Lauterach

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Dokumente aus Lauterach

0 Rathausfenster 2001 04
Sam, 22. Oktober 2011 | Kuhn EDV

MARKTGEMEINDE Neubau Gendarmerie Den Spatenstich für das neue Gendarmeriegebäude ist auf dem Areal des „Alten Kreuz” erfolgt und mit dem Bau wurde mittlerweile begonnen. Somit ist der Bestand dieser Sicherheitseinrichtung auf längere Sicht in unserer Gemeinde gewährleistet. Spatenstich Im Bild von links nach rechts: Sicherheits-Landesrat Ing. Erich Schwärzler, Innenminister Dr. Ernst Strasser, Bürgermeister Elmar Kolb, Brigadier Manfred Bliem und der Planer des Gebäudes, Architekt dipl.-Ing. Wolfgang Ritsch. RATHAUS FENSTER 3 2001 KANN SICH SEHEN LASSEN Gemeinde 2 3 4 6 7 7 8 9 10 12 14 16 31 Spatenstich Gendarmerie Internet-Auftritt Niederschrift Nr. 7 Ökomanager Dr. Klaus König Feuerbrand Neue Radwegverbindung ORF-Frühschoppen Räumliches Entwicklungskonzept Kulturseite Lauterach beim Klimaquiz Alt Lauterach: Mit Pulver und Blei Mediathek Sportlerehrung 2002 Das neue Gendarmeriegebäude Lauterach onli Aktuelles 12 13 13 16 17 19 20 21 32 Kunst im Rohnerhaus Rosa Germann: 100 Jahre Jubilare Besuch aus St. Gallen Veranstaltungen im Seniorenheim Rotes Kreuz Bilderausstellung Das Gespräch Der Euro Bürgermeister Kolb erklärt Herrn Innenminister Dr. Ernst Strasser und Herrn Landesrat Ing. Erich Schwärzler den Neubau des Gendarmeriepostens anhand des Modells. Ab 8. Oktober finden Sie mit der Adresse http://www.lauterach.at unsere Gemeinde auch im Internet! Das vielseitige Gesicht unserer Gemeinde im Internet abzubilden war der grundlegende Gedanke, der sich durch das bisherige Projekt gezogen hat. Ziel von www.lauterach.at ist es, allen Bürgern von Lauterach aktuelle Informationen über das Leben in der Gemeinde zu geben, daher wurde der oberste Auswahlpunkt auch mit "Lauterach lebt" beschrieben. Dort finden sich in den "Lauterach-News" aktuelle Berichte über verschiedene Anlässe, die Bilder und Text umfassen können. Hier haben alle Vereine und Veranstalter die Möglichkeit über ihre Aktivitäten zu berichten. Durch die einfache Handhabung und die direkte Verbindung zu den Internet-Benutzern können hier topaktuelle Informationen an alle Interessierten gegeben werden. Auch weitere Themen wie Jugend, Kultur, Kirchliche Nachrichten oder Umwelt werden hier auf eigenen Seiten präsentiert. Natürlich machen die Aktivitäten der Vereine einen wesentlichen Teil unseres Gemeindelebens aus. Daher sind alle Vereine in einer Datenbank gespeichert, die mit einer einfach zu handhabenden Suche durchforstet werden kann. Für all jene Vereine, die eine eigene Seite im Internet haben, weist ein Link auf deren Homepage. Eine ähnliche Datenbank existiert auch für das Firmenregister. Hier werden alle in Lauterach ansässigen Betriebe aufgelistet und auf deren Internet-Seiten verwiesen. Schulen 18 BORG Vereine 11 22 23 24 24 25 26 Theatergruppe Rampenlicht Feuerwehr Kirchenchor Kriegsopferverein Kneippverein Pfadfinder Kneippverein Nach Abschluss der langen Planungsphase und Vorliegen aller Beschlüsse erfolgte der Spatenstich für den Neubau des Gendarmerie-Gebäudes in unserer Gemeinde. Eine Reihe von Persönlichkeiten nahm an diesem Ereignis teil, da es Bürgermeister Elmar Kolb gelungen ist, den Termin mit der Festspieleröffnung zusammenzulegen. So nahmen an diesem Spatenstich Innenminister Dr. Ernst Strasser, LR Ing. Erich Schwärzler, Landesgendarmeriekommandant Brigadier Manfred Bliem, Sicherheitsdirektor Dr. Elmar Marent, Bezirkshauptmann Dr. Paul Gorbach und zahlreiche weitere Ehrengäste teil. Die Planung des Gebäudes erfolgte durch Arch. DI Wolfgang Ritsch, der in Lauterach schon mehrfach tätig war. Mit der Entscheidung zum Neubau des Gendarmeriepostens Lauterach hat die Gemeinde wesentlich dazu beigetragen, dass der Bestand dieser Sicherheitseinrichtung in unserer Gemeinde auf lange Sicht gewährleistet ist. Die Gemeinde ist Bauherr und Eigentümer dieses Gebäudes und vermietet im Rahmen eines 20jährigen Mietvertrages an die Republik Österreich. Die Baukosten belaufen sich inklusiv aller sicherheitstechnischen und gendarmeriespezifischen Auflagen auf ca. ATS 8 Mio. ohne MwSt. Mit der Fertigstellung des Gebäudes kann bis April / Mai 2002 gerechnet werden. Sport 26 27 28 30 30 31 31 Sonntagskegler Schiverein Turnerschaft FC Lauterach Voltigieren Tischtennis Schützen www 2 R AT H A U S F E N S T E R !!! INE LUAGA !!! ne: Die Gemeinde ab 8. Oktober im Internet Um unseren Kurzüberblick, der nicht alle Inhalte aufzählen kann, abzurunden, soll noch erwähnt sein, dass natürlich auch das Rathaus online gegangen ist: Mit Rubriken wie "Rathaus" oder "Kinderbetreuung", Schulen, Mediathek, Bauhof, Wasserwerk usw. stellen Ihnen die Mitarbeiter der Gemeinde Wissenswertes über alle Angelegenheiten des Gemeindeamtes zur Verfügung. Oder nehmen Sie mit dem Kontaktformular völlig unbürokratisch Verbindung auf, ohne dass Sie ein email-Programm benötigen. In diesem Bereich finden Sie auch viel Information über die politischen Gremien und deren Vertreter in Lauterach. dann wenden Sie sich bitte an Rudi Weingär tner Telefon 6802-45 oder , eMail: rudi.weingaertner@lauterach.at Er steht Ihnen gerne mit fachkundigem Rat und Tat zur Verfügung. Eine der zentralen Datenbanken in diesem Internet-System stellt die Termindatenbank dar. Gefüllt mit allen Terminen, die auch in den Ausblicken zu finden sind, kann sie ein unentbehrlicher Ratgeber für Sie zu Hause werden. Immer aktuell, aber vor allem immer zu finden – denn einmal ehrlich, wie oft haben Sie persönlich schon zuhause Ihre Ausblicke gesucht? Selbstverständlich finden Sie in dieser Datenbank auch alle wichtigen Informationen zu Notdiensten (Apotheken und Ärzte). Diesen Link finden auf der Homepage gleich beim Einstieg oben rechts. Nun finden Sie unter "Bürgerser vice" alle Termine sofort und einfach und können zudem noch filtern, ob sie zB. Veranstaltungen oder Mülltermine alleine benötigen. Aber auch Dieses umfangreiche Projekt wurde unter sachkundiger Anleitung von Rudi Weingär tner, dem EDV-Chef der Gemeinde Christian Dietrich und Stefan Stöckler als externem Begleiter durchgeführt. Die Umsetzung und Programmierung wurde durch Stefan Weingärtner, Christian und Martin Onder realisiert. Sie sind Schüler der Handelsakademie und HTL in Bregenz und haben sich das notwendige Wissen in vielen Stunden Arbeit in ihrer Freizeit angeeignet. An dieser Stelle bedanken wir uns recht herzlich beim Projekt-Team und hoffen, dass sie auch für weitere Entwicklungsschritte zur Verfügung stehen. Im Bild sehen Sie das junge WEB-Team, das die Internet-Seiten umgesetzt hat: Links: Stefan Weingärtner, Datenbankprogrammierung, rechts: Martin Onder Design und Gestaltung, im Hintergrund: Christian Onder, Programmierung und Gestaltung. Sie sehen, eine Besuch auf www.lauterach.at lohnt sich. Holen Sie sich also ab jetzt alle aktuellen Informationen aus dem Internet oder verkehren Sie ab nun per email mit den Mitarbeitern in den Gemeindestuben. Sollten Sie persönlich, ihr Verein oder ihre Firma Interesse haben, auf www.lauterach.at in eine der Datenbanken aufgenommen zu werden, ihren Eintrag zu korrigieren, einen Termin oder eine Ankündigung zu platzieren oder einen Bericht zu veröffentlichen, w.lauterach.at die Frage "Wo erledige ich was" wird dort beantwortet, Sie finden weiters auf eigenen Seiten Informationen über Familien/Soziales, Seniorenbetreuung, usw. R AT H A U S F E N S T E R 3 4. JULI 2001 Auszug aus der Niederschrift Nr. 7 über die am Mittwoch, dem 4. Juli 2001, um 19.30 Uhr, im Rathaus stattgefundenen Sitzung der Gemeindevertretung von Lauterach. Santa Cruz, Bolivien, ab. Er wird den Unterstützungsbeitrag Frau Sr. Angela Flatz gemeinsam mit einem Heimatbuch „Lutaraha" übergeben. Die Mittel sind im Budget 2001 vorgesehen. Geplant bzw. zugesagt wurde, dass Herr Meyer in einem Jahr über seine Arbeit in Südamerika berichten wird. Diverse Personalangelegenheiten Kultur- und Veranstaltungswesen: Die Nachbesetzung der offenen Stelle im Kultur- und Veranstaltungswesen erfolgt nach mehreren Gesprächen im Gemeindevorstand durch Christof Döring auf Basis einer Teilzeitbeschäftigung. Der Aufgabenbereich wurde in Form eines Anforderungsprofils (Konzept) zusammengestellt. Arbeitsbeginn ist am 1. September 2001. Jugendangelegenheiten Die Nachbesetzung der offenen Stelle für die Jugendagenden ist noch offen. Derzeit werden Gespräche mit möglichen Bewerber(-innen) geführt. Mitteilungen Gewerbescheinausstellungen Hauser Werner, Pariserstraße 15a, Lauterach (Landschaftsgärtner) Blumen & Geschenke, Dammstraße 4, Achpark, Lauterach (Betriebsstätte für den Verkauf von Blumen) Bernhard Elke, Wolfurterstraße 36c, Lauterach (Warenpräsentatorin) Dr. Klaus König – Auszeichnung als „Ökomanager” GV. Dr. Klaus König ist vom Wirtschaftskammerpräsident Dr. Leitl und Umweltminister Dr. Molterer als „Ökomanager 2001” für seine Tätigkeit als Leiter der Gewässeraufsicht im Landeswasserbauamt Bregenz ausgezeichnet worden. Gefragt sind bei diesem Wettbewerb innovative Ideen und vorbildliche Musterlösungen zur Optimierung der Ver waltungsabläufe im Umweltbereich. Mit 78 Nominierungen hatten sich in diesem Jahr mehr Bewerber denn je an diesem Wettbewerb beteiligt, der zu einem wichtigen Impulsgeber für den Bürokratieabbau geworden ist. Bürgermeister Elmar Kolb gratulier t Dr. Klaus König im Namen der Gemeindevertretung. Verabschiedung von Hauptschullehrer Günther Jäger Am 3. Juli 2001 hat im Rahmen einer kleinen Feier, die Verabschiedung des langjährigen Hauptschullehrers Günther Jäger stattgefunden. Schulreferent Vizebürgermeister Mag. Karlheinz Rüdisser hat die Dankworte im Namen der Marktgemeinde Lauterach überbracht. Neubau Gendarmerieposten Lauterach, Spatenstichfeier am 18. Juli 2001 Der Bürgermeister übergibt den Mitgliedern der Gemeindevertretung eine Einladung mit Programmabfolge für den Spatenstich „Neubau Gendarmerieposten Lauterach” am 18. Juli 2001. Meyer Gerald, Eichenweg 9, Lauterach, Entwicklungshilfe in Bolivien Ein Entwicklungshilfeprojekt in Bolivien wurde mit einem Betrag von ATS 10.000,– unterstützt. Meyer Gerald, Eichenweg 9, Lauterach, leistet seinen Zivildienst im Hospital Santa Isabel in Berichte Wohnhaus Lerchenauerstraße 18 mit angrenzender Liegenschaft; Sanierung des denkmalgeschützten Hauses mit Bebauungsstudie zu den GST-NRN 120/269 und 89/1 Der Bürgermeister erläutert den Sachverhalt der oben angeführten Bebauungsstudie „Areal Wohnhaus Lerchenauerstraße 18”. Am 28. Mai 2001 wurde in Rahmen der Sitzung des Gemeindevorstandes ein Gesamtsanierungskonzept der Liegenschaft durch die Firma Rhomberg-Bau, Bregenz, und der Alpenländischen Heimstätte GmbH., Feldkirch, (Gemeinnütziger Bauträger) präsentiert. Nachdem der erste Verwertungsvorschlag gemeinsam mit der Vbg. Lebenshilfe nicht realisierbar war, wurde nun von der Firma RhombergBau im Einvernehmen mit der Eigentümerfamilie Greußing ein neues Verwertungskonzept mit Arch. DI Helmut Kuess ausgearbeitet. Geplant ist, dass die Gesamtliegenschaft im Ausmass von 4.174 m2 in 3 Teilflächen abparzelliert wird: Teilfläche 1 (ca. 800 m2) Wohnhaus Lerchenauerstraße 18, Generalsanierung und Bau von 8 gemeinnützigen Wohnungen; Eigentümer Alpenländische. Teilfläche 2 (ca. 900 m2) bleibt im Eigentum der Familie Greußing für eine mögliche spätere Verwertung (Doppelwohnhaus). Teilfläche 3 (ca. 2.300 m2); Neubau von 12 Eigentumswohnungen durch die Firma Rhomberg-Bau und 14 gemeinnützige Mietwohnungen durch die Alpenl.Heimstätte. Verbauung der Marschall-Grundstücke; Parzellierungs- Erschließungs- und Bebauungskonzept Der Bürgermeister informiert die Mitglieder der Gemeindevertretung über den Stand „Verkauf der MarschallGrundstücke”. Die Marktgemeinde Lauterach hat die Firma ARGE Raumplanung Hörburger-Kuess beauftragt, die „Marschallgrundstücke” an der Lerchenauerstraße raumplanerisch zu bearbeiten. Die beschlossene Widmung in „Baufläche-Wohngebiet – BW” ist zwischenzeitlich rechtskräftig. Das Areal (GST-NR 2582/1 und 2699/2) ist im Eigentum der Marktgemeinde Lauterach und hat eine Gesamtgröße von 3.654 m2. Liegenschaft wird in ca. 400 – 500 m2 große Grundstücke aufgeteilt und anschließend Lauteracher Bürgern mit Wohnraumbedarf zum Kauf angeboten. Die Schaffung von Besucherparkplätzen für den Kindergarten Bachgasse, die mögliche Renaturierung des Lauterachbaches, die Erhaltung des bestehenden Hochstammbaumes und die neue Verbindungsstraße zwischen der Bachgasse und der Lerchenauerstraße stellen eine planerische Vorgabe dar. Die ARGE Raumplanung hat mehrere Varianten ausgearbeitet, der Gemeindevorstand hat sich in der Sitzung am 19. Juni 2001 auf die nachstehende Variante geeinigt: 8 Einzelparzellen mit eigener Zufahrt (die Abstellplätze befinden sich auf den eigenen Grundparzellen). Die öffentliche Straßenverbindung von der Lerchenauerstraße zur Bachgasse verläuft parallel entlang der Mauer Bauhof Gobber (GST-NR 2585) in einem Abstand von 1,50 m zur Grundgrenze. Die Einfahrtstrompete muss noch mit dem Eigentümer des GST-NR 2585 (Gobber/Wetzel) bezüglich einer Grundabtretung verhandelt werden. Die 7 Abstellplätze für den Kindergarten Bachgasse werden rechtsseitig des öffentlichen Weges situiert. Doppelhäuser sind möglich Der öffentliche Platz bleibt im Eigentum der Marktgemeinde Lauterach Als Grundpreisuntergrenze werden ATS 2.900,–/m2 angegeben Die Obergrenze bleibt offen. Es wird jedoch bei der Ausschreibung darauf hingewiesen, dass die Grenze der Wohnbauförderung voraussichtlich bei ATS 3.500,–/m2 liegt. Dies wird noch mit der Wohnbauförderungsstelle des Landes abgeklärt. Gem 4 R AT H A U S F E N S T E R NIEDERSCHRIFT 8 Teilflächen, Teilfläche 01 Teilfläche 02 Teilfläche 03 Teilfläche 04 Teilfläche 05 Teilfläche 06 Teilfläche 07 Teilfläche 08 Flächenausmaß: 363 m2 343 m2 365 m2 353 m2 340 m2 420 m2 420 m2 420 m2 Der Bieterkreis wurde wie folgt festgelegt und im Rathausfenster veröffentlicht Der Hauptwohnsitz oder der Arbeitsplatz der Kaufinteressenten muss seit 1. Jänner 2001 in Lauterach sein. Die Kaufinteressenten müssen einen eigenen Wohnraumbedarf haben. Die Förderungswürdigkeit der Kaufinteressenten nach den Wohnbauförderungsrichtlinien des Landes muss vorhanden sein. Baubeginn innerhalb von 3 Jahren nach dem Erwerb des Grundstückes. Die Gemeindevertretung begrüßt die Sanierung des denkmalgeschützten Objektes und beurteilt die Gesamtverbauung der Liegenschaft positiv. terung der Gemeindestraße vorgesehen. Eine grundbücherliche Bereinigung wurde nie durchgeführt. Ing. Peter Bonetti hat mit Frau Neugschwenter einen schriftlichen Grundeinlösungsvertrag abgeschlossen. Da die Fläche insgesamt 103 m2 beträgt ist ein verbücherungsfähiger Vertrag notwendig. Die Abtretung der Fläche ins öffentliche Gut erfolgt kostenlos. Die Nebenkosten trägt die Marktgemeinde Lauterach. Vergabe der verschiedenen Gewerke Neubau Gendarmerieposten Lauterach Die Vergabe der Baumeisterarbeiten erfolgt nach durchgeführter öffentlicher Ausschreibung (offenes Verfahren) an die nachstehend angeführte Firma: Baumeisterarbeiten: Kalb-Bau, Lauterach ATS 1.328.634,54 Die Vergabe der nachstehend angeführten Aufträge (Aufteilung nach Gewerken) erfolgt nach durchgeführter beschränkter Ausschreibung (nicht offfenes Verfahren) an folgende Firmen (sämtliche Beträge sind exkl. MwSt.): Holzbauarbeiten: Keckeis, Lustenau ATS 521.733,48 Spengler- und Schwarzdeckerarbeiten: Schwendinger & Fink, Wolfurt ATS 213.324,00 Fensterbau: Frener, Dornbirn ATS 399.742,00 Schlosserarbeiten: Häusler, Dornbirn ATS 378.228,00 Garagentor: Roth, Braz ATS 156.367,15 Innentüren in Holz: Die Vergabe wurde zurückgestellt Heizung und Sanitär: Berchtold, Dornbirn ATS 556.452,00 Elektro (Stark- und Schwachstrom): Graf, Dornbirn ATS 714.365,44 Sonnenschutz: Foliflex, Dornbirn ATS 54.460,00 Schließanlage: Dietrich, Dornbirn ATS 27.242,00 WC- und Dusch-Trennwände: Reuplan, Hard ATS 26.333,00 Verputzarbeiten: Keckeis, Lustenau ATS 570.860,80 Estricharbeiten: Ebner, Lustenau ATS 81.592,00 Fliesenlegerarbeiten: J. Kempter, Bregenz ATS 79.770,00 Raumausstatter-Linolböden: Ludovikus, Lustenau ATS 174.336,00 Malerarbeiten: Fetz, Dornbirn ATS 100.990,00 Gesamtvergabesumme ATS 5.384.430,41 Kaufvertrag Marktgemeinde Lauterach, Dr. Claus Schneider, Langegasse 25/43, 1080 Wien Die Marktgemeinde Lauterach erwirbt aus der GST-NR 2890 (Buchenweg) ca. 20 m2 zur Errichtung eines Fuß- und Radweges vom Heufurtweg über den Buchenweg zur Unterfeldstraße. Die Erstellung des Weges erfolgt sofort nach Unterzeichnung des Vertrages. Gebühren für Gemeindeeinrichtungen ab 1. September 2001 Der Kindergartenausschuss hat in der Sitzung vom 18. Juni 2001 die Neufassung der Kindergartentarife im Hinblick auf die EURO-Einführung für das Kindergartenjahr 2001/2002 wie folgt vorgeschlagen (sämtliche Tarife sind inkl. 10% MwSt.): Kinderbetreuung „Rappelkiste” (pro Monat) Beitrag für 2 Tage/Woche 7.45-11.15 Uhr EURO 40,– (ATS 551,–) Beitrag für 2 Tage/Woche 7.45-12.15 Uhr EURO 49,– (ATS 675,–) Beitrag für 1 Tag/Woche 7.45-11.15 Uhr EURO 22,– (ATS 303,–) Beitrag für 1 Tag/Woche 7.45-12.15 Uhr EURO 25,– (ATS 345,–) Beitrag für 2 Tage/Woche 13.30-16.45 Uhr EURO 40,– (ATS 551,–) Beitrag für 1 Tag/Woche 13.30-16.45 Uhr EURO 22,– (ATS 303,–) Kinderbetreuung „Käferle” (pro Monat) Beitrag 1 Tag/Woche 7.30-13 Uhr EURO 44,– (ATS 606,–) Beitrag 2 Tage/Woche 7.30-13 Uhr EURO 73,– (ATS 1.005,–) Beitrag 3 Tage/Woche 7.30-13 Uhr EURO 102,– (ATS 1.404,–) Beitrag 4 Tage/Woche 7.30-13 Uhr EURO 131,– (ATS 1.803,–) Beitrag 5 Tage/Woche 7.30-13 Uhr EURO 160,– (ATS 2.202,–) Kindergärten Beitrag Kindergarten (pro Monat) EURO 22,– (ATS 302,–) Beitrag Sprachheillehrerin (pro Halbjahr) EURO 36,– (ATS 496,–) Musikschule (pro Semester) Einzelstunde 50 Minuten EURO 165,– ATS Einzelstunde 30 Minuten EURO 105,– ATS 2er Gruppenstunde 50 Minuten EURO 94,– ATS 3er Gruppenstunde 50 Minuten EURO 90,– ATS 4er und mehr Gruppenstunden 50 Minuten EURO 75,– ATS Beschlussthemen Grundeinlösungsverträge: Marktgemeinde Lauterach / Dr. Ilse und Dr. Herbert Thoma, GST-NR 891, Jägerstraße Mit der Familie Dr. Herbert und Dr. Ilse Thoma, beide Jägerstraße 34, Lauterach, konnte hinsichtlich einer Grundabtretung von 100 m2 (Basis ist die Planurkunde des DI Klocker, Bregenz, GZ 3030/89 vom 10. Jänner 1989; Trennstück 35) ins öffentliche Gut eine Einigung erzielt werden. RA. Mag. Andreas Germann hat einen Abtretungsvertrag erstellt. Die Grundflächenabtretung erfolgt kostenlos. Die Nebenkosten trägt die Marktgemeinde Lauterach. Damit sind sämtliche Grundabtretungen von Privatflächen in das öffentliche Gut im Zusammenhang mit dem Bau der Jägerstraße abgeschlossen. eindetätigkeit Marktgemeinde Lauterach / Jutta Neugschwenter, Bregenz, GST-NR 3364/3, Niederhof Im Zuge eines privaten Bauverfahrens wurde festgestellt, dass laut Grundbuchsauszug eine Teilfläche der Gemeindestraße „Niederhof” noch im Besitz von Frau Jutta Neugschwenter ist. Die GST-NR 1885/24 ist im Jahre 1970 im Zuge einer Grundteilung entstanden und war bereits damals für die Verbrei2.271,– 1.445,– 1.294,– 1.239,– 1.033,– R AT H A U S F E N S T E R 5 GEMEINDETÄTIGKEIT Musikalische Früherziehung 50 Minuten EURO 53,– ATS 750,– Musikalischer Elementarunterricht 50 Minuten EURO 70,– ATS 964,– Einzelstunde Erwachsene 50 Minuten EURO 270,– ATS 3.716,– Einzelkurzstunde Erwachsene 30 Minuten EURO 195,– ATS 2.684,– 2er u. mehr Gruppenstunden (Erw.) 50 Minuten EURO 210,– ATS 2.890,– Auswärtige 50 Minuten EURO 524,– ATS 7.211,– Diese Tarife sind mit der Marktgemeinde Wolfurt abgestimmt und gelten ab dem Schuljahr 2001/2002. Antrag der SPÖ vom 22. Juni 2001 GV. Albert Krepelka erläutert in seiner Funktion als Fraktionsvorsitzender der SPÖ und Parteifreie die beiden gem. § 41 Vbg. Gemeindegesetz eingebrachten Anträge: Verkehrslösung im Ortsgebiet – Die Antragsteller fordern dringend eine Verkehrslösung (Gemeindeleitbild) in Bezug auf den Straßenverkehr im gesamten Ortsgebiet von Lauterach. Da die S-18 (Bodensee Schnellstraße) für Lauterach nach seiner Einschätzung keine Entlastung bringt, ist eine regionale (or tsübergreifende) Lösung dringend notwendig. Nach eingehender Diskussion wird vereinbart, diesen Antrag in den Infrastrukturausschuss zur weiteren Beratung bzw. zur Vorbereitung von Lösungsvorschlägen weiterzuleiten. Industrieansiedelungen in Nachbargemeinden an der Ortsgrenze – Die Antragsteller fordern den Bürgermeister auf, mit den Nachbargemeinden zu verhandeln, nicht noch mehr Industrie an unseren Ortsgrenzen anzusiedeln, da Lauterach den Großteil des Verkehrs schlucken muss. Aus Sicht der Antragsteller sollte die Ansiedelung von Betrieben in Zukunft ortsübergreifend – analog einer Verkehrslösung – betrachtet werden. Nach eingehender Debatte wird der Antrag an den Wirtschaftsausschuss zur weiteren Beratung weitergeleitet. Antrag der FPÖ vom 25. Juni 2001:GR. Ing. Walter Pfanner erläutert in seiner Funktion als Fraktionsobmann der Freiheitlichen- und Bürgerliste Lauterach den gem. § 41 Vbg. Gemeindegesetz eingebrachten Antrag. Er fordert, dass sich die Gemeindevertretung in Zusammenarbeit mit dem Infrastrukturausschuss ernsthaft mit der gesamten Ver- kehrsproblematik der Marktgemeinde Lauterach befassen soll und die ablehnende Haltung zur Trasse der S-18 überdenkt. Im Rahmen des REK – Verkehrsentwicklung – ist nach seiner Einschätzung die Umfahrung Lauterach-Süd von großer Bedeutung. Nach umfangreichen Untersuchungen und Planungen des Landes Vorarlberg wird die S-18 als einzige Möglichkeit einer Verkehrsentlastung im Großraum Bregenz angeführt. Eine private Studie des Planungsbüros DI Moser, Hard, eine sogenannte Ringstraße am Riedsee vorbei zu bauen, erachten die Antragsteller als nicht durchführbar. Andere Lösungskonzepte liegen bisher leider nicht vor, sodass es die FUB als dringlich ansieht, sich mit der Trassenführung der S-18 ernsthaft zu befassen. Seit der Beschlussfassung der Gemeindevertretung vom 14. Februar 1991 eine ablehnende Haltung zur S-18 einzunehmen, hat sich die Verkehrsentwicklung in Lauterach drastisch verändert. Zudem erleben wir laut GR. Ing. Walter Pfanner täglich eine Zunahme am Verkehr der sogenannten „Schleichwege” – Unter feldstraße, Thaläckerstraße und Lerchenauerstraße. Nach eingehender Diskussion schlägt der Obmann des Infrastrukturausschusses GR. Ing. Christian Österle vor, mit den Mitgliedern der Gemeindevertretung sowie des Infrastrukturausschusses im Herbst eine neutrale Informationssitzung mit Vertretern des Landes (DI Tauber), des Naturschutzes, Straßenplaner DI Moser, zum Thema „Verkehrsproblematik in der Marktgemeinde Lauterach” zu organisieren. Weiters wird vereinbart, dass der Antrag der „FUB – Freiheitliche- und Unabhängige Bürgerliste Lauterach” wie folgt abgeändert wird: Die Freiheitliche und Unabhängige Bürgerliste Lauterach stellt den Antrag, dass sich die Gemeindevertretung in Zusammenarbeit mit dem Infrastrukturausschuss ernsthaft mit der gesamten Verkehrsproblematik in der Gemeinde Lauterach befasst. Vorgezogene Flächenwidmungsplanüberarbeitung, gemäß den Übergangsbestimmungen § 59 Abs. 1+2, Raumplanungsgesetz in der Fassung LGBl. Nr. 39/1996: Gemäß den Übergangsbestimmungen § 59 Abs. 1 und 2 Raumplanungsgesetz in der Fassung LGBl.Nr. 39/1996 sind u.a. die Vorbehaltsflächen und Betriebsgebiete bis spätestens 1. August 01 wie folgt anzupassen: „Ökomanager” Dr. Klaus König Obwohl es in diesem Jahr 78 Nominierungen für den prestigeträchtigen Wettbewerb „Ökomanager 2001” gab, soviel wie nie zuvor, setzte sich das Team der Vorarlberger Landesregierung um Dr. Klaus König gegen die Konkurrenz aus ganz Österreich durch und konnte diesen Wettbewerb gewinnen. Wirtschafskammerpräsident und Umweltminister Molterer überreichten im Juni dieses Jahres die begehrte Auszeichnung „Ökomanager 2001” an die Preisträger. Einer davon ist Dr. Klaus König als Leiter der Gewässeraufsicht im Landeswasserbauamt. Gefragt waren innovative Ideen und vorbildliche Musterlösungen zur Optimierung der Verwaltungsabläufe im Umweltbereich. Mit seinen Ideen ist Dr. Klaus König und sein Team zu einem wichtigen Impulsgeber für den Bürokratieabbau geworden. Die Marktgemeinde Lauterach gratuliert Dr. Klaus König recht herzlich zu diesem bemerkenswerten Erfolg. Dr. Klaus König bringt als Gemeindevertreter und besonders als Vorsitzender des Umweltausschusses seine Ideen seit Jahren erfolgreich in die Gemeindepolitik ein. gemäß § 20 Abs. 1 in der Fassung LGBl.Nr. 39/1996 sind alle Vorbehaltsflächen mit einer Baufläche, Bauerwartungsfläche oder Freifläche zu unterlegen gemäß § 14 Abs. 5 und 6 in der Fassung LGBl.Nr. 39/1996 sind alle Betriebsgebiete in Kategorie I und II zu unterteilen. Diese Kategorien definieren, welche Betriebsanlagen in dem jeweiligen Gebiet errichtet werden dürfen Aus diesem vorgenannten Grund erfolgt der Beschluss den Flächenwidmungsplan für die in der Beilage dargestellten Bereiche zu ändern. Die davon betroffenen Grundeigentümer werden schriftlich darüber in Kenntnis gesetzt und erhalten Gelegenheit binnen 2 Wochen ab Zustellung des Schreibens eine schriftliche Stellungnahme abzugeben. Die endgültige Beschlussfassung der Widmungskorrekturen entsprechend der Planbeilage erfolgt nach Ablauf der vorgenannten Frist in der nächsten Gemeindevertretungssitzung. 6 R AT H A U S F E N S T E R AUS DER GEMEINDE Feuerbrand in Lauterach Auch heuer kam es wieder zu einem verstärkten Auftreten des Feuerbrandes in unserem Ortsgebiet. Noch schlimmer betroffen waren jedoch die Nachbargemeinde Lustenau und besonders die Rheindeltagemeinden, wie aus den Medien zu erfahren war. Der Feuerbrandvirus wird bei entsprechend günstiger Wetterlage oder durch Insekten übertragen und ist nur durch rigoroses Zurückschneiden oder völliges Roden der Bäume wirkungsvoll zu bekämpfen. Dazu der Obmann des Obst und Gartenbauvereines Lauterach, Adolf Ehrle: „Heuer sind wir mit einem blauen Auge davon gekommen, für die kommenden Jahre muss jedoch ein massives Fortschreiten der Seuche befürchtet werden.” Der Höhepunkt dieser Seuche scheint also noch nicht überschritten zu sein. Wie wachsam die Lauteracher Bevölkerung ist, zeigen die zahlreichen Hinweise, die im Rathaus bei Walter Ott (Tel. 6805-13) oder beim Obst- und Gartenbauverein eingehen. Wenn nach einer Überprüfung auch nicht jedes Mal Feuerbrand festgestellt wird, wird gebeten, auch weiterhin jeden Verdacht zu melden. Spezialisten gehen weiterhin jedem Hinweis nach. Die Entsorgung der befallenen Pflanzen nehmen die Mitarbeiter des Bauhofes unter strengsten Sicherheitsvorkehrungen vor. Das verseuchte Pflanzenmaterial wird zugedeckt abtransportier t und am Or tsrand verbrannt. Alle Geräte und Kleidungsstücke werden anschließend komplett desinfiziert oder entsorgt. Radwegeverbindung im Unterdorf Im Zuge der Errichtungsarbeiten der Schallschutzwände entlang der Westbahn wird nun auch eine Radwegverbindung zwischen der Pariserstraße und dem Kohlenweg erstellt. Das Herzstück dieser Verbindung bildet die Überführung der Lerchenauerstraße an der Westseite der Bahnlinie. In diesem Zuge konnte von den ÖBB Grund erworben werden, die eine Anbindung dieser Überführung an den Kohlenweg ermöglicht. Damit erfolgt ein wichtiger Lückenschluss im örtlichen Radwegenetz. Bau der Radwegüberführung über die Lerchenauerstraße Die Lerchenauerstraße mußte gesperrt werden. Oben: Beseitigung des befallenen Pflanzenmaterials Mitte: Abtransport Unten: Verbrennen des Materials R AT H A U S F E N S T E R 7 U N T E R H A LT S A M E R V O R M I T TA G ORF Frühschoppen im Hofsteigsaal Auf Initiative des Verkehrsvereines mit Präsident DI Franz Mathis veranstaltete der ORF in Zusammenarbeit mit der Fohrenburg Bludenz einen Frühschoppen im Hofsteigsaal, der österreichweit ausgestrahlt wurde. Die Beteiligung verschiedener Musikgruppen, wie die Bürgermusik Lauterach, das Alpenland-Trio mit Sepp Silberberger und die tschechische Musikgruppe von Josef Konecny boten die Gewähr für einen unterhaltsamen Vormittag. So hatten die zahlreichen Besucher aus Nah und Fern ihren Besuch nicht zu bereuen. Der Schlagerstar Eva-Maria und Otto Vonblon vom ORF führten gekonnt und zügig durch das Programm und umrahmten durch die unterhaltsame Moderation diesen musikalischen Vormittag. Im Rahmen dieser Moderation wurde auch die Marktgemeinde Lauterach als bedeutende Rheintalgemeinde vorgestellt. Eingebaut in dieses Programm wurde als besonderer Höhepunkt der BockbierFassanstich durch Bürgermeister Elmar Kolb. Assistiert vom Braumeister und dem Geschäftsführer der Fohrenburg Dr. Thöny führte der Bürgermeister mit sicherer Hand und treffsicher den Fassanstich durch, sodass kein Tropfen dieses edles Saftes danebenging. Im Rahmen dieses Fassanstiches ging der Bürgermeister auch ein wenig auf die Ortsgeschichte ein und berichtete über ein besonderes Ereignis, das von der Bürgermeister und die große Besucherzahl dem Gastwirt Reinhard Lässer zu seinem 50. Geburtstag und bedankte sich für die gute und erfolgreiche Zusammenarbeit seit Inbetriebnahme des Hofsteigsaales. Gleichzeitig feierte er aber auch sein 25jähriges Berufsjubiläum und ein besonderes familiäres Fest in Form der „Silbernen Hochzeit” mit seiner Gattin Susi. Zahlreiche Gratulanten stellten sich nach Abschluss dieses Festaktes ein und die Bürgermusik Lauterach beschloss mit einem zünftigen Marsch den unterhaltsamen Vormittag. der missionarischen Tätigkeit des irischen Mönchs Kolumban berichtet und im Heimatbuch der Marktgemeinde Lauterach wie folgt beschrieben ist: Lange bevor unsere Vorfahren, die Alemannen, den Boden zwischen der ungezähmten Bregenzerache und dem völlig unwegsamen Rheintalmoor rodeten und sich auf Dauer niederließen, setzten sie mit der Zerstörung von Brigantium 259/60 ein deutliches Zeichen für den Untergang des römischen Reiches. Jahrhunderte danach fand der irische Missionär Kolumban dort ein Nebeneinander von Romanen und Alemannen und bezeichnete diese Leute als Verehrer des Gottes Wodan und außerdem als große Biertrinker. Es wird auch berichtet, dass er einmal nicht weit von Bregenz, womöglich auf unserem Gemeindegebiet, Leute bei der Vorbereitung eines Opferfestes angetroffen habe. Sie hatten ein großes, mit Reifen zusammengehaltenes Gefäß, das sie chuofa = Kufe nannten, mit ca. 400 l Bier gefüllt. Sie erklärten Kolumban das sei ein Opfer für ihren Gott Wodan. Jener schritt auf das Fass zu und zerstörte es durch starkes Hineinblasen auf einen Schlag, sodass es krachend auseinanderbrach und das Bier am Boden verströmte. Die Alemannen waren tief erschüttert und nach einer anschließenden Predigt ließen sich viele taufen. LR Manfred Rein und LR Ing. Erich Schwärzler verfolgten mit Interesse diesen Bieranstich und stellten selbst die beste Qualität dieses Gerstensaftes fest. Die Gastronomie des Saales, Reinhard und Susi Lässer, sowie die Verwaltung des Hauses sorgten bestens für die zahlreichen Gäste. Im Rahmen dieses Festes gratulierte 8 R AT H A U S F E N S T E R EINJÄHRIGE PLANUNGSPHASE Räumliches Entwicklungskonzept (REK) für Lauterach Das Büro stadtland wurde mit der Ausarbeitung des Räumlichen Entwicklungskonzeptes für Lauterach beauftragt. Nach zirka einjähriger Planungsphase liegt der Entwurf für das REK vor, der am 26. September im Hofsteigsaal der Bevölkerung präsentiert wurde. Das Vorarlberger Raumplanungsgesetz schreibt den Gemeinden vor die Flächenwidmungspläne zu überarbeiten Das REK ist ein erster Schritt dazu. Im Wesentlichen enthält dieser Entwurf 7 Punkte für Lauterach, die nachstehend in kurzer Form betrachtet werden: Bleibende Wohnqualität: Unsere Gemeinde besitzt umfassende Flächenreserven für die Wohnnutzung, daher wird sich das Siedlungsbild mittelund langfristig deutlich wandeln. Gefordert sind Strategien gegen die Verarmung des Siedlungsbildes und gegen die Entstehung teurer Siedlungsstrukturen, die hohe Erschließungskosten (Straßen, Kanal, Wasser etc.) erfordern. Entlang der Lerchenauerstraße Im Bereich Blumenweg – Unterfeldstraße an der L3 Die richtigen Betriebe In Lauterach besteht ein sich dynamisch entwickelndes Industriegebiet im Süden mit bestehenden Flächen, die aufgrund der angrenzenden Landesgrünzone nicht vermehrbar sind. Daher sind gezielte Betriebsansiedlungen mit hochwertigen Arbeitsplätzen zu bevorzugen. Das Konfliktpotential der bestehenden Betriebe inneror ts sollte nicht vergrößert werden. Für neue Betriebsgebiete wie das Gebiet Flotzbach sollten Vorgaben zur Erschließung (Zufahr t, Parkmöglichkeiten, Schwerverkehr) formuliert werden. Eine neue „Abwasserentsorgung” Das Abwasserentsorgungssystem sollte in Richtung eines „reduzierten Mischsystems” geändert werden, das die Versickerung oder die Ableitung von Reuntergeordnetes Wegenetz und geringe Entfernungen in die Landeshauptstadt und ins Ried. Wichtige Grünräume und Freiflächen Mit dem Lauteracher Ried hat die Gemeinde Anteil an einem überregional bedeutsamen und international anerkannten Landschaftsjuwel. Die Gemeinde ist sich dieses Wertes bewusst, es gilt aber auch, die Interessen der Landwirte zu wahren und den Erholungsdruck ins Ried in Bahnen zu halten und zu lenken. Bäche könnten renaturiert werden, die Freizeitnutzung um den Jannersee sollte sich unter Bedachnahme auf die übergeordnete Erhaltung des Rieds sensibel entwickeln und der Grünzug entlang der Ache sollte gesicher t werden. Aber auch innerör tliche Grünzüge sollten zur Gliederung des Siedlungsgebietes gesicher t und gestaltet werden. Dazu zählen auch Kinderspielplätze, Spor tplätze und Ruhebereiche. Lebendige Zentren Wie auch in anderen Rheintalgemeinden fehlt in Lauterach ein deutlich abgegrenztes und als solches erlebbares Ortszentrum. Ursache dafür ist die verstreute Lage einzelner Einrichtungen und die zunehmende Verkehrsentwicklung auf der B 190. Wichtiger als die Entwicklung eines Lauteracher Ortszentrums erscheint daher die Entwicklung von Ortsteilen, die als Treffpunkte leicht zu Fuß oder mit dem Fahrrad untereinander erreichbar sind. Im wesentlichen könnten das vier Zentren sein: Zwischen Klosterstraße und Pariserstraße mit Schwerpunkten Alter Markt und Montfortplatz Um den Achpark an der L3 genwässern in Grabensysteme zum Ziel hat. Die Kanalgebühren sollten verstärkt am Verursacherprinzip ausgerichtet werden. Das bereits veraltete Kanalsystem im Ortszentrum muss saniert und ausgebaut werden. Zur Bewusstseinsbildung wird vorgeschlagen, ein Pilotprojekt im Bereich der Hauptschule in bezug auf Ableitung und Versickerung von Regenwässern durchzuführen. Kurze Wege für Fußgänger und Radfahrer Zur Verkehrsvermeidung ist auch lokales Handeln gefordert. Ein attraktives Fuß- und Radwegenetz kann einen Beitrag zur Verkehrsvermeidung leisten. Die Ausgangssituation ist in Lauterach günstig: ebenes Gelände, ein dichtes, Überörtliche Zusammenarbeit in Verkehrsfragen. Die zunehmende Verkehrsproblematik ist auf lokaler Ebene nicht zu lösen. Vor der gewünschten, weiterhin dynamisch wirtschaftlichen Entwicklung ist das Ziel einer deutlichen Verkehrsreduktion nicht realistisch. Lokale Maßnahmen zur Verkehrsreduktion sind zwar unerlässlich, stellen aber angesichts prognostizierter Zuwachsraten kein alleiniges Lösungsmittel dar. Damit ist ein Bekenntnis zur Notwendigkeit zusätzlicher Straßenverbindungen notwendig. Dies bedarf einer Abstimmung mit den Nachbargemeinden. Das Angebot des öffentlichen Personenverkehrs sollte mit verschiedenen Maßnahmen verbessert werden. R AT H A U S F E N S T E R 9 K U LT U R Kulturamt Lauterach unter neuer Leitung Auf den Spuren von „Schaffa, Schaffa” und „Grüß Gott in Vorarlberg” Maria Neuschmid „Abgeschminkt” als Vorarlberger Kabarettschlager des Jahres! Montag 26. November 2001 Dienstag 27. November 2001 Lauterach, Hofsteigsaal Beginn: 20 Uhr Einlass: 19 Uhr Ganz im Stile der Kabarett-Dauerbrenner „Schaffa, Schaffa, Hüsle baua” und „Grüß Gott in Vorarlberg”, die jeweils über 50.000 Besucher in die Theater lockten, konnte die gelernte Schauspielerin Maria Neuschmid sensationelle Erfolge mit ihrem Solprogramm „Abgeschminkt" feiern. Neuschmid’s Programm, das auf witzig-spritzige Art, aber auch mit Tiefgang die Gedanken einer klischeehaften Vorarlberger Hausfrau schildert, gilt als der große Kabarettschlager des Jahres. Einige Vorstellungen waren sogar innert Stunden ausverkauft! Aufgrund der großen Nachfrage wurden nun zusätzliche Gastspiele in Bludenz am 1. und 2. Oktober, in Klaus am 8. und 9. Oktober sowie in Lauterach am 26. und 27. November angesetzt. Maria Neuschmid ist ein wahrer Wirbelwind, eine Power-Frau made in Vorarlberg. Auf der Bühne und privat. Die Mutter von sechs Kindern (!) stand auch im vergangenen Jahr ständig im Rampen- licht auf diversen Bühnen. Zuletzt konnte sie bei der TaK- Produktion „Holzers Peepshow", gemeinsam mit Klaus Schöch, Walo Lüönd, Stefan Vögel und Dagmar Rohm, sensationelle Erfolge feiern. Mit ihrem bodenständigen Humor, ihrer spontanen und spritzigen Art sowie ihrer Natürlichkeit auf der Bühne hat sich Maria Neuschmid längst in die Herzen des Publikums gespielt. Zum Inhalt: Alles Gute zum Geburtstag von Kindern, Mann und Nachbarn. Was für ein Freudentag, endlich 40! Oder ist er etwa doch nicht so toll, der Runde? Am besten gar nicht darüber nachdenken, aber dazu bleibt heute eh keine Zeit. Denn trotz rundem Gebur tstag steckt Irmgard, Hausfrau und Mutter, fürsorgliche Gattin und Schwiegertochter, sowie stets kompetente Fachfrau in allen Lebensfragen mitten im Alltag: bei der Hausarbeit, beim Einkaufen im Geschäft, beim Frisör, beim Elternsprechtag. Denn schließlich will man ja was hermachen. Das goldene Mittelmaß – mittelmäßig – Mittelmäßigkeit – beruhigt, gibt Sicherheit, Geborgenheit, Dazugehörigkeit und Verständnis. Doch manchmal, wenn ein wenig Zeit bleibt, beginnt Irmgard zu träumen... denn eigentlich wäre sie ja gerne ein großer Star geworden, aber das und vieles andere hat sie sich längst abgeschminkt. Kartenvorverkauf im Rathaus Lauterach bei Nicole Kraßnig Nach dem Ausscheiden von Renate Moosmann (sie kehrte in den Schuldienst zurück) war das Jugend – und Kulturamt im Rathaus verwaist. Mit den Agenden „Kultur und Veranstaltungswesen” wurde Christof Döring betraut. Er ist seit 1986 als Leiter der Bücherei-Mediathek bei der Gemeide angestellt. Von 1990 bis 1995 war er politisch als Kulturreferent tätig und somit mit der Kulturarbeit bzw. mit dem Veranstaltungswesen vertraut. Er nimmt nun diese Tätigkeiten als Gemeindebediensteter im Kulturamt Lauterach (Rathaus) wahr. Klassisches Gitarrenkonzert Im August gaben Andrea Steger und Roman Kaufmann im voll besetzten Alten Vereinshaus erneut ein bemerkenswertes Gitarrenkonzert. Ihr Programm enthielt moderne Musik des 20. Jahrhunderts genauso wie Klänge aus Spanien und Interpretationen von Beethoven. Die beiden haben es sich bei der Auswahl der Stücke weiß Gott nicht leicht gemacht, höchste Konzentration und Präzision waren gefordert. Bereichert wurde der Abend mit lyrischen Texten und mit Klavierbegleitung bei einem Teil der Stücke. Bürgermeister Elmar Kolb ließ es sich nicht nehmen, im Namen des Kulturreferates der Gemeinde persönlich den beiden Künstlern zu ihrer Leistung zu gratulieren. 10 R AT H A U S F E N S T E R K U LT U R D’Mama möcht bloß s’Bescht” Jubiläumsaufführung 10 Jahre Theatergruppe Rampenlicht „D’Mama möcht bloß s’Bescht" betitelt die Theatergruppe Rampenlicht das Erfolgsstück von Curth Flatow und Horst Pillau und geht damit schon auf den Inhalt des Stückes ein. Mütter wollen immer das Beste für Ihre Kinder. Wenn aber eine Mutter ihr Engagement übertreibt, wie es Frau Wiesner in diesem Stück macht, dann sind Turbulenzen und Konflikte mit ihren bereits erwachsenen Kindern nicht zu vermeiden. Humorvolle, spannende und auch dramatische Szenen wechseln sich ständig ab. Es wäre aber kein Stück für die „Rampenlichter", wenn der Humor zu kurz kommen würde. Das Stück wurde im Jahr 1960 in Berlin damals mit Rudolf Platte und Inge Meysel uraufgeführt und zählt mit 120 Inszenierungen zu den erfolgreichsten Theaterstücken im deutschsprachigen Raum aus der Zeit nach dem Krieg. Unsere „Meysel" heißt Lisbeth Dangel und belebt die Mutterrolle mit sehr viel Gefühl und Emotion. Das besondere Etwas in der Lauteracher Inszenierung ist, dass der Vater im Stück von Karlheinz Gmeiner, die Tochter von seiner leiblichen Tochter Sabine Bursac und die Enkelin von seiner eigenen Enkelin Madeline Bursac gespielt wird. Besonders Madeline machte auf den Proben mit ihrem Talent der Gruppe viel Freude. Regie führt diesmal, und das ist auch etwas Besonderes, Reinhold Schillinger, ein Profi, der schon unzählige Stücke am Theater für Vorarlberg und an weiteren Häusern inszeniert hat. Alle Lauteracherinnen und Lauteracher sind herzlich eingeladen, eine der Aufführungen zu besuchen. Im Eingangsbereich zum Theatersaal ist ein interessanter, reich bebilderter Überblick über die Rampenlicht-Produktionen der letzten 10 Jahre in einer Ausstellung zu sehen. Besonders zu empfehlen ist der Besuch der Premiere am 6. Oktober, da zu Beginn und vor allem zum Schluss bei der Premierenfeier die Floyd Cramer Band für musikalische Unterhaltung sorgen wird. Und warum dieses besondere Stück und dieser außergewöhnliche Aufwand? Die Theatergruppe Rampelicht gibt es nun seit 10 Jahren und es besteht schon länger der Wunsch, gerade dieses Stück zum Jubiläum aufzuführen. An dieser Stelle gilt der Dank all unseren Sponsoren, welche diese Jubiläumsaufführung großzügig unterstützen. Aufführungstermine im Hofsteigsaal: Samstag 6. 10., 20 Uhr Sonntag 7. 10., 15 Uhr (Nachmittagsvorstellung) Samstag 13. 10., 20 Uhr Sonntag 14. 10., 20 Uhr Freitag 19. 10., 20 Uhr Samstag 20. 10., 20 Uhr Sonntag 21. 10., 20 Uhr Kartenvorverkauf im Rathaus, Tel. 6802-0 bei Nicole Kraßnig Eintrittspreise: ATS 100,–, ATS 70,– für Senioren und Schüler Oben: Lisa Dangel mit Madeline Bursac Mitte: Karlheinz Gmeiner und Werner Moosbrugger Unten: Das Regieteam Edith Penz, Gabi Gschliffner Reinhold Schillinger R AT H A U S F E N S T E R 11 AUSSTELLUNG Kunst im Rohnerhaus Gestern + Morgen Kunstgeschichten aus dem Lebensraum Vorarlberg Nationalfeiertag, Freitag 26. Oktober 2001 von 11-20 Uhr geöffnet. Ermäßigter Eintritt: ATS 30,–. Künstlerportrait Oswald Baer, 1906-1941 (bedeutender, aus Dornbirn stammender Künstler) Geboren am 11. Juni 1906 BielietzBiala, ehem. Österreich Schlesien. Aus der Profession des Vaters (Hans Baer, Gymasialprofessor, väterlicherseits aus Vorarlberg) und der Herkunft der Mutter (Elisabeth, geb. Hesse, aus Innsbruck, deren Vater Photograph) ergaben sich weitere Stationen von Oswald Baer: Reichenberg (Liberec, Böhmen), Trient (bis zum Ersten Weltkrieg), Innsbruck und Flaurling (Tirol), Dornbirn. Zwei Semester Technische Hochschule, Wien (Architektur). 1925 Matura in Dornbirn. Ab 1926 Staatliche Hochschule für Bildende Kunst, Weimar (Malerei; Fritz Feigler, Walther Klemm). Aufenthalte in Berlin und München. Ab 1925 Ausstellungen mit der Vorarlberger Kunstgemeinde (1928 in Bregenz zusammen mit Georg Ligges) und der Künstlervereinigung „Der Kreis" – Maler und Bildhauer am Bodensee. Winter 1929/30 Capri. 1930/32 Weimar. Begegnung mit Ense Heß, später Gattin von Oswald Baer und Mutter von Gunhild und Ilsmarie. 1932 Weimarer Secession. 1932 ff. Ausstellungen u.a. in Chem- nitz, Erfurt, Gera, Göttingen, Jena, Trier, Weimar. 1932/34 Neuerlicher Italienaufenthalt (Neapel, Capri, Positano) – Dort Begegnungen u.a. mit Andreas Haukland (norwegischer Erzähler), Stefan Andres. Ausstellungen in Neapel (Compagnia degli Illusi) und Rom – Freundschaft mit den Kunsthistorikern und Museumsdirektoren Werner Meinhof (Jena) und Herbert Kunze (Erfurt). 1934 Niederlassung in Jena Verbindung zum Verleger Eugen Diederichs, Jena. 1936/39 Sommeraufenthalte in Nidden, Kurische Nehrung. Gestorben 27. Mai 1941 in Jena. Oswald Baer bewegt sich in seinen Hauptwerken zwischen neusachliche Tendenzen und einem persönlichen vorgetragenen expressiven Realismus. Die Farbe steht im Mittelpunkt seiner Werke, er findet früh seine eigene Stilrichtung und die muß man sachlich malen (Tagebuch, frühe 30er Jahre). Neben zahlreichen Landschaften, Frauen und Aktdarstellung nimmt das Selbstbildnis einen wichtigen Stellenwert in seinem Oeuvre ein. Mit seinen vorliegenden Werken zählt Oswald Baer zu den wichtigsten Künstlern der Jahre zwischen den Weltkriegen – nicht nur in Vorarlberg. Lauterach schlug sich beim Klimaquiz beachtlich Am 26. Juni trat eine Mannschaft zusammengestellt aus Mitgliedern des Umweltausschusses zum Klimaquiz 2001 an. Bruchteile von Sekunden entschieden über den Titel des Landessiegers. Dieser ging schließlich nach Zwischenwasser, Lauterach landete auf dem immerhin beachtlichen 2. Platz. In der Vorrunde setzte sich Lauterach gegen Mäder und Langenegg durch und stieß im Finale auf Zwischenwasser, das Röthis und Rankweil aus dem Rennen warf. Ein Bildpuzzle entschied über den Tagessieg: Fast gleichzeitig erkannten beide Mannschaften das Motiv – eine Windkraftanlage – die Jury entschied aber zu Gunsten von Zwischenwasser. Der Vorsprung war dahin und als Zwischenwasser auch das zweite Bildpuzzle schneller erkannte, war alles klar. Herzliche Gratulation an Bürgermeister Josef Mathis und sein Team. In der Mitte das Lauteracher Team mit Dr. Klaus König, Peter Hinteregger, Katharina Pfanner und Rudi Weingärtner 12 R AT H A U S F E N S T E R JUBILÄEN Rosa Germann 100 Jahre Lauterach hat eine 100jährige Mitbürgerin, Rosa Germann ist damit auch die älteste Lauteracherin. Gesundheitlich geht es ihr recht gut, sie kann ihre Mahlzeiten immer noch selbst einnehmen. Betreut wird sie vom Krankenpflegeverein und von Frau Anneliese Gassner sowie von Frau Sigrid Mäser vom mobilen Hilfsdienst. Zusammen mit ihrer Schwester verbrachte sie eine behütete Kindheit. Doch nach dem allzu frühen Tod des Vaters musste die Familie durch Verpachten der Stickerei, durch den Verkauf von Obst und durch die Vermietung von Zimmern an Schüler den Lebensunterhalt bestreiten. Rosa wurde Schneiderin, schon mit 19 Jahren hatte sie damals den Gewerbeschein bekommen. Gerne erzählt sie von der kleinen Schneiderwerkstatt, in der sie zusammen mit ihrer Mutter viele Jahre gearbeitet hat. Gerne, und das erzählt sie immer wieder, erinnert sie sich an die schönen Urlaubstage: Jedes Jahr verbrachte sie 14 Tage mit ihrer Schwester im Montafon. Bescheiden und humorvoll ist sie bis heute geblieben, mit ihren tollen Sprüchen unterhält sie ihre Gäste und Besuche, über die sie sich immer sehr freut. Die Marktgemeinde Lauterach wünscht ihrer ältesten Mitbürgerin auch auf diesem Wege nochmals alles Gute. Wir gratulieren zur Goldenen Hochzeit Bürgermeister Kolb konnte zwei Paaren zur Goldenen Hochzeit gratulieren und überbrachte den Golddukaten des Landeshauptmannes sowie einen Geschenkskorb der Gemeinde. Josefine und Richard Schwei, Achsiedlung 11 Frieda und Alois Gstrein, Bleicheweg 12 R AT H A U S F E N S T E R 13 W I E ’ S E I N M A L WA R … Mit Pulver und Blei Lange bevor sich verschiedenste Interessensgruppen zu Vereinen zusammenschlossen und das Geschehen in der Gemeinde mitprägten, nahmen darin die Schützen mit ihrem Wahlspruch „Üb Aug und Hand für’s Vaterland”, mit ihren Festen und Ausrückungen eine besondere Stellung ein. Waren Übungen und Instruktionen mit Hieb- und Stichwaffen noch auf dem Marktplatz möglich, so verlangte der Umgang mit Gewehren sichere, unbesiedelte Plätze und führte zum Bau von Schießständen. Bereits um 1500 sind in den damaligen Vorarlberger Städten Schützenfeste und Preisschießen abgehalten worden. Mit der Zeit zogen auch die Landgemeinden nach, wenn auch ihre Schützen sich noch lange auf auswärtigen Anlagen übten um sich die erforderliche Fertigkeit im Schießen anzueignen und im Ernstfall eine ihrer Heimat drohende Gefahr erfolgreich abwehren zu können. von der Entwaffnung der Einwohner zu überzeugen. Neben ganz bekannten Landesverteidigern wie Sigmund Nachbauer aus Rankweil oder Bernhard Riedmiller aus Bludenz, die die Franzosen zusammen mit dem österreichischen Militär in die Flucht geschlagen hatten, finden wir auch einen „Künz von Lautrach”. Nach der Rückkehr Vorarlbergs zu Österreich im Jahre 1814 gelang es unter der Bedingung, dass im Ernstfall ein eigenes Landesaufgebot gestellt wird, die Zahl der Rekruten, die damals noch 10 Jahre im Tiroler Kaiserregiment zu dienen hatten, möglichst klein zu halten. Ein damit verbundener Erlass an alle Gemeinden zur Gründung von Schießstätten führte zu einem Wiederaufleben des Schützenwesens. Die Reduzierung der Wehrpflicht auf 3 Jahre nach dem Wehrgesetz von 1867 und die Verpflichtung der Reservisten, bis zum 42 Lebensjahr regelmäßige Schießübungen auf dem heimischen Schießstand zu leisten, brachte die Einbindung der Schützenvereine in das reguläre Militär. Bereits 1825 wollte das k.k.Landgericht von der Gemeinde wissen, ob hier eine Schießstätte bestehe und die Vorstehung verneinte mit dem Zusatz, dass man auch keine benötige. Hard, Schwarzach und Steußberg (Bildstein) errichtet werden. Auf die Anfrage, ob sich Lauterach betreffs des Schießstandes der Gemeinde Hard anschließen wolle, verweist die Gemeindevorstehung in einem dreiseitigen Antwortschreiben zunächst auf die hiesige, uralte hofsteigische Schützentradition und bekräftigt die Forderung nach einem eigenen Schießstand unter anderem mit der voraussichtlich geringen Bereitschaft der Schützen, sich auswärts im Schießen üben zu müssen und außerdem mit der Befürchtung, „dass die jungen Leute alle Sonn- und Feiertage ihr Geld verzehren, in Streit und Händel geraten und endlich bei Nacht auf den unsicheren Straßen mit den verschlagenen Köpfen nach Hause kämen”. Außerdem wird darauf hingewiesen, dass Anselm Brielmayer, der Besitzer der Papierfabrik in der Lerchenau, gewillt sei, einen sicheren Platz mit einem geeigneten Gebäude für einen Schießstand zur Verfügung zu stellen. Als es sich dieser 1840 anders überlegte, war auch ein Platz bei Peter Bilgeri, dem Erbauer der Kaserne an der Achbrücke, im Gespräch. Schließlich erklärte sich der Löwenwirt Johann Josef Zerlauth bereit, eines seiner Häuser auf eigene Kosten als Schießstand auszubauen und der Lauteracher Schützengesellschaft zur Verfügung zu stellen. Es stand an der später Schützenweg ge- Aus der G Der Aufstand gegen Bayern und Franzosen im Jahre 1809 brachte das vorläufige Ende für das Schützenwesen.Nach einer Verordnung des Divisionsgenerals Beaumont waren alle Waffen und alles Zubehör abzuliefern und die Majors und Schützenkommandanten hatten sich bis 15. des Monats bei ihm in Lindau einzufinden , um ihn von der Unterwürfigkeit, der öffentlichen Landesruhe und Nach einem Schreiben des k.k Landund Kriminalgerichtes Bregenz vom 31. Juli 1839 soll unter anderem in der Gegend von Rickenbach ein Schießstand für die Gemeinden Wolfurt, Lauterach, Aus dem „Plan zum Erbauen eines neuen Schießstandes für die Löbl. G. Schützengesellschaft zu Lauterach” von Ignaz Loser. Erdgeschoss (1847). Das ehemalige Lauteracher Schützenhaus (Schießstand). 14 R AT H A U S F E N S T E R ERINNERUNGEN nannten Verbindung von der Reichsstraße zur Austraße, dort wo heute die Firma Loitz ihre Motorräder präsentiert. Am 2. August 1847 wurden die eingereichten Pläne genehmigt. Im Erdgeschoss waren südseitig rechts und links von einem Platz für Zuschauer (c) je zwei Schützenstände (b) mit einem in der Mitte eingerichteten Stand für die Schreiber (a) und das Obergeschoss diente als Wirtschaftssaal. Die Entfernung zum Scheibenstand betrug 60 Klafter, das sind ca. 120 m. 1856 sah sich Zerlauth umständehalber genötigt, für sich und seine Familie im „Schützen”, wie der Schießstand auch genannt wurde, eine Wohnung einzurichten. Während die Schützenvorstehung, Dr. Josef Schmid und Johann Künz damit einverstanden war, legte sich der Gemeindevorsteher Josef Dietrich als Verantwortlicher für die Brauchbarkeit der Schießstätte zunächst quer. Ein zeitgenössischer Bericht findet sich in der Chronik des Jos. Ant. Fröweis (1823-1892): Hier wiedergegeben unter Beibehaltung der damaligen Schreibweise. Das II. Hofsteigische Festfreischießen In diesem Jahr (1863) wurde dahier das II. Hofsteig. Festfreischießen auf dem hiesigen Schießstande auf eine sehr feierliche Art abgehalten. Dasselbe nahm am Sonntage den 28. Vormittag 10 Uhr mit Feldmesse seinen Anfang und dauerte bis 1. Juli abends. Es erschienen neun Schützengesellschaften mit 6 Musikbanden von Bregenz, Hard Wolfur t, Alberschwende, Schwarzach und Lauterach, Bildsten, Kennelbach und Fußach. Nach beendigter Feldmesse hielt Herr Müller, derzeit Amtsver walter des k.k.Bezirksamtes Bregenz an die versammelten Schützen auf dem Marktplatze eine Anrede, indem er hauptsächlich betonte: Gerichtes Hofsteig ausgebracht, in welches die ganze Schützenversammlung einstimmte. Nachdem der Oberschützenmeister Herr Johann Künz von hier, die angekommenen Schützen begrüßt und einige Hoch auf dieselben ausgebracht hatte, wurde ein Umzug im Dorfe und hernach der Einzug in die Schießstätte gehalten. Präzis 12 Uhr Mittag begann das Festschießen. In einem schön verzierten Saale wurden die Beßte* ausgesetzt, und jedermann der unentgeldliche Eingang zum Anschauen derselben gestattet. Aus allen umliegenden Or tschaften hatte sich eine große Volksmenge dahier eingefunden. Das erste Beßt auf dem Haupt mit Fahne hat Mathias Schwärzler von Schwarzach, das 2. Beßt Jos. Ant. Burger von Kennelbach erhalten. Nebst diesem erhielt das 1. Kranzbeßt Mart. Flatz von Schwarzach, das 2. Kranzbeßt Niklaus Geser von Schwarzenberg. Endlich erhielt noch das 1. Beßt ohne Fahne auf der Ehrenscheibe Jos. Ant. Rohner von Höchst. * Preise Geschichte Zerlauths Tochter Angelika, verehelichte Stoppel führte hier später zusammen mit ihrem Mann eine Landwirtschaft. Franz, einer ihrer vier Söhne errichtete an der heutigen Bundesstraße im Jahre 1905 ein Wohnhaus mit Wagnerei. Die sicherheitsbedingte Einstellung des Schießbetriebes beim Bau der k.u.k. priv. Vorarlberger Bahn Ende der 60er und anfangs der 70er Jahre des 19. Jahrhunderts führte auch zur Auflösung der Lauteracher Schützengesellschaft. Die Schützen mögen sich besonders dann so zahlreich und willfährig unter ihre Fahne scharen, wenn es die Not einmal erfordern sollte, den Feind von den Grenzen unseres theuren Vaterlandes abzuhalten. Zum Schlusse wurde von dem Herrn Redner ein dreifaches Hoch auf Seine Durchlaucht den Fürst Statthalter und ein ebensolches auf die Schützen des Quellenangabe: Chronik des J.A.Fröweis Gemeindearchiv Lauterach Ing. Joh. Kaufmann: Kriegs- und Militärdienst im Wandel der Zeit Das Suchbild für unsere älteren MitbürgerInnen Zu Beginn dieses Jahres übernahm die Spar den Ortskonsum Lauterach. Hier ein Bild vom Ausschuss und Personal 1937. Wer dazu etwas weiß oder jemanden kennt, wird ersucht, es Elmar Fröweis, Telefon 64548, zu sagen. R AT H A U S F E N S T E R 15 M E D I AT H E K : WA H R E R A N S T U R M M E D I AT H E K Vielseitiges LeseSpiel-Programm Die Mediathek Lauterach erfreut sich nach wie vor eines regen Zuspruchs, bisweilen sogar eines wahren Ansturms. Besonders erfreulich ist, dass diese Einrichtung der Marktgemeinde Lauterach von allen Altersgruppen angenommen wird (das jüngste Mitglied ist gerade 9 Monate alt, die älteste Leserin zählt über 90 Lenze). Dies ist auf das vielseitige und attraktive Angebot an Medien zurückzuführen. Das Mediathek – Team mit Rosemarie Döring, Edith Bischof, Gertraud Gasser und Mediathekleiter Christof Döring versuchen immer auf dem aktuellsten Stand des medialen Angebots zu sein, das Neueste an Literatur, Spielen, CD-ROMs, Videos, Tonkassetten und Musik-CD’s für die Besucher bereitzustellen. Besondere Renner in diesem Jahr waren die Harry Potter-Bücher und die Großspiele für Feste und Feiern. Die Jugend nimmt an jedem Ausleihtag die vier Internet-Terminals in Besitz, sodass ab und zu regelrechte Warteschlangen entstehen. Darüber hinaus setzt das MediathekTeam eine Reihe von Aktivitäten: So konnten Schüler Begegnungen mit der Autorin Edith Wicke-Schreiber bzw. mit dem Autor Heinz Janisch erleben und somit das Arbeiten und Leben von Buchautoren kennenlernen. Eine Riesengaudi war für alle Beteiligten ein Spieleabend auf dem Bödele. Ein Internet-Kurs für Erwachsene unter der Leitung von Hauptschuldirektor Otto Nester stieß auf reges Interesse und zeigt auf, dass sich die Mediathek Lauterach auch als Bildungseinrichtung sieht. Das Mediathek-Team ist weiterhin bemüht, die Wünsche der Mediathekbesucher zu erfüllen. Die Mediathek Lauterach ist in der Hauptschule (linker Eingang) untergebracht und für die Bevölkerung öffentlich zugänglich. Öffnungszeiten: Dienstag: 15.30 Uhr bis 17 Uhr Donnerstag: 14 Uhr bis 17 Uhr Freitag: 17 Uhr bis 19 Uhr Adresse: Monfortplatz 16 Telefon: 05574/71601-23 e-mail: bue.hslaut@schulen.vol.at Sturm aufs Internet Spieleabend auf dem Bödele Die St.Galler Lehrer vor dem Alten Sternen… Vorstandsbummel des Städtischen Lehrerinnenund Lehrerverbandes St. Gallen Unser diesjähriger Ausflug führte uns am 22. August nach Lauterach, einer aufstrebenden Gemeinde in Vorarlberg. Wir wollten etwas vom dortigen Volksschulwesen erfahren, das Lauteracher Ried besichtigen und uns an sprachlichen Köstlichkeiten im Lauteracher Dialekt ergötzen. Dabei kamen wir voll auf unsere Rechung. Zuerst führ te uns Schuldlirektor Hubert Köb durch die neue Volksschule Unterfeld, ein architektonisch sehr harmonischer und zweckmäßiger Bau. Mit einem Lichtbildervortrag stellte uns hernach Elmar Fröweis, der frühere Volksschuldirektor, Lokalhistoriker und Dorfpoet, sein Lauterach vor, worauf uns Bürgermeister Elmar Kolb bei Kaffee und Kuchen willkommen hieß. In einer Urkunde des Stiftsarchivs St. Gallen wird Lauterach im Jahre 853 erstmals erwähnt. Wurden wir deshalb so gastfreundlich empfangen und verwöhnt? Nach dem Zvieri las Elmar Fröweis besinnliche und heitere Gedichte in Mundart vor und bewies damit seine Meisterschaft im Formulieren. Dann gings ins Naturschutzgebiet Lauteracher Ried, wo uns das Torfstechen vorgeführt wurde, was ein paar Unentwegte unserer Runde mit Erfolg auch versuchten. Der Torfverkauf (auch in die Schweiz) war früher einmal eine wichtige Einnahmequelle der Lauteracher. Gemütlich beisammen sitzend nahmen wir zusammen mit unseren Gastgebern das Nachtessen im Gasthaus Guth ein. Nomen est omen: Es war wirklich vorzüglich. Herzlichen Dank dem Organisator des Ausflugs, Gerd Piller, und ein Hoch der Lauteracher Gastfreundschaft. …und beim Schollenloch. 16 R AT H A U S F E N S T E R I M M E R WA S L O S … Regelmäßiger Singnachmittag im Seniorenheim Jeden letzten Freitag im Monat kommt Herr Fessler mit seiner Gitarre in das Seniorenheim und es werden mit den Bewohnern Volkslieder gesungen. Diese regelmäßigen Treffen helfen den Bewohnern, im Alltag Freude und Abwechslung zu erleben; auch das Singen alter und sehr bekannter Melodien hilft ihnen, untereinander Kontakt aufzunehmen und ihre Isolation zu durchbrechen. Es ist bemerkenswert, wie auch der müdeste Senior mit viel Elan die Musikstrophen singt. An dieser Stelle einen herzlichen Dank an Herrn Fessler für dieses Engagement und noch viel Freude beim Musizieren mit den Bewohnern. Alle Jahre wieder Grillfest im Seniorenheim Am 6. Juli fand wie jedes Jahr ein Grillfest im Seniorenheim statt. Der Einladung folgten neben den Heimbewohnern und deren Angehörigen auch Bewohnerinnen aus den Seniorenwohnungen. Bei Sonnenschein, angenehmen Temperaturen und guter Stimmung mundeten die gegrillten Würste mit dem frisch gezapften Bier allen ausgezeichnet. Organisiert über die Sozialreferentin Frau Vogel bewirteten Herr Kohlhaupt und Herr Pfanner als Grillmeister mit weiblicher Unterstützung die Gäste. Die Bewohnerinnen und Bewohner des Seniorenheimes möchten sich auf diesem Weg nochmals bei den obengenannten Personen bedanken und freuen sich schon auf das nächste Mal. R AT H A U S F E N S T E R 17 NEUER LEBENSABSCHNITT Ergebnisse der Reifeprüfung 8a-Klasse 1. Reihe: Birgit Fallmann, Eva King, Iman Taghadossi, Christian Österle. 2. Reihe: Mag. Armin Greußing, Eva-Maria Mangler, Julia Troll, Petra Andersag, Angelika Höfle, Nina Lang, Florian Grabner, KV Mag. Gerold Haider. 3. Reihe: Matthias Gmeiner, Lukas Kaufmann, Florian Hutter, Stefan Höfel, Lukas Nußbaumer. 8b-Klasse 1. Reihe sitzend: Peter Mazzurana, Thomas Prieller, Daniela Kölbl, Sarah Österle, Marcel Milohnic, Falko Ritschel, Lucas Rudigier. 2. Reihe: Dir. Mag. Armin Greußing, Christoph Halmer, Robin Würtinger, Patrick Ignjatovic, Aydin Akdeniz, Iris Zehrer, Philipp Leissing, Simon Girardi, Daniel Brunflicker, Julia Krebitz, Claudia Koiner, KV Mag. Michael Schelling. 3. Reihe: Michael Matt, Erich Lins, Georg Fischer, Jonathan Thaler, Sebastian Kuehs, Daniel Schmid, Matthias Pressnig. 8c-Klasse 1. Reihe: Anna Zipf, Katalin Petzold, Kerstin Groß, Julia Katharina Büchele. 2. Reihe: Mag. Armin Greußing, Verena Zangerl, Georg Bitsche, Andrea Schwarz, Theresia Maria Natter, Jasmin Cherkaoui, Barbara Köb, KV Mag. Isabella Berger. 3. Reihe: Tijana Zivkovic, Sebastian Horatschek, Eva Maria Klien. Auf dem Foto fehlen: Marina Deronja, Christina Römer. Mit „Auszgezeichnetem Erfolg” bestanden Mit „Gutem Erfolg” bestanden Bestanden Nicht bestanden 18 R AT H A U S F E N S T E R BORG · ROTES KREUZ Klimaschulen am gemeinsamen Hausberg Pfänder Vier Schulen am östlichen Bodensee haben sich entschlossen, das Thema Energiesparen gemeinsam aufzugreifen. Das Bodenseegymnasium Lindau, das Valentin-Heider-Gymnasium ebenfalls in Lindau, das BG Blumenstraße aus Bregenz und das BORG Lauterach haben gemeinsam ein Projekt gestartet, um in den Schulen weniger Energie zu verbrauchen. Diese Projektidee zum Energiesparen wurde beim Nachhaltigkeitswettbewerb der internationalen Bodenseekonferenz 1999 eingereicht. Dabei konnten wir auch gleich einen Preis gewinnen. Nach Vorerhebungen über den Energieverbrauch der einzelnen Schulen wurde gemeinsam mit den Schülern überlegt, wie in unserer Schule Energie gespart werden könnte. In jeder Klasse gab es Energieberater, die versuchten, ihre Kollegen zum sinnvollen Energiesparen aufzumuntern. Hier einige Ergebnisse dieser Überlegungen: Von Juni 2000 bis Mai 2001 wurden dann der Gas- Strom- und Wasserverbrauch gemessen. Unsere Schule konnte in allen gemessenen Energiebereichen Erfolge in Form von Abnahmen der Verbräuche erzielen. Juni 1999 - Mai 2000 46.380 kWh 265.895 kWh 413 m3 Juni 2000 - Mai 2001 37.618 kWh 217.243 kWh 359 m3 Einsparung 19% 18% 13% Strom Heizenergie (Gas) Wasser Außerdem wurden bei uns im Frühjahr 2001 etwas mehr als 200 kg Altbatterien gesammelt, das bedeutet immerhin 0,96 kg Batterien pro Schüler. Bis zum Herbst sollen dann noch die Vergleiche mit den 3 anderen Schulen gezogen werden. Als Abschluss wird es ein kleines Energiefest aller 4 Schulen geben. Wir freuen uns, dass wir durch diesen Wettbewerb einen kleinen Beitrag zum Energiebewußtsein leisten konnten. Wir haben mit unseren Energiee


0 Rathausfenster 2002 01
Sam, 22. Oktober 2011 | Kuhn EDV

MARKTGEMEINDE Frühlings- und Ostergrüße … … von der Frauengruppe k.work, die eine Kreativwerkstätte im Greußinghaus, Lerchenauerstraße 11 betreiben. Die Frauen von k.work bieten laufend Kreativkurse an und geben so ihr Wissen und Können an Interessierte weiter (Termine in den »Ausblicken«). Aus der Gemeinde Inhalt Gemeinde 2 7 9 9 10 10 11 11 11 36 Auszug aus der Niederschrift No. 8 Gendarmeriegebäude Essen für Seniorenheim Advent im Seniorenheim Abfall: ARA-System Autofreier Tag - Jahreskarten Kriegsgefangenen-Entschädigung Seniorenball Erneuerung Kanalisation Stichwortregister RF 2001 Auszug aus der Niederschrift Nr. 10 über die am Dienstag, dem 18. Dezember 2001, um 18.00 Uhr, im Rathaus stattgefundene Sitzung der Gemeindevertretung von Lauterach. Mitteilungen: a) Betriebsgründungen bzw. Standorterweiterungen von Gewerbebetrieben im Jahr 2001 in Lauterach: Flatz GmbH Styropor-Werk, Eröffnung Werk III, Funkenstraße Formart-Tischlerei, Bundesstraße 6 (ehemalige OMV-Tankstelle) Rümmele GmbH, Dachdecker- und Spenglermeister, Alte Landstraße 1 (ehemals Tischlerei Reiner Hannes) Einkaufsmarkt BILLA+BIPA, Bundesstraße 105 Gesundheitszentrum »Vital Plus«, Achpark, Dammstraße 4 Weiters ca. 20 Klein- und Kleinstbetriebe (hier handelt es sich durchwegs um Gewerbescheine an Einzelpersonen, die die Betriebsstätte in der eigenen Wohnung haben). b) Gewerbescheinausstellungen: AXIMA Kältetechnik GmbH, Langegasse 19 (hier handelt es sich um die ehemalige Sulzer Escher Wyss GmbH); Geschäftsführer ist Fritz Kohlhaupt Rümmele Dachdecker und Spenglerei GmbH, Alte Landstraße 1 Mayer Maria, Schulstraße 14d, (Wahrsagerin, Zukunftsdeuterei) c) Entwicklungshilfe – Auszahlung von Unterstützungsbeiträgen: In den vergangenen Wochen wurden nach Einholung von umfangreichen Informationen u.a. vom Missionswerk Österreich, Beitragszahlungen in Höhe von jeweils ATS 10.000,– (EURO 726,72) an folgende Personen und Institutionen, entsprechend dem Voranschlag ausbezahlt: Sr. Daniela Eiler (Missionsschwester in Transkei, Südafrika) Sr. Gertrud Reichmuth (Missionsschwester in San Ignacia de Velasco, Bolivien) Sr. Rita Schönenberger (Missionsschwester in Estacao, Brasilien) Sr. Viktoria Marschall (Missionsschwester in Medellin, Kolumbien) Alle vier Ordensschwestern sind ehemalige Bürgerinnen aus Lauterach. Sr. Viktoria Marschall ist die Schwester von Agnes Marschall (Marschallwiese, Marschallmühle) und feierte am 27.12.2001 ihren 100. Geburtstag. Sr. Cordula Stoppel eine weitere Ordensschwester aus Lauterach ist laut Auskunft des Provinzhauses verstorben. Weiters wurden ATS 10.000,– (EURO 726,72) an den Verein »Bridge to Ethiopia« mit Sitz in Götzis überwiesen. Dieser gemeinnützige Verein unterstützt ein Waisenhaus in Äthiopien. Werner Hauser, Pariserstraße 15a, ist Vorstandsmitglied bei diesem Verein. d) Sitzungsstatistik 2001: Im abgelaufenen Jahr 2001 haben folgende Sitzungen der Gemeindegremien stattgefunden: Gemeindevorstand 20 Sitzungen Gemeindevertretung 6 Sitzungen Bauausschuss 6 Sitzungen Sonstige Ausschüsse 38 Sitzungen Grundverkehrs-Ortskommission 7 Sitzungen e) Verkauf Gemeindegrundstück »Marschallwiese«: Der Gemeindevorstand hat in der Sitzung vom 13.12.2001 gemäß § 60/3 Vbg. GG (Dringlichkeitsweg) die restlichen Teilflächen der Gemeindeliegenschaft »Marschallwiese« (lt. Gestaltungsrichtplan vom 12.07.2001) an folgende Interessenten verkauft: Teilfläche 04 GST-NR 2582/9 Teilfläche 07 GST-NR 2582/12 Teilfläche 06 GST-NR 2582/11 337 m2 470 m2 432 m2 Dr. Dieter+Isabel Moosmann, Bregenz Dr. Dieter+Isabel Moosmann, Bregenz Harald+Maria Teichtmeister, Bregenz Aktuelles 8 10 11 13 14 16 16 17 28 29 Obstbaumbestand Auszeichnung Franz Lauchart Jubiläum Das Gespräch Alt-Lauterach Museum Mittelweiherburg Kunst im Rohnerhaus Kloster: Freundeskreis SPÖ-Kinderfasching Oldie-Ball Schulen 18 BORG Ve r e i n e 17 17 21 22 26 26 26 27 28 34 Frauenchor Hofsteig Kulturverein Transfer Ortsfeuerwehr Bürgermusik Frauenbund Guta Kreativgruppe k.work Hobbykegler Funkenzunft Fasnatzunft Schollesteachar Wirtschaftsverein Spor t 30 FC Lauterach 30 Turnerschaft Der Verkaufspreis beträgt jeweils ATS 3.200,–/m2 (EURO 232,55/m2). Das Ehepaar Moosmann hat 2 Parzellen erworben, die geteilt bleiben. Die Mitglieder des Gemeinde- 2 RATHAUSFENSTER 1-2002 Aus der Gemeinde vorstandes haben angeregt, dass die öffentliche Fläche (GSTNR 2582/10) im Ausmass von ca. 108 m2 ebenfalls an die Familie Teichtmeister verkauft werden soll. Der Gemeindesekretär wird nochmals mit der Familie verhandeln. Weiters wird die Zufahrt für die Parzelle 2582/11 (Teichtmeister) von der Lerchenauerstraße auf die neue öffentliche Fläche (GST-NR 2582/1) verlegt. Somit wäre der Verkauf der Gemeindeliegenschaft »Marschallwiese« abgeschlossen. Der Gesamterlös beträgt ATS 10.300.000,– (EURO 748.530,–) und liegt somit knapp über dem Voranschlagswer t von ATS 10.000.000,– (EURO 726.728,–). Die finanzielle Abwicklung erfolgt in den nächsten Wochen und soll bis Ende Jänner 2002 abgeschlossen sein. Mit dem Bau der Erschließungsstraße, deren finanzielle Mittel im Budget 2002 veranschlagt sind, muss im Frühjahr 2002 begonnen werden, da 2 Käufer mit dem Bau eines Einfamilienwohnhauses beginnen möchten. f) Verkauf Restliegenschaft »Zum Kreuz«: Die Kaufabwicklung mit der Errichtergemeinschaft »Allgäuer, Weingärtner & Greif« für die Restliegenschaft »Zum Kreuz« im Ausmass von 571 m2 wurde durchgeführt. Die Übermittlung des Kaufpreises erfolgt noch in diesem Jahr. g) Bevölkerungsstatistik per 18.12.2001: Der Bürgermeister berichtet über die Bevölkerungsstatistik der Marktgemeinde Lauterach mit heutigem Datum: Einwohner 8.879 Personen (vgl. 2000 = 8.785) Österr. Staatsbürger 7.509 Personen (vgl. 2000 = 7.379) Ausl. Staatsbürger 1.370 Personen (vgl. 2000 = 1.406) Geburten 92 Kinder (vgl. 2000 = 94) Davon männlich 59 Kinder Davon weiblich 33 Kinder Eheschließungen 57 Pers. aus Lauterach (vgl. 2000 = 62) Ehescheidungen 60 Pers. aus Lauterach (vgl. 2000 = 32) Sterbefälle 53 Personen (vgl. 2000 = 48) Weg-, Zu- u. Umzüge 1.819 Personen Einbürgerungen 93 Personen (vgl. 2000 = 51) Anträge Wohnbeihilfe 140 Personen h) Berichte von den Sitzungen des Gemeindevorstandes vom 19.11.2001, 04.12.2001 und 13.12.2001: Eröffnung Autobahnanschluß Güterbahnhof: Die Freigabe des Autobahnhalbanschlusses beim Güterbahnhof ist am 6.12.2001 im Rahmen einer kleinen Eröffnungsfeier bei der Abfahrt »Wolfurt Güterbahnhof« erfolgt. Neue Nutzung der ehem. Betriebshalle »Teppichland & Fliesencity« Die Firma Zweirad Loitz Reinhard beabsichtigt die Betriebshalle Teppichland & Fliesencity einer neuen Nutzung zuzuführen. Im Erdgeschoss sollen eine Fahrradausstellung (1/3 der Fläche) und zwei Beachvolleyballplätze (2/3 der Fläche) errichtet werden. Im Obergeschoss soll ein Cafe entstehen. Der Gemeindevorstand befürwortet die Initiative der Firma Loitz und ersucht um Vorlage eines entsprechenden Betriebskonzeptes. Vergabe von Notwohnungen: Die Vergabe von Notwohnungen erfolgt laufend in den Sitzungen des Gemeindevorstandes. Von den insgesamt 9 Wohnungen (7 in der »Alten Seifenfabrik« und 2 beim »Montfortplatz«) sind derzeit 8 besetzt. 1 Wohnung wird für einen möglichen Notfall freigehalten. Firma Pfanner Getränke GmbH., Lauterach – Grundwasserpumpversuch: Der Bürgermeister berichtet, dass die Firma Hermann Pfanner Getränke GmbH im Rahmen der Neuerrichtung des Grundwasserbrunnens einen Pumpversuch durchführen muss. Es ist beabsichtigt, das geförderte Grundwasser in den Mischwasserkanal der Marktgemeinde Lauterach abzuleiten. Die Marktgemeinde ist seit Jahren bemüht, Niederschlags- und Grundwasser möglichst aus dem Mischwasserkanal fernzuhalten und damit langfristig die Funktionstüchtigkeit und Finanzierbarkeit der Abwasserentsorgung sicherzustellen. Bevor eine Einleitung in die Abwasserentsorgung stattfindet soll daher in Zusammenarbeit mit dem Landeswasserbauamt geprüft werden, ob eine Versickerung im freien Gelände möglich ist. Sollte sich die Versickerung nicht durchführen lassen, kann die Einleitung in den Mischwasserkanal nach Absprache mit dem Leiter der ARA Hofsteig vorgenommen werden. In diesem Fall kommt es zu einer direkten Rechnungslegung durch die ARA Hofsteig an die Firma Hermann Pfanner Getränke GmbH unter Anwendung eines Gebührensatzes von ATS 7,– pro m2 (EURO 0,51/m2). Der Pumpversuch erfolgt in den Weihnachtsfeiertagen. Neubau Gendarmerieposten Lauterach - diverse Auftragsvergaben: Der Bürgermeister berichtet über diverse Auftragsvergaben beim Neubau des Gendarmeriepostens Lauterach. Die Asphaltierungs- und Pflasterarbeiten wurden jeweils an die Firma König, Lustenau (Bestbieter), vergeben. Fertigstellung Neubau Gendarmerieposten: Nach Angaben der Bauleitung wird die Fertigstellung des Neubaues an der Bundesstraße voraussichtlich Anfang Mai 2002 (18. Kalenderwoche) erfolgen. Die Eröffnung könnte somit im Juni 2002 nach dem Einzug des Gendarmeriepostens Lauterach im Rahmen eines »Sicherheitstages« stattfinden. Diesbezügliche Vorgespräche mit dem Kuratorium für Verkehrssicherheit haben bereits stattgefunden. Neuorganisation der Feuerbeschau: Der Bürgermeister berichtet über die Situation der Feuerbeschau in der Marktgemeinde Lauterach. Entsprechend der neuen Feuerpolizeiverordnung des Landes Vorarlberg wurden sämtliche zu kontrollierende Objekte von Lauterach durch Bauhofleiter Theo Ölz neu aufgenommen und katalogisiert. Am 11.12.2001 hat eine Besprechung mit der Brandverhütungsstelle Bregenz stattgefunden. Dabei wurde die erstellte Liste gemeinsam abgestimmt und eine Überprüfliste erstellt. Bauhofleiter Theo Ölz und Bauhofmitarbeiter Hermann Greussing sen. wurden von der Marktgemeinde Lauterach (GVO-Sitzung vom 25.11.1991 bzw. 27.01.1992) zu Feuerbeschauprüfungsorganen bestellt. Der Prüfzeitraum beträgt für alle Objekte derzeit laut Verordnung 6 Jahre. Eine enge Zusammenarbeit zwischen der Brandverhütungsstelle Bregenz und den Prüforganen der Marktgemeinde Lauterach wurde vereinbart. Kunsthaus Rohner – Projektförderung durch die Gemeinde: Der Bürgermeister berichtet von einem Gespräch mit Landesrat Hans-Peter Bischof über das Kunsthaus Rohner und dessen Förderungsmöglichkeiten. Alwin Rohner, Eigentümer des Kunsthauses Rohner, hat ein Förderungsansuchen an die Gemeinde RATHAUSFENSTER 1-2002 3 Aus der Gemeinde und das Land Vorarlberg gestellt. Es wird im Rahmen einer Besprechung Anfang Jänner 2002 die Angelegenheit diskutiert und versucht zwischen Land / Gemeinden (Lauterach, Wolfurt und Hard) und Alwin Rohner eine partnerschaftliche Lösung zu finden. Seniorenheim – Neuregelung über Essenslieferungen: Der Bürgermeister berichtet über die Auflösung des Vertragsverhältnisses mit dem Speiserestaurant Guth über die Essensversorgung ab ca. Februar 2002. Scheucher Thomas teilt mit, dass die erforderlichen Investitionen und auch die weitere Organisation für die Essensversorgung des Seniorenheimes und des »Essens auf Rädern« ab Februar 2002 nicht mehr möglich ist. Zu diesem Zeitpunkt beginnen auch die Umbauarbeiten des Speisehauses Guth. Die Marktgemeinde Lauterach hat sich nach anderen Möglichkeiten zeitgerecht umzusehen. Der Bürgermeister hat der Familie Scheucher den Dank für die jahrelange zuverlässige Lieferung von Essen im Namen der Marktgemeinde Lauterach ausgesprochen. Sozialreferentin GV. Martha Vogel wird mit der Marktgemeinde Wolfurt Kontakt aufnehmen, ob eine Belieferung über das Seniorenheim Wolfurt nach Lauterach möglich ist. Es sollen auch andere Varianten (St. Anna-Hilfe, KGS-Senecura) geprüft werden. Firma ADEG-Zentrale Lauterach – Eigentümerwechsel: Der Bürgermeister berichtet über ein Telefongespräch mit Mag. Alois Wichtl, ADEG-marktverantwortlich für Westösterreich, über die in den Medien veröffentlichte Situation bei der Firma ADEG und deren mögliche betriebliche Veränderungen. Die Firma EDEKA-Deutschland ist seit 3 Jahren 50% Eigentümer der ADEG-Österreich, vor 14 Tagen wurde die Beteiligung auf nunmehr 75% erhöht. Mag. Erwin Wichtl, Geschäftsführer der ADEG-Österreich AG, hat die Firma verlassen. Laut Auskunft von Herrn Alois Wichtl ist der Betriebsstandort Lauterach an der Reitschulstraße gesichert. Es sind bauliche Maßnahmen zur Vergrößerung des C&C-Großmarktes (AGRO-Abholmarkt) unter Einbeziehung der vor kurzem erworbenen Grundflächen geplant. Eine Betriebsgebietswidmung für die gesamten Flächen wird angestrebt, eine EKZ-Widmung wird nicht angestrebt. Alois Wichtl wird bei seinem nächsten Besuch in Vorarlberg Kontakt mit dem Bürgermeister aufnehmen und die Situation der Firma ADEG in Lauterach eingehend besprechen. Darüber hinausgehende Erhöhungen werden von der Sozialhilfe nicht mehr vergütet und führen zu einer Mehrbelastung der Selbstzahler bzw. zur Abgangsdeckung durch die Marktgemeinde. Pflegetarife, die bereits für das Jahr 2001 vom Amt der Landesregierung bewilligt wurden, werden weiterhin anerkannt, auch wenn sie über den Durchschnittswerten liegen. Die Tarife im Seniorenheim Lauterach werden im Jahr 2002 für die einzelnen Pflegestufen wie folgt festgelegt Kosten sind pro Tag und Bewohner, exklusiv Mwst.: EURO ATS Stufe I (derzeit 1 Bewohner) 33,10 456,00 Stufe II (derzeit 1 Bewohner) 49,60 683,00 Stufe III (derzeit 4 Bewohner) 64,60 889,00 Stufe IV (derzeit 9 Bewohner) 83,50 1.149,00 Stufe V (derzeit 6 Bewohner) 99,80 1.374,00 Stufe VI (derzeit 6 Bewohner) 114,30 1.573,00 Stufe VII (derzeit 7 Bewohner) 124,40 1.712,00 b) Abfallwirtschaft: Müllsack- und Biotonnentarife ab dem 1.01.2002 In der Umweltausschusssitzung am 31. Oktober 2001 wurde empfohlen, den Bioabfallsack in Papier- und in Plastikform anzubieten. Tarifmäßig gibt es die Möglichkeit für jede Sackart einen eigenen Tarif oder für beide Arten den gleichen Tarif (Mischsatz) festzulegen. In den Nachbargemeinden wurde der Mischsatz eingeführt um den »Sacktourismus« zu vermeiden und den Papiersack, der etwas teurer wäre, zu stützen. Der Finanzausschuss und auch der Gemeindevorstand empfehlen der Gemeindevertretung den vom Umweltverband vorgegebenen Mischsatz für Bioabfallsäcke (Papier und Plastik) zu beschließen. Die Tarife für die Abfallgebühren werden wie folgt festgelegt: Die Preise sind pro Sack, inkl. Mwst.: Biosack Biosack Restmüllsack Restmüllsack Gartenabfallsack Biotonne pro Entleerung Biotonne pro Entleerung Biotonne pro Entleerung 8 15 40 60 80 80 120 240 Liter Liter Liter Liter Liter Liter Liter Liter EURO 0,70 1,15 2,60 3,90 4,70 6,75 8,90 15,40 ATS 9,70 15,90 35,80 53,70 64,70 92,90 122,50 212,00 Beschlussthemen: Budget 2002: Die Beratungen über das Budget 2002 haben im Finanzausschuss am 29. November 2001 und im Gemeindevorstand am 4. Dezember 2001 stattgefunden. Im Rahmen des Budgets sind noch die restlichen Gebühren zu beschließen: a) Tarife für das Seniorenheim ab dem 1.01.2002: Der Bürgermeister berichtet, dass das Land beabsichtigt, die massiven Kostensteigerungen im Sozialfonds durch ein neues einheitliches Tarifmodell für Seniorenheime einzudämmen. Nach derzeitigem Stand soll aus allen im Jahr 2001 bewilligten Pflegetarifen – ohne Rücksicht auf bestehende Heimstrukturen (Personaleinsatz, Verrechnung von Zinsen und Abschreibung, Abgangsdeckung) – ein Durchschnittssatz ermittelt werden, der die Grundlage für die Refundierung aus Sozialhilfemitteln bildet. Tariferhöhungen bis zur Erreichung des Durchschnittssatzes sind möglich und werden von der Sozialhilfe auch anerkannt. 4 Finanzreferent Bürgermeister Elmar Kolb trägt den Voranschlag 2002 gruppenweise vor und erläutert die verschiedenen Voranschlagsansätze. Primäres Ziel der Voranschlagserstellung war die Erreichung eines ausgeglichenen Gebarungsergebnisses, um eine Belastung in den Folgejahren durch den Vortrag eines Gebarungsabganges vermeiden zu können. Nach eingehender Diskussion wird der Voranschlag 2002 der Marktgemeinde Lauterach mit allen Gebühren und Abgaben, wie folgt beschlossen: Einnahmen der Erfolgsgebarung Einnahmen der Vermögensgebarung Gesamteinnahmen Ausgaben der Erfolgsgebarung EURO 13.297.600,– (ATS 182.979.000,–) EURO 1.824.600,– (ATS 25.107.000,– EURO 15.122.200,– (ATS 208.086.000,–) EURO 12.813.300,– (ATS 176.315.000,–) RATHAUSFENSTER 1-2002 Aus der Gemeinde Ausgaben der Vermögensgebarung Gesamtausgaben EURO 2.308.900,– (ATS 31.771.000,–) EURO 15.122.200,– (ATS 208.086.000,–) Schuldenstandsentwicklung von 1998 bis 2002 (Jahresendstand) Darlehen 1998 1999 2000 2001 2002 Mio EUR Mio EUR Mio EUR Mio EUR Mio EUR 4,748 0,697 0,850 1,233 1,448 8,976 4,767 0,923 0,724 1,208 1,206 8,828 4,574 0,816 0,721 1,180 0,970 8,261 4,547 0,860 0,693 1,149 1,649 8,898 5,122 0,770 0,482 1,119 1,958 9,451 Wasser/Kanal Schulbau Grunderwerb Landeswohnbaufonds Sonstige Gesamt Die Gemeindevertretung der Marktgemeinde Lauterach hat in der Sitzung vom 22.12.1997 erstmals Richtlinien für ein umweltgerechtes Verhalten und ein nachhaltiges Beschaffungswesen in der Gemeinde, befristet für 1 Jahr, beschlossen. Eine Verlängerung dieses Beschlusses erfolgte am 21.12.1998. Ein weitere Verlängerung soll nun auf Empfehlung des Umweltausschusses nach erfolgter Überarbeitung und Ergänzung in der Sitzung der Gemeindevertretung am 18. Dezember 2001 erfolgen. Eine Kopie der Richtlinie wurde allen Mitgliedern der Gemeindevertretung mit der Einladung zur heutigen Sitzung übermittelt. Nach eingehender Diskussion wird der Punkt 7 – Berichtspflicht – wie folgt abgeändert (»so weit erforderlich« wird gestrichen): Der Bürgermeister berichtet der Gemeindevertretung jährlich über die Erfahrungen mit der Umsetzung dieser Richtlinie. Übernahme der Straße vor dem Abwasserverband Hofsteig in das öffentliche Gut der Marktgemeinde Hard: Die Straße zwischen dem Areal der ARA Hofsteig und dem Deponie-Areal (Mockenstraße, Hard) wird von der Marktgemeinde Hard kostenlos in das öffentliche Gut übernommen. Dieses Straßenstück wird bereits seit 1976 als öffentliches Straßenteilstück verwendet. Mit dieser Übernahme ist die Marktgemeinde Hard künftig für die Erhaltung und den Betrieb der Straße verantwortlich, auch das Haftungsrisiko bei Unfällen wird an die öffentlich rechtliche Gebietskörperschaft (Marktgemeinde Hard) übertragen. In der Mitgliederversammlung vom 24. September 2001 wurde diese Abtretung der ARA und der Übernahme durch die Marktgemeinde Hard einstimmig beschlossen. EURO-Anpassung der Verordnung für die Entschädigung von Gemeindeorganen: Durch die Währungsumstellung auf EURO ist der § 4 (Sitzungsgelder) der obigen Verordnung anzupassen. Bisher wurde im § 4 Abs. 3 das Sitzungsgeld auf volle ATS 10,– auf- oder abgerundet. Der § 4 Abs. 3 wird wie folgt abgeändert: Den Mitgliedern der Gemeindevertretung, ausgenommen der Bürgermeister, Vizebürgermeister und die Mitglieder des Gemeindevorstandes, sowie den Mitgliedern von Ausschüssen gemäß §§ 51 und 52 des GG., der Berufungskommission und der Abgabenkommission gebührt ein Sitzungsgeld je Sitzung in Höhe von 0,3 v.H. des Bürgermeisterbezuges nach § 1 Abs. 1. Für Ausschussvorsitzende erhöht sich das Sitzungsgeld je Sitzung auf 1,5 v.H. des Bürgermeisterbezuges nach § 1 Abs. 1. Das Sitzungsgeld wird jeweils auf ganze EURO abgerundet. Die Verordnung über die Entschädigung der Gemeindeorgane tritt am 1.01.2002 in Kraft. Die gesamte Verordnung wird dem Originalprotokoll beigelegt. Die Kundmachung erfolgt im Gemeindeblatt sowie an der Amtstafel. Selbstverständlich kann jeder Gemeindevertreter eine neue Verordnung beim Gemeindesekretär anfordern. Anpassung der Verordnung für die Wassergebühren: Aufgrund eines Erkenntnisses des Verwaltungsgerichtshofes zum Thema »Begriffsbestimmungen« – hat der Vorarlberger Gemeindeverband für alle Gemeinden neue Musterverordnungen erstellt. Im Kern müssen Begriffsbezeichnungen der §§ 4 und 5 (Wasseranschluss- und Wasseranschlussergänzungsbeitrag) abgeändert werden. Diese Anpassung beeinflusst nicht die Gebührenvorschreibung. Die Wassergebührenverordnung tritt am 1.01.2002 in Kraft. Investitions- und Ausgabenschwerpunkte 2002 (in Tsd EURO) Gemeindemandatare Leasingrate Feuerwehrgerätehaus Leasingrate Schule Unterfeld Abgangsdeckung GIG Personalkosten Musikschule Wolfurt-Lauterach Beitrag an den Sozialfonds Spitalsabgangsdeckung Gemeindestraßen Öffentlicher Personennahverkehr Öffentliche Beleuchtung Wasserversorgung Abwasserbeseitigung Abwasserverband Hofsteig Gendarmeriegebäude Landesumlage Personalkosten einschl. Pensionen 259 270 445 61 258 87 971 393 58 51 118 634 556 291 618 3.789 Hinweis: GV. Barbara Draxler hat an der Abstimmung zum Voranschlag 2002 nicht teilgenommen. Sie hat den Sitzungssaal vor Beginn der Abstimmung verlassen. Nach der Abstimmung zum Tagesordnungspunkt 1 nimmt GV. Barbara Draxler wieder an der Sitzung teil. Erweiterung der EKZ-Widmung für die Errichtung des Gewächshauses bei der Firma BayWa, Scheibenstraße: Die Firma BayWa hat die GST-NR 1018 im Jahre 1997 erworben. Das Gewächshaus mit einer Gesamtfläche von ca. 1.370 m2 reicht mit einer Fläche von ca. 500 m2 in die Widmung »Betriebsgebiet«. Die vom Land Vorarlberg verordnete Verkaufsfläche wurde mit einem Höchstausmaß von 6.800 m2 für Waren des nicht täglichen Bedarfes festgelegt. Da durch dieses Gewächshaus die Verkaufsfläche insgesamt nicht überschritten wird, erfolgt seitens der Raumplanungsstelle des Landes die Empfehlung das nachträglich erworbene Grundstück 1018 in die EKZ-Widmung einzubeziehen. Dies ist ohne weiteres Raumplanungsverfahren durch Beschluss der Gemeindevertretung und Genehmigung des Landes auf kurzem Wege möglich. Ein Lageplan wird dem Originalprotokoll beigelegt. Richtlinien für ein umweltgerechtes Verhalten und ein nachhaltiges Beschaffungswesen in der Gemeinde: RATHAUSFENSTER 1-2002 5 Aus der Gemeinde Die neue Verordnung wird dem Originalprotokoll beigelegt. Anpassung der Verordnung über die Abfuhr von Abfällen in der Marktgemeinde Lauterach: Die bestehende Verordnung über die Abfuhr von Abfällen in der Marktgemeinde Lauterach wurde von der Gemeindevertretung in der Sitzung vom 29.10.1997 beschlossen. Das Inkrafttreten des neuen Vorarlberger Abfallgesetzes (LGBl. 98/1998) sowie die Festsetzung des Abholzyklus (bleibt unverändert) und die Einhebung von Geldstrafen in EURO machen es erforderlich, dass eine neue Verordnung beschlossen werden soll. Die Verordnung über die Abfuhr von Abfällen tritt am 1.01.2002 in Kraft. Die neue Verordnung wird dem Originalprotokoll beilgelegt. ist nicht ausgeschlossen. Beim geplanten Atommüll-Zwischenlager wird keine ausreichende Vorsorge gegen das Risiko eines Unfalles, Brandes, Erdbeben, Terroraktes oder eines Flugzeugabsturzes getroffen. Bei derartigen Vorkommnissen ist mit Freisetzung radioaktiver Stoffe zu rechnen. Mit einer Kontamination in Vorarlberg wäre auch zu rechnen. Die Langzeitsicherheit (insbesondere die Dichtheit) der für die Lagerung vorgesehenen CASTOR-Behälter ist nicht gewähr geleistet. Das geplante Atommüll-Zwischenlager würde keinen ausreichenden Versicherungsschutz erhalten, da sowohl das geplante Lager wie auch die beiden laufenden Atomreaktoren unzureichend gegen einen Unfall haftpflichtversichert sind. Die Lager-Kapazität ist für den prognostizierten Bedarf gemäß Atomausstiegskonsens überdimensioniert. Die geplante Kapazität könnte den Entsorgungsnachweis für das AKW Gundremmingen für weitere 40 Jahre erbringen. Aufnahme von Darlehen gemäß Budget 2001: Nach durchgeführter beschränkter Ausschreibung (Die Einladung erfolgte an 7 Kreditinstitute) werden entsprechend dem Budget 2001 folgende Darlehen aufgenommen: a) Hauptschule: Zur Finanzierung der Generalsanierung »Hauptschule Lauterach« wird von der Raiffeisenbank am Bodensee, Lauterach (Bestbieter), ein Darlehen in Höhe von ATS 1.773.000,– (EURO 128.848,93) aufgenommen. b) Finanzdarlehen: Zur allgemeinen Finanzierung des Haushaltsjahres 2001, insbesondere zur Bedeckung des vorzutragenden Gebarungsergebnisses 1999 (ATS 12,803 Mio. / EURO 930.430,–) wird von der Raiffeisenbank am Bodensee, Lauterach (Bestbieter), ein Darlehen in Höhe von ATS 6.000.000,– (EURO 436.037,–) aufgenommen. Einwendungen gegen das Atommüll-Zwischenlager Grundremmingen: GV. Dieter Macek erläutert den Tagesordnungspunkt Nr. 9. Nur 115 km Luftlinie von der Vorarlberger Landesgrenze entfernt ist in Grundremmingen (Landkreis Günzburg, Bayern) das größte deutsche Atomkraftwerk in Betrieb. In dieser Gemeinde planen die RWE Power AG/Essen, die E.ON Kernkraft GmbH/Hannover und die Kernkraftwerke Gundremmingen Betriebsgesellschaft mbH. ein Atommüll-Zwischenlager für 192 CASTOR-Behälter mit 2.250 Tonnen abgebrannter Brennelemente und sonstigen radioaktiven Stoffen. Folgender Beschluss wird von der Gemeindevertretung gefasst werden: Die Gemeindevertretung der Marktgemeinde Lauterach spricht sich gegen die Errichtung eines Atommüll-Zwischenlagers in Gundremmingen aus und erhebt gegen das beantragte Vorhaben im Zuge des Verfahrens nach dem deutschen Atomgesetz und der Umweltverträglichkeitsprüfung folgende Einwendungen: Die mit der Atomkraft verbundenen Gefahren und Risiken sind unbeherrschbar und würden durch das geplante AtommüllZwischenlager intensiviert. Eine Gefährdung von Menschen und Umwelt auch in Vorarlberg durch das Atommüll-Zwischenlager Allfälliges: a) Wohnanlage »Kirchstraße« – Baunutzungszahl: GV. Werner Hagen erkundigt sich über die festgelegte Baunutzungszahl bei der geplanten Wohnanlage »Kirchstraße«. Laut Bürgermeister Elmar Kolb wurde den Errichtern Rhomberg-Bau, Bregenz und der Alpenländischen Heimstätte eine Baunutzungszahl von 85% unter Einbeziehung aller Grundflächen zugestanden. b) Beerdigung Josef Vonach – Würdigung: GV. Werner Hagen erinnert anlässlich der heutigen Beerdigung an die Verdienste des verstorbenen Josef Vonach, der viele Jahre Obmann des FC Lauterach war und den Verein unter seiner Führung sportlich bis in die Regionalliga führen konnte. Die Gemeindevertretung hält eine kurze Gedenkminute ab. c) Antrag auf Südumfahrung Lauterach – weitere Vorgangsweise: GR. Ing. Walter Pfanner erinnert den Obmann des Verkehrsausschusses Ing. Christian Österle an den eingebrachten Antrag vom 4.07.2001 (siehe Sitzung Nr. 07 der Gemeindevertretung). Damals wurde vereinbart, dass sich die Gemeindevertretung in Zusammenarbeit mit dem Infrastrukturausschuss ernsthaft mit der gesamten Verkehrsproblematik in Lauterach befassen wird. Bis heute wurde nach seinem Wissen kein Gesprächstermin vereinbart. Der Bürgermeister berichtet, dass er aus Brüssel weitere Informationen über das Natura 2000-Verfahren erhalten habe und es derzeit nicht ratsam ist, Diskussionen in der Marktgemeinde Lauterach loszutreten, die langfristig negativ für Lauterach wären. Laut seiner Information von Landesstatthalter Hubert Gorbach soll bis Ende Februar 2002 die Entscheidung das Landes Vorarlberg über den Bau der geplanten S-18 fallen. Bis dahin soll abgewartet werden. d) Beschwerden über das Abbrennen von Feuerwerken: GV. Margot Sabo berichtet über Lärmbeschwerden aus ihrer Nachbarschaft anlässlich des Abbrennens von Feuerwerken. Gemeindesekretär Elmar Rhomberg berichtet, dass Feuerwerke nach dem Pyrotechnikergesetz (BGBl. 282/1974) bewilligungspflichtig sind. Die angesprochenen Feuerwerke vom 3.12.2001 (Firma Kienreich) und 3.11.2001 (Firma Pfeiffer, Bernd Doppler) waren beide von der Bezirkshauptmannschaft bewilligt. Es wird an die Veranstalter immer wieder appelliert, dass die Nachbarn von Feuerwerken im 6 RATHAUSFENSTER 1-2002 Aus der Gemeinde Vorfeld informiert werden sollten. e) Nachfolge Bürgermeisteramt – Anfrage von GV. Dieter Macek GV. Dieter Macek erkundigt sich beim Bürgermeister über die Bürgermeisternachfolge in Lauterach. Dieses Thema werde in der Bevölkerung nach seiner Einschätzung eifrig diskutiert. Der angesprochene Bürgermeister antwortet GV. Dieter Macek, dass er rechtzeitig die Diskussion über die Bürgermeisternachfolge in Lauterach eröffnen und lösen wird. f) Gedanken zum Jahresabschluss: Bürgermeister Elmar Kolb bedankt sich für die gute Zusammenarbeit während des ganzen Jahres. Es war ein arbeitsintensives Jahr, viele Entscheidungen mussten im Hoch- und Tiefbau sowie in anderen Verwaltungsbereichen getroffen werden. Die Volkszählung 2001 konnte mit einem positiven Ergebnis für die Marktgemeinde Lauterach abgeschlossen werden. Der besondere Dank des Bürgermeisters gilt den Mitgliedern des Gemeindevorstandes, der Gemeindever tretung, den Fraktionsobleuten, allen Ausschussvorsitzenden und auch allen Mitgliedern der Ausschüsse, die ebenfalls oft gefordert waren. Das gute Zusammenwirken habe sich positiv ausgewirkt für die gesamte Gemeindeverwaltung, was wiederum den politischen Frieden, die Sachlichkeit und auch die Motivation in der Gemeinde im hohem Maße verstärkt entsprechende Leistungen zu vollbringen. Abschließend wünscht Bürgermeister Elmar Kolb allen ein schönes frohes Weihnachtsfest im Kreise der Familie und ein gutes neues Jahr 2002. Vizebürgermeister Mag. Karlheinz Rüdisser bedankt sich bei allen Fraktionen für das gute Arbeitsklima in der politischen Auseinandersetzung. Beinahe alle Gemeindebeschlüsse konnten trotz teilweise intensiver Diskussionen einvernehmlich gefasst werden. Dies ist auch das Zeugnis des guten Führungsstils des Vorsitzenden der Gemeindevertretung. Er dankt dem Bürgermeister für seine Arbeit und Vorleistungen. Sein Dank gilt auch allen Bediensteten im Hause. ■ Neujahrsempfang am 6. Jänner 2002 Rund 300 Besucher konnte Christof Döring in seiner Funktion als Vereinskoordinator im Hofsteigsaal zum Neujahrsempfang der Marktgemeinde Lauterach begrüßen. Wie anschließend Bürgermeister Elmar Kolb betonte, leisten die Lauteracher Or tsvereine mit viel Engagement wertvolle Dienste in sinnvoller Freizeitgestaltung, wertvoller Jugendarbeit, im Gesundheitswesen, in der Erhaltung von Tradition, Geschichte, Heimat- und Ortsbildpflege, in kulturellen und sportlichen Belangen. Also eine ganze Palette an Angeboten, die nicht weniger als 3500 eingeschriebene Vereinsmitglieder in Anspruch nehmen. Zweifellos ein Gradmesser, dass sich die Menschen in ihrer Heimatgemeinde wohlfühlen. Nicht weniger als 65 Sportlerinnen und Sportler konnten für ihre Erfolge geehrt werden. Dies, obwohl die Kriterien eigentlich sehr hoch gesteckt sind: Landesmeister, 1. bis 3. Rang bei Staatsmeisterschaften oder eine Teilnahme an Europa- und Weltmeisterschaften. Aus der Hand des Sportreferenten Fritz Kohlhaupt, des Vizebürgermeisters KarlHeinz Rüdisser und des Bürgermeisters Elmar Kolb erhielten ein Vierguldenstück in Gold: Torball: Die Schwestern Schneider Julia, Belinda und Heidelinde Handball: Jochum-Marvoet Dieter Voltigieren: Schönenberger Sabrina, Kaufmann Alexandra, Wurzer Silke, Mathis Lisa, Eberle Susanna, Singer Elisabeth, Pichler Sabrina, Schönenberger Lisa, Angerer Sabrina, Thaler Fabienne und Trojer Lena Faustball: Germann Thomas, Glantschnig Andreas, Jussel Jürgen, Krenkel Wolfgang, Rederer Klaus und Steffani Armin Tischtennis: Schwärzler Daniel, Bilgeri Sarah, Kalb Andreas, Bilgeri Martin, Summer Pia und Seifried Silke Schießen: die Brüder Böhler Martin und Michael Leichtathletik: Röser Doris, Mayer Christian, Moosbrugger Anja, Sulzenbacher Nadine, Fessler Benjamin, Nigsch Michael, die Geschwister Ender Katharina, Georg, Stephan und Margaretha, Grabher Felix, Rossmann Michael, Staudinger Fabian, Told Marco, Konzilia Manuel, Moosbrugger Antonia, Molitor Myriam, Wüstner Helga, Wladika Jaqueline, Höbenreich Irm- gard, Kiene Edith, Krenkel Isolde, Elsässer Helmut, Konzett Eugen, Donner Christian, Natter Hugo, Dünser Anton, Gieselbrecht Dietmar, Peschek Günter und Kopf Robert Karate: Wober Angela, Grafoner Gerhard, Berger Bianca, Matt Janine, Horvath Klara und El Kanfoud Natalie. Der Shotokan-Karate-Club auch heuer wieder unter den Siegern Für ihre langjährige, ehrenamtliche Funktionärsarbeit erhielten Erika Kalb vom Kneippverein das Ehrenzeichen der Gemeinde in Silber, Peter Dietrich für seine Tätigkeit im Kleintierzuchtverein und im Obst- und Gartenbauverein sowie Kurt Buggelsheim für seine Obmannschaft bei den Sonntagskeglern das Ehrenzeichen in Bronze. Allen Geehrten an dieser Stelle nochmals herzliche Gratulation. Die geehrten Funktionäre: Erika Kalb, Peter Dietrich, Kurt Buggelsheim Die Tischtennisspieler demonstrieren ihr Können. Zum Abschluss des Abends wurde das Buffet regelrecht gestürmt und der gemütliche Teil des Neujahrsempfanges eingeläutet. Immer eine willkommene Gelegenheit zu Gesprächen der »Vereinsmeier« untereinander. RATHAUSFENSTER 1-2002 7 Aus der Gemeinde Starker Rückgang des Obstaumbestandes in Lauterach auf Milchwir tschaft spezialisier t, der Ertrag aus der Obsternte schien immer weniger attraktiv. Dabei haben Berechnungen ergeben, dass von einem Hektar landwirtschaftlichen Grund mit Baumbestand mehr Ertrag zu erzielen ist, als mit der alleinigen Futterernte für die Viehhaltung. Allerdings müssen die Märkte für Produkte aus heimischem Streuobst erst wieder entwickelt werden. Hier läuft seit 2001 ein Projekt, finanziert aus dem »Programm für die Entwicklung des ländlichen Raumes« mit Schwerpunkt in Lauterach und Wolfurt, wo neue Verwertungsformen geplant und umgesetzt werden. Wenn die Wirtschaftlichkeit wieder stimmt und die Landwirte mit diesem Projekt mitgehen, wäre das ein wichtiger Schritt, den Bestand der Hochstämme zu erhalten und wieder zu vergrößern. Die Pflege der Hochstammbäume ist schwierig und wird daher vielerorts kaum mehr durchgeführt. Über Förderungen wird versucht, die Pflege wieder zu aktivieren. Wie bereits im letzten Jahr berichtet, ist im Gemeindegebiet von Lauterach die Anzahl der hochstämmigen Obstbäume in den letzten Jahrzehnten dramatisch zurückgegangen. Zur Erinnerung: Bei einer Baumzählung im Jahre 1938 wurden nicht weniger als 13.355 Hochstämme registriert. In einer kürzlich durchgeführten Zählung des Obst- und Gartenbauvereines wurden als Vergleich dazu nur mehr 3.882 hochstämmige Apfel- und Birnbäume gezählt, was einem Rückgang alleine in Lauterach von fast 10.000 dieser landschaftsprägenden Riesen ausmacht. Oder mit anderen Worten: Nur noch 35 % der Blattmasse von 1938 sind heute von diesem Baumtyp übrig geblieben. Zu dieser Entwicklung trägt natürlich auch die starke Bautätigkeit bei. Wenn man Klimaexperten reden hört, wie groß der Einfluss von großen Bäumen auf das Kleinklima und auf die gute Qualität der Luft ist, wird einem der Verlust des ursprünglichen Landschaftsbiotops erst richtig bewusst. Verstärkt wird dies auch dadurch, weil es in den umliegenden Gemeinden im Rheintal ähnliche Entwicklungen gab. Die Landwirtschaft hat sich zunehmend Die Bäume sind derzeit in einem schlechten Pflegezustand. Daher wird die Gemeinde eine Baumpflegeaktion starten, die zum Ziel hat, überalterte und kranke Teile der Bäume zu entfernen und durch einen fachmännischen Baumschnitt den Bestand zu sichern. Eine wichtige Maßnahme auch im Hinblick auf den Feuerbrand, der bei solchen Pflegemaßnahmen entdeckt und bekämpft werden kann. Mit einer Schwerpunktaktion zur Baumpflanzung im Jahr 2003 wird zudem versucht werden, den Verlust von überalterten Bäumen auszugleichen. ■ Lauteracher Gendarmerie bald im neuen Domizil Die Bauarbeiten für den direkt an der Lauteracher Ortsdurchfahrt der B 190 neben dem neu renovierten »Alten Kreuz« gelegenen neuen Gendarmerieposten sind exakt im Zeitplan. Die Installationen sind fertiggestellt und der Innenausbau voll im Gange. Die Gemeinde Lauterach stellt der Gendarmerie das Gebäude praktisch schlüsselfertig im Rahmen eines 20jährigen Miet- und Benützungsvertrages zur Verfügung. Die Büroausstattung und spezifischen Sicherheitseinrichtungen und Geräte (EDV usw.) werden von der Bundesgendarmerie selbst installiert. Im Rahmen der Eröffnung, die am Sonntag, den 23. Juni stattfindet, wird ein Sicherheitstag des Landes Vorarlberg abgehalten. Voraussichtlich werden mitwirken: Das Rote Kreuz, das u.a. auch den Rettungshubschrauber präsentieren wird, die Ortsfeuerwehr von Lauterach, das Bundesheer, die Gendarmerie und die Kriminalabteilung des Landes. Die Bemühungen der Marktgemeinde Lauterach zur Erhaltung des Gendarmeriepostens im Or t haben sich als richtungsweisend und richtig im Sinne der Sicherheit erwiesen. Ein Unterfangen, dessen Realisierung in Zeiten von Sparbudgets gar nicht so einfach gewesen ist. ■ 8 RATHAUSFENSTER 1-2002 Soziales Essensversorgung Seniorenheim und »Essen auf Rädern« Eine vermutete Salmonellenerkrankung im Seniorenheim unserer Gemeinde hat vor 20 Jahren den Anstoß gegeben, die Essensversorgung an einen Privatbetrieb zu vergeben. Frau Grete Scheucher vom Speisehaus Guth hat sich in dieser schwierigen Situation spontan bereit erklärt für einige Tage auszuhelfen. Nachdem sich im Bereich des Küchen- und WirtBeschluss gefasst werden, für die Essensversorgung des Seniorenheimes und des Dienstes »Essen auf Rädern« die Betriebsgesellschaft »Senecura«, mit Sitz in Hohenems, zu beauftragen. Die Essensbestellung erfolgt über die Pflegeleitung des Seniorenheimes aufgrund eines abwechslungsreichen Speiseplanes. Advent im Seniorenheim Adventsingen im Seniorenheim Der Gesangschor und verschiedene Musikerinnen und Musiker des BORG Lauterach veranstalteten am 10.12. im Heim ein Adventsingen. Die Bewohner konnten sich über eine ausgezeichnete Darbietung freuen. Das feierliche und besinnliche Musikprogramm stimmte alle auf die kommende Weihnachtszeit ein. Auf diesem Weg nochmals allen Beteiligten ein herzliches Dankeschön. Blumen für Grete Scheucher überbracht durch Bürgermeister Elmar Kolb (re) und Gemeindesekretär Elmar Rhomberg (li). Weiters im Bild Chef und Haubenkoch Thomas Scheucher. Die Fertigung der Speisen wird in der Wirtschaftsküche des Sanitätzentrums in Hohenems vorgenommen und durch die Fa. Senecura in speziellen Wärmebehältern, daher ohne feststellbaren Wärmeverlust, nach Lauterach zugestellt. Im Heim erfolgt die Verteilung Gestaltung der Adventfeier durch das BORG schaftsdienstes des Seniorenheimes personelle Veränderungen ergaben, war es naheliegend diese Essensversorgung durch das Speisehaus Guth zu einer bleibenden Einrichtung zu machen. Die langjährige Zusammenarbeit war ausgezeichnet und Grete und ihr Sohn Thomas Scheucher verstanden es bestens auf die Wünsche des Heimes einzugehen. Auch außer tourliche Aufmerksamkeiten, wie Kuchen und »Krömle« gehörten zur Selbstverständlichkeit und zeichneten das gute Zusammenspiel aus. Neue Überlegungen in der Betriebsführung des Speisehauses Guth durch Thomas Scheucher und umfassende Umplanungen im Speisehaus führten nun zur Auflösung dieses Handschlag-Vertrages und erforderten in der Gemeinde daher eine neue Entscheidung. Es er folgte eine Ausschreibung an mögliche Lieferanten und in Kürze konnte im Gemeindevorstand der im Wesentlichen wie bisher, einerseits direkt an die Heiminsassen und andererseits an unsere Kunden für »Essen auf Rädern«, so wie gewohnt durch eigenes Personal mit eigenem Auto. Das Essen wird sehr pünktlich und in ausgezeichneter Qualität geliefert, so wie wir es auch durch das Speisehaus Guth gewohnt waren. Es war für die Gemeinde und auch für die Familie Scheucher eine schwerwiegende Entscheidung, denn eine 20jährige gute Partnerschaft kann nicht leichtfertig, gerade in diesem sensiblen Bereich, aufgegeben werden. Die Marktgemeinde Lauterach bedankt sich sehr herzlich für die jahrzehntelange Belieferung unseres Heimes und des Dienstes »Essen auf Rädern« bei Frau Grete und Thomas Scheucher. Diesem Dank schließt sich auch die Verwaltung und das Personal des Seniorenheimes an, im Besonderen aber kommt der Dank für die gute Betreuung auch von den zahlreichen Heiminsassen. ■ Weihnachtsfeier im Seniorenheim Am 23. 12. fand die Weihnachtsfeier für alle Bewohner und deren Angehörigen statt. Zur Einladung waren recht viele Gäste anwesend, die sich über ein besinnliches und gemütliches Fest freuten. Auch konnten Bürgermeister Kolb und die Sozialreferenten der Gemeinde, Frau Martha Vogel begrüßt werden. Die Feier wurden von Frau StadelmannSadrawec und Frau Ludwig gestaltet. Mit Musik, aber auch mit Gedichten wurden alle auf die Weihnachtszeit eingestimmt. Die Bewohner und die Leitung möchten sich dafür nochmals recht herzlich bedanken. ■ Frau Maria Ruff erhielt Besuch von ihrer Familie RATHAUSFENSTER 1-2002 9 Aus der Gemeinde Auszeichnung für Franz Lauchart Im Rahmen eines Festaktes zum Jahreswechsel überreichte Landeshauptmann Herbert Sausgruber Landesauszeichnungen an Vertreter der Sicherheitskräfte im Land. Verdiente Persönlichkeiten aus Bundesheer, Bundesgendarmerie, Zoll- und Sicherheitswache wurden am Montag, 7. Jänner 2002, im Landhaus in Bregenz ausgezeichnet. Unter den Ausgezeichneten befand sich auch Franz Lauchart, ein Mitbürger unserer Gemeinde, wohnhaft in der Achstraße 9, und zwar für folgende Verdienste (Auszug aus der Landeskorrespondenz): unserem Falle die Marktgemeinde Lauterach, Partner der ARA. Die Gemeinde stellt Flächen zur Aufstellung der Wertstoffcontainer zur Verfügung und besorgt die Wartung und Reinigung und bewältigt auch die Berater tätigkeit den Gemeindebürgern gegenüber und erhält für diese Leistungen eine Vergütung. Woher kommt dieses Geld? Wie funktioniert das System insgesamt? Hier eine kleine Übersicht: Die Inverkehrsetzer von Verpackungen nennt man die Hersteller, Importeure, Abpacker und Abfüller, die Verpackungsmaterialen in den Verkehr bringen, die für den Versand und den Verkauf zum Schutz der Produkte heutzutage praktisch unentbehrlich sind. Damit diese Firmen nicht, wie es das Gesetz vorschreibt, sich selbst um das Recycling der Verpackung kümmern müssen, können sie über einen Lizenzvertrag mit der ARA die Rücknahme der Verpackungen organisieren und mit einem festgeschriebenen Beitrag finanzieren. Mit der ARA bilden acht wirtschaftlich selbstständige Branchenrecyclinggesellschaften das ARA-System und garantieren die Sammlung und die Verwertung der Verpackungsabfälle. Das sind die Altpapier Recycling Organisations GmbH. (ARO), Wien, die Aluminium Recycling GmbH., Felixdor f, die Arbeitsgemeinschaft Verbundmaterialen GmbH., Wien, die alle Verpackungen bestehend aus verschiedenen Materialen verwertet, die ARGEV Wien kümmert sich um die Sammlung und Sortierung von Verpackungen aus Kunststoff, Metall, Holz, Textilien, Keramik und Materialverbunden, die Austria Glas Recycling Gmbh. Wien, die FerroPack Recycling GmbH. für die Verwertung von Verpackungen aus Metallen, die Österr. Kunststoffkreislauf AG (ÖKK) verwertet Kunststoffund Textilverpackungen und der Verein für Holzpackmittel (VHP) in Pinkafeld wiederum verwertet die Holzverpackungen. Diese Branchenrecyclinggesellschaften verhandeln mit den Entsorgungsunternehmen und beauftragen z.B. die Fa. Häusle, Lustenau und die Fa. Stark in Lindau mit der Sammlung und Sortierung der Verpackungsabfälle aus den Containern und den Gelben Säcken und kümmern sich in weiterer Folge um die sinnvolle und kostengünstige Ver wer tung der Materialien, womit dann ja auch der Verpackungskreislauf geschlossen wird. Und wer bezahlt nun das alles wirklich? Eigentlich der Konsument, denn die Lizenzgebühren werden natürlich in die Verkaufspreise mit eingerechnet. Das erklärt auch, warum sogenannte »stoffgleiche Nichtverpackungen« nicht im ARA-System entsorgt werden dürfen. Dazu gehören Trinkgläser, Kleinteile von Autos aus Metall, Kinderspielzeug oder Küchengeschirr aus Kunststoff usw. Einzig beim Papier wird eine große Ausnahme gemacht, denn es dürfen Zeitschriften, Zeitungen und andere Papierprodukte in die Container entsorgt werden. ■ Jahreskarten Regio-Rheintal übergeben Beim letztjährigen »Autofreien Tag« wurde vereinbart, dass die Tageseinnahmen am 22. September 2001 des Verkehrsverbundes Vorarlberg an karitative Einrichtungen jener Gemeinden zukommen werden, die sich an diesem Aktionstag beteiligten. Zur Erinnerung: Im Rahmen des Lauteracher Oktobermarktfestes beteiligte sich der Umweltausschuss der Gemeinde Lauterach mit einem Informationsstand und der Organisation des 2. Lauteracher Meilenlaufes. Weiters zur Erinnerung: Das war jener Tag, an dem es unaufhörlich und in Kübeln goss. Diese Karten konnten nun vom Vorsitzenden des Umweltausschusses Dr. Klaus König an Herrn Dr. Bernhard Mika und Frau Nicole Dreissinger von der psychosozialen Beratungsstelle »Team Mika«, die eine WG in Lauterach betreut und an Frau Aurelia Gächter von der DOWAS, die eine Wohngemeinschaft in der Riedstraße führt, übergeben werden. Es handelt sich um zwei übertragbare Verbundkarten der Region Rheintal im Wert von je EURO 342,40 die in der erwähnten Wohngemeinschaft und der Werkstätte Verwendung finden werden. ■ Franz Lauchart mit Herrn Landeshauptmann Herbert Sausgruber bei der Überreichung Nach Absolvierung verschiedener militärischer Laufbahnkurse wurde Franz Lauchart als Kommandant des ABC-Abwehrzuges bei der Stabskompanie des Militärkommandos Vorarlberg eingeteilt. Als solcher ist er bereits seit Jahren für die Ausbildung der Soldaten zuständig. Darüber hinaus hat Offiziersstellvertreter Franz Lauchart besonders in der übergreifenden Ausbildung im Rahmen der ABC-Abwehrübungen des Landes sein Wissen und seine Erfahrung eingebracht. Durch seine Qualifikation im fachlichen Bereich in der Spürausbildung hat er hervorragend mit der Feuerwehr, der Bundesgendarmerie und der Zollwache zusammengearbeitet. ■ ARA – ein System bewährt sich ARA – Altstoff-Recycling-Austria Der größte Teil des Verpackung-Recyclings wird heute in Österreich vom ARA-System bewältigt. Unter anderem sind in diesem System die »Gebietskörperschaften«, in 10 RATHAUSFENSTER 1-2002 Aus der Gemeinde Herzliche Gratulation … … zur Goldenen Hochzeit Bürgermeister Elmar Kolb gratulierte Edeltraud und Alfred Hagen, Bahnhofstraße 6 zur Goldenen Hochzeit und überbrachte einen Geschenkskorb der Gemeinde und die Gratulation des Landeshauptmannes mit einem Golddukaten. ■ Seniorenball Ein Faschingsfest für die Senioren Mit einem anspruchsvollen Programm, vorzüglich von Heinz Wendel in Szene gesetzt, feierten fast 300 Lauteracher Senioren ihren Fasching am 23. Jänner nachmittags im Hofsteigsaal. Lauteracher Garde und die Kindergarde repräsentierten Lauterachs Jugend auf der Bühne, der bekannte Bauchredner Roli Berner machte seine Späßchen und der Lustenauer Humorist und Mundartdichter Otto Hofer erzählte lustiges von den Senioren aus seiner Gemeinde. Katharina Pfanner, die Obfrau des Frauenvereines Guta und Bürgermeister Elmar Kolb selbst gaben zum Höhepunkt des Abends einen Sketch zum Besten, bei dem es um Fremdenverkehrskonzepte in einer Tiroler Gemeinde ging. Klar, dass Katharina Pfanner als Tirolerin den Dialekt beherrschte, doch der Bürgermeister stand ihr im »Tirolerischen« um nichts nach. Schließlich sang »unser« Vorarlberger Schlagerstar Elfi Graf ihre Hits von damals, bevor die City-Dancers mit ihrer tollen Bühnenshow das gelungene Ballprogramm beschossen. ■ KriegsgefangenenEntschädigung Antragsformulare auf Gewährung einer Entschädigung nach dem Kriegsgefangenenentschädigungsgesetz (KGEG), das Leistungen für Österreicher vorsieht, die im Zuge des zweiten Weltkrieges in Kriegsgefangenschaft westlicher Staaten gerieten bzw. in solchen Staaten angehalten wurden, können im Marktgemeindeamt Lauterach – Meldeamt abgeholt werden. ■ Erneuerung der … … Ortskanalisation in der Lerchenauerstraße Bürgermeister Elmar Kolb und Katharina Pfanner beim Fremdenverkehrs-Sketch. Bürgermeister Kolb und Gemeinderätin Doris Rohner begrüßten jeweils die drei ältesten Damen und Herren. Mit 96 Jahren war die älteste Teilnehmerin diesmal Frau Peter Paula, die bei der Übergabe eines Blumenstraußes den verdutzten Bürgermeister spontan verküsste. Bei den Herren war es dieses Jahr wieder Reiner Alois mit 93 Jahren. Das Otto Jäger Trio spielte zur Unterhaltung und zum Tanz, die In diesem Bereich der Lerchenauerstraße wird die Ortskanalisation erneuert Die älteste Teilnehmerin Frau Peter Paula mit 96 Jahren. Die Marktgemeinde Lauterach beabsichtigt, den Kanalstrang Nr. 1 in der Lerchenauerstraße von der Bahnunterführung bis RATHAUSFENSTER 1-2002 11 A u s a l t e n Ta g e n zu Rudis Metzg im laufenden Jahr zu erneuern. Der bestehende Kanalstrang war der erste unterirdische Kanal von Lauterach und wurde im Jahre 1950 errichtet. Der alte Kanal besteht aus einem Eiprofil 75/50 mit Steinzeugsohle, das in Ortbetonbauweise gefertigt wurde. Dieser Kanal ist zwischenzeitlich zu klein und soll durch ein Stahlbetonglockenmuffenrohr mit einem Durchmesser von 1,20 m ersetzt werden. Ostseitig von Rudis Metzg wird zwischen der Lerchenauerstraße und der Kirchstraße ein Verbindungskanal errichtet, damit während der Bauzeit das Abwasser aus dem Bereich Wolfurterstraße, ins- besondere das Abwasser der Firma Pfanner, schadlos abgeleitet werden kann. Ebenso wird ein Verbindungskanal von der Lerchenauerstraße zur Schulstraße errichtet, da im kommenden Jahr der Kanalstrang in der Schulstraße erneuert werden soll. Gleichzeitig mit dem Kanalbau wird auch die Lerchenauerstraße neu ausgebaut. Entlang des südseitigen Straßenrandes soll zu Lasten der bestehenden Fahrbahn ein 1,50 m breiter Gehsteig errichtet werden. Die verbleibende Fahrbahn wird eine Breite von 5,00 m aufweisen. Diese Maßnahme soll vor allem den Kraftfahr- zeugverkehr verlangsamen und den Fußgängern mehr Schutz bieten. Die Bauarbeiten wurden öffentlich ausgeschrieben und werden in der Gemeindevertretungssitzung vom 04.04.2002 an den Billigstbieter vergeben. Mit den Bauarbeiten soll voraussichtlich am 22. April 2002 begonnen werden. Durch die Bauarbeiten wird es zu Behinderungen und Belästigungen für die Anrainer kommen. Die Bauleitung wird sich jedoch bemühen, dass die Zufahrt zu allen Grundstücken möglich bleibt und die Behinderungen auf ein Minimum reduziert werden. ■ Suchbild für unsere älteren Leser: »Funkozühar« Wer zu diesem Bild etwas weiß, möge sich bitte bei Elmar Fröweis unter der Telefonnummer 64548 melden. Zum Suchbild im letzten Rathausfenster konnten folgende Namen ermittelt werden: v.l.n.r. Letzte Reihe: 2 Engelbert Kalb, 3 Ludwig Gmeiner, 4 Rudolf Schertler, 8 Ludwig Dietrich, 9 Höfle (Kronenwirt), 10 ....Maier, 11 Anton Hefel. Mittlere Reihe: 4 Anton Kalb, 5 Josef Dietrich, 6 Alois Germann, 7 Johann Schertler, 8 Gebhard Gmeiner. Sitzend: 3 Ludwig Ölz, 4 Ferdinand Stoppel 12 RATHAUSFENSTER 1-2002 Interview che mit dem Rektor, ich durfte aber trotzdem bis zur Matura im Fidelisheim bleiben. Dann kam das Studium? Bei meinem Jusstudium in Innsbruck ist mir nach acht Jahren Fidelisheim auf einmal klar geworden, was es bedeutet, eigenverantwortlich zu sein. Es war ein völlig neues, weites Lebensgefühl und ich habe gemerkt, wie gut meine Entscheidung war, nicht dem empfohlenen Weg meiner Eltern zu folgen. Nach dem Studium habe ich im Finanzamt Feldkirch dann meine Ausbildung für den höheren Finanzdienst gemacht. Selbstständig bist du also erst später geworden? Durch mein Studium konnte ich den Militärdienst immer verschieben, auch in der Hoffnung, irgend einmal nicht mehr dienen zu müssen, dies war jedoch ein Irrtum. Beim Bundesheer hatte ich nun viel Zeit zum Nachdenken und es wurde mir klar, dass es lukrativer wäre, die Fronten zu wechseln. Ich wurde Steuerberater und schlug mich so auf die Seite der leidgeprüften Steuerzahler. Ist die Juristerei und die Buchhalterei nicht ein »trockener« Job, wie vielfach angenommen wird? Zuerst: Ich mache meinen Job sehr gerne. Ich finde, weder die Buchhalterei noch die Juristerei sind trockene Jobs. Wenn man die Paragrafen beiseite schiebt, sieht man dahinter das Leben in allen möglichen Varianten. Einblicke in die Betriebe, in die damit verbundenen menschlichen Schicksale. Mit der Beratertätigkeit oftmals verbundene Erfolge versüßen die Arbeit zudem. Zwei Muss-Fragen gibt es an Otto Galehr in einem Gespräch. Die erste: Wie kamst du zum alten Lauteracher Bahnhof? Wir haben uns zuerst einfach nach einem bestehenden Gebäude umgeschaut, weil wir uns da das Aussehen, die Proportionen besser vorstellen konnten. Nach einigem Suchen erhielt ich den ersten Hinweis auf den Bahnhof von Werner Pfanner. Bei einer umgehenden Besichtigung wurde uns klar: Das muss unser Haus werden. Eigentlich sollte der Bahnhof abgerissen werden, Dieter Macek als der letzte Fahrdienstleiter im alten Bahnhof erkannte die wertvolle Architektur und kämpfte um den Erhalt des Gebäudes. Über Kontakte mit Adolf Scalet, dem damaligen Bauamtsleiter, kamen wir zu unserem Architekten DI Kuess. Nachdem sich dann unsere Vorstellungen zur Renovierung mit jenen des Architekten deckten, gings ans Verhandeln und dann ans Bauen. Gott sei Dank lag die erste Kostenschätzung weit unterhalb der tatsächlichen Kosten. Wir hätten diesen Schritt sonst vielleicht nicht gewagt. Zweite Muss-Frage: Dein doch außergewöhnliches Auftreten. Bist du ein konservativer Mensch? Ich bin konservativ, ich bin progressiv. Es gibt tradierte Werte, die ich hoch halte. Aber genauso bedingen geänderte Welten neue Zielrich- tungen, neue Wege. Mein Erscheinungsbild mit Mäschchen, Hut, Stock, einem alten, hohen Fahrrad und auch mit der Wahl des Bahnhofs als Wohnhaus resultiert vielleicht auch ein wenig daraus, dass ich mir selbst immer wieder beweisen möchte, ein Individuum zu sein, nicht nur der Masse nachlaufen zu müssen. Das hat mir schon bei meiner Tätigkeit beim Finanzamt Ende der 60er Jahre einen entsprechenden Ruf eingetragen. Auf dem Weg zur Arbeit pflückte ich jeden morgen ein Blümchen und steckte es an mein Revers. Stichwort »Blumenkinder«, »68-Jahre«. Noch ein kurzes Wort zu deiner ehrenamtlichen Tätigkeit als Obmann des Krankenpflegevereines? Früher habe ich die »Vereinsmeier« eher belächelt. »Das ist man, wenn man mit sich selbst zu wenig anfangen kann.« Heute muss ich anders urteilen. Ich bin Mitglied bei gleich vier Vereinen. Ich bin Obmann des Lauteracher Krankenpflegevereins. Da sind mir zwei Dinge wichtig: Einmal die Möglichkeit zu schaffen, dass Pflegebedürftige in der vertrauten häuslichen Umgebung bleiben können. Andererseits bewirkt diese Institution eine immense Kostenersparnis für unsere Gesellschaft (Verringerung von Spitals- und Pflegeheimtagen). Beim Männerchor bin ich seit fünf Jahren. Weil ich dort mehr Verständnis für meine Sangesfreude finde als bei meinem Sohn. Beim (dritte) Welt-Verein in Wolfurt bin ich seit 20 Jahren aus der Überzeugung, wirtschaftlich nicht so entwickelten Völkern auch etwas geben zu müssen und nicht nur von dort zu holen. Beim Freundeskreis des St. Josef Klosters bin ich dabei, weil ich einfach Hochachtung vor der offenen und toleranten Haltung und dem hohen geistigen Niveau der dort tätigen Schwestern habe. Gibt es sonst noch Hobbies? Natürlich. Was mir zuerst einfällt, ist das Tanzen. Wenn die Musik passt und die Partnerin, ist das für mich berauschend. Ich habe es immerhin soweit gebracht, dass Gretl schon ganz gerne mit mir tanzt. Am heurigen Fasching hat mich etwas gestört: Er war zu kurz. Weiters ist mir Wein sehr wichtig. Die Konzentration auf so ein edles Getränk und dazu noch ein exquisites Essen, das bringt schon ein höheres Lebensgefühl. Ich befasse mich aber auch intensiv mit Politik, wenn auch nicht mit Parteipolitik. Das wäre mir zu »eng«, ich möchte mich nicht zu einer bestimmten Meinung vergattern lassen. Meine Frau Gretl findet es gelegentlich für etwas zu weit gehend, wenn ich das Morgen, Mittag- und Abendjournal in Ö1 höre. Verstärkung bekomme ich aber von unserem Sohn Joel, der gerne mit mir mithört. Hast du Zukunftspläne? In ein paar Jahren werde ich in die Pension gehen und versuchen, dann nur noch den schönen Dingen zu leben. Lesen, Theater, mehr Zeit für meine Vereine, ein bisschen Philosophie, Psychologie und natürlich Tanzen. Als Optimist bin ich jedenfalls einäugig auf das Schöne hin orientiert. Danke für das Gespräch. Das Gespräch … … mit Mag. Otto Galehr, Alter Bahnhof Jahrgang 1941 verheiratet mit Gattin Gretl 5 Kinder Dass deine familiären Wurzeln im Oberland liegen, ist unschwer zu erraten. Woher stammst du genau? Geboren bin ich in Salzburg, mein Vater war dort in der Kriegszeit beschäftigt. Wie ich fünf Jahre alt war, sind wir wieder nach Nüziders zurückgezogen. Beide Elternteile stammen aus Nüziders. Es freut mich, wenn ich gelegentlich in Lauterach noch andere »Nüziger« treffe. Hast du von den Kriegswirren in Salzburg noch etwas mitbekommen? An das Sirenengeheule und an die Flucht in den Luftschutzkeller kann ich mich so in der Art von Momentaufnahmen noch erinnern. Ich hatte große Angst, wenn ich im Keller hinter meiner Mama anstatt neben ihr sitzen musste. Geprägt haben mich die Ereignisse damals nicht, dafür war ich noch zu klein. Wie hast du deine Schulzeit erlebt? In das Gymnasium nach Feldkirch bin ich gekommen, weil meine Eltern erhofft haben, aus der Kinderschar von sechs Buben und einem Mädchen einen Geistlichen heranziehen zu können. Denn in der Familie meiner Mutter gab es zwei Geistliche. Gewohnt habe ich damals im Seminar Fidelisheim in Feldkirch, bekannt durch den Roman von Michael Köhlmeier »Der Musterschüler«. Dort herrschten noch strenge Sitten: Morgengebet, Schülermesse, Mittagsgebet, Abendandacht, und das jeden Tag. Ich hoffe, damit schon im voraus für spätere Sünden Abbitte geleistet zu haben. Nun, aus der von deinen Eltern erwünschten Berufung ist nichts geworden! Bis zur 6. Klasse Gymnasium war auch für mich dieser Weg vorgezeichnet. Danach stellte ich aber fest, dass es auch noch ein anderes Geschlecht gab. Und als ich dann erstmals von einem Mädchen aus Deutschland einen Brief in einem roten Kuvert vom Rektor des Fidelisheimes mit eisernem Blick überreicht bekam, war ziemlich alles klar. Es gab später eine Ausspra- RATHAUSFENSTER 1-2002 13 Aus der Historie So sah der Graveur A. Benoit, 8 Rue Barbette, Paris um 1900 das Lauteracher Kloster Aus der Geschichte … … des St. Josephklosters Wenn man Postkarten von der Jahrhundertwende in die Hand bekommt, dann fällt auf, dass darauf neben anderen Vorzeigeobjekten wie die Kirche oder das Gemeinde- und Schulhaus oft auch das Lauteracher Kloster abgebildet ist. Zunächst führten darin die Dominikanerinnen ein bekanntes Mädchenpensionat. 1877 mussten sie im Zuge des Badischen Kulturkampfes auch ihr Kloster in Überlingen verlassen, suchten im ruhigeren Österreich nach einer neuen Wirkungsstätte und kauften das Haus des Gemischtwarenhändlers Mathias Marazzi neben dem Gasthaus Kreuz. Die Gemeindeväter hatten sein Heiratsansuchen zurückgewiesen, da er noch keine Gewerbebewilligung habe und seine Braut eine Andersgläubige sei. Aber auch die 6 Schwestern wurden unter die Lupe genommen, mussten einen Vermögensnachweis erbringen und zur Einbürgerung die damals übliche Fraueneinkaufstaxe entrichten. 1886 ließen sie das Klostergebäude und die Kirche bauen, da das erworbene Haus für die wachsenden Aufgaben nicht mehr genügte. Bereits 19o4 besuchten 53 Schülerinnen aus verschiedenen Ländern das Internat und um sich weiter entfalten zu können ersteigerten die Dominikanerinnen schließlich die Villa Raczynskyi, das heutige Marienberg in Bregenz. Um diese Zeit erfreute sich das Redemptoristinnenkloster in Mauer bei Wien vieler Neuzugänge und da die kritische Zahl von 33 Chorfrauen längst überschritten war, dachte man an eine Neugründung und richtete sich nach Prüfung verschiedener Angebote im »Annahof« bei Salzburg ein, der sich aber auch nach einem Umbau für das klösterliche Leben nicht recht eignen wollte, und die Schwestern hielten Ausschau nach einer anderen Bleibe. Da erreichte sie ein Brief von Pater Rektor Beller aus Haselstauden, die Redemptoristen hatten dort ein Haus und waren in der Pfarre tätig, mit der Mitteilung, dass die Dominikanerinnen am Ausziehen seien und das Haus freiwerde.Das musste man sich ansehen. Um Christi Himmelfahrt kamen bereits die ersten Schwestern in Lauterach an und verbrachten die nächsten fünf Wochen gemeinsam mit den Dominikanerinnen, die sie frei verköstigten. Gleich nach der ersten Nacht seien sie mit verschwollenen Gesichtern zum Frühstück erschienen. Es war aber nicht das Heimweh, es waren die Mücken, die sie so geplagt hatten. Sie legten überall gleich Hand an und versetzten die noblen Schulfräulein in Erstaunen, da sie sogar die Kohlen in den Keller schaufelten. Die Lauteracher freuten sich, dass es im Klösterle weiterging, mussten aber bald auch sehen, dass es an allen Ecken und Enden fehlte und halfen mit Geld und Naturalien. Ein Ministräntle, das im Armenhaus aufwuchs, schenkte den Schwestern einen Zopf, den es von seiner Patin geschenkt bekommen hatte. Auch viele in der Öffentlichkeit stehende Persönlichkeiten trugen mit Zuwendungen aller Art dazu bei, das Kloster für die Bedürfnisse des beschaulichen Ordens einzurichten und viele Geplagte verspürten bald die Kraft des Gebetes, wenn sie ihre Sorgen und Anliegen dem der Schwestern anvertrauten. Wohl auch ein bisschen selbst erstaunt hielt die Chronistin folgende Geschichte in ihrem Tagebuch fest: Eine arme Frau war genötigt, ihre Kuh zu verkaufen, aber alle Angebote waren zu gering. Sie kam mit ihrem Kummer ins Klösterle und versprach ein Almosen. Schon am folgenden Tag wurde ihr die gewünschte Summe ohne zu handeln geboten und sie erzählte überall: 14 RATHAUSFENSTER 1-2002 Aus der Historie »Die Schwestern können wirklich gut beten.« 1905 trat der H.H.Peter Kopf aus Köln die Stelle eines Hausgeistlichen an, legte als geschickter Heimwerker nicht nur überall selbst Hand an, sondern war stets bemüht, auch Gönner und Freunde für das Kloster zu suchen und so seinen Fortbestand zu sichern. Bereits 1912 lebten hier 21 Chorfrauen, 4 Novizinnen und 2 Postulantinnen und sorgten mit ihrem großen Garten, dem Sticken von Paramenten und der Pflege von Kirchenwäsche ihren Lebensunterhalt. Kriegs- und Nachkriegszeit brachten dem Klösterle Not und Entbehrung und Krankheiten forderten 1918 gleich sechs Todesopfer. Die folgende Inflation stürzte das Kloster wiederum in äußerste Armut. 1923 forderten Trikotarbeiten den restlosen Einsatz der Schwestern, brachten aber nur wenig Ertrag. 1924 waren kunstvolle Paramente und die Fahne des MCL in Arbeit. 1929 trat der H.H.Wilhelm Fries die Nachfolge von Peter Groß an. Er war bisher Frühmesser in Ludesch und hatte um diese Stelle angesucht.Aber schon der folgende Tag sorgte für Ernüchterung, da ihn Landesgerichtsdirektor Philipp Schelberg, der Vater von Sr. Maria Agnes, über die besorgniserregende finanziele Lage und den erbärmlichen Gesundheitszustand der Schwestern informierte.So schien auch ihm die Zukunft des Klosters recht ungewiss und er überlegte, ob er seine Sachen nicht wieder packen sollte. Doch nach weiteren Erkundigungen und Aufmunterung durch Generalvikariatsrat Franz Tschann, der dem Kloster schon oft in der schweren Zeit geholfen hatte, stellte er sich entschlossen dieser Aufgabe, verschickte Bittbriefe im In- und Ausland und nützte seinen Bekanntheitsgrad und seinen Einfluss um landauf landab Wohltäter zu mobilisieren, was ihm schließlich in Priesterkreisen den Übernamen »Apostolischer Landstreicher« einbrachte. Beso


0 Rathausfenster 2002 02
Sam, 22. Oktober 2011 | Kuhn EDV

MARKTGEMEINDE Sicherheitstag in Lauterach! Der neue Gendarmerieposten Lauterach wurde am 8. Juni 2002 feierlich eröffnet. Mit den humorvollen Worten »Schüssel übergibt Schlüssel« übergab der Bundeskanzler persönlich den symbolischen Schlüssel zum neuen Haus an den Postenkommandanten Günter Pfanner. Landesgendarmeriekommandant Bliem, Bürgermeister Elmar Kolb, Bundeskanzler Dr. Wolfgang Schüssel und Postenkommandant Günter Pfanner. Aus der Gemeinde Inhalt Gemeinde 2 4 7 7 7 8 9 10 11 14 Bericht der Gemeindevertretung Sicherheitstag Rechnungsabschluss Rasenmähen Autofreier Tag Bürgerservicestelle Feuerbrand Trinkwasser ARA-System Entwicklungshilfe Gemeindevertretung 4. April 2002 Bei der Sitzung der Gemeindevertretung vom 4.4.2002 konnte Bürgermeister Elmar Kolb nicht nur ein positives Ergebnis für den Rechnungsabschluss 2001 vorlegen, sondern auch weitere wichtige Beschlüsse zur Erledigung bringen und über einige wichtige Ereignisse berichten. Die Sportanlage Ried wird in den Monaten Februar und März an zahlreiche Vereine, auch aus dem Ausland, vermietet. So wird der Kunstrasen vom FC Lustenau, Rheindorf Altach, FC Andelsbuch, FC Langenegg, FC Schwarzach usw. bespielt. Aber auch die Nachwuchsmannschaften von VFB Stuttgart und St. Pölten finden auf der Sportanlage gute Trainingsmöglichkeiten. Die Einnahmen aus dieser Vermietung betragen pro Saison ca. EUR 3.500,– Sportanlage Ried Aktuelles 8 12 15 15 16 16 17 17 17 18 21 22 Streuobstinitiative Ausstellung »Elmar Fröweis« Osterreise – Kulturreferat Hobbyausstellung Buchpräsentation – Hämmerle Mundartkabarett »Vaterfreuden« Dichterlesung »körperschrift« Musik am Nachmittag Kulturfrühling Jubiläum Das Gespräch Alt-Lauterach Für das denkmalgeschützte Haus Raiffeisenstraße 11 wird zur Zeit mit einem Interessenten ein Vertragsabschluss vorbereitet. Schulen 13 Musikschule »Prima la Musica« 20 BORG Für die Sicherheit der Kinder, Fußgänger und Radfahrer ist eine Querungshilfe beim Übergang Kirche/Friedhof vom Landesstraßenbauamt eingerichtet worden. Ve r e i n e 13 24 25 28 29 30 31 32 36 Mediathek Feuerwehr Bürgermusik Frauenchor / Männerchor Krankenpflegeverein Pfadfinder Schalmeien Fasnatzunft Schollesteachar Handwerker- und Wirtschaftsverein Fußgängerübergang Kirche / Friedhof Der Güterbahnhofanschluss wird laut Verkehrszählung zur Zeit vom 2000 Fahrzeugen benützt. Damit wird die Ortsdurchfahrt Lauterach entlastet. Spor t 33 FC Lauterach 34 Turnerschaft Für die Stadtbusse Bregenz, die die Strecke Bregenz-Kraftwagendienst befahren, gibt es keine Vignettenbefreiung für die Benützung der A14. Somit fahren weiterhin 8 Leerbusse auf der L190 durch unsere Gemeinde. Die Errichtergemeinschaft Weingärtner, Allgäuer und Greif errichten an der L190 zwischen Gendarmeriegebäude und dem Wohnhaus Vonach ein Geschäftshaus mit Erdgeschoss und drei Obergeschossen. Die Essensversorgung des Seniorenheimes und des Dienstes »Essen auf Rädern« erfolgt mit großer Zufriedenheit durch die Firma »SENECURA« Hohenems. 2 RATHAUSFENSTER 2-2002 Aus der Gemeinde Die Firma Flatz, Styroporwerk, Funkenstraße, beabsichtigt den Erwerb eines weiteren Grundstückes an der Funkenstraße um den Betriebsstandort Lauterach weiter zu festigen. Bei der Bushaltestelle an der Wolfurterstraße wird für die Busbenützer ein Wartehäuschen errichtet. Für die Errichtung eines Skater- und eines Beachvolleyballplatzes am Jannersee wird zur Zeit eine Studie erstellt. Der Jannersee ist seit Jahren ein beliebtes Freizeit- und Erholungsgebiet und soll durch diese Spielplätze Der Sicherheitsdienst »Securex« wird probeweise eingesetzt um die Sicherheit im Lauteracher Gemeindegebiet, speziell im Straßenbereich, zu verbessern. Die Einhaltung von Verordnungen und Geboten wird intensiv geprüft, auch sollen durch diesen Dienst immer wieder vorkommende Vandalen-Akte verhindert werden. Die Kontrollen des Fahrverbotes und auch der Leinenzwang im Lauteracher Ried werden verstärkt wahrgenommen, da festzustellen ist, dass diese bestehenden Verordnungen oft ignoriert werden. Die Marktgemeinde Lauterach hat eine Einzelhandelsstruktur-Untersuchung in Auftrag gegeben. Der Endbericht stellt der Gemeinde grundsätzlich ein gutes Zeugnis aus in der Versorgung mit zahlreichen Gütern des täglichen und allgemeinen Bedar fes. Fehlbestände in der Versorgung gibt es z.B. im Bereich Textilien und Bekleidung, Lederwaren, Optik, Schmuck, Schreib- und Papierwaren, usw. Das Ergebnis dieser Untersuchung von der Firma »CIMA« soll für die Gemeinde Grundlage sein für weitere Entscheidungen. Studie für eine Freizeitanlage in diesem Gelände beim Jannersee für unsere Jugend ergänzt werden. Das bestehende Fahrverbot wird jedoch nicht aufgehoben. Die Firma Böhler Kunststofftechnik, Scheibenstraße wurde von der Firma Hubert Häusle GmbH & CoKG übernommen und weitergeführt. Die Straßenverbindung zwischen Kreuzung Bachgasse und Lerchenauerstraße wird in Anlehnung an einen früheren Flurnamen mit »Schlossweg« bezeichnet. An die Firma »ASFINAG« wird ein Schreiben gerichtet, dass der Radweg von der Sportanlage Ried bis zur neuen Senderstraße kostenlos in das öffentliche Gut übernommen wird. Verträge sind noch nicht abgeschlossen. Die Erd- und Baumeisterarbeiten für die Ortskanalisation und den Straßenbau »Lerchenauerstraße« wurden an die Firma Rhomberg Bau, Bregenz, zum Preise von EUR 487.058,– ohne MWSt. vergeben. Das Baulos umfasst die Ler- Radwegverbindung Senderstraße – Sportanlage Ried In verschiedenen Sitzungen des Gemeindevorstandes wurde mit der Feuerwehr, vertreten durch Kdt. Alfred Stoppel und Stv. Theo Ölz, über die Anschaffung eines neuen Feuerwehrfahrzeuges beraten. Aus »Altersgründen« ist das Feuerwehrfahrzeug »LF«, Bj. 1969, auszutauschen und durch ein neues Fahrzeug (LFB) zu ersetzen. Die Kosten belaufen sich auf ca. EUR 300.000,– inkl. MWSt., abzüglich 25% Landesförderung. Erneuerung der Kanalisation Lerchenauerstraße chenauerstraße von der Unterführung bis Rudi’s Metzg und verschiedene Seitenstränge Richtung Schulstraße. Die Erd- und Baumeisterarbeiten für die Ortskanalisation und den Straßenbau »Schlossweg« wurden an die Firma Josef Winsauer, Dornbirn, zum Preise von EUR 102.831,– ohne MWSt. vergeben. ■ Das älteste Feuerwehrfahrzeug (Hanomag im Vordergrund) wird als nächstes ausgetauscht RATHAUSFENSTER 2-2002 3 Sicherheitstag Sicherheitstag am 8. Juni Bürgermeister Elmar Kolb, Bundeskanzler Dr. Wolfgang Schüssel, Innenminister Dr. Ernst Strasser und Landeshauptmann Dr. Herbert Sausgruber beim Vorbeimarsch der Musikkapelle der Gendarmerie Die Eröffnung des neuen Gendarmeriepostens beim »Alten Kreuz« war Anlass, in Lauterach einen Sicherheitstag zu veranstalten, an dem praktisch alle Sicherheitseinrichtungen des Landes Vorarlberg teilnahmen. Eine besondere Ehre für Lauterach war es natürlich, dass kein geringerer als Bundeskanzler Dr. Wolfgang Schüssel selbst nach Lauterach kam, um das Gendarmeriegebäude zu eröffnen. Übrigens ist es schon 40 Jahre her, dass ein Bundeskanzler in unse- Neben den prominenten Festgästen am Tisch Die Gattin des Bürgermeisters Inge Kolb, neben ihr sind die Bürgermeister Markus Linhart aus Bregenz und Hugo Rogginer aus Hard zu erkennen Postenkommandant Günter Pfanner begrüßte die politische Prominenz in seinem neuen Büro 4 RATHAUSFENSTER 2-2002 Sicherheitstag rer Gemeinde auf Besuch war. Begleitet wurde Dr. Wolfgang Schüssel von Innenminister Dr. Ernst Strasser und Landeshauptmann Dr. Herbert Sausgruber, die von Bürgermeister Kolb begrüßt wurden. Die Ortsfeuerwehr Lauterach zeigt Fahrzeuge und Atemschutzgeräte »Bad in der Menge«: Bundeskanzler Dr. Wolfgang Schüssel und die Jugend von Lauterach Nach den Eröffnungsreden, bei denen vor allem die Gendarmerie, aber auch alle anderen Sicherheitseinrichtungen des Landes und des Bundes eindrücklich als wichtiges Instrument für die öffentliche Sicherheit beschrieben wurden und die unser Land zu den sichersten auf der Welt zählen lässt, übergab Dr. Schüssel dem Postenkommandanten Günter Pfanner den symbolischen Schlüssel zum neuen Haus. Die Gendarmeriemusik für Tirol und Vorarlberg sorgte für die musikalische Umrahmung und konzertierte im vollbesetzten Festzelt. Nach dem feierlichen Eröffnungsakt führte Bürgermeister Elmar Kolb seine Gäste durch das Gelände. Neben allen Sicherheitseinrichtungen wurden natürlich auch die neuen Räumlichkeiten des Gendarmeriepostens besichtigt. Am 8. Juni konnten die verschiedensten Sicherheitseinrichtungen des Landes hautnah besichtigt werden. Auf dem Römerweg präsentierte sich die Zollwache, das Rote Kreuz zeigte Ihre Einsatztruppe und im hinteren Teil des Römerweges war die Ortsfeuerwehr von Lauterach verstärkt mit Fahrzeugen vom Güterbahnhof Wolfurt und der Feuerwehr Hard postiert. Bei der Zollwache wird ein Benzintank mit einer Minikamera druchleuchtet Bundesheerfahrzeuge Das Rote Kreuz Auf dem Gelände des Hofsteigsaales zeigte das Bundesheer seine riesigen Wasserrettung mit Live-Vorführungen RATHAUSFENSTER 2-2002 5 Sicherheitstag fand. Schließlich präsentierte sich der ARBÖ im Hofsteigsaal mit Gurtnschlitten, Reaktionstester und Alkomat neben einem weiteren Reaktionstester, einer Riesenküche und einer Malstation der »Aktion Sichere Gemeinden«. Große Beachtung fanden auf der Festwiese beim neuen Gendarmerieposten die Vorführungen der Hundestaffel der Gendarmerie und die Hubschrauber des Innenministeriums und des ÖAMTC. Außerdem fanden die Wettkämpfe der Vorarlberger Feuerwehrjugend auf diesem Gelände statt. ■ Der ARBÖ im Hofsteigsaal Der Kletterturm der Bergrettung begeisterte vor allem die jungen Besucher Die »Roadshow« des Kuratoriums für Verkehrssicherheit sprach vor allem die Jugend an Geräte, die im zivilen Bereich bei Strahlenunfällen und Katastrophen im Einsatz stehen. Die Wasserrettung simulierte Live Wasserbergungen von Mensch und Fahrzeug. Der Kletterturm der Bergrettung war da und auf dem Parkplatz beim Hofsteigsaal war die große Roadshow des Kuratoriums für Verkehrssicherheit zu sehen, die besonders bei den kleinen Besuchern großen Anklang Der »Christophorus«, Medicopter des ÖAMTC Der »Villenschreck von Lauterach«, dargestellt von einem Gendarmeriebeamten, wird von »Kommissar Rex« gestellt Eine große Menschenmenge verfolgte die Vorführungen der Gendarmerie-Hundestaffel 6 RATHAUSFENSTER 2-2002 Aus der Gemeinde Rechnungsabschluss 2001 Verschiedene einnahmen- und ausgabenseitige Bewegungen mit einmaliger Wirkung ermöglichten eine Sondertilgung von drei hochverzinslichen Darlehen in der Höhe von 4,950 Mio. ATS. Die Sondertilgung wirkt sich auf das Budget 2002 mit einem verringerten Schuldendienst von EURO 116.300 (1,6 Mio. ATS) positiv aus. Die vorgenommenen Rücklagenzuführungen von 4,409 ATS betreffen die Schallschutzwände (1,1 Mio. ATS), das Gendarmeriegebäude (2,083 Mio. ATS) und eine allgemeine Haushaltsausgleichsrücklage (1,226 Mio. ATS). Das Maastricht-Defizit des Voranschlages 2001 von 3,373 Mio. ATS konnte insbesondere durch die Ausgliederung der Hauptschule in eine Gemeindeimmobiliengesellschaft und durch verschiedenste Einsparungen bei den Ausgaben in einen Überschuss von 17,101 Mio. ATS umgewandelt werden. Autofreier Tag 2002 »Europaweiter Autofreier Tag« am Sonntag 22. September 2002 Diesmal fällt der »Europaweite Autofreie Tag« auf einen Sonntag. Anlass genug, schon jetzt darauf aufmerksam zu machen, dass man an diesem Tag z.B. für einen Ausflug oder einen Besuch möglichst die öffentlichen Verkehrsmittel, das Fahrrad oder sogar »Schusters Rappen« wählt. Der Umweltausschuss nimmt auch dieses Jahr die Gelegenheit wieder war, mit einem Aktionsstand auf dem geplanten Oktobermarktfest des Wirtschaftsvereines auf diesen Tag aufmerksam zu machen. 3. Lauteracher Meilenlauf Als Rahmenprogramm wird der 3. Lauteracher Meilenlauf organisiert. Für die Schüler- und Jugendklassen beträgt die Laufdistanz 1,3 km, die Streckenlänge des Meilenlaufes beträgt auch heuer wieder 6920 m. Diesmal wird auch wieder ein Joggerlauf angeboten. Gelaufen wird dabei über 3460 m in einer Klasse mit Handicapwertung, das heißt, dass es ab dem 30. Lebensjahr eine Zeitgutschrift gibt. Je älter der Teilnehmer oder die Teilnehmerin ist, umso mehr Zeitgutschrift gibt es. Ca. 3,5 km zu laufen, das schaffen heute sicher sehr viele Hobbyläufer und die Zeitgutschriften ermöglichen es allen Altersklassen, eine gute Platzierung zu erreichen. Hofsteig - Fahrradstafette am Sonntag 22.9. Am »Europaweiten Autofreien Tag« selbst ist eine Fahrradstafette durch Lauterach, Wolfurt und Schwarzach geplant. Auf einer Teilnahmekarte sind sechs bis zehn – die genaue Zahl steht noch nicht fest – Zielpunkte beschrieben, die mit dem Fahrrad gesucht und angefahren werden müssen. An jeder Station wird eine Frage beantwortet, der auf die Teilnahmekarte einzuschreiben ist. Bei einer Abschlussveranstaltung beim Medienhaus Schwarzach werden am Abend des 22.9. schöne Preise verlost. Weitere Informationen folgen. ■ Investitionsschwerpunkte in Mio. ATS: Geographisches Informationssystem Räumliches Entwicklungskonzept Hauptschule Planungskosten ÖBB Schallschutzwände Straßen, Radwege und Beleuchtung Wasserversorgung (Neu- und Instandhaltung) Kanalisation (Neu- und Instandhaltung) Hofsteigsaal Instandhaltung Altes Kreuz Gendarmerie (inkl. Rücklagenbewegung) 0,340 0,384 2,200 3,790 4,520 0,891 3,503 0,332 1,888 5,500 Ausgabenschwerpunkte in Mio. ATS: Leasingrate Feuerwehrgebäude 3,271 Leasingrate Schule Unterfeld 4,748 Schulerhaltungsbeitrag Polytechnischer Lehrgang 0,292 Abgabendeckung Kindergärten (inkl. Personalaufwand) 5,301 Abgabendeckung Kinderbetreuungseinrichtungen 0,885 Beiträge an Gemeinden für Musikschule 3,408 Sozialhilfebeitrag 11,833 Abgabendeckung Seniorenheim (inkl. Personalaufwand) 2,191 Abgabendeckung Krankenanstalten 12,066 Beiträge Öffentlicher Personennahverkehr 0,838 Tilgungs- und Betriebskostenanteile Abwasserverband 6,489 Landesumlage 8,101 Rasenmähen – Zu welcher Zeit? Rasenmähen und andere lärmerzeugende Tätigkeiten von 8 – 12 und von 14 – 19 Uhr. Sommerzeit ist’s und da geht es bei Arbeiten im Garten nicht immer ohne lärmerzeugende Tätigkeiten. Hierzu zählt das Rasenmähen genauso wie das Arbeiten mit motorisch getriebenen Geräten, wie Kreis- oder Motorsäge oder auch lärmerzeugende Reparaturen an Fahrzeugen und sonstigen Maschinen. Dabei heißt es, auf die Nachbarn Rücksicht zu nehmen. Solche Arbeiten sollten nur an Werktagen, dazu zählt natürlich auch der Samstag, in der Zeit von 8 bis 12 und von 14 bis 19 Uhr durchgeführt werden. Die Gemeinde bittet darum, auf andere Rücksicht zu nehmen und diese Regeln einzuhalten. ■ Der aushaftende Darlehensstand (ohne Leasingverpflichtungen) beträgt 2001 insgesamt ATS 117.214. Die Pro-KopfVerschuldung in Lauterach beläuft sich zum 31.12.2001 ohne Leasingverpflichtungen auf ATS 13.259,– und mit Leasingverpflichtungen (8,880 Mio. ATS) auf ATS 14.264,–. Vergleichsweise betrug dazu die Pro-Kopf-Verschuldung aller Vorarlberger Gemeinden im Jahre 2000 ATS 20.215,–. ■ RATHAUSFENSTER 2-2002 7 Aus der Gemeinde Wichtiges aus der Bürgerservicestelle Krankenscheine für Pensionisten Ab sofort können Pensionisten/innen Krankenscheine kostenlos bei der Info- u. Bürgerser vicestelle im Rathaus gegen Zurückbringung des alten Krankenscheinheftes mitnehmen. Streuobstinitiative Streuobstinitiative Hofsteig – Verwertungsaktion 2002 NEUER Personalausweis Der neue Personalausweis im Scheckkartenformat ist ein qualitativer Sprung in die Hochtechnologie des 21. Jahrhunderts: Die neuen Sicherheitsmerkmale stellen in Europa den letzten Stand der Technik dar. Dies garantiert höchstmögliche Fälschungssicherheit. Das Format in Scheckkartengröße spiegelt den modernen, innovativen Lösungsansatz des Bundesministeriums für Inneres wider und erleichtert mit diesem praktischen Format ein »tägliches Bei-sich-Tragen« des Ausweises durch den Bürger/die Bürgerin als Voraussetzung für eine rasche und praktische Ausweismöglichkeit (z.B. Abschluss eines Kaufvertrages, Abholung eines behördlichen Schriftstückes, usw.). Der Personalausweis als Reisedokument: Mit dem neuen Personalausweis besitzen Sie ein Dokument, mit dem Sie jederzeit Ihre Identität nachweisen können und einen Reisepassersatz haben, der in 24 Staaten Europas als Reisedokument gilt. Antragstellung: Der Ausweisantrag wird wie bisher unter Beibringung der Urkunden, eines Fotos sowie EURO 58,10 beim Gemeindeamt gestellt. Da die Neuausstellung in Wien erfolgt, wird dieser nach ca. 2-3 Wochen vom Bundesministerium für Inneres dem Antragsteller an seine Adresse zugesandt. Der neue Personalausweis ist noch nicht mit dem Chip, der die Bürgercardfunktion (e-card der Sozialversicherung) bieten wird, ausgestattet. Dies ist erst in einer zweiten Ausbaustufe zu einem späteren, noch ungewissen Zeitpunkt gegen eine neuerliche Gebühr möglich. Vorbereitungen für die zweite Saison beginnen. NEU-Interessenten müssen sich bis 10. Juli 2002 melden! Aus heimischen Äpfeln und Birnen gemeinsam ein gut schmeckendes, natürliches und gesundes Getränk herzustellen und zu verkaufen ist uns im ersten Jahr gelungen. Unsere Lager ist inzwischen fast leer und nun beginnen die konkreten Vorbereitungen für die Verwertungsaktion 2002. Wir bieten allen Bewir tschaftern von Hochstammbäumen die grundsätzliche Zusammenarbeit an und übernehmen auch heuer wieder Äpfel und Birnen zu einem erhöhten Preis. Damit wollen wir einen Beitrag zur Erhaltung dieser mehr fach wertvollen Landschaftselemente leisten. Wir planen die verwerteten Mengen heuer zu steigern. Die möglichen Einzelliefermengen werden bei einem Betriebsbesuch im Juli bei allen, die sich gemeldet haben erhoben. Auf Basis dieser Schätzungen und nach Maßgabe der Gesamtmenge für 2002 werden Lieferverträge wie im letzten Jahr abgeschlossen. Voraussetzung dafür ist, auf Beschluss der heurigen Jahresversammlung, die Mitgliedschaft der Lieferanten beim Streuobstverein (8 EUR/Jahr). Weitere Informationen und Anmeldung bei Dipl.Ing. Richard Dietrich, Verein zur Förderung der Streuobstnutzung in Vorarlberg, Lerchenauerstr. 45, A-6923 Lauterach; Email: dietrich@oevaf.at, Tel. 05574/ 63929. Diese Gemeinschaftsintitative wird von der Europäischen Kommission, dem Land Vorarlberg und den beiden Marktgemeinden Lauterach und Wolfurt unterstützt. ■ ZMR – Zentrales Melderegister Das Bundesministerium für Inneres hat über die Gemeinden ab dem 15. Mai 2001 (Stichtag der Volkszählung) ein auf Probebetrieb laufendes elektronisches Zentrales Melderegister eingerichtet, welches mit 01. März 2002 in den Vollbetrieb gegangen ist. Dieses öffentlich geführte Register, in dem alle österreichischen Meldeadressen verzeichnet sind, bringt sowohl für die 8 Millionen Bürger, als auch für die Verwaltung Verbesserungen bzw. Änderungen. Das bedeutet den Wegfall der Vorlage des klassischen Meldezettels. Abmeldungen (Haupt- oder Nebenwohnsitz) bei der vorigen Gemeinde können vom Meldeamt der neuen Wohnsitzgemeinde aus erledigt werden. Doppelmeldungen von Personen und umfangreiche Großzählungen (wie Volkszählung 2001) sollten der Vergangenheit angehören. Auch für die Ver teilung des Steueraufkommens sollte das ZMR wesentliche Erleichterungen bringen. Bei An-, Um- u. Abmeldungen wird es anstelle des bisherigen Meldezettels nur noch ein Antragsformular geben, da die weiteren Daten im ZMR verspeichert sind und bei Meldeveränderungen ein Gesamtdatensatz erhältlich ist. Rein rechtlich gilt die Meldung als durchgeführt, sobald der zuständigen Meldebehörde das urkundengerecht ausgefüllte Antragsformular, früher Meldezettel (bei Anmeldungen Geburts- u. Heiratsurkunde, Staatsbürgerschaftsnachweis, Akad. Grad, Nachweis der Identität vorlegen) samt Unterschriften des Unterkunftsgebers und des Meldepflichtigen, vorliegt. Die Meldezettel können gratis aus dem Internet geladen werden: www.staedtebund.at/service/meldezettel.pdf. ■ 8 RATHAUSFENSTER 2-2002 Aus der Gemeinde Feuerbrand – Gefahr besteht noch immer Gemeinden investieren in Bekämpfungsmaßnahmen, Land trägt ein Drittel der Kosten. Nach Angaben der Landwirtschaftskammer ist der Feuerbrand noch immer eine ernste Gefahr für Intensivobstbau und landschaftsprägende Apfel- und Birnen-Hochstammsorten. Verschiedene Institutionen und Vereinigungen verstärken ihr Bemühen im Kampf gegen diese Bakterienkrankheit. Die Gemeinden sind rechtlich und organisatorisch in diese Bemühungen eingebunden, zusätzlich spielt der finanzielle Faktor eine wesentliche Rolle. Was ist Feuerbrand? Feuerbrand ist eine hochinfektiöse, gefährliche Bakterienkrankheit, die Kernobst und bestimmte Zier- und Wildpflanzen befällt. Für den Menschen besteht dabei direkt keine Gefahr. Wirtspflanzen: Hauptwir tspflanzen sind unter den Ziergehölzen Weißund Rotdorn (Crataegus), verschiedene Zwergmispelar ten (Cotoneaster), Feuerdorn (Pyracantha), Eberesche (Sorbus), die Zierquitte (Chaenomeles), Felsenbirne (Amelanchier) und Stranvesia, Apfelbeere, Mispel, Mehlbeeren und Zierapfel. Von den Obstgehölzen sind es Apfel, Birne und Quitte. Stein-, Beeren- und Schalenobst wird nicht befallen. Ausbreitung: Über größere Entfernungen hinweg wird Feuerbrand vielfach mit verseuchtem Pflanzenmaterial oder kontaminier ten Gegenständen (Kisten, Schneidwerkzeugen) verbreitet. Auch Zugvögel dürften ihn über weite Strecken verschleppen. Im Nahbereich erfolgt die Ausbreitung der Krankheit durch Regen, Wind und Insekten. Über träger sind entweder Bienen, Hummeln, Wespen und Fliegen, die Blüteninfektionen auslösen oder Pflanzensauger (Blattläuse, Wanzen, Zikaden), die für das Zustandekommen von Triebinfektionen sorgen. Letztere entstehen auch durch mechanische Verletzungen, z. B. Hagelschlag. Bei Übertragung des Feuerbrandes innerhalb einer Obstanlage kommt den Schnittwerkzeugen große Bedeutung zu. Während der Vegetationszeit breitet sich Feuerbrand besonders bei feucht-schwülem Wetter sehr rasch aus. Infektion: Nach der Übertragung auf Triebe anfälliger Wirtspflanzen dringt das Bakterium durch natürliche Öffnungen, Blütenanlagen oder durch offene Wunden ein. Die Ausbreitung der Erreger innerhalb einer Wir tspflanze er folgt über das Rindengewebe und zwar deutlich schneller in jungen als in älteren Trieben. Frühestens 5 bis 30 Tage nach der Infektion je nach Temperatur werden erste Absterbeerscheinungen sichtbar, innerhalb weniger Wochen kann eine Pflanze abgestorben sein. Krankheitsbild: Blätter und Blüten befallener Pflanzen welken plötzlich und verfärben sich braun oder schwarz. Infizier te Triebe erscheinen zunächst fahlgrün, um alsbald unter Braunbis Schwarzfärbung zu vertrocknen. Dabei krümmen sich die Triebspitzen infolge des Wasser verlustes oft hakenförmig nach unten. Bei feuchtem Wetter treten aus den Befallsstellen weißliche, später braun werdende Tropfen klebrigen Bakterienschleimes. An den betroffenen, wie verbrannt aussehenden Zweigpartien bleiben die abgestorbenen Blätter und geschrumpften Früchte über den Winter hinweg hängen. Unter der Rinde frisch befallener Bäume ist das Holz meist rotbraun verfärbt und von klebrigem Bakterienschleim durchsetzt, welcher dann tröpfchenförmig austritt. Wer damit in Berührung kommt, muss über die nötigen Desinfektionsmaßnahmen informiert sein. Unglücklicherweise ist der Feuerbrand von einer Anzahl anderer Krankheiten äußerlich nicht zu unterscheiden, sodass viele Anfragen als »Fehlalarm« zu werten sind. Überprüfen Sie aber vorher, ob auch wirklich alle der unten genannten Symptome und Gegebenheiten zutreffen. 1. Feuerbrand tritt auf an: Apfel, Birne, Quitte, Feuerdorn (Pyracantha), Weißdorn und Rotdorn (Crataegus), japanischer Zierquitte (Chaenomeles), Zwergmispel (Cotoneaster), Eberesche / Vogelbeer (Sorbus), Felsenbirne (Amelanchier) Stranvesie, Mispel, Mehlbeere und Zierapfel. An Kirschen, Pflaumen, Flieder und allen anderen oben nicht genannten Gehölzen tritt Feuerbrand mit Garantie nicht auf. 2. Feuerbrand breitet sich rasch aus. Auch bei trockenem Wetter sterben laufend Zweige ab. Wenn seit einiger Zeit keine neuen Absterbeerscheinungen mehr festgestellt wurden, ist es sicher nicht Feuerbrand. 3. Feuerbrandbefallene Pflanzen leben nicht mehr sehr lange (max. 2 - 3 Jahre). Verdächtige Pflanzen sind dem Feuerbrandbeauftragten in der jeweiligen Gemeinde zu melden und zu beobachten. Die Abgrenzung zum gesunden Holz ist unscharf. Wenn die Grenze zum gesunden Holz an jungen Trieben messerscharf zu sehen ist, ist es mit Sicherheit Monilia. 4. Durch Feuerbrand befallene und verdorrte Blätter bleiben am Zweig hängen. Wenn die Blätter nach dem Vertrocknen zum Teil abfallen, handelt es sich um eine andere Krankheit. 5. Wenn an den befallenen Trieben kleine, zuerst helle, später honig- bis bernsteinfarbene Tröpfchen sichtbar werden, handelt es sich mit Sicherheit um Feuerbrand. Hat die Überprüfung der befallenen Pflanze Ihren Verdacht auf Feuerbrand erhärtet, so melden Sie dies dem Feuerbrandbeauftragten der jeweiligen Gemeinde. Beseitigung des befallenen Materials: Beim Baumschnitt und bei der Rodung ist bei Feuerbrand besonders vorsichtig vorzugehen. Nach jedem Schnitt muss das Werkzeug mit Lysetol FF verdünnt desinfiziert werden. Es wird empfohlen, selbst Schnittstellen am Baum zu desinfizieren. Trockener Bakterienschleim kann noch nach Monaten auf der Kleidung lebensfähige Bakterien erhalten. Daher immer Überkleider tragen, die täglich gewechselt und im normalen Waschvorgang gereinigt werden müssen. Zur Desinfektion der Hände ist Sagrosept gut geeignet. Das befallene Material sollte an Ort und Stelle verbrannt oder zur Verbrennung abgedeckt abtransportiert werden. Melden Sie jeden Verdachtsfall an den Feuerbrandbeauftragten der Gemeinde, Herrn Walter Ott, Telefon 6802-13. Die Gemeinde nimmt in Zusammenarbeit mit dem Obst- und Gartenbauverein für Sie die höchst sensible Entfernung und Entsorgung des Feuerbrandmaterials auf Wunsch vor. Feuerbrand ist meldepflichtig! RATHAUSFENSTER 2-2002 9 Aus der Gemeinde Lauteracher Trinkwasser wird laufend geprüft Die UV-Anlage des Wasserwerkes Lauterach Dass unser Trinkwasser laufend geprüft wird, ist selbstverständlich. Die letzte chemische und bakteriologische Untersuchung wurde am 6. Juni 2002 durchgeführt. Im Gutachten heißt es: »Die chemische Untersuchung ergab einen unauffälligen Befund. Nach dem Befund weise das Wasser vor und nach der Aufbereitung keine Anzeichen einer bakteriologischen Verunreinigung auf. Das Wasser entspricht den Bestimmungen der Trinkwasserverordnung und ist zur Trinkwassernutzung geeignet.« Unser Trinkwasser muss nicht mit irgendwelchen Maßnahmen behandelt werden, wie es vielerorts notwendig ist. Lediglich eine UV-Anlage ist im Wasserwerk installiert. Das Wasser wird in zwei Proben vor und nach dieser UV-Anlage geprüft. Was im obigen Satz eher nüchtern formuliert ist, bedeutet aber, dass Lauterach über einen besonderen Naturschatz verfügt, nämlich bestes Trinkwasser aus eigenem Brunnen. Das Wasser wird in Aussehen und Farbe klar und farblos, in Geruch und Geschmack unauffällig beschrieben. Die Wassertemperatur im Brunnen beträgt 9,2 Grad C. Der Prüfungsbericht umfasst mehrere Seiten. Wenn Interesse besteht, kann in diesen Bericht im Rathaus jederzeit Einsicht genommen werden. Reines Trinkwasser ist übrigens einer der besten Durstlöscher und unser bestes Lauteracher Trinkwasser sollte man wirklich öfter einmal bewusst trinken und genießen. ■ Im Rathausfenster 2/2000 wurden ein paar Eckdaten genannt und ein Vergleich ist durchaus interessant: Juni 2000 13,5 dH 13 mg/l 16 mg/l 70 mg/l 6,7 mg/l 0 0 Juni 2002 12,4 dH 13 mg/l 11 mg/l 70 mg/l 5,2 mg/l 0 0 Beurteilung hartes Wasser gering deutlich bis normal normal äußerst niedrig Härtegrad Sulfatanteil Magnesiumanteil Calcium Nitrat Coliforme Bakterien Enterokoken 10 RATHAUSFENSTER 2-2002 Aus der Gemeinde Verpackungen sammeln lohnt sich – Für Menschen und Umwelt Kunststoffverpackungen sind Bestandteil des modernen Lebens, sie schützen Produkte, machen sie haltbar und sind oft so wichtig wie der Inhalt selbst. Sie werden nicht nur nach funktionellen, sondern auch nach optischen Kriterien »designed«, und geben nicht selten den Ausschlag für die Kaufentscheidung der Konsumenten. Nach dem Gebrauch eines verpackten Produkts wird die Verpackung für die Verbraucher allerdings zum wertlosen Abfall. Nicht so für das ARA System, für dieses beginnt hier erst die Arbeit. Denn für das ARA System ist Verpackungsabfall wertvoller Rohstoff, aus dem neue Produkte oder auch Energie erzeugt werden. Die österreichischen Konsumenten haben mit Hilfe des ARA Systems im Jahr 2001 rund 115.000 Leichtverpackungen (Verpackungen aus Kunststoffen, Materialverbunden, Textilien und Keramik) gesammelt, zusätzlich wurden rund 22.000 Tonnen von Industrie- und Gewerbeunternehmen gesammelt – also insgesamt eine Menge von 137.000 Tonnen Verpackungen. Zur Sammlung standen den Österreichern bundesweit mehr als 205.000 sogenannter Gelber Tonnen zur Ver fügung. Darüber hinaus haben knapp mehr als eine Million Haushalte ihre Leichtverpackungen mit dem Gelben Sack gesammelt. Achtung: Fehlwürfe! Fehlwür fe sind bei der Verpackungssammlung das größte Problem, da sie die Sortierung – und damit die Verwertung – erschweren, und letztlich auch die Kosten der Sammlung erhöhen, was sich dann wieder in den Produktpreisen niederschlagen könnte. Bei Unklarheiten geben die rund 220 AbfallberaterInnen, die in den österreichischen Gebietskörperschaften tätig sind, den Bürgerinnen und Bürgern gerne Auskunft über das richtige Trennen und Sammeln. Das ARA System finanziert diese Tätigkeiten mit zweistelligen Millionenbeträgen. In unserer Gemeinde Lauterach dafür zuständig ist Abfallberater Rudi Weingärtner, Telefon 680245, der gerne alle Fragen beantwortet. Mit nur ein paar Handgriffen kann aber jeder Verbraucher dazu beitragen, Fehlwürfe zu vermeiden. In die Gelbe Tonne oder den Gelben Sack gehören: nur Kunststoffverpackungen PET-Flaschen, aber zusammengedrückt und verschlossen (reduziert Volumen, daher mehr Platz in der Tonne) keine Büroartikel, Spielzeuge, Gartenschläuche etc. kein Restmüll keine Verpackungen oder sonstige Abfälle aus Metall, Papier oder Glas Wertvoller Rohstoff und Energieträger »Und dann? Werden die Verpackungen auch wirklich wieder verwertet? Und wenn ja, wie und was wird daraus?«, fragen sich die Verbraucher häufig. Die Kunststoffverpackungen, die über das ARA System gesammelt werden,gehen entweder in die stoffliche oder thermische Verwertung. Bei der stofflichen Verwertung werden aus dem Granulat alter Kunststoffverpackungen neue Flaschen, Säcke, Rohre, Büroartikel etc. Die aus PET gewonnenen Polyester-Fasern werden zu FleecePullovern, Schlafsackfüllungen etc. Thermisch ver wer tet erzeugen Kunststoffverpackungen Energie und reduzieren so den Einsatz von Energieträgern wie Erdöl oder Kohle. Fotomaterial: www.ara.at>newsroom > grafiken & bilder > bilder Bilder aus ARGEV-Archiv ■ RATHAUSFENSTER 2-2002 11 Aus der Gemeinde Ausstellung … … im »Alten Kreuz« Dir. Elmar Fröweis präsentierte anlässlich des Tages der offenen Tür im »Alten Kreuz« am 8. Juni 2002 eine bemerkenswerte Ausstellung mit Motiven aus AltLauterach von der Jahrhundertwende bis in die 60-er Jahre. Schwerpunkt der Ausstellung sind Motive alter und ehemaliger Lauteracher Gasthäuser. Diese Ausstellung kann von interessier ten Gruppen, Schülerklassen usw. nach Terminvereinbarung (Rathaus Lauterach, Kulturreferat, Herr Christof Döring, Tel. 05574/6802-17) besichtigt werden. ■ Suchbild für unsere älteren Leser: »Spatzsecklo« Kinder beim »Spatzsecklo« (früher ein beliebtes Spiel, siehe Heimatbuch Seite 171) zur Verfügung gestellt von Frau Trudi Kalb. Wer zu diesem Bild etwas weiß, melde sich bitte bei Elmar Fröweis unter Telefon: 64548. ■ Zum Suchbild »Funkozühar« im letzten Rathausfenster wurden folgende Personen erkannt: Auf dem Wagen rechts: Heinrich Willi (Jg. 1914), auf dem Pferd sitzend: Ernst Ölz ■ 12 RATHAUSFENSTER 2-2002 Aus der Gemeinde Mediathek Lauterach – leasa, spiela, losa, luaga, chata Die Bücherei – eine verstaubte Kinderbuchsammlung? Wer braucht noch eine Bücherei? Denn nur so können Sie: leasa: große Auswahl an Büchern und Zeitschriften für alle Altersgruppen von 1 bis 101 Wählen Sie aus unserem Angebot und verbringen Sie einen erholsamen Urlaub mit einer entspannenden Lektüre oder einem Großspiel fürs Freie – eine Riesengaudi Aktuell und beliebt: Großspiele fürs Freie Diese provokanten Fragen bekommen ihre Antworten durch die Zahlen der Entlehnungen. Die Mediathek Lauterach konnte mit 30.000 Entlehnungen im Jahr 2001 ein Rekordjahr verbuchen. Die Strategie des Mediathekteams ist klar: Ein Angebot von vielseitigen, modernen und attraktiven Medien, prompte Erfüllung der Kundenwünsche und fachkundige Beratung. spiela: mit 1200 Spielen Spaß, gute Laune und Unterhaltung, besonders aktuell Großspiele fürs Freie, für Geburtstage und andere Feste losa: Tonkassetten für unsere jüngsten Mediathekbesucher Musik-CDs entführen Sie ins Reich der Töne luaga: Videos für Reiselustige und Urlaubshungrige, CD-ROMs für Spielwütige chata: 3 Computer, ständig von Jugendlichen »besetzt« lustigen Spiel aus unserer Mediathek. Auch wir werden uns erholen, daher bleibt die Mediathek Lauterach vom 15.Juli 2002 bis 3.August 2002 geschlossen. In den Ferien sind wir wieder für Sie da: an den Freitagen 9.8., 16.8., 23.8.,30.8. und 6.9. jeweils von 17.00 bis 20.00 Uhr. ■ »Prima la Musica 2002« – Bundeswettbewerb Salzburg Die Musikschule Wolfurt-Lauterach konnte beim diesjährigen Landeswettbewerb »Prima la Musica« ein ausgezeichnetes Ergebnis erzielen. Alle 9 angetretenen Solisten bzw. Ensembles wurden mit einem Preis ausgezeichnet. Einen 1. Preis mit Weiterleitung zum Bundeswettbewerb errangen: Antonia Moosbrugger, Gitarre (Markus Vallazza) Schlagwerkensemble »Rhythm and More” (Markus Lässer) David Fischnaller, Simon Flatz, Markus Gsell Einen 1. Preis errangen: Cornelia Angermaier, Gitarre (Markus Vallazza) Mong Yng Lau, Gitarre (Markus Vallazza) Désirée Vögel, Klavier (Helmut Binder) Einen 2. Preis errangen: Maja Vallazza, Violine (Leon Melikian) Ensemble »one4all” (André Meusburger) Manuela Nußbaumer, Eva Mayrhofer, Eva-Maria Grabher, Christina Pallestrang Ensemble »Minimerlins” (Martin Schelling) Yvonne Einsiedler, Martina Germann, Lukas Scharf, Carina Zengerle Ensemble »Sax-Connection« (Jürgen Müller) Dominik Allgäuer, Rebecca Bundschuh, Laura Gmeiner, Carolin Vonbank Bundeswettbewerb in Salzburg: »Rhythm and More« wurde mit einem 2. Preis ausgezeichnet Antonia Mossbrugger mit einem 3. Preis Zu diesem großen Erfolg möchte ich allen Schülerinnen und Schülern, aber auch den verantwortlichen Lehrern herzlich gratulieren, mit der Hoffnung, dass dieses Resultat eine Motivation für weitere Glanzleistungen sein möge. ■ Schlagwerkensemble »Rhythm and More« RATHAUSFENSTER 2-2002 13 Aus der Gemeinde Entwicklungshilfe-Projekte der Marktgemeinde Lauterach Die Gemeindevertretung beschloss im vergangenen Jahr verschiedene Projekte zu unterstützen. Von all diesen Projektpartnern erhielt den Gemeinde folgende Dankesschreiben, die auch einen Überblick über die diese Unterstützungsaktion geben: Lieber Herr Bürgermeister! Prälat Hollenstein – Mission Bregenz – hat mir mitgeteilt, dass die Marktgemeinde Lauterach mir ATS 10.000,– gespendet hat! Vergelt’s Gott Ihnen und allen, die sich meiner erinnert haben. Seit 1954 bin ich weg von Lauterach und seit 1961 bin ich nun schon in Südafrika. Das ist eine lange Zeit. Umso mehr freute ich mich, dass sich Lauterach an mich erinnert. Das allein war ein tolles Weihnachtsgeschenk für mich. Ich freute mich ungeheuer!. Vielen, vielen Dank. Die Spende wird von Wemberg (meinem Kloster in Kärnten) verwaltet. Ihnen alles, alles Gute und liebe Grüße von Ihrer dankbaren Sr. Daniele (Christl) Eiler. Little Flower, Cumbu, Südafrika am 7.1.02 An das Gemeindeamt der Marktgemeinde Lauterach Meine Überraschung und Freude war groß, als ich diese Woche per Post einen Brief von Herrn Prälat Hollenstein erhielt mit dem Scheck von US$ 621,– (ATS 10.000,–) und der Mitteilung, dass die Marktgemeinde Lauterach dies für unser Projekt spendiert hat. Ganz herzlichen Dank dafür. Da wir eine Schule mit Internat für arme Mädchen vom Land haben, sind wir sehr auf Hilfe von Europa angewiesen und für jede Spende dankbar. Für das begonnene Jahr 2002 wünsche ich viel Erfolg und Gottes Segen für all Eure Arbeit. Mit freundlichen Grüßen, Trudy Reichmuth San Ignacio, 20.1.2002, Santa Cruz, Bolivia Sehr geehrter Herr Bürgermeister der Gemeinde Lauterach! Möchte Ihnen meinen herzlichen Dank aussprechen für das Geschenk von 10.000,– Schillingen zu meinem 100. Geburtstag. Habe mich sehr gefreut, dass Sie so liebenswürdig waren, vor allem aber, dass man in der Heimat noch an mich denkt. Soweit geht’s mir noch ganz gut, lese sehr gerne und stricke noch kleinere Decken für die armen Kinder in unserer Stadt. Laufen kann ich etwas mit dem Gehstock, ansonsten im Rollstuhl. In tiefer Dankbarkeit grüßt und betet für all Ihre Anliegen und die meiner Heimatgemeinde. Hochachtungsvoll Schwester Victoria Marschall Kolumbien-Medellin, 20. Februar 2002 Lieber Herr Bürgermeister! Wie war ich überrascht, als ich einen Brief von der Missio erhielt mit der Nachricht, dass Sie dort den Betrag von 10.000,– Schilling für mich übergaben. Kurz vor Weihnachten bekam ich einen Scheck im Wert von 6.000 Schilling in Dollar umgewandelt, die Schillinge nehmen die Banken hier nicht an. Wie schön und wohltuend ist es, wenn man sieht, dass man in der fernen Heimat nicht vergessen ist. Kann es nur vergelten, indem ich für mein liebes Lauterach bete. Allen, die dazu beigetragen haben, mein aufrichtiges Vergelt’s Gott. Mit vielen herzlichen Grüßen, Ihre dankbare Schwester Rita (Rosa) Schönenberger 18.1.2002 M. Auxiliadorn, Passo Fundo, Brazil Und noch ein kleiner Beitrag für Ihre Gemeindezeitung: Brasilien Brasilien, du Sonnenland Mit deinen Blumen, deinen Reben, deinem Wachstum, deinem Segen, seinen Hügeln, dem Ackerland wo der Indianer seine Nahrung fand, der Ureinwohner seine Heimstatt. Wie viel könnte anders sein, unter blauem Himmel so rein, beim Reichtum der Mineralien, dem Gold und an’drem Ertrag. Was den Fortschritt hemmt, die Armut vermehrt, ist die Habgier ruchloser Menschen. Maria, breite deinen Mantel aus, nur du kannst uns retten. Danke für Ihre Spende! Im Namen des Vereins »Bridge to Ethiopia« darf ich Ihnen als Obmann an dieser Stelle sehr herzlich danken für Ihre großzügige Spende und Unterstützung unseres Vereins. Unser Verein unterstützt derzeit drei Projekte für Kinder in Not, zwei Waisenhausprojekte (es gibt derzeit geschätzte 10.000 Waisenkinder allein in Addis Abeba) und ein Bildungsprojekt in Südäthiopien (mit unserer Unterstützung können für umgerechnet 2,2 Euro Kinder, deren Eltern ihnen keinen Schulbesuch ermöglichen können, ein ganzes Jahr zur Schule gehen. Mit Ihrer Spende kann sehr viel Gutes und Lebenswichtiges für die Kinder getan werden. Viele Kinder erhalten dadurch vielleicht eine bessere Chance für die Zukunft. Ich möchte Ihnen im Namen dieser Kinder und unseres Vereins nochmals sehr herzlich für die Unterstützung danken. Danke. Michael Zündel, Obmann Bridge to Ethiopia Götzis, am 16. März 2002 Eine weitere Unterstützung erhielt Gerald Meyer, Eichenweg 9. Er ist als Auslandszivildiener 14 Monate im Einsatz in Bolivien und hat uns einen Tätigkeitsbericht gesandt, den wir auszugsweise wiedergeben: Einsatzzeit: 26.7.2001 bis 25.9.2002 Tätigkeiten: Hilfestellung bei der Weiterschulung des Apothekenpersonals, Mithilfe in der Apotheke Dienst im Projekt der unterernährten Kinder Mithilfe bei landwirtschaftlichen Tätigkeiten Netzwerk: Erstellung eines Servers mit WIN 2000 Server. Im Zuge einer zweckgebundenen Spende einer Luxemburger Hilfsorganisation stellt das Hospital Santa Isabel ihre Administration auf Computer um. Ziel ist es, den Verwaltungsaufwand mit einem Server und acht Clients zu minimieren. Meine Haupttätigkeit ist in der spitalseigenen Apotheke, mit deren Überschüssen verschiedene Bereiche des Spitals finanziert werden. Ich bin dabei, das Apothekenpersonal im generellen Umgang mit Computers zu schulen und wie man Preise kalkuliert. Weiters helfe ich im Projekt der unterernährten Kinder mit. Bei aller Fragwürdigkeit, die jeder Entwicklungshilfe anhaftet, sehe ich mir manche Kinder in unserer Station an: Wie sie spielen, laufen, selbstständig essen, streiten, sich äußern, kurz – gesund sind – und erinnere mich, dass sie zum Zeitpunkt ihrer Internierung nichts von alledem konnten, dann steht mir der Sinn meines Auslandsdienstes klar vor Augen. Mit freundlichen Grüßen, Gerald A. Meyer San Ignacio de Velasco, Bolivien ■ 14 RATHAUSFENSTER 2-2002 Kunst & Kultur Osterreise des Kulturreferates nach Kreta vom 25. März bis 1. April 2002 Die diesjährige Osterreise fand unter Leitung von Prof. Viktor War tzfeld, Deutsch- und Geschichtelehrer am BORG Lauterach, nach Kreta statt. Im Gegensatz zu früheren Reisen »kutschierten« die Teilnehmer nicht einem großen Bus, sondern einem 9sitzigen Fiat Scudo und Prof. War tzfeld war nicht nur Reiseleiter, sondern auch Chaffeur und Tagesorganisator. Da die Glanzlichter der sogenannten minoischen Kultur auf dem Programm standen, musste häufig das Hotel gewechselt werden, um die über die ganze Insel verstreuten Sehenswürdigkeiten besuchen zu können. Belohnt wurde die Reisegruppe dafür mit schönen, immer am Meer gelegenen Hotels und vorzüglich mundenden landestypischen Speisen und Weinen. Die kleinere Gruppe gestattet Stopps und Kaffeepausen, die in einem größeren Teilnehmerrahmen nicht möglich gewesen wären. Das Programm war dicht: So konnten die altkretischen Paläste von Knossos, Phaistos, Hagia Triada und Kato Zakros bewundert und die minoischen Funde im Nationalmuseum von Heraklion besichtigt werden. Auch die byzantinische Welt mit einer Vielzahl alter Kirchen und Klöster war in das Programm eingebunden. Prof. Wratzfeld erklärte vor Ort, aber auch im Rahmen abendlicher Diavor träge die Motive der byzantinischen Ikonen und Wandmalereien. Ebenso erholsam wie interessant waren die Spaziergänge durch die malerischen Altstädte von Rethymnon und Chania. Besonders die Bauwerke aus der venezianischen und türkischen Zeit erweckten große Bewunderung. Wenn auch das Wetter nicht immer nach Wunsch mitspielte, so war doch die Reise reich an eindrucksvollen landschaftlichen Schönheiten und einzigartigen historischen und kunstgeschichtlichen Erlebnissen. ■ Hobbyausstellung 1. Aufruf – 1. Hinruf – 1. Vorruf – 1. Mitruf – 1. Rückruf Wer macht mit … … bei der Hobby- und Kreativausstellung… …Mai 2003 im Hofsteigsaal? Haben Sie ein kreatives Hobby und wollen Sie dieses präsentieren? Mitmachen ist hier gefragt. Melden Sie sich bitte unter Telefon: 6802-17, Christof Döring, Kulturamt Lauterach ■ Die Teilnehmer und Teilnehmerinnen an der Osterreise des Kulturreferates 2002 RATHAUSFENSTER 2-2002 15 Kunst & Kultur »Der Mensch als Gott« Buchpräsentation von Edith Hämmerle Die Lauteracher Autorin Edith Hämmerle lud in Zusammenarbeit mit dem Kulturamt Lauterach zur Präsentation ihres neuen Buches in den »Alten Sternen«. »An den Körper in Form einer Lilie wirst du dich nicht mehr erinnern – weder an mich noch an die Blumenwiese, denn es steht geschrieben: Siehe, ich schaffe einen neuen Himmel und eine neue Erde und die früheren Dinge werden nicht mehr in den »Vaterfreuden« Mundartkabarett im »Alten Vereinshaus« Interessierte Zuhörerinnen im vollbesetzten »Alten Sternen« Der Kommunalraum des »Alten Sternen« war bis auf den letzten Platz gefüllt. In ihrem Buch »Der Mensch als Gott« wirft die Autorin Edith Hämmerle viele Fragen über den Sinn des Daseins auf und versucht eine sehr feinfühlige Antwort in ihrem Dialog zwischen einer Schwertlilie und einer Studentin zu gegeben: »Ich danke dir Leonie, du hast einer Blume die Tore geöffnet«, sagt die Lilie in einer noch kaum hörbaren Stimme. »Mein Leben neigt sich den Ende zu. Bevor ich die Augen schließe, hätte ich noch eine Frage an dich. Wenn ich ein Baum sein könnte, meinst du, ich erinnere mich noch an das Leben als Lilie?« Sinn gerufen, noch werden sie im Herzen aufkommen.« »Schade, sehr schade«, flüsterte die Lilie, »dass dieses Gespräch mit meinem Sterben endet, ich hätte es so gerne mitgenommen.« »Vom Geist geht nichts verloren – wo immer du auch hingehen magst – jedes einzelne Wort wird dich begleiten.« »Und der Geist ist es, der zählt, nicht wahr Leonie?«.... (Auszug aus dem Inhalt) ■ Wolfgang Linder »Vaterfreuden« Wer kennt sie nicht, unsere Vorarlberger MundartkabarettistInnen mit ihren Programmen »abgeschminkt«, »schaffa, schaffa ....« ? Alle waren sie schon im Hofsteigsaal. Ein neues Gesicht auf dem Kabarettboden ist Wolfgang Linder. Er gastierte im Alten Vereinshaus mit seinem Programm »Vaterfreuden«: Ein Bauer wird zum dritten Mal Vater. Jetzt muss Platz gemacht und aufgeräumt werden. Während er seinen Sperrmüll wegräumt, denkt er dabei an so manche Vaterfreuden und lässt ihn von alten Zeiten träumen. Ein Stück also über die Irrungen und Wirrungen des Vaterdaseins, lustig und doch tiefgründig von Wolfgang Linder dargestellt. Ein toller Abend, an dem sowohl die »Lacher« als auch die »Denker« auf ihre Rechnung kamen. ■ Autorin Edith Hämmerle während der Begrüßung durch Christof Döring, Kulturamt Lauterach 16 RATHAUSFENSTER 2-2002 Kunst & Kultur »körperschrift« Dichterlesung mit Udo Kawasser Musik am Nachmittag Ensemble Plus und Jugendkapelle der Bürgermusik Lauterach begeisterten Senioren und Kinder. und Urenkeln zu diesem musikalischen Kulturgenuss. Neben Musik, gemeinsamen Singen kam auch die Gemütlichkeit nicht zu kurz. Die Frauen des Frauenbundes Guta verwöhnten die Gäste mit selbstgebackenen Kuchen und Torten. Der musikalische Nachmittag begann mit schwungvollen Melodien der Jugendkapelle Lauterach unter der Leitung von Martin Schelling. Erstaunlich hier die frische, präzise und gekonnte Spielweise der Jugendlichen! Der Lauteracher Dichter und Tänzer Udo Kawasser – Literaturpreisträger 2001 des Landes Vorarlberg - las im Alten Sternen Texte seines literarischen Schaffens. Sein Prosaprojekt »fabula rasa« besticht durch seine bis ins kleinste Detail reichenden Beschreibungen. In seinem Gedichtband »körperschrift« zeigt er seine lyrische Stärke. Er ließ sich für seine Gedichte von den jahreszeitlich vielfältigen Stimmungsbildern des Lauteracher Riedes und des Bodenseeraumes inspirieren. ried II wieder bis auf den grund gefroren die nacht brandholz vielfingrig die schwarze hand gegen den horizont vor der vertikalen meines leibes silvester taut die schatten wandern an den graten der wörter kühl in den kuhlen der schlüsselbeine rippenbögen und nischen des bauchs im totenhemdchen ockerfahl und ausgesogen verrottet der sommerkadaver mit frostgravuren im schlamm einer rabenschar in kupfer gestochen ■ Unter dem Motto »Musik am Nachmittag« unterstützt die »Internationale Stiftung zur Förderung von Kultur und Zivilisation« zum dritten Mal diese Veranstaltungsreihe. Das Kulturamt lud in Zusammenarbeit mit dem Seniorenausschuss alle Lauteracher Senioren und Seniorinnen mit ihren Enkeln ▲ Jugendkapelle Lauterach unter der Leitung von Martin Schelling ▼ Ensemble Plus Anschließend wurde es klassisch. Das Ensemble Plus spannte einen musikalischen Bogen von G.F. Händel über W. A. Mozart bis G. Rossini. Dazwischen wurde dem Publikum das Instrument Kontrabass genau erklär t und die Besucher wurden mit »I Muttr’s Stübele« bzw. mit »Müsle gang ga schlofa« zum Mitsingen aufgefordert. Der Applaus des begeisterten Publikums sagte es deutlich. diesen Nachmittag wird es in Lauterach wieder geben. ■ Kulturfrühling Lauterach Konzert Marla Glen & Band, Kulturverein Transfer Gitarrenkonzert Leon Koudelak, BORG und Kulturamt Kunst und Wein, Bösch, Meusburger, Hagen Dichterlesung Udo Kawasser, Kulturamt Kabrarett Maria Neuschmid, Kulturamt Gitarrenkonzert Pavel Steidl, BORG und Kulturamt Konzert Bluatschink, Kulturverein Transfer St. Patrick’s Day-Festival 2002, Kulturverein Transfer Kirchenkonzert, Bürgermusik Lauterach Kreta-Reise, Dr. Viktor Wratzfeld und Kulturamt Schlusskonzert Jugendauswahlorchester, Bürgermusik Lauterach Geschichten und Märchen, Infantibusteam Konzert Bilgeri & Band, Kulturamt Ausstellung Rudolf Wacker, Kunsthaus Rohner Kasperltheater, Infantibusteam All you need is love Beatlesabend, BORG, Musikschule Wolfurt-Lauterach und Kulturamt Bläser warm up, Kulturamt Buchpräsentation Edith Hämmerle, Kulturamt Tag der Blasmusik, Bürgermusik Lauterach Musik am Nachmittag, Kulturamt Vorspielstunden, Musikschule Wolfurt – Lauterach Kabarett Wolfgang Linder, Kulturamt Landeswertungsspiele, Bürgermusik Lauterach Konzert Kinderchor Kulturamt Messe in A-Dur, Frauenchor Hofsteig ■ RATHAUSFENSTER 2-2002 17 Jubilare Herzliche Gratulation zur Goldenen Hochzeit Bürgermeister Elmar Kolb konnte wieder drei Jubelpaaren zur Goldenen Hochzeit gratulieren. Er überbrachte dabei die Grüße des Landeshauptmannes und übergab den vierfachen Golddukaten des Landes und den Geschenkskorb der Gemeinde. ■ Emma und August Huber, Forststraße 5 Berta und Ölz Kurt, Dammstraße 25 Maria und Anton Drobez, Pariserstraße 26 – Herr Anton Drobez ist zwischenzeitlich leider verstorben. 18 RATHAUSFENSTER 2-2002 Jubilare Herzliche Gratulation Unserer ehemaliger Vizebürgermeister Dr. Karl Ludescher feierte kürzlich seinen 80. Geburtstag. Dazu gratulierten ihm Bürgermeister Elmar Kolb und sein Nachfolger als Vizebürgermeister, DI Friedl Germann. Die Gattin von Dr. Ludescher, Frau Ida Ludescher, feierte gemeinsam mit Ihrem Gatten ihren 80. Geburtstag, wozu ihnen Bürgermeister Elmar Kolb herzlich gratulierte. Hochzeit… … im Hause Rhomberg Unser Gemeindesekretär Elmar Rhomberg und seine Cäcilia haben geheiratet. Bürgermeister Elmar Kolb und die Bediensteten des Rathauses überraschten das jungvermählte Paar im Hof des Standesamtes und gratulier ten zur Hochzeit. ■ RATHAUSFENSTER 2-2002 19 BORG »Beatles« live Unter dem Motto »Yesterday-Today« präsentierten Schülerinnen und Schüler des Musischen Zweiges im Lauteracher Hofsteigsaal die größten Hits der legendären Beatles. Unterstützung erhielten unsere Interpreten dabei von der Musikschule Wolfurt-Lauterach, die auch mit einer großen Anzahl an Teilnehmern vertreten war. Mit großem Einsatz organisierte BORG Lauterach-Professor Markus Vallazza die Veranstaltung, das Plakat wurde ebenfalls an der Schule produziert. Der Hofsteigsaal war mit rund 500 begeisterten Zuschauern besetzt. ■ SchülerInnen als Unternehmensberater Anfang April präsentierten Schülerinnen und Schüler des Wahlpflichtfaches Geographie und Wirtschaftskunde der 7. Klassen die in Teamarbeit gestalteten Mitarbeitermotivationskonzepte für die Firma Kraft Foods Suchard in Bludenz. Alle fünf Gruppen konnten interessante und abwechslungsreiche Vorschläge bieten, die u.a. Teamprämien, Gewinnabhängige Einkommenskomponenten oder Pensionsmodelle umfassten. Eine vierköpfige Jur y wählte schließlich die beste Präsentation aus. Das Suchard-Projekt wurde personell und finanziell von der Vorarlberger Industriellenvereinigung unterstützt. Ein weiteres wir tschaftskundliches Projekt zum Thema »Unternehmensgründung« wird derzeit mit der BTV durchgeführt. ■ Foto (Schabus PR + Marketing): Die drei Gewinner (Christian Gmeiner, Dominik Klocker und Markus Matt) mit Mag. Robert Moosbrugger (IV), Mag. Gerhard Mathis (BORG), Mag. Sigrid Heinzle (Suchard-Weiterbildung), Dir. Mag. Armin Greußing (BORG Lauterach) und Herbert Hoch (Suchard-Personalleiter) Gitarrenkonzert mit Pavel Steidl Mitte April fand in der Aula des BORG Lauterach ein Gitarrenkonzert mit Pavel Steidl statt. Steidl, 1961 in Rakovnik (ehemalige Tschechoslowakei) geboren, studierte an der Musikakademie in Prag. Anschließend besuchte er diverse Meisterkurse und nahm erfolgreich an internatio- nalen Wettbewerben teil – so gewann er den Gitarrenwettbewerb von Radio France. Seit 1987 lebt und arbeitet Steidl hauptsächlich in Holland. Von ihm sind bisher acht Tonträger erschienen. Das Programm setzt sich einerseits aus selbst komponierten Werken, andererseits auch aus Arrangements alter Musik zusammen. Foto: Hollabolla, Liechtenstein ■ 20 RATHAUSFENSTER 2-2002 Interview intensiver und schwerer als in Japan. In Japan wird mehr Disziplin gefordert, die Lehrer sind strenger und fordern mehr Respekt. Hier in Österreich ist der Unterricht etwas lockerer, das gefällt mir besser. Was haben die Jugendlichen in Japan hauptsächlich für Hobbys? Karaoke ist sehr beliebt, die beliebtesten Spor tar ten sind, Basebal, Karate und Fußball. Mich freut es sehr, dass die Japaner bei der Weltmeisterschaft so gut gespielt haben. Du bist als Gastschülerin hier. Wie bist du auf Österreich gekommen? Unsere Schule in Tokyo hat eine Partnerschule in Australien, an der die Schüler ein Auslandsjahr machen können. Ich wollte aber nicht dorthin, denn ich wollte Deutsch lernen. Man machte mich auf das AFS (American Field Service) aufmerksam, das ist eine weltweite Organisation, die Auslandsschuljahre organisiert. Diese Organisation gibt es auch in Österreich und so bekam ich eine Länderbeschreibung in die Hand. Dort wurden eine schöne Landschaft, Musik und Süßigkeiten beschrieben. Da ich Musik und Süßigkeiten liebe, war die Entscheidung bald gefallen. Wenn österreichische Schüler Interesse haben, mit AFS ein Auslandsschuljahr zu machen, so können sie sich beim AHA in Dornbirn darüber erkundigen. War deine Entscheidung richtig, gefällt es dir hier? Ja, es ist wunderbar, ich bin nun schon fast ein Jahr hier und ich finde die Zeit war sehr kurz. Ich würde gerne länger bleiben. Bei meiner Gastfamilie und in meiner 6. Klasse im BORG. Ich habe noch nie Heimweh bekommen, auch weil alle sehr nett zu mir sind und mir helfen. Hast du schon vor deinem Aufenthalt in Lauterach Deutsch gesprochen? Nein, kein Wort. Aber jetzt, nach 10 Monaten verstehe ich schon fast alles und auch das Sprechen fällt mir immer leichter. Bisher habe ich schon 3 oder 4 Bücher in deutsch fertig gelesen. Hast du unser Land kennen lernen können? An meinem ersten Tag haben mich meine Gasteltern auf die Seebühne zum Musical Grease eingeladen. Es regnete sehr stark auch den ganzen ersten Monat, als ich hier war. Im Laufe meines Aufenthaltes hier habe ich mit meinen Gasteltern das Stift Melk angeschaut und Wien besucht. Schönbrunn ist sehr schön, es hat mich sehr interessiert und wir waren in der Hofburg spazieren. Auch Salzburg haben wir besucht, diese kleine Stadt ist sehr hübsch, auch dort hat es mir sehr gut gefallen. Wir haben das Geburtshaus Mozar ts gesehen. Später sind wir zusammen in das Salzkammergut gegangen, das Salzbergewerk war sehr interessant und die Besichtigung war sehr lustig. Was hast du alles in Lauterach oder in Vorarlberg erlebt? Im Winter waren wir in Schröcken zum Schifahren. Ich hatte Angst, weil ich nicht bremsen konnte. Aber auch das habe ich gelernt. Ich danke meinen Gasteltern, dass ich die Chance bekam, Schifahren zu lernen. Was hast du in deiner Freizeit gemacht? Ich bin in der Jugendkapelle der Bürgermusik als Klarinettistin. Auch in Japan habe ich in einer Schulkapelle mitgespielt. Mit der Bürgermusik habe ich vier, mit der Jugendkapelle drei Konzerte gespielt. Nach den Konzerten hatten wir meist viel Spaß. Im Probelokal können wir reden, trinken und tanzen. Das ist eine schöne Erinnerung für mich. Ich freue mich auf das Musikfest, auch wenn ich dort viel arbeiten muss. Wie hat dir die österreichische Küche geschmeckt? Als ich angekommen bin, hat mir meine Gastschwester Dani eine Sachertore gebacken. Das habe ich auch probiert, weil ich Süßigkeiten gerne esse. Darum habe ich auch ein bisschen zugenommen. Ich habe aber auch japanisches Essen gekocht. Ich war nicht sicher ob alle das mögen. Es war eine überflüssige Sorge. Zum meinem 18. Gebur tstag am 18. Mai habe ich als Geschenk von meiner Klasse ein österreichisches Kochbuch bekommen; das Buch haben sie selber gemacht, alle haben ein Rezept dazu geliefert. Es ist mein Schatz. Hast du noch eine schöne Erinnerung? Ja, an das Weihnachtsfest. Ich war sehr erstaunt und begeistert, dass wir in Österreich einen echten Baum als Christbaum nehmen. Wir haben Musik gemacht, mein Gastopa hat Gittare gespielt, mein Gastvater Klavier und meine Gastschwester Marlies Schlagzeug. Mutter und Oma haben gesungen und ich habe Klarinette gespielt. Ich habe sehr viele schöne Geschenke bekommen. Dein Aufenthalt ist ja bald zu Ende? Ja, im Juli muss ich wieder zurück. Mit meiner Klasse werden wir noch eine Schlussparty am Bodensee machen. Ich danke meiner Familie in Japan und meiner Familie in Lauterach, die mir die Chance gegeben haben, dieses Auslandsstudium zu machen. Danke auch an alle Lehrer und meine Freunde aus der Schule und der Bürgermusik, dass sie so nett zu mir waren. Ich würde gerne noch länger in Österreich bleiben. Aber vielleicht komme ich zurück, um hier zu studieren. Danke für das Gespräch. Das Gespräch … … mit Mai Yoshii 18 Jahre aus Kawagoe, Nähe Tokio / Japan Derzeit: Gasttochter bei Familie Plankel, Baumweg Mai, du bist also in Japan geboren und aufgewachsen? Ja, allerdings war ich zwischendurch im Alter von 5-10 Jahren in den USA, weil mein Vater beruflich dort war. Was machen deine Eltern beruflich? Mein Vater ist leitender Angestellter in einer großen Transpor tfirma, meine Mutter ist Sonderschullehrerin, arbeitet derzeit aber im Rathaus meiner Heimatstadt Kawagoe. Du bist Schülerin eines Gymnasiums in Japan? Ja, ich gehe auf eine christliche Schule in Tokyo und stehe kurz vor meiner Maturaprüfung, die ich in diesem Herbst ablegen möchte. Meine Eltern legen großen Wert auf meine Schulausbildung. Meine Schule in Tokyo ist sehr angesehen, ich muss aber zwei Stunden Schulweg mit dem Zug in Kauf nehmen. Wie schaut so ein Schultag für dich in Japan aus? 5 Uhr aufstehen, um 6 Uhr fährt der Zug und um 8 Uhr bin ich in der Schule. Dort haben wir Unterricht bis 16 Uhr. Danach gibt es für alle Schüler obligatorisch Club, Sport oder Musik usw. bis 18 Uhr. Ich mache Musik, Klarinette, Klavier und Geige. Um 20.30 Uhr komme ich dann nach Hause. Worin unterscheidet sich der Unterricht zwischen Japan und Österreich? Hauptfächer bei uns in Japan Japanisch, Englisch und an unserer Schule Religion. Der Mathematikunterricht ist in Österreich viel RATHAUSFENSTER 2-2002 21 Aus der Historie D’Soafobude Zu allem findet man bald auch einmal eine eher abwertende Bezeichnung und warun sollte davon die Lauteracher Seifenfabrik ausgenommen sein? Damit konnte aber wohl nicht die modernste Anlage zur Waschmittelerzeugung, die hier lange Zeit in Betrieb war, gemeint sein. Den Anstoß dafür gab eher der zum Teil recht penetrante Geruch, den die darin verarbeiteten Grundstoffe und Chemikalien verbreiteten und die anfänglich naturgemäß noch von Hitze, Staub und heißen Seifen- und Fettspritzern begleitete Arbeit. Feinseifenverpackung Auf dem Areal der Seifenfabrik stand zunächst nur ein Stadel, in dem Düngemittel und andere landwir tschaftliche Bedarfsgüter eingelagert waren. Er gehörte Wilhelm Pfanner, der beim Genossenschaftsverband in leitender Stellung beschäftigt war. 1912 baute er den Trakt der heutigen Fa. Edel und betrieb darin einige Klöppelspitzenmaschinen. Seine Söhne lager ten nach der Teilung ihre Produktion nach Niederösterreich bzw. nach Kroatien aus. Richard Päßler, ein er fahrener Waschmittelerzeuger und der Kaufmann Kurt Schlachter führten in Lochau eine gepachtete Seifenfabrik unter ihrem Namen weiter. 1935 erwarben sie die ehemalige Pfanner´sche Klöppelhalle und am 1.1.1936 nahm die Vorarlberger Seifenfabrik Päßler und Schlachter in Lauterach ihren Betrieb auf. 1943/44 wurden der Spritzturm gebaut und die Sprühanlage zur Waschpulverher- stellung, damals die modernste in Österreich, in Betrieb genommen.Während des Krieges zählte man 30 – 40 Beschäftigte, darunter neben zwangsverpflichteten Hausfrauen 4 kriegsgefangene Franzosen und 6 deportierte russische Mädchen. Hergestellt musste auch die BimssteinSeife werden, die auf dem Wasser schwamm. Bei einem Luftangriff im April 1945 kam Richard Päßler auf der Bahnhofstraße neben dem Betrieb mit zwei Mitarbeitern ums Leben. Anfangs der 80er Jahre musste der Betrieb schrittweise eingestellt werden, da es nicht möglich war, auf moderne Herstellungsmethoden oder auf eine andere Produktpalette umzusteigen. Einer der letzten Seifensieder, Herr Norbert Schmitz, wohnte mit seiner Familie in dem kleinen Haus gegenüber dem Betrieb.Es war zuerst ein ebenerdiges Sticklokal und wurde durch Einziehen von Wänden und Decken zu einer gemütlichen Bleibe ausgebaut.Er trat 1963 in die Firma ein und erzählt aus seinen Erinnerungen: »Vielleicht sollte ich anfangs versuchen, die Fein- und Kernseifenproduktion zu schildern. Das fing mit der Zusammenstellung der Fette bzw. der Fettsäuren an. Es ist erstaunlich, was da per LKW und Waggon so alles nach Lauterach lief. Bei einem Ausstoß von etwa 40 Tonnen Feinseife und 20 Tonnen Kernseife bedeutete das einen Bedarf von 20 Tonnen Rinder- und Schweinefett, 5 Tonnen Palmöl, 7 Tonnen Kokosöl und 5 Tonnen Palmkernöl mit seinem scharf stechenden und im Hals kratzenden Geruch. Alles zusammen wurde in der Größenordnung von 3 Tonnen mit Natronlauge verseift und anschließend in einem dreitägigen Arbeitsprozess mehrmals mit Salzwasser ausgewaschen. Nach einer Setzungszeit von 48 Stunden wurde die immer noch kochend heiße, dickflüssig im Kessel liegende Seife mit einem 6 bis 7 kg fassenden Schöpfer ausgehoben und Zug um Zug in eine Rinne geschüttet in der sie in das Rührwerk lief. Da hieß es rund 770 Mal kräftig zugreifen um den Kessel zu leeren bevor die Seife auskühlte und nach dem Zusetzen von Parfüm in die Trockenpresse abgelassen wurde, aus der sie zwei Stunden später in dicken Platten zu 35 bis 40 kg herausgezogen und gestapelt werden konnte. Nach einer gewissen Ruhezeit erhielt die Seife auf der Schneidemaschine ihre endgültige Form und wurde abschließend noch angetrocknet und geprägt. Die im gleichen Verfahren hergestellten Feinseifeplatten hobelte zunächst eine Maschine zu feinen Spänen. In einem Trockenofen erhöhte sich ihr Säuregehalt von 60 auf 80 % und ein Mischer mit KnetAutomatische Seifenpresse 22 RATHAUSFENSTER 2-2002 Aus der Historie armen versetzte sie mit Lanolin, Duftstoffen und Farbe. Durch ein Mahlwerk in mehreren Arbeitsgängen homogenisier t verließ die Seife schließlich die Strangpresse, wurde wiederum von Hand geschnitten und der Prägestanze zugeführt. 10 000 Stück erhielten von einer solchen täglich ihre endgültige Form, was den Frauen, die daran beschäftigt waren, nicht nur viel Kraft sondern auch größtes Durchhaltevermögen abverlangte. Die abschließende ansprechende Verpackung erforderte wiederum viele geschickte und flinke Hände.De


0 Rathausfenster 2002 03
Sam, 22. Oktober 2011 | Kuhn EDV

MARKTGEMEINDE 1. Lauteracher Lehrlingsbörse 2002 – ein voller Erfolg! Unter dem Motto »Lehrlinge werben Lehrlinge« wurden in der modernsten Form und Vielfalt die einzelnen Lehrberufe präsentiert. In der beim Wirtschaftsverein Lauterach erhältlichen Broschüre »Lauteracher Lehrlingsbörse« werden alle Berufe und die ausbildenden Firmen aufgelistet. Ein ausführlicher Bericht folgt in der nächsten Ausgabe des Rathausfensters. Hier entsteht ein einzigartiges »Rohrkunstwerk« der Kälteanlagentechnikder. en. d anleg st Han te selb n r te kon teressie Jeder In Der We ltmeiste r im Sc hau-Mo torsäge n. Die Friseurlehrlinge zeigen ihre Kunst in einer faszinierenden Show. Aus der Gemeinde Inhalt Gemeinde 2 7 8 8 9 10 11 13 16 17 18 Bericht der Gemeindevertretung Tag des Sports 9000ster Einwohner Familienreferat Grillfest im Seniorenheim ÖKOBAG-Sammlung Altglas-Sammlung Flächenwidmungsplan Jugendseite Kindergarten Montessori Kindersommer Gemeindevertretung vom 26. Juni 2002 Bericht des Bürgermeisters Elmar Kolb von der Gemeindevertretungs-Sitzung am 26. Juni 2002 Aktuelles 6 8 9 10 12 13 14 17 19 19 27 Verabschiedung Pfarrer Bereuter Schlechter Scherz Jubiläum Feuerbrand Klimabündnis Suchbild Alt-Lauterach: Die Lourdeskapelle Frau Holle Pizza ist nicht gleich Pizza Hochwasser-Benefizveranstaltung Das Gespräch Bürgermeister Elmar Kolb Schulen 20 BORG 23 English for children 26 Musikschule In der Sitzung der Gemeindevertretung am Mittwoch, dem 26. Juni 2002, sind wichtige Entscheidungen gefallen und für die ganze Lauteracher Bevölkerung interessant und wissenswert. Ve r e i n e 24 26 28 29 30 30 31 31 32 33 33 34 36 Feuerwehr Bürgermusik Infantibus Kneippverein Kirchenchor Männerchor Jahrgang 1942 Kriegsopferverein Pfadfinder k.work Riedler-Faschingsgilde Naturfreunde Handwerker- und Wirtschaftsverein Der Feuerbrand hinterlässt auch in unserer Gemeinde eine tiefe Schneise in den hochstämmigen Obstbaumbeständen. Es handelt sich um eine hochinfektiöse, gefährliche Bakterienkrankheit, die Kernobst und bestimmte Zier- und Wildpflanzen befällt. Dass sich der Befall in unserer Gemeinde noch in Grenzen hält, ist der Tatsache zu verdanken, dass der Obmann des Obstbauvereines Ehrle Adolf täglich im Gemeindegebiet unterwegs ist und Kontrollen durchführt. Er stellt sich auch immer wieder für Beratungen zur Verfügung. In Feuerbrandbekämpfung Feuerbrandbekämpfung Spor t 34 Laufsport 35 Turnerschaft der Gemeinde selbst ist Herr Walter Ott mit der Aufgabe betraut um dann dem Bauhof die entsprechenden Angaben für die notwendigen Einsätze geben zu können. Im Anfangsstadium können befallene Äste ausgelichtet werden, wenn die Krankheit jedoch fortgeschritten ist, dann hilft nur noch die komplette Entfernung des Baumes mit Verbrennen der Äste. Es ergeht immer wieder der Aufruf an die Bevölkerung, Garten- und Baumbesitzer, die Gemeinde im Verdachtsfalle sofort zu informieren. 2 RATHAUSFENSTER 3-2002 Aus der Gemeinde Bushaltestelle Wolfurterstraße: Es wurde ein Wartehäuschen für die Benützer des öffentlichen Nahverkehrs errichtet. nen, die sich immer wieder in den Dienst dieser guten Sache stellen. Das 10-jährige Jubiläum im heurigen Jahr hat bewiesen, dass auf diese Veranstaltungsserie in den Ferien nicht mehr verzichtet werden kann und zu einer bleibenden Einrichtung geworden ist. Bushaltestelle Karl-Höll-Straße: Mit der Wohnanlage Karl-Höll-Straße wurde ein Sondernutzungsvertrag über die Benützung von Teilflächen aus ihrer Liegenschaft für die Errichtung der Bushaltestelle abgeschlossen. Bushaltestelle Wolfurterstraße Illegale Bautätigkeiten: Das Bauamt der Gemeinde ist immer wieder gefordert bei illegalen Bautätigkeiten einzuschreiten um die Rechtslage wieder herzustellen. Diese illegalen Bauführungen ziehen oft Ver waltungsstrafen nach sich, die bei rechtzeitiger Antragstellung des Bauvorhabens vermieden werden könnten. Auch Nachbarschaftsprobleme können bei Antragstellung des Bauvorhabens vor Baubeginn vermieden werden. Kindersommer Gesundheitstag: Am Samstag, dem 5. Oktober 2002, findet in der Alten Seifenfabrik erstmals ein Gesundheitstag statt. Im Sozial- und Gesundheitsbereich tätige Vereine und Institutionen nehmen an der Veranstaltung teil, die unter Federführung der Gemeinde organisiert wird. Der Tag des Sportes am 22. Juni 2002, bei der Hauptschule unter Beteiligung von 12 Ortsvereinen war wieder ein sportlicher und gesellschaftlicher Erfolg. Biogasanlagen: Mit den Lauteracher Landwirten wurden Biogas-Anlagen besichtigt um sich ein Bild über diese Installationen, finanzielle Aufwendungen und wirtschaftliche Rentabilität verschaffen zu können. Für Landwir te sicherlich eine interessante Angelegenheit und empfehlenswert, selbst eine solche Einrichtung zu erstellen. Straßenbeleuchtung: Zur Zeit läuft ein Projekt über Möglichkeiten der Energieeinsparung bei der Straßenbeleuchtung. Der 1. Abschnitt bezieht sich auf die Beleuchtung der L 190 und hier besonders auf die Ausleuchtung der Schutzwege. Die Firma ZumtobelLeuchten, das Kuratorium für Verkehrssicherheit und die VKW sind in dieses Projekt eingebunden. Hofsteigsaal: Die Marktgemeinde Lauterach hat das Restdarlehen des Hofsteigsaales umgeschuldet und für die Höhe des aushaftenden Darlehens von EUR 514.000,– ein Schweizer Franken Darlehen bei der PSK aufgenommen, aufgrund des günstigen Zinssatzes mit grossem finanziellen Vorteil. Hauptschul-Sanierung: Die 1. Etappe der Hauptschul-Sanierung mit dem Straßenbeleuchtung Der Lauteracher Kindersommer mit 15 Veranstaltungen in der Ferienzeit war wieder ein großer Erfolg. Zahlreiche Kinder und Eltern nahmen die Gelegenheit war bei Spiel, Spaß und Unterhaltung Lauteracher Ortsvereine kennen zu lernen. Aber auch Einrichtungen der Gemeinde und des Landes wurden besichtigt. Ein Dank gilt den zahlreichen Ortsvereinen und Institutio- Hauptschulsanierung RATHAUSFENSTER 3-2002 3 Aus der Gemeinde Klassentrakt Süd wurde mit Schulbeginn im Wesentlichen abgeschlossen. Es handelte sich um die Sanierung der Heizung, Lüftungsinstallation, Fassade, Fenster, Dachsanierung usw. mit einem Gesamtaufwand von EUR 1,5 Mio Die Baukosten wurden entsprechend dem Voranschlag leicht unterschritten. Die GIG (Gemeinde-Immobilien-GmbH.) war Bauherr und ist auch für die zukünftigen Entscheidungen zuständig. verkauft. Ein Bedarf für den Wasserverband hat nicht mehr bestanden. Die Marktgemeinde Lauterach ist Mitglied dieses Verbandes und am Verkauf zu dessen Gunsten beteiligt. Der Flächenwidmungsplan-Entwurf wurde einstimmig beschlossen und liegt zur Information für die Lauteracher Bevölkerung im Rathaus auf. Eine diesbezügliche Aussendung ging im Juli auch an alle Haushalte. Außerdem ist der Flächenwidmungsplan und das Räumliche Entwicklungskonzept (REK) Bestandteil in der Gemeindeinformation im Internet und unter www.lauterach.at abrufbar. Es empfiehlt sich in diese Information Einblick zu nehmen. Feuerwehr: Es wurde die Anschaffung eines neuen Feuerwehrfahrzeuges, Type LF-B, beschlossen. Die Investition beläuft sich auf ca. EUR 250.000,– + Mwst., abzüglich Landesbeitrag in Höhe von 25 % der Anschaffungskosten. Die Auslieferung erfolgt frühestens im Sommer/Herbst 2003. »alter« Hanomag Neue Tarife: Die Tarife für die Kindergärten, Kinderbetreuungseinrichtungen und die Musikschule wurden für den Beginn des neuen Schul- bzw. Kindergartenjahres 2002/2003 neu festgelegt. Es gab keine gravierenden Veränderungen. Gemeinde-Immobilien-Gesellschaft: Die Marktgemeinde Lauterach hat für die GIG die Haftung übernommen für aufgenommene Darlehen zur Sanierung der Hauptschule. Anträge der SPÖ über a) Maßnahmen zur Verbesserung der Verkehrssicherheit b) Richtlinien für den Bezug »Essen auf Rädern« und c) Mittagsbetreuung für Schüler in Lauterach wurden diskutiert. Der Antrag a) wurde nach eingehender Beratung abgelehnt, da die geforderten Maßnahmen bereits in Planung und Arbeit stehen. Der Antrag b) wurde von der SPÖ zurückgenommen, da im Rahmen der Diskussion festgestellt wurde, dass die hilfsbedür ftigen Personen bei entsprechendem Bedar f lückenlos bedient werden. Im Zweifelsfalle sollen auch die Gemeindeärzte zur Beratung beigezogen werden. Der Antrag c) wurde dem Schulausschuss zur weiteren Beratung zugewiesen. Flächenwidmungsplan Lauterach Die Marktgemeinde Lauterach ist die erste Gemeinde, die diese Möglichkeit der Bevölkerung bietet, über das Internet direkt an die Information zur Auflage des Flächenwidmungsplanes zu kommen. Umwidmungen wurden nach Vorarbeit im Planungsausschuss an der Hohenegger-, Schul-, Ried- und Funkenstraße sowie am Flurweg vorgenommen. Die Gemeinde hat sich entsprechend den raumplanerischen Erfordernissen, basierend auf den Ergebnissen des REK, die öffentlichen Rechte gesichert in Form von kostenlosen Straßenabtretungen, Rad- und Fußwegverbindungen usw. Der Wasserverband Hofsteig hat das Klärwärterhaus in Hard um einen Betrag von EUR 280.000,— an die Firma Alpla, Hard, 4 RATHAUSFENSTER 3-2002 Aus der Gemeinde Ausschuss für Umwelt, Landwirtschaft, Abfallwirtschaft, Energie und Wasserschutz: Für die Wahrnehmung der Aufgaben des Umweltausschusses und des Landwirtschaftsausschusses (bisher getrennt) wurde aufgrund der vielen übergreifenden Themen ein gemeinsamer Ausschuss für Umwelt und Landwirtschaft gebildet. Folgende Mitglieder und Ersatzmitglieder sind vertreten: Mitglieder: GV. Dr. Klaus König, Obmann GV. Hubert Stadelmann, Obmann-Stv. GV. Herbert Gunz GV. Em. Gernot Ölz GV. Em. DI Dr. Adolf Groß GV. Em. DI Dr. Richard Dietrich GV. Em. Mag. Peter Hinteregger GV. Em. DI Martin Weiss GV. Em. Werner Hauser GV. Em. Doris Köck GV. Em. Karl Ölz GV. Em. Wolfgang Agerer GV. Em. Hermann Caldonazzi GV. Em. Sigi Milz ÖVP ÖVP ÖVP ÖVP ÖVP ÖVP ÖVP FUB FUB FUB FUB SPÖ SPÖ OLL Ersatzmitglieder: GV. Em. Herbert Götze GV. Em. Peter Sonnweber GV. Em. Wolfgang Eberhard GV. Em. Katharina Pfanner GV. Em. Herbert Ludescher GV. Em. Norbert Götze GV. Em. Günter Schneider GV. Em. Horst Apsner GV. Em. Helmut Goldgruber GV. Em. Albert Kropiunig GV. Hans Werner Lampert GV. Em. Wolfgang Weiss GV. Em. Mario Rosskopf GV. Em. Detlef Schiener ÖVP ÖVP ÖVP ÖVP ÖVP ÖVP ÖVP FUB FUB FUB FUB SPÖ SPÖ OLL Damit werden die Themen des Landwirtschaftsausschusses in Zukunft in diesem gemeinsamen Ausschuss bearbeitet. Die Zusammenlegung erfolgte in Absprache mit den Fraktionen, sowie dem Obmann des Umweltausschusses Dr. Klaus König und dem bisherigen Obmann des Landwirtschaftsausschusses Hubert Stadelmann. Baunutzungszahlen: Für die Bebauung von Liegenschaften an der Riedstraße, Am Kresserbühel und an der Hoheneggerstraße wurden Baunutzungszahlen festgelegt mit 40 bzw. 25 %. Mit dieser Sitzung wurden zahlreiche Aufgaben erledigt bzw. können nun aufgrund der vorliegenden Beschlüsse einer weiteren Bearbeitung zugeführt werden. Auch diese sehr umfangreiche Sitzung der Gemeindevertretung hat gezeigt, dass bei entsprechender Vorbereitung in den Ausschüssen auch schwierige Themen rasch und einstimmig abgewickelt werden können. Ihr Bürgermeister Elmar Kolb Alles Wissenswerte über die Gemeinde finden Sie im Internet Wir starten mit dieser Ausgabe eine »Kleinserie« mit allen wissenswerten Fragen, die die Gemeinde betreffen, auf die Sie im Internet unter www.lauterach.at die passende Antwort finden. Wenn Sie also diese »Homepage« im Rathausfenster abgebildet sehen, wissen Sie, daß Sie auf die Fragen im Internet eine Antwort finden. Viel Spaß beim »surfen«! müll? er Grün ostet d Was k igsaal? Hofste los im t Was is n? r t es fü htunge Was gib treuungseinric e Kinderb www.lauterach.at RATHAUSFENSTER 3-2002 5 Aus der Gemeinde Verabschiedung von Pfarrer Josef Bereuter am 29. August 2002 Am 29. August 2002 hat unser allseits geschätzter Klosterpfarrer Josef Bereuter nach mehr als 60jähriger Tätigkeit als Pfarrer sein Amt niedergelegt und seinen Wohnort ins Seniorenheim nach Au verlegt. Im August des Jahres 1992 übersiedelte Herr Pfarrer Josef Bereuter als Hauspriester in unser Kloster der Redemptoristinnen nach der langjährigen Tätigkeit als Pfarrer von Schoppernau. In diese Zeit seiner Tätigkeit fielen 2 besondere Feste, nämlich sein 80. Geburtstag im Jahre 1995 und das 60jährige Priesterjubiläum im Jahre 2000. Wenn man sich mit Pfarrer Josef Bereuter über sein Priesteramt und sein langes Wirken im Dienste der Kirche unterhält, dann klingt aus all seinen Worten tiefe Dankbarkeit für seine jahrzehntelange Arbeit im Weinberg des Herrn, für seine gute Gesundheit und seine vielen Schutzengel, die ihn bis zum heutigen Tage begleitet haben. Pfarrer Josef Bereuter ist am 9. Dezember 1915 in Alberschwende geboren, seine Eltern betrieben eine Landwirtschaft, weitere 5 Geschwister sorgten in der Familie für eine reichhaltige Abwechslung. Mit 12 Jahren besuchte er das Gymnasium in Bregenz bis zum Jahre 1935, Es folgten die Jahre in verschiedenen Priesterseminaren in Brixen und Innsbruck. Die politische Situation führte im Jahre 1939 zur Aufhebung des Seminars in Innsbruck. Das Priesterseminar wurde in Mattrei am Brenner fortgesetzt und am 23. März endete ein langer und schwieriger Ausbildungsweg mit der Priesterweihe. Es begann die seelsorgliche Tätigkeit als Vertretung von Kaplan Kleinbrod in Lustenau und die Betreuung der Pfarre Buch. Ein weiterer Dienst versah Pfarrer Bereuter als Kaplan in Wolfurt, nachdem Kaplan Giesinger bereits einrücken musste. Am 25. Juli 1941 hatte es dann auch Pfarrer Josef Bereuter getroffen mit der Einrückung zu den Gebirgsjägern und dem Marschbefehl nach Osten. Mit Gottes Fügung kam es anders – Pfarrer Bereuter blieb in Hallein und konnte somit dem grausamen Winter 1941/42 in Russland entrinnen. Im April kam der Marschbefehl nach Finnland und auch hier spielten wieder glückliche Umstände mit – die Ostsee war zugefroren und über den Landweg konnte der Einsatzort im hohen Norden nicht erreicht werden. So verzögerte sich der Einsatz bis in das Frühjahr 1941 und zu diesem Zeitpunkt waren die schwersten Kämpfe in Finnland vorbei. Pfarrer Josef Bereuter landete schlussendlich bei der 6. Gebirgsjäger-Division als Truppensanitäter und oft hatte er unter Einsatz seines Lebens ver wundete Kameraden in größter Bedrängnis gerettet. Auch diese Zeit ging ohne Verwundung vorbei, die amerikanische Kriegsgefangenschaft war schließlich die Folge mit der Einteilung zum Kraftwerksbau bei Kaprun und am 7. September 1945 ging die Odyssee unseres Pfarrers mit Gottes Hilfe glücklich zu Ende. Seine erste Tätigkeit war nun in der Pfarre Alberschwende und aus ursprünglich geplanten 14 Tagen wurden 10 Jahre. Im Jahre 1955 übernahm Pfarrer Bereuter die Seelsorge in Schoppernau und dies bis zum Jahre 1992. Schoppernau, ein kleines Dörflein am Fuße des Diedamskopfes hatte damals ca. 850 Einwohner. Er hat seinen Mitbürgerinnen und Mitbürgern 37 Jahre treu gedient, ihre Sorgen und Nöte gekannt und oft mit Rat und Tat zur Verfügung gestanden, weit über seine seelsorgliche Aufgabe hinaus. Pfarrer Bereuter hegte und pflegte mit großer Verantwor tung ihm anver traute Aufgaben, die Pfarrkirche wurde renoviert, die Finanzen der Pfarrgemeinde waren stark gefordert, viele Stunden an zusätzlicher Arbeit mussten geleistet werden – was in diesem Beruf auch heute noch als selbstverständlich betrachtet wird. Pfarrer Bereuter erlebte aber auch das Wachstum der Gemeinde, den steigenden Fremdenverkehr, die Verbesserung der Infrastruktur mit den Bergbahnen und die großen Herausforderungen, die eine neue Zeit mit sich brachten. Wenn man auf diese vielen Jahre zurückblickt mit seelsorglicher Tätigkeit, dann frägt man sich vielleicht manchmal in einer ruhigen Stunde, wo bleibt der Dank und die Anerkennung. Unsere Gesellschaft nimmt das zu sehr als Selbstverständlichkeit, bis ins hohe Alter aktiv seinen Dienst wahrzunehmen, auch wenn es vielleicht manchmal etwas schwer fällt. Herr Pfarrer Bereuter war wohl ein Pfarrer i.R., aber nicht in Ruhe, sondern in Reichweite im wahrsten Sinne des Wortes. Er war hier als Hauspriester tätig und leistete zusätzlich sehr wertvolle Arbeit in der Betreuung und dem Besuch alter und kranker Mitmenschen. Auch regelmäßige Besuche im Seniorenheim gehörten dazu. Die Teilnahme am dörflichen Leben war für uns sehr erfreulich und immer wieder konnte Herr Pfarrer Bereuter bei Veranstaltungen im Hofsteigsaal herzlich willkommengeheißen werden. So zählte er auch immer wieder zu den ältesten Mitbürgern, die zum Beispiel auch beim Seniorenball, anwesend waren. Auf den Weg in einen neuen Lebensabschnitt geben wir Herrn Pfarrer Josef Bereuter die große Dankbarkeit der Marktgemeinde Lauterach und der ganzen Bevölkerung mit, auch mit den besten Wünschen auf viele freudvolle Stunden und vor allem gute Gesundheit. ■ 6 RATHAUSFENSTER 3-2002 Aus der Gemeinde Tag des Sportes am 22. Juni 2002 Zum zweiten Mal trafen sich acht Mannschaften von Lauteracher Sportvereinen auf der Sportanlage der Hauptschule Lauterach zum sportlichen Wettkampf. Der Grundgedanke dabei ist, dass jede Sportart der teilnehmenden Sportvereine ausgeübt wird. Das geht bei Tennis, Leichtathletik und Fußball recht einfach. Neben der Turnhalle kann ein Tennisfeld aufgestellt werden, ein 75 m Lauf gilt stellvertretend für die Leichtathletik und die Fußballer messen ihr Geschick an der Torwand. In der Halle wiederum wird auf 4 Tischtennistischen und auf 2 Badmintonfeldern gespielt. Anstatt Faustball wird Actionball gespielt, ein wirklich actionreiches Spiel, das die Faustballer auch gerne im Training verwenden. Die Kegler 1. Rang: Faustballer Bei herrlichem Wetter wurde ab 11 Uhr gekämpft, aber auch miteinander gegessen, getrunken und gesprochen. Gemeinschaft und Kontakt zwischen den Vereinen und den Mitgliedern des Sportausschusses ist neben Sport ein wichtiger Aspekt des Sporttages. Um ca. 18 Uhr stand dann der Sieger 2002 und somit der Nachfolger des Vorjahressiegers FC Lauterach fest: Ganz knapp schafften es diesmal die Faustballer vor dem Tennisclub und dem Badmintonclub. Vierter wurde der Tischtennisclub noch vor dem letztjährigen Dominator FC Lauterach und dem Schiverein. Diese 6 Mannschaften waren lediglich durch 6 Punkte getrennt, es war letztlich also eine überaus knappe Entscheidung. Der Spaß, an diesem Tag des Sports teilzunehmen, überwiegte jedoch und wer am Schluss Sieger war, war eigentlich gar nicht so wichtig. Auch noch die restlichen vier teilnehmenden Mannschaften, die wacker mitgekämpft haben, seien er wähnt: Der Kegelspor tclub, die Leichtathleten der Turnerschaft, der Karateclub und die Sonntagskegler. ■ 3. Rang: Badmintonclub behelfen sich mit Boccia und anstatt Schi zu fahren, was im Sommer relativ schwierig ist, muss sich eine Vierermannschaft auf zwei Riesenbretter schnallen, um einen Hindernislauf auf dem Rasenplatz zu absolvieren. Lediglich für Karate konnte keine sportspezifische Disziplin gefunden werden, daher blieb es bei den acht erwähnten Sportarten. 2. Rang: Tennisclub Die vier Hauptorganisatoren: Hans-Werner Lampert für die Wirtschaft, Sportreferent Fritz Kohlhauptals Leiter und Initiator, Rudi Weingärtner und Günter Hermann für Administration und Auswertung. Durch tatkräftigen Einsatz weiterer Mitglieder des Sportausschusses kann diese Veranstaltung praktisch in Eigenregie ohne große finanzielle Aufwendungen alljährlich erfolgreich abgewickelt werden. RATHAUSFENSTER 3-2002 7 Aus der Gemeinde Der 9000ste Einwohner Lauterachs »Den 9000sten Bürger der Gemeinde Lauterach möchte ich schon noch begrüßen«, meinte Bürgermeister Elmar Kolb im Frühjahr auf die Frage eines VNJournalisten, wie lange er noch im Amt sein werde. Es ging doch schneller als erwartet, denn bereits im Sommer dieses Jahres konnte der Bürgermeister »seinen« 9000sten Bürger begrüßen. Es ist der kleine Roman Horner, das zweite Kind von Michael und Claudia Horner, wohnhaft Flurweg 25. Er übergab Vater Michael zur Verwahrung eine Ausgabe des Lauteracher Heimatbuches mit einer handgeschriebenen Widmung, die den kleinen Roman später an dieses Jubiläum erinnern soll. ■ Familienreferat Seminar zum Thema: »Morgen kann alles anders sein und Sie stehen in einer neuen Lebenssituation« am Freitag, 18.10.2002, 18.00 – 22.00 Uhr, im Sternen, Lerchenauerstr. 34 Vielleicht haben Sie in ihrer Familie einen angehörigen Menschen zu betreuen oder zu pflegen, Mutter, Vater, Schwiegereltern, Partner, ... Daheim ist alles vertraut. Die Gewohnheiten des Alltags geben dem Menschen Sicherheit und helfen ihm, sich in seiner Ordnung wohl zu fühlen. Dieses Seminar soll Sie ermuntern und ihnen helfen das Thema »Begegnung« und/oder »Pflege« anzugehen, oder Sie darauf vorbereiten. Durch praktische Anleitungen, Tipps und durch Erfahrungsaustausch profitieren Sie von diesem Abend. Leitung: DGKS Maria Mager Kostenbeitrag: € 5,– (Differenz von € 10,– Familien und Sozialbudget) Anmeldung: über das Gemeindeamt, Ref. für Familie, Soziales und Wohnungen, Tel. 6802-16 ■ Schlechter Scherz In der letzten Zeit ist es immer wieder vorgekommen, dass ein paar vermeintliche »Scherzbolde« Kanaleinlaufgitter aus dem Rahmen herausnahmen und neben die offenen Ablaufschächte hinwarfen. Dieser Vandalismus wurde in den Bereichen Schulstraße, Klosterstraße und Lerchenauerstraße beobachtet. Alle Straßenbenützer, vom Autofahrer angefangen bis zum Fußgänger, sollten besonders in der Früh auf solche Kanaleinlaufgitter acht geben, die aus der Verankerung gerissen wurden. Es kam schon zu Beinahe-Unfällen. Die Anwohner werden gebeten, Beobachtungen sofort an das Rathaus, Tiefbauamt Ing. Peter Bonetti, Telefon 6802-21 oder Michael Habicher, Telefon 6802-26 zu melden. ■ 8 RATHAUSFENSTER 3-2002 Aus der Gemeinde Herzliche Gratulation … … zur Goldenen Hochzeit Das Fest der Goldenen Hochzeit feierten am 1. Juli 2002 das Ehepaar Gertrud und Franz Reichmuth, Fellentorstraße 5, Lauterach. Bürgermeister Elmar Kolb gratulierte und überbrachte einen Geschenkskorb der Gemeinde sowie die Grüße des Landeshauptmannes in Form eines 4fachen Golddukatens. ■ Grillfest im Seniorenheim Am 12. Juli organisier te die Sozialreferentin Fr. Vogel Mar tha und Ihre Helfer/Innen wieder das traditionelle Grillfest. Die Bewohner/Innen und geladenen Gäste konnten bei einem herrlichen Sommernachmittag zusammensitzen und die gegrillten Würste, das Bier genießen und sich über das gelungene Fest freuen. Das Seniorenheim mit den Bewohnern möchte sich nochmals bei den Mitwirkenden bedanken. ■ oben: Eine gemütliche Tafelrunde – unten: Die »Grillmeister« am Werk at terach. u www.la RATHAUSFENSTER 3-2002 r? sfenste Rathau and im Was st athaus n im R e Perso r? dig Zustän ndesteue u r die H fü mine? Müllter 9 Aus der Gemeinde Feuerbrand gefährdet massiv den Bestand der Hochstammbäume Ist einmal einer der landschaftsprägenden Hochstammbäume mit Feuerbrand infiziert, dann ist es meist zu spät. Wird Feuerbrand sofort bemerkt, kann versucht werden einen Baum durch radikales Entfernen der befallenen Äste noch zu retten. Die Praxis hat aber leider gezeigt, das auch dies meist vergebene Mühe ist, weil die Krankheit auch dann fortschreitet. Zieht sich der Befall bereits über mehrere Astpartien hinweg, dann ist es sowieso zu spät: Der Baum ist verloren und muss gefällt werden. Befallen werden hauptsächlich Quitten-, Birnen- und Apfelbäume. Aus den Nachbargemeinden Lustenau und aus den Rheindeltagemeinden erreichen uns Horrormeldungen: Hunderte Bäume mussten gefällt werden, aber auch in Lauterach kommt Feuerbrand immer mehr auf. Heuer mussten bereits 21 Bäume gefällt werden, noch einmal so viele sind befallen und können wahrscheinlich nicht gerettet werden. Um dieser verheerenden Seuche Herr zu werden, können verschiedene Maßnahmen getroffen werden. In erster Linie ist dies das bereits geschilderte, rigorose Entfernen befallener Pflanzen, in zweiter Linie aber auch das Entfernen von Wirtspflanzen aus den Hausgärten. Und dies ist genau jener Beitrag, den jeder zur Bekämpfung von Feuerbrand leisten kann. Die Hausgartenbesitzer werden daher ersucht, folgende bekannte Wirtspflanzen vorsorglich aus ihren Gärten zu entfernen und zu vernichten. Dazu zählen: Zwergmispel (Cotoneaster) – stark gefärdet Weißdorn Feuer- oder Rotdorn Eberesche Zierquitte Mispel Wollmispel Stranvaesie Bevor diese Pflanzen entfernt werden, sind sie genau zu kontrollieren. Sollte Verdacht auf Feuerbrandbefall gegeben sein, ist dies bitte sofort an Walter Ott, Rathaus Lauterach Tel. 6802-13 zu melden. Im Herbst ist ein Befall durch braune bis schwarze, abgestorbene und vertrocknete Äste zu erkennen, die an der Spitze gekrümmt sind. Unter der Rinde ist das Holz meist rotbraun gefärbt und von klebrigem Bakterienschleim durchsetzt. Erkrankte Rindenpartien sinken im Herbst ein. Die Rodung nimmt das geschulte Fachpersonal des Bauhofes vor. Denn wenn Schnittwerkzeuge nicht richtig desinfiziert werden, wird Feuerbrand durch Sägeblätter und Gartenscheren etc. auf gesunde Pflanzen übertragen. Es gilt, unsere landschaftsprägenden Hochstammbäume vor dem Feuerbrand zu retten. Das Entfernen der genannten Wirtspflanzen ist ein Beitrag, den jeder Gartenbesitzer leisten kann und soll. Das gerodete Pflanzenmaterial bitte auf einem Haufen in der Nähe einer Straße oder Hauseinfahrt deponieren und zur Abholung an Walter Ott, Rathaus, Tel. 6802-13, melden. Die Abholung erfolgt durch den Bauhof und ist kostenlos! ■ ÖKOBAG-Sammlung für Tetrapacks Jener Container, der an der Sammelstelle am Montfortplatz zur Sammlung der Ökobags aufgestellt worden war, musste leider wieder entfernt werden. Müll jeder Art wurde in diesen Container geschmissen, sodass eine ordnungsgemäße Übernahme der Ökobags durch den Sammler, die Lebenshilfe Vorarlberg, nicht mehr zumutbar war und auch nicht mehr durchgeführt werden konnte. Ist die Sammlung der Tetrapacks in Ökobags überhaupt sinnvoll? Eindeutig ja, denn diese Tetrapackungen gehen nach Graz und werden dort in einer speziellen Anlage nach Rohstoffen getrennt, die dann wieder verwertet werden. Tetrapacks, die in die Gelben Säcke gelangen, was durchaus legitim ist, müssen wegen des zu hohen Verschmutzungsgrades thermisch verwertet, also verbrannt werden. Wenn Sie also einen Beitrag zum Umweltschutz leisten wollen, holen Sie kostenlos leere Ökobags für die Tetrapacksammlung im Rathaus ab. Denn es wurde eine Sammelstelle im Bauhof eingerichtet. Jeden Samstag von 8 – 12 Uhr können die Ökobags dort abgegeben werden, wo sie die Lebenshilfe wöchentlich abholt. Mit dieser Sammelleistung durch die Lebenshilfe ergeben sich zusätzlich Aufgaben und Verdienstmöglichkeiten für unsere behinderten Mitmenschen, ein weiteres, wichtiges Argument, Tetrapacks in Ökobags zu sammeln. Zum Schluss noch Tipps, wie Sie leere Tetrapacks richtig behandeln: Mit klarem Wasser kurz ausspülen, so werden Geruchsbelästigungen und Schimmelpilzbildungen vermieden. Die verklebten Ecken lösen und die Verpackungen flach falten. Die gefalteten Tetrapacks über eine Tischkante ziehen. Sie werden staunen, wie viele Verpackungen in eine Ökobags gehen. Z.B. 30 – 40 Milchpackungen haben so locker in einem Karton Platz. ■ 10 RATHAUSFENSTER 3-2002 Aus der Gemeinde Altglassammlung 2001: Nach wie vor im Aufwärtstrend Der Aufwärtstrend in der österreichischen Verpackungsglassammlung hat auch im Jahr 2001 weiterangehalten und die Österreicherinnen und Österreicher haben sich wieder als vorbildliche Sammler erwiesen. So sammelten die heimischen Haushalte im Vorjahr 179.500 Tonnen Altglas, was einer Steigerung von fast 1000 Tonnen gegenüber dem Jahr 2000 entspricht. Somit hat jeder Bürger 2001 im Durchschnitt 23 kg an gebrauchten Glasverpackungen in die insgesamt 90.000 Altglasbehälter eingebracht. Insgesamt - also aus Haushalten, Gewerbe und Industrie - wurden im Jahr 2001 199.605 Tonnen Altglas gesammelt. Das sind etwa 663 Millionen Stück Glasverpackungen. Würde man all diese Glasverpackungen aneinander reihen, ergäbe sich eine Strecke von 166.000 km – das ist 4 mal um den Äquator. Gebrauchte Glasverpackungen sind mittlerweile der wichtigste Rohstoff bei der Produktion neuer Glasverpackungen. Welche volkswir tschaftliche Bedeutung das richtige Sammeln von Glasverpackungen hat, belegen die Rohstoff- und Energieeinsparungen: 140.000 Tonnen Quarzsand, 192 Millionen Kilowattstunden elektrische Energie mehr als 5 Millionen Kubikmeter Erdgas. Sammelergebnis nach Bundesländern Das Sammelergebnis ist nach Bundesländern sehr unterschiedlich. Wie schon seit Jahren erzielte Tirol mit 34 kg das höchste Pro-Kopf-Aufkommen. An zweiter Stelle liegt wie auch im Vorjahr Vorarlberg (30,7 kg/Kopf), gefolgt von Salzburg (28,8 kg/Kopf). Die Steiermark (24,4 kg/Kopf) und Oberösterreich (23,9 kg/Kopf) liegen knapp über dem gesamtösterreichischen Durchschnitt (23 kg/Kopf), Kärnten (22,2 kg/Kopf), das Burgenland (22,1 kg/Kopf) und Niederösterreich (21,4 kg/Kopf) knapp darunter. In Wien wurden 15,4 kg alte Glasverpackungen pro Kopf gesammelt. Vorsicht: Trinkgläser und Glasgeschirr, Flachglas und Glasverschnitt gehören nicht ins Altglas. Bleikristall, Trinkgläser und Glasgeschirr dürfen nicht in den Altglasbehälter eingebracht werden. Ausschließlich Verpackungsglas – also Flaschen und Konservengläser – gehört ins Altglas. Auch wenn es gut Weißglascontainer Montfortplatz: Leider auch mit vielen Buntglasflaschen! gemeint ist: Zu Bruch gegangene Trinkgläser oder Geschirr niemals in den Altglasbehälter werfen! Denn: Glas ist nicht gleich Glas. Bleikristallgläser haben eine andere chemische Zusammensetzung als Verpackungsglas. Bleikristall im Altglas – und Altglas ist mit einem Anteil von 60 Prozent bereits der wichtigste Rohstoff bei der Produktion von Verpackungsglas – kann zu Problemen beim Recyclingprozess führen. In der Folge müsste die Glasindustrie diesen an sich sehr hohen Anteil an Altglas reduzieren, was wiederum ökologisch und ökonomisch nicht wünschenswert ist. Auch für andere Glasar ten und Glasprodukte, die immer wieder als Müll anfallen (z.B. Fensterglas, Glühbirnen, Spie- gelglas, Bild- und Leuchtstoffröhren), gilt: Sie haben im Altglasbehälter nichts zu suchen. Sie können, wenn überhaupt, nur händisch und kostenintensiv aussortiert werden. Die Unterschiede in der chemischen Zusammensetzung sowie beim Schmelzpunkt führen zu Komplikationen bei der Glasschmelze. Besonders drastisch ist dieses Problem bei Tempaxglas, das für Türen von Backöfen, Mikrowellenherden und Ähnlichem verwendet wird. Diese sehr hitzebeständige Glasart schmilzt erst bei 2000 Grad Celsius. In der Glasschmelze der Verpackungsglasindustrie herrschen jedoch Temperaturen von »nur« 1600 Grad Celsius. Tempaxglas wird zu einem zähflüssigen Brei, der ganze Produktionslinien lahm legen und Schmelzöfen ruinieren kann. ■ RATHAUSFENSTER 3-2002 11 Aus der Gemeinde Klimabündnis Vorarlberg: Die Region Chocò braucht Hilfe Warum ein solches Autonomieprojekt jetzt? Es dient zur Rekonstruktion und Restauration der Indianischen und Schwarzkolumbianischen Völker im Chocó als Gegengewicht zum Genozid und Ethnozid. Deshalb sind die Territoriale und Soziale Kontrolle sowie die Ethno-Entwicklung (Plan des Lebens) die drei Achsen des AutonomieProjektes. Ein autonomes Volk braucht eine eigene Regierung mit Normen basierend auf kulturellen Werten, welche eine eigene Geschichte sowie Zukunftsvisionen haben. Bahn fahren – Klima schützen Beginnend mit dem Europaweiten Autofreien Tag am 22. September startete die ÖBB auf Initiative des Bundesministeriums für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasser wir tschaft und in Zusammenarbeit mit dem Klimabündnis Österreich wieder eine VORTEILscardAktion. Alle Neukunden, die im Zeitraum vom 22. September bis 31. Oktober 2002 eine VORTEILscard kaufen, erhalten zusätzliche Bonusleistungen: Dreifache Bonuspunkte im Monat November 2002 eine GRATIS ÖBB-Tagesnetzkarte für die Benützung im November 2002 Die VORTEILscard selbst bringt ein Jahr lang eine Reduktion um mindestens 45 % aller Bahnfahrten in Österreich. Dies alleine ist eine enorme Vergünstigung, die zum Fahren mit der Bahn einlädt. Nicht umsonst ist die ÖBB-VORTEILscard mit 800.000 Kunden die beliebteste Kundenkarte in Österreich. Zudem gibt es auf Leistungen der ÖBB (außer Verbundstickets) für jeden Euro einen Bonuspunkt. Mit den gesammelten Bonuspunkten genießen Sie viele Servicevorteile und Vorzugsbetreuung. Fordern Sie mehr Informationen an unter der E-Mail-Adresse: marktgemeinde@lauterach.at ■ Die Situation an der Pazifikküste Kolumbiens ist sehr ernst. Es herrscht praktisch Krieg, und das schon Monate und Jahre. Nach kurzen, trügerischen, ruhigen Perioden flackern immer wieder bürgerkriegsähnliche Kämpfe auf, unter denen die ansässige indianische und schwarzkolumbianischen Völker Kolumbiens leiden. Vertreibungen aus ländlichen Gebieten in vorstadtähnliche Slums sind die Folge. Die derzeitige Situation in der öffentlichen Sicherheit ist die, dass die intoleranten bewaffneten Gruppen (Paramilitärs, Guerrilla und Militär sowie Polizei) nicht nur die Menschen, sondern auch die Autonomiebestrebungen gefährden. Diese Autonomiebestrebungen, eine Grundlage zum Verbleib der Völker in Ihren angestammten Gebieten, wird durch das Klimabündnis Vorarlberg seit drei Jahren gefördert. Der nächste Schritt im Autonomieprojekt ist die Weiterarbeit und Verfeinerung des Ethno-Entwicklungsplanes (Plan des Lebens) mit dem Ziel einer nachhaltigen umwelt- und sozialver träglichen Wir tschaftsweise, die sozialen Frieden und Gerechtigkeit zur Basis hat. Unsere Solidarität ist von zentraler Bedeutung, weil unsere Bündnispartner alleine diesem Druck der sukzessiven Vertreibung und der selektiven Morde von Führungskräften sowie der Zerstörung der Umwelt (Abholzung, Verseuchung der Flüsse durch Quecksilber etc.) nicht mehr standhalten können. Heinz Allgäuer-Hackl aus Gisingen, der im letzten Jahr vor der Gemeindevertretung Lauterach gesprochen hat, ist der Kontaktmann zu den Bündnispar tnern und besucht regelmäßig die Chocó-Region. Eine Mission, die aufgrund der permanenten Kämpfe immer Gefahren in sich birgt. Durch gute Kontakte gelingt es Heinz Allgäuer-Hackl immer wieder, trotz aller Schwierigkeiten Vorteile für die leidende Bevölkerung zu erreichen. Der finanzielle Beitrag, den auch unsere Gemeinde als Partner leistet, ist eine wichtige Basis für diese er folgsversprechende Autonomieprojekt. ■ Aufruf an alle … … Vereine und Verfasser von Artikeln für das Rathausfenster Bitte die Rathausfensterberichte möglichst auf einer EDV-Diskette oder per EMail abgeben, Damit die Daten übernommen und weiter verarbeitet werden können. ■ 12 RATHAUSFENSTER 3-2002 Aus der Gemeinde Flächenwidmungsplan und Ortsplan im Internet Die Lauterach-Homepage wird laufend erweitert. Im August 2002 wurde der Entwurf des Flächenwidmungsplanes und das REK – das Räumliche Entwicklungskonzept in das Internet gestellt. Lauterach ist übrigens eine der ersten Gemeinden in Österreich, die diesen Service anbietet, was bereits Aufsehen und Anerkennung erwirkt hat. Zahlreiche Zugriffe auf diese Seiten beweisen das Interesse der Bevölkerung an der zukünftigen Entwicklung unserer Gemeinde und es sind einige konstruktive Beiträge dazu eingebracht worden. Auch der Ortsplan, gestaltet von der Fa. Aries in Dornbirn, wurde im Sommer online gestellt. In einer sehr gefälligen und übersichtlichen Art kann, um ein Modewort zu verwenden, durch Lauterach »gesurft« werden. Weitere Ausbaustufen werden folgen, um die Internetseiten der Gemeinde noch informativer zu machen. Unter »News« bemüht sich die Gemeinde, Neuigkeiten laufend zu veröffentlichen. Hier können übrigens Tipps und Meldungen aus den Vereinen, aus Institutionen und natürlich auch Hinweise aus der Bevölkerung zur Aktualisierung an das Rathaus gemeldet werden. Das Informationsmedium Internet wird immer mehr benützt, das beweisen die steigenden Zugriffszahlen auch auf die Lauterach-Homepage. Hier ein Tipp, wie Sie immer auf dem Laufenden über Lauterach sein können: Im Internet-Explorer, dem meistverwendeten »Browser« im Internet, unter Extras/ Internetoptionen/Allgemein als Startseite www.lauterach.at eintragen; wenn Sie dann ins Internet einsteigen, star tet die Lauterach-Homepage automatisch hoch. ■ Suchbild für unsere älteren Leser: »Spatzsecklo« Auf dem Suchbild »Spatzsecklo« aus dem letzten Rathausfenster konnten alle Kinder erkannt werden: v.l.n.r.: Trudi Stoppel (Kalb), Jg. 1920 Irma Stoppel (Fessler), Jg. 1922 Bruno Stoppel, Jg. 1921 Hans Kritzinger, Jg. 1919 Rudolf Böni, Jg. 1920 ■ RATHAUSFENSTER 3-2002 13 Aus der Historie Von der Lourdeskapelle im Unterdorf Dass am 2. Juli 1900 der erste Zeppelin über dem Bodensee schwebte, dürfte den Pfarrer Ferdinand Bürkle nicht sonderlich abgelenkt haben, denn allzu sehr war der ur wüchsige Seelenhir te und spätere Ehrenbürger Lauterachs mit der künstlerischen Ausstattung der neuen Kirche beschäftigt, für die er in den dreizehn Geschwister Mayer, drei Brüder und zwei Schwestern, die zusammen einen großen Hof bewir tschafteten, erheblich daran beteiligt gewesen sein. Schuhmacher Ferdinand Reiner stellte den Baugrund zur Verfügung. Er hatte ihn erworben nachdem das daraufstehende Nachbarhaus des Johann Schneider am 24.Februar 1889 Mädchen der Kongregation zugestanden, aber Pfarrer Bürkle hatte da in Anbetracht des hohen Gewichtes und des weiten Weges so seine Befürchtungen und suchte für diese Aufgabe lieber vier kräftige Burschen aus. Es waren dies Engelbert Kalb, Ludwig Ölz, Josef Dietrich und der vierte konnte nicht mehr erfragt werden. Nach der feierlichen Einweihung ging es hinüber in den Sternen, wo die Bürgermusik und der Kirchenchor für Unterhaltung sorgten und das Fest einen vergnügten Ausklang fand. Wie sehr die Unterdör fler ihre eigene Andachtsstätte schätzten und nutzten, können wir an den Aufgaben des Mesners, der erste war übrigens Ferdinand Reiner, ablesen: Dreimal im Tag läutete er das dem hl. Angelus geweihte Glöcklein zum Englischen Gruß: Um fünf Uhr in der Früh, um zwölf Uhr mittags und abends um zwanzig Uhr im Sommer und während des Winters um achtzehn Uhr. Dazu wusste die Schneidermeisterin Hedwig Fröweis, eine Nichte Reiners, eine oft belächelte Begebenheit zu erzählen. Danach wetteiferten der Dorfer und der Unterdorfer Mesner am Morgen mit dem Läuten der Erste zu sein und Reiner sei deswegen oft erst dürftig bekleidet in die benachbarte Kapelle geeilt. Dabei habe er sich einmal eine arge Erkältung geholt, die ihn einige Tage das Bett hüten ließ. Zu den Aufgaben des Mesners gehörte auch das Vorbeten: Alle Sonntage beim Rosenkranz um 20 Uhr, im Mai bei den täglichen Maiandachten, bei Todesfällen beim Rosenkranz am 2. Sonntag nach der Beerdigung, den er auch ansagen gehen musste. Ebenso war er sowohl für den Blumenschmuck als auch für die Instandhaltung und Reinigung der Kapelle verantwortlich. Als im Jahre 1916 alle ver fügbaren Glocken zu Rüstungszwecken eingezogen wurden, verstummte auch das 33 kg schwere Glöcklein der Lourdeskapelle und die als Vergütung ausbezahlten 132 Kronen vermochten in keiner Weise über den schmerzlichen Verlust seines längst vertrauten , den Unterdörflern liebgewordenen Klanges hinwegzutäuschen. Am 15. Juli 1932 übernahmen Gebhard und Katharina Karg die Verwaltung und Betreuung der Kapelle und seither wurden diese Ämter auch von ihren Nachkommen immer mit Liebe und Umsicht wahrgenommen. Die Lourdeskapelle im Unterdorf Jahren seit seinem Dienstantritt weit über 20.000 Gulden aufzubringen wusste. Hingegen mochte er sich besonders über das Ansinnen der Frau Agathe Schmid gefreut haben, die sich für den Bau einer Lourdeskapelle im Unterdorf einsetzte und richtete das dafür nötige Gesuch an das Generalvikariat in Feldkirch. Dort wollte man aber noch Genaueres wissen und verlangte Angaben über Zweckmäßigkeit, einen Bauplan, einen Kostenvoranschlag, einen Finanzierungsplan und den Nachweis eines eventuellen Fonds zur Erhaltung der Kapelle. Das alles waren kleine Fische, denn schon lange hegten die Unterdörfler den Wunsch nach einer eigenen Kapelle und so fehlte es denn auch nicht an spendenfreudigen Leuten, allen voran die besagte Agathe Schmid. Ebenso sollen die ledigen abgebrannt war. Jenes kam ganz dem Wunsch des Pfarrers entgegen, denn der ursprünglich am Ende des Unterdorfes dafür vorgesehene, übrigens ebenfalls gespendete Platz, lag am Weidegang der Kühe und ließ daher, wie er meinte, was die Würdigkeit betraf, dem neuen gegenüber doch einiges zu wünschen übrig. So stand dem Bau aus lauter Stiftungen denn auch nichts mehr im Wege und Pfarrer Bürkle bestellte eine Marienstatue aus Lourdes. Bereits am 18. November 1900 fand die Einweihung der Kapelle statt. Nach der Segnung der Statue in der Pfarrkirche betete man einen Rosenkranz. Dann formierten sich die Gläubigen, die Bürgermusik, der Kirchenchor und die Geistlichkeit und in feierlicher Prozession wurde die Marienstatue in das Unterdorf getragen. Eigentlich wäre das den 14 RATHAUSFENSTER 3-2002 Aus der Historie Unterdorfes zu den Andachten bei der stets liebevoll geschmückten Lourdesgrotte ein und nicht selten wenden sich über zwanzig Gläubige im Rosenkranz, in althergebrachten Gebeten und Liedern vertrauensvoll an die Muttergottes und bitten um ihre Fürsprache. Quellenangabe: Chronik des Ferdinand Lang »Die Lourdeskapelle in Lauterach/Unterdorf« Seminararbeit von Frau Waltraud Ilmer Fotos: Gertrud Dietrich ■ Kapellenfest am 30. Mai 1954 Ein Büchlein gibt genaue Auskunft über Spenden, Opferstock und Aufwändungen, Ausgaben und Rechnungen. So brachte 1931der Spenglermeister Roman Baldauf um 60.20 S ein Vordach an und der Malermeister Franz Studer versah die Muttergottesstatue mit frischen Farben. 1932 gab Malermeister Gebhard Feßler der Türe und dem Türmchen einen neuen Anstrich und 1935 erneuer te Maurermeister Josef Kalb den von einer undichten Dachrinne aufgeweichten Verputz. Sie hatte auch bereits das Herabfallen einiger Tropfsteine der Grotte verursacht. Immer dringender wurde aber eine umfassende Renovierung nötig, die dann auf besonderes Betreiben von Albert Schertler im Jahre 1954 in Angriff genommen wurde. Aus eigener Tasche spendierte er dazu ein neues Glöcklein und Schlossermeister Alber t Kempter besorgte das Aufhängen und alles dazu Nötige ohne dafür etwas zu verlangen. Am 30.Mai sollte das gelungene Werk mit einem Kapellenfest gebührend gefeiert werden. Familie Gmeiner stellte ihre Wiese als Festplatz zur Verfügung und Böllerschüsse, das Spiel der Bürgermusik und der Gesang des Kirchenchores trugen zur Feierlichkeit der Glockenweihe, die Pfarrer Ernst Sittenthaler vornahm, das ihre bei und heute noch erinnern sich Beteiligte mit Begeisterung an dieses Fest. Auf Anregung des Pfarrkirchenrates wurde die Kapelle im Einvernehmen und in Zusammenarbeit mit der Marktgemeinde – ihr gehört der Grund bis zur Kirchenmauer – unter der fachlichen Betreuung von Dipl. Ing. Nikolaus Reininger gründlich saniert und der Vorplatz gepflastert und somit ein wertvoller Beitrag zur Erhaltung dieses liebenswer ten Kleinods geleistet. Im Pfarrkirchenblatt Nr.6/1995 findet sich dazu ein ausführlicher Bericht. Noch vor 50 Jahren spielten viele Kinder nach der Maiandacht auf der Straße oder auf dem Sternenplatz Völkerball, »Fängerlis«, »Versteckerlis« es wurde »kügolot« oder seilgehüpft und die Er wachsenen nutzten manchen lauen Abend zu einem ausgiebigen Gedankenaustausch. Heute wird nur noch zur Maiandacht und am Dienstag, ausgenommen von November bis Mai zum Abendrosenkranz geläutet. Wenn auch gegenwär tig die Marieverehrung die Leute nicht mehr so häufig in der Lauteracher Lourdeskapelle zusammenführ t, so fühlen sich die Unterdörfler mit ihr nicht minder verbunden und nach wie vor ist sie ihnen als stiller Ort der Besinnung und des Gebetes erhalten. In letzter Zeit finden sich vermehrt auch Besucher aus der weiteren Umgebung des Die Lourdesgrotte RATHAUSFENSTER 3-2002 15 Aus der Gemeinde Malibu Jugendtreff In der Lauteracher Jugendszene ist endlich wieder was los! Mehreren überaus engagierten Jugendlichen ist es in intensiver Zusammenarbeit mit der Jugendreferentin Alexandra Kolbitsch, dem Jugendausschuss der Marktgemeinde Lauterach und dem zukünftigen Jugendverein gelungen, den Lauteracher Jugendtreff aus dem Dornröschenschlaf zu erwecken. Sie bringen nun wieder frischen feurigen Wind in die Räumlichkeiten im Hofsteigsaal. Der Lauteracher Jugendtreff – jetzt Malibu Treff - ist wieder zu einem wunderbaren Mittelpunkt für viele Jugendlichen im Alter von 12 bis 18 Jahren geworden. Die Kids können sich ohne Konsumzwang einfach aufhalten und Freunde treffen, können Musik hören, tanzen, oder einfach quatschen. Neben verschiedenen Spielen besteht auch die Möglichkeit im Internet zu surfen. Gelegentliche Filmabende, verschiedene Partys und Diskos und die verschiedensten sportlichen sowie auch kreativfördernden Aktivitäten über den Treff hinaus werden in Zukunft stattfinden. Demnächst sind ein Graffiti-Workshop und ein Stylingworkshop für Mädchen geplant. Und was noch alles in Lauterach geschehen soll, bestimmt die Jugend selbst. Das bewusste Beteiligen der Jugendlichen an der Gestaltung der Projekte, Angebote oder der Organisation von Veranstaltungen ist uns sehr wichtig und deshalb freuen wir uns jederzeit über die genialen, kreativen und spannenden Ideen der jungen Lauteracher. Trägerverein für offene Jugendarbeit Damit dies alles wunderbar funktionieren kann, wird derzeit ein Trägerverein für die offene Jugendarbeit gegründet. Jugendarbeit – insbesondere offene Jugendarbeit – ist ohne ehrenamtliche Unterstützung engagierter Leute nicht möglich. Es haben sich bereits einige junggebliebene Erwachsene gemeldet und arbeiten schon kräftig bei der Betreuung der Jugendlichen im Treff mit. Wir freuen uns aber über weitere Unterstützung. Wenn Sie Interesse haben, dann melden sie sich doch bitte bei Alexandra Kolbitsch, Jugendreferat der Marktgemeinde Lauterach. Ansprechpartner in Sachen Jugend: Alexandra Kolbitsch Telefonnummer: 05574/6802-17 Handynummer: 0664/5115497 Bürozeiten: MO und DI 14 – 16 Uhr; MI 9 – 11 Uhr Öffnungszeiten des Jugendtreffs und Internetcafes Malibu: FR 18 – 22 Uhr (ab 12 Jahre) ■ Selbstverteidigungskurs für junge Mädchen sich mit wenig Kraft und entschiedenen Entgegentreten wehren können. Claudia Schönenberger auf die Frage: Wie hat dir der Selbstver teidigungskurs gefallen? »... der Kurs hat mir sehr gut gefallen, es war sehr lustig, vor allem war es eine nette Gruppe. Wir lernten Kurs zu besuchen und kann es nur weiter empfehlen. Was noch super gewesen wäre, wäre wenn wir erfahren hätten können, warum die Täter zu Tätern werden.« Sollte das Interesse vorhanden sein, wird das Jugendreferat der Marktgemeinde Lauterach einen solchen Selbstverteidigungskurs wiederholen. ■ Hart her ging es im Juni beim Selbstverteidigungskurs für junge Mädchen in der Turnhalle der Schule Unterfeld, organisier t vom Jugendreferat der Marktgemeinde Lauterach. Schläge mit Handballen, Stöße mit den Knien, gezielte Tritte .... das alles sind Verteidigungsmittel, welche die Mädchen unter der Leitung von Klotz Josef erlernen konnten. So konnte auch die gesunde Selbsteinschätzung gestärkt werden und die Mädchen sahen auch, dass auch sie Abwehrübungen mit Händen und Füßen, im Stehen und auch auf dem Boden, wie man sich ver teidigt, wenn man von hinten angegriffen wird usw. Ich finde, dass es sehr wichtig ist, einmal einen solchen 16 RATHAUSFENSTER 3-2002 Aus der Gemeinde Inlineskating … … war wieder ein voller Erfolg! Aufgrund des großen Anklangs im letztem Jahr organisierte der Jugendausschuss der Gemeinde Lauterach in Zusammenarbeit mit der Initiative Sichere Gemeinden auch heuer wieder einen Inlineskatingkurs für Jedermann. Wie wichtig den Lauteracher Skatern dieses Sicherheitstraining ist, zeigte die große Teilnehmerzahl. So mussten auch dieses Jahr wieder zwei Kurse organisiert werden. Ob Jung oder Alt, es waren alle überaus begeistert von der Durchführung dieses Kurses. So lernte manch einer überhaupt erst skaten, andere verbesserten ihre Fahr-, Brems- und Kur ventechnik mit Leichtigkeit, und das richtige Stürzen musste natürlich auch geübt werden. Die Teilnehmer wurden auch auf die rechtliche Situation und auf die Wichtigkeit der richtigen Schutzausrüstung aufmerksam gemacht. Dieser Trainingskurs für Inlineskater war also auch dieses Jahr wieder ein voller Erfolg und wird mit Sicherheit seine Fortsetzung finden. ■ Kindergarten Montessori Maria Montessori 1870 – 1952 Maria Montessori war italienische Ärztin und Pädagogin. Aus ihren Erfahrungen und Beobachtungen an Kindern entwickelte sie ihr eigenes System, die MontessoriPädagogik. Sie war der Ansicht, dass sich jedes Kind gemäß eines inneren Bauplanes entwickelt. Der Erwachsene soll dabei nur unterstützende Wirkung haben: »Hilf mir, es selbst zu tun!« Maria Montessori schuf den Kindern Lebensräume, in denen sie sich wohlfühlten und zu integrierten Persönlichkeiten heranwachsen konnten: »Der Weg ist das Ziel!« Montessori Kindergarten Gruppe in Lauterach Derzeit befinden sich zwei Kindergärtnerinnen der Gemeinde Lauterach in der MontessoriAusbildung. Diese wird mit Februar 2003 beendet sein, sodass ab dem Herbst 2003 eine Kindergar tengruppe mit Montessori Pädagogik gestartet werden könnte. Um zu erfassen, wie groß das Interesse für eine derartige Einrichtung ist, wird diese Bedar fserhebung gestartet. Sollte also Ihr Kind ab Herbst 2003 den Kindergarten besuchen und sollten Sie Interesse an der Unterbringung Ihres Kindes in dieser Gruppe haben, melden Sie sich bitte bis 11. Oktober telefonisch bei der Gemeinde Lauterach, Frau Doris Tschann. Tel. 6802-30. Anzumerken ist, daß für die Unterbringung in einer Montessori-Gruppe höhere Tarife zur Verrechnung kommen. Eine Entscheidung darüber ist noch nicht gefallen. ■ Frau Holle … … Babysitterdienst in Lauterach Erledigungen stehen an, Arbeit, ein Arzttermin. Die Eltern möchten gemeinsam ins Kino gehen oder einen Abend mit Freunden verbringen. Alleinerziehende brauchen dringend eine Atempause. Doch wer schaut auf die Kinder? Am Anfang gab es viele Gründe, bei Frau Holle anzurufen. Später ist es die Freude, dass sich das Kind auch bei anderen Menschen wohlfühlt. Es ist die Erleichterung, dass jemand anderer den Sack voll Flöhe hütet. Und nach ein paar Stunden »Eigenleben« fühlt sich der Familienalltag wieder ganz erfrischend an. Frau Holle sucht Babysitter! Welches Mädchen oder welche Oma würde gerne Zeit mit Kindern verbringen? Falls euer Interesse geweckt wurde, ruft doch mal an! Doris Moosbrugger, 05574/74000 ■ RATHAUSFENSTER 3-2002 17 Aus der Gemeinde Lauteracher-JUBEL-Kindersommer 2002 10 Jahre Lauteracher Kindersommer Heuer feierten wir zehn Jahre »Lauteracher Kindersommer« mit einem Jubel-Fest am 6. September in der Alten Seifenfabrik. Eingeladen waren alle Kinder im Alter von 6 – 13 Jahren, aber auch die Kleinen waren mit ihren Mamas und Papas, Omas und Opas willkommen. Insgesamt besuchten 50 Kinder das Fest und vergnügten sich bei den verschiedenen Stationen. Die Malstation, an der viele Bilder auf Karton (Dank an Fa. Flatz!) entstanden, war immer gut besetzt. An der Schminkstation wurde Schlange gestanden, um von den ehemaligen Jugendgruppenmitgliedern Jeannine und Jeanette ein fröhliches und buntes Tiergesicht aufgemalt zu bekommen. Zur Helga Schwärzler vom UTTC-Tischtennisclub Lauterach kamen die Kinder und testeten ihre Geschicklichkeit beim Lauf mit Tischtennisschläger und Ball. Bei der KindersommerVeranstaltung des UTTC-Tischtennisverein machten ca. 20 Kinder mit Begeisterung mit. Die nächste Station hatte auch mit Geschicklichkeit etwas zu tun. Da übten die Kinder mit Anleitung von Dieter Weckenmann und Michael Köstinger von der Naturfreunde Lauterach mit einer Ernsthaftigkeit und Ruhe die verschiedensten für das Klettern so wichtigen Knoten. Das nächste Mal gibt es vielleicht eine Kletter wand dazu, begeisterte Jungtänzer meinte Michael. Zur Kindersommerveranstaltung der Naturfreunde Lauterach gingen 25 Kinder mit zum Klettern in die Kletterhalle Dornbirn. Im Saal sangen und tanzten die ganz Kleinen zu den von Regine Sohm gesungenen Kreisspielen. Leider fiel die KindersommerVeranstaltung mit Regine Sohm und dem Männerchor Lauterach wegen Regenwetter ins Wasser. Regine überlegt sich ein Schlechtwetterprogramm für das nächste Jahr. Wir sahen ja beim Jubelfest, wie die Kinder beim Singen und Spielen so wunderbar ernsthaft und konzentriert mitmachten. Die Youngsters von der Jugendgruppe Malibu halfen beim Jubelfest den Kindern beim Aufblasen der Ballons und bei den Formalitäten, wie Namensschilder schreiben, Kar ten für Kindersommerverlosung entgegennehmen, usw. Die Jugendgruppe Malibu organisierte im heurigen Kindersommer einen Spielnachmittag mit Musik, zu dem ca. 15 Kinder kamen. Beim Jubelfest dürfte das leibliche Wohl nicht vernachlässigt werden. So gab es für jedes Kind ein Paar Rostbratwürstel und eine Limo. Bei der Grill- und Getränkestation halfen die Jugendausschussmitglieder Mario Rosskopf und Stefan Kurz, Obmann Mar tin Kaufmann und ehemaliges Jugendgruppenmitglied Matthias Vogel mit viel Können, geübt ist geübt! An der Kassa saß Alexandra Kolbitsch, unsere neue Sachbearbeiterin für Jugendangelegenheiten, die sich mit mir um die Organisation des Festes gekümmer t hat. Danke an alle! In letzter Minute habe ich die Vereine, die beim Kindersommer mitgemacht haben, auch zum Fest eingeladen und trotz Kurzfristigkeit großer Andrang in der Malecke kamen Thomas Embacher vom Shotokan-Karate-Club Lauterach, und Simone Bargehr, Organisatorin der Kindersommerveranstaltung »Action in der Siedlung Buchenweg« noch zum Jubelfest und feierten mit. Zur Kindersommerveranstaltung des Shotokan-Karate-Clubs kamen 35 Kinder und zur »Action in der Siedlung Buchenweg« kamen 25 Kinder. Die Veranstaltungen der folgenden Vereine: Skiverein Lauterach, 1. Videoclub Lauterach, K-Work und Pfadfinder Lauterach besuchten zusammen genommen an die 100 Kinder und zum Malen und Basteln mit den Damen vom Seniorenheim Lauterach kamen 17 Kinder. Allen Vereinen und dem Seniorenheim mit Anita Koch, die sicher nächstes Jahr wieder mit ihren Damen vom Seniorenheim mitmachen wird, ein herzliches Dankeschön, ohne den ehrenamtlichen Einsatz dieser vielen Menschen in den Vereinen könnte ein solches Ferienprogramm gar nicht über die Bühne gehen. Es gibt noch viele Vereine auf zu zählen, die zwar heuer nicht dabei aber sonst oft mitgemacht haben, so wie die Jugendkapelle der Bürgermusik Lauterach, Verkehrsverein Lauterach, Tennisclub Lauterach, Luterachar Schollesteachar, Theater vereinen, usw. Auch diesen Vereinen ein großes Dankeschön! Abschließend zum Kindersommer – Jubel – Fest möchte ich noch den Einsatz von Bürgermeister Elmar Kolb erwähnen, er hat moderiert, eine kurze Begrüßungsrede gehalten, mit den Kindern die Ballons bei schönstem Sonnenschein in den Himmel steigen lassen und bis zum Schluss des Jubelfestes mit gefeier t. Abschließend erlebten wir mit den Kindern die hin- und mitreißende Aufführung des Wandertheaters WAGABUNT mit ihrem Stück »Herrn Amundsens Blindflug«. Unglaublich, wie toll nicht die Kinder, sondern auch die Er wachsenen sich hinein gelebt haben. Alles in allem war es für alle ein unterhaltsames Fest. Übrigens auch an die Kinder ein herzliches Dankeschön, weil sie überall so schön sich beteiligen, das ist auch etwas sehr wertvolles! ■ wenn das kein Kunstwerk wird? 18 RATHAUSFENSTER 3-2002 Aus der Gemeinde Pizza ist nicht gleich Pizza Lauteracher Pizzeria mit internationaler Auszeichnung geehrt Benefizveranstaltung … … für die hochwassergeschädigten Mitbürger in Österreich und »Benny« Selb, ein schwerstbehindertes Kind aus Lustenau. Eine Veranstaltung der etwas anderen Art unter dem Motto »Hilfe, die ankommt« veranstalteten am Freitag, den 20.09.2002 private Initiatoren im Gasthaus Messmer in Lochau. Für viele Jahrhunderte als einfache Speise der Bauern bezeichnet, tritt im 16 Jahrhundert in der Vorgeschichte der Pizza eine abrupte Wende ein. Während bis dato die trockenen Brotfladen mit kärglichen Zutaten wie Kräuter Knoblauch, Olivenöl oder Käse belegt wurden, gesellte sich nach der Rückkehr Kolumbus aus Amerika noch die Tomate dazu. Die Urmutter aller Pizzas die »Pizza al Pomodoro« oder »Pizza alla Marinara« war geboren. In Neapel entwickelte sich die Teig-Tomatenspeise rasch zu einer lokalen Spezialität. Im Gegensatz zum restlichen Europa, wo die giftig geglaubten Paradeiser ihr Dasein weiterhin als Zierpflanzen fristeten. Mit der Eröffnung der 1. Pizzeria im Herzen Neapels im Jahre 1830 wurde die Speise allen Bevölkerungsschichten zugänglich. Von hier aus begann der Siegeszug der Pizza durch die Region Campagnien nach Apulien und Kalabrien und schließlich quer durch ganz Italien. Italienische Immigranten brachten die Pizza nach Amerika, wo im Jahre 1905 im New Yorker Stadtteil Manhattan die erste Pizzeria eröffnete. Doch nach dem 2. Weltkrieg war die Zeit wirklich reif für eine globale Verkostung. Italiens schmackhafter Exportschlager eroberte nach und nach alle Kontinente. Antonio Pace hat in den 60-er Jahren die »Associazione Vera Pizza Napoletana« ins Leben gerufen, als er sich darüber ärgerte, dass es zwar auf der ganzen Welt Pizzas zu Kaufen gibt, aber keine dieser Pizzas mit dem Original Schritt halten kann. 1984 wurde die »Vereinigung der Authentischen Neapolitanischen Pizza« – so die korrekte Übersetzung – weltweit anerkannt und was sich Pizza D.O.C. nennen dar f ist schriftlich veranker t: Ernährungswissenschaftler der Universität Neapel, Kulturreferenten, Historiker und Gastronomen haben mit dem Präsidenten Antonio Pace sämtliche Normen ausgearbeitet. Diese erstreckten sich von den Zutaten über Verarbeitung und zugelassene Werkzeuge – wie Holzbackofen bis hin zur Präsentation des Produkts im essfertigem Zustand. Die Pizzeria »Italia« in der Karl Höllstraße 4 bäckt seit ihrer Eröffnung 1979 nach diesen Vorschriften. Für Gerti und Pietro D’Errico ist das eine große Ehre, die erste Auszeichnung für Österreich in ihre Pizzeria nach Lauterach geholt zu haben. Grund genug ein rauschendes Fest zu organisieren – gefeiert wurde vom 20. – 22. Juni im Dabeisein von Bürgermeister Kolb mit Gattin Inge, Vizebürgermeister Karl-Heinz Rüdisser mit Gattin Birgit und Kulturamtsleiter Christof Döring mit Gattin Rosmarie und zahlreichen treuen Stammkunden und Freunden. Begleitet durch mediterrane Musik trank man Chianti und genoss viel Pizza. ■ Mitorganisatorin von »Saitenmix«, Gerti Weingärtner Verschiedene Stegreif- und Hobbymusikanten, sowie Mundartdichter aus Vorarlberg und aus der benachbarten Schweiz erklärten sich spontan bereit, etwa 100 Zuhörern ein buntes Abendprogramm zu bieten, welches keine Wünsche offen ließ. Das Unterhaltungsspektrum reichte von Volks- über Blasmusikensembles bis hin zur Familienmusik und Mandoline- und Gitarrensolisten, die in 3 verschiedenen Räumen die Stimmung zum Kochen brachten. Unterbrochen wurden die Darbietungen von Witzigem aber auch Nachdenklichem aus den Federn der Heimatdichter. Dabei konnte der stolze Betrag von EUR 1.900,– an Spenden eingenommen werden, der an die Österreichische Hochwassersofor thilfe (Frau Edtmann) und Brigitte Selb (»Spenden für Benedikt«) weitergeleitet wurde. Danke an alle Aktiven und Organisatoren, und nicht zuletzt dem Damenensemble »Saitenmix”, welches für die Idee und Ausführung dieses Unterhaltungsabends verantwortlich zeichnete. ■ Familienmusik Otto Jäger Elmar Fröweis RATHAUSFENSTER 3-2002 19 BORG Schulfest Die letzte Schulwoche wurde dazu genutzt, verschiedene Projekte des vergangenen Jahres vorzustellen. Besonders der GTM-Zweig (Gestaltung, Technologie, Management) setzte sich dabei ordentlich in Szene: Präsentier t wurden unter anderem Architekturmodelle und neu gestaltete Glühbirnen. Auch der musische Zweig war mit verschiedensten Darbietungen vertreten. Mit viel Applaus wurde die Präsentation des Filmprojekts der 6c-Klasse bedacht. ■ Präsentation des Filmprojektes der 6c Wahlpflichtfachgruppe unter der Leitung von Markus Vallazza Amerikanische Schüler am BORG Vom 24. bis 27. Juni weilten amerikanische Schüler aus Hawaii am BORG Lauterach. Im Rahmen einer Europa-Tournee führte sie ihr Weg über Frankreich, Deutschland und die Schweiz auch nach Österreich. Sie waren bei Schülern der 5. Klasse untergebracht. Am Vormittag besuchten sie den Unterricht, die Nachmittage und Abende verbrachten sie mit ihren Gastgebern bei Ausflügen, Shopping, Ausgehen etc. ■ Hawaii meets Lauterach Unternehmensgründer am BORG Lauterach Schülerinnen und Schüler der 7. Klassen des BORG Lauterach betätigten sich im Wahlpflichtfach Geographie und Wir tschaftskunde als Unternehmensgründer. In Zusammenarbeit mit der Bank für Tirol und Vorarlberg (BTV) sowie der Industriellenvereinigung Vorarlberg (IV) erstellten sie »Business-Pläne«, deren Inhalt sie anschließend vor Firmenkundenberatern der Bank präsentieren mussten. Die Bandbreite der gegründeten Unternehmen war enorm: Vom IT-Service über eine Event-Agentur bis zum Versandhandel mit speziellen Musikutensilien reichten die Ideen. Die einzige Vorgabe war, dass zwei Drittel des Gründungskapitals mittels eines Bankkredits finanziert werden müssen. ■ Die jungen »Unternehmensgründer(innen)« 20 RATHAUSFENSTER 3-2002 BORG ScienceWeek@Austria in Lauterach Das BORG Lauterach beteiligte sich heuer erstmalig an der ScienceWeek@Austria mit einer eintägigen Veranstaltung: ‚Physik – attraktiv’ auf dem Montfortplatz. Am 11. 6. 2002 war es soweit. Insgesamt 10 Schüler der 7bnKlasse (NWT-Zweig: Natur – Wissenschaft - Technik) und 2 Professoren bekamen für den gesamten Schultag frei, damit unsere Veranstaltung abgewickelt werden konnte. Wir wollten von 9:00 bis 15:30 durchgehend dem Publikum unsere Versuche vorführen. Das Wetter war herrlich, der Aufbau verlief problemlos und um 9:00 konnte die Veranstaltung beginnen. Wir, die beiden Lehrer (Mag. Gerold Haider und Mag. Manfred Huber) waren durchgehend anwesend. Es gab während der gesamten Zeit immer wieder einige Zuseher, die sich mehr oder weniger für unsere Versuche interessier ten. Besonders das Fernrohr zog immer wieder Passanten an. Wir konnten nicht nur Sonnenflecken zeigen, es war sogar möglich den Planet Venus zu beobachten. Zum Schutz des Fernrohres stellten wir noch einen Sonnenschirm auf, der das Bild auch wieder belebte. Vormittagsmannschaft v.l.n.r.: Robert Eberle, Christine Fadi, David Mair, Neslihan Sahim, Mathias Stefan und Prof. Manfred Huber Aber auch die Versuche mit der Vakuumpumpe (Schwedenbomben aufblasen, Luftballon aufblasen, Magdeburger Halbkugeln) fand immer wieder viele Zuseher. Eine besondere Attraktion war das Steigen des Heißluftballons, natürlich brannte auch ein Ballon prompt ab. Auch ein Solarzeppelin machte schon aus großer Entfernung auf unsere Vor führungen aufmerksam. Versuche mit einer Öldose, die wie durch ein Wunder zusammengedrückt wurde, erschreckten die vorbeigehenden Mitbürger. Auch ein Solarhaus (Thermosyphone Schwerkraftsolaranlage) konnte de


0 Rathausfenster 2002 04
Sam, 22. Oktober 2011 | Kuhn EDV

MARKTGEMEINDE Alles Gute! Im Namen der Marktgemeinde Lauterach darf ich am Ende des Jahres der gesamten Lauteracher Bevölkerung ein frohes und friedliches Weihnachtsfest und ein glückliches neues Jahr wünschen. Ich danke allen, die in verschiedenen Funktionen in der Gemeinde, ob in Schulen, in Vereinen oder Pfarre, Behörden usw. tätig sind und für das dörfliche Leben wertvolle Arbeit leisten. Die vielen Aktivitäten auf gesellschaftlicher, kultureller und sportlicher Ebene stellen einen wesentlichen Teil unserer Lebens- und Wohnqualität dar. Mein Dank gilt allen Mitgliedern der Gemeindevertretung, des Gemeindevorstandes und der Ausschüsse für das gute Zusammenwirken und die sachliche Mitarbeit. Ich hoffe, dass auch im kommenden Jahr die gute Zusammenarbeit zum Wohle unserer Gemeinde erhalten bleibt. Darüber hinaus darf ich aber auch allen danken, die durch die Bereitstellung von Beiträgen zur interessanten Gestaltung des Rathausfensters mitwirken. Auch im kommenden Jahr bitte ich wieder um die redaktionelle Mitarbeit, damit das Rathausfenster weiterhin informativ und abwechslungsreich gestaltet werden kann. Elmar Kolb Bürgermeister Aus der Gemeinde Inhalt Gemeinde 2 5 6 8 16 19 20 23 Bericht der Gemeindevertretung Wirtschaftsempfang Verordnung Lauteracher Ried Autofreier Tag Alte Seifenfabrik Tagesbetreuung Gesundheitstage Mediathek Gemeindevertretung vom 6. Nov. 2002 Interessantes aus der Sitzung der Gemeindevertretung kurz berichtet Im Industriegebiet an der Scheibenstraße sind zur Zeit Planungen im Gange über die Verwertung von 2 großflächigen Liegenschaften. Die bestehenden Konzepte beziehen sich auf eine neue Erschließungsstraße mit Kanal- und Wasserbau, Energieversorgung, sowie auf die Parzellierung in bebaubare Einzelparzellen. Aktuelles 6 7 7 10 10 10 11 11 12 13 14 17 18 18 25 40 Leinenzwang für Hunde Skiblitz Bregenzerwald Sozialsponsoring Kindersommer im Seniorenheim Herbstfest im Seniorenheim Verabschiedung Pfarrer Bereuter Jubiläum Bundessieger Metzgerei Klopfer Geschichte des Papiers Einwurfzeiten Sammelstellen Alt Lauterach: Feuer und Licht Kunsthaus Rohner Schaffa, schaffa, Hüsle baua Suchbild Das Gespräch Eislaufplatz Hard Geplante Erweiterung im Industriegebiet Schulen 22 BORG 23 Hauptschule 24 Volksschule Dorf Im Umwelt- und Landwirtschaftssausschuss sowie im Ausschuss für Infrastruktur werden zur Zeit abschließende Beratungen über die Revitalisierung des Bleichegrabens mit Umbauarbeiten an der Lerchenauerstraße geführt. In die Verhandlungen sind Grundbesitzer, Anrainer und das Landeswasserbauamt einbezogen. Die Umbauarbeiten an der Lerchenauerstraße sollen vor allem den schwächeren Verkehrsteilnehmern, Fußgängern und Radfahrern, Vorteile bringen. Ve r e i n e 16 19 26 27 28 30 30 31 31 32 33 33 36 38 38 Theatergruppe Rampenlicht Scholloblättle Feuerwehr Freizeitbühne 68 Bürgermusik Frauenchor Hofsteig Männerchor Kirchenchor k.work Pfadfinder Krankenpflegeverein Obst- und Gartenbauverein Wirtschaftsverein: Lehrlingsbörse Wirtschaftsverein Firmenvorstellungen Spor t 9 3-Länder-Marathon 34 Turnerschaft Bleichegraben Unterlauf 2 RATHAUSFENSTER 4-2002 Aus der Gemeinde Aufgrund von zahlreichen Übertretungen des Riedfahr verbotes sah sich die Gemeinde genötigt die Überwachungsfirma Securex mit der Kontrolle zu beauftragen. Dies erfolgte in Abstimmung mit dem örtlichen Gendarmerieposten. Durch die intensive Kontrolltätigkeit hat sich die Einhaltung des Fahrverbotes schlagartig verbessert, sodass die Tätigkeiten der Fa. Securex wieder eingestellt werden konnte. Sollten sich jedoch wieder größere Missstände zeigen, so wird die Kontrolltätigkeit neuerlich aufgenommen und mit Strafmandaten geahndet. Bleichegraben Oberlauf Es werden € 7.550,– gewährt für Entwicklungshilfe, zB. für das Aussätzigenhilfswerk für Leprakranke. In der konstituierenden Sitzung der Gemeindewahlbehörde zur Nationalratswahl am 24.11.2002 werden wieder die bekannten 6 Wahlsprengel und die Wahlkommissionen durch den Gemeindewahlleiter Bürgermeister Elmar Kolb festgelegt. Es sind 5.817 Personen wahlberechtigt, bei der Nationalratswahl 1999 waren es 5.466 Wahlberechtigte. Verstärkte Kontrolle des Fahrverbotes im Ried. Ab 1. Jänner 2003 müssen neue Fahrgenehmigungen und Pickerl im Rathaus Lauterach besorgt werden. Der Vorsitzende des Prüfungsausschusses GV. Alber t Krepelka bringt der Gemeindevertretung einen positiven Revisionsbericht zur Kenntnis. In der Sitzung des Gemeindevorstandes vom 16. September 2002 wurde das generelle Konzept für die Geschwindigkeitsregelung im Ortsgebiet festgelegt. Für sogenannte Sammelstraßen, wie Lerchenauerstraße / Wolfurterstraße / Karl-Höll-Straße usw. wird eine maximale Geschwindigkeit von 40 km/h, für die anderen Gemeindestraßen 30 km/h, verordnet. Die Gemeinde befasst sich derzeit mit einem Kaufangebot, betreffend die Liegenschaft Bahnhofstraße 5, in der Nachbarschaft zur Alten Seifenfabrik. Zur Zeit finden Gespräche statt über die Vernetzung der sozialen Dienste unter Einbeziehung der Pflegestation des Seniorenheimes. Es werden Erhebungen angestellt, ob die zahlreichen sozialen Dienste in der Gemeinde durch eine Vernetzung optimiert werden können. Um im kommenden Jahr die wirksame Bekämpfung des Feuerbrandes zu gewährleisten wird von den zuständigen Personen in der Gemeinde Walter Ott und Rudi Weingärtner, dem Obmann des Obstbauvereines Adolf Ehrle und Herrn DI Dr. Richard Dietrich angeregt, ein Personenkomitee zu bilden, das die intensiven Kontrolltätigkeiten im Ortsgebiet übernehmen kann. Der Bauhofleiter Theo Ölz und seine Mitarbeiter sind für die Entsorgung der befallenen Bäume oder Äste zuständig. Bekämpfung des Feuerbrandes Durch eingeschränkte finanzielle Mittel des Bundes und des Landes wird die Tätigkeit der Riedgrabengenossenschaft Lauterach stark eingeschränkt. Der Riedgrabengenossenschaft obliegt die Aufgabe der Instandhaltung der öffentlichen Gewässer im Lauteracher Ried. Es ist beabsichtigt, dass die Gemeinde die Aufgaben der Genossenschaft übernimmt und die bisherigen Tätigkeiten entsprechend den Erfordernissen in Abstimmung mit der Landwirtschaft fortsetzt. RATHAUSFENSTER 4-2002 3 Aus der Gemeinde Riedgräben müssen gepflegt werden Hauptschule – sanierter Teil Eine von der Schulstraße abzweigende Erschließungsstraße wird mit dem Namen »Bündtweg« bezeichnet. Die Gemeindevertretung beschließt, dass die Marktgemeinde Lauterach die Haftung für das Sanierungsdarlehen für die Hauptschule, erste Bauetappe, Klassentrakt Süd, in Höhe von € 1,1 Mio. übernimmt. Vizebürgermeister Mag. Karlheinz Rüdisser, als Vorsitzender des Beirates der GIG, berichtet über die ordnungsgemäße Fertigstellung der ersten Bauetappe »Klassentrakt Süd« bei der Hauptschule. Der finanzielle Aufwand für diese Etappe beträgt ca. € 1,5 Mio. abzüglich 25 % Landesförderung. Für die zweite Etappe im Jahre 2003 ist die Sanierung der Sporthalle, Physik und Biologie, sowie die Erweiterung des Probelokales der Bürgermusik geplant. Es werden zur Zeit die finanziellen Beratungen geführt. Die Gemeindever tretung beschließt die Aufnahme eines Darlehens für die Ortskanalisation Bauabschnitt 17 (Lerchenauerstraße) in Höhe von € 634.800,– mit einer Laufzeit von 15 Jahren. Der Dienstpostenplan für das Jahr 2003 wird beschlossen, der Personalstand beträgt 146 Personen inklusiv aller Bediensteten mit Teilzeitbeschäftigung. Die Gemeindevertretung genehmigt einen Dienstbarkeitsvertrag zwischen der Wohnungseigentumsgemeinschaft Karl-Höll-Straße 2, ADEG/EDEKA, Gemeinde und der Republik Österreich, für die Neuorganisation der Parkplätze bei ADEG-Feldmann, falls die Wohnungseigentumsgemeinschaft den eingereichten Planungen zustimmt. ■ Nützen Sie die neuen Medien … … und holen die wichtigsten Infos aus dem Internet: Wie schon im letzten Rathausfenster angekündigt, finden Sie auch diesmal wieder auf verschiedenen Seiten Stichworte, auf deren Fragen Sie auf der Homepage »www.lauterach.at« bestimmt die passende Antwort finden. mine? Müllter l ner zah Einwoh he und h? Fläc uterac ? von La förder t gen ge olaranla S Werden www.lauterach.at 4 RATHAUSFENSTER 4-2002 Aus der Gemeinde Wirtschaftsempfang im »Terminal V« Vor sieben Jahren hatte Bürgermeister Elmar Kolb die Idee, die Wirtschaftstreibenden unserer Gemeinde zu einem Wirtschaftsempfang einzuladen. Gleich von Beginn an entwickelte sich der Wirtschaftsempfang zu einer erfolgreichen Veranstaltung, die nach dieser relativ kurzen Dauer von fünf Jahren aus unserem Gemeindeleben kaum mehr wegzudenken ist. Die ersten fünf Jahre fand der Wirtschaftsempfang im Hofsteigsaal statt, im letzten Jahr »wagte« man erstmals den Schritt hinaus in einen Lauteracher Betrieb, damals in den neu errichteten Achpark, in das Autohaus von Werner Niederhofer. allein von Hefel-Wohnbau, sondern von verschiedenen weiteren, namhaften Industriebetrieben genützt wird. Die gezeigten 3DPräsentationen und die Virtual Reality Show waren dann auch sehr beeindruckend. Die Ehrung der neuen Meister (siehe Bild unten) und ein Dankeschön mit Blumen an den Hausherrn BW Wilfried Hefel und die Chef-Organisatorin Frau Mag. Martina Feurstein leiteten über zum Bufett, zu dem die Marktgemeinde Lauterach eingeladen hatte. Für die Gastronomie des Hauses ist der Konzessionsträger MOEvent & Catering, der auch die Kulturbühne »AMBACH« in Götzis betreibt, zuständig. Kontaktpflege und Erfahrungsaustausch dabei v.l.n.r.: Hausherr BM Wilfried Hefel, DI Günter Schertler, Bürgermeister Elmar Kolb mit Gattin Inge, Techn.Rat BM Wilfried Hefel sen., Landtagspräsident Manfred Dörler Ehrung der jungen Meister. v.l.n.r.: Bürgermeister Elmar Kolb, Harald Spettel, Bernhard Mader, Jürgen Götze, Christian Bertscher, LR Manfred Rein Im letzten Jahr wurde von der Fa. Hefel Wohnbau das sehr markante Gebäude des »Terminal V« an der Wolfurterstraße fertiggestellt. Spontan erklär te sich Hefel-Wohnbau bereit, die Räumlichkeiten für den Wirtschaftsempfang am 12. November 2002 zur Verfügung zu stellen. Es mag wohl das Interesse der Lauteracher Wirtschaftstreibenden und vielleicht auch ein Schuss Neugier gewesen sein, dass sich schließlich nicht weniger als 270 Leute anmeldeten und auch kamen. Bürgermeister Elmar Kolb dankte dann auch zu Beginn seiner Rede der Familie Hefel für ihre Gastfreundschaft und begrüßte Landesrat Manfred Rein und DI Günter Schertler, den Vizepräsidenten der Vorarlberger Wirtschaftskammer als weitere Referenten sowie als weiteren Gast Landtagspräsident Manfred Dörler. In seiner Rede stellte der Bürgermeister dann auch die Wirtschaftskraft unserer Gemeinde in den Mittelpunkt. Eine Gemeinde lebt und entwickelt sich nur dann, wenn die Finanzkraft gesichert ist. Einen großen Beitrag dazu leisten unsere Betriebe. Damit verbunden ist auch eine Unterstützung des Handwerker- und Wirtschaftsvereines, der gerade kürzlich mit der Lehrlingsbörse eine großar tige Veranstaltung auf die Beine gestellt hatte. Im Anschluss daran stellte Hausherr BM Wilfried Hefel die technischen Möglichkeiten des »Terminal V« vor, die inzwischen nicht nur ist für Wirtschaftstreibende immer sehr wichtig, diese Gelegenheit wurde auch in diesem Jahr wieder ausgiebig genutzt. ■ Die Gäste bestaunen gespannt die dreidimensionale Technik des »Terminal V« RATHAUSFENSTER 4-2002 5 Aus der Gemeinde Landschaftsschutzgebiet Lauteracher Ried Schutzverordnung wird verlängert Leinenzwang für Hunde »Alle Hunde gehören an die Leine«, hört man manches Mal von einem Nicht-Hundehalter, »Was würdest du sagen, wenn du das ganze Leben an einer Leine verbringen müsstest?«, so verteidigen die Hundeliebhaber ihre vierbeinigen Freunde. Kurzum, diese Diskussionen werden sehr emotional geführt. Galt bisher im Landschaftsschutzgebiet Lauteracher Ried der Leinenzwang erst südlich der Linie Lingenseestraße – Winterwegstraße, so wird dieser Leinenzwang nun ab 1. Jänner 2003 auf des ganze Gebiet des geschützten Teiles des Lauteracher Riedes ausgedehnt. Eine nicht zu akzeptierende Schikane, wird sogleich mancher Hundebesitzer diesen Leinenzwang bewerten. Es gibt aber sehr viele Gründe, die für solch einen Leinenzwang sprechen: Die Landwirtschaft beklagt die immer größere Verschmutzung der landwirtschaftlich genützten Flächen. Die Kühe fressen das Heu nicht mehr, das von einer Wiese kommt, die von Hunden »aufgesucht« wurden. Ja es kann noch viel schlimmer kommen: Wenn Kühe ein mit Hundekot verunreinigtes Futter erwischen, können sie parasitär befallen werden und daran eingehen. Alles schon da gewesen, so die Landwirte. Die Grundbesitzer beklagen sich, wieso sie dazu kämen, ihre Wiesen und Felder als Abort für Hunde herzugeben. Es werden nicht selten Stimmen laut, die sogar einen Leinenzwang für das ganze Ortsgebiet von Lauterach verlangen. Die Freizeitsportler, speziell die Jogger, die sehr gerne im Ried unterwegs sind, fühlen sich nicht zu unrecht von freilaufenden Hunden bedroht. Es ist schon mehrmals zu Bissverletzungen gekommen, obwohl die meisten Hundebesitzer behaupten, dass sie einen »Dertutnix«-Hund haben. Die Jägerschaft im Ried, die schon einige Male feststellen mußte, dass Rehe von frei laufenden Hunden gerissen wurden. Die Jäger hätten das Recht, solche Hunde zu erschießen, was dann in Lauterach in den letzten Jahren doch nicht vorgekommen ist – Gott sei Dank. Aus diesen Gründen ist es durchaus sinnvoll, wenn in einem naturgeschützten Landschaftsteil wie dem Lauteracher Ried ein Verbot gilt, Hunde frei laufen zu lassen. Nachdem dies in der Verordnung zum Landschaftsschutzgebiet Lauteracher Ried verankert ist, macht sich jeder Hundebesitzer strafbar, der seinen Hund nicht an der Leine führt. Jeder Hundebesitzer muss sich darüber im Klaren sein. Dieses Verbot wird fallweise vom Sicherheitsdienst Securex, wie auch das Fahrverbot, im Ried überprüft werden. Der geschützte Teil des Riedes beginnt an der Riedstraße beim Hof Reichmuth, an der Austraße nach der Abzweigung beim ehemaligen Schrottplatz Peter und bei der Sportanlage Ried westlich der neuen Erschließungsstraße beim Lager der Fa. Möbel Lutz und in weiterer Line westlich der Alten und Neuen Senderstraße. Die Verordnung selbst kann von der Lauterach-Homepage »www.lauterach.at« heruntergeladen werden. ■ Die Verordnung zum Landschaftsschutzgebiet Lauteracher Ried ist mit 31.12.2002 befristet und muss nach fünf Jahren verlängert werden. Bei einem Gespräch mit den Lauteracher Landwir ten und Bewirtschaftern des Riedes wurden die Erfahrungen der letzten fünf Jahre erläutert und diskutiert. DI Max Albrecht von der Vorarlberger Landesregierung berichtete vom Stand der Verhandlungen in Brüssel bezüglich Benennung des Lauteracher Riedes im Natura-2000-Projekt der Europäischen Union. Eine sehr brisante Geschichte auch darum, weil davon der Bau bzw. die Verhinderung der S 18 abhängen kann. Das Lauteracher Ried ist eine Kulturlandschaft und kann nur in ihrer einmaligen Schönheit erhalten werden, wenn die Bewirtschaftung durch die Landwirte auch in Zukunft gesichert ist. Die Verordnung soll daher die Flächen für die landwirtschaftliche Nutzung sichern und vor Konkurrenznutzungen schützen. Dies ist für manchen Grundbesitzer dann schmerzhaft, wenn dadurch seine Nutzungswünsche eingeschränkt werden. Die Schutzbestimmungen scheinen aber zur Erhaltung unserer offenen, parkähnlichen Riedlandschaft einfach notwendig und werden sowohl von den Landwirten als auch von den Grundbesitzern größtenteils akzeptiert. Was gibt es Neues im Ried? Für Natura 2000 wird ein Managementplan für die Kernzone des Riedes erstellt, an dem der Landwirtschafts- und Umweltausschuss von Lauterach und die größten Bewirtschafter in dieser äußeren Kernzone zwischen Dornbirner Ach und der Achse Bregenzseestraße – Beilstielstraße mitwirken werden. Im Verordnungstext selbst wird es eine einzige Änderung geben: Hieß es bisher: »Es ist verboten, im Gebiet südlich der Winterwegstraße und der Lingenseestraße Hunde frei laufen zu lassen«, wird es in Zukunft heißen »Es ist verboten, Hunde frei laufen zu lassen«. Damit wird einem vehementen Wunsch der Landwirte und der Jägerschaft entsprochen, denn die Änderung bedeutet nichts anderes, als dass im gesamten Landschaftsschutzgebiet Lauteracher Ried ein Leinenzwang für Hunde gilt. ■ 6 RATHAUSFENSTER 4-2002 Aus der Gemeinde Mit dem »Skiblitz« in den Bregenzerwald Mit den Linienbussen in die Schigebiete des Bregenzerwaldes zu fahren, nutzen sehr viele Schifahrer. Wegen der vielen Haltestellen sind die Busse aber ziemlich lange unterwegs, Zeit, die ein Schifahrer lieber auf der Piste als im Bus verbringt, das ist klar. Daher gibt es sie, die schnelle, regelmäßige, billige und sichere Verbindung von Lauterach in Richtung »Wald«, nämlich mit Skiblitz, wie der Schibus nun schon einige Jahre heißt. Der billige Skiblitz: Fahrpreis hin und retour € 4,50 für Erwachsene und Kinder, davon werden € 3,– beim Kauf einer normalen Tageskarte durch die jeweilige Liftgesellschaft rückerstattet. Das ergibt einen effektiven Fahrpreis von nur € 1,50. Die Saisonkarte für den Bus kostet € 18,50. Der Fahrpreis sollte GENAU bereitgehalten werden. Der schnelle Skiblitz: Abfahrt in Lauterach: Reifen Fischer 8.26 Uhr, Gemeindeamt 8.29 Uhr, Gasthaus Engel 8.31 Uhr. Ankunft in den Schigebieten 8.50 Uhr Alberschwende 8.57 Uhr Egg Postamt 9.30 Uhr Schetteregg 9.00 Uhr Andelsbuch 9.20 Uhr Bergbahnen Mellau 9.35 Uhr Diedamskopf 9.50 Uhr Skilifte Schröcken 9.55 Uhr Warth Jägeralpe 9.55 Uhr Damüls Seilbahnen Abfahrt aus den Schigebieten 15.50 Uhr Damüls Seilbahnen 15.45 Uhr Warth Jägeralpe 15.50 Uhr Skilifte Schröcken 16.15 Uhr Schoppernau-Diedamskopf 16.30 Uhr Bergbahnen Mellau 16.50 Uhr Andelsbuch 17.00 Uhr Egg Postamt 17.10 Uhr Alberschwende Der sichere Skiblitz: Der Skiblitz-Fahrer kümmert sich um die richtige Winterausrüstung, Schneeketten usw. und fährt Sie sicher in den Bregenzerwald und zurück. Schüler können ohne die Er wachsenen Schi fahren gehen. Und etwas noch: Der Skiblitzfahrer trinkt nichts. Die erwachsenen Fahrgäste können also ruhig einen Einkehrschwung einlegen. Hier noch das Skiblitz-Telefon: 05518/2222-0 Die Marktgemeinde Lauterach unterstützt diese sinnvolle Einrichtung finanziell nun schon einige Jahre hindurch. Jene Gemeinden werden belohnt, in denen viele Fahrgäste zusteigen. Steigen also auch Sie um und ein in den Schibus »Skiblitz Bregenzerwald«. ■ Der regelmäßige Skiblitz: Ab 25.12.2002 bis 6.1.2003 täglich außer Neujahrstag am 1.1.03 Ab 12.1.2003 bis 2.3.2003 jeden Sonntag Semesterferien: 9.2.2003 bis 16.2.2003 täglich Bei weniger als 10 Fahrgästen endet der Skiblitz in Mellau. Sozialsponsoring Lauterach Anstelle von Weltspartagsgeschenken für Er wachsene unterstützt die Raiffeisenbank am Bodensee alljährlich soziale Einrichtungen. So wurde heuer ein Betrag von € 1.800,– an Mag. Otto Galehr als Obmann des Krankenpflegevereins Lauterach überreicht. »Besonderen Wert«, so Betr. oec. Werner Hagen, Prokurist der Raiffeisenbank am Bodensee, »legen wir auf die Hilfe vor Ort. Nicht nur im sozialen sondern auch im kulturellen, spor tlichen und schulischen Bereich geben wir auch während des Jahres unser Bestes.« ■ RATHAUSFENSTER 4-2002 7 Aus der Gemeinde Was ist der 22. September für ein Tag? Der »Europaweite Autofreie Tag« natürlich. Zu diesem Datum werden alljährlich die Europäer aufgerufen, ihr Auto möglichst nicht zu verwenden und als Alternative andere Verkehrsmittel zu testen. Von einem Autofahrverbot ist dabei nicht die Rede, eine Bewusstseinsbildung in Richtung Verzicht aufs Auto, dort wo es einfach geht, ist der Sinn dahinter. Der 22. September fällt natürlich immer auf einen anderen Wochentag, dieses Jahr war es ein Sonntag und gerade jener Sonntag, an dem die Bürgermusik ihr Mostfest auf dem Sternenplatz abhalten wollte. Es wäre eine tolle Kombination geworden, der »Aktionstag Autofrei« mit Fahrradrallye und Meilenlauf mit dem Mostfest, aber wegen Regen und kühlem Wetter musste das Mostfest leider abgesagt werden. Nicht abhielten ließen sich schließlich die Meilenläufer, die einen neuen Rundkurs im Unterdorf fünfmal zu durchlaufen hatten. Es waren wieder einige Spitzenläufer aus Vorarlberg am Start und kämpften um die attraktiven Preise. Hier die Ergebnisse: Meilenlauf Männer 7.200 m Ges 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 1 2 3 4 5 6 Name Stadelmann Forster Kresser Bernhauser Galler Dobler Rauser Unterkofler Grabherr Achberger Resssmann Posch Nothdurfter Bickel Ender Groß Schwärzler Hintermeier Rüdisser Rüdisser Kopf Salzmann Rusch Achberger-Troy Juen Kroiß Zlimnig Vorname Bruno Hubert Thomas Siegfried Horst Martin Werner Erich Thomas Gerhard Daniel Robin Karl Manfred Georg Gerhard Reinhard Kurt Gerhard Roland Robert Karin Annett Carmen Claudia Karin Birgit Verein SV Buch SV Lochau Saeco-Power-Team WSV Zumtobel Tri Team Lustenau LG Montfort Saeco-Power-Team Höchst LSG Vorarlberg Saeco-Power-Team Tri Dornbirn Dornbirn LSG Vorarlberg Tri-Team Lustenau TS Lauterach TS Gisingen Lauterach Bregenz Lauterach Hard Dornbirn ULC Dornbirn ULC Bludenz Hörbranz SC Gütle Schwarzach Bregenz JG 1978 1961 1975 1971 1969 1968 1958 1961 1960 1971 1979 1970 1938 1962 1986 1957 1957 1967 1956 1952 1962 1976 1970 1971 1965 1965 1969 Zeit 24:11,3 24:26,9 24:30,0 24:33,0 25:03,5 25:19,8 26:09,5 26:13,3 26:54,5 27:10,8 27:13,1 28:26,3 28:32,7 29:39,0 30:29,7 31:43,3 32:28,6 33:07,6 35:02,4 35:02,4 40:28,2 27:15,6 31:44,6 32:16,6 35:08,4 40:27,5 40:27,8 Klassenwertung M30 1 M40 1 M30 2 M30 3 M30 4 M30 5 M40 2 M40 3 M40 4 M30 6 M30 7 M30 8 M60 1 M40 5 M30 9 M40 6 M40 7 M30 10 M40 8 M50 1 M40 9 W30 W30 W30 W30 W30 W30 1 2 3 4 5 6 Joggerlauf MÄNNER 5.100 m Ges 1 2 3 4 5 6 Name Forster Sagmeister Zauner Ender Ruesch Bartel Vorname Reinhard Peter Heinz Stephan Manfred Michael Verein Klaus Götzis Koblach TS Lauterach Wolfurt Wolfurt JG 1959 1962 1953 1989 1976 1960 gelaufen 16:20,7 17:00,0 18:43,0 18:32,8 18:46,7 22:26,2 Handicapwertung 16:00,7 16:55,0 17:53,0 18:32,8 18:46,7 22:11,2 Joggerlauf FRAUEN 5.100 m 1 2 3 Ender Ender Galehr Margareta Katharina Mariann TS Lauterach TS Lauterach Bregenz 1991 1985 1960 19:11,3 22:03,1 23:13,2 19:11,3 22:03,1 22:58,2 8 RATHAUSFENSTER 4-2002 Aus der Gemeinde 3-Länder-Marathon … … am Bodensee – Ergebnis der Lauteracher Teilnehmer Nicht weniger als 41 Läuferinnen und Läufer waren in den Siegerlisten des 3-Länder.Marathons zu finden, der am Sonntag, 6. Oktober stattgefunden hat. Start war am Hafen in Lindau, Ziel das Bodenseestadion in Bregenz. Bei widrigen Wetterverhältnissen, es regnete ununterbrochen, wurde in Hard für den Halbmarathon gewendet, die Wende für die Volldistanz war dann in St. Margrethen. Marathon Frauen (42,195 km) von insgesamt 210 58. Lais Anna Maria Jg. 63 3:52.38,3 130. Nachbauer-Feuerstein Christine 72 4:21.02,5 Marathon Männer (42,195 km) von insgesamt 1140 46. Grabherr Thomas Jg. 60 2:57.45,3 144. Reiser Stefan 46 3:13.32,0 171. Weingärtner Rudi 48 3:16.27,3 333. Bitriol Thomas 61 3:30.08,6 369. Fehr Friedl 63 3:32.04,8 431. Volgger Andreas 59 3:36.05,3 476. Kessler Michael 59 3:38.54,4 522. Embacher Andreas 67 3:42.34,5 769. Embacher Thomas 67 3:58.18,2 785. Feuerstein Paul 72 3:59.14,0 985. Meusburger Günter 66 4:21.25,5 991. Strauss Michael 68 4:22.13,9 Halbmarathon Frauen (21,1 km) von insgesamt 512 26. Kurz Sabine Jg. 64 1:43.06,0 30. Pircher Bettina 69 1:43.39,6 48. Mathis Veronika 74 1:47.05,5 58. Siess Bettina 66 1:48.34,1 204. Kiene Edith 56 1:59.59,5 218. Künz Sabine 65 2:00.45,9 305. Lutzmayer Daniela 65 2:07.01,0 403. Böhler Klaudia 74 2:17.07,8 Halbmarathon Männer (21,1 km) von insgesamt 1218 217. Martin Oliver Jg. 66 1:35.24,0 245. Horner Michael 66 1:36.36,4 246. Konzett Christian 74 1:36.43,2 247. Romanin Roberto 66 1:36.45,3 250. Kienz Rainer 56 1:36.55,4 251. Sommer Gerald 62 1:36.56,4 342. Höfle Klaus 67 1:39.56,1 418. Hammerer Jürgen 80 1:42.02,8 461. Burger Markus 64 1:43.46,6 504. Grindling Herbert 57 1:45.12,8 603. Bernhard Walter 68 1:48.00,3 608. Lässer Elmar 66 1:48.04,7 625. Zwierschitz Thomas 69 1:48.00,3 639. Kassegger Gerald 63 1:48.15,3 708. Kleber Andreas 75 1:51.44,5 920. Konrad Christian 67 1:58.19,6 925. Ritter Karl-Heinz 68 1:58.39,3 1013. Rüdisser Gerhard 57 2:03.59,9 1100. Mager Andreas 68 2:10.19,8 Allen Läuferinnen und Läufern zu ihrer Leistung herzliche Gratulation. ■ Start Meilenlauf Leider hat die Zeitnehmung bei den Schülerklassen nicht funktionier t, daher können auch keine Ergebnisse veröffentlicht werden. Die Mädchen und Buben, die trotz widriger Wetterverhältnisse am Start erschienen, werden nochmals um Entschuldigung für diesen Ausfall gebeten. Aber auch viele Radfahrer begaben sich auf den Weg zwischen Lauterach, Wolfurt und Schwarzach, um am Fahrradquiz teilzunehmen, das diese drei Hofsteiggemeinden gemeinsam veranstalteten. Es gab schöne Preise zu gewinnen. »Bei schlechtem Wetter tun nicht so viele mit wie bei Mario Feuerstein aus Lauterach mit dem Hauptgewinn Sonnenschein und das erhöht meine Chancen« wird sich wohl auch der junge Lauteracher Mario Feurstein, Kirchstraße 30a gedacht haben und gewann tatsächlich den Hauptpreis, ein wunderschönes Fahrrad im Wert von 1000 Euro. Überglücklich nahm er das Fahrrad nach der Verlosung auf dem Fußballplatz der Rickenbacher Kickers vom Vorsitzenden unseres Umweltausschusses Dr. Klaus König, der die Verlosung moderierte, entgegen und testete es sofort auf der Heimfahrt. ■ Verlosung der Preise der Fahrradrallye RATHAUSFENSTER 4-2002 9 Aus der Gemeinde Lauteracher Kindersommer im Seniorenheim Über die Sommer ferien konnten durch eine Initiative unserer Ergotherapeutin Fr. Koch Anita eine Woche lang Kleingruppen mit Kindern gemeinsam mit den Bewohnern des Heimes basteln und malen. Da dies zum ersten Mal stattfand, waren die Gruppen sehr klein gehalten; trotzdem hat es allen sehr gut gefallen und die Bewohner waren von den Kindern begeistert. Solche Initiativen werden auch in Zukunft stattfinden, um die junge und alte Generation zusammenzuführen. ■ Malen unter Anleitung von Frau Koch Verabschiedung des Herrn Pfarrer Bereuter Am 29. August mussten wir Hrn. Pfarrer Bereuter schweren Herzens als unseren Seelsorger des Heimes verabschieden. Er hat trotz seines hohen Alters das Heim und seine Bewohner jahrelang im spirituellen Bereich betreut und war bei allen ein gern gesehener Gast. Hr. Pfarrer Bereuter hat mit Hilfe von Fr. Kapfer in unserer Kapelle jeden Monat eine Hl. Messe für die Bewohner abgehalten. Auf diesem Weg nochmals ein herzliches Vergelt´s Gott. Zukünftig wird Hr. Pfarrer Fitz die seelsorgerische Betreuung der Bewohner übernehmen. ■ Herr Pfarrer Bereuter und Frau Kapfer bei der Abschlussmesse Herbstfest im Seniorenheim Am 10. Oktober fand im Heim das Herbstfest statt. Neben zahlreichen Angehörigen konnten auch Hr. Bürgermeister Kolb, Fr. Sozialreferentin Vogel und Hr. Gemeindesekretär Rhomberg begrüßt werden. Neben Kuchen und Kaffee konnte man sich an Süßmost und Kastanien laben, und viele hilfreiche Hände sorgten für das Wohl der Bewohner und Gäste. Die herbstliche Dekoration wurde unter Anleitung unserer Ergotherapeutin Fr. Koch von den Bewohnern gestaltet. Die Feier wurde am Abend beendet und die Bewohner freuen sich bereits auf das nächste Fest. ■ Herr Bürgermeister Kolb begrüßt die anwesenden Personen 10 RATHAUSFENSTER 4-2002 Jubilare Herzliche Gratulation … … zur Goldenen Hochzeit Das Fest der Goldenen Hochzeit feierten kürzlich Roland und Anna Weiß, Jägerstraße 17 sowie Anton und Ingeborg Rupp, Kirchstraße 24. Roland Weiß hat als Mitglied der Gemeindever tretung wer tvolle Mitarbeit geleistet; besonders im sozialen Bereich liegt sein Engagement, wie z.B. beim »Essen auf Rädern«. Jubelpaar Roland und Anna Weiß mit Bürgermeister Elmar Kolb. Bundessieger für Ländle Metzg Klopfer Einen ganz besonderen Preis holte sich die Lauteracher Ländle Metzg Klopfer bei der im August 2002 stattgefundenen ÖFA in Wels. Brigitte Klopfer und Cornelia Immler als Vertreter des gesamten Klopfer Teams erreichten dabei unter zahlreichen, auch internationalen Teilnehmern den sensationellen Bundessieger in der Kategorie »Platten«. Mit jeweils einer Schinken-, Braten-, Kanapeeplatte und einer gemischten Platte stellten sie ihr per fektes Können unter Beweis und überzeugten mit ihren einmaligen Fähigkeiten. Wieder einmal ein Zeichen dafür, dass unsere Ländle MetzgBetriebe ganz Spezielles leisten. Die Ländle Qualitätsprodukte Marketing GmbH gratulier t herzlichst zu diesem großen Erfolg. ■ Bürgermeister Elmar Kolb gratulierte dazu sehr herzlich und überbrachte seitens der Gemeinde einen Geschenkskorb sowie im Auftrag des Landeshauptmannes einen großen Golddukaten. ■ Jubelpaar Anton und Ingeborg Rupp RATHAUSFENSTER 4-2002 11 Aus der Gemeinde Die Geschichte des Papiers 3000 v.Chr. fertigten die Ägypter aus der Papyrusstaude den ersten Schriftträger an. Der zweite Schriftträger aus dem Altertum ist Pergament, eine mit Pottasche oder Kalk behandelte und geglättete Tierhaut. Die erste Herstellung der Urform des heutigen Papiers im Jahre 105 n. Chr. wird dem Chinesen Tsai Lun zugeschrieben, welcher dafür verschiedene Pflanzenfasern und Hadern (Textilreste) ver wendete. Neuesten Erkenntnissen zufolge ist die Erfindung des Papiers aber schon um das Jahr 200 v. Chr. anzusetzen. Im 13. Jahrhundert wurden zur Zerfaserung der Hadern mehrhämmrige Stampfmaschinen, welche durch ein Mühlrad angetrieben wurden, eingesetzt. Es entstand die Bezeichnung »Papiermühle«. Ab 1670 wurden die Stampfwerke durch Zylindermaschinen, den »Holländern«, ersetzt. Heute verwendet man meist kontinuierlich laufende Mahlmaschinen. Die erste Maschine zur Papierherstellung wurde 1799 von dem Franzosen Louis Nicolas Robert erfunden. Mit dieser Urform der Langsiebmaschine war es erstmals möglich, eine beliebig lange Papierbahn zu erzeugen. thermischen Verwertung dem Produktionsprozess noch nützlich. Die ausgeschiedenen Fasern werden durch Frischfasern ersetzt, dadurch kann eine gleichbleibende Qualität des Produktes unter Einsatz von Altpapier erreicht werden. sung des Faser verbundes, ohne die Fasern selbst zu beschädigen. Der hier anfallende Grobschmutz (Spuckstoffe) wie Kunststoffe, Drähte, naßfestes Papier usw. wird entfernt. 2. Reinigung Der so vorbehandelte Faserstoff wird zunächst einer Dickstoffreinigung unterzogen. In Schleudern werden spezifisch schwere Verunreinigungen wie Heftklammern, grober Sand oder Glasteile ausgeschieden. In einem weiteren Reinigungsschritt werden flächige Textilgespinste und sonstige Fremdkörper abgeschieden. Anschließend werden in Kegelschleudern Feinsand, Füllstoffe, kleine Metallteile und ähnliches entfernt. 3. De-Inking Unter De-Inking versteht man das Entfernen der Druckfarben aus bedrucktem Altpapier. Als erster Schritt erfolgt das Ablösen der Druckfarbe von den Fasern, in der Regel durch Zugabe von ober flächenaktiven Substanzen. Als zweiter Schritt erfolgt die Entfernung der Farbpartikel aus der Stoffsuspension. Holz als Rohstoff Frischfaser: Zellstoff und Holzschliff Zur Gewinnung von Frischfaser werden Abfälle aus Sägewerken und Schwachholz aus der Waldpflege herangezogen. Der Anteil des Waldes an der Gesamtfläche Österreichs ist steigend. 83 Prozent des österreichischen Waldes sind Er tragshochwald. Nur 64 Prozent des jährlichen Zuwachses werden entnommen. Demzufolge ist in den Jahren 1986 bis 1990 eine Aufstockung des Holzvorrates um 3,6 Prozent zu verzeichnen. Verwertung von Altpapier Die Einsatzfelder für Altpapier sind die Produktion von Wellpapperohpapieren und Packpapieren, Faltschachtelkar ton und Pappe, Druck- und Schreibpapiere, Zeitungsdruckpapier sowie Hygienepapier. Das Verhältnis der in Österreich eingesetzten Altpapiermenge zur Produktionsmenge beträgt für die einzelnen Produktgruppen (Basis 2001): Faltschachtelkarton und Pappe Hygienepapiere Zeitungsdruckpapier Wellpapperoh- und Packpapiere Druck- und Schreibpapiere 92 90 78 65 13 % % % % % Altpapier als Rohstoff Sekundärfaser: Altpapier (Recycling) Der Einsatz von Altpapier als Sekundärfaserstoff nahm aus ökologischen und ökonomischen Gründen immer mehr zu, stößt aber irgendwann an technische Grenzen. Der Recyclingprozess ist nicht beliebig oft wiederholbar, denn die Fasern werden kürzer und brüchiger und müssen nach einer bestimmten Anzahl von Umläufen ausgeschieden werden. Auch dann sind sie als Energielieferant bei der Altpapier-Aufbereitung Bei der Altpapier-Aufbereitung dominieren im wesentlichen drei Verfahrensschritte: 1. Auflösen des Altpapiers Das Altpapier wird in Wasser suspendiert. Ziel ist die möglichst vollständige Auflö- 12 RATHAUSFENSTER 4-2002 Aus der Gemeinde Die Sammlung von Altpapier/-Verpackungen Das Sammeln von Papierverpackungen ist ökonomisch und ökologisch sinnvoll. Die gesammelten Kar tonagen werden zur Gänze in österreichischen Papierfabriken als Sekundärrohstoff eingebracht. Als Folge kann der Einsatz von Primärrohstoffen (zB. Holz) drastisch reduziert werden. In gleichem Maße wird wertvolles Deponievolumen eingespart. Im haushaltsnahen Bereich werden Papier verpackungen (Schachteln etc.) gemeinsam mit sonstigem Altpapier (Zeitungen, Illustrierte etc.) gesammelt. Die Deckel der Behälter für die haushaltsnahe Altpapiersammlung sind in der Kennfarbe rot gehalten. In Österreich werden jährlich rund 1,1 Mio. Tonnen Altpapier und -verpackungen, zum Großteil aus Anfallstellen in Handel, Gewerbe und Industrie gesammelt. Von dieser Gesamtmenge stammen rund 40 Prozent – für 1998 rund 445.000 Tonnen – aus der haushaltsnahen Behältersammlung, die mittels der rot gekennzeichneten Systembehältern erfolgt. Richtig Sammeln hilft Geld sparen Ablagerungen neben Papiersammelbehältern rühren oft von einer nicht sachgerechten Nutzung der Behälter her. Sachgerechte Nutzung bedeutet das Flachlegen von Papierverpackungen. Wenn Behälter durch lose eingebrachte Schachteln voll erscheinen, neigen die Sammler er fahrungsgemäß dazu, die Sammelware neben dem Behälter abzulagern. Dies hat wiederum zur Folge, dass weitere Sammler das Sammelgut ebenfalls dazustellen. Diese Ablagerungen neben den Behältern sind keineswegs ein ”Kavaliersdelikt”, sondern schaden vielmehr dem Ansehen der eigenen Gemeinde. Der Reinigungsaufwand wird im wesentlichen durch gemischte Über füllungen/ Verunreinigungen verursacht, das heißt, wenn z.B Sammler Schachteln mit anderen Altstoffen und Restmüll neben den Behältern abstellen. Diese können von den Sammelmannschaften nicht ohne weiteren Aufwand aufgeladen werden. Vermeiden Sie Fehlwürfe in der Altpapiersammlung! In den Sammelbehälter für Altpapier gehören: Zeitungen, Illustrierte, Prospekte (Telefon)bücher ohne Ledereinband Briefe, Schreib- und Kopierpapier Packpapier Papierverpackungen (Brot- Mehl-, Zuckersackerl) Schachteln (Schuhschachteln, etc.) flachgelegt aber nicht zerrissen! Keinesfalls dürfen eingeworfen werden: Kohle- und Durchschreibpapier (Restmüll) Thermo-Fax-Papier (Restmüll) Wachspapier (Restmüll) Milch- und Getränkeverpackungen (Box, BAG, Gelbe Tonne) Gebrauchte Papiertaschentücher, Küchenrollen, Hygienepapiere (Restmüll, Bioabfall) Abgelöste oder vorgeleimte Tapeten (Restmüll) Zellophan (Gelbe Tonne) Etiketten, Etikettenträgerpapier, Klebebänder, Abziehbilder (Restmüll) Windeln (Restmüll) Verschmutztes Papier (Restmüll) Nicht ordnungsgemäß restentleerte Verpackungen. ■ Einwurfzeiten bei den Container-Sammelstellen beachten Nicht ohne Grund wurden Einwurfzeiten bei den Altstoffcontainern festgelegt. Wenn Flaschen in der Nacht um 4 Uhr in die Container klirren, was alles schon da gewesen ist, dann ist das nicht so angenehm für die unmittelbaren Nachbarn. Dasselbe gilt auch für den Sonntag, an dem mehr die »Gläser klingen« als die »Flaschen klirren« sollten. Aber auch schon der normale Müllentsorgungsverkehr außerhalb der genannten Zeiten kann störend sein, wenn Autotüren knallen und Motoren aufheulen. Nehmen Sie also Rücksicht auf Ihre Mitbürger und halten Sie sich an die Einwurfzeiten von Montag bis Samstag 7 bis 20 Uhr. ■ Bei jeder Sammelstelle sind die Einwurfzeiten auf einer Tafel festgehalten. RATHAUSFENSTER 4-2002 13 Aus der Historie Besorgt um Feuer und Licht Es sind erst gute hundert Jahre her, als man in der Zeit der kurzen Tage das Vieh im Schein der Stalllaterne versorgte, als der über dem Herd offene Kamin den Funkenflug aufnahm, wenn die Hausfrau mit dem Schürhaken die Ringe zur Seite zog, um eine Pfanne auf das Feuer zu stellen und als am Sonntag Abend die Glut der Schollen in den Zuglöchern der Ofentüre blinzelte. Licht und Wärme wurden damals noch dem mehr oder weniger offenen Feuer abgerungen und trotz aller Vorsicht war die damit verbundene Feuergefahr keineswegs gebannt, wenn das Lichtlein im Kerzenstock, der auf dem Nachtkästchen stand, ausgeblasen war und man sich zur Ruhe legte. Da es aber offenbar auch da und dort an der nötigen Sorgfalt mangelte, sah sich das k.k. Land- und Kriminalgericht im November 1843 genötigt, folgendes Schreiben an die Gemeinde zu richten: Es wurde zur Kenntnis genommen, dass in holzverarbeitenden Werkstätten mit offenem Licht gearbeitet werde und so der eigene Besitz und der des benachbarten Hausbesitzers der Brandgefahr ausgesetzt ist. Es wird daher angeordnet, dass die genannten Handwerksleute für den Fall, dass das Licht in gläsernen Laternen nicht hell genug sei, sich entweder gläserner Lichtglocken oder anderer Lampen zu bedienen hätten. Offenes Licht sei strengstens untersagt. Es sei auch zur Kenntnis gekommen, dass bei Feuerstellen mit Holz und Brennmaterial sehr unvorsichtig und in Ställen und Stadeln bei offenem Licht gearbeitet, sogar auf Heuboden Futter geschnitten und mit brennender Tabakspfeife und sogar brennenden Zigarren an feuergefährlichen Orten hin- und hergegangen und gearbeitet werde. An solchen Orten, besonders in Mietshäusern müsse unvermutet Nachschau vorgenommen und das Nichtbefolgen zur Strafe gezogen werden. Die Gemeindevorstehung muss diesen Auftrag allgemein bekannt machen und insbesondere bei allen Tischlern, Zimmerleuten, Küfern, Wagnern und allen Holzverarbeitern unterschreiben zu lassen. Er ist auch den Mietern und Stallbesitzern zu eröffnen und unterschreiben zu lassen. Übertretungen sollen mit aller Strenge bestraft werden. Die Ortsvorstehung habe von Zeit zu Zeit persönlich Nachschau zu halten und über die Befolgung dieser Aufträge nach Verlauf des Jahres 1843 Bericht zu erstatten. Um ein zur Nachtzeit ausbrechendes Feuer rechtzeitig zu bemerken und »Feuerlärm« zu machen, wurden von der Gemeinde jährlich je zwei Nachtwächter angestellt. Die Sommernachtwache dauerte vom 24. April bis 1. November und die Winternachtwache von Allerheiligen bis Georgi.(23.4.) Nach der Kundmachung durch den Ausscheller konnten sich Interessenten mündlich oder schriftlich um dieses Amt bewerben. Am 26. Juni 1840 beschwerte sich das k.k.Land- und Kriminalgericht, die Nachtwache werde in der Gemeinde den Verordnungen und der Feuerordnung zuwider nur zur Winterszeit abgehalten. Über die Einhaltung hatte die Gemeindevorstehung bis Ende Juni Bericht zu erstatten. Am 24.11.1865 richtete Joh. Schobel ein solches Bittgesuch an die Gemeindevorstehung und begründete sein Anliegen mit folgenden Punkten: 1. habe er schon 16 1/2 Jahre Dienst versehen und während dieser Zeit 21 Feuersbrünste der Gemeinde angezeigt 2. sei er ein armer Mann und brauche notwendig etwas zu verdienen, stehe schlecht in den Lebensmitteln für seine Haushaltung und wolle der Gemeinde nicht zur Last fallen solange er etwas dazuverdienen könne. Er wolle getreu den Dienst er füllen, wie es einem braven Nachtwächter zusteht. Kerzenstock 14 RATHAUSFENSTER 4-2002 Aus der Historie den, werden zur Strafe 2 fl. abgezogen. Laut Kundmachung vom 16. und 22. April des Jahres 1871 wurde der Nachtwächterdienst wie üblich festgesetzt. Die beiden Bewerber Jos. Flatz und J.B.Ölz lehnten jedoch die Übernahme der Sommernachtwache ab, wenn sie nicht auch die Winternachtwache bekämen. Mit 15 zu 2 Stimmen wurde dem Antrag stattgegeben. Am 20. April 1873 lag nur eine Bewerbung für die Sommernachtwache vor und der Gemeindeausschuss bestimmte daher, wie auch immer das zu verstehen war, es müsse jeder Hausbesitzer eine Nacht selbst wachen. Im Oktober befasste man sich mit der Frage, ob die Winternachtwache wieder eingeführ t werden solle oder nicht. Stoppel, letzter Ausruf der Stunde um 3 Uhr im Außendor f bei Gemeinderat Künz, die letzte Stunde um 4 Uhr beim Vorsteher. Im Übrigen haben dieselben den Ausruf der Stunden im ganzen Dorf zu vollziehen.Der Nachtwächter ist fernerhin verpflichtet, bei einer allfälligen Feuersbrunst im hiesigen sowohl in einer benachbarten Gemeinde ungesäumt die Anzeige zu erstellen. Der Nachtwächter darf jedoch, wenn in einer auswärtigen Gemeinde Feuer ausbricht, sich aus der hiesigen Gemeinde nicht entfernen. Widrigenfalls derselbe diesen Instruktionen nicht nachkommen würde, verfällt jedesmal zur Strafe der betreffende Nachtlohn. Am 7.11.1873 reichte Joh.Bapt.Ölz folgendes Gesuch um Winternachtwache ein: Nach öffentlicher Bekanntmachung vom 2.d.M. hat jeder, der Nachtwache zur Winterszeit glaubt halten zu können, ein Gesuch beim Gemeinde-Vorstand einzubringen (schriftlich oder mündlich). Der Unterzeichnete Joh. Ölz, verehelicht zu Lauterach, zwar unbemittelt aber nach seiner Körperkonstitution eines Fußleidens nicht zu jeder schweren Arbeit tauglich und besonders im Winter als Taglöhner kleiner Verdienst, glaubt derselbe seines Ansuchens würdig zu sein, dass der löbliche Gemeindeausschuss ihm zum besseren Unterhalt der Winterszeit die Winternachtwächterstelle zukommen lasse, ohne dass er vielleicht Ansprüche an die Gemeinde machen müsse, was er zwar nicht hoffet. Bittwerber glaubt den Dienst zu verstehen, da er schon 8 Jahre als Nachtwächter in der Gemeinde gedient habe und zugleich mit Zufriedenheit des hw. Herrn Pfarrers und Kirchenrat das Kirchenopfer eingehoben und die Parth – Kirche (Empore, Anm.d. Ver fassers) bewahrt habe. Bittsteller glaubt diese drei Stellen, Nachtwache, Kirchenopfer und Parth – Kirche, wenn er sie statutengemäß allein besorge, so werde der Gemeindeausschuss eine angemessene Renumeration bezahlen, wofür er der Gewährung seiner Bitte in aller Achtung und hoffnungsvoll entgegensehe. Auch 1881 im Gründungsjahr der Freiwilligen Feuerwehr Lauterach bestellten die Gemeindeväter die Nachtwachen. ■ Küche mit offenem Kamin – Foto: Stadtarchiv Dornbirn / Sammlung Franz Beer Am 1. Mai 1866 lagen gleich vier Ansuchen um Sommernachtwache gegen den gewöhnlichen Gehalt von 4o fl. RW oder 35 fl. öW (40 Gulden Reichswährung oder 35 Gulden österreichische Währung ) vor. Die meisten Stimmzettel lauteten auf Johannes Ölz. Wegen Stimmengleichheit bestimmte das Los J.B.Vonach zum zweiten Nachtwächter. Auch im folgenden Jahr wurde die Winternachtwache zu den gleichen Bedingungen an zwei Bewerber vergeben. 1868 wurde die Sommernachtwache von abends 10 Uhr bis morgens 3 Uhr festgelegt. Bezahlung: 17 fl. 50 kr. Sollte einer der beiden Wächter eine Feuersbrunst in der Gemeinde oder in der Umgebung nicht mel- Die Gemeinde entschied sich, wiederum zwei Bewerber mit dieser Aufgabe um je 45 fl. ÖW zu betrauen, die sich an folgende Instruktionen zu halten haben: a) Vormitternacht von 9 bis 12 Uhr hat sich derselbe beim 1. Ausruf der Stunden um 9 Uhr im Unterdorf bei Joh. Gmeiner, Ausschuss, dem 2. Ausruf um 10 Uhr im Unterdorf beim Gemeinderat Stoppel, dem 3. Ausruf um 11 Uhr beim Gemeinderat Künz in Vollziehung zu bringen. b) Bei Nachmitternacht von 12 bis 4 Uhr: 1. Ausruf der Stunde um halb 1 Uhr beim Gemeindevorsteher Dietrich, 2. Ausruf um 1 Uhr im Unterdorf bei Joh. Gmeiner, Gemeindeausschuss, 3. Ausruf um 2 Uhr beim Gemeinderat RATHAUSFENSTER 4-2002 15 Kunst & Kultur Theatergruppe Rampenlicht Das war wirklich »der nackte Wahnsinn«, die letzte Produktion der Theatergruppe Rampenlicht, die im Oktober im Hofsteigsaal über die Bühne gelaufen ist. Und diese tonnenschwere Bühne, die gedreht werden konnte und wegen ihrer Dimensionen im Saal aufgestellt werden musste, war alleine schon ein Wahnsinn. Sie ist übrigens schon weitergereist nach Cham am Zugersee, wo die dor tige Theatergruppe ebenfalls dieses Stück auf dem Spielplan hat. »Ich bin ganz stolz auf meine Leute«, so nach der Premiere der RegisIm Bild v.l.n.r.: Martin Straßgschwandtner, Werner Moosbrugger, Gaby seur Reinhold Schillinger, Gschliffner, Rita Moosbrugger, Peter Weingärtner, Klara Kuster, ein Theaterprofi, der mit Lisbeth Dangel, Otto Dörler, Edith Penz den Amateuren der Theatergruppe Rampenlicht Theater auf höchauch die Kritik der vielen befreundeten stem spielerischen Niveau entwickelte. Theatergruppen fiel äußerst positiv aus Dem Publikum hat es gefallen, die hohen und sie gratulierten der Gruppe RampenBesucherzahlen sprechen für sich. Aber licht für ihre tolle Leistung. ■ »Alte Seifenfabrik« – erste Adresse für Ausstellungen Den Ausstellungssaal der Alten Seifenfabrik mit dem ursprünglichen Fabrikshallencharakter schätzen und nutzen immer mehr Künstler für ihre Ausstellungen. Der Saal war übers Jahr praktisch ausgebucht. Mannigfach war das Angebot der Aussteller und vermittelte somit die Vielfalt künstlerischen Schaffens. »Wir wollen besonders jungen kreativen Menschen und Künstlern die Gelegenheit geben, in diesem Saal mit einer Ausstellung ihre Schaffenskraft der breiten Öffentlichkeit darzustellen«, so Kulturamtsleiter Christof Döring. Die Ausstellungen sollen Auseinandersetzung mit Kunst bieten, Freude und Zugang zum Kreativen vermitteln. Das bot auch die Ausstellung »Fünf Künstler – fünf Welten« im November. Der Kulturamtsleiter konnte in seiner Begrüssung neben den fünf Künstlern eine überaus große Zahl an Besuchern willkommen heißen. Prof. Mag. Gerhard Winkler hob in seiner Vernissagerede die Vielseitigkeit dieser Künstler bzw. die Vielfalt der ausgestellten Objekte hervor: Dolores Unterschweiger Malerei - Gisbert Dalpra Malerei und Objekte aus Stein – Claus Har tmann Skulpturen aus Marmor – Heinz Hartmann Klassizistische Malerei – der Lauteracher Edi Javornik Plastische Malerei. Reservierungen für das nächste Jahr zeigen, dass Ausstellungen und somit Kunst einen fixen Platz im Lauteracher Kulturgeschehen eingenommen haben. ■ Die Aussteller »Fünf Künstler – fünf Welten« ihre Schaffenskraft Saal der »Alten Seifenfabrik« – ein Raum für Kunstbegegnung 16 RATHAUSFENSTER 4-2002 Kunst & Kultur 2B – im Dialog Barcelona – Bregenz – International Bildende Kunst im Rohnerhaus Die Aufgabe, in einem Kunstmuseum Vergangenes dem Heute gegenüberzustellen, ist wichtig, reizvoll und lehrreich. Man sieht, die Kunst ist geblieben, nur Darstellung und Verhalten ändern sich. Die Kulisse im Zeitwandel. Aufruf! Wer macht mit … … bei der Hobby- und Kreativausstellung … … Mai 2003 im Hofsteigsaal? Manana museal Heute und Morgen, museal Unser Leitbild 2002, Kunstgeschichten aus dem Lebensraum Vorarlberg, öffnen wir für unsere Museumsfreunde mit einer Sonderausstellung zeitgenössischer Künstlerschaft: Bregenz trifft Barcelona. Es gibt eine Reihe von reizvollen Begegnungen, Bekanntschaften, etc. Erlebnisse zählen auch dazu. Die Ausstellung im Rohnerhaus, wo zwei große Kulturlandschaften, nämlich die von Bregenz und jene von Barcelona mit ihren großen Traditionen gegenüberstehen, zählt sicher auch zu den reizvollen Begegnungen. Auf der einen Seite Bregenz, eingebettet in eine der ältesten Kulturlandschaften Europas, auf der anderen Seite Barcelona, das man die Wiege der Moderne nennt. Man rufe sich die Neuerer der Kunst, eingangs des letzten Jahrhunderts in Erinnerung: Gaudi, Miró, Picasso, Gris, Dali. Die katalonischen Namen, die heute im Rohnerhaus auftauchen, repräsentieren Barcelonas neue Zeit, die Zeit der PostModerne. Sie sind namhafte Repräsentanten ihrer Stadt und präsentieren diese eindrucksvoll. In unterschiedlicher Sprachlichkeit und Malstilen zeigen sie fast die Bandbreite der modernen Ausdrucksformen. Fructuoso, Barnils, Xaro de Castillo, XAM, Amat, Collado, Pasqualotto, Millá verbindet ihre Kreativität, doch ihre Berichte über die heutige Zeit lassen deutlich erkennen, wie unterschiedlich der sprachliche Rahmen in der modernen Kunst sein kann. Auch in Bregenz ist eine Künstlerschaft, die sich dem Zeitgeist nicht verschließt, sondern sich den modernen Ausdrucksformen öffnet und Zeitgeist manifestiert: Marion Mathà, Alexandra Wacker, Paul Renner, Erich Smodics, Hasso Gehrmann, Edgar Leissing. Unsere Repräsentanten des heutigen Bregenz mit ihren Eigenarten gegenüber zu stellen einer Künstlerschaft aus mediterranem Raum, wird sicher eine reizvolle und interessante Auseinandersetzung für den Betrachter sein. Wir glauben, damit auch einen Beitrag zur Verständigung von sprachlich verschiedenen Regionen des vereinten Europas zu leisten. Ein großes Publikum wird die Leitung des Rohnerhauses für ihr uneigennütziges Kulturprojekt ohne Profitaussichten sehr freuen und ihren Willen für die Zukunft stärken. Die Presse, die öffentliche Hand, vor allem die Städte Bregenz und Barcelona laden wir ein, diese Ausstellung zu beachten und bekannt zu machen. Die Ausstellung ist vom 6. November 2002 bis 5. April 2003 an den gewohnten Öffnungszeiten zu besichtigen. Wegen fehlender Budgetmittel ist die Präsentation eines Kataloges nicht möglich. Die persönliche Betrachtung der Kunstwerke ist ein unersetzliches Erlebnis der Sinne. Es kann durch keinen Katalog ersetzt werden. ■ Haben Sie ein kreatives Hobby und wollen Sie dieses präsentieren? Mitmachen ist hier gefragt! Melden Sie sich bitte unter: 6802-17, Christof Döring, Kulturamt Lauterach Anmeldeschluss: 31. Jänner 2003 ■ Agentur Belly … … vermittelt Latinobands aus Kuba Die in Lauterach neu eröffnete Agentur hat hervorragende Kontakte nach Kuba zu dortigen Bands. Solche Musikgruppen, die vornehmlich die derzeit sehr beliebte lateinamerikanische Musik von der Zuckerinsel repräsentieren, werden von der Agentur Belly nach ganz Europa vermittelt. ■ RATHAUSFENSTER 4-2002 17 Kunst & Kultur Schaffa, schaffa, Hüsle baua – Teil 2 von und mit Stefan Vögel & Maria Neuschmid Mo. 5.5.2003 LAUTERACH Hofsteigsaal >Nummerierte Sitzplätze< Di. 20.5.2003 LAUTERACH Hofsteigsaal >Nummerierte Sitzplätze< Di. 10.6.2003 LAUTERACH Hofsteigsaal >Nummerierte Sitzplätze< Beginn: 20.00 Uhr Einlass: 19.00 Uhr Die Fortsetzung einer einmaligen Erfolgsstory! Wenn Stefan Vögel und Maria Neuschmid in den Hofsteigsaal kommen, dann ist volles Haus angesagt. Ein Blick zurück: Mit über 50.000 Besuchern und ausverkauften Häusern ist »Schaffa, Schaffa, Hüsle baua...« das erfolgreichste Kabarett Vorarlbergs. Nun schreiben wir das Jahr 2002... fünf Lenze sind ins Land gezogen, seit Günther und Irene Battlogg in ihr neues Haus gezogen sind. Was ist seither geschehen? Die Fortsetzung des Erfolgskabaretts »Schaffa, Schaffa, Hüsle baua...« von und mit Stefan Vögel und Maria Neuschmid gibt es am Mo. 5. Mai, Di. 20. Mai und am Di. 10. Juni im Hofsteigsaal in Lauterach. Beginn ist jeweils um 20 Uhr. »Schaffa, Schaffa, Hüsle baua...« ist in Vorarlberg nicht irgendein blutleerer Spruch, sondern die oberste Bürgerpflicht. Denn tatsächlich bezieht »jeder körige Voradelberger« einen Großteil seines Stolzes aus dem Besitz eines eigenen Hauses. Und dafür opfert er zur Not alles: Sein Geld, seine Freizeit, seine Gesundheit, seine Ehe. Doch richtiges Bauen will gelernt sein. Günther und Irene Battlogg, Alemannen durch und durch, haben die anstrengendsten Monate ihres Lebens bereits hinter sich gebracht...! Freuen sie sich auf den zweiten Teil von Schaffa, Schaffa, Hüsle baua...! Wer also noch mehr über die Eigenar tigkeiten und Merkwürdigkeiten zum Thema »Von Traumhäusern und Hausträumern« informiert werden will, hat im Mai und Juni Gelegenheit dazu! Sichern Sie sich schon jetzt Karten im Rathaus bei Nicole Kraßnig. Stefan Vögel im Internet: www.komisch.com ■ Suchbild für unsere älteren Leser: »Schlifisolo« … … auf dem zugefrorenen Weiher im Flotzbach. Zur Ver fügung gestellt von Herrn Theodor Feßler. Wer zu diesem Bild etwas weiß, möge sich bitte bei Elmar Fröweis unter Telefon 64548 melden. ■ 18 RATHAUSFENSTER 4-2002 Aus der Gemeinde Tagesbetreuung für ältere Menschen … … in Hard und für die umliegenden Gemeinden Tagesbetreuung wird in einer großen, eigenen Wohnung im Altersheim Hard, Seestraße 37, angeboten. Die ausgezeichnete Lage der Wohnung und die kompetente Betreuung sind ein Garant für das Wohlbefinden der Tagesgäste. Tagesbetreuung bedeutet, dass Personen halbtags, ganztags, einmal oder mehrmals in der Woche in dieser Wohnung betreut werden. Der Tag ist strukturiert und den Bedürfnissen der Gäste und der Gruppe angepasst. Dadurch besteht die Möglichkeit für die Gäste einem möglichen Alleinsein während des Tages vorzubeugen Abwechslung zu erleben, Kontakte zu knüpfen, Aktivitäten mitzugestalten mögliche Gefahren durch die Nichtbetreuung zu Hause auszuschalten Die Angehörigen können beruhigt andere Angelegenheiten erledigen ihren Beruf weiter ausüben Entlastung für eine gewisse Zeit haben Der Einführungspreis von November 2002 bis Jänner 2003 beträgt € 6,– pro Stunde. Leih-Omas und -Opas gesucht Haben Sie Freude am Umgang mit Kindern? Möchten Sie gerne stundenweise Verantwor tung für Kinder übernehmen? Der Familienverbund vermittelt kostenlos Betreuungspersonen. Aus unserer Gemeinde gibt es etliche Anfragen, jedoch zu wenig vermittelbare Leih-Omas und -Opas. Frau Veronika Linder Tel. 05523/53953 wird Ihnen gerne Auskunft über diese verantwortungsvolle Beschäftigung geben. ■ Neues vom Scholloblättle Liebe Lauteracherinnen und Lauteracher! Wir haben uns entschlossen, nach einem Jahr aussetzen, die Tradition for tzusetzen und wieder ein »Scholleblättle« herauszugeben. Das geht nicht ohne die Mithilfe aller! Also bitte: Kugelschreiber oder Tastatur zur Hand und alle Hoppalas aufschreiben! Die Beiträge könnt ihr an folgende Adressen abgeben: Christoph Döring, Marktgemeinde Lauterach Tel. 6802-17 oder 0664/2802289 Mail: christof.doering@lauterach.at Ölz Karl, Hasenfeldstraße 16: Tel. 79654 oder 0664/2326882 Mail: oelz.karl@vol.at Auf viele lustige Beiträge freut sich die Redaktion. ■ Für weitere Informationen stehen ihnen Alwin Ender (Altersheimverwaltung Hard) unter Tel.: 05574/74 340-23 und Sissi Kainz (Verein Sozialsprengel Hard) unter Tel.: 05574/745 44 gerne zur Verfügung. ■ RATHAUSFENSTER 4-2002 19 Aus der Gemeinde Gesundheitstage in Lauterach – ein informativer Rückblick! Erika Kalb informierte über Kneipp, Frau Rederer Edeltraud stellte das Kneippturnen vor Danke dem Team der »Initiative Sichere Gemeinden« und dem IFS (Institut für Soziale Dienste) die über barrierefreies, bzw. menschengerechtes Bauen, Unfallverhütung im Alter, Rufhilfen, usw. informierten Netzwerk der Sozial- und Familieneinrichtungen in Lauterach näher zu bringen und andererseits Zusammenhänge zwischen Gesundheit und unserem Lebensstil aufzuzeigen. Dies geschah dann in Form von Vorträgen und einem Gesundheits- und Aktionstag. Die Schwerpunkte der Angebote waren richtige Bewegung, Ernährung, Entspannung, Freizeit und noch einiges mehr. Der Vortrag »Illegale Drogen« für Jugendliche und Eltern mit DGKP Harald Kaiser von der Suchtberatung Team MIKA und der Vor trag des Krankenpflegevereines Lauterach »Sind Impfungen sinnvoll« mit Prim. Günter Hächl wurden leider nicht so gut besucht, wie erwartet. Wir hoffen jedoch, dass die Besucher viel davon profitieren konnten und zufrieden waren. Zum Vor trag des Kneippvereines über Osteoporose erschienen wesentlich mehr Besucher und zum Schluss war sich sicher jeder einig an einem sehr interessanten lesen Sie auf Seite 22 bitte weiter! Sozialreferentin Martha Vogel, Bürgermeister Elmar Kolb und die Koordinatoren des Projekts freuen sich – hurra, der Gesundheits- und Aktionstag kann beginnen! Damit der Mensch sich wohl fühlt, müssen Geist, Körper und Seele im Einklang sein. Unter diesem ganzheitlichen Aspekt gingen die Gesundheitstage vom 2. bis 5. Oktober 2002 an verschiedenen Schauplätzen in Lauterach über die Bühne. Seit dem Jahr 2000 läuft das Projekt »Kommunikation und Vernetzung der Sozialen Dienste« in Lauterach. Daraus entwickelten sich die »Gesundheitstage in Lauterach«. Für die Koordinatoren des Projekts DGKS Sonja Kaiser (Krankenpflegeverein Lauterach), Dr. Hubert Dörler (prakt. Arzt), Mag. Angelika Stöckler (Ernährungswissenschafterin) und DSA Annette King (Gemeinde Lauterach) war einerseits wichtig der Bevölkerung das Gedächtnistraining »Schlauer Kopf« mit Heide-Ulla Drucker – tolles Angebot des Kneippvereines Lauterach für Senioren 20 RATHAUSFENSTER 4-2002 Aus der Gemeinde Margot Mohr und »ihre« Kinder von der Volksschule Dorf fiebern ihrem Auftritt entgegen, die gesunden Brötchen, die sie verantwortungsbewusst und liebevoll vorbereitet haben, zu verteilen. Schwangerschaftsberatung, Information zu Babymassage, Akupunktur und Homöopathie – all das gibt’s bei Hebamme Agnes Meyer Das Team des Eltern-Kind-Treff-Infantibus sitzt schon in den Startlöchern und wartet auf die Kinder, deren Eltern sich zum Thema Gesundheit in aller Ruhe informieren wollen. Der Krankenpflegeverein Lauterach informierte, während Dr. Hubert Dörler bei ca. 70 Personen den »Mini Gesundheitscheck« machte Die Mediathek in der Hauptschule Lauterach kann mit vielen Medien (Bücher, CDs, CD-Rom, Videofilme, usw.) zum Thema Gesundheit aufwarten Krankenpflegevereinsobmann Otto Galehr im Gespräch, während rundum die Leute sich informieren RATHAUSFENSTER 4-2002 21 Aus der Gemeinde / BORG Schüler entwarfen Flossenboot Jugendsachbearbeiterin, Alexandra Kolbitsch und allen anderen Helferinnen an diesem Tag nochmals vielen Dank und kurzweiligen Abend teilgenommen zu haben. Der erste Teil des Vor trages von Dr. Reinhard Spöttl befasste sich mit dem Thema: »Osteoporose – betrifft das auch mich«. Frau Elke Burger referierte trotz heiserer Stimme über den Aspekt der Bewegung und brachte mit ihren Übungen Schwung in die Gruppe. Frau Mag. Angelika Stöckler konnte das Publikum mit viel Wissenswertem über den Ernährungsaspekt fesseln. Zum Schluss überzeugte das Buffet des Kneippvereines aus Brötchen mit gesunden Gemüsetopfenaufstrichen, dass gesunde Kost nicht unbedingt fade schmecken muss. Der Gesundheits- und Aktionstag fand dann am Samstag, 5. Oktober in der Alten Seifenfabrik statt. Gut 120 Personen haben sich an rund 20 Ständen und Plätzen informiert und an Aktionen beteiligt. Die Finanzierung der Gesundheitstage wurde aus dem Budget für Familienprojekte der Gemeinde Lauterach bereitgestellt. Weiters gewähr te der Fonds Gesundes Vorarlberg eine Subvention. Vielen Dank für die Unterstützung. Am wichtigsten jedoch war sicher das persönliche Engagement aller beteiligten Vereine und Betriebe, wodurch die Durchführung des Projektes erst machbar wurde. Das Koordinationsteam und die Beteiligten erhofften sich überhaupt eine regere Beteiligung, die leider nicht eintraf. Bei der Kommunikation und Information stellten sich viele Mängel heraus (Plakate und Transparente fehlten, Falter kamen nicht an!). Trotz dieser vielen Fehler konnte zum Schluss der Veranstaltung ein positives Echo herausgehört werden. Laut Umfrage mittels Teilnahmekarten äußerten sich die Besucher durchwegs positiv zum Angebot des Aktions- und Gesundheitstages. An dieser Stelle auch ein Dank für die Beteiligung der Besucher! ■ Eine Gruppe bei der Messung der Antriebskraft des Flossenbootes Im Bionik-Unterricht (ein fächerübergreifender Unterricht von Biologie und Natur wissenschaften) erhielten die Schülerinnen und Schüler der 7. Klassen die Aufgabe, ein Boot mit Flossenantrieb zu bauen. Nach dem Vorbild der Natur entstanden interessante Modelle, deren Antriebskraft (maximal ein Newton) anschließend in der Wasserwanne getestet wurde. Zu der Aufgabe gehörten auch fertigungstechnische Arbeiten, die für AHS-Schüler normalerweise nicht zum Alltag gehören. ■ Projekttage in Brüssel Für die 8. Klassen organisier te Prof. Andreas Eder gemeinsam mit dem Europasekretariat ein EU-Projekt. Bereits im vorigen Schuljahr wurden den Schülern in den Fächern Geographie und Geschichte Grundkenntnisse über Geschichte, Organisation und Arbeitsweise der Europäischen Union vermittelt, wobei der Schwerpunkt auf aktuelle Entwicklungen, v. a. die anstehende Erweiterung um zehn Staaten, gelegt wurde. Am Beginn dieses Schuljahres ging es nun für ein paar Tage nach Brüssel, um die Institutionen zu besuchen, aber auch um Belgien besser kennen zu lernen und auch das gelernte Französisch ein bisschen anwenden zu können. Besucht wurden unter anderem die EUKommission und das Parlamentsgebäude. Im Plenarsaal des Parlaments konnten wir noch eine sehr interessante Debatte über das Problem des Menschenhandels mitverfolgen. Stadtbesichtigungen in Brüssel, Antwerpen und Brügge sowie ein Ausflug ans Meer sorgten für neue Eindrücke und Abwechslung und fanden großen Anklang bei den Schülern. ■ Unsere Schülergruppe in der belgischen Hauptstadt 22 RATHAUSFENSTER 4-2002 Hauptschule Besuch aus Bolivien Frau Karin Vogler ist eine Entwicklungshelferin der Bethlehem Mission Immensee in El Alto, einer Trabantenstadt von La Paz in Bolivien. Während eines Heimatbesuches fand sie Zeit, unseren ersten Klassen über ihr Leben und ihre Arbeit in Südamerika zu berichten. El Alto liegt auf dem Andenhochland in 4.100 m Höhe. Diese Stadt hält den traurigen Rekord der höchsten Armuts- und Analphabetenrate von Bolivien. Jede Familie hat im Schnitt sieben Kinder, die Arbeitslosenquote liegt bei 80%! Männer verdingen sich als Gelegenheitsarbeiter, Frauen unterstützen das Familieneinkommen mit Wäschewaschen und Gemüseverkauf. Die Kinder des von Frau Vogler betreuten Stadtteils sind großteils sich selbst überlassen, da die Mütter und Väter, in vielen Fällen auch die älteren Geschwister, den ganzen Tag außer Haus arbeiten oder Arbeit suchen, um wenigstens das tägliche Brot auf dem Tisch zu haben. Am schwierigsten ist die Ernährung: Sie bereiten sich selbst eine Mahlzeit, wenn sie aus der Schule kommen oder in Extremfällen essen sie erst, wenn abends ihre Eltern nach Hause kommen. Genauso wenig kümmern sie sich um ihre Schularbeiten. Die Häuser bestehen normalerweise aus 2 Zimmern, in denen es 2 – 3 Betten für die ganze Familie gibt, keinen Stuhl, in den wenigsten Fällen einen Kleiderschrank, oft keinen Tisch. Die Küche besteht aus zwei Kochplatten, mit Gas betrieben. Es gibt keine Möglichkeit zu heizen – und das, obwohl die Temperatur nachts sehr oft unter null Grad fällt. Im Stadtteil haben nur gerade 60 % Trinkwasseranschluss. Das heißt konkret: Knapp die Hälfte der Familien holt täglich das benötigte Wasser aus dem Quartierbrunnen oder von Nachbarn. Toiletten und Duschen existieren nur in wenigen Häusern, gewaschen wird mit kaltem Wasser. Dementsprechend sind die hygienischen Verhältnisse. Es gibt keine Gesundheitsstation oder Ärzte. Andere Dienstleistungen, wie Telefon, existieren nicht in dieser Zone. Wie kö


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Sam, 22. Oktober 2011 | Kuhn EDV

MARKTGEMEINDE Frohe Ostern! Der blühende Frühlingsstrauß auf dem Altar der Pfarrkirche drängt die düstere Szenerie der Karwoche in den Hintergrund. Er symbolisiert neues Leben und neue Energie in der Frühlingszeit. Setzen wir diese Energie zur Erhaltung des Friedens ein, der in den Familien und in der dörflichen Gemeinschaft beginnen muss, damit er sich in unserer gesamten Gesellschaft entwickeln kann. In diesem Sinne allen Lauteracherinnen und Lauterachern ein frohes und friedliches Osterfest. Ihr Bürgermeister Elmar Kolb Aus der Gemeinde Inhalt Gemeinde 2 4 4 5 5 6 8 10 15 15 19 44 Blick ins Gemeindegeschehen Frauen-Netzwerk Energieberatung Neujahrsempfang Schneeräumung Bürgerservicestelle Familiengerechte Gemeinde Jugendarbeit Neuvermessungen Fundamt Ehrung Gemeindebedienstete Sachregiester Blick ins Gemeindegeschehen mit auszugsweiser Berichterstattung aus der Gemeindevertretung und dem Gemeindevorstand. Der Bürgermeister berichtet im Rahmen des 2. finanziellen Zwischenberichtes zum Jahr 2002 von einer guten finanziellen Entwicklung. Überschüsse ergeben sich in bemerkenswerter Höhe von ca. € 175.000,– bei der Kommunalsteuer. Dies zeigt von einer positiven wirtschaftlichen Entwicklung der Gemeinde und der steigenden Beschäftigtenzahl in den Betrieben. Ein Managementplan zum Lauteracher Ried »Natura 2000« soll ein gemeinsamer Konsens über Landschaftspflege, Nutzung und Nutzungsverzicht zwischen Bewirtschaftern und Grundstücksbesitzern bringen. Die bestehende Verordnung zum Landschaftsschutzgebiet »Lauteracher Ried« wurde bis zum Ried 31.12.2007 verlängert. Eine Änderung ist eingetreten, dass der Leinenzwang für Hunde auf das gesamte Landschaftsschutzgebiet ausgeweitet wurde. Die planerischen Vorarbeiten für die Revitalisierung des Bleichegrabens mit der Errichtung des Radweges entlang der Lerchenauerstraße Richtung Klosterhof wurden fortgesetzt und werden nach Abschluss einem wasserrechtlichen Bewilligungsver fahren zugeführt. Bleichegraben Aktuelles 10 11 12 13 13 14 16 16 18 20 21 22 27 38 Suchbild Zum Andenken Rufhilfe Jubiläum Seniorenheim Nistkästen machen Rechnungsprüfer Gemeindearchiv Landbus Streuobstinitiative Das Gespräch Historisches: Brände Kunsthaus Rohner SPÖ-Kinderfasching Schulen 22 BORG 24 Musikschule Ve r e i n e 26 26 27 28 31 32 34 35 36 37 38 43 Frauenbund Guta Obst- und Gartenbauverein Krankenpflegeverein Feuerwehr Infantibus Bürgermusik Pfadfinder Männerchor Frauenchor Funkenzunft Faschingszunft Wirtschaftsverein Spor t 40 Tennisclub 41 Turnerschaft Die LKW-Zollabfertigung beim Zollamt Wolfurt / Güterbahnhof erfolgt an diesem Standort mit April dieses Jahres. Für die Ortsdurchfahrt der Gemeinde ergibt sich daraus keine Mehrbelastung, da die grenzüberschreitenden LKW’s über die Autobahn unter Benützung des Güterbahnhof-Anschlusses an die A 14 den Güterbahnhof zur Verzollung erreichen und dann durch Routenbindung über Dornbirn-Süd nach Lustenau / Schweiz gelenkt werden. Betriebe im grenznahen Raum wickeln ihre Verzollungen weiterhin durch Hausverzollungen ab und nehmen den Weg direkt Richtung Höchst / Lustenau. Dies betrifft vor allem Betriebe in Hard und in Höchst. Die Schüler der 3c Klasse der Hauptschule erstellten ein Schulprojekt »Gewässerqualität in unserer Gemeinde« und präsentieren dieses in den näch- 2 RATHAUSFENSTER 1-2003 Aus der Gemeinde sten Wochen in Wien im Rahmen eines österreichweiten Wettbewerbes. Das Schulprojekt entstand unter der Anleitung der Lehrer Elmar Drexel und Helgar Schobel. Wasserwerk nalen Entwicklungsplanes des Landes Vorarlberg (Studie Vorarlberger Landesregierung, Sept. 2001) bis zum Jahr 2020, auf Lauterach zugeschnitten, dargelegt werden. Danach soll das künftige Leistungsangebot und die dazu notwendigen Anforderungen analysiert werden. Es sollen Varianten dargestellt werden, die der Marktgemeinde Lauterach eine langfristige Bereitstellung von Sozialdienstleistungen in wirtschaftlicher und organisatorischer Hinsicht ermöglichen könnten. Dies sollte sowohl für den Bau als auch für den Betrieb eines möglichen »Sozialzentrums« gelten. Das Strategiepapier soll gemeinsam mit den verantwor tlichen politischen Vertretern als auch mit den zuständigen Sachbearbeitern erarbeitet werden und im September 2003 dem Gemeindevorstand oder der Gemeindevertretung vorgestellt werden. Die Vergabe der Ortskanalisation und des Straßenbaues »Schulstraße« wird an die Fa. Holdermann, Bludenz, zum Angebotspreis von € 442.820,– + Mwst. vergeben. Die Arbeiten wurden inzwischen aufgenommen. Die Straßen- und Schutzwegbeleuchtung entlang der Bundesstraße wird auf ihre Leuchtkraft und die anfallenden Betriebskosten untersucht. Das Kuratorium für Verkehrssicherheit übernimmt diese Aufgabe und die Gemeinde erwartet sich als Ergebnis eine wesentliche Erhöhung der Sicherheit bei den Fußgänger-Übergängen. Der neue Mitarbeiter im Bürgerservice, Herr Wolfgang Rainer, hat am 13. Februar 2003 die Fachprüfung für Standesbeamte bestanden und wird nun mit Elmar Fessler als Standesbeamter tätig sein. Erarbeitung eines »Strategiepapiers – Entwicklung der sozialen Infrastruktur in der Marktgemeinde Lauterach«: Entsprechend den Vorgesprächen im Gemeindevorstand und in der Gemeindevertretung wird ein »Strategiepapier – Entwicklung der sozialen Infrastruktur in der Marktgemeinde Lauterach« in Auftrag gegeben. Als wesentliche Zielvorgabe wird in diesem zu erarbeitenden Papier festgehalten, dass die Lauteracher Bürger langfristig im eigenen Dorf mit Sozialdienstleistungen versorgt werden können. In einem ersten Schritt soll das bestehende Angebot sozialer Dienstleistungen in der Marktgemeinde Lauterach strukturell dargestellt werden, der derzeitige Budgetaufwand aufgezeigt und eventuell betriebliche bzw. organisatorische Verbesserungen aufgezeigt werden. Weiters soll der künftige Pflegebedarf, auf Basis des regio- Schulstrasse Auf Antrag der SPÖ wird durch die Gemeindevertretung eine Resolution gegen den Transitverkehr im unteren Rheintal, speziell auch durch unsere Gemeinde, beschlossen. Ergänzend dazu stellt Dr. Klaus König den Antrag für eine wettbewerbsfähige Transportalternative auf der Schiene zu sorgen. Es werden sämtliche öffentliche Gebäude im Bereich von Verglasungen auf deren Splittersicherheit untersucht. Dies betrifft vor allem ältere Gebäude, wo diese Vorschrift zum Zeitpunkt der Errichtung noch nicht üblich war. Diese Untersuchung bezieht sich vor allem auf Schulen, Kindergärten, sonstige öffentliche Gebäude usw. In der Volksschule Dor f wurden entsprechend den Brandschutzvorschriften die notwendige Anzahl von Brandmeldern und Brandschutztüren im Stiegenhaus eingebaut. Gleichzeitig wurde ein Brandschutzplan mit Darstellung der Fluchtwege und den entsprechenden Verhaltensweisen im Brandfall in Auftrag gegeben. ■ Senioreheim RATHAUSFENSTER 1-2003 3 Aus der Gemeinde Frauen Netzwerk Vereinen, zu Frauenorganisationen und zur Gemeindepolitik. Für die Gemeinde Lauterach hat Frau Katharina Pfanner die Aufgabe der Frauensprecherin übernommen und würde sich freuen, Sie bei der ersten Veranstaltung am Montag, den 17.04.2003, um 19.30 Uhr, in der Alten Seifenfabrik, Lauterach, zum Thema: »Gesundheit durch Eigensinn« aus der Reihe »LUST am LEBEN« begrüßen zu dürfen. Katharina Pfanner Gesundheit und eine Beeinträchtigung ihrer Lebensqualität. Lebt die Frau hingegen in Übereinstimmung mit sich selbst, ihren Kräften und ihren Wer ten, erreicht sie eine schützende Gesamtharmonie von Seele und Körper. In diesem Vortrag geht es darum, wie es gelingen kann, eigene Interessen im Konflikt und Spannungsfeld mit unserem Umfeld durchzusetzen, nein und ja sagen zu können und mehr Selbstver trauen zu finden. Vor allem der Umgang mit Schuldgefühlen und unserem schlechten Gewissen wird ausführlich besprochen. Katharina Pfanner steht jederzeit für Auskünfte zur Verfügung und wird sich bemühen, die Anliegen der Frauen in unserer Gemeinde zu unterstützen. Tel. 05574/66050 e-mail: katharina.pfanner@gmx.at Jeden 2. Montag im Monat von 17 bis 18 Uhr können Sie gerne im Alten Kreuz, Bundesstr. 36, mit Katharina Pfanner persönlich Ihre Fragen / Probleme erörtern. ■ nennt sich die überparteiliche Initiative, die den Frauen im Land mehr Informationen, bessere Verbindungen, stärkeren Zusammenhang verschaffen will. Frauen-Sprecherinnen in fast allen Gemeinden des Landes setzen sich für Frauenfragen ein, sie haben Kontakte zu den Frauen in ihrer Gemeinde, zu Referent: Dr. Jürgen Stepien, DiplomPschologe Inhalt: Wenn die Frau immer wieder über die Grenzen der eigenen Kraft und Leistungsfähigkeit geht, weil sie nicht NEIN sagen will oder kann, weil sie Harmonie über alles liebt oder weil sie den anderen nicht wehtun möchte, der droht eine massive Gefährdung ihrer Energieberatung in Anspruch nehmen Zusammen mit den anderen Hofsteiggemeinden und Kennelbach bietet die Gemeinde Lauterach ihren Bürgern die Möglichkeit zu einer Energieberatung. Dabei erhalten Sie Tipps, neutrale Beratung zu Produkten oder Kontakte zu Spezialisten. Diese Beratung ist kostenlos und findet in der Ökowerkstatt, Wolfurt, Unterlinden 12 – Telefon 76580 statt. Die Zielgruppe sind Privatpersonen, die sich über die Möglichkeiten zur Einsparung von Energie bei Neubauten und bei Sanierungen informieren wollen, über Wahl der optimalen Bauteile, Gebäudedämmung, Heizung, Sonnenenergienutzung und vor allem natürlich auch Auskunft über alle Förderungsmöglichkeiten bekommen wollen. Die Energieberatung soll eine erste Anlaufstelle für ökologischen Wohnbau und energiesparende Althaussanierung sein. Die Statistik des letzten Jahres weist aus, dass aus Lauterach gerade einmal 12 Beratungssuchende den Weg in die Energieberatungsstelle gefunden haben. Damit liegen wir weit unter dem Durchschnitt in unserem Bezirk. Diese Statistik weist weiterhin aus, dass die Beratungsstelle zu 69 % ausgelastet war. Das heißt nichts anderes, als dass noch Die Energieberater für den Bezirk Hofsteig: v.l.n.r.: Stefan Küng, Josef Schallert, Johannes Schüssling, Dieter Feßler freie Kapazitäten zur Verfügung stehen, die es nur zu nutzen gilt. ■ 4 RATHAUSFENSTER 1-2003 Aus der Gemeinde Neujahrsempfang 2003 der Marktgemeinde Lauterach … alle Jahre wieder – und doch anders … … anders war diesmal die musikalische Umrahmung des schon zur Tradition seiner Neujahrsansprache auf das soziale Kapital in der Marktgemeinde Lauterach einging. »Zu diesem Sozialkapital gehören die Vereine mit ihren Funktionären. Das Miteinander im Verein, die Kontakte zu den einzelnen Vereinsmitgliedern, das Bilden von Freundschaften in einem Verein, das sind Beispiele für das soziale Kapital. Damit solche Vereine funktionieren, brauchte es engagier te Vereinsfunktionäre, solche, die heute Abend noch geehr t werden,« so Bürgermeister Elmar Kolb. Mit dem Wunsch, dass dieses Sozialkapital noch lange in der Marktgemeinde Lauterach erhalten bleiben möge, beschloss der Bürgermeister seine Neujahrsansprache und wünschte allen Funktionären ein glückliches und gesundes neues Vereinsjahr 2003. Anschließend nahmen Bürgermeister Elmar Kolb und Vizebürgermeister Mag. Karl-Heinz Rüdisser die Verleihung der Marktsiegel in Bronze vor: Emma Dietrich, Pensionistenverband Paula Meyer, Pensionistenverband Mag, Lothar Hinteregger, Bürgermusik Mag. Gerold Fischnaller, Bürgermusik Heinrich Hagen, Fw. Feuerwehr Peter Karg, Karateclub Karlheinz Kobald, Karateclub Nach den Ehrungen wurde zum Buffet geladen, das wie jedes Jahr vom Hofsteigsaalgastronom Reinhard Lässer mit seiner Crew kreiert wurde. Dabei konnten die Vereinsfunktionäre beim Smalltalk Vereinsgedanken austauschen oder eben das Sozialkapital stärken. ■ Die Geehrten mit Bürgermeister Kolb gewordenen Neujahrsempfanges für Vereinsfunktionäre im Hofsteigsaal Lauterach. Das offizielle Programm mit Ehrungen für verdiente Vereinsfunktionäre wurde heuer ausschließlich von verschiedenen Rhythmusgruppen der Bürgermusik Lauterach bestritten. Das Schlagwerk bestand zum Teil aus recht unkonventionellen Instrumenten, wie Kartonschachteln, Essbesteck oder einfach aus einem Tisch. Jedenfalls wussten die durchwegs jugendlichen Musiker unter der Leitung von Markus Lässer zu gefallen, und die zahlreich erschienenen Gäste waren von ihren Darbietungen begeistert. Nach der Begrüßung durch Christof Döring, der durch den offiziellen Teil des Abends führte, gedachte Bürgermeister Elmar Kolb zunächst zweier im letzten Jahr verstorbenen Vereinsfunktionäre: Hermann Scheiber (Ehrenobmann, Männerchor) und Harald Wakolbinger (sportlicher Leiter, Turnerschaft), ehe er in Schneeräumung Die Mannschaft des Bauhofes war in diesem Winter ca. 400 Stunden im Schneeräumungseinsatz. Der härteste Tag war der 4. Februar mit 16 Stunden ununterbrochenem Räumdienst. An die 80 Tonnen Split und ca. 10 Tonnen Streusalz wurden in diesem Winter auf Lauterachs Gemeindestraßen eingesetzt. Dies entspricht einem durchschnittlichen Arbeits- und Materialaufwand, obwohl der Winter Ende Jänner, anfangs Februar ziemlich hart zugeschlagen hat. Davor hatte es allerdings überhaupt keinen Schnee gegeben. ■ RATHAUSFENSTER 1-2003 5 Aus der Gemeinde Wichtiges aus der Bürgerservicestelle Reisedokumente Überprüfen Sie schon jetzt, ob Sie für die bevorstehende Urlaubszeit ein gültiges Reisedokument besitzen! Einzelperson: Ehepaar: je Kind: € € € 643,54 965,53 68,49 bei erhöhtem Medikamentenbedarf: Einzelperson: € 740,07 Ehepaar: € 1.110,36 je Kind: € 68,49 Pflegegeld Zentrales Melderegister Gemäß § 16 des Meldegesetzes hat das Zentrale Melderegister seit 01.03.2002 den Echtbetrieb aufgenommen, das heißt, dass örtliche Meldedaten gleichlautend auch im Zentralen Melderegister beim Bundesministerium für Inneres in Wien unter Wahrung des Datenschutzes gespeichert sind. Benötigen Sie aufgrund eines Unfalles oder einer Krankheit Pflege und Betreuung durch familieneigene- oder fremde Personen, so stellen Sie doch den diesbezüglichen Antrag auf Gewährung eines Pflegegeldes. Der jeweilige individuelle Bedarf ergibt die Höhe der Pflegestufe. Stufe Stufe Stufe Stufe Stufe Stufe Stufe 1 2 3 4 5 6 7 € € € € € € € 145,40 268,00 413,50 620,30 842,40 1.148,70 1.531,50 Fundamt Das neue elektronische Fund- bzw. Verlustbuch wird eingerichtet. Es soll die Geschäftsprozesse des Fundamtes optimieren – vor allem aber sollen durch optimale OnlineInformationen hohe Abgabe- u. Rückgabequoten erzielt werden. Die Highlights: Reduzierung vergeblicher Bürgeranfragen, aktive Einbeziehung der örtlichen Partner wie Gendarmerie, Verkehrsbetriebe, Einkaufszentren, reduzier ter Ver waltungsaufwand. Argumente, die den Bürger überzeugen: Online-Suche rund um die Uhr, qualifizierte Auskünfte, zeitnahe Information, standortunabhängige und bürgerdefinierte Suche, Einsparung von Zeit und Weg. Über den Start wie auch über die Online-Suche informieren wir auf unserer Gemeinde-Homepage »www.lauterach.at«. Bei der Antragstellung zum Bundes- oder Landespflegegeld ist ihnen das Sozialamt im Gemeindeamt gerne behilflich und leitet diesen dann auch eingeschrieben an die zuständige PVA bzw. an das Amt der Vbg. Landesregierung weiter. Das Pflegegeld ist in allen Stufen einklagbar. Pensionsangelegenheiten Fusion – mit 1.1.2003 wurden die Pensionsversicherungsanstalt der Angestellten und die Pensionsversicherung der Arbeiter zu einer PENSIONSVERSICHERUNGSANSTALT zusammengeführt. Der Sitz der Landesstelle ist in Dornbirn, Marktplatz 6, Tel. 05-0303-0 (zum Ortstarif), Fax 05 0303-39850, E-Mail: PVA-LSV@PVA.SOZVERS.AT, Internet: WWW.PENSIONSVERSICHERUNG.AT Krankenscheine Pensionisten/innen können Krankenscheine kostenlos bei der Info- u. Bürgerservicestelle im Rathaus gegen Rückgabe des alten Krankenscheinheftes abholen. NEU – auch jener Personenkreis, welcher von der Rezeptgebühr befreit ist. Richtsätze für Ausgleichszulage: a) Für alleinstehende Pensionisten b) Für ein Ehepaar € € 643,54 mtl. 918,13 mtl. Rezeptgebührenbefreiung Die Rezeptgebühr beträgt derzeit € 4,25 pro Medikament. Die Befreiung der Rezeptgebühr ist über Antrag an die Gebietskrankenkasse möglich, wenn nachstehende Einkommensrichtsätze nicht überschritten werden: Pensionistenausweis Für Fahrermäßigungen bei den österreichischen Bundesbahnen sowie beim Verkehrsverbund stellt der Personenschalter beim Bahnhof Bregenz gegen Erlag von jährlich € 25,40 und der Beibringung eines Fotos (einmalig) einen Pensionistenausweis aus, welcher berechtigt, Fahrermäßigungen zu beanspruchen. 6 RATHAUSFENSTER 1-2003 Aus der Gemeinde Voraussetzung ist bei Frauen die Vollendung des 60. Lebensjahres und bei Männern die Vollendung des 65. Lebensjahres oder ein Pensionsverhältnis. Seniorenausweis der Marktgemeinde Lauterach Gegen Beibringung eines Fotos kann ein Seniorenausweis, welcher zur Inanspruchnahme von verschiedenen Begünstigungen (Veranstaltungen in der Gemeinde, Seilbahnen, Theater, Museum, Ausstellungen, Schwimmbäder usw.) in der Marktgemeinde Lauterach sowie bei vielen anderen Gemeinden des Landes, bei der Info- u. Bürgerservicestelle beantragt werden. men, die Erreichbarkeit ist rund um die Uhr, Sie können bequem von zu Hause per Mausklick Ihre Steuerangelegenheiten erledigen, haben eine kostenlose Anwendung, ersparen sich die Beilagen wie Versicherungsbestätigungen und können sich zudem noch die Por tokosten sparen. Internetadresse www.bmf.gv.at, Rubrik »online-services« Anträge für die Durchführung des Jahresausgleiches sind nach wie vor bei der Info- und Bürgerservicestelle im Rathaus erhältlich. Abfertigung – NEU Der Nationalrat hat mit 12. Juni 2002 das »Betriebliche Mitarbeitervorsorgegesetz« beschlossen. Familienpass – Familienzuschuss Der Vorarlberger Landesregierung ist es ein Anliegen, den Stellenwert der Familie in der Gesellschaft zu stärken sowie entsprechend ideell und auch finanziell zu unterstützen, da sich auch die Lebenswirklichkeiten zahlreicher Familien durch Alleinerziehung, Erwerbstätigkeit beider Elternteile, Ehescheidungen, Überforderung in der Erziehung der Kinder etc. verändert haben. Deshalb gibt es zu Beginn des Jahres 2003 eine neue Broschüre, welche die Familienleistungen wie Kinderbetreuung, Familienzuschuss, Familienpass, Elternberatung, Erziehungs- und Jugendberatung, Familienticket Verkehrsverbund, Wochengeld, Kinderbetreuungsgeld bis hin zu steuerlichen Begünstigungen beinhaltet. Diese Broschüre erhalten Sie bei ihrer Bürgerservicestelle im Gemeindeamt oder im Internet unter www.vorarlberg.at. Wen betrifft die Mitarbeitervorsorge? Neue Arbeitsverhältnisse: Zwingend und automatisch betroffen sind grundsätzlich nur jene Arbeitsverhältnisse, deren vertraglich vereinbarter Beginn nach dem 31. Dezember 2002 liegt. Praktisch alle privatrechtlichen Arbeitsverhältnisse (Arbeiter, Angestellte, Lehrlinge, Journalisten, Schauspieler, Hausgehilfen, Hausbesorger, geringfügig Beschäftigte, fallweise Beschäftigte, Geschäftsführer von GmbHs soweit Angestelltenverhältnisse vorliegen) Ausgenommen sind: Volontäre und freie Dienstnehmer, Geschäftsführer mit Mehrheits- und Sperrminoritätsbeteiligung, Vorstandsmitglieder einer AG, Heimarbeiter, alle Dienstverhältnisse zu Ländern, Gemeinden und zum Bund Sonderbestimmungen: Landarbeiter und Bauarbeiter (BUAG) Befreiung von der Fernsprech-, Rundfunk- und Fernsehgebühr Für diese Befreiung gelten nachstehende Grenzbeträge: a) Haushalt mit 1 Person b) Haushalt mit 2 Personen c) Für jede weitere Person € € € 720,77 1.028,31 76,71 Art des Betriebes: Die Art des Betriebes hat keine Bedeutung. Bisherige Arbeitsverhältnisse – Beginn der Dienstverhältnisse vor dem 01. Jänner 2003: Bisherige, d.h. vor dem 01. Jänner 2003 bereits bestehende (begonnene) Dienstverhältnisse bleiben an sich im alten Abfertigungssystem, werden jedoch im Rahmen der Übergangsbestimmungen für Zwecke einer einvernehmlichen Übertrittsmöglichkeit ins neue System erfasst. Dazu gehören: Lehrverhältnisse, wegen Karenz, Präsenzdienst, ruhende Arbeitsverhältnisse, Arbeitgeberwechsel bei Betriebs(teil)übergängen mit oder nach dem 01. Jänner 2003 – Arbeitgeberwechsel innerhalb eines Konzernes. Pflegegeldbezieher(innen) werden nach Bescheidvorlage von den Grundgebühren befreit. Anträge sind bei jedem Postamt erhältlich. Finanzamt – Online Seit Mitte Februar 2003 bietet das Finanzamt den neuen Service der elektronischen Arbeitnehmer-Veranlagung für 2002 (L 1). Sie brauchen keine Amtswege auf sich zu neh- Bei Fragen oder für Hilfestellungen wenden sie sich bitte an die Bürgerservicestelle im Rathaus. ■ RATHAUSFENSTER 1-2003 7 Aus der Gemeinde Ich bin! Auch ohne Gewalt. ein Projekt, des »Diskussionsstammtisch für Familien« unter der Leitung von Sozialreferentin Martha Vogel das von den folgenden Lauteracher Familieneinrichtungen mitgestaltet wird: Volksschule Unterfeld, Volksschule Dorf, Hauptschule Lauterach, alle Kindergärten, Kleinkinderbetreuungseinrichtungen Cäferle und Rappelkiste, ElternvereinEltern-Kind-Treff Infantibus, Referate für Jugendangelegenheiten und für Familie, Soziales und Wohnungen der Marktgemeinde Lauterach in Zusammenarbeit mit der Landesregierung im Rahmen des Projektes »Familiengerechte Gemeinden« das zum großen Teil aus dem Budget Familienprojekte der Marktgemeinde Lauterach finanziert wird an dem jeder Mann, Frau, jedes Kind, usw. in Lauterach sich beteiligen kann (siehe Kontaktkästchen) Die Auseinandersetzung mit diesem Thema entstand an zwei Orten gleichzeitig, einmal im »Diskussionsstammtisch für Familien« – eine Arbeitsgruppe der Lauteracher Familieneinrichtungen mit dem Ziel wichtige Themen für die Familie in die (Lauteracher) Öffentlichkeit zu bringen, und bereits im Frühjahr 2001 in der Volksschule Unterfeld. In einer der ersten gemeinsamen Sitzungen einigte sich die Projektgruppe auf den Titel … Ich bin! Auch ohne Gewalt. … und auf die gemeinsamen Ziele des Projektes: Bewusstseinsbildung – Betroffenheit schaffen. Das Problem entsteht nicht erst in den Bildungseinrichtungen. Freiräume schaffen, Grenzen aufzeigen – Abreagieren – Bewegungsmöglichkeiten Konfliktlösungsfähigkeit entwickeln, Verantwortung übernehmen – Vorbildwirkung Die Aktivitäten im Rahmen des Projektes Ich bin! Auch ohne Gewalt wie Vorträge, Seminare, Workshops, Theateraufführungen, usw. erstrecken sich über das ganze Jahr 2003 bis ins Frühjahr 2004. Laufend werden wir über diese Veranstaltungen in den Ausblicken und im Rathausfenster berichten. Angesprochen sind nicht nur Kinder und Jugendliche, sondern auch Eltern, Großeltern, Lehr- und Bildungspersonen, Vereine, usw. Die Projektgruppe ladet alle Interessierten zur intensiven Auseinandersetzung mit diesem Thema zu unserer aller Wohl ein. Was bisher schon geschehen ist: Schule Unterfeld An der Schule Unterfeld befasst sich seit dem vergangenen Schuljahr 2001/02 eine Arbeitsgruppe intensiv mit der Thematik »SCHULE & GEWALT«. »MITANAND« Als verantwortungsbewusste LehrerInnen spüren wir auf Grund unserer langjährigen Er fahrung eine Veränderung und Verlagerung, sowohl was das Schüleralter betrifft, als auch in Bezug auf die Härte und Form der Gewaltbereitschaft unter Kindern und Jugendlichen. Konflikte und eine andere Meinung zu haben gehören zum Alltag, auch zum Schulalltag. Nur Konflikte müssen nicht immer mit Fäusten und Füßen ausgetragen werden. Wir wollen eine gewaltfreie Schule, wir wollen lernen andere Meinungen zu akzeptieren und andere Menschen in ihrer Andersartigkeit zu respektieren. Die Schule Unterfeld kann und will durch ihre Schulstruktur – achtklassige Volksschule und vierklassige Sonderschule mit Berufsvorbereitungsklasse – ihre Vorbildwirkung für ein MITANAND erhalten und ausbauen. An der Schule Unterfeld werden SchülerInnen von 6 bis 17 Jahren unterrichtet. Sie erleben einen Schulalltag, der von Toleranz und Gemeinsamkeit geprägt Bereits am 21. Jänner referierte Arno Dalpra, Leiter des Jugendzentrums Mühletor in Feldkirch, vor interessierten LehrerInnen und Eltern zum Thema »Formen der Gewalt und Reaktionen auf Gewalt«. Er unterschied zwischen Aggression und Gewalt. Aggression ist ein notwendiges Instrument, um sich behaupten zu können. Gewalthandlungen hingegen sind eine Form der Schwäche und Momente der eigenen Ohnmacht, weil die Täter (90% sind Männer) nicht gelernt haben, wie man andere Lösungsstrategien anwenden könnte. Arno Dalpra führte aus, dass von Männern ausgeübte Gewalt eine Folge der männlichen Sozialisation sei, da die Männer in der Erziehung der Buben weitgehend fehlen. Gewaltanwendung bedeutet immer eine massive Grenzverletzung, die sich in einer zerstörerischen Kritik durch Worte, durch Einschüchterung, Respektlosigkeit, Macht- oder Ver trauensmissbrauch, aber auch durch Androhung körperlicher Gewalt, Zerstörung von Sachgegenständen sowie durch sexuelle Gewaltanwendung manifestier t. Daher muss man von allen Erziehern – Eltern und LehrerInnen – eine klare Haltung zu diesen Gewaltformen verlangen, indem man Grenzen und Handlungen setzt: »Mit mir nicht!« – Arno Dalpra: »Kinder zu haben ist schon eine absolute Freude. Aber die Arbeit, die dahinter steckt, umgeht man oft gewissentlich!« Am 11. Und 12. März waren dann alle SchülerInnen in klassenbezogenen Workshops mit Brigitte Walk, Theaterpädagogin am Landestheater Vorarlberg, an der Reihe. In kurzen Spielszenen wurden Verhaltensweisen und körperliche Ausdrucksformen dargestellt. Ein Schüler dazu: »Spielen wir Kino!« Der Vortrag am 17. März 2003 »Gewaltige Musik« von Werner Hämmerle, selbst Lehrer an der Schule Unterfeld, führte den zahlreich anwesenden Eltern, LehrerInnen und einigen Jugendlichen die Hör- und Erlebensgewohnheiten vor. Die vorgeführten Musikbeispiele gingen allen unter die Haut und machten Eltern und LehrerInnen sehr deutlich, wie wichtig es ist sich hin und wieder bewusst mit dem »Sound« ihrer Kinder und Jugendlichen auseinander zu setzen. Der 18. März 2003 (von 10.00 bis 16.00 Uhr) wurde in der Aula unserer Schule zu einem Fest für alle SchülerInnen mit »Gewaltigen Liedern« von und mit Ulrich »Gaul« Gabriel, Musikprofessor und Geschäftsführer des »Spielboden Dornbirn«. Diese »gewaltigen Lieder« waren super starke Lieder und Songs, die zum ist, wie es auch die neu verfasste Schulordnung zum Ausdruck bringt. Ein Veranstaltungsprogramm, das die drei Säulen eines erfolgreichen Schulbesuchs - SCHÜLER - ELTERN - LEHRER - erreicht, bereichert das Schuljahr 2002 / 03. 8 RATHAUSFENSTER 1-2003 Aus der Gemeinde Mitsingen anmachten, und enthielten Texte mit manchmal eben »schlagendem« Inhalt. Ulrich Gabriel stimmte diese Lieder auf die jeweilige Altersstufe ab. Im Mai 2003 werden sich die LehrerInnen der Schule Unterfeld einer schulinternen Lehrerfortbildung zum zentralen Thema widmen. Gegen Ende des Schuljahres (Juni 2003 ) ist eine Theater woche mit allen SchülerInnen der Schule Unterfeld geplant. Darüber werden wir alle Interessierten noch genauer informieren und freuen uns heute schon auf einen zahlreichen Besuch der Aufführungen am Ende der Theaterwoche. Die Schule Unterfeld in Lauterach setzt Akzente, mit dem Ziel und dem Motto: »Wir sind eine Schule, in die man gerne geht !«. gleichgültig lassen. Wir suchen gemeinsam nach Lösungen: Was können wir beitragen, dass die Welt ein klein wenig friedlicher wird? Jugendreferat Lauterach Das Jugendreferat Lauterach startete dieses Projekt mit einer Veranstaltung für junge Mädchen, da ja gerade diese immer wieder der Aggression und Gewalt ausgeliefert sind. Oft erleben sie Situationen, in denen sie sich hilflos und bedroht fühlen, die ihnen Angst machen und deren Bewältigung sie sich nicht zutrauen. Deshalb fand ab 12. März ein Selbstverteidigungskurs für junge Mädchen im Gymnastikraum in der Hauptschule Lauterach statt. Dieser Kurs besteht aus 4 Einheiten zu je 2,5 Stunden, in welchen die jungen Mädchen gezielte Verteidigungsstrategien ohne viel Kraftaufwand erlernen und ihre gesunde Selbsteinschätzung gestärkt wird. Für den Herbst ist ein weiterer Selbstverteidigungskurs geplant sowie ein Selbstbehauptungskurs für Mädchen im Alter von 6 – 10 Jahren. Ab April finden dann einmal im Monat Filmund Diskussionsabende zu den Themen Gewalt/Aggression/Ich-Sein usw. statt. Über das weitere Programm bzw. die genauen Termine erhalten sie Auskunft im Jugendreferat Lauterach, Alexandra Kolbitsch, Tel.-Nr. 05574/6802-17 oder 0664/5115497 oder auf der Lauteracher Homepage. Weitere Termine: STOPP DER GEWALT! – eine Bildungsveranstaltung mit dem Publizisten Werner Fritschi, Luzern, über den Umgang mit Aggressionen bei Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen. Mittwoch, 23. April 2003 um 19.30 Uhr im Hofsteigsaal Lauterach Kosten: € 4,– (€ 6,– Paare) Aggression gehört zum Leben. Sie ist Teil des Menschen, damit er überlebt. Aber es kann umschlagen in Gewalt, Vandalismus, Zerstörung, Terrorismus oder Krieg. In einer offenen Gesellschaft wird dies zu einer Frage auf Leben und Tod. Ob radikale Kreise, ob religiös motiviert oder aus politischem Fanatismus, wachsende Aggressionen können gefährlich werden. Die Ursachen sind begründet in der Familienerziehung, in der Schule und ihrem Stoffdruck, im täglichen Stress, Lärm und der Hektik, in der medialen Infizierung, oder in einer persönlich ausweglosen Situation. Gewalttätigkeit darf uns nicht Elternverein Lauterach Der Elternverein der Pflichtschulen Lauterach´s bietet in Zusammenarbeit mit der Landesregierung Vorarlberg im Rahmen des Projekts Familiengerechte Gemeinde, »Ich bin! Auch ohne Gewalt«, folgenden Kurs für Schüler (Buben) der 2. Klassen Volksschule, an: Kurs zum Schutz vor Gewalt und Missbrauch: Termine: 1. Freitag Nachmittag, 13. und 20. Juni 2003, jeweils von 16.00 – 17.40 Uhr 2. Samstag Vormittag, 14. und 21. Juni 2003, jeweils von 10.00 – 11.40 Uhr Die Teilnehmerzahl ist pro Kurs auf max. 16 Buben beschränkt. Der Kurs findet im Vereinsraum »Alte Seifenfabrik« in Lauterach, Eingang Musikschule statt. Kosten: € 10,– pro Teilnehmer für 4 Einheiten à 50 Minuten. Die Anmeldung erfolgt direkt beim Elternverein. Genaue Modalitäten werden zeitgerecht bekannt gegeben. Ein Vortrag mit Hinweisen auf Erziehungsfragen. Viele von uns Eltern fühlen sich oft hilflos, ohnmächtig gegenüber den Kindern. Wir wollen unsere Kinder liebevoll und verständnisvoll erziehen, müssen ihnen aber auch Grenzen setzen. Viele Kinder fühlen sich stärker, größer als ihre Eltern. Sie verlieren dadurch ihren Halt, werden haltlos und ungehalten. In diesem Vor trag setzen wir uns mit Familienstrukturen auseinander um die Position der Eltern zu stärken, damit sie ihren Kindern Halt und Geborgenheit geben können. Der Vortrag beruht auf Erfahrungen in der Praxis, »dem Familienstellen nach Bert Hellinger« und Schülern und der eigenen, erlebten Wirklichkeit. Volksschule Dorf Auch die VS Lauterach-Dorf setzt sich intensiv mit dem Thema »Ich bin! Auch ohne Gewalt« auseinander. In einigen Klassen wird z.B. das Miteinander von Groß und Klein sehr geschätzt. Die älteren Schüler übernehmen »Patenschaften« für die Schulanfänger und ein gegenseitiges Helfen und Unterstützen wird von Anbeginn gefördert. 4. Klässler und unsere Kleinsten Kontakt »Familiengerechte Gemeinde« • Daniela Fink, Kindergarten Unterfeld, Tel. 77565, kindergarten.unterfeld@lauterach.at • Martha Vogel, Obfrau Sozialausschuss • Referat für Familie, Soziales und Wohnungen, Tel. 6802-16, annette.king@lauterach.at • Referat für Jugend, Tel. 6802-17, alexandra.kolbitsch@lauterach.at ■ Aber nicht nur die Kinder drücken die Schulbank, auch die Lehrpersonen beschäftigten sich am 15. 03. 03 einen ganzen Tag lang mit diesem Thema. Mit professioneller Hilfe wurde versucht für unsere Schule ein praktikables Sortiment an Problemlösungen und Strategien zur Vermeidung von »Gewalt« zu erarbeiten. RATHAUSFENSTER 1-2003 9 Aus der Gemeinde Offene Jugendarbeit in Lauterach Wie wichtig ein Treffpunkt für junge Leute ist, sieht man, wenn man einen Blick in den Lauteracher Jugendtreff Malibu wirft. Erfreulich viele junge Leute besuchen zum Teil regelmäßig den Lauteracher Jugendtreff im Hofsteigsaal um zu plaudern, Freunde zu treffen, im Internet zu surfen oder einfach um zu spielen. Es ist ein Treffpunkt ohne Konsumzwang, ein Treffpunkt mit vielen attraktiven Angeboten, welche in Zukunft noch ausgeweitet werden. Die Jugend bringt ihre Ideen, Wünsche und Interessen ein und sie beteiligen sich auch sehr an der Umsetzung. In Zukunft werden neben dem offenen Betrieb am Freitag und den gelegentlich stattfindenden Filmabenden noch Diskussionsrunden zu den verschiedensten Themen, wie Gewalt, Suchtverhalten, Sexualität, Arbeitssuche usw. stattfinden, welche zum Teil von Experten begleitet werden. Es sind darüber hinaus Besichtigungen und Ausflüge verschiedenster Art geplant. Am 12. März hat ein Selbstverteidigungskurs für Mädchen ab 12 Jahren begonnen. Anfang April wird der Jugendtreff renoviert und am 11. April findet dann eine supercoole Wiedereröffnungsparty statt, wo auch alle neugierigen Erwachsenen recht herzlich eingeladen sind, sich einmal den Treffpunkt ihrer jungen Leute anzusehen. Gleich anschließend am Samstag, den 12. April findet das Playstation-FIFA-Battle statt. Infos darüber erhalten alle Interessierten bei Alexandra Kolbitsch, Telefonnummer 74/6802-17 oder 0664/5115497. Über laufende Veranstaltungen im und außerhalb des Jugendtreffs kann man sich in Zukunft auch auf der Homepage: www.jt-lauterach.at (noch in Arbeit) informieren. Weitere Infos zur Jugendarbeit gibt es im Jugendreferat Lauterach Kolbitsch Alexandra • Tel.-Nr. 0664/5115497 • alexandra.kolbitsch@lauterach.at ■ Suchbild für unsere älteren Leser: »Schlifisolo« Zu unserem letzten Suchbild »Schlifisolo« konnten folgende Namen ermittelt werden: v.l.n.r.: 1 Herta Gasser, 2 Trudi Mattis, 3 Maler Loitz – Wolfurt, 7 Eugen Collini, 9 Ludwig Germann, 11 Ella Gasser, 12 Anton Hagen, 14 Josef Hörburger, 15 Paula Götze, 17 Zita Stoppel, 18 Theodor Feßler, 19 Elisabeth Willi, 21 Emma Götze Frau Dr. Erika Putzer-Bilgeri erinnerte sich mit Vergnügen daran, wie sie sich als Jugendliche auf dem zugefrorenen »Loamloch« im Flotzbach trafen und sich zwischen den aus dem Eis herausstehenden Schilfstumpen nach den Klängen aus dem Gramophon, den Maiers Marianne mitbrachte, vergnügten, aber auch daran, wie die Schlittschuhe immer wieder mit dem »Schlüssel« nachgezogen werden mussten und sich dabei so manche Pappendeckelsohle von den Schuhen löste. ■ 10 RATHAUSFENSTER 1-2003 Aus der Gemeinde Zum Andenken OAR Egon Huster ✝ Mit großer Betroffenheit und Trauer hat die Marktgemeinde Lauterach die Nachricht vom plötzlichen Ableben unseres ehemaligen Mitbürgers OAR Egon Huster erhalten. Egon Huster war trotz der Übersiedelung nach Bregenz in unserer Gemeinde eine sehr bekannte Persönlichkeit. In den Jahren des Aufbaues und der stürmischen Entwicklung der Marktgemeinde Lauterach wurde Egon Huster im Jahre 1950 in die Gemeindevertretung berufen. Bis zu seinem Ausscheiden im Jahre 1970 war er während seiner politischen Tätigkeit 5 Jahre als Vizebürgermeister und 10 Jahre als Gemeinderat in Funktion. Mit großer Verantwortung und großem Können war Egon Huster in der Gemeindepolitik tätig und Mitglied bzw. Obmann in verschiedenen Ausschüssen. Er stellte seine Kraft und persönliche Freizeit besonders in den Ausschüssen für Bau, Finanzen, Raumordnung und Sozialwesen zur Verfügung. Er war aber auch tätig bei der Linksseitigen Achwuhrkonkurrenz, als Mitglied des Prüfungs- und Landwir tschaftsausschusses. Bei der 1100-Jahr-Feier unserer Gemeinde im Jahr 1953 war Egon Huster für die finanzielle Abwicklung des damals weit über die Gemeindegrenzen ausstrahlenden Festes verantwortlich. Bei der Planung zum Umbau der Wienerstraße, heute die Bundesstraße L 190, hat er ebenfalls wesentlich mitgewirkt. Egon Huster war aber auch mit großer Initiative für die Lauteracher Landwir tschaft tätig. Er war Gründungsmitglied der Wassergenossenschaft »Riedgrabengenossenschaft Lauterach«, die große Verantwortung innehatte für die Funktionstüchtigkeit des Graben- und Entwässerungssystems im Lauteracher Ried. 15 Jahre war Egon Huster Finanzverwalter und hat immer Möglichkeiten und Wege gefunden für die erforderlichen finanziellen Mittel, damit die Wassergenossenschaft ihren Aufgaben nachkommen konnte. Wenige Wochen vor seinem Ableben saßen wir noch gemeinsam mit Lauteracher Landwirten und dem Obmann der Genossenschaft Werner Götze am Sitzungstisch um die Weichen für die Zukunft zu stellen. Umso mehr hat uns die Nachricht vom plötzlichen Ableben unseres Freundes Egon Huster mit Bestürzung und Trauer erfüllt. Der Bürgermeister verabschiedete sich mit Worten der Anteilnahme und des Dankes beim Auferstehungsgottesdienst in der Pfarrkirche St. Gallus. Er bedankte sich besonders herzlich für seine Mitarbeit in der Gemeindepolitik und den zahlreichen Institutionen der Marktgemeinde Lauterach. Ein Blumengebinde am Grabe war ein äußeres Zeichen der Dankbarkeit und der Verbundenheit. Die Marktgemeinde Lauterach wird Egon Huster ein stets ehrendes Andenken bewahren. ■ Harald Wakolbinger ✝ Mit Betroffenheit und großer Trauer hat die Marktgemeinde Lauterach die Nachricht vom plötzlichen Ableben unseres geschätzten Mitbürgers Harald Wakolbinger vernommen. Harald Wakolbinger hat sich neben der Sorge um seine Familie und seinem Einsatz in seinem Beruf auch sehr stark für öffentliche Belange vorbildlich eingesetzt. Seine Funktion in der Gemeindever tretung und seine Aufgabe im Besonderen für die Turnerschaft hat er in vorbildlicher Weise wahrgenommen. Harald Wakolbinger ist unter Bürgermeister Gebhard Greußing im Jahre 1970 in die Gemeindevertretung bestellt worden. Er war in zahlreichen Ausschüssen tätig und hat sein großes Wissen und auch seine berufliche Erfahrung in die Gemeindearbeit eingebracht. Im Jahre 1979 wurde Harald Waklobinger auf Grund seines Einsatzes und seiner Bereitschaft für die dör fliche Gemeinschaft zu arbeiten in den Gemeinderat berufen. Er war Vorsitzender in den Ausschüssen für Jugend- und Sport, Schule und Kultur und bekleidete dieses Amt mit großer Verantwor tung bis zu seinem Ausscheiden im Jahre 1992. In seiner Amtszeit hat er bei vielen Aktivitäten und Projekten mitgearbeitet, die das gesellschaftliche und kulturelle Leben unserer Gemeinde geprägt und gestaltet haben. Die Sporthalle bei der Hauptschule und die Bücherei wurden errichtet, der Hofsteigsaal wurde 1984 eröffnet, die Markterhebung im Jahr 1985 konnten wir gemeinsam feiern, die Sportanlage bei der Hauptschule wurde fertiggestellt usw. Die Organisation der Kultur tage, Spor tlerehrungen, viele Konzerte und Bälle, auch Hobbyausstellungen, waren besondere Höhepunkte in seiner Funktion als Gemeinderat. Harald Wakolbinger war auch für alle Vereine ein verantwor tungsvoller Ansprechpartner und hatte für Ihre Anliegen ein stets offenes Ohr. Auch vielen MitbürgerInnen war er während seiner Tätigkeit in der Gemeindepolitik ein kompetenter Ansprechpar tner; so wurde auch seine sachliche Mitarbeit über Parteigrenzen hinweg sehr geschätzt. Bürgermeister Elmar Kolb hat im Namen der Marktgemeinde Lauterach den Dank ausgesprochen im Bewusstsein, dass mit Harald Wakolbinger eine Persönlichkeit Abschied genommen hat, die das Leben in unserer Gemeinde viele Jahre mitgeprägt und mitgestaltet hat. Harald Wakolbinger hinterlässt eine tiefe und schmerzliche Lücke. Ein Blumengebinde am offenen Grabe war ein äußeres Zeichen unserer Anteilnahme, der Dankbarkeit und Wer tschätzung. Die Marktgemeinde Lauterach wird Harald Wakolbinger ein stets ehrendes Andenken bewahren. ■ RATHAUSFENSTER 1-2003 11 Aus der Gemeinde Rufhilfe Vorarlberg Agathe K., 69 Jahre, hatte es eilig auf die Jahrgängerversammlung zu kommen, sie wollte aber vorher auf eine erfrischende Dusche nicht verzichten. Aufgrund der Eile verzichtete sie diesmal ausnahmsweise die rutschfeste Matte in die Duschwanne zu legen. Und prompt passierte es: Sie rutschte aus, schlug auf dem Rand der Duschwanne so unglücklich auf, dass sie sich den Oberschenkelhals brach. Nachdem der erste Schmerz abgeklungen war und sie merkte, dass sie nicht mehr zum Telefon gelangen konnte, betätigte sie durch Knopfdruck ihre Rufhilfe. Sofort erklang die Stimme des Rotkreuzhelfers aus der Basisstation: »Frau K, ist ihnen etwas passiert?« Hilfe, ich bin gestürzt, mein rechtes Bein gehorcht mir nicht mehr!« Frau Agathe K. hatte einen Wohnungsschlüssel bei der Rotkreuzstelle deponiert, so gelangten die Helfer 8 Minuten später in ihre Wohnung, befreiten Agathe K. aus ihrer misslichen Lage und brachten sie ins Krankenhaus. Diese Geschichte zeigt, wie wertvoll die Rufhilfe sein kann. Die technischen Voraussetzungen sind denkbar einfach. Sie brauchen einen Festnetz-Telefonanschluss und eine Steckdose, an der die Basisstation angeschlossen wird. Den Handsender gibt es in Form eines Armbandes oder einer Halskette. Über eine sehr empfindliche Freisprecheinrichtung in der Basisstation hat der Verunglückte Kontakt zur Rettung. Bei einem Fehlalarm kann die Aktion an dieser Stelle auch unterbrochen werden. Kann kein Sprechkontakt hergestellt werden, weil die Person z.B. im Garten bzw. außer Rufweite der Basisstation verunglückt ist, wird automatisch die Rettung alarmiert. Die Helfer treffen bestens ausgerüstet innerhalb kürzester Zeit ein. Von der Kontaktperson in der Zentrale können auch in der Nähe wohnende Verwandte, Freunde und/oder Nachbarn informiert werden. Das kleine Gerät, wie eine Armbanduhr oder ein Halsband getragen, gibt den Senioren Sicherheit und Freiheit zurück. Hand aufs Herz: Haben Sie nicht auch von Geschichten gehört oder sogar selbst erlebt, dass jemand nach einem Sturz oder einer Bewusstlosigkeit erst Stunden später in lebensbedrohlicher Situation aufgefunden wurde? Oder noch schlimmer, dass jede Hilfe zu spät gekommen ist? Mit der Rufhilfe wäre es zu vermeiden gewesen. Was kostet nun die Rufhilfe? Mit einem monatlichen Betrag von € 32,– sind sämtliche Kosten abgedeckt: Die Installation der Apparate, Geräteservice und der Bereitschaftsdienst, alles ist im monatlichen Fixpreis inkludiert. Der Vorarlberger Sozialfond gewähr t alleinstehenden Beziehern eine Begünstigung von derzeit € 10,–, wenn folgende Voraussetzungen gegeben sind: Bezug einer Ausgleichszulage, alleinstehend und kein frei verfügbares Einkommen. Information und Anmeldung: Vorarlberg-Zentrale des Österreichischen Roten Kreuzes Feldkirch, Telefon 05522/77000-0. Vereinbaren sie einen persönlichen Präsentationstermin. ■ 12 RATHAUSFENSTER 1-2003 Aus der Gemeinde Herzliche Gratulation … … zur Diamantenen Hochzeit Das seltene Fest der Diamantenen Hochzeit feierten Hildegard und Othmar Rübl, wohnhaft in der Herrengutgasse 19. Bürgermeister Elmar Kolb gratulierte im Namen der Gemeinde mit einem Geschenkskorb. Er überbrachte auch die Grüße des Landeshauptmannes Dr. Herbert Sausgruber und der Landesrätin Frau Dr. Greti Schmid und übergab in deren Namen ein Sparbuch mit einem schönen Geldbetrag. ■ Aus dem Seniorenheim Adventkonzert des BORG Lauterach Am 9. Dezember hatte das Seniorenheim wieder neben dem Gesangschor auch etliche Instrumentalspieler zu Gast im Haus. Die vorgetragenen Weihnachtslieder brachten die Bewohner in eine vor weihnachtliche Stimmung. Auf diesem Weg nochmals ein Dankeschön. Adventsingen des BORG Weihnachtsfeier im Seniorenheim Am 23. Dezember fand die Weihnachtsfeier für die Bewohner des Seniorenheimes und der Seniorenwohnungen statt. Neben Herr Bürgermeister Kolb, Frau Sozialreferentin Vogel, Herr Pfarrer Fitz und Frau Sozialarbeiterin King konnten wieder zahlreiche Angehörige begrüßt werden. Trotz fehlendem Schnee konnte ein gemütlicher und besinnlicher Nachmittag gefeiert werden. Herr Bürgermeister Elmar Kolb und Frau Martha Vogel überreichen den Bewohnern kleine Weihnachtspräsente. Rezertifizierung QAP (Qualität als Prozess) Das Seniorenheim erlangte Ende des Jahres die Wiederzertifizierung im Rahmen des QAP´s. Damit stellt sich das Heim den vermehrten Anforderungen in Sachen Qualitätssicherung. Die Qualität betrifft sowohl die Bewohner als auch das Personal und ist ein fortschreitender Prozess, der alle zwei Jahre neu evaluiert werden muss. Mit der Zertifizierung beweist das Heim, dass es sich laufend mit der Qualität auseinandersetzt. ■ RATHAUSFENSTER 1-2003 13 Aus der Gemeinde Nistkästen selber machen! Jetzt brüten sie wieder, unsere gefiederten Freunde in der Natur. Am besten kann man die Vögel beobachten, wenn ihnen eine Nisthilfe im eigenen Garten zur Verfügung gestellt wird. Solche Vogelhäuschen kann jeder selber machen. Wichtig dabei ist, dass die Maße eingehalten werden, die je nach Größe der Vogelart differieren. Die Skizze zeigt einen grundsätzlichen Detailplan für einen Viereck-Nistkasten, pro »gewünschter« Vogelart wären jetzt nur noch die Maße aus der Tabelle auszusuchen. Tabelle für einen Viereckkasten, Maße in cm, Brettstärke 2 cm Teile 1 Vorderwand a b c O b d e a d a f g h i k A 14 24 5 2,8 rund 24 27 18 14 27 14 14 20 22 4 47 B 14 24 5 3,2-3,4 rund 24 27 18 14 27 14 14 20 22 4 47 C 14 24 5 4,5 hoch 3,0 breit 24 27 18 14 27 14 14 20 22 4 47 D 16 30 5,5 4,5-5,0 rund 30 34 20 16 37 16 16 22 26 4,5 58 E 18 35 6 6,5-7,0 rund 35 40 22 18 40 18 18 24 30 5 66 F 18 35 6 8,5 rund 35 40 22 18 40 18 18 24 30 5 66 G 25 44 9 12 rund 44 50 29 25 50 25 25 31 40 6 80 Flugloch 2 Seitenwand 3 Rückwand 4 Boden 5 Dach 6 Leiste/Eiche A = Blau-, Hauben-, Nonnen- und Tannenmeise B = Kohlmeise Trauer- und Halsbandschnäpper, Wendehals C = Gartenrotschwanz, Kleiber D = Star, Sperlingskauz E = Wiedehopf, Zwergohreule, Steinkauz F = Rauhfußkauz, Hohltaube, Dohle G = Waldkauz N = Nagel oder Schraube als Drehachse P = Arretierung (Nagel oder Drahtstift als Prison) L = Ablauflöcher (5 mm Durchmesser) Ö = Blechösen Seglerkasten Dem Mauersegler, eine inzwischen selten gewordene Schwalbenart, bringt ein ovales Flugloch einen Vorteil. Dazu bohrt man 2 nebeneinander liegende kreisrunde Löcher mit einen Durchmesser von 32 mm und feilt darauffolgend diese beiden Löcher zu einem Oval von 64 x 32 mm aus. Die Mitte des Flugloches liegt 5 cm unterhalb der Oberkante der Vorderwand. Die Kästen, möglichst mehrere, da der Mauersegler ein Koloniebrüter ist, befestigt man möglichst hoch unter dem Dachhimmel oder an Wänden mit guten Zu- und Abflugmöglichkeiten. 1 2 3 4 5 = = = = = Dach Seitenwände Boden Vorderwand Rückwand R = Riegel D = Nagel als Drehachse 14 RATHAUSFENSTER 1-2003 Aus der Gemeinde Neuvermessung … … für das Geographische Informationssystem (GIS) Die VKW vermisst im Auftrag der Gemeinde zur Aktualisierung der GIS-Daten gegen Ende des Frühlings oder anfangs Sommer alle in der letzten Zeit neu errichteten Bauwerke. Die Vermesser der VKW müssen dazu manchmal auch privaten Grund und Boden betreten. Die Grundstücksbesitzer werden gebeten, diese unumgänglichen Vermessungsarbeiten zuzulassen. Die Gemeindeverwaltung dankt im Voraus für das Verständnis. ■ Fundamt Lauterach – in eigener Sache Leider müssen wir immer wieder feststellen, dass täglich diverse Schlüssel beim Fundamt Lauterach abgeben bzw. als »verloren« gemeldet werden. Selten jedoch können diese wieder an die rechtmäßigen Eigentümer ausgefolgt werden. Um dem entgegenzuwirken , besteht die Möglichkeit, beim Fundamt Lauterach eine Schlüsselmarke gegen Erlag von € 1,00 Euro zu erwerben und diese am Schlüsselbund zu befestigen. Ein Missbrauch dieser Marke ist so gut wie ausgeschlossen, da die Anschrift des »Fundamtmarkenbesitzers« nur dem Fundamt bekannt ist. Durch den Erwerb dieser Schlüsselmarke, neben der eine laufende Nummer sowie die Anschrift »Fundamt Lauterach« eingraviert ist, ersparen Sie sich eine »Menge Ärger und Geld!!!« Auf zahlreiches Interesse hofft das Fundamt Lauterach ■ Fundamt jetzt auch im Internet Fundgegenstände, die in Lauterach beim Fundamt abgegeben worden sind, sind ab sofort im Internet aufgelistet. Die Internetadresse lautet: http://www.fundinfo.at/suche/?Mdt=80224 Diesen Link finden Sie auch in unserer Gemeinde-Homepage zum Reinklicken unter: www.lauterach.at/Bürgerservice/Fundamt. Fundinfo, wie diese Fundamtseite heißt, erleichtert die Suche nach Fundgegenständen wesentlich. Mit der Zeit werden auch Fundämter der umliegenden Gemeinden die Fundgegenstände in diese Seite stellen. Somit können Sie online nachschauen, ob Ihr verlorener Gegenstand in einem Fundamt der Umgebung abgegeben wurde. .at/ uterach www.la r vice/ se Bürger t Fundam Welches Fahrrad im Fundamt abgegeben wurde, kann ab sofort online im Internet nachgeschaut werden. ■ RATHAUSFENSTER 1-2003 15 Aus der Gemeinde Tragen die Rechnungsprüfer von unseren Vereinen eine Verantwortung? In Lauterach gibt es 53 Vereine und daher vermutlich über 100 Rechnungsprüfer. Ist es nicht toll, bei der Jahreshauptversammlung eines Vereins zum Rechnungsprüfer gewählt zu werden? Man steht für 20 Sekunden im Blitzlicht der Anwesenden. Die Arbeit bei der Prüfung der Aufzeichnungen beschränkt sich meist auf ein paar Stichproben von Belegen. Und weil die, so wollen wir es hoffen, mit der Buchhaltung übereinstimmen, wird dann ein schöner Satz gebastelt, der die Vorzüge des Kassiers herausstreicht. Bei der folgenden Jahreshauptversammlung steht man dann wieder ein paar Sekunden im Blitzlicht. Man liest diesen tollen Satz vor und fühlt sich wohl im Bewusstsein, ein wichtiger Mensch zu sein. Damit hat es sich bis zum nächsten Jahr. Hat es sich tatsächlich? Werfen wir mal einen Blick in das neue Vereinsgesetz 2002. Ich darf mich dabei auf die sogenannten »kleinen« Vereine beschränken, das sind jene, deren Einnahmen im Jahr weniger als eine Million Euro betragen (Mitgliedsbeiträge, Spenden, Subventionen, Einnahmen aus Geschäftstätigkeiten...). Der Rechnungsprüfer hat festzustellen, ob die Buchhaltung, die Gewinnermittlung und die Vermögensübersicht ordentlich und richtig sind. Das hört sich einfach an, erfordert aber schon eine bestimmte Kenntnis und einiges an Arbeit, um sichere Aussagen dazu treffen zu können. Nicht unbedingt bei Vereinen, deren Jahresbudget € 5.000 nicht übersteigt. Je höher das Budget, umso mehr Arbeit. Aber auch und besonders: Je geringer das Eigenkapital, umso mehr Vorsicht und mehr Arbeit. Wie soll man bei einer solchen Arbeit halbwegs sinnvoll vorgehen? Erlauben Sie mir, Ihnen in Form einer kleinen Checkliste ein paar Anhaltspunkte zu geben: Buchhaltung: Sind das Buchhaltungssystem und die Verantwortungsbereiche jener Personen, die damit befasst sind, so aufgebaut, dass ein ordentliches Rechnungswesen überhaupt möglich wird? Wer hat was wann und wie zu tun und wem gegenüber zu verantworten? Sind die Geschäftsfälle vollständig erfasst bzw. liegt jeder Buchung ein Geschäftsfall zugrunde? Da der Rechnungsprüfer üblicher weise Vereinsmitglied ist, kennt er viele dieser Geschäfte und kann gezielt stichprobenartig prüfen. Die Prüfung anhand des for tlaufenden Saldos des Kassabuches oder des laufenden Kontos sind eine Hilfe. Wurde in den Haupt- und Nebenrechnungen richtig gerechnet, die Daten richtig übernommen? Sind die Geschäftsfälle nach dem Datum sortiert (im Kasssabuch, im Journal)? Sind sie dem richtigen Konto zugeordnet? Ist also die Miete auf dem Konto Mieten erfasst oder etwa bei Instandhaltungen? Sind die Buchungen dort, wo sich aus dem Kontentext und dem Gegenkonto nichts Klares ergibt, entsprechend textiert? Hat der Verein Geschäfte mit seinen Mitgliedern/Funktionären abgeschlossen? Hier ist besonders kritisch zu prüfen, ob der Verein Geschäfte in dieser Art auch mit Fremden vereinbart hätte. Wurden die steuerlichen/sozialversicherungsrechtlichen Verpflichtungen im Zusammenhang mit wirtschaftlichen Geschäftsbetrieben oder auch Vereinsfesten wahrgenommen? geben? Kosten für den Vereinsraum, fürs Telefon, für den Ausflug,... Wie stark sind bei den einzelnen Posten die Abweichungen zum Vorjahr? Warum? Vermögensübersicht: Stimmt der Ausgangswert der einzelnen Vermögens- und Schuldposten mit dem Wert der vorjährigen Vermögensübersicht überein? Wie wird der Wer t von Gegenständen, die dem Verein geschenkt werden, bemessen? Sind alle Gegenstände des Vereins (Einrichtungen, Fahrzeuge, Baulichkeiten, aber auch Schulden gegenüber Banken, gegen Privatpersonen, gegenüber Unternehmen...) erfasst? Gebarung: Sind alle Ausgaben des Vereins so erfolgt, wie es die Statuten und das Gesetz verlangen? Dem Grunde nach und der Höhe nach? Haben nur die Personen die Ausgaben getätigt, die dazu lt. den Statuten berechtigt sind? Der Obmann, der Kassier... Sollten die Jahreseinnahmen grösser gewesen sein als die Ausgaben: Wofür ist dieser Gewinn verwendet worden? Und was droht, wenn diese Verpflichtungen nicht wahrgenommen werden? Im neuen Vereinsgesetz ist es klar ausgesprochen: Verletzt ein Rechnungsprüfer seine Verpflichtungen, indem er diesen nicht sorgfältig nachkommt, haftet er dem Verein (auch mit seinem Privatvermögen) für den daraus entstandenen Schaden. Die Ersatzpflicht beschränkt sich auf € 2 Millionen je Prüfung bei leichter Fahrlässigkeit. Bei grober Fahrlässigkeit ist die Ersatzpflicht auf € 10 Millionen beschränkt. Und die Ersatzpflicht kann nach der jüngsten Rechtssprechung nicht nur vom Verein, sondern auch von geschädigten Dritten in Anspruch genommen werden. Gewinnermittlung: Sind die Einnahmen geglieder t angegeben? Mitgliedsbeiträge, Subventionen, Spenden, Zinsen, Einnahmen aus Verkäufen, ... Sind die Ausgaben gegliedert ange- 16 RATHAUSFENSTER 1-2003 Aus der Gemeinde Es handelt sich hier also um ganz wesentliche Beträge. Und wie schaut es mit dem Risiko tatsächlich aus? Bei einem großen Teil der Vereine erreichen die Geschäfte nie solche Beträge. Es wird damit auch keine Schäden und damit Haftungen in dieser Größenordnung geben. Wenn dadurch Institutionen (Finanzamt, Sozialversicherung...), Unternehmen, Privatpersonen geschädigt wurden, haftet zuerst der Verein mit seinem eigenen Vermögen für diese Schäden. Problematisch kann es sein, wenn ihm dieses Vermögen fehlt. Bei Beurteilung der Frage, ob die Sorgfaltspflichten des Rechnungsprüfers verletzt wurden, ist die Unentgeltlichkeit seiner Tätigkeit zu berücksichtigen. Man wird also nicht von ihm verlangen können, dass er für die Prüfung eines kleinen Vereines eine Zeit von 14 Tagen aufwendet, wie es vielleicht ein Prüfer des Finanzamtes machen könnte. Und was ist nun für Sie als (potentieller) Rechnungsprüfer eines Vereins die Schlussfolgerung daraus? Vergewissern Sie sich vor der Übernahme dieses Amtes, ob der Verein nicht schon überschuldet ist, ob er noch »Eigenkapital« hat. Machen Sie sich vor einer solchen Prüfung einen kleinen Plan, in dem Sie Ihre Vorgangsweise festlegen. Welche Punkte werde ich wie intensiv prüfen. Prüfen Sie insbesondere Geschäftsfälle, in denen größere Verpflichtungen eingegangen wurden (Spielerkäufe, Investitionen...) Ziehen Sie im Zweifelsfall einen Fachmann bei, bevor sie die Entlastung aussprechen Und da echte Risiken vermutlich bei nicht mehr als 10% der Vereine gegeben sind, lassen Sie sich ruhig das nächste Mal wieder zum Rechnungsprüfer wählen. Denn Vereine sind ein wesentlicher Beitrag zum Sozialkapital unserer Gemeinde. ■ Gemeindearchiv Ist die Führung eines Gemeindearchivs für Fotos und alte Schriften sinnvoll? Altes Bildmaterial lager t in den Häusern oft unsachgemäß in Schachteln auf Dachböden oder in irgend welchen dunklen Ecken. Aber auch wohlbehütet in einem Schrank. Diese Bilddokumente sind in ihrer Erhaltung mehr oder weniger stark gefährdet, weil sie großen Temperaturschwankungen oder säurehaltigen Papieren ausgesetzt sind. In ein Archiv gebracht werden diese sorgfältig erfasst, in säurefreie Papiere eingeschlagen und in einem gut klimatisierten Raum professionell aufbewahrt. Daher: Alte Fotos oder Negative auf keinen Fall wegwerfen! Vielfach wurden alte Fotos und viel mehr alte Negative und alte Filme bei Räumungsaktionen in der Meinung weggeworfen, dass dieses Material wertlos und daher damit nichts mehr anzufangen ist. Die Gemeinde Lauterach möchte sich in Zukunft in Zusammenarbeit mit Dir. Elmar Fröweis und Adolf Ehrle verstärkt um solches Material bemühen. Denn es besteht der Wunsch, ein Bilderarchiv aufbauen und den Lauteracherinnen und Lauterachern die Möglichkeit geben, altes Fotomaterial professionell zu er fassen und zu lagern. In einem Datenbankprogramm werden alle Bilder digital erfasst, der Inhalt beschrieben und der Übergeber oder Besitzer vermerkt. Denn sollte jemand seine alten Fotos der Gemeinde oder Elmar Fröweis übergeben, wird dieser jederzeit auf dieses Bildmaterial zurückgreifen können. Klarer weise wollen sich die Leute nicht in jedem Fall von ihren alten Schätzen trennen. Die Gemeinde würde aber gerne von solchen Bildern Reproduktionen anfertigen und diese in das Archiv aufnehmen. Aber wo wären alte Familienbilder etc. besser aufgehoben als in einem gut geführten Gemeindearchiv? Übrigens: Alte Fotoalben sollten auf keinen Fall zerlegt oder Bilder daraus herausgenommen werden. Solche Alben sollten als Ganzes erhalten und archivier t werden. Foto-Reproduktionen würden ebenfalls ohne Entnahme gemacht werden. Sollte Leben in diesen Archivierungsgedanken kommen, würden nach Möglichkeit Ausstellungen geplant, an denen Vergrößerungen und Abzüge mit Hinweis auf die Überbringer oder den Besitzer ausgestellt werden könnten. ■ RATHAUSFENSTER 1-2003 17 Aus der Gemeinde Landbus Unterland mit Neuerungen Lauterach ist nach dem neuen Busfahrplan, der nun schon seit anfangs Februar gilt, unterschiedlich betroffen. Positiv ist, dass es nun wieder eine stündliche Verbindung nach Bregenz über die Harderstraße bei der Alma gibt. Es ist die Linie 11, die an der Hasenfeldgasse in der Nähe der Firma Wober star tet und eben über die Harderbrücke nach Bregenz und sogar ohne Umsteigen weiter nach Lochau, Hörbranz und Hohenweiler fährt. Die Linie 16 von Wolfurt nach Bregenz und zurück wurde auf Linie 21 umbenannt. Die Busse verkehren nach wie vor im Halbstundentakt, der Fahrplan hat sich lediglich um 1-2 Minuten verändert. Der Bustakt nach Bregenz wird inzwischen gut angenommen, das ist sehr erfreulich. Die Linie 21 nach Bregenz fährt im Halbstundentakt und verzeichnet erfreulicherweise eine steigende Fahrgastfrequenz Leider aufgelassen werden musste die Linie 18 und die alte Linie 21 von Hard über die Wälderstraße nach Wolfur t und weiter nach Dornbirn. Die Fahrgastfrequenz war einfach zu gering, obwohl dieser Bus morgens bei Schulund Geschäftsbeginn und auch mittags und abends gut angenommen wurde. Dazwischen sah es doch sehr mager aus. Allerdings besteht weiterhin die Möglichkeit, mit dem Bus von Lauterach nach Dornbirn und zurück zu kommen. Dazu muss man mit dem 21-er Bus bis zum Cubus Wolfurt fahren. Von dort geht es in der gleichen Minute weiter mit der Linie 13 bis nach Dornbirn. Umgekehrt von Dornbirn über Wolfurt nach Lauterach funktioniert das natürlich auch, die Busse warten immer auf die Umsteigegäste. Weiss/Wober), von wo der Bus als Linie 11 in Richtung Leiblachtal startet. Hier ein Beispiel: Montag bis Freitag im Halbstundentakt Linie 21 Abfahrt Montfortplatz Linie 21 Ankunft Cubus Wolfurt Umsteigen (Umsteigebus der Linie 13 wartet) Linie 13 Abfahrt Cubus Wolfurt Linie 13 Ankunft Dornbirn Bahnhof Weiter als Linie 50 (im gleichen Bus) Linie 50 Abfahrt Dornbirn Bahnhof Linie 50 Ankunft Lustenau Kirchplatz Linie 50 Ankunft Gaißau Grenze Minute Minute Minute Minute Minute Minute Minute 47 52 52 08 10 31 54 17 22 22 38 40 01 24 Ein bisschen schmerzt die Auflassung der Station Inselstraße der Linie 13, die früher über die Harderstraße nach Bregenz/Kennelbach/Dornbirn gefahren ist. Diese Linie 13 startet jetzt am Bregenzer Bahnhof und ist mit dem neuen 11-er Bus zu erreichen, der aber von der Haltestelle Schule Unterfeld über den Schäfferhof, Hard nach Bregenz fährt. Abschließend eine wichtige Botschaft an die Bewohner der Achsieldung: Auf mehrfachen Wunsch besonders seitens der Senioren aus der Achsiedlung hat die Gemeinde Lauterach von den Bus-Organisatoren gefordert, die Haltestelle Inselstraße wieder einzurichten. Das wäre frühestens beim nächsten Fahrplanwechsel gegen Ende dieses Jahres möglich und es wurde zugesagt, eine Aktivierung dieser Haltestelle ins Auge zu fassen. ■ Die Linie 18 von und nach Hard gibt es weiterhin, allerdings fährt der Bus anstatt weiter nach Wolfurt/Dornbirn jetzt zur Station Hasenfeldgasse (Nähe Fa. Gebr. 18 RATHAUSFENSTER 1-2003 Aus der Gemeinde Gemeindebedienstete wurden geehrt 2. Oktober 1972 bei der Gemeinde Lauterach eingestellt. Nachdem er die Prüfung zum Wassermeister erfolgreich absolviert hatte, baute Hammerer’s Tone die Wasser versorgung in Lauterach auf. Wasser, ein kostbares Gut, das heute für jeden Lauteracher fast wie selbstverständlich zur Verfügung steht. Aber wehe, wenn einmal kein Tropfen fließt, wenn der Wasserhahn geöffnet wird, dann ist Tone ein gefragter Mann und auch immer sofort zur Stelle. Drei Mitarbeiter traten in den Ruhestand über und wurden ebenfalls für ihren langjährigen Einsatz bei der Gemeinde geehrt. Das sind: Herr Hubert Gantner, ein gebürtiger Montafoner aus Gaschurn arbeitete seit 1994 im Gemeindebauhof. Hubert ist gelernter Schlosser und konnte in den letzten Jahren sein handwerkliches Geschick zeigen. Er ist am 31.10.2002 in den wohlverdienten Ruhestand getreten. Herr Hermann Greußing sen. ist gelernter Kfz-Mechaniker und arbeitet seit 1990 im Gemeindebauhof. Er war neben den allgemeinen Arbeiten im Bauhof im wesentlichen für den Fuhrpark und dessen Instandhaltung verantwortlich. Seit einigen Jahren war Hermann auch als Kontrollorgan für die Feuerbeschau in der Gemeinde zuständig. Davor war Hermann fast 20 Jahre lang selbständiger Kaufmann. Er ging am 31.12.2002 in Pension. Mit einem herzlichen Dankeschön für die geleistete Arbeit im Gemeindedienst und mit den besten Wünschen, vor allem für viel Gesundheit für den neuen Lebensabschnitt wurden die beiden langjährigen Mitarbeiter verabschiedet. Frau Rosi Steger war maßgeblich an der Gründung und am Aufbau des Mobilen Hilfsdienstes in unserer Gemeinde beteiligt. ■ v.l.n.r. Gemeindesekretär Elmar Rhomberg, Anton Hammerer, 30-jähriges Dienstjubiläum, Hubert Gantner und Hermann Greußing als »Jungpensionisten«, Bürgermeister Elmar Kolb Anlässlich der Weihnachtsfeier für die Gemeindebediensteten am 20. Dezember 2003 im Hofsteigsaal konnten Bürgermeister Elmar Kolb und Gemeindesekretär Elmar Rhomberg Herrn Anton Hammerer zu seinem 30jährigen Dienstjubiläum gratulieren. Herr Anton Hammerer, von Beruf Wasserleitungsinstallateur, wurde von Bürgermeister Gebhard Greußing am Rosi Steger vom Mobilen Hilfsdienst tritt ebenfalls in den Ruhestand über RATHAUSFENSTER 1-2003 19 Streuobstinitiative Hofsteig Dank an unsere treuen Kunden Unser Hofsteiger Gemeinschaftsprojekt zur Erhaltung der Hochstammbäume durch verbesserte Nutzung konnte dank treuer Kunden, die regelmäßig den Apfel&Birnensaft anderen importierten Mischsäften vorziehen, das erste Jahr erfolgreich bestehen. Die Vorjahresmenge konnte erfolgreich vermarktet werden.


0 Rathausfenster 2003 02
Sam, 22. Oktober 2011 | Kuhn EDV

MARKTGEMEINDE Bürgermeisterwechsel im September 2003 Am 1. Jänner 1978 hat Elmar Kolb das Amt des Bürgermeisters in unserer Gemeinde übernommen. Nach mehr als 25jähriger Dienstzeit wird Elmar Kolb im September dieses Jahres sein Amt zurücklegen. Als Nachfolger wird von der Fraktion »ÖVP und Parteifreie« Gemeindesekretär Elmar Rhomberg vorgeschlagen. Der 39jährige Gemeindesekretär ist seit 18 Jahren in der Gemeindeverwaltung tätig, davon 14 Jahre in der Finanzabteilung und seit dem Jahre 2000 als Gemeindesekretär. Nach Ablauf von 3 Jahren einer laufenden Wahlperiode wählt für den Rest der Legislaturperiode bis zur nächsten Gemeindewahl im April 2005 die Gemeindevertretung den Bürgermeister. Die Gemeindevertretung wird am 26. September 2003 diese Wahl treffen. Aufgrund des sicherlich großen öffentlichen Interesses durch die Bevölkerung, findet diese Sitzung im Hofsteigsaal statt. Die Marktgemeinde Lauterach verabschiedet Bürgermeister Elmar Kolb aus seiner jahrzehntelangen, verantwortungsvollen Aufgabe mit einer Festveranstaltung am 17. September 2003 im Hofsteigsaal. Schülerbesuch im Rathaus bei Bürgermeister Elmar Kolb Aus der Gemeinde Inhalt ' Bericht aus den Sitzungen … … des Gemeindevorstandes und der Gemeindevertretung. ' Gemeinde ' Blick ins Gemeindegeschehen Familiengerechte Gemeinde Feuerbrandbekämpfung Speiseölsammlung Trinkwasseruntersuchung Musik am Nachmittag Kulturamt Mediathek KreaKtivtage Jugendreferat Jugend: Gemeindevernetzung Integrationsgruppe BRIDGE Kurse: Gewalt gegen Mädchen 2 6 8 10 10 13 14 14 15 16 17 17 26 ' Aktuelles ' St. Josefskloster Das Gespräch Wohnen im Generationenpark Jubiläum Suchbild Historisches Landschaftsreinigung 5 11 12 13 23 24 32 ' Schulen ' 18 Musikschule 19 Hauptschule 22 BORG ' Bau einer Gemeinschafts-Biogasanlage – Gespräch mit Lauteracher Landwirten: Am 14.04.2003 hat in Anwesenheit von Landesrat Ing. Erich Schwärzler ein gemeinsames Gespräch mit Lauteracher Landwirten und der Marktgemeinde Lauterach über den möglichen Bau einer Gemeinschafts-Biogasanlage in Lauterach stattgefunden. Weiters waren Andreas Weratschnig (Vbg. Landesregierung) und DI Adolf Gross (Leiter Energieinstitut) anwesend. GV. Dr. Klaus König erläuter te, dass aufgrund der neuen Nitratrichtlinie der Europäischen Union, die Lagerkapazitäten für Gülle wesentlich er weiter t werden müssen. Die Landwirte dürfen ab 2007 während 6 Monaten (Winterzeit) keine Gülle auf die Felder aufbringen. Laut Bürgermeister sind derzeit mehrere Bauansuchen von Landwirten über den Bau von »Lagunen« Biogasanlage anhängig. Die Landwirte zeigen grundsätzlich Interesse. Es wurde vereinbart, dass ein Fragebogen an alle Landwirte übermittelt wird, damit die Lagermengen sowie die derzeitigen Volumina geklärt werden können. Nach Vorlage dieser Daten findet ein 2. Gespräch statt. LR. Schwärzler begrüßt diese Initiative der Gemeinde Lauterach und stellt beim Bau einer Gemeinschafts-Biogasanlage einen namhaften Förderbeitrag in Aussicht. Die Einspeistarife für das Stromnetz sind auf die Dauer von 13 Jahren fixiert. Ve r e i n e ' Krankenpflegeverein Feuerwehr Bürgermusik Frauenchor Kneippverein Bienenzuchtverein Pfadfinder Wirtschaftsverein ' 27 28 30 33 34 36 36 44 ' Spor t ' Wien-Marathon Tag des Sportes Schiverein Schulfußball Sprint-Meeting Turnerschaft 37 38 39 40 41 42 Das Gebäude des BORG Lauterach ist einer größeren Sanierung zu unterziehen. Das im Jahr 1977 eröffnete Gebäude weist inzwischen gravierende bauund wärmetechnische Mängel auf und daraus resultiert dringender Handlungsbedarf. Der Sanierungsumfang bezieht sich auf den Austausch der Fenster und Jalousien, die Sicherung der vorgehängten Fassade, sowie auf eine zusätzliche Außenstiege aufgrund von Brandschutzauflagen. Die Baukosten belaufen sich auf ca. e 2 Mio. Die Abwicklung des Bauvorhabens er folgt zwischen Gemeinde, Landesschulrat und Bund. Es erfolgt durch die Gemeinde eine teilweise Vorfinanzierung mit Refundierung durch den Bund mit Zinsen innerhalb von 5 Jahren. BORG Lauterach 2 RATHAUSFENSTER 2-2003 Aus der Gemeinde ' Die Sanierung des ehemaligen Schrottplatzes »Kaspar Peter« an der Austraße ist aus abfall- und gewässerschutztechnischer Sicht saniert und somit können über die weitere Verwertung dieses Grundstückes Überlegungen angestellt werden. Das Grundstück liegt in der Landesgrünzone. Die Sanierungskosten haben ca. e 50.000,— betragen. Urnengräber ' Die Anlage für Urnengräber wird aufgrund des steigenden Bedar fes in nächster Zeit wieder er weiter t. Die Urnenbeisetzungen haben gegenüber den normalen Erdbestattungen stark zugenommen. Schrottplatz »Kaspar Peter« Statistik – Urnenbeisetzungen Jahr Sterbefälle Erdbestattungen Urnenbeisetzungen Neue Urnengräber 2001 48 22 26 4 2002 56 22 34 9 2003 (bis 12.Juni) 27 7 20 9 ' Westseitig des Rathauses entlang der L 190 werden weitere Parkplätze errichtet. Damit kann ein kleiner Beitrag zur Entschärfung der Parkplatzsituation am Montfortplatz geleistet werden. ' Zur besseren Vernetzung der sozialen Einrichtungen der Gemeinde wurde eine Studie an die Firma »SeneCura« in Auftrag gegeben. ' Zur Vernetzung von Biotop-Grundstücken hat die Gemeinde ein Riedgrundstück im Ausmaß von 4.358 m2 im Beilstiel zum Preise von e 1,60 / m2 erworben. Damit entsteht in diesem Bereich ein zusammenhängender größerer Biotop- bzw. Streuwiesenbereich. ' Die Marktgemeinde Lauterach macht darauf aufmerksam, dass die Einhaltung des Fahr verbotes im Lauteracher Ried auch im heurigen Sommer wieder einer Biotop-Grundstück Riedfahrverbot RATHAUSFENSTER 2-2003 3 Aus der Gemeinde intensiven Kontrolle unterzogen wird. Wer dieses verordnete Fahrverbot ignoriert muss mit Verhängung einer Geldstrafe rechnen. ' Die von der Firma Peter Sonnweber, Solar GmbH., Lauterach, erstellte Fotovoltaik-Anlage auf dem Dach der Sporthalle bei der Hauptschule ist montiert und liefert die erwartete Energie zur Einspeisung in das Stromnetz. Die gegenseitigen Rechte und Pflichten zwischen der Gemeinde und Peter Sonnweber sind durch einen Dachnutzungsvertrag geregelt. Der Bauausschuss hat den Entwurf positiv bewertet. Auch der Wirtschaftsverein Lauterach begrüßt diese Initiative der Gemeinde. Gefördert werden Gebäude, die vom Bundesdenkmalamt als erhaltenswert eingestuft wurden. Der maximale Förderbetrag beträgt pro Gebäude und Jahr e 1.000,— und kann als Annuitätenzuschuss, zeitlich befristet ausbezahlt werden. Bereits sanierte oder in Bau befindliche Gebäude werden nachträglich nicht unterstützt. Das Förderungsvolumen wird nach Maßgabe der verfügbaren budgetierten Mittel begrenzt. Wenn Eigentümer eines förderungswürdigen Objektes beabsichtigen dieses zu sanieren, so können die entsprechenden Informationen im Bauamt eingeholt bzw. die Richtlinien angefordert werden. ' Die Restfläche des zur Zeit noch nicht genutzten Teiles des ehemaligen Arbeiterwohnheimes am Kohlenweg (Pfadfinderheim) wird in Ergänzung zum bestehenden Mietvertrag an die Pfadfinder zur Nutzung übertragen. Damit steht das gesamte Gebäude dieser sehr aktiv arbeitenden Pfadfindergruppe zur Verfügung und bietet beste Möglichkeiten für die wertvolle Jugendarbeit dieses Vereines. ' Fotovoltaik-Anlage Hauptschule Sporthalle Die Zugriffsstatistik auf die Gemeindehomepage www.lauterach.at entwickelt sich sehr positiv. Derzeit gibt es ca. 40 Zugriffe pro Tag, die Tendenz ist steigend. Besonders beliebt sind der Flächenwidmungsplan und die Fotoreportagen von Rudi Weingärtner. Insgesamt gab es in den 17 Monaten seit Bestehen der Homepage 16.200 Zugriffe. Sachbearbeiter Rudi Weingärtner ist bestrebt, dass laufend aktuelle Informationen veröffentlicht werden. Anregungen über Verbesserungen werden gerne entgegengenommen. Die in der Gemeindevertretung vom 13. März 2003 einstimmig beschlossene Überarbeitung und Neuauflage des Flächenwidmungsplanes wurde von der Vbg. Landesregierung in der Sitzung vom 1. April 2003 ohne Einwendungen genehmigt. Die Gemeindevertretung hat in ihrer Sitzung vom 22. Mai 2003 den Rechnungsabschluss für das Jahr 2002 einstimmig beschlossen. Das Jahr 2002 schließt mit einem Überschuss von ca. e 800.000,— ab und wurde den Rücklagen zugeführt. Dieser Überschuss ist einerseits zurückzuführen auf die sparsame und verantwortungsvolle Finanzpolitik und andererseits auf Mehreinnahmen durch die Kommunalsteuer und Einsparungen bei budgetierten Ausgaben. Die Einnahmen und Ausgaben des Jahres 2002 schließen ausgeglichen mit e 15.750.000,— ab. Der Finanz- und Prüfungsausschuss haben die korrekte Erstellung des Rechnungsabschlusses bestätigt. ' Während der Bauarbeiten in der Hauptschule, betreffend die 2. Bauetappe, muss die Bürgermusik ihr Probelokal in den Gemeinschaftsraum des Feuerwehrgerätehauses verlegen. In Gesprächen zwischen der Feuerwehr und der Bürgermusik ist diese Lösung vereinbart worden. Im Zuge der 2. Bauetappe wird das Probelokal der Bürgermusik wesentlich erweitert und auf die Größe und den Bedarf des Vereines abgestimmt. Die Bauzeit ist mit Ende November 2003 befristet. ' Richtlinie für Annuitätenzuschüsse für erhaltungswürdige Altbausubstanz: Der Gemeindevorstand beschließt die vorliegenden Richtlinien vom 21.10.2002 für die Gewährung von Annuitätenzuschüssen zur Sanierung von erhaltenswerten Gebäuden in Lauterach, mit Wirkung ab 1. Juli 2003. 4 RATHAUSFENSTER 2-2003 Aus der Gemeinde Die Marktgemeinde Lauterach hat die GST-NRN 49/3, 49/4 und 240/1, im Ausmaß von 1.564 m2 in der Nachbarschaft zur Alten Seifenfabrik an der Bahnhofstraße erworben. Die Liegenschaft wird zukünftig für die Errichtung von Parkplätzen für die Alte Seifenfabrik verwendet. Das neue Mehrzweckgebäude im St. Josefskloster Lauterach wird eröffnet Parkplatz Firma Edel ' Der Gemeindevorstand hat mehrheitlich beschlossen, dass gegen den Bescheid der Vbg. Landesregierung vom 21. Februar 2003, Bewilligung der S 18 nach dem Gesetz über Natur- und Landschaftsschutz, eine Beschwerde an den Verfassungs- und im Abtretungsfall auch an den Ver waltungsgerichtshof eingebracht wird. Rechtsanwalt Dr. Ludwig Weh wurde mit der Ver tretung der Marktgemeinde Lauterach beauftragt. ■ Nach einjähriger Bauzeit ist das neue Mehrzweckgebäude des St. Josefsklosters der Redemptoristinnen in Lauterach, Bundesstr.38, fer tiggestellt und wird am Samstag, den 05. Juli, um 14.00 Uhr von Herrn Diözesanbischof DDr. Klaus Küng gesegnet. Nach einer Andacht in der Klosterkirche und der Gebäudesegnung ist die Bevölkerung herzlich eingeladen, sich den Neubau, den restaurierten Innenhof mit Kreuzgang und den Klostergarten anzuschauen und mit den Schwestern ins Gespräch zu kommen. Dieses neue Mehrzweckgebäude erleichtert wesentlich die Arbeit in der Hostienbäckerei, die im Erdgeschoss untergebracht ist. Außerdem wurden mit dieser Neugestaltung auch bis dato im Klausurgebäude zweckentfremdete Räume. den Schwestern zur privaten Nutzung zurückgegeben. Im Obergeschoss des Neubaus befinden sich neben den Räumen zur Wäschepflege ein großer Meditationsraum und ein Gruppenzimmer. Sie sollen Menschen Raum geben, die sich zur Lebens- und Glaubensorientierung treffen möchten, sei es aufgrund eines Angebots der Schwestern, z.B. Exerzitien im Alltag, Bibelkreis etc., oder auch in eigener Regie. Diese Nutzung wird durch einen eige- nen Eingang von der Klosterstraße aus und durch Parkplätze vor dem Haus sehr erleichtert. Der Frauenbund Guta wird sich dankenswerterweise wieder tatkräftig für die Bewirtung der Besucher einsetzen. Außerdem besteht bei einem kleinen Basar die Möglichkeit, SpendenBausteine in Form von Kerzen, Kunstkarten mit Motiven des Klosters und Wein zu kaufen. Die Schwestern des St. Josefsklosters, die während der Bauzeit das Interesse, Wohlwollen und die Hilfe ihrer Mitbürger mit großer Dankbarkeit erfahren durften, freuen sich darauf, bei dieser Gelegenheit vielen Menschen persönlich danken zu können. Tag der offenen Tür im St. Josefskloster Lauterach Samstag, den 5. Juli 2003, 14.00 Uhr, Segnung des neuen Mehrzweckgebäudes im St. Josefskloster durch Herrn Diözesanbischof DDr Klaus Küng. Anschließend: »Tag der offenen Tür«. Die Bevölkerung ist herzlich eingeladen. ■ RATHAUSFENSTER 2-2003 5 Aus der Gemeinde Ich bin! Auch ohne Gewalt. Lauterach setzt auf Prävention – Teilnahme am Projekt »Familiengerechte Gemeinde« (FGG-Pd) Mit dem Projekt »Familiengerechte Gemeinde« unterstützt die Vorarlberger Landesregierung Initiativen vor Ort, die die Lebensqualität von Eltern, Kindern, Senioren und Seniorinnen dauerhaft verbessern sollen. Entstanden ist die Idee 1994 im Jahr der Familie. Seit damals haben sich 36 Gemeinden an diesem Projekt beteiligt. Lauterach ist in die vierte Phase, die im vergangenen Herbst gestartet wurde, eingestiegen. Projektschwerpunkt ist die Auseinandersetzung mit Gewalt und die gemeinsame Entwicklung von präventiven Wegen. Gewalt – ein Thema, das viele Lebensbereiche tangiert. Unter dem Projekttitel »Ich bin auch ohne Gewalt« setzen sich derzeit Schulen, Elternverein und die Gemeinde damit auf verschiedenen Ebenen auseinander. Im Rahmen der Auftaktveranstaltung im April referier te der bekannte Publizist Werner Fritschi zum Thema Aggressionen bei Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen. »Rund 60 interessierte Eltern kamen und brachten sich aktiv in die Diskussion ein«, zieht Martha Vogel, Sozialreferentin und Mitmentorin der Arbeitsgruppe Bilanz. Das Jugendreferat der Gemeinde organisierte im Frühjahr einen Selbstver teidigungskurs, an »Schutz vor Gewalt und Missbrauch“ – Kurs mit Buben der 2. und 3. Klasse Volksschule dem 12 Mädchen teilnahmen. »Was die Mädchen mitnahmen war vor allem die Erfahrung, wie wichtig ein selbstsicheres Auftreten ist«, erklärt Kolbitsch Alexandra vom Jugendreferat. »Mitanand« an der Schule Unterfeld An der Schule Unterfeld wurde das Projekt »Mitanand« gestartet. »Mit dieser Initiative wollen wir die Vorbildwirkung für ein Miteinander erhalten und ausbauen«, erklärt Direktor Hubert Köb. Die Erfahrung der vergangenen Jahre hat gezeigt, dass Handlungsbedar f besteht. Lehrerinnen und Lehrer haben deutliche Veränderungen in Bezug auf Gewaltbereitschaft unter Kindern und Jugendlichen wahrgenommen. Das Projekt soll Schülern helfen zu lernen, andere Meinungen zu Selbstverteidigungskurs für Mädchen: Gelernt, sich mit wenig Kraftaufwand gut zu verteidigen 6 RATHAUSFENSTER 2-2003 Aus der Gemeinde akzeptieren und Menschen in ihrem Anderssein zu respektieren. Angeboten werden Vorträge für Eltern, ein schulinternes Fortbildungsprojekt für Lehrer/innen sowie Workshops und ein Theaterprojekt für Schüler. Projekttage für die Erstklässler Die Integrationsklasse 1a der Volksschule Dor f verbrachte gemeinsam mit den beiden Lehrerinnen zwei Tage auf dem Bödele. Ein friedliches Kinder, schließen das Schuljahr ab. Neue Projekte folgen im Herbst. Elternverein aktiv Der Elternverein der Volks- und Hauptschulen Lauterach bot im Rahmen des Projektes einen Kurs »zum Schutz vor Gewalt und Missbrauch« an. Zielgruppe waren Buben der 2. und 3. Klasse Volksschule. Geleitet wurde der Kurs von Carla Giesinger. Sie ist ausgebildete Trainerin des Vereins Defendo. »Es wird hier keine Selbstverteidungsmethode gelehrt, sondern gemeinsam Möglichkeiten erarbeitet, wie mit Konflikten und Wut besser umgegangen werden kann«, so Gert Gröchenig vom Elternverein. Ein weiterer Schwerpunkt des Kurses war der Schutz vor sexuellem Missbrauch. Dabei sollte den Buben vermittelt werden, Gefahrensituationen richtig zu erkennen und einzuschätzen. Wo bekomme ich Hilfe? Wie sage ich es? Das sind Fragen, die ebenfalls besprochen wurden. Projekttage für die Erstklässler auf dem Bödele Neugestaltung des Pausenhofes Die Volkschule Lauterach-Dorf hat sich als Ziel »eine Schule ohne Gewalt« gesetzt. Diesen Weg zu gehen, verlangt von allen Beteiligten ein hohes Maß an Einsatz. Gemeinsam mit dem Psychologen Jan Tiesler setzte sich der gesamte Lehrkörper im Rahmen eines Klausurtages mit diesem Thema auseinander. Das Ergebnis: Eine Neugestaltung des Schulhofes und eine neue Pausenordnung sind unabdingbar. Im kleinen Team wurde die Umsetzung überlegt. Entstanden ist nun ein Pausenhofplan, der verschiedene Bereiche –etwa eine Ruhezone, eine Fläche für Ballspiele und einen Bewegungsbereich berücksichtig. »Seit dem Start nach Ostern hat sich das Klima deutlich verbesser t. Aggressives Verhalten und Streitereien sind weniger geworden. »Was noch fehlt sind ansprechende Tische und Bänke für die Ruhezone, ein Wunsch, der bei der Gemeinde bereits deponiert ist«, so die Verantwortlichen. Miteinander im Zusammenleben zu fördern und zu lernen, trotz unterschiedlicher Herkunft, Familienstruktur, Religion und Entwicklungsstand, war das Ziel. Psychologische Begleitung sorgte für einen professionellen Rahmen, ohne die Kreativität in den Hintergrund zu drängen. Über Gesprächsrunden, Spiele, Basteln und gemeinsames Tun in Gruppen lernten sich die Kinder näher kennen. Gemeinsame Logos und Namen wie Spinnenflitzer, Feuer flitzer, Bibi Blocksberg und Kirschengruppe sind in diesen Tagen in den einzelnen Gruppen entstanden. Um einen Bogen in den Alltag zu spannen, wurde gemeinsam ein Netz geknüpft, das sich jetzt in der Klasse findet. »Als Erinnerung daran, liebevoll und hilfsbereit miteinander umzugehen«, erklär ten die beiden Lehrerinnen, Isolde Mihatsch und Maria D’Agostini. Im Juni erarbeitet Clown Dido (Stephan Schlenker) mit allen 16 Klassen das Projekt »Pausenspiel«. Zwei Aufführungen speziell für die Beide Kurse wurden in der Alten Seifenfabrik im Juni abgehalten. Programm Jugendreferat 29./30./31. August 2003 Actionwochenende mit Zeltlager am Jannersee für Jugendliche im Alter zw. 12 – 16 Jahren mit Out-Door-Trainern Martin Waldner und Horst Schaflinger 20. September 2003 (15 – 18 Uhr) Capoieira-Workshop in der Turnhalle Unterfeld für Jugendliche im Alter zw. 12 – 16 Jahren Kosten: e 5,—/Person Anmeldungen und nähere Informationen im Jugendreferat Lauterach, Kolbitsch Alexandra Tel.Nr. 05574/6802-17 oder 0664/5115497 ■ RATHAUSFENSTER 2-2003 7 Aus der Gemeinde Feuerbrandbekämfpung det werden, um ein weiteres ausbreiten des Bakteriums zu verhindern. Adolf Ehrle suchte als Obmann des Obst- und Gartenbauvereines Unterstützung für Kontrollgänge aus den Reihen der Mitglieder seines Vereines und sprach darüber hinaus engagierte Lauteracher Bürger an und bat sie, bei der Bekämpfung des Feuerbrandes als Kontrollorgan tätig zu werden. Um was geht es? Für das große Or tsgebiet von Lauterach mit seinen vielen Obstgär ten Ziergär ten und Streuobstwiesen ist es für drei oder vier Leute unmöglich, die Bäume und Pflanzen zwecks Feuerbrandbefall zu beobachten. Daher entstand die Idee, Lauterach in möglichst viele und kleine Parzellen aufzuteilen und dort lebende Bürgerinnen und Bürger zu bitten, ihr Gebiet zu beobachten und Verdacht auf Befall der Gemeinde zu melden. Denn Feuerbrand ist meldepflichtig, damit sofort Gegenmaßnahmen ergriffen werden können. Je früher ein Befall bemerkt wird, umso besser sind die Chancen, durch Rückschnitt der Befallsstellen den Feuerbrand zu besiegen. Bei starkem Befall ist eine sofortige Rodung durch das Personal des Gemeindebauhofes wichtig, um eine Ausbreitung der Seuche so zu verhindern. An was erkennt man Feuerbrand? Triebspitzen sterben ab, werden braun oder schwarz und krümmen sich ein. Befallene Früchte werden schwarz, der Ast stirbt ab. Aus der Rinde quillt vor Allem bei feuchter Witterung klebriger, tropfenförmiger Bakterienschleim. Unter der Rinde findet man eine rotbräunliche Färbung. Abgestorbene Triebe können aber auch durch die Pilzkrankheit Monilia (schar f abgegrenzte Eintrocknung am Ast) oder durch die Triebwespe (spiralförmige Einstiche am jungen Trieb) hervorgerufen werden, ein Fachmann kann den Unterschied feststellen. Wer soll Feuerbrand bekämpfen? Grundsätzlich sollten Laien nicht selbst beginnen, den Baum auszu- Gebhard Bechter von der Landwirtschaftskammer und Frau Dr. Marianne Keck, Bakteriologin aus Wien zeigen den Lauteracher Kontrolleuren eine Befallstelle Die Seuche Feuerbrand bedroht Obst-, Zier- und Wildgehölze, dies wurde im Rathausfenster bereits mehr fach beschrieben. Man kann es aber nicht genug wiederholen, wie gefährlich diese bakterielle Seuche vor allem für unsere Hochstammbäume, und hier besonders die Birnbäume ist. Das Bakterium dringt über die Blüte und die Triebspitzen in die Pflanzen ein und kann sich dann über den ganzen Baum verbreiten, wenn nicht sofort Ausschnittmaßnahmen getroffen werden. Ist das Bakterium einmal bis in das starke Geäst oder sogar in den Stamm vorgedrungen, gibt es keine Möglichkeit mehr, die Pflanze oder den Baum zu retten: Er muss schleunigst gero- Eindeutig kein Feuerbrand – Bildmitte ist eine spiralförmige Einstichstelle der Triebwespe 8 RATHAUSFENSTER 2-2003 Aus der Gemeinde Was öfters gefragt wird … Dürfen Laub und Äste in Hausgärten verbrannt werden? Diese Frage kann eindeutig mit NEIN beantwor tet werden. Gemäß dem Vorarlberger Luftreinhaltegesetz ist es ganzjährig verboten, Gartenabfälle wie Laub, Äste usw im Freien. zu verbrennen. Ganzjährig erlaubt sind lediglich Lager-, Grill- und Brauchtumsfeuer sowie das Räuchern in Obst- und Weingär ten. Das letztgenannte Räuchern ist in unserem Lande schon sehr unüblich geworden. Versuchsfeld von Dr. DI Richard Dietrich an der Rotachstraße, der sich ebenfalls stark für die Bekämpfung des Feuerbrandes engagiert gesetzlichen Vorschriften, nach denen natürlich an Sonn- und Feiertagen kein Arbeitslärm entstehen darf (Rasenmähen, Holzsägen etc.). Mittagsruhe ist von 12-13 Uhr, Am Abend muss um 22 Uhr Schluss sein. Am Samstag beginnt die Ruhezeit um 18 Uhr. Warum es in Lauterach keine Lärmverordnung gibt? Es wird viel von Überregulierung gesprochen und daher wird versucht, mit den üblich geltenden Gesetzen auszukommen. Allerdings sollte so viel auf die Nachbarn Rücksicht genommen werden, dass nicht noch um 21.00 oder 22.00 Uhr der Rasen gemäht wird. schneiden oder zu roden. Mit jedem Schnitt wird das Bakterium über das Werkzeug auf gesunde Stellen weiterverbreitet. Die Werkzeuge müssen nach jeden Schnitt desinfiziert werden. Zur Zeit übernehmen diese Arbeiten die geschulten Mitarbeiter des Gemeindebauhofes oder auch die Spezialisten des Obstund Gartenbauvereines. Sie sind mit den nötigen Desinfizierungsmittel ausgestattet. Was haben die Kontrolleure für Aufgaben übernommen? Über 50 Kontrolleure wurden gebeten, die Obstwiesen und Hausgärten in ihrem Revier zu kontrollieren. Sie erhalten einen kleinen Ausweis von der Gemeinde. Bitte lassen Sie diese Kontrollorgane auf Ihr Grundstück, damit die Pflanzen aus der Nähe besichtigt werden können. Die meisten der Kontrolleure wurden auf Vorträgen und in der Natur geschult, den Feuerbrand zu erkennen. Was können Sie selbst tun? Beobachten Sie ihren Garten und melden Sie, wenn Sie die weiter oben genannten Merkmale an einer Pflanze in Ihrem Garten feststellen. Rufen Sie den Feuerbrandbeauftragten der Gemeinde im Rathaus an: Rudi Weingärtner, Tel. 6802-45 ■ Es gibt zwei Ausnahmen: Das Verbrennen von Materialien aus dem land- und forstwirtschaftlichen Bereich ist vom 1. Mai bis 15. September verboten. Dies gilt, wie schon erwähnt, nicht für Hausgärten. Das Verbrennen von befallenem Material ist ganzjährig möglich. Das ist wichtig in Bezug auf Feuerbrand. Äste, die mit Feuerbrand infiziert sind, müssen sogar möglichst an Ort und Stelle nach dem Schneiden verbrannt werden. Autos ohne Nummern auf Straßen oder öffentlichen Parkplätzen oder sonstigen öffentlichen Flächen? Das ist natürlich verboten. Das gilt übrigens auch für Autos mit Wech- Gibt es für Lauterach eine spezielle Verordnung gegen Lärm? In unserer Gemeinde ist keine spezielle Verordnung gegen Lärm erlassen worden. Diese Frage wird öfter im Zusammenhang mit Rasenmähen, Sägearbeiten oder auch Feste im Freien gestellt. Es gelten aber die selkennzeichen. Auch jene Zweitautos, die gerade keine Wechselnummer tragen, dür fen nicht auf öffentlichen Flächen abgestellt werden. Wenn solche Autos nach Aufforderung nicht entfernt werden oder wenn es sich sogar um Autowracks handelt, werden sie auf Kosten des letzten Besitzers kostenpflichtig abgeschleppt oder verschrottet. ■ RATHAUSFENSTER 2-2003 9 Aus der Gemeinde Der »Öli« kommt! Der Öli ist Ihr neuer Mehrwegsammelbehälter für Altspeiseöl und -fett. Sie erhalten Ihren Öli gratis ... (bitte ergänzen – z.B. am Recyclinghof der Gemeinde Gemeindenamen). Sie erhalten Ihren Öli-Eimer gratis im Bauhof Bleicheweg jeden Samstag von 8-12 Uhr. Der Öli – eine Umweltaktion unserer Gemeinde Gemeindenamen Lauterach in Zusammenarbeit mit dem Umweltverband und dem Land Vorarlberg. Altspeiseöle und -fette sind ein wertvoller Rohstoff. Das gesammelte Altspeiseöl und -fett wird zu Öko-Treibstoff wie zum Beispiel Biodiesel weiterverarbeitet und damit einer sinnvollen Verwertung zugeführt. Ein weiterer positiver Effekt des Öli: Es landet weniger Fett im Kanal. Denn achtlos ins WC oder den Abfluss geleer tes Speiseöl/-fett verursacht hartnäckige Ablagerungen. Bei regelmäßiger Verwendung des Öli können kostspielige Reinigungs- und Reparaturarbeiten vermieden werden. Nur einer behält alles für sich. Ihr Öli. Der Öli, der neue Mehrwegsammelbehälter für Altspeiseöl und -fett, ist leicht zu handhaben. Geruchsfrei und absolut dicht verschließt er in sich, was andere nicht fassen können und sorgt in jedem Haushalt für einwandfreien Sammelkomfort. Und wenn sein Maß voll ist, tauschen Sie ihn einfach und kostenlos bei der Sammelstelle im Bauhof Bleicheweg (Samstag 8-12 Uhr) gegen einen leeren, sauberen Öli ein. Ein Service Ihrer Gemeinde für Sie und Ihre Umwelt Wenn Sie Ihr gebrauchtes Altspeiseöl und -fett mit dem Öli sammeln, helfen Sie mit, Kanal und Kläranlagen zu entlasten und tragen dazu bei, dass Altspeisefett wiederverwertet werden kann. Mit dem neuen Öli kann die Gemeinde Lauterach allen Haushalten eine saubere und komfortable Sammlung und Entsorgung von Altspeiseöl und -fett anbieten. Ab sofort nur noch im Öli-Eimer sammeln Ab Jänner 2004 ist vorgesehen, dass Altspeiseöle und Speisefette nur noch im Öli bei der Problemstoffsammelstelle Bauhof Bleicheweg anzunehmen. Eine sinnvolle Maßnahme, denn nur so ist gewährleistet, dass der an sich wertvolle Rohstoff wiederverwertet werden kann. Denn in der Ver wer tungsgesellschaft wurde in Maschinen zur Entleerung und Reinigung investiert, die auf die Größe des neuen Sammelkübels abgestimmt sind. Wann und wo kann der Öli abgegeben werden? Im Bauhof jeden Samstag von 8-12 Uhr. Es gibt immer einen sauberen Öli als Austausch zurück. (Im Dezember, Jänner und Februar nur jeder 1. Samstag im Monat). ■ Lauteracher Trinkwasser Das letzte Gutachten des Umweltinstitutes des Landes Vorarlberg ergab für unser Trinkwasser folgende Werte (Auszug): Juni 2003 12,9 dH 13 mg/l 12 mg/l 73 mg/l 5,2 mg/l 0 0 Juni 2002 12,4 dH 13 mg/l 11 mg/l 70 mg/l 5,2 mg/l 0 0 Beurteilung hartes Wasser gering deutlich bis normal normal äußerst gering Härtegrad Sulfatanteil Magnesiumanteil Calcium Nitrat Coliforme Bakterien Enterokoken Das Wasser wird in Aussehen und Farbe klar und farblos, in Geruch und Geschmack unauffällig beschrieben. Die Wassertemperatur im Brunnen beträgt 9,1 Grad C. Einteilung der Gesamthärte nach Klut und Olschewski: 8-12 Härtegrade »mittelhart«, 12-18 Härtegrade »ziemlich hart«. Nach dem Befund weist das Wasser vor und nach der Aufbereitung keine Anzeichen einer bakteriologischen Verunreinigung auf. Das Wasser entspricht den Bestimmungen der Trinkwasserverordnung und ist zur Trinkwassernutzung geeignet.« Der Prüfungsbericht umfasst mehrere Seiten. Wenn Interesse besteht, kann in diesen Bericht im Rathaus jederzeit eingesehen werden. ■ 10 RATHAUSFENSTER 2-2003 Interview hersteller anzufangen. Damals war ich etwas enttäuscht, heute bin ich froh, dass es so gekommen ist. Dann kam der 2. Weltkrieg dazwischen. Was haben Sie in dieser Zeit erlebt? Eingezogen wurde ich im Jahre 1942 und kam nach Breslau, Königsberg und Lettland. Eigentlich habe ich es recht gut erwischt, ich wurde Rechnungsführer und da ich von 100 Kandidaten am schnellsten auf dem Fernschreiber tippen konnte, war eine Karriere in der Kanzlei vorgegeben. Ich erlebte die unheimliche Kriegsmaschinerie der Deutschen im Lager Groß Born, dort stellte man in 3-4 Wochen 10 Luftwaffendivisionen insgesamt mit ca. 120.000 Mann und tausenden Fahrzeugen zusammen. Dabei konnte ich mich gerade noch einem Einsatz als Fernsprecher in Stalingrad entziehen und kam später nach Bergen/Belsen zum 11. Fliegerchor. Mit psychologischem Druck wurden wir zur Fallschirmspringerausbildung gezwungen. Ich erlebte sechs Absprünge, den letzten aus nur 90 m Höhe, bei dem es mich bei der Ladung recht kräftig überschlug. 1944 erlebte ich die Invasion der Alliierten in der Normandie und den schon recht chaotischen Rückzug der Deutschen hinter den Rhein in die Gegend von Köln. Die schrecklichen Kriegsbilder aus dieser Zeit von blitzenden Granaten, toten Pferdekörpern, schwer verletzten und sterbenden Kameraden habe ich nie vergessen können. Bei Kriegsende kam ich in englische Gefangenschaft in der Gegend von Hamburg. Es gelang mir Gott sei Dank recht rasch, dort herauszukommen und kehr te schon im November 1945 heim nach Lauterach. Begannen Sie dann die Arbeit im väterlichen Betrieb? Ja, der Betrieb stand im Jahre 1945 praktisch auf dem Nullpunkt, 1946 reiste ich zu den uns bekannten Obstbauern in die Steiermark und fingen mit der Abfüllung von Fruchtsäften an, alles mehr oder weniger in Handarbeit. Unsere Abfüllkapazität damals: 250 Flaschen in der Stunde. Damals lieferten natürlich auch die Lauteracher bei uns das Obst ab, aber auch Obstbauern aus der Umgebung bis hinaus nach Süddeutschland brachten uns ihr Obst zur Verwertung. Unter dem »legendären« Trio Hans, Egon und Erwin Pfanner ging es dann rasch voran! Ja, der Standort Lauterach wurde rasch zu klein und wir gründeten zuerst eine Niederlassung in Traun bei Linz und begannen 1985 mit dem Bau unseres Standortes Enns, Dort verarbeiteten wir in den 80Jahren einer Saison nicht weniger als 9300 Waggons Obst. Der neueste Standort der Fa. Pfanner liegt ja in der Ukraine. Wie kam es dazu? Durch die Öffnung der Märkte nach Osteuropa fielen die Preise für Obst in den Keller. Zuletzt wurden dor t 35 bis 40 Groschen, also etwas weniger als 3 Cent pro Kilo Obst bezahlt. Wir mussten uns also mit diesen Märkten befassen und Pressen heute 5100 Waggons in der Ukraine und verladen den Fruchtsaft in unsere Anlage nach Enns. Die Kapazität wird heuer auf 7000 Waggon ausgebaut. Bei welcher Kapazität steht die Firma Pfanner heute? Eine deutsche Statistik wiest aus, dass die Pfanner-Betriebe in Lauterach, Enns und Hamburg 300 Millionen Liter Fruchtsaft und Eistee produzieren. Eine Abfüllanlage bewältigt heute 16.000 Liter flaschen oder Packungen in der Stunde. Dazu kommt noch das Geschäft mit der Weinkellerei bzw. dem Weinhandel und der Brennerei. Der Verkauf war auch Ihre Sache? Ich war das halbe Leben mit dem Koffer unterwegs, von Skandinavien über England bis nach Arabien. Aber auch viele Einkaufsreisen führ ten mich in viele Gegenden in nah und fern. Und für die Gemeindepolitik hatten Sie ja auch noch Zeit? Von 1950 – 1970 war ich insgesamt 20 Jahre in der Gemeindepolitik, 10 Jahre als Gemeindever treter und 10 Jahre im Gemeindevorstand. Die Bürgerliste, der ich angehörte, war bis 1965 stimmenstärkste Partei unter Bürgermeister August Dietrich. Meine Vorstellung war immer, eine Politik ohne Par teien in einer Bürgerliste zu machen. Im Jahre 1965 errang aber die ÖVP die Mehrheit, die Bürgerliste löste sich später auf. Ich selbst gehörte nie einer politischen Gruppierung an. Gemeindepolitik zu machen war damals recht schwierig, die Gemeinden hatten nur wenige finanzielle Mittel zur Verfügung. Und wie schaut Ihr Tag als Pensionist aus? Mit 70 Jahren ging ich in Pension, habe aber immer noch mein Büro und gehen täglich zwei mal durch unseren Betrieb. Die »Jungen« leiten ihn sehr erfolgreich, ich lass mich aber über alles genau informieren. Dieses »Dazuschauen« erhält mich rege und geistig fit. Mein Wunsch wäre es, alle unsere Niederlassungen in der Tschechei, Ungarn, der Ukraine und in Bulgarien zu besuchen. Ob ich das aber noch schaffe, ist wegen der Strapazen aber noch nicht ganz sicher. Danke für das Gespräch! ■ Das Gespräch … … mit Kommerzialrat Hans Pfanner Jahrgang 1923 Wohnhaft: Landstraße 10 Verheiratet mit Gattin Pia seit 1953 4 Söhne: Hermann, Walter, Wilfried, Peter Herr KR Pfanner, Sie und auch Ihre Gattin werden in diesem Jahr 80 Jahre und feierten zudem noch das Fest der Goldenen Hochzeit. Wie geht es Ihnen? Als ausgesprochene Familienmenschen erlebten meine Gattin Pia und ich ein wunderbares Fest anlässlich unserer Goldenen Hochzeit im Kreise unserer Familie und Freunde. Eine große Freude für uns war, dass auch unser jüngstes unserer neun Enkelkinder, gerade einmal drei Wochen alt, bei diesem Fest dabei war. Gesundheitlich geht es mir einmal besser und einmal schlechter, ich bin aber froh, dass ich geistig noch sehr fit bin. Für Ihre erfolgreiche Tätigkeit beim Aufbau Ihres Betriebes haben Sie zahlreiche Auszeichnung erhalten. Welche waren das? Im Jahre 1964 wurde ich zum Kommerzialrat ernannt. 1972 erhielt ich die Silberne Ehrenmedaille der Wir tschaftskammer, 1990 das Verdienstzeichen des Landes Vorarlberg und zuletzt 1998 das Große Ehrenzeichen der Republik Österreich. Wie erlebten Sie Ihre Schulzeit? Nach der Volksschule ging ich in die Handelsschule in der Mehrerau. Ich weiß es noch wie heute: Ich kam von der Handelsschule mit lauter Einsern im Zeugnis nach Hause und wollte danach eigentlich Jus studieren. Voll Freude übergab ich das Zeugnis meiner Mutter, die schon mit einem Paket auf mich wartete. Erwartungsvoll öffnete ich das Paket mit dem vermeintlichen Geschenk. Drinnen war eine »Blaue« Arbeitsgarnitur und die Aufforderung, eine Lehre als Destillateur bzw. Fruchtsaft- RATHAUSFENSTER 2-2003 11 Aus der Gemeinde Wohnen im Generationenpark – unterstützte Seniorenappartements in Lauterach Wohnen im Generationenpark – unterstützte Seniorenappar tements in Lauterach Immer mehr Senioren erfreuen sich dank bester medizinischer Versorgung bis ins hohe Alter einer guten Gesundheit. Und gerade deshalb steht der Wunsch nach selbständigem Wohnen ganz oben auf der Wunschliste. Die Wohneinheiten im Generationenpark, in der Karl-Höll-Str. sollen diesem Wunsch Rechnung tragen und sind auf die Bedürfnisse von Senioren speziell angepasst. In zentraler Lage in Lauterach befinden sich gesamt 36 Wohnungen, die auf 7 kleine Baukörper aufgeteilt sind. Große Gar ten- und Dachterrassenwohnungen sorgen gemeinsam mit den kompakten Seniorenappar tements für eine gute Durchmischung. Ein weiterer wichtiger Faktor liegt in der baulichen Ausführung: Die Wohnanlage ist komplett barrierefrei und verfügt über zwei Lifte, die alle Wohnungen erschließen. Die Seniorenappar tements verfügen zusätzlich über ein schwellenloses Badezimmer, das mit einer Sitzdusche ausgestattet ist. Um dem Bewohner ein hohes Maß an Sicherheit und Komfort zu gewährleisten, sind ein Seniorennotrufsystem, sowie eine Dienstleistungsplattform installier t. Mehrere sogenannte »Notfallknöpfe« ermöglichen es dem Bewohner rund-um-die-Uhr im Bad, vom Bett aus oder direkt über das LifeStar-Gerät per Knopfdruck Kontakt zur Rettungsfeuer wehrleitstelle in Feldkirch herzustellen. Über eine zweite Taste wird man mit einem Call-Center verbunden. Hier können mittels Sprache Dienste wie Hauszustellung von Lebensmitteln und Medikamenten, Wohnungsreinigung usw. in Anspruch genommen werden. Um flexibel auf die Bedürfnisse des einzelnen reagieren zu können, stehen die zwischen 32 und 47m2 großen Seniorenappar tements sowohl zum Kauf, als auch zu einem ausgezeichneten Preis/Leistungsverhältnis zur Miete zur Verfügung. Die Infrastruktur dieser Wohnungen wird die Senioren in ihrer Selbständigkeit stark unterstützen und dazu beitragen, dass die Bewohner so lange als möglich in der eigenen Wohnung bleiben können. Information & Kontakt: Mag. Doris Nußbaumer Marketing & Kommunikation HEFEL WOHNBAU AG Wolfurterstr. 15 6923 Lauterach T: 74/74302-15 d.nussbaumer@hefel.at ■ 12 RATHAUSFENSTER 2-2003 Aus der Gemeinde Herzliche Gratulation … … zur Diamantenen Hochzeit Johann und Pia Pfanner, wohnhaft Alte Landstraße 10 feierten im Kreise ihrer Familie am 13.4.2003 das Fest der Goldenen Hochzeit. Bürgermeister Elmar Kolb überbrachte die Glückwünsche des Landeshauptmannes und der Gemeinde und übergab die Ehrengeschenke an das Jubelpaar. Der Bürgermeister dankte KR Hans Pfanner zu diesem Anlass besonders für seine langjährige Tätigkeit in der Gemeinde. Er war 10 Jahre in der Gemeindevertretung (1950-1955, 1960-1965) und 10 Jahre als Gemeinderat (1955-1960, 1965-1970) tätig. In diesen 20 Jahren hat sich in unserer Gemeinde eine gewaltige Entwicklung eingestellt, sowohl im Wachstum der Bevölkerung als auch in der Neugründung und Erweiterung von Betriebsstätten. Sein privatwirtschaftliches Denken und seine Mitarbeit in den verschiedenen Gremien waren von besonderer Bedeutung und immer sehr wertvoll für Lauterach. Es ist auch zu bedenken, dass er einen Teil seiner wenigen Stunden Freizeit neben seiner großen Aufgaben im eigenen Unternehmen der Gemeindearbeit zur Verfügung gestellt hat. Der Bürgermeister dankte auch seiner Gattin Pia für das große Verständnis, das sie den öffentlichen Funktionen ihres Gatten Hans immer entgegengebracht hat. und wünschte dem Jubelpaar abschließend das Beste für die Zukunft. ■ Musik am Nachmittag … … ein Nachmittag für Seniorinnen und Senioren Bereits zum dritten Mal fand die Veranstaltung »Musik am Nachmittag« im Hofsteigsaal statt. Neben musikalischen Darbietungen des »Ensemble Plus« und eines Saxophonensembles der Musikschule steht jedesmal ein Instrument im Vordergrund: diesmal war es die Harfe. Die Konstanzer Harfenspielerin Christine Baumann zeigte ihr virtuoses Können auf diesem Instrument und ging in ihren Erläuterungen zunächst auf die Geschichte der Harfe ein. Danach gab sie technische Informationen über dieses Instrument und beantwortete gewandt die Fragen des Publikums. Dazwischen wurden die Besucher zum Mitsingen von bekannten Volksliedern angehalten. In der Pause gab es Gratiskaffee mit Kuchen bzw. Torten. Wie jedes Jahr wurden die süßen Köstlichkeiten von Frauen des Frauenbundes Guta angefertigt und serviert. Durch das Programm führte in gekonnter Manier der Bassist Bernd Konzett. Mit viel Applaus bedankte sich das zahlreich erschienene Publikum bei den Aufführenden, die ein vielseitiges musikalisches Programm für diesen Nachmittag zusammengestellt hatten. ■ RATHAUSFENSTER 2-2003 13 Aus der Gemeinde Bühne der Galerie Projekt »LesezeichNen« für einen guten Zweck Mediathek Lauterach macht lese-fit. Kinder zum Lesen animieren, das ist Aufgabe und Zielsetzung der Mediathek Lauterach: Ich schenk euch meine Gedanken: Martha Küng Gedichte und Texte aus Kuba: Udo Kawasser Nach den äußerst er folgreichen Aufführungen der Freizeitbühne 68 mit dem Stück »Schon wieder Sonntag« von Bob Larbey auf der neu gestalteten »Bühne der Galerie« konnte das Kulturamt dieses Bühnenkleinod – eine Bühne mit 50 Plätzen auf der ehemaligen Galerie des Alten Vereinshauses – mit Lesungen bzw. Kabarett für die sogenannte Kleinkunst nutzen. Martha Küng machte mit der Lesung »Ich schenk euch meine Gedanken« den Anfang. Ihre Gedanken, in Gedichtform und Prosa bzw. Mundart und Hochsprache wurden bereits im Wolfhaus in Nenzing und im ORF der Öffentlichkeit vorgestellt. Martha Küng schreibt humorvoll, zum Teil ironisch aus ihrem Leben, von ihren Gefühlen, vom Alltag und regt somit zum Nachdenken an. Sie rezitier te auch aus ihrem jüngsten Schaffen, den Bibeltexten in Mundart. Neben vielen erschienenen Gästen zeigte sich besonders Kaplan August Paterno über die Lesung seiner Schwester Martha erfreut. Einen Tag danach stellte der Lauteracher Literat Udo Kawasser seine neuesten Impressionen, die er von seinem Aufenthalt in Kuba mitgebracht hatte, vor. Stimmungen und Art der Leute dieses Landes widerspie- geln sich in den für seine gekonnte literarische Art typischen Texten. Wolfgang Linder geht mit seinem Kabarett »Auf Brautschau« auf die Suche nach seiner Traumfrau für Herz und Hof und nimmt damit die kleinbürgerliche Lebensar t aufs Korn. Ein Abend zum Schmunzeln und Nachdenken. Stefanie Hagen, Siegerin beim Wettbewerb »LesezeichNen« Auf Brautschau: Wolfgang Linder Jeder Mensch soll lese-fit sein. Daher startete die Mediathek Lauterach das Projekt »LesezeichNen«: SchülerInnen lasen Bücher und ließen sich davon inspirieren, ein Lesezeichen zu gestalten. Diese Lesezeichen wurden dann in der Mediathek und bei den Kreaktivtagen zu einem Preis von Euro 1,00 verkauft. Der Reinerlös wurde dem Krankenpflegeverein Lauterach gespendet. Alle Lesezeichen wurden verkauft, und so kam eine stolze Summe von Euro 200,00 zusammen, die von der Marktgemeinde Lauterach verdoppelt wurde. Als Belohnung fand für die kreativen Lesezeichengestalter-Innen eine Verlosung statt, bei der es viele Preise zu gewinnen gab. Die zwei Hauptpreise waren jeweils eine Fahrt in den Europapark nach Rust. Christof Döring vom Kulturamt Lauterach bedankt sich bei den Mitgliedern der Freizeitbühne 68 für die Bereitstellung von Bühne und Technik und freut sich auf weitere Aufführungen auf dieser Bühne. ■ 14 RATHAUSFENSTER 2-2003 Aus der Gemeinde KreaKtivtage Lauterach Lauteracherinnen und Lauteracher zeigten ihr Hobby dass jeder Mensch kreativ, nicht aber jeder kreaKtiv sei und den Mut habe, sein kratives Können der Öffentlichkeit zu zeigen. Bürgermeister Elmar Kolb betonte in seinen Grußwor ten den großen Stellenwer t der kreativen Freizeitbeschäftigung in einer kommunalen Gemeinschaft. Puppenmöbel 2. Preisträgerin Miriam Rauch mit Bürgermeister Elmar Kolb, Mediathekleiter Christof Döring und den Glücksfeen Martina und Verena Germann Neben dem Lesespaß soll in der Mediathek auch der Spielespaß nicht zu kurz kommen. daher bietet die Mediathek auch Spiele an. Großspiele – das sind Spiele fürs Freie – finden besonders im Sommer großen Anklang. Dass alle daran Spaß haben, beweisen die Fotos. Nach fast 10 Jahren Pause war es wieder soweit: über 20 Lauteracherinnen und Lauteracher – ein Schwarzacher war auch dabei – zeigten an Hand ihrer Ausstellungsbjekten, wie kreativ sie ihre Freizeit gestalten. Die Ausstellung zeigte die Vielfalt von kreativen Aktivitäten auf sehr hohem Niveau: Malerei Die zahlreich erschienenen Besucher bekundeten mit viel Anerkennung durch ihr Kommen das große Interesse an dieser Veranstaltung. Bastelei Spielespaß für Groß und Klein Öffnungszeiten im Sommer: Geschlossen: vom 14. Juli bis 7. August 2003 Geöffnet: jeweils Freitag: 11.7., 8.8., 22.8., 29.8. und 5.9. jeweils von 17.00 bis 20.00 Uhr ■ von einer Modelleisenbahn, welche die ganze Hosteigsaalbühne ausfüllte, über Malerei, Fotos, Gedichte, Intarsien, Skulpturen, Tonarbeiten Kunst aus Glas erstreckte sich der kreative Bogen bis hin zu Krippen, textilen Handarbeiten, Basteleien und Kinderspielzeug. Organisator und Vernissageredner Christof Döring stellte in seinen Eröffnungsworten die Behauptung auf, Krippen und textile Handarbeiten Die Frauen des Frauenbundes Guta zeigten an allen Ausstellungstagen mit viel Engagement ihr gastronomisches Können, die Swing-Cats sorgten für musikalische Höhepunkte. ■ RATHAUSFENSTER 2-2003 15 Aus der Gemeinde Jugendreferat Lauterach Wie bereits berichtet, setzt sich auch die offene Jugendarbeit mit dem Thema »Ich bin! Auch ohne Gewalt« sehr intensiv auseinander. Im Rahmen dieses Projektes fand nun schon ein Selbstverteidigungskurs für Mädchen statt und der Jugendanwalt Michael Rauch stand den Jugendlichen Rede und Antwort zu diversen Fragen zum Thema »Gewalt«. Das Jugendreferat der Marktgemeinde Lauterach und der Jugendausschuss Lauterach bietet nun in weiterer Folge zwei weitere überaus interessante Veranstaltungen für Jugendliche im Alter zwischen 12 und 16 Jahren an. den ersten Einheiten sehr vorsichtig und zaghaft und hätten wohl die erwünschte Wirkung nicht erzielt, wurden mit der Zeit die Tritte und Schläge immer härter und das Auftreten selbstsicherer. Was die Mädchen vor allem mitgenommen haben, war die Erfahrung, wie wichtig ein selbstsicheres Auftreten ist und dass sie sich auch mit wenig Kraft gezielt verteidigen können. Durch die Koordination von Bewegung, Geist, Witz/Klugheit gepaar t mit Schnelligkeit und Voraussicht findet der Capoeirista seinen Weg, die persönlichen Grenzen zu überschreiten. Die Capoeira unterstützt auf exzellente Weise jede Erziehung, da sie ein offenes, klares Spiel und eine Aktivität der psychosozialen Integration ist. Sie reflektiert Situationen aus dem Alltag und untermauert sie mit Musik, Spiel und Kampfkunst. Die Einbeziehung von Körper, Geist und Intellekt fördert das innere Wachstum und das Eingehen auf den Mitspieler, hilft Ängste zu überwinden und Körper und Seele zu stärken. Charakteristisch auch die Terminologie: die Capoeira wird nicht gekämpft sondern »gespielt«. 29./30./31. August Out-door-Wochenende mit Zeltlager am Jannersee Viel Spaß und Spannung erwartet die Jugendlichen an diesem Wochenende, sie werden durch verschiedenste Aktivitäten in der Natur herausgefordert, den eigenen Körper wahrzunehmen, die eigenen Grenzen zu spüren und damit umgehen zu lernen. Schwerpunktthema ist natürlich der Umgang mit den negativ bewerteten Gefühlen wie Angst, Zorn und Frustration. Dieses Projekt findet von Freitag, 29. August, Beginn 18 Uhr bis Sonntag, 31. August, 14 Uhr am Jannersee statt und wird von den zwei Out-Door-Trainern Martin Waldner und Horst Schaflinger begleitet. Kosten: e 25,— incl. Verpflegung Selbstverteidigungskurs für Mädchen 20. September Capoieira-Workshop In Zeiten zunehmender Gewaltbereitschaft, vor allem in der Schule, auf der Strasse und leider auch innerhalb der Familie gewinnt das Thema »Selbstver teidigung« eine neue Bedeutung. Vor allem junge Mädchen stehen körperlicher Gewalt oft machtlos gegenüber. Deshalb startete am 12. März 2003 ein Selbstverteidigungskurs für Mädchen in der Turnhalle der Hauptschule Lauterach unter Leitung von Klotz Josef. Es fanden sich viele junge Mädchen ein, um zu erfahren, wie sie sich im Falle eines Angriffes vernünftig schützen können. Waren doch die Tritte und Techniken in Am Samstag, 20. September 2003 findet von 15 – 18 Uhr in der Turnhalle der Schule Unterfeld ein CapoeiraWorkshop für Jugendliche statt. Durchgeführ t wird das ganze vom »Afro-Brasilianischer Kampf-Tanzverein Capoeira Angola Palmares« – Verein. Jetzt werden Sie sich wahrscheinlich fragen, was ist den Capoeira? Nun, wie bereits im Titel formuliert, ist Capoeira »Lebensgefühl und Bewegungskunst aus Brasilien«. In der Capoeira werden Tanz, Akrobatik, Spiel, Mimik und Kampf mit der Musik afrikanischer Rhythmen vereint. Capoeira ist ein her vorragendes Beispiel dafür, wie Kindern, Jugendlichen und auch Erwachsenen eine enorme innere Kraft gegeben und dabei gleichzeitig auf spielerische Art und Weise Werte vermittelt werden können. In Brasilien ist Capoeira eine wer tvolle Unterstützung zur Bekämpfung von Jugendkriminalität und Verwahrlosung von Kindern in den Großstädten geworden. Die Kinder werden von den Straßen geholt und in der Kunst der Capoeira unterrichtet. Das gibt ihrem Leben eine neue Perspektive und die Sicherheit eines sozialen Umfeldes. Unkostenbeitrag: e 5,—/Person Anmeldungen (schriftlich) und nähere Informationen zu diesen zwei Veranstaltungen gibt es im Jugendreferat Lauterach, Kolbitsch Alexandra, Tel.-Nr. 05574 ■ 16 RATHAUSFENSTER 2-2003 Aus der Gemeinde Gemeindevernetzung Offene Jugendarbeit der Gemeinden Lauterach, Wolfurt, Kennelbach und Schwarzach »Warum wollen wir für unsere Jugend nicht einmal eine gemeinsame Veranstaltung organisieren, an welcher Jugendliche aus allen Nachbargemeinden teilnehmen können?«. Diese Frage stellten sich schon vor längerer Zeit die Verantwortlichen für die offene Jugendarbeit der Gemeinden Lauterach, Wolfurt, Kennelbach und Schwarzach. So entstand ein Team, welches sich um die Koordination und Vernetzung bemüht und in weiterer Folge für die Durchführung gemeinsamer Projekte verantwortlich ist. Als erste gemeinsame Veranstaltung findet nun im August eine Fahrt in den Europapark statt. Ein weiteres gemeinsames Projekt, welches voraussichtlich im Herbst stattfinden wird, ist in Planung. Fahrt nach Rust – Europapark für Jugendliche im Alter zw. 12 – 17 Jahren Wann: Selbstbehalt: Veranstalter: Samstag, 23. August 2003 e 15,00/Person Jugendreferat und Jugendausschuss der Gemeinde Lauterach, Jugendausschuss der Gemeinde Schwarzach, Jugendreferat und Jugendausschuss der Gemeinde Wolfurt und Jugendverein J.i.M. und Jugendausschuss Kennelbach pro Gemeinde 15 Jugendliche Achtung begrenzte Teilnehmerzahl: Die Anmeldung hat schriftlich per Unterschrift der Eltern in der jeweiligen Gemeinde zu erfolgen (Anmeldeformulare liegen auf), der Selbstbehalt ist mit der Anmeldung zu zahlen. Die Eltern haften für ihre Kinder! Anmeldeschluss: 1. August 2003 Begleitung: 2 Erwachsene pro Gemeinde Information und Anmeldung: Jugendreferat der Gemeinde Lauterach, Kolbitsch Alexandra Tel.-Nr. 05574/6802-17 od. 0664/5115497 ■ Integrationsgruppe BRIDGE Die Integrationsgruppe BRIDGE in Lauterach startet im Herbst mit Gymnastikstunden für Jugendliche und Erwachsene (gemischte Gruppe) mit und ohne Behinderung. Die Ziele dieser Gruppe sollten sein: • • • • • • Integration mit Erwachsenen erleben Berührungsängste abzubauen Vereinsleben gemeinsam erleben Bewegung, Spaß und Sport Kein Leistungsdruck Gemeinsame Erlebnisse Diese Gruppe startet im Herbst und zwar am: Dienstag, 9. September 2003 von 17.30 – 19.00 Uhr In der Schule Unterfeld Nähere Informationen und Anmeldungen Holleinstein Tel. 0664/4554552. bei Gaby Dieses Projekt wird unterstützt von der Marktgemeinde Lauterach, Raiffeisenbank am Bodensee Lauterach, Landesberufsschule Dornbirn I und Fonds »Gesundes Vorarlberg« Bregenz. Herzlichen Dank. ■ RATHAUSFENSTER 2-2003 17 Musikschule / Hauptschule Musikschule Lauterach-Wolfurt 5. Musikschulfest Am 24. Mai 2003 fand das 5. Musikschulfest der Musikschule Wolfur t-Lauterach bei strahlendem Wetter statt. Ein attraktives Rahmenprogramm sorgte bei den Kindern und Jugendlichen für ausgelassene Stimmung. Neben einem Ballonflugwettbewerb, einem Büchsenwurfstand und einer Facepainterin, spielten verschiedene Formationen der Musikschule, sowie die Jugendkapellen Wolfur t und Lauterach zur Unterhaltung auf. Für das leibliche Wohl der Gäste sorgten wie immer die Lehrerinnen und Lehrer der Musikschule. ■ Als Sänger trat beim Musikschulfest Thomas Meusburger aus Wolfurt auf, der auch in der Gruppe VOCART mitwirkt Sportwoche der dritten Klassen Am Montag, dem 19. Mai fuhren die Schüler der dritten Klassen zur Sportwoche nach Krumpendor f am Wörther See. Die teilnehmenden 64 Schüler konnten aus folgenden Angeboten auswählen: Reiten, Tennis, Segeln, Surfen und Tauchen. In diesen Sportarten wurden sie von ausgebildeten Sportlehrern unterrichtet und konnten so entweder eine für sie neue Sportart erlernen oder sich in ihrer für sie schon bekannten Sportart weiterentwickeln. Am meisten Interesse fand dabei das Tauchen. In der Freizeit stand ein Besuch der Landeshauptstadt Klagenfurt, eines Reptilienzoos, eines Planetariums und der Anlage von Minimundus auf dem Programm. Die Pension Seehof, in der wir untergebracht waren, ist ein sehr angenehmes Haus mit viel Unterhaltungsmöglichkeiten in der Freizeit, allen voran der Swimmingpool, dessen Fête du français 17 Schüler und Schülerinnen der zweiten Klassen, die in diesem Schuljahr Französisch gelernt haben, konnten Ende Mai drei Tage in Linz verbringen. Sie nahmen an einem europäischen Fest der französischen Sprache teil. Im Mittelpunkt dieser Veranstaltung stand das Zusammentreffen 8- bis 12jähriger, französisch lernender Kinder aus zahlreichen europäischen Ländern (Polen, Schweiz, Rumänien, Bulgarien...) Sehr schnell wurden Adressen und Telefonnummern ausgetauscht. Schon auf der Rückfahr t wurde fleißig telefoniert. ■ Wasser nur leider noch ein bisschen kalt war. Am Freitagnachmittag hieß es wieder Abschied nehmen und nach einer langen Zugsfahr t durch die Bergwelt Österreichs kamen kurz nach 21.00 Uhr alle Schüler gesund, zufrieden und müde wieder zu Hause in Lauterach an. ■ 18 RATHAUSFENSTER 2-2003 Hauptschule A letter to the stars so heißt das größte Forschungsprojekt zum Thema Zeitgeschichte. Schülerinnen und Schüler schreiben Geschichte, indem sie sich eines der 80.000 Opfer der Nationalsozialisten aussuchen und seine LebensGeschichte recherchieren. 20 SchülerInnen der Hauptschule Lauterach nahmen an diesem Projekt teil. Sie wählten Personen aus der jüdischen Gemeinde Hohenems, die bis zur Ausrottung durch die Nationalsozialisten bestand. Höhepunkt war die Fahrt nach Wien, um bei der Schlussveranstaltung am 5. Mai, dem nationalen Gedenktag für die Opfer des Holocaust, auf dem Heldenplatz dabeizusein. An dieser Kundgebung nahmen tausende von SchülerInnen aus ganz Österreich teil. Der Tag war informativ, würdig, stimmungsvoll aber auch voll vieler freudiger Momente und gab Hoffnung für eine Zukunft, in der so viel Schlimmes nie wieder passieren kann. Viele Prominente, angefangen von Bundespräsident Thomas Klestil über Barbara Stöckl, Konstantin Wecker, Harald Krassnitzer, Alfred Worm, Starmaniacs verliehen der Veranstaltung einen würdigen und auch unterhaltsamen Rahmen. Als die vielen tausend weißen Luftballons mit den Briefen an die Toten (letter to the stars) in den Himmel gelassen wurden, waren alle berührt und betroffen und erlebten Geschichte, wie es in der Schule nie vermittelt werden kann. Die »jungen Forscher« drückten die Hoffnung aus, etwas bewirken zu können, dass diese Opfer nicht so schnell vergessen werden. In der Hauptschule kann eine kleine Ausstellung dazu besichtigt werden. ■ Hurra, wir haben gewonnen Wie schon im letzten Rathausfenster berichtet, haben wir, die 3c- Klasse der HS Lauterach, am 7. Projektwettbewerb der Chemielehrer Österreichs teilgenommen. Es war dieses Jahr der bisher größte Wettbewerb dieser Art. Es nahmen insgesamt 277 Schulen aus Österreich, Deutschland und Slowenien daran teil. Wir können nun mit großer Freude und auch ein bisschen Stolz berichten, dass wir als einzige der acht aus Vorarlberg teilnehmenden Schulen einen Preis erringen konnten. Es ist dies ein Sonderpreis im Wert von 700 Euro. Mit diesem Preisgeld und durch die Unterstützung der Marktgemeinde Lauterach und der Vorarlberger Illwerke verbrachten wir einen Tag im Europapark in Rust. Unsere er folgreiche Wettbewerbsteilnahme und die Fahr t zum Europapark werden sicher zu einem unvergesslichen Erlebnis unserer Hauptschulzeit werden. ■ RATHAUSFENSTER 2-2003 19 Hauptschule English in Action In der ersten Märzwoche stand für 22 Schüler und Schülerinnen der Hauptschule Lauterach die Sprache Englisch im Mittelpunkt ihres Unterrichts, denn sie wurden eine ganze Woche lang von zwei »nativespeakers« unterrichtet, also von Lehrpersonen, die selber gar nicht Deutsch konnten. Vom 3.3.2003 bis zum 7.3.2003 fand in der HS - Lauterach eine Intensiv Sprachwoche in Englisch statt. Da der Schüleraustausch nach England nicht mehr stattfindet, war das eine willkommene Alternative. Es meldeten sich über 20 SchülerInnen an. Wir wurden in zwei Gruppen eingeteilt. Alexander Bell aus Oxford,GB, und Stephanie Brown, eine Australierin, waren unsere Lehrer. Eine Grundregel hieß, dass nur Englisch gesprochen werden durfte, da sie ja kein Wort Deutsch konnten. In den 30 Stunden lernten wir durch verschiedene Aktivitäten wie Spiele, Projekte oder Pfannkuchen backen nicht nur neue Bräuche kennen sondern mussten auch alltägliche Aufgaben selbständig auf Englisch lösen. Der Höhepunkt der Woche war die Präsentation unserer Projekte, wie zum Beispiel »Jackass”, Sketche, Plakate, ein Interview und eine Tanzvorführung. Dabei wurden uns die Zer tifikate des »Stafford House” überreicht. In dieser Woche hatten wir nicht nur viel Spaß sondern erlebten Englisch auch von einer ganz anderen Seite. ■ Toter Winkel – Todeswinkel! Radfahrer und LKW - ungleiche Partner im Straßenverkehr. Richtiges Verhalten und das Wissen um den Toten Winkel ist besonders für den Radfahrer wichtig. Um den Kindern bewusst zu machen, wie gefährdet sie als Radfahrer hinter, neben und vor einem Sattelzug sind, führ te die Initiative Sichere Gemeinden die Aktion »Toter Winkel Todeswinkel« an der Schule durch. Mit einem Sattelzug vor der Schule wurde unter Anleitung eines Instruktors des ÖAMTC das richtige Verhalten mit dem Fahrrad trainiert. Die Schüler der 1. Klassen konnten im Führerhaus aus der Sicht des LKWLenkers erkennen, wie Radfahrer und Fußgänger für den Fahrer plötzlich aus dem Blickfeld verschwinden, wenn sie im toten Winkel der Rückspiegel sind oder sich vor dem LKW befinden. Erstaunt waren alle, nicht nur die Kinder, über die Länge dieses Gefahrenbereichs. Herzlichen Dank an die Firma Gebrüder Weiss für die Bereitstellung eines Sattelzuges für diese Aktion. ■ 20 RATHAUSFENSTER 2-2003 Hauptschule So ein Mist! Deine Freundin hat ein Problem. Dein Freund steckt in der Sch… Du selber hast Troubles und weißt nicht weiter… Vom 2. – 5. Juni fanden in den 3. Klassen ganztägige Workshops zum Thema: Schüler und Schülerinnen sammeln für das Kinderdorf Das Kinderdorf Vorarlberg ist mit der Bitte an die Hauptschule herangetreten, das Kinderdor f durch »Sammler« bei der jährlichen Haussammlung zu unterstützen. 25 Schülerinnen und Schüler der 4. Klassen sagten sofort zu und gingen im April mit den Sammellisten los. Zurück kamen sie mit einem ansehnlichen Betrag für das Kinderdor f und vielen neuen Erfahrungen. Drogenkonsum – oft ein Weg ohne Umkehr statt. In vertrauensvoller Atmosphäre hatten die Schüler die Möglichkeit mit Herrn Steffen Lisch, Drogenberater der Supro, über eigene Erfahrungen und Ängste zu sprechen, sowie Fragen zu stellen. Ziel der Veranstaltung war es, durch gezielte Spiele, Diskussionen und Erstellen von Plakaten, Ursachen und Folgen des Drogenkonsums gemeinsam zu erörtern, und mögliche Lösungen anzubieten. ■ Sebastian: Wir wurden von der Schule gefragt, ob wir bereit wären für das Kinderdorf zu sammeln. Es waren sofort einige bereit dazu. Für uns war es eine gute Erfahrung mit den Leuten zu sprechen. Wir bekamen auch eine anständige Belohnung für unsere Mühe. Schlussendlich hatte es niemand bereut, für das Kinderdorf zu sammeln. Matthias: Man trifft die unterschiedlichsten Leute, die einen unfreundlich abweisen oder freundlich aufnehmen. Ich habe es für einen guten Zweck getan. Man lernt bei solchen Sammelaktionen selbstbewusster ins Leben zu gehen und mit fremden Leuten zu sprechen. Man sollte mehr Jugendliche motivieren für solche Organisationen zu sammeln. Das Geld, das man bekommt, bedeutet auch Verantwortung für den Sammler. ■ RATHAUSFENSTER 2-2003 21 BORG »Rock classics«Konzert beigeisterte erstmalig in Vorarlberg - mit einer kleinen Orchesterbesetzung aufgeführt. Auf dem eineinhalbstündigen Programm standen Lieder von bekannten Bands wie Pink Floyd, The Doors, Metallica, Red Hot Chilli Peppers, Nirvana u.a. Die ausführlichen Proben mit den Schüler(innen) sowie die Leitung des Abends übernahmen unserer Lehrer Markus Vallazza und Hermann Eichwalder. Weitere Unterstützung aus dem Lehrkörper erhielten unsere Musiker durch Stefan Lang und Markus Beer. ■ Rund 30 Schüler(innen) der musischen Klassen des BORG Lauterach begeisterten die rund 300 Zuschauer im Lauteracher Hofsteigsaal mit ihren Darbietungen verschiedener Rocksongs aus den vergangenen vier Jahrzehnten. Einige Lieder wurden - Erfolge beim Landesredewettbewerb Beim diesjährigen Landesredewettbewerb waren unsere Schülerinnen sehr erfolgreich: Elif Kizilboga (7a) belegte den 2. Platz, Eva Höfel (eben- falls 7a) erreichte den dritten Platz. Insgesamt 20 Teilnehmer(innen) traten vor die Jury, die Siegerehrung des Wettbewerbes nahm Jugendlandesrätin Greti Schmid vor. Auf ihren Auftritt beim Wettbewerb vorbereitet wurden unsere Schülerinnen von Deutsch-Professor Andreas Eder. ■ FrankreichAustausch Bereits zum siebten Mal erhielten Schüler(innen) des BORG Lauterach die Möglichkeit, im Rahmen eines Austausch-Programmes zwei Wochen in Frankreich zu verbringen. Die Partnerschaft mit zwei südwestfranzösischen Schulen, dem Lycée Peyramale (Lourdes) sowie der Institution Jeanne d´Arc (Tarbes) besteht schon seit 1992. Die 24 teil- nehmenden Schüler(innen) der 6. Klassen konnten das bisher erlernte Französisch sowohl an den Partnerschulen als auch bei verschiedenen Gastfamilien erproben. Begleitet wurden die Schüler von Prof. Christiane Mangold und Prof. Michael Schelling. Im Austausch waren französische Schüler(innen) vom 18. bis 28. Mai in Vorarlberg. Sie waren ebenfalls bei Gastfamilien untergebracht und erlebten neben dem österreichischen Schulalltag einige interessante Ausflüge nach Bregenz, Dornbirn, Feldkirch, Lindau, Innsbruck und das deutsche Bodenseeufer. ■ 22 RATHAUSFENSTER 2-2003 BORG Projekt »Vorarlberger Wirtschaftskunde« Für ein Pilotprojekt zur besseren Wirtschaftsausbildung an den Vorarlberger AHS haben sich das BORG Lauterach und die Industriellenvereinigung Vorarlberg zusammengeschlossen. Im Schuljahr 2001/02 wurde im Rahmen des Wahlpflichtfaches »Geographie und Wirtschafts- führt: Die Schüler(innen) erarbeiteten Mitarbeitermotivationskonzepte für die Firma Suchard und führten mit der BTV Unternehmensgründungspläne aus. Auf Basis dieses Schuljahres wurden nun eine 60seitige Arbeitsmappe und eine CD-Rom für interessierte Lehrer erstellt. Am Projekt beteiligt waren seitens der Industriellenvereinigung die Referenten Mag. Susanne Nigg und Mag. Robert Moosbrugger. ■ kunde« ein Jahr lang Vorarlberger Wirtschaftskunde unterrichtet. Neben der benötigten Theorie wurden auch praxisorientier te Arbeiten durchge- Suchbild für unsere älteren Leser Zur Verfügung gestellt von Arthur Brüstle »Ausflug der 1888er zum 50er« Zu diesem Anlass stellten sich viele zu ihrer Zeit recht bekannte Lauteracher dem Fotografen Rux in Lindau, so etwa der langgediente Gemeindesekretär Ludwig Brüstle, der Organist und Chorleiter Ferdinand lang oder die »Tschoudl«. Vielleicht kann jemand mithelfen, die Liste zu vervollständigen. Auf Ihren Anruf freut sich Elmar Fröweis: (Telefon: 05574/ 64548) ■ RATHAUSFENSTER 2-2003 23 Aus der Historie Handwerk erobert Sticklokale Neben der Landwirtschaft und dem Handwerk entwickelte sich in der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts auch in Lauterach die Stickerei zu einer bedeutenden Erwerbsquelle. Bereits 1926 zählte man hier 18 Kleinbetriebe und die motorgetriebenen, von Lochkarten gesteuerten Automaten waren bereits im Begriffe,


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Sam, 22. Oktober 2011 | Kuhn EDV

MARKTGEMEINDE Liebe Lauteracherinnen, liebe Lauteracher! Die Gemeindevertretung von Lauterach hat mich bei ihrer Sitzung am 26. September im Hofsteigsaal mit einem großem Vertrauensvorschuss zum Bürgermeister gewählt. Für dieses große Votum möchte ich mich recht herzlich bedanken. Die künftige Arbeit in der Gemeinde soll im Einklang mit allen politischen Gremien unter Einbeziehung der Bevölkerung geführt werden. Bei meiner Arbeit als Gemeindesekretär war ich in den letzten Jahren stets auf das Engste mit den Entwicklungen und den täglichen Amtsgeschäften in unserer Gemeinde befasst und habe dabei viele Sorgen und Wünsche, aber auch Freunde und Glück der Mitbürgerinnen und Mitbürger kennen gelernt. Ich werde mich nach allen Kräften dafür einsetzen, dass Lauterach eine dynamische Gemeinde bleibt und sich im Sinne der Bevölkerung weiter entwickeln wird. Dabei wird es mir ein Anliegen sein, auf alle Wünsche und auch Probleme, die an mich herangetragen werden, einzugehen und zu versuchen, positive Lösungen zu finden. Ihr Bürgermeister Elmar Rhomberg Aus der Gemeinde Inhalt Gemeinde 2 3 4 6 10 13 15 16 17 20 22 24 25 Portrait Elmar Rhomberg Angelobung des Bürgermeisters Bürgermeisterwahl Elmar Kolb: Rückblick Vereinsabend für Elmar Kolb Blick ins Gemeindegeschehen Ökostaffel Europaweiter Autofreier Tag Berichte Sozialamt Familiengerechte Gemeinden Mediathek Richtlinien für Werbeanlagen Kleine Pflanzenkunde Elmar Rhomberg: Kurzportrait Persönliche Daten: Name: Geburtsdatum: Anschrift: Elmar Rhomberg Bürgermeister der Marktgemeinde Lauterach 28. März 1964 in Lustenau Rathaus Lauterach Montfortplatz 2, 6923 Lauterach Wohnort: Telefon: Familienstand: Lauterach 05574 / 6802 – 30 verheiratet mit Gattin Cäcilia Rhomberg Aktuelles 23 26 28 29 30 30 31 34 36 48 Das Gespräch Jubiläen Suchbild Auflösung Suchbild Kunsthaus Rohner Kabarett Theatergruppe Rampenlicht Historisches Moscht-Fäscht Eislaufplatz Hard Schulen 32 BORG Persönlicher Werdegang: Ve r e i n e 22 36 40 42 42 43 43 47 Infantibus Feuerwehr Bürgermusik Frauenchor Männerchor Kneippverein Kirchenchor Handwerker- & Wirtschaftsverein 1964: 1970 – 1974 1974 – 1978 1978 – 1984 ab ab ab ab 1985 1987 2000 26.09.2003 geboren am 28.03.1964 in Lustenau Volksschule Dorf/Lauterach Hauptschule Lauterach Bundeshandelsakademie Bregenz (Matura) Mitarbeiter bei der Marktgemeinde Lauterach Leiter der Finanzabteilung Gemeindesekretär Bürgermeister Spor t 44 Tischtennisclub 45 Turnerschaft sonstige Informationen: 1980 – 1983 Mitglied der österr. Leichtathletik Nationalmannschaft 16-facher Leichtathletik Landesmeister 4-facher österr. Leichtathletikmeister Vorarlberger Jugendrekord 200m-Sprint (noch gültig) Vorarlberger Jugendrekord 400m-Lauf (noch gültig) Reisen, Mountainbiking Hobbies: 2 RATHAUSFENSTER 3-2003 Aus der Gemeinde Elmar Rhomberg ist neuer Bürgermeister nier te nach einem internen Auswahlver fahren Elmar Rhomberg schließlich als ihren Kandidaten zur Wahl des Bürgermeisters am 26. September im Hofsteigsaal, wo er mit der Mehrheit der Stimmen der Gemeindevertretung zum neuen Gemeindeoberhaupt gewählt wurde. Elmar Rhomberg spricht die zukünftigen Aufgaben einer Gemeindeverwaltung ganz klar an: Es gilt die zu erwartende Änderung in der sozialen Struktur einer Gemeinde wie Lauterach zu meistern. Die Alterspyramide wird sich verändern, die Betreuung der Senioren wird eine immer größer werdende Aufgabe der Gemeinde sein. Bürgermeister Elmar Rhomberg unterschreibt die Angelobungsurkunde Nach seiner Angelobung am Montag, dem 29. September und der Unterschrift unter die Bestellungsurkunde ist es auch amtlich. Lauterach hat einen neuen Bürgermeister: Elmar Rhomberg, 39 Jahre alt, wohnhaft in der Lerchenauerstraße 86. Sein Vater Elmar Rhomberg sen. betrieb die letzte einer Reihe von Mühlen, die den Lauterachbach bis anfangs des letzten Jahrhunderts als Energiequelle nutzten. Der Betrieb wurde im Jahre 1992 mit der Vorarlberger Verbandsmühle fusioniert und dabei der in Bezug auf die Infrastruktur ungünstig gelegene Standort in der Lerchenau stillgelegt. Seine Mutter Marianne geb. Holzer stammt aus Lustenau, Elmar war das älteste von drei Geschwistern. Nach seiner Schul- und Militärzeit trat Elmar Rhomberg 1985 in den Gemeindedienst ein und wurde schon bald darauf im Jahre 1987 mit 23 Jahren Leiter der Finanzabteilung im Rathaus, eine Aufgabe, die er trotz seiner Jugend tadellos meisterte. Und als der damalige Gemeindesekretär Eugen Dietrich in den Ruhestand übertrat, bewarb er sich um diese Stelle und wurde im Jahre 2000 vom Gemeindevorstand für diese Aufgabe bestellt. Bei seiner Arbeit als Gemeindesekretär und Chef der Gemeindeverwaltung, im modernen Sprachgebrauch wird diese Aufgabe auch gerne mit Gemeindemanager umschrieben, gewann er als rechte Hand des Bürgermeisters Elmar Kolb und seiner Mitwirkung im Gemeindevorstand immer mehr Einfluss auf das Gemeindegeschehen. Aktiv bei der Entwicklung seiner Heimatgemeinde Lauterach mitzuwirken und daran zu arbeiten, war für Elmar Rhomberg als Gemeindesekretär nicht nur reizvoll, sondern er sah dies als eine große Verpflichtung und Herausforderung, die er gerne erfüllte. Es mutet zwar fast ein wenig so an, es war jedoch keinesfalls eine logische Folge, dass der Gemeindesekretär für das Amt des Bürgermeisters kandidier t hat. Der Bürgermeister wird von der Gemeindevertretung und später vom Volke gewählt und bekommt so eine politische Dimension. Die Liste Elmar Kolb – ÖVP und Parteifreie nomi- Der Wirtschaftsstandort Lauterach wird sich weiter entwickeln, auf den begrenzen Flächenresourcen im Betriebsgebiet Süd im Bereich Scheibenstraße, Industriestraße und Lindenweg sollen entsprechend hoch qualitative Betriebe angesiedelt werden. Nach der Angelobung v.l.n.r.: Bezirkshauptmann Dr. Paul Gorbach, Bürgermeister Elmar Rhomberg, Altbürgermeister Elmar Kolb, Vizebürgermeister Karl-Heinz Rüdisser Die Umwelt wird nach wie vor ein großes Thema sein und bleiben, mit Umweltthemen muss sehr sensibel umgegangen werden. Auf die Dorfgestaltung und eine positive Entwicklung im Ortskern muss besonderes Augenmerk gelegt werden. Um dies zu erreichen, muss ein möglichst breiter Konsens sowohl in der Gemeindevertretung über die Parteigrenzen hinweg als auch in der Bevölkerung angestrebt und gefunden werden. Elmar Rhomberg will sich, wie er schon kurz nach seiner Wahl sagte, diesen Herausforderungen als neuer Bürgermeister stellen und sich mit all seiner Kraft für eine positive Entwicklung und ein positives Klima in unserer Gemeinde einsetzen. ■ RATHAUSFENSTER 3-2003 3 Aus der Gemeinde Die Wahl des neuen Bürgermeisters Einziger Tagesordnungspunkt der Sitzung der Gemeindevertretung von Lauterach am Freitag, 26. September 2003 im Hofsteigsaal, war die Wahl des neuen Bürgermeisters. Das Interesse aus der Bevölkerung war sehr groß, denn viele Bürgerinnen und Bürger folgten dem Wahlvorgang. Vizebürgermeister Mag. Karl-Heinz Rüdisser, der nach dem Rücktritt von Elmar Kolb die Amtsgeschäfte des Bürgermeisters zu führen hatte, begrüßte alle Anwesenden, unter ihnen natürlich auch Altbürgermeister Elmar Kolb und Bürgermeister Erwin Mohr aus Wolfurt. Für die OLL, das ist die Offene Lauteracher Liste, formulierte Dieter Macek fünf Themenbereiche und bat die beiden Kandidaten dazu Stellung zu nehmen. Für die SPÖ ergriff Albert Krepelka das Wort und berichtete von Hearings mit den beiden Kandidaten im Vorfeld dieser Wahl, um eine Entscheidungsgrundlage für die Wahl zu schaffen. Schließlich stellte auch noch Dr. Klaus König von der ÖVP drei Fragen an die Kandidaten. Die beiden Kandidaten, Ing. Walter Pfanner und Elmar Rhomberg, nehmen vor dem Wahlgang Stellung zu Fragen Vizebürgermeister Karl-Heinz Rüdisser leitete die Gemeindevertretungssitzung zur Wahl des neuen Bürgermeisters Danach eröffnete er die Sitzung der Gemeindevertretung, auf deren Tagesordnung als einziger Punkt die Wahl des neuen Bürgermeisters stand. Zuvor jedoch musste ein neues Mitglied der Gemeindevertretung vereidigt werden: Nach dem Ausscheiden von Bürgermeister Elmar Kolb rückte Gemeindesekretär Elmar Rhomberg an dessen Mandatsstelle vor. Nach der Vereidigungsformel schlug für die Liste ÖVP Partei Elmar Kolb und Parteifreie Vizebürgermeister KarlHeinz Rüdisser als Kandidat nun auch gleich Elmar Rhomberg zur Wahl des Bürgermeister vor, von der Liste FUB - Freiheitliche und unabhängige Bürgerliste wurde von deren Vorsitzendem Fritz Kohlhaupt Ing. Walter Pfanner zur Wahl des Bürgermeisters nominiert. Wahlberechtigt waren die 27 Gemeindevertreter von Lauterach mit folgender Sitzverteilung: 14 ÖVP, 7 FUB, 4 SPÖ und 2 OLL. Nun wurden noch vier Stimmenzähler bestimmt, aus jeder Fraktion einer. Dies waren für die ÖVP DI Herbert Wirth, für die SPÖ Barbara Draxler, für die FUB Horst Apsner und für die OLL Dieter Macek. Als Schriftführer fungierte Bernd Hagen, der Leiter der Finanzabteilung im Rathaus, der die ordentliche Stimmabgabe eines jeden Gemeindevertreters zu überprüfen hatte. Nach dieser Anhörung konnte die Wahl beginnen, der Vorsitzende Vizebgm. Karl-Heinz Rüdisser rief jeden einzelnen Gemeindevertreter namentlich zur Stimmabgabe auf. Bereits nach dem ersten Wahlgang stand die Nachfolge von Elmar Kolb als Bürgermeister von Lauterach fest, das Ergebnis der Wahl wurde von Vizebürgermeister Karl-Heinz Rüdisser exakt um 19:55 bekannt gegeben: Die Stimmen werden ausgezählt. Horst Apsner, DI Herbert Wirth, Dieter Macek, Barbara Draxler und Schriftführer Bernd Hagen (von links) Elmar Rhomberg wurde mit der Stimmenmehrheit von 19:7 Stimmen und einer Enthaltung zum neuen Bürgermeister gewählt. 4 RATHAUSFENSTER 3-2003 Aus der Gemeinde Hier nochmals eine kurze zeitliche Chronologie der dieser Wahlsitzung: 19.00 – Vizebürgermeister Karl-Heinz Rüdisser begrüßte alle Anwesenden. 19.10 – Beginn der Sitzung der Gemeindevertretung 19.18 – Beginn des Wahlvorganges 19.20 – Dieter Macek (OLL) bittet um Stellungsnahme zu 5 Themenbereichen 19.34 – Albert Krepelka (SPÖ) berichtet von seinen Hearings mit den Kandidaten 19.35 – Dr. Klaus König (ÖVP) stellt 3 Fragen an die Kandiaten 19.45 – Geheime, schriftliche Stimmabgabe der Gemeindevertreter 19.50 – Beginn der Stimmenauszählung 19.55 – Bekanntgabe des Wahlergebnisses 19.56 – Vizebm. Karl-Heinz Rüdisser gratuliert dem neuen Bürgermeister Elmar Rhomberg zur Wahl und übergibt ihm die Leitung der Sitzung. Elmar Rhomberg nahm die Wahl an und sagte in ersten Worten, dass er sich seiner großen Verantwortung bewusst ist und dankte in erster Linie seiner Frau Cilly, aber auch seinen Eltern Elmar und Marianne für ihre Unterstützung zu seiner Kandidatur. Sein Dank richtete er aber auch an Altbürgermeister Elmar Kolb, der ihn sehr unterstützt hat und an Vizebürgermeister Karl-Heinz Rüdisser, der die Gemeinde in den letzten Tagen bis hin zur Bürgermeisterwahl souverän geführt hatte. Drei Punkte nannte der neue Bürgermeister Elmar Rhomberg in aller Kürze, drei Punkte, die ihm besonders am Herzen liegen: Den Generationenvertrag meistern: Es wird in den nächsten Jahren einen Umbruch in der sozialen Ordnung geben, er will sich diesen Herausforderungen stellen. Das Umweltbewusstsein noch mehr stärken: Sensibilisierung in allen Umweltbereichen, besonders aber die Erhaltung des Lebensraumes Lauteracher Ried. Neue Lebensräume schaffen: Neue Dorfzentren planen und mittelfristig errichten. Der Sternenplatz ist ein Fingerzeig in die richtige Richtung. Gespannt verfolgen die Angehörigen des neuen Bürgermeisters Elmar Rhomberg den Wahlvorgang: v.l.n.r.: Seine Frau Cäcilia in Wäldertracht, seine Eltern Elmar und Marianne, seine Tante Hildegardd und sein Göte Franz Holzer aus Lustenau, seine Schwägerin Doris mit seinem Bruder Gerhard. Altbürgermeister Elmar Kolb ver fasste ein kurzes Schlusswort, gratulierte seinem Nachfolger und wünschte ihm viel Glück und Erfolg in seinem neuen Amt. Der neue Bürgermeister Elmar Rhomberg und auch seine Frau Cäcilia, die mit ihren Familienangehörigen aus Bizau in der Wäldertracht dem Wahlvorgang beiwohnten, ergriffen den Taktstock und dirigierten zum Abschluss einen Marsch, gespielt von der Bürgermusik Lauterach. Bei einem Buffet, serviert von der Lässer-Gastronomie, konnten dann alle Anwesenden untereinander diesen doch denkwürdigen Wahlabend kommentieren und diskutieren. ■ Bürgermeister Elmar Rhomberg bei seiner ersten Rede kurz nach der Wahl RATHAUSFENSTER 3-2003 5 Aus der Gemeinde Elmar Kolb: Ein Rückblick … Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger! Als ich im Jahre 1977/78, also vor mehr als 25 Jahren die Funktion des Bürgermeisters in der Marktgemeinde Lauterach übernommen habe, war mir im Wesentlichen wohl bewusst, welche Aufgabe und Verantwortung auf mich zukommt; die kommunalpolitische Vielfalt hat sich jedoch, dies gerade in den letzen Jahren, wesentlich erweitert. Ich habe mit meiner 157. Sitzung der Gemeindevertretung meine Funktion zurückgelegt und kann mit Genugtuung und Freude auf eine sehr lange und erfolgreiche Amtszeit zurückblicken. Ich habe das stürmische Wachstum unserer Gemeinde erlebt, die Zunahme der Bevölkerung von 6.500 auf inzwischen über 9.000 Einwohner, damit ist Lauterach die 10. größte Gemeinde der 96 Gemeinden Vorarlbergs, die gute Entwicklung der Lauteracher Wirtschaft, die gesellschaftspolitischen Veränderungen, die sich gerade in den Familien ergeben haben, die neuen Aufgabenstellungen in der Kinderbetreuung mit verschiedenen Formen und flexiblen Für die Ortsfeuerwehr wurde mit dem neuen Gerätehaus ein moderner Stützpunkt errichtet Dies alles setzte voraus, dass der Personalstand in der Ver waltung dieser Entwicklung folgte und sich der Mitarbeiterstab von 30 auf ca. 140 Personen erhöhte. Die Gemeinde als Lebensgemeinschaft, war stets ein Kerngedanke meiner politischen Arbeit. Hinter allen Aufgabenstellungen und Problemen stehen immer Menschen und als Bürgermeister hat man die Pflicht auch immer diese Menschen im Blick der Entscheidung zu sehen. Damit aufs Engste verbunden war auch die Unterstützung der vielen Ortsvereine. Ein intaktes Vereinsleben war für mich immer ein Ausdruck von Solidarität und wechselseitiger Verantwortung. Das bedeutet aber auch, dass ein Bürgermeister immer präsent sein soll, bei allen gesellschaftlichen, schulischen, kulturellen und spor tlichen Ereignissen. Kinderbetreuungsstätten – im Bild der Kindergarten Bachgasse – wurden in den letzten Jahren wesentlich ausgebaut Öffnungszeiten, angepasst an die Wünsche der erziehenden Eltern, auch der vielen alleinerziehenden Personen. Aber auch die Entwicklung der Lauteracher Schulen – Volks-, Haupt- und Sonderschule, die Musikschule, Bücherei und Mediathek, die Sicherheitseinrichtungen wie Feuerwehr und Gendarmerie mit neuen Räumlichkeiten und Anpassung der Strukturen an die vielfältigen Einsätze und schlussendlich auch die gute Zusammenarbeit mit dem BORG Lauterach. Der Hofsteigsaal – Veranstaltungsstätte der Ortsvereine 6 RATHAUSFENSTER 3-2003 Aus der Gemeinde Durch meine guten Beziehungen zu den Ortsvereinen wurde ich auch 12 mal mit der ehrenvollen Aufgabe betraut, die Funktion des Festobmannes zu übernehmen Es waren jeweils herausragende gesellschaftliche und kulturelle Ereignisse mit großen Erfolgen für die Vereine, aber auch die ganze Gemeinde. 600 Sitzungen des Gemeindevorstandes und der Ausschüsse, sowie 157 Sitzungen der Gemeindevertretung, neben dem Besuch von ca. 2.000 Veranstaltungen aller Art, füllten diese lange Amtszeit aus. Es gibt keine Politik, weder auf Landes- noch auf Bundesebene, die sich vielfältiger und näher beim Bürger abspielt, wie die Gemeindepolitik. Man steht stets im Rampenlicht, einerseits vor den Mitbürgerinnen und Mitbürgern, andererseits aber auch im Blickpunkt der Medien. Wer glaubt in der Politik es allen Leuten recht machen zu können, der sitzt im falschen Boot, die Interessen sind zu umfangreich und die einzelnen Wünsche zu unterschiedlich; es braucht in der Politik die großen und Altbgm. Elmar Kolb kämpfte immer für die Erhaltung des Naturjuwels Lauteracher Ried gerade im Sozialbereich vor neue Aufgaben – in der Hauskrankenpflege, in der Bereitstellung von mobilen Diensten, Familienhilfe, Essen auf Rädern, Seniorenheim und Pflegestation. Das Geriatriekonzept des Landes wird in unserer Gemeinde in hohem Maße umgesetzt, nämlich das Bemühen, dass unsere älteren Mitbürgerinnen und Mitbürger auch bis ins hohe Alter in der eigenen Wohnung, im eigenen Haus ihren Lebensabend in gewohnter Sichere Radwege – ein wichtiger Faktor der Gemeindepolitik klaren Linien, abgestimmt auf das Gemeinwohl, langfristig und effizient. So hat sich auch der Inhalt der Gemeindepolitik in den letzten Jahren wesentlich gewandelt; gab es eine Zeit, wo Hochund Tiefbau die Hauptaufgabe einer Gemeinde in der Schaffung der notwendigen Infrastruktur war; so hat heute das Sozialwesen, die Umweltpolitik und Landschaftspflege, die Verkehrspolitik einen ebenso hohen und wichtigen Stellenwert und man hat erkannt, dass nicht nur das wirtschaftliche Wachstum von Bedeutung ist, sondern auch das Umfeld mit Wohn- und Lebensqualität. Das Seniorenheim – Seniorenbetreuung im eigenen Dorf eine wichtige politische Aufgabe Umgebung verbringen können. Daraus resultiert auch die Entscheidung der Gemeinde zur Errichtung von Seniorenwohnungen, zugeschnitten auf die Interessen der älteren Generation. So wird das Sozialwesen, die Vernetzung der sozialen Dienste bis hin zur Schaffung eines Sozialzentrums die Gremien der Gemeinde in hohem Maße beschäftigen. Die steigende Lebenserwartung, sie ist in den letzten 20 Jahren um nahezu 10 Jahre gestiegen, stellt die Gemeinde RATHAUSFENSTER 3-2003 7 Aus der Gemeinde Ich habe aber auch erlebt, wie man kommunalpolitische Ziele, von denen man überzeugt ist, hartnäckig verfolgen muss, wie z.B. die Erhaltung der wertvollen Altbausubstanz; damit bleibt nämlich die Identität, Tradition und Geschichte einer Gemeinde auch der jungen Generation erhalten. Beispielhaft sei die neue Gestaltung des Sternenplatzes erwähnt. Wohnanlage Kirchfeld Sportanlage Ried und Dammstraße Alter Sternen Altes Kreuz Schule Unterfeld Feuerwehrgerätehaus Gendarmeriegebäude Generalsanierung Hauptschule, Baubeginn Wasserschutzgebiet Der Sternenplatz, immer ein Treffpunkt der Lauteracher bei Festen Mein oberstes Ziel in der Gemeindepolitik war immer den politischen Frieden zwischen den verschiedenen Fraktionen zu wahren, damit die sachliche Zusammenarbeit gewährleistet war. Es ist das Schlechteste, was einer Gemeinde passiert, wenn die Gemeindepolitik von parteipolitischen Querelen geprägt wird. Dann nimmt der Schaden für die Gemeinde seinen Lauf, denn durch ein schlechtes politischen Klima werden sachlich richtige Entscheidungen oft verzögert oder sogar verhindert. Es sind auch im Laufe dieser Jahre neue Parteiein in die Gemeindevertretung eingezogen. Es ist dies die Offene Lauteracher Liste seit dem Jahre 1990, die sich aktiv in der Lauteracher Gemeindepolitik etablier t hat. Ein kurzes politisches Gastspiel von 1995 – 2000 gab das Liberale Forum. In diesen 25 Jahren sind bedeutende Entscheidungen getroffen worden und kommunalpolitisch wichtige Projekte entstanden, wie Sporthalle Hauptschule Hofsteigsaal Markterhebung Neubau der Kindergärten Seniorenheim und Pflegestation Alte Seifenfabrik (Musikschule, Vereinsraum, Notwohnungen, usw.) Zwei Beispiele für die Erhaltung alter Bausubstanz: Alte Seifenfabrik (oben) und Altes Kreuz (unten) Diese gute politische Arbeit wurde auch in der Bevölkerung stets honoriert, denn in 5 Wahlgängen wurde ich mit meiner Fraktion stets mit der absoluten Mehrheit ausgestattet und bei der erstmals im Jahre 2000 erfolgten Direktwahl des 8 RATHAUSFENSTER 3-2003 Aus der Gemeinde Bürgermeisters konnte ich mit 63 %, gegenüber 2 Mitkandidaten, eine große Mehrheit erreichen. Mein Dank gilt allen ehemaligen Gemeindemandataren für die große Unterstützung, die ich erfahren durfte, gerade in der Anfangszeit meiner Bürgermeistertätigkeit als Quereinsteiger; ein besonderer Dank geht an die amtierenden Gemeinderäte, Vizebürgermeister und an alle Mitglieder der Gemeindevertretung für die großartige Mitarbeit und an alle Bediensteten der Gemeinde heute und in den vergangenen Jahren. Die Gemeindepolitik hat mein Leben in hohem Maße geprägt und auch vielfach meinen Lebensrhythmus bestimmt. Wenn ich nun mein Amt zurücklege, so beinhaltet dies den Wunsch, dass meinem Nachfolger Elmar Rhomberg seitens der Bevölkerung ebenso viel Vertrauen geschenkt wird und die gute Zusammenarbeit erhalten bleibt. Ich bin überzeugt, dass die christlich-soziale Gemeindepolitik auch in Zukunft die prägende Kraft sein wird und dass eine bürgernahe und bürger freundliche Ver waltung der Bevölkerung unserer Gemeinde zur Verfügung stehen wird. Ihr Altbürgermeister Elmar Kolb ■ Die Markterhebung 1985 – ein wichtiges Ereignis in der Amtsperiode von Bgm. Elmar Kolb – im Bild die Verleihung der Ehrenurkunde durch den damaligen Landeshauptmann Dr. Herbert Keßler RATHAUSFENSTER 3-2003 9 Aus der Gemeinde Vereine feierten Abschied von Bürgermeister Elmar Kolb Bürgermeister Elmar Kolb war ein Bürgermeister der Vereine, dem die Lauteracher Ortsvereine 26 Jahre lang immer immens wichtig waren und die von der Gemeinde aufgrund seiner Fürsprache immer die nötigen finanziellen Fördermittel erhielten. Dabei hat »Bürge« Elmar Kolb nie unterschieden, ob es sich um Sport-, Kultur-, Sozial- oder andere Vereine handelte. Mit einem Riesenfest, der Hofsteigsaal war mit ca. 700 Besuchern restlos gefüllt, verabschiedeten sich die Vereine am Mittwoch, dem 17. September, mit einem Bombenprogramm vom Bürgermeister, der nach fast 26 Jahren und im Alter von 64 Jahren seinen Rücktritt erklärt und seine Nachfolge in jüngere Hände gelegt hat. Christof Döring organisierte und Eberhard Stimpel moderierte ein Programm, das mit dem Einzug des Bürgermeisters in einem Oldtimer samt Gold-Wing-Escorte organisiert vom Wirtschaftsverein, eröffnet wurde. So fuhr dann auch Bürgermeister Elmar Kolb mit Peter Matt auf einer Gold-Wing auf die Bühne des Hofsteigsaals ein. Fahneneinzug und Begrüßungsständchen der Bürgermusik Besinnliche Worte durch Pfarrer Fridl Fitz, eine launige Vorschau auf das Pensionsleben durch Altvize DI Wilfried Germann in Gedichtsform, durften an diesem Abend selbstverständlich nicht fehlen. »Africa Luterah«, ein Musikstück komponier t von Kapellmeister Martin Schelling, das beim großen Musikfest 2002 in Lauterach uraufgeführt wurde, passte genau in das Programm, weil im Text des Stückes immerhin Elmar Kolb namentlich vorkommt und seinen engen persönlichen Bezug zur Bürgermusik Lauterach bekundet. Vorfahrt mit Oldtimer und Gold-Wing-Escorte beim Hofsteigsaal Humorvolle Begrüßungsworte des Vizebürgermeisters Mag. Karl-Heinz Rüdisser standen am Beginn des Programms, nachdem die Fahnenabordnungen der Vereine in den Hofsteigsaal eingezogen waren und die Bürgermusik das Programm eröffnet hatte. Der Vizebürgermeister betonte, dass Elmar Kolb in seiner 26-jährgen Amtszeit lediglich einmal eine Sitzung wegen Krankheit nicht leiten konnte. Der Grund seiner Fitness sei wohl der, dass er trotz überfülltem Terminkalender nie sein Hobby, nämlich das Bergwandern, Bergsteigen und Schifahren, vernachlässigt hat. Nicht weniger als 500 mal habe er die Hohe Kugel bestiegen, »vielleicht sei sie gerade deswegen so rund!« Verleihung des Silbernen Ehrenzeichen des Landes Vorarlberg durch Landeshauptmann Dr. Herbert Sausgruber 10 RATHAUSFENSTER 3-2003 Aus der Gemeinde Landeshauptmann Dr. Herbert Sausgruber war persönlich erschienen, um die Verdienste von Bürgermeister Elmar Kolb in seiner langen Amtszeit in seiner Rede zu würdigen. Doch bei seinen Worten ließ er es nicht bewenden: Der Landeshauptmann verlieh unserem Bürgermeister das »Ehrenzeichen in Silber« der Vorarlberger Landesregierung, eine hohe Auszeichnung, die Elmar Kolb sichtlich stolz und erfreut, aber auch bewegt entgegennahm. Der Männerchor mit dem Lauteracherlied, Kirchenchor mit einem sakralen Lied und der Frauenchor Hofsteig mit einem »Wordrap« haben jeder einzeln ein Abschiedsständchen für ihren scheidenden Bürgermeister vorbereitet. Zu den Themen Natur, Heimat und Brauchtum erzählte Günter Jäger zu Bildern von Dr. DI Richard Dietrich ein Lauteracher Märchen über bemerkenswerte Dinge, die sich in Lauterach in den letzten 26 Jahren abgespielt haben. Auch die Pfadfinder bebilder ten ihren Vor trag und erwischten den Bürgermeister tatsächlich auf dem linken Fuß: Er erkannte auf einem Bild seine eigene Tochter Claudia erst auf den zweiten Anhieb. Bevor die Spor tvereine Lauterachs im zweiten Programmblock ihren Bürgermeister herausforderten, war natürlich ein gesundheitlicher Check des Gemeindearztes Dr. Franz Hechenberger fällig. Die Pulsfrequenz war niedrig und der Blutdruck normal, sodass der sportliche Einsatz beginnen konnte. Ein Tennismatch musste er mit dem Schläger in der Hand genauso bestehen, wie eine Partie Squash, Badminton auf Kleinfeldern auf der Bühne oder Tischtennis auf einem Minitisch. Beim Tor wandschießen gewann der Bürgermeister sogar gegen einen jungen Fußballer aus Lauterach mit 1:0. Geschossen bzw. geschoben wurde mit den Kegelsportlern, und tatsächlich haute Elmar mit einem Schub alle Neune genauso um, wie er unter Anleitung von zwei Karatesportlern fünf Ziegelsteine aus allerdings weicherem und weißem Material mit einem Handkantenschlag durchschlug. Turnerisches Können und Biegsamkeit musste er zusammen mit drei jungen Gymnastinnen und einer Lauteracher Voltigiertruppe beweisen. Auf Riesenschiern überquerte er schließlich unter Mithilfe von drei weiteren Schifahrern die Ziellinie seiner aktiven Laufbahn in die Pension. Wie locker das der Bürgermeister wegsteckte, bewies der neuerliche ärztliche Check durch Dr. Hechenberger, der einen noch niedrigeren Puls als zu Beginn des Wettkampfes erbrachte. War es Lampenfieber, das sich trotz 26-jähriger Bühnenerfahrung am Start bei ihm breit machte? Jedenfalls erhielt er ein ärztliches Attest in Form einer Urkunde, die seine Fitness bestätigte. Jahrzehntelang persönliche Freunde und politische Konkurrenten: Fritz Kohlhaupt und Elmar Kolb Im dritten Programmblock schließlich ging es um die Themen Sicherheit, Soziales, Gesellschaftliches und Bildung. Diesen Block präsentierte Fritz Kohlhaupt, beleuchtete die rasante Entwicklung Lauterachs in der langjährigen Amtszeit von Elmar Kolb und ließ es sich am Schluss nicht nehmen, sich im Namen der Siedlergemeinschaft für die Verbundenheit mit diesem nördlichen Ortsteil von Lauterach zu bedanken. Zuvor jedoch lud der Kneipp-Aktiv-Club durch Wilma Mantsch den »Altbürgermeister« zum Kneippen ein, der sich seines Festtagsgewandes entledigte und in bunter Unterwäsche abwechselnd in die Kalt-Warm-Fußbäder stieg. Die beiden Sternenhock-Besucher Stoppel Herta und Vögel Gebhard »spekulierten« über die Zukunft Elmars als Pensionisten, ehe die Ortsfeuerwehr letztmalig unter dem Kommando von Fünf weiße »Ziegelsteine« zerfetzte Elmar Kolb mit einem Schlag RATHAUSFENSTER 3-2003 11 Aus der Gemeinde Elmar Kolb mit einem »Löschangriff« diesen Programmblock abschloss. Unterstützt wurde Elmar Kolb dabei von der Jungfeuer wehr und dem Ehrenkommandanten Rudolf Spettel, Vizekommandant Theo Ölz sowie dem Kommandanten Alfred Stoppel. stück der Bürgermusik, einem Saalfeuer werk der Funkenzunft und der Übergabe des Geschenkes der Vereine an ihren nun offiziellen Altbürgermeister Elmar Kolb, eine 4Tages-Reise in das Südtirol, endete das umfangreiche Programm des Abschiedsabends gegen Mitternacht. Mit einem gemütlichen Beisammensein klang der Abend aus. Neben den schon erwähnten Persönlichkeiten befanden sich neben den Abordnungen aller Lauteracher Ortsvereine unter den Gästen im Hofsteigsaal Landtagspräsident Manfred Dörler und Bezirkshauptmann Dr. Paul Gorbach. Gleich drei »Alt-Vize-Bürgermeister« aus Lauterach waren zum Bürgermeister-Fest gekommen, nämlich Hofrat Dr. Karl Ludescher, DI Wilfried Germann und der jetzige Kulturamtsleiter Christof Döring. Dem Festabend wohnten auch »Alt-Gemeinderäte bei, nämlich Hermann Krenkel, Techn. Rat BM Wilfried Hefel, KR Hans Pfanner, KR DI Günter Schertler, Dr. Arnulf Summer, Elmar Ludescher sen. und Werner Götze. Der Bürgermeister bei seinem letzten Feuerwehrkommando. Im Bild mit Kdt. Alfred Stoppel, Vizekdt. Theo Ölz und Ehrenkdt. Rudolf Spettel und den Jungfeuerwehrlern Nach der Pause bedankte sich Mag. Lothar Hinteregger nochmals für die Unterstützung der Bürgermusik die ganzen Jahre hindurch, denn auch die finanzielle Unterstützung der Gemeinde bildete eines der Fundamente für die herausragenden Erfolge unserer »Musig«. Marketenderinnen der Bürgermusik begleiteten daraufhin Elmar Kolb an das Dirigentenpult und forderten ihn zum Dirigieren auf, was er auch gerne tat. Pfarrer Fridl Fitz, der neue Bürgermeister Elmar Rhomberg mit seiner Frau Cäcilia, Bezirkshauptmann Dr. Paul Gorbach Ein großes Dankeschön gebührt Bürgermeistersgattin Inge, die all die Jahre ihren Elmar unterstützte und mit einem Blumenstrauß geehrt wurde. ■ Übergabe des »Goldenen Rathausschlüssels« an Vizebgm. Karl-Heinz Rüdisser und Abschiedsständchen der Bürgermusik mit dem Dirigenten Martin Schelling (im Hintergrund) Nun war es soweit: Es galt den »Goldenen Rathausschlüssel« an seinen »Interimsregenten«, Vizebürgermeister Mag. Karl-Heinz Rüdisser zu übergeben, der nun solange die Funktion des Gemeindeoberhauptes inne hat, bis der neue Bürgermeister gewählt worden ist. Mit einem Abschluss- Übergabe des Ehrengeschenkes der Lauteracher Ortsvereine durch Christof Döring an Elmar Kolb und seine Frau Inge 12 RATHAUSFENSTER 3-2003 Aus der Gemeinde Blick ins Gemeindegeschehen … … mit auszugsweiser Berichterstattung aus der Gemeindevertretung und dem Gemeindevorstand: Das BORG Lauterach wird im Herbst dieses und im Frühjahr des nächsten Jahres mit einem Aufwand von ca. € 1,7 Mio. saniert. Die Arbeiten beziehen sich auf die Außenfassade, das Auswechseln der Fenster und die Anbringung einer Außenstiege in Vollziehung der Brandschutzmaßnahmen. Die gesamten Baukosten werden vom Bund übernommen. Entlang des Wasserweges wurde als Ersatz für den aufgelassenen Spiel- und Tschutterplatz an der Harderstraße auf den Flächen des Wasserschutzgebietes mit Genehmigung der BH Bregenz ein Spielplatz für Kinder und Jugendliche eingerichtet. Für den Hofsteigsaal wurden neue Bühnenelemente angeschafft – die 20 Jahre alten Elemente haben den heutigen Sicherheitsvorschriften nicht mehr entsprochen. Mit diesen Bühnenelementen ist es auch möglich einen im Saal aufsteigenden Zuschauerbereich zu schaffen. In Zusammenarbeit mit Adolf Ehrle und Elmar Fröweis wird das historische Fotomaterial der Gemeinde entsprechend aufgearbeitet und digital archiviert. Die Bauarbeiten an der Kellhofstraße wurden an die Fa. Schertler-Alge GmbH. zum Preise von € 106.582,72 vergeben. Der Gestaltungsvorschlag Jannersee sieht insbesondere die Errichtung eines Beachvolleyballplatzes, einer Spielwiese mit Tschutterplatz, einer Liegewiese, eines naturnahen Kindererlebnisraumes mit Bademöglichkeit für Kinder (Wassertiefe 50cm), einer offenen Wasserfläche mit Schilfzone und die Abflachung des Uferbereiches für einen leichteren Einstieg in den See vor. Mit diesen Maßnahmen können die Bademöglichkeiten aber auch die ökologischen Verhältnisse am Jannersee wesentlich verbesser t werden. Verkehrstechnisch soll der nichtmotorisier te Verkehr durch den Ausbau des Radwegenetzes eine Aufwertung erhalten. Der Jannersee soll weiterhin ein Naherholungsgebiet für die Lauteracher Bürger bleiben. Deshalb bleibt auch das Riedfahrverbot aufrecht und wird auch kein Parkplatz in der vorgelagerten Umgebung errichtet. Zur Vernetzung der BiotopGrundstücke wurde das Grundstück Nr. 1749/1 an der Bregenzseestraße im Ausmaß von 7.226 m2 zum Preise von € 1,50/m2 erworben. Für die Erarbeitung eines Vorprojektes für eine GemeinschaftsBiogasanlage werden € 10.000,– zur Ver fügung gestellt. 16 Landwirte haben konkretes Interesse zur Beteiligung an einer Biogas-Anlage angemeldet. Als Sprecher der Interessentengruppe fungiert Gemeindevertreter Hubert Stadelmann. Das alte Wohnhaus an der Lerchenauerstraße auf dem ehemaligen Areal der Krawattenstofffabrik war aufgrund von Baumängeln unbewohnbar und wurde daher von der Gemeinde zum Abbruch ausgeschrieben. Der Gemeindevorstand beschließt auf Empfehlung des Bau- und Wir tschaftsausschusses Richtlinien für Werbeanlagen. Tschutterplatz Der Investitionsplan 2003 für die Hauptschule, 2. Bauetappe, beläuft sich die Summe auf ca. € 900.000,–. Die Etappe bezieht sich auf das Probelokal der Bürgermusik, die Sanierung des Spor thallenbodens sowie der Räume für Physik, Chemie und Biologie. Die Jugendsachbearbeiterin Alexandra Kolbitsch hat den Dienst bei der Gemeinde aufgrund ihrer beruflichen Veränderung aufgegeben. An ihre Stelle tritt nun Manuela Preuss, die sowohl in Lauterach als auch in Wolfurt mit der Jugendarbeit betraut wurde. Die gemeindeübergreifende Jugendarbeit ist als großer Vorteil zu sehen. Jannersee RATHAUSFENSTER 3-2003 13 Aus der Gemeinde Das denkmalgeschützte Wohnhaus Raiffeisentrasse 11 wurde von der Familie Emberger vorbildlich saniert und somit konnte mit großer Privatinitiative eine weitere wer tvolle Althaussanierung abgeschlossen werden. Die Sanierung des Wohnhauses »Greußing«, Lerchenauerstraße 18, durch die Alpenländische Heimstätte schreitet zügig voran und auch hier entsteht ein bestes Beispiel, wie alte Bausubstanz wieder zu neuem Leben erweckt werden kann. Raiffeisenstraße 11 Ökostaffel durch Lauterach Während der heißen und trokkenen Sommermonate in diesem Jahr ist der Wasserverbrauch in der Gemeinde um ca. 30 % angestiegen. Es traten jedoch auch bei erhöhter Wasser förderung keine Engpässe auf. Trotzdem soll der Spargedanke in Ver wendung von sauberem Trinkwasser nicht vernachlässigt werden. Wasserwerk Die Ökostaffel ist eine Aktion des Klimabündnis Österreich und führ te durch fast alle Bundesländer zum Ziel am 3. September in Bregenz. Von Wolfurt her kommend erwartete am Nachmittag des 3. September eine Delegation des Landwirtschafts- und Umweltausschusses von Lauterach die Ökostaffel-Radfahrer, die am frühen Nachmittag mit Bürgermeister Erwin Mohr aus Wolfurt, Landesrat Erich Schwärzler, Landesrätin Katharina Wießflecker, Bürgermeister Rainer Siegele aus Mäder und Bürgermeister Josef Mathis aus Zwischenwasser, Gabriele Greußing und Günter Wallner vom Klimabündnis und viele andere mehr. auf die Lauteracher Delegation an der Ortsgrenze an der Wolfurterstraße traf. Das Klimabündnis setzt sich neben der Unterstützung ihrer Partner im Chocó Wassermeister Anton Hammerer ist mit 31. August 2003 in den Ruhestand getreten. Er war vom 2. Oktober 1972 bis zu seinem Ausscheiden mit der Betreuung der Wasserversorgung, des Wassernetzes und des Pumpwerkes beauftragt. In diesen 30 Jahren hat sich das Wassernetz im Zuge des Wachstums der Gemeinde gewaltig erweitert, laufende Sanierungen waren erforderlich und auch die Pumpen- und Steuerungstechnik im Wasserwerk war immer auf neue technische Entwicklungen abzustimmen. Die Marktgemeinde Lauterach wünscht Herrn Anton Hammerer alles Gute und noch viele schöne Jahre in seinem neuen Lebensabschnitt. Aufgrund des Ausscheidens von Anton Hammerer wechselte nun unser Gemeindebediensteter Michael Habicher in die Betreuung der Wasser versorgungsanlage unserer Gemeinde mit allen Kompetenzen. Aufgrund des umfangreichen Aufgabengebietes wird für diesen Bereich eine 2. Person angestellt. Der Wechsel von Michael Habicher in die Wasserversorgung erfordert die Nachbesetzung im Rathaus im Bereich Tief- und Straßenbau und des Geografischen-Informations-Systems (GIS). ■ 14 RATHAUSFENSTER 3-2003 Aus der Gemeinde Kaffee, 1 Stück Holz als Symbol zur nachhaltigen Nutzung eigener Holzresourcen und ein Buch, in das die Bürgermeister aller Klimabündnisgemeinden, die an der Ökostaffel teilnahmen, eine Botschaft eintrugen. Bürgermeister Elmar Kolb verewigte die Gemeinde Lauterach mit einer Botschaft in diesem Buch. Danach wurden 21 Säcke beste Lauteracher Kar toffeln an die Teilnehmer der Ökostaffel verlost, bevor Dr. Klaus König als Delegier ter Lauterachs per Fahrrad mit dem Tross der Ökostaffel nach Hard weiterzog, um dort den fairen Rucksack an die Harder Klimabündnisdelegation weiterzugeben. ■ Die Lauteracher Delegation erwartet die Ökostaffel an der kolumbianischen Ostküste am Pazifischen Ozean auch für nachhaltiges Wirtschaften in den Klimabündnisgemeinden der westlichen Welt ein. Dazu zählt auch die Unterstützung der örtlichen landwirtschaftlichen Betriebe. Als Zeichen zogen die Lauteracher mit dem gesamten Tross einen Leiterwagen mit Produkten von Lauteracher Bauern in Richtung Montfortplatz. Auf dem Montfortplatz erwartete und begrüßte Bürgermeister Elmar Kolb die Delegation und stellte unsere Gemeinde den Staffelfahrern kurz vor. Bürgermeister Er win Mohr übergab dann das Staffelholz – ein fairer Rucksack mit drei symbolischen Gegenständen, ein Paket Fair-Trade- Bürgermeister Elmar Kolb begrüßt die Ökostafel Die Ökostaffel auf dem Weg zum Montfortplatz Bürgermeister Erwin Mohr übergibt den fairen Rucksack an Bürgermeister Elmar Kolb. Weiters auf dem Bild Landesrat Erich Schwärzler und Gabriele Greußing vom Klimabündnis RATHAUSFENSTER 3-2003 15 Aus der Gemeinde Europaweiter Autofreier Tag am 22. September Der Europaweite Autofreie Tag (immer am 22. September) ist zu einem Datum geworden, an dem auf alternative Verkehrsträger zum Auto hingewiesen wird. Das sind Bahn und Bus, aber auch die Benützung des Fahrrades oder zu Fuß auf den Weg zu gehen. Denn sind wir doch ehrlich, wer »geht« heutzutage noch einkaufen oder wie viele Kinder »gehen« zu Fuß zur Schule? Ja, einige Volksschüler gehen wirklich zu Fuß, der Großteil der Kinder wird jedoch in die Schule chauffiert. Der Europaweite Autofreie Tag gibt Gelegenheit, darüber nachzudenken, ob man den Schülern, auch den Kleinen, den Schulweg zu Fuß »lassen« soll. Experten meinen, dass Kinder gerade auf dem Schulweg seit eh und je sehr viel erlebt und erlernt, Kontakte geknüpft und Freundschaften geschlossen haben. Das fehlt doch den modernen »Taxikindern«. Darüber hinaus wissen nicht nur Experten, dass Bewegungsmangel gerade bei den Kindern ein Übel in der modernen Zeit geworden ist, ein Fußmarsch zur Schule gibt den Kindern diese Bewegung und hält sie fit. Den Schulbusverkehr gibt es nur für Kinder, die außerhalb eines Radius von 2 km rund um die Schule wohnen. Schon traditionell wurde am Sonntag vor dem Aktionstag der 4. Lauteracher Meilenlauf durchgeführt. Leider waren nicht sehr viele Lauteracher am Start, vielleicht gelingt es aber, für die kommenden Jahre hier auch durch attraktivere Angebote eine Belebung zu erreichen. Hier die Ergebnisse: Meilenlauf Herren 7,220 km: 1. Stadelmann Bruno 2. Tomasini Werner 3. Forster Hubert 4. Stoppel Gernot 5. Unterkofler Erich 6. Mager Hartmut 7. Degasperi Andreas 8. Grabherr Thomas 9. Hagen Bernd 10.Keckeis Gerhard 13.Köchle Wilfried Meilenlauf Frauen 7,220 km: 1. Summer Petra 2. Nußbaumer Sylvia 3. Rusch Annett 4. Achberger-Troy Carmen 5. Wucherer Marlene 6. Kiene Edith Joggerlauf Herren 4,332 km: 1. Forster Reinhard 2. Sagmeister Peter 3. Gassner Pasqual 5. Dr. Klaus König SV Buch Saeco-Power-Team Lochau Saeco-Power-Team Höchst Saeco-Power-Team Saeco-Power-Team Lauterach (LSG Vbg) LSG Vorarlberg Saeco-Power-Team ULC Bludenz Saeco-Power-Team TS Lauterach ULC Bludenz Tri Team Dornbirn Saeco-Power-Team TS Lauterach TS Klaus TS Götzis TS Götzis Lauterach 24:31,0 24:49,7 25:11,3 25:31,8 25:58,5 26:05,8 26:18,6 26:29,0 26:29,9 26:37,1 27:21,0 27:04,2 29:32,5 32:19,7 32:49,5 34:17,9 34:50,5 16:09,7 16:12,6 15:31,5 18:50,2 1. 2. 1. 3. 2. 4. 5. 3. 6. 7. 1. 1. 1. 2. 2. 3. 3. M30 M30 M40 M30 M40 M30 M30 M40 M30 M30 M50 W30 W40 W40 W30 W30 W40 14:45,7 (Handicapwertung) 15:06,6 15:31,5 16:56,2 24:08,3 (Handicapwertung) 24:08,5 22:48,0 kürzere Joggerlaufstrecke gewechselt hat. Joggerlauf Frauen 4,332 km: 1. Ender Katharina TS Lauterach 24:08,3 2. Ender Margaretha TS Lauterach 24:08,5 3. Zlimnig Birgit Bregenz 23:12,0 Zlimnig Birgit trotz Bestzeit auf dem 3. Platz klassiert, weil sie während des Meilenlaufes auf die Handicap: Ab 30 Jahren 6 sec. Zeitgutschrift pro Jahr. Schüler ca. 1 km: 1. Brugger Dominik 2. Glass Aaron 3. Weber Valentin 4. Fritz André 7. Kritzinger Simon 8. Kritzinger Aaron 1. Ender Georg Schülerinnen ca. 1 km: 1. Ender Margaretha 2. Sagmeister Julia 3. Kopf Susanne 4. König Anna 5. Franz Kerstin 1. Ender Katharina TS Götzis HS Lauterach TS Götzis TS Lauterach TS Lauterach TS Lauterach TS Lauterach TS Lauterach TS Götzis Dornbirn Lauterach Lauterach TS Lauterach 3:31,9 3:46,9 3:49,9 3:57,8 4:21,1 4:48,0 3:04,4 3:26,7 3:31,1 4:28,2 5:51,6 5:52,9 3:59,3 U12 U12 U12 U12 U12 U12 U18 U12 U12 U12 U12 U12 U18 16 RATHAUSFENSTER 3-2003 Soziales Leihomas und -opas – Ein besonderer Service des Vbg. Familienbundes Ein besonderer und nicht mehr wegzudenkender kostenloser Service des Vbg. Familienbundes ist der im Jahr 1998 gegründete Leih-Oma/OpaDienst. Frau Veronika Linder hat diesen in dankenswerter Weise aufgebaut, musste jedoch aus gesundheitlichen Gründen mit Ende 2002 ihre Tätigkeit beenden. Nicht nur die Landesvorsitzende LAbg. Inge Sulzer, sondern auch die landesweit rund 100 vermittelten Leih-Omas und die jeweiligen Familien sind ihr für ihre wertvolle Tätigkeit sehr dankbar. diese Betreuungsform spricht, welche in vielen Fällen nicht nur eine zuverlässige Kinderbetreuung, sondern sowohl für die jungen Familien als auch die »Omas/Opas« eine wertvolle Bereicherung darstellt. Es ist heute immer öfter der Fall, dass die eigenen Großeltern nicht im näheren Umfeld wohnen oder selbst noch berufstätig sind, andererseits suchen auch viele ältere Menschen eine Aufgabe und Kontakt zu Kindern. Der Vbg. Familienbund ist stolz auf diesen Service und freut sich, mit diesem einen neuen Weg der Kinderbetreuung beschritten zu haben, welcher in keiner Weise als Konkurrenz zu den örtlichen Babysitterdiensten, Betreuungsund Spielgruppen und Tagesmüttern zu verstehen ist. Anerkennung durch Europäisches Netzwerk von Kinder- und Jugendpatenschaftsorganisationen Anlässlich der 3. Europakonferenz des Europäischen Netzwerks von Kinderund Jugendpatenschaftsorganisationen vom 13. bis 15. Juni 2003 in Wismar konnten LAbg. Inge Sulzer und die neue Koordinatorin Karin Moser den Leihoma/opa- Dienst vorstellen. Er fand bei den 50 TeilnehmerInnen aus ganz Europa sehr großen Anklang. Infos unter: Landesvorsitzende LAbg. Inge Sulzer Tel./Fax 05523/64571 E-Mail: familienbund-vlbg@lycosmail.com Frau Karin Moser Tel./Fax 05523/57095 E-Mail: leihoma@gmx.at ■ Lass dir nichts einreden Das neue Buch zum richtigen Zeitpunkt von Werner Fritschi Ein Werk, das die vielfältigen Querbezüge zwischen Wir tschaft, Politik, Geschichte, Religion, Soziologie, Psychologie und Pädagogik aufzuzeigen vermag. LASS DIR NICHTS EINREDEN! meint konkret: Diskutieren wir miteinander; klären und ergründen wir die Kernfragen unserer Zeit. Ein ideales Geschenk für Geburtstagsjubilare, aber auch für junge Menschen, die viele Fragen haben. Im Referat für Familien und Soziales der Marktgemeinde Lauterach haben wir noch einige Exemplare dieses Buches. Kosten: € 28,00. Anfragen unter Tel. 6802-16. Werner Fritsche, Publizist aus Luzern, war im Frühjahr bei uns im Hofsteigsaal mit der Bildungsveranstaltung zum Thema: STOPP DER GEWALT! Über den Umgang mit Aggressionen bei Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen. ■ Karin Moser hat mit 1. Jänner 2003 die Vermittlung von Leihomas und -opas übernommen. Übergangslösung… … bzw. Wohnung gesucht! Für eine ältere Dame (Jg. 1934) wird dringendst eine 1–2-Zimmer-Wohnung gesucht. Die Dame ist seit dem Frühjahr in einer Notsituation. Sie bezog eine Wohnung in einem alten Haus mit Substandartcharakter (keine eigentliche Heizung außer mit Strom, nicht isoliert, zugig, usw.). Der Winter ist im Anzug und das Wohnungsamt der Marktgemeinde Lauterach kann erst ab nächsten April/Mai mit einer kleinen Wohnung helfen. Gibt es für die Zwischenzeit eine Übergangslösung in Lauterach? Wohnungsamt der Marktgemeinde Lauterach, Tel. 6802-16. ■ Wechsel in der Leitung Mit 1. Jänner 2003 hat nun Frau Karin Moser mit viel Engagement und Initiative die Vermittlung zwischen Familien und Leih-Omas übernommen. Die Einzelheiten wie Art und Zeit der Betreuung sowie gegebenenfalls Entlohnung werden direkt von den Familien mit den Omas vereinbart. Nachfrage ist größer als Angebot Die Nachfrage ist nach wie vor größer als das Angebot, was zweifelsohne für oren? ke verl Ausblic ich die e Wo find och? en Termin erach.at ut www.la RATHAUSFENSTER 3-2003 17 Soziales Für Jugendliche von 18 – 26 Jahren Soziale Berufsorientierung als Einstiegshilfe in den Job Angesichts steigender Arbeitslosenzahlen bei Jugendlichen gewinnen zusätzliche Einstiegshilfen in den Beruf an Bedeutung. Durch das Angebot der ARGE Soziale Berufsorientierung Vorarlberg (SBOV), hinter der als Träger die Sozialeinrichtungen Caritas, Institut für Sozialdienste, Lebenshilfe und ARGE Heim- und Pflegeleitung stehen, finden jährlich Schulabgänger ohne Job mit einem einjährigen Praktikum in sozialen Einrichtungen Vorarlbergs den Einstieg in soziale Berufe. Eine wesentliche Aufgabe dieser Initiative ist es, den Jugendlichen eine klare Orientierungshilfe zu geben, wohin man will und welche eigenen Fähigkeiten sie im Berufsalltag sozialer Dienste positiv auszeichnen. Für ein Jahr können so Jugendliche ihre Talente in verschiedenen Sozialen Berufen erproben und erfahren dabei ihre Grenzen und Chancen mitten in der Praxis. Begleitend zum Praktikum finden verpflichtend ein Mal wöchentlich Schulungen und Exkursionen in verschiedene Sozialeinrichtungen statt. Ausgewogene und differenzierte Information ist eine wichtige Voraussetzung, um sich in so wichtigen Lebensfragen wie der Berufswahl Orientierung zu verschaffen. Gemeinsam mit der Lehranstalt für heilpädagogische Berufe in Götzis (LHB) werden dazu die Inhalte der Schulungen bedarfsgerecht zusammengestellt und angeboten. Die Soziale Berufsorientierung wird für jene, die anschließend eine weiterführende Ausbildung in Sozialberufen anstreben, von der LHB Götzis, der FH für Sozialarbeit, den Krankenpflegeschulen als Vorpraktikum anerkannt. In dieser Zeit sind die Jugendlichen zudem sozial-, arbeitslosen- und pensionsversichert und bekommen eine Art Taschengeld in der Höhe von ca. 255,– Euro monatlich. Interessierte Jugendliche und Eltern können sich für nähere Informationen an Elisabeth Geser, ARGE SBOV im Wirtschaftspark Götzis (Tel. 0664/1217299), wenden. ■ Praktische Pflege daheim … … am 17. und 19. November 2003 Bei der Betreuung älterer und kranker Menschen daheim stößt man immer wieder an seine persönlichen Grenzen! Gutes Allgemeinwissen zu den Themen Körperpflege, Essen und Ausscheidung, Schlafen oder Bewegung erleichtert den Alltag. In diesem Kurs lernen Sie Grundkenntnisse in der Alten- und Krankenpflege durch praktisches Üben beim Aufstehen, Waschen, Gehen, oder Pflege im Bett. So können Sie den Anforderungen in der Pflege daheim gestärkt entgegentreten. Leitung: DGKS Maria Mager, Kennelbach Zeit: Montag, 17. Nov. und Mittwoch, 19. Nov. 14.00–18.00 h Kurs: € 27,– Ort: Lauterach, Vereinsraum »Alte Seifenfabrik« Veranstalter: Bildungshaus Batschuns und Marktgemeinde Lauterach ■ Information zum Pflegegeld … … und zum Urlaub von der Pflege – wer zahlt? Das Land Vorarlberg unterstützt pflegende Angehörige finanziell, um so einen Beitrag zur häuslichen Pflege zu leisten. Zu diesem Thema und über die Inanspruchnahme von Leistungen aus dem Sozialfonds der Vorarlberger Landesregierung informiert Herr Lang, Leiter der Abteilung Sozialhilfe, BH Bregenz, Telefon 0 55 74 / 49 51. Er informiert Sie über die wesentlichen Bestimmungen zur Beantragung, Vorgehensweise und Voraussetzungen der Inanspruchnahme. Es steht Ihnen auch das Referat für Familie, Soziales und Wohnungen im Rathaus, Telefon 68 02-16 zur Verfügung. Weitere Themen sind: Tagesbetreuung im Altersheim, Essen auf Rädern, Mobiler Hilfsdienst, Versicherung von pflegenden Angehörigen. 18 RATHAUSFENSTER 3-2003 Soziales Tanz mit – bleib fit Tanz ist Lebensfreude Tanzangebot für tanzfreudige Menschen oder die die es werden wollen. Kreis-, Paar- und Blocktänze (Jazz, Disco), Internationale Volkstänze und Tänze im Sitzen, Partner unabhängig, d.h. mit oder ohne Partner. Wann: jeden Dienstagnachmittag von 15.00 – 16.30 Uhr oder 16.00 – 17.30 Uhr ab 4. November bis 16. Dezember (7 Einheiten) Kosten: € 21.00 für 7 Einheiten à 1,5 Stunden Wo: im Pfarrsaal, Hoheneggerstraße Anmeldung bei: Gerda Stafa, Seniorentanzleiterin, Telefon 0 55 72 / 3 38 34 (erreichbar von 8.00 – 9.00 Uhr und mittags) Veranstalter: Gerda Stafa in Zusammenarbeit mit Pfarre Lauterach und Marktgemeinde Lauterach ■ Der Mobile Hilfsdienst der Marktgemeinde Lauterach sucht engagierte Helfer und Helferinnen für folgende Dienste: Unterstützung im Haushalt (Staubsaugen, Wäsche waschen und bügeln, Küche aufräumen, Mahlzeiten vorbereiten, usw.) Besuchs- und Betreuungsdienste zur Entlastung der pflegenden Angehörigen verschiedene Dienste: Besuchs-, Einkaufs- und Fahrdienste Begleitung bei Amtsgängen, Spazierengehen Zuhören, Gespräche führen, Vorlesen, Spielen (Jassen, usw.) Haustierbetreuung Geboten wird: ifS-Sachwalterschaft Anleitung für SachwalterInnen Kurs über rechtliche Grundlagen und praktische Umsetzung Mit dem Thema Sachwalterschaft werden Angehörige altersverwirrter, geistig behinderter oder psychisch kranker Menschen meist unvorbereitet konfrontiert. Von einem Tag auf den anderen wird man gesetzliche/r Vertreter/in eines Menschen, dem das Leben über den Kopf gewachsen ist. Als Sachwalter/in übernimmt man Verantwortung etwa für die Einkommens- und Vermögensverwaltung, jedenfalls für die soziale Situation dieses Menschen. An je zwei Abenden werden rechtliche Grundlagen und Praxisanleitung vermittelt, die Vortragenden gehen auf spezielle Fragen ein und die Teilnehmer/innen erhalten ausführliches Kursmaterial mit Musterbriefen und formularen. Datum: 14.10. und 21.10.2003, 19 - 21.30 Uhr in Bregenz oder 09.10. und 16.10.2003, 19 - 21.30 Uhr in Feldkirch Der nächste Termin ist im Frühjahr 2004. Kosten: Euro 21,80 Anmeldung: Bildungscenter der Arbeiterkammer, Tel. 05522/3551-0 Sonstiges: Kursnr. für den Kurs in Feldkirch: 2003FKFK316150 Kursnr. für den Kurs in Bregenz: 2003BRBR316150 Grundschulung zu den Themen: Kommunikation Gesundheit – Krankheit – Behinderung Ethik in der Begegnung mit Kranken Kurse: Krankenhilfe, Altenhilfe und Erste Hilfe Kurse Fortbildung zu verschiedensten altersrelevanten Themen Gemeinschaft in der Gruppe, Ausflug Angestellte in handwerklicher Verwendung (geringfügige Tätigkeit, dh. Höchstgrenze 37 Stunden/Monat) Die Vermittlung und die Einteilung der Helferinnen erfolgt über das Marktgemeindeamt Lauterach, Referat für Familie und Soziales. Bei Interesse rufen Sie bitte an, Tel. Nr.: 05574/ 6802-16, vormittags ■ RATHAUSFENSTER 3-2003 19 Soziales Ich bin auch ohne Gewalt. Lauterach nimmt mit Präventionsprojekt an der »Familiengerechten Gemeinde« teil ven vor Ort, die die Lebensqualität von Eltern, Kindern, Senioren und Seniorinnen dauerhaft verbessern sollen. Veranstaltungsankündigung – Capoeira Workshop für Jugendliche (FGG-Pd) Der Jugendausschuss Lauterach veranstaltet zusammen mit dem Jugendtreff am 18. Oktober im Rahmen der Familiengerechten Gemeinde einen Capoeira-Workshop. Capoeira ist ursprünglich ein athletisches Spiel, das auf Angriff, Verteidigung und List aufgebaut ist. Entstanden ist es vor rund 300 Jahren in Brasilien. Heute kommt diese Spor tar t, bestehend aus Tanz, Akrobatik, Kampf und heißen Rhythmen nicht nur dort, sondern auch in anderen Ländern, unterstützend zur Bekämpfung von Jugendkriminalität und Verwahrlosung von Kindern zum Einsatz. »Capoeira vermittelt Jugendlichen Respekt und Selbstver trauen. Das förder t ihre Entwicklung zu selbstbewussten und verantwor tungsvollen Menschen«, erklär t Thomas De Donder vom Jugendausschuss der Gemeinde. Infos: Termin: 18.10.2003, 15.00–18.00 h Ort: Turnhalle der Volksschule Unterfeld Teilnehmerzahl auf maximal 20 begrenzt Unkostenbeitrag EUR 5,–/Person (Der Rest wird vom Jugendausschuss getragen) Anmeldung: Annette.King@lauterach.at oder 05574/6802-16 (FGG-Pd) Mit dem Projekt »Familiengerechte Gemeinde« unterstützt die Vorarlberger Landesregierung Initiati- Eltern-Kind-Treffpunkt »INFANTIBUS« In Zusammenarbeit mit dem INFANTIBUS, Treffpunkt für Eltern und Kinder, werden im Herbst für Mädchen und Frauen »Selbstbehauptungskurse« angeboten. »Ziel ist es, das Selbstbewußtsein zu stärken. Mädchen und Frauen werden geschult, Grenzüberschreitungen zu erkennen und angemessen darauf zu reagieren. In dem Kurs werden Mädchen und Frauen ermutigt, bei Belästigungen und Übergriffen entschieden Nein zu sagen, erklärt Kursleiterin Conny Praeg. Termine: Selbstbehauptung und Selbstsicherheit für Mädchen 6-8 Jahre: 3 Einheiten à 2 Stunden Zeit: 1.10./8.10./15.10. jeweils von 14.00 bis 16.00 Uhr Kosten: € 32,– Ort: Pfadfinderheim Lauterach Selbstbehauptung und Selbstsicherheit für Mädchen 9-11 Jahre: 5 Einheiten à 2 Stunden Zeit: 29.10./5.11./12.11./19.11. und 26.11. jeweils von 14.00-16.00 Uhr oder 16.30 – 18.30 Uhr Teilnehmerinnen: 6 pro Gruppe Kosten: € 40,– Ort: Im Steinach 40, Lauterach Für die Eltern besteht die Möglichkeit vor Kursbeginn einen Infoabend zu besuchen. Selbstbehauptung und Selbstsicherheit für Frauen nach der Methode Drehungen: Intensivwochenende Freitag 17.10.: 19.00-21.00 Uhr/Samstag 18.10. und Sonntag 19.10 jeweils 10.00-14.00 Uhr Teilnehmerinnen: 6 Kosten: € 50,– Ort: Im Steinach 40, Lauterach Selbstsicherheitstraining für Mädchen 12-14 Jährige nach der Methode Drehungen: Intensivwochenende im November (Termin und Ort wird nach Anmeldeschluss bekannt gegeben) Freitag 18.00 – 20.00 Uhr/Samstag und Sonntag jeweils von 14.00 – 18.00 Uhr Teilnehmerinnen: 6-10 Kosten: € 40,– Anmeldung bis spätestens 10.11.2003 Kursleitung und Information: Conny Praeg T 05574-63373 Anmeldeschluß : jeweils 5 Tage vor Kursbeginn Das Selbstbewusstsein der Kinder stärken Im Kindergarten Unterfeld läuft derzeit ein Selbstbehauptungskurs – gute Rückmeldungen von Kindern und Eltern. (FGG-Pd) Der Kindergarten Unterfeld beteiligt sich ebenfalls am Projekt »Familiengerechte Gemeinde«. Ein Selbstbehauptungstraining für Mädchen und Buben – auch unter dem Titel »Ich bin! Auch ohne Gewalt« hat Mitte September gestartet. Von Seiten 20 RATHAUSFENSTER 3-2003 Soziales kulieren.« Die Kinder selbst haben zu den Übungen einen guten Zugang gefunden. Am besten gefallen einem Mädchen die Spiele. Und ein kleiner Junge freut sich darüber, »dass man bei manchen Übungen so laut schreien darf, wie man möchte« Selbstverteidigungskurs für Mädchen: Gelernt, sich mit wenig Kraftaufwand gut zu verteidigen der Eltern ist dieses Angebot auf großes Interesse gestoßen. Die Kinder selbst finden die Spiele »super«. Rund 15 Kinder nehmen derzeit am Selbstbehauptungskurs im Kindergarten Unterfeld teil. Das Angebot ist bei Eltern auf große Resonanz gestoßen. »Ich finde es sehr gut, dass dieses Projekt im Kindergarten angeboten wird. Jeder meint doch, dass solche Sachen nur den anderen Familien oder an anderen Orten geschehen«, zeigt sich eine Mutter von der Notwendigkeit eines solchen Kurses überzeugt. »Auch ganz einfache Tipps, wie etwa die Haustüre nicht alleine zu öffnen«, hält ein Vater für sehr notwendig. »Im Alltag denkt man an so »Jedes Kind hat das Recht NEIN zu sagen, wenn es nicht berührt werden will »Kein Anfassen auf Kommando« mit der Übung Rollen auf dem Boden Ein Appell an die Eltern Conny Praeg bietet seit vielen Jahren solche Kurse an und verfügt über eine große Erfahrung mit dem Thema. Sie appelliert an die Eltern, »ein Nein ihrer Kinder zu akzeptieren«. Es ist wichtig, dass Mütter und Väter bei Problemen in der Schule, mit Freunden oder aber auch mit anderen Erwachsenen zu ihren Kindern halten, zeigt sie sich überzeugt. Außerdem rät sie, dem, was die Kinder erzählen, Glauben zu schenken.« Vorankündigung Fortbildung 2004 Intensivfor tbildung für 2004 zur TrainerIn für Selbstbehauptung und Selbstsicherheit für Kinder. Angesprochen sind Leute, die im Umgang mit Kindern gewöhnt sind, wie Kindergärtnerinnen, Lehrpersonen, Pädagogen, aber auch Privatpersonen. Information erhalten Sie bei Frau Praeg, Tel. 63373 ■ Rund 15 Kinder nehmen am Selbstbehauptungskurs teil etwas ja nicht.« Spielerisch, dennoch mit notwendigem Ernst, lehr t Kursleiterin Conny Praeg den Kindern, wie sie sich bei Grenzüberschreitungen und Gewalt verhalten sollen. »Wir wollen das Selbstbewusstsein der Kinder stärken«, erklärt Daniela Fink, die Leiterin des Kindergartens die Motivation. »Sie sollen lernen, kritisch und wachsam zu sein und ihre Gefühle – gute und schlechte – zu arti- RATHAUSFENSTER 3-2003 21 Aus der Gemeinde Projekt »LesezeichNen« hilft helfen Scheckübergabe an Krankenpflegeverein Lauterach Kürzlich konnte in der Mediathek Lauterach dem Obmann des Krankenpflegevereins Lauterach Mag. Otto Galehr ein Scheck über 400,– Euro durch Bürgermeister Elmar Kolb und Mediathekleiter Christof Döring überreicht werden. Diese Summe hatte sich durch das Projekt »LesezeichNen« und durch die Marktgemeinde Lauterach ergeben. Die Mediathek Lauterach beteiligte sich an der bundesweiten Aktion »Lese – fit« und entwickelte daraus das Projekt »LesezeichNen«. Kinder wurden angeregt, Lesezeichen kreativ zu gestalten. Gelesene Bücher lieferten dazu die Motive. Die kleinen Kunstwerke wurden dann in der Mediathek laminiert und zum Verkauf angeboten. 200 Lesezeichen konnten verkauft werden. Dieser Erlös wurde dankenswerterweise von der Markgemeinde Lauterach verdoppelt. Mag. Otto Galehr bedankte sich für diese Initiativen und bemerkte dazu, dass der Krankenpflegeverein jeden Euro dringend benötige, da für die Renovierung des eigenen Hauses an der Schulstraße viel Geld aufgebracht werden muss. ■ Scheckübergabe an den Krankenpflegeverein v.l.n.r.: Bürgermeister Elmar Kolb, Mag. Otto Galehr, Rosmarie Döring, Christof Döring Fundfahrräderverkauf 2/2003 Zum zweiten Mal findet heuer ein Fahrradverkauf im Fundamt statt: Am Donnerstag, 6. November 2003 ab 14.00 Uhr bis 17.00 Uhr findet in der Marktgemeinde Lauterach, Fahrradkeller, der Verkauf von Fundfahrrädern statt. Es werden ca. 30 Fahrräder die bereits länger als ein Jahr beim Fundamt lagern und vom Verlustträger nicht abgeholt wurden, zum Verkauf angeboten. Die Räder sind je Kategorie (Mountainbike, Herrenrad, Damenrad, Jugendrad) aufgestellt. ■ Bauhat der müllWann Grün für die hof fen? hme of h.at abna uterac www.la 10 Jahre Infantibus Gelungene Feier in der »Alten Seifenfabrik« Im Beisein von Herrn Bürgermeister Elmar Kolb, Gemeindesekretär Elmar Rhomberg, Doris Rohner und Annette King als Vertreter der Gemeinde konnte am 20. Mai 2003 in der »Alten Seifenfabrik« das 10-Jahres-Jubiläum des Infantibus gefeiert werden. Neben vielen Attraktionen für die Kinder in Form von verschiedenen Spielestationen gab es Kaffee und Kuchen für die zahlreich erschienen großen und kleinen Besucher. Gleichzeitig wurde das Semester-Abschlussfest gefeiert, das in den letzten Jahren schon zur Tradition geworden ist. In einer Ansprache der Leiterin des Infantibus, Christine Schäfler, wurden Teamfrau einen kleinen Blumenstrauss. Gleichzeitig betonte er, wie wichtig die Institution Infantibus in unserer Gemeinde ist und wie sie in den letzten Jahren gewachsen ist und hofft, dass diese noch viele Jahre besteht. Neue Leitung ab 1. September 2003 Ab 1. September übernimmt Frau Manuela Vogel, als neue Leiterin den Infantibus. In einer internen Feier wurde Frau Christine Schäfler, nach über 3 Jahren Obmannstätigkeit ihren Dank ausgesprochen und Frau Vogel offiziell begrüsst. Frau Schäfler bleibt dem Infantibus weiterhin als wichtige Unterstützung im Bereich der Organisation von Veranstaltungen treu. Die Teamfrauen des Infantibus wünschen Frau Vogel alles Gute und viel Erfolg für ihre neue Tätigkeit. ■ die einzelnen Höhepunkte der letzten 10-Jahre aufgezählt und auf unsere vielen verschiedenen Aktivitäten während des Jahres wie z.B. Dienstagtreff, Donnerstagtreff, Vor träge und Seminare für Eltern und Kinder hingewiesen. Herr Bürgermeister Kolb dankte allen ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen recht herzlich für die geleistete Arbeit in den Jahren seit Bestehen des Infantibus und überreichte jeder 22 RATHAUSFENSTER 3-2003 Interview sich mit dem Partner abzusprechen, was wir selbstverständlich getan haben. Meine Frau Cäcilia hat das Ganze positiv gesehen und meine Bewerbung unterstützt. Das war natürlich eine Grundvoraussetzung im Vorfeld der Bürgermeisterwahl. Werdet ihr im Rahmen deines neuen Jobs auch manches gemeinsam machen, zum Beispiel Besuch von Tagungen, offiziellen Anlässen usw.? Cäcilia ist, wenn es ihr möglich ist, aktiv dabei. Wir haben bereits zusammen Veranstaltungen und Vor träge besucht, denen sie mit großem Interesse gefolgt ist. Das eröffnet uns Möglichkeiten für ein gemeinsames Gespräch und eine gemeinsame Diskussion. Bei diesen Rückfragen kann sie mir in manchen Fällen durchaus auch wertvolle Tipps geben, die ich in meine Arbeit einbringen kann. Zurück zu deiner Jugendzeit. Du hast in der Handelsakademie Bregenz maturiert. Warst du ein guter Schüler? Die kaufmännischen Fächer waren mir besonders gelegen. Ich bin übrigens ein sehr großer Anhänger der berufsbildenden höheren Schulen im Land wie die HAK oder die HTL. Sie sind eine ausgezeichnete Ausbildungsbasis für junge Leute. Ich kann der Jugend den Besuch dieser Schulen wärmstens empfehlen. Man kriegt dort nichts geschenkt, aber der Einsatz lohnt sich. In deiner persönlichen Beschreibung sind auch deine Erfolge als Leichtathlet angeführt. Zwei Jugendrekorde wurden bis heute nicht gebrochen. Was sind deine schönsten Erinnerungen an diese Zeit? Als Mitglied der österreichischen Jugendmannschaft der Leichtathleten waren die Reisen zu Wettkämpfen in ganz Europa eine ganz große Sache. Damals hatte das Reisen in die großen Städte Europas für die Jugend sicherlich noch einen größeren Reiz als heute. Wir waren unter anderem in Dublin, Athen, London, Bukarest und Barcelona. Auf diesen sportlichen Treffen bildeten sich wie auch bei den Einberufungen zu Trainingscamps viele Gemeinsamkeiten und Freundschaften unter den jungen Sportlern. Dabei spielten Grenzen und Nationalitäten überhaupt keine Rolle. Unter anderem war ich damals auch ein bisschen befreundet mit Dieter Baumann, der dann später ein großer Langstreckenläufer wurde und Weltmeister geworden ist. Deine eigene sportliche Karriere wurde schon recht früh unterbrochen. Was war der Grund? Ich erlitt mit 20 Jahren einen OberschenkelMuskel


0 Rathausfenster 2003 04
Sam, 22. Oktober 2011 | Kuhn EDV

MARKTGEMEINDE Liebe Mitbürgerinnen, liebe Mitbürger! Drei Monate sind seit meiner Wahl zum Bürgermeister von Lauterach vergangen. Ich habe in dieser Zeit sehr viele Glückwünsche aus der Bevölkerung erhalten, für die ich mich ganz herzlich bedanken möchte. Beim Besuch der zahlreichen Veranstaltungen in Lauterach gab es viele Kontakte und Gespräche mit engagierten Bürgerinnen und Bürgern aus unserer Gemeinde. Das zeigt mir, dass die Geschehnisse und die weitere Entwicklung der Marktgemeinde Lauterach für viele von großem Interesse ist. Ich bitte auch um Verständnis dafür, dass in dieser kurzen Zeitspanne nicht alle Anliegen erledigt werden konnten. Ein Grund dafür ist unter anderem, dass die Nachbesetzung für den Gemeindesekretär noch nicht erfolgt ist. Mit Spannung blicke ich auf das neue Jahr 2004 und freue mich auf meine Aufgabe im Dienste für die Lauteracher Bevölkerung. Ich darf Ihnen, liebe Lauteracherinnen und Lauteracher, die besten Wünsche für ein gesegnetes und geruhsames Weihnachtsfest übermitteln und wünsche Ihnen alles Gute, viel Erfolg und Gesundheit im neuen Jahr. Ihr Bürgermeister Elmar Rhomberg Aus der Gemeinde Inhalt Gemeinde 2 5 6 9 10 11 12 14 16 18 25 Blick ins Gemeindegeschehen gem24.at Internetservice 1150-Jahr-Feier Jugendkoordinatorin Prüfungsausschuss Steuerberatung Sozialamt Ich bin. Auch ohne Gewalt Richtlinien Seniorenheim Kulturplattform Blick ins Gemeindegeschehen … … mit auszugsweiser Berichterstattung aus Gemeindevertretung und Gemeindevorstand: Ein Experte der Stadtwerke Feldkirch hat sich bereit erklärt, das diskutierte Lauteracher Biogasprojekt mit seiner Projekterfahrung beratend zu unterstützen. Unter der Federführung der Stadtwerke Feldkirch wurden zwei Biogasanlagen in Feldkirch erstellt und dafür ein besonderes Betreibermodell ausgearbeitet. Die Gemeinde Lauterach ist bestrebt, diese Erfahrungen zu nützen und prüft, ob das Feldkircher Modell auch in Lauterach angewendet werden kann. Mit den interessierten Landwirten aus Lauterach findet in Kürze ein weiteres Gespräch statt. Die Gemeinde lehnt es ab, im Natura-2000-Gebiet Lauteracher Ried im Bereich der ORF-Sendestation eine Umkehrfläche für »verirrte« LKW’s zu errichten und dafür öffentliches Gut zur Verfügung zu stellen. Es wird die Auffassung vertreten, dass die vorhandene Beschilderung an der Senderstraße ausreichend ist. Mit Verordnung vom 1. Oktober 2003 wird die Geschwindigkeit auf der Wolfurterstraße mit 40 km/h beschränkt. Durch ein Urteil des Europäischen Gerichtshofes muss mit einer Rückzahlung der Getränkesteuer gerechnet werden. Für Lauterach wird als obere Grenze ein Rückzahlungsbetrag von ca. € 400.000,– angesehen. Die weitere Vorgangsweise hat der Verwaltungsgerichtshof zu definieren, eine Entscheidung ist nicht vor Mitte des Jahres 2004 zu erwarten. Das Wohnhaus Lerchenauerstraße 100 wurde gemäß Abbruchbescheid durch die Firma Kalb-Bau, Lauterach abgetragen. Aktuelles 11 12 17 17 18 19 20 20 21 22 25 32 Babysitterkurs Grüne Meilen sammeln Christbaumspenden Kalender »Alt Lauterach« Mostverkostung Das Gespräch Suchbild Auflösung Suchbild Jubiläen Historisches Kabarett Kloster St. Josef Schulen 27 Volksschule Dorf 27 BORG Ve r e i n e 24 25 29 33 34 36 36 37 37 38 39 42 44 Freizeitbühne Theatergruppe Rampenlicht Feuerwehr Krankenpflegeverein Bürgermusik Frauenchor Männerchor Siedlergemeinschaft Kneipp Aktiv Club Pfadfinder Jahrgang 1946 Wirtschaftsverein Faschingszunft Die Gemeinde unterstützt die Lehrlingsbörse auch in diesem Jahr mit € 10.000,–. Die Veranstaltung war ein voller Erfolg. Bürgermeister Elmar Rhomberg hat dem Obmann des Handwerker- und Wirtschaftsvereines zur Veranstaltung gratuliert. Spor t 40 Kegelclub 41 Turnerschaft In unserer Gemeinde wird mit »Lauterach-West« (ÖBB-Schweizerbahn) über eine zweite Haltestelle diskutiert. Das Rheintalkonzept IV des Infrastruktur- 2 RATHAUSFENSTER 4-2003 Aus der Gemeinde Auffassung gelangt, dass dieses Grundstück für künftige Erweiterungen der ARA Hofsteig nicht mehr benötigt wird. Hinsichtlich der Geruchsproblematik wird eine privatrechtliche Vereinbarung zwischen Verkäufer und Käufer abgeschlossen. Die Änderungswünsche seitens unserer Gemeinde zum Fahrplanwechsel wurde dem Gemeindeverband ÖPNVUnteres Rheintal gemeldet. Die Linien 11 und 18 wurden verlängert. Es ist nun möglich, ohne Umsteigen von Hörbranz nach Dornbirn zu gelangen. Die Erreichbarkeit des Unterdorfes über den Schützenweg und die Austraße scheitert derzeit an der zu geringen Fahrbahnbreite der Verbindungsstraßen. Lauterach-West ministeriums sieht für die Marktgemeinde Lauterach eine Neuerrichtung einer Haltestelle »Lauterach West« im Bereich Forellenweg – Kaltenbrunnenstraße vor. Zudem wird für die bestehende Haltestelle Lauterach ein barrierefreier und behindertengerechter Zugang geplant. Die Finanzierung beider Projekte erfolgt aus Bundes- und Landesmitteln. Die Gemeinde wird sich um eine möglichst rasche Umsetzung der Maßnahmen bemühen. Die ÖVP-Fraktion hat nach dem Ausscheiden von Altbürgermeister Elmar Kolb aus der Gemeindevertretung Bürgermeister Elmar Rhomberg in folgende Funktionen nominiert: Finanzausschuss – Mitglied und Obmann, Mitglied im Bauausschuss, Planungsausschuss und in der Linksseitigen Achwuhrkonkurrenz (LAWK), Vorstandsmitglied und Mitglied in der Versammlung des Wasserverbandes Hofsteig und des Schulhalterverbandes Poly, Ersatzmitglied im Gemeindeverband für Abfallwirtschaft und im Öffentlichen Personal Nahverkehr (ÖPNV), Vorstandsmitglied in der REGIO Bodensee und der Arbeitsinitiative REGIO Bodensee – ARB sowie als Obmann in der GrundverkehrsOrtskommission. Im Zuge der Überprüfung der Or tskanalisation im Ortszentrum wurden umfangreiche Mängel festgestellt. Aufgrund des Bauzustandes und der hydraulischen Leistungsfähigkeit wurde beschlossen, verschiedene Hauptsammler, (Lerchenauerstraße, Schulstraße, Wolfurterstraße) zu erneuern. Das Tiefbauamt hat die Renovierungsarbeiten öffentlich ausgeschrieben und den Auftrag an den Bestbieter STRABAG vergeben. Die Mitglieder versammlung des Wasser verbandes Hofsteig hat den Verkauf eines Grundstückes südlich der ARA Hofsteig in Hard im Ausmaß von 4.598 m2 an die Firma Technoplus Lauterach beschlossen. Nach eingehender Prüfung durch die Gremien ist man zu der Der Zwischenbericht über die finanzielle Entwicklung des Haushaltsjahres 2003 sieht bei einer guten Entwicklung der Kommunalsteuer und nicht unbeträchtlichen Einbrüchen bei den Ertragsanteilen einen Gebarungsabgang vor. Durch weitere Einsparungen soll ein ausgeglichener Haushaltsabschluss erreicht werden. Neue Kindergartensachbearbeiterin im Rathaus ist die Leiterin des Kindergartens Unterfeld Frau Daniela Fink. Sie bleibt weiterhin auch Leiterin des Kindergartens Unterfeld. Über das Thema Alter Markt/neu wurde eine umfangreiche, gemeindeinterne Diskussion geführt. Den betroffenen Grundeigentümern werden in den nächsten Wochen ein Konzept bzw. die Überlegungen zur Diskussion vorgelegt. Weiters ist vorgesehen, dass eine Machbarkeitsprüfung über geplante Verkehrsmaßnahmen durch einen von der Gemeinde beauftragten Verkehrsplaner unter Einbeziehung der Landesstraßenverwaltung erstellt wird. Alter Markt RATHAUSFENSTER 4-2003 3 Aus der Gemeinde Sozialkonzept Lauterach: Bürgermeister Elmar Rhomberg berichtet, dass der Gemeindevorstand die Firma SeneCura mit der Erstellung eines Konzeptes »Sozialstruktur in der Marktgemeinde Lauterach« beauftragt hat. Es wurde ein Arbeitsteam unter der Leitung von Bürgermeister Elmar Rhomberg, Dr. Remo Schneider (Geschäftsführer der Firma SeneCura), GV. Martha Vogel, Heimleiter Georg Csaszar und Bernd Hagen (Leiter Finanzabteilung) gebildet, das ein Strategiepapier mit Lösungsansätzen erarbeitet hat. Der Sozialausschuss hat den Bericht eingehend beraten und einhellig an die Gemeindevertretung zur Berichterstattung empfohlen. Im Bericht wurde die bestehende Sozialstruktur nach Schwächen und Stärken untersucht und es sollte nach bedarfsgerechten Lösungen für künftige Entwicklungen gesucht werden. Eine Zielsetzung sollte sein, dass Lauteracher Bürger bei Bedar f nach Pflege die Möglichkeit haben, im eigenen Dorf langfristig versorgt zu werden. Die vorgelagerten Dienste wie Mobiler Hilfsdienst, Hauskrankenpflege, Familienhilfe oder die freiwilligen Nachbarschaftshilfe sollten optimiert werden. Alle 34 Betten im Seniorenheim Lauterach sind derzeit belegt. Einige Lauteracher Bürger sind in anderen Vbg. Pflegeheimen untergebracht. Der Betreuungsbedarf und somit der Pflegeplatzbedarf steigt ständig. Gemäß der Bedarfsplanung des Landes werden in Lauterach im Jahr 2010 48 Pflegebetten, im Jahr 2015 60 Pflegebetten und im Jahr 2020 71 Pflegebetten benötigt. Eine Erweiterung in diesem Ausmaß ist am bestehenden Standort des Seniorenheimes schwierig. Aus dieser Sicht sollte zeitgerecht an die Realisierung eines integrierten Sozialzentrums herangegangen werden. Das Sozialzentrum wäre als Begegnungsraum in der Gemeinde mit ambulanten und stationären Synergien und lebendigem Kontakt zwischen Jung und Alt zu sehen. Es sollte im Wesentlichen neben dem Pflegeangebot eine Beratungs- und Anlaufstelle (Vernetzung der sozialen Dienste), einen Mittagstisch für Jung und Alt, eine Kinderbetreuungsstätte und Gruppenpraxen von Fachärzten umfassen. Im Strategiepapier wurden mehrere Standorte in Lauterach untersucht und beurteilt. Bürgermeister Elmar Rhomberg hält fest, dass die Marktgemeinde Lauterach bis heute weder einen Vertrag mit einem möglichen Betreiber eines Sozialzentrums unterschrieben, noch sich für eine Betriebsform (Ges.m.b.H. etc.) festgelegt hat. Im Jahr 2004 soll die Diskussion weitergeführt und finalisier t werden. Dabei sollten alle Par tner (u.a. Krankenpflegeverein) und Dienststellen der Gemeinde (Seniorenheim, Mobiler Hilfsdienst, Kinderbetreuung) mit einbezogen werden. Die Rahmenbedingungen (Förderungen usw.) für eine Umsetzung werden immer schwieriger. Daher sollte eine Entscheidung in naher Zukunft fallen. ■ Römerweg Die Sanierung des Römerweges wurde an die Firma Winsauer BauGmbH. Dornbirn vergeben. Die Gemeindevertretung hat sich in der Sitzung am 17.11.2003 ausführlich mit den Gebühren und Tarifen 2004 beschäftigt. Nachstehend auszugsweise die wichtigsten Bereiche, in denen es Änderungen gibt: Grundsteuer-Hebesatz Hundesteuer Hundesteuer, weiterer Hund Müllgrundgebühr Familienhelferin Essen auf Rädern Mediathek Einschreibgebühr Lesekarte für Kinder und Jugend Lesekarte Erwachsene Lesekarte Familie Spielekarte Kombikarte Kinder/Jugend Kombikarte Erwachsene Kombikarte Familien 490 % € 35,00 € 50,00 € 16,30 € 32,00 € 6,10 € 1,50 € 4,00 € 8,00 € 14,00 € 22,00 € 26,00 € 30,00 € 36,00 Weiters werden Sperrmüllgebühren und die Grünmüllgebühr leicht erhöht, die Preise für Restmüllsäcke erhöhen sich für beide Größen um 10 Cent, die Preise für Biomüllsäcke bleiben hingegen gleich. Anpassungen gibt es auch bei den Kosten im Seniorenheim und bei der Anmietung verschiedener öffentlicher Einrichtungen wie Schulküche, Turn- und Sporthallen, Sportanlage Ried, Alte Seifenfabrik, Alter Sternen, Wohnanlage Kirchfeld und Hofsteigsaal. Die gesamten Tarife können im Rathaus Lauterach in der Finanzabteilung angefordert oder im Internet von der Gemeindehomepage heruntergeladen werden. 4 RATHAUSFENSTER 4-2003 Aus der Gemeinde – schnellere und einfachere Verwaltung über Internet Das Internet ermöglicht rasche und zeitlich unabhängige Informationen. Seit zwei Jahren stellt die Marktgemeinde Lauterach verschiedenste Informationen auf der Homepage www.lauterach.at zur Verfügung. Diese Dienste werden in Zukunft durch die Verwaltungsplattform der Vorarlberger Gemeinden gem24.at erweitert. Es wird möglich sein, verschiedene Verwaltungsvorgänge schnell und zu jeder Zeit per Internet zu erledigen – ähnlich wie Bankgeschäfte über Telebanking. Gemeinden nutzen – Sie brauchen nur eine einmalige Anmeldung. Diese neuen Möglichkeiten werden voraussichtlich im Laufe des Jahres 2004 zur Verfügung stehen. Der Zeitpunkt des Einstiegs wird rechtzeitig bekannt gegeben. Die ersten einer Reihe von geplanten bzw. bereits in Entwicklung stehender Services sind: Vorschreibungen online erhalten und begleichen Statt Post und Zahlschein: Auf Wunsch erhalten Sie Vorschreibungen für Wasser, Kanal, Müll, Grundsteuer, usw. in elektronischer Form. Mit einem Klick übernehmen Sie die Rechnung in Ihr Telebanking-System, um sie dort zu überweisen (in Vorbereitung). Einblick in Ihre Gemeindekonten nehmen Sie können 24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche die Bewegungen bzw. den Saldo auf Ihren Gemeindekonten abfragen. Ihren Wasserzählerstand selbst eingeben Nicht mehr auf jemanden war ten, der Ihren Wasserverbrauch abliest – Sie geben den Stand Ihres Wasserzählers ein, wann immer Sie während der Ableseperiode Zeit haben. Zugang zu E-Government-Services anderer Institutionen Nutzen Sie E-Government-Angebote von Land, Bund und weiteren Institutionen – z.B. Fundinfo oder www.help.gv.at. Weitere Services folgen. Wir unterscheiden zwischen: E-Government die neue Generation von Verwaltungsdienstleistungen Abwicklung von Aufgaben der öffentlichen Verwaltung über elektronische Medien. Bund, Länder und Gemeinden bieten über Internet Informationen an, tauschen sie aus und wickeln Verwaltungsvorgänge mit Hilfe elektronischer Medien ab. Das Ziel: Einfachere und schnellere Behördenwege mit Hilfe des Internet. Gemeindeservice im Internet – 24 Stunden am Tag Auf der Verwaltungsplattform www.gem24.at sind die EGovernment-Dienstleistungen der Vorarlberger Gemeinden gesammelt: Eine Plattform, deren Angebot laufend wächst. Landesweit gleiche Services mit einheitlichen Standards Zugang zu Verwaltungsabläufen in der Gemeinde, unabhängig von Zeit und Ort Einfachere Antragstellung Verfahrensstatus und Einblick in den Informationen und Abfragen rund um die Uhr ■ Ihr Weg zu gem24.at Über das Symbol »gem24.at« auf der Gemeindehomepage www.lauterach.at oder direkt über www.gem24.at werden Sie zu den neuen Onlinediensten gelangen. Wenn Sie das erste Mal einsteigen, geben Sie unter dem Menüpunkt Neuanmeldung Ihre persönlichen Daten bekannt und wählen die gewünschten Services aus. Ihre Anmeldung wird durch die Gemeinde geprüft und nach ca. 2-4 Werktagen erhalten Sie – aus Sicherheitsgründen per Post oder persönlich – Ihr Passwort übermittelt. Mit diesem Passwort und Ihrer E-Mail-Adresse haben Sie dann Zugang zum geschützten Bereich und können die angebotenen Services nutzen. Auch wenn Sie Services in mehreren RATHAUSFENSTER 4-2003 5 Aus der Gemeinde 1150-Jahr-Feier der Marktgemeinde Lauterach Zum Bersten voll war der Hofsteigsaal am Samstag, 22. November anlässlich der 1150-Jahr-Feier unserer Gemeinde. Zahlreiche Ehrengäste waren gekommen: U.a. Landeshauptmann Dr. Herbert Sausgruber, der auch die Grußworte des Landes überbrachte und Landesstatthalter Dieter Egger, sie führten die Delegation der Landesregierung an, weiters waren nicht weniger als 14 Bürgermeister der umliegenden Gemeinden gekommen. »In villa nuncupata lutaraha« – ein Dorf genannt Lauterach, mit dieser Textstelle aus jener Urkunde, in der Lauterach erstmals 853 erwähnt wurde, eröffnete Bürgermeister Elmar Rhomberg den Abend. Dr. Peter Erhard, Stellv. Dir. Stiftsarchiv St. Gallen Landesarchivs. Historisch Wissenschaftliches, äußerst Interessantes, aber auch Humorvolles gab es dabei zu berichten. Und weil es so interessant war, gibt es den ersten Teil des Vortrages von Dr. Alois Niederstätter in dieser Ausgabe zum Nachlesen, der zweite Teil und der Vortrag von Dr. Peter Erhart wird in den nächsten Ausgaben des Rathausfensters veröffentlicht. Die drei Chöre – der Männerchor, der Frauenchor Hofsteig und der Kirchenchor – und natürlich unsere Bürgermusik gestalteten den musikalischen Teil des Festabends, wo auch das gesprochene Wort in zwei Gedichten von Elmar Fröweis seinen Platz hatte. Viel Beachtung fand auch die Bildfolge »Lauterach alt-neu«. Sie war einer Fotodokumentation entnommen, die Elmar Fröweis anläßlich der Umorganisation des Rathauses 1994 dort präsentierte. Bürgermeister Elmar Rhomberg Zwei Festredner beleuchteten die Geschichte Lauterachs: Dr. Peter Erhart, stellv. Direktor des Stiftsarchivs St. Gallen, in der die genannte Urkunde aufbewahrt wird und Univ. Prov. Dir. Dr. Alois Niederstätter, der Leiter des Vorarlberger Landeshauptmann Dr. Herbert Sausgruber Dir. Dr. Alois Niederstätter, Leiter des Landesarchivs 6 RATHAUSFENSTER 4-2003 Aus der Gemeinde Elmar Fröweis, Historiker und Heimatdichter Moderator Eberhard Stimpel befragte drei Lauteracher Zeitzeugen aus drei Generationen, dem Alter nach Artur Brüstle, Marie-Luise Dietrich und Thomas De-Donder über ihre Erinnerungen aus ihrem Leben in unserer Gemeinde. Der Bürgermeisterchor mit 14 Bürgermeistern der umliegenden Gemeinden beim Abschlußständchen für Altbürgermeister Elmar Kolb Für die Gesamtorganisation zeichnete Kulturamtsleiter Christof Döring verantwortlich, die computertechnischen Präsentationen wurden von Rudi Weingärtner gestaltet, die Moderation übernahm Eberhart Stimpel. Besonders ins Zeug legte sich auch Hofsteiggastronom Reinhard Lässer, der auf örtliche Produkte setzte und an diesem Abend u.a. Fleisch von der Ländle-Metzg’ Klopfer sowie Reiner Burgi’s Riedkartoffeln samt Sauerkraut auf seine Speisekarte gesetzt hatte. ■ Moderator Eberhard Stimpel beim Interview mit den Zeitzeugen aus drei Generationen v.l.n.r.: Thomas De-Donder, Artur Brüstle und Marie-Luise Dietrich Der humorvolle Abschluss bildete ein Ständchen aller anwesenden Bürgermeister, das sie ihrem ehemaligen Kollegen Alt-Bürgermeister Elmar Kolb in malerischer, mittelalterlichter Tracht und »aus voller Inbrunst« darbrachten. Besonders engagiert hatte sich dabei der Bürgermeister unserer Nachbargemeinde Hard, Hugo Rogginer, der den erlesenen Chor leitete und auch mit seiner Gitarre begleitete. Die musikalische Gestaltung erfolgte durch die Bürgermusik, Männerchor, Frauenchor und Kirchenchor. Im Bild beim gemeinsamen Auftritt RATHAUSFENSTER 4-2003 7 Aus der Gemeinde Dr. Alois Niederstätter 1150 Jahre Lauterach – Festvortrag Nur wenige Orte im nördlichen Vorarlberg können ihre Geschichte anhand der schriftlichen Überlieferung weit über ein Jahrtausend zurückverfolgen. Immerhin übertrifft Lauterach damit auch Österreich hinsichtlich der Erstnennung um gut anderthalb Jahrhunderte. 1150 Jahr sind, in Menschenaltern gerechnet, gut 38 Generationen, die hier in Lauterach seit der ersten urkundlichen Erwähnung gelebt, gearbeitet und gewirtschaftet haben. Aus der Überlieferung gut rekonstruieren lassen sich freilich nur Anfänge und die letzten zwei, drei Jahrhunderte, in denen sich die Menschen vermehrt der Schriftlichkeit bedienten. Von den ersten Urkunden, die den Einfluss der St. Galler Benediktiner so eindrucksvoll dokumentieren, dauerte es immerhin etwa 400 Jahre, bis Lauterach wiederum Erwähnung finden sollte. Die Verhältnisse hatten sich gewandelt: St. Gallen hatte während der kriegerischen Auseinandersetzungen im Gefolge des Investiturstreits eine Reihe seiner Positionen im Vorarlberger Rheintal, darunter auch in Lauterach, weitgehend eingebüßt, an seine Stelle war die Mehrerau als Hauskloster der Grafen von Bregenz getreten. Klösterliche Verzeichnisse nennen seit der Mitte des 13. Jahrhunder ts Lauteracher Besitzungen. Den Mehrerauer Mönchen gehörten die Kirche, Höfe und Weingärten. Sie haben richtig gehört: Weingärten! Der Weinbau, erstmals 1290 belegt, spielte in Lauterach tatsächlich eine beachtliche Rolle, zahlreiche Flurnamen künden davon. Auch die Emser Chronik von 1616 weiß zu berichten, dass Lauterach »einen schönen Weinwuchs habe«. Und noch die Jahre 1811 und 1812 galten als besonders gute Weinjahre. Im Zentrum der landwirtschaftlichen Aktivitäten stand aber bis ins ausgehende 18. Jahrhundert der Getreidebau. Er wurde nach dem System der Dreifelderwirtschaft betrieben. Lauterach kannte das Oberfeld, das Unterfeld und zwei Halbfelder, bei der Kirche und dem Ried zu. In diesen Feldern lagen die Äcker der Dorfgenossen, die allesamt in einem bestimmten Rhythmus bestellt werden mussten: Auf einem Feld wurde Hafer als Sommerfrucht angebaut, auf dem zweiten Vesen, eine Weizensorte, als Winterfrucht, das dritte Feld lag brach. Im jeweils folgenden Jahr rückte das Anbausystem um ein Feld weiter, so dass sich der Boden erholen konnte. Die Fruchtfolge auf den Lauteracher Feldern war großräumig an die der Harder und Wolfurter gekoppelt. Vielfach war der Zugang zu den einzelnen Äckern nur über die der Nachbarn möglich, weil es an Wegen fehlte. Daher musste die Abfolge der landwirtschaftlichen Arbeiten genau vorbestimmt werden. Waren die Felder eingesät, wurden sie mit Zäunen eingehegt, um dem Vieh den Zutritt zu verwehren. Lagen sie brach, standen sie der Beweidung offen. Das Brachfeld und die abgeernteten Felder waren dann allgemeine Viehweide. Dieses System ermöglichte allen Dorfgenossen die Haltung von Großvieh, allerdings in einem durch die Priorität des Getreidebaus und den Umfang der Gemeindeweiden beschränkten Ausmaß. Was an Grund und Boden nicht unmittelbar zu den Häusern oder zu den Feldfluren gehörte, war Allmende, Gemeindeland. Der freien, uneingeschränkten Nutzung durch die Grundbesitzer standen im wesentlichen nur die Hausbünten zur Verfügung, hier zog man Gemüse, Hülsenfrüchte und hielt Geflügel. Der wirtschaftliche Spielraum der Lauteracher war also durch das jahrhundertealte System der Fruchtwechselwirtschaft erheblich beschränkt. Erst zu Beginn des 19. Jahrhunderts wurde die Flurverfassung aufgehoben und in weiterer Folge die Gemeindegüter aufgeteilt. Dass es zu Zwischenfällen heute nicht mehr bekannter Art kommen konnte, zeigt eine Gerichtsverhandlung aus dem Jahr 1663. Der Lauteracher Jos Hagen klagte den Gemeindehirten Kaspar Ölz, dieser habe seine Kuh gegen Abend nicht ins Dorf getrieben, wie es seine Pflicht gewesen wäre. Nun sei sie von Wölfen zerrissen und gefressen worden. Hagen verlangte deswegen Schadenersatz. Der Hirte dagegen erklärte, er habe die Kuh, wie alle anderen an diesem Abend, ins Dorf getrieben. Der Kläger habe sie aber nicht eingetan und auf sie - wie schon öfters - keine Aufsicht gehabt. Er habe sich bei ihm an demselben Abend auch nicht beklagt, so dass man sie noch vor Einbruch der Dunkelheit hätte suchen können. Der Angeklagte wurde freigesprochen. Lange bildete die Landwir tschaft die Grundlage für das Auskommen der Lauteracher. Kreishauptmann Daubrawa bezeichnete die Gemeinde 1819 als eine der wohlhabendsten der Gegend, Hauptnahrungszweige seien Ackerbau, Obstzucht und das Fuhrwesen. Als Symbol bäuerlichen Wohlstandes besonders hervorgehoben wurde, dass beinahe alle Häuser mit Ziegeln gedeckt seien, damals am Land keine Selbstverständlichkeit. Lauterach hob sich offenbar von seinen Nachbargemeinden ab: Daubrawas Nachfolger Johann Nepomuk von Ebner notierte zu Bildstein: »Der ökonomische und moralische Zustand dieser Gemeinde lässt viel zu wünschen übrig«; Hard nannte er eine wegen häufiger Saufgelage »übelberüchtigte, liederliche Gemeinde«, in Schwarzach beklagte sich der höchste Beamte des Landes über ständige »Nachtschwärmerein«. Kein Wort des Tadels traf hingegen das brave Lauterach, wie es scheint, die Perle im Kranz der Hofsteiggemeinden. Vielleicht rührt daher jener alte Spruch, den die Leute zu hören bekamen, die nicht gern arbeiteten: »Ma tuot de ge Luttera«, wo man das Arbeiten sicher lernen werde. Bereits im frühen 17. Jahrhundert gab es in Lauterach eine Schule, die auch aus den umliegenden Ortschaften besucht wurde. Lauterachs Verkehrslage war günstig, was die Entwicklung der Siedlung über den agrarischen Bereich hinaus förderte. 1518 entstand die Achbrücke nach Bregenz, sie war bis in zweite Hälfte des 19. Jahrhunderts die längste Brücke Vorarlbergs. Schon 1699 existierte ein erster Textilbetrieb, eine Bleiche, und ebenfalls bereits im 17. Jahrhundert entstand in Lauterach eine bedeutende Papiermühle. Solche Betriebe hatten schon lange vor der industriellen Revolution diese sozusagen vorweggenommen. Mit ihr kamen neue Erwerbszweige, besonders im Bereich der Textilproduktion. In den dreißiger Jahren des 19. Jahrhunderts wurde in der Lerchenau sogar ein mondänes Kurbad betrieben. Dem intensivsten ökonomischen Wandel ihrer Geschichte war die Gemeinde freilich in der jüngeren und jüngsten Vergangenheit unter wor fen, wie das Bevölkerungswachstums eindrucksvoll zeigt: 1837 lebten in Lauterach 1210 Menschen, 1951 2919, 1971 5705, heute sind es bereits über 9.000. Lauterach ist damit die zehntgrößte Marktgemeinde Österreichs und liegt auf Rang 84 aller österreichischen Siedlungen, also unter den Top 100. (Fortsetzung und Schluss folgt im nächsten Rathausfenster) ■ 8 RATHAUSFENSTER 4-2003 Aus der Gemeinde Jugendkoordinatorin für Lauterach und Wolfurt Seit 1.10.2003 ist in Lauterach eine neue Mitarbeiterin für die Offene Jugendarbeit angestellt. Im Ausmaß von 16 Wochenstunden ist sie für die Leitung und Führung des Jugendtreff Hofsteigsaal beauftragt, außerdem werden Jugendprojekte in der Gemeinde angeboten. Die Offene Jugendarbeit in Lauterach soll den Jugendlichen die Möglichkeit bieten, ihre Freizeit sinnvoll zu gestalten und eine Ansprechperson zu haben, die ihnen mit Rat und Tat zu Seite steht. Jugendkoordinatorin Manuela Preuß Nachdem sie 3 Jahre in der Offenen Jugendarbeit Hard tätig war und somit einen der beiden Jugendtreffs in Hard geleitet hatte, wurde sie für die Jugendkoordination in Lauterach und Wolfurt angestellt. Ziel dieser Anstellung war es, die beiden Hofsteiggemeinden in dem Bereich Jugendarbeit zu vernetzen, gemeinsame Manuela Preuß Projekte in beiden Orten anzubieten und auch eine Zusammenarbeit mit Kennelbach und Schwarzach entstehen zu lassen. Kontakt: Manuela Preuß, Jugendkoordinatorin Rathaus Lauterach – Montag 16 bis 18 Uhr und Dienstag 10 bis 12 Uhr Tel: 05574/6802-18 oder 0664/8200692 email: manuela.preuss@gmx.net Was sich im »Treff« bereits tut... Das ehrenamtliche Team von Jugendlichen und jungen Erwachsenen macht es möglich, jeden Freitag von 18 Uhr bis 22 Uhr die Türen des Jugendtreff für die Jugendlichen aus Lauterach und den umliegenden Gemeinden zu öffnen. An den Besucheranzahlen sieht man, wie groß die Nachfrage des jugendlichen Publikums ist. Die eigene Musik zu hören, Tischfussball zu spielen oder sich die Zeit mit dem Internet an einem der 2 Zugriffsplätze im Internetcafé »Log In« zu vertreiben, ist für die Jugendlichen wichtig und wird auch gerne in Anspruch genommen. Einige sind einfach nur da, um sich mit Gleichaltrigen oder den Betreuern zu unterhalten. Die Stimmung im Jugendtreff ist gut. Es wird getanzt und gelacht. Im Durchschnitt zählen wir 50 bis 60 Jugendliche bei regulärem Betrieb in den Räumlichkeiten des Jugendtreffs. Das ehrenamtlichte Team ist gut eingespielt. Jeder hat seinen Tätigkeitsbereich und sieht zu, dass dieser auch dementsprechend funktionier t. So lernen Jugendliche, Verantwortung zu übernehmen und merken auch, dass ohne ihren Einsatz ein gut geführter Treffpunkt für Jugendliche nicht angeboten werden kann. ...und was sich noch alles tun wird: Besprechungen mit dem Team zeigen wie wichtig es ist, im »Treff« attraktives Angebot für Jugendliche entstehen zu lassen. Für das Jahr 2004 sind schon unzählige Ideen gesammelt. Im Offenen Betrieb des »Treff« sind viele Mädchen vertreten. Das macht Mädchenarbeit möglich. Auch wenn die Mädels damit noch nicht wirklich etwas anfangen können, ist es uns doch wichtig, Mädchen die Möglichkeit zu bieten, sich in geschütztem Rahmen mit dem Thema »Frau sein« auseinander zu setzen. Den Jugendtreff zusätzlich zu öffnen und die Räumlichkeiten somit speziell für Mädchen anzubieten, stellt einer unserer Fixplanungspunkte im nächsten Jahr dar. Im Präventionsbereich werden wir ebenfalls Projekte starten, die mit jugendgerechten Workshops gefüllt sein werden. Vernetzungsarbeit mit Wolfur t, Kennelbach und Schwarzach sind mit dem Ziel geplant, die Jugendlichen aus Lauterach und den umliegenden Gemeinden einander näher zu bringen. Das hier ist eine gute Möglichkeit bei der Bevölkerung von Lauterach nachzufragen, ob irgendwo alte Sofas herumstehen, die nicht mehr gebraucht werden. Falls diese in recht gutem Zustand sind, bitten wir darum, sich mit uns in Kontakt zu setzen, damit wir sie dann gegen Selbstabholung in den Jugendtreff stellen können. Wir bitten um Kontaktaufnahme! Christian Fussi, Tel.: 0650/7012241. ■ RATHAUSFENSTER 4-2003 9 Aus der Gemeinde Neubau des Feuerwehr-Gerätehauses geprüft Der Prüfungsausschuss der Marktgemeinde Lauterach beschäftigte sich unter der Leitung von Obmann GV Krepelka Alber t am 11. und 15. wicklung der Vergaben und um einzelne Gewerke, also um die Ausführung der verschiedenen Arbeiten. Die zügige und umfangreiche Überprüfung war nur aufgrund des enormen Einsatzes der betroffenen Mitarbeiter, des Bürgermeisters Elmar Kolb sowie des Feuer wehrkommandanten Hr. Alfred Stoppel und seines Stellvertreters Hr. Theo Ölz möglich. Die Überprüfung bestätigt die fachund sachgerechte Abwicklung des Bauvorhabens. Die Kostenüberschreitungen sind unwesentlich und sachlich gerechtfertigt. Die Funktionalität und Zweckmäßigkeit des Gebäudes wird positiv bewertet, ebenso der Umstand, dass der Multimedia-Raum auch anderen Organisationen der Gemeinde Lauterach zur Verfügung steht und dass die Kosten für die Kücheneinrichtung von der Feuerwehr selbst getragen wurden. Abschließend bescheinigt der Obmann des Prüfungsausschusses GV Albert Krepelka allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Rathauses, die mit diesem Projekt beschäftigt waren, eine ausgezeichnete Arbeit, hebt nochmals die ausgesprochen offene und faire Zusammenarbeit her vor und wünscht dem ausscheidenden Bürgermeister Elmar Kolb alles Gute für seinen neuen Lebensabschnitt. ■ September 2003 mit der stichprobenhaften Überprüfung des Neubaues des Feuerwehrgerätehauses Lauterach. Es war übrigens eine der letzten wichtigen Tätigkeiten unseres Altbürgermeisters Elmar Kolb in seiner Amtszeit. Insbesondere erläuter te der Bürgermeister dem Prüfungsausschuss die Beweggründe für die Neuerrichtung und den Standort des Feuer wehrgerätehauses sowie die Nichtzusammenlegung von Feuerwehr und Gendarmerie und übergab den Prüfern sämtliche Ausschnitte aus den Protokollen der Gemeindevorstands-, Gemeindevertretungs-, Bauausschussund Finanzausschusssitzungen. Anschließend führ ten Feuer wehrkommandant Alfred Stoppel und sein Stellver treter Theo Ölz die Anwesenden durch das Feuerwehrhaus und beantworteten die ihnen gestellten Fragen. Der Prüfungsausschuss beschäftigte sich in weiterer Folge eingehend mit der Finanzierung, der korrekten Ab- Das Ergebnis ist gerade in Bezug auf die Herstellungskosten durchaus bemerkenswert: Die geschätzten und in den Gemeindegremien beschlossen Gesamtkosten von € 2.834.240,– wurden nur geringfügig überschritten. Abgerechnet wurden schließlich € 2.882.980,– die Mehrkosten betragen € 48.740,– oder 1,7 % der Gesamtkosten. 92 % der Kosten entfallen auf das Gebäude selbst, die restlichen 8 % wurden für Einrichtungsgegenstände aufgewendet. Sämtliche Arbeiten wurden mittels offenen Ver fahren ausgeschrieben und korrekt an die Bestbieter vergeben. Lediglich für Planungsleistungen wurde eine beschränkte Ausschreibung durchgeführ t. Die LeasingFinanzierung wurde an den Bestbieter, die Vorarlberger KommunalgebäudeLeasing GmbH. vergeben. Insgesamt wurden 56 % der Gesamtbaukosten genau unter die Lupe genommen. Neue Abfall-Tarife Vielfach war in den Vorarlberger Medien zu hören, dass für das Jahr 2004 massive Tariferhöhungen aufgrund der Änderungen bei der Wasserrechts-Novelle zu er war ten sind. Anpassungen wird es geben, von massiven Erhöhungen kann aber nicht die Rede sein. Hier die wichtigsten Zahlen: Restmüll bzw. Siedlungsabfälle: 40 l Sack € 2,70 (bisher € 2,60) 60 l Sack € 4,00 (bisher € 3,90) Biomüll: 8 l Sack € 0,70 (wie bisher) 15 l Sack € 1,15 (wie bisher) Müllgrundgebühr: € 16,30 (bisher 16,00) ■ Der Prüfungsausschuss kam zu folgendem Ergebnis: 10 RATHAUSFENSTER 4-2003 Aus der Gemeinde Kostenlose steuerliche Erstberatung Das Amt der Marktgemeinde Lauterach bietet ab Jänner 2004 eine kostenlose Steuerberatung an. Vorbild dazu ist die bereits seit einigen Jahren bestehende kostenlose Rechtsberatung durch Lauteracher Rechtsanwälte. Die Steuerberatung wird von Lauteracher Wirtschaftstreuhändern durchgeführt. Die Beratung kann alle Arten von Steuern umfassen und alle Arten von Berufstätigen. Sie kann z.B. Mitbürger bei der Gründung oder Beendigung von Unternehmen betreffen, bei Fragen zu steuerlichen Auswirkungen von Vermietungen, Vermögensveranlagungen oder Lohnsteuerangelegenheiten. Wir rechnen pro Einzelberatung mit einer Beratungsdauer von 15 bis 30 Minuten. Daher kann es nie eine Beratung sein, die eine Fülle von Recherchen er forder t oder die umfangreicheres Literaturstudium und Berechnungen erfordert. Die Beratung soll, sofern es sich nicht um einfachere, sofort beantwortbare Fragen handelt, vor allem darin bestehen, Ihnen Wege aufzeigen, wie Sie vorgehen müssen, um Ihre steuerlichen Probleme rationell und möglichst kostenschonend lösen zu können. Beispiele: Was muss ich tun, wenn ich ein Unternehmen gründen will? Welche Gesellschaftsform ist grundsätzlich zu empfehlen, wenn mehrere zusammen eine betriebliche Tätigkeit aufnehmen wollen? Wann bin ich mit meinen Nebeneinkünften einkommens- oder umsatzsteuerpflichtig? Kann ich bestimmte Ausgaben steuerlich geltend machen? Wie hoch ist die Schenkungssteuer, wenn ich meinen Kindern ein Grundstück oder einen Bargeldbetrag schenke? Was muss ich steuerlich berücksichtigen, wenn ich eine Zugehfrau für Reinigungsarbeiten in meinem Privathaus beschäftige? Ich habe vom Finanzamt einen Bescheid erhalten. Was soll ich damit tun? Die Beratung wird im Büroraum des Standesamtes im ehem. Gasthaus »Zum Kreuz«, Bundesstraße, jeweils am 3. Montag im Monat in der Zeit zwischen 16 und 18 Uhr durchgeführt. Um den Beratern die Chance zu geben, ad hoc zu Ihrer Frage was zu sagen, bitten wir die Interessenten, zuvor anzurufen und kurz den Themenbereich anzugeben, zu dem die Anfrage er folgen wird. Die Telefonnummer: 05574/74101, während der Geschäftszeit. Die erste Beratung wird somit am 19. Jänner 2004 durchgeführt werden. Auf die folgenden Termine wird jeweils in den monatlich erscheinenden Broschüren »Ausblicke« hingewiesen werden. ■ ck undstü ses Gr Die mich. ressiet widmet? inte s ge ie ist e ach.at W uter www.la Babysitterkurs in Lauterach Die Babysitterkurse bieten Jugendlichen die Möglichkeit einer sinnvollen Freizeitgestaltung und gleichzeitig tragen sie zur Entlastung von Familien mit Kleinkindern bei. Die Teilnehmer sollen ein breites Wissen über den Umgang mit Babys und Kleinkindern erhalten und sich der verantwortungsvollen Aufgabe bewusst werden. Der Kurs fand an sechs Abenden statt und wurde vom Verein »Känguruh« geleitet. Alle Jugendlichen waren motiviert und haben sich aktiv eingebracht. Im Rahmen einer kleinen Feier wurden die Zertifikate übergeben. frau holle Babysittervermittlung Doris Moosbrugger, Tel. 05574/74000 Wir vermitteln aus ihrer näheren Umgebung Babysitter für eine stundenweise Kinderbetreuung. ■ RATHAUSFENSTER 4-2003 11 Soziales Grüne Meilen sammeln Unter diesem Namen lief bei Beginn dieses Schuljahres eine Kampagne des Klimabündnis Österreich. Lauterach eine Klimabündnisgemeinde, was bedeutet, dass wir uns entschlossen haben, unseren Klimabündnispartner im Chocó, einem Urwaldgebiet an der Pazifikküste von Kolumbien zu unterstützen, aber auch klimaschonende Maßnahmen in unserer Gemeinde zu fördern. Bei der Klimabündnis-Aktion »Grüne Meilen sammeln« beteiligten sich auch die 3b und die 2d Klasse der Die Klasse 3b und 2d der Hauptschule bei der Übergabe der »Grünen Hauptschule. Sie Meilen« mussten »Energielecks« aufspüren, das heißt herausfinden, wo z.B. Warmwasser, Beleuchtung, Strom und Raumwärme unnütz verbraucht werden und möglichst auch gleich Gegenmaßnahmen vorschlagen. Für jedes gefundene Energieleck dur fte ein grüner Meilensticker in das Sammelalbum geklebt werden. In 10 Tagen brachten es die Schüler auf insgesamt 646 Grüne Meilen, die in 73 Alben dokumentiert waren. Diese Sammelalben übergab die Sprecherin der Schülerinnen und Schüler, Melissa Djedovic wohnhaft im Frühlingsgarten 2, an Bürgermeister Elmar Rhomberg und an den Vorsitzenden des Umweltausschusses Dr. Klaus König mit der Bitte um Weiterleitung an den Klimabündnisverein Wien. ■ Im Abschied liegt der Neubeginn Kurzlehrgang zur Begleitung schwerkranker und sterbender Menschen März – Mai 04 im Pfarrsaal Lauterach Inhalt und Ziel: Mehr als alles was wir tun oder sagen, hilft einem leidenden Menschen, wie wir sind. Zu dieser Einsicht gelangen Menschen, die in ihrer Arbeit Sterbenden nahe sind. Wie aber gelingt es uns, mit Menschen, die dem Tod nahe sind, achtsam und liebevoll umzugehen? Was tun wir, wenn in uns selbst Angst, Wut oder Schmerz aufsteigen? Wenn wir uns kühl und abwesend fühlen oder mit den Gedanken ganz woanders sind? Wenn wir noch sehr viel sagen möchten, nicht wissen wie oder es einfach nicht wagen, die wenigen Sätze auszusprechen, die uns im Herzen brennen? In dieser Seminarreihe laden wir Sie ein, diesen Fragen nachzuforschen. Die ReferentInnen werden Ihnen Anregungen dazu mitgeben und Sie auf Ihrem Weg begleiten. Kursbegleitung: Gerda Eberle Termine: Der Lehrgang findet an folgenden Tagen statt: Do, Do, Do, Do, Do, Do, 11. 25. 15. 29. 13. 27. März 04 März 04 April 04 April 04 Mai 04 Mai 04 14.00 14.00 14.00 14.00 14.00 14.00 – – – – – – 19.00 19.00 19.00 19.00 19.00 19.00 h h h h h h Lehrgangsprogramm: 11. März 2004 Marianne Hauts Umarme den Tod, erwache zum Leben Vom Wandel in der Tiefe des Herzens durch die Begegnung mit dem eigenen Sterben Melissa Djedovic übergab die Alben an Bürgermeister Elmar Rhomberg und Dr. Klaus Küng 12 RATHAUSFENSTER 4-2003 Soziales Vorankündigung für das Frühjahr 2004 – Flyer folgt im Jänner Intensiv-Fortbildung zur/zum TrainerIn für Selbstsicherheit- und Selbstverteidigung … 25. März 2004 Annelies Bleil Aufmerksam in der Zeit des Abschieds Sterbenden und Angehörigen nahe sein. Umgang mit Trauer 15. April 2004 Johannes Staudinger Wenn ein Familienmitglied erkrankt, ‘erkrankt’ die ganze Familie Zum Umgang mit Konflikten in der Pflegesituation. 29. April 2004 DGKS Patrizia Pichler Verbotene Krankheit, verbotenes Sterben – und was, wenn es doch geschieht? 13. Mai 2004 Annelies Bleil und Dr. Peter Grabher Schmerz in verschiedenen Dimensionen. 27. Mai 2004 Pfr. Werner Wittwer Ich habe keine Lehre, ich führe ein Gespräch Zur spirituellen Dimension in der Kranken- und Sterbebegleitung. Organisation und Anmeldung: Bildungshaus Batschuns Kapf 1 A 6832 Zwischenwasser-Batschuns T: 05522/44290-0 F: 05522/44290-5 e-mail: anmeld@bhba.vol.at Anmeldeschluss: 26. Feb. 03 Ort der Veranstaltung: im Pfarrsaal Lauterach Lehrgangskosten: Seminarbeitrag: Euro 160,Mit: Vorarlberger Landesregierung ■ … für Mädchen und Buben Spielgruppenalter: 3 – 4 Jahre, Kindergartenalter: 4 – 6 Jahre, Volksschulalter: 6 – 11 Jahre TeilnehmerInnen: max.12 ErzieherInnen, Sozial-PädagogInnen, LehrerInnen, BeraterInnen, PsychologInnen, KindergärtnerInnen, SpielgruppenleiterInnen, etc. Diese Fortbildung ist gedacht für Frauen und Männer, die mit Kindern arbeiten oder arbeiten wollen, die in ihrer Arbeit mit diesen Thematiken beschäftigt sind, sie dort einbauen wollen oder die auch solche Trainings selbständig durchführen möchten. Termin und Veranstaltungsort: Freitag, 7.5.04, Lauterach, Ort wird noch geklärt Samstag, 8.5.04, Vereinsraum Pässler und Schlachter, Lauterach Sonntag, 9.5.04, Vereinsraum Pässler und Schlachter, Lauterach Zeit: Fr 14.00 – 21.00, Sa 9.00 – 18.00, So 9.00 – 16.00 Uhr Kosten: 280,– Euro, incl. Pausengetränke und kl. Lunch Inhalte dieser Fortbildung sind: Altersgemäße Gespräche und Informationen Welches sind für Kinder gefährdete Situationen und Orte? Ziel: Gefahren rechtzeitig vermeiden, d.h. woran die Kleinen erkennen, ob Gefahr lauert? Grenzüberschreitungen im Gespräch, im Kontakt, bei Berührungen Mißbrauch von Vertrauen: Was ist, wenn Gefahr von vertrauten Personen ausgeht? Wie können wir den Kleinen beibringen, wachsam zu sein, ohne gleichzeitig den oder allen Männern/Menschen gegenüber ständig mißtrauisch oder ängstlich zu sein? Aufbau einer Grundhaltung von Selbstbewußtsein und Selbstachtung, die es den Kindern erlaubt, entschieden NEIN zu sagen und sich zu wehren Welche körperlichen Techniken können die Kleinen schon anwenden und welche nicht? Sicherheitshinweise, Didaktik u. Methodik Welche Unterschiede sind zu beachten beim Training mit Mädchen und/oder Buben? Welche unterschiedlichen Risiken und Selbstschutzmechanismen muß man kennen, wenn man Mädchen und Jungen geschlechtsspezifisch stärken will? Leitung: Almut Schmale-Riedel, M.A./München/Gilching Pädagogin, Heilpraktikerin, Psychotherapie, Lehr-Transanalytikerin (PTSTA), Supervisorin, Ausbildnerin für SelbstverteidigungstrainerInnen Gründerin des TEAM-Arbeitskreises Gewalt-Prävention Organisation und Anmeldung Conny Praeg, Lauterach Trainerin für Selbstsicherheit und Selbstverteidigung für Mädchen Drehungen, Trainerin für Mädchen ab 12 Jahren und für Frauen Veranstalterin: Conny Praeg Anmeldung: Tel. 05574/63373 ■ RATHAUSFENSTER 4-2003 13 Soziales »Ich bin. Auch ohne Gewalt« … hat Kreise gezogen. Das im Rahmen der Familiengerechten Gemeinde umgesetzte Präventionsprojekt stößt auf großes Interesse: an Schulen, Kindergärten und in Vereinen. (FGG-Pd) Mit dem Projekt »Ich bin. Auch ohne Gewalt« geht Lauterach einen neuen Weg im Umgang mit Gewalt. Bereits im Kindergarten wird den Kleinen spielerisch gezeigt, wo es anfängt, dem Gegenüber weh zu tun. An den Volksschulen laufen, dank engagierter Pädagogen, mehrere Projekte. Aktiv eingestiegen mit spezifischen Veranstaltungen sind auch der Elternverein und das ElternKind-Zentrum. Um der Gewalt im Schulhof zu begegnen hat die Volkschule Dorf mit einer Neugestaltung dieses Platzes reagiert. »In den vergangenen Jahren ist es immer öfter vorgekommen, dass sich Erstklässler vor der großen Pause gefürchtet haben. Sie wurden von den Ältern regelrecht »überrollt«, an den Rand gedrängt«, so die Erfahrung der Lehrerinnen und Lehrer. Die Schule nimmt die Ängste der Kleinen ernst und reagiert mit einer Neukonzeption des Pausenhofes. Jetzt gibt es einen Ruhe- und Bewegungsbereich und ganze klare Verhaltensregeln. Das Thema wurde auch in den Unterricht integriert. »Miteinander – statt gegeneinander« so hieß der Projekttag an dem sich 96 Kinder, 5 Lehrpersonen und 5 Eltern beteiligt haben. Ziel war die Stärkung des Wir – Gefühls – besonders für die Erstklässler – und die Förderung der Gemeinschaft. Nicht nur die Kinder – auch die Eltern waren begeistert. So etwa fand es eine Mutter »toll, dass Erstklässler bei so einem Projekt lernen, wie wichtig Gemeinschaft und gemeinsames Arbeiten ist«. Streitkultur entwickeln Ein anderes Klassenprojekt nahm sich dem Thema »Streitkultur« an. Wie gehen wir mit Konflikten um? Wie werden Dinge, die stören angesprochen und thematisiert? Spielerisch setzten sich die Kinder mit diesen Fragen auseinander. So lernten sie unter anderem, bei Streit selber nach Lösungen zu suchen, Regeln abzusprechen und auch einzuhalten sowie einen konstruktiveren Umgang mit Konflikten«, resümiert Klassenlehrer Günter Höfle. Die 4b Klasse Lauterach Dorf verbrachte gemeinsam 3 Tage im Ferienheim Gießen in Krumbach. Soziales Lernen und Selbsterfahrung in der Gruppe stand im Zentrum. »24 von 25 Kindern haben teilgenommen«, freut sich Lehrerin Carmen Scherrer. »Ich hoffe, dass es nicht mehr so viel Streit in der Klasse gibt«, wünschte sich ein Mädchen nach dem die Tage vorbei waren. Eine andere Erfahrung macht ein 10jähriger Bub: »Bei gemeinsamen Spielen vergisst man, dass Kinder in der Gruppe sind, die man nicht so gerne mag. Alle sind gleich.« Das Selbstbewusstsein stärken Doch Gewalt betrifft ja nicht nur die Schulen. Gewalt gibt es auch im Kindergarten. Spielerisch, in kleinen Schritten lernen die Kids, sich damit auseinander zusetzen. Ein Nein-SageTraining im Kindergar ten Unter feld hilft, dass die Kleinen frühzeitig lernen, zu ihren Bedürfnissen zu stehen. »Gerade schüchterne Kinder trauen sich kaum, laut zu reden oder zu etwas »nein« zu sagen«, weiß Leiterin Daniela Fink aus ihren täglichen Beobachtungen. Ziel des Projektes sei es, das Selbstbewusstsein der Buben und Mädchen zu stärken. Pädagogisch gut aufbereitet wurden verschiedene Möglichkeiten gezeigt, wie die Kleinen sich wehren können. Dies auch als Beitrag, um Gewalt und sexuellen Missbrauch entgegenzuwirken. Mitgemacht haben 12 Buben und 5 Mädchen. Unterstützung fand diese Idee von Anfang an auch bei den Eltern. Mädchen sollen wissen, wie sich wehren können und dass sie sich wehren dürfen«, zeigt sich eine Mutter von der Wichtigkeit des Angebotes überzeugt. Daneben gab es aber auch ganz praktische Tipps wie etwa 14 RATHAUSFENSTER 4-2003 Soziales »niemals die Haustüre zu öffnen, wenn ich als Kind alleine zu Hause bin«. Bei Bedarf, so Fink, werden auf alle Fälle im nächsten Semester Trainingseinheiten angeboten werden. Schulungen für Multiplikatoren Eine Trainingseinheit sei nur der Anfang, so Trainingsleiterin Conny Präg. Sie wünscht sich, dass solche Angebote breiter verankert werden, um Kindern einen selbstverständlicheren Zugang zu ermöglichen. Schulungen für Kindergär tnerinnen, die dann diese Methode präventiv in ihren Arbeitsalltag einbauen könnten, wären ein Weg dazu, zeigt sie sich überzeugt. Initiativ wurden aber auch der Elternverein, und das ElternKindzentrum. Neben einschlägigen Vor trägen fanden Seminare und Workshops statt. Von Seiten der Gemeinde werden die Projekte stark unterstützt und gefördert. »Auch wenn das Projekt ‚Familiengerechte Gemeinde’ im Frühjahr zu Ende ist, werden wir die Arbeit an Schulen und Kindergärten weiterhin finanziell unterstützen«, so Annette King, die die Gemeinde in der Arbeitsgruppe ‚Familiengerechte Gemeinde’ vertritt. Unterstützung des Landes Ins Leben gerufen wurde das Projekt im Jahr der Familie. 47 Gemeinden haben sich bisher beteiligt. Das Land Vorarlberg stellt für professionelle Begleitung und Unterstützung finanzielle Mittel zur Ver fügung. Die Gemeinden selbst müssen für die Teilnahme personelle und finanzielle Ressourcen einbringen, Familienfreundlichkeit in die Gemeindeentwicklung einbinden und einen mehrheitlichen Gemeinderatsbeschluss vorweisen. »Die langjährige Erfahrung, die wir mit diesem Projekt haben, zeigt, wie wer tvoll diese Initiative für die Gemeinden ist«, so die zuständige Landesrätin Dr. Greti Schmid. »Familien brauchen gute Rahmenbedingungen«, betont sie. »Wenn es den Müttern und Vätern gut geht, dann geht es auch den Kindern gut.« Das Projekt »Familiengerechte Gemeinde« sei ein Baustein, der beiträgt, das Bewusstsein dafür zu schärfen und neue Initiativen zu entwickeln. Die »Familiengerechte Gemeinde« lebt vom ehrenamtlichen Engagement und davon, was Menschen, die mit Kindern zu tun haben, an persönlicher Erfahrung einbringen. »Ohne diesem Einsatz kann ein Projekt wie dieses nicht gelingen«, unterstreicht Schmid den Wer t des Engagements der Ehrenamtlichen. ■ re ich o er fah s über W Neue etwas ch? Lautera erach.at ut www.la RATHAUSFENSTER 4-2003 15 Aus der Gemeinde Richtlinien der Marktgemeinde Lauterach … … für die Gewährung von Annuitätenzuschüssen zur Sanierung von erhaltenswerten Gebäuden in Lauterach § 1 Allgemeines Die Sanierung erhaltenswürdiger Bausubstanz ist ein wichtiges Anliegen der Marktgemeinde Lauterach. Diese Richtlinien sollen deshalb dazu beitragen, den für Lauterach typischen Gebäude-Altbestand vor dem Abbruch zu bewahren. Gebäude, die in typischen Bauform erhalten sind oder nach Sanierung den ursprünglichen Zustand einer Epoche (z.B. Rheintalhäuser) dokumentieren, gelten als »erhaltenswerte Wohnhäuser«. Das ursprüngliche Erscheinungsbild des Sanierungsobjektes soll keine nachteilige Veränderung erfahren und später entstandene Baufehler sind zu beheben. § 2 Förderungen 1. Die Marktgemeinde Lauterach gewährt nach Maßgabe der budgetären Vorsorge für die auf dauerhafte Erhaltung ausgerichtete Generalsanierung von Wohngebäuden gem. Pkt. 1 über Antrag eine Förderung. 2. Die Förderung ist auf das Gemeindegebiet Lauterach beschränkt. 3. Die Förderung beschränkt sich weiters auf jene Sanierungsvorhaben, die nach dem 1.7.2002 und vor dem 30.6.2004 begonnen werden (Datum der Baubewilligung). 4. Ein Rechtsanspruch auf die Gewährung einer Förderung nach diesen Richtlinien besteht nicht. 5. Die Förderung besteht in der Gewährung von Annuitätenzuschüssen zu Darlehen, die zur Sanierung von Wohnhäusern gem. Pkt. 1 aufgenommen werden. Anstelle von Annuitätenzuschüssen können auch einmalige Zuschüsse gewährt werden. 6. Die Zuschüsse müssen nicht zurückbezahlt werden. Bei geplanten Sanierungsarbeiten wird empfohlen, frühzeitig die Marktgemeinde Lauterach – Bauamt zu informieren. § 3 Förderbarer Personenkreis, förderungswürdige Objekte 1. Voraussetzung für die Gewährung eines Annuitätenzuschusses nach diesen Richtlinien ist – abgesehen von § 2 – eine Förderungszusicherung durch das Land nach den jeweils gültigen Wohnhaussanierungsrichtlinien (Althaussanierung) des Landes. 2. Förderungswürdig nach diesen Richtlinien sind Objekte überdies nur, wenn a) das Gebäude vor dem Jahr 1914 errichtet wurde; b) der Sanierungsaufwand im Außenbereich (Fassade, Dach, Fenster) zumindest € 14.500,– beträgt; c) sie vom Bauamt, vom Bauausschuss oder vom Architekten-Gestaltungsbeirat der Marktgemeinde Lauterach als erhaltenswert eingestuft werden; d) die Sanierung im Einvernehmen mit dem Bauamt der Marktgemeinde Lauterach erfolgt; § 4 Annuitätenzuschüsse 1. Zur Stützung des Schuldendienstes von Darlehen, die zur Finanzierung der Sanierungsarbeiten erforderlich sind, werden Annuitätenzuschüsse bis zu einer Darlehenshöhe von 100maximal 60% der Sanierungskosten gewährt. Die Umsatzsteuer kann den Sanierungskosten nur dann berücksichtigt zugerechnet werden, wenn keine Möglichkeit zum Vorsteuerabzug besteht. 2. Für anerkannte Darlehen werden pro EUR 10.000,– jährliche Zuschüsse in der Höhe von EUR 135,– über die Dauer von 10 Jahren gewährt. 3. Die Sanierungskosten werden bis zu einer Obergrenze von EUR 800,– (inkl. MWSt) je m2 Nutzfläche gestützt, begrenzt jedoch auf eine Nutzfläche von 130 m2 je Gebäude oder Wohnung bzw. auf 150 m2 bei Familien mit mindestens 6 Personen. 4. Annuitätenzuschüsse werden nur gewährt, wenn es sich entweder um ein Bausparkassendarlehen oder ein Bankdarlehen eines inländischen Kreditinstitutes mit einer Mindestlaufzeit von 10 Jahren handelt. 5. Die Annuitätenzuschüsse werden bis zu einer Höchstdauer von 10 Jahren gewährt. Die Reduzierung der Zuschüsse um 10% des ursprünglichen Zuschusses erfolgt ab dem 11. Jahr. 6. Die Zuschüsse werden halbjährlich ausbezahlt , solange der Förderungswerber seinen Zahlungsverpflichtungen nachkommt. 7. Zuschüsse werden nur solange gewährt, solange das Bankdarlehen noch läuft. Bei vorzeitiger Rückzahlung erlöscht der Förderungsanspruch. 8. Anstelle von Annuitätenzuschüssen können einmalige Zuschüsse in der Höhe von EUR 700,– pro EUR 10.000,– anerkannter Sanierungskosten (100 % der Gesamtkosten und Obergrenzen gemäß Zif. 3) gewährt werden. § 5 Zusatzförderungen 1. Wenn ein besonderes öffentliches Interesse an der Erhaltung von Gebäuden a) innerhalb eines besonderen Straßenzuges/Platzes b) mit bedeutender historischer Vergangenheit 16 RATHAUSFENSTER 4-2003 Aus der Gemeinde c) mit besonders wertvoller und erhaltungswürdiger Bausubstanz besteht, kann die Gemeinde auf Antrag für besonders kostenintensive Sanierungen wie beispielsweise Biberschwanzziegel, Rundschindeln, Kassettenvordachuntersichten, Fenstersprossen, Zierprofile, -balken, -verputz oder Bemalung Zusatzförderungen durch Aufstockung der unter § 5 Abs 2 angeführten Zuschüsse zur Jahresannuität gewähren. Kalender »Lauterach in alten Ansichten« 2. Durch die Zusatzförderung werden die Annuitätenzuschüsse bzw die einmaligen Zuschüsse gemäß § 4 auf EUR 270,– bzw EUR 1.400,– erhöht. § 6 Endabrechnungen Der Förderungswerber hat ehestens nach Abschluss der Bauführung, spätestens aber 2 Jahre nach der Zusicherung, der Marktgemeinde Lauterach (Finanzabteilung) die Endabrechnung vorzulegen, andernfalls die Annuitätenzuschüsse nicht zur Auszahlung gelangen. Hiebei können nur Rechnungen von gewerblich befugten Unternehmen sowie Materialrechnungen unter Vorlage der Zahlungsbelege Berücksichtigung erfahren, nicht jedoch Eigenleistungen. § 7 Verfahren Förderungsansuchen sind vor Baubeginn formlos unter Beilage einer Kopie des an das Amt der Vbg. Landesregierung gestellten Altbausanierungsantrages sowie einer Kopie der Zusicherung des Landes sowie im Falle einer Darlehensaufnahme unter Vorlage eines Tilgungsplanes im Marktgemeindeamt Lauterach (Finanzabteilung) einzureichen. Die Entscheidung über Förderungsanträge nach diesen Richtlinien obliegt dem Gemeindevorstand. § 8 Förderungswiderruf 1. Die Annuitätenzuschüsse und einmaligen Zuschüsse sind zu widerrufen und zurückzuerstatten, wenn a) die Förderung auf Grund wesentlich unrichtiger oder unvollständiger Angaben des Förderungswerbers erlangt worden ist oder b) die Förderung widmungswidrig verwendet wird, z.B. wenn die vorgeschriebenen Bedingungen und Auflagen aus Verschulden des Förderungswerbers nicht erfüllt werden 2. Förderungsbeiträge, die gemäß Abs 1 zurückzuzahlen sind, sind vom Tag der Auszahlung an mit 8 % p.a. zu verzinsen. Erstmals gibt es heuer einen Kalender für 2004 »Lauterach in alten Ansichten«. Verkaufstellen sind ADEG-Aktiv-Markt Feldmann, SPAR-Markt/Bäckerei Hutter und die Information des Rathauses. Er kostet in der Größe A4 € 12,90 und in der Größe A3 € 19,90 (nur im Rathaus an der Information). ■ Christbäume Die Marktgemeinde Lauterach bedankt sich bei folgenden Spendern, die in diesem Jahr der Gemeinde Christbäume zum Aufstellen an öffentlichen Plätzen kostenlos zur Ver fügung gestellt haben: Achpark: Horner Harald, Harderstraße 22 Montfortplatz: Stein Ewald, Altweg 10 Alter Markt: Pfanner Lotte, Erlenstraße 8 Schule Dorf: Nahm Leni, Bundesstraße 96 Sternen: Wild Sybille, Jägerstraße 1 Wohnanlage Rosenweg: Rauch Robert, Jägerstraße 30 ■ § 9 Wirksamkeitsbereich Diese Richtlinien wurden mit Beschluss des Gemeindevorstandes vom 26.05.2003 genehmigt und sind mit Wirkung vom 1.07.2003 anzuwenden. Der Bürgermeister RATHAUSFENSTER 4-2003 17 Aus der Gemeinde Aktivitäten im Seniorenheim Eugen-Russ Ausfahrt mit den Bewohnern Am 18. September folgten einige Bewohner der Einladung der VN, einen Bodenseeausflug zu machen. Bei schönem Wetter genossen sie auf dem Schiff »Austria« die Reise nach Lindau und die vielen Eindrücke, die sie dabei mitnehmen konnten. Für Speisen und Getränke war auch gesorgt, sodass es für alle Beteiligten ein sehr schöner und erlebnisreicher Nachmittag wurde. Voranzeige »Seniorentanz Österreich« Tanz für Alt und Jung, hält alle in Schwung. Ob Singel oder Paare sind alle dazu eingeladen zum Tanz im fröhlichen Kreis. Neugierig geworden? Schaut einfach einmal vorbei zum Kennenlernen. Wir wollen im Jänner 2004 mit einer Seniorentanzgruppe beginnen. Genaue Angaben über Datum, Zeit und Ort werden wir rechtzeitig bekannt geben. Informationen unter Tel. Nr. 05572/33834 Gerda Staffa, Seniorentanzleiterin In Zusammenarbeit mit der Marktgemeinde Lauterach, Annette King, Tel. 6802-16 ■ Törggele-Fest Am 23. Oktober hatten wir die Herbstfeier im Heim. Bei Kuchen und Kaffee bzw. Süßmost und Kastanien und bei unterhaltsamer Musik der Gebrüder Jäger konnten sich alle auf die spätherbstlichen Tage einstimmen. Für die Dekoration sorgte wieder einmal Fr. Koch Anita, unsere »Basteltante«. Neben den Bewohnern und vielen Angehörigen, die der Einladung folgten, konnten auch die Sozialreferentin Fr. Vogel und der neue Bürgermeister Hr. Rhomberg begrüßt werden. ■ Frau Ertl mit ihrer Tochter Lauteracher Mostverkostung Wer hat den besten Most im Dor f? Die »Lutarachar Mostverkostung«, bei der diese Frage geklärt wird, findet statt am: 6. Februar 2004, 20.00 Uhr im Alten Sternen Die Bewertung findet als verdeckte Publikumsbewertung statt. Die interessierte Bevölkerung ist dazu herzlich eingeladen. Anmeldungen von Proben für die Verkostungen bzw. Fragen bei/an: Richard Dietrich Tel 63929. Mitzubringen sind je drei Liter gekühlten Most in weißen AFNormflaschen. ■ 18 RATHAUSFENSTER 4-2003 Interview Enkelkinder sagen immer: »Oma, du wirst bestimmt 100«. Ich sage darauf: »Ja, das stimmt, wenn ich nicht vorher sterbe«. Nun aber zu Ihrem Beruf als Hebamme in Lauterach. Wie lange haben Sie diese Tätigkeit ausgeübt und wie wurden Sie damals dafür ausgebildet? Ich war Hebamme in den Jahren von 1937 bis zu meiner Pensionierung im Jahre 1971. Ich wurde für damalige Verhältnisse sehr gut 1,5 Jahre in der Klinik in Innsbruck ausgebildet. Da wir Hebammen damals mehr oder weniger allein auf uns gestellt waren, war eine gute Ausbildung nötig. Es kam oft vor, dass mich der Arzt vor der Geburt als Beraterin beigezogen hat, zum Beispiel wenn Mehrlingsgebur ten zu er war ten waren. Ultraschallgeräte gab es erst viel später. Ich erinnere mich gerne an die gute Zusammenarbeit mit den damaligen Gemeindeärzten Dr. König Dr. Kessler und Dr. Dörler. Wissen Sie, wie viele Kinder Sie auf die Welt gebracht haben? Es werden so an die tausend Kinder gewesen sein. Für Lauterach war ich ganz alleine im Einsatz, ich führte aber auch Privatgeburten in Wolfurt, Kennelbach, Hard und Bregenz aus, für Leute, die mich kannten und die mich darum gebeten haben. Waren das damals hauptsächlich Hausgeburten? Bis anfangs der 50iger Jahre des vorigen Jahrhundert waren der überwiegende Teil Hausgeburten. Im damaligen Armenhaus gab es später eine Gebur tenstation, danach war diese Station im jetzigen Seniorenheim untergebracht, wo ich zuletzt meinen Dienst verrichtete. War der Beruf der Hebamme für Sie ein schöner Beruf? Vor allem habe ich meinen Beruf als sehr anstrengend in Erinnerung. Da ich die einzige Hebamme in Lauterach war, gab es für mich nie einen richtigen Feierabend. Ich musste jede Minute darauf gefasst sein, dass die Hausglocke läutet und dass man mich holt. Auch erhielt ich seinerzeit leider nicht immer die gewünschte Unterstützung von der Gemeindeverwaltung. Eine Ausnahme bildete damals Altbürgermeister Raphael Drexel, der sich um meine Nöte als Hebamme kümmer te und Probleme zu lösen versuchte. Vermutlich wurden Sie oft von der Familie weggeholt. Ja sehr oft. Ich weiß noch, einmal waren wir auf einer Veranstaltung der Feuerwehr im Vereinshaus, als ich schon nach einer Stunde zu einer Schwangeren gerufen wurde. Mein Mann ging damals auch nach Hause. In der Hinsicht war mein Beruf sicher eine große Belastung für unsere Familie, die wir aber gemeinsam ausgehalten haben. Es gab natürlich viele schöne Augenblicke, wenn ein gesundes Kind auf der Welt war und ich glückliche Eltern vor mir hatte. Die größte Dankbarkeit spürte ich damals besonders bei armen Leuten. Gekannt hat Sie wohl jeder im Dorf? Natürlich hat man mich und mein Fahrrad im Dor f gekannt. Sah man mein »Dienstauto« das Fahrrad vor einem Haus stehen, hat man nicht selten nachgefragt, was es dor t gegeben hat, Bub oder Mädchen. Es stand dann ja mehrmals vor dem gleichen Haus, weil ich die jungen Mütter auch ca. 10 Tage lang nach der Geburt zu betreuen hatte. Gibt es Begebenheiten, an die Sie sich besonders erinnern? Außergewöhnlich war damals die Geburt der Wirth–Drillinge. Ich hatte sie alle drei schon auf die Welt gebracht, als Dr. Kessler auf der Geburtenstation eintraf. Einmal wurde ich zu einer armen Harder Familie ins Ried an den Stand gerufen. Sie hauste in einer Riedhütte. Wegen des hohen Schnees war das Ried unpassierbar und ich musste von der Rheinbrücke her mit dem Fahrrad zufahren. Man muss sich das heute vorstellen. Aber wirklich gefreut hat mich, als es nach Jahren plötzlich an meiner Haustüre läutete und sich ein junger Mann vorstellte, er sei jener Bub aus dem winterlichen Riedstadel am Stand. Ein anderes Mal läutete in der Nacht um ein Uhr Maier’s Serverin und rief mich auf den Parkplatz zur Turnhalle zu einer Notgebur t. In der Turnhalle war gerade ein Faschinskränzle. Ich sagte zu Severin, hol eine Taschenlampe und »zünde« mir. Ich brachte das Kind zur Welt und weiter ging’s mit dem Auto ins Spital nach Bregenz. Erlebten Sie auch einmal eine Geburt am Weihnachtsabend? Ja, ich ging einmal am Heiligen Abend zur Entbindungsstation zum Montfortplatz, als ich auf dem Weg meinen Nachbarn traf. Als ich im sagte, dass ich in den Dienst muss, frage er mich, was mit meiner Familie und der Bescherung sei. »Wir verschieben es auf morgen«, sagte ich. Damals kam tatsächlich ein »Christkindle« auf die Welt, aber wer das war, weiß ich heute nicht mehr so genau. Danke für das Gespräch. ■ Das Gespräch … … mit Frau Agathe Stuhl, geb. Germann Brunnenweg 4 verwitwet seit 1974 2 Töchter: Herma und Marie-Luise Frau Stuhl, Sie sind schon im 93. Lebensjahr. Wie geht es Ihnen? Ich bin eigentlich zufrieden. Etwas Probleme machen mir meine Füße. Ein großer Vorteil ist, dass meine Tochter Herma mit mir zusammen in einem Haushalt lebt. Aber auch meine Enkelkinder kommen bei mir vorbei und machen für mich die nötigen Besorgungen. Sie wohnen hier im dritten Stock. Wie kommen Sie damit zurecht? Hier heroben haben wir einen wunderbaren Ausblick. Hinauszugehen schaffe ich auch noch. Es sind zwar viele Stiegen und Stufen zu bewältigen, aber ich lasse mir beim Stiegengehen Zeit. Und ein bisschen Bewegung braucht jeder Mensch. Es ist sehr erfreulich, dass Sie mit 93 Jahren geistig völlig fit wirken und den Eindruck machen, dass Sie in Ihrem Alter doch ein sehr lebenswertes Leben führen können. Zwei oder drei Generationen früher, also Ihre Eltern oder Großeltern haben wohl kaum ein solch hohes Alter erreicht. Es ist richtig, dass die Leute früher nicht so alt geworden sind. Mit 80 war man damals schon steinalt. Dass die Leute heute älter werden, liegt meiner Meinung nach daran, weil es uns einfach gut geht und die medizinische Versorgung alter Menschen große Fortschritte gemacht hat. Allerdings muss ich sagen, dass es auch ein bisschen »am Schlag« liegt, wie man bei uns sagt. Mein Vater Alois Germann ist 90 geworden, seine Schwester, die Löwenwirtin aus Schwarzach gar 97 und eine weitere Tante, die Wirtin vom Rieder Hof in Bregenz, ist auch fast so alt geworden. Auch viele weitere meiner Verwandten wurden weit über 80. Meine RATHAUSFENSTER 4-2003 19 Suchbild Suchbild für unsere


0 Rathausfenster 2004 01
Sam, 22. Oktober 2011 | Kuhn EDV

MARKTGEMEINDE Matengatle Du, Oma, los, wio seist du bloß zu deana Blüamle do, dio wo-n-e duss am Gartohus vorhero gfundo ho? Sawio, zoag her! Jo säg mr, wer kennt d’Himmschlüssl nit? Matengatle seit niomed meh, des kut us minar Zit. (Aus dem Buch »Zit ist do« von Elmar Fröweis) Aus der Gemeinde Inhalt Gemeinde 2 Bericht aus der Gemeindevertretung 11 Gemeinderats-Änderung 12 Sportlerehrung 13 Neujahrsempfang 14 Tag des Sportes 14 Kinderspielplätze 15 Kindersommer 16 Bürgerservice-Stelle 17 Kulturplattform 20 1150 Jahre Lauterach 22 Speisefett-Sammlung Auszug aus der Niederschrift No. 23 Der Vorsitzende stellt vor Beginn der Sitzung die Beschlussfähigkeit fest. Als Zuhörer der heutigen Sitzung begrüßt der Bürgermeister Herrn Altbürgermeister Elmar Kolb und den Gemeindebediensteten Christian Konrad. Mitteilungen: Gewerbescheinausstellungen: Die Bezirkshauptmannschaft Bregenz hat seit der letzten Gemeindevertretungssitzung folgende Gewerbescheine ausgestellt: Gerd Oliver Haidenschuster, Harderstraße 54 (Cafe-Restaurant Bordeaux) Squashanlagen – Betriebsgesellschaft H. Grabher & Co KG, Badweg 5 (neue Geschäftsführerin: Maria Gertrud Bischof) Christel Heidegger, Langegasse 15 (Warenpräsentator) Hefel Immobilien AG, Wolfurterstraße 15 (Änderung Firmenwortlaut) Hubert Laner, Mitte 99, 6300 Angerberg (Errichtung einer weiteren Betriebsstätte – Christbaumverkauf, die Bewilligung ist zeitlich befristet) dm drogerie markt GmbH, Harderstraße 15 (Errichtung einer weiteren Betriebsstätte) Dörler Immobilien OEG, Austraße 16 (Eintragung ins Gewerberegister, Geschäftsführer ist Peter Weingärtner) Biotopgrundstück Frener – Landesförderung: Das Land hat den Kauf des Biotopgrundstückes Gst Nr. 2072 (FrenerGrundstück) mit 50 % der Grundstückskosten aus Mitteln des Naturschutzfonds gefördert. Biotopgrundstück Weiß (Gst Nr. 1749/1): Die Grundverkehrs-Landeskommission hat dem Erwerb des Grundstückes Nr. 1749/1 (7.226 m2) durch die Marktgemeinde Lauterach unter der Auflage, der im gleichen Maße weiteren landwirtschaftlichen Nutzung, die Genehmigung erteilt. Aktuelles 14 15 18 21 23 24 26 27 29 41 42 46 48 Vogelschutzprojekt Jagdbericht Klimabündnis-Bericht Jahrgang 42 Gespräch Historisches Suchbilder Jubiläen Kindergarten Dorf SPÖ-Kinderfasching Kunsthaus Rohner Firmenberichte Sachregister Schulen 22 Schule Unterfeld 30 BORG Pfadfinder Lauterach – neuer Obmann: Frau Brigitte Feldmann wurde zur neuen Obfrau gewählt. Turnerschaft Lauterach – neuer Obmann: Die Turnerschaft Lauterach hat in ihrer Jahreshauptversammlung Erwerb eines Biotopgrundstückes in der Kernzone zur Sicherung vom 11. wichtiger Lebensräume für Tiere und Pflanzen Dezember 2003 Herrn Karlheinz Rossmann zum neuen Obmann ernannt. Damit ist es der Turnerschaft Lauterach gelungen, nach 4 Jahren wiederum eine Vereinsführung zu bilden. Ve r e i n e 28 32 33 36 38 39 40 41 42 43 44 Jugendverein m.u.t.e Krankenpflegeverein Feuerwehr Bürgermusik Theatergruppe Rampenlicht Frauenchor Hofsteig Funkenzunft Schollesteachar Schiverein FC Lauterach Turnerschaft 2 RATHAUSFENSTER 1-2004 Aus der Gemeinde Baueingaben Industriegebiet Süd: C+C Wedl: Am 02.12.2003 fand die Bauverhandlung mit der Firma C+C Wedl, Mils Tirol, statt. Firmeninhaber Komm.-Rat Leopold Wedl bekräftigte, dass die Anbindung an den Bregenzerwald und den süddeutschen Raum ausschlaggebend für den Standort Lauterach waren. Die Geschäftseröffnung mit 50 Mitarbeitern ist im Oktober 2004 vorgesehen. Erich Drobez – Geschäftsgebäude: Am 02.12.2003 hat ein Vorbeurteilungsverfahren für den Bau eines Geschäftsgebäudes mit Diskothek in der Scheibenstraße stattgefunden. Problematisch ist der Nachweis von ausreichend PKW-Abstellplätzen. Weiters müssen die widmungsrechtlichen Anforderungen sowie die Frage der Sperrstundenregelung geklärt werden. Auch der Verkehrsabfluss muss geregelt werden.Der Grundeigentümer hat seine Baueingabe für den Jänner 2004 angekündigt. Betreiber der Diskothek ist die »Nachtschicht«, die bereits 11 weitere Unterhaltungstempel in Österreich betreibt. Berichte aus den Sitzungen des Gemeindevorstandes vom 01.12. und 06.12.2003: Evakuierungsübung an Lauteracher Kindergärten: Alfred Stoppel und Theo Ölz haben am 12. Dezember 2003 bei den Kindergärten Weißenbild, Hoheneggerstraße und Unterfeld eine Evakuierungsübung durch die Ortsfeuerwehr Lauterach abgehalten. Ziel der Übung war es, das Verhalten der verantwortlichen Leiterinnen, des Aufsichtspersonals und der Kinder im Brandfall zu überprüfen und das richtige Verhalten zu schulen. Weiters erhalten alle in den Kindergärten und den Kinderbetreuungseinrichtungen beschäftigten Personen die Möglichkeit, den Umgang mit Handfeuerlöschern zu üben. Neues Geschäftszentrum an der Harderstraße Geschäftsgebäude Harderstraße 54: Das Geschäftsgebäude an der Harderstraße 54 hat mittlerweile den Geschäftsbetrieb aufgenommen. Es umfasst das Cafe-Bistro Bordeaux, den Drogeriemarkt dm, das Bekleidungsgeschäft KIK und einen Kiosk. BORG Lauterach – Vergabe von Bauleistungen: Im Zuge der Generalsanierung des BORG Lauterach wurden die Zimmermeister-, Bautischler-, Maler- und Gerüstarbeiten jeweils an die Billigstbieter vergeben. Maßnahmen zur Erhöhung der Verkehrssicherheit: Der Ankauf einer Schutzweg-Warnblinkeinrichtung mit Solarversorgung sowie von zwei Geschwindigkeitsanzeigegeräten für den Fußgängerübergang an der Unterfeldstraße (Bereich Erlenstraße) wurde beschlossen. Das Schutzwegabsicherungssystem besteht aus 2 Hinweiszeichen »Achtung Schutzweg« mit Aluform-Umrandung. In dieser Umrandung sind 4 Hochleistungsstrahler mit superhellen Lichtdioden untergebracht. Integrierte Bewegungssensoren lösen bei Annäherung eines Fußgängers die Hochleistungsstrahler als Blinkeinrichtung aus. Die Geschwindigkeitsanzeigegeräte ermöglichen eine Fahrzeug-Erfassung in beide Fahrtrichtungen sowie eine Speicherung der Geschwindigkeitsund Fahrzeugzähldaten. In diesem Teil des Industriegebietes sind eine Großhandelsfirma (C+C Wedl) sowie eine Diskothek (Drobez bzw. »Nachtschicht«) geplant Machbarkeitsstudie Eisenbahnumfahrung Bregenz: Am 05. Dezember 2003 wurde eine Machbarkeitsstudie für eine Eisenbahnumfahrung von Bregenz (PfänderEisenbahntunnel) mit Anbindung des Güterbahnhofes Wolfurt durch das Land präsentiert. Im Hinblick auf Kosten, Risken und Realisierungszeitraum wurden die Varianten Unterflurtrasse von Lochau bis Wolfurt, Hangtrasse von Lochau nach Bregenz, Pfändertunneltrasse von Lochau bis Wolfurt sowie die Anbindung des Güterbahnhofes an die Schweiz näher erläutert. Anfang 2004 wird das Land die Gemeinden umfassend informieren. Dazu eingeladen werden der Gemeindevorstand, der Infrastrukturausschuss und die Regionalplanungsgemeinschaft Bodensee. RATHAUSFENSTER 1-2004 3 Aus der Gemeinde Grundstück an der Karl-Höll-Straße: Gespräche mit Frau Dr. Elisabeth Herren-Reiner, als Sprecherin der Eigentümerinnen, haben das Interesse am Verkauf des Grundstückes Nr. 270/1 mit einer Fläche von 7.271 m2 bestätigt. Der Bürgermeister hat mit den Eigentümerinnen den Abschluss einer Kaufoption vereinbart. Für die Einräumung der Option fallen keine Kosten an. Nach eigenen Angaben werden die Eigentümerinnen bis zum Verfall der Option ausschließlich mit der Marktgemeinde Lauterach über den Grundverkauf verhandeln, obwohl bereits auch andere Kaufinteressenten vorstellig waren. Dieses Grundstück an der Karl Höll Straße ist die letzte große freie Fläche im Ortszentrum und bedeutet für die weitere Entwicklung der Gemeinde eine große Chance, öffentliche Interessen einzubringen. Bericht des Vorsitzenden des Beirates der Gemeindeimmobiliengesellschaft »GIG«, Vizebgm. Mag. Karlheinz Rüdisser über den nächsten Bauabschnitt der Hauptschulsanierung: Vizebürgermeister Mag. Karlheinz Rüdisser berichtet über die intensive Planungsphase in der Gemeindeimmobiliengesellschaft und die nachfolgende im Beirat der Gesellschaft festgelegte nächste Bauetappe in der Hauptschule. Im Erdgeschoss wird die bestehende Bibliothek an die westseitige Gebäudefront verlagert. Sie wird 2-geschossig mit einer Wendeltreppe ans Untergeschoss angebunden und mit einem eigenen Eingang sowie einer zusätzlichen Leseecke ausgestattet. Mit diesen Maßnahmen ist die Bibliothek vollständig von den Schulräumlichkeiten abgetrennt und kann ohne Einfluss auf den Schulbetrieb geführt werden. Im Obergeschoss werden am bisherigen Standort die Physik- und Biologieräume die Lehrerarbeitsplätze, ein Konferenz- und Besprechungszimmer, das Direktionszimmer sowie eine Teeküche situiert. Die Raumvergrößerung im derzeitigen Gangbereich durch Überbauung des ostseitigen Flachdachstreifens ermöglicht die Schaffung zusätzlicher, dringend erforderlicher Lehrerarbeitsplätze. Derzeit sind für das bestehende Lehrpersonal zu wenige Arbeitsplätze vorhanden. Durch die Verlagerung der Bibliothek werden Räumlichkeiten frei, die als Aufenthaltsraum für die Schüler, insbesondere im Hinblick auf die Nähe zur Küche als Raum für die Mittagsbetreuung verwendet werden können. Das räumliche Gesamtkonzept ermöglicht weiters die Schaffung eines schulischen Veranstaltungsraumes, wodurch der im ursprünglichen Raumkonzept mit einem sehr hohen Investitionsbedarf behaftete Veranstaltungsraum nicht realisiert werden muss. Die Gesamtkosten dieser im Sommer 2004 zu realisierenden Bauetappe (einschließlich Schulwartwohnung) wurden vom Architekten mit 1,5 Mio € geschätzt. Aus Kostengründen wurde die Sanierung der Schulwartwohnung zeitlich zurückgestellt. Mit weiteren Optimierungen wird noch versucht, die vorgegebene Kostenobergrenze von 1,250 Mio € einzuhalten. In der Außensportanlage der Hauptschule sind Schäden (Setzungen in der Tartanbahn) festgestellt worden, die ein erhebliches Verletzungsrisiko bedeuten und unbedingt saniert werden müssen. Die Arbeiten sind für das Frühjahr 2004 vorgesehen. Die Kosten der Sanierung belaufen sich auf rd. € 45.000,– und sind im Gesamtkostenrahmen von 1,250 Mio € enthalten. Reiner-Grundstück an der Karl-Höll-Straße Nachbesetzung Gastronomie Hofsteigsaal und Sportanlage Ried: Der Gemeindevorstand hat einstimmig beschlossen, den Pachtvertrag mit Reinhard Lässer zu verlängern. Weiters soll die Wirtschaftlichkeit des Hofsteigsaales durch einen externen Berater untersucht und Verbesserungsvorschläge hinsichtlich Organisation, Marktanpassung, Entwicklung und Marketing unterbreitet werden. Provisorische Verkehrsfreigabe Autobahn-Halbanschluss Lauterach – Wolfurt: Die provisorische Verkehrsfreigabe der Halbanschlussstelle »Wolfurt – Lauterach, L3« ist erfolgt. 4 RATHAUSFENSTER 1-2004 Aus der Gemeinde Inventarisierungsrichtlinien erst 2004 aktiviert, wodurch die Gesamtkosten des Fahrzeuges auszuweisen waren. Finanziert wird das Fahrzeug durch Rücklagenentnahmen. Gruppe 2: a) Die gegenüber dem Vorjahr in geringerem Ausmaße budgetierte Leasingrate für die Schule Unterfeld ist auf das derzeit niedrige Zinsniveau zurückzuführen. b) Das räumliche Konzept der Hauptschule sieht die Errichtung eines Mittagstisches für die Schüler vor. Mittel für den laufenden Betrieb des Mittagstisches sind 2004 noch nicht vorgesehen, da mit verschiedenen Kommunen (Bregenz, Wolfurt, Hörbranz) noch Gespräche geführt und Eindrücke gesammelt werden sollen. Sollte im Jahr 2004 dennoch eine Schülerbetreuung eingeführt werden, stellt die Marktgemeinde Lauterach die dafür notwendigen Mittel zur Verfügung. c) Der Kostenrahmen für die Marktgemeinde Lauterach Immobilienverwaltungs GmbH & Co KEG wurde mit € 1.250.000,– festgelegt. Die Abgangsdeckung, Landesförderung und Miete gestalten sich entsprechend dem Baufortschritt. Der Mietanteil der Bürgermusik ist in dieser Ausgabenposition nicht berücksichtigt. d) Der Umbau des BORG-Lauterach ist kostenneutral mit € 1.151.600,– ausgewiesen. Neben diesen Umbauarbeiten werden zusätzlich geringfügige Erweiterungen (Zeichen- und Werkräume) von der Schulleitung gewünscht. Der Bund hat seine Zustimmung signalisiert, wenn die Erweiterung die bisherige Kubatur nicht überschreitet. Dies kann durch den Abbruch der Fahrradräume erreicht werden. Die Zusatzinvestitionen sind annähernd durch die aufgrund der Ausschreibungsergebnisse erzielten Einsparungen gedeckt. e) Die geringeren Personalkosten beim Kindergarten Weissenbild sind auf die Schließung einer Gruppe zurückzuführen. f) Beim Kindergarten Hofsteigsaal ist eine Umgestaltung des Spielplatzes unter Anleitung eines Fachexperten und unter Mithilfe der Eltern geplant. Gruppe 3: a) Die Erhöhung der Beiträge an Musikvereine ist auf die veranschlagte Mietrefundierung an die Bürgermusik zurückzuführen. b) Entsprechend dem Wunsch des Finanzausschusses wurde in der Position Denkmalpflege (3620 – 7290) der Haushaltstext um den Begriff »Friedensaktivitäten« ergänzt und der Betrag auf € 1.300,– (+500,– €) angehoben. c) Im Unterabschnitt Kultur (3800) wurde gemäß Finanzausschuss eine neue Voranschlagsstelle »Kunst im öffentlichen Raum (Kunst am Bau)« eingefügt und mit € 1.000,– dotiert. Kommunale Bauten sollten nach Möglichkeit mit Kunstgegenständen ausgestattet werden. Sanierung der Hauptschule wird weitergeführt Beschlussthemen: Voranschlag 2004: Der vorliegende Budgetentwurf für das Jahr 2004 wurde in der Sitzung des Finanzausschusses am 03.12.2003 und in der Sitzung des Gemeindevorstandes vom 06.12.2003 ausführlich behandelt und mit geringen Abänderungswünschen der Gemeindevertretung zur Beschlussfassung empfohlen. Der Budgetentwurf schließt mit Einnahmen und Ausgaben von 17,481 Mio € ausgeglichen ab. Der Ausgleich wird durch eine Rücklagenentnahme von € 879.000,– und eine Darlehensaufnahme von € 864.000,– erreicht. Das Budget nimmt Rücksicht auf die finanziellen Möglichkeiten der Gemeinde unter Wahrung der kommunalpolitischen Verpflichtungen und Aufgaben. Die Darlehensaufnahmen sind für den Ankauf des BereuterGrundstückes und der Uferumgestaltung des Jannersees, wodurch sich ein voraussichtlicher Schuldenstand zum 31.12.2004 von 8,783 Mio € ergibt. Folgende Themen werden bei den einzelnen Gruppen 0 bis 9 besprochen: Gruppe 0: a) In der Amtsausstattung sind Mittel für die Modernisierung und Umgestaltung der Sitzungszimmer sowie des Büros des Bürgermeisters vorgesehen. b) In den Raumordnungskonzepten sind Mittel für externe Beratungstätigkeiten wie z.B. für die Umgestaltung des Alten Marktes und der Achkreuzung oder der Standortfindung für ein Sozialzentrum vorgesehen. Gruppe 1: a) Umfasst im Wesentlichen die Abrechnung des Feuerwehrfahrzeuges. Die erste Teilzahlung wird gemäß den RATHAUSFENSTER 1-2004 5 Aus der Gemeinde Gruppe 4: a) Der massive Anstieg des Beitrages zum Sozialfonds des Landes ist auf den Berechnungsmodus zurückzuführen. Für die Berechnung wird ein Finanzkraftschlüssel verwendet, der die Steuereinnahmen des zweitvorangegangenen Jahres berücksichtigt. Für die Beitragsberechnung 2004 wurden somit die Steuereinnahmen des Jahres 2002 und damit erstmals die Mehreinnahmen aus den Ertragsanteilen infolge der Volkszählung einbezogen. b) Beim Mobilen Hilfsdienst ist ein erheblicher Zuwachs an Leistungsstunden zu verzeichnen. 3 Frauen wurden von einer geringfügigen Beschäftigung in eine Teilzeitbeschäftigung übergeleitet. c) In den Familienprojekten sind »Hurra wir dürfen streiten« und »Ich bin auch ohne Gewalt« enthalten. Beide Projekte werden an den Volksschulen durchgeführt. Das Projekt »Ich bin auch ohne Gewalt« wird mit einem Vortrag von Jan-Uwe Rogge abgeschlossen. Gruppe 5: a) Der Anstieg der Solarförderung ist auf die Wohnbauförderungsrichtlinien zurückzuführen. Eine erhöhte Landesförderung gibt es in den Stufen ÖKO 1 und ÖKO 2. In beiden Kategorien ist u.a. die Errichtung einer Solaranlage eine Möglichkeit in den Genuss dieser höheren Landesförderung zu kommen. b) Der Beitrag an das Rote Kreuz in der Höhe von € 79.500,– ist für die Neuerrichtung des Rettungsheimes in Bregenz vorgesehen. Eine zweite Rate in gleicher Höhe wird im Jahre 2005 zur Zahlung fällig. derung) von € 25.000,– festgelegt. Die Zuordnung ist durch den Infrastrukturausschuss zu treffen, wobei die Erschließung des Industriegebietes Süd vorrangig umzusetzen ist. b) Für das Projekt Lerchenauerstraße / Bleichegraben wurde ein erster Teilbetrag in Höhe von € 100.000,– vorgesehen. c) Die Gerätschaft für den Bauhof umfasst eine Ersatzbeschaffung für den 23 Jahre alten Traktor und den Kauf eines Schneepfluges für den Winterdienst. d) Im Abschnitt »Verkehrsberuhigung« (6490) wird eine neue Voranschlagsstelle mit der Bezeichnung »Mobilitätsmanagement« aufgenommen und mit € 8.000,– dotiert. Gruppe 7: a) Diese Gruppe beinhaltet im Wesentlichen die Subventionen an den Handwerker- und Wirtschaftsverein sowie die Kosten für den Wirtschaftsempfang. Durch günstige Förderungen werden vermehrt Solaranlagen errichtet Gruppe 6: a) Für den Neu- und Ausbau von Gemeindestraßen wurde eine Kostenobergrenze von € 449.000,–, für die Instandhaltungsmaßnahmen von € 100.000,– und für den Neubau von Radwegen (einschließlich Beschil- Gruppe 8: a) Die Ausgaben für die Spielplätze wurden um € 5.000,– für die Erstellung eines Spielplatzkonzeptes erhöht. Gespräche mit dem Verkehrsverein über eine Änderung in der Organisation der Spielplätze laufen. Im Wege der Konzepterstellung soll eine externe Fachkraft eine Bestandsanalyse vornehmen, Verbesserungsvorschläge ausarbeiten und Grundlagen für die weitere Entwicklung der Spielplätze liefern. Überlegenswert wäre, die Agenden der Spielplätze auch einem politischen Referenten zuzuordnen. b) Die Freizeitanlage Jannersee umfasst Kosten in der Höhe von € 284.000,–. c) Die Grunderwerbskosten für das Bereuter-Grundstück belaufen sich auf € 580.000,–. In diesem Betrag sind auch die Nebenkosten enthalten. Der Grundstücksankauf wird in der heutigen Sitzung unter Pkt. IV/2 noch behandelt. d) In der Wasserversorgung ist ausgabenseitig eine Gewinnentnahme der Gemeinde in der Höhe von € 188.600,– budgetiert. Es handelt sich dabei um eine Vorgabe des Landes bzw. der Statistik Austria, nach welcher die marktbestimmten Betriebe ausgeglichen zu verrechnen haben und dieser Ausgleich buchhalterisch darzustellen ist. Der Ausgleich hat weder Auswirkungen auf die Gebührenkalkulation noch auf den Gemeindehaushalt. Er ist aufwandsneutral. Einnahmenseitig erfolgte die Gegenbuchung über die VSt. 9140 – 8690. e) Für den Neu- und Ausbau der Ortskanalisation sind € 235.000,– vorgesehen. f) Die Betriebskostenanteile an den Abwasserverband Hofsteig sind gegenüber dem Voranschlagswert 2003 um rd. 16 % gestiegen. g) In den Instandhaltungsmaßnahmen der Alten Seifenfabrik ist der Abbruch der Mauer und die Ausebnung der 6 RATHAUSFENSTER 1-2004 Aus der Gemeinde Parkfläche im Bereich der Firma Edel nicht enthalten. Bürgermeister Elmar Rhomberg wird die Gebäudeverwalter über diese zusätzlichen Maßnahmen informieren. h) Die Verträge mit der Firma Schöller bezüglich der Wohnanlage Buchenweg laufen 2005 aus. Eine Verlängerung seitens der Gemeinde ist nicht vorgesehen. Die Mieter werden rechtzeitig über das Vertragsende in Kenntnis gesetzt. i) Das Seniorenheim weist nach Abzug des einnahmenseitig verbuchten Investitionsbeitrages der Gemeinde (€ 38.600,–) einen voraussichtlichen Gebarungsabgang von € 131.500,– aus. Bürgermeister Elmar Rhomberg kündigt für das Jahr 2004 eine eingehende Befassung der Gemeindegremien mit dem Thema Sozialzentrum an. Gruppe 9: a) Die Entwicklungen im Bereich der Kommunalsteuer verlaufen nach bisherigen Erfahrungswerten positiv und lassen eine deutliche Steigerung gegenüber dem Voranschlagswert 2003 zu. Die Firma C + C Wedl wird mit 50 Mitarbeitern den Standort Lauterach in Betrieb nehmen. b) Die im Haushaltsjahr 2002 angesparten Rücklagen werden zur Gänze aufgelöst. Die Fraktionen sind einhellig der Auffassung, dass im Hinblick auf die Finanzlage der Gemeinde ein ausgewogenes Budget erstellt wurde, das auf die wesentlichen kommunalen Aufgaben Rücksicht nimmt. Die Grundankäufe stellen eine Investition in die Zukunft dar und können als aktives Steuerungsinstrument in der Bodenpolitik gesehen werden. Aus raumplanerischer Sicht ergeben sich dadurch langfristige Entwicklungsmöglichkeiten. Der enge finanzielle Spielraum und das Schrumpfen der Vermögensreserven machen eine längerfristige Budgetplanung und ein verstärktes ausgabenseitiges Sparen erforderlich. Bürgermeister Elmar Rhomberg kündigt für den September 2004 eine Budgetklausur an. Liegenschaftserwerb: Nach mehrfachen intensiven Beratungen empfiehlt der Finanzausschuss und der Gemeindevorstand einhellig, das GST-NR 346 im Ausmaß von 4.452 m2 von Josef und Katharina Bereuter käuflich zu erwerben. Das Grundstück (Widmung »FF«) liegt an der Frühlingsstraße und ermöglicht langfristige Entwicklungsmöglichkeiten in raumplanerischer Hinsicht. Der neue Gemeindesekretär Mag. jur. Kurt Rauch Personalangelegenheiten: Neubestellung Gemeindesekretär: Bürgermeister Elmar Rhomberg schlägt nach eingehenden Beratungen im Gemeindevorstand, Herrn Mag. Kurt Rauch, für die Nachbesetzung der Stelle »Gemeindesekretär« vor. Die Kandidaturauswahl erfolgte nach Durchführung einer öffentlichen Ausschreibung und unter Einbeziehung der Fraktionen im Gemeindevorstand. Mag. Kurt Rauch ist im Amt der Vorarlberger Landesregierung für die Agenden der Liegenschaftsverwaltung zuständig und ist darüber hinaus Geschäftsführer der Stiftung Kloster Viktorsberg sowie der Landesimmobiliengesellschaft. ■ Nach eingehender Diskussion wird der Voranschlag 2004 der Marktgemeinde Lauterach mit allen Gebühren und Abgaben wie folgt beschlossen: Einnahmen der Erfolgsgebarung Einnahmen der Vermögensgebarung Gesamteinnahmen Ausgaben der Erfolgsgebarung Ausgaben der Vermögensgebarung Gesamteinnahmen € 14.536.000,– € 2.944.500,– € 17.480.500,– € 12.805.700,– € 4.674.800,– € 17.480.500,– ile e-Ma utet di bührenWie la e e der G Adress Rathaus? m stelle i erach.at ut www.la RATHAUSFENSTER 1-2004 7 Aus der Gemeinde Auszug aus der Niederschrift No. 24 über die am Dienstag, dem 17. Februar 2004, um 19.30 Uhr, im Rathaus stattgefundene Sitzung der Gemeindevertretung von Lauterach. »Alter Markt/neu« – Vorschlag der SPÖ Lauterach: Die SPÖ Lauterach hat einen alternativen Vorschlag zum Projekt des Planungsbüros stadtland präsentiert. Der Vorschlag richtet sich insbesondere auf Verkehrsmaßnahmen zum Schutz schwächerer Verkehrsteilnehmer. Die Unterlagen werden eingehend geprüft. Mitteilungen: Finanzgebarung 2003 – Zwischenbericht: Bgm. Rhomberg erläutert den von der Finanzabteilung erstellten finanziellen Zwischenbericht über die Gebarung der Marktgemeinde Lauterach. Der Rechnungsabschluss 2003 dürfte ausgeglichen abschließen. Positiv ist zu erwähnen, dass beim Einnahmeposten Kommunalsteuern ein Plus von rd. € 290.000,– zu verzeichnen ist und anstatt der budgetierten Darlehen von € 1,34 Mio. lediglich € 700.000,– aufgenommen werden mussten. Berichte aus den Sitzungen des Gemeindevorstandes vom 07.01.2004, 20.01.2004 und 03.02.2004: Eröffnung »Kaufland« an der Harderstraße: Am 21.01.2004 fand die offizielle Eröffnung Fachmarktzentrums statt. Soziale Infrastruktur in der Marktgemeinde Lauterach – weitere Vorgangsweise: Das Raumplanungsbüro »stadtland« ist beauftragt worden, aus raumplanerischer und städtebaulicher Sicht unter Einbeziehung des bestehenden Gebäudes Seniorenheim den optimalen Standort für die Errichtung eines neuen Sozialzentrums zu ermitteln. Da mittel- bis langfristig das Problem der Errichtung von neuen bzw. der Erweiterung von Sozialzentren in den Nachbargemeinden besteht, werden Gespräche geführt, eine gemeindeübergreifende Lösung zu finden. Ob Landesförderungsmittel zur Verfügung stehen, soll in einem Gespräch von BM Elmar Rhomberg mit Landesrätin Dr. Grete Schmid geklärt werden. BORG Lauterach – Vergabe von Bauleistungen: Im Zuge der Generalsanierung des BORG Lauterach wurden die Elektroinstallationsarbeiten und der Sonnenschutz jeweils an die Billigstbieter vergeben. Vergabe Straßeninstandhaltungen 2004: Über Vorschlag des Bauamtes – Tiefbau wurde die Sanierung mit Mikrobelag von Teilen der Riedstraße, Bahnhofstraße und Falkenweg an den Billigstbieter vergeben. Hofsteigsaal – Neuorganisation: Ein Unternehmensberatungsbüro wurde eingeladen, ein Angebot für ein Betriebskonzept Hofsteigsaal (Neuorientierung, Marktanpassung, Entwicklung, Marketing) abzugeben. Werbeanlagen – Entfernung: Die fahrbaren Werbeanlagen bei der Achkreuzung sind nach Aufforderung freiwillig entfernt worden. Der Bürgermeister berichtet über ein Schreiben eines Lauteracher Unternehmens, das seine Enttäuschung zur ablehnenden Haltung der Marktgemeinde gegenüber dem Ansuchen um Aufstellung einer Werbeanlage an der Bundesstraße dargetan hat. In diversen Nachbargemeinden wird das Aufstellen von Werbeanlagen nicht so streng gehandhabt. Weil viele Probleme damit verbunden sind, sollen die vom Gemeindevorstand in der Sitzung vom 21.07.2003 beschlossenen Richtlinien über die Art der Ausführung von Ankündigungen und besondere Anforderungen an Werbeanlagen im Bauausschuss überdacht werden. des Neuerschließung Trinkwasserversorgung Mittelweiherburg, Hard: Die Marktgemeinde Hard stellt Überlegungen an, das Gebiet »Mittelweiherburg« für die Trinkwasserversorgung durch die Errichtung eines Entnahmebrunnens heran zu ziehen. Der Marktgemeinde Lauterach wurde eine Beteiligung an diesem vom Landeswasserbauamt begleiteten Wasserversorgungsprojekt angeboten. Für Lauterach würde sich die Möglichkeit einer zweiten Trinkwasserversorgung ergeben. Vorab müssen jedoch die Auflagen und Einschränkungen, die für das betroffene Gebiet in Lauterach gelten würden, abgeklärt werden. Funkenplatz – Suche nach neuem Standort: Die Funkenzunft ist mit dem Problem an den Bürgermeister herangetreten, dass der jetzige Funkenplatz an der Vorachstraße nicht ideal ist. Diesbezüglich werden weitere Gespräche geführt. Gründung des Jugendvereines »m.u.t.e«: Zweck des Vereines ist die Betreibung und Verwaltung des Jugendtreffs und die Abhaltung von Jugendveranstaltungen. Der Verein greift aktuelle Themen und Probleme Jugendlicher auf und organisiert dazu verschiedene Veranstaltungen. Der Verein ist eine Art »Trägerverein« von Jugendveranstaltungen unter Anweisung der Jugendkoordinatorin solche Veranstaltungen in Eigenverantwortung abzuwickeln. 8 RATHAUSFENSTER 1-2004 Aus der Gemeinde Nachbarstreitigkeiten in der Apfelgasse 3 – Leserbrief: Bürgermeister Rhomberg berichtet über den Lesebrief in der Ausgabe »Mein Einkauf« vom 23.01.2004 über den Nachbarschaftskonflikt der Familien Batz und Gilli. Wiederholte Vermittlungsversuche seitens der Marktgemeinde blieben ergebnislos. Den im Leserbrief erhobenen Vorwürfen gegenüber der Gemeinde und seinen Mandataren wird durch eine Richtigstellung an die Familie Batz entgegnet. Größere Bauprojekte: Bauvorhaben Fa. Hermann Pfanner Getränke GmbH: Die Fa. Pfanner beabsichtigt, auf dem bestehenden Firmenareal eine Lagerhalle und ein Hochregallager sowie in Folge ein Bürogebäude zu errichten. Nach den Vorstellungen der Fa. Pfanner soll der Bau der Lagerhalle und des Hochregallagers bereits heuer realisiert werden. Ein zentrales Problem stellt die Zu- und Abfahrt zum Firmenareal dar, welches es gemeinsam zu lösen gilt. Vor Durchführung der gewerbebehördlichen kommissionellen Verhandlung durch die Bezirkshauptmannschaft Bregenz wird auf Wunsch des Bürgermeisters eine Besprechung seitens der Fa. Pfanner und der Marktgemeinde Lauterach mit den betroffenen Nachbarn im Rathaus stattfinden. Übernahme der Agenden Kinderspielplätze und Ruhebänke vom Verkehrsverein: Die Maktgemeinde Lauterach übernimmt nach einem Gespräch des Bürgermeisters mit dem Verkehrsverein Lauterach ab sofort die Agenden über die Spielplätze. Der Gemeindevorstand hat in seiner Sitzung vom 17.02.2004 einstimmig der Übernahme dieser Agenden zugestimmt und empfiehlt die Angelegenheit dem Sportausschuss anzugliedern. Ruhebänke werden in Zukunft anstelle des Verkehrsvereines von der Gemeinde betreut Beschluss des Gemeindevorstandes im Dringlichkeitswege gem. § 60 Abs. 3 Gemeindegesetz: Nachstehende Weg- und Straßenbezeichnungen wurden in der Gemeindevorstandssitzung vom 03.02.2004 einstimmig beschlossen: Verbindungsweg Riedweg/Lerchenauerstraße – »Mühleggerweg« Verbindungsweg Harderstraße/Flurweg – »Martinsweg« Verbindungsweg Wolfurterstraße/Hoheneggerstraße – »Gerberweg« Die Wegbezeichnung ist an das Flurnamenverzeichnis der Gemeinde Lauterach angelehnt. Anstelle dieses offenen Lagerplatzes möchte die Fa. Pfanner eine Lagerhalle errichten Projekt »Geschäftsgebäude Erich Drobez, Scheibenstraße«: Der Bauwerber Erich Drobez und Architekt Mag. Elmar Ludescher haben dem Gemeindevorstand und dem Obmann des Bauausschusses das Bauprojekt vorgestellt. Es soll unmittelbar vor dem Auslieferungslager der Möbelfirma Lutz (Ecke Scheibenstraße/Industriestraße) situiert werden. Das Projekt sieht ein Unterhaltungszentrum, bestehend aus Beisl, Tanzlokal, Soul-Club, Automatenraum, einem Imbissverkauf, Verkaufs-/Büro- und Lagerräumlichkeiten für die Fa. EDRO, sechs Appartements und vier Betriebswohnungen vor. Da das verkehrstechnische Gutachten noch ausständig ist, kann das baubehördliche Verfahren erst nach Vorlage weitergeführt und abgeschlossen werden. Mühleggerweg – die neue Verbindung von der Riedstraße zur Lerchenauerstraße RATHAUSFENSTER 1-2004 9 Aus der Gemeinde Beschlussthemen: Wahl eines neuen Mitgliedes in den Gemeindevorstand gem. § 56 Gemeindegesetz: Mit Schreiben vom 03.02.2004 hat GR Fritz Kohlhaupt mit Wirkung vom 17.02.2004 (heute) sein Mandat als Gemeindevorstandsmitglied zurückgelegt. Gleichzeitig hat er das Ausscheiden als Obmann des Sportausschusses und die Zurücklegung der Funktion des VorsitzendenStellvertreters des Beirates der Marktgemeinde Lauterach Immobilienverwaltungs GmbH & Co. KEG bekannt gegeben. Die freiheitliche und unabhängige Bürgerliste Lauterach, welcher GR Fritz Kohlhaupt angehört, hat schriftlich Bmst. Johannes Humml gem. § 56 GG als Gemeindevorstandsmitglied namhaft gemacht und beantragt, in der Gemeindevertretungssitzung vom 17.02.2004 diese Änderung zu beschließen. Fritz Kohlhaupt bedankt sich bei Bürgermeister Rhomberg für die ehrenden Worte und stellt den von der FUB-Fraktion zur Wahl nominierten GV. Bmst. Johannes Humml vor. Johannes Humml ist Jahrgang 1969, verheiratet und Vater zweier Kinder. Er wohnt seit 1993 in Lauterach und betreibt seit 1997 erfolgreich ein Planungsbüro. Seit der Gemeinderatswahl im Jahre 2000 ist er Mitglied der Gemeindevertretung und ist im Planungsausschuss (Gemeindeentwicklung/Raumordnung) tätig. Insgesamt haben 10 Unternehmen ein Angebot abgegeben. Die Angebote sind vom Büro DI Gerhard Moser überprüft worden. Als Billigstbieter wurde die Fa. Schertler/Alge mit einer Angebotssumme von € 306.457,79 ohne 20% Ust. für alle drei Bauteile ermittelt. Das Büro DI Moser hat die Vergabe der Leistungen an die Fa. Schertler/Alge vorgeschlagen. Der Vergabevorschlag wird angenommen. Sportausschuss – Zuteilung der Kinderspielplatz-Agenden: Über Antrag des Verkehrsvereines Lauterach hat der Gemeindevorstand in seiner Sitzung vom 17.02.2004 beschlossen, die Kinderspielplatz-Agenden zu übernehmen. Dieser Aufgabenbereich soll zweckmäßigerweise dem Sportausschuss zugeteilt werden. Dieser Vorschlag wird einstimmig angenommen. Allfälliges: Getränkesteuer-Rückvergütung: GV. Albert Krepelka fragt nach dem aktuellen Stand in der Angelegenheit Rückzahlung der Getränkesteuer. Bürgermeister Rhomberg teilt mit, dass in dieser Frage der Österreichische Gemeindebund für alle Gemeinden Österreichs eine einheitliche Vorgangsweise anstrebt. Der Vorarlberger Gemeindeverband hat empfohlen, bei Rückvergütungsanträgen nicht in Vorlage zu treten und im Gemeindebudget keine finanziellen Mittel vorzusehen. Im Übrigen hat der Bund zugesichert, die Gemeinden schadlos zu halten, wenn es zu Zahlungen kommen sollte. Regelung und Festlegung von Baunutzungszahlen: Der Obmann des Bauausschusses GV. Werner Cukrowicz hat Überlegungen angestellt, einen Arbeitskreis zur Regelung und Festlegung von Baunutzungszahlen, die maximale Geschosshöhe, die bauliche Nutzung etc. in den verschiedenen Ortsgebieten einzurichten. Dem Arbeitskreis sollen Mitglieder der Planungs-, Bau- und Infrastrukturausschüsse sowie Sachbearbeiter des Marktgemeindeamtes angehören. Die Anregung wird von der Gemeindevertretung grundsätzlich positiv aufgenommen, weitere Gespräche folgen. Leinenzwang für Hunde: GV. Dr. Klaus König teilt mit, dass er von besorgten Eltern angesprochen worden sei, nicht nur im Lauteracher Ried, sondern auch im Ortsgebiet den Hundeleinenzwang zu verordnen. Bürgermeister Rhomberg wird die Angelegenheit prüfen. GV Herbert Gunz sieht in einer massiven Erhöhung der Hundesteuer (mit Ausnahme von Hofhunden) eine Möglichkeit, dieses Problem besser in den Griff zu bekommen. ■ Nachbesetzung von Personen in den Ausschüssen und Gremien durch die FUB-Fraktion gem. § 51 Gemeindegesetz: Aufgrund des Ausscheidens von GV. Fritz Kohlhaupt aus dem Gemeindevorstand ersucht die FUB-Fraktion um nachstehende personelle Änderungen in den Ausschüssen und Gremien: GR. Bmstr. Johannes Humml (neuer Obmann Sportausschuss) GV. Fritz Kohlhaupt (neues Ersatzmitglied Sportausschuss/GV.Em. Peter Weingärtner scheidet aus) GR. Ing. Walter Pfanner (neuer Obmann-Stellvertreter) GR. Bmstr. Johannes Humml wird nach der Wahl zum GVOMitglied, Kraft Funktion Mitglied des GIG-Beirates. Vergabe der Erd- und Baumeisterarbeiten für Kanal- und Straßenbau Sportplatzstraße/Ringstraße: Die zu vergebenden Leistungen wurden vom Büro DI Gerhard Moser im Auftrag der Marktgemeinde Lauterach öffentlich ausgeschrieben. Die Ausschreibung wurde aus abrechnungstechnischen Gründen in drei Abschnitte gegliedert: Bauteil 1: Kanalbau Ringstraße und Sportplatzstraße Bauteil 2: Straßenbau Ringstraße Bauteil 3: Straßenbau Sportplatzstraße 10 RATHAUSFENSTER 1-2004 Aus der Gemeinde Fritz Kohlhaupt als Gemeinderat zurückgetreten In all den Jahren war Fritz Kohlhaupt ein konstruktiver Partner. Geschätzt wurde seine reiche Erfahrung und seine große Sachkenntnis, die er zum Wohle der Marktgemeinde Lauterach einsetzte. In seiner Funktion als Obmann des Sozial- und Sportausschusses wurden heute nicht mehr wegzudenkende Einrichtungen in unserer Gemeinde begründet: Einführung des Rollenden Essenstisches, Gründung des Mobilen Hilfsdienstes, Eröffnung des Seniorenheimes und der Sportanlage Ried. Er war auch maßgeblich für die Gemeindeentwicklung und die Erstellung des Gemeindeleitbildes verantwortlich. Er unterstützte auch vehement die Generalsanierung des ehemaligen Gasthofes »Altes Kreuz«. Nicht wegzudenken sind die vielen Veranstaltungen, in welchen er die Gemeindeinteressen vertreten und wahrgenommen hat. »Mit Fritz Kohlhaupt scheidet ein sehr geschätzter und hoch angesehener Mandatar aus dem Gemeindevorstand aus«, wie es Bürgermeister Rhomberg formulierte. Fritz Kohlhaupt mit seinem Nachfolger Johannes Humml Es war ein denkwürdiger Moment: Gemeinderat Fritz Kohlhaupt übergab sein Gemeinderatsmandat am 17. Februar 2004 an seinen Nachfolger Baumeister Johannes Humml. Fritz Kohlhaupt war der am längsten dienende Kommunalpolitiker nach 1945. Sein Mandat als Gemeindevertreter wird er noch bis zum Ende dieser Wahlperiode ausüben. Fritz Kohlhaupt wurde erstmals anlässlich der konstituierenden Sitzung der Gemeindevertretung am 23.04.1965 als Gemeindevertreter-Ersatzmann in den Bauausschuss berufen und war ab 1970 ununterbrochen Mitglied der Gemeindevertretung. Bereits im Jahre 1975, damals noch unter Bürgermeister Gebhard Greußing, wurde er erstmals in den Gemeinderat gewählt. Dieses Mandat übte er in Folge über 24 Jahre später mit Bürgermeister Elmar Kolb aus. In Summe ergibt dies 39 Jahre verdienstvolle Tätigkeit in der Kommunalpolitik. »Die Gemeindearbeit hat mir viel Freude bereitet, obwohl sie mich viel Freizeit gekostet hat« so Fritz Kohlhaupt rückblickend. Weiters meinte er, dass die Tätigkeit als Gemeindevorstand ihn in die sozialen Hintergründe und die Auswirkungen von Entscheidungen blicken ließ. Es war nicht nur die Arbeit in der Gemeindestube, sondern auch die Fülle von gesellschaftlichen Verpflichtungen, die es galt, zum Wohle der Gemeinde wahrzunehmen. Fritz Kohlhaupt stellte den von der FUB-Fraktion zur Wahl nominierten GV. Bmst. Johannes Humml als seinen Nachfolger vor. Johannes Humml ist Jahrgang 1969, verheiratet und Vater zweier Kinder. Er wohnt seit 1993 in Lauterach, Römerweg und betreibt seit 1997 erfolgreich ein Planungsbüro. Seit der Gemeinderatswahl im Jahre 2000 ist er Mitglied der Gemeindevertretung und ist im Planungsausschuss (Gemeindeentwicklung/Raumordnung) tätig. ■ RATHAUSFENSTER 1-2004 11 Aus der Gemeinde Sportlerehrung 2004 Nur Sportlerinnen und Sportler, die in ihrer Sportart Topleistungen erbringen, werden bei der Sportlerehrung der Gemeinde berücksichtigt, denn die Gemeinde hat die Kriterien recht hoch angesetzt und zwar: Erringung eines Landesmeistertitels, Erringung einer Medaille bei österreichischen Meisterschaften (Rang 1-3) oder Teilnahme an Europa- bzw. Weltmeisterschaften. Berücksichtigt werden Personen, die in Lauterach wohnen oder die für einen Lauteracher Verein an den Start gehen. Die Latte liegt also ziemlich hoch, trotzdem ist diese in den letzten beiden Jahren von nicht weniger als 81 Sportlerinnen und Sportlern übersprungen worden. Das ist neuer Rekord. Sportreferent Fritz Kohlhaupt, Vizebürgermeister Karl-Heinz Rüdisser und Bürgermeister Elmar Rhomberg gratulierten jedem einzelnen Athleten sowie jeder einzelnen Athletin und überreichten neben einer Ehrenurkunde eine kleine aber wertvolle Goldmünze. In der Pause der Sportlerehrung zeigten die Gymnastinnen der Turnerschaft ihr Können und stellten ihre Sportart vor. Im Bild Vizebürgermeister Karl-Heinz Rüdisser, Sportreferent Fritz Kohlhaupt, Bianca Plag, Jessica Blum, Janine Vonach und Bürgermeister Elmar Rhomberg. Kunstturnen und »Turn Mit«, Turnerschaft Wolfurt und Lauterach: Germann Katharina, Dunst Carolin, Meisinger Linda. Faustball Altersklasse II und III, Turnerschaft Lauterach: Dunst Erich, Steffani Armin, Germann Thomas, Kalb Gerhard, Krenkel Wolfgang, Klopfer Manfred, Weingärtner Peter, Jäger Günter. Damenfußball, FC Koblach: Kraßnig Nicole Karate, Shotokan Karate Club Lauterach: Wober Angela, Klobassa Christian, Berger Bianca, Matt Janine, El Kanfoud Natalie. Tischtennis, UTC Lauterach: Summer Pia, Bilgeri Sarah, Peter Stefan, Schwärzler Daniel. Sportklettern: Moosbrugger Jürgen, Moosbrugger Marco. Judo, Judoclub Bregenz: Lang Tobias, Streisselberger Anna-Lea, Lang Julia. Kleinkaliber-Schießen: Böhler Martin. Kegeln, Sonntagskegler Lauterach: Steffan Markus, Giesinger Elisabeth. Marathon-Lauf, Turnerschaft Lauterach: Nußbaumer Silvia, Weingärtner Rudi. ■ Geehrt wurden: Leichtathletik, Turnerschaft Lauterach: Röser Doris, Mayer Christian, Nigsch Michael, Ender Katharina, Ender Georg, Ender Stephan, Grabher Felix, Rossmann Michael, Staudinger Fabian, Deeg Philipp, Strohmaier Alexander, Röser Andreas, Wüstner Frederic, Ender Margaretha, Molitor Myriam, Baur Theresa, Schneider Larissa. Leichtathletik Masters, Turnerschaft Lauterach: Wüstner Helga, Wladika Jaqueline, Kiene Edith, Jost Karin, Künz Manuela, Fleischanderl Simone, Konzett Eugen, Elsäßer Helmut, Natter Hugo, Gieselbrecht Dietmar, Vogelmann Werner, Steiner Dietmar, Donner Christian. Blinden-Torball, Frauen: Schneider Julia, Schneider Belinda, Golob Heidelinde. Voltigieren, Feria Lauterach: Schönenberger Lisa, Eberle Susanna, Singer Elisabeth, Resch Johanna, Hammerer Judith, Thaler Stefanie, Pichler Sabrina, Angerer Melanie, Angerer Sabrina, Thaler Fabienne, Schönenberger Karl. Voltigieren, CRV Dornbirn: Springer Corinna, Dunst Lisa, Stampfer Rosa. Rhythmische Sportgymnastik, Turnerschaft Lauterach: Blum Jessica, Vonach Janine, Plag Bianca. 12 RATHAUSFENSTER 1-2004 Aus der Gemeinde Neujahrsempfang ist und bleibt Tradition Auch unter dem neuen Bürgermeister Elmar Rhomberg bleibt der Neujahrsempfang für Ortsvereinsfunktionäre bzw. für Ortsinstitutionen ein Traditionstermin am Dreikönigstag. Bei diesem Treffen werden verdiente Vereinsfunktionäre und jedes zweite Jahr erfolgreiche Sportler aus der Gemeinde geehrt. Auch das gegenseitige Kennenlernen bzw. der Gedankenaustausch untereinander kommt beim geselligen Teil dieses Empfanges, zu dem die Marktgemeinde Lauterach jährlich lädt, nicht zu kurz. Moderator Christof Döring konnte eine große Zahl an geladenen Vereinsfunktionären und Sportlern begrüßen. Bürgermeister Elmar Rhomberg betonte in seiner Neujahrsrede den hohen gesellschaftlichen Stellenwert dieses Treffens. Es sei ein Dank an die ehrenamtlich tätigen Funktionäre und eine Gratulation an die Lauteracher Sportlerinnen und Sportler für ihre hervorragenden Leistungen. Für Bürgermeister Elmar Rhomberg sind Vereine ein wichtiges Segment für die Steigerung der Lebensqualität. Ohne Vereine wäre eine Gemeinde ein Wohn- und Schlafdorf ohne gemeinsame Freizeitaktivitäten und mit wenig zwischenmenschlichen Kontakten. In der Marktgemeinde Lauterach bieten 57 Ortsvereine bzw. Institutionen ca. 3.700 aktiven Vereinsmitgliedern eine sinnvolle Freizeitgestaltung, sie leisten wertvolle Jugend- und Kulturarbeit, sie arbeiten mit sozialem Engagement für das Gesundheitswesen bzw. für die Betreuung älterer Mitbürger, sie erhalten Tradition, Brauchtum und Kulturlandschaften, sie unterstützen die Heimat- und Ortsbildpflege und sie setzen sich für kulturelle sowie sportliche Belange in einer Gemeinschaft ein. Marktsiegel in Bonze: ● Mario Höll, 15 Jahre Schriftfüher – Kegelsportclub ● Georg Kresser, für langjährige besondere Verdienste – Bürgermusik ● Arno Greußing, 15 Jahre Obmann – Kleintierzuchtverein Die offizielle Abend wurde von jungen MusikerInnen der Bürgermusik Lauterach musikalisch begleitet: Das Schlagwerkensemble »Drum Fun« mit Anna Lena Fischnaller, Johannes Pfanner, Wolfgang Schwärzler und Tobias Vögel unter der Leitung ihres Lehrers Markus Lässer begeisterte die Besucher ebenso wie das von Martin Schelling geleitete Klarinettenquintett »Minimerlins« mit Yvonne Einsiedler, Martina Germann, Carina Zengerle und Lukas Scharf. Neben Bürgermeister Elmar Rhomberg die Geehrten Mario Höll, Georg Kresser und Arno Greußing sowie Vizebürgermeister Karl-Heinz Rüdisser Anschließend wurden verdiente Vereinsfunktionäre mit dem Marktsiegel in Bronze ausgezeichnet. (Siehe Info-Box!) Ein wichtiger Programmpunkt war dann die Sportlerehrung. Der im Rathaus zuständige Sachbearbeiter für sportliche Angelegenheiten, Rudi Weingärtner, stellte in seiner eindrucksvollen Powerpoint-Show die zu ehrenden SportlerInnen mit ihren Leistungen in ihren Disziplinen vor, während Sportreferent GR Fritz Kohlhaupt mit Bürgermeister Elmar Rhomberg und Vizebürgermeister Mag. Karl-Heinz Rüdisser die Ehrungen vornahm. Besondere musikalische Schmankerln waren die Darbietungen des exzelenten Schlagwerkers Mathias Schmidt an der kleinen Trommel und an dem Marimba. Der Abend klang gemütlich am Buffet, für das das Team der R. Lässer Gastronomie zeichnete, mit Smalltalk, mit sich gegenseitig Kennenlernen oder vereinspezifischem Gedankenaustausch aus. ■ RATHAUSFENSTER 1-2004 13 Aus der Gemeinde Tag des Sportes heuer am 15. Mai Der Sportausschuss der Marktgemeinde Lauterach lädt auch heuer wieder die Lauteracher Sportvereine zur Mitwirkung beim »Tag des Sportes« ein. Der Termin wurde auf Mitte Mai vorverlegt, weil ab Juni durch Umbau- und Renovierungsarbeiten an der Hauptschule keine Veranstaltungen mehr durchgeführt werden können. Kinderspielplätze Die Gemeinde Lauterach wird sich in diesem Jahr verstärkt darum kümmern, die Kinderspielplätze in Schuss zu bringen, Mängel zu beheben und wo es notwendig ist, neue Spielgeräte anzuschaffen. Neben den Mitgliedern der Sportvereine ist aber auch die gesamte Lauteracher Bevölkerung recht herzlich zum Besuch des »Tag des Sportes« auf den Anlagen der Hauptschule eingeladen. Zu sehen gibt es viele originelle und spannende Wettkämpfe, für die Bewirtung ist selbstverständlich gesorgt. ■ Eine große Bitte an die Hundehalter: Wenn Ihre vierbeinigen Freunde ihre Notdurft auf dem Kinderspielplatz verrichten, wo, wenn nicht dort, sollten die Häufchen sofort beseitigt werden. Aus hygienischen und gesundheitlichen Gründen ist es einfach untragbar, dass Kinder mit Hundekot in Berührung kommen. Alle Hundebesitzer sollten dies unbedingt beherzigen. ■ Tolles Vogelschutzprojekt Viel Begeisterung, Zeit und Arbeit steckt hinter der Idee, Vogelnistkästen zu bauen und sie den Schulkindern zu schenken, damit diese Nisthilfen in der Natur angebracht werden können. Diese bemerkenswerte Aktion wurde auch heuer wieder an den Lauteracher Schulen durchgeführt. Es handelt sich um Nistkästen speziell für Meisen. Der Dank gilt Herrn Puelacher aus Telfs, der diese Aktion auch heuer wieder in unser Dorf getragen hat. Er fand finanzielle Unterstützung bei den Lauteracher Wirtschaftstreibenden. Für diese großartige Unterstützung herzlichen Dank an folgende Firmen: 10 Stück: Pfanner Fruchtsäfte, AXIMA-Kältetechnik, I+R Bau Schertler-Alge, Spedition Gebrüder Weiss, Huppenkothen Baumaschinen. 5 Stück: CAP Productions, VOLTA-Edelstahl, Hefel Wohnbau, Raiffeisenbank am Bodensee, Dorn Arbeitsbühnen, Flatz Verpackungen, Vorarlberger Volksbank. 4 Stück: Apotheke am Montfprtplatz. 3 Stück: Albani Schönenberger, Planungsbüro Humml, Hypobank Vorarlberg, Wohnbauteam Allgäuer-Weingärtner, Rümmele & Jäger, Dachdeckerei und Spenglerei, Spedition Bau-Trans. 2 Stück: KFZ-Waskan, Esso Ingo Gasperotti, Kolb Gerhard, Kunsthandwerk, Pfeiffer Gerüstbau, NCR-Registrierkastenservice. 1 Stück: Formart, Spedition Dachser. ■ 14 RATHAUSFENSTER 1-2004 Aus der Gemeinde SpiSpaSpo – Lauteracher Kindersommer 2004 mit eigenen Ideen den Kindersommer 2004 mitzugestalten. Wir möchten den Lauteracher Kids ein tolles, abenteuerreiches, spannendes, sportliches, kreatives Programm anbieten. Ein Programm mit neuen, aber auch altbewährten Ideen. Der Lauteracher Kindersommer wird unter dem Namen SpiSpaSpo beworben. Was dieses Wort bedeutet verraten wir noch nicht. Warum??? Wir veranstalten von Februar – April 2004 mit den Lauteracher Volksschulen, Hauptschulen und Kindergärten einen Zeichenwettbewerb. Jedes Lauteracher Kind darf mitmachen! Das Thema: Was stellt ihr euch unter SpiSpaSpo vor? Zeichnet es – was könnte es sein? Ein Abenteuer, ein Tier, eine Phantasiefigur? Lasst eurer Phantasie freien Lauf! Abgabeschluss der Zeichnungen ist der 30. April 2004 in der Marktgemeinde Lauterach bei Daniela Fink. Am 14. Mai 2004, um 16.00, Uhr findet die große Preisverteilung der Zeichnungen im Pässler & Schlachter statt – viele Überraschungen erwarten hier die Kinder, Eltern, LehrerInnen und Kindergärtnerinnen. Auch das Kindersommer Programm wird präsentiert! DIESEN TERMIN GLEICH VORMERKEN! Das genaue Kindersommer-Programm wird im nächsten Rathausfenster präsentiert. ■ Das war der Kindersommer 2003 bei den Pfadis Heuer wird alles anders! Lauterach hat mit Elmar Rhomberg einen neuen Bürgermeister und mit Daniela Fink eine neue Sachbearbeiterin für Kinderbetreuung/Kindergärten. Nicht nur das hat sich geändert – der Lauteracher Kindersommer wird heuer in einem neuen Licht erscheinen. Zur Unterstützung haben wir externe Berater (HeiMon) hinzugezogen, die uns bei der Planung, Durchführung und Nachbearbeitung unterstützen. Selbstverständlich sind auch die Vereine aus Lauterach wieder herzlich dazu eingeladen, Gutes Jagdjahr im Ried Der Jagdpächter der Jagd im Lauteracher Ried, Egon Pfanner, berichtete auf der Vollversammlung der Jagdgenossenschaft von einem guten Jagdjahr 2003. »Der trockene und schöne Sommer 2003 und die jahrelange Schonung speziell bei den Wildhasen hat zu einem guten Besatz geführt«, so Egon Pfanner. Der Wildbestand kann von den Jägern selbst reguliert werden und wird der Größe des Jagdgebietes angepasst bzw. optimal gehalten. »Die Wildtiere waren in den letzten Jahren vermehrt großem Stress ausgeliefert. Insbesondere Spaziergänger mit Hunden, der Straßenverkehr und mangelnde Deckungsmöglichkeiten sind dafür verantwortlich«, so Egon Pfanner weiter. Diese Faktoren zusammen sind vermutlich auch der Grund dafür, dass die Rehkitze sehr klein bleiben und oft nicht überleben. Besonders positiv hat sich der Besatz an Hasen entwickelt. Dies ist umso erfreulicher, als dass der Feldhase, der früher im Ried sehr häufig anzutreffen war, in den letzten Jahren immer seltener geworden ist. Es musste sogar befürchtet werden, dass dieses heimische Wildtier ganz aus dem Lauteracher Ried verschwindet. Auch Fasane sind wieder häufiger anzutreffen. Aber auch nicht jagdbares Wild hat im letzten Jahr gute Bedingungen vorgefunden: Eulen sind wieder vermehrt anzutreffen. Schwierigkeiten bereitete der trockene Sommer lediglich den wiesenbrütenden Vögeln wie dem Großen Brachvogel, Bekassine, Uferschnepfe oder Wachtelkönig, die ihre Nahrungsgrundlage hauptsächlich auf feuchten und nassen Wiesen finden. ■ Feldhase RATHAUSFENSTER 1-2004 15 Aus der Gemeinde Wichtiges aus der Bürgerservicestelle Reisedokumente Überprüfen Sie schon jetzt, ob Sie für die bevorstehende Urlaubszeit ein gültiges Reisedokument besitzen! Stufe 1 Stufe 2 Stufe 3 Stufe 4 Stufe 5 Stufe 6 Stufe 7 € € € € € € € 145,40 268,00 413,50 620,30 842,40 1.148,70 1.531,50 Fundamt Argumente, die den Bürger überzeugen: Online-Suche rund um die Uhr, qualifizierte Auskünfte, zeitnahe Information, standortunabhängige und bürgerdefinierte Suche, Einsparung von Zeit und Weg. Über den Start wie auch über die Online-Suche informieren wir auf unserer Gemeinde-Homepage »www.lauterach.at«. Bei der Antragstellung zum Bundes- oder Landespflegegeld ist ihnen das Sozialamt im Gemeindeamt gerne behilflich und leitet diesen dann auch eingeschrieben an die zuständige PVA bzw. an das Amt der Vbg. Landesregierung weiter. Das Pflegegeld ist in allen Stufen einklagbar. Krankenscheine Pensionisten/innen können Krankenscheine kostenlos bei der Info- u. Bürgerservicestelle im Rathaus gegen Rückgabe des alten Krankenscheinheftes abholen. NEU – auch jener Personenkreis, welcher von der Rezeptgebühr befreit ist. Pensionsangelegenheiten PENSIONSVERSICHERUNGSANSTALT Der Sitz der Landesstelle ist in Dornbirn, Marktplatz 6, Tel. 05-0303-0 (zum Ortstarif), Fax 05 0303-39850, E-Mail: PVA-LSV@PVA.SOZVERS.AT, Internet: WWW.PENSIONSVERSICHERUNG.AT Richtsätze für Ausgleichszulage: Rezeptgebührenbefreiung Die Rezeptgebühr beträgt derzeit € 4,35 pro Medikament. Die Befreiung der Rezeptgebühr ist über Antrag an die Gebietskrankenkasse möglich, wenn nachstehende Einkommensrichtsätze nicht überschritten werden: Einzelperson: Ehepaar: je Kind: € 653,19 € 1.015,00 € 69,52 a) Für alleinstehende Pensionisten b) Für ein Ehepaar € 653,19 mtl. € 1.015,00 mtl. Pensionistenausweis Für Fahrermäßigungen bei den österreichischen Bundesbahnen sowie beim Verkehrsverbund stellt der Personenschalter beim Bahnhof Bregenz gegen Erlag von jährlich € 25,40 und der Beibringung eines Fotos (einmalig) einen Pensionistenausweis aus, welcher berechtigt, Fahrermäßigungen zu beanspruchen. Voraussetzung ist bei Frauen die Vollendung des 60. Lebensjahres und bei Männern die Vollendung des 65. Lebensjahres oder ein Pensionsverhältnis. bei erhöhtem Medikamentenbedarf: Einzelperson: € 715,17 Ehepaar: € 1.167,25 je Kind: € 68,49 Pflegegeld Benötigen Sie aufgrund eines Unfalles oder einer Krankheit Pflege und Betreuung durch familieneigene- oder fremde Personen, so stellen Sie doch den diesbezüglichen Antrag auf Gewährung eines Pflegegeldes. Der jeweilige individuelle Bedarf ergibt die Höhe der Pflegestufe. Seniorenausweis der Marktgemeinde Lauterach Gegen Beibringung eines Fotos kann ein Seniorenausweis, welcher zur Inanspruchnahme von verschiedenen Begünstigungen (Veranstaltungen in der Gemeinde, Seilbahnen, Theater, Museum, Ausstellungen, Schwimmbäder usw.) in der Marktgemeinde Lauterach sowie bei vielen anderen Gemeinden des Landes, bei der Info- u. Bürgerservicestelle beantragt werden. 16 RATHAUSFENSTER 1-2004 Aus der Gemeinde Familienpass – Familienzuschuss Der Vorarlberger Landesregierung ist es ein Anliegen, den Stellenwert der Familie in der Gesellschaft zu stärken sowie entsprechend ideell und auch finanziell zu unterstützen, da sich auch die Lebenswirklichkeiten zahlreicher Familien durch Alleinerziehung, Erwerbstätigkeit beider Elternteile, Ehescheidungen, Überforderung in der Erziehung der Kinder etc. verändert haben. Deshalb gibt es zu Beginn des Jahres 2004 eine neue Broschüre, welche die Familienleistungen wie Kinderbetreuung, Familienzuschuss, Familienpass, Elternberatung, Erziehungs- und Jugendberatung, Familienticket Verkehrsverbund, Wochengeld, Kinderbetreuungsgeld bis hin zu steuerlichen Begünstigungen beinhaltet. Diese Broschüre erhalten Sie bei ihrer Bürgerservicestelle im Gemeindeamt oder im Internet unter www.vorarlberg.at. Kulturplattform im Entstehen Die Einschaltungen im Rathausfenster 4-2003 und der Bericht in den »VN – Heimat« brachten Erfolg Einige am Lauteracher Kulturgeschehen Interessierte haben sich bereits gemeldet und gaben ihre Zusage an der Mitarbeit in diesem Forum »Kulturplattform«. Diese werden im Mai zu einem ersten Gespräch geladen. Wer hat Kulturideen? Wer will sich daher kulturell für diese Plattform einbringen? Zur Erinnerung: Angesprochen sind alle kultur- und kunstinteressierten Lauteracherinnen und Lauteracher, die mit vielen Ideen diese Kulturplattform beleben wollen. Die Plattform soll politisch, ideologisch und konfessionell unabhängig sein, niemand wird ausgegrenzt. Interessierte mögen sich beim Leiter des Kulturamtes Christof Döring melden: Tel.: 05574 6802-17 Fax: 05574 6802-5 Mail: christof.doering@lauterach.at ■ Befreiung von der Fernsprech-, Rundfunk- und Fernsehgebühr Für diese Befreiung gelten nachstehende Grenzbeträge: a) Haushalt mit 1 Person b) Haushalt mit 2 Personen c) Für jede weitere Person € € € 731,57 1.136,80 77,86 Pflegegeld wird nicht als Einkommen gerechnet. Anträge sind bei jedem Postamt erhältlich. Achtung – NEUE Wahlsprengelzuteilungen! Für die kommenden Wahlen (Bundespräsidentenwahl / Europawahl und Landtagswahl) mussten in den folgenden Wahlsprengeln verschieden Verschiebungen von Straßen vorgenommen werden: 1 – Rathaus 2 – Volksschule Dorf 3 – Zum Kreuz (vorher Hofsteigsaal) Finanzamt – Online Das Finanzamt bietet den neuen Service der elektronischen Arbeitnehmer-Veranlagung für 2003 (L 1). Sie brauchen keine Amtswege auf sich zu nehmen, die Erreichbarkeit ist rund um die Uhr, Sie können bequem von zu Hause per Mausklick Ihre Steuerangelegenheiten erledigen, haben eine kostenlose Anwendung, ersparen sich die Beilagen wie Versicherungsbestätigungen und können sich zudem noch die Portokosten sparen. Internetadresse www.bmf.gv.at, Rubrik »online-services« Anträge für die Durchführung des Jahresausgleiches sind nach wie vor bei der Info- und Bürgerservicestelle im Rathaus erhältlich. Bei Fragen oder für Hilfestellungen wenden sie sich bitte an die Bürgerservicestelle im Rathaus. ■ Das zuständige Wahllokal kann aus dem Stimmzettel, der per Post vor den Wahlen zugestellt wird, entnommen werden. ■ Neues Wahllokal anstelle des Hofsteigsaales: Altes Gasthaus »Zum Kreuz« RATHAUSFENSTER 1-2004 17 Aus der Gemeinde Projektpartnerschaft zwischen Klimabündnis Vorarlberg und Chocó / Kolumbien Am 12. Dezember 2003 empfing Landeshauptmann Dr. Herbert Sausgruber den Direktor des Autonomieprojektes/Chocó, P. Jesus Albeiro Parra Soliz, im Vorarlberger Landhaus. P. Jesus Albeiro überreichte ein Kunstwerk der Indianer und bedankte sich im Namen der indianischen Völker, der SchwarzkolumbianerInnen und der Diözese von Quibdó bei LH Dr. Sausgruber für die großzügige Unterstützung seitens der Vorarlberger Landesregierung und der 25 Klimabündnisgemeinden. Er hob hervor, dass die finanziellen Projekthilfen wichtig seien, dass aber ganz besonders die Solidarität auf politischer Ebene angesichts der andauernden und sich intensivierenden Kriegssituation von höchster Bedeutung sei. Der offene Brief vom November 2003 an den Präsidenten der Republik Kolumbiens (siehe Auszug nebenan) sowie an die bewaffneten Akteure hat einerseits die Partnerorganisationen OREWA, ACIA und OPOCA sowie die Diözese von Quibdó in ihren Autonomiebestrebungen und im gewaltfreien Widerstand sehr bestärkt, war aber andererseits auch ein unübersehbares Signal an den Staat Kolumbien und die Kriegsparteien. Die Petition vom November 2003, unterzeichnet von LH Dr. Sausgruber, Landtagspräsident Manfred Dörler, LR Ing. Erich Schwärzler, von Landtagsabgeordneten, MitarbeiterInnen im Landhaus und vielen Bürgermeistern Vorarlbergs und anderen Klimabündnisgemeinden Österreichs sowie von Privatpersonen, befasst noch immer die Präsidentschaftskanzlei und andere staatliche Behörden in Kolumbien. So wie die Petition davor erfolgreich war und bewirkte, dass P. Jesus Albeiro nicht Opfer einer militärischen Diffamierungskampagne werden konnte, so wird auch diese letzte Petition ihre Früchte tragen. P. Jesus Albeiro hob in seinem Bericht hervor, dass das Autonomieprojekt das zentrale Element bei allen Aktivitäten der Partnerorganisationen darstellt. Mit Hilfe von Bildungsmaßnahmen und bewußtseinsfördernden Projektaktivitäten gelingt es, dass sich die Menschen im Chocó von den Kriegsparteien (Militär, Paramilitär oder Guerrilla) nicht mehr so rasch von ihren Orten vertreiben lassen, obwohl immer wieder Todesopfer unter und Misshandlungen an der Zivilbevölkerung zu verzeichnen sind. Im Chocó sind bisher trotz Terror mehr als 80% der Bevölkerung in ihren Dörfern geblieben; in anderen Regionen Kolumbiens sind mehr als 80% der Landbevölkerung geflohen, z.B. über eine Million nach Ecuador. Weiters berichtete Jesus Albeiro, dass die Aktion »Für freie Fahrt auf dem Atrato” alle Erwartungen übertroffen habe. An der fünftägigen Pilgerfahrt (16. – 21. November) von Quibdó nach Turbo nahmen mehr als 800 Menschen aus dem Chocó und über hundert TeilnehmerInnen aus 14 Nationen, darunter 25 Journalisten von in- und ausländischen Medien, Repräsentanten der Vereinten Nationen, der Kirche, der Regierung, Hilfswerke, Menschenrechtsverteidiger und Basisorganisationen teil. Haupterfolge der Pilgerfahrt waren: Den Kriegsparteien wurde gezeigt, dass die Zivilbevölkerung im Chocó solidarisch ist und sich auch die internationale Gemeinschaft mit den Schwarz- 18 RATHAUSFENSTER 1-2004 Aus der Gemeinde Die positiven Erfahrungen des Autonomieprozesses im Chocó werden systematisch vernetzt mit anderen Regionen Kolumbiens und indigenen Völkern Lateinamerikas Ziel ist, für die geplanten Maßnahmen auch EU Entwicklungsgelder zu bekommen. Voraussetzung für alle geplanten Vorhaben ist eine Intensivierung des Friedensprozesses und dazu bedarf es nationaler und internationaler Solidarität v.a. auf politischer und diplomatischer Ebene mit den Menschen im Chocó. kolumbianern und Indianern solidarisiert und diese in ihrem Friedensprozess begleitet Die Pilgerfahrt wurde von ca. 70.000 Menschen der Dörfer am Atrato unterstützt und gefeiert. Kulturprogramme – Musik, Tanz, Theater – gab es in allen Dörfern am 500 km langen Weg von Quibdó nach Turbo. Die Zivilbevölkerung hat trotz Präsenz aller Kriegsparteien den Atrato gewaltfrei wieder schiffbar gemacht. Das Medienecho - Rundfunk, Fernsehen und Presse war im In- und Ausland vor und während der Pilgerfahrt am Atrato sehr positiv. Die Basisorganisationen fühlen sich in ihren Autonomieprozessen und im gewaltfreien Widerstand bestärkt. P. Jesus Albeiro berichtete auch kurz über den Fortschritt des Autonomieprojektes und stellte fest, dass die geplanten Aktivitäten trotz Kriegssituation, Dank des hohen persönlichen Einsatzes der MitarbeiterInnen der Partnerorganisationen im Chocó, fast alle durchgeführt werden konnten. Eine erfreuliche Anmerkung am Rande: Die drei Partnerorganisationen werden seit kurzem nicht nur von ausgezeichneten Führungskräften geleitet, die Präsidenten sind jene Personen, die bereits vor Jahren bei Klimabündnis Vorarlberg zu Gast waren. Campaña Nicolasa Alberto Achito Santiago Palacios Präsidentin von OPOCA Präsident von OREWA Präsident von ACIA Im Namen von Klimabündnis Vorarlberg bedanke ich mich bei allen Personen, die sich immer wieder für die Rechte der Klimabündnispartner im Chocó einsetzen und damit einen wichtigen Beitrag für ein Leben in Würde leisten. Garanten für die Erhaltung der einzigartigen Biodiversität im Chocó sind deren BewohnerInnen; unsere Solidarität mit ihnen dient auch uns. Heinz Allgäuer-Hackl Projektkoordinator Klimabündnis Vorarlberg ■ Perspektiven für den weiteren Autonomieprozess: Die Partnerorganisationen arbeiten 2004 intensiv an der Erstellung des Ethno-Entwicklungsplanes Die Vernetzung mit Universitäten/Fachhochschulen und Forschungszentren wird intensiviert, v.a. in folgenden Bereichen: Kultur, Bildung, Biodiversität, Nachhaltigkeit, Sozialwesen, Evaluation, Administration und Organisation sowie Produktion, Verarbeitung und Vermarktung RATHAUSFENSTER 1-2004 19 Aus der Gemeinde Dr. Alois Niederstätter 1150 Jahre Lauterach – Festvortrag – 2. Teil und Schluss In weiten Teilen Vorarlbergs, so auch im Bregenzer Umland, gab es vor dem frühen 19. Jahrhundert keine Gemeinden im modernen Sinn des Wortes. Die Dörfer besaßen nur sehr geringe, auf die Regelung nachbarschaftlicher Angelegenheiten beschränkte Kompetenzen und dementsprechend bescheidene Verwaltungsstrukturen. Ihre Aufgaben waren das Einheben, Verwalten und Abrechnen dörflicher Abgaben sowie die Organisation örtlicher Gemeinschaftsarbeiten, wie das Wuhren, Erhalten der Wege und Stege oder das Öffnen der Gräben. Entscheidende Ebene war das Gericht, in diesem Fall das Gericht Hofsteig, das neben Lauterach die Ortschaften Hard, Wolfurt, Schwarzach, Buch und Bildstein umfasste. Herrschaftlicher Kern war ursprünglich ein gräflicher Großhof an der Steig in Wolfurt-Rickenbach, der den ganzen Sprengel dominierte und ihm den Namen gab. Das Gericht fungierte als Instanz in Zivil- und kleineren Kriminalfällen. Es übte die Flur- und Wegepolizei aus, regelte die Nutzung der Allmenden, es hob Steuern und Abgaben ein, erließ Verordnungen in Gemeindeangelegenheiten und hatte legislative Rechte. An seiner Spitze stand der Ammann, den seit dem ausgehenden Mittelalter die hausbesitzenden Männer des Sprengels wählten. Wahlort war Lauterach, das somit als Hauptort des Gerichts gelten konnte. Am Wahltag zogen der Bregenzer Vogt, seine Amtleute und Diener nach Lauterach, wo inzwischen auch die Gerichtsgemeinde zusammengekommen war. Wenn der bisherige Ammann auf Befragen erklärte, sein Amt nicht mehr länger ausüben zu wollen, schritt man zur Neuwahl. Vogt un


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Sam, 22. Oktober 2011 | Kuhn EDV

MARKTGEMEINDE Neues Löschfahrzeug für die Lauteracher Ortsfeuerwehr Mit der feierlichen Weihe und der Schlüsselübergabe wurde das neue Löschfahrzeug LFB-A (Löschfahrzeug mit Bergeausrüstung) am 12. Juni im Rahmen eines Festaktes offiziell an die Feuerwehr übergeben. Modernste technische Einrichtung im Fahrzeug erhöhen die Schlagkraft unserer Feuerwehr aber auch die Sicherheit für unsere Feuerwehrleute. Lesen Sie mehr im Innern der Zeitung. Im Bild: Bürgermeister Elmar Rhomberg übergibt den Fahrzeugschlüssel an den Feuerwehrkommandanten Alfred Stoppel. Links: Altbürgermeister Elmar Kolb, für seine Verdienste verlieh ihm der Feuerwehrverband die Silberne Florianplakette. Rechts: Theodor Ölz, Kommandant-Stellvertreter. Aus der Gemeinde Inhalt Gemeinde 2 Bericht aus der Gemeindevertretung 12 Europawahl 14 1150-Jahr-Feier 15 Seniorenheim 17 Prävention für Kinder 19 Babysitterdienst 19 Jannersee 19 Kulturplattform 22 Mediathek 24 SpiSpaSpo Auszug aus der Niederschrift No. 25 über die am Donnerstag, dem 15. April 2004, um 19.30 Uhr, im Rathaus sta gefundene Sitzung der Gemeindevertretung von Lauterach. Gemäß § 41 Abs. 3 Gemeindegesetz wird folgender Punkt nachträglich in die Tagesordnung der heutigen Sitzung aufgenommen: Zu Punkt III Beschlüsse des Gemeindevorstandes im Dringlichkeitswege gem. § 60/3 Gemeindegesetz: Rotkreuz-Stützpunkt Bregenz – Erweiterung und Sanierung Gebäude »Arlbe straße« – GVO-Sitzung vom 31.03.2004: Von allen betroffenen Gemeinden ist eine grundsätzliche Zustimmung zu Projekt Erweiterung und Sanierung des Rotkreuz-Stützpunktes Bregenz (Gebäud an der Arlbergstraße) signalisiert worden. Nach Mitteilung des Österreichische Roten Kreuzes – Landesverband Vorarlberg - haben alle anderen Gemeinden d formale Zusage der ausgewiesenen Kostenbeteiligung bereits abgegeben. D Marktgemeinde Lauterach wird mit einem Kostenbeitrag von insgesam € 159.000,–, zahlbar in 2 Raten zu je € 79.500,– in den Jahren 2004 u 2005 belastet. Die Einhaltung des vorgesehenen Kostenrahmens ist zugesiche worden. Im Gemeindevoranschlag 2004 ist für die Auszahlung der 1. Ra Vorsorge getroffen worden. Aktuelles 12 13 16 18 20 21 22 23 26 27 28 42 Hundekot Klimaschutz Wussten Sie dass… Glasrecycling Feuerbrand Das Gespräch Kunsthaus Rohner Meilenlauf Suchbilder Jubiläen Historisches Tag des Sportes Mitteilungen: a) Veränderungen im Gewerberegister: Bgm. Rhomberg gibt nachstehende Gewerberegister-Veränderungen bekannt Eintragungen in das Gewerberegister Mathias Josef Humml, Nussweg 4: Handelsgewerbe Giuseppe Ciani, Herrengutgasse 19: Dienstleistungen in der automatischen Datenverarbeitung und Informationstechnik Auto-Immler Handelgesellschaft mbH., Dammstraße 20: Kraftfahrzeugtechn (Handwerk) gem. § 94 Z 43 GewO 1994 verbunden mit Karosseriebauer ein schließlich Karosseriespengler und Karosserielackierer Firmenwortlautänderungen Lutz GmbH, Karl-Höll-Straße 10, in XXXLutz GmbH Gewerbelöschungen BODYWELL Versandhandel GmbH, Reitschulstraße 7: Handelsgewerbe Brunhilde Diem, Fellentorstraße 29a: Warenpräsentator Alwin Schertler, Bundesstraße 49: Mietwagengewerbe b) Berichte aus den Sitzungen des Gemeindevorstandes vom 02.03.2004, 16.03.2004 und 31.03.2004: Krankenpflegeverein Lauterach: Der Krankenpflegeverein Lauterach hat um Unterstützung für die Sanieru des Hauses Schulstraße 7 angesucht. Es wird ihm eine Gesamtförderung vo € 48.000,– gewährt. Fa. Wedl & Dick GmbH, Handelshaus: Das Handelshaus hat das Betriebsgrundstück an der Scheibenstraße Lauteracher Industriegebiet nun käuflich erworben. Die Bauarbeiten beginne in den nächsten Tagen. Schulen 32 BORG Ve r e i n e 22 23 30 31 34 38 38 38 39 40 41 43 44 46 Theatergruppe Rampenlicht Infantibus Jugendverein m.u.t.e. Bürgermusik Feuerwehr Funkenzunft Männerchor Kinder- und Jugendchor Frauenchor Pfadfinder Kneipp-Aktiv-Club FC Lauterach Turnerschaft Wirtschaft Aus der Gemeinde Bereich ansetzen. Die Kosten für dieses Projekt tragen die Gemeinden Lauterach, Wolfurt, Schwarzach und Kennelbach anteilsmäßig nach dem Bevölkerungsschlüssel. Auf die Marktgemeinde Lauterach entfällt ein Betrag von rd. € 3.700,–. ARB – Arbeitsinitiative Regio Bodensee, Helfen durch Werbung: Die Arbeitsinitiative Regio Bodensee gibt Langzeitarbeitslosen eine Beschäftigung und leistet somit einen Beitrag, diese Personen wieder in die Gesellschaft zu integrieren. Die Institution benötigt zur Bewältigung ihrer Arbeiten (z.B. überprüfen von Müllsammelstellen) einen Kleintransporter. Die Finanzierung dieses Fahrzeuges erfolgt durch Anbringung von gut sichtbaren Werbeflächen auf dem Kleintransporter. Die Gemeinden Hard, Schwarzach, Lochau, Hörbranz und die Stadt Bregenz haben den Fahrzeugkauf bereits finanziell unterstützt und werden ihren Schriftzug auf dem Fahrzeug als Werbung anbringen. Die Marktgemeinde Lauterach hat sich deshalb auch an dieser Werbeaktion mit einem Beitrag von € 1.200,– beteiligt. a. Wedl & Dick GmbH errichtet hier ein Handelshaus Pfadfinder Lauterach: Den Pfadfindern wird für den 2. Umbauabschnitt des Pfadfinderheimes am Kohlenweg ein Förderungsbeitrag gewährt. Klostergebäude, Sanierung des Pförtnerhauses: Dem Klosterverein wird für die Sanierung/ Erneuerung des Pförtnerhauses beim Klostergebäude Lauterach ein Förderungsbeitrag gewährt. Probelokal der BM Lauterach ostergebäude »Der etwas andere Kick« – Drogenpräventionsprojekt der Offenen Jugendarbeit Hofsteigregion: In den Hofsteiggemeinden gibt es verschiedene Anstrengungen, Alkohol- und Drogenmissbrauch bei Jugendlichen entgegenzuwirken und jugendliche Randgruppen in die Offene Jugendarbeit einzubinden. Das Projekt »Der etwas andere Kick« möchte in diesem Besichtigung Probelokal der Bürgermusik Lauterach in der Hauptschule Lauterach: An der Besichtigung am 02.03.2004 nahmen der Gemeindevorstand, Gemeindebedienstete,Vertreter der Hauptschule und der Bürgermusik teil. Obmann Mag. Hinteregger bedankte sich für das Engagement der Marktgemeinde Lauterach und gab zum Ausdruck, dass es nicht selbstverständlich ist, dass ein Musikverein neue Proberäumlichkeiten zur Verfügung gestellt bekommt. Der am 02.01.2004 begonnene Betrieb hat gezeigt, dass das Probelokal funktionell bestens geeignet ist. Die Akustik hat Studioqualität. Die derzeit noch fehlenden Übungskojen sollen bei der 2. Bauetappe realisiert werden. Die offizielle Eröffnung des Probelokales findet in Absprache mit der Marktgemeinde Lauterach nach Fertigstellung des 2. Bauabschnittes statt. Aus der Gemeinde Optimierung Organisation Rathaus: Von zwei Beratungsbüros wurden Angebote betreffend die Optimierung der Organisation im Rathaus eingeholt. Beiden Firmen wurde die Möglichkeit einer Präsentation geboten. Die Dienstleistung wurde an das Beratungsbüro Simma & Partner, Dornbirn, vergeben. Vergabe der Erd- und Asphaltierungsarbeiten für den Teilausbau Fischerweg gemäß Voranschlag 2004: Der Gemeindevorstand hat die Leistungen an die Fa. Winsauer Bau, Dornbirn, (Bestbieter) vergeben. durchgeführt werden. Die Errichtung eines Abenteue spielplatzes ist nach wie vor ein Thema und wird zuständigen Sportausschuss behandelt. Biogasanlage: Zwei Lauteracher Landwirte haben Interesse gezeigt b ihren Höfen eine Biogasanlage zu errichten. D Umweltausschuss wird sich mit dieser Angelegenhe befassen. Gemeindestraße »Im Wiesengrund« – Geschwindigkeits begrenzung: Mit Verordnung vom 02.03.2004 ist die erlaub Höchstgeschwindigkeit auf der Gemeindestraße » Wiesengrund« mit 30 km/h festgelegt worden. Fischerweg Anmietung des Montfortplatz 4: Geschäftslokales Erich Kalb am Das Geschäftslokal wird als Büroraum adaptiert und Platz für das Sozialamt, die Kindergartenund Jugendsachbearbeiter bieten. Die Mietdauer beträgt drei Jahre, eine Option auf Mietverlängerung wurde vereinbart. Im Wiesengrund Anmietung Geschäftslokal Getränkesteuerrückvergütung: Seitens des Vorarlberger Gemeindeverbandes ist Interesse einer möglichst schonenden Lösung geplan dass die anhängigen Verfahren in den Gemeinden vo einem Team von rd. 30 – 40 Steuersachbearbeite behandelt werden sollen, wobei die Umstellung gege einen entsprechenden Kostenersatz an die Gemeind die den jeweiligen Sachbearbeiter zur Verfügung stel erfolgen soll. Der Leiter der Finanzabteilung, Ber Hagen, ist in dieses Team berufen worden. Betriebskonzept Hofsteigsaal: Das Angebot der Fa. Günter Janner, Unternehmen berater, Dornbirn, für den Hofsteigsaal ein Betrieb konzept zu erstellen, wurde vom Gemeindevorstand der Sitzung vom 31.03.2004 angenommen. Pachtvertrag für Gemeindegrundstück »Frühlingstraße/ehem. Bereuter«: Dem Landwirt Manfred Ludescher, Lauterach, Bunde straße 45, wurde ab 01.03.2004 das 4.452 m2 groß landwirtschaftlich genutzte Grundstück auf unbestimm Zeit verpachtet. Kinderspielplätze – Sanierung und Ausbau: Am 09.03.2004 erfolgte eine Begehung, bei welcher der Gemeindebauhof angewiesen wurde, die dringendsten Aufräumarbeiten vorzunehmen. Da die Überprüfung der Spielplätze schon längere Zeit zurück liegt, wird der TÜV mit der Inspektion beauftragt. Jetzt ist es notwendig, einen Fachmann für die Festlegung allfälliger Ausbau- und Umgestaltungsmaßnahmen beizuziehen. Es sollen zuerst jene Spielplätze erneuert werden, für welche längerfristige Bestandverträge vorliegen. Die Maßnahmen sollen etappenweise und ganzheitlich Aus der Gemeinde Beiträge: wurden gewährt an: – Voltigier- und Reitverein »VRV-Feria«, – Pensionistenverband, Seniorenbund, – Lauteracher Funkenzunft und Sonntagskegler Kindersommer 2004 – Programm, Kosten, Organisation: Die Veranstaltung soll heuer in einem anderen Stil stattfinden. Insbesondere die Organisation, Abwicklung und Kostenüberwachung soll mit privater Unterstützung erfolgen. Jugendtreff Lauterach: Der Bürgermeister berichtet von einigen Unzukömmlichkeiten im Jugendtreff Lauterach. Insbesondere stellt der Kauf von Alkohol (Verkauf über die benachbarte Tankstelle) das Hauptproblem dar. Diese Übertretungen der Hausordnung wurden mit der Schließung des Jugendtreffs um eine Woche geahndet. Die Betreuer haben mit den Jugendlichen bereits ausführliche Gespräche geführt. Hofsteigsaal – Nachrüstung von Besteck und Gläsern: Mit dem Pächter (Reinhard Lässer) des Hofsteigsaales ist die notwendige Nachrüstung von Besteck und Gläsern besprochen und vorgenommen worden. Fa. Hermann Pfanner Getränke GmbH., Betriebsausfahrt: Durch die am Freitag, den 02.04.2004 durchgeführten Arbeiten bei der Betriebszu- und -abfahrt hat die Fa. Pfanner die von den Nachbarn bzw. der BH Bregenz geforderten Bescheidauflagen erfüllt. Gemeindestraße »Bienengasse« – Halte- und Parkverbot: Mit den Anrainern der Bienengasse ist das Problem des dauernden Verparkens der Zufahrt vor Ort besprochen worden. Es konnte eine Einigung dahingehend erzielt werden, dass beginnend von der Einbindung der Bienengasse in die Wolfurterstraße bis zur Stichstraße nach der Fa. Drexel ein beidseitiges Halte- und Parkverbot verordnet wird. Firmenansiedelungen: Die Firmen iTEC und Baustahl und Metall GmbH haben im Industriegebiet an der Scheibenstraße Grundstücke erworben. Sie werden in absehbarer Zeit ihre Betriebe nach Lauterach verlegen. Fußgängerübergang Unterfeldstraße/Erlenweg: Der Fußgängerübergang im Bereich Unterfeldstraße/ Erlenweg soll farblich weiß/rot in schräger Anordnung ausgeführt werden. Dadurch wird aus der Sicht des Kraftfahrlenkers ein »visuelles Hindernis« geschaffen. Der »neu« gestaltete Fußgängerübergang soll als Muster dienen. Fußgängerübergang Unterfeldstraße / Erlenweg Bauliche Angelegenheiten: Fa. Hermann Pfanner Getränke GmbH: Am 10.03.2004 erfolgte im Rathaus ein Informationsabend über das geplante Bauvorhaben, zu welchem die Bauherrschaft mit dem Planverfasser, der Gemeindevorstand, die Bezirkshauptmannschaft Bregenz als Gewerbebehörde, Amtssachverständige und die Nachbarn mit Parteistellung eingeladen wurden. Am 25.03.2004 fand die bau- und gewerbebehördliche Verhandlung statt. Bei der teilweise sehr emotional verlaufenen Kommissionierung haben die Anrainer massiv ihre Vorstellungen vorgetragen. Insbesondere wurde eine Verkehrslösung eingefordert. Diesbezüglich laufen Gespräche mit dem Verkehrsplanungsbüro Besch, das die möglichen fünf Lösungsvarianten auf die besten zwei reduzieren soll. Wenn der Standpunkt der Gemeinde klar ist, soll eine öffentliche Information erfolgen. Der Baubescheid wird in Abstimmung mit der Bezirkshauptmannschaft Bregenz vorbereitet. Mit den Vertretern der Bürgerinitiative (Sprecher Ing. Dornbach) wurde vor kurzem ein Gespräch geführt. Im Gemeindevorstand und im Planungsausschuss wurde mehrheitlich zur Kenntnis genommen, dass es für die Anrainer im Norden und Osten des Firmenareals zu einer spürbaren Lärmverbesserung kommen wird. Geschäftshaus Erich Drobez, Scheibenstraße: Das vom Verkehrsplanungsbüro Besch und Partner, Feldkirch, eingeholte verkehrstechnische Gutachten betreffend die Beurteilung der zu erwartenden Verkehrsauswirkungen und des erforderlichen Stellplatzbedarfes wurde dem Bauwerber, allen vier Fraktionen und den Nachbarn zur Stellungnahme übermittelt. Das Gutachten wurde im Bauausschuss, im Planungsausschuss und im Gemeindevorstand ausführlich besprochen. Es herrscht einhellig die Meinung, dass die im Gutachten festgelegten Stellplätze erbracht werden müssen (entweder auf Aus der Gemeinde eigenem Grund oder durch abgesicherte langfristige Nutzungsrechte). Jedenfalls stehen öffentliche Straßen nicht als Abstellplätze zur Verfügung. Weiters wird seitens der Marktgemeinde Lauterach die Errichtung der Betriebswohnungen nicht gewünscht. Diese Vorstellungen wurden dem Bauwerber schriftlich zur Stellungnahme mitgeteilt. Danach erfolgt die bescheidmäßige Erledigung. Die Mitglieder der Gemeindevertretung tragen diese Vorgangsweise einhellig mit. zwischen der Gemeinde und den marktbestimmte Betrieben (siehe Seite 87 und 88). Die angeführ Budgeterhöhung konnte durch Mehreinnahmen u Minderausgaben bedeckt werden, so dass sich ein au geglichenes Gebarungsergebnis ergab und zudem ei allgemeine Haushaltsausgleichsrücklage in der Hö von € 41.210,– gebildet werden konnte. Auf der Einnahmenseite sind die geringeren Ertrag anteile an den Bundesabgaben mit Mindereinnahme von € 83.000,–, die sehr erfreuliche Entwicklung b der Kommunalsteuer mit Mehreinnahmen von 290.000,– und die aufgrund der Bettenauslastung Seniorenheim geringeren Pflegegeldeinnahmen von 84.000,– erwähnenswert. Den budegtierten Darlehen aufnahmen in der Höhe von € 1.340.000,– stande effektive Neuaufnahmen in der Höhe von € 700.000 gegenüber. Nicht aufgenommen wurde das Darlehen f den Ankauf der Pfanner-Liegenschaft (Alte Seifenfabr bzw. erfolgte eine geringere Darlehensaufnahme Bereich der Abwasserbeseitigung. Ausgabenseitig waren neben der Kreditbindung v allem im Bereich der Leasingraten (niedriges Zin niveau), und der Abgangsdeckung an die Gemeind immobiliengesellschaft (reduzierte Bauetappe) niedrig re Ausgabenwerte zu verzeichnen. Nach eingehender Diskussion wird über den vorliege den Rechnungsabschluss abgestimmt. 2. Erteilung einer Abbruchbewilligung für das Wohnha Bundesstraße 70 (Gemeindeliegenschaft/ehemalig Eigentümer: Schertler Franz): Auf Grund der beabsichtigten Friedhofserweiterung s das unbewohnbare Haus Bundesstraße 70 abgebroche werden. Der Gemeindevorstand hat in der Sitzung vo IV.Beschlussthemen: 1. Rechnungsabschluss 2003: Der Rechnungsabschluss der Marktgemeinde Lauterach wurde gemäß § 78 Vbg. Gemeindegesetz mit der Einladung zur heutigen Sitzung allen Gemeindevertretungsmitgliedern zugestellt. Finanzreferent Bürgermeister Elmar Rhomberg trägt den Rechnungsabschluss 2003 gruppenweise vor und beantwortet gemeinsam mit Bernd Hagen (Leiter der Finanzverwaltung) die gestellten Fragen. Der Prüfungsausschuss hat gemäß § 52 Vbg. Gemeindegesetz die Überprüfung des Rechnungsabschlusses für das Jahr 2003 am 29. März 2004 vorgenommen und einen positiven Prüfungsbericht erstellt. Vom Prüfungsausschuss waren die Mitglieder GV. Albert Krepelka (Obmann), GV. Dr. Heinz Klocker, GV. Em. Alfred Kiene, GV. Em. DI Richard Dietrich und GV. Em. DI Wolfgang Eberhard anwesend. Das Protokoll des Prüfungsausschusses ist im Anhang des Rechnungsabschlusses beigefügt. Der Rechnungsabschluss 2003 schließt ausgeglichen ab. Gesamthaft lässt sich der Rechnungsabschluss wie folgt darstellen: VO RA RA 2003 2003 2002 Einnahmen der Erfolgsgebarung 13.782,– 14.567,– 14.117,– Einnahmen der Vermögensgebarung 1.760,– 1.217,– 1.633,– Gesamteinnahmen 15.542,– 15.784,– 15.750,– Ausgaben der Erfolgsgebarung 12.534,– 12.847,– 12.891,– Ausgaben der Vermögensgebarung 3.008,– 2.937,– 2.859,– Vortrag Gebarungsabgang 0 0 0 Gesamtausgaben 15.542,– 15.784,– 15.750,– Gebarungsabgang 0 0 0 Gesamthaft wurde der Voranschlagswert um € 242.000,– oder 1,5 % überschritten. Maßgeblichen Anteil an dieser Überschreitung hatten die aufkommensneutral verbuchten Investitions- und Tilgungszuschüssen Wohnhaus Bundesstraße 70 Aus der Gemeinde 07.01.2004 den Abbruch des Gebäudes empfohlen. Die Gemeindevertretung stimmt zu. Antrag auf Verordnung eines Landesraumplanes für Eignungszone »Einkaufszentren für den engeren Ortskern«: Eine Eignungszone für die Errichtung von Einkaufszentren im Ortskern ist für die Marktgemeinde Lauterach von vordringlichem Interesse. Damit sollen die Voraussetzungen für eine Weiterentwicklung des Handels im Ortskern und damit für die Stärkung der Ortsmitte geschaffen werden. Diesbezügliche Ziele sind unter dem Punkt »Lebendige Zentren« im Räumlichen Entwicklungskonzept Lauterach formuliert. Im Zuge der Flächenwidmungsplanüberarbeitung 2003 wurde diesen Zielen mit der Ausweitung der BK-Widmung bereits entsprochen. Die angesuchte Eignungszone umfasst den engeren Ortskern von Lauterach entlang der L190, ergänzt um den Bereich Alter Markt / Alte Landstraße und den Bereich Karl-Höll-Straße / Möbel-Lutz. Mit einer Ausnahme erfolgt die Abgrenzung deckungsgleich mit der Kerngebietswidmung lt. Flächenwidmungsplan: Im Norden erfolgt eine Begrenzung entlang der Achse Klosterstraße-Weißenbildstraße. Einbezogen wird die zwischen Kloster und Seniorenheim gelegene, derzeit als BML gewidmete Fläche an der L190. Gleichfalls einbezogen wird eine kleine, derzeit BW-gewidmete Fläche an der Antoniusstraße. Im Zuge der Standortsuche für ein Sozialzentrum wird hier u.a. eine kleinräumige Verlegung der Antoniusstraße geprüft. Wesentliche Kriterien zur Abgrenzung einer Eignungszone für Einkaufszentren sind infolge der Ausstattung mit zentralen Einrichtungen, der ortsräumlichen Situation und der Entwicklungsspielräume und auch im Vergleich zu anderen Gemeinden gegeben. Die Abgrenzung einer Eignungszone entspricht auch den Zielen zur Gemeindeentwicklung und aktuellen Bestrebungen zur Zentrumsaufwertung (Konzept Alter Markt, Errichtung eines Sozialzentrums in Zentrumslage). Der Planungsausschuss hat deshalb in seiner Sitzung vom 24.03.2004 den Vorschlag zur Abgrenzung der Eignungszone von DI Eichberger, Büro stadtland, wie oben beschrieben sowie die Antragstellung an die Landesregierung auf Erlassung eines Landesraumplanes gemäß § 6 RPG über die Zulässigkeitserklärung der Widmung von besonderen Flächen für Einkaufszentren im Lauteracher Ortskern einstimmig empfohlen. Die Gemeindevertretung stimmt zu. Antrag auf Verordnung eines Landesraumplanes für den bestehenden EZ-Standort »Achpark« an der Dammstraße: Die Fa. Schertler-Alge GmbH hat die Antragstellung bei der Landesregierung auf Erlassung eines Landesraumplanes für den bestehenden Achpark durch die Gemeinde gestellt. Für das Büro- und Gewerbehaus Achpark ergibt sich nach Angabe des Antragstellers derzeit folgende Verkaufsflächenbilanz: Verkaufsfläche für Waren des täglichen Bedarfs (Fa. Sutterlüty) 600 m2 Verkaufsfläche für Waren des nicht täglichen Bedarfs (Fa. Sutterlüty) 683 m2 Verkaufsfläche für Waren des nicht täglichen Bedarfs (Fa. Orlainsky) 215 m2 Verkaufsfläche für Waren des nicht täglichen Bedarfs (Fa. Niederhofer) 1.000 m2 Das Büro- und Gewerbehaus Achpark verfügt über sämtliche baurechtliche und gewerberechtliche Genehmigungen. Zum Zeitpunkt der Verwirklichung dieses Projektes war die Novelle zum Vorarlberger Raumplanungsgesetz 1999 noch nicht rechtswirksam, was bedeutet, dass bei Waren des täglichen Bedarfs (insbesondere Lebensmittel) eine Verkaufsfläche bis zu 600 m2 und bei Waren des nicht täglichen Bedarfs eine Verkaufsfläche bis zu 1.500 m2 zulässig ist. Die Fa. Schertler-Alge GmbH regt nunmehr an, dass die Verkaufsfläche im »Sutterlüty-Markt« im Achpark für die Warengruppe »Waren des täglichen Bedarfs«, ohne die derzeit bestehende Gesamtverkaufsfläche zu vergrößern, erweitert bzw. den tatsächlichen Gegebenheiten angepasst wird. Innerhalb der derzeit bestehenden Gesamtverkaufsfläche des »Sutterlüty-Marktes« im Achpark sollen Verkaufsflächen mit nachstehendem Ausmaß verordnet werden: a) Verkaufsfläche für Waren des täglichen Bedarfs 1.000 m2 b) Verkaufsfläche für sonstige Waren des nicht täglichen Bedarfs 285 m2 Hinsichtlich der sonstigen Geschäftsflächen im Achpark sollen folgende Verkaufsflächen verordnet werden: a) Verkaufsfläche für sonstige Waren des nicht täglichen Bedarfs 215 m2 b) Verkaufsfläche für Waren des nicht täglichen Bedarfs 1.000 m2 Dies ergibt somit eine Verkaufsflächenobergrenze von 2.500 m2 und die Warengruppen sollten wie folgt verordnet werden: a) Verkaufsfläche für Waren des täglichen Bedarfs 1.000 m2 b) Verkaufsfläche für Waren des nicht täglichen Bedarfs 1.000 m2 c) Verkaufsfläche für sonstige Waren des nicht täglichen Bedarfs 500 m2 Der Planungsausschuss hat mehrheitlich die Antragstellung an das Land auf Erlassung eines Landes- Aus der Gemeinde raumplanes über die Zulässigkeitserklärung der Widmung von besonderen Flächen für ein Einkaufszentrum für den bestehenden Achpark mit der Verkaufsflächenobergrenze von 2.500 m2 und der Aufteilung der Warengruppen wie vor beschrieben empfohlen. Reiner Grundstrück Die Gemeindevertretung beschließt daher mehrheitlich die Antragstellung an die Landesregierung auf Erlassung eines Landesraumplanes für den bestehenden Achpark mit einer Verkaufsflächenobergrenze von 2.500 m2 und folgenden Warengruppen sowie die Widmungsänderung gemäß Landesraumplan: a) Verkaufsfläche für Waren des täglichen Bedarfs 1.000 m2 b) Verkaufsfläche für Waren des nicht täglichen Bedarfs 1.000 m2 c) Verkaufsfläche für sonstige Waren des nicht täglichen Bedarfs 500 m2 6. Gemeindeabgaben und -tarife – Abschaffung der Einhebung »Vergnügungssteuer«: GV. Albert Krepelka gibt zu bedenken, dass bei einer allfälligen Errichtung des Unterhaltungszentrums an der Scheibenstraße, in welchem eine Diskothek betrieben werden soll, nicht unbeträchtliche Einnahmen aus diesem Titel entgehen könnten. Die Gemeindevertretung beschließt einstimmig diesen Tagesordnungspunkt zurückzustellen. Bis zur endgültigen Entscheidung über das vorgenannte Bauvorhaben ist zuzuwarten. 7. Liegenschaftserwerb – Grundstück »Reiner, Karl-Höllstraße«: Nach eingehenden Verhandlungen mit den Eigentümern der Liegenschaft »Reiner, Karl-Höllstraße« konnte ei Einigung über den Erwerb erzielt werden. Das Grun stück ist das letzte große zusammenhängend Grundstück im Ortszentrum. Der Erwerb wurde aufgru der besonderen Bedeutung, Lage und Größe de Grundstückes bereits in der Gemeindevertretung sitzung vom 17.11.2003 einhellig empfohlen. D Marktgemeinde Lauterach erwirbt diese Liegenscha die aus den Gste 270/1 (7.271 m2) und Teilflächen de Gst 270/6 (722 m2) besteht und eine Gesamtfläche vo 7.993 m2 aufweist. Der vereinbarte Quadratmeterpre beträgt € 255,–. Das ergibt einen Kaufpreis in Nebenkosten (Grunderwerbssteuer, Eintragungsgebüh von € 2.130.000,–, der spätestens zum 30.6.2004 z Zahlung fällig wird. Die Finanzabteilung hat je na Verwendung des Grundstückes 3 Finanzierungsvo schläge ausgearbeitet. Die Vorschläge reichen von ein Darlehensfinanzierung über den Gemeindehaushalt od die Gemeindeimmobiliengesellschaft bis hin zu eine Betreibermodell in Form eines Baulandreserveprojekte Bis zur endgültigen Klärung der Grundstücksverwendu erfolgt die erforderliche Bereitstellung des Kaufpreise vorab durch eine Darlehensaufnahme im Gemeind haushalt. Der entsprechende Nachtragsvoranschlag wi in der nächsten Gemeindevertretungssitzung zur B schlussfassung vorgelegt. Die Gemeindevertretu beschließt den Kauf einstimmig. V. Allfälliges: a) Bauvorhaben Fa. Hermann Pfanner Getränke GmbH.: GR. Günter Koppler spricht nochmals die Anraine situation bei der Firma Pfanner an. Es steht auß Zweifel, dass die Fa. Pfanner einen Rechtsanspruch a Erledigung des derzeit im Bauamt vorliegenden Baua suchens hat. Unabhängig davon ist die Verkehrslösu zu betrachten. GR. Günter Koppler appelliert an d Vernunft aller Beteiligten, eine gemeinsame Lösung h Aus der Gemeinde sichtlich der später geplanten Gebäudeerweiterungen und des Verkehrsproblems zu treffen. Bürgermeister Rhomberg sieht mit Ausnahme der derzeit aktuellen Bauprojekte, über die jetzt abzusprechen ist, die weitere Vorgangsweise als Gesamtpaket, das es zu lösen gilt. Hiezu zählen insbesondere das geplante Headquarter der Fa. Pfanner an der Ecke Alte Landstraße/Wolfurterstraße, weitere Bau- und Sanierungsmaßnahmen der Fa. Pfanner an der Wolfurterstraße, die gesamthafte Verkehrslösung in diesem Bereich. Alle Fraktionen werden ausführlich informiert und eingeladen, Ideen einzubringen und an einer Gesamtlösung mitzuarbeiten. Eigentumsverhältnisse »alter Leichenwagen«: Der alte Leichenwagen ist derzeit im Wohnhaus Bundesstraße 70, welches abgebrochen werden soll, untergebracht. GV. Alfons Metzler fragt an, was dann mit dem alten Leichenwagen geschieht. Zuerst ist allerdings die Eigentumsfrage zu klären, dann wird entschieden, wo der künftige Stellplatz sein wird. Ankauf »Reiner-Grundstück« Nutzungsvorschlag: Lt. GV. Dieter Macek könnte auf dem angekauften »Reiner-Grundstück« ein Gemeindezentrum errichtet werden. Der Gemeindevorstand sollte diesbezüglich Überlegungen anstellen. Er schlägt weiters vor, die angrenzenden Grundstücke der Möbelfirma Lutz und die Karl-Höllstraße in das Gesamtkonzept einzubeziehen. Vizebürgermeister Mag. Rüdisser hat bei der heutigen Gemeindevorstandsitzung einen ähnlichen Vorschlag unterbreitet. Jedenfalls sollte durch einen Ideenwettbewerb eine optimale Verbauung erfolgen. ■ Auszug aus der Niederschrift No. 26 über die am Dienstag, dem 08. Juni 2004, um 18.30 Uhr, im Feuerwehrgerätehaus an der Karl-Höllstraße (Sitzungsraum 1. Stock) stattgefundene öffentliche Sitzung der Gemeindevertretung von Lauterach. Begrüßung und Mitteilungen: Der Vorsitzende begrüßt die anwesenden Mitglieder der Gemeindevertretung zur heutigen Sitzung, stellt fest, dass die Einladungen zeitgerecht zugestellt wurden und dass die Beschlussfähigkeit somit gegeben ist. Weiters begrüßt Bgm. Rhomberg den Kommandanten der Ortsfeuerwehr Lauterach, Alfred Stoppel, die Alt-Feuerwehrkommandanten Rudolf Spettel und Theo Ölz, Alt-Bürgermeister Elmar Kolb und einen Teil der Feuerwehr-Mannschaft, die der heutigen Gemeindevertretungssitzung als Zuhörer beiwohnen. Eingangs stellt Bgm. Rhomberg die anwesenden Gemeindevertreter namentlich vor und gibt einen kurzen Überblick über die fraktionsmäßige Zusammensetzung der Gemeindevertretung in dieser Legislaturperiode. Er bedankt sich bei Kommandant Stoppel, die heutige Sitzung im Feuerwehrgerätehaus abhalten zu können. Anlass hiefür ist die Einweihung des neuen Feuerwehrfahrzeuges am kommenden Samstag, den 12.06.2004. Weiters wird im Anschluss an die Sitzung den Mandataren ein Informationsaustausch mit der Freiwilligen Feuerwehr Lauterach geboten. Mitteilungen: Prüfungsausschuss – unangemeldete Kassaprüfung: Am 24.05.2004 erfolgte durch den Prüfungsausschuss eine unangemeldete Kassaprüfung im Rathaus. Die Bargeldbeträge der Handkassen im Meldeamt und in der Finanzabteilung sowie die Bankkontenbestände wurden überprüft und in Ordnung befunden. Die stichprobenhafte Belegsprüfung ergab keinen Anlass für Beanstandungen. »Alter Markt Neu« – weitere Vorgangsweise: Am 25.05.2004 fand eine gemeinsame Sitzung unter Mitwirkung des Gemeindevorstandes, des Bau-, Planungs- und Infrastrukturausschusses mit Alter Markt Aus der Gemeinde dem Schwerpunktthema »Alter Markt Neu« statt. Dabei wurde die vom Infrastrukturausschuss vorgeschlagene Variante vom Verkehrsplanungsbüro DI Besch nochmals präsentiert, eingehend diskutiert und mit 3 Gegenstimmen verabschiedet. Dieses Thema soll bei der nächsten Planungsausschusssitzung am 14.06.2004 nochmals beraten werden. Schülerbetreuung: Über Einladung des Bezirksschulrates Bregenz fand am 25.05.2004 eine Informationsveranstaltung in der Hauptschule Lauterach statt. Den für die Schülerbetreuung interessierten Lehrern wurde neben allgemeiner Information auch die praktische Durchführung der Betreuung näher erörtert. 14 Lehrpersonen werden gegen Bezahlung im Herbst d.J. in der Hauptschule Lauterach die Schülerbetreuung besorgen. Derzeit wird eine Bedarfserhebung durchgeführt. Weihe des neuen Feuerwehrfahrzeuges: Am 12.06.2004 findet beim Feuerwehrgerätehaus d Festakt mit Einweihung des neuen Löschfahrzeuges LFB in Anwesenheit von Landeshauptmann Dr. Herbe Sausgruber statt. Am 13.06.2004 wird der Bevölkeru von Lauterach und Umgebung ein »Tag der offenen Tür« m Besichtigung der Fahrzeuge und Einrichtungen der Freiwi gen Feuerwehr Lauterach geboten. Beschlussthemen: Nachtragsvoranschlag 2004: Aufgrund der Finanzierung der Grundstücksinvestitio »Reinerwiese« ist die Beschlussfassung eines Nachtrag voranschlages notwendig geworden. Der Gemeindevorsta hat den vorliegenden Entwurf in der Sitzung vo 25.05.2004 zur Beschlussfassung durch die Gemeind vertretung empfohlen: Durch den 1. Nachtragsvoranschlag ändern sich die Gesamteinnahmen und -ausgaben wie folgt: Gesamteinnahmen: Erfolgsgebarung Vermögensgebarung Gebarungsüberschuss Vj Gebarungsüberschuss lfd Gesamteinnahmen 14.594.000,00 5.074.500,00 0,00 19.668.500,00 0,00 19.668.500,00 Gesamtausgaben: Erfolgsgebarung Vermögensgebarung Gebarungsabgang Vj Gebarungsabgang lfd Gesamtausgaben 12.830.700,00 6.837.800,00 0,00 19.668.500,00 0,00 19.668.500,00 Tarife für die Musikschule – Schuljahr 2004/2005: Die Marktgemeinde Lauterach betreibt gemeinsam mit Wolfurt und Schwarzach die Musikschule Wolfurt/ Lauterach. Schüler aus Kennelbach, Buch und Bildstein werden mitunterrichtet. Vizebürgermeister und Schulreferent Mag. Rüdisser erörtert die nachstehenden Tarife, welche mit Wolfurt und Schwarzach abgestimmt wurden. Er erklärt, dass die Erhöhung der Tarife notwendig ist, da die eher niedrigen Tarife mindestens 90% der Tarife des Landesdurchschnittes erreichen müssen, um in den Genuss einer Landesförderung zu kommen. Bei der Einzelstunde ist deshalb eine etwas größere Erhöhung erforderlich. Die prozentuell größte Erhöhung ergibt sich bei der musikalischen Früherziehung und beim Instrumentalunterricht. Diese Tarife liegen aber auch nach der Erhöhung, im Vergleich mit anderen Musikschulen, noch immer im unteren Bereich. Weiters ist die seit der letzten Tarifanpassung eingetretene Indexerhöhung zu berücksichtigen. Damit sich diese Tariferhöhungen bei Familien mit mehreren Kindern nicht zu drastisch auswirken, sollen die Prozentsätze für die Familienermäßigung ebenfalls erhöht werden. Tarife pro Semester in € Einzelstunde 50 Einzelstunde 30 Gruppenstunde Einzelstunde 50 Erwachsene Einzelstunde 30 Erwachsene Gruppenstunde Erwachsene Einzelstunde 50 Auswärtige Einzelstunde 30 Auswärtige Gruppenstunde Auswärtige Musikalische Früherziehung Instrumentalunterricht neu 2004/2005 195,00 130,00 122,00 310,00 222,00 215,00 530,00 360,00 312,00 70,00 95,00 bishe 2004/2005 180,00 125,00 115,00 303,00 222,00 215,00 528,00 355,00 310,00 60,00 80,00 Familienermäßigung Ermäßigung für das 2. Kind Ermäßigung für das 3. Kind Ermäßigung für das 4. Kind neu 2004/2005 30 % 60 % 80 % bishe 2004/2005 25 % 40 % 60 % Aus der Gemeinde rife für Kindergarten und Kinderbetreuung – ndergartenjahr 2004/2005: Kinderbetreuungseinrichtungen: siehe Fact-Box unten Bauausschuss – Änderung in der Besetzung von Ausschussmitgliedern: Die Freiheitliche und Unabhängige Bürgerliste Lauterach hat mit Schreiben vom 20.05.2004 mitgeteilt, dass im Bauausschuss GV.Em. Alexander Matt ausscheidet und durch GV.Em. Helmut Goldgruber ersetzt wird. Allfälliges: Nächste Gemeindevertretungssitzung voraussichtlich am Dienstag, den 06. Juli 2004: Laut Terminliste ist die nächste Gemeindevertretungssitzung auf den 14. September 2004 vorgemerkt. Da jedoch dringende Themen, wie »Alter Markt Neu«, Mobilitätsmanagement, Ersatzbestellung Martin Kaufmann, anstehen, ist für Dienstag, den 06. Juli 2004 eine zusätzliche Gemeindevertretungssitzung vorgesehen. Der genaue Termin wird mit den Fraktionsvorsitzenden vereinbart. Unterhaltungszentrum Erich Drobez, Scheibenstraße: Erich Drobez hat gegen den negativen Baubescheid fristgerecht Berufung eingebracht. Nach einem Gespräch vom 04.06.2004 wird die Angelegenheit am 14.06.2004 nochmals im Planungsausschuss im Beisein des Obmannes der Berufungskommission eingehend beraten. Danach wird die weitere Vorgangsweise festgelegt. Ehemaliges Küchenstudio Möbelhaus XXXLutz – weiteres Schicksal: In der ausschussübergreifenden Sitzung vom 25.05.2004 wurde die Erstellung eines Konzeptes vergeben, in welchem Visionen bzw. Überlegungen angestellt werden, wie eine Verbauung des Kerngebietes (Gasthaus Engel bis ehem. Gasthaus Kreuz/Seniorenheim bis Möbelhaus XXXLutz) ausschauen bzw. wie sich ein Ortszentrum entwickeln könnte. Dazu wird mit privaten Partnern eine gemeinsame Lösung zu finden sein. Das ehemaligen Küchenstudio wird in diese Überlegungen selbstverständlich eingebunden. ■ ATS EURO 2044/2005 24,00 43,00 EURO 2004/2005 23,70 42,20 R Doris Rohner trägt den nachstehenden Tariferhöhungsrschlag vor, der in der Kindergartenausschusssitzung am 5.05.2004 einhellig verabschiedet wurde. Die Tarife wurn im Kindergartenbereich begradigt und nur leicht höht. Die Erhöhung liegt teilweise sogar unter der flationsrate. Vergleiche mit anderen Gemeinden zeigen, ss die Tarife in Lauterach im Durchschnitt liegen. Bei den und 5jährigen (Kindergartenalter) werden die Tarife oderat gehalten, bei den 2- und 3jährigen ist die geboteDienstleistung entsprechend zu bezahlen. Die nnahmen sind jedoch bei weitem nicht kostendeckend. e Kinderanzahl gegenüber dem Vorjahr hat sich nicht verdert, sodass auch 2004/05 ohne Aufnahme von 3jährin 10 Gruppen in den Kindergärten geführt werden könn. Durch Karenzierungen und Pensionierung werden 3 ndergärtnerinnen-Stellen nachbesetzt. Die Nachbetzung wird auf ein Jahr befristet erfolgen um eventuellen nderengpässen in den Folgejahren vorzusorgen (siehe ct-Box unten). nderermäßigung: dem 2. im gemeinsamen Haushalt lebenden Kind, das nen Kindergarten in Lauterach besucht, ermäßigt sich der eitrag für das zweite und jedes weitere Kind um 50 %. FACT-BOX Kindergartenbeiträge: inkl. 10 % MwSt. Kindergartenbeitrag pro Monat Beitrag Logopädie halbjährlich 330,25 591,69 Kinderbetreuung Rappelkiste Kostenbeiträge: nkl. 10 % MwSt. (pro Monat) 1 Tag pro Woche: 07.45 – 11.15 Uhr oder 13.30 – 17 Uhr 2 Tage pro Woche: 07.45 – 11.15 Uhr oder 13.30 – 17 Uhr Verlängerungsstunde pro Tag (VM) ATS EURO 2044/2005 24,00 42,00 4,00 EURO 2004/2005 23,00 41,00 4,00 330,25 577,93 55,04 Aus der Gemeinde Hundekot im Tierfutter Es stand im »Schwäbischen Bauer«, einer deutschen Landwirtschaftszeitung... Joachim Ludmann, ein deutscher Landwirt aus dem schwäbischen Ort Weilimdorf war am Verzweifeln. Nacheinander hatten ihm mehrere Kühe verkalbt, was soviel heißt, dass die Kälber tot oder nicht lebensfähig geboren wurden. Blutuntersuchungen der Kühe brachten kein Ergebnis, erst beim empfindlichen Elisa-Test kam heraus, dass sieben Rinder Antikörper gegen einen erst seit neuerer Zeit bekannten Erreger mit dem lateinischen Namen Neospora caninum im Blut haben. Endausscheider dieses Erregers sind erwiesenermaßen Hunde. Durch das Mähen und das Verkreiseln kommt Hundekot in das Rinderfutter und wird so von den Tieren aufgenommen. Dieses Problem ist also nicht zu unterschätzen. Alleine schon aus diesem Grund ist es gerechtfertigt, dass die Einhaltung des Leinenzwanges für Hunde im Lauteracher Ried durch die Gendarmerie und durch private Sicherheitsdienste durchgesetzt wird. Es gibt sogar verschiedene Stimmen, die einen generellen Leinenzwang auch aus anderen Gründen für das ganze Gemeindegebiet fordern. In Deutschland wurde bereits ein Hinweisschild entwickelt und vorgestellt, um Hundebesitzer davon abzuhalten, ihre geliebten Vierbeiner auf landwirtschaftlichen Futterflächen frei laufen zu lassen. Man geht dort schon so weit, dass an Randstreifen von Grundstücken Hundeklos eingerichtet werden. Voraussetzung ist aber immer eines: Hunde gehören an die Leine. Nur so kann die Verschmutzung von landwirtschaftlich intensiv genutzten Flächen verhindert werden. ■ Wahlergebnis der Europawah Von 5.956 Wahlberechtigten gingen am Sonntag, 13.6.2004 2.232 zur Wahl. Davon wiederum waren 2.202 Stimmen gültig, 30 Stimmen ungültig. Hier das Ergebnis im Detail (in Klammer Vergleich zur EU-Wahl 1999): Lauterach gesamt SPÖ ÖVP FPÖ Grüne Linke Martin 437 786 215 364 7 393 19,8% (+0,3%) 35,7% (+3,7%) 9,8% (-21,9%) 16,5% (+5,8%) 0,3% (-0,1%) 17,8% (+17,8%) Wahlsprengel 1 – Rathaus SPÖ 54 19,8% (+0,3%) ÖVP 150 36,7% (+ 3,7%) FPÖ 22 9,8% (-21,9%) Grüne 43 16,5% (+5,8%) Linke 1 0,3% (-0,1%) Martin 57 17,8% Wahlsprengel 2 – Schule Dorf SPÖ 66 18,2% (+2,8%) ÖVP 119 32,9% (-1,1%) FPÖ 39 10,8% (-20,1%) Grüne 71 13,1% (+4,9%) Linke 0 0% (-0,35%) Martin 67 18,5%) Wahlspregnel 3 – Zum Kreuz SPÖ 94 24,5% (+-0,0) ÖVP 123 32,0% (+0,3%) FPÖ 40 10,4% (-18,6%) Grüne 59 15,4% (+4,2%) Linke 2 0,5% (+0,3%) Martin 66 17,2% Wahlsprengel 4 – Schule Unterfeld SPÖ 85 23,6% (-0,7%) ÖVP 101 28,1% (+5,6%) FPÖ 47 13,1% (-26,2%) Grüne 58 16,1% (+5,6%) Linke 0 0% (-0,5%) Martin 69 19,2% Wahlsprengel 5 – Kindergarten Hohenegger SPÖ 71 17,8% (-0,9%) ÖVP 145 36,4% (+4,6%) FPÖ 41 10,3% (-24,3%) Grüne 76 19,1% (+8,5%) Linke 4 4 1,0% (-+0,0%) Martin 61 15,3% Wahlsprengel 6 – Alter Sternen SPÖ 67 18,1% (+1,1%) ÖVP 148 39,9% (+4,7%) FPÖ 26 7,0% (-18,2%) Grüne 52 15,4% (+3,9%) Linke 0 0% (-0,6%) Martin 74 19,7% Aus der Gemeinde Klimaschutzziele von Kyoto Was jeder Einzelne auch aus Lauterach dazu beitragen kann ergie: ist ein durchaus erfreulicher Trend festzustellen: Auf te Wärmedämmungen an Neubauten oder auch haussanierungen wird besonderes Augenmerk gelegt. ch die Errichtung von Solaranlagen zur Warmwasserfbereitung, der Einsatz nachhaltiger Energieträger bei der aumheizung (Holz, Pellets, Hackschnitzel) oder eine aufentscheidung für ein energiesparendes Elektrogerät, B. Kühl- oder Gefriergeräte der Energieklasse A, liegen rchaus im Trend. Die Politik schuf dabei auch die letztlich tigen Fördergrundlagen. Der Einsatz von Biogas in der ndwirtschaft und Stromerzeugung aus der Sonne mit otovoltaikanlagen wären weitere, nachhaltige Beiträge m Klimaschutz. asser: nd 98 Liter Mineralwasser konsumieren die Österreicher rchschnittlich pro Jahr. Und dies, obwohl Österreich zu nen Ländern mit einer ausgezeichneten Trinkwasseralität zählt. Müssen wir so große Mengen Wasser nach ause schleppen? Vor 10 Jahren wurde Mineralwasser ch zu 100 % in umweltfreundliche Mehrwegflaschen gefüllt, heute sind es vermutlich unter 50 %. 44 % der in mlauf gebrachten PET-Flaschen werden wiederverwertet, r Rest landet auf dem Müll, so sagt es die Statistik. ehrwegflasche oder Einwegflasche, heute wird beides reits hinterfragt. Tausende Kilometer wird Mineralwasser d sogenanntes Wellness-Wasser hin- und her transporrt, die Transitlawine rollt, die verkehrsbedingten CO2missionen steigen und steigen. neralwasser – selbst gemacht! er auf das kohlensäure-sprudelnde Wasser nicht verzichn möchte, kann dies heute selber in den eigenen vier änden herstellen, hochwertig qualitatives Leitungswasser eht uns praktisch unbegrenzt zur Verfügung. Geräte dafür nd nicht sehr teuer. So spart man Transportemissionen d muss das Wasser nicht schleppen. ellness-Wasser – selber gemacht! wei aromatische Kräuter, wie Zitronenverbene, Zitronenas, Melisse, Orangenmelisse, Indianernessel, Lavendel w. werden frisch gepflückt und in einem schönen asserkrug mit frischem Leitungswasser aufgegossen. Wer ag, gibt noch etwas Zitronensaft oder Honig dazu – fertig das fast kostenlose, herrlich aromatische Sommertränk. Solche Kräuter können übrigens auch am Fensterett gezogen werden. rkehr: adeln, unser beliebtester Sport, das Fahrrad ist jedoch i weitem nicht das begehrteste Verkehrsmittel. In Holland z.B. wird fünfmal soviel geradelt wie bei uns, was sicher mit der flachen Topografie des Landes zu tun hat. Aber vergleichbar mit Lauterach, sicher einer der flachsten Gemeinden des Landes. Wer statt mit dem Auto zu fahren öfter mal aufs Rad umsteigt, setzt dabei ein klares Signal für den Klimaschutz und für einen menschenfreundlichen Verkehr. Das Fahrrad hat in den Städten bei Wegstrecken bis zu 4 km bereits die Nase vorn, wie Untersuchungen zeigen. Warum nicht auch in Lauterach beim kleinen Einkauf oder bei Besuchen öfter mal auf das Rad umsteigen? Jeder Punkt unseres Dorfes ist praktisch in weniger als 4 km zu erreichen. Also das Fahrrad nicht im hintersten Eck der Garage lagern, sondern immer griffbereit abstellen. Öffentliche Verkehrsmittel zu verwenden sollte heute für jeden eine Selbstverständlichkeit sein, der z.B. in den angrenzenden Städten Bregenz oder Dornbirn arbeitet und sein Auto tagsüber beruflich nicht braucht. Auch nicht zuletzt wegen der viel geringeren Kosten. Es steht heute ein attraktives Angebot an öffentlichen Verkehrsmitteln zur Verfügung. Das Umweltamt der Gemeinde, der Verkehrsverbund oder das Büro des Landbus Unterland arbeiten für Sie gerne einen individuellen und optimalen Fahrplan aus. ■ Rathaus: Neue Sprechstunden Für die Bereiche Kinder und Jugend gelten ab sofort neue Sprechstundenzeiten wie folgt: Kinderbetreuungseinrichtungen: Sachbearbeiterin Daniela Fink Montag von 8.00 – 12.00 Uhr und 14.00 – 16.00 Uhr Jugendbetreuung: Sachbearbeiterin Manuela Preuß Dienstag von 14.00 – 18.00 Uhr ■ Aus der Gemeinde Dr. Peter Erhard, Stellv. Direktor des Stiftsarchivs St. Gallen Vortrag anläßlich der 1150-Jahrfeier der Gemeinde Lauterach am 22. November 2003 Der irische Mönch und das frühmittelalterliche St. Gallen Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Festgemeinde, Vor genau 50 Jahren nahm der damalige Bundesminister Dr. Ernst Kolb eine Urkunde aus dem Stiftsarchiv St. Gallen zum Anlass, um erstmals eine Ortgeschichte sowie einen festlichen Anlass anzuregen. Weitgehend im Dunkeln blieb die frühmittelalterliche Geschichte Lauterachs, also jene Zeit zwischen 500 und 1000, in die auch das erste auf der sehr gelungenen Einladung abgedruckte schriftliche Dokument fällt. Für diese Zeiten, die für manche als die »dunklen Jahrhunderte« gelten und für andere gar nicht stattfanden, ist Vorarlberg, aber insbesonders Lauterach vielfältig und verhältnismäßig reich dokumentiert. So gut dokumentiert, dass man als Historiker über die religiösen, wirtschaftlichen und sozialen Anliegen der Menschen dieser Zeit etwas erzählen kann, ebenso wie über die landwirtschaftliche Bodennutzung einer Region, den Geldumlauf oder auch schlicht über die Existenz von kleinen steinernen Landkirchen. Seine gute Überlieferungssituation verdankt Lauterach der Nähe und den Beziehungen zum Kloster St. Gallen. Das Kloster trägt den Namen des keltischen Wandermönchs Gallus, der um das Jahr 600 in Begleitung des berühmten Kolumban Irland verlassen und den Kontinent bereist hatte. Nach einer jahrelangen Reise über den Kontinent, erreichten die beiden schließlich mit einer Gruppe von Mönchen die Siedlung Bregenz, in der eine noch überwiegend heidnische Bevölkerung lebte. Columbans Auftreten führte jedoch bald zu Unruhen und es war seiner Beliebtheit nicht gerade zuträglich, als er ihren überdimensionalen Bierkessel zerschlug. Sein Begleiter Gallus dürfte von gegensätzlicher Natur gewesen sein. Die energische Art seines Lehrers, der auch vor Gewalt nicht zurückschreckte, wenn es um die Zerstörung eines Götzenbildes ging, ließ auch ihn andere Wege gehen. Während Kolumban sich nach Italien wandte, zähmte er durch seine Sanftmut einen wilden Bären im Steinachtal bei St. Gallen, der ihm daraufhin beim Bau seiner Einsiedlerzelle behilflich war. An dieser Stelle entstand etwa 50 Jahre nach dem Tod des Einsiedlers Gallus Anfangs des 8. Jahrhunderts eines der wichtigsten und berühmtesten Klöster des europäischen Mittelalters, in dem bald fast hundert Mönche wohnten und wirkten. Charakteristisch für diese Klöster war die unterschiedliche Herkunft der Mönche und Äbte: Unter die einheimischen Alemannen und Rätoromanen mischten sich nicht selten Galloromanen aus Frankreich, Langobarden au Italien, aber auch Angelsachsen und Iren. Diesen mu kulturellen Eindruck mag auch jener Gerhart geha haben, dessen Urkunde Anlass für diese Feierlichkeite ist, denn mit diesem Besuch betritt Lauterach zum erste Mal die Bühne der schriftlich fassbaren Geschichte. Es war ein Sonntag im Herbst des Jahres 853, genau gesagt am 24. September, als Gerhart vermutlich Begleitung mehrerer Personen nach St. Gallen kam, u dort ein Rechtsgeschäft zu Pergament bringen zu lasse Sein Anliegen war wohl schnell geschildert und es stell sich bald auch ein Mönch namens Marcellus a Schreiber zur Verfügung. Dank der berühmten St. Gall Klostergeschichten sind auch einige Informationen zu s nem Leben, die diesem Vortrag seinen Titel verliehe Marcellus war nämlich einer jener irischen Mönche, d sich im Kloster aufhielten und auch dort ihre Ausbildu erhalten hatten. Seinen Namen erhielt Moengal, dies w sein eigentlicher irischer Name nach seinem Onk Marcus. Dass »der kleine Marcus« bei seine Klostereintritt noch sehr jung gewesen sein muss, läs sich aus der Schrift ableiten, die er offenbar erst in S Gallen gelernt hatte. Sie unterscheidet sich zwar nicht den Buchstaben, aber in den Verzierungen von der ch rakteristischen Schrift seiner irischen Heimat. Heute no verwahrt die Stiftsbibliothek von St. Gallen irisch Handschriften mit reich verzierten Buchstaben un Evangelistenbildern, wie sie sie hier auf dem Dia sehe können. Stattdessen beherrschte Marcellus nunme eine karolingische Minuskel, d.h. jene Schrift, die sich m Karl dem Grossen durchsetzte und die gar nicht s schwer lesbar ist, wie sie vielleicht anhand ihr Einladung bereits feststellen konnten. Minuskelschr heißt sie deshalb, weil sie aus Kleinbuchstaben besteh Geschrieben wurde die Urkunde auf Pergament, d.h. bea beiteter Tierhaut, meist vom Schaf, aber auch von Zieg und Kalb. Da Pergament ein sehr teures, aber wie ma sieht sehr beständiges Schreibmaterial war, versuch man sparsam damit umzugehen. Die meisten dieser fr hen Urkunden sind deshalb nicht sehr groß, in diese Fall hier 25 cm breit und 22 cm hoch. Als Schreibmater diente eine Vogelfeder, meist ein Gänsekiel und als Tin ein wildes Gemisch aus Russ, Sepia (Tintenfisc flüssigkeit), Galläpfel, Eisenvitriol, Wein usw. Wichtig f uns ist wohl nur, dass diese Tinte bis heute kaum ve blasst und so erhalten ist, als sei die Urkunde erst kü lich geschrieben worden. Aus der Gemeinde arcellus, der selbst zum Lehrer an der Klosterschule fgestiegen war, beherrschte natürlich auch das Latein, s er seinen Schülern beibringen musste. Die gesamte kunde ist in Latein abgefasst, jener Sprache, die bis gen 1300 allgemein als Urkundensprache verwendet urde. Dennoch musste auch er sich mit den fixen estandteilen einer Urkunde vertraut machen, wie sie ch heute jeder Notar beherrschen muss. rgeschrieben waren eine ganze Reihe von verschieden Klauseln, durch die die Urkunde erst rechtswirksam urde. f den ersten Blick hegte Gerhart sehr fromme sichten. »Ermahnt durch die vielen Predigten« und sein eelenheil standen im Vordergrund seiner Motive. Doch i Gerhart ging es offenbar noch nicht direkt ums erben, denn es stecken auch wirtschaftliche Gründe nter seinem Handeln. Er schenkt an das Kloster zwar es was er in villa nuncupata Lutaraha, im Dorf nannt Lauterach, erworben hat, verfolgt mit seiner henkung aber noch andere Absichten. Das Kloster, s damals bereits über umfangreichen Grundbesitz vergen konnte, verlieh Gerhart im Gegenzug einen Hof im orf Altstätten, der Gerhart und seiner Familie bensunterhalt bis an sein Lebensende bieten konnte. fenbar lag diese Hofstelle in Altstätten, die eine ernfamilie versorgen konnte und vermutlich auch nfreie umfasste, strategisch günstiger als sein Besitz Lauterach. Seine Herkunft bleibt deshalb auch im ngewissen und wir können nur schwerlich vom ersten mentlich bekannten Lauteracher sprechen. Möglichereise befand sich aber der eine oder andere unter den hlreichen Zeugen, die erst die rechtliche Gültigkeit des okuments ausmachten. Nicht weniger als 26 Namen erden zum Schluss der Urkunde genannt, eine ungeöhnlich hohe Zahl, die für das Ansehen Gerharts spreen könnte. Teil (Schluss) folgt in der nächsten Ausgabe des athausfensters ■ Die Ehrenamtlichen im Seniorenheim Lauterach Die Bewohner im Seniorenheim werden neben den Mitarbeitern auch von ehrenamtlichen, engagierten Personen regelmäßig betreut. Diese sind für die Bewohner von großer Bedeutung, da sie ein Bindeglied nach außen sind. Geschichten, die in der Gemeinde für Gesprächsstoff sorgen, werden somit auch unseren Bewohnern erzählt und damit bleibt auch ein gewisser Kontakt zum örtlichen Geschehen bestehen. Daneben haben diese ehrenamtlichen Personen auch eine Aufgabe übernommen, die sie mit viel Einsatz und Regelmäßigkeit erfüllen und den Bewohnern des Heimes damit eine große Freude machen. Auf diesem Wege möchten sich einmal das Seniorenheim Lauterach und die Bewohner für die vielen, schönen Stunden im Jahr mit einem herzlichen »Vergelt´s Gott« bedanken. ■ Eine Gruppe aus Dornbirn/Lauterach organisiert die Andacht in der Hauskapelle und singt danach gmeinsam mit den Bewohnern rundet die G einer t Wie lau mmer m nu stücks zelle? ar Grundp erach.at ut www.la links: Frau Schwarz macht wöchentlich einen Besuchsdienst und geht mit den Bewohnern in der Gemeinde spazieren rechts: Herr Fessler begleitet mit seiner Gitarre das gemeinsame Singen mit den Bewohnern Aus der Gemeinde Wussten Sie, dass … … Bäume und Sträucher an der Straße zurückgeschnitten gehören? Bäume, Hecken und Sträucher bedeuten für Autofahrer oft Sichtbehinderungen, die zu gefährlichen Situationen führen können. Das gilt nicht nur bei Straßenkreuzungen oder Einmündungen, es kann auch entlang gerader Straßen zu Problemen kommen. Zu bedenken ist auch, dass hohe Fahrzeuge, wie zum Beispiel ein Müllabfuhrwagen, auch in schmale Seitenstraßen hineinfahren muss. Äste von Bäumen und Sträuchern behindern sehr oft die Durchfahrt, es kann zu unnötigen Beschädigungen an den Pflanzen und an den Fahrzeugen kommen. Zugewachsene Hauseinfahrten gefährden nicht selten spielende Kinder, wenn diese unverhofft auf die Fahrbahn geraten und vorbeifahrende Fahrzeuglenker solche lebensgefährlichen Situationen oft sehr spät erkennen können. Gemäß § 38 des Straßengesetzes kann die Behörde an öffentlichen Straßen die Beseitigung oder das Zurückschneiden von Bäumen und Sträuchern verfügen. Daher werden alle Hausbesitzer und Hausverwaltungen gebeten, im eigenen Interesse solche Gefahrenstellen zu beseitigen. Die Antwort ist also eindeutig: Bäume und Sträucher an Straßen gehören zurückgeschnitten! … Altautos weder auf Straßen noch auf Privatgrundstücken abgestellt werden dürfen? Ein Auto, das keine Zulassungsnummer trägt, bei dem d Prüfplakette abgelaufen ist oder für das kein technische Prüfungszeugnis vorgelegt werden kann, ist nicht fahrtau lich und gilt gesetzlich als gefährlicher Abfall der Schlüss No. 35203. Die Lagerung solcher Fahrzeuge ist nur bei konzessionie ten Recyclingunternehmen gestattet. Das Ausschlachte eines Autos wiederum darf nur in einer konzessionierte Werkstätte vorgenommen werden. Wenn ein Altauto a gefährlicher Abfall deklariert wird, gilt weiters ein gener les Exportverbot. Die Gemeinde kann vom Letztbesitzer des Fahrzeuges e Gutachten über die Fahrtauglichkeit verlangen. Kann e solches Gutachten nicht beigebracht werden, muss d Gemeinde nach vorangegangener Ankündigung eine Abschleppdienst mit der Beseitigung des Autos auf Koste des Letztbesitzers beauftragen. Kostenpflichtig ist imm der Letztbesitzer, wenn er das Fahrzeug verkauft oder au verschenkt hat, denn der hat für die ordentliche Verwertu eines nicht mehr zum Verkehr zugelassenen Fahrzeuges sorgen. Bei der Entfernung von Fahrzeugen arbeiten die Gemeinde sehr eng mit der Bezirkshauptmannschaft und der Abfallabt lung des Amtes der Vorarlberger Landesregierung zusamme Ebenso eindeutig die Antwort hier: Nicht mehr zum Verkehr zugelassene Fahrzeuge dürfen längere Zeit weder auf öffentlichen Verkehrsflächen noc auf privaten Grundstücken abgestellt oder gelagert werden. ■ Aus der Gemeinde Wie schützen wir unsere Kinder richtig? Prävention vor Gewalt und Missbrauch neue TrainerInnen urden ausgebildet ei einer Intensivfortbildung am uttertagswochenende (7. bis 9. Mai 004) befassten sich eine Reihe von auen und Männern mit der Thema, wie sie Kinder vor Gefahren schütn können. e Fortbildung wurde initiiert und ganisiert von der Lauteracher Trairin für Selbstsicherheit und Selbstrteidigung, Cornelia Praeg, die reits seit mehreren Jahren einschläge Kurse für Mädchen im Alter von 6 s 11 in Jahren Lauterach und mgebung anbietet. a eine große Nachfrage nach dieser rbeugenden Arbeit mit den Kindern ist, entschloss sich aeg, regional für Vorarlberg auch weitere TrainerInnen sbilden zu lassen. n entsprechend besorgten Eltern und Pädagogen kommt mer wieder die Nachfrage nach präventiver Arbeit, aucht es an verschiedenen Einrichtungen und Orten mehr ainerInnen, die diese wichtige und notwendige Arbeit mit n Kindern durchführen. Die wiederholten Fälle von Verhleppung von Kindern machen Angst und Eltern fühlen ch oft überfordert mit dieser Sorge um ihre Kinder. ornelia Praeg konnte für diese Fortdung die Ausbildnerin und Selbstcherheits-Trainerin Almut Schmaleedel vom Fortbildungsinstitut TEAM s München gewinnen, die seit vielen hren pädagogisch und therapeuch in diesem Bereich arbeitet. hmale-Riedel bildet seit Jahren ainerInnen aus, um nach einem dagogischen Konzept die kleinen ädchen und Jungen zu stärken. der Fortbildung befassen sich die ilnehmer mit folgenden Themenreichen: Wie können Kinder sicher e Wege alleine oder zu zweit gehen? e können sie unsichere oder gefährnde Momente schneller erkennen d wie sich dann entsprechend verlten? Wie können Kinder frühzeitig kennen, welche Kontakte oder erührungen ihnen nicht gut tun, und e sie sich gegen Grenzüberschreingen schützen können? Dabei sollen die Kinder lernen wachsam ohne ständig misstrauisch zu sein. Auch die Themen Geheimnisse, Geschenke, Verlockungen und Erpressungen werden angesprochen. An der Fortbildung teilgenommen haben verschiedene MitarbeiterInnen der Kinder- und Jugendhilfe aus der Region Vorarlberg. Auch zwei Mitarbeiterinnen aus Deutschland kamen zu dieser Fortbildung nach Lauterach. Die Fortbildung fand großen Anklang und die TeilnehmerInnen werden das in Theorie und Praxis Erlernte in ihre pädagogischen Kurse Arbeit mit den Kindern integrieren oder auch selbständig Selbstsicherheitsund Selbstbehauptungskurse für Mädchen und Buben anbieten. Auch Schulen, Kindergärten, Spiel- und Kindergruppen haben die Möglichkeit, diese TrainerInnen für Kurse in ihre Institution zu holen, wie dies bereits vielfach in Deutschland geschieht. Schmale-Riedel, die Leiterin der Fortbildung, weiß aus ihrer Erfahrung mit Kindern, aber auch aus ihrer therapeutischen Praxis, wie wichtig es ist, ein gesundes Selbstwertgefühl aufzubauen als Voraussetzung zum Selbstschutz. Für die Pädagogen, die in diesem Bereich mit Kindern arbeiten, ist es wichtig, sich zu vernetzten und ihre Erfahrungen auszutauschen, auch sich fortzubilden. Schmale-Riedel hat dazu im Raum München den TEAM-Arbeitskreis Gewaltprävention gegründet, in dem sich regelmäßig TrainerInnen treffen und ihre Erfahrungen austauschen und ihre Konzepte weiterentwickeln. Auch Cornelia Praeg aus Lauterach ist Mitglied in diesem Arbeitskreis. Eltern, die an Kursen für ihre Kinder interessiert sind, können sich direkt an Cornelia Praeg wenden: Tel: 05574-63373 oder Internet: www.starkefrau.at. Sie können dort auch TrainerInnen aus anderen Orten erfragen. Ebenso können Institutionen TrainerInnen für Informations- und Elternabende in ihre Institutionen holen. ■ Aus der Gemeinde Altglassammlung 2003: Österreich erzielte neuen Rekord – Richtiges Glassammeln garantiert hohes Recyclingniveau Mit 205.900 Tonnen Glasverpackungen gelang den Österreicherinnen und Österreichern ein neuerlicher Rekord beim Sammeln von gebrauchten Glasverpackungen. Gegenüber 2002 ist das eine Steigerung von ca. 1.700 Tonnen. Den Löwenanteil trugen die privaten Haushalte. Sie brachten rund 185.300 Tonnen in die 90.000 öffentlich bereitgestellten Altglassammelbehälter ein. Pro Kopf bedeutet dies eine Jahresleistung von durchschnittlich 23,1 kg. Auch in Lauterach steigt die gesammelte Menge an Altglas ständig: 2001 187,33 to 2002 210,86 to 2003 217,80 to Dies entspricht zuletzt einer Sammelmenge von ca. 24 kg pro Kopf, also etwas über dem österreichischen Durchschnitt. Austria Glas Recycling (AGR) ist verantwortlich für die Sammlung von gebrauchten Glasverpackungen in ganz Österreich und für die umweltgerechte Verwertung. 100 % der gesammelten Glasverpackungen kommen als Rohstoff in der Glasindustrie zum Einsatz. Aus alten Glasflaschen und Konservengläsern werden neue – immer wieder. Oft werden im guten Glauben Fehler bei der Sammlung gemacht. Diese haben vielfach fatale Auswirkungen im Glaswerk. Es kann sogar passieren, dass die Verwertung unmöglich wird. Worauf gilt es zu achten? Glas ist nicht gleich Glas. In die Glassammelbehälter gehören ausschließlich Glasverpackungen, also Flaschen, Konservengläser, Parfumflakons. Ganz besonders wichtig ist es weiters, die Trennung nach Farben zu beachten. Zum Weißglas gehören nur die ungefärbten Glasverpackungen. Gefärbte, auch ganz leicht gefärbte Flaschen gehören zum Buntglas. Der Erfolg macht es möglich, dass AGR die Recyclinggebühr (das ist jene Gebühr, die jene Firmen zahlen müssen, die Waren in Glasverpackungen in Umlauf bringen) Anfang 2004 um 6 % reduzieren konnte. Ein Vorteil für die Unternehmer, der sich auch für die Letztverbraucher bezahlt macht. chemische Zusammensetzung habe als Verpackungsglas. Außerdem wi ausschließlich die Sammlung u Verwertung von Verpackungsglas üb die Lizenzentgelte – also das AR System – finanziert. Ich habe oft gesehen, dass Weißgla und Buntglas im LKW wieder vermischt wird. Wieso soll ich das überhaupt trennen? Die Sammelfahrzeuge sind mit separaten Kammern ausgestatte sodass die Fraktionen Weißgl (=farbloses, durchsichtiges Glas) u Buntglas (=gefärbtes Glas) selbstve ständlich getrennt transpo tiert werden. Warum stört Buntglas bei de Weißglasproduktion? Gegenfrage: Wollen Sie Mil aus einer hellgrünen Mare flasche in den Kaffee gieße Bereits eine grüne Sektflasc färbt 500 kg farbloses Gl grünlich ein! Aber Weißglas bei Buntglas ist egal, oder? Nein, Buntglas wird f Produkte eingesetzt, für d Lichtschutz erforderlich (Milch, Medikamente, Bier,.. Weißglas entfärbt Buntglas. Wieso sollen wir Altglas sammeln? Es kommt doch ohnehin alles auf Mülldeponien! Das gesammelte Verpackungsglas wird nicht deponiert. Ganz im Gegenteil. Es wird in der Glasindustrie als Sekundär-Rohstoff zur Produktion neuer Glas-Verpackungen verwendet – und das zu 100% Glas ist Glas. Wieso dürfen Trinkgläser nicht in die Altglassammlung? Trinkgläser, Kochgeschirr auch Fensterscheiben und andere Glaswaren dürfen nicht in die Verpackungsglassammlung, da sie zum Teil eine andere Ich habe oft gehört, dass die gesamten Altstoffe ins Ausland exportiert werden. Von dem in Österreich gesammelte Verpackungsglas werden 4/5 im Inla als Rohstoff für die Verpackung glasproduktion eingesetzt. In de Werken der Vetropack Austria GmbH Pöchlarn (NÖ) und Kremsmünster (O sowie im steirischen Werk der Stölz Oberglas GmbH in Köflach wird d gesammelte Glas zur Produktion neu Flaschen und Gläser verwendet. 1/ wird in Glaswerken in Deutschlan Tschechien und Italien verarbeitet. Häufig gestellte Fragen im Zusammenhang mit der GlasVerpackungs-Sammlung. Aus der Gemeinde ie viel Altglas wird eigentlich sammelt? jährlich werden etwa 200.000 nnen gebrauchte Glasverpackungen sammelt und verwertet. Das sind 6,8% der Glasverpackungen, die auf Babysitterdienst »Frau Holle« Erledigungen stehen an, Arbeit, ein Arzttermin. Die Eltern möchten gemeinsam ins Kino gehen oder einen Abend mit Freunden verbringen. Alleinerziehende brauchen dringend eine Atempause. Doch wer schaut auf die Kinder? Am Anfang gibt es viele Gründe, bei Frau Holle anzurufen. Später ist es die Freude, dass sich das Kind auch bei anderen Menschen wohlfühlt. Es ist die Erleichterung, dass jemand anderer den Sack voll Flöhe hütet. Und nach ein paar Stunden »Eigenleben« fühlt sich der Familienalltag wieder ganz erfrischend an. »Frau holle« sucht Babysitter! Welches Mädchen, welcher Junge oder welche Oma würde gerne Zeit mit Kindern verbringen? Falls ich euer Interesse geweckt habe, ruft doch mal an! Frau Holle-Babysitterdienst Lauterach, Doris Moosbrugger, Tel. 05574/74000 ■ n österreichischen Markt kommen. sterreich ist mit dieser Leistung im ropäischen Spitzenfeld. ie groß ist der Anteil an Altglas s Rohstoff in der Produktion von uem Glas? ttlerweile stellt Altglas mit 60% den erwiegenden Rohstoffanteil bei der oduktion von Glasgebinden dar. e Altglassammlung bringt nur der irtschaft Vorteile, der Umwelt cht. weifelsohne bringt ein gut organisiers Altglassammelsystem der Wirthaft und auch den Gemeinden anzielle Vorteile. Die positiven Ausrkungen für die Umwelt können sich ch sehen lassen. o werden Keramik- und eingutverpackungen gesammelt? eramik-, Porzellan- und Steingutrpackungen werden in der gelben nne/im gelben Sack gesammelt. In r Glasproduktion sind sie fatal, da reits kleinste Splitter stören. Einbundene Keramikteile mindern die stigkeit des Glases und machen es her unbrauchbar. Sind diese so nannten Einschlüsse auch noch chtbar, so machen sie einen unhyenischen Eindruck. Niemand würde ein Glas oder so eine Flasche kaun wollen. ■ Wasserqualität Jannersee Untersuchungsergebnis der Badequalitätsüberwachung, Badestelle Riedsee (Jannersee) Lauterach: 25.5.2004 Wassertemperatur 16,1 Grad C, PH-Wert 7,9 Sauerstoffsättigung 111 %, keinerlei Keime, Güteklasse A 2.6.2004 Wassertemperatur 18,9 Grad C, PH-Wert 8,1, Sauerstoffsättigung 107 %, keine bis sehr geringe Ke


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Sam, 22. Oktober 2011 | Kuhn EDV

MARKTGEMEINDE Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger! Seit meiner Wahl zum neuen Bürgermeister der Marktgemeinde Lauterach ist nun ein Jahr vergangen. In dieser Zeit durfte ich viele neue persönliche Erfahrungen machen, es gab eine Vielzahl an Bürgerkontakten im Rathaus und auf Veranstaltungen. Die Neugestaltung des Ortszentrums, die langfristige soziale Versorgung der Bevölkerung innerhalb der Gemeinde sowie die Ausarbeitung von Lösungsvorschlägen für die Eindämmung des Individualverkehrs auf der Straße sind die Schwerpunktthemen für die nächsten Monate. Vision „Ortszentrum Lauterach“: Dafür soll eine neue Studie im Auftrag der Gemeinde sorgen. Unter dem Titel „Vision Ortszentrum Lauterach“ erarbeiten ein Raum- und ein Verkehrsplaner sowie ein Projektentwickler Leitlinien zur Belebung des Lauteracher Ortskerns. Dabei stellen sich Fragen wie etwa: Wo soll die Gemeinde investieren? Wie könnte Lauterach im Jahre 2020 aussehen? Wo ist überhaupt eine Entwicklung möglich? Dabei habe ich einen wesentlichen Aspekt vor Augen: Langfristige Planung anstatt überstürztes Handeln. Mit dem Ankauf des Grundstückes „Reinerwiese“ an der Karl-Höllstraße kann der Raum für eine Vision „Ortszentrum“ erweitert werden. Auch die Entscheidung über die Errichtung eines Sozialzentrums steht unmittelbar bevor. Arbeitsplätze durch Betriebsansiedlungen: Ein für mich sehr wichtiges Anliegen ist die Schaffung neuer Arbeitsplätze in Lauterach. Wer in den vergangenen Wochen einen Blick in die Scheibenstraße machte, wird eine rege gewerbliche Bautätigkeit feststellen können. Derzeit errichtet die Firma Wedl & Dick ein neues Verteilerzentrum für Großhandelswaren, die Firmen i-tec und Baustoff & Metall jeweils eine neue Betriebsanlage. Es ist gelungen, für die Firma Technoplus (derzeit Lerchenauerstraße) einen neuen optimalen Standort im Industriegebiet-Süd zu finden. Auch die ADEG-Zentrale an der Reitschulstraße und die Firma Pfanner Getränke investieren Millionen -Beträge in den Wirtschaftsstandort Lauterach. Damit erhöht sich die Zahl an Arbeitsplätzen in Lauterach auf über 4.100. Darin enthalten sind ca. 200 Lehrlinge und etwa 900 Teilzeitarbeitsplätze, die vor allem für Frauen interessant sind. Diskussion „Straßenprojekt“ – ein Erfolg der Vernunft: Das große Thema in diesem Sommer war jedoch die Straßendiskussion, besser bekannt unter der Bezeichnung „Denkmodell“. Sowohl die Veranstaltung der Bürgerinitiative im Gasthaus Weingarten als auch der VN-Stammtisch im Hofsteigsaal, bei dem mehrere hundert Personen anwesend waren, waren stark mit Emotionen behaftet. Unterschiedliche Standpunkte von betroffenen Bürgern prallten speziell beim Stammtisch aufeinander. Eine sachliche Diskussion ist unter dieser Voraussetzung kaum möglich. Umso erfreulicher ist für mich die klare Absage des sogenannten „Denkmodells“ durch den neuen Straßenbau-Landesrat Manfred Rein. Ein großer Erfolg für die Natur, ein großer Erfolg für die engagierte Bürgerinitiative, ein großer Erfolg aber auch für die Bevölkerung von Lauterach, weil ihr Naherholungsgebiet Lauteracher Ried erhalten bleibt. Mit dieser Entscheidung ist jedoch das Verkehrsproblem von Lauterach nicht gelöst. Es wird die Aufgabe der Gemeindeverantwortlichen sein, die Mobilitätsthematik sachlich, sowohl mit den Nachbargemeinden als auch mit dem Land Vorarlberg zu diskutieren. Lösungen müssen gefunden werden, denn etwas ist klar und das ist mir auch bewusst: Die Verkehrssituation an der Harderstraße mit all ihren negativen Auswirkungen auf die Nebenstraßen ist für die betroffene Bevölkerung kaum mehr erträglich geworden. Elmar Rhomberg, Bürgermeister Aus der Gemeinde Inhalt Gemeinde 2 Bericht aus der Gemeindevertretung 10 1150-Jahr-Feier 12 Europa im Dialog 13 Seniorenheim 14 SpiSpaSpo-Kindersommer 15 Kinder schützen 16 Abfallrecycling 18 Kulturplattform 26 Wasserstandablesung Auszug aus der Niederschrift No. 27 über die am Dienstag, dem 06. Juli 2004, um 19.30 Uhr, im Rathaus der Marktgemeinde Lauterach stattgefundene öffentliche Sitzung der Gemeindevertretung von Lauterach. Mitteilungen: Veränderungen im Gewerberegister: Bgm. Rhomberg gibt nachstehende Gewerberegister-Änderungen bekannt: Eintragung ins Gewerberegister: Wolfgang Rother, Harderstraße 23a: Handelsgewerbe und Handelsagenten Kurt Friedrich Traugott, Bundesstraße 27c: Handelsgewerbe Autohaus Niederhofer & Lampert GmbH, Dammstraße 4: Karosseriebauer einschließlich -spengler und -lackierer (Handwerk), Kraftfahrzeugtechnik, Handelsgewerbe Ing. Richard Klocker, Im Dorf 4: Buchhaltung Klaus Peter Fetz, Jägerstraße 20g: Vermögensberatung Alois Mesa Y Pascasio, Im Grül 7: Baumeister Daniel Mennel, Bad Lerchenau 10: Organisation von (privaten) Festen und Feiern Zoran Mikulovic, Mäderstraße 7: Vermittlung von Verträgen betreffend die Benützung von Fernmeldeeinrichtungen (Telekommunikationseinrichtungen) Dritter Doris Angelina Antonia Wiedl, Thaläckerstraße 22: Versicherungsmakler verbunden mit Berater in Versicherungsangelegenheiten Ingeborg Maria Nachbaur, Montfortplatz 22: Hilfestellung zur Erreichung einer körperlichen bzw. energetischen Ausgewogenheit mittels der Methode von Dr. Bach Geschäftsführerbestellung: Österle Edelstahlverarbeitung OHG, Bundesstraße 101: GF nunmehr Raimund Ignaz Österle Errichtung von weiteren Betriebsstätten: Dornbirner Sparkasse Bank AG: Theaterkartenbüro in Lauterach, Montfortplatz 8 Änderung der Rechtsform: »Formart« Arnold, Juen OHG: nunmehr OEG Standortverlegungen: DI Claus Dörler, Mechatroniker für Elektronik: früher Austraße 16, nunmehr Einödstr. 1 Karin Stecher, Handelsgewerbe – Einzelhandel: früher Bregenz, Bahnhofstraße 31, nunmehr Fichtenweg 3 Schobel Transporte GmbH: früher Bregenz, Kehlerstraße 4, nunmehr Industriestraße 35 Gewerbelöschungen: Peter Köhlmeier, Langegasse 5, Betrieb einer Sauna Verena Dietrich, Feldrain 7a, Versicherungsagenten Erwin Vonach, Bundesstraße 30, Viehhandel Blitztrans Transporte GmbH, Kresserbühel 10, Güterbeförderung mit Kraftfahrzeugen Aktuelles 6 7 11 12 13 16 17 20 22 25 28 Straßenplanung »Denkmodell« Preisvergleiche Alte Obstsorten Wussten Sie, dass … Englisch für Kinder Suchbild Kabarett Neuschmid Jubiläen Historisches Nachruf Offene Jugendarbeit Schulen 26 BORG Ve r e i n e 19 28 30 32 33 36 37 38 39 39 40 42 42 43 Theatergruppe Rampenlicht Jugendverein m.u.t.e. Bürgermusik Guggenmusig Feuerwehr Kneipp-Aktiv-Club Frauenchor Hofsteig Pfadfinder Kneipp-Ausflug Jannersee-Triathlon Turnerschaft Torball Faustball Wirtschaft 2 RATHAUSFENSTER 3-2004 Aus der Gemeinde Gottfried Horvath, Jägerstraße 1b, Hausbetreuungstätigkeiten M & H Holding GmbH, Reitschulstraße 7, Direktwerbeund Adressenunternehmen Werner Niederhofer & Co OHG, Dammstraße 4, Handel mit Kfz aller Art Walter Paul Linder, Hoheneggerstraße 12, Denkmal-, Fassaden- und Gebäudereinigung Verleihung schulfester Lehrerstellen: Mit Wirkung vom 01.09.2004 hat die Vorarlberger Landesregierung nachstehenden Lehrern eine schulfeste Lehrerstelle verliehen: Volksschule Dorf: Eleonore Bildstein und Günter Höfle Volksschule Unterfeld: Sabine Berkmann und Ilse Gabriel Geschwindigkeitsmessungen durch die Stadtpolizei Bregenz: Der Gemeindevorstand hat in seiner Sitzung vom 22.06.2004 einstimmig die Annahme des Angebotes der Landeshauptstadt Bregenz beschlossen, wonach ab 01.09.2004 die Stadtpolizei Bregenz im Gemeindegebiet Lauterach Geschwindigkeitsmessungen auf Gemeindestraßen mittels eines volldigitalen mobilen Radargerätes durchführen wird. Die Anzeigeerstattungen einschließlich allfälliger Nachbearbeitungen, wie z.B. Lenkererhebung und Rechtsmittelbearbeitung, erfolgen durch die Stadtpolizei Bregenz. Seitens der Bezirkshauptmannschaft Bregenz bestehen rechtlich keine Bedenken. Die Strafgelder fließen in die Gemeindekasse. Bgm. Rhomberg stellt einleitend fest, dass das Problem der Zunahme des Individualverkehrs nicht nur auf Lauterach beschränkt ist, sondern auch die umliegenden Gemeinden massiv betrifft. Er begrüßt deshalb gegensteuernde Maßnahmen, die mit diesem Projekt erzielt werden sollen. Das Land Vorarlberg unterstützt dieses Projekt. GR Ing. Christian Österle teilt mit, dass das Thema am 11.06.2004 im Infrastrukturausschuss behandelt wurde. Der Ausschuss hat sich klar für die Teilnahme an diesem Projekt ausgesprochen. Es sollen alle Bevölkerungsschichten eingebunden werden. Auch Firmen haben ihre Bereitschaft zum Mitmachen erklärt. Besonders Kinder und Schüler können einen großen Beitrag leisten, dass das Projekt erfolgreich realisiert wird (Beispiel: erfolgreiches Projekt »Mülltrennung«). Das Projekt läuft über drei Jahre und braucht zur Umsetzung immer wieder Anstöße (gezielte Schwerpunktveranstaltungen). Die Firma MPROVE begleitet dieses Projekt. Nach Ablauf dieser drei Jahre wird eine Evaluierung gemacht. Die Herren Alois Mätzler/Fa. MPROVE und DI Martin Scheuermaier/Amt der Vbg. Landesregierung präsentieren das Pilotprojekt. Auf Anfragen führen die beiden Referenten aus, dass es vergleichbare Projekte in Österreich nicht gibt, Niederösterreich hat ein ähnliches kommunales Vorhaben gestartet. Im mittleren EU-Raum wurde in größeren Städten mit Mobilitätsmanagement begonnen. Erfahrungen liegen noch keine vor. Erfolgsmeldungen stammen lediglich aus kleinräumigen Versuchen (z.B. Fa. Wolford) in Vorarlberg. Wesentlich ist, dass die Aktion nicht nur auf den Fahrradbetrieb ausgelegt ist. Vielmehr sind alle Maßnahmen zu überlegen, um den Individualverkehr einzugrenzen. Wesentlich ist, dass ein Startschuss gesetzt wird, um das Projekt zum Laufen zu bringen. Es ist ein Anreiz zu schaffen, damit die Bevölkerung mitmacht. Bequemlichkeit und Geld beeinflussen die Mobilität. Kosten sind in Relation zu sehen, wenn Leute bewegt werden, z.B. öffentliche Verkehrsmittel zu benützen. Die Gemeindevertretung beschließt einstimmig, dass sich die Marktgemeinde Lauterach am Pilotprojekt »Regionales Mobilitätsmanagement« beteiligt. Im Anschluss an diese Abstimmung empfiehlt der Obmann des Umwelt- und Landwirtschaftsausschusses, GV Dr. Klaus König, die Charta 2004 mit zu unterzeichnen. Die Gemeindevertretung beschließt einstimmig , dass die Charta 2004 mitunterfertigt wird. Beschlussthemen: Pilotprojekt »Regionales Mobilitätsmanagement« in den Gemeinden Hard, Lauterach, Wolfurt, Kennelbach und Schwarzach – Präsentation durch Alois Mätzler (Firma MPROVE): Fußgängerübergang Lerchenauerstraße: Neue Gestaltung rot/weiß RATHAUSFENSTER 3-2004 3 Aus der Gemeinde Alter Markt/Neu – Grundsatzbeschluss: sofort durchführbar ist. GV Albert Krepelka fordert zudem auf Grund der täglichen Probleme sofortige Maßnahmen zum Schutze des schwächeren Verkehrsteilnehmers zu treffen. Für die Fraktion OLL liegt die Essenz der künftigen Verkehrsführung im Detail. Die Gemeinde muss Leitlinien bei den Gesprächen mit den Grundeigentümern und bei der Straßenraumgestaltung (Wegführung) haben. Insbesondere soll erreicht werden, dass die Fa. Pfanner als Grundeigentümerin den Wünschen der Gemeinde möglichst entspricht. Für die schwächeren Verkehrsteilnehmer soll das Maximum erreicht werden. Um bei dieser Problematik einen möglichst breiten Konsens zu erzielen, schlägt Vizebürgermeister Mag. Karlheinz Rüdisser vor, den Antrag abzuändern. Die vorliegende Studie soll nicht als künftige Verkehrsführung festgelegt, sondern als Grobkonzept für eine mögliche Verkehrsführung im Bereich Alter Markt Detailgebiet östlich der L 190 zur Kenntnis genommen werden. Bgm. Rhomberg führt aus, dass die Angelegenheit Alter Markt/Neu in erster Linie ein Verkehrsproblem darstellt, aber auch Wunsch der Lauteracher Bevölkerung ist, langfristig zu versuchen, einen Marktplatz im Dorfzentrum zu schaffen. Im Bereich Alter Markt steht die Entscheidung von zwei größeren Bauvorhaben, die Verkehrsanbindung der Fa. Pfanner und die Verkehrsführung für die schwächeren Verkehrsteilnehmer, was täglich zu Problemen führt, an. Unter Beiziehung von zwei Experten (DI Besch und das Planungsbüro stadtland) wurde in einer 1. Phase versucht, für den Teil östlich der L 190 unter Beachtung der drei vorgenannten Problemkreise eine mögliche künftige Wegführung zu finden. Bei der in der ausschussübergreifenden Sitzung vom 25.05.2004 mehrheitlich verabschiedeten Bestvariante handelt es sich nicht um eine Detailplanung. Diese soll in einem weiteren Schritt erfolgen. Die vorliegende Studie soll insbesondere der Aufnahme von Gesprächen mit den Grundeigentümern dienen. Kern bildet die von DI Besch und dem Planungsbüro stadtland erstellte Studie »Alter Markt Neu, Teilbereich Verkehr, Erschließungsvarianten MIV, Variante Infrastrukturausschuss vom 05.05.2004«. Der Bereich westlich der L 190 wird vorläufig nicht behandelt. Die L 16 – Wälderstraße und die Wolfurterstraße werden dabei als wertgleiche »Sammelstraßen« angesehen. Die SPÖ-Fraktion ist überzeugt, dass bei der vorliegenden Variante keine ausreichende Sicherheit für die schwachen Verkehrsteilnehmer gewährleistet ist, da keine klare Trennung zum Schwerlastverkehr stattfindet. Es fehlt eine Planung unter Einbeziehung der betroffenen Anrainer sowie des Landes Vorarlberg. Sie fordert daher die Umsetzung des SPÖ-Konzeptes, da es mit minimalen Kosten und »Die von DI Besch und dem Planungsbüro stadtland erstellte Studie ‚Alter Markt Neu, Teilbereich Verkehr, Erschließungsvarianten MIV, Variante Infrastrukturausschuss vom 05.05.2004’, wird als Grobkonzept für eine mögliche Verkehrsführung im Bereich Alter Markt, Detailgebiet östlich der L 190, zur Kenntnis genommen«. Weiters legt die Gemeindevertretung einstimmig die weitere Vorgangsweise (u.a. Straßenraumgestaltung, Verkehrssimulation, Anrainergespräche, Zeitplan, weitere Einbeziehung der bisherigen Fachexperten, Einbindung des Landes Vorarlberg in die Planungen, laufende Information der Obleute der betroffenen Ausschüsse) fest. Nachbesetzung eines Mitgliedes in die Gemeindevertretung durch die ÖVP-Fraktion: Die ÖVP-Fraktion nominiert Mag. Peter Hinteregger zum neuen Mitglied in die Gemeindevertretung. Bgm. Rhomberg teilt mit, dass die vor Mag. Hinteregger gereihten Mandatare auf die Ausübung ihres Mandates verzichtet haben. Bgm. Rhomberg begrüßt das neue Mitglied in der Gemeindevertretung und wünscht ihm bei der kommenden Gemeindearbeit viel Erfolg. Nachbesetzungen in den Ausschüssen für das ausgeschiedene Mitglied Martin Kaufmann (ÖVP-Fraktion): Der Vorschlag der ÖVP-Fraktion lautet: GV Katharina Pfanner Obfrau Jugendausschuss GV Mag. Peter Hinteregger Obmann-Stv. Jugendausschuss Bgm. Rhomberg wünscht den beiden Mandataren für ihre Arbeit im Jugendausschuss alles Gute. 4 RATHAUSFENSTER 3-2004 Aus der Gemeinde Allfälliges: Hofsteigsaal – Standortbestimmung und strategische Ausrichtung: Bgm. Rhomberg berichtet, dass der von Unternehmensberater Günther Janner ausgearbeitete Rohbericht betreffend die Standortbestimmung und strategische Ausrichtung des Hofsteigsaales Lauterach den GVO-Mitgliedern zum Studium übergeben wurde. In der GVO-Sitzung am 13.07.2004 wird Herr Janner den Bericht näher erörtern und zu Fragen Stellung nehmen. Zu dieser Präsentation werden GV Albert Krepelka als Obmann des Prüfungsausschusses und ein Vertreter der Fraktion OLL eingeladen. Nach der Sommerpause sollen endgültig die weiteren Schritte festgelegt werden. Kreisverkehr Süd Verordnung für ein Halte- und Parkverbot für den Bereich Industrie- und Scheibenstraße: Die Verkehrsbeschwerden der Grundstücksanrainer und der Landwirte im Straßenbereich Auslieferungslager Möbel Lutz haben sich in den letzten Wochen massiv verstärkt. Das Tiefbauamt hat eine gesamtheitliche Lösung vorgeschlagen. Der Vorschlag wurde mit dem Gendarmerie-Postenkommandant Günter Pfanner besprochen. Verschiebung der geplanten Budgetklausur: Die vom 16. – 18.09.2004 geplante Budgetklausur muss wegen Terminkollision (Österreichischer Gemeindetag) auf voraussichtlich Oktober d.J. verschoben werden. Bei der Klausur sollen die finanziellen Eckpunkte für die nächsten Jahre festgelegt werden. Großprojekte, die sich nachhaltig auf die Gemeindefinanzen auswirken, sollen besprochen werden. Kreisverkehr Süd: Eine Änderung der derzeitigen Bepflanzung des Kreisverkehrs Süd (Nähe Baywa) ist nicht aktuell; dies wäre sehr kostspielig und arbeitsintensiv. Industriestraße/Scheibenstraße Deutsch/Türkische Sprachkurse: GV Martha Vogel fragt an, ob die Gemeinde für die Abhaltung von deutsch/türkischen Sprachkursen an Vormittagen Räumlichkeiten zur Verfügung stellen kann. Möglichkeit bestünde in der Hauptschule Lauterach; abzusprechen wäre dies mit HS-Dir. Otto Nester. Einladung zu Veranstaltung: GV. Martha Vogel teilt mit, dass am Freitag, dem 09.07.2004 im Jugendzentrum »Between« in Bregenz die Veranstaltung »Perspektivenwechsel Video und Dia-Abend« stattfindet. Interessierte sind herzlichst eingeladen. ■ RATHAUSFENSTER 3-2004 5 Aus der Gemeinde Starker Protest gegen Straßenplanung Protestversammlung im Gasthaus Weingarten Damit haben nicht einmal die größten Optimisten der »Bürgerinitiative gegen das Denkmodell einer Entlastungsstraße« gerechnet: Der Saal des Gasthaus Weingarten konnte bei weitem nicht die Masse der Menschen fassen, die zu dieser ersten Kundgebung am 11. August um 19.30 Uhr zusammengekommen sind. Mit Lautsprechern wurden die Wortmeldungen in den Garten übertragen, so konnten jene, die im Gasthaus keinen Platz mehr gefunden haben, die Veranstaltung mitverfolgen. Danach erklärte Bürgermeister Elmar Rhomberg den Verlauf der veröffentlichten Trasse: Nach dem Vollanschluss an die Autobahn A 14 im Bereich der Sportanlage Ried würde die Straße durch das Industriegebiet Süd im Bereich der Fa. C&C Wedl und des Auslieferungslagers der Firma Möbel Lutz weiter in nördlicher Richtung bei der Fa. Dachser, Wohnheim der Fa. Rhomberg, der Gärtnerei Pfeiffer, Hof Werner Götze über den Hof Reichmuth hinunter bis in die Lerchenau führen. In der Lerchenau befinden sich insgesamt 9 Wohnhäuser mit 14 Wohneinheiten im sogenannten Planungskorridor, der zwischen dem Landschaftsschutzgebiet Lauteracher Ried und der Landesgrünzone weiter in Richtung Hard-Erlach und Höchst-Brugg ziehen soll. Das Gasthaus Weingarten war zum Bersten voll, die Wortmeldungen mussten mit Lautsprechern in den Gastgarten übertragen werden. Bürgermeister Elmar Rhomberg erläutert den Plan der »Denkvariante« Gleich nach der Begrüßung stellte die Sprecherin der Initiative Sonja Reinisch klar, dass die betroffenen Anrainer vehementen Widerstand gegen das geplante Mammutprojekt leisten werden. Auch bedauerte sie, dass Landesstatthalter Dieter Egger nicht zur heutingen Veranstaltung gekommen ist. Daher sprachen sich auch Günter Wallner im Namen der Bewohner des Erlachs in Hard und auch der Vizebürgermeister aus Hard Herbert Fitz gegen diese Variante aus. Bürgermeister Elmar Rhomberg verlas einen Beschluss seiner Fraktion ÖVP und Parteifreie Lauterach, mit dem in fünf Punkten einstimmig gegen das Projekt Stellung bezogen wurde. Auch von Margot Sabo von der Offenen Liste Lauterach kam ein klares Nein. Walter Pfanner ging auf die Vorgeschichte ein und erklärte, dass nach der Ablehnung der A 15 und der S 18 das vorgelegte Modell eine Denkvariante darstellt, über die er und seine Fraktion eine Diskussion wünscht, um eine Lösung des Lauteracher Verkehrsproblems zu finden. Sonja Reinisch spricht im Namen der Bürgerinitiative Landtagsabgeordnete Silvia Benzer von der FPÖ versuchte ihrerseits in Vertretung des Landesstatthalters Dieter Egger 6 RATHAUSFENSTER 3-2004 Aus der Gemeinde den Versammelten klar zu machen, dass es sich keinesfalls um eine fertige Planung handelt. Sie kündigte ein Mediationsverfahren an, zu dem neben der Marktgemeinde Lauterach auch die Bürgerinitiative eingeladen wird. (Mediation: Ein Mediator (neutraler Vermittler) versucht in gemeinsamen Gespräch mit allen Beteiligten nach einer Problemlösung). Günter Koppler und Albert Krepelka von der SPÖ Lauterach traten ebenfalls gegen die neue Straßenplanung auf und kritisierten besonders die Tagespresse, die mit dieser voreiligen Veröffentlichung viel Schaden angerichtet hat. Weitere Gegenstimmen kamen: Vom Landtagsabgeordneten Johannes Rauch von den Grünen, der meint, dass die Grundlage für die Größe des Projektes die Finanzierung durch die ASFINAG darstellt, eine zweispurige Variante würde eine vom Land zu finanzierende Landesstraße darstellen. Von Altbürgermeister Elmar Kolb, der sein Eintreten zur Prüfung weiterer Varianten wiederholte. Von Dieter Haller, Verkehrsgemeinderat aus Lustenau, der für einen Ausbau der Zellgasse mit Anschluss an die Werbenstraße und einer Untertunnelung ab dem Bahnhof Lustenau eintritt. Gemeinderat Ing. Christian Österle, der die Bregenzer Stadtvertreter aufforderte, über Verkehrslösungen auf eigenem Territorium ebenfalls nachzudenken. Mehrere weitere Stimmen aus dem Publikum, die u.a. auch Probleme mit dem Grundwasserhaushalt befürchten. Abschließend versprach Bürgermeister Elmar Rhomberg, sich für eine weitere Veranstaltung im Hofsteigsaal noch vor den Landtagswahlen einzusetzen, bei der Vertreter des Landes, allen voran Landesstatthalter Dieter Egger, Gelegenheit haben sollen, ihre Standpunkte gegenüber der Bevölkerung aus Lauterach zu vertreten. Das Podium v.l.n.r.: Bürgermeister Elmar Rhomberg, Sprecherin der Bürgerinitiative Sonja Reinisch, Straßenplaner DI Gerhard Moser, VNModeratorin Marianne Mathis, Straßenplaner des Landes Vorarlberg DI Gerhard Tauber, Landesstatthalter Dieter Egger. In sachlicher Form präsentierte DI Gerhard Tauber zu Beginn die aktuellen und die für die Zukunft zu erwartenden Verkehrszahlen im Vorarlberger Unterland und erklärte, dass die Straßenbauabteilung des Landes beauftragt wurde, Verkehrslösungen auszuarbeiten. Untersuchungen haben ergeben, dass eine neue Ost-West-Verbindung zwischen dem Gebiet um das Rheindelta und dem Güterbahnhof sowie der Autobahn A 14 geschaffen werden sollte. Je weiter nördlich diese Verbindung zustande kommt, umso günstiger wirkt sich dies auf die heute schon extrem überlasteten Straßenverbindungen zwischen der Grenze in Höchst über die Betonstraße einerseits in Richtung Bregenz/Lochau und andererseits über die Harderstraße und die Achkreuzung in Lauterach. Das Landschaftsschutzgebiet Lauteracher Ried kommt für eine Trassierung nicht in Frage, daher bietet sich lediglich nunmehr ein schmaler Korridor zwischen dem Ried und dem Ortsgebiet von Lauterach entlang des Schützenweges hinunter zur Lerchenau an. Dazu formulierte Sonja Reinisch im Namen der Bürgerinitiative ihren Protest, kündigte starken Widerstand gegen eine solche Autobahntrasse an, auf der nicht nur der Transitverkehr in die Schweiz geleitet, sondern auch mit einer neuen Bahntrasse ausgestattet werden soll. Neben dem Verlust der Wohnqualität ist auch die Trennung des Ortsgebietes vom Lauteracher Ried unakzeptabel. Sie griff dabei Landesstatthalter Egger sehr heftig an, den die Bürgerinitiative als Initiator dieser Denkvariante sieht. Bürgermeister Elmar Rhomberg erklärte nochmals anhand eines Ortsplanes den Korridor, in den die Trasse geplant werden soll. Dieser Korridor ersetzt nun jenen »Strich in der Landschaft«, der im August in den Vorarlberger Nachrichten publiziert worden ist. Bürgermeister Elmar Rhomberg stelle klar, dass sich gerade Lauterach in der Vergangenheit Bürgerforum der VN im Hofsteigsaal Initiiert von den Vorarlberger Nachrichten kam es im Anschluss an die erste Protestversammlung am Mittwoch, dem 1. September im Hofsteigsaal zu einem Bürgerforum. Nicht weniger als 900 Leute kamen in den Hofsteigsaal und verfolgten die zum Teil hitzige Debatte. Am Podium saßen: DI Gerhard Tauber von der Straßenplanungsabteilung des Landes Vorarlberg, Landesstatthalter Dieter Egger, Moderatorin Marianne Mathis von den Vorarlberger Nachrichten, DI Gerhard Moser, Straßenplaner, Sonja Reinisch von der Bürgerinitiative sowie Bürgermeister Elmar Rhomberg. RATHAUSFENSTER 3-2004 7 Aus der Gemeinde immer Gesprächsbereit zur Lösung von Verkehrsfragen im Vorarlberger Unterland gezeigt hat und verwies als aktuelles Beispiel auf die neuen Halbanschlüsse auf die A14 an der Achstrasse in Wolfurt und dem Güterbahnhof, die zusätzliche Verkehrsbelastungen für Lauterach gebracht haben. Er verglich den Wert des freien Bodenseeufers für die Bregenzer mit einem freien Riedzugang für die Lauteracher Bevölkerung. Eine Trennung durch eine Straße ist für ihn nicht vorstellbar. Abschließend zeigte er jedoch Kooperationsbereitschaft auf der Suche nach Verkehrslösungen im Unteren Rheintal. Der Hofsteigsaal war überfüllt, ca. 900 Zuhörer kamen Zählungen haben ergeben, dass die Vignettenflucht 1/3 des Verkehrs durch den Korridor Lochau/Bregenz ausmacht. Eine Entlastung wäre möglich, wenn mit der ASFINAG eine günstige Lösung bezüglich Autobahnbenützung zwischen der Grenze und Hohenems gefunden wird. Dafür kommt neben einer Mautbefreiung auch eine Tagesvignette in Frage. Bis spätestens 1.1.2005 sollte eine Lösung ausverhandelt sein. Wie kann es weitergehen? DDr. Helmut Retzl (Unternehmensberater aus Oberösterreich): Auf Einladung durch die VN berichtet DDr. Retzl von einem erfolgreichen Bürgerbeteiligungsverfahren »S10 – Mühlviertler Schnellstraße«, bei dem 133 Interessensvertreter Planvarianten entwickelt haben. Dabei wurden Aspekte wie Ökologie, Ökonomie und soziale Aspekte berücksichtigt. Es müssen nachweislich alle Interessen eingebracht werden, wichtig in einem solchen Verfahren ist die Sicherheit und die Verlässlichkeit aller Beteiligten. Wenn alle Spielregeln eingehalten werden, sollte auf diesem Weg eine Lösung des Verkehrsproblems im Unteren Rheintal gefunden werden. Sonja Reinisch: Man ist gesprächsbereit, jedoch nicht dann, wenn das Lauteracher Ried zerstört oder durch eine Trasse von Lauterach abgetrennt wird. DI Gerhard Tauber: Alle Beteiligten sollten ohne vorgefasste Meinung in ein Mediationsverfahren eintreten. Bürgermeister Elmar Rhomberg: Zur Suche nach Verkehrslösungen muss über das gesamte Gebiet des Vorarlberger Unterlandes gesprochen werden. Die Gemeinde Lauterach wird sich in solche Gespräche konstruktiv einbringen. Seit dreißig Jahren wird schon geplant, ohne dass eine Lösung gefunden wurde. Daher wird es auch weiterhin nicht einfacher werden, diese Lösung zu finden. ■ Bild der Entlastungsvariante für das untere Rheintal Straßenplaner DI Gerhard Moser wurde gefragt, was er denn für eine Lösung des Verkehrsproblems im Raum des Vorarlberger Unterlandes anzubieten habe. Darauf antwortete er, dass es zur Zeit keine optimale Lösung gebe. Bürgergruppen zwischen Hohenweiler und Höchst sollten sich zusammenfinden, um eine für alle akzeptable Lösung zu suchen. Er meinte, dass es nicht allein um Straßenplanung gehen kann, sondern dass auch zum Beispiel der »Plan B – Bahn, Bus, Bike« des Mobilitätsmanagements der Hofsteiggemeinden ein Schritt hin zu einer Lösung sein kann. Alle Besucher im Hofsteigsaal warteten natürlich sehr gespannt auf die Wortmeldung von Landesstatthalter Dieter Egger. Er sagte zu, dass nun alle Varianten ein Jahr lang in einem Mediationsverfahren geprüft werden. Dabei sollte positiv gedacht werden, um eine Lösung zu suchen und zu finden. Seiner Einschätzung nach halten sich die Befürworter und die Gegner des Denkmodells mit 50:50 die Waage. Den vielen Betroffenen gibt er drei Versprechungen: 1. Die Lösung wird nicht die billigste, sondern die beste sein. 2. In diese Lösung sollten sich alle Interessensgruppen einbinden. 3. Nicht der Straßenbau – sondern die Mobilität sollte das Thema sein. 8 RATHAUSFENSTER 3-2004 Aus der Gemeinde Die Mär vom hohen Benzinpreis Passend zum »Europaweiten Autofreien Tag« stellt in einem interessanten Artikel in der Zeitung »die neue UMWELT« der Autor die Frage, ob der Benzinpreis wirklich hoch ist, »wie die selbst ernannten Robin Hoods der Autofahrer mit ihrer Benzinpreishysterie behaupten«, wie treffend formuliert wird. Um den Vergleich möglichst anschaulich zu machen, wurde die Tatsache zunutze gemacht, dass ein Schilling im Jahre 1960 – also vor rund 45 Jahren – in etwa so viel Wert war wie heute ein Euro. Das Durchschnittsbruttogehalt aller unselbstständig Beschäftigten lag im Jahr 1960 bei 1637 Schilling, 2002 waren es 1629 Euro. Im Jahr 1960 kostete ein Liter Benzin 3,10 Schilling, wäre der Preis gleich geblieben, so müsste ein Liter Benzin heute exakt 3,10 Euro kosten. Bekanntlich liegt der Literpreis heute bei ca.. 0,97 Euro, Normalbenzin ist also in den letzten 4045 Jahren um sage und schreibe 69 % billiger geworden. Und weil es so schön ist, vergleicht »die neue UMWELT« gleich auch noch weitere Preise zwischen 1960 und 2004. Das Ergebnis ist so bemerkenswert, dass wir es im Rathausfenster gerne widergeben: 1960 in Schilling LEBENSMITTEL 1 kg Brot 1 l Vollmilch 1 Ei 1 Flasche Bier 0,5 l 1 kg Schweinsschnitzel KLEIDUNG Sommerschuhe Herrenanzug VERKEHR VW-Käfer ÖBB Fahrkarte Wien-Sbg. Normalbenzin WOHNEN, HAUSHALT Wohnungskosten/Monat 1 l Heizöl Fernseher Waschmaschine SONSTIGES Arbeitsstunde Installateur Kinokarte 51,20 8,00 435,00 2,60 6.500,00 15.600,00 35.275,00 78,40 3,10 222,00 1.060,00 3,60 2,60 1,13 3,24 39,40 2004 in Euro 2,28 0,77 0,25 0,68 8,26 89,00 238,00 17.112,00 36,50 0,97 475,00 0,49 832,00 654,00 87,69 8,00 % Differenz - 37 % - 79 % - 78 % - 79 % - 79 % - 60 % - 78 % - 51 % - 53 % - 69 % +8% - 81 % - 87 % - 96 % + 41% 0 Quellenangabe: ÖSTAT, ÖBV, AK, Porsche Austria, ÖBB ■ RATHAUSFENSTER 3-2004 9 Aus der Gemeinde Dr. Peter Erhard, Stellv. Direktor des Stiftsarchivs St. Gallen Vortrag anläßlich der 1150-Jahrfeier der Gemeinde Lauterach am 22. November 2003 II. Teil und Schluss Der irische Mönch und das frühmittelalterliche St. Gallen Lauterach wurde jedoch in denselben Jahren um 850 auch selbst zum Schauplatz einer weiteren Schenkung an das Kloster St. Gallen. Auch dieses Mal geschah die Übertragung nicht ganz uneigennützig, dennoch gibt es einige Unterschiede zwischen den beiden Urkunden. Der Protagonist Liutpret scheute im Gegensatz zu Gerhart die mühsame Reise nach St. Gallen über den Rhein, vermutlich deshalb, weil er im Gegensatz zu Gerhart wirklich aus Lauterach stammte. Er liess die Urkunde in Lauterach selbst ausstellen. Über den Schauplatz der Handlung können wir zwar nur Vermutungen anstellen, doch häufig war es die Dorfkirche, in der der Priester als meist der einzig Schreibkundige die Urkunde schrieb und zur Bekräftigung der guten Absichten auf den Altar legte. 15 Zeugen, meist angesehene Mitglieder des Ortes versammelten sich zu diesem Zweck um Liutpret und seine Frau Hiltibrich. Obwohl sich für das frühe Mittelalter keine Dorfkirche nachweisen lässt, so stammt aus Lauterach dennoch einer der wichtigsten Funde des Frühmittelalters in Vorarlberg. Im Juni 1913 wurde beim Abbruch des alten Pfarrhofes anlässlich der Friedhofserweiterung eine Reliefplatte aus Sandstein gefunden, die sich heute im Vorarlberger Landesmuseum befindet. Diese stammt vermutlich aus der Mitte des 9. Jahrhunderts und könnte bereits damals als Altarfront in der Pfarrkirche gedient haben. Damit finden die Urkunden aus dem Stiftsarchiv St. Gallen ein sehr schönes archäologisches Gegenstück, das möglicherweise zum selben Zeitpunkt wie die Urkunden im kirchlichen Rahmen Verwendung gefunden hat. Zurück zu Liutpret und seiner Urkunde: Aus denselben Motiven wie Gerhart, übergibt Liutpret seinen Besitz im Dorf Lauterach und in derselben Mark, also einem gemeinsam genutzten Landstrich um die Siedlung herum, an das Kloster St. Gallen. Auch er knüpft eine Bedingung an seine Schenkung: Er möchte die Ländereien weiterhin bewirtschaften und dafür zeitlebens einen jährlichen Zins in der Höhe von zwei Denaren an das Kloster entrichten. Er lässt sich jedoch auch eine weitere Option offen, deren Hintergründe privater Natur gewesen sein könnten. Im Falle nämlich, dass er selbst im Schatten des Klosters wohne und vom Kloster auch Unterhalt und Kleidung bekäme, so sollte für seine Frau gesorgt werden. Eine eheliche Krise als Grund für diese Handlung ist offenbar auch nicht ganz auszuschließen. Falls ihm dies aber verweigert wird, blieb ihm und seiner Frau ihr Grundstück weiterhin bis ans Lebensende, um dann endgültig in den Besitz des Klosters überzugehen. Allerdings sollten sie für die Nutzung des Grundstücks jährlich einen Zins von zwei Denaren an das Kloster entrichten. Die häufig gestellte Frage nach dem heutigen Gegenwert von den erwähnten zwei Denaren ist nicht ganz leicht zu beantworten, doch handelte es sich um eine vergleichsmässig kleine Summe. Lauterach bietet in diesem Zusammenhang jedoch eine weitere Sensation. Mehrere Münzschätze konnten auf dem heutigen Ortsgebiet gehoben werden, die aufgrund ihrer Seltenheit eine sehr bedeutende Rolle in der Erforschung des Alpentransits zwischen Italien und dem Europa nördlich der Alpen spielen. Bekannt ist vor allem der keltische Münzhort und die grosse Anzahl Münzen aus der römischen Kaiserzeit. Genau in die Zeit der beiden ersten Urkunden aus Lauterach passt jedoch ein Fund, der 1868 gemacht wurde. Max Geuse war im herbstlichen Lauteracher Ried westlich des Dorfes gegen die Fussach zu, in einer Flur namens »Tennele«, mit dem Torfstechen beschäftigt, als er bereits zum zweiten Mal in diesem Jahr auf einen kleinen Münzschatz stieß. Dieser stammte aus der Regierungszeit Kaiser Lothars des I., der 840 bis 855 regierte. Geprägt worden waren diese Münzen in Mailand und in Pavia, womit sie eindrucksvoll den Personenund Güterverkehr vorbei an Lauterach auf einer der wichtigsten Nord-Süd-Verbindungen Europas zu dieser Zeit unterstreichen. Die Beziehungen Lauterachs zum Kloster St. Gallen sind jedoch ein drittes Mal dokumentiert. Wiederum an einem Sonntag Ende Mai des Jahres 898 weilte ein gewisser Albrich in St. Gallen, um seinen Besitz in loco qui dicitur Luterhaha an das Kloster zu übertragen. Auch ein Unfreier namens Razo wird als Teil dieses Hofes genannt, ein Beleg dafür, dass wir uns die damalige Gesellschaft keineswegs nur als eine begüterte Schicht von freien Gutsbesitzern vorzustellen haben, sondern zahlreiche Unfreie für die Bewirtschaftung des Bodens verantwortlich waren. Die Urkunde Albrichs hatte jedoch auch familieninterne Konsequenzen: Mit Einverständnis seiner Mutter Hiltibulga und seines Bruders Waldpert bestimmte Albrich auch über das Schicksal eines noch minderjährigen Bruders namens Ouvo. Dieser war für das Leben als Mönch in St. Gallen bestimmt worden. Seine Verbundenheit mit dem Kloster bekräftigte Albrich dadurch, dass er sich gemeinsam mit seinem Bruder Ouvo in das Verbrüderungsbuch von St. Gallen eintragen ließ. Lauterach ist insgesamt für das Frühmittelalter ungewöhnlich gut dokumentiert. Unter den 73 Urkunden des Stiftsarchivs St. Gallen, die das heutige Vorarlberg betreffen – darunter befindet sich auch die älteste Urkunde Österreichs von 802, führt Lauterach mit drei erhaltenen Urkunden das Ranking eindeutig an. Umrahmt von den archäologischen Funden, ergibt sich das Bild einer vor mindestens 1150 Jahren existierenden Siedlung mit einer breiten Gesellschaft und engen Beziehungen zum Kloster St. Gallen. Als Teil des heutigen Stiftsarchivs gehören auch die drei Lauteracher Urkunden zum Weltkulturgut der UNESCO, das besonderen Schutz, aber auch besondere Beachtung verdient. Ich freue mich, dass gerade Lauterach eines dieser einzigartigen Dokumente zum Anlass nimmt, sich auch auf seine Vergangenheit zurückzubesinnen, eine zwar ferne aber keineswegs düstere Vergangenheit. ■ 10 RATHAUSFENSTER 3-2004 Aus der Gemeinde Alte Obstsorten wieder entdecken und erhalten Bürgermeister Elmar Rhomberg eröffnet die Pressekonferenz im Sternen-Gewölb. Links Dr. Richard Dietrich, rechts LR Ing. Erich Schwärzler, Dr. Manfred Büchele (Baden-Württemberg) Die Streuobstbestände rund um den Bodensee sind ein gemeinsames Kulturgut und ein charakteristisches Landschaftselement mit hohem ökologischem Wert. Über Jahrhunderte hinweg sind zahlreiche, oft sehr unterschiedliche Sorten entstanden, die an die Bedingungen ihrer Region und den Verwendungszweck optimal angepasst sind. Ein Interreg IIIA-Projekt, das von 2004 bis 2007 im Gebiet Alpenrhein-Bodensee-Hochrhein umgesetzt wird, dient dem Erhalt alter Kernobstsorten. Siedlungsentwicklung, Wirtschaftlichkeit und nicht zuletzt der Feuerbrand setzten den alten Streuobstbeständen immer mehr zu. Mit den alten Bäumen gehen sehr oft auch alte Obstsorten unwiderruflich verloren. Dabei ist eine Sortenvielfalt wichtig für Neuzüchtungen, die Klimaveränderungen, aber auch Verbrauchergewohnheiten entgegenkommen. Das Interreg-Programm, an dem Baden-Württemberg, Bayern, Vorarlberg, Liechtenstein und die Schweiz beteiligt sind, bietet die Möglichkeit, überregionale Maßnahmen im Bodenseeraum zur Erhaltung alter Kernobstsorten durchzuführen. Die Streuobstbestände werden methodisch inventarisiert und die aufgefundenen Sorten nach regionaler Seltenheit, Verwertungseignung oder Krankheitsresistenz (z.B. Feuerbrand) charakterisiert. Die Auspflanzung erhaltenswerter Sorten wird in dieser Region umgesetzt. Eine Vernetzung zwischen den genannten Ländern soll verhindern, dass durch isolierte Einzelbemühungen unnötige Doppelgleisigkeiten entstehen und dass jedes Land durch die Erfahrungen des anderen profitieren kann. Dabei ist auch die aktive Mithilfe der Bevölkerung gefragt. Alle Bürger können Hinweise auf Sorten geben und auch Fruchtmuster abliefern. Die Ergebnisse im Rahmen des Projektes werden an ein interessiertes Fachpublikum und die Öffentlichkeit laufend zurückgegeben. Dazu dienen Sortenausstellungen, Sortenbestimmungen und Vorträge zum Thema. Die INATURA Dornbirn wird in Vorarlberg die dauerhafte Verfügbarkeit der Ergebnisse mit absichern helfen. Die Obst- und Gartenbauvereine in den Gemeinden sind als Partner in diese Arbeiten eingebunden. Deren lokales Wissen ist eine wertvolle Hilfe. Die Ergebnisse kommen in Form von praktischen Sortenbeschreibungen und Jungbäumen mit Mustersorten wieder zu den Partnern in den Regionen zurück. Mit einer Pressekonferenz im Alten Sternen am 19. August startete dieses Projekt in unserer Gemeinde, federführend für Vorarlberg zeichnet DI Dr. Richard Dietrich, dem die Erhaltung alter Bäume und damit auch alter Obstsorten ein großes Anliegen ist. ■ Dr. Richard Dietrich erklärt LR Schwärzler Merkmale einer bestimmten Obstsorte. Rechts Dr. Manfred Büchele (Baden-Württemberg), links Eva Körbitz (Liechtenstein) RATHAUSFENSTER 3-2004 11 Aus der Gemeinde Wussten Sie, dass … … Grünmüll nicht am Achufer, im Ried, am Bahndamm oder sonst wo entsorgt werden darf? Immer wieder gibt es Hinweise, dass Leute so etwas tun und immer wieder werden solche Ablagerungen gefunden. Das ist illegale Müllentsorgung und strafbar. Schon gar nicht darf Grünmüll in einer Nachbargemeinde entsorgt werden. So hat sich z.B. die Stadt Bregenz entschlossen, die Sammelstellen zeitweise zu überwachen, um diesen Mülltourismus zu verhindern. Es gibt nur zwei Möglichkeiten: Entweder den Grünmüll selbst kompostieren oder im Bauhof gegen eine geringe Gebühr abgeben. … im Fundamt der Gemeinde eine kleine Plakette mit einer Nummer erworben werden kann? Diese wird am Schlüsselbund befestigt. Geht Ihr Schlüsselbund verloren und wird in irgend einem Fundamt abgegeben, so kann der Besitzer ausgeforscht werden. Der Finder selbst kann der Nummer keinen Namen zuordnen, da die Liste dazu im Fundamt Lauterach unter Verschluss gehalten wird. … von der Unterfeldstraße in Richtung Steinfeldgasse und weiter in Richtung Bahnhof Hard-Fußach eine Römerstraße verlaufen ist? Auf einer Baustelle für ein Einfamilienhaus an der Steinfeldgasse Ecke Bäumlegasse wurde von Herrn Klaus Albrecht mit einer Metallsonde eine römische Silbermünze (gut erhalten), 2 Kupfermünzen (schlechter Zustand) und 2 Fibeln, das sind Verschlüsse, mit denen ein Umhang am Hals zusammengehalten wurde, gefunden. Dieser Fund war möglich, nachdem die Humusschicht abgetragen wurde und die Sonde erst so die Metallgegenstände erfassen konnte, weil diese sonst zu tief in der Erde lagerten. Laut Aussage des Suchers findet man in dieser Gegend auch sehr viele Bleikugeln, die in den Franzosenkriegen abgefeuert wurden. ■ »Europa im Dialog« Ein europäisches Projekt in Lauterach Europa rückt näher zusammen, besonders seit dem Beitritt der neuen Länder zur EU im Mai 2004. Daher ist es wichtig, mit diesen Ländern nicht nur politisch oder wirtschaftlich in Dialog zu treten, sondern auch kulturell. Kultur – mag sie noch so unterschiedlich, facettenreich und vielseitig sein – verbindet, besonders wenn man sich mit ihr auseinandersetzt. Diese Herausforderung der Auseinandersetzung mit anderen Kulturen und des Verständnisses für Kultur anderer europäischer Länder – im Besonderen für die der neuen EUStaaten im Osten – wurde im Projekt »Europa im Dialog« angenommen und soll zum kulturellen Dialog zwischen Österreich, besonders zwischen Vorarlberg und anderen europäischen Ländern führen. Der kulturelle Dialog soll dem völkerverbindenden Miteinander dienen, soll aber auch aufzeigen, dass sich Lauterachs Kulturszene offen für Europa zeigt. Frau Anna Huber aus Dornbirn konnte Kontakte mit Künstlerinnen aus der Slowakei, aus der Steiermark und aus Vorarlberg knüpfen, um mit dem Kulturamt der Markgemeinde Lauterach dieses Projekt »Europa im Dialog« zu verwirklichen. Das Projekt in Form einer Ausstellung steht unter dem Thema »Geatmete Zeichen«. Die Ausstellung in der Alten Seifenfabrik dauert vom 14. Oktober 2004 bis 17. Oktober 2004. Bei der Vernissage wird ein Text aus der Odyssee – Griechenland gilt als die Wiege Europas – in deutscher Hochsprache, auf Slowakisch und im Walser – Dialekt vorgetragen. Die musikalische Umrahmung durch Pavol Kubicar, ein Slowake, der in Nofels Pfarrer ist, ist ein weiterer Beitrag zum Projekt »Europa im Dialog«. Ein Buffet mit Ländleprodukten ergänzt diesen Dialog kulinarisch. Das Projekt soll im nächsten Jahr mit einer weiteren Ausstellung Fortsetzung finden. ■ 12 RATHAUSFENSTER 3-2004 Aus der Gemeinde English ONE Bei »English ONE« handelt es sich um einen für die 4. u. 5. Schulstufe adaptierten »English For Children« Kurs. Wenn Eltern es versäumt haben ihr Kind im Idealalter von 4-6 Jahren bei uns anzumelden, dann haben sie mit diesen beiden Kursen eine zweite Chance. Noch vor es mit den Fremdsprachen in der Schule richtig los geht, können sie ihr Kind schon in der 4. Klasse Volksschule darauf vorbereiten und wenn es bereits in die 1. Klasse Hauptschule oder Gymnasium geht, kann es sich durch unseren begleitenden Unterricht für die 5. Schulstufe eine ausgezeichnete Englischbasis schaffen. Das gibt ihrem Kind einen Vorsprung, verleiht ihm mehr Selbstsicherheit und führt zu besseren Noten. Lassen sie diese vielleicht letzte Chance nicht ungenützt verstreichen und bereiten sie ihr Kind auf diesen wichtigen Sprung vor, denn mit der um einiges teureren Alternative, dem Nachhilfeunterricht, würden sie dem Erfolg hinterher laufen. Das Alter für diese Kurse liegt zwischen 9 und 11 Jahren. Der Kurs ist ebenfalls spielerisch und aufbauend und kann, falls gewünscht, auch über die zwei Jahre hinaus fortgesetzt werden. Alle Lehrerinnen sind ausgebildet und haben ein gepflegtes, akzentneutrales Englisch als Muttersprache. 30 Unterrichtseinheiten à 50 Minuten auf das gesamte Schuljahr verteilt. 1 x pro Woche am Nachmittag. Tage und Zeiten werden mit den Eltern besprochen. Die Kurskosten sind mit € 12.00 pro Unterrichtseinheit äußerst gering gehalten. Sie haben keine weiten Fahrtwege, da Kurse in ganz Vorarlberg und somit auch in Ihrer Nähe angeboten werden. Selbstverständlich gibt es auch wieder »English For Children« Anfängerkurse für 4-6 jährige Kinder. In diese ebenfalls im Oktober beginnenden Kurse können nur zwischen 8-10 Kinder aufgenommen werden. Sichern sie sich einen Platz durch eine baldige Anmeldung. Warten Sie nicht bis Sie von anderen hören, warum manche Gymnasiasten und Hauptschüler in Englisch brillieren. Treffen Sie Ihre Entscheidung jetzt und erleichtern Sie Ihrem Kind die Zukunft. Grillfest im Seniorenheim Die Sozialreferentin der MG Lauterach, Fr. Martha Vogel, lud alle Bewohner und deren Angehörige zum Grillfest ein, das seit vielen Jahren traditionell anfangs Juli im Seniorenheim stattfindet. Da das Wetter unbeständig und kühl war, wurde zwar im Garten gegrillt, aber die vorzüglichen Grillspeisen im Aufenthaltsraum eingenommen. Frau Tavonatti, Frau Schweinberger, Frau Allmer, Frau Waldner mit Familie (v.l.n.r.) Trotz des Aufenthaltes im Raum war die Stimmung sehr ausgelassen und alle kamen auf ihre Kosten. Neben Fr. Vogel mit ihrem Frauenteam, das für die Kuchen und Salate zuständig war, konnten auch Hr. Kohlhaupt mit Hr. Lampert als »Grillmeister« und Hr. Pfanner als Getränkelieferant begrüßt werden. Auch Bürgermeister Rhomberg Elmar gab sich ein Stelldichein und konnte sich vom gelungen Fest überzeugen. Auf diesem Weg allen ein herzliches Dankeschön. ■ Info und Anmeldung bei: ENGLISH LANGUAGE CENTRE – Tel. 05552 67706 – e-mail: english.leidinger@aon.at Internet: http://www.englishforchildren.at ■ Der Grill wird angeheizt von Herr Kohlhaupt, Frau Vogel, Herr Lampert (v.l.n.r.) RATHAUSFENSTER 3-2004 13 Aus der Gemeinde SpiSpaSpo – Lauteracher Kindersommer Zeugnisse wurden schon verteilt. Das Wetter war regnerisch und kühl. Die Schüler hatten Ferien. Langeweile? In Lauterach sollte dieses Wort für heuer in den Ferien ein Fremdwort sein. Spiel – Spaß – Spannung – Sport wartete auf die Lauteracher Ferienkids. Gestartet wurde gleich am ersten Ferientag. Da hieß es ab aufs Bödele – 3 Tage Hüttenerlebnis pur in der Lauteracher Schihütte! Das Regenwetter machte den Kids gar nichts aus – der Piratentag, Olympische Spiele, Lagerfeuer, die 4 Elemente, die Nachtwanderung und noch viel mehr ließen das schlechte Wetter vergessen. Nach dem dritten Tag brachten wir 20 zufriedene, müde und ein wenig schmutzige Kinder mit einem kräftigen SpiSpaSpo – Ciao-Ciao-Ciao wieder nach Lauterach. Der Start in den heurigen Kindersommer war wahrlich gelungen. Schon ein Tag nach den 3 Tagen stand Infantibus auf dem Programm. Die Kinder durften einen ganzen Nachmittag ihrer Kreativität freien Lauf lassen und lustige Tontopffiguren basteln. Auch Afrika ließ grüßen – wie sagt man so nett – Lauterach meets Africa. 27 Kids trommelten mit Regine Sohm rhythmische afrikanische Klänge und tanzten dazu. Das brachte so manches müde Ferienkind in Bewegung. Es ging Schlag auf Schlag. Aufgrund der so großen Nachfrage machten an 2 Tagen je 30 Detektive die Pfänderspitze unsicher. Fahrt mit der Pfänderbahn, erste Spuren führten zur Adlerwarte – wo war denn das Geschenk, das verloren gegangen ist? Spuren wurden gesucht, es wurde geschnüffelt und gegrübelt – und so ein Glück, am Ende ging alles gut aus und Lauterach ist um 60 Detektive reicher! Auf dem Rücken der Pferde vom Greußinghof ließen es sich 30 Kinder an 2 Nachmittagen so richtig gut gehen. Natur erleben und Tiere kennen lernen, das machte doch Spaß. Tanzen wie ein Star war am 4.8. im Vital Studio im Achpark angesagt. Ein Profi-Choreograf hatte die 12 – 14jährigen Kids so richtig zum Schwitzen gebracht und das Tanzen schmackhaft gemacht. Nach dem Kegelnachmittag im Freien bei der VS Dorf, das wirklich ein Mordsspaß war, kam schon das nächste sportliche Highlight. Das Fußballcamp mit dem FC Lauterach! Ja und man wird es nicht glauben, aber 3 SW Kicker verbrachten mit den 30 Fußballerkids einen ganzen VM und gaben so manchen Trick an sie weiter...ob hier schon ein nächster Fußballstern aufging? Fußballcamp Tischtennisnachmittag, Karatenachmittag forderten auch so manchen Muskel bei den Kindersommerkids....müde Glieder haben es hier wirklich schwer! Ein Piratennachmittag wurde von den Pfadis im Lauteracher Ried gemacht...ich sage nur ein richtiger Pirat musste hier einige Hindernisse überwinden. Und es machte so richtig Spaß Segel zu reparieren, Messer zu werfen, Schiffszwieback zu essen...ja und noch viel mehr. Auf dem Rücken der Pferde durften 27 Voltigier-Neugierige Übungen erlernen. Es war einfach für jeden Geschmack etwas dabei. Was wäre aber der Lauteracher Kindersommer SpiSpaSpo ohne eine tolle Schlussveranstaltung? Es würde einfach etwas fehlen! Ganz Lauterach wurde am 3.9. in eine Märchenwelt verzaubert und jeder Lauteracher hat sich Die Gruppe der Detektive 14 RATHAUSFENSTER 3-2004 Aus der Gemeinde Wir hoffen, dass der heurige Kindersommer für die Teilnehmer genau so viel Spaß gemacht hat, wie für uns – die Organisatoren. Wir möchten nochmals allen Vereinen ein großes Dankeschön für die tolle Arbeit aussprechen und freuen uns schon aufs nächste Jahr mit euch! Nach einer aufregenden, nächtlichen Fackelwanderung freuten sich alle am Mittwoch auf den 4-Elemente-Tag, welcher auch von der Sonne unterstützt wurde. Kurz gesagt: Jede Menge Spiele, Spaß und Action gab es auf dem Bödele. Die Organisatoren des Kindersommers, Heidi Wiedemann und Monika Wolf (HeiMon GnbR) durften sich über drei erfolgreiche Tage und jede Menge zufriedene, lachende und müde Kindergesichter freuen! Gruppenbild von der Schihütte am Bödele gefragt: Warum waren lauter Feen, Zauberer und Prinzessinnen auf dem Weg?! Infos zu allen anderen Kindersommer-Veranstaltungen unter www.lauterach.at ■ Wie schützen wir unsere Kinder richtig? Prävention von Gewalt und Mißbrauch Im Rathausfenster 2/2004 wurde die Intensivfortbildung zum/zur Trainer(in) für Selbstsicherheit, Selbstbehauptung und Selbstverteidigung für Mädchen und Buben, die im Mai 2004 von Conny Preag veranstaltet wurde, vorgestellt. Aus Lauterach hat Christine Schäfler, Betreuerin in der Kleinkindbetreuung »Rappelkiste« an dieser Fortbildung teilgenommen und ist mit dem Vorschlag an die Marktgemeinde Lauterach herangetreten, ihr Wissen in der Kleinkindbetreuung und in den Kindergärten in Lauterach an die Kinder weiterzugeben. In einem Gespräch mit Elmar Rhomberg, Bürgermeister, Doris Rohner, Kindergartenreferentin, und Daniela Fink, Sachbearbeiterin für Kinderbetreuung und Kindergartenwesen wurde festgelegt, dass ab September 2004 in der Kleinkindbetreuung »Rappelkiste« und in den Lauteracher Kindergärten das Projekt »Prävention von Gewalt und Missbrauch« stattfinden soll. Christine Schäfler wird an den Elternabenden der verschiedenen Kinderbetreuungseinrichtungen das Projekt »Wie schützen wir unsere Kinder richtig? Prävention von Gewalt und Missbrauch vorstellen«. Nach der freiwilligen Anmeldung der Kinder werden alle 5–6 Einheiten während der Betreuungszeit der Kinder in den jeweiligen Institution stattfinden und dauert zwischen 20 und 60 Minuten. Sie arbeitet jeweils mit den Jungen und Mädchen getrennt. Ziel dieses Projektes ist es, prophylaktisch und langfristig von der Kleinkindbetreuung bis zum Schuleintritt die Kinder zu stärken und ihnen individuell zu vermitteln, was ihnen angenehm bzw. unangenehm ist. Die Marktgemeinde Lauterach sieht die Wichtigkeit dieses Projektes und wird sich mit einer finanziellen Unterstützung daran beteiligen. Der zu zahlende Beitrag für die teilnehmenden Kinder wird dadurch verringert. Christine Schäfler: »Die Kinder lernen mit Hilfe von Geschichten und diversen Spielmateralien sowie kindgerechten körperlichen Übungen auch ihren Körper zu achten. Weiters sind auch wir Erwachsene aufgefordert, unsere Augen, Ohren und unseren Mund nicht zu verschließen. Eine Kinderseele, die körperliche und seelische Gewalt erfahren hat, ist kaum mehr zu »reparieren«: Genaue Informationen: Christine Schäfler, Spielgruppenbetreuerin, Trainerin für Selbstbehauptung und Selbstverteidigung für Mädchen und Buben ab 3 – 11 Jahren, Tel.: 0650/6582202 oder Conny Praeg, Trainerin für Selbtsicherheit und Selbstbehauptung für Mädchen ab 6 –11 Jahren und Mädchen und Frauen ab 12 Jahren Tel.: 05574/63373, www.starkefrau.at ■ RATHAUSFENSTER 3-2004 15 Aus der Gemeinde Zum Recycling von Weißblechverpackungen Verpackungen aus Weißblech und Stahl sind hochwertige und innovative Produkte. Die österreichischen Hersteller solcher Verpackungen beschränken sich aber nicht alleine auf deren Entwicklung und Produktion. Sie übernehmen auch die Verantwortung für den gesamten Lebenszyklus ihrer Produkte. Eine Verantwortung, die bis zur vollständigen Verwertung aller nach Gebrauch gesammelten Verpackungen reicht: Von Dosen über Kanister und Verschlüsse bis hin zu sonstigen Packhilfsmittel aus Weißblech und Stahl. Zur Sicherstellung eines ökonomisch wie ökologisch sinnvollen Recyclingprozesses haben die Hersteller von Weißblechverpackungen eine eigene operative Gesellschaft gegründet: Die FerroPack Recycling Ges.m.b.H. Diese Gesellschaft übernimmt die von der ARGEV bundesweit gesammelten und zu Weißblechschrott konditionierten Verpackungen – geshreddert oder sortiert und paketiert – zur Verwertung in der österreichischen Stahlindustrie. Die FerroPack trägt die Qualitätsverantwortung für die Sekundärrohstoffe, die sie umweltschonend zu den Stahlwerken befördert. Auf optimierten Transportwegen, fast auschließlich mit der Bahn. In den Werken der österreichischen Stahlindustrie erfolgt die stoffliche Verwertung. Zu hundert Prozent entstehen so aus Weißblechund Stahlschrott neue Produkte für den Weltmarkt. Bei der Erzeugung von Weißblech wird eisern gespart Weißbleche werden häufig für die Verpackung von Lebensmitteln verwendet. Nicht zuletzt deshalb sind sie absolut natürliche Produkte, bei deren Herstellung ausschließlich natürliche Rohstoffe verarbeitet werden: Eisen und Zinn. Denn Weißbleche sind Stahlbleche mit einer dünnen Zinnschicht als Schutz vor Korrosion. Bei der Erzeugung wird aber nicht nur auf ökologische, sondern auch auf ökonomische Maßnahmen viel Wert gelegt. So wird heute durch modernste Fertigungs- und Verarbeitungstechniken mit Ressourcen an Rohstoff und Energie wesentlich sparsamer umgegangen. Aus einer Tonne Stahl entstehen heutzutage mehr als doppelt so viele Dosen als noch vor wenigen Jahrzehnten. Wobei laufend an weiteren Reduzierungen des Materialeinsatzes speziell für Getränkedosen gearbeitet wird. Und dabei wird stets darauf geachtet, durch Optimierungen – von der Stahlherstellung bis zur Formgebung der Dosen – bei geringerer Wanddicke die gleiche Stabilität zu gewährleisten. ■ Suchbild für unsere älteren Leser – letzte Ausgabe: Siegreiche Turner aus dem Jahre 1913 Frau Maria Klopfer fand in einer Festschrift aus dem Jahre 1982 die Namen der siegreichen Turner: v.l.n.r.: Rudolf Knittel, Josef Knittel, Josef Kräutler, Josef Rümmele und Prof. August Dietrich (Bürgermeister von 1950 – 1960) 16 RATHAUSFENSTER 3-2004 Aus der Gemeinde Maria Neuschmid mit Jörg Adlassnig Kabarett von MARIA NEUSCHMID mit Jörg Adlassnig »… Ich will« Fr. 29.10.2004 Lauterach, Hofsteigsaal Fr. 05.11.2004 Lauterach, Hofsteigsaal Fr. 26.11.2004 Lauterach, Hofsteigsaal Einlass 19:00 Uhr – Beginn 20:00 Uhr Das neue Programm von Maria Neuschmid mit Jörg Adlassnig befasst sich mit dem Phänomen Partnerschaft ein Leben lang – lassen sie sich überraschen von Situationen die sie eigentlich schon kennen oder kennen lernen werden! Eine der ersten Aufführungen findet in Lauterach statt. » ...Ich will...« dich Lieben, Ehren, auf Händen tragen, mit dir Kinder haben, ein Haus bauen, in Urlaub fahren, Feste feiern, Familie genießen, Blumenbeete anlegen, Sex haben, Alltag verbringen, ich will mit dir alt werden - aber wollen heißt nicht unbedingt können! Maria Neuschmid’s aktuelles Programm mit Jörg Adlassnig, »…Ich will«, das auf witzig-spritzige Art, aber auch mit Tiefgang die Gedanken eines klischeehaften Vorarlberger Ehepaars, Mann und Frau schildert, gilt als der große Kabarettschlager im Herbst 2004. Die gelernte Schauspielerin Maria Neuschmied feierte bereits 2002 in restlos ausverkauften Häusern sensationelle Erfolge mit ihrem ersten Solprogramm »Abgeschminkt« und »Neuschmid II«. Mit Jörg Adlassnig, bekannt aus Grüß Gott in Vorarlberg, sowie Doris & Egon goes Neu Jork, hat Maria Neuschmid einen sehr guten, gelungenen Kabarettpartner gefunden. Ein bunter Kabarettabend, ein absolutes Feuerwerk an Köstlichkeiten aus dem Kabarettfundus der talentierten und beliebten Vorarlberger Schauspielerin Maria Neuschmid mit Jörg Adlassnig. Ein Abend bei dem die Lachmuskeln nicht zu kurz kommen – im Lauteracher Hofsteigsaal. Nummerierte Sitzplätze! Karten sichern!!! Kartenvorverkauf: Gemeindeamt Lauterach, bei Nicole Kraßnig, Tel. 6802-0 ■ Suchbild für unsere älteren Leser – neu: Zur Verfügung gestellt von Frau Hilde Springer Wenn Sie zu diesem Bild etwas wissen, wählen Sie bitte 64548. Elmar Fröweis freut sich über Ihren Anruf. Vorankündigung: Auch für das nächste Jahr wird in verschiedenen Geschäften der neue Kalender »Lauterach in alten Ansichten« erhältlich sein. RATHAUSFENSTER 3-2004 17 Kultur Kulturplattform aktiv »Novembertage« und »Advent in Lauterach« Kulturbegeisterte Frauen, Männer und Jugendliche trafen sich in zwei Kulturstammtischen, um mit dem Kulturamtsleiter der Marktgemeinde Lauterach ein umfangreiches Herbstprogramm zusammenzustellen. Dabei wurde ein Rahmenprogramm entworfen, das in Kleingruppen weiter ausgearbeitet wurde. Bereits im Lauteracher Kulturgeschehen fix etablierte Veranstaltungen wurden miteinbezogen bzw. übernommen. So entstanden die »Novembertage« und »Advent in Lauterach«. Veranstaltungen »Novembertage« 03.11. Heinrich Rossi: Bilderausstellung in der Alten Seifenfabrik 06.11 Rohnerhaus: Führung mit Evelyn Rodewald mit anschließender Lesung von Christoph Aigner im Alten Vereinshaus 07.11. Lyrik im Ried: stimmungsvolle Wanderung mit Dichtung und Musik 12.11. Laternelefest mit den Kindergärten und dem Wirtschaftsverein beim Hofsteigsaal 19.11. Kurt Longhi: Bilderausstellung in der Alten Seifenfabrik 21.11. Kirchenkonzert: Theresien-Messe mit Orchester und dem Kirchenchor Lauterach 25.11. Evelyn Pröll: Ausstellung in der Alten Seifenfabrik 27.11. Ausstellung und Lesung mit Martha Küng und Elmar Fröweis im ehem. Gasthaus »Zum Kreuz« Veranstaltungen »Advent in Lauterach« Adventcafe des Frauenbundes Guta im Hofsteigsaal 28.11. 1. Advent-Sonntag Weihnachtsbasar des Frauenchores Hofsteig im BORG Lauterach 04.12. Cäcilienkonzert der Bürgermusik Lauterach (bestuhlt mit anschließender Bewirtung) 05.12. 2. Advent-Sonntag 08.12. Adventkonzert des Männerchores Lauterach im Kloster St. Josef 12.12. 3. Advent-Sonntag Cäcilienkonzert – Wiederholung (mit Bewirtung) 19.12. 4. Advent-Sonntag »Pfadis Wiehnachtsmärktle« mit Krippenausstellung, Hofsteigsaal Weihnachtskonzert in der Pfarrkirche: Lauteracher Chöre und Bürgermusik, untermalt mit besinnlichen Texten 24.12. Verteilung des Friedenslichtes durch Pfadfinder und Jungfeuerwehr Weihnachtbesinnung für Kinder mit dem Kinderund Jugendchor, Schule Unterfeld Christmette in der Pfarrkirche, musikalische Gestaltung durch den Kirchenchor Genauere Informationen in den »Ausblicken« bzw. unter www.lauterach.at Aufruf: Wer bei »Pfadis Wiehnachtsmärktle« eine Krippe ausstellen möchte, möge sich bitte beim Kulturamtsleiter Christof Döring melden: 05574/6802-17 oder christof.doering@lauterach.at Nächster Kulturstammtisch für alle Kulturinteressierten: Montag, 17. Jänner 2005 im Jugendraum im Hofsteigsaal. ■ 18 RATHAUSFENSTER 3-2004 Kultur Theatergruppe Rampenlicht Fragen Sie doch Gromzyk! – Im Hofsteigsaal • Wie kommt Sabine zum lang ersehnten Kind und wie Felix endlich zu Geld? • Was macht Harro mit einer Horde Elefanten und was Consuela mit den Fischen? • Wer schläft mit Gisela im Garten? • Warum sieht Eduard überall kriminelle Elemente und Frau Lundemann sich mit Erpressern konfrontiert? • Wo ist Möderli’s Klient? Willst du auf all das eine Antwort? – dann: FRAG DOCH GROMZYK!!!!! Aufführungstermine: Premiere Samstag, Freitag, Samstag, Sonntag, Freitag, Samstag, Sonntag, Kunsthaus Rohner LESUNG - 26. Oktober 2004 (Nationalfeiertag) Rose Deroussas: »Glaube, Liebe, Eros« Eine Lesung im Rohnerhaus und im alten Vereinshaus Lauterach anlässlich der Ausstellung »Der Glaube im 20. Jahrhundert« Abfolge der Veranstaltung: 16:45 Uhr Führung im Rohnerhaus mit Frau Evelyn Rodewald durch die Ausstellung »Der Glaube im 20. Jahrhundert« 17:45 Uhr Gemeinsamer Spaziergang zum alten Vereinshaus, ca. 250 m 18:00 Uhr Beginn der Lesung von Frau Rose Deroussas im alten Vereinshaus ca. 18:45 Uhr Rückkehr zum Rohnerhaus, Ausschank eines Getränks, Ausstellungsbesichtigung Eintrittspreis: € 3,00 pro Person Im 1. Band ihrer biografischen Skizzen, der letztes Jahr unter dem Titel »Eine Kindheit im Ländle« zum Bestseller avancierte, zeichnete sie mit feinem Humor und Selbstironie ein Bild des dörflichen Lebens der 40er und 50er Jahre. Einer noch breiter gestreuten Leserschaft – auch im europäischen Ausland – wurde sie bekannt durch ihre heiteren und stimmungsvoll-besinnlichen Erzählungen aus dem Mittelmeerraum. Der Kreis schloss sich, als Rose Deroussas am Schauplatz ihres neuesten Buches, einem Kunstzentrum auf Mallorca, dem engagierten Vorarlberger Kunstmäzen und Gründer der Rohnerhaus-Stiftung, Alwin Rohner, begegnete: Vereint im Bemühen um Kunst und ihre verschiedenen Ausprägungen in Farbe, Gestalt, Ton und Wort entstand bald ein fruchtbarer Gedankenaustausch, der nun in der Lesung seine Früchte tragen wird. Rose Deroussas lebt – wenn sie nicht gerade in ihrer zweiten Heimat, der Provence, weilt – am westlichen Bodensee. Sie liebt jedoch auch Bregenz und Vorarlberg und hat hier mit ihren Kindern schon viele Ferien verbracht. Bei der Lesung werden die Zuhörer auch ihre leider weniger bekannte Lyrik kennen lernen: Ihre Gedichte sind voller Musikalität und von beeindruckender Bildhaftigkeit. ■ 9. Oktober 15. Oktober 16. Oktober 17. Oktober 22. Oktober 23. Oktober 24. Oktober 19:30 Uhr 19:30 Uhr 19:30 Uhr 19:30 Uhr 19:30 Uhr 19:30 Uhr 19:30 Uhr PAUSENBEWIRTUNG BEI ALLEN AUFFÜHRUNGEN! Pause nach dem 3. Bild Vorverkauf: Gemeindeamt Lauterach (Information) Tel. 05574/68020 – E-Mail nicole.krassnig@lauterach.at und an der Abendkassa ab 18:30 Uhr Reservierte Karten bitte bis 19:15 Uhr abholen,da sie sonst bei Bedarf weiterverkauft werden. Eintritt: € 10,00 – im Vorverkauf € 8,00 homepage: http://rampenlicht.at E-Mail: theatergruppe.rampenlicht@gmx.at ■ Gabi Gschliffner, Peter Weingärtner, Rita Moosbrugger bei den Proben RATHAUSFENSTER 3-2004 19 Jubiläen Herzliche Gratulation … … zur Goldenen Hochzeit Gleich vier Jubelpaaren konnten Bürgermeister Elmar Rhomberg und Vizebürgermeister Karl-Heinz Rüdisser im Monat August zur Goldenen Hochzeit gratulieren. Der Tradition gemäß wurde ein Geschenkskorb seitens der Gemeinde und ein 4facher Golddukaten vom Land Vorarlberg überreicht. Fini und Magnus Rauch, Unterfeldstraße 34 Herzliche Gratulation … … zur Goldenen Hochzeit Mathilde und Robert Rauch, Jägerstraße 30 20 RATHAUSFENSTER 3-2004 Jubiläen Herzliche Gratulation … … zur Goldenen Hochzeit Maria und Michael Farkas, Im Steinachh 16 Herzliche Gratulation … … zur Golde


0 Rathausfenster 2004 04
Sam, 22. Oktober 2011 | Kuhn EDV

MARKTGEMEINDE Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger! Am Sonntag, dem 31. Oktober wurden an vier verdiente Bürger unserer Gemeinde, an Elmar Fröweis, Dipl. Ing. Wilfried Germann, Fritz Kohlhaupt und Rudolf Spettel der Ehrenring der Marktgemeinde Lauterach verliehen. Altbürgermeister Elmar Kolb wurde zum Ehrenbürger unserer Gemeinde ernannt. Der Beschluss dazu wurde in der Sitzung der Gemeindevertretung am 14. September gefasst. Es war mir ein persönliches Anliegen, diese Ehrungen in einem Festakt im Hofsteigsaal vorzunehmen. Diesen fünf verdienten Bürgern möchte ich für ihren Einsatz zum Wohle unserer Gemeinde sehr herzlich danken und ihnen zu dieser Auszeichnung gratulieren. In diesem Rathausfenster werden die Geehrten und ihre Leistungen ausführlich vorgestellt. Was haben die vorweihnachtlichen Schlagzeilen der Medien zum Inhalt? Dass auf ein gutes Weihnachtsgeschäft gehofft werden darf, dass der 8. Dezember als Einkaufstag ein Erfolg ist, usw. Vorweihnachtliche Hektik und noch mehr Verkehr auf unseren Straßen sind die Folge. Um das Verkehrsproblem zu entschärfen, können kurzfristig nur kleine Maßnahmen gesetzt werden, wie die Veränderung der Grünphase bei der Ampelanlage an der Achkreuzung. Die Kolonnenbildung auf der Harderstraße hat sich dadurch entscheidend verringert, die Veränderung auf der Bundesstraße L 190 muss parallel dazu natürlich verstärkt beobachtet werden. Wie Sie vielleicht den Medien entnommen haben, nimmt unsere Gemeinde am Projekt »Europan 8« teil. Wie Sie wissen, hat das Projekt »Vision Zentrum Lauterach«, zum Ziel, langfristig wieder einen schönen Ortskern mit einem Marktplatz in unserer Gemeinde zu realisieren. Früher hat es ja einen solchen ausgeprägten Ortskern im Bereich des Alten Marktes gegeben. »Europan 8« soll eine Diskussionsgrundlage dafür liefern. Im Rahmen der Auftaktveranstaltung im November in Laibach/Slowenien präsentierten wir unsere Überlegungen für Lauterach und lernten dabei auch die Probleme der anderen teilnehmenden Kommunen kennen. Wie Erfurt in Deutschland, das in den letzten Jahren 25.000 Bewohner durch Abwanderung verloren hat und durch den Verlust dieser Kaufkraft vor fast unlösbaren finanziellen Problemen steht. Oder Roubaix in Frankreich mit riesigen, konterminierten und teilweise vergifteten Böden aus der Zeit der Schwerindustrie zu Beginn des letzten Jahrhunderts, wobei keiner weiß, wie dieses Problem zu lösen ist. Oder die historische Stadt Caceres in Spanien mit dem Rang »UNESCO-Kulturerbe« zu sein, wo sich rund 10.000 nordafrikanische Einwanderer am Stadteingang angesiedelt haben, mit all ihren Wohnungs- und Sicherheitsproblemen. In Anbetracht dieser Probleme sollten wir eigentlich bescheiden und besinnlich sein, wie es der vorweihnachtlichen Adventszeit gebühren würde. Wenn wir über den Rand unseres reichlich gefüllten Tellers hinaus schauen, müssen wir feststellen, dass es uns eigentlich recht gut geht. Dafür sollten wir auch ein wenig dankbar sein. Liebe Lauteracherinnen und Lauteracher, ich darf Ihnen in diesem Sinne als Ihr Bürgermeister frohe, besinnliche und vor allem zufriedene Weihnachten im Kreise Ihrer Familie, Ihrer Freunde und unserer Dorfgemeinschaft wünschen. Ihr Bürgermeister Elmar Rhomberg Aus der Gemeinde Inhalt Gemeinde 2 Bericht aus der Gemeindevertretung 9 Richtlinien Ehrenbürger, Ehrenring 10 Ehrenbürger Elmar Rhomberg 11 Ehrenringträger 15 Gemeindeabgaben + Tarife 2005 16 Abfall-Trenntest 18 Neues im Rathaus 20 Heizkostenzuschuss 2004/2005 20 Feuerbrand-Bilanz 2004 26 Seniorenheim 30 Jugendgesetz Auszug aus der Niederschrift No. 28 über die am Dienstag, dem 14. September 2004, um 19.30 Uhr, im Rathaus der Markgemeinde Lauterach stattgefundene öffentliche Sitzung der Gemeindevertretung von Lauterach. Mitteilungen: Veränderungen im Gewerberegister: Bgm. Rhomberg gibt nachstehende Gewerberegister-Änderungen bekannt: Eintragung ins Gewerberegister: Andrea Fridrich und Sylvia Hedwig Schweiger, Alte Landstraße 3: Hilfestellung zur Erreichung einer körperlichen bzw. energetischen Ausgewogenheit Reinhard Kalb, Unterer Schützenweg 20: Handelsgewerbe und Handelsagenten Geschäftsführerbestellung: Hermann Pfanner GmbH & Co KG: Geschäftsführer Elmar Hermann Schneider Änderung des Firmenwortlautes: Sonepar Österreich GmbH, früher: i-center Elektrogroßhandel GmbH, Lindenweg 15 Standortverlegungen: Radmila Miladinovic, Denkmal-, Fassaden- und Gebäudereinigung (Handwerk), Lerchenweg 10, früher Wolfurt, Achstraße 43 Daniel Silva Segovac, Maler und Anstreicher (Handwerk), Weißenbildstraße 15, früher Bregenz, Brandgasse 15/10 Silvano Josef Höll, Friseur und Perückenmacher, Karl-Höll-Straße 16, früher Lauterach, Bundesstraße 44 Neue Lehrpersonen in Lauterach: Mit Wirkung vom 01.09.2004 hat die Bezirkshauptmannschaft Bregenz nachstehende Lehrerinnen zur Dienstleistung zugewiesen: Frau Ingrid Zach: Klassenlehrerin der ASO Lauterach-Unterfeld Frau Frieda Mäser: Stütz- und Begleitlehrerin der ASO Lauterach-Unterfeld Änderung der Volksschulsprengelverordnung: Mit Verordnung LGBl.Nr. 40/2004 hat die Vorarlberger Landesregierung dem Antrag um Änderung der Volksschulsprengelverordnung in der MG Lauterach vom 05.05.2000 vollinhaltlich entsprochen. Die Schuldirektoren wurden darüber bereits informiert. Schülerbetreuung in der Hauptschule Lauterach: Auf mehrfachem Wunsch soll in Lauterach für SchülerInnen der Hauptschule nach Fertigstellung der Umbauarbeiten beim Hauptschulgebäude (geplant im Dezember 2004) eine Schülerbetreuung eingeführt werden. Das Angebot umfasst jeweils von Montag bis Donnerstag eine Mittagsbetreuung mit Mittagessen (12.30 – 13.30 Uhr) sowie eine anschließende Nachmittagsbetreuung (13.30 – 16.30 Uhr). Die Betreuung erfolgt durch Lehrpersonen der Hauptschule Lauterach. Die Kosten für die Eltern belaufen sich wie folgt: Mittagsbetreuung: € 0,75 pro Tag/SchülerIn Mittagessen: € 4,40 pro Tag/SchülerIn (kostendeckend) Nachmittagsbetreuung: findet nicht statt. Aktuelles 15 17 20 22 22 23 23 24 28 28 29 31 32 34 34 Unterstützung im Kosovo Deutsch für türkische Frauen Altpapier-Sammlung 2005 Pflege unserer Riedgräben Kunsthaus Rohner Novembertage – Lyrik im Ried Europa im Dialog Historisches 85. Geburtstag Wilfried Hefel Suchbild Das Gespräch Jubiläumsgabe Jubiläen November in Lauterach Mediathek – neu Schulen 35 BORG 36 Schule Unterfeld Ve r e i n e 21 27 38 40 40 42 43 45 45 46 Fortbildung Krankenpflegeverein Seniorentanzen Feuerwehr Jahrgang 1942 Männerchor Bürgermusik Kneippverein FC Turnerschaft Wirtschaft 2 RATHAUSFENSTER 4-2004 Aus der Gemeinde Vor Beginn soll die Bedarfserhebung mittels Fragebogen durchgeführt sein. Die Schülerbetreuung wird nur stattfinden, wenn sich mehr als 10 Interessenten melden. Geschwindigkeitsmessungen durch die Stadtpolizei Bregenz: Bgm. Rhomberg teilt mit, dass die Presse über die bevorstehenden Geschwindigkeitsmessungen auf Gemeindestraßen durch die Stadtpolizei Bregenz informiert worden ist. Insgesamt sind 10 neuralgische Straßenpunkte vorgesehen, auf welchen in nächster Zeit mittels eines volldigitalen mobilen Radargerätes Geschwindigkeitsmessungen durchgeführt werden. Ort und Zeit der Messungen werden mit dem örtlichen Gendarmerieposten abgestimmt. Verbauung Sägerweg: Derzeit ist durch die Errichtung einer Wohnanlage durch die Baufirma Hefel der Sägerweg nicht begehbar bzw. wurde dieser Weg an die westliche Baugrundgrenze verlegt. Nach Fertigstellung der Wohnanlage ist die Benützung des Sägerweges wieder möglich. Bericht über die letzten Gemeindevorstandssitzungen: Verlegung des Lauterach-Baches und Reaktivierung des Bleichegrabens: Der Grundablöseplan wurde vom Planungsbüro DI Moser, Hard, zwischenzeitlich fertiggestellt. Die Planunterlage wurde am 26.08.2004 dem Projektleiter des Landeswasserbauamtes Ing. Manser zur abschließenden Stellungnahme übergeben. Jahrgängertreffen: Im »Ausblicke« September 2004 sind erstmals Jahrgängertreffen bekannt gemacht worden. Um den Datenschutzbestimmungen gerecht zu werden (es dürfen keine Jahrgängerlisten mehr ausgefolgt werden), sind die von den Jahrgängern fix fertig einkuvertierten und frankierten Einladungen oder Rundschreiben im Gemeindeamt abzugeben. Im Gemeindeamt werden die Adressetiketten ausgedruckt, auf die Kuverts aufgeklebt und zur Post gebracht. Hiefür wird ein Entgelt von € 0,20 pro Adresse eingehoben. Die Einschaltung in den Ausblicken ist kostenlos möglich. Verbesserung der Verkehrssicherheit für Radfahrer bei den ÖBB-Unterführungen Unterfeldstraße, Bahnhofstraße und Wasserweg: RATHAUSFENSTER 4-2004 3 Aus der Gemeinde Das Kuratorium für Verkehrssicherheit hat die 3 erwähnten Unterführungen verkehrstechnisch untersucht und Vorschläge für eine Verbesserung der Sicherheit von Radfahrern unterbreitet. Diese teilweise baulichen Maßnahmen wurden bereits umgesetzt. Feuerwehr Lauterach – Fahrzeuganschaffung in den Jahren 2005/2006: Bereits nach Fertigstellung des Feuerwehrhauses im Jahr 2002 wurde über die Erneuerung des Fahrzeugparks der Ortsfeuerwehr Lauterach gesprochen. Damals hat Feuerwehrkommandant Alfred Stoppel einen zeitlichen Umsetzungsplan vorgelegt, wie die alten Feuerwehrautos durch Neufahrzeuge ersetzt werden sollen. Im Juni d.J. konnte im Rahmen eines Festaktes der Feuerwehr das neue Löschfahrzeug LFB-A offiziell übergeben werden. Schon damals war die Rede vom Ersatz des alten Tanklöschfahrzeuges (TLF 2000), Bj. 1965. Lt. Feuerwehrkommandant Stoppel fehlt dem knapp 40 Jahre alten Fahrzeug die Ausstattung, wie sie heute für die moderne Brandbekämpfung unbedingt notwendig ist. Es sollte daher bis 2006 ersetzt werden. Mit Anschaffungskosten von rd. € 265.000,– inkl. Ust. ist zu rechnen. Weiters ist lt. Feuerwehrkommandant der Ankauf eines Versorgungsfahrzeuges erforderlich. Bei Einsätzen tritt immer wieder das Problem des Mannschaftstransportes und des Transportes zusätzlicher Gerätschaften zum Einsatzort auf. Geeignet ist hiezu ein Fahrzeug mit Mannschaftskabine für 6 Personen und einer Ladefläche mit Plane. Das Fahrzeug würde rd. € 40.000,– inkl. Ust. kosten. Die Finanzierung dieser Anschaffungen in Höhe von zusammen rd. € 305.000,– inkl. Ust. soll auf die Jahre 2005 und 2006 aufgeteilt werden. Die Ausschreibung erfolgt über den Landesfeuerwehrverband im Einvernehmen mit der Ortsfeuerwehr Lauterach. Nach eingehender Beratung befürworten die Mitglieder der Gemeindevertretung die dargelegte Nachrüstung des Feuerwehrfuhrparks. Die Ausschreibung für die Fahrzeuge kann vorbereitet und durchgeführt werden. Änderung des Flächewidmungsplanes gem § 23 Vbg.RPG: Die Gemeindevertretung schließt sich der Empfehlung des Planunsausschusses vom 20.07.2004 an und beschließt, für die Errichtung der Maschinenhalle eine Teilfläche, wie aus dem beigefügten Flächenwidmungsplan-Ausschnitt (Beilage 3) ersichtlich, von FF in FS-Handelsstall umzuwidmen. Kanalisierung im Ortszentrum / 3. Bauabschnitt – Auftragsvergabe: Die Kanalsanierung im Ortszentrum/3. Bauabschnitt wird nach Durchführung einer öffentlichen Ausschreibung an die Fa. Strabag vergeben. Allfälliges: Regionalplanungsgemeinschaft Bodensee: Auf Anfrage führt Bgm. Rhomberg aus, dass die Regio grundsätzlich eine gute Einrichtung ist, so, wie sie aber derzeit gelebt wird, wenig Nutzen zeigt. Es wird mehr Aktivität erwartet. Bei nächster Gelegenheit soll dies dem Vorsitzenden der REGIO Bodensee mitgeteilt werden. Verbrennen von Abfällen: In letzter Zeit wurden vermehrt Gartenabfälle verbrannt. Da dies grundsätzlich verboten ist, sind derartige Vorfälle beim Gemeindeamt zu melden. Die Gemeindeverwaltung wird dann weitere Schritte unternehmen. Wohnanlage Lerchenauerstraße / Kirchstraße: Im Umfeld der Wohnanlage Lerchenauerstraße/Kirchstraße kommt es immer wieder zu Parkproblemen. Die bestehende Tiefgarage der Wohnanlage wird von den Bewohnern offensichtlich kaum genutzt. Die Parkplatzsituation wir vom Tiefbauamt geprüft. ■ Beschlussthemen: 2. Nachtragsvoranschlag 2004 Die Finanzierung für den Umbau bzw. die Sanierung des BORG Lauterach erfolgte bislang durch die Marktgemeinde Lauterach mit gleichzeitiger Refundierung des Bundes (Landesschulrat). Der Landesschulrat hat der Marktgemeinde Lauterach mitgeteilt, dass die Restabrechnung von € 350.000,– zeitversetzt in 5 gleichen Jahresraten rückerstattet wird (Vertrag Republik Österreich / Marktgemeinde Lauterach vom 07.08.2003). Die verbleibende Abrechnungssumme von € 350.000,– wird im Darlehenswege finanziert. Die Darlehensrückzahlung erfolgt für die Markgemeinde Lauterach aufkommensneutral in der Höhe der vom Bund geleisteten Jahresraten. 4 h die kann ic r Wo lle de rotoko nachlesen? P en Sitzung erach.at ut www.la RATHAUSFENSTER 4-2004 Aus der Gemeinde Auszug aus der Niederschrift No. 29 über die am Dienstag, dem 16. November 2004, um 19.30 Uhr, im Rathaus der Marktgemeinde Lauterach stattgefundene öffentliche Sitzung der Gemeindevertretung von Lauterach. Hugo u. Franz Höfle GmbH., Harderstraße 19a: Erdarbeiten unter Ausschluss jeder einem der konzessionierten Baugewerbe vorbehaltenen Tätigkeiten Errichtung einer weiteren Betriebsstätte: Rechberger Gesellschaft m.b.H. & Co KG, Scheibenstraße 23: Handelsgewerbe Erweiterung des Berechtigungsumfanges: Hugo u. Franz Höfle GmbH., Harderstraße 19: Gewerbemäßige Beförderung von Gütern mit 27 (früher 25) Kraftfahrzeugen im grenzüberschreitenden Verkehr Konzessionsänderung sowie Geschäftsführerbestellung: R. Braun internat. Spedition Gesellschaft m.b.H., GF. Gerhard Braun, Schützenstraße 12: Beförderung von Gütern mit 18 KFZ, früher Beförderung von Gütern mit 15 LKW Änderung des Firmenwortlautes: Kaufmann Bausysteme GmbH., früher K’ANN-projekt Bauprojektmanagement GmbH., Lindenweg 15 Gregor Friedl, Dienstleistungen in der automatischen Datenverarbeitung u. Informationstechnik, Unterfeldstraße 3, Lauterach, früher Quellenstraße 16, Bregenz Mitteilungen: Veränderungen im Gewerberegister: Bürgermeister Elmar Rhomberg gibt nachstehende Gewerberegister-Änderungen bekannt: Eintragung ins Gewerberegister: Hugo u. Franz Höfle GmbH. Harderstraße 19a: Erdbau (Handelsgewerbe) Hugo u. Franz Höfle GmbH. Harderstraße 19a: Handelsgewerbe Martin Kurt Holzer, Bahnhofstraße 54: Heizungstechnik (Handwerk) verbunden mit Lüftungstechnik NEW MEDIA Handels GmbH., Flötzerweg 9: Handelsgewerbe u. Handelsagenten Doris Sabine Krepelka, Achsiedlung 13: Kosmetik (Schönheitspflege) eingeschränkt auf die Anwendung von Wickel, ausgenommen zu medizinischen Zwecken Melanie Aimet, Mäderstraße 9: Handelsgewerbe Ahmet Sönmez, Bundesstraße 97: Tankstelle K’ANN-projekt Bauprojektmanagement GmbH., Lindenweg 15: Zimmermeister Carmen Elisabeth Emberger, Raiffeisenstraße 11: Handelsgewerbe Ciani KEG, Herrengutgasse 19: Handelsagenten Gerd Thomas Dittrich, Flurweg 1: Handelsgewerbe u. Handelsagenten Gewerbescheinausfertigung: Dobrivoje Dragomirovic, Harderstraße 47: Gewerbemäßige Beförderung von Gütern mit zwei Kraftfahrzeugen im grenzüberschreitenden Verkehr Gewerbelöschungen: Manfred Othmar Giesinger, Kaltenbrunnenstraße 1: Agentur JABECO Stahl- u. Maschinenbau GmbH., Am Sportplatz 4: Industriemäßige Erzeugung von Dampfkesseln u. Maschinen Siegfried Karg, Steinfeldgasse 6: Bauträgergewerbe LABOSTRIA Handels GmbH.: Handelsgewerbe u. Handelsagenten Ingrid Maria Hofer, Lerchenauerstraße 11: Handelsgewerbe Wolfgang Alfred Scharf, Wälderstraße 6: Hausbesorgertätigkeiten R. Braun internat. Spedition Gesellschaft m.b.H., Schützenstraße 12: Konzession zur Beförderung von Gütern mit drei Kraftfahrzeugen im Fernverkehr Gemeindevertretungs- und Bürgermeisterwahl 2005: Mit Verordnung LGBl. Nr. 56/2004 vom 21.10.2004 hat die Landesregierung die Wahlen in die Gemeindevertretung und des Bürgermeisters für alle Gemeinden des Landes auf Sonntag, den 10.04.2005, ausgeschrieben. Als Tag der Stichwahl für den Bürgermeister wird Sonntag, der 24.04.2005, festgelegt. Als Stichtag wird Montag, der 24.01.2005, bestimmt. In den nächsten 14 Tagen werden alle EU-Bürger in Lauterach (ca. 180 Personen) angeschrieben und informiert, dass sie einen Antrag um Wahlbeteiligung stellen können. Industriestraße – Halte- und Parkverbot: Der Gemeindevorstand hat ein Parkverbot auf der Industriestraße im Bereich des Möbellagers der Fa. Lutz (Gst. 975/2 südlicher Bereich) auf beiden Straßenseiten durch Verordnung beschlossen. Diese Maßnahme erfolgt in Absprache mit der Geschäftsführung der Möbelfirma Lutz. Betriebsansiedelung Firma Technoplus: Nach monatelanger Suche übersiedelt die Fa. Technoplus in das Betriebsgebiet Scheibenstraße. Die Fa. Braun ver- RATHAUSFENSTER 4-2004 5 Aus der Gemeinde Poolparty Silvester – Straßensperren: Thomas Ölz und Wolfgang Krenkel jun. beabsichtigen am 31.12.2004 eine Poolparty mit Feuerwerk gegen Mitternacht zu veranstalten. Wohnbauselbsthilfe – Verbauung Karl-Höll-Areal: Anlässlich der Vorstellung des neuen Geschäftsführers der Wohnbauselbsthilfe Vbg. Gemeinnützige reg. Gen.mbH., Herrn Dipl. Betr. Wirt Erich Mayer, wurde auch die mietet die Halle M aus dem Areal des ehemaligen Bauhofes Rhomberg. Der Umzug soll im Oktober d.J. beginnen und Ende Jänner 2005 abgeschlossen sein. Die Fa. Technoplus wird die gesamte Produktion in die Halle M verlegen (Zusammenführung der Produktionsstätten Lerchenauerstraße – ehem. Ölz Walter und von Höchst). Die Verwaltung bleibt in der Lerchenauerstraße. Eine Mitarbeiteraufstockung ist vorgesehen. Auszahlung der Familienförderung 2004: Die finanzielle Unterstützung geht an Familien mit einem oder mehreren Kindern, die ihren Hauptwohnsitz in Lauterach haben und gleichzeitig Wohnbeihilfe beziehen. Die Familienförderung gilt für Kinder bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres bzw. bei Vorlage eines Studiennachweises für Kinder bis zur Vollendung des 26. Lebensjahres und beträgt € 32,– pro Kind und Jahr. Fa. Tecno-Plast Kunststoffwerk GesmbH., Höchst – Grundstückssuche: Die Fa. Tecno-Plast Kunststoffwerk GesmbH., Höchst, hat Interesse ihren Standort nach Lauterach zu verlegen. Gesucht wird ein ca. 6000 m2 großes Bau-Grundstück, die Einräumung eines Baurechtes oder die Nutzung eines vorhandenen geeigneten Gebäudes. Bahnunterführung Lerchenauerstraße – Verkehrsunfall: Vor kurzem ist ein Radfahrer ohne Fremdverschulden in der Bahnunterführung Lerchenauerstraße gestürzt und an den Unfallfolgen verstorben. Das Kuratorium für Verkehrssicherheit wurde beauftragt, die gefährliche Straßenstelle zu untersuchen und Verbesserungsvorschläge auszuarbeiten. Beschriftung der Gemeindespielplätze - Auftragsvergabe: Bmst. Marc Anders hat einen Entwurf ausgearbeitet, wie die Spielplatztafeln gestaltet werden können. Die Tafeln werden auf den öffentlichen Spielplätzen aufgestellt. Auf den Tafeln sind das Gemeinde-Logo sowie Gebots- und Verbotshinweise aufgebracht. Verbauung des Karl-Höll-Areals besprochen. In zwei Etappen werden zwischen 80 und 110 Wohnungen errichtet. Die erste Bauetappe wird nach Durchführung eines geladenen Architektenwettbewerbes im Sommer 2005 begonnen und umfasst ca. 60 Wohnungen. Das bestehende Kopfgebäude soll nach Wunsch der Gemeinde erhalten und zu Wohnungen umgestaltet werden. Bezugsfertig werden die Wohnungen Ende 2006/Anfang 2007 sein. Die Gemeinde kann den Bedarf an Zwei-, Drei- und Vierzimmerwohnungen sowie gegliedert nach Miet- und Mietkaufwohnungen bekanntgeben. Bedarfserhebung Schülerbetreuung in der Hauptschule: Die Bedarfserhebung für die Schülerbetreuung in der Hauptschule hat ergeben, dass sich 9 Schüler für die Mittagsbetreuung und nur 2 Schüler für die Nachmittagsbetreuung interessieren. Die vorgegebene Mindestanzahl an Interessenten (10 Schüler) wurde nicht erreicht. Feuerbrand – Kostenaufstellung und Vergleiche mit Nachbargemeinden: Nach der massiven Ausbreitung des Feuerbrandes in Lauterach hat der Gemeindevorstand in der Sitzung vom 6 RATHAUSFENSTER 4-2004 Aus der Gemeinde 08.06.2004 das bisherige Budget zur Bekämpfung der Baumkrankheit angehoben und einen Kostenrahmen in der Höhe von € 7.000,– vorgesehen. Dieser Kostenrahmen wurde mittlerweile erheblich überschritten. Die Abrechnung liegt derzeit bei € 15.000,–. »EUROPAN« ist die größte Städtebauwettbewerbsinitiative in Europa, mit Sitz in Paris und wird von 19 europäischen Nationen getragen. Ziel von EUROPAN ist es, den Lebensraum der europäischen Kommunen durch innovative Konzepte nachhaltig zu verbessern und dabei die Entwicklung von Städtebau voranzutreiben. Bei den bisher 7 durchgeführten Wettbewerben wurden europaweit insgesamt 12.000 Projekte eingereicht. Das Wettbewerbsthema für EUROPAN 08 lautet »europäische urbanität – Querschnitt europäischer Standortproblematiken«. In der Marktgemeinde Lauterach wird das Thema »Vision Ortszentrum« derzeit eingehend diskutiert. Mit dem Wettbewerb »EUROPAN 8« könnte eine mögliche Entwicklung unseres Ortskerns von zahlreichen Experten aus ganz Europa betrachtet werden. Bei der Gemeindeklausur in Viktorsberg wurde die Teilnahme der Marktgemeinde Lauterach bei EUROPAN 8 einhellig begrüßt. Auch der Planungsausschuss hat in der Sitzung am 21.10.2004 eine positive Stellungnahme abgegeben. EUROPAN Österreich würde ein Mitwirken von Lauterach ausdrücklich begrüßen, nachdem noch nie eine Vorarlberger Kommune an diesem Wettbewerb teilgenommen hat. Bei einer Vorpräsentation in Paris ist der »Standort Lauterach« auf eine ausgezeichnete Resonanz gestoßen, da die angedachten Parameter der Wettbewerbsaufgabenstellung exakt entsprechen. Fix dabei aus Österreich sind die Gemeinden Amstetten und Waidhofen/Ybbs (siehe Beilage »EUROPAN«). Gebühren und Abgaben für das Haushaltsjahr 2005: Im Zuge der Budgeterstellung wurden die Tarife für das Jahr 2005 neu kalkuliert. Im wesentlichen werden nur moderate Erhöhungen (Indexanpassungen) ins Auge gefasst. Die Erhöhungen bei den Kanalbenützungsgebühren werden teilweise durch eine Senkung bei den Wasserbezugsgebühren abgefangen. Der Finanzausschuss hat in der Sitzung vom 11.11.2004 die Erhöhungen einhellig empfohlen. Funkenzunft Lauterach – neuer Funkenplatz ab 2006 auf einer Teilfläche des Gemeindegrundstückes »ehem. Schrottplatz Kaspar Peter«: Aus sicherheitstechnischen Überlegungen (zu geringer Sicherheitsabstand) wird der bestehende Funkenplatz zum ehemaligen Schrottplatz Kaspar Peter verlegt Mit der Funkenzunft wird eine entsprechende Vereinbarung geschlossen. Beschlussthemen: Vision Ortszentrum Lauterach – Teilnahme am europäischen Städtebauwettbewerb »EUROPAN 8«: Abschluss Vereinbarung und Dienstbarkeitsvertrag mit der Fa. Hefel Wohnbau AG, Lauterach, betreffend des öffentlichen Weges »Sägerweg« im Zuge der Errichtung einer Wohnanlage: Aufgrund des Bauprojektes der Firma Hefel Wohnbau GmbH, Lauterach ist eine geringfügige Verlegung des Sägerweges notwendig. Nach Beendigung der Bauarbeiten soll durch die Wohnanlage in versetzter Weise der Sägerweg in Form einer Dienstbarkeit (Geh- und Fahrrecht) »wiederhergestellt« werden. Als Ersatz für die Grundfläche »Sägerweg« überlässt die Firma Hefel der Marktgemeinde Lauterach entlang der nördlichen und östlichen Grenze des Gst. 267/3 einen 2,00 m breiten Gehstreifen zur Errichtung eines Geh- und Radweges. Hierüber ist mit der Fa. Hefel Wohnbau AG., Lauterach, eine Vereinbarung und Dienstbarkeitsvertrag abzuschließen. RATHAUSFENSTER 4-2004 7 Aus der Gemeinde Abschluss eines Tauschvertrages mit der Firma Schertler & Alge, Lauterach, über den Verlauf des Sägerweges im Bereich Hofsteigstraße/Firmenareal Schertler & Alge: Im Zuge der Verbauung Hefel/Sägerweg wurde die Wegverbindung »Sägerweg« im Betriebsareal Schertler & Alge neu vermessen. Dabei stellte sich heraus, dass die Wegflächen zum Teil durch bestehende Gebäude verlaufen bzw. die Katastergrenzen mit dem tatsächlichen Wegverlauf nicht übereinstimmen. Mit der Geschäftsführung der Firma Schertler & Alge konnte eine Flächenbereinigung erzielt werden. Änderung des Flächenwidmungsplanes gemäß § 23 Vbg. RPG: Der Planungsausschuss der Marktgemeinde Lauterach hat in seiner Sitzung vom 21.10.2004 die beantragte Widmungsänderung einer Teilfläche aus seinem Gst 790 (Bereich Wälderstraße) von derzeit Freifläche Freihaltegebiet in Baufläche Mischgebiet befürwortet und wurde von der Gemeindevertretung beschlossen. Verordnung über eine Bausperre im Betriebsgebiet-Süd (Scheibenstraße) – gem. § 25 Vbg. Raumplanungsgesetz: Die Betriebsflächen im Betriebsgebiet-Süd sind laut Flächenwidmungsplan als »Betriebsgebiet der Kategorie I« gewidmet. Dies bedeutet, dass derzeit u.a. auch Wohnungen errichtet werden können. Damit erhalten die Wohnungseigentümer bzw. die jeweiligen Mieter bei künftigen Verfahrensabwicklungen Parteistellung. Die weitere Entwicklung des Betriebsgebietes ist damit beeinträchtigt. Die Marktgemeinde Lauterach sollte diese Flächen vorrangig für Produktionsbetriebe sichern. Der Planungsausschuss hat in der Sitzung vom 21.10.2004 den Beschluss für den Erlass einer Verordnung einhellig befürwortet, die Gemeindevertretung hat den Erlass beschlossen. Änderung des Leitbildes – Antrag der Offenen Lauteracher Liste/OLL: Die Gemeindevertretung hat am 26.05.1998 das »Leitbild der Marktgemeinde Lauterach« mehrheitlich beschlossen. Die OLL möchte – nicht zuletzt aufgrund der Diskussion »Denkmodell einer Entlastungsstraße« – den Punkt 2 »Entwicklungsziele für den Verkehr« abgeändert mit folgendem Wortlaut neu beschließen lassen: »Fernhalten des Durchzugsverkehrs aus den Wohngebieten durch eine maximale Lenkung des Verkehrs auf die bestehenden Hauptverkehrswege«. Die Gemeindevertretung beschließt, den Tagesordnungspunkt 7 zurückzustellen mit der Ergänzung, dass das Schriftstück sowohl im Planungs- als auch im Infrastrukturausschuss diskutiert wird und eine allfällige Empfehlung dieser Ausschüsse bei der nächsten Gemeindevertretungssitzung behandelt werden soll. Allfälliges: Martinsfest im Hofsteigsaal: Nach Aussagen von Eltern sind beim Martinsfest beim Hofsteigsaal, welches vom Wirtschaftsverein bewirtet wird, zu wenig Sitzgelegenheiten vorhanden gewesen. Bei Schlechtwetter wird im Hofsteigsaal bestuhlt. Bei Schönwetter ist die Veranstaltung im Freien, ohne dass Tische und Bänke aufgestellt werden. Das Martinsfest ist nicht als Veranstaltung für die Erwachsenen gedacht, sondern ist ein Laternenfest der Kindergartenkinder mit entsprechend kurzer Dauer. Eine Verpflichtung der Eltern, mit ihren Kindern zum Hofsteigsaal gehen zu müssen, besteht nicht. Unterführung Lerchenauerstraße: Wie kann verhindert werden, dass höhere Fahrzeuge in die niedrige Unterführung Lerchenauerstraße einfahren und Beschädigungen verursachen? Bgm. Rhomberg antwortet auf Anfrage, dass die Situation in letzter Zeit besser geworden ist, viele machen sich aber einen Spaß, die über der Fahrbahn angebrachte Höhenbegrenzung zu manipulieren. Das Kuratorium für Verkehrssicherheit ist bereits beauftragt worden, einen Lösungsvoranschlag auszuarbeiten. Verkehrsrückstau Harderstraße: Bgm. Rhomberg berichtet, dass die Lichtphase bei der Verkehrsamplel »Achkreuzung« vom Landesstraßenbauamt geändert wurde. Der Verkehrsrückstau auf der Harderstraße konnte somit wesentlich reduziert werden. Jetzt staut sich der Verkehr leider auf der Achstraße. Die Situation wird laufend beobachtet. ■ 8 RATHAUSFENSTER 4-2004 Aus der Gemeinde Beschluss der Gemeindevertretung vom 17.11.2003 »Richtlinien für Ehrungen verdienter Bürger aus Lauterach (Ehrenbürgerschaft, Ehrenring)«: Der Gemeindevorstand hat in der Sitzung vom 20.10.2003 in Anwesenheit eines Vertreters der Offenen Lauteracher Liste (GV. Dieter Macek) über die Festlegung von Richtlinien für Ehrungen an verdiente Bürger aus Lauterach beraten. Folgender Sachverhalt wurde im Protokoll festgehalten: Bürgermeister Elmar Rhomberg hat nach Rücksprache mit dem Vorarlberger Gemeindeverband und den umliegenden Nachbargemeinden einen Vorschlag für mögliche Kriterien für Ehrungen verdienter Persönlichkeiten in der Gemeinde ausgearbeitet. Nach eingehender Diskussion einigt sich der Gemeindevorstand auf folgende Richtlinien: Festakt – Ehrungen im Hofsteigsaal Ernennung zum Ehrenbürger – Verleihung von Ehrenringen Die Gemeindevertretung hat in der Sitzung vom 14. Sept. 2004 einstimmig beschlossen, Altbürgermeister Elmar Kolb zum Ehrenbürger der Marktgemeinde Lauterach zu ernennen und Ehrenringe der Marktgemeinde Lauterach an Altvizebürgermeister Dipl. Ingenieur Wilfried Germann, an Altgemeinderat Fritz Kohlhaupt, an Gemeindehistoriker Elmar Fröweis und an den Ehrenkommandant der Feuerwehr Lauterach Rudolf Spettel zu verleihen. Die Übergabe der Ehrenurkunden und der Ehrenringe fand während eines feierlichen Festaktes im vollbesetzten Hofsteigsaal statt . Moderator Christof Döring konnte hochrangige Gäste begrüßen: Landesstatthalter Dr. Hans Peter Bischof, Landtagspräsident Gebhard Halder, der ehemalige Landtagsvizepräsident Fritz Ammann, Bezirkshauptmann Dr. Paul Gorbach, Arbeiterkammerpräsident Josef Fink, amtierende Bürgermeister der umliegenden Gemeinden, angeführt von Bürgermeister und Vizepräsident des Vorarlberger Gemeindeverbandes Erwin Mohr, die Ehrenbürger der umliegenden Gemeinden, darunter Altbürgermeister Gerhard Köhlmeier. Weiters begrüßte der Moderator den amtierenden Bürgermeister von Lauterach, Elmar Rhomberg, stellvertretend für Lauterachs Gemeindemandatare Gemeinderätin Doris Rohner, den FeuerwehrAbschnittskommandanten Ulli Vonach, sowie die Verantwortlichen für die Sicherheit in Lauterach, Postenkommandant Günter Pfanner und Feuerwehrkommandant Alfred Stoppel. Bürgermeister Elmar Rhomberg und Vizebürgermeister Mag. Karlheinz Rüdisser würdigten jeweils in ihren Laudatien die Geehrten für ihre herausragenden Leistungen, welche sie für die Marktgemeinde Lauterach erbracht haben. Anschließend wurde ihnen die Urkunde und der Ehrenring der Marktgemeinde Lauterach überreicht. Den Gattinnen wurde zum Dank, dass sie ihren Mann oft entbehren mussten, ein Blumenstrauß überreicht. Landesstatthalter Dr. Hans Peter Bischof überbrachte Grußworte der Landesregierung und dankte den Geehrten für ihre Dienste um das Wohl der Marktgemeinde Lauterach. Ein Bläserquartett der Bürgermusik Lauterach unter der Leitung von Thomas Jäger umrahmte musikalisch den Festakt. Anschließend genossen die Gäste bei Smalltalk ein reichhaltiges Buffet. ■ Ehrenbürgerschaft: 20 Jahre Bürgermeister Landeshauptmann/Bundespräsident/Bundeskanzler Sonstige Honorationen der Gemeinde (z.B. Hohe Preisträger, usw.) Ehrenringträger: 20 Jahre Vizebürgermeister oder Mitglied des Gemeindevorstandes 10 Jahre Bürgermeister 30 Jahre besondere Verdienste im Ehrenamt für die Gemeinde (nicht auf Vereinsebene, sondern »Verdienste, die das Ansehen der Gemeinde bedeutend gefördert haben«, z.B. Feuerwehrkommandant, Gemeindehistoriker, usw.) Die Verleihung der Ehrenbürgerschaft und des Ehrenringes ist jeweils auf Vorschlag des Gemeindevorstandes (Ehrungsausschuss) und durch die Gemeindevertretung zu beschließen. Eine Verleihung der Ehrenbürgerschaft bzw. eines Ehrenringes ist erst nach dem Ausscheiden aus der Funktion und im Einvernehmen mit dem zu Ehrenden möglich. Lauterach, 12.11.2003 ■ RATHAUSFENSTER 4-2004 9 Aus der Gemeinde Ehrenbürger Elmar Kolb in der Gemeinde bereicherten und die Lebensqualität verbesserten. Elmar Kolb war ein leidenschaftlicher Verfechter der Sanierung der alten Bausubstanz in der Gemeinde (Sternen, Kreuz, Alte Seifenfabrik, Wohnhaus Lerchenauerstraße 18) um die Geschichte und Tradition lebendig zu halten. Die Markterhebung im Jahre 1985 und die Herausgabe des 2. Heimatbuches waren besondere Höhepunkte. Ein besonderes Ziel war für Elmar Kolb wichtige familiengerechte Einrichtungen zu schaffen wie die Förderung von Tagesmüttern, die Einrichtung von Kleinkinder- und Spielgruppen, ein flächendeckendes Angebot an flexiblen Regelkindergärten, Familienhelferinnen oder das MutterKind-Zentrum in der Seifenfabrik. Auch die Seniorenbetreuung war ein Eckpfeiler seiner politischen Arbeit. Die Organisation von Seniorenveranstaltungen, die Seniorenwohnungen im Kirchfeld und im alten Sternen, die Aktivierung der Hauskrankenpflege im Jahre 1978 gemeinsam mit dem Krankenpflegeverein oder die Installierung des Mobilen Hilfsdienstes, vor allem aber auch das Zusammenführen des Pensionistenverbandes und Seniorenbundes zu gemeinsamen Veranstaltungen der Gemeinde nimmt man heute als selbstverständlich. Von großer Bedeutung waren auch seine Bemühungen zur Stärkung des Wirtschaftsstandortes Lauterach. Lauteracher Unternehmen konnten sich durch eine weitsichtige Betriebsflächenpolitik positiv entwickeln, interessante Unternehmen von außen angesiedelt werden. Der Erfolg einer politischen Karriere lässt sich aber nicht nur in Budgetzahlen und den errichteten kommunalen Bauten messen, er zeichnet sich vor allem auch durch das politische Klima in der Gemeindestube aus. Dass es ihm in der langen Zeit seiner Führung gelungen ist, stets ein Klima des Vertrauens und der gegenseitigen Achtung zu pflegen, ist eines seiner größten Verdienste und unterscheidet uns wohltuend von manch anderer Gemeinde. Elmar Kolb war 40 Jahre Vereinsfunktionär beim Schiverein, davon 26 Jahre Obmann und heute Ehrenobmann. Er ist Gründungsmitglied der Fasnatzunft und Mitglied des Verkehrsvereines. Aufgrund seiner Verdienste um das Feuerwehrwesen, die Bürgermusik und die Fasnatzunft wurde Elmar Kolb jeweils zum Ehrenmitglied dieser Vereine ernannt. LH Dr. Herbert Sausgruber verlieh Elmar Kolb anlässlich der Verabschiedung im Hinblick auf seine erfolgreiche Bürgermeisterzeit das silberne Ehrenzeichen des Landes Vorarlberg. ■ Elmar Kolb ist mit 39 Jahren als Quereinsteiger im Jahre 1978, aus der Privatwirtschaft kommend, in die Bürgermeisterfunktion bestellt worden. Damit begann für ihn eine sehr erfolgreiche kommunalpolitische Laufbahn – in sechs Wahlgängen wurde Elmar Kolb stets mit großer Mehrheit zum Bürgermeister gewählt und auch seine Fraktion mit der absoluten Mehrheit ausgestattet. So gab es in seiner fast 26jährigen Bürgermeisterzeit eine Reihe von Entscheidungen, die das Leben und die Entwicklung der Marktgemeinde Lauterach nachhaltig beeinflussten. Zum Beispiel der Bau des Hofsteigsaales, wobei besonders die Bewirtschaftung dieses Saales jeweils durch die Ortsvereine eine herausragende Entscheidung war oder die vorbildliche Vereinsarbeit durch organisatorische und finanzielle Förderungen usw. Seine vereinsfreundliche Haltung widerspiegelt sich auch in seiner 12maligen Festführerfunktion bei Großfesten der Ortsvereine. Oder der Schutz des Lauteracher Riedes und das erlassene Fahrverbot, das zu Beginn nicht nur auf einhellige Zustimmung stieß oder seine klare Haltung in der Autobahnfrage. Bürgermeister Elmar Kolb war immer bestrebt, dass trotz des Wachstums der Gemeinde der Landwirtschaft entsprechende Freiräume die Zukunft sicherten, wie das unumstößliche Festhalten an der Grünzone. Ebenso energisch war sein Einsatz für die Belange der Umwelt, wie die Fixierung des Wasserschutzgebietes als Sicherung einwandfreier Wasserqualität, Verbesserung der Energie- und Wärmetechnik der gemeindeeigenen Gebäude, die Förderung von Solaranlagen usw. So konnten während seiner Amtszeit 20 kommunale Bauten der Bevölkerung übergeben werden, die das Leben 10 RATHAUSFENSTER 4-2004 Aus der Gemeinde Ehrenring für Elmar Fröweis So hat Elmar Fröweis mit Feuereifer die Arbeiten für die Herausgabe des 2. Lauteracher Heimatbuches im Jahre 1983 aufgenommen und zur Markterhebung im Jahre 1985 präsentiert,entsprechend volkstümlich gestaltet, ohne jedoch den wissenschaftlichen Wert zu vernachlässigen. Seine Gedichtbände in Mundart im Jahre 1982 und 2000 »Zilata und Furcha« und »Zit ischt do«, sowie das Lauterach »Dialekt-Wörterbuch« im Jahre 1991 dokumentieren seine Liebe zum Dialekt, zur Sprache unserer Vorfahren, die noch in vielen Häusern von den Eltern auf die Kinder übergeht. Vieles würde in Vergessenheit geraten, wenn es Leute wie Elmar Fröweis nicht geben würde. Seine Fotosammlung von Alt-Lauterach, die unter reger Mithilfe der Lauteracher Bevölkerung zustande gekommen ist, war schon mehrfach Grundlage für sehenswerte Ausstellungen, wie »Lauterach in alten Ansichten«, »Alte Gasthäuser«, »Lauterach einst und jetzt« oder die vor kurzem gezeigte Ausstellung über die Geschichte des Klosters der Redemptoristinnen im Alten Kreuz. Die Beiträge im Vorarlberger Volkskalender seit dem Jahre 1984, seine ortsgeschichtlichen Berichte im Rathausfenster seit 1993, Rundfunkaufnahmen von 1985 – 1993, die sechsmalige Teilnahme am Lauteracher Erzählcafe, die Herausgabe des Lauteracher Kalenders usw. runden sein umfangreiches heimatkundliches Wirken ab. Die fertiggestellte Chronik über die Lauteracher Wirtschaft und das Handwerk wartet noch auf die Veröffentlichung. Elmar Fröweis war von 1978 – 1985 Obmann des Männerchores und wurde aufgrund seiner Verdienste zum Ehrenobmann ernannt; er ist auch Gründungsmitglied der Fasnatzunft und Texter und Vertoner des Lauteracher Fasnatliedes. ■ Elmar Fröweis ist in Lauterach im Jahre 1933 geboren, hat hier die Volksschule besucht, dann das Gymnasium und die Lehrerbildungsanstalt und ist nach Lehraufträgen in Schoppernau, Höchst, Bildstein und Hard im Jahre 1962 in unsere Gemeinde an die Volksschule Dorf gekommen, wo schon sein Vater als Lehrer und Direktor tätig war. Im Jahre 1978 wurde Elmar Fröweis zum Direktor bestellt und hat dieses Amt bis zur Pensionierung im Jahre 1993 ausgeübt. Aufgrund seiner Verdienste um das Schulwesen wurde Elmar Fröweis im Jahre 1988 vom Bundespräsidenten der Berufstitel Oberschulrat verliehen. Sein heimatkundliches Schaffen hat schon während der Ausübung des Lehrerberufes begonnen. Als Lehrer an der 4. Klasse lautete der Auftrag laut Lehrplan auf Erarbeitung einer heimatkundlichen Stoffsammlung über Lauterach. Das war eigentlich der Startschuss für seine Heimatforschung und so wurde in ihm das Interesse an der Ortsgeschichte geweckt, was ihm aufgrund seiner Heimatverbundenheit nicht sonderlich schwer fiel. Mit großem Idealismus, erheblichem Zeitaufwand und viel Energie hat Elmar Fröweis seine Tätigkeit aufgenommen und ist in den Archiven der Stadt Bregenz und des Landes auf die reiche Geschichte unserer Gemeinde gestoßen. Aus all seinen Arbeiten spricht der unbändige Wille für nachfolgende Generationen die Geschichte seiner Heimatgemeinde lebendig zu erhalten – und das alles in selbstloser und zeitaufwendiger Kleinarbeit, wobei er im ehemaligen Bürgermeister Elmar Kolb einen großen Befürworter gefunden hat. RATHAUSFENSTER 4-2004 11 Aus der Gemeinde Ehrenring für DI Wilfried Germann grund seiner beruflichen Tätigkeit bei der Agrarbezirksbehörde des Landes auch viele Jahre Landwirtschaftsreferent für die Lauteracher Landwirte. Fridl Germann hat die stürmische Entwicklung in der Nachkriegszeit erlebt, das Wachstum der Bevölkerung, die Notwendigkeit mit der Gemeindevertretung für die entsprechende Infrastruktur und über viele Jahre für die budgetäre Ausgeglichenheit zu sorgen. Lauterach hatte 1955 3500 Einwohner, es gab 1 Volksschule mit 8 Lehrpersonen, 320 Schüler und eine Schülerzahl von bis zu 45 Schülern pro Klasse. Es gab 250 PKW, 80 Motorräder, 30 LKW, 100 Telefonanschlüsse und 15 Fernsehgeräte. Aber schon damals zeichnete sich für die kommenden Jahre eine Bautätigkeit ab, die ein rasches Wachstum erahnen ließ. Das Budget betrug im Jahre 1955 15 Mio. Schilling und im Jahre 1990 100 Mio. Aufzuzählen, was sich nun in den 35 Jahren alles getan hat, würde den Rahmen sprengen, hat aber jedenfalls alle Bereiche des kommunalpolitischen Lebens betroffen. Besondere Höhepunkte waren sicherlich der Neubau der Hauptschule mit Sporthalle, die Schule Unterfeld, das BORG, die zentrale Wasserversorgung, die Gründung des Wasserverbandes Hofsteig und des Schulverbandes Poly, sowie der Beschluss des Flächenwidmungsplanes mit ausgewiesener Industriezone, um nur Einiges zu nennen. Fridl Germann war gerade in der Zeit seiner Tätigkeit als Vizebürgermeister einerseits ausgleichend und kompromissbereit über Parteigrenzen hinweg, andererseits aber auch mit Entschlossenheit und Durchsetzungsvermögen ausgestattet, wenn es darum ging, kommunalpolitischen Interessen zum Durchbruch zu verhelfen. Nach seinem Blick über den Brillenrand wussten die Kollegen in der Gemeindevertretung Bescheid über seine Vorstellungen. Fridl Germann hatte für die zahlreichen Ortsvereine ein stets offenes Ohr und sorgte als Finanzreferent für die Bedeckung finanzieller Vereinswünsche, auch für die räumliche Infrastruktur der Ortsvereine. Er war jahrzehntelang ein eifriger Besucher aller Vereinsveranstaltungen, regelmäßiger Teilnehmer an der Vielzahl von Verpflichtungen in der Gemeinde und stets zu einem zünftigen Jass nach den Sitzungen zu haben. Er war Gründungsmitglied des Verkehrsvereines, der Fasnatzunft, ist Mitglied des FC Lauterach und des Schivereines sowie Obmann des Seniorenbundes. Fridl Germann ist aber auch Gründungsmitglied des Frauenbundes. ■ DI Wilfried Germann ist im Jahre 1955 unter Bürgermeister Professor August Dietrich in die Gemeindevertretung berufen worden und war Mitglied dieses Gremiums bis zum Ende der Periode 1990. 1965 wurde Wilfried Germann unter Bgm. Gebhard Greußing zum Gemeinderat gewählt und von 1970 – 1990 bekleidete Wilfried Germann das Amt des Vizebürgermeisters – von 1978 – 1990 an der Seite von Bgm. Elmar Kolb. In jeder Gemeinde und jedem Land prägen Mitbürger das Leben, die aus der privaten Sphäre heraustreten um die Verantwortung für das Allgemeinwohl zu übernehmen. Pflichtgefühl und Verantwortungsbewusstsein, Engagement und Einsatzfreude waren notwendig, sich der Anliegen der Gemeinschaft anzunehmen und mitzuwirken, dass die eigene Gemeinde lebens- und liebenswert bleibt und dass in einer stark wachsenden Gemeinde die Weichen für die Zukunft gestellt werden. Es steht der Marktgemeinde Lauterach gut an, Fridl Germann öffentlich Dank zu sagen für seine kommunale Arbeit während 35 Jahren, für seinen Verzicht auf Freizeit, Hobby und Verweilen im eigenen Familienkreis um sich dem Wohl der Gemeinschaft zu widmen. Fridl Germann hat in den 35 Jahren seiner kommunalpolitischen Arbeit in verschiedenen Ausschüssen mitgewirkt. Er war seit dem Jahre 1969 Obmann des Finanz- und Raumordnungsausschusses, Mitglied im Schul-, Kulturund Sportausschuss, im Sozial- und Seniorenausschuss und Mitglied im Gemeindeverband der LAWK. Er war auf- 12 RATHAUSFENSTER 4-2004 Aus der Gemeinde Ehrenring für Fritz Kohlhaupt dann benützt er einen mühevollen Trick: mit präzisen Zahlen, ausführlichen Recherchen und überzeugenden Argumenten »bombardiert« er die Mandatare so lange, bis sich die ÖVP-Mehrheit zu Kompromissen bereit zeigt. Seine Leistungen zeigen sich auch in der ausgebauten Infrastruktur unserer Gemeinde, wobei besonders die Sport- und Sozialpolitik und das Raumangebot für unsere Ortsvereine seine großen Anliegen waren. Während seiner Amtszeit war Fritz Kohlhaupt Mitglied im Finanz-, Bau-, Raumordnung-, Verkehrs-, Schul-, Kultur und Sportausschuss und im Gemeindeverband der LAWK. Im Jahre 1975 war Fritz Kohlhaupt Vorsitzender im Sozialausschuss, in weiterer Folge auch in den Jahren 1985 – 1995. Ab dem Jahre 1995 war er Obmann des Ausschusses für Gemeindeentwicklung und ab dem Jahre 2000 Obmann des Sportausschusses. Besondere Höhepunkte waren sicherlich die Eröffnung des umgebauten Seniorenheimes und der Ausbau des Sozialwesens, die Sportanlage Ried, das Sporthaus Dammstraße oder die Beschlussfassung des Leitbildes der Marktgemeinde Lauterach. In den vielen Jahren hat es Fritz Kohlhaupt immer verstanden sich in der Gemeindepolitik entsprechend in Szene zu setzen, mit Ehrgeiz seine Leistungen zu erbringen, den entsprechenden Beitrag zu leisten um unsere Gemeinde lebens- und liebenswert zu erhalten, die Anliegen der Bürger zu vertreten und damit ist es ihm immer gelungen das Vertrauen der Wähler zu gewinnen. Es hat kaum eine öffentliche Veranstaltung gegeben, wo Fritz Kohlhaupt mit Bürgermeister Elmar Kolb und Vizebürgermeister Wilfried Germann nicht anwesend war. Fritz Kohlhaupt war und ist aber auch tätig in Lauteracher Ortsvereinen, wie seit Jahrzehnten beim FC Lauterach, bei der Siedlergemeinschaft oder bei der Siedlergilde als Faschingsnarr, über Jahre hinweg auch Gildenamtmann der Lauterach Fasnatgilden. Die jährlichen Ausflüge der Siedlergemeinschaft und das Siedlerfest tragen seine Handschrift. ■ Fritz Kohlhaupt ist im Jahre 1965 in die Gemeindevertretung berufen worden, damals noch in der Bürgerliste unserer Gemeinde, unter Bürgermeister Gebhard Greußing. Im Jahre 1970 löste sich die Bürgerliste auf, daraus ging die FPÖ hervor und in der Sitzung der Gemeindevertretung vom 19.04.1975 wurde er zum Gemeinderat bestellt. Diese Funktion übte er bis zum Jahre 2004 mit einer 5-jährigen Unterbrechung aus. Fritz Kohlhaupt hat auf ähnliche Art und Weise wie Vizebürgermeister Fridl Germann die Entwicklung unserer Gemeinde erlebt. Während seines ganzen Berufslebens in der Privatwirtschaft hat er die kommunalpolitische Bank gedrückt und als junger Gemeindevertreter noch die Sitzungen im alten Rathaus genossen. Mit Abschluss dieser Periode im Jahre 2005 werden es also 40 Jahre Kommunalpolitik mit allen Höhen und Tiefen und einer kaum messbaren Zahl an Sitzungen und öffentlichen Verpflichtungen. Kommunalpolitik ist keine leichte Arbeit, sie beansprucht viel Freizeit, macht vor Wochenenden nicht halt, bringt Rückschläge und Misserfolge. Sie bietet gleichzeitig aber auch eine Faszination, der man leicht erliegen kann. Fritz Kohlhaupt hat erlebt, dass Kommunalpolitik nicht die Bühne ist für mühelos errungene Erfolge und leicht beschertem Beifall. Es hat vor Jahren ein privates Informationsblatt gegeben unter dem Namen »Lauterach Transparent« und da ist im Jahre 1979 zu lesen: Wenn Gemeinderat Fritz Kohlhaupt eine Entscheidung der Gemeindevertretung oder des Gemeindevorstandes entscheidend beeinflussen will, RATHAUSFENSTER 4-2004 13 Aus der Gemeinde Ehrenring für Rudolf Spettel tägigen Vereinsausflüge dar, die auch besonders der Kameradschaftspflege dienten. Ein besonderes Anliegen unseres Kommandanten war stets die gute Ausbildung der Feuerwehrmänner. Durch wöchentliche Proben, durch den Besuch der Feuerwehrschule und zahlreicher Fortbildungskurse holten sich die Feuerwehrmänner ihre notwendigen Kenntnisse für den Einslatz im Brandfall, aber auch für technische Einsätze auf den verschiedensten Spezialgebieten. Diese Kursbesuche, aber auch die Beteiligungen an Leistungswettbewerben, sind auch heute nach 30 Jahren ein wesentlicher Faktor für Kameradschaftspflege und Geselligkeit. Ein Blick auf die Statistik zeigt, dass Kommandant Rudolf Spettel 70 Großbrände und 137 Klein- und Mittelbrände in vorderster Front zu bekämpfen hatte. Dazu kamen 39 nachbarschaftliche Löschhilfen und über 130 technische Einsätze bei verschiedensten Unfällen auf Straße und Schiene; vor allem aber ist das schwere Zugunglück im Jahre 1987 zu erwähnen. Die verdienstvolle Tätigkeit für das Feuerwehrwesen im allgemeinen und im besonderen Maße natürlich für unsere Gemeinde, führte auch zu entsprechend hohen Auszeichnungen durch den Landesfeuerwehrverband wie zum Beispiel: 1987 die Silberne Medaille für 40 Jahre Feuerwehrzugehörigkeit; 1983 das Ehrenkreuz des deutschen Feuerwehrverbandes in Silber 1984 das Silberne Verdienstkreuz für 25 Jahre Kommandant; 1996 das Verdienstzeichen des österreichischen Feuerwehrverbandes für 50-jährige Mitgliedschaft. Rudolf Spettel wurde in Anerkennung seiner Leistungen für das Feuerwehrwesen am 27. Oktober 1989 zum Ehrenkommandant der Feuerwehr Lauterach ernannt. Rudolf Spettel hat aber auch in der Unterstützung aller Ortsvereine eine große öffentliche Aufgabe gesehen. Mit seinen Feuerwehrkameraden folgte er jeder Bitte von Vereinsfunktionären um Mithilfe wie bei Fasnatumzügen, Zeltfesten, Ordnungs- und Parkplatzdiensten usw. Rudolf Spettel ist Gründungsmitglied der Fasnatzunft im Jahre 1982, hat sich als Zunftbaumeister in vielfältiger Weise eingesetzt und ist inzwischen auch Ehrenmitglied der Lauteracher Fasnatzunft. ■ Nach seiner Umsiedlung aus Langen in die Gemeinde Lauterach im Jahre 1955 trat Rudolf Spettel am 22. Mai 1957 in den Dienst unserer Feuerwehr. Seine Aktivitäten und Fähigkeit führten ihn bereits am 14. Februar 1959 an die Führungsspitze, also zum Kommandanten unserer Feuerwehr. Einer der ersten Höhepunkte als Kommandant war selbstverständlich die Fertigstellung und Einweihung des neuen Feuerwehrgerätehauses an der Karl Höll Straße, verbunden mit dem 70-jährigen Gründungsfest vom 22. bis 24. Juli 1961, mit 100 teilnehmenden Feuerwehrgruppen, erstmals in einem großen Festzelt auf der Reichmuthwiese. Die Entwicklung unserer Gemeinde erforderte aber neben diesem Gerätehaus auch das entsprechende Inventar, sprich die notwendigen Einsatzfahrzeuge. Weitblick und Verantwortung zeichneten Kommandant Rudolf Spettel diesbezüglich im besonderen Maße aus. So wurde im Jahre 1965 das Tanklöschfahrzeug angeschafft, im Jahr 1969 der LLF-Hanomag und im Jahre 1978 ein Mannschaftsfahrzeug, das im Rahmen eines 3tägigen Zeltfestes im Jahre 1979 übergeben wurde. Der Fahrzeugpark wurde in den folgenden Jahren mit zahlreichen notwendigen Ausrüstungen ergänzt, wie Atemschutz, Funkverbindung oder die im Jahre 1987 angeschaffte Stille Alarmierung. Kommandant Rudolf Spettel war aber nicht nur auf eine gute technische Ausrüstung zur Hebung der Schlagkraft der Wehr bedacht, sondern auch auf die gute Ausstattung der Wehrmänner mit entsprechender Einsatzkleidung und festlichen Ausgehuniformen. Ein weiterer Höhepunkt unserer Feuerwehr war das 90jährige Gründungsfest im Jahre 1981. Weitere Ereignisse gesellschaftlicher Art stellten aber immer wieder die mehr- 14 RATHAUSFENSTER 4-2004 Aus der Gemeinde Gemeindeabgaben und Tarife 2005 Die neuen Gemeindeabgaben sind von der Gemeindevertretung auf der Sitzung am 16.11.2004 einstimmig beschlossen worden. Die neuen Tarife können im vollen Umfang zu Beginn des neuen Jahres 2005 vom Internet unter www.lauterach.at heruntergeladen werden. Wichtig, weil in jedem Haushalt gebraucht, die Wasser- und Abwassergebühren. Der Anschlussbeitragssatz für Kanal und Wasser sowie die Wasserzähler-Miete bleiben gleich. Die Wassergebühr kann pro m3 von Euro 0,64 auf Euro 0,60 gesenkt werden, die Kanalbenützungsgebühr wird von Euro 1,35 auf Euro 1,40 pro m3 erhöht. Ein Grund dafür ist, dass das veraltete Kanalnetz im Ortszentrum nach und nach erneuert werden muss. Wie schon in der jüngsten Vergangenheit wird dies hohe Investitionen aus der Gemeindekasse erfordern. Die Gebühren für die Abfallentsorgung waren bei Redaktionsschluss des Rathausfensters noch nicht bekannt. Diese Gebühren werden mit den Nachbargemeinden abgestimmt. Diese Abstimmung erfolgt immer erst gegen Ende des Jahres. Es sind aber nur geringe bis keine Veränderungen zu erwarten. Die Mieten für die Turn- und Sporthallen bleiben unverändert, was die Ortsvereine freuen wird, welche die Hallen benützen. Hingegen werden die Tarife für die Sportanlage Ried und Dammstraße »geglättet«. Die Mietkosten für den Hofsteigsaal werden um 2% angehoben. Dies ist sicher eine sehr moderate Maßnahme, wenn man bedenkt, dass im Hofsteigsaal nicht kostendeckend gearbeitet werden kann und entspricht der Abgeltung der normalen Teuerung. ■ Hier ein Auszug mit den wichtigsten Veränderungen: Die Seniorenheimtarife werden um die Teuerungsrate, die vom Land als Aufsichtsbehörde vorgegeben wird, erhöht. Die Ansätze für »Essen auf Rädern« und »Mobiler Hilfsdienst« bleiben unverändert. Der Beitrag für FamilienhelferInnen wird um Euro 3,00 pro Tag erhöht. Unterstützung für Kirchenneubau im Kosovo Die Gemeinde Lauterach unterstützt einen Kirchen-Neubau in Kline/ Kosovo. Bürgermeister Elmar Rhomberg übergab dazu einen namhaften Geldbetrag an Pfarrer Don Franë Sopi. Der katholische Priester aus Kline ist derzeit im Kloster Lauterach als Pfarrer tätig und reist kurz vor Weihnachten wieder zurück in den Kosovo, um das Bauwerk voranzutreiben. Die Bauzeit wird ca. 5 Jahre betragen, Baubeginn war im Sommer 2000. Der Bau der Kirche wird ausschließlich durch Spenden finanziert. Im Kosovo leben überwiegend Moslems, der Anteil der Katholiken beträgt ca. 2%. Kline ist mit 6000 Einwohnern einer der ganz wenigen katholischen Dörfer. Bis ins Mittelalter hinein war der gesamte Kosovo überwiegend katholisch, besonders während der beiden Türkenkriege wurde das Gebiet jedoch islamisiert. Auch nach dem zweiten Weltkrieg wurden die Katholiken unterdrückt, so musste Don Franë Sopi 25 Jahre lang die heilige Messe auf der grünen Wiese unter freiem Himmel feiern. Erst in jüngster Vergangenheit unter der Schutztruppe der UNO wird nun den Gläubigen in der katholischen Enklave Kline der Bau einer Kirche ermöglicht. Sie wird aus Stein von den Leuten aus Kline größtenteils selbst erbaut, an jener Stelle auf einem Hügel, wo die hl. Messen bisher im Freien gefeiert wurden. ■ Pask Pernokaj, der als Vermittler tätig war, Bürgermeister Elmar Rhomberg und Don Frane Sopi RATHAUSFENSTER 4-2004 15 Aus der Gemeinde Abfall – Trenntest Durch die langjährige Praxis ist`s eigentlich einfach, Abfall zu trennen: Zeitungen zum Altpapier, Konservendosen zum Altmetall, klare Getränkeflaschen zum Weißglas und farbige Getränkeflaschen natürlich zum Buntglas, oder Orangenschalen in den Biomüll. Das weiß heutzutage wirklich jede(r). Es gibt aber Abfallarten, bei denen ein bisschen nachgedacht werden muss, wo und wie sie entsorgt werden müssen. Machen Sie für sich folgenden Test und versuchen Sie, die Fragen richtig zu beantworten. Zählen Sie zum Schluss die Punkte zusammen. Auf der nächsten Seite finden Sie die Auflösung der Fragen für die Selbstbewertung. Folgende Abfalltonnen stehen Ihnen zur Verfügung: 1. Papiercontainer 2. Metallcontainer 3. Gelber Sack 4. Biotonne 5. Glascontainer 6. Restmüllsack 39 Punkte sind insgesamt zu erreichen. Schreiben Sie nun die Nummer der Abfalltonne in die Zeile der jeweiligen Abfall-Art, von der Sie annehmen, dass es die richtige ist. Und nun viel Spaß bei der Auflösung der Abfall-ABC’s. Abfall 1. 2. 3. 4. 5. 6. 7. 8. 9. 10. 11. 12. 13. 14. 15. 16. 17. 18. 19. 20. Bleikristall-Vase Fleischtassen aus Styropor Fotos Farbeimer aus Kunststoff, pinselrein Steinhäger-Flaschen aus Steingut Kronenkorken Holzasche – völlig ausgekühlt Glühbirnen – außer Energiesparlampen Röntgenbilder Zementsäcke Obst- und Kartoffelsäcke aus Textilien Kaputte Zahnbürsten Aludosen Kleiderbügel aus Kunststoff Papiertapeten Wegwerfwindeln Waschmittelkartons Blaue Parfümfläschchen Videokassetten Kunststoff-Folien von Folientunnels Punktewert 3 Punkte 2 Punkte 2 Punkte 1 Punkt 3 Punkte 2 Punkte 2 Punkte 2 Punkte 3 Punkte 2 Punkte 2 Punkte 1 Punkt 1 Punkt 2 Punkte 2 Punkte 1 Punkt 1 Punkt 2 Punkte 2 Punkte 3 Punkte Abfalltonnen-Nr. (1 –6) Und hier die Wertung: 32-39 Punkte: Sie sind ein absoluter Abfall-Trennkaiser. Sie kennen sich aus. Geben Sie Ihr Wissen auch an Ihre Familienmitglieder, Freunde und Bekannten weiter. 16 RATHAUSFENSTER 4-2004 Aus der Gemeinde 25-31 Punkte: Sie kennen sich sehr gut aus, wie Abfall zu trennen ist. Wenn Sie auch über die eine oder andere Frage gestolpert sind, nicht entmutigen lassen. Denken Sie über die falschen Tipps nach. Wenn Sie jetzt denken »Logisch, das hätte ich wissen müssen«, dann zählen Sie beim nächsten Trenn-ABC sicher schon zu den TrennKaisern. 19-24 Punkte: Mit Ihrem Ergebnis können Sie nicht ganz zufrieden sein. Wenn Sie sich jedoch nur ein paar Grundsätze aneignen, dann wird Ihr Ergebnis gleich viel besser ausfallen. Was könnten das für Grundsätze sein? Ein wichtiger davon ist, dass sämtliche Verpackungsmaterialien in die entsprechenden Altstoffcontainer/ den gelben Sack entsorgt werden dürfen. Denn Hersteller oder Händler, die Verpackungen in Umlauf bringen, bezahlen einen Entsorgungsbeitrag an die ARA AltstoffRecycling-Austria. Die Entsorgungskosten für die Verpackung sind bereits im Verkaufspreis des Produktes einkalkuliert und somit bereits bezahlt. Daher haben Sie das Recht, Verpackungsmaterial kostenlos über Altstoffcontainer/ den gelben Sack zu entsorgen. 0-19 Punkte: Das Mitmachen bei diesem Test zeigt, dass Sie Interesse daran haben, den Müll richtig zu trennen. Es wäre wichtig, wenn Sie mit dem Abfallberater im Rathaus ein Gespräch suchen würden. Ein solches Beratungsgespräch dauert nur ungefähr eine Viertelstunde. Sie werden sehen, danach sind Sie fast schon ein AbfalltrennSpezialist. Deutsch- und Orientierungskurs für türkische Frauen Frauen sind in der Integrationsarbeit ein wichtiges Thema, das auch mit der Bildung zusammenhängt. Die türkischen Frauen erhalten Deutschkurse. Der erste Kurs in Lauterach läuft nun seit Oktober 2004 und kostet pro Semester Euro 50,00. In diesen Kurse setzt man sich auch mit besonderen Themen auseinander, wie z.B. Gesundheit, Kindergarten, Schule usw., aber auch mit ganz praktischen Dingen wie das Einkaufen gehen, der Besuch des Arztes, usw. Profitieren tun nicht nur die Frauen, sondern auch deren Kinder, wenn die Mütter mit ihnen zuhause Deutsch sprechen und lesen können. Mit der Kursleiterin Frau Beate Bröll haben wir für Lauterach nicht nur eine sehr gute, sondern auch sehr erfahrene Lehrerin gewinnen können, da sie seit über 4 Jahren diesen Kurs in Dornbirn über das Integrations- und Bildungsreferat der Stadt Dornbirn bereits durchführt. Termin/Dauer: 2 x wöchentlich von 8.30 – 10.20,von Oktober 2004 bis Februar 2005 im Sternen, Lerchenauerstr. 34, Lauterach Kursleiterin: Frau Beate Bröll, Lehrerin, Dornbirn Veranstalter: Marktgemeinde Lauterach, Referat für Familie, Soziales und Wohnungen Ziele: Erlernen / Verbessern der Deutschen Sprache Bewältigung von Alltagssituationen beim Einkaufen, bei Institutionen und Behörden Kennenlernen der Kultur und Bräuche unseres Landes Kosten: Euro 50,00 pro Semester Information: Referat für Soziales, Familien- und Wohnungsangelegenheiten Telefon 05574/6802-16, Frau King ■ Danke fürs Mitmachen. Falls Sie Fragen oder wenn Sie mit der einen oder anderen Antwort nicht klar kommen, dann rufen sie im Rathaus an und verlangen Sie den Abfallberater Rudi Weingärtner: Tel. 05574/6802-45. Auflösung: 1-6, 2-3, 3-6, 4-3, 5-3, 6-2, 7-4, 8-6, 9-6, 10-1, 11-3, 12-6, 13-2, 14-6, 15-6, 16-6, 17-1, 18-5, 19-6, 20-6. ■ RATHAUSFENSTER 4-2004 17 Aus der Gemeinde Neues im Rathaus Lauterach Heimstätte, Wohnbauselbsthilfe (WBS) und Alemania ausschließlich durch den Wohnungsausschuss und nicht durch Annette King erfolgt. Der Wohnungsausschuss besteht aus 10 Mitgliedern und wird von Obmann Günter Koppler geleitet (und nicht von Annette King!!!). Familienzuschuss Beratung Verein Tagesbetreuung (Tagesmutter) Erstberatung im Falle von partnerschaftlichen Schwierigkeiten und Problemen in der Familie Pensionsanträge, Antrag auf Ausgleichszulage Pflegegeldanträge Einsatz und Einteilung des Mobilen Hilfsdienstes der Marktgemeinde Lauterach und in diesem Zusammenhang Angebot von Beratung und Koordination im Falle von Pflegemaßnahmen zuhause, Zusammenarbeit mit dem Krankenpflegeverein Lauterach Begleitung und Unterstützung von Familienprojekten (Lauteracher Gesundheitstage, Projekt gegen zunehmende Gewalt bei Kindern »Ich bin! Auch ohne Gewalt« in der Schule und am Schulweg, Bewegungstag der Marktgemeinde Lauterach, Leitung des Projektes »Vernetzung der Sozialen Einrichtungen in Lauterach« Seit neuestem: Integration, Organisation von Deutschkursen für türkische Frauen Neue Büroräumlichkeiten im ehemaligen Blumengeschäft »Vergissmeinnicht« Kontakt und Parteienverkehr: Montag, 8 – 12 Uhr und 14 – 18 Uhr, Dienstag – Donnerstag, 8 – 12 Uhr, Freitag, 8 – 13 Uhr Neue Büros für die Sozial- und Wohnungs-, Kinder- und Jugendreferate am Montfortplatz 7 (neben dem Cafe) Wir freuen uns, dass wir in diese schönen neuen Räumlichkeiten am Montfortplatz umgezogen sind. Referat für Soziales, Familien- und Wohnungsangelegenheiten Dieses Referat wird seit 1991 von DSA Annette King als Sachbearbeiterin und Gemeindesozialarbeiterin geführt. Die politische Referentin für Soziale- und Familienangelegenheiten ist Frau Martha Vogel. Der politische Referent für Wohnungsangelegenheiten ist Herr Günter Koppler. Aufgaben: Sozialhilfeanträge, Gemeindesofortunterstützung im Notfall Wohnungsamt, Führung der Wohnungswerberliste – In diesem Zusammenhang wird betont, dass die Zuweisung der gemeinnützigen Wohnungen der Siedlungsgesellschaften Vogewosi, Alpenländische Annette King an ihrem neuen Arbeitsplatz 18 RATHAUSFENSTER 4-2004 Aus der Gemeinde Die Informationen können persönlich, per Telefon (05574/6802-16) oder per email (annette.king@lauterach.at) eingeholt werden. »Sprechstunde in Wohnungsangelegenheiten« mit Günter Koppler: Diese Sprechstunde findet jeden 3. Dienstag im Monat statt und wird im Terminkalender »Ausblicke« angeführt. Die Leitung und Führung des Jugendtreff Hofsteigsaal fallen in ihren Aufgabenbereich. Ebenso werden Jugendprojekte in der Gemeinde angeboten. Angebote und Ziele der Offenen Jugendarbeit Lauterach: Auseinandersetzung mit jugendspezifischen Themen (Freundschaft, Schule, Liebe, Suchtprävention, Verhütung, Ausbildung, Beruf,…) Treffpunkt in den Jugendräumlichkeiten für Jugendliche von 13 bis 18 Jahren – abseits von blindem Konsumzwang und Leistungsdruck, um Freunde zu treffen, sich auszutauschen, um mitzuarbeiten oder die Freizeit sinnvoll zu gestalten. Internetzugang im Internetbereich des Jugendtreffs Projektangebot: Workshops zu jugendspezifischen Themen, Sportprojekte, Musikveranstaltungen, geschlechtssensible Jugendarbeit, Outdoorveranstaltungen oder Besprechungen Beratung und Information für Jugendliche im Jugendbüro Kontakt: Manuela Preuß, Jugendkoordinatorin Lauterach und Wolfurt Außenbüro am Montfortplatz – gemeinsame Nutzung mit dem Referat für Kinderbetreuung und Kindergartenwesen Tel: 05574/6802-18 oder 0664/8200692 email: manuela.preuss@gmx.net www.lauterach.at (Jugend) oder www.treff-jl.at Bürozeiten nach Absprache Anliegen und Ideen können gerne bei Jugendkoordinatorin Manuela Preuß nach Terminvereinbarung angebracht werden. ■ Referat für Kleinkinderbetreuung und Kindergartenwesen: Seit 1. November 2003 gibt es in der Marktgemeinde Lauterach das Referat für Kleinkinderbetreuung und Kindergartenwesen. Die Sachbearbeiterin dafür ist Daniela Fink. Seit Juni ist das Referat in das neue Außenbüro am Montfortplatz gezogen und teilt sich das Büro mit dem Referat für Jugendarbeit. Beratung und Information zum Thema Kinderbetreuung: Wer Informationen zur Kleinkindbetreuung »Käferle« oder »Rappelkiste« benötigt oder die Aufnahmebedingungen wissen möchte, kann sich an Daniela Fink wenden. Die Anbzw. Abmeldungen für beide Kleinkindbetreuungen finden ebenfalls im neuen Büro statt. Fragen zu den Aufnahmebedingungen, Öffnungszeiten, Kosten usw. der 6 Lauteracher Kindergärten, werden ebenfalls während der Bürostunden am Montag beantwortet. Kontakt: Die Bürostunde


0 Rathausfenster 2005 01
Sam, 22. Oktober 2011 | Kuhn EDV

MARKTGEMEINDE Liebe Lauteracherinnen und Lauteracher! »Das Fehlen eines attraktiven Dorfzentrums« wird als großes Defizit von vielen Lauteracher Bürgern gesehen. Dies ist eine Kernaussage einer repräsentativen Umfrage vom März 2004, die ich als Bürgermeister in Auftrag gegeben habe. Die Marktgemeinde Lauterach ist laut Aussage von Fachleuten von ihrer raumplanerischen Grundanlage, aber auch von der historischen Entwicklung her ein klassisches Straßendorf ohne ausgeprägten Dorfkern. Dieses offensichtliche Manko beeinflusst neben dem kommunikativen Aspekt vor allem auch die Geschäftsstruktur in Lauterach. Für viele Bürger ist die Realisierung eines Zentrums eine Art »Vision in der Zukunft«. Die tatsächliche Umsetzung – wo, wie, wann und vor allem in welcher Dimension – ist für viele ein schwieriges Unterfangen. In den Gemeindegremien wurde unter meiner Führung gemeinsam mit allen Fraktionen ein möglicher Ablaufplan ausgearbeitet, der unter dem Motto steht »langfristige, sorgfältige und konzeptive Planung, Miteinbeziehung der Grundstückseigentümer und Bürgerbeteiligung«. Mit dem Ergebnis sollten sich möglichst viele Lauteracher Bürger identifizieren können. Im Sommer 2004 fanden erste Gespräche mit Vertretern von Europan/Österreich statt. »EUROPAN« ist der größte europäische Städtebauwettbewerb. Warum »EUROPAN 8« ? Es haben seit 1989 bereits sieben Wettbewerbe stattgefunden. Bei der 8. Auflage steht genau der für Lauterach aktuelle Aspekt im Mittelpunkt »europäische Urbanität – Vorschläge für Ortszentrumsgestaltungen und aufzeigen von Standortproblematiken«. Bei einer Klausur des Gemeindevorstandes, unter Einbeziehung der Fraktionsvorsitzenden sowie der Gemeindeverwaltung, wurde die Teilnahme am Wettbewerb einhellig befürwortet. In den vielen Vorgesprächen mit betroffenen Grundeigentümern konnten wesentliche Gebiete mit in die Gesamtkonzeption eingebunden werden. So kann z.B über das gesamte Betriebsareal der Firma Schertler & Alge an der Hofsteigstraße eine mögliche Planung angedacht werden. Aus meiner Sicht eine riesige Chance das Zentrum von Lauterach weiterzuentwickeln. Elmar Rhomberg Bürgermeister Europan 8 Was ist »Europan« ? EUROPAN ist die größte Wohn- und Städtebauwettbewerbsinitiative in Europa und wird von 19 europäischen Nationen getragen. Österreich ist eines der Gründungsmitglieder der Organisation, die 1989 ins Leben gerufen wurde. EUROPANS Ziel ist es, den Lebensraum der europäischen Kommunen durch innovative Standortentwicklung nachhaltig zu verbessern und dabei die Entwicklung von Städtebau und Architektur voranzutreiben: Die besten Architekturbüros Europas sind dazu aufgerufen, Entwurfsstrategien und Konzepte für die Aufwertung der Wettbewerbsstandorte zu liefern. Die EUROPAN Struktur – 19 europäische Nationen Während sich der europäische Dachverband in Paris befindet, ist EUROPAN-Österreich eine jener nationalen Organisationen, welche die gemeinsam verfassten, inhaltlichen und organisatorischen Belange länderspezifisch, in Zusammenarbeit mit den Partnern – Städte, Bauträger, Grundstücksbesitzer – abwickelt. Dazu gehören u.a. die Ausschreibung, Vorprüfung, Zusammenstellung einer international besetzten Jury für die österreichischen Standorte, Verfahrensmediation sowie die Öffentlichkeitsarbeit. 2 Milliarden Quadratmeter Als kontinuierlichste Initiative Europas wurden bisher mehr als 12.000 Projekte eingereicht – über zwei Milliarden Quadratmeter an Projektplanung wurden zur Diskussion gestellt und einer vergleichenden Betrachtung unterzogen. Mit ihren zahlreichen internationalen Textbeiträgen von Soziologen, Ökonomen, ArchitektInnen und UrbanistInnen sowie den mehrsprachigen Katalogen der Wettbewerbsergebnisse fungieren die Europan-Publikationen an den Universitäten Europas als zeitgenössische Lehrbücher des Wohnens in der Stadt. EUROPAN 8: achte Wettbewerbsrunde, 2004 – 2006 Seit 1989 wurden sieben Wettbewerbsrunden zu einem jeweils spezifischen Thema in einem Rhythmus von zweieinhalb Jahren abgeschlossen. Hierzu bringen Partnerstädte, Bauträger oder Grundstücksbesitzer ein Wettbewerbsgebiet ein. Im Zeitraum 2004 bis 2006 findet die nunmehr achte Wettbewerbsrunde statt. Europaweit werden daran voraussichtlich über 2000 Architekturteams an etwa 70 europäischen Standorten teilnehmen. Die Ergebnisse von EUROPAN 8 werden im Februar 2006 vorliegen. Lauterach 1. Vlbg. Teilnahme Die Vertreter von Europan/Österreich zeigten sich begeistert, dass erstmals eine Vorarlberger Kommune an diesem Wettbewerb teilnehmen möchte. Vorarlberg verzeichnet in der europäischen Architekturszene einen sehr hohen Stellenwert. Bei der Auftaktveranstaltung im November 2004 in Laibach/Slowenien präsentierte der Bürgermeister einem fachkundigen Publikum die Situation in der Marktgemeinde Lauterach. In den Monaten Dezember und Jänner wurden die Ausschreibungsunterlagen von den Gemeindegremien in Zusammenarbeit mit der Gemeindeverwaltung diskutiert und einvernehmlich ausgearbeitet. Die Gemeindevertretung der Marktgemeinde Lauterach hat mit Beschluss vom 15. März die Ausschreibung, die eine inhaltliche Grundlage für die Teilnahme am Wettbewerb darstellen, einstimmig abgesegnet. Gebietsfestlegung: Das Wettbewerbs-Gebiet erstreckt sich im wesentlichen vom »Alten Markt« bis hin zum Monfortplatz (nord/Süd) und umschließt neben den Gebieten um die L-190 (Bundesstraße) auch den Bereich Reinerwiese und das »Areal Möbel Lutz«. Kloster St. Josef Rathaus Reinerwiese Areal Schertler & Alge Pfarrkirche Alter Markt 2 RATHAUSFENSTER 1-2005 Europan 8 Räumliche Schwerpunkte: Die räumlichen Schwerpunkte wurden in 3 Teilbereiche gegliedert Süd (Alter Markt) Mitte (Areal Firma Schertler & Alge) Nord (Areal Möbel Lutz, Reinerwiese, Montfortplatz) Lokale Versorgung (Stärkung der Nahversorgung, Vorschläge) Entwicklungsmöglichkeiten »Möbel Lutz« – Lösung der Verkehrssituation, Küchenstudio Vorschläge Verwertung »Reinerwiese« Verwertungsvorschläge »Areal Schertler & Alge«. Lösungsvorschläge Kreuzung L-190/Lerchenauerstraße, Kreuzung L-190/Karl-Höllstraße, Kreuzung L-190/ Herrengutgasse, Kreuzung Alte Landstraße/Wälderstraße. Die erwähnten Punkte sind in den Ausschreibungstext verpackt. Am 1. April startet nun der Wettbewerb. Teilnahmeberechtigt sind im Wesentlichen alle Architekten und Raumplaner aus Europa. Die Bevölkerung kann im Internet auf der Homepage www.europan.at die Unterlagen und den Verlauf des Wettbewerbes einsehen. Geplant ist auch ein Bürgerforum auf der Homepage der Marktgemeinde Lauterach. Die interessierten Bürger können sich laufend mit Themen, die für den Wettbewerb interessant sind, einbringen. Im Juni 2005 werden sich die interessierten Planer in Lauterach zu einer gemeinsamen Begehung treffen. Dabei sollten offene Fragen geklärt und Abstimmungen mit den Gemeindeverantwortlichen durchgeführt werden. Im Februar 2006 werden dann die 1. Ergebnisse vorliegen und der Bevölkerung vorgestellt. Ein Ziel des Wettbewerbes ist es, dass dann eine aktive Bürgerbeteiligung stattfindet. In den Gemeindegremien wurde ein möglicher Modellvorschlag »Vision Lauterach 2020« ausgearbeitet, der einer von vielen möglichen Beispielen darstellen sollte. ■ Fragen die der Wettbewerb u.a. klären sollte Schaffung eines oder mehrere lebendigen Ortskerne für Lauterach Optimierung bzw. Veränderung der Verkehrsanbindungen (Netzgliederung, neue Verkehrsorganisation im gesamten Ortskern) Öffentlicher Verkehr (Bus, Bahn, Haltestellensituation, Busbahnhof) Schaffung von Radrouten Verbesserung der Parkraumsituation (Tiefgaragen) Kommunale Versorgung (Standort Rathaus, Sozialzentrum, Vereinshaus) Verkehrssituation Situation Kirche/Friedhof – (innovative Vorschläge Fußgängerübergang L-190) Vision Ortszentrum »Europan 8« Modellvorschlag »Lauterach 2020« RATHAUSFENSTER 1-2005 3 Aus der Gemeinde Inhalt Gemeinde 2 Projekt EUROPAN 8 4 Bericht aus der Gemeindevertretung 7 Stellung Jg. 87 9 Neujahrsempfang 13 Bauhof 14 Gemeindewettbewerb 14 Gestaltungsbeirat 15 Abfall-Berichte 16 Hundekotstation 18 Spaziergangdienst 40 Sachregister 2004 Auszug aus der Niederschrift No. 30 über die am Dienstag, dem 21. Dezember 2004, um 18,00 Uhr, im Rathaus der Markgemeinde Lauterach stattgefundene öffentliche Sitzung der Gemeindevertretung von Lauterach. Mitteilungen: Veränderungen im Gewerberegister: Bürgermeister Rhomberg gibt nachstehende Gewerberegister-Änderungen bekannt: Eintragung ins Gewerberegister: Van Xuan Tran, Schützenweg 10e: Schlosser Marica Stanojevic, Mäderstraße 3: Reinigungsgewerbe Isolde Brigitte Fessler, Montfortplatz 3: Gastgewerbe »s’Cafe« Dirk Schrumpf, Neubaugasse 3: Stukkateure und Trockenausbauer Gewerbelöschungen: M. u. C. Wohlgenannt, Dammstraße: Handelsgewerbe Peter Paul Dür, Bundesstraße 33: Sternpinselfabrik Arno Dür Errichtung einer weiteren Betriebsstätte: Anton Jodok Maier, Konzession für das Drogistengewerbe: Flotzbachstraße 4, Lauterach Technoplus Technologieservices GmbH & CoKG, Industrielle Erzeugung von technischen Artikeln aller Art: Funkenstraße 11 Standortverlegungen Mario Berti, Vermittlung von Personalkrediten, Karl Höll Str. 1a: früher Alberlochstr. 21, 6911 Lochau Berichte aus den Sitzungen des Gemeindevorstandes vom 16.11.2004, 23.11.2004 und 04.12.2004: Brückenüberprüfung: Die Marktgemeinde Lauterach ist Straßenerhalter von 7 Brücken im Gemeindegebiet. Auf Grund der Wegehalterhaftung ist dem Zivilingenieurbüro DI Gerhard Moser, Hard, nach Einholung eines Angebotes der Auftrag erteilt worden, die Brückenkontrollen nach der RVS 13.71 vorzunehmen. Die Überprüfung kostet EUR 4.620,– inkl. Eine der sieben Brücken in Lauterach, die jetzt geprüft werden: 20% Ust. Vorachstraße, Brücke über den Sackgraben Aktuelles 10 11 11 11 12 16 17 17 18 19 20 22 22 23 24 Feuerbrand Flutopferhilfe Rasenmähen – Zeiten Althandy-Sammlung Sonnenstrom-Ertrag Kunsthaus Rohner Integra-Projekt K. Bargehr – Gedicht Schwester Rita – Gedicht Goldene Hochzeit Historisches Spaß mit Maß Suchbild Das Gespräch Seniorenheim Schulen 24 BORG Ve r e i n e 26 28 29 30 31 32 34 35 35 36 37 38 39 39 Feuerwehr Theatergruppe Rampenlicht Krankenpflegeverein Streuobstinitiative Frauenbund Guta Bürgermusik Frauenchor Hofsteig Kirchenchor Männerchor Funkenzunft Fasnatzunft Turnerschaft Wirtschaftsverein Dornbirner Sparkasse 4 RATHAUSFENSTER 1-2005 Aus der Gemeinde Georg Fink – Errichtung Biogasanlage: Georg Fink wird bei seinem Hof (Kloster Mehrerau) in der Lerchenauerstraße 78 eine Biogasanlage errichten. Die Bezirkshauptmannschaft Bregenz hat die kommissionelle Verhandlung bereits durchgeführt. Es wurden keine Einwände gegen das Bauvorhaben eingebracht. Bei der Errichtung einer Gemeinschaftsanlage mit mehreren Partnern aus Lauterach wird eine Unterstützung der Marktgemeinde Lauterach in Aussicht gestellt. Anschaffung Traktor für den Gemeindebauhof – Leasingvariante: Der Gemeindevorstand hat in der Sitzung vom 28.09.2004 die Anschaffung eines Traktors für den Bauhof der Marktgemeinde Lauterach beschlossen. Die Finanzierung erfolgt durch eine Leasing-Variante. Der Gemeindevorstand hat der Leasingfinanzierung und der damit verbundenen vorzeitigen Darlehensrückzahlung ebenfalls einhellig zugestimmt. Bregenzer Festspiele – Mitfinanzierung: Die Bregenzer Festspiele GmbH. hat auch die Marktgemeinde Lauterach um finanzielle Unterstützung bei der Sanierung des Festspielhauses gebeten. Der Vlbg. Gemeindeverband schlägt eine einheitliche Vorgangsweise aller Gemeinden vor und wird darüber in der nächsten Vorstandssitzung beraten. Schule Dorf – Sanierung: Bgm. Rhomberg und Vizebgm. Mag. Karl-Heinz Rüdisser haben mit VS-Direktorin Karin Flatz Gespräche geführt. Aus Sicht des Bürgermeisters sollte das bestehende Schulgebäude zurückhaltend saniert und die allenfalls durch die Schulbauverordnung vorgeschriebenen zusätzlichen Räumlichkeiten durch einen kleinen Zubau abgedeckt werden. Als erster Schritt soll ein digitaler Bestandsplan erstellt werden, welcher auch als Grundlage für die anschließende Bedarfsplanung dient. Im Voranschlag 2005 werden hiefür je EUR 5.000,– budgetiert. Übernahme Straßenstück ins öffentliche Gut im Bereich »Funkenstraße«: Der Entwurf des Übergabsvertrages für die Verlängerung der Funkenstraße liegt vor. Die Firma Rhomberg-Bau tritt die Fläche (242 m2) kostenlos an das öffentliche Gut ab. Mit den Baumaßnahmen kann in den nächsten Wochen begonnen werden. Das Verlängerungsstück wird befestigt und asphaltiert. Umbau Lerchenauerstraße und Revitalisierung Bleichegraben: Die Entwürfe der Grundeinlöseverträge mit dem röm.-kath. Cistercienserkloster Mehrerau sind erarbeitet. Sie basieren auf Gesprächen mit Pater Nivard und dem Landeswasserbauamt. Der Leiter des Landes-Wasserbauamtes DI Martin Weiss – selbst ein Lauteracher – bei der Besichtigung des Bleichegrabens Schülerbetreuung: In der Sitzung des Wirtschafts- und Schulausschusses vom 29.01.2004 wurden die Eckpfeiler des Schülerbetreuungsmodells diskutiert und verabschiedet. Nach Abschluss der Bauetappe 3 soll nunmehr ein Modell der Schülerbetreuung angeboten werden. Eine Erhebung an der Schule hat ergeben, dass für Montag, Dienstag und Donnerstag die erforderliche Mindestteilnehmerzahl für die Mittagsbetreuung erreicht wird (Mindestschüler = 10). Für die Nachmittagsbetreuung ist die Nachfrage zu gering. Der Schul- und Wirtschaftsausschuss hat in seiner Sitzung vom 02.12.2004 einstimmig befürwortet, dass das Schülerbetreuungsmodell ab Anfang Jänner 2005 auf Grundlage der vorgenannten Bedingungen umgesetzt wird. Der Gemeindevorstand beschließt einstimmig, die Schülerbetreuung ab Jänner 2005 einzuführen. Europan 8 – Veranstaltung in Ljubljana am 26./27.11.2004: In Ljubljana erfolgte am 26./27.11.2004 der Startschuss zum Wettbewerb Europan 8. Bgm. Elmar Rhomberg und GS Mag. Kurt Rauch haben als Vertreter der Marktgemeinde Lauterach teilgenommen und den Standpunkt bzw. die Vorstellungen dargelegt. Als nächster Schritt wird auf Sachbearbeiterebene das für den Wettbewerb maßgebliche Gebiet beschrieben. Am 17./18.12.2004 erfolgte ein Workshop in Wien. Im Jänner 2005 werden sich die politischen Gremien mit den Ausschreibungsunterlagen befas- Verlängerung der Funkenstraße beim Rhomberg-Areal RATHAUSFENSTER 1-2005 5 Aus der Gemeinde sen. Ortskerngestaltung, Verstärkung der Baudichte wurde auch in der Gemeinde Wolfurt thematisiert. Die Gemeinde Wolfurt hat diese Themen von Studenten der Fachhochschule Liechtenstein, Fachbereich Architektur, untersuchen lassen. Am 02.12.2004 wurden die Projekte präsentiert. Sie sollen als Initialzündung bzw. als eine Diskussionsbasis für zukünftige Planungsprozesse dienen. Sozialzentrum Alberschwende – Besuch durch Sozialausschuss: Der Sozialausschuss hat am 30.11.2004 das vor kurzem eröffnete Seniorenheim in Alberschwende besichtigt. Mit dem Hausgemeinschaftsmodell setzt die Benevit – gemeinnützige Vbg. Pflegemanagement GmbH als Betreiberin erstmals in Österreich ein völlig neues Konzept in der Altenbetreuung um. Die älteren Menschen leben in Wohngemeinschaften mit eigener Küche, ähnlich wie in einer Familie. Sie können bei der Hausarbeit (kochen, abwaschen, bügeln) und im Garten mithelfen, soweit es ihr Gesundheitszustand zulässt. Jagdverpachtung 2005 – 2011: Der Jagdausschuss der Jagdgenossenschaft Lauterach hat in seiner Sitzung vom 16.12.2004 dem bisherigen Pächter Egon Pfanner die Lauteracher Jagd wieder verpachtet. Zum Jagdleiter wurde erstmals Manfred Krenkel, Kapellenstraße, bestellt, die Funktion des Jagdaufsehers und Jagdschutzorganes übt weiterhin Siegi Leimegger aus. Die Pachtdauer läuft vom 01.04.2005 bis 31.03.2011. Bericht des Vorsitzenden des Beirates der Gemeindeimmobiliengesellschaft »GIG«, Vizebgm. Mag. Karlheinz Rüdisser über die nächsten Bauabschnitte der Hauptschulsanierung: An Stelle von Vizebgm. Mag. Karlheinz Rüdisser berichtet GR Ing. Walter Pfanner, dass mit den Architekten und der Hauptschulleitung ausführliche Gespräche bezüglich der nächsten Bauetappen geführt worden sind. Bis jetzt ist ein Sanierungsaufwand in Höhe von rd. EUR 3,7 Mio. angefallen. Im Hinblick auf die Einhaltung des Gesamtkostenrahmens von rd. EUR 6 Mio. ohne Ust. müssen Einsparungen in den Bereichen Innenhof, Turnhalle, Schulwartwohnung und Außenanlagen vorgenommen werden. Diese Einsparungen sind mit Dir. Nester und der Lehrerschaft besprochen und abgestimmt worden. Für das Jahr 2005 sind Ausgaben in Höhe von rd. EUR Bernd Hagen, Leiter der Finanzabteilung im 820.000,– ohne Rathaus verwaltet das Gemeindebudget Ust. vorgesehen. Die Etappe 2006 sieht Planungskosten von EUR 100.000,– vor. Der Klassentrakt Ost soll in der Bauetappe 2007 realisiert werden und wird Kosten von rd. EUR 1,52 Mio ohne Ust. verursachen. Im September 2007 sollte der Gesamtumbau der Hauptschule abgeschlossen sein. Mit der Schulleitung wurde der Etappenplan besprochen. Der Schulausschuss sowie der GIG-Beirat haben die Umbaumaßnahmen, die Höhe der Gesamtkosten und den Zeitplan einhellig befürwortet. Gemeindevoranschlag 2005: Feststellung des Voranschlages für das Jahr 2005: Der Budgetentwurf für das Jahr 2005 wurde in der Sitzung des Finanzausschusses am 01.12.2004 und in der Sitzung des Gemeindevorstandes vom 04.12.2004 ausführlich behandelt und wird mit geringen Abänderungswünschen der Gemeindevertretung zur Beschlussfassung empfohlen. Der Budgetentwurf schließt mit Einnahmen und Ausgaben von 15,186 Mio EUR ausgeglichen ab. Der Ausgleich wird durch eine Rücklagenentnahme von EUR 395.400,– und eine Darlehensaufnahme von EUR 284.000,– erreicht. Die Kosten für die Eindämmung der Baumkrankheit Feuerbrand wurde im Ausmass der 2004 angefallenen Ausgaben berücksichtigt. Der Umweltausschuss wird Überlegungen zur Kostenoptimierung anstellen. Vorstellbar ist eine Deckelung der zu übernehmenden Kosten bis zur Höhe der Rodungskosten. Der Besitzer kann zwischen teurem Ausschnitt der Äste mit Kostenbeteiligung oder kostenloser Rodung wählen. Der Umweltausschuss wird sich damit befassen. Nach eingehender Diskussion wird der Voranschlag 2005 der Marktgemeinde Lauterach mit allen Gebühren und Abgaben wie folgt beschlossen: Einnahmen der Erfolgsgebarung € 14.408.100,– Einnahmen der Vermögensgebarung € 777.600,– Gesamteinnahmen € 15.185.700,– € 12.846.300,– € 2.339.400,– € 15.185.700,– Ausgaben der Erfolgsgebarung Ausgaben der Vermögensgebarung Gesamtausgaben Anschaffung eines Tanklöschfahrzeuges für die Feuerwehr (TLF-A 2000): Zu diesem TO-Punkt begrüßt Bürgermeister Elmar Rhomberg den Feuerwehrkommandanten Alfred Stoppel und den Feuerwehrkommandant-Stellvertreter Theo Ölz. Gemäß der Beratung in der GVE-Sitzung vom 14.09.2004 wurde seitens der Finanzabteilung der Marktgemeinde Lauterach eine EU-weite öffentliche Ausschreibung durchgeführt. Es sind drei Angebote eingelangt, die vom Feuerwehrausschuss bestehend aus 12 Mitgliedern der Feuerwehr, eingehend geprüft wurden. An Hand der Richtlinien des Landesfeuerwehrverbandes hat der Feuerwehrausschuss die Angebote bewertet und schlägt vor, das Tanklöschfahrzeug 6 RATHAUSFENSTER 1-2005 Aus der Gemeinde Modell 1631 von der Fa. Marte anzuschaffen (Die Lieferung des Fahrzeuges und die Finanzierung des Kaufpreises ist im Jahre 2006 vorgesehen. Die Gemeindevertretung beschließt einstimmig, für die Ortsfeuerwehr Lauterach von der Fa. Marte, Feuerwehrfahrzeugbau in Weiler, das Tanklöschfahrzeug TLFA 2000/200 Modell 1631 anzukaufen. Feuerwehrkommandant Alfred Stoppel bedankt sich für die Beschlussfassung und das Vertrauen in die Ortsfeuerwehr und wünscht den Gemeindemandataren frohe Weihnachten und ein gutes Neues Jahr 2005. Farbe der Straßenmarkierung: GV Dr. Klaus König fragt an, ob die weiße Straßenmarkierung, die im Winter bei Schneebelag nicht gut sichtbar ist, durch eine andere Farbe ersetzt werden kann. Die Farbe Weiß für Straßenmarkierungen ist in der Straßenverkehrsordnung festgeschrieben und daher ist eine Farbänderung nicht möglich. Fernverkehr auf der Senderstraße: GV Herbert Gunz teilt mit, dass in letzter Zeit verstärkt Fernverkehr auf der Senderstraße zu verzeichnen ist. Dieses Problem dürfte auf das GPS-Navigationssystem zurückzuführen sein, welches keine Gewichtsbeschränkungen kennt. Die Zuständigkeit liegt bei der Landesstraßenverwaltung. Bei einer der nächsten Besprechung im Landhaus wird dieses Problem vorgetragen. Stellung des Geburtsjahrganges 1987 Auf Grund des Wehrgesetzes 2001 haben sich alle österreichischen Staatsbürger männlichen Geschlechtes des Geburtsjahrganges 1987 sowie alle älteren wehrpflichtigen Jahrgänge, die bisher der Stellungspflicht noch nicht nachgekommen sind, sich am 21. Juni 2005 der Stellung zu unterziehen. Stellungsbeginn: 07.00 Uhr Stellungsort: Innsbruck, Amtsgebäude FM Conrad, Eingang Köldererstraße 2 Zur Überprüfung der Identität und Staatsbürgerschaft sind mitzubringen: Amtlicher Lichtbildausweis (Reisepass, Personalausweis der Republik Österreich, Führerschein usw.), Staatsbürgerschaftsnachweis, Geburtsurkunde, Sozialversicherungskarte, eventuell Heiratsurkunde. Zur Beurteilung des Gesundheitszustandes sind eventuell vorhandene ärztliche Atteste (hiefür besteht kein Anspruch auf Kostenvergütung) sowie das ausgefüllte und unterschriebene Medizinische Fragenheft mitzubringen. Bei Personen, die eine dauernde schwere, geistige oder körperliche Behinderung aufweisen, können aufgrund vom persönlichen Erscheinen durch die Vorlage eines amtsärztlichen Attestes an das Militärkommando Vorarlberg des Wehrpflichtigen vor der Stellungskommission Abstand genommen werden. Trotz Hinweistafeln fahren LKW’s nicht selten bis zur Senderbrücke hinaus Bevölkerungszahlen – Statistik: Bgm. Elmar Rhomberg berichtet, dass sich die Bevölkerungszahl in Lauterach im Jahre 2004 nicht stark erhöht hat. Die Einwohnerzahl beläuft sich auf 9.241 Personen. Seit 38 Jahren sind in Lauterach nicht mehr so wenig Geburten zu verzeichnen wie 2004. Gegenüber früheren Jahren, wo die Geburtenzahl bei durchschnittlich 120 Neugeborenen lag, konnten 2004 lediglich 70 GeburTeresa Rhomberg, Jahrgang 2004 ten registriert werden. ■ Wehrpflichtige, die ihrer Stellungspflicht nicht nachkommen, können unbeschadet ihrer allfälligen Straffälligkeit der Stellungskommission vorgeführt werden. Für weitere Fragen können sie sich an die Bürgerservicestelle der Marktgemeinde Lauterach Herrn Fessler Tel. 6802-12 wenden. ■ RATHAUSFENSTER 1-2005 7 Aus der Gemeinde Information zur Gemeindevertretungs- und Bürgermeisterwahl Am 10. April 2005 finden die Wahlen in die Gemeindevertretung und des Bürgermeisters statt. Wahlberechtigt ist, wer am Stichtag den 24. Jänner 2005 österr. Staatsbürgerbürger(in) (Gemeindebürger/in) ist oder als ausländischer Unionsbürger(in) die Aufnahme in die Wählerkartei beantragt hat, in der Gemeinde mit Hauptwohnsitz gemeldet, vom Wahlrecht infolge Verurteilung nicht ausgeschlossen ist und am 10. April 1987 oder früher geboren wurde. Bei den Gemeindevertretungswahlen gibt es einen amtlichen Stimmzettel. Der Stimmzettel besteht aus einem Teil für die Bürgermeisterwahl und aus einem Teil für die Wahl der Gemeindevertretung. Der Wähler hat die Möglichkeit, seinen Kandidaten für das Bürgermeisteramt zu wählen, jene Partei zu wählen, deren Kandidaten in die Gemeindevertretung kommen sollen, einzelnen Kandidaten Vorzugsstimmen zu geben, einen freien Wahlwerber, der in die Gemeindevertretung kommen soll, beizufügen. Der amtliche Stimmzettel wird den Wählern zusammen mit dem Wahlausweis nach Hause zugestellt. Dadurch ist es dem Wähler ohne Zeitdruck möglich, nicht nur seine Wahl für das Bürgermeisteramt und die Gemeindevertretung zu treffen, sondern vor allem auch in Ruhe zu überlegen, ob und welchen Kandidaten er Vorzugsstimmen geben und ob er einen freien Wahlwerber hinzufügen will. Der Wähler kann den Stimmzettel selbstverständlich auch in der Wahlzelle ausfüllen. Dort liegen auch Stimmzettel etwa für den Fall auf, dass dem Wähler beim Ausfüllen ein Fehler unterlaufen ist. Für eine gültige Stimme für die Wahl des Bürgermeisters als auch für die Wahl der Gemeindevertretung ist es erforderlich, dass auf dem Stimmzettel der gewählte Bürgermeisterkandidat bzw. die gewählte Partei durch Anbringen eines Kreuzes in dem Kreis, der sich neben dem Namen des Bürgermeisterkandidaten bzw. neben dem Parteinamen befindet, bezeichnet wird. Der Wähler kann die Zahl dieser Wahlpunkte dadurch beeinflussen, dass er den auf dem Stimmzettel angeführten Wahlwerbern Vorzugsstimmen gibt. Der Wähler kann Wahlwerbern jener Partei, die er wählt, bis zu fünf Vorzugsstimmen geben. Auf denselben Wahlwerber kann er aber höchstens zwei Vorzugsstimmen vereinen. Die Vergabe von Vorzugsstimmen erfolgt in der Weise, dass der Wähler in die auf dem Stimmzettel neben dem Namen aufscheinenden Kästchen ein X einträgt. Für jede Vorzugsstimme, die auf einen Wahlwerber entfällt, erhält er 20 Wahlpunkte. Der Wähler kann auf dem Stimmzettel auch einen freien Wahlwerber, das ist eine nicht in einer veröffentlichten Parteiliste aufscheinende Person, die in der Gemeinde wählbar ist, beisetzen und ihr Vorzugsstimmen geben. Wahlkarten: Anspruch auf Ausstellung einer Wahlkarte haben folgende Wahlberechtigte: Die infolge Krankheit oder aus ähnlichen Gründen gehbehindert oder gehunfähig sind und so die Möglichkeit der Stimmabgabe vor der Wahlkommission für Gehunfähige in Anspruch nehmen wollen. Wahlkarten können bis am dritten Tag vor dem Wahltag (07. April 2005) schriftlich oder mündlich in der Bürgerservicestelle beantragt werden. Gemeindevertretungs- und Bürgermeisterwahl am 10. April 2005 Wahlkarten für Gehunfähige Personen, die infolge Krankheit oder ähnlichen Gründen gehunfähig sind, können bis zum 07. April 2005 beim Marktgemeindeamt Lauterach – Meldeamt Herrn Fessler, Tel. 6802-12, eine Wahlkarte beantragen. Die besondere Wahlbehörde wird jene Personen, die eine Wahlkarte beantragt haben, am Wahlsonntag, dem 10. April 2005, in der Zeit von 9.00 – 12.00 Uhr zu Hause aufsuchen. Fahrtkostenersatz: Schülern, Studenten und Lehrlingen, die zur Teilnahme an der Gemeindewahl 2005 von ihrem in einem anderen Bundesland oder im Ausland gelegenen Studien- bzw. Ausbildungsort nach Vorarlberg fahren, werden die Kosten der Benützung des kostengünstigsten öffentlichen Verkehrsmittels unter Einsichtnahme in die Inskriptionsbzw. Arbeitsbestätigung und die Fahrkarte für die Hin- und Rückreise ersetzt. Fahrten mit dem eigenen PKW oder als Mitfahrer in einem anderen PKW werden nicht ersetzt. Präsenz- und Zivildienern gebührt kein Fahrtkostenersatz. Die vollzogene Wahl ist vom Anspruchsberechtigten im jeweiligen Wahlsprengel vom Wahlleiter auf dem Wahlausweis bestätigen zu lassen. Die Auszahlung erfolgt am Wahlsonntag nach Vorlage der o.g. Bestätigungen in der Zeit von 08.00 bis 13.00 Uhr im Rathaus. Für weitere, allfällige Fragen steht Ihnen der Sachbearbeiter für Wahlangelegenheiten Elmar Fessler – Tel. 6802-12, am Wahlsonntag unter 6802-60 selbstverständlich gerne zur Verfügung. ■ 8 RATHAUSFENSTER 1-2005 Aus der Gemeinde Neujahrsempfang der Ortsvereine Ehrungen beim Neujahrsempfang, v.l.n.r.: Bgm. Elmar Rhomberg, Hans-Werner Lampert und Siegfried Maier (FC Lauterach), Rosmarie Dür und Heimo Leiseder (Kirchenchor), Vizebgm. Mag. KarlHeinz Rüdisser Verschiedene Jugendgruppen der Bürgermusik Lauterach umrahmten den Abend, Kulturamtsleiter Christof Döring führte durch den Abend, der traditionell am Dreikönigstag das Vereinsgeschehen im Dorf für das Jahr 2005 eröffnete. Christof Döring bedankte sich bei den ca. 150 Vereinsfunktionären, dass sie sich Zeit für diesen Abend genommen haben. Er bat die Anwesenden um eine Gedenkminute an Hofrat Dr. Karl Ludescher, der im Jahr 2004 leider verstorben ist. Er war verdienter Vereinsfunktionär, Gründungsmitglied des Verkehrsvereines und des Tennisclubs und Initiator verschiedenster Veranstaltungen in Lauterach. Bürgermeister Elmar Rhomberg berichtete weiters, dass über 3.000 Lauteracherinnen und Lauteracher aktiv am Vereinsgeschehen im Dorf teilnehmen. Dies unterstreicht, wie wichtig die Ortsvereine für das kulturelle und soziale Leben in der Dorfgemeinschaft sind. Auch gedachte er den Opfern der schrecklichen Flutkatastrophe in Asien, der, so muss leider befürchtet werden, auch eine Lauteracherin zum Opfer gefallen ist. Der Kleintierzuchtverein Lauterach feiert im Jahre 2005 sein 70-jähriges bestehen. Anita und Arthur Kalb sowie Christian Dietrich konnten aus diesem Anlass die Entwicklung und die Arbeit des Vereines vorstellen. Höhepunkt des Neujahrsempfangs bildete die Ehrung verdienter Vereinsfunktionäre. Für langjährige Funktionärstätigkeit wurden geehrt: Ehrenzeichen in Silber: Leiseder Heimo, 20 Jahre künstlerischer Leiter des Kirchenchores Dür Rosmarie, 15 Jahre Obfrau des Kirchenchores Maier Siegfried, 20 Jahre sportlicher Leiter des Fußballclubs. Ehrenzeichen in Bronze: Lampert Hans-Werner, 25 Jahre besondere Verdienste für den Fußballclub. Herzliche Gratulation und vielen Dank den Geehrten. Bevor das Buffet eröffnet wurde, bat Christof Döring um freiwillige Spenden für die Opfer des Seebebens in Asien. Über 900 Euro kamen zusammen, die an »Nachbar in Not« überwiesen werden. ■ RATHAUSFENSTER 1-2005 9 Aus der Gemeinde Feuerbrand Die genauen Zahlen für Lauterach liegen jetzt vor. Das Jahr 2004 war gezeichnet von einer unerwartet massiven Ausbreitung des Feuerbrandes. Ungefähr 400 Pflanzen waren betroffen, davon nicht weniger als 75 Apfelund 281 Birnbäume. 110 Bäume mussten gerodet werden, davon nicht weniger als 50 Hochstammbäume, was besonders schmerzt. Bei den restlichen Bäumen wurde versucht, durch teilweise sehr aufwändige Ausschnittmaßnahmen mit Steigern ein Roden zu verhindern. Ob es in allen Fällen gelungen ist, wird der Frühsommer zeigen, wenn sich die Feuerbrandbakterien wieder bei Temperaturen von ca. 20 Grad Celsius aufwärts neu entwickeln und vermehren können. Lagen die Kosten für die Feuerbrandbekämpfung in Lauterach im Jahr 2003 noch bei 2.600,– Euro, so explodierten diese Kosten im vergangenen Jahr auf nicht weniger als 16.000,– Euro, von denen das Land Vorarlberg ein Drittel abdeckt. Wie sah es in den Nachbargemeinden aus? Verzeichnete Hard sehr geringe Befallszahlen, wendeten die Wolfurter ca. 60.000,– und die Fußacher ca. 35.000,– Euro zur Bekämpfung des Feuerbrandes auf. Ganz schlimm erwischte es Dornbirn mit Kosten im 6-stelligen Bereich. Was ist im Jahr 2005 zu erwarten? Nachdem die Verbreitung der Feuerbrandbakterien sehr vom Wetter bzw. damit verbundenen Infektionsbedingungen abhängt, kann keine Voraussage getroffen werden. Im letzten Jahr genügte ein Tag mit Infektionsbedingungen (30. April 2004), um eine Feuerbrand-Epidemie auszulösen. Sollte es wieder zu ähnlichen Bedingungen kommen, wird rechtzeitig Alarm geschlagen. Ungefähr 20 Tage später sollten alle Blütenbüschel an den Bäumen beobachtet werden. Ganz im Sinne der Erhaltung unserer Kulturlandschaft wurden im letzten Jahr die Nachpflanzung von 50 Hochstammbäumen von der Gemeinde über den Obst- und Gartenbauverein gefördert. Hier nochmals zur Erinnerung ein paar Fakten: Welche Pflanzen werden befallen? Hauptsächlich Quitten, Birnen (sehr stark gefährdet sind Subire und Steirerbirne) und Äpfel. Befallen werden alle Kernobstsorten, jedoch nicht Steinobst wie z.B. Zwetschge oder Kirsche. Verwechslungsmöglichkeiten? Birnentriebwespe: Die Triebspitzen werden schwarz und welken ab. 5-7 cm unter der Triebspitze findet man jedoch spindelförmig angeordnete Einstiche. Dann ist es nicht Feuerbrand. Sagrosept für die Hände bereitsteht. Wenn es sich nämlich um Feuerbrand handelt, wird die Bakterie durch das Schnittwerkzeug und auch durch die Hände auf andere Pflanzenteile übertragen, Feuerbrand ist hochinfektiös. Auch Kernobst kann von der Triebmonilia befallen werden. Wie erkennt man Feuerbrand? Triebspitzen färben sich dunkelbraun bis schwarz, krümmen sich ein und sterben ab. Schneidet man die Rinde unterhalb der Befallsstelle auf (Vorsicht, nur durch Fachleute und wenn Desinfektionsmaterial Lysetol und Sagrosept bereitsteht), so erkennt man braune, schleimige Stellen ohne klare Abgrenzung wie bei Monilia. Sind gelblich-bräunliche Bakterienschleimtropfen sichtbar, dann ist es sicher Feuerbrand. Besonders bei trockenem Wetter ist die Bestimmung sehr schwierig. Meldepflicht: Feuerbrand ist meldepflichtig. Jeder Verdacht auf Befall ist im Rathaus zu melden. Fachleute besichtigen den Befall und veranlassen die notwendigen Bekämpfungsmaßnahmen. Die Bekämpfung wird durch das geschulte Personal des Gemeindebauhofes durchgeführt. Wegen der hohen Infektionsgefahr ist eine Eigenbekämpfung nur nach entsprechender Schulung sinnvoll. Kontrollorgane: Auch in diesem Jahr werden Mitglieder des Obst- und Gartenbauvereines ersucht, ihnen zugeordnete Gebiete zu beobachten. Eine schnelle und sofortige Bekämpfung ist derzeit noch die wirkungsvollste Möglichkeit, die Ausbreitung des Feuerbrandes zu verhindern. Spritzmittel? Nochmals sei hier wiederholt, dass der Einsatz des Spritzmittels Streptomycin in Österreich verboten ist. Ein Einsatz dieses Spritzmittels ist ohnedies nur in Plantagen möglich, weil es direkt in die Blüte eingebracht werden muss. Das wäre bei den riesigen Hochstammbäumen einfach nicht möglich. ■ Birnentriebwespe Triebmonilia oder Spitzdürre: Auch hier werden die Triebspitzen schwarz und welken ab. Wenn unterhalb der Triebspitze eine scharfe Grenze zwischen grünem und abgestorbenen braunen Pflanzenmaterial sichtbar ist, dann ist es ebenfalls kein Feuerbrand. Dies ist klar erkenntlich, wenn die Rinde an dieser Grenzstelle weggeschnitten wird. Aber Vorsicht! Diese Schnittproben nur dann selber machen, wenn Desinfektionsmaterial Lysetol für das Werkszeug und 10 RATHAUSFENSTER 1-2005 Aus der Gemeinde Lauterach hilft Flutopfern Als Soforthilfe für die Flutopfer überwies die Marktgemeinde Lauterach EUR 5.000,– im Dezember 2004 an »Nachbar in Not« zur Linderung der dringendsten Not. Auch zeigten sich die Mitglieder der Ortsvereine anlässlich des Neujahrsempfangs am 6. Jänner im Hofsteigsaal sehr spendabel. Es kamen EUR 904,21 zusammen, die ebenfalls den Opfern der Flutkatastrophe zur Verfügung gestellt wurden. Aufgrund der schrecklichen Zerstörungen wurde darüber diskutiert, ob unsere Gemeinde gezielte Hilfe an ein bestimmtes betroffenes Dorf in Thailand leistet. Davon wurde jedoch abgeraten, unsere Gemeinde wird sich bei Bedarf der in Österreich eingerichteten Koordinationsstelle anschließen und wie es jetzt aussieht, Projekte in Sri Lanka unterstützen. Übrigens, nach wie vor als vermißt gilt unsere Mitbürgerin Monika Maier, wohnhaft am Montfortplatz. Sie verbrachte am Tag der Flut ihren Urlaub in Thailand und hat sich bis heute nicht gemeldet. Es muss das Schlimmste befürchtet werden. ■ Sammlung alter Handys Die neue Initiative Mobile-Collect will sich um die Sammlung alter Handys bemühen. Das Unternehmensziel ist, gebrauchte Handys in Österreich zu sammeln und diese einer sinnvollen Wiederverwertung zuzuführen. Mit einem Teil des Erlöses aus der Sammlung bzw. Verwertung der gebrauchten Mobiltelefone werden auch spezielle CharityProjekte von österreichischen karitativen Organisationen unterstützt. Konkret unterstützen wir das Österreich-Projekt der Caritas für »Kinder in Not«. Rasenmähen Osterzeit-Frühlingszeit. Bald muss wieder der Rasen gemäht, Holz verarbeitet werden etc. Da es immer wieder Reklamationen über Lärmbelästigungen gibt, bitte folgenden Hinweis beachten: Rasenmähen, Kettensägen, Flexen und andere lärmerzeugende Tätigkeiten nur in der Zeit von: Montag bis Freitag 8 – 12 Uhr 14 – 19 Uhr Samstag 8 – 12 Uhr 14 – 18 Uhr Sonn- und Feiertag keine Arbeiten Nehmen Sie bitte Rücksicht auf Ihre Nachbarn und halten Sie sich unbedingt an diese Zeiten. ■ Für die Gemeinde entstehen keine Kosten, gesichert ist, dass die alten und gebrauchten Mobiltelefone umweltgerecht entsorgt werden. Mobile-Collect besitzt alle in Österreich gesetzlich vorgeschriebenen Genehmigungen zum Sammeln von gebrauchten Handys. Nachdem diese gebrauchten Mobiltelefone im Lager in Wien eingetroffen sind, werden diese von Mitarbeitern eines von der EU geförderten AMS-Projektes fachgerecht weiterverarbeitet. Auf der Website www.handy4help.at können weitere Informationen gelesen werden. Die Gemeinde Lauterach unterstützt dieses Projekt gerne. Die alten Handys können im Bauhof Bleicheweg jeden Samstag Vormittag von 8.00–12.00 Uhr an der Problemstoffsammelstelle und im Rathaus zu den üblichen Öffnungszeiten an der Information abgegeben werden. ■ urde im Was w abgegeben? t Fundam rach.at w.laute ww RATHAUSFENSTER 1-2005 11 Aus der Gemeinde Sonnenstrom-Ertrag 2004 SonnenSchein-Stipendium In diesem Projekt geht es um die Solare Energieversorgung in Ländern des Südens. Das SonnenSchein-Stipendium ist ein Programm zur Ausbildung von Solartechnikern und Solartechnikerinnen in solchen Ländern. Es baut auf den positiven Erfahrungen mit der Nutzung von Sonnen-Energie auf und knüpft an die Tradition der Vorarlberger SonnenSchein-Kampagne an. Oft werden Projekte mit technischen Geräten ausgestattet, für die es im Land weder Ersatzteile noch Reparaturwerkstätten gibt. Resultat: Die Geräte sind schon nach kurzer Zeit nicht mehr funktionstüchtig. Das SonnenScheinStipendium versucht deshalb bewusst einen anderen Weg zu gehen. In erster Linie sollen Wissen und Fertigkeiten von Menschen gefördert und nicht einfach teure Anlagen »verschenkt« werden. Neben Umwelt- und Klimaschutz soll damit vor allem ein Beitrag in Richtung »Hilfe zur Selbsthilfe« geleistet werden. Die Aktionäre des 1. Lauteracher Sonnenkraftwerkes, wie die Gemeinschafts-PV-Anlage (PV = Photo-Voltaik) bei der Schule Unterfeld auch genannt wird, wurden vor kurzem schriftlich über den Ertrag ihrer Aktien für das Jahr 2004 unterrichtet. Pro Aktie wurde demnach ein Ertrag von EUR 5,63 erzielt, das ist etwas weniger als im Jahr 2003 (EUR 6,94). Was eigentlich nicht so sehr verwundert, war 2003 das Jahr mit dem Jahrhundertsommer und überdurchschnittlicher Sonneneinstrahlung über das ganze Jahr. Die Jahresstatistik 2004 gibt einen Überblick, wie sich die Erträge gegenüber der Vorausberechnung (Durchschnitt von 10 Jahren) entwickelt haben. Man erkennt, dass besonders die Monate Mai, Juni, Juli, Oktober und November in Bezug auf die Sonnenscheindauer hinter den Erwartungen zurückgeblieben sind. Zur Erinnerung: Die PV-Anlage bei der Schule Unterfeld, übrigens nicht die größte in Lauterach, hat eine Fläche von 51 m2 und eine Leistung von 5,64 kWp. Im Jahr 2004 lieferte die Anlage 2926 kWh Solarstrom ins VKW-Netz, das sind 86,67 % der Vorausberechnung. Solche Schwankungen sind durchaus im Rahmen. Ein durchschnittlicher 3Personen-Haushalt in Österreich verbraucht übrigens ca. 4000 kWh pro Jahr (Quelle Verbund). Man kann davon ausgehen, dass bei einem Einsatz von stromsparenden Geräten (Klasse A) und Energiesparlampen der Jahresstromverbrauch eines Haushaltes mit der Größe dieser PVAnlage bei der Schule Unterfeld in etwa gedeckt werden kann. Mit dem Ertrag der Anlage kann jedoch der Stromverbrauch für 2-3 Haushalte finanziert werden, da für ÖKO-Strom von der VKW entsprechend hohe Einspeistarife vergütet werden. Den Aktionären bleibt es freigestellt, sich den Ertrag pro Aktie bis 31. März 2005 bei der Amtskasse im Rathaus auszahlen zu lassen. Geschieht dies nicht, wird der Ertrag von der Gemeinde verwaltet und für Ökostromprojekte verwendet. Bei einer Aktionärsversammlung, die für den Tag der Sonne am 21. Juni 2005 geplant ist, wird vorgeschlagen, die Erträge dem Verein »SonnenSchein-Stipendium« zur Verfügung zu stellen. Die Aktionäre werden dazu schriftlich eingeladen. ■ Moray und Idriss bei der Ausbildung in Indien sowie die ersten solaren »Gehversuche« im Jugendausbildungsprojekt »Safer Future« 12 RATHAUSFENSTER 1-2005 Aus der Gemeinde Warum gerade Strom? Der Schlüssel zur Entwicklung jeder Gesellschaft ist Bildung und Ausbildung der Menschen. Eine entscheidende Voraussetzung für die Bildung der breiten Bevölkerung ist die Verfügbarkeit von elektrischem Strom, denn gutes Licht ermöglicht Lesen und Lernen (Abendschulen!). Strom ermöglicht den Betrieb von Radios und fördert den Informationsaustausch zum Betrieb von PC’s mit E-Mail bzw. Internet. Im April 2004 wurden Idriss Kamara und Moray Hengoy, zwei Lehrer des Jugendausbildungsprojekts »Safer Future« in Sierra Leone, für eine SolarAusbildung am Barefoot-College ausgewählt. Beide haben dort im Mai 2004 ihre Ausbildung angetreten. Nach ihrer Rückkehr Ende Oktober 2004 haben sie mit den Vorbereitungen zum Aufbau einer SolarWerkstätte begonnen. Das Solar-Startpaket für den Aufbau der Werkstätte wurde gegen Ende September nach Sierra Leone eingeschifft und sollte in diesen Tagen eintreffen. Parallel zu den Aktivitäten in Sierra Leone wird vom Verein SonnenScheinStipendium derzeit die Vergabe eines zweiten Stipendiums vorbereitet. Noch im Frühjahr sollen zwei Personen aus einem Ausbildungsprojekt in Nigeria in den Genuss einer Solar-Ausbildung kommen und anschließend selber einen Ausbildungszweig im nigerianischen Projekt aufzubauen. Weitere Informationen zum Projekt: www.sonnenschein-stipendium.org ■ Bauhof Neuer Traktor Im Dezember 2004 wurde für den Gemeindebauhof ein neuer Traktor angeschafft. Übergeben wurde das Fahrzeug von Herrn Ralph Kofler, Gebietsleiter der Fa. BayWa Lauterach. Das neue Gerät wird universell eingesetzt, für den Winterdienst genauso wie das ganze Jahr über bei Straßen- und Pflegearbeiten im ganzen Ortsgebiet. Bei der Übergabe des neuen Traktors waren dabei v.l.n.r.: Hans Giesinger, Viktor Lang, Ralf Kofler (BayWa), Bgm. Elmar Rhomberg, Jürgen Götze, Theo Ölz Winterdienst: Schwerarbeit für den Trupp des Bauhofes brachte der heurige Winter. Perioden mit tagelang anhaltenden Schneefällen erforderten höchsten Einsatz. In solchen Fällen heißt es um 4 Uhr in der Früh bereit machen für die erste Räumrunde im Dorf. Nach dem ersten Einsatz ist gegen 9 Uhr Treffpunkt im Bauhof, um die weiteren Maßnahmen zu koordinieren. Bei anhaltendem Schneefall geht es bereits kurz danach auf die zweite Runde auf die Straßen, der Schnee muss permanent von der Fahrbahn geschoben werden. Anderenfalls bildet sich eine sehr gefährliche, vereiste Sohle mit festgefahrenem Schnee, der selbst von den Schneepflügen nicht mehr zu entfernen ist. Dagegen hilft nur noch der Einsatz von Streusalz. Wenn es schneit, sind 7 Räum- und Streufahrzeuge in Lauterach unterwegs. Ein Beispiel, was die fünf Mitarbeiter des Bauhofes und die zwei Vertragspartner leisten, wenn es richtig schneit: Montag 31.12. 12 Stunden Dienstag 1.2. 13 Stunden Mittwoch 2.2. 14 Stunden In diesen drei Tagen mussten also 273 Einsatzstunden für den Winterdienst geleistet werden. ■ einen rauche st die Ich b . Wo i r tsplan e? O raß Forstst erach.at ut www.la Die Winterdienst-Mannschaft macht sich für die zweite Dorfrunde bereit RATHAUSFENSTER 1-2005 13 Aus der Gemeinde Gemeindewettbewerb »Der grüne Einkaufswagen« Ökologischer Einkauf ist für viele Gemeinden in Vorarlberg schon lange selbstverständlich, auch für Lauterach. Das starke Engagement von Günter Hermann, der den zentralen Einkauf und das Lager der Gemeinde führt, wurden bei der Schlussveranstaltung des Wettbewerbes am 13. Dezember 04 in Götzis belohnt: Lauterach erhielt nicht weniger als vier »Grüne Einkaufswagen« und liegt somit im Spitzenfeld unter den teilnehmenden Vorarlberger Gemeinden. Bereits 2001 hat Bundesminister Molterer insgesamt 9 Gemeinden für ihr Engagement in der ökologischen Beschaffung ausgezeichnet. Damals gewann Lauterach 2 Grüne Einkaufswagen. Umso höher ist der Erfolg im Jahr 2004 zu bewerten, es gelangt die Anzahl der Einkaufswagen immerhin zu verdoppeln. Langenegg Mäder Schwarzach Ludesch Feldkirch Lauterach Krumbach Lech St. Gerold Dornbirn Zwischenwasser Götzis Bludesch Schwarzenberg 4 Einkaufswagen 4 Einkaufswagen 4 Einkaufswagen 4 Einkaufswagen 4 Einkaufswagen 4 Einkaufswagen 3 Einkaufswagen 3 Einkaufswagen 3 Einkaufswagen 3 Einkaufswagen 3 Einkaufswagen 3 Einkaufswagen 1 Einkaufswagen 1 Einkaufswagen Verleihung der »Grünen Einkaufswagen« am 13. Dezember in Götzis v.l.n.r.: Rainer Siegele - Obmann des Umweltverbandes, Günter Hermann, Nicole Eisenegger, Bgm. Elmar Rhomberg, Rudi Weingärtner, Dr. Ines Oehme Beschaffungsservice Austria, Landesrat Ing. Erich Schwärzler Insgesamt haben sich im Jahr 2004 14 Gemeinden dem Wettbewerb gestellt. Es wurden 44 grüne Einkaufswagen von den Gemeinden »abgeräumt« und diese haben sich im Vergleich zum Wettbewerb im Jahr 2001 wesentlich gesteigert und wie folgt abgeschnitten: Die Ziele der Teilnahme am Gemeindewettbewerb »Der grüne Einkaufswagen« sind: Zusätzliches Bewusstsein für ökologischen Einkauf in Ihrer Gemeinde schaffen Ökologische und ökonomische Optimierungspotenziale erkennen und nutzen Die eigene Position mit der anderer Gemeinden vergleichen. ■ 15 Jahre Gestaltungsbeirat Erstmals im Jahr 1991 tagte der Gestaltungsbeirat, um eingereichte Bauprojekte zu beurteilen und, falls sinnvoll, auch Verbesserungsvorschläge zu machen. In diesen 15 Jahren sind 1921 Bauanträge gestellt, davon wiederum 58 % schriftlich beurteilt worden. Diese rege Bautätigkeit ist vor allem auf das starke Bevölkerungswachstum in unserer Gemeinde zurückzuführen. Wie die Statistik zeigt, ist die Bevölkerung in Vorarlberg von 1981 bis 1996 durchschnittlich um 12,8 % gewachsen, das Wachstum in Lauterach hingegen betrug ganze 28,8 %. Lauterach ist bei weitem die stärkst wachsende unter den zwölf größten Vorarlberger Gemeinden. Die große Herausforderung für das Bauamt und den Gestaltungsbeirat war und ist sowohl den stark wachsenden Wohnbau aber auch die vielen Gewerbebauten zu beurteilen. Neben sehr vielen positiven Einflüssen gab es auch Kritik bei Neubauten wie im Jahr 1992 der Bau des Möbelhauses Lutz auf der Reichmutwiese an der Karl-Höll-Straße. Nicht vergessen darf man aber, dass im Zuge dieses Zweckbaus die Erhaltung des alten Rheintalhauses Bundesstraße gelungen ist, in dem heute die Drogerie Jochum neben anderen Geschäften und Wohnungen untergebracht ist. Dieses 15. Jahr des Bestehens des Gestaltungsbeirates nahm Bürgermeister Elmar Rhomberg zum Anlass und lud die Architekten zu einem Rückblick ein. Folgende Architekten waren in den 15 Jahren im Gestaltungsbeirat unserer Gemeinde tätig: Arch DI Helmut Kuess Bregenz, Arch DI Christian Lenz Schwarzach, Arch DI Erich Steinmayr Feldkirch, Arch DI Erwin Werle Feldkirch, Arch DI Wolfgang Ritsch Dornbirn, Arch DI Hermann Kaufmann Schwarzach, Arch DI Gerhard Hörburger Bregenz, Arch DI Hans Hohenfellner Feldkirch. ■ 14 RATHAUSFENSTER 1-2005 Aus der Gemeinde Der Gelbe Sack hat sich bewährt Die Einführung des Gelben Sackes im Jahr 2000 zur Sammlung für Verpackungen aus Kunststoff, Mischstoffen etc. hat sich in mehrerlei Hinsicht bewährt: Die Sauberkeit an den Sammelstellen konnte nicht ganz, aber doch erheblich verbessert werden. Verringerung der Aufräumkosten Wesentliche Verringerung der Fehlwürfe Bequeme Hausabholung des Gelben Sackes alle zwei Wochen Lagen die Fehlwürfe in den Gelben Containern vor der Einführung des Gelben Sackes bei ca. 30 % Gewichtsanteilen, so hat sich der Anteil an Fremdstoffen im Gelben Sack auf unter 10 % eingependelt. Die Gelben Säcke sind transparent, das Personal der Müllabfuhr bemerkt bei der Abholung durch eine Sichtkontrolle, wenn der Fremdanteil im Gelben Sack sehr hoch ist. Solche Fehlwürfe werden darüber hinaus alleine wegen des ungewöhnlich hohen Gewichtes des Sackes bemerkt. Gelbe Säcke mit einem hohen Anteil an Fehlwürfen werden daher von der Müllabfuhr stehen gelassen. Hauptsächlich werden im Gelben Sack folgende Fremdstoffe festgestellt: Plastikverkleidungen Kaputtes Kunststoffgeschirr Dämmstoffe Abdeckfolien, Frühbeetfolien Baby-Einmalwindeln Baustellenabfälle aus Kunststoff Ein Grundsatz beantwortet sehr viele Fragen: Im Gelben Sack dürfen nur Verpackungen entsogt werden. Nehmen wir folgendes Beispiel: Joghurtbecher: Sind Verpackungen; der Erzeugungsbetrieb z.B. die Vorarlberg Milch muss den Entsorgungsbeitrag an die ARA – AltstoffRecycling-Austria bezahlen. Die Entsorgung ist daher für den Käufer kostenlos und kann über den Gelben Sack erfolgen. Einweg-Trinkbecher: Sind aus demselben Material, aber keine Verpackungen. Daher bezahlt der Erzeugungsbetrieb keinen Entsorgungsbeitrag an die ARA, die Entsorgung der gebrauchten Becher muss vom Käufer bzw. Verbraucher über den Restmüllsack bezahlt werden. Fehlwürfe wiederum werden mit den Gemeinden verrechnet. Werden diese Fehlwürfe reduziert und auf niederem Niveau gehalten, bedeutet das für die Gemeinden, wie bereits erwähnt, nicht unerhebliche Kosteneinsparungen. ■ Neue Wertstoffcontainer Die alten Wertstoffcontainer aus Metall Type »Waizinger« sind in die Jahre gekommen. Die Scharniere der Deckel sind abgerissen, fast alle Deckel sind deformiert und auch die Behälter selbst haben in den ungefähr 15 Jahren, in denen sie im Einsatz sind, stark gelitten. Wenn möglich, wurden und werden Reparaturen der Behälter durch das Bauhofpersonal in der eigenen Werkstätte ausgeführt, so z.B. Austausch gebrochener Deckelscharniere oder Räder. Viele Papierbehälter, aber auch einige Metallbehälter waren jedoch in einem derart schlechten Zustand, dass ein Austausch vorgenommen werden musste. Noch im Jahr 2004 wurden daher insgesamt 18 neue Papier- und 4 neue Altmetallcontainer aus Kunststoff angeschafft. Diese Containertype hat sich bereits in anderen Gemeinden bewährt. Einige Vorteile dieser neuen Container sind: Leichtere Deckel, daher geringe Verletzungsgefahr beim Einwurf von Altpapier. Bessere Entleerungseigenschaften, das Altpapier gleitet besser in den Abfuhrwagen. Leichtere Reinigung. Ein Nachteil ist vielleicht, dass durch das Wegfallen der Einwurfschlitze die Leute Kartonagen ohne Zerlegen einwerfen. Nachdem bei den alten Containern die Deckel ebenfalls nicht mehr schließen, war dieser Nachteil auch bisher gegeben. Darum die Bitte an Alle: Kartonagen unbedingt zerlegen, es können dadurch die unliebsamen Überfüllungen größtenteils vermieden werden. ■ Neue Wertstoffcontainer RATHAUSFENSTER 1-2005 15 Aus der Gemeinde Kostenlose Hundekotsäckchen Probeweise wurden in Lauterach zwei Hundestationen aufgestellt. Dort können kostenlos Plastiksäcke entnommen werden, um den Hundekot aufzunehmen. Diese Säcke können dann wiederum in den Abfalleimer bei der Hundestation oder auch in die über 50 anderen Abfallkörbe, die im Dorf aufgestellt sind, entsorgt werden. Sie haben es vielleicht schon gehört, in Dornbirn läuft seit letztem Jahr eine Kampagne gegen den Hundekot auf öffentlichen Straßen und Plätzen unter dem Motto »Mach’s weg – für ein sauberes Dornbirn«. Dem Falter dazu haben wir einige Texte, Daten und Fakten entnommen und auf Lauterach angepasst: Wie jeder weiß, gehen Hunde nicht aufs Klo. Sie erleichtern sich irgendwo unterwegs. Deshalb muss aber noch lange nicht Hundekot auf Gehwegen, Grünstreifen oder am Straßenrand herumliegen. Die Lösung ist, dass die Hundebesitzer die Hinterlassenschaft ihres Vierbeiners einsammeln. Nur so ist gewährleistet, dass tatsächlich niemand mehr in einen Haufen hineintritt! Einige Zahlen, die buchstäblich das Gewicht des Hundekot-Problems verdeutlichen: In Lauterach sind rund 250 Hunde angemeldet. Bei durchschnittlich 300 g Kot am Tag bedeutet das rund 75 Kilogramm Kot täglich. Im Jahr immerhin 27 Tonnen. Hundekot baut sich zwar auf einer Wiese in einigen Tagen selbst ab. Besonders für die Landwirtschaft sind die Verunreinigungen aber ein großes Problem, da die Kühe diese Bereiche der Wiese nicht abweiden und verunreinigtes Heufutter wertlos wird. (Quelle: Stadt Dornbirn). Wer sich nicht vorstellen kann, den Kot seines Hundes mit einer Plastiktüte aufzunehmen, kann einen Greifer oder eine mitgeführte Schaufel verwenden, die es im Fachhandel zu kaufen gibt. Am Besten geht es aber mit Plastiksäcken, das können auch Gefrier- oder Jausesäckchen sein. Man fährt mit der Hand in das Säckchen, hebt den Hundekot auf, streift das Säckchen über den Kot, bindet zu und wirft das Ganze in einen Abfallkorb. Speziell geeignet sind dafür die Plastiksäcke, die der DepoDog-Station entnommen werden können. Zugegeben, für Hundebesitzer ist es gewöhnungsbedürftig, den Kot aufzunehmen. In Dornbirn werden bei Missbrauch Strafen bis zu 100 Euro ausgesprochen. Der Trend geht auch in unserem Dorf in diese Richtung. Wer nicht glaubt, dass es sich um ein Problem handelt, ein Tipp: Gehen Sie den schmalen Fußweg vom Montfortplatz entlang der Sportanlage der Hauptschule hinauf zur Antoniusstraße. Sie werden sich wundern, wie vielen Hundehaufen Sie ausweichen müssen. Und das ist bei Weitem nicht die einzige »Problemzone« in unserem Dorf. ■ Kunsthaus Rohner H O F S T E I G TA G E 2 0 0 5 Am Sonntag, 13. Februar 2005 wurden im Rohnerhaus die schon traditionell gewordenen Hofsteigtage von Herrn Bürgermeister Elmar Rhomberg eröffnet. Eine kleine Abordnung der Hofsteiggemeinden Bildstein, Schwarzach, Wolfurt und der Standortgemeinde Lauterach war bei der Eröffnung und anschließenden Führung durch die derzeitige Sonderausstellung »Fritz Pfister« anwesend. Als Besonderheit wurde heuer im Rohnerhaus zu einer Weinverkostung mit Frau Susanne Ernst, Somelier, eingeladen. Die Region Hofsteig mit über 30.000 Einwohnern ist als Einheit in der Bevölkerung noch verwurzelt. Geschichtsträchtig dies zum Anlass genommen, wird das Rohnerhaus jedes Jahr an zwei Sonntagen für alle Bürger der Hofsteiggemeinden bei freiem Eintritt mit Kurzführungen geöffnet, um sich zu treffen, zu diskutieren und einzutauchen in die Formensprache der Künstler. ■ Zwei DepoDog-Stationen wurden probeweise an folgenden Standorten aufgestellt: Bahnhofstraße in der Nähe der Haltestelle und beim Spielplatz bei der Sportanlage Ried 16 RATHAUSFENSTER 1-2005 Aus der Gemeinde Mehr Bereiche, mehr Angebote, mehr Möglichkeiten … INTEGRA beschäftigt durchschnittlich 80 Personen für maximal ein Jahr. Rund 40 Prozent finden eine reguläre Beschäftigung in einem Vorarlberger Unternehmen. Entabach! Die INTEGRA Arbeitsbereiche Arbeiten mit Holz oder Metall, Gartenarbeiten aller Art, Nähwerkstatt, Verkaufsladen, Reinigung, Kuvertieren und Verpacken – das sind die Arbeitsbereiche, in denen die Klienten von INTEGRA arbeiten. Für die Kunden bedeutet das ein breiteres ServiceAngebot. Der Vorteil für die MitarbeiterInnen: Sie können dort arbeiten, wo sie am besten geeignet sind. … für Langzeitarbeitslose und für Kunden Die Arbeitsprojekte von AFFRA, ARB und DOWAS sind seit Juli 2004 unter einem Dach. Den nunmehr sieben Bereichen ist eines gemeinsam: Die berufliche Integration der arbeitslosen Klientinnen und Klienten, die Wiedereingliederung in den regulären Arbeitsmarkt. Die Arbeit von INTEGRA gewinnt immer mehr an Bedeutung, derzeit sind rund 10.000 Menschen in Vorarlberg arbeitslos – Tendenz steigend. Eine Trendumkehr ist nicht in Sicht. Mehr Arbeitssuchende bedeutet immer auch mehr LangzeitArbeitssuchende. Ein Gutteil der Klienten von INTEGRA hat schon mehrere Strecken der Arbeitslosigkeit hinter sich – die Integration in den regulären Arbeitsmarkt wird dadurch für den einzelnen immer schwieriger. Viele verlieren ihre Tagesstruktur, Kontakte mit der Außenwelt und somit ihre Perspektiven und ihren Selbstwert. Das fördert in vielen Fällen Resignation, Isolation und Suchtkrankheiten. Auch den Kunden kann INTEGRA mittlerweile einen Allround-Service bieten: Von der Hausarbeit über die Gartengestaltung und Hausmeistertätigkeiten zu einem Stiegengeländer, einem Gartenhäuschen bis hin zu einzigartigen Kissen fürs Sofa oder ungewöhnliche Secondhand-Waren usw. – bei INTEGRA gibt es das alles aus einer Hand. Für Betriebe ist INTEGRA ein interessanter Outsourcing-Partner. Die Säulen der beruflichen Integration von INTEGRA sind, neben der Beschäftigung: Sozialbetreuung, medizinische Versorgung, Qualifizierung und vor allem die Vermittlung an Unternehmen am Arbeitsmarkt. DIE BEREICHE: HOLZ, METALL, UMWELT, NÄHWERKSTATT, SECONDHAND, HAUSHALT, MANUFAKTUR, PERSONALSERVICE Entele schwimmen i dem Bach, wia lang ischt des scho her, a Schotterschtroß, am Rand no Gräs und d’Stroßa menschaleer. Vorm Hartmann und am Küafarhus, direkt am Ufer stand dr Vater, der hot oft verzellt, wia sie döt gfeschtad hond. Dr Kirchturm zwischat ussar schout, vom Geabhardsberg a Stuck. I bi döt no a Moatle gsi und denk dra gern no zruck. Barfuaß sind mir döt no ganga, koa Schuah und ou koa Strümpf, und viele klenne Tierle hond gleabt i deana Sümpf. Entlang deam Bächle züht dar Weag wit usse do is Ried. Bischt nit vergeassa, Entabach, as git vo diar a Lied. Wir sind dem Wunsch von Kurt Bargehr gerne gefolgt und veröffentlichen sein Gedicht über den Entenbach. Falls auch Sie den Wunsch haben, mit einem Beitrag in Form eines Aufsatzes oder eines Berichtes ins Rathausfenster zu kommen, dann schreiben Sie an die Redaktion des Rathausfensters im Gemeindeamt. ■ INTEGRA Arbeitsinitiative Regio Bodensee gem.GmbH Geschäftsleitung Seestraße 18, 6971 Hard, Tel. 05574 / 54 2 54, Email: office@integra.or.at ■ 17 RATHAUSFENSTER 1-2005 Senioren Es wäre ewig schade ums Ried Schwester Rita Schönenberger stammt aus unserer Gemeinde und lebt seit 50 Jahren in Brasilien. Sie ist mit ihrer Heimatgemeinde in Gedanken immer noch sehr verbunden. Ihrem Wunsch entsprechend wird jede Ausgabe des Rathausfensters mit der Post an ihre Adresse nach Brasilien gesandt und wir wissen, dass sie trotz ihres hohen Alters die Gemeindezeitung jedes Mal aufmerksam liest. Der Herzenswunsch der 94-jährigen Missionsschwester Rita Schönenberger ist es, dass allen Lauterachern – jung und alt, ihre Gedanken und Worte über das Ried bekannt werden. Diesen Wunsch erfüllen wir ihr gerne. Sie hat uns dazu ein folgendes Gedicht gesandt: O Ried, du bist ein Heiligtum. Mit deinen Eichen, deinen Birken verkündest Gottes hohen Ruhm. Er lass’ seine Gnade allda wirken. Auf dass sie alle kommen die Jungen wie die Alten sich zu erholen, sich zu erfreuen an des gütigen Schöpfers Walten. Ja, lasst es bleiben, wie es ist, so sinnvoll voller Romantik dass alle Frieden finden fern allem Lärm, aller Hektik. Dann komm ich gern zu euch zurück. Ich weiß, ihr wollt es beschützen das Erbe der Väter ohnegleich. Zu hüten ihr euch verpflichtet. Ehrenamtlicher Spaziergangdienst für das Seniorenheim Lauterach Das Seniorenheim Lauterach ist immer wieder bemüht, die Betreuung der Bewohner noch stärker auszubauen und den Kontakt »nach Außen« nicht abreißen zu lassen. Aus diesem Grund suchen wir Personen, die einmal die Woche und ehrenamtlich mit den Bewohnern spazieren gehen möchten. Dabei werden Bewohner, die mit dem Straßenverkehr nicht mehr zurechtkommen kommen oder sich nicht mehr alleine auf die Straße trauen, begleitet z.B. zum Friedhof. Frau Erna Schwarz kümmert sich schon seit 13 Jahren um die »Dorfrunden« und seit kurzem auch Frau Monika Feuerle. Beiden macht es sehr viel Spaß und die Bewohner haben auch jedes Mal eine große Freude. Wer Interesse hat, kann sich bei Fr. Schwarz, Tel.Nr. 83704, melden und sich genauer informieren. ■ Schwester Rita Schönenberger hat vermutlich aus dem Rathausfenster erfahren, dass Teile des Riedes durch den Bau einer Straße gefährdet sind. Ihrem Gedicht können wir entnehmen, dass das Naturjuwel Lauteracher Ried in ihrer Erinnerung weiter lebt und dass sie um den Erhalt des Riedes besorgt ist, obwohl sie, wie bereits erwähnt, schon ca. 50 Jahre in Brasilien lebt. Liebe Schwester Rita! Auf diesem Wege danke für Ihr schönes Gedicht und herzliche Grüße nach Brasilien. Wir freuen uns darüber, dass Sie immer noch so sehr mit Ihrer Heimatgemeinde Lauterach verbunden sind und wünschen Ihnen weiterhin viel Gesundheit und Gottes Segen. Die Redaktion des Rathausfensters. ■ 18 RATHAUSFENSTER 1-2005 Jubilare Herzliche Gratulation … … zur Goldenen Hochzeit Auch diesmal können wir wieder zwei Paaren zum Fest der goldenen Hochzeit gratulieren: Berta und Rudolf Spettel, Austraße 21, feierten am 5. Jänner 2005, 50 Jahre miteinander, ihre Goldene Hochzeit. Bürgermeister Elmar Rhomberg gratulierte dem Ehrenringträger Rudl Spettel und seiner Frau Berta im Namen der Gemeinde und des Landes Vorarlberg. Herzliche Gratulation … … zur Goldenen Hochzeit Am 22. Jänner 2005 war der Tag, an dem Martha und Hans Ludwig, Schulstraße 15, ihren großen Tag hatten und das Fest der goldenen Hochzeit feierten. Bürgermeister Elmar Rhomberg überbrachte als Gruß der Gemeinde den beliebten Geschenkskorb und im Namen des Landeshauptmannes einen vierfachen Golddukaten. RATHAUSFENSTER 1-2005 19 Aus der Historie VOGELPERSP Kaplanhaus 1968 zur Friedhofserweiterung angekauft Staufnerweg 8 2004 abgebrochen Überbauung: Multimediales Wohnen ● Zimmerei I. + R. Schertler ● ● ● ● ● Raiffeisenstraße 6 am 12.9.1985 abgebrannt, siehe RHF 1995/III/14 Schmiedgasse 1 zur Friedhofserweiterung Ende 1987 abgebrochen, siehe RHF 1995/III/14 ● ● Schreinerei F.J. Matt zur Begradigung der Bundesstraße abgebrochen, siehe RHF 2001/II/12 Landstraße 9 am 18.10.1980 abgebrannt siehe RHF 1995/II/18 20 RATHAUSFENSTER 1-2005 Aus der Historie EKTIVE 1938 Ölberg abgebrochen Bundesstraße 66 1993/94 abgebrochen Bild: Ballonaufnahme Foto Heim, Ausschnitt Abkürzung: RHF Rathausfenster Jahr/Heft/Seite Fortsetzung folgt ● ● ● Gasthaus Linde 1963 abgerissen, siehe RHF 2001/II/12 ● Gasthaus Hirschen 1997 zum Verwaltunstrakt umgebaut Landstraße 8 am 5.2.1955 abgebrannt RATHAUSFENSTER 1-2005 21 Aus der Gemeinde Mehr Spaß mit Maß Jugendliche beginnen – im Vergleich zu früheren Generationen – immer früher mit dem regelmäßigen und damit schädlichen Alkoholkonsum. Lauterach ist mit dem Projekt »Mehr Spaß mit Maß« bestrebt, die Zahl alkoholkonsumierender Jugendlicher zu verringern und das Einstiegsalter nach hinten zu verschieben. Des Weiteren soll erreicht werden, dass Erwachsene im Sinne der Vorbildwirkung ihr Alkoholkonsumverhalten überdenken und damit gesellschaftliche Verantwortung übernehmen. Um diese Ziele den Multiplikatoren (Eltern, Vereine, Schule, Betriebe, Handel und Gastronomie,..) näher zu bringen, wird nun als erster Schritt bei der Sitzung der Ortsvereine von Lauterach im März diesen Jahres das Projekt »Mehr Spaß mit Maß«, welches mit einer Laufzeit von 5 Jahren landesweit konzipiert ist, von Katharina Pfanner (Obfrau des Jugendausschusses Lauterach) vorgestellt. Den Ortsvereinen werden von der Marktgemeinde Lauterach für Veranstaltungen Werbemittel von »Mehr Spaß mit Maß« und Bänder zur Alterskontrolle gratis zur Verfügung gestellt. Im März 2005 werden die Gemeinden Schwarzach, Bildstein, Wolfurt, Buch, Kennelbach und Lauterach gemeinsam alle Multiplikatoren in den Schindlersaal Kennelbach einladen um einen weiteren Schritt in Richtung Bewusstseinsbildung zu setzen. DENN VORBILDER WIRKEN UND VERÄNDERN! ■ Suchbild für unsere


0 Rathausfenster 2005 02
Sam, 22. Oktober 2011 | Kuhn EDV

MARKTGEMEINDE Liebe Lauteracherinnen und Lauteracher! Das vorliegende Wahlergebnis der Gemeinderatswahlen am 10. April 2005 hat wesentliche Änderungen in der Zusammensetzung des Gemeindevorstandes und der Gemeindevertretung gebracht. Es freut mich ganz besonders, dass sich sehr viele neue Bürgerinnen und Bürger aus allen wahlwerbenden Gruppen auf Gemeindeebene politisch engagieren möchten. Das ist nicht selbstverständlich in einer Zeit, in der das Interesse an der Politik eher abnimmt. Wie in der Vergangenheit werde ich auch zukünftig bestrebt sein, die Zusammenarbeit mit allen politischen Fraktionen in unserer Gemeinde zu suchen. Nur wenn alle Verantwortlichen an einem Strang ziehen, werden wir die Zukunft unserer Gemeinde erfolgreich gestalten können. Die Ausschüsse, die bekanntlich sehr viel Basisarbeit auf Gemeindeebene leisten, wurden neu gebildet. In dieser Ausgabe des Rathausfensters wird der neue Gemeinderat vorgestellt. In den nächsten Ausgaben werden dann auch die Ausschüsse die Gelegenheit bekommen, sich zu präsentieren und ihre Ziele zu formulieren. Wie Sie wissen, werden in den Ausschüssen selbst keine Beschlüsse gefasst. Es werden dort Empfehlungen und Berichte ausgearbeitet, die dann dem Gemeindevorstand oder der Gemeindevertretung vorgelegt werden. Zum Wettbewerb »Ortszentrum« im Rahmen des Projektes »Euopan 8«: Der Wettbewerb ist nun im vollen Gange, erste Entwürfe erwarten wir im Oktober oder November dieses Jahres. Ein Projektausschuss ist gebildet worden, auch mit Bürgern, die nicht in der Gemeindepolitik tätig sind. Die Entwürfe werden, sobald sie fertig sind, veröffentlicht. Das ist der Zeitpunkt, an dem die Bevölkerung von Lauterach eingeladen wird, kreativ mitzuarbeiten und Ideen einzubringen. Bestimmt wird das eine sehr spannende Phase in diesem Projekt werden. Elmar Rhomberg Bürgermeister Aus der Gemeinde Inhalt Gemeinde 2 Bericht aus der Gemeindevertretung 13 Wahlsystem 19 Kulturplattform 19 Babysitterkurs 20 Bibliothek 23 Ökostaffel 24 Müllabfuhr 27 Prävention vor Gewalt 30 Kindergärten 34 Jubiläen Auszug aus der Niederschrift No. 31 über die am Dienstag, dem 15. März 2005, um 19.30 Uhr, im Rathaus der Markgemeinde Lauterach stattgefundene öffentliche Sitzung der Gemeindevertretung von Lauterach. Änderung des Leitbildes – Antrag der Offenen Lauteracher Liste/OLL: Die Gemeindevertretung hat am 26.05.1998 das »Leitbild der Marktgemeinde Lauterach« mehrheitlich beschlossen. Die Offene Liste Lauterach (OLL) hat mit Schreiben vom 24.10.2004 beantragt, folgende Änderung des Leitbildes in der Gemeindevertretung zu behandeln: Leitbild Seite 14 »Entwicklungsziele für den Verkehr« Punkt 2. Fernhalten des Durchzugsverkehrs aus den Wohngebieten durch den Bau einer neuen Südumfahrung (Ost-West-Verbindung). Dieser Punkt soll nach Auffassung der OLL wie folgt abgeändert werden: »Fernhalten des Durchzugsverkehrs aus den Wohngebieten durch eine maximale Lenkung des Verkehrs auf die bestehenden Hauptverkehrswege«. Aktuelles 13 14 15 16 16 17 17 18 22 23 24 28 36 37 38 40 Einbruchschutz Projekt plan b Fortbildung Krankenpflegeverein Mobiler Hilfsdienst Seniorencafe Seniorentanzen Schülerticket Mehr Spass mit Mass Klimabündnis Wussten Sie dass … Reparatur als Chance Historisches Kunsthaus Rohner Das Gespräch Lauterach einst Suchbild Entsprechend des Beschlusses der Gemeindevertretung vom 16.11.2004 wurde der Antrag der OLL in den zuständigen Fachausschüssen Infrastruktur (Sitzung vom 01.12.2004) und Planung (Sitzung vom 24.01.2005) beraten. Nach mehrheitlicher Auffassung der Infrastruktur- und Planungsausschussmitglieder wäre es nicht richtig dieses einzelne Entwicklungsziel separat zu betrachten und neu zu formulieren. Das Leitbild der Marktgemeinde Lauterach ist im Jahre 1998 mit entsprechender Einbindung der Lauteracher Bevölkerung erarbeitet und von der Gemeindevertretung mehrheitlich (25:2) beschlossen worden. Daher sollten Abänderungen von einzelnen Leitlinien, Grundsätzen und Entwicklungszielen ausschließlich im Rahmen einer Gesamtüberarbeitung und wiederum unter aktiver Bürgerbeteiligung erfolgen. Die beiden Ausschüsse haben daher empfohlen, dem Antrag der OLL nicht zu entsprechen. In der Diskussion gibt GV Dieter Macek einen chronologischen Rückblick über das Thema Straßenverbindung Vorarlberg – Schweiz (A 15, S 18). Er führt aus, dass das Leitbild der Marktgemeinde Lauterach im Jahre 1998 nur deshalb ohne Stimmen der OLL beschlossen wurde, weil über dieses im Gesamtpaket abgestimmt wurde und die OLL schon damals gegen den abzuändernden Satz war. Für GV Macek war dieser Satz im Leitbild ausschlaggebend für die Planung der sogenannten »Egger-Variante«. Die SPÖ Lauterach, so GV Albert Krepelka, ist gegen eine S 18 und gegen die sogenannte Egger-Variante aus dem Jahre 2004. Es ist zu unterscheiden zwischen Ziel- und Quellverkehr bzw. Transitverkehr. Bestehende Straßen sind besser zu nutzen, wobei die Priorität auf die Bahn unter bestmöglicher Anbindung des Busverkehrs zu setzen ist. Eine Änderung des Leitbildes ist gerade auf Grundlage der Stellungnahme der Gemeinde Lauterach zum Entwurf des Verkehrskonzeptes des Landes nicht erforderlich. GV Fritz Kohlhaupt (FUB) stört die neue Formulierung der OLL. Es wäre der Passus »…maximale Lenkung des Verkehrs auf die bestehenden Hauptverkehrswege« genau zu definieren. Er fragt sich, wo diese Hauptverkehrswege sind. Lauterachs Straßen dürfen nicht noch mehr als Schleichwege genutzt werden. Deshalb braucht Lauterach eine Süd-Umfahrung, wobei die FUB mit der Egger-Variante auch nicht glücklich war. Das Thema ist in Schulen 32 BORG 33 Musikschule Ve r e i n e 25 41 42 45 46 48 49 50 51 52 54 56 Infantibus Kleintierzuchtverein Feuerwehr Guggenmusik Bürgermusik Männerchor FC Lauterach Tennisclub Schiverein Turnerschaft Firmenvorstellungen Wirtschaftsverein 2 RATHAUSFENSTER 2-2005 Aus der Gemeinde der Stellungnahme zum Verkehrskonzept sehr gut aufgearbeitet. Deshalb ist eine Änderung des Leitbildes aus Sicht er FUB nicht notwendig. GV Margot Sabo (OLL) hätte den Satz lieber ersatzlos gestrichen. Sie sieht darin einen Freibrief für den Bau einer neuen Straße im Süden von Lauterach. Vizebürgermeister Mag. Karl Heinz Rüdisser (ÖVP) sieht im Leitbild eine Basis, die nicht wegen jeder kleinen Angelegenheit zu ändern ist. Das Leitbild hat einen langen Bürgerbeteiligungsprozess hinter sich. Bürgermeister Elmar Rhomberg (ÖVP) schlägt vor, das bald 10-jährige Leitbild der Marktgemeinde Lauterach in der kommenden Legislaturperiode neu zu überarbeiten. Dabei soll auch wiederum die Bevölkerung miteinbezogen werden. Auch Initiativen, Bürgerforen und Plattformen sollen miteingebunden werden. Dabei soll der ggst. Antrag thematisiert werden. Eine jetzige Abänderung des Leitbildes erscheint ihm auch aus Sicht der damaligen Beschlussfassung des Leitbildes nicht gerechtfertigt. Dem Antrag der OLL, das Leitbild der Marktgemeinde Lauterach auf Seite 14 »Entwicklungsziele für den Verkehr«, Punkt 2. Fernhalten des Durchzugsverkehrs aus den Wohngebieten durch den Bau einer neuen Südumfahrung (Ost-West-Verbindung) abzuändern auf: »Fernhalten des Durchzugsverkehrs aus den Wohngebieten durch eine maximale Lenkung des Verkehrs auf die bestehenden Hauptverkehrswege«, wird mit 2 (OLL) : 25 Stimmen abgelehnt. Gewerbescheinausfertigung: Auto-Immler HandelsgmbH., GF Karin Liselotte Immler, Dammstraße 20: Konzession für die Personenbeförderung Errichtung einer weiteren Betriebsstätte: Wedl & Dick GmbH., Leopold-Wedl-Straße 1, 6068 Mils Scheibenstraße 23: Fleischer Geschäftsführerbestellung: Gebrüder Weiss GmbH., GF Mag. Peter Josef Kloiber, Bundesstraße 110: Handelsgewerbe Gebrüder Weiss GmbH., GF Walter Albert Konzett, Bundesstraße 110: Betrieb von Tankstellen Änderung des Firmenwortlautes: Autohaus Niederhofer GmbH., früher: Autohaus Niederhofer & Lampert GmbH., GF Martin Johann Dobnigg, Dammstraße 4: Kraftfahrzeugtechnik Standortverlegungen: Dirk Schrumpf, Stukkateur + Trockenausbau, Neubaugasse 3, früher: Straußenweg 37, Hörbranz Michael Forster, Güterbeförderung mit Kraftfahrzeugen, Industriestraße 33a, früher: Industriestraße 35 Rümmele & Jäger GmbH., Dachdecker, Scheibenstraße 16, GF Michael Jäger, früher: Alte Landstraße 1 Viktorija Gotal, Kosmetik, Einödstraße 4, früher: Hofsteigstraße 20, Hard Standortverlegungen und Änderung des Familiennamens: Cornelia Dietrich, Achstraße 46, Wolfurt, früher: Cornelia Reumüller-Dietrich, Wälderstraße 6 Veränderungen im Gewerberegister: Bürgermeister Elmar Rhomberg gibt Gewerberegister-Änderungen bekannt: nachstehende Eintragung ins Gewerberegister: Reinhard Kalb, Unterer Schützenweg 20: Unternehmensberatung Erich Anton Drobez, GF Heidemarie Drobez, Wälderstr. 49: Gastgewerbe (Unterhaltungszentrum) Renate Bechter, Altweg 6a: Warenpräsentation Reinhard Kubik, Achsiedlung 51: Handelsagent Anton Andreas Reiner, Fellentorstraße 8: Erdbau + Winterdienst Thomas Fritz, Lerchenauerstraße 8: Handelsgewerbe Elisabeth Belinda Hämmerle, Dammstraße 4: Handelsgewerbe + Handelsagenten Marcel Johann Wüstner, Harderstraße 37: Werbegrafik – Designer Mag. Werner Nardin, Lerchenauerstraße 17: Buchhaltung Bau-Trans GmbH, Bundesstraße 130: Verleih von Kranfahrzeugen Claudia Meyer-Preite, Sandgasse 12: Kosmetik Christian Eisele, Bundesstraße 28: Finanzdienstleistungsassistent Berichte aus den Sitzungen des Gemeindevorstandes vom 11.01.2005, 24.01.2005, 01.02.2005, 22.02.2005 und 15.03.2005: Kirchenbau in Kosovo – Unterstützung: Mit Schreiben vom 03.01.2005 hat sich Pfarrer Don Frane Sopi aus dem Ort Kline im Kosovo für die finanzielle Unterstützung der Marktgemeinde Lauterach für den Kirchenbau recht herzlich bedankt. Er wird über den Kirchenbau weiter berichten. Schülerbetreuung in der Hauptschule Lauterach: Seit 10.01.2005 läuft die Schülerbetreuung in der Hauptschule Lauterach. Dir. Otto Nester hat mitgeteilt, dass schon jetzt eine Steigerung der zu betreuenden und zu verpflegenden Schüler zu verzeichnen ist. Fünf Lehrer der Hauptschule organisieren die Mittagsbetreuung, die Essensausgabe besorgt der Schulwart mit Gattin. Elternbefragung in den Kindergärten: Im Frühjahr 2005 soll eine Elternbefragung zum Thema RATHAUSFENSTER 2-2005 3 Aus der Gemeinde »Kindergarten« hinsichtlich Öffnungszeiten, Kosten, Pädagogik usw. durchgeführt werden. Auch künftige Themen wie Montessori, Englisch-Nachmittag, sowie Projekte wie »Selbstbehauptung« sollen nach Bedarf abgefragt werden. Die Kindergartenkoordinatorin Daniela Fink hat einen Fragebogen ausgearbeitet. Kindersommer – Vorschläge 2005: Heidi Allouche und Monika Wolf haben ein Angebot für den Kindersommer 2005 vorgelegt. Es sind zwei Varianten möglich. Bei der nächsten Kindergartenausschusssitzung soll darüber inhaltlich beraten und dem Gemeindevorstand zur Beschlussfassung vorgelegt werden. Flutkatastrophe »Südostasien« – Spendenaktion: Die Flutwellenkatastrophe hat in die Region Südostasien ein riesiges Ausmaß an Not und Elend gebracht. In Anlehnung an die Stadt Dornbirn, welche einen Betrag von EUR 25.000,– gespendet hat, hat die Marktgemeinde Lauterach nach Absprache mit allen Fraktionsobleuten der Gemeindevertretung einen Betrag von EUR 5.000,– an die Aktion »Nachbar in Not« überwiesen. Weiters wurde der Spendenerlös aus dem Neujahrsempfang in Höhe von EUR 904,21 an die Aktion »Nachbar in Not« übergeben. Beim Gipfelgespräch vom 09.01.2005 im Bundeskanzleramt in Wien haben die Vorarlberger Gemeinden ebenfalls eine Finanzierung des Wiederaufbaus der Region übernommen. »Essen auf Rädern« – Fragebogenaktion: Ein wichtiger Teil der ambulanten Betreuung von Pflegebedürftigen, die zu Hause betreut werden, stellt die Aktion »Essen auf Rädern« dar. Täglich werden über 30 LauteracherInnen durch den Essensdienst versorgt. In Zukunft sollen auch diese Dienstleistungen ständig verbessert werden. Zu diesem Zweck wurde vom Bürgermeister und der Sozialreferentin ein Fragebogen mit 15 Fragen ausgearbeitet. »Kresserwiese« – Kaufmöglichkeit: Bürgermeister Rhomberg berichtet, dass das Gst 321/1 (großer Teil der Kresserwiese) im Zuge der Verlassenschaft »Marchegger« auch zum Verkauf angeboten wird. Das Grundstück an der Ecke Bundesstraße / Weißenbildstraße ist laut Bürgermeister ein raumplanerisch sehr wichtiges Areal. Laut Auskunft des Verlassenschaftsverwalters liegen zahlreiche Angebote von Interessenten vor, u.a. auch seitens der Gemeinde. Laut Bürgermeister sind die Verhandlungen schwierig, da die Preisvorstellungen bzw. die einzelnen Offerte sehr hoch sind. Die Gemeinde wird die weitere Entwicklung der Liegenschaft im Auge behalten. Organisationsanalyse und -konzept: Dr. Bechter hat unter tatkräftiger Mithilfe der Gemeindebediensteten ein Organisations-konzept der Marktgemeinde Lauterach ausgearbeitet. Insbesondere werden darin die Themen Kapazitätsverteilung der Kernverwaltung, neue Struktur der Gemeindeverwaltung, Führungsanforderungen (Führungsprofile) und Optimierung von Kernprozessen behandelt. Es werden ab 01.03.2005 fünf Abteilungen mit den jeweiligen Fachbereichen und Betriebsbereichen geschaffen. Unterhaltungszentrum Scheibenstraße/Drobez »Antrag auf Verlängerung der Sperrstunde«: RA Dr. Harald Bösch, Bregenz, hat für Erich Drobez, Lauterach, den Antrag gestellt, die Marktgemeinde Lauterach wolle für das Unterhaltungszentrum Scheibenstraße eine Aufsperrstunde um 20:00 Uhr und eine Sperrstunde um 5:00 Uhr bewilligen. Der Gemeindevorstand hat den Antrag abgelehnt und eine Verlängerung der Sperrstunde für das Unterhaltungszentrum Scheibenstraße bis 4:00 Uhr, befristet auf 3 Monate ab dem Zeitpunkt der Inbetriebnahme des Unterhaltungszentrums in Aussicht gestellt. Schulerhaltungsbeiträge für Lauteracher Schüler (Pflichtschuljahre) in auswärtigen Schulen: Für den Besuch von Lauteracher SchülerInnen an Privat- 4 RATHAUSFENSTER 2-2005 Aus der Gemeinde schulen (Marienberg, Riedenburg, Institut St. Josef) werden wie bisher keine Schulerhaltungsbeiträge geleistet. Der Besuch der 9. Schulstufe an der Fachschule für wirtschaftliche Berufe in Dornbirn wird monetär unterstützt. Der Unterstützungsbeitrag an die Eltern entspricht dem Abgangsdeckungsbeitrag pro Schüler am Polytechnischen Lehrgang. Derzeit sind dies EUR 635,–. Die Eltern erhalten gegen Nachweis der Schulgeldvorschreibung diesen Betrag refundiert. Unterstützungsbeiträge »Schülerbetreuung/Mittagsbetreuung« für Lauteracher Schüler (Pflichtschuljahre) in auswärtigen Schulen: Die Kosten für die Mittags- und Nachmittagsbetreuung für Lauteracher SchülerInnen (Pflichtschuljahre) werden nur dann übernommen, wenn ein alleinerziehender und alleinverdienender Elternteil mangels eines entsprechenden Betreuungsplatzes in Lauterach eine auswärtige Schule wählen muss oder wenn eine soziale Bedürftigkeit gegeben ist. Die Bedürftigkeit wird sozial anhand der Einkommensverhältnisse gestaffelt. Die Refundierung an die Eltern erfolgt auf Antrag und nach Vorlage der Einkommensverhältnisse. Maßnahmen für die Verkehrssicherheit auf Gemeindestraßen: Die Geschwindigkeitskontrollen auf Gemeindestraßen durch die Stadtpolizei Bregenz zeigen, dass es an einigen Kontrollpunkten (u.a. Wolfurterstraße, Karl-Höllstraße, turausschüsse vom 28.02.2005 wurde ein gemeinsamer Entwurf für eine Stellungnahme ausgearbeitet. Dieser Entwurf wurde vom Gemeindevorstand in der Sitzung vom 15.03.2005 einhellig übernommen und einstimmig beschlossen. Die Stellungnahme wird nunmehr dem Amt der Vorarlberger Landesregierung schriftlich übermittelt. Eine Abschrift hievon wird jedem Gemeindevertretungsmitglied übersendet. Projekt Sozialzentrum: Für die Marktgemeinde Lauterach ist derzeit offen, wer das Sozialzentrum errichten und betreiben soll. In Vorarlberg wurden in den letzten Jahren unterschiedlichste Modelle realisiert. Es sollen die verschiedenen Varianten geprüft werden und es soll zu einer begründbaren und langfristig abgesicherten Entscheidung kommen. Der Gemeindevorstand hat deshalb zugestimmt, einen externen Fachmann zu beauftragen, der bei dieser Entscheidung beratend zur Seite steht. In der Phase 1 wird die Thematik ausgearbeitet, ob das Sozialzentrum selbst oder von einem Dritten errichtet/betrieben werden soll. Hiezu sollen Kriterien (Pflichtenheft) von einer Projektgruppe, bestehend aus dem Bürgermeister, den Mitgliedern des Gemeindevorstandes, der Sozialreferentin, einem Vertreter der OLL, dem Gemeindesekretär, dem Leiter des Seniorenheimes, dem Leiter der Finanzabteilung und dem Berater erarbeitet werden. In der Phase 2 soll dann - je nach Ergebnis der Phase 1 – die weitere Vorgangsweise entschieden werden. Sollte eine Auslagerung erfolgen, wird über allfällige Betreiber zu diskutieren sein. In 10 Tagen beginnen die Gespräche zu Phase 1. Die Gemeindevertretung wird laufend informiert. Der Bürgermeister drängt auf eine rasche Aufarbeitung der offenen Fragen, damit eine Entscheidung durch die Gemeindevertretung gefasst werden kann. Turm der Seifenfabrik – Nutzungsstudie: Lerchenauerstraße, Unterfeldstraße) zu massiven Überschreitungen durch Fahrzeuge kommt. Zur Sicherung der Gehwege (u.a. für Schulkinder) werden als erstes in der Karl-Höllstraße im Bereich Feuerwehrhaus und in der Wolfurterstraße im Bereich Terminal V der Baufirma Hefel bauliche Maßnahmen gesetzt werden. Entwurf »Vorarlberger Verkehrskonzept vom 12.01.2005« – Stellungnahme der Marktgemeinde Lauterach: In der gemeinsamen Sitzung der Planungs- und Infrastruk- RATHAUSFENSTER 2-2005 5 Aus der Gemeinde Der Handwerker- und Wirtschaftsverein Lauterach wird in diesem Jahr keine Lehrlingsbörse veranstalten. Vielmehr besteht die Absicht, den Turm der Seifenfabrik in Form eines Lehrlingsprojektes zu sanieren. Hiezu wurde vom Verein Architekt Kuess, Bregenz, mit der Erstellung einer Nutzungsstudie beauftragt. Es ist vorgesehen über der Decke im EG drei neue Geschossdecken einzuziehen. Dadurch entstehen insgesamt 4 nutzbare Geschossebenen. An Kosten werden EUR 320.000,– exkl. Ust, inkl. Baunebenkosten, geschätzt. Zu klären wären noch insbesondere rechtliche Fragen, die Finanzierung und die spätere Nutzung bzw. Verwendung. Beschlussthemen: Vision »Ortszentrum Lauterach – EUROPAN 8« – Ausschreibungsunterlagen für den Wettbewerb: Die Gemeindeverwaltung hat gemeinsam mit Vertretern von EUROPAN, Österreich einen Ausschreibungstext für den Wettbewerb vorbereitet und einen Entwurf ausgearbeitet. Dieser ist teilweise sehr fachspezifisch gehalten. Er soll den interessierten Wettbewerbsteilnehmern eine Arbeitsgrundlage, eine räumliche Einschätzung der Lebenssituationen in Vorarlberg und eine grobe Entwicklungstendenz der Gemeinde geben. Zudem wurden Planunterlagen über das Wettbewerbsgebiet erstellt. Diese sind in englisch abgefasst. Bericht des Vorsitzenden des Beirates der Gemeindeimmobiliengesellschaft »GIG«, Vizebgm. Mag. Karlheinz Rüdisser über die nächsten Baumaßnahmen der Hauptschulsanierung: Vizebürgermeister Mag. Karlheinz Rüdisser berichtet, dass die 3. Bauetappe im wesentlichen abgeschlossen werden konnte. Mit dieser Bauetappe wurden die Bibliothek, der Verwaltungsbereich mit Lehrerarbeitsplätzen, Konferenz- raum, Direktion und diverse Nebenräume fertiggestellt. Heuer folgt mit der erweiterten 3. Bauetappe die Sanierung der Eingangshalle, die Errichtung des Veranstaltungsraumes, der Einbau von Rauchabschlusstüren im gesamten Schulgebäude und die Teilsanierung des Hartplatzes. Im Jahre 2006 erfolgt die Planung der 4. Bauetappe, welche 2007 mit der Sanierung des Klassentraktes Ost und der Errichtung des Einzelproberaumes mit separatem Zugang für die Bürgermusik Lauterach umgesetzt werden soll. Mit der 4. Bauetappe ist die Gesamtsanierung der Hauptschule Lauterach, welche sich auf rd. 6 Mio ohne Ust. belaufen wird, abgeschlossen. Die Außensanierung der Turnhalle und die Sanierung der Schulwartwohnung werden zurückgestellt. DI Alfred Eichberger vom Planungsbüro »stadtland« wird den Mitgliedern der Gemeindevertretung nochmals chronologisch den Werdegang ausgehend von der Untersuchung »Verkehrssituation Alten Markt«, über die Standortuntersuchung »Sozialzentrum« bis hin zum Wettbewerb »Vision Ortszentrum/ EUROPAN«). Die Ausschreibungsgrundlagen sollten, entsprechend einer Empfehlung des Planungsausschusses, von der Gemeindevertretung abgesegnet werden. Der Wettbewerbsstart ist am 01.04.2005. GV Albert Krepelka empfiehlt, auf Grund der vielen unterschiedlichen Projekte (z.B. Vision Rheintal, Alter Markt etc.) ein hausinternes straffes Projektmanagement durchzuführen. Europan 8 bietet die Möglichkeit sich von Punkt- und Insellösung zu distanzieren und ermöglicht somit ein Gesamtkonzept. 6 RATHAUSFENSTER 2-2005 Aus der Gemeinde Rechnungsabschluss 2004: Der Rechnungsabschluss 2004 der Marktgemeinde Lauterach wurde gemäß § 78 Vbg. Gemeindegesetz mit der Einladung zur heutigen Sitzung allen Gemeindevertretungsmitgliedern zugestellt. Finanzreferent Bürgermeister Elmar Rhomberg erläutert den Rechnungsabschluss 2004 und beantwortet gemeinsam mit Bernd Hagen (Leiter der Finanzabteilung) die gestellten Fragen. Der Prüfungsausschuss hat gemäß § 52 Vbg. Gemeindegesetz die Überprüfung des Rechnungsabschlusses für das Jahr 2004 am 03. März 2005 vorgenommen und einen positiven Prüfungsbericht erstellt. Vom Prüfungsausschuss waren die Mitglieder GV. Albert Krepelka (Obmann), GV. Dr. Heinz Klocker, GV. Beatrix Springer, GV. Em. DI Richard Dietrich, GV. Em. DI Wolfgang Eberhard und GV. Em. Bernd Drexel anwesend. Der Rechnungsabschluss 2004 schließt wie folgt ab: Einnahmen der Erfolgsgebarung Einnahmen der Vermögensgebarung Gesamteinnahmen € 14.460.528,69,– € 4.431.229,59,– € 15.185.700,– € € € RA Dr. Karl Schelling als Rechtsvertreter der Ärztekammer für Vorarlberg bringt vor, dass die im Zuge der Flächenwidmungsplanüberarbeitung erfolgte Widmung der gegenständlichen Fläche von ursprünglich Vorbehaltsfläche Kinderspielplatz Bestand in Freifläche Sondergebiet Kinderspielplatz im Widerspruch zum Bestandsvertrag, abgeschlossen zwischen der Ärztekammer und der Marktgemeinde Lauterach steht. Damals ist bei Vertragsabschluss vereinbart worden, dass spätestens nach Ablauf des Mietverhältnisses für die Spielplatzfläche diese Teilfläche von Vorbehaltsfläche in Baufläche gewidmet wird. Bei einer Besprechung ist, vorbehaltlich der Zustimmung durch die Gemeindevertretung und den Ausschuss der Ärztekammer, folgendes vereinbart worden: Die Ärztekammer für Vorarlberg verpflichtet sich unter der aufschiebenden Bedingung, dass die Umwidmung der betroffenen Teilfläche aus Gst 3210/1 in Baufläche erfolgt, auf eine Kündigung des Nutzungsverhältnisses der gegenständlichen Spielplatzfläche gegenüber der Marktgemeinde Lauterach bis zum 31.12.2028 zu verzichten. Dieser Kündigungsverzicht gilt entgegen der Vereinbarung im Bestandvertrag auch für den Fall, dass die Hofer KG vorzeitig aus dem Mietverhältnis über die Nachbarfläche der Ärztekammer für Vorarlberg ausscheidet. Nach erfolgter Baulandwidmung der gegenständlichen Fläche wird die Ärztekammer für Vorarlberg ihre Anträge auf Entschädigung wegen Rückwidmung und auf Baugrundlagenbestimmung zurückziehen. Ausgaben der Erfolgsgebarung Ausgaben der Vermögensgebarung Gesamtausgaben 12.846.300,– 2.339.400,– 15.185.700,– Die Über- und Unterschreitungen (siehe Nachweis »Erläuterungen zu den Abweichungen gegenüber dem Voranschlag«) werden gesamthaft genehmigt. Im Anschluss an die Abstimmung bedankt sich der Obmann des Prüfungsausschusses GV Albert Krepelka beim Leiter der Finanzabteilung Bernd Hagen und seinen Mitarbeitern für die beste Aufbereitung des Zahlenmaterials und die jahrelange gute Zusammenarbeit. Diesen Dankworten schließt sich GV Fritz Kohlhaupt an und wünscht, dass die Leitbildvorgabe für die frei verfügbaren Mittel von 10% nicht aus den Augen verloren werden. Bgm. Rhomberg bedankt sich beim ausscheidenden GV Albert Krepelka für die kooperative Zusammenarbeit und wünscht ihm für die Zukunft alles Gute. Die geringeren frei verfügenden Mittel begründet der Bürgermeister mit dem Ankauf von strategisch wichtigen Grundstücken, welche für die weitere Ortsentwicklung unbedingt notwendig sind. Widmungsantrag der Vbg. Ärztekammer, Dornbirn, vertreten durch RA Dr. Schelling: Antrag auf Umwidmung einer Teilfläche aus Gst 3210/1 von »FS-Kinderspielplatz« in »BW – Bau-Wohngebiet« (Bereich Harderstraße/Blumenweg). RATHAUSFENSTER 2-2005 7 Aus der Gemeinde Der Planungsausschuss hat in seiner Sitzung 24.01.2005 die Widmungsänderung positiv beurteilt. vom Auszug aus der Niederschrift über die am Dienstag, dem 26. April 2005, um 19.30 Uhr, im Rathaus der Markgemeinde Lauterach stattgefundene konstituierende Sitzung der Gemeindevertretung von Lauterach. Angelobung der Gemeindevertreter: gemäß § 37 Vbg. Gemeindegesetz Auf Grund der am 10.04.2005 durchgeführten Gemeindevertretungswahl werden folgende Gemeindevertreter und Ersatzmitglieder angelobt: Von der Liste »Elmar Rhomberg – Volkspartei Lauterach & Parteifreie« (VPL): Die Gemeindevertreter Rhomberg Elmar, Mag. Rüdisser Karlheinz, Rohner Doris, Ing. Österle Christian, Mag. Germann Stefan, Betr.oec. Hagen Werner, Pfanner Katharina, Fink Georg, Cukrowicz Werner, Metzler Alfons, Springer Beatrix, Mag. Koweindl Christine, Ing. Wirth Herbert, Gunz Herbert, Dipl BW Götze Norbert, Dressel Petra, Betr.oec. Wagner Gerold, Frühwirth Helga, DI Dr. Stöckler Stefan, Böhler Joachim Von der Liste »Sozialdemokratische Partei und Parteifreie« (SPÖ): Draxler Barbara, Koppler Günter, Agerer Wolfgang, Andlinger Andrea, Dr. med. Török Robert sowie das Ersatzmitglied Rosskopf Mario Von der Liste »Freiheitliche und Unabhängige Bürgerliste Lauterach« (FUB): Humml Johannes, Vogel Martha, Schwerzler Paul sowie das Ersatzmitglied Lampert Hans Werner Die GemeindevertreterInnen und die anwesenden Ersatzmitglieder legen das Gelöbnis gem. § 37 GG vor dem Vorsitzenden Bürgermeister Elmar Rhomberg mit den Worten »Ich gelobe« ab. Desgleichen legt der Bürgermeister das Gelöbnis vor der Gemeindevertretung ab. Bestellung des Schriftführers: Gemeindesekretär Mag. Kurt Rauch wird von der Gemeindevertretung einstimmig zum Schriftführer bei Sitzungen der Gemeindevertretung und des Gemeindevorstandes bestellt. Zum Schriftführer-Stellvertreter wird der Leiter der Finanzabteilung Bernd Hagen bestellt. Nominierung der Stimmenzähler für die Wahlengänge unter Tages-ordnungspunkt 7 und 8: Als Stimmenzähler für die Wahl der Mitglieder des Gemeindevorstandes sowie des Vizebürgermeisters werden Pfanner Katharina (VPL), Rosskopf Mario (SPÖ) und Lampert Hans Werner (FUB) nominiert. Die Gemeindevertretung stimmt einhellig der beantragten Umwidmung zu. Die Gemeinde hat sich rechtzeitig um ein Ersatzgrundstück zu bemühen. Eine Alternative für diesen Ortsteil wäre z.B. die Errichtung eines Spielplatzes auf Flächen der LAWK an der Inselstraße (dzt. Gärtnerei Meraner). Allfälliges: Unterschriftenkampagne gegen EU-Dienstleistungsrichtlinie: GV Albert Krepelka teilt mit, dass die Arbeiterkammer Vorarlberg derzeit eine Unterschriftenaktion gegen die von der EU-Kommission vorgeschlagene Rahmenrichtlinie zur Liberalisierung des Dienstleistungsverkehrs, der ein massiver Anschlag auf die innerstaatlichen Rechtsvorschriften darstellt, macht. Er ersucht um regen Gebrauch von dieser Aktion. Dankesworte an scheidende Mandatare: Bürgermeister Elmar Rhomberg teilt mit, dass die heutige Gemeindevertretungssitzung die voraussichtlich letzte dieser Legislaturperiode war. Die OLL wird bei der kommenden Gemeindevertretungs- und Bürgermeisterwahl nicht mehr kandidieren, weshalb die beiden Gemeindevertreter GV Margot Sabo und GV Dieter Macek aus dem Gemeindeparlament ausscheiden werden. Er bedankt sich bei ihnen für die gute und stets korrekte Zusammenarbeit. GV Margot Sabo sowie GV Dieter Macek waren jeweils über 15 Jahre in der Gemeindevertretung tätig. Dank spricht er auch GV Albert Krepelka aus der, für viele überraschend, nicht mehr kandidiert, GV Fritz Kohlhaupt für seine jahrzehnte lange Arbeit für Lauterach. GV Hubert Stadelmann, GV Dr. Klaus König und GV Mag. Peter Hinteregger werden voraussichtlich auch nicht mehr der künftigen Gemeindevertretung angehören, da sie nicht auf einem der vorderen Listenplätzen ihrer Fraktion kandidieren. GV Margot Sabo verabschiedet sich im Namen der OLL von der Gemeindevertretung. Sie will künftig ihre politische Arbeit in einer offenen Plattform für alle Bürger konzentrieren. Ein großes Anliegen ist ihr das Ortzentrum. Abschließend bedankt sich Bürgermeister Elmar Rhomberg bei allen Gemeindevertretern für ihre Mitarbeit in der vergangenen Legislaturperiode. Er hofft, dass die bisher gute und konstruktive Zusammenarbeit zum Wohle der Bürgerinnen und Bürger von Lauterach auch in den kommenden Jahren weiter zum Gesamtwohl unseres Heimatdorfes geführt werden kann. ■ 8 RATHAUSFENSTER 2-2005 Aus der Gemeinde Festsetzung der Zahl der Mitglieder des Gemeindevorstandes: Gemäß § 55 GG hat die Zahl der Mitglieder des Gemeindevorstandes mindestens drei zu betragen, darf aber den vierten Teil der Zahl der Gemeindevertreter nicht übersteigen. Bei 30 Gemeindevertretern sind daher mindestens drei und höchstens sieben Gemeinderäte zu wählen. Die Anzahl der Mitglieder des Gemeindevorstandes wird mit sieben Personen festgesetzt. Wahl der Mitglieder des Gemeindevorstandes: gemäß § 56 Vbg. Gemeindegesetz: Aufgrund des Ergebnisses der Gemeindevertretungswahl vom 10. April 2005, das der VPL der SPÖ der FUB 2.291 Stimmen d.s. 65,10 % und 20 Mandate 737 Stimmen d.s. 20,94 % und 6 Mandate 491 Stimmen d.s. 13,95 % und 4 Mandate 7. Gemeinderat: Betr.oec. Werner Hagen, Jg. 1964 Bahnhofstraße 6a Der Vorsitzende stellt fest, dass die genannten Mitglieder des Gemeindevorstandes mehrheitlich gewählt wurden. Wahl des Vizebürgermeisters gemäß § 62 GG: Der Fraktionsvorsitzende der VPL, Betr.oec. Werner Hagen, schlägt für die VPL den 1. Gemeinderat Mag. Karlheinz Rüdisser für das Amt des Vizebürgermeisters vor. erbrachte, entfallen auf die VPL der 1., 2., 3., 5. und 7. Gemeinderat, auf die SPÖ der 4. Gemeinderat und auf die FUB der 6. Gemeinderat. Zu Mitgliedern des Gemeindevorstandes werden aufgrund der schriftlich eingebrachten Vorschläge der Parteifraktionen in schriftlicher Abstimmung einzeln gewählt: 1. Gemeinderat: Mag. Karlheinz Rüdisser, Jg. 1955 Riedstraße 13e 2. Gemeinderat: Doris Rohner, Jg. 1954 Angerweg 1 3. Gemeinderat: Ing. Christian Österle, Jg. 1964 Niederhof 5 Weitere Wahlvorschläge werden nicht gestellt. Die Wahl des Vizebürgermeisters erfolgt gemäß § 62 GG mittels Stimmzettel (schriftlich und geheim). Beim 1. Wahlgang ist die einfache Mehrheit von 16 Stimmen notwendig. Ergebnis der Wahl des Vizebürgermeisters: abgegebene Stimmen: 30, ungültige Stimmen: 1, gültige Stimmen: 29 Der Vorsitzende stellt fest, dass Mag. Karlheinz Rüdisser im 1. Wahlgang mit 29 Stimmen zum Vizebürgermeister gewählt wurde. Alle unter den Tagesordnungspunkten 7 und 8 gewählten Gemeindemandatare bedanken sich für das ihnen entgegengebrachte Vertrauen und nehmen die Wahl an. Insbesondere Vizebürgermeister Mag. Karlheinz Rüdisser freut sich über das überwältigende Wahlergebnis und versichert nach bestem Wissen und Gewissen sich zum Wohle der Marktgemeinde Lauterach einzusetzen und hofft auf eine konstruktive Zusammenarbeit mit allen Fraktionen. Der Vorsitzende Bürgermeister Elmar Rhomberg dankt für die sachliche Abwicklung und Durchführung der Wahlen. Aufgrund dieser klaren Abstimmungsergebnisse sei eine gute Basis für die Zusammenarbeit in der kommenden Legislaturperiode gegeben. Große Themen wie das Ortszentrum, Verkehr, Sozialzentrum etc. sind zu bewältigen. Hiezu ist die gesamte Bevölkerung eingeladen, sich aktiv einzubringen. Anschließend bedankt sich der Bürgermeister bei den ausgeschiedenen Gemeindevorstands- und Gemeindevertretungsmitgliedern für die gute Zusammenarbeit in den jeweiligen Gremien. Allfälliges: Projekt »Mehr Spaß mit Maß« – Veranstaltung am 12.05.2005: Bürgermeister Elmar Rhomberg macht auf die Veranstaltung des Projektes »Mehr Spaß mit Maß« am 12.05.2005 im Schindlersaal Kennelbach aufmerksam. Das Projekt versucht, durch ein Bündel an Maßnahmen den gefahrvollen Formen des Alkoholismus entgegenzutreten und Auswüchse jugendlichen Trinkens zu unterbinden. Die Gemeindevertreter erhalten einen Folder und werden gebeten, an der Veranstaltung zahlreich teilzunehmen. ■ 4. Gemeinderat: Barbara Draxler, Jg. 1971 Wolfurterstraße 42 5. Gemeinderat: Mag. Stefan Germann, Jg. 1960 Thaläckerstraße 4 6. Gemeinderat: Ing. Walter Pfanner, Jg. 1957 Langegasse 27 RATHAUSFENSTER 2-2005 9 Aus der Gemeinde Auszug aus der Niederschrift No. 1 über die am Dienstag, dem 24. Mai 2005, um 19.30 Uhr, im Rathaus der Markgemeinde Lauterach stattgefundene öffentliche Sitzung der Gemeindevertretung von Lauterach. Berichte aus den Sitzungen des Gemeindevorstandes vom 10.05.2005 und 24.05.2005: Der Gemeindevorstand empfiehlt der Gemeindevertretung einstimmig das Gst 3287/2 in EZ 1166, GB 91116 Lauterach, mit einer Gesamtfläche von 1.547 m2 mittels Baulandreservemodell über den Bestbieter die Raiffeisen-Gemeindegebäudeleasing GmbH, Wien, zu erwerben. Die Gemeinde sichert sich die Einflussnahme über die weitere Verwendung des Grundstückes und übernimmt dafür die Ausfallshaftung für nicht gedeckte Finanzierungskosten. Dies wird dann der Fall sein, wenn der Verkaufspreis den Einkaufspreis samt Finanzierungskosten unterschreitet. Der Gemeindevorstand empfiehlt der Gemeindevertretung einstimmig das Gst 9 in EZ 1340 GB 91116 Lauterach, mit einer Gesamtfläche von 74 m2 an Wolfgang/Carmen Emberger, Lauterach, Raiffeisenstraße 11, zu verkaufen. Dem Verkehrsverein Lauterach wird eine Teilzahlung als Jahresförderung 2005 gewährt. Der Bienenzuchtverein Lauterach hat sich anlässlich seiner Jahreshauptversammlung bei der Marktgemeinde Lauterach für die Vereinsförderung bedankt. Ein besonderes Problem der Bienenzüchter ist die teilweise Freigabe der chemischen Spritzmittel gegen den Feuerbrand. Dies bedingt, dass der Honig auf allfällige Rückstände untersucht werden muss. Die Landesstraßenverwaltung beabsichtigt den Kreuzungsbereich Harderstraße/Reitschulstraße nicht zuletzt auch auf Grund der Erweiterung des AGM-Gebäudes auszubauen. Mit AGM besteht hinsichtlich der Grundablösen überwiegend mündlicher Konsens. Allenfalls für den Ausbau eines späteren Kreisverkehrs wird eine Option angestrebt. Mit dem Erwerb des Grundstückes »Heine« wäre der Kreuzungsausbau gesichert. Ideal wäre Mitteilungen: Regionales Mobilitätsmanagement: Schoolwalker ist eine gemeinsame Initiative der Gemeinden Hard, Kennelbach, Lauterach, Schwarzach und Wolfurt im Rahmen des Projektes Mobilitätsmanagement. Die SchülerInnen der Volksschulen und der sonderpädagogischen Schule erhalten einen Schritt- bzw. Kilometerzähler. Die Kinder sammeln in der Zeit vom 30.05. bis 17.06.2005 auf dem Weg zur Schule und in der Freizeit möglichst viele Schritte. Für Rollstuhlfahrer heißt es aber nicht Schritte, sondern Kilometer zählen. Die Zähl-Ergebnisse werden je Schulklasse dokumentiert und je Schule und Gemeinde ausgewertet. Den drei Gewinnerklassen winkt ein Überraschungspreis. Die Federführung in Lauterach obliegt GV-Em DI Dr. Stefan Stöckler. Es nehmen alle 8 Volksschulklassen teil. GR Ing. Christian Österle unterstützt diese Aktion sehr und appelliert die Wege anders zurückzulegen als mit dem Auto. Über 40% aller PKW-Fahrten sind unter 5 km. Veränderungen im Gewerberegister: Bürgermeister Elmar Rhomberg gibt nachstehende Gewerberegister-Änderungen bekannt: Eintragung ins Gewerberegister: Martin Jussel, Rosenweg 3c: Handelsgewerbe Elisabeth Schedler, Flotzbachstraße 10: Handelsgewerbe u. Handelsagenten Werner Hagen, Bahnhofstraße 6a: Immobilientreuhänder Robert Hafner, Industriestraße 31: Handelsgewerbe u. Handelsagenten Nadine Meyer, Sandgasse 3a: Vermittlung von Verträgen betr. Benützung von Fernmeldeeinrichtungen Dritter Glasbau Bildstein GmbH., Im Wiesengrund 3: Handelsgewerbe – eingeschränkt auf Handel mit Glaserbedarf »MOBILKRAN« GmbH & Co KG, GF Christoph Robert Friedrich Nüßler, Bundesstraße 130: Begleitung von Transporten aller Art u. Heben von Schwerlasten; Verleih von Kranfahrzeugen B & H Mobil Recycling GmbH., GF Johannes Schatzmann, Bundesstraße 130: Erdbau B & H Mobil Recycling GmbH., GF Franz Harald Höfle, Bundesstraße 130: Handelsgewerbe eingeschränkt auf den Handel mit Baustoffen / Sammeln u. Behandeln von Abfällen Gewerbescheinausfertigung: Karina Gerstl, GF Michael Forster, Austraße 6: Konzession für die Personenbeförderung 10 RATHAUSFENSTER 2-2005 Aus der Gemeinde eine Grundablöse von den östlichen an das Grundstück »Heine« angrenzenden Grundeigentümern. Diese haben jedoch dezidiert erklärt, dass eine Grundabtretung für sie nicht in Frage kommt. Laut Verkehrsplaner Besch ist die Errichtung einer Abbiegespur von der Harderstraße in die Reitschulstraße allein durch Grundinanspruchnahme aus dem Heine-Grundstück möglich. Für die Besetzung des derzeit freien Dienstpostens in der Abteilung Infrastruktur, Fachbereich Tiefbau, wird die Stelle eines Tiefbautechnikers öffentlich ausgeschrieben. Dem Kunsthaus Rohner wird die erste Förderrate 2005 gewährt. Projekt »Mehr Spaß mit Maß« – Veranstaltung in Kennelbach: Die Veranstaltung im Rahmen des Projektes »Mehr Spaß mit Maß« in Kennelbach war gut besucht. Insbesondere der Vortrag von Prim. Dr. Haller war sehr interessant und informativ. GV Katharina Pfanner bemängelte, dass die Vereinsobleute von Lauterach von dieser Veranstaltung nahezu keinen Gebrauch gemacht haben. Wahl der Mitglieder, Ersatzmitglieder, sowie deren Obleute und deren Vertreter in die Ausschüsse gemäß § 51 GG.: Ausschuss für Finanzen, Gemeindeliegenschaften und Wirtschaft: Vorsitzender: Bgm. Rhomberg Elmar Stellvertreter: ÖVP GR Mag. Germann Stefan Bildungsausschuss: Vorsitzender: ÖVP Vizebgm. Mag. Rüdisser Karlheinz Stellvertreter: SPÖ GR Draxler Barbara Ausschuss für Sportangelegenheiten und Freizeit: Vorsitzender: ÖVP GR Betr.oec Hagen Werner Stellvertreter: SPÖ GV Agerer Wolfgang Ausschuss für Kinderbetreuung und Senioren: Vorsitzender: ÖVP GR Rohner Doris Stellvertreter: ÖVP GV Springer Beatrix Ausschuss für Jugend, Familie und Frauen: Vorsitzender: ÖVP GV Pfanner Katharina Stellvertreter: ÖVP GV Betr.oec. Wagner Gerold Ausschuss für Soziales und Gesundheit: Vorsitzender: SPÖ GR Draxler Barbara Stellvertreter: FUB GV Vogel Martha Wohnungsausschuss: Vorsitzender: SPÖ GV Koppler Günter Stellvertreter: ÖVP GR Rohner Doris Landwirtschaftsausschuss: Vorsitzender: ÖVP GV Fink Georg Stellvertreter: ÖVP GV Gunz Herbert Ausschuss für Umwelt und kommunale Identität: Vorsitzender: ÖVP GV DI Dr. Dietrich Richard Stellvertreter: ÖVP GV Ing. Wirth Herbert Ausschuss für Planung und Gemeindeentwicklung: Vorsitzender: FUB GR Ing. Pfanner Walter Stellvertreter: SPÖ GV Dr. med. Török Robert Ausschuss für Infrastruktur und Mobilität: Vorsitzender: ÖVP GR. Ing. Österle Christian Stellvertreter: ÖVP GV. Böhler Joachim Bauausschuss: Vorsitzender: ÖVP GV Cukrowicz Werner Stellvertreter: ÖVP GV Metzler Alfons Beirat der Gemeindeimmobilien GmbH: Vorsitzender: ÖVP GR Mag. Germann Stefan Stellvertreter: ÖVP Vizebgm. Mag. Rüdisser Karlheinz Beschlussthemen: Festsetzung der Zahl der Mitglieder der Ausschüsse gemäß § 51 GG.: In der Legislaturperiode 2000 – 2005 waren jeweils 10 Mitglieder in den Ausschüssen gem. § 51 Vbg. GG. Infolge des Wahlergebnisses vom 10.04.2005 wären bei gleichbleibenden Personenanzahl 7 Delegierte von der VPL, 2 Delegierte von der SPÖ und 1 Delegierter von der FUB für die Ausschüsse zu nominieren. Nach eingehenden Fraktionsgesprächen wurde von Seiten der VPL der FUB und der SPÖ das 11. bzw. 12. Mandat für die Besetzung von Personen in die Ausschüsse angeboten. Die Gemeindevertretung beschließt einstimmig die Mitgliederanzahl in den Ausschüssen auf 12 Mitglieder zu erhöhen. Es können 7 Delegierte der VPL, 3 der SPÖ und 2 der FUB nominiert werden. Nachbesetzung eines Mitgliedes in die Gemeindevertreterung durch die Fraktion VPL: Die Fraktion VPL nominiert GV.Em. DI Dr. Richard Dietrich, der in der VPL-Liste an 22. Position rangiert, in die Gemeindevertretung. DI Dr. Dietrich ist als neuer Obmann für den Umweltausschuss vorgesehen. GV. DI Dr. Stefan Stöckler, GV.EM Peter Krenkel und GV.Em Mag. Peter Hinteregger verzichten zu Gunsten DI Dr. Richard Dietrich auf das Mandat in der Gemeindevertretung. Die Gemeindevertretung nimmt den Vorschlag, dass das GV.Em. DI. Dr. Richard Dietrich in die Gemeindevertretung nachrückt einstimmig an. RATHAUSFENSTER 2-2005 11 Aus der Gemeinde Projekt »Gestaltung und Entwicklung Ortszentrum«: Vorsitzender: Bgm. Rhomberg Elmar Projekt »Errichtung Sozialzentrum«: Vorsitzender: Bgm. Rhomberg Elmar Prüfungsausschuss: noch nicht besetzt Berufungskommission: Vorsitzender: GV Em Mag. Jenny-Url Karin Stellvertreter: GV Mag. Koweindl Christine ÖVP GV Ing. Wirth Herbert Grundverkehrskommission: Vorsitzender: Bgm. Rhomberg Elmar Abgabenkommission: Vorsitzender: GV Mag. Koweindl Christine Stellvertreter: GV Em Mag. Jenny-Url Karin Linksseitige Achwuhrkonkurrenz (LAWK): ÖVP Bgm. Rhomberg Elmar GR Mag. Germann Stefan GR Betr. oec.Hagen Werner Wasserverband Hofsteig: ÖVP Bgm. Rhomberg Elmar (Vorstand) GR Ing. Österle Christian GR Mag. Germann Stefan SPÖ GV Em Baumgartner Ludwig FUB GR Ing. Pfanner Walter Schulerhalterverband Polytechnischer Lehrgang: Mitglieder: Vizebgm. Mag. Rüdisser Karlheinz GR Draxler Barbara (Ersatz) Erwerb Grundstück »Marianne Heine/Harderstraße« – Baulandreservemodell : Geplant ist ein Erwerb dieses strategisch wichtigen Grundstückes (Bereich Harderstraße/Reitschulstraße) über das Model »Baulandreserve«. Dazu liegt eine einvernehmliche Zustimmung seitens des Gemeindevorstandes vor. Der Marktgemeinde Lauterach ist das Gst 3287/2 (Grundstück Heine) an der Ecke Harderstraße/Reitschulstraße zum Kauf angeboten worden. Ein Ankauf dieser Liegenschaft schon allein aus strategischen Überlegungen sinnvoll. Anpassung der Tarife für die Musikschule laut GVOBeschluss vom 29.03.2005: (siehe Beilage); Die Tarife sind mit der Marktgemeinde Wolfurt akkordiert und sollten ab dem Musikschuljahr 2005/2006 in Kraft treten. Flächenwidmungsplan Lauterach – Änderung: Antragsteller: Ölz Ferdinand, Harderstraße 31, Lauterach Gebiet gemäß Antrag vom 29. September 2004: Teilflächen aus Gste 3225, 3226, 3227, 3231, 3233 und 3236, Grundfläche = ca. 2.500m2 Bereich zwischen Harderstraße und Fischerweg Gebiet gemäß Antrag vom 09. Mai 2005 (Dieser Antrag ersetzt den vorigen Antrag): Teilflächen aus Gste 3225, 3226 und 3227 Grundfläche = ca. 630m2 Bereich zwischen Harderstraße und Fischerweg beantragte Widmungsänderung : Änderung von »FF« in »BML« »Der von Ölz Ferdinand, mit Schreiben vom 09.05.05 beantragten Änderung des Flächenwidmungsplanes gemäß § 23 RPG, wie aus der Planbeilage ersichtlich, wird zugestimmt.« ■ Gemeindeverband für Abfallwirtschaft: Mitglieder: GV DI Dr. Dietrich Richard GV Ing. Wirth Herbert (Ersatz) »Gemeindeblatt Bezirk Bregenz«: Vorschlag: Bürgermeister (wie bisher) Gemeindeverband Gemeindeblatt Bezirk Bregenz: Mitglieder: Bgm. Rhomberg Elmar Vizebgm. Mag. Rüdisser Karlheinz (Ersatz) ) ist (Fläche viele ß Wie gro und wie ch Lautera r haben wir? ne Einwoh ach.at .lauter www 12 RATHAUSFENSTER 2-2005 Aus der Gemeinde Das »d’Hondtsche Wahlsystem« Die Gemeindevertretungen werden nach dem sogenannten d’Hondtschen Wahlsystem ermittelt. Dieses System geht von den gültigen Stimmen aus, die jede wahlwerbende Gruppe erhält. Diese Stimmenanzahl wird halbiert. So bekommt man die erste Teilzahl, die wiederum gedrittelt wird. Und so geht es weiter. Von den errechneten Wahlpunkten wird weiter 1/4, 1/5, 1/6 usw. bis zu 1/20 gerechnet. Folgende Tabelle soll dies anhand des Lauteracher Wahlergebnisses verdeutlichen: Einbruch-Schutz: Tipps für ObjektSicherung Hier gibt die Gendarmerie einige Empfehlungen, wie man sich vor Einbrechern schützen kann: VPL 2.291,00 1.145,50 763,67 572,75 458,20 381,83 327,29 286,38 254,56 229,10 208,27 190,92 176,23 163,64 152,73 143,19 134,76 127,28 120,58 114,55 109,10 104,14 1 2 3 5 7 8 10 11 12 15 16 17 19 21 22 24 25 26 29 30 FUB 491,00 245,50 163,67 122,75 98,20 6 14 20 28 SPÖ 737,00 368,50 245,67 184,25 147,40 122,83 105,29 4 9 13 18 23 27 1/1 1/2 1/3 1/4 1/5 1/6 1/7 1/8 1/9 1/10 1/11 1/12 1/13 1/14 1/15 1/16 1/17 1/18 1/19 1/20 1/21 1/22 In unserer Gemeinde wird die Gemeindevertretung aus 30 Mandataren zusammengesetzt. Aus der Tabelle kann nun genau herausgelesen werden, welcher wahlwerbenden Gruppe wie viele Mandatare zustehen. Die ersten 7 Mandatsplätze bedeuten gleichzeitig Sitze im Gemeindevorstand. Bei Nationalratswahlen können im Unterschied zu den Gemeindeparlamenten Koalitionen gesucht werden, die dann die Resorts (Minister) unter sich verteilen. Die Oposition erhält somit keine Regierungssitze. Anders in den Gemeinden: Gemeinderäte oder in den Städten Stadtratspositionen stehen allen Parteien zu, die aufgrund des d’Hondtschen Systems entsprechende Wahlpunkte erreichen. Bei Beschlüssen in der Gemeindevertretung und im Gemeindevorstand müssen jedoch genau wie auch im Bundesparlament Mehrheiten gesucht werden. Traditionell werden in unserer Gemeinde alle politischen Parteien in Entscheidungsfindungen eingebunden. Bürgermeister Elmar Rhomberg betonte nach der Wahl, dass er diese gute Tradition fortsetzen möchte. Aber auch alle Fraktionen der Gemeindevertretung sind bestrebt, diese konstruktive Zusammenarbeit zum Wohle unserer Gemeinde fortzusetzen. ■ Stabile Außentüren mit Mehrfachverriegelung, wenn möglich ohne Glasfüllung oder aber bruchhemmendes Glas oder vergittert; Von außen nicht abschraubbare Türschilder oder Sicherheitsrosetten; Stabile Verankerung der Lichtschachtgitter; Nicht abschraubbare Fenstergitter bei jenen Fenstern, die oft in Kippstellung und leicht erreichbar sind; Bruchhemmendes Glas im Kellerund Erdgeschoss; Zeitschaltuhr mit Zufallsgenerator bei Abwesenheit, um einen bewohnten Eindruck zu hinterlassen; Sicherung von Lichtkuppeln gegen unbefugten Einstieg oder Sturz z.B. mit einem darunter montierten Baustahlgitter; Montage einer Lichtanschalt- oder Alarmanlage mit Telewählgerät und Aufschaltung bei der Gendarmerie oder vorläufig mindestens die Leerverrohrung dafür; Gut am Boden/Wand verankerter Tresor mit Zahlenschloss Keine Leitern und andere Aufstiegshilfen ungesichert außen lagern. Für weitere Fragen oder eine Beratung vor Ort stehen die Gendarmerie gerne zur Verfügung: Tel-Nr. 059133/8120 DW 302. Bezirksgendarmeriekommando Bregenz – Kriminaldienst 6901 Bregenz, Bahnhofstraße 51 bgk-v-bregenz@v.gendarmerie.gv.at www.gendarmerie.gv.at/vorarlberg ■ RATHAUSFENSTER 2-2005 13 Aus der Gemeinde »schoolwalker« im Projekt »plan-b« 1.670 SchülerInnen in den Hofsteiggemeinden Schwarzach, Wolfurt, Lauterach und Hard, davon 513 aus Lauterach im Volksschulalter haben losgelegt und waren anfangs Juni 2005 verstärkt zu Fuß unterwegs – für mehr Gesundheit, mehr Fitness und weniger Verkehr. Auch die Kinder der sonderpädagogischen Schule Unterfeld hatten Spaß an der Initiative. schoolwalker ist eine gemeinsame Initiative der plan-b Gemeinden Hard, Kennelbach, Lauterach, Schwarzach und Wolfurt, dem Arbeitskreis für Vorsorge- und Sozialmedizin und dem Land Vorarlberg. Die LehrerInnen der teilnehmenden Schulen arbeiten engagiert an der Umsetzung mit. Die Aktion unterstützt die Lust auf das Zu-Fuß-gehen. Die Kinder lernen Gemeinden für Mobilitätsmanagement. Bürgermeister Elmar Rhomberg, »Ein wesentlicher Teil des Verkehrs in der Gemeinde läuft über kurze Distanz. Viele gefahrene Kilometer könnten durch Fußwege ersetzt werden – besonders innerhalb der Gemeinde.« Der Arbeitskreis für Vorsorge- und Sozialmedizin will Übergewicht bei Kindern reduzieren. Ein wichtiges Instrument dazu, ist die frühe Förderung von Bewegung im Alltag. Jedes fünfte Kind in Österreich ist übergewichtig. schoolwalker hilft, mit Spaß diesen Trend in den plan-b Gemeinden aktiv umzuwandeln. Ein Mitgrund dafür ist, dass Kinder immer mehr Wege als Beifahrer im PKW zurücklegen. Auch für das Land sind Initiativen im Mobilitätsmanagement sehr willkommen. Verkehrslandesrat Manfred Rein: »Es gibt gute Alternativen zum eigenen Auto. Jeder nicht gefahrene Kilometer trägt zur Lebensqualität in Vorarlberg bei.« »schoolwalker« selbst ist ein englischer Kunstbegriff, wörtlich übersetzbar mit »Schulgeher«. Das Wort »cool« steckt da schon mitten drin. Der angedeutete Smilie zeigt die Freude an der Bewegung. ■ Präsentation des »schoolwalker« am 13. Mai 2005 in Wolfurt Im Projekt schoolwalker bekamen die 513 SchülerInnen der Volksschulen Dorf und Unterfeld sowie der der sonderpädagogischen Schule Lauterach einen Schrittbzw. Kilometerzähler geschenkt. Die Kinder sammelten in der Zeit vom 30. Mai bis 17. Juni auf dem Weg zur Schule und in der Freizeit möglichst viele Schritte. Leider gab es bei einigen Geräten unerwartete technische Probleme: Sie funktionierten einfach nicht. Die Enttäuschung der betroffenen Kinder war zuerst recht groß. Trotzdem wurden die Zähl-Ergebnisse je Schulklasse dokumentiert ausgewertet. Aber anstatt nun die Gewinner zu ermitteln, hat sich die Projektleitung entschlossen, die Preise zu verlosen. Der Wettbewerb wurde so entschärft, eine Verlosung erschien in dieser Situation gerechter. schon heute über ihre persönliche Verkehrsmittelwahl von morgen nachzudenken. Damit erfüllt sich eine wesentliche Zielsetzung der plan-b Joghurt-Drinks als Belohnung – im Bild die Schuler Unterfeld mit Bgm. Elmar Rhomberg und Dir. Hubert Köb 14 RATHAUSFENSTER 2-2005 Aus der Gemeinde Fortbildung des Krankenpflegevereins für pflegende Angehörige und Interessierte An drei Abenden im April fand der Kurs für pflegende Angehörige mit dem Krankenpflegeverein Lauterach statt. Am ersten Abend gab es Theorie zur Pflege und am zweiten Abend praktische Übungen am und rund um das Krankenbett. An dieser Stelle möchte sich die Marktgemeinde Lauterach für die zeitaufwendige Vorbereitung und die tolle Durchführung des Kurses durch die Pflegerinnen und Pfleger des Krankenpflegevereines Lauterach sehr bedanken. Ein Dank möchten wir auch Herrn Pfarrer Fridl Fitz und Herrn Hammerle für das zur Verfügungstellen der Pfarrheimräumlichkeiten aussprechen. Wenn Interesse an weiteren Kursen besteht, erteilen DGKS Sonja Kaiser, Tel. 00664/8341645 oder DGKP Martin Hauser, Tel. 0664/1631256 oder die Marktgemeinde Lauterach, Tel. 05574/6802-16 gerne Auskunft. ■ TeilnehmerInnen des Kurses »Pflege daheim« mit dem Krankenpflegeverein Lauterach. V.l.n.r.: Doris Gerbis, Regina Hortig, Paula Kalb, Ingrid Lang, Birgit Buchenwald, Elisabeth Sieber, Klaus Sieber, Viktoria Macek und DGKS Sonja Kaiser »Gewusst wie« – hieß es für uns Angehörige pflegebedürftiger Personen. Denn mit der richtigen Technik wie z.B. beim Transfer vom Rollstuhl ins Bett verleiht man nicht nur dem Kranken ein gutes Gefühl, sondern schont selber seine Kräfte. Auch bei der alltäglichen Pflege eines Bettlägrigen gibt es einige Ratschläge, die das Handling erleichtern. »Die vermittelten theoretischen Grundlagen und das eigenständige Üben am Krankenbett motivierte uns und gibt die Sicherheit viel von der Pflege zu Hause selbst zu übernehmen. Vielen Dank an DGKS Sonja, DGKP Martin und DGKS Susanne vom Krankenpflegeverein Lauterach.« Birgit Buchwald, eine Teilnehmerin Aufgepasst, gleich geht’s los! Wenn Pfleger Martin das Essen gibt, dann schmeckt es doch am besten! … und jetzt üben! RATHAUSFENSTER 2-2005 15 Aus der Gemeinde Leistungen des Mobilen Hilfsdienstes der MG Lauterach Die Aufgabe des mobilen Hilfsdienstes ist es, dazu beizutragen, dass ältere und/oder pflegebedürftige Menschen bis ins hohe Alter in ihrer gewohnten Umgebung leben können und jene persönliche Betreuung erhalten, die sie wünschen und benötigen. Seniorencafe im Kirchfeld Die Dienstleistungen können in folgende Bereiche unterteilt werden: Betreuerische Hilfen mitmenschliche Begleitung wie zuhören, spazieren gehen, vorlesen usw. Aktivieren und unterstützen von Eigeninitiativen, Fähigkeiten fördern Kommunikation im sozialen Umfeld Behördengänge, Besorgungen, Fahrdienste (zum Arzt …) Hauswirtschaftliche Hilfen Reinigung des genutzten Wohnbereiches Wäsche in Ordnung halten (waschen, bügeln) Zubereiten von kleinen Mahlzeiten – den jeweiligen Bedürfnissen entsprechend einkaufen – wenn möglich gemeinsam mit dem Klienten Hilfestellungen Unterstützung, einfache Handreichungen bei den Aktivitäten des täglichen Lebens – Hilfe zur Selbsthilfe in der Pflege – ausschließlich nach Anordnung durch diplomierte Gesundheits- und Krankenpflegepersonen Der Preis pro Einsatzstunde liegt bei EUR 9,–. Die Hilfe wird wochentags angeboten. Bei der Einsatzleitungsstelle können Sie sich informieren. Sie erhalten eine umfassende Beratung und es werden mit Ihnen gemeinsam die persönlichen Bedürfnisse und Anforderungen erhoben. Wenn dies geklärt ist, wird eine passende Helferin ausgewählt, welche durch laufende Schulungen entsprechende Voraussetzungen mitbringt. Die Helferinnen unterliegen der absoluten Schweigepflicht. Jeden letzten Donnerstag im Monat in der Seniorenwohnanlage Kirchfeld, Bundesstraße 69a, von 14.30 – 16.30 Uhr Es gibt guten Kuchen und Kaffee, an G`Spritzter, a`Achtele oder eine Limo. Manche klopfen einen Jass, andere unterhalten sich. Das gemütliche Beisammensein steht im Vordergrund. Nächstes Seniorencafe: Donnerstag, 29. September 2005 Veranstalter: Mobiler Hilfsdienst der Marktgemeine Lauterach ■ Einsatzleitungsstelle Referat Gesellschaftliche Dienste, Marktgemeinde Lauterach Mo.- Fr. 8.00 – 12.00 Uhr, Tel. 05574/6802-16 Helferinnen werden laufend gesucht! Da der Bedarf an unseren Diensten laufend steigt, benötigen wir immer wieder Menschen, die im Mobilen Hilfsdienst mitarbeiten wollen. Wir bieten bestmögliche Unterstützung durch Schulungen und Teamgespräche. Hier haben Sie auch in der Einteilung ihrer Arbeitszeit sehr flexible Möglichkeiten. Falls sie näher interessiert sind, melden Sie sich. ■ 16 RATHAUSFENSTER 2-2005 Aus der Gemeinde Seniorentanzen Als ich mal im dem Rathausfenster las, da dacht ich mir, na das wär wohl was. Da gibt es – man sah im Bild Seniorentanzen, lieblich, nicht wild. Ich schaute mir dies mal an, es war köstlich, ich nur sagen kann. Da bewegen sich mit Musik ältere Damen, zu zweit oder zu dritt. Zu dritt, das kam nur deshalb vor wenn eine Frau beim Tanzen ihren Mann verlor Die Frauen tanzen beides – Juchei Männer sind nämlich nicht dabei. Mir gefiel dies so gut und fasste mir den Mut, schloss mich dieser Gruppe an und ich euch nur sagen kann: »Wenn die Knochen alt und schwer, dann kommt zur Frau Staffa her.« Die bringt dich in Schwung und du fühlst dich wieder frisch und jung. Sie hat es nicht immer leicht bis wir »Alten« den Tanz kapiert und erreicht. Die Freude aber, wenn wir es zusammengebracht, dann wurde geklatscht und von Herzen gelacht. Einer Frau gehört Bewunderung, fürwahr, denn sie zählt schon ganze 82 Jahr. Aber wie es halt so ist im Leben, es muss auch wieder mal ein Ende geben. Alles zusammen, es war eine schöne Zeit, doch nun ist es wieder soweit. Die Musik verstummt, die Tür geht zu und Frau Staffa hat wieder ihre verdiente Ruh. Die nette Gemeinschaft, die Freude und das Lachen, über dieses werde ich mir noch oft Gedanken machen. »Ich hoffe es gibt ein Wiedersehn Gott behüt euch in Eurerem Leb’n.« Danke Frau Staffa für die weisen Sprüche immer am Ende, die Ausführung brächte oft eine gute Wende Für Frau Staffa ist jetzt die Müh und Plag wohl aus Unseren Dank zeigen wir Ihnen jetzt durch einen Applaus. Alles Liebe und Gottes Segen Ihre Frau Johanna Plaichner Wieder zu haben: »SL+«-Ticket … … heuer noch günstiger Im Herbst, voraussichtlich im Oktober, beginnt der nächste Tanzkurs für Senioren. Es wäre schön, wenn recht viele Tänzerinnen und Tänzer teilnehmen würden. Bisher wurde immer am Donnerstag von 15.00 bis 16.30 getanzt, 10 Nachmittage pro Kurs. Der genaue Termin für den Beginn des nächsten Tanzkurses wird in den »Ausblicken« bekannt gegeben. ■ Grund zur Freude haben im neuen Schuljahr 2005/06 alle Schülerinnen, Schüler und Lehrlinge: Deutlich günstiger als bisher fahren sie mit dem mobilen Freizeit-Ticket des Verkehrsverbundes Vorarlberg: 13 Monate lang um 80 Euro quer durch ganz Vorarlberg. Aber bereits mit einem »domino«oder »regio« ist man mit dabei – in der eigenen Gemeinde flexibel und unabhängig unterwegs. »Kaum eine Bevölkerungsgruppe ist mobiler als Kinder und Jugendliche«, weiß vmobil-Geschäftsführer Ekkehard Nachbaur, »und kaum eine Bevölkerungsgruppe ist in ihrem Bewegungsdrang so auf andere – erwachsene – Menschen angewiesen.« Vmobil hat es sich zum Ziel gesetzt, jungen Menschen zusätzlich zur Schüler- und LehrlingsFreifahrt eine unabhängige und flexible Freizeitmobilität zu ermöglichen und das »SL+«-Ticket nun noch günstiger gemacht. Bereits um 30 Euro sind SchülerInnen und Lehrlinge in den Städten Bregenz, Dornbirn, Götzis, Rankweil, Feldkirch und Bludenz unbegrenzt mobil – zum Freunde treffen, ausgehen und Spaß haben. Mit 80 Euro geht’s sogar quer durch das gesamte Ländle – mit inbegriffen ist der Selbstbehalt der Freifahrt von 19,60 Euro. Gültig ist die mobile Freizeitkarte für Schüler von 1.September 2005 bis 30. September 2006 immer in der Freizeit. Bestellt werden kann sie ganz einfach über Schulen. Für Lehrlinge ist der Gültigkeitsbereich des Plustickets erstmals ans Lehrjahr angepasst. Sie können ihre Tickets über ihre Betriebe, die WK oder AK bestellen. Alle Infos gibt es unter: www.vmobil.at/nomoped und bei der Telefon-Hotline 05522 83826. ■ RATHAUSFENSTER 2-2005 17 Aus der Gemeinde Trink dich nicht weg – Veranstaltung zum Thema »Mehr Spaß mit Maß« In Zusammenarbeit mit den Gemeinden Bildstein, Buch, Kennelbach, Schwarzach und Wolfurt veranstaltete die Marktgemeinde Lauterach am 12. Mai 2005 eine große Informations- und Festveranstaltung im Schindlersaal Kennelbach im Rahmen des landesweiten Präventionsprojektes »Mehr Spaß mit Maß«. Schon im Vorfeld wurde von Katharina Pfanner, der Obfrau des Jugendausschusses und ihrem Projektteam aus engagierten Lauterachern, im Jahre 2004 viele Ansätze in diesem Bereich verfolgt. Erfreulich war die große Anzahl der Lauteracher Interessierten, wobei neben Eltern und Jugendlichen, den Gemeindemandataren, den Direktoren und Lehrpersonen auch einige Vereinsobleute und -mitglieder anwesend waren. Ebenso durften Vertreter aus Handel und Gendarmeriebeamte begrüßt werden. Erfreulich, dass der Schindlersaal bis auf den letzten Platz gefüllt war. jugendlichen Trinkens. »Rythm & More« sorgten für die musikalische Umrahmung des Abends. Neben dem Engagement aller Gemeinden ist das Mitwirken vieler Multiplikatoren notwendig, die im täglichen Leben Bewusstseinsbildung und Vorbildwirkung betreiben, was in kurzen Statements dem zahlreichen Publikum näher gebracht wurde. Kabarettist Markus Linder amüsierte mit seinem Programm »Selbst ist der Bengel« bevor dann die alkoholfreie Cocktailbar des Jugendverein s´ Team Wolfurt für Erfrischungen sorgte. Im Namen der Raiffeisenbank am Bodensee und der Raiffeisenbank am Hofsteig überreichten Gernot Uecker und Mag. Jürgen Adami einen Scheck in Höhe von 3500,– Euro an die Jugendkoordinatorin Manuela Preuß, welcher für unterstützende Maßnahmen zu diesem Projekt eingesetzt wird. Pfanner-Fruchtsäfte sponserte die alkoholfreien Getränke. Mit diesem gelungenen Abend wurde eine gute Basis und ein weiterer Schritt in Richtung sensibler Umgang mit Alkohol durch Jugendliche nach den Bestimmungen des Jugendschutzgesetzes und viele neue Impulse gesetzt. Die Zusammenarbeit der sechs Gemeinden wurde von den Projektverantwortlichen des Landes als besonders beachtenswert erwähnt. ■ Nach der Begrüßung durch Bgm. Reinhard Hagspiel und den Grußworten von LSth. Dr. Hans-Peter Bischof führte Moderator Franz-Michel Hinteregger durch das Programm. Prof. Dr. Reinhard Haller referierte passend zum Motto des Abends »Trink dich nicht weg« über die Auswüchse des 18 RATHAUSFENSTER 2-2005 Aus der Gemeinde Ein Jahr Kulturplattform Lauterach Vor ca. 1 Jahr wurde die Kulturplattform aus der Taufe gehoben. Bei bisher vier Kulturstammtischen und in verschiedenen Detailsitzungen wurden Projekte wie »Europa im Dialog«, die »Novembertage« und »Advent in Lauterach« ausgearbeitet. Diese sollen sich nun als fixen Bestandteil im Lauteracher Kulturgeschehen etablieren. Für den Herbst steht bereits wieder das Grobkonzept, die Termine wurden fixiert: 06.10.05. bis 09.10.05: »Europa im Dialog« Alte Seifenfabrik 2 Keramikkünstlerinnen stellen aus: Frau Hanna Novotna aus Tschechien und Frau Theresia Bickel aus Thüringen in Vlbg. Musikalische Eröffnung mit tschechischen Künstlern (Klavier, Geige und Gesang) Novembertage: 18.12.05 Konzert im Advent: Benefizveranstaltung, Pfarrkirche St. Georg, Mitwirkende: Chorgemeinschaft St. Georg, Klarinettenensemble der Bürgermusik, Frauenchchor Hofsteig, Vokal-Esemble Crescendo, Männerchor Lauterach, Kinder- und Jugendchor Lauterach, SchülerInnen der Volksschule Dorf und der Hauptschule, besinnliche Texte von Annette Ehe und Martha Küng. Vorschau auf 2006: »Lauterach im Frühling« Der nächste Kulturstammtisch der Kulturplattform Lauterach findet am 12. September 2005 um 19.30 Uhr im Pfarrsaal statt. Zu diesem sind alle aus der Bevölkerung geladen, die aktiv Kulturideen umsetzen wollen. Informationen zur Kulturplattform Lauterach: Marktgemeinde Lauterach Ch. Döring, Abt. IV. Gesellschaftliche Dienste, Kultur und Bildung: Telefon: 05574/ 6802-17 Mail: christof.doering@lauterach.at ■ SIEDLERFEST Das traditionelle Siedlerfest beim Siedlerbrunnen findet heuer am Samstag, den 6. August ab 18.00 Uhr statt! Die gesamte Bevölkerung von Lauterach ist herzlich eingeladen! Babysitterkurs im Frühjahr 2005 Vom 8. März bis 18 April 2005 haben 15 Jugendliche aus Lauterach den Babysitterkurs im Sternenareal erfolgreich absolviert. 05.11.05 19.30 Uhr: Buchpräsentation von Frau Martha Küng, Bibliothek – Hauptschule Lauterach 13.11.05 15.00 Uhr Lyrik im Ried 27.11 05: »Kontraste«, Musik und Texte, Altes Vereinshaus Advent in Lauterach: 24.11.05 Guta Adventcafe, Hofsteigsaal 27.11.05 Adventbasar Frauenchor Hofsteig, BORG Lauterach 08.12.05 Adventkonzert, Männerchor Lauterach, Kloster St,. Josef 18.12.05 Pfadis Wiehnachtsmärktle mit Krippenausstellung, Hofsteigsaal, Pfadfinder Lauterach Wer ist Frau Holle? So manche Familie weiß inzwischen, dass sich hinter dem Begriff ein Babysitterdienst verbirgt. Frau Holle ist die Koordinationsstelle zwischen Familien, die stundenweise Kinderbetreuung suchen und Babysitter (großteils Teenager), die sich ein Taschengeld dazuverdienen möchten. Bei der Vermittlung ist es wichtig, dass sich Familie und Babysitter miteinander wohlfühlen. Manchmal entst


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Sam, 22. Oktober 2011 | Kuhn EDV

MARKTGEMEINDE MARKTGEMEINDE MARKTGEMEINDE Das Hofsteigparlament tagte erstmals im Hofsteigsaal Fast auf den Tag genau 200 Jahre nach Auflösung des Gerichts Hofsteig versammelte sich das Hofsteigparlament am Dienstag, 20. September im Hofsteigsaal zu seiner 1. Sitzung. Die Vertreter aus sechs Gemeinden des ehemaligen Gerichtsbezirkes Hofsteig mit ihren Bürgermeistern an der Spitze waren gekommen, um die Zusammenarbeit untereinander zu verstärken. Als siebte Gemeinde wurde Kennelbach, die ja nicht zum ehemaligen Gerichtsbezirk gehörte, mit ihrem Vizebürgermeister an der Spitze in das Hofsteigparlament aufgenommen. Bürgermeister Elmar Rhomberg leitete als Gastgeber die 1. Sitzung des Hofsteigparlamentes Die rund 150 Mandatare aus diesen sieben Gemeinden werden zukünftig gemeinsame Lösungen in den verschiedensten kommunalen Bereichen anstreben, wie Musikschulen, Kinder- und Jugendbetreuung, Entsorgungswirtschaft, Seniorenbetreuung, aber auch das heikle Thema Verkehrsproblematik, gemeinsame Aktivitäten usw. In Lauterach wurde der Anfang gemacht. Die Bürgermeister referierten über Themen wie »Vision Rheintal«, Gewässerbetreuungskonzepte u.a. zur Bewältigung von Hochwasserereignissen, Wanderwegenetze, die Aktion »Spaß mit Maß«, bei der es bekanntlich um das Thema Jugend und Alkohol geht, die Zusammenarbeit im Musikschulbereich und in den Gemeindeverbänden. Bürgermeister Elmar Rhomberg hatte die besondere Aufgabe, über das Thema Verkehr und Mobilität zu sprechen. Ein vielversprechender Beginn einer spannenden Idee. Die nächsten Sitzungen des Hofsteigparlaments werden abwechselnd in den sieben beteiligten Gemeinden durchgeführt werden. Die Sitzungsbank der Lauteracher Abgeordneten Aus der Gemeinde Inhalt Gemeinde 2 3 4 5 5 6 7 8 9 11 20 Wohnbau Fundamt Sozialzentrum Altgerätesammlung Ökostaffel Englisch für Kinder SpiSpaSpo Kindersommer Hofsteigsaal Studie Entwicklung Dorfzentrum Bibliothek Abfallsammlung Gemeinnütziger Wohnbau in Lauterach Die Wohnbauselbsthilfe Bregenz plant auf dem Arial der ehemaligen Fa. Karl Höll eine Wohnanlage mit ca. 110 Wohnungen zu errichten. In der ersten Bauetappe sind ca. 50 Miet- u. Mietkaufwohnungen vorgesehen. Das Einweisungsrecht für diese Wohnungen liegt bei der Marktgemeinde Lauterach. Die Wohnungen werden durch den Wohnungsausschuss unserer Gemeinde nach den Vergaberichtlinien vergeben. Maßgeblich ist die Förderungswürdigkeit nach den Bestimmungen der Wohnbauförderung des Landes Vorarlberg. Für die Annahme einer Bewerbung um eine Miet- oder Mietkaufwohnung einer gemeinnützigen Bauvereinigung durch die Marktgemeinde Lauterach sind auf Seiten des Wohnungswerbers folgende Voraussetzungen zu erfüllen: 1. Volljährigkeit: Aktuelles 8 10 10 11 18 19 22 24 25 26 27 27 Wussten Sie, dass … Feuerbrand Storchenprojekt Interreg Grüße aus Brasilien Kunsthaus Rohner Kloster St. Josef Historisches Biogasanlage Das Gespräch Suchbild Jubiläen Grillfest Seniorenheim Diese Voraussetzung ist für allein stehende Wohnungssuchende (sowie Ehepaare und sonst. Familienverbände) mit mindestens einem Kind und Schwangere (Nachweis durch ärztliche Bestätigung , Mutter-Kind-Pass etc.) nicht erforderlich. 2. Wohnaufenthalt in Lauterach: a) Österreichische Staatsbürger oder Ausländer, die auf Grund des Rechtes der Europäischen Union Inländern gleichgestellt sind: Zum Zeitpunkt der Bewerbung mindestens 3 Jahre ununterbrochener tatsächlicher Hauptwohnsitz (nach Meldegesetz) in Lauterach oder mindestens 10 Jahre Gesamtmeldezeit in Lauterach (ordentl. Wohnaufenthalt) bei höchstens 5-jähriger Schulen 12 Hauptschule 15 BORG 17 Volksschule Dorf Ve r e i n e 19 21 28 29 30 30 30 31 34 35 36 39 40 42 43 44 Kreativwerkstatt Theatergruppe Rampenlicht Kneipp Aktiv Club Kriegsopferverein Kleintierzuchtverein Jahrgang 1944 Kneipp Aktiv Club Männerchor Bürgermusik Feuerwehr Riedler Faschingsgilde Pfadfinder Turnerschaft Jannersee-Triathlon Firmenvorstellungen Wirtschaftsverein WBS-Wohnanlage Pilzweg 2 RATHAUSFENSTER 3-2005 Aus der Gemeinde Mietkosten (Anlehnung an letztes Wohnbauprojekt der WBS im Jahre 2004): Typ Zimmer Finanzierungsbeitrag Miete incl. Betriebskosten und MWSt. Euro 770,–/862,– 616,– 418,– Mietwohnung Mietwohnung Mietwohnung Mietkaufwohnung Mietkaufwohnung Mietkaufwohnung 4 3 2 3 2 4 davon 4.800,–/5.400,– 3.800,– 2.600,– 26.500,– 583,– 17.400,– 390,– geplant für das nächste Projekt, richtet sich nach dem Bedarf! Berufsoder Die Vergabe wird im Verhältnis der Ausländerhaushalte zur Gesamtzahl der Gemeindehaushalte erfolgen. Die Wohnungsbedarfsbeurteilung erfolgt nach einem Punktekatalog durch den Wohnungsausschuss (z.B.: Wohnaufenthalt oder Arbeitsplatz in Lauterach, Sorgepflichten, Einkommen). Sollten sie Interesse an einer Wohnung haben, melden sie sich als Wohnungswerber bei uns an. Formulare sind im Wohnungsamt erhältlich. Für Informationen steht ihnen die Marktgemeinde Lauterach, unter Tel. 6802-16 zur Verfügung. I Ortsabwesenheit (ausgenommen Schulausbildung). b) Bewerber ohne österreichische Staatsbürgerschaft: Zum Zeitpunkt der Bewerbung mindestens 10 Jahre ununterbrochener, tatsächlicher Hauptwohnsitz (nach Meldegesetz) in Lauterach oder mindestens 15 Jahre Gesamtmeldezeit in Lauterach bei höchstens 5-jähriger Ortsabwesenheit (ausgenommen davon Berufs- oder Schulausbildung). c) Arbeitsplatz in Lauterach: für Österreicher/EU-Bürger – 3 Jahre ununterbrochener Arbeitsplatz in Lauterach für Nicht-EU-Bürger – 10 Jahre ununterbrochener Arbeitsplatz in Lauterach Auszug aus den Niederschriften … …der Sitzungen der Gemeindevertretung Alle Protokolle zu den Sitzungen der Gemeindevertretung können aus dem Internet heruntergeladen werden und zwar unter: www.lauterach.at/Gemeindeinfo/Politik/Sitzungsprotokolle Zu den wichtigsten Themen, die in der Gemeindevertretung behandelt werden, wollen wir im Rathausfenster künftig eigene Beiträge gestalten. Damit möchten wir dem starren Gerüst der Protokollform ausweichen. Wir wissen aber, dass es viele Mitbürgerinnen und Mitbürger gibt, die aus Interesse alles nachlesen wollen, was in der Gemeindevertretung besprochen und beschlossen wird. Schon in sehr vielen Haushalten besteht ein Internetanschluss. Die Protokolle stehen auf der InternetSeite der Gemeinde immer zur Verfügung und können problemlos heruntergeladen oder einfach geöffnet und nachgelesen werden. I Fundamt Im Fundamt der Marktgemeinde Lauterach befinden sich div. Fundgegenstände, die bei Veranstaltungen 2005 im Hofsteigsaal vergessen wurden. (Motorradhelme, Schirme, Rucksäcke, Kleidungsstücke). Ab September 2005 findet jeden zweiten Mittwoch im Monat ein Fahrradverkauf im Fahrradkeller des Gemeindeamtes Lauterach statt. Die nächsten Termine jeweils Mittwoch 14-16 Uhr: 12.10.05, 09.11.05, 14.12.05 I h die kann ic tokolle Wo epro emeind G en? nachles ach.at .lauter www 3 RATHAUSFENSTER 3-2005 Aus der Gemeinde Das Sozialzentrum Lauterach entsteht folgend wurden am 6. Juli dieses Jahres drei kompetente Anbieter für die zukünftige Betreibung eines Sozialzentrums zu einer Präsentation mit Befragung eingeladen. Dies waren die Firmen Senecura, Benevit und die St. Anna Hilfe. Ein Konzept, das sich bereits bewährt hat: Bei der Auswertung der Angebote zeigten sich erstaunliche Unterschiede, aber auch Übereinstimmungen. So wurde die Qualität im Bereich der Dienstleistungen bei allen drei Varianten annähernd gleich eingeschätzt. Bei den nicht unwichtigen Fragen der Finanzierung und der wirtschaftlichen Führung unterschieden sich die Angebote aber deutlich. Die klaren wirtschaftlichen Vorteile, aber vor allem das Mitspracherecht der Gemeinde waren schließlich ausschlaggebend dafür, dass die Arbeitsgruppe zur dritten Variante tendierte. Externe Betreiber können nicht zuletzt deshalb kostengünstiger arbeiten, weil durch den Wegfall des Vergaberechts Investitionen günstiger erfolgen und sie sehr viele Synergien in den Betrieb eines Sozialzentrums einbringen können. (Lt. Vergaberecht müssten Gemeinden solche Projekte öffentlich ausschreiben, Private nicht.) Das Konzept der Fa. Senecura wurde von den Beratungsgremien der Gemeinde vorläufig als das beste bewertet. Ausschlaggebend waren unter anderem: Langjährige, breite Erfahrung im Sozialbereich (Pflegeheime, medizinische Betreuung, Kinderbetreuung usw.) Wesentliche Mitgestaltungsmöglichkeit der Gemeinde (Personelle Besetzung der Heimleitung, Aufnahmekriterien, Mitbestimmung im medizinischen Bereich usw.) Kein Finanzabfluss möglich (ev. erwirtschaftete Erträge verbleiben in der Gemeinde) Gute Referenzen Wirtschaftliche Vorteile »Senecura bietet der Gemeinde eine echte Partnerschaft mit wesentlichen Mitspracherechten und starken wirtschaftlichen Vorteilen an.« Die Gemeindevertretung folgte der Empfehlung der Arbeitsgruppe und stimmte für den Start der Vertragsverhandlungen mit Senecura. Darüber hinaus wird die Tür für Verhandlungen mit der Fa. Benevit, die ja eine 100%ige Tochterfirma des Vorarlberger Gemeindeverbandes ist, offen gelassen. Mit der St. Anna Hilfe wird nicht weiter verhandelt. Nach Vorlage der Verhandlungsergebnisse werden Gemeindevorstand und Gemeindevertretung über die Art des zukünftigen Betriebes eines Sozialzentrums entscheiden. I Mag. Christof Jochum aus Feldkirch referiert vor den Gemeindevertretern über das Sozialzentrum In Sicherheit und Geborgenheit das Alter genießen können wer möchte das nicht. Wohl die meisten von uns hoffen auf hilfsbereite Menschen, die ihnen helfen, wenn sie sich selber nicht mehr helfen können. Überall dort, wo die nachbarschaftliche und familiäre Hilfe nicht mehr ausreicht, ist die Gemeinschaft gefordert. In unserem Dorf schreitet das Projekt zur Errichtung eines Sozialzentrums zügig voran. Die eigens eingesetzte Arbeitsgruppe aus Vertretern aller Parteien hat in den letzten Monaten viel geleistet. Allen in der Verantwortung stehenden Bürgerinnen und Bürger war es wichtig, dass schon bei der Entscheidungsfindung ein kompetenter Berater zur Verfügung steht. Ein erfahrener Mann auf diesem Gebiet, Mag. Christoph Jochum aus Feldkirch, konnte für die Moderation und Begleitung des Projektes Sozialzentrum gewonnen werden. Unser Ziel ist klar: Das neue Sozialzentrum soll ein guter Platz für alle Generationen werden und wesentlich zur guten Lebensqualität in unserem Dorf beitragen. Vorab sind die wichtigen Fragen der Finanzierung und Führung zu klären. Grundsätzlich bieten sich drei Varianten für den Betrieb eines zukünftigen Sozialzentrums an: selbst errichten + selbst betreiben selbst errichten + fremd betreiben fremd errichten + fremd betreiben Die von der Gemeinde eingesetzte Arbeitsgruppe untersuchte alle Varianten eingehend, fragte in anderen Sozialzentren nach und suchte den Rat der Experten. Daraus 4 RATHAUSFENSTER 3-2005 Aus der Gemeinde Alt-Elektrogeräte: Kostenlose Rücknahme Gemäß § 28a Abfallwirtschaftsgesetz sind die Gemeinden verpflichtet, alte Elektrogeräte wie z.B. Herde, Waschmaschinen, Kühlschränke, Bildschirme, Computer, Stereoanlagen, Staubsauger etc. kostenlos zurückzunehmen. Diese Regelung gilt ab 13. August 2005. Es gibt aber auch Ausnahmen: Nicht kostenlos zurück genommen werden auch weiterhin Geräte, die in der Regel von einem Fachmann eingebaut werden müssen wie z.B. Boiler, Nachtspeicheröfen, Autoradios. Diese Rücknahmeverpflichtung gilt auch für den Handel: Alle Geschäfte mit einer Verkaufsfläche über 150 m2 müssen bei einem Neukauf alte Geräte, die dieselbe Funktion hatten, kostenlos zurücknehmen. Mit anderen Worten: Wenn Sie einen Kühlschrank bei der Fa. Wober kaufen, können Sie dort einen defekten Kühlschrank kostenlos zurückgeben. Was Sie nicht können: Statt eines Kühlschrankes einen Fernseher entsorgen. In diesem Fall kann der Fernseher wie auch alle anderen Geräte im Bauhof kostenlos abgegeben werden. Eine besondere Regelung gibt es bei den Kühlschränken, für die beim Kauf bereits ein Entsorgungsbeitrag entrichtet wurde: Inzwischen hat jeder Haushalt ein Antragsformular vom UFH Wien bekommen. Das Kühlschrankpickerl kann mit diesem Antrag an das UFH nach Wien geschickt werden, daraufhin erfolgt die Vergütung des Entsorgungsbeitrages. Dieses Antragsformular und genaue Informationen können auch aus dem Internet heruntergeladen werden: www.ufh.at/media/pdf/pdf320.pdf. Fragen dazu beantwortet auch gerne die Abfallwirtschaftsabteilung im Rathaus unter der Telefonnummer 05574/6802-45 (Hr. Rudi Weingärtner). I Lauterach war bei der Ökostaffel 2005 dabei Die Delegation aus Lauterach und Wolfurt kurz vor dem Blauen Platz in Lustenau Am Samstag, 13. August, endete die diesjährige Ökostaffel auf dem Blauen Platz in Lustenau. Start war am 24. Juli im Wiener Prater. Auf ihrem Weg durch ganz Österreich nahmen Tausende an dieser Veranstaltung teil, wobei besonders für folgende drei Anliegen geworben wurde: Aktiv für die Armutsbekämpfung durch fairen Handel mit Fair-TradeProdukten Aktiv für die Umwelt durch Klimaschutz Aktiv für das Leben durch biologische Landwirtschaft Die letzte Etappe führte von Landeck über die Bieler Höhe durch das Ländle und schließlich über Diepoldsau auf den Blauen Platz in Lustenau. Die Route führte also nicht durch das Unterland, was die Lauteracher und Wolfurter jedoch nicht abhielt, die Ökostaffel in einer Sternfahrt vom Sternenplatz nach Lustenau mit ihrer Teilnahme zu unterstützen. I Die Radkolonne der Ökostaffel im Lauteracher Ried RATHAUSFENSTER 3-2005 5 Aus der Gemeinde Englische Frühförderung für Lauteracher Kindergartenkinder Entstehungsgeschichte und pädagogische Zielsetzung Als Pädagogin und Mutter zweier Kindergartenkinder beobachtete ich schon länger die Freude und den spielerischen Umgang meiner und auch fremder Kinder mit Sprache. Im Frühjahr 2004 kam ich dann mit einigen Lauteracher Müttern bei einem Fest im Kindergarten Weißenbild ins Gespräch. Dabei kam heraus, dass viele Eltern aus Lauterach ursprünglich daran dachten, ihren Kindern eine englische Frühförderung zu ermöglichen und mit dem Englischen Kindergarten in Bregenz »liebäugelten«. Dennoch entschieden sich jene Eltern – wie auch ich - für den Kindergarten und die Gemeinschaft (Nachbarschaft) in der Markgemeinde Lauterach. Doch der Wunsch nach einer englischen Sprachfrühförderung blieb. Aus diesem Wunsch heraus wuchs die Idee, eine englische Frühförderung auch für Lauteracher Familien zu verwirklichen. In der Folge sprach ich mit Kindergärtnerinnen, die ebenfalls begeistert waren und ich beschloss, mich an die zuständige Kindergartenreferentin, Doris Rohner, zu wenden. Meine Idee kam an und ich wurde beauftragt, einen Projektbericht auszuarbeiten. Ziel meiner Idee ist und war es, dass die Kindergartenkinder einen Nachmittag lang spielerischen Umgang mit der englischen Sprache haben und dabei Freude an der englischen Sprache erlangen. (Inhaltliche Beispiele: englische Lieder singen, englische Tänze durchführen, über jahreszeitenspezifische Themen sprechen etc.) Dabei soll kein Leistungsdruck entstehen. Das frühe Fremdsprachenlernen soll dabei einen wesentlichen Beitrag zu einem verbesserten gegenseitigen Verständnis zwischen Sprach- und Kulturgemeinschaften leisten. In der Folge kam es zu zahlreichen Abstimmgesprächen und Diskussionen und schließlich zur konkreten Ausarbeitung eines Projektberichtes und Vorstellung desselben vor Vertretern der Gemeinde im Juni 2004. Das Interesse auf Seite der Gemeinde, insbesondere bei Bürgermeister Elmar Rhomberg, war ebenfalls groß, daher beschloss man, das Interesse der Bevölkerung zu erfragen. Im Frühjahr 2005 wurde daher von Seiten der Marktgemeinde eine Elternbefragung in den Lauteracher Kindergärten durchgeführt, wobei unter anderem das Interesse der Lauteracher Kindergarteneltern bezüglich einer englischen Frühförderung erfragt wurde. Diese Erhebung ergab, dass das Interesse der Kindergarteneltern sehr groß ist und so wurde, nach Beschluss auf der Gemeindeebene, in einer weiteren Sitzung im Juli 2005 die Durchführung einer englischen Frühförderung konkretisiert. Die Anmeldeformulare ergingen noch im August an die betroffenen Kindergarteneltern. Anmeldeschluss ist der 9. September 2005. Wichtige Informationen: Ort: Beginn: Zeit: Kindergarten Unterfeld 5. Oktober 2005 Mittwoch Nachmittag, von 14.00 – 15.20 Uhr Bei entsprechender Nachfrage wird ein zweiter Termin (Mittwoch: 15.30 – 16.50 Uhr) angeboten. Die Reihung erfolgt nach dem Eingangsdatum der Anmeldung. In den Ferien findet keine englische Frühförderung statt. EURO 2,– pro Nachmittag/Kind Die Verrechnung wird pro Semester mittels Bankeinzug erfolgen. maximale Teilnehmerzahl: 26 Kinder je Termin (2 Betreuerinnen) Kosten: Hinweis: Anmeldung: erfolgt für 1 Semester Betreuung: 2 Native Speaker (Personen mit englischer Muttersprache) In diesem Sinne möchte ich mich bei allen Beteiligten, insbesondere bei den Gemeindevertretern, für die unbürokratische und rasche Umsetzung dieser Idee bedanken und hoffe auf einen guten Start, weiterhin reges Interesse und wünsche viel Spaß bei der Umsetzung. Projektinitiatorin: Mag. Andrea Kessler, LernPraxis Kessler, Tel. (05574/83449) Für ergänzende und organisatorische Fragen steht Ihnen Daniela Fink, Fachbereichsleitung für Kindergartenbetreuung und Kindergartenwesen (Tel: 05574/6802-15 oder 0664/2052973, mail: daniela.fink@lauterach.at gerne zur Verfügung. I 6 RATHAUSFENSTER 3-2005 Aus der Gemeinde Spi-Spa-Spo – Lauteracher Kindersommer 2005 Der Sommer ist vorbei und mit ihm der Lauteracher Kindersommer 2005. Bereits Anfang Juni fand in der Alten Seifenfabrik eine große Vorveranstaltung zum Kindersommer statt, bei welcher ebenfalls der Gewinnerin Tina Huber zu ihrer Idee unseres Kinders o m m e r - M a s ko t t c h e n s KULIMU gratuliert wurde. Bei diesem Wettbewerb wurden alle Lauteracher Kindergärten und Volksschulen aufgerufen, dem KULIMU ein Gesicht/ Körper zu geben. Rechtzeitig zum Start des Kindersommers war dann der ORF Vorarlberg dabei, als das große SpiSpaSpoTransparent bei Michi’s Cafe aufgehängt wurde und zahlreiche Lauteracher Kinder ihr »Grüss Gott in Vorarlberg« zum Besten gaben. Mit gesamt 16 Veranstaltungen (ein- und mehrtägige) ging es dann u.a. mit auf dem Ponyreiten Greußinghof, Papierschöpfen, Tennis, Fußball, Töpfern, Handpuppen basteln, Malen, Karate, Tischtennis, Voltigieren und vielem mehr durch den Sommer. Gleich zum Start der Schulferien verbrachten knapp 30 Kinder auf der Lauteracher Schihütte am Bödele drei abenteuerreiche, interessante und spannende Tage. Am 26.8. ging dann das Sommerprogramm mit einem Indianertag rund um das Pfadfinderheim in die Endrunde. Die Organisatoren des Kindersommers Heidi Allouche und Monika Wolf begrüßten bei dieser Abschlussveranstaltung ca. 40 Kinder zum Pfeil und Bogen basteln, Fährten und Spuren lesen, malen u. a. indianertypischen Aufgaben. Am frühen Abend konnten dann die Eltern der Teilnehmer nach der Aufführung ihrer Stammestänze, - gesang und selbstgemalten Indianerflaggen ihre erschöpften kleinen Indianer wieder abholen. Durch die tolle Teilnahme vieler Lauteracher Vereine wie z.B. dem Fußballclub, Tischtennis-, Tennis-, Karateverein, Pfadfindern, war das Kindersommerprogramm sehr gemischt und für jeden etwas dabei. Von einigen Veranstaltungen sind Fotos vorhanden, welche von HeiMon auf eine CD gebrannt wurde. Diese FotoCD kann direkt unter office@heimon.at bestellt werden. Auch gibt es noch ein paar SpiSpaSpo-T-Shirts bei Daniela Fink im Rathaus zu kaufen. I RATHAUSFENSTER 3-2005 7 Aus der Gemeinde Hofsteigsaal: Nutzungsstudie Kostenentwicklung und die langfristige Wertentwicklung des Gebäudes erarbeitet werden. Dazu wird in Zusammenarbeit mit Rhomberg-Bau ein Raumund Funktionsprogramm erarbeitet. Das moderne Wort dafür: Facility-Management. Dabei geht es darum, für die Mieter die benötigten Möglichkeiten zu schaffen, sei es im Raumangebot, der Akustik oder im technischen Bereich. Der Hofsteigsaal wird zur Zeit stark von den Lauteracher Ortsvereinen, von verschiedenen Event-Veranstaltern und auch von Firmen genutzt. Mit diesen Nutzern werden Gespräche geführt, ob der Hofsteigsaal noch intensiver genutzt werden kann und welche Voraussetzungen dafür geschaffen werden müssen. Ob der Hofsteigsaal auch am Tag mehr genutzt werden kann, ob den Firmen Seminarräume angeboten werden sollen, sind solche Fragen. Auch wird untersucht, ob neue, alternative Nutzer für den Hofsteigsaal gewonnen werden können. Das können z.B. größere Firmen sein, Gespräche werden also in viele Richtungen geführt. Am Schluss der Studie werden alle Wünsche und Anforderungen koordiniert und dienen als Grundlage für zu treffende Maßnahmen und Investitionen. Das können planliche Veränderungen genau so sein wie Maßnahmen zur Verbesserung der technischen Möglichkeiten im Haus. Die Fertigstellung der Studie ist für das Jahresende 2005 vorgesehen. I Der Hofsteigsaal ist inzwischen, man mag es kaum glauben, in die Jahre gekommen: Seit der Eröffnung im Jahre 1984 sind immerhin 21 Jahre vergangen. Die Architektur und vor allem die Technik hat in dieser Zeit enorme Fortschritte gemacht. Die Anforderungen der Mieter haben sich im gleichen Maße verändert. Die Gemeinde will nun prüfen, was für Maßnahmen zu treffen sind, um den Hofsteigsaal in Zukunft den Nutzern ihren Anforderungen entsprechend anbieten zu können. Ebenfalls soll die Wussten Sie, dass… … auf keinen Fall behandeltes Holz verbrannt werden darf. Das gilt für alle Holzöfen oder Holz-Zentralheizungen. Dazu gehören neben imprägnierten oder lackierten Holzteilen natürlich auch Sperrholz, Pressspanplatten, furnierte Hölzer etc. Aufgrund der problematischen Feinstaubsituation im Land wird von den Kontrollorganen in Zukunft verstärkt auf die Einhaltung dieser Bestimmung geachtet werden. Verstärkte Kontrollen wird es in diesem Zusammenhang auch bezüglich Verbrennung von biogenen Materialien, gemeint sind Gartenabfälle, Laub, Strauchschnitt usw. geben. Das Verbrennen solcher Materialien ist das ganze Jahr über verboten. Eine Ausnahme gibt es nur für die Landwirtschaft. Auch ist vorgesehen, neben intensiver Aufklärung und stärkerer Kontrollen Brauchtumsfeuer wie Funken und private Feuerwerke zu reduzieren. immer wieder Kleinteile zur Sperrmüllsammlung. Es gilt folgende Regel: Alles, was von der Größe her in einen Restmüllsack passt, gehört über den Restmüllsack entsorgt und nicht über die Sperrmüllsammlung im Bauhof: Dazu zählen z.B. Schuhe, Alttextilien, kleine Einrichtungsgegenstände wie Geschirr, Vasen, Glühlampen, Abdeckfolien usw.. Aber auch eingetrocknetes Malerwerkzeug wie Roller, Pinsel usw., das immer wieder zur Sperrmüllsammlung bzw. Sondermüllabgabestelle gebracht wird. … Sperrmüll nur bis zu 3 cbm bei der vierteljährlichen Sperrmüllsammlung im Bauhof angenommen wird. Wenn größere Mengen anfallen, z.B. bei einer Wohnungsräumung, muss der Sperrmüll direkt über einen Entsorger (z.B. die Fa. Häusle Lustenau) entsorgt werden. Auch kommen … bei der Gemeinde angesucht werden muss, wenn das Gemeindewappen verwendet werden will. Das gilt z.B. für Lauteracher Ortsvereine genauso wie für politische, wirtschaftliche oder private Institutionen. In der Gemeindevertretungssitzung am 21. Juni stellte die Lauteracher Ortsgruppe der SPÖ den Antrag, das Wappen führen zu dürfen. In diesem Fall wird nun die rechtliche Seite abgeklärt und danach eine Entscheidung in einer der nächsten Sitzungen getroffen. I 8 RATHAUSFENSTER 3-2005 Aus der Gemeinde Entwicklungen im Dorfzentrum Die Entwicklung und Gestaltung unseres Ortszentrums im Rahmen von Europan 8 geht weiter. Planungsbüros wurden eingeladen, ihre Ideen einzubringen. Für dieses europaweite Projekt sind für Lauterach inzwischen schon 30 Planungen eingereicht worden, das sind überdurchschnittlich viele, wie von den Projektbetreibern kommentiert wurde. Eigentlich jedoch enttäuschend, dass unter diesen 30 Anbietern keiner aus unserer nächsten Umgebung stammt. Die Einreichfrist ist allerdings noch nicht abgelaufen. Gesichtet werden die Vorschläge im Oktober, die Präsentation ist für Jänner 2006 vorgesehen. Man darf wirklich gespannt sein. die schwächeren Verkehrsteilnehmer, wie Fußgänger, Radfahrer und Kinder merklich zu verbessern und einen möglichst großen Konsens mit den Nachbarn zu erzielen«, so Bgm. Elmar Rhomberg. I Dieses Grundstück konnte von der Fa. Pfanner erworben werden »Lauterach in alten Ansichten« 2006 Der neue Kalender für 2006 »Lauterach in alten Ansichten« wird mit neuen Bildern wieder in verschiedenen Geschäften erhältlich sein. I Erste planerische Überlegungen Eine neue Situation hat sich auch bei der Firmenzufahrt der Fa. Pfanner ergeben. Das Grundstück an der Ecke Wolfurterstraße – Hoheneggerstraße (ehemals Schuhmacher Gasser) wurde von der Fa. Pfanner nun erworben und kann in die weiteren Planungen miteinbezogen werden. Erste Überlegungen sind schon gemacht worden. »Dabei wird höchstes Augenmerk darauf gelegt, die Situation für Achbrücke RATHAUSFENSTER 3-2005 9 Aus der Gemeinde Feuerbrand-Bilanz 2006 Nach wir vor Sorgen bereitet das Auftreten dieser Pflanzenkrankheit in Lauterach. Das Feuerbrand-Jahr ist bekämpft. 20 Bäume waren nicht mehr zu retten und mussten gerodet werden. Die Bilanz ist also wesentlich als günstiger noch vor einem Jahr. Dafür können mehrere Gründe verantwortlich sein. Damit sich das FeuerbrandBakterium verbreiten kann, muss u.a. eine konstante Tagestemperatur von ungefähr 20 Grad vorherrschen. Erstmals in diesem Jahr war dies am 1. + 2. Mai der Fall. Zum Glück war zu diesem Zeitpunkt die Blüte bei den meisten Birnsorten bereits vorüber, die größte Verbreitungsgefahr, nämlich die Infektion durch Insekten, Wind und Regen über die Blüte war dadurch nicht mehr so groß wie noch im Jahr zuvor. Aber auch die konsequente Bekämpfung aller Befallsstellen und sorgfältige Desinfektionsmaßnahmen durch das Fachpersonal des Bauhofes hat sicher dazu beigetragen, dass sich die Feuerbrandbilanz verbessert hat. Trotzdem: Die Lage ist nach wie vor sehr ernst. Es wird bei der Blattfärbung im Herbst immer schwieriger, Feuerbrand zu erkennen. Einfacher wird es wieder, wenn das Laub von den Bäumen gefallen ist. Denn mit Feuerbrand befallene Äste lassen das Laub auch im Winter nicht los. Wenn also festgestellt wird, dass sich braun oder schwarz gefärbte Blätter hartnäkkig am Baum halten, bitte dies im Rathaus unter der Tel. No. 6802-45 melden. Das geschulte Personal des Bauhofes wird diese Äste anschließend entfernen. Feuerbrand-Bilanz in Zahlen: 2004 75 281 18 374 137 14.000 Sorten Apfel Birnen Quitten Summe davon gerodet Kosten in 2005 bisher 22 130 20 172 26 7.000 Feuerbrandbekämpfung am Flurweg zwar noch nicht zu Ende, man kann jedoch schon eine vorläufige Bilanz ziehen. Im letzten Jahr 2004 ist der Feuerbrand an insgesamt 374 Obstbäumen aufgetreten, darüber hinaus waren auch noch einige Ziergehölze betroffen. Nicht weniger als 137 Bäume mussten gerodet werden. Heuer wurde bisher an 172 Obstbäumen Feuerbrand gefunden und INTERREG IIIa-Projekt Feuchtgrünland und Storchenlebensräume Zusammen mit Baden-Württemberger, Liechtensteiner und Schweizer Partnern starteten der Naturschutzbund Vorarlberg, das Umweltbüro Grabher und die inatura das InterregProjekt »Feuchtgrünland und Storchenlebensräume zwischen Alpenrhein und Donau«. 18 Teilprojektgebiete, u.a. das Schweizer, Wolfurter und Lauteracher Ried werden für den Weißstorch und viele andere Tier- und Pflanzenarten aufgewertet. Im Lauteracher Ried werden zwei Flachteiche angelegt und durch gezielte Entbuschungen der Lebensraum für die typischen Riedarten wie z.B. Großer Brachvogel, Bekassine und Sibirische Schwertlilie verbessert. Mit einer Ausstellung in der inatura Dornbirn, Exkursionen, Faltblättern und einer eigenen Homepage www.feuchtwiesen-stoerche- bodensee.net sollen Interesse und Sympathie für den Weißstorch und den Lebensraum Feuchtgrünland geweckt werden. 50 Prozent der Projektkosten trägt die Europäische Union mit ihrem Förderprogramm Interreg, die anderen 50 Prozent kommen von vielen verschiedenen Institutionen. Auch die Marktgemeinde Lauterach unterstützt das Projekt finanziell, wofür sich die Vorarlberger Projektpartner herzlich bedanken. Mehr Infos im Internet unter www.naturschutzBekassine (Foto Alwin Schönenberger) bund.at I 10 RATHAUSFENSTER 3-2005 Aus der Gemeinde Bibliothek – Infos Hörbücher Die Bibliothek Lauterach kann mit Neuigkeiten aufwarten: Ab sofort können folgende Hörbücher (das sind Romane und Dichtungen auf CDs gesprochen) entliehen werden: »Sakrileg« von Dan Brown – »Der Mann mit der Maske«, »Wallanders erster Fall« von Henning Mankell – »Elf Minuten« von Paulo Coelho – »Die Muschelsucher« von Rosamunde Pilcher – »Das Haus an der Düne« von Agatha Christie. Aus der griechischen Mythologie: »Die Abenteuer des Odysseus«, Die Heldentaten des Herkules« und »Griechische Sagen«. Grüße aus Brasilien Schwester Rita (Rosa) Schönenberger schrieb an die Redaktion des Rathausfensters, dass sie sich über die Veröffentlichung ihres Gedichtes im Rathausfenster 1/2005 sehr gefreut hat. Sie lebt nun schon seit 72 Jahren in Brasilien (nicht seit 50 Jahren, wie im vorletzten Rathausfenster angegeben). Kürzlich feierte sie mit 94 Jahren ihr 70. Ordensjubiläum. Im Jahr 1931 trat sie mit 20 Jahren dem Orden bei und kam schon zwei Jahre später nach Brasilien. Ihren ersten Heimaturlaub in Lauterach machte sie erst im Jahre 1975 und war überrascht und auch etwas enttäuscht über die großen Veränderungen in unserer Gemeinde. Wiesen wurden verbaut, Bäume gefällt. Da sich unsere Gemeinde auch in den letzten 30 Jahren sehr stark weiterentwickelt und der Verkehr vehement zugenommen hat, würde sich unsere alte Lauteracherin aus Brasilien vermutlich noch schwerer zurechtfinden. Allerdings, so schreib Schwester Rita weiter, war sie umso mehr erfreut, als sie das Lauteracher Ried in seiner ursprünglichen Naturschönheit fast unverändert vorgefunden hat und das Ried auch noch heute so vorfinden würde. Das hat sie nicht vergessen und darüber das bereits veröffentliche Gedicht verfasst. Ein weiteres Gedicht entstand am 17.7.1975, das vor 30 Jahren bereits in den »Impulsen« abgedruckt wurde. Dieses kleine Gedicht wollen wir gerne nochmals veröffentlichen. Internet Mit der Bezahlung der Jahresgebühr (Erwachsener 8,00 und Kind/ Jugendlicher 4,00) kann während der Öffnungszeiten das Internet an vier PCs benützt werden. Auch ist die Bibliothek online zu erreichen: biblio@hsla.snv.at Benutzerfreundliche Öffnungszeiten Der Bibliotheksleiter Christof Döring möchte besonders auf den Ausleihtermin am Donnerstag Vormittag (09:00 Uhr bis 11:00 Uhr) hinweisen. Öffnungszeiten: Dienstag: 15:00 Uhr bis 17:30 Uhr Donnerstag: 09:00 Uhr bis 11:00 Uhr 15:00 Uhr bis 17:30 Uhr Freitag: 17:00 Uhr bis 19:00 Uhr Tag der Bibliothek Sonntag, 30.Oktober 2005 14:00 Uhr bis 17:00 Uhr Spaß und Unterhaltung für die ganze Familie beim Schmökern, Spielen, Basteln, Surfen; gemütlicher Plausch an der Bibliotheks-Bar oder im Bibliotheks-Cafe Schauen Sie doch einfach einmal vorbei – ein Besuch in Lauterach Leseoase lohnt sich. Auf Ihren Besuch freut sich das Bibliotheks-Team. I Spaziergang durchs Ried Pflückte Blumen am Wegesrand mich freuend der Landschaft, die ich fand gleich wie in Tagen der Jugend der Kindheit sorgloser Zeit. Noch stehen die Eichen in wuchtiger Pracht, Birken in fraulicher Zartheit wie Friedenshauch liegt’s weit und breit darin Herz und Auge sich weiden. Nach Jahren kehre ich wieder zurück, durfte in die Heimat reisen, um an der Wiege meines Glücks das Walten des Schöpfers zu preisen. RATHAUSFENSTER 3-2005 11 Hauptschule Schule einmal anders – nur ein Fach – Musik, Musik, Musik [streetwise] Übungswoche der SchulBand in Hittisau vom 17. – 19. 05. 2005 In dieser musikalischen Übungswoche widmeten wir uns ganz der Musik und bereiteten uns auf noch bevorstehende Auftritte in diesem Schuljahr vor. Jeder Tag war angefüllt mit intensiver Probenarbeit, die wir durch andere Aktivitäten auflockerten: Wasserwanderweg an der Bolgenach, Erlebnisbad »Aquaria« in Oberstaufen, Show-Abend mit Musik und dem Zauberer Alois, Wanderung ins Lecknertal, Spielplatz in Hittisau. Untergebracht waren wir in der »Pension Bals« bei der Familie Daniela und Gerhard Beer-Bals. Schöne Zimmer und gutes Essen umrahmten unsere Musikwoche. Nach einer Probe im sonnigen Gastgarten bedankte sich die SchulBand musikalisch mit einem kleinen Ständchen bei der Familie Beer und einigen Eltern. An dieser Stelle möchten wir uns bei allen Vätern und Müttern bedanken, die uns ihre Fahrdienste nach Hittisau und zurück nach Lauterach angeboten haben. Dank an die Hauptschule, an die Gemeinde Lauterach, Fruchtsaft Pfanner (kostenlose Getränke für die ganze Woche), an die Musikkapelle Hittisau (Bereitstellung ihres Probenlokals) Die SchulBand kann für besondere Anlässe auch engagiert werden! I Die 3b-Klasse steckte sich in diesem Semester das Ziel, den Ursprung von Straßennamen in Bregenz zu ergründen. Wir lernten anhand von Biografien historischer Persönlichkeiten vieles über die Zeit, in der sie lebten. Am Beginn war es mühsam, die Information aus Büchern zu finden. Dabei half ein Besuch beim Stadtarchivar von Bregenz. Dann hielten wir Probevorträge in der Klasse. In vier verschiedenen Rundgängen übernahm dann jeder Schüler/jede Schülerin die Aufgabe, den Namen einer Straße den anderen zu erklären. Wir waren richtige FremdenführerInnen! Da das Projekt einer Jury in Wien so gut gefiel, konnten wir mit einer gewährten finanziellen Unterstützung eine Broschüre drucken lassen. Sie wurde deshalb so schön, weil Herr Reinhard aus unserer Hauptschule das Layout gestaltet hat. Als krönender Abschluss fuhren zwei Schüler nach Wien, wo sie unser Projekt neben elf anderen Projekten aus ganz Österreich im Unterrichtsministerium präsentieren durften. In der letzten Schulwoche luden wir eine andere Klasse ein, um auch sie bei historischen Rundgängen durch Bregenz [streetwise] werden zu lassen. I 12 RATHAUSFENSTER 3-2005 Hauptschule Nächstes Mal mit Kappe und Handschuhen! Salzburgwoche der 2. Klassen Niemand erwartet ernsthaft Schnee im Juni, doch der Pongau ist eine tückische Region. Während am ersten Tag noch ordentlich geschwitzt wurde bei den Wanderungen zur Eisriesenwelt und auf die Alpe am Nachmittag, so konnte am letzten Tag nach dem Hochseilklettergarten nur noch heißer Tee in einer warmen Gasthausstube vor Erfrierungen retten - wer hat schon im Juni Kappe und Handschuhe dabei?! Klettern und Reiten im Regen am Dienstag machten trotzdem Spaß – statt Rollerbladen wurden Beiträge für eine unterhaltsame Abendshow vorbereitet. Die Burg und Innenstadt in Salzburg genossen wir ausnahmsweise wieder bei schönem Wetter, untertags im Salzbergwerk Hallein spielte das Wetter sowieso keine Rolle. Ein tolles Heim, hervorragendes Essen und sehr freundliche Gastgeber sorgten dafür, dass wir uns alle sehr wohl fühlten. Und dann gab es noch die Abende: Mit Tischtennis, Billard, Fußball, einer heißen Disco, Hüttenzauber mit viel Wasser… Nach einer reibungslosen, fröhlichen Woche wären viele noch länger geblieben – der Gedanke an Mama’s Gulasch war jedoch unwiderstehlich. Alle fuhren wieder nach Hause! I RATHAUSFENSTER 3-2005 13 Hauptschule Formel S in Lauterach Fantasievolle Boliden, begeisterte Zuschauer, traumhafte Kulisse und eine rasante Streckenführung war der Mix, aus dem die 1. Seifenkistenmeisterschaft der HS Lauterach bestand. Auch durch waghalsige Lenkmanöver oder auftretende technische Schwierigkeiten ließen sich die Piloten der 4. Klassen nicht aus der Ruhe bringen und steuerten mit voller Konzentration dem Ziel entgegen. Kurz stokkte allen der Atem, als ein Fahrer der Fire Fighters von der Fahrbahn abkam. Wie durch ein Wunder blieb er unverletzt, am Auto entstand jedoch Totalschaden. Bewertet wurden nicht nur die Zeit sondern auch das Design der Rennwagen durch das Publikum. Wegen technischer Schwierigkeiten leider nicht an den Start konnte der Rennstall »The Potatoes«. Erdenklich knapp dann auch das Endergebnis: 1. Platz mit 12 Punkten: Die Blaue Sau 2. Platz mit 10 Punkten: Pontiak Die Heiligen Drei Könige 4. Platz mit 6 Punkten: Die Slowlies 5. Platz mit 4 Punkten: Sanikaje Beschkobu Außer Konkurrenz, aber dafür mit überragender Bestzeit das Team der »Teachers«. I »Des pommes, s’il vous plaît!« Die Französisch-Schüler und Schülerinnen der Hauptschule wurden heuer erstmalig, seit es die Frankreichfahrten gibt, vor die Aufgabe gestellt, sich ihr Mittagessen selber zu organisieren. Anna-Lena und Emina bestellten Pommes und staunten nicht schlecht, als der Kellner ihnen ein Apfeldessert brachte. Hatten sie doch vor lauter Begeisterung vergessen, dass im Französischen »pommes [pom]« Äpfel sind und sie eigentlich »frites [frit]« bestellen hätten sollen. Ein Fehler, der ihnen wohl nie wieder passieren wird. Der Aufenthalt in Frankreich war für alle ein tolles Erlebnis. Besonders begeistert waren die Jugendlichen von Monaco und seinem ozeanographischen Museum, dem kleinen Bergdorf Eze mit seiner Parfümerie und dem wunderschönen Blick auf das Mittelmeer, dem Picassomuseum in Antibes, dem Einkaufsbummel in Menton und natürlich dem Strand in Nizza. Hier erreichte die Aufregung ihren Höhepunkt. Zuerst wurden nur die kleinen Zehen nass gemacht und dann … wurde behauptet, dass niemand seine Hose nass machen hätte wollen, die Wellen seien einfach zu schnell gekommen …! Nur ungern wurde die Rückfahrt angetreten. Zahlreiche Fotos erinnern an die schöne Fahrt und das große Erlebnis. I 14 RATHAUSFENSTER 3-2005 BORG Reifeprüfung im Haupttermin 2004/05 Insgesamt 48 Schülerinnen und Schüler aus den drei achten Klassen waren zur Matura zugelassen. Den Vorsitz führten in der 8a-Klasse OSTR Mag. Manfred Pillei (BG Dornbirn), in der 8b-Klasse Direktor Pater Clemens Obwegeser (PG Mehrerau) und in der 8c-Klasse Landesschulinspektor Mag. Johannes Küng. Die Matura mit ausgezeichnetem Erfolg bestanden haben: 8a-Klasse: Amelie Janka 8b-Klasse: Jennifer Sickinger 8c-Klasse: Marcel Fetz, Benjamin Schelling Mit »Gutem Erfolg« bestanden haben: 8a-Klasse: Dietlind Höfle, Nayomi Keller 8b-Klasse: Natalie Jennerwein, Marina Wirtitsch 8c-Klasse: — I Die 10 Teilnehmer des BORG Lauterach erzielten bei diesem im Teambewerb ausgetragenen Schulcup ein ausgezeichnetes Ergebnis. Die erste Mannschaft des BORG Lauterach konnte in der Jugendklasse den Sieg erringen. Die zweite Mannschaft erreichte noch den dritten Platz. Der beste Kletterer der ganzen Veranstaltung war Philipp Vogl. Ihm allein gelang es in der Jugendklasse alle drei Routen fehlerfrei zu absolvieren. I Besuch der »Biennale« in Venedig Zur 51. Kunstbiennale fuhren die Klassen 6b und 7b nach Venedig. Mit 73 teilnehmenden Ländern ist sie die größte entsprechende Schau der Welt. Die Schüler bearbeiteten in Venedig auch eigenständig verschiedene Projektaufträge. I Erfolg im Sportklettern Bereits zum fünften Mal wurde heuer der Schulcup im Sportklettern in der Kletterhalle Dornbirn durchgeführt. Diese junge Sportart wird bei Kindern und Jugendlichen von Jahr zu Jahr beliebter. So hat sich das Teilnehmerfeld von 160 im letzten Jahr, heuer auf 197 erhöht. Im Schuljahr 2004/2005 waren nicht weniger als 40 Mannschaften aus 17 Schulen am Start, die in 4 verschiedenen Wertungsklassen antraten. Unser erfolgreiches Team nach der Preisverleihung: 1. Reihe v.l.n.r.: Philipp Vogl (6b), Jakob Lerbscher (5b), Claudio Feuerstein (5a) 2. Reihe v.l.n.r.: Linda Burtscher (6b), Tobias Diem (6b), Lukas Karal (5c) Aktuelle Kunst für die Schüler(innen) unseres »Gestaltung, Management, Technologie«-Zweiges RATHAUSFENSTER 3-2005 15 BORG Exkursion nach Augusta Raurica (Kaiseraugst bei Basel) In der letzten Schulwoche fuhren 23 LateinschülerInnen der 5. und 6. Klassen nach Kaiseraugst, dem römischen Augusta Raurica, das seit 10 v. Chr. besiedelt ist und die ganze Infrastruktur einer römischen Stadt besaß. Am Vormittag stand das Backen von Brot nach römischem Vorbild auf dem Programm, wo sich die Schüler gut in das oft mühsame Leben der alten Römer zurückversetzen konnten. Bei der Führung durch das in einem Römerhaus befindliche Römermuseum und den archäologischen Park wurden wertvolle Einblicke in eine römische Stadt und das Alltagsleben der Römer gewonnen. I CD zur »Woche der Nachhaltigkeit« Alle Projekte der am BORG Götzis und am BORG Lauterach durchgeführten »Woche der Nachhaltigkeit« wurden auf zwei CDs zusammengefasst. Diese wurden unter anderem an die Vertreter des Landes Vorarlberg und des Landesschulrates überreicht. An der »Woche der Nachhaltigkeit« haben sich mehr als 200 Schüler(innen) der beiden Schulen beteiligt. Behandelt wurden Themen wie die Müllvermeidung, gesunde Ernährung, umweltfreundliche Energieträger oder soziale Probleme. I Die von Prof. Patrizia Grassmann gestaltete CD zur »Woche der Nachhaltigkeit« Meeresbiologisches Praktikum in Kroatien Schon zum dritten Mal wurde Ende Juni eine BiologieProjektwoche in Kroatien absolviert. Die Schüler(innen) der 6c-Klasse des »Natur, Wissenschaft, Technik«-Zweiges waren eine Woche lang in Pula auf einer »Meeresschule«. Dabei konnte die Tier- und Pflanzenwelt des Mittelmeeres hautnah erlebt werden. Im kleinen Labor der Schule wurden auch Experimente durchgeführt. I Zuerst muss das Getreide mit einer Steinmühle gemahlen werden Die Freude ist gross, denn das Brot nimmt langsam Gestalt an Unterschiedliche Lebewesen werden gesammelt und für die Präsentation vorbereitet 16 RATHAUSFENSTER 3-2005 B O R G / Vo l k s s c h u l e D o r f Tag des Singens Auf Einladung des Vorarlberger Volksliedwerkes hat der Schulchor des BORG Lauterach am 10. Juni am »Tag des Singens« in der Dornbirner Inatura teilgenommen. In insgesamt 26 Gruppierungen haben 800 Schüler der Kinder-, Jugend- und Schulchöre Lieder, die einen Bezug auf Menschen und Natur haben, zum Besten gegeben. Das erste Lied der BORG-Gruppe, »s´Huomatglöggli« – ein Heimatlied aus Lustenau – wurde dreistimmig zum Besten gegeben. Beim »Herbstkanon« sangen die Jugendlichen vierstimmig über Frühling und Herbst. Die beiden in Englisch gesungenen Lieder waren »Moon River« von Henry Mancini (»The Pink Panther«-Komponist«) und »Ain´t she sweet« von Milton Agers. Mitwirkende: Simon Böckle (8a), Tamara Rzipa (8c), Alla Flatz, Christina Pallestrang, Simone Wallenta (7a), Nadine Diem, Christina Milz, Julia Spettel, Milovan Stanojevic, Geraldine Tennant (6a), Simon Bertl, Verena Fessler, Julia Hotz, Nancy Hu, Celina König, Edith Kranabetter, Ramona Vetter (5a), Der BORG-Schülerchor bei seinem Auftritt Sandra Hrncic, Tara Reinhard (5bi) im Fach Sologesang. Klavierbegleitung: Sarah Kepp, Martina Sieber (5a) Leitung des Chores: Ildikó Monika von Rakssányi I Sonnenbuch – Musical der Volksschule Lauterach-Dorf Die 2.b der Volksschule Lauterach Dorf präsentierte ein Ameisenmusical. Am Mittwochabend war das alte Vereinshaus bis auf den letzten Platz gefüllt und alle waren gespannt auf die Aufführung des »Bühnenwerkstatt« Freifaches unter der Leitung von Frau Ursula Fulterer. Sie verfasste das Musical »Sonnenbuch«, komponierte, leitete den Chor, entwarf die Kostüme, führte Regie und ließ die fast 40 Kinder zum Star werden. Die Geschichte spielt in einem Ameisenhaufen und die Kinder konnten erleben, dass Pflege von Freundschaft, Freude an der Arbeit und ein netter Umgang miteinander im Leben wichtig sind. Die Schauspieler und Sänger waren 1,5 Stunden mit Begeisterung bei der Sache. Besonderen Dank gilt der Lehrerin Ursula Fulterer und ihrer Familie für den großartigen Einsatz, der zu diesem gelungenen Abend führte. Weiters danken wir der Firma Willy Hermann Wirkwarenerzeugung, der Firma Pfanner-Fruchtsäfte, Flatz Verpackungen und der Raiffeisenbank Lauterach für die großartige Unterstützung. I RATHAUSFENSTER 3-2005 17 Kunsthaus Rohner Eröffnung: 22. Oktober 2005 um 18.00 Uhr Von der Romantik zur Gegenwart: Dornbirner Künstlerfamilie Rhomberg 19. – 20. Jahrhundert Joseph Anton Rhomberg 1786 – 1855 Hanno Rhomberg 1819 – 1869 Hedwig (Rhomberg) Gölkel 1905 – 1991 Lore Rhomberg, geb. 1923 Im zweiten Teil der Ausstellung zeigen wir Arbeiten der beiden akademischen Malerinnen Hedwig Gölkel, geb. Rhomberg, (1905 – 1991) und Lore Rhomberg, geb. Hämmerle 1923. Zwei Frauen, die der künstlerischen Ader der Rhombergs im 20. Jahrhundert gefolgt sind. Was den Künstlern der Familien Rhomberg im 19. Jahrhundert gelang, mit ihren Arbeiten Aufmerksamkeit bis in die Gegenwart zu wecken, führen bis in die Gegenwart die beiden Künstlerinnen fort. So zeigt die Ausstellung auch das Phänomen einer Familiengeschichte, einer Sippe im Leben und Arbeiten und Werken in der Vorarlberger Gesellschaft. Der Schwerpunkt der Ausstellung liegt auf dem 19. Jahrhundert mit ca. 35 Werken von Joseph Anton und Hanno Rhomberg. Wobei von Hanno Rhomberg an die zwanzig seiner bekanntesten Gemälde, die in den letzten Jahrzehnten von Privatsammlern aus den USA und auf Kunstauktionen zurück- und zusammengeführt wurden, erstmals vereint zu sehen sind. Von Hedwig (Rhomberg) Gölkel und Lore Rhomberg werden ca. fünfzehn Werke, hauptsächlich Aquarelle, präsentiert. Zur Ausstellung erscheint ein Katalog mit Farbabbildungen der fünfzig ausgestellten Werke, Biographien und ausgewählten Texten aus der Fachliteratur. Dauer: bis 4. Februar 2006 Öffnungszeiten: Mi – Sa: 11 – 17 Uhr Fr: 11 – 20 Uhr Sonntag Sonderöffnungszeiten beachten Führungen auf Anfrage! I Lange Nacht der Museen Samstag, 8. Oktober 2005: 18.00 – 01.00 Uhr Auch heuer wieder veranstaltet der ORF in Zusammenarbeit mit vielen Vorarlberger Museen die Lange Nacht der Museen. Das Kunsthaus Rohner beteiligt sich heuer bereits zum 3. Mal an diesem Event, bei dem mit einem Ticket alle teilnehmenden Museen besichtigt werden können (mit BusShuttleservice). Programm im Rohnerhaus: 18.00–19.00 Uhr: Alle »Lange Nacht«-Besucher erhalten ein Glas Sekt! 18.00–01.00 Uhr: Verköstigung südsteierischer Weine vom Weingut Wieser mit Susanne Ernst 21.00–24.00 Uhr: Fragment-Klang-Gedicht: Haltestellen der Nacht – es lesen Frauen der Schreibgruppe Lauterach weitere Infos im Booklet des ORF Neben berühmten Meistern wie Ferdinand Georg Waldmüller (1793-1865) und Carl Spitzweg (1808-1885), waren auch, abstammend aus Vorarlberg, Josef Anton Rhomberg (1786 – 1855) und sein Sohn Hanno Rhomberg (1819 – 1869 ) als herausragende Künstler tätig, die an Qualität, Spitzfindigkeit und Humor den vorgenannten nacheiferten und zudem ein Stück Vorarlberger Eigenart im Schaffen beibehielten. Ausgewandert in das aufstrebende kulturelle Zentrum der Bayrischen Metropole München, ohne ihre Wurzeln zu vergessen, ist ihr Schaffen Anlass für das Rohnerhaus, den ersten Teil der Ausstellung im Zeitfenster des 19. Jahrhunderts Josef Anton Rhomberg und seinem Sohn Hanno Rhomberg aus der Familiendynastie der Dornbirner Rhombergs zu widmen. 18 RATHAUSFENSTER 3-2005 Aus der Gemeinde Angebote und Neuigkeiten aus dem »Klösterle« mehr über den Glauben zu erfahren, sich darüber auszutauschen, gemeinsam zu beten und Gott zu loben. Christliche Meditation, Gebetsgruppen und Bibelkreise sind Möglichkeiten für Menschen, denen es wichtig ist, ihr Leben aus einer tieferen Dimension zu erfahren und zu leben. Aber auch Gruppen der Kath. Erwachsenenbildung und der Initiative Infantibus wissen die Atmosphäre im Kloster zu schätzen. Wir Schwestern freuen uns darüber. Inzwischen sind fast alle Abendtermine belegt, doch gerne geben wir privaten Gebetsgruppen noch Raum, die sich z.B. tagsüber treffen möchten. Die in regelmäßigen Abständen stattfindenden Veranstaltungen werden in der Presse, durch in der Kirche ausliegende Handzettel und im Internet unter www.redemptoristinnen.at bekannt gemacht. Wichtig sind uns natürlich auch die und Gebetszeiten. GottesdienstJeder, der am Donnerstag nach der Abendmesse mit uns noch um geistliche Berufungen beten möchte und/ oder wer Zeit hat, samstags bei der eucharistischen Anbetung und im Rosenkranzgebet mit uns Gott zu loben und Ihm unsere leider so friedlose Welt anzuempfehlen, ist herzlich willkommen. Natürlich sind unsere Bauschulden noch lange nicht beglichen. So sagen wir allen von Herzen Vergelt’s Gott, die uns mit ihren Spenden unterstützen. Es wird auch am Samstag, dem 26.11., wieder unseren Adventsbasar geben. Sein Erlös hilft uns bei der Baufinanzierung, doch der größere Gewinn für uns ist die Begegnung mit Ihnen. Daher freuen wir uns schon heute darauf! Ihre Schwestern des St. Josefsklosters. I Meditationsraum des St. Josefsklosters Nach der intensiven Bau- und Renovierungstätigkeit der letzten Jahre dürfen wir Schwestern nun erfahren, dass unsere schön hergerichteten Räume bei der Bevölkerung Anklang finden. So werden seit diesem Herbst die Räume z.B. von einer Gruppe der von der Diözese angebotenen Abendakademie genutzt. Junge Menschen treffen sich einmal wöchentlich, um Kreativwerkstatt Im September letzten Jahres eröffnete Angelika Prodinger ihre Kreativwerkstatt in der Antoniusstraße 12a. Die offenen, hellen und freundlichen Räumlichkeiten bieten ein tolles Ambiente für kreative Abende sowie für interessante Vorträge, Schulungen und Geburtstagsfeiern! Für diesen Herbst und Winter bieten die Kursleiterinnen wieder ein breit gefächertes Kursprogramm mit vielen pfiffigen und trendigen Arbeiten an. Natürlich stehen auch die beliebten Kurse wie Sisal- und Drahtdekorationen, Acrylmalerei und Filzen auf dem Programm. In den attraktiven Ausstellungen im Herbst und Frühling zeigen die Kursleiterinnen ihre Musterstücke zu den Kursen und bieten außerdem sehr kreative Deko-Ideen für Haus und Garten zum Kauf an. Abgerundet werden diese Ausstellungen durch selbstgemachte Köstlichkeiten! Das Team steht ihnen auch bei Dekorationen (Tischschmuck, Schaufenstergestaltung, Feiern, Adventstimmung, etc.) mit Rat und Tat zur Seite. Auskünfte erteilt ihnen gerne Angelika unter Tel. 0664-4440163 oder fordern sie das Kursprogramm unter e-mail: angelika.prodinger@aon.at an ! Auf einen kreativen Lauteracher Herbst freut sich Angelika & Team I Massaifiguren entstanden in der Kreativwerkstatt RATHAUSFENSTER 3-2005 19 Aus der Gemeinde Erfolgreichste Verpackungssammler kommen aus dem Ländle Die Arbeitsgemeinschaft Verpackung (ARGEV) ist österreichweit für die Sammlung von Leichtverpackungen (Gelber Sack) und Metallverpackungen (Metallcontainer) zuständig. Sie zeichnet jährlich eine Gemeinde oder einen Verband aus, die den größten Beitrag zum Erfolg der getrennten Verpackungssammlung leisten. Der diesjährige »AREGV-Qualitätspreis 2005« erhielt der Umweltverband Vorarlberg. Dem Umweltverband sind praktisch alle 96 Vorarlberger Gemeinden angeschlossen und er organisiert in Zusammenarbeit mit den Gemeinden die Abfallsammlungen der Haushalte. Der hervorragenden und nachhaltigen Überzeugungsarbeit des Umweltverbandes und der Gemeinden ist es zu verdanken, dass die getrennte Verpackungssammlung im Ländle so gut funktioniert. Denn Vorarlberg kann auf die eifrigsten Verpackungssammler unter allen Bundesländern und auf die höchste Recyclingmenge von Leicht-, Metall- und Holzverpackungen pro Einwohner verweisen. Tatsächlich bekennen sich laut einer österreichweiten IMAS-Studie 9 von 10 VorarlbergerInnen dazu, die Gelben und Blauen Tonnen und Säcke regelmäßig zu nutzen. Besonders erfreulich ist für die ARGEV der sensationelle Zufriedenheitsgrad der Vorarlberger Bevölkerung mit der bestehenden Leicht- und Metallverpackungssammlung: Praktisch jeder Vorarlberger (100 % !) ist mit der Sammlung von Metallverpackungen sehr zufrieden oder zufrieden und glaubt nicht, dass man daran noch irgend etwas ändern sollte. Mit der Leichtverpackungssammlung sind 84% sehr zufrieden oder zufrieden, und 7 von 10 sehen auch hier keinerlei Änderungsbedarf. Aus der Tabelle und aus dem Diagramm ist abzulesen, dass die Mengen bei der Metallverpackungssammlung seit 2001 leicht um ca. 17%, bei der Kunststoffsammlung stark um ca. 91 zugenommen haben. Dabei wurden sogar die Angaben der Fa. Häusle bereinigt und das durchschnittliche Gewicht der Kunststoffe dem österreichweiten Wert angepasst. Die Fa. Häulse gibt nämlich für das Jahr 2005 für Lauterach 223,66 t an, das würde einer 2,5-fachen Steigerung von bei Kunststoffverpackungen seit 2001 entsprechen. Der Grund des höheren spezifischen Gewichtes als üblich könnte die Vermischung von Kunststoffen aus der gewerblichen Sammlung mit der Gelben-Sack-Sammlung aus den Haushalten sein. I »Diese Ergebnisse bestätigen, dass wir auf dem richtigen Weg sind«, freut sich Dr. Franz Buchal von der ARGEV. »Die vom Umweltverband Vorarlberg mitgeschaffenen Rahmenbedingungen haben dazu beigetragen, dass sich die Vorarlberger zu Recht als Sammelmeister Österreichs etabliert haben. Denn nur wenn jemand von einer Idee überzeugt und mit dem bereitgestellten System auch zufrieden ist, kann er es auch so erfolgreich nutzen.« Die Entwicklung der Abfallmengen in Lauterach bei Metall und Kunststoff seit 2001 – Angabe in Tonnen sieht wie folgt aus: Jahr 2001 2002 2003 2004 2005 Metallverpackung 49,73 47,56 54,54 55,55 58,07 Kunststoffverpackung 87,47 104,71 132,40 142,06 166,91 20 RATHAUSFENSTER 3-2005 Aus der Gemeinde Erster Deutsch- und Orientierungskurs für türkische Frauen in Lauterach erfolgreich abgeschlossen auch spüren, was für ein bedeutsamer Schritt das Erlernen der Sprache der neuen Heimat für Mutter und Kind ist. Von der köstlichen und bunten türkischen Küche konnten sich nebst Bürgermeister und Kursleiterin auch Sozial- und Gesundheitsreferentin Barbara Draxler (neu) und Martha Vogel (alt) überzeugen Zum Schluss bedankte sich Elmar Rhomberg bei Frau Beate Bröll für ihre Arbeit und bei den türkischen Müttern für ihren Einsatz. Am 30. Juni erhielten die Absolventinnen des ersten Deutschkurses ihr Zertifikat durch Bürgermeister Elmar Rhomberg und Kursleiterin Beate Bröll ausgehändigt. Die türkischen Mütter kamen mit ihren Kleinsten, die zuschauen dürften wie die Mamas das Zertifikat mit viel Freude und Stolz entgegen nahmen. In diesem Rahmen konnte man Neuer Deutschkurs für türkische Frauen ab Oktober 2005: Termin/Dauer: Donnerstag, von 8.30 – 10.20 Uhr, von Oktober 2005 bis Juni 2006 (2 Semester) Informationsstunde und Anmeldung: Marktgemeinde Lauterach, Tel. 05574/6802-16 vorm. I Theatergruppe Rampenlicht Die Theaterpause ist vorbei und wir wissen nun wohin die Reise gehen soll. Tante Nelly lädt zu einem Fest, bei dem sich die ganze Familie wieder einmal treffen soll. Ein ganz normales Familienfest? Könnte man meinen, allerdings ist Tante Nelly tot, es ist ihre eigene Trauerfeier und sie hat für die lieben Verwandten auch noch ein Buffet samt alkoholischer Getränke organisiert. So kommt es, wie es kommen muss: Es wird getrunken, gestritten und geflirtet – von Tränen und Trauer ist bei dieser Feier herzlich wenig zu sehen. Insgeheim können sie doch voller Stolz auf sich und ihre Verwandtschaft zugeben: »Des war a schöne Liech!« Tante Nelly gibt uns noch einen guten Rat: »Genießt das Leben und merkt euch die schönen Dinge!« AUFFÜHRUNGSTERMINE 2005 »A SCHÖNE LIECH« im Hofsteigsaal Lauterach: PREMIERE Samstag Freitag Samstag Sonntag Freitag Samstag Sonntag 8. Okt. 19.30 Uhr 14. Okt. 19.30 Uhr 15. Okt. 19.30 Uhr 16. Okt. 19.30 Uhr 21. Okt. 19.30 Uhr 22. Okt. 19.30 Uhr 23. Okt.19.30 Uhr Vorverkauf: Gemeindeamt Lauterach (Information) Telefon: 05574 / 68020 e-mail: nicole.krassnig@lauterach.at Theatertelefon: 0699 / 81720100 (ab Freitag Mittag bis Sonntag Abend) Abendkassa ab 18.30 Uhr Eintritt Abendkassa: EUR 10,– / Vorverkauf EUR 8,– Optimale Sicht auf allen Plätzen durch Zuschauertribünen. Auf geht’s! Am besten sofort Karten besorgen! Wir freuen uns schon wieder riesig auf Ihren Besuch. www.rampenlicht.at I RATHAUSFENSTER 3-2005 21 Aus der Historie Vogelperspektive 1938 (Schluss) Rudolf Schertler und seine Mitarbeiter um 1936 – Im Hintergrund das Sägewerk I.&R. Schertler, vom Handwerk zur Unternehmensgruppe In einem kleinen Stadel neben dem Wohnhaus in der Hofsteigstraße eröffnete Johann Schertler im Jahre 1904 eine Zimmermeister-, Bautischler- und Glaserwerkstätte. Es fehlte nicht an Arbeit, denn in den Anfängen des vorigen Jahrhunderts erlebte die Stickerei eine Blütezeit und zahlreiche seiner Häuser prägen noch heute das Ortsbild Lauterachs. (Bahnhofstraße 24, 34, Pohlweg 2, Lerchenauerstraße 7, Schulstraße 15 und andere mehr.) Ein besonderer Auftrag waren wohl die Zimmermannsarbeiten für den neuen Kirchturm im Jahre 1908. So ganz wohl dürfte es seiner Frau, der zweitältesten Tochter des Altbürgermeisters und Landtagsabgeordneten Josef Büchele, schon nicht gewesen sein, als sie zusehen musste, wie er in schwindelnder Höhe das Gebälk zusammenfügte. Von einer Bekannten daraufhin angesprochen meinte sie nur trocken: »Ar wird se scho hebo.« Man zeigte eben damals nicht gerne Gefühl und das nicht nur die Männer. Zu Hause führte Anna Schertler einen kleinen Stoffladen. Sie hätte immer gerne Haus und Hof gehabt, aber Hanne, wie Johann genannt wurde, meinte, er könne als Gewerbetreibender nicht den Bauern den wertvollen Boden wegnehmen. Im Jahre 1913 kaufte Schertler den alten Pfarrhof, der zur Friedhofserweiterung eingeebnet werden sollte. Im Gemeindeblatt bot er »unter teilweiser Verwendung desselben« die Erstellung eines Einfamilienhauses unter 5000 Kronen an. Beim Abbruch stieß er auf eine um die 1200 Jahre alte Reliefplatte aus Sandstein. (Näheres dazu im Anschluss!) »Wenn er damals ihren Wert erkannt hätte, dann hätte sie wohl ihren Weg in das Vorarlberger Landesmuseum nicht so einfach gefunden,« meinte schmunzelnd vor Jahren eine Verwandte. Am 22. Juni 1911 richtete Johann Schertler das neue Arbeiterheim, das spätere Vereinshaus auf. Weil anhaltend gutes Wetter war, kam es, so berichtet die Chronik, bereits in 7 Wochen unter Dach. Das Holz für seine Bauten holte Schertler aus dem Ippach heraus. Er hielt sich gerne in Buch auf, verstand es gut mit den Leuten und bekam immer wieder günstige Angebote. Einmal habe er dort den Auftrag bekommen, für die Kirche neue Läden anzufertigen. Beim Ausmessen habe er seine Jacke an den Glockenstuhl gehängt und als man zu läuten anfing, sei sie in die Tiefe gefallen. Nachdem sie unten unerwartet hart auf- 22 RATHAUSFENSTER 3-2005 Aus der Historie geschlagen war, schoss es ihm durch den Kopf, dass er darin seine Taschenuhr hatte. Gefällt wurde mit der Waldsäge und mit Holzkeilen, die in den Spalt getrieben wurden. Mit den abgehackten Ästen legte man eine »Schlife«. Darauf konnten die Stämme in die Bregenzerache hinunterrutschen. Damit man dann auch wieder die richtigen herausfischte, bekam jeder Stamm stirnseitig ein Mal eingeschlagen. Bei der Waldarbeit ging es sehr rau zu und nicht immer nahm man sich Zeit, den mitgenommenen Schübling in einem Topf, der auf zwei Ziegelsteinen in ein Feuer gestellt wurde, zu erwärmen. An kalten Tagen half man sich auch mit Schnaps. Zum Flößen, das sich jeweils über drei bis vier Tage hinzog, mussten alle Zimmerleute mitgehen. Da die Stämme meist dort kamen, wo die Strömung am stärksten war, wateten die Männer oft sehr weit hinein um sie mit ihren Haken fassen zu können. Dabei drang das eiskalte Wasser nicht selten auch von oben in die Stiefel ein und mancher Flößer zog sich dabei ein Leiden zu. Es kam auch vor, dass einige Blöcke erst vom Harder Rechen, einer Kette aus aneinandergereihten Stämmen, die die Achmündung umspannten, aufgefangen wurden oder dass solche mit einem falschen Mal ans Ufer gezogen wurden.Aber so genau habe man das damals nicht genommen. Anfangs ließ Schertler das Holz beim Winder in Kennelbach sägen. Die Fuhrleute Kloser und Ölz besorgten den Transport. Wenn es im Winter eine Schlittbahn gab, wurden die Block auf »Hund und Hase« aus dem Ippach herausgezogen. Die ersten Holzbearbeitungsmaschinen gestatteten zunehmend ein leichteres und genaueres Arbeiten. In den 30er-Jahren übernahm schrittweise sein Sohn Rudolf die Führung, da der Vater nur noch flößen gehen wollte, wie er oft scherzhaft gesagt haben soll. 1933/34 machte sich Schertler mit einem Säge- und Hobelwerk weitgehend unabhängig. Aus dem handwerklichen Betrieb war die Firma I.&R. Schertler geworden. Industrielle und öffentliche Bauten, Siedlungs- und Lagerbau aber auch die Herstellung von Bauzubehör, Böden, Kisten und Stiegen führten bald zu einem Beschäftigungsstand von über 100 Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen. Unter der Leitung von Dipl. Ing. Günter Schertler hat sich der Betrieb zu einem Unternehmen entwickelt, dessen Logo nicht nur österreichweit, wie etwa auch auf Großbaustellen in der Bundeshauptstadt zu sehen ist. Bereits 1997 gelang mit dem Bau von 1500 Hotellzimmern in Budapest der Durchbruch in Osteuropa und heute ist die Lauteracher Firma auch schon in den neuen EU-Ländern sehr erfolgreich vertreten. Zur Holding Schertler - Alge gehören neben dem Baugeschäft in Lauterach auch die Baumaschinenfirma Huppenkothen und die S+B Plan&Bau, eine Unternehmensgruppe, die international im Projekt-Entwicklungsgeschäft tätig ist. Von den derzeit rund 700 Beschäftigten sind um die 200 im Ausland tätig. Die Lauteracher Flechtwerkplatte ist im Vorarlberger Landesmuseum zu sehen. Das in Sandstein gemeißelte Kreuz mit den ursprünglich beidseitigen Rundbögen weist auf das sakrale Die Lauteracher Flechtwerkplatte, ein Fund aus der Zeit vor der 1. schriftlichen Geschehen am Erwähnung (853) Alter hin, übersteigt damit eine rein schmückende Absicht und dürfte daher entweder zur Abteilung des Kirchenraumes oder als Vorderseite des Altars in einem früheren Lauteracher Gotteshaus gedient haben. Ähnliche Kunstwerke waren, wie Funde aus verschiedenen Gebieten des Frankenreiches beweisen, sehr verbreitet. Von der Struktur her fällt in der Darstellung des Reliefs eine Übereinstimmung mit einem Werkstück aus den Chorschranken von S.Sabrina in Rom aus der Zeit des Papstes Eugen II. (824 – 827) auf. Das lässt den Schluss zu, dass die Lauteracher Flechtwerkplatte älter ist und somit dem Ende dem 8., spätestens dem Anfang des 9. Jh. zuzuordnen ist. Bei der Freilegung des Fußbodens der romanischen Benediktinerbasilika in der Mehrerau im Jahre 1962 fand man ein Bruchstück einer Karolingischen Flechtwerkplatte, die eine auffallende Verwandtschaft mit dem Lauteracher Fund zeigt. Bei seiner Gesamtbeurteilung der zwischen Donau und dem Alpengebiet noch vorhandenen Flechtwerkplatten stellt Dr. Elmar Vonbank fest: »Eines der schönsten und aufschlussreichsten Objekte in diesem Gebiet bleibt nach wie vor die Lauteracher Platte. Quellenangabe: Elmar Fröweis: Chronik des Handwerks VN vom 19./20. 02. 05 Karl Ilg: Landes- und Volkskunde Vorarlbergs RATHAUSFENSTER 3-2005 23 Aus der Gemeinde 1. Biogasanlage in Lauterach eröffnet Fermenter und Betriebsgebäude Das »Kraftwerk«: links der Motor und rechts der Generator Der landwirtschaftliche Betrieb der Familien Ludescher-Fink hat die erste Biogasanlage Lauterachs in diesem Sommer in Betrieb genommen. Grund genug, zu einem Hoffest und Tag der offenen Tür am Sonntag, 4. Septem


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Sam, 22. Oktober 2011 | Kuhn EDV

MARKTGEMEINDE Liebe Lauteracherinnen, liebe Lauteracher! Ein ereignisreiches Jahr geht zu Ende. Es war geprägt von den Gemeinderatsund Bürgermeisterwahlen am 10. April, bei der ich von der Lauteracher Bevölkerung erstmals als Bürgermeister bestätigt wurde. Der neu gebildete Gemeindevorstand und die neue Gemeindevertretung befassten sich in diesem ersten Jahr bereits mit sehr wichtigen Themen: Sozialzentrum, Gestaltungswettbewerb Europan 8 zur Entwicklung unseres Dorfes, Entscheidung des Europäischen Gerichtshofes in Sachen S 18, die Fortsetzung der Hauptschul-Sanierung, neue Überlegungen für den Hofsteigsaal, Gründung des Hofsteigparlaments, um nur einige zu nennen. Auch das Jahr 2006 startet mit einer Neuerung: Unsere Gemeindezeitung »Rathausfenster« erhält ein neues Gesicht und wird monatlich erscheinen. Dadurch wird mehr Aktualität erreicht, Berichte von vergangenen Veranstaltungen erscheinen schneller und kommende Veranstaltungen können aktuell angekündigt werden, mehr Farbe wird ins Spiel kommen. Die Ausblicke werden in die neue Zeitung integriert. Großereignisse können aktuell angekündigt, Postwurfsendungen dadurch gespart werden. Ich wünsche Ihnen allen ein frohes und friedliches Weihnachtsfest, einen guten Rutsch und ein erfolgreiches neues Jahr mit viel Gesundheit und glückliche Stunden im Kreise Ihrer Familien und unserer Dorfgemeinschaft. Ihr Bürgermeister Elmar Rhomberg Aus der Gemeinde Inhalt Gemeinde 2 3 4 6 7 8 8 8 9 9 10 12 13 13 14 15 15 Zuschüsse Mitteilungen Bürgergespräch Gymnaestrada 2007 Umwidmungen Spielplätze Neue Straßen Tiefbauamt Türkischkurs Gemeindetarife Rathausverwaltung Kultur Buchpräsentation Küng Pakistan-Spende Musik am Nachmittag Lyrik im Ried Bibliothek Heizkostenzuschuss 2005/2006 Das Land Vorarlberg gewährt Einzelpersonen oder Familien mit einem geringen Einkommen für die Heizperiode 2005/2006 eine einmalige Hilfe in der Form eines Heizkostenzuschusses in Höhe von EUR 176,--. 1. Einkommensgrenzen: Alleinstehende EUR 630,17 netto Ehepaare / Lebensgemeinschaften EUR 979,23 netto für jede weitere Person im Haushalt EUR 67,07 netto Als Einkommen gelten alle Einkünfte aus selbständiger Arbeit, aus nicht selbständiger Arbeit, aus Gewerbebetrieb, aus Land- und Forstwirtschaft sowie aus Vermietung und Verpachtung. Zu den Einkünften zählen: Löhne, Gehälter, Renten, Pensionen, Leistungen aus der Arbeitslosenversicherung, der Krankenversicherung oder der Sozialhilfe, weiters Wohnbeihilfen, Unterhaltszahlungen jeglicher Art, das Kinderbetreuungsgeld und Lehrlingsentschädigungen. Nicht als Einkünfte gelten Familienbeihilfen, Familienzuschüsse, Kinderabsetzbeträge, Studienbeihilfen, Pflegegelder, Opferrenten nach dem Opferfürsorgegesetz sowie Grundrenten für Beschäftigte nach dem Kriegsopferversorgungsund Heeresversorgungsgesetz. Innerhalb eines Haushaltes sind alle Einkünfte zusammenzurechnen. Personen die im dauernden Bezug von Sozialhilfe stehen und somit auf diesem Wege die Heizkosten bezahlt erhalten, haben keinen Anspruch auf diesen Zuschuss. Es darf kein verwertbares Vermögen (Sparbücher) mit einem Wert von insgesamt mehr als EUR 4.000,-- vorhanden sein. 2. Zu diesen Einkommensgrenzen kann ein nachgewiesener Wohnungsaufwand in nachstehender Höhe Berücksichtigung finden: Alleinstehende Ehepaare / Lebensgemeinschaften für jede weitere Person im Haushalt EUR EUR EUR 180,-217,-37,-- Aktuelles 14 18 19 24 26 28 29 39 41 51 52 Kunsthaus Rohner Englisch Frühförderung Kindergarten Weißenbild Jubiläen Historisches Suchbild Das Gespräch Bericht Stelzl Franz Lauterach – New York Eislaufplatz Hard Müllkalender Schulen 17 Volksschule Dorf 19 Hauptschule 20 BORG Der Antrag kann bei der Bürgerservicestelle beim Marktgemeindeamt Lauterach bis 27. Jänner 2006 gestellt werden. Bei Zuschussgewährung erhalten Sie die EUR 176,-- unverzüglich bei der Amtskasse ausbezahlt. ■ Ve r e i n e 23 30 33 33 34 36 36 37 38 40 41 42 43 44 45 46 48 Freizeitbühne 68 Feuerwehr Krankenpflegeverein Theatergruppe Rampenlicht Bürgermusik Frauenchor Hofsteig Funkenzunft Männerchor Kleintierzuchtverein Seniorenbund Billard 3-Länder-Marathon FC Lauterach VRV-Feria Karate Turnerschaft Aus der Wirtschaft Wohnbeihilfe Im § 20 (3) der Wohnbauförderungsrichtlinien für Vorarlberg ist festgehalten, dass eine Wohnbeihilfe für eine Mietwohnung nur dann gewährt wird, wenn der Mietpreis der Ortsüblichkeit entspricht. Diese ist derzeit in unserer Gemeinde mit ca. EUR 6,00 je m2 Wohnfläche festgesetzt. Bis zu diesem Mietpreis wird - wenn laut Familieneinkommen Anspruch besteht - Wohnbeihilfe gewährt. Bei höheren Mieten wird die Wohnbeihilfe abgelehnt. Das heißt: Wer eine teurere Wohnung bezieht, muss die Miete auch selbst bezahlen können. Wir weisen besonders die Vermieter von teureren Wohnungen darauf hin, vor einer Wohnungszusage auch abzuklären, ob das Einkommen des Interessenten für die Mietzahlung ausreicht. Sollten Sie als Mieter beabsichtigen, einen Antrag auf Wohnbeihilfe zu stellen, bitten wir Sie bei Unsicherheiten das Einvernehmen mit dem Gemeindeamt herzustellen. Entsprechende Auskünfte und Informationen erhalten Sie bei Herrn Elmar Fessler, Telefon 6802-12. ■ 2 RATHAUSFENSTER 4-2005 Aus der Gemeinde Weihnachtsbäume für Lauterach Die Gemeinde bedankt sich bei allen Spendern, die in diesem Jahr wunderschöne Weihnachtsbäume zur Verfügung gestellt haben und die nun an verschiedenen Plätzen das Ortsgebiet weihnachtlich verschönern: Alter Markt: Montfortplatz: Achkreuzung: Schule Dorf: Sternenplatz: Kirche: Kirche: Holzer Friedgart, Angerweg 10 Rogg Maria, Dammstraße 19 Längle Norbert und Grete, Wolfurt, Achstraße 59 Pawlik Werner und Silvia, Sandgasse 5 Pawlik Werner und Silvia, Sandgasse 5 Kolb Elmar und Inge, Weißenbildstraße 27 Giesinger Ingrid, Steinfeldgasse 13a ■ Änderungen im Gewerberegister Eintragungen: Paul Hämmerle, Römerweg 8: Versicherungsvermittlung + Berater in Versicherungsangelegenheiten Oliver Bedogg, Jägerstraße 1b: Dienstleistung in der autom. Datenverarbeitung + Informatiktechnik, WerbegrafikDesigner Karl Othmar Rubner, Kreuzgasse 12a: Handelsgewerbe Barbara Rohner, Wälderstraße 66: Blumenbinder Standortverlegungen: Channoine Network Management GmbH & CoKG, Handelsgewerbe (eingeschränkt auf den Einzelhandel mit kosmetischen Artikeln), Bundesstraße 32a, früher: Bahnstraße 25, Fulpmes ■ Neuer Standort für Alarmsirene Jene Alarm-Sirene, die bisher auf dem Dach des ehemaligen Raiffeisenlagers (jetzt Best.off und Glasbau Bildstein) platziert war, wurde nun auf den Schlauchturm des Feuerwehr-Gerätehauses verlegt. Eine Routinesache, würde man meinen. Prompt kam es jedoch kurz nach der Neuinstallation zu einem Fehlalarm, der bei manchen Mitbürgerinnen und Mitbürgern etwas Verwirrung auslöste. ■ Neue Abfallboxen im Friedhof Die Abfallbeseitigung im Friedhof wurde neu geregelt. Sie befindet sich nun im neuen Teil des Friedhofes, die alte Sammelstelle wurde aufgelassen. ■ RATHAUSFENSTER 4-2005 3 Aus der Gemeinde Den Ortskern neu gestalten, die Verkehrssituation verbessern … … darüber wurden die Anrainer des Alten Marktes aus erster Hand informiert. unbefriedigend. »Die Situation sollte verbessert werden, denn es kommt in diesem Bereich immer wieder zu geGrundstück Ecke HoheneggerstraßeWolfurterstraße erwerben konnte, eröffnen sich hier Möglichkeiten. Die Firma Pfanner wäre bereit, diese Fläche als Verkehrsfläche zu verwenden. Kreuzung Alte Landstraße – Wolfurterstraße – Wälderstraße Auch in diesem Bereich ist die Situation für die schwächeren Verkehrsteilnehmer nicht befriedigend. Es fehlen gesicherte Gehsteige und Schutzwege. Die Firma Pfanner als Eigentümerin des Areals des ehemaligen Gasthaus Schäfle wäre bereit, die notwendigen Flächen abzutreten. DI Martin Besch schlägt vor, auf der Wolfurterstraße zwischen der Einmündung Hoheneggerstraße und der Alten Landstraße zusätzlich eine Mittelinsel zu gestalten, um die Fahrbahn zur Sicherheit der Fußgänger in diesem Bereich zu teilen. Alte Landstraße zwischen Metzgerei Klopfer und Kreuzung Wolfurterstraße Die Alte Landstraße ist hier sehr schmal und es fehlen Gehsteige. Auch hier wäre die Fa. Pfanner bereit, Die Neugestaltung des Ortskernes im Bereich Alter Markt und eine Verbesserung der unbefriedigenden Verkehrssituation im Kreuzungsbereich Alte Landstraße / Wolfurterstraße / Wälderstraße, das waren die großen Themen des Bürgergesprächs im Rathaus am Dienstag, 29. November 2005. Um notwendige Veränderungen auf möglichst breiter Basis diskutieren zu können, lud die Marktgemeinde Lauterach über 90 Anrainer des betroffenen Gebietes in das Rathaus ein. Die Fachexperten DI Alfred Eichberger vom Büro Stadt-Land für Raumplanung und der Verkehrsplaner DI Martin Besch unterstützten Bürgermeister Elmar Rhomberg bei der Präsentation der neuesten Planungsvarianten. Zufahrt und Abfahrt für LKW zum Betrieb der Fa. Pfanner-Getränke Die derzeitige Regelung für den Schwerlastverkehr im Bereich des Firmengeländes der Firma Pfanner ist fährlichen Situationen, besonders für schwächere Verkehrsteilnehmer wie Radfahrer und Fußgänger«, so Verkehrsplaner Martin Besch. Nachdem die Firma Pfanner das Gasser- 4 RATHAUSFENSTER 4-2005 Aus der Gemeinde Grund abzutreten. Soll die Alte Landstraße als Einbahn geführt werden? Soll die Einfahrt in die Bundesstraße verändert werden? Die betroffenen Anrainer sollen miteingebunden werden, ihre Ideen zur Neugestaltung gerade für diesen Bereich mit einzubringen. Alte Landstraße – Alter Markt Alfred Eichberger vom Büro Stadt-Land erklärte anhand eines Ortsplanes die Entwicklungsmöglichkeiten östlich und westlich der Bundesstraße. Die Diskussion konzentrierte sich schließlich auf die östliche Seite. Mit dem Erwerb des Reiner-Areals eröffnen sich für die Marktgemeinde Lauterach neue Perspektiven. Die Diskussion dazu wird in den nächsten Monaten geführt werden. ■ Die Gemeinde erwirbt das Reiner-Areal Nach langen Verhandlungen konnte die Marktgemeinde Lauterach das Areal der Familie Reiner, Alte Landstraße 3 erwerben: Die Gemeindevertretung wird diesen Beschluss in der letzten Sitzung vor Weihnachten fassen. ■ RATHAUSFENSTER 4-2005 5 Aus der Gemeinde Lauterach wird 2007 »british« Das englische »Fact-Finding« erstreckte sich auf Schul- und Hotelunterkünfte, Sportliches, Landschaft, Freizeit und Kulinarisches dies- und jenseits der Ach. Besichtigt wurden auch das Dornbirner Messegelände als zentrale Aufführungsstätte. Schließlich hatte die Delegation die Gelegenheit, sich vom Gebhardsberg aus ein Bild über jene Region zu machen, die ihren Landsleuten als Aufenthaltsort dienen wird. Etwas schwer tun sich die englischsprechenden Gäste noch, sich den Namen Lauterach zu merken oder ihn auszusprechen. Mit Hinweis auf unser Gemeindewappen meinte unser Bürgermeister scherzhaft, dass Lauterach ins englische übersetzt »Duck City« heißt. Worauf die Delegationsmitglieder bereits freudig von ihrer »Duck City« gesprochen haben. Denn die anfängliche Skepsis der Engländer, nicht in einer Stadt, sondern im angrenzenden ländlichen Raum unterzukommen, wich immer mehr einer Begeisterung und Vorfreude, im Jahr 2007 eine Woche in Lauterach zu verbringen. ■ v.l.n.r.: Barbara Stephan, Helmut Müller, Rudi Weingärtner, Helga Früwirth, Bgm. Elmar Rhomberg, Roger Pittman, Oliver Stocker (Pressereferent Gymnaestrada), Christine Pittman, Erwin Reis und Heinz Amann vom Organisationskomitee Die Welt-Gymnaestrada 2007 streckt ihre Fühler nach Lauterach aus: Vom 8. bis 14. Juli 2007 werden die britischen Turngruppen in der Hofsteiggemeinde und in Bregenz logieren. Nach einem intensiven BesuchsWochenende, der Begeisterung über den hervorragenden Standard der Schulen und dem Studium des Lauteracher Gemeindewappens, freuen sich die Briten auf ihre Gastgeber in Lauterach. Bürgermeister Elmar Rhomberg, Hauptschuldirektor Otto Nester, Dolmetscherin Helga Frühwirt und Rudi Weingärtner als Koordinator in der Gemeinde führten die kleine britische Gymnaestrada-Delegation mit Roger Pittman, seiner Gattin Christine und Barbara Stephan Mitte Oktober durch die modernen Schulen. Die Briten zählen mit voraussichtlich rund 1000 Gymnaestrada-Teilnehmern zu den stärksten Nationen. 800 Aktive und Betreuer werden in Schulen und sonstigen Unterkünften Platz finden, 200 in Hotels. Voraussichtlich werden auch zwei britische Gruppen von Menschen mit Behinderungen beim Welt-Turnfestival dabei sein. Solche Darbietungen dürfen wir von den Gästen aus England bei der Gymnaestrada 2007 erwarten 6 RATHAUSFENSTER 4-2005 Aus der Gemeinde Widmungsanträge gem. Vbg. Raumplanungsgesetz (RPG): Vier Widmungsanträge wurden in der Sitzung des Planungsausschusses der Marktgemeinde Lauterach am 22.09.2005 beschlossen: Umwidmung von Teilflächen von Freifläche-Freihaltegebiet (FF) in BauWohngebiet (BW): Baugrundstück Dressel Petra, Mühlestraße 4a Baugrundstück Ehrle Helmut, westlich BG Mühlestraße 4a Dieses Baugrundstück hatte einen unregelmäßigen Grundstückszuschnitt. Um eine halbwegs rechteckige Form des Grundstücks zu erreichen, hat Angelika Rüf eine ca. 200 m2 große Fläche erworben, welche als Freifläche gewidmet ist und mit ihrem Grundstück vereinigt. Sie stellt den Antrag, dieses Teilstück auf Baufläche-Wohngebiet (BW) umzuwidmen. Diesem Antrag wird zugestimmt. Umwidmung von Verkehrsfläche (VF) in Bau-Mischgebiert (BM): Baugrundstück Dipl.-Ing. Doppler Bernd, Sonnenstraße 7 Betriebsstandort BAUTRANS GmbH & CO KG, Bundesstraße 130 Die Firma Bautrans benötigt zur Betriebserweiterung eine derzeit als Freifläche gewidmete dreiecksförmige Restfläche zwischen ihrem Betriebsgebiet und der Rheintalautobahn A 14. Im Bereich des Sportplatzes Ried bzw. des Industriegebietes Lauterach Süd besteht eine Unterführung der Rheintalautobahn, die zur Zeit verkehrstechnisch nicht genützt wird. Es gibt Überlegungen, diese Unterführung für eine weitere Zufahrt in das Industriegebiet zu nutzen. Vom Kreisverkehr würde diese Zubringerstraße am Rand des Betriebsgeländes der Firma Bautrans unter der Autobahn zum Industriegebiet führen. Unter der Voraussetzung der widmungsrechtlichen Sicherstellung dieser Verkehrsfläche wird dem Antrag auf Widmungsänderung der dreiecksförmigen Restfläche in BauflächeBetriebsgebiet Kategorie II zugestimmt. Umwidmung Mühlestraße An der Südseite dieser beiden Grundstücke ist ein 5m breiter Streifen im Flächenwidmungsplan als Freifläche ausgewiesen. Das heißt, die Grenzen der Grundparzellen und die Widmungsgrenze laut Flächenwidmungsplan-Katastermappe differieren um diese ca. 5 m. Die Grundeigentümer beantragen nun, dass die gesamte Fläche als Baufläche-Wohngebiet gewidmet wird. Das Ziel, den Siedlungsrandbereich längerfristig von einer Bebauung freizuhalten, wird dadurch nicht beeinträchtigt, so die fachliche Beurteilung. Dem Antrag wird daher zugestimmt. Baugrundstück Rüf Angelika, Achstraße 10a Umwidmung Sonnenstraße Dipl.-Ing. Bernd Doppler hat das bisher als Verkehrsfläche gewidmete Teilstück der Liegenschaft Gst 852/6 westlich seines Baugrundstückes Gst 852/3 käuflich erworben und mit seinem Baugrundstück vereinigt. Dieses Teilstück wird nicht mehr als Zufahrt zum Gst 852/6 über die Sonnenstraße benötigt. Daher wird diesem Widmungsantrag zugestimmt. Umwidmung von Teilflächen von Freifläche-Freihaltegebiet (FF) in Baufläche-Betriebsgebiet Kategorie II (BB II): h die kann ic ungspläne Wo widm Flächen n? ue anscha ach.at .lauter www Den Flächenwidmungsplan von Lauterach können Sie im Internet unter www.lauterach.at unter »Gemeindeentwicklung« anschauen. ■ Umwidmung Achstraße Umwidmung Bundesstraße BAUTRANS RATHAUSFENSTER 4-2005 7 Aus der Gemeinde Rücksicht auf Spielplatz-Anrainer Bewegung im Freien zum Spielen und zum Betreiben verschiedener Sportarten ist wichtig – gerade für unsere Kinder und Jugendlichen. Die Gemeinde Lauterach bietet dazu verschiedene Einrichtungen an: 10 Kinderspielplätze für Kinder bis zu 14 Jahren, 2 Tschutterplätze, 2 Felder mit Basketballkörben und einen Rollhockeyplatz beim Jannersee. Für die Freizeitgestaltung ganz wichtig sind die Lauteracher Ortsvereine. Für Bewegungsfreudige bieten sich die vielen Sportvereine mit ihren Kinder, Schüler und Jugendprogrammen an, aber auch Vereine aus dem Kulturbereich bieten den Jugendlichen viele Möglichkeiten zur Freizeitgestaltung. Doch das ist nur die eine Seite der Medaille. Trotz des vielfältigen Angebotes werden Einrichtungen im öffentlichen Raum missbräuchlich genutzt. Für Kinderspielplätze wurden zum Beispiel Hinweistafeln mit Vorschriften aufgestellt, die oftmals nicht beachtet werden. Besonders wenn sich Jugendliche am Abend auf Kinderspielplätzen aufhalten, kommt es zu Lärmbelästigungen von Anrainern und Verunreinigungen durch Abfall. Leider werden teure Spielplatzgeräte und Einfriedungen immer wieder beschmiert oder mutwillig beschädigt. Das ist nicht notwendig und kostet viel Geld. Daher appellieren wir an Eltern und Erziehungsberechtigte, erzieherisch auf ihre Kinder einzuwirken, dass die Benützungsregeln auf Spielplätzen eingehalten und Orte, bei denen sich die Jugendlichen treffen, nicht beschädigt oder durch Abfälle und Besprühungen verschmutzt werden. ■ Neuer Mitarbeiter im Rathaus Die Abteilung Infrastruktur im Rathaus erhielt Verstärkung: Otto Wittwer, Jahrgang 1960, wohnhaft in Bildstein ist für den Bereich Tiefbau (Gemeindestraßen, Kanalisierung) und für die Betreuung des GIS (Geographisches InformationsSystem) zuständig. Nach dem Besuch der Hauptschule und Handelsschule arbeitete Otto Wittwer zuerst im Amt der Vorarlberger Landesregierung in der Abteilung Straßenplanung und später im Planungsbüro Moser, Hard. ■ Neue Straßenbezeichnungen Drei neune Straßennamen wurden gesucht. Die Vorschläge sind aus der Flurnamenkarte »Lauterach/W. Vogt 1978« entnommen worden. Die Absicht, die dahinter steht, ist, alte Flurnamen wieder aufleben zu lassen, damit diese nicht verloren gehen. Darüber wurde in der GVO-Sitzung vom 04.07.2005 diskutiert. Zudem wurden die neuen Bezeichnungen mit den Anrainern besprochen: Neue Radwegverbindung von der Rotachstraße zur Kaltenbrunnenstraße – Vorschlag »Bisachweg« Neue Straßenverbindung Flotzbachstraße Lindenweg/Huppenkothen) – Vorschlag: »Grafenweg« Neue Stichstraße Unterfeldstraße abzweigend nach Norden/Bereich Unterfeldstraße 22; (Gst. 2913/1) – Vorschlag: »Erlachweg« ■ Ehrenamtliche Tätigkeiten Am Nationalfeiertag am 26. Oktober ehrte der Landeshauptmann Dr. Herbert Sausgruber 50 Personen für ihre langjährigen, ehrenamtlichen Tätigkeiten in verschiedenen Vereinen und Institutionen. Darunter waren auch drei aus Lauterach und zwar: Frau Brigitte Thomas, Frau Sonja Verdorfer und Herr Kurt Gmeiner ■ 8 RATHAUSFENSTER 4-2005 Aus der Gemeinde Türkischkurs für Anfänger Der Vorarlberg-Türkische Elternverein VOTEV bietet nun türkische Sprachkurse für Anfänger an. Ziel ist es, eine Brücke zwischen den zwei Nationalitäten Türkei und Österreich zur Unterstützung der Integration zu schaffen. Zielgruppen sind Personen aus dem Bildungs- und Beratungsbereich wie Kindergärtnerinnen, Lehrpersonen, BeraterInnen im Sozialbereich, Beamte usw. Der Anfänger I – Kurs hat bereits am 14.11.05 begonnen und dauert bis 26.1.06 jeweils am Dienstag und Donnerstag von 19 – 21 Uhr. Der Anfänger II – Kurs beginnt am 13. März 2006 und dauert bis zum 11. Mai 2006. Kursort ist das Baumeisterbüro Giesinger, Ölrainstraße 26, Bregenz. Der Kursbeitrag beträgt EUR 145,--. Anmeldungen und weitere Informationen sind erhältlich bei Herrn Ihsan Askar unter der Telefonnummer 0650/ 4488334. Herr Aksar ist mit seiner Frau für den Verein VOTEV in Schwarzach, Kennelbach, Wolfurt und Lauterach tätig. Hier eine kurze Vorstellung des Vereines VOTEV und seine Ziele: Das Kontaktbüro des Vereines befindet sich in Hohenems, Lustenauerstraße 85b (Tel. 0664/5439977 Frau Nihal Poyraz). VOTEV hat zum Ziel, den schulischen Erfolg der türkischen Kinder zu steigern. Denn der Anteil der türkischen Schülerinnen und Herr Aksar Ihsan Schüler in den höheren und berufsbildenden höheren Schulen liegt unter dem Bevölkerungsanteil, hingegen ist der Anteil dieser Völkergruppe in den Sonderschulen überdurchschnittlich hoch. VOTEV ist Kindern mit schulischen Problemen behilflich und steht Schülern und Eltern hilfreich beiseite. Weitere Schwerpunkte sind, türkische Kinder für eine Berufsausbildung zu motivieren und zu unterstützen. Gleichzeitig sollen Eltern und Schüler Informationen über Ausbildungsmöglichkeiten aus erster Hand erhalten. Den Kindern soll gleichzeitig geholfen werden, ihre eigene Kultur zu bewahren und ihre Muttersprache zu beherrschen sowie ihnen den Kulturkreis, in dem sie leben, näher zu bringen, damit sie sich positiv integrieren können. ■ Gemeindeabgaben und Tarife für 2006 Die Gemeindevertreter haben am 15. November die meisten Gemeindegebühren für 2006 beschlossen. Auf der Sitzung der Gemeindevertretung am 20. Dezember müssen lediglich noch die Abfallgebühren und die Gebühren für das Seniorenheim festgelegt werden. Hier eine Übersicht über die wichtigsten Tarife: Grundsteuer Hebesatz Hundesteuer für einen Hund für jeden weiteren Hund Wasseranschlussgebühr pro m2 Wasserbezugsgebühr pro m2 Zählermiete pro Monat Großwasserzähler für Betriebe Kanalanschlussgebühr pro m2 Kanalbenützungsgebühr Müllgrundgebühr Müllgrundgebühr max. pro HH Sperrmüllgebühr pro m2 Grünmüllgebühr pro m2 500 v.H. € 37,00 € 60,00 € 21,80 € 0,60 € 2,10 € 30,00 € 21,80 € 1,45 € 16,40 € 65,60 € 13,00 € 5,00 9,00 1,50 4,00 8,00 14,00 22,00 26,00 30,00 36,00 bisher 500 v.H. € € € € € € € € € € € € € € € € € € € € € 36,00 51,00 21,80 0,60 2,10 2,10 21,80 1,40 16,40 65,60 13,00 5,00 8,70 1,50 4,00 8,00 14,00 22,00 26,00 30,00 36,00 Mobiler Hilfsdienst pro Stunde € Bibliothek Einschreibgebühr Lesekarte Kinder, Jugendliche Lesekarte Erwachsene Lesekarte Familien ab 3 Pers. Spielekarte Kombikarte Kinder, Jugendliche Kombikarte Erwachsene Kombikarte Familien ab 3 Pers. € € € € € € € € Diese Aufstellung zeigt etwas durchaus Erfreuliches: Die meisten Gebühren und Tarife bleiben gleich wie im Jahr 2005, wurden also nicht erhöht. Die gesamten Gemeindeabgaben und Tarife können auf der Gemeindehomepage nachgelesen werden. Die neuen Tarife werden anfangs 2006 ins Netz gestellt. ■ RATHAUSFENSTER 4-2005 9 Aus der Gemeinde Rathausverwaltung neu organisiert Im Internationalen Verwaltungsmanagement ist die Produktausrichtung der Verwaltungen inzwischen Standard. Daher wurde auch für die Kernverwaltung der Gemeinde im Rathaus eine sogenannte Produktlandkarte erstellt. Ziel war es, klare Verwaltungsstrukturen festzuschreiben und für den Bürger, die Bürgerin übersichtlich zu gestalten. Wobei man mit Produkten einer Verwaltung natürlich keine Waren, sondern Service und Dienstleistungen meint. Ein Grundsatz lautet, dass an Ergebnissen und nicht an Tätigkeiten zu denken ist. Was heißt das? Ein Ergebnis ist die Zufriedenheit des Bürgers, der Bürgerin; daran wird ein Mitarbeiter, eine Mitarbeiterin des Rathauses in Zukunft verstärkt gemessen werden und nicht in erster Linie an seiner Tätigkeit. Eine betriebswirtschaftliche Orientierung und somit ein kostenorientiertes Denken wird gefördert, ein Controlling von Kosten und Qualität des Services am Bürger soll erleichtert werden. Dieses Konzept in die Tat umzusetzen, das hat der Gemeindevorstand am 22. Februar 2005 beschlossen; in Kraft getreten ist die Neuordnung bereits am 1. März 2005. Die nachstehende Grafik stellt die neue Struktur im Rathaus bildlich dar: Bürgermeister Gemeindesekretär Abteilung I Zentrale Dienste Abteilung II Finanzen Abteilung III Bürgerdienste Abteilung IV Gesellschaftliche Dienste Abteilung V Infrastruktur 10 RATHAUSFENSTER 4-2005 Aus der Gemeinde Hier eine auszugsweise Übersicht der wichtigsten Aufgaben der Rathausverwaltung: Gemeindesekretär Mag. Kurt Rauch: Leiter des gesamten inneren Dienstes des Gemeindeamtes Schnittstelle zur politischen Ebene Abteilung I – Zentrale Dienste, Leiter Mag. Kurt Rauch: Politische Gremien wie Gemeindevorstand und Gemeindevertretung Öffentlichkeitsarbeit: Pressearbeit, Rathausfenster, Gemeindehomepage Informatik, EDV-Bereich Personalwesen rechtliche Angelegenheiten Liegenschafts-Verwaltung und Baubedarfs-Planung Einsatzleitung Familienhelferinnen Abteilung II – Finanzen, Leiter Bernd Hagen: Gemeindebudget Finanzplanung Förderungen Buchhaltung Controlling und Statistik Steuern und Abgaben Abteilung III – Bürgerdienste, Leiter Elmar Fessler: Wohnbeihilfe, Heizkostenzuschuss Familienpass Wahlen Volksbefragungen, Volksabstimmungen, Volksbegehren Fundamt Meldewesen Standesamt Reisepässe Friedhofsverwaltung Staatsbürgerschaft- und Ausländerangelegenheiten Hundesteuer Müllsackverkauf Amtskasse Abteilung IV – Gesellschaftliche Dienste, Leiter Mag. Kurt Rauch: Soziales, Familie und Jugend (DSA Annette King) Sozialplanung Soziale Anträge und Beratung: Sozialhilfe, Pflegegeld, Notstandshilfe, Einzelfallhilfe Soziale Dienste: Familienhilfe, Essen auf Rädern, Mobiler Hilfsdienst Wohnraumbeschaffung Migranten-Integration Seniorenbetreuung Jugendkoordination, Unterstützung und Beratung Kinder- und Schülerbetreuung (Daniela Fink) Kleinkinderbetreuung Kindergärten Schülerbetreuung Kultur und Bildung (Christof Döring) Kulturveranstaltungen Terminvergabe Räumlichkeiten: Hofsteigsaal, Alte Seifenfabrik, Alter Sternen, Altes Vereinshaus Bibliothek Vereine Schulen Erwachsenenbildung Seniorenheim (Georg Csaszar) Abteilung V – Infrastruktur, Leiter Bmstr. Marc Anders Ortsentwicklung (Marc Anders): Raumplanung Verkehr Umwelt Landwirtschaft Abfallwirtschaft Grundteilungen Baurecht (Ing. Erwin Rinderer): Baubewilligungen Hochbautechnischer Amtssachverständiger Tiefbau (Otto Wittwer): Straße Kanal Gebäudewirtschaft (Bmstr. Marc Anders): Neubau Instandhaltung/Instandsetzung Bauhof (Theo Ölz) Wasserwerk (Michael Habicher) Abgeschlossen wird die Neuorganisation im Rathaus mit einer neuen Geschäfts- und Kanzleiordnung inklusive Gleitzeitregelung, die voraussichtlich am 1. Jänner 2006 in Kraft tritt. Näheres von der Rathausverwaltung kann im Internet unter www.lauterach.at abgefragt werden. ■ RATHAUSFENSTER 4-2005 11 Aus der Gemeinde Europa im Dialog – Auflage 2 Die Kulturreihe »Europa im Dialog« wurde heuer von der Kulturabteilung der Marktgemeinde Lauterach fortgesetzt: Sie stand unter dem Thema »Tönerne Stille«. Ziel dieser Reihe ist, den kulturellen, künstlerischen Dialog mit den sogenannten neuen EU-Ländern zu führen. Waren es im letzten Jahr Künstlerinnen aus der Slowakei, der Steiermark und Vorarlberg, die den ersten »Europa im Dialog« bestritten, so konnte die Kuratorin der Ausstellung, Anna Huber für heuer zwei Keramikkünstlerinnen gewinnen: Hana Novotna aus Tschechien und Theresia Bickel aus St. Gerold. So verschieden Ton sein kann, so unterschiedlich waren die Tonobjekte beider Künstlerinnen in ihrer Formgebung, aber auch in Ihrer Art, wie sie gearbeitet wurden. So wählte Theresia Bickel die alte Technik des Feuerbrandes ohne Glasuren, während Hana Novotna Porzellanplättchen in Silber fasste. Fb-Leiter für Kultur und Bildung, Christof Döring ging in seiner Vernissagerede auf die Ruhe und Stille, welche die Tonobjekte ausstrahlen, ein. Aus der Stille der Erde wird Ton entnommen, geformt und gestaltet und strahlt somit wieder Stille und Ruhe aus. Tonobjekt »Meilensteine« von Hana Novotna Vernissageredner Christof Döring, Daniel Andre Vitek, Eva Braito v.l.n.r.: Kuratorin Anna Huber, Hana Novotna, Theresia Bickel Diese Stille der ausgestellten tönernen Kunstobjekte soll wiederum zum Dialog anregen. Damit ein vertiefender europäischer Dialog entstand, las die Künstlerin in ihrer tschechischen Muttersprache einen Auszug über »Kleine Rezession über die mährische Hymne« vor. Christof Döring las anschließend denselben Text auf Deutsch. Ein weiterer Höhepunkt des Vernissageabends waren die musikalischen Darbietungen von Daniel Andre Vitek, der sowohl mit der Geige als auch mit seiner Stimme brillierte und mit Werken von Antonin Dvorak bzw. mit mährischen Volksliedern den sehr zahlreich erschienenen BesucherInnen Musik aus Tschechien näher brachte. Am Klavier begleitete Eva Braito. EU-Buffet mit Frauen des Frauenbundes Guta Abgerundet wurde der Abend mit dem Eu-Buffet, das Frauen des Frauenbundes Guta unter der Leitung von Katharina Pfanner organisiert hatten. Nach der Idee von Rosemarie Döring wurden die Dialogstaaten mit dem internationalen Kennzeichen als Laugengebäck verabreicht: CS für Tschechien, EU für Europa und A für Österreich. Somit wurde »Europa im Dialog« auch kulinarisch gepflegt. »Europa im Dialog« wird im nächsten Jahr mit KünstlerInnen aus Slowenien und Österreich fortgesetzt. ■ 12 RATHAUSFENSTER 4-2005 Aus der Gemeinde »zwoamol anegluagat« – Buchpräsentation Schetteregger Volksmusik, Martha Maria Küng und Christof Döring während der Begrüßung Martha Maria Küng stellt ihren ersten Gedichtband vor Der Kulturbeauftragte der Marktgemeinde Lauterach, Christof Döring konnte 200 Besucherinnen und Besucher im bis auf den letzten Platz gefüllten Veranstaltungsraum der Hauptschule Lauterach zur Buchpräsentation von Martha Maria Küng begrüßen. Mit Leseproben stellte sie ihren ersten Gedichtband vor. Vorwiegend im Dialekt geschrieben, greift sie alltägliche Themen auf, die zum Schmunzeln, aber auch zum Nachdenken anregen sollten. Ihre Sprache ist geradlinig und unkompliziert, für jedermann verständlich- und doch: Manche Gedichte sollten zweimal gelesen werden, damit die Pointe auch so herüberkommt, wie Martha Maria Küng sie zu verstehen wissen will. Nach jedem Gedicht sind in ihrem Buch Leerplätze, symbolhaft dafür, dass jede Leserin und jeder Leser noch selbst seine Gedanken dazu fassen könnte. Die Schetteregger Volksmusik unter der Leitung von Helmart Zortea untermalte musikalisch mit Volksmusikweisen den Abend. Grußworte überbrachten Mundartdichter Adolf Vallaster und der Verleger des Buches, Kurt Hecht, der mit seiner Gattin Gertrud an der Buchpräsentation teilnahm. Ebenfalls anwesend war Juniorchef Norman Hecht mit Gattin Verena. Nach der Lesung signierte Martha Maria Küng in der neuen Bibliothek persönlich ihre Bücher, ehe ein von Anni Nussbaumer errichtetes Buffet in Beschlag genommen wurde. ■ Pakistan-Spende Mit einem Spendenscheck über 3.500,– Euro unterstützt die Marktgemeinde Lauterach die Erdbebenopfer in der Stadt Balakot mitten im pakistanischen Erdbebengebiet. Werner Meisinger, wohnhaft in Lauterach, Flurweg kam erst vor kurzem von seinem Einsatz aus Pakistan nach Hause. Er nahm den Scheck für das Rote Kreuz von Bgm. Elmar Rhomberg entgegen. Mit diesem Geld werden 22 Winterzelte für ca. 200 Bewohner der Stadt Balakot angeschafft. »Diese Spende kommt durch meine Beziehungen ganz sicher dort an, wo sie jetzt vor dem Einbruch des Winters dringendst gebraucht wird«, so Werner Meisinger. ■ RATHAUSFENSTER 4-2005 13 Aus der Gemeinde Musik am Nachmittag Gut besucht war die Veranstaltung »Musik am Nachmittag«, die abwechselnd in Lauterach und Wolfurt stattfindet. Dieser Nachmittag wird wie jedes Jahr von der »Internationale Stiftung zur Förderung von Kultur und Zivilisation, München« gesponsert. Diesmal war der musikalische Nachmittagsgenuss im Hofsteigsaal zu hören. Organisator Christof Döring konnte zahlreiche Gäste, darunter viele aus der Nachbargemeinde Wolfurt, begrüßen. Die Jugendkapelle der Bürgermusik Lauterach unter der Leitung der Kapellmeister Martin Schelling und Thomas Kunsthaus Rohner Von der Romantik zur Gegenwart: Dornbirner Künstlerfamilie Rhomberg 19. – 20. Jahrhundert Joseph Anton Rhomberg 1786 – 1855 Hanno Rhomberg 1819 – 1869 Hedwig (Rhomberg) Gölkel 1905 – 1991 Lore Rhomberg, geb. 1923 Zahlreiche Besucher ließen sich unterhalten … Jäger bestritt mit schmissigen Melodien den ersten Teil des Programms. Anschließend wurden die Instrumente Akkordeon und Oboe vorgestellt. Miriam Feuersinger bestach durch ihre volle Sopranstimme und ließ … von der Jugendkapelle der Bürgermusik Lauterach … … und vom Ensemble »Puls« so manches SängerInnenherz höher schlagen. Das Ensemble Plus unter der Leitung von Andreas Ticozzi rundete mit seinem abwechslungsreichen Musikprogramm den musikalischen Nachmittag ab. Vor der Pause und am Schluss wurde das Publikum aufgefordert, bekannte Volkslieder mitzusingen. In dieser Ausstellung sind von Hanno Rhomberg an die zwanzig seiner bekanntesten Gemälde, die in den letzten Jahrzehnten von Privatsammlern aus den USA und auf Kunstauktionen zurück- und zusammengeführt wurden, erstmals vereint zu sehen. Die Ausstellung kann noch bis zum 6. Februar besichtigt werden. Mi – Sa: 11 – 17 Uhr Fr: 11 – 20 Uhr Zur Ausstellung erscheint ein Katalog mit Farbabbildungen der fünfzig ausgestellten Werke, Biographien und ausgewählten Texten aus der Fachliteratur. ■ Während der Pause wurden die BesucherInnen mit Gartiskaffee und Gratiskuchen und -torten verwöhnt. Wie immer zeichneten die Frauen des Frauenbundes Guta unter der Leitung von Obfrau Katharina Pfanner für ein opulentes Torten- und Kuchenbuffet. ■ 14 RATHAUSFENSTER 4-2005 Aus der Gemeinde Lyrik im Ried – Novembertage Bibliothek Lauterch Eine Veranstaltung der Kulturplattform Bewölkter Himmel, leicht nebelig, so präsentierte sich das Lauterach Ried am zweiten Novembersonntag. Die Stimmung passte also für eine literarisch-musikalische Wanderung um den Riedsee. Drahtsterne – wir basteln Weihnachtsschmuck. Unter diesem Motto lud die Bibliothek Lauterach zu einem Bastelabend der besonderen Art. Die zahlreichen Weihnachtsbastelbücher, welche in der Bibliothek entlehnt werden können, brachten die Leiter der Josef Ludescher beim Vortrag der Herbst- und Novembergedichte Kursleiterin Angelika Prodinger mit Organisator Christof Döring Bibliothek Lauterach und Organisatoren dieses Abends, Rosemarie und Christof Döring auf die Idee, in Büchern vorgeschlagene Ideen in die Tat umzusetzen. Als Kursleiterin konnte Angelika Prodinger von der Kreativwerkstatt gewonnen werden. So fertigten 15 Frauen unter ihrer Anleitung wahre Kunstwerke aus Draht – Drahtsterne. Die Ideen wurden in eigene Kreationen umgesetzt und jede Teilnehmerin konnte mit sichtbarem Stolz ihr kreativ gefertigtes Werk nach Hause nehmen. ■ Stimmungsvolle Musik durch Raphaela Dörler und Lisa Gutmann Verstärkt wurde die Stimmung durch Herbst- und Novembergedichte von Rilke, Trakl und Nietzsche, stimmungsvoll vorgetragen von Josef Ludescher (Freizeitbühne 68). Die Klänge der Querflöten, von Raphaela Dörler und Lisa Gutmann (Bürgermusik Lauterach) gekonnt dem Instrument entlockt, gaben der ganzen Herbststimmung einen besonderen Reiz. Anschließend konnten die Eindrücke dieser literarischen Stunde im warmen Stüble des GH. Weingarten beim gemeinsamen Plausch noch vertieft werden. Die Organisation lag in bewährter Hand von Annette Ehe (Offene Schreibgruppe) und Christof Döring (Fb-Leiter für Kultur und Bildung). ■ Begeisterte Kursteilnehmerinnen mit Organisatorin Rosmarie Döring (Bildmitte) RATHAUSFENSTER 4-2005 15 Bibliothek Lauterach Geister-, Hexen-, GespensterTag in der Bibliothek Nicht oberflächliches Halloween, wie es in den letzten Jahren am 31. November für viele zu einem eher ungeliebten und unüblichen Brauchtum geworden war, sondern ein unterhaltsamer, kreativer Nachmittage in der Bibliothek Lauterach. Eifriges Basteln – auch Väter machten mit mit zum Motto passend das richtige Outfit. Viele Erwachsene halfen ihren Kindern bei der Bewältigung der gestellten Aufgaben, bastelten mit, spielten oder tranken im »Hexenstüberl« ein Gspenstergebräu. ■ Faschingshüte der exklusiven Art Das richtige Outfit zum Motto Bibliotheksmitarbeiterin Rosemarie Döring hatte eine abwechslungsreiche Geister – Hexen – Gespensterrally zusammengestellt. Die Kinder mussten an 12 Stationen gewisse Aufgaben erfüllen: Sich schminken lassen, ein Geistermobile basteln, einen Geistertext lesen oder vorlesen lassen, Kürbisse malen, mit dem Pedalo zum Geisterschloss fahren, Gespenster aus Knete anfertigen, miteinander ein Gespensterspiel spielen, uvm. Die Bewältigung der 12. Aufgabe war dann die einfachste: Am Buffet stand als Belohnung der Hexentrunk breit. Einige Kinder waren - wie auch das Bibliotheksteam – als Hexen, Geister oder Gespenster verkleidet und zeigten so- Der Fasching 2005/06 hat schon begonnen. Wie soll ich mich verkleiden? Die Bibliothek Lauterach gibt dazu zwei Antworten: Viele Faschingsideen können den zahlreichen Bastelbüchern, die in der Bibliothek Lauterach zur Entlehnung bereit stehen, entnommen werden. oder Sie wollen etwas ganz Besonderes: Faschingshüte unter Anleitung einer Schneiderin selbst anfertigen: Dienstag, 10. Jänner 2006 19.30 Uhr Werkraum Hauptschule Lauterach Materialkosten: Euro 8,00 Anmeldung erbeten: 05574/ 6802-17 (Ch. Döring) ■ Die Kleinsten bei der Gespensterknete Kreativ gestaltete Faschingshüte 16 RATHAUSFENSTER 4-2005 Vo l k s s c h u l e D o r f Volksschule Lauterach-Dorf – Schulstatistik Leitung der Schule: Karin Flatz Klasse VOK 1a 1b 1c 2a 2b 2c 3a 3b 3c 3d 4a 4b 4c 4d Gesamt Knaben 8 12 11 12 12 11 14 14 14 13 9 10 11 13 9 173 Mädchen 2 8 10 8 11 11 10 8 8 9 13 10 10 7 11 136 Summe 10 20 20 22 23 22 24 22 22 22 22 20 21 20 20 309 KlassenlehrerIn + zusätzliche Lehrpersonen Integration Theresia Hutter Susanne Gächter Daniela Schneider Eleonore Bildstein Günter Höfle + Rosmarie Döring Carmen Scherer Elmar Gmeiner Petra Voit + Rosanne Pitt Ursula Fulterer Eva Mäser Petra Rupp + Rosmarie Döring Isolde Mihatsch, Maria D’Agostino Benvenuta Schelling + Rosanne Pitt Simone Rüf Barbara Solderer 15 Klassen Im Schuljahr 2005/06 besuchen 309 Schülerinnen und Schüler die VS Lauterach-Dorf, davon 90 Kinder mit nicht deutscher Muttersprache. Die Klassen 2a, 3a, 3d, 4a und 4b werden als Integrationsklassen geführt. In der Vorschulklasse wird nach erweitertem Lehrplan unterrichtet. Unverbindliche Übungen: Chorgesang und Theaterwerkstatt mit Fr. Ursula Fulterer Englisch mit Hr. Günter Höfle und Fr. Roseanne Pitt Gesunde Ernährung mit Fr. Beate Köb (ab 2. Hj.) Kreatives Gestalten mit Fr. Maria D’Agostino und Fr. Barbara Solderer Hausaufgabenförderung mit Fr. Theresia Hutter Spez. Lernförderung mit Hr. Günter Höfle Weiters unterrichten an der Schule: Textiles Werken: Fr. Beate Köb und Fr. Margot Mohr Legasthenie: Fr. Maria Kopf Sprachtherapie: Fr. Maria Kopf Religion kath. : Hr. Pfarrer Fridl Fitz u. Fr. Annemarie Rudigier Religion isl.: Hr. Mohammed Ammar Religion serb.orth.: Fr. Dara Todic Religion ev.: Hr. Horst Ketzer Mutterspr. Türkisch: Hr. Yener Polat Mutterspr. Serbisch: Fr. Svetlana Prvulovic ■ RATHAUSFENSTER 4-2005 17 Kindergar ten Unterfeld Englisch Frühförderung Großes Interesse an der Englischen Frühförderung Mittwoch Nachmittag im Kindergarten Unterfeld: Für die Durchführung der englischen Frühförderung wurden zwei »native speaker« (= Personen mit englischer Muttersprache) engagiert: Es sind dies die Lauteracherin Janet Germann und die in der Lauteracher Volksschule Dorf unterrichtende Roseanne Pitt. »Dies darum, dass unsere Kinder den Klang der englischen Sprache auch aus erster Hand mitbekommen!«, so die Gemeinderätin Doris Rohner. Beiden ist gemeinsam, dass sie über praktische Erfahrungen in der zweisprachigen Erziehung verfügen. Die Kinder sitzen an den Basteltischen. Sie basteln einen »pumpkin« (Anmerkung: Kürbis). Etwas später ertönt ein Lied. Es ist das Lied vom »red bus«. Im Hintergrund spielen ein paar Jungs. Es darf auch einmal wild hergehen an diesem Nachmittag. Die Kinder der englischen Frühförderung lieben diesen Nachmittag, »obwohl er viel zu kurz ist«, so David, Selina und Patricia einstimmig. »Dass die Sache gut wird«, war sich die Projektgruppe rund um Bürgermeister Elmar Rhomberg und die Pädagogin Mag. Andrea Kessler sicher. Nicht abzuschätzen war der Ansturm der interessierten Eltern. Das Interesse ist nach wie vor riesengroß. Die englische Frühförderung ist mit Vollauslastung gestartet und zusätzlich sind zahlreiche Interessenten auf einer Warteliste bei Daniela Fink im Gemeindeamt vorgemerkt. Eine Vormerkung für die nächsten Jahre ist aus organisatorischen Gründen nicht möglich. Erstaunlich ist auch, dass sich Interessenten aus den umliegenden Gemeinden anmelden wollten, doch das Angebot gilt exklusiv für interessierte Lauteracher. Frau Janet Germann: ist 43 Jahre alt und Mutter zweier Kinder. Sie wurde in Sheffield geboren und wuchs in Belfast (Nordirland) auf. Germann verfügt über einen Hochschulabschluss in Französisch und Deutsch und ist derzeit auch Übersetzerin. Sie wohnt seit 20 Jahren in Lauterach. Frau Roseanne Pitt: ist 45 Jahre alt und Mutter einer Tochter. Sie wurde in Bath geboren und wuchs in Oxford auf. Frau Pitt verfügt über eine Volksschul- sowie eine Hauptschullehrer-Ausbildung sowie über einen Hochschulabschluss für den Erwerb von Fremdsprachen. Die Volksschullehrerin ist seit 25 Jahren in Bregenz wohnhaft. »Als Initiatorin freut es mich besonders, dass wir diese beiden Expertinnen für unser Projekt engagieren konnten und ich möchte mich an dieser Stelle besonders bei ihnen für ihr Engagement bedanken.«, so Andrea Kessler. Pädagogische Zielsetzung: Erwarten Sie nicht, dass Ihr Kind beim nächsten Urlaub als Übersetzer fungiert. Die Kinder dürfen spielen, wie auch im Kindergarten. Dabei werden sie von den Pädagoginnen begleitet und sie benennen einige Dinge auf Englisch. Die Hinführung zur englischen Sprache erfolgt spielerisch. Es wird gespielt, gesungen, gebastelt und getanzt. Dieses Angebot soll Spaß machen. Die Kinder hören zu. Sie lernen durch hören und werden dabei sensibilisiert. Damit ist das Ziel der Frühförderung erreicht. Sollte das eine oder andere Kind Englisch zu sprechen beginnen, liegt dies über den Erwartungen der Projektgruppe. ■ 18 RATHAUSFENSTER 4-2005 K i n d e r g a r t e n We i ß e n b i l d / H a u p t s c h u l e Wir pflanzen einen Apfelbaum Mit Spaten, Schubkarren, Baumschere, … und Apfelbaum bepackt, besucht kürzlich Martin Böni den Kindergarten Weißenbild, um gemeinsam mit den Kindern einen Apfelbaum zu pflanzen. Nach einer kindergerechten Erklärung über das richtige Einsetzen eines Baumes gruben die Kinder zusammen mit Martin ein großes Loch im Garten des Kindergartens und setzten anschließend den »Elstar-Apfelbaum« hinein. Nach dieser anstrengenden Arbeit gossen die Kinder den Apfelbaum. Nun ziert der Baum, den Martin Böni den Kindern geschenkt hat, den Garten. Täglich warten die Kinder auf ihre erste große Apfelernte. ■ Vienna Calling – Wienfahrt 4. Klassen der Hauptschule Kaum hatte das Schuljahr begonnen, gab es auch schon einen ersten Höhepunkt. Im Rahmen der Aktion »SchülerInnen« lernen ihre Bundeshauptstadt kennen, fuhren auch heuer wieder die 4. Klassen im Oktober nach Wien. Auf der Hinfahrt stand die Besichtigung des ehemaligen Konzentrationslagers Mauthausen auf dem Programm. Der Aufenthalt in Wien gestaltete sich für die SchülerInnen sehr abwechslungsreich. Vom Stephansdom bis zum Hundertwasser Haus, von Schloss Schönbrunn bis zum ORF, wo sogar das Dancing-Star-Studio besichtigt werden konnte, bot sich ein abwechslungsreiches und interessantes Programm. Kaum erwarten können die Jugendlichen jedes Jahr den Besuch im Prater. Beeindruckend fanden alle das Musical »Elisabeth« am Theater an der Wien. ■ RATHAUSFENSTER 4-2005 19 BORG Sport- und Englischwoche der 5. Klasse Eine Woche lang (3. bis 8. Okt.) konnten die Schüler der drei 5. Klassen in Schruns Sport betreiben und Englisch lernen. Diese Kombination war heuer erstmals möglich. Bisher fanden die beiden Wochen getrennt statt, die Englisch-Woche war freiwillig. Das Montafon bietet ideale Voraussetzungen für eine Sportwoche. Die Schüler konnten unter verschiedenen Sportarten auswählen. So gab es eine Klettergruppe, eine Tanzgruppe, eine Tennisgruppe, eine Mountainbikegruppe, eine Reitergruppe und eine Wandergruppe. Vor bzw. nach dem Sportprogramm erfolgten die Unterrichtseinheiten in Englisch, insgesamt bis zu vier Stunden pro Tag. ■ Sport macht hungrig Bis zu vier Stunden am Tag wurde Englisch gelernt Klettern erfreut sich bei den Jugendlichen immer größerer Beliebtheit Tanzen wurde vor allem von Mädchen gewählt Tennis zählte zu den beliebtesten Sportarten Wandern in der beeindruckenden Montafoner Bergwelt 20 RATHAUSFENSTER 4-2005 BORG Wienwoche der 7. Klassen Die Woche vom Sonntag, dem 2. Oktober, bis Samstag, 8. Oktober 2005, verbrachten die Schüler der drei 7. Klassen in Österreichs Bundeshauptstadt. Auf der Hinfahrt wurde das ehemalige Konzentrationslager Mauthausen besichtigt. In den folgenden 5 Tagen gab es ein abwechslungsreiches Programm, wobei in der Regel zwei Programmpunkte pro Tag absolviert wurden. Ein Auszug: Kunsthistorisches Museum, Naturhistorisches Museum, Museum moderner Kunst, Architekturmuseum, Bestattungsmuseum, Schönbrunn, Botanischer Garten, Stephansdom… Bei der Hinfahrt wurde das ehemalige KZ Mauthausen besichtigt Kurze Pause vor dem Stephansdom Am Abend musste jeder Schüler mindestens zwei Veranstaltungen aus dem interessanten Abendprogramm besuchen. Zur Auswahl standen Musical (Romeo und Julia), Kabarett oder Theater (z.B. Die Macht der Gewohnheit von Thomas Bernhard). ■ Hütten- und Rhetorikwochenende Mit den Einnahmen des heurigen Maturaballs und einer Unterstützung der Schule veranstaltete die 8BKlasse ein Hütten- und Rhetorikwochenende. Geleitet wurde das Seminar von der Antenne VorarlbergModeratorin Carmen Franceschini. Ziel der Veranstaltung war es, Kompetenzen wie Selbstsicherheit und Präsenz zu verstärken und damit bei der Matura besser abzuschneiden. ■ Die 8b-Klasse investierte ihren Maturaball-Gewinn in ein Rhetorikwochenende Schüler werden »Konfliktmanager« Seit Oktober läuft am BORG Lauterach der erste Kurs für Schülermediation unter dem Titel »Konflikte positiv?!«. Dabei sollen die Schüler(innen) in einem 40-stündigen Kurs lernen, Konflikte zu verstehen und zu bewältigen. Nach Beendigung ihrer Ausbildung werden die rund 30 Teilnehmer in der Schule als Ansprechpartner und »Konfliktmanager« zur Verfügung stehen. ■ Die praxisnahe Ausbildung schließt mit einem Zertifikat ab RATHAUSFENSTER 4-2005 21 BORG Maturaball Am 21. Oktober fand im Wolfurter »Cubus« der heurige Maturaball statt (Probenfoto). Dank gelungener Tanzeinlagen und einer »Oscar-Verleihung« war die Stimmung bei den rund 1.000 Besuchern sehr positiv. Der Gewinn kommt zum größten Teil den Schüler(innen) zugute. ■ Gelungene Einlagen beim heurigen Maturaball Excursion der 6b nach Meersburg Im Rahmen des Unterrichts in Bildnerischer Erziehung fuhr die 6bKlasse nach Meersburg ins Schlossmuseum zur Hundertwasser-Ausstellung, welche das graphische Werk des Künstlers zum Thema hatte. Bei einem Wettbewerb, an dem Schüler aus Deutschland, der Schweiz und Österreich teilnahmen, konnten sich die Schüler auch selbst künstlerisch betätigen. Die 6b Klasse bekam für die Teilnahme am Wettbewerb eine Urkunde. ■ Die 6b-Klasse vor dem Schlossmuseum in Meersburg Das graphische Werk Hundertwassers war Thema der Ausstellung 22 RATHAUSFENSTER 4-2005 Fr e i z e i t b ü h n e 6 8 Freizeitbühne 68 mit neuem Stück Die Aufführungen finden statt am: Montag (Stefanstag) Premiere 26. Dezember 2005, 20.00 Uhr Freitag 30. Dezember 2005, 20.00 Uhr Samstag (Silvester) 31. Dezember 2005, 20.00 Uhr Mittwoch 4. Jänner 2006, 20.00 Uhr Freitag (Dreikönig) 6. Jänner 2006, 20.00 Uhr Samstag 7. Jänner 2006, 20.00 Uhr, Sonntag 8. Jänner 2006, 20.00 Uhr Karten für die Vorstellungen im Alten Vereinshaus sind um 8 Euro je Stück ab 19.15 Uhr an der Abendkassa erhältlich. Sie können Ihre Karte aber auch telefonisch in der Zeit von 17.00 - 19.00 Uhr unter der Nummer +43 (0)650 44 30 664 (bei Frau Ulrike Milz vorbestellen). hintere Reihe v.l.n.r.: Ramona, Lena, Lisa, Max, Lukas, Karl-Heinz, Josef vorne v.l.n.r.: Sonja, Barbara, Helmut, Anke Die Freizeitbühne Lauterach lädt zur Weihnachtszeit in das Alte Vereinshaus ein und hier zum Besuch des Bühnenstücks »Campiello« von Peter Turrini. Der Titel der Komödie verweist auf den Schauplatz der Handlung. »Campiellos« bezeichnet im venezianischen Dialekt winzige Plätze umgeben von Häusern. Hier leben arme Schlucker mit ihren Träumen, der Sehnsucht nach Aufstieg in ein besseres Leben und dem wichtigsten: der Liebe. Von ihr träumen Mütter und Töchter genauso wie der Straßenhändler oder die Omelettenbäckerin mit ihrem Sohn. Das Leben in diesem Campiello wird vom »Clan der Alten«, wie in dieser Zeit üblich, bestimmt. Hier geht es derb, aber herzlich zu. Durch das Erscheinen von Cavaliere, einem ortsfremden Aristokraten, gerät die gewohnte Ordnung völlig durcheinander. Diesen Wirbel versuchen auch Gasparina, eine hochnäsige Möchtegern-Adelige und ihr akademisch gebildeter Onkel für sich zu nutzen. Die Bewohner sind trotz Zwist und Handgreiflichkeiten ein Herz und eine Seele, vor allem wenn es um das Feiern und gegen die Fremden geht. Der Besucher taucht ein in eine Welt, in der es Streit und Zank, aber auch Liebe und Versöhnung gibt, in der Betrug, Wiedergutmachung und Vergeben sich die Hand reichen. Turbulente Szenen voll bodenständigen Humors, Ironie und Sprachwitz machen diese italienische Komödie zu einem außerordentlichen Theatervergnügen. Wir freuen uns auf Ihren Besuch! Wenn sie mehr über das Stück oder unsere Gruppe wissen wollen. besuchen sie doch unsere Internetseite unter Dort haben sie ebenfalls die Möglichkeit Ihre Kartenwünsche bekannt zu geben. ■ Lena Brunner und Helmut Höfle RATHAUSFENSTER 4-2005 23 Jubiläen Herzliche Gratulation … … zur Goldenen Hochzeit Bürgermeister Elmar Rhomberg konnte wiederum vier Ehepaaren zur Goldenen Hochzeit gratulieren. Bei persönlichen Besuchen gratulierte er im Namen der Gemeinde mit einem Geschenkskorb und überbrachte die Grüße des Landeshauptmannes. Dazu gab es – wie üblich – einen 4fach Golddukaten. Herlinde und Hermann Krenkel, Herrengutgasse 4 Herzliche Gratulation … … zur Goldenen Hochzeit Johanna und Ludwig Milz, Birkenfeld 4 24 RATHAUSFENSTER 4-2005 Jubiläen Herzliche Gratulation … … zur Goldenen Hochzeit Hildegard und Othmar Frühstück, Altweg 6a Herzliche Gratulation … … zur Goldenen Hochzeit Hedwig und Franz Mayer, Bahnhofstraße 47 RATHAUSFENSTER 4-2005 25 Aus der Historie Wo s’Dörflein dort zu Ende geht, wo s’Mühlenrad am Bach sich dreht, … andere wurde noch mit heißem Wasser verschwellt, was man einen »Buch« nannte und zum Ausschwefeln hängte er an einem Draht eine brennende Schwefelschnitte zum Spundloch hinein und verschloss dieses mit einem Zapfen. Zu Stoßzeiten stand der ganze Hausplatz voller Fässer und alle verfügbaren Hände hatten es streng. Auch die Frau des Meisters legte oft erst spät in der Nacht die Putzbürste aus der Hand und hängte die Gummischürze an den Nagel. Im Winter war Josef Schertler mit dem fahrbaren Brennhafen des Blick in die Marschallmühle – Hier begann die Fa. Gobber im Jahre 1966 Baumaterial Obstbaumvereins als einzulagern Schnapsbrenner unterAb und zu stimmt der Männerchor dieLerchenauerstraße und begleitete diewegs. Nebenbei richtete er Holz zum ses früher auch zuhause gern gesunse in beachtlicher Breite bis zu einem Ausbessern von Fässern her und fallgene Liedlein an, aber kaum jemand steinernen Übergang im Bereich der weise entstand in seiner Werkstätte vermag damit noch Erinnerungen an heutigen Bachgasse. auch eine Krautstande oder gar ein den Entenbach oder die Lauteracher Wer es nicht allzu eilig hat, dem fällt Jauchefass mit ovalem Querschnitt, Mühle zu verbinden, denn allzu sehr auch die verwaiste aber heute noch was besonderes handwerkliches haben sich die Dinge im Laufe der unverändert erhaltene Werkstätte in Geschick erforderte. Zeit verändert. Dabei begegnen wir der der Straße zugewandten Ecke des Eine geschichtliche, da landesweit nur gerade dort so manchem, das uns genannten Hauses auf. Hier wohnte selten zu findende Rarität begegnet nicht nur einiges aus der jüngeren und arbeitete der Küfermeister uns im Haus an der Ecke LerchenVergangenheit zu erzählen wüsste Johann Schertler und übte sein, inzwiauerstraße – Weingartstraße. Der nasondern auch Einblicke in die jahrhunschen auch aus unserem Dorfbild verhezu quadratische Mittelteil mit dem dertealte Geschichte unseres Dorfes schwundene Handwerk aus. Die mächtigen Mauerwerk und den nach geben kann. Küferei brachte die meiste Arbeit im außen konisch zulaufenden, heute zuNur wenige Meter nach der EinHerbst, wenn das Obst reif war und gemauerten Schießscharten im mündung der Fellentorstraße in die die Most- und Einmachfässer wieder Untergeschoß reichte einst über das Lerchenauerstraße steht das langegebraucht wurden: Sie mußten geöffBauernhaus hinaus und war ein mittelzeit letzte Haus auf der rechten Seite, net, geputzt und fallweise ausgebesalterlicher, herrschaftlicher Wohnturm. denn gleich danach, wo heute zahlreisert werden. Mit Bast wurde der Mit großer Wahrscheinlichkeit war es che Müllcontainer zur Aufnahme sorgDeckel frisch eingesetzt und weit ins jene »Vesti zu Lutrach«, die bereits sam getrennter Wertstoffe bereitsteDorf hinauf hallten die Hammer1344 in der Lehensbeauftragung des hen, erreichte die Lauterach von der schläge, wenn der Küfer die eisernen Grafen Ulrich von Montfort an Kaiser Quellenstraße herkommend die Reifen wieder anzog . Das eine oder Ludwig den Bayern genannt wird. An 26 RATHAUSFENSTER 4-2005 Aus der Historie Hand zahlreicher anderer die damit verbundene empAbnahme des Fakten gelingt es dem findliche Historiker Werner Vogt diese Wasserflusses. Zur BeheAnnahme zu untermauern. bung schlugen sie vor, die Brandspuren und eine im Lauterach entlang der Mauerwerk gefundene Lerchenauerstraße bis Kanonenkugel weisen darauf nach der Steinbrücke in eihin, dass im Appenzellerkrieg nen ca. 2 Klafter (um die 4 1406 mit dem Dorf auch der m ) breiten, gemauerten Turm zerstört wurde, der wie und mit Steinplatten geein Bollwerk am westlichen deckten Kanal zu verlegen Ende des Dorfes stand und und versuchten Anrainer über die Straße wachte, die und Gemeinde mit folgensich hier gabelte: Ein Weg den Argumenten für ihr Vorführte in die naheliegenden, haben zu gewinnen: So herrschaftlichen Weingärten würde die Feuchtigkeit aus und zu den Weideplätzen, geden linksseitigen Häusern radeaus kam man zur Mühle verschwinden, im Winter und in die Lerchenau und müsste der Verkehr mit nach rechts überquerte die Schlitten wegen des älteste Landstraße zunächst Wassers nicht mehr so oft auf einer steinernen Brücke eingestellt werden und die Lauterach und führte außerdem könnte man sich dann fast geradlinig gegen die während des Jahres die Mittelweiherburg und bisher so häufig nötige schließlich zum Harder Bekiesung ersparen. Holzhafen am Bodensee. Die Lauterach entlang der Lerchenauerstraße 1936 erbte Agathe Im Hintergrund (Mitte) das Haus des Küfers J. Schertler Bis in die Nachkriegszeit herRhomberg von ihrem verLuisa Dietrich, Jg. 1931 auf war das nächste Haus an storbenen ersten Ehemenn der Lerchenauerstraße die Josef Pfanner das Wohnsteig zum Verkauf an. So wurde sie nach ihren letzten Müller benannte haus zur oberen, inzwischen auf genannt, weil die Hofsteiger unter Marschallmühle. Mühlen waren früher sechs »Gänge« erweiterten Mühle. Androhung einer Strafe nur hier ihr in Händen der Obrigkeit. 1380 überPfanner gehörte auch die unmittelbar Korn mahlen lassen durften. 1699 lässt der Grundherr Hans von darunterliegende Sägemühle mit einer ging das inzwischen an das Vogteiamt Schönau dem Grafen Chunrat von Reibe, einem Mühlgang und der dazu in Bregenz verkaufte Anwesen in den Montfort seine Rechte an der nötigen Wasserführung. Besitz der Stadt. 1810 wird die Mühle Lauterach von der müli herab bis zum Der letzte Müller war Josef Marschall. in einem Feilbietungsedikt zum Steg. 1385 ist die Lauteracher Mühle Bevor er 1924 starb war er längere Verkauf angeboten und gelangt nun in Gegenstand in einer Lehensurkunde Zeit krank und hatte die Mühle bereits private Hände. des Genannten. Auch in einer stillgelegt. In der Folge wechselte das inzwischen Urkunde von 1451 ist von einem 1966 begann die Baufirma Gobber zur Lohnmühle gewordene Haus recht Müller zu Lauterach die Rede. In eihier Baumaterial einzulagern. Nach oft seine Besitzer. Ihre Namen scheinem Schreiben vom 4. März 1535 beder späteren Renovierung zeigt sich nen nicht nur in Kauf- oder richtet der österreichische Vogt der das Haus heute von außen in seiner Erbschaftsverträgen auf, wir finden sie Herrschaft Bregenz und Hoheneck, unveränderten Form, innen bietet es auch unter interessanten DokumenHerr Itelegk von Rischach auf Megtmoderne Unterkunft für die Belegten, die die gemeinsame Nutzung der perg, (Burg Mägdeberg im Hegau) der schaft. Wasserkraft entlang der Lauterach bis Regierung in Innsbruck über Ertrag in die Lerchenau regelten. Zum und Aufwand der Mühle. 1653 verBeispiel waren darin die zulässigen kauft Herzog Ferdinand Karl dem oberQuellenangabe: Stauhöhen und das jeweils damit ersten Hauptmann in den arlbergischen Elmar Fröweis, Chronik des Handwerks reichbare Gefälle festgelegt. 1869 Herrschaften, Kaspar Schoch, die Gemeindearchiv Lauterach klagten die Mühlenbesitzer und Mühle zu Lauterach samt dem dazuJahrbuch des Vlbg. Landesmuseumsvereins 1860 Fabrikanten in der Lerchenau über die gehörigen Fischwasser. 1694 stand Vorarlberger Landesarchiv Vorarlberger Volkskalender 1995 seit Jahren eingerissene Verwahrdie Mühle des Amtmannes Hoffmann, losung der Quellen der Lauterach und die Zwangsmühle des Gerichtes Hof- RATHAUSFENSTER 4-2005 27 Aus der Gemeinde Jubelhochzeiten – Jubiläumsgaben Die Ehepaare, die im Jahre 2006 das Fest der »Lauterach in alten Ansichten« 2006 Der neue Kalender für 2006 »Lauterach in alten Ansichten« wird mit neuen Bildern wieder in verschiedenen Geschäften erhältlich sein. ■ Goldenen Hochzeit – nach 50 Jahren Ehe Diamantene Hochzeit – nach 60 Jahren Ehe Gnadenhochzeit – nach 70 Jahre Ehe feiern können, werden gebeten bezüglich der Antragstellung für die Gewährung der Jubiläumsgabe des Landes Vorarlberg sich mit der Abt. III – Bürgerdienste, Herrn Elmar Fessler, Tel. 6802-12, in Verbindung zu setzten. ■ Achbrücke Suchbild für unsere älteren Leser – neu Auf dem Suchbild in unserer letzten Ausgabe wurden folgende Personen erkannt: v.l.n.r.: 1 Rudolf Schertler 3 Eugen Feßler 5 Gebhard Brüstle 7 Adolf Hauser (Schreiner) 8 Josef Feßler (Säger) 10 …… Lais (Maschinist) 11 Otto Huber Wenn Sie den einen oder anderen der Burschen am Entenbach erkennen, dann wählen Sie 64548. Elmar Fröweis freut sich auf Ihren Anruf. ■ 28 RATHAUSFENSTER 4-2005 Inter view Am Morgen gab es immer Stopfer für alle. Etwas anders zum Frühstück gab es praktisch nicht. Zu Mittag dann oft Kartoffeln mit viel Gemüse, Hafaloab, aber auch oftmals Küachle, das heißt verschiedene Arten von Hefegebäck wie Buchteln usw. Am Abend gab es oft eine Suppe mit Brot oder eine kleine Jause. Wurden damals die Lebensmittel im Geschäft eingekauft, so wie wir das heute kennen, oder wurden viele Lebensmittel selbst angebaut? Gerade in einer dörflichen Umgebung wie in Lauterach gab es praktisch zu jedem Haus einen Obst- und Gemüsegarten, um möglichst viel Lebensmittel selbst anbauen zu können. Für unsere große Familie war das jedoch nicht mehr ausreichend, darum kaufte unser Vater im Jahr 1938 ein »Böschenstuck«, eine Ackerfläche mit 55 Ar an der Büschenstraße. Als Dünger erhielten wir von einem Landwirt im Jahr einmal eine Fuhre Mist. Als Gegenleistung halfen unsere Mutter und wir Kinder diesem Bauern bei der Heuernte. Zudem hielten wir zu Hause zwei Schweine für unseren Eigenbedarf. Damals gab es natürlich noch keinen Gefrierschrank für die Lagerung, meine Mutter weckte das Fleisch in Gläsern ein und machte es so haltbar. Mussten die Kinder viel auf dem Acker mithelfen und war das eine strenge Arbeit? Natürlich mussten wir in den Acker, damals wurde schließlich alles von Hand gemacht: umackern, säen, setzen, jäten und ernten. Die Arbeit war oft anstrengend, wir Kinder gingen aber immer gern mit ins Ried zum Arbeiten. Man könnte so sagen: Es war eine nützliche Freizeitgestaltung. Als Lohn zogen wir stolz so manchen Handwagen voll mit Lebensmitteln vom Ried herein. Alles biologisch, Kunstdünger gab es schon, der war aber für uns zu teuer. Wir waren sehr mit der Natur verbunden, was mir eigentlich bis heute geblieben ist. Stichwort Freizeitgestaltung. Was «trieben« die Kinder damals ohne Computer, Handys und all der heutigen Technik? Man traf sich unter Freunden, ging im Sommer an die Ach oder an den See baden, man heckte auch manchen harmlosen »Blödsinn« aus. Etwas war sehr ausgeprägt: Bei jedem Kirchenfest an Ostern, Pfingsten, Weihnachten usw. und zu jedem Geburtstag gab es ein Fest. Bei so vielen Kindern kamen übers Jahr schon ein paar Feste zusammen. Wir erlebten dabei wirklich glückliche Stunden in der Familie und unter Freunden. Zu solchen Anlässen gab es für alle Kuchen von meiner Mutter. Wir hatten als Kinder nie Geld in der Tasche, wir brauchten eigentlich auch keines, gefestet wurde immer zu Hause. Viele Kinder entfindet man heute als Belastung. Großfamilien haben auch ihre guten Seiten, wie aus deiner Schilderung zu hören ist? Wir lebten zufrieden und glücklich in einer Familien- und Dorfgemeinschaft auf, die es heute nicht mehr gibt. Die Familien sind heute viel kleiner, viele Kinder wachsen heute oft mit nur einem Elternteil auf. Wenn man mich fragt, dann sage ich heute noch: Kinder haben es schöner in einer großen Familie. Damit das funktioniert, müssen die Kinder rücksichtsvoll und pflichtbewusst zueinander sein. Wir lernten jedenfalls Disziplin und Pünktlichkeit, was für unser späteres Leben gewiss nicht von Nachteil war. Noch ein Wort zu deiner Berufausbildung. Wie lief das damals? Ich bekam eine Lehrstelle bei der Firma Heimach & Schneider in Hard und besuchte die Bauhandwerkerschule. Schon damals wurde sehr auf eine gute Ausbildung geachtet. Einem Monat im Jahr mussten wir auf eine Lehrbaustelle nach Wien, dort lernten wir intensiv Praxis und Theorie am Bau. Im Betrieb hatten die Lehrlinge ein Werkbuch zu führen, das der Meister jeden Monat prüfte. Später arbeitete ich dann in Lustenau, bis ich zum Kriegsdienst eingezogen wurde. Wir bist du zur Arbeitsstelle nach Lustenau gekommen? Immer mit dem Fahrrad durchs Ried, etwas anderes gab es für mich nicht. Sommer und Winter. Es gab nur ganz wenige Autos. Zur Arbeit ging jeder zu Fuß, mit dem Rad oder er fuhr mit dem Zug. Adolf, du bist nun 79 Jahre, wie geht es dir heute? Gott sei Dank recht gut. Ich habe meine Freunde und Kameraden, mit denen ich nach wie vor viel in die Berge gehe. Auch zu meinen Kindern und zu meinen Nachbarn habe ich ein gutes Verhältnis, wir besuchen uns gegenseitig. Das brauche ich schon, besonders nach dem T


Lauterachfenster 2006 01
Son, 6. Feber 2011 | Kuhn EDV

Zeitungsversand P.b.b. · Verlagspostamt A-6923 Lauterach Zulassungsnummer 02 Z 031382 M Februar 06 Nr. 1 D i e a k t u e l l e I n f o r m a t i o n s s c h r i f t d e r M a r k t g e m e i n d e L a u t erach 4 Budget beschlossen Gemeindezeitung im neuen Design 16 Faschingshüte 28 Faschingszunft 37 döt gsi Stellenausschreibung Für die Abteilung V – Infrastruktur wird die nachstehend angeführte Stelle ausgeschrieben: Mitarbeiter/-in für das Wasserwerk Bevorzugt werden Bewerber/-innen mit abgeschlossener Berufsausbildung im Installationsgewerbe (Gas- und Wasserleitungsinstallateur) oder im metallverarbeitenden Gewerbe (z.B. Schlosser oder dgl.). Vorausgesetzt wird weiters die Bereitschaft für Dienste außerhalb der geregelten Arbeitszeit und zur Weiterbildung (z.B. Wassermeisterkurs), sehr gute EDV-Kenntnisse (MS-Office), Belastbarkeit, Flexibilität, selbständiges Arbeiten, Teamfähigkeit und die Lenkerberechtigung für KFZ (Führerschein der Klasse B). Wenn Sie Interesse an dieser Stelle haben, senden Sie Ihre Bewerbung samt Lebenslauf und Lichtbild bis spätestens 31. Januar 2006 an das Marktgemeindeamt Lauterach, Montfortplatz 2, 6923 Lauterach. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an den Gemeindesekretär Mag. Kurt Rauch, T: 05574 6802-32. Der Bürgermeister Elmar Rhomberg Inhalt EDITORIAL Liebe Lauteracherinnen, liebe Lauteracher! Sie halten erstmals das neue „Lauterachfenster“ in Händen. Mit neuem Namen, neuem Design, mit viel Farbe, mit altbewährten und neuen Inhalten. Die wesentlichste Änderung ist, dass die Gemeindezeitung nun monatlich erscheinen wird. Das bietet uns, aber auch den BürgerInnen von Lauterach ganz neue Möglichkeiten. Die Informationen werden aktueller sein und Veranstaltungen können angekündigt werden. Die Neugestaltung wurde in bewährte Hände gelegt: Das Lauteracher Design-Studio Geier entwickelte das Konzept, das von der Firma Hecht Druck Hard, die bisher ja auch das Rathausfenster gedruckt hat, umgesetzt wird. Das „Lauterachfenster“ ist in vier Teile gegliedert, die sich durch verschiedene Farben unterscheiden: Amtliche Mitteilungen, allgemeine Informationen (Schulen, Kindergärten, Kultur, Historisches usw.), Berichte aus den Vereinen und im vierten Teil Veranstaltungen und Chronik. Auf den letzten Teil möchte ich etwas näher eingehen: Die „Ausblicke“ werden im rückwärtigen Teil des „Lauterachfensters“ enthalten sein. Durch eine Perforierung kann diese Seite bequem herausgetrennt werden, falls Sie den Terminkalender wie bisher griffbereit aufbewahren wollen. Neu ist auch die Rubrik „döt gsi“ mit Bildberichten von und über Lauteracher Veranstaltungen. Eine Chronik berichtet über Geburtstage der LauteracherInnen über 70, über Geburten und Eheschließungen und von Jubilars-Ehrungen. Aus Datenschutzgründen dürfen wir jedoch nur jene Personen veröffentlichen, die uns die Einwilligung dafür gegeben haben. Auch Werbung wird im neuen „Lauterachfenster“ enthalten sein. Wir werden den Raum für Inserate, aber bewusst auf die Umschlagseiten und höchstens zwei Innenseiten beschränken. Lauteracher Bürgerinnen und Bürger haben in Zukunft auch die Möglichkeit, Kleinanzeigen zu schalten. Geplant ist zudem ein Forum Bürgermeinungen in Form von Leserbriefen. Bitte teilen Sie uns Ihre Meinung mit, für Anregungen, für Verbesserungen aber auch für kritische Anmerkungen sind wir offen. Und nun viel Spaß beim Lesen und beim Betrachten der Bilder. Bericht aus der Gemeindevertretung Budget beschlossen Neujahrsempfang 2006 Männerchor-Jubiläum und Sportlerehrung Der Familienpass Ein Erlebnis für Groß und Klein Kultur in Lauterach Kulturplattform, Kulturberichte Bibliothek als Kursveranstalter Faschingshüte der exklusiven Art Schulen und Kindergärten Hauptschule, BORG, Kindi Hohenegger & Weidach Das Gespräch mit Werner Meisinger Hilfe für Pakistan Wie’s früher war Staufnerweg 8 Die Lauteracher Vereine 6 Seiten Vereinsberichte Veranstaltungen und Ausblicke Termine und Vorschau döt gsi Man traf sich beim Neujahrsempfang Jubiläen Der Bürgermeister gratulierte 4 6 10 14 16 17 20 21 24 34 37 39 Ihr Bürgermeister Elmar Rhomberg Titelbild Spiegelung im Feuerwehr-Gerätehaus Aus dem Rathaus Das Sitzungs-Präsidium: Bgm. Elmar Rhomberg, Leiter der Finanzabteilung Bernd Hagen, Vizebgm. Mag. Karl-Heinz Rüdisser Gemeindebudget: Für 2006 einstimmi Die Gemeindevertretung beschloss in ihrer 6. Sitzung am 20. Dezember 2005 einstimmig den Gemeindevoranschlag 2006, der zuvor in Sitzungen des Finanzausschusses und des Gemeindevorstandes vorbereitet worden war. D er Budgetentwurf schließt mit Einnahmen und Ausgaben in Höhe von 15,587 Mio. Euro ausgeglichen ab. Viele Stunden Vorarbeit leistete dabei vor allem das Team der Finanzabteilung im Rathaus unter der Leitung von Bernd Hagen. Hier eine Übersicht über die wichtigsten Budgetposten: Kinder, Jugend und Bildung: Für diesen Bereich ist ein Zuschuss von 2 Mio. Euro vorgesehen. Dazu zählen die Volks- und Hauptschulen, die Kindergärten, die Kinder- und Jugendbetreuungseinrichtungen, Sportstätten sowie Bildungseinrichtungen wie die Bibliothek. Ein Detail dazu: Allein für die Deckung der Ausgaben für Kindergärten und Kinderbetreuungseinrichtungen gibt die Gemeinde 486.000 Euro aus. Wer (immer noch) wissen möchte, wie viel Schilling das sind: 6,68 Mio! Sozialer Bereich: Nicht unerheblich sind auch die Ausgaben im Sozialbereich, die stetig steigen. 1,2 Mio. Euro überweist die Marktgemeinde Lauterach im Jahr 2006 an den Sozialfonds des Landes. Mit diesem Fonds finanziert das Land wiederum das Sozialhilfesystem in Vorarlberg. Spitalsabgangsdeckung: Für diesen Budgetposten benötigt unsere Gemeinde inzwischen ebenfalls 1,2 Mio. Euro. Diese Abgangsdeckung wird aufgrund der anfallenden Verpflegungstage der Lauteracher Bevölkerung in den Landesund Gemeindespitälern errechnet. Auch hier ein interessantes Detail: Für einen Spitalsaufenthalt im Stadtspital Dornbirn muss die Gemeinde viel weniger zuschießen, als wenn Patientinnen und Patienten im Landeskrankenhaus Bregenz liegen. Für die Gemeinde ist es also tatsächlich günstiger, wenn sich LauteracherInnen für das Dornbirner Spital entscheiden. Seniorenheim, Sozialzentrum: Die Entscheidung ist gefallen, der Vertrag mit der Firma Senecura als Betreiber des neu geplanten Sozialzentrums steht Die geehrten früheren Gemeindevertreter von links: Dieter Macek, Margot Sabo und Ehrenringträger Fritz Kohlhaupt 4 Lauterachfenster Aus dem Rathaus Der Hofsteigsaal soll „aufgefrischt“ werden Nun im Besitz der Gemeinde: Das Reiner-Areal ig beschlossen vor dem Abschluss. Die Partnerschaft mit Senecura beginnt 2006 mit Optimierungen im Seniorenheim. Es ist vorgesehen, dass Senecura im Jahr 2007 das Seniorenheim im Pachtverhältnis führen und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter übernehmen wird. Vorgespräche mit dem Personal sind bereits erfolgt. Auch zum Seniorenheim eine Zahl: Für die Abgangsdeckung im Jahr 2006 sind 150.000 Euro vorgesehen. Weitere Finanzierungsschwerpunkte: Für ein neues Feuerwehr-Tanklöschfahrzeug und ein Feuerwehr-Versorgungsfahrzeug werden 323.400 Euro ausgegeben. Für die Erneuerung der Gemeindestraßen wurden 375.000 Euro budgetiert, für die Kanalisation sind es 252.000 Euro. Wie bereits berichtet, soll durch ein Lehrlingsprojekt der Turm der Seifenfabrik saniert werden. Schließlich wurden für die Renaturierung des Bleichegrabens 87.000 Euro budgetiert. Hofsteigsaal: In einer Projektstudie durchleuchtete die Fa. Rhomberg-Bau im Auftrag der Gemeinde den Hofsteigsaal. Neugestaltung, Positionierung und zukünftige Nutzung, so lauteten die Projektdetails. Diese Studie kam zu folgendem Ergebnis: Der Hofsteigsaal soll optisch aufgefrischt, heller gestaltet und die Oberflächen neu lackiert werden. Die Vorhänge sollen durch Jalousien, die alten Leuchten durch moderne Beleuchtungskörper ersetzt werden. Neue Tische und Stühle sollen dem Saal schließlich ein modernes Ambiente verleihen. Die Studie empfiehlt weiters, den Eingangsbereich neu zu gestalten, die Essensausgabe in den Barbereich zu verlegen und die Bar ev. in einem Zubau unterzubringen. Schließlich wurde noch über neue Stau- und Lagerflächen sowie über eine Verbesserung der Technik gesprochen. Also nicht unerhebliche Investitionen, die stufenweise durchgeführt werden sollen. Erwerb des Areal Reiner, Alte Landstraße 1-3 Wie bereits kurz berichtet, hat die Gemeindevertretung dem Ankauf des Hauses Alte Landstraße 1-3 einhellig zugestimmt. Es umfasst das Wohnhaus, das Cafe und den Gewerbebau an der nördlichen Seite. Die Gemeinde kommt zukünftig natürlich in den Genuss aller Mieteinnahmen des Objektes. Dazu war es notwendig, eine neue, gemeindeeigene Gesellschaft zu gründen, die „Ortszentrum Lauterach GmbH. & Co. KEG“ heißen wird. Die Marktgemeinde Lauterach hat damit eine Liegenschaft mitten im Ortsgebiet erworben, die im Zuge des städteplanerischen Projekts Europan 8 eine nicht unerhebliche Rolle spielen könnte. Die Gemeinde hat so die Chance, die Gestaltung eines wichtigen Teiles im Ortskern selbst zu bestimmen. www.lauterach.at Gemeinde Info / Politik Lauterachfenster 5 Aus dem Rathaus Jubiläum & Ehrung: Neujahrsempfang für Lau Das Jubiläum des Männerchores und die Ehrung von 92 Sportlerinnen und Sportlern prägten den Neujahrsempfang 2006. Ü ber 400 Gäste folgten der Einladung der Marktgemeinde zum Neujahrsempfang am 6. Jänner im Hofsteigsaal. Der Männerchor Lauterach feierte im letzten Jahr sein 80. Vereinsjubiläum und gestaltete das Programm unter der Leitung von Axel Girardelli mit einer Liederreise um die Welt. Eine Zeitreise von Christof Döring und die Neujahrsansprache von Bürgermeister Elmar Rhomberg leiteten über zur Sportlerehrung. Der Männerchor Lauterach führte in einer Liederreise von Österreich über Afrika zum Himalaja und dann nach Russland (gesungenen wurde die altrussische Klosterlegende „Zwölf Räuber“). In einem Video kamen die ehemaligen Obmänner Elmar Fröweis, Christof Döring, Bernard Mathis und der jetzige Obmann Franz Luttenberger zu Wort. Episoden über diverse Ausflüge waren genauso dabei wie Berichte von Sängerfesten, die der Verein besuchte, natürlich auch vom Landessängerfest, das der Männerchor im Jahr 1995 in unserer Gemeinde ausrichtete. Ehrenchorleiter Elmar Sohm berichtete danach über Konzerte unter Mitwirkung von Kammersänger Walter Fink und Sopranistin Birgit Plankel, die ja beide aus Lauterach stammen. Bürgermeister Elmar Rhomberg dankte in seiner Ansprache allen Funktionären, die ehrenamtlich in den 58 gemeldeten Lauteracher Ortsvereinen mit mehr als 3700 Mitgliedern wirken. Die Gemeinde errichtet und saniert Infrastrukturen und unterstützt viele Vereine als „Hauptsponsor“. „Die Steueranteile des Bundes und die starke Wirtschaft Lauterachs mit einer Steuerleistung von jährlich 9 Mio. Euro verbunden mit 4200 Arbeitsplätzen machen dies möglich“, so der Bürgermeister. Investitionen sind auch für die Erneuerung des Hofsteigsaales vorgesehen. Hellere Farben und neues Mobiliar werden neben weiteren Neuerungen den Saal attraktiver machen. Elmar Rhomberg 6 Lauterachfenster Christof Döring Aus dem Rathaus SPORTLEREHRUNG Vizebgm. Mag. Karl-Heinz Rüdisser, Otto Dörler, Werner Diem, Bgm. Elmar Rhomberg Hier eine Übersicht aller geehrten Sportlerinnen und Sportler: Kickboxen: Daniela Klopfer. Judo: Julian Bildstein, Anna-Lena Streißlberger, Tobias Lang. Karate: Perin Fidan, Natalie El-Kanfoud, Stefan Mörth, Andreas Mörth, Semih Sisman, Niklas Wachter, Ivica Cukljevic, Patrick Wolf. Voltigieren: Sabrina Pichler, Stefanie Thaler, Melanie Angerer, Sabrina Angerer, Johanna Resch, Lisa Schwaiger, Angelina König, Lisa Schönenberger, Sabrina Schönenberger, Cornelia Schneider, Daniela Lang, Susanna Eberle, Karl Schönenberger, Rosa Stampfer, Lisa Dunst. Tischtennis: Pia Summer, Sarah Bilgeri, Daniel Schwärzler, Stefan Peter, Matthias Österle. Squash: Corina Erhart, Jan De Cilla, Thilo Fessler, Raphael Lengauer, Victoria Lengauer. Faustball: Thomas Germann, Wolfgang Krenkel, Klaus Rederer, Werner Schwarzmann, Erich Dunst, Andreas Glantschnigg, Christoph Kalb, Rochus Rohner. Kegeln: Raimund Giesinger, Elisabeth Giesinger, Christian Glatz, Markus Steffan, Josef Berkmann, Hans Baumgartinger. Sportklettern: Jürgen Moosbrugger, Marco Moosbrugger. Billard: Wilfried Strötges. Torball: Julia Schneider, Belinda Schneider. Die Ehrungen für Leichtathletik, Leichtathletik Masters, Turnen und Rhythmische Sportgymnastik finden Sie mit Bild auf Seite 32. Bildbericht weiters auf der Seite 37 „döt gsi“. Der Männerchor Lauterach gestaltete das Programm auteracher Ortsvereine Christof Döring moderierte den Abend mit dem Gedanken: „Der Mensch hat viel Zeit, die Zeit wird den Menschen nur darum knapp, weil im Zeitkalender sehr viele Termine stehen“. So opfern viele ehrenamtliche Funktionäre Zeit für ihren Verein und leisten damit einen erheblichen Beitrag für ein aktives Miteinander in Lauterach. Ehrung verdienter Funktionäre und Sportlerehrung: Viel Zeit, nämlich 15 Jahre, opferten auch zwei Obmänner für ihren Verein, Otto Dörler für die Theatergruppe Rampenlicht und Werner Diem für den Bienenzuchtverein. Sie erhielten dafür aus der Hand des Bürgermeisters Elmar Rhomberg das Ehrenzeichen der Marktgemeinde Lauterach in Silber. Viel Zeit für ihr Training und für die Teilnahme an Wettkämpfen opferten Sportlerinnen und Sportler aller Altersklassen. Gleich 92 Athletinnen und Athleten waren erfolgreich und erfüllten die strengen Kriterien: Landesmeister, Platz 1 –3 bei österreichischen Meisterschaften oder Teilnahme an internationalen Meisterschaften. In nicht weniger als 14 verschiedenen Sportarten wurden diese Erfolge errungen, was zeigt, wie breit das Sportangebot in Lauterach gefächert ist. Sechs Sportlerinnen zählen in ihrer Sportart in Österreich zur absoluten Spitze: Doris Röser und Jaqueline Wladika in der Leichtathletik, Daniela Klopfer bei den Kickboxerinnen und Natalie El-Kanfoud im Karatesport. Sie nahmen erfolgreich an Europa- und Weltmeisterschaften teil. Nach wie vor auch zur Weltspitze im Blinden-Torball zählen Belinda und Julia Schneider, die sogar an den Weltmeisterschaften in Argentinien teilnahmen und dort den 3. Platz belegten. Bei Weltcupturnieren in Österreich errangen sie sogar zweimal Platz 1. Lauterachfenster 7 Werbung LADYPOWER Vitalität und innere Balance für Ihren Alltag! Sie kommen abends nach Hause, müde, geschafft nach einem anstrengenden Tag. Ihre Kinder erwarten Sie, Ihr Partner will verwöhnt werden, im Haushalt sollten Sie so einiges tun. Mit den Lady Power Produkten kein Problem! Sie fühlen sich vitalisiert und gestärkt, aber mit der inneren Gelassenheit, um mit allen Dingen leicht fertig zu werden. Gewußt wie Lady Power Drink • die anregenden Wirkstoffe von Guarana, Ginseng, Sanddorn und Orangenblüten geben Power für einen anstrengenden Tag. Lavendel und Melisse schenken Ihnen innere Balance und Gelassenheit. • Besonders bequem für unterwegs sind die Gewußt wie Lady Power Tabletten. Erhältlich in allen Gewußt wie wellness & beauty Geschäften 8 Lauterachfenster Aus dem Rathaus RICHTIGES HEIZEN MIT HOLZ Behagliche Wärme aus heimischen Wäldern und saubere Luft – für alle Die Wärme eines Kachelofens in der Stube schafft eine angenehme und gemütliche Atmosphäre. Immer mehr Haushalte heizen mit Holz, auch in einer Zentralheizung. Der Preis, die regionale Verfügbarkeit und der Umweltgedanke – Holz ist CO2-neutral – sind gute Gründe für eine Holzheizung. Holzheizungen verursachen aber auch Probleme – besonders für die Nachbarn, wenn es dick aus dem Kamin heraus qualmt. Hier ein paar Tipps, die Holzheizer unbedingt beachten sollten, um Emissionen gering zu halten: • Keine Abfälle oder behandeltes Holz verbrennen (ist sowieso verboten). • Nur naturbelassenes und trockenes Holz verwenden. Scheitholz sollte vor der Verfeuerung ca. 2 Jahre gut durchlüftet und trocken gelagert werden. • Anfeuern mit wenig Kleinholz oder Reisig, eventuell mit etwas Zeitungspapier. • Beim Anfeuern nicht zuviel Holz in den Ofen stopfen – locker schichten. Nicht zuviel Holz auf einmal nachlegen. • Die Luftzufuhr der Verbrennungsphase anpassen, auf keinen Fall stark drosseln. • Den Ofen regelmäßig von Asche und teerähnlichen Ablagerungen reinigen. Eislauf-Vergüngen auf dem Montfortplatz Eislaufplatz mitten im Zentrum, auf dem Montfortplatz D ie Marktgemeinde Lauterach stellt zusammen mit der Firma Axima Kältetechnik der eislaufbegeisterten Jugend von Lauterach eine kleine, aber feine Kunsteisbahn kostenlos zur Verfügung. Und zwar mitten im Zentrum, auf dem Montfortplatz. Wie auf dem Bild zu sehen ist, wird fleißig Schlittschuh gelaufen, es wurden bereits heiße Eishockeymatches ausgetragen. Die Eisfläche bereicherte im Dezember den Weihnachtsmarkt auf dem Dornbirner Marktplatz. Die Firma Axima verrechnet der Gemeinde keine Mietkosten. Dafür herzlichen Dank. Eintragung ins Gewerberegister Gabriele Heide Kratzer, Hubertusweg 17, Hilfestellung zur Erreichung einer körperlichen bzw. energetischen Ausgewogenheit nach Methode Dr. Bach Lauterachfenster 9 Aus dem Rathaus Der Familienpass – ein Erlebnis für Groß und Klein S ie haben mit dem Familienpass ausgesprochen gute Möglichkeiten einer gemeinsamen Freizeitgestaltung mit der gesamten Familie. Das abwechslungsreiche Programm erstreckt sich von Sportaktivitäten bis hin zu einem Museumsbesuch oder einem Familienausflug mit der Bahn, dem Bus oder aber mit der Seilbahn. Weiters erhalten Sie mit dem Familienpass zu den verschiedensten Vorarlberger Kultur-, Sport- und Freizeiteinrichtungen einen familienfreundlichen aber auch preisgünstigeren Zugang (siehe Falter Informationen und Adressen 2006). Ausstellung des Familienpasses: Marktgemeindeamt Lauterach, Information, Nicole Krassnig Familienangelegenheiten: Katharina Pfanner, Familienreferentin, Tel. 66050 Sachbearbeiterin: Annette King, Tel. 6802-16 Abfall – News E Müllsack-Gebühren: ine erfreuliche Mitteilung: Die Gebühren für die Bio- und Restmüllsäcke bleiben gleich wie im letzten Jahr: Biosack 8 l: Euro 0,70 Biosack 15 l: Euro 1,20 Restmüllsack 40 l: Euro 2,70 Restmüllsack 60 l: Euro 4,00 Gartenabfallsack 80 l: Euro 4,70 Bio- und Restmüllsäcke können Sie wie bisher in allen Lebensmittelgeschäften Lauterachs, bei der BayWa und im Rathaus (Gartenabfallsack nur im Rathaus) kaufen. Papierentsorgung: Seit Jänner 2006 ist die Lindauer Firma Stark für die Papierentsorgung in Lauterach zuständig. In der Umstellungsphase wurde das Papier erst spät abgeholt, was besonders zu Wochenbeginn überfüllte Container zur Folge hatte. Doch damit soll jetzt Schluss sein. Wie die Firma Stark versicherte, werden zusätzliche Entsorgungsfahrzeuge eingesetzt. Übrigens: Am meisten Platz ist in den Papiercontainern jeweils ab Dienstag Abend. Zudem wurde hinter der Hauptschule wieder ein großer Flachcontainer aufgestellt, der immer genügend Platz haben sollte. 10 Lauterachfenster Die Firma Stark erhielt den Auftrag zur Papierentsorgung für die nächsten vier Jahre mit einer Option zur Verlängerung um weitere zwei Jahre. Papier – vom Kultobjekt zur Massenware Vor 2000 Jahren galt es als eines der bestgehüteten Geheimnisse, heute produziert man auf riesigen High-Tech-Anlagen Millionen Tonnen Papier. Alltäglicher Gebrauchsgegenstand und milliardenschwerer Wirtschaftsfaktor, die moderne Zivilisation ist undenkbar ohne Papier. Die Papierkette beschäftigt in Österreich 20.500 Mitarbeiter mit einem Umsatz von 7 Mrd. Euro. Im Jahr 2004 wurden in Österreich über 2 Millionen Tonnen Altpapier in der Papierproduktion eingesetzt. Das entspricht 21 Millionen Bäumen oder einer Waldfläche von 84 km2 (Lauterach hat nicht ganz 12 km2). 1,316 Millionen Tonnen Altpapier wird in Österreich gesammelt, der Rest wird hauptsächlich aus Deutschland importiert. Die Rücklaufquote bei der Papiersammlung ist bei uns 75–80 Prozent. Das ist im europäischen Vergleich sehr hoch. Mittlerweile werden bereits 60 Prozent des heimischen Faserverbrauchs in der Papierherstellung mit Altpapier gedeckt. Ein erfreuliches Ergebnis, das beweist, dass es die Menschen in unserem Land mit der Abfalltrennung sehr genau nehmen. Das Beispiel Altpapier zeigt: Recycling ist zu einem nicht mehr wegzudenkenden Faktor für Umwelt und Industrie geworden. Aus dem Rathaus Seit Oktober neue Anlaufstelle für junge Familien J ungen Familien den Rücken stärken – das ist das Ziel von FAMILIENemPOWERment, einem Projekt des Vorarlberger Kinderdorfs, das Mitte Oktober mit Unterstützung der Landesregierung gestartet wurde. Dabei bieten ehrenamtliche Helfer unbürokratisch Rat und Hilfe an. Veränderte Familienstrukturen, Arbeits- und Wohnbedingungen führen dazu, dass der Druck auf junge (Teil-) Familien steigt und viele damit allein dastehen. Vor allem KindergärtnerInnen und LehrerInnen bestätigen, dass vielen Familien ein tragfähiges, privates Netzwerk fehlt. Es fehlt oft nur an einer Kleinigkeit Ein kleines Beispiel: In der Familie Jäger sind beide Elternteile berufstätig. Die Kinder gehen zur Schule, am Nachmittag jedoch sind sie oft auf sich selbst gestellt. Karin würde gerne Reitunterricht nehmen, leider haben ihre Eltern keine Zeit, sie hinzubringen. Thomas tut sich schwer in der Schule und bräuchte Unterstützung. Im Freundeskreis der Familie Jäger findet sich niemand, der diese Aufgaben übernehmen könnte. Hier setzt FAMILIENemPOWERment an. Je nach Bedarf wird prompt und flexibel die gewünschte Unterstützung gefunden. Und das eine oder andere lässt sich ideal durch Talentetausch regeln. Haben Sie selbst Lust und Zeit ein wenig mitzuhelfen? Nehmen und Geben lösen sich ganz unkompliziert ab, sich gegenseitig helfen, auch wenn man nicht verwandt ist, bringt neue Kontakte, neue Erfahrungen und viel Freude! Die professionelle Koordination durch das Vorarlberger Kinderdorf garantiert einen reibungslosen Ablauf. Kontakt: Vorarlberger Kinderdorf Tel. 05574/4992 M. 0650/4992054, t.sagmeister@voki.at Hilfe – wie bringe ich diesen Monat die Miete auf! I mmer mehr Haushalten ist es nicht möglich ihre Miete zu bezahlen. Mietschulden sind die häufigsten Ursachen für den Wohnungsverlust. Neben der Haushaltsverschuldung ist die Relation von Einkommen und Miet- bzw. Betriebskosten eine der meist genannten Gründe, warum die Miete nicht mehr bezahlt werden konnte. Wenn dann noch Einkommenseinbußen durch Arbeitslosigkeit oder Karenz hinzukommen, ist es für viele Haushalte unausweichlich, Mietrückstände zu produzieren. Bis es dann zur Delogierung kommt, ist es oft nur noch eine Frage der Zeit. Um dies zu verhindern ist es wichtig, so früh wie möglich die bedrohten Haushalte zu erreichen. Betroffene können sich direkt bei den IfS-Beratungsstellen oder bei der Koordination für Delogierungsprävention des IfS melden. Kontaktstelle: IfS-Delogierungsprävention Heidi Lorenzi ist wochentags telefonisch erreichbar, Tel.: 05523/52176. Nähere Infos unter www.ifs.at Auch steht ihnen das Marktgemeindeamt Lauterach, Abt. IV., Gesellschaftliche Dienste, für weitere Auskünfte und Beratung zur Verfügung, Tel. 6802-16, annette.king@lauterach.at Lauterachfenster 11 Heidi Lorenzi Aus der Gemeinde Jubiläum in der Bibliothek Lauterach Jubiläum in der Bibliothek Lauterach Rosemarie und Christof Döring seit 20 Jahren in der Bibliothek tätig Seit 20 Jahren für die Bibliothek tätig: Rosemarie und Christof Döring W ir haben noch keine Minute der Bibliotheksarbeit bereut, so die einheitliche Meinung der beiden Jubilare. „Das schönste Geburtstagsgeschenk war die Eröffnung der neuen Bibliothek im letzten Jahr“. 1986 übernahmen Christof und Rosemarie Döring die Führung der Bibliothek Lauterach. Sie bauten diese im Laufe der 20 Jahre von 6000 Büchern auf 16.200 Medien aus. 1991 hielt die EDV in der Bücherei als eine der ersten in Vorarlberg Einzug. 1994 wurde das Angebot durch Spiele ergänzt. 2005 ging für Rosemarie und Christof Döring ein langersehnter Wunsch in Erfüllung: Die neue Bibliothek Lauterach wurde am 13. März eröffnet. „Neue Räumlichkeiten, größer, heller, benutzerfreundlicher, einfach toll“, kommen die beiden ins Schwärmen, „ eine der schönsten Bibliotheken im Land! Hier lässt es sich arbeiten!“ 12 Lauterachfenster Die Bibliothek Lauterach ist auch Anlaufstelle für die Lauteracher Pflichtschulen. Außerdem werden Autorenlesungen und literarische Workshops veranstaltet. Auch Leseerziehung hat einen großen Stellenwert. „Die Bibliothek bietet auch Möglichkeiten für die Freizeitgestaltung“, ergänzt der Bibliotheksleiter, „Familienspieletage, Bastelnachmittage bzw. –abende und Kurse werden von uns durchgeführt“. „Viel Arbeit, aber abwechslungsreich und interessant, nie langweilig und immer von netten Leuten umgeben“, das sind die motivierenden Aussagen zur Bibliotheksarbeit von Rosemarie und Christof. Und sie versprechen, unter folgendem Leitspruch weiterzuarbeiten: „Wer aufhört der Beste zu sein, hört auf, gut zu sein.“ Das Team: Christof Döring: Leiter und Bibliothekar Rosemarie Döring: Bibliothekarin Gertraud Gasser: Spieleberaterin Edith Bischof: Spieleberaterin Berd Döring: EDV- Betreuer Die Statistik: 16.200 Medien: Bücher, Hörbücher, Spiele, Musik-CDs, Tonkassetten, CD-ROMs, DVDs und Videos Entlehnungen 2005: 33.421 Das Besondere: 4 Internetplätze, Kinderecke Die Öffnungszeiten: Dienstag: 15.00 Uhr bis 17.30 Uhr Donnerstag: 09.00 Uhr bis 11.00 Uhr 15.00 Uhr bis 17.30 Uhr Freitag: 17:00 Uhr bis 19:00 Uhr Die Adresse: Bibliothek Lauterach Montfortplatz 16 (Hauptschule, linker Eingang) Tel. 05574/71601-23 biblio@hsla.snv.at Aus der Gemeinde KINDERGGARTEN WEISSENBILD Leseerziehung für die Kleinsten – Kindergarten Weißenbild zu Besuch in der Bibliothek „Leseerziehung muss im frühesten Kindesalter beginnen“, ist die Meinung des Leiters der Bibliothek, Christof Döring. Daher lud er die Kinder des Kindergartens Weißenbild mit ihren Kindergartenpädagoginnen Judith Längle und Judith Hämmerle zu einem Besuch der Bibliothek ein. Die Kinder staunten, als eine „echte“ Buchautorin vor ihnen saß: Ingeborg Wirtitsch las aus ihrem neuen Buch das „Märchen von den Regentropfen“ vor. Thema ist die Trennung eines Ehepaares, dessen Kinder unter dieser Trennung sehr leiden. Die Regentropfen bringen es her, dass die Eltern wieder gemeinsam mit den Kindern zusammenleben. Die Autorin arbeitete anschließend das Märchen sehr kindgemäß auf. Die aufmerksamen kleinen Zuhörer beteiligten sich rege an diesem Gespräch. Zum Abschluss besichtigten die Kindergärtler die Bibliothek und bekamen vom Leiter zur Erinnerung ein Lesezeichen. Adventnachmittag für Omas und Opas im Kindergarten Hohenegger Z ahlreiche (Ur-)Großeltern folgten im Dezember gerne der alljährlichen Einladung unseres Kindergartens und nützten die Gelegenheit, ihren Enkelkindern einen Nachmittag lang über die kleinen Schultern zu blicken. Die Omas und Opas ließen sich von ihren Enkeln deren Lieblingsspiele und -bereiche (Bauecke, Malbereich, Puppenecke...) zeigen und durften dann auch ihre eigenen Talente aktiv unter Beweis stellen. Anschließend führten die Kinder ihre Gäste in den Bewegungsraum, in dem es ein weihnachtliches Schattenspiel zu sehen gab. Mit einer feinen selbstgemachten Jause, Erzählungen der Großeltern und einer kleinen Liederreise ließen wir den gelungenen Adventnachmittag ausklingen. Besonders wichtig war uns dabei, das Bewusstsein für das Miteinander zu stärken, da sowohl die Kinder als auch die Senioren davon nur profitieren können. Wir freuen uns auf weitere lustige und erfahrungsreiche Treffen der Generationen. Märchentante Ingeborg Wiritsch mit aufmerksamen ZuhörerInnen Lauterachfenster 13 Aus der Gemeinde Kulturherbst Lauterach – Retrospektive der Kulturplattform Lyrisches und Musikalisches „Europa im Dialog“, die “Novembertage“ und „Advent in Lauterach“ sind fixe Veranstaltungen im Kulturherbst Lauterach. V eranstalter ist die Kulturplattform, in der sowohl Kulturvereine als auch kulturinteressierte LauteracherInnen ihre Kulturmitarbeit anbieten können. Die Kulturplattform wird vom Initiator und Fb-Leiter für Kultur und Bildung, Christof Döring, koordiniert. Die Veranstaltungen finden bei der Lauteracher Bevölkerung großen Anklang. „Kontraste“ bildete den Abschluss der Novembertage. Die Organisatorinnen Catherine Kaindl und Heidi Kalb nahmen den Titel wörtlich und erstellten ein kontrastreiches Programm aus Dichtung und Musik. Erster Kontrast war schon der Ort der Veranstaltung, das Alte Vereinhaus: Äußerlich scheint das Haus dem Verfall preisgegeben, der Theatersaal bietet aber das passende Ambiente. Kontraste ergaben sich dann inhaltlich und formell durch die Auswahl der Texte und durch die Standorte der LektorInnen. Die Dichterinnen der Offenen Schreibgruppe und Mundartdichter Elmar Fröweis vermittelten den Kontrast in Hochsprache und Mundart. Zum Vortrag stellten sie sich gruppenweise in die vier Ecken des Raumes. Nach jedem Musikstück wechselten sie ihren Standort im Uhrzeigersinn. Den musikalischen Teil übernahm das „Quod Libet Quintett“ unter der Leitung von Martin Prassl. Auch es orientierte sich am Thema, und die MusikerInnen spielten sowohl Klassik als auch Modernes. In einer lyrischen und musikalischen Klangwolke – alle lasen gleichzeitig verschiedene Texte, das Quintett spielte dazu – endete die Kontraststunde. Die verschiedensten Materialien und Formen der Dekoration von Angelika Prodinger vervollständigten das von den Organisatorinnen ausgearbeitete Thema „Kontraste“. 14 Lauterachfenster Aus der Gemeinde N E U E K U LT U R R E I H E Die Organisatorinnen von „Kontraste“ Catherine Kaindl u. Heidi Kalb „Lauterach im Frühling“ „Atem der Schöpfung“ 4-teilige Meditationsfolge Unter dem Titel „Atem der Schöpfung“ startet die Kulturplattform Lauterach im St. Josefskloster eine neue Meditationsreihe. Sie soll eine Einstimmung auf die Fastenzeit und auf den Frühling sein. Gestartet wird Mitte März. 4 Jahre lang begleitet „Atem der Schöpfung“ die neue Kulturreihe „Frühling in Lauterach“. Jedes Jahr ist einem bestimmten Thema gewidmet, dem Wasser, dem Feuer, der Luft und der Erde. Für den diesjährigen Frühling lautet das Thema: „Atem der Schöpfung – Schwester Wasser“. Die Veranstaltungen finden am 17.03.06, am 24.03.06 und am 31.03.06 im Meditationsraum des St. Josefsklosters statt. Eine Skulpturen–Lichtinstallation, meditative Musik und themengewählte Texte verinnerlichen die Meditationsstunde. Außerhalb dieser Tage wird für individuelle Meditation die SkulpturenLichtinstallation im Archiv „Zum Kreuz“ angeboten. OrganisatorInnen sind Anna Huber, Margareta Lang, Christof Döring und Schwester Magdalena. (St. Josefskloster). Veranstalter: Kulturplattform Marktgemeinde Lauterach Weitere Informationen folgen im nächsten Lauterachfenster Die DichterInnen v.li.: Sarah Rosskopf, Elmar Fröweis, Dorothree Pohl, Martha Maria Küng, Herta Kumer, Annette Ehe, Ilona Jielg, Ursula Stöhr und Sigrid Maria Blum-Bohner es zum Thema „Kontraste“ Konzert im Advent in der Pfarrkirche St. Georg 200 Mitwirkende verbreiteten vorweihnachtliche Stimmung Die letzte Veranstaltung im Kulturjahr der Kulturplattform am letzten Adventsonntag strebte ein Ziel an: Gemeinsam ein Projekt verwirklichen, gemeinsam der Bevölkerung Zeit zur Adventsbesinnung anbieten. Alle Chöre aus Lauterach – die Chorgemeinschaft St. Georg, der Frauenchor Hofsteig, der Jugendchor Lauterach, der Männerchor Lauterach, das Vokalensemble Crescendo – die Schulband und der Chor der 2d Klasse der Hauptschule Lauterach, SchülerInnen aus 3 Klassen der Volksschule Dorf sangen Lieder und spielten Melodien, die eine unverfälschte Adventsstimmung aufkommen ließen. Dazu wurden besinnliche Texte von und mit Annette Ehe und Martha Maria Küng vorgetragen. Insgesamt wirkten 200 Kinder, Männer und Frauen an diesem Konzert mit. Die adventliche Besinnungsstunde war überaus gut besucht, und so konnte der Reinerlös aus den freiwilligen Spenden an bedürftige Lauteracherinnen und Lauteracher übergeben werden. Die Frauen des Frauenbundes Guta empfingen nach dem Konzert alle Beteiligten zu einem Imbiss im Hofsteigsaal. Die Organisation des Konzertes wird jedes Jahr einem anderen Chor übertragen: Heuer oblag diese der Chorgemeinschaft St. Georg. Im St. Josefskloster startet die neue Meditationsreihe „Atem der Schöpfung“ Aus der Gemeinde Faschingshüte der exklusiven Art Bibliothek als Kursveranstalter „Man trägt wieder Hut“ – zumindest im Fasching. Kursteilnehmerinnen und Kursleiterin zeigen Faschingshüte der exklusiven Art Z u einem besonderen Kurs luden Rosemarie und Christof Döring in die Bibliothek Lauterach ein. Thema war die Herstellung von Faschingshüten aus Rasenteppich. Die Kursleiterin und ehemalige Kostümdesignerin Siglinde Schedler zeigte gekonnt, wie ein Hutrohling aus Rasenteppich gefertigt wird. Die Kursteilnehmerinnen staunten, dass mit einer einfachen Nähmaschine Rasenteppich genäht werden kann. Siglinde Schedler gab Tricks weiter, wie der Rohling mit Stoff oder anderen Accessoires zu einem fantasievollen Hutunikat wird. Einige von Frau Schedler vorgefertigte Faschingshüte zeigten die unbegrenzten Ideen und Möglichkeiten für die Gestaltung dieser Hüte der exklusiven Art. Alle Kursteilnehmerinnen waren von diesem Kursabend begeistert und nahmen viele Ideen nach Hause mit. Für sie heißt es heuer im Fasching: “Man trägt wieder Hut“. Ein herzliches Dankeschön gilt Frau Siglinde Schedler, die sich für diesen Kurs als Kursleiterin völlig unentgeltlich angeboten hat. Zudem stellte sie einen Großteil des Materials kostenlos zur Verfügung. Der Abend wurde mit einem Glas Sekt abgerundet. Grund dafür war das Jubiläum von Christof und Rosemarie Döring, die seit 20 Jahren in der Bibliothek Lauterach tätig sind. Der Kurs diente auch dem Hinweis, dass die Bibliothek Lauterach über zahlreiche Bücher mit Faschingsideen (Kostüme, Schminkanleitungen, Partytipps, usw.) verfügt und diese Bücher zum Verleih anbietet. Kursleiterin Siglinde Schedler zeigt den aufmerksamen Kursteilnehmerinnen, wie’s geht 16 Lauterachfenster Aus der Gemeinde Sonja Schennach (IfS) mit den 5 SchülerInnen der 4c-Klasse Clearing – Ein Projekt zur Berufsfindung an der HS Lauterach Zum zweiten Mal verlässt am Ende dieses Schuljahres eine Integrationsklasse unsere Hauptschule. U m sich ein Bild über ihr zukünftiges schulisches und/oder berufliches Leben machen zu können, nutzen unsere SchülerInnen die verschiedensten Informationsveranstaltungen, Schnuppertage, Tage der offenen Tür, etc., die laufend angeboten werden. Jugendliche mit besonderen Bedürfnissen benötigen jedoch vielfach eine andere und individuellere Betreuung. Um einen fließenden Übergang von der Schule in den Arbeitsprozess zu ermöglichen, wurde vom Institut für Sozialdienste das Projekt CLEARING geschaffen. So besucht uns regelmäßig Sonja Schennach, um mit den fünf Schüler/innen der Integrationsklasse zu arbeiten. Während der CLEARING-Phase wird versucht, die Interessen und Fähigkeiten der Jugendlichen herauszufinden. Dies geschieht durch Gespräche mit den Jugendlichen, den Eltern und Lehrern, durch das Kennenlernen von Berufen und deren Anforderungen und durch Schnuppertage. Weiters wird ein Entwicklungsplan erstellt. Die Ergebnisse des CLEARING-Prozesses und weitere Schritte werden von jedem Jugendlichen in einer eigenen „Clearingmappe“ dokumentiert. Mit Beendigung dieses Projektes, das ca. ein halbes Jahr dauert, hoffen wir für diese Jugendlichen den optimalen Ausbildungs- bzw. Arbeitsplatz gefunden zu haben, damit ein möglichst nahtloser Übergang nach der Pflichtschule stattfindet. Lauterachfenster 17 Aus der Gemeinde Lehrerkonzert – der Borglehrer E rstmals wurde an der Schule ein Konzert der Instrumentallehrer durchgeführt. Unter anderem wurden Werke von Mozart, Bach und Stevie Wonder sowie Eigenkompositionen von Hermann Eichwalder aufgeführt. Die teilnehmenden Professoren, Ildiko Rakssanyi, Ute Aichmann, Markus Beer, Hermann Eichwalder, Uwe Grabher und Helmut Schlattinger erhielten viel Applaus. Borglehrer spielen für ihre Schüler Adventauftritte im Seniorenheim A uch in diesem Schuljahr traten Schüler des Instrumentalzweiges in der Adventszeit im Seniorenheim Lauterach und im Pfarrheim Bregenz Maria-Hilf bei Adventfeiern auf. Der Chor gab besinnliche Adventlieder, Stücke aus der Liturgie und Spirituals zum Besten. Zwischen den Auftritten des Chores glänzten Solisten am Klavier, auf der Block- und Querflöte und der Violine. Chor (Prof. Rakssanyi Ildiko): Auer Kathrin, Maier Claudia, Palinic Ina, Palkovic Denise, Pototschnig Belinda, Tothpal Karola, Zejnic Alvina (5a) / Bertl Simon, Diem Nadine, Ebner Fabienne, Fessler Verena, Gschliesser Anna-Mara, Hotz Julia, Hu Nian-Ching, Kepp Sarah, König Celina, Lenz Sophia, Mayer Katharina, Purin Pascal, Rümmele Antonia, Vetter Ramona, Hrncic Sandra, Kranabetter Edith, Spettel Julia, Vogel Isabella (6a) / Neier Annika, Reinhard Tara (6bi) / Milz Christina, Pfanner Julia, Stanojevic Milovan (7a) / Flatz Anna, Pallestrang Christina, Wallenta Simone (8a) / Irmak Meral (8c) Klavier (Prof. Rakssanyi Ildiko): Cantner Friederike, Kessler Julia (8a) Klavier und Blockflöte (Prof. Aichmann Ute) Leimgruber Verena, Zejnic Alvina (5a) / Gschließer Anna Mara (Blockflöte), Höfle Christine, Izgi Cagla (6a) Querflöte (Prof. Schlattinger Helmut) Brandtner Julia, Wang Xi (5a) / Albrecht Anna Theresa, Böhler Julia, Dietl Nadine (6a) Christine Mohr mit Gitarrenbegleitung von Reinhard Robin und Sailer Ramona (6a) Violine (Prof. Lang Stefan) Tonko Clemens (5a) 18 Lauterachfenster Aus der Gemeinde Gemeinsanes Lernen erhöht die Chancen auf einen positiven Abschluss Tutorensystem hilft Schülern N ach den ersten Schularbeiten des Jahres wurde nun das „Tutorenmodell“ der Schule wieder gestartet. Ausgewählte Schülerinnen und Schüler (Symbolbild) der höheren Klassen geben dabei Nachhilfe. Zusätzlich bieten Fachlehrer in bestimmten Klassen und Fächern einen freiwilligen Förderunterricht an. Dabei wird der unterrichtete Stoff nochmals geübt. Beim Förderunterricht fallen keine Kosten an. SchülerInnen – Zeitungsprojekt M it fünf Klassen wurde im Jänner ein Zeitungsprojekt durchgeführt. Die Schülerinnen und Schüler erhielten drei Wochen lang gratis eine Zeitung („Vorarlberger Nachrichten“, „Der Standard“, „Die Presse“) oder Zeitschrift („Profil“). In einzelnen Unterrichtsfächern wurden verschiedene Aspekte behandelt. Unter anderem sollte damit die Lese- und Verständnisfähigkeit erhöht werden. Sponsor war der Verein „Zeitung in der Schule“. Lauterachfenster 19 Aus der Gemeinde Werner Meisinger Landesbeamter, Einsatzleiter des Roten Kreuzes wohnhaft im Flurweg 10a Das Gespräch mit Werner Meisinger Werner, du warst schon im Auftrag des Roten Kreuzes weltweit in vielen Einsätzen. Kürzlich auch in Pakistan, um den Erdbebenopfern zu helfen. Wie läuft so etwas ab? Die Erde bebte in Pakistan am Samstag 8. Oktober in der Früh um 8.50 Uhr. Das Ausmaß der Katastrophe war ziemlich bald sichtbar, das Internationale Rote Kreuz begann sofort die Hilfseinsätze zu koordinieren. Am Mittwoch 12. Oktober abends erhielt ich die erste Anfrage, ob ich für einen Einsatz bereit wäre. Es ging dann sehr schnell, bereits am nächsten Tag bestieg ich um 18.30 Uhr das Flugzeug und flog über Schweden in das Krisengebiet ab. Warum gerade über Schweden? Es wurde eine Wasseraufbereitungsanlage gebraucht. Das internationale Rote Kreuz fand heraus, dass in Schweden eine solche Anlage zur Verfügung stand und Schweden war bereit, die Anlage nach Pakistan zu liefern. Was war deine Aufgabe bei diesem Einsatz? Bei so großen Katastrophen wie sie in der letzten Zeit aufgetreten sind, ist es wichtig, möglichst rasch vor Ort zu sein. Das kann wirklich Leben retten. Durch die modernen Nachrichten- und Kommunikationssysteme ist es heutzutage möglich, rasch Hilfe anzufordern und zu koordinieren. Ich war dabei, als für die Tsunami-Opfer und vorher für die Erdbebenopfer in Bam/Iran Wasseraufbereitungsanlagen geliefert wurden. Aufgrund meiner Erfahrungen wurde ich als Teamleader für diesen Einsatz ausgewählt. Wie groß war dein Team und wie groß ist der Umfang eines solchen Hilfstransportes? Das Team bestand aus sechs Leuten, vier Schweden und zwei Österreicher. Die Schweden waren für die Technik zuständig. Als Teamleiter übernahm ich die ganze Organisation und Logistik, mein oberösterreichischer Kollege ist Telekomtechniker und kümmerte sich um 20 Lauterachfenster die Kommunikationssysteme wie z.B. um das Satellitentelefon. Unser Hilfstransport umfasste nicht weniger als 14 LKW-Ladungen. Neben den technischen Geräten beinhalten solche Transporte auch Zelte und Lebensmittel für das Team, die für den 5-wöchigen Einsatz gebraucht werden. Was ist die größte Herausforderung bei so einem Einsatz? In Islamabad, der Hauptstadt von Pakistan, trafen zu dieser Zeit Massen von Hilfsgütern ein, die in das Erdbebengebiet im Hochland von Kaschmir am Fuße des Himalaja transportiert werden mussten. Die Aufgabe für mich war, die Behördenangelegenheiten zu erledigen und 14 Transportfahrzeuge zu organisieren. Es war eine große Herausforderung. An Ort und Stelle in Balakot wurde ein Team des pakistanischen Roten Halbmondes, der Partnerorganisation des Roten Kreuzes, technisch geschult. Die Wasseraufbereitungsanlage verbleibt in Balakot und wird von einheimischen Technikern weitergeführt. Der Aufwand für einen Rücktransport wäre zu groß, auch ist diese Anlage für die Bevölkerung in Zukunft sehr wertvoll. Hängt das mit den hygienischen Zuständen zusammen? Ja, natürlich. Die Himalajaflüsse sind die Lebensadern für Mensch und Vieh. Es wird gewaschen, gebadet, das Vieh getränkt, es landen leider auch Fäkalien im Flusswasser. Und dieses Wasser dient auch als Trinkwasser für die Menschen. Sauberes Wasser ist für die Leute zur Vorbeugung gegen Seuchen und Durchfallerkrankungen sehr wichtig. In der Erdbebenregion waren und sind sehr viele Rebellen aktiv. Kam es auch zu brenzligen Situationen? Nein, der Schutz der pakistanischen Armee war ausreichend. Es gab keine kritischen Situationen. Wir haben auch schon ein bisschen Erfahrung, verhalten uns sehr neutral und hatten als Hilfstruppe in dieser Hinsicht keine Probleme. Auch nicht in anderen Regionen dieser Erde. Wie sieht es in der Erdbebenregion aus? Die Stadt Balakot ist nicht eine Ecke irgendwo am Ende der Welt, der Tourismus war bzw.ist relativ bedeutend für diese Region. Für Expeditionen auf den Nanga Parbat, dessen imposantes Panorama sehr gut zu sehen ist, dient Balakot als Base-Camp. Diese blühende Stadt mit einbis dreistöckigen Bauten gibt es nicht mehr. Es wäre so, als ob Lauterach zu einem Schutthaufen von drei bis vier Metern Höhe reduziert würde. Es gibt kein intaktes Gebäude mehr. Die Zerstörungen sind ungleich höher als in Thailand. Hilfsgüter fließen nach Pakistan im Vergleich zu Thailand leider viel weniger. Mit der 3500,-- Euro Weihnachtsspende der Marktgemeinde Lauterach konnten 22 Zelte für 200 Personen angeschafft werden, wie wir bereits in unserer Dezember-Ausgabe berichtet haben. Ist das Geld gut angekommen? Die Zelte wurden in China bestellt und sind auf dem Landweg in die Erdbebenregion gebracht worden. Eine durchaus sinnvolle Entscheidung. Die Zelte waren in China am günstigsten zu haben, auch die Transportwege über das Land sind relativ kurz, die Hilfe kam so am schnellsten nach Balakot. In diesem Zusammenhang möchte ich mich ganz speziell bei Bgm. Elmar Rhomberg für die großzügige Spende der Gemeinde bedanken. Gerade der Ankauf von winterfesten Zelten verhindert in der jetzigen Phase die zweite drohende humanitäre Katastrophe: Das Sterben der Überlebenden auf Grund der Kälte. Machst du das alles hauptberuflich? Nein, ich bin Landesbeamter bei der Bezirkshauptmannschaft Bregenz. Es ist so geregelt, dass ich für solche Einsätze kurzfristig freigestellt werde. Danke für das Gespräch. Aus der Gemeinde Historisches… wie’s früher war früher Staufnerweg 8 Foto Adolf Ehrne SUCHBILD Suchbild für unsere älteren Leser Zum Suchbild im Rathausfenster 3/2005 ist bedauerlicherweise ein Fehler passiert: Der Dritte von rechts ist nicht Eugen sondern Artur Fessler. Auf dem Suchbild in der letzten Ausgabe wurden alle Burschen erkannt: v. l. n. r, stehend: Orler Hubert, Huster Ernst, Götze Ludwig, Kalb Engelbert, Böni Rudolf, sitzend: Moosbrugger Hermann, Hauser Josef. heute Wohnanlage Sägerweg Staufnerweg 8 An der Ecke, wo das Sägerweglein in den Staufnerweg einmündete, stand am oberen Ende einer mit vielen Obstbäumen bestückten Wiese ein stattliches, gemauertes Anwesen mit einem in der Hälfte nach Norden abgewinkelten Stadel, einer Stickerei und dem gegenüberliegenden ausgedehnten Gemüse- und Beerengarten. Zuletzt bewohnten es die Geschwister Rosa und Berta Germann. Ihr Vater hatte beim Sonnenwirt (Bu. 64) das Sticken gelernt und betrieb dann im Hause eine Handstickmaschine. Das Sticklokal ließ er im Jahre 1907 errichten. Nach seinem frühen Tod brachte sich die Familie mit dem Verpachten der Stickerei, mit dem Verkauf von Obst und der Vermietung von Zimmern durch. Rosa besuchte zusammen mit drei weiteren Lauteracherinnen die Schneiderlehre bei Frau Berta Konrad in Rieden und legte als Neunzehnjährige die Gesellenprüfung mit Vorzug ab. Da ihr die Gesellenjahre fehlten, hätte sie aber noch keine Kostüme und Mäntel nähen dürfen. Es kümmerte sich jedoch niemand um diese Auflage. In den Anfangsjahren brachten die Kundinnen den Stoff meist noch selbst mit, war ein solcher doch bei allen möglichen Anlässen ein beliebtes Geschenk. Während des Weltkrieges wurden viele Kleidungsstücke wieder aufgetrennt und umgearbeitet. Es gab jedoch auch nicht wenige Kundinnen, die neue Stoffe mitbrachten. Manche schickten Soldaten, die es irgendwo hin verschlagen hatte, in die Heimat. Daneben blühte der Schwarzhandel und um etwas zu Essen waren auch schöne Gewebe zu bekommen. Der fortschreitende Krieg forderte laufend Arbeitskräfte für die Rüstungsindustrie. Rosa, Berta und ihre Kusine Maria waren bereits für einen Betrieb in Berlin vorgemerkt. Die Mutter sollte zu Hause bleiben und Flüchtlinge in die Wohnung aufnehmen und in der Stickerei wollte sich der Reichsarbeitsdienst niederlassen.Verantwortliche Leute setzten sich jedoch dafür ein, dass die Frauen nicht eingezogen wurden. Im Jahre 1964 legte Rosa Germann ihr Gewerbe nieder. Als ältreste Lauteracherin durfte sie im Jahre 2oo1 bei relativ guter Gesundheit ihren hundertsten Geburtstag feiern. Im April 2003 wurde ihr Elternhaus abgerissen und zusammen mit den dazugehörenden Flächen zur Überbauung vorgesehen. Aus der Chronik des Handwerks von Elmar Fröweis Lauterachfenster 21 Werbung Aus der Gemeinde Frau Grete Tavonatti mit Tochter genießen die Feier. Bürgermeister Rhomberg übergibt einen Weihnachtsstern an Frau Sonja Reiner. Weihnachtsfeier im Seniorenheim Adventsmusik vom BORG Lauterach Kräftig mitgesungen haben die Bewohnerinnen und Bewohner des Seniorenheimes beim Adventkonzert der BORG-Schülerinnen und Schüler (Beachten Sie dazu den Beitrag des BORG mit Bildern). Es wurden auch wunderschöne Instrumentalstücke vorgetragen. Ein herzliches Dankeschön an das BORG Lauterach! Nikolausfeier Von „guten und schlechten Taten“ der einzelnen Personen wusste der Nikolo bei seinem Besuch im Seniorenheim am 6. Dezember zu erzählen. Danach überreichte er einen kleinen Sack mit leckeren und süßen Überraschungen. Von den BewohnerInnen ein herzliches Dankeschön an den Nikolo Christian und Krampus Karin Österle. Weihnachtsfeier Am 22. Dezember fand die Weihnachtsfeier für die BewohnerInnen und deren Angehörigen statt. Für die musikalische Lauterachfenster 23 Umrahmung sorgte Hans Rümmele mit seiner Zither. Er versetzte alle in eine weihnachtliche Stimmung. Unter den zahlreichen Besuchern waren: Bürgermeister Elmar Rhomberg, Sozialreferentin Barbara Draxler, Gemeindesekretär Kurt Rauch und Sozialarbeiterin Anette King. Große Freude bereitete auch der Besuch von Altbürgermeister Elmar Kolb. Zum Abschluss der Feier erhielt jede/r Bewohner/in einen Weihnachtsgruß von der Gemeinde. Der Bürgermeister persönlich überreichte Weihnachtssterne. Der Nikolo beim Vorlesen der „Schandtaten“ Aus den Vereinen Neues vom Infantibus Eltern-Kind-Treff Lauterach Unser neues Frühling/ Sommerprogramm 2006 mit vielen interessanten Veranstaltungen ist fertiggestellt. D as Frühling/Sommerprogramm ist bei unserer Organisatorin Frau Manuela Vogel, Tel. 0664/5115497 oder unter Email: manuelavogel@gmx.at erhältlich. Achtung: Der Dienstagtreff und das Babyfrühstück sind ab Februar 2006 zweimal im Monat geöffnet. (Termine im Programm ersichtlich) Nachfolgend möchten wir auf zwei Veranstaltungen im Februar hinweisen: KINDER – sind KÜNSTLER Samstag, den 04.02.06, 15.00 – 17.00 (Vernissage) Sonntag, den 05.02.06, 10.00 – 12.00 Ausstellungsraum der Alten Seifenfabrik Wir laden alle Interessierten zu unserer Vernissage von KINDER – sind KÜNSTLER ein. Kunstwerke, die Kinder im Alter von 412 Jahren in den vergangenen Veranstaltungen, von September 2005 bis Januar 2006 geschaffen haben, werden ausgestellt. Sie arbeiteten ohne Vorgaben und Schablonen, frei nach ihrer Fantasie. Mit verschiedenen Materialien stellten sie Bilder und Skulpturen her. Musikalische Umrahmung von Schüler/ Innen der BM Lauterach unter der Leitung von Martin Schelling. Auf euer Kommen freuen sich die Künstler/Innen mit Kerstin und Petra Schule, Freunde und noch mehr! Elternschule 2 für Eltern von Kindern zwischen 6 und 10 Jahren Der Familienalltag strotzt von Fragen, die geklärt werden müssen, Dingen, die entschieden, vereinbart und organisiert werden sollen. In der Hektik des Alltags sind Missverständnisse, Enttäuschungen und Konflikte an der Tagesordnung. An 10 Abenden geben verschiedene Referent/innen aus den Bereichen Kreativität und Spiel, Kommunikation, Medien, Glaube und Sexualerziehung Hilfen für den Alltag mit Kindern. Durch kreative Elemente und Austausch mit anderen Eltern wird der Erziehungsalltag lebendig. Ort / Termine: Im Vereinsraum der „Alten Seifenfabrik“ in Lauterach Jeweils Mittwoch, 20 Uhr Beginn: 08.03.06 bis 17.05.06 Infos und Anmeldung; Manuela Vogel, Tel. 0664-5115497, Email: manuelavogel@gmx.at 24 Lauterachfenster Aus den Vereinen Chorgemeinschaft St. Georg Jahreshauptversammlung Schwerpunkt der diesjährigen Jahreshauptversammlung der Chorgemeinschaft St. Georg waren die Ehrungen für langjährige Sänger/innentätigkeit für den Kirchengesang Die Geehrten mit Bürgermeister Elmar Rhomberg v.li.: Herma Meyer, Chorleiter Heimo Leiseder, Lotte Pfanner, Bernhard Dunst, Obfrau Rosmarie Dür, Bürgermeister Elmar Rhomberg, Johann Kaufmann und Ludwig Hinteregger. S o konnte Obfrau Rosmarie Dür für 60 Jahre Singen in Kirchenchören Prof. Alois Germann, für 50 Jahre Herma Meyer und Ludwig Hinteregger, für 40 Jahre Lotte Pfanner, Johann Kaufmann, Bernhard Dunst und Brunhilde Diem ehren und Ehrengeschenke übergeben. Auch sie selbst war unter den Geehrten: Sie ist bereits seit 50 Jahren beim Kirchenchor bzw. bei der Chorgemeinschaft St. Georg in Lauterach, davon 16 Jahre als Obfrau tätig. Ebenfalls bedankte sich Obfrau Rosmarie Dür bei Ludwig Hinteregger und Bernhard Dunst, die ihre aktive Sägertätigkeit beendet hatten. Bürgermeister Elmar Rhomberg gratulierte den Geehrten und übergab Chorleiter Prof. Heimo Leiseder für seine 25 jährige Chorleitertätigkeit ein Notenpult. Er dankte ihm und den Chormitgliedern für die geleistete Arbeit. „Die Chorgemeinschaft St. Georg ist aus dem Lauteracher Kultur- und Gesellschaftsleben nicht mehr wegzudenken“, bemerkte abschließend der Bürgermeister. In den Berichten hielten Obfrau und Chorleiter Rückblick und Vorschau: Die Aufführung der Missa Kenja beim Patrozinium und bei der Fahnenweihe des Männerchores war etwas ganz Neues. „Das Wagnis hat sich aber gelohnt“, so Chorleiter Prof. Heimo Leiseder. Chronist Paul Martin ließ mit seiner bekannten Wortgewalt das vergangene Chorjahr Revue passieren. Pfarrer Fridl Fitz zitierte in seinen Dankesworten aus einer 50 jährigen Predigt, in der es um die Bedeutung eines Kirchenchores ging: „Mehr als Worte sagt ein Lied“... oder „Wer singt, der betet doppelt“. Er bedankte sich bei allen für die Gestaltung von Gottesdiensten. An dieser Stelle sei Pfarrer Fridl Fitz gedankt, dass er für das Konzert im Advent – und auch schon für die Konzerte Jahre zuvor – die beheizte Kirche kostenlos zur Verfügung gestellt hat. Sänger für Chorprojekt „MozartMesse in Lauterach“ gesucht ! Die Chorgemeinschaft St.Georg veranstaltet jedes Jahr ein Chorprojekt, zu dem auch Nichtmitglieder herzlich eingeladen sind. 2005 war es die „Missa Kenya“ von Paul Basler, deren Aufführung im Rahmen der Festmesse anläßlich der Fahnenweihe des Männerchores für alle Mitwirkenden und Zuhörer ein unvergessliches Erlebnis war. 2006 ist zu Ehren seines 250. Geburtstages eine Messe von W.A. Mozart vorgesehen. Beim Hochamt am Ostersonntag, 16. April 2006 wird die Missa in C ( „OrgelsoloMesse“) KV 259 für Soli, Chor, 2 Trompeten, Pauken, 2 Violinen, Kontrabass und Orgel zur Aufführung gelangen. Für dieses Chorprojekt werden noch Sängerinnen und Sänger gesucht, auch solche, die zwar sehr gerne singen, sich aber nicht dauerhaft an einen Chor binden möchten. Probenbeginn ist Mittwoch, 1. Feber 2006 um 20:00 Uhr im BORG Lauterach. Die weiteren Proben sind jeweils am Mittwoch. Telefonische Auskünfte unter 83789 (Obfrau Rosmarie Dür) oder 64022 (Chorleiter Heimo Leiseder) Lauterachfenster 25 Aus den Vereinen Adventkonzert Männerchor „Zeit der Stille, Zeit des Friedens“ – diese Gedanken prägten das Adventkonzert, das der Männerchor Lauterach zusammen mit dem Jugendchor „Piesma“ im Dezember in der Klosterkirche veranstaltete. Am Abend des 8. Dezember, draußen war es bitter kalt, konnten der Männerchor unter der Leitung von Axel Girardelli und der Jugendchor mit Regine Sohm die Herzen der Zuhörer erwärmen. Männerchor-Adventkonzert im St. Josefs-Kloster Elmar Fröweis zauberte mit seinen Mundartgedichten bei so manchem Besucher ein Lächeln hervor. Bürgermeister Elmar Rhomberg, zusammen mit seiner charmanten Gattin und Fahnenpatin des Männerchores Cäcilia Rhomberg, waren ebenso begeistert wie Altbürgermeister Elmar Kolb mit Gattin, Gemeindevertreter(Räte) und die Schriftführerin des Vlbg. Chorverbandes, Frau Margaretha Lang. Der Männerchor bedankt sich bei den LauteracherInnen und den Besuchern aus der Umgebung fürs Kommen und die vielen Spenden zugunsten des Klosters. Tätigkeitsbericht Ortsfeuerwehr 2005 Anzahl Brände in Lauterach Technische Einsätze in Lauterach Fehlalarme Nachbarliche Hilfeleistung Summe Brandsicherheitsdienste im Hofsteigsaal Absperr- und Parkplatzdienste Summe Ausbildung und Schulungen Tätigkeit Feuerwehrjugend Verwaltung- und Wartungsarbeiten verschiedene Dienstgänge 16 13 13 4 46 50 33 83 52 68 52 52 Eingesetzte Wehrmänner 314 221 182 82 799 101 144 245 1.211 887 672 Gesamt Stunden 749 539 182 742 2.212 513 365 878 2.297 3.445 2.638 Atemgeräte wurden bei der Bekämpfung eines Silobrandes im Industriegebiet Lauterach eingesetzt Anzahl Dienstgänge im Jahre 2005:233 Dienstgänge Im Jahre 2005 standen die 82 Mitglieder der Feuerwehr Lauterach zusammen mit allen Einsätzen, Schulungen und Sicherheitsdiensten sowie der dazugehörenden Verwaltung für eine funktionierende Organisation etwa 8.150 Stunden im Dienste der Mitbürger. 26 Lauterachfenster Aus den Vereinen Frauenbund GUTA Lauterach D er Höhepunkt unseres Vereinsjahres ist der Ende November stattfindende Adventkaffee mit Basar. Obfrau Katharina Pfanner konnte im vorweihnachtlich geschmückten Hofsteigsaal Bgm. Elmar Rhomberg mit Gattin Cilli, die Ehrenobfrauen Alma Bröll und Leni Nahm sowie die Landesgeschäftsführerin für Frauen Anita Rim herzlich willkommen heißen. Mitglieder und Freunde des Frauenbundes GUTA wurden mit Kaffee und Weihnachtsstollen verwöhnt. Der Nachmittag wurde von den Geschwistern Angermaier aus Kennelbach mit ihrem Gitarrenspiel musikalisch umrahmt. Beim anschließenden Basar fanden die Basteleien und selbst bebackenen Kekse reißenden Absatz. Mit dem Reinerlös des Basars konnte das Projket „Dach über dem Kopf“ von Pfarrer Georg Thaniyat aus Hohenems und Manuela Ortner vom Verein Sonnenblume unterstützt werden. Der Frauenbund GUTA möchte sich bei allen Helfern, den Sponsoren – Raiba am Bodensee, Flatz Kartonagen und Styropor – und allen Spendern für die großzügige Unterstützung herzlich bedanken. Friedenslichtaktion der Feuerwehrjugend U nsere Feuerwehrjugend nahm auch heuer wieder am 24. Dezember bei der jährlichen Friedenslichtaktion zugunsten Licht ins Dunkel teil. Bereits am Vorabend ist eine Abordnung der Jugend nach Krumbach gefahren, um das Licht abzuholen. Feuerwehrkurat Pater Dominikus Matt hielt eine kleine Andacht, bevor das Licht an die Jugendgruppen verteilt wurde und den weihnachtlich verschneiten Kirchplatz erhellte. Gut behütet brachten wir das Licht dann in unsere Gemeinde, wo es am nächsten Morgen unterhalb der Bahnlinie von Haus zu Haus verteilt wurde. Am Nachmittag besuchten wir dann alle restlichen Feuerwehrmitglieder und überbrachten das Licht. Wir möchten uns hiermit bei allen Lauteracherinnen und Lauterachern in Namen der Aktion für die Spenden und speziell bei der Familie Pfeiffer für die ausgezeichnete Bewirtung im Gasthof „Bahnhof“ recht herzlich bedanken. Aus den Vereinen Schollesteachar feiern Jubiläum Der diesjährige Fasching ist für die Lauteracher Faschingsnarren ein ganz besonderer: Die Zunft der Luterachar Schollesteachar feiert ihr 25-jähriges Bestandsjubiläum. Das Präsidium der Faschingszunft Schollesteachar Mäschgerle im Kindergarten Hofsteigsaal: Theresa Loser und Jakob Horner Z Schollesteachar Karle Ölz ur Festsitzung im Hofsteigsaal am 11.11. um 11 Uhr 11 konnte der Präsident Hans Peter Germann viele Aktive des Lauteracher Faschings begrüßen: alle noch lebenden Gründungsmitglieder, Zunftmitglieder, Schalmeinenzug, Garde, die Abordnungen der Gilden und die Guggenmusig Luterachar Hosakrachar. Hans Baschnegger, ein alter Freund der Lauteracher Zunft, vertrat den Vorarlberger Faschings-Verband. Bgm. Elmar Rhomberg, Kulturamtsleiter Christof Döring, Thomas Jäger von der befreundeten Unteruhldinger Zunft, Landesgardereferentin Sabrina Haag u.v.a.m. waren ebenfalls unter den vielen Gästen. Ordensverleihungen sind ein fester Bestandteil fast jeder Faschingssitzung. So auch auf dieser Festsitzung, bei der zwei ganz besondere Orden vergeben wurden: Landes-Elferrat Hans Baschnegger verlieh den Landesverdienstorden in Silber an zwei besonders verdiente Mitglieder der Zunft: Karl Ölz und Elfried „Fittus“ Pfeiffer. Nach der Festsitzung ging es in das Lauteracher Ried zum letzten Schollenloch. Die Neumitglieder hatten dort die traditionelle Prüfung im Schollenstechen zu bestehen. Eine Brauchtumspflege, die an das Schollenstechen erinnern soll, das die bäuerliche Gemeinschaft des Dorfes Lauterach jahrzehntelang geprägt hat. Schollesteachar Fitus Pfeiffer Altbürgermeister Elmar Kolb, übrigens auch ein Gründungsmitglied der Zunft, ließ in einer Diashow, die viel Gefühle und Nostalgie aufkommen ließ, 25 Jahre Fasching in Lauterach in Wort und Bild Revue passieren. 28 Lauterachfenster Aus den Vereinen Funkensamstag 2006 Neuer Standort – neue Events Funkensamstag 4. März Neu Neuer Funkenplatz auf dem ehemaligen „Isa-Peter-Areal“ an der Funkenstraße Neu Hexagotas marschieren mit den Schalmeien vom ehem. Rhombergareal zum Funkenplatz Neu Kinderfunken am Nachmittag Neu Ausreichend Parkplätze im Industriegebiet (BAYWA, Wedel; Lutz) Neu Kein langer Fußmarsch mehr Neu Fackelzug mit Bürgemusik vom ehem. Rhombergareal zum Funkenplatz Neu Völlig anderes Funkenerlebnis durch die Weite des neuen Funkenplatzes Alt, aber gut: Hexentaufe Alt, aber gut: Funkenabbrennen mit Funkenrede und Feuerwerk Alt, aber gut: Kulinarium, z.B.: Funkaküachle Alt, aber gut: Bewährtes Unterhaltungsprogramm Wir machen etwas für das Lauteracher Funkenbrauchtum Die Funkenzunft Lauterach Genauere Informationen im nächsten Lauterachfenster. Raiba am Bodensee unterstützt soziale Einrichtungen I m Zuge des bereits traditionellen Sozialsponsorings unterstützte die Raiffeisenbank am Bodensee auch im vergangenen Jahr wieder soziale Einrichtungen für Mitbürgerinnen und Mitbürger in Lauterach. Anstelle von Weltspartagsgeschenken für Erwachsene und Weihnachtskarten überreichte Bankstellenleiter Werner Hagen und Schalterleiterin Silvia Stadelmann einen Scheck im Wert von Euro 1.800,-- an Herrn Mag. Otto Galehr für den Krankenpflegeverein in Lauterach. Ein stetes Anliegen der Raiffeisenbank am Bodensee ist die Förderung und Unterstützung von sozialen und kulturellen Einrichtungen sowie Sportvereinen und Schulen. Lauterachfenster 29 Aus den Vereinen Die neuen Jugendreferenten Christina Milz und Alexandra Weiß! Bürgermusik Laute Rückblick Cäcilienkonzert 2005 Mit den Cäcilienkonzerten beendete die Bürgermusik Lauterach das Vereinsjahr 05. Den roten Faden des ersten Teiles bildete der Stierkampf. Nach der zündenden „Candide“ Ouvertüre von Leonard Bernstein wechselten die MusikantInnen mit den zahlreich erschienenen Besuchern in die faszinierende Welt des Stierkampfes, u. a. mit George Bizet’s „Carmen“ und David Bobowitz’s „The Old Matador“. Der zweite Teil des Konzertes stand ganz im Zeichen der Filmmusik. Verschiedene Solisten konnten ihr Können in Stücken wie „The Incredibles“, „Inspecteur Gadget“ und im Medley „The Symphonic Gershwin“ unter Beweis stellen. Nach anhaltendem Applaus und einer letzten Zugabe entließ das Publikum die MusikantInnen der Bürgermusik Lauterach nach einen Konzert, das allseits zu begeistern wusste. Jahreshauptversammlung der Bürgermusik im Hofsteigsaal Lauterach Bei der am 05. Jänner 2006 abgehaltenen Jahreshauptversammlung wurde Susanne Küng für ihre 25jährige Mitgliedschaft beim Vlbg. Blasmusikverband ausgezeichnet. Diese Ehrung wurde ihr als erste Frau in der Bürgermusik Lauterach zuteil. Susanne lernte zuerst Horn, stieg dann aber auf Querflöte um und trat als 12jährige der BML bei. Susanne bekleidete das Amt der Schriftführerin, war die erste Köchin bei den Probenwochen in Hirschau und ist seit 2002 eine der „Putzteufelinnen“ in unserem neuen Probelokal. Die Jugendreferenten Susanne Vonach und Thomas Flatz legten ihr Amt zurück, da beide studienbedingt nach Wien ziehen. Zur Nachfolgerin wurde einstimmig Christina Milz in den Vereinsausschuss gewählt, die bei ihrer Tätigkeit von Alexandra Weiß unterstützt wird. Der Klarinettenchor der Jugenkapelle. Leitung: Martin Schelling 30 Lauterachfenster Aus den Vereinen Die „alten“ und „neuen“ Jugendreferenten mit Martin Schelling, Die „alten“ und „neuen“ Jugendreferenten mit Martin Schelling, Bürgermusik Lauterach in Aktion! erach – Vereinsjahr 05/06 Christina ist seit 1999 Mitglied und spielt Horn. Sie wird sich ab sofort um die


Lauterachfenster 2006 02
Son, 6. Feber 2011 | Kuhn EDV

März 06 Nr. 2 D i e a k t u e l l e I n f o r m a t i o n s s c h r i f t d e r M a r k t g e m e i n d e L a u t erach 4 Vertrag SeneCura 15 Hauptschule Frühstück 23 Faustball Meisterteam Lauteracher Funken Samstag, 4. März 06 32 Puppentheater Zeitungsversand P.b.b. · Verlagspostamt A-6923 Lauterach Zulassungsnummer 02 Z 031382 M Inhalt EDITORIAL Liebe Lauteracherinnen, liebe Lauteracher! Neugestaltung der Gemeindezeitung Wie wird das neue Lauterachfenster von den Leserinnen und Lesern angenommen? Können die monatlichen Termine eingehalten werden? Werden wir genügend Beiträge haben, um monatlich eine Zeitung gestalten zu können? Die zahlreichen Rückmeldungen aus der Bevölkerung sind sehr positiv: Die erste Ausgabe ist rechtzeitig Ende Jänner in die Haushalte gekommen. Es freut mich, dass das neue Design gefällt und dass das Lauterachfenster guten Anklang gefunden hat. Die erste und nun auch die zweite Ausgabe sind von der Informationsmenge sehr umfangreich geworden, es sind beinahe zu viele Berichte über das Gemeindegeschehen in der Redaktion eingetroffen. Allen Verfassern für ihre Mühe vielen Dank. Nur durch ihre Beiträge kann dieses Medium leben. Haus der Generationen SeneCura errichtet Sozialzentrum Projekt „Alte Kernobstsorten“ Baumpflanzaktion mit 12 Sortenbäumen Solaraktion Hofsteig Solaranlagen auf Altbauten Schulen BORG, Schule Unterfeld Kindergarten Bachgasse Lustiges Badevergnügen Das Gespräch mit Johann Kaufmann Buch „Aus meiner Kinder- und Jugendzeit“ Wie’s früher war Tuben aus Lauterach Erzählcafe Riebel und Kaffee, Stopfer und Öpfelmuas Die Lauteracher Vereine 9 Seiten Vereinsberichte Veranstaltungen und Ausblicke Termine und Vorschau döt gsi Zunftball und Seniorenball Jubiläen, Geburten, Hochzeiten Berichte und Gratulationen 4 7 9 10 13 12 17 19 20 29 30 35 Europan Wettbewerb ist abgeschlossen Wie schon mehrfach berichtet, hat unsere Gemeinde am spannenden Städtebauwettbewerb Europan 8 teilgenommen. Dieser Wettbewerb ist nun abgeschlossen, die Arbeiten der verschiedenen Architekten und Planer wurden bei der Schlussveranstaltung in Lissabon fachlich beurteilt und präsentiert. Die Ergebnisse sind sehr vielfältig und auch sehr unterschiedlich ausgefallen. Sie werden in den nächsten Wochen in den Gemeindegremien vorgestellt. Am 6. April 2006 findet im Hofsteigsaal eine öffentliche Bürgerinformation aller Projekte statt. Die Diskussion über die Einreichungen wird dann auf breiter Basis mit der Bevölkerung von Lauterach geführt werden können. Es gab zwei Prämierungen für auf Lauterach bezogene Projekte. Neben Vertretern von Europan Österreich werden auch die Planungsbüros, eines aus Österreich und eines aus der Schweiz, zur Präsentation am 6. April nach Lauterach kommen. Ausführliche Informationen dazu gibt es in der April-Ausgabe des Lauterachfensters. Ihr Bürgermeister Elmar Rhomberg Titelbild Lauteracher Funken Aus dem Rathaus Startschuss für das neue „Haus der Generationen“ in Lauterach: Bgm Elmar Rhomberg, Rudolf Öllinger, Notar Dr. Richard Forster und SeneCura-Geschäftsführer Dr. Remo Schneider (von links) unterzeichnen die Verträge für das „Haus der Generationen Lauterach“. Sozialzentrum: Start für das „Haus SeneCura und die Marktgemeinde Lauterach errichten gemeinsam ein mulifunktionales Pflege- und Sozialzentrum D ie Marktgemeinde Lauterach und SeneCura werden gemeinsam ein multifunktionales Pflege- und Sozialzentrum „Haus der Generationen“ errichten. Bürgermeister Elmar Rhomberg und Vizebürgermeister Mag. Karl-Heinz Rüdisser unterschrieben vor kurzem die von der Gemeindevertretung beschlossenen Verträge. Damit sind die Weichen für eines der größten und wichtigsten Zukunftsprojekte in unserer Gemeinde gestellt. Das „Haus der Generationen“ wird neben den ca. 60 Pflegebetten auch zahlreiche zusätzliche Sozialeinrichtungen beherbergen. Der Baubeginn ist im Frühjahr 2007, die Fertigstellung im Frühjahr 2008 geplant. Neben der optimalen Betreuung pflegebedürftiger Menschen wird das „Haus der Generationen Lauterach“ auch als sozialer Begegnungsraum und Stützpunkt für weitere Sozialeinrichtungen dienen. Im „Haus der Generationen“ werden u.a. eine Kindertagesstätte, ein multifunktionaler Veranstaltungsraum, Räumlichkeiten für Fachärzte sowie ein Tagescafe und der mobile Hilfsdienst untergebracht sein. Das Angebot wird von einem offenen Mittagstisch über die Schülerbetreuung bis hin zu einer Bastelwerkstätte für Senioren reichen. „Die Integration unserer älteren Mitbürger in das öffentliche Leben der Gemeinde ist uns ein wichtiges Anliegen. Mit dem Konzept eines multifunktionalen Sozialzentrums, das gleichzeitig auch Kommunikationsplattform und Treffpunkt für Generationen ist, ent- 4 Lauterachfenster Aus dem Rathaus MOBILER HILFSDIENST Wir suchen Helferinnen Rudolf Öllinger, Bgm. Elmar Rhomberg Dr. Remo Schneider, Dr. Richard Forster Da die Nachfrage für den mobilen Hilfsdienst ständig steigt, benötigen wir immer wieder Frauen, aber auch Männer, die mitarbeiten wollen. Derzeit suchen wir vor allem Personen, die einen Nachtdienst mit einem anschließenden Tagesdienst ein- bis zweimal in der Woche leisten können. Wir bieten bestmögliche Unterstützung durch Schulungen und Teamgespräche. Die Helferinnen sind bei der Marktgemeinde Lauterach im geringfügigen Beschäftigungsverhältnis angestellt. Bei Interesse melden Sie sich bitte bei der Einsatzleitungsstelle. Einsatzleitungsstelle Büro für Gesellschaftliche Dienste, Annette King, Mo.- Fr. 8 – 12 Uhr, Tel. 05574/6802-16 Fundamt Jänner 9.1.2006: Mountainbike, Mongoose Pro DX 4.0, silber-blau, Fundort: Lauterach, Inselstraße 9.1.2006: Mountainbike, Cheyenne FS 8000, silber, Fundort: Lauterach, Bahnweg 18.1.2006: Mountainbike, Balance schwarz-gelb, Fundort: Lauterach, Achpark 30.1.2006: Damenfahrrad, KTM, Country, schwarz, Fundort: Lauterach, Langegasse 12.1.2006: 1 Schlüssel mit Anhänger (Plastikkirsche und geflochtenem Band) 31.1.2006: 1 seidenes Halstuch, Fundort: Lauterach, Rathaus, Abt.III – Bürgerdienste 13.2.2006: 1 Schlüssel mit Raika Schlüsselband, Fundort: Schule Unterfeld 13.2.2006: 1 silberne Armbanduhr, Marke: Platino, Fundort: Schule Unterfeld 13.2.2006: 2 Schlüssel mit Anhänger, Fundort: Schulgelände Unterfeld der Generationen“ spricht SeneCura diesem Wunsch und ermöglicht unseren älteren, pflegebedürftigen Mitmenschen eine aktive Teilnahme am gesellschaftlichen Leben. SeneCura hat uns mit diesem Konzept, das sich bereits in anderen Vorarlberger Gemeinden bewährt hat, überzeugt“, freut sich Bürgermeister Elmar Rhomberg. Auftrag geführt werden und damit für jedermann zugänglich sein. Bei Bedarf werden die Heimkosten über den Sozialfonds des Landes Vorarlberg abgerechnet“, betont SeneCura-Geschäftsführer Dr. Remo Schneider. „SeneCura versteht sich als Partner der Gemeinden“, so Schneider weiter: „Für die direkte Verbundenheit mit der Gemeinde sorgt ein gemeinsamer Beirat. Er wird sowohl bei der baulichen Umsetzung als auch im späteren Betrieb dafür sorgen, dass das Haus der Generationen ein fester Bestandteil des Gemeindelebens wird und bleibt.“ „Die Integration unserer älteren Mitbürger in das öffentliche Leben ist uns ein wichtiges Anliegen.“ Das „Haus der Generationen Lauterach“ ist das dritte SeneCura Haus in Vorarlberg. „Es wird als privates Heim im öffentlichen www.lauterach.at Lauterachfenster 5 Aus dem Rathaus Neue Verordnung auf Lauterachs Straßen 30 Km/h auf der Schulstraße Neu ausgebauter Brückenweg Geschwindigkeitsbeschränkung auf der Schulstraße Ab sofort gilt auf der Schulstraße Tempo 30 zwischen der Klosterstraße und der Karl Höll Straße. Auf diesem Straßenabschnitt sind viele Schulkinder unterwegs. Nachdem es dort noch keinen durchgehenden Gehsteig gibt, ist diese Beschränkung zur Sicherheit der schwächeren Verkehrsteilnehmer erforderlich. Teilausbau des Brückenweges Der Brückenweg wurde von der Thaläckerstraße aus auf einer Länge von 100m als Erschließungsstraße ausgebaut. Die Durchfahrt zur Harderstraße ist weiterhin nur für Radfahrer möglich. Ausgehend von der Thaläckerstraße ist daher der Brükkenweg als Sackgasse mit dem Zusatz „Durchfahrt für Radfahrer möglich“ beschildert worden. Am Ende der Erschließungsstraße wurde beim Übergang in den Rad- und Gehweg ein „Fahrverbot für Kraftfahrzeuge“ angeordnet. Schließlich hat der Verkehr auf der Thaläckerstraße gegenüber dem Einbiegeverkehr vom Brükkenweg Vorrang. 6 Lauterachfenster Radwege entlang der Landstraße L 190 Ostseitig der L 190 kann der Radweg vom Kreuzungsbereich mit der Flotzbachstraße (bei der Fa. Huppenkothen) bis zur Abzweigung in Richtung Landgraben/Wolfurt in beiden Richtungen befahren werden. „Trauriger Rekord: Ein Autofahrer wurde in der Nähe der Schule Unterfeld mit 89 Km/h geblitzt.“ Dasselbe gilt westseitig: Hier dürfen die Radfahrerinnen und Radfahrer den Radweg von der Kreuzung mit der Scheibenstraße (bei der Fa. BayWa) bis zur Kreuzung Flotzbachstraße (bei der Fa. Sieber Transporte) ebenfalls in beiden Richtungen benützen. Demnach dürfen die Radwege von der Ampelkreuzung Flotzbachstraße (bei der Fa. Wober) bis knapp vor die Turnhalle auch auf den durch Baumreihen getrennten Abschnitten nicht in beiden Richtungen befahren werden. Radarkontrollen sind keine Schikane Ernüchternd war die Bilanz der Radarkontrollen, die durch die Stadtpolizei Bregenz auf Lauterachs Straßen im letzten Jahr durchgeführt wurden. Von rund 12.500 erfassten Fahrzeugen tappten nicht weniger als 2.175 Temposünder in die Radarfalle, dies trotz der hohen Überschreitungs-Toleranz (vorläufig) von 10 Km/h. Jeder 6. Autofahrer bzw. Autofahrerin ist also viel zu schnell unterwegs. Kontrolliert wird hauptsächlich auf Gemeindestraßen mit einem Limit von 30 oder 40 Km/h. Das volldigitalisierte, flexible Radarmessgerät kann schnell auf- und abgebaut werden. Radiomeldungen wie „Sie werden auf der Unterfeldstraße geblitzt“ gehen meist ins Leere. Das Radargerät steht dann längst auf einem anderen Straßenabschnitt. Einzige richtige Lösung: Halten Sie sich an die Tempolimits. Zum Schutz der schwächeren Verkehrsteilnehmer und zum Schutz der eigenen Geldtasche. www.lauterach.at/ buergerservice/richtlinien Aus dem Rathaus T I E R H A LT U N G Schildkröte oder Vogelspinne? Was haben Schildkröten, Vogelspinnen, Chamäleons und Skorpione gemeinsam? Oder Echsen und Schlangen? Es sind exotische Tiere, die vielfach von Privatpersonen erworben wurden, ohne sich vorher über die rechtlichen und fachlichen Voraussetzungen zu informieren. Brentewinar Apfel Früher roter gestreifter Apfel Alte Kernobstsorten ähnlich gewidmet sein, sondern z.B. in der Vorarlberger Landesgrünzone liegen, damit nicht eine leichte Nutzungsänderung die Erhaltungsarbeit zerstört. Schutz und Pflege der Bäume sollte zumindest auf fünf Jahre, besser noch zehn Jahre vertraglich geregelt sein, da ansonsten die Lebenserwartung der Bäume gering ist. Die Möglichkeit zum Reiserschnitt und die Besichtigungsmöglichkeit sollte gewährleistet sein. Eine digitale Erfassung des Standortes wird im Projekt vorgenommen. Interessenten melden sich bitte im Rathaus bei Rudi Weingärtner Tel. 6802-45, um sich einen Baum reservieren zu lassen. Weitere alte Kernobstsorten können unter www.nle.at ausgewählt und innerhalb einer Jahresfrist um Euro 28,-- pro Hochstamm geliefert werden. www.lauterach.at www.nle.at Viele Tierhalter haben keine Ahnung, wie solche „Exoten“ gehalten werden müssen. Immer wieder verenden deshalb Reptilien und Amphibien auf sehr leidvolle Weise. Dabei wäre im Tierschutzgesetz des Bundes genau geregelt, welche Anforderungen für die jeweilige Tierart zu erfüllen sind. Binnen zwei Wochen muss das Halten solcher Tiere der Bezirkshauptmannschaft gemeldet werden. Anzugeben sind die Anzahl der Tiere, der Ort, wo sie gehalten werden sowie Name und Adresse des Halters. Der Behörde muss jederzeit möglich sein, die Tierhaltung zu beurteilen. Für gefährliche oder giftige Tiere braucht es sogar eine zusätzliche behördliche Bewilligung, ähnlich einer Bewilligung für Kampfhunde. Wenn jemand unbedingt ein exotisches bzw. Wildtier erwerben will, ist es ratsam, sich schon vor dem Kauf die nötigen Bewilligungen bei der Gemeinde oder der BH zu beschaffen und sich über die Haltungsvorschriften genau zu informieren. Baldwin Apfel A b März 2006 können 12 Sortenbäume aus dem Projekt alter Kernobstsorten an interessierte Paten aus Lauterach kostenlos ausgeliefert werden. Folgende Sorten werden angeboten: Habicherbirne, Baldwin Apfel, Bergbirne, Coulons Renette Apfel, Erdbeerer Apfel, früher roter gestreifter Apfel, Gelber Holzapfel, Gewürzluiken Apfel, Grüner unbekannter Apfel, Gute Luise Birne, Herbstlängler Birne, Brentewinar Apfel. Hinweise für mögliche Paten/Abnehmer: Die Grundflächen sollten langfristig verfügbar sein. Wenn es sich um private Grundstücke handelt, sollten diese nicht als Bau- oder Bauerwartungsland oder Lauterachfenster 7 Aus dem Rathaus Nicht in meine Wiese Nicht in meine Wiese Hundekot verunreinigt das Futter für mein Vieh Aufheben H Umstülpen undekot, der in Wiesen abgesetzt wird, ist für unsere Landwirte ein Problem. Das Vieh weigert sich, das Gras rund um einen Hundehaufen zu fressen. Wird die Wiese abgemäht und das Futter in Ballen zusammengepresst, kann ein dabei aufgelesener Hundehaufen den ganzen Ballen nutzlos machen. Die Kühe rühren dieses Futter mitunter nicht mehr an. ausziehen. Hundekot- Säckchen bekommen Sie auch kostenlos im Bürgerservice des Rathauses. Fact-Box Gemeldete Hunde in Lauterach: 249 Hunde-Anmeldung im RathausBürgerservice bei Wolfgang Rainer (Tel. 6802-13). Hundesteuer: Euro 37,-für jeden weiteren Hund Euro 60,-Die Plakette muss am Halsband angebracht werden. Hundekot-Stationen: Bahnhofstraße (bei Unterführung zur Fellentorstraße), Sportanlage Ried, Kindergarten Weißenbild, Flurweg (Einmündung Thaläckerstraße), Rotachstrasse, Im Steinach (Nähe Kinderspielplatz), Riedstraße (Nähe Jannersee). Wer Hundekot einfach liegen lässt, handelt verantwortungslos. Fertig Wie kann ich den Hundekot legal entsorgen? Der Hundekot kann hygienisch verpackt in einem Plastiksäckchen entweder in den Hausmüll oder in einen Abfallkorb der Gemeinde entsorgt werden. Plastiksäckchen von zu Hause mitnehmen oder aus Hundekot-Sackspendern kostenlos her8 Lauterachfenster Aus dem Rathaus Noch keine Solaranlage am Dach? H ilfestellungen und Sonderkonditionen für den nachträglichen Einbau einer Warmwasser-Solaranlage in bestehende Wohngebäude, das wird mit einer Aktion geboten. Die Hofsteig-Gemeinden Bildstein, Buch, Hard, Lauterach, Kennelbach, Schwarzach und Wolfurt führen im Jahr 2006 diese „Solar-Aktion“ durch. Partner sind das Energieinstitut Vorarlberg und regionale Installationsbetriebe, die für die Laufzeit der Solar-Aktion diverse Sonderkonditionen gewähren. Auftakt ist eine unverbindliche und kostenlose Infoveranstaltung: Donnerstag, 9. März, 20 Uhr · Cubus Wolfurt Programm: Vorstellung der Solaraktion im Detail Vorstellung der Partner-Installateure Diskussion und Beantwortung offener Fragen Es werden folgende Fragen beantwortet: Wo liegen die Kosten von Solaranlagen? Mit wie viel Förderungen kann ich rechnen? Welche Sonderkonditionen bietet die Solaraktion? Wie bekomme ich kostenlose und unabhängige Beratung?Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem beiliegenden Info-Folder! Volksbegehren „Österreich bleib frei“ Das Bundesministerium für Inneres hat am 22. 12. 2005 einem Antrag auf Einleitung des Verfahrens für ein Volksbegehren mit der Bezeichnung „Österreich bleib frei!“ stattgegeben. Die Stimmberechtigten können innerhalb des festgesetzten Eintragungszeitraumes, das ist von Montag, dem 06. März 2006 bis einschließlich Montag, dem 13. März 2006 in den Text des Volksbegehrens Einsicht nehmen und ihre Zustimmung zu dem beantragten Volksbegehren durch einmalige eigenhändige Eintragung ihrer Unterschrift in die Eintragungsliste erklären. Eintragungsberechtigt sind alle Frauen und Männer, die die österreichische Staatsbürgerschaft besitzen, in der Marktgemeinde Lauterach zum Stichtag 30. Jänner 2006 mit Hauptwohnsitz gemeldet waren und mit Ablauf des letzten Tages des Eintragungszeitraumes (13. März 2006) das 18. Lebensjahr (Jahrgang 1988 und älter) vollendet haben, sowie vom Wahlrecht nicht ausgeschlossen sind. Personen, die sich voraussichtlich während des Eintragungszeitraumes nicht in der Gemeinde, in deren Wählerverzeichnis sie eingetragen sind, aufhalten werden, können bis zum 10. März 2006 eine Stimmkarte beantragen. Die Eintragungslisten liegen während des Eintragungszeitraumes im Marktgemeindeamt Lauterach, Abt. III –Bürgerdienste auf. Eintragungen können an nachstehend angeführten Tagen und zu folgenden Zeiten vorgenommen werden: • Montag, dem 6. März 2006, von 8 bis 20 Uhr • Dienstag, dem 7. März 2006, von 8 bis 16 Uhr • Mittwoch, dem 8. März 2006, von 8 bis 20 Uhr • Donnerstag, dem 9. März 2006, von 8 bis 16 Uhr • Freitag, dem 10. März 2006, von 8 bis 16 Uhr • Samstag, dem 11. März 2006, von 8 bis 12 Uhr • Sonntag, dem 12. März 2006, von 8 bis 12 Uhr • Montag, dem 13. März 2006, von 8 bis 16 Uhr Bitte bringen Sie zur Stimmabgabe einen amtlichen Lichtbildausweis mit, aus dem die Identität ersichtlich ist. Für weitere Fragen können Sie sich an die Abt. III – Bürgerdienste beim Marktgemeindeamt Lauterach Tel. 6802-12 wenden. Lauterachfenster 9 Aus der Gemeinde Musicalprojekt „Die Hexe von Backa Backa“ F Kinder der Schule Unterfeld bei der Probe ast 70 Schülerinnen und Schüler der Volks - und Sonderschulklassen zaubern das Musical „Die Hexe Backa Racka“ (Text: Werner Schrader / Musik: Heinz Lemmermann) auf die Bühne der Schule Unterfeld. LehrerInnen des engagierten Unterfeldteams proben mit den Kindern seit Ende Jänner in den Workshops Schauspiel, Musicalband, Tanz, Chor, Bühnenbild und Kostüme. Alle Beteiligten sehen als ein Ziel die öffentlichen Aufführungen am Freitag, 31.März um 19 Uhr und am Samstag, 1. April um 15 Uhr. In dieser kreativen Arbeit mit Kindern steckt aber viel mehr! Die SchülerInnen lernen in diesen Wochen den Aufbau und Ablauf einer Musiktheaterproduktion in allen ihren Facetten kennen. Vom ersten Textsprechen über die ersten Töne der Bandarrangements bis zum Einstudieren der tollen Chorsongs, bis dann alle Teile in einen Bühnenablauf zusammengefügt werden. In dieser Zusammenarbeit entsteht ein völlig neues Zusammengehörigkeitsgefühl! Jeder ist wichtig, jeder trägt durch seinen Beitrag zum Erfolg bei. In der nächsten „Lauterach Fenster“ Ausgabe erfahren die Leser noch mehr zum (Un)wesen der Hexe Backa Racka. Oder noch besser, reservieren Sie sich einen der beiden Termine und besuchen Sie die Aufführung in der Schule Unterfeld. Wir alle freuen uns auf Sie. BORG – Brückenprojekt N ach Vorlagen aus der Natur bauten die Wahlpflichtfachgruppen Bionik-Physik der 6c-Klasse von Prof. Manfred Huber möglichst lange Brücken, wobei nur vier Blatt Papier zum Bau verwendet werden durften. Die Brücke musste eine Last von 300 Gramm tragen. Das Siegerprojekt baute die Gruppe Meryem Beypnar/ Hüsna Seker. Anschließend wurde noch eine fast zweieinhalb Meter lange Hängebrücke gebaut. Die erfolgreichen „Architekten“ mit ihrem Bauwerk 10 Lauterachfenster Aus der Gemeinde SchülerInnen vermitteln bei Konflikten BORG Lehrgang „Konflikte positiv“ abgeschlossen I n diesem Schuljahr konnten wir erstmals einen 40-stündigen Ausbildungslehrgang für Schülerinnen und Schüler als Vermittler in Konfliktsituationen anbieten. Ihr Zertifikat als Schüler-Mediatoren erhalten: Blaser Sarah, Kleiser Stefanie, Köppel Eva, Ploss Michael, Schwabe Karla, Theurl Maria, Tomaselli Urs (alle 8b), Merl Nicole (7c), Matt Cornelia, Mohr Christine, Pfanner Julia, Rzipa Tanita (alle 7a). Diese Schülerinnen und Schüler haben sich intensiv mit Konflikten (Ursachen, Arten, Analyse von Konflikten, Konfliktkreis, Verhaltensweisen in Konfliktsituationen, Konfliktlösungsstile) auseinandergesetzt und sich dann durch Übungen Möglichkeiten effektiver Kommunikation erarbeitet (z.B.: Ich-Botschaften, Aktives Zuhören). Dann versuchten sie, die Rolle einer neutralen dritten Partei in einem Konflikt zu übernehmen und so eine Mediation durchzuführen oder einen Gruppenprozess zielorientiert zu leiten. „Tag der offenen Tür“ am BORG Lauterach G ut besucht war der „Tag der offenen Tür“ am 3. Februar. Den Besuchern wurden alle Zweige unserer Schule aktiv und abwechslungsreich vorgestellt. Folgende Bildungswege werden am BORG Lauterach angeboten: Im „NWT“-Zweig (Natur, Wissenschaft, Technik) werden Lehrstoffe aus Naturwissenschaft und Technik vermittelt, was sowohl den Erwerb von Basiswissen als auch dessen Anwendungen betrifft. Erkenntnisse und Entwicklungen aus den Bereichen der Physik, Chemie, Biologie und Umweltkunde werden mit Projektarbeiten und praktischen Erprobungen im Fach „Bionik“ (Bio-Technik) verknüpft. Im „KGT“-Zweig (Kunst, Gestaltung, Technologie) werden vor allem künstlerische und graphische Schwerpunkte vermittelt. Viele Arbeiten werden an modernen Apple-Macintosh-Computern durchgeführt. Im musischen Zweig des BORG Lauterach können neben Gesang auch folgende Instrumente erlernt werden: Blockflöte, Querflöte, Klarinette, Saxophon, Gitarre, Violine, Klavier und Orgel. Der Unterricht findet in Kleingruppen mit durchschnittlich drei Schüler(innen) statt. Schulanmeldungen am BORG Lauterach sind noch bis Ende März möglich. Im Chemiesaal wurden Kupfermünzen „vergoldet Lauterachfenster 11 Aus der Gemeinde Tagebuch, Scriptum und Buch Das Gespräch mit Pensionist und Chronist Jahrgang 1923 Frühlingsstraße 28 4 Kinder: Stefan, Paul, Gerhard, Bernhard J Johann Kaufmann ohann, du hast ein dickes Buch mit dem Titel „Aus meiner Kinder- und Jugendzeit 1923-1945“ verfasst. Es ist die Geschichte eines Teils deines Lebens. Wie ist das zustande gekommen? Für die Gemeinde Reuthe im Bregenzerwald, aus der ich stamme, habe ich zuvor eine Kriegschronik und für die Pfarre Reuthe ein Buch anlässlich der 700-JahrFeier verfasst. Mein Vater hat schon seine Erlebnisse aus dem ersten Weltkrieg handschriftlich in Kurrentschrift aufgezeichnet. Mein Neffe Elmar Vögel aus Fußach und ich hatten dann die Idee, die interessante Lebensgeschichte meines Vaters samt Illustrationen in Buchform aufzulegen. Zusammen haben wir dies in jahrelanger Arbeit geschafft. Und das war dann also der eigentliche Anstoß, auch deine eigene Lebensgeschichte niederzuschreiben? Ja, die Geschichte meines Vaters, eines einfachen Soldaten, wie er den ersten Weltkrieg erlebt hatte, erregte sogar Aufsehen bis ins Trentino. Der damalige Präsident der Region Trentino/Südtirol, Carlo Andreotti, und der Bürgermeister der Stadt Bondo, Mario Valenti, baten mich um Erlaubnis, das Buch ins Italienische übersetzen zu dürfen. Ich stimmte sofort zu. Mein Vater dokumentierte nämlich darin auch den Bau des inzwischen berühmten Krieger-Monuments auf dem Soldatenfriedhof in Bondo. Sein Schwager Kaspar Hiller, ebenfalls aus Reuthe, war als Bildhauer an der Gestaltung des Monuments beteiligt. Zur Präsentation des Buches wurde ich damals nach Bondo eingeladen. Elmar Vögel bot mir anschließend an, auch meine Lebensgeschichte digital zu erfassen. Es ist daraus ein Buch mit 539 Seiten und ca. 350 Fotos, davon 37 Farbbilder, 27 Zeichnungen sowie 24 Landkarten geworden. Hast du so ein gutes Gedächtnis oder waren deine Tagebücher, die in diesem Buch zitiert werden, die eigentliche Grundlage? Während meines Kriegseinsatzes habe ich täglich meine Erlebnisse und Gedanken in meine Tagebüchlein eingetragen. In Krakau habe ich damals eine Fotobox, ein technischer Vorgänger unserer heutigen Fotoapparate, gekauft und Bilder gemacht. Besonders in den letzten Kriegstagen ging vieles verloren. Gott sei Dank habe ich beides, meine Tagebücher und die Fotos retten können. Weitere Fotos habe ich alten Zeitschriften entnommen. Meine Erlebnisse und Eindrücke als Soldat sind dann der Hauptbestandteil meines Buches geworden. War es dir ein besonderes Anliegen, gerade über diese Zeit zu schreiben? Eigentlich schon. Ich wurde gerade von Jüngeren schon oft gefragt: „Wie konntet 12 Lauterachfenster Aus der Gemeinde KINDERGARTEN BACHGASSE Lustiges Badevergnügen „Pack die Badehose ein...“, unter diesem Motto verbrachten die Kinder des Kindergartens Bachgasse im vergangenen Monat vergnügliche Vormittage im Hallenbad Bregenz. Pressekonferenz in Bondo v.l.n.r: Armida Antolini (Übersetzerin), Johann Kaufmann, Bürgermeister Mario Valenti, Präsident Carlo Andreotti Johann Kaufmann ihr damals für die Nazis sein und für Deutschland in den Krieg ziehen?“ Diese Frage ist nicht mit einem Satz zu beantworten. Mit diesem Buch versuche ich, darzustellen, wie ich und die Menschen in einem Bregenzerwälder Dorf diese Entwicklung erlebten. Wie lange hat es gedauert, bis dieses Buch fertig war? Wir waren sechs Jahre dran. Begonnen habe ich im Jahr 1998 mit 75 Jahren. Da ich weder mit einer Schreibmaschine noch mit einem Computer umgehen kann, habe ich den gesamten Inhalt zuerst per Hand auf 1100 Seiten, die drei Ordner füllen, niedergeschrieben. Dieses Scriptum hat Elmar Vögel samt Bildern mit dem Computer erfasst. Den Computerausdruck haben wir 80mal kopiert und bei der Buchbinderei Keckeis in Wolfurt gebunden. Herr Keckeis stellte uns dafür seine Werkstatt und seine Geräte in dankenswerter Weise zur Verfügung. Bei entsprechender Nachfrage könnte aber eine zweite kleine Auflage nachgedruckt werden. Gibt es dein Buch zu kaufen? Nein, die 80 Exemplare sind längst vergriffen, selbst habe ich gerade noch drei Stück. Es gab viel Interessierte, die das Buch haben wollten. Auch die österreichische Geschichtsforschung hatte Interesse daran. Eine Ausgabe erhielt unter anderem der Verein „Dokumentation lebensgeschichtlicher Aufzeichnungen“ der Universität Wien. Das Buch kann aber in der Bibliothek der Gemeinde Lauterach in der Hauptschule ausgeliehen werden. Das Buch endet im Jahr 1945. Hast du auch einmal daran gedacht, deine Lebensgeschichte ab 1945 niederzuschreiben? Nein, eigentlich nicht. Die Zeit nach dem Krieg widmete ich meiner Familie und meinem Beruf. Es war ein ruhigerer und vor allem ein sehr privater Lebensabschnitt. Darüber ein weiteres Buch zu schreiben, wäre sicher nicht so interessant wie die Schilderung eines einzelnen Schicksals im zweiten Weltkrieg. Würdest du trotzdem empfehlen, dass Mitmenschen ihre Lebensgeschichte niederschreiben? Innerhalb der Familien wird sehr viel mündlich überliefert. Es werden alte Geschichten erzählt, die aber kaum jemand niederschreibt. Für Familien sind solche Lebensgeschichten immer interessant. Die Geschichte meiner Jugend ist nur wegen meiner Kriegstagebücher so ausführlich geworden. Ohne diese Tagebücher wäre dieses Buch nie zustande gekommen. Danke für das Gespräch. Manche stärkten sich noch im Kindergarten mit einem guten Frühstück, bevor es losging. Schon die Zugfahrt war ein Erlebnis und die Aufregung enorm. In kompletter „Bademontur“ stürzten sich die Kinder dann ins Vergnügen. Sie planschten und spritzten sich gegenseitig an. Manche wagten einen Sprung vom Beckenrand ins kühle Nass. Beim Rutschen von der Kinderrutsche wurden Wetten abgeschlossen, wer beim Auslauf am weitesten kommt. Lustig war das Tauchen, welches den Kindern erstaunlicherweise trotz Schwimmflügeln gelang. Da wir nach dem Schwimmen großen Hunger hatten, stärkten wir uns noch mit einer Jause, bevor wir mit dem Zug wieder nach Lauterach zurückfuhren. Lauterachfenster 13 Werbung Aus der Gemeinde A LT . J U N G . S E I N Konzentration – Schlüssel zu gutem Gedächtnis Präsentation in der Turnhalle Gesundes Frühstück beim InfoTag der Hauptschule Kennen sie auch die kleinen Vergesslichkeiten des Alltags – den Schlüssel verlegt, Namen fallen einem nicht mehr ein usw.? Dann sollten sie “ Alt : Jung : Sein “ kennen lernen! InfoTag an der Hauptschule Lauterach 130 Volksschülerinnen und Schüler entscheiden über ihren weiteren Bildungsweg Teilnehmerinnen des letzten Gedächtnis-Trainigs Anmeldungen und Informationen bekommen sie bei Kursleiterin Ruth Wolf Tel. 704 61 und Katharina Pfanner Tel. 660 50 Veranstalter ist der Frauenbund GUTA und das Katholisches Bildungswerk. Jeda Morga ischt’s a Gfrett- all di gliche Froag: „Wia kum i blos us dem Bett?“ – Mei, isch des a Ploag ! Halt, do kut m’r grad in Sia, jemand heats verzellt – do töes eppas ganz tolls gia, wo ma guat sei gschtellt. Mengsmol lass i d’Schlüssel liega, des ischt gär nit frei, Näma, Zahla, alls v’ergessa, jetzt ischt as v’rbei. Mi’s Gedächtnis wür i schula, was des Züg grad hebt, D’Stega wieder abespula, dass da Boda bebt. Ufwärmübunga, Labyrinth, nia sind m,r z,bequem, Spaghetti „leasa“ anstatt „eassa“ – alles kein Problem. Schüttelwörter, Anagramm und an Farb-Wort-Tescht, ganz egal, was sus no kut, mir händ all a Fescht. Du und i und alt und jung, alle bliebend voll im Schwung, täglich üba ischt da Hit und as haltet üs ou fit! Theresa Schobl W elchen Bildungsweg schlage ich im kommenden Schuljahr ein? Auch heuer stehen wieder 130 Volksschülerinnen und Schüler vor dieser Frage. Eine Entscheidungshilfe bietet die Lauteracher Hauptschule jedes Jahr mit ihrem InfoTag, der heuer im Rahmen des Hauptschultages im Jänner durchgeführt worden ist. Nicht nur den Kindern sollte die Hauptschule vorgestellt werden, auch die Eltern und Lehrerinnen der beiden Volksschulen waren zu einer Informationsveranstaltung eingeladen. Dass dafür eine Notwendigkeit besteht, beweist jedes Jahr die große Teilnehmerzahl. Die Kinder hatten die Möglichkeit, drei Einheiten des Hauptschulunterrichts kennen zu lernen. Anschließend fand eine kurze Präsentation im Turnsaal statt, umrahmt von der schuleigenen Band. Zur gleichen Zeit erhielten die Eltern und Lehrerinnen bei einem Frühstück Informationen über die HS Lauterach und es kam schon zu einem ersten Gespräch zwischen Eltern und Lehrern. Auf diese Weise bekam jede Gruppe die für sie notwendigen und interessanten Auskünfte. www.vobs.at/hs-lauterach Auf Wunsch gab es Buttons mit dem Hauptschul-Logo Aus der Gemeinde Sonnenhaus Weidachstraße 10 Das Einfamilienhaus Weidachstraße 10 zählt zu den Pionierprojekten der Solarhaus-Architektur Österreichs (und vermutlich ganz Europas). Familie Hrach Sonnenhaus Weidachstraße 10 S onnenenergie im nebligen Rheintal? Trotz Kälte und geringer Sonnenscheindauer? Das Sonnenhaus der Eheleute Leo und Manuela Hrach beweist, dass die Sonne auch während der kalten Jahreszeit einen wesentlichen Beitrag zur Raumheizung leisten kann. Herz des im Jahre 1983 von Architekt Sture Larsen (Norwegen) geplanten Hauses ist die 52 m2 große Kollektoranlage, bestehend aus Luftkollektoren. Dies ist eine sehr einfache Lösung, Sonnenwärme sofort und ohne Umwege verfügbar zu machen. Und mit den Kollektoren war gleichzeitig auch schon das Süddach fertig. Im Prinzip funktionieren die Luftkollektoren ganz einfach: Das schwarze Blech fängt die Sonnenstrahlen auf und setzt sie in Wärme um. Diese steigt im Schacht zwischen Blech und Glas zum Dachfirst 16 Lauterachfenster auf und wird von dort mittels Ventilator zum Schotterspeicher weiter transportiert. Als Schotterspeicher dient eine 80 cm dicke Wohnzimmerwand, deren Hohlraum mit Ach-Steinen gefüllt ist. Dort wird die eingeblasene Sonnenwärme gespeichert. Zugleich versorgen die aufgeheizten Speicherwände das Wohnzimmer mit wohliger Strahlungswärme. Die VKW hatten schon in den 70er Jahren Versuche mit Sonnenenergie unternommen und wollten es in diesem Fall genau wissen. Deshalb gaben sie im Einvernehmen mit den Hausbesitzern den Auftrag, den Energieverbrauch des Gebäudes im Winter 1987/88 wissenschaftlich zu erfassen. Jede Kilowattstunde Strom wurde dabei genau aufgezeichnet, jedes Holzscheit gewogen, bevor es in den Kachelofen wanderte. Das Ergebnis ist erstaunlich: Zwischen Oktober und April deckte die Solarenergie 79,7 % des Heiz- bedarfes ab, 20,3 % musste mit Holz zugefeuert werden. Die Zusatzheizung ist nicht für die kältesten Tage erforderlich, sondern dann, wenn der Himmel länger bedeckt bleibt. Nach Angaben der Hausbesitzer beträgt der Holzverbrauch pro Winter maximal 2,5m3. Dieses Objekt wurde schon mehrfach ausgezeichnet, u.a. auch mit dem Pionierpreis des Bundesministeriums für Wissenschaft und Forschung. Und dies sicherlich zu Recht, da in den frühen 80er Jahren noch kein Energiesparverein o.ä. dem Planer oder den Bauwerbern zur Seite stand. Mittlerweile gibt es zahlreiche Beratungsstellen (z.B. www.energieinstitut.at). Denn grundsätzlich sollte die Kraft der Sonne bei jedem Bau berücksichtigt werden, um die Umwelt zu schonen und Geld zu sparen. www.energieinstitut.at Aus der Gemeinde Historisches – wie es einmal war Tuben aus Lauterach Karl Höll 1859 – 1931 Die Tubenfabrik um 1920 W ieder beißen sich in unserer Gemeinde Bagger in altes, verlassenes Gemäuer und entfernen diesmal die Reste eines Betriebes, der zu den Vorzeigeobjekten des Dorfes gehörte und vielen seiner Bürger Ausbildung, Arbeit und Verdienst sicherte, die Tubenfabrik Karl Höll. So lange ist es noch gar nicht her, als bei offenen Toren in der Nähe die dumpfen Schläge der Tubenpresse zu hören waren, die mit ungeheuerem Druck runde Aluminiumplättchen zum Schmelzen brachte und zu Hülsen formte. Andere werden sich an den speziellen Duft der Farben erinnern, mit denen sie bedruckt wurden und der an gewissen Tagen in der Umgebung zu vernehmen war. Mit um die 120 Beschäftigten war die Firma Höll in ihren besten Zeiten nach dem Krieg, als noch der Einsatz händischer Arbeit gefragt war, wohl der größte Lauteracher Arbeitgeber.Schon in den 70er und 80er Jahren hatten einschneidende Veränderungen in der Fertigung einen starken Rückgang der Belegschaft zur Folge. Die Abgänge namhafter Großabnehmer wie Mautner-Markhof, Unilever, Henkel und anderer veranlassten die Firmenleitung den Betrieb auf eine am österreichischen Markt orientierte Größe anzupassen. Im Jahre 2003 war der Personalstand auf 24 gesunken. Vorerst dachte man aber noch nicht an eine Schließung. Schneller als vermutet änderten sich jedoch die Märkte und die Umsätze gingen dramatisch zurück, sodass der Betrieb eingestellt werden mußte. Für die verbliebenen Fertigungsanlagen konnten Abnehmer gefunden werden, die sie irgendwo im Osten unseres Kontinents an den Mann zu bringen wissen. Nach dem Abbruch der Produktionsstätten, soll das 1 ha große Areal schrittweise bis 2011 dem Wohnbau zugeführt werden. In absehbarer Zeit wird also voraussichtlich nicht mehr viel an die Lauteracher Tubenfabrik erinnern, deren Produkte bereits vor dem ersten Weltkrieg in allen Ländern Europas, in Nord- und Südamerika, in Afrika und im nahen und fernen Osten geschätzt waren. Aber da bleibt noch die Karl Höll Straße, die den Namen des Firmengründers trägt. Darin mag man wohl die große Wertschätzung und Bedeutung dieses Mannes und seines Lebenswerks für Lauterach erkennen, ist er doch bislang die einzige Persönlichkeit, nach der hierorts eine Straße benannt wurde. Karl Höll kam am 18. Mai 1859 in Ambach im Schwarzwald als Sohn einer hochangesehenen Familie, die der Gemeinde schon eine ganze Reihe von Bürgermeistern gestellt hatte, zur Welt. Schon in der Lehre fiel er durch seinen Fleiß, durch Genauigkeit und Zielstrebigkeit auf. Bereits mit 25 Jahren wird er Mitbegründer der Fa. Maischhofer, Höll und Co. In Pforzheim. 1888 zieht er ins Ländle, eröffnet in der ehemaligen Lauteracher Uhrenfabrik im Rosenweg einen Betrieb und baut die Fabrik, die er 1907 in alleiniger Verantwortung übernimmt. Aus kleinen Anfängen hat sie bald überregionale Bedeutung erlangt und infolge des Geschickes und der Beharrlichkeit ihres Betreibers auch den Krieg und die Geldentwertung überdauert, die für viele andere das Aus bedeutete. Quellenangabe: Nachruf Karl Höll Heimatbuch Lauterach 1953 VN vom 15.03.,25.10.03.,2.2.06 Lauterachfenster 17 Werbung Nacht – Sonne Sommer + Winter in Norwegen, Schweden, Finnland Abenteuer-Wildnis jenseits vom Polarkreis Panorama-Multivision von Dietmar & Claudia informativ abwechslungsreich professionell Saftige Äpfel vom Bodensee Jetzt ist Apfelzeit! Saftige, köstlich schmeckende Äpfel, beliebte Sorten wie Elstar, Gala, Jonagold uva. mehr findet der Apfelliebhaber im Lauteracher „OBST-STADEL“ direkt an der Bundesstraße neben der Kirche. „Viele zufriedene Stammkunden aus nah und fern wissen das seit über einem Jahrzehnt sehr zu schätzen“, so Alfons H. Plangger. Neben dem reichhaltigen Bodensee-Sortiment sind noch jede Menge hochwertiger Ländle-Köstlichkeiten und andere Spezialitäten erhältlich. Qualität hat einen Namen! „…Sie sind der Inbegriff packender Multivisionen…“ schreibt die schwäbische Zeitung. Als hauptberufliche AV-Produzenten und Fotografen vermitteln die Wildnisfans seit 20 Jahren spannende Abenteuer mit vielen Infos. 8 Projektoren 9 m Panoramabilder, Live-Kommentar letzte Shows: USA bis Feuerland – Vom Arlberg bis Thailand – Australien – Neuseeland – Kanada OBST-STADEL Lauterach Bundesstr. 75, Tel. 05574/66365 Öffnungszeiten: Mo-Fr 8.30 – 12.00 u. 13.30 – 18.00 Uhr 21.3.2006 · 20.00 Uhr · Hofsteigsaal Aus der Gemeinde W E LT F R A U E N TA G 1 1 . M Ä R Z s’FiF – Das Frauenfest im Fullhouse Das Erzählcafe wird neu belebt „Riebel und Kaffee – Stopfar und Öpflmuas“ Die Lauteracher Bevölkerung hat wieder Gelegenheit, über Althergebrachtes zu plaudern. Handwerk“ und andere. Heimatforscher Elmar Fröweis moderierte damals diese Veranstaltungen, welche auch aufgezeichnet wurden. „Diese Aufzeichnungen sollten unbedingt aufgearbeitet und als Zeitdokument veröffentlicht werden“, so Elmar Fröweis. Seit 2001 ruht das Erzählcafe. Mit den geplanten vier Terminen in diesem Jahr soll das Erzählcafe der Lauteracher Bevölkerung wieder Gelegenheit geben, über Altes bzw. Althergebrachtes von Lauterach zu plaudern. Weitere Informationen erhalten Sie im nächsten Lauterach-Fenster. Termine fürs Erzählcafe: Donnerstag, 20. 4. 2006, 19 Uhr Michi’s Cafe „Riebel und Kaffee – Stopfer und Öpflmus“ Donnerstag, 22. 6. 2006, 19 Uhr Ort und Themen werden noch bekannt gegeben. Donnerstag, 14. 9. 2006, 19 Uhr Ort und Themen werden noch bekannt gegeben. Donnerstag, 16. 11. 2006, 19 Uhr Ort und Themen werden noch bekannt gegeben. Anlässlich des Weltfrauentags veranstalten die Jugendhäuser aus Vorarlberg am Samstag, den 11. März 2006, ein gemeinsames Fest im Full House in Lustenau. S’ FiF (Das Frauenfest im Fullhouse) beginnt um 15 Uhr. Die Idee eines gemeinsamen Festes entstand in der Arbeitsgruppe für Mädchenarbeit der Koje, in der auch Lauterach vertreten ist. Am Nachmittag finden verschiedene Workshops statt, deren Teilnahme für Mädchen und Frauen kostenlos ist. Mädchen, die schon immer mal eigene Cocktails mixen, eigene Kerzen und Buttons gestalten wollten, sind an diesem Nachmittag im Full House genau richtig. Des Weiteren wird „Let’s play about sex“ angeboten, bei dem sich die Mädchen in einer lockeren Atmosphäre austauschen können. Mit zum Rahmenprogramm gehören auch das beliebte Spiel Singstar und Bungee-Running, was sicherlich für Action sorgt. Ab 19 Uhr gibt es für alle teilnehmenden Mädchen und die neu Eingetroffenen einen alkoholfreien Begrüßungscocktail, um das abendliche Fest zu eröffnen. Verschiedene Mädchentanzgruppen aus den einzelnen Jugendhäusern werden danach ihr Können darbieten. Für heißen Sound und gute Stimmung sorgt DJane Miss Devil. „Riebel und Kaffee – Stopfar und Öpflmuas“ ist das Thema des nächsten Erzählcafes am 20.April 2006 in „Michi’s Cafe“. Damit will Kulturamtsleiter Christof Döring zusammen mit Vera Brüstle und Walter Hermann das Erzählcafe wieder aus dem Schlummerdasein holen. Drei weitere Treffen werden noch in diesem Jahr angeboten. Wer Themenvorschläge hat, soll sich bitte melden bei: Christof Döring, Rathaus, Telefon 05574/6802-17 christof.doering@lauterach.at Das Team freut sich über jede Anregung aus der Bevölkerung, ebenso über die Mitarbeit im Team. In den Jahren 1998 bis 2001 erfreuten sich die Erzählcafes bei der Lauteracher Bevölkerung großer Beliebtheit mit Themen wie „Lauteracher Originale“, „Altes Lauterachfenster 19 Aus den Vereinen Neues Tankfahrzeug der Feuerwehr ie Mitglieder der Ortsfeuerwehr sind derzeit intensiv mit dem Thema Ausbildung beschäftigt. Um mit dem neuen Tanklöschfahrzeug TLFA 2000/200 stets den jeweiligen Anforderungen gerecht werden zu können, erfolgte in den letzten Wochen für die Dienstgrade, Kraftfahrer und Das neue Maschinisten der Wehr eine intensive Einschulung Tanklöschfahrzeug mit dem neuen Fahrzeug. der Feuerwehr In den kommenden Gruppenausbildungen ab Anfang März erfolgt nun der zweite Schritt mit einer detaillierten Ausbildung der Mannschaft im Umgang mit den verschiedenen Gerätschaften. Die ersten Einsätze wurden mit dem neuen Fahrzeug ja bereits erfolgreich bewältigt, darunter zwei Einsätze zur nachbarlichen Löschhilfe bei einem Wohnhausbrand und dem Brand eines landwirtschaftlichen Anwesens jeweils in Wolfurt. D Die Ausrüstung des neuen Tanklöschfahrzeuges • Grundausstattung für Löscheinsätze • Wassertankinhalt 2000 Liter • Schaumtankinhalt 200 Liter • Pumpe Jöhstadt HMP24 (Heckmehrbereichspumpe Leistung 2400 l/min) • 2 Hochdruckhaspel mit Wasser-/Schaumschnellangriffsausrüstung • Schaumschnellangriffsausrüstung mit Kombischaumrohr • 3 Atemschutzgeräte Dräger PSS 100 (Überdruckatmer mit Bodyguard und Maskenfunk) • Wärmebildkamera und Fernthermometer • Hochleistungslüfter und Schaumausrüstung • Stromaggregat 12 KVA • Lichtmast auf 5,5m ausfahrbar, drehbar und in Neigung verstellbar • DYNAWATT 5000 zur Betreibung des Lichtmastes sowie der beiden mitgeführten 1000 Watt Fluter • Fahrzeug - Umfeldbeleuchtung • Faltleitkegel zur Absicherung von Einsatzstellen • Korbtrage, Notrettungsset, Krankentrage • Motorkettensäge und Rettungssäge • Force Rettungsgerät • Tauchpumpe Mast und Wassersauger Das ebenfalls von der Marktgemeinde Lauterach bestellte Versorgungsfahrzeug (kurz VF) wird Ende Februar von der Firma OPEL Gerster geliefert und der Fa. Wohlgenannt Fahrzeugbau in Dornbirn zum Aufbau übergeben. Die Einweihung und offizielle Übergabe der beiden neuen Fahrzeuge der Feuerwehr wird am Abend des 17. Junis im Rahmen eines Festaktes mit anschließendem Unterhaltungsabend erfolgen. Am Sonntag, dem 18. Juni, ladet die Feuerwehr die gesamte Bevölkerung zum Frühschoppen mit Besichtigung der neuen Fahrzeuge und den Einrichtungen der Feuerwehr ein. Die Feuerwehr Lauterach freut sich schon heute auf Ihren Besuch an den beiden Festtagen und ladet Sie dazu ins Gerätehaus www.feuerwehr-lauterach.at recht herzlich ein. „Zuhause im Pfadiheim“ L eben, schlafen und essen im Pfadiheim - drei Tage lang vom 6. bis 8. Februar. Jede(r) Einzelne der Caravelles und Explorer (Jungs und Mädels von 14-16 Jahren) ging seinen Pflichten nach: Ob Schule, Arbeit oder Freizeitaktivitäten, jeder kam zu einer anderen Zeit „nach Hause“ - ins Heim. Nach dem selbstzubereiteten Essen machten wir die Hausübungen und jassten, spielten Billard und die, die in der vorherigen Nacht zu wenig geschlafen hatten, hauten sich am Nachmittag aufs Ohr. Wer einen strengen Tag hinter sich hatte, konnte sich beim Abendprogramm (Fackellauf, DVD schauen oder Kochturnier) entspannen. Eine Faschingsparty gab es auch, mit einer Modeschau der jüngeren Stufen; natürlich mit Jury. Es waren total lässige Mäschgerle dabei. Unser Schönheitsschlaf wurde von der kaputten Heizung, die die ganze Nacht komische Geräusche von sich gab sowie von nächtlichen Besuchen gestört. Der Schlaf war für alle nicht wirklich lang. Manche schliefen daher unter Tags beim Arbeiten oder sogar in der spannenden Deutschstunde ein. Wir sind in diesen wenigen Tagen als Gruppe sehr zusammengewachsen. Wir glauben, das war das Ziel unserer Leiter Thommy Marte, Andi Giesinger und Conny Jäger. Wir bedanken uns für diese tollen Tage und hoffen, dass unser Sommerlager auch so lustig wird. 20 Lauterachfenster Aus den Vereinen Funkenabbrennen am neuen Funkenplatz W ie schon im letzten Lauterach-Fenster angekündigt, findet das Funkenabbrennen am Samstag, 4. März, auf dem neuen Platz an der Funkenstraße statt (siehe Lageplan!). Nicht nur der Platz ist neu, auch Neuerungen im Programm sorgen für ein besonderes Funkenerlebnis. Kinder können beim Bau „ihres“ Funkens mithelfen. Danach marschiert die Funkengota XII. in Begleitung der ehemaligen Funkengotas und dem Schalmeienzug Lauterach von der Gärtnerei Pfeiffer zum Funkenplatz. Dort wird sie die Hexentaufe vornehmen. Anschließend wird der Kinderfunken entzündet. Am Abend können Kinder in Begleitung Erwachsener am Fackelzug teilnehmen. Sie begleiten die Bürgermusik Lauterach mit Fackeln von der Gärtnerei Pfeiffer an der Funkenstraße zum neuen Funkenplatz. Die Kinder, die am Fackelzug teilnehmen, bekommen eine Gratisfackel sowie Würstle und Limo. Sie erleben das Funkenabbrennen an vorderster Stelle. Traditionell wird der Funkenschwätzer in die Rolle des männlichen Wintergeistes schlüpfen und verbal den Winter austreiben. Ein tolles Feuerwerk leitet zum eigentlichen Winteraustreiben über: Funkengota XII. wird den Funken entzünden. Der Platz ist bewirtet, Funkaküachle werden als Spezialität angeboten. In der Funkenbar wartet eine Riesenüberraschung auf Sie. Die Funkenzunft Lauterach freut sich auf Ihren Besuch! Unsere Programminfos: Samstag, 4. März 14 Uhr: Bau eines Kinderfunkens. Kinder können mithelfen. 15.15 Uhr: Marsch der Funkengota XII. mit dem Schalmeienzug Lauterach und den ehemaligen Funkengotas von der Gärtnerei Pfeiffer an der Funkenstraße zum Funkenplatz 15.30 Uhr Hexentaufe durch Funkengota XII. Anschließend Abbrennen des Kinderfunkens 18.30 Uhr Treffpunkt für die Bürgermusik und für Kinder, die in Begleitung am Fackelzug teilnehmen: Gärtnerei Pfeiffer an der Funkenstraße (siehe Lageplan!). 19 Uhr Funkaschwätzer, Feuerwerk und Abbrennen des Funkens Wichtiger Verkehrshinweis: Wer motorisiert zum Funkenplatz unterwegs ist, möge über das Industriegebiet zufahren. Parkplätze stehen bei den Firmen BayWa, Wedel und Lutz zur Verfügung. Die Funkenstraße und die Austraße (ab Unterer Schützenweg Richtung Funkenplatz) sind ab 17 Uhr für den motorisierten Verkehr gesperrt) Viehzuchtverein unter neuer Führung Gernot Ölz wurde bei der diesjährigen Jahreshauptversammlung des VZV Lauterach am 22. Jänner 2006 einstimmig zum neuen Obmann gewählt. In seiner ersten Amtshandlung überreichte der neue Obmann seinem Vorgänger Hermann Krenkel als Dank für seine langjährige Tätigkeit im Viehzuchtverein Lauterach einen Geschenkskorb. Hermann Krenkel war nicht weniger als 60 Jahre im Verein tätig, davon 30 Jahre als Obmann. Er wurde anschließend von der Versammlung einstimmig zum Ehrenobmann gewählt. Hermann Krenkel feierte an diesem Tag seinen Geburtstag. Gernot Ölz gratulierte im Namen des Vereines mit einer Torte und wünschte ihm für die kommenden Jahre alles Gute und Gesundheit. Für seine 30-jährige Tätigkeit als Obmann-Stellvertreter erhielt Ferde Ölz ein kleines Geschenk von Hermann Krenkel. Der neue Ausschuss v.l.n.r.: Gernot Ölz (Obmann), Hugo Hutter und Herbert Götze (Ausschussmitglieder), Edwin Reiner (Vizeobmann), Johannes Witzemann (Schriftführer und Kassier), Ferde Ölz (ehem. Vizeobmann). Aus den Vereinen Sportlicher Leiter Thomas Erath Start in die Frühjahrsmeisterschaft D ieses Jahr feiert der FC Lauterach sein 60-jähriges Jubiläum. Dazu sind verschiedene Aktivitäten geplant: So findet erstmals seit über 15 Jahren wieder ein Ortsvereinsturnier am Samstag, 20. Mai, statt. Am 1. September ist ein Festabend im Hofsteigsaal geplant. Die Jahreshauptversammlung des FC Lauterach findet übrigens am Mittwoch, 15. März 2006, um 19.30 Uhr im Clubheim an der Dammstraße statt. Die Vorbereitungen für das Frühjahr haben bereits begonnen. Insgesamt sieben Testspiele stehen auf dem Programm. Meisterschaftsstart ist am Samstag, 25. März, um 15.30 Uhr mit dem Heimspiel gegen den FC Höchst. Erfreuliche Leistungen im Herbst: Die vergangene Herbstsaison ist noch in guter Erinnerung: Nach einem spannenden Meisterschaftsverlauf wurde der FC Lauterach Herbstmeister in der VorarlbergLiga. Darüber hinaus steht der FC im Viertelfinale des VFV-Cups. Eine ausgeglichene Mannschaftsleistung war für diese erfreulichen Leistungen im Herbst ausschlaggebend. Besonders stolz ist man im Verein darauf, dass diese Erfolge mit einem Kader erreicht wurden, der zu einem großen Teil aus Lauteracher Eigenbauspielern besteht. Diesen Weg mit dem eigenen Nachwuchs geht der FC seit einigen Jahren konse22 Lauterachfenster Die 1. Mannschaft des FC Lauterach quent. Unter Trainer Jürgen Gassner gelang es, die Mannschaft weiter zu entwickeln. Es konnte eine gute „Mischung“ aus jungen und routinierten Spielern gefunden werden. Gezielte Neuzugänge ergänzten dieses Gefüge sinnvoll. nen-Operation unterziehen musste, ist neben Ingo Hagspiel und Erkan Ergüven zum Team dazu gestoßen. „Unser Kader umfasst damit 20 Spieler“, so sportlicher Leiter Thomas Erath über die erste Mannschaft. Im Nachwuchsbereich veranstaltete der FC Lauterach im vergangenen Dezember wieder Nachwuchsturniere verschiedener Altersstufen. An insgesamt drei Wochenenden (sechs Turniertage) konnten 94 Mannschaften (!) von der U-7 bis zur U-17 begrüßt werden. Die zahlreichen Zuschauer erlebten dabei spannende Spiele. Aus heimischer Sicht können sich die Erfolge mit jeweils einem zweiten Rang der U-8 und der U-13 bzw. dritten Rängen der U11 und U-12 durchaus sehen lassen. Alle Lauteracher Teams erreichten zumindest die Finalrunde. Die Durchführung dieser großen Turnier-“Serie“ ist nur mit der Unterstützung zahlreicher Sponsoren möglich, bei denen sich der FC im Namen seines Nachwuchses herzlich bedankt! Und abschließend der Hinweis auf die Vereins-Homepage: Ständig aktualisierte Informationen und Neuigkeiten rund um den FC Lauterach finden sich im Internet unter www.fc-lauterach.com. „Benjamin“ für den FC Lauterach War der Gewinn der Herbstmeisterkrone schon eine hohe „Auszeichnung“, wurde der FC Lauterach im Rahmen der Gala des Vorarlberger Fußballverbandes im Jänner dieses Jahres mit dem „Benjamin“ der Vorarlberg-Liga zusätzlich geehrt: Der FC hat die meisten Jungkicker, die im Nachwuchsbereich noch spielberechtigt wären (Jahrgänge 1987 und 1988), in der ersten Mannschaft eingesetzt. Aus dieser Sicht gewinnt die Herbstmeisterschaft zusätzlich an Wert. Für den Verein bedeutet diese Auszeichnung eine schöne Bestätigung für die Arbeit, die in den vergangenen Jahren geleistet wurde: „Wir freuen uns ganz einfach darüber. Gleichzeitig sind wir uns bewusst, dass wir weiter konsequent arbeiten müssen. Unsere Ziele haben sich durch die Erfolge im Herbst nicht geändert“, erklären Obmann Sigi Maier und Sportlicher Leiter Thomas Erath. Im Winter gab es daher auch keine wesentlichen Änderungen im Kader der ersten Mannschaft. Jürgen Erath, der sich zu Beginn der Saison einer Achillesseh- www.fc-lauterach.com Aus den Vereinen FA U S T B A L L E R M E I S T E R L I C H Vorarlberger Hallenmeisterschaft 2005/06 an Lauterach Den Grundstein für den Meistertitel legten die Faustballer der Turnerschaft Lauterach bereits in den ersten drei Meisterschaftsrunden. Die beiden jungen Schläger Andreas Glantschnigg und Michael Schönenberger ermöglichten mit ihrer enormen Schlagkraft unterstützt von den routinierten Oldies Wolfgang Krenkel, Rochus Rohner, Werner Schwarzmann und Erich Dunst klare Siege gegen die Mannschaften aus Höchst und Schwarzach. Alwin führte die Besucher durch die Ausstellung Kunst im Rohnerhaus Hofsteigtag 2006 Großer Besucherandrang beim Hofsteigtag 2006 A m Sonntag, 12. Februar, fand im Museum Kunst im Rohnerhaus der Hofsteigtag 2006 statt, bei dem alle Bewohner der Hofsteiggemeinden bei freiem Eintritt letztmalig die Ausstellung über die „Malerfamilie Rhomberg“ sehen konnten. Die Begrüßungsworte kamen heuer, im Beisein von Abordnungen der Hofsteiggemeinden, vom Bürgermeister der Gemeinde Schwarzach, Helmut Leite. Bei einer Weinverköstigung von Frau Susanne Ernst konnte der Gaumen verwöhnt werden. Mit über 200 Besuchern war dieser Tag ein großer Erfolg und wird auch im nächsten Jahr wieder durchgeführt. www.rohnerhaus.at Die Meistermannschaft v.l.n.r. Andreas Glantschnigg, Wolfgang Krenkel, Thomas Germann, Erich Dunst, Werner Schwarzmann. Es fehlen: Michael Schönenberger, Rochus Rohner Schwarzach und Höchst spielten recht ausgeglichen und teilten sich die Punkte untereinander so, dass die TS Lauterach vor der Finalrunde schon fast als Meister feststand. Es musste lediglich ein Satz gewonnen werden. Im ersten Finalspiel gegen Höchst setzte es zwar eine 1:2 Niederlage, aber mit dem gewonnenen Satz wurde der Meistertitel vorweg schon nach Lauterach geholt. Das zweite Finalspiel gegen Schwarzach konnte hingegen mit 2:1 gewonnen werden. Abschlusstabelle 1. TS Lauterach: 12 Punkte, 13:6 Sätze 2. TS Schwarzach: 6 Punkte, 9:11 Sätze 3. TS Höchst: 6 Punkte, 8:13 Sätze Nächste Ausstellung: Vähtreb (Viehtrieb) Martin Frommelt, Schaan FL Eröffnung: Samstag, 11.3.2006 18 – 20 Uhr Geöffnet: Sonntag, 12.3.2006 11 – 17 Uhr Lauterachfenster 23 Aus den Vereinen Preisträger der Vereinsmeisterschaft 2005 vorne: Josef Bundschuh, Walter Fehle, Hermann Caldonazzi; hinten: Obmannstellvertreter Manfred Gmeiner, Verbandsobmann Leo Meusburger, Obmann Arno Greußing Kleintierzuchtverein Lauterach Vereinsmeistersch Walter Fehle ist Vereinsmeister, er konnte seinen Titel als in der Sparte Kaninchen erfolgreich verteidigen. In der Sparte Geflügel musste die Vereinsmeisterschaft aufgrund des Ausstellungsverbotes im November leider ausfallen. A uf der Jahreshauptversammlung des Kleintierzuchtvereines am 12. Februar im Gasthaus Bahnhof konnte der Obmann, Arno Greußing, neben den zahlreichen Mitgliedern auch die Ehrenmitglieder Heinz Dietrich, Alois Neuner und Alwin Fuchs, sowie Landesverbandspräsident Leo Meusburger begrüßen. Unter anderem wurde auf der Jahreshauptversammlung auch die Preisverteilung für die Vereinsmeisterschaft 2005 vorgenommen. In der Sparte Kaninchen wird für die Vereinsmeisterschaft das Ergebnis der Landesschau und der vereinsinternen Tischbewertung zusammengerechnet. Bei der Tischbewertung handelt es sich um eine Bewertung, die nicht mit einer Ausstellung verbunden ist, sondern die Tiere dem Preisrichter nur auf den Tisch zur Bewertung vorgestellt werden. Vereinsmeister in der Sparte Kaninchen wurde Walter Fehle mit Loh schwarz und konnte somit seinen Titel aus dem Vorjahr erfolgreich verteidigen. Den zweiten Platz belegte Josef Bundschuh mit Castor Rex, gefolgt von Hermann Caldonazzi mit Holländer schwarz/weiß auf dem dritten Rang. In der Sparte Geflügel konnte im vergangenen Jahr leider keine Vereinsmei- sterschaft ausgetragen werden, weil zum Zeitpunkt der Landesschau im November Stallpflicht für das Geflügel bestand. Die Bundesschau in Ebbs im Jänner war somit die einzige Schau, auf der unsere Geflügelzüchter ihre Tiere zum Wettbewerb stellen konnten. Diese Möglichkeit nutzen sie jedoch mit viel Erfolg. Heinz Wilhelmstätter hat mit seinen Modernen Englischen Zwergkämpfern goldhalsig einen Bundesmeister erzielt und Anita Kalb wurde für ihre Zwerg Orpington schwarz mit einem Förderpreis ausgezeichnet. Aber auch die Kaninchenzüchter ließen auf der Bundesschau nicht aus. Walter Fehle stellte mit Loh schwarz einen Bundesmeister und Hermann Caldonazzi mit Holländer s/w und Irmgard Gmeiner mit Blau Rex je einen 1. Vizebundesmeister und die Zuchtgemeinschaft Agnes u. Franz Meyer konnte noch einen 2. Vizebundesmeister mit Sachsengold erzielen. Mit diesem Ergebnis auf der Bundesschau in Ebbs und auf der Landesschau in Lauterach, darüber wurde bereits im Rathausfenster 04/2005 berichtet, konnte auch das Jubiläumsjahr des Kleintierzuchtvereines Lauterach wieder sehr erfolgreich abgeschlossen werden. 24 Lauterachfenster Aus den Vereinen MEIN GESUNDHEITSTIPP Züchter: Heinz Dietrich Englisch Schecken s/w Vitaminspender Ananas Gabi PetschnigHutter Die Ananas ist für mich die Königin unter den tropischen Früchten. Mit ihrem hohen Vitamin C Gehalt ist sie in der Zeit zwischen Frühling und Winter, wenn das Angebot an Früchten nicht mehr so vielfältig ist, der ideale Vitaminspender. Sie ist außerdem reich an Mineralstoffen (Calcium, Magnesium, Kalium) und Spurenelementen (Kupfer, Eisen, Zink, Mangan). Durch den hohen Enzymgehalt wirkt die Ananas zudem noch entzündungshemmend und entwässernd, fördert die Verdauung und die Durchblutung. Das Fruchtfleisch der zapfenförmigen Beerenfrucht schmeckt herrlich süß und erfrischend wenn sie den richtigen Reifegrad erreicht hat. Sichere Zeichen dafür sind der intensive Duft vor allem am Stielansatz und das mühelose Herausziehen der Schopfblätter. Züchter: Hermann Caldonazzi Holländer Züchter: Walter Fehle Loh schwarz haft 2005 Ergebnis Vereinsmeisterschaften 2005 Sparte Kaninchen 1. 2. 3. 4. 5. 6. 7. 8. 9. 10. 11. 12. 13. 14. 15. 16. 17. 18. Walter Fehle Josef Bundschuh Hermann Caldonazzi Arno Greußing Heinz Dietrich Heinz Grissemann ZG Agnes u. Franz Meyer ZG Walter Ott u. Walter Sahler Paul Dietrich ZG Irmgard u. Manfred Gmeiner Philipp Kalb ZG Franz u. Christof Klopfer Uschi Greußing Andreas Tomasini Reinhard Schneider Reinhard Schneider Arno Greußing Wilfried Dietrich Loh schwarz Castor Rex Holländer s/w Kleinsilber schwarz Engl. Schecken s/w Thüringer Sachsengold Kleinsilber schwarz Thüringer Blau Rex Kleinwidder grau Havanna Loh braun Blaue Wiener Separator Kleinsilber gelb Farbenzwerge grau Loh schwarz 775 772 772 772 771,5 771 770 770 769,5 769,5 768 767 766 766 764,5 764,5 763 672,5 Punkte Punkte Punkte Punkte Punkte Punkte Punkte Punkte Punkte Punkte Punkte Punkte Punkte Punkte Punkte Punkte Punkte Punkte bester Rammler: Loh schwarz mit 97,5 Punkten von Walter Fehle beste Häsin: Sachsengold mit 97 Punkten von ZG Agnes und Franz Meyer Eine reife Frucht sollte deshalb auch schnell verwendet werden. Unausgereifte Früchte lassen sich hingegen bei niedriger Zimmertemperatur (jedoch nicht im Kühlschrank) noch einige Tage aufbewahren. In der Küche ist die Ananas vielseitig verwendbar: Im Fleischgericht (besonders zum Putenfleisch), als Süßspeise, in der Bowle oder einfach pur mit oder ohne Sahne. Das Zubereiten der Frucht ist mit einem Ananasschneider eine ganz einfache Sache. Übrigens: Wussten Sie, dass diese tropische Frucht schon 1493 von Christoph Columbus auf seiner zweiten Weltreise in Guadeloupe entdeckt und nach Europa gebracht wurde? Heute wird die Ananas mit modernen Kühlund Transportmöglichkeiten unter anderem aus Costa Rica, Paraguay, Hawaii und Kenia zu uns transportiert. Aus den Vereinen Tennisclub Lauterach Ein Treffpunkt für Als ein Ort für die ganze Familie präsentiert sich seit Jahren der Tennisclub Lauterach. W er sportlich interessiert ist, gesellige Runden oder einfach nur Abwechslung zum Berufsalltag sucht, der ist in unserem Verein richtig aufgehoben. Angebote wie das Tennistraining für Kinder und Jugendliche im Sommer wie im Winter, aber auch zahlreiche weitere sportliche und geselligen Veranstaltungen für „Jung und Alt“ auf der im Grünen direkt an der Bregenzer Ache gelegenen Anlage, machen diesen Verein für die ganze Familie attraktiv. Die schöne Anlage bietet abgesehen von sieben hervorragend gewarteten OutdoorTennisplätzen eine Tennishalle, SquashCourts sowie ein Restaurant, wo man sich bei Lobo und Christina Wolf kulinarisch verwöhnen lassen kann. Als TC-Lauterach sehen wir uns nicht als „isolierter“ Tennisverein, sondern haben vielmehr das Glück, ein Teil eines „Freizeit-Zentrums“ zu sein, das ein sportlicher wie auch geselliger Treffpunkt für die Marktgemeinde Lauterach darstellt. Neben einem Grillfest mit „Jux-Turnierle", Ausflug oder auch einem Preisjassen veranstalten wir für unsere Mitglieder die bereits fast legendären „Montagsturnierle“ mit Grillereien und gemütlichem Beisammensein. Diese stellen den idealen Rahmen dar, um den Verein, den Tennissport und auch andere Mitglieder und Spielpartner kennen zu lernen. Hierbei steht der Spaß immer im Vordergrund. Aber auch für die etwas ehrgeizigeren Tennisspieler wird einiges geboten so zum Beispiel die Vereins- und Mannschaftsmeisterschaften. Eine Mitgliedschaft beim TC Lauterach beinhaltet weiters die Möglichkeit, gratis in ca. 20 umliegenden Gemeinden mit Mitgliedern des jeweiligen Vereins nach Belieben zu spielen. 26 Lauterachfenster Aus den Vereinen KRANKENPFLEGEVEREIN Jahreshauptversammlung Der Krankenpflegeverein Lauterach gibt Ihnen in der Jahreshauptversammlung am Montag den 20.3.06 um 19 Uhr im Hofsteigsaal Rechenschaft über seine Arbeit. Außerdem erwarten Sie dort Informationen zum Thema „Vererben oder Verschenken“. Natürlich erwarten Sie in der Jahreshauptversammlung 2006 wie gewohnt die Berichte der Obleute zu den Leistungen des Vereins im Jahre 2005, zu den Veränderungen im Mitarbeiterstand und zur finanziellen Entwicklung im abgelaufenen Jahr. Aber wir versuchen, unsere Informationen kurz, übersichtlich und interessant zu gestalten. Unsere Jahreshauptversammlung wird erfahrungsgemäß von vielen älteren Herrschaften besucht. Also von potentiellen Erblassern, die immer wieder vor die Frage gestellt werden, ob sie Vermögenswerte nicht bereits vor ihrem Tod an die Erben übertragen sollen. Mit dem Referat zum Thema „Vererben oder Verschenken“ wird uns der Lauteracher Notar Mag. Wolfgang Götze über die unterschiedlichen Auswirkungen informieren, die einmal mit dem Vererben und andererseits mit dem Verschenken verbunden sind. Und die Antwort auf die Frage, ob die Vorteile des Verschenkens zu Lebzeiten so groß sind, dass deswegen auch damit verbundene Nachteile in Kauf genommen werden können, wird viele interessieren. Außerdem wird Ihnen Mag. Götze auch zum gesamten Bereich „Vererben“ Ratschläge geben. Jung und Alt Die Tennissaison 2006 werden wir gegen Mitte bis Ende April starten und freuen uns, wieder neue Akzente zu setzen: „Lauterachs Jugend auf die Courts": Den Tennissport wollen wir der Lauteracher Jugend näher bringen und durch ein neues und sehr attraktives Jugendtrainingskonzept schmackhaft machen. Speziell für Schüler und Jugendliche werden wir dieses Jahr kostengünstige Trainingsmöglichkeiten mit unserem ausgezeichneten Vereinstrainer Kurt Bitriol (er trainierte u.a. Sandra Dopfer) anbieten. Die Details dazu geben wir in der nächsten Ausgabe des „Lauterachfenster“ bekannt. „Auf zum Dunschtigstreff": Im kommenden Jahr wird der sogenannte „Dunschtigstreff“ eingeführt, wo sich Mitglieder in Tennislaune am Donnerstagabend auf der Anlage treffen, ohne bereits einen fixen Spielpartner zu haben. Für jene, die keine Zeit oder Lust aufbringen, Tennistermine im Vorfeld zu vereinbaren oder auch mal eine Partie mit unterschiedlichen Tennislern spielen wollen, ist dies der ideale Treffpu


Lauterachfenster 2006 03
Son, 6. Feber 2011 | Kuhn EDV

April 06 Nr. 3 D i e a k t u e l l e I n f o r m a t i o n s s c h r i f t d e r M a r k t g e m e i n d e L a u t erach 0 Familiengemeinde 00 Kulturgemeinde 00 Kindergemeinde Schritte zum neuen Zentrum Information für alle LauteracherInnen am 6. April im Hofsteigsaal 00 Sportgemeinde Zeitungsversand P.b.b. Verlagspostamt A-6923 Lauterach Zulassungsnummer 02 Z 031382 M Hauser Gartendesign Inhalt EDITORIAL Liebe Lauteracherinnen, liebe Lauteracher! Kulturfreundlichste Gemeinde Für diesen großartigen Erfolg gilt meine höchste Wertschätzung allen Beteiligten in und außerhalb der Gemeindeverwaltung. Der Titel „Kulturfreundlichste Gemeinde Vorarlbergs“ ist umso höher zu bewerten, wenn man bedenkt, dass wir einerseits an die Kulturmetropole Bregenz angrenzen und andererseits keine große Kulturabteilung in der Verwaltung führen. Dahinter steht ein Name: Christof Döring. Ihm gelingt es seit vielen Jahren, Vereine und Menschen für die Kulturarbeit zu gewinnen und zu begeistern. Zentrumsentwicklung Die nächsten Schritte Familienfreundlichste Gemeinde Sieger im Landeswettbewerb Kulturfreundlichste Gemeinde Hohe Auszeichnung Jugendtreff wird neu belebt Michael Prein stellt sich vor Kindergarten Weißenbild Miteinander – Füreinander Berichte aus den Schulen Hauptschule, BORG, Schule Unterfeld, Musikschule Wie’s früher war Die untere Mühle Das Gespräch mit Frau Erna Mätzler Die Lauteracher Vereine 10 Seiten Vereinsberichte Veranstaltungen und Ausblicke Termine und Vorschau döt gsi Funkensamstag und Vernissage im Rohnerhaus Ihr Bürgermeister Jubiläen, Geburten, Hochzeiten Berichte und Gratulationen Familienfreundlichste Gemeinde „Intakte Familien sind das Herzstück einer gut funktionierenden Gesellschaft“. Die Auszeichnung „Familienfreundlichste Gemeinde Vorarlbergs“, errungen gegen 56 Mitbewerber, ist ein toller Erfolg für die Initiatorinnen Marta Vogel, Annette King, Katharina Pfanner sowie die Lehrerschaft von Lauterach. „Ich bin! Auch ohne Gewalt“ ist ein sehr gesellschaftskritisches Projekt, das viele Tabuthemen in den Schulen und in den Kindergärten aufgearbeitet hat. Sämtliche Preisgelder beider Wettbewerbe werden selbstverständlich in neue Aktionen einfließen. 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 Wettbewerb Europan 8 Eine Veranstaltung möchte ich Ihnen, liebe Lauteracherinnen und Lauteracher, ganz besonders ans Herz legen: Die Bürgerinformation am 6. April im Hofsteigsaal. Dort werden die Ergebnisse des Wettbewerbs „Europan 8“ der Bevölkerung vorgestellt. Sie dürfen gespannt sein; der Diskussionsprozess um die Weiterentwicklung des Ortskerns unserer Gemeinde kann beginnen. Elmar Rhomberg Titelbild Lauteracher Ortszentrum Aus dem Rathaus Idee der Ortskernentwicklung Lauterach. Drei Entwicklungsschwerpunkte kommunizieren über ein Band neuer öffentlicher Räume. Vital und erlebbar Zentrumsentwicklung Schritt für Schritt soll in Lauterach ein attraktives und vitales Ortszentrum entstehen W ie vielen anderen Rheintalgemeinden an der Landesstraße L190 fehlt auch Lauterach ein erkenn- und erlebbares Ortszentrum. Die Ursachen liegen schon länger zurück und sind auch mit der stetigen Zunahme des Autoverkehrs verknüpft. Schrittweise wurde in den letzten Jahrzehnten öffentlicher Raum dem Verkehr geopfert. Heute quälen sich nahezu 20.000 Autos täglich durch die Ortsdurchfahrt. Genauso schrittweise werden ab jetzt die Wünsche der LauteracherInnen nach einem attraktiven Ortszentrum mit mehr Raum und weniger Verkehr erfüllt. Ein Zentrum ensteht, in dem echtes Gemeindeleben möglich ist: vital und sozial, attraktiv und zukunftsorientiert. Schon 2001 hat die Gemeindevertretung mit dem Beschluss des Räumlichen Entwicklungskonzeptes die Trendwende in der Ortsentwicklung eingeleitet. In den „7 Punkten für Lauterach“ werden bereits „Lebendige Zentren“ gefordert. Seither werden Ideen und Konzepte Schritt für Schritt zu einem Gesamtkonzept für den Lauteracher Ortskern verdichtet. Aus der Standortsuche für ein Haus der Generationen, den Vorarbeiten zur unbedingt notwendigen Sanierung des Kanals unter der Wolfurter Straße und ersten Überlegungen zur Reaktivierung des Alten Marktes entstand die Vision Zentrum. 4 Lauterachfenster Aus dem Rathaus Nördlich des Schertler-Areals wird durch Rad- und Fußwege das Gebiet um das Möbelhaus Lutz und Reinerwiese funktional und städtebaulich angebunden. Das Schertler-Areal zwischen Friedhof und Möbel Lutz soll Ausgangspunkt der Verwirklichung der „Vision Zentrum“ werden. Hier soll auch das „Haus der Generationen Lauterach“ als künftiges kommunales Zentrum entstehen. Der Alte Markt, der in den letzten Jahren an Bedeutung verlor soll restrukturiert und aufgewertet werden. Lauterach Vision Zentrum Im Mai 2004 beauftragte die Gemeinde drei Büros (stadtland, Besch+Partner, Süddeutsches Institut) fachübergreifend über eine große Lösung für das Ortszentrum nachzudenken. Das Ergebnis, die „Vision Zentrum“ liegt seit September 2004 vor. Im Lauteracher Ortszentrum wird diesem Gesamtkonzept folgend ein neuer öffentlicher Raum entstehen – abseits der Landesstraße L190 und von Verkehrsbelastungen. Mal breit, mal schmal wird er als Entwicklungsband den Alten Markt, das Schertler-Areal, das Gebiet Möbel-Lutz Reinerwiese und den Montfortplatz miteinander verbinden. Bereiche lauter und leiser Urbanität werden einander abwechseln. Fuß- und Radwege werden die einzelnen Schwerpunkte miteinander und mit den angrenzenden Wohngebieten verbinden. Vielfältige Nutzungen (öffentliche und private Dienstleistungen, Geschäfte, ein Markt, Wohnungen) werden dem Lauteracher Ortskern Leben einhauchen. Eine neue Lebens-, Wohn- und Arbeitsqualität wird entstehen. Das historische Zentrum – der Alte Markt – hat durch den Ausbau der Ortsdurchfahrt und durch die Verlagerung des Gemeindeamtes an Bedeutung verloren. Nun wird es restrukturiert und aufgewertet. Das Schertler-Areal ist Ausgangspunkt einer großräumigen Entwicklung zwischen Lauterachfenster 5 Friedhof und Möbelhaus Lutz. Ein Initialprojekt, ist das „Haus der Generationen Lauterach“ . Als künftiges kommunales Zentrum der LauteracherInnen bietet es zahlreichen sozialen Einrichtungen Platz (näheres siehe Lauterach-Fenster vom März 2006). Nördlich des Schertler-Areals wird das neue Entwicklungsband an das Möbelhaus Lutz, die Reinerwiese und in weitere Folge an den Montfortplatz anknüpfen. Hier wird es gelten, öffentliche Interessen (z.B. Straßenraumgestaltung, Lösung des Parkplatzproblems) und wirtschaftliche Interessen zu vereinen. Aus dem Rathaus Vor allem Kindern und älteren Menschen soll eine sichere Querung der Hauptstraßen ermöglicht werden Möbelhaus Lutz Reinerwiese Schertler-Areal Alter Markt Wirtschaft und Gemeinde arbeiten gemeinsam bei der Erhöhung der Verkehrssicherheit Verkehrssicherheit hat Priorität Bei der Umsetzung der „Vision Zentrum“, werden alle Maßnahmen weitestgehend mit der Bevölkerung, den AnrainerInnen, den GrundeigentümerInnen und mit der Wirtschaft abgestimmt. Da die Firma Pfanner Änderungen im an den Alten Markt angrenzenden Firmengelände plant, arbeiten Gemeinde und Pfanner gemeinsam und vordringlich an der Hebung der Ver6 Lauterachfenster kehrssicherheit. Folgende Maßnahmen sind dabei vorgesehen: Pfanner-Betriebsareal klar zum öffentlichen Gut abgrenzen. • Hoheneggerstraße vom Schwerverkehr freihalten. • Fußgängersicherung entlang der Hoheneggerstraße verbessern. • Gehsteig an der Wolfurter Straße im Abschnitt Hoheneggerstraße – Alter Markt verbreitern. • Querung der Wolfurter Straße durch zwei neue Zebrastreifen mit breiter Mittelschutzinsel sicherer machen. • Wettbewerb Europan 8 Die „Vision Zentrum“ war auch Grundlage für die Teilnahme der Gemeinde an Europan 8, der größten Wohn- und Städtebau-Wettbewerbsinitiative Europas. Dreizehn Architekturbüros – zugelassen waren ArchitektInnen unter vierzig Jahren – aus Österreich, Deutschland, Italien, Großbritannien, Spanien und der Schweiz nahmen an diesem Wettbewerb teil. Die jungen PlanerInnen versuchten die „Vision Zentrum“ für Lauterach städtebaulich und architektonisch umzusetzen. Die international besetzte Jury hat am 15. Januar 2006 in Sintra bei Lissabon das Aus dem Rathaus Die Erhöhung der Verkehrssicherheit ist der Gemeinde wichtig. Für den Bereich der Firma Pfanner und für den Verkehrsknoten L190 - L16 wurden Lösungen ausgearbeitet um die Sicherheit für FußgängerInnen zu erhöhen. Schritte zum neuen Zentrum Am 6. April 2006 um 19 Uhr findet im Hofsteigsaal eine Bevölkerungsinformation zum Thema „Zentrumsentwicklung Lauterach“ statt. Dabei werden auch die Ergebnisse des Wettbewerbs europan 8 vorgestellt. Die Preisträger werden anwesend sein. Wir laden alle LauteracherInnen ein, sich über die Überlegungen zur Neugestaltung unseres Ortszentrums zu informieren. Europan 8 Informationsveranstaltung für die Bevölkerungam 6. April 2006 ab 19.00 Uhr im Hofsteigsaal Alle Ergebnisse des Wettbewerbs Europan 8 werden vorgestellt. Wir laden alle LauteracherInnen ein, sich über die Überlegungen zur Neugestaltung unseres Ortszentrums zu informieren. Zürcher Architektenteam Thomas Kováry, Bettina Klinge, Steffen Phil und Stefan Kurath mit einem „Ankauf“ prämiert. Eine „lobende Erwähnung“ sprach die Jury für das Team Rene Bechter (Bregenz), Michelangelo Zaffignani (Feldkirch) und Thomas Stangl (Innsbruck) aus. Die nächsten Schritte Die ersten baulichen Maßnahmen werden voraussichtlich schon nächstes Jahr am Alten Markt gesetzt. Der Baubeginn ist abhängig von den weiteren Planungen des Landes und von notwendigen wasserrechtlichen Bewilligungen. Grundlage für die Neustrukturierung des Alten Marktes ist ein Konzept der Büros stadtland, Hohenems-Wien und Besch+Partner, Feldkirch. Folgende Maßnahmen werden gesetzt: Die Wolfurter Straße soll zwischen L190 und L16 nach Süden verlegt werden. • Straßenflächen werden zu Gunsten breiterer Gehsteige auf das erforderliche Mindestmaß verringert. • Eine klare Verkehrsführung wird die Verkehrssicherheit erhöhen. • Sichere und sichtbare Zebrastreifen werden eingerichtet. • Entlang der Alten Landstraße wird die Fußgängersicherung verbessert. • Die mit einer Durchführung der „Vision Zentrum“ gewonnenen Räume und Aufenthaltsbereiche sollen attraktiv gestaltet werden. Dazu wird derzeit ein Konzept zur Neugestaltung des Alten Marktes erarbeitet. Lauterachfenster 7 Aus dem Rathaus Vorarlberger Preis für Familiengerechte Gemeinden Großartiger Erfolg für Lau 1. Preis: Lauterach: „Ich bin! Auch ohne Gewalt“ Projektkurzbeschreibung In vielen Einzelprojekten wurde mit Klein-, Kindergarten-, Volksschul- und Hauptschulkindern das Thema Konflikt, Kommunikation, Streit, Gewalt und Konfliktlösung bearbeitet. Ziel war die Stärkung des Selbstvertrauens und Selbstwertgefühls von Kindern. Die Eltern wurden durch Informationsveranstaltungen miteinbezogen, die einzelnen Einrichtungen durch Stammtische vernetzt. Eltern mit migrantischem Hintergrund wurden miteinbezogen. Themen Miteinander statt gegeneinander; Soziales Lernen und Selbsterfahrung in Gruppen; Selbstsicherheitstraining für Mädchen; Kurs zum Schutz vor Gewalt und Missbrauch für Buben; Gemeinsam lernen, spielen und leben; Hurra, wir dürfen streiten, Nein-Sage-Training im Kindergarten 8 Lauterachfenster Begründung der Jury • Tabuthema aufgegriffen • Verschiedenste Projekte auf ganz unterschiedlichen Ebenen • Stärkung des Selbstvertrauens und des Selbstwertgefühls von Kindern • Aufzeigen vielfältiger Konfliktlösungsmöglichkeiten • Mutig und eigenwillig • Zusammenarbeit Schulen, Kindergarten, Familienvereine • Vernetzung aller betroffenen Institutionen • Viel Kraft und Motivation für lang laufendes Projekt • Großartige Umsetzung der Idee in Konzept und Ausarbeitung (gut durchdacht, umfangreich) • Innovative, präventive Maßnahmen wurden gesetzt • Positives Signal an die Bevölkerung Aus dem Rathaus AUSTRIA GLAS RECYCLING Altglassammlung weiterhin auf Erfolgskurs Die Österreicherinnen und Österreicher haben sich auch im Jahr 2005 wieder als vorbildliche und fleißige Altglassammler erwiesen. Wie Austria Glas Recycling (AGR), für die Sammlung und Verwertung gebrauchter Glasverpackungen verantwortlich, mitteilt, wurde erneut ein Spitzenergebnis erzielt: Mit 206.590 Tonnen gebrauchter Glasverpackungen steuert das österreichische Recyclingsystem für Glasverpackungen weiterhin auf Erfolgskurs. Beeindruckend ist auch die Recyclingquote. Mit 88% wurde der bisherige Höchststand in der Geschichte der österreichischen Verpackungsglassammlung und -verwertung erreicht. Österreich nimmt damit eine Top-Position im internationalen Vergleich ein. Bildlich gesprochen bedeutet diese Zahl, dass sieben von acht gekauften Glasverpackungen eingeschmolzen und wieder zu neuen Glasverpackungen gemacht werden. Sie sind verantwortlich für den großen Erfolg: v.l.n.r.: Dir. Karin Flatz VS Dorf, Dir. Otto Nester Hauptschule, Annette King Sozialamt, GV. Martha Vogel damals zuständige Familien- und Sozialreferentin, Bgm. Elmar Rhomberg, Gloria Diem vom Elternverein, Manuela Vogel vom Eltern-Kind-Treff Infatnibus, Dir. Hubert Köb Schule Unterfeld, GV Katharina Pfanner Familien- und Jugendreferentin. Katharina Pfanner, Marta Vogel und Annette King freuen sich über die Auszeichnung terach und seine Familien Große TeilnehmerInnen-Zahl bei den Veranstaltungen • Angebote auch für Eltern mit migrantischem Hintergrund • das diesen Preis zurecht verdient. Aber auch die Marktgemeindeamt Lauterach hat durch die materielle Unterstützung zu diesem schönen Erfolg beigetragen. Der mit Euro 5.000,00 dotierte Preis wird selbstverständlich wiederum in Projekte für eine familiengerechte Gemeinde einfließen. Bürgermeister Elmar Rhomberg: „Dieser Preis ist eine große Wertschätzung für alle Projektmitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Bei einem Teilnehmerfeld von 56 Gemeinden einen 1. Platz zu gewinnen ist eine erfreuliche Tatsache. Dies ist ein Ansporn für alle, dass Familienthemen auch in Zukunft eine hohe kommunale Priorität haben müssen. Die Familienreferentin der Marktgemeinde Lauterach Frau Katharina Pfanner gratuliert zu diesem Preis herzlich: • Den Mentorinnen, Martha Vogel, Daniela Fink und Annette King • Den DirektorInnen der VS Dorf Karin Flatz, der Schule Unterfeld Hubert Köb, der Hauptschule Otto Nester • Den Kindergärtnerinnen des Kindergarten Unterfeld • Elternvereinsobmann Gerd Gröchenig und Vize Gloria Diem • Der Obfrau des Eltern-Kind-Treff-Infantibus Manuela Vogel Sie haben sich dieses Tabuthemas angenommen und ein Projekt daraus gemacht, Das durchschnittliche österreichische Pro Kopf-Sammelergebnis belief sich im Jahr 2005 auf 23,2 kg Altglas. Grundlage des Erfolgs: Österreich hat das dichteste Sammelnetz Europas. Interessant ist dazu der Vergleich mit Lauterach: Pro Kopf wurden in unserer Gemeinde 23,0 kg Bunt- oder Weißglas gesammelt. Damit liegen wir unter dem Vorarlberger Wert fast exakt im österreichischen Durchschnitt. Die unterschiedlichen Sammelergebnisse in den einzelnen Bundesländern bis hin zu den Gemeinden hängen von unterschiedlichem Konsumverhalten ab. Auch der Tourismus, der in Lauterach eine sehr geringe Rolle spielt, beeinflusst das Sammelergebnis. Lauterachfenster 9 Aus dem Rathaus Hochwasserschutz Bregenzerach D Verklausungen vermindern die Fließgeschwindigkeit ie Schlägerungen im Flussbett der Bregenzerach haben das Ziel, den Hochwasserschutz für die Siedlungen, Betriebe und Infrastruktureinrichtungen entlang der Bregenzerach zu erhöhen. Diese HochwasserSofortmaßnahmen werden Ende März abgeschlossen sein. Weitere schutzwasserbauliche Planungen laufen. Alleine durch die Ausholzungen erhöht sich die Durchflusskapazität um 10% auf 1.450 m3 pro Sekunde. Beim Hochwasser im letzten August war die absolute Grenze der Abflusskapazität der Bregenzerach erreicht. Auch alle Sicherheitsreserven waren ausgeschöpft. Den ufernahen Gebieten drohte eine Überschwemmungskatastrophe, die Bewohner z.B. der Achsiedlung wurden in der Hochwassernacht um 4 Uhr früh geweckt, um sich für eine ev. Evakuierung vorbereiten zu können. Der Bewuchs mit weniger biegsamen Bäumen und dichten Baumgruppen behinderte den Abfluss des Wassers. Sie reduzieren die Fließgeschwindigkeit und begünstigen Verklausungen. Daher entschloss man sich für die Rodungen, die mit Sachverständigen für Natur- und Landschaftsschutz, Forstwesen und Schutzwasserbau abgestimmt wurden. Im Bett der Ach soll nun ein Niederwald mit einer Busch und Strauchlandschaft bis zu 10 Meter Höhe entstehen. Solche elastischen Gehölze behindern den Abfluss nicht, sie können sich bei Hochwasser niederlegen und danach wieder aufrichten. Weiden, Erlen und Eschen werden im Frühjahr aus den Wurzeln heraus wieder austreiben. Traubenkirsche und Vogelkirsche sollenl zukünftig gezielt gefördert werden. Dieser Niederwald wird zukünftig von einem Pflegeteam mit möglichst minimalem ökologischen Eingriffen gepflegt werden. Jugendrink in der Hofsteigregion I nnerhalb des Projektes „Mehr Spaß mit Maß“ werden Gastronomiebetriebe dazu ermutigt, „Gastro OK“- Betrieb zu werden. Das bedeutet für die Wirte unter anderem ein umfangreiches Angebot an antialkoholischen Getränken zu attraktiven Preisen anzubieten und an Gäste unter 16 Jahren keinen Alkohol auszuschenken, was deren verantwortungsvollen Umgang mit diesem Thema deutlich macht. Im Bezug auf „Mehr Spaß mit Maß“, bei dem es sich um ein überregionales Alkoholpräventionsprojekt der Gemeinden Wolfurt, Schwarzach, Kennelbach, Buch, Bildstein und Lauterach handelt, besuchten Gemeindevertreterin Katharina Pfanner (Obfrau des Ausschusses für Jugend, Familien und Frauen), Manuela Preuß (Jugendkoordinatorin) und Theresia Klopfer (Kurzzeitpraktikantin) die Lauteracher Gastronomiebetriebe um für die Verbreitung eines Jugenddrinks in der Region und somit auch in Lauterach zu werben. Im Sinne dieser Aktion wurde versucht bei den Gastronomen von Lauterach die Idee der Einführung des Jugenddrinks zu verbreiten und so einen wichtigen Schritt zum Thema Jugendalkoholprävention in unserer Gemeinde zu setzen und damit auch das Einstiegsalter jugendlicher Alkoholkonsumenten nach hinten zu verschieben. Beim Jugenddrink handelt es sich um eine attraktive Alternative zu alkoholischen Getränken und Alkopops. Besonders wichtig dabei ist die günstige Preisgestaltung. Dieses Angebot soll in Geschmack und Qualität den Anforderungen der jugendlichen Konsumenten entsprechen. Denn Vorbilder wirken und verändern! www.spassmitmass.at www.gastrook.at 10 Lauterachfenster Aus dem Rathaus Stellung des Geburtsjahrganges 1988 A uf Grund des Wehrgesetzes 2001, haben sich alle österreichischen Staatsbürger männlichen Geschlechtes des Geburtsjahrganges 1988 und der Freiwilligen des Geburtsjahrganges 1989, am 05. April 2006 der Stellung zu unterziehen. Stellungsbeginn: 7.00 Uhr Stellungsort: Innsbruck, FM Conrad-Kaserne, Eingang Köldererstraße 2 Zur Überprüfung der Identität und Staatsbürgerschaft sind mitzubringen: Amtlicher Lichtbildausweis (Reisepass, Personalausweis der Republik Österreich, Führerschein usw.), Staatsbürgerschaftsnachweis, Geburtsurkunde, Sozialversicherungskarte, eventuell Heiratsurkunde. Zur Beurteilung des Gesundheitszustandes sind eventuell vorhandene ärztliche Atteste (hiefür besteht kein Anspruch auf Kostenvergütung) sowie das ausgefüllte und unterschriebene Medizinische Fragenheft mitzubringen. Personen mit dauernder schwerer geistiger und körperlicher Behinderung müssen nicht vor der Stellungskommission erscheinen. Dazu muss vor dem Stellungstermin ein ärztliches Attest beim Militärkommando Vorarlberg vorgelegt werden. Wehrpflichtige die ihrer Stellungspflicht nicht nachkommen, können unbeschadet ihrer allfälligen Straffälligkeit der Stellungskommission vorgeführt werden. Für weitere Fragen können sie sich an die Abt. III – Bürgerdienste bei der Marktgemeinde Lauterach, Herrn Elmar Fessler Tel. 6802-12 wenden. Jugentreff wird neu belebt Der Jugendtreff wird neu eröffnet. Manuela Preuß und Michael Prein laden zur Mitarbeit ein „Jetzt geht´s los. Die Neueröffnung des Jugendtreffs wird vorbereitet und ich freue mich sehr bei diesem Neuanfang dabei zu sein“, so Michael Prein, die neue, männliche Bezugsperson im Jugendtreff Lauterach neben Manuela Preuß. Manuela arbeitet 16 Wochenstunden für die Offene Jugendarbeit in Lauterach, das Beschäftigungsausmaß von Michael „Mike“ Pein liegt bei etwa 8 Wochenstunden. Seine Arbeit begann bereits am 8.März. „Eigentlich komme ich aus dem Handwerk. Ich habe die Lehre als Maurer absolviert und bin danach als „Kapitän der Landstraße“ mit dem LKW quer durch Europa gefahren. Über Umwege fand ich dann doch meine Berufung, die ich im Jugendbereich gefunden habe. Nun steht mein Studium kurz vor dem Abschluss wobei mein Schwerpunkt im Bereich der Erlebnispädagogik liegt“, so Michael Prein. Von seinen zahlreichen Hobbys liebt er vor allem das Segeln auf dem Bodensee, das er bei jeder Gelegenheit ausübt. Daneben interessiert er sich immer noch fürs Handwerken mit allen möglichen Materialien. Auch das Malen und die Musik zählen zu seinen Vorlieben. Manuela und Michael freuen sich auf viele Jugendliche, die ihre Ideen und Anregungen in die Offene Jugendarbeit einbringen. „Wer Lust hat, seine Inputs an uns weiterzutragen, mitzuarbeiten oder einfach mal darüber zu reden, was gewünscht wäre oder umgesetzt werden sollte, meldet sich einfach bei uns“, so Manuela Preuß und Michael Prein: persönlich: im Jugendbüro (nach telefonischer Terminvereinbarung) telefonisch: 0664-8200692 (Jugendkoordinatorin Manuela Preuß) per e-mail: manuela.preuss@gmx.net Wir suchen für den Jugendtreff eine gebrauchte Küchenzeile gratis gegen Abholung Michael Prein Jugendkoordinator, geboren in Bregenz 33 Jahre alt, verheiratet wohnhaft in Hörbranz, studiert derzeit auf dem zweiten Bildungsweg Pädagogik in Innsbruck Aus dem Rathaus Lauterach kulturfreundlichste Gemeinde Lauterach und Nenzing teilten sich den 1. Platz Christof Döring mit Urkunde BM Elmar Rhomberg, Christof Döring, Landeshauptmann Dr. Herbert Sausgruber, Susanne Mathis (Nenzing), Bm. Florian Kasseroler (Nenzing) Landesstatthalter Dr. Hans Peter Bischof B ei einem Festakt im Hofsteigsaal überreichte Landeshauptmann Dr. Herbert Sausgruber den Preis mit Urkunde. Auch Kulturlandesrat, Landesstatthalter Dr. Hans Peter Bischof, gratulierte den Preisträgern. Die Fachjury des von der IG Kultur Vorarlberg ausgeschriebenen Wettbewerbes „Kultur geht auf“ erklärten Lauterach und Nenzing zu den kultur freundlichsten Gemeinden in Vorarlberg. „Diese Auszeichnung zeigt, dass wir uns in Lauterach auf dem richtigen Kulturpfad bewegen“, erklärte Christof Döring, der als Fachbereichsleiter für Kultur und Bildung sichtlich mit Stolz den Preis entgegen nehmen durfte. In einer Power-Point-Präsentation stellte er humorvoll während des Fest12 Lauterachfenster aktes die Kulturgemeinde Lauterach vor. Dabei zeigte er noch einmal die Punkte auf, die „ Diese Auszeichnung zeigt, dass wir uns in Lauterach auf dem richtigen Kulturpfad bewegen“ für die Jury ausschlaggebend waren, Lauterach zum Sieger zu küren. Dazu die Argumente der Jury: „Insgesamt gibt es eine bunte Palette von kreativem Brauchtum bis zur zeitgenössischen Kultur. Die Kulturplattform, in der sich alle einbringen können, scheint gut zu funktionieren. Es werden gediegene Veranstaltungen gemacht, auch Diskursives, nicht nur leicht Konsumierbares (Europa im Dialog, Erzählcafe, Kreativ-Kulturtage, Ausstellungen). Die Gemeinde hat zwischen den zwei „Kulturhochburgen“ Bregenz und Dornbirn eine Eigenständigkeit gefunden, Kultur scheint Lebensmittel zu sein.“ Christof Döring sieht diese Argumentation als Ansporn, den eingeschlagenen Weg fortzusetzen. „Der Motor Kultur muss sich bewegen, ich selbst sehe mich als eine der Zündkerzen“, erläuterte er abschließend. „Den Preis habe nicht nur ich gewonnen, sondern alle, die sich für die Kultur in Lauterach engagieren.“ www.lauterach.at Aus dem Rathaus Vogelgrippe Vorsichtsmaßnahmen Bisher ist im Gebiet des Jannersees, auf dem sehr viele Wasservögel überwintern, noch kein Fall von Vogelgrippe aufgetreten. Information für Geflügelhalter, Hunde- und Katzenbesitzer I n Lindau, Bregenz, Hard und Schwarzach wurden tote Wasservögel gefunden, die mit dem gefährlichen H5N1-Virus infiziert waren. Unser Gemeindegebietbefindet sich nach diesen Vorfällen in der Überwachungszone. In dieser Zone gelten seit 2. März gemäß Verordnung des Landes Vorarlberg 3 Verbote und 7 Maßnahmen: Verbote 1. Geflügel und andere in Gefangenschaft gehaltene Vögel dürfen in den ersten 15 Tagen nicht aus der Zone verbracht werden (vorläufig bis 15. März). 2. Geflügel und andere in Gefangenschaft gehaltene Vögel dürfen nicht auf Messen, Märkten, Tierschauen oder anderen Sammelstellen zusammengeführt werden. 3. das Jagen von Wildvögeln ist verboten. Maßnahmen 1. Geflügel und andere in Gefangenschaft gehaltene Vögel sind in Stallungen zu halten. Haltungsvorrichtungen im Freien müssen oben abgedeckt sein, damit kein Kot durchfallen kann und dass ein Kontakt zu wildlebenden Wasservögeln ausgeschlossen ist. Seitlich ist ein Netz oder Gitter anzubringen, um zu verhindern, dass Singvögel in die Haltungsvorrichtung gelangen. 2. Enten und Gänse müssen so getrennt gehalten werden, dass ein direkter oder indirekter Kontakt zu anderem Geflügel nicht möglich ist. 3. Die Tiere dürfen nicht mit Wasser aus Sammelbecken für Oberflächenwasser, zu der Wildvögel Zugang haben, getränkt werden. 4. An den Ein- und Ausgängen zu Geflügelhaltungsbetrieben sind Desinfektions- maßnahmen zu treffen und Desinfektionen mit besonderer Sorgfalt durchzuführen. 5. Werden Geflügel, andere Vögel und Bruteier verbracht, sind darüber Aufzeichnungen zu führen. 6. Werden Geflügel, andere Vögel oder Bruteier transportiert oder wird damit gehandelt, sind darüber Aufzeichnungen zu führen. 7. Die Aufzeichnungen gemäß Punkt 5 und 6 sind mindestens ein Jahr lang aufzubewahren und der Behörde auf Verlangen zur Einsicht vorzulegen. Zusätzliche Maßnahme Bei Betreten und bei Verlassen von Stallungen und Haltungsvorrichtungen für Geflügel müssen die Schuhe oder Stiefel desinfiziert werden. Geflügelhalter können Desinfektionsbehälter und Desinfektionsmittel kostenlos im Gemeindebauhof, Bleicheweg 20 zu folgenden Öffnungszeiten abholen: Montag bis Freitag: 7 – 9 Uhr Samstag: 8 – 12 Uhr Die Behälter müssen nach Beendigung der Maßnahmen gegen die Vogelgrippe im Bauhof zurückgegeben werden. Empfehlungen auf für Hundeund Katzenhalter Zusätzlich werden die Halter von Hunden ersucht, in Gebieten, in denen ein Kontakt mit Wasservögeln möglich ist, Hunde an die Leine zu nehmen. Wir empfehlen den Hundebesitzern im ureigensten Interesse jedoch, in der nächsten Zeit Hunde nicht nur in Gebieten mit Gewässern (Bregenzer oder Dornbirner Ache, Jannersee, Riedgräben usw.), sondern generell im ganzen Ortsgebiet an die Leine zu nehmen. Bei Katzen sollte dringend darauf geachtet werden, dass sie keinen Kontakt zu Wasservögeln haben. Folgende Telefon-Hotlines wurden eingerichtet: Hotline des Landes Vorarlberg: von 8-18 Uhr 05574/511-21880 Hotlines der Marktgemeinde Lauterach: von 8–12 und 14–17 Uhr 05574/680245 (Rudi Weingärtner) sonst 0664/2326851 (Theo Ölz) Homepage des Landes Vorarlberg: www.vorarlberg.at/vogelgrippe Auf dieser Homepage werden auch die am häufigsten gestellten Fragen zum Thema Vogelgrippe beantwortet. Lauterachfenster 13 Aus der Gemeinde Herlinde, Marvin und Simon Kindergarten Weißenbild Miteinander Fürei Der Besuch der Lebenshilfe Bregenz am 10. März war ein ganz besonderes Erlebnis für die Kinder des Kindergartens Weißenbild. D as Jahresthema „Kunst in Kinderhand“ begleitet die Kinder durch dieses Jahr. In diesem Zusammenhang hatte Elisabeth Fischnaller die Idee, gemeinsam mit Menschen mit Behinderung etwas Künstlerisches aber auch Nützliches herzustellen. Alle einigten sich darauf, Baumstämme bunt zu bemalen, um sie später als Sitz-, Balancier- und Klettermöglichkeiten beim Kindergarten aufzustellen. Gerold und David Fischnaller transportierten und schliffen in mühevoller Handarbeit Baumstämme vom Sägewerk Steurer, damit sie die Kindergärtler und Betreuten der Lebenshilfe gut bemalen konnten. Die ganze Gruppe des Kindergartens Weißenbild fuhr nun voller Tatendrang zur Lebenshilfe nach Bregenz. Spannung, was wohl an diesem Vormittag alles geschehen würde, lag in der Luft. Schnell wurde man sich einig, wer mit wem, und was alles auf die Baumstämme gemalt werden sollte. Die Grundierung strahlte allen mit ihren fröhlichen Farben schon entgegen, die dazupassenden Muster hinaufzumalen war nun nicht mehr schwer. Blumen, Schnecken, Häuser,… der Fantasie waren keine Grenzen gesetzt. Dabei wurde auch so manches Haar, manche Hand und manches Gesicht ebenfalls mit allerlei Farbe verziert. Aus jeder Ecke des Raumes war zu hören: „I bruch no a Gealb, a Rot, und a Grüa!“ Nach langer Arbeit wurden alle zu einer leckeren Jause eingeladen, die uns Eli- 14 Lauterachfenster Aus der Gemeinde K I N D E R FA S C H I N G Viel Spass und ausgelassenes Spielen …war auch heuer wieder das Motto des Lauteracher Kinderfaschings. Um die 400 Kinder sind in den Lauteracher Hofsteigssaal gekommen und haben sich nach Lust und Laune ausgetobt. Für musikalische Begleitung war gesorgt, das Programm mit vielen Spielen wurde ebenfalls „kindgerecht“ gestaltet. Aber auch die Begleitung der Kinder konnte sich bei lustigem Faschingstreiben mal richtig gehen lassen oder einfach gut unterhalten. Höhepunkte waren der Auftritt der Lauteracher Kindergarde und Teenygarde und des Bregenzer Faschingsprinzenpaares mit Gefolge. Der Kinderfasching wird seit mehr als 30 Jahren von der SPÖ veranstaltet und wird von Groß und Klein gerne besucht und ist somit aus dem örtlichen Faschingstreiben nicht mehr wegzudenken. Um diese Veranstaltung noch kinderfreundlicher zu machen und auf Wunsch mehrerer Eltern, werden wir den Michael und Christian MUSIKSCHULE nächsten Kinderfasching großteils rauchfrei gestalten – es wird eine eigene Raucherzone eingerichtet. Elisabeth Fischnaller, Maximilian und Barbara Maxi Prima la Musica 2006 nander… sabeth Fischnaller gebacken hatte. Dabei wurden Bücher vorgelesen, Puzzles wurden gemacht. „Der Vormittag war viel zu kurz“, meinten viele auf der anschließenden Heimreise. Die BetreuerInnen der Lebenshilfe werden den Kindergarten Weißenbild besuchen kommen, um die Spielgeräte, die sie mit den Kindern aus eigener Hand geschaffen haben, selbst auszuprobieren. Ein herzliches Danke gilt Gerold und David Fischnaller, den Betreuerinnen und dem Sägewerk Steurer, Schwarzach, das die Baumstämme kostenlos zur Verfügung stellte. Ein ganz besonderes Dankeschön gilt Elisabeth Fischnaller, die uns mit ihrem bewundernswerten Einsatz ein Miteinander – Füreinander ermöglichte. Die Musikschule Wolfurt-Lauterach konnte beim diesjährigen Landeswettbewerb „Prima la Musica“ ein ausgezeichnetes Ergebnis erzielen. Alle 12 angetretenen Solisten bzw. Ensembles wurden mit einem Preis ausgezeichnet. 1. Preis Elias Fitz, Gitarre, (Christian Bilgeri); Magdalena Santa, Gitarre, (Markus Vallazza); Hannah Beck, Ensemble „EON“ , (Anja Baldauf, André Meusburger); Sibylle Hasler, Holzbläser-Kammermusik; Jovana Subic; Patricia Urbaniec; Liza-Marie Hirschmann, Ensemble „Triolé“, (Jürgen Müller); Verena Moosbrugger, HolzbläserKammermusik; Michael Amann; Anna-Lena Fischnaller, Ensemble “Drum Fun”, (Markus Lässer); Tobias Vögel, Schlagwerk-Kammermusik; Alexander Tomasini; Johannes Pfanner; 2. Preis Lukas Höfle, Ensemble „Quattroforte“, (Jürgen Müller); Janine Einsiedler, HolzbläserKammermusik; Daniel Höfle; Jakob Hermann; Hanna Köb, Gitarre, (Markus Vallazza); Clemens Zech, Klavier, (Arndt Rausch); Michaela Moosbrugger, Klarinettenquartett, (Martin Schelling); Yvonne Einsiedler, Holzbläser-Kammermusik; Carina Zengerle; Martina Germann; Daniel Krenkel, Ensemble „Duck River Brass“, (Thomas Jäger); Martin Wakolbinger, BlechbläserKammermusik; Sarah Konzilia; Eva Drexel; Johannes Meusburger; 3. Preis Jonas Hefel, Gitarre, (Markus Vallazza); Zu diesem großen Erfolg möchte ich allen Schülerinnen und Schülern, aber auch den verantwortlichen Lehrern herzlich gratulieren, mit der Hoffnung, dass dieses Resultat eine Motivation für weitere Glanzleistungen sein möge. Aus der Gemeinde BORG Lauterach Indonesische Musikinstrumente bringen eine neue Erfahrung für die Schüler Hauptschüler zu Gast am BORG Ende Februar besuchten Lauteracher Hauptschüler wieder das BORG. Dabei erhielten sie die Möglichkeit, in den modernen naturwissenschaftlichen Lehrsälen chemische, biologische und physikalische Experimente durchzuführen. In Chemie wurde unter anderem die Zusammensetzung von Zucker analysiert. Im Physiksaal wurden optische Experimente durchgeführt. In Biologie und Umweltkunde wurde vor allem mikroskopiert. Schülerinnen und Schüler des naturwissenschaftlichen Zweiges unterstützten unsere Besucher bei den Versuchen. Münchenfahrt der 6. Klassen Die 6. Klassen besuchten verschiedene Museen in München. Die 6a erhielt in der Instrumentensammlung des Stadtmuseums unter anderem die Möglichkeit, indonesische Musikinstrumente zu spielen. Die 6b Klasse beschäftigte sich mit einer Designausstellung. Die 6c-Klasse führte im Technischen Museum Untersuchungen mit einem Elektronenmikroskop durch. www.vobs.at/borgl lernen.wachsen.leben W as hilft einem Volksschulkind und seinen Eltern bei der Entscheidung für den weiteren Bildungsweg? Die heuer erstmals durchgeführten Hauptschultage waren ein großer Erfolg. Geborgenheit – Gemeinschaft – Leistung – Förderung sind das Erfolgskonzept der Hauptschule Lauterach. Nach dem Motto „Wer sich wohl fühlt, lernt mehr“ bietet die Hauptschule Lauterach den Kindern eine vertraute Umgebung mit Freunden, kleinere Klassen und Gruppen, Verbleib in der Dorfgemeinschaft, außerschulische Aktivitäten wie Projektwochen, Wander- und Schitage, Sportwoche, Wienwoche, Schulband-Übungswoche und v.m. Unser Angebot einer Mittags- und Nachmittagsbetreuung wird immer mehr genutzt und in Zukunft noch größere Bedeutung erhalten. Außerdem kann jedes Kind in der Leistungsgruppe unterrichtet werden, in der es die Anforderungen zu erfüllen vermag. Somit ist die Hauptschule das Sprungbrett für weiterführende Schulen oder einen Beruf. Ein besonderes Angebot stellt das Fach Fächerübergreifender Unterricht (FÜ) dar, in dem vor allem Sach- und Sozialkompetenz, Teamfähigkeit, Selbständigkeit und Zuverlässigkeit erworben werden können. www.vobs.at/hs-lauterach Mit der Hauptschule nach oben 16 Lauterachfenster Aus der Gemeinde Zugriffe auf die Homepage der Hauptschule D ie neu gestaltete Homepage der Hauptschule kann erfreuliche Zugriffszahlen verzeichnen. Seit der Installierung eines statistischen Zählers Anfang Februar besuchten 483 Besucher unsere Homepage und schauten dabei insgesamt über 22.000 Seite an. Auf unserer Homepage finden sie neben Terminen der Schule, und aktuellen Informationen über Projekte vor allem viele Fotos aus unserem Schulleben. Schauen sie doch einmal vorbei! Statistik der Zugriffe für Februar-März 2006 „Die Hexe Backa Racka“ Kinder zaubern in mehrwöchiger Projektarbeit auf die Bühne! Text: Werner Schrader, Musik: Heinz Lemmermann Hallo Lauteracher! Habt Ihr es schon gehört? Seit Anfang Jänner treibt in der Schule Unterfeld eine Hexe ihr Unwesen! Eine Hexe? Wer glaubt denn so was? Tja, die Kinder in unserem Stück glauben es anfangs auch nicht so recht, genauso wenig wie der Polizist Siehstewohl, mit dem es so manche Auseinandersetzung geben wird. Aber ..... …im Feuchtwiesener Mischwald neben dem 17. Baum vom Feldweg nach Honigwabenzell - da wohnt die Hexe Backa Racka. Zugegeben, sie kennt anfangs den Zauberspruch zum Fliegen nicht. Aber als sie ihn schließlich doch erhält, stellt sie mit ihren beiden Raben Knux & Knax so manches an – nur Gutes versteht sich, das den Menschen hilft oder sie zum Lachen und Staunen bringt. Was glaubt ihr, was der Arzt für Augen macht, wenn plötzlich eine Hexe alle seine Patienten im Wartezimmer kuriert? Oh, halt! Mehr dürfen wir noch nicht verraten! Denn über 70 Kinder der Schule Unterfeld wollen euch Ende März auf der Bühne zeigen, was sie wochenlang in ihrer Projektarbeit geprobt und erschaffen haben. Die Hexe Backa Racka wird als lustiges, buntes Musical von Kindern für Kinder und interessierte Erwachsene zum Leben erweckt werden. Aufführungen: Freitag, 31. März, 19 Uhr, Aula der Schule Unterfeld; Samstag, 1. April 15 Uhr, Aula der Schule Unterfeld Eintritt: Euro 4/2,50 Eintrittskarten gibt es in der Aula der Schule Unterfeld am: Dienstag, 28. März 15 45 – 17 00 Uhr Mittwoch, 29. März 16 40 – 17 00 Uhr Auf euer Kommen freuen sich die Kinder und das Lehrerteam der Schule Unterfeld! Aus der Gemeinde Historisches – wie es einmal war… Die untere Mühle Einst: Die Wehinger-Mühle Später: Die Rhomberg-Mühle I m Jahre 1884 wurden die Stauhöhen bei den Mühlen an der Lauterach vertraglich neu festgelegt, damit das Wasser nicht in die angrenzenden Wiesen laufen sollte. Die unterste gehörte damals der Fa. Ganahl & Co., die in der Lerchenau auch eine Spinnerei betrieben hatte. Um die Jahrhundertwende kaufte sie der bisherige Verwalter Josef Wehinger. Zunächst liefen hier, von einem Mühlrad angetrieben drei Mahlgänge. Jeden Morgen machte sich der Rossknecht mit einer Fuhre Mehl auf den Weg während sich die Müller und ihre Gehilfen bei einer zünftigen Jause aus der eigenen Küche für das kommende strenge Tagwerk stärkten. Wehinger erweiterte die Mühle und steigerte die Tagesleistung auf 3-4 t. Lange Zeit erzählte man sich folgende Anektote: Wehinger soll einmal zu später Stunde nach geselligem Beisammensein im Sternen auf der Heimfahrt eingenickt 18 Lauterachfenster sein. Sein Pferd, das den Weg in die Lerchenau längst auswendig kannte, machte sich das zunutze, stapfte dort, wo er am breitesten war, in den Entenbach und labte sich am frischen, kühlen Wasser. Das beobachteten einige Burschen, spannten es ihm unbemerkt aus und führten es in die angrenzende Wiese. Als Wehinger wenig später erwachte und mitten im Wasser stehend weder weiterfahren noch absteigen konnte, einigte er sich mit ihnen auf ein entsprechendes Trinkgeld, worauf sie ihm das Pferd wieder einspannten. 1928 kaufte die Dornbirner Fa. Karl Anton Rhomberg die Mühle. Norbert Rhomberg übernahm im Alter von 18 Jahren die Aufgaben des Müllers. 1934 wurden moderne Walzenstühle von der Fa. Bühler angeschafft, die über Transmissionen von einem mächtigen E-Motor angetrieben wurden. Aber auch die Kraft des Mühlrades, das bei einer Wasserführung von 1200- 1400 l/sec. und einem nutzbaren Gefälle von 75 cm immerhin 35 PS leistete, konnte bis 1945 bei Bedarf zugeschaltet werden. 1939 wurde die Mühle voll automatisiert, sodass der Mahlvorgang ohne jede Unterbrechung ablief. Im 1950 gebauten 800 t Silo und den 4 Stahlsilos von 1978 konnten insgesamt 2000 t Getreide gelagert werden.. Durch ein bis 1995 auferlegtes Kontingent war die Monatsleistung der Mühle auf 205,1 t eingeschränkt. Später verließen im gleichen Zeitraum 500 t Futtermittel und Mehl die Mühle. Die ungünstige Verkehrslage, die Größe und sich abzeichnende gravierende Veränderungen in der Mühlenwirtschaft führten zum Entschluss, die Maschinen zu verkaufen und den Betrieb mit 31.12.1992 stillzulegen. Mit dem Abbruch des leerstehenden Gebäudes verschwindet wiederum ein markantes Relikt aus der Jahrhunderte langen Mühlentradition am Entenbach. Aus der Gemeinde Das Gepräch mit Erna Mätzler Erna Mätzler Jahrgang 1943 Geboren in Hohenweiler Wohnhaft: Lochbachstraße 14 verheiratet, 2 Kinder, 2 Enkelkinder Erna, du bist Vorsitzende des Pfarrgemeinderates von Lauterach. Was hat der PGR, wie der Pfarrgemeinderat auch kurz genannt wird, für Aufgaben? Der PGR unterstützt in erster Linie den Pfarrer. Es gibt Statuten, die sich auf vier Grundsäulen stützen: Verkündigungsdienst, Gottesdienst, Dienst am Nächsten, Dienst an der Gemeinschaft. Unser Anliegen ist es einfach, Kindern und Erwachsenen bewusst zu machen, dass man Halt im christlichen Glauben und in der Kirche finden kann. Das sind unsere Aufgaben in der Pfarre. Daneben gibt es ja noch den Kirchenrat, der sich um verwaltungstechnische Dinge der Pfarre kümmert. Wie viele Mitglieder hat der Pfarrgemeinderat und wie oft trifft er zusammen? Wir sind 16 Mitglieder. Die „Quoten“ werden genau eingehalten: 6 Männer, 6 Frauen und 4 Jugendliche. Gewählt wird alle 5 Jahre. Selbst bin ich nun seit 9 Jahren Obfrau. Ich bin übrigens die erste Frau als Vorsitzende zum PGR gewählt worden. Für Pfarrer Fridl Fitz war es schon etwas Neues, plötzlich mit einer Frau zu tun zu haben. Wir treffen uns ca. 8 mal im Jahr zu einer Sitzung und machen einmal im Jahr außerorts einen Klausur-Tag. Nächstes Jahr wird übrigens neu gewählt und ich lade schon jetzt besonders Jüngere ein, mitzumachen. Was wurde z.B. bei der letzten Sitzung besprochen? Bei der letzten Sitzung vertieften wir uns in ein spezielles Thema. Unser Mitglied Christian Spitaler referierte über die verschiedenen Sekten. Das ermöglicht uns, in Gesprächen mit den Menschen oder sogar mit Betroffenen auf Gefahren hinzuweisen, wenn Sekten den Glauben von Menschen missbrauchen. Weiters bereiten wir unsere Veranstaltungen vor. Die wichtigsten möchte ich erwähnen: Das Erntedankfest, der Kartoffeltag zu Gunsten der Mission, der Suppentag zugunsten der Caritas und ein Brunch für Familien und junge Leute. Was prägt eigentlich einen gläubigen Menschen oder was zeichnet ihn aus? Wirklicher Glaube muss wachsen, dir Kirche ist da, den Menschen Halt zu geben. Glaube muss schon in der Kindheit erlebbar und erfahrbar gemacht werden. Gute Vorbilder sind dabei ganz wichtig. Gerade in unserer Wohlstandgesellschaft vergessen wir oft, dankbar zu sein, gerade weil es uns so gut geht. Ich behaupte, dass gläubige Menschen viel Lebensfreude erfahren, viel Trost und Hoffnung erleben, dass sie zufriedener sind und Sinn im Leben finden. Das ist doch Lebensqualität, oder? Thema „Frauen in der Kirche“, was möchtest du dazu sagen? Das höchste Amt in einer Pfarre bleibt dem Pfarrer vorbehalten. Ich meine, das ist auch gut so. Jetzt noch. Persönlich glaube ich nämlich, dass früher oder später Veränderungen kommen werden und dass auch Frauen Priesterinnen werden können. Das braucht aber seine Zeit, weil die katholische Kirche auf die Bedürfnisse der Gläubigen weltweit eingehen muss. In Ländern wie Südamerika oder Afrika streben die Frauen viel weniger ein Priesteramt an, als in Europa. Die katholische Kirche kann nicht nur auf europäische Bedürfnisse eingehen. Aber auch als Mitglied des Pfarrgemeinderates haben Frauen sehr viele Möglichkeiten, in der Pfarre mitzuwirken. Pfarrer Fridl Fitz hat mich als Frau auf dem Vorstandsessel des PGR längst akzeptiert und wir arbeiten sehr gut zusammen. Da hast in der Schule Unterfeld lange Jahre auch Religion unterrichtet. War es eine schöne Erfahrung? Ich war 30 Jahre lang im Unterfeld als Lehrerin tätig und gerade der Religionsunterricht hat mir sehr viel Freude gemacht. Ich habe dort eine wunderbare Zeit erlebt und von den Kindern sehr viel zurückbekommen. Der Sternenhock jeden zweiten Mittwoch ist auch eine Sache des Pfarrgemeinderates. Wie läuft es dort? Es kommen bis zu zwanzig Leute in den Sternen, darunter viele ältere und alleinstehende, hauptsächlich Frauen. Gertrud Achberger, eine regelmäßige „Sternenhöcklerin“, brachte es einmal auf den Punkt: „Früher sind all d’Mä im Sterna ghockat, jetzt hocken d’ Wibr dinn“. Es wird gesungen, Gedichte gelesen, Spiel- und Gedächtnistraining gemacht. Ein Team von sechs Frauen kümmert sich um Kuchen, Kaffe, Getränke und Jause. Ich bin auch Leiterin des Sozialkreises und zusammen mit Bürgermeister Elmar Kolb haben wir den Sternenhock vor 7 Jahren gegründet. Warst du schon einmal in Rom und würdest du gerne Papst Benedikt den XVI treffen? Nein, leider war ich noch nie in Rom, es ist aber mein Wunsch, diese Stadt einmal zu besuchen und Rom zu erleben. Ich bin mir fast sicher, dass es in den nächsten Jahren zu dieser Reise kommen wird. Den Papst werde ich nicht treffen, er hat sicher viel anderes und Wichtigeres zu tun. Wenn er mich aber zu einem Kaffee einladen würde, würde ich selbstverständlich hingehen und mit ihm reden. Danke für das Gespräch. Lauterachfenster 19 Aus den Vereinen Neues vom INFANTIBUS Kinder sind Künstler Am 4. und 5. Februar waren in der „Alten Seifenfabrik“ 50 außergewöhnliche Kunstwerke zu sehen. Vernissage und Ausstellung Farbenfrohe Bilder und Collagen, fantasievolle Skulpturen, allesamt von Kindern gefertigt. Mit ganz unterschiedlichen Techniken und Materialien. Da kamen Papier und Kleister zum Einsatz, Nägel, Draht und Perlen, Acrylfarben und eigene Schätze wie Perlen, Steine oder Muscheln. Bei der Ausstellungseröffnung musizierten Schüler der BM Lauterach unter der Leitung von Martin Schelling, dazu gab es ein feines Buffet. Während der beiden Ausstellungstage bestaunten rund 160 Besucher die bunte Pracht. Herzlichen Dank an die vielen freiwilligen Helfer für die tatkräftige Unterstützung: An die Kolleginnen vom Infantibusteam, an die Firma Pfanner für die Säfte, an die Gemeinde Lauterach für die Räumlichkeiten und natürlich an unsere Familien. Besonderer Dank gilt jenen, 20 Lauterachfenster die die Ausstellung und das Projekt „Kinder – sind Künstler“ mit einer Spende unterstützt haben. Kinder machen Kunst Entstanden sind die Kunstwerke bei den Infantibus-Kreativkursen Kinder – sind Künstler“, die wir seit Frühjahr 2005 anbieten. Unser Konzept: Wir gestalten den Rahmen, in dem Kinder völlig frei und ohne irgendwelche Vorgaben arbeiten. Die einzige Vorgabe sind die Materialien, die wir anbieten. So sammeln die Kinder spielerisch Erfahrungen mit Farben, Formen, Material und entwerfen ganz eigenständig ihr persönliches Kunstwerk. Gleichzeitig lernen sie, aufeinander einzugehen, sich gegenseitig zu inspirieren und zu helfen. Für uns ist es jedes Mal wieder faszinierend mit zu erleben, wie selbstständig, engagiert und kreativ die Kinder zur Sache gehen. An insgesamt 9 Kursen haben bisher 140 Kinder im Alter von 4 bis 12 teilgenommen. Das Interesse steigt zusehends. Unsere Kurse im Frühjahr 2006 sind alle ausgebucht. Anfragen gibt es aus ganz Vorarlberg, von Gaißau bis Bludenz. Unterstützung ist willkommen Aufgrund der räumlichen Situation können wir im Moment leider nicht mehr Kurse anbieten. Freuen würden wir uns auch über Sponsoren. Willkommen sind Farben, Ytong, Werkzeug und selbstverständlich auch finanzielle Unterstützung. Aus den Vereinen 8.150 ehrenamtliche Einsatzstunden der Feuerwehr Hochwassereinsatz, Assistenzeinsatz in Bezau und Silogroßbrand im Industriegebiet als herausragende Ereignisse Tamara Giesinger (16) wurde als zweite Frau der Feuerwehr Lauterach angelobt 8.150 Einsatzstunden in 233 verschiedenen Dienstgängen leitsteten die 81 Mitglieder der Ortsfeuerwehr im Jahr 2005, alle ehrenamtlich im Dienste der Mitbürger. Im Beisein von BM. Elmar Rhomberg, zahlreicher Ehrengäste und der beinahe vollzählig erschienenen Mannschaft fand am 11. März die diesjährige Jahreshauptversammlung der Ortsfeuerwehr im Feuerwehrgerätehaus statt. Herausragend aus den insgesamt 46 Einsätzen war dabei der Hochwassereinsatz an der Bregenzer Ache am 23. August, der Assistenzeinsatz zur Hilfe bei der Hochwasserkatastrophe in Bezau sowie der Großbrand des Silos auf dem Areal der Firma Braun an der Industriestrasse. 50 Brandsicherheitsdienste bei Veranstaltungen im Hofsteigsaal, 33 Absperr- und Parkplatzdienste und insgesamt 52 Schulungen und Übungen vervollständigen den Bericht über ein wiederum sehr arbeitsreiches Jahr 2005 der örtlichen Feuerwehr. Für ihren hervorragenden Besuch im vergangenen Jahr konnten 36 Mitglieder wiederum ein Anerkennungsgeschenk in Empfang nehmen. Einen Höhepunkt der Versammlung bildete dann die Angelobung von Tamara Giesinger, die im vergangen Jahr mit Vollendung des 16. Lebensjahres von der Feuerwehrjugend in den Aktivstand der Wehr übergetreten ist. Kdt. Alfred Stoppel hieß sie nun nochmals offiziell im Namen aller Mitglieder als zweite Frau herzlich willkommen und wünschte Ihr weiterhin viel Freude und Erfolg bei ihrer Tätigkeit in der Lauteracher Wehr. BM Elmar Rhomberg bedankte sich am Ende der Versammlung bei allen Mitgliedern der Feuerwehr für ihren Einsatz während des ganzen Jahres sowie für die hervorragende Zusammenarbeit zwischen der Gemeinde und der Feuerwehrführung. Mit dem Eintreffen des TLFA 2000/200 sowie der bevorstehenden Fertigstellung des Versorgungsfahrzeuges ist ein weiterer Abschnitt der Modernisierung des Fahrzeugparks abgeschlossen. Im Rahmen des zweitägigen Festes am 17. & 18. Juni werde er dann mit großer Freude die beiden Fahrzeuge offiziell an die Feuerwehr übergeben. Kommandant Alfred Stoppel danke zum Abschluss allen Wehrkameraden für ihren Einsatz und ihre Unterstützung während des ganzen Jahres und schloss mit dem Wunsch auf eine weitere so gute Zusammenarbeit die diesjährige Jahreshauptversammlung der Feuerwehr Lauterach. www.feuerwehr-lauterach.at Lauterachfenster 21 Werbung Böni Grabher Grüner Baum Aus den Vereinen Jahresrückblick der Feuerwehrjugend Die Lauteracher Feuerwehrjugend konnte beim diesjährigen Elternabend am 20.Februar auf ein sehr unterhaltsames und abwechslungsreiches Arbeitsjahr 2005 zurückblicken. Sommer 2005: 400 Jugendliche beim Zeltlager der Jungfeuerwehr beim Jannersee Mit Leib und Seele im Einsatz: Übung im Bauhofgelände I n 44 Probeneinheiten wurde das Arbeiten am technischen Gerät sowie das Zusammenspiel als Löschgruppe geschult und somit eine Basis für den zukünftigen Feuerwehrdienst geschaffen. Bei der Teilnahme an den landesweiten Wettkämpfen in Lustenau, sowie dem Wissenstest des Feuerwehrverbandes, konnten die Jugendlichen die verschiedenen Leistungsabzeichen erlangen. Unterhaltsames wurde in 24 unterschiedlichen Veranstaltungen geboten. Das SkiFox-Rennen am Hochjoch in Schruns ist bereits zur Tradition geworden. Die Ausflüge ins Bavaria-Filmstudio nach München, sowie nach Uhlingen zum 25sten Jubiläum der Feuerwehrjugend unserer Partnerfeuerwehr, waren lustige und erlebnisreiche Tage. Das absolute Highlight war aber das von der Feuerwehr Lauterach veranstaltete Landesjugendzeltlager am Jannersee. Mehr als 400 Jugendliche aus 29 Gruppen konnten vor der wunderbaren Kulisse des Lauteracher Rieds drei actiongeladene Tage verbringen. Im Rahmen dieses Lagers konnte auch die von Fahnengöte Manfred Krenkel gesponserte Fahne geweiht werden, die von der Jugend bei zukünftigen Ausrückungen stolz vor sich hergetragen wird. Die jährliche Friedenslichtaktion am Heiligen Abend rundete das bewegte Jahr 2005 in einem besinnlichen Rahmen ab. Der Dank der Feuerwehrjugend gilt allen Gönnern, Feuerwehrkameraden und Eltern, die uns während des Jahres bei unserer Tätigkeit so kräftig unterstützten. FACTS Feuerwehrjugend 2005 Mitglieder 31.12.05 3 Mädchen, 16 Buben Durchschnittsalter 13,3 Jahre Anzahl Veranstaltungen 68 Zeitaufwand 3445 Stunden Highlights 2005 Kreisübung der Feuerwehrjugend Hofsteig in Bildstein Landeswettkämpfe in Lustenau Landesjugendzeltlager am Jannersee Weihe der Jugendfahne www.feuerwehr-lauterach.at Lauterachfenster 23 Aus den Vereinen Der neue Funkenplatz wurde von allen begeistert angenommen. Kinder bauten einen Kinderfunken Funkengota XII., Cäcilia Rhomberg mit Funkaschwätzer Christof Döring Funkenzunft Lauterach Funkensamstag am neuen Funkenplatz B edeckter Himmel, starker Schneefall – all das ignorierten sowohl die zahlreich erschienenen Besucher als auch die Mitglieder der Funkenzunft Lauterach am Funkensamstag. „Bei uns in der Funkenzunft gibt es kein schlechtes Wetter, nur schlechte Kleidung, und die haben wir nicht!“, erklärte Funkenchef Helmut Reiner einem misstrauendem Zuschauer. Man konnte sich ganz auf den Funkenbau konzentrieren, mussten doch einige Vorarbeiten wie Hütten stellen, Kabel ziehen, Holz herbeischaffen, usw. am neuen Funkenplatz nicht mehr getätigt werden. So stand der 20m hohe Funken termingerecht für das Funkenbrauchtum am Samstag bereit. Die „Funkamä“ ließen sich für die Premiere am neuen Platz einiges einfallen: Kinder bauten einen eigenen Kinderfunken. Hexenbast24 Lauterachfenster lerin Priska Giesinger fertigte speziell für diesen Funken einen kleinen Wintergeist an. „Bei uns in der Funkenzunft gibt es kein schlechtes Wetter.“ Die Hexentaufe begann mit einem Marsch der heurigen Funkengota XII., Cäcilia Rhomberg, und den ehemaligen Funkengotas. Unter den Klängen des Schalmeienzuges Lauterach zogen sie von der Fa. Blumen-Pfeiffer zum Funkenplatz. Dort gab Funkengota XII. die Namen der Hexen bekannt und nannte die Namensgeber: Birgit und Karl-Heinz. Neu war auch am Abend der Fackelzug. Er begleitete unter den Klängen der Bürgermusik Lauterach die Funkengota zum Funkenplatz. Nach der Rede des Funkenschwätzers Christof Döring und einem farbenprächtigen Klangfeuerwerk, das in gewohnter Manier von Karl Hofer und Josef Hammerer zusammengestellt wurde, zündete Funkengota XII. den Funken. „Brennt er oder brennt er nicht?“, war die Frage vieler, die trotz Schneetreibens zu diesem Brauchtumsabend gekommen waren. Der helle Scheindes Feuers und das Explodieren des Hexenpaares waren die Antworten auf die zweifelnden Frager. Ein weiterer Höhepunkt bildete den Abschluss des Funkenspektakels: Im „Hexenkessel“ – einer eigens errichteten Barhalle – heizten die „All Right Guys“ mit ihren mitreißenden Rhythmen der Jugend und den Junggebliebenen so richtig ein. Zu diesem Zeitpunkt war das Wetter kein Thema mehr. Die Vorbereitung für den Frühling war getätigt. www.funkenzunft-lauterach.at Aus den Vereinen ORTSFEUERWEHR Interner Hausball v.l.n.r. Karin Voit, Susanne Zech, Isabella Sonnweber, Christof Döring, Birgit NeyerLasser, Marlies Jacono, Marianne Weissinger Am 18. Februar fand in der bestens dekorierten Fahrzeughalle des Feuerwehrgerätehauses der diesjährige interne Hausball der Ortsfeuerwehr statt. Zahlreiche Mitglieder der Wehr mit Begleitung sowie Freunde und Gönner der örtlichen Feuerwehr fanden sich zur musikalischen Unterhaltung der „Crazy Birds“ in bester Laune ein um einmal vergnügte Stunden abseits des normalen Feuerwehrgeschehens zu feiern. Showeinlagen der „Garde Lauterach“, des „Schalmeienzuges“ und der „Luteracher Hosakrachar“ sorgten für ein abwechslungsreiches Programm für die Ballbesucher. Frauenchor Hofsteig Jahreshauptversammlung C horleiterin Birgit Lasser-Neyer ließ das vergangene Jahr aus musikalischer Sicht Revue passieren: Besondere Höhepunkte waren die Teilnahme beim Int. Chorfestival „Zeller Gasslsingen“ in Zell am See und die Aufführungen der Missa A-Dur von Josef Rheinberger in Altstätten, Bregenz und Lauterach. Auf der Jahreshauptversammlung des Frauenchores Hofsteig am 11. März im Gasthaus Zum Grünen Baum konnte Obfrau Susanne Zech neben den Sängerinnen auch Ehrenmitglied Ingrid König sowie Kulturreferent der Gemeinde, Christof Döring, begrüßen. In ihren Berichten zogen anschließend alle Vorstandsmitglieder eine positive Bilanz über das vergangene Vereinsjahr. Bei den Neuwahlen wurde Petra Voit, Lehrerin an der Volksschule Dorf, als Obfraustellvertreterin einstimmig gewählt, die weiteren Vorstandmitglieder wurden in ihren Ämtern bestätigt. Christof Döring gratulierte dem Frauenchor für sein engagiertes und lebendiges Vereinsleben und er versicherte, dass von Seiten der Gemeinde finanzielle und ideelle Unterstützung weiterhin geleistet wird. Zum Abschluss konnte Chronistin Ilse Haan die Sängerinnen mit originellen und würzigen Auszügen aus ihrer umfangreichen Vereinschronik begeistern. Schnupperproben im Frauenchor Hofsteig Der Frauenchor Hofsteig lädt Interessentinnen zu unverbindlichen Schnupperproben am Dienstag, den 18. und 25. April 2006 um 20.00 Uhr ins Borg Lauterach ein. Wir Frauen lieben Musik aller Sparten: Klassik, Rock, Musical, Gospel, Volkslieder, Kirchenmusik. Unsere tolle Dirigentin sorgt für spannende, schwungvolle und intensive Proben und nach der Arbeit lassen wir gerne den Abend noch mit lockerer Wirtschaftskunde ausklingen. Sie glauben gar nicht, wie gut ein solcher Frauenabend der Seele tut. Wir suchen Sängerinnen aller Stimmlagen. Vielleicht singen Sie gerne und sind gesellig – dann wagen Sie einen Versuch mit uns! Wir freuen uns auf ihr Kommen! Eine Anmeldung ist nicht notwendig. Bei Fragen wenden Sie sich an unsere Obfrau Susanne Zech (74/77677) oder an unsere Chorleiterin Birgit Lasser-Neyer (0664/4201409) Dank an dieser Stelle an das Ballteam der Feuerwehr samt Anhang und Helfern für ihre Arbeit und die Organisation zur Gestaltung eines für alle Beteiligten tollen Ballabends. Lauterachfenster 25 Aus den Vereinen Luterachar Schollesteachar Saison 2005/2006 J ubiläum. Für die Luterachar Schollesteachar begann mit dem 11.11.2005 eine ganz spezielle Saison. Wir konnten das 25Jahr-Jubiläum des Vereins und gleichzeitig auch das 10-jährige Bestehen unserer Garde feiern.Schon der Auftakt mit der Festsitzung in Anwesenheit der Gründungsmitglieder und mit einer Diashow über die letzten 25 Jahre war etwas ganz Besonderes. Faschingsumzüge. Neben dem Narrentag in Thüringen wurden noch 10 weitere Umzüge besucht, unter anderem in Fußach, Vandans, Bildstein und bei unseren Nachbarn in Wolfurt sowie den Nachtumzug in Höchst. Bei unseren Freunden in Buch waren wir schon am Vormittag bei der Bürgermeisterabsetzung vertreten und nahmen auch am Umzug teil. Dank der regen Teilnahme der Mitglieder der Zunft und der Gilden, konnten wir wieder eine schöne Abordnung mit vielen Mitwirkenden bilden. Bälle und Besuche. Wie jedes Jahr wurden die Kindergärten und Schulen besucht, wo die Schollesteachar nebst musikalischer Begleitung durch die Schalmeien sowie die Luterachar Hosakrachar, begeistert empfangen wurden. Auch die Balltiger unter unseren Mitgliedern waren bei einigen Veranstaltungen vertreten. Unbestrittener Saisonhöhepunkt war auch diesmal unser Zunftball. Mit einer rekordverdächtigen Besucherzahl und Bombenstimmung mit Austria-Power, war dieser Ball als Jubiläumsfeier mehr als angemessen. Natürlich war auch das Programm speziell auf die Jubiläen abgestimmt und ein Highlight folgte auf das andere. Neben unserer aktiven Garde, der Kinder- und der Teenegarde, traten auch die Gründungsmitglieder der Garde mit einem tollen Showtanz auf. Auch die Mitternachtsshow der Schalmeien bildete einmal mehr einen fulminanten Abschluss einer gelungenen Ballnacht. Zum Saisonende erfolgte am Faschingsdienstag der traditionelle Besuch im Gemeindeamt, der immer größeren Anklang findet. Dies zeigt sich laut unserm Gastgeber, Bürgermeister Elmar Rhomberg, auch dadurch, dass immer mehr Mitarbeiter darauf verzichten an diesem Tag frei zu nehmen. Ein weiterer Fixpunkt der Saison ist das gemütliche Frühstück der Zunftfrauen am Vormittag des Faschingdienstags, bevor man gemeinsam zum letzten Umzug, dieses Jahr nach Haselstauden, aufbricht. Rückblick. Auch dieses Jahr dürfen die Luterachar Schollesteachar auf eine sehr aktive, erfolgreiche und reibungslose Saison zurückblicken, ehe wir uns in die etwas ruhigere Jahreszeit begeben. Wir wünschen uns als Verein für die nächsten 25 Jahre gesellige und tatkräftige Mitglieder, ein erfolgreiches, aktives Vereinsleben, weiterhin gute Zusammenarbeit mit allen Gilden und für unsere Veranstaltungen wieder zahlreiche Zuseher und Besucher und bedanken uns schon im Voraus! www.schollesteachar.at Axima Michis Cafe 26 Lauterachfenster Aus den Vereinen WIRTSCHAFTSVEREIN Mein Tipp Überall in den Zeitungen sehen und lesen wir es: Lokken sind wieder im Trend! Aber halt: Keine Locken, die vor Jahren getragen wurden! Dauerwelle? Nein, nicht unbedingt. Für eine Veränderung bis zum nächsten Haarewaschen können wir auch zu anderen Mitteln greifen. Die „Haareglätter“ unter uns werden sich denken:„Na toll, jetzt hab ich das Glätten doch grad so schön im Griff, kommen Locken!“. Beim Glätteisen könnt ihr auch bleiben. Mit Glätteisen können auch Locken gezaubert werden! Nur nicht so regelmäßig. Ein bisschen Übung und wir haben eine lockere Bewegung im Haar. Kneipp-Aktiv Club 3. Luterachar FasnatZnüne am 23. Feber A uch heuer wurde wieder um 9.00 Uhr zum Fasnat-Znüne in das Gasthaus Weingarten eingeladen. 107 Mäschgerle freuten sich auf die unterhaltsame Musik von Bruno. Das gute reichhaltige Frühstück brachte alle in beste Laune. Es wurde fleißig das Tanzbein geschwungen. Die Agentur Heiterkeit und Frohsinn präsentierte exquisite Modelle aus dem Hutsalon Erika. Gekonnt führten die Models Erika, Marianne und Christl die Hutmodelle des 19 . Jahrhunderts vor. Die dazupassende Robe durfte natürlich nicht fehlen. Die Moderatorin Wilma führte mit viel Elan und Wissen durch die Präsentation. Ein riesen Applaus war der Dank für die tolle Einlage. Zwei sehr lustige Gedichte von Rosi Geschray sorgten für heitere Stimmung. Um ca. 11.30 Uhr wurden Bratwurst mit Kartoffelsalat oder Sauerkraut serviert, was allen vorzüglich schmeckte. Bruno spielte unermüdlich bis 15.00 Uhr. Langsam verabschiedeten sich die bestens gelaunten Mäschgerle, nur der harte Kern fand erst spät abends den Nachhauseweg. Es war ein gelungener, schöner Tag, der sich hoffentlich noch öfters wiederholt. Den Organisatoren und dem Wirt, der heuer die Dekoration übernahm, ein herzliches Danke. Lauterachfenster 27 Ganz wichtig ist, dass immer ein Hitzeschutzspray verwendet wird. Er schützt die Haare vor zu starker Hitze und gibt zugleich auch einen besseren Halt für die Frisur. Diejenigen die kein Glätteisen haben, können mit ganz großem Lockenstab verschiedene Varianten von Bewegung und Locken ins Haar bringen. Das Neue an der Lockenfrisur ist, dass glattes und lockiges Haar sich abwechseln. Oder auch nur der Pony glatt bleibt. Aus den Vereinen TC Lauterach Die Jugend spielt Tennis Insgesamt 100 Stunden professionelles Training um 4 Euro pro Stunde im Tennisclub Lauterach D em neuesten Trend aus den USA trägt der Tennisclub Lauterach jetzt Rechnung. Dort boomt der Tennissport schon die letzten 3 Jahre unter den Kids und Jugendlichen. Jetzt schwappt diese Entwicklung auch wieder nach Europa über. Den Einstieg in diesen aufregenden Sport fördert der Tennisclub Lauterach nun mit einer einmaligen Aktion: Jugendliche aus unserem Verein und der gesamten Marktgemeinde können ab sofort zu einem TOP-Preis professionelle Trainerstunden in Anspruch nehmen. Mit Kurt Bitriol steht uns ein erfahrener Trainer zur Seite. Er trainierte unter anderem schon das Vorarlberger Tennisaushängeschild Sandra Dopfer, die es unter die Top100 der Welt geschafft hat. Trainiert 28 Lauterachfenster wird in 3er oder 4er Gruppen. Der Preis je Einheit beträgt nur 4 Euro. Die restlichen Trainer-Kosten trägt der Verein. Somit ist der Einstieg kostengünstig und unter perf


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