MARKTGEMEINDE
Alles Gute!
Im Namen der Marktgemeinde Lauterach darf ich am Ende des Jahres der gesamten Lauteracher Bevölkerung ein frohes und friedliches Weihnachtsfest und ein glückliches neues Jahr wünschen. Ich danke allen, die in verschiedenen Funktionen in der Gemeinde, ob in Schulen, in Vereinen oder Pfarre, Behörden usw. tätig sind und für das dörfliche Leben wertvolle Arbeit leisten. Die vielen Aktivitäten auf gesellschaftlicher, kultureller und sportlicher Ebene stellen einen wesentlichen Teil unserer Lebens- und Wohnqualität dar. Mein Dank gilt allen Mitgliedern der Gemeindevertretung, des Gemeindevorstandes und der Ausschüsse für das gute Zusammenwirken und die sachliche Mitarbeit. Ich hoffe, dass auch im kommenden Jahr die gute Zusammenarbeit zum Wohle unserer Gemeinde erhalten bleibt. Darüber hinaus darf ich aber auch allen danken, die durch die Bereitstellung von Beiträgen zur interessanten Gestaltung des Rathausfensters mitwirken. Auch im kommenden Jahr bitte ich wieder um die redaktionelle Mitarbeit, damit das Rathausfenster weiterhin informativ und abwechslungsreich gestaltet werden kann.
Elmar Kolb Bürgermeister
Aus der Gemeinde
Inhalt
Gemeinde
2 5 6 8 16 19 20 23 Bericht der Gemeindevertretung Wirtschaftsempfang Verordnung Lauteracher Ried Autofreier Tag Alte Seifenfabrik Tagesbetreuung Gesundheitstage Mediathek
Gemeindevertretung vom 6. Nov. 2002
Interessantes aus der Sitzung der Gemeindevertretung kurz berichtet
Im Industriegebiet an der Scheibenstraße sind zur Zeit Planungen im Gange über die Verwertung von 2 großflächigen Liegenschaften. Die bestehenden Konzepte beziehen sich auf eine neue Erschließungsstraße mit Kanal- und Wasserbau, Energieversorgung, sowie auf die Parzellierung in bebaubare Einzelparzellen.
Aktuelles
6 7 7 10 10 10 11 11 12 13 14 17 18 18 25 40 Leinenzwang für Hunde Skiblitz Bregenzerwald Sozialsponsoring Kindersommer im Seniorenheim Herbstfest im Seniorenheim Verabschiedung Pfarrer Bereuter Jubiläum Bundessieger Metzgerei Klopfer Geschichte des Papiers Einwurfzeiten Sammelstellen Alt Lauterach: Feuer und Licht Kunsthaus Rohner Schaffa, schaffa, Hüsle baua Suchbild Das Gespräch Eislaufplatz Hard
Geplante Erweiterung im Industriegebiet
Schulen
22 BORG 23 Hauptschule 24 Volksschule Dorf
Im Umwelt- und Landwirtschaftssausschuss sowie im Ausschuss für Infrastruktur werden zur Zeit abschließende Beratungen über die Revitalisierung des Bleichegrabens mit Umbauarbeiten an der Lerchenauerstraße geführt. In die Verhandlungen sind Grundbesitzer, Anrainer und das Landeswasserbauamt einbezogen. Die Umbauarbeiten an der Lerchenauerstraße sollen vor allem den schwächeren Verkehrsteilnehmern, Fußgängern und Radfahrern, Vorteile bringen.
Ve r e i n e
16 19 26 27 28 30 30 31 31 32 33 33 36 38 38 Theatergruppe Rampenlicht Scholloblättle Feuerwehr Freizeitbühne 68 Bürgermusik Frauenchor Hofsteig Männerchor Kirchenchor k.work Pfadfinder Krankenpflegeverein Obst- und Gartenbauverein Wirtschaftsverein: Lehrlingsbörse Wirtschaftsverein Firmenvorstellungen
Spor t
9 3-Länder-Marathon 34 Turnerschaft
Bleichegraben Unterlauf
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RATHAUSFENSTER 4-2002
Aus der Gemeinde
Aufgrund von zahlreichen Übertretungen des Riedfahr verbotes sah sich die Gemeinde genötigt die Überwachungsfirma Securex mit der Kontrolle zu beauftragen. Dies erfolgte in Abstimmung mit dem örtlichen Gendarmerieposten. Durch die intensive Kontrolltätigkeit hat sich die Einhaltung des Fahrverbotes schlagartig verbessert, sodass die Tätigkeiten der Fa. Securex wieder eingestellt werden konnte. Sollten sich jedoch wieder größere Missstände zeigen, so wird die Kontrolltätigkeit neuerlich aufgenommen und mit Strafmandaten geahndet.
Bleichegraben Oberlauf
Es werden € 7.550,– gewährt für Entwicklungshilfe, zB. für das Aussätzigenhilfswerk für Leprakranke.
In der konstituierenden Sitzung der Gemeindewahlbehörde zur Nationalratswahl am 24.11.2002 werden wieder die bekannten 6 Wahlsprengel und die Wahlkommissionen durch den Gemeindewahlleiter Bürgermeister Elmar Kolb festgelegt. Es sind 5.817 Personen wahlberechtigt, bei der Nationalratswahl 1999 waren es 5.466 Wahlberechtigte.
Verstärkte Kontrolle des Fahrverbotes im Ried. Ab 1. Jänner 2003 müssen neue Fahrgenehmigungen und Pickerl im Rathaus Lauterach besorgt werden.
Der Vorsitzende des Prüfungsausschusses GV. Alber t Krepelka bringt der Gemeindevertretung einen positiven Revisionsbericht zur Kenntnis.
In der Sitzung des Gemeindevorstandes vom 16. September 2002 wurde das generelle Konzept für die Geschwindigkeitsregelung im Ortsgebiet festgelegt. Für sogenannte Sammelstraßen, wie Lerchenauerstraße / Wolfurterstraße / Karl-Höll-Straße usw. wird eine maximale Geschwindigkeit von 40 km/h, für die anderen Gemeindestraßen 30 km/h, verordnet. Die Gemeinde befasst sich derzeit mit einem Kaufangebot, betreffend die Liegenschaft Bahnhofstraße 5, in der Nachbarschaft zur Alten Seifenfabrik.
Zur Zeit finden Gespräche statt über die Vernetzung der sozialen Dienste unter Einbeziehung der Pflegestation des Seniorenheimes. Es werden Erhebungen angestellt, ob die zahlreichen sozialen Dienste in der Gemeinde durch eine Vernetzung optimiert werden können.
Um im kommenden Jahr die wirksame Bekämpfung des Feuerbrandes zu gewährleisten wird von den zuständigen Personen in der Gemeinde Walter Ott und Rudi Weingärtner, dem Obmann des Obstbauvereines Adolf Ehrle und Herrn DI Dr. Richard Dietrich angeregt, ein Personenkomitee zu bilden, das die intensiven Kontrolltätigkeiten im Ortsgebiet übernehmen kann. Der Bauhofleiter Theo Ölz und seine Mitarbeiter sind für die Entsorgung der befallenen Bäume oder Äste zuständig.
Bekämpfung des Feuerbrandes
Durch eingeschränkte finanzielle Mittel des Bundes und des Landes wird die Tätigkeit der Riedgrabengenossenschaft Lauterach stark eingeschränkt. Der Riedgrabengenossenschaft obliegt die Aufgabe der Instandhaltung der öffentlichen Gewässer im Lauteracher Ried. Es ist beabsichtigt, dass die Gemeinde die Aufgaben der Genossenschaft übernimmt und die bisherigen Tätigkeiten entsprechend den Erfordernissen in Abstimmung mit der Landwirtschaft fortsetzt.
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Aus der Gemeinde
Riedgräben müssen gepflegt werden
Hauptschule – sanierter Teil
Eine von der Schulstraße abzweigende Erschließungsstraße wird mit dem Namen »Bündtweg« bezeichnet.
Die Gemeindevertretung beschließt, dass die Marktgemeinde Lauterach die Haftung für das Sanierungsdarlehen für die Hauptschule, erste Bauetappe, Klassentrakt Süd, in Höhe von € 1,1 Mio. übernimmt.
Vizebürgermeister Mag. Karlheinz Rüdisser, als Vorsitzender des Beirates der GIG, berichtet über die ordnungsgemäße Fertigstellung der ersten Bauetappe »Klassentrakt Süd« bei der Hauptschule. Der finanzielle Aufwand für diese Etappe beträgt ca. € 1,5 Mio. abzüglich 25 % Landesförderung. Für die zweite Etappe im Jahre 2003 ist die Sanierung der Sporthalle, Physik und Biologie, sowie die Erweiterung des Probelokales der Bürgermusik geplant. Es werden zur Zeit die finanziellen Beratungen geführt. Die Gemeindever tretung beschließt die Aufnahme eines Darlehens für die Ortskanalisation Bauabschnitt 17 (Lerchenauerstraße) in Höhe von € 634.800,– mit einer Laufzeit von 15 Jahren.
Der Dienstpostenplan für das Jahr 2003 wird beschlossen, der Personalstand beträgt 146 Personen inklusiv aller Bediensteten mit Teilzeitbeschäftigung.
Die Gemeindevertretung genehmigt einen Dienstbarkeitsvertrag zwischen der Wohnungseigentumsgemeinschaft Karl-Höll-Straße 2, ADEG/EDEKA, Gemeinde und der Republik Österreich, für die Neuorganisation der Parkplätze bei ADEG-Feldmann, falls die Wohnungseigentumsgemeinschaft den eingereichten Planungen zustimmt. ■
Nützen Sie die neuen Medien …
… und holen die wichtigsten Infos aus dem Internet: Wie schon im letzten Rathausfenster angekündigt, finden Sie auch diesmal wieder auf verschiedenen Seiten Stichworte, auf deren Fragen Sie auf der Homepage »www.lauterach.at« bestimmt die passende Antwort finden.
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www.lauterach.at
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RATHAUSFENSTER 4-2002
Aus der Gemeinde
Wirtschaftsempfang im »Terminal V«
Vor sieben Jahren hatte Bürgermeister Elmar Kolb die Idee, die Wirtschaftstreibenden unserer Gemeinde zu einem Wirtschaftsempfang einzuladen. Gleich von Beginn an entwickelte sich der Wirtschaftsempfang zu einer erfolgreichen Veranstaltung, die nach dieser relativ kurzen Dauer von fünf Jahren aus unserem Gemeindeleben kaum mehr wegzudenken ist. Die ersten fünf Jahre fand der Wirtschaftsempfang im Hofsteigsaal statt, im letzten Jahr »wagte« man erstmals den Schritt hinaus in einen Lauteracher Betrieb, damals in den neu errichteten Achpark, in das Autohaus von Werner Niederhofer.
allein von Hefel-Wohnbau, sondern von verschiedenen weiteren, namhaften Industriebetrieben genützt wird. Die gezeigten 3DPräsentationen und die Virtual Reality Show waren dann auch sehr beeindruckend. Die Ehrung der neuen Meister (siehe Bild unten) und ein Dankeschön mit Blumen an den Hausherrn BW Wilfried Hefel und die Chef-Organisatorin Frau Mag. Martina Feurstein leiteten über zum Bufett, zu dem die Marktgemeinde Lauterach eingeladen hatte. Für die Gastronomie des Hauses ist der Konzessionsträger MOEvent & Catering, der auch die Kulturbühne »AMBACH« in Götzis betreibt, zuständig. Kontaktpflege und Erfahrungsaustausch dabei
v.l.n.r.: Hausherr BM Wilfried Hefel, DI Günter Schertler, Bürgermeister Elmar Kolb mit Gattin Inge, Techn.Rat BM Wilfried Hefel sen., Landtagspräsident Manfred Dörler
Ehrung der jungen Meister. v.l.n.r.: Bürgermeister Elmar Kolb, Harald Spettel, Bernhard Mader, Jürgen Götze, Christian Bertscher, LR Manfred Rein
Im letzten Jahr wurde von der Fa. Hefel Wohnbau das sehr markante Gebäude des »Terminal V« an der Wolfurterstraße fertiggestellt. Spontan erklär te sich Hefel-Wohnbau bereit, die Räumlichkeiten für den Wirtschaftsempfang am 12. November 2002 zur Verfügung zu stellen. Es mag wohl das Interesse der Lauteracher Wirtschaftstreibenden und vielleicht auch ein Schuss Neugier gewesen sein, dass sich schließlich nicht weniger als 270 Leute anmeldeten und auch kamen. Bürgermeister Elmar Kolb dankte dann auch zu Beginn seiner Rede der Familie Hefel für ihre Gastfreundschaft und begrüßte Landesrat Manfred Rein und DI Günter Schertler, den Vizepräsidenten der Vorarlberger Wirtschaftskammer als weitere Referenten sowie als weiteren Gast Landtagspräsident Manfred Dörler. In seiner Rede stellte der Bürgermeister dann auch die Wirtschaftskraft unserer Gemeinde in den Mittelpunkt. Eine Gemeinde lebt und entwickelt sich nur dann, wenn die Finanzkraft gesichert ist. Einen großen Beitrag dazu leisten unsere Betriebe. Damit verbunden ist auch eine Unterstützung des Handwerker- und Wirtschaftsvereines, der gerade kürzlich mit der Lehrlingsbörse eine großar tige Veranstaltung auf die Beine gestellt hatte. Im Anschluss daran stellte Hausherr BM Wilfried Hefel die technischen Möglichkeiten des »Terminal V« vor, die inzwischen nicht nur
ist für Wirtschaftstreibende immer sehr wichtig, diese Gelegenheit wurde auch in diesem Jahr wieder ausgiebig genutzt. ■
Die Gäste bestaunen gespannt die dreidimensionale Technik des »Terminal V«
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Aus der Gemeinde
Landschaftsschutzgebiet Lauteracher Ried
Schutzverordnung wird verlängert
Leinenzwang für Hunde
»Alle Hunde gehören an die Leine«, hört man manches Mal von einem Nicht-Hundehalter, »Was würdest du sagen, wenn du das ganze Leben an einer Leine verbringen müsstest?«, so verteidigen die Hundeliebhaber ihre vierbeinigen Freunde. Kurzum, diese Diskussionen werden sehr emotional geführt. Galt bisher im Landschaftsschutzgebiet Lauteracher Ried der Leinenzwang erst südlich der Linie Lingenseestraße – Winterwegstraße, so wird dieser Leinenzwang nun ab 1. Jänner 2003 auf des ganze Gebiet des geschützten Teiles des Lauteracher Riedes ausgedehnt. Eine nicht zu akzeptierende Schikane, wird sogleich mancher Hundebesitzer diesen Leinenzwang bewerten. Es gibt aber sehr viele Gründe, die für solch einen Leinenzwang sprechen: Die Landwirtschaft beklagt die immer größere Verschmutzung der landwirtschaftlich genützten Flächen. Die Kühe fressen das Heu nicht mehr, das von einer Wiese kommt, die von Hunden »aufgesucht« wurden. Ja es kann noch viel schlimmer kommen: Wenn Kühe ein mit Hundekot verunreinigtes Futter erwischen, können sie parasitär befallen werden und daran eingehen. Alles schon da gewesen, so die Landwirte. Die Grundbesitzer beklagen sich, wieso sie dazu kämen, ihre Wiesen und Felder als Abort für Hunde herzugeben. Es werden nicht selten Stimmen laut, die sogar einen Leinenzwang für das ganze Ortsgebiet von Lauterach verlangen. Die Freizeitsportler, speziell die Jogger, die sehr gerne im Ried unterwegs sind, fühlen sich nicht zu unrecht von freilaufenden Hunden bedroht. Es ist schon mehrmals zu Bissverletzungen gekommen, obwohl die meisten Hundebesitzer behaupten, dass sie einen »Dertutnix«-Hund haben. Die Jägerschaft im Ried, die schon einige Male feststellen mußte, dass Rehe von frei laufenden Hunden gerissen wurden. Die Jäger hätten das Recht, solche Hunde zu erschießen, was dann in Lauterach in den letzten Jahren doch nicht vorgekommen ist – Gott sei Dank. Aus diesen Gründen ist es durchaus sinnvoll, wenn in einem naturgeschützten Landschaftsteil wie dem Lauteracher Ried ein Verbot gilt, Hunde frei laufen zu lassen. Nachdem dies in der Verordnung zum Landschaftsschutzgebiet Lauteracher Ried verankert ist, macht sich jeder Hundebesitzer strafbar, der seinen Hund nicht an der Leine führt. Jeder Hundebesitzer muss sich darüber im Klaren sein. Dieses Verbot wird fallweise vom Sicherheitsdienst Securex, wie auch das Fahrverbot, im Ried überprüft werden. Der geschützte Teil des Riedes beginnt an der Riedstraße beim Hof Reichmuth, an der Austraße nach der Abzweigung beim ehemaligen Schrottplatz Peter und bei der Sportanlage Ried westlich der neuen Erschließungsstraße beim Lager der Fa. Möbel Lutz und in weiterer Line westlich der Alten und Neuen Senderstraße. Die Verordnung selbst kann von der Lauterach-Homepage »www.lauterach.at« heruntergeladen werden. ■
Die Verordnung zum Landschaftsschutzgebiet Lauteracher Ried ist mit 31.12.2002 befristet und muss nach fünf Jahren verlängert werden. Bei einem Gespräch mit den Lauteracher Landwir ten und Bewirtschaftern des Riedes wurden die Erfahrungen der letzten fünf Jahre erläutert und diskutiert. DI Max Albrecht von der Vorarlberger Landesregierung berichtete vom Stand der Verhandlungen in Brüssel bezüglich Benennung des Lauteracher Riedes im Natura-2000-Projekt der Europäischen Union. Eine sehr brisante Geschichte auch darum, weil davon der Bau bzw. die Verhinderung der S 18 abhängen kann. Das Lauteracher Ried ist eine Kulturlandschaft und kann nur in ihrer einmaligen Schönheit erhalten werden, wenn die Bewirtschaftung durch die Landwirte auch in Zukunft gesichert ist. Die Verordnung soll daher die Flächen für die landwirtschaftliche Nutzung sichern und vor Konkurrenznutzungen schützen. Dies ist für manchen Grundbesitzer dann schmerzhaft, wenn dadurch seine Nutzungswünsche eingeschränkt werden. Die Schutzbestimmungen scheinen aber zur Erhaltung unserer offenen, parkähnlichen Riedlandschaft einfach notwendig und werden sowohl von den Landwirten als auch von den Grundbesitzern größtenteils akzeptiert. Was gibt es Neues im Ried? Für Natura 2000 wird ein Managementplan für die Kernzone des Riedes erstellt, an dem der Landwirtschafts- und Umweltausschuss von Lauterach und die größten Bewirtschafter in dieser äußeren Kernzone zwischen Dornbirner Ach und der Achse Bregenzseestraße – Beilstielstraße mitwirken werden. Im Verordnungstext selbst wird es eine einzige Änderung geben: Hieß es bisher: »Es ist verboten, im Gebiet südlich der Winterwegstraße und der Lingenseestraße Hunde frei laufen zu lassen«, wird es in Zukunft heißen »Es ist verboten, Hunde frei laufen zu lassen«. Damit wird einem vehementen Wunsch der Landwirte und der Jägerschaft entsprochen, denn die Änderung bedeutet nichts anderes, als dass im gesamten Landschaftsschutzgebiet Lauteracher Ried ein Leinenzwang für Hunde gilt. ■
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Aus der Gemeinde
Mit dem »Skiblitz« in den Bregenzerwald
Mit den Linienbussen in die Schigebiete des Bregenzerwaldes zu fahren, nutzen sehr viele Schifahrer. Wegen der vielen Haltestellen sind die Busse aber ziemlich lange unterwegs, Zeit, die ein Schifahrer lieber auf der Piste als im Bus verbringt, das ist klar. Daher gibt es sie, die schnelle, regelmäßige, billige und sichere Verbindung von Lauterach in Richtung »Wald«, nämlich mit Skiblitz, wie der Schibus nun schon einige Jahre heißt.
Der billige Skiblitz:
Fahrpreis hin und retour € 4,50 für Erwachsene und Kinder, davon werden € 3,– beim Kauf einer normalen Tageskarte durch die jeweilige Liftgesellschaft rückerstattet. Das ergibt einen effektiven Fahrpreis von nur € 1,50. Die Saisonkarte für den Bus kostet € 18,50. Der Fahrpreis sollte GENAU bereitgehalten werden.
Der schnelle Skiblitz:
Abfahrt in Lauterach: Reifen Fischer 8.26 Uhr, Gemeindeamt 8.29 Uhr, Gasthaus Engel 8.31 Uhr. Ankunft in den Schigebieten 8.50 Uhr Alberschwende 8.57 Uhr Egg Postamt 9.30 Uhr Schetteregg 9.00 Uhr Andelsbuch 9.20 Uhr Bergbahnen Mellau 9.35 Uhr Diedamskopf 9.50 Uhr Skilifte Schröcken 9.55 Uhr Warth Jägeralpe 9.55 Uhr Damüls Seilbahnen Abfahrt aus den Schigebieten 15.50 Uhr Damüls Seilbahnen 15.45 Uhr Warth Jägeralpe 15.50 Uhr Skilifte Schröcken 16.15 Uhr Schoppernau-Diedamskopf 16.30 Uhr Bergbahnen Mellau 16.50 Uhr Andelsbuch 17.00 Uhr Egg Postamt 17.10 Uhr Alberschwende
Der sichere Skiblitz:
Der Skiblitz-Fahrer kümmert sich um die richtige Winterausrüstung, Schneeketten usw. und fährt Sie sicher in den Bregenzerwald und zurück. Schüler können ohne die Er wachsenen Schi fahren gehen. Und etwas noch: Der Skiblitzfahrer trinkt nichts. Die erwachsenen Fahrgäste können also ruhig einen Einkehrschwung einlegen. Hier noch das Skiblitz-Telefon: 05518/2222-0 Die Marktgemeinde Lauterach unterstützt diese sinnvolle Einrichtung finanziell nun schon einige Jahre hindurch. Jene Gemeinden werden belohnt, in denen viele Fahrgäste zusteigen. Steigen also auch Sie um und ein in den Schibus »Skiblitz Bregenzerwald«. ■
Der regelmäßige Skiblitz:
Ab 25.12.2002 bis 6.1.2003 täglich außer Neujahrstag am 1.1.03 Ab 12.1.2003 bis 2.3.2003 jeden Sonntag Semesterferien: 9.2.2003 bis 16.2.2003 täglich Bei weniger als 10 Fahrgästen endet der Skiblitz in Mellau.
Sozialsponsoring Lauterach
Anstelle von Weltspartagsgeschenken für Er wachsene unterstützt die Raiffeisenbank am Bodensee alljährlich soziale Einrichtungen. So wurde heuer ein Betrag von € 1.800,– an Mag. Otto Galehr als Obmann des Krankenpflegevereins Lauterach überreicht. »Besonderen Wert«, so Betr. oec. Werner Hagen, Prokurist der Raiffeisenbank am Bodensee, »legen wir auf die Hilfe vor Ort. Nicht nur im sozialen sondern auch im kulturellen, spor tlichen und schulischen Bereich geben wir auch während des Jahres unser Bestes.« ■
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Aus der Gemeinde
Was ist der 22. September für ein Tag?
Der »Europaweite Autofreie Tag« natürlich. Zu diesem Datum werden alljährlich die Europäer aufgerufen, ihr Auto möglichst nicht zu verwenden und als Alternative andere Verkehrsmittel zu testen. Von einem Autofahrverbot ist dabei nicht die Rede, eine Bewusstseinsbildung in Richtung Verzicht aufs Auto, dort wo es einfach geht, ist der Sinn dahinter. Der 22. September fällt natürlich immer auf einen anderen Wochentag, dieses Jahr war es ein Sonntag und gerade jener Sonntag, an dem die Bürgermusik ihr Mostfest auf dem Sternenplatz abhalten wollte. Es wäre eine tolle Kombination geworden, der »Aktionstag Autofrei« mit Fahrradrallye und Meilenlauf mit dem Mostfest, aber wegen Regen und kühlem Wetter musste das Mostfest leider abgesagt werden. Nicht abhielten ließen sich schließlich die Meilenläufer, die einen neuen Rundkurs im Unterdorf fünfmal zu durchlaufen hatten. Es waren wieder einige Spitzenläufer aus Vorarlberg am Start und kämpften um die attraktiven Preise. Hier die Ergebnisse:
Meilenlauf Männer 7.200 m
Ges 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 1 2 3 4 5 6 Name Stadelmann Forster Kresser Bernhauser Galler Dobler Rauser Unterkofler Grabherr Achberger Resssmann Posch Nothdurfter Bickel Ender Groß Schwärzler Hintermeier Rüdisser Rüdisser Kopf Salzmann Rusch Achberger-Troy Juen Kroiß Zlimnig Vorname Bruno Hubert Thomas Siegfried Horst Martin Werner Erich Thomas Gerhard Daniel Robin Karl Manfred Georg Gerhard Reinhard Kurt Gerhard Roland Robert Karin Annett Carmen Claudia Karin Birgit Verein SV Buch SV Lochau Saeco-Power-Team WSV Zumtobel Tri Team Lustenau LG Montfort Saeco-Power-Team Höchst LSG Vorarlberg Saeco-Power-Team Tri Dornbirn Dornbirn LSG Vorarlberg Tri-Team Lustenau TS Lauterach TS Gisingen Lauterach Bregenz Lauterach Hard Dornbirn ULC Dornbirn ULC Bludenz Hörbranz SC Gütle Schwarzach Bregenz JG 1978 1961 1975 1971 1969 1968 1958 1961 1960 1971 1979 1970 1938 1962 1986 1957 1957 1967 1956 1952 1962 1976 1970 1971 1965 1965 1969 Zeit 24:11,3 24:26,9 24:30,0 24:33,0 25:03,5 25:19,8 26:09,5 26:13,3 26:54,5 27:10,8 27:13,1 28:26,3 28:32,7 29:39,0 30:29,7 31:43,3 32:28,6 33:07,6 35:02,4 35:02,4 40:28,2 27:15,6 31:44,6 32:16,6 35:08,4 40:27,5 40:27,8 Klassenwertung M30 1 M40 1 M30 2 M30 3 M30 4 M30 5 M40 2 M40 3 M40 4 M30 6 M30 7 M30 8 M60 1 M40 5 M30 9 M40 6 M40 7 M30 10 M40 8 M50 1 M40 9 W30 W30 W30 W30 W30 W30 1 2 3 4 5 6
Joggerlauf MÄNNER 5.100 m
Ges 1 2 3 4 5 6 Name Forster Sagmeister Zauner Ender Ruesch Bartel Vorname Reinhard Peter Heinz Stephan Manfred Michael Verein Klaus Götzis Koblach TS Lauterach Wolfurt Wolfurt JG 1959 1962 1953 1989 1976 1960 gelaufen 16:20,7 17:00,0 18:43,0 18:32,8 18:46,7 22:26,2 Handicapwertung 16:00,7 16:55,0 17:53,0 18:32,8 18:46,7 22:11,2
Joggerlauf FRAUEN 5.100 m
1 2 3 Ender Ender Galehr Margareta Katharina Mariann TS Lauterach TS Lauterach Bregenz 1991 1985 1960 19:11,3 22:03,1 23:13,2 19:11,3 22:03,1 22:58,2
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Aus der Gemeinde
3-Länder-Marathon …
… am Bodensee – Ergebnis der Lauteracher Teilnehmer Nicht weniger als 41 Läuferinnen und Läufer waren in den Siegerlisten des 3-Länder.Marathons zu finden, der am Sonntag, 6. Oktober stattgefunden hat. Start war am Hafen in Lindau, Ziel das Bodenseestadion in Bregenz. Bei widrigen Wetterverhältnissen, es regnete ununterbrochen, wurde in Hard für den Halbmarathon gewendet, die Wende für die Volldistanz war dann in St. Margrethen. Marathon Frauen (42,195 km) von insgesamt 210 58. Lais Anna Maria Jg. 63 3:52.38,3 130. Nachbauer-Feuerstein Christine 72 4:21.02,5 Marathon Männer (42,195 km) von insgesamt 1140 46. Grabherr Thomas Jg. 60 2:57.45,3 144. Reiser Stefan 46 3:13.32,0 171. Weingärtner Rudi 48 3:16.27,3 333. Bitriol Thomas 61 3:30.08,6 369. Fehr Friedl 63 3:32.04,8 431. Volgger Andreas 59 3:36.05,3 476. Kessler Michael 59 3:38.54,4 522. Embacher Andreas 67 3:42.34,5 769. Embacher Thomas 67 3:58.18,2 785. Feuerstein Paul 72 3:59.14,0 985. Meusburger Günter 66 4:21.25,5 991. Strauss Michael 68 4:22.13,9 Halbmarathon Frauen (21,1 km) von insgesamt 512 26. Kurz Sabine Jg. 64 1:43.06,0 30. Pircher Bettina 69 1:43.39,6 48. Mathis Veronika 74 1:47.05,5 58. Siess Bettina 66 1:48.34,1 204. Kiene Edith 56 1:59.59,5 218. Künz Sabine 65 2:00.45,9 305. Lutzmayer Daniela 65 2:07.01,0 403. Böhler Klaudia 74 2:17.07,8 Halbmarathon Männer (21,1 km) von insgesamt 1218 217. Martin Oliver Jg. 66 1:35.24,0 245. Horner Michael 66 1:36.36,4 246. Konzett Christian 74 1:36.43,2 247. Romanin Roberto 66 1:36.45,3 250. Kienz Rainer 56 1:36.55,4 251. Sommer Gerald 62 1:36.56,4 342. Höfle Klaus 67 1:39.56,1 418. Hammerer Jürgen 80 1:42.02,8 461. Burger Markus 64 1:43.46,6 504. Grindling Herbert 57 1:45.12,8 603. Bernhard Walter 68 1:48.00,3 608. Lässer Elmar 66 1:48.04,7 625. Zwierschitz Thomas 69 1:48.00,3 639. Kassegger Gerald 63 1:48.15,3 708. Kleber Andreas 75 1:51.44,5 920. Konrad Christian 67 1:58.19,6 925. Ritter Karl-Heinz 68 1:58.39,3 1013. Rüdisser Gerhard 57 2:03.59,9 1100. Mager Andreas 68 2:10.19,8 Allen Läuferinnen und Läufern zu ihrer Leistung herzliche Gratulation. ■
Start Meilenlauf
Leider hat die Zeitnehmung bei den Schülerklassen nicht funktionier t, daher können auch keine Ergebnisse veröffentlicht werden. Die Mädchen und Buben, die trotz widriger Wetterverhältnisse am Start erschienen, werden nochmals um Entschuldigung für diesen Ausfall gebeten. Aber auch viele Radfahrer begaben sich auf den Weg zwischen Lauterach, Wolfurt und Schwarzach, um am Fahrradquiz teilzunehmen, das diese drei Hofsteiggemeinden gemeinsam veranstalteten. Es gab schöne Preise zu gewinnen. »Bei schlechtem Wetter tun nicht so viele mit wie bei
Mario Feuerstein aus Lauterach mit dem Hauptgewinn
Sonnenschein und das erhöht meine Chancen« wird sich wohl auch der junge Lauteracher Mario Feurstein, Kirchstraße 30a gedacht haben und gewann tatsächlich den Hauptpreis, ein wunderschönes Fahrrad im Wert von 1000 Euro. Überglücklich nahm er das Fahrrad nach der Verlosung auf dem Fußballplatz der Rickenbacher Kickers vom Vorsitzenden unseres Umweltausschusses Dr. Klaus König, der die Verlosung moderierte, entgegen und testete es sofort auf der Heimfahrt. ■
Verlosung der Preise der Fahrradrallye
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Aus der Gemeinde
Lauteracher Kindersommer im Seniorenheim
Über die Sommer ferien konnten durch eine Initiative unserer Ergotherapeutin Fr. Koch Anita eine Woche lang Kleingruppen mit Kindern gemeinsam mit den Bewohnern des Heimes basteln und malen. Da dies zum ersten Mal stattfand, waren die Gruppen sehr klein gehalten; trotzdem hat es allen sehr gut gefallen und die Bewohner waren von den Kindern begeistert. Solche Initiativen werden auch in Zukunft stattfinden, um die junge und alte Generation zusammenzuführen. ■
Malen unter Anleitung von Frau Koch
Verabschiedung des Herrn Pfarrer Bereuter
Am 29. August mussten wir Hrn. Pfarrer Bereuter schweren Herzens als unseren Seelsorger des Heimes verabschieden. Er hat trotz seines hohen Alters das Heim und seine Bewohner jahrelang im spirituellen Bereich betreut und war bei allen ein gern gesehener Gast. Hr. Pfarrer Bereuter hat mit Hilfe von Fr. Kapfer in unserer Kapelle jeden Monat eine Hl. Messe für die Bewohner abgehalten. Auf diesem Weg nochmals ein herzliches Vergelt´s Gott. Zukünftig wird Hr. Pfarrer Fitz die seelsorgerische Betreuung der Bewohner übernehmen. ■
Herr Pfarrer Bereuter und Frau Kapfer bei der Abschlussmesse
Herbstfest im Seniorenheim
Am 10. Oktober fand im Heim das Herbstfest statt. Neben zahlreichen Angehörigen konnten auch Hr. Bürgermeister Kolb, Fr. Sozialreferentin Vogel und Hr. Gemeindesekretär Rhomberg begrüßt werden. Neben Kuchen und Kaffee konnte man sich an Süßmost und Kastanien laben, und viele hilfreiche Hände sorgten für das Wohl der Bewohner und Gäste. Die herbstliche Dekoration wurde unter Anleitung unserer Ergotherapeutin Fr. Koch von den Bewohnern gestaltet. Die Feier wurde am Abend beendet und die Bewohner freuen sich bereits auf das nächste Fest. ■
Herr Bürgermeister Kolb begrüßt die anwesenden Personen
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Jubilare
Herzliche Gratulation …
… zur Goldenen Hochzeit Das Fest der Goldenen Hochzeit feierten kürzlich Roland und Anna Weiß, Jägerstraße 17 sowie Anton und Ingeborg Rupp, Kirchstraße 24. Roland Weiß hat als Mitglied der Gemeindever tretung wer tvolle Mitarbeit geleistet; besonders im sozialen Bereich liegt sein Engagement, wie z.B. beim »Essen auf Rädern«.
Jubelpaar Roland und Anna Weiß mit Bürgermeister Elmar Kolb.
Bundessieger für Ländle Metzg Klopfer
Einen ganz besonderen Preis holte sich die Lauteracher Ländle Metzg Klopfer bei der im August 2002 stattgefundenen ÖFA in Wels. Brigitte Klopfer und Cornelia Immler als Vertreter des gesamten Klopfer Teams erreichten dabei unter zahlreichen, auch internationalen Teilnehmern den sensationellen Bundessieger in der Kategorie »Platten«. Mit jeweils einer Schinken-, Braten-, Kanapeeplatte und einer gemischten Platte stellten sie ihr per fektes Können unter Beweis und überzeugten mit ihren einmaligen Fähigkeiten. Wieder einmal ein Zeichen dafür, dass unsere Ländle MetzgBetriebe ganz Spezielles leisten. Die Ländle Qualitätsprodukte Marketing GmbH gratulier t herzlichst zu diesem großen Erfolg. ■
Bürgermeister Elmar Kolb gratulierte dazu sehr herzlich und überbrachte seitens der Gemeinde einen Geschenkskorb sowie im Auftrag des Landeshauptmannes einen großen Golddukaten. ■
Jubelpaar Anton und Ingeborg Rupp
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Aus der Gemeinde
Die Geschichte des Papiers
3000 v.Chr. fertigten die Ägypter aus der Papyrusstaude den ersten Schriftträger an. Der zweite Schriftträger aus dem Altertum ist Pergament, eine mit Pottasche oder Kalk behandelte und geglättete Tierhaut. Die erste Herstellung der Urform des heutigen Papiers im Jahre 105 n. Chr. wird dem Chinesen Tsai Lun zugeschrieben, welcher dafür verschiedene Pflanzenfasern und Hadern (Textilreste) ver wendete. Neuesten Erkenntnissen zufolge ist die Erfindung des Papiers aber schon um das Jahr 200 v. Chr. anzusetzen. Im 13. Jahrhundert wurden zur Zerfaserung der Hadern mehrhämmrige Stampfmaschinen, welche durch ein Mühlrad angetrieben wurden, eingesetzt. Es entstand die Bezeichnung »Papiermühle«. Ab 1670 wurden die Stampfwerke durch Zylindermaschinen, den »Holländern«, ersetzt. Heute verwendet man meist kontinuierlich laufende Mahlmaschinen. Die erste Maschine zur Papierherstellung wurde 1799 von dem Franzosen Louis Nicolas Robert erfunden. Mit dieser Urform der Langsiebmaschine war es erstmals möglich, eine beliebig lange Papierbahn zu erzeugen.
thermischen Verwertung dem Produktionsprozess noch nützlich. Die ausgeschiedenen Fasern werden durch Frischfasern ersetzt, dadurch kann eine gleichbleibende Qualität des Produktes unter Einsatz von Altpapier erreicht werden.
sung des Faser verbundes, ohne die Fasern selbst zu beschädigen. Der hier anfallende Grobschmutz (Spuckstoffe) wie Kunststoffe, Drähte, naßfestes Papier usw. wird entfernt. 2. Reinigung Der so vorbehandelte Faserstoff wird zunächst einer Dickstoffreinigung unterzogen. In Schleudern werden spezifisch schwere Verunreinigungen wie Heftklammern, grober Sand oder Glasteile ausgeschieden. In einem weiteren Reinigungsschritt werden flächige Textilgespinste und sonstige Fremdkörper abgeschieden. Anschließend werden in Kegelschleudern Feinsand, Füllstoffe, kleine Metallteile und ähnliches entfernt. 3. De-Inking Unter De-Inking versteht man das Entfernen der Druckfarben aus bedrucktem Altpapier. Als erster Schritt erfolgt das Ablösen der Druckfarbe von den Fasern, in der Regel durch Zugabe von ober flächenaktiven Substanzen. Als zweiter Schritt erfolgt die Entfernung der Farbpartikel aus der Stoffsuspension.
Holz als Rohstoff
Frischfaser: Zellstoff und Holzschliff Zur Gewinnung von Frischfaser werden Abfälle aus Sägewerken und Schwachholz aus der Waldpflege herangezogen. Der Anteil des Waldes an der Gesamtfläche Österreichs ist steigend. 83 Prozent des österreichischen Waldes sind Er tragshochwald. Nur 64 Prozent des jährlichen Zuwachses werden entnommen. Demzufolge ist in den Jahren 1986 bis 1990 eine Aufstockung des Holzvorrates um 3,6 Prozent zu verzeichnen.
Verwertung von Altpapier
Die Einsatzfelder für Altpapier sind die Produktion von Wellpapperohpapieren und Packpapieren, Faltschachtelkar ton und Pappe, Druck- und Schreibpapiere, Zeitungsdruckpapier sowie Hygienepapier. Das Verhältnis der in Österreich eingesetzten Altpapiermenge zur Produktionsmenge beträgt für die einzelnen Produktgruppen (Basis 2001): Faltschachtelkarton und Pappe Hygienepapiere Zeitungsdruckpapier Wellpapperoh- und Packpapiere Druck- und Schreibpapiere 92 90 78 65 13 % % % % %
Altpapier als Rohstoff
Sekundärfaser: Altpapier (Recycling) Der Einsatz von Altpapier als Sekundärfaserstoff nahm aus ökologischen und ökonomischen Gründen immer mehr zu, stößt aber irgendwann an technische Grenzen. Der Recyclingprozess ist nicht beliebig oft wiederholbar, denn die Fasern werden kürzer und brüchiger und müssen nach einer bestimmten Anzahl von Umläufen ausgeschieden werden. Auch dann sind sie als Energielieferant bei der
Altpapier-Aufbereitung
Bei der Altpapier-Aufbereitung dominieren im wesentlichen drei Verfahrensschritte: 1. Auflösen des Altpapiers Das Altpapier wird in Wasser suspendiert. Ziel ist die möglichst vollständige Auflö-
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Aus der Gemeinde
Die Sammlung von Altpapier/-Verpackungen
Das Sammeln von Papierverpackungen ist ökonomisch und ökologisch sinnvoll. Die gesammelten Kar tonagen werden zur Gänze in österreichischen Papierfabriken als Sekundärrohstoff eingebracht. Als Folge kann der Einsatz von Primärrohstoffen (zB. Holz) drastisch reduziert werden. In gleichem Maße wird wertvolles Deponievolumen eingespart. Im haushaltsnahen Bereich werden Papier verpackungen (Schachteln etc.) gemeinsam mit sonstigem Altpapier (Zeitungen, Illustrierte etc.) gesammelt. Die Deckel der Behälter für die haushaltsnahe Altpapiersammlung sind in der Kennfarbe rot gehalten. In Österreich werden jährlich rund 1,1 Mio. Tonnen Altpapier und -verpackungen, zum Großteil aus Anfallstellen in Handel, Gewerbe und Industrie gesammelt. Von dieser Gesamtmenge stammen rund 40 Prozent – für 1998 rund 445.000 Tonnen – aus der haushaltsnahen Behältersammlung, die mittels der rot gekennzeichneten Systembehältern erfolgt.
Richtig Sammeln hilft Geld sparen Ablagerungen neben Papiersammelbehältern rühren oft von einer nicht sachgerechten Nutzung der Behälter her. Sachgerechte Nutzung bedeutet das Flachlegen von Papierverpackungen. Wenn Behälter durch lose eingebrachte Schachteln voll erscheinen, neigen die Sammler er fahrungsgemäß dazu, die Sammelware neben dem Behälter abzulagern. Dies hat wiederum zur Folge, dass weitere Sammler das Sammelgut ebenfalls dazustellen. Diese Ablagerungen neben den Behältern sind keineswegs ein ”Kavaliersdelikt”, sondern schaden vielmehr dem Ansehen der eigenen Gemeinde. Der Reinigungsaufwand wird im wesentlichen durch gemischte Über füllungen/ Verunreinigungen verursacht, das heißt, wenn z.B Sammler Schachteln mit anderen Altstoffen und Restmüll neben den Behältern abstellen. Diese können von den Sammelmannschaften nicht ohne weiteren Aufwand aufgeladen werden. Vermeiden Sie Fehlwürfe in der Altpapiersammlung!
In den Sammelbehälter für Altpapier gehören: Zeitungen, Illustrierte, Prospekte (Telefon)bücher ohne Ledereinband Briefe, Schreib- und Kopierpapier Packpapier Papierverpackungen (Brot- Mehl-, Zuckersackerl) Schachteln (Schuhschachteln, etc.) flachgelegt aber nicht zerrissen! Keinesfalls dürfen eingeworfen werden: Kohle- und Durchschreibpapier (Restmüll) Thermo-Fax-Papier (Restmüll) Wachspapier (Restmüll) Milch- und Getränkeverpackungen (Box, BAG, Gelbe Tonne) Gebrauchte Papiertaschentücher, Küchenrollen, Hygienepapiere (Restmüll, Bioabfall) Abgelöste oder vorgeleimte Tapeten (Restmüll) Zellophan (Gelbe Tonne) Etiketten, Etikettenträgerpapier, Klebebänder, Abziehbilder (Restmüll) Windeln (Restmüll) Verschmutztes Papier (Restmüll) Nicht ordnungsgemäß restentleerte Verpackungen. ■
Einwurfzeiten bei den Container-Sammelstellen beachten
Nicht ohne Grund wurden Einwurfzeiten bei den Altstoffcontainern festgelegt. Wenn Flaschen in der Nacht um 4 Uhr in die Container klirren, was alles schon da gewesen ist, dann ist das nicht so angenehm für die unmittelbaren Nachbarn. Dasselbe gilt auch für den Sonntag, an dem mehr die »Gläser klingen« als die »Flaschen klirren« sollten. Aber auch schon der normale Müllentsorgungsverkehr außerhalb der genannten Zeiten kann störend sein, wenn Autotüren knallen und Motoren aufheulen. Nehmen Sie also Rücksicht auf Ihre Mitbürger und halten Sie sich an die Einwurfzeiten von Montag bis Samstag 7 bis 20 Uhr. ■
Bei jeder Sammelstelle sind die Einwurfzeiten auf einer Tafel festgehalten.
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Aus der Historie
Besorgt um Feuer und Licht
Es sind erst gute hundert Jahre her, als man in der Zeit der kurzen Tage das Vieh im Schein der Stalllaterne versorgte, als der über dem Herd offene Kamin den Funkenflug aufnahm, wenn die Hausfrau mit dem Schürhaken die Ringe zur Seite zog, um eine Pfanne auf das Feuer zu stellen und als am Sonntag Abend die Glut der Schollen in den Zuglöchern der Ofentüre blinzelte. Licht und Wärme wurden damals noch dem mehr oder weniger offenen Feuer abgerungen und trotz aller Vorsicht war die damit verbundene Feuergefahr keineswegs gebannt, wenn das Lichtlein im Kerzenstock, der auf dem Nachtkästchen stand, ausgeblasen war und man sich zur Ruhe legte. Da es aber offenbar auch da und dort an der nötigen Sorgfalt mangelte, sah sich das k.k. Land- und Kriminalgericht im November 1843 genötigt, folgendes Schreiben an die Gemeinde zu richten: Es wurde zur Kenntnis genommen, dass in holzverarbeitenden Werkstätten mit offenem Licht gearbeitet werde und so der eigene Besitz und der des benachbarten Hausbesitzers der Brandgefahr ausgesetzt ist. Es wird daher angeordnet, dass die genannten Handwerksleute für den Fall, dass das Licht in gläsernen Laternen nicht hell genug sei, sich entweder gläserner Lichtglocken oder anderer Lampen zu bedienen hätten. Offenes Licht sei strengstens untersagt. Es sei auch zur Kenntnis
gekommen, dass bei Feuerstellen mit Holz und Brennmaterial sehr unvorsichtig und in Ställen und Stadeln bei offenem Licht gearbeitet, sogar auf Heuboden Futter geschnitten und mit brennender Tabakspfeife und sogar brennenden Zigarren an feuergefährlichen Orten hin- und hergegangen und gearbeitet werde. An solchen Orten, besonders in Mietshäusern müsse unvermutet Nachschau vorgenommen und das Nichtbefolgen zur Strafe gezogen werden. Die Gemeindevorstehung muss diesen Auftrag allgemein bekannt machen und insbesondere bei allen Tischlern, Zimmerleuten, Küfern, Wagnern und allen Holzverarbeitern unterschreiben zu lassen. Er ist auch den Mietern und Stallbesitzern zu eröffnen und unterschreiben zu lassen. Übertretungen sollen mit aller Strenge bestraft werden. Die Ortsvorstehung habe von Zeit zu Zeit persönlich Nachschau zu halten und über die Befolgung dieser Aufträge nach Verlauf des Jahres 1843 Bericht zu erstatten. Um ein zur Nachtzeit ausbrechendes Feuer rechtzeitig zu bemerken und »Feuerlärm« zu machen, wurden von der Gemeinde jährlich je zwei Nachtwächter angestellt. Die Sommernachtwache dauerte vom 24. April bis 1. November und die Winternachtwache von Allerheiligen bis Georgi.(23.4.) Nach der Kundmachung durch den Ausscheller konnten sich Interessenten mündlich oder schriftlich um dieses Amt bewerben. Am 26. Juni 1840 beschwerte sich das k.k.Land- und Kriminalgericht, die Nachtwache werde in der Gemeinde den Verordnungen und der Feuerordnung zuwider nur zur Winterszeit abgehalten. Über die Einhaltung hatte die Gemeindevorstehung bis Ende Juni Bericht zu erstatten. Am 24.11.1865 richtete Joh. Schobel ein solches Bittgesuch an die Gemeindevorstehung und begründete sein Anliegen mit folgenden Punkten: 1. habe er schon 16 1/2 Jahre Dienst versehen und während dieser Zeit 21 Feuersbrünste der Gemeinde angezeigt 2. sei er ein armer Mann und brauche notwendig etwas zu verdienen, stehe schlecht in den Lebensmitteln für seine Haushaltung und wolle der Gemeinde nicht zur Last fallen solange er etwas dazuverdienen könne. Er wolle getreu den Dienst er füllen, wie es einem braven Nachtwächter zusteht.
Kerzenstock
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Aus der Historie
den, werden zur Strafe 2 fl. abgezogen. Laut Kundmachung vom 16. und 22. April des Jahres 1871 wurde der Nachtwächterdienst wie üblich festgesetzt. Die beiden Bewerber Jos. Flatz und J.B.Ölz lehnten jedoch die Übernahme der Sommernachtwache ab, wenn sie nicht auch die Winternachtwache bekämen. Mit 15 zu 2 Stimmen wurde dem Antrag stattgegeben. Am 20. April 1873 lag nur eine Bewerbung für die Sommernachtwache vor und der Gemeindeausschuss bestimmte daher, wie auch immer das zu verstehen war, es müsse jeder Hausbesitzer eine Nacht selbst wachen. Im Oktober befasste man sich mit der Frage, ob die Winternachtwache wieder eingeführ t werden solle oder nicht.
Stoppel, letzter Ausruf der Stunde um 3 Uhr im Außendor f bei Gemeinderat Künz, die letzte Stunde um 4 Uhr beim Vorsteher. Im Übrigen haben dieselben den Ausruf der Stunden im ganzen Dorf zu vollziehen.Der Nachtwächter ist fernerhin verpflichtet, bei einer allfälligen Feuersbrunst im hiesigen sowohl in einer benachbarten Gemeinde ungesäumt die Anzeige zu erstellen. Der Nachtwächter darf jedoch, wenn in einer auswärtigen Gemeinde Feuer ausbricht, sich aus der hiesigen Gemeinde nicht entfernen. Widrigenfalls derselbe diesen Instruktionen nicht nachkommen würde, verfällt jedesmal zur Strafe der betreffende Nachtlohn. Am 7.11.1873 reichte Joh.Bapt.Ölz folgendes Gesuch um Winternachtwache ein: Nach öffentlicher Bekanntmachung vom 2.d.M. hat jeder, der Nachtwache zur Winterszeit glaubt halten zu können, ein Gesuch beim Gemeinde-Vorstand einzubringen (schriftlich oder mündlich). Der Unterzeichnete Joh. Ölz, verehelicht zu Lauterach, zwar unbemittelt aber nach seiner Körperkonstitution eines Fußleidens nicht zu jeder schweren Arbeit tauglich und besonders im Winter als Taglöhner kleiner Verdienst, glaubt derselbe seines Ansuchens würdig zu sein, dass der löbliche Gemeindeausschuss ihm zum besseren Unterhalt der Winterszeit die Winternachtwächterstelle zukommen lasse, ohne dass er vielleicht Ansprüche an die Gemeinde machen müsse, was er zwar nicht hoffet. Bittwerber glaubt den Dienst zu verstehen, da er schon 8 Jahre als Nachtwächter in der Gemeinde gedient habe und zugleich mit Zufriedenheit des hw. Herrn Pfarrers und Kirchenrat das Kirchenopfer eingehoben und die Parth – Kirche (Empore, Anm.d. Ver fassers) bewahrt habe. Bittsteller glaubt diese drei Stellen, Nachtwache, Kirchenopfer und Parth – Kirche, wenn er sie statutengemäß allein besorge, so werde der Gemeindeausschuss eine angemessene Renumeration bezahlen, wofür er der Gewährung seiner Bitte in aller Achtung und hoffnungsvoll entgegensehe. Auch 1881 im Gründungsjahr der Freiwilligen Feuerwehr Lauterach bestellten die Gemeindeväter die Nachtwachen. ■
Küche mit offenem Kamin – Foto: Stadtarchiv Dornbirn / Sammlung Franz Beer
Am 1. Mai 1866 lagen gleich vier Ansuchen um Sommernachtwache gegen den gewöhnlichen Gehalt von 4o fl. RW oder 35 fl. öW (40 Gulden Reichswährung oder 35 Gulden österreichische Währung ) vor. Die meisten Stimmzettel lauteten auf Johannes Ölz. Wegen Stimmengleichheit bestimmte das Los J.B.Vonach zum zweiten Nachtwächter. Auch im folgenden Jahr wurde die Winternachtwache zu den gleichen Bedingungen an zwei Bewerber vergeben. 1868 wurde die Sommernachtwache von abends 10 Uhr bis morgens 3 Uhr festgelegt. Bezahlung: 17 fl. 50 kr. Sollte einer der beiden Wächter eine Feuersbrunst in der Gemeinde oder in der Umgebung nicht mel-
Die Gemeinde entschied sich, wiederum zwei Bewerber mit dieser Aufgabe um je 45 fl. ÖW zu betrauen, die sich an folgende Instruktionen zu halten haben: a) Vormitternacht von 9 bis 12 Uhr hat sich derselbe beim 1. Ausruf der Stunden um 9 Uhr im Unterdorf bei Joh. Gmeiner, Ausschuss, dem 2. Ausruf um 10 Uhr im Unterdorf beim Gemeinderat Stoppel, dem 3. Ausruf um 11 Uhr beim Gemeinderat Künz in Vollziehung zu bringen. b) Bei Nachmitternacht von 12 bis 4 Uhr: 1. Ausruf der Stunde um halb 1 Uhr beim Gemeindevorsteher Dietrich, 2. Ausruf um 1 Uhr im Unterdorf bei Joh. Gmeiner, Gemeindeausschuss, 3. Ausruf um 2 Uhr beim Gemeinderat
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Kunst & Kultur
Theatergruppe Rampenlicht
Das war wirklich »der nackte Wahnsinn«, die letzte Produktion der Theatergruppe Rampenlicht, die im Oktober im Hofsteigsaal über die Bühne gelaufen ist. Und diese tonnenschwere Bühne, die gedreht werden konnte und wegen ihrer Dimensionen im Saal aufgestellt werden musste, war alleine schon ein Wahnsinn. Sie ist übrigens schon weitergereist nach Cham am Zugersee, wo die dor tige
Theatergruppe ebenfalls dieses Stück auf dem Spielplan hat.
»Ich bin ganz stolz auf meine Leute«, so nach der Premiere der RegisIm Bild v.l.n.r.: Martin Straßgschwandtner, Werner Moosbrugger, Gaby seur Reinhold Schillinger, Gschliffner, Rita Moosbrugger, Peter Weingärtner, Klara Kuster, ein Theaterprofi, der mit Lisbeth Dangel, Otto Dörler, Edith Penz den Amateuren der Theatergruppe Rampenlicht Theater auf höchauch die Kritik der vielen befreundeten stem spielerischen Niveau entwickelte. Theatergruppen fiel äußerst positiv aus Dem Publikum hat es gefallen, die hohen und sie gratulierten der Gruppe RampenBesucherzahlen sprechen für sich. Aber licht für ihre tolle Leistung. ■
»Alte Seifenfabrik« – erste Adresse für Ausstellungen
Den Ausstellungssaal der Alten Seifenfabrik mit dem ursprünglichen Fabrikshallencharakter schätzen und nutzen immer mehr Künstler für ihre Ausstellungen. Der Saal war übers Jahr praktisch ausgebucht. Mannigfach war das Angebot der Aussteller und vermittelte somit die Vielfalt künstlerischen Schaffens. »Wir wollen besonders jungen kreativen Menschen und Künstlern die Gelegenheit geben, in diesem Saal mit einer Ausstellung ihre Schaffenskraft der breiten Öffentlichkeit darzustellen«, so Kulturamtsleiter Christof Döring. Die Ausstellungen sollen Auseinandersetzung mit Kunst bieten, Freude und Zugang zum Kreativen vermitteln. Das bot auch die Ausstellung »Fünf Künstler – fünf Welten« im November. Der Kulturamtsleiter konnte in seiner Begrüssung neben den fünf Künstlern eine überaus große Zahl an Besuchern willkommen heißen. Prof. Mag. Gerhard Winkler hob in seiner Vernissagerede die Vielseitigkeit dieser Künstler bzw. die Vielfalt der ausgestellten Objekte hervor: Dolores Unterschweiger Malerei - Gisbert Dalpra Malerei und Objekte aus Stein – Claus Har tmann Skulpturen aus Marmor – Heinz Hartmann Klassizistische Malerei – der Lauteracher Edi Javornik Plastische Malerei. Reservierungen für das nächste Jahr zeigen, dass Ausstellungen und somit Kunst einen fixen Platz im Lauteracher Kulturgeschehen eingenommen haben. ■
Die Aussteller »Fünf Künstler – fünf Welten« ihre Schaffenskraft
Saal der »Alten Seifenfabrik« – ein Raum für Kunstbegegnung
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Kunst & Kultur
2B – im Dialog Barcelona – Bregenz – International
Bildende Kunst im Rohnerhaus Die Aufgabe, in einem Kunstmuseum Vergangenes dem Heute gegenüberzustellen, ist wichtig, reizvoll und lehrreich. Man sieht, die Kunst ist geblieben, nur Darstellung und Verhalten ändern sich. Die Kulisse im Zeitwandel.
Aufruf!
Wer macht mit … … bei der Hobby- und Kreativausstellung … … Mai 2003 im Hofsteigsaal?
Manana museal Heute und Morgen, museal
Unser Leitbild 2002, Kunstgeschichten aus dem Lebensraum Vorarlberg, öffnen wir für unsere Museumsfreunde mit einer Sonderausstellung zeitgenössischer Künstlerschaft: Bregenz trifft Barcelona. Es gibt eine Reihe von reizvollen Begegnungen, Bekanntschaften, etc. Erlebnisse zählen auch dazu. Die Ausstellung im Rohnerhaus, wo zwei große Kulturlandschaften, nämlich die von Bregenz und jene von Barcelona mit ihren großen Traditionen gegenüberstehen, zählt sicher auch zu den reizvollen Begegnungen. Auf der einen Seite Bregenz, eingebettet in eine der ältesten Kulturlandschaften Europas, auf der anderen Seite Barcelona, das man die Wiege der Moderne nennt. Man rufe sich die Neuerer der Kunst, eingangs des letzten Jahrhunderts in Erinnerung: Gaudi, Miró, Picasso, Gris, Dali. Die katalonischen Namen, die heute im Rohnerhaus auftauchen, repräsentieren Barcelonas neue Zeit, die Zeit der PostModerne. Sie sind namhafte Repräsentanten ihrer Stadt und präsentieren diese eindrucksvoll. In unterschiedlicher Sprachlichkeit und Malstilen zeigen sie fast die Bandbreite der modernen Ausdrucksformen. Fructuoso, Barnils, Xaro de Castillo, XAM, Amat, Collado, Pasqualotto, Millá verbindet ihre Kreativität, doch ihre Berichte über die heutige Zeit lassen deutlich erkennen, wie unterschiedlich der sprachliche Rahmen in der modernen Kunst sein kann. Auch in Bregenz ist eine Künstlerschaft, die sich dem Zeitgeist nicht verschließt, sondern sich den modernen Ausdrucksformen öffnet und Zeitgeist manifestiert: Marion Mathà, Alexandra Wacker, Paul Renner, Erich Smodics, Hasso Gehrmann, Edgar Leissing. Unsere Repräsentanten des heutigen Bregenz mit ihren Eigenarten gegenüber zu stellen einer Künstlerschaft aus mediterranem Raum, wird sicher eine reizvolle und interessante Auseinandersetzung für den Betrachter sein. Wir glauben, damit auch einen Beitrag zur Verständigung von sprachlich verschiedenen Regionen des vereinten Europas zu leisten. Ein großes Publikum wird die Leitung des Rohnerhauses für ihr uneigennütziges Kulturprojekt ohne Profitaussichten sehr freuen und ihren Willen für die Zukunft stärken. Die Presse, die öffentliche Hand, vor allem die Städte Bregenz und Barcelona laden wir ein, diese Ausstellung zu beachten und bekannt zu machen. Die Ausstellung ist vom 6. November 2002 bis 5. April 2003 an den gewohnten Öffnungszeiten zu besichtigen. Wegen fehlender Budgetmittel ist die Präsentation eines Kataloges nicht möglich. Die persönliche Betrachtung der Kunstwerke ist ein unersetzliches Erlebnis der Sinne. Es kann durch keinen Katalog ersetzt werden. ■
Haben Sie ein kreatives Hobby und wollen Sie dieses präsentieren? Mitmachen ist hier gefragt! Melden Sie sich bitte unter: 6802-17, Christof Döring, Kulturamt Lauterach Anmeldeschluss: 31. Jänner 2003 ■
Agentur Belly …
… vermittelt Latinobands aus Kuba Die in Lauterach neu eröffnete Agentur hat hervorragende Kontakte nach Kuba zu dortigen Bands. Solche Musikgruppen, die vornehmlich die derzeit sehr beliebte lateinamerikanische Musik von der Zuckerinsel repräsentieren, werden von der Agentur Belly nach ganz Europa vermittelt. ■
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Kunst & Kultur
Schaffa, schaffa, Hüsle baua – Teil 2
von und mit Stefan Vögel & Maria Neuschmid Mo. 5.5.2003 LAUTERACH Hofsteigsaal >Nummerierte Sitzplätze< Di. 20.5.2003 LAUTERACH Hofsteigsaal >Nummerierte Sitzplätze< Di. 10.6.2003 LAUTERACH Hofsteigsaal >Nummerierte Sitzplätze< Beginn: 20.00 Uhr Einlass: 19.00 Uhr
Die Fortsetzung einer einmaligen Erfolgsstory!
Wenn Stefan Vögel und Maria Neuschmid in den Hofsteigsaal kommen, dann ist volles Haus angesagt. Ein Blick zurück: Mit über 50.000 Besuchern und ausverkauften Häusern ist »Schaffa, Schaffa, Hüsle baua...« das erfolgreichste Kabarett Vorarlbergs. Nun schreiben wir das Jahr 2002... fünf Lenze sind ins Land gezogen, seit Günther und Irene Battlogg in ihr neues Haus gezogen sind. Was ist seither geschehen? Die Fortsetzung des Erfolgskabaretts »Schaffa, Schaffa, Hüsle baua...« von und mit Stefan Vögel und Maria Neuschmid gibt es am Mo. 5. Mai, Di. 20. Mai und am Di. 10. Juni im Hofsteigsaal in Lauterach. Beginn ist jeweils um 20 Uhr. »Schaffa, Schaffa, Hüsle baua...« ist in Vorarlberg nicht irgendein blutleerer Spruch, sondern die oberste Bürgerpflicht. Denn tatsächlich bezieht »jeder körige Voradelberger« einen Großteil seines Stolzes aus dem Besitz eines eigenen Hauses. Und dafür opfert er zur Not alles: Sein Geld, seine Freizeit, seine Gesundheit, seine Ehe. Doch richtiges Bauen will gelernt sein. Günther und Irene Battlogg, Alemannen durch und durch, haben die anstrengendsten
Monate ihres Lebens bereits hinter sich gebracht...! Freuen sie sich auf den zweiten Teil von Schaffa, Schaffa, Hüsle baua...! Wer also noch mehr über die Eigenar tigkeiten und Merkwürdigkeiten zum Thema »Von Traumhäusern und Hausträumern« informiert werden will, hat im Mai und Juni Gelegenheit dazu! Sichern Sie sich schon jetzt Karten im Rathaus bei Nicole Kraßnig. Stefan Vögel im Internet: www.komisch.com ■
Suchbild für unsere älteren Leser:
»Schlifisolo« …
… auf dem zugefrorenen Weiher im Flotzbach. Zur Ver fügung gestellt von Herrn Theodor Feßler. Wer zu diesem Bild etwas weiß, möge sich bitte bei Elmar Fröweis unter Telefon 64548 melden. ■
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Aus der Gemeinde
Tagesbetreuung für ältere Menschen …
… in Hard und für die umliegenden Gemeinden Tagesbetreuung wird in einer großen, eigenen Wohnung im Altersheim Hard, Seestraße 37, angeboten. Die ausgezeichnete Lage der Wohnung und die kompetente Betreuung sind ein Garant für das Wohlbefinden der Tagesgäste. Tagesbetreuung bedeutet, dass Personen halbtags, ganztags, einmal oder mehrmals in der Woche in dieser Wohnung betreut werden. Der Tag ist strukturiert und den Bedürfnissen der Gäste und der Gruppe angepasst. Dadurch besteht die Möglichkeit für die Gäste einem möglichen Alleinsein während des Tages vorzubeugen Abwechslung zu erleben, Kontakte zu knüpfen, Aktivitäten mitzugestalten mögliche Gefahren durch die Nichtbetreuung zu Hause auszuschalten Die Angehörigen können beruhigt andere Angelegenheiten erledigen ihren Beruf weiter ausüben Entlastung für eine gewisse Zeit haben Der Einführungspreis von November 2002 bis Jänner 2003 beträgt € 6,– pro Stunde.
Leih-Omas und -Opas gesucht
Haben Sie Freude am Umgang mit Kindern? Möchten Sie gerne stundenweise Verantwor tung für Kinder übernehmen? Der Familienverbund vermittelt kostenlos Betreuungspersonen. Aus unserer Gemeinde gibt es etliche Anfragen, jedoch zu wenig vermittelbare Leih-Omas und -Opas. Frau Veronika Linder Tel. 05523/53953 wird Ihnen gerne Auskunft über diese verantwortungsvolle Beschäftigung geben. ■
Neues vom Scholloblättle
Liebe Lauteracherinnen und Lauteracher! Wir haben uns entschlossen, nach einem Jahr aussetzen, die Tradition for tzusetzen und wieder ein »Scholleblättle« herauszugeben. Das geht nicht ohne die Mithilfe aller! Also bitte: Kugelschreiber oder Tastatur zur Hand und alle Hoppalas aufschreiben! Die Beiträge könnt ihr an folgende Adressen abgeben: Christoph Döring, Marktgemeinde Lauterach Tel. 6802-17 oder 0664/2802289 Mail: christof.doering@lauterach.at Ölz Karl, Hasenfeldstraße 16: Tel. 79654 oder 0664/2326882 Mail: oelz.karl@vol.at Auf viele lustige Beiträge freut sich die Redaktion. ■
Für weitere Informationen stehen ihnen Alwin Ender (Altersheimverwaltung Hard) unter Tel.: 05574/74 340-23 und Sissi Kainz (Verein Sozialsprengel Hard) unter Tel.: 05574/745 44 gerne zur Verfügung. ■
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Aus der Gemeinde
Gesundheitstage in Lauterach – ein informativer Rückblick!
Erika Kalb informierte über Kneipp, Frau Rederer Edeltraud stellte das Kneippturnen vor
Danke dem Team der »Initiative Sichere Gemeinden« und dem IFS (Institut für Soziale Dienste) die über barrierefreies, bzw. menschengerechtes Bauen, Unfallverhütung im Alter, Rufhilfen, usw. informierten
Netzwerk der Sozial- und Familieneinrichtungen in Lauterach näher zu bringen und andererseits Zusammenhänge zwischen Gesundheit und unserem Lebensstil aufzuzeigen. Dies geschah dann in Form von Vorträgen und einem Gesundheits- und Aktionstag. Die Schwerpunkte der Angebote waren richtige Bewegung, Ernährung, Entspannung, Freizeit und noch einiges mehr. Der Vortrag »Illegale Drogen« für Jugendliche und Eltern mit DGKP Harald Kaiser von der Suchtberatung Team MIKA und der Vor trag des Krankenpflegevereines Lauterach »Sind Impfungen sinnvoll« mit Prim. Günter Hächl wurden leider nicht so gut besucht, wie erwartet. Wir hoffen jedoch, dass die Besucher viel davon profitieren konnten und zufrieden waren. Zum Vor trag des Kneippvereines über Osteoporose erschienen wesentlich mehr Besucher und zum Schluss war sich sicher jeder einig an einem sehr interessanten lesen Sie auf Seite 22 bitte weiter!
Sozialreferentin Martha Vogel, Bürgermeister Elmar Kolb und die Koordinatoren des Projekts freuen sich – hurra, der Gesundheits- und Aktionstag kann beginnen!
Damit der Mensch sich wohl fühlt, müssen Geist, Körper und Seele im Einklang sein. Unter diesem ganzheitlichen Aspekt gingen die Gesundheitstage vom 2. bis 5. Oktober 2002 an verschiedenen Schauplätzen in Lauterach über die Bühne. Seit dem Jahr 2000 läuft das Projekt »Kommunikation und Vernetzung der Sozialen Dienste« in Lauterach. Daraus entwickelten sich die »Gesundheitstage in Lauterach«. Für die Koordinatoren des Projekts DGKS Sonja Kaiser (Krankenpflegeverein Lauterach), Dr. Hubert Dörler (prakt. Arzt), Mag. Angelika Stöckler (Ernährungswissenschafterin) und DSA Annette King (Gemeinde Lauterach) war einerseits wichtig der Bevölkerung das
Gedächtnistraining »Schlauer Kopf« mit Heide-Ulla Drucker – tolles Angebot des Kneippvereines Lauterach für Senioren
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Aus der Gemeinde
Margot Mohr und »ihre« Kinder von der Volksschule Dorf fiebern ihrem Auftritt entgegen, die gesunden Brötchen, die sie verantwortungsbewusst und liebevoll vorbereitet haben, zu verteilen.
Schwangerschaftsberatung, Information zu Babymassage, Akupunktur und Homöopathie – all das gibt’s bei Hebamme Agnes Meyer
Das Team des Eltern-Kind-Treff-Infantibus sitzt schon in den Startlöchern und wartet auf die Kinder, deren Eltern sich zum Thema Gesundheit in aller Ruhe informieren wollen.
Der Krankenpflegeverein Lauterach informierte, während Dr. Hubert Dörler bei ca. 70 Personen den »Mini Gesundheitscheck« machte
Die Mediathek in der Hauptschule Lauterach kann mit vielen Medien (Bücher, CDs, CD-Rom, Videofilme, usw.) zum Thema Gesundheit aufwarten
Krankenpflegevereinsobmann Otto Galehr im Gespräch, während rundum die Leute sich informieren
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Aus der Gemeinde / BORG
Schüler entwarfen Flossenboot
Jugendsachbearbeiterin, Alexandra Kolbitsch und allen anderen Helferinnen an diesem Tag nochmals vielen Dank
und kurzweiligen Abend teilgenommen zu haben. Der erste Teil des Vor trages von Dr. Reinhard Spöttl befasste sich mit dem Thema: »Osteoporose – betrifft das auch mich«. Frau Elke Burger referierte trotz heiserer Stimme über den Aspekt der Bewegung und brachte mit ihren Übungen Schwung in die Gruppe. Frau Mag. Angelika Stöckler konnte das Publikum mit viel Wissenswertem über den Ernährungsaspekt fesseln. Zum Schluss überzeugte das Buffet des Kneippvereines aus Brötchen mit gesunden Gemüsetopfenaufstrichen, dass gesunde Kost nicht unbedingt fade schmecken muss. Der Gesundheits- und Aktionstag fand dann am Samstag, 5. Oktober in der Alten Seifenfabrik statt. Gut 120 Personen haben sich an rund 20 Ständen und Plätzen informiert und an Aktionen beteiligt. Die Finanzierung der Gesundheitstage wurde aus dem Budget für Familienprojekte der Gemeinde Lauterach bereitgestellt. Weiters gewähr te der Fonds Gesundes Vorarlberg eine Subvention. Vielen Dank für die Unterstützung. Am wichtigsten jedoch war sicher das persönliche Engagement aller beteiligten Vereine und Betriebe, wodurch die Durchführung des Projektes erst machbar wurde. Das Koordinationsteam und die Beteiligten erhofften sich überhaupt eine regere Beteiligung, die leider nicht eintraf. Bei der Kommunikation und Information stellten sich viele Mängel heraus (Plakate und Transparente fehlten, Falter kamen nicht an!). Trotz dieser vielen Fehler konnte zum Schluss der Veranstaltung ein positives Echo herausgehört werden. Laut Umfrage mittels Teilnahmekarten äußerten sich die Besucher durchwegs positiv zum Angebot des Aktions- und Gesundheitstages. An dieser Stelle auch ein Dank für die Beteiligung der Besucher! ■
Eine Gruppe bei der Messung der Antriebskraft des Flossenbootes
Im Bionik-Unterricht (ein fächerübergreifender Unterricht von Biologie und Natur wissenschaften) erhielten die Schülerinnen und Schüler der 7. Klassen die Aufgabe, ein Boot mit Flossenantrieb zu bauen. Nach dem Vorbild der Natur entstanden interessante Modelle, deren
Antriebskraft (maximal ein Newton) anschließend in der Wasserwanne getestet wurde. Zu der Aufgabe gehörten auch fertigungstechnische Arbeiten, die für AHS-Schüler normalerweise nicht zum Alltag gehören. ■
Projekttage in Brüssel
Für die 8. Klassen organisier te Prof. Andreas Eder gemeinsam mit dem Europasekretariat ein EU-Projekt. Bereits im vorigen Schuljahr wurden den Schülern in den Fächern Geographie und Geschichte Grundkenntnisse über Geschichte, Organisation und Arbeitsweise der Europäischen Union vermittelt, wobei der Schwerpunkt auf aktuelle Entwicklungen, v. a. die anstehende Erweiterung um zehn Staaten, gelegt wurde. Am Beginn dieses Schuljahres ging es nun für ein paar Tage nach Brüssel, um die Institutionen zu besuchen, aber auch um Belgien besser kennen zu lernen und auch das gelernte Französisch ein bisschen anwenden zu können. Besucht wurden unter anderem die EUKommission und das Parlamentsgebäude. Im Plenarsaal des Parlaments konnten wir noch eine sehr interessante Debatte über das Problem des Menschenhandels mitverfolgen. Stadtbesichtigungen in Brüssel, Antwerpen und Brügge sowie ein Ausflug ans Meer sorgten für neue Eindrücke und Abwechslung und fanden großen Anklang bei den Schülern. ■
Unsere Schülergruppe in der belgischen Hauptstadt
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Hauptschule
Besuch aus Bolivien
Frau Karin Vogler ist eine Entwicklungshelferin der Bethlehem Mission Immensee in El Alto, einer Trabantenstadt von La Paz in Bolivien. Während eines Heimatbesuches fand sie Zeit, unseren ersten Klassen über ihr Leben und ihre Arbeit in Südamerika zu berichten. El Alto liegt auf dem Andenhochland in 4.100 m Höhe. Diese Stadt hält den traurigen Rekord der höchsten Armuts- und Analphabetenrate von Bolivien. Jede Familie hat im Schnitt sieben Kinder, die Arbeitslosenquote liegt bei 80%! Männer verdingen sich als Gelegenheitsarbeiter, Frauen unterstützen das Familieneinkommen mit Wäschewaschen und Gemüseverkauf.
Die Kinder des von Frau Vogler betreuten Stadtteils sind großteils sich selbst überlassen, da die Mütter und Väter, in vielen Fällen auch die älteren Geschwister, den ganzen Tag außer Haus arbeiten oder Arbeit suchen, um wenigstens das tägliche Brot auf dem Tisch zu haben. Am schwierigsten ist die Ernährung: Sie bereiten sich selbst eine Mahlzeit, wenn sie aus der Schule kommen oder in Extremfällen essen sie erst, wenn abends ihre Eltern nach Hause kommen. Genauso wenig kümmern sie sich um ihre Schularbeiten.
Die Häuser bestehen normalerweise aus 2 Zimmern, in denen es 2 – 3 Betten für die ganze Familie gibt, keinen Stuhl, in den wenigsten Fällen einen Kleiderschrank, oft keinen Tisch. Die Küche besteht aus zwei Kochplatten, mit Gas betrieben. Es gibt keine Möglichkeit zu heizen – und das, obwohl die Temperatur nachts sehr oft unter null Grad fällt. Im Stadtteil haben nur gerade 60 % Trinkwasseranschluss. Das heißt konkret: Knapp die Hälfte der Familien holt täglich das benötigte Wasser aus dem Quartierbrunnen oder von Nachbarn. Toiletten und Duschen existieren nur in wenigen Häusern, gewaschen wird mit kaltem Wasser. Dementsprechend sind die hygienischen Verhältnisse. Es gibt keine Gesundheitsstation oder Ärzte. Andere Dienstleistungen, wie Telefon, existieren nicht in dieser Zone. Wie kö