Lauterach

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Dokumente aus Lauterach

Lauterachfenster 2009 05
Son, 6. Feber 2011 | Kuhn EDV

Mai 2009 Nr. 37 D i e a k t u e l l e I n f o r m a t i o n s s c h r i f t d e r M a r k t g e m e i n d e L a u t er a c h 20 Jahre Bauernkapelle Lauterach Frühschoppen am 31. Mai 2009 (Seite 12) 4 Familienfest 18 Radbrücke 33 OGV Kurs 39 Musik am Nachmittag Zeitungsversand P.b.b. Verlagspostamt A-6923 Lauterach Zulassungsnummer 02 Z 031382 M Inhalt EDITORIAL Das neue Vlbg. Spielplatzgesetz bietet uns neue Möglichkeiten Vor wenigen Tagen hat der Vorarlberger Landtag ein neues Spielplatzgesetz für Vorarlberg beschlossen. Ein wesentliches Ziel dabei war es, dass bessere Spielund Freiräume in unseren Gemeinden entstehen können. Durch Bezahlung einer Ausgleichsabgabe, kann bei Neubauten von Wohnanlagen auf den Bau eines Kinderspielplatzes verzichtet werden. Die Betonung liegt allerdings auf dem Wort kann (!). Ein generelles „Freikaufen“ wird es in Lauterach in Zukunft aber mit Sicherheit nicht geben. Bei jedem Neubauprojekt wird diese Thematik von der Baubehörde und vom zuständigen Referenten für Spielräume geprüft. Durch eine mögliche Abgeltung ist die Gemeinde auch wirtschaftlich in der Lage, dass ein wirklich attraktiver Spielraum im Nahbereich entsteht. Ich wünsche mir, dass mit diesem Instrumentarium neue Räume für unsere jungen Menschen entstehen. Ein Blick in die Vorgärten und Hinterhöfe unserer Wohnanlagen aus den 80iger und 90iger Jahren zeigt vielfach die wirkliche Situation und Bedeutung von Spielplätzen in unserer Gesellschaft. Eine verrostet Schaukel, eine abgebaute Wippe oder ein seit Jahren nicht mehr benutzter Sandkasten. In einigen wenigen Fällen, verkommt der ehemalige Spielplatz zum Abstellplatz von Fahrzeugen. In dieser Ausgabe des Lauterachfensters berichten wir über die derzeitigen baulichen Aktivitäten von Spielräumen in unserer Gemeinde. Der Tschutterplatz an der Bregenzer Ach wird durch den Bau eines Beachvolleyball-Platzes erweitert. Ein lang gehegter Wunsch von zahlreichen Jugendlichen in Lauterach. GR Werner Hagen ist es gelungen das Freizeitareal an der Ach weiter aufzuwerten. Tennisanlage, Squash, Spielplatz und jetzt noch ein Beachvolleyballplatz. Ein wahres Eldorado für unsere sportbegeisterten Bürger. Der Spielplatz „Im Steinach“ an der ÖBB-Schweizerbahn wird ebenfalls umgebaut. Nach Abschluss einer Pachtverlängerung (die Gemeinde ist Pächter dieser Fläche) wird hier in den nächsten Wochen unter Beiziehung eines Fachexperten der Spielplatz umgestaltet. Beim Neubau „Spielplatz Mäderstraße“ im letzten Jahr sind wir erstmals einen neuen Weg gegangen. Die Kinder wurden in der Gemeinde bei der Konzeption und beim Umbau miteingebunden. Die Schüler der Hauptschule waren aus meiner Sicht begeistert. Anfangs von einigen Anwohnern kritisch betrachtet, so entwickelt sich dieser Spielraum zum Vorzeigeprojekt in unserer Gemeinde. Etliche Bürgermeisterkollegen aus Vorarlberg bzw. Medienvertreter haben diesen Platz bereits besucht und werden diese Idee hoffentlich nachahmen und in den nächsten Jahren in ihrer Region auch umsetzen. Das neue Spielplatzgesetz wird ihnen dabei mit Sicherheit helfen. Familienfest Bereits zum dritten Mal Spiel und Spaß Wir trauen uns mit Recht Info und Beratung für Paare und Interessierte Reisepass neu Der Sicherheitspass mit Fingerabdruck Spielplatzsanierungen Im Steinach und bei der Alten Seifenfabrik Bürgermusik startet durch Tag der Blasmusik und Tag der offenen Tür Neuigkeiten aus dem Borg Vorspielabend, Kung-Fu, Schüler gestalten Bühnenbilder Neue Radbrücke Großes Radfrühlingsfest an neuer Brücke Wie es früher war Maikäferplage Aus den Lauteracher Vereinen 11 Seiten Vereinsberichte Eimal dötgsi Meditationszyklus „Atem der Schöpfung“ 4 5 8 10 12 15 18 19 27 38 Titelbild Birgit Jäger, Daniela Steiner, Thomas Jäger, Bernhard Brüstle fenster 3 Ihr Bürgermeister Elmar Rhomberg Aus dem Rathaus · Mai 2009 Drittes Lauteracher Familienfest Spiel und Spaß für Kinder und Eltern Das dritte Lauteracher Familienfest findet am Samstag, dem 30. Mai, von 14 bis 17 Uhr bei der Volksschule Unterfeld, allerdings nur bei schöner Witterung, statt. Unter dem Motto: Jung und Alt spielen miteinander gibt es auch heuer wieder: • Bewegungsspiele • Balanciermöglichkeiten • Der heiße Draht • Fühlkasten • Hinderniskegel • Fußballtorwand • Laufband • Multikegel • Rasenski • Ringwurfspiele 4 Highlights wie: • Kinderschminken • Streichelzoo • Graffitisprühen • Ruheinsel • Bastelecke • Juckwurst u.v.m.… …warten auf euch! Die Ortspolizei Lauterach wird auch in diesem Jahr eine Fahrradkodierung durchführen. Außerdem gibt es einen gratis Skaterkurs. Dazu sind Knie-, Ellbogen-, Handgelenksschoner und Helm erforderlich und eine telefonische Anmeldung notwendig: 05574/6802-16 Der Elternverein wird für das kulinarische Wohl der Kinder und Erwachsenen sorgen. Auch heuer heißt es wieder: fleißig Stempelsammeln. Jedes Team, das heißt jeweils ein Erwachsener und ein Kind haben die Möglichkeit, Stempel zu sammeln. Mit der ausgefüllten Stempelkarte kann man anschließend an der Verlosung der zahlreichen Einkaufsgutscheine teilnehmen. Mit dem Graffitisprühen möchte die Lauteracher Jugend auch einen Beitrag zum Familienfest leisten. fenster Mai 2009 · Aus dem Rathaus Stellung des Geburtsjahrganges 1991 Auf Grund des § 18 Abs. 1 des Wehrgesetzes 2001, haben sich alle österreichischen Staatsbürger männlichen Geschlechtes des Geburtsjahrganges 1991 sowie alle älteren wehrpflichtigen Jahrgänge, die bisher der Stellungspflicht noch nicht nachgekommen sind, der Stellung zu unterziehen. Zur Überprüfung der Identität und Staatsbürgerschaft sind mitzubringen: Amtlicher Lichtbildausweis (Reisepass, Personalausweis der Republik Österreich, Führerschein usw.), eigener Staatsbürgerschaftsnachweis, Geburtsurkunde, E-Card, eventuell Heiratsurkunde. Zur Beurteilung des Gesundheitszustandes sind mitzubringen: Eventuell vorhandene ärztliche Atteste (hiefür besteht kein Anspruch auf Kostenvergütung) sowie das ausgefüllte und unterschriebene Medizinische Fragenheft. Stellungspflichtige, die durch Krankheit am Erscheinen vor der Stellungskommission verhindert sind, haben dies umgehend dem Militärkommando/Ergänzungsabteilung Vorarlberg, Reichsstraße 18, 6900 Bregenz, durch Vorlage einer ärztlichen Bestätigung nachzuweisen. Zur Beurteilung des Ausbildungsstandes ist eine gültige Schulbesuchsbestätigung bzw. ein gültiger Lehrvertrag mitzunehmen. Wehrpflichtige die ihrer Stellungspflicht nicht nachkommen, können unbeschadet ihrer allfälligen Straffälligkeit der Stellungskommission vorgeführt werden. Für weitere Fragen können sie sich an die Abt. III – Bürgerdienste bei der Marktgemeinde Lauterach Herrn Fessler Tel: 680212 wenden. Stellungstermin: 9. Juni 2009 Stellungsbeginn: 7 Uhr Stellungsort: Innsbruck, Amtsgebäude FM Conrad, Eingang Köldererstraße 2 Wichtige Information – Landespflegegeld Für Eltern von Kindern, die eine Behinderung oder eine Erkrankung haben Seit 1. Jänner 2009 gelten zusätzlich neue fixe Zeitwerte als Erschwerniszuschlag für den Pflegebedarf: • Von schwerst behinderten Kindern bis 7. Lebensjahr im Ausmaß von 50 Stunden pro Monat • Von schwerst behinderten Kindern ab dem 7. bis zum 15. Lebensjahr im Ausmaß von 75 Stunden pro Monat • Von Personen mit einer schweren geistigen, psychischen Behinderung oder demenziellen Erkrankung ab dem 15. Lebensjahr Der Erhöhungsantrag um Landespflegegeld kann bis Ende Juni gestellt werden. Den Antrag erhalten Sie im Rathaus, Büro für gesellschaftliche Dienste, Montag bis Donnerstag, von 8 bis 12 Uhr bei Annette King, Tel. 05574/6802-16. www.lauterach.at Wir trauen uns mit Recht Info und Beratung für Paare und Interessierte Verliebt, verlobt, verheiratet... Wie kann unsere Beziehung gelingen? Welche Rechte und welche Pflichten haben wir in einer Ehe oder Lebensgemeinschaft? An den Infoabenden stehen jeweils zwei Expert/innen kostenlos für Ihre Fragen zur Verfügung. Von der rechtlichen Seite und aus der Sicht der Ehe- und Familienberatung gibt es konkrete Infos zum Eherecht und Tipps, wie Partnerschaft und Beziehung gelingen kann. Ein Projekt des Vorarlberger Familienverbandes in Zusammenarbeit mit dem Ehe- und Familienzentrum. Gefördert aus Mitteln des Bundesministeriums für Wirtschaft, Familie und Jugend. Termin Donnerstag, 14. Mai um 19 Uhr, Standesamt Trauungssaal, Zum Alten Kreuz, Bundesstr. 36 Info: Vorarlberger Familienverband, T 05574/47671, www.familie.or.at Ehe- und Familienzentrum, T 05522/74139 www.efz.at Welche Rechte und Pflichten gibt es in einer Ehe oder Lebensgemeinschaft? fenster 5 Aus dem Rathaus · Mai 2009 Zuwendung zur Unterstützung pflegender Angehöriger Sie pflegen seit mindestens einem Jahr überwiegend einen nahen Angehörigen mit einem Pflegegeld der Stufe 3 – 7 nach dem Bundespflegegeldgesetz oder einen nahen Angehörigen mit einer nachweislich demenziellen Erkrankung und mit einem Pflegegeld zumindest der Stufe 1 nach dem Bundespflegegeldgesetz oder einen minderjährigen nahen Angehörigen mit einem Pflegegeld zumindest der Stufe 1 nach dem Bundespflegegeldgesetz und Sie sind wegen Krankheit, Urlaub oder aus sonstigen wichtigen Gründen verhindert, diese Pflege selbst zu erbringen? In diesem Fall bieten wir finanzielle Unterstützung an, damit Sie sich durch eine professionelle oder private Ersatzpflege vertreten lassen können. Höhe der finanziellen Unterstützung • bei Pflegegeld der Stufe 1 – 3: EUR 1.200,• bei Pflegegeld der Stufe 4: EUR 1.400,• bei Pflegegeld der Stufe 5: EUR 1.600,• bei Pflegegeld der Stufe 6: EUR 2.000,• bei Pflegegeld der Stufe 7: EUR 2.200,Diese Beträge beziehen sich auf die Höchstzuwendung von vier Wochen pro Kalenderjahr. Wird die Ersatzpflegekraft kürzer in Anspruch genommen, verringert sich die Unterstützung. Förderbar ist nur eine Ersatz- pflege von mindestens einer Woche. Bei demenziell erkrankten Personen und bei minderjährigen Pflegebedürftigen ist die Förderung bereits für eine Ersatzpflege von mindestens vier Tagen möglich. Nur nachgewiesene Kosten können berücksichtigt werden. Auf die Gewährung von Zuwendungen besteht kein Rechtsanspruch Feststellung durch Fachpersonal Als Nachweis über das Vorliegen einer demenziellen Erkrankung gilt die Bestätigung der Behandlung der/des Betroffenen (Befundbericht) durch • eine neurologische oder psychiatrische Fachabteilung eines Krankenhauses • eine gerontopsychiatrische Tagesklinik bzw. Ambulanz • ein gerontopsychiatrisches Zentrum • eine/n FachärztIn für Psychiatrie und/oder Neurologie Einkommensgrenzen Das monatliche Netto-Gesamteinkommen des pflegenden Angehörigen darf folgende Beträge nicht übersteigen: • EUR 2.000,- bei Pflegegeldstufe 1 – 5 • EUR 2.500,- bei Pflegegeldstufe 6 – 7 Die Einkommensgrenze erhöht sich je unterhaltsberechtigten Angehörigen um EUR 400,-, bei unterhaltsberechtigten Angehörigen mit Behinderung um EUR 600,-. Kein anrechenbares Einkommen sind zum Beispiel Familien- und Studienbeihilfen, Sonderzahlungen oder Leistungen nach den Sozialhilfegesetzen der Länder. Antrag für die Gewährung von Zuwendungen zur Unterstützung pflegender Angehöriger nach dem Bundespflegegeldgesetz. www.bundessozialamt.gv.at Verloren – Gefunden vom 10. Februar bis 10. April Diverses: Motorradhelm „Shark“ schwarz-weiß-gelb-silber, (Raiffeisenlager) schwarze „FLEXFIT“ Schildkappe (Raiffeisenlager) braune Ledergeldbörse mit Geld (Harderstraße) Geld (Neubaugasse) goldene Halskette (Pässler & Schlachter) silbernes Anhängerkreuz mit Steinen (Harderstraße) 1 silberner Scooter (Jägerstraße) div. Schlüssel, Schmuck, Armbänder (Musikpark A14) Fahrräder: Mountainbike, Marke: Merida Matts Sport, Farbe: silber (Lauterach) Herrenfahrrad, Marke: Simplon, Farbe: silber-blau (Lauterach) Damenfahrrad, Marke: Epple, Farbe: weiß-grün (Weidachstr.-Baumweg) Damenfahrrad, Marke: Verada/Custom, Farbe: schwarz, (Steinfeldgasse) Damenfahrrad, Marke: Trek/Multitrek 720, Farbe: schwarz (Steinfeldgasse) 6 fenster Mai 2009 · Aus dem Rathaus Änderung Flächenwidmungsplan im Bereich Sportanlage Ried FF = Freifläche Freihaltegebiet (grün) FS Sport = Sonderfläche Sport (gelb) BB1 = Betriebsgebiet (pink) Sportanlage Ried vor Umwidmung Die Marktgemeinde Lauterach hat westlich, angrenzend an die Sportanlage Ried, etwa 13.000m2 Grundfläche zur Erweiterung der Sportanlage erworben. Diese Grundstücksflächen sollen nun als Freiflä- Sportanlage Ried nach Umwidmung che Sondergebiet Sport gewidmet werden. Des Weiteren ist beabsichtigt die bestehenden Verkehrsflächen (Ringstraße und Teile der Sportplatzstraße) als solche im Flächenwidmungsplan ersichtlich zu machen. Diese Änderung wurde, wie aus den Planbeilagen ersichtlich, von der Gemeindevertretung in der letzten Sitzung am 31. März 2009 einstimmig beschlossen. Neuverlegung der Wasserleitung an der Lerchenauerstraße Im Zuge des Straßenneubaues der Lerchenauerstraße wurde die bestehende Wasserleitung aus den 70er Jahren durch eine neue Leitung ersetzt. Die modernen Polyethylenrohre mit einem Durchmesser von 160 mm ersetzen die in die Jahre gekommenen Gussleitungen, die nur einen Durchmesser von 125 mm aufwiesen. Das Projekt Erneuerung der Wasserleitung konnte somit in der Lerchenauerstraße abgeschlossen werden. fenster 7 Aus dem Rathaus · Mai 2009 Reisepass neu – Der Sicherheitspass mit Fingerabdruck Seit Juni 2006 können bei den Passbehörden neue Reisepässe beantragt werden. Die Dokumente entsprechen dem neuesten Stand der Sicherheitstechnik und enthalten einen Chip, auf dem das Passfoto gespeichert ist. Auf Grund einer EU-Verordnung ist Österreich verpflichtet, Reisepässe mit Fingerabdruck bis spätestens 28. Juni 2009 einzuführen. Der Sicherheitspass mit Fingerabdruck ist, wie auch der bisherige Sicherheitspass, ein Reisedokument auf höchstem Sicherheitsniveau. Durch die Fingerabdrükke, die zukünftig bei der Passbeantragung erfasst und auf dem Passchip gespeichert werden, kann der Pass noch eindeutiger seiner Besitzerin oder seinem Besitzer zugeordnet werden. Damit ist die missbräuchliche Verwendung eines Reisepasses durch eine andere Person nahezu unmöglich. Bei Kindern werden Fingerabdrücke erst ab dem 12. Geburtstag erfasst. Die Kosten für die Pässe bleiben bis auf weiteres unverändert. Seit 1.1.2008 sind Schriften, u.a. auch Reisepässe und Kindermiteintragungen, die unmittelbar durch die Geburt eines Kindes veranlasst sind, bis zum 2. Geburtstag von den Gebühren befreit. Häufig gestellte Fragen: Kosten der Reisepässe Gewöhnlicher Reisepass: € 69,90 Expresspass: € 100.Weiterer Reisepass: € 69,90 Reisepässe für Kinder unter 12 Jahre: Kinderpass (ohne Chip): € 26,30 Kinderpass (mit Chip): € 69,90 (Dieser enthält einen Chip auf dem das Lichtbild gespeichert wird, jedoch keine Fingerabdrücke Expresspass für Kinder (ohne Chip): € 38.Expresspass für Kinder (mit Chip): € 100.Notpässe: Notpass (ohne Chip): € 69,90 Notpass für Kinder (bis zum vollendeten 12. Lebensjahr, ohne Chip): € 26,30 Wann und warum kommt der Sicherheitspass mit Fingerabdruck ? Auf Grund einer EU-Verordnung ist Österreich verpflichtet, Reisepässe mit Fingerabdruck bis spätestens 28. Juni 2009 einzuführen. Österreich hat diese europäische Vorgabe bereits ab 1. April 2009 umgesetzt. 8 Der Sicherheitspass mit Fingerabdruck ist ein Reisedokument auf höchstem Sicherheitsniveau Wo werde ich den Sicherheitspass mit Fingerabdruck erhalten ? Der Sicherheitspass mit Fingerabdruck kann, wie schon der Reisepass bisher, unabhängig vom Wohnsitz – bei den Bezirkshauptmannschaften, den Magistraten sowie den dazu ermächtigten Gemeinden beantragt werden. Wie und von welchen Fingern werden die Fingerabdrücke erfasst ? Die Fingerabdrücke werden im Zuge der Passbeantragung mithilfe von elektronischen Fingerabdruck-Scannern erfasst. Der Scanner macht dabei Bilder von zwei Fingern – in der Regel von den Zeigefingern – die dann auf einem Chip im Pass gespeichert werden. Erforderlichenfalls können die Fingerabdrücke anderer Finger (ausgenommen der kleinen Finger) herangezogen werden. Bleiben die bisherigen Pässe gültig? Ja. Bereits ausgegebene Pässe behalten die auf dem Dokument angegebene Gültigkeit, sie müssen nicht umgetauscht werden. In einer Übergangszeit wird es also „alte“ und neue Pässe parallel geben. Erforderliche Unterlagen zur Ausstellung eines Reisepasses bzw. Personalausweises Alter Reisepass, wenn der Reisepass länger als fünf Jahre abgelaufen ist, sind folgende Unterlagen beizubringen: Geburtsurkunde, Staatsbürgerschaftsnachweis, eventuell Heiratsurkunde, ein EU-Pass taugliches Lichtbild – darf nicht älter als 6 Monate sein. Bei zusätzlicher Eintragung der Kinder, die Geburtsurkunde und der Staatsbürgerschaftsnachweis der Kinder. Personalausweis Alter Personalausweis (darf noch nicht abgelaufen sein) oder Geburtsurkunde, Staatsbürgerschaftsnachweis, ein EU-passtaugliches Lichtbild - darf nicht älter als 6 Monate sein, eventuell Heiratsurkunde. Wenn ein akademischer Titel eingetragen werden sollte: Verleihungsdekret mitbringen. Der Antrag auf Ausstellung eines Reisepasses oder Personalausweises muss persönlich gestellt werden. Bei minderjährigen Kindern, muss eine erziehungsberechtigte Person mitkommen (wann erforderlich, Obsorgevertrag mitbringen). Für weitere Fragen können sie sich an die Abt. III – Bürgerdienste beim Marktgemeindeamt Lauterach wenden. www.bmi.gv.at/reisepass fenster Mai 2009 · Aus dem Rathaus Bürgerinformation „Lärm an der A-14“ Am 15. April fand im Hofsteigsaal die Bürgerinformation zum Thema „Lärmproblematik an der Autobahn A-14“ statt. Etwa 130 Interessierte folgten der Einladung der Marktgemeinden Lauterach und Wolfurt in den Hofsteigsaal. Die Vertreter der ASFINAG informierten u. a. über die durchgeführten Lärmmessungen im letzten Jahr. Die Ergebnisse wurden in sogenannten farblich aufgelisteten Lärmkarten präsentiert. Seit dem Bau der Autobahn hat sich das Verkehrsaufkommen in diesem zum Teil sehr stark besiedelten Gebiet stark zugenommen. Für viele Anwohner bedeutet der tägliche Verkehrslärm eine große Belastung. Bei der Lärmbeurteilung (Belastung – keine Belastung) stützt sich die ASFINAG auf eine sogenannte „Dienstanweisung“ des Infrastrukturministeriums (ehem. Minister Hubert Gorbach) aus dem Jahr 2006. In dieser wurde festgelegt, dass ab einer Lärmbelastung von 60 dBel während des Tages und ab 50 dBel in der Nacht, „unterstützende Maßnahmen“ in Form von Förderzuschüssen bei Schallschutzfenstern für die Anrainer möglich sind. Allerdings gilt dies nur für Wohngebäude, die vor dem Jahr 1996 baulich bewilligt wurden. Diese Tatsache war und ist für die Betroffenen eine sehr nüchterne und sicher auch unbefriedigende Antwort. Die ASFINAG möchte an der A-14 2 neue Verkehrskontrollplätze errichten. Diese BauvorhaFür unser Team im Rathaus Lauterach suchen wir zur Nachbesetzung eine/n Die Vertreter der ASFINAG informierten die Besucher u.a. über die durchgeführten Lärmmessungen Antrag liegt seit einiger Zeit in den Gemeinden Wolfurt und Lauterach vor. Darüber haben wir im letzten Lauterachfenster berichtet. Nach der Präsentation gab es eine zum Teil sehr angeregte Diskussion. Die Fragen wurden von den Vertretern der ASFINAG beantwortet. Als weiteren Schritt bieten die Gemeinden den betroffenen Bürgern nun Einzelgespräche mit den Vertretern der ASFINAG an. Anmeldungen sind in den jeweiligen Gemeindeämtern bis Ende Mai 2009 möglich. Die Gemeindegremien werden die Situation nach den Einzelgesprächen neu beurteilen. Anregungen aus der Bevölkerung für ergänzende Lärmmaßnahmen werden gerne entgegengenommen. Eine Verbesserung des Lebensraumes an und bei der Autobahn liegt auch im Interesse der Gemeindeverantwortlichen. „Wir unterstützen die Anwohner bei der Durchsetzung von weiteren Lärmschutzmaßnahmen“ Bgm. Elmar Rhomberg ben am Lindenweg (Lauterach) und im Fatt (Wolfurt) wurden bei der Veranstaltung ebenfalls präsentiert. Damit es zur Umsetzung kommt ist u.a. ein Bauverfahren notwendig. Die benötigte Fläche an der Autobahn muss von der Gemeindevertretung von derzeit Freifläche Freihaltegebiet (FF) in ein Sondergebiet umgewidmet werden. Ein diesbezüglicher Sachbearbeiter/in in der Abt. V-Infrastruktur mit einem Beschäftigungsausmaß von 100%. Ihre Aufgaben: • Umwelt-, Natur- und Landschaftsschutz (Beratung und Information in Umweltfragen, Unterstützung von Initiativen und Projekten, Solarförderung, Luftreinhaltung, Energie, Klimaschutz, Lauteracher Ried) • Abfallwirtschaft und –beratung, abfallrechtliche Geschäftsführung • Land- und Forstwirtschaft (Förderungen, Agrarstrukturerhebungen, Feuerbrand) • Jagd, Fischerei, Hundehaltung • Sportangelegenheiten Ihr Profil: • Abschluss einer höheren Schule, technisches Verständnis erwünscht • sehr gute Ausdrucksweise in Wort und Schrift • gute EDV-Kenntnisse • rechtliche Grundkenntnisse • selbstständiges arbeiten, gewissenhaft und loyal, handlungsorientiert, organisationsstark und flexibel, kommunikativ – aber auch emotional stabil und belastbar Berufspraxis in der öffentlichen Verwaltung (Land oder Gemeinde) sowie Ortskenntnisse sind von Vorteil. Sind Sie an dieser herausfordernden Position interessiert? Dann schicken Sie Ihre Bewerbungsunterlagen mit den üblichen Unterlagen (Zeugnisse, Lebenslauf, Lichtbild) bis spätestens 15.05.2009 an das Marktgemeindeamt Lauterach, Montfortplatz 2, oder per e-mail an marktgemeinde@lauterach.at. Für Fragen steht Ihnen GSekr. Mag. Kurt Rauch (Tel. 05574/6802-32) gerne zur Verfügung. Der Bürgermeister Elmar Rhomberg fenster 9 Aus dem Rathaus · Mai 2009 Der 2008 errichtete Spielplatz Mäderstraße wurde seitens des Landes Vorarlberg mit einer Sonderförderung in Höhe von € 10.000 bedacht Mit der 3c Klasse der Hauptschule wurde eine große Kieslandschaft mit großem Weidenhaus, Weidenflechtzäune für Schatten und Nischenbildung, Schwemmholz gesammelt und Sträucher gepflanzt Spielplatzsanierungen: Im Steinach und bei In den nächsten Wochen werden nach Plänen von Spielraumplaner Günter Weiskopf vom Büro für SpielRäume, die Kinderspielplätze „Im Steinach" und bei der „Alten Seifenfabrik" generalsaniert. Wie GR Werner Hagen erklärte, konnte nun das Pachtverhältnis „Im Steinach" verlängert werden, sodass einer Generalsanierung des in die Jahre gekommenen Platzes nichts mehr im Wege steht. Spielplatz „Im Steinach“ In Zusammenarbeit mit SchülerInnen der Volksschule Unterfeld und deren Lehrpersonen, sowie dem Büro für SpielRäume soll ein neues Spielparadies für Kinder entstehen. Neben klassischen Elementen wie Balkenwippen, Schaukeln, Rutschen und einem Platz für Ballspiele entstehen auch unkonventionelle Spielräume wie ein Zirkuszelt. Die Idee des Zirkuszeltes ent10 stand, weil man auf möglichst einfache Art und Weise Schattenbereiche schaffen wollte. So wurde die Idee eines Zeltes mit einem Durchmesser von 11 m geboren, das auf seiner 100 m2 großen Fläche genügend Platz für eine Sandinsel, einer Wasserspielstraße und einer wilden Kreativfläche bieten soll. Im Bereich der Sandinsel wird den Kindern mittels einem Sandaufzug und Schüttelrohr intensives Sandspielen ermöglicht. Die Wasserspielstraße bekommt eine Schwengelpumpe, mehrere Wasserrinnen und einige Staumöglichkeiten. In der „wilden Kreativfläche“ haben die Kinder die Möglichkeit mit Materialien wie Kies, Schwemmholz, Findlinge, Baumstammhocker u.v.m. zu spielen und ihrer Kreativität somit freien Raum zu lassen. Diese verschiedenen Bereiche sollen untereinander teilweise mit Weidenflecht- „Die Auszeichnung und die Sonderförderung des Landes bestätigen, dass wir mit unserem Spielraumkonzept auf dem richtigen Weg sind“ GR Werner Hagen zäunen und Weidenbögen getrennt bzw. verbunden werden. Somit entstehen im Zelt Bereiche, Nischen und Durchgänge. Vor dem Zirkuszelt ist eine Sitzgruppe geplant, die ebenfalls durch ein Sonnensegel vor zuviel Sonneneinstrahlung schützt. Neben dem Zirkuszelt wird ein Hügel aufgeschüttet, der durch seine unverbaute Fläche dem Rodelspass im Winter genügend Platz bietet. fenster Mai 2009 · Aus dem Rathaus GR Werner Hagen und Günter Weiskopf auf dem fertiggestellten Spielplatz Mäderstraße Nun soll der Spielplatz „Im Steinach“ zum Abenteuerland umgebaut werden der Alten Seifenfabrik Spielplatz bei der Alten Seifenfabrik Ebenfalls aufgewertet wird die kleine Spielfläche hinter der Alten Seifenfabrik. Die Errichtung erfolgt wie bei den bereits erneuerten Plätzen bei der Tennisanlage, in der Jägerstraße, im Blumenweg und in der Mäderstraße durch den Gemeindebauhof, mit Lauteracher Schulklassen und mit Jugendlichen des Jugendtreffs. Viel Sand, fließendes Wasser und eine kleine kreative Spielinsel soll auf dem Spielplatz entstehen. Entlang der Graffitiwand wird ein Weg zu den Sitzbereichen führen. Der Spielbereich für Kinder wird gegenüber dem Weg mit einem Wellenzaun abgesichert. Beachvolleyballplatz Ebenfalls ein jahrelanger Wunsch kommt heuer zur Umsetzung. Neben dem neuen „Tschutterplatz“ bei der Tennisanlage konnte der Sport- und Freizeitausschuss eine Fläche für einen neuen Beachvolleyballplatz anmieten. Die voraussichtliche Fertigstellung dürfte bereits Anfang Juni erfolgen. Sonderförderung des Landes Vorarlberg Der 2008 errichtete Spielplatz in der Mäderstraße wurde seitens des Landes Vorarlberg mit einer Sonderförderung in Höhe von € 10.000 bedacht. Weiters wurde der Spielplatz seitens des Institutes für Sozialdienste beim Wettbewerb „Menschengerechtes Bauen – Sonderkategorie: Besondere Spielräume“ ausgezeichnet. Bei einem Festakt im Landhaus Bregenz konnten GR Werner Hagen, Stefan Kurz, Bmst. Marc Anders sowie Dir. Otto Nester und die bei der Errichtung beteiligten Schüler der Hauptschule Lauterach die Auszeichnung entgegennehmen. Laufstrecke im Lauteracher Ried Unter dem Motto: Mach mit – halte dich fit! Sollen zwei neue Hinweistafeln im Lauteracher Ried mit verschieden langen Laufstrecken aufgestellt werden. Je nach Kondition und Training besteht so die Möglichkeit, vorab die persönlich richtige Laufstrecke auszuwählen. An der Sportanlage Ried Start/Ziel: • Runde Büsche 3420m • Runde Lingensee 5400m Beim Jannersee Start/Ziel: • Runde Dillen 5500m. fenster 11 Aus der Gemeinde · Mai 2009 20 Jahre Bauernkapelle Lauterach von Anfang an dabei: Gründungsmitglieder Thomas Jäger und Bernhard Brüstle mit den Marketenderinnen Daniela Steiner und Birgit Jäger BKL im Jahre 1992: vorne sitzend v.l.n.r.: Helmut Geist, Martin Fritsch, Angelika Vonach, Robert Vonach, Thomas Jäger; stehend vlnr: Josef Schöneberger, Arno Martin, Bernhard Brüstle, Peter Verkleirer, Dietmar Vonach, Reinhard Moosbrugger, Gernot Bildstein Konzert der BKL im Jahre 1993 im Hofsteigsaal Zum 20-jährigen Bestandsjubiläum veranstaltet die Bauernkapelle am Pfingstsonntag, dem 31. Mai ein Fest für Freunde und Anhänger der böhmisch-mährischen Blasmusik im Hofsteigsaal. Zum Festauftakt umrahmt das Duck-River-Brass-Quintett der Bürgermusik Lauterach die Festmesse in der Pfarrkirche St. Georg. Anschließend führt ein Festumzug mit den vier Gastkapellen direkt zum Hofsteigsaal, wo nach einem Gesamtchor um 10.30 Uhr die Trachtenkapelle Wulfenia aus Tröpolach (Kärnten) zum Frühschoppen aufspielt. Anschließend steht die Klostner 7-er Partie mit ihrem Programm auf der Bühne. Gegen 13 Uhr stellt die Bauernkapelle Lauterach selbst ihr Können unter Beweis und spielt im Rahmen ihrer CD-Präsentation einige Titel aus diesem aktuellen Tonträger. Gegen 14.30 Uhr ist ein Gesamtchor der böhmischen Formationen geplant und ab 15 Uhr begleiten Sie dann d´Strawanzer in den Nachmittag. Doch nicht nur für das musikalische, auch für das leibliche Wohl wird selbstverständlich gut gesorgt. Durch das Programm führt Josef Schneider aus Bezau. 12 Polkas und Märsche Ins Leben gerufen wurde die Bauernkapelle Lauterach im Jahre 1989 von insgesamt neun Musikanten, allesamt Mitglieder der Bürgermusik, die mit Begeisterung und Idealismus virtuose böhmische und tschechische Blasmusik spielten. Sie versteht sich als Teil der Bürgermusik Lauterach, die mit ihrem Repertoire ausschließlich diese ganz spezielle Musikrichtung im Rahmen von Früh-/Dämmerschoppen, Zeltfesten und Platzkonzerten abdeckt. Mit ihren Märschen und Polkas, verbunden mit einer gehörigen Portion Humor, hat die Bauernkapelle Lauterach die musikalische Landschaft nicht nur in Lauterach, sondern auch grenzüberschreitend (Schweiz und jenseits des Arlbergs) erfolgreich mitgestaltet. In der Chronik finden sich Aufzeichnungen über Auftritte beim Musikantenstadl, live-Auftritt beim ORF-Festival der Blasmusik in Dornbirn, mehrere Frühschoppen auf der Kanzelwand in Riezlern, u.v.m. In den Anfängen stand die Kapelle unter der musikalischen Leitung von Robert Von- ach, seit 1998 steht nun der Musikschullehrer und Vizekapellmeister der Bürgermusik Lauterach, Thomas Jäger, an der Spitze der Bauernkapelle. Ursprünglich von neun Musikanten gegründet, ist die Bauernkapelle in der Zwischenzeit auf 18 stattliche Musikanten und zwei fesche Marketenderinnen angewachsen. Der letzte musikalische Höhepunkt war zweifelsohne der anlässlich des Musikfestes in Wolfurt durchgeführte Wettbewerb der heimischen böhmisch-mährischen Blasmusik-Szene. Mit einem hauchdünnen Punkteverlust hinter dem Tagessieger hat die Bauernkapelle Lauterach den größten Erfolg seit Bestehen eingeholt (und diesen selbstredend auch gebührend gefeiert). 1993 hat die Kapelle ihre ersten Tonträger, damals noch als Musikkassette, herausgebracht. Beflügelt durch die errungenen Erfolge haben sich die Musikanten entschieden, anlässlich der nunmehr anstehenden Feierlichkeiten eine neue CD herauszubringen, die im Rahmen des Festes im Hofsteigsaal präsentiert wird. Die Bauernkapelle Lauterach freut sich, auch Sie zu den Gästen im Hofsteigsaal begrüßen zu dürfen! fenster Mai 2009 · Aus der Gemeinde MUSIKSCHULE Neueinschreibung für das Schuljahr 2009/10 Einschreibungstermine: Montag, 25. Mai, von 18 -19 Uhr, in der Hauptschule Schwarzach, Hofsteigstraße 68 Dienstag, 26. Mai, von 9 -11 und 17 -19 Uhr, in der Musikschule Lauterach, Sekretariat, Bahnhofstraße 3 Mittwoch, 27. Mai, von 9 -11 und 17 -19 Uhr, in der Musikschule Wolfurt, Sekretariat, Unterhub 6 Die Anmeldung muss schriftlich erfolgen. Eine Einschreibung zu Schulbeginn ist nur bei Vorhandensein von freien Plätzen möglich. Die neueste Instrumentenanschaffung: Thomas Jäger und Mag. Lothar Hinteregger übergeben Simon Kritzinger ein neues Flügelhorn Tag der Blasmusik und Tag der offenen Tür Bürgermusik startet durch Nach dem erfolgreichen Kirchenkonzert Anfang April gönnt sich die Bürgermusik keine Pause und legt los mit zahlreichen Aktivitäten im Monat Mai. Anlässlich des traditionellen Tages der Blasmusik am 1. Mai marschiert die Bürgermusik ab 7.30 Uhr mit klingendem Spiel durch Lauterach. Die diesjährige Route ist wie folgt festgelegt: Probelokal (Hauptschule) – Herrengutgasse – Bundesstraße – Pariserstraße – Verbindung zur Lerchenauerstraße – Pariserstraße – Riedstraße – Mäderstraße – Einödstraße – Austraße – Rebengasse – Niederhof – Schützenstraße – Bundesstraße – Im Winkel – Wälderstraße – Wolfurterstraße – Fußwegverbindung zur Wälderstraße – Morgenstraße – Wälderstraße – Grabenfeld – Hubertusweg – Langegasse – Jägerstraße – Sandgasse. Tag der offenen Tür Am Freitag, dem 8. Mai ab 18 Uhr stehen die Türen des Probelokales der Bürgermusik für Besucher und Interessierte offen. Der im Zusammenhang mit der vorangegangenen Schulwerbeaktion ins Leben gerufene Tag der offenen Tür soll vor allem jungen interessierten Musikern die Möglichkeit bieten, ein oder mehrere Instrumente auszuprobieren. Oder sich über Musikschullehrer, Instrumentenleihe u.v.m. zu informieren. Außerdem findet um 18.30 Uhr die Probe der Jugendkapelle statt, bei der jeder Besucher herzlich eingeladen ist, mitzuhören und in die Probenarbeit des Musikantennachwuchses hineinzuschnuppern. Haussammlung Alle Jahre wieder ist auch die Bürgermusik im Mai wieder unterwegs, um an die Türen der Lauteracher Ortsbevölkerung zu klopfen. Der Verein ist auf die dabei erzielten Einnahmen vor allem angewiesen, um die Instrumentenanschaffung gerade für die jungen Musiker, deren Instandhaltung sowie die Noten- und Uniformbeschaffung gewährleisten zu können. Platzkonzert der Jugendkapelle abgesagt Das ursprünglich für den 3. Mai geplante Platzkonzert der Jugendkapelle im Gasthaus Weingarten musste wegen mehrerer Terminkollisionen leider abgesagt werden. Infos, Berichte, weitere Termine, Fotos u.v.m. unter www.bm-lauterach.at Maiandacht St. Josefskloster Die Maiandachten finden jeweils am Dienstag, dem 5., 12., 19. und 25. Mai um 19.30 Uhr in der Klosterkirche des St. Josefsklosters statt. Wie schon gewohnt, werden verschiedene Chöre und Ensembles die musikalische Gestaltung übernehmen. Maiandacht Lourdeskapelle Maiandacht in der Lourdeskapelle im Unterdorf im Mai täglich um 19.30 Uhr fenster 13 Werbung · Mai 2009 14 fenster Mai 2009 · Aus der Gemeinde Neuigkeiten aus dem BORG Lauterach Die düstere Stimmung beim „Besuch der alten Dame“ wird durch das Bühnenbild symbolisiert Am Borg Lauterach werden acht verschiedene Instrumente unterrichtet Motiviert beim Kung-Fu-Unterricht Schüler gestalten Bühnenbilder In einem fächerübergreifenden Projekt gestaltete die 5c-Klasse Bühnenbilder zur tragischen Komödie „Der Besuch der alten Dame“ von Friedrich Dürrenmatt. Zuerst wurde das Stück im Deutsch-Unterricht analysiert und improvisiert. Anschließend entwarfen die Schüler mit Hilfe der Bühnenbildnerin Mag. Sabrina Böhler maßstabgetreu die Ausstattung für den Beginn des 2. Aktes. Vorspielabend Im Rahmen eines Vorspielabends präsentierten die Schüler der musischen Klassen ihr Können. Am BORG Lauterach können neben Gesang auch Blockflöte, Querflöte, Klarinette, Saxophon, Gitarre, Violine, Klavier und Orgel erlernt werden. Immer wieder nehmen die Schüler auch an musikalischen Wettbewerben und Auftritten teil. Kung-Fu im Sportunterricht Schulsport einmal anders: Mit Gabi und Roland von der Tao-Kung-Fu-Schule in Dornbirn erlernten unsere Schüler die Grundbegriffe dieses Sports. Die Techniken können auch zur Selbstverteidigung angewendet werden. Der außergewöhnliche Sportunterricht fand für die Schüler der 5. und 6. Klassen statt. fenster 15 Aus der Gemeinde · Mai 2009 Das Gespräch mit Pilzpionier Elmar Sohm Arbeitsbedingungen für die Pflückerinnen, sowie der geringe Platzbedarf für den Bau der Farm und der hohe Grad der Automatisierung waren ein sehr aktuelles Thema. Neben vielen europäischen Fachverbänden haben auch einmal eine Gruppe von 80 Fachleuten aus der amerikanischen Pilzindustrie den Betrieb besucht und einen ganzen Tag bei uns verbracht. Wie kam es zur Schließung ihres Betriebes? Leider führte der ungarische und polnische Billigexport von Pilzen zur Schließung fast aller größeren Betriebe in Österreich und angrenzenden Staaten. Es konnten nur noch kleine Familienbetriebe mit Nebenverdienstmöglichkeiten überleben. Als langjähriger Präsident des Verbandes österreichischer Champignonzüchter kämpften wir leider vergebens um Einfuhrbeschränkungen, um den damaligen Betrieben eine Überlebenschance zu ermöglichen. So mussten auch wir als Betreiber der größten Farm in Österreich trotz moderner Einrichtung unsere Produktion einstellen. Es war für uns alle eine kaum verkraftbare Entwicklung, für mich persönlich ein sehr schmerzlicher Prozess, der bis zum Herzinfarkt ging. Ich selbst bin seit 1992 Pensionist, aber immer noch rege mit der Entwicklung neuer Projekte beschäftigt. Zur Zeit findet nach Meinung von Fachleuten eine der aufregensten Neuentwicklung: das All in One-System statt. Hier wird erstmals in völlig neuartiger Weise eine Kleinform der Pilzzucht vorgestellt, in der fast nur Produkte aus der Region verarbeitet und die Endproduktion in der Region vermarktet werden. Mit diesem von mir in zweijähriger Arbeit entwickelte hochmodernen System wäre tatsächlich wieder eine profitable Betriebsform möglich. Wir befinden uns in der Endphase der Entwicklung und ich bin gespannt, was die Zukunft für dieses System bereit hält! Heimisch Interessierte sind eingeladen. Ehrenchorleiter bei den Männerchören Lauterach und Heiden zeugt von ihrer Liebe zur Musik, ist Musik ihre Leidenschaft? Es war wegen der sonstigen vielen Arbeit wirklich nicht vorgesehen, den Männerchor Lauterach mit damals 18 Mitgliedern zu übernehmen. Ich habe mich dann doch überreden lassen und es nie bereut. Mit den hervorragenden Vorständen Elmar Fröweis und Christoph Döring ist der Chor bis auf 78 aktive Sänger angewachsen. Die Begeisterung der Sänger für den Verein nicht nur in musikalischer, sondern auch in gesellschaftlicher Hinsicht gute Beiträge zu leisten, haben es uns ermöglicht ,neben vielen Konzerten, auch manch andere Veranstaltungen wie: Kindernikolofeiern, Schlachtfeste, Fußballturniere, Flohmärkte, Landessängertage und Faschingsbälle zu veranstalten. Ich habe in der Zeit viele Freunde gefunden und unvergessliche Stunden erlebt. Heute freut es mich ganz besonders, dass der Männerchor auch jetzt unter der Leitung von Axel Girardelli und Franz Luttenberger wieder eine Hochblüte erlebt. Bei ihren Konzerten und speziell beim bekannten Chormatinee bin ich begeisterter Zuhörer und jeweils stolz, zu dieser Chorgemeinschaft ein Stück beigetragen zu haben. Mich freut auch die Auszeichnung der Gemeinde Lauterach mit der Verleihung des goldenen Marktsiegels. Dies vielleicht auch deshalb, weil ich zur Chortätigkeit auch einer der Gründer des Elternvereines und auch Gründungsmitglied der „Luteracher Schollosteachar“ bin. Ein bewegtes Vereinsleben. Bleibt da noch Zeit für die Familie? Als Vater von vier Kindern und fünf Enkelkinder sind wir familiär voll ausgelastet. Meine Frau Herlinde und ich sind richtige Familienmenschen. Wir nehmen uns aber dennoch seit vielen Jahren die Zeit, unsere wunderschönen Berge zu erklettern oder zu erwandern. Wir reisen auch gerne in fremde Länder. Mein Wunsch ist natürlich, mit meiner Frau noch einige weitere Jahre glücklich zusammen erleben zu dürfen, wir feiern bald die goldene Hochzeit. Was sind Ihre Wünsche für die Zukunft? Ich möchte in erster Linie, dass alle in unserer Familie gesund bleiben bzw. gesunden. Weiter wünsch ich mir, dass wir noch lange gute Freunde haben und den regelmäßigen Jass nicht vermissen. Ich möchte, dass meine Heidelbeerplantage im Ried von Hagel in der Erntezeit verschont bleibt und somit die Menschen diese köstlichen und überaus gesunden Beeren genießen können. Pilze haben in ihrem Leben immer eine große Rolle gespielt und sie tun es weiterhin. Ja, über 55 Jahre ist Pilzzucht mein Beruf und zugleich immer mein Hobby gewesen. Derzeit befasse ich mich mit Planungen für andere Betriebe bzw. mit Neuentwicklungen. Die Farm in Lauterach war ehemals international sehr bekannt warum? Es waren in erster Linie die neuen Zuchtmethoden, die von Lauterach ausgegangen sind und enormes Interesse geweckt haben. Im Jahre 1963 haben wir die Sackkultur und einige Jahre später die Paketkultur erfunden. Wie gut die Idee war, zeigt nach über 40 Jahren immer noch die weltweite Anwendung. Es werden heute nach Schätzungen von Fachleuten etwa ein Drittel der Weltproduktion mit diesen unseren Erfindungen erzeugt. Bei einer weltweiten Jahresproduktion von ca. 3 Milliarden Kilo ein ganz schöner Happen. Wir sind heute noch sehr stolz darauf mit dieser eigentlich sehr einfachen Zuchtmethode die Pilzindustrie dermaßen beeinflusst zu haben. „Is it the most modern farm of the world ?“ Sehe ich in einem Auszug eines Fachblattes. Tatsächlich hat das damals weltweit verbreitetste Fachjournal in einem Artikel die Frage gestellt, ob diese Farm in Lauterach derzeit die modernste der Welt ist. Ob es so war, weiß ich nicht, trotzdem sind wir allein auf diese Fragestellung sehr stolz gewesen. Unsere Kompaktfarm, auf der erstmals Pilze von einem Laufband geerntet werden konnten war dann Hauptanziehungspunkt für Fachbesucher aus über 25 Ländern der Erde. Die angenehmen und rationellen 16 fenster Mai 2009 · Aus der Gemeinde Dem Frühling auf der Spur Die Kinder vom Kindergarten Hofsteigsaal entdecken das Schneeglöckchen Lara und Lilo arbeiten mit dem Material zu den Pflanzenteilen des Schneeglöckchens Klemens und Dominique führen „Fachgespräche“ über das Schneeglöckchen Wie sieht ein Schneeglöckchen aus, wie riecht es, wo wächst es, warum wächst oben am Stängel noch ein Blatt, wieso sind an der Wurzel Härchen? Kinderfragen können ganz schön ins Detail gehen. Das spezielle Montessori-Arbeitsmaterial bietet den Kindern die Möglichkeit, ihr Wissen auf den verschiedensten Ebenen zu erweitern. Doch bevor die Kinder mit dem Material arbeiten, gilt es, bei einem Frühlingsspaziergang auf die Suche nach Schneeglöckchen zu gehen. Vor Ort betrachten die Kinder mit großer Aufmerksamkeit und Pascal, Bernhard, Klemens und Amy vertiefen ihr Wissen mit dem Schneeglöckchen-Memory Interesse den kleinen, zarten Frühlingsboten. Auch vorsichtiges Anfassen ist erlaubt, doch aufgepasst, das Schneeglöckchen ist giftig! Im Kindergarten angekommen, möchten einzelne Kinder sogleich ihre Erfahrungen vertiefen und holen das Arbeitsmaterial zu sich auf den Teppich. Anhand eines selbst gefertigten Bilderbuches und dazupassenden Bildkarten kann das Kind die einzelnen Pflanzenteile erkennen, benennen und zuordnen. Auch das Wort oder Wortbild für die einzelnen Pflanzenteile kann je nach Entwicklungsstand des Kindes separat zugeordnet werden. Den Kindern steht auch ein dazupassendes Memory zur Verfügung, um das Gelernte im Spiel mit Freunden weiter zu vertiefen. Durch direktes Erleben, oftmaliges Wiederholen, selbständiges Tun, entsprechend dem eigenen Lerntempo jedes einzelnen Kindes, wird Interesse geweckt, Wissensdurst gestillt und somit die Freude am aktiven Lernen gefördert! fenster 17 Aus der Gemeinde · Mai 2009 Plan-b rollt roten Teppich für RadfahrerInnen aus Bgm Erwin Mohr, Bgm Elmar Rhomberg, LR Mag. Karlheinz Rüdisser, Bgm Dipl.-Ing. Markus Linhart eröffneten die neue Radbrücke Hunderte Menschen waren bei der Radsternfahrt aus den sechs plan-b Gemeinden zur neuen Radbrücke in Wolfurt mit dabei Großes Radfrühlingsfest an neuer Brücke Den sechs plan-b Gemeinden ist es Ernst mit dem roten Teppich für die RadfahrerInnen: Gemeinsam mit dem Land und dem Österreichischen Klima- und Energiefonds laden sie ein, mehr mit dem Fahrrad unterwegs zu sein. Und viele Menschen nehmen die Einladung gern an – so auch beim plan-b Radfrühling in Wolfurt. Bei idealem Radwetter feierten weit über eintausend Menschen die Eröffnung der neuen Radbrücke an der L3 und schöpften neue Motivation für die Radsaison 2009. Hunderte Menschen bei der Radsternfahrt aus den sechs plan-b Gemeinden zur neuen Radbrücke in Wolfurt, weit über tausend beim Festplatz selbst, beste Stimmung und viel Spaß machten den Tag in der Hofsteigregion zum tatsächlichen Rad-Frühlingsbeginn. Besonders groß war natürlich die Freude, als Bgm. Erwin Mohr, LR Mag. Karlheinz Rüdisser, Bgm. Elmar Rhomberg, Landtagsvizepräsidentin Dr. Bernadette Mennel und Bgm. DI Markus Linhart als Vertreter der plan-b Gemeinden die neue Radbrücke an der L3 den Nutzern offiziell übergeben konnten. Viele von ihnen waren schon in den Tagen zuvor sozusagen inoffiziell drübergeradelt und hatten sich über die geringe Steigung 18 und den großartigen Ausblick gefreut. Mit Blaulichteskorte auf der Hauptstraße per Fahrrad – dieses besondere Gefühl genossen hunderte RadlerInnen aus den plan-b Gemeinden bei der Sternfahrt nach Wolfurt. Informativ, unterhaltsam und bunt dann das Programm nach der feierlichen Brückeneröffnung mit Geschicklichkeitsparcours, Kinderpolizei, Einradfahrertruppe, Helmeinstellung, Sturztraining, Fahrradbörse, kostenloser Radcodierung und stimmungsvoller Unterhaltung im Zelt und im Freien. Viele nutzten die Möglichkeit, sich zum FAHR RAD Wettbewerb anzumelden oder ihr Rad einem fachmännischen Service unterziehen zu lassen. Auf großes Interesse stießen die neuen Radmodelle der Händler und das elektrounterstützte LANDRAD, mit denen ausgiebig Probe gefahren wurde. Die neue Radbrücke entlang der Autobahn schafft ganz neue Qualitäten – einen roten Teppich für das Rad sozusagen. RadfahrerInnen sind in Augenhöhe mit Nutzern der Autobahn komfortabel und sicher über anderen Straßen und Flächen unterwegs. Dass der Vorrangbereich unter der Autobahnbrücke tatsächlich rot markiert ist, ist sympathischer Zufall. Die Brückenbreite von 3,50 Meter macht ein Miteinander der sanften Mobilitätsformen möglich. Die gesamte Anlage ist steigungsarm, behindertengerecht und sicher ausgeführt. Erste massive Radwegbrücke Vorarlbergs aus Hochleistungsbeton. Aus technischer Sicht ist das neue Bauwerk an der L3 die erste massive Radwegbrücke aus „Das neue Fahrradprojekt in Wolfurt ist ein weiterer Brückenschlag für die sanfte Mobilität in unserer Region“ Bgm. Elmar Rhomberg Hochleistungsbeton in Vorarlberg. Damit fallen Brückenabdichtung und Fahrbahnbelag weg, die Erhaltungskosten reduzieren sich. Die Brückenkonstruktion besteht aus elf vorgespannten Trogelementen mit einer Länge von bis zu 20 Meter, die im Werk vorgefertigt wurden. Das schwerste Teil wiegt 42 Tonnen, für die spektakuläre Montage war ein 200toMobilkran erforderlich. Das Pilotprojekt wird von der Gemeinde Wolfurt finanziert und im Rahmen von plan-b aus Mitteln des Landes und des Österreichischen Klima- und Energiefonds gefördert. Die neue Radbrücke ist aber nur eines von zahlreichen Projekten der plan b-Gemeinden. Bregenz, Hard, Kennelbach, Lauterach, Schwarzach und Wolfurt arbeiten im Rahmen des Mobilitätsmanagement-Projekts plan-b weiterhin intensiv daran, das Radfahren in der Region attraktiver, bequemer und sicherer zu machen. Weitere Informationen im Rathaus/Gemeindeamt oder auf www.mobilplanb.at. www.mobilplanb.at fenster Mai 2009 · Aus der Gemeinde Wie es früher war… Maikäferplage Alle drei Jahre gab es früher die gefürchtete Maikäferplage Auf alten Ansichtskarten fällt der dichte Baumbestand im Ortsgebiet auf und erinnert daran, dass im früher von der Landwirtschaft geprägten Lauterach auch der Obstbau mit seiner, heute meist schon vergessenen Sortenvielfalt eine nicht unbedeutende Rolle spielte. 1938 zählte man hier 14.200 ertragsfähige, 2.035 nicht ertragsfähige und 459 alte Obstbäume. Damals war es nicht der heute so gefürchtete Feuerbrand, der die Bäume befiel, es waren die Maikäfer, die sie im Abstand von drei Jahren binnen kurzer Zeit kahlzufressen drohten und den Ausfall der Ernte bewirkten. Vom Jahre 1870 berichtet der Chronist: „Die Birnbäume wollten aufgehen, wurden aber am 1. und 2. Mai bevor sich Laub und Blüte zeigte mit einer solchen Unzahl von Käfern belastet, dass alle Hoffnung auf eine reichliche Obsternte schon zu dieser Zeit verschwand.“ Da dieser Gefahr nur überregional erfolgreich begegnet werden konnte, erließ die Landesregierung ein Gesetz betreffend den Schutz der Boden- kultur gegen Verheerung durch Raupen, Maikäfer und andere schädliche Insekten, festgehalten im LGB vom 30. April 1870. Danach waren alle Obstbäume, Sträucher, Hecken und Mauern von eingesponnenen Raupen, Insekteneiern und –puppen zu reinigen und diese zu verbrennen oder sonst zu vernichten. Maikäfer waren während der ganzen Flugzeit von Bäumen und Sträuchern zu schütteln, zu vertilgen oder landwirtschaftlichen Zwecken zuzuführen. Engerlinge mussten hinter dem Pflug, der Haue oder dem Spaten sofort getötet werden. Nichtbeachtung soll geahndet werden, wobei die Strafsätze von 1818 auf das 20fache angehoben wurden. 1909 waren Grundbesitzer verpflichtet, pro Familienmitglied 5 Liter Käfer abzuliefern. Jeder ausständige Liter musste mit 10 Heller abgegolten werden, für jeden überzähligen wurde ebensoviel ausbezahlt. Als Sammelergebnis wurden 13.663 Liter angegeben. Im Jahre 1921 richtete die Gemeinde an den Landesrat ein Schreiben, er möge das Einfangen der Maikäfer für alle Gemeinden anordnen. In einer folgenden Sitzung wurde eine diesbezügliche Zuschrift verlesen und ein sechsköpfiges Komitee mit der Ausarbeitung der weiteren Vorgangsweise beauftragt. Alle Besitzer von Obstbäumen waren verpflichtet, eine der Anzahl entsprechende Menge Maikäfer einzusammeln und abzuliefern. Für 5 Liter Käfer sollen 5 Kronen ausbezahlt werden. 1924 war jeder Grundbesitzer verpflichtet pro ha Grund 10 Liter Maikäfer abzuliefern. Für Mehrlieferungen oder solche von Nichtmitgliedern wurden pro Liter 500 Kronen bezahlt. Säumige hatten für das fehlende Quantum 1000 Kronen zu bezahlen. (Geldentwertung!) 1927 richtete sich die abzugebende Menge nach der Grundsteuer. Wer seiner Verpflichtung nicht nachkam, hatte mit einer empfindlichen Geldstrafe und bei Zahlungsunfähigkeit mit Arrest von 12 Stunden bis zu vier Tagen zu rechnen. Insgesamt wurden damals 4.300 Liter Käfer abgegeben. Auch 1930 und in den folgenden Maikäferjahren wurde die Bekämpfung weitergeführt. fenster 19 Aus der Gemeinde · Mai 2009 SpiSpaSpo Kindersommer der MG Lauterach 2009 …und schon neugierig? Heuer starten wir den Kindersommer mit einem Kräutermärchen– Hertha Glück entführt dich wieder in einen Tag voller Märchen und Erleben! Ein neues Märchen – ein wunderschönes, verzauberndes Märchen wartet auf euch. Auch wenn du schon letztes Jahr dabei warst….komm trotzdem, denn es erwarten dich wieder neue Erlebnisse. Am 24. Juli starten wir in den heurigen Kindersommer mit Pauken und Trompeten. Hier noch die Auflösung zur letzten Quizfrage. Was ist zwischen Himmel und Erde? Wusstest du es? Richtig das UND Ich freu mich schon auf den Sommer Euer Kulimu Hier ein paar Worte zu unserer Startveranstaltung (Anmelden nicht vergessen) 20 fenster Mai 2009 · Aus der Gemeinde Kontrollinspektor Günther Pfanner im Gespräch Warum die Kinder in Lauterach zu Fuß zur Schule gehen sollten und wie der Schulweg für die Kinder am Sichersten ist Günther Pfanner Kommandant der Polizeiinspektion Lauterach einem Sitzkissen sitzen und richtig angeschnallt werden. Kinder im PKW richtig zu sichern muss aber auch abgesehen von den gesetzlichen Regelungen selbstverständlich sein. Die Polizei achtet speziell am Schulweg darauf, dass die Kinder, die mit dem PKW zur Schule gebracht werden, entsprechend gesichert transportiert werden. Wir wollen dabei den Kindern aber keine Angst machen, sondern Vertrauen schaffen. plan-b: Werden die Sicherheitsregeln gut eingehalten? plan-b: Am 14. April startete die diesjährige schoolwalker Aktion der Volkschulen in Lauterach. Gemeinsam mit der Polizei und der Gemeinde motivieren die Volksschulen ihre Schüler dazu, so oft wie möglich zu Fuß ihren Schulweg zu gehen. Dabei spielt das Thema Sicherheit im Straßenverkehr eine große Rolle. Günther Pfanner: Die Kindersicherheit ist für die Polizei ein wichtiges Thema, auf das wir in unserer täglichen Arbeit sehr großen Wert legen. Deshalb wird die schoolwalker Aktion von uns sehr begrüßt und auch gerne unterstützt. Kinder zu Fuß zur Schule gehen zu lassen bedeutet nämlich weniger Verkehr im Nahbereich der Schule. Damit verringern sich die Verkehrsfrequenz um die Schulen und so die Anzahl an Gefahrenquellen für die Kinder. Zum anderen bietet sich die Chance, dass sich die Kinder natürlich an den Straßenverkehr gewöhnen können und lernen, eigenverantwortlich damit umzugehen. plan-b: Gibt es viele Unfälle auf den Schulwegen? Günther Pfanner: Nein, Gott sei Dank nicht. Nichts desto trotz ist es wichtig, dass jeder Verkehrsteilnehmer bewusst mit Kindern im Straßenverkehr umgeht. So kann die Sicherheit unserer Kinder gewährleistet bleiben. plan-b: Es werden viele Kinder mit dem Auto zur Schule gebracht. Wie sind die gesetzlichen Regelungen für die Kindersicherheit im Auto? Günther Pfanner: Es gilt darauf zu achten, dass die Kinder in einem Kindersitz oder auf 21 gen, wenn sie mit dem Fahrrad unterwegs sind oder genauso wie die Kinder Schutzwege und andere Überquerungshilfen benutzen. plan-b: Was wünschen Sie sich persönlich für die Sicherheit der Kinder am Schulweg? Günther Pfanner: Ich persönlich freue mich immer sehr, wenn ich vielen Kindern begegne, die zu Fuß oder mit dem Fahrrad unterwegs sind. Deshalb wünsche ich mir auch für die Zeit nach der schoolwalker-Aktion, dass weniger PKWs und mehr kleine FußgängerInnen oder RadlerInnen auf dem Weg sind. Dabei wünsche ich mir allerdings auch, dass die Kinder mit entsprechend rückstrahlender Kleidung ausgestattet werden, beim Radfahren zudem einen Fahrradhelm tragen und die Räder gut gewartet und verkehrssicher sind. Werden die Kinder mit dem PKW zur Schule gebracht, ist es mir wichtig, dass die Kinder richtig angeschnallt sind und im Kindersitz bzw. Sitzkissen sitzen. Und nicht zuletzt wünsche ich mir, dass die Eltern ihre Kinder an einem sicheren Ort und nicht direkt auf der Fahrbahn aussteigen lassen. Vielen Dank für das Gespräch. Günther Pfanner: Im Großen und Ganzen werden die Regeln gut eingehalten. Es gibt trotzdem noch etliche PKW-LenkerInnen, die ihre Kinder und sich selbst ungenügend sichern. Die Situation hat sich in den letzen Jahren aber wesentlich verbessert. plan-b: Was können Eltern ganz konkret tun, um die Sicherheit ihrer Kinder zu fördern? Günther Pfanner: Am Besten ist es, wenn Eltern ihren Kindern das richtige Verhalten im Straßenverkehr einfach vorleben. Das heißt z.B., dass sich auch die Eltern im Auto anschnallen, dass auch sie einen Helm tra- Zu Fuß zur Schule: „schoolwalker“ sind wieder unterwegs Es macht Spaß zu Fuß zur Schule zu gehen. Die Bewegung an der frischen Luft ist gesund, mit den Mitschülern können die Neuigkeiten schon am Schulweg ausgetauscht werden und jede eingesparte Autofahrt des „Eltern-Taxis“ freut die Umwelt. Das Projekt „schoolwalker“ läuft von 14. April bis 15. Mai 2009 wieder an 10 Volksschulen in den plan-b Gemeinden. Die Kinder sollen bewusst den Schulweg (wieder)entdecken – ein eigener Schulwegausweis dient zum Sammeln der zu Fuß zurückgelegten Wege und motiviert die SchülerInnen, selbstbewusst und eigenständig am Straßenverkehr teilzunehmen. Die Sicherheit der Schüler steht während der Aktion im Fokus aller Beteiligten. Eingebunden sind daher neben den Gemeinden auch die Polizei und der Landesschulrat. Die Polizei achtet im Umfeld der Schulen besonders auf die Sicherheit der Kinder. Jedes Auto, das morgens oder mittags nicht zur Schule fährt, erhöht die Sicherheit der Schüler. Wenn aber die Kinder von den Eltern gebracht werden, so ist im Auto die Sicherheit der Kinder oberstes Gebot. Die Polizei kontrolliert daher verstärkt, ob die Kinder im Auto richtig gesichert sind. Die Eltern werden mittels Infokarte über das Projekt informiert – schließlich leben sie ihren Kindern die Regeln des Straßenverkehrs tagtäglich vor. Aus den Vereinen · Mai 2009 Seniorenbund Lauterach Jahreshauptversammlung Mit einem erfreuten Blick in den Saal eröffnete Obmann Elmar Kolb die Jahreshauptversammlung 2009, konnte er doch die stolze Zahl von 170 Mitgliedern an diesem Nachmittag begrüßen. Sein besonderer Gruß galt Bürgermeister Elmar Rhomberg und den Ehrenringträgern der Marktgemeinde Lauterach DI Wilfried Germann, Ehrenkommandant Rudolf Spettel und Ehrenobmann Elmar Fröweis, sowie dem Geschäftsführer des Landesverbandes Franz Himmer. Nach Verlesung des Protokolls der Jahreshauptversammlung 2008 durch Schriftführer Elmar Rhomberg gab der Kassier Einblick in die positive Kassagebarung. Trotz der großen Unterstützung der Versammlungen im Hofsteigsaal und aller Aktivitäten konnte der Kassier über eine Zunahme der Geldmittel berichten. So ist im Jahre 2009 eine Unterstützung der Ausflüge des Vereines gewährleistet. Obmann Elmar Kolb berichtete über das abwechslungsreiche und interessante Programm des vergangenen Jahres, das sich aus der großen Teilnehmerzahl zu schließen, größter Beliebtheit erfreute. Landschaftliche Schönheiten, Kultur und Geschichte wurden bei den Ausflügen eindrucksvoll vermittelt, wobei aber der soziale Obmann Elmar Kolb führte die Gäste der Jahreshauptversammlung in einem eindrucksvollen Vortrag in die Bergwelt Vorarlbergs Auftrag dieses großen Vereines stets im Mittelpunkt der Bemühungen stand. Das Jahresprogramm 2009 verspricht wieder Erlebnisse dieser Art und auch die Wandergruppe „60+“ wird nicht zu kurz kommen. Einen besonderen Hinweis gibt der Obmann auf die 5 Tagereise nach Kassel, in eine Region kultureller Reichtümer und wirtschaftlicher Vielfalt. Bürgermeister Elmar Rhomberg und Geschäftsführer Franz Himmer gingen mit anerkennenden Worten auf das Vereinsleben des Seniorenbundes und die Bedeutung der Arbeit für die ältere Generation ein. Die finanzielle und organisatorische Unterstützung wird von beiden Herren auch im kommenden Vereinsjahr zugesichert. Die Sozialarbeiterin Edith Ploss berichtete über „Der Seniorenbund ist ein wichtiges Servicecenter für unsere ältere Generation“ Bgm. Elmar Rhomberg ihre Arbeit und die Möglichkeit der mobilen Seniorenberatung. Im Anschluss an die Versammlung führte Obmann Elmar Kolb in einem eindrucksvollen Vortrag in die Bergwelt Vorarlbergs, die Waalwege in Südtirol, die Eiswelt der Bernina und des Ötztales und in die romantischen Täler des Tessins. Mit einer Gratisjause und anregenden Gesprächen endete ein unterhaltsamer Nachmittag, der einen Besuch wert war. Physiotherapeutin Angelika Kehrer ist auf Erfolgskurs Mehrere Gründe zum Feiern gab es für die seit fast fünf Jahren im Haus Bundesstraße 32a tätige Physiotherapeutin Angelika Kehrer: Den Abschluss ihres NachdiplomMasterstudiums, die Erweiterung der Praxis um einen Raum sowie die Verstärkung durch Fachkraft Nicole Wehrle und Büro-Mitarbeiterin Edith Burtscher. Als Gratulantin bei dem auf ganzheitliche Behandlung und die Aktivierung von Selbstheilungskräften ausgerichteten Team fand sich neben etlichen anderen Gästen auch Vizebürgermeisterin Doris Rohner ein. Geprägt wurde das Fest auch durch die Eröffnung der Ausstellung mit Bildern von Alexandra Haan und musikalischen Darbietungen der beiden Damenbands „Saitenmix“ und „Soundshake“. 22 v.l.n.r. Angelika Kehrer, Vizebgm. Doris Rohner, Nicole Wehrle und Edith Burtscher fenster Zum Sammeln einfach herausnehmen! Mai 2009 · Dokumentation der Kulturlandschaft Lauterach fenster 23 Dokumentation der Kulturlandschaft Lauterach · Mai 2009 24 fenster Mai 2009 · Dokumentation der Kulturlandschaft Lauterach fenster 25 Dokumentation der Kulturlandschaft Lauterach · Mai 2009 26 fenster Mai 2009 · Aus den Vereinen SENIORENRING Erste Mitgliederversammlung Mitte April trafen sich der Vorstand des Seniorenrings der Ortsgruppe Lauterach und die neuen Mitglieder im Gasthaus Bahnhof, um die neuen Aktivitäten für 2009 zu besprechen. v.l.n.r. Stellvertreter Horst Apsner, Obfrau Martha Vogel, Schriftführerin Monika Stelzl, Kassier Karl Ölz und Mitglied Helga Vonach Voltigierturnier am 1. Mai 2009 in Lauterach Am 1. Mai veranstaltet die CRV-Dornbirn, Sektion Voltigieren, das erste Vorarlberger Cupturnier dieser Saison. Austragungsort ist heuer die Reitanlage Einödhof in Lauterach. Neun Nachwuchs-Voltigiergruppen, zwei Voltigiergruppen der Klasse L, 32 Einzelvoltigierer, sowie sieben Starter im Bewerb Heilpädagogisches Reiten und Voltigieren werden in verschiedenen Kategorien gegeneinander im Wettkampf stehen. Die teilnehmenden Vereine: VRV Feria Lauterach, CRV Dornbirn, Reithof St. Leonhard Dornbirn, Integrativer Sportverein „Pferde für Menschen“, Integrativer Sportverein der Caritas. Obfrau Martha Vogel begrüßte ganz speziell den Landesobmann Sigi Hämmerle und Grete Schindler aus Kennelbach. Kassier Karl Ölz präsentierte stolz den bereits beachtlichen Kontostand des Vereins. Der Seniorenring Lauterach kann auf ein abwechslungsreiches Programm 2009 blicken. Unter anderem sind monatlich stattfindende kleinere Radund Wandertouren sowie Betriebsbesichtigungen und ein Grillfest geplant. Die erste Radtour nach Höchst findet am 13. Mai statt. Für gute Stimmung bei allen LauteracherInnen über 50 ist also gesorgt, jetzt heißt es nur noch anmelden. Obfrau Martha Vogel gibt allen Interessierten gerne nähere Auskünfte. Tel.: 0664/508 9301 Freitag, 1. Mai um 9 Uhr, bei freiem Eintritt und bei jedem Wetter in der Reithalle der Reitanlage Einödhof, Austraße 60 in Lauterach. 9 Uhr Einzel A und L Pflicht, 9.45 Uhr Gruppe L Pflicht, 10.15 Uhr Einzel A und L Kür, 11.15 Uhr Einzel M Pflicht und Kür, 11.45 Uhr Gruppenvoltigieren A Pflicht und Kür, 13 Uhr Nachwuchsbewerb, 15.15 Uhr Gruppe L Kür, 15.30 Uhr HPV, 15.45 Uhr HPR anschließend Siegerehrung aller Bewerbe. Nähere Informationen: Marion Gögele, Tel. 0699/10589278 fenster 27 Aus den Vereinen · Mai 2009 Shotokan Karate Club Lauterach Int. Lions Cup in Lustenau Vincent Forster v.l.n.r. Kilian Tangl, Anita Laschanzky, Christina Hasberger, Samuel Hasberger, Betreuer Christian Mörth, Stefan Schwendinger, Stefan Mörth, Vincent Forster, Trainer Ziko Stanojevic, Tamara Tangl, Irma Cavkic, Tobias Schwendinger Beim ersten Nachwuchsturnier 2009, dem Int. ASKÖ Lions Cup in Lustenau, gab es wieder zahlreiche Medaillen für die jüngsten Nachwuchssportler des Shotokan Karate Club Lauterach. Insgesamt eroberten unsere Sportler 2 x Gold, 5 x Silber und 4 x Bronze. 1. Platz Tobias Schwendinger Kumite U10 Irma Cavkic, Anita Laschanzky, Tamara Tangl Kata Team U14 2. Platz Tobias Schwendinger Kata U10 Kilian Tangl Kumite U10 Anita Laschanzky Kata U12 Samuel Hasberger Kata U12 Vincent Forster, Tobias Schwendinger, Kilian Tangl Kata Team U12 3. Platz Kilian Tangl Kata U10 Anita Laschanzky Kumite U12 Samuel Hasberger Kumite U12 Stefan Schwendinger Kata U14 Int. Niki – Gedächtniscup in Höchst Wie jedes Jahr, präsentierten sich die Lauteracher Nachwuchs Karatekas beim international mit über 250 Sportlern besetzten NikiGedächniscup in Höchst, von ihrer besten Seite. Insgesamt freuten sich unsere Athleten über 4 x Gold, 5 x Silber und 5 x Bronze. Vincent Forster zeigte in der stark besetzten Klasse Kata U12 sein Talent und verwies alle seine Gegner auf die Plätze und holte sicher den 1. Platz. Auch Lukas Brunner spielte seine Klasse (Kata U21) aus und konnte sich dieses Mal, als Revanche von der letzten Landesmeisterschaft, gegen seinen ewigen Ländle-Kontrahenten Manuel Gallaun im Finale mit 3:0 durchsetzen und holte sich den 1. Platz. Bei Jessica Nigsch (Kumite U18) zeigte sich auch, dass sie momentan im Ländle, ohne Konkurrenz ist. Sie setzte sich im Finale sicher und ohne einen Punkt abzugeben gegen Jennifer Fischer (KC Höchst) mit 4:0 durch und holte sich die Goldmedaille. Jessica erreichte auch in der Kata U18 den 2. Endrang. Mit Marko Stanojevic (in einer Wettkampfgemeinschaft mit dem KC Blumenegg) sicherte sich noch ein Sportler des Shotokan Karate- club Lauterach in der Klasse Kumite Team U21 einen 1. Platz. Zudem konnte er auch in der Kategorie Kata U18 und Kumite U18 je einen 3. Platz erreichen. 1. Platz Jessica Nigsch Kumite U18 Vincent Forster Ka


Lauterachfenster 2007 01
Son, 6. Feber 2011 | Kuhn EDV

Jänner 07 Nr. 11 D i e a k t u e l l e I n f o r m a t i o n s s c h r i f t d e r M a r k t g e m e i n d e L a u t erach Allen Leserinnen und Lesern ein gutes neues Jahr 2007! 6 Neuer Fahrplan 11 Neu: Frühstück 17 Neues „Häs“ 32 Neue Ausstellung Zeitungsversand P.b.b. Verlagspostamt A-6923 Lauterach Zulassungsnummer 02 Z 031382 M Inhalt EDITORIAL Das wird 2007… Liebe Lauteracherinnen, liebe Lauteracher! Kurz vor Weihnachten wurde der Gemeindehaushalt für das Jahr 2007 in der Gemeindevertretungssitzung diskutiert und beschlossen. Neben den üblichen Mittelbedeckungen für die Gemeindeeinrichtungen beinhaltet das Budget auch einige wesentliche Veränderungen. Mit 1.Jänner 2007 beginnt die Arbeit unserer neuen gemeinnützigen GmbH, dem sogenannten „Haus der Generationen“. Die Mitarbeiter sowie die Ablauforganisation laufen nunmehr über unsere neue „Firma“, die in den nächsten drei Jahren das neue Sozialzentrum in der Gemeinde errichten wird. Die wesentlichen Vorarbeiten dazu sind abgeschlossen. Nachdem wir im gelaufenen Jahr mit „Europan“ einen sehr umfassenden Planungswettbewerb vorläufig abgeschlossen haben, sollten im neuen Jahr die ersten baulichen Veränderungen sichtbar werden. Im Bereich „Alter Markt“ wird im Zuge der Ortskanalerneuerung die Straßenorganisation verbessert. Zum einen soll der Kreuzungsbereich Wolfurterstraße/Alte Landstraße/ Wälderstraße verkleinert, mit Schutzwegen verbessert und mit Gehsteigen optimiert werden. Zum zweiten ist zwischen „Michi´s Cafe“ und Gasthof „Engel“ eine Platzgestaltung vorgesehen. Die großen Asphaltflächen werden durch verschiedene neue Beläge und Bepflanzungen entsprechend verkleinert. Weiters wird die Parkplatzorganisation verändert. Geplanter Baubeginn ist im Frühjahr. Derzeit laufen die Gespräche mit den Anwohnern. Eine bislang sehr fruchtbare Diskussion wird derzeit mit Vertretern der Österr. Bundesbahnen geführt. Im Zuge der Richtplanerstellung „Bahnhof neu“ wird über zukunftsweisende Veränderungen für unsere Bahnkunden in Lauterach gesprochen. Die Anbindung der Busse, Park&Ride oder eine Neugestaltung des Bahnhofareals sind laut ÖBB keine utopischen Wünsche mehr für die Gemeinde. Es darf gehofft werden, dass die Bahn bei der Umsetzung – wie derzeit in Dornbirn oder Feldkirch gesehen - auch über genügend Mittel verfügt. Entsprechende Medienberichte in den letzten Tagen waren dazu nicht unbedingt förderlich. In den nächsten Ausgaben des Lauterachfensters werden wir über die einzelnen Projekte ausführlich berichten. Ich wünsche allen Bürgerinnen und Bürgern von Lauterach einen guten Start in das neue Jahr 2007. Mögen alle ihre Wünsche und Hoffnungen auch in Erfüllung gehen. Gemeindegebühren Was hat sich geändert? Sanfte Mobilität Zwei Auszeichnungen für Plan_b Neuer Fahrplan Busse mit neuen Abfahrtszeiten Neues Turmkreuz für die Kirche Waghalsige Arbeiten Jugendtreff Erste Hilfe Kurs Neues im Käferle Gemeinsames Frühstück der Kinder Historisches Photograph Franz Schönenberger Das Gespräch mit Gotthard Wirtensohn Die Lauteracher Vereine 12 Seiten Vereinsberichte döt gsi Musikpark A 14, Kindergärten und Adventkalender Kunst im Rohnerhaus Werke von Angelika Kauffmann 4 5 6 8 10 11 15 16 17 29 32 Ihr Bürgermeister Titelbild Reiterin im verschneiten Lauteracher Ried (Foto: Adolf Ehrle) fenster 3 Elmar Rhomberg Aus dem Rathaus Gemeindegebühren und Abgaben – was hat sich geändert? 2007 Hundesteuer für jeden weiteren Hund Wasseranschlussgebühr/Beitragssatz pro m2 Wasserbezugsgebühr pro m3 Zählermiete pro Monat für 3, 7 und 20 m3-Zähler Kanalanschlussgebühr/Beitragssatz pro m2 Kanalbenützungsgebühr pro m3 Biosack 8 Liter Biosack 15 Liter Restmüllsack 40 Liter Restmüllsack 60 Liter Biotonne pro wöchentlicher Entleerung 80 Liter Biotonne pro wöchentlicher Entleerung 120 Liter Biotonne pro wöchentlicher Entleerung 240 Liter Müllgrundgebühr pro Person netto Mullgrundgebühr max. 4 Pers. pro Haushalt netto Sperrmüllgebühr Sperrmüllabholung pauschal Grünmüllgebühr pro m3 Altreifenentsorgungsgebühr Kindergartenbeitrag pro Monat Beitrag Logopädie halbjährlich Beitrag Sommerkindergarten 5 Tage pro Woche Beitrag pro Mittagessen Beitrag englische Frühförderung pro Nachmittag Rappelkiste pro Monat Pro Woche (1 Tag – 4 Stunden) Pro Woche (2 Tage á 4 Stunden) Verlängerungsstunde pro Tag (Vormittag) Käferle pro Monat 2 Tage pro Woche 7.15 – 13.00 Uhr 3 Tage pro Woche 4 Tage pro Woche 5 Tage pro Woche Schülerbetreuung pro Essen pro Betreuungsstunde Familienhelferin pro Tag Essen auf Rädern pro Essen Mohi-Dienst pro Stunde 40,00 62,00 21,80 0,60 2,10 21,80 1,45 0,70 1,20 2,70 4,00 7,50 9,90 17,20 16,40 65,60 14,00 25,00 5,00 4,00 25,00 43,00 15,00 3,40 3,00 2006 37,00 60,00 21,80 0,60 2,10 21,80 1,45 0,70 1,20 2,70 4,00 7,50 9,90 17,20 16,40 65,60 13,00 24,00 5,00 4,00 24,00 43,00 0,00 3,70 3,00 Sorgsame Verwaltung der öffentlichen Gelder sowie die gute Wirtschaftslage machten es möglich, dass viele wichtige Gebühren nicht erhöht werden mussten. Gleich geblieben sind u.a. Grundsteuer, Kommunalsteuer und die Vergnügungsteuer. F ür die privaten Haushalte wichtiger sind die Wasser-, Kanal- und Abfallgebühren. Auch hier gab es wenig Änderung: So ist der Beitragssatz für die Wasseranschlussgebühr ebenso unverändert geblieben wie die Wasserbezugsgebühr, die Zählermiete und die Kanalgebühren. Bewußt sollen dadurch auch die erhöten Energiekosten der Haushalte aufgefangen werden. Fast keine Änderungen gab es auch bei den Abfallgebühren: Die Kosten für den Bio- und den Restmüll bleiben gleich, ebenso die Entleerungsgebühren für Biotonnen und die Mullgrundgebühr. Lediglich die Sperrmüllgebühr und die Sperrmüllabholung wurden geringfügig teurer. Bei den Kinderbetreuungseinrichtungen und den Kindergärten gab es leichte Anpassungen. In nachstehender Tabelle sind die wichtigsten Gebühren in Euro im Vergleich zum Vorjahr angeführt. Über alle weiteren Gebühren informieren Sie gerne die Mitarbeiter des Rathauses. Die Gebührentabellen können auch aus dem Internet unter www.lauterach.at heruntergeladen werden. www.lauterach.at 25,00 43,00 4,00 24,00 42,00 4,00 78,00 108,00 138,00 168,00 4,00 0,75 37,00 6,50 9,00 76,00 106,00 136,00 166,00 4,40 0,75 36,00 6,30 9,00 4 fenster Aus dem Rathaus Gleich zwei Auszeichnungen für Sanfte Mobilität Zählt man die Wege aneinander, so sind die Kinder schon einmal um den Globus gegangen D as Land Vorarlberg hat über Empfehlung einer hochkarätigen Jury heuer erstmals auch an Mobilitätsprojekte den Mitwelt- und Solarpreis verliehen. Die Bürgermusik Wolfurt erhielt für die vielen Ideen zur sanften Mobilität beim Bezirksmusikfest 2006 einen Hauptpreis. Zusätzlich wurde das gesamte plan b-Netzwerk mit einem Anerkennungspreis bedacht. Die Freude bei den plan-b Gemeinden und ihren vielen Partnern war groß: Gemeinsam konnten sie Anfang Dezember gleich zwei wertvolle Auszeichnungen für Mobilitätsprojekte aus den Händen von Landeshauptmann Dr. Herbert Sausgruber und LR Ing. Erich Schwärzler entgegen nehmen. Die Bürgermusik Wolfurt wurde für ihr gemeinsam mit Plan b sanft mobil gestaltetes Bezirksmusikfest 2006 mit einem Hauptpreis bedacht. Besonders die neu entwickelte Fahrradgarderobe fand großes Interesse bei der Jury. Einen Anerkennungspreis teilen sich die vielen aktiven Menschen und Institutionen in Plan b für ihre Anstrengungen rund um die Sanfte Mobilität bei Kindern. Die Liste der umgesetzten Ideen ist lang: Workshops „Sichere Wege für unsere Kinder“, schoolwalker, Kids im Bus, Schulwegausweis, Infoabend für PädagogInnen, Vorträge, Grüne Meilen-Kampagne, Unterrichtseinheiten usw. Insgesamt sind mehrere tausend Kinder in den letzten Jahren auf wirksame Weise mit dem Thema vertraut gemacht worden. Viele Partner haben das gemeinsam mit den Plan b-Gemeinden Hard, Kennelbach, Lauterach, Schwarzach und Wolfurt und dem Land Vorarlberg möglich gemacht: aks Arbeitskreis für Vorsorge- und Sozialmedizin, die Initiative Sichere Gemeinden, Landesschulrat und Kindergarteninspektorat, die ÖBB-Postbus Gmbh oder verschiedene andere Unternehmen, Ämter und Verwaltungseinheiten. Vor allem aber: DirektorInnen und PädagogInnen von Kindergärten und Volksschulen, Eltern und SchülerInnen. Ein Beispiel für den Erfolg der Maßnahmen: Reiht man alle im vergangenen Oktober von den Volksschülern der Plan b-Region sanft mobil zurückgelegten Wege aneinander, so sind die Kinder einmal um den Globus gegangen. www.mobilplanb.at fenster 5 Aus dem Rathaus Änderungen beim Fahrplanwechsel Seit dem Fahrplanwechsel am 10. Dezember ergeben sich folgende Verbesserungen für Lauterach: Linie 21: Die Verbindung zwischen Bregenz, Lauterach und Wolfurt wird am Abend nach Dornbirn verlängert. Die Busse fahren im Stundentakt. Linie 18: Diese Verbindung zwischen Hard und Dornbirn wird wesentlich verstärkt. Die Linie verkehrt nun auch am Samstag und Sonntag sowie an den Abenden. Klimawandel, volle Straßen, Stress im Stau, zu wenige Parkplätze, bessere Luft, geringere Kosten – alles Argumente, endlich auf Bus und Bahn umzusteigen. In erster Linie auf dem Weg von und zur Arbeit. Nur so können die Verkehrs-Tagesspitzen auf unseren Straßen verringert werden. Der Vorarlberger Verkehrsverbund ist bemüht, das Angebot und die Qualität der öffentlichen Verkehrsmittel zu verbessern und somit attraktiver zu machen. www.vmobil.at/kursbuch2007/ 6 fenster Aus dem Rathaus PFLEGEUNTERSTÜTZUNG Unterstützung pflegender Angehöriger Wie erhalte ich Zuwendungen und wie hoch sind diese? Voraussetzung ist, dass ein naher Angehöriger seit mindestens einem Jahr „überwiegend“ pflegt. Überwiegend heißt, dass dieser Angehörige den Großteil der Pflegearbeit leistet. Wenn der Angehörige diese Pflegeleistung nicht erbringen kann, weil er verhindert ist oder einmal Zeit für sich benötigt, so wird eine Ersatzpflege für eine bis vier Wochen pro Jahr unterstützt. Gründe für eine Unterbrechung der Pflege können sein: Die eigene Genesung, ein wohlverdienter Urlaub oder wichtige, persönliche Verpflichtungen. Eine weitere Voraussetzung ist, dass die pflegebedürftige Person ein Pflegegeld zumindest in Höhe der Stufe 4 nach dem Bundespflegegeldgesetz bezieht Eine Energie Beratung lohnt sich immer Das Angebot der Energieberatungsstelle Hofsteig B eratung über ökologische Baustoffe, effizienten Energieeinsatz, energiesparende Heizungen, Förderungen oder Sonnenenergienutzung sind heute unbedingt notwendig. Wer sich rechtzeitig informiert und beraten lässt, erspart sich bei der Umsetzung und im Betrieb viel Ärger und Geld. Die Beratungen in den Sprechstunden sind für die Bewohner der Hofsteiggemeinden kostenlos und können öfter in Anspruch genommen werden. Gegen einen Selbstbehalt kommen die Berater ins Haus und bieten eine „Vor-OrtBeratung“ an. Weitere Informationen auch unter www.energieinstitut.at Energie Beratung Hofsteig Sprechstunden jeden Mittwoch, von 18 bis 20 Uhr Ökowerkstatt Wolfurt, Unterlinden 12, Tel. 05574/76580 E-mail: oekowerkstatt@vol.at Die Beratungsstelle bleibt bis einschließlich 9. Jänner geschlossen. Erste Sprechstunde im neuen Jahr: Mittwoch, 10. Jänner 2007 Die Unterstützung gibt es für die Dauer von maximal vier Wochen. Sie beträgt höchstens: bei Pflegegeld Stufe 4 – Euro 1.400,-bei Pflegegeld Stufe 5 – Euro 1.600,-bei Pflegegeld Stufe 6 – Euro 2.000,-bei Pflegegeld Stufe 7 – Euro 2.200,-Für nähere Auskünfte steht die örtlich zuständige Landesstelle des Bundessozialamtes zur Verfügung: Tel. 059988 (Österreichweit zum Ortstarif). www.energieinstitut.at fenster 7 Aus der Gemeinde Pfarre St. Georg – Neues Turmkreuz Ein waghalsiges Unternehmen: Das Aufrichten des neuen Turmkreuzes Ministrant Maximilian durfte die Turmkugel halten Ministrantin Felicitas mit dem neu restaurierten Wetterhahn Der Zahn der Zeit hat dem Kreuz auf dem Turm der Kirche zugesetzt. 60 Jahre in luftiger Höhe – Wind, Wetter, dem (sauren) Regen ausgesetzt – dieser Zahn der Zeit hat auch dem Turmkreuz unserer Pfarrkirche St. Georg zugesetzt. Aufmerksame Pfarrangehörige hatten das zunehmende Schwanken des Kreuzes beim Läuten und bei Sturm beobachtet. Daher wurde im Frühherbst dieses Jahres das Kreuz gerüstlos abgenommen. Diese schwierige Aufgabe forderte von den Ausführenden stundenlanges Bemühen unter Aufbietung aller Kräfte an dieser exponierten Stelle. 8 Ein Kleinodi ist der zum Vorschein gekommene Inhalt von zwei Schatullen aus der Turmkugel. Die textlich historischen Inhalte wurden in Reproduktion den Pfarrangehörigen zur Einsicht vorgelegt. Beim Hauptgottesdienst am Seelensonntag wurde das in der Kirche präsentierte, neue Turmkreuz von Pfarrer Fridl Fitz in einem feierlichen Segnungsakt geweiht. Am 11. November war es soweit: In mehrstündiger, konzentrierter Arbeit und mit waghalsigem Bemühen und Können der Fachleute Johann Pondorfer und Karl Mair aus Lienz wurde die Turmkugel, deren Inhalt (die Schatullen) sowie das Kreuz mit Wetterhahn wieder aufgerichtet. Zeitweise verfolgten zahlreiche Interessierte das nicht alltägliche Geschehen vom sicheren Boden aus. Danke allen Spendern sowie der Marktgemeinde Lauterach für die großzügige finanzielle Unterstützung. Soll dieses Kreuz wie in der Vergangenheit auch in der Zukunft erinnern an die christlichen Wurzeln unseres Gemeinwesens, mahnen zu Frieden und Eintracht, einladen zu Gebet und Gottesverehrung. fenster Aus der Gemeinde BORG Flusskrebs-Versuch Im BORG Lauterach wird derzeit ein Flusskrebs gehalten Mit einem Flusskrebs wurde im Rahmen des Unterrichts in der 7c-Klasse ein Raumlage-Sinn-Versuch durchgeführt. Bei diesem Tier befindet sich beim ersten Fühlerpaar ein Sinnesorgan, das ihm die Orientierung in der Landschaft ermöglicht. Der Flusskrebs wurde vom Schüler Lee-Roy Begle gefangen, das Tier kam während des Versuchs natürlich nicht zu Schaden. Gitarrekurs: Die Teilnehmer v.l.n.r. vorne: Brigitte Krassnig, Thomas Grabherr (Kursleiter), Renate König. Mitte: Eugen Dietrich, Kerstin Schnell, Gabi Honedor, Kerstin Dörler, Wilfried Meusburger hinten: Tanja Habicher, Gerti Ölz, Simone Ölz, Heinrich Ender, Karin Antonaci, Reinhard Lampert. Nicht auf dem Bild: Helga Hefel, Erich Kalb, Simone Bargehr, Karin Bundschuh und Rudi Dambacher. „Ein Anfänger Der Gitarre habe Eifer!“ „Ein Anfänger Der Gitarre Habe Eifer“, diese Eselsbrücke konnten sich die Gitarreschüler in zweierlei Hinsicht zu Herzen nehmen. Erstens half sie ihnen, sich die Bezeichnung der Gitarrensaiten (e,a,d,g, h,e) zu merken und zweitens mussten wir eifrig üben, um aus unseren ungelenken Händen flinke Gitarristenfinger zu machen. Unter diesem Motto traf sich eine Gruppe Musikfans jeden Montag im Borg Lauterach, um aus ungelenken Fingern flinke Gitarristenhände zu machen. Dies gelang manchmal mehr, manchmal weniger. Auf jeden Fall hat sich Gitarrelehrer Thomas Grabherr sehr um seine Kursteilnehmer bemüht. „Er hat mit uns alle Höhen und Tiefen durchlebt. Mit Thomas würden wir es aber immer wieder tun Gitarre spielen natürlich“, so eine Teilnehmerin zum Abschluss des Gitarrenkurses 2006. Dachkonstruktion nach der Natur Ein Zeltdach aus einer Seifenblase Im Bionik/Physik-Unterricht bei Professor Manfred Huber erhielten die SchülerInnen der 6c-Klasse die Aufgabe, mit Seifenhäuten möglichst ästhetische Dachflächen zu konstruieren. Für die Konstruktion waren Draht und Fäden erlaubt. Dazu wurde das Thema der Oberflächenspannung theoretisch behandelt, auch Lötübungen wurden durchgeführt. Die gewählte Konstruktion der meisten Schülergruppen war ein Zeltdach. fenster 9 Aus der Gemeinde Erste Hilfe Kurs im Jugendtreff Die Jugendlichen beim Besuch des Erste-Hilfe-Kurses im Jugendtreff Lauterach In den Jugendtreffs von Lauterach und Wolfurt fanden Ende November Erste-Hilfe-Kurse statt Kursteilnehmerin Marijana Nedic J ugendliche aus den Gemeinden Lauterach und Wolfurt hatten im Rahmen eines Gemeinschaftsprojektes der Jugendtreffs die Möglichkeit einen 16-stündigen Grundkurs für Erste Hilfe zu besuchen. In Zusammenarbeit mit dem Österreichischen Roten Kreuz konnte den Jugendlichen in 4x4 Kurseinheiten die Unfallvorbeugung und die Reaktion im Ernstfall nahe gebracht werden. In einer lockeren Atmosphäre wurden Möglichkeiten zur Unfallvermeidung überlegt und lebensrettende Maßnahmen erklärt und ausgiebig geübt. Die jungen Kursteilnehmer, die alle ehrenamtlich in den jeweiligen Jugendtreffs der Gemeinden tätig sind, konnten sich in diesem lebendigen Kurs kennen lernen und wissen jetzt was zu tun ist, wenn es zu einem Notfall kommen sollte. Und das nicht nur im Jugendtreff, sondern auch in der Familie, in der Schule oder an der Arbeitsstelle. Die teil10 nehmenden Mädchen und Jungen wurden abschließend vom Roten Kreuz durch eine zehn Jahre gültige Kursbestätigung gewürdigt und erhielten von den Jugendarbeitern eine Erste Hilfe Verbandstasche, damit sie auch weiterhin für den Notfall gewappnet sind. Interview mit den drei Kursteilnehmerinnen Jaqueline Voppichler, Vanessa Drexel und Marijana Nedic: Wie hat euch der Erste Hilfe Kurs gefallen? Es hat uns allen ziemlich gut gefallen! Der Kursleiter, Gerhard Sandholzer, hat den Kurs witzig und abwechslungsreich gestaltet. Zudem war es sehr interessant und informativ. Was konntet ihr mitnehmen bzw. was habt ihr gelernt? Wir haben sehr viele nützliche Sachen für die Erstversorgung gelernt. Zum Beispiel wissen wir jetzt welche Maßnahmen zur Schockbekämpfung unternommen werden müssen, wie und wann wir eine stabile Seitenlage anwenden können und wie ein Defibrillator angewendet wird. Habt ihr das Gefühl, bei einem Notfall vorbereitet zu sein? Ja, das haben wir, weil wir uns jetzt optimal in der Erstversorgung auskennen und sehr viele praktische Übungen an der Übungspuppe „Anne“ gemacht haben. Wie war es für euch, mit Jugendlichen aus Wolfurt und Lauterach gemeinsam einen Kurs zu besuchen? Es war interessant mit anderen Jugendlichen aus Wolfurt zusammen zu arbeiten. Sie sind alle sehr, sehr nett und lustig. Es hat uns allen viel Spaß gemacht. www.lauterach.at fenster Aus der Gemeinde KÄFERLE Gemeinsames Frühstück in der Kleinkindbetreuung „Käferle“ Ein echter Hingucker, Kinder aus dem Kindergarten Unferfeld In der Kleinkindbetreuung Käferle sitzen bis zu 14 Kinder zwischen 1,5 und 4 Jahren gemeinsam am Tisch und essen ein leckeres Frühstück. Seit September 2006 gibt es wieder was Neues für die Kinder vom „Käferle“ – das gemeinsame Frühstück. Die Räuplegruppe Die Räuplegruppe im Seniorenheim Wie können wir anderen Menschen im Advent eine Freude machen? Es ging nicht lange, da kam die Gruppe auf eine tolle Idee: „Wie wäre es mit einem Besuch im Seniorenheim?“ Die Idee gefiel allen sehr gut und so begannen die Kinder ein Gedicht und verschiedene Lieder zu lernen und bastelten fleißig ihre Nikolaushüte. Am 5. Dezember war es endlich soweit und die Räuplegruppe fuhr mit dem Bus ins Seniorenheim – auf dem Kopf den Nikolaushut. Es war ein richtiger Hingucker. Die Menschen im Seniorenheim freuten sich riesig über den Besuch und die kleine Nikolausüberraschung, die die Kinder ihnen mitbrachten. Die Kinder bekamen großen Applaus und wurden dazu eingeladen, wieder einmal vorbei zu schauen. Nach dem Spaziergang zurück zum Kindergarten wartete schon eine große Überraschung auf alle. Der Nikolaus hatte auch die Räuplergruppe nicht vergessen und brachte den Kindern eine Überraschung mit. Die Kinder beim gemeinsamen Frühstück Alle Kinder sitzen gemeinsam an den Tischen und essen die angerichteten Speisen, die von den beiden Betreuerinnen Anneliese und Sabine für die Kinder liebevoll hergerichtet werden. An einem Tag gibt es Obst, an einem anderen Tag liegt ein Marmelade- oder Honigbrot auf den Tellern. Das „Frühstücksangebot“ beinhaltet aber auch Gemüse, Käse, Wurst oder ein einfaches Butterbrot und natürlich immer etwas zu Trinken. Mit großem Hunger und großer Begeisterung essen die Kinder das angerichtete Frühstück und verlangen meist einen Nachschub. Die Eltern nahmen das Angebot für das gemeinsame Frühstück dankend an. S eit dem Martinsfest führt das Thema „Licht für andere sein“ durch die vorweihnachtliche Zeit der Räuplergruppe. In verschiedenen Bildungsarbeiten erarbeiteten die Kinder dieses Thema. Unter anderem kam die Frage auf: „Wie können wir anderen Menschen im Advent eine Freude machen?“. fenster 11 Aus der Gemeinde 182 jugendliche Ideen für Name und Logo des Jugenddrinks Die Projektgruppe „Mehr Spaß mit Maß“ suchte einen Namen für den neuen Jugenddrink in der Hofsteigregion Bei der Namenssuche auf dem Wolfurter Markt mit dabei Katharina Pfanner, Elisa Stadelmann, Cirilla Lanz und Tobias Vögel Cirilla und Elisa beim Ausfüllen des Fragebogens Welcher Inhalt in welchem Glas, welchen Namen und welches Logo soll der neue Jugenddrink haben? Schon im Vorfeld wurde sichtbar, wie viele Gedanken sich Jugendliche zum Thema alkoholfreie Alternative und auch Alkoholkonsum machen: „Ich trinke mit meinen Freunden lieber den Jugenddrink statt ein Bier. Sonst muss man immer aufpassen, dass man sich nicht übergibt“. Oder: „Man kriegt auch leichter eine Freundin, wenn man aus dem Mund nicht wie aus einer Stinktierölfabrik stinkt“ war nur einer der vielen Ansätze, die auf den Einreichungen sichtbar wurden. Die Ergebnisse des Wettbewerbs, in dem die Ideen und Vorstellungen gesammelt wurden, konnten beim Herbstmarkt in Wolfurt am 18. November begutachtet wer12 „Ich trinke mit meinen Freunden lieber den Jugenddrink statt ein Bier“ den. Die Hauptschulen Lauterach und Wolfurt haben sich mit großem Engagement daran beteiligt, einen Namen und ein Logo für den neuen Drink zu finden. 133 von den gesamt 182 Ideen stammten von den Hauptschülern aus Lauterach. 400 Jugendliche beteiligten sich insgesamt. Die 24köpfige Jury aus Jugendlichen und jeweils einem Erwachsenen pro beteiligter Gemeinde hat es sich nicht einfach gemacht, eine Entscheidung zu treffen. Schlussendlich konnten sich die Juroren dann allerdings auf fünf Favoriten einigen, aus denen dann der endgültige Name sowie das Logo für den Jugenddrink unserer Region ausgesucht wurde. Der Gewinner des Wettbewerbes „Name und Logo für den Jugenddrink der Hofsteigregion“ wird neben den gesamten Ergebnissen unserer Jugendbeteiligungsaktion zum Thema Jugenddrink bei einem überregionalen Kick-Off Event Anfang des Jahres 2007 der Bevölkerung präsentiert. Der von der überregionalen Arbeitsgruppe „Mehr Spaß mit Maß“ der Gemeinden Lauterach, Buch, Bildstein, Schwarzach, Kennelbach und Wolfurt initiierte Jugenddrink ist ein gespritzter Fruchtsaft in einem 0,4 Liter Glas und kann um EUR 1,99 erworben werden. www.lauterach.at fenster Aus der Gemeinde Elternverein Lauterach Bericht I n der Marktgemeinde Lauterach besuchen derzeit knapp über 800 Kinder eine im Ort ansäßige Pflichtschule. Die Eltern dieser Kinder sind in einem Elternverein organisiert. Diesem Verein treten jährlich ca. 200 Familien durch Bezahlung des Vereinsbeitrages bei. Der Elternverein ist sowohl für die Schulen als auch für die Eltern unterstützend tätig. Es werden Schulprojekte unterstützt und Kindern wird durch finanzielle Beihilfen die Teilnahme an verschiedenen Aktionen der Schule, wie z.B. der Schullandwoche, ermöglicht. Unter anderem wird jährlich ein Schwimmkurs für Schüler der 2. Klassen Volksschule und ein Abend zum Thema Schullaufbahnberatung (4. Klassen VS) organisiert. Auch die gesamte Abwicklung des Kommunionkuttenverleihes wird vom Elternverein abgewickelt. Am 20.11.2006 wurde die letzte Generalversammlung des Vereins abgehalten. Jedem Schüler wurde im Vorfeld der Versammlung eine Einladung für die Eltern mitgegeben. Als Programmpunkt war dabei die notwendig gewordene Neubesetzung der Funktion des Vereinsobmannes bekannt gegeben. Außer den Vereinsfunktionären erschienen lediglich vier interessierte Personen. Es war leider nicht möglich, aus dem anwesenden Personenkreis die erforderliche Neubesetzung im Vereinsvorstand durchzuführen. Es erging daher folgender Beschluss: • Die Vereinstätigkeiten werden nur noch bis Ende dieses Schuljahres (Juli 2007) weitergeführt. • Im Juni 2007 wird eine außerordentliche Generalversammlung abgehalten. Bis zu dieser Generalversammlung werden alle Vorbereitungen zur Auflösung des Vereines getroffen. • Falls die erforderliche Neubesetzung im Vorstand nicht getätigt werden kann, wird die Auflösung des Vereines beschlossen und gemäß den Vorgaben der Vereinsstatuten durchgeführt. Kommunionkutten – Weiterführung? Das Thema Kommunionkutten wird immer wieder diskutiert. Aus den Diskussionen heraus konnte jedoch der Eindruck gewonnen werden, dass der Kuttenverleih weitergeführt werden sollte. Bei Auflösung des Elternvereines muss eine Lösung gefunden werden, wie der Verleih weiter abgewickelt werden kann. Der Elternverein wäre im Falle der Auflösung bereit, die vorhandenen Kutten einem anderen Verein zur Fortführung des Verleihes zu übergeben. Ansonsten werden die Kutten zum Verkauf angeboten und der Verkaufserlös wird gemäß den Vereinsstatuten der Marktgemeinde Lauterach zweckgebunden zur Verfügung gestellt. BIBLIOTHEK Bibliothek Lauterach bei den Eskimos Wenn ein Eskimo Besitzer eines PC mit Internetanschluss ist, so kann er unter www.bibliothek-lauterach.at den gesamten Medienbestand abrufen. „Nicht nur der Eskimo, sondern jeder Internetuser kann bequem von zu Hause im Medienbestand der Bibliothek Lauterach surfen“, so Bibliotheksleiter Christof Döring. Ab Jänner 2007 ist die Bibliothek Lauterach weltweit im Netz. Natürlich wurde diese Serviceleistung in erster Linie für Lauteracherinnen und Lauteracher, die über einen Internetzugang verfügen, geschaffen. Für den Vorstand Gert Gröchenig, Obmann Der Medienbestand der Bibliothek ist im Internet weltweit abrufbar Für Benutzer/innen der Bibliothek mit gültigem Leserausweis bietet dieser so genannte „Web-Opac“ noch weitere Vorteile: Von zu Hause aus können Medien selbst vorbestellt oder verlängert werden. Und so funktioniert das: Die Benutzerin/der Benutzer erfährt von der Bibliotheksleitung Lesernummer und Passwort und schon kann man einloggen. Liebe User! Besuchen Sie die Bibliothek im Internet unter www.bibliothek-lauterach.at. Vielleicht sagt Ihnen ein Medium zu. Kommen Sie dann persönlich in die Bibliothek in der Hauptschule. Öffnungszeiten: Dienstag: 15 Uhr bis 17.30 Uhr Donnerstag: 09 Uhr bis 11 Uhr und 15 Uhr bis 17.30 Uhr Freitag: 17 Uhr bis 19 Uhr oder: www.bibliothek-lauterach.at fenster 13 Aus der Gemeinde Musik schenkt Freude Ein Benefizkonzert der Caritas zugunsten der Vorarlberger Telefonseelsorge Die drei M (Moosbrugger) aus dem Bregenzerwald Die Initiatoren und auch Mitwirkenden bei „Musik schenkt Freude“, die Gruppe Saitenmix Zum Start des neuen Caritas Projektes „Musik schenkt Freude“, bei dem Musikanten und Künstler aus verschiedenen Sparten ehrenamtlich für Sozialkreise und Institutionen zur Verfügung stehen und zugunsten der Vorarlberger Telefonseelsorge, fanden im alten Lauteracher Vereinshaus kürzlich zwei Konzerte der etwas anderen Art statt. Musikanten aus Österreich, der Schweiz und Vorarlberger Mundartdichter erklärten sich spontan bereit, aus diesem Grund ein buntes Unterhaltungsprogramm anzubieten. Die Darbietungen reichten von Volks14 musik über Schlager und Pop bis zu folkloristischen Showeinlagen mit „Schweizer Kuhglocken“ und der singenden Säge. Unterbrochen wurden die musikalischen Beiträge von den Vorträgen der Mundartdichter. Die Altersspanne bei den Mitwirkenden reichte von 13 bis 95 Jahren. Nachdem die erste Veranstaltung im Oktober im ausgebuchtem Vereinshaus so ein Erfolg war, wurde das Konzert im November wiederholt. Es wurden 2.000 Euro an Spenden eingenommen. Diese kommen der Telefonseelsorge zugute und werden für die Fortbildung der vorwiegend ehrenamtlichen Mitarbeiter verwendet. Ein großer Dank gilt allen Mitwirkenden und Organisatoren: Otto Hofer, Gruppe Vielsaitig, Lisl, Anna & Frohmund, Gruppe Soundshake, Maria Stadelmann, Trio Soldanella, 3 M, Uschi Matter, Martha Küng, Mandy & Friends, Heinz Rüf, dem Team von Rampenlicht, Caritas Vorarlberg, Kulturamt Lauterach und nicht zuletzt dem Ensemble Saitenmix, das für die Idee und Ausführung der Veranstaltungen verantwortlich war. Rückfragehinweis: Gerti Weingärtner Caritas Vorarlberg, Musik schenkt Freude Tel. 0664/8240143 fenster Aus der Gemeinde Historisches – wie es einmal war… Photograph Franz Schönenberger Der Photograph Franz Schönenberger Postkarte aus dem Verlag von Franz Schönenberger F ranz Schönenberger war der Sohn des Lehrers, Organisten und 1. k.u.k. Postmeisters Josef Anton Schönenberger und wuchs zusammen mit seinen beiden Brüdern und den Schwestern Pauline und Coletta im Elternhaus, in der alten Post, dem Haus an der Bundesstraße gegenüber dem Gasthaus Engel auf. Robert wanderte nach Amerika aus und Theodor übernahm das Amt seines Vaters. Franz soll dem Vernehmen nach ein recht weltoffener, lebensfroher und allem Schönen zugetaner Mensch gewesen sein. Auch das Bild, das ihn bereits auf einem Fahrrad mit Hilfsmotor zeigt deutet in diese Richtung. Es ist eine Aufnahme von M. Rützler, dem Leiter der Kulturanstalt für moderne Fotografie in Dornbirn. Bereits 35 jährig meldete er im Jahre 1896 das Fotografengewerbe an und richtete im Erdgeschoss sein Atelier ein. Eine erhaltene Innenaufnahme zeigt ausschnittsweise etwas von ihrer Ausstattung: Zwei große Balgencameras auf Holzstativen richten ihre Objektive auf einen, von einem Vor- hang gebildeten malerischen Hintergrund mit den dazupassenden stilistischen wie botanischen Attrappen, das Ambiente für Portraits, Hochzeits- und Gruppenaufnahmen. Auf einem Piano mit offener Tastatur präsentierte er seine neuesten Aufnahmen. Ende 1897 suchte Schönenberger um die Bewilligung zum Verschleiß von Papier und Drucken, wie lithografierten Artikeln an. Da die Vermutung nahelag, dass es sich dabei um Schreibhefte, Rechnungsformulare, Wunschbogen und dergleichen handeln könnte, vergewisserte sich die BH bei der Gemeinde und erhielt zur Antwort, dass Schönenberger nur den Handel mit Ansichtskarten in Lichtdruck und Gratulationskarten beabsichtige. Bei der Vorladung am darauffolgenden Tag wurde dem Fotografen die Möglichkeit geboten, sein Vorhaben zu konkretisieren: Eigene Aufnahmen von Gegenden u.dgl. von einem Lithografen auf Postkarten abziehen zu lassen und mit diesen Handel zu treiben. Ferner beabsichtige er auf lithografischem Wege Geschäftsplakate, wie Ansichten von gewerblichen Nieder- lassungen zum Beispiel Fabriksgebäuden herstellen zu lassen und sodann an die betreffende Firma zu verkaufen. Er beabsichtige keinen Handel mit anderen Drucksorten wie Büchern, mit Heiligenbildern oder mit Schreibutensilien. Das letzte Wort hatte die k.k. Statthalterei für Tirol und Vorarlberg, die der BH Bregenz mitteilte, dass der Handel mit den angegebenen Erzeugnissen als freies Gewerbe gelte und Franz Schönenberger das Gewerbe gestattet werden könne. Als der Fotograf nach dramatisch verlaufener Krankheit am 13.Dezember 1936 starb, sahen sich seine Hinterbliebenen veranlasst, seine gesamten Habseligkeiten zu verbrennen. Sollte Ihnen auf einem Lichtbild der Name Schönenberger auffallen, dann rufen Sie die Nr. 64548. Elmar Fröweis freut sich auf Ihren Anruf. Quellenangabe: Vorarlberger Landesarchiv (C. Albertani ) Chronik des Handwerks v. Elmar Fröweis fenster 15 Aus der Gemeinde Das Gespräch mit Gotthard Wirthensohn Gotthard Wirtensohn, Klosterstraße 16, Jahrgang 1926 geboren in Schnepfau, Pensionist, lebt seit ca. 45 Jahren in Lauterach. Mit auf dem Bild seine Lebenspartnerin. Lieber Gotthard, du bist jemand, den man einen sogenannten rüstigen und aktiven Senior nennen kann. Doch der Reihe nach: Wie bist du nach Lauterach gekommen? Als 15-jähriger war ich nach der Schule im Sommer auf einer Alpe im Bregenzerwald. Nach dem Alpsommer rief mich mein Bruder nach Wolfurt, der dort beim Landwirt Zwickle arbeitete. Ich sollte 14 Tage aushelfen. Es sind zehn Jahre daraus geworden. Die Arbeit auf einem Bauernhof war jedoch nicht so meine Sache. Bei Zwickle’s habe ich einmal einen Traktor total auseinander genommen, gereinigt und repariert. Das hat mir gefallen. Mechaniker, das wäre mein Traumberuf gewesen. Danach erst bin ich nach Lauterach gekommen. Hattest du damals nicht die Möglichkeit, eine Mechanikerlehre zu machen? Damals hieß es arbeiten und Geld verdienen. Meine Eltern im hinteren Bregenzerwald waren sehr arm und auf die Unterstützung von uns Kindern angewiesen. Auch später, nach dem Krieg mit über 20 Jahren war jeder froh, Arbeit zu haben und Geld zu verdienen. Damals war es einfach nicht mehr möglich, aus diesen Gründen eine Lehre zu beginnen. Du bist dann Berufskraftfahrer geworden und warst ja wenigstens in der Nähe von Motoren. Hattest du manchmal die Gelegenheit LKW’s zu reparieren? Ja natürlich. Alle Wartungsarbeiten und Reparaturen an den Lkw’s, die ich fuhr, machte ich selber – und das nicht ungern. 16 Detailansicht seiner neuen Krippe Warst du im Nah- oder Fernverkehr tätig? Der Beruf des Fernfahrers ist nicht so meine Sache. Die Nacht hindurch am Steuer sitzen, das war für mich schwer. Ich habe es nur zwei Jahre ausgehalten. Hauptsächlich war ich also im Nahverkehr tätig. Meine erst Stelle in Lauterach war bei Franz Dietrich, später fuhr ich zehn Jahre lang beim Baumeister Wilfried Hefel. Zwei Jahre vor meiner Pensionierung arbeitete ich noch in der Stickerei meiner damaligen Lebenspartnerin Hedi Bilgeri in der Klosterstraße. Im ehemaligen Bilgeri-Stickereilokal hast du inzwischen sehr viele Gerätschaften aufgestellt. Dein Traum, als Mechaniker zu arbeiten, erkennt man hier ein bisschen. Hattest du es vor oder nach deiner Pensionierung strenger? Eindeutig nach der Pensionierung (lacht). Ja, ich hab einiges zu tun. Meine Werkstatt kennen inzwischen ein paar Leute. Denen muss ich Maschinen und Fahrzeuge aller Art reparieren. Zum Schweißen, Metall Schneiden und Bearbeiten habe ich ziemlich gutes Gerät. Für Bekannte im Bregenzerwald habe ich z.B. ein nagelneues Scheunentor gemacht. Für Landwirte repariere ich Kreisler und Bagger usw. Ich helfe auch im St. Josefskloster aus und mache dort viele Kleinreparaturen. Mit meiner selbstgebauten Holzfräse schneide ich für das Kloster Brennholz und kürzlich musste ich den Kloster frauen einen neuen Buschla-Stuhl machen. Ich mach das alles sehr gerne. Bist du ein „Heimhocker“ oder gehst du auch manchmal auf Urlaub? Meine jetzige Lebenspartnerin, das Annele und ich gehen schon seit über zehn Jahren jedes Jahr auf Urlaub nach Osttirol auf den Bethuberhof in Matrei. Uns gefällt es dort sehr gut. Wir erleben die Osttiroler als unglaublich freundliche Leute und werden auch weiterhin dort hin fahren, so Gott will. Die Bergwelt rundherum ist herrlich. Als Gast hört man dort noch sehr oft ein Dankeschön oder ein Vergelt’s Gott. Das ist nicht mehr überall so. Hast du auch sonst noch Hobbies außer in deiner Werkstatt zu „schaffen“? Früher betrieb ich viel Sport. Als Bub war ich Schispringer, seither habe ich eine Narbe auf der Stirn. Im Schibobfahren war ich sogar einmal Vorarlberger Meister. Und bis vor kurzem hatte ich ein Häuschen am See in Fußach mit einem wunderschönen Motorboot. Beides habe ich erst vor kurzem verkauft. Vor zwei Jahren mit 78 bin ich noch Mono-Wasserschi gefahren. Vom Sport bin ich nun eher aufs Basteln übergegangen. Und jetzt auf Weihnachten habe ich beim Krippenverein Hard eine neue Krippe gebaut. Ein Nachbau eines Wälderhauses. Sie ist sehr schön geworden, glaube ich zumindest. Sie wird heuer der Mittelpunkt unserer weihnachtlichen Stube sein. Dir Krippe ist wirklich wunderschön mit faszinierenden Details. Danke für das Gespräch. Dir und Annele schöne Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr. fenster Aus den Vereinen STROHWINKLER Strohwinkel-Gilde neu eingekleidet Angefangen hat alles am 11.11.1994 mit 20 Mitgliedern. Die Faschingsnarren Jürgen Scalet und Stefan Vonach gründeten vor elf Jahren die Strohwinkel-Gilde Lauterach. Durch ständigen Mitgliederzuwachs und einigen harten, langen Faschingssaisonen wurde die bestehende grün-weiße Uniform knapp und etwas in Mitleidenschaft gezogen. So wurde im Herbst 2005 beschlossen: „Ein neues „Häs“ muss her“. Eindruckvolles Konzert der Chorgemeinschaft St. Georg Z um Abschluss des Mozart- Gedenkjahres wurde bei der kirchenmusikalischen Feierstunde in der Pfarrkirche St. Georg zahlreichen Besuchern etwas Besonderes geboten. Die Chorgemeinschaft St. Georg unter der Leitung von Heimo Leiseder brachte die Missa in C-Dur („Orgelsolo-Messe“) von W.A. Mozart mit Solisten und Orchester zur Aufführung. Neben der Messe wurde vom Orchester die Epistelsonate KV 263 vorgetragen .Das sehr schön gesungene Ave verum corpus rundete das Programm ab. Einen schönen Abschluss bildete das „Magnificat“ aus Vesperae solennes de Dominica. An der Orgel begleitete Ivan Mataric. Christof Döring umrahmte einfühlsam den Gesang mit auf die Liedvorträge abgestimmten Texten. Neben Chor und Orchester trugen die klangvollen Stimmen der Gesangssolisten Eva-Maria Bilgeri (Sopran), Martina Gmeinder (Alt), Waku Nakazawa (Tenor) und Thomas Fellner (Bass) gleichermaßen bei, dass dieses Konzert durch die einzigartige Musik von W.A. Mozart bei den Zuhörern einen erhebenden bewegenden Eindruck hinterließ. Die Besucher der voll besetzten Lauteracher Pfarrkirche bedankten sich mit sehr herzlichem lang anhaltenden Applaus. Proben bei der Chorgemeinschaft St. Georg: Sangesfreudige Frauen und Männer sind herzlich eingeladen, einmal unverbindlich eine Probe des Chores, die jeweils am Mittwoch um 20 h im BORG stattfindet, zu besuchen. Erste Ausfahrt bei der Faschingseröffnung am 11.11.2006 Zur folgenden Sitzung im März 2006 arbeitete ein Komitee zwei Vorschläge aus. Die Mitglieder entschieden sich für ein komplett neues Design mit neuer Farbe. Anschließend wurden alle exakt „vermessen“ und dann ging es auch schon an die Arbeit. Natürlich muss so eine Uniform auch finanziert werden; dafür wurde auf Faschingsumzügen in Lauterach und auf den Dämmerschoppen der Gilde im Strohwinkel kräftig gearbeitet. Ganz besonderer Dank gilt auch den beiden Groß-Sponsoren Hefel Wohnbau und Drexel Cre Active Stickereien. So wurde die neue Uniform pünktlich zum Faschingsbeginn fertig und zum elfjährigen Bestehen der Gilde vorgestellt. Obmann: Jürgen Scalet Mitglider: 40 Erwachsene und 14 Kinder Fotos: Peter Heim fenster 17 Aus den Vereinen Advent im Kloster M it dem Kinderchor unter der Leitung von Regine Sohm veranstaltete der Männerchor Lauterach das schon zur Tradition gewordene Adventkonzert in der Klosterkirche Lauterach. Axel Girardelli konnte mit der Liedauswahl und dem Können „seiner“ Männer, der Bevölkerung wieder einmal mehr seine Arbeit unter Beweis stellen. Tiefe Stille herrschte in der dunklen Kirche, als die rund 45 Sänger des Männerchores mit einer Kerze in der Hand die Kirche erhellten. „Jetzt fangen wir zum Singen an…“ hieß das erste Lied. Zahlreiche „alte Adventlieder“ sang der Chor und so konnte sich vor allem die ältere Generation unter den Besuchern noch an ihre Kindheit erinnern, gerieten manche Lieder in letzter Zeit doch eher in Vergessenheit. Dany Helbock sang mit dem Chor mit überwältigender Stimme das Lied; „Wenn ich ein Glöcklein wär…“ Um die vorweihnachtliche Stimmung einzufangen trug natürlich auch der Kinderchor mit vier Adventliedern dazu bei. Bei den Mundartgedichten von Elmar Fröweis zeigte sich bei so manchem Besucher ein Lächeln im Gesicht. Nach dem offiziellen Schlusslied „Little Drummer Boy“ (Johannes Pfanner an der Trommel), gesungen von den Solisten Stefan Wallner und Günther Pfanner, gratulierte der Chor Schwester Maria zu ihrem 80. Geburtstag mit „Sancta Maria“. Bürgermeister Elmar Rhomberg war ebenso begeistert, wie Gemeindevertreter und Gemeinderäte der Marktgemeinde Lauterach und die Schriftführerin des Vlbg. Chorverbandes, Frau Margaretha Lang. In diesem Sinne bedankt sich der Männerchor bei den Lauterachern und Besuchern der Umgebung für die zahlreiche Teilnahme an diesem Konzert und der freundlichen Unterstützung durch Spendengelder zugunsten des Klosters. Die Solistin Dany Helbock Frauenbund Guta – Adventkaffee mit Basar V iel Zeit haben die Damen des Vorstandes, Freunde und Gönner des Frauenbundes investiert, um Handarbeiten, Basteleinen und Kulinarisches zu erzeugen. Zeit für einen gemütlichen Nachmittag in angenehmer Atmosphäre nahmen sich: Bürgermeister Elmar Rhomberg, Landtagsvizepräsidentin Bernadette Mennel, Landesgeschäftsführerin Anita Rim, die Ehrenobfrauen Alma Bröll und Leni Nahm, die Obfrauen umliegender Frauenbünde mit Begleitung und viele Mitglieder der Guta Lauterach mit ihren Bekannten. Schülerinnen und Schüler des Borg Lauterach unter der Leitung von Frau Prof. Rakshanyi begeisterten mit ihren musikalischen Künsten die Gäste. Obfrau Katharina Pfanner bedankte sich bei den Sponsoren Raiba am Bodensee, Fa. Flatz Verpackungen und Styropor und Fa. Sutterlüty für ihre Unterstützung. Ein herzliches Danke an alle Besucher für ihren Einkauf beim Basar und für die freiwilligen Spenden. Mit dem Erlös vom Adventkaffee werden vom Frauenbund soziale Projekte unterstützt. Für die Aktion „Sophie soll leben“ wurde bereits ein namhafter Betrag überwiesen. Frau Brulc aus Dornbirn, die ihr Thailand-Projekt persönlich vorstellte, wird noch eine Spende erhalten. 18 fenster Aus den Vereinen Seniorenbund Lauterach beim Varieté am Bodensee D er Hofsteigsaal wurde für diese Veranstaltung von der Eventagentur Heinz Wendel in ein Varietétheater mit überraschenden Effekten verwandelt. Weltberühmte Künstler und Artisten haben in Zusammenarbeit mit Apollo – Roncalli eine exquisite Show geboten. Der Verwandlungskünstler und Musiker Sammy Tavalis führte mit viel Spaß und artistischer Vielseitigkeit durch das Programm. Halsbrecherisch und komisch wirkte die Darbietung der „Sorgenvertreiber“ auf dem Einrad, daneben sinnlich und atemberaubend die Show als lebende Skulpturen. Tatjana Kundik überzeugte bei ihrer Schlappseil – Artistik mit jugendlicher Unbekümmertheit und einer Portion Sex-Appeal. Die Clowns beherrschten die Kunst der Gestik und Bewegung und ernteten humorvollen Applaus. Der schnellste Jongleur der Welt Claudius Specht wirbelte Keulen und Becher in atemberaubendem Tempo durch die Luft. Zwei charmante junge Damen aus Deutschland und Spanien tanzten den Wiener Walzer unter der Saaldecke am Trapez. Absolventen der Zirkusschule Kiew, ausgezeichnet in Paris und Monte Carlo, warteten mit einer schrägen Show mit viel Tempo und Witz auf. Die zahlreichen Mitglieder des Seniorenbundes Lauterach genossen bei Kaffee und Kuchen einen abwechslungsreichen und sehr unterhaltsamen Nachmittag. Sinnlich und atemberaubend die Show als lebende Skulpturen beim Varieté am Bodensee Vorsorgliche Spende Das Hochwasserereignis 2005 war für den bekannten Vorarlberger Personaltrainer und Autor Reinhard Zehetner aus Lauterach der Anlass, zusammen mit seinem Verleger – Hecht-Verlag – zwei seiner Bücher neu aufzulegen und an Geschäftsfreunde gegen einen Spendenbeitrag abzugeben. Dieses Engagement führte dazu, dass am letzten Freitag der stolze Betrag von EURO 2.400,- an Rotkreuz-Direktor Roland Gozzi übergeben werden konnte. Als Vorsorgebeitrag für das „nächste“ notwendige Hilfsprojekt im Ländle. Reinhard Zehetner, Roland Gozzi, Norman Hecht Aus den Vereinen Die Damen des Krankenpflegevereins zu Besuch im Bauhof. V.l.n.r. hinten: Hans Giesinger, Hermann Greußing von der Gebäudeverwaltung, Sabine Kriewel, Sonja Kaiser, Jürgen Götze. Vorne: Dominik Hubmann, Viktor Lang, Theo Ölz, Katrin Dallago, Susanne Vonach, Ludwig Krenkel und Bernhard Quendler vom Wasserwerk Der Krankenpflegeverein verleiht bei Bedarf sechs Pflegebetten an Rund um das Pfl Der Krankenpflegeverein Lauterach besitzt sechs eigene Pflegebetten. Das Lager befindet sich in der Pariserstraße. D iese Betten werden an pflegebedürftige Menschen in unserer Gemeinde bei Bedarf verliehen. Die damit verbundenen Transporte sind nur durch die Hilfe und Zusammenarbeit mit den Männern des Bauhofes Lauterach. Ein Anruf beim Leiter des Bauhofes Herrn Theo Ölz reicht, um einen Transport der Betten zu vereinbaren. Er nimmt mit den Angehörigen Kontakt auf um einen Termin zu vereinbaren und informiert seine Mitarbeiter. Ein längst fälliges Dankeschön für den reibungslosen Ablauf überbrachten die Krankenschwestern des Krankenpflegevereins Lauterach höchstpersönlich. Mit einer kleinen Nikolausjause und ein paar Dankesworten wurde es ein kurzes aber herzliches Treffen. Dabei war gerade das persönliche Kennenlernen ein ganz wichtiger Aspekt und die gegenseitige Wertschätzung der unterschiedlichen Aufgabenbereiche in und für die Gemeinde Lauterach wurden deutlich. Da der Krankenpflegeverein aber nur sechs eigene Betten besitzt und der Bedarf um einiges höher ist, besteht die Notwendigkeit, eine seriöse Bettenverleihfirma bei der Hand zu haben. Seit nunmehr 30 Jahren besteht die Firma Feuerstein und Klocker in Feldkirch. Herr Alexander Feuerstein hat sie von seinem Vater übernommen und seit fünf Jahren werden die Betten mit Hilfe zweier Mitarbeiter und verschiedener Firmen (Tischler, Schlosser usw.) selbst gebaut und immer wieder verbessert. Individuelle Planung und Anfertigung nach einem Abklärungsgespräch beim Patienten vor Ort ist damit möglich. Wichtig kpv.lauterach@inode.at 20 fenster Aus den Vereinen SCHOLLESTEACHAR Verleihung von Silberorden Erich Waskan und Christian Lampert erhielten die hohe Auszeichnung des Landesverbandes Exkursion zur Bettenverleihfirma Feuerstein und Klocker Kriewel Sabine, Susanne Vonach, Elisabeth Biedermann, Alexander Feuerstein, Sonja Kaiser Der Krankenpflegeverein Lauterach bedankt sich bei allen, die im vergangenen Jahr Spenden aus Anlass eines Todesfalles oder eines runden Geburtstages überwiesen haben. In Zukunft werden wir diese Spenden im Lauterach-Fenster veröffentlichen und uns so bei den Spendern und Spenderinnen bedanken. Wer eine namentliche Veröffentlichung nicht möchte, wird gebeten, dies auf dem Einzahlungsbeleg zu vermerken. Zahlscheine liegen bei den Banken und beim Postamt auf. Präsident Stellvertreter und Silberordensträger Erich Waskan, Landeselferrat Hans Baschnegger, Landesprotokollführerin Sabrina Haag, Schalmeienkassier und Silberordensträger Christian Lampert, Präsident Hanspeter Germann Anlässlich der Faschingseröffnung am 11.11.06 wurde wie jedes Jahr im Hofsteigsaal in Lauterach eine Festsitzung abgehalten. Im Rahmen dieser Sitzung erhielten zwei Mitglieder der Zunft Luterachar Schollesteachar den Silberorden des Landesverbandes: Erich Waskan: Vize-Präsident seit 1996, seit 1992 Mitglied der Zunft und seit 1993 Fähnrich. Erich Waskan organisiert seit etlichen Jahren auch den beliebten Zunftball. Neben seinen vielfältigen Aufgaben lässt er auch das Feiern nicht zu kurz kommen und ist immer mit dabei, wenn es heißt: „Heute hau`n wir auf die Pauke“. Christian Lampert: Er ist seit 1995 beim Schalmeienzug und neben seiner musikalischen Tätigkeit auch als Kassier und Kantineur im Einsatz. Aber auch mit seinen handwerklichen Fähigkeiten stellt er sich immer wieder in den Dienst des Vereines. So steht er bei den Umbauten, Zubauten und Ausbauten am Wagen und am Zunftstadl immer in der ersten Reihe. Die Faschingszunft Luterachar Schollesteachar gratuliert den beiden verdienten Vereinskollegen herzlich zu dieser Auszeichnung und bedankt sich für ihre Tätigkeit zum Wohl des Vereines! Zunft „Luterachar Schollesteachar“ – Termine für 2007: 27. Jänner Zunftball im Hofsteigsaal Saaleinlass 19 Uhr, Beginn 20 Uhr Kartenvorverkauf ab 12.1. bei Michi’s Cafe und Drogerie Jochum; Musik: Zündstoff, Showeinlagen: Kinder-, Teene- und Große Garde, Mitternachtsshow der Schalmeien 17. Feb. Faschingsumzug in Lauterach Beginn 13.30 Uhr, Anmeldeformulare bei Hans Peter Germann Bahnhofstr. 22, Tel. 77021; Anforderung unter hans-peter.germann@cable.vol.at pflegebedürftige Menschen in Lauterach egebett sind auch die Benützerfreundlichkeit und die patientengerechte Handhabung. Bei einem Besuch in der kleinen Werkstatt zeigte uns Herr Feuerstein das modernste Pflegebett mit seinen Vorzügen und erläuterte die mittlerweile umfangreiche Vielfalt der Leihgegenstände. Die Verleihmöglichkeit eines Pflegebettinnenlebens für das normale Ehebett ist genauso gegeben wie angepasste Sitzkissen und dergleichen. Ebenfalls dazu gehören auch die besonderen Matratzen, die ein Wundliegen der Patienten verhindern. Je nach Gewicht und Bedarf wird das entsprechende Modell geliefert. Service und Diskretion sind bei der Firma Feuerstein und Klocker sehr groß geschrieben. Das wird deutlich, wenn der silberne Bus mit Feldkircher Kennzeichen ohne jegliche Werbeaufschrift durch das Land fährt. Ganz wichtig sind auch die bestehenden Möglichkeiten des Mietkaufes eines Pflegebettes sowie der Rückkauf von gebrauchten Embru Betten. Nach einer gründlichen Reinigung, einem genauen Service und einer medizinisch-technischen Prüfung mit Garantie ist ein Wiederverkauf möglich. Da der Krankenpflegeverein nur das Beste für seine Patienten will und nur gute Erfahrungen mit der Firma Feuerstein und Klocker gemacht wurden, ist eine Zusammenarbeit auch für die Zukunft wünschenswert. Der Tagessatz für ein Pflegebett beträgt: EURO 2,20, für eine Wechseldruckmatratze EURO 3,-- pro Tag. Das Land fördert sowohl vereinseigene Betten wie auch Feuerstein Betten mit denselben Konditionen. Diese Vergünstigungen erhalten nur Mitglieder des Krankenpflegevereins Aus den Vereinen Sieben Mann – 310 Jahre bei der Feuerwehr Hohe Auszeichnungen für langjährigen Feuerwehrfunktionäre Bertram Leitner gratuliert Ehrenkommandant Rudolf Spettel zum 60-JahrJubiläum 50 Jahre bei der Feuerwehr: Ernst Ölz (links) und Hugo Höfle 310 Jahre bei der Feuerwehr, zusammen über 30 errungene Leistungsabzeichen, über 25 Fortbildungslehrgänge und nicht zuletzt über 110 Funktionärsjahre bilden die Bilanz der insgesamt sieben Jubilare die im Rahmen des diesjährigen Kameradschaftsabends der Feuerwehr Lauterach ausgezeichnet wurden. Werner Bickel und Walter Kalb feierten ihr 25 jähriges Dienstjubiläum, Willi Dietrich gehört seit 40 Jahren der Feuerwehr Lauterach an, Hugo Höfle und Ernst Ölz schauten auf 50 Dienstjahre zurück und schließlich Arthur Brüstle und Ehrenkommandant Rudolf Spettel konnten auf ihre 60 jährige Tätigkeit im Dienste der Mitbürger zurückblicken. Schriftführer Josef Greußing ließ in Wort und Bild die umfangreiche Tätigkeit der einzelnen Jubilare wie eine Zeitreise an den über 100 anwesenden Gästen vorbeiziehen, zahlreiche Erinnerungen wurden wieder zum Leben erweckt. Bezirksvertreter Bertram Leitner nahm im Namen des Landesfeuerwehrverbandes und des Landes Vorarlberg die Auszeichnung der verdienten Mitglieder vor und verlieh ihnen die Verdienstmedaillen in Bronze, Silber und Gold sowie für 60 Dienstjahre ein Ehrengeschenk des Landesfeuerwehrverbandes. Bürgermeister Elmar Rhomberg überbrach22 te den Dank der Marktgemeinde an die Jubilare für ihren persönlichen Einsatz in den zusammen 310 Dienstjahren sowie an alle Wehrkameraden für ihren Dienst zum Wohle der Mitbürger während des ganzen Jahres. Kommandant Alfred Stoppel dankte den sieben Wehrkameraden im Namen aller ihrer Kollegen und stellte sich dazu ebenfalls mit Präsenten ein. Er schloss mit dem Wunsch, auch in Zukunft die Jubilare im aktiven sowie im passiven Dienst noch möglichst lang im Kreise der Feuerwehr Lauterach begrüßen zu können. Als Höhepunkt verlieh er dann für ihre 50 jährige Tätigkeit bei der Feuerwehr Lauterach Hugo Höfle und Ernst Ölz die Ehrenmitgliedschaft, die höchste Auszeichnung, die innerhalb der Wehr vergeben werden kann. Einen weiteren Höhepunkt des stimmungsvollen Abends bildete eine besonders Ehrung für Gerätewart Heinrich Hagen. Total überrascht und unvorbereitet, wurde er zum Rednerpult gerufen. Aufgrund seiner langjährigen verdienstvollen Tätigkeit in zahlreichen Funktionen bei der Feuerwehr Lauterach verlieh ihm Bertram Leitner das Bronzene Verdienstkreuz des Landesfeuerwehrverbandes, eine der höchsten Auszeichnungen des Vorarlberger Feuerwehrwesens. Ein sichtlich gerührter „Heini“ dankte dem Landesfeuerwehrverband für die Ehrung sowie seinen Wehrkameraden für die gelungene Überraschung und versprach auch in Zukunft, seine Aufgaben in der Wehr so gut es ihm möglich ist, zu meistern. Der Abend der auch ein Dankeschön an alle Partner der Feuerwehrmitglieder für ihre Unterstützung während des ganzen Jahres sein sollte, fand dann mit einem gemütlichen Beisammen seinen Ausklang. Die Ortsfeuerwehr Lauterach sagt danke! Die Ortsfeuerwehr Lauterach bedankt sich auf diesem Weg bei der Bevölkerung und den Lauteracher Betrieben für ihre Unterstützung während des ganzen Jahres. Ein besonderer Dank gilt den Betrieben, die zur Durchführung der verschiedenen Übungen und Schulungen ihre Firmengelände, Bauten und Fahrzeuge zur Verfügung gestellt haben. „Wir wünschen Ihnen allen auf diesem Weg ein gutes neues und unfallfreies Jahr 2007!“ Ihre Ortsfeuerwehr Lauterach www.feuerwehr-lauterach.at fenster Aus den Vereinen Franz Luttenberger als Obmann bestätigt… Franz Luttenberger auf der 81. Jahreshauptversammlung des Männerchores wiedergewählt Für 25-jährige Treue erhielt der 1. Tenor des Männerchores Elmar Rhomberg von Obmann Franz Luttenberger das goldene Sängerabzeichen samt Urkunde Zehn Jahre lang war Erich Köstinger (rechts) Tafelmeister des Männerchores A nlässlich der 81. Jahreshauptversammlung des Männerchores Lauterach blickte der Chor auf die rege Vereinstätigkeit des abgelaufenen Sängerjahres zurück. Im Besonderen hervorzuheben waren neben div. kleineren Veranstaltungen die traditionelle „Chormatinee Hofsteig“ im Hofsteigsaal, die Austragung des Landeswertungssingens im Juni, bis hin zum Herbstkonzert „Classic & Country“ vor einigen Wochen und natürlich das bei der Lauteracher Bevölkerung so beliebte Adventkonzert in der Klosterkirche. Auch für das laufende Sängerjahr hat sich der Chor wieder einiges vorgenommen. Im Beisein des Kulturamtschefs der Marktgemeinde Lauterach Christof Döring, wurden die üblichen, einer JHV zugrunde liegenden Punkte verlesen. Was wäre allerdings ein Chor ohne seine „Neuaufnahmen“ und so konnte der Männerchor gleich vier Sänger in die Gemeinschaft aufnehmen: Benjamin Droop 1. Tenor, Norbert Dür 1. Bass, Bertram Mayer 1. Bass und Alexander Mobers 2. Tenor. Vom einstimmig wieder gewählten Obmann Franz Luttenberge erhielt Elmar Rhomberg, seines Zeichens 1. Tenor, das goldene Sängerabzeichen und eine Urkunde für 25-jährige Treue beim Männerchor sowie das Verbandsabzeichen des Vlbg. Chorverbandes. Der Chorleiter des Männerchores und Obmann des Vlbg. Chorverbandes, Axel Girardelli, bedankte sich ebenfalls bei Elmar Rhomberg für die lange und aktive Vereinszugehörigkeit. Nach 10-jähriger Tätigkeit als Tafelmeister legte Erich Köstinger nun sein Amt nieder und trat der nunmehrige neue Tafelmeister Othmar Giesinger sein Amt würdevoll an. Obmann Franz Luttenberger bedankte sich für die gute Zusammenarbeit bei Erich Köstinger. Anstelle des üblichen „Sängerglases“ für den fleißigen Probenbe- such sponserte der Obmann Stv. und Pressereferent Peter Schertler Schirme mit aufgedrucktem Vereinslogo. Insgesamt 15 Sänger konnten die neuen „Vereinsschirme“ in Empfang nehmen. Regine Sohm, Leiterin des Kinderchores Lauterach (unter Obhut des Männerchores) stellt ihr Amt als Chorleiterin ab dem kommenden Frühjahr zur Verfügung, da sie nach Alberschwende zieht. Interessenten können sich mit dem Obmann Franz Luttenberger oder mit Regine Sohm in Verbindung setzen. Im Anschluss an die Jahreshauptversammlung führte der Fähnrich und Filmemacher des Chores, August Zucali, seinen eindrucksvollen Film über das Herbstkonzert 2006 vor. www.mc-lauterach.at fenster 23 Aus den Vereinen Pensionistenverband – Große Erfolge der Sektion Kegeln Wilfried und Erna Braitsch sowie Erika Gufler waren für Vorarlberg am Start Ende November fand auf der Anlage des ATSV Hard die Bundeskegelmeisterschaft 2006 des Pensionistenverbandes statt. Jedes Bundesland entsendet zu dieser Meisterschaft zwei Teams mit je sieben Damen und Herren, die davor die Qualifikation geschafft hatten. Die Erfolge können sich sehen lassen: Beide Vorarlberger Mannschaften, also Damen und Herren, kegelten hervorragend. Beide Teams konnten sich gegen die anderen Bundesländer-Mannschaften souverän behaupten und wurden Bundessie24 ger. Die Lauteracherinnen Erna Braitsch als Landesbeste und Erika Gufler als Vierte bei den Damen sowie Wilfried Braitsch als Drittbester bei den Herren waren am Erfolg der Vorarlberger Mannschaften maßgeblich beteiligt. Zuvor wurde Wilfried Braitsch zweifacher Landesmeister in den Bewerben mit 60 und 120 Wurf. Erna Braitsch belegte bei der Landes-Einzelmeisterschaften den ausgezeichneten 5., Erika Gufler den 9. Rang. Noch besser lief es bei der Qualifikation zur Bundesmeisterschaft. Wilfried Braitsch wurde Sieger, bei den Damen war Erika Gufler auf Rang 1 knapp vor Erna Braitsch. Die Lauteracher Pensionisten waren also genau zum richtigen Zeitpunkt in Hochform. Durchaus bemerkenswert ist auch, dass Erna und Wilfried Braitsch nach wie vor die Vorarlberger Landesrekorde bei den Pensionisten halten. Dass Erna und Wilfried Braitsch sowie Erika Gufler auf diversen Kegelbahnen im Ländle die Bahnrekorde halten, zeigt das hohe sportliche Niveau dieser drei Athleten. Bahnrekorde bedeuten, dass Sie sich auch gegen viel jüngere Konkurrenz erfolgreich durchgesetzt haben. fenster Aus den Vereinen Seniorenbund – Herbsttreffen im Hofsteigsaal Besichtigung bei der Firma Flatz, Kartonagen- und Styroporwerk B ei diesem traditionellen Nachmittag konnte Obmann Elmar Kolb 180 interessierte Mitglieder begrüßen. Das Jahr 2006 bot ein sehr abwechslungsreiches Programm mit vielen Höhepunkten und bleibenden Erinnerungen. Der Seniorenbund steckt sich in der Gestaltung der Jahresprogramme klare Ziele mit folgenden Schwerpunkten: • Pflege der Gemeinschaft und Geselligkeit • Besichtigung kultureller und landschaftlicher Schönheiten • „Vital und Gesund“ durch Bergwandern und Radfahren • Kennenlernen des heimischen Gewerbes und der Industrie • Information und Hilfestellung zu behördlichen Angelegenheiten Bei der Programmgestaltung für das Jahr 2007 ist der Vorstand wieder diesen Grundsätzen gefolgt und hat damit Zustimmung und großen Anklang gefunden. Im kommenden Jahr sollen auch, so der Obmann, Bergwanderungen das Angebot bereichern. Die Grußworte des Bürgermeisters Elmar Rhomberg und die Informationen zum aktuellen Gemeindegeschehen erweckten allgemeines Interesse. Mit besonderer Aufmerksamkeit verfolgten die Gäste die Information zur „Rufhilfe“ des Roten Kreuzes. Nach dem Motto „Wer allein lebt, muss nicht allein sein“ nimmt die Rufhilfe Vorarlberg ältere und alleinstehende Menschen in ihr Netzwerk der Verbundenheit auf. Nähere Auskünfte erteilt gerne das Rote Kreuz in Bregenz. Ein weiterer Schwerpunkt des Nachmittags war die Vorstellung des Vereins „Seniorenbörse Lauterach“ durch Herrn Ing. Herbert Wirth. Diese bietet Alleinstehenden auf verschiedenste Art wertvolle Hilfe, z.B. bei Reinigungsarbeiten, Kleinreparaturen, Botengängen, Fahrdiensten usw. Jeden Donnerstag von 9.30 h – 11.30 h steht das Team der Seniorenbörse am Montfortplatz Tel. 6802-69 für Anfragen zur Verfügung. Der Abschluss bildete ein Dia-Vortrag von Adolf Ehrle über die Veranstaltungen 2006 und die Bewirtung mit Speise und Trank durch das Wirtschaftsteam des Vereines. fenster 25 Aus den Vereinen Bürgermusik: Jugenkapelle freut sich auf das Dreikönigskonzert Am 6. Jänner um 10.30 Uhr beginnt im Hofsteigsaal das bereits traditionelle Konzert der Jungmusikanten Die Jugendkapelle freut sich auf das Dreikönigskonzert am 6. Jänner Obmann Lothar Hinteregger dankt Martin Schelling für seine bereits 15-jährige Tätigkeit als Kapellmeister Dreikönigskonzert 2007 Die Jugendkapelle Lauterach lädt wieder zum Dreikönigskonzert am 6. Jänner 2007 um 10.30 Uhr in den Hofsteigsaal Lauterach ein. Die jungen MusikantInnen haben mit den Kapellmeistern Martin Schelling und Thomas Jäger wieder ein anspruchvolles und abwechslungsreiches Programm einstudiert. Neben Tänzen aus verschiedenen Epochen hören Sie auch bekannte Werke wie „Chattanooga Choo Choo“ oder „Flashdance“. 26 „Überzeugen Sie sich vom Können unserer JungmusikantInnen beim Dreikönigskonzert – wir freuen uns schon auf Ihren Besuch!“ Imposante Darbietungen bei Cäcilienkonzert Durchwegs begeistert waren die insgesamt über 700 Besucher, die die Bürgermusik Lauterach anlässlich ihrer beiden Cäcilienkonzerte im Hofsteigsaal begrüßen konnte. Die Darbietungen aus den ver- schiedenen Zeitepochen fanden großen Anklang beim bunt gemischten Publikum. Die Jugendkappelle zeigte ebenfalls ihr Können und gab einen Vorgeschmack auf ihr eigenes Dreikönigskonzert am 6. Januar 2007. Im Rahmen der Konzertabende dankte Obmann Mag. Lothar Hinteregger Kapellmeister Martin Schelling für die nunmehr bereits 15 Jahre dauernde positive Zusammenarbeit sowie allen Musikanten und anderen Beteiligten, die zum guten Gelingen der Konzerte beigetragen haben. fenster Aus den Vereinen Zunftausflug der „Luterachar Schollestechar“ nach Heidelberg Dieser Ausflug war für alle ein geschichtliches, kulturelles, kulinarisches und kameradschaftliches Erlebnis Das Original: Die Concorde, die 25 Jahre bei der Air France im Einsatz war, wurde besichtigt Das wunderschöne Heidelberg, das Ziel des Zunftausfluges I n diesem Jahr gab es für die Luterachar Schollesteachar schon Anfang Oktober einen Pflichttermin: Es wurde zum zweitägigen Zunftausflug geladen. Dieser wird als Dankeschön für die Arbeit während des ganzen Jahres für alle Zunftmitglieder, Schalmeien und Gardemädchen organisiert. Und natürlich war jeder, der es irgendwie einrichten konnte, mit dabei. Das Technikmuseum in Sinsheim war das erste Etappenziel. Ein Museum, wo jeder Besucher das findet, wofür er ein ganz besonderes Interesse hat. Neben Ausstellungen von Auto-Oldtimern, Dampflokomo- tiven, Traktoren, allerlei Arten von Militärfahrzeugen ist besonders die sehr umfangreiche Ausstellung von Flugzeugen sehenswert. Die berühmtesten Ausstellungsstükke sind sicher die beiden Überschallflugzeuge Concorde und Tupolev, die begehbar sind. Beide im Original, wobei die französische Concorde 25 Jahre im Einsatz war. Heidelberg, das Reiseziel, ist eine bedeutende Universitätsstadt mit einer sehr gut erhaltenen Altstadt. Dies deshalb, weil Heidelberg eine der wenigen deutschen Städte ist, die im Weltkrieg nicht bombardiert wurde. Leider ist die Burg, die über der Stadt thront, zum Grossteil dem Verfall preisgegeben. Bei bestem Wetter war es möglich, das bunte Treiben in der Altstadt zu genießen, sowie am Sonntag Vormittag an einer sehr interessanten Stadtführung teil zu nehmen


Lauterachfenster 2008 07-08
Son, 6. Feber 2011 | Kuhn EDV

Juli/August 2008 Nr. 28 D i e a k t u e l l e I n f o r m a t i o n s s c h r i f t d e r M a r k t g e m e i n d e L a u t er a c h Baubeginn beim Sozialentrum an der Hofsteigstraße 4 Eröffnung 12 Renvovierungsfeier 24 Sprintmeeting 39 Ferienlager Zeitungsversand P.b.b. Verlagspostamt A-6923 Lauterach Zulassungsnummer 02 Z 031382 M Einladung zum Dämmerschoppen der garde lauterach am 16. August 2008 Sternenplatz Lauterach Beginn 18:00 Uhr Für musikalische r de Unterhaltung e ij be g ieb erun etr itt arb W B sorgt das „Wälder Echo“. Inhalt EDITORIAL Die Mauer… Die neue privat errichtete Betonmauer an der Unterfeld bzw Lochbachstraße hat in den letzten Wochen zahlreiche Bürgeranfragen bei mir persönlich, aber auch im Gemeindeamt ausgelöst. An den Lauteracher Stammtischen, bei den Jahrgänger- oder Seniorenausflügen, sogar bei der letzten Bürgermeistertagung war diese Mauer Thema von Diskussionen. Tatsache ist, dass diesem Bauwerk eine rechtskräftige Baubewilligung zugrunde liegt. Tatsache ist aber auch, dass eine privatrechtliche Vereinbarung aus den 80-iger Jahren die entscheidende Grundlage dieser Baugenehmigung darstellt. Zum damaligen Zeitpunkt – also vor etwa 25 Jahren – hat die Gemeinde von der betreffenden Privatperson kostenlos Grundflächen für den Bau eines verkehrssicheren Gehsteiges an der Lochbachstraße und der Unterfeldstraße erhalten. Weiters hat die Gemeinde Flächen für den Bau einer überdachten Bushaltestelle bei der Schule Unterfeld erhalten. Die Gegenleistung war die Zusage für den Bau einer Einfriedung – allerdings erst bei Bedarf. Und dieser Bedarf wurde nunmehr geltend gemacht. Diese Vorgangsweise wurde auch von den damaligen Entscheidungsträgern namentlich vom Bürgermeister und den damaligen Gemeindevorstandsmitgliedern durch Zustimmung vertraglich abgesegnet. Und an diese Vereinbarung habe ich mich zu halten. Für mich gilt hier die Devise – Versprechungen sind einzuhalten. Natürlich hätte ich ortsbildschutzrelevante Bedenken äußern können. Es haben sich zahlreiche – auch rechtlich geschulte Bürger - bei mir zu Wort gemeldet – trotzdem betrachte ich privatrechtliche Vereinbarungen als bindend. Die Gemeinde ist auch in der Zukunft bei Infrastrukturprojekten vom Entgegenkommen der Anrainer abhängig, wenn es ordentliche Erschließungen zu realisieren gilt. Ob attraktive Radwege, Fußwegverbindungen oder Gehsteigflächen – bei all den Grundverhandlungen sind wir auf verständnisvolle Anrainer angewiesen. Nur gemeinsam können wir das Dorf weiterentwickeln. Unter diesem Gesichtspunkt stellt die in Rede stehende Mauer auch einen positiven Diskussionsbeitrag für all die schon erwähnten Stammtische, Jahrgänger- und Seniorenausflüge. Eröffnung Alter Markt Ein gelungenes Fest Zweites Familienfest Mit spannendem Familienwettbewerb Plattformtreffen Schwerpunktthema Integration Rechnungsabschluss 2007 Renovierungsfeier der Hauptschule Borg Aktivitäten aus der Schule Kulimu Spiel und Spaß im Kindersommer Plan-b Gemeinden unterzeichnen Vertrag V3 Station Spaß & Kreativität zum Thema Gewaltprävention Aus den Lauteracher Vereinen 11 Seiten Vereinsberichte Zwei mal döt gsi Eröffnung Alter Markt und Handballclub Jannersee Triathlon 4 4 6 10 12 15 19 21 23 24 35 41 Titelbild Sozialzentrum fenster 3 Ihr Bürgermeister Elmar Rhomberg Aus dem Rathaus Bgm. Elmar Rhomberg, Peter Matt und Gemeinderat Christian Österle eröffneten den neu gestalteten Alten Markt Mehr Fotos unter: www.lauterach.at Informatives und schöne Produkte gab es von der Lebenshilfe Neuer – Alter Markt: Zahlreiche Highlights bei der U nter der Federführung des Wirtschaftsvereines fand Ende Mai unter reger Teilnahme der Lauteracher Bevölkerung die Eröffnung des neuen, Alten Marktes statt. Auch der Wettergott hatte ein Einsehen und so konnten Bürgermeister Elmar Rhomberg und Gemeinderat Christian Österle den Alten Markt mit einer feierlichen Ansprache eröffnen. Zahlreiche Vereine, umfangreiche Marktstände und unterhaltsame Aufführungen auf der Aktionsbühne verwandelten den Alten Markt in einen Festplatz. An den Marktständen gab es heimische Produkte, wie den Streuobstwiesensaft, Rieblgrieß oder Luteracher Erdöpfl, etc. zu kaufen. Am 4 Lebenshilfestand konnte man sich davon überzeugen, wie groß die Begabung behinderter Menschen ist. Aber auch viel Informatives aus den Vereinen hatte der Markt zu bieten. So hatten die Marktbesucher die Gelegenheit, einen Einblick in die Lauteracher Vereine und deren vielseitige Aktivitäten zu erhalten. Auch die Feuerwehr war am Alten Markt mit dem Löschfahrzeug und einer Nebelmaschine vertreten. Jung und Alt konnten selbst ausprobieren, wie gut man sich beim Wasserzielschießen schlägt. Beim Rasenmähertraktorenwettbewerb war Geschicklichkeit und Schnelle gefragt. Der Sieger stand gegen Abend fest und konnte seinen Preis, ein Pocketbike, entgegennehmen. Für die musikalische Unterhaltung sorgte die Bürgermusik Lauterach und die Jugendkapelle zeigte, dass man sich um den musikalischen Nachwuchs in Lauterach keinerlei Sorgen machen muss. Verköstigt wurden die hungrigen und durstigen Marktbesucher von vielen freiwilligen Helfern, die beim großen Besucheransturm ganze Arbeit leisteten. Wie bereits im Vorjahr, veranstaltete die Marktgemeinde zeitgleich das zweite Lauteracher Familienfest. Für die Kinder gab fenster Aus dem Rathaus Schi fahren will gelernt sein Geschicklichkeit war beim Rasenmähertraktorenwettbewerb gefragt Bienenwart Gottfried Sundl war sogar mit seiner Bienenkönigin vertreten Eröffnung des Alten Marktes „Der Neue – Alte Markt soll für die Mitbürger ein Ort der Begegnung sein“ Bgm. Elmar Rhomberg es Programmschwerpunkte wie die Karateshow und das Kinderschminken. Ein weiterer Höhepunkt war der Kinderchor, der mit seiner gelungenen Aufführung ordentlich für Stimmung im Publikum sorgte. Die Sportgymnastin der Turnerschaft Janine Vonach und der Theatergruppe Rampenlicht unterhielten die Marktbesucher mit ihren Showeinlagen. Die sportbegeisterten Familien erhielten beim Skaterkurs wichtige Tipps im Umgang mit den Rollschuhen. Mit Helm, Knie- und Ellenbogenschützern und einer großen Portion Spaß lernten die Kids das Skaten. Beim Familienwettbewerb konnten die Kinder mit einem erwachsenen Familienmitglied Punkte sammeln und an der anschließenden Verlosung tolle Preise gewinnen. Die Lauteracher Vereine betreuten die Spielstationen mit viel Einatzfreude und spornten die Familien zu kreativen und sportlichen Aktivitäten an. Auf der L 16 und auf der Lerchenauerstraße wurden Ver formungen im Asphalt von mehr als 8 mm festgestellt, weshalb gemäß RVS 11.321 eine Erneuerung der Asphaltschichten durch den Auftragnehmer auf seine Kosten erforderlich ist. Es wird vereinbart, dass die Arbeiten voraussichtlich in den Kalenderwochen 35/36 erfolgen und so vor Schulbeginn 2008 abgeschlossen sein werden. Die Anrainer werden vor Sanierungsbeginn von der Gemeinde Lauterach verständigt. fenster 5 Aus dem Rathaus Plattformentreffen sozialer Dienste Beate Bröll, Annette King, Gemeinderätin Barbara Draxler und Mag. Christian Hörl Z um Schwerpunktthema Integration fand Anfang Mai eine Plattform zum Austausch und zur Vernetzung der sozialen Dienste in Lauterach statt. Gemeinderätin Barbara Draxler begrüßte die anwesenden Personen aus Politik, Gemeinde und Vereinen zu diesem Informations- und Erfahrungsaustausch, sowie Mag. Christian Hörl, der die TeilnehmerInnen durch den Abend leitete. Beate Bröll berichtete über ihre Deutschkurse für Migrantinnen, welche sie regelmäßig in Lauterach und Dornbirn anbietet, und über die zahlreichen positiven Erfahrungen mit den Frauen aus diesen Kursen und hält fest, dass die Sorge um die Kinder und um die Familie bei türkischen Frauen nicht anders ist als in unserer Kultur. Um die Integration der Kleinsten etwas zu erleichtern bietet sie einen Fördernachmittag für Dreijährige und Teenachmittage für Mütter und Kinder an. „Es sind Freundschaften unter uns entstan- „Das Geheimnis des Erfolgs ist, den Standpunkt des andern zu verstehen“ Henry Ford, Gründer von Ford den, die teilweise schon jahrelang Bestand haben“, meint Beate Bröll, die ihre Arbeit mit türkischen Frauen sehr schätzt. Sultan Akpinar erzählte über ihre persönliche Erfahrung als in Vorarlberg geborene und aufgewachsene Migrantin. Für Sultan Akpinar war das Leben zwischen ihrer türkischen Familienstruktur und dem Vorarlberger Umfeld nicht immer ganz unproblematisch. „Unser Vater ist Oberhaupt der Familie. Bei uns ist es immer noch so, wie es in Vorarlberger Familien vielleicht vor 50 – 60 Jahren war“, erklärt sie „die türkische Familienstruktur ist sehr eng und man kann sich aufeinander verlassen. Zur Familie gehören auch weitschichtig Verwandte. Es gibt Aufgaben innerhalb der Familie, die nie an außenstehende Personen übergeben werden. So wäre es eine Schande für die Familie, wenn im Krankheitsfall nicht die Familienangehörigen die Pflege übernehmen würden“, erklärt sie. Nach diesen Erfahrungsberichten wurden in den Arbeitsgruppen Gesundheit/Sozialzentrum und Familie/Bildung/Integration Themen erarbeitet wie: Was ist durch die Er fahrungsberichte angeklungen? Was bedeutet Integration für mein Leben und meine Arbeit? Abschließend wurde festgehalten, dass die jährliche Plattform und regelmäßig stattfindenden Arbeitsgruppen sehr wichtig zum Austausch und zur Vernetzung der sozialen Dienste für die Gemeinde Lauterach sind. 6 fenster Aus dem Rathaus WIRTSCHAFTSVEREIN „A toll’s Fäscht“ Im Namen des Handwerker- und Wirtschaftsvereines möchte ich mich für die tolle Zusammenarbeit unter den Vereinen und der Marktgemeinde Lauterach bedanken. Denn nur gemeinsam konnten wir diese Megaveranstaltung bewerkstelligen. Besonders bedanken möchte ich mich bei den zahlreichen Firmen und Sponsoren, für die kostenlose Bereitstellung von Gerätschaften und Sachpreisen, denn nur dadurch war es uns möglich, den gesamten Erlös Menschen mit Behinderung in Lauterach zur Verfügung zu stellen. Die vier neuen Rasenmähertraktoren wurden durch Herrn Ralf Kofler von der Firma BayWaLamag aus Lustenau kostenlos zur Verfügung gestellt. Die Firma Intemann GmbH fertigte gratis die besondere Konstruktion der Wasserstrahlanlage, herzlichen Dank dafür. GV Gunz lieferte kostenlos die zahlreichen Strohballen. Ich glaube, wenn ich die Bildergalerie auf unserer Homepage anschaue, hatte jeder Spaß, ob klein oder groß, alt oder jung: ein großartiges Fest, welches in Erinnerung bleibt. Es grüßt der Obmann des Handwerkerund Wirtschaftsvereines Lauterach Bürgermeister Elmar Rhomberg begrüßt den neuen Heimleiter Gerhard Sinz Das neue Sozialzentrum an der Hofsteigstraße SeneCura Sozialzentrum: Neuer Heimleiter Gerhard Sinz „Ich freue mich sehr, dass Gerhard Sinz aus Lauterach ab November wieder Heimleiter im neuen Sozialzentrum wird“ Bgm. Elmar Rhomberg Der 47-jährige Gerhard Sinz übernimmt ab November 2008 die Leitung des SeneCura Sozialzentrums Lauterach. Bereits von 1991 bis 1998 war er dort in derselben Funktion tätig. Danach wechselte der diplomierte Gesundheits- und Krankenpfleger für Psychiatrie und Neurologie auf die psychiatrische Intensiv- und neurologische Schwerkrankenstation an das Landeskrankenhaus Rankweil. „Ich freue mich, in Zukunft wieder in Lauterach arbeiten zu dürfen. In Rankweil konnte ich wertvolle Erfahrungen sammeln, die ich nun in meine Funktion als Heimleiter einbringen kann“, erklärt Gerhard Sinz. Der gelernte Bäcker und Konditor entschied sich 1984 für einen Berufswechsel und absolvierte eine dreijährige Ausbildung als Krankenpfleger am Landeskrankenhaus Rankweil. Dort war er für weitere drei Jahre auf der Akutaufnahmestation tätig. Zusätzlich absolvierte er einen Stationslehrgang im schweizerischen Aarau und eine Sonderausbildung zum Pflegedienstleiter in Bregenz. Während seiner 10-jährigen Tätigkeit als Gesundheits- und Krankenpfleger am Landeskrankenhaus Rankweil bildete er sich im Bereich Anästhesie und Intensivpflege weiter. Gerhard Sinz wohnt sei 24 Jahren in Lauterach, ist verheiratet und hat drei Kinder. www.senecura.at Peter Matt www.wirtschaftsverein.at fenster 7 Werbung 8 fenster Aus dem Rathaus Stellung des Geburtsjahrganges 1990 Auf Grund des § 18 Abs. 1 des Wehrgesetzes 2001, haben sich alle österreichischen Staatsbürger männlichen Geschlechtes des Geburtsjahrganges 1990 sowie alle älteren wehrpflichtigen Jahrgänge, die bisher der Stellungspflicht noch nicht nachgekommen sind, der Stellung zu unterziehen. Stellungstermin: 18. September 2008 Stellungsbeginn: 7.00 Uhr Stellungsort: Innsbruck, Amtsgebäude FM Conrad, Eingang Köldererstraße 2 Zur Überprüfung der Identität und Staatsbürgerschaft sind mitzubringen: Amtlicher Lichtbildausweis (Reisepass, Personalausweis der Republik Österreich, Führerschein usw.), eigener Staatsbürgerschaftsnachweis, Geburtsurkunde, E-Card, eventuell Heiratsurkunde. Zur Beurteilung des Gesundheitszustandes sind mitzubringen: Eventuell vorhandene ärztliche Atteste (hiefür besteht kein Anspruch auf Kostenvergütung) sowie das ausgefüllte und unterschriebene Medizinische Fragenheft. Stellungspflichtige, die durch Krankheit am Erscheinen vor der Stellungskommission verhindert sind, haben dies umgehend dem Militärkommando/Ergänzungsabteilung Vorarlberg, Reichsstraße 18, 6900 Bregenz, durch Vorlage einer ärztlichen Bestätigung nachzuweisen. Zur Beurteilung des Ausbildungsstandes ist eine gültige Schulbesuchsbestätigung bzw. ein gültiger Lehrvertrag mitzunehmen. Wehrpflichtige die ihrer Stellungspflicht nicht nachkommen, können unbeschadet ihrer allfälligen Straffälligkeit der Stellungskommission vorgeführt werden. Für weitere Fragen können sie sich an die Abt. III – Bürgerdienste bei der Marktgemeinde Lauterach Herrn Fessler Tel. 680212 wenden. Mama, Papa & Baby gönnen sich was… Das Marktgemeindeamt Lauterach möchte Familien gegenüber eine besondere Wertschätzung ausdrücken. Jede Lauteracher Familie mit neugeborenem Kind erhält diesen Gutschein im Wert von € 20, der eine Hilfestellung als Entlastung anbieten soll. Der Gutschein kann eingesetzt werden für: • einen halben Tag Unterstützung durch eine Familienhelferin, Einsatzleitung Idda Schrott Tel. 0650/7717740 (Familienhilfe Bregenz) oder • einen Babymassagekurs (Dauer: ca. 2 Stunden, inkl. Kursunterlage), Auskunft: Dipl. Säuglings- und Kinderkrankenschwester und Elternberaterin Hildegard Flatz, 0650/4878738 oder Email hildegard.flatz@connexia .at oder • eine Stillberatung mit Dipl. Gesundheitsund Krankenschwester Kerstin Dörler, Tel. 0650/8710111 (Information Stillhotline), www.stillberaterin.at Seit Mai erhält jedes neugeborene Lauteracher Baby einen Gutschein Rasenmähen – Zeiten Für Lauterach gilt folgende Richtlinie: Rasenmähen, Kettensägen, Flexen und andere lärmerzeugende Tätigkeiten nur: Montag – Freitag 8 – 12 und 14 – 19 Uhr Samstag 8 – 12 und 14 – 18 Uhr Sonn- und Feiertag keine Arbeiten Die Verträge für weitreichende Entscheidungen wurden im letzten Monat unterzeichnet. Die Marktgemeinde Lauterach erwirbt das Grundstück für das neue Sozialzentrum. v.l.n.r. DI Joachim Alge, Vizebgm Mag. Karlheinz Rüdisser, Bgm Elmar Rhomberg, DI Günter Schertler, Dr. Arnulf Summer, im Hintergrund stehend Legalisator Elmar Fessler Bitte halten Sie diese Zeiten aus Rücksichtnahme gegenüber Ihren Nachbarn ein! fenster 9 Aus dem Rathaus Einnahme Kommunalsteuer Fixpunkt war der Bildungs- und Sozialbereich Rechnungsabschl Die Gemeindevertretung hat den Rechnungsabschluss 2007 mit einer Budgetsumme von 16,168 Mio € in der Sitzung am 28. Mai 2008 einstimmig beschlossen. Das Jahr 2007 war aus finanzieller Sicht ein ganz besonderes Jahr. Es herrschte eine ausgesprochen gute Wirtschaftslage und das war im Gemeindebudget über die beiden stärksten Einnahmequellen, die Kommunalsteuer und die Ertragsanteile an den gemeinschaftlichen Bundesabgaben, deutlich spürbar. Die Kommunalsteuer ist ein Zuschlag auf die Löhne und Gehälter, welche die Betriebe mit Standort Lauterach an die Gemeinde abführen. Die prozentuelle Steigerung der Kommunalsteuer gegenüber dem Vorjahr war mit 8 % doppelt so hoch wie üblich. Mit 3,183 Mio € trägt die Kommunalsteuer einen Anteil von rd. 20 % der gesamten jährlichen Gemeindeabgaben bei. An dieser Stelle dürfen wir allen Lauteracher Unternehmen und Betrieben Dank aussprechen für ihre Steuerleistung und ihren wichtigen Beitrag für das Gemeindegeschehen und die Gemeindeentwicklung. Die Ertragsanteile an den gemeinschaftlichen Bundesabgaben beinhalten Abgaben wie die Umsatzsteuer, die Einkommenssteuer, etc., und werden vom Bund entsprechend der Bevölkerungs10 zahl auf alle Bundesländer und Gemeinden aufgeteilt. Auch hier war die sehr gute Konjunkturlage mit einem Wachstum von 9 % (in den Vorjahren jeweils 2 %) sichtbar. 2007 erhielten wir vom Bund 5,688 Mio €. Diese unvorhergesehenen Steuer-Mehreinnahmen haben zu einer merklichen Stabilisierung und Verbesserung der Finanzlage von Lauterach geführt. In welche Bereiche wurde 2007 wesentlich investiert? Wie jedes Jahr Fixpunkt war der Bildungsund Sozialbereich. Neben dem laufenden Betrieb der Schulen, Kindergärten und Kinderbetreuungseinrichtungen wurde die Generalsanierung der Hauptschule mit einem Investitionsvolumen von 1,5 Mio € abgeschlossen. Die Übergabe der generalsanierten Hauptschule fand in einem Festakt mit Tag der offenen Tür am 30.05.2008 statt. Die Nachfrage an Kindergarten- und Kinderbetreuungsplätzen hat sich weiter erhöht. Diese Nachfrage konnte durch den intensiven Einsatz von GR Doris Rohner erfreulicherweise durch die kapazitätsmäßige Vergrößerung der Kinderbetreuungseinrichtung Käferle und die Einrichtung des Kindergar- tens Kirchfeld-Dorf für 3½-jährige Kinder abgedeckt werden. Wie wir bereits jetzt wissen, werden Kinderbetreuung und Kindergärten in den folgenden Jahren zentrales Thema in den Gemeinden bleiben. Im Bereich der Infrastruktur wurden zahlreiche Maßnahmen gesetzt. Von Radwegen, über Straßensanierungen, Gehsteigerrichtungen, Erneuerung der Straßenbeleuchtung, Instandhaltung der Wasserversorgung und Kanalisation etc. Wenn etwas im Infrastrukturbereich hervorzuheben wäre, dann sind es die nachfolgenden größeren Investitionen. Von der Umgestaltung des „Alten Marktes“, und damit ist die Platzgestaltung, die geänderte Verkehrsführung, die gewonnene Verkehrssicherheit und die im Straßenverlauf geführte neue Kanalisation gemeint, konnten sich alle LauteracherInnen am 31.05.2008 im Rahmen der gemeinsamen Festivitäten des Handwerker- und Wirtschaftsvereines und der Gemeinde überzeugen. Es war eine längere Baustelle, die von den Anrainern einiges an Geduld und Entgegenkommen abverlangte. Dafür möchten wird uns nachträglich nochmals bedanken. fenster Aus dem Rathaus luss 2007 Das Ergebnis der Umgestaltung spricht für sich und wir hoffen, dass der Platz am „Alten Markt“ noch viele Festlichkeiten beheimaten wird. Die Sanierung der Lerchenauerstraße wurde in Abschnitte unterteilt, wobei jedes Jahr ein solcher Abschnitt umgesetzt wird. Begleitend dazu kam 2007 die Renaturierung des Bleichegrabens und die Erstellung eines neuen Fuß- und Radweges entlang des Bleichegrabens. Was die Lauteracher Bevölkerung immer wieder beschäftigt ist der Bahnhof. In längeren Verhandlungen mit der ÖBB und dem Land wurde vereinbart, dass die Gemeinde eine Richtplanung – eine gemeinsame Studie von Architekten, Raumplanern und Verkehrsplanern – erstellen lässt, die dann von der ÖBB begutachtet und nach Möglichkeit als Grundlage für die Umgestaltung des Bahnhofes herangezogen wird. Die Studie ist den ÖBB übergeben worden und die Gemeindeverantwortlichen warten auf die Beurteilung bzw. die Festlegung der weiteren Vorgangsweise. Die Ergebnisse werden mit der Bevölkerung diskutiert. Es erscheint nicht unwahrscheinlich dass 2009 oder 2010 der Bahnhof Lauterach tatsächlich umgestaltet werden könnte. Die interne Vorgabe, jedes Jahr einen Kinderspielplatz im Ortsgebiet attraktiver zu gestalten wurde 2007 wiederum erfüllt. Nach der Übergabe des Achspieli und des Spielplatzes beim Blumenweg wurde heuer der Spielplatz an der Jägerstraße auf Vordermann gebracht. Die Abteilung Infrastruktur und unser Bauhof haben in bereits bewährter Manier die erforderlichen Arbeiten in Angriff genommen und erfolgreich abgeschlossen. Ein Anliegen unserer Jugendlichen sind sogenannte „Tschutter-Plätze“. Entsprechende Initiativen sind gesetzt worden. Jener an der Harderstraße wurde gut angenommen. Weitere „Tschutter-Plätze“ im Bereich des Kindergartens Bachgasse und bei der Tennisanlage folgen. Im Voranschlag 2007 war eigentlich der Verkauf von 2 Grundstücken geplant. Dieser Verkauf war aufgrund der bereits erwähnten sehr guten Steuereinnahmen nicht erforderlich. Stattdessen wurden von der Gemeinde Flächen erworben. Das Grundstück Schulstraße 12, Miteigentumsanteile an einem Grundstück an der Harderstraße und ideelle Miteigentumsanteile am Jannersee. Das Grundstück Schulstraße 12 wurde aus strategischen Überlegungen erworben und ermöglicht eine wesentlich bessere Verwertung der „Reiner-Wiese“ (gegenüber Möbel Lutz). Die Verwertung der Reiner-Wiese erfolgt als Musterprojekt der Initiative Vision Rheintal. Das bedeutet, dass ein ausgewählter Bauträger, das Land, die Anrainer und die Gemeinde gemeinsam diese Liegenschaft entwik- keln und festlegen, auf welche Art und in welcher Weise das Grundstück verbaut wird (Geschäfte, Büros, Wohnungen, etc.). Diese Vorgangsweise birgt viele Chancen in sich und wird für alle Seiten spannend werden. Nicht zu übersehen sind die regen Aushubarbeiten an der Hofsteigstraße (ehemals Firma Schertler – Alge GmbH). Der Bau des Sozialzentrums oder besser gesagt des Hauses der Generationen mit Kindergarten und Tiefgarage ist gestartet worden. Es ist ein sehr ambitioniertes Projekt für Lauterach, das wir gemeinsam mit unserem Partner der SeneCura Sozialzentrum Haus Lauterach gemeinnützige GmbH, umsetzen werden. Das Haus der Generationen hat die Gemeinde in den letzten Monaten intensiv beschäftigt und wird dies auch in den nächsten Monaten noch tun. Wir sind sehr zuversichtlich, dass dieses neue Haus im Herbst 2009 seiner Bestimmung übergeben werden kann und dann unseren älteren Bürgern und unseren noch ganz jungen Bürgern viel Freude bereiten wird. Abschließend bedankt sich die Gemeindeverwaltung bei allen, die im vergangenen Jahr mitgewirkt und ihren Beitrag für den positiven Jahresabschluss 2007 geleistet haben und freut sich auf die künftige Zusammenarbeit. www.lauterach.at fenster 11 Aus der Gemeinde Bibliothekarin Rosemarie Döring im Gespräch mit Dir.i.R. Rosmarie Schwärzler v.l.n.r. Mag. Lothar Hinteregger, Landesrat Siegi Stemer, Bgm. Elmar Rhomberg, Christof Döring, Vizebgm. Karlheinz Rüdisser, Dir. Otto Nester v.l.n.r. Martha Vogel, Cäcilia und Bgm. Elmar Rhomberg, am PC Elias Bildstein, Nergiz Köz, Barbara Draxler Auch die Bürgermusik freut sich über das neu renovierte Probelokal Hauptschule Lauterach: Fertig – lautet das Motto der Langjährige Umbauarbeiten fertiggestellt. Die Hauptschule erstrahlt in neuem Glanz. Fertig – hieß das Motto der Renovierungsfeierlichkeit an der Hauptschule Lauterach. Nach mehreren Bauabschnitten konnte Ende Mai 2008 die Generalsanierung erfolgreich abgeschlossen werden. Vom Planungsbeginn bis zur Fertigstellung der Renovierung lagen zehn Jahre, in denen gebaut, saniert und umgestaltet wurde. Der beauftragte Architekt Dietmar 12 Walser vermochte aus der renovierungsbedürftigen Hauptschule ein lichtdurchflutetes, freundliches Gebäude zu planen, in dem sich Schüler und Lehrer gleichermaßen wohl fühlen können. Neben den Flachdächern wurden sämtliche elektrischen und sanitären Anlagen, die Fassade mit den Fenstern und die Innenraumbeleuchtung renoviert. Durch diese Maßnahmen können nunmehr 30 – 40% der Heizkosten eingespart werden. Neu umgestaltet und ausgebaut wurden die Küche, das Probelokal der Bürgermusik, die Schülerbetreuungsräume, der kleine Veranstaltungssaal und die Verwaltungsräumlichkeiten. Im Rahmen des Tages der offenen Tür folgten zahlreiche Besucher der Einladung, die sanierten und erweiterten Räumlichkeiten zu besichtigen. Die Bürgermusik bekam ein neues Probelokal. Um die Notwendigkeit des Ausbaues der Proberäumlichkeiten zu veranschaulichen seien an dieser Stelle ein paar Zahlen genannt: Die Bürgermusik zählt aktuell 181 Mitglieder - 88 Musikanten, 64 Jungen und Mädchen bei der Jugendkapelle und 41 sogenannte „Lehrlinge". Die Bürgermusik führte im Jahr 2007 nicht weniger als 58 Proben für insgesamt 26 Auftritte und Ausrückungen durch. In den Proberäumen findet wöchentlich auch der Musikschulun- fenster Aus der Gemeinde Die Glücksfeen Tina und Lisa Huber Im Innenhof der Hauptschule fand eine Zeitreise ins Mittelalter statt www.cms.vobs.at/hs-lauterach/ Die SchülerInnen der Hauptschule begleiteten die Festgäste durch die renovierten Räumlichkeiten Renovierungsfeier terricht von 4 Schlagzeug- und 4 Instrumentallehrern statt. Dabei sind es wiederum zusätzlich ca. 100 Kinder und Jugendliche, die sich neben den Musikanten in den Räumlichkeiten der Bürgermusik aufhalten. Um den reibungslosen Probenbetrieb während der Umbauphase zu gewährleisten, wurde im Zuge der ersten Bauetappe der Hauptschulsanierung der bestehende Proberaum nach außen hin vergrößert. Nach der nunmehr abgeschlossenen zweiten und letzten Bauetappe, stehen der Bürgermusik zusätzlich auch ein erweiterter Aufenthaltsraum, mehrere kleinere Proberäume, ein Büro und ein Notenarchiv zur Verfügung. Auch die Bibliothek hatte Grund zum Feiern. Im Zuge der Sanierung des Hauptschulkomplexes wurde auch die Bibliothek neu situiert und wesentlich vergrößert. Sowohl das Team um Bibliothekleiter Christof Döring als auch die Bibliotheksbesucher sind begeistert von den großzügig und freundlich gestalteten Räumlichkeiten. Da die öffentliche Bibliothek zugleich auch Schulbibliothek für die Lauteracher Pflichtschulen ist, kann sie als wichtige Bildungsund Freizeiteinrichtung in der Marktgemeinde Lauterach angesehen werden. Während des Besichtigungsabends konnte an einem Lesequiz, den die Schulbibliothekarin Ingeborg Kühmayer zum Thema „Ritter“ zusam- „Die neugestalteten Räumlichkeiten sind ein hervorragendes Fundament für die neue Vlbg. Mittelschule“ Dir. Otto Nester mengestellt hatte, teilgenommen werden. Die Glücksfeen Tina und Lisa Huber zogen folgende Gewinner: Elisabet Hintner 1 Jahres - Kombikarte für Erwachsene, Vincent Ballweber 1 Jahres-Kombikarte für Kinder, Michael Schmitzer 1 Jahres – Bücherkarte für Erwachsene, Marion Schmidinger 1 Jahres – Bücherkarte für Kinder Öffnungszeiten während der Sommerferien Urlaub vom 8. Juli 08 bis 30. Juli 08 Donnerstag, 31. Juli: 15 Uhr bis 17.30 Uhr August: Donnerstag: 15 Uhr bis 17.30 Uhr Freitag: 17 Uhr bis 19 Uhr Ab September gewohnte Öffnungszeiten fenster 13 Aus der Gemeinde Stillverhalten ändert sich Stillen ist der beste Start ins Leben Seit 2004 führt die aks Gesundheitsvorsorge das Projekt „Stillen & Säuglingsernährung“ durch. Während Frauen, die stillen, länger stillen, ging gleichzeitig die Stillrate zurück. Gerade bei Kaiserschnitten und Raucherinnen sind die Zahlen alarmierend. „Stillen legt einen wichtigen Grundstein für die Gesundheitsvorsorge, speziell auch in der Vorbeugung von Übergewicht“, betont Landesstatthalter Mag. Markus Wallner. „Deshalb ist es umso wichtiger, dass das Projekt mit der Finanzierung durch das Land Vorarlberg weiter geführt werden kann.“ Generell ist die Stillrate von 2005 bis 2007 von 84% auf 79% zurückgegangen. Bei Frauen, die nicht rauchen und eine natürliche Geburt hatten, ist die Stillrate hingegen nahezu gleich geblieben. Positiv ist die Situation bei den Migrantinnen. Hier werden 97% der Kinder gestillt. Deutlich gestiegen ist auch die Zahl der Frauen, die die empfohlenen sechs Monate lang stillt. Waren es 2005 noch 22 Prozent, stillten 2007 bereits 36 Prozent der Mütter ihr Kind sechs Monate lang. Von 2005 bis 2007 ist die Zahl der Raucherinnen um 8% gestiegen. Gleichzeitig stillen Frauen, die rauchen, weniger häufig. „Natürlich wäre es besser, nicht zu rauchen, doch die Vorteile 14 „Ziel ist, schon bei Jugendlichen ein Bewusstsein zu schaffen, wie wichtig das Stillen ist“ Angelika Stöckler des Stillens überwiegen, vorausgesetzt die Mutter raucht mäßig und gezielt.“ Bei Kaiserschnitt-Geburten ist die Situation ähnlich. Während 89% der Neugeborenen nach einer normalen Geburt gestillt werden, sind es nach Kaiserschnitt nur 52%. Besonders gut angenommen wird die Stillhotline, die täglich von 8 bis 20 Uhr unter der Telefonnummer 0664 / 151 2000 erreichbar ist. Während 2005 740 und 2006 850 Anrufe verzeichnet wurden, waren es 2007 bereits 1125. „Muttermilch ist die beste Nahrung, die eine Mutter ihrem Kind im ersten Lebenshalbjahr bieten kann“, betont auch Stillberaterin Elke Zimmermann. „Stillen stärkt die Abwehrkräfte des Kindes und erleichtert den Aufbau einer stabilen Beziehung zwischen Mutter und Kind.“ „Unsere wichtigsten Zielgruppen sind junge Frauen, Raucherinnen und Frauen mit Kaiserschnittgeburt“, so Angelika Stöckler. „Deshalb haben wir auch ein Konzept speziell für die Stillinformation in Schulen entwickelt. Ziel ist, schon bei Jugendlichen ein Bewusstsein zu schaffen, wie wichtig das Stillen ist.“ Im Herbst werden in Zusammenarbeit mit dem Weiterbildungszentrum des EU-Projektes „Kinder im Gleichgewicht“ ElternberaterInnen, Hebammen und ArzthelferInnen zum Thema Säuglingsernährung geschult. Vorteile des Stillens Spart ca. 75,-- € pro Monat, fördert den Abbau von Fettpölsterchen der Mutter gezielt an Bauch und Po, senkt das Brustkrebsrisiko der Mutter, stärkt die Abwehrkräfte und beugt Allergien vor, fördert die Ausbildung des Kiefers sowie der Mundmuskulatur des Kindes und unterstützt damit die Sprachentwicklung und beugt Zahnfehlstellungen vor Kontakt aks Gesundheitsvorsorge GmbH, Mag. Angelika Stöckler, Rheinstr. 61, 6900 Bregenz, Tel: 055 74 / 202-1013 fenster Aus der Gemeinde Informationen aus dem BORG Lauterach Die Nachwuchsschauspieler des BORG Lauterach boten überzeugende Leistungen „Girl Power“ bei den Schulbands des BORG Lauterach Probenentnahme im Riedsee/Jannersee Theateraufführung „Amadeus“ Begeisterten Applaus gab es für die diesjährige Theaterproduktion des BORG Lauterach, eine Bearbeitung von Peter Schaffers Stück „Amadeus“. Unter der Leitung von Renate Bauer und Martin Sommerlechner zeigten die rund 20 Mitwirkenden des Wahlpflichtfachs „Bühnenspiel“ im Wolfurter Cubus ihr Können. Äußerst gelungen waren auch die Musikeinlagen. Wasserprojekt Die naturwissenschaftliche 6c-Klasse führte im Wahlpflichtfach Bionik ein Wasserprojekt durch. Dabei wurden die chemischen, physikalischen und biologischen Eigenschaften unseres Schulbiotops und des Riedsees/Jannersees verglichen. Bewertet wurden unter anderem die Lichtdurchlässigkeit, pH-Werte und die in den Gewässern vorkommenden Lebewesen. „Girl Power“- Konzerte Insgesamt drei Mal präsentierten unsere Schulbands beim heurigen Rock-Pop-Konzert ihr Können. Unter dem Titel „Girl Power“ wurden im Wolfurter Vereinshaus unter anderem Songs von Avril Lavigne, Melissa Etheridge, Pink, Nightwish, Dido und Norah Jones gespielt. Präsentiert wurde erstmals auch eine Schüler-Eigenkomposition. Insgesamt standen fast 30 Musiker auf der Bühne. Organisiert wurden die Konzerte – wie schon in den vergangenen Jahren - von Musik-Professor Markus Valazza. fenster 15 Aus der Gemeinde Kids im Bus – Kindergartenkinder lernen sicheres Busfahren Kasperl und Seppl erklären wichtige Verkehrszeichen Die Kinder sind mit Begeisterung dabei und kennen sich bereits gut aus Auch das richtige Einsteigen will gelernt sein, denn auch die Türen schwenken beim Öffnen aus Die Polizei erklärt anhand einer Puppe, wie wichtig es ist, dass in den Haltestellen ausreichend Abstand zum einfahrenden Bus eingehalten wird. Im Juni war es soweit: Die Lauteracher Kindergartenkinder und ihre Begleiterinnen wurden von Linienbussen abgeholt und zur ÖBB-Postbusgarage nach Wolfurt gebracht. Bei dieser gemeinsamen Aktion der plan-b Gemeinden Bregenz, Hard, Kennelbach, Lauterach, Schwarzach und Wolfurt sowie 16 Da der Bus ausschwenkt, wird die Puppe umgestoßen. Diese Vorführung bleibt gut im Gedächtnis und hilft so, Unfälle zu vermeiden und den sich öffnenden Türen eingehalten werden. Zum Abschluss gab es noch eine feine Sutterlüty-Jause, dann fuhren die Kinder mit dem Bus wieder zurück. Die Gemeinde dankt allen Beteiligten an dieser Aktion und wünscht den Kindergartenkindern immer eine gute Fahrt. der ÖBB-Postbus GmbH und der Exekutive lernten die Kinder auf spielerische Weise das Wichtigste zum richtigen Busfahren. Polizei, Buslenker und natürlich der Kasperl zeigten, worauf besonders aufgepasst werden muss. So darf an den Bushaltestellen nicht gedrängelt werden und es muss ein ausreichender Abstand zum fahrenden Bus fenster Aus der Gemeinde FA M I L I E N P O W E R Der Spielbus kommt und bringt Äktschn für Kinder: Seilziehen, Stelzenlaufen, Fallschirmspiele, Pedalos, HulaHoop, Riesenmikado, Jonglieren, Diabolo, Schminken, Twister, Sackhüpfen… für Eltern: Infos über das Projekt FAMILIENemPOWERment, zur Rückenstärkung junger Familien und Jause für alle. So sollten die Müllsammelstellen nicht aussehen Mittwoch, 9. Juli 2008, 14.30 – 17.00 Uhr, Spielplatz Siedlung Schützenweg (hinter Fa. Motorrad Loitz) Mittwoch, 16. Juli 2008, 14.30 – 17.00 Uhr, Spielplatz Siedlung Pilzweg (ehemalige Fa. Champignon-Sohm) Das Spielbus-Team mit Leiterin Gertraud Mäser, Tel: 0676/7499040, Email:spielbus@voki.at freut sich Lauterach besuchen dürfen. Veranstalter: Vorarlberger Kinderdorf und Familienreferat Marktgemeindeamt Lauterach FAMILIENemPOWERment Rückenstärkung für junge Familien Oft fehlt es nur an kleinen Dingen: Lernhilfe oder Fahrdienste für die Kinder, Freunde, die spontan aushelfen, etc; aber im Umfeld der Familie ist niemand vorhanden, der diese Dienste übernehmen könnte. FAMILIENemPOWERment nennt sich eine neue Anlaufstelle für junge Familien, die seit 2006 mit Unterstützung der Landesregierung im Bezirk Bregenz gestartet hat. Ehrenamtliche Zeitspenden und Talentetausch unterstützen die Familie flexibel und unbürokratisch. Sich gegenseitig helfen, auch wenn man nicht verwandt ist, bringt neue Kontakte, neue Erfahrungen und viel Freude! Koordiniert wird das Projekt vom Vorarlberger Kinderdorf. Kontakt: Vorarlberger Kinderdorf Tel. 05574/4992, M. 0650/4992054 E-Mail: t.sagmeister@voki.at Müllsammelstellen – Appell an die Eigenverantwortlichkeit J eder braucht sie, doch keiner mag sie: die Sammelstellen für Altpapier, Altglas und Altmetall in der Nähe des Wohnbereichs. Um Ärger zu vermeiden ist es deshalb von besonders großer Bedeutung, dass bei der Müllentsorgung an den öffentlichen Sammelstellen auf die Mitbürger Rücksicht genommen wird. Insbesondere die Einwurfzeiten (Montag bis Samstag von 7 bis 20 Uhr) sollten eingehalten werden, da diese die Lärmbelästigung für die Anrainer verringern. Auch sollte auf Sauberkeit bei der Müllentsorgung geachtet werden und keinesfalls Abfälle auf den Boden gestellt werden. In die Wertstoffcontainer für Altpapier gehören nur Kleinmengen und zerlegte Kartonagen. Größere Mengen Altpapier können im Großcontainer an der Sammelstelle Herrengutgasse (hinter der Hauptschule) oder in der Abfallmulde des Bauhofs (Samstag von 8 bias 12 Uhr) entsorgt werden. „Restmüll, Biomüll und Kunststoff-Verpakkungen haben an den Wertstoffsammelstellen nichts verloren, sondern werden in den dafür vorgesehenen Säcken mittels Hausabholung mitgenommen“, so die neue Abfallverantwortliche im Rathaus Anna Strauß. „Der Restmüll und der Gelbe Sack werden mittwochs in der ungeraden Kalenderwoche abgeholt, der Biomüll jeden Mittwoch.“ Es kommt auf die Eigenverantwortung jedes Einzelnen an, seinen Müll richtig und zu den vorgegebenen Zeiten zu entsorgen und so einen Beitrag zum reibungslosen Miteinander zu leisten. Wertstoffsammelstellen in Lauterach Bahnhofstraße, Buchenweg, Falkenweg, Herrengutgasse, Im Steinach, Jägerstraße, Karl-Höll-Straße bei der Volksschule, Lerchenauerstraße bei Bäckerei Einsiedler Lerchenauerstraße -- Einmündung Pariserstraße, Montfortplatz, Raiffeisenstraße, Reitschulstraße, Schützenweg, Unterer Schützenweg Wichtig: Kein Einwurf nach 20 Uhr und am Sonntag! Aus der Gemeinde LAUTERACHER KINDERSOMMER Liebe Lauteracher Kinder! Die strahlenden Gewinner bei „Prima la Musica 2008“ Musikschule Wolfurt-Lauterach gewinnt zahlreiche Preise „Ich gratuliere allen SchülerInnen und den Lehrern recht herzlich “ Prima la Musica 2008 Dir. André Meusburger Das gelbe Programm vom Lauteracher Kindersommer habt ihr ja schon nach Hause bekommen….für alle die es noch nicht gesehen haben findet ihr hier im Lauterach Fenster nochmals das gesamte Kindersommer Programm. Ich – Kulimu – denke, dass es wieder ein kulimuisches Programm ist und für jeden von euch sicher etwas dabei ist. Ohne die finanzielle Unterstützung der Dornbirner Sparkasse Bank AG könnten so manche Veranstaltungen nicht stattfinden. Auf diesem Wege möchte ich mich hier ganz herzlich bedanken. Auch die Marktgemeinde Lauterach unterstützt heuer einige Veranstaltungen, damit auch jeder von euch dabei sein kann. Die SpiSpaSpo-Card gibt’s heuer auch günstiger – um 2,00 Euro in der Dornbirner Sparkasse Bank AG. Mit dieser Vorteilscard erhälst du bei jeder Kindersommer Veranstaltung eine Ermäßigung von 20% - das ist ja kulimuisch. Die Abschlussveranstaltung ist für Kinder, die schon eine von den Veranstaltungen während des Kindersommers besucht haben GRATIS – aber trotzdem deine Anmeldung nicht vergessen. Dich bei deinen Wunschveranstaltungen anmelden, die SpiSpaSpo-Card in der Dornbirner Sparkasse Bank AG, Filiale Lauterach kaufen und dann kann der SpiSpaSpo Sommer beginnen. Bei einigen Veranstaltungen ist deine Anmeldung erst bei Überweisung des Teilnahmebetrages fix (genaue Informationen folgen aber telefonisch). Ich freue mich auf euch alle! Kulimuische Grüße Euer Kulimu Die Musikschule Wolfurt-Lauterach konnte beim diesjährigen Wettbewerb „Prima la Musica“ ein ausgezeichnetes Ergebnis erzielen. Alle angetretenen Solisten bzw. Ensembles wurden mit einem Preis ausgezeichnet. Ergebnis Landeswettbewerb 1. Preis mit Weiterleitung zum Bundeswettbewerb Jovana Subic, Ensemble „eOn“, (Anja Baldauf) Patricia Urbanic, Kategorie: Offene Kammermusik, Katharina Böhler Niklas Denz, Ensemble „Fagottini“, (Margarethe Schwärzler) 2. Preis Johannes Meusburger, Ensemble „Duck River Brass“, (Thomas Jäger) Eva Drexel, Kategorie: Blechbläser Kammermusik Sarah Konzilia, Martin Wakolbinger, Daniel Krenkel Karen Rora, Gitarre, (Markus Vallazza) · Jonas Hefel, Gitarre, (Markus Vallazza) David Meusburger, Gitarre, (Markus Vallazza) · Valentin Yashin, Klavier, (Arndt Rausch) 3. Preis Clemens Zech, Klavier, (Arndt Rausch) · Michael Hinteregger, Klavier, (Arndt Rausch) Julia Maria Devici, Gitarre, (Markus Vallazza) · Tamara Feuerstein, Gitarre, (Markus Vallazza) Ergebnis Bundeswettbewerb 2. Preis Jovana Subic, Ensemble „eOn“, (Anja Baldauf) Patricia Urbanic, Kategorie: Alte Musik, Katharina Böhler, Niklas Denz, Ensemble „Fagottini“, (Margarethe Schwärzler) Kategorie: Offene Kammermusik 3. Preis Jovana Subic, Ensemble „eOn“, (Anja Baldauf) Patricia Urbanic, Kategorie: Offene Kammermusik · Katharina Böhler Zu diesem großen Erfolg gratuliert Dir. Andrè Meusburger allen Schülerinnen und Schülern, aber auch den verantwortlichen Lehrern recht herzlich, mit der Hoffnung, dass diese Resultate eine Motivation für weitere Glanzleistungen sein mögen. fenster 19 Aus der Gemeinde Historisches – Wie es früher war Schmiedgasse und Pfarrers Bienenstöcke Im Hintergrund: Neubau der Metzgerei Klopfer 1962 Bildmitte: ehemalige Spenglerei Baldauf rechts: Taxi der Fa. Frei (1960 – 1971) Frisör Elfried Rümmele Meister Rümmele vor seinem Geschäft 1959 Die Schmiedgasse ist nun Teil des Friedhofs N icht nur in mittelalterlichen Städten erinnert uns vieles an die Blütezeit des Handwerks und der Zünfte, wo ganze Straßenzüge und Gassen nach den dort niedergelassenen Handwerkern benannt wurden. Auch der Lauteracher Schmiedgasse gaben, wenn auch viel später, die dort angesiedelten Schmiede ihren Namen. Als aber die Häuser bei der Festlegung der Straßenbezeichnungen im Jahre 1961 der Raiffeisenstraße zugeordnet wurden, waren die Essen von Büchele, Häle und Lanz schon längst erloschen und in der Schmiedgasse verblieb nur noch das Haus mit der Nr.1. (Bildmitte) Im Haus an der Ecke Schmiedgasse – Raiffeisenstraße bediente als Nachfolger von Franz Kosteinschek (siehe Lauterachfenster Nr. 7) der Frisör Elfried Rümmele seine Kunden. Nach der Lehre beim Meister Makinger in Dornbirn arbeitete er zunächst bei Josef Fürschuß in der Alten Landstraße. Nun war 20 er selbstständig und die nebenan wohnende Familie Hörburger trat ihm einen Raum ab, sodass er auch eine Damenabteilung einrichten konnte und Arbeitsplätze für zwei Gesellinnen hatte. Als Kurzhaarfrisuren und Wasserwellen im Mode kamen, gewann er bei einem Wettbewerb seiner Innung den ersten Preis. Rümmele war ein sehr leutseliger, unterhaltsamer Mann, bei dem es auch immer etwas zum Lachen gab. Nicht selten band er dabei einer seiner Kundinnen einen Bären auf. So, als 1970 gegenüber im Zuge der Erweiterung der Arkaden gerade die Urnenwand errichtet wurde. Damals wunderte sich Bischof´s Fane, wofür denn die vielen Nischen gut seien, die man nebenan in die neue Friedhofsmauer mache. Rümmele versuchte sie davon zu überzeugen, dass der Herr Pfarrer mit Bedacht auf die ständige Blütenpracht auf dem Friedhof hier seine Bienenstöcke unterbringen wolle.Daraufhin soll er, was wohl niemand wundert, der die Kundin kannte, einiges zu hören bekommen haben. Nachdem er in Pension gegangen war, führte seine Frau Stefanie, die bei ihm in die Lehre besucht hatte, das Geschäft weiter. Im September 1985 brannte das Haus nieder und alle Geräte wurden durch das Löschwasser unbrauchbar. Im ehemaligen Laden der Thusnelda Schneider ( Kirchstraße 36 ) richtete Frau Rümmele einen neuen Frisiersalon für Damen und Herren ein. Die Brandruine wurde abgerissen und drei Jahre darauf das verbleibende Haus mit der Nr. 1. Auf die Schmiedgasse und die freiwerdenden Grundflächen konnte nun der zu klein gewordene Friedhof ausgedehnt werden und bald wird sich niemand mehr an diesen an Geschichte und Geschichten reichen Ortsteil erinnern. Quellenangabe: Aus der Chronik des Handwerkers von Elmar Fröweis fenster Aus der Gemeinde plan-b-Gemeinden unterzeichnen Fördervertrag Österreichischer Verkehrssicherheitspreis „Aquila“ für plan-b-Kinderzügle Auf einen Blick plan-b ist eine gemeinsame Initiative der Gemeinden Bregenz, Hard, Kennelbach, Lauterach, Schwarzach und Wolfurt. Die Gemeinden arbeiten in dieser Form seit 2004 und haben sich zum Ziel gesetzt, Schulen, Unternehmen und BürgerInnen in unterschiedlichen Lebensbreichen für bewusste Mobilität zu sensibilisieren und ein Bewusstsein dafür zu schaffen. Besonderes Augenmerk liegt auf der effizienten, zielgruppennahen und gemeindeübergreifenden Umsetzung. Mehr auf www.mobilplanb.at. Der Klima- und Energiefonds präsentiert mit RAD plan-b österreichweit sein erstes Förderungsprojekt. Der Klima- und Energiefonds versteht sich als Impulsgeber und Innovationskraft für klimarelevante und nachhaltige Energietechnologien. Kontakt: Sonja Ammann, Öffentlichkeits- und Medienarbeit sonja.ammann@klimafonds.gv.at, T+43(1) 585 03 90, mobil:+43(0)676 – 400 8 123 Die Bürgermeister der plan-b-Gemeinden erweitern die Radfreundlichkeit ihrer Gemeinde J etzt ist es beschlossene Sache in den sechs plan-b Gemeinden: Das mit dem Land Vorarlberg entwickelte Mehrjahresprogramm „rad plan-b“ wird umgesetzt und erhöht die Radfreundlichkeit der Region. Erste Elemente des Vier Millionen-Euro-Pakets sind bereits auf Schiene, weitere werden gemeinsam mit der Bevölkerung und Partnern in den nächsten Monaten entwickelt. Heute unterzeichnen die Bürgermeister in Hard den Fördervertrag mit dem Klima- und Energiefonds. Mehr Radfreundlichkeit über die Ortsgrenzen hinaus – das schaffen die plan-b Gemeinden Bregenz, Hard, Kennelbach, Lauterach, Schwarzach und Wolfurt gemeinsam mit dem Land Vorarlberg und weiteren Partnern mit „rad plan-b“ in den nächsten Jahren. Dazu werden die teils bereits bestehenden, teils noch zu erstellenden Radverkehrskonzepte der einzelnen Gemeinden in einer regionalen Planung zusammengeführt. Lücken in Radwegverbindungen speziell für AlltagsradfahrerInnen können so erkannt und gezielt geschlossen werden. Bereits fixiert und geplant ist eine Radwegbrücke an der L3 in Wolfurt. Ebenfalls Bestandteil von „rad plan-b“ sind z.B. eine praktische Beschilderung der Radwege, neue Informationsinstrumente oder Werbeaktivitäten fürs Fahrrad wie etwa der gelungene planb Radfrühling im April 2008 in Lauterach. Die sechs Gemeinden planen gemeinsame Investitionen von über vier Millionen Euro in den nächsten fünf Jahren. Bestehende Angebote wie z.B. der Fahrradwettbewerb des Landes „‘rad plan-b’ ist österreichweit das erste Förderprojekt dieses von der Bundesregierung eingerichteten Fonds“ Bgm. Elmar Rhomberg oder Verkehrssicherheitsübungen werden in das Programm gezielt eingebunden. Unterstützung für „rad plan-b“ durch Klimaund Energiefonds und Land Vorarlberg. Der Österreichische Klima- und Energiefonds unterstützt die plan-b Gemeinden bei ihrem Vorhaben mit 970.000 Euro. Der Klima- und Energiefonds will eine nachhaltige Energieversorgung verwirklichen, die Treibhausgas-Emissionen reduzieren und die Forschungsquote steigern. Dafür stehen im Zeitraum 2007 bis 2010 bis zu 500 Millionen Euro an Förderungen zur Verfügung. Damit sollen innovative Projekte unterstützt werden und Aufträge erteilt werden, die einen wesentlichen Beitrag für eine umweltfreundlichere und energieschonende Zukunft bringen. Zwei entscheidende Kriterien sind dabei die Effizienz und die Nachhaltigkeit. Auch das Land Vorarlberg hat eine finanzielle Unterstützung für „rad plan-b“ in Aussicht gestellt sind. Erste Elemente in „rad plan-b“ bereits auf Schiene. Die Marktgemeinde Hard arbeitet mit Hochdruck an ihrem örtlichen Radverkehrskonzept. Die Bevölkerung wird dabei breit ein- gebunden, das Ergebnis soll Grundlage für weit reichende Entscheidungen auch für überörtliche Verbindungen z.B. nach Bregenz sein. In Wolfurt sind die Planungen für die neue Radwegbrücke an der L3 bereits abgeschlossen. Mit den Bauarbeiten wird demnächst begonnen. Bestehende Aktivitäten wie beispielsweise die heutige Verkehrsübung an der Volksschule Hard Markt werden künftig gezielt in „rad plan-b“ eingebunden. Überhaupt ist die enge Zusammenarbeit eines der Erfolgsgeheimnisse im regionalen Mobilitätsmanagement plan-b, sind sich die Verantwortlichen sicher. Und dass plan-b erfolgreich ist, zeigen nicht nur die Ergebnisse in den Gemeinden, sondern auch immer wieder internationale und nationale Auszeichnungen. Österreichischer Verkehrssicherheitspreis „Aquila“ fürs Kinderzügle. Vergangenen Mittwoch nahmen Vertreter der plan-b Gemeinden in Wien eine besondere Anerkennung entgegen: Das Kuratorium für Verkehrssicherheit zeichnete das in Schwarzach entwickelte neue Kinderzügle mit dem Verkehrssicherheitspreis „Aquila“ in der Kategorie Kindergärten als besonders engagiert, nachhaltig und kreativ aus. Weitere Informationen gern bei Mag. Gerhard Schmid, >mprove< Team für Kommunikation, Andelsbuch/Strasshof T: 05512/2398 oder 0664/8554788, M: gs@mprove.at www.klimafonds.gv.at fenster 21 Werbung 22 fenster Aus der Gemeinde V3 – Infos, Spaß und Kreativität zum Thema Gewaltprävention Die Jugendarbeiterinnen gehen beim Sumoringen mit gutem Beispiel voran Gewaltprävention bedeutet nicht allein Abgrenzung nach außen sondern auch eine Auseinandersetzung mit sich selbst und den eigenen Gefühlen. Dieser Prozess ist für Jugendliche nicht immer einfach und wird oft ausgeklammert. Eine Erscheinungsform davon kann Vandalismus im öffentlichen Raum sein. Im Jugendsozialarbeitsprojekt „V3 (Vandalismus – Vorurteile – Vorbild)“ unterstützt die offene und mobile Jugendarbeit in Lauterach und Hard die Jugendlichen dabei, Formen zu entdecken, die ihnen ermöglichen, mit negativen Gefühlen umzugehen, ohne sich selbst oder anderen dabei zu schaden. Eine interaktive Station bietet abwechslungsreiches und spannendes Programm rund um das Thema Gewaltprävention... • Schreistation: Laute Gespräche, Musik und Geschrei an öffentlichen Plätzen führen oft zu Streitigkeiten zwischen Jugendlichen und Erwachsenen. Ein • • • • • Dezibelmesser macht sichtbar, welche Lautstärke verträglich und tolerierbar ist und ab wann es zu viel wird... Müllzielwerfen: Hier geht’s darum, aus dem leidigen Thema „Müllentsorgung“ endlich eine lustige und spannende Sache zu machen. Boxbirne: Schwitzen, bewegen, reagieren – es gilt, angestaute Wut und Aggression einfach rauszuboxen. Parkbank: Treffpunkte und Sitzgelegenheiten dürfen endlich problemlos mit verschiedenen Materialien und Techniken spontan und kreativ gestaltet werden. So werden die jugendlichen Emotionen in sichtbare Kunstwerke umgewandelt. Sumoringen: In den Sumoringeranzügen wird spürbar, wie es ist, eine richtig dicke Haut zu haben. Dosenwerfen: Wut und Angst sind heftige Emotionen, die in positive Energie umgewandelt werden können. Diese Station zeigt wie. • Geduldspiele: Hier werden Logik und Ausdauer auf die Probe gestellt. • Chillout Zone: Um sich von den vielen Eindrücken zu entspannen, wird hier die Möglichkeit geboten, sich neben Obst und Wasser auszutauschen. Termine Freitag, 4. Juli, 16 Uhr bis 19 Uhr Lauterach, Montfortplatz Samstag, 5. Juli, 16 Uhr bis 19 Uhr Hard, Schulhof VS Markt Freitag, 11. Juli, 16 Uhr bis 19 Uhr Lauterach, Jannersee Samstag, 12. Juli, 16 Uhr bis 19 Uhr Hard, Streetsoccerplatz Freitag, 18. Juli, 16 Uhr bis 19 Uhr Hard, Skatepark Samstag, 19. Juli, 16 Uhr bis 19 Uhr Lauterach, Spielplatz, Alte Seifenfabrik Ausweichtermine: 25./26. Juli 2008 fenster 23 Aus den Vereinen Siegerehrung Gemeinderat Werner Hagen, Andrea Venzin, Doris Röser, Valerie Geiser, Klaudia Wakolbinger Stephan Ender 400m Hürdenlauf Turnerschaft Lauterach Internationales Lauteracher Rai Bereits zum 17. Mal fand heuer das Int. Lauteracher Raiff. Sprintmeeting statt. Über 200 Teilnehmer im Alter von 7 – 75 Jahren sprinteten auf der Laufbahn der Hauptschule Lauterach vor einer begeisterten Zuschauerkulisse. Die Schüler hatten bei diesem Sprint-Zweikampf 50m und 75m, die Jugend, Allgemeine Klasse und Masters 60m und 100m zu bewältigen. Viel Lob gab es von in- und ausländischen Vereinsvertretern für die von der TS Lauterach bestens organisierte Veranstaltung. Hier gilt vor allem den freiwilligen Helfern und den zahlreichen Sponsoren ein herzliches Dankeschön. Aus sportlicher Sicht konnte sich der Verein über fünf Einzelsiege in verschiedenen Altersklassen freuen. Zusätzlich gab es in den Schülerklassen zwei Siege bei den Mannschaftswertungen. Frauen: W40: 1. Doris Röser 1. Christa Nigg 2. Karin Jost fenster W50: W60: W00: W99: W98: M50: M70: M95: 2. Helga Wüstner 1. Jaqueline Wladika 4. Viktoria Streißlberger 2. Marielle Rhomberg 4. Viktoria Schneider 2. Laura Pircher 1. Dietmar Giselbrecht 2. Helmuth Elsässer 1. Mathias Zwickle Mannschaftswertungen: W00: 1. TS Lauterach (Viktoria Streißlberger, Linda Gasser, Julia Fink) W99: 1. TS Lauterach (Marielle Rhomberg, Viktoria Schneider, Selena Subic) W98: 2. TS Lauterach (Laura Pircher, Katharina Rossmann, Sabrina Bilgeri) M97: 3. TS Lauterach (Sebastian Obwexer, Emanuel Rinderer, Felix Rhomberg) Vorarlberger Meisterschaft (U-14, U-16, U-20) Der überragende Athlet bei den U-20 (Junioren) war Stephan Ender, der mit persönlichen Bestleistungen fünf Meistertitel erringen konnte: 100m (11,41 sec), 200m (22,54 sec), 400m (48,81 sec), 800m (2,00,69 min) und 400m Hürden (54,39 sec). Bei den Juniorinnen belegte Margaretha Ender jeweils den 2. Platz über 400m bzw. 400m Hürden und wurde 3. über 800m. Theresa Baur errang Bronze über 400m bzw. 400m Hürden. Bei den U-16 Jährigen dominierten über 800m Magdalena Baur und Maximilian Hammerle und gewannen jeweils überlegen die Goldmedaille. Zusätzlich gewann Magdalena Gold über 2000m und Maximilian Silber über dieselbe Distanz. Ingo Gorbach zeigte bei den Wurfdisziplinen sein Können und wurde Vizemeister im Diskuswurf und Dritter im Speerwurf. Mathias Zwickle war mit sechs Einzelsiegen bei den U-14 (Schüler) erfolgreichster Teilnehmer. 24 Aus den Vereinen Siegerehrung der Turnerschaft Lauterach BÜRGERMUSIK Neue Homepage der Bürgermusik Monatelang haben die Webmaster DI Phillipp Erhart und DI Andreas Dörler an ihr getüftelt, sie verändert und verbessert. Jetzt ist die neu gestaltete Homepage der Bürgermusik Lauterach fertig. Laura Pircher, Marielle Rhomberg Webmaster Andreas Dörler hatte alle Hände voll zu tun Unter www.bm-lauterach.at findet der interessierte User nicht nur die allgemeinen Informationen über den Verein oder die Mitgliederanzahl. In verschiedenen Rubriken stellen sich die Bürgermusik, die Jugendkapelle und die Bauernkapelle Lauterach vor und informieren über die jeweils bevorstehenden Termine. Genauso können die letzten Berichte über Ausrückungen und Veranstaltungen nachgelesen, das letzte Cäcilienkonzert im Hofsteigsaal kann sogar „nachgehört“ werden. Noch etwas verzögern wird sich die Realisation des öffentlichen Fotoalbums. Dieses ist bereits in Planung und wird so rasch wie möglich ebenfalls fertiggestellt. aiffeisen Sprintmeeting Für seine Siege über 75m, 80m Hürden, Weit, Hoch, Kugel und Speer wurde er zusätzlich mit einem Pokal geehrt. Beim Int. Bodensee-Länderkampf punkteten folgende Lauteracher Athleten für Vorarlberg: Doris Röser mit 3 Siegen (100m, 200m, 4x100m), Ender Margaretha (2. Schweden-Staffel), Stephan Ender (1. Schweden-Staffel, 2. 400m Hürden) und bei den Jugendlichen Magdalena Baur mit einem 3. Platz über 800m. Internationale Starts von Doris: Basel (CH) 1. 100m, 1. 200m Weinheim (D) 2. 200m Unter der Betreuung von Edith Kiene und Bettina Gorbach waren die jüngsten Lauteracher Athleten beim Int. Fußacher Mehrkampf-Meeting im Einsatz. Ergebnisse Schüler D: 2. Valentin Gmeiner (Jg 99) Schi D: 3. Marielle Rhomberg (Jg 99) Sch C: 4. Sebastian Obwexer (Jg 97) 5. Felix Rhomberg (Jg 97) Mannschaft Schi D: 1. TS Lauterach (Marielle Rhomberg, Viktoria Schneider, Isabella Salcher) Stephan Ender schafft WM-Limit Bei den Landesmeisterschaften der Allg. Klasse läuft Stephan über 400m Hürden mit 53,08 sec. das Junioren-WM-Limit (8.13.Juli in Polen). Als Draufgabe gewann er zusätzlich mit persönlichen Bestzeiten über 100m (11,26 sec.) und 400m (48,63 sec.). Sein Bruder Georg konnte sich im 5000m Lauf über die Bronze-Medaille freuen. Bei den Frauen verteidigte Doris Röser ihren Titel über 100m erfolgreich. Bei der weiblichen Jugend gewann Magdalena Baur über 1500m und wurde Zweite über 800m. Margaretha Ender wurde zweifache Vizemeisterin über 1500m bzw. 300m Hürden. www.bm-lauterach.at fenster 25 Aus den Vereinen Jahreshauptversammlung des FC Lauterach Die 49. Jahreshauptversammlung des Schertler Alge FC Lauterach fand Anfang Juni im Hofsteifsaal statt. 110 Mitglieder fanden sich ein, um dem scheidenden Vorstand unter Obmann Siegi Maier für die geleistete Arbeit zu danken. Dies stand auch bei den Ansprachen der Ehrengäste, Bürgermeister Elmar Rhomberg, Gemeinderat Werner Hagen und Direktor Norbert Baschnegger von der Raiba Bodensee, im Mittelpunkt. Der neue Vorstand des Schertler Alge FC Lauterach Nach der Entlastung des alten Vorstands, übernahm Kohlhaupt Fritz die Wahlleitung, in welcher der neue Vorstand einstimmig gewählt wurde. Dieser setzt sich nun aus Norbert Heimpel (Obmann), Jussel Harald (Vizeobmann Finanzen), Dornbach Christian (Vizeobmann Wirtschaft), Erath Thomas (Vizeobmann Sportlicher Leiter), Beate Nagel (Schriftführerin) Jäger Bernd (Nachwuchsleiter) sowie den Beiräten Edith Berlinger, Beer Josef, Kurz Elmar, Früh Rene und Luder Wolfgang zusammen. Im Anschluss an die Neuwahlen fanden noch diverse Ehrungen durch Verein und Vorarlberger Fußballverband statt, in denen unter anderem Siegi Maier zum Ehrenobmann und Ehrenmitglied, sowie Armin Fink zum Ehrenringträger ernannt wurden. Die Jahreshauptversammlung endete gegen 22.30 Uhr. Wir hoffen, wir können den eingeschlagenen Weg des abgetretenen Vorstands weiter gehen und werden unser Bestes geben, um den Verein gut zu führen. Feuerwehr bei Eröffnung Alter Markt Information für die Bevölkerung, Unterhaltung für die Kinder und die Absicherung des gesamten Areals durch den Absperrdienst. Dies waren die Aufgaben und Schwerpunkte der örtlichen Feuerwehr, bei der großen Eröffnung des Alten Marktes Ende Mai. So standen der Aufgabe entsprechend während des ganzen Tages zahlreiche Feuerwehrkameraden im Absperr- und Parkplatzdienst, um für einen gesicherten Ablauf der Veranstaltung zu sorgen. Mit einem Infostand, Fotowänden, der Präsentation modernster Atemschutztechnik und dem ausgestellten Flagschiff der Wehr, dem Tanklöschfahrzeug TLFA 2000/200 präsentierte sich die Feuerwehr während des ganzen Tages der Bevölkerung. Die Männer der Feuerwehr gaben zahlreiche Informationen und Auskünfte zu den verschiedensten Fragen der Technik, dem Bereich der Feuerwehrjugend und natürlich auch über Brandschutzmaßnahmen für den häuslichen Bereich. Ein ganz wesentlicher Anziehungspunkt des Feuerwehrstandes war aber natürlich das Zielspritzen mit den Kübelspritzen der Feuerwehrjugend. Während des ganzen Tages war durch unzählige Kinder und Schüler Hochbetrieb, die hier ihr Geschick unter Beweis stellen konnten. Natürlich durfte auch der Zweikampf zwischen der Feuerwehrjugend und der Jugendkapelle der Bürgermusik nicht fehlen. Dieser endete mit dem erwarteten Ausgang zu Gunsten der Florianijünger, was aber aufgrund dessen, dass sich diese in der Vorbereitung auf die Landesleistungsbewerbe befinden, auch keine Sensation war. Am Nachmittag war dann das Zielspritzen auch eine Station des Familienfestes, wo sich drei Stunden lang Eltern und Kinder mächtig ins Zeug legten, um möglichst schnell das Blaulicht zum Leuchten zu bringen und die Sirene ertönen zu lassen. Die Feuerwehr bedankt sich bei allen Marktbesuchern an dieser Stelle für ihr reges Interesse anlässlich dieser Veranstaltung. www.feuerwehr-lauterach.at Information für die Bevölkerung 26 fenster Aus den Vereinen Feuerwehr für technische Einsätze gerüstet Zusammenbau des Greifzuges Abdichten eines Kanalschachtes Sichern, Bergen, Anheben und Abdichten. Dies waren die Schwerpunkte einer Ausbildung der Ortsfeuerwehr Lauterach im Bereich der technischen Hilfeleistung im vergangenen Monat. So galt es, mit praktischen Übungen im Bereich des Gemeindebauhofes das richtige Arbeiten mit dem Greifzug zur Sicherung oder Bergung von Fahrzeugen zu üben und zu erlernen. Oder eine Tierrettung aus dem Riedgraben mit den neu angeschafften Sicherungsgurten zu demonstrieren, um ein Pferd oder Rind möglichst schonend und ohne viel Nervosität zu retten. Das zweite Ausbildungsthema behandelte den Bereich Anheben von Lasten mit den Hebekissen und der Stockwinde, um eingeklemmte Personen zu befreien bzw. die Vorgehensweise beim Abdichten von Rohren und Kanälen mit Dichtkissen bei Hochwassereinsätzen, um den Rückstau des Abwassers zu verhindern. Unterbau eines Fahrzeuges zu Personenrettung mit Hebekissen Die Ortsfeuerwehr Lauterach hat im Jahr zwischen 15 und 20 verschiedene technische Einsätze zu bewältigen, welche die verschiedensten Bereiche betreffen. Von der einfachen Ölspur eines defekten Fahrzeuges, über die Tierrettung - auch von Katzen und Vögeln - über Hochwassereinsätze aufgrund von Unwettern, aber auch von Rohrbrüchen, Absicherungsarbeiten bei einfachen Unfällen, bis zur Personenrettung mit schwerem Gerät bei einem Verkehrsunfall, zieht sich die Bandbreite dieses Einsatzbereiches. Die Anzahl der technischen Einsätze hat sich in den letzten Jahren so entwickelt, dass ebenso viele Einsätze aus diesem Bereich, wie Brandeinsätze zu bewältigen sind. Was der Feuerwehr immer mehr das Image des „Mädchen für alles“ einbringt. Ausflug – Feuerwehrjugend im Europapark Anfang Mai nutzte die Feuerwehrjugend die Fenstertage für einen Zweitagesausflug in den Europapark nach Rust. Bereits um fünf Uhr morgens startete die Gruppe, um auch den ersten Tag ganz ausnutzen zu können. Von schnellen Achterbahnen bis zu gemütlichen Karussellen war für jeden etwas dabei, obwohl sich die meisten auf das Fahren der allerschnellsten Bahnen beschränkten. Abends bezog man die Lager in den Zelten des Tipidorfes. Bei Lagerfeuerromantik und gemütlichem Grillen konnte sich die Jugend von den Strapazen erholen, um am nächsten Tag den Park nochmals auf den Kopf zu stellen. Alles in allem ein sehr lustiger, aber auch anstrengender Ausflug des Lauteracher Feuerwehrnachwuchses. Die Feuerwehrjugend im Europapark Rust Rasante Fahrt im Poseidon, nur für starke Nerven Aus den Vereinen Turnierbericht des FC Lauterach Wie bereits letztes Jahr durfte man wieder 18 Mannschaften auf der Bruno Pezzey Sportanlage willkommen heißen. Leider ließ der Wettergott die Fußballer teilweise im Regen stehen, was aber dem sportlichen Ehrgeiz der Teams keineswegs anzumerken war. Dank dem überaus fairen Verhalten der Teilnehmer, blieben die Spieler des Turniers von gröberen Verletzungen verschont. Besonders zu erwähnen wären da die „Tschuttarinna vo dr Musig“, die sich den Fairnesspokal sicherten und zugleich auch die einzige reine Damenmannschaft stellten. Im großen Finale ging es dann um alles. Besonders die Turnerschaft wollte die vorjährige Finalniederlage wieder gutmachen. Doch der Kegelsportclub mischte wie jedes Jahr vorne mit. Sieger 2008 wurde schließlich die Turnerschaft, welche die Partie mit 1:0 für sich entschied. Am Abend im Zelt lautete die Devise wieder Frauenpower, welche den Fußballern in Form von Mrs. Chili bis spät abends ordentlich einheizte. Ein großes Dankeschön der Fußballer an alle Sponsoren – Michis Cafe, El Toro Pfanner und Arte Viva, die den Verein wieder großzügig unterstützten. www.fc-lauterach.com Abschlussfest des Eltern-Kind-Turnens Auch in der Turnerschaft Lauterach neigt sich das Turnjahr dem Ende zu. Aus diesem Anlass haben sich rund 30 Kinder im Alter von zwei bis vier Jahren gemeinsam mit Mamas, Papas, Omas und Opas zum großen Abschlussfest in der Turnhalle getroffen. Das Pony „Kitty“ hat die kleinen Turner und Turnerinnen durch den Pferdeparcour begleitet. Jedes Kind konnte zu Beginn eine eigene Spielfigur bemalen und mit dieser auf den Start des Riesenspielfeldes galoppieren. Das Würfelspiel mit 24 abwechslungsreichen Stationen war für alle ein lustiges Erlebnis. Da gab es zum Beispiel Kutschenreiten mit dem Mattenw


Lauterachfenster 2006 05
Son, 6. Feber 2011 | Kuhn EDV

Juni 06 Nr. 5 D i e a k t u e l l e I n f o r m a t i o n s s c h r i f t d e r M a r k t g e m e i n d e L a u t erach 17. & 18. Juni Fahrzeugweihe 8 „Rechnungsabschluss“ 14 „Riedexkursion“ 24 „Dreiländertunier“ 32 „Gratulation“ Zeitungsversand P.b.b. Verlagspostamt A-6923 Lauterach Zulassungsnummer 02 Z 031382 M Inhalt EDITORIAL Liebe Lauteracherinnen, liebe Lauteracher! Der Europäische Gerichtshof in Luxemburg hat im März sein Urteil über die Bodenseeschnellstraße S 18 getroffen. Nachdem die Entscheidung nach Meinung vieler Experten mehrere Möglichkeiten offen lässt, werden wohl letztendlich die nationalen Gerichte darüber urteilen, ob, wann und in welcher Form eine Straßenverbindung in die Schweiz geschaffen wird. Neue Verkehrswege erzeugen auch mehr Verkehr und neue Begehrlichkeiten für weitere Bebauungen entlang dieser Trassen. Das Lauteracher Ried ist für unsere Gemeinde ein hohes Kulturgut. Es hat jenen Stellenwert für uns, den der Bodensee in Bregenz hat. Ein Durchtrennen oder Abtrennen von Siedlungsraum und Naturraum wäre ein massiv negativer Eingriff in unsere Gemeindeentwicklung. Es ist den Gemeindeverantwortlichen durchaus bewusst, dass wir ein ausgeprägtes, größtenteils selbst verursachtes lokales Verkehrsproblem haben. Die Situation an der Harderstraße, speziell an der Achkreuzung und der zunehmende Schleichverkehr auf den Verbindungsstraßen der Gemeinde werden von der Bevölkerung als sehr negativ empfunden. Die Gemeinde Lauterach und das Land Vorarlberg sind nach wie vor bemüht, hier Verbesserungen zu erreichen – eine Kreuzungsoptimierung beim Achpark wird jedoch das Problem nur temporär lösen. Daneben setzen wir verstärkt auf ein Mobilitätsmanagement für den nicht motorisierten Individualverkehr. Das regionale Radwegenetz wird weiter ausgebaut und das Busnetz soll in den nächsten Monaten erweitert werden. Erste Gespräche mit den Verantwortlichen der ÖBB zeigen, dass auch in Sachen Bahnhof Lauterach Veränderungen möglich sind. Diesem Optimismus folgend hoffe ich, dass den guten Erstgesprächen auch Taten folgen werden, damit das Bahnfahren von und nach Lauterach wieder attraktiver wird. Neues Löschfahrzeug für die Feuerwehr Tag der offenen Tür mit Fahrzeugweihe Gemeindevertretung Bericht von der letzten Sitzung Ausschuss für Jugend, Familie und Frauen Der Ausschuss stellt sich vor Wettbewerb Ortszentrum Meinungen Hauptschule Weiße Rosen für Nazi-Opfer Das Gespräch mit Pfarrer Fridl Fitz Kindergarten Dorf Luaga und losa im Rettungsheim Wie es früher einmal war Ungebetene Gäste Die Lauteracher Vereine 5 Seiten Vereinsberichte Kunst im Rohnerhaus Tag für die Lauteracher Bauernschaft döt gsi Erzählcafe und Purzelturnen Jubiläen, Geburten, Hochzeiten Berichte und Gratulationen 4 6 9 10 17 18 19 20 22 29 30 32 Ihr Bürgermeister Elmar Rhomberg Titelbild Das neue Tanklöschfahrzeug der Feuerwehr fenster 3 Aus dem Rathaus VORWORT Mit der Übergabe von zwei neuen Fahrzeugen an unsere Ortsfeuerwehr ist die intensive Investitionsphase in Gerätschaft und Ausstattung für einige Zeit abgeschlossen. Nach dem Neubau des Gerätehauses war es Aufgabe der Gemeinde, auch den Fuhrpark mit den notwendigen Gerätschaften neu auszustatten. Die Anschaffung eines neuen Tanklöschfahrzeuges ersetzt den über 40 Jahre alten – damals höchst modernen – TLF 2000. Ein lang gehegter Wunsch der Feuerwehr war die Bereitstellung eines Versorgungsfahrzeuges. Die verschiedensten Brandeinsätze oder die Bekämpfung des Hochwassers an der Bregenzerache im Sommer 2005 haben mehrfach gezeigt, dass die Feuerwehrkameraden am Zielort auch laufend versorgt werden müssen. Die Bevölkerungsentwicklung unserer Marktgemeinde und die zahlreichen Bauten in unseren Gewerbegebieten machen es notwendig, dass für die Sicherheit unserer Bürger und für den Schutz unserer Feuerwehrkameraden nachhaltig investiert werden muss. Dieses Bekenntnis der Gemeinde soll mit der Übergabe der beiden Einsatzfahrzeuge zum Ausdruck gebracht werden. Ich danke den Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Lauterach, im Besonderen unserem Kommandanten Alfred Stoppel für den vorbildhaften Einsatz zum Schutz und Wohl der gesamten Bevölkerung. Die Geräteräume auf der linken Seite des Fahrzeuges Feuerwehr Lauterach Die neuen Fahrzeuge Tanklöschfahrzeug TLFA 2000/200 Marke: Mercedes Atego 1631 4X4 Aufbau durch die Firma Marte Feuerwehrfahrzeugbau in Weiler Besatzung: 1:8 Ausstattung • Komplette Grundausstattung für alle Löscheinsätze • Wassertankinhalt 2000 Liter, Schaumtankinhalt 200 Liter • Pumpe Jöhstadt HMP24 • Wasser- und Schaumschnellangriffseinrichtungen • 3 modernste Atemschutzgeräte, Wärmebildkamera und Fernthermometer • Hochleistungslüfter, Schaumausrüstung, Stromaggregat 12 KVA • Lichtmast auf 5,5 m ausfahrbar, drehbar und in Neigung verstellbar • Korbtrage, Notrettungsset, Krankentrage • Motorkettensäge und Rettungssäge, Force Rettungsgerät • Wassersauger und Tauchpumpen Das TLFA 2000/200 ist das erste Löschfahrzeug bei allen Brandeinsätzen und ersetzt das bisherige TLF 2000 aus dem Jahre 1964. Elmar Rhomberg Bürgermeister Versorgungsfahrzeug Marke: OPEL Movano Aufbau durch die Firma Wohlgenannt Fahrzeugbau in Dornbirn Besatzung: 1:6 Das Versorgungsfahrzeug ist eine Ergänzung zum bisherigen Fahrzeugpark und ist zum Transport von Mannschaft und Gerätschaften, insbesondere zur Nachlieferung bei Einsätzen vorgesehen. 4 fenster Aus dem Rathaus VORWORT Das alte Tanklöschfahrzeug TLF 2000 nach 41 Jahren hier bei einem seiner letzten Einsätze beim Hochwasser in Bezau Als im Jahre 1964 das erste Tanklöschfahrzeug in den Dienst gestellt wurde, war dies sicherlich ein Meilenstein in der Geschichte der Ortsfeuerwehr Lauterach. So gesehen auch heuer wieder, denn das damals angeschaffte Tanklöschfahrzeug wurde nun durch ein neues, modernes Fahrzeug ersetzt. Das neue Versorgungsfahrzeug hilft, den Anforderungen der heutigen Einsatztaktik gerecht zu werden und die Mannschaft bei ihren Einsätzen zu unterstützen. Heute haben ein Großteil der rund 50 bis 60 Einsätze pro Jahr einen technischen Hintergrund. Verkehrsunfälle, Bergung von Personen und Tieren, technische Hilfeleistung, aber auch die Elementarereignisse haben in den letzten Jahren stark zugenommen. Die Brandeinsätze sind dabei auch nicht weniger und einfacher geworden. Dies erfordert von der Mannschaft kontinuierliche Ausbildung und Leistungsbereitschaft. Nur durch das Zusammenspiel von Ausbildung, Kameradschaft, technischen Mitteln und Fahrzeugen ist eine erfolgreiche Einsatzbewältigung auch in der Zukunft gewährleistet. Mit der Übernahme des neuen Tanklöschfahrzeuges sowie des Versorgungsfahrzeuges sind diese Voraussetzungen nun wieder gegeben. Dafür möchte ich mich bei der Marktgemeinde Lauterach für diese sehr notwendige Unterstützung zum Wohle der gesamten Bevölkerung von Lauterach recht herzlich bedanken. Der Opel Movano, das neue Versorgungsfahrzeug der Feuerwehr Das Programm Samstag 17. Juni 06: „Fahrzeugweihe und Festabend“ 18:30 Festgottesdienst in der Pfarrkirche umrahmt durch die Bürgermusik Lauterach Anschließend Festzug über die Hofsteigstraße und Schulstraße zur Nordseite der Volksschule Dorf. • Festakt mit Einweihung der neuen Einsatzfahrzeuge • Grußworte von LR Ing. Erich Schwärzler, Bgm. Elmar Rhomberg, Landesfeuerwehrinspektor Ulrich Welte und Kommandant Alfred Stoppel mit Schlüsselübergabe an den Kommandanten Im Anschluss daran: Festabend mit Stimmung, Show und Unterhaltung mit „Alpenstarkstrom“ in der erweiterten Fahrzeughalle des Gerätehauses. Sonntag 18. Juni 06: „Tag der offenen Tür bei der Feuerwehr Lauterach“ Ab 10:30 Uhr Frühschoppen mit „Alpenstarkstrom“ • Besichtigung des Fahrzeugparks der Feuerwehr Lauterach • Fahrradregistrieraktion der Polizeiinspektion Lauterach • Fahrzeuge der Rettungsabteilung Bregenz und der Polizei Lauterach • Informationen über Tätigkeit und Ausbildung der Feuerwehr Lauterach • Großes Kinderprogramm mit Hüpfburg, Zielspritzen, Fahrten mit Feuerwehrautos, Steigerfahrten mit der Feuerwehr Wolfurt. Für ausreichende Bewirtung ist selbstverständlich gesorgt! An beiden Tagen ist zu den Veranstaltungen „Freier Eintritt“. Auf Ihren Besuch freut sich die Ortsfeuerwehr Lauterach. Alfred Stoppel Kommandant der Ortsfeuerwehr fenster 5 Aus dem Rathaus Scheckübergabe für Sophie v.l.n.r. Christof Döring, Doris Rohner, Katharina Pfanner, Bgm. Elmar Rhomberg, Helmut Lokan (Onkel von Sophie) und Barbara Draxler Gemeindevertretung Bericht von der Sitzung Neu im Gewerberegister Martin Zagrajsek, Buchenweg 10: Inkassoinstitute Anton Moosbrugger, Steinfeldgasse 13: Handelsgewerbe + Handelsagenten Christian Peter Baldauf, Achsiedlung 9: Finanzdienstleistungsassistent Rüdiger Jürgen Kretz, Achsiedlung 53: Dienstleistungen in der autom. Datenverarbeitung + Informationstechnik „Bodenseeschnellstraße S 18“ Das Urteil des Europäischen Gerichtshofes vom 23.03.2006 hat keine klare Entscheidung in der Angelegenheit „Bodenseeschnellstraße S 18“ gebracht. Die nationalen Gerichte werden sich weiter mit dem Thema auseinandersetzen und eine Entscheidung treffen müssen. Diskussionen werden auch in unseren kommunalen Ausschüssen zu führen sein. Verkauf der Liegenschaft „Albani Schönenberger“ Die Firma Hefel Wohnbau hat die 6.757 m2 große Liegenschaft Albani Schönenberger erworben. Die Liegenschaft ist zur Gänze als Bau-Mischgebiet gewidmet. Im Anschluss an einen geladenen Architektenwettbewerb möchte die Firma Hefel Wohnbau in Etappen sowohl Gewerbe- als auch Wohnraumflächen schaffen. In 6 einem ersten Gespräch zwischen der Gemeinde und der Firma Hefel Wohnbau wurden bereits Gemeindeinteressen bezüglich Spielplatz, Wohnungen, mögliche gewerbliche Nutzungen und RadwegVerbindungsmöglichkeiten (Sandgasse/Bundesstraße) bekundet. Wettbewerb „Projekt Lerchenpark/ Wohnbauselbsthilfe Als Siegerprojekt aus dem Architekturwettbewerb für die Wohnanlage Lerchenpark ging die Planung der Architektengemeinschaft Andreas Cukrowicz/Anton Nachbaur-Sturm, und damit jenes Projekt mit der geringsten Bebauungsdichte, hervor. 30 Eigentumswohnungen und 70 von der Wohnbauselbsthilfe verwaltete Wohnungen sowie eine großzügig angelegte Spielfläche, die auch als öffentlicher Spielplatz genutzt werden kann, sind vorgesehen. Der Wohnungsbezug ist für 2008 und 2010 vorgesehen. Gemeindegespräch Wolfurt/Lauterach Die Marktgemeinde Wolfurt hat zu einem Gemeindegespräch Wolfurt/Lauterach am Dienstag, dem 18. April 2006, eingeladen. Neben dem Kennenlernen der neuen Gemeindemandatare sind insbesondere die Themen Industriegebietszufahrten, Räumliches Entwicklungskonzept Lauterach und Wolfurt, Flächenwidmungen, Baunutzungszahlen, Jugendarbeit erörtert worden. Umbau Turm Alte Seifenfabrik Architekt Kuess hat die Pläne für den Umbau und die Sanierung des Turmes der Alten Seifenfabrik der Gemeinde vorgelegt und dem Handwerker- und Wirtschaftsverein anlässlich der Jahreshauptversammlung präsentiert. Der Handwerker- und Wirtschaftsverein wird auf der Grundlage dieser Entwurfspläne eine Kostenschätzung erstellen. Bregenzer Festspiele – Förderungsansuchen Im Zuge des Umbaues des Festspiel- und Kongresshauses Bregenz müssen die Bregenzer Festspiele eigene Mittel für diese Baumaßnahmen durch verschiedene Aktionen aufbringen. Der Gemeindeverband empfiehlt, dass die Gemeinden sich an den Umbaukosten beteiligen sollen. Die Marktgemeinde Lauterach wird die Patenschaft für 12 Stühle à Euro 700,-übernehmen und somit eine Förderung im Gesamtausmaß von Euro 8.400,-- gewähren. Die Stühle tragen für die Dauer von 7 Jahren das Namensschild der Marktgemeinde Lauterach. Die budgetäre Vorsorge wird im Voranschlag 2007 getroffen. Diese gemäß dem Finanzierungsschlüssel fenster Aus dem Rathaus Zwischen dem Uferweg und der Tennisanlage entsteht ein neuer Erlebnis-Kinderspielplatz am 2. Mai der Gesamtinvestition von den Bregenzer Festspielen aufzubringenden Eigenmittel führen nicht zu einer Entlastung des Budgets der Landeshauptstadt Bregenz. Öffentlicher Personennahverkehr Es ist beabsichtigt, die Mäderstraße und die Lerchenauerstraße in das Netz des öffentlichen Personennahverkehrs einzubinden. Mit Kleinfahrzeugen sollen das Industriegebiet und die Schule Unterfeld über die Lerchenauerstraße erschlossen werden. Die Kosten für die zusätzlichen Linien sind noch nicht bekannt. GR Christian Österle führt derzeit Gespräche mit dem Gemeindeverband. Einführung soll anlässlich des Fahrplanwechsels 2006/07 sein. Schülerbetreuung an den Lauteracher Pflichtschulen Am 24.04.2006 haben alle drei Lauteracher Pflichtschulen gemeinsam die Eltern über die Schülerbetreuung ab Herbst 2006 informiert. Derzeit ist die Bedarfserhebung im Gange. Das Ergebnis dieser Erhebung wird der Bildungsausschuss eingehend beraten und eine Empfehlung abgeben. Für die Mittagsbetreuung sollten mindestens 10 Schüler, für die Nachmittagsbetreuung mindestens 15 Schüler angemeldet sein. Für die VS Lauterach-Dorf sind Räumlichkeiten in der Neue Tarife für die Kinderbetreuung Alten Seifenfabrik vorgesehen. In der VS Lauterach-Unterfeld wären Räumlichkeiten im Untergeschoss vorhanden, sie müssten aber adaptiert werden. Die Vorbereitungen dazu sind von der Verwaltung durchgeführt worden. Der Bildungsausschuss wird sich in der nächsten Sitzung damit befassen und eine allfällige Empfehlung für den GVO abgeben. „Hilfe für Sophie“ GR Barbara Draxler berichtet, dass die Hilfsaktion für die kleine Sophie, die an einer seltenen Art von Leukämie leidet, beispiellos ist. Ihr liegt das Schicksal des kleinen Mädchens besonders am Herzen und sie hat die Hilfsaktion in Lauterach ins Leben gerufen. Um die hohen Kosten für die Knochenmarktypisierung, welche die Familie zu tragen hat, abdecken zu können, spendet der Gemeindevorstand aus dem Sozialfonds den Betrag von Euro 1.200,--. Die Kulturplattform hat Euro 450,-- und der Frauenbund Guta Euro 1.500,-- bereitgestellt. So konnte der Familie der Betrag von zusammen Euro 3.150,-- übergeben werden. Es bieten sich zwei Spendenvarianten an: a) Direktspende an Familie von Sophie oder b) Spende an den Verein „Geben für Leben“. GR Barbara Draxler ersucht die Gemeindevertreter, das heutige Sitzungsgeld der Aktion zu spendieren. Spielraum/Spielplatz „Tennisanlage neu“ GR Werner Hagen gibt an Hand der Planunterlage von Günter Weiskopf einen Überblick über das Projekt „Errichtung eines Natur-Spielraumes an der Ach“ im Bereich Tennisplatz Lauterach. Er berichtet, dass umfangreiche Gespräche mit dem Verkehrsverein, dem Tennisclub und dem Gastwirt des Tennisstübles geführt wurden. Günter Weiskopf wird mit der Organisation und Anleitung der Ausführung beauftragt. Die Kostenobergrenze wird mit Euro 40.000,--, ohne Ust., zzgl. Bauhofkosten (Eigenleistungen), festgesetzt. Der Gemeindevorstand hat in der Sitzung vom 18.04.2006 bereits grünes Licht für die Realisierung gegeben. Mit der Realisierung dieses Spielplatzes wird u.a. auch dem Antrag der SPÖ Lauterach Rechnung getragen. Tarife für Kindergärten Der Ausschuss für Kinderbetreuung und Senioren hat sich in der Sitzung vom 19.04.2006 mit der Festlegung der neuen Tarife „Kindergarten/Kinderbetreuung“ ab dem Kindergartenjahr 2006/2007 befasst und eine einhellige Empfehlung an die Gemeindevertretung zur Beschlussfassung abgegeben. Die Gemeindevertretung nimmt diesen Vorschlag an. fenster 7 Aus dem Rathaus Rechnungsabschluss einstimmig beschlossen Der Ausgabenschwerpunkt im Jahr 2005 lag im Bildungs- und Betreuungsbereich, im Sozial- und im Gesundheitsbereich. Alleine für den betrieb der Volksschulen und der Hauptschule werden seitens der Gemeinde jährlich über eine Million Euro aufgewendet D ie Gemeindevertretung hat den Rechnungsabschluss 2005 am 2. Mai mit einem ausgeglichenen Gesamtrahmen von 15,354 Millionen Euro einstimmig angenommen. Der Ausgabenschwerpunkt lag einmal mehr im Bildungs- und Betreuungsbereich, im Sozial- und im Gesundheitsbereich. Erfreulich dabei ist, dass im Jahr 2005 auf Darlehensaufnahmen verzichtet werden konnte. Im Gegenteil: Es konnten sogar Darlehens- und Leasingrückzahlungen in Höhe von 1,126 Millionen Euro getätigt werden. Sehr positiv ist auch die Zusammensetzung der Darlehen. 67 Prozent aller Darlehen betreffen zinsgestützte Darlehen wie Schulbaudarlehen, Wasser- und Kanalbaudarlehen sowie Landeswohnbaufondsdarlehen. Die Verschuldung pro Kopf beträgt in Lauterach 1.181,-- Euro und liegt damit 37 Prozent unter dem Durchschnittswert aller Vorarlberger Gemeinden ( 1.868,-- Euro). Gemeinde, nach der Volksschule Unterfeld und dem Feuerwehrgerätehaus, seinen Abschluss finden. Es sind aber nicht nur diese Investitionskosten, die das Budget prägen. Allein für den laufenden Betrieb der beiden Volksschulen, der Hauptschule und der Musikschule werden pro Jahr 1.079.000,-- Euro aufge- zum Abgang der Krankenanstalten zu leisten. Lauterach hat dafür 1.040.000,-- Euro bezahlt. Daneben gab es verschiedene Ausgaben für den Straßen- und Radwegebau, für den öffentlichen Personennahverkehr etc. Außerdem wurde für die Ortsfeuerwehr Lauterach ein neues Tanklöschfahrzeug um 287.500,-- Euro angeschafft. Es war eine notwendige Anschaffung, damit die Einsatzbereitschaft unserer Feuerwehr weiterhin im bewährten Ausmaß gegeben ist. Das ersetzte Tanklöschfahrzeug stammte von 1965, und es war damit wirklich an der Zeit, diesen Fahrzeugwechsel vorzunehmen. Mit dem Erwerb des Areals Alte Landstraße 1 – 3 (Bereich Michis Cafe) hat sich die Gemeinde weitreichende Möglichkeiten zur Gestaltung des Ortszentrums und der Belebung des Alten Marktes gesichert. Die Finanzierung wurde aus steuerlichen Gründen über eine neu gegründete Gesellschaft, der Ortszentrum Lauterach Gestaltungs GmbH & Co KEG, die zu 100 Prozent im Besitz der Gemeinde steht, abgewickelt. Mit diesen Liegenschaftserwerben, der Teilnahme am Städtebauwettbewerb Europan 8 und dem klaren Bekenntnis zur Errichtung eines Hauses der Generationen hat die Gemeinde wichtige und weitreichende Entscheidungen zur Belebung des Ortszentrums getroffen. Man darf gespannt sein, wie das neue Ortszentrum in Zukunft aussehen wird. www.lauterach.at „Die Pro-Kopf-Verschuldung in Lauterach liegt 37 Prozent unter dem Vorarlberger Durchschnitt” wendet. Für die Kindergärten und die Kinderbetreuungseinrichtungen Rappelkiste und Käferle werden pro Jahr 405.000,-Euro zur Verfügung gestellt. Wissentlich, dass es sich um eine gute Investition in die Zukunft unserer Gemeinde handelt. Für den Bereich Soziales, und dazu zählen unter anderem der Mobile Hilfsdienst, die Familienhelferinnen, Essen auf Rädern und natürlich auch der Beitrag der Gemeinde an den Sozialfonds des Landes, wurden Geldmittel in Höhe von 1,511 Millionen Euro eingesetzt. Wenn jetzt noch der Abgang des Seniorenheimes von 252.000,-- Euro hinzugerechnet wird, wurden insgesamt 1,763 Millionen Euro für den Sozialbereich bereitgestellt. Die Spitalsabdeckung ist ein weiterer markanter Punkt. Die Wohnsitzgemeinde hat für jeden Bürger, der in einem Spital stationär aufgenommen wurde, einen Beitrag Die Generalsanierung der Hauptschule wurde aus steuerlichen Gründen (Einsparungsmöglichkeiten) der Marktgemeinde Lauterach Immobilien Verwaltungs GmbH & Co KEG, kurz Gemeindeimmobiliengesellschaft oder GIG genannt, übertragen. Insgesamt wurden im vergangenen Jahr 1,432 Millionen Euro für die dritte Bauetappe ausgegeben. Nach einer Planungsphase 2006 wird die letzte große Bauetappe 2007 ausgeführt werden. Damit wird ein weiteres großes Bauvorhaben der 8 fenster Aus dem Rathaus Drei Bereiche für ein lebenswertes Lauterach Foto vom Jugendausschuss (von links nach rechts): Mario Rosskopf, Gerold Wagner (Obfrau Stellvertreter), Hartmut Bildstein, Astrid Mayer, Claudia Rusch, Katharina Pfanner (Obfrau), Barbara Draxler, Jeanette Bundschuh, Matthias Rohner, Michael Prein (Jugendarbeiter). Auf dem Bild fehlen Thomas De Donder, Sabine Bursac, Manuela Weiß Katharina Pfanner (mitte) mit den Sachbearbeiterinnen im Rathaus, Annette King für Soziales (links) und Manuela Preuß für Jugend I m Juni 2004 übernahm Katharina Pfanner den Vorsitz des Jugendausschusses Lauterach von Martin Kaufmann, und im Zuge der Gemeindewahlen im April 2005 wurde sie wiederum als Vorsitzende bestellt. Zusätzlich übernahm sie das Ressort Familie und erstmalig den Frauenbereich, welcher in die Gemeindepolitik neu eingegliedert wurde. Durch die Anstellung von Michael Prein im Ausmaß von 20 Prozent, der neben dem Tätigkeitsfeld von Jugendkoordinatorin Manuela Preuß zu 40 Prozent die Offene Jugendarbeit in Lauterach mitbetreut und so einen geschlechtssensiblen Zugang ermöglicht, konnte ein Schritt in Richtung qualitative Jugendarbeit gemacht werden. Im Hinblick auf die Auszeichnung „Familiengerechte Gemeinde Vorarlberg 2006“ ist es unser Bestreben, dem Bereich Familien weiterhin höchstes Augenmerk zu schenken. Neben den bewährten Einrichtungen (Familienhelferinnen, Infantibus, Familienpass, Familienfolder, Unterstützung des Mehrlingselternvereins usw.) ist im Zuge der Eröffnung des Abenteuerspielplatzes im Juli 2006 ein Familienevent geplant. Im Mai 2006 fand ein Kinderspielnachmittag mit einem Aktionsbus statt. Es wurde über „FamilieemPowerment“, eine neue Anlaufstelle des Vlbg. Kinderdorfes für junge Familien, informiert. Durch ehrenamtliche Zeitspenden und Talentetausch werden auf Wunsch die Familien unterstützt. Die Reihe „Gesunde Frauen in Lauterach“ soll dazu dienen, ein themenbezogenes und kostengünstiges Programm für die Frauen in Lauterach zugänglich zu machen. In der Realisierung und Umsetzung von neuen Konzepten machen wir uns gemeinsam für diese drei Bereiche in Lauterach stark. fenster 9 Im Bereich Jugend verfolgt der Ausschuss zwei Ziele: aktive Beteiligung Jugendlicher in der Offenen Jugendarbeit und Bewusstseinsbildung der Bevölkerung im Bereich Alkoholprävention durch die landesweite Aktion „Mehr Spaß mit Maß“, welche durch diverse Projekte realisiert werden. Aus dem Rathaus Schritte in Lauterachs Mitte Reaktionen aus der Christian Dür (Bahnhofstraße) Was verbinden Sie mit dem Begriff Zentrum Lauterach? Momentan gibt es für mich kein wirkliches Zentrum in Lauterach! Es gibt für die Bürger in Lauterach keinen „Treffpunkt“, wo man sich unterhalten kann. Der Montfortplatz ist schon lange kein Treffpunkt mehr (wenn es überhaupt einmal einer war). wichtig, die die regionale Ausrichtung betonen (Grundversorgung mit Lebensmitteln, aber insbesondere Fachgeschäfte, eine angenehme Bar, wo man sich gerne auch nach der Arbeit trifft), ein intelligentes Verkehrskonzept mit Einbindung des öffentlichen Verkehrs. Besonderes Augenmerk sollte auf die Auswahl der Baumaterialien gelegt werden. Regionales Holz, warme Farben und Bauformen, die weggehen von der Allerwelts-Klotzerei. Wichtig: Auch am Wochenende sollte das Dorfzentrum Anziehungspunkt sein – mit geeigneten Veranstaltungen, kleinen Live-Konzerten, Kaffeehausatmosphäre mit Tischen im Freien usw. Was sollte im Zentrum Lauterach entstehen und geschehen? Es sollte ein gemütlicher typisch Lauteracher Mittelpunkt werden. Das „Haus der Generationen“ – siehe aktuelles Rathausfenster – ist eine super Idee. Hier sollten gemütliche moderne Geschäfte entstehen, wie z.B. eine Bar, wo man sich auf ein kleines Blondes trifft, oder kleine Live Konzerte mit Vorarlberger Bands, Dorffeste etc stattfinden. Die weiteren Ideen (Neuer Marktplatz, Atrium usw.) finde ich ebenfalls sehr gut. Mich würde nur interessieren, bis wann man diese Vorstellungen verwirklichen will? Was sollte im Zentrum Lauterach nicht geschehen? Es sollte keine langweilige Gestaltung entstehen. Es muss etwas geboten werden. Nicht nur Programm für unsere älteren oder jüngeren Bürger. Eine gesunde Mischung von allem wäre super. Philipp Erhart (Sandgasse 9b) Was verbinden Sie mit dem Begriff Zentrum Lauterach? „Zentrum Lauterach“ ist im Moment nicht vorhanden. Der Montfortplatz hat kein Flair, strahlt Kälte aus und motiviert nicht zum Verweilen. „Zentrum Harderstraße“ mit Hofer etc. ist ein Kniefall vor den Discountern – keine Qualität. Außerdem stört ein großes Möbelhaus im Dorfzentrum die Ländlichkeit. Was sollte im Zentrum Lauterach entstehen und geschehen? Aktives Dorfleben sollte möglich sein – mit Plätzen, die einladen, sich am Dorfgeschehen zu beteiligen. Ich finde, es sollte ein „lauterachtypisches“ Erkennungsmerkmal entstehen. Kleine Strukturen sind 10 Was sollte im Zentrum Lauterach nicht geschehen? Keine neuen Discounter und Supermärkte ansiedeln – diese gibt es überall (da kann ich in jede andere Gemeinde fahren) und sie haben einen enormen Flächenverbrauch. Die im Rathausfenster gezeigten Gebäude sind ganz ehrlich – scheußlich! Gebäude, die keine Wärme ausstrahlen, die Fassaden wie zu klein geratene Bürohäuser haben, sind für ein warmes und freundliches Ortszentrum aus meiner Sicht ungeeignet. Also – Idee hervorragend, bisherige Details der Gebäude wirken allerdings sehr kalt und unpersönlich. Man stelle sich diese Gebäude an einem Sonntag Nachmittag vor. M. Streißlberger (Mäderstraße 1) Was verbinden Sie mit dem Begriff Zentrum Lauterach? Im Moment gibt es in Lauterach kein „Zentrum“ im eigentlichen Sinn. Für mich heißt es hier „Durchzug“. Manuela Gassner Was verbinden Sie mit dem Begriff Zentrum Lauterach? Ein Platz für Treffpunkte, ein Ort der Geselligkeit, Zugang über mehrere Wege zum Zentrum Kirchplatz ohne störende Straße. Was sollte im Zentrum Lauterach entstehen und geschehen? Treffpunkt für alle BürgerInnen, Verbindung der einzelnen Abschnitte des Zentrums mit Geh- und Radwegen, behindertengerechte Bauweise (Rathaus, Haus der Generationen) Platz für Grünflächen, Bäume, kleines Heimatmuseum? Was sollte im Zentrum Lauterach nicht geschehen? Es sollte keine Ansammlung von Flachdachbeton-Klötzen und moderner Architektur sein, die keinen Flair, geschweige denn Gemütlichkeit ausstrahlen. Die Veranstaltung im Hofsteigsaal war sehr informativ und interessant, aber bei allen Projekten steht aus meiner Sicht die moderne Architektur und nicht der Grundgedanke des Ortszentrums im Vordergrund. Schade. Ich hoffe nicht, dass Lauterach ein zweiter „blauer Platz“ wird. Anonym Was verbinden Sie mit dem Begriff Zentrum Lauterach? Einerseits Orte der Begegnung ohne störenden Verkehrslärm, andererseits Erreichbarkeit von Geschäften, kommunalen Einrichtungen ect. auch per Auto. Utopie? Was sollte im Zentrum Lauterach entstehen und geschehen? Es soll ein Ort der Begegnung, der Kommunikation entstehen. Attraktive Vielfalt an Geschäften, Gastronomie,... Eine Zone, in der man sich zu Fuß begegnet und somit auch vermehrt kommuniziert. Ein kleiner Wochenmarkt mit heimischen Produkten wäre wünschenswert. fenster Aus dem Rathaus Bevölkerung katsäule sind keine gute Visitenkarte. Gepflegte alte Bausubstanz und neue Gebäude könnten hier mit dem entsprechenden „Drumherum“ eine schöne Einheit bilden. Bepflanzte Kreisverkehre, Einbahnregelung, Gehsteige, geordnete Parkplätze könnten sicherlich dazu beitragen. Eine Dorfstraße entlang der Autobahn mit einer Verbindungsstraße ins Ortszentrum wäre vielleicht sinnvoll. Zu meiner persönlichen Situation möchte ich festhalten, dass ich natürlich nicht erfreut bin, wenn die Straße noch näher an mein Haus verlegt würde. Bin aber offen, über alle Vorschläge zu diskutieren, um auf einen gemeinsamen Nenner zu kommen. Alwin Rohner, Raiffeisenstraße 5 Mir selbst auferlegte Vorgaben Wohnen, Einkaufen und Dienstleistungen in verkehrsberuhigter Zone abseits der L 190 genießen. Ein Beitrag gegen die Zersiedelung mit Flächenverbrauch und eingehender autoabhängiger Notwendigkeit. Für die Gemeindeverwaltung ist nur die Erstellung und Erhaltung der Infrastruktur zur Entwicklung sowie Erstellung und Vorgabe eines Bebauungsplanes für einen Zeitraum von ca. 20 Jahren notwendig! Alles entsteht in privatwirtschaftlicher Entwicklung ohne Aufblähung des gemeindeamtlichen Verwaltungsapparates. Ein kompakt städtebaulicher Ortskern mit größter Wohndichte und Geschäftigkeit. Eine Investition, die sich für die Gemeinde lohnt sowie für zukünftige Käufer und Investoren. Die Gemeinde hat nur ihre Pflicht, die ureigensten Aufgaben für Schule, Gehsteige, Soziales, Straßen, Kultur, Freizeit etc. zu erfüllen. Einbahnregelung: Einfahrt generell KarlHöll-Straße, Ausfahrt Hofsteigstraße Ost und West. Nordseitig Einfahrt Karl-HöllStraße, Ausfahrt Klosterstraße. Finanzierung der m2-Preise in ähnlichen Werten. Bebauungsplan erlassen ohne Baunutzungszahl zwingend, jedoch Keller mit Tiefgarage und Geschäftspassage, Erdgeschoss für Geschäfte, Dienstleistungen, Kleingewerbe und drei Obergeschosse für Wohnen, Büro, Ordinationen mit Hinterhöfen vorgesehen mit genugügenden Lichtverhältnissen sowie eines üblichen massiven Dachstuhls, Haus an Haus mit städtebaulichem Charakter. Fluchtlinie nach Straßenverlauf oder Arkadenpassage. Vorschlag eines Familien- und Geschäftshotels, so wie es in hunderten Kommunen in Europa bereits praktiziert wird. Ein Wochenmarkttag zur sozialen Kommunikation kann ohne öffentliche Zuschüsse nur funktionieren, wenn genug Wohnungen im Umkreis vorhanden sind. Bürohaus Schertler könnte direkt an der nördlichen Friedhofsmauer erstellt werden, da diese Straße bis Mauer West nicht mehr benötigt wird. Anfahrt zur Wohnstraße für Feuerwehr über Karl-HöllStraße und westwärts Hofsteigstraße. Ein benötigtes betreutes Altenwohnheim könnte integriert werden. Ein Altersheim ist ja vorhanden und kann jederzeit aufgestockt werden, ansonsten ostwärts der Pfarrkirche. Die Reinerwiese sofort in diesen Bebauungsplan einbeziehen mit einer Einfahrt und noch benötigter Ausfahrt, bis Klostermauer Nord. Was sollte im Zentrum Lauterach entstehen und geschehen? Das Siegerprojekt der Schweizer Architekten erscheint mir sehr spannend. Vor allem die eigene Fuß- oder Radwegverbindung der drei Zentrumsteile wäre toll. Die Verlegung der Bundesstraße (Ludescher-Trasse) würde allerdings die visionärsten Möglichkeiten eröffnen: Endlich ein Kirchplatz verbunden mit dem Friedhof, neue Räume und Chancen im Bereich jetziger Alter Markt bzw. westlich davon. Wäre super! Was sollte im Zentrum Lauterach nicht geschehen? „Klotzbauten“ als reine Prestigeobjekte Klaudia Wakolbinger Gemeindegestaltung Der Standort für ein neues Ortszentrum im Bereich Alter Markt, Friedhof, Kirche, Areal Schertler finde ich sehr gut. Der Vorschlag, Gemeindeamt, Haus der Generationen, Fuß- und Radweg, Altes Vereinshaus für Kleinkunst in diesem Bereich zu integrieren, könnte ich mir gut vorstellen. Bevor aber solche Jahrhundertprojekte in Angriff genommen werden, sollte erst einmal für die Verkehrssituation in Lauterach, speziell aber in diesem Bereich, eine Lösung gefunden werden. Im Bereich Wälderstraße, Wolfurterstraße, Alte Landstraße muss unbedingt etwas geschehen. Abgesehen von der Sicherheit ist dieser Ortsteil optisch nicht gerade reizvoll. Kettenabsperrung, verrostete Laternen, Pla- Entwicklung Die sich heute als größte Chance der Marktgemeinde zur Entwicklung eines Ortskerns für die nächsten Jahrhunderte anbietet, ist zwischen Friedhof und Klostermauer Nord. Kernpunkt ist eine Wohnstraße verkehrsfrei (!) mit Untertunnelung und beidseitiger Möglichkeit zum Parken sowie schrittweiser Anbindung aller Tiefgaragenplätze der zukünftigen Verbauung. Vorgangsweise Da am Alten Markt aus Istbestand nur Veränderungen vorgenommen werden könnten, die nie ein Erfolg für eine ständige soziale Kommunikation sein können, sind nur Verbesserungen zur Sicherung des Verkehrsflusses vorzusehen. Die vorhandenen Mittel sind konzentriert für die größte Chance der Möglichkeit zur Errichtung einer neuen sozial kompetenten Zentrumsverbauung (neuer Ortskern) vorzusehen, wofür die Gemeinde verpflichtende Vorbereitungen zu erbringen hat. fenster 11 Aus dem Rathaus Gesund, sauber und schnell D ie Fahrradsaison hat begonnen. Gesund, sauber, schnell und günstig! Das Fahrrad ist für kurze Strecken das ideale Verkehrsmittel. Hier sind für Sie einige Informationen und Tipps zum Radfahren. Vielleicht entdecken auch Sie in dieser Saison das Fahrrad neu und nutzen es verstärkt auf Alltagswegen. In Österreich ist jede zweite Autofahrt kürzer als vier Kilometer. „Nicht jede, aber viele dieser Fahrten könnten auch mit dem Rad zurückgelegt werden. Das schont neben der Umwelt angesichts steigender Spritpreise auch unsere Geldtasche", betont VCÖ-Experte Wolfgang Rauh. Zudem tut Radfahren unserer Gesundheit gut. Medizinische Untersuchungen haben ergeben, dass Menschen, die regelmäßig mit dem Fahrrad zur Arbeit oder zum Einkaufen fahren, so fit sind wie fünf bis zehn Jahre jüngere Personen. Achten Sie gerade zu Beginn der Saison darauf, dass die Bremsen und die Beleuchtung des Fahrrades gut funktionieren. Die Kette regelmäßig schmieren, denn trockene Ketten können reißen und Stürze verursachen. „Am besten ist, das Fahrrad einmal im Jahr zum Service zu bringen", empfiehlt VCÖ-Experte Rauh. Oberstes Prinzip beim Radfahren: Verkehrsregeln einhalten. Dazu gehört auch, vor dem Abbiegen ein Handzeichen zu geben. Bei Dämmerung und Dunkelheit immer mit Licht fahren. Mehr Tipps bietet der VCÖ kostenlos im Internet unter www.vcoe.at/radfahren an. frauen.beratung Sie haben Fragen zu Arbeit, Bildung, Recht oder Finanzen? frauen.beratung deckt in einem Gespräch Ihren Informationsbedarf zu konkreten Sachfragen. Zugeschnitten auf Ihre persönliche Situation klären wir Ihr Anliegen. Übersichtlich, anschaulich und leicht verständlich. frauen.beratung geht achtsam mit den speziell weiblichen Bedürfnissen um und berücksichtigt ganz bewusst den Zusammenhang von persönlichen und gesellschaftspolitisch bedingten Schwierigkeiten von Frauen. frauen.beratung ist kostenlos und findet unter anderem auch im „Alten Kreuz“, Eingang Standesamt am 19. Juni 2006 von 16:00 – 18:00 Uhr statt. Ihre Anliegen – unsere Themen • Bildung: Rahmenbedingungen, Bildungsangebote, Beihilfen • Arbeitssuche und Wiedereinstieg: Rahmenbedingungen, berufliche Anforderungen, Beihilfen • Schwangerschaft/Karenz: Schutzbestimmungen, Kinderbetreuungsgeld, Situation von Grenzgängerinnen, Bezug von Familienbeihilfe, Beihilfen • Ehe/Lebensgemeinschaften: Ansprüche, Absicherung, Verträge, Erben, Wohnungseigentum • Trennung/Scheidung: Scheidungsarten, Aufteilung des Vermögens, Obsorgeregelung, Frauenfallen, Aufenthalt, Arbeitsbewilligungen • Kinder: Obsorgeregelung, Alimente, Besuchsregelung, Erben • Pension: Pensionssystem, individueller Versicherungsverlauf • Einkommen/Finanzen: Beihilfen, Leistungen des AMS, Sozialhilfe, Schulden, Haushaltsplan Veranstalter: Frauensprecherin Katharina Pfanner 12 fenster Aus dem Rathaus Parkplatzmarkierung – „Das muss nicht sein“ Obwohl an diesem Tag im Friedhof nicht viel los war, sollte die Parkplatzordnung beim Eingang in den Friedhof eingehalten werden. Jedenfalls wurde dieses Auto genau auf der Sperrzone geparkt Die Briten sind unsere Gäste I would die for such a hall! – Ich würde für eine solche Halle sterben! In gut einem Jahr vom 8. bis 14. Juli 2007 ist es soweit: Die 13. Weltgymnaestrada gastiert erstmals in Vorarlberg. Bisher dienten ausschließlich Großstädte als Veranstaltungsorte. Die Organisation läuft bereits auf Hochtouren. Delegationen aus allen Ländern kommen zur Visite ins Ländle. Jede Gemeinde hat eine andere Nation zu Gast. Sind es in Wolfurt die Norweger, in Hard die Italiener, so werden wir in Lauterach im nächsten Jahr ca. 800 Sportlerinnen und Sportler aus Großbritannien begrüßen dürfen. Wie ernsthaft sich die Briten auf die Gymnaestrada vorbereiten, zeigt der Besuch einer 17 Mitglieder zählenden Delegation Mitte Mai. Die Sicherheit, Sauberkeit und behindertengerechte Zugänge sind für die britischen Gäste wichtige Themen. Übernachtet wird in allen Schulen Lauterachs, das Frühstück wird im Hofsteigsaal serviert werden, an den Abenden wird es Veranstaltungen geben. Bürgermeister Elmar Rhomberg und Sportreferent Werner Hagen empfingen die Gäste mit Roger Pittman an der Spitze. Die anfangs etwas kritische Miene von Mr. Keith Atkinson, des Sicherheitsbeauftragten der Briten, hellte sich immer mehr auf. Er war begeistert vom Standard unserer Schulen. Bezeichnend sein Ausspruch in der Turnhalle der Schule Unterfeld: „ I would die for such a hall! – Ich würde für eine solche Halle sterben!“ Erwin Reis, Organisationsleiter der Gymnaestrada im Gespräch mit dem Sicherheitsmanager Keith Atkinson Die britische Delegation, die Organisatoren aus Dornbirn und die Gastgeber aus Lauterach beim Erinnerungsfoto Aus der Gemeinde Exkursion ins Ried Brachvogel, Kiebitz und Co. Begeisterte Teilnehmer bei der Exkursion (Foto: H. Thurnher) Freiwillige Helfer bei Entbuschungsarbeiten (Foto: M. Waldinger) Der Große Brachvogel und andere Tiere profitieren von den Veränderungen im Ried (Foto: M. Waldinger) D as Naturjuwel Lauteracher Ried wird aufgewertet. Der Österreichische Naturschutzbund führt zur Zeit Maßnahmen im Rahmen des Interreg-Projektes „Feuchtgrünland und Storchenlebensräume zwischen Alpenrhein und Donau“ durch. Die finanzielle Unterstützung kommt von EU, Land, der Mava-Stiftung aus der Schweiz und den Marktgemeinden Lauterach und Wolfurt. Bei einer Exkursion am Ostermontag konnten über 120 Teilnehmer mit den Vogelkundlern Alwin Schönenberger, Mag. Jürgen Ulmer und Jutta Soraperra Brachvögel, Kiebitze, Braunkehlchen und andere typische Tierarten des Wolfurter und Lauteracher Rieds beobachten. „Die Vielfalt an 14 „Die Vielfalt an Vogelarten im Ried ist einmalig“, (Alwin Schönenberger) Vogelarten im Ried ist einmalig“, so Alwin Schönenberger, „im Umkreis von mehreren hundert Kilometern gibt es kein Gebiet mehr mit solch einer großen Vielfalt.“ Weiters erfuhren die Teilnehmer, welche Maßnahmen bereits umgesetzt wurden und welche noch geplant sind. Diese Maßnahmen orientieren sich am historischen Landschaftsbild und an den Lebensraumansprüchen der charakteristischen Riedarten, wie Wiesenvögel, Amphibien und Libellen. „Diese Riedgebiete waren früher offene Landschaften mit zahlreichen Kleingewässern, die heute fast völlig fehlen“, so der Naturschutzbund. In diesem Winter entfernten freiwillige Helfer Gehölzreihen und werteten damit die Brutgebiete von Bekassine, Großer Brachvogel und Kiebitz auf. Mehrere Flachteiche wurden bereits im Wolfurter Ried angelegt, weitere sind im Lauteracher Ried geplant. Durch diese Kleingewässer erhöht sich das Nahrungsangebot für Störche und andere Wiesenvögel. Mit den Flachteichen werden auch neue Lebensräume und Laichgebiete für wassergebundene Arten, wie Libellen und Amphibien geschaffen. www.naturschutzbund.at fenster Aus der Gemeinde MOSTVERKOSTUNG Schneider Eduard hat den besten Most Sieger der diesjährigen Lauteracher Mostverkostung wurde Eduard Schneider, Harderstraße 25 mit seinem exzellenten Apfel-Birnen-Most. Hinter Edi Schneider an zweiter Stelle landeten Adolf „Vigo“ Dietrich, Lerchenauerstraße 25 und Vonach Kurt, Herrengutgasse 26 an dritter Stelle. Das war der Kindersommer 2005 Kindersommer 2006 SpiSpaSpo Auch heuer wird der Kindersommer im August – von 31.7. bis 1.9.06 – stattfinden. Die Schlussveranstaltung „Märchenzauber“ am 1. September muss schon jetzt rot im Kalender eingetragen werden. So einen Zauber hat es in Lauterach noch nie gegeben. schauspielerisches Können im Pfadiheim Lauterach unter Beweis stellen und die Zuschauer verzaubern. Heuer wird es aber noch zusätzliche Highlights geben: Es gibt zum ersten Mal eine SpiSpaSpo-Card! Sie kann ab Mitte Juni in der Dornbirner Sparkasse, Filiale Lauterach, um 5 Euro erworben werden. Damit erhält jedes Kind auf allen Veranstaltungen des Kindersommers eine Ermäßigung von kulimuischen 20 Prozent! Die Kindersommer T-Shirts dürfen natürlich auch nicht fehlen! Diese können ebenfalls in der Dornbirner Sparkasse erworben werden. Unser Kulimu und das Organisationsteam vom Lauteracher Kindersommer warten schon sehnsüchtig auf die Sommerferien; und etwas ist jetzt schon sicher: Die Kinderaugen werden auch heuer wieder glänzen und leuchten! Der Kindersommer-Folder wird im Juni in die Haushalte versandt und liegt natürlich in der Gemeinde auf. Bei Fragen bitte einfach an office@heimon.at wenden. Die Sieger bei der Lauteracher Mostverkostung im Bild v.l.n.r. Andreas Krammel aus Lustenau, Verkostungsleiter, Eduard Schneider, Adolf Dietrich und Kurt Vonach Sieben Möste aus Lauterach wurden zur Prämierung im Alten Sternen Ende April eingereicht. Die ehrenamtliche Leitung der Jury hatte Andreas Krammel aus Lustenau inne, der Sieger wurde in einer Publikumswertung ermittelt. Herzliche Gratulation an die Preisträger. „So einen Zauber hat es in Lauterach noch nie gegeben“ Die Sommerferien rücken immer näher – und mit den Sommerferien auch der SpiSpaSpo-Kindersommer mit dem Maskottchen Kulimu. Das heurige Programm lässt keine Wünsche offen. Für jeden ist etwas dabei. Der Start: Drei abenteuerliche Tage in der Lauteracher Schihütte, dann wird Fußball und Tennis gespielt, gebastelt, gesungen und getanzt, Boomerangs werden hergestellt, es wird mit einem Profi gekocht, auf Pferden geturnt, der Greußinghof entdeckt und vieles, vieles mehr. Bei der Schlussveranstaltung am 1. September werden die Kinder ab 16 Uhr ihr Rasenmähen – Zeiten Für Lauterach gilt folgende Richtlinie: Rasenmähen, Kettensägen, Flexen und andere lärmerzeugende Tätigkeiten nur: Montag bis Freitag 8 – 12 Uhr und 14 – 19 Uhr Samstag 8 – 12 Uhr und 14 – 18 Uhr Sonn- und Feiertag keine Arbeiten Bitte halten Sie diese Zeiten aus Rücksichtsnahme gegenüber Ihren Nachbarn ein! fenster 15 Aus der Gemeinde 9. Erzählcafe – Husnäma Vo Göastlars, Rochusers u. a. Husnäma W 9. Erzählcafe am 22. Juni 2006 in Michis Cafe ie kamen die Lauteracher Hausnamen zustande? Welche gibt es? Welche Geschichten ranken sich um diese Namen? Diese und viele andere Fragen werden im 9. Erzählcafe beantwortet. Wir laden dazu alle LauteracherInnen, die einen Hausnamen führten bzw. führen, aber auch alle geschichtlich Interessierten zu diesem Erzählcafe ein und freuen uns auf eine rege Beteiligung. Das Erzählcafe-Team Vera Brüstle, Walter Hermann und Christof Döring. 9. Erzählcafe: „Vo Göastlars, Rochusers u. a. Husnäma” 22. Juni 2006, 19.30 Uhr, Michi’s Cafe-Restaurant Teamerfahrung mit allen Sinnen Direktorstag der Schule Unterfeld Manch eine/r sah diesem Tag mit Skepsis entgegen. War doch ein sogenannter Outdoortag in Amerlügen vorgesehen. Unter Leitung von Hans Tarabochia, einem erfahrenen Outdoortrainer und Kenner der Erlebnispädagogik, und seiner Assistentin Kathi Gantner wurden uns LehrerInnen am Dienstag, dem 25.04.2006 verschiedenste Aufgaben gestellt, von denen wir manchmal annahmen, dass sie unlösbar sind. Höchste Priorität hatte das gemeinsame Erreichen eines Zieles: Nur wenn alle die Aufgabe, für die es jeweils ein bestimmtes Zeitlimit gab, erfüllt hatten, hatte das Team die Aufgabe gelöst. Wir staunten, wie sich aus Aufgaben Lösungen entwickelten, wie gemeinsam neue Wege ausgelotet wurden, wie jeder ganz selbstverständlich Aufgaben übernahm. Wir haben • uns selbst und die KollegInnen besser kennen gelernt, • das Vertrauen untereinander gestärkt und die gegenseitige Akzeptanz erhöht, • das eigene Verhalten in der Teamarbeit erlebt und reflektiert, • die Methode „Erlebnispädagogik“ kennen gelernt, • Umsetzungsmöglichkeiten in die Schulpraxis diskutiert und • vor allem erfahren, wie unterschiedliche Meinungen partnerschaftlich und konfliktfrei in eine gemeinsame Strategie münden. Am Abend durften wir mit Freude feststellen, dass wir gemeinsam wichtige Ziele erreicht hatten, dass sich der Einsatz wirklich gelohnt hatte. 16 Kennen lernen, Vertrauen gewinnen und Teamarbeit erleben – der Sinn des Direktortages der Schule Unterfeld fenster Aus der Gemeinde Mag. Gerald Leitner, Maria Rauch, Christof Döring Hoher Besuch in der Bibliothek Lauterach D er geschäftsführende Vorstand des Büchereiverbandes Österreich, Mag. Gerald Leitner, weilte im Ländle und begab sich mit Maria Rauch, Leiterin der Büchereistelle des Landes Vorarlberg, auf Besichtigungstour von Bibliotheken. Eine Station war in Lauterach. Christof Döring, Leiter der Bibliothek Lauterach, führte durch die neuen Räumlichkeiten und erklärte dabei Leitbild und Zielsetzungen. Mag. Leitner war von den hellen Räumen, vom Medienangebot und von der Aufgeschlossenheit und Unterstützung seitens der politischen Gemeinde sichtlich angetan. „Erfreulich, dass eine Gemeinde so viel für eine Bibliothek übrig hat“, so Mag. Leitner, „die Bibliothek Lauterach ist eine wahre Vorzeigebibliothek“. Die besondere Öffnungszeit: Donnerstag: 09 Uhr bis 11 Uhr Die gewohnten Öffungszeiten: Dienstag: 15 Uhr bis 17.30 Uhr Donnerstag: 15 Uhr bis 17.30 Uhr Freitag: 17 Uhr bis 19 Uhr Blumen der Erinnerung 80.000 Österreicher/innen wurden durch das NS-Regime ermordet. 80.000 weiße Rosen (die Farbe steht im jüdischen Verständnis dafür, die Geschichte dem Vergessen zu entreißen) erinnern daran, dass die Ermordeten gewaltsam mitten aus der Gesellschaft gerissen wurden. Schüler/innen aus ganz Österreich legten für jede verschleppte Person eine weiße Rose an deren Wohnadresse. Auch Schüler/innen der Hauptschule Lauterach setzten sich mit dem Schicksal von verschleppten Juden aus Vorarlberg auseinander. Am 5. Mai nahmen sie an der Großveranstaltung am Wiener Stefansplatz teil und setzten ein Zeichen gegen Rassismus und Intoleranz. fenster 17 Schüler der Hauptschule Lauterach legen weiße Rosen zur Erinnerung an die Opfer des NS-Regimes nieder Aus der Gemeinde Das Gespräch mit Pfarrer Fridl Fitz Pfarrer Fridl Fitz, Jahrgang 1946, wurde am 8. Juni 1973 in Dornbirn St. Martin zum Priester geweiht. Sein Leitspruch für das Priestertum ist aus dem Petrusbrief genommen: „Seid stets bereit, in Geduld, mit Ehrfurcht und gutem Gewissen jedem Antwort zu geben, der von uns Rechenschaft verlangt über die Hoffnung, die uns erfüllt.“ Nochmals Glückwunsch zum 60. Geburtstag. Eine Gelegenheit, auch einmal einen Blick zurück zu werfen. Wann und wie hast du die Entscheidung getroffen, Priester zu werden? Der Grundstein für meine Entscheidung liegt sicherlich in der Familie und in meiner Zeit als Schüler. Ich ging jeden Tag in die Kirche, wie viele andere auch. Wir waren in der Pfarre praktisch beheimatet. Ich besuchte die Volks- und Hauptschule in meinem Herkunftsort Lustenau und ging anschließend an die Lehrerbildungsanstalt in Feldkirch. Schon mit der Absicht, Priester zu werden? Nein, die Entscheidung habe ich erst kurz vor der Matura – so mit 18 Jahren – getroffen. Einer meiner Cousins hat damals bei einem Preisrätsel ein Buch gewonnen, das er mir schenkte. Und zwar das Buch „Die Lösung des Lebensproblems“ des Jesuiten Lelotte. Das hat mich so stark angesprochen, dass ich mich entschied, Theologie zu studieren. Die Entscheidung war sicherlich nicht einfach. Hast du damals mit 18 Jahren nicht auch schon den einen oder anderen Gedanken an ein hübsches Mädchen gehabt? Natürlich, ich ging sogar zweimal in einen Tanzkurs. Nicht etwa darum, weil ich es das erste Mal nicht erlernte. In der Tanzschule gab es einfach zu wenige Burschen, darum hat mich die Tanzschule gebeten, nochmals zu kommen. Trotzdem hast du dich für den Dienst in der Kirche entschieden. Ist dir das leicht oder schwer gefallen? Es war schon ein hartes Ringen. In diese Zeit fallen ja die Studentenrevolten der 68er Jahre. Zuvor fand das II. Vatikanische Konzil statt, das unter dem Motto „Die Fenster öffnen“ des 18 damaligen Papstes Johannes XXIII. stand. Viele Mitstudierende hatten schon damals die Hoffnung, dass der Zölibat fallen würde. Es ist bekanntlich nicht dazu gekommen, was meine Entscheidung übrigens nie beeinflusst hat. Du hast an der theologischen Fakultät in Innsbruck studiert. Viele junge Männer aus anderen Kontinenten studierten ebenfalls dort. Hat es Manchem hier so gut gefallen, dass er hier geblieben ist und das Priesteramt z.B. im Ländle ausübt? Die theologische Fakultät in Innsbruck hat Weltruf. Daher studieren dort wirklich junge Männer aus allen Ländern der Welt. Der eine oder andere bleibt sicher darum in Österreich, weil er hier eine neue Heimat gefunden hat. Andererseits herrscht bei uns inzwischen ein derart großer Priestermangel, dass wir froh um diese Seelsorger sind. Nach deiner Priesterweihe warst du im Hatlerdorf Kaplan, bist aber schon sehr früh nach Lauterach gekommen! Nach neun Jahren als Kaplan mit Pfarrer Emanuel Bischof im Hatlerdorf, der übrigens zuvor unter Pfarrer Tschavoll Kaplan in Lauterach war, kam ich schon als 36-Jähriger – damals als zweitjüngster Pfarrer des Landes – nach Lauterach. Mit 60 Jahren gehen sehr viele Leute in Pension. Müssen Pfarrherrn länger ihren Dienst verrichten? Normalerweise bleibt ein Priester bis zu seinem 70. Geburtstag im Amt. Dient man noch länger, stellt man in der Regel mit 75 Jahren einen Antrag für den Ruhestand, der dann von der Diözese angenommen wird. Natürlich immer nur dann, wenn es die Gesundheit erlaubt. In unserer Wohlstandsgesellschaft geht der Glaube an Gott immer mehr verloren. Was sagst du dazu? Es ist ganz einfach: Auch in unserer Wohlstandsgesellschaft sollte es möglich sein, zu danken und das Leben vor Gott zu bringen. Wenn das Christentum gelebt wird, erfährt man die ganze Fülle des Lebens. Dazu passt ein Wort aus der Bibel. Jesus sagt: „Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben. Wer in mir bleibt, bringt reiche Frucht. Wer von mir getrennt wird, der verdorrt“. Hoffnung gibt mir, wenn ich wie kürzlich mit jungen Eheleuten ein Taufgespräch führte und wenn die Eltern wünschten, ihr Kind taufen zu lassen und auch versprachen, es christlich zu erziehen. Eben eine Rebe am Weinstock des Glaubens zu sein, zu bleiben und mit ihrem Kind eine weitere Rebe am Weinstock entstehen zu lassen, die Frucht bringt. Als nächstes Hochfest feiert die Kirche Pfingsten. Wird dabei in Lauterach auch das Sakrament der Firmung gespendet? Ja. Dazu fällt mir eine lustige Geschichte ein: Vor vielen Jahren kam ein Bub zu mir und sagte, dass er nicht zur Firmung gehen könne. Ich fragte ihn natürlich gleich, was der Grund dafür sei. „Weil ich schon eine Uhr habe“, gab er mir zur Antwort. Natürlich geht es bei der Firmung nicht um die Uhr vom Firmgöte oder von der Gota. „Sende aus Deinen Geist und das Antlitz der Erde wird neu“, heißt es zu Pfingsten. Das gibt uns Gelegenheit, den Glauben zu erneuern. Am Dreifaltigkeitssonntag, 11. Juni, um 9 Uhr wird unser Bischof Elmar Fischer nach Lauterach kommen und das Sakrament der Firmung spenden. Zu dieser Feier lade ich die ganze Pfarrgemeinde ein. fenster Aus der Gemeinde 25 JAHRE NEUES LANDHAUS Hoher Besuch an der Hauptschule Der Vorarlberger Landtag wird im Oktober 2006 das Jubiläum „25 Jahre Neues Landhaus“ feiern. Zu diesem Anlass dürfen die Schüler und Schülerinnen der 4c Klasse der HS Lauterach eine Ausstellung mitgestalten. Alles darf nach Herzenslust ausprobiert werden Gespannt warten wir auf den Eingang unseres „Notrufs“ Diskussion in der Klasse, am Podium v.l.n.r. Karl Falschlunger, Dr. Herbert Kessler, Dr. Martin Purtscher und DI Karl Werner Rüsch Herr Dr. Wolfgang Weber vom Landesarchiv hat es uns ermöglicht mit Politikern, die zu dieser Zeit wichtige Entscheidungsträger waren, ein Interview zu führen. So kamen Altlandeshauptmann Dr. Herbert Kessler, Altlandeshauptmann Dr. Martin Purtscher, Altlandtagspräsident Karl Falschlunger und Altlandesrat DI Karl Werner Rüsch in unsere Klasse. Der gemeinsame Vormittag mit ihnen war überaus interessant. Vielen Fragen folgte eine angeregte Diskussion. Dies alles wurde auf Video aufgezeichnet und wird ein Teil der Ausstellung im Landhaus sein. Anschließend wurden unsere Gäste noch zu einem Buffet eingeladen. Bei interessanten Gesprächen blieben die Herren Altpolitiker noch lange in unserer Schule. „Luaga und Losa“ im Rettungsheim Einen Vormittag lang durfte die „Schneagglegruppe“ des Kindergartens Dorf beim Roten Kreuz in Bregenz dabei sein. ren befriedigte unsere Neugierde und machte allen großen Spaß. Gleichzeitig wurden beim eigenhändigen Ausprobieren und Mitmachen eventuell vorhandene Berührungsängste ganz spielerisch abgebaut. Schließlich machten wir es uns im Schulungsraum gemütlich und nahmen die Einladung auf eine Limonade gerne an. Zum Abschied erhielten alle Kinder ein Bastelset zum Nachbauen eines Rettungsautos. Wir bedanken uns bei allen Angestellten und Zivildienern des Rettungsheimes. Wir wurden in allen Abteilungen mit großer Herzlichkeit empfangen und keine Frage blieb unbeantwortet. Unser besonderer Dank gilt Herrn Michael Osti, der sich extra für uns Zeit nahm und sich für die kindgerechte und spannende Führung durch das Haus verantwortlich zeigte. B egeistert nutzten wir die Gelegenheit, alle Räumlichkeiten des Rettungsheims in Augenschein zu nehmen. In der Einsatzzentrale wurde extra für uns ein Notruf simuliert. So konnten wir gespannt verfolgen, wie unser „Notruf“ auf dem Piepser des RotKreuz-Mitarbeiters erschien. Neben den Bereitschafts- und Aufenthaltsräumen für die Sanitäter galt unser größtes Interesse natürlich den Einsatzfahrzeugen. Wir durften uns ausgiebig mit dem Innenleben eines Rettungsautos vertraut machen. Das gegenseitige Verarzten und Transportie- Guggst Du schon? Denn wir, die Guggenmusik Luterachar Hosakrachar, suchen Verstärkung! Interesse? Dann komm doch zu unserem Informationsabend am 09. Juni 2006 um 20:00 Uhr im Gasthaus Weingarten! Luterachar Hosakrachar Raiffeisenstraße 3 Obmann Wolfgang Schnedl Tel: 0664 26 35 314 mail: hosaguggi@aon.at Aus der Gemeinde Historisches – wie es einmal war Ungebetene Gäste Im Stadel des Schmiedes Häle, der als Kaserne diente, brach 1846 ein Brand aus (Siehe Heimatbuch Seite 118) Außen: Vorarlberger Landesverteidiger (Schützen), Mitte: K.K. Militär „Widmungsblatt“ für Militär und Vorarlberger Landesverteidiger aus der Zeit der Kämpfe um 1800. Original – kolorierter Stich – im österr. Kriegsarchiv. Faksimiledruck in lim. Auflage antrieregiment Nr. 59), zwei Eskadron Chevaulegers (Anmerkung: leichte Kavallerie) und eine Batterie Artillerie mit Kanonen, im Ganzen eine Brigade als ein Beobachtungskorps an der Schweizer Grenze an. Die Infantrie wurde in die Städte Vorarlbergs, die Artillerie nach Hohenems verlegt. In der Quasikaserne des Schmied Häle war ebenfalls Infantrie und in der 1837 fertiggestellten Kaserne an der Harderstraße Kavallerie stationiert. Im September des Jahres zogen sich auf einige Tage die Truppen zusammen. In der Rotach bei der unteren Mühle hielten sie Manöver, wobei es an Zuschauern nicht mangelte. Einige Neugierige sollen bis von der Schweiz herüber gekommen sein. Von folgenschweren Begleiterscheinungen späterer Einquartierungen ist auf den Seiten 115 und 118 im Lauteracher Heimatbuch zu lesen. Quellenangabe: Chronik des Jos.Anton Fröweis Karl Heinz Burmeister: Geschichte Vorarlbergs, Oberstleutnant Erwin Fitz N ach den napoleonischen Kriegen führten die Unabhängigkeitsbestrebungen in Wien, in den italienischen Provinzen und in Ungarn zu blutigen Auseinandersetzungen. Im Lande löste der österreichische Absolutismus den bayrischen ab und vergeblich hoffte man auf die Wiederherstellung der landständischen Verfassung. Für die Gegner des damaligen Polizeistaates, der hier alles überwachte und jede Regung selbstständigen politischen Denkens unterdrückte, war die Wiedererlangung der Handlungsfähigkeit der Schweizer Nachbarn nach dem Sturz Napoleons ein Lichtblick. Über zwei Jahrzehnte lang waren in dieser Zeit der Bevormundung Truppen im Lande stationiert. Auch Lauterach gehörte, wie die Chronik berichtet zu den Standorten: Im Sommer 1832 wurde eine Kompanie Infantrie vom ungarischen Regimente Gollner in das hierortige Schulhaus verlegt. Da diese Truppen auch über den Winter hier verbleiben mussten, so wurde dieses als Quasi Kaserne benutzt und der Unterricht in Privathäusern gehalten. (Anmerkung: 20 ungarisches Infantrieregiment Nr. 48 unter Freiherr von Gollner) Im Herbst des Jahres 1833 wurde eine Eskadron Dragoner ( Anmerkung: Kavallerieeinheit mit 150 Pferden unter einem Rittmeister, Dragonerregiment Nr. 4 unter der Schirmherrschaft des Großherzogs von Toskana) im Dorfe einquartiert, auch die Pferde mussten in den Ställen der Bauern untergebracht werden. Vor jedem Hause in welchem ein Dragoner einquartiert war, befand sich ein an zwei Stangen befestigtes kleines Brett, auf dem ein Soldat mit einem Holzhammer Signal zur Futterzeit gab. Oben an der längeren Stange war ein aus Stroh gewundenes Zeichen in Form eines Besens, einer zwei- oder dreizackigen Gabel angebracht. Der Besen zeigte an, dass sich hier ein Gemeiner, die zweizackige Gabel ein Korporal und die dreizakkige ein Wachtmeister im Quartier befinde. Am Ostermontag 1845 kamen in Vorarlberg die ersten Truppen vom Regiment des Großherzogs von Baden (Anmerkung: Inf- fenster Aus der Gemeinde BORG LAUTERACH Schülerkonzert Am 6. April fand in der Aula der Schule ein Schülerkonzert statt, das von den Instrumentallehrern der Schule organisiert wurde. Die zahlreichen Zuhörer bekamen in Werken von Mozart, Beethoven, Schubert, R. Strauss u.a. die ganze breite Palette an Instrumenten geboten, die am BORG Lauterach unterrichtet werden. Nancy Hu und Maximilian Wölfle in der berühmten Sterbeszene aus „Romeo und Julia“ Lena Brunner, Sophia Rüscher, Anna Theresia Albrecht und Anika Neier führten die Zuschauer als Moderatorinnen in die Stücke ein Kristina Pranjic, Sophia Rüscher, Cornelia Matt und Theresa Paterno (v.l.n.r.) spielten unter anderem das Titelthema der „James Bond“-Reihe Gesang: Auer Kathrin, Bertl Simon, Diem Nadine, Dietl Nadine, Ebner Fabienne, Fessler Verena, Flatz Anna, Gschliesser AnnaMara, Hotz Julia, Hrncic Sandra, Kepp Sarah-Maria, König , Celina, Kranabetter Edith, , Lenz Sophia, Maier Claudia, Mayer Katharina, Milz Christina, Neier Anika, Palinic Ina, Pallestrang Christina, Palkovic Denise, Pototschnig Belinda, Pfanner Julia, Reinhard Tara, Rümmele Antonia, Spettel Julia, Stanojevic Milovan, Tothpal Carola, Vetter Ramona, Vogel Isabella, Wallenta Simone, Zejnic Alvina. Klavier: Begle Christine, Canter Friederike, Höfle Christine, Leimgruber Verena, King Noomi, Kranabetter Alexander, Sieber Martina Keyboard: Feuerstein Claudio, Klarinette: Widmann Dina Violine: Tonko Clemens Saxophon: Purin Pascal Gitarre: De Zorzi Stefanie, Fietkau Micha, Izgi Cagla, Küng Martin, Matt Cornelia, Mayer Katharina, Paterno Theresa, Plankel Daniel, Pranjic Kristina, Reinhard Robin, Rusch Cornelia, Rüscher Sophia, Rzipa Tanita, Vogel Isabella, Blockflöte: Gschliesser Anna-Mara Querflöte: Albrecht Anna Theresa, Böhler Julia, Dietl Nadine, Kranabetter Edith, Mohr Christine, Sailer Ramona BORG Lauterach Shakespeare-Aufführung „Liebe, Kampf und Leid zu Shakespeares Zeit“ N achdem im vergangenen Schuljahr die Aufführung von Shakespeares „Ein Sommernachtstraum“ ein großer Erfolg war, wurde heuer „Theater/Schauspiel“ als eigenes Wahlpflichtfach unter der Leitung der Schauspieler Renate Bauer und Martin Sommerlechner angeboten. Die Früchte der Arbeit konnten an drei Abenden im Mai im Lauteracher Vereinshaus bewundert werden. Die über 30 Schüler der Theatergruppe präsentierten unter dem Titel „Liebe, Kampf und Leid zu Shakespeares Zeit“ Ausschnitte aus berühmten Werken des englischen Schriftstellers. Folgende SchülerInnen und Lehrpersonen waren an den Aufführungen beteiligt: Schauspieler: Ammann Victoria, Albrecht Anna Theresia, Böhler Julia, Brunner Lena, Begle Lee Roy, Dalfollo Dominik, Fessler Verena, Feuerstein Claudio, Flatz Anna, Höfle Christine, Hrncic Sandra, Hu Nancy, Lirussi Rebecca, Neier Anika, Neier Philipp, Oswald Caroline, Pototschnig Belinda, Rümmele Antonia, Rüscher Sophia, Stefan Dragos, Wölfle Maximilian Regieassistenz: Hrncic Sandra Heraldische Elemente: Prof. Veronika Gerber mit der 6b-Klasse Gesang: Hotz Julia und Hu Nancy unter der Leitung von Prof. Ildiko Rakssanyi Technik: Gschliesser Anna-Mara, Ebner Fabienne Tanz: Pototschnig Belinda und Pasi Martina unter der Leitung von Frau Monika Mayer Grafik: Kiesenebner Elisabeth Die Kostüme stammten vom Vorarlberger Landestheater, die Maske besorgte Frau Gerti Albrecht, für die Werkstatt war Herr Heinz Wehinger zuständig und für Licht und Ton sorgte die Firma Flatz Light & Sound. fenster 21 Aus den Vereinen Der Zirkus „Bm-Lauterach“ gastiert in Volksschulen Eine Werbeaktion der Bürgermusik Lauterach, die Zuschauern und Akteuren Spaß gemacht hat. Die Jugendkapelle der Bürgermusik Lauterach „Manege frei“ hieß es Anfang Mai in den Lauteracher Volksschulen Dorf und Unterfeld. Der Zirkus der Bürgermusik Lauterach bot den Kindern eine informative Show. Besonders die Tiere hatten es dem jungen Publikum angetan. Der „feuerspeiende Drache“ (Waldhorn), die „Giraffe“ (Posaune), die „radfahrende Kuh“ (Tenorhorn) und auch der „Tanzbär“ (Fagott) beeindruckten die Kinder. Statt der Clowns konnten auch die Tiere, wie etwa der „Trompeten spielende Affe“, die Kids zum Lachen bringen. Als krönender Abschluss spielte ein Klarinettenquartett noch die Tanzmusik einer „einbeinigen“ Seiltänzerin. Der Applaus und die Begeisterung waren riesig und die „Besucher“ konnten im Anschluss an die Vorführung hautnahen Kontakt mit den „Tieren“ aufnehmen und sich informieren. Zwischen den „tierischen“ Aufführungen erklärten die Zirkusartisten (Musikschullehrer) die „Tierarten“ und wie diese zu „dressieren“ sind. Die ganze Nachwuchs-Werbeaktion hat sichtlich Spaß gemacht und wir hoffen, dass sie sich auch heuer wieder gelohnt hat. Teilnahme der Jugendkapelle Lauterach bei der 1. Vlbg. Marschmusikbewertung Am Samstag, den 24.06.06 findet in Großdorf im Rahmen des 9. Großdorfer Straßenfestes die 1. Vlbg. Marschmusikbewertung für Jugendkapellen statt. Unsere Jugendkapelle probt schon fleißig auf dieses Ereignis. Über viele Schlachtenbummler würden sich unsere jungen MusikantInnen sehr freuen! Beginn der Veranstaltung ist um 10.00 Uhr, unsere Jugendkapelle startet um 12.20 Uhr. Zwischen dem Ende des Bewerbes (ca. 13.00 Uhr) und der Preisverleihung werden mehrere Jugendkapellen zur Unterhaltung aufspielen. Weitere Informationen finden Sie auf unserer Homepage www.bm-lauterach.at. 22 fenster Aus den Vereinen MÄNNERCHOR Walter Sohm’s 70er Kaum zu glauben, aber wahr, unser Walter wurde 70 Jahr! Wenn man ihn sieht und wer ihn kennt weiß, dass die Zahl 70 nur auf dem Papier steht, er selbst jedoch rührt und agiert noch herum, dass sich so mancher End50er eine dicke Scheibe abschneiden könnte. Er rief und „sein“ Männerchor kam. So geschehen am 13.05.2006 bei Walter Sohm zu Hause. Hier versammelte sich der Männerchor Lauterach unter blauem sonnigem Himmel bei frühabendlicher Frühlingsstimmung im Garten, um mit dem Jubilar und seiner lieben Gattin Ida seinen Runden zu feiern. Nach einigen Liedern dankte der Männerchor seinem Kassier u. Notenwar


Lauterachfenster 2008 09
Son, 6. Feber 2011 | Kuhn EDV

September 2008 Nr. 29 D i e a k t u e l l e I n f o r m a t i o n s s c h r i f t d e r M a r k t g e m e i n d e L a u t er a c h Ein neues Schuljahr beginnt 10 Schulbeginn 24 Kindersommer 31 Feuerwehr 48 Dötgsi Kindergarten Zeitungsversand P.b.b. Verlagspostamt A-6923 Lauterach Zulassungsnummer 02 Z 031382 M Inhalt EDITORIAL Gemeindeentwicklung – die kommunale Planung in unsere Zukunft Mit der Grundsteinlegung für das neue Sozialzentrum im Juli 2008 wurde ein wichtiger Meilenstein für die Zentrumsentwicklung unseres Dorfes gelegt. Eine umfassende Planungsphase, die mit der Überarbeitung des räumlichen Entwicklungskonzeptes (REK) im Jahr 2003 begonnen wurde, mit dem Gestaltungswettbewerb „EUROPAN“ im Jahr 2006 fortgesetzt und mit der Planung des Sozialzentrums vorläufig abgeschlossen werden konnte. Damit ist für unsere Gemeinde langfristig sichergestellt, dass für möglichst alle Bevölkerungsgruppen von der Kinderbetreuung bis hin zum Pflegeheim im Zentrum von Lauterach eine kommunale Dienstleistung angeboten werden kann. Eine weitere Weichenstellung wurde in der letzten Sitzung der Gemeindevertretung beschlossen – die bauliche Entwicklung der Gemeindeliegenschaft an der Karl-Höllstraße (Reinerwiese). Gemeinsam mit einem Bauträger wird das zentrumsnahe Grundstück entwickelt. Dabei wird auf möglichst viele Gemeindeentwicklungsziele bedacht genommen. Das Ergebnis der Überlegungen wird abschließend mit den Nachbarn und mit der Gemeindevertretung besprochen. Alle Befürchtungen oder Gerüchte können damit entschärft werden, indem die Wiese bis dato der Gemeinde gehört und nur dann verkauft wird, wenn möglichst viele kommunale Entwicklungsziele abgedeckt werden. Und wenn unsere Gemeinde das Zugriffsrecht auf die Liegenschaft hat, dann stehen nicht nur wirtschaftliche Ziele an erster Stelle. Im Süden unseres Betriebsgebietes konnte nach langen Verhandlungen ein wichtiger Grundstücksankauf gefasst werden. In westlicher Angrenzung zur Sportanlage Ried erwirbt die Gemeinde ein knapp 13.000m2 großes Grundstück. Damit sind Zukunftsplanungen für allfällige Sportplatzerweiterungen nunmehr möglich. Eine planliche Darstellung finden sie auf der Seite 7 des Lauterachfensters. Einen persönlichen Dank möchte ich den ehemaligen Eigentümern dieses Grundstückes aussprechen, für die sehr konstruktiven und immer fairen Gespräche – dies im Sinne der ganzen sportbegeisterten Jugend von Lauterach. SeneCura Sozialzentrum Grundsteinlegung Nationalratswahlen 28. September finden Nationalratswahlen statt Schulbeginn 4 7 10 11 13 16 20 23 24 28 29 48 Spielplatz Mäderstraße Abenteuerspielplatz neu gestaltet Urnengräber 20 neue Urnengräber fertiggestellt Fahrrad Große Abschlussgala in Wolfurt Hauptschule Lauterach Gewaltfreie Kommunikation Mobilwoche Autofreier Tag am 22. September Kindersommer SpiSpaSpo 2008 Historisches – wie es einmal war Vom ehemaligen Gerichtshaus Aus den Lauteracher Vereinen 15 Seiten Vereinsberichte Ein mal döt gsi Kindergarten Weißenbild Titelbild ABC-Schützen auf dem Schulweg Ihr Bürgermeister Elmar Rhomberg fenster 3 Aus dem Rathaus v.l.n.r. Günter Schertler, SeneCura GF Remo Schneider, LR Dr. Greti Schmid, Bgm. Elmar Rhomberg, Architekt DI Michael Heim Offizieller Startschuss für neues „Haus der Generationen“ mit SeneCura Sozialzentrum Lau Am 15. Juli wurde im feierlichen Rahmen und mit den Ehrengästen Dr. Greti Schmid und Bürgermeister Elmar Rhomberg der „Grundstein“ für das neue SeneCura Sozialzentrum Lauterach gelegt. Am ehemaligen Schertler-Alge Areal, im Herzen der Gemeinde Lauterach, entsteht das multifunktionale Sozialzentrum mit 52 modernen Pflegeplätzen. Außerdem werden im „Haus der Generationen“ auch mobile Hilfsdienste und Kinderbetreuungseinrichtungen Platz finden. Die Fertigstellung ist für Herbst 2009 geplant. Nach einer intensiven Planungsphase mit allen Kooperationspartnern und mit aktiver Einbeziehung der späteren Nutzer des Sozialzentrums konnte nun der Grundstein für das neue „Haus der Generationen“ in Lauterach gelegt werden. Bereits Anfang des Jahres 2007 wurde die Betriebsführung des bestehenden Seniorenheimes an SeneCura übergeben und das Vorarlberger Architektenbüro Heim & Müller mit dem neuen Projekt betraut. Mit der Grundsteinlegung ist nun auch der Startschuss für die 4 Bauarbeiten am ehemaligen Schertler-Alge Areal gefallen. Bis 2009 soll dort ein multifunktionales Sozialzentrum entstehen, das 52 älteren und pflegebedürftigen Menschen Platz bieten wird. „Wir freuen uns, dass wir unseren Grundsatz „Näher am Menschen“ auch in der Gemeinde Lauterach umsetzen können“, so SeneCura Geschäftsführer Dr. Remo Schneider und weiter: „Gemeinsam mit unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sorgen wir dafür, dass im Pflegeheim soziale Wärme finanzierbar gestaltet wird“. Für jedermann zugänglich Nach den Standorten in Bludenz, Herrenried und Hohenems Markt wird mit dem neuen Projekt das vierte Haus von SeneCura in Vorarlberg errichtet. „Das Sozialzentrum wird wie alle unsere Häuser im öffentlichen Auftrag geführt werden und damit für jedermann zugänglich und leistbar sein“, betont Wolfgang Berchtel, Regionalleiter der SeneCura Vorarlberg. In das neue Sozialzentrum werden insgesamt rund sieben Mio. Euro investiert. „Das neue Sozialzentrum ist ein Gewinn für die Marktgemeinde Lauterach, aber auch für die gesamte Region. Die Sozialzentren in unserem Land haben vielschichtige und bedeutende Aufgaben zu erfüllen. Sie besitzen einen hohen Stellenwert was die ambulante und stationäre Pflege und Betreuung anbelangt. Mit dem Bau dieses Sozialzentrums ist ein weiterer wichtiger Schritt im Ausbau von qualitativ hochwertiger ambulanter und stationärer Pflege und Betreuung gesetzt worden", begrüßte Landesrätin Dr. Greti Schmid das SeneCura Projekt in Lauterach. Auch der steigenden Anzahl demenzkranker Menschen wird somit Rechnung getragen. 12 Betten werden speziell für die Betreuung von DemenzpatientInnen zur Verfügung stehen. Ebenfalls wird im Haus die Möglichkeit bestehen, Urlaubs- oder Kurzzeitpflege in Anspruch zu nehmen. „Haus der Generationen“ Im neuen SeneCura „Haus der Generationen“ wird auch eine Kindertagesstätte, sowie der Stützpunkt der Hauskrankenpfle- fenster Aus dem Rathaus Das neue Sozialzentrum als Modell Die Ehrengäste bei der Grundsteinlegung 52 Pflegeplätzen terach feiert Grundsteinlegung „Die Integration unserer SeniorInnen in das öffentliche Leben ist uns ein wichtiges Anliegen“ Bgm. Elmar Rhomberg am gesellschaftlichen Leben in Lauterach. Die partnerschaftliche Zusammenarbeit der Gemeinde mit SeneCura ist für alle ein Gewinn“, freut sich Bgm. Elmar Rhomberg. Modern und gemütlich wohnen Mit modernsten Pflegebetten, barrierefreier und wohnlicher Ausstattung, behindertengerechten Sanitäranlagen, TV/SAT- und Telefonanschlüssen und funkgesteuerten Patientenrufanlagen in jedem Zimmer wird das SeneCura Sozialzentrum älteren und pflegebedürftigen Menschen ein Zuhause in familiärer Atmosphäre bieten. Eine Rund-um-die-Uhr Betreuung auf höchstem Niveau. Die offene und freundliche Architektur mit hellen und warmen Räumen sowie kurze, übersichtliche Wegstrecken und zahlreiche Möglichkeiten zum Treffpunkt werden das Sozialzentrum prägen. Mit traditionellen Möbelstücken und Bildern aus der Region wird Gemütlichkeit ins Haus geholt. www.senecura.at Daten und Fakten zum SeneCura Sozialzentrum Lauterach Geschätztes Investitionsvolumen: ca. 7 Mio. EUR Neu geschaffene Arbeitsplätze: 42 Pflegeplätze und Bettenanzahl: 52 Nutzfläche insgesamt: ca. 5.800 m2 Eröffnung: Herbst 2009 Mehrmals wurde SeneCura vom Sozialministerium als familien- und frauenfreundlichstes Non-Profit-Unternehmen Österreichs ausgezeichnet. 2005 wurde SeneCura als ein „Bester Arbeitgeber Österreichs“ ausgezeichnet. 2008 wurde SeneCura für den „NÖ Vorsorgepreis“ nominiert. Weitere Informationen: Christine Hummer, Montfortplatz 1, 6923 Lauterach Tel. +43(0)5574 71294, Fax 71294-11, Email: lauterach@senecura.at ge und des mobilen Hilfsdienstes integriert sein. Ein offener Mittagstisch für SchülerInnen und SeniorInnen sowie Räumlichkeiten für die Schülerbetreuung, eine Bastelwerkstatt und ein Gartencafé werden das Haus zu einem lebendigen Treffpunkt für Jung und Alt machen. Die zentrale Lage ermöglicht es den BewohnerInnen, einen schönen Lebensabend im Herzen der Gemeinde Lauterach zu verbringen. „Die Integration unserer SeniorInnen in das öffentliche Leben ist uns ein wichtiges Anliegen. Mit der Errichtung dieses Hauses entspricht SeneCura diesem Wunsch und ermöglicht unseren älteren, pflegebedürftigen Mitmenschen eine aktive Teilnahme fenster 5 Werbung 6 fenster Aus dem Rathaus N AT I O N A L R AT S WA H L Nationalratswahl 2008 Am Sonntag, den 28. September 2008 finden Nationalratswahlen statt. Wahlberechtigt und im Wählerverzeichnis eingetragen sind alle Männer und Frauen, welche spätestens mit Ablauf des Tages der Wahl das 16. Lebensjahr vollendet haben, die österreichische Staatsbürgerschaft besitzen, vom Wahlrecht nicht ausgeschlossen sind und am Stichtag, dem 29. Juli 2008 mit Hauptwohnsitz in der Gemeinde gemeldet waren. Weiters wahlberechtigt sind alle Auslandsösterreicher(innen), welche einen diesbezüglichen Antrag gestellt haben. Gewählt wird, in unserer Gemeinde in den bewährten 6 Wahlsprengeln in der Wahlzeit von 07:30 – 13:00 Uhr. Jedem(r) Wahlberechtigten wird bis spätestens am 4. Tag vor dem Wahltag ein amtlicher Wahlausweis (je Sprengel verschiedenfärbig) zur leichteren Durchführung der Wahl zugestellt. Wählen mit Wahlkarte Mittels Wahlkarte können Personen wählen, die am Wahltag ortsabwesend sind (Wahlkartenwahllokal einer Gemeinde in Österreich), ebenso auch Personen die gehbehindert oder bettlägerig sind (besondere Wahlbehörde). Briefwahl Erstmals kann auch mittels Briefwahl (ohne Beisein einer Wahlbehörde oder eines Wahlzeugen) gewählt werden. Sie können sofort nach Erhalt der Wahlkarte bis vor Schließen des letzten Wahllokals also bis 28. September 2008 (Wahltag), 17:00 Uhr, im Inland wie auch im Ausland (Zeitverschiebungen gegenüber Österreich beachten) wählen. Die Wahlkarte muss im Postweg – ausreichend frankiert – bis zum 8. Tag nach der Wahl bis 14:00 Uhr bei der zuständigen Bezirkswahlbehörde einlangen, um in die Ergebnisermittlung einbezogen werden zu können. Wo kann ich eine Wahlkarte beantragen? Sie können die Wahlkarte bei der Gemeinde, in deren Wählerverzeichnis Sie eingetragen sind, schriftlich (im Postweg, per Telefax, per E-Mail) bis zum 4. Tag und mündlich bis zum 2. Tag, 12:00 Uhr vor dem Wahltag beantragen. Als Wahlkartenwähler beachten Sie bitte, die für den Wahlvorgang und die Übermittlung der Wahlkarte beiliegenden Informationen. Bei dieser Wahl besteht keine Wahlpflicht. Für weitere Fragen können sie sich an die Abt. III – Bürgerdienste bei der Marktgemeinde Lauterach wenden. Bei der Sportanlage Ried wird die Marktgemeinde Lauterach dieses Grundstück erwerben Aus der Gemeindevertretung Grunderwerb bei der „Sportanlage Ried“ Bei der letzten Sitzung der Gemeindevertretung wurde der Ankauf einer Liegenschaft im Bereich der Sportanlage Ried beschlossen. Nach mehrjährigen Bemühungen konnte nun mit den Eigentümern eine Vereinbarung geschlossen werden. Dieses Grundstück ist ideal für die Erweiterung der Sportanlagen. Neues Kommandofunkfahrzeug für die Ortsfeuerwehr Lauterach Für die Ortsfeuerwehr Lauterach wird ein neues Kommandofunkfahrzeug angeschafft. Die Firma Walser Feuerwehrtechnik GmbH Rankweil, wird das Fahrzeug im kommenden Jahr liefern. Die feierliche Übergabe erfolgt im Zuge des Feuerwehrfestes im Juli 2009. Spielgruppe Für 2 1/2 bis 3-jährige Kinder wird in den Räumlichkeiten des Kindergartens Weißenbild am Montag und Dienstag Nachmittag (jeweils von 13.30 bis 16.00 Uhr) eine „Spielgruppe“ angeboten. Tarif: pro Nachmittag € 10,00 Tarife Käferle: Für Kinder bis 3 Jahre: 2009 1 Tag pro Woche von 7 bis 13.30 Uhr 20,00 2 Tage pro Woche 40,00 3 Tage pro Woche 60,00 4 Tage pro Woche 80,00 5 Tage pro Woche 100,00 Ab 3 Jahre (Stichtag 31.08./ 25 Stunden pro Woche) 25,00 Beitrag Mittagessen pro Essen 3,40 Kindergartenbeiträge Kindergartenbeitrag (4 bis 6 Jahre) 3-jährige (1 Tag) 3-jährige (2 Tage) 3-jährige (3 Tage) 3-jährige (4 Tage) 3-jährige (5 Tage) Beitrag Logopädie halbjährlich Beitrag Sommerkindergarten (5 Tage pro Woche) Beitrag Mittagessen pro Essen Beitrag Englisch Frühförderung pro Nachmittag 2009 25,00 5,00 10,00 15,00 20,00 25,00 43,00 15,00 3,40 3,00 Aus dem Rathaus Dr. Maria Fekter in der Polizeiinspektion Lauterach Besuch der neuen Innenministerin v.l.n.r. Bgm. Elmar Rhomberg, Innenministerin Dr. Maria Fekter, NR Norbert Sieber Bgm. Elmar Rhomberg, Dr. Maria Fekter, NR Norbert Sieber, Josef Schwaiger v.l.n.r. Brigadier Manfred Bliem, Kommandant Günther Pfanner, Gruppeninspektor Thomas Slappnig, Dr. Elfriede Rauch-Eiter, Dr. Maria Fekter, NR Norbert Sieber, Sicherheitsdirektor Dr. Elmar Marent M 8 itte August besuchte die neue Innenministerin Dr. Maria Fekter die Polizeiinspektion in Lauterach. Neben der Besichtigung der Räumlichkeiten gab es ein intensifenster ves Gespräch mit den Beamten des Postens Lauterach, dem Bgm. Elmar Rhomberg und der Innenministerin Dr. Maria Fekter. Themen wie Verkehrssicherheit, Lärm- belästigungen und die Verkehrsüberwachung standen dabei im Mittelpunkt. Die Ministerin machte sich darüber hinaus ein Bild über die Sicherheit in der Gemeinde. Aus dem Rathaus HOFSTEIGSAAL Neuer Mitarbeiter Thurner Armin hat am 01.08.08 die Aufgabe des Saalmeisters für den Hofsteigsaal übernommen. Der geborene Bregenzer wird für die Infrastruktur V arbeiten und als gelernter Elektroinstallateur für die Haustechnik im Hofsteigsaal verantwortlich sein. Sein Aufgabengebiet umfasst u.a. die Sicherstellung eines reibungslosen Ablaufs bei Veranstaltungen, Bedienung der Ton- und Lichttechnik, Kontrolle/Überprüfung der Sicherheitsbestimmungen, Durchführung von kleineren Reparaturen. Thurner Armin ist unter Tel: 0664/ 853 71 66 erreichbar. Der Riesenbärenklau wird auch Herkulesstaude genannt, da er bis zu vier Meter hoch werden kann Neophyten – Exoten in der Pflanzenwelt Durch die Ankunft von Einwanderern ist unsere Pflanzenwelt einem steten Wandel unterworfen. Deshalb ist die Gemeinde bemüht, den Riesenbärenklau an öffentlich zugänglichen Standorten zu bekämpfen. Weitere neu eingewanderte Pflanzen, die auch in Lauterach vorkommen, sind die Späte Goldrute, der Japanknöterich und das Drüsige Springkraut. Diese Arten sind für den Menschen unbedenklich, sie können aber zu einem Naturschutzproblem werden, da sie heimische Pflanzen verdrängen. Pilze sammeln – aber wie? Das Sammeln von Speisepilzen begeistert immer mehr Naturfreunde. Damit dieses Vergnügen aber ungetrübt bleibt, sind einige wichtige Hinweise zu beachten: • In Vorarlberg ist das Sammeln von Pilzen – sofern der Waldeigentümer keine gegenteilige Verfügung trifft – in der Zeit zwischen 8 und 17 Uhr täglich gestattet. • Pro Person und Tag dürfen maximal 2 kg Pilze (Frischgewicht) gesammelt werden. • Es dürfen ausschließlich Pilze gesammelt werden, die eindeutig als Speisepilze erkannt wurden. • Die Pilze vorsichtig aus dem Boden drehen oder mit dem Messer abschneiden und keine Löcher im Waldboden hinterlassen. • Pilze in luftigen Körben transportieren und rasch an einen kühlen Ort bringen, damit sie länger genießbar bleiben. Sogenannte Neophyten sind gebietsfremde Pflanzen, die mit Hilfe des Menschen von Amerika oder Asien zu uns gelangt sind. Manche dieser Arten können sich zu „Problempflanzen“ entwickeln, da sie sich massenhaft vermehren und sich auch außerhalb der Gärten in der freien Natur ausbreiten. Ein besonders unangenehmer Neubürger ist der Riesenbärenklau. Bei Kontakt mit dieser Pflanze kann es zu Hautausschlägen kommen. Ist Ihnen ein Standort einer Riesenbärenklaustaude in Lauterach bekannt, dann können Sie diesen im Rathaus bei Anna Strauß, Email: anna.strauss@lauterach.at oder Tel: 05574/6802-45 melden. fenster 9 Aus dem Rathaus Ein neues Schul- & Kindergartenjahr beginnt Die rote Markierung zeigt die Umleitung für die Fußgänger Die Straße wenn möglich auf dem Zebrastreifen oder an einer Fußgängerampel überqueren Umleitung Anfang September beginnt die Marktgemeinde Lauterach mit dem Bau der Kanalerneuerung. Von der Alten Landstraße bis zur Hoheneggerstraße soll im Zuge der Kanalerneuerung auch der Straßenraum umgestaltet werden. Eine neue Einmündung im Bereich „Metzgerei Klopfer“ zur Verkehrsberuhigung der Alten Landstraße sollte ca. bis Anfang November fertiggestellt werden. Um die Sicherheit der Fußgänger während der Bautätigkeiten zu gewährleisten, wird auf Grund der eingeengten Verhältnisse eine Fußgängerumleitung beschildert werden. Sicherer Schulweg Mit Beginn des neuen Kindergarten- und Schuljahres sind wieder zahlreich Erstklässler und Kindergartenneulinge unterwegs. Beginnen Sie rechtzeitig vor dem ersten Schultag damit, mit Ihrem Kind den Schulweg einzuüben. Erklären Sie ihm dabei ausführlich mögliche Gefahrenstel10 len. Oft müssen die Kinder Straßen überqueren, bis sie am Schul- und Kindergartengebäude ankommen. Im Alltag auf die Verkehrsampeln zu achten, ist für die quirligen „Kleinsten“ gar nicht so einfach. Kinder lernen von Erwachsenen und älteren Kindern, deshalb sind Vorbilder wichtig. Also auch für Erwachsene und Teenies: Egal ob es eilt, oder die Straße frei ist bitte überquert die Straße erst bei "grüner" Ampel. Seid Kindern ein Vorbild im Straßenverkehr! Die Marktgemeinde Lauterach wird beim Schulbeginn die Verkehrsüberwachung intensivieren. Käferlebeginn Montag, 1. September 2008, 7 Uhr Kindergartenbeginn Montag, 8. September 2008, 8-11 Uhr Dienstag, 9. September 2008, vormittags normale Öffnungszeiten, nachmittags kein Kindergarten. Hauptschule Montag, 8. September 2008 8 Uhr Eröffnungsgottesdienst, Treffpunkt vor der Kirche 9 Uhr Klasseneinteilung, Dienstag, 9. Sept. 08, 7.50 - 11.30 Unterricht Volksschule Dorf Montag, 8. September 2008 8.45 Uhr Treffpunkt Volksschule Dorf 9-9.40 Uhr Messe anschließend Begrüßung und erste Informationen in den Klassen (bis ca. 10/10.15 Uhr) Für nichtkatholische Kinder beginnt die Schule um 9.40 Uhr. Dienstag, 9. September, 8 Uhr Unterrichtsbeginn Volksschule Unterfeld Montag, 8. September 2008, 7.45 Uhr Treffpunkt Volksschule Unterfeld Dienstag, 9. September 2008, 8 Uhr Messe, Schule Unterfeld fenster Aus dem Rathaus Abenteuerspielplatz Mäderstraße Kinder brauchen Freiräume Mit vereinten Kräften wurde das Weidenhaus gebaut Nicht nur die Kinder hatten Hunger v.l.n.r. Marc Anders, Bgm. Elmar Rhomberg und Werner Hagen Die Kinder der 3c mit ihren Lehrpersonen gestalteten mit Begeisterung und viel Eifer den neuen Spielplatz Was wünschen sich Kinder mehr als einen Platz zum Toben, in der Erde zu graben, mit Wasser zu spielen und sich einen eigenen Abenteuerraum zu schaffen? In der Mäderstraße hat sich die Marktgemeinde Lauterach, auf dieses Abenteuer zusammen mit der 3c Klasse der Hauptschule Lauterach eingelassen. Das von der Hauptschule Lauterach eingereichte Projekt wurde als „vorbildhafter Spielplatz“ ausgezeichnet und erhielt eine Förderung des Landes. Erinnern sie sich noch an ihre eigene Jugendzeit, als man noch auf Wiesen und Feldern, ja sogar auf der Gemeindestraße spielen konnte? Genau diese Freiräume vermissen die Kinder heute. „Auf die Idee, für Kinder etwas Außergewöhnliches zu schaffen kamen wir in Freiburg, als wir mitten in einer Wohnsiedlung mit 5000 Bewohnern einen riesigen Kieshaufen sahen, auf dem Kinder spielten“, erzählt Bgm. Elmar Rhomberg. „Kinder brauchen Freiräume“, so Bgm. Elmar Rhomberg weiter. Dem Referenten für Spielplatz- und Sportanlagen Werner Hagen ist es gelungen, mit den GrundeigentümerInnen im Gebiet der Mäderstraße einen neuen Pachtvertrag abzuschließen. Dies war die Grundvoraussetzung, um den dort befindlichen Spielplatz zu sanieren und zu erweitern. Mit Günter Weißkopf vom Büro für SpielRäume, der 3c Klasse der Hauptschule Lauterach und den Lehrpersonen, besuchte man an zwei Tagen Natur-Orte, damit die Kinder gezielt Spiel-Erfahrungen sammeln konnten. Diese wurden dann in den zu bauenden NaturSpielRaum Mäderstraße übertragen. Mit der 3c Klasse wurde nun an drei Aktionstagen gebaut, gewerkt und folgende Elemente wurden dabei umgesetzt: eine große Kieslandschaft mit großem Weidenhaus, Weidenflechtzäune für Schatten und Nischenbildung, Schwemmholz sammeln an der Ach um Spielmaterial anbieten zu können, einpflanzen von Sträuchern für Schatten und Raumstrukturierung, einen Lattenzaun für die Einfassung, Hügel und Erdwälle fertig ausformen und ansäen. Vom Bauhof der Marktgemeinde Lauterach wurden schon im Vorfeld einige Gestaltungsbereiche verwirklicht. So gibt es einen großen Wasserspielbereich mit Schwengelpumpe, eine Sandinsel mit Bauwerkplattform, Tische und Bänke sowie einen großen Hügel mit Edelstahlrutsche. In Planung sind noch eine Nestschaukel, welche in eine Mulde versetzt wird, sowie ein großes Baumhaus mit Hängematten. Die Hügel für den gewünschten Radparcours sind aufgeschüttet und die Rampen und sonstige „Hindernisse“ können mit dem vorhandenen Materialien selbst gebaut und somit permanent verändert werden. fenster 11 Werbung 12 fenster Aus dem Rathaus Neue Urnengräber auf dem Friedhof Auskünfte: Im Rathaus, Abteilung III Bürgerdienste – Friedhofsverwaltung. Elmar Fessler Tel: 05574/6802 - 12 Um der stetigen Nachfrage Rechnung zu tragen, hat die Marktgemeinde Lauterach 22 neue Urnengräber auf dem Friedhof fertiggestellt Die Bauhofmitarbeiter Jürgen Götze und Dominik Hubmann unterstützen die Fa. Gohm bei der Fertigstellung fenster 13 Aus der Gemeinde Zahlreiche Aktivitäten im BORG zum Schulende Unsere Schüler beim Schnorcheln im Mittelmeer Mit Feuereifer bei der Aufführung dabei… Eine Fahrt im echten Trabi – wenn auch nur im Museum Meeresbiologische Woche in Kroatien Die naturwissenschaftliche 6c-Klasse verbrachte die vorletzte Schulwoche in einer meeresbiologischen Schule in Kroatien. Auf dem Programm stand unter anderem die Untersuchung verschiedener Lebensräume im Meer und an der Küste. Im Proberaum der Schule wurden anschließend verschiedene Pflanzen und Meerestiere unter dem Mikroskop beobachtet. Zudem konnte auch ein Tauchkurs absolviert werden. 14 Englisches Theater Die 7a-Klasse führte unter der Leitung von Professor Uwe Grabher das englische Theaterstück „Witness for the Prosecution“ von Agatha Christie auf. Das auch mehrfach verfilmte Stück handelt von einer Gerichtsverhandlung nach dem Mord an einer alten Dame, der Verdächtige erbt zudem ihr gesamtes Vermögen. Bei der Aufführung war die gesamte Klasse im Einsatz, professionell wurde auch bei der Maske und der Ausstattung gearbeitet. Berlin-Woche Die 6a- und 6b-Klasse nutzten die vorletzte Schulwoche zu einem Besuch in Berlin. Programmpunkte beim Aufenthalt in der deutschen Hauptstadt waren unter anderem die Nationalgalerie, Schloss Sans Souci, der Filmpark Babelsberg, das Olympia-Stadion sowie das „Museum der DDR“. fenster Aus der Gemeinde HAUPTSCHULE Fête européenne de la langue française Im Juni fand in Bregenz das Fest der französischen Sprache statt, auf das sich die Französischgruppen der Hauptschule Lauterach intensiv vorbereitet hatten. Zu dieser Veranstaltung kamen Das eigene Wohlfühlgewicht erreichen – das X-team hilft Die SchülerInnen beim Fest der französischen Sprache Gruppen aus Vorarlberg sowie aus Kroatien, Tschechien, Ungarn und Frankreich. Dieses Fest unter dem Motto „von Kindern für Kinder“ bot ein vielseitiges Programm, das jeden Zuschauer aller Altersklassen begeisterte. Während im Stück der Gruppe 2c und 2d die Farben eine wichtige Rolle spielten, waren es in der 2a und 2b die Monate, die auf einem „Bal masqué“ tanzten und sangen. Die Drittklässler führten das Publikum in den Gerichtssaal, wo eine Verhandlung von einem noch sehr mutterabhängigen Richter geleitet wurde. 22 Französischlernende aus den 4. Klassen waren in ihrem Beitrag, der in einem Rap bestand, sehr streng mit der Schule. Kurz vor ihrem Hauptschulabschluss werden sie es wohl am besten wissen. Bei einer Tombola waren zwei Wochen in einer Sprachschule am Mittelmeer, Flüge nach Nizza und Paris sowie Swarowski-Schmuckstücke zu gewinnen. Die fleißigen französischsprechenden TeilnehmerInnen der Hauptschule bekamen leider nicht die ersten Preise, durften aber jedoch kleine Geschenke aus Frankreich mitnehmen. Übergewicht im Kindes- und Jugendalter ist keine Sackgasse I m Schwimmbad fällt es uns besonders auf: Viele Kinder und Jugendliche sind eindeutig zu dick. Leider hat das Übergewicht nicht nur optische, sondern auch ernstzunehmende medizinische und psychologische Folgen. Fast jede/r weiß, was man dagegen tun kann: Gesund und abwechslungsreich Essen und Trinken und sich viel bewegen. Wirklich Erfolg haben jedoch die Wenigsten, 80 Prozent der Jugendlichen nehmen ihr Übergewicht mit ins Erwachsenenalter! Die Gründe sind plausibel: Das Kind spielt lieber Computer als Fußball, mittags gibt es ein Fertiggericht, weil die Eltern in der Arbeit sind, und vieles mehr! Daher wurde das x-team entwickelt, ein Programm der aks Gesundheitsvorsorge für Familien mit übergewichtigen Kindern. Im x-team lernen Kinder und Eltern mit viel Spaß in einem halben Jahr, wie man „Gesundheit“ in den häufig stressigen Alltag integrieren kann. Danach wird die Umsetzung zuhause über ein weiteres halbes Jahr betreut, damit auch alle Kinder erfolgreich ihr persönliches Wohlfühlgewicht erreichen. Das x-team wird ab September 08 an fünf Standorten in Vorarlberg angeboten. Anmeldung ist ab sofort möglich, die Teilnahme ist limitiert. Kontakt: aks Gesundheitsvorsorge GmbH, x-team Büro Tel: 05574 / 202-0 www.aks.or.at fenster 15 Aus der Gemeinde Fahr-Rad-Wettbewerb Abschlussgala in Wolfurt Bis zum 15.09. den persönlichen Kilometerstand eintragen! Am Donnerstag, dem 25. Sept. 2008 wird es spannend für die über 800 TeilnehmerInnen am FahrRad-Wettbewerb: Die plan-b Gemeinden laden um 19 Uhr zur AbschlussGala in den Cubus nach Wolfurt. Direkt vor Ort wird eine Glücksfee die Kilometer-Stichzahlen je Kategorie (100 bis unter 500 km, 500 bis unter 1.000 km, 1.000 km und mehr) ziehen. Auf die GewinnerInnen in jeder Kategorie warten neben verschiedenen Sachpreisen ein Gutschein für eine Rad- oder Bahnreise im Wert von 500 Euro, Lastenanhänger fürs Fahrrad oder Gutscheine zum Einkauf beim Radhändler in der Region. Wichtig für alle TeilnehmerInnen: Gewinnen kann leider nur, wer bei der Gala anwesend ist oder sich vertreten lässt. Und nicht vergessen – bis 15. Sept. 2008 den persönlichen Kilometerstand eintragen! Alle teilnehmenden LauteracherInnen können die gefahrenen Kilometer entweder direkt im Internet, unter www.fahrradwettbewerb.at angeben, oder an Anna Strauß, E-Mail: anna.strauss@lauterach.at, Tel: 05574/ 6802-45 melden. Christoph Heinzle führt am 25. September durch das bunte Pogramm mit Musik, Radeinlagen und Kulinarischem. Alle TeilnehmerInnen am Wettbewerb erhalten natürlich noch eine persönliche Einladung. plan-b: Bewusste Wege von A nach B Die sechs plan-b Gemeinden Bregenz, Hard, Kennelbach, Lauterach, Schwarzach und Wolfurt haben sich mit dem gemeinsamen regionalen Mobilitätsmanagement-Projekt zum Ziel gesetzt, mehr Bewusstsein und mehr Möglichkeiten für bewusste Mobilität zu schaffen. www.fahrradwettbewerb.at www.mobilplanb.at Die Streuobstinitiative übernimmt wieder Obst von Hochstämmen für ihren Ländle Saft. Ab 6. September, jeweils Samstag von 15 – 17 Uhr. Richard Dietrich steht für weitere Infos unter Tel. 63929 oder saft@nle.at gerne zur Verfügung. Um die Auflese des Obstes zu erleichtern, kann die praktische Auflesemaschine auch stundenweise ausgeliehen werden. Richard Dietrich mit seiner neuen praktischen Auflesemaschine 16 fenster Aus der Gemeinde Giftmüllflasche im Lauteracher Ried gefunden Bewaffnet mit Fahrrad, Gummihandschuhen und Müllsäcken starteten die Jugendlichen ihre Reinigungstour Im Ried wurde doch tatsächlich eine Giftmüllflasche gefunden Ende Juni 2008 trafen sich 10 Jugendliche aus dem Jugendtreff um • das Lauteracher Ried zu reinigen • die Spielschulden vom Tischfußballturnier 2007 gegen die Gemeindevorstandsmitglieder einzulösen • Vorbilder zu sein. Vincent, Pascal, Julia, Miguel G., Lukas, Franz, Daniel, Laura, Alexander und Miguel M. schwangen sich – bewaffnet mit Müllsäcken und Handschuhen – aufs Fahrrad und starteten an einem unglaublich schwülen Samstagnachmittag die 15 km lange Aufräumtour durchs Ried. Nach 2,5 Stunden war die Bilanz erschreckend. Die Jugendlichen sammelten etliche Bierdosen, Glas- und Plastikflaschen, Zigarettenschachteln, Taschentücher, Radlerutensilien, Styropor, Kleidungsstücke, Papier, Karton und Metallteile, um nur einige zu nennen. Sie fanden sogar eine Giftmüllflasche, die Spritzmittel gegen Ungeziefer enthält, das stark verdünnt werden muss, weil es sonst sehr umweltschädigend ist. Diese Flasche stammt vermutlich von einem Bauern. Als Dankeschön für die Teilnahme an der Riedreinigung und zum Ausklang des Nachmittags wurde am Jannersee gegrillt. Wir möchten dazu aufrufen, dass alle ihren Müll fachgerecht entsorgen anstatt einfach im Ried wegzuwerfen. fenster 17 Werbung 18 fenster Aus der Gemeinde HAUPTSCHULE Die Hauptschule in Salzburg Voller Vorfreude fuhren die 2. Klassen mit einem Doppeldeckerbus nach Eben im Pongau. Nachdem die Zimmer bezogen waren, ging es gleich zum nahe gelegenen Badesee und bald waren alle Strapazen der Anreise vergessen. In der Salzburgwoche wurden das Salzbergwerk in Hallein und die Eisriesenwelten in Werfen besichtigt. Gemeindesekretär Kurt Rauch, Bgm. Elmar Rhomberg und Christof Döring freuen sich über Kunst im Rathaus Vor dem Bild mit Sand aus Dubai: Rosemarie Döring mit Ausstellerin Elfi Glatzer Die SchülerInnen in der schönen Stadt Salzburg Ausstellung Elfi Glatzer – Kunst im öffentlichen Raum „Im Rathaus soll kreativen Menschen die Gelegenheit geboten werden, ihr kreatives Tun der Öffentlichkeit zu präsentieren“ Christof Döring „Im Rathaus soll kreativen Menschen die Gelegenheit geboten werden, ihr kreatives Tun der Öffentlichkeit zu präsentieren“, erklärte Christof Döring während der Vernissagerede für Elfi Glatzer. Sie zeigte zum ersten Mal ihre Werke der Öffentlichkeit. Ihre abstrakten Bilder bestechen durch Harmonie in Form und Farbe, aber auch durch die Wahl bestimmter Materialien. So hängt zur Zeit im großen Sitzungszimmer ein Gemälde, in das Sand aus Dubai eingearbeitet wurde. Die Bilder beleben zudem die sonst kahlen Wände des Rathauses und bringen somit Farbe und Freundlichkeit in dieses öffentliche Gebäude. Für Elfi Glatzer ist diese Ausstellung jedenfalls Ansporn, ihr kreatives Schaffen fortzusetzen. Deshalb ist sie auf der Suche nach einem geeigneten Raum, den sie als Atelier nutzen möchte. Die Ausstellung kann während der Amtszeiten besichtigt werden. Kontaktadresse: Elfi Glatzer, Karl-Höll Straße 10a 6923 Lauterach Die Stadt Salzburg wurde bei einem Stadtbummel erkundet. Besonders aufregend war der Hochseilgarten Winklersee, wo der eine oder andere seine Höhenangst überwinden musste. An den Abenden konnte man sich auf dem großen Sportplatz austoben. Besonders aufregend waren die Finalspiele der EM, die auf einer Großbildleinwand angeschaut werden konnten. Nach einer sehr schönen und erlebnisreichen Woche ging es dann wieder ab in die Heimat. fenster 19 Aus der Gemeinde Gewaltfreie Kommunikation an der HS Lauterach Die Naturnachmittage an der Hauptschule Lauterach brachten viel Spaß Die Klassengemeinschaft wurde gestärkt und die Konfliktfähigkeit erweitert Im vergangenen Schuljahr fand ganzjährig das Projekt Gemeinschaftsbildung mittels gewaltfreier Kommunikation nach M. B. Rosenberg in der 2c der Hauptschule Lauterach statt. Ziel des Projekts, das über vier Jahre die Klasse begleitet, ist es, auf allen relevanten Ebenen die Kommunikations- und Konfliktfähigkeit so zu entwickeln, sodass Gewalt als Ausdrucksmittel nicht zum Einsatz kommen braucht und die Gemeinschaft zwischen SchülerInnen, ihren Eltern und der Schule zum Nutzen aller gefördert wird. Es fand wöchentlich jeweils eine Stunde sowohl für die Mädchen als auch für die Buben unter 20 der Leitung der Mediatorin Mag. Ingrid Flaig statt. Aufbauend auf den Erfahrungen der ersten Klasse wurde heuer der Schwerpunkt auf das gemeinsame Tun gelegt. Unter anderem war die Klasse monatlich einmal an einem Nachmittag unter der fachkundigen Mitwirkung der Naturpädagogin Brunhilde Häusle in der freien Natur. Die Kinder beteiligten sich begeistert an den Spielen und Naturbeobachtungen, die viel Material für die Stunden in der Klasse lieferten. Frei zu erzählen, was sie gerade bewegt, Konflikte friedlich zu bearbeiten, eine Sprache zu finden für die eigenen Gefühle und Bedürfnisse, miteinander eine Stunde zu gestalten ohne den Leistungsdruck des normalen Schulalltags war für alle Beteiligten eine große Herausforderung und Freude zugleich. Unterstützt wurde dieses Projekt aus Mitteln von "Kinder in die Mitte", der Gemeinde Lauterach, dem Elternverein und der Raiba Lauterach, wofür sich die Hauptschule Lauterach recht herzlich bedankt. www.vobs.at/hs-lauterach/ fenster Aus der Gemeinde Lauteracher Hauptschulmeisterschaft im Orientierungslauf Orientierungslauf–Schulcup 2007/2008 Der OL-Schulcup wird als Mannschaftsbewerb in drei Läufen ausgetragen. Der erste Cup-Lauf war im Herbst 07 in Göfis, der zweite Lauf wurde im April in Dornbirn durchgeführt, der dritte und entscheidende Lauf fand Ende Mai in Feldkirch im Augebiet der Ill statt. 65 TeilnehmerInnen der Hauptschulen von Götzis, Egg, Hittisau und Lauterach nahmen mit insgesamt 16 Mannschaften teil und erbrachten tolle sportliche Leistungen. Die erfolgreichen Mannschaften unserer Schule: 1. Platz (H2) Stefan Achberger, Simon Bitriol, Manuel Urbansky und Florian Rumpl 3. Platz (H3) Robert Bickel, Mike Steurer und Julian Lämmerhirt 3. Platz (D3) Anja Schäfler, Emine Abak, Dragana Nicolic und Pia Vogel Für die Bahnlegung, Zeitnehmung, das Kartenmaterial usw. war wieder Dr. Richard Werner (Orientierungslauftrainer, SSVSchoren) mit seinem großartigen Team verantwortlich. Anfang Juni fand in Dornbirn ein City-OL statt. Im Rahmen dieser Veranstaltung, der vom SSV-Schoren und dem Orientierungslaufklub St. Gallen veranstaltet wurde und zum Rheintal-Cup zählt, veranstaltete die HS-Lauterach erstmalig eine Schulmeisterschaft. Neben vielen hundert Läufern und Läuferinnen aus dem In- und benachbarten Ausland, liefen die Lauteracher SchülerInnen ihre Hauptschulmeister- schaft. Mit bestem Kartenmaterial ausgerüstet und bei elektronischer Zeitnehmung, allerdings schlechtem Wetter, wurde die Innenstadt von Dornbirn unsicher gemacht. Die Lauteracher Hauptschulmeister Kategorie „Schnupperer“ Feuerstein Belinda und Caranovic Vanessa Kategorie SchülerInnen Rumpl Fabian Kategorie Jugend Knaben Achberger Stefan Kategorie Jugend Mädchen Schäfler Anja fenster 21 Aus der Gemeinde Der Start, 400 m Schwimmen im Jannersee Die Zuschauer spornten die Sportler zu Höchstleistungen an Jannerseetriathlon Sportfest der Superlative a O ptimale Wetterbedingungen, über 1200 Zuschauer am Streckenrand, ein neuer Teilnehmerrekord mit insgesamt 200 Finishern aus sechs Nationen und ein epochaler Empfang auf der Zielgeraden für jeden einzelnen Athleten waren einige Highlights beim diesjährigen Erdgas Jannerseetriathlon in Lauterach. Sieger bei diesem Sprinttriathlon über die Distanzen 400 m Schwimmen, 16 km Rad fahren und 4 km Laufen wurde bei den Männern nach einem packenden Wettkampf der vorjährige Staatsmeister und Triathlonweltcupstarter Paul Reitmayr vom MP Team mit der Gesamtzeit von 41,36 vor Schniertshauer Reiner aus Ulm/D. Überraschend war, dass Dominik Berger vom SV Casino Kleinwalsertal die Führung nach der Radstrecke abgeben und noch 4 Konkurrenten ziehen lassen musste. Mit der schnellsten Radzeit erreichte Matthias Buxhofer (Team Inverse Austria) den 7. Rang. Mit Martin Bader, noch Jugendathlet (MP Team) und Markus Hämmerle vom Tri Dornbirn konnten sich weitere Vorarlberger vorne im hochklassigen Feld platzieren. 22 Bei den Damen konnte sich die Vorjahressiegerin aus Deutschland Simone Aumann klar vor der Ländlebesten Sandra Waldhuber (MP Team) auf den ersten Platz setzen. Nach Stefanie Süess vom Tri St. Gallen auf Rang 3 folgten mit Andrea Hollenstein (Tri Dornbirn), Sabine Kempter (Polizeisportverein) und Jutta Meier (Tri Team Bludenz) weitere Vorarlbergerinnen. Die Plauschteamwertung der Herren gewann die schnelle Feuerwehr aus Wolfurt vor den Triathlonis LG-West und dem RV Wiking Bregenz. In der Damenklasse war das Team 89 vor SSV Dornbirn Schoren, die eine Abordnung der Handballkampfmannschaft am Start hatten, siegreich. Die Jugendklasse wurde vom Geschwisterpaar Martin und Daniela Bader vom MP Team dominiert. Beide hatten jeweils einen großen Vorsprung vor dem Zweitplatzierten. Die männliche Schülerklasse gewann Manuel Knünz aus Hard, in der weiblichen Schülerklasse war Franziska Hagen vom MP Team klar die Schnellste. Nach der Anstrengung konnten sich die AthletInnen beim Massagedienst verwöhnen lassen. Die packenden Wettkämpfe, das Wetter, ein unfallfreier Bewerb und ganz besonders die fulminante Stimmung, welche die Finisher auf der „Welle“ förmlich ins Ziel trug, lässt OK-Chef Forster über die vom Triathlon Club Dornbirn organisierte Veranstaltung schwärmen. Zwischenzeitlich hat sich der ehemalige Schnuppertriathlon in Lauterach zum Szenentreff der Triathloneinsteiger bis hin zu den Allerbesten gewandelt, bei dem alle gemeinsam an einer Startlinie stehen. Auch AthletInnen aus der Leichtathletik, Handball, Rudern, MTB und weiteren Sportarten waren verantwortlich für ein abwechslungsreiches und buntes Starterfeld bei diesem Event. Weitere Informationen, Berichte, Ergebnislisten und Fotos vom Erdgas Jannerseetriathlon 2008 unter www.tridornbirn.at. Bei diesem Event wurden auch die Vorarlberger Nachwuchssprintmeisterschaften der Schüler A und B sowie Jugend- und Juniorenklassen ausgetragen. Die Schülerklassen bewältigten 150 m Schwimmen, 6 km Radfahren, 1,5 km Laufen. Die Jugend und Junioren 400 m Schwimmen, 16 km Radfahren, 4 km Laufen. fenster Aus der Gemeinde M O B I LW O C H E Ohne Auto mobil: Treibstoffkosten senken Klima schützen Die Vorarlberg Mobilwoche 08 startet mit dem europaweiten Autofreien Tag am 22. September und dauert bis zum 28. September. Paul Reitmayr, Staatsmeister 2007, Triathlonweltcupstarter und Gesamtsieger des Erdgas Jannerseetriathlon 2008 Gerade in Zeiten steigender Treibstoffkosten soll die MOBILWoche Anlass geben, verstärkt auf Bus, Bahn und Fahrrad umzusteigen oder kurze Strecken zu Fuß zurück zu legen. Dies schont die Geldbörse und schützt die Umwelt. Insbesondere das Fahrrad punktet innerorts durch Schnelligkeit, Umweltverträglichkeit, gesunde Bewegung und geringere Kosten. 43 % aller Autofahrten sind kürzer als 5 Kilometer und könnten oft problemlos zu Fuß oder mit dem Rad erledigt werden. Wer auf das Auto angewiesen ist, kann durch die Bildung von Fahrgemeinschaften einen Beitrag leisten. Fahrgemeinschaften reduzieren den Verkehr, vermeiden Staus und sparen Kosten. Seit heuer bietet der Vorarlberger Verkehrsverbund unter www.vmobil.at die internetgestützte Fahrplatzvermittlung Compano an. Auch das Einkaufen um die Ecke reduziert den Verkehr, stärkt die lokale Wirtschaft und sichert die Nahversorgung in unserer Gemeinde. Einen besonderen Anreiz zum Umsteigen auf die öffentlichen Verkehrsmittel bietet der Verkehrsverbund mit dem „Einsteiger“-Ticket. Neukunden, die im Zeitraum vom 22. September bis 30. November ein Monatsticket erwerben und sich anschließend für den Kauf einer Jahreskarte entscheiden, erhalten diese „Einsteiger-Jahreskarte“ zum Preis von 7 statt wie üblich von 8 Monatskarten! Bewusste Mobilität und vermehrtes Umsteigen wirken sich positiv aus – sowohl auf unser Weltklima als auch auf das persönliche Haushaltsbudget. Im Rahmen der Mobilwoche finden folgende Aktivitäten statt: Abschluss-Gala des FahrRad-Wettbewerbs am 25. Sept. 2008 um 19 Uhr im Cubus in Wolfurt Start der Aktion „schoolwalker“ in den Volksschulen Dorf und Unterfeld m Jannersee Schüler I weiblich 1. Hagen Franziska (MP-Team Dornbirn) 24:10 2. Mayrhofer Larissa (TS Raiffeisen Giesingen) 26:00 3. Findenig Denise (MP-Team Dornbirn) 26:22 Schüler I männlich 1. Bischof Adrian (LG Götzis 07) 24:02 2. Dür Clemens (MP-Team Dornbirn) 26:15 3. Rüdisser Marcel (TS Hohenems) 26:20 Schüler II männlich 1. Künz Manuel (Hard) 21:38 2. Baldauf Niclas (MP-Team Dornbirn) 22:21 3. Amann, Jonas (LG Götzis 07) 24:58 Jugend weiblich 1. Bader Daniela (MP-Team Dornbirn) 52:39 2. Walter Melanie (SSV Dornbirn Schoren) 1:06:49 3. Ramsebner Jasmine (SSV Dornbirn Schoren) 1:10:10 Junioren weiblich 1. Mujic Deniza (SSV Dornbirn Schoren) 1:12:51 Jugend männlich 1. Bader Martin (MP-Team Dornbirn) 43:43 2. Bildstein Erik (MP-Team Dornbirn) 45:35 3. Wehinger Simon (MP-Team Dornbirn) 50:06 Junioren männlich 1. Dür Domink (MP-Team Dornbirn) 49:25 2. Petchnig Patrik (LG Götzis 07) 1:03:32 Mannschaftswertung (Jugend/Junioren) 1. SSV-Dornbirn Schoren (Walter Melanie, Ramsebner Jasmine, Ramoser Valentina) 1. MP-Team Dornbirn (Bader Martin, Bildstein Erik, Dür Dominik) 2. LG Götzis 07 (Schatzmann Christoph, Forster Markus, Malin Christoph) www.tridornbirn.at Aus der Gemeinde Kindersommer mit den Pfadis I Die Pfadfinder organisierten einen abenteuerreichen Westernnachmittag für die Kinder m Rahmen des Lauteracher Kindersommers organisierten auch die Pfadfinder Lauterach einen Nachmittag voller Abenteuer und Action. Das diesjährige Thema war „Wilder Westen“ und die jungen Cowboys und Cowgirls mussten sich durch abwechslungsreiche Western-Spiele ihre Goldnuggets verdienen. Rund 35 Kinder waren bei den abwechslungsreichen Spielen wie „wettmelken“, „pferdereiten“ oder „dosenschießen“ beteiligt und gaben das Beste für ihr Team. Schlussendlich wurden die jungen Westernhelden noch durch eine Wurst am Lagerfeuer gestärkt. Es war ein spannender und ereignisreicher Tag, der den Kindern und den Pfadfindern sehr gut gefallen hat. www.pfadfinderlauterach.com Die Kinder waren mit Begeisterung beim Training dabei Karate Schnuppertraining H euer haben neun Kinder die Möglichkeit genutzt, um Karate kennen zu lernen. Die beiden Karatemeister Andreas und Thomas Embacher sprachen über die Geschichte des Karate und gaben einen Einblick in den Ablauf eines Karatetrainings. Sie zeigten ein paar Techniken, welche dann auch gleich selbst ausprobiert werden konnten. Neben diesen Karategrundtechniken wurden den Teilnehmern auch Grundkenntnisse der präventiven Selbstverteidigung gezeigt. Geschicklichkeitsübungen und Reaktionsspiele rundeten den Nachmittag ab. 24 fenster Aus der Gemeinde SpiSpaSpo 2008 – Kindersommer SummSumm Die Kinder durften Zirkusluft schnuppern und hatten großen Spaß dabei Für was brauchen wir Bienen, die stechen uns doch nur… …das ist doch überhaupt nicht wahr! Trotz Regenwetter durften die Lauteracher Kinder einen Vormittag beim Imker Herrn Sund verbringen. Herr Sund beantwortete alle Fragen, welche die interessierten Kinder stellten. Die Neugierde auf das Bienenvolk war bei den Kindern riesengroß. Zum Abschluss gab es noch einen Zopf mit Honig und jeder durfte seine eigene Bienenwachskerze mit nach Hause nehmen. Auf der Pirsch – mit einem Jäger das Ried erkunden Heuer durften 50 Lauteracher Kids an zwei Terminen mit Herrn Leimegger das Lauteracher Ried erkunden. Um 7 Uhr ging es los. Auf die Pirsch mit dem Jagdaufseher Herrn Leimegger ins Lauteracher Ried. Die Spannung stand den Kindern ins Gesicht geschrieben. Was werden sie wohl erspähen? Zwei Stunden wurde das Ried durchkämmt und so einiges entdeckt. Herr Leimegger konn- Jonglieren ist gar nicht so einfach te den Lauteracher Kindern viele interessante Geschichten über das Ried und der Tierwelt erzählen. Alle waren begeistert, was dieser Lebensraum alles zu bieten und zu erzählen hat. Als Belohnung wartete auf die müden aber zufriedenen Jung-Jäger in der Jagdhütte noch eine Jause. Zweitägiger Zirkusworkshop mit Nano und der 1. Mobilen Zirkusschule Zirkusluft schnuppern, balancieren, jonglieren, zaubern und eintauchen in die phantastische Welt der Zauberei. 30 Kinder verwandelten das Alte Vereinshaus in eine magische Welt. Aus so manchem Kindermund war zu hören: „Es könnte doch viel länger gehen, warum ist es jetzt schon fertig?“ „NaNo ich will noch nicht nach Hause.“….leider gingen die Zirkustage viel zu schnell vorbei, aber die Kinder haben den Zirkus hautnah erlebt und sind glücklich und zufrieden nach Hause gegangen. Hits für Kids in der Hitz U nter diesem Motto lud der Kinderchor Lauterach zu einem Singnachmittag ins Pfarrheim ein. Die 25 singbegeisterten Kinder durften miterleben, wie es im Kinderchor zugeht. Zu Anfang war das „Aufwärmen“ der Stimme besonders wichtig. Danach sangen die Kinder begeistert „alle meine Entchen“ in sämtlichen Tonlagen. Es wurde ein lustiges Lied einstudiert, bei dem auch die Kleinsten mitmachen konnten. Beim Singen darf auch die Bewegung nicht fehlen, und so tanzten alle ausgelassen den „KinderDisco-Kids-Tanz“. Beim Spiel „Stille Post“ schulte man besonders den Hörsinn und die deutliche Aussprache. Mit dem bekannten Lied der „Pippi Langstrumpf“ wurde der Nachmittag beendet und wie so oft, ging die Zeit viel zu schnell vorbei. Der Kinderchor freut sich, dass sich einige der Kinder im Herbst zum Schnuppern beim Kinderchor angemeldet haben und im nächsten Kindersommer gibt’s sicher wieder „Hits für Kids“. Gabi Fink, 0664/1227270, gabi.fink@aon.at Beim Kinderchor wird gesungen, getanzt und die Stimme trainiert fenster 25 Werbung täglich ab 6 Uhr früh geöffnet Dinkelsemmel Er schmeckt nicht nur einzigartig lecker, er ist auch wegen seiner wertvollen Vitaminen und Mineralstoffen eine gesunde Jause. Dinkel ist besonders reich an Magnesium, Kalium, Eisen, Zink und Mangan, sowie den Vitaminen der B-Gruppe. Das ist meine gesunde Jause: Ein Bio-Apfel und ein Vollkornbrot! Für den Schulbeginn große Auswahl an Schulartikeln zu Aktionspreisen: A4 40 Blatt Hefte € 1,19 A4 20 Blatt Hefte € 0,79 A4 80 Blatt College Block € 0,99 Jolly Farbstifte 12er Blechbox € 5,99 26 fenster Aus der Gemeinde „Die Jugend von heute hat keinen Respekt“ Die JugendarbeiterInnen von Hard und Lauterach befragten zwei Mütter von Jugendlichen aus den Gemeinden. Nun zu lesen: Der erste Teil des Interviews zum Thema „Die Jugend von heute hat keinen Respekt“. Persönliche Daten: Christine Schäfler Lauterach Beate Steurer Hard verheiratet Mutter von 2 Kindern (21 & 13 J.) wohnt seit eh und je in Lauterach ab Sept. im Spielkindergarten & Trainerin für Selbstsicherheit und Selbstbehauptung Jugend: spontan Vorbild: wichtig Respekt: sollte für jedes Alter gelten früher: oft übertrieben heute: zu lasch Lauterach: „mine Hoamat“ verheiratet Mutter von 2 Kindern (15 & 13 J.) wohnt seit 18 Jahren gerne in Hard selbständig Was fällt dir spontan ein zu ... Jugend: bin total begeistert Vorbild: Menschen, die das machen, was sie auch sagen. Respekt: Wertschätzung und Toleranz gegenüber anderen früher: hat man uns auch respektlos genannt. heute: man muss das vorleben, was man vom anderen erwartet. Hard: wunderbar Das ist überhaupt nicht meine Meinung. Man muss immer das vorleben, was man von den anderen erwartet. Also: wenn ich gegrüßt werden will, grüße ich! Wir Erwachsenen haben eine Vorbildfunktion. Jugendliche erfinden die Welt ja nicht neu sondern spiegeln viel von uns Erwachsenen wieder. Unsere Toleranz ist gefordert. Die Jugend von heute heat koan Respekt. Was sagst du dazu? Teilweise hätten die Jugendlichen gerne Respekt, aber niemand ist für sie da. Viele Jugendliche sind auf sich alleine gestellt, da die Eltern arbeiten oder Mütter/Väter alleinerziehend sind. Die Jugendlichen dürfen nicht alle in den selben Topf geworfen werden. Auch Erwachsene reagieren auf Jugendliche manchmal falsch. Wie man in den Wald hineinruft, hallt es zurück. Mir gefällt die Spontanität und die Offenheit, die z.T. mehr gegeben ist, als es bei uns der Fall war. Viele Jugendliche nützen die Chance, mehr aus ihrem Leben zu machen. Für Faulenzer habe ich nichts übrig, die ihre Eltern für ihr Leben verantwortlich machen und warten, bis die gebratenen Vögel vorbeifliegen. Für mich ist OJA ganz, ganz wichtig. Jugendliche werden aufgefangen. Jugendlichen wird eine Möglichkeit geboten, manches umzusetzen, was in ihnen steckt. Was gefällt dir an der heutigen Jugend? Mir gefällt an Jugendlichen, dass sie so offen sind und sich sehr schnell immer neuen Situationen anpassen. Jugendliche müssen sehr flexibel sein. Heute kennen die Jugendlichen das Leben in Großfamilien nicht mehr. Darum kennen sie den Umgang mit anderen Generationen kaum. Das finde ich schade. Ich muss sagen, dass die JugendarbeiterInnen einfach eine wichtige Arbeit leisten. Es ist super, dass Jugendliche sich an eine neutrale Person, zu der sie Vertrauen haben, wenden können. Was gefällt dir an der heutigen Jugend nicht? Was ist dein Eindruck von der Offenen Jugendarbeit? Der zweite Teil folgt in der Oktoberausgabe. fenster 27 Aus der Gemeinde Historisches – Wie es früher war… Vom ehemaligen Gerichtshaus …vor 100 Jahren Bundesstraße 60 Gerichtshaus von 1786 bis 1793… Bis gegen Ende des 18. Jahrhunderts gab es in Vorarlberg mit Ausnahme der Städte keine selbstständigen Gemeinden. Es waren immer mehrere Ortschaften, die eine Landgemeinde oder ein Gericht bildeten. Zwischen der Bregenzer und der Dornbirner Ache und dem im Osten gelegenen Schneiderkopf erstreckte sich die Landgemeinde, das Gericht Hofsteig und umfasste die Gemeinden Lauterach, Wolfurt, Hard, Schwarzach, Bildstein und Buch. Ihre Bürger bildeten eine Gemeinschaft Gleichberechtigter,die alle drei Jahre beim Maiengericht vor dem Tanzhaus am Marktplatz ihren Ammann wählten und ebenso die übrigen Amter besetzten, einschließlich eines gemeinsamen Gemeindedieners und des Müllers. Dann begab sich die Obrigkeit ins Tanzhaus um sich mit Flur- und Wirtschaftsfragen, mit der Verwaltung des gemeinsamen Eigentums, der Einhaltung der Abmachungen und mit der Ahndung leichterer Vergehen zu befassen. Auch der Staat respektierte diese festgefügte Selbstverwaltung ohne besondere Einflussnahme: Reichs- und Landesfürstliche Steuern ließ der Ammann einheben, im Kriegsfalle hatte das Gericht eine Mannschaft zu stellen und war auch mit der Erhaltung für das Land wichtiger Straßen beauf28 tragt. Die Reformen Kaiser Josefs II. (1780 – 1790) erschütterten auch diese Jahrhunderte alten Strukturen. Die Harder Chronik berichtet dazu Folgenes: „Unter dieser Zeit wurde auch das alte Gericht abgeschafft und statt dessen ein neues aufgerichtet, welches aus vier Männern bestand, nämlich dem Gerichtsschreiber, einem Ammann und drei Beisitzern, welches Gericht aber sehr viel kostete und wurde noch weniger ausgemacht dabei. Endlich muss in jedem Gericht ein neues Gerichtshaus erbaut werden, welches sehr viel Geld und Mühe gekostet hat. Es wurde auch gerichtlich befohlen, dass alles, was das Gericht unternehmen müsste, auf Stempelpapier aufgesetzt sein müsse… Bei all diesen Angelegenheiten gemeint die Flut bürokratischer Verordnungen - durfte der kleine Mann nicht im geringsten etwas dagegen haben, Liebe, Vertrauen samt der Wahrheit und Gerechtigkeit sind vergessen. In Hofsteig wurde für jedes Dorf ein Ortsvorsteher bestimmt, es musste in jedem Ort ein neues Schulhaus gebaut werden. Verärgert über das Ende des uralten Hofsteiggerichtes unter dem Zugriff der kaiserlichen Beamten schrieb dazu Josef Fischer, der letzte Hofsteig-Ammann, der noch 1785, also ein Jahr bevor die absolutistische Gerichtsordnung die Vollversammlung abschaffte gewählt wurde, in sein Notizbuch: „ … und dießes Gericht hat gedauert biß 1786; wo die Neüye Gerichts ordnung angefangen hat und ein Neüyes Gerichts hauß mit … über 7000 f (Gulden) erbauen worden, aber nicht lang gedauert, das Gericht auß gangen und das Gerichts hauß um 3300 verkauft worden ist … Und in seinem Lebenslauf schreibt er: „… das mir ein Neues Kostbares Gerichts hauß erbauen müßen, so 7000 f aufgegangen sind, haben alle wochen als am Montag Gerichts Verhör gehalten, der Ammann und 2 beysitzer und ein studirter Gerichts schreiber, hat aber nit lang gedauert, im 1793er Jahr ist dieße ordnung auß gangen und wider biß dato nach Bregenz…“ Ab 1793 mußte jede Kleinigkeit vor das Amtsgericht in Bregenz gebracht werden. Fischer kam mit dem studierten kaiserlich beamteten Gerichtsschreiber nicht zurecht und suchte als letzter, noch den hofsteigischen Freiheiten verbundene Ammann um seine Entlassung an. Quellenangabe: B.Bilgeri:Geschichte Vorarlbergs,Bd.IV Heimat Wolfurt, Heft 23 Holunder Jg.5, Nr.45/46 fenster Aus den Vereinen I+R Schertler-Alge FC Lauterach Der ehemaligen Rapid Profi Franz Resch soll die Mannschaft erfolgreich in die Saison 08/09 begleiten 15 Fußballer vom eigenen Nachwuchs wurden in die Mannschaft nachbesetzt Die Nachwuchsspieler beim Fußballcamp Fußball-Nachwuchs-Camp Anfang August veranstaltete der FC Lauterach sein bereits traditionelles NachwuchsCamp. Unter der Leitung von Gerhard Dörflinger und seinem Trainerteam, das an beiden Tagen auch von diversen Spielern der Kampfmannschaften unterstützt wurde, nahmen 60 Kinder an dieser Veranstaltung auf dem Sportplatz im Ried teil. Höhepunkt war sicher das Erscheinen der beiden SCR Altach Kicker Oliver Mattle und Christoph Stückler. Die beiden Profis trainierten zusammen mit den Kids und hatten auch für Autogrammwünsche ein offenes Ohr. Ein weiteres Highlight folgte dann am Samstag, als die U9 und U10 Kinder beim Meisterschaftsspiel Altach gegen SK Rapid mit den Spielern aufs Feld laufen durften. Der FC Lauterach dankt Erika, die an beiden Tagen das gesamte Team bewirtete, Michi`s Cafe für die Zubereitung des Mittagessens sowie der Firma Pfanner Fruchtsäfte für die Getränke. Vorschau Vorarlbergliga Saison 2008/09 Nach einer etwas durchwachsenen Saison 2007/08 startete der FC Lauterach mit einigen Veränderungen in das neue Spieljahr. Acht Spieler haben den Verein verlassen, fünf „Neue" sollen diese Abgänge kompensieren. Der Verein hat vermehrt versucht, Eigenbauspieler in die erste Mannschaft zu integrieren. Das konnte man an der Zusammenstellung des Kaders bereits erkennen. Von 21 Spielern hat der I+R Schertler-Alge FC Lauterach ganze 15 Fußballer vom eigenen Nachwuchs nachbesetzt. Neuigkeiten gibt es auch auf der Trainerbank. Hier ist es dem Verein gelungen, den ehemaligen Rapid Profi Franz Resch zu verpflichten. Franz Resch spielte unter anderem als Profi in England und Schottland. Der FC Lauterach wünscht ihm und dem gesamten Team eine erfolgreiche und verletzungsarme Saison. fenster 29 Werbung 30 fenster Aus den Vereinen Teilnahme & „Spionage“ – Nassleistungswettbewerb in Bizau v.l.n.r. Grkdt. Andreas Ölz, Matthias Salzger, Christian Rummer, Peter Fink, Matthias Greußing, Markus Hauser, Markus Wirth, Raphael Knünz, Reinhard Karg Leinen anlegen! Hieß es beim Bewerb D ie Ortsfeuerwehr Bizau war in diesem Jahr der Ausrichter des diesjährigen Feuerwehrnassleistungswettbewerbes des Bezirkes Bregenz. Diese Veranstaltung stand für die Feuerwehr Lauterach in diesem Jahr natürlich unter einem ganz besonderen Aspekt. Neben einer teilnehmenden Gruppe, die sich dem Bewerb mit dem Rekordteilnehmerfeld von 71 Gruppen stellte, galt es vor allem für die Funktionäre viele Eindrücke und Erfahrungen zu sammeln. Im kommenden Jahr wird die Feuerwehr Lauterach nämlich Ausrichter dieser Großveranstaltung sein. So begab sich bereits in den Morgenstunden eine Abordnung der Lauteracher Wehr nach Bizau, um in zahlreichen Gesprächen, eigenen Beobachtungen und Bildern, das eine oder andere im wahrsten Sinne des Wortes „auszuspionieren“. Um die Veran- staltung im kommenden Jahr gleich oder vielleicht noch besser zu machen. Das Teilnehmerfeld mit über 700 Wettkämpfern soll auch im nächsten Jahr ideale Bedingungen vorfinden und den hoffentlich zahlreichen Besuchern unterhaltsame Stunden garantieren. Schließlich gilt es ein sehr umfangreiches Programm, beginnend mit dem Bewerbsbeginn um 6 Uhr in der Früh, den vielen Starts während des ganzen Tages, dem Finale der besten sechs Gruppen am Nachmittag und dem anschließenden attraktiven Nostalgielöschbewerb bis zur großen Siegerehrung am frühen Abend möglichst professionell abzuwickeln. Um 11.15 Uhr hatte dann die teilnehmende Gruppe unter der Leitung von Gruppenkommandant Andreas Ölz ihren Start, der leider etwas durchwachsen verlief, da sich leider drei kleine Fehler in den Löschangriff einge- schlichen hatten und somit eine höhere Punktezahl verhinderten. Bei der Siegerehrung am Ende des Bewerbstages reichte es schließlich aber doch zu einer Platzierung in der Mitte des Starterfeldes. Trotz des Missgeschicks kam aber in diesem Fall der kameradschaftliche Aspekt nicht zu kurz und mit einem Ausflug auf die Sommerrodelbahn am Nachmittag konnte die Enttäuschung etwas kompensiert werden. Schließlich ergibt sich im kommenden Jahr wiederum eine neue Chance und das dann auf eigenem Terrain. Das Resümee des Tages war aber ganz sicher, dass sich die Feuerwehr Lauterach auf spannende Wettkämpfe mit vielen Teilnehmern und Besuchern am 18. Juli 2009 im Rahmen des zweitägigen Bezirksfeuerwehrfestes reuen kann. www.feuerwehr-lauterach.at fenster 31 Aus den Vereinen Sensationeller Erfolg der Feuerwehrjugend …die letzten Sekunden auf der Hindernisbahn… …die Aufgaben wurden ausgelost… Stimmungsvolle Musik gab es beim Heurigenabend Die Erfolgreichen Wettkämpfer: v.l.n.r.: Lukas Höfle, Pascal Willi, Lukas Brunner, René Willi, Philipp Kaiser, Dominik Holzner, Misir Bahtiyar, Johannes Malojer, Michael Nussbaumer, Tobias Rossmann, Adrian Natter, Thomas Kolb, Alexander Böhler, Stefan Pecheim, Reinhard Karg In Fußach fanden die landesweiten Leistungswettbewerbe der Vorarlberger Feuerwehrjugend statt. Die Feuerwehr Lauterach ging mit jeweils einer Gruppe in den Klassen Bronze und Silber an den Start. Beide Gruppen waren hoch motiviert und fuhren somit das beste Wettkampfergebnis in der Geschichte der Lauteracher Feuerwehrjugend ein. Die Gruppe Lauterach I konnte im Bronzewettbewerb mit einer großartigen, fehlerfreien Vorstellung auf der Hindernisbahn sowie einem schnellen Staffellauf den 3. Rang im sehr knappen 32 Spitzenfeld sichern. Der Gruppe Lauterach II gelang im Silberbewerb nach einer super Gesamtleistung sogar der sensationelle 2. Rang. Einen Podestplatz in beiden Klassen konnten landesweit nur sehr wenige Gruppen erreichen. Trotz einsetzendem Regen fand der erste Lauteracher Heurigenabend der Feuerwehrjugend statt. Ausgerechnet als das Fest startete setzte über Lauterach und dem Jannersee ein ausgiebiger Regenschauer ein, der leider zahlreiche Besucher von einem Spaziergang zum gemütlichen Abend im Ried abhielt. Einige absolut Wetterfeste ließen sich auch vom Regen nicht abhalten, um durch ihren Besuch die Feuerwehrjugend zu unterstützen. Schließlich hatte auch Petrus ein Einsehen. Es klärte auf und immer mehr fanden den Weg zum Jannersee um einen gemütlichen und stimmungsvollen Abend zu erleben. www.feuerwehr-lauterach.at fenster Aus den Vereinen FEUERWEHR „Ich werde Feuerwehrmann“ „Was machst Du?“ „Ich geh zur freiwilligen Feuerwehr!“ „Wie kommst Du den darauf?“ „Ganz einfach, ich suchte eine tolle und sinnvolle Freizeitbeschäftigung und habe mich deshalb informiert was bei einer Feuerwehr so alles abgeht!“ „Und was muss man dazu alles haben oder können?“ „Man muss 16 Jahre alt sein, aber wenn Du älter bist ist das genauso ideal. Technisches Verständnis ist nicht schlecht aber absolut kein Muss. Wichtig ist die Einstellung für andere da zu sein, man muss auch mal in der Nacht aufstehen wenn ein Einsatz ist und darf auch nicht zu scheu sein sich mal die Hände schmutzig zu machen, aber man erlebt auch tolle gemeinsame Erlebnisse wie Wettkämpfe, Ausflüge usw.“ „He, das klingt ja richtig interessant?“ „Sag ich doch!“ „Und wann geht es los?“ „Am Montag den 1. September beginnt die Herbstübungstätigkeit der Feuerwehr Lauterach, und dann immer montags um 20 Uhr. „Du ich glaub, da geh ich auch mit!“ Durch den raschen Einsatz der Feuerwehr konnte reichlich Diesel aus dem Tank abgepumpt werden Der beschädigte Tank des Lkws am Einsatzort Umwelteinsatz für die Feuerwehr Zu einem Umwelteinsatz für die Ortsfeuerwehr kam es in den Mittagsstunden des 16. Juli. Der Austritt von Dieseltreibstoff aufgrund eines stark beschädigten LKW Tanks war die Ausgangslage, als die Feuerwehr zum Parkplatz des „Billa“ Marktes an der Bundesstraße gerufen wurde. Ein LKW war beim Einbiegen in den Parkplatz mit der Schranke kollidiert und hatte dabei den beinahe vollen Dieseltank schwer beschädigt. Aus diesem Grund konnte der Treibstoff sofort und in reichlicher Menge austreten. Mittels Auffangbehälter und Abdichtmaterial wurde sofort versucht, die austretende Flüssigkeit aufzufangen bzw. den Ausfluss in Grenzen zu halten. Mittels einer Pumpe eines Baumaschinenunternehmens begann man mit dem Umpumpen des Tankes, sodass über 200 Liter Diesel aufgefangen bzw. umgepumpt werden konnten. Mit Bindemittel und Bioversal wurde der sich an der Oberfläche befindliche Diesel gebunden und zur Entsorgung bereitgestellt. Nachdem durch den starken Austritt auch Diesel über die Parkplatzverpflasterung ins Erdreich versickert war, wurde das Umweltschutzamt des Landes Vorarlberg verständigt. Dr. Klaus König übernahm daraufhin die weitere Koordination des Einsatzortes. Am Nachmittag fand der Austausch des betroffenen Erdreiches statt, das an ein entsprechendes Entsorgungsunternehmen übergeben wurde. Für die örtliche Feuerwehr war nach der Bergung des LKWs, der Reinigung der befestigten Oberfläche und dem Treffen der notwendigen Absperrmaßnahmen der Einsatz nach ca. zwei Stunden beendet. Daniel Dietrich freut sich auf die Herbstübungen ab dem 01. September Dieser Dialog spricht Dich an? Na dann mach den Schritt und komm mal vorbei. Wir suchen dringend Verstärkung für unser Team. Proben sind wieder ab 1. September immer montags ab 20 Uhr beim Feuerwehrgerätehaus. Weitere Informationen erhältst du unter www.feuerwehr-lauterach.at. Schick uns ein Mail unter feuerwehr.lauterach@vol.at und wir melden uns umgehend, oder ruf uns doch einfach an Kommandant Harald Karg 0664 / 237 19 91 Schriftführer Josef Greußing 0664 / 206 63 21 Jungendbetreuer Reinhard Karg 0650 / 975 88 20 www.feuerwehr-lauterach.at Werbung Turnerschaft Lauterach · Sportprogramm 2008/09 – Vereinsturnhalle, Bundesstraße 103 Leichtathletik - Freiluftsaison: Sportanlage der Hauptschule (ca. bis Oktober) Kinderturnen Purzelturnen für 1 bis 2 Jährige (10 Einheiten) Dienstag, 9 - 10 oder 10 – 11 Uhr, Beginn 30.9.08 Anmeldung unt


Lauterachfenster 2009 01
Son, 6. Feber 2011 | Kuhn EDV

Jänner 2009 Nr. 33 D i e a k t u e l l e I n f o r m a t i o n s s c h r i f t d e r M a r k t g e m e i n d e L a u t er a c h 4 Landesrat Rüdisser 15 Weihnachten anders 29 Adventbasar Guta 31 Dreikönigskonzert Landesrat Mag. Karlheinz Rüdisser und Vizebürgermeisterin Doris Rohner Zeitungsversand P .b.b. Verlagspostamt A-6923 Lauterach Zulassungsnummer 02 Z 031382 M Inhalt EDITORIAL Danke Karlheinz Rüdisser Mit einem klaren Votum wurde unser langjähriger Vizebürgermeister vor wenigen Tagen vom Vorarlberger Landtag zum neuen Wirtschaftslandesrat gewählt. Darüber berichten wir in dieser Ausgabe ausführlich. Landesrat für Wirtschaft, Tourismus, Raumplanung, Wohnbau, Verkehr und Straßenbau – eine reichlich umfassende und spannende Aufgabe mit vielen Gestaltungsmöglichkeiten für Karlheinz Rüdisser. Ein politisches Amt, das aus meiner Sicht maßgeschneidert ist für ihn. Über 2 Jahrzehnte hat Karlheinz die Kommunalpolitik unserer Gemeinde mitgeprägt. Seit 1995 war er Vizebürgermeister und damit natürlich einer der engsten politischen Vertrauten sowohl von Altbürgermeister Elmar Kolb als auch von mir. Bei vielen Entscheidungen war er federführend bei der Vorbereitung und Umsetzung – sein Wort und seine Meinung hatten bei vielen Gemeindevertretern, aber auch bei den Mitarbeitern der Gemeinde immer ein großes Gewicht. Seine ruhige, besonnene Art - gespickt mit Kompetenz und Durchsetzungsvermögen führten in den letzten Jahren zu vielen aus meiner Sicht guten Entscheidungen. Die Generalsanierungen der Schule Unterfeld und der Hauptschule oder der Neubau der Sportanlage Ried sind die nachhaltigsten Projekte aus seiner Zeit als Lauteracher Mandatar. Sein positives Mitwirken beim Leitbildprozess im Jahre 1997/98 bildet bis heute das Fundament der Lauteracher Zentrumsentwicklung. Mit der Wahl zum Landesrat hat Karlheinz Rüdisser auf eigenen Wunsch sämtliche politische Funktionen in Lauterach zurückgelegt. Ich möchte mich an dieser Stelle ganz persönlich bei ihm bedanken. Er war nicht nur ein loyaler Mitstreiter, er war ein perfekter Teamplayer, der mich als Bürgermeister in vielen – auch manchmal schwierigen Entscheidungen – immer unterstützt hat. Ich wünsche Karlheinz Rüdisser persönlich und im Namen der Lauteracher Gemeindevertretung viel Glück in seinem neuen Amt als Wirtschaftslandesrat. Wir Lauteracher „verlieren“ nicht einen langjährigen, erfahrenen Vizebürgermeister, sondern wir haben nun auch einen gewichtigen Vertreter in der Vorarlberger Landesregierung. Mag. Karlheinz Rüdisser neuer Landesrat Vizebürgermeisterin Doris Rohner Lauterachs Anwälte Kostenlose Rechtsberatung Seniorenweihnachtsfeier im Hofsteigsaal Preisverleihung Für den Spielplatz Mäderstraße Behindertenwerkstätte Eröffnung in Lauterach Dieter Macek Griechische Mythologie V3 Projekt Neigt sich dem Ende zu Infotag An der Hauptschule Lauterach Aus den Lauteracher Vereinen 00 Seiten Vereinsberichte Zweimal dötgsi Ehrenamtliche MitarbeiterInnen 4 10 6 8 21 16 19 15 24 32 Ihr Bürgermeister Elmar Rhomberg Titelbild Karlheinz Rüdisser, Doris Rohner und Bgm. Elmar Rhomberg fenster 3 Aus dem Rathaus · Jänner 2009 Der neue Landesrat Karlheinz Rüdisser, Landeshauptmann Herbert Sausgruber und der scheidende Landesrat Manfred Rein Karlheinz Rüdisser mit seiner Familie (Gattin Birgit, Mutter Rosa, Sohn Sebastian und Schwester Annelies) Karlheinz Rüdisser ist neuer Wi Mit 30:5 Stimmen wählte am 10. Dezember der Vorarlberger Landtag Mag. Karlheinz Rüdisser zum neuen Wirtschaftslandesrat von Vorarlberg. Eine große Zahl an Lauteracher Bürger versammelte sich am frühen Morgen auf den Zuschauerbänken des Landesparlaments im Landhaus. Neben den langjährigen Kollegen des Gemeindevorstandes waren auch viele ehemalige Weggefährten aus der Gemeindestube gekommen. Zum erstenmal wurde damit ein Lauteracher auf der Regierungsbank im Vorarlberger Landtag gewählt. Dieses wohl aus Lauteracher Sicht einmalige Ereignis wollten sich die zahlreichen Besucher aus unserem Dorf nicht entgehen lassen. 4 Gesehen wurden u.a. neben Bgm. Elmar Rhomberg die Gemeinderäte Doris Rohner, Werner Hagen, Ing. Christian Österle und Ing. Walter Pfanner – die Gemeindevertreterinnen Katharina Pfanner, Beatrix Springer und Ing. Herbert Wirth. Sichtlich interessiert waren auch die Mitarbeiter aus den Abteilungen des Landhauses im speziellen jene, deren Chef nunmehr LR Rüdisser sein wird – u.a. Mag. Lothar Hinteregger (Abt. Wohnbau). Unter den Zuschauern waren auch die ehemaligen Gemeinderäte Fritz Kohlhaupt und Günter Koppler. Landhausgastronom Reinhard Lässer ließ es sich nicht nehmen, mit „seinen“ Lauterachern auf das Wohl von LR Rüdisser anzustoßen. Gleich nach der Wahl auf die Regierungsbank im Vorarlberger Landesparlament wurde es für unseren „Altvize“ ernst. Die Budgetdebatte für das Jahr 2009 startete. In Zeiten der derzeitigen schwierigen wirtschaftlichen Situation standen, wie könnte es anders sein, Beschäftigung, Konjunktur und Investitionsprogramme im Mittelpunkt des Interesses. Alles Themen, mit denen der nunmehrige Landesrat Karlheinz Rüdisser aus seiner langjährigen Tätigkeit als Abteilungsvorstand des Landhauses bestens vertraut ist. Doris Rohner neue Vizebürgermeisterin in Lauterach Die Neuwahl von Mag. Karlheinz Rüdisser zum Wirtschaftslandesrat und die damit verbundene Mandatsrücklegung hatten natür- fenster Jänner 2009 · Aus dem Rathaus Katharina Pfanner ist neu im Gemeindevorstand Zahlreiche Mitbürger der Marktgemeinde Lauterach nahmen am Festakt im Landhaus teil Die neue Vizebürgermeisterin Doris Rohner Bgm. Elmar Rhomberg mit Mag. Karlheinz Rüdisser rtschaftslandesrat in Vorarlberg lich auch Auswirkungen für die Lauteracher Gemeindevertretung. Erstmals seit über sechs Jahrzehnten musste in Lauterach aufgrund der erwähnten Ereignisse während der Legislaturperiode ein neuer Vizebürgermeister gewählt werden. Mit 28 von 29 abgegebenen Stimmen wurde in der Gemeindevertretungssitzung vom 16. Dezember die langjährige Gemeinderätin Doris Rohner zur neuen Vizebürgermeisterin von Lauterach gewählt. Damit ist erstmals eine Frau die Stellvertreterin unseres Bürgermeisters. Doris Rohner ist seit 1995 in der Gemeindevertretung und seit dem Jahr 2000 im Gemeindevorstand. Ihr bisheriges Ressort waren die Agenden Kinderbetreuung und Senioren. Dieses wird nunmehr um den Bereich „Bildung/Schule“ erweitert. Privat ist Doris Rohner verheiratet, Mutter von zwei erwachsenen Söhnen und wohnt im Angerweg. Sie arbeitet seit vielen Jahren bei Vorarlberg Tourismus in Bregenz. Das frei gewordene Mandat im Gemeindevorstand wird mit Katharina Pfanner neu besetzt. Katharina Pfanner ist seit acht Jahren Gemeindevertreterin und Obfrau beim Frauenbund Guta. Sie ist Vorsitzende im Jugendausschuss. Privat ist Katharina Pfanner verheiratet und Mutter von vier erwachsenen Söhnen. Neuer Gemeindevertreter ist Peter Sonnweber. Mit diesen Nachwahlen sind die Gremien der Lauteracher Gemeindevertretung wieder besetzt. Karlheinz Rüdisser wurde am 25. Februar 1955 in Bregenz geboren. Nach der Matura 1974 entschied sich Rüdisser für das Studium der Handelswissenschaften an der WU Wien, das er 1980 erfolgreich abschloss. Im selben Jahr trat Rüdisser in den Landesdienst ein. Im Jahr 1986 übernahm er die Leitung in der Wirtschaftsabteilung des Landes mit einem breiten Aufgabenspektrum: So war er fast 22 Jahre lang für die Bereiche Wirtschaft, Energiepolitik, Forschung und Entwicklung, Tourismus und Verkehrspolitik zuständig. Rüdisser ist verheiratet und dreifacher Familienvater. Zu seinen Hobbys zählen Mountainbiking, das Skifahren und Wandern sowie Lesen und die Musik. fenster 5 Aus dem Rathaus · Jänner 2009 Seniorenweihnachtsfeier hat Tradition Die Seniorenweihnachtsfeier fand traditionell im Hofsteigsaal statt Die Schulband unterhielt die SeniorInnen mit weihnachtlichen Klängen Die neue Vizebürgermeisterin Doris Rohner begrüßte die Gäste Traditionsgemäß im Advent lädt die Marktgemeinde Lauterachs Seniorinnen und Senioren zur Weihnachtsfeier in den Hofsteigsaal. Mit einem Weihnachtsgedicht begrüßte Vizebgm. Doris Rohner – Vorsitzende des Seniorenausschusses – die zahlreich erschienenen Besucher. Namentlich begrüßen konnte sie Bgm Elmar Rhomberg, GR Barbara Draxler sowie die Obleute der drei Seniorenvereinigungen: Martha Vogel (Seniorenring), Ehrenbürger und Altbürgermeister Elmar Kolb (Seniorenbund) und Peter Schwarz (Pensionistenverband). Bgm. Elmar 6 Bgm. Elmar Rhomberg nahm mit seiner Familie an der vorweihnachtlichen Feier teil Rhomberg wies in seinen Grußworten an die Seniorinnen und Senioren auf die Bedeutung dieser vorweihnachtlichen Feier hin. Schülerinnen und Schüler der Hauptschule Lauterach gestalteten den ersten Teil der Weihnachtsfeier, welche wie gewohnt von Christof Döring moderiert wurde. Die Schulband unter der Leitung von Lehrerin Sonja Schwarzhans und das Lehrer- Querflötentrio (Sonja Schwarzhans, Andrea Häusle und Walter Gohli) spielten weihnachtliche Weisen. Das „Weihnachtsspiel“ (SchülerInnen der 1b Klasse unter der Leitung von Elisabeth Mair und Brigitte Franzmair), die „Weihnachtsgeschichte“ von der 4d Klasse (Regie Ulrike Körbler und Ursula Pajnik) und die „Sternenkinder“ (1d Klasse unter der Regie von Angelika Hinteregger und Peter Schwarzmann) brachten besinnliche Weihnachtsstimmung zu den Seniorinnen und Senioren. Die Sternenkinder beschenkten jeden Besucher mit einem selbst gebastelten Drahtstern. Im zweiten Teil spielten das Saxofonquartett „Sax by Sax“ (Conny Longhi, Reinhard Gisinger, Günter Janner und Bernd Spiegel) Weihnachtslieder zum Mitsingen. fenster Jänner 2009 · Aus dem Rathaus RIEDPICKERL Das neue „Riedpickerl“ für 2009 ist da Im Lauteracher Ried besteht ein Fahrverbot für alle Kraftfahrzeuge. Von diesem Fahrverbot ausgenommen sind Radfahrer, landwirtschaftliche Fahrzeuge, Grundeigentümer und Grundpächter, sowie die Zufahrt zu den Anwesen Riedstraße 60, Pulverturmstraße 6, Sackstraße 3 und die Zulieferung zum Bauhof der Fa. Kalb sowie zum Kiosk beim Jannersee. Alle Grundeigentümer und Grundpächter, die mit einem nicht landwirtschaftlichen Fahrzeug in das Lauteracher Ried fahren möchten, benötigen dafür einen Berechtigungsausweis in Form eines Aufklebers, der gut sichtbar an der Windschutzscheibe angebracht werden muss. Wer ohne gültige Fahrerlaubnis im Ried unterwegs ist, muss mit einer Anzeige bzw. Geldstrafe rechnen. Der neue Aufkleber für das Jahr 2009 ist ab sofort in der Abt. III – Bürgerdienste im Rathaus um € 1 erhältlich. Die Pächter müssen einen gültigen Pachtvertrag vorweisen. Das LF Hanomag F46 wird nun im Areal der Vorarlberger Museumswelt in Frastanz ausgestellt „Löschfahrzeug Hanomag“ an Museumsverein übergeben Anfang Dezember fand die offizielle Übergabe des „Löschfahrzeuges Hanomag F46“ aus dem Jahre 1969 durch Bürgermeister Elmar Rhomberg und Kommandant Harald Karg an Peter Schmid, den Obmann des Vereins für Brandschutz und Feuerwehrgeschichte in Vorarlberg statt. Das Feuerwehrfahrzeug ist ein echtes Raritätsstück. Insgesamt gibt es weltweit nur sechs Fahrzeuge, die auf diesem Fahrgestell aufgebaut wurden. Das Löschfahrzeug wird nun im Areal der Vorarlberger Museumswelt in Frastanz ein neues Zuhause finden und dort nach der Fertigstellung der Ausstellungshalle zu bewundern sein. Das Löschfahrzeug wurde im Jahre 1969 angeschafft. Es war - mit der im Fahrzeug befindlichen TS8 als Ergänzung zum damaligen TLF2000 - als Pumpenfahrzeug für die Wasserversorgung zuständig. Bis zur Außerdienststellung im Jahre 2004 war das Fahrzeug bei allen Großereignissen als unabdingbare Unterstützung im Einsatz. Bei Bränden und Pumparbeiten bei Hochwassereinsätzen tat das Fahrzeug seinen Dienst. Über 35 Jahre war das Löschfahrzeug auch das Übungsfahrzeug für über 60 Bewerbsgruppen der Feuerwehr, um sich für Leistungswettbewerbe vorzubereiten. Auch am Wettkampftag war das Fahrzeug dann mit vor Ort, um tolle Ergebnisse zu ermöglichen. Aufgrund technischer Mängel und den heutigen Anforderungen nicht mehr entsprechend, wurde das Fahrzeug im Jahre 2004 durch ein modernes Löschfahrzeug mit Bergeausrüstung ersetzt. Die Mitglieder der Feuerwehr Lauterach werden aber ihren „Hanomag“ noch lange in bester Erinnerung behalten und noch manchen Besuch in der Museumswelt in Frastanz absolvieren. Mobiler Hilfsdienst MG Lauterach Sie wollen unsere Hilfe in Anspruch nehmen? Wir sind ganz in Ihrer Nähe. Nehmen Sie mit uns Kontakt auf. Einsatzleitung: Annette King, Tel. 6802-16 (Montag – Donnerstag, 8 – 12 Uhr) Neu im Aufbau inbegriffen sind die Angebote Frühmorgen- und Abenddienst sowie Dienste am Wochenende. Gerade die Dienstangebote zu den Randzeiten werden als zusätzliches Entlastungsangebot für pflegende Angehörige gesehen. Für Frühmorgen- (ab 6.30 Uhr) und Abenddienste (von 19 - 24 Uhr) werden der ortsübliche Tagesstundentarif von € 9,50 verrechnet. Wir suchen Helferinnen und Helfer! Wenn Sie gerne beim Mobilen Hilfsdienst Lauterach arbeiten wollen, melden Sie sich bei uns im Rathaus unter der Tel. 6802-16 (Mo – Do, 8 - 12 Uhr). Sie werden als Gemeindeangestellte geringfügig angestellt. Eine Teilzeitanstellung ist möglich. Aus dem Rathaus · Jänner 2009 Landesweiter Wettbewerb – „Menschengerechtes Bauen“ Das Siegerteam Spielplatz Mäderstraße in Lauterach erhielt den Preis in der Klasse „Kindergerechte Lebensräume“ Siegerpreis ging an den Kinderspielplatz Mäderstraße in Lauterach Im Landhaus fand der neunte landesweite Wettbewerb statt Landeshauptmann Dr. Herbert Sausgruber begrüßte die Preisträger im Landhaus Im Landhaus in Bregenz fand die Preisverleihung des neunten landesweiten Wettbewerbes zum Thema „Menschengerechtes Bauen“, der von der Redaktion der Vorarlberger Nachrichten und dem Institut für Sozialdienste durchgeführt wurde, statt. Aus über 100 Projekten wurde der Spielplatz Mäderstraße in der Kategorie „Kindergerechte Lebensräume“ ausgezeichnet. Ziel dieser Veranstaltung ist es, ein Bewusstsein für die Wichtigkeit des barrierefreien Bauens zu schaffen. So führt die IFS-Beratungsstelle „Menschengerechtes Bauen“ jährlich rund 500 Beratungen für private und öffentliche Bauträger durch. Die offizielle Preisverleihung, in deren Rahmen die prämierten Objekte vorgestellt wurden, fand im Beisein von Landeshauptmann Dr. Herbert Sausgruber statt. Gemeinsam mit dem IFSGeschäftsführer Dr. Stefan Allgäuer und VNChefredakteur Dr. Christian Ortner überreichte Dr. Herbert Sausgruber die Preise. Besonders erfreut zeigte sich der Landeshauptmann über die Sonderkategorie „Kindergerechte Lebensräume“ und meinte dazu: 8 Die glücklichen Preisträger mit Landesrätin Dr. Gerti Schmid „Wer uns ernst nimmt, hat gewonnen“ Kinder in die Mitte „Damit wird sichtbar, dass den Anliegen von Kindern und Jugendlichen auch im Bauwesen immer mehr Beachtung geschenkt wird. Die Bedürfnisse der Kinder in die Mitte zu rücken bedeutet, in die Lebensqualität gegenwärtiger und künftiger Generationen zu investieren“. Seinen Dank richtete Sausgruber nicht nur an die Organisatoren, sondern auch an die Wettbewerbsteilnehmer: „In Vorarlberg wird mit Umsicht und Weitblick gebaut. Funktionalität und die Ausrichtung auf das Wesentliche, nämlich den Menschen und seine Umwelt, spielen eine entscheidende Rolle. Dieser Wettbewerb macht das auf eindrucksvolle Weise deutlich“. Der Spielplatz Mäderstraße erhielt den Sonderpreis für „Kindergerechte Lebensräume“. Ausgezeichnet wurde mit diesem Preis die Bürgerbeteiligung bei der Planung, beim Bau und bei der Erhaltung, sowie die Sicherheitskriterien, die barrierefreie Gestaltung, die Gestaltungsvielfalt im Hinblick auf Material und Pflanzen. Günter Weiskopf vom Büro für Spielräume, die SchülerInnen der Hauptschule Lauterach mit ihrer Lehrerin Julia Hattler und dem Direktor Otto Nester sowie Marc Anders und der Gemeinderat Werner Hagen nahmen den Preis entgegen. Neben der Urkunde gab es für die Gewinner noch einen Gutschein von € 1.000. „Wir werden die SchülerInnen der Hauptschule Lauterach zu einem tollen Fest einladen und uns so für ihre Mitarbeit an diesem hervorragenden Projekt bedanken. Ohne die tolle Mitarbeit der SchülerInnen wäre dieser Gewinn nicht möglich gewesen“, so Werner Hagen, Gemeinderat der Marktgemeinde Lauterach. Günter Weiskopf vom Büro für Spielräume gewann insgesamt vier Preise: für die Vogewosi Wohnanlage Juchen in Dornbirn, Gemeinde Ludesch Spielplatz Unterfeld, der Stadt Bludenz Remise und dem Spielplatz Mäderstraße in Lauterach. fenster Jänner 2009 · Aus dem Rathaus S K I B L I T Z B R E G E N Z E RWA L D Der Skibus „Skiblitz“ fährt wieder Das Angebot wird besonders von Jugendlichen genützt. Der Skiblitz hält, was sein Name verspricht: Blitzartig und bequem in den Bregenzerwald zum Wintersport zu fahren. Vom Rheindelta und Hard kommend gelangen die Lauteracher Fahrgäste direkt zur Talstation der Bergbahnen Mellau. Gleichzeitig kommt ein zweiter Bus aus dem Leiblachtal über Bregenz nach Mellau. In Mellau gibt es für einen Teil der Passagiere die einzige Umsteigestation. Ein Bus fährt bis nach Warth, der zweite Skiblitz hat Damüls zum Ziel. Sitzt man im richtigen Bus, geht es ohne Umsteigen weiter. Eine Tageskarte kostet € 5,50, wobei nach Vorlage der Karte € 3 beim Kauf des Skipasses zurückerstattet werden. Daher kostet die Fahrt mit dem Skiblitz lediglich € 2,50 pro Tag. Für Inhaber eines 3-Täler Skipasses oder einer Saisonkarte gibt es ein besonderes Angebot: Ein Saisonpickerl um € 23 für die gesamte Wintersaison. Die Wintersportler haben in der Skisaison 2008/2009 gleich 35mal die Gelegenheit, den Skiblitz zu benutzen. Denn der Bus fährt an allen Wochenenden, in den Weihnachtsferien (außer 1.1.09) und in den Semesterferien. Skibus „Skiblitz“ Bregenzerwald Preis pro Fahrgast € 5,50 Rückerstattung € 3 Saisonpickerl € 23 für 3-Täler-Skipass oder Saisonkarten An allen Wochenenden und 25.12.08 bis 6.1.09 (außer 1.1.09) 7.2.09 bis 15.2.09 Semesterferien Letzte Fahrt: 8.3.2009 Haltestellen Lauterach und Abfahrtszeiten: 8.26 Uhr Reifen Fischer 8.29 Uhr Montfortplatz – Gemeindeamt 8.31 Uhr Gasthaus Engel Fahrplanwechsel im öffentlichen Verkehr Lauterach erhält eine weitere Buslinie über Wolfurt nach Bregenz Seit 14. Dezember ist der neue Fahrplan für Bus und Bahn in Kraft. Die starken Zuwächse im öffentlichen Verkehr in den letzten Jahren zeigen auch in Lauterach ihre Wirkung. Neben den beiden Hauptlinien 11 und 21, die uns mit den beiden Städten Bregenz und Dornbirn verbinden, wurden, die im letzten Jahr eingeführten Linien 18a und 18b weiter optimiert. Die Linien 18a und 18b fahren weiterhin von Hard über die Lerchenau bzw. Unterfeld zum Alten Markt. Der Bahnhof Lauterach wird nunmehr aber über die Fellentorstraße und die Karl-Höll-Straße angebunden. Nach dem Umbau des Bahnhofes soll eine Umsteigemöglichkeit zwischen Bus und Bahn errichtet werden. Die Querverbindung über die Bahnhofstraße, Klosterstraße und die Thaläckerstraße wird aufgelassen. Vom Alten Markt führt eine neue Linie – 13a (Weiterführung der Linie 18b) - im 1/2-Stundentakt über die Wälderstraße nach Wolfurt (Cubus) und über Kennelbach nach Bregenz – u.a. wird auch das Landeskrankenhaus Bregenz angefahren. Auch der Achpark wird mit dem neuen Fahrplan neu angebunden. Der Fahrplan „Lauter- „Die Anregungen und Wünsche aus der Bevölkerung im speziellen was den Achpark betrifft, konnten nun umgesetzt werden“ Ing. Christian Österle, Gemeinderat für Infrastruktur ach“ wird dem Lauterachfenster beigelegt. Nutzen sie das neue Angebot. Der Ausbau des öffentlichen Verkehrs wird auch in den nächsten Jahren weiter fortgesetzt. Eine weiteres Ziel sind die Verbesserungen der Haltestellen–Fahrradabstellplätze sowie der Regenschutz-Vorrichtungen. Das sind unsere Lauteracher Linien: Linie 11 Bregenz – Hard (Alma) – Lauterach (Unterfeld, Alter Markt) – Dornbirn Linie 21 Bregenz – Lauterach (Alter Markt) – Wolfurt (Senderstraße) Linie 21a Bregenz - Lauterach (Hasenfeldgasse) – Wolfurt (Senderstraße) – Dornbirn Linie 13a Lauterach – Wolfurt – Kennelbach – Bregenz Linie 18a Hard – Lauterach (Unterfeld, Achpark, Alter Markt) Linie 18b Hard – Lauterach (Lerchenau, Bahnhof, Alter Markt) fenster 9 Aus dem Rathaus · Jänner 2009 Die kostenlose „Erste anwaltliche Auskunft“ A uch in diesem Jahr findet im Alten Kreuz wieder einmal im Monat an jedem ersten Montag von 17 bis 19 Uhr für alle Lauteracher Bürger eine freiwillige und kostenlose Rechtsberatung durch die in Lauterach wohnhaften Rechtsanwälte statt. Rechtsanwälte sind umfassend juristisch ausgebildet und von jeglichen staatlichen und privaten Einflussnahmen unabhängig. Sie sind zur absoluten Verschwiegenheit über die ihnen anvertrauten Informationen verpflichtet. Gemeinsam werden in einem bis zu ca. 15minütigen Gespräch die Rechtslage und die weitere mögliche Vorgangsweise erläutert. Egal ob Sie Fragen über das Erbrecht haben, es mietrechtliche Probleme gibt, Sie sich über die Abwicklung eines Kauf- oder Schenkungsvertrages, über Ehescheidung, Ehegatten- oder Kinderunterhalt usw. informieren möchten. Bei dieser anwaltlichen Erstberatung können Sie sich einen Überblick über Ihr Rechtsproblem verschaffen. Oft hilft diese rechtliche Beratung durch einen Anwalt, unnötige und kostenintensive Rechtsstreitigkeiten und Prozesse zu vermeiden. Wer rechtlich informiert ist, ist in der Lage, Entscheidungen zu treffen und Konflikte zu lösen. Vielen, die diese Rechtsberatung bereits in Anspruch genommen haben, konnte geholfen werden. Kostenlose Rechtberatung der Lauteracher Rechtsanwälte für Lauteracher BürgerInnen · Terminplan 2009 An jedem ersten Montag zwischen 17 und 19 Uhr im Alten Kreuz, Bundesstr. 34 12.01.2009 02.02.2009 02.03.2009 06.04.2009 04.05.2009 02.06.2009 06.07.2009 03.08.2009 07.09.2009 05.10.2009 02.11.2009 07.12.2009 10 Mag. Jürgen Nagel Rheinstr. 35, 6900 Bregenz · Tel: 05574/84003, Fax: 84003-33 · juergen@eberle-nagel.com Kanzleigemeinschaft: Nagel und Eberle Bevorzugte Tätigkeitsgebiete: Ehe- und Familienrecht; Schadenersatz- und Gewährleistungsrecht; Strafrecht; Verwaltungsrecht; Vertragsrecht Mag. Andreas Germann Rathausstr. 11, 6900 Bregenz · Tel: 05574/54200, Fax: 54200-6 · ag@g-g.at, www.g-g.at Bevorzugte Tätigkeitsgebiete: Ehe- und Familienrecht; Erbrecht und Verlassenschaftsabhandlungen; Gesellschaftsrecht, Gesellschaftsgründungen; Liegenschafts- und Immobilienrecht; Insolvenzrecht und Unternehmenssanierungen Dr. Gernot Klocker · ak. gepr. Europarechtsexperte Mozartstraße 18, 6850 Dornbirn· Tel: 05572/386869, Fax: 05572/386869-3 · office@kgk.co.at, www.kgk.co.at Bevorzugte Tätigkeitsgebiete: Arbeitsrecht; Liegenschaftsrecht; Miet- und Wohnrecht; Erbrecht; Insolvenzrecht; Gesellschaftsgründungen; Verträge; Sprachen: Englisch Mag. Jürgen Nagel Mag. Gernot Klocker Dr. Ursula Leissing Mag. Andreas Germann Dr. Arnulf Summer Mag. Jürgen Nagel Mag. Gernot Klocker Sommperause Dr. Ursula Leissing Mag. Andreas Germann Dr. Arnulf Summer Mag. Jürgen Nagel fenster Dr. Ursula Leissing · eingetr. Mediatorin Rathausstraße 33, 6900 Bregenz · Tel: 05574/46250, Fax: 46250-5 · kanzlei@hirsch-leissing.at, www.hirsch-leissing.at Kanzleigemeinschaft: Hirsch und Leissing · Bevorzugte Tätigkeitsgebiete: Ehe- und Familienrecht; Schadenersatz- und Gewährleistungsrecht; Versicherungsrecht; Verkehrsrecht und Unfallschäden; Verträge · Sprachen: Englisch; Französisch Dr. Arnulf Summer · Kirchstr. 4, 6900 Bregenz Tel: 05574/47244, Fax: 52545 office@anwalts-kanzlei.at www.anwalts-kanzlei.at · Kanzleigemeinschaft: Summer, Schertler, Stieger & Partner · Bevorzugte Tätigkeitsgebiete: Bank- und Kapitalmarktrecht; Gesellschaftsrecht, Gesellschaftsgründungen; Handelsrecht; Liegenschafts- und Immobilienrecht; Gewerbl. Rechtsschutz, Immaterialgüterrecht · Sprachen: Englisch Jänner 2009 · Aus dem Rathaus Der Gelbe Sack – richtiges Trennen von Kunststoffverpackungen In den Gelben Sack gehören nur saubere Verpackungen, daher sollten diese grob gereinigt werden. Dadurch wird auch eine Geruchsbelästigung vermieden. Platz sparen lässt sich, in dem Verpackungen aus dem selben Material (z.B. Joghurtbecher) ineinander gestapelt werden und die Luft aus PET-Flaschen heraus gedrückt wird. In den Gelben Sack gehören Verpackungen wie Tragetaschen, Jausensäckchen, Kunststofffolien, Becher, Kunststofftassen, Getränkeflaschen, Waschmittelflaschen, Schaumstoffverpackungen (Styropor), Tetrapackungen, Materialverbunde wie Tiefkühlverpackungen, Suppen- und Kaffeebeutel. Keinesfalls über den Gelben Sack entsorgt werden können Nichtverpackungen wie Abdeckfolien, Bodenbeläge, Blumentöpfe, Windeln, Spielzeug, Installationsrohre, Gartenschläuche und andere Gegenstände aus Kunststoff. Der Gelbe Sack ist durchsichtig. Befindet sich Restmüll jeglicher Art und Menge darin, wird er nicht mitgenommen. Kunststoffsäcke (Gelbe Säcke) Ausgabe des Kontingents für das Jahr 2009: Samstag, 10. Jänner 2009, 9 – 12 Uhr Gemeindeamt Lauterach (Information) Ausgabemenge am 10. Jänner: 1 Rolle pro Person zusätzlich 2 Rollen pro Haushalt Ausgabemenge nach 10. Jänner: 1 Rolle pro Person Der Gelbe Sack ist mittlerweile nicht mehr wegzudenken. Mit ihm können kostenlos und bequem Kunststoffverpackungen entsorgt werden. Die Entsorgung erfolgt über Hausabholung laut Müllabfuhr-Kalender (in der Regel immer mittwochs in der ungeraden Kalenderwoche). – Babysingen Der Musikgarten ist ein spielerisches Früherziehungskonzept, das die Eltern bewusst in die musikalische Förderung ihrer Kinder mit einbezieht und so entspanntes Spielen und Singen, aber auch Konzentration, Rhythmusgefühl und das in unserer Zeit so wichtige zweckfreie, fröhliche Miteinander in der Familie fördert. Musik macht den Kindern Spaß. Sie spricht die Sinne an, fördert vor allem das Hören, Sehen, und Fühlen. Zusätzlich werden durch Finger- und Bewegungsspiele die Fein- und Grobmotorik, die Bildung der Sprache und des Sozialverhalten unterstützt. Mitmachen können Babys und Kleinkinder von Geburt an bis zu 3 Jahren mit Mama, Papa, Oma oder Opa. Kursbeginn: Kursort: Anmeldung und Information: email: 16. Februar 2009 Musikschule Hard Andrea Munz, Tel: 0650 / 6989792 andrea.munz@promove.cc fenster 11 Werbung · Jänner 2009 12 fenster Jänner 2009 · Aus dem Rathaus Heizkostenzuschuss 2008/2009 Wie in den vergangenen Heizperioden besteht auch in der Heizperiode 2008/2009 für Personen, die ihren Lebensunterhalt, zu dem auch die Kosten für Beheizung zählen, für sich und für die in Familiengemeinschaft lebenden unterhaltsberechtigten Angehörigen voraussichtlich nicht oder nicht ausreichend selbst beschaffen können die Möglichkeit, eine finanzielle Hilfe zu erhalten. Antragstellung und Ausbezahlung: Der Heizkostenzuschuss kann noch bis Freitag, dem 30. Jänner 2009, beim Marktgemeindeamt Lauterach – Abt. III Bürgerdienste beantragt werden. Bei Zuschussgewährung wird der Heizkostenzuschuss von € 250 unverzüglich ausbezahlt. Sämtliche Einkommen bzw. zu leistende Unterhaltszahlungen sind durch aktuelle Unterlagen z.B. Pensionsbezugsabschnitt, Gehaltszettel, Kontoauszug, Wohnbeihilfebestätigung nach zu weisen. Für Fragen bezüglich der Einkommensgrenze steht Ihnen das Marktgemeindeamt Lauterach- Abt. III – Bürgerdienste Tel. 6802 Herr Fessler (DW 12) oder Herr Rainer (DW 13) gerne zur Verfügung. Letzter Tag der Antragstellung ist Freitag, der 30. Jänner 2009. Sperrmüllsammlung 5. u. 6. Dez. 2008 Insgesamt wurden 16,8 Tonnen Sperrmüll, 4,5 Tonnen Metallschrott, 1,2 Tonnen Elektronikschrott, 1,5 Tonnen Bauschutt und 18 Stück Weißgeräte (Kühlgeräte, Waschmaschinen, Herde) angeliefert. Der Restmüllanteil beträgt immer noch ca. 15 %. (Kleider, Schuhe, Spielsachen und sonstiger Kleinmüll.) Das ist Müll der über den Restmüllsack entsorgt werden müsste. Um die Warteschlange beim Abladen zu verkürzen, wurde die Anlieferungszeit auf Freitag Nachmittag ausgeweitet. Aber auch eine Vorsortierung und Trennung der verschiedenen Fraktionen würde die Wartezeit beim Abladen erheblich verringern. Das Bauhof- und Wasserwerkteam versuchen das Abladen und Sortieren so rasch als möglich zu bewerkstelligen, um die Wartezeit in Grenzen zu halten. Seniorenberatung – Beratungsscheck Der Sozial- und Gesundheitsausschuss der Marktgemeinde Lauterach unterstützt heuer ein Projekt für Senioren, „Mobile Seniorenberatung“, in Form der Übernahme der Kosten für eine Beratung von 1 bis 2 Stunden (Beratungsscheck) durch Edith Ploss und Dipl. Sozialarbeitern. DSA Edith Ploss Wie komme ich zum Beratungsscheck? Jeder/jede Lauteracher SeniorIn kann vom Marktgemeindeamt Lauterach (Büro für Gesellschaftliche Dienste am Montfortplatz), Krankenpflegeverein, Mobilen Hilfsdienst oder Hausarzt einen Beratungsscheck erhalten. Das Marktgemeindeamt Lauterach kann Ihnen den Scheck auch auf telefonische Anforderung zusenden. Tel. 6802-16, Mo – Do, 8 – 12 Uhr. www.mobile-seniorenberatung.at fenster 13 Aus der Gemeinde · Jänner 2009 Kunst im Rohnerhaus Albert Rauch „Von einem Dorf weiß nur einer, der darin auch zu sterben bereit ist. […] Von jedem fiel mir etwas Gutes ein.“ Michael Felder Im Alter von 38 Jahren wurde Albert Rauch erstmals Vater. Durch seinen frühen Tod war seine Zeit als Vater mit nur wenig mehr als 20 Jahren allzu kurz. Sohn Johannes, geb. 1947 als zweites Kind, erinnert sich: Albert Rauch – Vater von acht Kindern Wir sind acht Kinder, geboren im Zeitraum von 1946 bis 1960. Die großen Familien waren schon damals nicht mehr im Trend der Zeit. Das erlebten wir vor allem bei traditionellen Feiern der Familien der Professoren des Gymnasiums, wenn wir gesamthaft auftraten. So wurden wir älteren Kinder des Öfteren von Mitschülern schamhaft konfrontiert ob der Größe unserer Familie. Unser Vater jedoch war stolz, so viele Kinder zu haben und zeigte es auch. Der Alltag unserer Kindheit war bestimmt durch die Arbeit in der Landwirtschaft unserer Mutter. Diese konnte allmählich vergrößert werden und im Lauf der Zeit entwickelte sich die Landwirtschaft von der Viehzucht zum Gartenbau. Unseren Vater als Maler erlebten wir im Winter, wenn wir unser Spiel ins Haus verlegten. Die ersten Jahre lebten wir im Haus unseres Großvaters, wo der Vater in der geräumigen Stube eine große hölzerne Staffelei aufgestellt hatte, auf der er arbeitete. Als wir 1952 ins neue Haus zogen, gab es ein großes und ein kleines Atelier. Es war immer offen und stand uns Kindern jederzeit zur Verfügung. Dieses Atelier erlebte ich als einen „Raum von tiefer Geborgenheit“. Einerseits durch die Bilder, die Möbel, aber vor allem auch durch die Gerüche von Terpentin, Öl, Fixativ und dem harzigen Geruch der Zeichenkohle. Im kleinen Atelier kam auch noch der Zigarrenrauch des Vaters dazu. Das Atelier war ein 14 Kinder mit zum Malen. Dabei beobachtete ich, dass er das Motiv lange und genau studierte, bis er sich auf einen Malplatz festlegte. Oft mussten wir weite Strecken zurücklegen. Wenn er dann die Leinwand aufgestellt hatte, skizzierte er zuerst mit Bleistift oder Zeichenkohle direkt auf der Leinwand, dann begann er zügig zu malen. Er konnte über Stunden konzentriert sein. Während dieser Zeit wirkte sein Malen wie ein Schreiben auf der Leinwand. So, als würde er die Landschaft beschreiben, mit einer poetischen Genauigkeit, die erstaunen lässt, was alles in der Welt zu sehen ist. In den weitgespannten Landschaftsausschnitten wurden die Dinge in der Ferne zwar klein, aber keineswegs undeutlicher. Dazu kam eine Lichtgenauigkeit des Himmels und der Wolken, die heute noch sehr beeindruckend ist. Unser Vater litt sehr unter seiner Schwerhörigkeit. Er musste oft fortwährend nachfragen und wir mussten ihm dasselbe mehrmals erklären. Obwohl es die Zeit der Kriegserzählungen war, hat der Vater selbst vom Krieg fast nie erzählt, sondern immer nur von „Italien“. Sein Kriegsaufenthalt in Italien war offensichtlich geprägt von Landschaftseindrücken und der Begegnung mit der italienischen Kultur. Er wäre gerne öfters nach Italien gereist, aber die finanziellen Mittel haben dies nicht zugelassen. Er sprach dann von seinen Plänen, mit uns älteren Kindern nach der Matura eine längere Reise nach Italien zu machen. Kurz nach seinem Tod fanden wir in seiner Jacke ein von ihm handgeschriebenes Zitat von Franz Michael Felder: „Von einem Dorf weiß nur einer, der darin auch zu sterben bereit ist. […] Von jedem fiel mir etwas Gutes ein.“ Der Künstler Albert Rauch wunderschöner Rückzugsraum für uns Kinder. Zwei Leinwände an Tisch und Kasten gelehnt, und schon war die schönste Hütte gebaut, in der man sich so gut für sich alleine fühlen konnte, was in unserer großen Familie eher selten vorkam. Das große Atelier hatte eine 5 Meter hohe Wand aus Lindenholz, an der Entwürfe aus Papier aufgespannt waren: Fresken, Skraffitos und Glasmalereien, die sich von Tag zu Tag änderten, indem sie farbiger wurden. Der Vater arbeitete auf einer Leiter, die er von Zeit zu Zeit verließ, um seine Entwürfe aus der Entfernung zu betrachten. Es war für uns ein gutes Gefühl beim Vater sein zu können, offensichtlich störte es ihn nicht, wenn wir Kinder um ihn herum waren, wenn er arbeitete. Wurde es ihm zu viel, gab er uns Ton zum Modellieren oder Papier und Farbe um zu Malen. Im Sommer und Herbst war er wenig im Atelier. Wann immer es ihm möglich war, ging er „in die Landschaft“. Dazu hatte er eine faltbare Staffelei und einen Malkasten mit integrierter Palette, alles in einem Rucksack verpackt. Für größere Entfernungen benützte er das Motorrad. An schulfreien Nachmittagen nahm er eines oder manchmal zwei Kunst im Rohnerhaus Öffnungszeiten 24. Dezember 25. Dezember 26. Dezember 27. Dezember 31. Dezember 1. Jänner geschlossen geschlossen geschlossen geöffnet geöffnet geschlossen fenster Jänner 2009 · Aus der Gemeinde WEIHNACHTEN – EINMAL ANDERS… …an der Schule Lauterach-Unterfeld und der Hauptschule Lauterach Trotz Finanzcrash, Firmenschließungen, steigender Arbeitslosenrate usw. sollten wir Österreicher uns bewusst sein, dass wir immer noch in einer Wohlstandsgesellschaft leben dürfen. Wir LehrerInnen der Schule Lauterach-Unterfeld sehen es als Teil unseres Erziehungsauftrages an, das den SchülerInnen bewusst zu machen und sie auch erfahren zu lassen, dass schenken gleich schön, manchmal vielleicht schöner sein kann als beschenkt zu werden. Infotag an der Hauptschule Lauterach Die Viertklässler der Volksschulen Dorf und Unterfeld stürmten auch heuer wieder am Infotag die Hauptschule. Schon traditionell öffnete im November die Lauteracher Hauptschule ihre Pforten, damit SchülerInnen, Eltern und VS-Lehrerinnen ihre zukünftige Schule kennen lernen können. Dabei wurde unter Anleitung von HS-LehrerInnen und HS-SchülerInnen musiziert, gebastelt, geturnt, gekocht, getrommelt, in neue Fächer wie Physik, Französisch oder Informatik hineingeschnuppert und die Schule erkundet. Am Abend gab es für die Eltern die Gelegenheit, Informationen aus erster Hand zu erhalten. Beide Veranstaltungen wurden von der Schulband umrahmt. Von wegen stiller Advent Zahllose Stichsägen und Bohrmaschinen störten die stille Adventszeit, als SchülerInnen der 3a Klasse sich daranmachten, die Häuserzeile für die Adventaktion der WG Lauterach herzustellen. Die Entwürfe stammten von den Buben der 4b, welche diese am Computer gestaltet hatten. Sie befestigten auch die Lichterketten, welche die Häuserzeile in der Dunkelheit erst richtig zur Geltung bringt. Bei der Eröffnung gab es zur Belohnung Brot, Wurst und Limo. Die 4c der Hauptschule Lauterach mit ihren Hilfspaketen Unsere erste Hilfsaktion startete schon im Oktober. Gesammelt wurde für Waisenkinder und krebskranke Kinder in Moldavien. Jede Klasse füllte möglichst nach der vorgeschlagenen Packliste der unabhängigen Hilfsaktion ADRA Pakete (insgesamt 44 Stück) für diese Notleidenden, in der Hoffnung, damit Kindern eine Weihnachtsfreude zu machen, wenigstens für kurze Zeit Kinderaugen zum Strahlen zu bringen. Im November 2008 fand unser Weihnachtsbasar statt. In allen Klassen wurde schon Wochen zuvor fleißig gebastelt, damit schöne, brauchbare Dinge für die Advent- und Weihnachtszeit verkauft werden konnten. Die SchülerInnen der 4b-Klasse übernahmen Werbung, Organisation und Verkauf. So kamen nach Abzug der Materialkosten € 356,20 zusammen, die an das Österreichische Jugendrotkreuz überwiesen wurden. Aus der Gemeinde · Jänner 2009 Gesamtgenealogie der griechischen Mythologie „Das Herz der modernen abendländischen Kultur sichtbar gemacht“ Michael Köhlmeier Dieter Macek Im Kuppelsaal der Landesbibliothek wird Dieter Macek sein Werk der Öffentlichkeit präsentieren Ein Auszug aus der griechischen Mythologie Nach mehr als 30-jähriger intensiver Forschungsarbeit ist dem Lauteracher Dieter Macek gelungen, was alle Fachleute für unmöglich gehalten haben: Er hat eine sichtbare Gesamtgenealogie der griechischen Mythologie erstellt und sie auf einem Band von 49,6 m Länge aufgezeichnet. Michael Köhlmeier nennt das Werk gigantisch und meinte: „Dieter, mit dieser Arbeit machst du das Herz der modernen abendländischen Kultur sichtbar." In ca. 30-jähriger Arbeit hat der pensionierte Eisenbahner eine Gesamtgenealogie der griechischen Göttinnen und Götter und aller ihrer Nachkommen erstellt und dabei 5639 mythologische Figuren erfasst. Auf einem 50 m langen und im Schnitt ca. 2m breiten Band sind die Namen graphisch in Form eines mythologischen Stammbaumes aufgelistet. Damit sich die Betrachter über die angeführten Figuren, über deren Wirkungskreis und über ihre Darstellung in der Literatur informieren kann, hat er ein 10620 Seiten umfassendes Handbuch erarbeitet, in dem alle 5639 Figuren mit all 16 ihren Mythen, Geschichten, Sagen und ihrer Einreihung in die Gesamtgenealogie beschrieben sind. Aufgenommen in das Handbuch hat Dieter Macek auch 2047 Figuren, die ebenfalls in der Literatur vorkommen, aber in die Genealogie nicht einbaubar sind. Das heißt, dass das schriftliche Werk die Beschreibung von 7686 mythischen Figuren umfasst. Als Grundlagen dienten ihm alle bis heute erreichbaren Werke der antiken griechischen Literatur, u.a. Homer, Hesiod, Aischylos, Euripides, Sophokles, Aristophanes, Kallimachos. Auch ausgewählte Werke der römischen Literatur wie Vergil, Ovid, Cicero u. a. hat der Forscher erfasst. Um annähernd vollständig zu sein hat Dieter Macek auch eine Reihe anderer Werke der Antike, aber auch die der Neuzeit bis zu Goethe und Grillparzer und die Gegenwartsliteratur herangezogen, z. B. die ostdeutsche Literatur der Nachkriegszeit und Christa Wolfs „Kassandra“. Vor 13 Jahren begann er, die Genealogie und das Nachschlagewerk anhand der 55 Bände von „Paulys Realen- cyclopädie der klassischen Altertumswissenschaft“ zu überprüfen und zu ergänzen und die bis dahin gesammelten Texte in einen Zusammenhang zu stellen. Diesen Textteil schrieb er in der Form eines Lexikons. „Er ist noch nicht redigiert, aber sachlich richtig und kann deshalb bereits jetzt verwendet werden. Ich werde ihn in den nächsten Jahren überarbeiten und ergänzen. Von allem Anfang an verstand ich meine Arbeit als ein Frieden stiftendes politisches und erst in zweiter Linie als ein kulturelles Werk“, so Dieter Macek über sein „Lebenswerk“. Präsentation: Am 16.Jänner 2009 um 20 Uhr im Kuppelsaal in der Landesbibliothek Dieter Macek wird gemeinsam mit Michael Köhlmeier die Schautafeln und das Nachschlagewerk der Öffentlichkeit präsentieren. Ich lade meine MitbürgerInnen zu dieser Präsentation herzlich ein. fenster Jänner 2009 · Aus der Gemeinde WO R K S H O P Lernhilfe Hausaufgabenhilfe Für alle Interessierte, die bereit sind, Volks- bzw. Hauptschulkinder zwei bis drei Stunden in der Woche bei deren Hausaufgaben zu unterstützen und in einer engagierten Gruppe von Erwachsenen bzw. älteren Schülern mitzuarbeiten findet am: Dienstag, 13. Jänner 2009, um 20 Uhr bei Frau Dr. Andrea Kessler (Lernpraxis Kessler), Baumweg 1a, 6923 Lauterach ein Workshop zum Thema „Umgang mit lernschwachen Kindern“ statt. Da die Gemeinde Lauterach und der Elternverein Lauterach dieses Projekt unterstützen, ist der Besuch des Workshops gratis. Um Anmeldung bis spätestens 7.1.2009 unter: andrea.kessler@vol.at oder 0664/213 44 43 wird gebeten. Danken möchte der Elternverein Lauterach Frau Dir. Karin Flatz für die Möglichkeit, beim Elternsprechtag, der in der Volksschule Dorf am 10.12.08 stattfand, mit interessierten Müttern/Vätern über das Projekt „Lernhilfe/Hausaufgabenhilfe“ zu sprechen und so ein Kennenlernen zwischen den Veranstaltern und potentiell zu betreuenden Kindern zu ermöglichen. Sollten Sie weitere Informationen wünschen, stehen Ihnen Frau Gloria Diem: Tel. 0676 3505693 und Frau Andrea Kessler Tel: 0664/213 44 43 gerne zur Verfügung. Wir freuen uns auf Sie! Kernteam des Projekts „Lernhilfe/Hausaufgabenhilfe“ Gloria Diem, Elternverein Brigitte Gröchenig, Elternverein Dr. Andrea Kessler, Lernpraxis Kessler Süßes Danke für die Winter-Radler Zu Winter-Radlern kam der Nikolo bei plan-b schon einen Tag früher Nikolo-Lebkuchen war ein süßes Danke fürs engagierte Radfahren. Gleichzeitig wurde damit auch die Information verteilt, dass sich die plan b-Gemeinden weiter für komfortables Radfahren engagieren werden. „Noch sympathischer und praktischer“ wollen Bregenz, Hard, Kennelbach, Lauterach, Schwarzach und Wolfurt für die RadlerInnen werden. Ein wesentlicher Beitrag dazu: Die neue Radbrücke über die L3 in Wolfurt. Die Brücke, die den Winter über gebaut wird, sollte Anfang April feierlich eröffnet. Die rund 600 RadlerInnen freuten sich nicht nur über den Lebkuchen, sie können sich auch gleich den 4. April 2009 in ihrem Kalender notieren. Denn an diesem Tag wird die neue Radbrücke über die L3 feierlich eröffnet, und dazu wurden die winterfesten RadfahrerInnen gleich herzlich eingeladen. Anfang Dezember 2008 in der plan-b Region. Es ist früher Morgen, dunkel, 1°C. Und doch sind RadfahrerInnen unterwegs. Sie leisten einen aktiven Beitrag zum Umweltund Klimaschutz. Und dafür sagten die plan-b Gemeinden Bregenz, Hard, Kennelbach, Lauterach, Schwarzach und Wolfurt denjenigen, die dem Schnee, der Kälte und dem Eis trotzen, am Tag vor dem Nikolo mit Lebkuchen Danke. Im Rahmen des regionalen Mobilitätsmanagements „plan b“ wurden in den Gemeinden Bregenz, Hard, Kennelbach, Lauterach, Schwarzach und Wolfurt Anfang Dezember 2008 insgesamt rund 600 Lebkuchen an diejenigen verteilt, die morgens trotz winterlicher Witterung mit dem Fahrrad unterwegs waren. Süßes gab es in Lauterach am Radweg bei der Eisenbahnbrücke und der Achbrücke. Der www.mobilplanb.at fenster 17 Aus der Gemeinde · Jänner 2009 18 fenster Jänner 2009 · Aus der Gemeinde JUGENDTREFF V3 Ist es Gewalt wenn…? Wie das Jahr neigte sich auch das Jugendsozialarbeitsprojekt der Gemeinden Lauterach und Hard „V,3“ dem Ende zu. Nach zahlreichen Aktionen unter freiem Himmel begaben sich die JugendarbeiterInnen nun in die 4. Klassen der Hauptschulen Lauterach und Hard Mittelweiherburg. Dort trafen sie von Klasse zu Klasse auf die unterschiedlichste Ausgangslagen und Auffassungen zum Thema Gewalt und Vandalismus. Die dreistündigen Workshops boten Zeit, anhand von Beispielen Formen und Stufen der Gewalt zu diskutieren, für negative Gefühlszustände oder Aggressionen passende Ventile zu finden oder unterschiedliche Konflikttypen und Konfliktreaktionsmöglichkeiten auszuarbeiten. Es wurde zusammengefasst, besprochen, gefragt, überprüft, reflektiert, erzählt und beantwortet. So erreichten wir gemeinsam das primäre Ziel der Bewusstseinsbildung. Die SchülerInnen wurden zum Nachdenken angeregt und ein Grundstein für die Weiterarbeit an diesem und anderen Themen wurde gelegt. An dieser Stelle möchte sich die Offene Jugendarbeit Lauterach für die unkomplizierte und engagierte Zusammenarbeit mit den Lehrern und dem Direktor der Hauptschule Lauterach bedanken. Den SchülerInnen gilt unser Dank für die zahlreichen Impressionen und die tolle Mitarbeit. Vanessa Schobel, Amy King und Alexandra Hietz sind die besten Geographie-Schülerinnen der 7. Klasse Ein lebendes Pantoffeltierchen, das sich von kleinen Hefezellen ernährt, in der Vergrößerung Erfolgreiche Arbeit der Schüler-Mediatoren an der Hauptschule (Symbolbild) Mediation an der Hauptschule Lauterach Seit Beginn des Schuljahres findet im Rahmen des Projekts „Neue Vorarlberger Mittelschule“ eine verstärkte Zusammenarbeit zwischen dem BORG und der Hauptschule statt. Unter anderem kommen speziell ausgebildete Schülermediatoren des BORG zur Lösung von Konflikten in der Hauptschule zum Einsatz. Alle Fälle, die betreut wurden, konnten positiv gelöst werden, freut sich der Direktor der Hauptschule Lauterach, Otto Nester. Auch sei die Zahl der Streitfälle insgesamt zurückgegangen. Einzellerversuch Sehr praxisnahe Stunden zum Thema „Zelle“ gestalteten die beiden Biologie-Professoren Petra Zangerl und Rouven Schipflinger. Dabei wurden Pantoffeltierchen – kleine Einzeller – zunächst in einem Heuaufguss gezüchtet und mit Hefezellen gefüttert. Wenn die Hefezellen eingefärbt werden, ändert sich auch die Farbe in den Lysosomen („Mägen“) der Tierchen. Durch die technischen Möglichkeiten der Schule können Bilder aus dem Mikroskop mit einer Kamera entsprechend vergrößert dargestellt werden. Geographie-Wettbewerb Die 7. Klassen unserer Schule beteiligten sich am erstmals durchgeführten bundesweiten Wettbewerb für Geographie und Wirtschaftskunde. Dabei mussten verschiedene Fragen zu wirtschaftlichen Fachbegriffen, Länderkunde und aktuellen Ereignissen richtig beantwortet werden. Öffnungszeiten Jugendtreff Öffnungszeiten Jugendtreff Lauterach ab 12. Jänner 2009: Offener Betrieb: Dienstag, Mittwoch 16:30 – 19:30 Uhr Mittagscafe: Dienstag 12:30 – 13:30 Uhr Jugendbüro: Mittwoch 14:00 – 16:30 Uhr Jugendcafe: Donnerstag 16 – 19 Uhr www.vobs.at/borgl Aus der Gemeinde · Jänner 2009 DGKS Katrin Dallago in Äthiopien Die Missionaries of Charity wurden von Mutter Teresa 1948 gegründet Die massive Unterernährung und die schlechten hygienischen Zustände sind ein großes Problem Bevor ich die Ausbildung zur Krankenschwester begann, absolvierte ich ein Soziales Jahr im Altersheim. Dort lernte ich eine Pflegerin kennen die einmal pro Jahr ihren gesamten Urlaub dafür verwendet, nach Indien oder Afrika zu reisen um dort bei den „Missionaries of Charity“ (Missionarinnen der Nächstenliebe) mitzuarbeiten. Ich hatte schon damals großen Respekt vor dieser Frau und dem, was sie dort tut, doch selbst konnte ich mir nicht vorstellen meinen Urlaub dafür zu „opfern“. Als ich im Februar 2007 in Indien im Urlaub war, habe ich zum ersten Mal gesehen was Armut wirklich bedeutet. Ich denke, dass dies der Moment war in dem ich gespürt habe, dass ich diesen Menschen, nicht nur mit Spenden, sondern mit meinen eigenen Händen helfen möchte. So kam es, dass ich im vergangenen November für fünf Wochen nach „Jimma“ in Äthiopien gereist bin. Mutter Thersa errichtete Sterbehäuser für Menschen die sonst, von 20 Sr. Katrin bei der Pflege „Mit Mitteln aus dem Entwicklungshilfebudget der Gemeinde wurde das Projekt in Äthiopien unterstützt“ allen verlassen, am Straßenrand sterben müssten. Mittlerweile gibt es über 700 dieser Stationen Weltweit. In der Station in Jimma ist Platz für ca. 700 Patienten. Die Station ist aufgeteilt in einen Männer-, Frauen-, Kinder-, und einen Waisenkinderbereich. Täglich warten etliche Menschen vor den Toren auf Einlass. Die Schwestern müssen dann entscheiden, wer gesundheitlich oder sozial so schlecht gestellt ist, dass er aufgenommen werden kann. Die Patienten kommen mit den unterschiedlichsten Krankheitsbildern in die Station. Die Krankheiten sind oftmals nicht zu diagnostizieren, da keine technischen Mittel (wie z.B. Röntgen, Blutbild, etc.) zur Verfügung stehen. Die am meist verbreiteten Erkrankungen sind Malaria, Tuberkulose, HIV(AIDS) und Lepra. Dazu kommen noch die massive Unterernährung und die schlechten hygienischen Zustände. Obwohl die Schwestern mit der Pflege dieser Menschen mehr als genug zu tun haben, ist es ihnen wichtig, dass die Menschen die Chance erhalten, selbständig zu leben und sich selbst versorgen zu können. Sie sind ständig dabei, neue Projekte zu planen und umzusetzen. Erst vor kurzem wurde in der Nähe der Station in Jimma ein Haus, eigens für die Leprakranken fertig gestellt. Dort können die „Ausgestoßenen“ arbeiten, leben, ihre eigenen Nahrungsmittel anpflanzen. Ebenso werden von den Schwestern Essenskarten ausgegeben, sodass auch diejenigen, die nicht arbeiten können z.B. aufgrund von Krankheit oder Behinderung, oder alleinerziehende Mütter mit mehreren Kindern, Nahrungsmittel und Essen kaufen können. Auch wird einigen ermöglicht eine Ausbildung zu machen. Das wäre für die jungen Menschen ohne die finanzielle Unterstützung der Schwestern unmöglich. Dies ist ein kleiner Einblick, was ich in dem Monat in Äthiopien erlebt habe. Es ist eine Erfahrung die ich immer in meinem Gedächtnis und im Herzen behalten werde. fenster Jänner 2009 · Aus der Gemeinde Zehn Jahre Ausbildung – Lebenshilfe Vorarlberg Bgm. Elmar Rhomberg war über den Standort Lauterach sehr erfreut und hofft auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit Richard Fischer, Bgm. Elmar Rhomberg und Hannes Pascottini Die Lehrlinge führten die Gäste durch die Bereiche Druckerei, Malerei und Verpackung „Ich freue mich besonders, dass Menschen mit Benachteiligung hier in Lauterach eine gute Ausbildung erhalten“ Bgm. Elmar Rhomberg Zehn Jahre erfolgreiche Ausbildung für Menschen mit Benachteiligung – ein guter Grund zu feiern Ende November 2008 lud der Geschäftsführer des Ausbildungszentrums Vorarlberg (AZV), Armin Hotz, in die neuen Räumlichkeiten nach Lauterach zu einem kleinen Festakt. Gründe zum Feiern gab es mehrere: Der neue Name Ausbildungszentrum Vorarlberg hat die vorherige „Arbeitsintegrationsgesellschaft“ abgelöst. Zudem wurden die neuen Räumlichkeiten in der Werkshalle in Lauterach feierlich eingeweiht. Ebenso feiert das Ausbildungszentrum, eine Tochtergesellschaft der Lebenshilfe Vorarlberg, zehn Jahre erfolgreiche Ausbildung für Menschen mit Benachteiligungen. Rund 60 Partner aus Wirtschaft und Politik, Vereinsfunktionäre, Jugendliche mit Benachteiligungen und MitarbeiterInnen der Lebenshilfe Vorarlberg kamen zusammen um zu feiern. Zu den Ehrengästen zählten Landesstatthalter Mag. Markus Wallner, Dr. Paul Sader vom AMS Vorarlberg, Dr. Peter Ammann, Leiter Bundessozialamt Vorarlberg und Elmar Rhomberg, Bürgermeister der Marktgemeinde Lauterach. Markus Wallner sicherte dem Ausbildungsbetrieb auch weiterhin die Unterstützung durch das Land Vorarlberg zu und betonte die Wichtigkeit von Ausbildungsmöglichkeiten für Jugendliche mit Benachteiligungen. Bürgermeister Elmar Rhomberg war sehr erfreut über den neuen Standort des AZV in Lauterach. Die Gemeinde hat immer ein offenes Ohr für benachteiligte Jugendliche und wird einen Beitrag leisten z.B. durch eine Verbesserung der Anfahrtsmöglichkeiten mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Lebenshilfe-Präsident und Landesamtsdirektor, Dr. Johannes Müller, betonte in seiner Rede die Bedeutung von Integration von Menschen mit Benachteiligungen in der Gesellschaft. Die Lebenshilfe bemüht sich seit über 40 Jahren auch um die berufliche Ausbildung von Menschen mit Behinderungen. Das Ausbildungszentrum Vorarlberg durfte bei der Feier auch wichtige Partnerfirmen begrüßen. So kamen Vertreter der Firma Giko Verpackungen sowie von der Firma SIE und Palaoro. Diese Firmen sind wichtige Kooperationen mit dem Ausbildungszentrum eingegangen und beschäftigen Jugendliche mit Benachteiligungen. Bei der Firma SIE in Lustenau sind derzeit zwei Jugendliche angestellt und auch sehr gut integriert. „Die Jugendlichen mit Benachteiligungen sind bei uns mittendrin nicht am Rande“, bestätigt auch Mag. Thomas Griessmayer von SIE. Im Anschluss kamen noch drei Lehrlinge zu Wort, die zusammen mit Geschäftsführer Armin Hotz die Entstehung und das Wachsen des AZV in Gedichtform präsentierten. Abschließend führten die Lehrlinge durch die Bereiche Druckerei, Malerei und Verpackung. Die Gäste konnten sich ein Bild vom Arbeitsplatz der Jugendlichen machen und die Maschinen begutachten. Die Lehrlinge vom Ausbildungshotel Viktor zauberten ein köstliches Buffet und sorgten hervorragend für die Bewirtung der Gäste. fenster 21 Werbung · Jänner 2009 SEHR GEEHRTE PRIVATE UND NATÜRLICH AUCH GEWERBLICHE LESER DES LAUTERACHFENSTERS! Kennen Sie dieses Gefühl? Sie sollten etwas Schweres und/oder Großes her- oder wegtransportieren und stehen zum Beispiel vor folgenden Fragen: „Ich hätte gerade eine Menge Gartenabfall (Grünmüll) zum Entsorgen – wer könnte dies für mich übernehmen?“ „Ich bräuchte unbedingt für den Sandkasten meiner Kinder 2 – 3 m3 Sand – wer könnte mir diesen hertransportieren?“ „Bei einem Gebäudeumbau ist Bauschutt angefallen, er sollte aus dem Garten transportiert werden, ohne dass man in diesen hineinfahren muss – wer hätte dafür einen geeigneten Fahrzeugkran mit Greifer?“ „Ich möchte meine Dachterrasse herrichten – wie bekomme ich zum Beispiel die Pflastersteine, einen schweren Blumentopf oder sonst eine schwere Last ohne große „Würgerei“ auf mein Flachdach?“ „Es wird Herbst und ich bräuchte 10 m3 „Rindenmulch“ um meine Pflanzenbeete abzudecken – wen könnte ich jetzt anrufen?“ „Es hat stark geschneit und mein Vorplatz und/oder meine Zufahrt sollten vom Schnee befreit werden – wer könnte mir diese zeitund kräfteraubende Arbeit abnehmen?“ Da ich oftmals mit solchen Anfragen konfrontiert wurde, habe ich mich als Unternehmer entschlossen, Ihnen in diesem Bereich Lösungen anzubieten. Aus diesem Grund können wir Ihnen sowohl mit unserem Traktorservice mit Frontlader und Schneepflug als auch mit unserem Kranservice nützlich sein. Haben Sie Interesse, unser Dienstleistungsangebot kennen zu lernen? Wir freuen uns über Ihre Anfragen unter 05574/79990-0. 22 fenster Jänner 2009 · Aus der Gemeinde Besuch des Jugendtreffs beim Polizeiposten Lauterach Im November 2008 trafen sich sechs Jugendliche aus Lauterach gemeinsam mit dem Praktikanten der Offenen Jugendarbeit, um dem Polizeiposten einen Besuch abzustatten. Die Jugendpräventionsbeamtin Inspektorin Leitner lud zu diesem Zusammentreffen, damit Barrieren zwischen Jugendlichen und Exekutive in Zukunft abgebaut werden können und es in einem ungezwungenen Rahmen ermöglicht wird, auf jugendspezifische Fragen einzugehen. Die Jugendlichen des Jugendtreffs konnten sich bei einem Rundgang durch das Polizeigebäude einen Überblick über die verschiedenen Räumlichkeiten, die Einsatzfahrzeuge und die Ausrüstung der Beamten verschaffen und informierten sich im Zuge dessen über die abwechslungsreichen Tätigkeiten, welche Polizisten täglich verrichten. Besonders interessiert zeigten sich die Jugendlichen bei Thematiken, die in ihrer spezifischen Lebensspanne von Bedeutung sind. Die drei anwesenden Polizeibeamten klärten deshalb die Besucher über den Anstieg der Jugendstraftaten in Österreich auf und welche strafrechtlichen Folgen das unerlaubte Auffrisieren von Mopeds mit sich bringen kann. Des weiteren wurden aktuelle Fragen, wie zum Beispiel: „Unter welchen Umständen dürfen Jugendliche durchsucht werden?“, „Warum werden Jugendliche von öffentlichen Plätzen von der Polizei vertrieben?“ oder „Sind Vorstrafen ein Leben lang sichtbar bzw. ab Die Jungs und Mädchen des Jugendtreffs besuchten den Polizeiposten in Lauterach wann muss man ins Gefängnis?“ heftig diskutiert. Die Jugendlichen konnten sich bei diesem Besuch ein realistisches Bild von der Arbeit der Polizei machen und auch den Beamten wurde somit die Möglichkeit gegeben, auf niederschwelliger Ebene Kontakte zu den jungen Menschen Lauterachs zu knüpfen. Dornbirner Sparkasse unterstützt Bedürftige Auch in diesem Jahr erhielt Bürgermeister Elmar Rhomberg von der Dornbirner Sparkasse einen Scheck über 1.500 Euro. Übergeben wurde dieser Scheck von der Geschäftsführerin der Filiale in Lauterach, Claudia Geser. Armut und Not gibt es auch in unserem Ort, hervorgerufen durch Krankheit, Todesfälle oder persönliche Schicksale. Bürgermeister Elmar Rhomberg besucht vor den Weihnachtsfeiertagen jedes Jahr solche bedürftige MitbürgerInnen und hat dabei die Gelegenheit, u.a. diese 1.500 Euro weiterzugeben. „Die Dornbirner Sparkasse wünscht, dass dieses Geld wirklich bedürftigen Personen in unserem Dorf übergeben wird. Ich übernehme diese Aufgabe sehr gerne“, so der Bürgermeister und bedankt sich in deren Namen bei der Geschäftsleiterin Claudia Geser. Weihnachten für bedürftige Menschen Für Menschen, die noch nicht alles haben, war Weihnachten heuer schon am 16. Dezember. Die Raiffeisenbank am Bodensee unterstützt den Krankenpflegeverein Lauterach mit 1.200 Euro und den Sozialfonds der Gemeinde Lauterach mit 600 Euro. v.l.n.r. Bankstellenleiter Als Weihnachtsmänner Werner Hagen, Heide-Ulla fungierten VDir. Gernot Drucker, Bgm. Elmar RhomUecker und Bankstellenberg und VDir. Gernot Uecker leiter Werner Hagen. Die großzügige Unterstützung kommt deshalb zustande, weil die Raiffeisenbank auf Weihnachtskarten und Weltspartagsgeschenke für Erwachsene verzichtete. Für diesen großzügigen Förderungsbetrag bedankte sich der Krankenpflegeverein Lauterach (Heide-Ulla Drucker) und die Gemeinde Lauterach (Bgm. Elmar Rhomberg) bei der Raiffeisenbank am Bodensee. Die Raiffeisenbank am Bodensee mit ihren sechs Bankstellen in fünf Gemeinden kommt gerade in Zeiten wie diesen ihrer regionalen Verantwortung und örtlichen Nähe sehr stark nach. Sie unterstützt gezielt soziale und kulturelle Einrichtungen, sowie Sportvereine und Schulen in der Region. Aus den Vereinen · Jänner 2009 Das Pfadi Wiehnachtsmärktle… …war auch heuer wieder eine tolle Einstimmung in den Advent. Am ersten Adventsonntag konnten die Pfadis wieder zahlreiche Gäste beim Pässler und Schlachter in Lauterach begrüßen. Wochen zuvor haben die Kids der Pfadis wieder vollen Einsatz gezeigt, um den Besuchern tolle Bastelarbeiten anbieten zu können. Von lässigen Betonschalen über dekorative Holzelche bis zu noblen Adventkarten gab es allerhand zu kaufen. Den winterlichen Temperaturen wurde neben dem gemütlichen Lagerfeuer mit leckerem Punsch oder Glühwein getrotzt. Und wem es immer noch zu kalt war, der konnte sich im Innenbereich bei Kaffee und Kuchen aufwärmen und dort begeisterte Kinder beim Kerzenziehen beobachten. Ein richtig gemütlicher Sonntag, bei dem auch der letzte Adventmuffel in gemütliche Weihnachtsstimmung versetzt wurde! www.pfadfinderlauterach.com Christbaumabgabe Bauhof-Öffnungszeiten Der Gemeindebauhof hat zusätzlich zum 3. Jänner (erster Samstag im Jänner) auch am Samstag 10. Jänner 2009 von 8 bis 12 Uhr geöffnet. An diesem Termin können kostenlos Christbäume abgegeben werden. Wanderung des Kneipp Activ-Club Bödele - Geisskopf – Schwarzenberg Dreizehn WandererInnen sind zur letzten Herbstwanderung dieses Jahres angetreten um noch einmal den vorderen Bregenzerwald zu durchwandern. Mit dem Bus ging es aufs Bödele. Von dort hinüber auf den Geisskopf, wo wir der Jahreszeit entsprechend von einem eisigen Wind überrascht wurden. Auf schönen Wanderwegen ging es vorbei an Almhütten mit rauchenden Kaminen. Mit einer kleinen Rast auf halbem Weg haben wir unser Mitgebrachtes verzehrt. Weiter ging es Richtung Schwarzenberg wo wir Einkehr halten wollten, aber leider alle Gasthäuser mit Ruhetag vorfanden. Der Hirschenwirt hat uns trotzdem eintreten lassen und in seiner urigen Wälderstube einen Kaffee und Apfelstrudel serviert. Es war ein schöner Abschluss aller Herbstwanderungen. Mit dem Bus sind wir nicht einmal so müde in Lauterach angekommen. 24 fenster Jänner 2009 · Aus den Vereinen Weihnachts- und Jahresabschlussfeier Im Dezember, nach dem intensiven Donnerstag-Training, versammelten sich 35 Mitglieder der TSL-Masters zur traditionellen Weihnachts- und Jahresabschlussfeier im „Grünen Baum“. In heiterbesinnlicher Stimmung mündete die Weißwurstpartie in ein mehrstündiges gemütliches Beisammensein. Herzlich begrüßt wurde dabei der neu ernannte Riegenleiter Rudi Weingärtner, Mag. Arno Röser von der Vereinsführung und natürlich Erfolgstrainerin Silvia Nussbaumer. Ihr überreichten im Namen aller Anwesenden Edith Kiene und Günther Peschek ein schönes Dankes-Präsent, das von Floristin Karin Jost liebevoll hergestellt wurde. Erstmals konnte der erkrankte Ehren-Riegenleiter Eugen Konzett nicht mit dabei sein. Ihm wurden herzliche Genesungswünsche ins Landeskrankenhaus übermittelt. Der Rückblick auf 2008 war ein erfreulicher! Besonders der große Zulauf zum wöchentlichen Training in der Turnhalle und die Erfolge bei Leichtathletik-Bewerben im In- und Ausland sind dabei zu erwähnen. 10-Jahresfeier von Michi’s Cafe Anlässlich der Zehnjahresfeier von Michis´s Cafe wurde für den Krankenpflegeverein Lauterach ein Geldbetrag von € 350 gesammelt. Michael Erath konnte im Dezember die Spende an Frau Heide Ulla Drucker übergeben. Auch das Ausbildungszentrum Lauterach konnte eine Spende von € 300 in Empfang nehmen. Aus den Vereinen · Jänner 2009 Wasserverband Hofsteig Belebungsbecken der Kläranlage Seniorenbund Lauterach in der Kläranlage Hofsteig Hard Bürgermeister Hugo Rogginer empfing 60 SeniorInnen im Rathaus und informierte nach einem Umtrunk anhand eines Bildvortrages über die Entwicklung und Attraktivität der Marktgemeinde Hard. Im Anschluss daran gab der Geschäftsführer der ARA Hofsteig DI Gerhard Giselbrecht Einblick in die Bedeutung der Kläranlage für die Region und deren Funktion. Am 16. Oktober 1977 wurde die Anlage des Wasserverbandes Hofsteig als einen der ersten Gemeindeverbände dieser Art in Hard eröffnet. Die Verbandsanlage umfasst die Gründergemeinden Hard, Lauterach, Wolfurt, zu denen in den nachfolgenden Jahren die Gemeinden Höchst, Fußach, Bildstein, Lustenau und als berechtigte Gemeinde Gaißau dazu gestoßen sind. Die Anlage der ARA Hofsteig beläuft sich auf ein Kanalnetz mit einer Länge von 28 km und Rohr-Durchmessern von 200 bis 2.200 mm. Verschiedene Pumpwerke und Regenklärbecken in den einzelnen Gemeinden ergänzen die Anlage. Die Abwassermenge der Verbandsgemeinden betrug im Jahr 2007 eine Menge von 7,7 Mio. m3, im Hochwasserjahr 1999 waren es sogar 12,2 Mio. m3. Die Marktgemeinde Lauterach ist mit verschiedenen Beteiligungsschlüsseln Mitglied dieses Verbandes und bezahlt für die Entsorgung von 631.000 m3 Abwasser/Jahr einen Betrag von € 490.000,--. Der Stromverbrauch für den Betrieb der Anlage beträgt 2,674.000 kWh, wovon 44 % als Eigenerzeugung aufgebracht werden. Die Gasproduktion (Faulgas durch den Reinigungsprozeß) ergibt 623.000 m3 und wird zum einen Teil verstromt und zum anderen Teil intern verwendet für die Heizung, Warmwasseraufbereitung und die Aufheizung der Faultürme auf 38 Grad. Die Entsorgung der anfallenden 6.000 t Klärschlamm jährlich kosten den Verb


Lauterachfenster 2008 01
Son, 6. Feber 2011 | Kuhn EDV

Jänner 2008 Nr. 22 D i e a k t u e l l e I n f o r m a t i o n s s c h r i f t d e r M a r k t g e m e i n d e L a u t erach 4 Klima-Stern 17 Borg-Förderkonzept 33 Tischler-Lehre 37 80. Geburtstag Ein gutes, erfolgreiches und gesundes neues Jahr 2008 wünschen Ihnen Ihr Bürgermeister und die Gemeindeverwaltung Zeitungsversand P.b.b. Verlagspostamt A-6923 Lauterach Zulassungsnummer 02 Z 031382 M EDITORIAL Das Zentrum verändert sich weiter… Die Gemeindevertretung der Marktgemeinde Lauterach hat vor wenigen Tagen den Haushaltsvoranschlag für das Jahr 2008 beschlossen. Neben den üblichen Mittelbereitstellungen für die kommunalen Einrichtungen wurden auch wichtige Rahmenbedingen für den nächsten Teilabschnitt der Zentrumsgestaltung beschlossen. Nach der Fertigstellung des ersten Teilabschnittes am Alten Markt mit der neuen Verkehrsführung und der Platzgestaltung zwischen Michi´s Cafe und dem Gasthaus Engel soll in diesem Jahr die Alte Landstraße bis zur Kirche neu gestaltet werden. Dazu müssen noch die entsprechenden Gespräche mit den Grundeigentümern geführt werden. Die festliche Weihnachtsbeleuchtung am neuen Platz oder der große Publikumsandrang beim „Fest der großen Weihnachtskrippe“ durch den Wirtschaftsverein zeigen, welches Potential und welche Möglichkeiten das Zentrum von Lauterach hat. Vor wenigen Tagen haben die gesetzlich notwendigen Genehmigungsverfahren für das neue Sozialzentrum an der Hofsteigstraße stattgefunden. In einer mehrstündigen Kommissionierung wurden die rechtlichen Weichen für das größte kommunale Projekt der Gemeinde gestellt. In den nächsten Tagen wird die Firma Schertler & Alge ihren Bauhof in das Industriegebiet Lindenweg verlegen. Ab März 2008 soll das neue Haus der Generationen auf den ehemaligen Areal der Firma Schertler & Alge entstehen. Mehr als 13 Mio. Euro inklusive Grundkosten werden gemeinsam mit unserem Partner der Firma SeneCura am Standort Hofsteigstraße investiert. Nach einer mehrmonatigen Vorplanung sollte auch das nächste kommunale Projekt im Zentrum vorbereitet und letztendlich auch umgesetzt werden. Noch im Dezember wurde von Arch. DI Kuess die Baueingabe für die Generalsanierung des Vereinshauses eingebracht. Die Verfahrensabwicklung wird in den nächsten Wochen gemeinsam mit dem katholischen Arbeiterverein und den Liegenschaftsnachbarn erfolgen. Mit der Revitalisierung des fast 100-jährigen und mit Lauterach geschichtlich sehr verwurzelten Gebäudes an der Hofsteigstraße bekäme unser Dorfzentrum ein neues Herz. Gerade der Erhalt und die Wiederbelebung von wichtigen baulichen Zeitzeugen wie das Alte Vereinshaus würden die kommunale Identität für Lauterach aus meiner Sicht „schlagartig“ weiter verbessern. Inhalt Climate Star – Klima-Stern Auszeichnung für plan_b Gemeinden Vision Rheintal Chance nützen Rechtsberatung Kostenlose anwaltliche Erstauskunft Mobiler Hilfsdienst Krankenpflegekurs für Mohi-Damen Schibus Skiblitz Schnell in den Bregenzerwald Kinderbetreuung Rappelkiste Senioren auf Besuch Kindergarten Unterfeld „Fröschle“ als Künstler Borg Lauterach Ministeriums Preis für die 8b Hauptschule Lauterach Die Orientierung beim Lauf stimmt Historisches – wie es einmal war Kriegs- und Kunsthandwerk Aus den Lauteracher Vereinen 13 Seiten Vereinsberichte Herzliche Gratulation Drei Damen wurden 80 Titelbild Winterlandschaft Lauterach, Im Haag Foto: Adolf Ehrle 4 7 10 11 13 14 15 17 19 21 22 37 Elmar Rhomberg Bürgermeister fenster 3 Aus dem Rathaus Verleihung des Climate-Star in Baden bei Wien v.l.n.r. NÖ-Landesrat Josef Plank, Ulrike Janssen, Geschäftleiterin von Klimabündnis Frankfurt, Alois Mätzler von mprove, Vizebgm. Gernot Kiermayr aus Bregenz, Rudi Weingärtner, Dietmar Wagner aus Schwarzach, Peter Bildstein Hard und Bernhard Sagmeister von der Kommunalkredit Consulting Climate Star 2007: Hohe Vorarlberger Gemeinden neben Alcalá de Henares (SP), Sheffield (GB) u.a. ausgezeichnet Ein europäischer Klima-Stern für die plan-b Gemeinden Lauterach, Bregenz, Hard, Kennelbach, Schwarzach und Wolfurt: Ende November wurde das regionale Mobilitätsmanagement Plan_b in Baden bei Wien vor internationalem Publikum ausgezeichnet. Gemeinsam mit dem mprove-Team für Kommunikation, Andelsbuch und vielen Engagierten setzen die sechs Gemeinden darin seit vier Jahren erfolgreich Impulse für bewusste Mobilität. Gesund, stressfrei und klimafreundlich unterwegs: Mit plan-b setzen die fünf Hofsteiggemeinden Lauterach, Hard, Kennel4 „Es macht einfach rundum Sinn, bewusst unterwegs zu sein“ bach, Schwarzach und Wolfurt gemeinsam mit der Landeshauptstadt Bregenz auf bewusste Mobilität. Mit vielseitigen Aktivitäten mit Kindern, für MitarbeiterInnen in Unternehmen oder bei Veranstaltungen zeigt Plan_b auf, welche sinnvollen Alternativen es zum eigenen Auto geben kann. Eine Fahrradgarderobe hat genauso ihre Wurzeln in Plan_b wie auch die inzwischen fenster Aus dem Rathaus Informationstag bei Firma Gebrüder Weiss Lauterach: Hinter dem Info-Tisch v.l.n.r. Ing. Christian Österle und Isabelle Glawischnig vom Büro des Verkehrsverbundes sowie Mag. Gerhard Schmid vom Büro mprove. Die MitarbeiterInnen von Gebrüder Weiss erhielten Auskunft darüber, wie sie mit öffentlichen Verkehrsmitteln zur Arbeitsstelle und wieder nach Hause gelangen können. Diese Aktion fand im Rahmen des Mobilitätsmanagements Plan_b Ende November statt. Climate Star – Die Preisträger 2007 in der Kategorie über 100.000 EinwohnerInnen die Städte Alcalá de Henares (ES), Essen (DE), Gent (BE) und Sheffield (UK). Zwischen 10.000 und 100.000 EinwohnerInnen die Städte Baden (AT) und Baden (CH), Esslingen am Neckar (DE), Karlstad (SE) und Stockerau (AT). Gemeinden mit weniger als 10.000 EinwohnerInnen Wieselburg an der Erlauf (AT) und Zwischenwasser (AT) Sonderkategorie plan-b, Alpine Pearls, Eschenbach (AT) www.climate-star.org Der Climate Star, die Auszeichnung des europäischen Klimabündnisses europäische Auszeichnung in 40 Volksschulen landesweit laufende „schoolwalker“ oder Aktivitäten in Unternehmen. Die er folgreiche Zusammenarbeit zwischen den Gemeinden und mit den vielen Partnern wurde in Baden bei Wien vom europäischen Klima-Bündnis mit dem „Climate Star 2007“ ausgezeichnet. Climate Star – ein Wettbewerb der Ideen für die Städte und Gemeinden Europas: Insgesamt 51 Gemeinden aus 11 europäischen Ländern bewarben sich um eine der begehrten Trophäen. Einreichungen kamen unter anderem aus Esslingen oder Norderstedt in Deutschland, aus Baden in der Schweiz, aus Karlstad in Schweden, aus Sheffield in Großbritannien oder aus Alcalá de Henares aus Spanien. Entsprechend hart war die Arbeit der ebenfalls internationalen ExpertInnen-Jury, die nach Kriterien wie Innovationsgehalt, Kosten-Nutzen-Verhältnis, CO2-Reduktion und Übertragbarkeit bewertete. Ein zweiter Climate Star 2007 steht übrigens auch in Vorarlberg: Die Gemeinde Zwischenwasser nahm für ihre Mobilitätsaktivitäten ebenfalls eine Auszeichnung entgegen. Bewusst mobil – für mehr Lebensqualität: Mobilität wird in plan-b nicht nur mit der Umweltbrille betrachtet. Gesundheit, Kostenvorteile, Nahversorgung und Verkehrssicherheit spielen eine ebenso große Rolle. „Es macht einfach rundum Sinn, bewusst unterwegs zu sein. Für den Einzelnen genauso wie für die gesamte Region“, ist Gernot Kiermayr, Vizebürgermeister von Bregenz, von den Vorteilen bewusster Mobilität überzeugt. Und etliche Aktivitäten aus plan_b machen landesweit Schule. Die Gemeinden haben das Programm gemeinsam mit dem mprove-Team für Kommunikation aus Andelsbuch entwickelt und umgesetzt. fenster 5 Werbung 6 fenster Aus dem Rathaus Vision Rheintal – eine Chance, die es zu nutzen gilt Bürgermeister Elmar Rhomberg unterzeichnete gemeinsam mit den BürgermeisterInnen der anderen 28 Rheintalgemeinden den Kontrakt 29 Gemeinden, ein Lebensraum: Dafür steht der Regionale Kontrakt Rheintal Auch Landeshauptmann Herbert Sausgruber besiegelte die Zusammenarbeit mit seiner Unterschrift Rheintalkonferenz als gemeinsame Plattform Bei der 6. Rheintalkonferenz am Ende November unterzeichneten Landeshauptmann Sausgruber und die BürgermeisterInnen der 29 Rheintalgemeinden den Regionalen Kontrakt Rheintal. Somit ist das Bekenntnis zur Zusammenarbeit festgeschrieben. Elf Vorderlandgemeinden haben die Abwicklung ihrer Baueingaben zusammengelegt. Dornbirn, Lustenau und Hohenems erarbeiten ein gemeindeübergreifendes räumliches Entwicklungskonzept. Feldkirch, Rankweil, Göfis und Meiningen machen den Hochwasserschutz zur gemeinsamen Sache. Die Rheindeltagemeinden Höchst, Fußach und Gaißau haben sich zum Ziel gesetzt, die Sicherung der stationären Pflegeversorgung zusammen zu bewältigen. Was diese Initiativen miteinander verbindet? Das Bewusstsein, dass sich vieles im Verbund sinnvoller lösen lässt als in einzelnen Gemeinden. Kräfte bündeln und Ideen vernetzen: „Wir unterstützen konkrete Kooperationen und Ende November im J.J.Ender-Saal in Mäder wurde ein Meilenstein des Projektes gesetzt: Landeshauptmann Herbert Sausgruber und die BürgermeisterInnen der Rheintalgemeinden unterzeichneten in feierlichem Rahmen den Regionalen Kontrakt Rheintal. Festgeschrieben wurden damit die Bereitschaft zur Kooperation, die Anerkennung des gemeinsamen Leitbildes und die Fortführung von Vision Rheintal für weitere drei Jahre. „Dass 29 Gemeinden und das Land Vorarlberg ein dermaßen starkes Zeichen setzen, ist bisher einzigartig“, meint Wilfried Berchtold, Präsident des Vorarlberger Gemeindeverbandes, „eine Chance, die es zu nutzen gilt.“ Weitere Informationen Vision Rheintal Jahnstraße 13 – 15 A-6900 Bregenz T 05574 53442 www.vision-rheintal.at www.vision-rheintal.at „Wir müssen das Bewusstsein für den gemeinsamen Lebensraum in die Bevölkerung tragen“ Projekte. Gleichzeitig müssen wir das Bewusstsein für den gemeinsamen Lebensraum noch stärker in die Bevölkerung tragen“, bringt Landeshauptmann Sausgruber die Hauptanliegen von Vision Rheintal auf den Punkt. Vision Rheintal, eine Initiative des Landes Vorarlberg und der 29 Rheintalgemeinden, will Gemeindegrenzen überschreiten, Kräfte bündeln und Ideen vernetzen. „Mit Vision Rheintal wurde und wird gemeinsam konstruktiv über die weitere Zukunft nachgedacht“, so Landesrat Manfred Rein. Ein Meilenstein des Projektes: Als gemeinsame Plattform wurde die Rheintalkonferenz gegründet, wo sich BürgermeisterInnen und LandespolitikerInnen regelmäßig zum Austausch treffen. Bei der sechsten Auflage der Rheintalkonferenz fenster 7 Aus dem Rathaus Mobiler Hilfsdienst – Hilfe für längere Selbstständigkeit Wir engagieren uns für ein vertrautes und lebenswertes Leben. Frau Hilde Rübl mit Frau Maria Eberle S eit einigen Jahren erleichtert MohiI-Helferin Maria Eberle den Alltag von Frau Hilde Rübl. Die Entlastung der Angehörigen und das Führen eines möglichst eigenständigen Lebens waren ihr wesentlicher Grund, das Mohi-Angebot zu nutzen. "Wir engagieren uns für ein vertrautes und lebenswertes Leben“, sagt Werner Erhart. Durch Mundpropaganda und Empfehlungen hat Frau Rübl selbst Kontakt mit der Gemein- Ziele und Aufgaben Wir wollen gemeinsam lachen Hilfe im Haushalt Wir nehmen uns Zeit Hilfe bei der KörperWir sind ver traulich pflege · Besorgungen Wir nehmen Anteil Begleitung · Vertrauliche Wir sind herzlich Erledigungen · Kooperation Wir sind ehrlich mit dem Krankenpflegeverein Wir hören zu Seniorencafe Kirchfeld · Und noch einiges mehr de aufgenommen, um die vielfältigen Hilfestellungen des Mohi zu nutzen. Nachdem Maria Eberle bereits Herrn Rübl den Alltag über lange Zeit erleichtert hatte, schätzt nun Frau Rübl den Mohi umso mehr. Neben der Unterstützung im Haushalt ist ihr der menschliche Kontakt und die persönliche Beziehung zu ihrer Mohi-Helferin Maria Eberle besonders wertvoll. Dies unterstützt die möglichst selbständige Lebensführung in ihrer vertrauten Umgebung. Was sich Frau Rübl vom MOHI wünschen würde: Bei Bedarf auch Hilfe an Sonn- und Feiertagen. Abschließend meint Frau Hilde Rübl: „Ich empfehle den Alleinstehenden den Mobilen Hilfsdienst für eine längere Selbständigkeit“ Maria Eberle, verheiratet, zwei erwachsene Kinder, Haufrau und seit sieben Jahren Mohi-Helferin. Motivation für die Mitarbeit beim Mohi? Freude am Zusammensein mit älteren Mitmenschen und deren Dankbarkeit. Was mache ich besonders gerne? Spazieren gehen, zuhören, bei der Arbeit, besonders beim Kochen, helfen zu dürfen. Was sollte verbessert werden? Breitere Information über die Leistungen des Mohi. Was ist mein Anliegen? Dass die betreuten Menschen durch unsere Hilfe möglichst lange zu Hause bleiben können. Was ich mir wünsche? Mehr Kraft spendende Vorträge. Fa. Baustoff + Metall spendet 10 Christbäume Der Leiter der Niederlassung der Firma Baustoff + Metall, Lauterach, Ringstraße 7 (Industriegebiet Süd), Dietmar Domig übergab Mitte Dezember Bürgermeister Elmar Rhomberg 10 Christbäume. Christian Domig bat den Bürgermeister, diese 10 schönen Nordmanntannen auf an bedürftige Familien in Lauterach weiterzugeben. Eine gute Idee, die sicher manche Kinderaugen am Heiligen Abend erstrahlen lassen. Im Namen dieser Familien ein herzliches Dankeschön an die Firma Baustoff + Metall. 8 fenster Aus dem Rathaus Der Familienhilfepool Bregenz und Bodenseegemeinden wächst Lauterach wird Mitglied des Familienhilfe-Pools Einsatzleiterin Frau Idda Schrott F amilienhelferinnen kommen ganz- oder halbtägig nach Hause und sorgen dafür, dass der Haushalt wie gewohnt weiterläuft: Sie managen den Haushalt (aufräumen, waschen, bügeln usw.), sie übernehmen die Aufgaben der Mutter und betreuen die Kinder, sie sorgen fürs Essen und dafür, dass sich zuhause alle wohlfühlen. Die Marktgemeinde Lauterach ist ab 1. Jänner 2008 Mitglied im Familienhilfepool Bregenz und Bodenseegemeinden des Vorarlberger Familienverbands. Durch die Mitgliedschaft im Pool ist eine bedarfsgerechte und flexible Hilfe für die Familien mit Kindern im betreuungspflichtigen Alter möglich. Bürgermeister Elmar Rhomberg. freut sich über die Zusammenarbeit: „Dadurch können wir unseren Familien mehr Service zur Verfügung stellen.“ Die beiden bewährten und beliebten Familienhelferinnen Renate Huber und Brigitte Hammerer werden vom Familienhilfepool übernommen und arbeiten jetzt in einem Team, zusammen mit den acht Familienhelferinnen des Pools. www.familie.or.at „Dadurch können wir unseren Familien mehr Service zur Verfügung stellen“ • Wenn ein nahestehender Mensch stirbt, • bei Kur- und Erholungsaufenthalten, • während Fortbildungszeiten, etc. Die Einsatzleitung liegt bei Idda Schrott - Sie ist unter der Telefonnummer 0650/7717740 erreichbar. Sie steht auch für alle Fragen rund um Einsatz, Kosten und Möglichkeiten der Unterstützung zur Verfügung. Selbstverständlich können Sie auch weiterhin Fragen an das Sekretariat des Bürgermeisters, Doris Tschann 05574/6802-30, richten. Vorarlberger Familienverband Kontakt und Info: Idda Schrott Einsatzleitung Telefon 0650/7717740 www.familie.or.at Die Einsatzgründe für eine Familienhelferin sind im Leitbild der Vorarlberger Familienhilfe definiert: • Wenn die haushaltsführende Person erkrankt, allgemein überlastet oder erschöpft ist, • Entlastung vor, während und nach einer Geburt, • Krankenhausaufenthalt, Operation und Rekonvaleszenz, • bei Spitalsaufenthalten von Mutter mit Kind, Dornbirner Sparkasse unterstützt Bedürftige Auch in diesem Jahr erhielt Bürgermeister Elmar Rhomberg von der Dornbirner Sparkasse einen Scheck über € 1.500 Euro. Übergeben wurde dieser Scheck von der Geschäftsführerin der Filiale in Lauterach, Claudia Geser. Armut und Not gibt es auch in unserem Ort, hervorgerufen durch Krankheit, Todesfälle oder persönlichen Schicksalen. Bürgermeister Elmar Rhomberg besucht vor den Weihnachtsfeiertagen jedes Jahr solche bedürftige MitbürgerInnen und hat dabei die Gelegenheit, u.a. diese 1.500 Euro weiterzugeben. „Die Dornbirner Sparkasse wünscht, dass dieses Geld wirklich bedürftigen Personen in unserem Dorf übergeben wird. Ich übernehme diese Aufgabe sehr gerne“, so der Bürgermeister und bedankt sich in deren Namen bei der Geschäftsleiterin Claudia Geser. fenster 9 Aus dem Rathaus Die kostenlose „Erste anwaltliche Auskunft“ A uch in diesem Jahr findet im Alten Kreuz wieder einmal im Monat an jedem ersten Montag von 17 bis 19 Uhr für alle Lauteracher Bürger eine freiwillige und kostenlose Rechtsberatung durch die in Lauterach wohnhaften Rechtsanwälte statt. Rechtsanwälte sind umfassend juristisch ausgebildet und von jeglichen staatlichen und privaten Einflussnahmen unabhängig. Sie sind zur absoluten Verschwiegenheit über die ihnen anvertrauten Informationen verpflichtet. Gemeinsam werden in einem bis zu ca. 15minütigen Gespräch die Rechtslage und die weitere mögliche Vorgangsweise erläutert. Egal ob Sie Fragen über das Erbrecht haben, es mietrechtliche Probleme gibt, Sie sich über die Abwicklung eines Kauf- oder Schenkungsvertrages, über Ehescheidung, Ehegatten- oder Kinderunterhalt usw. informieren möchten. Bei dieser anwaltlichen Erstberatung können Sie sich einen Überblick über Ihr Rechtsproblem verschaffen. Oft hilft diese rechtliche Beratung durch einen Anwalt, unnötige und kostenintensive Rechtsstreitigkeiten und Prozesse zu vermeiden. Wer rechtlich informiert ist, ist in der Lage, Entscheidungen zu treffen und Konflikte zu lösen. Vielen, die diese Rechtsberatung bereits in Anspruch genommen haben, konnte geholfen werden. Kostenlose Rechtberatung der Lauteracher Rechtsanwälte für Lauteracher BürgerInnen · Terminplan 2008 An jedem ersten Montag zwischen 17 und 19 Uhr im Alten Kreuz, Bundesstr. 34 07.01.2008 04.02.2008 03.03.2008 07.04.2008 05.05.2008 02.06.2008 07.07.2008 04.08.2008 01.09.2008 06.10.2008 03.11.2008 01.12.2008 10 Mag. Jürgen Nagel Rheinstr. 35, 6900 Bregenz · Tel: 05574/84003, Fax: 84003-33 · juergen@eberle-nagel.com Kanzleigemeinschaft: Nagel und Eberle Bevorzugte Tätigkeitsgebiete: Ehe- und Familienrecht; Schadenersatz- und Gewährleistungsrecht; Strafrecht; Verwaltungsrecht; Vertragsrecht Mag. Andreas Germann Rathausstr. 11, 6900 Bregenz · Tel: 05574/54200, Fax: 54200-6 · ag@g-g.at, www.g-g.at Bevorzugte Tätigkeitsgebiete: Ehe- und Familienrecht; Erbrecht und Verlassenschaftsabhandlungen; Gesellschaftsrecht, Gesellschaftsgründungen; Liegenschafts- und Immobilienrecht; Insolvenzrecht und Unternehmenssanierungen Dr. Gernot Klocker · ak. gepr. Europarechtsexperte Mozartstraße 18, 6850 Dornbirn· Tel: 05572/386869, Fax: 05572/386869-3 · office@kgk.co.at, www.kgk.co.at Bevorzugte Tätigkeitsgebiete: Arbeitsrecht; Liegenschaftsrecht; Miet- und Wohnrecht; Erbrecht; Insolvenzrecht; Gesellschaftsgründungen; Verträge; Sprachen: Englisch Mag. Andreas Germann Mag. Gernot Klocker Dr. Ursula Leissing Mag. Jürgen Nagel Dr. Arnulf Summer Mag. Andreas Germann Mag. Gernot Klocker Mag. Jürgen Nagel Dr. Arnulf Summer Mag. Andreas Germann Mag. Gernot Klocker Dr. Ursula Leissing fenster Dr. Ursula Leissing · eingetr. Mediatorin Rathausstraße 33, 6900 Bregenz · Tel: 05574/46250, Fax: 46250-5 · kanzlei@hirsch-leissing.at, www.hirsch-leissing.at Kanzleigemeinschaft: Hirsch und Leissing · Bevorzugte Tätigkeitsgebiete: Ehe- und Familienrecht; Schadenersatz- und Gewährleistungsrecht; Versicherungsrecht; Verkehrsrecht und Unfallschäden; Verträge · Sprachen: Englisch; Französisch Dr. Arnulf Summer · Kirchstr. 4, 6900 Bregenz Tel: 05574/47244, Fax: 52545 office@anwalts-kanzlei.at www.anwalts-kanzlei.at · Kanzleigemeinschaft: Summer, Schertler, Stieger & Partner · Bevorzugte Tätigkeitsgebiete: Bank- und Kapitalmarktrecht; Gesellschaftsrecht, Gesellschaftsgründungen; Handelsrecht; Liegenschafts- und Immobilienrecht; Gewerbl. Rechtsschutz, Immaterialgüterrecht · Sprachen: Englisch Aus dem Rathaus Krankenpflegekurs für die Mohi-Damen Der Mobile Hilfsdienst als Verbindungsglied zwischen Patient und Krankenpflegeverein und für das soziale Netz ist aus der Gemeinde nicht mehr wegzudenken Intensive praktische und theoretische Weiterbildung Mit viel Humor, aber mit der notwendigen Ernsthaftigkeit konnten die Frauen wichtige Handgriffe lernen Die Schwestern des Krankenpflegevereines frischten Mitte November das Wissen der Mohi-Helferinnen über die Krankenpflege auf. Am Samstagvormittag wurde zuerst Theoretisches besprochen, damit danach mit den praktischen Übungen fortgefahren werden konnte. „Wir übten, bettlägerige Menschen beim Trinken und Essen richtig zu unterstützen“, so Renate Rosskopf, eine der Mohi-Damen. Das richtige Lagern sowie das Helfen in und aus dem Bett ist sehr wichtig. Schwester Sabine, Schwester Sonja und Schwester Kathrin zeigten spezielle Griffe, um die Patienten möglichst schonungsvoll bewegen zu können. Genauso wichtig sind auch Tipps für die Helferinnen, um rücken- und gelenksschonend arbeiten zu können. Ebenfalls wurde das richtige Wickeln geübt. Es konnten die neuesten Hilfsmittel begutachtet werden, die die Firma Feuerstein & Mohi-Helferinnen gesucht! Es werden Frauen, aber auch Männer gesucht, die mitarbeiten wollen. Derzeit vor allem Personen für einen Abenddienst (1 – 2x der Woche) oder einen Wochenenddienst (1 – 2x im Monat). Bestmögliche Unterstützung durch Schulungen und Teamgespräche werden geboten. Die Helferinnen sind bei der Marktgemeinde Lauterach im geringfügigen Beschäftigungsverhältnis angestellt. Bei Interesse melden Sie sich bitte bei der Einsatzleitungsstelle. Einsatzleitungsstelle Büro für Gesellschaftliche Dienste, Annette King, Mo.- Fr. 8.00 – 12.00 Uhr, Tel. 05574/6802-16 Klocker sowie Firma Gleichweit zur Verfügung stellten. Im theoretischen Teil der Fortbildung konnten sich die Pflegepersonen des Krankenpflegevereins über sehr interessierte Teilnehmerinnen freuen. Alle Fragen konnten ausführlich geklärt und beantwortet werden. Aufgrund der sehr positiven Rückmeldungen der teilnehmenden Personen wird diese Aktion alle zwei bis drei Jahre wiederholt. Bei Bedarf findet auch wieder eine Fortbildung für pflegende Angehörige statt. „Besonderer Dank gebührt den Schwestern des Krankenpflegevereins Lauterach, die diese tolle Fortbildung geplant und geleitet haben“, so die Mohi-Einsatzleiterin im Rathaus, Annette King. www.lauterach.at fenster 11 Aus dem Rathaus Gemeindegebühren und Abgaben – wenig Änderung Wichtige Gebühren sind gleich geblieben Das Erfreuliche zuerst: Die wichtigsten Gemeindeabgaben und Tarife bleiben in Lauterach im neuen Jahr unverändert. Und das in Zeiten steigender Preise. Im Landesvergleich kann sich dabei unsere Gemeinde durchaus sehen lassen, effizientes Arbeiten in der Gemeindeverwaltung und die gute Wirtschaftslage machen dies möglich. Keine Änderungen gab es bei den Kosten für die Müllabfuhr: Die Sacktarife für den Biound den Restmüll bleiben gleich, ebenso die Entleerungsgebühren für Biotonnen und die Müllgrundgebühr. Einzig die Sperrmüllgebühr wurde pro Kubikmeter um einen Euro erhöht. Besonders freuen dürfen sich Familien mit Kindern, die für Ihre Kleinen die Kinderbetreuungseinrichtungen der Gemeinde nutzen. Die Tarife für die Kindergärten und die Kleinkinderbetreuungen Käferle und Rappelkiste bleiben ebenfalls gleich. Auch der Mittagstisch der Hauptschule bleibt unverändert. Wichtig für die Senioren, die ohne Betreuung oder Service nicht auskommen: Der Tarif für den Mohi-Dienst bleibt ebenso gleich wie der für Essen auf Rädern. Auch unser wichtigstes Lebensmittel, das Wasser, kann zum gleichen Preis wie bisher bezogen werden. Lediglich die Kanalbenützungsgebühren mussten etwas angehoben werden. Grund dafür sind die Kanalerneuerungsarbeiten, die für alle sichtbar kürzlich im Bereich Alter Markt und Wolfurterstraße durchgeführt wurden. Diese und weitere Investitionen in das Kanalnetz müssen finanziert werden. In der Tabelle sind die wichtigsten Gebühren in Euro im Vergleich zum Vorjahr angeführt. Über alle weiteren Gebühren informieren Sie gerne die Mitarbeiter des Rathauses. Die gesamte Gebührentabelle kann im Internet unter www.lauterach.at und weiter unter Bürgerservice/Gebühren und Abgaben angesehen oder heruntergeladen werden. 12 Hundesteuer für jeden weiteren Hund Wasseranschlussgebühr/Beitragssatz pro m3 Wasserbezugsgebühr pro m3 Zählermiete pro Monat für 3, 7 und 20 m3-Zähler Kanalanschlussgebühr/Beitragssatz pro m3 Kanalbenützungsgebühr pro m3 Biosack 8 Liter Biosack 15 Liter Restmüllsack 40 Liter Restmüllsack 60 Liter Biotonne pro wöchentlicher Entleerung 80 Liter Biotonne pro wöchentlicher Entleerung 120 Liter Biotonne pro wöchentlicher Entleerung 240 Liter Müllgrundgebühr pro Person netto Müllgrundgebühr max. 4 Pers. pro Haushalt netto Sperrmüllgebühr Sperrmüllabholung pauschal Grünmüllgebühr pro m3 Altreifenentsorgungsgebühr Kindergartenbeitrag pro Monat Beitrag Logopädie halbjährlich Beitrag Sommerkindergarten 5 Tage pro Woche Beitrag pro Mittagessen Beitrag englische Frühförderung pro Nachmittag Rappelkiste pro Monat Pro Woche (1 Tag – 4 Stunden) Pro Woche (2 Tage á 4 Stunden) Verlängerungsstunde pro Tag (Vormittag) Käferle pro Monat 2 Tage pro Woche 7.15 – 13.00 Uhr 3 Tage pro Woche 4 Tage pro Woche 5 Tage pro Woche Schülerbetreuung pro Essen pro Betreuungsstunde Essen auf Rädern pro Essen Mohi-Dienst pro Stunde 2007 40,00 62,00 21,80 0,60 2,10 21,80 1,45 0,70 1,20 2,70 4,00 7,50 9,90 17,20 16,40 65,60 14,00 25,00 5,00 4,00 25,00 43,00 15,00 3,40 3,00 25,00 43,00 4,00 78,00 108,00 138,00 168,00 3,40 0,75 6,50 9,00 2008 44,00 66,00 21,80 0,60 2,10 21,80 1,48 0,70 1,20 2,70 4,00 7,50 9,90 17,20 16,40 65,60 15,00 25,00 5,00 4,00 25,00 43,00 15,00 3,40 3,00 25,00 43,00 4,00 78,00 108,00 138,00 168,00 3,40 0,75 6,50 9,00 fenster Aus der Gemeinde S C H I B L I T Z B R E G E N Z E R WA L D Der Schibus „Schiblitz fährt wieder Skiblitz Das Angebot wird besonders von Jugendlichen genützt. Der Schiblitz hält, was sein Name verspricht: Blitzartig und bequem in den Bregenzerwald zum Wintersport zu fahren. Vom Rheindelta und Hard kommend gelangen die Lauteracher Fahrgäste direkt zur Talstation der Bergbahnen Mellau. Gleichzeitig kommt ein zweiter Bus aus dem Laiblachtal über Bregenz nach Mellau. In Mellau gibt es für einen Teil der Passagiere die einzige Umsteigestation. Ein Bus fährt bis nach Warth, der zweite Schiblitz hat Damüls zum Ziel. Sitzt man im richtigen Bus, geht es ohne umsteigen weiter. Eine Tageskarte kostet 5,20 Euro, wobei nach Vorlage der Karte 3,00 Euro beim Kauf des Skipasses zurückerstattet werden. Daher kostet die Fahrt mit dem Schiblitz lediglich 2,20 pro Tag. Für Inhaber eines 3-Täler Skipasses oder einer Saisonkarte gibt es ein besonderes Angebot: Ein Saisonpickerl um 21,00 Euro für die gesamte Wintersaison. Die Wintersportler haben in der Skisaison 2007-2008 gleich 35 mal die Gelegenheit, den Skiblitz zu benutzen. Denn der Bus fährt an allen Wochenenden, in den in den Weihnachtsferien (außer Neujahr) und in den Semesterferien. Schibus „Skiblitz“ Bregenzerwald Preis pro Fahrgast € 5,20 (Rückerstattung € 3,--) Saisonpickerl € 21,00 für 3-Täler-Skipass oder Saisonkarten An allen Wochenenden und 25.12.07 bis 6.1.08 (außer Neujahr) 9.2. bis 17.2. Semesterferien Letzte Fahrt: 9.3.2008 Haltestellen Lauterach und Abfahrtszeiten: 8.26 Uhr Reifen Fischer 8.29 Uhr Montfortplatz – Gemeindeamt 8.31 Uhr Gasthaus Engel Hinter dem Hauptgebäude der ehemaligen Gardinenfabrik Schönenberger entsteht eine PassivhausWohnanlage Passivhauswohnen in der Wohnanlage Gartenpark Neue Wege bei der Energieversorgung beim Bau von Wohnanlagen Ein neues Großbauvorhaben steht in Lauterach kurz vor Baubeginn: Auf dem ehemaligen Fabriksgelände der Gardinenfabrik Schönenberger zwischen der Sandgasse und der Bundesstraße ist die Errichtung einer Passivhaus-Wohnanlage geplant. Im Gartenpark, wie die ausführende Baufirma Hefel dieses Projekt nennt, werden 55 Wohneinheiten entstehen. Es ist die erste Wohnanlage dieser Größe im Land, die im Passivhaus-Standard gebaut wird. „Die Vorteile von Passivhauswohnen liegen auf der Hand; pro Jahr sollen immerhin rund 55 % an Energie- und Betriebskosten eingespart werden“ weiß Hefel-Managerin Mag. Doris Nussbaumer. „Auf zehn Jahre ist mit einer Einsparung von € 20.000,-- zu rechnen!“ Eigens geschulte Energie-Gebäudemanager werden in Kooperation mit den Bewohnern den gesamten Betriebskostenaufwand erfassen und auswerten. So stehen anschauliche Vergleichsdaten zur Verfügung, um konkrete Ansatzpunkte für Einsparungspotenziale auszumachen und Kosten zu senken. Energiesparen durch Niedrigenergie- oder Passivhausstandard ist im Zuge der Klimaschutzdiskussion und Zeiten steigender Energiepreise der richtige Weg. „Ein erfreulicher Trend, der auf breiter Basis und bei mehr oder weniger allen heimischen Bauträgern zu bemerken ist“, meint der Bausachverständige der Gemeinde, Ing. Erwin Rinderer. „Verantwortlich dafür ist sicher auch die Wohnbauförderung des Landes, die den Heizwärmebedarf von Neubauten stark berücksichtigt“, so Erwin Rinderer abschließend. Aus der Gemeinde Besuch in der „Rappelkiste“ Die Kinder zeigten stolz ihre selbst gebastelte Laterne und Helene erzählte die Geschichte vom Heiligen Martin Frau Kraft und die Betreuerin Evi beobachteten die Kinder beim Brotbacken Es wurde gemeinsam gesungen und musiziert Frau Dietrich teilt das Brot mit den Kindern Kleinkinderbetreuung im Haus Alte Landstraße 1 Frau Rübel und Maria waren eifrig dabei, selbst ein Bild zu stempeln Seit Oktober 2007 gibt es in der Kinderbetreuung Rappelkiste das Projekt „Kinder und Senioren“ in Zusammenarbeit mit dem Mobilen Hilfsdienst (Mohi). Jeden zweiten oder dritten Mittwochnachmittag besuchen Pensionistinnen mit ihren MOHI-Betreuerinnen die kleinen Kinder in der Rappelkiste. „Wir haben bereits verschiedene gemeinsame Aktivitäten unternommen. Die Kinder haben Spaß daran, vor den Gästen zu musizieren, zu singen und ihre Bilder vorzu14 zeigen. Aber auch den Seniorinnen bereitete die gemeinsame Zeit mit den Spielgrüpplern sichtlich Freude“, so die Betreuerinnen der Rappelkiste. Und sie fügen hinzu: „Wir freuen uns auf noch viele gemeinsame Nachmittage mit den Senioren und Seniorinnen aus unserer Gemeinde“. Wenn also SeniorInnen Interesse haben, die Rappelkiste auch zu besuchen, können sie sich bei den Betreuerinnen melden. Kleinkinderbetreuung Rappelkiste Anmeldung für Besuche Montag und Dienstag von 8.00 bis 12.00 und von 14.00 bis 17.00 Uhr Telefonnummer 05574/84 112 Es freuen sich die Betreuerinnen Doris, Christine, Kerstin und Helene www.lauterach.at fenster Aus der Gemeinde HAUPTSCHULE LAUTERACH Infotag Nicht weniger als 113 Volksschulkinder kamen zum jährlichen Info-Tag in die Hauptschule Lauterach. Das Programm war vielfältig. In drei Einheiten wurde den SchülerInnen Einblick in das Hauptschülerleben geboten. Turnen, Basteln, Luca bei der Arbeit Leonie und Anna-Sophie mit der Gabi Gelb Üsre Fröschle sind richtige Künstler Schon die ganz Großen haben einmal klein angefangen Die Fröschlegruppe des Kindergartens Unterfeld ist im heurigen Kindergartenjahr unter die Künstler gegangen. Denn Picasso, Monet und Co. haben schließlich auch einmal klein angefangen. Seit September lernen die Kinder verschiedene Materialien und Arbeitsweisen kennen. In ihrem Kinderatelier probieren sie Farben und ihre Wirkung aus und so entstanden auf dem Papier schon die tollsten Kunstwerke. Ihrer Kreativität sind keine Grenzen gesetzt, sie können ausprobieren ohne Muster, Vorlagen oder Zeitdruck. Außerdem haben die Kinder eine Reisebegleitung durch das Jahr. Gabi Gelb, Rita Rot, Gregor Grün und Bruno Blau leisten den Kindern Gesellschaft. Mit ihnen erleben die Kinder die verschiedenen Jahreszeiten. VolksschülerInnen bekamen Einblick in die verschiedenen Angebote der Hauptschule Kochen, Französisch, Orientierungslauf, Trommeln u.v.m. standen zur Auswahl, begleitet und unterstützt wurden sie dabei von HauptschülerInnen. Eine Jause beendete den Vormittag. Neu war heuer das Angebot für die Eltern. Zum ersten Mal fand die SchulInformation am Abend statt. fenster 15 Aus der Gemeinde Hauptschule Lauterach: Heute schon gegrüßt? U nter diesem Motto startete die 1d Klasse der Hauptschule Lauterach im fächerübergreifenden Unterricht eine Kampagne. Ausgehend von einer Geschichte über die Bewohner eines kleinen Dorfes, die sich bei jeder Begegnung freundlich begrüßten und gegenseitig mit kleinen, kuscheligen Fellchen beschenkten, tauschten die Schülerinnen und Schüler eine Woche lang bei ihrer morgendlichen Begrüßung aus Filz gebastelte Smileys. Zwei, die sich zum Grüßen Zeit nehmen Dann war die Zeit gekommen, auch die Bevölkerung zum Grüßen zu animieren. Mit dem Smiley als Logo wurden 22 Plakate gestaltet und in Lauteracher Geschäften aufgehängt. Kleine Kärtchen konnten mit Grußbotschaften an die Schule versehen werden. Nach etwa zehn Tagen sammelten die Kinder die Plakate und die Grüße wieder ein und präsentierten sie im Eingangsbereich der Hauptschule. Besonders während des Elternsprechtags und des Info-Tags für die Volksschüler wurde eifrig gelesen, wer sich da die Mühe gemacht hat, einen Gruß zu schicken. Als Dankeschön an die Geschäfte für ihre bereitwillige Teilnahme gestalteten die Schülerinnen und Schüler noch Weihnachtskarten, die jetzt zum Abschluss unseres Projektes an deren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verteilt werden. „Natürlich möchten wir uns auch bei allen Grußschreibern bedanken. Der Vorsatz, den Mitmenschen freundlich zu begegnen, zum Beispiel durch einen lieben Gruß, soll uns auch vor allem während der Adventszeit begleiten“, so die Initiatoren dieses Projekts abschließend. www.vobs.at/hs-lauterach Plakat beim Eingang des Seniorenheimes Radfahrerin des Monats Edith Penz Edith Penz, Bundesstraße 100a Edith, du bist jahraus, jahrein mit dem Fahrrad im Dorf unterwegs. Momentan ist es ziemlich kalt. Macht dir das nichts aus? Nein, überhaupt nicht. Im Gegenteil. Mir ist die Kälte lieber als die Hitze. Durch die Bewegung beim Radeln wird mir schon nach kurzer Zeit warm. Wenn es um die null Grad hat, bin ich unter dem Anorak sogar meist kurzärmelig unterwegs. Das Auto bleibt zu Hause? Ich fahre selbst nicht Auto. Aber auch wenn ich fahren könnte, im Dorf wäre ich nur mit dem Rad unterwegs, das würde ich schon 16 alleine wegen der Gesundheit und Fitness machen. Zudem bin ich oftmals schneller am Ziel, als wenn ich mich mit dem Auto durch den Verkehr wühlen müsste. Das Fahrrad ist für dich also ein Fitnessgerät! Ja natürlich. Es gibt viele Leute, die ins Fitnesszentrum gehen, womöglich fahren sie mit dem Auto dorthin. Das brauche ich nicht. Ich kann den Leuten nur raten, auf das Fahrrad zu wechseln. Auch im Winter, denn die Kälte macht wirklich nichts aus. Die richtige Kleidung anziehen und hinaus in die frische Luft. Ich bin sogar davon überzeugt, dass man dadurch abgehärtet und somit viel weniger krank wird. fenster Aus der Gemeinde BORG LAUTERACH Unfassendes Förderkonzept am Borg Lauterach Diese fünf SchülerInnen nahmen in Wien den Preis des Unterrichtsministeriums entgegen Hochbegabte werden am BORG Lauterach nun speziell gefördert Unter dem Titel „fördern, fordern, vorbereiten“ hat das Borg Lauterach ein umfassendes Förderkonzept erarbeitet. Derzeit bestehende Modelle wie das Tutorensystem werden ausgebaut, neue Möglichkeiten gibt es unter anderem für besonders interessierte und begabte Schülerinnen und Schüler. Sie können eigenständig Projekte erarbeiten und sich damit über den regulären Unterricht hinaus engagieren. BORG Lauterach Ministeriums-Preis für die 8b M it der Ausstellung „18 – Taschen und Plakate“ begeisterten die SchülerInnen der vorjährigen 7b-Klasse nicht nur die Besucher im Bregenzer Kesselhaus. Auch vom Unterrichtsministerium wurde die Gruppe ausgezeichnet. Sie erhielt den „Media literacy award“ im Bereich „Print“ für ihre „hochkreative Art, selbst alltägliche Dinge zu Kunst werden zu lassen", wie es die Expertenjury formulierte. Tag der offenen Tür Am Freitag 11. Jänner findet zwischen 15 und 18 Uhr am BORG Lauterach ein „Tag der offenen Tür“ statt, bei dem interessierten Besuchern die Möglichkeit geboten wird, das umfangreiche Bildungsangebot der Schule näher kennen zu lernen. Neben Informationsveranstaltungen in der Aula (15.15 bzw. 17.00 Uhr) finden laufend Führungen und Beratungsgespräche statt. Das Bildungsangebot umfasst drei Zweige: Im musischen Bereich kann ein frei zu wählendes Instrument erlernt werden bzw. werden Vorkenntnisse gefördert und verbessert. Mit den aktuellen Ausbildungszielen „NWT“ (Natur, Wissenschaft, Technik) und „KGT“ (Kunst, Gestaltung, Technologie) trägt das Borg Lauterach den Anforderungen unserer modernen Informationsgesellschaft Rechnung. Borg Lauterach Tag der offenen Tür Freitag, 11. Jänner 2008 15 – 18 Uhr www.vobs.at/borgl fenster 17 Aus der Gemeinde Konzerte der unkonventionellen, herzerfrischenden Art Das Projekt „Musik schenkt Freude“ gastierte im Hofsteiger in Schwarzach Das Projekt „Musik schenkt Freude“ überreichte einen Scheck für das Caritas-Projekt „Startbahn“ im Hofsteiger, Schwarzach Viel Lob und Anerkennung erntete Gerti Weingärtner für die Organisation und Durchführung der beiden Benefizkonzerte vom Caritas Projekt „Musik schenkt Freude“. Im zweimal vollbesetzten Kultursaal des „Gasthaus Hofsteiger“ der Gemeinde Schwarzach erlebten kürzlich ca. 250 interessierte Zuhörer einen Abend voll Schwung, viel Musik, Sinn und Humor. Für das Caritas-Projekt „Startbahn“ und eine in Not geratene Familie aus Lauterach wurden sage und schreibe 1.150,- Euro erspielt und ersungen. Das Publikum begeistert haben der Kinderchor der Trachtengruppe Lustenau unter der Leitung von Andrea Vidmar und der Kinderchor Lochau unter der Leitung von Brigitte Dünser. Bei der Zithergruppe Lisl, Beppo, Charly & Alfred wirkte die Musikantin mit bereits 95 Lebensjahren mit. Für den jungen Sound zeichnete die Gruppe „Soundshake“ mit zwei sinnlichen Liedern von Bluatschink verantwortlich, heiter und mit spitzer Zunge riss Werner Hagen, Mundart- und Textdichter das Publikum zu Lachstürmen hin. Weiters wirkten mit: die GärtnerMusig, das Trio Soldanella und das Duo Walter & Albert. Huomatliche Klänge kamen schließlich vom Acapella-Chörle „HuomatGsang“. Den Schlusspunkt des Programms gestaltete die Gruppe „Saitenmix“, die sich u.a. mit einer musikalischen Parodie über das gesunde „Älterwerden“ mit Hilfe der Kneipp`schen Anwendungen verabschiedeten. Viele haben ehrenamtlich und ohne Gage zum Gelingen der Benefizkonzerte beigetragen, dafür sei gedankt. Dank auch an die Gemeinde Schwarzach, die den Saal im Hofsteiger bereitgestellt hat. Ein DVD – Zusammenschnitt der Benefizkonzerte 2006 und 2007 kann unter der Telefonnummer 0664/37 53 007 oder per mail: gerti.weingaertner@caritas.at bestellt werden. 18 fenster Aus der Gemeinde Orientierungslauf an der Hauptschule Lauterach F ragt man die Leute auf der Straße, ob sie den Sport Orientierungslauf kennen, so können acht von zehn keine Antwort geben. Diese Sportart ist bei uns in Vorarlberg weitgehend leider unbekannt. ben Kategorie sicherten sich Ramona Andlinger, Angelina Fill und Karola Winsauer den zweiten Platz. Mit dem Erreichen der beiden Landesmeistertitel wurden auch die Fahrkarten zur Teilnahme an den Bundesmeisterschaften gelöst, die Ende Oktober in Innsbruck/ Absam stattfanden. „Leider waren unsere SchülerInnen bei schwierigsten Bedingungen (nass, kalt, Schneefall, viele Höhenmeter und sehr anspruchsvolle Bahnlegung in schwierigem Gelände) gegen die „Profis“ aus den östlichen und südlichen Bundesländern eher chancenlos“, musste Mario Folie zur Kenntnis nehmen. Trotzdem bleibt dieser Wettkampf mit Sicherheit bei allen TeilnehmerInnen als ein unvergessliches und eindruckvolles Erlebnis in Erinnerung. Zwischen der Landesmeisterschaft und der Bundesmeisterschaft fand in Göfis der erste von drei Läufen (die beiden restlichen Läufe folgen im kommenden Frühling) zum diesjährigen Schulcup statt. Bei herrlichem Herbstwetter setzten sich die Lauteracher SchülerInnen bestens in Szene und ließ auf ein gutes Gesamtergebnis hoffen. Dieser Cup-Lauf fand im Rahmen der ArgeAlp statt. Dies ist eine der größten OL-Veranstaltungen mit über 500 TeilnehmerInnen aus Deutschland, Italien, der Schweiz und Österreich. Diese tolle Kulisse und die fröhliche Stimmung aller WettkämpferInnen ließen echtes OL-Fieber aufkommen. Fotos zu allen Wettkämpfen können auf der Homepage der HS-Lauterach unter folgender Internetseite angeschaut werden: www.vobs.at/hs-lauterach Was ist nun eigentlich Orientierungslauf ? Orientierungslauf oder kurz OL genannt, besteht aus den beiden Komponenten Orientieren und Laufen. Dieses Charakteristikum macht die aus Skandinavien kommende Sportart gerade auch für den Schulsport interessant. OL bietet für alle ein sehr hohes Reizpotential und fast jeder, der mit dem sportlichen Orientierungslauf konfrontiert wird, ist nachher begeistert. Der OL-Bezug zur Schule ist dadurch gegeben, dass z.B. das Kartenlesen zur kreativen Handlung wird. Dadurch wird die Eigeninitiative der SchülerInnen gefordert und deren Selbstvertrauen gestärkt. Die Bewegung und die Orientierung im Gelände werden zu einem spannenden Abenteuer, die Entschlusskraft und die Risikobereitschaft der SchülerInnen wird dadurch angesprochen und gestärkt. Orientierungslauf ist eine moderne, emotionelle Sportart, bei der wertvolle Kenntnisse in Topographie, Geographie, Kartographie und Orientierung in unbekannter Gegend mit Karte und Kompass angeeignet werden. „An unserer Hauptschule versuchen wir im Rahmen bescheidener Möglichkeiten, SchülerInnen für diese Sportart zu gewinnen. Und jene Kinder, die an diversen Wettkämpfen teilnehmen, können zum Teil mit sensationellen Ergebnissen aufwarten“, berichtet Hauptschullehrer Mario Folie. So fanden Ende September in Götzis die diesjährigen Landesmeisterschaften der Schulen im Orientierungslauf statt. 16 Schulmannschaften mit insgesamt 61 SchülerInnen boten trotz nassem und kühlem Herbstwetter hervorragende sportliche Leistungen. Mit dabei 17 SchülerInnen der Hauptschule Lauterach, die äußerst erfreuliche Ergebnisse erzielen konnten. Bei den Knaben wurden in der Kategorie H2 (Jg. 93/94) Simon Bitriol, Manuel Urbansky, Pascal Willi und Stefan Achberger Landesmeister. Den zweiten Platz erreichten in H2 Florian Rumpl, Marcel Hintner und Johannes Hinteregger und in der Kategorie H3 (Jg. 95 und jünger) wurden Robert Bickel, Mike Steurer und Julian Lämmerhirt Dritte. Einen weiteren Landesmeistertitel erreichten bei den Mädchen Emine Abak, Dragana Nikolic und Denise Dallio (D3). In dersel- www.vobs.at/hs-lauterach fenster 19 Aus der Gemeinde Das Gespräch… mit Michael Stadler Michael Stadler Tischlerei Stadler Lochbachstraße 9 Michael, du engagierst dich im Rahmen des Wirtschaftsvereins Lauterach sehr für die Lehrlingsausbildung. Wie viele Lehrlinge bildest du in deinem Betrieb aus und ist es schwierig, gute Lehrlinge zu finden? Wir stellen in unserem Betrieb jährlich einen Lehrling ein. Für kleinere Handwerksbetriebe ist es nicht immer einfach, junge Leute für den Handwerksberuf zu gewinnen. In Vorarlberg beginnen 50 Prozent aller Schulabgänger eine Lehre, unser Land hat damit die höchste Lehrlingsquote in Österreich. Spricht man in den Schulen mit den Kindern, schaut die Sache ganz anders aus. Ich habe die Er fahrung gemacht, dass das Interesse in den Schulabgangsklassen, eine Lehre zu machen, viel geringer als 50 Prozent ist. Mit anderen Worten, viele beginnen doch irgendwann eine Lehre, obwohl sie als Schüler oder Schülerin dazu eigentlich nicht entschlossen sind. Was glaubst du, an was liegt das? Ganz sicher spielen die Eltern dabei eine große Rolle. Eltern sind oft ehrgeizig und wollen unbedingt, dass ihr Kind in ein Gymnasium oder in eine höherbildende Schule geht. Die Eltern sollten sich zusammen mit Ihren Kindern mehr mit dieser Frage auseinandersetzen. Kinder werden von Eltern oft in eine Ausbildung gezwungen, die nicht immer den individuellen Fähigkeiten des Kindes entspricht. Das ist eigentlich sehr schade. Könnte hier nicht auch von den Handwerksbetrieben mehr Information angeboten werden? Das haben wir vor wenigen Jahren in Lauterach mit der Lehrlingsbörse sehr erfolgreich getan. Die Präsentation der Berufe auf dieser Lehrlingsbörse war ein sensationeller Erfolg. Das hat besonders den klei20 nen Handwerksbetrieben sehr gut getan. Großbetriebe wie die Firmen Blum oder Zumtobel haben viel die besseren Voraussetzungen, ihre Betriebe an Schulen zu präsentieren und Lehrlinge anzuwerben. Klassenweise werden die Jugendlichen durch die Betriebe geführt, das ist für Kleinbetriebe nicht möglich, das ist unser Nachteil. Die Lehrlingsbörse wieder entstehen zu lassen, wäre das nicht ein Weg? Der organisatorische Aufwand für eine Lehrlingsbörse ist riesig, dabei stieß der Wirtschaftsverein Lauterach in der Vergangenheit an die Grenze des Möglichen. Es gäbe aber eine sehr interessante Alternative. Wir sind schon länger dran, zu überlegen, wie eine Lehrlingsbaustelle im Turm der Alten Seifenfabrik eingerichtet werden könnte. Darüber führen wir Gespräche mit der Gemeindeverwaltung. Dort könnten Lauteracher Lehrlinge die Jugendlichen, die vor der Berufswahl stehen, informieren oder sogar miteinander arbeiten. Neue Dinge könnten eingebracht werden, da hätten wir gute Ideen. Die Kostensicherheit müsste allerdings gewährleistet sein. Was können die Schulen bezüglich Information zur Berufswahl mehr machen? Das Thema Berufswahl in den Schulen besser vorzubereiten, das wäre mein Wunsch. Wir würden den Draht zusammen mit unseren Lehrlingen zu den Schulen gerne verbessern. Eine tolle Aktion wird in den dritten und vierten Klassen der Volksschulen gestartet, der „Schaffar-Tag“. Der Kern des „Schaffar-Tages“ ist ein Modul, in dem Kinder für 20 bis 40 Minuten die Gelegenheit erhalten, eine kleine Tätigkeit aus dem betrieblichen Umfeld selbst durchzuführen. Der Beruf des Tischlers ist ein klassischer Handwerksberuf. Hat sich das Berufsbild in der letzten Zeit verändert und welche Voraussetzungen sollte ein Jugendlicher oder auch eine junge Dame für diesen Beruf mit sich bringen? Das Allerwichtigste ist das Gespür. Der oder die Jugendliche muss zu sich sagen: Das will ich lernen, das taugt mir. Das Berufsbild des Tischlers hat sich gerade in den letzten Jahren sehr verändert. Der Beruf hat mit Hobel und Säge nicht mehr viel zu tun, er ist sehr viel interessanter und vielseitiger geworden. Voraussetzungen sind räumliche Vorstellungsgabe, technisches Zeichen, Umgang mit Computern und auch ganz wichtig, gute mathematische Kenntnisse. Denn eine Tischlerei plant heute komplette Einrichtungen, stimmt diese mit dem Architekten ab, erstellt einen 3-D-Entwurf mit CAD und stellt schließlich hochwertige Möbel her. Hat der Beruf des Tischlers Zukunft? Der Tischlerberuf hat große Chancen in der Zukunft, davon bin ich überzeugt. Gut ausgebildete Leute haben Chancen als Spezialisten in Kleinbetrieben, an führenden Stellen in größeren Betrieben oder auch die Voraussetzungen, selbst einen Betrieb zu gründen. Auch im öffentlichen Bereich sind solche Leute gesucht. In Deutschland kommt es immer mehr in Mode, dass Maturanten ein Handwerk erlernen. Mit diesen beiden Bildungswegen gibt es die allerbesten Chancen, eine gute Stelle z.B. als Betriebleiter zu erhalten. Auch für Betriebsgründungen oder Übernahmen ist dies eine ideale Kombination. Es wäre schön, wenn Jugendliche in Österreich mehr Mut zu einem solchen Schritt hätten. Danke für das Gespräch. fenster Aus der Gemeinde Historisches – wie es früher war… Kriegs- und Kunsthandwerk Im Kasernenhof, im Hintergrund das Brunnenhäuschen Reinhold Hänsel in der Kaserne; Foto: Adolf Ehrle Die politischen Verhältnisse zu Beginn des 19. Jahrhundert brachten wiederholt Truppenbewegungen mit sich und auch Lauterach war Standort militärischer Einquartierungen. Die Unterbringung in privaten Häusern, in der Krone, in der Lerchenau und in der Notkaserne des Schmiedes Hehle ( heute Raiffeisenstraße 11 ) waren denkbar unbefriedigend und führten 1846 und 1850 zu verheerenden Bränden. (Siehe Lauterachbuch Seite 115 und 118 !) Schon 1835 wollte Baumeister Peter Bilgeri das Kasernenproblem mit einem Neubau an der Harderstraße entschärfen und bereits 1838 zogen dort 60 Mann und 63 Pferde ein. Nachdem ihm eine gewinnbringende Führung nicht gelang, versuchten es die Landgerichtsgemeinden. Im Jahre 1900 wurde das Gebäude für die Kasernengenossenschaft, das waren die 18 Gemeinden des Gerichtsbezirks Bregenz, grundbücherlich eingetragen. Die Verwaltung oblag dem Bürgermeister von Lauterach. 1920 wurde Lauterach Sitz der 1924 in Vorarlberger Minenwer ferbatterie Nr.4 umbenannten Gebirgskanonenbatterie 1 der Brigadeartillerieabteilung Nr. 6. Im Jahre 1931 übersiedelte die Artillerie endgültig in die Bregenzer Kaserne, was die Wirte und Geschäftsleute an der Achbrücke begreiflicherweise nicht gerne sahen. Immer wieder brachen in der Lauteracher Kaserne auch Brände aus wie am 16.3.1923 am 1.9.1930 und am 13.5.1953. Am 28.12.1965 legte ein Großbrand das Gebäude in Schutt und Asche. Das Gebäude diente aber keineswegs immer militärischen Zwecken. So waren beispielsweise dort vor dem ersten Weltkrieg Slowaken untergebracht, die am Oberbau der Bahn arbeiteten. 1946 übersiedelte Hedwig Winder, die Tochter des ehemaligen Gemeindearztes Dr. Valentin Winder, mit ihrer ein Jahr zuvor in Fußach gegründeten kunstcheramischen Werkstätte und den 14 angelernten MitarbeiterInnen unter dem Namen „Bregenzer Kunstcheramik“ in angemietete Räume der Lauteracher Kaserne. Sie nahm die kaufmännischen Aufgaben wahr, während die künstlerische Leitung in Händen ihres Schwagers Karl Eduard Schmalzigaug lag. Die Anfangszeit war besonders schwierig. Nicht nur die Beschaffung der Brennöfen war ein geradezu abenteuerliches Unter- fangen, es mangelte einfach an allem und auch die einfachsten Dinge waren nicht aufzutreiben. Zum anderen fehlte noch der Fremdenverkehr und damit die Hauptabnahmequelle für die Produkte. So wurden sie denn auch zu einem beträchtlichen Teil in die Schweiz geliefert. Im Jahre 1947 verlangte die Bundeshandelskammer im Rahmen einer Leistungserhebung verschiedene Muster, wobei der Lauteracher Betrieb mit höchstem Lob bedacht wurde.Während der ersten Bregenzer Festspiele wurden die Erzeugnisse in einem Verkaufsraum in der Kirchstraße angeboten. Mit einer sich abzeichnenden Besserung der recht schwierigen nachkriegszeitlichen Wirtschaftslage nahm auch der Druck der Konkurrenz zu. Eine Umstellung auf Gebrauchscheramik verlangte eine Ausweitung des Betriebes auf 30 Personen. Die Besorgung der Glasuren und der vielen anderen Notwendigkeiten bereitete nach wie vor große Schwierigkeiten. Im Jahre 1950 wurde der Betrieb stillgelegt. Reinhold Hänsel übernahm die Gerätschaften und arbeitete noch eine Zeitlang weiter. Quellenangabe: Komet, Obstlt. Erwin Fitz Chronik des Handwerks von E.Fröweis fenster 21 Aus den Vereinen Der richtige Umgang mit Feuerwerkskörpern Empfehlung der Feuerwehr Lauterch, damit die Richtung stimmt! Transportieren und Lagern Transportieren Sie die Feuerwerkskörper nie unverpackt. Allein die Glut einer Zigarette kann sie entzünden. Pyrotechnische Artikel nicht neben Heizungen, offenen Kaminen oder Flammen wie brennende Kerzen lagern. Die Gebrauchsanweisungen und Warnhinweise auf den Verpackungen sind unbedingt zu befolgen. Bei Unklarheiten Informationen beim Verkäufer einholen. Aufstellen Die erforderlichen Sicherheitsabstände zu Häusern, Zuschauern oder leicht brennbaren Materialien seitlich und nach oben beachten. Schutzzonen nie unter 20 Meter zum Publikum oder zu Fahrzeugen! Bei ungünstigen Windverhältnissen größere Schutzzonen vorsehen. Auf die Startrichtung achten. Raketen niemals in dicht verbautem Gebiet, auf dem Balkon oder in Räumen zünden. Mehrschubbatterien und Rohre für Kleinbomben müssen auf ebenem Unter22 grund stehen und mit zwei Drähten an einem Pfahl befestigt werden. Bei der Verwendung von Sonnen muss beim Aufbau darauf geachtet werden, dass sich um Umkreis von mindestens fünf Metern allseits um die Sonne keine brennbaren Gegenstände befinden. Heiße Schlackenteile fliegen so weit und sind bis zu 1.400 Grad heiß! Zum Abbrennen von Raketen gibt es mehrere Möglichkeiten: Ein Rohr, das an einem in den Boden geschlagenen Pfahl befestigt ist, absolut standsichere Flaschen in Getränkekisten oder Raketenständer, wie auf der Abbildung. Anzünden Beim Anzünden immer nur einen Gegenstand aus der Verpackung nehmen. Den Abschussbereich sofort verlassen – defekte Raketen und auch alle anderen Feuerwerksartikel können am Boden explodieren. Nicht aufgestiegene Raketen und auch Versager dürfen nicht nachgezündet werden. Handsprühartikel immer von der Seite anzünden. Die Flamme niemals vor die Ausstoßzündung halten. Römische Lichtstäbe oder Leuchtkugelstäbe nicht in der Hand zünden. Bei der Verwendung von Knallkörpern und Böllern müssen die Artikel immer sofort nach dem Zünden an einen sicheren Ort geworfen werden. Die Zündstelle rasch verlassen. Niemals gezündete pyrotechnische Artikel in der Hand halten. Böller niemals in Räume oder Behälter werfen. Der Inhalt könnte explosionsgefährlich sein. In diesem Sinne wünscht die Ortsfeuerwehr Lauterach allen Mitbürgerinnen und Mitbürgern einen guten Rutsch ins Jahr 2008! Eine Information der Ortsfeuerwehr Lauterach in Zusammenarbeit mit der Brandverhüttungsstelle, dem Landesfeuerwehrverband Vorarlberg und der Initiative Sichere Gemeinden. fenster Aus den Vereinen Heinrich Hagen Ehrenmitglied der Ortsfeuerwehr Die ausgezeichneten Jubilare mit den Ehrengästen v.l.n.r. BM Elmar Rhomberg, Kdt. Harald Karg, ABI Ulrich Vonach, Alfred Stoppel (Bronzenes Verdienstkreuz), Ehrenmitglied Heinrich Hagen, Ludwig Krenkel (40 Dienstjahre) und BFI Hubert Bilger Verleihung der Ehrenmitgliedschaft an Heinrich Hagen durch Kdt. Harald Karg Verleihung des Bronzenen Verdienstkreuzes an Alfred Stoppel durch BFI Hubert Bilger Silberne Feuerwehrmedaille des Landes für Ludwig Krenkel für 40 Dienstjahre che Mitarbeit im Kreise der Feuerwehr Lauterach. BFI Hubert Bilger stellte sich dann im Namen des Landesfeuerwehrverbandes als Gratulant ein und verlieh einem völlig überraschten Alfred Stoppel für seine Tätigkeit als Kommandant sowie seine insgesamt 25-jährige Tätigkeit in führenden Funktionen der Wehr das Verdienstkreuz des Landesfeuerwehrverbandes in Bronze. Bürgermeister Elmar Rhomberg überbrachte den Dank und die Gratulation im Namen der Marktgemeinde Lauterach an die drei Ausgezeichneten und wünschte ihnen weiterhin alles Gute im Dienste der örtlichen Feuerwehr. Ein gemeinsames Abendessen sowie ein Kuchenbuffet gestaltet von den Frauen der Wehrkameraden rundeten den gelungenen Abend ab. Auszeichnungen beim Kameradschaftsabend der Feuerwehr Ganz im Zeichen der Ehrung und Auszeichnung von verdienten Mitgliedern stand der diesjährige Kameradschaftsabend der Ortsfeuerwehr Mitte November im Schulungsraum des Feuerwehrgerätehauses. Die erste Auszeichnung des Abends galt Ludwig Krenkel, der seit 40 Jahren im Dienste der Feuerwehr Lauterach steht. Für seine langjährige Tätigkeit wurde ihm die Silberne Feuerwehrmedaille des Landes verliehen. Chronist Josef Greußing ließ als Nächstes die inzwischen 46 jährige verdienstvolle Tätigkeit von Heinrich Hagen Revue passieren und strich in seiner Laudatio heraus, dass sich „Heini“ im wahrsten Sinne des Wortes zum „Mann für alle Fälle“ bei der Lauteracher Feuerwehr heraus kristallisiert hat. So bekleidete Heinrich Hagen zahlreiche Funktionen wie Gruppenkommandant, Zugskommandant und Gerätewart, war und ist aber auch zugleich als Kantineur und gute Seele des Feuerwehrhauses im Einsatz. Kommandant Harald Karg verlieh ihm dann im Namen seiner Wehrkameraden für seine unzähligen Stunden im Dienst der Wehr die Ehrenmitgliedschaft der Ortsfeuerwehr. Im dritten Abschnitt des offiziellen Teiles wurde Alfred Stoppel für seine sechsjährige Tätigkeit als Kommandant gedankt. Kdt. Harald Karg hielt Rückschau auf die vergangenen Jahre unter der Leitung von Kdt. Stoppel, in der insgesamt 300 Einsätze bewältigt, drei Fahrzeuge angeschafft und zwei Zweitagesfeste abgehalten wurden. Er überreichte ihm ein Präsent seiner Wehrkameraden mit dem Wunsch auf weiterhin erfolgrei- www.feuerwehr-lauterach.at fenster 23 Aus den Vereinen Cäcilienkonzert der Bürgermusik Die Macht der Töne Erfolgreiche Cäcilienkonzerte der Bürgermusik voll im Gange: die Probenarbeit für das Dreikönigs-Konzert der Jugendkapelle Ehrenkapellmeister Alois Herbst D er Hofsteigsaal war so gut wie gefüllt, rund 350 Zuhörer voll des Lobes nach dem ersten Konzert am Samstag und ein sichtlich erleichterter Kapellmeister: Martin Schelling zeigte sich zufrieden mit den Leistungen seiner Musikanten bei seinem 16. Konzert im Hofsteigsaal. Vor allem die Anhänger der gefühlsbetonten Musik des 19. Jahrhunderts kamen angesichts von Strauß, Ziehrer und Co. voll auf ihre Kosten, unter ihnen auch Ehrenkapellmeister Alois Herbst: „Das Konzert hat mir ausgezeichnet gefallen. Ich weiß aus eigener Erfahrung, dass es sehr schwer ist, ein solches Programm zusammenzustellen und vorzubereiten. Martin Schelling und Thomas Jäger haben das mit den MusikantInnen innert kurzer Zeit geschafft. Das ist schon eine tolle Leistung aller Beteiligten“. Damals war´s: Gerne erinnert sich Alois Herbst auch an die Konzerte früherer Zeiten, möchte aber keinesfalls die damaligen Leistungen mit jenen von heute vergleichen. „ Heute sind die MusikantInnen viel besser ausgebildet, man hat im Vergleich zu früheren Zeiten viel mehr Möglichkeiten 24 „Das ist schon eine tolle Leistung aller Beteiligten“ eine Besteigung des Mont Blanc oder Frühlingsstimmen das Thema sind.“ Marketenderin gesucht! Bist du, weiblich, ab 18 Jahre (gern auch etwas älter), aufgeschlossen, kommunikativ und interessiert an einem aktiven Vereinsleben? Das Frontregister der Bürgermusik sucht Verstärkung! Unsere Marketenderinnen begleiten und „verschönern“ bei Musik-Festen den Kapellmeister bzw. Stabführer und dürfen auch bei anderen geselligen Zusammenkünften wie Probewochenende u.ä. nicht fehlen. Musikalische Vorkenntnisse werden nicht vorausgesetzt. Wenn du Interesse hast, dann melde dich bei uns unter 0664/6255360. Terminankündigung in die Jugendarbeit zu investieren – sowohl Zeit als auch Geld. Damals wurden die jungen Musikanten mitunter im Stall bei den Kühen unterrichtet und ein schnellstmöglicher Einstieg in den Verein angestrebt. Heute gibt es eine Jugendkapelle, die jungen Leute können hier Erfahrungen sammeln und das erleichtert den Einstieg in die sogenannte „große Musik“ ganz erheblich. Und zeigt sich auch im Erfolg der Bürgermusik.“ Ist Blasmusik noch zeitgemäß? Dazu ein klares Statement seitens Alois Herbst: “Geblasene Musik ist immer zeitgemäß. Egal ob bei einer Beerdigung die musikalische letzte Ehre erwiesen wird oder ob anlässlich eines Festes Tanzmusik gemacht wird: Es sind immer die Gefühle, die von der Musik begleitet werden. Und die Musik beschäftigt sich ja auch mit Empfindungen und Eindrücken, egal ob Dreikönigskonzert der Jugendkapelle Sonntag, 6. Jänner 2008, 10.30 Uhr Hofsteigsaal Eintritt: freiwillige Spenden www.bm-lauterach.at fenster Aus den Vereinen Rundbrief des Krankenpflegevereines Lauterach An die junge Generation! Bitte nehmt euch Zeit, diese Ar tikel zu lesen Arbeitsunfälle, Freizeitunfälle und Verkehrsunfälle, die jeden von uns treffen können, machen oft eine Nachsorgepflege nach einem Krankenhausaufenthalt erforderlich. Diagnosen wie Bluthochdruck und Diabetes mellitus brauchen Überwachung und Einschulung im Umgang mit Medikamenten. Auch diese altersunabhängigen Leistungen werden neben der Kinderkrankenpflege in Zusammenarbeit mit den behandelnden Ärzten erbracht. Fakten die belegen, dass Hauskrankenpflege heute für alle wichtig ist, für Jung und Alt, zumal die Kosten für Krankenhaustage so hoch sind wie noch nie, Patienten möglichst früh nach Hause entlassen werden und bis zur endgültigen Genesung eine fachliche Pflege benötigen. Wir, die Verantwortlichen des Krankenpflegevereines Lauterach schlagen Euch eine Investition in die Zukunft vor: Um 27,-- € Jahresbeitrag bieten wir mit einem Team von 5 diplomierten Gesundheits- und Krankenschwestern einen Service, der seit Jahren vielfach in Anspruch genommen und sehr geschätzt wird. Dieser Jahresbeitrag entspricht in etwa den Kosten, die eine diplomierte Gesundheits- und Krankenpflegekraft pro Stunde kostet. Sie erwerben damit einen Pflegeanspruch für ein ganzes Jahr. Dazu kommt im Pflegefall noch ein freiwilliger Spendenbeitrag entsprechend den von uns erbrachten Leistungspunkten. Das System, das es uns ermöglicht Pflegebedürftigen zu helfen basiert auf dem Versicherungsprinzip. Möglichst viele Lauteracher und Lauteracherinnen sollten Mitglied im Krankenpflegeverein sein, damit mit ihrem Mitgliedsbeitrag die finanzielle Grundlage für diese Hilfe geschaffen werden kann. Das Fehlen junger Mitglieder führt zur Überalterung und zum Aus, zu leistbaren Konditionen zu helfen. Einzige Alternative wäre die öffentliche Hand, die wie die aktuell bestehende Situation auf dem Pflegesektor allzu deutlich zeigt, zu wesentlich ungünstigeren Konditionen an unsere Stelle treten müsste. Es wäre schön, wenn Ihr dem Beispiel der über 1.400 Mitgliedern folgen und mit dem Beitritt zum Krankenpflegeverein für Euch und Euere Familie die möglicherweise notwendige Pflege absichern würdet. Die Praxis zeigt, dass vermehrt auch junge Patienten zu pflegen sind. Also, bitte mit der Mitgliedschaft in dieser Solidargemeinschaft nicht zuwarten, bis ein Pflegebedarf eintritt! Eine Versicherung zahlt man ja auch in der Hoffnung, dass man sie nicht braucht, im Notfall aber geschützt ist. Wir stehen für Fragen gerne zur Verfügung. Krankenpflegeverein Lauterach Anmeldung bei Kassier Bruno Forster, Im Birkenfeld 2, A-6923 Lauterach, Telefon 05574/72030, krankenpflegeverein.lauterach@telemax.at oder bei Obfrau: Heide-Ulla Drucker, Hubertusweg 5a, A-6923 Lauterach, Telefon 05574/64273, oder über unsere Homepage: http://members.aon.at/krankenpflegeverein-lauterach. Oder: Einen der bei den Lauteracher Banken aufliegenden Zahlscheine ausfüllen und EURO 27,00 für das Jahr 2008 einzahlen. fenster 25 Aus den Vereinen Starker Kegelnachwuchs I Hoffnungsvoller Keglerinnen-Nachwuchs: Sabrina (links) und Julia Steffan m Kegelsport machten sich in den letzten beiden Jahren zwei große Talente aus Lauterach bemerkbar. Sabrina und Julia Steffan schafften sowohl auf Landesebene als auch bei den österreichischen Meisterschaften bemerkenswerte Ergebnisse. Beide Mädchen trainieren und starten für den ATSV Hard. Sabrina Steffan erreichte in der Saison 2006/07 in der Klasse U14 weiblich den Landesmeistertitel mit nicht weniger als 120 Holz Vorsprung. Bei den Paarstaatsmeisterschaften schaffte Sabrina mit Ihrer Partnerin Brunner Theresa aus Koblach mit neuem Vorarlberger Landes


Lauterachfenster 2008 04
Son, 6. Feber 2011 | Kuhn EDV

April 2008 Nr. 25 D i e a k t u e l l e I n f o r m a t i o n s s c h r i f t d e r M a r k t g e m e i n d e L a u t erach G’sund in Lutorach 13. April, Hofsteigsaal Seiten 4 bis 7 6 Fahrradtag 17 Kindergeburtstag 39 Freudentag 41 Blasmusiktag Zeitungsversand P.b.b. Verlagspostamt A-6923 Lauterach Zulassungsnummer 02 Z 031382 M Titelbild: Bleichegraben mit Weg Inhalt EDITORIAL Danke an Rudi 25 Ausgaben des Lauterachfensters wurden von unserem Mitarbeiter Rudi Weingärtner in den letzten Jahren federführend gestaltet. Viele Geschichten, aktuelle Berichte aus dem Gemeindegeschehen, Informationen, Jubilare, Firmenfeiern, Interviews oder Vereinsnachrichten wurden monatlich termingerecht zu Papier gebracht. Nach 14 Jahren Gemeindedienst wird Rudi als sogenannter „Hackler“ in seinen wohlverdienten Ruhestand übertreten. Kaum zu glauben, dass der radelnde Reporter bereits diesen neuen Lebensabschnitt antreten kann. Ich möchte ihm als Bürgermeister für seine umgängliche, hilfsbereite und immer freundliche menschliche Art danken. Das Lauterachfenster wird es natürlich auch weiterhin geben. Die Stelle für Öffentlichkeitsarbeit und digitale Medien wurde vor wenigen Wochen ausgeschrieben; zahlreiche Bewerber haben sich gemeldet. Das Lauterachfenster soll auch in Zukunft das amtliche monatliche Informationsblatt der Marktgemeinde Lauterach sein. Geschichten über Menschen im Dorf, Geschichten über Natur oder Bachläufe oder Aktionen über „den Radfahrer des Monats“ müssen und sollen auch weiterhin Platz finden in unserem Lauterachfenster. Ganz im Sinne von Rudi Weingärtner. G’sund in Lutorach Sozialzentrum wird vorgestellt Radfrühling in Lauterach Lauterach ist plan_b-Radlerzentrum Hofsteiger Kulturtreffen Kulturreferenten rücken zusammen Renaturierung Bleichegraben Ein neues Stück Natur entsteht Ausbau der Seniorenberatung Antworten auf viele Fragen Schülerbesuch im Rathaus Bürgermeister spricht mit Schülern Geburtstag im Kindergarten Der wichtigste Tag im Jahr Das Gespräch mit Angelika Stöckler 60 Jahre Priester Pfarrer Wilhelm Stoppel feiert Jubiläum Historisches – wie es einmal war Glaube: Geistliches Wirken im Kloster 4 6 9 10 12 15 17 19 23 25 27 43 Elmar Rhomberg Bürgermeister Aus den Lauteracher Vereinen 14 Seiten Vereinsberichte Zwei mal döt gsi Bruder Feuer und Palmuschen-Binden Titelbild Bleichegraben mit Weg fenster 3 Aus dem Rathaus In Lauterach entsteht ein multifunktionales Sozialzentrum mit 52 Pflegebetten Haus der Generationen Zimmer-Grundriss Infotag rund um das Thema „Gesundheit“ „Gsund in Lutor U m einen umfangreicheren Einblick in das Sozialzentrum der Lauteracher Bevölkerung zu ermöglichen, lädt die Marktgemeinde Lauterach unter dem Motto: „Gsund in Lutorach“ am 13. April von 10 bis 16 Uhr die Bevölkerung recht herzlich zu dieser Informations-Veranstaltung im Hofsteigsaal ein. Die Vorstellung des Sozialzentrums mit detailliertem Plan übernehmen Bürgermeister Elmar Rhomberg, Gemeinderätin für Soziales und Gesundheit Barbara Draxler sowie die Vertreter der SeneCura mit Dr. Remo Schneider und Wolfgang Berchtel. Neben der optimalen Betreuung pflegebedürftiger Menschen wird das neue SeneCura Sozialzentrum als Kommunikationsplattform und Schnittstelle zu anderen Sozialeinrichtungen dienen. Im "Haus der Generationen Lauterach" werden u.a. 4 auch eine Kindertagesstätte, sowie Stützpunkte der Hauskrankenpflege und des mobilen Hilfsdienstes untergebracht sein. Das Angebot wird von einem offenen Mittagstisch bis hin zu einer Schülerbetreuung reichen. Der Baubeginn ist für Frühjahr 2008, die Fertigstellung für das Jahr 2009 geplant. Die sozialen Dienste und Einrichtungen Lauterachs stellen sich mit interessanten Themen und Informationen den Fragen der Bevölkerung. Unter anderem stellt Herr Ing. Herbert Wirth die Seniorenbörse Lauterach mit dem Thema „In Bewegung bleiben“ in Zusammenarbeit mit der Initiative „Sichere Gemeinde“ vor. Über Demenz informiert ausführlich Frau HeideUlla Drucker. Auch die Frauen des „Mohi“, des mobilen Hilfsdienstes, informieren insbesondere über die Abend- und Nacht- betreuung, sowie über den neuen Vorarlberger Betreuungspool. Der Krankenpflegeverein Lauterach bietet in Zusammenarbeit mit Dr. Hubert Dörler eine Risikofaktorenbeurteilung, wie Blutzucker-, Cholesterin-, Triglyceride- und Blutdruckmessung an. Die Vertreter der Krebshilfe geben Auskunft über die Vorbeugung, insbesondere den Hautkrebs. Alkohol und Nikotin ist in unserer heutigen Zeit immer ein Thema, speziell bei Jugendlichen – zu diesen Themen gibt das Supro-Team gerne Auskunft. Bei Frau Edith Ploss, dipl. Sozialarbeiterin, erfahren Sie alles über das neue Pilotprojekt „Mobile Seniorenberatung“. Weitere Infos über Elternberatung und Stillberatung geben die beiden dipl. Gesundheitsund Krankenschwestern Hildegard Flatz und Kerstin Dörler. Die kulinarische Verko- fenster Aus dem Rathaus G’sund in Lutorach Infotag rund um das Thema „Gesundheit Sonntag, 13. April 2008 – 10 bis 16 Uhr · Hofsteigsaal • • • • • • • • • • • • • • 9 Uhr Auftakt mit einem Familiengottesdienst in der Pfarrkirche 10 bis 16 Uhr im Hofsteigsaal Seniorenbörse Lauterach Mohi: Betreuungspool Demenz: Heide-Ulla Drucker Krebshilfe: Vorbeugung gegen Hautkrebs Supro-Team: Alkohol und Nikotin Mobile Seniorenberatung: Edith Ploss Stillberatung und Elternberatung: Hildegard Flatz, Kerstin Dörler Krankenpflegeverein: Kinderprogramm Rotes Kreuz: Rettungswagen Pfadfinder: Kletterwand Gesund Kochen: Kindergärtnerinnen Bewirtung: Wirtepool, Ortsbäuerinnen FLURBEREINIGUNG Ortsteil Kaltenbrunnen Im Februar wurde für landwirtschaftlich genützte Grundstücke ein Flurbereinigungsverfahren eingeleitet. In diesem Verfahren wurde die Flurbereinigungsgemeinschaft Kaltenbrunnen gegründet. Alle Grundstückbesitzer des Gebietes laut Kartenausschnitt sind mit diesem Verfahren einverstanden. „Ziel eines solchen Verfahrens ist es, Grundstücke in ihren Grenzen so zu verändern, dass eine bessere Bewirtschaftung möglich ist“, sagt Gemeindesekretär Mag. Kurt Rauch. „Natürlich wird darauf geachtet, dass keiner der Grundstücksbesitzer einen Nachteil erleidet“. Der ehemalige Bauhof der Fa. Schertler, Standort für das „Haus der Generationen“ orach“ „Tu deinem Leib etwas Gutes, damit deine Seele Lust hat, darin zu wohnen“ stung von gesunden Produkten wie Lauteracher Riebelmais und Streuobstwiesensaft liefern die heimischen Bäuerinnen und der Wirtepool. Der Krankenpflegeverein und Frau Raic möchten mit einer Kuchenaktion ihrem Sohn Dejan Raic zu einer Delphintherapie verhelfen. Auch für unsere Kleinsten gibt es natürlich ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm. Beim Krankenpflegeverein können sie sich mit farbigen Verbänden verarzten lassen oder sie gehen lieber zum Rettungsauto und lassen sich vom Roten Kreuz Wunden schminken. Bei einer Kletterwand kann die Sportlichkeit bei den Pfadfindern unter Beweis gestellt werden. Die Kindergärtnerinnen und Lehrerinnen bringen den Kindern die Kunst des gesunden Kochens bei. Der heurige Fahrradfrühling endet anlässlich dieser Veranstaltung mit einer Sternenfahrt aus den Nachbargemeinden beim Hofsteigsaal um ca. 11.00 Uhr. So können Sie sich einen ganzen Tag rund um das Thema „G’sund in Lutorach“ informieren und haben die Möglichkeit, nach einem Zitat von Teresa von Avila, das wie folgt lautet: „Tu deinem Leib etwas Gutes, damit deine Seele Lust hat, darin zu wohnen“, sich dem Thema mit neu gewonnen Erkenntnissen und Perspektiven widmen. Dieses Gebiet im Ortsteil Kaltenbrunnen nahe der Schweizerbahn wird neu vermessen Schmale Grundstückstreifen oder Grundstücke mit einer völlig asymetrischen Form werden in Grundstücke mit gleichmäßigen und geraden Grenzen umgewandelt. fenster 5 Aus dem Rathaus Der Frühling lockt die Radfahrer in die herrliche Natur Lauterachs Clown Nano kommt mit Trickrädern nach Lauterach Veranstaltungsort: Hofsteigsaal samt Außengelände Zweiter plan-b Radfrühling Rad-Frühling wird´s am Sonntag, 13. April rund um den Hofsteigsaal in Lauterach. Die plan-b Gemeinden eröffnen dort die heurige Radsaison gemeinsam mit der Initiative „Gsund leaba z’Lutrach“. BesucherInnen erwartet zwischen 11 und 16 Uhr bei jedem Wetter ein spannendes Programm. Trickräder, Musik und tolle Gewinne locken ebenso zum heurigen plan-b Radfrühling wie regionale Köstlichkeiten und Tipps für ein sicheres Vorankommen. Während Kinder knifflige Aufgaben rund ums Rad meistern, können Erwachsene Vorträge und Aufführungen genießen oder auf Spinning Bikes Kalorien lassen. Mitgebrachte Fahrräder werden kostenlos codiert und gecheckt. 6 Das Lauteracher Ried ist das Ziel einer Fahrrad-Kurztour: Und wer sein Rad so richtig ausfahren will, hat bei einer geführten Radtour ins Lauteracher Ried Gelegenheit dazu. Dort erfahren Sie mehr über das Brutgeschäft der inzwischen sehr seltenen Wiesenvögel. Abfahrt ist jeweils um 11 Uhr und um 13 Uhr beim Hofsteigsaal. Kaufen und verkaufen bei der Fahrradbörse: Beim plan-b Radfrühling können BesucherInnen gut erhaltene Fahrräder erwerben oder zum Verkauf anbieten lassen. Die Fahrradbörse hat von 11 bis 14 Uhr geöffnet. Gebrauchte Räder können zwischen 9 und 11 Uhr abgegeben werden. 10% des Verkaufserlöses kommen neben weiteren Spendeerlösen dem spastischen Kind Dejan Rajic zugute. Eine Delfinthera- pie soll ihm Freude und mehr Bewegungsfähigkeit bringen. Gemeinsame Sternfahrt nach Lauterach Stilecht anradeln heißt es schon am Vormittag für Groß und Klein. Alle sind eingeladen, gemeinsam aus den plan-b Gemeinden nach Lauterach zu radeln. Auch Lauterachs Radlerbegeisterte haben die Gelegenheit, eine kurze Fahrt von der Tennishalle zum Hofsteigplatz in der großen Radlergruppe aus den plan_b-Gemeinden zu genießen. Treffpunkt der Radfahrer aus allen sechs plan_b Gemeinden 10.30 Uhr: Lauterach Parkplatz beim Tennisplatz: Begrüßung der BesucherInnen mit Musik ca. 11 Uhr: Eintreffen beim Hofsteigsaal Weitere Infos zum Programm finden Sie fenster Aus dem Rathaus Fahrradwettbewerb: So funktioniert’s: 1. Anmelden • im Internet: www.fahrradwettbewerb.at, • mit dem Folder, • oder direkt im Rathaus Lauterach bei Rudi Weingärtner Tel. 05574/6802-45 2. Kilometerstand erfassen • auf www.fahrradwettbewerb.at • mit einem Fahrtenbuch (zum Download auf www.fahrradwettbewerb.at) • oder ganz bequem mit einem Fahrradcomputer je nach Lust und Laune: täglich, wöchentlich oder auch nur am Ende 3. Schlussstand bekanntgeben • Stichtag ist der 15. September • im Internet unter www.fahrradwettbewerb.at oder unter Tel. 05574/6802-45 Ein Kilometerzähler erfasst Ihre geradelten Wege ganz automatisch. Die Gemeinde Lauterach fördert den Kauf eines solchen Fahrradcomputers bei heimischen Fahrradhändlern mit 5 Euro. Den Gutschein dafür bekommen Sie auch im Rathaus Lauterach bei Rudi Weingärtner, Tel. 05574/6802-45 oder E-Mail rudi.weingaertner@lauterach.at oder zum Download unter www.mobilplanb.at Große Fahrradbörse beim plan-b Radfrühling am 13. April in Lauterach 11 – 14 Uhr Haben Sie ein gut erhaltenes Fahrrad, das Sie verkaufen möchten oder suchen Sie ein günstiges, gebrauchtes Rad? Dann sind Sie beim plan-b Radfrühling am 13. April genau richtig. Die Fahrradbörse ist ein Highlight der vielfältigen Programmpunkte rund um den Hofsteigsaal in Lauterach. Abgabe der gebrauchten Räder zwischen 9 und 11 Uhr beim Hofsteigsaal. Die Veranstalter bieten ihr gebrauchtes Rad zu ihren Wunschpreis zum Kauf an. rollt in Lauterach an im Internet unter www.mobilplanb.at oder bei allen teilnehmenden Gemeinden. plan-b Radfrühling Sonntag, 13. April 08, 11 – 16 Uhr Lauterach, Hofsteigsaal Das detaillierte Programm gibt’s im Internet unter www.mobilplanb.at oder bei allen teilnehmenden Gemeinden. plan-b: Der plan-b Radfrühling ist eine Aktion des regionalen Mobilitätsmanagements plan-b der Gemeinden Hard, Kennelbach, Lauterach, Schwarzach, Wolfurt und der Landeshauptstadt Bregenz. Die Gemeinden setzen hier gemeinsam Zeichen für bewusste Mobilität. Im Fahrradschwerpunkt rad plan-b arbeiten die plan-b Gemeinden daran, die Region für Alltagsradfahrer noch sympathischer und praktischer zu machen. Fahrradwettbewerb 08 Lauterach ist dabei! Schon jetzt werden 14% aller Wege in Vorarlberg mit dem Fahrrad zurückgelegt. Ein österreichischer Spitzenwert, den wir mit Ihnen gemeinsam noch steigern wollen. Mit dem Fahrradwettbewerb von Vorarlberg MOBIL. Radfahren tut gut! Auch Sie bewegen sich im Alltag oft zu wenig? Einer von vielen guten Gründen, aufs Fahrrad „umzusatteln“. Denn: • Fahrradfahren verbessert die Fitness, • steigert Ihr Wohlbefinden, • spart Benzinkosten, • und schützt das Klima. Alltagswege auf zwei Rädern Ob zum Bäcker oder zur Arbeit – fast die Hälfte aller PKW-Fahrten in Vorarlberg sind kürzer als 5 Kilometer. Wege, die man in den meisten Fällen problemlos mit dem Fahrrad zurücklegen kann. Umsatteln und gewinnen – Machen Sie mit! Melden Sie sich bis Anfang April beim Fahrradwettbewerb an und fahren Sie bis Mitte September mindestens 100 km. Sie nehmen als TeilnehmerIn automatisch an einer großen Verlosung teil. Die Gemeinde stellt dafür attraktive Preise zur Verfügung. www.mobilplanb.at fenster 7 Werbung 8 fenster Aus dem Rathaus Hofsteiger Kulturreferenten rücken zusammen E rstmals trafen sich Ende Februar die Kulturverantwortlichen der sieben Hofsteig-Parlamentsgemeinden zu einer Sitzung im Museum „Kunst im Rohnerhaus“ und starteten damit eine weitere Initiative zur Zusammenarbeit in der Region. Die Kulturarbeit der Gemeinden ist unterschiedlich strukturiert und organisiert, überall aber steht die Bedeutung der Vereine für das Kulturleben im Mittelpunkt. Es werden unterschiedliche Schwerpunkte in den Programmen gesetzt, auch stehen Veranstaltungsräumlichkeiten verschiedener Größen und Eignung zur Verfügung. So ergibt sich von Kabarett über Ausstellungen, Musik und Projekten bis zu internationalen Veranstaltungen auf diesem kleinen Raum von rund 40.000 Einwohnern während des ganzen Jahres ein umfangreiches und vielfältiges Kulturangebot. Dieses soll künftig der Bevölkerung aller Gemeinden besser bekannt gemacht werden. Beim Treffen wurde vereinbart, die Information untereinander zu intensivieren und Die Kulturverantwortlichen in der Hofsteigregion (v. l. n. r.): Lauterach – Christof Döring, Schwarzach – Doris Rinke, Kennelbach – Dietmar Grabher, Hard – Dieter Haertl und Bianca Markowitz, Wolfurt – Angelika Moosbrugger und Charly Lang, Buch – Werner Böhler, Bildstein – Walter Moosbrugger. In der Mitte Museumsbesitzer Alwin Rohner. (Das Foto schoss Bürgermeister Egon Troy von Bildstein) zwei gemeinsame Projekte ins Auge zu fassen: zusammen mit Alwin Rohner Hofsteiger zeitgenössische Künstler zu präsentieren und eine Internet-Plattform für das Kulturgeschehen in der Hofsteigregion zu installieren. Künftig soll es jährlich ein solches Treffen der Kulturverantwortlichen geben. Die Sitzung wurde verbunden mit einer Führung von Alwin Rohner durch seine derzeitige Ausstellungen „Kindheit“, „Selbstbildnisse“, „Landschaften“. Lerchenauerstraße wird neu gestaltet Voraussichtliche Fertigstellung Ende Mai Die Arbeiten zur Neugestaltung der Lerchenauerstraße gehen zügig voran. Wenn das Wetter mitspielt, kann die Straße Ende Mai wieder für den Verkehr freigegeben werden. Die Straße wird breiter, der straßenbegleitende Rad- und Fußweg wird bis zum Klosterhof verlängert. Die Straßenführung wird im Bereich des Klosterhofes geändert. Die Straße, die bisher in einer S-Kurve zwischen Stadel und Klostergebäude durchgeführt wurde, wird zukünftig südlich um den Stadel herumgeführt. Dies war nach positiven Verhandlungen mit dem Kloster Mehrerau möglich. „Die Verantwortlichen des Klosters Mehre- An der Lerchenauerstraße wird zügig gearbeitet rau zeigten sich gegenüber der Gemeinde bei diesem Straßenprojekt und auch beim Projekt zur Renaturierung des Bleichegrabens sehr entgegenkommend“, freut sich Otto Wittwer von der Abteilung Infrastruktur im Rathaus. An der Grenze zu Hard konnte wieder ein Stück Radweg errichtet werden Ein Teilabschnitt ist bereits abgeschlossen: Im sogenannten „Niemandsland“ zwischen Lauterach und Hard am Ende der Lerchenauerstraße wurde wieder ein Stück Radweg fertiggestellt. fenster 9 Aus dem Rathaus Bleichegraben: Ein Stück Natur entsteht 5 2 4 1 Die Renaturierung des Bleichegrabens erschließt ein neues und attraktives Naherholungsgebiet 3 Trotz Trockenheit führt der Bleichegraben wieder Wasser. Rechts bereits erkennbar der das Wasser begleitende Fußweg. Vom Dosierbauwerk (1) wird Wasser in den Bleichegraben (3) bis zur Rückführung in den Lauterachbach (2) umgeleitet. Im Anschluss an die bestehende Verrohrung (4) wird das Rohr bis zum Klosterhof (5) verlängert und dient nur noch als Überlauf bzw. Entlastungsgerinne. Die Hoffnungen der Planer haben sich erfüllt: Nach der Öffnung des Bleichegrabens begannen im Mittellauf unterhalb des Bauhofs ab Ende Februar mehrere Quellen zu sprudeln und das nach wochenlangem, äußerst trockenem Wetter. „Unter den Fachleuten sind bereits Wetten gelaufen, ob Quellen hervortreten oder nicht“, berichtet Otto Sohm, Chef des Flussbauhofes Lustenau, der dieses Projekt leitet. „Wir sind alle froh, dass die Optimisten recht behalten haben“. Ein neuer Fußweg mit einem Meter Breite wird den Lauf des Bleichegrabens begleiten. Der Weg beginnt beim Gemeindebauhof am Bleicheweg und endet im Bereich des Klosterhofes an der Lerchenauerstraße. Der Weg ist relativ schmal und daher nicht für den Radverkehr geeignet. Für die Radfahrer wird jedoch auch etwas getan: 10 „Es sind Wetten gelaufen, ob Quellen hervortreten oder nicht“ Der die Lerchenauerstraße begleitende Fuß- und Radweg wird ebenfalls bis zum Klosterhof verlängert. Das Wasser des Lauterachbaches, das leider nur noch nach Niederschlägen fließt, wird im Bereich des Bauhofes Gobber mit einem sogenannten Dosierbauwerk über den ehemaligen Meißergraben in Richtung Süden in den neu gestalteten Bleichegraben geleitet. Das Rohr des Lauterachbaches wird bis zum Klosterhof verlängert, dient aber in Zukunft nur noch als Entlastungsgerinne z.B. bei Starkniederschlä- gen. Überflutungen im Bereich des Bleichegrabens wird so vorgebeugt. Leider mussten einige Bäume entfernt werden, weil diese mitten im Grabenverlauf gewachsen sind. Natürlich wird beabsichtigt, so viele Bäume als irgendwie möglich zu retten. In einer landschaftsschutztechnischen Begleitplanung werden Standorte für Nachpflanzungen von Bäumen bestimmt. „Im neuen Bleichegraben sind sogar schon kleine Fische gesichtet worden“, berichtet Otto Wittwer von der Abteilung Infrastruktur im Rathaus. Eine weitere Hoffnung, dass Lauterach ein Stück vielfältiger Natur zurückerhalten wird. www.lauterach.at fenster Aus dem Rathaus 25. Ausgabe des Lauterachfensters Liebe Leserinnen und Leser! Es gibt ein kleines Jubiläum zu feiern: Sie halten die 25. Ausgabe des Lauterachfensters in der Hand. Diese Ausgabe wird auch gleichzeitig die letzte sein, die ich redaktionell bearbeitet habe. Denn nach fast 46 Jahren beruflicher Tätigkeit werde ich in den Ruhestand treten, die sogenannte Hacklerregelung ermöglicht mir dies. Im Februar 2006 erschien die erste Ausgabe unserer neuen Gemeindezeitung. Es war damals eine schwierige Entscheidung, das sehr beliebte Rathausfenster (das Lauterachfenster wird von vielen Leuten heute noch so betitelt) abzulösen. Bürgermeister Elmar Rhomberg sagte damals: „Wir brauchen in Lauterach ein Medium, das die LauteracherInnen nicht nur über das bereits Geschehene, sondern auch über kommende Veranstaltungen genauso informiert, wie über aktuelle Geschehnisse im Dorf“. Er hatte recht. ansprechendes Design, Hecht Druck Hard liefert eine Zeitung in hochwertigem Vierfarbdruck. Sehr entscheidend für den Erfolg war aber meiner Meinung nach damals die journalistische Beratung von Frau Beatrix Schertler-Schwartze aus Wolfurt. Sie erklärte uns allen, den Gemeindeangestellten genauso wie den Verantwortlichen aus den Vereinen, wie man einen Zeitungsartikel richtig gestaltet. Ich erinnere mich noch mit Schmunzeln daran, wie sie erklärte, dass z.B. Jausen, Mittagessen und Schnäpsle in einem guten Bericht nichts zu suchen haben und damit viele Artikelschreiber „schockierte“. Ich habe ihren Rat als Autodidakt gerne angenommen, Frau Schertler-Schwartze war mir persönlich eine sehr große Hilfe. Rudi Weingärtner Eines war klar: Die neue Zeitung musste gut werden. Ich glaube, das ist uns geglückt. Grafiker Peter Geier entwickelte ein sehr Liebe Lauteracherinnen, liebe Lauteracher, ich habe den Job als „Redakteur“ sehr gerne gemacht. Ich bin sicher, dass Sie mit dem Lauterachfenster auch in Zukunft sehr viel Freude haben werden. fenster 11 Aus dem Rathaus Lauterach baut Seniorenberatung aus Antworten auf verschiedenste Fragen im Alltag von SeniorInnen werden gegeben U nter der Obfrau des Sozial- und Gesundheitsausschusses, GR Barbara Draxler, wurde in Lauterach ein beispielhaftes Pilotprojekt gestartet: Um die Lauteracher PensionstInnen besser als bisher in allen Fragen rund um Pflege, Gesundheit und Wohnen zu unterstützen, bietet die „Mobile Seniorenberatung“ eine völlig kostenlose Erstberatung im Ausmaß von einer Stunde an. Mit dem Beratungsscheck der Gemeinde Lauterach kann diese Erstberatung jederzeit in Anspruch genommen werden. „Grundsätzlich ist egal, ob es um Hilfestellungen beim Ausfüllen von Formularen oder Rechtsauskünfte geht. Unsere Sozialarbeiterin Edith Ploss berät die älteren MitbürgerInnen vertraulich, freundlich und kompetent“, so GR Barbara Draxler. Anruf genügt, schon wird ein Termin vereinbart und das Beratungsgespräch findet DSA Edith Ploss statt. Die Fragestellungen sind dabei mannigfaltig. Oft geht es um Anträge zur Gebührenbefreiung, Unklarheiten beim Pflegegeld oder auch um den Umzug ins Pflegeheim. Der überwiegende Teil der Beratungen wird bei den SeniorInnen zu Hause geführt. „Das ist ein großer Vorteil der Lauteracher Seniorenberatung. Damit wird vielen der Zugang zu diesem tollen Service erst ermöglicht“, freut sich die Sozialgemeinderätin. Mobile Seniorenberatung Beratungsthemen: • Hilfestellung bei Formularen und Anträgen • Pflegegeldanfragen • Finanzielle Befreiungen, Unterstützungen und Förderungen • Entlastungsmöglichkeiten für den Alltag • Sozialversicherungsfragen für Angehörige, Pflege- und Betreuungspersonen • Erholung für Angehörige und Urlaubsbett für Betroffene • Tagesbetreuung • Umzug ins Pflegeheim • Abschied und Sterben • 24-Stunden-Betreuung, Anmeldung, Anstellung, Unterstützung, usw. Der Beratungsscheck wird bei Bedarf vom Krankenpflegeverein, dem Mobilen Hilfsdienst oder Hausarzt vermittelt. Weitere Informationen erhalten Sie auch direkt beim Marktgemeindeamt Lauterach, Büro für Gesellschaftliche Dienste am Montfortplatz unter der Telefonnummer 05574/6802-16. Durch Spiele werden Kinder klug Die Einschulung ist ein wichtiger Lebensabschnitt für ein Kind. Spielen ist die beste Vorbereitung: Liegen, hüpfen, feinen Sand sieben oder nur Bauklötze in Reih und Glied bringen – in allem findet sich Mathematik. Bleiben vier Knöpfe immer vier Knöpfe, egal wie man sie aufeinander legt? Diese Fragen beantwortet das Kind im spielerischen Alltag. Spaß und Freude sollte immer im Vordergrund stehen. Nur ohne Leistungsdruck kann Spielen eine befreiende und fördernde Angelegenheit sein. Seit 2006 nehmen fast 80 % der Kindergartenkinder in Vorarlberg an einer standardisierten Vorsorgeuntersuchung teil. 12 Risikokinder werden so frühzeitig erkannt und im Kindergarten gefördert. Für die Eltern gibt es konkrete Anregungen zum fördernden Spiel ohne größeren Kostenaufwand. Traditionelle Spiele für drinnen und draußen genügen. Man benötigt oft nur ein- fache Materialien, die es in jedem Haushalt gibt. Für „Himmel und Hölle“ genügen Farbstifte und ein Blatt Papier, für „Stille Post“ oder „Ochs am Berg“ nur ein paar Mitspieler. Ihre Kindergartenpädagogin berät Sie gerne. fenster Aus dem Rathaus Mobiler Hilfsdienst Unterstützung im Alltag Für alle die Unterstützung im täglichen Alltag benötigen Frau Sylvia Dietrich mit Marianne Dum und ihrer Mutter Justina Marianne Dum ist durch ihre körperliche Behinderung an den Rollstuhl angewiesen und daher in Ihrer Mobilität stark eingeschränkt. Für ihre Mutter Justina ist die Hilfe durch den Mohi eine wichtige Unterstützung bei der abendlichen Körperpflege und Hilfestellung beim zu Bettgehen. Mehrere MohiI-Helferinnen, wie zum Beispiel Frau Sylvia Dietrich unterstützen Frau Dum dabei tatkräftig. Im Sommer wird gerne die Begleitung bei Spaziergängen in Anspruch genommen. Durch Bekannte wurde Frau Dum auf die Leistungen des Mohi aufmerksam und sie ist mit den Helferinnen sehr zufrieden. Deren Leistungen unterstützen und erleichtern ihr und ihrer Tochter das tägliche Leben. Was sich Frau Dum wünschen würde: „Jemanden auf Abruf bereit zu haben, wenn plötzlich Hilfe benötigt wird, wie z.B. bei Kontinenzproblemen“. Sie empfiehlt die Inanspruchnahme des Mohi für Menschen, welche Unterstützung im täglichen Alltag benötigen, sowie Hilfestellung bei Tätigkeiten, die nicht mehr alleine durchgeführt werden können. Sylvia Dietrich verheiratet, drei Kinder, ein Enkelkind Beruf: Dipl. Kranken- und Gesundheitsschwester, Hausfrau, Mutter, seit 1998 Mohi-Helferin Motivation für die Mitarbeit beim Mohi? Dort einspringen, wo Bedarf besteht. Alte Menschen dort zu unterstützen, wo sie Hilfe benötigen. Was mache ich besonders gerne? Ich habe hauptsächlich gerne pflegerische Aufgaben übernommen. Was soll verbessert werden? Angebot von abrufbereiten Diensten Was ist mein Anliegen? Mir ist es ein Anliegen, dass die Betroffenen gut informiert und die Angebote genutzt werden. Doris Volgger: verheiratet, zwei Töchter Beruf: Mohi-Helferin seit 1996 Motivation für die Mitarbeit beim Mohi? Mitmenschen helfen, um ihnen den öfters schon beschwerlichen Lebensweg erleichtern zu können. Ich habe mich immer sehr gerne mit Menschen befasst, insbesondere mit älteren Personen. Was mache ich besonders gerne? Menschen dort unterstützen, wo meine Hilfe benötigt wird, zu mobilisieren, wenn es Sinn macht. Gerne höre ich zu, wenn mir meine betreuten Personen ihre Sorgen und Ängste mitteilen, ihre Lebensgeschichten erzählen. Was ist mein Anliegen? Gute Zusammenarbeit MOHI – Angehörige – Krankenpflegeverein – Ärzte, bessere Information der Spitäler über die verschiedenen Betreuungsangebote. www.lauterach.at Ziele und Aufgaben Wir wollen gemeinsam lachen Hilfe im Haushalt Wir nehmen uns Zeit Hilfe bei der KörperWir sind ver traulich pflege · Besorgungen Wir nehmen Anteil Begleitung · Vertrauliche Wir sind herzlich Erledigungen · Kooperation Wir sind ehrlich mit dem Krankenpflegeverein Wir hören zu Seniorencafe Kirchfeld · Und noch einiges mehr fenster 13 Aus der Gemeinde Kindermeilen-Ziel geknackt Diese Schüler gingen zu Fuß in die Schule Unterfeld Übergabe des österreichischen Kindermeilen-Ergebnisses auf Bali Warfen ihren Schatten auf den Klimabündnis-Gipfel in Bali voraus: Schüler der Volksschule Dorf 467.651 Meilen, das ist das stolze österreichische Kindermeilen-Ergebnis, welches im Dezember an den österreichischen Umweltmininster Josef Pröll und den deutschen Bundesumweltminister Sigmar Gabriel übergeben wurde, die stellvertretend für alle EUUmweltminister gekommen waren. Jede Grüne Meile steht für einen Alltagsweg, der im Rahmen der KlimabündnisKampagne "Gemeinsam um die eine Welt" klimafreundlich zurückgelegt wurde. Die kleinen KlimaschützerInnen waren in Deutschland, Großbritannien, Italien, Liechtenstein, Luxemburg, den Niederlanden, 14 Österreich, Polen, Portugal, Schweden, der Schweiz, in der Türkei und Ungarn unterwegs und sammelten gemeinsam Grüne Meilen, um ihren Beitrag zum Schutz des Weltklimas zu leisten. Selbst Kinder aus Australien, Neuseeland, den Fidjis und Samoa schlossen sich ganz spontan der Kampagne an. Das ehrgeizige Ziel lag in diesem Jahr bei 801.500 Grünen Meilen, was den Kilometern für 20 Weltumrundungen entspricht. Diese stehen symbolisch für die zehn Jahre, die das Kyoto-Protokoll existiert, sowie für die kommenden zehn Jahre, die zeigen werden, wie ernst wir den Klimaschutz wirklich nehmen. Gabriel und Pröll waren begeistert von dem phantastischen Ergebnis und zeigten sich im Gespräch mit den Kindern sehr beeindruckt von soviel Engagement und Bewegungsfreude in Sachen Klimaschutz, insbesondere vor dem Hintergrund der gerade ins Stocken geratenen Klimaverhandlungen. Sie gratulierten den Kindern und sprachen mit ihnen über ihre Aktivitäten. www.klimabuendnis.at fenster Aus der Gemeinde SCHÜLERBESUCH Bürgermeister empfängt SchülerInnen Bürgermeister Elmar Rhomberg nahm sich zwei Nachmittage Zeit, um mit den SchülerInnen der 4a und 4b Klasse der Hauptschule Lauterach zu sprechen. Starauftritt der 2a Klasse der Schule Dorf Lauteracher Schulklasse überbrachte eine Friedensbotschaft in die Fachhochschule Dornbirn Die Friedensbotschaft des Weihnachtsfestes löste im Lauteracher Vereinshaus und in der Fachhochschule Dornbirn echte Weihnachtsfreude aus. 18 Kinder der 2a Klasse und 2 Kinder der 3b Klasse der VS Lauterach-Dorf setzten das Musical „Der Weihnachtsstern“ in ein lebendiges Spiel um. Ein großer funkelnder Stern wies den Hirten, den Heiligen Drei Königen und den Tieren des Waldes den Weg nach Bethlehem zum Kind in der Krippe. Die jungen SchauspielerInnen sangen, tanzten und musizierten unter der Leitung von Isolde Mihatsch und Beate Köb mit großem Einsatz und viel Begeisterung. Mit selbsterstellten Kulissen und Requisiten wurde das Spiel besonders eindrucksvoll gestaltet. Bürgermeister Elmar Rhomberg mit HauptschülerInnen im großen Sizungszimmer des Rathauses Im Sitzungssaal der Gemeinde gab es für die Jugendlichen Gelegenheit, den Bürgermeister persönlich über ihre Anliegen und Wünsche zu informieren. Dabei stellte sich heraus, dass natürlich nicht alles einfach umgesetzt werden kann, sondern verschiedene Gesichtspunkte zu berücksichtigen sind. Weiters zeigte er ihnen den Flächenwidmungsplan und erklärte, was die Gemeinde in näherer und fernerer Zukunft plane. Besonders interessant dabei war die Gestaltung des neuen Ortszentrums und das Bekenntnis Lauterachs zum Ried. www.vs-lauterach-dorf.vol.at Der Bürgermeister erklärt den Lauteracher Flächenwidmungsplan Werbung 16 fenster Aus der Gemeinde Der wichtigste Tag im Jahr Schön den Geburtstag mit seinen Freunden zu feiern Maria geht mit dem Globus um den Geburtstagskreis Ein Erinnerungsfoto vom wichtigsten Tag im Jahr Die Jause an der großen Geburtstagstafel Geburtstagsfeier im Kindergarten Hofsteigsaal E r ist für Kinder wohl der wichtigste Tag im Jahr – der eigene Geburtstag! Im Kindergarten Hofsteigsaal wird dieser Tag ganz im Sinne Maria Montessoris gefeiert: Das Geburtstagskind bäckt seinen eigenen kleinen Geburtstagskuchen. Danach setzen sich alle Kinder an eine große, der Jahreszeit entsprechend geschmückte Geburtstagstafel zur gemeinsamen Jause. Doch das Besondere, der Höhepunkt dieser Geburtstagsfeier wartet im Turnraum auf die Kinder – es ist der „Geburtstagskreis“. Alle Kinder versammeln sich um den „Geburtstagskreis“! Dieser Kreis besteht aus einzelnen Holzplatten, welche die Monate und somit den Jahreskreis dar- stellen; in der Mitte liegt eine Sonne. Nachdem das Geburtstagskind seinen Platz (Geburtsmonat) geschmückt hat, bekommt es einen kleinen Globus in die Hand und darf ein Mal um den Jahreskreis gehen. Dabei geht es in Erdrichtung, was den Weg der Erde um die Sonne in einem Jahr symbolisiert. Nach jeder Umrundung wird eine der Geburtstagskerzen angezündet und es werden Erlebnisse, Entwicklungsschritte oder auch kleine, lustige Anekdoten, welche für das jeweilige Lebensjahr charakteristisch waren, von der Kindergartenpädagogin erzählt. Die Informationen haben die Eltern zu Kindergartenbeginn meist lie- bevoll in einem „Geburtstagsbogen“ aufgeschrieben! Oft verursachen diese Erzählungen lautstarkes Kinderlachen! Wenn alle Geburtstagskerzen leuchten, singen die Kinder ihr Geburtstagslied vor und überraschen das Geburtstagskind mit ihren guten Wünschen. Einer der liebsten Wünsche der Kinder: „Mir wünschand dir, dass du für immer und ewig Geburtstag hoscht!“ Tja, schön wär’s wohl... www.lauterach.at fenster 17 Aus der Gemeinde Der Radfahrer des Monats März wenn ich zwischendurch mit dem Auto fahre. Dann steige ich umso lieber wieder auf das Rad um. Ich muss mich viel weniger ärgern. Spielt die Fitness dabei eine Rolle? Eigentlich nicht so sehr, als Tischler bin ich im Beruf viel in Bewegung. Für mich ist die Rolle als Vorbild wichtiger. Ich will den Kindern das Radfahren vorleben und etwas zur Verkehrsreduktion beitragen. Die Ressourcen auf unserem Planeten sind beschränkt, ich will mit meinem Verhalten bewusst Treibstoff sparen und umweltschonend mobil sein. Was glaubst du, könnte man tun, dass mehr Menschen auf das Fahrrad umsteigen? Das geht meiner Meinung nach hauptsächlich über eine Bewusstseinsbildung. Die Leute müssen wissen, dass es ein gewisses Maß an Disziplin erfordert, täglich das Fahrrad zu benutzen. Es sind die Momente, in denen man schwankt, das Rad oder das Auto zu benützen. Auch ich ertappe mich manchmal dabei, aus Bequemlichkeit das Auto zu bevorzugen. Das meine ich mit Disziplin, genau dann auf das Fahrrad zu sitzen, auch wenn man meint, man ist im Moment dazu zu müde. Schon nach den ersten Pedaltritten verfliegt diese Müdigkeit meistens und man ist froh, das richtige Verkehrsmittel, nämlich das Fahrrad gewählt zu haben. Wilfried Engel Tischlermeister wohnhaft in der Flotzbachstraße Hallo Wilfried, ein Mann, der die Kinder mit dem Kiki in den Kindergarten bringt, ist eher selten. Ist das so in euerer Familie geregelt? Ja, und zwar darum, weil es gut in meinen täglichen Weg ins Geschäft vereinbaren lässt. Am Morgen geht es von der Flotzbachstraße und unseren beiden Pflegekindern zum Kindergarten Bachgasse. Dort lasse ich den Kiki stehen und fahre mit dem Rad in meinen Betrieb nach Hard. Zu Mittag heißt es, den Kiki wieder anschnallen und mit den Kindern nach Hause radeln. Das wiederholt sich am Nachmittag. Kannst du dir das zeitlich immer gut einteilen? Ja, als Geschäftsführer kann ich die Arbeitszeit in unserer Firma Engel & Brotzge in Hard so flexibel gestalten und dass sich das mit zwei Stunden Mittagspause ausgeht. Warum hast du das Fahrrad als tägliches Transportmittel gewählt? Meine Frau Margot arbeitet in Dornbirn. Der Kindergarten liegt auf meinem Weg zur Arbeit, darum fahre ich die Kinder zum Kindergarten. Ich schätze das Fahrrad sehr, weil ich abseits vom täglichen Berufsverkehr vielfach auf Radwegen zügig nach Hard komme. Diesen Vorteil bemerke ich dann, 18 fenster Aus der Gemeinde Das Gespräch mit Angelika Stöckler Gibt es Gesundheitsförderungsprogramme auch für Kinder? Ja, bei den Kindern ist dank engagierter PädagogenInnen eine richtige Aufbruchstimmung zu bemerken. Sie sind mit Ernährungsprogrammen wie „Maxima“ in den Kindergärten und den „Genussdetektiven“ in unseren Volksschulen sehr gut zu erreichen und zu begeistern. Nicht selten ziehen die Kinder ihre Eltern mit. Auch das Projekt „Schoolwalker“ ist ein gutes Beispiel dafür. Immer mehr Eltern erkennen, dass ihre Kinder gerne zu Fuß in die Schule gehen und dass ihnen die Bewegung gut tut. Durch sichere Geh- und Radwege schaffen die Kommunen die Voraussetzung für gesundheitsfördernde Alltagsbewegung. Nur so können die Eltern zuversichtlich sein, dass ihren Kindern auf dem Schulweg nichts passiert. Schließlich werden auch wir Erwachsenen solche Wege - weg vom Verkehr - mehr nutzen und so etwas für unsere Gesundheit tun. Was sind die größten Ernährungsfehler gerade bei Kindern? Problematisch sehe ich bei Kindern den regelmäßigen Konsum von süßen Getränken. Damit werden viele überflüssige Kalorien aufgenommen. Viele Kinder sind es leider nicht mehr gewohnt, ungesüßte Getränke oder einfach Leitungswasser zu trinken, obwohl dies das Beste wäre. Auch als Zwischenmahlzeiten werden häufig sehr kalorienreiche Lebensmittel in Form von süßem Gebäck, Knabber- und Wurstwaren konsumiert. Die einseitige Ernährungsweise mit hoher Kalorienzufuhr wird sehr oft unterschätzt. Sie führt bei den Kindern nicht nur zu Übergewicht, sondern auch zu eingeschränkter Konzentrations- und Leistungsfähigkeit. Weiß man, wie viele Menschen in Prozenten bei uns übergewichtig sind? Ja, den Daten der Vorsorgeuntersuchungen zufolge sind 46 Prozent der Frauen und 63 Prozent der Männer in unserem Land übergewichtig. Für dieses Übergewicht bei jungen und älteren Menschen sind zwei Faktoren hauptsächlich verantwortlich: Falsche Ernährung durch zu kalorienreiche Lebensmittel einerseits und ein Mangel an Bewegung andererseits. Wie kann man feststellen, ob das persönliche Gewicht noch im Normalbereich liegt? Zur Einschätzung wird der Body-Mass-Index (BMI) verwendet. Für Erwachsene gilt ein BMI von 20-25 als normal und Werte über 25 werden als Übergewicht eingestuft. Diese Grenzen gelten allerdings nicht für SportlerInnen, Kinder und Jugendliche. Und wie stelle ich meinen persönlichen Body-Mass-Index fest? Das ist eine sehr leichte Rechenaufgabe. Ich würde allen empfehlen, am Sonntag, dem 13. April zum Gesundheitstag in den Hofsteigsaal zu kommen. Dort kann jeder seinen persönlichen BMI ausrechnen lassen. Angelika, was gibst du uns für Tipps für eine gesunde Ernährung? Wenig Fertigprodukte verwenden, lieber einfache Speisen aus regionalen Produkten zubereiten. Wir haben hier in Vorarlberg wunderbare Möglichkeiten, das umzusetzen. Es gibt eine Faustregel: Fünf Portionen Obst oder Gemüse täglich. Das Maß für eine Portion ist eine Handvoll wie ein Apfel, ein kleiner Salat oder ein Glas Orangensaft. Frauen sind dabei sehr viel bewusster als Männer, die hier noch Aufholbedarf haben. Zurück zur Bewegung. Muss jetzt jeder oder jede anfangen zu joggen, radeln oder zu walken? Nein, es wäre schon sehr viel erreicht, wenn wir kurze Wege im Alltag öfter zu Fuß gehen würden. Ein Maß für gesundheitsfördernde Alltagsbewegung ist im Laufe eines Tages 10.000 Schritte zu machen oder 25 Stockwerke zu überwinden. Das ist leichter zu erreichen, als man denkt. Menschen, die in einem Bürojob arbeiten, kommen unter tags allerdings kaum auf 5.000 Schritte. Der sportliche Ausgleich muss nicht unbedingt ein 40-minütiger Lauf am Abend sein, den Untrainierte meist sowieso zu schnell laufen. Nein, einfach bewegen, alles tun, was Spaß macht. Und wenn das Joggen oder Nordic-Walking ist, umso besser. Ernährungswissenschafterin Lauterach, Unterfeldstraße 19 verheiratet mit Gatten Stefan zwei Kinder: David (11 Jahre), Isabella (9 Jahre) Angelika, du bist Ernährungsberaterin. Wir leben in einer Wohlstandsgesellschaft. Es geht uns gut. Leben wir auch gesund? Ja, es geht uns gut, dennoch könnten viele von uns etwas mehr für ihre Gesundheit tun. Aktuelle Gesundheitskonzepte in unserem Land haben zum Ziel, dass die Menschen in unserer Gesellschaft mehr gesunde Jahre erleben. In diesen Konzepten geht es darum, dass Alt und Jung ihren Lebensstil optimieren, mehr Eigenverantwortung für Ihre Gesundheit übernehmen und die Verantwortung nicht in erster Linie der Medizin überlassen. Werden solche Konzepte bei uns umgesetzt und wenn ja, kann man schon Erfolge erkennen? Durch umfassende Informationen und zahlreiche Gesundheitsförderungsprojekte konnte bereits sehr viel Bewusstsein geschaffen werden. Wir erleben, dass auch unter den Ärzten und Ärztinnen ein Umdenkprozess stattgefunden hat. Sie versuchen in größerem Maß den Lebensstil der PatientenInnen positiv zu beeinflussen. Da und dort sind Erfolge bereits zu erkennen - von den Kindern bis zu den SeniorenInnen. Wir werden immer älter. Das Hauptziel der Gesundheitsförderung und speziell des für SeniorenInnen konzipierten Projektes „Kleeblatt“ ist es, die „pflegefreie Zeit“ zu verlängern. Danke für das Gespräch. fenster 19 Aus der Gemeinde BORG: Naturwissenschaftlicher Tag Deutsches Museum & EU-Themen Die Lauteracher Hauptschüler hatten viel Spaß beim Experimentieren Schülerinnen der 7. Klassen besichtigten den Bergbaubereich im Deutschen Museum Trotz aller Kritik ein Erfolgsmodell: Dr. Bauer referierte über aktuelle EU-Themen Lauteracher Hauptschüler am BORG Einmal im Jahr wird für die Lauteracher Hauptschüler am BORG ein „Naturwissenschaftlicher Tag“ organisiert. In den modernen Labors der Schule werden dann von ihnen verschiedene Experimente durchgeführt. Heuer beschäftigten sich die Hauptschüler in Biologie mit dem Mikroskopieren von Teichproben und Augentierchen, in Physik stand ein Versuch mit elektromagnetischen Feldern im Mittelpunkt: Getestet wurde anhand eines Lawinenverschütte20 ten-Suchgeräts. In Chemie wurden Versuche mit Zucker durchgeführt. Besuch im Deutschen Museum Die 7. Klassen des BORG besuchten das Deutsche Museum in München. Neben den Arbeitsaufträgen blieb den rund 60 Schülern auch noch genug Zeit, um auf eigene Faust das Museum zu entdecken. Höhepunkte sind unter anderem verschiedene Flugzeuge und Raketen, eine internationale Musikinstrument-Sammlung sowie Bergwerke. Europa im Mittelpunkt Zwei Stunden lang nahm sich Dr. Gerhard Bauer, Generalsekretär der Österreichischen Gesellschaft für Europapolitik, Zeit, um mit sechs Klassen des BORG Lauterach aktuelle Europathemen zu diskutieren. Das Interesse der Schüler war breit gestreut: Behandelt wurden unter anderem die Themen Energie- und Subventionspolitik, die Rolle Österreichs in der Union sowie die Osterweiterung. fenster Aus der Gemeinde S C H I TA G Schitag der Gemeindeverwaltung Frauensprecherin Katharina Pfanner Betrifft: Frau Das Frauenreferat der Landesregierung begleitet das Frauennetzwerk Das Frauennetzwerk bringt den Frauen in Vorarlberg einen Informationsvorsprung sowie neue Kontakte und damit neue Chancen und Stärken in der Vernetzung. Frauensprecherinnen in fast allen Gemeinden unseres Landes setzen sich für Frauenfragen ein, haben Kontakte zu den Frauen in ihrer Gemeinde, zu Vereinen, zu Frauenorganisationen und zur Gemeindepolitik. Das Frauenreferat der Landesregierung begleitet das Frauennetzwerk und bietet uns somit eine Plattform. Frauen wollen Wissen, um ihr Leben gut gestalten zu können. Das Frauennetzwerk bringt deshalb, gemeinsam mit dem Frauenreferat und dem Fraueninformationszentrum Femail, Wissen in die Vorarlberger Regionen. Die kostenlosen Veranstaltungen zu Gesundheit, Beruf, Finanzen, Recht und Lebensplanung bringen neue Informationen und Kontakte. Zu den Details informiert die Frauensprecherin oder die Regionensprecherin. Ihre Frauensprecherin Katharina Pfanner Telefon: 0699/11 10 19 14 E-Mail: katharina.pfanner@gmx.at Einen gemeinsamen Urlaubstag verbrachten elf MitarbeiterInnen der Gemeindeverwaltung Anfang März im Schigebiet Zürs-Lech und dokumentierten damit den guten Zusammenhalt unter den KollegInnen. Dabei waren v.l.n.r. Erwin Rinderer, Otto Wittwer, Gabi Ender, Karl Hofer, Marc Anders, Doris Tschann, Margot Reiner, Rudi Weingärtner, Natalie Barfuß, Sandra Schwarz und Nicole Eisenegger. Haussammlung im April Das Vorarlberger Kinderdorf, Bregenz Kronhaldenweg 1, erhielt vom Land Vorarlberg die Bewilligung für eine Haussammlung vom 1.4. bis 30.4.2008. Die mit der Sammlung betrauten Personen haben sich auf Wunsch auszuweisen und auf Verlangen einen Beleg über die Spende auszuhändigen. fenster 21 Werbung 22 fenster Aus der Gemeinde 60-jähriges Priesterjubiläum Geistlicher Rat Wilhelm Stoppel Pfarrer Stoppel mit seiner Schwester Irma Fessler und Schwägerin Hilda Stoppel Der Jubilar im Gespräch mit Bischof Elmar Fischer Bischof Elmar Fischer hielt die Festansprache I m Rahmen eines feierlichen Festgottesdienstes beging Pfarrer i. R. Wilhelm Stoppel im St. Josefshaus in Gaissau sein 60-jähriges Priesterjubiläum. Der Sohn von August und Agathe Stoppel, seinerzeit wohnhaft in der Antoniusstrasse 8, wurde am 14. März 1948 in Lauterach zum Priester geweiht. Bischof Elmar Fischer betonte in seiner Festrede das unermüdliche Wirken des Jubilars im Dienste des Evangeliums in einer Zeit der Umbrüche und starken Veränderungen, sowohl in der Kirche als auch im gesellschaftlichen Leben. Dadurch hat er vielen Menschen den Glauben näher gebracht. In seiner langjährigen Tätigkeit als Seelsorger betreute er die Pfarren in Partenen, Gaschurn, Buch und Röthis. Im Anschluss an die Messfeier luden die Franziskanerschwestern zu einem Festmahl ein. Im Kreise seiner Angehörigen, Pfarrer Fridl Fitz und zahlreicher Ehrengäste fühlte sich der Jubilar sichtlich wohl. Seinen Lebensabend verbringt Pfarrer Stoppel im St. Josefshaus in Gaissau, wo der rüstige 92-jährige noch täglich eine Messe liest oder eine Andacht hält. fenster 23 Werbung 24 fenster Aus der Gemeinde Historisches – Wie es früher war… Handel – Bildung – Glaube (Schluss) Klosterpfarrer Wilhelm Fries feiert 1952 mit Geistlichen, früheren und damaligen Ministranten sein 50-jähriges Priesterjubiläum; v.l.n.r. hinten: Alfons Lang sen., Adolf Brauchle, Egon Fink, Heinz Greußing, Sepp Vonach, Josef Greußing, Konrad Lang, Paul Eiler, Edgar Vonach; Mitte: Pfarrer Bertel, P.Fidelis OSB, Rektor P. Schöpf CSSR, Ewald Sutterlüty, Erwin Vögel (teilw. verdeckt), Gehard Hagen, Alfons Flatz, Tone Hagen, Ambros Hagen, Heinz Dietrich, Pfarrer Marte, Dornbirn-Haselstauden; vorne: Wilfried Hagen, Alfons Lang jun., Elmar Vögel, Gen. Vikar Monsignore Scheidle, Rektor Wilhelm Fries, Kapuziner-P. Primus Lampert, Herbert Wirth, Franz Hagen, Eugen Dietrich Während die Dominikanerinnen mit ihrem Mädchenpensionat 1904 nach Bregenz übersiedelten, erfreute sich das Redemptoristinnenkloster in Mauer bei Wien vieler Zugänge, sodass die Gründung eines weiteren Konvents anstand. Da erreichte die Schwestern ein Brief aus der brüderlichen Haselstauder Niederlassung mit der Mitteilung, dass die Dominikanerinnen am Ausziehen seien und das Haus frei werde.Um Christi Himmelfahrt reisten bereits die ersten Schwestern an und verbrachten die nächsten fünf Wochen gemeinsam mit den „Schulfräulein“, die sie frei verköstigten. Die Lauteracher freuten sich, dass es im Klösterle weiterging, mussten aber bald auch sehen, dass es an allen Ecken und Enden fehlte und halfen mit Geld und Naturalien. Auch in der Öffentlichkeit stehende Persönlichkeiten trugen mit Zuwendungen aller Art dazu bei, das Kloster für die Bedür fnisse des beschaulichen Ordens einzurichten und viele Geplagte verspürten bald die Kraft des Gebetes, wenn sie ihre Sorgen und Anliegen den Schwestern anvertrauten. Im Jahre 1905 bekam das Kloster mit dem H.H Peter Kopf aus Köln einen überaus umsichtigen Hausgeistlichen. 1929 trat H.H. Wilhelm Fries seine Nachfolge an. Er war dafür bekannt, dass er den Gottesdienst an Feiertagen besonders aufwändig gestaltete und zur Mitfeier mit Vorliebe auch ehemalige Ministranten einlud, die nicht selten einen Kopf größer waren als er. Diese kamen gerne, war doch das Ministrieren an der Schnittstelle der damals noch recht streng gelebten Klausur mit schönen Erinnerungen verbunden und nicht wenige blieben dem Klösterle zeitlebens auch als Wohltäter und Helfer erhalten. Beide Weltkriege stürzten das Kloster zunächst in arge Nöte und Bedrängnis aber in den Jahren 1945 bis 1955 nahm es wieder einen Aufschwung, verzeichnete 12 Neuzugänge und gute Aufträge für Daunen- und Steppdecken brachten wieder Verdienst. Ab 1966 fand eine geistige Neuorientierung statt. Das Kloster sollte eine Schule des Gebetes werden. Durch das Anbieten von Gebets- und Biebelstunden erhielt das beschauliche Ordensleben neue Aufgaben und eine bisher nicht gekannte seelsorgliche Öffnung, die mit der Fertigstellung des neuen Mehrzweckgebäudes, seinem Meditation- und Gruppenraum und einem reichen Angebot zur Lebens- und Glaubensorientierung ihre Fortsetzung und viele Freunde findet.- Nach weiteren, umfassenden Sanierungsarbeiten nahm sich der seit 2002 erfolgreich damit befasste Freundeskreis als Letztes die Renovierung des Pfortenhauses vor, das heute, aus der Umarmung der Klostermauer befreit, fachgerecht erneuert und mit dem Schriftzug „St. Josefskloster.Redemptoristinnen“ versehen bewundernde Blicke auf sich zieht, darüber hinaus aber auch den Weg zu einer – wie es jemand treffend formulierte – Oase des Geistes weist. fenster 25 Aus den Vereinen Jahreshauptversammlung Krankenpflegeverein Ihr seid eine ganz tolle, wichtige soziale Einrichtung in Lauterach Bild von der Jahreshauptversammlung des Krankenpflegevereins v.l.n.r. Herbert Gerbis, Franz Fischer Landesverband, Bgm. Elmar Rhomberg, Obfrau Heide-Ulla Drucker, Obm. Stellvertreter Albert DeDonder, Kassier Bruno Forster, Beiräte Cilli Mischi und Doris Gerbis Obfrau Heide-Ulla Drucker konnte Mitte März ca. 100 Mitglieder im Hofsteigsaal begrüßen. Sie berichtete über den Wechsel der Pflegedienstleitung zu DGKS Sonja Kaiser, sowie über neue Herausforderungen der Hauskrankenpflege wie Case-Management und Palliativpflege. Kassier Bruno Forster legte einen erfolgreichen Finanzbericht vor, allerdings bedauert er den Mitgliederschwund im vergangenen Jahr. Besondere Erwähnung fanden die beiden neuen PKW, je gesponsert von der Firma Intemann und der Raiffeisenbank am Bodensee, die mit neuem „herzlichem“ Logo den Gedanken der Hauskrankenpflege sichtbar machen. 26 Notar Götze stellte in seinem Referat „Wer entscheidet, wenn sie nicht mehr entscheiden können?“ fest, dass es wie beim Testament für die Erstellung einer Vorsorgevollmacht oder einer Patientenverfügung nie zu früh, sondern nur zu spät sein kann. Franz Fischer, Obmann des Landesverbandes Hauskrankenpflege lobte die professionelle Zusammenarbeit zwischen Pflegeteam und Vereinsleitung, die den Mitgliedern und deren Angehörigen eine optimale Pflege sichert. Bürgermeister Elmar Rhomberg informierte kurz über das geplante „Haus der Generationen“ und wünschte dem Krankenpfle- geverein mit der Bemerkung „Ihr seid eine ganz tolle, wichtige soziale Einrichtung in Lauterach“ alles Gute für die Zukunft. Musikalisch umrahmt wurde die Versammlung von der Gruppe Vocalini von Martina und Alex der Musikschule Lauterach-Wolfurt unter der Leitung von Mila Meusburger Krankenpflegeverein Lauterach Rufbereitschaft Montag - Freitag von 07:30 - 12 Uhr Samstag/Sonntag/Feiertag von 08 - 09 Uhr Telefon: 05574/82880 fenster Aus den Vereinen Haussammlung der Bürgermusik Lauterach Mit der Anfrage um eine finanzielle Unterstützung klopfen sie im April wieder an die Haustüren: die Musikanten und Musikantinnen der Bürgermusik. Denn ein so großer und aktiver Verein erfordert in einem Vereinsjahr nicht nur einen umfangreichen organisatorischen, sondern auch - und vor allem - einen erheblichen finanziellen Aufwand. Zahlreiche Mitglieder: Die Bürgermusik zählt im Vereinsjahr 2008 insgesamt 181 Mitglieder. Diese Zahl ergibt sich aus 88 Mitgliedern der BML (der sogenannten „großen“ Musik), 64 Mitgliedern der Jugendkapelle (JKL) und insgesamt 41 in Ausbildung befindlichen Jungmusikanten. Abzüglich der 12 Doppelzählungen, die sowohl in der BML als auch in der JKL tätig sind. Instrumente und Uniformen Hauptsächlich werden die anlässlich der Haussammlung erhaltenen Spenden für die Anschaffung, Wartung und Reparaturen der Musikinstrumente verwendet. So kostet z.B. eine Klarinette ca. 2.000 Euro, ein Waldhorn ca. 4.500 Euro eine Tuba ca. 7.500 Euro usw. Ein ebenfalls großer Posten auf der Ausgabenseite bildet die Anschaffung von Uniformen, die für jedes Mitglied ebenfalls vom Verein übernommen wird. Weitere Verwendungszwecke Allein mit Uniformen und Instrumenten lässt sich jedoch ein Musikverein noch nicht auf Dauer erfolgreich führen. Weitere wichtige Ausgaben bilden die Musikausbildung der Vereinsmitglieder in Form von Zuschüssen zu den Musikschulbeiträgen bzw. Seminaren und Prüfungsgebühren, sowie natürlich auch die nicht unerheblichen Notenanschaffungen für insgesamt drei jährliche Konzerte (Cäcilienkonzerte, Kirchenkonzert, Dreikönigskonzert der Jugendkapelle). Zahlreiche Ausrückungen Im Laufe eines Vereinsjahres nimmt die Bürgermusik neben den insgesamt vier Konzerten zahlreiche Termine zu verschiedenen weltlichen und kirchlichen Anlässen in der Gemeinde wahr. Die Ausrückungen anlässlich der Erstkommunion, Fronleichnam, Seelensonntag und Tag der Blasmusik sind fix im Kalender; dazu kommen mehrere Platzkonzerte und Musikfeste in den Sommermonaten und auch die Mitwirkung bei der „Kulturnacht in Lauterach“. Die Bürgermusik Lauterach bedankt sich bei jedem Einzelnen für seine finanzielle Unterstützung, die einen wesentlichen und wichtigen Beitrag zur erfolgreichen Führung des gesamten Vereines bildet. www.bm-lauterach.at fenster 27 Aus den Vereinen Die neu aufgenommenen Mitglieder v.l.n.r. Nina Leitgeb, Jaqueline Knaller und Daniel Dietrich mit Kommandant Harald Karg Kdt. Harald Karg übergab die Anerkennungsgeschenke für hervorragenden Probebesuch im vergangenen Jahr wie hier an Werner Bickel Vier Jugendliche wurden in die aktive Wehr aufgenommen Jahreshauptversammlung I m Mittelpunkt der diesjährigen Jahreshauptversammlung der Ortsfeuerwehr Mitte Februar stand die Angelobung und offizielle Aufnahme von neuen Mitgliedern der Ortsfeuerwehr Lauterach. So sind im vergangenen Jahr Nina Leitgeb, Jaqueline Knaller, Rene Mittelberger und Daniel Dietrich von der Feuerwehrjugend in den Aktivstand der Wehr übergetreten und wurden bei der 117. Jahreshauptversammlung durch Ablegung des Gelöbnisses in die Reihen der Aktiven aufgenommen. Unter den Gästen konnte Kommandant Harald Karg Bürgermeister Elmar Rhomberg, Abschnittsfeuerwehrkommandant Ulrich Vonach, Polizeiinspektionskommandant Günter Pfanner, Altbürgermeister und Ehrenmitglied der Feuerwehr Elmar Kolb, sämtliche Ehrenmitglieder und insgesamt 65 Mitglieder willkommen heißen. 28 Die Funktionäre berichteten über die insgesamt 265 verschiedenen Dienstgänge im vergangen Jahr bei denen insgesamt 8.350 Stunden im Dienste der Bevölkerung geleistet wurden. 53 Einsätze, 89 Brandbereitschafts- Absperr- und Ordnungsdienste sowie 75 Schulungen und Ausbildungen wurden im vergangenen Jahr absolviert. Herausragende Momente waren im vergangenen Jahr die Jahreshauptversammlung mit dem Kommandantenwechsel, die Beteiligung an den Leistungswettbewerben in Sulzberg und Lochau sowie die Jahresabschlussübung im Bereich des Alten Marktes. Bezüglich Einsätze war der Großbrand beim landwirtschaftlichen Anwesen der Familie Götze an der Austraße das sicher größte Ereignis. Die Feuerwehrjugend konnte mit 59 Veranstaltungen auf ein wiederum sehr „Die Fehlalarme haben im Vorjahr einen absoluten Spitzenwert erreicht“ bewegtes Jahr mit zahlreichen Höhepunkten wie die Teilnahme am Wissenstest in Lauterach, dem Jugendleistungswettbewerb in Sulzberg und dem Feuerwehrjugendzeltlager in Bildstein zurückblicken. 34 aktive Mitglieder der Wehr konnten dann für ihren hervorragenden Besuch wiederum ein Anerkennungsgeschenk in Empfang nehmen. „Die Fehl- und Täuschungsalarme durch Brandmeldeanlagen haben im Vorjahr einen absoluten Spitzenwert erreicht, fenster Aus den Vereinen Vorankündigung Feuerlöscherüberprüfung Die Firma Traugott, Feuerwehrbedarf, die Polizeiinspektion Lauterach und die Ortsfeuerwehr Lauterach veranstalten in Zusammenarbeit am Samstag, den 3. Mai 2008 von 8:30 Uhr bis 13 Uhr im Feuerwehrgerätehaus die diesjährige Feuerlöscherüberprüfungsaktion. Im Zuge deren werden auch verschiedene Modelle von Brand- und Rauchmeldern mit entsprechender Information vorgestellt. Gleichzeitig wird auch wiederum eine Fahrradcodieraktion durch die Polizeiinspektion durchgeführt. FEUERWEHR Abschluss der Wintergrundausbildung der Hofsteigfeuerwehren Auf den Punkt bereit zu sein für die Grundausbildung an der Landesfeuerwehrschule, dies war das erklärte Ziel Nicht vergessen: Feuerlöscher müssen alle zwei Jahre überprüft werden, kontrollieren sie die Plakette an ihrem Löscher! Genauere Informationen in der Mai-Ausgabe des Lauterachfensters. Abschlussübung der Grundausbildung mit der Annahme eines Brandes im Schlauchturm von insgesamt 20 Neueinsteigern bei den Hofsteigfeuerwehren Wolfurt, Bildstein, Betriebsfeuerwehr Wolfurt - Bahnhof und Lauterach als sie Ende November in die Wintergrundausbildung starteten. Insgesamt standen seit damals acht Theorieabende bei den verschiedenen Feuerwehren des Löschkreises auf dem Programm um das notwendige Grundwissen in den Bereichen wie Gerätschaften, Atemschutz, Kommunikation und Nachrichtendienst, Rechte und Pflichten, Verhalten im Dienst, Sondergeräte usw. anzueignen. Das theoretische wurde dann praktisch mit einem Übungsnachmittag in Bildstein umgesetzt, ehe dann Anfang März auf dem Übungshof der Feuerwehr Lauterach der Abschlussnachmittag folgte. So hatten die Neuzugänge unserer Wehr Nina Leitgeb, Jaqueline Knaller und Daniel Dietrich quasi ein Heimspiel bei den letzten Ausbildungen und der großen Abschlussübung als es galt ihr Erlerntes unter Beweis zu stellen und zu zeigen, dass sie fit für den Grundausbildungslehrgang an der Landesfeuerwehrschule sind, den sie in den nächsten Wochen besuchen werden. der Ortsfeuerwehr nicht weniger als 21 mal wurde Fehlalarm gegeben“, berichtete Kdt. Harald Karg von dieser speziellen Problematik. Harald Karg forderte, alle Anstrengungen zu unternehmen, dass Fehlalarme deutlich reduziert werden. Zustimmung erhielt er dabei auch von Bürgermeister Elmar Rhomberg, der in dieser Angelegenheit die vollste Unterstützung seitens der Gemeinde zusagte, um diese Situation besser in den Griff zu bekommen. In seinen Ausführungen dankte der Bürgermeister dann allen Wehrkameraden für ihren Einsatz im vergangenen Jahr zum Wohle ihrer Mitbürger. Er nahm auch weiters Stellung zur Anschaffung eines neuen Kommandofunkfahrzeuges, das im Jahr 2009 in den Dienst gestellt werden und das bisherige nicht mehr zeitgemäße Fahrzeug nach 20 Jahren ablösen wird. Das bisherige Kommandofunk-Fahrzeug wird dann die Funktion eines Mannschaftstransportwagens für die nächsten Jahre übernehmen. Dank an die Bevölkerung Die Ortsfeuerwehr Lauterach bedankt sich auf diesem Wege bei der Lauteracher Bevölkerung und den Unternehmen für die wohlwollende Aufnahe anlässlich unserer Haussammlung im vergangenen März. Allen ein herzliches „Vergelt´s Gott“ für ihre Unterstützung. www.feuerwehr-lauterach.at Aus den Vereinen Der Fasching im Zeitraffer Scheinbar ernste Worte des Kurzzeitbürgermeisters Hans-Peter Germann Die Faschingsnarren erstürmen am Faschingsdienstag das Rathaus In der diesjährigen so kurzen Faschingssaison konnte man schon manchmal den Eindruck gewinnen, dass jemand auf die „Schnell-Vorlauf-Taste“ gedrückt hatte. Jeder Verein wollte natürlich die traditionellen Veranstaltungen unbedingt auch dieses Jahr durchführen und so folgten die Termine aufeinander wie im Zeitraffer. Dabei hatte der Schalmeienzug Lauterach sogar einen Tag dazu gemogelt; denn die Schalmeien starteten anlässlich des 25-Jahr-Jubiläums schon am 10.11. mit einer tollen Faschings-Warm-up-Party in die Saison. Auch der 11.11. war dieses Jahr etwas Besonderes. Da der 11.11. auf einen Sonntag fiel, baten die Luterachar Schollesteachar den Gottesdienst mitgestalten zu dürfen. Unser Pfarrer Fridl Fitz nahm die30 sen Vorschlag mit den Worten: „In die Kirche dürfen alle kommen“, gerne an. Ein besonderer Dank gilt auch Ludwig Silvia, die die Organisation übernahm, dem „Zunft-Chor“, sowie dem ISOH-97 ShowOrchester für die wunderschöne Gestaltung dieses bunten und stimmungsvollen Gottesdienstes. Um möglichst viele Umzüge mitmachen zu können, wurden teilweise gleich mehrere Termine an einem Tag wahrgenommen. Nicht nur Durchhaltevermögen war im Fasching 2008 gefragt, sondern vor allem auch Organisationstalent. Dank der unermüdlichen Mitarbeit aller Zünftler, war auch in diesem Jahr der Zunftball am 26.01. ein Highlight des Lauteracher Ballkalenders. Auch bei den Kindergartenbesuchen durch die Zunft wurde mit den Schalmeien und dem Zauberer „Magic Walter“ ein lustiges Programm geboten. Was uns Schollesteachar besonders freut ist, dass der Besuch beim Bürgermeister und den Angestellten des Gemeindeamtes am Faschingdienstag wieder zum Fixpunkt geworden ist, mit überraschenden „Programmpunkten“ von beiden Seiten. So erteilte BM Rohmberg nicht nur bereitwillig die von einem Überraschungskomitee geforderte Baugenehmigung für ein Minarett, sondern schlug auch noch vor, dieses doch gleich 120 m hoch zu bauen, damit „es auch gleich für Bregenz reicht“. Dies wurde vom Bregenzer Bürgermeister, der gerade im Lauteracher Gemeindeamt zu Besuch war, sehr begrüßt. Glücklicherweise war Faschingdienstag und somit alles nur „närrische“ Pläne. fenster Aus den Vereinen Männerchor Lauterach Ehrung für fünf Sänger Ehrungen, Rückblick und Vorschau Neuzugang Alexander Wachter Die Jubilare v.l.n.r. Sepp Buchauer, Hermann Gassner, Franz Luttenberger, Walter Ofner sowie Karl Sahler zusammen mit Margaretha Lang und Schriftführer Werner Vogel; Ganz links: Margaretha Lang A nlässlich der 82. Jahreshauptversammlung 2007 des Männerchors Lauterach etwas verspätet Mitte Februar 2008 hatte der Vorstand gleich zu Beginn das ehrenvolle Amt, fünf Sänger für deren langjährige Mitgliedschaft im Chor auszuzeichnen und sich für die Treue zu bedanken. Für 25-jährige Vereinszugehörigkeit konnten Obmann Franz Luttenberger, Josef Buchauer und Hermann Gassner das güldene Vereinsabzeichen sowie das Verbandsabzeichen in Silber des Vorarlberger Chorverbandes in Empfang nehmen. Für 15-jährige Treue im Chor wurden Karl Sahler und Walter Ofner das Vereinsabzeichen in Silber überreicht. Alle fünf Sänger erhielten im Beisein der Schriftführerin des Vlbg. Chorverbandes, Frau Margaretha Lang, eine Ehrenurkunde überreicht. Weiters konnten über 16 Sänger für Ihren fleißigen Probenbesuch Sängerschirme in Empfang nehmen. In diesem Jahr konnte auch wieder ein neuer Sänger in die Gemeinschaft aufgenommen werden und so erhielt Alexander Wachter, seines Zeichens Sänger im 1. Tenor die Aufnahmebestätigung samt Sängernadel überreicht. Im Anschluss an diese Feierlichkeiten begrüßte Obmann Franz Luttenberger den Bürgermeister der Marktgemeinde Lauterach Elmar Rhomberg und den Kulturamtschef Christoph Döring. Bürgermeister Elmar Rhomberg führte dann in einer eindrucksvollen Präsentation den Chormitgliedern vor, wie es denn aussehen könnte, wenn durch den Renovierungsumbau des Alten Vereinshauses die neuen Probenräumlichkeiten zur Verfügung stehen könnten. Jedenfalls ist man schon sehr auf den Startschuss gespannt. In gewohnt heiterer Manier bedankte sich dann Kulturchef Christoph Döring in seiner Rede beim Männerchor für die Unterstützung und Mithilfe bei der Veranstaltung „Kultur am Platz“ im Klosterhof des vergangenen Jahres. Axel Girardelli, musikalischer Leiter des Chores, stimmte dann den Chor in die Events des Jahres 2008 ein. Hervorzuheben ist natür


Lauterachfenster 2009 09
Son, 6. Feber 2011 | Kuhn EDV

September 2009 Nr. 40 D i e a k t u e l l e I n f o r m a t i o n s s c h r i f t d e r M a r k t g e m e i n d e L a u t er a c h 100 Jahre Viehzuchtverein 10 Musikschule 17 SpiSpaSpo 44 Feuerwehr 56 Dötgsi Wirtschaftsverein Zeitungsversand P.b.b. Verlagspostamt A-6923 Lauterach Zulassungsnummer 02 Z 031382 M TURNERSCHAFT LAUTERACH Sportprogramm 2009/2010 KINDERTURNEN Purzelturnen für 1 bis 2 Jährige (10 Einheiten) Dienstag, 9 - 10 oder 10 – 11 Uhr, Beginn 22.9.2009 Anmeldung unter Tel. 0664/4496738 Leiterin: Claudia Teichtmeister Eltern-Kind-Turnen für 2 bis 4 Jährige Montag, 10.00 bis 11.00 Uhr Beginn 21.9.2009 Anmeldung unter Tel. 0664/4496738 Leiterin: Claudia Teichtmeister Eltern-Kind-Turnen für 2 bis 4 Jährige Mittwoch, 9 bis 10 Uhr, Beginn 23.9.2009 Anmeldung erforderlich unter Tel. 0664/4530905 Leiterin: Simone Romanin Donnerstag, 9.30 bis 10.30 Uhr, Beginn 1.10.2009 Anmeldung erforderlich unter Tel. 05574/75964 Leiterin: Heike Wilms Kleinkinderturnen 4 bis 6 Jährige Mittwoch, 15 bis 16 Uhr, Schnupperstunde am 23.9.2009 Leiterin: Claudia Teichtmeister Vereinsturnhalle, Bundesstraße 103 Leichtathletik - Freiluftsaison: Sportanlage der Hauptschule (ca. bis Oktober) ERWACHSENE UND SENIOREN Frauengymnastik Montag, 8.30 bis 9.30 Uhr ab 7.9.2009 Leiterin: Christine Kaufmann „Frauen-Power“ Frauengymnastik Mittwoch, 20.00 bis 21.00 Uhr ab 16.9.2009 Leiterin: Margit Maier Männerturnen Montag, 19.30 bis 21.30 Uhr ab 7.9.2009 Leiter: Klaus Wendner Seniorengymnastik Dienstag, 14.30 bis 15.30 Uhr (ab 9.9.08) Leiterin: Christine Valentinotti Fitness, Kondition, Leichtathletik für Frauen und Männer Donnerstag, 18.30 bis 20.00 Uhr Sportanlage Hauptschule ab 31.8.2009 Wintertraining ab 22.10. – 19.45 bis 21.15 Uhr in der Turnhalle Leiterin: Silvia Nußbaumer Tel. 0650/7010708 Info bei Rudi Weingärtner Tel. 0664/73876861 GERÄTETURNEN WEIBLICH „TURN 10“ Geräteturnen weiblich ab 6 Jahren Mittwoch, 17.00 – 19.00 Uhr ab 23.9.2009 Leiterinnen: Maja Lanz, Sanne Adam, Marion Spindler Tel. Maja Lanz 0699/10960606 FAUSTBALL Sommer: weibl. und männl. alle Klassen Sportanlage „Kella“ Schwarzach Donnerstag, 19 bis 21:30 Uhr (ab Mitte August) Winter: Hauptschule Lauterach - Sporthalle Donnerstag,20.00 – 22.00 Uhr (ab Ende Oktober) Leiter: Erich Dunst, Wälderstraße 11, Lauterach Tel. 0676/83773428 RHYTHMISCHE SPORTGYMNASTIK MIT 6 JAHREN Freitag, 15.00 – 17.00 Uhr ab 21.9.2009 Leiterinnen: Jessica Blum, Janine Vonach Tel. Jessica Blum 0664/1409399 LEICHTATHLETIK SCHÜLER/INNEN, JUGEND Leichtathletik ab 6 Jahren: Donnerstag, 17.30 bis 19.30 Uhr ab 14.9.2009 Leiterinnen: Edith Kiene, Simone Fleischanderl Leichtathletik ab 14 Jahren, weibl. und männl. Jugend: Montag und Donnerstag, ab 17.30 Uhr, Bodenseestadion Bregenz Wintertraining ab 12.10.2009 Freitag, 18.00 – 20.00 Uhr Turnhalle Lauterach, Leiter: Jan und Martin Schreiber AUSKUNFT Informationen immer vor Beginn der Trainingsstunden bei den Riegenleiterinnen und Riegenleitern Schriftführer Rudi Weingärtner, Frauenfeld 8, 6850 Dornbirn Tel. 05572/394044, e-mail: r.weingaertner@aon.at Obmann: Karl-Heinz Rossmann, Blütenweg 13, Lauterach Tel. 05574/79598 Bankverbindung: Raiba BLZ 37431 – Konto Nr. 2.430.650 oder Hypo BLZ 58000 – Konto Nr. 10326278012 Termine Vereinsturnhalle 2009/2010 · Wochenübersicht Vormittag Montag Dienstag Mittwoch Donnerstag Freitag 08.30 – 09.30 Frauen-Gym 10.00 – 11.00 Eltern-Kind-Turnen 09.00 – 10.00 Purzelturnen 10.00 – 11.00 Purzelturnen 09.00 – 10.00 Eltern-Kind-Turnen 09.30 – 10.30 Eltern-Kind-Turnen 15.00 – 16.00 Kleinkinderturnen 17.00 – 19.00 Geräteturnen weibl. „Turn 10“ 17.30 – 19.30 Leichtathletik ab 6 J. 15.00 – 17.00 Rhythm. Sportgymnastik ab 18.00 Leichtathletik über 14 J. (Wintertraining) 20.00 – 21.00 Frauen-Power 19.45 – 21.15 LA Senioren Nachmittag 14.30 – 15.30 Senioren-Gym Abend 19.30 – 21.30 Männer Inhalt EDITORIAL Sommer, Sonne und leider auch immer wieder Lärm… Der Sommer 2009 geht langsam aber sicher zu Ende. In dieser, für viele wohl schönsten Jahreszeit möchten die Menschen auch in unserer Gemeinde möglichst viel unternehmen – die Natur genießen, den eigenen Garten pflegen, Radfahren oder einfach mit Freunden und Nachbarn die warmen Sommerabende im Freien genießen. Was für den einen eine nette gesellige Runde bedeutet, kann für den anderen eine massive Lärmstörung bedeuten. In dieser Zeit häufen sich bei mir im Rathaus die Anrufe – oftmals betreffend einer Lärmstörung. Der Ruf nach einer Lärmverordnung wird jedes Jahr von zahlreichen Gemeindebürgern laut. Seit vielen Jahren verzichten wir auf eine derartige Verordnung – aus meiner Sicht aus gutem Grund – viele Gemeinden in Vorarlberg haben einfach schlechte Erfahrungen mit einer von der Gemeindevertretung beschlossenen Lärmverordnung gemacht – die Ruhezeiten am Mittag, in der Nacht und am Wochenende regeln soll. Die Betonung liegt auf dem Wort „soll“ – denn ruhiger ist es in diesen Gemeinden keineswegs. Die Bürgermeisterkollegen beklagen, dass eine Einhaltung dieser Verordnung ohne kommunale Sicherheitswache (die örtliche Polizeiinspektion ist hierfür nicht zuständig) kaum möglich ist. Und falls es doch zu einer Anzeige kommt, gibt es lange Verfahren mit Einsprüchen oder Berufungen. Die endgültige Entscheidung ob eine Lärmstörung vorliegt bzw. vorgelegen hat fällt meist erst Monate später. Ich denke, wenn wir alle ein wenig unseren Hausverstand einsetzen, vielleicht auch mal das persönliche Gespräch mit dem Nachbarn suchen – dann führt dies in den meisten Fällen viel rascher zum gewünschten Ziel als eine „Lärmverordnung“. Diese Erfahrung haben wir auch in Lauterach in den letzten Jahren mehrfach gemacht. Trotzdem appellieren wir auch in Zukunft an die Bürger, gegenseitig ein wenig Rücksicht zu nehmen. Die Nachbarschaft vorab zu informieren, wenn einmal eine private Feier stattfinden soll. Anders ist die Situation bei öffentlichen Veranstaltungen. Hier kann auf Antrag des Veranstalters, der Bürgermeister bzw. der Gemeindevorstand über das Veranstaltungsgesetz andere Zeiten per Bescheid festlegen. Hier versuchen wir jeweils eine vernünftige Lösung im Interesse des Veranstalters bzw. des Anrainers zu finden. Erfahrungswerte und Rückmeldungen aus der Bevölkerung aus den vergangenen Jahren helfen uns dabei bei einer Gesamtbeurteilung. Wir werden trotzdem auch in Zukunft unsere Empfehlungen für Ruhezeiten am Mittag, in der Nacht und am Wochenende im Lauterachfenster veröffentlichen. Abfalltrennung Aufruf zur richtigen Mülltrennung Musikschule am Hofsteig Schwarzach tritt der Musikschule Wolfurt-Lauterach bei SeneCura Sozialzentrum kurz vor Eröffnung - Anmeldungen sind bereits möglich Finale im Fahr Rad Wettbewerb Großes Radfest in Lauterach SpiSpaSpo Kindersommer Lauterach 2009 Des mach i des zoag i Anmeldung zu den Kreativtagen 100 Jahre Viehzuchtverein am Samstag, den 26. September Neuigkeiten aus dem Borg 6 10 12 15 17 19 21 24 33 Aus den Lauteracher Vereinen 15 Seiten Vereinsberichte dreimal dötgsi 54 150 Jahre Handwerker- und Wirtschaftsverein Frauenchor Hofsteig „Una festa italiana“ Dr. Günter Ludescher „Aus dem Koma in die Antarktis“ Titelbild Jubiläumsausstellung am 26. September fenster 3 Ihr Bürgermeister Elmar Rhomberg Aus dem Rathaus · September 2009 Plan der Wahlsprengel Landtagswahlen 2009 Am Sonntag, den 20. September finden die Landtagswahlen statt. Als Schwerpunkte der Wahlrechtsnovellen sind die Senkung des aktiven Wahlalters auf das vollendete 16. Lebensjahr, das Wahlrecht für ehemalige Landesbürger/innen, sowie die Einführung der Briefwahl zu nennen. Mit dieser neuen Möglichkeit der Stimmabgabe sind die Wahlberechtigten nicht mehr an das persönliche Erscheinen im Wahllokal am Wahltag gebunden. Wer ist bei der Landtagswahl 2009 wahlberechtigt? Zur Stimmabgabe berechtigt ist, wer am Stichtag der Wahl (30. Juni 2009) LandesbürgerIn von Vorarlberg und vom Wahlrecht nicht ausgeschlossen ist, sowie spätestens am Wahltag (20. September 2009) das 16. Lebensjahr vollendet hat (also am 20. September 1993 oder früher geboren wurde). LandesbürgerInnen sind Personen, die in Vorarlberg ihren Hauptwohnsitz haben und die österreichische Staatsbürgerschaft besitzen. Weiters aktiv wahlberechtigt sind österreichische StaatsbürgerInnen, die ihren Hauptwohnsitz unmittelbar von Vorarlberg aus ins Ausland verlegt haben (AuslandsvorarlbergerInnen) und einen Antrag in die sogenannte Wählerkartei gestellt haben. Wahllokale und Wahlzeit Gewählt wird in unserer Gemeinde in den bewährten 6 Wahlsprengeln in der Wahlzeit von 7.30 – 13 Uhr. Jedem(r) Wahlberechtigte(n) wird bis spätestens am vierten Tag vor dem 4 Wahltag ein amtlicher Wahlausweis (je Sprengel verschiedenfarbig) zur leichteren Durchführung der Wahl zugestellt. Wahlsprengel Wahlsprengel Wahlsprengel Wahlsprengel Wahlsprengel 1 2 3 4 5 Rathaus Volksschule Dorf Zum Kreuz Kindergarten Unterfeld Kindergarten Hoheneggerstraße Alter Sternen sen. Die Vertrauensperson darf die betroffene Person in die Wahlzelle begleiten und bei der Stimmabgabe unterstützend mitwirken. Wahlkarte. Wer kann eine Wahlkarte beantragen? Anspruch auf Ausstellung einer Wahlkarte haben Wahlberechtigte, die am Wahltag infolge Urlaub, sonstiger Ortsabwesenheit verhindert sind, ihre Stimme im für sie zuständigen Wahllokal abzugeben und Personen die infolge Krankheit oder aus ähnlichen Gründen gehunfähig sind. Wählen mit Wahlkarte Die Wahlkarte kann in jedem Wahllokal, dass Wahlkarten annehmen darf, in Vorarlberg abgegeben werden. Personen die am Wahltag das Wahllokal aus krankheitsbedingten Gründen oder wegen Gehunfähigkeit nicht aufsuchen können, haben die Möglichkeit, den Besuch einer mobilen Wahlkommission zu beantragen und vor dieser mittels Wahlkarte zu wählen. Stimmabgabe durch Briefwahl (Wahlkarte) WahlkartenwählerInnen einer anderen Gemeinde Vorarlbergs, können ihr Wahlrecht nur im Wahlsprengel I – Rathaus Lauterach ausüben. In allen diesen Fällen ist die Stimmabgabe nur zulässig, wenn die wahlberechtigte Person über eine Wahlkarte verfügt und diese mit sich führt. Wahlsprengel 6 Wahlberechtigte in der Marktgemeinde Lauterach Frauen: 3.284 Männer: 3.136 Gesamt: 6.420 Wählen ohne Wahlkarte Stimmabgabe am Wahltag in jenem Sprengelwahllokal der Marktgemeinde Lauterach, in deren Wählerverzeichnis die wahlberechtigte Person eingetragen ist. Allen Wahlberechtigten, mit Hauptwohnsitz in der Marktgemeinde Lauterach, wird der Stimmzettel (gemeinsam mit Informationen zur Wahl und zum Ausfüllen des Stimmzettels) einige Tage vor dem Wahltag mit dem Wahlausweis nach Hause gesendet. Weiters liegen auch Stimmzettel in den Wahlzellen auf. Menschen mit einer Körperbehinderung oder einer schweren Sehbehinderung, denen eine selbstständige Stimmabgabe nicht oder nur erschwert möglich ist, können sich von einer Vertrauensperson unterstützen las- fenster September 2009 · Aus dem Rathaus Wahlsprengel 1: Rathaus, Wahlsprengel 2: Volksschule Dorf, Wahlsprengel 3: Zum Kreuz Wahlsprengel 5: Kindergarten Hoheneggerstraße Wahlsprengel 4: Kindergarten Unterfeld Wahlsprengel 6: Alter Sternen Frist für die Beantragung einer Wahlkarte beim Gemeindeamt Ein mündlicher Antrag kann spätestens bis Freitag 18. September 2009, 12 Uhr gestellt werden. Ein schriftlicher Antrag muss dagegen bis spätestens am Mittwoch 16. September 2009, beim Gemeindeamt einlangen. Wird die Wahlkarte persönlich (z.B. durch eine bevollmächtigte Person) im Gemeindeamt in Empfang genommen, so genügt es, wenn der schriftliche Antrag bis Freitag vor dem Wahltag, 12 Uhr, einlangt. Wahlkarten können erst versendet werden, wenn nach Abschluss der Wahlvorschläge die amtlichen Stimmzettel angefertigt sind. Die Versendung beginnt somit gegen Ende August. Briefwahl Die Wahlkarte samt ausgefülltem Stimmzettel kann sofort nach Erhalt an das Marktgemeindeamt Lauterach übermittelt werden. Es ist darauf zu achten, dass der amtliche Stimmzettel persönlich, unbeobachtet und unbeeinflusst ausgefüllt und die Wahlkarte samt innenliegendem Stimmzettel und Wahlkuvert bis zum Schließen des letzten Wahllokals im Land Vorarlberg verschlossen wurde. Dieser Zeitpunkt wird in einem der Wahlkarte beigefügten Informationsblatt bekannt gegeben. Auf der Rückseite der Wahlkarte befindet sich eine Anleitung zur ordnungsgemäßen Durchführung der Stimmabgabe im Wege der Briefwahl. Für die „briefliche“ Übermittlung der Wahlkarte bestehen verschiedene Möglichkeiten: Übermittlung durch die Post oder durch einen anderen Postdienstleister, Abgabe im Marktgemeindeamt Lauterach entweder persönlich oder per Boten, Einwurf der Wahlkarte in den Briefkasten des Gemeindeamtes. Die ausgefüllte und verschlossene Wahlkarte muss bis spätestens 14 Uhr am achten Tag nach dem Wahltag (dies ist der 28. September 2009) beim zuständigen Gemeindeamt einlangen. Eine Abgabe der ausgefüllten und verschlossenen Wahlkarte am Wahltag bei der Sprengelwahlbehörde ist nicht zulässig. Hinweise: Im Falle der postalischen Übermittlung der Wahlkarte entfällt das Frankieren. Die Portogebühren trägt bei der Landtagswahl 2009 das Land Vorarlberg. Fahrtkostenersatz Schülern, Studenten und Lehrlingen, die zur Teilnahme an der Landtagswahl 2009 von ihrem in einem andern Bundesland oder im Ausland gelegenen Studien- bzw. Ausbildungs- ort nach Vorarlberg fahren, werden aus Landesmitteln die Kosten für die Benützung des kostengünstigsten öffentlichen Verkehrsmittels (nicht eigener PKW oder als Mitfahrer in einem anderen Privat-PKW) für die Hin- und Rückreise ersetzt. Bei der Anreise von einem im Ausland gelegenen Studien- bzw. Ausbildungsort ist der Ersatz überdies auf den Betrag beschränkt, der sich ergibt, wenn Wien (also höchstens € 64,--) als Studien- bzw. Ausbildungsort angenommen wird. Präsenzdiener und Zivildiener erhalten keinen Kostenersatz da im Heeresgebührengesetz bzw. im Zivildienstgesetz Regelungen über eine Fahrtkostenvergütung für Heimfahrten bestehen. Die Auszahlung der Ersatzbeträge erfolgt zweckmäßigerweise am Wahltag an der Amtskassa im Rathaus – längstens jedoch bis zum 16.10.2009 - nach erfolgter, bestätigter Stimmabgabe und nach Einsichtnahme in die Inskriptions- bzw. Arbeitsbestätigung und die Fahrkarte. Für weitere Fragen können sie sich an die Abt. III – Bürgerdienste - Herr Elmar Fessler, beim Marktgemeindeamt Lauterach wenden. fenster 5 Aus dem Rathaus · September 2009 Bitte keinen Müll an den Sammelstellen auf den Boden werfen So sollte der Inhalt eines Altmetallcontainers nicht aussehen Haltet unsere Sammelstellen sauber! Müllproblem in Lauterach: Aufruf zur richtigen Mül Problemstoffsammlung beim Bauhof abgeben: Batterien, Fahrzeugbatterien von PKWs, Altmedikamente ohne Schachteln, Injektionsspritzen und Nadeln aus Privathaushalten (nur in durchstichfester Verpackung), Altmineralöle und Filter, Säuren, Laugen, Fotochemikalien, Fleckputz- und Reinigungsmittel, Farben, Lacke, VerdünnungsReinigungs- und Holzschutzmittel, Chemiekästen, Kleber, Emailfarben, Unkrautvertilgungsmittel, Düngemittel, Altspeiseöle und –fette (wenn möglich über den Öli entsorgen) sowie alle mit diesen Stoffen verunreinigte Gebinde wie z.B. Putzlappen, CDs und DVDs ohne Hüllen, Leuchtstoffröhren, metallisches Quecksilber, quecksilberhaltige Fieberthermometer, Quecksilberschalter, Röntgenbilder, Filmmaterial, Toner, Spraydosen, Energiesparlampen, Elektrokleingeräte (bis max. 50cm Kantenlänge) wie z.B. Föhn, Mixer, Bügeleisen, Taschenrechner, Handys. Unbekannte, nicht identifizierbare Stoffe möglichst mit Verpackung. 6 Sammelstellen für Glas, Altmetall und Papier: Bahnhofstraße, Buchenweg, Falkenweg, Herrengutgasse, Im Steinach, Jägerstraße, Karl-Höll Straße bei der Volksschule, Lerchenauerstraße bei der Bäckerei Einsiedler, Lerchenauerstraße bei der Einmündung Pariserstraße, Raiffeisenstraße, Reitschulstraße, Schützenweg, Unterer Schützenweg, Montfortplatz Altkleidersammelstellen: Achsiedlung beim Siedlerbrunnen, Hoheneggerstraße beim Pfarrheim, Raiffeisenstraße, Karl Höll Straße bei der Volksschule Insgesamt wurden 16,8 Tonnen Sperrmüll, 4,5 Tonnen Metallschrott, 1,2 Tonnen Elektronikschrott, 1,5 Tonnen Bauschutt und 18 Stück Weißgeräte (Kühlgeräte, Waschmaschinen, Herde) an den Bauhof geliefert. Der Restmüllanteil wie z.B. Kleider, Schuhe, Spielsachen und sonstiger Kleinmüll beträgt immer noch ca. 15 %. Das ist Müll der über den Restmüllsack entsorgt werden müsste. Am 4. und 5. September gibt es wieder die Möglichkeit, Sperrmüll am Bauhof abzugeben. Um die Warteschlange beim Abladen zu verkürzen wurde die Anlieferungszeit auf Freitag Nachmittag ausgeweitet. Aber auch eine Vorsortierung und Trennung der verschiedenen Fraktionen würde die Wartezeit beim Abladen erheblich verringern. Das Bauhof- und das Wasserwerkteam versuchen das Abladen und sortieren so rasch als möglich zu bewerkstelligen, um die Wartezeit in Grenzen zu halten. An den öffentliche Sammelstellen der Marktgemeinde Lauterach stehen Container für Altpapier, Altglas (Weiß- und Buntglas) und Altmetall für die Entsorgung der entsprechenden Materialien bereit. Restmüll, Biomüll und Kunststoff-Verpackungen haben an den Wertstoffsammelstellen nichts verloren. Diese gehören in die Hausabholung und in die dafür vorgesehenen Säcke. Bitte halten sie die Altstoff- fenster September 2009 · Aus dem Rathaus Windeln, Stoffrest, Bodenbeläge, PVC Klebebänder, Verbandmaterial, Gummi- und Lederabfälle, Staubsaugerbeutel, Zahnbürsten, Tapeten, Fotopapier, Glaswolle, Schleifscheiben, Katzenstreu, Kehricht, Keramik, Porzellan, Schaumstoff, Fensterdichtungen, Strumpfhosen, beschichtetes Papier, Glühbirnen Obst- und Gemüseabfälle, Speisereste, Eierschalen, Kaffee- und Teesud mit Filter, Baum- u. Strauchhäckselsgut, Schalen von Südfrüchten, Papierservietten, Blumenerde Schnittblumen, Federn, Haare, Grasschnitt, Laub, Wischtücher aus Papier, Papiertaschentücher Getränkepackungen (wenn möglich über die Ökobox entsorgen), Plastikbecher, Tragetaschen, Margarine- und Joghurtbecher, Tiefkühlverpackungen, alu-beschichtete Gefrierbeutel, nur Verpackungen aus: Kunststoff, Plastik, Verbundsstoffen, Styropor, PE, PET; PVC, Alle Verpackungen restentleert! Zeitungen, Verpackungen aus Papier, Karton, Pappe, Wellpappe, Bücher, Hefte, Telefonbücher, Prospekte, Kartonschachteln (unbedingt zusammenfalten!), Kataloge, Pappe Gereinigte Aludosen, gereinigte Weißblechdosen, Konservendosen, Getränkedosen, Tierfutterdosen, Tuben, Verschlüsse Verpackungen wie z.B. Flaschen und Gläser aller Art, getrennt nach Weiß- und Buntglas (restentleert!) ltrennung Sammelstellen in unserer Gemeinde sauber! Keine Abfälle auf den Boden abstellen, sondern in die dafür vorgesehenen richtigen Container einwerfen. Altglas und Dosen nur zu den Einwurfzeiten von Montag bis Samstag von 7 bis 20 Uhr einwerfen. Die Lärmbelästigung für Anrainer kann damit verringert werden. Für große Kartonagen gilt: Vor dem Einwurf in den Container bitte flach zerlegen! Größere Mengen Altpapier können im Großcontainer an der Sammelstelle Herrengutgasse (hinter der Hauptschule) oder in der Abfallmulde des Bauhofs entsorgt werden. Die aktuellen Mülltermine finden Sie jeden Monat in unseren Ausblicken. Durch die unsachgemäße Müllentsorgung entsteht der Marktgemeinde Lauterach enorme zusätzliche Kosten, die schlussendlich an die Bürger weitergegeben werden müssen. Weiters wird darauf hingewiesen, dass bei Zuwiderhandlung eine Anzeige bei der Strafbehörde erfolgt. In unserer Gemeinde besteht auch die Möglichkeit, eine „Patenschaft“ für eine Müllsammelstelle zu übernehmen. Die Sammelstellenpaten Anna Eberle, Georg Kettl, Marika Buggelsheim, Carmen Ambrosig, Kurt Bargehr, Manuela Konrad und Josef Gerbis sorgen in Lauterach für saubere Müllstationen. Im Unteren Schützenweg ist bereits seit 20 Jahren Raimund Einspieler Sammelstellenpate. „Ich kehre jeden Tag die Müllstation, da viele Glasscherben am Boden liegen. Weiters schaue ich regelmäßig dazu, was die Leute wegwerfen und in welchen Container der Müll landet. Meine Erfahrung zeigt, dass viele Menschen den Müll nicht richtig oder überhaupt nicht trennen. Oftmals landet der Unrat einfach im Papiercontainer. Von der Windel, über Glas, Dosen, Altelektrogeräte findet man vieles im Papiercontainer, was nicht hineingehört. Wenn die Container voll sind, werfen die Leute den Müll einfach auf den Boden. Es gibt viel zu tun für mich. Aber dadurch, dass ich Sammelstellenpate bin, ist es vor unserem Haus immer sauber und die Mitbewohner danken es mir.“ Wir suchen Sammelstellenpaten für eine sauberere Marktgemeinde Lauterach. Diese erhalten ein Entgeld für ihren Einsatz. Interessierte melden sich bitte bei der Marktgemeinde Lauterach, Reinhard Dobler Abt. V, Tel: 6802 – 45 oder per Email: reinhard.dobler@lauterach.at Weiters ersucht die Marktgemeinde Lauterach ihre Bürger, sich Kennzeichen der Fahrzeuge oder Personenbeschreibungen zu merken, wenn der Müll unsachgemäß entsorgt wird. fenster 7 Werbung · September 2009 8 fenster September 2009 · Aus dem Rathaus ZEITEN FÜR: Lärmerregende Tätigkeiten Für Lauterach gilt folgende Richtlinie: Rasenmähen, Holzsägen mit Kettenoder Kreissägen, Flexen und andere lärmerzeugende Tätigkeiten nur: Vizebürgermeisterin Doris Rohner, Mag. Ladenhauf Karl vom Amt der Vlbg. Landesregierung Abt. Wohnbauförderung, Nicole Krassnig Der Wohnungsausschuss bei seiner Arbeit Montag – Freitag 8 – 12 und 14 – 19 Uhr Samstag 8 – 12 und 14 – 18 Uhr Sonn- und Feiertag keine Arbeiten! Bitte halten Sie diese Zeiten aus Rücksichtnahme gegenüber Ihren Nachbarn ein! Der Wohnungsausschuss hat einiges zu tun Vergabe der letzten Wohnungen im Lerchenpark abgeschlossen Die ersten 40 gemeinnützigen Wohnungen im Lerchenpark an der Karl-Höll Straße wurden bereits bezogen. Die Arbeiten für die zweite Etappe mit nochmals 40 Wohnungen laufen auf Hochtouren. Die Mitglieder des Wohnungsausschusses haben Ende Juni die letzten 40 gemeinnützigen Wohnungen im Lerchenpark vergeben. Diese Wohnungen können voraussichtlich im Frühjahr bezogen werden. Der Bezug der ersten Wohnungen wurde von einem Einzugsprojekt begleitet. Auch der Einzug der restlichen Wohnungen soll im Auftrag der Wohnbauselbsthilfe und der Marktgemeinde Lauterach vom Institut für Sozialdienste (Siedlungsarbeit) begleitet werden. Wohnungsvergabe Wer in der Marktgemeinde Lauterach eine Wohnung benötigt, hat die Möglichkeit einen Wohnungswerberbogen im Gemeindeamt abzuholen. Diesen bitte ausgefüllt, mit den nötigen Unterlagen bei Frau Nicole Krassnig zu den Amtsstunden am Mo, Di und Do von 8 – 12 Uhr abgeben. In sehr dringenden Fällen erhält man von Frau Krassnig einen Sprechstundentermin mit der Wohnungsreferentin Gemeinderätin Barbara Draxler. Die Wohnungsvergabe erfolgt nach dem Punkteverfahren. Jeder Werber wird vom Ausschuss nach den vorgegebenen Richtlinien bewertet und in einem Punktesystem gereiht. Diese Reihung dient als Grundlage, die dem Wohnungsausschuss zum Vergabevorschlag dient. Der Wohnungsausschuss tagt ca. einmal im Monat. Auf unserer Homepage unter www.lauterach.at kann man die Richtlinien zur Aufnahme in die Wohnungswerberliste ansehen. Schulanfang RVS Lauterach-Dorf, Unterfeld Schulanfang: Montag, 14. September 9 Uhr Messe (Treffpunkt um 8.45 bei der Schule), ca. 9.40 Uhr Treffpunkt bei der Schule für die nichtkatholischen Kinder, Begrüßung für alle in den Klassen (bis ca. 10/10.30 Uhr) Weitere Informationen erhalten die Eltern und Kinder von den Klassenlehrern. In der ersten Schulwoche findet noch keine Betreuung statt. Hauptschule Schulanfang: Montag, 14. September 8 Uhr Eröffnungsgottesdienst (Treffpunkt vor der Kirche), 9 Uhr Klasseneinteilung Kindergärten Montag, 14. September von 8 – 11 Uhr Die Kindergärten haben in der ersten Woche nur Vormittags geöffnet! fenster 9 Aus dem Rathaus · September 2009 Musikschul-Vertragsunterzeichnung in Wolfurt, v. l. n. r. Bürgermeister Christian Natter und Vizebürgermeisterin Angelika Moosbrugger (Wolfurt), Bürgermeister Helmut Leite und Kulturausschussvorsitzende Doris Rinke (Schwarzach), Musikschuldirektor André Meusburger, Vizebürgermeisterin Doris Rohner (Lauterach), Musikschulsekretärin Sabine Moosmann und Bürgermeister Elmar Rhomberg (Lauterach) Schwarzach tritt der Musikschule Wolfurt-Lauterach bei: Neuer Name „Musiksch Die Musikschule Wolfurt-Lauterach macht als „Musikschule am Hofsteig“ einen Schritt in eine neue Ära. Mit der Vertragsunterzeichnung am 13. August tritt die Gemeinde Schwarzach nach sieben „TestJahren“ der Musikschule als ordentliches Mitglied bei. Alle drei Gemeindevertretungen haben dem Beitritt und der Namensänderung einstimmig zugestimmt. Die Wolfurter Vizebürgermeisterin Angelika Moosbrugger wurde noch in der Amtszeit von Erwin Mohr mit der Musikschulerweiterung beauftragt: „Die Musikschule stärkt damit ihre regionale Rolle in der Musikerziehung und ihre Anerkennung in der Öffentlichkeit. Weiters können durch die Zusammenarbeit der drei Gemeinden Synergieeffekte genutzt werden, die Vorteile für alle Beteiligten mit sich bringt.“ Bürgermeister Helmut Leite bestätigt: „Die Musikschule Wolfurt-Lauterach hat, besonders durch den 10 Unterricht in unserer Gemeinde, einen starken Impuls für unser Musikwesen gesetzt, da war der ordentliche Beitritt nur eine Frage der Zeit.“ Die vor über 40 Jahren – im Schuljahr 1965/66 – gegründete Musikschule Wolfurt war 1988 um Lauterach erweitert worden. Vor sechs Jahren begann der Unterricht auch für Schwarzacher Kinder in der heimischen Hauptschule, was zu einer starken Zunahme der Schülerzahlen in Schwarzach führte. Heute werden über 140 Kinder von 15 Musikschullehrern in Schwarzach unterrichtet. In Lauterach, das seit 1992 eigene Musikschulräume stellt, sind es 413 Kinder, in Wolfurt selbst 448 Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Dazu kommen 70 Kinder aus Bildstein, Buch und Kennelbach, die zum Unterricht nach Wolfurt fahren. Dort werden nach dem Aus- „Die Musikschule WolfurtLauterach hat, besonders durch den Unterricht in unserer Gemeinde, einen starken Impuls für unser Musikwesen gesetzt, da war der ordentliche Beitritt nur eine Frage der Zeit“ Bgm. Helmut Leite zug der Feuerwehr aus dem Mehrzweckhaus bei der Hofsteig-Sporthalle zusätzliche Räume zur Verfügung stehen. Den 42 Lehrpersonen steht seit 1988 Musikschuldirektor André Meusburger vor. Er hofft vor allem, dass Schwarzach möglichst rasch ebenfalls eigene Musikschul- fenster September 2009 · Aus dem Rathaus Musikschul-Vertragsunterzeichnung in Wolfurt, v. l. n. r. die Bürgermeister Elmar Rhomberg (Lauterach), Christian Natter (Wolfurt) und Helmut Leite (Schwarzach) Vertragsunterzeichnung v.l.n.r. Doris Rinke (Kulturreferentin Schwarzach), Vizebürgermeisterin Angelika Moosbrugger (Wolfurt), Vizebürgermeisterin Doris Rohner (Lauterach) ule am Hofsteig“ räume zur Verfügung stellen kann, ist doch die Unterbringung in den Unterrichtsräumen der Hauptschule seit Beginn der engeren Zusammenarbeit ein Provisorium. Bürgermeister Leite: „Wir arbeiten daran, aus unseren verfügbaren Immobilien die am besten geeignete für die Musikschule bereit zu stellen.“ Die Musikschule am Hofsteig kann auf viele musikalische Erfolge verweisen. Allein heuer wurden 30 Kinder und Jugendliche im Landesbewerb Prima la Musica ausgezeichnet, acht von ihnen kamen zum Bundesbewerb nach Klagenfurt und brachten vier Preise heim. Mittlerweile arrivierte Künstlerinnen und Künstler gingen aus der Musikschule Wolfurt hervor, u. a. Roland und Wolfgang Lindenthal, Wolfgang Mischi, Martina BöhlerGmeinder, Anja Baldauf, Lukas Rüdisser, Alex Ladstätter, Mathias Schmidt, Theresia Natter. Musikschule am Hofsteig – Daten, Fakten Schuljahr 1965/1966: Gründung der Musikschule Wolfurt Seit 1977/78: Unterricht in der Hauptschule Lauterach für die dortigen Musikschüler 22.4.1988: Lauterach tritt der Musikschule vertraglich bei, sie führt den Namen „Musikschule Wolfurt-Lauterach“ Seit 2002/03: Schwarzacher Kinder werden in der Hauptschule Schwarzach unterrichtet. 13. August 2009: Vertragsunterzeichnung mit Schwarzach und Namensänderung in „Musikschule am Hofsteig“ Schülerzahl gesamt 2008/2009: 1112 davon in Wolfurt: 448 · in Lauterach: 413 in Schwarzach: 146 (112 im Instrumentalunterricht, 34 im Basisunterricht) aus Kennelbach: 44 · aus Bildstein: 11 aus Buch: 15 · Auswärtige: 35 fenster 11 Aus dem Rathaus · September 2009 Die offene Architektur macht den Neubau zu einem Ort der Begegnung und des Dialogs SeneCura Sozialzentrum Lauterach kurz vor Eröffnung: Neues Zuhause für 52 Nach den zügig vorangehenden Bauarbeiten der letzten Monate ist es am ehemaligen Schertler Alge Areal in Lauterach demnächst soweit: Das neue „Haus der Generationen“ öffnet seine Türen und wird 52 älteren, pflegebedürftigen SeniorInnen ein Zuhause in familiärer Atmosphäre mit erstklassiger und liebevoller Betreuung bieten. Anfang September übersiedeln die 33 BewohnerInnen des alten Pflegeheimes in das multifunktionale Sozialzentrum. Ab sofort sind auch Anmeldungen für die übrigen Wohnplätze jederzeit möglich. „Unser ‚Haus der Generationen’ nähert sich mit großen Schritten der Fertigstellung. Für den Umzug und auch die Aufnahme weiterer BewohnerInnen sind wir bereits bestens vorbereitet. Umso mehr 12 Leben gleich von Anbeginn ins Haus kommt, umso schöner“, freut sich Gerhard Sinz, Leiter des SeneCura Sozialzentrums Lauterach. Auch die Integration eines Ganzkindergartens, eines Gartencafés, eines offenen Mittagstisches, sowie der Hauskrankenpflege mit Ambulanzraum und des mobilen Hilfsdienstes sind bereits im Laufen und werden wesentlich dazu beitragen, dass das „Haus der Generationen“ seinem Namen alle Ehre macht und ein Ort der Begegnung und des Dialogs werden kann. Ein offenes Haus für die ganze Gemeinde Während der gesamten Bauphase stand die enge Zusammenarbeit der Marktgemeinde Lauterach und des Pflegeheimbetreibers SeneCura im Vordergrund und erwies sich ganz klar als Erfolgsgarant. „Gemeinsam haben wir es geschafft für die ältere Bevölkerung ein Angebot zu schaffen, das ihren Bedürfnissen gerecht wird und ihnen ermöglicht in gewohnter Umgebung ihren Lebensabend zu genießen. Auch über die Erweiterung von 33 Pflegeplätzen auf 52 sind wir sehr froh. Wir können damit wichtige Versorgungslücken schließen, wie man auch an den vielen Neuanmeldungen bemerkt“, so Sinz. Das Haus steht BesucherInnen, die sich von der Qualität der Pflegeeinrichtung selbst überzeugen möchten, jederzeit offen. „Unser Team führt Interessierte gerne durch das Sozialzentrum und steht auch für Beratungen gerne zur Ver fügung“, betont Sinz. Anmeldungen sind entweder direkt im Haus oder unter 05574 / 71294 und lauterach@senecura.at bei Gerhard Sinz möglich. fenster September 2009 · Aus dem Rathaus Gerhard Sinz, Leiter des SeneCura Sozialzentrums Lauterach, lädt alle Interessierten zu einem Besuch ein. Im „Haus der Generationen“ stehen die individuellen Bedürfnisse des Einzelnen im Mittelpunkt BewohnerInnen Mehr „Lebensfreu(n)de“ und Betreuungsqualität mit SeneCura Eine lebhafte Einbindung in das Gemeindeleben wird auch nach der Fertigstellung des Hauses eines der größten Ziele von SeneCura in Lauterach sein. Das Grundkonzept des „Hauses der Generationen“ unterstützt pflegebedürftige Menschen bei der Teilnahme am gesellschaftlichen Leben – in einer Atmosphäre des Vertrauens, ganz ohne Zwang. „Durch die intensive Zusammenarbeit mit Vereinen, Kindergärten und Schulen soll das Haus zu einem gern besuchten Ort werden, wo sich neue Bande knüpfen lassen und Lebensfreude herrscht“, erklärt Sinz. Die Betreuungsleistungen des Sozialzentrums sind vielfältig: So werden auf der speziellen Demenzstation zehn Betten für die Betreuung von DemenzpatientInnen zur Verfügung stehen. Zusätzlich gibt es im Haus die Möglichkeit, Urlaubs- oder Kurzzeitpflege sowie das Angebot des Krankenpflegevereines und des mobilen Hilfsdienstes in Anspruch zu nehmen. Ab September: barrierefrei, modern und zufrieden leben Die moderne und ausgefeilte Bauweise des Sozialzentrums lässt schon erahnen, wie zukunftsweisend das Angebot dahinter ist: Mit modernsten Pflegebetten, barrierefreier, wohnlicher Ausstattung, behindertengerechten Sanitäranlagen, TV/SAT- und Telefonanschlüssen sowie funkgesteuerten Patientenrufanlagen in jedem Zimmer wird das SeneCura Sozialzentrum Lauterach älteren, pflegebedürftigen Menschen Rund um die Uhr Betreuung auf höchstem Niveau bieten. Eine offene und freundliche Architektur, helle und warme Räume sowie kurze, übersichtliche Wegstrecken und zahlreiche Möglichkeiten zum gemütlichen Plaudern und Sitzen werden das Sozialzentrum prägen. Mit traditionellen Möbelstücken und Bildern aus der Region wird Gemütlichkeit ins Haus geholt. Und ein weiterer Bonus: Wie bei allen SeneCura Häusern werden auch im Sozialzentrum Lauterach die Heimkosten bei Bedarf von der Sozialhilfe des Landes übernommen. Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung gibt es unter: SeneCura Sozialzentrum Lauterach, Gerhard Sinz, Montfortplatz 1, 6923 Lauterach Tel. 05574 / 71294, Fax 71294-11, Email: lauterach@senecura.at fenster 13 Werbung · September 2009 14 fenster September 2009 · Aus dem Rathaus Finale im Fahr Rad Wettbewerb: Großes Radfest in Lauterach Am 24. September 2009 Wird es spannend für die knapp 900 TeilnehmerInnen am Fahr Rad Wettbewerb: Die plan-b Gemeinden laden ab 19 Uhr zur AbschlussGala mit der Verlosung der Preise in den Hofsteigsaal nach Lauterach! Noch bis 16. September können die TeilnehmerInnen am Fahr Rad Wettbewerb 2009 Rad-km sammeln. Danach muss bis spätestens 16. September der persönliche Kilometerstand angegeben werden. Sie können Ihre gefahrenen Kilometer wenn möglich direkt im Internet unter: www.fahrradwettbewerb.at angeben oder im Gemeindeamt an Herrn Bernhard Feurstein Tel: 05574 / 6802 – 25 durchgeben. All jene RadlerInnen, die bis Mitte September mindestens 100 Rad-km vorweisen können, nehmen bei der großen Radgala in Lauterach an der Verlosung zahlreicher attraktiver Preise teil. Vor Ort werden die Kilometer-Stichzahlen in den drei Kategorien gemütliche, ambitionierte und sportliche RadlerInnen gezogen. Auf die GewinnerInnen in jeder Kategorie warten ein Gutschein für eine Bahnreise im Wert von 500 Euro, Lastenanhänger fürs Fahrrad, Gutscheine zum Einkauf bei Radhändlern in der Region sowie weitere attraktive Sachpreise. Die vier Hauptpreise je Kategorie gewinnen kann leider nur, wer bei der Gala anwesend ist oder sich vertreten lässt. Durch den Abend führt Eberhard Stimpel. Er wird musikalisch von den „Silberdisteln“ unterstützt. Selbstverständlich wird für Speisen und Getränke gesorgt, damit alle TeilnehmerInnen auch nach Ende des Wettbewerbs noch kräftig in die Pedale treten können. Die TeilnehmerInnen am Wettbewerb werden auch nochmals persönlich zur Radgala eingeladen. Umweltfreundliche Anreise zur Radgala Wer am 24. September nicht mit dem Fahrrad nach Lauterach kommen kann, dem stehen für die Anreise zur Veranstaltung auch die Landbusse zur Verfügung. Ein Sonderfahrplan für die Heimreise nach der großen Radgala ist gerade in Ausarbeitung. Alle Informationen zur Radgala sowie zur Anreise finden Sie unter www.mobilplanb.at Drei Tipps für mehr Sicherheit auf dem Fahrrad Radfahren wird in der Freizeit und auch im Alltag immer beliebter. Es ist leicht zu erlernen und hat positive Auswirkungen auf die Gesundheit. Die Mobilität auf zwei Rädern ist jedoch auch mit Gefahren verbunden. Mag. Martin Pfanner, Leiter des KfV-Vorarlberg, hat drei Tipps für Sie, damit Sie sicher unterwegs sind. • Immer an die Straßenverkehrsordnung halten und aufmerksam fahren Radfahrer zählen zu den so genannten „schwachen“ Verkehrsteilnehmern und bringen sich daher selbst am meisten in Gefahr. Daher immer Fahrgeschwindigkeit den Gegebenheiten und dem Fahrkönnen anpassen, deutliche Handzeichen geben, Vorrang anderer Verkehrsteilnehmer beachten! • Auf die Sicherheitsausstattung des Rades achten Dazu gehören: zwei voneinander unabhängig wirkende Bremsen, weiße Rückstrahler und weiße Scheinwerfer nach vorne und rote Rückstrahler und rotes Rücklicht nach hinten. Jeweils zwei gelbe Katzenaugen an Vorder- und Hinterrad bzw. rückstrahlende Reifen, gelbe Pedalrückstrahler, helltönende Glocke • Kopf benutzen – Helm aufsetzen Eine häufige Folge von Stürzen oder Kollisionen sind Kopfverletzungen. Daher sollten vor allem Kinder unter 15 Jahren immer mit Helm aufs Rad. Aber auch Erwachsene sollten mit gutem Beispiel vorangehen und ihren Kopf eigenverantwortlich schützen. Gut unterwegs mit dem Fahrrad – aber sicher! Vorarlberger Institutionen setzen mit plan-b einen Schwerpunkt für Verkehrssicherheit beim Radfahren. Immer mehr Menschen in Vorarlberg sind mit dem Rad unterwegs – zum persönlichen Vorteil und zum Vorteil von Umwelt, Nachbarn und Wirtschaft. Wie sich dabei die Verkehrssicherheit fördern lässt, damit setzen sich Vorarlberger Institutionen gemeinsam mit den plan-b Gemeinden auseinander. Ein Bündel von Maßnahmen wird Unfälle reduzieren und Unfallfolgen mindern. In Vorarlberg verunglückten im vergangenen Jahr 445 Personen bei Unfällen mit dem Rad. Gefährliche Situationen ergeben sich u.a. durch mangelnde Sichtbarkeit, Reflektoren und Fahrradbeleuchtung können hier mit einfachen Mitteln die Situation kurzfristig verbessern. Neue Möglichkeiten schaffen Reflektorschnüre, mit denen sich tolle Ideen umsetzen lassen. Sie sollen ab nächstem Schuljahr im Werkunterricht verstärkt zum Einsatz kommen. Auch persönliche Schutzausrüstung schafft Sicherheit. Laut einer aktuellen Erhebung des Kuratoriums für Verkehrssicherheit schützen sich derzeit 28% der Vorarlberger RadfahrerInnen mit einem Helm. Rad-Infrastruktur auf Sicherheit anlegen und halten Eine zentrale Rolle spielen Radwege, Radrouten und andere Verkehrsbereiche, die gemeinsam genutzt werden. „Wir legen in Planung und Umsetzung aller Straßenbereiche für die Radfahrer hohen Wert auf Sicherheit“, erläutert Peter Moosbrugger, der beim Amt der Vorarlberger Landesregierung für die Radinfrastruktur zuständig ist. „Entsprechend breite Radrouten, klare Vorrangsituationen, griffige Beläge tragen zum sicheren Radfahren bei.“ Auch in den Radverkehrskonzepten der Gemeinden und Regionen werden Gefahrenstellen Punkt für Punkt erhoben und bearbeitet, so etwa derzeit in der Mobilitäts-Vorreiterregion plan-b mit den Gemeinden Bregenz, Hard, Kennelbach, Lauterach, Schwarzach und Wolfurt. Die sechs Gemeinden arbeiten derzeit auch daran, die Betreuung der Radwege in der Region gemeinsam zu organisieren und zu optimieren. Große Radgala Am 24. September, um 19 Uhr im Hofsteigsaal in Lauterach www.fahrradwettbewerb.at www.mobilplanb.at fenster 15 Werbung · September 2009 16 fenster September 2009 · Aus der Gemeinde SpiSpaSpo 2009 Kindersommer Lauterach Kinderkochkurs mit Reinhard Gisinger Mit großem Geschick kochten die Kinder Mini-Pizzas, eine Kartoffel-KarottenSuppe mit Kokosmilch, Fruchtspießchen und viele andere Köstlichkeiten Die Kinder hatten viel Spaß und Freude mit dem Kindersommer 2009 Wisst ihr was die Wiesenschafgarbe alles kann? Nein? 20 Lauteracher Kinder könnten es euch erzählen. Sie waren bei der tollen Startveranstaltung mit Hertha Glück und Stephanie Wladika dabei und haben einen ganzen Tag im Pfadiheim Lauterach Märchen erlebt, gespielt und gespürt. Die WehWehchenBlume, ein Märchen für alle Sinne und etwas kann ich euch sagen: Es war ein kulimuischer, toller, spannender, kreativer, einfach genialer Tag und der Kindersommer Lauterach wurde mit Pauken, Trompeten und vielen Kräutern eingeläutet! Es war schön, dass ihr an diesem Tag dabei gewesen seit! „MeisterköchInnen im Kinderkochkurs“ bei Reinhard Gisinger An vier Tagen kochten insgesamt 40 Buben und Mädchen gesunde Speisen nach der Ernährungspyramide, denn Obst und Gemüse standen im Mittelpunkt des Geschehens. Mit großem Geschick kochten die Kinder Mini-Pizzas, eine KartoffelKarotten-Suppe mit Kokosmilch, Fruchtspießchen, Obstsalat, Muffins, Apfelpinocchios und Karottenautos. Die Kochtage sollen Impuls für eine gesunde Ernährung sein und auch die Freude am kreativen Kochen wecken. Den Jungküchen standen dankenswerterweise die Helferinnen Angelina, Leonie und Ramona in ihrer netten Art hilfreich und tatkräftig zur Seite. Ein herzlicher Dank gebührt dem liebevollen Chefkoch Reinhard Gisinger für sein Engagement und die viele Zeit die er den Lauteracher Kindern geschenkt hat. Vier Wochen voller Spiel, Spass, Spannung, Kulinarik und Sport Vielen Dank an alle Mitwirkenden. Ich bin mir sicher, dass wir allen Kindern, die dabei waren Sonne und Spaß in die Ferien gebracht haben. Ein großer Dank auch an unseren Lauteracher Kindersommer Sponsor die Dornbirner Sparkasse, Sutterlüty Lauterach und Fruchtsäfte Pfanner. Ich freu mich schon auf die nächsten Sommerferien. Habt ihr Wünsche und Vorschläge für 2010? Dann schreibt mir office@heimon.at Danke an alle Euer Kulimu fenster 17 Aus der Gemeinde · September 2009 18 fenster September 2009 · Aus der Gemeinde S H O T O K A N K A R AT E C L U B SpiSpaSpo Kindersommer Im SpiSpaSposommer gab es ein Karatetraining für die Kinder Dieses Jahr haben wieder viele Kinder die Möglichkeit im Rahmen des SpiSpaSpo Kindersommer genutzt, um Karate kennen zu lernen. Unsere beiden Karatemeister Andreas und Thomas Embacher erzählten von der Geschichte des Karate und gaben einen Einblick in den Ablauf eines Karatetrainings. Zuerst führten die beiden ein paar Geschicklichkeitsübungen und Reaktionsspiele mit den Kindern durch, anschließend zeigten sie ein paar Grundtechniken des Karate, welche die gespannten Zuschauer auch selbst ausprobieren konnten. Neben diesen Karategrundtechniken wurden den TeilnehmerInnen auch Grundkenntnisse der präventiven Selbstverteidigung gezeigt. Zum Abschluss gab es schließlich noch eine kleine Jause. Des mach i – des zoag i Kreativtage – Aufruf zur Anmeldung Lauterach stattfinden, bieten Ihnen diese Möglichkeit. Diese Tage stehen unter dem Thema „Des mach i – des zoag i“. Wenn Sie Ihr kreatives Hobby wie Malerei, Fotos, Musik, Literatur, Bastelei, Textiles, Arbeiten aus verschiedenen Materialien wie Holz, Ton, Glas, Stein, usw., zeigen oder vorstellen wollen, melden Sie sich bitte bei: Christof Döring, 05574 / 680217 oder christof.doering@lauterach.at Möchte Sie Ihre Kreativität der Öffentlichkeit vorstellen? Die Lauteracher Kreativtage, die vom 5. März bis 7. März 2010 im Hofsteigsaal Bewilligte Haussammlungen Alpenschutzverein für Vorarlberg Bewilligung einer Haussammlung in Vorarlberg in der Zeit vom 1. bis zum 30. September 2009. Vorarlberger Volkshilfe Bewilligung einer Haussammlung in Vorarlberg in der Zeit vom 1. bis zum 30. September 2009. fenster 19 Aus der Gemeinde · September 2009 Aschied vom Sternenhock Erna Mätzler bedankte sich bei ihrem Sternenhockteam Cornelia Longhi und Reinhard Gisinger mit Alfred Bonel Bgm. Elmar Rhomberg besuchte zum allerletzten Mal den Sternenhock v.l.n.r. Bgm. Elmar Rhomberg, GR Katharina Pfanner, Helene Diem, Pfarrer Fridl Fitz, Erna Mätzler, Helga Heim, Josefine Kurz, Anni Flatz (Adelinde Hertnagl fehlte leider an diesem Nachmittag) Im Juni gingen zehn Jahre Sternenhock zu Ende. Frau Erna Mätzler begleitete alle 14 Tage Menschen, die Zeit und Lust hatten mit dem Sternenhock durch den Nachmittag. Mit Musik, einfachen Spielen, Gedächtnistraining und Kurzgeschichten saß man gemütlich bei Kaffee, selbstgemachten Kuchen und belegten Brötchen beisammen. Für die Besucher des Sternenhocks waren diese Nachmittage eine willkommene Abwechslung vom Alltag. In geselliger Runde trafen sich 20 Vielen Besuchern werden die vergnüglichen Nachmittage sehr fehlen ragende, jahrelange, gemeinnützige Arbeit von Frau Erna Mätzler und ihrem Team. Als Dank überreichte Bgm. Elmar Rhomberg den Damen schöne Blumensträuße und spendierte ihnen einen Ausflug in den Feldkircher Tierpark mit anschließendem Abendessen. Frau Erna Mätzler und ihr Sternenhockteam möchte sich bei der Gemeinde Lauterach, allen voran Bgm. Elmar Rhomberg für die hervorragende Zusammenarbeit in all den Jahren bedanken. die Sternehockbesucher zum Gespräch, musizierten gemeinsam oder feierten zusammen den einen oder anderen Geburtstag sowie die Advents- und Osterzeit. Der Erlös aus Kaffee und Kuchen wurde für soziale Zwecke verwendet. Zum Abschiedsfest trafen sich Bgm. Elmar Rhomberg, Pfarrer Fridl Fitz, Gemeinderätin Katharina Pfanner und das gesamte Sternehockteam zum letzten Mal im Alten Sternen. Bgm. Elmar Rhomberg würdigte in seiner Ansprache die hervor- fenster September 2009 · Aus der Gemeinde 100 Jahre Viehzuchtverein Hermann Reiner bei der Probenentnahme, welche eine wichtige Grundlage bei der Zuchtwerteinschätzung bildet v.l.n.r: Ferdinand Ölz, Herbert Götze, Edwin Reiner, Obmann Gernot Ölz, Ehrenobmann Hermann Krenkel, Johannes Witzemann, Hugo Hutter, Sebastian Reiner mit der Kuh Pia (Gewinnerin Dairy Grand Prix Austria) Mit einer Jubiläumsausstellung am Samstag, den 26. September 2009 feiert der Viehzuchtverein seinen 100. Geburtstag. Das Ausstellungsgelände befindet sich beim Reiner Hof, Lerchenauerstr. 70. Gleichzeitig sind aber auch die Viehzuchtvereine aus den Hofsteiggemeinden Bildstein, Buch, Kennelbach, Schwarzach und Wolfurt eingeladen, um ihre Zuchtleistungen der Bevölkerung zu präsentieren. Was ist Braunviehzucht? Die Braunviehzucht ist eine interessante und herausfordernde Angelegenheit. Das Ziel der täglichen Arbeit besteht schlussendlich darin, eine Kuh zu züchten mit welcher wirtschaftlich produziert werden kann. Entstehung des Viehzuchtvereins Josef Wehinger (Wehingermühle, später Rhombergmühle) gründete am 14.November 1909, den Viehzuchtverein in Lauterach. Ausschussmitglieder laut Gründungsprotokoll waren: Götze Albert, Greussing Festprogramm: Präsentation der Mitgliedsbetriebe 10 Uhr Eröffnung durch den Obmann Gernot Ölz mit anschließender Unterhaltung durch die Bürgermusik Lauterach 11 Uhr Beginn des Kinderprogramms Streichelzoo, Quiz, Bastelecke, Stiefelweitwurf. Alle Kinder können in den verschiedenen Stationen Stempel sammeln. Am späteren Nachmittag findet die Verlosung der tollen Preise statt. Ausstellung der ersten Klassen der Volksschule Dorf und Hauptschule Lauterach „Tiere auf dem Bauernhof“. Kindertraktorenrennen mit Verlosung der Traktoren zu Gunsten sozialer Zwecke und vieles mehr. Musikalisch durch den Nachmittag mit DJ Stefan. 20 Uhr Festausklang mit den Alpenflitzern Wir laden alle recht herzlich ein. Gebhard, Gorbach Josef, Ölz Ferdinand, Dietrich Josef, Meyer Gebhard, Greussing Hermann, Schöneberger Johann, Hutter Hugo und Reiner Josef. Der Verein zählte bei der Gründung 17 Mitglieder. Ziel des Vereines war es die Milchleistung und Fleischleistung durch gezielte Zucht über Jahre zu verbessern. fenster 21 Werbung · September 2009 22 fenster September 2009 · Aus der Gemeinde „KÄFERLE“ Toller Ausflug zum Ausklang eines bunten „Käferle“-Jahres Feldrainfest 2009 Judith Böhler versuchte Hannes Röthlin einen Hut zu verkaufen Der Ausflug führt die „Käferle“ zum Spielplatz im Steinach, wo nach Lust und Laune gespielt werden konnte Als idealer Tummelplatz für die „Käferle“ aus der gleichnamigen Kleinkinderbetreuung erwies sich der neue Spielplatz im Steinach. Dort ließen nämlich die Betreuerinnen Irmgard und Sulli gemeinsam mit den Familien der „Käferle“, die zahlreich erschienen, das ereignisreiche „Käferle“-Jahr beim gemütlichen Beisammensein ausklingen. Das reichhaltige Buffet (jeder Elternteil steuerte Köstlichkeiten bei) erfreute nicht nur die Kleinen. Man war sich einig: Ein wirklich gelungener Ausflug und auch der neu errichtete Spielplatz im Steinach hielt der „Käferle-Invasion“ stand. Neu im Lauteracher Sozialzentrum Die Einrichtung „Käferle“ ist speziell für die Betreuung von Kindern berufstätiger Eltern konzipiert. Seit September ist die Kleinkinderbetreuung im neuen Lauteracher Sozialzentrum beheimatet und ermöglicht fast 50 kleinen „Käferle“ bis zu vier Jahren eine altersgemäße und kindgerechte Betreuung, Spiel und Spaß. Feldrainfest – Pflege guter Nachbarschaft Die Nachbarn trafen sich auch heuer wieder an einem Sommerabend zum Feldrainfest. Dies war wie immer ein willkommenes Angebot für Jung und Alt, sich bei Speis, Trank, Spiel und regem Gedankenaustausch wohlfühlen zu können. Während sich vom Grill bereits ein feiner Duft verbreitete, bedienten sich die Besucher am reichhaltigen Buffet, welches aus mitgebrachten Salaten und Kuchen bestand. Die Kinder halfen fleißig mit, die gewünschten Getränke zu servieren. Als dann Hannes Röthlin auf seiner Trompete die Europahymne anstimmte, waren alle Augen auf den gegenüberliegenden Platz gerichtet, wo die Kinder lustiger Sketche vorführten. Mit einem gemeinsamen Tanz, ein Ergebnis begeisterter Probenarbeit mit Frau Röthlin, ließen die Kinder ihrer Kreativität freien Lauf. Als weiterer Höhepunkt der Festlichkeit wurde zum Abschluss ein kleines Feuerwerk abgebrannt. Bei Kuchen und Kaffee kamen die Gespräche wieder in Gang und nur zögernd zeigten sich da und dort an den Tischen auch Lücken. Für die Einladung und die Ausrichtung dieses Straßenfestes, bei dem es wiederum gelungen ist alle Altersstufen gleichermaßen einzubinden, sei der Familie Röthlin ein herzliches Dankeschön gesagt! fenster 23 Aus der Gemeinde · September 2009 Neues aus dem BORG Lauterach Erforschung der beeindruckenden Unterwasserwelt des Mittelmeeres Viele Schüler konnten sich über ausgezeichnete Zeugnisse freuen Biennale-Kunst hautnah erlebt Meeresbiologische Woche Auch heuer reisten die Schüler der naturwissenschaftlichen 6. und 7. Klassen wieder anlässlich einer meeresbiologischen Woche nach Kroatien. An der Meeresschule Camp Kredo wurde die Tier- und Pflanzenwelt des Mittelmeeres beobachtet und analysiert. Zusätzlich standen Planktonfischen, Tauchen und eine Bootsfahrt auf dem Programm. Erfolgreiche Zeugnisse Mit sehr erfreulichen Zeugnissen ging das Schuljahr für viele BORG-Schüler zu Ende. Immerhin jeder achte Schüler – insgesamt waren es 22 - durfte sich über einen „Ausgezeichneten Erfolg“ freuen, dazu kamen weitere 16 Schüler mit einem „Guten Erfolg“. Durch einen Ausbau der Nachhilfemöglichkeiten ist es auch gelungen, die Zahl der Wiederholungsprüfungen zu reduzieren. Biennale in Venedig Die Schüler der bildnerischen 6. und 7. Klassen besuchten die größte Kunstmesse der Welt, die Biennale in Venedig. An dieser alle zwei Jahre stattfindenden Ausstellung nahmen heuer 77 Länder teil. Der Besuch der Messe bietet den Schülern wertvolle Inspirationen für ihre kommenden Arbeiten. 24 fenster September 2009 · Aus der Gemeinde KRANKENPFLEGEVEREIN Abschied Am 15. Februar 2003 begann DGKS Susanne Vonach ihren Dienst beim Krankenpflegeverein Lauterach. Von Anfang an fühlte sich Schwester Susanne wohl im Team und bei ihrer neuen Tätigkeit. Sowohl die Patienten als auch ihre Kollegen schlossen sie bald in ihr Herz. Durch ihren verantwortungsvollen und menschlichen, oft über die Arbeitszeit hinaus gehenden Einsatz und ihre Bereitschaft Änderungen mit zu gestalten, war sie ein wichtiger Pfeiler in der Entwicklung des Krankenpflegevereines. Mit einem lachenden und einem weinenden Auge verabschieden wir Schwester Susanne nach über sechs Jahren. Die Entscheidung uns Lauteracher zu verlassen ist ihr sehr schwer gefallen. Wir wünschen ihr alles Liebe und Gute für ihre neue Aufgabe als Pflegedienstleitung in der Gemeinde Schwarzach! Es gilt nun Schwester Susanne ein großes, herzliches Dankeschön von Seiten des Vorstandes des Krankenpflegevereines, der Kollegen des Krankenpflegeteams und aller Patienten auszusprechen! Mit Begeisterung zeichneten die Kinder ihre Erlebnisse auf So viele Kleintiere tummeln sich auf einer saftigen Wiese Volksschule Dorf – Vielfalt Wiese mit dem Naturschutzbund erleben Den Lebensraum Wiese mit allen Sinnen erlebten die SchülerInnen der 2a und 2c Klasse der Volksschule Lauterach Dorf mit den Biologinnen Mag. Agnes Steininger und Mag. Bianca Burtscher kurz vor den Sommerferien. Diese Schulexkursionen mit dem Naturschutzbund Vorarlberg fanden im Rahmen der österreichweiten Kampagne viefaltleben von Lebensministerium, Naturschutzbund, BirdLife und WWF statt. Nach einem Blattlausspiel zum Einstieg erforschten die Kinder auf einer Weide, welche Pflanzen Kühe gerne fressen und welche sie lieber stehen lassen. Das neu erworbene Wissen wendeten sie gleich bei einem wilden Kettenfangspiel an. Nicht schlecht staunten die Lehrerinnen Eva Mäser, Petra Rupp, Theresia Hutter und Nina Bickel, wie viele Spinnen, Heuschrecken, Käfer und andere Kleintiere die Kinder in ihren Becherlupen sammelten. Auch wenn sich einige Schülerinnen vor den Spinnen etwas fürchteten, siegten schlussendlich Neugier und Faszination und alle Fänge wurden genau unter die Lupe genommen. Dann hieß es Rossminze, wilde Möhre, Schafgarbe und wilden Oregano mit verbundenen Augen an ihrem charakteristischen Duft zu erkennen, was gar nicht so einfach war. Auf dem Rückweg zur Schule erkundeten die Kinder die Welt mit den „Facettenaugen“ von Insekten. Nach einem „Heuschreckenrennen“ im Hof ging es hinauf in die Klasse, wo es zur Stärkung einen Holderblütensaft gab. Die SchülerInnen waren von ihren Erlebnissen in der Natur so begeistert, dass sie ihre Eindrücke in Aufsätzen und Zeichnungen festhielten. Susanne Vonach, DGKP Martin Hauser, DGKS Sonja Kaiser und PDL Helmut Boss Mehr Infos zur Kampagne vielfaltleben finden Sie unter www.vielfaltleben.at. Kontakt: Naturschutzbund Vorarlberg, Schulgasse 7, 6850 Dornbirn Tel. 05572 / 29650, vorarlberg@naturschutzbund.at www.naturschutzbund.at Obfrau Heide Ulla Drucker, DGKS Edith Grabher, DGKS Christa Brunnschweiler, DGKS Judith Fleisch, DGKS Katrin Dallago, PDL Sonja Kaiser, DGKS Susanne Vonach und Kassier Bruno Forster Aus der Gemeinde · September 2009 Wie‘s früher war… In Sorge um das Ried An der Austraße Am Streuböschen 1916 Im Jahre 1865 war es der geplante Rheindurchstich zwischen Hard und Fußach, der die damaligen Gemeindeväter veranlasste, in Sorge um befürchtete Auswirkungen auf das mit viel Mühe kultivierte Ried einen Beschluss zu verfassen, der heute als Zeitdokument die damals beginnende Nutzung des Riedes und seine Bedeutung als Existenzgrundlage der Lauteracher aufzeigt. Darin heißt es: Vor kaum 60 Jahren war das große Lauteracher Ried ein sumpfiger ungeteilter Moorgrund. Es war demselben in den besten Jahren nur ein wenig Streue abzugewinnen, welche durch den Schlamm zum Austrocknen weggetragen werden musste. Zu Anfang dieses Jahrhunderts kam jedoch die damalige Gemeindevertretung mit der gesamten Bürgerschaft zu dem Entschlusse, dieses gemeinschaftliche Ried nach Betreffnis der einzelnen Bürger zu verteilen. Dieser Entschluss wurde im Jahre 1862 rasch ausgeführt. Jedem Bürger 26 wurde die Pflicht auferlegt, seinen Teil sogleich mit Gräben zu umziehen, die Gemeindevertretung aber besorgte die Abziehung des Sumpfwassers durch mehrere namhafte Zug- und Flussgräben. So kam es denn durch Fleiß und rastlosen Eifer der folgenden Gemeindevorstände und der Opferwilligkeit der Bürgerschaft, dass dieses sogenannte Lauteracher Ried kultiviert und auch zu jeder Fruchtpflanzung geeignet wurde. Auch hatte man vorerst noch mit Eindämmung der Dornbirner Ach sowie mit Regulierung des sogenannten Rickenbachs enorme Schwierigkeiten und große Kosten zu bestreiten. Auf solche Weise ist der Wert dieser Riedgründe gestiegen und wohl der vierte Teil derselben um hohen Preis an verschiedene Private nach Bregenz, Lochau und Kennelbach verkauft worden. Es hat sich aber während dieser Jahre der Bestand nicht gemindert sondern nachweislich um ¼ vermehrt. Durch die fragliche Rheinregulierung und namentlich durch den rechtsseitigen Durchstich zwischen Fußach und Hard würden unsere Binnengewässer und namentlich unsere Zug- und Flussgräben derart aufgestaut, dass unsere Riedgründe nicht nur in den alten schlechten Zustand wie vor 60 Jahren, sondern in eine völlige Sumpf- und Schlammlandschaft verwandelt würde. Eine natürliche Folge dieser Versumpfung unserer Riedgründe wäre die völlige Verarmung unserer Gemeinde, zumal sie nicht nur die nötigen Feldfrüchte für ihre Familien und das nötige Futter für ihr Vieh aus demselben bezieht, sondern auch ihren Torf in Ermangelung des Holzes in den meisten, beinahe allen Familien als notwendigen Bedarf und die Hauptquelle ihres Verdienstes verloren ginge, da jeder andere Verdienst, als in Fabriken mangelt. Der Schaden an diesem Lauteracher Ried würde sich jedenfalls einer höheren Summe belaufen, welche vorsehend nicht zu ermessen ist. Quellenangabe: Vorarlberger Landesarchiv fenster September 2009 · Aus der Gemeinde Hauptschule Lauterach Workshop „Richtig fallen“ Thomas Vogel lernte den Schülern das richtige Fallen Sporttag der Hauptschule Lauterach Sich fühlen wie James Bond, der Traum jedes Jugendlichen, wurde für die SchülerInnen der 3a Klasse wahr. Der Stuntman Thomas Vogel zeigte ihnen einen Vormittag lang, wie man „richtig“ hinfällt. Dabei lernten sie Stunt-Rollen über Matten und Kästen, mit und ohne Anlauf. Sogar ein Fahrradsturz über ein Auto muss gelernt sein – wenn man sich dabei nicht verletzen will. Und das gelang perfekt. Sinn dieser Veranstaltung sollte die Vermeidung von gefährlichen Verletzungen im Straßenverkehr sein, was ihnen Thomas Vogel mit viel Spaß vermittelte. Sporttag der Hauptschule Ende Juni fand der Sporttag der Hauptschule Lauterach statt. Dabei konnten sich die SchülerInnen in drei Disziplinen der Leichtathletik (60 m Lauf, Weitsprung und Schlagball) aneinander messen. Weiters fanden Fußball- (Buben) und Brennballspiele (Mädchen), ein Staffellauf und ein Geschicklichkeitsbewerb statt. Auch der Orientierungslauf, der in der letzten Schulwoche in der Birkenwiese in Dornbirn durchgeführt wurde, wurde in die Klassenbewertung miteinbezogen. Jeder gab sein bestes. Die sportlichste Klasse im Schuljahr 2008/09 ist die 4d Klasse. fenster 27 Werbung · September 2009 28 fenster Zum Sammeln einfach herausnehmen! September 2009 · Dokumentation der Kulturlandschaft Lauterach fenster 29 Dokumentation der Kulturlandschaft Lauterach · September 2009 30 fenster September 2009 · Dokumentation der Kulturlandschaft Lauterach fenster 31 Dokumentation der Kulturlandschaft Lauterach · September 2009 September 2009 · Aus den Vereinen KUNSTTURNEN Zweimal Gold für die Lauteracher Kunstturnerin Lara Dietrich Stefan Mörth v.l.n.r. Karlheinz Kobald, Inge Muther, Ivica Cukljevic, Christian Mörth, Sportliche Leiter Gerhard Grafoner Lara Dietrich, eine erfolgreiche Sportlerin aus Lauterach Shotokan Karate Club Lauterach Austrian Junioren Open in Salzburg Im Juni fanden in Salzburg die Austrian Junior Open statt. Eines der größten Internationalen Karate-Turniere in Österreich. Neben über 700 Startern aus 20 Nationen waren auch 10 Sportler vom Shotokan Karate Club Lauterach mit dabei. Am besten in Szene setzen konnte sich dabei Stefan Mörth. Der für das Karate Leistungszentrum Vorarlberg in der Kategorie Kata U14 startende Lauteracher Sportler holte sich die Silbermedaille. Bei einem sehr starken Teilnehmerfeld (33 Teilnehmer aus 8 Nationen) kämpfte er sich bis ins Finale durch und unterlag erst dort seinem Konkurrenten aus der Schweiz. Für die Endbilanz von 1x Silber und 3x Bronze sorgten dann noch die Erfolge der Kata Teams. Vincent Forster, Stefan Schwendinger und Kilian Tangl holten sich den dritten Platz in der Altersklasse U12, Stefan Mörth, Alexander Rauter und Tobias Schwendinger in der Klasse U16 und Lukas Brunner, Andreas Mörth und Marko Stanojevic in der Klasse U21. Kyu- und DAN Prüfung In einem wunderschönen Ambiente und bis ins kleinste Detail dekoriertem Dojo des KC Höchst, fanden die diesjährigen Kyuund Dan Prüfungen des Karate Landesfachverbandes Vorarlberg statt. Unter den 21 Prüflingen aus Vorarlberg, war auch drei Karatekas vom Shotokan Karate Club Lauterach. Inge Muther und Ivica Cukljevic legten die Prüfung zum 1. Kyu ab. Dies ist der letzte Braune Gürtel und ist auch die Vorstufe zum Schwarzgurt. Mit Christian Mörth, der die Prüfung zum 1. DAN erfolgreich ablegte, hat der Shotokan Karate Club Lauterach einen weiteren Schwarzgut in seinen Reihen. Zwei Goldmedaillen erkämpfte sich Lara Dietrich im Juli bei den Österreichischen Schülermeisterschaften im Kunstturnen in Wien. Von insgesamt 32 Teilnehmerinnen aus ganz Österreich, konnte sich die frisch gebackene Staatsmeisterin souverän an allen Geräten (Balken, Boden, Barren, Sprung) an die Spitze turnen. Auch im Mannschaftsbewerb konnten sich die Mädchen aus dem Landeskader der Landesportschule Dornbirn mit großen Vorsprung an die Spitze des Feldes turnen, und den begehrten Staatsmeistertitel nach Vorarlberg holen. Das Training von 9 bis 12 Stunden in der Woche hatte sich ausgezahlt und so durfte man Lara und der Mannschaft herzlich zum Gewinn des Staatsmeistertitels in der Einzel- und Mannschaftswertung gratulieren. fenster 33 Aus den Vereinen · September 2009 Pfadfinder Lauterach – Adventure your life! Sind Pfadfinderinnen wirklich kleine Mädchen, die Kekse an den Haustüren verkaufen? Sind Pfadfinder wirklich junge Burschen, die nur im Wald am Lagerfeuer sitzen und singen? Nein – hinter den Pfadfindern steckt viel viel mehr: Individualität stärken: Wir fördern und betreuen Kinder und Jugendliche entsprechend ihrer altersgemäßen Entwicklung, Bedür fnisse und Fähigkeiten. Abenteuer erleben: Ein Schwerpunkt ist das gemeinsame Meistern von neuen Herausforderungen und spannenden Aktivitäten in verschiedensten Bereichen des Lebens. Fördern und fordern: Unser Kinder- und Jugendprogramm wird auf Basis unserer Grundsätze und Erfahrungen ständig weiterentwickelt und praktisch umgesetzt. Naturverbundenheit und Umweltschutz: Wir ermutigen unsere Kinder und Jugendlichen zum Natur– und Umweltschutz und zeigen aktiv die Möglichkeiten dafür auf. …um nur einige unserer Grundsätze anzuführen! Der Einstieg zu den Pfadfindern ist jederzeit möglich. Komm einfach ab Schulbeginn bei uns im Pfadfinderheim Lauterach, Kohlenweg 2, vorbei und erlebe gemeinsam mit Freunden das Abenteuer Pfadfinder bei uns: Wichtel (Mädchen von 6-10 Jahren): Di, 17.30 Uhr bis 19 Uhr Wölflinge (Burschen von 6-10 Jahren): Do, 17.30 Uhr bis 19 Uhr Guides & Späher (von 10-14 Jahren): Di, 18.30 Uhr bis 20 Uhr Caravelles & Explorer (von 14-16 Jahren): Di, 19.30 Uhr bis 21 Uhr Ranger & Rover (von 16-20 Jahren): Mo, 20 Uhr bis 22 Uhr 34 Kontakt Gruppenleiter: Stefan Gisinger, 0650/2677626 oder stefan.gisinger@pfadfinderlauterach.com Wusstest du, dass… …die Pfadfinder die größte Jugendorganisation weltweit sind? …es heute über 38 Millionen Pfadfinder in 216 verschiedenen Länder dieser Welt gibt? …viele berühmte Persönlichkeiten wie Neil Armstrong, Stefan Raab, David Beckham, Stephen Spielberg oder die Queen von England bei den Pfadfindern waren? …sich das Halstuch jeder


Lauterachfenster 2008 11
Son, 6. Feber 2011 | Kuhn EDV

November 2008 Nr. 31 D i e a k t u e l l e I n f o r m a t i o n s s c h r i f t d e r M a r k t g e m e i n d e L a u t er a c h 4 planb Radgala 17 SeneCura 38 Bürgermusik 40 Europa im Dialog Zeitungsversand P.b.b. Verlagspostamt A-6923 Lauterach Zulassungsnummer 02 Z 031382 M Inhalt EDITORIAL Reaktionen zu den Bahnangelegenheiten Die medialen Reaktionen zum letzten Vorwort des Lauterach-Fensters haben auch mich persönlich sehr überrascht. Beinahe täglich wurde in den Vlbg. Tageszeitungen über die brachliegenden Bauangelegenheiten der Österreichischen Bundesbahnen in Vorarlberg berichtet. Zahlreiche auch betroffene Bürgermeisterkollegen haben sich bei mir gemeldet. In vielen Gemeinden zeigt sich eine ähnlich triste Situation. Viele Hoffnungen wurden seitens des Schienenverkehrsträgers in den vergangenen 3 Jahren geweckt. Die umgesetzten Ergebnisse sind sehr dürftig. Bei der letzten Sitzung des Regionalforums des „Unteren Rheintales“ wurde einhellig eine Erklärung verabschiedet. Diese Unterlage wird im November von mehreren Bürgermeistern persönlich dem Generaldirektor der ÖBB und dem zuständigen Infrastrukturminister Faymann übergeben. In dieser Erklärung ist festgehalten, dass die zugesagten Projekte – für Lauterach betrifft dies die Generalsanierung des bestehenden Bahnhofs und den Neubau der Haltestelle Unterfeld – unverzüglich umgesetzt werden. Zudem soll die ÖBB die Planungen und die Unsetzungsüberlegungen beim Güterbahnhof Wolfurt/Lauterach offen legen. Eine persönliche Einschätzung, ob dieser breit getragene Hilfeschrei den Umsetzungsprozess beschleunigt, kann ich derzeit nicht abgeben. Ich werde aber von nun an jede Bürgeranfrage die den Schienenverkehr in Lauterach betrifft – und solche habe ich viele bekommen – an den ÖBB-Generaldirektor und an den Infrastrukturminister mit der Bitte um eine rasche Beantwortung weiterleiten. Eine Kopie werde ich – in Absprache mit dem Anfrageverfasser - gerne an die Vlbg. Medien weiterleiten. In dieser Ausgabe des Lauterach-Fensters berichten wir u.v.a. auch über den von der Gemeindevertretung einstimmig beschlossenen Bebauungsplan „Grundstücke Hiebeler/Riedstraße“. Damit greift die Gemeinde in die mögliche zukünftige Bebauung nachhaltig ein. U.a. werden Bauhöhen, Bautiefen, Tiefgaragen und auch öffentliche Freiräume vorgegeben. Wünsche der Nachbarn wurden ebenfalls mitberücksichtigt. Sollten Sie Fragen zu diesem Plan haben – das Rathaus informiert Sie gerne. Die starke Siedlungsentwicklung in den letzten Jahren zwingt uns, hier im Sinne einer konzeptiven Gemeindeentwicklung einzugreifen. Wir machen dies im öffentlichen Interesse einer nachhaltigen positiv verlaufenden Dorfentwicklung. Plan-b Radgala Fahrradfahrer in Feierlaune Wasserzählerstandsmeldung Im November 2008 Neuer Teleskoplader für den Bauhof Kleingartenanlage Gemeinschaftsprojekt zwischen Lauterach & Hard SeneCura Bewohneraustausch Lauterach – Achenkirch Auto gegen Fahrrad Wer ist schneller? Kindergarten Bachgasse Erster Preis beim Wettbewerb Jugendarbeit Früher – Heute Aus den Lauteracher Vereinen 11 Seiten Vereinsberichte Zweimal döt gsi Jagderöffnung & Europa im Dialog 4 9 9 10 17 18 19 24 27 40 Titelbild Das Monte Pasubio-Kreuz an der Austraße/Funkenstraße fenster 3 Ihr Bürgermeister Elmar Rhomberg Aus dem Rathaus · November 2008 Die SiegerInnen des plan-b Wettbewerbes mit Bgm. Hans Bertsch, Kennelbach (links) und Bgm. Erwin Mohr, Wolfurt (rechts). plan-b Radgala: Fahrradfahrer in Feierlaune „Einmal zum Mond u E inen glanzvollen Abschluss des „Fahr Rad Wettbewerbs“ bildete die große plan-b Radgala im Cubus in Wolfurt. Staunen über Radakrobatik, Spannung und gute Laune waren der gemeinsame Nenner der über 300 Besucher. 950 TeilnehmerInnen des Fahr Rad Wettbewerbes aus der plan-b Region hatten seit April 2008 über 734.155,47 Rad-Kilometer gesammelt. Fast die Strecke bis zum Mond und wieder zurück beziehungsweise 18,35 mal rund um die Welt. Fröhliche SiegerInnen Die FahrradfahrerInnen wurden von den plan-b Gemeinden in drei Kategorien mittels Stichzahl preisgekrönt. Die glücklichen Sieger der Kategorien freuten sich über Bahnreisegutscheine im Wert von € 500. Mit 370 km kam Bruno Bildstein (Wolfurt) der niedrigen Stichzahl am nächsten, Manfred Tamegger (Hard) gewann mit 963 gefahrenen Kilometern in der mittleren Kategorie. Werner Kühr (Hard) brachten seine 4.751 gefahrenen km den Sieg in der Klasse über 1000 km während des Wertungszeitraumes. In Summe wurden über 30 Preise an die eifrigen RadlerInnen vergeben, die zum Teil von den Radhänd4 lern der Region zur Verfügung gestellt wurden. Gewonnen hat in jedem Fall aber auch die Umwelt, sie profitiert von jedem einzelnen km, der mit dem Fahrrad statt mit dem Auto zurückgelegt wird. Im Falle der 734.155,47 Rad-km in der plan-b Region bedeutet das eine Ersparnis von 122 Tonnen CO2. Teilgenommen am Wettbewerb haben Kinder ebenso wie 80jährige. Und gerade die ältere Generation hat bei den gefahrenen Kilometern die Nase vorne. Die 90 TeilnehmerInnen im Alter von 61 bis 70 Jahren haben im Schnitt von April bis September den Spitzenwert von 1.319,48 km in den Wadeln. Und auch die Kleinsten (bis 10 Jahre) kommen auf einen Durchschnittswert von stolzen 557,91 km. Pro Jahr so viele Kilometer, wie der Mount Everest hoch ist. Geehrt wurden aber auch der und die RadlerIn, die im Laufe des Wettbewerbs die meisten Kilometer gesammelt haben. Bei den Damen (in Summe 311 Teilnehmerinnen) hat Frau Helene Fleisch aus Schwarzach mit 6.315 km seit April die meisten Rad-km in den Beinen. Schon vor einigen Jahren hatte sie sich vorgenommen, innerhalb eines Jahres für jeden Höhenmeter des Mount Everest (8848 m) einen km mit dem Rad zu fahren. Und sie hat es damals schon geschafft. Bei den 430 teilnehmenden Herren ist Leo Schachner aus Bregenz mit 6.695 Rad-km am weitesten gefahren. Schachner (Jahrgang 1934) betreibt das Radfahren nach mehreren Operationen als „Bewegungstherapie“ und radelt täglich zum Essen nach Hard, wo er besonders gerne in die Pedale tritt. Wenn er mit dem Fahrrad zu seinem Sohn nach Lustenau unterwegs ist, macht er immer wieder einen Umweg, etwa übers Ried. Und generell ist Leo Schachner, wenn er seine zahlreichen Bekannten besucht, mit dem Fahrrad unterwegs. Seine täglichen Touren im Großraum Bregenz betragen etwa 50 km. Gute Unterhaltung Die Bauernkapelle Wolfurt sorgte bei der Radgala für die musikalische Unterhaltung. Begeistert waren die BesucherInnen aber auch vom Kunstradverein Höchst. Unter ihnen der Bürgermeister von Wolfurt Erwin Mohr, aus Kennelbach Bürgermeister Reinhard Hagspiel und Vizebürgermeister Hans Bertsch, sowie Bürgermeister Elmar Rhom- fenster November 2008 · Aus dem Rathaus Ein glanzvoller Abschluss des Fahr Rad Wettbewerbes im Cubus in Wolfurt CARSHARING Carsharing – das öffentliche Auto Carsharing bedeutet die gemeinschaftliche Nutzung von einem oder mehreren Autos. Nicht der Besitz eines Autos steht im Vordergrund, sondern dessen pragmatische Nutzung. Die perfekte Lösung für alle, die kein Auto haben und trotzdem ab und zu eines benötigen. Beispielsweise für den Großeinkauf oder einen Wochenendausflug. Carsharing ist auch eine kostengünstige Alternative zum Zweit- oder Drittwagen. Ein Carsharing-Pkw wird von bis zu 15 Personen genutzt, im Durchschnitt verzichten vier davon ganz auf einen eigenen Pkw. Damit ersetzt ein Carsharing-Pkw vier bis 15 Pkw. Die Folge sind weniger Stau, mehr Verkehrssicherheit sowie eine verringerte Schadstoff- und Lärmbelastung. Die gemeinschaftliche Nutzung von Pkw bringt vor allem ökonomische Vorteile. Eine aktuelle VCÖ-Studie zeigt, dass Carsharing für alle interessant ist, die weniger als 12.000 Kilometer pro Jahr mit dem Pkw fahren. Im Schnitt wird ein Pkw nur eine Stunde pro Tag genutzt, 23 Stunden steht das Fahrzeug am Parkplatz oder in der Garage. Da die Fixkosten einen großen Anteil ausmachen, rechnet sich Carsharing umso stärker, je weniger Kilometer gefahren werden. Wer 6.000 Kilometer pro Jahr fährt, zahlt pro Monat laut der VCÖ-Studie mit dem eigenem Pkw (VW Polo, Benzin) 543 Euro, mit Carsharing aber nur 294 Euro. Bei 10.000 Kilometer kostet der eigene VWPolo monatlich 574 Euro, bei Carsharing nur 488 Euro. Marktgemeinde Lauterach zieht in Erwägung, ein oder mehrere Autos zur gemeinschaftlichen Nutzung bereitzustellen. Bei Interesse oder zur unverbindlichen Information wenden Sie sich bitte an Otto Wittwer Tel: 05574/ 6802 – 22 oder per Email: otto.wittwer@lauterach.at Bgm. Elmar Rhomberg mit Katharina Pfanner bei der Abschlussgala nd wieder zurück“ berg aus Lauterach. Aus Hard kam Gemeinderat Peter Bildstein, auch Vizebürgermeister Gernot Kiermayr aus Bregenz war mit dabei, ebenso wie der Schwarzacher Gemeinderat Martin Pfanner. Durch den glanzvollen Abend führte Christoph Heinzle alias NaNo. Der Wettbewerb, der von den Gemeinden Bregenz, Hard, Kennelbach, Lauterach, Schwarzach und Wolfurt im Rahmen des regionalen Mobilitätsmanagement „plan b“ veranstaltet wurde, ist Teil der Bemühungen der teilnehmenden Gemeinden mehr Bewusstsein und mehr Möglichkeiten für bewusste Mobilität zu schaffen. Statistik Fahr Rad Wettbewerb in der plan-b Region Bregenz, Hard, Kennelbach, Lauterach, Schwarzach, Wolfurt TeilnehmerInnen gesamt in plan-b Davon TeilnehmerInnen mit jeweils mehr als 100 km: Durchschnittlich gefahrene km Nach Alter: Alter 0-10 Jahre Alter 11-20 Alter 21-30 Alter 31-40 Alter 41-50 Alter 51-60 Alter 61-70 Alter 71-80 rd. 950 741 (430 Männer, 311 Frauen) 990,76 (alle) Männer: 1.056,28 km; Frauen: 900,18 km 557,91 km (48 Teilnehmer/innen) 472,12 km (67 Teilnehmer/innen) 795,12 km (67 Teilnehmer/innen) 990,5 km (195 Teilnehmer/innen) 1.068,39 km (171 Teilnehmer/innen) 1.248,25 km (78 Teilnehmer/innen) 1.319,48 km (90 Teilnehmer/innen) 1.220,44 km (25 Teilnehmer/innen) www.vcoe.at fenster 5 Aus dem Rathaus · November 2008 Aus der Gemeindevertretung Stand vor der Umwidmung (Bild links) Stand nach der Umwidmung (Bild rechts) Bebauungsplan Grundstücke Riedstraße Die ehemaligen Freiflächen mit den Nummern 3677, 3678, 3679, 3680 und 3681 in Lauterach an der Riedstraße wurden bereits in Bauflächen Wohngebiete umgewidmet. Zur Gewährleistung einer zweckmäßigen Bebauung der rund 1 Hektar großen Fläche wurde ein Bebauungsplan beschlossen. Insbesondere wurde dem öffentlichen Interesse bezüglich der Nutzung, der Höhe der Bauwerke und der erforderlichen Flächen für die Gemeinschaftsanlagen in diesem Bereich Rechnung getragen. Rot: Wie im Plan ersichtlich, ist der Weg 3682 von einer Freifläche zur Privatstraße umgewidmet worden. Blau: Der Weg 1247 wurde nun als ehemalige Privatstraße zur Gemeindestraße. Wirtschaftsverein Der Wirtschaftsverein Lauterach hat bisher vier Werbetafeln im Bereich der Ortseinfahrten aufgestellt. Nunmehr soll an der Lerchenauerstraße im Bereich des Hauses Nr. 53 eine fünfte Werbetafel errichtet werden. Alte Landstraße Mit der Umsetzung des Kanal- und Straßenbauprojektes Alte Landstraße im Bereich der Metzgerei Klopfer wurde bereits begonnen. Im November sollten die Asphaltierungsarbeiten in diesem Teilbereich fertiggestellt sein. 6 fenster November 2008 · Aus dem Rathaus DÄMMERUNGSEINBRECHER Winterzeit – Einbruchszeit Rechts sieht man, wie man Straßenschäden vermeidet. Links wurde das Feld bis in die Straße hinein gepflügt. Die Instand- und Reparaturkosten sind für die Gemeinde Lauterach durch diverse Schäden erheblich. Mit der Jahreszeit, in der es früher dunkel wird, beginnt auch wieder die Gefahr der so genannten Dämmerungseinbrecher. Diese nutzen die Zeit ab ca. 16 Uhr, wenn es dunkel wird und die Hausbewohner noch nicht zu Hause sind. Eine wirksame Maßnahme, um sich gegen solche Einbrüche zu schützen ist, irgendwo im Haus mittels Zeitschaltuhr ein Licht einzuschalten. Genauso wirksam sind Bewegungsmelder, insbesondere auf der Rückseite des Hauses, welche ein Licht oder einen Schweinwerfer aktivieren. Aber auch die „Nachbarschaftshilfe“ kann viel dazu beitragen, Einbrüche zu verhindern Die Einbrecher „kundschaften“ das Objekt auch vorher aus. Dies bedeutet, dass sie sich schon am frühen Nachmittag in der Gegend aufhalten können. Im Hinblick darauf soll auf Pkw mit ausländischen Kennzeichen geachtet werden, welche z. B. mehrmals (langsam) einen Straßenzug befahren. Bei den Tätern handelt es sich zumeist um eher junge sportliche Männer, dunkel gekleidet, zumeinst mit Kopfbedeckung und dunklem Rucksack. Sollten sie verdächtige Wahrnehmungen machen, bitten wir sie unverzüglich über Notruf (133) oder direkt bei der Polizei Lauterach unter 059133-8132 anzurufen. Die Riedstraßen nach der Erntezeit sollen in Zukunft nicht mehr so aussehen Beschädigung der Riedstraßen Zur Erntenzeit zeigt sich alle Jahre wieder dasselbe Bild auf Lauterachs Riedstraßen. Die Wege und Straßen werden durch Landwirtschaftliche Fahrzeuge verschmutzt und beschädigt. Besonders viele Straßenschäden entstehen durch diverse Pflügfahrzeuge. Für die Gemeinde Lauterach entstehen dadurch erhebliche Reparatur- und Instandhaltungskosten. Bitte vermeiden sie in Zukunft solche Straßenschäden! fenster 7 Werbung · November 2008 8 fenster November 2008 · Aus dem Rathaus WA S S E R Z Ä H L E R Wasserzählerstandsmeldung 2008 Im November ist wieder die Erfassung der Wasserzählerstände für die Abrechnung der Wasser- und Kanalgebühren erforderlich. Alle Wasserbezieher erhalten die für Ralf Kofler, Fa. Baywa Lamag, Theo Ölz, Bgm. Elmar Rhomberg Jürgen Götze Bauhofmitarbeiter im Einsatz mit der Greifzange Bgm. Elmar Rhomberg bei der Probefahrt Neuer Teleskoplader für den Bauhof Die Mitarbeiter des Bauhofes der Marktgemeinde Lauterach haben ein neues Fahrzeug erhalten. Der Teleskoplader der Marke Weidemann ersetzt das bereits in die Jahre gekommene 20jährige Altgerät. Ralf Kofler von der Firma Baywa Lamag, erklärte den Bauhofmitarbeitern die verschiedenen Einsatzmöglichkeiten des Teleskopladers. So können am Fahrzeug verschiedene Geräte montiert werden. Die Greifzange, die zum Transport des Grünmülles dient, erleichtert die Arbeit der Mitarbeiter außerordentlich. Die Arbeitsbühne für die Baumpflege ermöglicht es den Mitarbeitern, Personen in eine Höhe von 5m zu heben. So wird auch die Heckenpflege entlang der Straßen wesentlich erleichtert und vereinfacht. Auch für den Winterdienst, zum Schneeverladen und zur Schneeräumung ist der neue Teleskoplader bestens geeignet. Bgm. Elmar Rhomberg zeigte bei einer Probefahrt, wie einfach die Bedienung des neuen Teleskopladers funktioniert. die Zählerstandsmeldung nötigen Informationen wieder per e-Mail oder per Post zugeschickt. Per Internet kann die Meldung des Zählerstandes einfach und bequem über die Homepage der Marktgemeinde Lauterach „www.lauterach.at“ erfolgen. Über den entsprechenden Link auf der Startseite gelangt man nach Eingabe der EDV-Nummer und der Zählernummer zu seinen Zählerdaten und der neue Zählerstand kann erfasst und übermittelt werden. In Papierform kann der Zählerstand auf dem zugeschickten Formular eingetragen und direkt im Gemeindeamt in die bereitgestellte Box geworfen werden, oder per Post oder Fax 05574/6802-5 retourniert werden. Der Stand auf dem Wasserzähler wird in ganzen Kubikmetern angezeigt und hat keine Kommastellen. Es ist nur die Zahl auf dem fünf- bis sechsstelligen Rollzähler anzugeben. Die Zeiger, welche kleinere Teilmengen anzeigen, sind für die Abrechnung nicht relevant. Mit dem linken Zeiger kann jedoch die Dichtheit der eigenen Wasserleitungen geprüft werden. Wenn kein Wasser läuft, muss dieser Zeiger still stehen. Ansonsten tritt irgendwo ein unbemerkter Wasserverlust auf, der über das Jahr hohe Kosten verursachen kann. Ein gelegentlicher Kontrollblick auf den Wasserzähler während des Jahres kann somit unliebsame Überraschungen ersparen. fenster 9 Aus dem Rathaus · November 2008 Hard und Lauterach planen gemeinsam Kleingartenanlage Die Bürgermeister Rogginer und Rhomberg informierten die Schrebergärtner über die geplante Kleingartenanlage auf gemeindeübergreifendem Gebiet zwischen Lauterach und Hard Beispiel Kleingartengestaltung Beispiel Gartenhäuschen E ine Gemeindekooperation der besonderen Art starteten Hard und Lauterach. Im Bereich Lerchenau ist die Errichtung einer Kleingartenanlage mit rund 150 Einheiten geplant. Bei einer Informationsveranstaltung im Juli dieses Jahres wurde der Schrebergartenverein an der Bregenzer Ache und die Schrebergärtner in der Lerchenau von den Bürgermeistern Rogginer (Hard) und Rhomberg (Lauterach) bereits über den aktuellen Planungsstand informiert. Kleingärten tragen viele „Früchte“ Kleingärten kommen nicht nur dem Bedürfnis nach Freizeitgestaltung und Erholung im Grünen nach. Auch der soziale Austausch von Menschen „über den Kleingartenzaun“, die sonst überwiegend in Wohnanlagen leben, wird dadurch gefördert. Bei Menschen mit Migrations-Hintergrund bil10 den Kleingärten außerdem ein gutes Instrument für die Eingliederung in die örtliche Gemeinschaft. Und nicht zuletzt kann mittels einer „Durchgrünung“ des Gemeindegebietes mit Kleingartenanlagen ein Ausgleich zur aktuellen Siedlungsverdichtung geschaffen werden. Zahlreiche Planungsüberlegungen im Gange In Hard drängt die Landeswasserbehörde auf die komplette Auflösung der rund 100 Harder Schrebergärten an der Bregenzer Ach bis 2010. Die Gärten stehen im Wasserschutzgebiet und müssen wegen einer Grundwassergefährdung durch Pestizide u.a.m. abgesiedelt werden. Im Hinblick auf den Wunsch nach Schaffung von Ersatzflächen in Hard sowie die starke Nachfrage nach Kleingärten haben die beiden Gemeinden bereits umfangreiche, gemeinsame Planungsüberlegungen angestellt. Ein Gesamtentwurf der Bürogemeinschaft stadt-land-see (Landschaftsarchitekt DI Feustel) mit einer Grobkostenschätzung liegt bereits vor. Im Zuge der Anlegung der Kleingärten wird der südlich gelegene Lauterachbach renaturiert und am Ufer ein naturnaher Kinderspielplatz angelegt. Ein Fuß- und Radweg soll die Gemeinden Hard und Lauterach entlang des Lauterachbaches neu verbinden. Die Marktgemeinde Lauterach wird alle BürgerInnen über den weiteren Verlauf der Planungsarbeiten auf dem Laufenden halten. Um Verständnis wird jedoch gebeten, dass zum jetzigen Zeitpunkt noch keine Anmeldungen für den Erhalt eines Kleingartens möglich sind. fenster November 2008 · Aus dem Rathaus Heizkostenzuschuss für das Jahr 2008 Anzahl Erwachsene (alleinstehend, alleinerziehend, Ehepaar, Lebensgemeinschaft oder sonst max. 2 E) Anzahl Kinder bzw. weitere erwachsene Person im Haushalt Mtl Nettoeinkommen bis höchstens Euro Mtl Nettoeinkommen + 10 % in besonders berücksichtigungswürdigen Fällen (Härtefall) 1 2 - 1.000,-1.500,-- 1.100,-1.650,-- 1 1 1 1 1 2 3 4 1.130,-1.260,-1.390,-1.520,-- 1.243,-1.386,-1.529,-1.672,-- 2 2 2 2 1 2 3 4 1.630,-1.760,-1.890,-2.020,-- 1.793,-1.936,-2.079,-2.222,-- W ie in den vergangenen Heizperioden besteht auch in der Heizperiode 2008/2009 für Personen, die ihren Lebensunterhalt, zu dem auch die Kosten für Beheizung zählen, für sich und für die in Familiengemeinschaft lebenden unterhaltsberechtigten Angehörigen voraussichtlich nicht oder nicht ausreichend selbst beschaffen können die Möglichkeit, eine finanzielle Hilfe zu erhalten. Antragstellung und Ausbezahlung Der Heizkostenzuschuss kann im Zeitraum vom Mittwoch, dem 01. Oktober 2008 bis Freitag, dem 30. Jänner 2009, beim Marktgemeindeamt Lauterach – Abt. III Bürgerdienste beantragt werden. Personen die im dauernden Bezug von Sozialhilfe stehen und somit auf diesem Wege die Heizkosten bezahlt erhalten, haben keinen Anspruch auf diesen Zuschuss. Das monatliche Haushaltseinkommen darf laut obenstehender Tabelle höchstens betragen. Als Einkommen gelten alle Einkünfte aus selbständiger Arbeit, aus nicht selbständiger Arbeit, aus Gewerbebetrieb, aus Land- und Forstwirtschaft sowie aus Vermietung und Verpachtung. Zum Einkommen zählen somit insbesondere Löhne, Gehälter, Renten, Pensionen, Leistungen aus der Arbeitslosen- und der Krankenversicherung, weiters Wohnbeihilfen, Unterhaltszahlungen jeglicher Art, Kinderbetreuungsgeld und Lehrlingsentschädigungen. Nicht als Einkommen gelten Familienbeihilfen, Familienzuschüsse, Kinderabsetzbeträge, Studienbeihilfen, Pflegegelder, Opferrenten nach dem Opferfürsorgegesetz sowie Grundrenten nach dem Kriegsopferversorgungs- und Heeresversorgungsgesetz. Unberücksichtigt bleiben auch allfällige Sonderzahlungen (sogenannte 13. und 14.). Tatsächlich geleistete Unterhaltszahlungen sind bei der Ermittlung der Höhe des Einkommens vom Einkommen abzuziehen. Sämtliche Einkommen bzw. zu leistende Unterhaltszahlungen sind durch möglichst aktuelle Unterlagen (z.B. Pensionsbezugsabschnitt, Gehaltszettel, Kontoauszug, Wohnbeihilfebestätigung) nachzuweisen. b) Vermögen Die Vermögenssituation bleibt gänzlich außer Betracht. Bei Zuschussgewährung wird der Heizkostenzuschuss von € 250,-- unverzüglich ausbezahlt. Für weitere Fragen steht Ihnen das Marktgemeindeamt Lauterach - Abt. III – Bürgerdienste Telefon 05574/6802 Herr Fessler (DW 12) oder Herr Rainer (DW 13) gerne zur Verfügung. fenster 11 Berücksichtigung von Einkommen und Vermögen a) Einkommen Werbung · November 2008 12 fenster November 2008 · Aus dem Rathaus Unsere Kinder – Herzstück der Marktgemeinde Lauterach Kinderbetreuungskonzept Lauterach Zielgruppe: Eltern mit Kindern zwischen 1,5 und 5 Jahren Lauterach beschlossen, mit einem externen Berater ein Betreuungskonzept für ihre Kleinsten zu erstellen. Dabei ist es uns wichtig, die Bedürfnisse, Wünsche und Erwartungen im Gleichgewicht zu halten. Das heißt, ein Gleichgewicht zu schaffen zwischen den Eltern, der Politik und dem Fachpersonal ohne dabei die Bedürfnisse und Wünsche der Kinder zu vergessen. Nun sind Sie liebe Eltern gefragt, uns bei diesem Vorhaben zu unterstützen. Angesprochen sind alle Eltern, die Kinder zwischen 1,5 und 5 Jahren haben. Wir suchen drei Elternteile, die sich bereit erklären, bei einer Projektgruppe, die aus Fachleuten in der Kinderbetreuung, politischen Vertretern und eben den Eltern besteht, mitzuarbeiten. Der Start zur Konzepterstellung soll möglichst bald erfolgen, es sind fünf Das Wohl „ihrer“ Kinder ist der Gemeinde Lauterach ein wichtiges Anliegen. Da unsere Gesellschaft jedoch einer ständigen Veränderung unterworfen ist, soll dies nicht isoliert von der Zufriedenheit der Eltern gesehen werden. Die Arbeitszeiten der Eltern, die steigende Anzahl der Teilfamilien und andere Entwicklungen stellen viele Familien vor Probleme, die ohne Unterstützung oft nicht zu lösen sind. Um auf solche Veränderungen schneller und besser reagieren zu können, hat die Marktgemeinde „Ein Baum der so dick ist, dass du ihn gerade noch umfassen kannst, stammt aus einem kleinen Samenkorn; eine Reise von tausend Meilen beginnt mit einem kleinen Schritt.“ Laotse bis sechs Einheiten zu je ca. drei Stunden geplant. Wer Interesse hat bei diesem Projekt mitzuarbeiten, kann sich bis 10. November 2008 bei Doris Tschann (Marktgemeinde Lauterach) 6802-30 melden. Mobiler Hilfsdienst der Marktgemeinde Lauterach Sie wollen unsere Hilfe in Anspruch nehmen? Wir sind ganz in Ihrer Nähe. Nehmen Sie mit uns Kontakt auf. Einsatzleitung: Annette King, Tel. 6802-16 (Montag – Donnerstag, 8 – 12 Uhr) Neu im Aufbau inbegriffen sind die Angebote Frühmorgen- und Abenddienst sowie Dienste am Wochenende. Gerade die Dienstangebote zu den Randzeiten werden als zusätzliches Entlastungsangebot für pflegende Angehörige gesehen. Mit dem Angebot am Abend soll ein Vereinsleben und die Pflege von persönlichen Kontakten weiterhin ermöglicht werden. Für Frühmorgen- (ab 6.30 Uhr) und Abenddienste (von 19 - 24 Uhr) werden der ortsübliche Tagesstundentarif von € 9 verrechnet. Wir suchen Helferinnen und Helfer! Derzeit ist der Bedarf nach Diensten zu den Randzeiten im Steigen begriffen. Wenn Sie gerne am frühen Morgen ab 6.30 Uhr oder abends ab 19 – 24 Uhr arbeiten wollen, melden Sie sich beim Mobilen Hilfsdienst Lauterach, Tel. 05574 / 6802-16 (Mo – Fr, 8 - 12 Uhr). fenster 13 Aus der Gemeinde · November 2008 Interdisziplinäres Treffen der Sozialen Einrichtungen v.l.n.r. Annette King, Gerhard Sinz, Susanne Vonach, Sonja Kaiser, Heide-Ulla Drucker, Karin Andreis v.l.n.r. Dr. Hubert Dörler, Edith Ploss, Doris Polter, Annette King v.l.n.r. Edith Grabher, Helmut Pommer, Katrin Dellago, Christa Brunnschweiler, Judith Fleisch A uf Einladung des Krankenpflegevereins Lauterach trafen sich im September die Lauteracher Hausärzte, das Dipl. Pflegepersonal des Krankenpflegevereins, die Sozialarbeiterin der Gemeinde, die mobile Seniorenberaterin Frau Edith Ploss und die Pflege- und Heimleitung des Pflegeheimes SeneCura sowie die Gemeinderätin für Soziales Frau Barbara Draxler, zum Erfahrungsaustausch hinsichtlich der Zusammenarbeit und der Vernetzung unserer Gemeinde. Ein besonderer Gruß galt Herrn Dr. Herbert Groß, welcher ab 1.1.2009 seine Tätigkeit als Hausarzt in Lauterach aufnehmen wird. Ebenso Herrn DGKP Gerhard Sinz, der ab 1.11.2008 die Heimleitung SeneCura übernimmt. Obwohl ähnliche Treffen schon in den vergangenen Jahren stattgefunden haben, war dieses doch ein besonderes. Noch nie waren so viele verschiedene Berufsgruppen, die um das Wohl der Lauteracher Bürger bemüht sind, gemeinsam im Gespräch. Die besondere Bedeutung liegt darin, dass diese Berufsgruppen in baldiger Zukunft nach Fertig14 stellung des „Hauses der Generationen“ auch räumlich zusammenrücken werden. Unter der Leitung von Obfrau Fr. Heide-Ulla Drucker wurden mehrere Tagesordnungspunkte erörtert. Weitgehend ging es um die bereits gut funktionierende Zusammenarbeit, Erreichbarkeit untereinander und die Optimierung der schriftlichen und mündlichen Kommunikation. Weitere Punkte waren gemeinsame Fortbildungen und die Nutzung des Behandlungsraumes der Hauskrankenpflege im neuen Haus. Hier sollen „mobile Patienten“ z.B. an einem Nachmittag in der Woche von den Schwestern versorgt werden. Diese Patienten könnten dann anschließend im Pflegeheim einen Besuch machen oder an einer Veranstaltung des Seniorenheimes teilnehmen. Ebenso soll dieser Raum auch für Schulungen von Angehörigen genützt werden. Hauskrankenpflege und Mobiler Hilfsdienst treffen sich bereits seit mehreren Jahren einmal im Monat zum Erfahrungsaustausch und zu Fallbesprechungen. Dies ist auch zwischen den Hausärzten und der Hauskrankenpflege, wenngleich in anderen Abständen bzw. anlassbedingt, geplant. Fr. Edith Ploss von der mobilen Seniorenberatung, berichtete über den „Beratungsscheck“. Leider ist diese Möglichkeit der Beratung unter den Bürgern noch nicht sehr bekannt. Alle Patienten, die von der Hauskrankenpflege zur Pflege aufgenommen werden, erhalten in Zukunft einen solchen Beratungsscheck. Fr. Ploss nimmt Kontakt mit den Patienten auf und kümmert sich in erster Linie um die finanziellen Angelegenheiten (z.B. Anträge für Pflegegeld) und die Möglichkeiten der Betreuung durch den Mobilen Hilfsdienst oder den Betreuungspool. Die Gemeinde Lauterach unterstützt diese Beratungstätigkeit und übernimmt finanziell die ersten zwei Stunden von Fr. Ploss eben in Form dieses „Beratungsschecks“. Alle teilnehmenden Berufsgruppen sind bestens motiviert, auch in Zukunft zum Wohle der Lauteracher Bürger in dieser Weise zusammenzuarbeiten. fenster November 2008 · Aus der Gemeinde AUSSTELLUNG V3 Ausstellung Die Offene und Mobile Jugendarbeit in Lauterach und Hard setzten als Schwerpunktthema im Jahr 2008 das Jugendsozialarbeitsprojekt „V3 (Vandalismus – Vorurteile – Vorbild)“ um. Hierzu findet im November/Dezember 2008 eine interaktive Ausstellung im Rathaus der Marktgemeinde Lauterach als offizielle Abschlussveranstaltung statt. Wir laden sie ganz herzlich zur Ausstellungseröffnung am 28.11.2008 um 19:00 Uhr ein. Einer der vielen Teilbereiche des Jugendsozialarbeitsprojektes V3, die mobile Vandalismusstation wird der Mittelpunkt dieser Ausstellung sein. Ein bunter, abwechslungsreicher Einblick soll ein neues Licht auf die Jugendarbeit und die Generation „Jugend“ werfen. Sie kann als reine Informationsquelle genutzt werden, jedoch ist es auch möglich unterschiedliche Ausstellungsbereiche aktiv zu beforschen und sich emotional auf die Ausstellung einzulassen. Die Offene Jugendarbeit garantiert dafür, dass Sie die Ausstellung mit einer anderen Meinung als „Die Jugend von heute... bringt dear Arsch nid hoch“, verlassen werden. Wo: Rathaus der Marktgemeinde Lauterach Wann: 28.11.2008 – 09.12.2008 Was: V3 Station Ausstellung der V3 Station im Landhaus Bregenz: 21.11.2008 – 25.11.2008 Rumeysa, Sarah, Sophia und Tatjana beim Sammeln des Obstes Kindergarten Dorf besuchte die Lauteracher Mosterei So funktioniert die Obstpresse Kindergarten Dorf besucht die Lauteracher Mosterei Willst du guten Most dir machen, dann tu fleißig sieben Sachen: Äpfel sammeln, sortieren, waschen, umfüllen, zerkleinern, beschweren, pressen! All das haben die Kinder vom Kindergarten Dorf eigenhändig und mit großem Einsatz selbst ausgeführt: Bepackt mit selbstgesammelten Äpfeln machten sich die Kinder auf den Weg zur Familie Dietrich. Dort wurden sie fachkundig in die Kunst des Mostens eingeführt und konnten gleich ihre Talente unter Beweis stellen. Viele Hände, schnelles Ende. Frei nach diesem Leitsatz war das Waschen und Sortieren der Äpfel bald erledigt. Bevor sie in die Presse umgefüllt wurden, mussten die Äpfel zuerst zerkleinert werden. Danach beschwerten die Kinder das Ganze mit Holzblöcken. Nun war Muskelkraft gefragt. Mit vollem Körpereinsatz wurde die Presse immer enger zusammengeschraubt, sodass der Fruchtsaft geradezu in Strömen floss. Schließlich waren sogar vereinte Kräfte nötig, um die Presse bis zum Anschlag niederzudrücken. Denn alle waren sich einig: kein einziger Tropfen des leckeren Saftes durfte in den Früchten zurückbleiben. Selbstverständlich wurde sofort die Qualität kontrolliert und der frische Most ausgiebig verkostet. Das Endprodukt schmeckte allen ausgezeichnet und war definitiv die anstrengende Arbeit wert! So konnten die Kinder dann auch gestärkt und gut gelaunt den Heimweg antreten. Natürlich nicht ohne eine Flasche Most im Gepäck. fenster 15 Aus der Gemeinde · November 2008 Historisches – Wie es früher war… Das Kreuz an der Austraße Das Pasubio-Kreuz an der Austraße 1. Weltkrieg, Südfront, Verlauf und Angriffe, Siehe Text ! (Skizze nach Johann Kaufmann) Das längst einem Neubau gewichene Haus mit der Nr. 93 an der Lerchenauerstraße, es stünde heute gegenüber der Drogerie Schlecker, gehörte dem Franz Martin Greußing. Zu seiner Zeit ließ auch noch bei uns in mancher Stube ein heimischer Singvogel seine Stimme aus dem Käfig hören oder diente ausgestopft als Zimmerschmuck. Martin verstand es, sie in die Fallen zu lokken oder die Leimruten auszulegen und war deshalb auch als Voglars Marte bekannt. Das Landesgesetz vom 15. Jänner 1909 stellte die gefiederten Sänger aber unter Schutz, belegte das Fangen mit Geldstrafen und brachte somit das Ende einer fragwürdigen Tradition. Im Frühling des Jahres 1915 wurde Martin, Jahrgang 1878, unter die Fahnen gerufen. Da er Junggeselle war und das Haus allein bewohnte, musste er, wie man erzählte, zuerst die Katze erschlagen und dann den Hausschlüssel dem Bürgermeister Fidel Dietrich (vulgo: der alt Rochussar) übergeben. Zuerst kam er nach Lambach in Oberösterreich zur Grundausbildung und diente dann im 3. Kaiserjägerregiment in verschiedenen Orten an der Südfront. Die Verteidigungslinie erstreckte sich 16 bei Kriegsausbruch auf Höhe zwischen Riva und Rovereto. Um die weiter östlich gelegene Isonzofront zu entlasten, wurde sie im Rahmen der Mai-Offensive weiter nach Süden bis zum Monte Pasubio verlegt. Inzwischen waren die Russen in Galizien eingefallen. Daher wurde die Artillerie abgezogen und dorthin verlegt. Die Front bestand aber von 1916 bis 1918. Alle vier Kaiserjägerregimente waren abwechslungsweise im Einsatz. Im Minenkrieg flog am 13. März 1918 die westliche, von den Italienern gehaltene und mit 55 000 kg Sprengstoff geladene Pasubioplatte in die Luft. Ihre Stellungen waren zerstört, ca. 500 Gegner fanden dabei den Tod. Darauf erfolgte kein weiterer österreichischer Vorstoß mehr. Greußing musste einmal zusammen mit 13 Kameraden eine Stellung am Pasubio halten. Am 16.Oktober 1916 schlug dort eine Granate ein. Zehn seiner Kameraden waren auf der Stelle tot, drei wurden schwer verletzt. Martin kam mit dem Schrecken davon. Das veranlasste den gläubigen Mann ein Gelübde abzulegen: Wenn ich aus diesem grausamen Gemetzel gesund nach Hause komme, dann will ich am Meissergraben an der Austraße ein eisernes Gedenkkreuz errichten. Nach einem Einsatz an der Isonzofront, wo der später berühmt gewordene Wolfurter Orthopäde Dr.Lorenz Böhler Feldarzt war, geriet er in Gefangenschaft und musste auf der Insel Sardinien zwei Jahre lang in einem Eisenbergwerk arbeiten. Bürgermeister Dietrich konnte ihm Geld von seinen Ersparnissen schicken. Davon kaufte er sich Türkenmehl und kochte damit, wie er später oft erzählte, jeweils mit einem Viertel Wein angerührt einen Stopfer (Riebel). Der und die dortige Kost waren ihm offensichtlich gut bekommen, denn als er 1918 heimkehrte, brachte er stolze 90 kg auf die Waage. Damals soll ein ganz sonniger Herbst gewesen sein, sodass er noch dreimal Schollen schieben konnte. Die ersten waren schon nach 10 Tagen trocken, aber bereits Ende Oktober schneite es ein. Martin Greußing vergaß über all dem sein Gelübde nicht und eine Inschrift kündet heute noch allen, die am Gedenkkreuz vorbeikommen, von einer wundersamen Rettung aus höchster Lebensgefahr: „Erinnerung an den 16. Oktober 1916 am Monte Pasubio.“ fenster November 2008 · Aus der Gemeinde KRIEGERDENKMAL Kriegerdenkmal Die Bewohner aus Achenkirch und ihre Betreuerinnen wurden in Lauterach mit einem Glas Sekt herzlich empfangen Im Gegenzug wurden SeniorInnen aus Lauterach die Schönheiten Tirols gezeigt Seit 47 Jahren hegt und pflegt Frau Katharina Egle das Kriegerdenkmal Seit Frühjahr 1961 kümmert sich Frau Egle um das Kriegerdenkmal auf dem Friedhof in Lauterach. Schon damals befand sich das Familiengrab ihres verstorbenen Mannes direkt neben dem Denkmal der gefallenen Soldaten beider Weltkriege. Der damalige ungepflegte Zustand nahm Frau Egle zum Anlass, sich neben dem Familiengrab auch um das Denkmal zu kümmern. Rostflecken auf dem Geländer, Spinnweben rund um den liegenden Soldaten und der Blumenschmuck sind nur einige Dinge, die Frau Egle in Ordnung bringt. Das Geländer wird ordentlich geputzt, das Denkmal regelmäßig mit einem speziellen Öl eingelassen und anschließend poliert. Auch um den Blumenschmuck kümmert sich die Witwe liebevoll. „Die Pflanzen werden regelmäßig gedüngt und gegossen. Mindestens zweimal die Woche komme ich hierher um nach dem Rechten zu sehen, im Sommer sogar an jedem zweiten Tag,“ erzählt Frau Egle und weiter „früher hatte ich duzende Gladiolen im Garten gepflanzt, damit ich das Denkmal immer mit frischen Gladiolen schmücken konnte. Nun habe ich eine schöne Blumenschale, die regelmäßig bepflanzt wird.“ Die Hinterbliebenen stellten früher die brennenden Kerzen direkt auf den Marmor, wo das geschmolzene Wachs unschöne Flekken hinterließ. Frau Egle musste viel Überzeugungsarbeit leisten und bittet auch heute noch, brennende Kerzen auf der Kiesfläche abzustellen. Neben den regelmäßigen Arbeiten hat sich die rüstige Rentnerin auch um die Erhaltung der Gedenkstätte gekümmert. Das Geländer wurde vor Jahren frisch gestrichen und die Marktgemeinde Lauterach brachte elektrische Laternen am Denkmal an, die sich automatisch ein- und ausschalten. „So lange es irgendwie geht, werde ich mich um das Denkmal kümmern,“ ist sich Frau Egle sicher. Ihr größter Wunsch ist es aber, dass sich jemand findet, der nach ihr das Kriegerdenkmal weiterpflegt. „Damit das Andenken an unsere gefallenen Soldaten weiter in Ehren gehalten wird“. So Frau Egle abschließend. SeneCura Bewohneraustausch Lauterach – Achenkirch Programm für die Gäste in Lauterach Nach der Ankunft in Lauterach gab es für die Bewohner aus Achenkirch einen herzlichen Sektempfang mit Bürgermeister Elmar Rhomberg, Gemeinderätin Barbara Draxler und Regionalleiter Wolfgang Berchtel. Schon der nächste Tag führte die SeniorInnen nach Dornbirn. Dort erwartete die Gäste ein gemütlicher Bummel durch die Stadt mit anschließendem Mittagessen. Mit der Seilbahn ging es danach steil bergauf. Die Fahrt auf den Karren zu Kuchen und Kaffee war für die SeniorInnen nicht nur wegen des wunderbaren herbstlichen Ausblickes ein tolles Erlebnis. Am nächsten Tag besuchte man den Doppelmayr Zoo in Wolfurt und anschließend ging es zum gemütlichen Kaffee trinken nach Viktorsberg. Ein Besuch in der Schattenburg in Feldkirch mit seinem Museum versetzte die SeniorInnen in längst vergangene Zeiten zurück. Zur Stärkung wurde zum legendären Schattenburgschnitzel Essen geladen. Der nächste Tag galt dem Besuch der Landeshauptstadt Bregenz. Besichtigt wurde die schöne Seepromenade, die Festspielbühne und der Hafen. Weiter ging die Fahrt nach Mellau zu einer zünftigen Käsknöpfle Partie. Am Abend wurden in einer Abschiedsfeier Live Musik, Maroni und Süßmost angeboten. Leider mussten die Bewohner aus Achenkirch schon am nächsten Tag wieder die Heimreise antreten. Auf der Rückreise wurde aber noch ein kurzer Zwischenstopp im Laurentius-Park in Bludenz eingelegt. Die Tiroler Bewohner und Betreuerinnen waren begeistert vom „Ländle“, dem tollen Programm und dass sie so herzlich aufgenommen und umsorgt wurden. Ein Bewohner hätte sogar gerne noch eine Woche verlängert! Programm unserer Bewohner in Achenkirch Besuch der Swarovski Kristallwelten in Wattens Fahrt nach Innsbruck Schiffsausflug auf dem Achensee Steinölmuseum Fahrt mit der nostalgischen Achensee-Bahn Aus der Gemeinde · November 2008 Noch schneller: neue Radbrücke für Radfahrer Spatenstich für neue Radbrücke an der L3 Auto gegen Fahrrad: Wer ist schneller? Wer ist schneller – Fahrrad oder Auto? M it der neuen Radbrücke über die L3 in Wolfurt entlang der Autobahn wird das Fahrradnetz in Vorarlberg weiter ausgebaut. Die Brücke ermöglicht es zukünftig, ohne Querung der Landesstraße L3 von Wolfurt nach Bregenz zu gelangen, im Frühjahr 2009 soll sie fertig werden. Heute überzeugten sich die Vertreter der plan-b Gemeinden vor Ort, wie es mit den Bauarbeiten weitergeht. „Die Brücke verbessert die Qualität des Radnetzes Wolfurt-Bregenz entscheidend“, freut sich der Wolfurter Bürgermeiser Erwin Mohr. Und auch Gernot Kiermayr, Vizebürgermeister in Bregenz spricht von „einem wichtigen Lückenschluss der Nord-Süd-Verbindung im überörtlichen Radverkehrsnetz“. Die Kosten in Höhe von rund 1 Mio. Euro teilen sich Gemeinde Wolfurt, Land Vorarlberg und der Klima- und Energiefonds des Bundes. Auto gegen Fahrrad – jetzt geht´s los! Dass man in der plan-b Region mit dem Fahrrad, speziell auf kurzen und mittleren Distanzen meist gleich schnell von A nach B kommt wie mit dem Auto, darauf soll eine neue Plakatserie der plan-b Gemeinden aufmerksam machen. Speziell in Stauzonen z.B. vor Ampeln sind Transparente zu sehen, die angeben, wie lange man von der jeweiligen Stelle mit dem Fahrrad ins Zentrum von Bregenz bzw. Hard brauchen würde. Ausparken, fahren, Stau, rote Ampeln, Parkplatz suchen, einparken: Wie schlägt sich ein Autofahrer im direkten Tür zu Tür-Vergleich mit einem Fahrradfahrer? Das probierten die plan-b Verantwortlichen selbst aus. In Sachen Umweltfreundlichkeit und Geldersparnis (Sprit) hat das Fahrrad in jedem Fall die Nase vorn. Ist es auch in zeitlicher Hinsicht attraktiver? 18 Vom Rathaus Hard zum Rathaus Bregenz – um die Wette unterwegs: Im Hybrid-Auto: Manfred Flatz, Umweltberater der Marktgemeinde Hard Auf dem Fahrrad: Peter Bildstein, Gemeinderat Marktgemeinde Hard und Dietmar Kainz, Tiefbau und Mobilität der Marktgemeinde Hard Zwischenstopp an der Gemeindegrenze Hard/Bregenz Zeit Autofahrer: 4 Minuten 30 Sekunden Zeit Radfahrer: 5 Minuten 5 Sekunden Endstation Rathaus Bregenz, Stadtvertretungszimmer im 1. Stock: Gesamtzeit Autofahrer: 13 Minuten 28 Sekunden Gesamtzeit Radfahrer: 18 Minuten 16 Sekunden Radfahren nach plan b Unter dem Titel „rad plan-b“ haben die sechs Mobilitätsmanagementgemeinden Bregenz, Hard, Kennelbach, Lauterach, Schwarzach und Wolfurt in den Jahren 2008 bis 2012 ehrgeizige Ziele. Ein umfangreiches Bündel an Maßnahmen zur Steigerung der Attraktivität des Radfahrens soll umgesetzt werden. Neben dem Ausbau des Radwegenetzes (wo heute mit dem Spatenstich für die Brücke ein Schlüsselprojekt in Angriff genommen wird) stehen weitere Kampagnen etwa für Kinder, Senioren und Betriebe auf der Agenda. Generell soll das Radverkehrskonzept auf regionaler Ebene auch durch den Ausbau der Beschilderung und ein Leitsystem forciert werden. Das Gesamtprojekt umfasst Maßnahmen im Ausmaß von rund vier Millionen Euro. Diese Mittel werden gemeinsam von den sechs Gemeinden, dem Land Vorarlberg und dem Bund (Klima- und Energiefonds) aufgebracht. Die Gemeindevertreter beim Fahrrad – Auto-Rennen: Bregenz: Vizebürgermeister Gernot Kiermayr Hard: Bürgermeister Hugo Rogginer, Gemeinderat Peter Bildstein Kennelbach: Bürgermeister Hans Bertsch, Altbürgermeister Reinhard Hagspiel Lauterach: Stefan Stöckler Schwarzach: Bürgermeister Helmut Leite Wolfurt: Bürgermeister Erwin Mohr, Gemeinderat Hans Fetz Land Vorarlberg: Peter Moosbrugger, Martin Scheuermaier plan-b: Bewusste Wege von A nach B Die sechs plan-b Gemeinden Bregenz, Hard, Kennelbach, Lauterach, Schwarzach und Wolfurt haben sich mit dem gemeinsamen regionalen Mobilitätsmanagement-Projekt zum Ziel gesetzt, mehr Bewusstsein und mehr Möglichkeiten für bewusste Mobilität zu schaffen. www.mobilplanb.at Ansprechpartner: Gerhard Schmid, >mprove< Team für Kommunikation, 6866 Andelsbuch Tel: 0664/8554788 Email: gs@mprove.at www.mobilplanb.at fenster November 2008 · Aus der Gemeinde Kindi Bachgasse Erster Preis beim Wettbewerb der VVG Projektthema: „Altes Handwerk“ Der Kindergarten Bachgasse Lauterach gewann den ersten Preis die Kinder lernen verschiedene Handwerksbetriebe kennen E in Ziel der VVG- Vorarlberger Volkswirtschaftliche Gesellschaft ist, das Image der handwerklichen Berufe zu stärken. So stand der landesweite Wettbewerb unter dem Motto „Altes Handwerk“. Die Projekte wurden in vier verschiedenen Kategorien eingereicht. In der Kategorie eins beteiligten sich Kindergärten, Volksschulen und sonderpädagogische Zentren. Der Kindergarten Bachgasse Lauterach gewann den ersten Preis. Verschiedene Aktivitäten über das Kindergartenjahr verteilt, bringen den Kindern handwerkliche Berufe und den Werdgang von unterschiedlichen Werkstükken und Arbeitsprozessen näher. Im Herbst besuchten die Kinder Herrn Richard Dietrich, von der Streuobst KEG Ländlesaft. Trotz Hochsaison sagt Herr Dietrich sofort zu und so brachte man an einem schönen Nachmittag, das selbst geerntete Obst zu seiner Kleinmosterei. Alle Kinder halfen mit die Presse zusammen zu bauen, das Obst in die Mühle und anschließend in die Presse zu füllen. Natürlich schmeckte den Kindern der selbst gemostete Apfelsaft besonders gut. Genauso begeistert waren die Kinder bei den Filz- und Flechtarbeiten im Kindergarten. Als der Kindergarten Bachgasse über die Medien von der Ausstellung „Altes Handwerk“ der VVG im Messepark erfuhr, plante man einen Besuch. Weben, Trachten nähen, Instrumente bauen, Metall treiben, Holz schnitzen und vieles mehr konnten die Kinder erleben und ausprobieren. Eine weitere Besonderheit in unserem Dorf ist die alte Schuhmacherwerkstätte von Dietbert Greif. Im Kindergarten fertigten die Kinder Lederetuis für ihre Papas zum Vatertag an. Beim Besichtigen der Werkstätte und den verschiedenen Maschinen zum Reparieren und Herstellen von Schuhen stanzte Herr Greif jedem Kind in sein selbstgefertigtes Etui einen Druckknopf. Der krönende Abschluss war der Besuch in der Tischlerei Stadler. Auch Herr Michael Stadler und sein Team empfing die Kinder herzlich und hatte ein beeindrukkendes Programm und eine zünftige Handwerkerjause vorbereitet. Die Kinder beobachteten, wie eine Maschine große Holzplatten zuschnitt und konnten beim Zusammenbauen und Einsetzen einer Schublade helfen. Die Kinder durften Furniere verschweißen, das Holzlager und die Lackiererei besichtigen, selbst Holz schleifen, nageln schrauben und bohren. Die Preisverleihung fand im feierlichen Rahmen der 50. Jahrfeier der VVG im Kulturhaus Am Bach in Götzis statt. Das Team vom Kindergarten Bachgasse bedankte sich noch einmal recht herzlich bei allen, die mitgeholfen haben und freuten sich über den tollen Erfolg, der natürlich gebührend gefeiert wurde. Der Preis in Form eines Geldbetrags ermöglicht dem Kindergarten Bachgasse die Umsetzung neuer Ideen und Projekte. fenster 19 Aus der Gemeinde · November 2008 Ich will kein „Müller“ sein! Gut ausgerüstet starteten die Kinder zur Flurreinigung Die SchülerInnen der Hauptschule Lauterach sammelten mit viel Eifer den Müll ein Ende September war es soweit: Die SchülerInnen der ersten Klassen der Hauptschule Lauterach trafen sich bei eher trüben Wetter, um eine Flurreinigung durchzuführen. Die Idee kam von der Abfallberaterin Anna Strauß und wurde in Zusammenarbeit mit den drei Klassenvorständen verwirklicht. Bei dieser Aktion wurde den Schülern auf praktische Art und Weise das Problem des „Litterings“ näher gebracht. „Littering“ bezeichnet das achtlose Wegwerfen von Abfall und das Herumliegen von Müll auf Straßen, Plätzen, in Parks, Gärten, auf Wiesen und in Wäldern. Die SchülerInnen gingen ausgerüstet mit Warnwesten, Gummihandschuhen, Zangen und Müllsäcken ans Werk und waren mit Begeisterung bei der Sache. Alle waren erstaunt, wie viel Müll eingesammelt wurde. Darunter viele Dosen, Flaschen, Papierstücke, Taschentücher, Zigarettenschachteln und sogar ein alter Schuh und 20 „Ich bin erstaunt, wie gut die SchülerInnen bereits über das Thema Abfallvermeidung informiert sind“ Dr. Anna Strauß werden. Bei der wohlverdienten Pause wurde das Thema abfallarme Schuljause mit den Kindern besprochen. Die Abfallberaterin Anna Strauß: „Ich bin erstaunt, wie gut die SchülerInnen bereits über das Thema Abfallvermeidung informiert sind. So gut wie alle sind mit einer Jausenbox und einer mehrfach verwendbaren Trinkflasche ausgerüstet. Und die Kinder wissen ganz genau, wie viel Abfall beispielsweise bei einem Getränk im Tetrapak im Vergleich zu einer Mehrwegflasche anfällt.“ Zum Abschluss wurden als kleines Dankeschön Mini-Mülltonnen, die von der ARA – Altstoff Recycling Austria AG zur Verfügung gestellt wurden, unter den Kindern verteilt. Wir danken den SchülerInnen und den LehrerInnen für Ihr Engagement und den Beitrag zu einem sauberen Lauterach! www.vobs.at/hs-lauterach ein kaputter Hut waren dabei! Der gesammelte Abfall wurde vom Gemeindebauhof abgeholt und fachgerecht entsorgt. Aber nicht nur das Wegräumen von bereits vorhandenem Müll, auch das Thema Abfallvermeidung war ein Schwerpunkt an dem Aktionstag. Alle SchülerInnen hatten den Auftrag, für diesen Tag eine möglichst abfallarme oder sogar abfallfreie Jause mitzubringen. Durch das Benutzen einer Jausenbox und die Verwendung von Mehrwegbehältern für die Getränke kann viel Müll vermieden fenster November 2008 · Aus der Gemeinde FEUERBRAND Landwirtschaftskammer startet HochstammNachpflanzaktion Wegen des Feuerbrandes mussten auch heuer wieder stark befallene Obst-Hochstämme gerodet werden. Der Verlust dieser Bäume hinterlässt Spuren in unserem Landschaftsbild. Die Landwirtschaftskammer hat mit Landesrat Ing. Erich Schwärzler vereinbart, dass alle Baumbesitzer, die heuer einen Hochstamm wegen Feuerbrand verloren haben, zum stark reduzierten Preis von Euro 3,50 einen neuen Hochstamm erhalten können. Damit will die Landwirtschaftskammer ein klares Zeichen für den Vorarlberger Obstbau und die dadurch geprägte Kulturlandschaft setzen. Bestellen kann jeder, der heuer einen ObstHochstamm wegen Feuerbrand roden musste und dessen Rodung von der Gemeinde erfasst wurde. Genaue Informationen und die notwendigen Bestellformulare können als Download auf der Homepage der Landwirtschaftskammer Vorarlberg unter www.diekammer.info unter "Aktuelles" heruntergeladen oder beim Fachbereich Obst & Garten, Montfortstraße 9, 6900 Bregenz, Fax 05574/400602, E-Mail obst-garten@lk-vbg.at angefordert werden. Die Bestellung muss bis spätestens Montag, 17. November 2008 erfolgen. Fahne „frei leben ohne gewalt“ in Wien anonyme telefonische Sprechstunde in Lauterach Wird Ihnen Gewalt angetan? Schmerzen Körper und/oder Seele? Wir helfen Ihnen weiter. 16 Tage gegen Gewalt an Frauen bei der Sprechstunde in Lauterach an oder kontaktieren Sie www.ifs-beratung.at, Tel: 05572/29304 (rund um die Uhr), Email: frauennotwohnung@ifs.at Europaweit findet am 25. November 2008, anlässlich des Beginnes der Aktion „16 Tage gegen Gewalt an Frauen“ auch am Montfortplatz in Lauterach, eine Fahnenhissung um 16 Uhr statt. Hierzu lädt Frauenreferentin Katharina Pfanner zusammen mit DSA Tanja Kopf alle interessierten BürgerInnen aus Lauterach zu diesem solidarischen Akt ein. www.diekammer.info Anlässlich der europaweiten Aktion „16 Tage gegen Gewalt an Frauen“ erfolgt mit Frau Tanja Kopf, Leiterin der IfS-FrauennotWohnung eine „anonyme telefonische Sprechstunde in Lauterach“ am Donnerstag, 27. November 2008, von 9 – 11 Uhr, Tel. 0664/60884423. Wagen Sie den ersten Schritt um aus dem Gewaltkreislauf auszubrechen. Rufen Sie fenster 21 Aus der Gemeinde · November 2008 ES SIND NOCH PLÄTZE FREI! Deutsch- und Orientierungskurs für Frauen Die Schauspielerinnen beim ersten Textstudium Spektakuläre Kletterausflüge bei der Sportwoche des BORG Lauterach Bereits zum fünften Mal findet der Deutschkurs für Migrantinnen statt Der zweisemestrige Kurs findet vom Oktober 2008 bis Juni 2009, jeweils am Montag und Dienstag von 14 bis 16 Uhr, in der Wohnanlage Kirchfeld, Bundesstraße 69a, 6923 Lauterach, statt. Die Kosten für den Kurs betragen € 50 pro Semester. Die Kursteilnehmerinnen lernen nicht nur die deutsche Sprache kennen, sondern es werden über praktische Themen wie das Einkaufen, den Arztbesuch, alles rund um den Kindergarten, die Schule und über viele andere alltägliche Dinge des Lebens gesprochen. Wenn Sie sich für diesen Deutschkurs interessieren, dann kommen Sie direkt zum Kurs am Montag, dem 3. November 2008, um 14 Uhr, in die Wohnanlage Kirchfeld, Erdgeschoss. Sie lernen die Kursleiterin Frau Beate Bröll, wie auch die Kinderbetreuerin Frau Sultan Akpinar, kennen. Frau Akpinar betreut ihre Kinder während des Deutschkurses. Die Kosten für die Betreuung betragen € 20 pro Semester. Neuigkeiten aus dem Borg Sport- und Englischwoche Anfang Oktober fand für die Schüler(innen) der 5. Klassen des BORG Lauterach eine kombinierte Sport- und Englischwoche in Tschagguns statt. Neben 25 Englisch-Stunden mit muttersprachlichen Lehrern der renommierten „Stafford-House“-Schule aus England wurden die Sportarten Wandern, Tennis, Reiten, Klettern, Tanzen und Radfahren angeboten. Im Mittelpunkt stand auch das Kennenlernen der fast 90 teilnehmenden Schüler(innen) untereinander. Theatergruppe spielt „Romeo und Julia“ Es ist die ultimative Liebesgeschichte und ein Stück, das – auch in einer neuen Bearbeitung – die Schüler(innen) immer noch in den Bann zieht: Shakespeares „Romeo und Julia“. Dieses große Drama wird in diesem Schuljahr von der Theatergruppe des BORG Lauterach aufgeführt. Umgesetzt wird das Stück wie immer vom Schauspieler Martin Sommerlechner, der – einzigartig in Westösterreich – am BORG Theater als eigenes Unterrichtsfach anbietet. Nanotechnologie-Vortrag Die Schüler(innen) der naturwissenschaftlichen 8c-Klasse wurden bei einer Sonderschau in St. Gallen in die Geheimnisse der Nano-Technologie eingeführt. Ein Nanometer entspricht einem Milliardstel Meter und entspricht damit dem Durchmesser einer Nuss im Gegensatz zum Durchmesser der Erde. Verwendungsmöglichkeiten der Nano-Technologie sind unter anderem selbst reinigende Fensterscheiben, extrem gehärtete Bohrköpfe und superleichte, aber dennoch stabile Fahrradgestelle. 22 fenster November 2008 · Aus der Gemeinde Offene Jugendarbeit Die Offene Jugendarbeit Lauterach konnte dieses Jahr mit aufgestockten Personalressourcen in den Herbst starten. Für die Jugendarbeiter Manuela Preuß und Simon Kresser bedeutet das, dass jugendbezogene und jugendsozialarbeiterische Themen intensiver, umfangreicher und vor allem qualitativ hochwertig und konstant behandelt werden können. Im Zuge des Ausbaus der Jugendarbeit konnte auch ein neues Büro direkt beim Jugendtreff bezogen werden, welches nun den administrativen Anforderungen entspricht und ein geeignetes Beratungssetting bietet. Natürlich sollen die derzeitigen 170 Stellenprozent in erster Linie direkt den Lauteracher Jugendlichen zu Gute kommen. So werden in naher Zukunft die Öffnungszeiten des Jugendtreffs und dadurch der offene Betrieb in Doppelbesetzung erweitert sowie parallel dazu Schwerpunkte in der geschlechtsspezifischen Projekt- und Gruppenarbeit gesetzt. Durch die Hauptamtlichkeit jeweils einer weiblichen und männlichen Bezugsperson werden Mädchen und Jungen im Alter von 12 bis 18 Jahren Möglichkeiten geboten, aktiv mitzuarbeiten und das jugendgerechte Programm konstruktiv mitzugestalten. Außerdem wurden durch zusätzliche Einsatzmöglichkeiten die Mobile Jugendarbeit ausgebaut. So ist es nun möglich, dass Simon Kresser die jugendfrequentierten Plätze in Lauterach regelmäßig besucht. Jugendliche können somit verstärkt dort erreicht werden, wo sie sich aufhalten. Dadurch werden verschiedene Themen und Konflikte direkt am Puls der Jugend aufgegriffen und behandelt. Durch Manuela Preuß wird den Jugendlichen eine Unterstützung bei der Arbeitssuche geboten. Seit der personellen Erweiterung der Offenen Jugendarbeit Lauterach im September konnten schon die ersten erfolgreichen Projekte wie zum Beispiel ein Streetsoccerturnier, ein Graffitiworkshop (beide in Zusammenarbeit mit der Offenen Jugendarbeit Hard) und eine Zockernight im Jugendtreff verwirklicht werden. Im nächs- ten Arbeitsjahr planen Manuela Preuß und Simon Kresser ein Nachfolgeprojekt im Bereich Jugendsozialarbeit, welches in Folge von V3 Einzelfallhilfe ermöglicht. Das Team der Offenen Jugendarbeit Lauterach steht allen Jugendlichen bei Fragen oder Problemen zur Seite und freut sich auch weiterhin über zahlreiche Besucher! Kontakt für die Offene Jugendarbeit Lauterach: Manuela Preuß, Tel: 0664/9642340 Email: manuela.preuss@lauterach.at Simon Kresser, Tel: 0664/9642341, Email: simon.kresser@vol.at fenster 23 Aus der Gemeinde · November 2008 „PolitikerInnen erzählen Was sagst du im Allgemeinen zum Vorurteil von S. 22? · Welche Kleidung hattest du in deiner Elmar Rhomberg, Jhg. 1964 – heute Bürgermeister Ich verbrachte meine „Sturm- und Drangjahre“ in den 80-iger Jahren. Der von mir getragene Kleidungsstil war damals aus meiner Sicht eher zurückhaltend – allerdings bin auch ich von meinen Lehrern oder Eltern immer wieder kritisiert worden. Probleme hatte ich meistens mit den jeweiligen Farbkombinationen, wie das Bild bei der Sportlerehrung aus dem Jahr 1980 eindrücklich zeigt. Meine Frisur brachte damals die Friseure häufig zur Verzweiflung – blonde, nicht unbedingt dichte Haare prägten meinen Kopf. Jeder „Fehlschnitt“ war eine Höchststrafe für mich und auch für den Friseur. Frisurenwechsel gab es nie – ich hatte immer die gleiche „Mähne“ am Kopf. Bei der Musik wandelte ich in jungen Jahren auf den Spuren der deutschen Hitparade. Beim oftmals aufgezwungenen Rasenmähnen sang ich oft aus Frust sämtliche Titel. Nach ein paar Jahren wechselte ich natürlich auch zu den englisch gesungenen Liedern. Bei unseren legendären Jungscharparties im Pfarrheim in der Hoheneggerstraße hörten wir uns sämtliche Discotitel wie ABBA, Travolta, Beatles, usw. an. Sogar „Hells Bells“ von ACDC ließen wir zu später Nachtzeit über den „Kasettenrecorder“ überlaut abspielen. Die Zeit einer Jugendclique habe ich eigentlich nie richtig erlebt. Ich bin in der Lerchenau aufgewachsen, ich wohnte damals einfach zu weit weg von den anderen. Meine Jugendzeiten verbrachte ich oft beim und im Lauterachbach und natürlich auf dem Sportplatz. Die Jugend von damals hat sich natürlich auch abgegrenzt von den Erwachsenen, anders war der Respekt vor den Älteren. Aber aufmüpfig waren auch wir damals. Rosskopf Mario, Jhg. 1964 – heute Gemeindevertreter Dass die Jugend schlampig herumrennt war schon zu meiner Jugendzeit bekannt. Wir versuchen immer, uns durch eine eigene Kultur hervorzuheben, egal ob durch Kleidung oder durch Musik. Wir leisten damit einen Protest gegen die Regeln der Erwachsenen. Ich bevorzugte praktische Kleidungsstücke (Jeans, Parka, Turnschuhe, Umhängetasche) welche nicht immer den Zuspruch meiner Eltern fanden. Ein kleines Zeichen dieses Aufbruches war neben dem Aussehen die Frisur. Von unrasiert mit längeren Haaren bis zu brav frisiert wurde alles ausprobiert. Die Musik war ein wichtiges Zeichen der Zugehörigkeit. Von Discoklängen über B-Gees oder John Travolta bis hin zum Hardrock wie AC/DC wurde so ziemlich alles gehört. Wobei dies durch die passende Kleidung (gestylt oder Lederjakken) verstärkt gezeigt wurde. Es war damals so, dass sich die Jugendlichen meist in Gruppen getroffen haben in denen sich Gleichgesinnte aufhielten. Ein wichtiger Treffpunkt in Lauterach war der Jannersee. Ansonsten waren Vereine und Cafes Orte, an denen man sich getroffen hat, wenn zu Hause wieder mal Stress war. Im Großen und Ganzen war die Situation wie heute mit der Ausnahme, dass uns die neuen Medien nicht zur Verfügung standen und dadurch die Kommunikation persönlicher war. 24 fenster November 2008 · Aus der Gemeinde aus ihrer Jugendzeit Jugendzeit an? · Welche Frisur war in? · Welche Musik? · Wie haben sich Jugendliche in deiner Jugendzeit abgegrenzt? Katharina Pfanner, Jhg. 1956 – heute Gemeindevertreterin Jede Jugendgeneration hält sich im Bezug auf Kleidungsstil an bestimmte Vorgaben von Modeexperten, Musikgruppen oder Vorbildern. Zu meiner Jugendzeit waren Minis, Schuhe mit Plateausohlen oder Babydolls in. Mädchen und Buben hatten lange Haare. Schlaghosen mit 30 cm Ausschlag waren ein unbedingtes Muss. Was meine Mutter allerdings immer anders sah. Für sie gehörten zu einer gut gekleideten jungen Dame keine Hosen, sondern Kleider, wie es sich im Lechtal gehörte eben. Somit kann ich mich an viele Diskussionen mit meinen Eltern erinnern. Dieser Kleidungsstil diente damals schon der Abgrenzung gegenüber von Erwachsenen. Wie heute auch. Der große Unterschied im Vergleich zur heutigen Jugend liegt wohl darin, dass das Abgrenzen schwieriger geworden ist, da die Erwachsenen immer „jugendlicher“ werden und somit neue Extreme von den Heranwachsenden gefunden werden müssen. Musik spielte eine große Rolle in meiner Jugendzeit: Ich hörte die Beatles und auch die Rolling Stones. In den Diskos spielte meist Livemusik, bei der es wichtig war, dass diese auch „tanzbar“ war. Die Lautstärke war meist so reguliert, dass eine Unterhaltung nebenbei möglich war. Ich kann mich noch an meinen ersten Plattenspieler erinnern, den ich mir mit 17 Jahren gekauft habe. So konnte ich tage- und nächtelang Langspielplatten von Barry White auf- und abspielen. Manuela Weiß, Jhg. 1964 – heute Gemeindevertreterin Wahrscheinlich kommt es einfach auf die Sichtweise an, wie schlampig die Jugend herumrennt - früher wie heute. Die Erwachsenen in meiner Jugendzeit haben das damals von uns schon behauptet. Außerdem kommt es in Wirklichkeit gar nicht auf die Kleidung an; es zählt das, was darin/darunter ist. Wir hatten lange Kragen oder Hosen, die unten möglichst breit ausgeschnitten waren. Denn die Schuhe mussten unbedingt verdeckt werden. Ich war eher eine von den "Braveren". Das Flippigste, woran ich mich erinnere, war ein kariertes Hemd von meinem Paps und darauf war ich ganz besonders stolz. Bei meiner 4 Jahre jüngeren Schwester war es schon anders: Sie hatte 30 Ketten umgehängt, war total schwarz gekleidet und hat ihre langen, mindestens 25 cm langen Haare voll aufgestellt. Mein Musikgeschmack war eher beim Softeren: Pop, Rock und Schleicher waren für mich damals voll in! Die Sonntagnachmittage verbrachten wir damals in der GZ-Disko im Mariahilfzentrum. Und für mich als ehemalige Wolfurterin war die dortige Pfadidisko natürlich Pflicht. Die Zeit in der Zündappgang wurde beim Stachi (ehemaliger Würstlstand in Wolfurt beim Vereinshaus) verbracht. An den Nachmittagen haben wir vor unserem Haus stundenlang Völkerball gespielt. Was heutzutage ja eher selten und kaum möglich ist. Schuld daran ist unter anderem der Verkehr. Die Jugendlichen haben aber einfach auch andere Interessen (Fernsehen, Computer, chillen), womit wir wieder beim Thema der Abgrenzung wären. fenster 25 Aus den Vereinen · November 2008 Sonja Hämmerle, erfolgreiche Sportlerin Sonja Hämmerle erzielte beim SparkasseMarathon im „Viertelmarathon“ in ihrer Altersklasse den ersten Platz sowie den dritten Platz bei den gesamten Frauen. Weiters lief sie heuer bei den Landesmeisterschaften im Halbmarathon sowie im 5000m Lauf auf den ersten Platz und wurde somit Landesmeisterin in ihrer Altersklasse. Mit 38 Jahren fing Sonja Hämmerle an zu joggen. Sie entdeckte ihre Liebe zum Laufen. Durch die Trainingsläufe an der Bregenzer Ach wurde sie von einem anderen Läufer dazu gebracht, sich beim Laufsportverein LSG-Vorarlberg anzumelden. Dieser Verein motivierte Sonja immer wieder, bei Landesmeisterschaften mitzumachen. So wurde z.B. die Landesmeisterschaft im Halbmarathon zu einem jährlichen fixen Wettkampfbestandteil. Im Sommer steht Sonja Hämmerle um fünf Uhr morgens auf, um gemütlich eine Runde vor Bürobeginn zu laufen. In den kühleren Monaten erfolgen die Läufe meist am Abend. Mindestens fünf mal wöchentlich werden die Laufschuhe geschnürt. Am liebsten läuft sie bei Regen und meint: „Die frische Luft und das kühle Nass genieße ich richtig“. In den Sommermonaten wechselt Sonja Hämmerle auch mal aufs Fahrrad, um eine Biketour als Ausgleich zu unternehmen. Durch die 3000 Laufkilometer, welche die Sportlerin im Jahr absolviert, werden mindestens zwei Paar Laufschuhe abgelaufen. Für die Sportlerin sind gute auf den Läufer abgestimmte Laufschuhe sehr wichtig. Bei der Ernährung achtet die Läuferin darauf, dass sie dem Körper genügend Kohlehydrate zuführt, um für die täglichen Kilometer genügend Energie zu erhalten. Doch auch Süßes genehmigt sie sich zwischendurch. „Schließlich werden nicht nur durchs Laufen, sondern auch durch „Süßes“ Glückshormone. bzw. Endorphine ausgeschüttet“, erklärt die Sportlerin. „Laufen kann jeder und am Anfang ist es sicherlich ein wenig mühsam um sich aufzurappeln. Aber wenn man die Freude mal für sich entdeckt hat, dann gibt es kein Halten mehr. Das Tolle daran ist, dass man nicht wetter- und ortsabhängig ist. Man kann diese Sportart jederzeit und immer betreiben


Lauterachfenster 2007 02
Son, 6. Feber 2011 | Kuhn EDV

Februar 2007 Nr. 12 D i e a k t u e l l e I n f o r m a t i o n s s c h r i f t d e r M a r k t g e m e i n d e L a u t erach Ein Jahr Lauterachfenster 4 Sanierungsfall 15 Erlebnis Inatura 20 Jahresrückblick 27 Faschingsumzug Zeitungsversand P.b.b. Verlagspostamt A-6923 Lauterach Zulassungsnummer 02 Z 031382 M Inhalt EDITORIAL Ein Jahr Lauterachfenster Das erste Jahr Lauterachfenster liegt hinter uns. Ein Jahr voller medialer Veränderungen für die Gemeindeverwaltung. Über Umfang, Zahlen und Fakten berichten wir ausführlich in dieser Monatsausgabe. Aus meiner Sicht war es ein Wagnis, das über Jahrzehnte sehr erfolgreiche Quartalsmagazin „Rathausfenster“ derart zu verändern. Unsere größten Befürchtungen waren, wird die Zeitung zum einen rechtzeitig fertig und zum anderen erhalten wir genügend Themen und Informationen aus den einzelnen Bereichen. Gerade die Ortsvereine haben uns beinahe „zu gut“ versorgt. Diese Resonanz war für uns wirklich sehr erfreulich. Ein Jahr Lauterachfenster soll auch der gebotene Anlass sein, Danke zu sagen, den Personen, die verantwortlich für die vielen Informationsseiten während des Jahres sind. Dies sind die Presseverantwortlichen der Ortsvereine, die Mitarbeiter des Rathauses oder die fleißigen Senioren, die monatlich das Lauterachfenster versandfertig machen. Sie sind die Garanten dafür, dass die Zeitung termingerecht und mit Farbe und Inhalt gefüllt bei ihnen zu Hause im Briefkasten – natürlich kostenlos – landet. Ich kann mich noch gut an den Zeitpunkt im November 2005 erinnern als mein Mitarbeiter Rudi Weingärtner mit den Worten …des machend mir einfach… den Startschuss zum neuen Medium gab. Rudi Weingärtner ist der Motor dieser Zeitung. Bei ihm laufen die Fäden zusammen, er gibt die Termine, die Themen und die Fotos vor. Ein nicht immer leichter Job für ihn. Warum gerade dieses Foto? Warum kommt nicht der gesamte Artikel in die Zeitung? Weshalb muss der Inhalt des Artikels in eine andere Form gebracht werden? Viele Fragen, die manchmal von den Betroffenen nicht vollinhaltlich goutiert werden. Unser Team – das sind keine professionellen Journalisten, keine Zeitungsmacher und auch keine Medienprofis, die im wesentlichen von Verkaufs- und Auflagenzahlen leben. Es sind Menschen aus unserem Dorf, die das Dorf und die Menschen hier auch meist sehr gut kennen. Sie wollen Informationen von Lauterachern für Lauteracher transportieren. Sie wollen, dass die Bevölkerung mit möglichst aktuellen Informationen aus ihrer unmittelbaren Umgebung, in der sie leben, versorgt werden. Einen Dank möchte ich auch unseren verlässlichen Partnern sagen. Die Firma Hecht Druck aus Hard steht immer mit Rat und Tat zur Seite, wenn es sich um Verbesserungsvorschläge handelt. Auch in punkto zeitliche Vorgaben gab es bislang keine Probleme. Einen Dank an Frau Beatrix Schertler-Schwartze, die uns in journalistischen Fragen berät. Ein herzliches Dankeschön aber auch an sie geschätzte Leserinnen und Leser. Die vielen positiven Rückmeldungen aus der Bevölkerung geben uns Mut und Antrieb für noch viele Lauterachfenster in den nächsten Jahren. Ihr Bürgermeister Gemeindebudget Weichen für 2007 sind gestellt Lauterachfenster Eine Erfolgsgeschichte Neujahrsempfang Vier Funktionäre wurden geehrt Rechtsberatung Kostenlose anwaltliche Auskunft Kinder und Jugendanwalt Kija-Anwalt Michael Rauch Schüler entdecken die EU Hauptschüler gewinnen Schulprojekt Kindergarten Hohenegger Besuch der Inatura Das Gespräch mit Günter Koppler Historisches Vom Gasthaus zum Schäfle Die Lauteracher Vereine 11 Seiten Vereinsberichte döt gsi Neujahrsempfang derOrtsvereine St. Josefskloster Die Lust, katholisch zu sein 4 8 10 12 13 14 15 16 18 22 33 35 Titelbild Die zehn Ausgaben des Lauterachfensters 2006 fenster 3 Elmar Rhomberg Aus dem Rathaus Das Alte Vereinshaus verfällt zusehends. Das traditionelle Gebäude soll in letzter Minute gerettet werden. Gemeindebudget Die Weichen für 20 Günter Koppler zieht sich aus der Politik zurück und wurde verabschiedet. Gemeindebudget 2007 Traditionell in der letzten Gemeindevertretungssitzung vor Weihnachten wurde das Budget für das Jahr 2007 diskutiert und beschlossen. Mit Einnahmen und Ausgaben in der Höhe von 15,755 Mio Euro liegt es geringfügig (+1%) über den Werten von 2006. Ein Gemeindebudget gliedert sich inhaltlich in zehn Gruppen. Die betragsweise Zuordnung zu den einzelnen Gruppen einschließlich des prozentuellen Anteiles an den Gesamtausgaben lässt sich, wie in den Grafiken ersichtlich, darstellen. Anteilsmäßig die höchsten Ausgaben werden im Bereich der „Dienstleistungen“ mit den Bereichen Wasserversorgung, Abwasserbeseitigung, Abfallbeseitigung, Hofsteigsaal, Wohnungen und Seniorenheim, im Bereich „Unterricht, Erziehung und Sport“ mit den Schulen, Kindergärten und Kinderbetreuungseinrichtungen und im Bereich „Soziale Wohlfahrt“ einschließlich der „Gesundheit“, hier vor allem mit den Pflichtbeiträgen an das Land, getätigt. 4 2007 werden in folgenden Bereichen Investitionen größeren Ausmaßes anstehen: • Die letzte Bauetappe der Hauptschulsanierung wird vor den Sommerferien begonnen werden. Sie betrifft den Klassentrakt Ost einschließlich der Errichtung von Einzelprobenräumen für die Bürgermusik. Gesamthaft sind dafür 1,520 Mio Euro vorgesehen worden. Finanziert wird die Sanierung über die gemeindeeigene Gesellschaft die „Marktgemeinde Lauterach Immobilien Verwaltungs GmbH & Co KEG (kurz GIG). • Für Straßenneubauten, Straßeninstandhaltungen sowie Verkehrssicherheitsmaßnahmen werden 465.000,--- Euro bereitgestellt. Der Straßenneubau betrifft vor allem die Umgestaltung des Alten Marktes sowie einen Teilbereich der Lerchenauerstraße. Die Lerchenauerstraße soll in 3 Jahresetappen umgebaut werden. • Die Gestaltung der Radwege entlang der Lerchenauerstraße sowie entlang des Bleichegrabens erfordern Ausgaben von 118.000,-- Euro. fenster Aus dem Rathaus Ausgaben nach Gruppen in Mio Euro Verpflichtungen Die neue Straße „Im Holz“ vom Flurweg in Richtung Süden 07 sind gestellt • Apropos Bleichegraben. Nach langwierigen Grundverhandlungen mit dem Bund, zeichnet sich die Realisierung des Projektes Bleichegraben ab. Der Bleichegraben soll renaturiert und mit einem begleitenden Spazierweg ausgestattet werden. Die Kosten dafür sind mit 292.000,-- Euro zu beziffern. Erfreulicherweise werden diese Kosten in erheblichem Maße vom Land förderungsmäßig wieder refundiert. • Die Gemeindevertretung hat den Erwerb eines ideellen 1/4-Miteigentumsanteil an den Jannersee-Grundstücken Nr. 2495 und 2499 beschlossen. Die Kosten des Seeanteil-Kaufes sind in den Voranschlag eingeflossen. • Für die Erweiterung der Wasserversorgung und der Abwasserbeseitigung, insbesondere im Bereich des Alten Marktes, werden Euro 572.000,-- investiert. • Der Turm der Alten Seifenfabrik ist in die Jahre gekommen und sollte unbedingt saniert werden. In Zusammenarbeit mit dem Handwerker- und Wirtschaftsverein soll die Turmsanierung durch ein Lehrlingsprojekt erfolgen. Das heißt, dass die Sanierung zum überwiegenden Teil durch Lauteracher Lehrlingsbetriebe bzw. durch deren Lehrlinge, mit fachmännischer Betreuung versteht sich, vollzogen wird. • Ein weiteres Beschlussthema vom 19.12.2006 betrifft zwar nicht das Budget 2007, wird aber in den Folgejahren seine finanziellen Auswirkungen haben. Es handelt sich um den Liegenschaftsankauf „Vereinshaus Lauterach, Hofsteigstraße 5“. Die Gemeindevertretung hat den Grundsatzbeschluss gefasst, das alte Vereinshaus mit dem angebautem Kindergarten um 1,-- Euro vom Katholischen Arbeiterverein zu erwerben und sieht sich im Gegenzug zur Generalsanierung verpflichtet. Das traditionelle Veranstaltungshaus soll wieder auferstehen und das Ortszentrum beleben. Finanziert werden die Investitionen durch gemeinedeeigene Steuern und Abgaben, Förderungen des Landes sowie durch Fremdmittel. Zu den Fremdmitteln zählen Darlehen, Leasingfinanzierungen sowie Darlehen, die von ausgelagerten Gesellschaften (GIG, Ortszentrum Gestaltungs GmbH & Co KEG) aufgenommen wurden und durch eine Ausfallhaftung der Marktgemeinde besichert sind. Die Grafik soll verdeutlichen, wie sich die Verschuldung der Marktgemeinde anhand der Voranschlagsdaten 2006 und 2007 zum jeweiligen 31.12. verändert hat bzw. verändern wird. Die Leasingaufwendungen fallen vor allem für die Volksschule Unterfeld und das Feuerwehrgerätehaus an. Haftungen bestehen gegenüber dem Wasserverband Hofsteig der Gemeindeimmobiliengesellschaft für die Generalsanierung der Hauptschule sowie die Ortszentrum Gestaltungs Gesellschaft für den Erwerb der Liegenschaft Alte Landstraße 1-3. Das Budget 2007 wurde im Einvernehmen mit den Ressortverantwortlichen ausgewogen und verantwortungsbewusst erfenster 5 Aus dem Rathaus 5 7 Flu 36 rweg 10 1 6a 9 aße rstr cke alä Th 23 Gren zwe g 4 Im Ho 36a 8 Buchsweg 2 8 6a 5a 6b 9 lz 19 Weidachstraße 6 5 4 23 21 Im Haa 22 g 24 23 27 29 31 Weißenbildstraße stellt und fand in der Gemeindevertretung eine breite Mehrheit. Die Gemeindeverwaltung hat die Vorgaben für 2007 erhalten und wird mit ganzem Einsatz an der Realisierung dieser Zielvorgabe arbeiten. Günter Koppler verzichtete im Juli des letzten Jahres auf die weitere Ausübung seines Gemeindevertretungsmandates sowie auf alle weiteren Funktionen in der Gemeinde. Günter Koppler hat mit diesem Schritt eine jahrzehnte lange, erfolgreiche und zum Wohle der Gemeinde getätigte Politik aus eigenem Wunsch beendet. Er war ein Mandatar, der die Bürger und ihre Anliegen kannte. Er übernahm 1993 von Otto Ebenhoch den Wohnungsausschuss und hat diesen 13 Jahre lang mit viel Umsicht und Einfühlungsvermögen geführt .Er hat vielen Menschen geholfen, ihr Wohnungsproblem zu lösen. In den Jahren 1993–1995 und 2000– 2005 war Günter Koppler im Gemeindevorstand tätig. Ihn zeichnete vor allem seine kollegiale und konstruktive Arbeitsweise in seinem politischen Wirken aus. Bürgermeister Elmar Rhomberg bedankte sich im Namen der Marktgemeinde Lauterach bei Alt-Gemeindevorstand Günter Koppler für seinen vorbildlichen Einsatz und überreichte ihm ein kleines Präsent. Günter Koppler bedankte sich seinerseits beim Bürgermeister, bei den Kollegen der Gemeindevertretung, bei den Mitgliedern des Wohnungsausschusses und bei den Gemeindebediensteten für das freundliche und gute Verhältnis während all der Jahre seiner politischen Tätigkeit. Neue Straßenbezeichnungen Im Holz, so heißt die neue Stichstraße im Bereich Flurweg in Richtung Süden. Buchsweg, das ist die neue Stichstraße vom Grenzweg ebenfalls in Richtung Süden. Ehrungen für Gemeindebedienstete A nlässlich der Jahresabschlussfeier der Gemeindebediensteten kurz vor Weihnachten im Hofsteigsaal wurde eine Mitarbeiterin in die Pension verabschiedet, zwei Mitarbeiter und eine Mitarbeiterin wurden für 25 bzw. 30-jährige Tätigkeit im Gemeindedienst geehrt: Nelly Kalcher wurde in die wohlverdiente Pension verabschiedet. Sie war Spielgruppenbetreuerin in der Spielgruppe Rappenkiste. Ludwig Krenkel wurde für seine 25-jährige Mitarbeit im Bauhof geehrt. Adelinde Humer ist ebenfalls schon 25 Jahre als Raumpflegerin im Gemeindedienst. 6 Ehrungen anlässlich der Jahresabschlussfeier der Gemeindebediensteten v.l.n.r. Bürgermeister Elmar Rhomberg, Nelly Kalcher, Ludwig Krenkel, Adelinde Humer, Viktor Lang und Gemeindesekretär Mag. Kurt Rauch Viktor Lang ist bereits seit 30 Jahren im Gemeindedienst. In Lauterach kennt ihn jeder als Mitarbeiter im Bauhof. Lö h 14 17 18 er 17 2 25 nw eg 20 2 www.lauterach.at fenster Aus dem Rathaus Wasserzählerablesung 2006 42 Prozent der Zählerstände wurden per Internet bekannt gegeben Mit dem Wasserverbrauch in Lauterach könnte das Sportbecken im Stadtbad Dornbirn über 1000 mal gefüllt werden. In den Jahren 2000 und 2001 hat die Firma Pfanner von der Gemeinde Wasser bezogen, daher die Abweichung. Meldung des Wasserverbrauchs über das Internet Im November 2006 waren es bereits 42 Prozent der Zählerstände, die über das Internet gemeldet wurden. Diese Form der Meldung ist für den Wasserbezieher mit wenig Aufwand verbunden und beschleunigt und rationalisiert die Erfassung im Gemeindeamt enorm. Seit nunmehr drei Jahren hat die Marktgemeinde Lauterach auf die Selbstablesung der Wasserzähler durch die Wasserbezieher umgestellt. Seither ist es möglich, den Zählerstand auch über das Internet zu erfassen. 52 Prozent der Zählerstände wurden auf den Meldeformularen direkt im Rathaus abgegeben, per Fax oder Post zurückgeschickt. Die restlichen sechs Prozent mussten durch einen Mitarbeiter des Wasserwerks abgelesen werden. „Es kann eine Nachzahlung von mehreren hundert Euro entstehen“ Nachzahlungen bei unbemerktem Wasserverlust Große Aufregung entsteht, wenn mit der Jahresabrechnung für Wasser und Kanal außergewöhnlich hohe Nachzahlungen zu leisten sind. In einzelnen Fällen ist so etwas bereits vorgekommen. Wie kann es dazu kommen? Ursache dafür ist meistens ein undichtes Überdruckventil bei einem Warmwasserboiler. Durch ein solches Ventil kann das Wasser unbemerkt in den Kanal entweichen. So kann über das Jahr ein Mehrverbrauch von mehreren hundert Kubikmeter und am Jahresende eine Nachzahlung von mehreren hundert Euro entstehen. Das lässt sich verhindern, indem während des Jahres regelmäßig der Zählerstand aufgeschrieben und der Wasserverbrauch kontrolliert wird. Das könnte zumindest beim vierteljährlichen Erhalt der Gebührenrechnung für Wasser, Kanal und Müll geschehen. Der Durchschnittsverbrauch pro Person und Jahr beträgt ca. 50 bis 60 m3. Dieser kann natürlich aufgrund des Verbraucherverhaltens etwas variieren. Sollte jedoch der Verbrauch um mehr als 50 Prozent vom Durchschnitt abweichen, ist eine genauere Kontrolle der Hausinstallation ratsam. www.lauterach.at fenster 7 Aus dem Rathaus Bürgermeister Elmar Rhomberg präsentierte vor einem Jahr die erste Ausgabe des Lauterachfensters Das Lauterachfenster – Ein Im Februar des letzten Jahres löste das Lauterachfenster das Rathausfenster als Gemeindezeitung ab D ie monatliche Herausgabe des Lauterachfenster war wohl die größte Veränderung und auch Herausforderung im Vergleich zum Rathausfenster, das davor bekanntlich viermal jährlich erschien. Würde es genügend Beiträge geben, um das Lauterachfenster monatlich zu füllen? Das war die große Frage. Darum bat damals Bürgermeister Elmar Rhomberg beim Besuch von Vereinsveranstaltungen und Versammlungen die Ortsvereine, fleißig Beiträge für die neue Zeitung zu schreiben. Er war überzeugt, nur so konnte dieses Medium lebendig und für die Leser attraktiv werden. Die Überraschung war riesengroß: Die Vereine machten von diesem Angebot äußerst regen Gebrauch, Beiträge in nicht geahnter Vielzahl mit Bildern, die nun farbig erschienen, trafen im Rathaus ein. Die Vereinsberichte füllten im Jahr 2006 fast die Hälfte der neuen Zeitung. Das Lauterachfenster entwickelte sich gleichsam zur Gemeindechronik und zur Gemeindezeitung mit Aktualität und Vorschau auf den Folgemonat. Mit weiteren Beiträgen aus den Schulen, Kindergärten und aus dem Rathaus entstand eine interessante und, wie aus vielen Rückmeldungen zu erfahren ist, eine beliebte Zeitung mit guter Übersicht und ansprechendem Design. Die qualitativ hohe Druckqualität, die der Verlag HechtDruck Hard liefert, rundet das positive Erscheinungsbild entscheidend ab. Zum Umfang der Zeitung im Vergleich: Die vier Ausgaben des Rathausfensters im Jahr 2005 umfassten 254 Seiten. Im Vergleich dazu das Lauterachfenster 2006: 484 Seiten. Zieht man nun die Seiten für Werbung und Ausblicke ab, so erhält man den echten Vergleich mit 437 Seiten. Erwartet wurde eine Steigerung von 25 bis 30 Prozent, im Jahresvergleich sind es ohne Jännerausgabe 2006 über 70 Prozent mehr Seiten geworden. Eine Entwicklung, die durchaus gerne gesehen wird. Die Kostenseite: Wäre die kalkulierte Steigerung der Seitenzahlen um 25 bis 30 Prozent eingetreten, wären die Kosten trotz 8 fenster Aus dem Rathaus Lauterachfenster erscheint 11 mal jährlich Konzept: Geier-Werbung, Lauterach Gestaltung: Peter Ammann, Hecht Druck Hard Druck: Hecht Druck Hard Redaktion: Rudi Weingärtner, Nicole Krassnig Werbetarife Umschlagseiten Rückseite Innenseiten 1/2 Seite ganze Seite ganze Seite ganze Seite 1/2 Seite 1/3 Seite 1/4 Seite 1/6 Seite 1/9 Seite 115,-220,-285,-190,-95,-60,-50,-40,-30,-172 x 115 mm 246 x 172 mm 195 x 172 mm 246 x 172 mm 172 x 115 mm 172 x 75 mm 83 x 115 mm 83 x 75 mm 54 x 75 mm v.r.n.l. Peter Geier, Norman Hecht und Peter Ammann, zuständig für die Gestaltung und den Druck des Lauterachfensters e Erfolgsgeschichte „Die Vereinsberichte füllten im Jahr 2006 fast die Hälfte der neuen Zeitung“ monatlicher Auflage und Vierfarbdruck in etwa gleich geblieben. Begründet wurde dies einerseits mit den Einnahmen aus der Werbung, andererseits konnte bei den Portokosten gespart werden. Früher wurden die Ausblicke monatlich und das Rathausfenster vierteljährlich versandt. In Summe mit den überflüssig gewordenen Postwurfsendungen für Veranstaltungen ergibt sich bei den Versandkosten ein positives Bild. Durch die Steigerung des Umfanges um 70 Prozent entstanden naturgemäß Mehrkosten. Materialeinsatz: Fragen gab es auch zur Umweltverträglichkeit des Vierfarbdruckes und zur Qualität des Papiers. Damit eine gute Druckqualität bei den Fotos erreicht wird, war es notwendig, ein glattes Papier zu verwenden. Die Druckfarben werden dadurch nicht eingesogen, die Bilder werden gestochen scharf. Zur Qualität der Papiere gibt Firma Hecht Druck folgende Erklärung ab: Das Papier wird von der Firma Scheufelen in Deutschland hergestellt. Die verwendeten Fasern werden ausnahmslos ohne elementares Chlor gebleicht. Als Bindemittel wird Kartoffel- und Maisstärke verwendet. Die gesamte Produktion des Papieres obliegt strengen Umweltauflagen, diese werden laufend kontrolliert. Vereinfacht ausgedrückt, entsteht die glatte Oberfläche des Papiers durch warmes Pressen, vergleichbar mit Bügeln. Die benötigte Papiermenge beträgt ca. 500 kg. Der Druckfarbenverbrauch liegt bei ca. 1 kg für eine Ausgabe des Lauterachfensters und wird beim Recyceln des Produktes ausgewaschen und wiederverwertet. Ungefähr 57 Seiten waren im Jahr 2006 mit Werbung belegt, das sind ungefähr 12 Prozent. Es war nicht vorgesehen, das Lauterachfenster mit Werbung vollzustopfen. Ein bisschen mehr Werbung würde die Zeitung jedoch vertragen. Die Lauteracher Betriebe sind eingeladen, von dieser Möglichkeit Gebrauch zu machen. Die Werbetarife sind günstig, der Vierfarbdruck ermöglicht eine attraktive und werbewirksame Gestaltung. Die Anzahl der Zeichen pro Seite ist gegenüber dem alten Rathausfenster in etwa gleichgeblieben. Dies, obwohl mehr weiße Flächen als Gestaltungselement und viel mehr Fotos, man denke an die Seiten „döt gsi“, verwendet werden. Nicht zuletzt sei erwähnt, dass die Journalistin Frau Beatrix Schertler-Schwartze die Verfasser von Artikeln aus den Vereinen und anderen Institutionen an zwei Abenden informierte, welche Grundsätze bei der Gestaltung eines Zeitungsartikels beachtet werden müssen. Die Qualität der Inhalte konnte so in vielen Fällen verbessert werden. Es ist eine große Herausforderung, die Qualität des monatlich erscheinenden Lauterachfensters zu erhalten und zu verbessern. Daran werden die Grafiker bei Hecht Druck und die Redaktion im Rathaus arbeiten, damit bei den Lauteracherinnen und Lauterachern auch in Zukunft zu Monatsbeginn eine interessante und gerne gelesene Gemeindezeitung auf dem Tisch liegt. fenster 9 Aus dem Rathaus Artur Brüstle, Marktsiegel in Silber Kapellmeister Martin Schelling, Marktsiegel in Bronze Vier Vereinsfunktionäre wurden für ihre langjährige Tätigkeit Ehrungen beim 15. Ne Bereits zum 15. Mal lud die Marktgemeinde Lauterach zum traditionellen Neujahrsempfang für Lauteracher Ortsvereine am Dreikönigstag ein. Im Mittelpunkt standen die Ehrungen von vier verdienten Vereinsfunktionären sowie die Präsentation des FC Lauterach. Direktor Arthur Brüstle erhielt das Marktsiegel der Marktgemeinde Lauterach in Silber für seine 20-jährige Tätigkeit als Leiter und Organisator für kulturelle Veranstaltungen beim Seniorenbund Lauterach. Er organisierte in dieser Zeit 75 Halbtagesausflüge, 55 Tagesausflüge und 18 Fünftageausflüge. Darüber hinaus organisierte er für den Landesverband des Seniorenbundes seit 15 Jahren die Kuraufenthalte in Bad Bük. Martin Schelling erhielt das Marktsiegel in Bronze für 15 Jahre hauptverantwortlicher künstlerischer Leiter der Bürgermusik Lauterach. 1992 trat er als 29-jähriger Profimusiker die Nachfolge von Ehrenkapellmeister Alois Herbst an und übernahm die 10 musikalische Leitung der Bürgermusik Lauterach. Er leitete in dieser Zeit 900 Proben, dirigierte seine Bürgermusik bei 15 Kirchenkonzerten, 15 Cäcilien- und ebenso vielen Wiederholungskonzerten sowie weiteren ca. 350 Ausrückungen und die Jugendkapelle bei 13 Dreikönigskonzerten. Hofrat Dipl. Ing. Wilfried Germann erhielt das Marktsiegel in Bronze für 10 Jahre Obmann des Seniorenbundes Lauterach. Er übernahm 1996 die Leitung des Seniorenbundes von Ernst Marxgut und übte diese Funktion bis 2006 aus. Neben ca. 200 Veranstaltungen erfolgten zahlreiche Besuche zu Festlichkeiten wie Geburtstage und Goldene Hochzeiten. Natürlich lag die Gesamtverantwortung in den Händen des Obmannes. Peter Schwarz erhielt das Marktsiegel in Bronze für 10 Jahre Obmann des Pensionistenverbandes Lauterach. Er übernahm 1996 das Obmannamt von seinem Vorgänger Dipl. Ing. Albert Hermann. In den folgenden Jahren baute er gemeinsam mit „Wer auf das Alte nicht zurückblicken kann, kann mit dem Neuen nichts anfangen“ seinem Ausschuss die Mitgliederzahl von 180 auf 380 aus. Mit tollen Angeboten wie Reisen, Ausflüge, Exkursionen wurden viele Mitglieder zur Teilnahme angeregt. Wie schon seit einigen Jahren kann sich beim Neujahrsempfang ein Ortsverein vorstellen: Der Fußballclub FC Lauterach, gegründet 1946, feierte im vergangenen Jahr sein 60-jähriges Vereinsjubiläum. Deshalb stellte sich dieser Traditionsclub mit einer Video-Präsentation vor, die hervorragend von Armin Fink zusammengestellt wurde. Neben allen Vereinsobmännern, Sponsoren, der Vereinschronik und sportlichen Erfolgen wurde verdienter und bereits verstorbener Mitglieder gedacht. Ganz besonderes Gedenken galt dabei dem Lauteracher Weltfußballer Bruno Pezzey. fenster Aus dem Rathaus W W W. L A U T E R A C H . AT Homepage der Gemeinde wurde neu gestaltet Neujahrsempfang im Hofsteigsaal: Blick ins Publikum Wilfried Germann Marktsiegel in Bronze Peter Schwarz Marktsiegel in Bronze geehrt ujahrsempfang Musikalisch umrahmt wurde der Festakt von den Prima la Musica – Preisträgergruppen „Drum Fun“ und den „Merlinos. „Drum Fun“ erreichte unter der Leitung von Markus Lässer bei Prima la Musica einen ersten Preis mit sehr gutem Erfolg und wurde Bundessieger in Klagenfurt im Wettbewerb „Spiel in kleinen Gruppen“. Die Formation „Merlinos“ unter der Leitung von Martin Schelling erreichte bei Prima la Musica einen zweiten Preis mit gutem Erfolg. Ihre erstklassigen Vorträge begeisterten das Publikum. Bürgermeister Elmar Rhomberg freut sich über die große Anzahl von 60 Vereinen, die in Lauterach gemeldet sind. Mit dem Handballclub HC Bodensee und der Seniorenbörse sind zwei neue Vereine hinzugekommen. Etwa 3500 Mitglieder sind in den Vereinslisten eingetragen. Die Gemeinde errichtet und saniert Infrastruktur für Vereine. Im Gemeindehaushalt sind 320.000 Euro an Direktförderungen an die Ortsvereine vorgesehen. Dies ist unter anderem aufgrund der starken Wirtschaftskraft in Lauterach möglich. In den Betrieben stehen 4.200 Arbeitsplätze zur Verfügung, nicht weniger als neun Millionen Euro an Steuermitteln fließen aus den Firmen in das Gemeindebudget. Die Revitalisierung des Alten Vereinshauses wird derzeit diskutiert. Viele Gespräche mit den Eigentümern wurden geführt. Das Alte Vereinshaus und der Hofsteigsaal könnten sich als Veranstaltungshäuser ergänzen und sich gegenseitig befruchten. Daher ist es sinnvoll, die angekündigte Sanierung des Hofsteigsaales unter dem Gesichtspunkt „Altes Vereinshaus“ neu zu überdenken und die Planungen zu koordinieren. Christof Döring, Organisator und Moderator führte mit humorvollen Wortspielen durch den Abend. „Wer auf das Alte nicht zurückblicken kann, kann mit dem Neuen nichts anfangen“, mit diesem Gedanken erinnerte er die Vereinsfunktionäre daran, Traditionen zu pflegen und mit diesen die Zukunft zu gestalten. Christof Döring lud abschließend zum Buffet ein, das erstmals von Christoph Klopfer, Mitglied des Wirtepools im Hofsteigsaal, arrangiert und zum kulinarischen Event wurde. Die erste Internetseite der Marktgemeinde Lauterach ging vor sechs Jahren online. Zirka 100.000 Besucher haben in dieser Zeit die Seiten aufgerufen und das Informationsangebot genützt. Um diese Informationen aktueller und leichter administrierbar zu halten, wurde die Homepage nun auf das „Content Management System Typo 3“ umgestellt. Es reichen nun Vorkenntnisse in Textverarbeitung aus, um Inhalte einzufügen, upzudaten oder zu entfernen. Highlights aus dem mehr als 130-seitigen Online-Angebot sind unter anderem: • Neue und funktionsreiche Darstellung des Ortsplans, Flächenwidmungsplans, Luftaufnahmen etc. Es ist möglich Treffpunkte festzulegen und diese per e-Mail zu versenden, Adressen zu suchen oder zwischen den verschiedenen Ansichten (Ortsplan, Flächenwidmung etc.) zu wechseln. Um eine Übersicht über die vielen Funktionen zu erhalten, drücken Sie im Ortsplanfenster den Hilfe (?) Button. • Familien, Jugendliche, Frauen und Senioren finden auf vielen Seiten spezielle Informationen. • Aktuelles aus der Gemeinde finden Sie weiterhin auf der Startseite, wobei nun Nachrichten mit Fotos präsentiert werden. • Alle Ausgaben des Lauterachfensters sind online und somit weltweit abrufbar. • „Wo erledige ich was?“ Ein Ratgeber für Amtswege ist ebenso online wie das Amtsverzeichnis inklusive Telefonnummern der zuständigen Bearbeiter. • Veranstaltungstermine werden übersichtlich und aktuell präsentiert. • Die „Site-Map"-Funktion gibt einen groben Überblick über die Titel aller Seiten. Die Suchfunktion liefert detailierte Ergebnisse. Anregungen, Lob und Kritik senden Sie bitte an Rudi Weingärter, Öffentlichkeitsarbeit (rudi.weingaertner lauterach.at). Viel Spaß beim Surfen wünschen Ihnen die Mitarbeiter der Gemeinde Lauterach! Aus der Gemeinde Die kostenlose „Erste Anwaltliche Auskunft“ Mag. Andreas Germann Dr. Ursula Leissing Dr. Arnulf Summer Mag. Andreas Germann A ls speziellen Service für alle Lauteracher BürgerInnen bieten die in Lauterach wohnhaften Rechtsanwälte einmal im Monat eine freiwillige und kostenlose Beratung in Lauterach an. Diese findet im Alten Kreuz, Bundesstr. 34, von Februar bis Dezember jeden ersten Montag von 17.00 bis 19.00 Uhr statt. Gemeinsam werden in einem bis zu ca. 15minütigen Gespräch die Rechtslage und die weitere mögliche Vorgangsweise erläutert. Oft hilft diese rechtliche Beratung durch einen Anwalt, unnötige und kostenintensive Rechtsstreitigkeiten und Prozesse zu vermeiden. Es zahlt sich aus! Rechtsanwälte sind umfassend juristisch Terminplan der Lauteracher Rechtsanwälte, die ab Februar 2007 an jedem 1. Montag zwischen 17 Uhr und 19 Uhr den BürgerInnen von Lauterach kostenlose Rechtsberatung im Hause Bundesstraße 34 (Altes Kreuz) erteilen: 05.02.2007 05.03.2007 02.04.2007 07.05.2007 04.06.2007 02.07.2007 06.08.2007 03.09.2007 01.10.2007 05.11.2007 Dr. Gernot Klocker Dr. Arnulf Summer Dr. Ursula Leissing Mag. Andreas Germann Dr. Gernot Klocker Dr. Arnulf Summer Mag. Andreas Germann Dr. Gernot Klocker Dr. Arnulf Summer Dr. Ursula Leissing ausgebildet und von jeglichen staatlichen und privaten Einflussnahmen unabhängig. Sie sind zur absoluten Verschwiegenheit über die ihnen anvertrauten Sachen verpflichtet. Egal ob Sie Fragen betreffend das Erbrecht haben, es mietrechtliche Probleme gibt, Sie sich über die Abwicklung eines Kauf- oder Schenkungsvertrages betreffend eine bebaute oder unbebaute Liegenschaft, über Ehescheidung, Ehegatten- oder Kinderunterhalt usw. informieren möchten. Bei dieser anwaltlichen Erstberatung können Sie sich einen Überblick über Ihr Rechtsproblem verschaffen. Wer rechtlich informiert ist, ist in der Lage, Entscheidungen zu treffen und Konflikte zu lösen. Vielen, die diese Rechtsberatung bereits in Anspruch genommen haben, konnte geholfen werden. Tel: 05572/20210, Fax: 05572/34414 E-Mail: gklocker@ktg.at Homepage: www.ktg.at Kanzleigemeinschaft: Kaufmann und Thurnher Bevorzugte Tätigkeitsgebiete: Arbeitsrecht; Liegenschaftsrecht; Miet- und Wohnrecht; Erbrecht; Schiedsgerichtsbarkeit (Schiedsverfahren) Sprachen: Englisch Dr. Ursula Leissing, eingetr. Mediatorin Kanzleisitz: Rathausstr. 33, 6900 Bregenz Tel: 05574/46250, Fax: 05574/46250-5 E-Mail: office@hirsch-leissing.at Kanzleigemeinschaft: Hirsch und Leissing Adressen Mag. Andreas Germann, Kanzleisitz: Rathausstraße 11, 6900 Bregenz Tel: 05574/54200, Fax: 05574/54200-6 E-Mail: ag@g-g.at, Homepage: www.g-g.at Bevorzugte Tätigkeitsgebiete: Ehe- und Familienrecht; Schadenersatz- und Gewährleistungsrecht; Versicherungsrecht; Verkehrsrecht und Unfallschäden; Verträge; Sprachen: Englisch; Französisch Dr. Arnulf Summer Kanzleisitz Kirchstraße 4, 6900 Bregenz Tel: 05574/47244, Fax: 05574/52545 E-Mail: summer@schertler.vol.at Homepage: www.anwalts-kanzlei.at Kanzleigemeinschaft: Summer, Schertler und Stieger Bevorzugte Tätigkeitsgebiete: Ehe- und Familienrecht; Erbrecht und Verlassenschaftsabhandlungen; Gesellschaftsrecht, Gesellschaftsgründungen; Liegenschafts- und Immobilienrecht; Insolvenzrecht und Unternehmenssanierungen Dr. Gernot Klocker, ak. gepr. Europarechtsexperte Kanzleisitz: Schulgasse 7, 6850 Dornbirn Bevorzugte Tätigkeitsgebiete: Bank- und Kapitalmarktrecht; Gesellschaftsrecht, Gesellschaftsgründungen; Handelsrecht; Liegenschafts- und Immobilienrecht; Gewerbl. Rechtsschutz, Immaterialgüterrecht Sprachen: Englisch 12 fenster Aus der Gemeinde DER KINDER- UND JUGENDANWALT kija – Eine Einrichtung des Landes Vorarlberg Auch Eltern üben gewaltfreie Kommunikation Kinder- und Jugendanwalt Michael Rauch Der Kinder- und Jugendanwalt erfüllt eine wichtige Funktion als Anlaufstelle für Fragen, die Kinder und Jugendliche betreffen. Die Aufgaben erstrecken sich von der Information über die Beratung und Vermittlung bis hin zum Sprachrohr für Kinder- und Jugendinteressen. Der Kinder- und Jugendanwalt bietet seine Unterstützung auch bei komplexen Problem- und Fragestellungen mit Behörden (Jugendwohlfahrt), den Institutionen, den Eltern, der Schule usw., an. Den Kinder- und Jugendanwalt erreichen Sie Montag bis Donnerstag von 9 bis 12 Uhr und von 13 bis 16 Uhr sowie am Fr. von 9 bis 12 Uhr. Kontakte sind auch zu anderen Zeiten und außerhalb von Feldkirch möglich, z.B: jeden 1. Montag im Monat von 16:00 bis 18:00 im „aha – Tipps und Infos für junge Leute“ in Dornbirn, Zollgasse 1 jeden 2. Montag im Monat von 16:00 bis 18:00 im „aha – Tipps und Infos für junge Leute“ in Bregenz, Belruptstr. 1 Termine bitte telefonisch vereinbaren! 1c-Klasse mit der Trainerin Worte sind Mauern oder sie sind Fenster Nach dem Konfliktmediator Marshall Rosenberg wertet und kritisiert der Wolf, während die Giraffe auf Gefühle und Bedürfnisse achtet. te der gewaltfreien Kommunikation zu verinnerlichen: Wenn uns etwas nicht gefällt, sagen wir der anderen Person… …was wir beobachten – ohne Bewertung. …wie es uns geht (Gefühl). …was wir brauchen (Bedürfnis). …was der andere tun/sagen kann, um unser Bedürfnis zu erfüllen (Wunsch). Die SchülerInnen sind sehr interessiert und machen bei den Übungen und Spielen begeistert mit. Auch die Eltern der 1c wurden an einem Abend über das Projekt informiert und wurden mit praktischen Übungen überrascht. So sind wir überzeugt, dass diese Stunden sich für die SchülerInnen nicht nur positiv auf die Hauptschulzeit auswirken, sondern ein Ansatz für ein gewaltfreies Miteinander sind. S eit November findet ein Projekt in der 1c (Integrations-) Klasse unter diesem Titel statt. Dieses Projekt soll die SchülerInnen darin fördern, einander über alle Verschiedenheiten hinweg zu verstehen, Unterschiedlichkeiten als Bereicherung zu empfinden und mit Konflikten konstruktiv umzugehen. Frau Mag. Ingrid Flaig, Trainerin, Mediatorin und Therapeutin, besucht die Klasse einmal in der Woche. Durch verschiedene Aktivitäten versucht sie die SchülerInnen an das Thema heranzuführen und die 4 Schrit- Das Angebot des kija ist kostenlos, vertraulich und kann auch anonym in Anspruch genommen werden. Kontakt Kinder- und Jugendanwalt für Vorarlberg DSA Michael Rauch Schießstätte 12 6800 Feldkirch Telefon 05522 / 84900 Fax 05574 / 511- 923270 Email: kija@vorarlberg.at www.kija.at Aus der Gemeinde HS Lauterach Landessieger „Zwei mal drei macht vier“ Großer Wettbewerb „Schüler entdecken die EU“ Vielfältiges Schweden – von ABBA bis Volvo 24 Klassen aus Hauptschulen und Gymnasien Vorarlbergs nahmen am Wettbewerb der VN und des Bundeskanzleramtes teil. Jede Klasse musste sich mit einem EULand auseinandersetzen. Die 2a Klasse der HS Lauterach hat sich zum Wettbewerb „Schüler entdecken die EU“ angemeldet. Der Klasse wurde Schweden zugelost. Lehrer und Schüler machten sich sogleich auf die Suche nach Interessantem und Besonderem aus Schweden. Pippi Langstrumpf, Ikea und H&M kannten alle. Aber erstaunt waren viele, dass der Reißverschluss, der Tetra Pack, das Dynamit, die Computermaus oder das Celsius-Thermometer in Schweden erfunden wurden. Und auch schwedische Kinder müssen (dürfen) in die Schule. In Schweden haben die Kinder ebenfalls neun Pflichtschuljahre. Es gibt erst nach der achten Klasse 14 „Widdewidewitt und drei macht neune. Ich mach mir die Welt, widewide wie sie mir gefällt“ Noten. Bis dahin werden die Leistungen durch verschiedene Tests erfasst und mit den Eltern in sogenannten Entwicklungsgesprächen ausgewertet. Die Kinder arbeiten gemeinsam in Gruppen, lösen zusammen Aufgaben oder bereiten sich in kleineren Gruppen auf ein bestimmtes Thema vor. Oftmals gibt es Projektwochen mit anderen Schulstufen. In Schweden kann ein Kind bei Leistungsproblemen nicht einfach “sitzen bleiben“. Um eine Schulstufe zu wiederholen, bedarf es der Zustimmung der Eltern. In der Freizeit sind 60% der 7 – 15-jährigen Mitglied in einem Sportverein (Fußball, Eishockey, Reiten). Neben Angeln und Wan- dern ist Musikmachen die beliebteste Freizeitbeschäftigung. Nachdem sich die Klassengemeinschaft auf vielfältige Weise über das schöne Land informiert hat, fassten sechs SchülerInnen das Wissen in drei Zeitungsartikeln zusammen und schickten das Projekt ab. Riesengroß war natürlich die Freude, als die VN mitteilte, dass die 2a Klasse der Hauptschule Lauterach den 1.Platz gewonnen hat und zwar eine Reise für die ganze Klasse nach Wien! Sehr gefreut hat alle auch ein ganzseitiger Bericht in der VN Sonderbeilage, und widewidewitt ab geht es nach Wien, wo wir auch den Bundeskanzler treffen werden! www.vobs.at/hs-lauterach fenster Aus der Gemeinde A LT. J U N G . S E I N Treff Anfang Jänner trafen sich auf Einladung von AJS-Kursleiterin Ruth Wolf ehemalige Kursteilnehmer/innen zu einem gemütlichen Beisammensein im Kloster St. Josef. Täuschend echte Tiere, die auch berührt werden dürfen – Moesha, Niklas, Fabienne, Katharina und Franziska Tamara, Aylin, Umut und Yabsera mit dem kleinsten Säugtier der Welt der Fledermaus Auf dem Jakobsweg „Mit dem Fahrrad auf dem Jakobsweg“ Als interessanten Beitrag entführte Hannes Wolf die Anwesenden mit eindrucksvollen Bildern und Gedanken über den Jakobsweg auf den legendären Pfad der Pilger nach Santiago de Compostela. Für diesen Vortrag wurde das Gehirn mit leichten Gedächtnisübungen angeregt und aufnahmefähig gemacht. Bei anschließender Diskussion und Gedankenaustausch ließen die Besucher den Nachmittag gemütlich ausklingen. Kindergarten Hohenegger besuchte die Inatura N ach einer kurzen Vorbereitung in Form von Geschichten und Vorgesprächen besuchten die Kindergärtnerinnen mit ihren Kindern aus dem Kindergarten Hohenegger im Herbst die Inatura – die Erlebnis Naturschau in Dornbirn. Aus dem äußerst vielfältigen Programm wurde schon im Vor feld der Themenbereich „Tiere um uns“, im speziellen –„Säugetiere“, ausgesucht. Deren wichtigste Eigenschaften wurden von Frau Agnes Steininger sehr ausführlich und kindgerecht näher gebracht. Tiere wie die Fledermaus, den Hasen oder die Katze konnten die Kinder dank der präparierten Exponate hautnah erleben. Anfängliche Zurückhaltung wich bereits nach kurzer Zeit großer Begeisterung. Die Kinder durften nicht nur Fell oder Federn streicheln, sondern auch tierische Produkte – etwa von Kühen und Ziegen – kosten. Dabei sei durchaus der sehr markante Geschmack der Ziegenmilch erwähnt! Nicht nur die Kinder, sondern auch die Kindergärtnerinnen zeigten sich von den enormen Ausmaßen des größten Säugetieres, des Blauwales, beeindruckt. Dessen Größe wurde sehr anschaulich vor Augen geführt, indem die Kinder ein Maßband acht Mal um deren großen Kreis spannen konnten. Im Kreis sorgte dann noch der lebende und Gummistiefel- hungrige Igel Moritz, der eifrig seine Runden drehte, für helle Aufregung. Besonders mutige Kinder wagten sogar eine kurze Streicheleinheit. Bei der Besichtigung der Terrarien – bewohnt von der Ringelnatter oder auch von den Waldameisen, jagte ein Höhepunkt den nächsten. Auch die Schmetterlingswiese faszinierte die Kinder sehr. Am Ende fuhren alle mit vielen neuen und tollen Eindrücken wieder nach Hause und hatten sehr viel Freude bei einem erlebnisreichen Ausflug, der mit allen Sinnen erlebt werden konnte. Der Frauenbund GUTA, Katholisches Bildungswerk und Caritas bieten ab 12. Februar wieder einen Kurs an: Alt.Jung.Sein – Lebensqualität im Alter Kursstunden: jeweils Montag von 14:30 bis 16:30 Uhr Kursbeitrag Euro 50,(8 Einheiten á 2Std.) Seminarraum St. Josefskloster, Lauterach Informationen und Anmeldung: Ruth Wolf, Tel: 05574/70461 oder Katharina Pfanner, Tel: 0699/11101914. fenster 15 Aus der Gemeinde Das Gespräch mit Günter Koppler Günter Koppler Jahrgang 1947 verheiratet mit Gattin Margit zwei Töchter, wohnhaft Schulstraße 17 Günter Koppler mit Albürgermeister Elmar Kolb und Landeshauptmann Dr. Herbert Sausgruber bei der Eröffnung der Wohnanlage Lindenweg im Jahre 1995 Als Mitglied der sozialistischen Partei, wie sie damals noch hieß, wurdest du bestimmt auch manchmal schräg angeschaut. Ja, das habe ich schon manchmal empfunden. Ich bin ja im Unterdorf aufgewachsen, inmitten unserer bäuerlichen Gesellschaft. Einem „Roten“ wurde nicht immer Selbstverständnis entgegengebracht. Ich wurde aber nie angefeindet und ich hatte das Gefühl, dass meine Arbeit durch die Jahre immer mehr akzeptiert wurde. Wie würdest du deine Tätigkeit in der Gemeindepolitik beschreiben? Ein politisches Engagement in der Gemeinde war für mich nur denkbar, wenn meine Familie, mein Beruf und meine Freizeit darunter nicht litten. Obwohl ich als Gemeindevertreter in vielen Ausschüssen und später im Gemeindevorstand ziemlich engagiert war, ist mir dieser „Spagat“, so glaube ich, gelungen. Bei meiner Arbeit als Gemeindepolitiker und zuletzt Obmann der sozialdemokratischen Partei stand ich immer für eine Zusammenarbeit aller Fraktionen ohne Parteienhickhack. Mein Prinzip war es, dass man trotz unterschiedlicher Meinung immer an einen Tisch sitzen und sich in die Augen schauen konnte. Wir haben uns in meiner Zeit als Obmann der sozialdemokratischen Partei, so glaube ich, positiv in die Gemeindepolitik eingebracht und viele große Projekte mitgetragen, wie die Sportanlage Ried, die Sanierung des Alten Sternen, den Neubau des Feuerwehrhauses und den Umbau der Schulen, um die Wichtigsten zu nennen. Eine deiner wichtigsten Aufgaben war der Vorsitz im Wohnungsausschuss. Wie hast du das erlebt? Diese Arbeit war zeitweise schon sehr intensiv. Die Gemeinde hatte in meiner Zeit als Obmann des Wohnungsausschusses das Einweisungsrecht für mehr als 200 neu errichtete, gemeinnützige Wohnungen. Beim Bau der Wohnanlagen Lindenweg und Buchenweg waren auf einmal über 100 Wohnungen zu vergeben. Damals war es sogar schwierig, Mieter zu finden. Das hat sich in letzter Zeit wieder geändert. Bei der Beurteilung zur Vergabe hat es mir sehr geholfen, dass ich viele Bewerber persönlich kannte. Ganz wichtig war mir immer, keinen Werber zu bevorzugen oder zu benachteiligen. Ich glaube, das ist uns im Wohnungsausschuss gut gelungen. Kannst du dich an persönliche Erlebnisse bei dieser Tätigkeit erinnern? Von den Leuten habe ich sehr oft Dankbarkeit erfahren, wenn sie neue und passende Wohnungen erhielten. Nicht selten wollten mich solche Leute großzügig beschenken, das habe ich aus Prinzip aber immer abgelehnt. Es gibt jedoch auch die andere Seite. Nach einem Brand im Unterdorf übersiedelten wir eine Familie in eine Notwohnung im Oberdorf. Die Bauhofmitarbeiter traten als Möbelpacker in Aktion, Karl Hofer organisierte einen Herd, ich beschaffte brauchbare Matratzen im Altersheim. Gerade, als wir das Hab und Gut in die Notwohnung tragen wollten, meinte der junge Familienvater, er müsse nur schnell zur Bank. Er tauchte erst Stunden später wieder auf, als wir mit dem Umzug fertig waren. Damals haben wir uns alle sehr darüber geärgert, dass sich der Mann verdrückt hat. Das habe ich nie vergessen, ich kann darüber aber schon längst wieder lachen. Lieber Günter, du bist als Gemeinpolitiker zurückgetreten und wirst auch bald in Pension gehen. Gelegenheit für einen Rückblick. Zuerst aber eine persönliche Frage: Woher stammt deine Familie eigentlich? Meine Mutter war eine geborene Helbock aus Fußach, mein Vater stammt aus Oberösterreich. Er war Müller von Beruf und kam in den dreißiger Jahren des vorigen Jahrhunderts durch Herrn Eyth nach Bregenz und arbeitete in der Eyth-Mühle, dort wo heute das GWL steht. Die Mühle stand damals mitten in der Stadt? Ja, die Einfahrt zur Mühle befand sich gegenüber dem Hotel Weißes Kreuz, heute kaum mehr zu glauben. Mein Vater musste nicht in den Krieg ziehen, weil er als Müller dringend für die Versorgung der Bevölkerung mit Brotmehl zu sorgen hatte. Damals arbeiteten sieben russische Kriegsgefangene unter ihm, einer davon wollte vor vielen Jahren meinen Vater besuchen. Leider war er damals schon verstorben. Du bist Mitglied der Sozialdemokratischen Partei. Hat diese politische Gesinnung Tradition in deiner Familie? Ja, mein Vater war schon in der schwierigen Zwischenkriegszeit bei der sozialistischen Partei und hat die damalige politische Konfrontation miterlebt. Später war er im Bezirk Bregenz der einzige Betriebsrats-Obmann, der nicht Mitglied in der NSDAP war. Ich selbst bin im Jahre 1973 in die sozialistische Partei eingetreten. Im Jahr 1977 bat mich Otto Ebenhoch, in seiner Fraktion mitzuarbeiten. Zuerst war ich Kassier, dann Schriftführer und wurde 1980 in die Gemeindevertretung gewählt. Später habe ich von Otto Ebenhoch das Amt des Obmannes übernommen. Mit 33 Jahren war ich damals übrigens der jüngste Gemeindevertreter in Lauterach. 16 www.lauterach.at fenster Aus der Gemeinde BORG Modeprojekt und Mikrobionik Kurs Modeprojekt Jasmin präsentiert die Rokoko-Mode In bildnerischer Erziehung setzten sich die Schüler(innen) des BORG mit den Modeströmungen von Renaissance und Rokoko auseinander. Anschließend wurden entsprechende Kleider aus Papier „nachgebaut“ und auch vorgeführt. Advent in der Schule Unterfeld D ie Schule Unterfeld hat es sich im Jahr 2006 zur Aufgabe gemacht, den Advent so zu feiern, wie es sein soll – besinnlich und mit offenem Herzen. Schon im November haben die Vorbereitungen für den Advent begonnen. Den Anfang machte dann Anfang Dezember ein Bazar in der Aula, dessen Reinerlös einem ASO – Schüler zu Gute kam, der dringend eine sehr teure Therapie benötigt. Für diesen Zweck haben alle Schüler gebastelt, gewerkt und gemalt, um ihre kleinen Kunstwerke beim Bazar zu verkaufen. Auch die Eltern waren als engagierte Kuchenspender maßgeblich am Erfolg beteiligt. Die Schüler der BVK haben den Raum dekoriert sowie am Nachmittag Kuchen und Kaffee verkauft, sodass der Bazar zu einem vollen Erfolg wurde. Ein Dankeschön nochmals allen Lauteracherinnen und Lauterachern für den regen Besuch und die Spendenfreudigkeit. Für die Schüler ging es weiter. Allein acht Fenster des großen Lauteracher Adventkalenders des Wirtschaftsvereines wurden von der Schule Unterfeld gestaltet und dann musste auch noch die eigene Aula festlich dekoriert werden, denn bei der traditionellen Weihnachtsfeier am Freitag vor Weihnachten zeigten alle Schüler auch andere künstlerische Talente. Es wurde gesungen und getanzt sowie kleine Theaterstücke auf die Bühne gebracht. Das Ganze wurde von der BVK musikalisch untermalt und moderiert, so dass alle Schüler, Lehrer und Eltern in besinnlicher, zufriedener Stimmung in die Ferien entlassen werden konnten. Mikrobionik-Kurs Wissenschaftliches Arbeiten im Labor erfordert auch eine entsprechende Kleidung Mit den Schülerinnen der naturwissenschaftlichen Maturaklasse organisierte Prof. Rouven Schipflinger einen Mikrobionik-Kurs an der Fachhochschule Dornbirn. Im Rasterelektronenmikroskop wurden dabei Kieselalgen und Strahlentierchen analysiert. Geleitet wurde der Kurs von Fachhochschul-Professor Heinz Duelli. fenster 17 Aus der Gemeinde Historisches – wie es einmal war Vom Gasthaus zum Schäfle Fronleichnamsprozession vor dem Gasthaus zum Schäfle (vor 1922) So zeigt sich das ehemalige Gasthaus zum Schäfle heute (Alte Landstraße Nr.6) S chon längst ist das Wirtshausschild abgenommen und nur wenige ältere Leute können sich noch an dieses Gasthaus erinnern. Es war eine der vier Wirtschaften, die den ehemaligen Dorfplatz säumten: Engel, Löwen und an seinem südlichen Ende die Krone. Die bei einem baugleichen Nachbarhaus über der Tür eingeschlagen gewesene Jahreszahl 1630 lässt den Schluss zu, dass auch das Schäfle aus der Mitte des 17. Jahrhunderts stammt. Im Gericht Hofsteig durfte der Wirt einem Gast nur eine bestimmte Summe borgen, an Sonn- und Feiertagen war der Gastbetrieb stark eingeschränkt, gewirtet wurde erst nach der hl. Messe und nach dem Aveläuten durfte nichts mehr auf den Tisch kommen. Für das Einhalten der Polizeistunde hatte der Gemeindediener zu sorgen.1885 war sie auf 11 Uhr nachts festgelegt. Bei Übertretung zahlte der Gast 1, der Wirt 3 Gulden Strafe und im Wiederholungsfalle das Doppelte. Im Jahre 1780 gehörte das Schäfle einem Sebastian Vonach. 1856 erwirbt der Schäflewirt und Metzger Franz Josef Vonach den Löwen und verkauft das Gasthaus an die 18 Eheleute Bonifaz Neier und Genofeva Feßler: Wohnhaus und Stadel zum Schäfle mit Garten, zweimädigem Heugut, 1/8 Jauchert, Holzteil im Ippach und Gemeindeteil auf Böschen zum Preis von 3625 fl. (Gulden) Diese verkaufen es 1862 an Ferdinand Mathis. Was die Wirtsleute und Herbeigerufene alles unternahmen, als Johann Schertler am 1. Dezember 1865 unter dem Vordach ein neugeborenes Kind fand, lesen sie im Rathausfenster Nr. 6 von 1995. Das Gasthaus wechselte in der Folge noch einige Male seinen Besitzer. 1878 wurde das Eigentumsrecht für Karolina Hefel einverleibt. Sie betrieb schon vorher im Dachboden eine Keimkammer. Das war ein völlig abgedunkelter Raum, wo Gerste zum Auskeimen eingebracht wurde. Mit dem gewonnenen Malz versorgte sie kleine, hauseigene Brauereien. 1886 wurde ihr ein Anbau nach Plänen des Maurermeisters Loser in Hard bewilligt. Aufgrund des Kaufvertrages von 29.4.1911 gehörte das Schäfle fortan dem Alois und der Kunigunde Reiner, geb. Pfanner. Am 4. Juli des Kriegsjahres 1916 inserierte sie im Gemeindeblatt, dass das Gastgewerbe vorläufig nicht mehr ausgeübt werde. 1919 ließ Alois darin wissen, dass das Schäfle bis auf weiteres geschlossen bleibe. Im Jahre 1922 wurde das Gasthaus umgebaut. Alois Reiner (1866 – 1939) hatte die Lehre beim Meister Kritzinger besucht und arbeitete auch eine zeitlang beim Zimmermeister Schertler. Während des Ersten Weltkrieges kaufte er das gegenüberliegende Haus an der Wolfurterstraße und richtete dort im Erdgeschoss seine Werkstätte ein. Mit einer großen, hölzernen Werkzeugkiste ging er auf die „Stör“, brachte da einen Holzschirm an, legte dort einen Holzboden oder zog eine getäferte Decke auf. Fenster, Türen und Läden fertigte er zu Hause an. Das Schäfle gehörte noch zu jenen Gastwirtschaften wo das Gastgewerbe an das Haus gebunden und auch grundbücherlich eingetragen war: Wer es besaß war auch Wirt. Dieses Realgewerbe konnte mit Inkrafttreten der neuen Gewerbeordnung in ein Personalgewerbe umgewandelt werden. Am 21. März 1960 wurde das Gewerbe gelöscht. Das Haus ist heute im Besitz der Fa. Pfanner-Getränke. Quellenangabe: Gemeindearchiv Lauterach Holunder 1930/47 fenster Aus der Gemeinde Anna-Mara Gschließer (7a) mit Prof. Rakssanyi Der Schulchor unter der Leitung von Prof. Rakssanyi Franziska Jäger (5a) Adventauftritte des BORG M it großem Engagement hat der Schulchor unter der Leitung von Prof. Ildiko von Rakssanyi den Adventnachmittag der Guta Ende November musikalisch gestaltet. Die 300 ZuhörerInnen waren vom Können und vom Einsatz der SchülerInnen sehr angetan. Auch in den kurzen Ansprachen wurde ihr Auftritt mit großem Lob bedacht. Der Adventauftritt der GesangsschülerInnen und Instrumentalisten im Seniorenheim Lauterach und im Pfarrheim Bregenz MariaHilf ist mittlerweile schon gute Tradition. Der Chor gab besinnliche Adventlieder und Spirituals zum Besten. Zwischen den Auftritten des Chores glänzten Solisten am Klavier und auf der Blockflöte. Folgende SchülerInnen waren am Gelingen der Auftritte beteiligt: Schulchor 5a: Bernhard Ina, Bleyer Christina, Cesa Martina, Kloser Anna, Lauda Anna, Palkovic Denise, Zejnic Alvina. 6a: Auer Kathrin, Brandtner Julia, Eker Mirjam, Fessler Verena, Herzer Seline, Kranabetter Edith, Maier Claudia, Mangold Raffaela, Palinic Ina, Pasi Martina, Pototschnig Belinda, Rusch Cornelia 7a: Bertl Simon, De Zorzi Stefanie, Hotz Julia, Hrncic Sandra, Hu Nancy, Neier Annika, König Celina, Reinhard Tara, Rümmele Antonia, Vetter Ramona. 8a: Milz Christina, Pfanner Julia, Stanojevic Milovan Klavier 5a: Köppel Theresa, Jäger Franziska, Pasi Lukas, Vonbank Larissa 6a: Leimgruber Verena, Zambonin Julia Blockflöte Gschließer Anna-Mara (7a) Kammermusik-Ensemble Kranabetter Edith, Reinhard Tara, Zambonin Julia Sologesang: Pallestrang Christina (Maturantin des Schuljahres 2005/06) Beteiligte LehrerInnen: Aichmann Ute, Lang Stefan, Rakssanyi Ildiko fenster 19 Werbung 20 fenster Aus der Gemeinde Veteranenturnier auf dem Bödele… Dr. Klaus König lieferte diesen humorvollen Beitrag mit Erinnerungen an früher und Fußballevents von heute. Die Teilnehmer des Veteranenturniers auf dem Bödele v.l.n.r. Norbert Kalb, Karl-Heinz Rüdisser, Norbert Kalb, Nußbaumer Karl-Heinz, Nußbaumer Walter, Ludwig Böni, Klaus König, Erwin Rinderer P robleme mit „Tschutterplätzen“ gab es in Lauterach schon vor 40 Jahren. Hoffnungsvolle Nachwuchs- und Amateurkicker waren aber um kreative Lösungen, abseits damals völlig überflüssiger Sportkonzepte, nie verlegen. Die Zeiten waren zugegeben allerdings auch etwas einfacher. Wenn ein ehrbarer Lauteracher Landwirt seine Wiese an einer fußballstrategisch günstigen Stelle frisch gemäht hatte, marschierten die Buben mit vier Torlatten auf. Querlatten waren überflüssig, das Streiten, ob der Ball drüber oder drunter war, gehörte schließlich dazu. „Die „Parisersträßler“ und die „Weißenbildsträßler“ lieferten sich jedenfalls in den späten Sechzigern bis in die Siebziger legendäre Fußballschlachten auf der sprichwörtlich grünen Wiese“ erzählt Klaus König. Manchmal wurde dabei ein „Kuhpflätter“ (hochdeutsch: Kuhfladen) einem durchbrechenden Stürmerstar zum Verhängnis. Gelegentlich stürmte auch mal ein, in den Augen der Kicker weniger ehrbarer Landwirt mit der Mistgabel auf seine Wiese, die zuvor kurzerhand zur Fußballarena erklärt wurde. Selbst mit den noch flugs abmontierten Torlatten waren die Jungsportler aber auch bei diesem Duell „Das Streiten, ob der Ball drüber oder drunter war, gehörte schließlich dazu“ immer um die sprichwörtliche Nasenlänge schneller. Auch 20 cm Schnee war kein Grund zur Absage für ein Match, es waren ja schließlich alle harte Kerle. Schön war die Zeit…. Rund 35 Jahre später, nach vielen „Ma sott wieder amol“ nahm der Alt- Stürmerstar der „Weißenbildsträßler“, der ehrbare und nunmehr allseits bekannte Schülerdomteur an der Hauptschule, Norbert Kalb, die Sache in die Hand. Nach einer allseits als legales Doping akzeptierten Stärkung im Berghof Fetz, einem nächtlichen Aufwärmspatziergang auf die Lauteracher Skihütte und einigen stärkenden Gläschen diverser vergorener edler Tropfen ging es am Freitag, 12. Jänner 07 ab ca. 21:30 Uhr endlich los: Auf einem nunmehr „etwas“ kleineren Spielfeld, der unvermeidliche Tribut an den auch bei den Teilnehmern, natürlich nur ansatzweise, spürbaren Alterungsprozess. obwohl die Spieler, siehe Foto, unbestreitbar nach wie vor jung und knackig sind. Sei`s drum, auch die Tischfussballschlacht, als Turnier ausgetragen, erwies sich, wie könnte es anders sein, umgehend als legendär. Motiviert von den mehr oder weniger launigen Kommentaren der jeweiligen Zuschauer wuchsen alle Mannschaften über sich hinaus. Unbeirrt von allen verbalen Einwür fen der Gegner gewann allerdings, quasi traditionell, ein Team der „Parisersträßler“, wie vor rund 35 Jahren. Spätestens die nachmitternächtliche Siegerehrung bei einem delikaten Käsebuffet und wiederum einigen Gläschen vergorener Köstlichkeiten kühlte allerdings alle überhitzten Gemüter wieder ab. Eine etwas kurze Nachruhe gefolgt von einem Frühstück bei frühlingshaftem Sonnenschein (der durch die Fenster der Skihütte blinzelte), ein anschließendes lockeres Einzeltturnier zum Ausklang und der „Abstieg“ zum Parkplatz vor dem „Bödelegatter“ ließen den „1. Bödele Vet- Event“ stilvoll ausklingen. Eine baldige Wiederholung wurde unter lautstarkem Beifall der Turnierrecken angedroht. Der frenetische Abschlussbeifall galt Norbert Kalb dem „Event- Manager“, so oder ähnlich heißt das heute schließlich. fenster 21 Aus den Vereinen Musik-Nachwuchs begeistert I m bis auf den letzten Platz gefüllten Hofsteigsaal bestritt die Jugendkapelle der Bürgermusik Lauterach ihr eigenes „Dreikönigs-Konzert“. Mit Bravour meisterten die 69 JungmusikantInnen das anspruchsvolle Programm, durch das sie von den Kapellmeistern Martin Schelling und Thomas Jäger gekonnt und mit viel Humor geführt wurden. Neben den musikalischen Darbietungen der Kapelle gewährten die Jugendreferentinnen Christina Milz und Alexandra Weiß einen Einblick in die vielseitige Jugendarbeit und Aktivitäten der Lauteracher Nachwuchsmusikanten. Darüber hinaus konnten sie fünf Jugendlichen zur bestandenen Prüfung für das Jungmusiker-Leistungsabzeichen gratulieren. Funkensamstag in Lauterach D ie Funkenzunft Lauterach hofft heuer auf einen gnädigen Wettergott, damit auf dem im vergangenen Jahr neu errichteten Funkenplatz so richtig das Funkenspektakel abgehen kann. Funkenbrauchtum wird mit neueren Elementen verbunden, sodass das Winteraustreiben von Jung und Alt entsprechend miterlebt werden kann. Dazu lädt die Funkenzunft Lauterach herzlich ein. Funkenabbrennen am Samstag, 24. Februar 2007 Programm Samstag, 24. Februar 2007 • 15.15 Uhr: Marsch der Funkengota XIII. mit dem Schalmeienzug Lauterach und den ehemaligen Funkegotas von der Gärtnerei Pfeiffer an der Funkenstraße zum Funkenplatz • 15.30 Uhr: Taufe der Wintergeister durch die Fungengota und Bau des Kinderfunkens; anschließend Abbrennen des Kindergfunkens. • 18.30 Uhr Treffpunkt der Bürgermusik und der Kinder, die in Begleitung am Fackelzug teilnehmen: Gärtnerei Pfeiffer an der Funkenstraße. (Jedes Kind erhält dort eine Gartisfackel) • 19.00 Uhr: Funkaschwätzer – Feuerwerk – Abbrennen des Funkens • Ausklang am Funkenplatz mit Funkaküchle, Wurst und Brot, kalten und warmen Getränken. • Wichtiger Hinweis: Am Funkenplatz werden keine „Alkopops“ verkauft! 22 fenster Aus den Vereinen Weihnachtsfreuden für den Krankenpflegeverein Scheckübergabe durch den Sparverein im Gasthaus Engel Scheckübergabe durch den Wirtschaftsverein vor dem großen Adventkalender D er Handwerker- und Wirtschaftsverein Lauterach bereitete mit seinem 300m2 großen Adventkalender am Alten Markt den Lauteracherinnen und Lauterachern nicht nur eine stimmungsvolle Vorweihnachtszeit, sondern überreichte dem Krankenpflegeverein den Reinerlös der Veranstaltungen in Höhe von 2.500 Euro und bereitet damit große Freude. Der Betrag wird in die Einsatzfahrzeuge der Krankenschwestern investiert werden. Der Krankenpflegeverein bedankt sich ganz herzlich auch bei den vielen freiwilligen Helfern, Kindergärten, Schulen und Besuchern, die diese Spende ermöglicht haben. Auch das Wirteehepaar Rita und Josef Huber und der im Gasthaus Engel beheimatete Sparverein mit Entertainer Joe und Hans veranstalteten im Dezember einen Benefizabend mit großer Tombola. Der Reinerlös sollte dem Krankenpflegeverein zukommen, das Geld damit „im Dorf“ bleiben, ist der Krankenpflegeverein ja auch für das ganze Dorf da. Bei einem gemütlichen Abendessen durfte die Obfrau den Spendenbetrag von 1.000 Euro entgegennehmen. Der Krankenpflegeverein bedankt sich ganz herzlich und wird den Betrag für die Erweiterung und Verbesserung der EDV-Anlage verwenden, damit die Verwaltungsarbeit vereinfacht werden kann und mehr Zeit für die Patienten bleibt. Der Verein Seniorenbörse ist schon ganz ordentlich angewachsen. Die Mitglieder trafen sich vor Weihnachten in ihrem Büro auf dem Montfortplatz Die Seniorenbörse Lauterach wächst D ie Seniorenbörse bietet auf verschiedenste Art wertvolle Hilfe, zum Beispiel bei Botengängen, Behördenbesuchen, Reinigungs- und Flickarbeiten, Kleinreparaturen und Fahrdiensten. Jeder, der sich einbringen will, ist herzlich willkommen. Jeden Donnerstag von 9:30 – 11:30 Uhr steht das Team der Seniorenbörse am Montfortplatz Tel: 6802-69 für Anfragen zur Verfügung. Seniorenbörse Lauterach Einladung Einladung aller Seniorinnen und Senioren zur Gründungsversammlung eines neuen Vereins „Seniorenbörse Lauterach“. Am Donnerstag, den 22.02.2007 um 15 Uhr im Gasthaus Weingarten fenster 23 Aus den Vereinen Jahreshauptversammlung der Bürgermusik im Hofsteigsaal Ehrenmitglied Bernhard Brüstle mit Gattin Germana und Kulturamtsleiter Christof Döring Obmann Lothar Hinteregger, Andreas Dornbach mit Gattin Claudia und Kapellmeister Martin Schelling A nfang Jänner fand die 165. Jahreshauptversammlung der Bürgermusik im Hofsteigsaal statt. Obmann Lothar Hinteregger konnte neben den MusikantInnen eine große Anzahl von Ehrenmitgliedern sowie Bürgermeister Elmar Rhomberg und Christof Döring, Leiter des Kulturamtes, begrüßen. Nach dem Jahresrückblick von Lothar Hinteregger, in dem er vor allem den guten Zusammenhalt im Verein von den Ehrenmitgliedern bis hin zu den jüngsten MusikantInnen sehr betonte, fanden die Neuwahlen des Vereinsausschusses für die nächste, dreijährige Funktionsperiode statt. Beirat Richard Dietrich – Begründer des Mostfestes – legte sein Amt nach sechsjähriger Tätigkeit nieder. Als Nachfolger wurde Martin Waibel in den Ausschuss gewählt. Nach den Berichten von Kapellmeister Martin Schelling und der Jugendreferenten 24 „Bernhard Brüstle, Urgestein der Bürgermusik, zählt zu den Stützen des Vereins“ Christina Milz und Alexandra Weiß wurden die Anwesenden von Birgit Jäger über die Tätigkeiten der Bauernkapelle informiert. Vor allem der ausgezeichnete Erfolg beim Wettbewerb in Wolfurt wurde besonders hervorgehoben und mit kräftigem Applaus gewürdigt. Bernhard Brüstle wurde die Ehrenmitgliedschaft für 30jährige Mitgliedschaft bei der Bürgermusik verliehen. Als 14-jähriger Trompeter trat er der Bürgermusik bei und wechselte später auf das Tenorhorn. Mehrere Jahre bekleidete er das Amt des Beirates, war vier Jahre Stabführer und seit 2000 ist er wieder als Wirtschaftsführer tätig. Nebenbei ist er noch Mitglied der Bauernkapelle Lauterach und auch des „5/8 Quintetts“. Bernhard, „Urgestein der Bürgermusik“, zählt zu den großen Stützen des Vereins und ist Vorbild für den Nachwuchs in Sachen Durchhaltevermögen und Mitarbeit innerhalb der BML. Andreas Dornbach wurde für seine 25jährige Mitgliedschaft beim Vlbg. Blasmusikverband ausgezeichnet. Er lernte zuerst Klarinette, stieg dann aber auf das Saxophon um und trat 1981 der Bürgermusik bei. Bis 1998 spielte er aktiv mit und seit 2000 ist er Stabführer. Außerdem ist Andreas Hauptorganisator des Mostfestes und bei unseren Konzerten im Regieraum tätig. Nach dem Ende der Versammlung durften sich die MusikantInnen an einem schmackhaften Buffet stärken und der Abend fand einen gemütlichen Ausklang. www.bm-lauterach.at fenster Aus den Vereinen Jahresrückblick der Feuerwehrjugend S elbstverständlich stand wieder die feuerwehrfachliche Ausbildung des Nachwuchses im Vordergrund. Ziel war es, die Jugend in verschiedenster Form für den späteren aktiven Feuerwehrdienst vorzubereiten. So wurden in insgesamt 38 Übungen die Grundlagen der Brand- und Löschlehre, Gerätelehre, Erste Hilfe, Löschangriffe, Technische Hilfeleistung, Unfallverhütung und vieles mehr abgehalten. Das Erlernte konnte dann auch beim jährlichen Wissenstest in den verschiedenen Klassen, sowie bei den landesweiten Wettkämpfen unter Beweis gestellt werden. Als Ausgleich zur Feuerwehrausbildung durfte natürlich die Kameradschaft und die allgemeine Jugendarbeit nicht zu kurz kommen. Traditionell ist bereits das Skifoxrennen der Vorarlberger Feuerwehrjugend am Schrunser Hochjoch. Das echte Highlight aber war der zweitägige Ausflug in den Bregenzerwald mit Höhlenwanderung und Raftingtour, über den wir bereits im Lauterachfenster berichtet haben. Ideenreichtum und Geschick waren dann beim Bau der Seifenkiste für den Grand-Prix in Düns gefragt, der uns als nervenaufreibender Tag in Erinnerung bleiben wird. Die jährliche Friedenslichtaktion am Heiligen Abend rundete das bewegte Jahr 2006 in einem besinnlichen Rahmen ab. Bei dieser Aktion konnte die Feuerwehrjugend über 800 Euro an „Licht ins Dunkel“ spenden, dafür herzlichen Dank an die Lauteracher Bevölkerung. Bedanken möchte sich die Feuerwehrjugend auch bei allen Gönnern, Feuerwehrkameraden und Eltern, die sie während des Jahres bei unserer Tätigkeit so kräftig unterstützten. „Die Lauteracher Feuerwehrjugend kann wieder auf ein sehr abwechslungsreiches, probenintensives und spannendes Jahr 2006 zurückblicken“ www.feuerwehr-lauterach.at Facts Feuerwehrjugend 2006 Mitglieder 31.12.06 Durchschnittsalter Zeitaufwand Anzahl Veranstaltungen 1 Mädchen, 17 Buben 13,2 Jahre 3304 Stunden Feuerwehrfachliche Ausbildung: 38, Allgemeine Jugendarbeit: 29, Gesamt: 67 Wissenstest der Vorarlberger Feuerwehrjugend in Feldkirch Landeswettkam


Lauterachfenster 2008 03
Son, 6. Feber 2011 | Kuhn EDV

März 2008 Nr. 24 D i e a k t u e l l e I n f o r m a t i o n s s c h r i f t d e r M a r k t g e m e i n d e L a u t erach Gemeindekooperation mit Bregenz Gemeinsame Straßenreinigung (Seite 5) 4 Sonne statt Öl 19 Borg Roboter 25 Kirchenkonzert 34 Oldie-Schiball Zeitungsversand P.b.b. Verlagspostamt A-6923 Lauterach Zulassungsnummer 02 Z 031382 M Inhalt EDITORIAL Gemeindekooperationen In den nächsten Tagen startet die Marktgemeinde Lauterach bei der Straßenreinigung eine gemeindeübergreifende Zusammenarbeit mit der Landeshauptstadt Bregenz. Die Kehrmaschine des Bauhofes Bregenz wird wöchentlich exakt nach einem von beiden Bauhofleitern erstellten Bedarfs- und Zeitplanes die Gemeindestraßen in Lauterach reinigen. Gefahren wird sowohl mit der großen als auch mit der kleinen (siehe Titelbild) Maschine. Mit dieser Kooperation wird die Zusammenarbeit mit der Stadt Bregenz weiter verstärkt. Seit etwa drei Jahren führt die Stadtpolizei Bregenz Geschwindigkeitskontrollen als Unterstützung für unsere Polizeiinspektion auf unseren Gemeindestraßen durch. Diese Zusammenarbeit hat sich sehr bewährt. Die Übertretungen an einigen bekannten Straßenabschnitten haben sich reduziert. Zudem wurden auf Anregung der Erhebungsorgane Straßenabschnitte baulich zum Schutz des schwachen Verkehrsteilnehmers verändert. Auch mit der Marktgemeinde Wolfurt arbeiten wir seit vielen Jahren in verschiedenen kommunalen Projekten zusammen. Die Muskikschule Wolfurt/Lauterach ist ein positives Beispiel einer langjährigen Kooperation. Die offene Jugendarbeit wird seit drei Jahren von einer Mitarbeiterin, die in beiden Gemeinden beschäftigt ist, koordiniert. Zwischen den Marktgemeinden Hard und Lauterach wurde im letzten Jahr das öffentliche Busnetz verbessert bzw. ausgebaut. Dazu waren gemeindeübergreifende Gespräche bei der Festlegung des neuen Liniennetzes notwendig. Ob Wasserverband Hofsteig, die Hofsteig-Radweg-Planung oder das „plan_b“ Mobilitätsmanagement, viele kommunale Themen werden seit Jahren gemeinsam geplant und durchgeführt. Die persönliche Zusammenarbeit unter den Bürgermeistern in unserer Region funktioniert seit Jahren sehr gut. Für künftige Projekte bin ich hier vollkommen offen. Neue Ideen sollen diskutiert, bewertet und danach auch durchgeführt werden, ob bei Raum- bzw. Gemeindeplanung oder kommunalen Aufgaben. Die Menschen im Rheintal wachsen immer mehr zusammen. Klimaschutz Sonnenergie statt Öl Jugendschutzgesetz Thema Jugend und Alkohol Grünmüllentsorgung Verbilligter Gartenabfallsack Bibliothek Ehrung langjähriger Bibliothekare Pflege daheim Wie komme ich zum Pflegegeld Funken bei Traumwetter Traum wurde Wirklichkeit Senecura Sozialzentrum Illustres Faschingsfest für alle Sinne Halbmarathon-Beschilderung Strecke führt durch Lauterach Das Gespräch mit Dr. Adolf Groß Historisches – wie es einmal war Bildung: Mädchenpensionat im Kloster Aus den Lauteracher Vereinen 4 Seiten Vereinsberichte Zwei mal döt gsi Oldie Schiball und Faschingsdienstag 4 7 8 9 11 15 17 20 22 23 24 39 Titelbild Die „kleine“ Bregenzer Kehrmaschine fenster 3 Elmar Rhomberg Bürgermeister Aus dem Rathaus BM Bartenstein meinte zum Erdölminister der Vereinigten Arabischen Emirate, Mohamed Bin Dhaen Al Hamli, dass sich der Ölpreis mit 75 Dollar pro Barrel viel zu hoch sei und sich zwei Jahre zuvor verdoppelt hat. Das war 2006. Etwas mehr als ein Jahr später übersprang der Preis erstmals die 100 Dollarmarke Strom aus solarer Energie im Bild die Gemeinschaftsanlage bei der Schule Unterfeld: In Zukunft wird nichts mehr an der Nutzung der Sonnenenergie vorbeiführen Wendepunkt der Ölförderung war gestern Bis 2030 wird sich die Öl „Es ist amtlich: Der Peak Oil, die Spitze der weltweiten Förderung von Erdöl, ist im Jahr 2006 überschritten worden“, so beginnt ein Bericht in der Fachzeitschrift Umwelt-Journal und begründet dies mit einem Bericht der „Energy Watch Group“. Weiter heißt es dort: Die Erdölvorräte schwinden und das alles bei weiter ansteigendem Bedarf. Trotzdem ist dies kein Grund, die Nerven gleich wegzuwerfen. Wir wissen zwar, dass die Erdölvorräte nicht ewig zur Verfügung stehen werden. Das Öl wird nicht ausgehen, auch nicht in den nächsten Jahrzehnten. Die Frage wird sein, wann uns das heute noch relativ billige Erdöl ausgehen wird. Das Problem ist, dass die Lücke durch den rapiden Rückgang der Fördermengen nicht geschlossen werden kann, weder mit atomaren noch erneuerbaren Energiequellen. 4 Wie es wirklich mit den Erölvorräten aussieht, darüber wird gestritten. Die Internationale Energie-Agentur IEA bestritt vor kurzem, dass eine Änderung der Energieversorgung in nächster Zukunft unwahrscheinlich sei. Andere Studien gehen jedoch davon aus, dass die weltweiten Ölreserven um 25 Prozent zu hoch angesetzt sind. Hans Josef Fell, ein Mitglied des deutschen Bundestages meint dazu: „Die Botschaft der IEA, dass auch in Zukunft das Geschäft mit der Ölversorgung so weitergehen wird wie bisher, verhindert Investitionen in bereits vorhandene Technologien der erneuerbaren Energien“. Eine Initiative des Landes Vorarlberg mit dem Titel „Klimaschutz – globaler Herausforderung regional begegnen“ befasste sich anlässlich einer Veranstaltung Anfang Februar mit diesem Thema. Einer der Referenten Dr. Stefan Schleicher vom Wegener Institut Graz meinte: „Die Weichen für 2020 werden bereits jetzt gestellt. Es ist davon auszugehen, dass der Preis für Erdöl um das Dreifache oder sogar das Vierfache steigen wird“. Im Regierungsprogramm steht, dass der Anteil der erneuerbaren Energien von derzeit 22 auf 45 Prozent gesteigert werden soll. Der Anteil der fossilen Brennstoffe würde weiterhin bei 55 Prozent (derzeit 78 Prozent) liegen. Gazprom wird der Energie-Hauptlieferant sein, weil noch sehr viel Erdgas unter der Erde Sibiriens liegt, was aber die Abhängigkeit von Russland verdeutlicht. Wenigstens für das Klima wären ein Rückgang der Fossilen um 42 Prozent gute Aussichten. Derzeit verzeichnen wir eine globale Erwärmung um 0,8 Prozent. Eine Erwärmung um 2 Prozent, die wahr- fenster Aus dem Rathaus Energy Watch Group Gründer: Hans-Josef Fell (deutscher Parlamentarier) mit weiteren Parlamentariern aus anderen Ländern Träger: Ludwig-Bölkow-Stiftung. Wissenschaftler erarbeiten unabhängige Projektstudien über: • die Verknappung der fossilen und atomaren Energieressourcen • Ausbauszenarien für die Regenerativ-Energien • daraus abzuleitende Strategien für eine langfristig sichere Energieversorgung zu bezahlbaren Preisen. Das österreichische Klimaportal www.accc.at Klimabuendnis Österreich www.klimabuendnis.at Energieberatung Hofsteig Ökowerkstatt Wolfurt, Unterlinden 12 Sprechstunden jeden Mittwoch 18 – 20 Uhr Tel. Nr. 05574/76580, E-Mail oekowerkstatt@vol.at www.energieinstitut.at STRASSENREINIGUNG Zusammenarbeit mit Bregenz Jeden Dienstag fahren zwei Kehrmaschinen durch Lauterach Über den Dächern von Lauterach: Die Solaranlage von Peter Sonnweber auf dem Dach der Hauptschule lförderung halbieren scheinlich nicht mehr verhindert werden kann, führt zum Abschmelzen der Alpengletscher. Die Lebensmittelproduktion, so schätzen Experten, nimmt bis zu einem Prozent Erderwärmung zu, ab drei Prozent würde die Produktion sinken. Eu-Kommissionspräsident Barroso meint: „Wir stehen vor einer neuen, dritten industriellen Innovation, dem Zeitalter des geringen Kohlenstoffausstoßes“. Allerdings setzt die EU dabei wieder auf die fragliche Nutzung der Kernenergie. Was können wir auf kommunaler Ebene tun? Die Ökoförderung im Wohnbau weist in die richtige Richtung: Sparen bei der Raumwärme. Was aber jeder von uns tun kann oder tun muss ist, sein Mobilitätsverhalten radikal zu ändern. Im Mobilitätsmanagement plan_b versuchen die sechs Unterlandsgemeinden Bregenz, Kennelbach, Schwarzach, Wolfurt, Hard und Lauterach einerseits, die öffentlichen Verkehrsmittel zu fördern und andererseits durch den Ausbau des Radwegenetzes das Radfahren attraktiv zu machen. Fast die Hälfte aller PKW-Fahrten sind unter fünf Kilometer. „Sollten wir einmal gezwungen sein, alleine diese Fahrten mit dem Fahrrad zurückzulegen, bedeutet dies überhaupt keinen Verlust an Lebensqualität“, meint Rudi Weingärtner, Umweltberater im Rathaus. „Ganz im Gegenteil. Radfahren ist viel stressfreier. Als Autofahrer ärgere ich mich oft über Stau und stokkendem Verkehr oder sogar über andere Autofahrer. Solchen Ärger gibt es beim Radeln nicht“, mein Rudi Weingärtner abschließend. Am Faschingsdienstag wurde eine neue gemeindeübergreifende Zusammenarbeit humorvoll eingeläutet: Eine Delegation des Bauhofes der Landeshauptstadt Bregenz mit Bürgermeister Markus Linhart an der Spitze übergab den Lauterachern eine nagelneue, extra konstruierte Faschings-Kehrmaschine. Sie wird mit Manneskraft betrieben und erfordert großes Geschick beim Lenken: Sie fährt genau entgegen der Lenkrichtung. Diese lustige Kehrmaschine symbolisiert die zweite, intensive Zusammenarbeit mit der Stadt Bregenz nach der vor ca. zwei Jahren begonnenen Verkehrsüberwachung durch die Stadtpolizei. „Es wurde vereinbart, dass die Bregenzer mit einer großen und einer kleinen Kehrmaschine jeden Dienstag durch Lauterach fahren,“ berichtet Theo Ölz von der Vereinbarung mit dem Bregenzer Bauhof. „Ziel ist es, dass die Straßen unseres Dorfes jeden Monat ein bis zweimal gekehrt werden“. Mitte Februar wurde für diese Zusammenarbeit im Beisein der beiden Bürgermeister Markus Linhart und Elmar Rhomberg der Startschuss gegeben. Firma Peter Krenkel hat die die Straßenreinigung in Lauterach bis vor kurzem zur vollesten Befriedigung durchgeführt. Leider hat Peter Krenkel diese Tätigkeit aufgegeben, er hat bekanntlich als Reiseorganisator bei einem Vorarlberger Busunternehmer eine neue berufliche Herausforderung gefunden. www.energywatchgroup.org Werbung 6 fenster Aus dem Rathaus G E B U R T S TA G Mit dem neuen Gesetz soll der Alkoholmissbrauch durch Jugendliche gebremst werden (Symbolbild) Hermann Krenkel wurde 80 Jahre Zum Thema „Jugend & Alkohol“ gibt es gravierende Änderungen Der Gesetzestext des § 17 Genussund Suchtmittel lautet im Detail: (1) Tabakwaren dürfen Kindern und Jugendlichen, die das 16. Lebensjahr nicht vollendet haben, nicht angeboten, weitergegeben oder überlassen werden. (2) Alkoholische Getränke dürfen Kindern und Jugendlichen nicht angeboten, weitergegeben oder überlassen werden, a) sofern die Kinder und Jugendlichen das 16. Lebensjahr noch nicht vollendet haben; b) auch nach dem vollendeten 16. Lebensjahr, sofern die Jugendlichen bereits offensichtlich alkoholisiert sind oder es sich um gebrannte alkoholische Getränke oder solche enthaltende Mischgetränke handelt. (3) Kinder und Jugendliche dürfen alkoholische Getränke und Tabakwaren in der Öffentlichkeit nicht erwerben, besitzen oder konsumieren, a) sofern sie das 16. Lebensjahr noch nicht vollendet haben; b) auch nach dem vollendeten 16. Lebensjahr, sofern es sich um gebrannte alkoholische Getränke oder solche enthaltende Mischgetränke handelt. (4) Kinder und Jugendliche dürfen sonstige Stoffe, die rauschartige Zustände hervorrufen können, nicht zum Zwecke der Berauschung zu sich nehmen. Seit Jänner bekommen Jugendliche in Vorarlberg erst mit 18 Jahren gebrannten Alkohol. D em Alkoholmissbrauch durch Jugendliche soll vorgebeugt werden, so die Absicht mit der Änderung des Jugendschutzgesetzes, die der Vorarlberger Landtag beschlossen hat. Das Gesetz sieht vor, dass künftig nicht nur der Konsum, sondern auch der Erwerb und Besitz von gebranntem Alkohol und Tabak vor dem Erreichen des 18. Lebensjahres verboten sind. Bei einem Verstoß können diese Waren den Jugendlichen zwangsweise abgenommen werden. Generell gilt ab 16 Jahren: Erlaubt sind Bier, Wein, Sekt (Schaumwein) und Most. Ab 18 Jahren: Alle „harten“ Alkoholika, aber auch Alkopops und Mischgetränke mit Spirituosen (z.B. Biermischgetränke) dürfen gekauft werden. Ebenso ist in Vorarlberg nun auch die Abgabe von Alkohol an offensichtlich betrunkene Heranwachsende untersagt. „Die Gesetzesänderung trägt zu einem Erlernen des richtigen Umgangs mit Alkohol, sowohl von den Erwachsenen mit ihrer wichtigen Vorbildfunktion, wie auch von den Jugendlichen als wichtige Entwicklungsaufgabe bei“, so Jugendkoordinatorin Manuela Preuß. Hermann Krenkel feierte am 21. Jänner 2008 bei guter Gesundheit seinen 80. Geburtstag. Der Jubilar war viele Jahre in der Gemeindevertretung tätig; und zwar in den Jahren von 1960–1970 als Ersatzmitglied, von 1970–1975 als Mitglied der Gemeindevertretung und von 1975–1985 als Gemeinderat. Hermann Krenkel war in diesen Jahren weiters Mitglied im Raumordnungs-, Sozial-, Schul- und Wirtschaftsausschuss, Mitglied der Grundverkehrsbehörde und berufsbedingt auch Obmann des Landwirtschaftsausschusses. In die Zeit seiner politischen Tätigkeit fallen vor allem der Ausbau der Wasserversorgung und Ortskanalisation, Aufgaben in der Raumplanung, im Schulund Veranstaltungswesen. Hermann Krenkel bekleidete auch weitere öffentliche Ämter und stellte sich Vereinen zur Verfügung. So war er 30 Jahre Obmann des Viehzuchtvereines, 14 Jahre Obmann der Bürgermusik (heute Ehrenobmann), Laienrichter der Landwirtschaftskammer beim Landesgericht Feldkirch und Vorstandsmitglied der Silovereinigung Vorarlberg. Herausragende Ereignisse für ihn und seine Familie waren sicherlich die Begleitung und Überwachung von zwei erfolgreich abgewickelten Transporten von 1000 Stück Vorarlberger Braunvieh mit Bahn und Schiff nach Ägypten. Die Marktgemeinde Lauterach gratuliert Hermann Krenkel herzlich zu seinem runden Geburtstag und wünscht ihm alles Gute, vor allem Gesundheit und noch viele glückliche Jahre im Kreise seiner Familie. Aus dem Rathaus Grünmüllentsorgung in Kleinmengen „Märzaktion“ Gartenabfallsack Aktionszeitraum 1. bis 31. März 2007 Es geht ordentlich etwas hinein, in den 80-Liter-Gartenabfallsack. Zu kaufen gibt es den Sack bei Manuela Koch (links) und Nicole Krassnig (rechts) an der Information des Rathauses. B esonders aus den nördlichen Ortsteilen kam die Frage vor allem von älteren MitbürgerInnen an die Gemeinde, ob es nicht möglich wäre, eine Annahmestelle für Grünmüll in Ihrem Nahbereich einzurichten. „Viele unserer Seniorinnen und Senioren haben kein Fahrzeug mehr, um den Grünmüll im Gemeindebauhof abzuliefern, daher sind wir immer auf Hilfe angewiesen“, klagt eine Seniorin aus der Achsiedlung. Hilfe, die nicht immer zur Verfügung steht. Gartenabfälle fallen in den vielen Hausgärten in der Vegetationsperiode naturgemäß wöchentlich an. Im Ausschuss für Umwelt und kommunale Identität wurde die Einrichtung einer mobilen Grünmüllannahmestelle diskutiert. „Dieses Problem bleibt nicht auf die Achsiedlung beschränkt, auch Gebiete wie das Weidach oder die Ortsteile an der Jäger8 straße und Hubertusweg mit weiten Wegen zum Bauhof sind davon betroffen“, stellt der Obmann des Ausschusses Dr. Richard Dietrich fest. Die Kosten für eine solche mobile Grünmüllsammlung sind sehr beträchtlich, das hat eine Kalkulation gezeigt. Als Alternative bietet sich der 80 l Gartenabfallsack der Firma Häusle an. Dieser Sack kostet regulär 4,70 Euro und ist im Rathaus erhältlich. Damit können Kleinmengen bequem entsorgt werden. „In einer Frühjahrsaktion wird im März der ein Gartenabfallsack zum Spezialpreis von 2,70 Euro abgegeben. „Damit stützt die Gemeinde einen Monat lang den Preis mit 2,00 Euro“, so Dr. Richard Dietrich. „Dieser Versuch wird zeigen, ob der 80-Liter Gartenabfallsack angenommen wird und sich zu einer Alternative zu einer mobilen Grünmüllsammlung entwickelt“, meint Dr. Richard Dietrich abschließend. Der Gartenabfallsack wird wöchentlich gleichzeitig mit dem Bioabfall von der Firma Häusle eingesammelt. Zu beachten ist, dass nur Gartenabfälle, keinesfalls aber Bioabfälle in den Gartenabfallsack entsorgt werden. „Märzaktion“ Gartenabfallsack Ein 80-Liter Gartenabfallsack zu € 2,70 (statt € 4,70) Aktionszeitraum 1. bis 31. März 2007 z.B. für Rasen- und Heckenschnitt, Laub, Äste usw. (keinesfalls Biomüll). Verkaufsstelle: Rathaus Lauterach www.lauterach.at fenster Aus dem Rathaus Bibliothek Lauterach – Ehrung langjähriger Bibliothekare Christof und Rosemarie Döring sind immer bestrebt, die Bibliothek innovativ zu führen Die Geehrten Rosemarie und Christof Döring mit Landesstatthalter Mag. Markus Wallner, Wolfgang Rohner (Bibliotheksverband), Barbara Allgäuer-Wörter (Medienstelle) I m Rahmen der Jahrestagung des Bibliotheksverbandes Vorarlberg wurden kürzlich in Batschuns die Bibliothekare Rosemarie und Christof Döring für ihre „langjährige und wertvolle Mitarbeit im Dienste der Öffentlichen Büchereien“ durch Landesstatthalter Mag. Markus Wallner geehrt. Seit 1986 führen die Geehrten die Bibliothek Lauterach. Sie übernahmen diese Gemeindeeinrichtung mit 4500 Medien und bauten sie kontinuierlich bis heute auf 17.000 Medien aus. Christof und Rosemarie Döring sind immer bestrebt, die Bibliothek innovativ zu führen. Neben Büchern, die nach wie vor den Hauptanteil des Medienbestandes ausmachen, wurde die Bibliothek durch Spiele und audio-visuelle Medien ergänzt. Die Bibliothek Lauterach war eine der ersten Bibliotheken in Vorarlberg, in der der „Es ist etwas Besonderes um Menschen zu sein, die am gedruckten Wort Interesse haben“ jekte. Die Bibliothek wurde somit eine wichtige Bildungs- und Freizeiteinrichtung in Lauterach. „Wir wollen weiterhin mit Begeisterung in der Bibliothek Lauterach weiterabeiten“, so der einhellige Tenor der Geehrten. Und Rosemarie erklärt mit den Worten von Nathan Pine, warum die Bibliotheksarbeit begeistert: „Es ist etwas Besonderes um Menschen zu sein, die am gedruckten Wort Interesse haben. Sie sind eine eigene Spezies: kundig, freundlich, wissbegierig – einfach menschlich“. Und der Leiter der Bibliothek, Christof Döring fügt noch seine Lebensmotivation hinzu: „Wer aufhört, der Beste zu sein, hört auf gut zu sein.“ Bestand EDV–mäßig erfasst wurde. Nach dem großzügigen Umbau 2005 verfügt sie über fünf Computer-Arbeitsplätze und vier Internetplätze. Seit 2007 kann der gesamte Medienbestand der Bibliothek Lauterach weltweit über Internet abgefragt werden. Wurden anfangs ca. 7000 Medien pro Jahr entlehnt, so konnten im letzten Jahr 33.000 verbucht werden. Dies gelang den beiden Bibliothekaren durch viele persönlich ausgearbeitete und organisierte Pro- www.bibliothek-lauterach.at fenster 9 Werbung 10 fenster Aus dem Rathaus Pflege im Gespräch – Pflege Daheim Vortrag: Alles rund ums Pflegegeld Frau Edith Ploss-Winsauer (ganz rechts) spricht auch heuer wieder über das Pflegegeld I m Rahmen der Vortragsreihe Pflege im Gespräch – Vorträge für pflegende Angehörige veranstaltet die Marktgemeinde Lauterach gemeinsam mit der connexia – Gesellschaft für Gesundheit und Pflege, einen Vortrag zum Thema „Alles rund ums Pflegegeld”. Das Thema Pflegegeld führt oft zu Verunsicherungen. Es ist nicht verständlich oder nachvollziehbar, wie eine Einstufung zustande kommt, was die Kriterien, Rechte und Pflichten im Hinblick auf das Pflegegeld sind. Dieser Vortrag öffnet Ihnen einen klaren „Durchblick“ zum Thema Pflegegeld. Pflegende Angehörige sind einer Vielzahl von Belastungen ausgesetzt. Es ist uns sehr wichtig, dass Sie Hilfe für den Umgang mit belastenden Situationen erfahren. Vorschau für Mai 2008 Abendveranstaltung „Kinästhetik: Bewegen statt heben, wie kann ich meinen Rükken schützen?“ An diesen Abenden bekommen Sie einen Einblick, wie Sie unter kinästhetischen Gesichtspunkten Ihre Angehörigen bewegen können, anstatt diese zu heben. Sie werden ein Instrument in die Hand bekommen, welches Ihnen helfen kann, Ihre körperlichen Anstrengungen zu reduzieren. Alles rund ums Pflegegeld Referentin Edith Ploss-Winsauer, Diplomsozialarbeiterin, Hard Ort: Lauterach, Betreuungsraum Kirchfeld, Bundesstraße 69a (gegenüber Spar Hutter) Termin: Mittwoch, 26.03.2008, 15 bis 17 Uhr Eintritt: 8 € (€ 4 Unterstützung durch Gemeinde für Lauteracher Bürger) Anmeldung und weitere Informationen (bei Bedarf Mohi-Betreuungsangebot gratis für den Nachmittag) im Büro für Gesellschaftliche Dienste, T 05574 6802-16. Referentin: Silke Fink, KinästhetikTrainerin, Krankenschwester, Eriskirch Ort: Lauterach, Betreuungsraum Kirchfeld Termin: Mittwoch, 7. und 21.05.2008, 18 bis 20.30 Uhr Eintritt: 16 € (zwei Abende, € 8 Unterstützung durch Gemeinde für Lauteracher Bürger) Anmeldung und weitere Informationen (bei Bedarf Mohi-Betreuungsangebot gratis für den Abend) im Büro für Gesellschaftliche Dienste, T 05574 6802-16. www.connexia.at fenster 11 Werbung 12 fenster Aus dem Rathaus Zeit gewinnen und Geld sparen Interessanter Test auf der Strecke Bregenz – Feldkirch „Wie man Zeit gewinnt und Geld spart“, mit diesem Titel berichtet Betriebsentwickler Wolfgang Steiner, der u.a. das Ökoprofit-Projekt für die Gemeinde Lauterach betreut von einem Eigenversuch. Im Auto Zeit gewinnen und Geld sparen, das klingt im ersten Moment verlockend. Funktioniert es aber auch? Wolfgang Steiner hat es ausprobiert. Dafür ist die Rheintalautobahn ein bestens geeigneter Trainingsplatz. Die meisten AutofahrerInnen, die diese Strecke befahren, gehen an das Limit von 130 km/h. Es erfordert viel Training, aber mit der Zeit erlernt man es: Bleifuß zurück und gemütlich mit 110 km/h fahren. Am Anfang wird es sehr schwierig sein, aber der Erfolg motiviert: „20 Prozent Treibstoffersparnis sind locker drinnen“, so Wolfgang Steiner, „und die Zeitdifferenz beträgt lediglich ca. zwei Minuten“. Bei Tempo 110 kann man in aller Ruhe auch einmal ein Telefonat führen (natürlich mit Freisprecheinrichtung) und man kommt viel ruhiger am Ziel an. Man kann sich auf das Kommende geistig vorbereiten und das Gewesene überdenken. Über das Jahr betrachtet kommt schon gehörig etwas zusammen: Geld und Nerven gespart und dazu noch die Umwelt geschont, weil wir weniger CO2 produziert haben. Für jene, die schonendes Autofahren trainieren möchten, gibt es viele Infos und spezielle Programme unter www.mobilitaetsmanagement.at oder bei Wolfgang Steiner unter der Tel. Nr. 0664/2052993. Abschließend noch ein Hinweis zur Aktion Autofasten: Die Umweltbeauftragten der katholischen und evangelischen Kirchen empfehlen auch heuer wieder, das Auto während der Fastenzeit stehen zu lassen. Noch gibt es bis Ostern einige Tage Gelegenheit dazu. Mehr ist auch zu diesem Thema im Internet nachzulesen: www.autofasten.at. www.mobilitaetsmanagement.at fenster 13 Aus der Gemeinde Jiii – haa! Wilder Westen im Kindergarten Weißenbild Der Fasching stand im Kindergarten Weißenbild ganz unter dem Motto „Eine Reise in den wilden Westen“. Da kam Cowboyromantik auf: Besuch bei den Pferden von Eugen und Christian Dietrich Die Sheriffs beim Postsackhüpfen Für die kleinen Cowboys gab es eine kleine Stärkung. Sie mussten sich das Essen allerdings schwer verdienen bzw. erkämpfen Während der Faschingszeit fanden viele lustige, spannende und musikalische Aktionen in Sachen Wilder Westen statt. Unter anderem lernten die Kinder Cowboytänze und Lieder, hörten spannende Geschichten, erlebten eine beruhigende Präriemassage, bastelten ihre eigenen Cowboykostüme und kleine Steckenpferde. Außerdem fanden die Kinder einen geheimnisvollen Brief vom Goldgräber Cowboy Jim. Er stellte ihnen die Aufgabe, jeden Tag ein weiteres Stück seiner Schatz14 karte zu suchen, die sie dann zu einem großen Schatz führte. Als großes Highlight wurden schließlich alle Kinder mit ihren Papas in die „White–Picture–City“ eingeladen. Dort galt es mit großem Einsatz möglichst viele Goldnuggets zu ergattern. Beim Kühe melken, Hufeisen werfen, um die Wette trinken, Postsackhüpfen, Fessellauf und vieles mehr mussten die tapferen Cowboys ihr Bestes geben, um die gegnerische Mannschaft abzuhängen. Mit kräfti- gen Jihaa– Rufen wurden die Wild–West–Helden begeistert angefeuert. Nach so viel Action stärkten sich alle Cowboys mit einem kräftigen Cowboyeintopf im Saloon, wo der Abend einen gemütlichen Ausklang fand. Zum Abschluss des großen Cowboy-Themas spazierten die Kinder vom Kindergarten Weißenbild mit ihren Kindergartenpädagoginnen Judith Längle und Karina Feuerstein zu Eugen und Christian Dietrich, um dort richtige Pferde zu bestaunen. fenster Aus der Gemeinde Funkentradition bei Kaiserwetter Traum wurde Wirklichkeit. Großer Andrang herrschte beim Kinderfunken Funkengota Monika Karg mit Obmann Markus Wirth (r.) und Vizeobmann Michael Habicher (l.) Bei Kaiserwetter konnte heuer die Lauteracher Funkentradition miterlebt werden. Und der neue Funkenobmann Markus Wirth kommt ins Schwärmen: „Träumen kann man immer. Dass ein Traum Wirklichkeit wird, ist selten. Heuer passte einfach alles: Traumwetter beim Funkenbau ab Aschermittwoch bis hin zum Funkenspektakel am Samstag“. Dies führte zu einer tolle Stimmung bei den Funkenbauern, die wieder einen stattlichen Funken von über 20 Metern kunstvoll in den Himmel ragen ließen. Der Lohn der Arbeit war ein Massenansturm von Besuchern am Samstag. Schon am Nachmittag wohnten viele Zuschauer der Taufe der Wintergeister bei. Die 14. Funkengota Monika Karg taufte die Geister auf die Namen Iris und Michi. Iris Fröis und Michael Habicher waren die Namensgeber. Wie jedes Jahr fertigte Priska Giesinger das Wintergeisterpaar. Riesen Andrang herrschte dann beim anschließenden Bau des Kinderfunkens, „Träumen kann man immer. Dass ein Traum Wirklichkeit wird, ist selten“ der von vielen Kindern nach dem Vorbild des großen Funkens gebaut wurde. Ehe er entzündet wurde, trug Katharina Reiner ein Funkengedicht, das aus der Feder des Funkenschwätzers Christof Döring stammte, vor. Das abendliche Funkenspektakel begann mit einem Fackelzug. Kinder begleiteten mit ihren Gratisfackeln unter den Klängen der Bürgermusik Lauterach die Funkengota XIV. mit Gefolge zum Funkenplatz. Nach der Begrüßung durch Funkenmeister Markus Wirth trug der Funkenschwätzer Christof Döring wie schon seit 16 Jahren sein Funkengedicht vor, in dem er wieder Neuigkeiten des Dorfgeschehens humorvoll in Verse kleidete. Ein gigantisches Feuerwerk, von den Pyrotechnikern Karl Hofer, Josef Hammerer, den Jungpyrotechnikern Christian Achberger und Martin Böni hervorragend zusammengestellt, bewirkte Beifallsstürme unter den vielen Besuchern. Anschließend zündete Funkengota Monika den Funken. Die Flammen loderten schnell in Richtung der beiden Wintergeister, die sich bald mit einem lauten Knall für heuer verabschiedeten. Während der Funken langsam und selten wie noch nie so gleichmäßig niederbrannte, konnte das Funkenevent bei Funkenküachle, Wurst und Brot und mit einem reichlichen Getränkeangebot auf dem Platz oder im „Hexenkesselzelt“ den Ausklang finden. Mit einem „Funken hoch“ bedankt sich die Funkenzunft bei den Besuchern, bei allen freiwilligen Helferinnen und Helfern und bei den zahlreichen Sponsoren. www.funkenzunft-lauterach.at fenster 15 Werbung 16 fenster Aus der Gemeinde SeneCura Sozialzentrum – Illustres Faschingsfest Beste Stimmung im SeneCura Sozialzentrum Lauterach Bilder: Arno Meusburger, Veröffentlichung honorarfrei N ärrische Stimmung herrschte letzte Woche im SeneCura Sozialzentrum in Lauterach. Rund 50 Bewohner und Gäste feierten das traditionelle Faschingsfest. Das Otto-Jäger-Duo sorgte mit altbekannten Schlagern und Volksliedern nicht nur für Stimmung, sondern auch für schöne Erinnerungen bei den Feiernden. So sangen und klatschten alle kräftig mit. Die Anwesenden freuten sich besonders über den Besuch von Gemeinderätin Barbara Draxler, die sich von den fröhlichen Gästen mit heiterer Laune anstecken ließ. Bei leckeren Faschingskrapfen, Kaffee und Kakao ließen es sich die Gäste so richtig gut gehen. So wurde im SeneCura Sozialzentrum in Lauterach bis in den Abend ausgelassen gefeiert. SeneCura in Österreich Stand: November 2007 Die SeneCura Kliniken- und Heimebetriebsgesellschaft m.b.H. mit Sitz in Wien errich- tet und betreibt Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen. Mit insgesamt 31 Pflegeheimen, über 2.100 Betten und mehr als 1.000 MitarbeiterInnen in Vorarlberg, Salzburg, Kärnten, der Steiermark, Burgenland, Tirol und Niederösterreich ist SeneCura einer der größten privaten Pflegeheimbetreiber Österreichs. Alle Betreuungseinrichtungen von SeneCura sind öffentlich und für alle zugänglich: Die Kosten für den Pflegeheimplatz sind durch das Bundespflegegeld und die landesspezifischen Tagsätze abgedeckt und können über die Sozialhilfefonds der Länder abgerechnet werden. Mit Bezugspflege, der freien Gestaltung des Tagesablaufs und umfangreichen Angeboten zu gemeinsamen Aktivitäten setzt SeneCura das Motto „Näher am Menschen“ praktisch um. Durch die Kooperation mit der Österreichischen Wachkomagesellschaft und der Österreichischen Vinzenzgemeinschaft verfügt SeneCura über wichtiges zusätzliches Know-how im Pflege- und Sozialbereich. Im Jahre 2004 wurde SeneCura vom Sozialministerium als Familien- und Frauenfreundlichstes Non-Profit-Unternehmen Österreichs ausgezeichnet. 2005 wurde SeneCura als ein „Bester Arbeitgeber Österreichs“ ausgezeichnet. Weitere Informationen SeneCura Sozialzentrum Lauterach Wolfgang Berchtel 6923 Lauterach T: (0)5574 71294 M: lauterach@senecura.at ikp – Kommunikationsplanung und Öffentlichkeitsarbeit GmbH Martin Dechant T: 05572 398811 M: dornbirn@ikp.at www.senecura.at fenster 17 Aus der Gemeinde Essen im Wandel Was hat Essen mit Energie zu tun? Mehr Obst und Gemüse essen ist gesund und spart Primärenergie bei der Erzeugung Energie und Essen aus drei Blickwinkeln betrachtet: Essen ist Energie für unseren Körper. Um Lebensmittel zu erzeugen, wird Energie benötigt. Schließlich kann Essen auch Energie für die Seele sein, Schokoriegel und Knabbergebäck lassen für kurze Zeit den Alltagsfrust vergessen. Auf der Kehrseite machen sie jedoch dick. Aufhorchen lässt eine Studie über unsere Ernährungsgewohnheiten: Nachhaltigkeit in der Nahrung, „Zurück zur Natur“ und „Fair Trade“ sind einige Begriffe, die für KonsumentInnen hierzulande immer wichtiger für die Kaufentscheidung von Lebensmitteln sind. Eine richtige Entscheidung, wenn man den Energieaufwand zur Erzeugung bestimmter Lebensmittel betrachtet: Wenn in den Vereinigten Arabischen Emiraten 55 l Wasser verbraucht werden, um einen Liter Orangensaft zu erzeugen oder wenn für ein Kilogramm vom Rind zwölfmal so viel Primärenergie aus Futtermitteln benötigt wird, gibt das zum Nachdenken. 18 „Wenn sie Wasser sparen wollen, müssen sie mehr Wasser trinken“ Das heißt nicht, dass auf solche Lebensmittel verzichtet werden muss. Wenn aber immer mehr Ländle-Säfte getrunken und bewusst Qualitätsfleisch aus der Region z.B. in der Ländle-Metzg gekauft werden, dann läuft es in die richtige Richtung. Auch große Handelsketten reagieren auf diese neuen Ernährungsgewohnheiten: Sei es bei Adeg, Spar, Sutterlüty, ohne Bioprodukte kommen große Handelsketten nicht mehr aus. Die Kundschaft verlangt solche Produkte und richtet ihre Kaufentscheidung danach, wo die Lebensmittel herkommen. Das komplexe Zusammenspiel von Botenstoffen lassen unseren Organismus immer mehr aus dem Ruder laufen. Eine wissenschaftliche Studie lässt aufhorchen: „Unser Gehirn verbraucht etwa 20 Prozent der zugeführten Energie und schaltet bei Mangel sofort auf „Hunger“. Allein dadurch sind die meisten Diäten zum Scheitern verurteilt. Diesem starken Trieb lässt sich mit Willenskraft alleine nicht widerstehen“, so das Resümee der Wissenschaftler. Was sich hingegen mit Willen dominieren lässt, ist regelmäßige Bewegung wie etwa Jogging oder Nordic Walking. Zusammen mit richtiger Ernährung und der Griff zu mehr Primärenergie-Lebensmitteln wie Gemüse, Getreide und Obst lassen sich Gewichts- und Gesundheitsprobleme leichter in den Griff bekommen. Die Umwelt wird dabei geschont, weil weniger Primärenergie verbraucht wird. In Zeiten knapper Energieressourcen ein Grund mehr, sich bewusst zu ernähren. Schließlich sagte Nestlè-Chef Peter Brabeck kürzlich zum Thema Wassersparen: „Wenn sie Wasser sparen wollen, müssen sie mehr Wasser trinken“. Die Erklärung dazu: Zur Produktion von einem Liter Cola werden drei bis vier Liter Wasser benötigt. Beim Lauteracher Leitungswasser beträgt das Verhältnis logischerweise 1:1. fenster Aus der Gemeinde BORG LAUTERACH Vielfältige Aktivitäten am BORG Lauterach Roman Rafreider am BORG Lauterach Mit rund 120 SchülerInnen der 7. und 8. Klassen diskutierte kürzlich ORF-Nachrichtensprecher Roman Rafreider über den ORF, seine Nachrichtensendungen sowie den Wandel in den modernen Medien. Der gebürtige Bregenzer ist seit rund zwölf Jahren beim ORF tätig und moderiert derzeit die „ZiB 20“ und die „ZiB 24“. Bei der Diskussion nahm sich Rafreider kein Blatt vor den Mund und scheute sich auch nicht, kritische Themen anzusprechen. Mit der Aktion „ZiB macht Schule“ will der ORF die SchülerInnen zum Konsum von Nachrichtensendungen anregen. Stillberatung: Das Beste von Anfang an… Eine Information der aks Gesundheitsvorsorge Muttermilch ist die beste Nahrung, die eine Mutter ihrem Säugling im ersten Lebenshalbjahr bieten kann. Denn Stillen stärkt die Abwehrkraft des Säuglings und wirkt wie eine natürliche Impfung gegen die meisten Krankheitserreger. Gestillte Kinder bekommen seltener Hautausschläge, leiden seltener an MagenDarm-Problemen, Erkältungen und Mittelohrentzündungen. Und auch für die Mutter bietet das Stillen unter anderem einen entscheidenden Vorteil. Es verhilft ihr wieder zu einer guten Figur, denn die Stillhormone bewirken einen ganz gezielten Fettabbau an Bauch und Po. Zudem sparen die Eltern eines in den ersten sechs Lebensmonaten ausschließlich gestillten Kindes während dieser Zeit etwa 600,00 Euro. Information und Beratung zu den Themen Stillen und Säuglingsernährung sowie dem Umstieg auf Beikost erhalten Interessierte und Ratsuchende bei der Hotline des aks (täglich von 8 bis 20 Uhr, telefonische Beratungen sind gratis!) Tel.: 0664/1512000. Stillberatung in Lauterach nach Vereinbarung Kerstin Dörler Tel 0650/8710111 www.stillberaterin.at • Stillhotline • Stillberatung bei Ihnen zu Hause (auch am Wochenende und am Abend) • Stillkurse • Low Level Lasertherapie • Fort- und Weiterbildungen • Vermietung von Brustpumpen (Symphony von Medela) • Baby-Tragetücher • Stillhilfsmittel Finanzführerschein Der bessere Umgang mit Geld steht im Mittelpunkt des vom Land Vorarlberg gestarteten Projekts „Finanzführerschein“. Vor den Semesterferien standen für vier 6. und 7. Klassen die ersten beiden Module auf dem Programm. „Referenten der Raiffeisenbank sowie des Arbeitsmarktservice brachten unseren SchülerInnen dieses wichtige Thema näher“, so Mag. Gerhard Mathis, Professor am BORG Lauterach. So sollen hohe Verschuldungen und Geldsorgen vermieden werden. Das Projekt wird im Juni fortgesetzt. Neuer Laufroboter Mit SchülerInnen des naturwissenschaftlichen Wahlpflichtfachs „Bionik“ baute Prof. Manfred Huber einen neuen „Laufroboter“. Der Roboter kann unter anderem Hindernisse erkennen und selbstständig umgehen sowie mit einer Zusatzausrüstung – wie beispielsweise einem Stapler – ausgestattet werden. Auch die Programmierung erfolgte an der Schule. Aus der Gemeinde Neue Laufstrecke durch fünf Gemeinden Kilometerschilder entlang der Bregenzerach und des Bodensees Foto: Sparkasse Marathon Jeder Kilometer ist beschildert D ie neue Halbmarathon-Trainingsstrecke durch Bregenz und vier Nachbargemeinden ist ausgeschildert und steht ab sofort Läufern und Nordic Walkern zur Verfügung. Start ist beim Fahnenrondell in Bregenz. Von dort geht es entlang des Seeufers in Richtung Bregenzer Ach über Lauterach, Kennelbach, Wolfurt und Hard zurück in die Landeshauptstadt. Die Strecke führt durch die schönsten Gebiete der Gemeinden, entlang des Ufers von Bodensee und Ach, vorbei an der weltbekannten Seebühne, durch naturnahe Waldgebiete, über Brücken und die Bregenzer Pipeline. Jeder Kilometer ist mit einer Tafel markiert und ermöglicht nun eine optimale Trainingskontrolle. „Insbesondere Läufer, die für den Sparkassen-Marathon im Dreiländereck trainieren, bietet diese Strecke hervorragende Voraussetzungen“, erklärt Michael Dünser vom Stadtmarketing Bregenz, der mit den 20 „Jetzt haben wir eine ausgezeichnete Trainingsstrecke, im wahrsten Sinne des Wortes“ Nachbargemeinden die grenzüberschreitende Trainingsstrecke realisiert hat. Gleichzeitig eignet sich die Strecke auch für kurze Trainingseinheiten und Intervalltraining, da die zurückgelegte Distanz einfach zu erfassen ist. Die Laufstrecke ist eine gemeinsame Initiative der Gemeinden Bregenz, Hard, Kennelbach, Lauterach und Wolfurt, deren Bürgermeister das Projekt in erfreulich unkomplizierter Zusammenarbeit aus der Taufe hoben. Maßgebliche Unterstützung kam von der Sparkasse Bregenz, dem Organisator des alljährlichen Sparkassen-Marathons im Dreiländereck am Bodensee. Rennleiter Günter Ernst von der Fa. LaufArt war feder- führend an der Planung der Strecke beteiligt. Er hofft, dass künftig noch mehr Menschen aus der Region mit dem Laufsport beginnen. „Jetzt haben wir eine ausgezeichnete Trainingsstrecke, im wahrsten Sinne des Wortes! Hier kann jeder trainieren, auch wenn er sich noch nicht so gut auskennt.“ Apropos auskennen: Zur besseren Orientierung, vor allem für laufsportbegeisterte Gäste, wird es in den nächsten Wochen eine kleine Karte mit den wichtigsten StreckenInfos geben. Halbmarathon-Strecke 21,1 km Start und Ziel: Fahnenrondell, Bregenz Strecke: Fahnenrondell, Wocherhafen, Kennelbach, Wolfurt, Lauterach, Hard, Wocherhafen, Fahenrondell, Schleife über die Pipeline. Offizielle Eröffnung mit Trainingslauf: Sonntag, 6. April, 10 Uhr beim Fahnenrondell fenster Aus der Gemeinde R A D FA H R E R D E S M O N AT S Erwin Rinderer Gemeindebediensteter Du bist meistens mit dem Fahrrad unterwegs. Warum hast du dich dafür entschieden? Einer der Gründe ist der, dass wir uns als siebenköpfige Familie nur ein Auto leisten können. Meine Frau benötigt untertags das Fahrzeug für Besorgungen, daher bleibt mir eben das Fahrrad für meine Mobilität. Ist das ein Nachteil? Überhaupt nicht. Es ist ein „verstecktes“ Training und zudem bin ich davon überzeugt, dass das Fahrrad für Kurzstrecken sowieso das einzig richtige Verkehrsmittel ist. Die Parkplatzsuche entfällt und ich kann mit dem Rad immer direkt zum Ort des Geschehens gelangen. Fährst du mit dem Rad zu Terminen auch einmal über unsere Dorfgrenzen hinaus? Ja, es fällt mir ein gutes Beispiel ein: Unlängst fand in Sulz eine Baureferententagung statt. Fürs Erste war es auch für mich naheliegend, das Auto zu benutzen. Mit geringem Aufwand informierte ich mich trotzdem über www.vmobil.at über die Fahrtmöglichkeiten. Es passte gerade, ich entschied mich für den Zug und nahm das Fahrrad mit. Beim Tagungsort im Feuerwehrhaus Sulz herrschte akuter Parkplatzmangel, weil fast jeder alleine im Auto anreiste. Viele Teilnehmer mussten daher eine ziemlich lange Fußstrecke in Kauf nehmen. Ich parkierte mein Rad direkt vor dem Haupteingang, was einen gehörigen Aha-Effekt auslöste. Ich bin mir fast sicher, ich war sogar schneller an Ort und Stelle als so mancher Autofahrer. Wie wirst du mit der Kälte im Winter fertig? Mit ordentlicher Kleidung, Mütze, Handschuhen usw. ist das kein Problem. Ich bin fast nie krank und ich glaube, dass gerade das Radfahren bei Kälte Schutz gegen Verkühlungen bietet, weil man „abgehärtet“ ist. Und für alle Fälle ist auf dem Gepäckträger immer mein Regenmantel festgeklemmt. Heinrich Salzmann aus Dornbirn ist einer der über 30 Künstler, die im Rohnerhaus zum Thema Kindheit ausstellen Hofsteigtag im Kunsthaus Rohner Sonntag, 2. März bei freiem Eintritt, mit kostenlosen Führungen und Weinverkostung. Das Museum Kunst im Rohnerhaus ist für alle Bewohner der Hofsteiggemeinden Bildstein, Buch, Hard, Lauterach, Schwarzach, Wolfurt und Kennelbach und deren Freunde bei freiem Eintritt geöffnet. Sonderausstellung: Kindheit Die aktuelle Ausstellung im Rohnerhaus beschäftigt sich mit Kindheit und Kindsein, gespiegelt in den Werken der bildenden Kunst. Kunst im Rohnerhaus Hofsteigtag 2008 Sonntag, 2. März 2008 10 – 17 Uhr durchgehend 10 – 17 Uhr: zu jeder halben Stunde Kurzführungen durch die Sonderausstellung Kindheit 10 – 17 Uhr: Weinverköstigung Freier Eintritt! „Eine unbeschwerte Kindheit ist das größte Geschenk, das wir unseren Kindern machen können“, meint Alwin Rohner. „Es kann nicht sein, dass die Kinder in vorgegebene Bahnen gezwängt werden, vielmehr geht es darum, sie ihren Weg finden zu lassen – und wer weiß, vielleicht führt dieser Weg sie unter anderem zur Kunst“. Die Ausstellung zeigt Werke von über 30 Künstlern. Aus der Gemeinde Das Gespräch mit Dr. Adolf Groß Dr. Adolf Groß Am Kresserbühel 7 verheiratet mit Gattin Maria zwei Söhne Benjamin und Emil Leiter des Energieinstituts Vorarlberg etwas höheren Investitionen werden zumindest größtenteils durch die Öko-3-Förderung abgedeckt. In Folge entstehen dann deutlich geringere Heizkosten. Ich glaube, die Baukosten für Passivhäuser werden weiter sinken. Aber es geht ja nicht nur um Kosten. Ein Passivhaus bietet höchsten Wohnkomfort, auf den ich nicht mehr verzichten würde. Durch die permanente Frischluftzufuhr entsteht ein optimales Raumklima. Das ist ein Nutzen auf Dauer. Und eines darf man nicht vergessen, durch den geringen Energiebedarf wird die Umwelt im höchsten Maß geschont. Das sind ganz enorme Vorteile. Kritiker befürchten, dass durch das Lüftungssystem Keime in das Haus gelangen könnten. Ist so etwas schon passiert? Beim Bau eines Passivhauses ist höchste Sorgfalt geboten. Fehler können sich negativ auswirken. Ich kenne allerdings nur einen Fall, wo es zu Problemen gekommen ist, dem ein Installationsfehler in der Luftzufuhr-Leitung zugrunde lag. Es gibt genügend Passivhäuser, die schon jahrelang bestens funktionieren. Messungen zeigen, dass bei technisch richtiger Ausführung keine derartigen Probleme auftreten. Werden viele Neubauten im Passivhausstandard erstellt? Im Eigenheimbau würde ich mir mehr Passivhäuser wünschen. Ich stelle immer wieder fest, dass die Bauherrn sehr viel in Bäder, Luxusküchen, in teure Parkettböden und in die Elektronik investieren. Oder denken wir nur an die hohen Kosten für Tiefgaragen oder letztlich für die Autos, die dort parken. Dieser Luxus, wenn ich das so bezeichnen darf, gönnen sich viele. Eines Passivhaus mit hohem und dauerhaften Wohnkomfort „leisten“ sich für mein Gefühl noch zu wenige. Auf eine Vorbildwirkung des Landes Vorarlberg möchte ich an dieser Stelle hinweisen: In Vorarlberg ist im gemeinnützigen Wohnbau der Passivhausstandard seit letztem Jahr verbindlich vorgeschrieben. Die Vogewosi z.B. darf nur noch Passivhäuser bauen? Ja, ganz genau. Ein Wort noch zum Energieausweis. Für Neubauten ist ab heuer ein Energieausweis zwingend vorgeschrieben. Ein solcher Ausweis wird ab dem Jahr 2009 auch verlangt, wenn ein Haus oder eine Wohnung verkauft oder neu vermietet wird. Daher sollten Betroffene sich rechtzeitig um diesen Energieausweis kümmern. Umfassende Informationen gibt es im Internet unter www.vorarlberg.at/energieausweis. Was würdest du für Empfehlungen zur Althaussanierung geben? Für die Häuser aus den 60er und 70er Jahren des vorigen Jahrhunderts besteht großer Sanierungsbedarf. Das Land Vorarlberg hat dies aufgegriffen und „verschenkt“ an jeden Hausbesitzer 600 Euro, der ein Sanierungskonzept für sein Haus vorlegt. Informationen dazu gibt es bei der Wohnbauförderungsstelle im Land, im Energieinstitut oder in der Energieberatung Hofsteig in Wolfurt. Das Land Vorarlberg ist der Meinung, dass die Investition in eine Planung zur Althaussanierung nicht gescheut werden sollte. Fehler bei der Althaussanierung sollten so von vornherein vermieden werden, um schlussendlich wieder Kosten zu sparen. Wie wird es bei uns mit der Gewinnung nachhaltiger Energien weitergehen? Aufgrund des geringen Einspeisetarifs geht bei Photovoltaikanlagen, also der Gewinnung von Strom aus der Sonne, nichts wirklich weiter. In Deutschland sind bereits über 1000 Megawatt Photovoltaikanlagen installiert, in Österreich sind es gerade einmal 25. Kostengünstiger wäre beispielsweise die Gewinnung von Strom aus Windkraftwerken. Leider haben wir im Ländle viel zu wenig Wind. Derzeit wird eine Studie zur Gewinnung von Strom aus Kleinwasserkraftwerken erstellt. So viel kann ich dazu heute schon sagen: Da ist einiges Potential vorhanden. Ob es allerdings gelingt, diese Energie zu nutzen, hängt von den Umweltauflagen ab. Ich bin dafür, dass es Ausschlussgebiete gibt, in denen zugunsten der Natur keine Wasserkraftwerke gebaut werden. Allerdings meine ich, dass in vielen Fällen die Forderungen des Naturschutzes weit überzogen sind und somit womöglich die Gewinnung von sauberer Energie aus Wasserkraft leider verhindert wird. Lieber Adi, was hat sich in Sachen Wohnbauförderung heuer geändert? Eine der wichtigen Veränderungen ist im Zusammenhang mit einer Anpassung im Baurecht zu sehen. Im neuen Baurecht wird ein Energie-Mindeststandard von 55 kWh pro Quadratmeter und Jahr gefordert. Das entspricht einem jährlichen Heizölverbrauch pro m2 von 5,5 Liter. Dieser Wert ist so gut, dass die Regelförderung als niederste Förderstufe in der Wohnbauförderung abgeschafft werden konnte. Damit konnte gleichzeitig die Attraktivität der höheren Förderstufen verbessert werden. Als Mindeststandard gilt nunmehr Öko 1 mit einem Grenzwert von 50 kWh/m2, der rund 10% unter dem Mindeststandard laut Baurecht liegt. Die Öko 2 Förderstufe ist mit 40 kWh etwas geringer, einen großen Sprung gibt es zum Öko 3 Standard mit 15 kWh oder mit anderen Worten, für 100 Quadratmeter Wohnfläche wird in einem Jahr lediglich Energie benötigt, die 150 l Heizöl entspricht. Wie erreicht man das? Das ist Passivhaus-Standard. Dieser Standard wird mit besonders guter Wärmedämmung, hervorragenden Fenstern und einer Komfortlüftung erreicht. Diese Technik ist relativ neu, es gibt aber schon genügend Wohnbauten, in denen Passivhaustechnik erprobt ist und funktioniert. Wie funktioniert diese Technik genau und werden die höheren Kosten bei der Investition durch die Förderung aufgefangen? Die verbrauchte Luft wird aus den Wohnräumen abgezogen und gelangt zu einem Wärmetauscher. Die kühle Frischluft wird durch die Abluft in einem Wärmetauscher erwärmt und in die Wohnräume geführt. Dabei kommt es zu keiner Berührung der Frischluft mit der Abluft, es wird nur die Wärmeenergie übertragen. Der Verlust an Raumwärme ist daher gering. Die 22 Danke für das Gespräch. fenster Aus der Gemeinde Historisches – wie es früher war Handel – Bildung – Glaube Internatsschülerinnen Bis 1904: Mädchenpensionat und Kloster der Dominikanerinnen Handel, Bildung und Glaube gliedern die wechselvolle Geschichte des Pfortenhauses unseres St. Josef Klosters in drei Teile. Während das Gebäude in seiner ursprünglichen Bestimmung als Geschäftshaus im Gemeindegeschehen keine Bedeutung erlangte, so sollte sich das mit dem Umbau zu einem Mädchenpensionat bald grundlegend ändern. Durch einen Machtspruch der Badischen Regierung wurde damals das Kloster der Dominikanerinnen zu Adelshausen in der Nähe der Stadt Freiburg aufgelöst und auch in der Abgeschiedenheit einer ehemaligen Malteser-Niederlassung zu Überlingen, wo sie sich der Jugenderziehung widmeten, gab es infolge der anhaltenden Kloster feindlichkeit kein Weiterkommen. Daher suchten die Ordensfrauen auch in Vorarlberg nach einer ruhigeren Bleibe.Im Jahre 1878 kaufte ihre Priorin zusammen mit einer Erzieherin um 12.000 Gulden das ehemalige Marazzi-Haus und zog am 1. Mai mit fünf weiteren Gefährtinnen ein. Mit dem 4. Juni 1880 ist ein Ansuchen an Kaiser Franz Josef datiert, dem auch zu entnehmen ist, dass die Regierung die klösterliche Niederlassung und die Eröffnung einer Privat-Mädchenerziehungsanstalt im Prinzip genehmigt habe und nur noch der Erwerb der Österreichischen Staatsbürgerschaft ausstehe. Das ehemalige Handelshaus wurde nun zum Mädchenpensionat umgestaltet. Das Erdgeschoss war dem Eingang und den Besucherzimmern vorbehalten, im ersten Stock waren die Unterrichtsräume eingerichtet und der zweite beherbergte neben dem „Präparantenkurs“ die Schlaf- und Krankenzimmer. Eine gute Erziehung und Ausbildung galten hier als das höchste Gut, das Eltern ihren Kindern mitgeben können. Zu verschiedenen fachlichen Lehrgängen konnte auch Instrumentalunterricht in Klavier, Geige , Zither und Harmonium gewählt werden. Französisch war neben Hochdeutsch die zweite Umgangssprache im Internat. Schon recht bald nahm das Institut auch am öffentlichen Leben der Gemeinde teil. So etwa, als Kaiser Franz Josef am 10. August 1881 auf seiner Reise nach Bregenz am Lauteracher Bahnhof seinen Salonwagen verließ um die Huldigungen der Hofsteiger entgegenzunehmen und eine deutsche und eine Schülerin aus Genua den Monarchen mit Gedichten in ihrer Landessprache erfreuten. Auch beim Einzug des legendären Pfarrers Ferdinand Bürkle im April 1887 durften die Klosterschülerinnen neben der Musik und den geistlichen und weltlichen Würdenträgern nicht fehlen. Im Jahre 1884 erwarben die Schwestern das im Süden an das Kloster angrenzende Anwesen des Gebhard Gmeiner und ließen darin eine Waschküche, ein Bügelzimmer und ein Bad einrichten. 1885 vergaben sie die Aufträge für den jetzigen Klausurtrakt und die Kirche. Im Jahre 1904 besuchten bereits 53 Schülerinnen aus aller Herren Länder das Internat. Da das Haus der wachsenden Expansion nicht mehr genügte, dachten die Ordensfrauen an bauliche Erweiterungen und ließen vom Bregenzer Baumeister Kraushaar Pläne zeichnen. Da sie sich davon aber schließlich nicht den gewünschten Erfolg versprachen, ersteigerte die Priorin Luzia Weiß die Villa Raczinski in Bregenz. Ihre neue Niederlassung wurde unter dem Namen Marienberg bekannt. Im Lauteracher Kloster schauten sich bereits zur Zeit der Übersiedlung die Redemptoristinnen um und hielten bald darauf ihren Einzug. Wird fortgesetzt fenster 23 Aus den Vereinen Männerchor Lauterach Zukunftsprojekt „Chorvisionen“ Daniel Vogel und Chorleiter Axel Girardelli referieren im Bereich „Nachwuchs“ Josef Giesinger erklärt das Ergebnis der Projektgruppe „Intern“ Werner Vogel erläutert die Teamarbeit der Projektgruppe „Extern“ E in Leitbild für den Männerchor Lauterach zu erstellen, darüber haben sich die Verantwortlichen des Chores, allen voran der Schriftführer Werner Vogel schon vor gut zweieinhalb Jahren den Kopf zerbrochen. Wie packt man diese Herausforderung wohl am besten an? Sinn und Zweck dieses Projekts war, gemeinschaftlich in einem Workshop innerhalb des Chores sich bewusst zu machen, was das Geheimnis des großen Erfolges ist, den der Chor in jüngerer Vergangenheit sowohl künstlerisch-musikalisch, gesellschaftlich aber auch wirtschaftlich verbuchen konnte. Bewusst machen heißt, die vorgenannten Wirkungsbereiche, welche die Grundlagen des Chorlebens bilden, in Gemeinschaftsarbeit kritisch zu hinterfragen und zu versuchen, die richtigen Antworten zu finden. Dieses Projekt hatte aber nur dann Chancen auf Erfolg, wenn alle Mitglie24 der des Chores engagiert mitmachen und die Zukunft des Chores aktiv mitgestalten. Schon im Herbst des vergangenen Jahres wurden an die Sänger Fragebögen mit gezielten Bereichen, wie Probengestaltung, Aus- und Weiterbildung, Gesang, Auftritte, etc. übergeben. Um deren Auswertung bemühte sich Werner Vogel mit seinem Team und so konnte unlängst im Kloster bei einem Workshop dieses Zukunftsprojekt den Sängern vorgetragen werden. Drei Arbeitgruppen für die Bereiche „Extern – Intern – Nachwuchs“ wurden gebildet und innerhalb der Gruppen diese Themen erörtert. Das Resümee dieser Herausforderung war, dass sich jeder Sänger im Chor seiner Verantwortung bewusst ist und diese auch mit Stolz nach außen trägt. „Nur durch die Verlässlichkeit und den Einsatz jedes Einzelnen, dem Ehrgeiz und dem Bestreben nach Mehr, dem Wunsche nach mehr fremdsprachigen Liedern, dem Willen mehr Lieder auswendig zu singen und auf ein freundlichen Erscheinungsbild zu achten, trug letztlich dem großen Erfolg dieses Zukunftsprojektes Rechnung“, sagt Peter Schertler, Schriftführer des Vereins. Somit wurde heute schon ein Leitbild über den Chor erstellt, welches für den Nachwuchs in Zukunft richtungweisend ist. An dieser Stelle bedankt sich der Männerchor herzlich beim Kloster Lauterach für die Überlassung des Seminarraumes sowie den drei Mediatoren, Mag. Daniel Vogel, Katja Bernroider und Annemarie Felder für die hervorragende Betreuung und Führung während der Projektarbeit. www.mc-lauterach.at fenster Aus den Vereinen BÜRGERMUSIK Kirchenkonzert 2008 der Bürgermusik Mit einem besinnlichen, stimmungsvollen und emotionsgeladenen Programm möchte die Bürgermusik Lauterach beim diesjährigen Kirchenkonzert am Sonntag, 16.3. (Palmsonntag) in der Pfarrkirche Lauterach auf die bevorstehende Karwoche einstimmen. Winterschnittkurs an Obstbäumen D er Obst- und Gartenbauverein Lauterach bietet auch heuer wieder ihren Mitgliedern, aber auch allen MitbürgerInnen einen Obstbaum-Winterschnittkurs an. Geschnitten werden Spindel-, Halb- und Hochstammbäume. Die verheerende Feuerbrandinfektion im letzten Jahr zeigte auch auf, wie wichtig eine Pflege der vielen Bäume in den Hausgärten Lauterachs ist. Weil sich die Lauteracher Pomologen nicht um jeden Baum kümmern können, ist es wichtig, dass sich die BaumbesitzerInnen selbst informieren, wie Bäume geschnitten werden müssen. Nach diesem Schnittkurs sollte jeder in der Lage sein, wichtige Pflegearbeiten selbst durchführen zu können. Winterschnittkurs des Obst- und Gartenbauvereins auch für Nichtmitglieder Spindel-, Halb- und Hochstämme Samstag, 15. März 2007 – 13.30 Uhr bei Alfred Stoppel, Antoniusstraße 8 Ausweichtermin: 22. März 2007 Auskunft bei Adolf Ehrle, Tel 63465 Weiterer Termin Generalversammlung des Obst- und Gartenbauvereines Freitag, 4. April 2007 – 20 Uhr Hofsteigsaal mit Vortrag von Ing. Herbert Geringer über Gesundheit mit heimischen Obst und Gemüse (BesucherInnen werden als Neumitglieder gerne aufgenommen) Dabei wird die Bürgermusik im Gesamtchor u.a. das Ave Maria von Schubert sowie die Toccata von Franck Erikson zur Aufführung bringen. Kleinere Ensembles wie das DuckRiver Brass Quintett mit dem Klagelied und das Klarinettenquartett mit einer Fuge von J.S. Bach runden das Programm ab. Die Bürgermusik Lauterach freut sich, auch Sie zu den Gästen in Pfarrkirche zählen zu dürfen. Beginn ist um 17 Uhr, Eintritt freiwillige Spenden. Kirchenkonzert der Bürgermusik Palmsonntag, 16. März – 17 Uhr Freiwillige Spenden www.ogvlauterach.at fenster 25 Werbung 26 fenster Aus den Vereinen HC Bodensee – Club feierte Jännerparty Fröhliche HCB-Spieler Der Vorstand tischt auf Weihnachtsfeier versäumt? Nein, der Jänner war stressfreier! Dass die HCBler nicht nur Handballspielen können, sondern auch feiern, stellten sie gleich Anfang des neuen Jahres klar unter Beweis. Nicht weniger als 130 Mitglieder folgten der Einladung und zeigten sich gut gelaunt. „Der Vorstand kocht“, so lautete die Einladung. Kein Wunder, dass so viele angelockt wurden. Und tatsächlich, die Führungsriege des HCB tischte nicht nur auf, sondern servierte feine Braten und bot ein leckeres Salat- und Kuchenbuffet. Noch besser: Sie glänzten beim Ausschenken, Abräumen und sogar beim Tellerwaschen! Ehrungen und Dankesworte: Nach einem Jahr intensiver Aufbauarbeit war es an der Zeit, den vielen Helfern und Funktionären für ihren Einsatz zu danken. Der Präsident und sportliche Leiter des HCB Markus Mager nutzte diese Feier, fand für viele Lobesworte und überreichte auch Blumen. Den größten Dank jedoch ernteten die vielen Jugendlichen, die mit großer Begeisterung und Eifer bei der Sache sind sowie deren Eltern. Tolle Stimmung, ein Begriff, der beim HCB groß geschrieben wird. Beim Training, bei den Spielen, beim Feiern. Auch bei der Jännerparty zeigten sich alle von dieser positiven Seite. Lustige Gesellschafts- sowie Ratespiele mischten Jung und etwas Älter durcheinander und ließen Gruppendynamik wie auch Wettkampflaune aufkommen. Es geht wieder ans Eingemachte. Nach dem gelungenen Fest, einer Bestätigung der Gemeinschaft, kehrt wieder der Alltag Heitere Quizspiele ein. Beim HCB der Sportalltag. Die Meisterschaft ist im vollen Gange und die Jungs sind heiß auf die Spiele. Schwerpunkt wird nun auf den Ausbau der Mannschaften, vor allem die jungen Jahrgänge gelegt. Zudem wird ein ganz wichtiges Projekt gestartet. Doch dies ist eine andere Geschichte... Handball-Schnuppertraining Burschen der Jahrgänge 1996 bis 2000: Samstag, 1. und 8. März 2008 9 – 10.30 Uhr Turnhalle Volksschule Unterfeld www.hcbodensee.eu fenster 27 Werbung Aus „s’gschenkle“ – malen, basteln und mehr wird „regalino“ – schöne Dinge für’s Leben Nach nun fast zwei Jahren am Standort an der Bundesstraße 60 in Lauterach freuen wir uns, Euch in unseren neuen größeren Räumlichkeiten an der Bundesstraße 31 in Lauterach (vis a vis Hofsteigsaal) begrüßen zu dürfen. Wegen Umzug bleibt unser Geschäft von Montag 3. März 2008 bis Donnerstag 6. März 2008 geschlossen. Neueröffnung mit Gewinnspiel: Freitag, 7. März 2008 von 9.00 Uhr bis 21.00 Uhr Samstag, 8. März 2008 von 9.00 Uhr bis 15.00 Uhr ACHTUNG! An diesen beiden Tagen geben wir auf ALLE ARTIKEL 20% Eröffnungsnachlass! Wir freuen uns auf Euer Kommen. s’gschenkle – regalino team 28 fenster Aus den Vereinen Lauteracher Schiverein baute Iglu am Bödele Morgenstimmung Das Iglu vor der Lauteracher Schihütte am Hütteck Die Baumeister Dieter Gutmann (links) und Andreas Böhler beim Iglu-Innenausbau Die Halbkugel vor der Lauteracher Schihütte erregte bereits einiges Aufsehen V.l.n.r. „Baumeister“ Dieter Gutmann, „Statiker“ Alfred Frühwirth, Thomas Germann und „Steinmetz“ Armin Baldreich E iniges an Aufmerksamkeit erntet das Iglu, welches der Schiverein nach Bauplänen originalgetreu direkt vor der Schihütte aufgebaut hat. Auf einer verdichteten Schneefläche von vier Meter Durchmesser wurde mit 104 Schneeziegeln von nur 15 cm Stärke eine exakte Halbkugel auf 1,8 m Höhe gemauert. Das Eingangsniveau befindet sich unterhalb der Bodenfläche wie in einem Bieberbau, so kann die „Warmluft“ besser gehalten werden. Am Silvesterabend 2007 begonnen, wurde das Bauwerk am Neujahrstag 2008 fertig gestellt. Das Inuit-Team bestand aus den Baumeistern Dieter Gutmann und Andreas Böhler, welche sich am Ende selber eingeschlossen hatten und freigeschaufelt wer- „Die Schneeschale hat bisher allen Witterungseinflüssen getrotzt“ hatte zwei Tage mit ihrem Lehrer Norbert Kalb auf der Schihütte verbracht. „Die Schneeschale hat bisher allen Witterungseinflüssen getrotzt und zeigte sich auch in den Semesterferien noch von der besten Seite“, freut sich Initiator Armin Baldreich vom Schiverein. Auf der Lauteracher Schihütte am Bödele treffen sich besonders zu den Ferienterminen zahlreiche Familien und Gäste des Schivereins. Neben dem Schifahren führt das gesellige Hüttenleben immer wieder zu interessanten Aktionen. www.schivereinlauterach.at.tf den mussten, sowie Steinmetz Armin Baldreich, Statiker Alfred Frühwirth und Qualitätsgutachter Karl Einsiedler welcher die „Form“ kontrollierte und weiteren Mitwirkenden aller Altersgruppen, wie die Fotos belegen. Inzwischen wurde das Iglu von zahlreichen Interessenten besichtigt, unter anderem befanden sich einmal gleichzeitig 13 Jugendliche der Hauptschule Lauterach im Inneren des Schneegebildes. Die Schülergruppe fenster 29 Aus den Vereinen Exzellente Noten für die Weltgymnaestrada Höchstnoten für das GymnaestradaFrühstück Die Bestnote „Exzellent“ wurde an die Schulunterkünfte vergeben. Hier die Ankunft der Gäste aus Großbritannien im Juli in der Hauptschule Bestnoten nun vom Weltturnverband bestätigt „Nach der Evaluierung ist klar: Die Weltgymnaestrada 2007 war ein großer Erfolg. Alles, was mit Mitarbeitern, der lokalen Bevölkerung, Freundschaft und Atmosphäre zu tun hatte, wurde am höchsten bewertet. „Ebenfalls höchst bewertete Bereiche waren die Schulunterkünfte, das Konzept der Nationendörfer, die Verpflegung und die medizinische Versorgung“, heißt es im Abschlussbericht des Weltturnverbandes FIG. Die Gesamtorganisation der Weltgymnaestrada wurde von 68,4 % mit „Exzellent“, von 26,3 % mit „Sehr gut“ und von 5,5 % mit „Gut“ bewertet, es gab keine einzige niedrigere Note. Solche Evaluierungen finden nach jeder Gymnaestrada statt, hauptsächlich um kommende Veranstaltungen zu verbessern. In bester Erinnerung blieben den Gästen die Freundlichkeit und Zuvorkommenheit der Mitarbeiter und freiwilligen Helfer, die Gast30 lichkeit der Einheimischen, die Verpflegung, die Unterkünfte in den Nationendörfern und die Schönheit der Vorarlberger Landschaft. Restlose Begeisterung dürften die Schulunterkünfte ausgelöst haben – die Bewertungen für Qualität, Sauberkeit, OK-Mitarbeiter und Raumangebot pro Teilnehmer wurden von den Gruppenleitern als „Sehr gut“ bis „Exzellent“ bezeichnet, generell erhielten die Schulunterkünfte die beste Benotung unter allen Positionen aus Sicht der Gruppenleiter. Die Schulunterkünfte und Verpflegung (Frühstück, Mittag- und Abendessen) erhielten von über 50 % der Gruppenleiter ein „Exzellent“. Das ist ein Kompliment auch an alle Lauteracher Schulen, von den Direktionen über die Schulwarte bis hin zur Schulbetreuung durch die Vereine. Das Zuschauerinteresse an den vielfältigen, hochqualitativen Turnvorführungen ist von Tag zu Tag stark gestiegen. In der turnbegeisterten Schweiz wird bei der nächsten Gymnaestrada im Juli 2011 in Lausanne mit einem großen Andrang zu rechnen sein. Das Gymnaestrada-Buch mit Episoden und Geschichten auch aus Lauterach liegt seit Anfang dieses Jahres vor und wird kostenlos an die Freiwilligen verteilt. Die Turnerschaft Lauterach lud schon im Herbst alle Freiwilligen als kleines Dankeschön zu einem Abendessen ins Gasthaus Weingarten ein. Der Rückblick zeigt auch für Lauterach eine sehr positive Bilanz. Kein Verkehrschaos, kein Lärm, keine Hooligans, alles lief sehr freundschaftlich und friedlich ab. Auch finanziell hat sich der Einsatz der vielen Freiwilligen für die Turnerschaft durchaus gelohnt. fenster Veranstaltung & Chronik Qi Gong – Chinesische Atem- und Bewegungslehre Die Atem- und Bewegungslehre stammt aus China und blickt auf eine lange Tradition zurück. Qi Gong dient der Gesundheitserhaltung und stärkt die körperlichen und geistigen Kräfte. Die Bewegungskunst bildet auch die Grundlage von asiatischen Selbstverteidigungs-Disziplinen. Die sanften, fließenden Qi-Gong-Übungen basieren auf dem dynamischen Wechselspiel von An- und Entspannung und vereinen die Atmung mit den Bewegungen des Körpers. Auf den Übenden wirkt es ausgleichend, stabilisierend und stärkend. Menschen, die Qi Gong regelmäßig praktizieren, erlangen unte


Lauterachfenster 2008 12
Son, 6. Feber 2011 | Kuhn EDV

Dezember 2008 Nr. 32 D i e a k t u e l l e I n f o r m a t i o n s s c h r i f t d e r M a r k t g e m e i n d e L a u t er a c h 8 Familienpass Der Weihnachtswald am „Alten Markt“ Eröffnung am Samstag, 29. November ab 17 Uhr 20 Bildstöckle 34 Männerchor 40 Dötgsi Kürbisfete Zeitungsversand P.b.b. Verlagspostamt A-6923 Lauterach Zulassungsnummer 02 Z 031382 M Inhalt EDITORIAL Der Weihnachtswald am „Alten Markt“ Mit der Eröffnung des Weihnachtswaldes am 29. November wird die Adventstimmung und damit die vorweihnachtliche Zeit in Lauterach auch sichtbar. Der Schneefall in diesen Tagen tat natürlich auch sein übriges dazu. Unser Handwerkerund Wirtschaftsverein hat wieder eine neue Idee umgesetzt. Schon Tage zuvor herrschte reges Treiben beim „Fahnenrondell“. Mit einem Kranwagen wurde eine riesige Lauteracher Fichte von der Jägerstraße via Polizeieskorte zum Dorfzentrum transportiert und aufgestellt. In den Kindergärten und Schulen wird eifrig gebastelt und gewerkt – eine spürbare positive Anspannung und Vorfreude ist dabei bei den Kindern bemerkbar. Viele Vereine und Institutionen in Lauterach zeigen uns in der Advendzeit welches kreative Potential in der dörflichen Gemeinschaft steckt. Ob das Adventkaffee vom Frauenbund Guta, der Weihnachtsbasar des Frauenchors Hofsteig, das Wienachtsmärktle der Pfadis, die Adventkonzerte des Männerchores, das Advent-Benefizkonzert des Vlbg. Chorverbandes oder das Cäcilienkonzert der Bürgermusik, die Adventzeit zeigt uns die volle Kreativität und Schaffenskraft unserer Vereine. In dieser Ausgabe des Lauterach-Fensters informieren wir sie u.a. über den neuen Familienpass 2009. Nutzen sie diese Vorteilskarte mit all den Familienangeboten mit Preisreduzierungen. Alle wichtigen Informationen entnehmen sie bitte auf den Seiten 9 und 10. Das Anfragsformular für den Familienpaß kann wie die „Ausblicke“ herausgetrennt werden. Wenn sie uns das ausgefüllte Formular übermitteln, senden wir ihnen den neuen Familienpaß umgehend zu. Falls sie Fragen haben – unsere Mitarbeiter im Bürgerservice stehen ihnen dazu gerne zur Verfügung. Weiters wird über die letzte Sitzung der Gemeindevertretung vom 18. November berichtet. Dabei wurden die Gebühren und Tarife für das Jahr 2009 fixiert. In Anbetracht der derzeitigen weltweiten wirtschaftlichen Gesamtsituation bleiben die Tarife in Lauterach für Wasser, Kanalisation und Müllbeseitigung – trotz steigender Aufwände - unverändert. Damit kann die Gemeinde auch ein – wenn auch kleines - Zeichen für die Haushalte setzen. Dies ist auch deshalb möglich weil wir in Lauterach schon frühzeitig die Investitionen für Wasser- und Kanalprojekte durchgeführt haben und damit das Gesamtprogramm für Neuprojekte weitgehend abgeschlossen haben. Berichtet wird auch über den Baufortschritt beim Sozialzentrum. Das neue Haus „schießt“ in die Höhe. Die Wettersituation lässt einen guten Baufortschritt zu – d.h. der Zeitplan wird exakt eingehalten. Im März planen wir eine große Firstfeier für die Bevölkerung. Wir wollen das Bauwerk den „Generationen“ auch zeigen. Alles weitere dazu im nächsten Lauterach-Fenster. Sozialzentrum Das „Haus der Generationen“ wächst in die Höhe Aus der Gemeindevertretung Dezember 2008 Familienpass Zum Abtrennen und Ausfüllen Jubelhochzeiten – Jubiläumsausgaben Bitte melden Borg Neuigkeiten aus dem Gymnasium Heilige Orte in Lauterach Wegkreuze – Bildstöckle – Statuen Historisches Alte Landstraße – neu Bibliothek Lauterach Buchbegegnung einmal anders Aus den Lauteracher Vereinen 19 Seiten Vereinsberichte Einmal dötgsi Kürbis-Geisterfete 4 6 8 12 18 20 23 26 29 40 Titelbild Weihnachtswald am „Alten Markt“ fenster 3 Ihr Bürgermeister Elmar Rhomberg Aus dem Rathaus · Dezember 2008 Baufortschritt beim SeneCura Sozialzentrum Der Projektleiter Patrick Meier, Fa. Schertle-Alge, zeigt die Baufortschritte Die Tiefgarage soll noch im Dezember fertiggestellt sein Die Gesamthöhe des Gebäudes von elf Metern sollte noch dieses Jahr erreicht werden „Unsere Bewohner im Seniorenheim können es kaum noch erwarten, in das neue Haus umzuziehen.“ Bgm. Elmar Rhomberg M itte Juli wurde im feierlichen Rahmen und mit zahlreichen Ehrengästen der Grundstein für das neue Sozialzentrum gelegt. Inmitten von Lauterach wächst nun seit einigen Wochen das multifunktionale Sozialzentrum in die Höhe. Bereits jetzt schon ist das erste Haus bis zum ersten Obergeschoss im Rohbau fertig. Im Dezember soll die Decke zum zweiten Obergeschoss sowie die Tiefgarage fertiggestellt sein. Die Gesamthöhe von elf Metern wird, wenn das Wetter weiterhin so mitspielt, bis zu Wehnachten erreicht 4 werden. Somit wäre das erste Haus bis Ende Dezember im Rohbau errichtet. Der Aushub für das zweite Gebäude ist bereits fertiggestellt, bis zum April sollte dieses Haus auch im Rohbau soweit fertig sein. „Wir haben immenses Glück mit dem Wetter. Die Temperaturen passen und wir hatten bis jetzt wenige Regentage, das uns bei der Betonierung zu Gute kommt“, erklärt der Projektleiter Patrick Meier. Das Haus der Generationen soll mit 52 Pflegeplätzen älteren und pflegebedürftigen Menschen Platz bieten. Auch der steigenden Anzahl demenzkranker Patienten wird mit 12 Betten Rechnung getragen. Mobile Hilfsdienste und Kinderbetreuungseinrichtungen sollen ebenfalls in dem „Haus der Generationen“ Platz finden. Ein offener Mittagstisch für SchülerInnen und SeniorInnen, Räumlichkeiten für die Schülerbetreuung, eine Bastelwerkstatt sowie ein Gartencafe werden dazu beitragen, das Sozialzentrum ab Herbst 2009 zu einem lebendigen Ort für Jung und Alt zu machen. fenster Dezember 2008 · Aus dem Rathaus WOHNBEIHILFE Die „Hosakrachar“ als närrische Wikinger Wohnqualität – für alle Menschen Mit der Wohnbeihilfe werden Menschen unterstützt, deren Einkommen für die Mietzahlung oder Darlehenszahlung kaum ausreicht. In den Wohnbauförderungsrichtlinien vom Amt der Vorarlberger Landesregierung ist festgehalten, dass eine Wohnbeihilfe für eine Mietwohnung nur dann gewährt wird, wenn der Mietpreis (Miete inkl. Mwst. ohne Betriebskosten) der Ortsüblichkeit entspricht. Die Regio Bregenz – Bodensee in der 17 Gemeinden vertreten sind, hat in einem Wohnungsmieten-Gespräch eine Empfehlung über die Bestätigung der Höchstmieten abgegeben. Die Höchstmiete ist derzeit in unserer Gemeinde mit € 7,70 je m2 Wohnfläche festgesetzt. Bis zu diesem Mietpreis wird, wenn laut Familieneinkommen Anspruch besteht, Wohnbeihilfe gewährt. Bei höheren Mieten wird die Wohnbeihilfe abgelehnt. Das heißt: Wer eine teurere Wohnung bezieht, muss die Miete auch selbst bezahlen können. Wir weisen besonders die Vermieter von teureren Wohnungen darauf hin, vor einer Wohnungszusage auch abzuklären, ob das Einkommen des Interessenten für die Mietzahlung ausreicht. Sollten Sie als Mieter beabsichtigen, einen Antrag auf Wohnbeihilfe zu stellen, bitten wir Sie bei Unsicherheiten das Einvernehmen mit dem Marktgemeindeamt herzustellen. Basis für die Berechnung der Wohnbeihilfe ist das Nettoeinkommen aller im Haushalt lebenden Personen. Nicht berechnet werden Lehrlingsentschädigungen. Einkommen von Kindern (bis 27 Jahren) werden nur zu 50 Prozent berücksichtigt. Für allfällige Fragen können Sie sich an die Abt. III – Bürgerdienste bei der Marktgemeinde Lauterach Herrn Elmar Fessler, Tel. 6802-12 wenden. v.l.n.r. Bgm. Elmar Rhomberg, Christl Dür, Hans Baschenegger, Walter Dür Die Garde Lauterach Riedler Faschingsgilde Faschingsbeginn im Rathaus „Endlich beginnt wieder die fünfte Jahreszeit für uns Narren“ ein begeisterter Schollesteacher N ärrischer Auftakt des Faschingsbeginns am 11.11. Vor dem Rathaus versammelten sich die Faschingsgilde, die Garde Lauterach, die „Hosakrachar“ Guggamusik, Lauteracher Schalmeienzug u.v.m. zur traditionellen Fahnenhissung vor dem Rathausplatz. Danach ging es weiter zum Schollenfestakt in den Hofsteigsaal, wo Hans-Peter Germann die Gäste über die Produktion von richtigen Schollen aufklärte. Die anschließende Ehrung närrischer Verdienstträger durfte auch heuer nicht fehlen. fenster 5 Aus dem Rathaus · Dezember 2008 Wohnanlage Lerchenpark – Fertigstellung 1. Bauabschnitt im August 2009 Familienförderung – Vergütung der Wasser- und Kanalbenützungsgebühr 39 Familien mit 1 Kind € 32 7 Familien mit 3 Kindern € 96 1 Familie mit 5 Kindern € 160 16 Familien mit 2 Kindern € 64 79 Familien mit 4 Kindern € 128 Aus der Gemeindevert Familienförderung – Vergütung der Wasserund Kanalbenützungsgebühr Wohnbeihilfebezieher mit zumindest einem Kind erhalten eine jährliche Vergütung auf die Wasser- und Kanalbenützungsgebühr von € 32 pro Kind. Die Förderung gilt für im gemeinsamen Haushalt lebende Kinder bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres bzw. bei Vorlage eines Studiennachweises für Kinder bis zur Vollendung des 26. Lebensjahres. Die Marktgemeinde Lauterach hat bereits jene Bürger, welche diese Förderung erhalten schriftlich verständigt. Die Auszahlung wird in den nächsten Tagen erfolgen. Hofsteigsaal neue Tische und Stühle Die Marktgemeinde Lauterach hat sich in Zusammenarbeit mit dem Architektenbüro Cukrowicz und Nachbauer für die Stühle des David Rowland „40/4“ und die Tische „Collection 100k“ entschieden. Die Stühle zeichnen sich durch beste Stapelbarkeit und Transportfähigkeit aus. Es werden 750 Stühle und 120 Tische zur Anschaffung ausgeschrieben. Diese Möbel haben sich in den letzten Jahren in vielen Vorarlberger Veranstaltungsräumlichkeiten bewährt Wohnanlage Lerchenpark Ab 1.8.2009 ist die Benützung der ersten 40 Wohnungen vorgesehen. Die Wohnungsvergaben sollten in den nächsten Monaten vorgenommen werden. Laut Gemeinderätin Barbara Draxler gestaltet sich die Wohnungsvergabe durch die Auswahlkriterien wie Einkommenshöhe, Migrantenanteil etc. nicht einfach. Es wird sich auch der Wohnungsausschuss mit der Wohnungsvergabe ausführlich befassen. Ausbildungszentrum Vorarlberg – neue Lehrlingsstätte Die Arbeitsintegrationsgesellschaft, eine 100%ige Tochtergesellschaft der Lebenshilfe Vorarlberg, bietet seit rund zehn Jahren Jugendlichen mit Benachteiligungen ver- 6 fenster Dezember 2008 · Aus dem Rathaus Beschlussfassung durch die Gemeindevertretung am 18. Nov. 2008 Wassergebühren zzgl. 10% MwSt. (gegenüber Vorjahr unverändert) Wasserbezugsgebühr/m3 Kanalbenützungsgebühr/m3 Abfallwirtschaft inkl. 10% MwSt. (gegenüber Vorjahr unverändert) Biosack (08 Liter) Biosack (15 Liter) Restmüllsack (40 Liter) Restmüllsack (60 Liter) Gartenabfallsack (80 Liter) Biotonne pro Entleerung (80 Liter) Biotonne pro Entleerung (120 Liter) Biotonne pro Entleerung (240 Liter) Hunde Hundesteuer Hundesteuer weiterer Hund 30% Rabatt für Einkommensbezieher in Höhe der Ausgleichszulage (für 1. Hund) Friedhof Einzelgrab Doppelgrab Gräber beim Kreuzgang Doppelgrab beim Kreuzgang Urnennische Urnenplatte Urnengrab Urnengrabstein Leichenhallengebühr Miete Erdcontainer Gräber mit Stirnsockel zusätzlich Einzelgrab Doppelgrab Urnengrab Hilfsdienste Essen auf Rädern Mobiler Hilfsdienst pro Stunde Sportanlagen inkl. 20% MwSt. Sportanlagen 1 Stunde Trainingseinheit/Jahr Sportanlagen 1 Stunde Spielbetrieb Sportanlagen 1 Stunde Spielbetrieb für auswärtige Vereine Folgende prozentuelle Erhöhungen wurden vorgenommen Sporthallen Ortsvereine durchschnittlich Saal- und Raummieten (einschließlich Hofsteigsaal) durchschnittlich FUNDAMT LAUTERACH € € € € € € € € € € € € 0,60 1,48 0,70 1,20 2,70 4,00 4,70 7,50 9,90 17,20 46,00 68,00 Verloren – Gefunden (10.09.2008 – 10.11.2008) Diverses 1 Ford Autoschlüssel (Lauterach, Bushaltestelle-Montfortplatz) 2 Schlüssel mit grauem Halsband (Lauterach, Buchenweg) 2 Schlüssel mit Schildkrötenanhänger (Lauterach, Weißenbildstraße) 1 Schlüssel (Lauterach, Altweg) 3 Schlüssel (Lauterach, Parkplatz b. Sparkasse) 1 silbernes Samsung Klapphandy (Lauterach, Bundesstraße vor Kiosk) 1 blau-oranges Nokia Handy (Lauterach, Montfortplatz) 1 Goldring mit einem kleinen Stein (Lauterach) 1 Brille in einer blauen Brillenbox (Lauterach, Bahnhof) 1 Brille (Lauterach) Fahrräder Damenfahrrad, Marke: Sursee Tiger/City 7, Farbe: violett-weiß (Lauterach, Bahngleis); Rennrad, Marke: Villinge, Rhäzünser, Farbe: weiß-grün (Lauter., Buchenweg); Mountainbike, Marke: KTM Ultra Speed, Farbe: orange (Lauterach, Pariserstr.); Herrenfahrrad, Marke: Unbekannt, Farbe: türkisgrün (Lauterach, Montfortplatz); Herren-Trekkingbike, Marke: Simplon Activa, Farbe: violett (Lauterach, Riedstraße); Damenfahrrad, Marke: Simplon, Farbe: violett (Lauterach, Im Wiesengrund); Mountainbike, Marke: Expirienz, Farbe: silber-neonorange (Lauterach, Herrengutgasse); Herrenfahrrad, Marke: Unbekannt, Farbe: türkisgrün (Lauterach, Klosterstraße); Mountainbike, Marke: Bulls Sport, Farbe: silber-blau-weiß-schwarz (Lauterach, Montfortplatz); Mountainbike, Marke: KTM Ultra Force, Farbe: gelb (Lauterach, Kohlenweg); Damenfahrrad, Marke: Senori/Superspirit, Farbe: grau (Lauterach); € € € € € € € € € € € € € € € € € € 195,00 390,00 360,00 720,00 225,00 160,00 165,00 680,00 40,00 40,00 170,00 190,00 150,00 6,70 9,50 196,00 20,00 74,00 3% 3% retung schiedene Ausbildungsmöglichkeiten an. Die Arbeitsintegrationsgesellschaft hat nun im ehemaligen Machon-Gebäude eine neue Lehrlingsausbildungsstätte eingerichtet. Die Ausbildungsstätte wurde am 27.11.2008 feierlich eröffnet. Bericht folgt in der Jännerausgabe des Lauterachfensters. Anrainergespräch „Steinfeldgasse“ Die Anrainer am Ende der Steinfeldgasse haben in einem Schreiben an die Marktgemeinde Lauterach „unzumutbare Zustände nach Umbau des Radweges in eine Zufahrt“ beklagt. Aufgrund dessen wurden alle Anrainer der Steinfeldgasse, Mühlestraße und des Bisachweges am 30.10.2008 zu einem Informationsgespräch ins Rathaus der Marktgemeinde Lauterach eingeladen. „Es ist wichtig, dass bei einer Bürgerinformation alle offenen Fragen auf den Tisch kommen, damit Lösungen gefunden werden können“, so Bgm. Elmar Rhomberg. Ergebnis dieser Gespräche: Die Marktgemeinde Lauterach wird Geschwindigkeitsmessungen durchführen sowie eine Fahrverbotstafel (ausgenommen Radfahrer und Zufahrt Mühlestraße 2b) anbringen. Am Ende der Steinfeldgasse soll ein Robbi Dog mit dazugehörigem Müllbehälter aufgestellt werden. Bezüglich des Mopedverkehrs im Bisachweg soll mit der Polizei über verstärkte Kontrollen gesprochen werden. fenster 7 Aus dem Rathaus · Dezember 2008 Liebe Familien… Ab Ende November gibt es den neuen Vorarlberger Familienpass kostenlos in Ihrem Gemeindeamt. Der Familienpass 2009 erscheint nicht nur im neuen Look, sondern bringt jetzt noch mehr Vorteile für Familien. Mit dem Familienpass haben Familien Zugang zu sämtlichen Familientarifen in Freizeit-, Sport- und Kultureinrichtungen in Vorarlberg, Auch bei der Benützung öffentlicher Verkehrsmittel und Seilbahnen gibt es erhebliche Ermäßigungen. Der Familienpass 2009 wird jetzt auch für Kleinfamilien und Alleinerziehende attraktiver. Mehr als 300 Partnerbetriebe im Sport, Kultur- und Freizeitbereich wurden kontaktiert, um familiengerechte Tarife und Angebote für alle Familiensituationen zu schaffen. Besonders im Bereich Kultur soll es in Zukunft mehr Angebote geben. Den neuen Familienpass erhalten Sie auf Ihrem Gemeindeamt, wo er Ihnen ohne viel Aufwand ausgestellt wird. Sie müssen lediglich ein Antragsformular ausfüllen und unterschreiben. Den Familienpass können Sie dann sofort mitnehmen. Er ist kostenlos und erscheint im praktischen Scheckkartenformat. In den Folgejahren müssen Sie den Familienpass nicht wie bisher jährlich neu beantragen. Er wird automatisch verlängert und Ihnen jedes Jahr per Post zugeschickt, bis Ihr Anspruch endet. Auch (Ehe)Partner, Besuchseltern und sogar Großeltern können im Familienpass eingetragen werden und eine zweite Karte erhalten, sodass gemeinsame Unternehmungen einfacher werden. Ausflüge mit Bus und Bahn in Vorarlberg sind besonders günstig, wenn Sie als Familie unterwegs sind und den Familienpass haben. Nur ein Erwachsener zahlt den vollen Preis, der zweite Erwachsene und alle Kinder fahren gratis. So sparen Sie nicht nur Geld, sondern helfen auch mit, unsere Umwelt zu schonen. Holen Sie sich den Familienpass 2009 im Gemeindeamt ab. Es lohnt sich, ihn immer dabei zu haben. Weitere wertvolle Tipps und Infos finden Sie im neuen Vorarlberger Familienkalender, den Sie gemeinsam mit Ihrem Familienpass 2009 erhalten. Wir wünschen Ihnen viel Spaß und Freude bei gemeinsamen Unternehmungen! Herzliche Grüße Bürgermeister Elmar Rhomberg Informationen zum Familienpass erhalten Sie in Ihrem Gemeindeamt, im Familienreferat der Vorarlberger Landesregierung unter Tel. 05574/511-24115 oder auf www.vorarlberg.at/familie. 8 fenster Dezember 2008 · Aus dem Rathaus hier abtrennen! Aus dem Rathaus · Dezember 2008 Dezember 2008 · Aus dem Rathaus Das Vorarlberger Jugendschutzgesetz Liebe Eltern und Erziehungsberechtigte! Wussten Sie über das Gesetz zur Förderung und den Schutz der Jugend Bescheid? Hier ein kleiner Auszug der gesetzlichen Bestimmungen: Das Vorarlberger Jugendgesetz (Auszug) Aufenthalt an allgemein zugänglichen Orten (Kino, Disco, Konzert, Café, Marktplatz, Park,...) bis 12 Jahre bis zum vollendeten 12. Lebensjahr bis 12 Jahre bis zum vollendeten 12. Lebensjahr 14 bis 16 Jahre ab dem vollendeten 14. bis zum vollendeten 16. Lebensjahr 16 bis 18 Jahre ab dem vollendeten 16. bis zum vollendeten 18. Lebensjahr erlaubt bis 22.00 Uhr und ab 5.00 Uhr; keine Beschränkung in Begleitung einer Aufsichtsperson oder wenn ein triftiger Grund vorInnerhalb der gesetzlichen liegt (z.B. Zugverspätung, Bestimmungen können die Aufsuchen einer Ambulanz). Kein triftiger Grund ist der Erziehungsberechtigten Heimweg nach dem Besuch andere Zeiten festlegen. einer Veranstaltung. erlaubt bis 23.00 Uhr und ab 5.00 Uhr; keine Beschränkung in Begleitung einer Aufsichtsperson oder wenn ein triftiger Grund vorliegt (z.B. Zugverspätung, Aufsuchen einer Ambulanz). Kein triftiger Grund ist der Heimweg nach dem Besuch einer Veranstaltung. erlaubt bis 24.00 Uhr und ab 5.00 Uhr; keine Beschränkung in Begleitung einer Aufsichtsperson oder wenn ein triftiger Grund vorliegt (z.B. Zugverspätung, Aufsuchen einer Ambulanz). Kein triftiger Grund ist der Heimweg nach dem Besuch einer Veranstaltung. erlaubt bis 2.00 Uhr und ab 5.00 Uhr; keine Beschränkung in Begleitung einer Aufsichtsperson oder wenn ein triftiger Grund vorliegt (z.B. Zugverspätung, Aufsuchen einer Ambulanz). Kein triftiger Grund ist der Heimweg nach dem Besuch einer Veranstaltung. Übernachten außer Haus mit Einverständnis des/der Erziehungsberechtigten gestattet mit Einverständnis des/der Erziehungsberechtigten gestattet mit Einverständnis des/der Erziehungsberechtigten gestattet mit Einverständnis des/der Erziehungsberechtigten gestattet Übernachten und Aufenthalt in Beherbergungsbetrieben oder auf Campingplätzen in Begleitung einer Aufsichtsperson erlaubt; nach dem vollendeten 10. Lebensjahr genügt die schriftliche Zustimmung des/der Erziehungsberechtigten in Begleitung einer Aufsichtsperson oder mit schriftlicher Zustimmung des/der Erziehungsberechtigten erlaubt mit dem Einverständnis des/der Erziehungsberechtigten erlaubt. mit dem Einverständnis des/der Erziehungsberechtigten erlaubt. Besitz, Erwerb und Konsum von Alkohol in der Öffentlichkeit verboten in der Öffentlichkeit verboten in der Öffentlichkeit verboten verboten sind: gebrannte alkoholische Getränke und Mischgetränke, die gebrannten Alkohol enthalten (sowohl selbst gemischte Getränke als auch Alkopops). An offensichtlich alkoholisierte Jugendliche darf kein Alkohol mehr ausgeschenkt werden! erlaubt Besitz, Erwerb und Konsum von Tabak Autostopp in der Öffentlichkeit verboten verboten, wenn der Lenker/die Lenkerin nicht persönlich bekannt ist in der Öffentlichkeit verboten verboten, wenn der Lenker/die Lenkerin nicht persönlich bekannt ist in der Öffentlichkeit verboten erlaubt erlaubt fenster 11 Aus dem Rathaus · Dezember 2008 Jubelhochzeiten – Jubiläumsgaben Die Ehepaare, die im Jahre 2009 das Fest der Goldenen Hochzeit – nach 50 Jahren Ehe Diamantene Hochzeit – nach 60 Jahren Ehe Gnadenhochzeit – nach 70 Jahren Ehe feiern können, werden gebeten bezüglich der Antragstellung für die Gewährung der Jubiläumsgabe des Landes Vorarlberg sich mit der Abt. III – Bürgerdienste, Herrn Elmar Fessler, Tel. 6802-12, in Verbindung zu setzen. Friedhofspflege im Winter Auch in den kalten Wintermonaten ist für die Lauteracher Bevölkerung die Wasserversorgung auf dem Friedhof sichergestellt. Neben dem Weihwasser ist auch der Wasserhahn für die Blumennetzung das ganze Jahr über offen. Weiters besteht ein eingeschränkter Winterdienst auf dem Friedhofsgelände. Die Marktgemeinde Lauterach übernimmt keine Haftung für etwaige Unfälle. Öffnungszeiten Rathaus 24. Dezember von 8 – 12 Uhr 31. Dezember von 8 – 12 Uhr Am 2. Jänner 09 bleibt das Rathaus geschlossen. „Nikolaus-Besuche“ Die Anmeldung für die „Nikolaus-Besuche“ findet ausschließlich am Sonntag, dem 30. Nov. von 17.15 – 18 Uhr im Pfarrheim, Hoheneggerstr. 15 statt. Wir bitten um Verständnis, dass wir keine telefonischen Anmeldungen entgegennehmen. Die Nikolausbesuche erfolgen dann am Freitag, dem 5. oder am Samstag, dem 6. Dezember 2008. Das Nikolaus-Team der Pfarre St. Georg 12 fenster Dezember 2008 · Aus der Gemeinde Beschäftigungskonzept für Bewohner Pflege- und Sozialzentren Frastanz, SeneCura Lauterach, Nenzing und Satteins erarbeiten Beschäftigungskonzept für Bewohner N enzing. Qualitätsbewusstsein, Individualität und Transparenz haben für die Sozial- und Pflegeheime in Frastanz, SeneCura Lauterach, Nenzing und Satteins einen sehr hohen Stellenwert. Gemeinsam riefen sie das Projekt „Bewohnerorientierte Tagesgestaltung“ 2002 ins Leben, welches sich in den letzten Wochen einer kritischen Prüfung unterzog. Das Ziel ist die nachhaltige Sicherung und Förderung der Lebensqualität der betagten MitbürgerInnen, die in den Einrichtungen ihren Lebensabend verbringen. Das schöne Ergebnis: Alle Heime bestanden die Prüfung mit bravour. Die Pflege- und Sozialzentren in Frastanz, SeneCura Lauterach, Nenzing und Satteins bieten Platz für 120 Menschen mit unterschiedlichen Krankheitsbildern. Gemeinsam haben sie das Projekt „Bewohnerorientierte Tagesbetreuung“ (Bo.T) von 2002 bis 2004 eingeführt. In den letzten Wochen wurde es von Fachleuten kritisch überprüft und rezertifiziert. Gerhard Sinz, Heimleiter von SeneCura Lauterach, über die Ziele: „Wir haben Standards und Rahmenbedingungen für Beschäftigungsmöglichkeiten der HeimbewohnerInnen erarbeitet und eingeführt. Das garantiert eine Qualitätssicherung und steigert die Lebensqualität und das Selbstwertgefühl der BewohnerInnen. Weiters werden dadurch soziale Kontakte gepflegt und die körperliche und geistige Fitneß angeregt.“ Das gemeinsam erarbeitete Leitbild trägt zur Aufwertung und Unverwechselbarkeit der Einrichtung bei. Keine Unter- und Überforderung Charlotte Rosak hat am Bo.T-Angebot „Kreatives Werken“ im Sozialzentrum SeneCura Lauterach teilgenommen: „Mir hat das Werken sehr viel Spaß gemacht, es war immer sehr unterhaltsam in der „Die Heimbewohner sollen sich bei uns wohlfühlen, wie zu Hause“ Heimleiter Gerhard Sinz Ausgezeichnete Tagesbetreuung: v.l. Dieter Visin-tainer (Nenzing), LR Dr. Greti Schmid, Maria Seeger (Frastanz), Mario Bettega (Satteins) und Karin Andreis (Lauterach) Gruppe. Meine selbstgebastelte Herbstdekoration wurde im Heim ausgestellt“, erklärt Frau Rosak stolz. Die Bo.T richtet sich nach den Interessen, der Biographie und den individuellen Fähigkeiten der BewohnerInnen, damit es zu keiner Unteroder Überforderung kommt. Die Teilnahme ist freiwillig und die Angebote sind flexibel. Auch Angehörige werden in das Projekt miteinbezogen. „Die dokumentierte Durchführung von bedarfsgerechten Angeboten bewirkt eine nachhaltige Qualitätssicherung der Pflege-, Beschäftigungs- und Betreuungsqualität. Die Bo.T ist eine fachlich anspruchsvolle, sinnvolle und unverwechselbare Dienstleistung“, beschreibt Projektleiter Peter Swozilek. Die Plattform Bo.T besteht aus VertreterInnen der vier Heime. Ziele sind der Informationsaustausch und das Erzielen von Synergien. Die im Rahmen des Instituts für Gesundheits- und Krankenpflege Vorarlberg gegründete ARGE Bo.T entwickelt die Anliegen der Bo.T weiter. Alle Mitgliedsein- richtungen dürfen das Bo.T Gütesiegel verwenden. „Einrichtungen, welche sich für Bo.T interessieren, sind eingeladen, in der Plattform Bo.T mitzuarbeiten“, erklärt Peter Swozilek abschließend. Weitere Informationen: SeneCura Sozialzentrum Lauterach Gerhard Sinz, Heimleiter Montfortplatz 1 6923 Lauterach T: +43(0)5574/71294 ikp – Kommunikationsplanung und Öffentlichkeitsarbeit GmbH Martin Dechant T: 05572 / 398811 M: dornbirn@ikp.at lauterach@senecura.at fenster 13 Aus der Gemeinde · Dezember 2008 14 fenster Dezember 2008 · Aus der Gemeinde V3 PROJEKT V3 - Graffiti Aktionen Im Oktober standen im V3 Projekt die Schlagworte Kreativität, Gestalten und künstlerisches Austoben im Vordergrund. Das „Dreamteam“ konnte den Pokal mit nach Hause nehmen Der Sieger des 3 V -Streetsoccerturniers lautet: Fairness Im Oktober 2008, dem schönsten Samstag des diesjährigen Septembers, schlugen die Offene Jugendarbeit Lauterach und Hard ihre Zelte am Streetsoccerplatz von Hard auf. Nach ausgiebigem Werben war dort im Rahmen des V3 Projekts ein mit Fußball erfüllter Nachmittag geplant. Nach der Teamanmeldung, dem Aufbau von Bänken und Tischen, einem Infostand und Möglichkeiten sich mit Essen und Trinken zu versorgen, startete das Turnier pünktlich unter der Leitung zweier geschulter Schiedsrichter. Die zwei Unparteiischen waren dabei mehr dennje darauf bedacht auf Fairness in jeglicher Form zu achten, da beim V3-Turnier in einem besonderen Modus gespielt wurde. So wurden unter den zwei gegnerischen Mannschaften nach jedem Match jeweils zusätzliche Fairnesspunkte verteilt, die zum Ergebnis miteinberechnet wurden. Auch weniger eingespieltere Teams und talentiertere Mannschaften hatten die Chance im Turnier immens weit zu kommen. Das Konzept ging voll auf! Wo oft überhitzte Gemüter, unverhältnismäßige Härte und übertriebener Ergeiz zu Konflikten auf und neben dem Spielfeld führen, stand dieser sportliche Nachmittag unter dem Motto des Fairplays. Und das obwohl durch die teils großen Altersunterschiede der teilnehmenden Mannschaften die Voraussetzungen dafür nicht ideal waren. Der Höhepunkt der positiven Überraschungen war das Finale, bei dem sich die jüngste Mannschaft des Turniers, „Dreamteam“, gegen die gut aufgelegten und äußerst fair agierenden Jungs von „Zadar Bregenz“ im Elfmeterschießen durchsetzte und das Turnier wie auch den zusätzlichen Fairnesspokal gewann. Die Offene Jugendarbeit Lauterach möchte sich zusammen mit der Offenen Jugendarbeit Hard hiermit bei allen Beteiligten für den schönen Nachmittag bedanken und freut sich schon auf nächstes Jahr. Denn „nach dem Spiel ist bekanntlich vor dem Spiel“. Über 70 Jugendlichen beteiligten sich an der Gestaltung der Bahnunterführung in Lauterach und des Harder Streetsoccerplatzes. Zwei Tage lang wurden die Flächen grundiert und dann mit verschiedenen Graffiti-Kunstwerken besprüht. Das erlaubte Besprayen der Flächen machte sichtlich Spaß und kam nach bisherigen Rückmeldungen auch bei der Bevölkerung gut an. Jahrgang 1939 Alle jene neuzugezogenen Lauteracher vom Jahrgang 1939, die in unserem Komitee nicht registriert sind, werden gebeten sich bei Dür Norbert Tel. 05574/79573 oder bei Rhomberg Elmar sen. 05574/64770 zu melden. Email: rhomberg.elmar@gmx.at Aus Datenschutzgründen werden die Adressen von der Behörde nicht weitergegeben. Wir freuen uns auf deinen Anruf. fenster 15 Aus der Gemeinde · Dezember 2008 Das Gespräch mit dem Lauteracher Christoph Boss Ein Lebensabschnitt, der mich prägte Herr Boss, sie waren 17 Monate in Sambia. Wie kam es dazu? Das war im Rahmen meines Zivildienstes. Als ich erfuhr, dass ich zu den wenigen gehöre, die ein Jahr Auslandzivildienst absolvieren können, war ich überglücklich. Sambia ist eines der ärmsten Länder der Welt, ca. neunmal so groß wie Österreich und liegt im Süden Afrikas. Nach 17 Monaten in einem fremden aber wunderschönen Land bin ich wieder nach Hause zurückgekehrt. Nun wird mir allmählich erst bewusst, was ich alles erleben durfte. Es war eine Zeit, die mich für immer prägen wird. Ein Teil meines Herzens wird immer in Sambia verbleiben. Was waren die Beweggründe nach Afrika zu gehen? Ich freute mich darauf, eine neue Kultur und ein neues Land kennen lernen zu dürfen. Ohne große Erwartungen, aber mit einer gewissen Angst vor dem Ungewissen ging ich in das Abenteuer meines Lebens und wurde nicht enttäuscht. Ich traf auf gastfreundliche Menschen und wurde sofort herzlich aufgenommen. All meine Ängste, die ich im Vorhinein hatte, waren schnell vergessen. Vater Miha und Bruder Camillo, der Priester im Kloster, haben sich super um mich gekümmert. Die Mission Press besteht aus Druckerei, Layout, Audio und Video Studio. In der Mission Press arbeiten ca. 70 Arbeiter. Ein zweiter Zivildiener und ich waren für das Netzwerk, den Server und den Drucker zuständig. So betreuten wir auch die 15 Computer des Klosters. Mit der Zeit bekamen wir aus ganz Sambia Computer, um sie von Viren zu reinigen oder um Programme zu installieren. Wie war der Tagesablauf in Afrika? Der Arbeitstag begann für uns morgens um 7:30 mit dem Morgengebet. Danach wartete auch schon jede Menge Arbeit auf uns. Um 12:30 nahmen wir das gemeinsame Mittagsessen mit den Priestern aus dem Kloster zusammen ein. Die Mittagspause dauerte bis 13:30. Um 19:30 läutete die Glocke zum gemeinsamen Abendessen. 16 Mit unserem Audio Studio konnten wir verschiedene Konzerte begleiten Trotz der Armut ist Sambia wunderschön und besitzt eine faszinierende Landschaft Mit den Einnahmen des Internetcafes werden Schulkinder unterstützt Wie sah der Arbeitsbereich aus und was unternahmen sie in der Freizeit? Da wir uns vorgenommen hatten, Verbesserungen im Bereich Netzwerktechnik und Server einzubringen, blieb uns nicht viel Freizeit übrig. Doch die harte Arbeit wurde auch belohnt. So konnten wir unser Audio Studio auf verschiedene Konzerte begleiten und so hautnah mit den Einwohnern leben. Wir bauten auch ein kleines Internet Cafe. Sebastian, der zweite Zivildiener, war für die Planung des Gebäudes zuständig. In meinen Zuständigkeitsbereich fiel die Planung und Ausführung der Elektrizität und des Netzwerkes. Der Bau des Internet Cafe´s war für uns eine große Herausforderung. Es war ein besonderes Erlebnis, wie praktisch aus dem Nichts etwas entstand. „Es war eine der schönsten Zeiten meines Lebens, ich werde Sambia nie vergessen“ Christoph Boss Mit den Einnahmen werden Schulkinder finanziell unterstützt. Ich habe mir vorher nie vorstellen können, dass man auch ohne Luxus so glücklich sein kann. Es war eine der schönsten Zeiten meines Lebens und sie lässt sich auch mit Worten nicht wirklich beschreiben. Ich werde Sambia nie vergessen. Auch möchte ich auf diesem Wege Vater Miha und Bruder Camillo für diese schöne Zeit danken. fenster Dezember 2008 · Aus der Gemeinde Pflege im Gespräch – Pflege Daheim Die Marktgemeinde Lauterach veranstaltete gemeinsam mit der connexia – Gesellschaft für Gesundheit und Pflege einen Vortrag zum Thema: Seelische und körperliche Erschöpfung - die Natur hilft, mit dem Referenten Mag. pharm. Rudolf Pfeiffer, Stadtapotheke Dornbirn. Herr Pfeifer sorgte anhand von vielen Beispielen der kinesiologischen Austestung an Ort und Stelle für einen sehr abwechslungsreichen und interessanten Abend im Seniorenheim SeneCura Lauterach. An die 20 Personen konnten über Themen wie Vitamine, Mineralstoffe, Lebensstil und nicht zuletzt über Burn-out neues Erfahren. Besonders Burn-out - das ausgebrannt sein - ist ein Zustand der chronischen Energie- und Antriebslosigkeit, der vor allem nach langen Phasen des intensiven Engagements und ausgeprägter Stressbelastung auftreten kann. Burn-out kann jeden treffen und bedeutet eine massive Einschränkung der Lebensqualität. Häufig auftretende Symptome sind Depression, Schlaflosigkeit, chronische Müdigkeit, Magen-Darm-Probleme, Kopfschmerzen, Kreislaufstörungen. An diesem Abend erfuhren die Besucher einiges über das Erkennen der eigenen Burn-out-Gefährdung. Der Referent erklärte Maßnahmen zur Wiederherstellung der körpereigenen Energie, um damit markante Verbesserungen der Lebensqualität und der eigenen Leistungsfähigkeit wieder herzustellen. Mag. pharm. Rudolf Pfeiffer im Seniorenheim SeneCura in Lauterach Hauptsächlich angesprochen wurden: Pflegende und betreuende Angehörige, aber auch viele MOHI-Helferinnen aus Lauterach und Umgebung und interessierte Personen haben den Weg in das gemütliche und feine Ambiente des Seniorenheimes in Lauterach gefunden. Die Gastfreundlichkeit im Seniorenheim war sehr angenehm, vielen Dank an dieser Stelle an das SeneCura-Team mit Christine Hummer. Bitte beachten Sie die weiteren Veranstaltungen im Rahmen von „Pflege im Gespräch“ auf der Homepage von Connexia unter www.connexia.at. Auch im Lauterachfenster wird über weitere Vorträge informiert. www.connexia.at fenster 17 Aus der Gemeinde · Dezember 2008 Neuigkeiten aus dem BORG Lauterach Die erfolgreichen SchülerInnen des BORG Lauterach „Geschnuppert“ wurde auch im Biologie-Unterricht Die SchülerInnen im Reinraum des Fachhochschul-Mikrotechniklabors www.vobs.at/borgl Wirtschaftswettbewerb „Business School Games“ Einen großen Erfolg feierte das Team des BORG Lauterach bei den diesjährigen Business-School-Games, einem bundesweit ausgetragenen Wirtschaftsquiz-Wettbewerb. Maximilian Brugger, Canan Tuluk, Clemens Tonko, Ina Palinic, Anita Zwing und Seline Herzer erreichten bei der Vorarlberg-Ausscheidung den dritten Platz und qualifizierten sich damit für das Bundesfinale. 18 „Schnuppern in der Schule“ Rund 80 SchülerInnen besuchten im Rahmen des Programms „Schnuppern in der Schule“ das Borg Lauterach. Die Interessierten, die dabei die Schule näher kennenlernen konnten, werden zum Teil im kommenden Schuljahr an das Borg wechseln. Im Rahmen des Besuchs wurde ihnen dabei auch die Möglichkeit geboten, am Unterricht teilzunehmen und einzelne Versuche durchzuführen. Besuch der Fachhochschule Dornbirn Unter der Leitung von Prof. Rouven Schipflinger besuchten SchülerInnen der naturwissenschaftlichen 6. bis 8. Klassen die Fachhochschule Dornbirn. Behandelt wurden dabei unterschiedlichste Themen wie Selbstreinigende Oberflächen, Mikrotechnik sowie Untersuchungen an Spinnen mit dem Rasterelektronikmikroskop. Der Besuch sollte auch Lust auf naturwissenschaftliche Studien machen. fenster Dezember 2008 · Aus der Gemeinde LEIHOMADIENST Leihomadienst des Vorarlberger Familienbundes feierte 10. Geburtstag „Das Baby ist zu einem strammen Jungendlichen herangewachsen“, bringt die Landesvorsitzende des Vorarlberger Familienbundes, Inge Sulzer MSc, 10 Jahre Leihoma/opa Dienst auf den Punkt. Gemütlicher Sternenhock Einen fröhlichen Nachmittag erlebten die SeniorInnen Ende Oktober. Die Musikanten Alfred und Reinhard sorgten für gute und ausgelassene Stimmung. Zur Freude der Zuhörer wurden sie musikalisch von Minele auf der Waschtrommel begleitet. Weitere Termine für den Sternenhock jeweils Mittwochs, ab 14 Uhr: 3. und 17. Dezember, 7. und 21. Jänner, 4. und 18. Februar Ursprünglich aus einer persönlichen Notsituation entstanden, entwickelte sich der Leihoma/Opa Dienst des Familienbundes in Vorarlberg zu einem wichtigen Angebot in der Palette von Kinderbetreuungsmöglichkeiten. Insgesamt mehr als hundert Leihomas konnte die Leiterin des Leihomaservices, Barbara Fessler bis heute vermitteln. Sie legt allerdings Wert auf die Feststellung, dass Leihomas keine Haushaltshilfen sind, sondern stundenweise in Familien bei der Kinderbetreuung helfen und so auch einen Beitrag zur „Generationenverständigung“ leisten. Der Familienbund vermittelt „nur“ die Omas, Detailfragen wie Stundenausmaß oder Bezahlung machen sich die Familien direkt mit den Leihomas aus. Leihomas und Opas sind so gefragt, dass der Familienbund dringend weitere Damen und Herren sucht, die gerne in einer Familie bei der Kinderbetreuung helfen möchten. Anfragen an: Barbara Fessler Tel: 0650/ 41 09 360 Email: leihoma@gmx.at Aus der Gemeinde · Dezember 2008 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 Heilige Orte in Lauterach Wegkreuze – Bildstö von Judith Böhler Judith Böhler ist Schülerin der 3c Klasse im BG Gallusstraße. Das Projekt „Meine Pfarre“ fand im Religionsunterricht bei Prof. Gabriele Kathrein im Schuljahr 2007/08 statt. Die Projektarbeit umfasste die Bereiche Pfarrkirchen, verschiedene Religionen, Gotteshäuser, heilige Orte. Die Lauteracherin Judith Böhler machte sich mit dem Fahrrad auf dem Weg, um die Wegkreuze, Bildstöckle und Statuen in Lauterach bildlich festzuhalten und zu dokumentieren. „Es war eine richtige Aufspürjagd. Wann immer ich durch Lauterach fuhr, hielt ich Ausschau nach den Bildstöckle und den Wegkreuzen“, erzählt Judith, die das Religionsprojekt äußerst interessant fand. Standorttipps erhielt sie dabei von ihren Nachbarn Elmar Fröweis und seiner Gattin Sigrid, die der Schülerin viele Stellen nennen konnten, an denen sich Wegkreuze und Bildstöckle befinden. Das Foto vom Wegkreuz bei der Volksschule Dorf (Rosenweg) stammt von Adolf Ehrle. Leider 20 fenster Dezember 2008 · Aus der Gemeinde PLAN B 18 19 21 plan b im Finale des alpenweiten Klimawettbewerbs Unter den Finalisten des Wettbewerb cc.alps der internationalen Alpenschutzkommission (CIPRA) Anfang November in Bern mit dabei: Das regionale Mobilitätsmanagementprojekt „plan b“ der Gemeinden Bregenz, Hard, Kennelbach, Lauterach, Schwarzach und Wolfurt. Im Wettbewerb werden Projekte mit „vorbildlichem Klimaschutz“ im Alpenraum ausgezeichnet. Von der international besetzten, hochkarätigen Jury des alpenweiten Wettbewerbs cc.alps wird „plan b“ als „gut durchdachtes Mobilitätskonzept auf regionaler Ebene“ gelobt. Dem Projekt wird attestiert, einen „wesentlichen Beitrag zum Klimaschutz“ zu leisten. Denn die plan-b Gemeinden haben ehrgeizige Ziele. Sie ermöglichen es den Menschen, bewusst und sanft mobil zu sein und motivieren sie dazu. Ein umfangreiches Bündel an Maßnahmen etwa wird die Attraktivität des Radfahrens in der Region in den nächsten Jahren deutlich heben. Plan-b unter den besten 13 Projekten im ganzen Alpenraum Der Einzug ins Finale betont die herausragende Bewertung der Jury für das Projekt, das aus den rund 160 eingereichten Projekten hervorsticht. Nur 13 davon – unter ihnen plan b – erreichten das Finale. Sieben Projekte teilen sich den Förderpreis von in Summe 100.000 Euro. Die Jury betont, dass es im Rahmen der Projekte gelingt, „Klimaschutz, Umwelt, Gesellschaft und Wirtschaft miteinander in Einklang zu bringen“. Die Internationale Alpenschutzkommission arbeitet für nachhaltige Entwicklung in den Alpen. Die Internationale Alpenschutzkommission CIPRA ist eine nichtstaatliche Dachorganisation (NGO) mit nationalen Vertretungen in den einzelnen Alpenländern. In Summe werden über 100 Verbände und Organisationen aus sieben Alpenstaaten (Österreich, Deutschland, Frankreich, Italien, Liechtenstein, Slowenien und Schweiz) vertreten. CIPRA trägt Sorge für eine nachhaltige Entwicklung in den Alpen und setzt sich sowohl für die Erhaltung des Natur- und Kulturerbes, für die Erhaltung der regionalen Vielfalt, als auch für Lösungen grenzüberschreitender Probleme im Alpenraum ein. Mit dem Projekt cc.alps bemüht sich die CIPRA dazu beizutragen, dass zahlreichen Maßnahmen zur Verminderung des Klimawandels bestmöglich mit dem Prinzip der nachhaltigen Entwicklung im Einklang stehen. Die „Klimafreundlichkeit“ des Mobilitätsprojekts plan b wurde mit dem Einzug ins Finale des Wettbewerbs von kompetenter Stelle neuerlich bestätigt. 20 22 1 Das „Liebeskreuz“ steht im Garten an der Lochbachstraße 28 2 Wegkreuz am Jannersee 3 Wegkreuz an der Sackstraße 4 Gedenkkreuz an die Schlacht am Monte Pasubio (Austraße) 5 Wegkreuz an der Austraße 60 6 Wegkreuz an der Antoniusstraße 18 7 Wegkreuz an der Unterfeldstraße 23 8 Wegkreuz an der Wälderstraße 41 9 So sah das Wegkreuz vor der Zerstörung bei der Volksschule Dorf aus 10 Bildstöckle Niederhof 23 11 Bildstöckle in der Privateinfahrt Austraße 49 12 Die prachtvolle Gottesmutter steht an der Pariserstraße 22 13 Das Bildstöckle ist dem hl. Antonius geweiht (Antoniusstraße, nahe der Autobahn) 14 Ein gemaltes Bild an der Hoheneggerstraße 33 15 Das Bildstöckle ist dem hl. Georg geweiht (Herrengutgasse 17) 16 Ein geschnitztes Bild in der Kaltenbrunnstraße 11 17 Eine schöne Marienstatue an der Wälderstraße 41 18 Ein besonderes Holzbildstöckle an der Frühlingsstraße 10 19 Im Garten des Hauses Achstrasse 16 befindet sich dieses Steinbildstöckle 20 Bildstöckle an der Bahnhofstraße 44 21 Muttergottes mit Kind unter dem Dachvorsprung des Hauses Lerchenauerstraße 18 22 Marienstatue unter dem Dachgiebel in der Pariserstraße 6 ckle – Statuen war es Judith nicht mehr möglich, ein Foto vom Kreuz zu machen. Es wurde 2007 an Halloween zerstört. Nach Klärung der Eigentumsverhältnisse wird die Gemeinde das Wegkreuz im Rosenweg wieder neu erstellen. Auch LauteracherInnen, die Judith beim Fotografieren beobachteten, interessierten sich für ihre Arbeit und erzählten der Schülerin einiges über ihr Wegkreuz oder Bildstöckle. Auch die Gemeinde Lauterach würde gerne mehr darüber erfahren. Falls Sie Informationen über ein Bildstöckle, Wegkreuz oder Statuen in Lauterach haben, eventuell Standorte kennen, wenden sie sich bitte an die: Abt. I – Öffentlichkeitsarbeit Gabriela Festini Tel: 6802-28, gabriela.festini@lauterach.at Werbung · Dezember 2008 22 fenster Dezember 2008 · Aus der Gemeinde Historisches – Wie es früher war… Alte Landstraße – neu 1 Gasthaus Linde, 1963 abgebrochen (siehe Rathausfenster 2001 Heft 2) 2 Josef Schertler, Sattlermeister später: Ludwig Götze, Lebensmittel (siehe Rathausfenster 1995 Heft 4) 4 1 2 6 3 5 7 5 3 Frisör Josef Fürschuß, Mechaniker Gebhard Loitz, 18.10.1980 abgebrannt (siehe Rathausfenster 1995 Heft 2) Gasthaus Hirschen 1997 zum Verwaltungstrakt umgebaut 7 6 Josef Metzler am 5.2.1955 abgebrannt Gasthaus Schäfle vor dem Umbau 1924 (siehe Lauterachfenster Heft 12) A us dem einst vom Dorfplatz bis zur Kirche reichenden Stück der Bundesstraße ist nach ihrer Begradigung anfangs der 60er Jahre die Alte Landstraße geworden. Drei Gasthäuser (1,5,7), ein Frisör, ein Fahrradmechaniker (3), ein Lebens- mittelgeschäft (2) und eine Metzgerei (4) sorgten früher einmal hier für reges Leben. Von der Verkehrsbelastung befreit brachten aber in der Folge Auflassungen, Umzüge, Abbruch und Brände Veränderungen des Straßenbildes mit sich und zunehmend ging damit auch die einstige Betriebsamkeit verloren. Nach der Erneuerung des Alten Marktes bekommt nun auch die Alte Landstraße eine zeitgemäße, dem Dor fbild entsprechende Gestaltung. fenster 23 Aus der Gemeinde · Dezember 2008 Krankenpflegeverein Lauterach Frau Frieda Gold mit Schülerin Tamara Rzipa Frau Maria Glorius, Frau Frieda Gold, DGKS Susanne Vonach (v.l.n.r.) F rau Maria Glorius lebt seit vielen Jahren mit ihrer Mutter Frau Frieda Gold im gemeinsamen Haushalt. Frau Gold ist heute 93 Jahre alt und war lange Zeit körperlich und geistig sehr fit. Nach einem Krankenhausaufenthalt vor einigen Jahren hat sich die Situation jedoch verschlechtert. Seither wird Frau Gold vom Krankenpflegeverein Lauterach 2x wöchentlich besucht und bei der Körperpflege unterstützt. Viele pflegende Angehörige übernehmen so wie Frau Glorius über Jahre die Betreuung ihrer Lieben und erhalten von den Schwestern des Krankenpflegevereins Unterstützung in pflegerischen Belangen und Hilfe bei der Vernetzung mit weiteren Organisationen. meinem Mitgliedsbeitrag unterstützen, bevor ich ihn brauche. Erfolgte eine nahtlose Betreuung ihrer Mutter gleich nach dem Krankenhausaufenthalt? Ja, zuerst dachte ich: „Wie soll ich das alles schaffen?“ Aber Eure Hilfe ist für mich eine große körperliche und seelische Entlastung. Wie wichtig ist für Sie diese Unterstützung? Sehr wichtig! Es tut gut zu wissen, dass man nicht alleine gelassen wird, egal was kommt. Werden noch andere Institutionen wie Mobiler Hilfsdienst etc. in Anspruch genommen und wenn ja welche? Im Laufe der Zeit kam noch für 2 Stunden/ Woche der Mobile Hilfsdienst dazu. Hier war mir Frau Annette King auch eine sehr große Hilfe. Seit einigen Monaten werden wir noch von einer selbständigen Frau vom Betreuungspool einen Tag in der Woche entlastet. Erhielten auch Sie persönlich Unterstützung für Ihre Situation? Immer wieder besteht die Möglichkeit, sich mit den Krankenschwestern über persönliche Belange auszutauschen. Was würden sie den „Pflegenden Angehörigen“ in Lauterach empfehlen? Ich würde allen Angehörigen empfehlen, sich durch die vorhandenen Institutionen so früh wie möglich helfen zu lassen, bevor man an seine Grenzen gelangt. Frau Glorius, herzlichen Dank für das Interview. Das Interview mit Fr. Glorius führte DGKS Susanne Vonach. Wir, die diplomierten Krankenschwestern des Krankenpflegevereins Lauterach, möchten mit diesem Bericht alle „Pflegenden Angehörigen“ und Patienten und Patientinnen ermutigen, rechtzeitig Hilfe in Anspruch zu nehmen! Nur durch eine optimale Betreuung und Versorgung zu Hause, mit Hilfe des guten sozialen Netzwerks in Lauterach, können unsere Senioren und Seniorinnen lange in ihrer gewohnten Umgebung und im Kreise ihrer Familien bleiben. Für Fragen steht Ihnen das gesamte Pflegeteam gerne zur Verfügung. Interview mit Frau Maria Glorius Frau Glorius, wie lange sind sie schon Mitglied beim KPV? Seit 1993 Wie sind sie auf den Krankenpflegeverein aufmerksam geworden? Durch die Mitgliedschaft der Großeltern und Eltern. Ich habe es sehr gut empfunden, dass es so etwas gibt und wollte diesen Verein mit 24 fenster Dezember 2008 · Aus der Gemeinde Ein Teil der erfolgreichen TeilnehmerInnen mit ihrem Zertifikat: Stefan Achberger, Adin Beganovic (Vorzug), Anna-Lena Winsauer, Paul Bereuter (Vorzug), Lisa Fink mit Lehrer Roland Maier HAUPTSSCHULE Fit-Tage an der Hauptschule Als die Schüler und Schülerinnen der ersten Klassen der Hauptschule Lauterach nach ihren Herbstferien wieder ihre Arbeit aufnahmen, erwarteten sie zwei Fit-Tage. Die TeilnehmerInnen der PET-Prüfung: Paul Bereuter (Vorzug), Anna-Lena Winsauer, Theresa Hammerer, Carola Fessler (sitzend) Verena Moosbrugger, Lisa Fink, Adin Beganovic (Vorzug), Stefan Achberger, Matthias Gruber (stehend) Die SchülerInnen konnten sich den Schwierigkeitsgrad der Aufgabe selbst aussuchen Prüfungszertifikat der University of Cambridge N eun SchülerInnen der letztjährigen vierten Klassen der HS Lauterach haben erfolgreich eine Prüfung der University of Cambridge abgelegt. Vor kurzem fand die feierliche Übergabe der Zertifikate bei einem Festakt im WIFI Vorarlberg statt. Die „Cambridge-ESOL-Examinations“ (ESOL = English for Speakers of Other Languages) werden weltweit angeboten und im WIFI in Dornbirn abgelegt. Die SchülerInnen der HS Lauterach haben die Prüfung auf Niveau B1 (Preliminary English Test) absolviert. PET ist die zweite der fünf möglichen Stufen und richtet sich an begabte SchülerInnen der Mittelstufe. In den Prüfungen wird auf realistische Situationen eingegangen. Es geht nicht darum, eine Reihe von Vokabeln und grammatikalischen Grundlagen und Regeln auswendig zu können, sondern echtes Englisch selbstverständlich anzuwenden, im Alltagsleben genauso wie beim Studium oder im Beruf. Es beurteilt die Fähigkeit, sich einfach und zusammenhängend über vertraute Themen etwa aus Arbeit, Schule oder Freizeit zu unterhalten, sowie die meisten Situationen zu bewältigen, denen man auf Reisen in englischsprachigen Ländern begegnet. Die Prüfung besteht aus den Bereichen Speaking, Listening, Writing und Reading. Sehr intensiv wurden die SchülerInnen auf diese Prüfung in der Schule vorbereitet. Bis zu vier zusätzliche Stunden Englisch wurden in den normalen Unterricht eingebaut. Das Ergebnis kann sich mehr als sehen lassen: Alle SchülerInnen haben die Prüfung nicht nur geschafft, sondern befinden sich mit ihren Leistungen teilweise weit ober dem weltweiten Durchschnitt und zwei Schüler konnten die Prüfung mit „Merit“ (=Vorzug) abschließen. Wir gratulieren den erfolgreichen TeilnehmerInnen Carola Fessler, AnnaLena Fink, Theresa Hammerer, Verena Moosbrugger, Lisa Fink, Matthias Gruber, Paul Bereuter (Vorzug), Stefan Achberger und Adin Beganovic (Vorzug) recht herzlich und wünschen weiterhin alles Gute für die Zukunft. Fit steht für Förder- und Individualisierungstage. Unser Ziel war, Gelerntes auf vielfältige Weise zu wiederholen und zu festigen. Dabei wurden die Schwierigkeitsgrade der gestellten Aufgaben in verschiedenen Farben gekennzeichnet. So konnten die SchülerInnen für sie geeignete Aufgaben aussuchen. „Biologie war sehr gut, weil ich mein eigenes Skelett gemacht habe. Ich habe es gleich zu Hause aufgehängt“ Alina Für Experten gab es knifflige Aufträge zu lösen. Jonglieren und Trommeln brachte Bewegung in die Kopfarbeit. „Ich fand die zwei Tage sehr gut, weil wir alles wiederholt haben und wir konnten uns selbst aussuchen, was für Stationen wir mochten. Ich hätte es immer gerne nach den Ferien.“ Vanessa fenster 25 Aus der Gemeinde · Dezember 2008 Buchbegegnung einmal anders… Lauterachs Kindergärtler besuchen Bibliothek Lauterach A 26 lle zehn Kinderärtlergruppen Lauterachs besuchten im Rahmen „Österreich liest-Treffpunkt Bibliothek“ die Bibliothek Lauterach und erlebten die Begegnung fenster mit dem Buch einmal anders. Die Bibliothekarin Rosmarie Döring gestaltete das Buch „Die Geschichte vom Löwen, der nicht schreiben konnte“ in ein Lesprojekt für die jüngsten „Leser“ um. Dabei übernahmen die Kindergärtler die verschiedenen Rollen der Dschungeltiere. Sie beteiligten sich aktiv und begeistert an der Geschichte. Dass ein Vorleseprojekt mehr sein kann, zeigte der anschließende Dschungeltanz, bei dem die Kinder ausgelassen und eifrig mittanzten. Zum Abschluss gestaltete jeder Kindergärtler sein Löwe-Lesezeichen. Die zukünftigen Leser versprachen, bald wieder die Bibliothek zu besuchen. Dem Ziel, die jüngsten Bibliotheksbesucher möglichst früh für Bücher zu begeistern, sind die Bibliothekare Rosmarie und Christof Döring mit diesem Projekt einen Schritt näher gekommen. Dezember 2008 · Aus der Gemeinde Offenes Freispiel im Kindergarten Hohenegger In diesem Raum können sich die Kinder zusätzlich mit verschiedenen Konstruktionsmaterialien beschäftigen. Da die Kinder fast nichts lieber tun als laufen, klettern, hüpfen oder herum zu tollen, können sie sich im Turnsaal zwischendurch so richtig austoben. Im zweiten Gruppenraum können sich die Kinder in der Kuschelecke zurückziehen oder auch im Kreativbereich ihrer Fantasie freien Lauf lassen. Der große Eingangsbereich bietet jede Menge Platz für „kleine Bauherren“. Egal ob Tiergehege, Schloss, Piratenschiff oder Bühne für die Stars – hier können die Kinder beinahe alles zusammenstellen, was ihnen gerade so einfällt. Um frische Luft zu schnappen ist die überdachte Terrasse für die Kinder offen. Dazu steht ihnen eine Auswahl an verschiedenen Gartenspielgeräten zur Verfügung. D as offene Freispiel lässt sich für die meisten Kindergärten als „Spielen lassen unter Aufsicht“ beschreiben. Im Fachjargon spricht man sowohl im Gruppenraum als auch im Außenbereich von einem „komplexen Geschehen während einer unbestimmten Zeitdauer, das sich jedes Mal neu aus dem spontanen Tätigwerden der Kinder und der Unterstützung der Kindergärtnerinnen entwickelt.“ Die Kinder entscheiden dabei selbstständig, welches Spiel, mit wem und wie lange sie spielen. Erstmals in diesem Kindergartenjahr beschränken sich diese Aktivitäten im Freispiel nicht mehr nur wie bisher auf einen Raum, sondern weiten sich auf das gesam- te Kindergartengebäude aus. Neben den Gesellschaftsspielen haben die Kinder die Möglichkeit, aus folgenden Angeboten zu wählen: Im ersten Gruppenraum haben die Kinder die Möglichkeit, in der großen Puppen- und Verkleidungsecke in verschiedene Rollen zu schlüpfen. fenster 27 Werbung · Dezember 2008 Advent-Ausstellung Tee Kosmetik Gutschein 5.Name: Vorname: Adresse: Tel.: E-Mail: kleine und große Geschenkideen Düfte 28 Kerzen Einlösbar bis 15. Dezember 2008. Pro Person nur ein Gutschein einlösbar. Gutschein gültig ab einem Einkauf von € 25.-. Ausgenommen Aktionen und Abverkäufe. fenster Dezember 2008 · Aus den Vereinen Laufen macht einfach Spaß Ein Gespräch mit zwei Lauteracher Lauftalenten Magdalena Baur, Jg. 1994, lief die 1000 m in 3:07 und die 2000 m in 6:50 Min. Maximilian Hammerle, Jg. 1993, lief in 26:13 Min. von der Pfändertal- zur Bergstation. „In 26 Minuten im Dauerlauf auf den Pfänder“ Maximilian Hammerle von der Turnerschaft M agdalena Baur und Maximilian Hammerle, zwei Jungtalente der Turnerschaft Lauterach, sind begeisterte Laufsportler. Das ist eher ungewöhnlich für Kinder in ihrem Alter. Ihre Erfolge sind für ihr Alter bemerkenswert. Hier ein kurzes Gespräch mit den Beiden: Wie seid ihr zum Laufsport gekommen und seit wann übt ihr diesen Sport aus? Magdalena: Mit sechs Jahren fing ich bei der Turnerschaft wie alle Kinder mit einem Dreikampf aus Laufssprint, Weitsprung und Ballwurf an. Mit neun oder zehn Jahren bemerkte ich, dass es mir Spaß macht, längere Strecken zu laufen. Der Erfolg bei Wettkämpfen spornte mich an und daher habe ich mich für diesen Sport entschieden. Maximilian: Mit acht Jahren tat ich zum ersten Mal beim Pfänderlauf mit. Das hat mir gleich getaugt. Bei der Turnerschaft machte ich zuerst ebenfalls Dreikampf. Mit zwölf Jahren kam ich in die Trainingsgruppe von Jan Schreiber und begann ein spezielles Lauftraining. Die Turnerschaft Lauterach hat mit der Turnerschaft Bregenz Stadt eine Trainingsgemeinschaft gebildet. Wie gefällt es euch in dieser Gruppe und wie viel Trainingseinheiten macht ihr? Magdalena: Ich trainiere gerne bei Jan und Martin Schreiber, Jan schreibt für mich jede Woche einen Trainingsplan. Im Sommer trainiere ich fast täglich im Bodenseestadion. Im Winter sind es drei Trainingseinheiten. Ich gehe auch sehr gerne mit meiner Schwester Theresa an der Ach joggen. Gerade jetzt auch bei trüben, kühlen Wetter macht das uns großen Spaß. Maximilian: Auch ich trainiere seit einem Jahr nach einem Trainingsplan von Jan Schreiber. Ins Stadion und zum Krafttraining gehe ich zweimal in der Woche. Meine Laufeinheiten, 30 bis 60 Minuten, mache ich von zuhause aus. Was sind euere größten Erfolge in diesem Jahr? Magdalena: Über 800, 2000 m und im Crosslauf wurde ich Landesmeisterin. Bei den österreichischen Meisterschaften wurde ich 3. und 6. Ich habe heuer recht gute Zeiten über 1000 m (3:07) und 2000 m (6:50) erzielt. Maximilian: Ich konnte die Bergläufe in Vorarlberg gewinnen. Dazu zählen Pfänderlauf, Muttersberglauf, Karrenlauf und Bucher Dorflauf. Gefreut hat mich auch der Landesmeistertitel über 800 m, obwohl Stadionläufe nicht meine Stärke sind. Was sind eure Ziele für 2009? Magdalena: Das Vorarlberger Kaderlimit für U18 zu schaffen, das ich heuer im eine Sekunde verpasst habe. Mit Jan trainiere ich auch 80 und 300 m Hürdenlauf. Im nächsten Jahr werden wir uns entscheiden, in welche Richtung es geht. Maximilian: Ich möchte gerne beim österreichischen Berglaufcup und bei Staatsmeisterschaften starten und mich im Berglauf weiter entwickeln. fenster 29 Aus den Vereinen · Dezember 2008 Shotokan Karate Club Lauterach Einmal Silber und viermal Bronze… Die Sportler mit Trainer Gerhard Grafoner und Schiedsrichter Natalie, Karlheinz und Sheriff ...erreichte der Nachwuchs des Shotokan Karate Club Lauterach am vergangen Wochenende bei den 17. Österreichischen Nachwuchsmeisterschaften in Wien. Das erste Mal reiste unser Team ohne unseren Medaillengarant Natalie El Kanfoud zu den Nachwuchsmeisterschaften an. Da Natalie mittlerweile nur noch in der Allgemeinen Klasse startberechtigt ist, waren Jessica Nigsch, Jennifer Nigsch, Miriam Rauch, Stefan Mörth, Andreas Mörth und Lukas Brunner auf sich alleine gestellt und meisterten die große Hürde mit Bravour. Jessica Nigsch erkämpfte sich mit einer knappen Niederlage im Finale gegen Franziska Forte (erst durch Schiedsrichterentscheid 1:3) in der Klasse Kumite U18 -59 kg den 2. Platz und wurde öster30 reichische Vizemeisterin. Ihre Schwester Jennifer Nigsch verlor das Schwesternduell gegen Jessica in der Vorrunde und landete auf dem 3. Platz. Miriam Rauch, in der Klasse Kumite U16 und 56 kg, unterlag im ersten Kampf der späteren Siegerin und erreichte über die Trostrunde den 3. Platz. Ebenso erging es Andreas Mörth, der sich in der Klasse Kumite U16 -70 kg den 3. Platz sicherte. Zusätzlich erreichte er in der Kategorie Kata U16 unter 26 Sportlern den 7. Platz. Stefan Mörth verlor in seiner Klasse Kumite U14 -150 cm in der ersten Runde. Aufgrund des Ausscheidens seines Gegners ums Finale blieb ihm die Trostrunde verwehrt und schied vorzeitig aus. Besser erging es ihm in der Kata U14, wo er sich unter 22 Sportlern auf den 7. Platz vorkämpfte. Höchst erfreulich auch der 3. Platz von Lukas Brunner in der Kategorie Kata U21. In der ersten Runde verlor Lukas noch gegen den amtierenden Staatsmeister Thomas Kaserer aus OÖ und kämpfte sich über die Trostrunde in die Medaillenränge. 3.Platz Landesliga 2008 Nach der dritten Runde in der Vorarlberger Landesliga stand mit dem KC Sei Bu Kan Dornbirn der neue und alte Sieger fest. So wie im letzten Jahr konnten auch heuer wieder die Sportler des Shotokan Karate Club Lauterach den 3. Platz erfolgreich verteidigen. Heuer steigerten sich unsere Sportler gegenüber dem letzten Jahr und lagen in der Endabrechnung mit jeweils 9 Punkten gleichauf mit dem KC Höchst. So mussten wir uns erst in der Unterbewertung ( 55 : 65 ) mit dem 3. Platz zufrieden geben. fenster Dezember 2008 · Aus den Vereinen Seniorenbund Lauterach in Damüls Die Wandergruppe „60+“ des Seniorenbundes Lauterach hatte den Ragazer Blanken zum Ziel. Wandergruppe vor der Damülser Mittagsspitze Bei strahlendem Sonnenschein erfolgte die Auffahrt mit dem Uga-Sessellift zur Bergstation auf 1.850 m Höhe. Die Wanderung in Damüls hatten die 30 Teilnehmer genutzt, um der Lauteracherin Judith Scheucher auf der Uga-Alpe einen Besuch abzustatten. Sie betreibt diesen gepflegten und leistungsfähigen Gastronomiebetrieb für viele Gäste im Sommer und Winter und hat sich natürlich über den Besuch aus ihrer Heimatgemeinde sehr gefreut. Nach einer kurzen Stärkung er folgte die Wanderung gemächlich ansteigend in Richtung Hintere Uga-Alpe und in weiterer Folge über einen Bergweg, umsäumt von herbstlich gefärbter Natur, auf den Ragazer Blanken. Nach zwei Stunden erreichte die Gruppe diese Bergkuppe mit herrlicher Aussicht auf die umliegende Bergwelt bis weit in die Silvretta, den Rätikon, Richtung Rheintal und Allgäu. Nach ausgiebiger Pause folgte der Abstieg zum Sünser Joch und über das kupierte Gelände der „Sieben Hügel“ in zwei Stunden zurück nach Damüls. Eine zweite Gruppe wählte als Ziel den Hochblanken und stieg dann ab Richtung „Stausee“(für den Betrieb der Beschneiungsanlagen) zurück zur Uga-Alpe, um dann mit der Bahn ins Tal abzufahren. Damüls liegt auf 1.428 m Höhe und zählt 325 Einwohner. Im Spätmittelalter haben Menschen aus dem Schweizer Kanton Wallis in Damüls eine neue Heimat gefunden. Um 1300 wurden diesen Leuten unwegsame Täler zur Rodung und Besiedelung zur Verfügung gestellt. Besonders sehenswert ist die Kirche in exponierter Lage über dem Dorf. Diese Kirche wurde 1484 im gotischen Stil aufgebaut und zwischen 1693 und 1733 barokkisiert. 1950 wurden gut erhaltene Fresken aus der Erbauungszeit freigelegt, die Bilder aus der so genannten Armenbibel darstellen. So besuchte die Wandergruppe nach der Wanderung rund um die Walsersiedlung noch dieses kirchliche Kleinod und traf sich schließlich nach einem erlebnisreichen Tag in der Walliser Stube zum gemütlichen Abschluss fenster 31 Werbung · Dezember 2008 32 fenster Dezember 2008 · Aus den Vereinen P I Z Z E R I A I TA L I A Urlaubsstimmung in der „Pizzeria Italia“ Traditionelle Speise, wobei die Pizza natürlich nicht fehlen darf und die temperamentvolle Stimme der Assunta Corrado „Duo Mediterraneo“ weckten Urlaubsgefühle bei zahlreichen Italienfans. Das Team der Pizzeria freute sich über den gelungenen und erfolgreichen Abend Die Kneippwanderung führte diesmal in den Bregenzerwald Kneipp-Wanderung auf den Klausberg bei Andelsbuch Bei herrlichem Herbstwetter sind achtzehn wanderfreudige KneippianerInnen aufgebrochen, um im schönen Bregenzerwald zu wandern Mit dem Bus ging es bis Andelsbuch. Wir wanderten dem Stausee entlang, mit einem kurzen Anstieg hinauf durch den farbenprächtigen Herbstwald, an Vorsäßhütten vorbei bis zum 920m hohen Klausberg, wo wir Mittagsrast machten, um uns ein wenig zu stärken. Weiter ging es zu einem schönen Aussichtspunkt. Man konnte dort die Gemeinden Andelsbuch, Hittisau, Lingenau bis hinüber nach Sulzberg von der Höhe aus bewundern. Zurück wieder zum Klausberg und hinunter nach Bezau, wiederum durch bunte Ahorn- und Buchenwälder. In Bezau sind wir dann noch den wunderschönen Waldlehrpfad mit den verschiedenen Gehölzen, Pflanzenarten, Höhlen und Felsvorsprüngen hinaufgestiegen. Etwas müde gönnten wir uns in einem Cafe in Bezau Kuchen und Kaffee. Nachher ging es mit dem Bus zurück nach Lauterach. Hausherrin Gerti und Ihr Team verwöhnten die Gästeschar mit mediterranen Köstlichkeiten und beeindruckendem „Terroir Chianti“: Ein brillanter, rubinroter Wein mit fruchtigem Duft nach Waldbeeren, saftig und vollmundig. Beeindruckend auch seine Herkunft von rein bioorganischem Anbau, ohne ökologischen Kniffe, Natur pur! Alle genossen den Abend sichtlich. 1.12. Adventauftakt in der Pizzeria „Italia“ ab 18 Uhr Ausstellung und Verkauf: 1.12. exklusiver Weihnachtsschmuck, festliche Deko, Stickereien etc. von Frida Kresser Den ganzen Dezember präsentieren wir Stimmungsbilder und andere Arbeiten des Lauteracher Künstlers Ernst Ostwald. fenster 33 Aus den Vereinen · Dezember 2008 34 fenster Dezember 2008 · Aus den Vereinen Männerchor Lauterach „Die Chormatinee Hofsteig am 15.3.2009 ist unser erster Saisonshöhepunkt im nächsten Vereinsjahr“ Obmann Franz Luttenberger In Bezau probte der Männerchor für das Adventkonzert in der Klosterkirche am 7. und 8. Dezember v.l.n.r. Schriftführerin des Chorverbandes Margareta Lang, Fähnrich August Zucali, Franz Haan, Helmut Melzer, Obmann Franz Luttenberger A nfang Oktober bot der Männerchor Lauterach seinen Sängern bereits zum dritten Mal ein ausgedehntes Probenwochenende im Bildungshaus Beza


Lauterachfenster 2006 10
Son, 6. Feber 2011 | Kuhn EDV

Dezember 06 Nr. 10 D i e a k t u e l l e I n f o r m a t i o n s s c h r i f t d e r M a r k t g e m e i n d e L a u t erach Cäcilienkonzert der Bürgermusik Hofsteigsaal, 2. und 10. Dezember 6 Bisachweg 12 Familienunternehmen 16 Feuerwehrübung 38 Jubiläum Zeitungsversand P.b.b. Verlagspostamt A-6923 Lauterach Zulassungsnummer 02 Z 031382 M Inhalt EDITORIAL Das neue Kreuz am Lauteracher Kirchturm Seit wenigen Tagen strahlt das neue Kreuz auf dem Kirchturm unserer Pfarrkirche. Die waaghalsige Bergung des „in die Jahre gekommenen“ und die Aufstellung des neuen christlichen Symbols auf dem höchsten baulichen Punkt unserer Gemeinde war weithin sichtbar und sorgte für viel positiven Gesprächsstoff in der Bevölkerung. Das Kreuz auf unserem Kirchturm soll auch ein wichtiges Zeichen des Friedens sein. Es ist von vielen Punkten in unserer Gemeinde sichtbar. Wenn man von Bregenz über die Arlbergstraße nach Lauterach fährt – ob von den Bergen aus – oder bei einem Spaziergang in unserem Ried – der Kirchturm mit seinem Kreuz ist überall zu sehen. Seit über einem halben Jahrhundert leben wir in einem friedlichen Land. Gerade in der Vorweihnachtszeit sollte jeder von uns ein wenig innehalten, darüber nachdenken, welche Werte unsere Gesellschaft geschaffen hat. Auch in einer schnelllebigen Welt, wo vieles selbstverständlich geworden ist, soll uns in der Adventzeit bewusst werden, welchen Aufbau unsere Eltern und Großeltern geschaffen haben. Die Erneuerung des Kreuzes auf dem Kirchturm wird auch von der Marktgemeinde Lauterach finanziell unterstützt. Auch wir wollen dieses Ereignis zum Anlass nehmen, danke zu sagen. Unser Lauterach wurde in den letzten Jahrzehnten von vielen negativen Ereignissen – wenn ich vom Zugsunglück 1989 absehe – verschont. In den letzten Dekaden gab es in unserem Dorf weder ein schlimmes Naturereignis noch ein wirklich schwerwiegender wirtschaftlicher Zusammenbruch eines Unternehmens. Natürlich gab es persönliche Schicksale, natürlich könnte es manchmal hier und dort optimaler laufen. In Summe können wir zufrieden sein. Ich wünsche ihnen und ihren Angehörigen ein frohes Weihnachtsfest und vielleicht nehmen sie sich einmal Zeit und betrachten das neue Kreuz auf der Pfarrkirche Lauterach. „Schaffa, schaffa, Hüsle boua“ Was wird für die Baueingabe benötigt Lauterachs Straßennetz Neue und sanierte Straßen Wohnungsausschuss Wohnungsausschuss mit neuer Obfrau Lauterachs Top-Unternehmen Bemerkenswerte Erfolge Lauteracher Firmen Winterzeit-Einbruchzeit Wie kann man sich schützen Vokalensemble „Crescendo“ Auftritte bei der „Langen Nacht der Museen“ Firma Pfanner Getränke Österreichs bestes Familienunternehmen Orientierungslauf Hauptschule Lauterach gewinnt Bronze Die Lauteracher Vereine 13 Seiten Vereinsberichte döt gsi Kinder, Lyrik und Sport Jubiläum Goldene Hochzeit Anna und Josef Reichmuth 4 6 7 8 11 11 12 14 16 32 38 Ihr Bürgermeister Titelbild Sabrina Huber, Tubaistin (Foto: Bürgermusik Lauterach) fenster 3 Elmar Rhomberg Aus dem Rathaus Neubau Haugg an der Mäderstraße Baubewilligung „Schaffa, schaffa, W enn nach der Bau- und Finanzplanung die Entscheidung fällt, ein Haus zu bauen, dann führt der nächste Weg zur Baubehörde: Es muss um eine Baubewilligung angesucht werden. Das Land Vorarlberg hat dies in der „Verordnung der Landesregierung über die Baueingabe (Baueingabeverordnung) Landesgesetzblatt Nr. 62/2001“ geregelt (Download unter www.vorarlberg.at). Weiters beachtet werden müssen: Bestimmungen des Baurechts, der Ortsentwicklung und Flächenwidmung, des Tief- bzw. Kanalbaues und des Wasserwerkes. Zudem sind Angaben für die Statistik Austria und das Finanzamt erforderlich. Die wichtigsten Unterlagen sind: • Das Baueingabe-Formular des Energieinstitutes Vorarlberg, vollständig ausgefüllt. • Der Nachweis des Eigentums oder Baurechts am Baugrundstück. • Der Nachweis einer rechtlich gesicherten Zufahrt. 4 • Die Zustimmung für Einbauten in fremde Grundstücke, falls dies notwendig ist. • Die Pläne, Berechnungen und Baubeschreibungen in 4-facher Ausfertigung wie folgt: • Übersichtsplan im Maßstab 1:1000 enthaltend: Baugrundstück, Bauvorhaben, Baubestand der Umgebung, Zufahrt, Grundstücksnummern, Nordrichtung. • Lageplan M 1:500 oder 1:200 enthaltend: Kanalplan bis zum Anschluss an den öffentlichen Kanal, Wasserleitungsplan, Ober- und Dachflächenwasserbeseitigung, Zufahrt, Hauptmaße des Bauvorhabens, Abstände zu den Grundstücksgrenzen, Pkw-Abstellplätze, Kinderspielplatz (bei Mehrfamilienwohnhäusern ab vier Wohneinheiten). • Hinweis: Übersichts- und Lagepläne aus dem GIS (Geographisches-Informations-System) erhalten Sie in der Abt V Infrastruktur des Rathauses. • Grundrisse M 1:100 enthaltend: Abstandsflächen (auch 1:200 möglich), Nutzflächen der Räume, Zweckwidmung der Räume, Anordnung und Abmessung der Einstellplätze. • Schnitte M 1:100 enthaltend: Höhenlage (bezogen auf Fixpunkt), absolute Höhe über Adria im Wasserschongebiet, Geländeverlauf vor und nach der Bauführung bis zur Grundgrenze, Höhenangabe zur Berechnung der Abstandsfläche. • Ansichten M 1:100 enthaltend: Geländeverlauf vor und nach der Bauführung bis zur Grundgrenze. Für Wohnanlagen und Betriebe gelten zusätzliche Bestimmungen. Auskunft darüber erhalten Sie in der Abteilung V Infrastruktur des Rathauses. Die Baubeschreibung ist ein wichtiger Teil des Bauansuchens. Darin enthalten sind folgende Angaben, die zur raschen Abwicklung des Bauvorhabens vollständig angegeben werden sollten: Name und Adresse des Antragstellers fenster Aus dem Rathaus HILFSDIENST Betreuungshilfen als Ergänzung zum Mobilen Hilfsdienst Das ist ein neues Projekt, welches kürzlich in der Region Feldkirch für zwei Jahre als Pilot gestartet wurde. Bei freier Kapazität können diese Hilfen im ganzen Land angefordert werden. Falls die Auslastung genügend groß ist, wird das Projekt auf das Unterland (Dornbirn / Bregenz) Anfang nächsten Jahres ausgeweitet. Wer sind diese Betreuungshilfen? Elf engagierte Frauen, die vorher arbeitslos oder als MOHI-Helferin tätig und arbeitssuchend waren, haben eine Ausbildung von 200 Stunden mit Praktikum absolviert. Sie machen dieselben Tätigkeiten wie die Mobilen Hilfsdienste, unterscheiden sich jedoch ganz klar dadurch, dass sie nur Einsätze ab mindestens 3 Stunden am Stück tätigen. Bei Bedarf müssen sie für alle Tagesund Nachtzeiten zur Verfügung stehen. Diese neue Einrichtung ist somit eine Ergänzung zum Mohi und teilweise eine Alternative zu den ausländischen Organisationen, die oftmals nicht wirklich 24 Stunden benötigt werden. Die Betreuungshilfen können sehr hilfreich in Notsituationen sein, z. B. kurzfristiger bzw. vorübergehender Bedarf wegen Urlaub oder anderen Ausfällen von Angehörigen. Sie können einmal pro Woche bis täglich von 3 bis 8 Stunden oder mehr angefordert werden. Kosten 3 Stunden kosten pauschal Euro 33,-4 Std. Euro 43,-- usw. je mehr Std. am Stück genommen werden, um so günstiger wird die Stunde. Die Preise sind incl. MWSt., Km-Gelder usw. Anfragen und Auskünfte Marktgemeinde Lauterach, Büro für Gesellschaftliche Angelegenheiten, Tel. 05574/6802-16, Mo – Fr 8-12 Uhr oder Arge Mobile Hilfsdienste Feldkirch, Tel. Nr. 05522 / 78101 Abgabetermine für Bauvorhaben 2007: Diese Termine stehen bereits fest. Baueingaben, die nach diesen Terminen einlangen, werden automatisch dem darauffolgenden Termin zugeordnet. Diese Termine sind jeweils Montag: 15. Jänner 25. Juni 12. März 3. September 30. April 5. November Hüsle boua…“ inkl. Telefon und E-Mail, Grundstücksnummer, Flächenwidmung, Nettogrundfläche in m2, Baunutzungszahl, Ausmaß des umbauten Raumes in m3, Verkehrsanbindung, Wasserversorgung, Abwasserbeseitigung, Oberflächenwasserbeseitigung, Beschaffenheit der Vorplätze und Zufahrtsstraßen, Abfallbeseitigung, Beheizung, Anzahl der Parkplätze, Baukostensumme, Art/Ausführung und Farbe aller wesentlichen Bauteile, Wärmeschutz, Schallschutz. Prüfung durch die Baubehörde: Die eingelangten Plan- und Beschreibungsunterlagen werden von der Baubehörde und dem Gestaltungsbeirat der Gemeinde, dem namhafte Architekten angehören sowie vom Bauausschuss geprüft. Werden die Bauunterlagen zu diesen Terminen vollständig und richtig eingereicht, steht einer raschen Erteilung der Baugenehmigung nichts mehr im Wege. Die Mitarbeiter der Abteilung V Infrastruktur bzw. die Baubehörde im Rathaus beraten die Lauteracher Bauwerber gerne und stellen ausführliche Unterlagen, Formulare und Checklisten zur Verfügung. Rathaus Lauterach Abteilung V – Infrastruktur Telefon 05574/6802 mit folgenden Durchwahl-Nummern und E-Mail-Adressen: Leitung: Bmstr. Marc Anders, Dw 24 · marc.anders@lauterach.at Baurecht, Hochbau: Ing. Erwin Rinderer, Dw 21 · erwin.rinderer@lauterach.at Tiefbau, Kanal, Straße: Otto Wittwer, Dw 22 · otto.wittwer@lauterach.at Wasserwerk: Michael Habicher, Dw 26 · michael.habicher@lauterach.at Baueingabestelle, Sekretariat: Ing. Iris Braun, Dw 20 · iris.braun@lauterach.at www.vorarlberg.at fenster 5 Aus dem Rathaus Erweiterung des Radwegenetzes und Straßensanierung Bushaltestelle Fellentorstraße an der Unterfeldstraße Die neue Verbindung zwischen Bisachweg und Steinfeldgasse Aufbau eines Fuß- und Radwegenetzes nach dem Prinzip der kurzen Wege, das vor allem auch die Bedürfnisse des Berufsverkehrs berücksichtigt und alle Ortsteile miteinander verbindet. (Quelle: Leitbild der Marktgemeinde Lauterach 1998 - Verkehr) Dieser Bereich der Sackstraße wurde saniert Sanierung Sackstraße und Eschenweg Ein schon lange gehegter Wunsch der Lauteracher Landwirte wurde kürzlich realisiert. Sofort nach der Maisernte wurde im Bereich des Wegkreuzes die Sackstraße saniert. Bodenwellen, die sich durch Absenkungen gebildet hatten, wurden ausgeglichen und der betroffene Straßenabschnitt mit Tränkasphalt befestigt. Dabei wird auf die frische Asphaltschicht Split aufgebracht. Eine effiziente und vor allem kostengünstige Methode zur Straßenbefestigung. Diese Methode wurde auch beim Eschenweg zwischen der Quellengasse und der Unterfeldstraße angewandt. Neuer Radweg und Gehweg Bisachweg Der neue Bisachweg verbindet die Rotachstrasse und die Steinfeldgasse mit der Kaltenbrunnenstraße in der Nähe der kleinen Schweizerbahn-Unter führung. Dadurch wird eine direkte Verbindung von der Ler6 chenauerstraße in Richtung Hard-Mittelweiherburg geschaffen. Diese Verbindung konnte nun nach jahrelangen Verhandlungen mit den Grundstückseigentümern verwirklicht werden. Buswartehäuschen bei der Haltestelle Fellentorstraße Beiderseitig der Unterfeldstraße in der Nähe der Kreuzung mit der Fellentorstraße wurden zwei Wartehäuschen errichtet. Besonders in der nasskalten und windigen Jahreszeit eine wesentliche Komfortverbesserung für die Fahrgäste. Halteverbote und Geschwindigkeitsbeschränkung Bürgermeister Elmar Rhomberg verordnete aufgrund eines Beschlusses des Gemeindevorstands: Auf der Langegasse von der Abzweigung Jägerstraße (Schreinerei Kolb) bis zur Brük- ke über die Rheintalautobahn A 14 wir die erlaubte Höchstgeschwindigkeit auf 40 km/h beschränkt. In der Fortsetzung von der Tischlerei Kolb in Richtung Wälderstraße wird die erlaubte Höchstgeschwindigkeit auf 30 km/h beschränkt. Auf der Scheibenstraße von der Abzweigung Sportplatzstraße in Richtung Sportanlage bis zur Industriestraße, auf der Ringstraße auf die gesamten Länge, auf der Sportplatzstraße von der Industriestraße bis ans Ende in Richtung Sportplatz sowie auf der Industriestraße von der Funkenstraße bis zum Beginn des asphaltierten Riedstraßennetzes, ist das Halten und Parken verboten. Der neue Lauteracher Ortsplan mit allen neuen Straßen, Wegen und Bezeichnungen ist fertig und im Rathaus erhältlich. www.lauterach.at fenster Aus dem Rathaus Neue Obfrau im Wohnungsausschuss „Die Arbeit des Wohnungsressorts beschränkt sich nicht nur darauf, Wohnungen zuzuteilen, sondern auch in den Anliegen und Problemen der Mieter zu vermitteln.“ Der Wohnungsausschuss v.l.n.r. Bürgermeister Elmar Rhomberg, Wolfgang Agerer, Obfrau Barbara Draxler, Herbert Gunz, Doris Rohner, Helmut Loitz, Günther Fritz, Gerda Starzinger, Roland Hörmann, Dietmar Schneider, Hubert Müller, Petra Dressel, Beatrix Springer, Sachbearbeiterin Annette King. Es fehlen: Karl Nußbaumer und Ngoc-Bach Nguyen GR Barbara Draxler G emeinderätin Barbara Draxler, bisher verantwortlich für das Ressort „Soziales und Gesundheit“ übernimmt zusätzlich das Ressort „Wohnungen“. Der bisherige Vorsitzende Günter Koppler hatte im Vorfeld angekündigt, sich nach seiner Pensionierung aus der Gemeindepolitik zurückzuziehen. Durch sein Ausscheiden war nun eine Neubesetzung notwendig geworden. Barbara Draxler wurde in der Gemeindevertretungssitzung vom 17.10. zur neuen Vorsitzenden gewählt. Ersten Ausführungen von GR Barbara Draxler zufolge soll das Wohnungsressort zeitgemäßer und noch bürgernäher umgebaut werden. Dazu erarbeitet sie gerade ein Konzept in dem unter anderem die Nutzung neuer Medien, wie des Internets, aber auch eine regelmäßige Betreuung mit Besuchen der Lauteracher Wohnanlagen Schwerpunkte darstellen. Die Erfahrung zeige, dass vielfach Probleme nicht angesprochen werden (können) und irgendwann eskalieren. Proaktive Betreuung heißt Wohnqualität steigern, Zusammenleben fördern und bei Problemen die richtigen Partner zusammenzubringen. Um diese Arbeit effizient machen zu können wird das Wohnungsressort zukünftig neu organisiert werden. Das Sozialressort, auch unter Barbara Draxlers Verantwortung, wird im Wohnungsausschuss zwar vertreten sein und dort die sozialen Aspekte bei den Vergaben einbringen, es wird aber nicht mehr die erste Kontaktadresse bei Wohnungsvergaben sein. Auch sollen regelmäßige Gespräche mit den Bauträgern stattfinden und ein gegenseitiger Austausch zu Wohnungs- und Raumbedarf etabliert werden. Durch diese Gespräche will Lauterach die Bauträger aktiv unterstützen und so das Wohnungsangebot näher an den Wohnungsbedarf herangeführt werden. Ein wichtiges Anliegen ist GR Barbara Draxler auch die überregionale Zusammenarbeit mit den umliegenden Hofsteiggemeinden. www.lauterach.at fenster 7 Aus der Gemeinde Die Firmenzentrale der Gebr. Weiss Holding AG befindet sich in Lauterach Die Top-20-Unternehmen Lauterachs gereiht nach Umsatz Lauterachs Top Unternehmen I n Ihrer November-Ausgabe veröffentlichte die Zeitschrift Echo-Wirtschaft die Top 500 Unternehmen nach Umsatzzahlen im Ländle. Lauteracher Betriebe sind an vorderster Stelle zu finden. Platz drei der Ländle-Wertung und umsatzstärkster Lauteracher Betrieb ist ein weltweit tätiges Unternehmen: die Firma Gebrüder Weiss Holding AG mit der Konzernzentrale in Lauterach, Bundesstraße 110. Der weltweit erzielte Umsatz dieses Global-Players in der Speditions-Branche beträgt beinahe 800 Mio. Euro. Die Firma Gebrüder Weiss ist auch der größte Arbeitgeber in unserer Gemeinde. Auf dem beachtlichen 13. Rang im Ländle rangiert der zweitgrößte Lauteracher 8 Betrieb, die Firma Hermann Pfanner Getränke Gesellschaft. Dieser Familienbetrieb mit inzwischen 150-jährigen Wurzeln in Lauterach wurde kürzlich als bestes Familienunternehmen Österreichs ausgezeichnet. (Lesen Sie darüber den ausführlichen Bericht in dieser Ausgabe). Etwas überraschend ging der dritte Platz an die Firma Huppenkothen noch vor deren Stammbetrieb Schertler-Alge. Der Star im Programm der Firma Huppenkothen ist zweifelsohne der Minibagger „Takeuchi“, der sich in ganz Europa bestens verkauft. Der Exportanteil dieser Firma liegt dementsprechend bei 45 %. Wie bereits erwähnt liegt auf Platz vier mit der Firma Schertler-Alge Bau ein Lau- teracher Bauunternehmen, das seit vielen Jahren zu den erfolgreichsten Bauunternehmen im Lande zählt. Der fünfte Platz der Firma BayWa Vorarlberg unterstreicht die Attraktivität des Lauteracher Wirtschaftsstandortes. Schließlich findet sich auf Platz sechs bereits ein weiterer sehr erfolgreicher Lauteracher Familienbetrieb, die Fa. FlatzVerpackungen Styropor, immerhin noch in den Top-100 der Ländle-Rangliste. Die Plätze eins bis drei in Vorarlberg belegen übrigens die Alpla Gruppe mit Stammsitz in Hard, die Firma Zumtobel AG Leuchten in Dornbirn und der Beschlägehersteller Julius Blum mit dem Stammwerk in Höchst. fenster Aus der Gemeinde Der Renner der Fa. Huppenkothen – der Takeuchi-Kleinbagger Auszug aus dem vielfältigen Angebot der Fa. Pfanner Die Liste der 20 umsatzstärksten Betriebe Lauterachs (Quelle Echo/Wirtschaft November-Ausgabe 2006) Nr. 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 Nr. Vbg. 3 13 23 51 56 99 108 120 181 207 220 225 256 294 297 319 321 324 329 331 Firmenname Gebrüder Weiss Holding AG Hermann Pfanner Getränke Ges.m.b.H. Huppenkothen GmbH. & Co. KG Schertler-Alge GmbH. BayWa Vorarlberg HandelsGmbH. Flatz-Verpackungen Styropor Ges.m.b.H. Axima Kältetechnik GmbH. Hefel Wohnbau Intemann GmbH. Peter Hahn GmbH. Madeleine Mode GmbH. Bau-Trans-Ges.m.b.H. Großküchen-Vertriebs GmbH. Reinhard Loitz Blue Planet Flugreisen GmbH. Lelo Hausbau GmbH. Express-Beton GmbH. Flatz Transport & Logistik Ges.mbH. Volta Edelstahl GmbH. technoplus Technologieservices GmbH&Co. KG Mitarbeiter *) Umsatz Branche 3627 340 115 235 789.300.000 192.000.000 110.000.000 53.000.000 Spedition Herstellung von Frucht- und Gemüsesäften, Eistee, Konzentrate Großhandel mit Baumaschinen Hochbau, Tiefbau, Zimmerei, Türen- und Fenstererzeugung Groß- und Einzelhandel Verpackungen aus Wellpappe und Styropor, Dämmplatten Kälte-, Klima und Rückkühlanlagen Wohnbau Anlagenbau, Heizung, Sanitär, Klima Dienstleistungen Dienstleistungen Güterbeförderung Handel mit Großkücheneinrichtungen Fahrräder, Sport- und Campingartikel Reisebüros Ingeneurbüros Herstellung von Tansportbeton Güterbeförderung Großkücheneinrichtungen Maschinen und Werkzeuge 138 138 150 93 75 k.A. 15 80 32 30 7 20 11 k.A. 75 45 50.872.000 27.000.000 24.162.082 21.500.000 13.800.000 11.500.000 11.000.000 10.433.111 10.000.000 7.300.000 7.050.000 6.700.000 6.600.000 6.500.000 6.200.000 6.034.343 *) Bei manchenn Betieben (z.B. Gebrüder Weiss) sind in den Mitarbeiterzahlen Beschäftigte auch außerhalb Lauterachs enthalten. Werbung V E R A N S T A LT U N G E N A D V E N T I N L A U T E R A C H FR | 01 DEZ 2006 Größter Adventskalender Lauterachs von SchülerInnen der Volksschulen gestaltet 18 Uhr, Alter Markt: Öffnung des ersten Fensters, mit Bewirtung Veranstalter: Wirtschafts- und Handwerkerverein „A Schnee ... Idee ...“ Lesung mit Birgit Rietzler, Mundartdichterin aus dem Bregenzerwald 16.30 Uhr, Kurzführung mit Alwin Rohner 17 Uhr, Lesung mit musikalischen Einlagen Veranstalter: Kunst im Rohnerhaus Cäcilienkonzert der Bürgermusik Lauterach 20 Uhr, Hofsteigsaal mit Konzertbestuhlung und anschl. Bewirtung Veranstalter: Bürgermusik Lauterach SO | 03 DEZ 2006 Weihnachtsbasar mit Frühstücksbuffet 9–16 Uhr, BORG Lauterach | Veranstalter: Frauenchor Hofsteig Pfadis Wiehnachtsmärktle mit Kerzenziehen 10–17 Uhr, Alte Seifenfabrik | Veranstalter: Pfadfinder Lauterach FR | 08 DEZ 2006 Adventkonzert 17 Uhr, St. Josefskloster Klosterkirche Veranstalter: Männerchor Lauterach Cäcilienkonzert Wiederholung 15 Uhr, Hofsteigsaal mit Bewirtung Veranstalter: Bürgermusik Lauterach Zwei Stimmen – ein Thema Eine musikalische und literarische Weihnachtsreise mit Silvia Ludwig, Gitarre und Gesang; Norbert Wanker, Texte 20 Uhr, Alter Sternen Gewölbe Veranstalter: Kulturplattform, MG Lauterach Adventmeditation „schenken??? – beschenkt!!!“ 19.30 Uhr, St. Josefskloster Meditationsraum Veranstalter: St. Josefskloster SA | 23 DEZ 2006 WEITERE INFOS ENTNEHMEN SIE DEN AUSBLICKEN UND DER PRESSE! 10 SA | 02 DEZ 2006 SO | 10 DEZ 2006 FR | 15 DEZ 2006 Verteilung des Friedenslichtes 8–13 Uhr Veranstalter: Pfadfinder Lauterach und Feuerwehrjugend fenster Aus der Gemeinde DÄMMERUNGSEINBRECHER Winterzeit – Einbruchszeit Die Mitglieder des Vokalensemble „Crescendo“ mit Kulturamtsleiter Christof Döring und Anna Huber (Europa im Dialog), 2. von rechts Mit der Jahreszeit, in der es früh dunkel ist, beginnt auch wieder die Gefahr der so genannten Dämmerungseinbrecher. Diese nutzen die Zeit ab ca. 16 Uhr, wenn es schon dunkel ist und die Hausbewohner noch bei der Arbeit oder beim Einkauf sind, um in die Objekte einzubrechen. Eine wirksame Maßnahme, um sich gegen solche Einbrüche zu schützen ist, irgendwo im Haus mittels Zeitschaltuhr ein Licht einzuschalten. Dies erweckt den Eindruck, dass jemand zu Hause ist und der Einbrecher wird abgeschreckt. Während der Weihnachtszeit sind jedoch nicht nur die Einbrecher aktiv, auch die Taschendiebe haben es leicht, in der Menge ihrem Gewerbe nach zu gehen. Daher wird empfohlen, seine Wertsachen besonders gut zu verwahren. Eine frohe Weihnachtszeit wünschen allen Lesern die Beamten der Polizei Lauterach. Eine lange Nacht für das Vokalensemble „Crescendo“ E in Teil dieser langen Nacht war der Auftritt im Kunsthaus Rohner zur „Langen Nacht der Museen“, der zweite Teil dann die musikalische Umrahmung des slowenischen Abends in der Reihe „Europa im Dialog“ in der Alten Seifenfabrik. Im Stundentakt pendelten die Sängerinnen und Sänger zwischen diesen beiden Veranstaltungen und konnten so ihr Repertoir zahlreichen Kulturinteressierten vortragen. Abgestimmt auf das Thema des Abends kamen sowohl slowenische als auch österreichische und speziell Vorarlberger Volkslieder zum Vortrag. Vor einigen Jahren formierte sich das Vokalensemble „Crescendo“ zu einem Doppelquartett. Begeisterte Sänger und Sängerinnen aus größeren Chören der Umgebung wollten ihre Stimmen im kleinen Kreis erproben. Nach der Erarbeitung eines Repertoires im kirchenmusikalischen und weltlichen Bereich erfolgten schon bald Einladungen zur Mitwirkung bei anderen Chören, z.B. Gesangverein Vorkloster, Frauenchor Hofsteig, Chorgemeinschaft St. Georg. Gesanglich verschönert hat das Ensemble schon mehrfach Tauffeiern, Messen zu Goldenen Hochzeiten und Bestattungen. Neben Auftritten in der Klosterkirche der Redemptoristinnen in Lauterach gestaltete das Vokalensemble auch Gottesdienste in den evangelischen Kirchen von Dornbirn und Feldkirch. Auch das Singen in Seniorenheimen ist ein fixer Bestandteil im Jahreskreis; so werden derzeit stimmungsvolle Advent- und Weihnachtslieder einstudiert. Zudem liegen bereits Einladungen zur Mitgestaltung von Weihnachtsfeiern vor. fenster 11 Aus der Gemeinde Wirtschaftsblatt zeichnete den Lauteracher Fruchtsafterzeuger kürzlich in Wien aus Nachwuchssorgen kennen Pfanner’s nicht, die heutige Führungsriege und ihr Nachwuchs bei der Verleihung „Österreichs bester Familienbetrieb“ mit Wirtschaftsminister Martin Bartenstein Pfanner ist Österreichs bestes Familienunternehmen Seit über 150 Jahren ist der Lauteracher Fruchtsafterzeuger Pfanner zu 100 % in Familienhand und noch dazu äußerst erfolgreich. Bereits die 5. Generation hat die Geschicke des Lauteracher Traditionsbetriebes fest im Griff und setzt die Erfolgsgeschichte mit einer gesunden Mischung aus Tradition und Innovation fort. Pfanner ist gestern Abend in Wien im Museum für angewandte Kunst zum besten österreichischen Familienbetrieb 2006 vom Wirtschaftsblatt gekürt worden. Vertreter der 5. und 6. Generation der Pfanner-Familie nahmen diese besondere Ehrung entgegen. Gewählt wurde Pfanner von einer hochkarätig besetzten Jury, unter anderem mit Wirtschaftsminister Martin Bartenstein. Besonders gezählt hat dabei, dass Pfanner sehr früh die Herausforderungen und Chancen der internationalen Märkte gesehen und genutzt hat. 80% der Fruchtsäfte, Eistees und Nektare werden heute exportiert. Die Marke Pfanner hat sich international etabliert. Pfanner hat in seiner Familientradition immer schon großes Geschick bewiesen und auch aufgezeigt, dass das Miteinander von tüchtigen Familienmitglieder und Führungskräften, die gezielt in das Familienunternehmen geholt worden sind, sehr erfolgreich sein kann. „Frühstücksdirektoren wird es keine geben, bei uns zählt die Freude am Job“ (Peter Pfanner) Die fünfte Generation Pfanner mit den Brüdern Hermann, Walter und Peter Pfanner und deren Cousine Marie-Luise Dietrich und Cousin Elmar Schneider führen das 1854 gegründete Unternehmen operativ seit beinahe 20 Jahren. Pfanner erwirtschaftete im vergangenen Jahr mit seinen sieben Tochterunternehmen 192 Mio. Euro Umsatz und zählt zu den größten Obstverarbeitern Europas. Trotz der 340 Mitarbeiter hat Pfanner eine Tradition beibehalten, flache Unternehmenshierarchien und eine Familie zum Angreifen. Nachwuchssorgen kennen die Pfanner’s nicht Die 6. Generation steht Gewehr bei Fuß und einige davon waren gestern bei der Verleihung mit dabei. „Allerdings Frühstücksdirektoren wird es bei uns keine geben, bei uns zählt auch in Zukunft Freude am Job, Leistungsbereitschaft und eine gute Ausbildung“, konkretisiert Peter Pfanner, geschäftsführender Gesellschaf- ter, die Erwartungen der fünften Generation an ihre Nachfolger. Doch noch wird an eine Übergabe der Geschäfte nicht gedacht. Klares Ziel der Pfanner’s ist es aber, dass das Lauteracher Traditionsunternehmen ein international agierendes und eigenständiges Familienunternehmen bleibt. Neue innovative Trendprodukte vom Fruchtsaft- und Eisteespezialisten An der Kontinuität und am Erfolg wird bei Pfanner trotz oder gerade wegen dieser Auszeichnung, bester Familienbetrieb Österreichs, weiter gearbeitet. Die Familientradition „Liebe zur Frucht“ zeigt sich auch bei den neuesten innovativen Pfanner-Produkten. Active Balance und Active Fitness heißen die neuen Trendprodukte in der traditionellen und erfolgreichen Pfanner 2 Liter Giebelverpackung. Mit der Active Linie setzt Pfanner einen weiteren Schwerpunkt im Wellness- und Gesundheitsbereich mit attraktivem Zusatznutzen. Eine vielversprechende Ergänzung dazu schafft Pfanner mit Gemüse & Frucht, dem ersten Pfanner-Produkt, das vom Gemüsesaftanteil (80 %) dominiert wird. Für die Erfrischung an heißen Sommertagen im Gastgarten setzt der Fruchtsaft- und Eisteespezialist neue Akzente im Gastronomiebereich. Apfel G’spritzt, Eistee Pfirsich, Eistee Lemon-Lime oder der Grüne Tee Zitrone-Kaktusfeige in der neu designten 0,33 Liter Gastroflasche sorgen für Abwechslung. www.pfanner.com Fakten und Zahlen Fakten und Zahlen • Hermann Pfanner Getränke GmbH., Lauterach, Vorarlberg • 100 % Familienunternehmen seit 1854 • Umsatz 2005: 192 Mio. Euro (2004: 190 Mio. Euro) Produkte: Fruchtsäfte, Frucht-Nektaren und Eistees, Wellness-Tees • Exportquote 2005: 80 % • Jahresproduktion: 400 Mill. Liter Fruchtsäfte • Mitarbeiter: 340 • 7 Tochterunternehmen • Produktionsstandorte: Lauterach (Firmenzentrale), Enns/Oberösterreich, Bar/Ukraine • Hauptmärkte: Deutschland, Italien, Österreich und Tschechien • Marktführer bei Eistee in Deutschland (laut Nielsen): 19,4 Prozent • Aktive Marktbetreuung: über 70 Länder • Geschäftsführung: Mag. Peter Pfanner, Ing. Hermann Pfanner, Mag. Hans Lanzinger, Manfred Boch Aus der Gemeinde HAUPTSCHULE Hauptschultag in Lauterach Die neuen Computer des BORG Die Eltern der Kinder in der 4. Klasse Volksschule stehen vor der Entscheidung, in welche Schule ihr Kind nächstes Jahr gehen soll. Entwicklung, Begabung, Leistungsbereitschaft, Kreativität und Interessen des Kindes spielen hierbei eine wichtige Rolle. Genauso entscheidend sind Fächer- und Stundenangebot, Mittagsbetreuung und Zusatzangebote der Schule, damit das Kind die erforderlichen Qualifikationen sowie Sachund Sozialkompetenzen für den weiteren Schul- und Berufsweg erlangt. Die Hauptschule Lauterach verfügt seit vielen Jahren über ein erfolgreiches Konzept. Wir sind bestrebt, dieses Konzept den gesellschaftlichen Erfordernissen dauernd anzupassen und weiter zu entwickeln. Robert Sedlaczek las am BORG Lauterach aus dem „Lexikon der Jugendsprache“ Lesungen am Borg Lauterach I m Rahmen der Aktionswoche „Österreich liest – Treffpunkt Bibliothek“ vom 16. bis 22. Oktober waren zwei namhafte Autoren zu Gast am BORG Lauterach. Reinhold Bilgeri las aus seinem viel beachteten Roman „Der Atem des Himmels“, in dessen Mittelpunkt die Lawinenkatastrophe von Blons im Jahre 1954 steht. Im Laufe der Lesung gab Bilgeri auch Kostproben seines musikalischen Könnens. Robert Sedlaczek hat das erste österreichische Lexikon der Jugendsprache verfasst. Er referierte über aktuelle Trends in der Sprache der Jugendlichen und las Proben aus seinem Werk. Neue Computerausstattung am BORG 29 neue PC (IBM Lenovo 8113YG9), die von Bund und Land finanziert werden, sind seit Oktober im EDV-Raum, dem Lehrerarbeitszimmer, der Bibliothek und in den Sonderunterrichtsräumen in Verwendung. www.vobs.at/borgl Die Lehrer und Lehrerinnen laden die Eltern herzlich ein, sich am InfoTag, Freitag, den 1. Dezember, von 8:30 bis 11:15 in der Hauptschule Lauterach bei einem kleinen zweiten Frühstück über die Arbeit der HS zu informieren. Die Volksschüler/innen bekommen zur gleichen Zeit einen Einblick in den Unterricht an der Hauptschule. fenster 13 Aus der Gemeinde Bronzemedaille bei der Österreichischen Bundesmeisterschaft Orientierungslauf Robert Bickel Die Bronzemedaillengewinner bei der Siegerehrung v.l.n.r. Robert Bickel, Simon Bitriol, Manuel Urbansky und Johannes Hinteregger Im Oktober fanden in Freistadt /OÖ im Mühlviertel die diesjährigen Bundesmeisterschaften der Schulen im Orientierungslauf statt. Nachdem der Herbst für die junge 0rientierungslauffamilie der HS-Lauterach bereits hervorragende Erfolge gebracht hat (wir berichteten im letzten Lauterachfenster), war die Teilnahme an den Bundesmeisterschaften für die Schüler Robert Bickel, Simon Bitriol, Manuel Urbansky und Johannes Hinteregger der absolute Saisonhöhepunkt. Als Landesmeister im Orientierungslauf in der Kategorie H3 (Jg. 94 und jünger) waren sie berechtigt, an den Österreichischen Bundesmeisterschaften teilzunehmen. Und der Erfolgslauf unserer Hauptschüler 14 sollte dort einen ungeahnten Fortgang erfahren. Etwa 250 SchülerInnen aus den verschiedensten Bundesländern Österreichs fanden sich in Freistadt ein, die alle in der TillyKaserne untergebracht (auch ein besonderes Erlebnis) und zwei Tage lang mit bester militärischer Kost verwöhnt wurden. Lagen unsere Orientierungsläufer nach dem ersten Tag (Sprint-OL durch die wunderschöne Altstadt) noch an der fünften Stelle, konnten sie sich am zweiten Tag (Geländelauf) hervorragend steigern und erreichten in der Endabrechnung den sensationellen 3. Platz. Dieser großartige Erfolg ist deshalb so hoch zu bewerten, weil aus den östlichen Bundesländern vielfach SchülerInnen teilnehmen, die in Orientierungslaufklubs Mitglieder sind und jedes Wochenende professionell Wettkämpfe bestreiten. Zu hoffen ist, dass dieser Erfolg auch für andere SchülerInnen der HS-Lauterach Anreiz und Motivation ist, sich in dieser faszinierenden Sportart zu probieren. Erfreulich auch die Erfolge der restlichen Vorarlberger TeilnehmerInnen. Die Mädchen und Knaben der HS-Götzis erreichten jeweils vierte Plätze und die Mädchen der SHS-Bregenz-Vorkloster einen achten Platz. Fotos über den sensationellen Orientierungslaufherbst siehe auch auf der homepage der HS-Lauterach! www.vobs.at/hslauterach www.vobs.at/hs-lauterach fenster Aus der Gemeinde Historisches – wie es einmal war… Mehr Strom für Hofsteig Plan des E-Werks am Heufurtweg I m Jahre 1897 legte der Bregenzer Unternehmer Albert Loacker einen Plan für ein Kraftwerk an der Frutz vor. Von hier aus sollten die Gemeinden von Bludenz bis einschließlich Bregenz ihren Strom beziehen. Zu einer erforderlichen Beteiligung waren sie aber nicht zu bewegen. Für eine Anlage dieser Größenordnung war die Zeit noch nicht gekommen. Herr Plazidus Gunz machte den Vorschlag für Schwarzach und Wolfurt ein E-Werk an der Schwarzach zu errichten, wobei das Gefälle von 70 m ab Tobelwirtschaft in Richtung Tobelmühle genutzt werden sollte. Nachdem sich Loacker in mehreren Verhandlungen die nötigen Rechte gesichert hatte und die finanzielle Grundlage mit den Firmen Rüsch in Dornbirn und AEG in Wien geschaffen war, begann er 1899 mit dem Bau und belieferte im Mai 1900 mit zwei von Löffelradturbinen getriebenen Generatoren von je 50 kw/h vorerst die Gemeinden Schwarzach und Wolfurt. Dem Werk an der Schwarzach fehlte es nicht an Abnehmern: 1903 waren bereits 1407 Glühlampen und 47 Motoren ange- schlossen. Auch 10 Bügeleisen wurden schon elektrisch betrieben. Im 1. Jahr betrug die Stromabgabe 50760 kw/h, 1903 war sie bereits auf 258 350 kw/h angestiegen. Als im Jahre 1905 mit der Gemeinde Lauterach ein Vertrag zur Lieferung von Strom geschlossen wurde, errichtete Loacker zur Deckung des steigenden Energiebedarfs im Heufurtweg eine „Dampflokomobile“ mit einer Leistung von 180 PS. Damit und mit der Erweiterung des Kraftwerks an der Schwarzach hörten die genannten Klagen auf und zunehmend wuchs die Bereitschaft, die Vorteile der Elektrizität zu nutzen. Inzwischen errichtete die Fa. Jenny und Schindler ein leistungsfähiges Kraftwerk in Rieden und verpflichtete sich von 1908 an, die mangelnde Kapazität des Schwarzacher Werkes auszugleichen. In der Folge wurde die Lauteracher Anlage stillgelegt. Was weiter geschah, berichtet die Chronik: „Am 25. April 1918, nachts halb 11 Uhr, wurde plötzlich Feuersignal geblasen. Die Maisstrohmühle des Albert Loacker v. Bregenz kam auf unbekannte Weise in Brand. Dieselbe war von Holz gebaut und noch mit Öl angestrichen und somit lag in eineinhalb Stunden alles am Boden. Hier wurden Maisstroh und Maiskolben zu Futtermittel für´s Vieh gemahlen. Viele behaupteten immer, dass dieses Zeug auch in unser Mehl gemischt werde.( Oft hatte man den Eindruck. ) Es wurden ganze Waggon solches Stroh mit der Bahn hergeführt und in gemahlenem und gepressten Zustand wieder zur Futtermittel – Zentrale nach Wien geschickt. Die meisten Leute hörten und sahen gar nichts von diesem Brand, weil man keine Glocken zum Läuten hatte. Wasser brauchte man keines, weil sich nirgends eine Gefahr zeigte. Und der Wind blies günstig. Früher war eine elektrische Anlage mit einer großen Dampfmaschine dort. Das Gebäude wurde nicht mehr aufgebaut.“ Quellenangabe: Feierabend (Vlbg. Tagblatt) vom 30.1.1932 Chronik des Ferdinand Lang fenster 15 Aus den Vereinen Einsatz des Kombigerätes Rettung über Schiebeleiter Zahlreiche Schüler mussten gerettet werden Brand in der Volkss Starker Rauch aus den Fenstern, Hilferufe aus dem Obergeschoss und ein Großaufgebot von Einsatzkräften von Feuerwehr und Rettung. Dieses Bild präsentierte sich den Zuschauern am Vormittag des 4. Novembers bei der Volksschule-Dorf bei der diesjärigen Abschlussübung. Ein Brand im Kellergeschoss, der für eine starke Rauchentwicklung im ganzen Gebäude sorgte, bildete die Übungsannahme. Insgesamt befinden sich zur Zeit des Brandausbruches ca. 50 Schüler und Begleitpersonen im Gebäude, die sich in zwei Klassen im Obergeschoss des Hauptgebäudes sowie in den Werkräumen im Dachgeschoss des Nordtraktes aufhal16 ten. Ihnen ist der Weg ins Freie über das verrauchte Stiegenhaus versperrt. Nach der Alarmierung der gesamten Wehr mittels Piepser stand sofort die Evakuierung der im Gebäude befindlichen Schüler als erste Einsatzmaßnahme an. Mittels Schiebeleitern, dem Schnellrettungsset sowie der Korbtrage für gehunfähige Personen galt es, die im Gebäude befindlichen Schüler so rasch wie möglich in Sicherheit zu bringen. Die Atemschutztrupps führten unterdessen auch eine komplette Durchsuchung sämtlicher Räume in allen Geschossen durch und retteten schließlich drei Personen, die sich bei den WCAnlagen in Sicherheit gebracht hatten. Unterstützt wurde die Feuerwehr Lauter- Kein Erstfall, sondern die diesjährige Jahresabschlussübung der Ortsfeuerwehr ach dabei durch den Steiger der Feuerwehr Wolfurt zur Personenrettung aus dem Dachgeschoss des Nordtraktes sowie der Rettungsabteilung Bregenz, die den Aufbau, die Koordination und Betreuung des Verletztensammelplatzes übernahm. Gerade als die letzten Personen erfolgreich gerettet waren, kam es zu einer Durchzündung im Inneren des Gebäudes, sodass für die beiden evakuie- fenster Aus den Vereinen LEIHOMA Leihoma/Leihopa-Dienst Ein Beispiel für ein erfolgreiches generationenübergreifendes Projekt Befehlsausgabe Häufig haben junge Familien damit zu kämpfen, dass die Großeltern nicht für die zeitweilige Kinderbetreuung zur Verfügung stehen, weil sie entweder woanders leben oder noch berufstätig sind. Aus diesem Grund ist eine Initiative des Vorarlberger Familienbundes entstanden: Seit November 1998 wird ein „Leihoma/Leihopa-Dienst“ angeboten. Für die Kinder kann es eine wichtige Erfahrung sein, eine Oma oder einen Opa zu haben. Umgekehrt dürfte es auch für Aktive ältere Leute ein schönes Erlebnis sein, sich ohne Zwang zeitweise mit Kindern zu beschäftigen und daran Spaß und Freude zu haben. Leihomas/Leihopas sind – bei funktionierender Beziehung – sicher eine Bereicherung für alle Generationen, jung und alt. Es gilt dabei auch auf eine neue gesellschaftliche Entwicklung zu reagieren. Fahrzeugen, der Steiger der Feuerwehr Wolfurt mit Besatzung und drei Fahrzeuge der Rettungsabteilung Bregenz mit zwölf Personen im Einsatz. Die Ortsfeuerwehr Lauterach bedankt sich an dieser Stelle bei allen Schülern und Eltern, die sich, um diese Übung durchzuführen, als Medien zur Verfügung gestellt haben. Dies wäre seitens des Lehrkörpers der Volksschule Dorf wegen zu geringem Interesse nicht möglich gewesen. Herzlichen Dank an alle für die aktive Mitarbeit bei dieser Veranstaltung! www.feuerwehr-lauterach.at Verletzungsregistrierung durch das Rote Kreuz chule-Dorf renden Atemschutztrupps der Rückweg komplett versperrt war und nur noch eine Selbstrettung aus dem Gebäude möglich war. Als weitere Attraktion für die zahlreichen Besucher fand dann eine Vorführung des hydraulischen Kombigerätes mit Schere, Spreizer und Rettungszylinder statt. Mit der Annahme eines Pkw - Verkehrsunfalls mit drei eingeklemmten Insassen wurde gemeinsam mit der Rettungsabteilung Bregenz der Ablauf einer Personenrettung demonstriert. So musste das Dach des Fahrzeuges abgetrennt werden, um zu den verletzten Personen vordringen zu können, um schließlich die Rettung vorzunehmen. Insgesamt standen 65 Mitglieder der Feuerwehr Lauterach mit sämtlichen sechs Wenn sie also Lust haben, Leihoma oder Leihopa zu werden oder wenn sie eine Betreuung suchen, wenden sie sich bitte an Barbara Fessler Tel.: 0650 410 9360 oder leihoma@gmx.at www.leihoma.at fenster 17 Werbung 18 fenster Aus den Vereinen T H E AT E R G R U P P E Theatergruppe Rampenlicht erhielt Anerkennungspokal „Will:i“ Tenor Thomas Fellner zusammen mit Carolin King interpretieren Monzart Das jüngste Mitglied des Männerchors Benjamin Droop als Papageno Mitglieder der Theatergruppe Rampenlicht mit der LebenshilfeWerkstattgruppe Bezau Männerchor „Classic & Country“ „Classic & Country“, so nannte der Männerchor Lauterach sein Herbstkonzert, welches unlängst im Hofsteigsaal Lauterach über die Bühne ging. Von Mozart über Johnny Cash bis zu Bruce Low wurde der musikalische Bogen gespannt. Der erste Teil war Mozart gewidmet. Auszüge aus der Zauberflöte verzauberten nicht nur die Sänger rund um den musikalischen Leiter Axel Girardelli, auch das zahlreiche Publikum kam bei diesem Ohrenschmaus voll auf seine Kosten. Weit gefehlt wer dachte, nur dem Chor sein Ohr zu leihen, der Männerchor Lauterach ist stolz auf seine Solisten Benjamin Droop als Papageno, Werner Vogel mit seinen Nichten Eva und Carolin King in einem sehr selten gehörten Terzett von Mozart’s „Monsieur Jaquine“, und den Stimmbildner des Chores, Tenor Thomas Fellner. Unterstützt wurde die Darbietung des ersten Teiles durch ein Streichersemble. Der zweite Teil galt dann der Countrymusic und so heizte die Band Blackhorse dann auch richtig ein. Peter Steffenhagen, seines Zeichens „Kontrabass“ des Männerchores übernahm den Part von Bruce Low´s Noah. Jedenfalls genossen die Zuhörer darunter Bürgermeister Elmar Rhomberg, Kulturamtschef Christof Döring, Gemeinderäte- und Gemeindevertreter der Marktgemeinde Lauterach sowie Oskar Egle vom Vorarlberger. Chorverband uvm., ein Konzert der absolut „anderen Art“. Sie dankten den Verantwortlichen des Männerchores, seinen Sängern und seinen Solisten mit tosendem Applaus, denn was vor vielen Wochen gesät wurde, konnte nun in Form des Beifalles geerntet werden. Nicht unerwähnt lassen sollte man auch den Conférencier Mag. Herbert Motter, welcher es sehr gut verstand, das Publikum mit begleitenden Worten in seinen Bann zu ziehen. www.mc-lauterach.at Zu einem Theaterabend für freiwillig engagierte Menschen luden die VOL-Freiwilligenbörse und die Theatergruppe „Rampenlicht“ Ende September in den Hofsteigsaal. Landesrat Ing. Erich Schwärzler bedankte sich bei den zahlreich erschienen Ehrenamtlichen für ihre Arbeit und betonte die Wichtigkeit von freiwilligem Engagement für das Zusammenleben im „Ländle“. Mag. Markus Raith (Teleport) überreichte im Anschluss an die Theatergruppe Rampenlicht den Anerkennungspokal „Will:i“ für die gute Kooperation, danach ging der Vorhang für „Eine schräge Familie“ auf. In der Pause wurden die Besucher – wie schon im letzten Jahr – von der Lebenshilfe-Werkstattgruppe Bezau mit Getränken von Mohrenbräu und Pfanner Fruchtsäften perfekt betreut. www.rampenlicht.at fenster 19 Aus den Vereinen Erlebnispfad mit Mutproben Oktober-Herbstwanderung der Pfadfinder auf dem Walderlebnispfad Möggers Von außen sieht das Sägetobel aus, wie ein ganz normaler Wald eben so aussieht. Doch sobald man den Walderlebnispfad betritt wird schnell klar, hier gibt es hinter fast jedem Baum etwas zu entdecken und auszuprobieren. Schon nach wenigen Minuten geht es los – mitten im Wald steht eine große, offene Blockhütte, in der es einiges zu entdecken gibt ... schätze das Alter von Bäumen … erkenne Baumarten nur anhand der Rinde … Hängematten baumeln zwischen großen Bäumen und laden zum Träumen ein, Hängebrücken gibt’s zu überqueren, mit dicken Tauen kann man Bäche a la Tarzan überschwingen u.a.m. Einige Mutproben und lustige Begebenheiten haben auf die Pfadfinder bei der heurigen, traditionellen Herbstwanderung gewartet. Bei kaltem nebeligem Wetter marschierten 60 begeisterte Abenteurer durch den Walderlebnispfad – und nicht jeder kam trockenen Fußes und mit trockener Hose nach Hause. Lust auf mehr Infos unter www.pfadfinderlauterach.com www.pfadfinderlauterach.at 70 Jahre Schiverein Lauterach Die legendäre Tanzband „Die Trocaderos“ hat einen Gastauftritt zugesagt Mit seiner diesjährigen Jahreshauptversammlung beging der Schiverein Lauterach sein 70-jähriges Bestehen. Der im Jahr 1936 von einer Hand voll schibegeisterter Idealisten gegründete Verein zählt heute 439 Mitglieder. Das Herzstück des Vereins ist die im Jahr 1961 erbaute Schihütte auf dem Bödele, die zu jeder Jahreszeit von den Mitgliedern gerne besucht wird, um in der idyllischen Umgebung erholsame Stunden zu verbringen. Bei der Jahreshauptversammlung wurden der Obmann Fritz Dietrich, sowie der gesamte Vereinsvorstand in seinen Ämtern bestätigt und die positive finanzielle Gebarung des Vereins gewürdigt. Den krönenden Abschluss des Abends bildete ein Vortrag des Ehrenobmanns Elmar Kolb, der mit beeindruckenden Bildern die Entwicklung des Vereins während der letzten 70 Jahre aufzeigte. Höhepunkte im Jubiläumsjahr des Schivereins werden sicherlich der am 20. Jänner 2007 im Hofsteigsaal stattfindende Oldie-Schiball und der traditionelle Rosenmontag-Schiball, bei dem es heuer einige attraktive Neuerungen geben wird. Beim Oldie-Schiball können die Organisatoren mit einem ganz besonderen Leckerbissen aufwarten: Die legendäre Tanzband „Die Trocaderos“, die während vieler Jahre den Schiball im alten Vereinshaus musikalisch umrahmte, hat einen Gastauftritt zugesagt. Das Herzstück des Schivereins, die Schihütte auf dem Bödele www.schinereinlauterach.at.tf 20 fenster Aus den Vereinen Lauteracher Teilnehmer bei Marathonläufen F ünf Männer und eine Frau aus Lauterach wagten sich im Jahr 2006 auf die Marathonstrecke über 42,195 km. Das konnte zumindest aus den Ergebnislisten der verschiedenen Läufe herausgefunden werden. Schnellster war wiederum Thomas Grabherr, Steinfeldgasse mit einer Zeit unter 3 Stunden. In der Liste fehlt in diesem Jahr Rudi Weingärtner, der wegen Knie- und Rückenproblemen pausieren musste. Lance Armstrong, siebenfacher Tour-de-France-Sieger sagte nach seinem Marathon-Debüt in New York: “Es gibt keinen Zweifel, ich habe nie zuvor in meinem Leben physisch so gelitten. In 20 Jahren Profi-Sport im Ausdauerbereich, weder im Triathlon und nicht einmal bei den anstrengendsten Tagen der Tour, war es jemals so hart wie heute.“ Der 35-Jährige erreichte knapp unter der DreiStunden-Marke das Ziel. Diese Aussage dieses Welt-Spitzensportlers wertet auch die besondere Leistung der Lauteracher Marathon-Finisher 2006. Sollte jemand übersehen worden sein, tragen wir dies nach entsprechender Rückmeldung gerne in der nächsten Ausgabe des Lauterachfensters nach. Thomas Grabherr Wolfgang Baur Thomas Bitriol 2:58:00 3:44:25 4:00:07 4:16:20 Günter Meusburger 4:12:43 Edith Kiene 4:43:59 Vienna City Marathon Vienna City Marathon München Marathon Montafon-Arlberg-Marathon Montafon-Arlberg-Marathon Vienna City Marathon Wolfgang Baur (zweiter von links) erreichte das Ziel in Wien bei seinem ersten Marathonlauf mit einer beachtlichen Zeit Bürgermusik Lauterach – Musik liegt in der Luft D ie Bürgermusik Lauterach lädt auch heuer wieder zum alljährlichen Cäcilienkonzert in den Hofsteigsaal. Zum 15-jährigen Kapellmeisterjubiläum von Martin Schelling haben die Musikanten und Musikantinnen ein anspruchsvolles und vor allem breitgefächertes Programm einstudiert. Neben Jazz-Medleys und Tänzen aus verschiedenen Epochen stehen u.a. auch die „Russische Weihnachtsmusik“ von Alfred Reed und „Innuendo“ von Freddie Mercury (Queen) als Höhepunkte auf dem Programm. Cäcilienkonzert mit der Bürgermusik Lauterach Samstag, 2.12.2006 um 20.00 Uhr, Hofsteigsaal Sonntag, 10.12.2006 um 15.00 Uhr, Hofsteigsaal Jahresausklang mit dem 5/8 Quintett der Bürgermusik Lauterach im Gasthof Bahnhof. 30.12.2006, Beginn: 19.00 Uhr Vorankündigung: Dreikönigskonzert der Jugendkapelle Lauterach unter der Leitung von Martin Schelling und Thomas Jäger. 06.01.2007, Beginn: 10.30 Uhr im Hofsteigsaal Termine für das Cäcilienkonzert der Bürgermusik sind Samstag, 2.Dezember. um 20 Uhr sowie Sonntag, 10. Dezember um 15 Uhr Großer Auftritt für die Jugendkapelle der Bürgermusik beim Dreikönigskonzert am 6. Jänner 07 um 10.30 Uhr im Hofsteigsaal Werbung 22 fenster Aus den Vereinen Vize-Staatsmeister und zweifacher Landesmeister Die Vizestaatsmeister 2006: Die Voltigiergruppe VRV-Feria Lauterach 1 mit ihrem Longenführer Karl Schönenberger auf Händen Die aktiven Voltigierer vom VRV-Feria Lauterach bei den Landesmeisterschaften 06 Der nationale Höhepunkt der Voltigiersaison war für die Voltigierer vom VRV-Feria Lauterach die Staatsmeisterschaft in Himberg/Niederösterreich vom 22. – 24. September 2006. Die Gruppe, welche schon das ganze Jahr über einige schöne Ergebnisse erreicht hatte, fuhr mit Medaillenhoffnung auf dieses Turnier. Im Titelbewerb Gruppenvoltigieren der Klasse S** (Gruppenvoltigieren ohne Alterslimit) konnte sich die Mannschaft bestehend aus Sabrina Schönenberger, Susanna Eberle, Angelina König, Lisa Schönenberger, Daniela Lang, Mirjam Mainetti mit ihrem Pferd Pikeldi und dem Longenführer und Trainer Karl Schönenberger die Silbermedaille holen. Bereits nach dem 1. Durchgang lag die Voltigiergruppe aus Lauterach auf dem 2. Rang. Nach der Finalkür, welche wie die 1. Kür ebenfalls zum Thema „Pink-Panther“ vorgeführt wurde, war der Vize-Staatsmeistertitel endgültig. Staatsmeister in diesem Bewerb wurde die Voltigiergruppe Pill aus Tirol. Der endgültige Turnierabschluss für mehrere Gruppen und Einzelvoltigierer des VRVFeria Lauterach war die Landesmeisterschaft im Oktober in Dornbirn/Reitanlage Campagne. Die „Vize-Staatsmeistergruppe“ holte sich mit einem großen Abstand auf die Votligiergruppe CRV Dornbirn 1 den Landesmeistertitel im Gruppenvoltigieren S. Die Gruppe zeigte eine konstante Pflicht, eine fehlerfreie „Pink-Panther-Kür“ und somit gab es heuer nun den 7. Landesmeistertitel. Der 7. Titel im Gruppenvoltigieren ging an den VRV-Feria Lauterach. Nicht zu vergessen war aber auch die Voltigiergruppe VRVFeria Lauterach 2 auf ihrem Pferd Wilster, die eine schöne Pflicht und Kür zeigte und somit war für sie die bronzene Medaille erreicht. Auch im Einzelvoltigieren ging der Landesmeistertitel nach Lauterach; die Voltigiererin Susanna Eberle auf ihrem Pferd Pepper, longiert von Karl Schönenberger, konnte ihren Landesmeistertitel vom vorherigen Jahr verteidigen und erreichte die Goldmedaille vor der Konkurrentin Rosa Stampfer und Katharina Bösch vom CRV Dornbirn. Im Gruppenvoltigierbewerb A konnte der Nachwuchs vom VRV-Feria Lauterach triumphieren. Auf ihrem Pferd Safian, longiert von Susanna Eberle, konnten die Voltigierer der Gruppe VRV-Feria Lauterach 4 die Konkurrenz von Dornbirn weit hinter sich lassen und der Sieg in diesem Bewerb war mehr als verdient. Somit war für den VRV-Feria Lauterach wieder einmal eine erfolgreiche Turniersaison vorbei. Nochmals Gratulation an alle Voltigierer, Beteiligten, Helfer und Pferde. Detaillierte Ergebnisse, Fotos und Berichte können auch auf der aktuellen Homepage vom VRV-Feria Lauterach www.vrv-feria.at abgerufen werden. www.vrv-feria.at fenster 23 Aus den Vereinen Unsere Jugend stellte bei den letztjährigen Landesmeisterschaften alle Titelträger Unsere Mannschaften stellten reihenweise die 20 Jahre Squash-Club Vor 20 Jahren, am 16. Dezember 1986, wurde der Union Squash Club Lauterach (damals als SSC) gegründet. Die Geschichte des Clubs wurde - wie die der meisten Vereine – von wechselnden Mitgliederzahlen aber einem immer begeisterten und sehr aktiven „harten Kern“ gekennzeichnet. Seit zwanzig Jahren veranstaltet der Squash Club nicht nur Mannschafts- und Jugendtrainings, sondern auch jährlich zahlreiche Veranstaltungen, wobei nicht nur auf die sportlichen Belange der Mitglieder eingegangen wird, sondern auch dem gesellschaftlichen Leben im Club ein hoher Stellenwert zukommt. So werden 24 jährlich – neben zahlreichen Squashturnieren – auch Grillfeste, Wandertage, Kegelabende oder Preisjassen veranstaltet. Als sportliche Erfolge konnten verschiede Vereinsmitglieder diverse Landesmeistertitel verbuchen, auch die Mannschaften stellten „reihenweise“ die Sieger in der Vorarlbergliga. Jedes Jahr bilden USC-Mitglieder die Basis für die erfolgreiche Vorarlberg-Mannschaft beim internationalen „Arge-Alp-Cup“. Die Geschichte des Sports Squash beginnt auf der britischen Insel – dazu gibt es verschiedene Versionen. In manchen werden Mönchszellen, in anderen Gefängniszellen als die Keimzellen angeführt. Der weiche Ball spielte jedoch immer eine wichtige Rolle bei der Namensgebung. Der Sport-Brockhaus (1984) übersetzt Squash als „weicher Körper“ und verweist damit auf den Ball. Insbesondere an Universitäten und Schulen erfreute sich Squash wachsender Beliebtheit. Als Gründe wurden nicht zuletzt pädagogische Ziele angegeben. Der Sporthistoriker Hasselbach nennt Squash als fördernd für „...körperliche Entwicklung, Konzentration, Kondition, Zwang zu geistiger Flexibilität und nicht zuletzt für den Fitness-Gedanken.“ 1908 war Squash noch unter der Bezeichnung Rackets Disziplin bei den olympischen Spielen in London sowohl im Einzel als auch im Doppel. fenster Aus den Vereinen JAHRGANG 1936 Jubiläumsausflug Zauber- und Feuershow beim Grillfest Zwei Clubmitglieder in Aktion Einige Teilnehmer eines Nacht-Spass-Turniers Tag der offenen Tür Samstag, 16. Dezember 2006 · 12 bis 18 Uhr Union Squash Club Lauterach, Badweg 5, 6923 Lauterach; Kontakt: Maria Bischof, Gründungsund Vorstandsmitglied, Telefon: 05574 / 75350, E-Mail: squash.lauterach@utanet.at Öffnungszeiten Squashanlage: Montag bis Freitag: 15.00 – 21.00, Samstag: 14.00 - 18.00 und Sonntag 10.00 bis 18.00 Uhr Jeden Freitag von 19.00 bis 21.00 Uhr „Clubabend“ – Jeder spielt mit jedem Aus diesem Anlass unternahmen 30 Jahrgängerinnen und Jahrgänger eine kleine 70’er-Reise nach Ottobeuren mit Besuch und Führung in der prachtvollen Basilika. Eine schöne Fahrt, die in guter Stimmung begann und bei bester Laune im Weinstadl Rümmele in Wangen endete, wird allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern in Erinnerung bleiben. Ein Danke an jene, die diesen herrlichen Ausflug organisiert haben. Sieger in der Vorarlbergliga Herbstfest des Kneipp Aktiv-Clubs Lauterach USC Lauterach Wie man sieht ist Squash also ein idealer Sport für alle, die keine ruhige Kugel schieben wollen – sowohl in körperlicher als auch geistiger Hinsicht. Aus Anlass des Jubiläums „20 Jahre Squash Club Lauterach“ findet am Samstag, den 16.12.2006 ein Tag der offenen Tür statt – für Junge und Junggebliebene. Von 12 bis 18 Uhr kann kostenlos gespielt werden, ebenso können Schläger und Bälle gratis ausgeliehen werden, nur die Sportbekleidung und saubere Hallenschuhe sind mitzubringen. Erfahrene Clubmitglieder erklären den Interessierten das Spiel und seine Regeln und stehen als „Sparringspartner“ zur Verfügung. Die Club-Jugend demonstriert ihr Training und Können. Weiters geben die anwesenden Clubmitglieder bei „Show-Spielen“ ihr Bestes und versuchen so, eine bessere Vorstellung des Spieles zu vermitteln. Als kleine Stärkung wird ein kostenloses Kuchenbüfett bereit stehen. Zu guter Letzt erhält jeder „aktive“ Besucher ein Tombolalos und den entsprechenden Sachpreis. Zu gewinnen gibt es einen Squashschläger, Pullis, T-Shirts, Squashgutscheine sowie weitere Sachpreise. Der Squash-Club USC Lauterach freut sich auf zahlreiche Besucher. www.vsrv.at Gastwirt Josef Squinobal am Schlachtbuffet, weiters auf dem Bild Doris Müller und Helga Professner Mitte Oktober veranstaltete der Kneipp Aktiv-Club einen herbstlichen Abend mit Schlachtbuffet im Gasthaus Weingarten. 88 Kneippianerinnen und Kneippianer folgten der Einladung. Es war ein reichlich gedeckter Tisch und alle waren voll des Lobes. Ein Schnäpsle nach dem Essen wurde gerne angenommen. Zur Unterhaltung spielte Bruno und auf das Schunkeln und Mitsingen wurde nicht vergessen. Mit der guten Stimmung verging der Abend sehr schnell und die Besucher machten sich zufrieden auf den Heimweg. Werbung 26 fenster Aus den Vereinen Herbstsaison des FC Lauterach Ein ereignisreiches Vereinsjahr geht zu Ende Die erfolgreiche U-14-Mannschaft des FC Lauterach A uf ein ereignisreiches Vereinsjahr 2006 blickt der FC Lauterach zurück: Ortsvereinsturnier im Mai, Bruno-PezzeyGedächtnisturnier im Juni, der Vize-Meister 2005/06 in der Vorarlberg-Liga sowie die 60-Jahr-Feier Anfang September. Die Umbenennung der FC-Heimstätte in „Sportanlage Bruno Pezzey“ sowie der Sieg im VFV-Cup gegen den FC Hard waren weitere Höhepunkte. Auch in der Saison 2006/07 gestaltet sich die Vorarlberg-Liga spannend: Tolle Spiele, viele Derbys, große Zuschauerresonanz und einige Überraschungen. Aus Sicht des FC verlief der Herbstdurchgang „durchwachsen“. Erklärtes Ziel war und ist es, im vorderen Drittel der Liga mitzuspielen. Nach einem guten Auftakt war das Team von Trainer Jürgen Gassner auf gutem Wege. Leider musste die Mannschaft während des gesamten Herbstes immer wieder Ausfälle hinnehmen. Trainer Jürgen Gassner war immer wieder zu Umstellungen gezwungen. Die mannschaftliche Kompaktheit – eigentlich eine Stärke des FC – litt darunter. Den teilweise guten Leistungen fehlte die Konstanz. Dazu kam eine bescheidene Chancenauswertung der Offensivabteilung. Bestes Beispiel dafür war das letzte Heimspiel gegen den FC Nenzing. Der FC überwintert auf dem neunten Zwischenrang (16 Punkte, Tordifferenz 13:12). Einen sportlichen Höhepunkt gab es in der vierten Runde des VFV-Cups: Hier kam es zum Hofsteig-Duell gegen den FC Hard. Nach einem spannenden Spiel stand es torlos unentschieden – ein Elfmeterschießen musste entscheiden. Und hier behielten die Lauteracher die Nerven und siegten mit 5:3. Wie bereits im vergangenen Jahr steht der FC damit unter den besten acht Mannschaften dieses Cupbewerbs. Die Vorbereitungen der ersten Mannschaft für das Frühjahr beginnen traditionell mit dem Hallenmasters in Wolfurt (2. - 7. Jänner 2007). Ende Jänner beginnt dann die eigentliche Vorbereitungszeit, bis Ende März die Fußballschuhe wieder für die Meisterschaft geschnürt werden. „Durchwachsen“ verlief der Herbst auch für das 1b-Team in der 3. Landesklasse. Nach wechselnden Erfolgen steht das Team von Michael Huber auf dem zehnten Zwischenrang. Der FC-Nachwuchs stellte im heurigen Herbst 12 Mannschaften: Für über 200 Jugendliche galt und gilt es, regelmäßiges Training sowie die Teilnahme an Meisterschaftsspielen und Turnieren zu organisieren. Aus den durchwegs tollen Leistungen darf „stellvertretend“ der Herbstmeister der U-14 unter Trainer Hartmut Buhmann erwähnt werden: Mit fünf Punkten Vorsprung und einem Torverhältnis von 51:21 hat sich das Team damit auch für das obere Play-Off im Frühjahr qualifiziert. Dem FC Lauterach ist es am Ende des ereignisreichen Vereinsjahres 2006 ein Anliegen, sich bei allen zu bedanken, die den Verein in irgendeiner Form unterstützt haben. Der Dank gilt allen Sponsoren, Gönnern, allen Anhängern, aber auch den Funktionären, Trainern, Betreuern und vielen Helfern, die zum Funktionieren des Vereins wesentlich beitragen. In besonderer Form bedankt sich der FC bei der Marktgemeinde Lauterach für die gute Zusammenarbeit und für die Unterstützung. Der FC Lauterach wünscht allen Lauteracherinnen und Lauterachern sowie allen Freunden des Vereins eine besinnliche Adventszeit, ein frohes Weihnachtsfest und schon heute einen guten Rutsch ins neue Jahr! Übrigens: Ständig aktualisierte Informationen und Neuigkeiten rund um den FC Lauterach finden sich im Internet unter >>www.fc-lauterach.com<<. www.fc-lauterach.at fenster 27 Aus den Vereinen Der Karateclub Lauterach feiert sein 20-jähriges Bestehen Gelungenes Jubiläumsfest des Shotokan-Karateclub Angela Wober, Lauterachs erfolgreichste Karateka erhält das silberne Ehrenzeichen des Oesterreichischen Karatebundes Die alten und das neue Ehrenmitglied, von links: Karl-Heinz Kobald, Ulli Flatz und Jonny Matt A n die 100 Clubmitglieder und Gäste feierten Anfang November im Freizeitzentrum in Bregenz in einem würdigen Rahmen und einer angenehmen Atmosphäre das 20-jährige Bestehen des Clubs. Eine von Clubmitglied Christian Mörth professionell gestaltete Videopräsentation ließ Erinnerungen an alte Zeiten wach werden und für kurze Zeit rückten die Highlights aus 20 Jahren Vereinsgeschichte ins Rampenlicht. Präsident Peter Karg erinnerte daran, dass jeder einmal ganz unten angefangen hat und übergab dem heutigen Technischen Leiter des KCL und Träger des 4. Dan Gerhard Grafoner sowie Andreas und Thomas Embacher die beide ebenfalls schon den 2. Dan besitzen die Originale ihrer Anmeldungen zum Anfängerkurs 1986 und zur Aufnahme als Mitglieder in den KCL. Alle drei sind seit dem Gründungsjahr ununterbrochen aktive Clubmitglieder. Nicht nur dafür, sondern vor allem für ihre besonderen Verdienste um den Verein erhielten Andreas und Thomas Embacher von Landesfachverbandspräsident Helmut Seewald das silberne Ehrenzeichen des Karate Fachverbandes Vorarlberg überreicht. Weitere Ehrungen wurden zuteil Angela Wober, bisher national und international erfolgreichste Karatesportlerin Vorarlbergs – sie erhielt das silberne Ehrenzeichen des 28 Österreichischen Karatebundes für ihre Verdienste als aktive Karatesportlerin, sowie Peter Karg als langjährigem Präsidenten des Karateclubs Lauterach, Vizepräsidenten des Karate Landesfachverbandes und Sektionsobmann des ASVÖ für Karate mit dem goldenen Ehrenzeichen des Karate Landesfachverbands Vorarlberg. Zum dritten Ehrenmitglied des Karate Clubs Lauterach wurde Jonny Matt ernannt. Jonny war Mitglied des Gründungsvorstandes von 1986 und aktiver Karatesportler im Verein, bis er durch einen tragischen Bergunfall seine sportliche Karriere aufgeben musste. Gemeinsam mit den beiden schon vor fünf Jahren zu Ehrenmitgliedern ernannten ehemaligen Vorstandsmitgliedern Ulli Flatz und KarlHeinz Kobald erhielt er die zum Jubiläumsjahr neu gestaltete Ehrennadel überreicht. Keinen unwesentlichen Anteil daran, dass die Zeit wie im Flug verging hatte das Trio „Allright Guys“, das bis lange nach Mitternacht aufspielte und alle Gäste, ob jung oder alt mit ihren Songs immer wieder in Stimmung versetzte und begeisterte. Den Abschluss des Festes gestalteten Bianca Berger und Gerhard Grafoner mit einem lustigen aber auch informativen Fragespiel zum aktuellen Thema „20 Jahre KCL“, bei dem es für die „Besserwisser“ originelle Spaßpreise zu gewinnen gab. Der nächste und letzte Höhepunkt im Jubiläumsjahr ist die Österreichische Meisterschaft für Kinder und Jugendliche, deren Durchführung der KCL am Samstag, dem 16. Dezember 2006 ab 9 Uhr vormittags übernehmen darf. Es werden bis zu 300 Teilnehmer aus ganz Österreich erwartet und aufgrund der hohen Teilnehmerzahl und der großen Anzahl an Bewerben werden die Ausscheidungsrunden voraussichtlich erst im Laufe des Nachmittags abgeschlossen sein. Mit Natalie El Kanfoud und Stefan Mörth verteidigen zwei Lauteracher am 16. Dezember den Titel „Österreichischer Meister 2005“ und Patrick Wolf wird sicher versuchen, den hervorragenden 2. Platz vom letzten Jahr noch zu verbessern. Über viele Zuschauer und Karate-Fans in der Turnhalle der Hauptschule Lauterach würden sich nicht nur die Sportler, sondern auch die Organisatoren des KC Lauterach sehr freuen. Österreichische Karate-Meisterschaft für Kinder und Jugendliche 16. Dezember 2006 ab 9 Uhr Hauptschul-Sporthalle Lauterach www.kclauterach.at.tt fenster Aus den Vereinen Gymnaestrada 2007 wirft Schatten voraus Die Vorbereitungen zur Gymnaestrada laufen auf Hochtouren Obmann Karl-Heinz Rossmann überreicht Nelly Kalcher die Ernennungsurkunde zum Ehrenmitglied H auptthemen bei der diesjährigen Jahreshauptversammlung der Turnerschaft Lauterach waren die Ernennung von Nelly Kalcher zum Ehrenmitglied und die World-Gymnaestrada 2007 in Dornbirn. Lauterach wird als Nationendorf 700 bis 800 Gäste aus Großbritannien beherbergen. Auf die Turnerschaft kommen dabei verschiedenste Aufgaben zu. Bereits sehr gut vorbereitet ist die Unterbringung in Lauterachs Schulen. Bekanntlich haben die Verantwortlichen aus Großbritannien die Schulen im Sommer besichtigt und sind begeistert vom guten Zustand und von der Sauberkeit der Räumlichkeiten. Ein Projektteam wurde gebildet, um die verschiedenen Aufgaben vorzubereiten. Dazu zählt die zentrale Frühstückausgabe im Hofsteigsaal. Ein weiterer Punkt ist die Rund-um-die-Uhr Betreuung an den Schulen selbst. Dabei zeichnet sich ab, dass diese Aufgaben zumindest an der Hauptschule und im Borg von den Direktionen organisiert werden können. Ein Termin steht fest: Die Gemeinde Lauterach


Lauterachfenster 2007 03
Son, 6. Feber 2011 | Kuhn EDV

März 2007 Nr. 13 D i e a k t u e l l e I n f o r m a t i o n s s c h r i f t d e r M a r k t g e m e i n d e L a u t erach 8 Auszeichnung Frühlingsboten schon im Februar Ein Wetterexperte gibt Auskunft (S.17) 21 Rappelkiste 24 Feuerwehrjugend 35 „döt gsi“ Oldieball Zeitungsversand P.b.b. Verlagspostamt A-6923 Lauterach Zulassungsnummer 02 Z 031382 M Inhalt EDITORIAL Ankauf des Schertler Areals an der Hofsteigstraße Die Gemeindevertretung hat in der letzten Sitzung im Februar eine für Lauterach sehr weitreichende und aus meiner Sicht auch eine sehr positiv nachhaltige Entscheidung getroffen. Die Marktgemeinde Lauterach wird das Areal der Firma Schertler&Alge zwischen der Hofsteigstraße und dem Staufnerweg erwerben. Jahrelange Gespräche und intensive, aber sehr konstruktive Verhandlungen waren notwendig, um eine Einigung zu erzielen. Für unser Dorf ist diese Beschlussfassung eine „Jahrhundertchance“ das Ortsbild im Herzen von Lauterach maßgeblich zu verändern. Dafür möchte ich mich auch bei den heutigen Eigentümern des Areals, im Speziellen bei DI Günter Schertler und seinen Mitgesellschaftern bedanken, dass sie bereit waren und sind, das Firmengelände der ehemaligen Zimmererei und heutigen Firma Schertler&Alge an die Kommune zu verkaufen. Ein Danke auch an unsere Gemeindevertretung, die erkannt hat, dass strukturelle, bauliche Veränderungen zwar eine Menge Geld kosten, aber nur dann möglich sind, wenn man die Federführung als Eigentümer hat. Die Marktgemeinde Lauterach wird das ca. 11.000m2 große Firmenareal in zwei Etappen erwerben. Unter Einbeziehung des Wohnhauses Bundesstraße 64 (Schachtlo Mari-Hus) soll im östlichen Teil ein neues Sozialzentrum mit stationären und mobilen Einrichtungen entstehen. Unser Partner, die Firma SeneCura wird gemeinsam mit der Gemeinde dieses Projekt realisieren. Die alte, für die Identität des Dorfes wichtige Bausubstanz – Schachtlo Mari Hus – soll mit einem neuen Gebäude integriert werden. „Erhaltung der alten Bausubstanz – verbunden mit neuer Architektur“ – auf Basis dieser Vorgaben soll der heutige Bauhof der Firma Schertler&Alge ins Industriegebiet wandern und eine neue kommunale Infrastruktur an der Hofsteigstraße entstehen. Die 2. Etappe des Grundkaufes soll im Jahr 2014 erfolgen. Diese Entscheidung wird in die Hände der künftigen Entscheidungsträger in der Gemeindevertretung gelegt. Die Volksvertreter haben in etwa acht Jahren die Möglichkeit zu wählen – wird der 2. Teil erworben oder nicht. Diese für die Gemeinde wichtige Entscheidung nach Erweiterung des Ortszentrums kann einseitig – also ausschließlich von der Volksvertretung – festgelegt werden. Dieser Vertragspunkt in der Kaufabwicklung war für mich persönlich sehr wichtig. In den nächsten Monaten wird es eine intensive Planungsphase geben. Neben den Mitgliedern des Gemeindevorstandes werden auch die künftigen Nutzer des Hauses in diesen Gestaltungsprozess miteinbezogen. Entsprechende Gebäudearchitektur, Einbeziehung des Wohnhauses Bundesstraße 64, Umgebungsgestaltung und Funktionalität des Hauses – diese vier Eckpunkte sollen dazu beitragen, dass an der Hofsteigstraße ein neues kommunales Zentrum entstehen wird. Ihr Bürgermeister Schertler-Areal Raum für ein neues Zentrum Weltgymnaestrada 2007 Lauterach begrüßt 700 Gäste Schulwegausweis Sieg für Hofsteiger Volksschulen Neue Postkarten Winter in Lauterach Musikschule Lauterach-Wolfurt „Dunkle Augen, schwarzes Haar“ Hauptschule Lauterach Sternenhock-Senioren auf Besuch we proudly present Sechs Gemeinden, ein Jugenddrink Wohnanlage Sägerweg Wärme aus Holz Historisches, wie es einmal war Vom „Karlebeck“ Die Lauteracher Vereine 10 Seiten Vereinsberichte döt gsi Oldie-Schiball, Rohnerhaus und Faschingsumzug Infantibus Umfangreiches Programm im März 4 6 8 12 13 15 19 20 22 23 33 40 Titelbild Schneeglöckchen aufgenommen im Garten von Erich Meusburger, Jägerstraße 38 am 16. Februar fenster 3 Elmar Rhomberg Aus dem Rathaus Das Haus Bundesstraße 64 wird in die Neuplanung eingebunden Das Schertler Areal wird von der Gemeinde erworben Schertler Areal Ein neues kommunales Zentrum Experten beurteilen das Schertler-Areal als geeigneten Standort für das „Haus der Generationen“ D ie Lauteracher Gemeindevertretung hat am 6. Februar 2007 einen sehr weitreichenden und vor allem nachhaltigen Beschluss gefasst. Das Betriebsareal der Firma Schertler&Alge an der Hofsteigstraße wird gekauft. Lange Verhandlungen waren notwendig, damit diese Entscheidung getroffen werden konnte. Das Gebiet umfasst insgesamt knapp 11.000m2 und reicht von der Bundesstraße L190 bis hin zum Sägerweg. Auf dem östlichen Teil des Areals soll in den nächsten zwei bis drei Jahren als 1. Bauetappe das neue „Haus der Generationen“ entstehen. Dem Grundstückskauf ging eine umfassende Diskussion über einen geeigneten Standort des Sozialzentrums Lauterach voraus. DI Alfred Eichberger, Raumplaner vom Büro „stadtland“, Verkehrsplaner DI Martin Besch und Diplomökonom Stefan Brückl (Projektentwickler "Süddeutsches Institut für nachhaltiges Wirtschaften und Öko-Logistik") haben eine Studie „Vision Ortszentrum Lauterach“ verfasst und das Ergebnis im September 2004 den Gemeindegremien präsentiert. Die Experten kommen dabei zum Schluss, dass das Areal der Baufirma Schertler & Alge an der Hofsteigstraße als Standort für das Sozialzentrum Lauterach am besten geeignet ist. Dies wird u.a. damit begründet, dass die Nähe zum Alten Markt Entwicklungsimpulse für diesen bedeuten würde. Zudem ist die Nähe zur Kirche, Schule und Kindergarten gegeben. Das Zentrum für öffentliche Dienstleistungen würde als „Bindeglied“ zwischen den Bereichen Lutz/Reinerwiese (Karl-Höllstraße) im Norden und dem Alten Markt (Alte Landstraße) im Süden fungieren. Auch bei der Teilnahme an der größten Städtebauwettbewerbsinitiative Europas – Europan – in welchem grundsätzlich Entwicklungsmöglichkeiten für das Lauteracher Ortszentrum thematisiert wurden, war der Standort für das zu errichtende Sozialzentrum eine wesentliche Frage. Nicht nur das erstgereihte Projekt des Wettbewerbes, sondern auch die anderen 4 fenster Aus dem Rathaus ERWEITERUNG KINDERBETREUUNG 2 aße 56 4 8 traße 2 1 3 au St Schuls 6a fne rw eg 60 Bund 68 „Familienfreundliche Gemeinde – die Kinderbetreuung „Käferle“ wird erweitert“ Kinder sind die Zukunft unserer Gesellschaft. Die Nachfrage nach Kinderbetreuungsplätzen in Lauterach wächst ständig. Unser „Käferle“, das derzeit in der Wohnanlage „Kirchfeld“ an der Bundesstraße untergebracht ist, platzt aus allen Nähten. Der Gemeindevorstand hat über Empfehlung unserer Referentin GR. Doris Rohner entschieden, dass die Anzahl an Betreuungsplätzen kurzfristig aufgrund der großen Nachfrage massiv ausgeweitet wird. Dies ist am bisherigen Standort aus Plartzgründen nicht mehr möglich – der neue Standort des „Käferle“ ist am Alten Markt (Alte Landstraße 3). 6 64 4 8 9 3 Hofsteigstraße Plandarstellung des Schertlerareals in Lauterach entsteht Teilnehmer kommen zum Schluss, dass das Schertler-Areal der bestgeeignetste Standort für das „Haus der Generationen“ ist. Im April 2006 fand im Hofsteigsaal eine öffentliche Präsentation der WettbewerbsErgebnisse „Europan“ statt. Dabei hatte die Bevölkerung die Möglichkeit ihre Vorstellungen eines zukünftigen Zentrums in Lauterach einzubringen. Zurück zum Grundkauf: Die Marktgemeinde Lauterach wird das Areal in zwei Etappen erwerben. Auf dem östlichen Teil der Liegenschaft soll wie erwähnt das Haus der Generationen entstehen. Unter Einbeziehung des Wohnhauses Bundesstraße 64 (Schachtlo Mari-Hus) wird ein neues Sozialzentrum mit stationären und mobilen Einrichtungen gebaut. Unser Partner, die Firma SeneCura wird gemeinsam mit der Gemeinde dieses Projekt realisieren. Die alte, für die Identität des Dorfes wichtige Bausubstanz – Schachtlo Mari Hus (siehe Rathausfenster 2000/Nr.1) – soll mit einem neuen Gebäude integriert werden. „Erhaltung der alten Bausubstanz – verbunden mit neuer Architektur“ – auf Basis dieser Vorgaben soll der heutige Bauhof der Firma Schertler&Alge ins Industriegebiet wandern und ein neues kommunale Gebäude an der Hofsteigstraße entstehen. Die 2. Etappe des Grundkaufes soll im Jahr 2014 erfolgen. Die Marktgemeinde Lauterach hat dabei ein Optionsrecht, ob dieser 2. Teil erworben wird oder nicht. Die Eckpunkte dieses möglichen Erwerbes wurden fixiert. Damit kann die Gemeinde das Gebiet an der Hofsteigstraße langfristig entwickeln. Dabei spielt auch die Zukunft des „Alte Vereinshauses“ eine ganz wesentliche Rolle. Ob und vor allem in welchem Zeitraum dieses „historische Gebäude“ revitalisiert wird, entscheidet sich in den nächsten Monaten. Die Revitalisierung des Hauses konnte mit dem katholischen Arbeiterverein im letzten Jahr auf Basis des gemeinsamen Wollens geklärt werden. www.lauterach.at esstr Ab Mitte März 2007 können im Areal „Alter Markt“ (ehem. Reiner Areal, Michis Cafe“) zusätzlich Kinder im Alter von 1 1/2 bis 4 Jahre betreut werden. Derzeit werden die Räumlichkeiten umgebaut und adaptiert. „Alle reden von Kinderbetreuung, wir handeln. Damit können beinahe alle aktuellen Wünsche nach Betreuungsplätzen erfüllt werden“, so die Kindergartenreferentin Doris Rohner. Kosten und Tarife für die Betreuungsplätze bleiben vorerst unverändert. fenster 5 Aus dem Rathaus Welt Gymnaestrada 2007 – Lauterach begrüßt 700 Gäste aus Großbritannien Die Gymnaestrada ist ein fröhliches Fest, bei dem nicht selten lange und anhaltende Freundschaften entstehen D ie Vorbereitungen für die Welt-Gymnaestrada vom 8. bis 14. Juli 2007 in Dornbirn befinden sich bereits in der intensiven Phase. 703 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Großbritannien haben sich für dieses Event des Sportes und der Freundschaft angemeldet. Aus den Meldelisten ist zu entnehmen, dass ca. 280 Frauen und 120 Männer über 17 Jahre sowie ca. 300 Kinder und Jugendliche unter 17 nach Lauterach kommen werden. Bekanntlich ist Lauterach Nationendorf für die britischen Gäste. Er freulich viele Freiwillige haben sich bereits bei Nelly Kalcher von der Turner- „Es wurden bereits 240 T-Shirts für die Helfer und Helferinnen bestellt“ schaft Lauterach gemeldet. Viele wollen hautnah am Geschehen sein und freuen sich darauf, die Gäste zu betreuen. „Es wurden bereits 240 Voluntier-T-Shirts für die Helfer und Helferinnen bestellt, um diesen Freiwilligen ein erkennbares Outfit zu geben“, so Nelly Kalcher. Eine wichtige Funktion werden die Leute mit englischer Muttersprache einnehmen, die sich bereit erklärten, die Gäste zu betreuen. Sie werden bei der Anreise der Delegation am Samstag dem 7. Juli bereits erste Auskünfte über Lauterach und die Region Vorarlberg geben können und geleiten die Gäste zu ihren Unterkünften in Lauterachs Schulen. Während der ganzen Woche wird mindestens eine Person mit englischer Muttersprache erreichbar sein. Bei jedem Schuleingang wird ein Team rund um die Uhr präsent sein. Als Auskunftspersonen und zur Leistung einer Hilfestellung, falls dies einmal nötig sein wird. Die Turnerschaft wird jeden Morgen von 7 bis 9 Uhr für alle 703 Gäste das Frühstück im Hofsteigsaal servieren. Am Sonntag, dem 8. Juli wird es einen Welcome-Abend im Hofsteigsaal geben. Unser Bürgermeister wird die britischen Gäste begrüßen, Musik und Unterhaltung werden den größten Teil des Abend einnehmen. Alle Lauteracherinnen und Lauteracher sind schon jetzt recht herzlich dazu eingeladen. www.wg2007.com World-Gymnaestrada 2007 in Dornbirn vom 7. bis 14. Juli 2007 Veranstaltungszentrum: Messegelände Nationendorf Lauterach für 703 Gäste aus Großbritannien Anreisetag: Samstag, 7. Juli Unterbringung: Hauptschule, Borg, Schule Dorf und Schule Unterfeld Frühstück zentral im Hofsteigsaal Welcome-Abend am Sonntag, 8. Juli im Hofsteigsaal Veranstalter: Vorarlberger Turnerschaft Betreuung in Lauterach durch die Turnerschaft Lauterach 6 fenster Aus dem Rathaus STELLUNGSJAHRGANG Stellung des Geburtsjahrganges 1989 Auf Grund des § 18 Abs. 1 des Wehrgesetzes 2001, haben sich alle österreichischen Staatsbürger männlichen Geschlechtes des Geburtsjahrganges 1989 sowie alle älteren wehrpflichtigen Jahrgänge, die bisher der Stellungspflicht noch nicht nachgekommen sind, der Stellung zu unterziehen. Stellungstermin: 12. März 2007 Stellungsbeginn: 7.00 Uhr Stellungsort: Innsbruck, Amtsgebäude FM Conrad, Eingang Köldererstraße 2 Zur Überprüfung der Identität und Staatsbürgerschaft sind mitzubringen: Amtlicher Lichtbildausweis (Reisepass, Personalausweis der Republik Österreich, Führerschein usw.), Staatsbürgerschaftsnachweis, Geburtsurkunde, Sozialversicherungskarte, eventuell Heiratsurkunde. Zur Beurteilung des Gesundheitszustandes sind mitzubringen: Eventuell vorhandene ärztliche Atteste (hiefür besteht kein Anspruch auf Kostenvergütung) sowie das ausgefüllte und unterschriebene Medizinische Fragenheft. Zwei große Tannen wurden aus dem Friedhof entfernt Stellungspflichtige, die durch Krankheit am Erscheinen vor der Stellungskommission verhindert sind, haben dies umgehend dem Militärkommando/Ergänzungsabteilung Vorarlberg, Reichsstraße 18, 6900 Bregenz durch Vorlage einer ärztlichen Bestätigung nachzuweisen. Wehrpflichtige, die ihrer Stellungspflicht nicht nachkommen, können unbeschadet ihrer allfälligen Straffälligkeit der Stellungskommission vorgeführt werden. Für weitere Fragen können Sie sich an die Abt. III – Bürgerdienste bei der Marktgemeinde Lauterach Herrn Fessler Tel. 6802-12 wenden. Friedhof-Tannen mussten weichen D ie beiden Tannen, die in der Mitte des Friedhofs standen, wurden im Februar entfernt. Die Bäume waren einfach zu groß geworden, warfen sehr viel Schatten und ließen inzwischen viele Nadeln und Äste zu Boden und auf die Gräber fallen. Dafür musste ein Baukran der Firma Bautrans eingesetzt werden, die Mitarbeiter des Bauhofes erledigten den Rest. „Die Tannen waren ungefähr 46 Jahre alt“, so Hans Giesinger, der die Jahresringe nachzählte. Der Kranführer konnte an seinem Gerät das Gewicht der Bäume ablesen: Mit jedem Baum sind in diesen 46 Jahren fast unglaubliche drei Tonnen Holz gewachsen. Beide Tannen zusammen wogen somit weit über sechs Tonnen. www.lauterach.at fenster 7 Aus dem Rathaus Schulwegausweis-Aktion wurde ausgezeichnet Hofsteiger Volksschulen gewinnen bundesweite Aktion von Klimabündnis Österreich G roße Ehre für die acht Volksschulen der Hofsteiggemeinden Hard, Kennelbach, Lauterach, Schwarzach und Wolfurt: Das gemeinsame Projekt „Schulwegausweis“, das vom regionalen Mobilitätsmanagement plan-b und der aks Gesundheitsvorsorge GmbH konzipiert wurde, ist vom Klimabündnis Österreich als das bundesweite Siegerprojekt im Rahmen der Aktion „Grüne Meilen“ ausgezeichnet worden. Besonders gelobt wurden das Konzept und die professionelle Umsetzung der Aktion: Als Anreiz für die rund 1.700 Kinder der acht Volksschulen wurde die Aktion in einen Wettbewerb verpackt. Die SchülerInnen konnten vom 25.September bis 25.Oktober 2006 Punkte sammeln, in dem sie zu Fuß zur Schule gingen. Die Nachhaltigkeit der Idee beeindruckte die Jury. Zusammen sind die Kinder in nur einem Monat einmal rund um die Erde gegangen. Als besondere Würdigung der Leistung der Hofsteiger Volksschüler, die zusammen insgesamt 63.000 Meilen zurücklegten, fand die Preisverleihung in Wolfurt im Cubus statt. Schulwegausweis-Aktion der acht Hofsteiger Volksschulen Rund 1.700 VolksschülerInnen aus den fünf plan-b Gemeinden Hard, Kennelbach, Lauterach, Schwarzach und Wolfurt wurden zum Gehen motiviert. Finanzierung: Plan-b Gemeinden und Arbeitskreis für Vorsorge- und Sozialmedizin Projektdauer: 25.09.06 bis 25.10.06 plan-b: Bewusste Wege von A nach B – Regionales Mobilitätsmanagement- für mehr sanfte Mobilität der Gemeinden Hard, Kennelbach, Lauterach, Schwarzach und Wolfurt Ansprechpartner Schulwegausweis: Mag. Gerhard Schmid, >mprove< Team für Kommunikation, 6866 Andelsbuch, T 05512/2398, M gs@mprove.at Ansprechpartner aks Gesundheitsvorsorge GmbH.: Dipl. Sportwiss. Stephan Schirmer, Arbeitskreis für Vorsorge- und Sozialmedizin, Rheinstr. 61, 6900 Bregenz, T 05574 64570-1061 Pressekontakt: Martin Dechant, ikp - Kommunikationsplanung und Öffentlichkeitsarbeit GmbH, T +43-5572-398811, E martin.dechant@ikp.at Die Aktion „Grüne Meilen“ wird jährlich vom Klimabündnis Österreich durchgeführt. Ziel ist es, klimafreundliche Mobilität am Schulweg zu fördern und gleichzeitig den Schulweg für regelmäßige körperliche Bewegung zu nutzen. Neben den Vorarlberger Gewinnern sind auch noch die Volksschule Johannes-Messner I und II in Schwaz/Tirol sowie die Hauptschule Zurndorf aus dem Burgenland ausgezeichnet worden. „Die österreichische Aktion ist Teil einer europäischen Kindermeilen-Kampagne, an der mehr als 100.000 Kinder aus Österreich, Deutschland, Großbritannien, Italien, Luxemburg, Niederlande, Schweden, Schweiz und der Türkei teilgenommen haben. Die Kinder sammelten gemeinsam 742.030 Grüne Meilen, fast 63.000 davon gehen auf das Konto der acht Volksschulen aus den Hofsteiggemeinden,“ macht der Wolfurter Bürgermeister Erwin Mohr die Dimension der Leistung der heimischen SchülerInnen und der gesamten Aktion klar. In plan-b bündeln die Gemeinden Hard, Kennelbach, Lauterach, Schwarzach und Wolfurt sowie seit kurzem auch Bregenz ihre Aktivitäten für ein regionales Mobilitätsmanagement. 8 fenster Aus dem Rathaus Autofasten – Heilsam ohne Auto in Bewegung kommen Wir fordern Geburtenkontrollen für Autos im Norden, nicht nur für Familien im Süden Was ist Autofasten? Autofasten meint nicht, im Auto sitzend Knäckebrot zu essen, sondern bedeutet, die Fastenzeit dazu zu nützen, den eigenen Umgang mit Mobilität wahrzunehmen, zu hinterfragen und gegebenenfalls auch zu ändern! Autofasten meint, in der Zeit von Aschermittwoch bis Ostersonntag das eigene Mobilitätsverhalten auf seine Zukunftsfähigkeit hin zu überprüfen – wie viel Auto vertragen Erde und Luft noch, vertragen wir Menschen noch? Die Autofahrerinnen und Autofahrer werden eingeladen, die Fahrten im Aktionszeitraum vom 21 .Februar bis 7. April deutlich zu reduzieren, Fahrgemeinschaften zu bilden, öffentliche Verkehrsmittel zu benutzen, Rad zu fahren oder zu Fuß zu gehen. Ein Satz einer Umweltaktivistin aus Bangladesh soll uns zum Nachdenken geben: „Wir fordern Geburtenkontrollen für Autos im Norden, nicht nur für Familien im Süden“. Heilsam in Bewegung kommen: Die Aktion Autofasten findet heuer zum zweiten Mal statt. Die katholische und die evangelische Kirche laden in der Zeit von Aschermittwoch bis Ostern dazu ein. Es ist ein wichti- Statistik für Österreich Einwohner ca. 8 Millionen Zugelassene Pkw’s: ca 4 Millionen (Motorräder und Lastwagen nicht mitgerechnet) Geschätzte Werte für Lauterach (heruntergebrochen von der Österreichstatistik) Einwohner ca. 9.000 Zugelassene Pkw’s ca. 4.500 Angenommene Fahrleistung 13.000 km pro Auto und Jahr Durchschnittsverbrauch: 7 Liter pro 100 km Treibstoffverbrauch in Lauterach pro Jahr ca. 4 Millionen Liter Treibstoffverbrauch in Lauterach pro Monat ca. 340.000 Liter ger Beitrag für den Klimaschutz. „Brauche ich immer und überall das Auto? Gibt es nicht andere Möglichkeiten zu entdecken, wie man von A nach B kommen könnte?", erklärte die Umweltbeauftragte der Erzdiözese Wien, Evelyn Hödl, bei einer Pressekonferenz im Jänner 2007. Wenn die Statistik stimmt, werden in Lauterach monatlich um die 300.000 Liter Treibstoff verbrannt. Eine fast unglaubliche Zahl. Wenn jede Lauteracherin, jeder Lauteracher in der Fastenzeit die Fahrleistung um die Hälfte reduziert, kann in unserer Gemeinde die riesige Menge von ca. 150.000 Litern Benzin oder Diesel eingespart werden. www.autofasten.at fenster 9 Werbung 10 fenster Aus dem Rathaus Neues zur Sammlung der Gelben Säcke Die Firma ARGEV Wien hat die Leichtverpackungssammlung ab Jänner 2007 neu vergeben. D ie für die Leicht- und Metallverpakkungssammlung verantwortliche Branchenrecyclinggesellschaft im ARA-System, die ARGEV Wien schrieb die Sammlung für Leichtverpackungen neu aus. Nach einem umfangreichen Verfahren ging die Firma Stark Lindau als Bestbieter hervor. Auf Empfehlung des Umweltverbandes Dornbirn hat die Firma Stark versucht, einen Vorarlberger Kooperationspartner zu finden und verhandelte u.a. auch mit der Firma Häusle. Leider konnte mit der Firma Häusle kein Einvernehmen gefunden werden. Daher entschloss sich die Firma Stark, die Sammlung der Gelben Säcke in Lauterach ab Jänner 2007 selbst durchzu- „Die Firma Stark ist bemüht, „vergessene“ Säcke so rasch wie möglich abzuholen“ führen. Der gewohnte zweiwöchige Rhythmus wird beibehalten. Beim Wechsel gab es Probleme. Zum einen schaffte es die Firma Stark vorerst nicht, alle Gelben Säcke an einem Tag einzusammeln. Zum anderen sind einzelne Objekte und auch ein paar Straßenzüge vergessen worden und wurden nicht angefahren. Die Firma Stark ist bemüht, „ver- gessene“ Säcke so rasch wie möglich abzuholen und auch die Touren zu optimieren. Wichtig: Die Gelben Säcke immer am Dienstagabend bereitstellen. Die Fahrzeuge der Firma Stark beginnen bereits um 6 Uhr mit der Sammeltour. Daher ist es vorgekommen, dass Gelbe Säcke, die erst im Laufe des Mittwochvormittags bereitgestellt wurden, in manchen Gebieten liegen geblieben sind. Falls Probleme auftreten, bitte an Abfallberater Rudi Weingärtner im Rathaus – Telefon 05574/6802-45 melden. Grundstücks-Verpachtung D as Amt der Vorarlberger Landesregierung teilt mit, dass die Grundstücksfläche Gst.Nr. 666/16 mit 2339 m2 in der Nähe der Autobahn A14 und der Wälderstraße zu landwirtschaftlicher Nutzung neu verpachtet wird. Pachtinteressenten können sich mit dem Straßenbau Feldkirch, Herrn Christian Fiel, Widnau 12, 6900 Feldkirch Tel. 05522333-27811 in Verbindung setzen. fenster 11 Aus der Gemeinde „Winter in Lauterach“ – Postkarten S eit langem wird wieder eine Postkartenserie von Lauterach aufgelegt. Fotokünstler Heinz Lingenhöle wählte dafür drei Wintermotive aus dem Lauteracher Ried. Bewusst arbeitete er diese Karten in Schwarz-Weiß aus, damit die Winterstimmung der Riedlandschaft richtig zur Geltung kommt. Hinweis Fotokünstler Heinz Lingenhöle stellt derzeit Schwarz-Weißfotos mit dem Thema „Das Lauteracher Ried“ im Rathaus der Marktgemeinde Lauterach aus. Sie sind zu den Rathaus-Öffnungszeiten für Besucher öffentlich zugänglich. Die Postkarten sind in Lauterach zu einem Stückpreis von Euro 0,50 an folgenden Stellen erhältlich: ADEG-aktiv-Markt Daniel, Karl-Höll-Straße Bibliothek Lauterach Hutter, Bäckerei und Spar-Markt, Bundesstraße Raiffeisenbank am Bodensee, Montfortplatz Rathaus – Information, Montfortplatz Sparkasse Dornbirner Bank AG, Montfortplatz 12 fenster Aus der Gemeinde MUSIKSCHULE „Dunkle Augen, schwarzes Haar“ Lisa wird zum Schneemann geschminkt Viel Begeisterung für die schlittschuhlaufenden Schneemänner Die Musikschule Wolfurt-Lauterach führt im März 2007 das Musical „Dunkle Augen, schwarzes Haar“ von Wolfgang Verocai auf. In diesem Stück werden die Themen „zunehmende Gewalt an Schulen“ und „Ausländerfeindlichkeit“ behandelt. Zwei gute Freunde werden durch rivalisierende Jugendgruppen plötzlich zu erbitterten Feinden. Ein Thema, das aktueller ist denn je. Schwitzende Schneemänner im Kindergarten Hofsteigsaal A nfang Februar feierten die Kinder im Kindergarten Hofsteigsaal ein Schneemannfest. Sie hatten bereits seit den Weihnachtsferien die Vorgänge des Winters in der Natur beobachtet und sich durch Geschichten, Experimente, Lieder und Fingerspiele mit dem Thema auseinander gesetzt. Jeder hatte sein Kostüm selbst bemalt, einen Hut gefaltet und eine Karottennase gebastelt. Als die Kinder am Tag des Festes in den Kindergarten kamen, bestand zudem die Möglichkeit sich das Gesicht weiß schminken zu lassen. Nach einer kühlen Mehr als 50 Schülerinnen und Schüler unserer Schule bringen dieses mit dem „Hans-Cermack-Preis“ für gewaltfreie Erziehung ausgezeichnete Werk in einer künstlerisch hochstehenden Live-Produktion auf die Bühne. Termine Fr. 16. März 2007, 20.00 Uhr Cubus Wolfurt Sa. 17. März 2007, 20.00 Uhr Cubus Wolfurt Eintritt Euro 8,- für Erwachsene, Euro 6,- für Schüler und Jugendliche. Kartenvorverkauf im Büro der Musikschule Wolfurt-Lauterach: Telefon: 05574 / 6840-31 email: musikschule@ms.wolfurt.at „Gut, dass wir keine echten Schneemänner sind“ Jause mit „Schnee(-Joghurt-)creme“ und „Eiswasser“ wärmten sich alle bei Bewegungsspielen im Turnsaal auf. Es wurden Papierschneemänner um die Wette gebaut und Schlittschuh gefahren. Zur Stärkung erhielten die müden Schneemänner „Traubenzucker-Eiszapfen“ zum Lutschen. Der Kommentar der Kinder nach den Anstrengungen: „Denn sonst wären wir jetzt sicher geschmolzen.“ fenster 13 Aus der Gemeinde Pflege Daheim – Vortragsreihe in Lauterach Für pflegende Angehörige und Interessierte Frau Edith Ploss-Winsauer bei ihrem letzten Informationsnachmittag im Alten Kreuz Montag, 26.3.2007 Vortrag: „Hilfe für Angehörige von demenziell Erkrankten – Validation“ Untertitel: „... und manchmal schäme ich mich vor mir selbst, wenn ich spüre wie meine Mutter/ mein Vater für mich zur Last geworden ist und dann....“ mit Wilfried Feurstein Beginn: 15 Uhr, Dauer bis ca. 16 Uhr, anschließend Kaffee und Kuchen und die Möglichkeit ins Gespräch mit dem Vortragsleiter zu kommen. Veranstalter: MG Lauterach in Zusammenarbeit Institut für Gesundheits- und Krankenpflege (IGK) Montag, 23.4.2007 Vortrag: „Pflegen und betreuen ohne Auszubrennen“ mit Jeanette Pamminger Beginn: 15 Uhr, Dauer bis ca. 16 Uhr, anschließend Kaffee und Kuchen und die Möglichkeit ins Gespräch mit Frau Pamminger zu kommen. 14 Ort: jeweils „Zum Kreuz“, Bundesstraße 36 Beginn: 15 Uhr, Dauer bis ca. 17 Uhr Eintritt: Euro 8,-- /Person Anmeldung erforderlich im Büro für Gesellschaftliche Dienste bis Mittwoch vor der jeweiligen Veranstaltung, Tel. 05574/6802-16 (8-12 Uhr) Kaffee und Kuchen gratis! Veranstalter: MG Lauterach in Zusammenarbeit mit Institut für Gesundheits- und Krankenpflege (Connexia GesmbH.) Wichtig Die Marktgemeinde Lauterach möchte Ihnen die Möglichkeit bieten, sich in entspannter Atmosphäre und in aller Ruhe informieren und anschließend bei Kaffee und Kuchen unterhalten zu können. Bei Bedarf können wir eine kostenlose Betreuung durch den Mobilen Hilfsdienst für diesen Nachmittag anbieten. Im Jänner fand der erste Vortrag der Reihe „Pflege Daheim“ statt. Frau Edith PlossWinsauer referierte mit viel Erfahrung und Einfühlungsvermögen zum Thema: „Was steht mir zu“ oder „Hilf mir nach was ich fragen soll“. Sie hat viele Fragen bzgl. Zuwendungen der öffentlichen Hand für pflegebedürftige Menschen beantworten können, wobei das Thema Pflegegeld den Hauptanteil an diesem Nachmittag einnahm. Viele Themen zur Unterstützung und Hilfe der pflegenden Angehörigen blieben noch offen. Daher ist die Marktgemeinde Lauterach bemüht, Frau Ploss-Winsauer für einem weiteren Vortrag im Herbst zu gewinnen. Die Marktgemeinde Lauterach bedankt sich für den interessanten Nachmittag, der auch noch mit einem selbstgemachten Kuchen von Mohi-Helferin Maria Klopfer versüßt wurde. fenster Aus der Gemeinde BORG LAUTERACH Borg Theatergruppe im „Probenstress“ Die Schulband der Hauptschule Die SternenhockBesucher freuten sich über die Vorführungen der SchülerInnen Lisa Wilhelmstätter (7b) überzeugt als Wahrsagerin Die Theatergruppe des BORG Lauterach bereitet sich derzeit ausführlich auf den Höhepunkt des „Schauspieljahres“ vor. Im April wird unter der Leitung der erfahrenen Schauspieler Renate Bauer und Martin Sommerlechner wieder ein Shakespeare-Event auf der Bühne gespielt. Zur Aufführung gelangt eine verkürzte Version der drei „Römerdramen“: „Julius Cäsar“, „Antonius und Cleopatra“ sowie „Coriolanus“. Rund 30 Schülerinnen und Schüler sind im Einsatz. Am BORG Lauterach kann – einmalig in Westösterreich – Schauspiel als eigenes Unterrichtsfach gewählt werden. Sternenhock in der Hauptschule Senioren und Seniorinnen aus dem Unterfeld treffen sich regelmäßig im ehemaligen Gasthaus „Sternen“ zum allseits bekannten „Sternenhock“. Einer Einladung der Hauptschule folgend verlegte man den letzten Sternenstammtisch im Jänner kurzerhand in die Schule. Zahlreiche Gäste, unter ihnen auch Bürgermeister Elmar Rhomberg, wurden von der Schul-Band unter der Leitung von Frau Sonja Eberle mit einigen flotten Melodien musikalisch begrüßt. Danach ließen sich die jung gebliebenen Seniorinnen mit Kaffee und Gebäck, gekonnt serviert von der Kochgruppe Anny Nussbaumer, verwöhnen. Anschließend öffnete sich der Vorhang. Die 2d-Klasse (Angelika Huber) führte das gruselige Theaterstück „Schlechte Zeiten für Gespenster“ auf. Humorvolle Gedichtvorträge von der Deutschgruppe Ulrike Körbler und der „Unterfeld-Heimatdichterin“ Frau Mini Kohlhaupt rundeten das abwechslungsreiche Programm ab. Der Sternenhock wird von Frau Erna Mätzler mit ihren Helferinnen gestaltet und betreut. Mit dem Dank von Frau Mätzler an die Gastgeber Dir. Otto Nester, Reinhard Gisinger und allen HelferInnen endete der gemütliche Faschings-Sternenhock in der Hauptschule. Praxisnaher Unterricht in Münchner Museen Angewandtes Design als Ansporn für den eigenen Unterricht Jährlich besuchen sechs Klassen des BORG Lauterach verschiedene Münchner Museen, um dort das theoretische Wissen in der Praxis anzuwenden. Besucht werden die Instrumentensammlung des Stadtmuseums, das Technische Museum und die Pinakotek der Moderne. Gemeinsam mit Museumspädagogen werden dabei interessante Führungen gestaltet, auch das eigene Erleben kommt nicht zu kurz. www.vobs.at/hs-lauterach Werbung 16 fenster Aus der Gemeinde Das Gespräch – mit Peter Hinteregger Mag. Peter Hinteregger Meteorologe Jahrgang 1968 wohnhaft Sandgasse 29 verheiratet mit Gattin Christiane drei Kinder: Elias, Lea und Fabiola Lieber Peter, alle reden über das Wetter. Was sagt der Fachmann über diesen außergewöhnlich milden Winter? Ich arbeite nun schon ca. 15 Jahre als Meteorologe, einen solchen Winter habe ich noch nie erlebt. Die Ostwetterlagen und die Kaltphasen haben fast völlig gefehlt. Strömungen aus West bis Südwest waren vorherrschend. Das hat viele Schigebiete in den niederen bis mittleren Höhenlagen hart getroffen. Das waren die Verlierer. Es gibt aber auch Gewinner: Den höheren Schiregionen geht es überdurchschnittlich gut. Die Kommunen ersparen sich enorme Schneeräumkosten, die Versicherungen kommen gut weg und nicht zuletzt erspart man sich einiges an Heizkosten. Täuscht der Eindruck, dass Wetterphasen länger bestehen bleiben? Noch vor zehn Jahren galt die Regel, dass das Wetter durchschnittlich alle fünf bis sieben Tage umschlägt. Diese Perioden haben sich verlängert. Der heiße Juli, die lange Kaltphase im August und der durchwegs milde Herbst und Winter sind Anzeichen dafür. Aber auch der sehr kalte und schneereiche Winter im letzten Jahr. Die Niederschlagsmengen sind übers Jahr in etwa gleich geblieben, die Aufzeichnungen belegen jedoch, dass sich Extremereignisse wie Starkniederschläge und Stürme mehren. Viel wurde kürzlich über den Sturm Kyrill geredet. Die Schüler bekamen „sturmfrei“, der große Sturm blieb uns jedoch erspart. Hat die Vorhersage versagt? Unsere Vorhersage hat genau gestimmt, da sind wir ein bisschen stolz darauf. Für den Raum Rheintal sagten wir Böen bis zu 60 km/h voraus. So ist es auch gekommen. Allerdings war Kyrill – europaweit gesehen – ein wesentlich stärkerer Sturm als „Lothar“ im Jahr 1999. Kyrill hat flächendeckend in Deutschland verheerende Schäden angerich- tet. Der Orkan kam allerdings nur bis Süddeutschland voran und zog in abgeschwächter Form über Ostösterreich. Vorarlberg ist mit einem blauen Auge davongekommen. Wird das Klima wärmer und kann jeder Einzelne von uns etwas dagegen tun? Unumstritten wird es wärmer, Temperaturkurven belegen dies. Der Mensch ist mitverantwortlich: Wir gehen zu sorglos mit fossilen Energien um und produzieren zu viel CO2. Wahrscheinlich werden uns in Zukunft „klimabedingte Völkerwanderungen“ bevorstehen – Menschen drängen in lebenswertere Klimazonen. Natürlich kann jeder Einzelne etwas gegen die Klimaerwärmung unternehmen, z.B. durch den Einsatz erneuerbarer Energien, durch einen hohen Standard bei der Wärmedämmung oder durch sanfte Mobilität. Aktionen wie die Kindermeilenkampagne sind eine ganz tolle Sache: Kinder zu Fuß in die Schule. Die Erwachsenen sollten es ihnen gleich tun und kurze Wege mit dem Rad oder zu Fuß zurücklegen. Du arbeitest bei Jörg Kachelmann bei Meteomedia Schweiz in Gais bei Altstätten. Wie viele Leute sind dort mit dem Wetter beschäftigt und wie wird die Vorhersage erstellt? Inzwischen arbeiten in unserer Firma europaweit ca. 70 Leute. Wir beziehen die Messdaten von unzähligen Wetterstationen und sonstigen Messeinrichtungen wie Wetterballons. Diese werden dann in komplizierten Computerprogrammen verarbeitet. Nach dem Militär werden heute weltweit die größten Rechnerkapazitäten in der Wettervorhersage eingesetzt. Das ermöglicht eine recht zielsichere Prognose über drei Tage und eine ziemliche gute bis zu sechs Tagen. Darüber hinaus wird es schwierig. Durch das Chaosprinzip in der Wetterküche der Troposphäre werden längere Prognosen oft über den Haufen geworfen. Wer sind euere Kunden? Wir arbeiten mit Partnern weltweit zusammen, Hauptkunde ist die ARD in Deutschland. Das Wetter für die ARD kommt aus unserem eigenen Fernsehstudio in Gais. Was mich persönlich sehr ehrt, ist der alljährliche Einsatz für die Lauberhornrennen in Wengen. Kannst du uns mehr darüber erzählen? Seit zehn Jahren bin ich immer eine Woche lang in Wengen und informiere vor Ort über das Wetter. FIS-Renndirektor Günter Hujara wird mit aktuellen Wetterdaten versorgt, bei Trainersitzungen habe ich Kurzreferate zu halten. Die kleinräumige Wettervorhersage für Wengen ist sehr schwierig. Stress bereitet immer wieder der „Guggiföhn“, der manchmal mit über 200 km/h über die Lauberhornschulter bläst. Von meiner Wetterprognose hängt sehr viel ab. Wie vor zwei Jahren, als ich für den Abend vor dem Rennen auf 22 Uhr starken Schneefall voraussagte. Daraufhin wurden mit einem Sonderzug 400 Soldaten nach Wengen gebracht, um den zu erwartenden Schnee aus der Strecke zu räumen. Als ich dann um 10 Uhr am Abend vor das Hotel ging, zum Himmel blickte und keine einzige Schneeflocke zu sehen war, wurde ich schon ein bisschen nervös. Wie ist es ausgegangen? Kurz danach begann es wirklich heftig zu schneien. Bis zum Morgen fiel über einen halben Meter Schnee. Das Rennprogramm wurde geändert, der Abfahrtslauf um einen Tag verschoben. Danke für das Gespräch und auch danke für die Genehmigung, die Wetterprognose von Meteomedia auf der Gemeindehomepage www.lauterach.at zu veröffentlichen. www.meteomedia.ch fenster 17 Aus der Gemeinde SpiSpaSpo – Lauteracher Kindersommer Liebe Kids, ihr dürft den Kindersommer 2007 auf keinen Fall verpassen Simon Rothmund vom Sponsor Dornbirner Sparkasse Lauterach Abschlussveranstaltung des Kindersommers 2006 Liebe Lauteracher SpiSpaSpo Kids… “Ihr könnt euch auch heuer wieder auf einen tollen, abenteuerreichen, spannenden und erlebnisreichen Kindersommer freuen. Das Programm ist noch am Entstehen, aber wir können euch jetzt schon sagen, dass ihr den Kindersommer auf keinen Fall verpassen dürft.“ Das SpiSpaSpo-Team freut sich jetzt schon auf einen Sommer mit euch! Interview mit Simon Rothmund – Dornbirner Sparkasse SpiSpaSpo – der Lauteracher Kindersommer wird auch heuer wieder von der Dornbirner Sparkasse Bank AG unterstützt. Im Interview dazu: Simon Rothmund, Jugendbetreuer in der Filiale Lauterach, Dornbirner Sparkasse Bank AG. Was gefällt dir so gut an SpiSpaSpo dem Lauteracher Kindersommer? „Ich finde das abwechslungsreiche Angebot beim Kindersommer super. Für jede Altersklasse ab sechs Jahren ist etwas dabei. Vom Ponyreiten, Tischtennis, Tanzworkshops bis hin zu Karate-Schnupperkursen wird alles geboten. Man muss sich nur schnell anmelden, da die Kurse rasch ausgebucht sind.“ Was hat dir letztes Jahr am besten gefallen? „Die Abschlussveranstaltung mit Hertha Glück. Alle Kinder haben beim „Märchenzauber“ mitgewirkt – als Mitspieler oder als Bühnenbild – das war sehr toll. Mir hat vor allem gefallen, mit welcher Begeisterung die Kinder mitgearbeitet haben. Zudem war es ein wunderschöner Sommernachmittag und eine tolle Freiluftkulisse.“ Warum unterstützt die Dornbirner Sparkasse den Lauteracher Kindersommer? „Wir finden die Idee mit dem Lauteracher Kindersommer einfach toll und vor allem bietet sie den Kindern ein vielfältiges Angebot in den Sommerferien an. Unter fachmännischer Aufsicht lernen sie viel Neues, können ihre Geschicklichkeit unter Beweis stellen und lernen neue Freunde kennen.“ Gibt es etwas Besonderes, das ihr euren Kunden anbietet? „Ja, klar. Für unsere Knax-Klub-Mitglieder gibt es eine Freikarte für die Abschlussveranstaltung vom Lauteracher Kindersommer. Zudem gibt es ein Gewinnspiel für alle teilnehmenden Kinder. Aber die Info kommt mit dem Programm, welches im Ende Mai – Anfang Juni versendet wird.“ 18 fenster Aus der Gemeinde we proudly present… 6 Gemeinden – 1 Jugenddrink Präsentation des neuen Jugenddrinks der Hofsteiggemeinden. Kick-Off Event am 1.3.2007 im Schindlersaal Kennelbach. Der Name des neuen Jugenddrinks wird am 1. März im Schindlersaal im Rahmen eines Events präsentiert. D ie Gemeinden Bildstein, Buch, Kennelbach, Lauterach, Schwarzach und Wolfurt starteten das Projekt 6 Gemeinden – 1 Jugenddrink. Im Zuge der Alkoholprävention „Mehr Spaß mit Maß“ wurde eine Jugendbeteiligungsaktion gestartet, in der die Wünsche und Vorstellungen Jugendlicher aus der Region gesammelt wurden. Verschiedene Umfragen haben sich mit folgenden Fragen beschäftigt: • Wie hat das Glas auszusehen, damit es jugendgerecht wirkt? • Welcher alkoholfreie Inhalt wird von den Jugendlichen gerne konsumiert? • Welcher Name wirkt auf die Jugendlichen ansprechend? • Welches Logo kommt bei dieser Zielgruppe gut an? Das Ergebnis der Jugendbeteiligungsaktion steht nun fest und wird im Rahmen des Kick-Off-Events vorgestellt. www.spassmitmass.at Präsentation der Ergebnisse beim Kick-Off Event am 1.3.2007 im Schindlersaal Kennelbach mit Start 19:00 Uhr Programm • Präsentation des Jugenddrinks (Glas, Inhalt, Name und Logo) • Prämierung der Gewinner des Namen- und Logowettbewerbs (aus 182 eingereichten Vorschlägen der Jugendlichen aus der Region) • Alkoholfreie Cocktailbar (Offene Jugendarbeit Wolfurt & Lauterach) • Reflect & Act (multimediale Erzählungen Jugendlicher) • „Jugend auf der Bühne“: Jugendmoderation, Showact: Hip Hop und Breakdanceshow, The Artistry – die Band des Abends, sowie DJ-D • Fingerfood Eintritt frei! Mit freundlicher Unterstützung der Raiffeisenbank am Bodensee und Hermann Pfanner Getränke. fenster 19 Aus der Gemeinde Wohnanlage Sägerweg Wärme aus Holz Wohnanlage Sägerweg: Auf dem Dach im Hintergrund ist die Solaranlage errichtet worden Daniel Pauger neben dem Pellets-Heizkessel, mit dem 29 Wohnen beheizt werden. Einfüllstutzen für Pellets D ie Firma Hefel-Wohnbau steckte sich beim Bau der Wohnanlage Sägerweg ein ehrgeiziges Ziel, nämlich den Öko-IIStandard für Wohnanlagen zu erreichen. Die Förderrichtlinien des Landes bildeten die Grundlage dazu. „Wohnanlagen mit diesem Standard sind in Vorarlberg noch sehr selten, die Fa. Hefel-Wohnbau hat hier sicherlich ökologische Pionierarbeit geleistet“, so Frau Rettenbacher vom Energieinstitut in Dornbirn. Folgende Maßnahmen wurden getroffen, um die erforderlichen Ökopunkte zu erreichen: • Errichtung einer Solaranlage für die Warmwasseraufbereitung mit 46,26 qm. Die Solaranlage deckt 51% des Jahresbedarfs an Warmwasser. • Barrierefreier und somit behindertengerechter Zugang für insgesamt 1020 qm der Wohnfläche. Dazu zählen schwellenlose Zugänge in die Wohnungen im Erd20 • • • • geschoss, Zugang mit einem Lift in den ersten Stock und barrierefreie Ausstattung der Wohnungen. Dazu sind u.a. entsprechend große Bad- und WCRäume erforderlich, in denen sich Rollstuhlfahrer ungehindert bewegen können. Einbau einer Pellets-Zentralheizung für alle Wohnungen. Einbau von Holzfenstern und Holztüren Errichtung eines Isolier-Mauerwerks mit 40 cm Porotonsteinen. Isolierung der untersten Geschossdecke – usw. zufriedenstellend und funktionierte störungsfrei. „Allerdings besteht ein gewisser Mehraufwand bei der Wartung gegenüber einer Gas- oder Ölheizung. Der Betrieb muss etwas öfter kontrolliert und die Holzasche in regelmäßigen Abständen entfernt werden“, so Daniel Pauger, Bauleiter der Fa. Hefel Wohnbau. Im ersten Betriebsjahr wurden ca. 130 cbm Pellets benötigt. Jährlich werden dadurch ca. 11 t CO2 eingespart, in 20 Jahren sind es immerhin 220 t. Holz gilt als nachhaltiger, da in unserer Region nachwachsender und dadurch CO2-neutraler Brennstoff. In einem Hektar Waldfläche sind übrigens rund 200 t CO2 gespeichert. Ein weiterer Vorteil: Es besteht keine Abhängigkeit mehr von Lieferungen fossiler Brennstoffe aus dem Ausland. www.hefel.at In der Wohnanlage Sägerweg befindet sich die größte Pellets-Heizanlage Lauterachs. 29 Wohnungen werden über ein ausgetüfteltes Leitungssystem zentral beheizt. Aus einem 60 cbm großen Lagerbunker werden die Pellets mit einer Schnecke automatisch bis zur Verbrennungsanlage gefördert. Der Betrieb verlief im ersten Jahr sehr fenster Aus der Gemeinde Indianerfest in der Spielgruppe Rappelkiste Der Stamm der Rappelkiste-Indianer singen Lieder am Lagerfeuer Die Rappelkiste-Kinder bastelten ihren Kopfschmuck selbst I n der Spielgruppe Rappelkiste stand der Fasching unter dem Motto „Indianer“. Fasziniert von diesem Thema ließen sich die Betreuerinnen Helene, Doris, Christine, Kerstin und 69 Kinder, mit ihrer Fantasie und Kreativität ein. Neben dem Spielen, Malen, Kneten und Toben wurden für die Kinder freiwillige Werkangebote für das Indianerfest angeboten. Aus Papier, Kleister und brauner Farbe ist ein Marterpfahl von den Betreuerinnen kreiert worden. Eine Kindergruppe konnte diesen dann in einer Gemeinschaftsarbeit mit verschiedenen Materialien ganz nach ihren Ideen bekleben. So bekam z.B. der Marterpfahl „Do kuman dia ane, dia schlimm gsi sind“ von einem Kind Holzspäne als Haare auf das Haupt. Die Kinder hatten große Freude an ihrem Werk und wussten auch wofür er verwendet wird: „Do kuman dia ane, dia schlimm gsi sind“! Aus Perlen, Federn und Schwemmholzstücken entstand mit viel Ausdauer und eigener Vorstellung eine Indianerkette. Natürlich durfte auch ein Stirnband nicht fehlen, das die Kinder ganz nach ihren Wünschen mit verschiedenen Materialien gestalteten. Von den Betreuerinnen gab es Hilfestellungen, wenn sie benötigt wurden. Damit auch alles für das Fest passte, wurde für alle noch aus Stoffbahnen ein Indianerhemd zugeschnitten. Beim Fest verkleideten sich die Kinder und Betreuerinnen stolz mit ihren gewerkelten Utensilien. Es wurde fröhlich um das (provisorische) Lagerfeuer vor dem Tipi und Marterpfahl getanzt, gesungen und mit den selbst gebastelten Rasseln musiziert. Als Überraschung gab es für die Kinder eine leckere, gemeinsame Jause, die aus einer großen Pfanne serviert und gegessen wurde. Zufrieden gingen die müden Krieger dann nach Hause. www.lauterach.at fenster 21 Aus der Gemeinde Historisches – wie es einmal war… Vom „Karlebeck“ Bahnübergang Lerchenauerstraße Bäckerei Lerchenmüller-Einsiedler Beim „Karlebeck“ früher… …und heute D ie beiden links uns rechts der Bahnschranken an der Lerchenauerstraße stehenden Häuser, die Handlung Schneider (siehe Rathausfenster 1998, Heft 4) und auf der anderen Seite der Karlebeck, die Bäckerei Lerchenmüller, sahen sich ab 1977 an den Rand der neuen Bahnunterführung gerückt und mit einer veränderten Situation konfrontiert. Josef Lerchenmüller gehörte die spätere Bäckerei Hutter an der Reichsstraße. Aber bereits sein Sohn Franz Xaver (1855 – 1903) hatte seine Backstube in der Lerchenauerstraße. Der vor dem Haus sauber aufgeschichtete Misthaufen gehörte zur Landwirtschaft, die mit 2 – 3 Kühen ebenso dem Unterhalt der Familie diente wie das Handwerk und ein kleiner Gemischtwarenladen. Die in großen Gläsern angebotenen Bonbons sollen, wie einige Leute zu wissen glaubten zu einer Untat und großem Unheil geführt haben. Das Mägdle des Wagnermeisters Meier habe kein Geld dafür gehabt und aus Wut darüber einen Brand gelegt, der das Anwesen am 4. Mai 1895 einäscherte. Am 13. Juni zündete das aber vermutlich pyroman veranlagte Mädchen das Haus seines Arbeitgebers an 22 und schließlich konnte ihr auch noch ein dritter Brand angelastet werden. Aufgrund eines Beschlusses der Generalversammlung lieferte Lerchenmüller ab 1898 auch dem damals kurz zuvor eröffneten Konsum das Brot. Als Lerchenmüller mit 48 Jahren starb, führte Johann Aberer neben seiner Bäckerei in Hohenems auch die verwaiste seines Schwagers im wiedererrichteten Haus in Lauterach weiter. Der Sohn Karl Josef Lerchenmüller (1888 – 1944) übernahm nach seiner Freisprechung die väterliche Bäckerei, während seine Mutter den Laden weiterführte. Nach dem 1. Weltkrieg ließ er einen Dampfbackofen für Holz und Kohle aufmauern und den Laden umbauen. Gegen Ende des 2. Weltkrieges wurde ihm ein Grieche zur Mitarbeit in der Bäckerei zugewiesen. Beim Luftangriff am 25. April 1945 erlitt er vor dem Backofen einen Lungendurchschuss und schwebte im Lazarett in der Riedenburg wochenlang in Lebensgefahr. Beamte aus Bregenz nahmen den Schaden am Haus auf: Einschüsse, Durchschüsse und zertrümmerte Fensterscheiben. Es dauerte aber nach dem Krieg noch eine geraume Weile, bis wieder dickere Scheiben zu bekommen waren und der Holzverschlag von den Auslagefenstern abgenommen werden konnte. Lerchenmüller hatte das Lebensmittelgeschäft seiner Tochter Elli übergeben, während ihr Mann Fritz Einsiedler ab 1950 die Bäckerei führte. Er verlegte sie in das ehemalige Wirtschaftsgebäude und schaffte einen neuen Ofen an. Der Bau der Bahnunterführung, die 1977 dem Verkehr übergeben wurde, machte einen weiteren Umbau nötig: Das Lebensmittelgeschäft wurde im westlichen Teil des Hauses eingerichtet. Der Sohn Karl Einsiedler führt die handwerkliche Tradition weiter. Er ist Konditorund Bäckermeister und wird auch dem alten Hausnamen Karlebeck wieder gerecht. Seit 16 Jahren werden das Brot und die Köstlichkeiten aus der Bäckerei im Haus Nr. 82 an der Bundesstraße neben der „Krone“ angeboten. Das Geschäft in der Lerchenauerstraße wurde aufgelassen. Aus der Chronik des Handwerks von Elmar Fröweis fenster Aus den Vereinen BÜHNE 68 Bühne 68 Frauenchor Hofsteig Aus Freude am Singen Frauenchor Hofsteig startet Nachwuchs-Initiative beit kommt selbstverständlich das gesellige Beisammensein nicht zu kurz! Ein jährlicher Fixpunkt des Frauenchors Hofsteig ist eine feierlich gesungene Maiandacht im Kloster Lauterach. Vor der Sommerpause ist ein großes Open-Air Konzert geplant, an dem verschiedene Chöre aus der Umgebung teilnehmen werden. Der Männerchor Lauterach und der Frauenchor Hofsteig gestalten am Sonntag, 25. März zusammen eine Matinee im Hofsteigsaal Lauterach. Sie singen unter anderem Popsongs, Gospels sowie bekannte und unbekannte Mundartlieder. Somit steht ein abwechslungsreicher Sonntag-Vormittag bevor. Zu diesen Aktivitäten möchte der Frauenchor Hofsteig alle Liebhaberinnen des Chorgesanges herzlich einladen. „Schau nicht unters Rosenbeet“ ein Comedy-Thriller wird derzeit im Vereinshaus intensiv geprobt. Wer schon mehr über die neue Produktion der Bühne68 erfahren will, kann sich unter www. buehne68.at.tf informieren. Theater im Vereishaus: „Schau nicht unters Rosenbeet“ Comedy-Thriller von Norman Robbins Aufführungstermine (Beginn 20 Uhr): Samstag, 21. April 2007 – Premiere Freitag, 27. April 2007 Samstag, 28. April 2007 Dienstag, 1. Mai 2007 Freitag, 4. Mai 2007 Samstag, 5. Mai 2007 Kartenvorverkauf: Über die Onlinekartenreservierung auf der Homepage der Bühne 68: www. buehne68.at.tf oder bei Ulrike Milz, Telefon 0650 4430664 täglich von 17 bis 19 Uhr und an der Abendkasse ab 19.15 Uhr. Eintritt: Euro 9,-- D er Frauenchor Hofsteig mit seinem neuen Chorleiter Mario Ploner startet ins Frühjahr mit einer Nachwuchs-Initiative. Der Chor bietet nach Faschingsende Schnupperproben an, die am Donnerstag, 1. März um 20 Uhr im BORG Lauterach stattfinden. Frauen aller Altersstufen, die Freude am Singen haben, sind herzlich willkommen. In den wöchentlichen Probenabenden werden sowohl fremdsprachige Werke als auch heimisches Liedergut erarbeitet und gesungen. Weiters wird auch auf die Stimmbildung sehr großen Wert gelegt, dazu sind bei vielen Proben eigens Fachkräfte anwesend. Trotz intensiver Probenar- fenster 23 Aus den Vereinen Wissenstest der Feuerwehrjugend in Lauterach A m 31.03.2007 findet der Wissenstest der Vorarlberger Feuerwehrjugend statt. Da die Teilnehmeranzahl in den letzten Jahren derart gestiegen ist, wird der Bewerb nicht mehr landesweit, gemeinsam in der Landesfeuerwehrschule in Feldkirch abgehalten, sondern heuer erstmalig auf Bezirksebene. Die Feuerwehr Lauterach übernimmt die Durchführung des Wissenstestes für den Bezirk Bregenz und wird am Samstag, den 31.März über 20 Gruppen mit mehr als 300 Teilnehmern in Lauterach begrüßen dürfen. Der Wissenstest wird in den Klassen Bronze, Silber und Gold abgehalten, wobei in zehn verschiedenen Wissensgebieten der feuerwehrfachlichen Ausbildung die erforderlichen Punkte erreicht werden müssen um das Leistungsabzeichen zu erhalten. Als Rahmenprogramm werden auf dem Gelände der Volksschule verschiedene Spezialfahrzeuge des Bezirks vorgestellt sowie Schauübungen für Küchenbrände abgehalten. Die interessierte Lauteracher Bevölkerung ist als Besucher herzlich eingeladen. Ablauf des Wissenstests am Samstag dem 31. März 2007 13:00 Uhr Bewerbseröffnung beim Gerätehaus 13:10 Uhr Start des Rahmenprogramms 17:00 Uhr Abschlussveranstaltung und Abgabe der Leistungsabzeichen Tätigkeitsbericht 2006 der Feuerwehr Anzahl Brände in Lauterach Technische Einsätze Fehlalarme Nachbarliche Hilfeleistung Summe Brandsicherheitsdienste Absperr- und Parkplatzdienste Summe Ausbildung und Schulungen Tätigkeit Feuerwehrjugend Verwaltungs- und Wartungsarbeiten verschiedene Dienstgänge Anzahl Dienstgänge im Jahre 2006 16 28 8 1 53 61 27 88 58 67 52 32 231 Eingesetzte Wehrmänner 353 293 93 42 780 126 97 223 1.214 869 685 Gesamt geleistete Stunden 495 423 93 105 1.116 684 210 894 2.445 3.304 2.776 Im Jahre 2006 standen die 80 Mitglieder der Feuerwehr Lauterach zusammen mit allen Einsätzen, Schulungen und Sicherheitsdiensten sowie der dazugehörenden Verwaltung für eine funktionierende Organisation etwa 8.150 Stunden im Dienste der Mitbürger. www.feuerwehr-lauterach.at 24 fenster Aus den Vereinen Die Feuerwehr ehrt verdienstvolle Funktionäre Sitzend von links nach rechts: Ernst Ölz, Hugo Höfle, Artur Brüstle, Rudolf Spettel. Stehend von links nach rechts: BM Elmar Rhomberg, BV Bertram Leitner, Werner Bickel, Willi Dietrich, Heinrich Hagen, Walter Kalb, ABI Ulrich Vonach, Kdt. Alfred Stoppel. B eim kürzlich abgehaltenen Kameradschaftsabend der Ortsfeuerwehr stand die Ehrung von sieben langjährigen Funktionären und Wehrkameraden im Mittelpunkt des Abends. So wurden Walter Kalb und Werner Bickel für 25 Dienstjahre mit der Bronzenen, Willi Dietrich für 40 Dienstjahre mit der Silbernen und Ernst Ölz und Hugo Höfle für 50 Dienstjahre mit der Goldenen Verdienstmedaille des Landes ausgezeichnet. Rudolf Spettel und Arthur Brüstle erhielten für 60 jährige Tätigkeit bei der Feuerwehr ein Ehrengeschenk des Landesfeuerwehrverbandes verliehen. Ernst Ölz und Hugo Höfle wurden dann aufgrund ihrer langjährigen Dienstzeit auf einstimmigen Ausschussbeschluss zu Ehrenmitgliedern der Feuerwehr Lauterach ernannt. Eine besondere Auszeichnung wurde Heinrich Hagen zuteil, der aufgrund seiner langjährigen Tätigkeit als Funktionär in den verschiedensten Bereichen mit dem Bronzenen Verdienstkreuz des Landesfeuerwehrverbandes ausgezeichnet wurde. Die Ortsfeuerwehr sucht Verstärkung • • • • • • • • • Du bist älter als 16 Jahre und auf der Suche nach einer sinnvollen Freizeitbeschäftigung? Du möchtest deine persönlichen Fähigkeiten in den Dienst der Allgemeinheit stellen? Helfen, wenn „Not am Manne“ ist, ist für dich kein Fremdwort? Du interessierst dich für Pumpen und Motoren, oder wie wäre es mit Funk, was hat es mit der persönlichen Herausforderung Atemschutzeinsatz auf sich, usw.? Du möchtest Kameradschaft und Zusammengehörigkeitsgefühl erleben? Du hast schon mal daran gedacht zur Feuerwehr zu gehen, aber den Schritt noch nicht gewagt? Du kennst Mitglieder der Feuerwehr Lauterach und hättest Interesse es ihnen gleich zu tun? Wenn der eine oder andere Punkt auf dich zutrifft und du fühlst dich angesprochen, dann bist du jetzt genau richtig! Die Feuerwehr Lauterach sucht Verstärkung für ihr Team und ein Einstieg ist bei uns jederzeit möglich. Interesse? Fragen? Informationen erhältst du bei: Kommandant Alfred Stoppel 0664 / Kdt. - Stellvertreter Theodor Ölz 0664 / Atemschutzwart Harald Karg 0664 / Schriftführer Josef Greußing 0664 / Jugendleiter Reinhard Karg 0650 / 199 49 90 232 68 51 237 19 91 206 63 21 975 88 20 oder starte eine Anfrage per Mail unter feuerwehr.lauterach@vol.at oder informiere dich unter www.feuerwehr-lauterach.at oder komm einfach zu unserer ersten Frühjahrsübung am 5. März 2007 um 20.00 Uhr im Gerätehaus an der Karl-Höll-Strasse vorbei. Alles klar? Wir freuen uns auf dein kommen! Werbung Lauterach – schönes Zweifamilienwohnhaus in Bestlage zu verkaufen! Dieses in bester Wohnlage stehende 2 – Familienwohnhaus befindet sich in einem äußerst gepflegten Zustand. Das Objekt ist von einer sehr schönen Gartenanlage umgeben. Die Wohnfläche beträgt 220 m2, die Grundstücksfläche beträgt 1.193 m2. Jede der 2 Wohneinheiten verfügt über einen separaten Eingang. Das Haus ist komplett unterkellert. Große Parksowie Freiflächen. Insgesamt sind 10 Zimmer vorhanden. Beste Infrastruktur gegeben. Für weitere Auskünfte und Besichtigungstermine steht Ihnen das Team von STOCKER IMMOBILIEN gerne zur Verfügung: Tel. 0664 / 11 33 750. Mehr Infos unter www.stocker-immo.at. 26 fenster Aus den Vereinen Bürgermusik sucht Verstärkung Auf den Instrumenten wie Fagott, Tuba und Oboe stellt nur jeweils eine Frau ihren Mann die 3 jungen Tenorhörner sind mit Eifer am Werk Diese junge Dame hat das Fagott gleich ausprobiert D as Klarinetten-Register von Martin Schelling boomt, und auch Thomas Jäger ist stolz auf seine zahlreichen Trompeten-Kollegen. Die beiden Vorzeige-Register der Bürgermusik stoßen auch beim Musik-Nachwuchs auf großes Interesse. Bei anderen Instrumenten wiederum übt sich die Nachfrage in dezenter Zurückhaltung: Das einst gut besetzte Tenorhornregister ist des einen oder anderen Bläsers verlustig geworden; und auf den Instrumenten wie Fagott, Tuba und Oboe stellt ohnehin nur jeweils eine Frau ihren Mann. Deshalb sucht die Bürgermusik Verstärkung! Das Programm der Bürgermusik beinhaltet nicht nur Unterhaltungs- und Marschmusik; anlässlich des Cäcilienkonzertes sowie des Kirchenkonzertes werden sowohl klas- Vorankündigung Kirchenkonzert am Sonntag, 1. April, 17 Uhr Mit Werken wie „Der Leidensweg Christi“, „Jesus Christ Superstar“ u.a. Eintritt: Freiwillige Spenden sische als auch modern arrangierte Werke aufgeführt. Außerdem gibt es die Möglichkeit, in verschiedenen kleinen Ensembles mitzuwirken, die zu manch weltlichen und kirchlichen Anlässen ihr Können zum Besten geben. Für musikalische Vielfalt ist somit gesorgt! Weitere Informationen über den Verein gibt es unter www.bm-lauterach.at. Bei Fragen zu den Instrumenten und für weitere Informationen besuchen Sie die Musikanten doch anlässlich der wöchentlichen Probe: Freitags, um 20.00 Uhr stehen Ihnen Obmann Mag. Lothar Hintergger sowie Kapellmeister Martin Schelling im Probelokal in der Hauptschule gerne Rede und Antwort. Jeder Interessent ist herzlich willkommen! fenster 27 Aus den Vereinen Vereinsmeister Arno Greußing Züchter des besten Rammlers Manfred Gmeiner Vizevereinsmeister Wilfried Dietrich Züchter der besten Häsin Heinz Dietrich Kleintierzuchtverein Lauterach Ausstellungserfolge sind Ansporn fü A rno Greußing mit Kleinsilber blau und Heinz Wilhelmstätter mit Modernen Englischen Zwergkämpfern goldhalsig sind die Vereinsmeister 2006. In den letzten Monaten hatten die Kleintierzüchter auf vier Ausstellungen die Möglichkeit, den Lohn für die Zuchtarbeit während des Jahres einzuholen. Und dies taten sie mit ausgezeichnetem Erfolg. Auf der Vorarlberger Landesschau in Bludenz stellen 19 28 Unser Verein stellte zehn Landesmeister, drei Vizelandesmeister, einen Landesjugendmeister, neun Rassesieger und zwei Siegertiere Züchter 144 Tiere zur Bewertung. Zehn von ihnen kamen mit dem Titel Landesmeister zurück. Es waren dies Josef Bundschuh, Wilfried Dietrich, Heinz Dietrich, zweimal Arno Greußing, die Zuchtgemeinschaft Franz und Agnes Meyer, Uschi Greußing und die Zuchtgemeinschaft Franz und Christof Klopfer in der Sparte Kaninchen, sowie Artur Kalb, Heinz Wilhelmstätter und Philipp Kalb in der Sparte Geflügel. „Unser Verein stellte zehn Landesmeister, drei Vizelandesmeister, einen Landesjugendmeister, neun Rassesieger und zwei fenster Aus den Vereinen Ergebnis Vereinsmeisterschaft 2006 OBST- UND GARTENBAUVEREIN Sparte Kaninchen Veranstaltungen 2007 1. 2. 3. 4. 5. 6. 7. 8. 9. 10. 11. 12. 13. 14. 15. 16. Arno Greußing Wilfried Dietrich ZG Franz u. Agnes Meyer Walter Fehle Uschi Greußing Heinz Dietrich Josef Bundschuh ZG Franz u. Christof Klopfer Paul Dietrich Arno Greußing ZG Walter Ott u. Walter Sahler Hermann Caldonazzi ZG Manfred u. Irmgard Gmeiner Reinhard Schneider Andreas Tomasini Philipp Kalb Kleinsilber blau Loh schwarz Sachsengold Loh schwarz Loh braun Englische Schecken s/w Castor Rex Havanna Thüringer Kleinsilber schwarz Kleinsilber schwarz Holländer s/w Rex blau Kleinsilber gelb Blaue Wiener Kleinwidder grau 772 771,5 771,5 771,5 771 770,5 770,5 769 769 769 768 767 767 766,5 766,5 758 Punkte Punkte Punkte Punkte Punkte Punkte Punkte Punkte Punkte Punkte Punkte Punkte Punkte Punkte Punkte Punkte bester Rammler: Rex blau mit 97 Punkten von der ZG Manfred u. Irmgard Gmeiner beste Häsin: Englischer Scheck s/w mit 97 Punkten von Heinz Dietrich Sparte Geflügel 1. 2. 3. 4. 5. 6. Heinz Wilhelmstätter Anita Kalb Artur Kalb Elisabeth Wilhelmstätter Philipp Kalb Elisabeth Wilhelmstätter Mod. Engl. Zwergkämpfer goldhalsig Zwerg Orpington schwarz Rotschulterenten u. Gelbe Pfeifgänse Mod. Engl. Zwergkämpfer rotgesattelt Mandarinenten u. Gelbe Pfeifgänse Zwerg Asil gelbbunt 382 381 381 381 381 379 Punkte Punkte Punkte Punkte Punkte Punkte Winterschnittkurs Samstag, 10.März – ab 13.30 Uhr, bei Arno Greußing, Sonnenstraße 2 Spindel- und Halbstammbäume werden geschnitten. Der Kurs findet bei fast jeder Witterung statt. Ausweichtermin 17. März (bei extremem Schlechtwetter) Generalversammlung Freitag, 16. März – 20.00 Uhr Hofsteigsaal Im Anschluss an die Versammlung wird Gartenbaumeister Herr Ing. Gebhard Bechter über den Baum im Haus- und Kleingarten sprechen. r kommende Zuchtsaison Siegertiere.“ so Obmann Arno Greußing. Nach Hard auf die Landesrammlerschau schickten neun Züchter ihre Kaninchen in den Wettbewerb. Walter Fehle, die Zuchtgemeinschaft Manfred und Irmgard Gmeiner, Hermann Caldonazzi, Heinz Dietrich und die Zuchtgemeinschaft Franz und Agnes Meyer kamen hier zu Meisterehren. Von der Bundesschau in Wels brachte Heinz Wilhelmstätter mit seinen Modernen Englischen Zwergkämpfern goldhalsig einen Bundesmeistertitel zurück und Hermann Caldonazzi wurde mit HolländerKaninchen 2. Vizebundesmeister. Heinz Wilhelmstätter, Artur Kalb und Arno Greußing zeigten ihre Tiere zudem noch auf der Europaschau in Leipzig, auf der Heinz Wilhelmstätter auch als Preisrichter tätig war. fenster 29 Aus den Vereinen Handballclub Bodensee Schon wieder ein neues Team Das jüngste Team des HC Bodensee: Die U 11 Endlich Handballluft atmen Und zwar nicht Trainingsluft. Nein, in einer richtigen Handballhalle. Mit Zuschauern, mit einem Schiedsrichter und einer Zeitnehmung. Ein echt gutes Gefühl. Ja, von wem reden wir denn da eigentlich? Von den Jüngsten beim HCB, der U11. Bisher durften diese nur, und dies in einer viel zu kleinen Halle, trainieren. Trockene Materie, denn die Brisanz, die Würze liegt doch beim Spielen, nicht wahr? Und jetzt war es endlich soweit. Am ersten Februarsamstag ging die Show über die Bühne. Oder noch klarer ausgedrückt: auf’s Parkett in Dornbirn. Und da waren einige, ja wenn nicht alle, ordentlich aufgeregt. Alle in Orange, außer Luicci. Schon das Anziehen der Trikots war ein Erlebnis. Dann noch die Mannschaftsbesprechung, oder zumindest der Versuch der Betreuer, die taktischen Varianten vorzugeben. Eigentlich fast umsonst, weil da ja doch keiner so richtig hinhören konnte. Aber so eine Teambesprechung gehört bei Profis eben mal dazu. Doch bald schon war auch nicht mehr der Trainer im Mittelpunkt. Diesen Platz hatte zwischenzeitlich Luicci, das Maskottchen eingenommen. Leuchtende Augen. Angespannte Trainer. Endlich ging’s in die Halle. Und da waren sie: die stolzen Eltern, Geschwister, Großeltern und andere Fans. Einfach eine tolle Atmosphäre. Alle klatschten, zwei schwitzten: Kurt und Markus, die Betreuer. Denn nun kam es ans Tageslicht. So gut wie keiner hatte bei der Kabine zugehört. Oder vielleicht ging auch auf dem Weg von der Kabine bis in die Halle so einiges davon verloren. Jedenfalls wussten die meisten schon gar nicht mehr, wer auf’s Spielfeld und wer auf die Bank musste. Nun, auch dies war rasch geklärt und nun ging’s endlich richtig los. Nervös. Lebendig. Verbissen. Wenn’s nun um die Nervosität gegangen wäre, hätte man da mehrere Medaillen verteilen müssen. Kinder, Eltern, Trainer, Fans. Da schenkte sich wohl keiner was. Kurt der Trainer versuchte noch Ruhe zu bewahren. Aber dies dauerte auch nicht lange. Hatte ihn das Spielfieber auch schon ergriffen? Nein, es war einfach die Begeisterung, die seine Kids da zauberten. Einfach genial. Voller Einsatz, Kampf und tolle Kombinationen. Gekonnte Würfe, einfach beieindruckend. Und wenn der Gegner in Ballbesitz kam, dann flitzen die kleine Flöhe, sorry, natürlich unser jungen Spieler, schnell zurück in die Abwehr. Da wurde dann ordentlich aufgeräumt. Wenn da doch einmal ein Gegner die Abwehrkette durchbrach und zum Wurf kam, was dann? Nun dann, dann waren da noch die gut postierten und reaktionsschnellen Torleute. Auch die machen ihren Job hervorragend. Zwei Spiele. Drei Punkte. Standing Ovations. Zwei Spiele hintereinander. Und diese gleich erfolgreich! Zuerst zum Angewöhnen einen Punkt gegen die TS Dornbirn und dann zwei gegen die


Lauterachfenster 2010 01 Rueckblick
Son, 6. Feber 2011 | Kuhn EDV

Jänner 2010 | Sonderausgabe Rückblick Rückblick Spezial Lauterach fenster Vier Jahre Lauterachfenster – 4 Jahre Lauterach­ fenster – ein Medium für alle Bürger Mehr als 2.000 Seiten, insgesamt 2.100 Artikel und 100 „Döt gsi“-Berichte über Ereignisse in unserer Gemeinde sind ein lebhaftes Zeugnis unseres aktiven Dorfgeschehens. 4 Jahre sind vergangen, seit der Einführung der neuen Monatszeitschrift „Lauterachfenster“. Es war ein kleines Wagnis, das erfolgreiche Rathausfenster in dieser Form zu verändern. Die vielen positiven Rückmeldungen der letzten Jahre haben uns jedoch bestärkt – und ermutigt – gerade in die Öffentlichkeitsarbeit weiter zu investieren. Die Bevölkerung muss und soll darüber erfahren, was im Dorf geschieht und welche Ideen in Zukunft umgesetzt werden sollen. Wir nehmen dies zum Anlass – die insgesamt 43 Ausgaben auf 12 Seiten nochmals in geraffter Form mit Schwerpunkten zu zeigen. Auf der letzten Seite sagen wir auch Danke zu unseren Betrieben – die durch ihre Werbeeinschaltungen zum einen die Kaufkraft in Lauterach gestärkt, und zum anderen die Gemeindezeitung auch mitfinanziert haben. Schaufenster des Lebens Vier Jahre Lauterachfenster: Sie spiegeln vieles von dem wieder, was unsere Gemeinde bewegt. Informationen, Hintergründe, Be­ richte über große und kleine gesellschaftliche Ereignisse, Bauvor­ haben oder Planungen – das Wissen darüber stärkt das Zugehörig­ keitsgefühl, das Eingebundensein in unsere Gemeinde. Das ist umso wichtiger, weil – zusätzlich zu den eigentlichen kommunalen Aufgaben – viele Antworten auf globale Herausforderungen auf Gemeindeebene zu finden sind. Wirtschaftslage, Arbeitsmarkt oder Klimawandel wirken sich vor Ort aus – und vor allem hier können wir handeln. Und natürlich sind wir laufend gefordert, auf die Lebensqualität in unserer Gemeinde zu achten. Regionale Wertschöpfung, überschaubare Kreisläufe, Sensibilität im Umgang mit Menschen, Natur, Ressourcen oder Energie sind dazu wichtige Leitlinien. Die folgenden Seiten zeigen, dass wir in vielem auf einem guten Weg sind. Die Teams in Politik und Verwaltung arbeiten Hand in Hand – und vielfach ungesehen im Hintergrund. Danke! Bgm. Elmar Rhomberg Vizebgm. Doris Rohner Bildung, Kinderbetreuung, Senioren GR Ing. Christian Österle Infrastruktur, Mobilität GR Barbara Draxler Soziales, Wohnungen, Gesundheit GR Mag. Stefan Germann Finanzen, Gemeindeliegenschaften, Wirtschaft A2 A3 A4 A5 A6 A8 Inhalt Ortskernentwicklung Wirtschaftliche Entwicklung Neues „Haus der Generationen“ Welt-Gymnaestrada 2007 Plätze für Spiel, Spaß & Sport Lernen, Spielen, Erleben Ihr Bürgermeister Elmar Rhomberg GR Ing. Walter Pfanner Planung, Gemeindeentwicklung GR Betr.oec. Werner Hagen Sportangelegenheiten, Freizeit GR Katharina Pfanner Jugend, Familie, Frauen, Frauen­ sprecherin, Obfrau Frauenbund Guta A 10 Umwelt, Natur und Klima Lauterachfenster Rückblick | Jänner 2010 A1 Lutz Schertler Areal Eine Gemeinde braucht ein lebendiges Zentrum. Bgm. Elmar Rhomberg Zentrumsgestaltung der Marktgemeinde Lauterach Alter Markt Schritt für Schritt zum gemeinsamen Ortszentrum Ortskernentwicklung Ein Ortszentrum hat viele Aufgaben: Wohnen, Arbeiten, Menschen treffen, Einkaufen, Freizeit gestalten und vieles mehr. Der Neue-Alte Markt Marc Anders, Belinda und Julia mit ihren Hunden bei der Begehung des Alten Marktes Der alte Markt bei der Eröffnung 2008 In der Arbeit am Gemeindeleitbild im Jahre 1998 gab es ein Hauptthema: Lauterach braucht ein vitales Zentrum. In den letzten Jahren hat sich dazu viel getan. Schritt für Schritt soll der Wunsch der LauteracherInnen nach einem Ortszentrum mit mehr Raum und weniger Verkehr umgesetzt werden. „Eine der zentralen Voraussetzungen dafür: Die Verfügbarkeit von Grund und Boden“, so Bgm. Elmar Rhomberg. Die Marktgemeinde Lauterach ist in der glücklichen Lage, bei Eigentümern immer wieder Verständnis für die Entwicklung der Gemeinde zu finden. Neuer­Alter Markt als Treffpunkt Im Mai 2008 feierte die Lauteracher Bevölkerung die Wiedereröffnung des Neuen-Alten Marktes. Marktstände unter Federführung des Wirtschaftsvereines, Aktionsbühne und Familienfest mit Spielstationen der Lauteracher Vereine sorgten für Festplatzstimmung. Zentrum für alle Menschen haben unterschiedliche Bedürfnisse, auf die die Gemeinde bei verschiedenen Bauarbeiten Rücksicht nimmt. „Speziell ältere Menschen, Eltern mit Kinderwagen oder alle, die kurzfristig oder länger mit einer Behinderung leben, schätzen das sehr“, berichtet GR Christian Österle. Jedes Jahr stehen im Budget Mittel zur Verfügung, mit denen Gehsteige abgesenkt, Treppengeländer finanziert oder andere Barrieren entfernt werden. Pflasterstreifen als sogenannte taktile Flächen an Schutzwegen oder eine Hinweistafel bei der Ampelanlage „Alter Markt“ helfen Sehbehinderten, leichter am Straßenverkehr teilnehmen zu können. A2 Lauterachfenster Rückblick | Jänner 2010 Ausbildungs- und Arbeitsplätze in der Nähe Wirtschaftliche Entwicklung umfassend sehen Lauterach ist eine Wirtschaftsgemeinde: Über 400 Unternehmen mit 4.300 Arbeits­ plätzen haben hier ihren Sitz. Diese Situation ist für die Gemeinde selbst von hoher Be­ deutung, vor allem aber für die Lebensqualität der Menschen. Denn ein Ausbildungs­ oder Arbeitsplatz in der Nähe hat viele Vorteile. Die Unternehmen in unserer Gemeinde sind aktiv, vieles ist in Bewegung. Die Gemeinde selbst bemüht sich, möglichst attrak­ tive Rahmenbedingungen zu schaffen. Bürgerinformation zum Neubau Bauhof Schertler & Alge Ein Beispiel für abgestimmte Projektentwicklung: Die Firma SchertlerAlge plante die Errichtung eines neuen, modernen Bauhof-Areals im Süden Lauterachs zwischen der Fa. Huppenkothen und der Rheintalautobahn A14. Vor Beginn des Behördenverfahrens wurden die Nachbarn zu einer Informationsveranstaltung in das Rathaus eingeladen. Die große Nachfrage nach attraktiven Betriebsflächen zeigt, dass Lauterach auf dem richtigen Weg ist. GR Stefan Germann Firmenchef Günter Schertler erläutert die Baupläne für den neuen Betriebsstandort Comeback des Riebelmais: Vielversprechendes Projekt in Vorarlberg Es gibt ihn noch, den weißen, schmackhaften Riebelmais, mit dem unsere Vorfahren allmorgendlich ihren Stopfer zubereiteten. Einige wenige Bauern und „Gärtler“ haben ihr Saatgut durch regelmäßigen Anbau in unsere moderne Zeit gerettet. Ein Versuchsfeld im Lauteracher Ried sollte zeigen, wie sich die verschiedenen gesammelten Herkünfte unterscheiden. „Es ist wirklich eine Freude, zu sehen, welche Vielfalt sich hier noch erhalten hat“, so schilderte Projektleiter DI Dr. Richard Dietrich seinen Eindruck schon nach dem Öffnen der ersten Maiskolben Lauterach sorgt durch behutsame Raumplanung für attraktive wirtschaftliche Rahmenbedingungen. GR Walter Pfanner Dr. Richard Dietrich zeigt einen Kolben des weißen Riebelmais Lauterachfenster Rückblick | Jänner 2010 A3 52 Pflegeplätze, Kindergarten Sunnadörfle, Wirtschaftsfaktor Neues „Haus der Generationen“ Das ehemalige Betriebsareal der Firma Schertler & Alge an der Hofsteigstraße hat eine neue Funktion: Es ist jetzt das Zuhause für Generationen von Lauteracher Bürgern. „Dieses Haus ermöglicht älteren und pflegebedürftigen Mitmenschen eine aktive Teilnahme am gesellschaftlichen Leben in Lauterach“, freut sich Bgm. Elmar Rhomberg. Der Lauteracher Gerhard Sinz leitet das SeneCura Sozialzentrum mit 52 modernen Pflegeplätzen und 40 MitarbeiterInnen. Damit ist eines der größten und wichtigsten Zukunftsprojekte Lauterachs abgeschlossen. Mit einem Investitionsvolumen von acht Mio. Euro wurde ein wichtiger Impuls in der Wirtschaftsund Betreuungslandschaft nicht nur unserer Gemeinde, sondern in der Region gesetzt. Umzug als ehrenamtliches Engagement Zahlreiche freiwillige Helfer von der Seniorenbörse, den Guta Frauen, Angehörige der Heimbewohner und die MitarbeiterInnen des SeneCura leisteten Großes beim Umzug ins neue Haus der Generationen. Zahlreiche Schachteln wurden gepackt, viele persönliche Möbelstücke transportiert. Der neue Kindergarten ist wahrlich ein richtiges „Sunnadörfle“ v.l.n.r. Günter Schertler, SeneCura GF Remo Schneider, LR Greti Schmid, Bgm. Elmar Rhomberg, Architekt DI Michael Heim Startschuss für das neue „Haus der Generationen“ in Lauterach: v.l.n.r. Bgm Elmar Rhomberg, Rudolf Öhlinger, Notar Dr. Richard Forster und SeneCura Geschäftsführer Dr. Remo Schneider unterzeichnen die Verträge für das „Haus der Generationen Lauterach“. Damit waren die Weichen für eines der größten und wichtigsten Zukunftsprojekte in unserer Gemeinde gestellt. Seit über 30 Jahren gibt es das „Grillfäscht“ im Seniorenheim Lauterach, das einmal jährlich im Sommer von den Mitgliedern der FUB organisiert wird. GV Hans-Werner Lampert, Alt-GR Fritz Kohlhaupt und ... Das Haus Bundesstraße 64 (Schachtel Marie-Haus) wurde in die Neuplanung eingebunden ... auch GR Walter Pfanner sind seit Jahren dabei. A4 Lauterachfenster Rückblick | Jänner 2010 Das Haus der Generationen erhöht die Vernetzung der Sozialstrukturen in Lauterach. GR Barbara Draxler Offen für alle Generationen ist das neue Sozialzentrum. 52 moderne Pflegeplätze entstehen im SeneCura Sozialzentrum in Lauterach. Bürgermeister Elmar Rhomberg begrüßt den neuen Heimleiter Gerhard Sinz Welt-Gymnaestrada 2007 Eintauchen in ein Fest mit Freunden aus aller Welt Über 21.000 aktive Turnerinnen und Turner aus 57 Staaten aller fünf Kontinente waren zu diesem Event gemeldet. 724 Gäste aus Großbritannien wohnten in Lauterach. Die Betreuung unserer Gäste übernah­ men LehrerInnen und SchülerInnen des BORG und der Hauptschule sowie Schiverein, Kegelclub und Turnerschaft. Das fröhliche Fest verzauberte ganz Vorarlberg. so ein begeisterter Helfer der Turnerschaft Zusammenkommen um eins zu sein (come together, be one), das Motto der Gymnaestrada 2007 Lauterachfenster Rückblick | Jänner 2010 A5 Plätze für Spiel, Spaß und Sport Wertvolle Freizeit gestalten können Spielplätze und Sportstätten – sie sind aus dem täglichen Leben unserer Gemeinde nicht wegzudenken. „Unser Ziel als Gemeinde ist, unseren Kindern und Jugendlichen in allen Ortsteilen Plätze zur Verfügung zu stellen“, erläutert Bgm. Elmar Rhomberg. Dazu ist Lauterach schon auf gutem Weg, die Anstrengungen der letzten Jahre haben sich gelohnt. Die SchülerInnen der Volksschule Unterfeld helfen auf dem Spielplatz „Im Steinach“ Mit der 3c Klasse der Hauptschule wurde beim Kinderspielplatz Mäderstraße eine großes Weidenhaus gebaut, Schwemmholz gesammelt und Sträucher gepflanzt Sonderförderung des Landes Vorarlberg Das Land Vorarlberg hat den Spielplatz Mäderstraße mit einer Sonderförderung in Höhe von € 10.000,- bedacht, das Institut für Sozialdienste ihn beim Wettbewerb „Menschengerechtes Bauen“ in der Sonderkategorie „Besondere Spielräume“ ausgezeichnet. Nicht umsonst – der Spielplatz spielt mit Baumhaus samt Hängematten, selbst gestaltbarem Radparcours und vielem mehr wirklich alle Stücke. Die Bauhofmitarbeiter, GR Werner Hagen, Marc Anders und Günter Weiskopf, die SchülerInnen der 4a Volkschule Unterfeld und der BVK gestalteten zusammen einen tollen Spielplatz A6 Lauterachfenster Rückblick | Jänner 2010 Kinderspielplatz Mäderstraße Die 3c-Klasse der Hauptschule Lauterach hat an drei Aktionstagen gemeinsam mit Günter Weißkopf vom Büro für SpielRäume gebaut und gewerkt. Eine große Kieslandschaft mit Weidenhaus, Weidenflechtzäune für Schatten und Nischenbildung, Schwemmholz als Spielmaterial, selbstgepflanzte Sträucher, Lattenzaun – das Ergebnis kann sich mehr als sehen lassen. Laufstrecke durch fünf Gemeinden: Jeder Kilometer ist beschildert Der „Ach-Spieli“ mit einem tollen Angebot verschiedenster Spielgeräte Abenteuer am Ufer: Ach­Spieli Mit dem „Ach-Spieli“ hat die Gemeinde einen Natur- und Abenteuerspielplatz mit einem tollen und attraktiven Angebot verwirklicht. Nach den Plänen von Günter Weiskopf/Büro für SpielRäume hat das Team des Bauhos Lauterach die gesamte Anlage in Eigenregie verwirklicht. Kinderspielplätze Jägerstraße und Blumenweg generalsaniert Laufstrecke im Lauteracher Ried Gemäß dem Motto „Kinder in die Mitte“ wurden die beiden Kinderspielplätze im Blumenweg und an der Jägerstraße generalsaniert. „Rutsche, Schaukel und Sandkasten reichen heute nicht mehr aus, damit ein Spielplatz attraktiv ist“, so der Leiter der Abteilung Infrastruktur, Marc Anders. Neue Spielgeräte fördern die Motorik der Kinder: Balancieren, Klettern und Spielen mit Wasser sind angesagt. Beachvolleyballplatz an der Ach Weitere Aktivitäten bei Spielplätzen und Sport­ stätten ➔ Spielplatz bei der Alten Seifenfabrik gemeinsam mit Schulklassen und Jugendlichen aufgewertet ➔ Neuerrichtung des Spielplatzes Ach-Spieli ➔ Sanierung der Spielplätze Jägerstraße, Blumenweg und Mäderstraße ➔ Spielplatz im Steinach: Neues Spielparadies für Kinder samt Zirkuszelt und Kreativfläche ➔ Beachvolleyballplatz an der Ach ➔ Halbmarathon-Laufstrecke durch fünf Gemeinden ➔ Laufstrecke im Lauteracher Ried ➔ Tschutterplätze Bachgasse, Hubertusweg und Harderstraße Der Spielplatz Mäderstraße wurde seitens des Landes Vorarlberg mit einer Sonderförderung in Höhe von € 10.000,- bedacht Die Auszeichnung und die Sonderförderung des Landes bestätigen es – wir sind mit unserem Spielraumkonzept auf dem richtigen Weg! GR Werner Hagen Der Radparcours kann mit dem vorhandenen Materialien umgebaut und somit permanent verändert werden Lauterachfenster Rückblick | Jänner 2010 A7 Der Innenhof der Hauptschule ist ein idealer Ort für Theateraufführungen Lernen, spielen, erleben Gern jung sein in Lauterach In Lauterach kann sich das Angebot für junge Menschen sehen lassen ­ Betreuungsangebote, Jugendarbeit, Aktionen und Vereine tragen viel dazu bei. „Kinder und junge Menschen sind die Zukunft unserer Gesellschaft, doch wollen sie zu Recht auch Möglichkeiten in der Gegenwart“, erklärt Vizebürgermeisterin Doris Rohner die Position der Gemeinde. Unsere Jugend braucht Freiräume. GR Katharina Pfanner Lichtdurchflutete Hauptschule macht Lernen leichter In der neusanierten Hauptschule fühlen sich Lehrpersonen und Schüler gleichermaßen wohl. Küche, Schülerbetreuungsräume, Bibliothek, der kleine Veranstaltungssaal und das Probelokal der Bürgermusik wurden umgestaltet und ausgebaut. Positiver Nebeneffekt: Die Heizkosten sinken um 30-40%. Aktion „sehen und gesehen werden“ Rund zwei Drittel aller Fußgänger verunglücken bei Dämmerung oder Dunkelheit. Ein hell und kontrastreich gekleideter Fußgänger wird aus einer Entfernung von 40 bis 50 Meter erkannt. Mit reflektierendem Material ausgestattet steigt die Sichtbarkeit allerdings auf über 100 Meter! Das senkt das Unfallrisiko und erhöht die Sicherheit! Volksschule Dorf und ÖAMTC haben das im dunklen Ried selbst getestet. Helle Kleidung und rückstrahlende Streifen an den Beinen machen die Fußgänger im Dunkeln sichtbar A8 Lauterachfenster Rückblick | Jänner 2010 Angebote in Lauterach (Auswahl) Bibliothekarin Rosemarie Döring im Gespräch mit Dir.i.R. Rosmarie Schwärzler ➔ Erweiterte Kinderbetreuung „Käferle“ ➔ Mittags- und Nachmittagsbetreuung an den Volksschulen Unterfeld und Dorf sowie in der Hauptschule ➔ SpiSpaSpo Lauteracher Kindersommer ➔ Jugendsozialarbeitsprojekt ➔ Jugendarbeit in den Vereinen v.l.n.r. Mag. Lothar Hinteregger, Landesrat Siegi Stemer, Bgm. Elmar Rhomberg, Christof Döring, Landesrat Mag. Karlheinz Rüdisser, Dir. Otto Nester Jugendsozialarbeitsprojekt 2008: V3 – Vandalismus – Vorurteile – Vorbild Wie als Jugendliche(r) mit negativen Gefühlen umgehen? Im Jugendsozialarbeitsprojekt 2008 haben Jugendliche selbst gemeinsam mit Experten Antworten darauf gefunden. Boxsäcke in den Jugendtreffs als Ventil zum Auspowern, die von JugendarbeiterInnen betreute V3-Station an öffentlichen Plätzen oder Workshops mit der Hauptschule haben einiges dazu beigetragen. Im Graffitiworkshop sind triste Wände legal zu Kunstwerken geworden: junge Menschen haben die Bahnunterführung Bahnhofstraße und die Banden am Harder Streetsoccerplatz gestaltet. Auch die Bürgermusik freut sich über das neu renovierte Probelokal in der Hauptschule Lauterach Jugendsozialarbeitsprojekt SpiSpaSpo ­ Lauteracher Kindersommer Die Kinder finden die Idee mit dem Lauteracher Kindersommer seit zehn Jahren einfach toll. Sie lernen viel Neues und neue Freunde kennen und können ihre Geschicklichkeit unter Beweis stellen. „Das Angebot beim Kindersommer ist super. Für jede Altersklasse ab sechs Jahren ist etwas dabei – vom Ponyreiten über Tischtennis oder Tanzworkshops bis hin zu Karate-Schnupperkursen“, so eine begeisterte Teilnehmerin. Abschlussveranstaltung des Kindersommers 2006 Lauterachfenster Rückblick | Jänner 2010 A9 Bewusst Verantwortung übernehmen Umwelt, Natur und Klima: Wir haben vieles in der Hand Klimaschutz geht uns alle an: Dieser Satz ist zwar schnell gesagt, doch das Tun zählt. In der Marktgemeinde Lauterach engagieren sich viele Menschen, Unternehmen und Institutionen tatkräftig für eine lebenswerte Umwelt. Auch für die Gemeinde selbst zählen Energie­ buchhaltung bei Gemeindegebäuden, Solaranlagenförderung oder attraktive Mobilitätsangebote ohne eigenes Auto zum Standard. Der Schutz wertvoller Gebiete und Landwirtschaft sind vereinbar. GR Christian Österle Reiht man alle im vergangenen Oktober von den Volksschülern der Plan b-Region sanft mobil zurückgelegten Wege aneinander, so sind die Kinder einmal um den Globus gegangen Ein wesentlicher Beitrag zum Ohne und mit Auto gut unterwegs Gemeinsam mit den plan-b Nachbargemeinden ist Lauterach seit fünf Jahren bestens unterwegs, was bewusste Mobilität betrifft. Ein Ergebnis der konsequenten Arbeit: „Die Region ist mit 21% Radanteil an den täglichen Wegen der Menschen österreichweit Vorbild“, erläutert GR Christian Österle. Für die gemeinsame Arbeit wurden die 6 plan-b Gemeinden bereits öfters im Land, national und international ausgezeichnet. Ebenso hohen Stellenwert haben gute Bus- und Bahnverbindungen. Die Mitarbeiter des Gemeindebauhofes bewältigen den Großteil der Arbeiten. Hier beim Ausbau des Radweges Kaltenbrunnenstraße Der Bisachweg verbindet die Kaltenbrunnenstraße A 10 Lauterachfenster Rückblick | Jänner 2010 Lebens­ und Erholungsraum Lauteracher Ried Viele Menschen sind stolz auf das Lauteracher Ried und freuen sich immer wieder über besondere Momente. „Der Schutz wertvoller Gebiete und die Sicherheit für die bewirtschaftenden Landwirte sind durchaus vereinbar, wie sich bei der Nachnominierung des Gebietes Soren für Natura2000 gezeigt hat“, ist sich GR Christian Österle sicher. „Das Lauteracher Ried mit seiner wunderschönen parkartigen Landschaft ist durch eine verantwortungsvolle Bewirtschaftung der Landwirte entstanden – und wird durch sie weiter erhalten.“ Biomasse als Energiequelle und für regionale Wertschöpfung Das neue Biomasse-Heizwerk ist ein konsequenter Schritt auf dem Lauteracher Weg zur Energieunabhängigkeit. Brennmaterial aus der Region ohne lange Transportwege bringt Wertschöpfung im Umfeld, die Anlage leistet einen wesentlichen Beitrag zum Klimaschutz. Straßen­ und Weg­Bau­ vorhaben der letzten Jahre (Auswahl) ➔ Sanierung Sackstraße ➔ Sanierung Winterweg ➔ Neue Radverbindung von der Lerchenauerstraße in Richtung Hard-Mittelweiherburg über Rad- und Gehweg Bisachweg ➔ Neue Rad- und Fußwege im Gebiet an der Schweizerbahn ➔ Mehr Sicherheit für Fußgänger im Industriegebiet mit Schutzweg und Gehsteig ➔ Wiedereröffnung ehemaliges „Soafaweagle“ von der Bahnhofstraße in Richtung Lerchenauerstraße ➔ Neuer Schutzweg an der Scheibenstraße Klimaschutz – das neue Biomasseheizwerk im Industriegebiet Süd Das Gebiet Soren wurde als Natura-2000Gebiet nachnominiert Rotachstrasse und die Der neue Schutzweg an der Scheibenstraße verbindet den Radweg entlang der Bundesstraße mit der Sportplatzstraße Die Gesellschafter „Bio-Nahwärme Lauterach GmbH & Co KG“ auf dem Bauplatz im Lauteracher Industriegebiet Lauterachfenster Rückblick | Jänner 2010 A 11 Danke für die Unterstützung! Die Marktgemeinde Lauterach bedankt sich herzlich bei den Lauteracher Betrieben für die zahlreichen Werbeeinschaltungen. Auf eine weiterhin gute Zusammenarbeit freut sich das Team vom Lauterachfenster. RLB Kommunikation Kosmetik Düfte WeihnachtsAusstellung Gutschein Ab September 2009 wird unser Praxisangebot erweitert. 4 % fix p. a. Ganzheitliche Unterstützung für Ihre Gesundheit. Geschenkideen Kerzen Tee Gültig bis 15.12.09. Pro Person nur ein Gutschein einlösbar. Keine Barablöse möglich. Dieser Gutschein kann nicht mit anderen Gutscheinen oder Rabattaktionen kombiniert werden. € 5.- Wir freuen uns Dr. med. univ. Tanja Kathrein begrüßen zu dürfen. Profitieren Sie vom neuen Festgeldkonto mit einer Laufzeit von einem Jahr und einem Zinssatz von 4 % fix p.a. 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Tanja Kathrein Ärtzin für Allgemeinmedizin Traditionelle Chinesische Medizin Angelika Kehrer, PT, OMT, MSc Praxis für Physiotherapie Praxisleitung www. jo ch u m.cc Landstr. 5 | Hard || Bundesstr. 52 | Lauterach Bedingungen: Tel: 0664 34 48 925 www.physio-kehrer.at Bundesstrasse 32a . 6923 Lauterach T/F 05574 83831 Inserat:Layout 1 16.03.2009 10:35 Seite 1 Ab sofort täglich bei Schönwetter geöffnet Die Eisdiele in Lauterach _ÉÖê®ÄåáëâçëíÉåîçêëçêÖÉ=J jáí=êìÜáÖÉã=dÉïáëëÉå=îçêëçêÖÉå> aáÉ=sÉêëáÅÜÉêìåÖ=ÉáåÉê=åÉìÉå=dÉåÉê~íáçåK wì=iÉÄòÉáíÉå=~ääÉë ÖÉêÉÖÉäí=Ü~ÄÉå> √=pçÑçêíëÅÜìíò=îçã ÉêëíÉå=q~Ö=~å=çÜåÉ t~êíÉòÉáí √=_áë=òì=RKMMM=bìêç=âÉáåÉ dÉëìåÇÜÉáíëÑê~ÖÉå 6923 Lauterach, Bundesstr. 32a Tel. 05574 / 84 233, Fax DW 18 office@allgaeuer-realitaeten.at www.allgaeuer-realitaeten.at Erath Michael Michis Cafe-Restaurant Alte Landstraße 1 6923 Lauterach Tel. 05574 / 83613 michael.erath@michiscafe.at www.michiscafe.at Lassen Sie sich nicht täuschen! 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Lauterachfenster 2009 10
Son, 6. Feber 2011 | Kuhn EDV

Oktober 2009 Nr. 41 D i e a k t u e l l e I n f o r m a t i o n s s c h r i f t d e r M a r k t g e m e i n d e L a u t er a c h 10 Frischluft Einzug der Kinderbetreuung ins Haus der Generationen 18 Jannersee 30 Pensionistenverband 37 Kürbisfest Zeitungsversand P.b.b. Verlagspostamt A-6923 Lauterach Zulassungsnummer 02 Z 031382 M Inhalt EDITORIAL Radfahren wird immer beliebter… Vor wenigen Tagen fand im Hofsteigsaal Lauterach die Abschlussveranstaltung für den plan-b Fahrradwettbewerb 2009 statt. Über 900 Bürger aus der Hofsteigregion und der Landeshauptstadt Bregenz beteiligten sich an dieser Aktion. Dabei wurden von den Teilnehmern insgesamt über 763.000 km mit dem Fahrrad zurückgelegt – dies entspricht mehr als 19 Erdumrundungen. Über diese Veranstaltung berichten wir in unserer nächsten Ausgabe. Diese große Resonanz durch die radfahrbegeisterte Bevölkerung unterstützt uns damit auch in der Planung und Umsetzung von neuen, zukunftsweisenden Projekten. Die Eröffnung der Radwegbrücke in Wolfurt im April dieses Jahres oder die neue geplante Brücke von Hard nach Bregenz zeigen, dass die Gemeinden mit gutem Gewissen auf das Thema „Radfahren“ setzen können. Bis zu 1.000 Radler benützen täglich an Werktagen diese neue Radfahrstrecke. Derzeit wird ein neues regionales Radverkehrskonzept von den 5 Hofsteiggemeinden (Wolfurt, Lauterach, Hard, Schwarzach, Kennelbach) in Abstimmung mit der Landeshauptstadt Bregenz erarbeitet. Viele neue Ideen werden in dieses Strategiepapier, dass in der Folge auch von der Bevölkerung begutachtet, diskutiert und auch ergänzt werden soll, einfließen. Die Verknüpfungen und Verbindungen mit Bahn und Bus werden ebenfalls beleuchtet und verbessert. Die Themen „Freizeitradverkehr“ und „Schülerradverkehr“ sind aus meiner Sicht bereits gut abgedeckt. Die zukünftigen Strategien und Verbesserungen zielen auf den „Berufsradler“. Wie können wir noch mehr Betriebe und Mitarbeiter dazu bewegen, den Arbeitsplatz mittels Fahrrad zu erreichen? Hier braucht es noch viel Überzeugungsarbeit. In Sachen öffentlicher Verkehr und sanfte Mobilität ist unsere Region bereits gut aufgestellt. Die Investitionen der letzten Jahre zeigen positive Signale und Wirkung. Ich denke wir sind auf dem richtigen Weg – das Ziel einer gravierenden Mobilitätsveränderung ist jedoch, wenn man auf die Straßen blickt, noch lange nicht erreicht. Umzug in das neue „Haus der Generationen“ „Time to Say Goodbye“ bei SeneCura Kleinkindbetreuung Käferle und Kindergarten in den neuen Räumlichkeiten Übergabe der Klimaschutz-Auszeichnung an die Gemeinde Lauterach Projekt Frischluft der Offenen Jugendarbeit Im Sommer gab es viel zu tun Spielbus Wer fürchtet sich vor dem weißen Hai? Bibliothek Lauterach lädt ein Zwickel – Zwackel – Gespenster – Fest Highlights beim Skinfit Jannersee Triathlon Die Trendsportart Triathlon boomt Wie´s früher war Vom Türken Aus den Lauteracher Vereinen 7 Seiten Vereinsberichte einmal dötgsi Mostfest 4 6 8 10 15 17 18 21 27 35 Ihr Bürgermeister Titelbild Bgm. Elmar Rhomberg und Vzbgm. Doris Rohner besuchten die Käferlegruppe Elmar Rhomberg fenster 3 Aus dem Rathaus · Oktober 2009 Eiler Katharina mit ihrer Tochter Heimleiter Gerhard Sinz übergibt an Frau Vizebürgermeisterin Doris Rohner ein Kästchen voller Erinnerungen Werner Heim, einer der freiwilligen Helfern die an diesem Tag tolle Arbeit leisteten Viele freiwillige Helfer sorgten für einen reibungslosen Umzug „Time to say goodbye“ im Seniorenheim Montfortplatz: Umzug in das neue Ende August wurde das SeneCura Sozialzentrum Lauterach am Montfortplatz ein letztes Mal Schauplatz eines feierlichen Treibens. Bei strahlendem Sonnenschein wurde ein beschwingtes Gartenfest gefeierte. Grund für wehmütige Gedanken gab es auf dem fröhlichen Ausstandsfest dennoch keinen, weil die Feier doch den Start für das neue SeneCura „Haus der Generationen“ signalisierte. Das moderne, multifunktionale Sozialzentrum hat seit 10. September in der Hofsteigstraße seine Pforten geöffnet. 4 „Man muss das Alte würdig verabschieden, um sich auf Neues einstimmen zu können“, erklärt Bewohnerin Irma Tatschl das Motto des fröhlichen Ausstandsfestes im SeneCura Sozialzentrum Lauterach treffend. Ein Meer von Luftballons zum Abschied Im Rahmen des Festes ließen alle Gäste gemeinsam Luftballone mit ihren Wünschen für die Zukunft symbolisch zum Himmel steigen. Als Ausstandsgeschenk an die Gemeinde Lauterach wurde feierlich ein „Man muss das Alte würdig verabschieden, um sich auf Neues einstimmen zu können“ Bewohnerin Irma Tatschl Kästchen voller Erinnerungen an die vergangen Jahre überreicht. „Wir möchten uns für die großartige Zusammenarbeit und Unterstützung bei der Umsetzung des neuen Sozi- fenster Aus dem Rathaus · Oktober 2009 Frau Bernik mit ihrer Tochter, Guntram Haller, Michaela Tomasini Bewohnerin Irma Tatschl freut sich auf das neue Heim uns lässt ihre Wünsche in den Himmel Herr Vent und Frau Rosak mit Familie Frau Zinterl mit freiwilligen Helferinnen vom Frauenbund Guta Schwester Klaudia Suppanz „Haus der Generationen“ alzentrums bedanken. Mit diesem gemeinsamen Projekt ist es uns gelungen, wichtige Versorgungslücken in der Region zu schließen und unseren SeniorInnen bestmögliche Betreuung in ihrer gewohnten Umgebung zu bieten“, so Gerhard Sinz, Leiter des SeneCura Sozialzentrums Lauterach. Und auch das leibliche Wohl kam nicht zu kurz: Gäste, BewohnerInnen und das Pflegeteam genossen den Abschied bei köstlichen regionalen Schmankerln und Erfrischungen. Umzug ins neue Zuhause Zahlreiche freiwillige Helfer von der Seniorenbörse, den Guta Frauen, Angehörige der Heimbewohner und den Mitarbeitern des SeneCura leisteten enormen Einsatz beim Umzug ins neue Haus der Generationen. Zahlreiche Schachteln wurden gepackt, viele persönliche Möbelstücke transportiert. Die Marktgemeinde Lauterach möchte sich an dieser Stelle recht herzlich bei der Mithilfe der freiwilligen Helfern bedanken. Für die Heimbewohner waren die Angehörigen eine zusätzliche Hilfe, um sich im neuen Zuhause von Anfang an wohl zu fühlen. Zusammen konnten sie ihr neues Zuhause ansehen, sich in den neuen Räumlichkeiten zu recht finden und die vielen neuen Eindrücke verarbeiten. Traditionellen Möbelstücke und Bilder aus der Region tragen ihres dazu bei, dass Gemütlichkeit ins Haus einzieht. www.senecura.at fenster 5 Aus dem Rathaus · Oktober 2009 Haus der Generationen – Umzug in die neuen Räumlichkeiten Viel Möglichkeiten zum Spielen und Herumtoben, auch für die Kleinsten im Haus der Generationen Bgm. Elmar Rhomberg und Vzbgm. Doris Rohner besuchten die Spielgruppe Käferle in den neuen Räumlichkeiten So viele neue Spielsachen Auch die sanitären Einrichtungen sind kindgerecht, hell und freundlich len Räumlichkeiten. Bgm. Elmar Rhomberg und Vzbgm. Doris Rohner besuchten die Kleinsten im neuen Kindergarten. Die kindgerechten sanitären Einrichtungen wurden von den Kindern ebenso ausprobiert, wie der neue große Turnsaal, der zum Herumtoben einlädt. Das neue Haus der Generation bietet viele Möglichkeiten, zwischen Jung und Alt in Kontakt zu treten. Große Fensterfronten zwischen dem Kindergartenbereich und den Räumen des Altenheimes sorgen dafür, dass das „Haus der Generationen“ seinem Namen alle Ehre macht und ein Ort der Begegnung zwischen Jung und Alt werden wird. Kleinkindbetreuung Käferle und Kindergarten in den neuen Räumlichkeiten Pünktlich zum neuen Kindergartenjahr konnte die Kleinkindbetreuung Käferle und ein zusätzlicher Kindergarten in die Räumlichkeiten des neuen Hauses der Generationen einziehen. Sichtlich wohl fühlten sich die Kinder in den neuen, hel6 Käferle Kleinkindbetreuung Tel: 0664 / 6541642 Leitung Kindergarten und Käferle Manuela Eberle Tel: 0664 / 2052973 Anmeldungen bei Sonja Kiesenebner Tel: 6802 – 15 fenster Aus dem Rathaus · Oktober 2009 KRANKENPFLEGEVEREIN Spenden sind steuerlich absetzbar Mit Schreiben vom 17. Juni 2009 des Bundesministerium für Finanzen wurde dem Krankenpflegeverein der „Spendenbegünstigungsbescheid für mildtätige, Entwicklungs- und Katastrophenhilfe und Einrichtungen, die Spenden sammeln gemäß $ 4a Z.3 und 4 EStG“ zugestellt. Um sicherzustellen, dass Spenden an den Krankenpflegeverein Lauterach steuerlich abgesetzt werden können, wurden die Statuten den geänderten gesetzlichen Bestimmungen angepasst und in der außerordentlichen Generalversammlung am 14. September 2009 im Pfarrsaal Hoheneggerstr. einstimmig beschlossen. Damit Spenden steuerlich begünstigt werden, schreibt das BMF zusätzlich eine Prüfung durch einen Wirtschaftstreuhänder vor, was Mehrkosten für den Verein verursacht. Für die Erfüllung seiner Aufgaben, wie z.B. Aus- und Weiterbildung nach neuesten medizinischen Standards, ist der Krankenpflegeverein in hohem Maße auf Spenden angewiesen. Es ist zu hoffen, dass durch die steuerliche Begünstigung die Spendenfreudigkeit zunimmt. Den Spendenbeleg (Zahlscheine bei Lauteracher Banken, Post) gut aufheben und diesen im Rahmen der Arbeitnehmerveranlagung (früher Jahresausgleich) bzw. bei der ESt-Erklärung rückwirkend ab 1. Jänner 2009 geltend machen. Für Ihre Spende bedankt sich der Krankenpflegeverein ganz herzlich. Stefan Andlinger Die Absorberplatten vermindern die Geräuschkulisse im Klassenraum enorm Hauptschule Lauterach – Neue Akustikdecke angebracht Für den hörgeschädigten Schüler Stefan Andlinger war die Geräuschkulisse im Klassenzimmer zu groß, sein Hörgerät war mit den Nebengeräuschen überfordert. Das Landeszentrum für Hörgeschädigte regte an, die Raumakustik zu verbessern. Auf Grundlage einer durchgeführten Schallmessung wurde vom Bauphysiker Dr. Künz in Hard vorgeschlagen, im Bereich der bestehenden Deckenkonstruktion entsprechende Absorberplatten anzubringen. Die Marktgemeinde Lauterach hat daraufhin, nach Rücksprache mit der Schulleitung, den Einbau der Akustikplatten durch das Lauteracher Trockenbauunternehmen Formart veranlasst. Aufgrund der verbesserten Raumakustik kann nunmehr Stefan Andlinger, der zur Zeit die zweite Klasse besucht, dem Unterricht wesentlich besser folgen. Dieser Klassenraum steht Stefan und seinen Mitschülern bis zum Ende ihrer Hauptschulzeit zur Verfügung. „Für mich ist es in meiner Klasse viel angenehmer geworden, die störenden Geräusche sind so gut wie weg“, so Stefan abschließend. DGKS Magdalena Schwärzler neu im Pflegeteam Wir begrüßen Frau Schwärzler, die am 1. September die Nachfolge von Susanne Vonach in unserem Pflegeteam angetreten hat. Frau Schwärzler absolvierte ihre Ausbildung an der Krankenpflegeschule in Bregenz und war danach im Landeskrankenhaus Bregenz, im Altenwohnheim Sulzberg und als Urlaubsvertretung in der Hauskrankenpflege Sulzberg tätig. Sie verfügt über Fortbildungen in Kinästhetik und Aromapflege, sowie eine Ausbildung in Kinesiologie und Kräuterheilkunde. Frau Schwärzler wohnt in Sulzberg, ist verheiratet und Mutter von drei Kindern. Aus dem Rathaus · Oktober 2009 Mit einem Radgipfel ging die Radtour „vom Neusiedlersee zum Bodensee” von Umweltminister Niki Berlakovich in Bregenz zu Ende. Bernhard Feurstein und Bgm. Elmar Rhomberg beim Kauf des Landrades für die Gemeinde Lauterach Übergabe der Klimaschutz-Auszeichnung an die Gemeinde Radfahren ist gut für Gesu Vorarlberg ist Rad-Spitzenreiter in Österreich Mit einem Radgipfel ging die Radtour „vom Neusiedlersee zum Bodensee” von Umweltminister Niki Berlakovich in Bregenz zu Ende. „Vorarlberg ist mit 15 Prozent Radverkehrsanteil absoluter Spitzenreiter in Österreich. Im Ländle hängen 1.100 Jobs am Fahrrad und die direkte Wertschöpfung aus der Radwirtschaft beträgt hier 53 Millionen Euro. Mit dem heutigen Radgipfel wollen wir das Radland Vorarlberg als Musterbeispiel für eine gelungene Radverkehrsförderung vorstellen und alle ÖsterreicherInnen einladen, dass Fahrrad als gesundes, umwelt- und klimafreundliches Verkehrsmittel auch im Alltag stärker zu nutzen.” Das erklärte Umweltminister Niki Berlakovich bei einer Pressekonferenz mit Landesrat Mag. Karlheinz Rüdisser, Gemeindeverbands-Vizepräsident Erwin Mohr, Präsident Manfred Rein, Direktorin Dr. Susanne Oberrauch – Odar und Geschäftsführer Dr. Martin Hagen. Die Ökobilanz des Fahrrads ist beeindruckend. Es 8 kommt ohne fossile Energie aus, verursacht weder Feinstaub, noch Stickoxide oder Treibhausgase und praktisch keinen Lärm. Wie groß das Potenzial für das Radfahren in Österreich ist, wird anhand der mit dem Auto durchschnittlich zurückgelegten Wegstrecken klar: 25 Prozent aller Autofahrten sind kürzer als zwei Kilometer, eine Distanz, die mit dem Fahrrad in 8 Minuten zurückgelegt werden kann und 50 Prozent aller Autofahrten sind kürzer als 5 Kilometer, die mit einer 20 minütigen Radfahrt bewältigt werden könnten. Für kurze Distanzen auf das Fahrrad umzusteigen nützt aber nicht nur der Umwelt und dem Klima, auch Gesundheit und Wirtschaft profitieren. Gesundheitsfaktor Radfahren Regelmäßiges Radfahren reduziert das Risiko für Herzinfarkt, Diabetes, Bluthochdruck, Krebs und Depressionen. Die WHO schätzt das Sterberisiko in der Altersgruppe der 20 bis 60 - jährigen bei RadfahrerInnen um 28 Prozent geringer ein. Bei einer Verdoppelung des Radverkehrs in Österreich auf 10 Prozent, wie das im „Masterplan Radfahren“, der 2006 vom Lebensministerium vorgelegt wurde, angestrebt wird, wäre eine Entlastung des Gesundheitssystems um 810 Millionen Euro jährlich möglich. Für das Bundesland Vorarlberg wäre ein Gesundheitsnutzen von über 54 Millionen Euro pro Jahr erreichbar. Radfahren sichert Green Jobs. Die Studie „Wirtschaftsfaktor Radfahren” von Lebensministerium und WKÖ beziffert die direkten und indirekten Wertschöpfungseffekte durch die Radwirtschaft in Österreich mit 882,5 Millionen Euro und geht von über 18.000 gesicherten Arbeitsplätzen aus. Der „Masterplan Radfahren“ beinhaltet einen umfassenden Maßnahmenkatalog zur Förderung des Radverkehrs durch Bund, Länder und Gemeinden. Das Lebensministerium bietet Städten, Gemeinden, Betrieben, Tourismus- und Freizeiteinrichtungen, Schulen sowie der öffentlichen Verwaltung zur Umsetzung des „Masterplans Radfahren“ Beratungs- und Förderprogramme an. Bislang wurden 11,8 Millionen Euro für Radverkehrsprojekte von fenster Aus dem Rathaus · Oktober 2009 Umweltminister Niki Berlakovich und Landesrat Mag. Karlheinz Rüdisser (Verkehrsreferent der Vorarlberger Landesregierung) bei der Übergabe der Klimaschutz-Auszeichnung Lauterach ndheit, Umwelt und Wirtschaft der Radverkehrsplanung bis zur Errichtung von Infrastruktur eingesetzt, die ein Investitionsvolumen von 48 Millionen Euro ausgelöst haben. Voraussetzung ist, dass die Maßnahme eine CO2 - Einsparung bewirkt. 133 Gemeinden, Schulen, Betriebe, Verwaltungen und Tourismuseinrichtungen sparen derzeit mit ihren Radprojekten jährlich über 49.000 Tonnen CO2. Vorarlberg ist beim Radverkehr top Vorarlberg ist mit einem Radverkehrsanteil von 15 Prozent (2008) absoluter Spitzenreiter beim Radfahren in Österreich. Im Landesmobilitätskonzept 2006 wurde sogar die Erhöhung des Radverkehrsanteils auf 17 Prozent als Ziel definiert. Für die Umsetzung wurde im Frühjahr 2009 die neue Landesradverkehrsstrategie „Frischer Wind“ präsentiert, die 57 Einzelmaßnahmen beinhaltet. Das Land hat zwei Radverkehrsbeauftragte (einen für Infrastruktur, einen für Bewusstseinsbildung) und hatte schon Ende der achtziger Jahre die Bewusstseinsbildungskampagne „FahrRad“ gestartet. Die drei großen Städte Bregenz, Dornbirn und Feldkirch haben eigene Radverkehrsbeauftragte in den Stadtverwaltungen installiert und liefern sich einen kreativen Wettbewerb in der Radverkehrsförderung. Um auch kleineren Gemeinden Rad-Know-How zur Verfügung zu stellen, sollen nun weitere Radverkehrsbeauftragte bei regionalen Gemeindeverbänden angestellt werden. Besonders innovativ ist der Plan des Landes, ein Netz von überregionalen „Fahrradschnellstraßen“ zu errichten. Diese Fahrradschnellstraßen sollen eine Mindestqualität aufweisen (Breite, Kurvenradien etc.) und an Kreuzungen Vorrang gegenüber dem Querverkehr bekommen. Vorbildhaft ist auch die intermodale Verknüpfung mit dem Öffentlichen Verkehr. Am Bahnhof Dornbirn wurde beim Umbau eine moderne Radabstellanlage mit Fahrradmietboxen errichtet. Großzügige Fahrradabstellräume sind selbst in älteren Wohnhausanlagen üblicher Standard. Marktgemeinde Lauterach für plan-b und für Eigeninitiative ausgezeichnet Im Rahmen des Radgipfels zeichnete Umweltminister Niki Berlakovich die Marktgemeinde Lauterach gleich zweifach als klima:aktiv-Gemeinde aus: Einmal als aktive Partnergemeinde im regionalen Mobilitätsmanagement plan-b gemeinsam mit Bregenz, Hard, Kennelbach, Schwarzach und Wolfurt und zusätzlich für das neue Elektrofahrrad, mit dem die MitarbeiterInnen des Rathauses jetzt unterwegs sind. „Wir möchten mit dem Kauf des Landrades unseren Mitarbeitern die Möglichkeit geben, umweltbewusst, schnell und effizient von A nach B zu gelangen“, so Bernhard Feurstein. Dass aber auch die BürgerInnen der Region engagierte RadfahrerInnen sind, erlebte der Minister hautnah bei der Radfahrt von Bregenz nach Hard. Und wenn es einen weiteren Beweis braucht: 86 LauteracherInnen nehmen heuer am landesweiten Fahr Rad Wettbewerb teil und haben bis Mitte September in Summe über 101.265,79 Kilometer aufgezeichnet. fenster 9 Aus dem Rathaus · Oktober 2009 Sägen, schleifen, bohren, streichen … es gab viel zu tun Maximilian Sohm und Alex Wüstner vor ihrem Kunstwerk Im Sommer gab es viel zu tun: Projekt Frischluft der Mit etwas Verspätung wurde der Bauwagen der Offenen Jugendarbeit Lauterach fertig gestellt. Inzwischen hat er auch seinen derzeitigen Standpunkt, den neu errichteten Jugendplatz, bei der Alten Seifenfabrik gefunden. Der Wagen, der ausschließlich von Jugendlichen unter Anleitung restauriert wurde, diente in den vergangenen Monaten als mobile Anlaufstelle. Die Restauration an sich war schon ein eigenes Projekt, in das die Jugendlichen viel Zeit und Mühe steckten. Das Ergebnis 10 kann sich sehen lassen und die Funktion als Ort der Begegnung wird sehr gut angenommen. Die Jugendlichen haben die Möglichkeit einfach vorbeizuschauen, sich auszutauschen, verschiedenste Informationen einzuholen oder das Freizeitangebot, welches die JugendarbeiterInnen zur Verfügung stellen, zu nutzen. Seit der Fertigstellung wird der Wagen und somit auch der Jugendplatz zwei Mal pro Woche von den JugendarbeiterInnen betreut. „Schaffa, schaffa – Jugendplatz aufbaua!“, so hieß die Devise in diesem Sommer. Beinahe 50 Lauteracher Jugendliche waren in die Planung, Gestaltung und Umsetzung des Projektes involviert. In der „Werkstadt“, dem Jugendarbeitsprojekt von Integra, mussten die Jugendlichen für die gewünschte Überdachung selbst Hand anlegen und sich fleißig bei den erforderlichen Säge-, Schleif- und Bohrarbeiten beteiligen. Gemeinsam mit Spielplatzplaner Günter Weiskopf entstanden die von fenster Aus dem Rathaus · Oktober 2009 Die Sonnenliege, von Jugendlichen geplant und in Zusammenarbeit mit Günter Weiskopf umgesetzt Viel Einsatz war für die Überdachung notwendig Offenen Jugendarbeit Jugendlichen geplanten Sonnenliegen ganz nach ihrem Prototyp. Bei der Aufstellung der massiven Stämme für die Hängematten wurden die Jugendlichen durch Mitarbeiter des Bauhofs tatkräftig unterstützt. Diese sehen sich durch den Jugendplatz verstärkt mit Müll konfrontiert. „Durch eine gezielte Setzung von Aschenbechern und Mülleimern unter Mitsprache der eigentlichen Nutzern des Platzes, den Jugendlichen selbst und ein verstärktes Bewusstsein für „ihren“ Platz, versuchen wir auch dieses Problem in den Griff zu bekommen“, so Simon Kresser von der Offenen Jugendarbeit Lauterach. Insgesamt soll durch die Mitarbeit am Jugendplatz und durch die Miteinbeziehung in planerische Prozesse eine Identifizierung mit dem Platz erreicht werden. Zudem war jeden Mittwoch der Jugendtreff „Rise Up“ beim Hofsteigsaal geöffnet und je nach Wetter gut besucht. So hielten sich die Jugendlichen über die aktuellen Aktionen und Projekte auf dem Laufenden und von „Sommerloch“ und wenig los konnte diesen Sommer ganz und gar nicht die Rede sein! Offene Jugendarbeit Lauterach, Simon Kresser, Montfortplatz 2 Tel. 0664 / 9642341 Email: simon.kresser@lauterach.at fenster 11 Aus dem Rathaus · Oktober 2009 Lauterach hat gewählt Ergebnisse Landtagswahlen 2009 Wahlergebnis Lauterach nach Wahlsprengeln: Wahlsprengel 1 Rathaus 2 Schule Dorf 3 Zum Kreuz 4 Kinderg. Unterfeld 5 Kinderg. Hohenegger. 6 Alter Sternen Lauterach gesamt ÖVP 483 313 339 246 360 373 2.114 SPÖ 88 67 114 78 67 69 483 FPÖ 210 228 191 226 197 166 1.218 Grüne 97 62 80 58 71 75 443 Kiebitz 1 1 0 3 0 2 7 BZÖ 9 7 7 7 8 8 46 GSI 15 8 10 12 10 23 78 WIR 2 1 2 2 3 4 14 Auswertung der Vorzugsstimmen, Ergebnis für Lauterach: Auf dem Stimmzettel kandidierten auch mehrere Lauteracher Bürger. Die Auswertung der Vorzugstimmen erbrachten folgendes Ergebnis: LH Dr. Herbert Sausgruber, Höchst (ÖVP-Spitzenkanditat) LR Mag. Karlheinz Rüdisser, Lauterach Betr.oec. Werner Hagen, Lauterach Ing. Herbert Wirth, Lauterach Michael Ritsch, Bregenz (SPÖ-Spitzenkandidat) Barbara Draxler, Lauterach Peter Schwarz, Lauterach LR Dieter Egger, Hohenems (FPÖ-Spitzenkandidat) Ing. Walter Pfanner, Lauterach Günter Fritz, Lauterach 2.005 Vorzugsstimmen 1.374 Vorzugsstimmen 47 Vorzugsstimmen 25 Vorzugsstimmen 292 Vorzugsstimmen 188 Vorzugsstimmen 14 Vorzugsstimmen 1.225 Vorzugsstimmen 208 Vorzugsstimmen 87 Vorzugsstimmen Mit einer Wahlbeteiligung von knapp 70% hat die Lauteracher Bevölkerung in punkto Ausübung des Wahlrechtes wiederum ein starkes Zeichen gesetzt. Erstmals durften die 16 und 17-jährigen Gemeindebürger an dieser Wahl teilnehmen. Damit stieg die Zahl an Wahlberechtigten von 5.868 (Landtagswahl 2004) auf nunmehr 6.452 Personen. Auch die Möglichkeiten der Briefwahl wurde erstmals stark in Anspruch genommen, insgesamt wurden 445 Wahlkarten ausgestellt. Das Gemeindegebiet wird in sechs Wahlsprengel aufgeteilt, damit die Wartezeiten an den Wahlurnen in Grenzen gehalten werden können. Für den nächsten Wahlgang im März 2010 sind einige Neuerungen in unserer Gemeinde geplant. Der Hauptwahlsprengel wird vom Rathaus in das neue Haus der Generationen in der Hofsteigstraße verlegt. Die12 Ergebnisse der Landtagswahlen Lauterach 2004 und 2009 ses Wahllokal ist barrierefrei und damit für alle Wahlberechtigten besser erreichbar. Zudem werden die einzelnen Wahlsprengel im Gemeindegebiet mit EDV-Geräten aus- gestattet, damit der Wahlablauf für die Bürger aber auch für die Wahlbehörden rascher und effizienter abgewickelt werden kann. fenster Aus dem Rathaus · Oktober 2009 Neue Einsatzleiterin beim Mobilen Hilfsdienst Ab Oktober übernimmt Doris Volgger die Einsatzleitung beim Mobilen Hilfsdienst in Lauterach. Sie ist seit 14 Jahren beim Mohi-Lauterach tätig. Zu ihren weiteren Erfahrungen zählen 2 ½ Jahre ehrenamtlicher Einsatz im Sozialzentrumsbeirat als Vertreterin der Anliegen des Mobilen Hilfsdienstes, sowie ständige Teilnahme an verschiedenen Tagungen zu Altenbetreuungsthemen. Oft hat Doris Volgger die Urlaubsvertretung für die Leitung übernommen. Nicht zuletzt bringt sie eine tolle Zusatzqualifikation mit sich. Sie entschied sich im Jahre 2007 für die Ausbildung zur Heimhelferin, eine spezielle einjährige berufsbegleitende Ausbildung für Betreuerinnen im Mobilen Dienst. Doris Volgger – eine Kollegin aus den eigenen Reihen – übernimmt diese Aufgabe, somit erfährt der Mobile Hilfsdienst eine wertvolle Entwicklung, meint Annette King, bisherige Einsatzleiterin. Motivation für die Mitarbeit beim Mohi? Mitmenschen helfen, um ihnen den öfters schon beschwerlichen Lebensweg erleichtern zu können. Ich habe mich immer sehr gerne mit Menschen befasst, insbesondere mit älteren Personen. Was mache ich besonders gerne? Menschen dort unterstützen, wo meine Hilfe benötigt wird, zu mobilisieren, wenn es Sinn macht. Gerne höre ich zu, wenn mir meine betreuten Personen ihre Sorgen und Ängste mitteilen, ihre Lebensgeschichten erzählen. Was ist mein Anliegen? Gute Zusammenarbeit Mohi – Angehörige – Krankenpflegeverein – Ärzte, bessere Information der Spitäler über die verschiedenen Betreuungsangebote. Kurze Geschichte des Mohi-Lauterach: Im April 1990 startete DSA Alwin Ender den Ambulanten Besuchs- und Hilfsdienst mit neun engagierten Lauterachern. Lauterach gehörte mit Hard zu den ersten Anbietern dieser Hilfsdienste in Vorarlberg. Im Dezember 1991 übernahm DSA Annette King die Einsatzleitung des Hilfsdienstes. Seither hat sich der Dienst stark weiter entwickelt. So kam es im ersten Jahr zu knapp 1100 und im Vergleich dazu im Jahre 2008 zu 7400 Einsatzstunden. Die Doris Volgger und Annette King bei Übergabevorbereitungen „Doris Volgger – eine Kollegin aus den eigenen Reihen – übernimmt diese Aufgabe, somit erfährt der Mobile Hilfsdienst eine wertvolle Entwicklung“ Annette King, bisherige Einsatzleiterin mit Erlebnisgarten und nicht zuletzt 52 schöne Einzelzimmer mit Balkon im Altenund Pflegeheim, des SeneCura Sozialzentrums Lauterach. Zu erwähnen sind noch etliche Angebote für Kinder und Schüler. „So gesehen“ sagt Annette King, „ist es eine Wohltat und eine Freude, die Leitung des Mobilen Hilfsdienstes mit diesen ganzen neuen Möglichkeiten an Doris zu übergeben. Trotzdem ist auch ein wenig Trauer bei der scheidenden Einsatzleiterin dabei.“ Annette King wird sich weiterhin als Dipl. Sozialarbeiterin und Sachbearbeiterin für soziale Anliegen engagieren, spezielle Anliegen und Thematiken bzgl. Senioren, Familie und Migranten sind an der Tagesordnung. Annette King wird im Rathaus Lauterach von Mo – Do von 8 – 12 Uhr, unter der Tel. 05574/6802-16 zu erreichen sein. Tendenz ist steigend. In diesen 19 ½ Jahren seit Gründung waren ingesamt 66 Frauen und ein Mann aus Lauterach beim Mobilen Hilfsdienst beschäftigt und es wurden ab 1999 durchschnittlich 60 alte Menschen jährlich betreut. Ein wichtiger Entwicklungsschritt wird für den Mobilen Hilfsdienst der baldige Einzug in ein eigenes Mohi-Büro im neuen SeneCura Sozialzentrum Lauterach sein. Der Mobile Hilfsdienst gewinnt dadurch an Stellenwert. Die Zuerkennung eines eigenen Stützpunktes im Sozialzentrum zeigt die große Wertschätzung durch die Marktgemeinde Lauterach. Wie wertvoll ist es im kooperativen Rahmen mit anderen Diensten arbeiten zu können. Die Bürger finden angenehme und zeitersparende Bedingungen vor, wenn allerhand für die Hilfe und Betreuung zuhause schnell und umfassend zu organisieren ist. Es gibt neben dem Mohi auch den Hauskrankenpflegeverein, die Seniorenbörse, „Essen auf Rädern“, offener Mittagstisch, Tagesbetreuung, Urlaubsbett, Nachsorgebett, eigene Demenzabteilung Steckbrief Doris Volgger Geburtsdatum: Wohnort: Familie, Kinder: 10.11.1959 Lauterach verheiratet, zwei Töchter Beruf: Mohi-Helferin seit 1996 Tel: 0664 / 88445615 fenster 13 Aus der Gemeinde · Oktober 2009 14 fenster Aus der Gemeinde · Oktober 2009 BORG LAUTERACH Mehr Förderkurse und neue Verhaltensvereinbarungen Gleich zweimal kam der Spielbus nach Lauterach Die Klassenvorstände der 5. Klassen: Prof. Gerold Haider, Prof. Gernot Hiebeler, Prof. Michael Schelling Am Borg Lauterach werden heuer wieder rund 290 Schüler in 13 Klassen unterrichtet. Damit sitzen im Schnitt 22 Schüler in einer Klasse. Aufgrund des hohen Andrangs mussten auch heuer wieder, vor allem im Naturwissenschaftlichen Zweig, Schüler aus Platzmangel abgewiesen werden. Ausgebaut wird im diesjährigen Schuljahr der Förderunterricht. Neu sind auch so genannte Verhaltensvereinbarungen, die von Lehrern, Eltern und Schülern gemeinsam ausgearbeitet wurden. Diese gelten für alle Beteiligten und sollen das Schulklima weiter verbessern. Bei häufigen Fehlstunden, Verhaltensauffälligkeiten oder Lernschwächen kann damit im Interesse aller früher reagiert werden. Für die 5. Klassen findet bereits Ende September eine kombinierte Sportund Englischwoche in Schruns-Tschagguns statt. Damit kann einerseits die Klassengemeinschaft gleich zu Beginn gestärkt werden, andererseits werden die vorhandenen Englischkenntnisse verbessert. Technisch ist das BORG Lauterach weiter auf einem sehr hohen Niveau: Im vergangenen Schuljahr wurden die Computerräume mit neuen Geräten ausgestattet, zudem sind in den einzelnen Klassen nun Beamer installiert. Wer fürchtet sich vor dem weißen Hai? Der Spielbus des Vorarlberger Kinderdorfs besuchte Lauterach diesen Sommer gleich zweimal. Am meisten Spaß hatten die Kinder mit den bekannten Gemeinschaftsspielen: „Ochs am Berg“, „Schau nicht um“, „Kettenfängerlis“ und „Wer fürchtet sich vor dem weißen Hai“. Manche Spiele wurden ein wenig abgeändert, um der kulturellen Vielfalt der Familien gerecht zu werden. Das Spielbusteam brachte vielen Kindern Spiel und Spaß und bot den interessierten Eltern Erstberatung bei Familienfragen. Dabei wurde oft das Thema Isolation angesprochen. Für neu zugezogene Familien oder solche, die wenig oder keine private Unterstützung in Reichweite haben, sucht daher das Familienempowerment immer wieder nette Leute, die Freude am Leben haben und diese teilen möchten. Egal ob sie ein Baby spazieren führen, Kindern Geschichten vorlesen oder ihnen ihre Freizeit verbringen möchten, alles was solche jungen Familien entlastet, ist eine Bereicherung für alle. Dieses Angebot des Vorarlberger Kinderdorfs wird vom Land unterstützt und von den Familien gerne angenommen. Wer also ca. 2 - 3 Stunden pro Woche sinnvoll verschenken möchte, findet hier eine schöne kleine Aufgabe. Kontakt: Theresia Sagmeister, Tel. 0650 / 4992054 oder t.sagmeister@voki.at Die erfolgreiche Vortragsreihe "Wertvolle Kinder" startet wieder am 7. Oktober um 20 Uhr im Vorarlberger Kinderdorf mit einem Vortrag von DDr. Hartmut Kasten zum Thema "Geschwister - Vorbilder, Vertraute, Rivalen". Eintritt ist frei, Anmeldung wird empfohlen. Der gesamte Folder, diesmal mit dem Titel "Familienbande", finden Sie unter www.kinderdorf.cc. www.kinderdorf.cc fenster 15 Aus der Gemeinde · Oktober 2009 16 fenster Aus der Gemeinde · Oktober 2009 BIBLIOTHEK LÄDT EIN… Zwickel – Zwackel – Gespenster-Fest Europa im Dialog in der Alten Seifenfabrik „Europa im Dialog“ Bulgarien mit „Ringelspiel“ zu Gast Vernissage und Lange Nacht der Museen in der Alten Seifenfabrik „Europa im Dialog“ steht heuer unter dem Motto „Ringelspiel“. Mit diesem Titel wird in der Ausstellung das Thema Kindheit thematisiert. Sevda Chkoutova aus Sofia, Bulgarien zeigt ihre großformatigen Graphitund Kreidezeichnungen und thematisiert das Phänomen „Kindheit“ in all seinen Facetten. Stefan Waibel deutet mit seiner Installation ebenfalls auf das Ringelspiel bzw. auf die Kindheit hin und ergänzt den Dialog mit Malerei. Den Vernissageabend gestalten musikalisch das Vokalensemble „Ottava Rima“ und der Instrumentalmusiker Nando Betschart. Anschließend laden die Frauen des Frauenbundes Guta unter Obfrau Katharina Pfanner zu einem regionalen Buffet. Als Gesamtorganisatoren zeichnen Frau Anna Huber und Vernissageredner Christof Döring. Weitere Infos entnehmen Sie bitte dem Inserat auf Seite 16. Die Lange Nacht der Museen findet jährlich großen Zuspruch. Neben dem Rohnerhaus ist auch die Ausstellung „Ringelspiel“ in der Alten Seifenfabrik von Samstag, 3. Oktober 2009 ab 17 Uhr bis Sonntag, 4. Oktober 2009, 1 Uhr geöffnet. Das Vokalensemble „Crescendo“ umrahmt musikalisch den Abend. Jeder Besucher, jede Besucherin erhält einen Gratisdrink. Direkt vor der Alten Seifenfabrik wurde eine Bushaltestelle eingerichtet. Der Gratisbus bringt Sie zu den vielen Museen in Vorarlberg und Liechtenstein. Broschüren dazu liegen im Rathaus, in der Bibliothek Lauterach und in den Lauteracher Banken auf. Die gelöste Eintrittkarte gilt während der ganzen Nacht für alle Museen. Ein Spiele – Bastel – Lesenachmittag mit viel Spaß Keine Langeweile, dafür viel Spaß für Groß und Klein verspricht das Team der Bibliothek Lauterach beim Zwickel – Zwackel – Gespenster - Fest am Samstag, dem 24. Oktober 2009 von 14 bis 18 Uhr. Mit den Wichteln Zwickel und Zwackel wird das Schlossgespenst „Klappzahn“ besucht. Bei verschiedenen Stationen (Spiele, Basteln, Geschicklichkeit, Vorlesen...) wird versucht, das arme Schlossgespenst vom Spuk zu erlösen. Werden alle Aufgaben erfüllt, so gibt es in der Geisterküche einen Umtrunk mit Wichtelkuchen gratis. Für die übrigen Besucher bietet das Schlossgespenst im Schlosscafe Kaffee und Kuchen zu günstigen Gespensterpreisen an. Das Schlossgespenst würde sich über eine entsprechende Kostümierung freuen. Zwickel-Zwackel-Gespenster-Fest Samstag, 24. Oktober 2009 14 bis 18 Uhr, Bibliothek Lauterach (Hauptschule linker Eingang), Unkostenbeitrag: € 3,-- Des mach i – des zoag i Kreativtage – Aufruf zur Anmeldung Liebe Lauteracher und Lauteracherinnen! Sie beschäftigen sich in Ihrer Freizeit mit einem kreativen Hobby? Dann haben Sie die Gelegenheit, Ihre kreativen Ergebnisse zu präsentieren. Die nächsten Lauteracher Kreativtage unter dem Motto „Des mach i - des zoag i“ finden vom 5. März bis 7. März 2010 im Hofsteigsaal Lauterach statt. Wenn Sie Ihr kreatives Hobby (Malerei, Fotos, Musik, Literatur, Bastelei, Textiles, Arbeiten aus verschiedenen Materialien wie Holz, Ton, Glas, Stein usw.) zeigen oder vorstellen wollen, melden Sie sich bitte bei: Christof Döring: 05574 / 680217 oder christof.doering@lauterach.at Aus der Gemeinde · Oktober 2009 Jede Sekunde zählt! Viele Highlights beim Skinfit Jannersee Triathlon: www.tridornbirn.at Die Trendsportart vom Tri Dornbirn sowie Florian Geser (Tri Team Lustenau) platzierten sich weitere Vorarlberger vorne im hochklassigen Teilnehmerfeld. Die Plauschteamwertung der Herren gewann das Team Swissboys / CH. In der Damenklasse siegte die Handballkampfmannschaft SSV VEG Dornbirn Schoren 1. In den Schülerklassen wurde ebenfalls mit größtem Einsatz um die Plätze gekämpft. Der Schnellste bei den männlichen Schüler war Marco Gasperi (MTB Team Hohenems), als Erste im Ziel bei den weiblichen Schülern war Franziska Hagen (MP Team). Die packenden Wettkämpfe, das Wetter, ein unfallfreier Bewerb und ganz besonders die fulminante Stimmung durch das zahlreich erschienene Publikum, lassen den OK-Verantwortlichen Günther Forster über die vom Triathlon Club Dornbirn organisierte Veranstaltung schwärmen. Zwischenzeitlich hat sich der ehemalige Schnuppertriathlon in Lauterach zum Szenetreff von Triathloneinsteigern bis hin zu den Allerbesten gewandelt. Auch AthletInnen aus dem Lager der Skifahrer, Leichtathleten, Handballer, Ruderer, MTB und weiteren Sportarten waren verantwortlich für ein abwechslungsreiches und buntes Starterfeld bei diesem Event. Weitere Infos sowie Ergebnislisten vom Skinfit Jannersee Triathlon 2009 unter www.tridornbirn.at. Schülerklassen (150 m Schwimmen, 6 km Rad fahren und 1,5 km Laufen): Schüler C (10 / 11): 1. Lucia Busellato (Lustenau) 24:57 min. 2. Katarina Schatzmann (TS Gisingen) 31:41 min. 3. Anna Meyer (Dornbirn) 34:54 min. 1. Leon Pauger (Pro Cycle Livestrong Junior Team) 25:49 min. 2. Luca Meier (WSV Nenzing) 27:14 min. 3. Wendelin Wimmer (Bregenz) 31:46 min. Schüler B (12 / 13): 1. Larissa Mayerhofer (TS Gisingen) 25:01 min. 2. Catrin Hefel (TS Gisingen) 25:45 min. 3. Melanie Amann (MTB-Team Hohenems) 25:51 min. 1. Lorenz Hagen (MP Team) 22:54 min. 2. Adrian Bischof (MP Team) 23:53 min. 3. Tobias Forster (Tri Dornbirn) 26:18 min. Schüler A (14 / 15): 1. Franziska Hagen (MP Team) 24:59 min. 2. Vera-Maria Wimmer (Bregenz) 25:18 min. 3. Mariell Nussbaumer (Sibratsgfäll) 25:58 min. 1. Marco Gasperi (MTB-Team Hohenems) 20:33 min. 2. Niclas Baldauf (MP Team) 20:51 min. 3. Manuel Knünz (Hard) 21:25 min. Jugend und älter (400 m Schwimmen, 16 km Rad fahren, 4 km Laufen): Jugend (16 / 17): 1. Jasmin Ramsebner (SSV VEG Dornbirn Schoren) 1:10:22 Optimale Wetterbedingungen, unzählige Zuschauer am Streckenrand, neuer Teilnehmerrekord mit insgesamt mehr als 250 Finishern sowie die Topstars Yvonne van Vlerken und Peter Schoissengeier als Sieger waren einige Highlights beim diesjährigen Skinfit Jannersee Triathlon 2009 in Lauterach. Bei den Damen setzte sich bei den Vorarlberger Landesmeisterschaften im Sprinttriathlon, die auch bei diesem Event in allen Klassen ausgetragen wurden, die haushohe Favoritin und Zweite des Ironman Hawaii 2008 Yvonne van Vlerken (Tri Team Lustenau) mit der Zeit von 44:40 Minuten vor Karin Kresser (Tri Dornbirn) durch. Dritte wurde Lena Berlinger (Mengens Triathleten / D). Mit Kerstin Schnetzer (Tri Team Lustenau), Andrea Hollenstein (Tri Dornbirn) und Sabine Kempter (Tri Team Bludenz / Polizei) folgen 3 Vorarlbergerinnen auf den Plätzen 4 bis 6. Schnellste bei den Nachwuchsathletinnen war Daniela Bader vom MP Team. Sieger bei den Männern wurde unangefochten der Langstreckenspezialist Peter Schoissengeier (MP Team) mit der Gesamtzeit von 41:26 Minuten vor Matthias Buxhofer (Tri Team Bludenz / Polizei) und Maurius Willy (TV Dettingen - Iller / D). Peter Schoissengeier lag nach dem Schwimmen noch leicht hinter den Schnellsten zurück, doch schon zu Beginn der Radstrecke konnte er die Führung übernehmen und gab diese bis ins Ziel nicht mehr ab. Mit Martin Bader, ein talentierter Nachwuchsathlet vom MP Team, Markus Hämmerle 18 fenster Aus der Gemeinde · Oktober 2009 Der Schwimmstart im Jannersee HAUPTSCHULE Ausgezeichnete Englischkenntnisse v.l.n.r. Günther Forster, OK-Chef Skinfit Jannersee Triathlon, Gesamtsiegerin Yvonne van Vlerken, Gesamtsieger Peter Schoissengeier, Landesrat Mag. Siegi Stemer Triathlon boomt 1. Martin Bader (MP Team) 44:19 min. 2. Christoph Schatzmann (SG Götzis) 52:14 min. 3. Daniel Jochum (Tri Team Kleinwalsertal) 56:31 min. Junioren (18 / 19): 1. Daniela Bader (MP Team) 52:39 min. 2. Johanna Rauch (SSV VEG Dornbirn Schoren) 1:13:12 1. Dominik Dür (MP Team) 51:51 min. 2. Markus Forster (SG Götzis) 56:43 min. 3. Janick Schneider (SG Götzis) 58:03 min. U 23 (20 – 23): 1. Jürgen Bildstein (MP Team) 46:48 min. 2. Jürgen Zimmermann (Tri Team Lustenau) 48:31 min. Elite 1 (24 – 29): 1. Jasmin Schindler (LSG Vorarlberg) 57:18 min. 1. Markus Hämmerle (Tri Dornbirn) 44:42 min. 2. Florian Geser (Tri Team Lustenau) 45:01 min. 3. Frank Proksch (Saeco Power Team) 46:08 min. Elite 2 (30 – 39): 1. Yvonne van Vlerken (Tri Team Lustenau) 44:40 min. 2. Karin Kresser (Tri Dornbirn) 48:09 min. 3. Kerstin Schnetzer (Tri Team Lustenau) 50:02 min. 1. Peter Schoissengeier (MP Team) 41:26 min. 2. Matthias Buxhofer (Tri Team Bludenz/Polizei) 42:58 min. 3. Robert Kathan (Tri Dornbirn) 46:38 min. Masters 40 (40 – 44): 1. Jutta Meier (Tri Team Bludenz) 53:17 min. 2. Manuela Schelling (Tri Dornbirn) 54:28 min. 1. Martin Beer (Tri Dornbirn) 46:43 min. 2. Egon Meier (Tri Team Bludenz) 47:36 min. 3. Christoph Schnetzer (Tri Team Lustenau) 47:55 min. Masters 45 (45 – 49): 1. Gabriele Kernbeiss (Tri Team Bludenz) 1:16:58 1. Mario Santin (Saeco Power Tean) 52:29 min. 2. Dieter Langenscheidt (LSG Vorarlberg) 52:58 min. 3. Werner Kernbeiss (Tri Team Bludenz) 55:57 min. Masters 50 (50 – 54): 1. Arno Dür (MP Team) Kristine Fessler und David Bitschi Im vergangenen Schuljahr traten zwei SchülerInnen der vierten Klassen der Hauptschule Lauterach zum Preliminary English Test an und bestanden ihn mit Bravour. Dieses Zertifikat wird von der Univerity of Cambridge angeboten und vom WIFI durchgeführt. Dabei werden von Native Speakers die unterschiedlichen Bereiche wie Speaking, Listening, Writing und Reading geprüft. Die Prüfung selbst besteht aus einem schriftlichen und einem mündlichen Teil. Diese weltweit anerkannten Zertifikate werden am WIFI im Rahmen einer kleinen Feier überreicht. Nicole Fink – Orthopädieschuhmachermeisterin Maßschuhe - Reparaturen - Orthopädie kreative Lederwaren Ich freue mich, die Eröffnung meiner Schuhmacherei am 27. Oktober in der Bundesstraße 52 in Lauterach bekannt geben zu dürfen. 55:57 min. Masters 60 (60 – 64): 1. Johann Michelon (Tri Dornbirn) 54:26 min. Masters 65 (65 – 70): 1. Horst Mayer (LSG Vorarlberg) 1:01:16 2. Peter Mair (Tri Dornbirn) 1:06:12 fenster 19 Werbung · Oktober 2009 20 fenster Aus der Gemeinde · Oktober 2009 Wie‘s früher war… vom Türken Silomaisernte Zum Trocknen aufgehängte Maiskolben Wenn in den letzten Wochen im Ried die maschinelle Ernte des Silomaises in vollem Gange war, so mag das nur wenig an den Stellenwert des Türkens erinnern, den dieser im Leben unserer Vorfahren einnahm. Als Frächter und Wanderer bereits im 17. Jh. an den Maisfeldern im mittleren Inntal und in Oberitalien vorbeikamen, dachte noch niemand daran, dass der den üblichen Getreidesorten an Ertrag weit überlegene Türken, wie er nach seinem Herkunftsland genannt wurde, auch im föhndurchstreiften Rheintal gedeihen müsste. Aber für den Anbau dieser erst recht spät ausreifenden Frucht war im größten Gemeinschaftsbetrieb, der gekoppelten Dreifelderwirtschaft der Hofsteiggemeinden Hard, Lauterach und Wolfurt ohne tiefgreifende Änderungen vorerst kein Platz. In den letzten Jahrzehnten des 17. Jh. brachten Krieg, Missernten und strenge Winter eine gewaltige Verschlechterung der Lebensverhältnisse und auch neue Rodungen auf dem ohnehin schon dürftigen Almendboden vermochten eine ausreichende Ernährung der Bevölkerung nicht zu gewährleisten. Mais war vorerst nur in Hausgärten und am Rande der Feldfluren zu sehen. Nach einer Abstimmung ermöglichten die Hofsteiger den Türkenanbau auf dem Brachesch, das waren die Felder, die jedes dritte Jahr unbebaut blieben und verbesserten so die Dreifelderwirtschaft. 1796 scheint Lauterach unter den maisanbauenden Gemeinden hinter Höchst an siebenter Stelle auf. „Die Einführung des Maisanbaus mit seinen wohltätigen Folgen für die Ernährung des armen Volkes war ein wichtigeres geschichtliches Ereignis als so mancher, allzu oft gerühmter Feldzug in fremde Länder.“ schreibt Dr. Ludwig Welte im Vorarlberger Lesebuch von 1960. Im Ried war ein Anbau noch nicht möglich. Bis zu seiner Aufteilung im Jahre 1802 war es sehr sumpfig und warf nur geringen Rossheu- und Streuenutzen ab. Der Chronist sollte aber mit seiner Vermutung, dass es bald möglich sein wird, hier Türken zu pflanzen, bereits in den 20er Jahren Recht bekommen. Bis in die Nachkriegszeit hinein gab es nur wenige Lauteracher Familien, die im Frühjahr nicht auf einem Grundstück im Ried ihren Türken „stupften“ und später „putzten“ (vom Unkraut befreiten). Nach der Ernte traf man sich in einem „Tenn“ zum Türkobrätscholo, wobei die Kolben bis auf drei Hüllblätter befreit und mit denen eines anderen verknüpft wurden, sodass sie im Dachboden zum Trocknen aufgehängt werden konnten. Später zog man auf dem Handwägele so manchen „Stumpen“ mit den gelben Körnern in die Türkenmühle. Eine solche betrieb auch Georg Wirth in seinem Haus im Winkel. Heute hat es fast den Anschein, als habe sich der Mais, früher einmal für viele das Hauptnahrungsmittel, noch als eingelegte Mini-Kölbchen und als Gemüsemais in Dosen in die Regale der Supermärkte gerettet. Mit seiner Vorarlberger Riebel – Initiative hat sich der Lauteracher Dr. Richard Dietrich zum Ziel gesetzt, echten Riebelmais wieder zu einer Spezialität werden zu lassen. Auch in drei Lauteracher Geschäften wird er schon angeboten. Alles Nähere finden Sie unter www.riebelmais.at. www.riebelmais.at fenster 21 Werbung · Oktober 2009 22 fenster Zum Sammeln einfach herausnehmen! Oktober 2009 · Dokumentation der Kulturlandschaft Lauterach fenster 23 Dokumentation der Kulturlandschaft Lauterach · Oktober 2009 24 fenster Oktober 2009 · Dokumentation der Kulturlandschaft Lauterach fenster 25 Dokumentation der Kulturlandschaft Lauterach · Oktober 2009 26 fenster Aus den Vereinen · Oktober 2009 JAHRGANG 1951 Ausflug nach Schoppernau Fritz Kohlhaupt, Erwin Mohr, GR Walter Pfanner, Reinhard Hagspiel, Bgm. Elmar Rhomberg Im August traf sich eine fröhliche Truppe vom Jahrgang 1951 vor dem Hofsteigsaal, um gemeinsam nach Schoppernau in den schönen Bregenzerwald zu fahren. Dort empfing Herr Xaver Felder die Jahrgänger, um ihnen mit einer Führung die Bergkäserei zu zeigen. Anschließend stärkten sie sich mit Kaffee und Kuchen. Im Holdamoos erfuhren sie von Annemarie Bär viel lehrreiches und interessantes über Kräuter aller Art. Zum Ausklang von diesem schönen Ausflug kehrten die Jahrgänger in der Uralp ein. Ein Dankeschön gebührt dem Handorgler Linder Walter und dem Unterhalter Felder Armin. Pfanner brennt ersten Vorarlberger Single Malt Whisky Feinste Rohmaterialien, eine 150-jährige Brenn-Tradition und das besondere Gespür für feinste Destillate: Das ist das Rezept von Walter Pfanner von der Privatdestillerie Hermann Pfanner in Lauterach für seinen 1. Vorarlberger Single Malt Whisky. WhiskyKenner beschreiben sein Erstlingswerk wie folgt: Ein Single Malt mit hellen Röstaromen, vielschichtig im Duft, am Gaumen warm und geschmeidig und dennoch gehaltvoll und kräftig. Das besondere dabei, der Whisky von Walter Pfanner hat bereits nach etwas mehr als drei Jahren Lagerung eine überraschend ausgewogene Reife. Seit der erste Pfanner´sche Whisky unter Liebhabern intern verkostet wurde, ist der Single Malt mit dem hoppelnden Hasen am Etikett bereits zum Geheimtipp geworden. Gemäß der 150-jährigen Tradition der Privatdestillerie Hermann Pfanner ist der 1. Vorarlberger Single Malt Whisky aus einem einzigen Destillat gebrannt worden. Für diesen Single Malt Whisky wurde Sommerbraugerste gemälzt, geschrotet, aufgeschlossen und schließlich vergoren. Das Geheimnis ist die Kombination aus schottischer und irischer Methode. Die vergorene Maische wurde dann in Kupferkesseln zweimal destilliert. Das feine und ausgewogene Aroma bekommt er durch die Reifung im Eichenfass. Diese kommen von niemand Geringerem, als dem besten Süßweinproduzenten Österreichs, Alois Kracher. „Für mich ist es gemäß der Tradition von Pfanner schon immer eine große Herausforderung gewesen, Neues zu probieren. Einen Single Malt zu destillieren, hat mich seit Langem gereizt. Zwischen Vorarlberg und Schottland / Irland gibt es für mich einige Parallelen: Tradition und Sparsamkeit, die Liebe zu hochwertigen Edelbränden, der Nebel im Herbst und auch die Natur belassenen Landstriche. Bei uns sind es die schönen Riedlandschaften, in Schottland die Moore“. Darum ist es auch nicht verwunderlich, dass ein Hase das Etikett des Whiskys ziert; eine Hommage an den hoppelnden Freund aus dem Naturschutzgebiet, dem „Lauteracher Ried“. In diesem Sommer hat Walter Pfanner seinen zweiten Single Malt gebrannt und tüftelt an der Destillation und der Lagerung. Man darf bereits gespannt sein. Allerdings, wer sein Erstlingsdestillat aktuell nicht bekommt, muss sich ein bisschen gedulden. Der nächste Vorarlberger Whisky kommt frühestens 2012 auf den Markt. Naturfreunde Die Naturfreunde wanderten in die Silvretta Ende August zog es die Naturfreunde wieder in die Berge. Ihr Ziel war der 2823 m hohe Hochmaderer in der Silvretta. Bei kühlen 3°C begann für 11 Wanderer der Aufstieg. Nach drei Stunden wurden sie auf dem Gipfel mit einer herrlichen Aussicht belohnt. Mit Genuss wurde die Jause verzehrt, bevor es wieder an den Abstieg ging. Alles lief unfallfrei ab und man ließ den schönen Wandertag im Madlenerhaus auf der Bielerhöhe ausklingen. Ein Dankeschön dem Bergführer Helmut! Aus den Vereinen · Oktober 2009 Kindersommer bei den Pfadfindern „Schiff ahoi!“ Unter diesem Motto trafen sich im Zuge der diesjährigen Spi Spa Spo Kindersommeraktion zahlreiche Kinder im Pfadfinderheim um einen aufregenden Nachmittag mit Freunden zu erleben. Gemeinsam galt es, die tiefen und spannenden „Meere“ rund um das Pfadfinderheim nach einem verborgenen Schatz zu erkunden. In vollem Eifer bastelten sich die Kinder ein angsteinflößendes Piratenkostüm, um für die Abenteuer in den Meeren gerüstet zu sein. Anschließend machten sich die Piraten in Gruppen auf den Weg und bestritten die tollsten Abenteuer: Sie krochen durch eine dunkle Grotte, verteidigten sich beim Zielwurf gegen feindliche Schiffe, stopften bei einem Wasserspiel das Leck in ihrem Schiff, maßen beim Tauziehen ihre Kräfte und fanden nach all den erledigten Aufgaben schließlich den geheimnisvollen Schatz. Aber auch diesen mussten sich die Piraten in einem Spiel gegen die Leiter erobern und mit viel Geschick die zahlreichen Schlösser öffnen. Doch die Anstrengung hat sich gelohnt, die Piraten bekamen alle ein kleines Pfadfindergeschenk und eine leckere Jause zum Abschluss. Kleine und große Piraten trafen sich bei den Pfadfindern zum großen Abenteuer Viele Schulklassen besuchten das Harder Textildruckmuseum Schulführung im Textildruckmuseum Hard Seit dem Saisonstart im April haben bereits einige Schulklassen das museumspädagogische Angebot im Textildruckmuseum genutzt. Die Fotos vermitteln einen Eindruck von ihrem Besuch und die praktische Arbeit im Museum. Die Führungen im Textildruckmuseum sind für Kindergärten und Schulklassen aller Altersstufen geeignet und werden individuell auf die Fragestellungen und Bedürfnisse der Gruppe abgestimmt. Im gemeinsamen Rundgang stellen wir Fragen, tauschen uns aus und sind selbst aktiv. Die Schulführungen mit praktischen Übungen vermitteln auf vielfältige Weise einen lebendigen Zugang zur Geschichte des Museums und zu den Ausstellungsthemen (Textildruck, Stoffe färben, Kinderarbeit, Umweltschutz, Fremdarbeiter, Persönlichkeiten des Gemeindelebens, Harder Wirtschaft usw.). Mit allen ihren Sinnen können die Kinder der Geschichte dieses Ortes begegnen. Sie können sich anhand der Informationsmappe auf der Harder Website über die Angebote für Kindergärten und Schulklassen informieren. Unter der Rubrik Kultur / Textildruckmuseum – download – Museums - Infomappe. Führungsbuchung: Bianca Markowitz, Öffentlichkeitsarbeit, Kultur und Tourismus Tel: 05574 / 69720, Fax: 05574 / 69754, E-Mail: bianca.markowitz@hard.at www.hard.at 28 fenster Aus den Vereinen · Oktober 2009 Shotokan Karate Club Lauterach – Wandertag Anfang September veranstaltete der Shotokan Karate Club Lauterach seinen schon traditionellen Wandertag, an dem wieder zahlreiche Mitglieder und deren Angehörigen die Gelegenheit nutzten, sich auch mal außerhalb der Turnhalle und ohne Karateanzug einen gemütlichen Nachmittag zusammen zu verbringen. Als Ziel wurde heuer die Rotenbachalpe im Schwarzenberg auserkoren, die vom Bödele in ca. 2 Stunden erreichbar ist. Mit einem kurzen Abstecher bei der Hütte des Lauteracher Schivereins, wo zwei unserer Nachwuchssportler mit der Jugendkapelle eine Woche verbrachten, ging es über die Lustenauer Hütte zur Alpe Rotenbach. Dort erwartete uns schon der Hüttenwirt mit seiner Frau und luden zu feinen Kässpätzle mit eigenem Alpkäs. Nach der reichhaltigen Mahlzeit bekamen wir noch eine Führung in der Sennerei und im Käsekeller. Anschließend musste der Wirt in den Stall und wir konnten uns dort auch noch ausgiebig umsehen. Nach ein paar Konzertstücken von Heinz und Walter, machten sich alle wieder auf den Rückmarsch und genossen den Sonnenuntergang am Bödele. Karate Einsteigerkurs Am 2. und 9. Oktober ist es noch Kindern und Erwachsenen möglich, beim diesjährigen Karate Einsteigerkurs mitzumachen. Zeit: 18 – 19.30 Uhr im Gymnastikraum der Hauptschule in Lauterach Auf die Rotenbachalpe im Schwarzenberg ging die Wanderung des Shotokan Karate Club www.kclauterach.at Faustballer in der Ostschweizer Meisterschaft Nach gutem Start am ersten Spieltag mit Siegen gegen Schwarzach (2:0 Sätze) und Berneck (2:0) und einer Niederlage gegen den späteren Sieger Höchst (0:2) konnte der 2. Tabellenplatz hinter Höchst erkämpft werden. Am zweiten Spieltag wurde nur ein Sieg gegen Trogen (2:1) herausgespielt, und zwei Niederlagen gegen Widnau (1:2) und Schwarzenbach (1:2) mussten eingesteckt werden. Damit waren die Lauteracher Faustballer ins Mittelfeld der Tabelle abgerückt. Am 3. Spieltag gab es leider zwei Niederlagen gegen Höchst (1:2) und Widnau (1:2) bei nur einem Sieg gegen Berneck (2:1), was einen vorletzten Tabellenplatz bedeutete. Der letzte Spieltag in Diepoldsau war, mit zwei Siegen gegen Trogen (1:2) und Schwarzenbach (2:0) bei einer Niederlage gegen Widnau (0:2), wieder erfolgreicher. Dadurch konnte der vierte Schlussrang erreicht werden. Die gesamte Mannschaft hat gute Leistung gezeigt, besonders hervorzuheben ist die des Angreifers Andreas Glantschnig, der mit scharfen und gut platzierten Schlägen die gegnerische Abwehr immer wieder überwinden konnte. Seit einigen Jahren spielen die Vorarlberger Faustballvereine in der OstschweizerMeisterschaft mit, da in Vorarlberg leider nur noch drei Vereine Faustball spielen. Stehend von l.n.r: Klaus Rederer, Andreas Glantschnig, kniend von l.n.r: Thomas Germann, Erich Dunst, Werner Schwarzmann. Nicht auf dem Foto: Wolfgang Krenkel, Rochus Rohner Aus den Vereinen · Oktober 2009 Pensionistenverband: Ausflug nach Schönenbach 53 PensionistInnen wollten sich die Käsknöpfle Partie in Schönenbach nicht entgehen lassen. Bei herrlichem Wetter ging es mit dem Bus nach Bezau. Es wurde ins Dorfzügle umgestiegen und in einer gemütlichen Fahrt durch das wunderschöne Tal des Bizauer Baches ging es nach Schönenbach. Nach einer ausgiebigen Käsknöpfle Partie wurde das Essen mit einem Schnaps abgerundet. Die herrliche Umgebung hat zu einer größeren oder kleineren Wanderung eingeladen. Am Schluss konnten die Füße in der naturbelassenen Subersach gekühlt werden. Zurück ging es mit dem Zügle in rasanter Fahrt ins Tal zum Cafe Natter. Die Vielzahl von Torten und Kuchen luden zu einem gemütlichen Kaffeenachmittag ein und bescherten einen schönen Reiseabschluss. Mit dem Dorfzügle ging es durch das schöne Tal des Bizauer Baches Ganztagesausflug zu Migros in Gossau und Kloster Einsiedeln Ausflug zu Migros und Kloster Einsiedeln Mitte August stand die Besichtigung der Migros Zentrale, zuständig für die gesamte Ostschweiz, auf dem Programm. Zuerst stellte sich das Unternehmen in einem informativen Film vor. Nun hatten wir erste Eindrücke über die Größe dieses Betriebes. Dort werden z.B. täglich 10.000 Leergebinde sortiert und artenrein zur Wiederbefüllung palettiert, 35 Tonnen Frischfleisch verarbeitet (das entspricht ca. 100.000 Verkaufspackungen), darunter 5 Tonnen Fleischkäse und 30.000 Bratwürste, 1 Tonne Bananen (die zuvor in Reiferäumen vorbereitet werden) verpackt. Die ganze Ware wird nachts in 130 Sattelzüge verladen, so dass die Fahrer um 5 Uhr morgens zu den einzelnen Filialen aufbrechen können. Bei der Rückfahrt werden die leeren Container und das Verpackungsmaterial für die eigene Recyclinganlage zurückgebracht. Auch die Hygienevorschriften und Einrichtungen überzeugten uns von der Sauberkeit. Von diesen vielen interessanten Eindrücken erholten wir uns bei der Weiterfahrt zum Kloster Einsiedeln. Es ging über kleine ruhige Straßen und herrlicher Landschaft entlang am Züricher See mit schönen Ausblicken auf den See und Hänge, die mit Häusern überzogenen sind. Kloster Einsiedeln mit seiner mächtigen Kathedralkirche, der Gnadenkappelle mit der Schwarzen Madonna faszinierte nicht nur die Pilger sondern auch uns. Es blieb genügend Zeit, um je nach Wissensdurst alles zu erkunden. Die Heimfahrt ging über die Autobahn, damit wir noch rechtzeitig im Gasthaus Engel zum bestellten Abendessen ankamen. Es war ein wunderschöner Tag mit gemütlichem Ausklang. 30 fenster Aus den Vereinen · Oktober 2009 Seniorenbund Lauterach auf Höhenwegen Von Vandans aus ging es mit der Bergbahn über die Mittelstation Latschau auf den Golm Die Wandergruppe „60+“ des Seniorenbundes Lauterach begab sich auf eine Wanderung in den Bereich des Gauertales. Von Vandans ging es in flotter Fahrt mit der Bergbahn über die Mittelstation Latschau auf den Golm zur Bergstation Grüneck. Der eingeschlagene Latschätzer Höhenweg gab herrliche Fernblicke frei Richtung Vandanser Steinwand, Bartholomäberg und nach Erreichen der Latschätzalpe auch auf den großartigen Talschluss mit Sulzfluh, Drei Türme und Drusenfluh. Die Gastfreundlichkeit der Lindauerhütte wurde zur ausgiebigen Rast genutzt, bis es schließlich auf dem gleichen Weg zurück zur Latschätzalpe ging. Dort erfolgte die Abzweigung über Plazadels zur Mittelstation Matschwitz zur Einkehr im Haus Matschwitz. Aufgrund der Reservierung durch den Obmann und Organisator Elmar Kolb fanden die 45 Teilnehmer auf der großen Terrasse ausreichend Platz. Ein wenig müde vom 5 - stündigen Marsch, aber frohgelaunt und glücklich über die gelungene, gemeinsame Bergfahrt, ging die Fahrt mit der letzten Bahn ins Tal und zur Heimfahrt. Wieder hat der Seniorenbund damit seinen wanderfreudigen Mitgliedern ein Stück Heimat näher gebracht. Seniorenbund – 15. Bundeskegelmeisterschaft Im Sommer dieses Jahres fand in Hadersdorf am Kamp in Niederösterreich die 15. Bundeskegelmeisterschaft des Österreichischen Seniorenbundes statt. Unter den 30 teilnehmenden Mannschaften aus den Bundesländern befanden sich auch die Kegelmannschaften der Seniorenbünde Dornbirn, Götzis, Koblach und Lauterach. Die Mannschaft des Seniorenbundes Lauterach hatte sich bei den Landesmeisterschaften im Frühjahr in Koblach für die BKM qualifiziert. Der Seniorenbund Lauterach mit den Spielern Wilfried und Erna Braitsch, Erika Gufler, Raimund Giesinger und Werner Heim kam auf den hervorragenden 3. Rang in der Mannschaftswertung. In den Einzelwertungen der Damen belegten Erna Braitsch den 6. und Erika Gufler den 8. Rang. Die Teilnehmer aus dem Ländle wurden vom Kegelreferenten des VBG Seniorenbundes Walter Amann zur BKM begleitet. Die weite Reise fand nach der Preisverteilung noch einen gemütlichen Abschluss in einer Buschenschank bei einem guten Glas Wein. Herzliche Gratulation an die Teilnehmer aus unserer Gemeinde und weiterhin viel Erfolg. v.l.n.r Wilfried Braitsch, Werner Heim, Erika Gufler, Erna Braitsch, Raimund Giesinger, Obmann Elmar Kolb fenster 31 Aus den Vereinen · Oktober 2009 Ausflug mit dem Seniorenring Sonne pur und gute Laune begleiteten rund 20 Mitglieder des Seniorenring Lauterach Mitte August ins Große Walsertal. Ausgangspunkt war Marul, der mit privaten PKWs erreicht wurde. Nach der Begrüßung durch Obfrau Martha Vogel ging es mit einem Wanderbus über zahlreiche Serpentinen zur Sterisalpe, wo die Wandergruppe mit einem ausgiebigen Älplerfrühstück verwöhnt wurde. Wer nicht gut zu Fuß war, verbrachte den Tag auf der wunderschön gelegenen Alpe. Die anderen wanderten zuerst zur Alpe Oberpartnom, die für die Dreharbeiten zu Reinhold Bilgeris Bestsellerroman „Der Atem des Himmels“ in ein Filmdorf umgebaut wurde. Nach einer kurzen Rast führte ein leicht ansteigender Güterweg über einen Pass zur Alpe Laguz. Von dort wurde die müde Wanderschar wieder von einem Shuttle - Bus sicher nach Marul gebracht. Dieser erlebnisreiche Tag fand noch einen gemütlichen Ausklang im Gasthaus El Toro. Ein herzliches Dankeschön an Vizeobmann Horst Apsner für die hervorragende Organisation. Ins Große Walsertal ging die Ausfahrt des Seniorenringes Sportlerehrung 2010 – Aufruf zur Anmeldung Anlässlich des Neujahrsempfangs der Lauteracher Ortsvereine am 6. Jänner 2010 findet wieder die Sportlerehrung statt. Alle Lauteracher SportlerInnen, die folgende Kriterien in den Jahren 2008 und 2009 erfüllt haben, mögen sich bitte melden: • Rang 1 bei Vorarlberger Meisterschaften • Rang 1 – 3 bei österreichischen Meisterschaften • Teilnahme an Europameisterschaften, Weltmeisterschaften oder Olympiaden Wir werden eine Power-Point-Präsentation vorbereiten. Dazu benötigen wir mindestens ein Foto der erfolgreichen Sportlerin oder des erfolgreichen Sportlers, wenn möglich jedoch zusätzlich weitere zwei oder drei Action-Fotos normal oder digital. Anmeldung und Kontakt: Marktgemeinde Lauterach, Reinhard Dobler Abt. V, per Brief oder Email: reinhard.dobler@lauterach.at Anmeldeschluss: Montag, 16. November 2009 reinhard.dobler@lauterach.at 32 fenster Aus den Vereinen · Oktober 2009 1. Vorarlberger Bowlingclub startet in die neue Liga Das Team des 1. Bowlingclubs aus Lauterach Bowling, was ist das? Bowling hat 10 Pins im Unterschied zum Kegeln, wo es 9 Kegel gibt und beim Bowling gibt es Bälle mit 3 Löchern für Daumen-, Mittel- und Ringfinger, die Kegler hingegen werfen mit Kugeln. Weil es nach Innerösterreich einfach zu weit ist und Bayern in erreichbarer Entfernung liegt, treten unsere Lauteracher Bowler schon seit zwei Jahren in den Bayrischen Ligen an. Das Team „Lauterach 1“ mit Wolfgang Kühlechner, Martin Wilfinger, Wolfgang Oberfrank und Sebastian Dorn hat in der vorigen Saison den Aufstieg von der Kreisliga in die Bezirksliga geschafft. Die Jungs sind auch heuer wieder in Hochform und starteten bereits im September in Augsburg. Der Kreisligastart der „Bayrischen Herren Süd 2“ aber findet erfreulicherweise auf der Heimbahn im Lauteracher Strike-Center statt. Der 1. VBC-Lauterach wird mit vier Mannschaften an den Start gehen und diese Saison hat das Team „Lauterach 2“ berechtigte Chancen in die nächst höhere Klasse aufzusteigen. In der Mannschaft „Lauterach 5“ spielen die Newcomer, also die Vereinsneulinge und die Junioren. Auch sie haben sich gut vorbereitet und werden sich Mühe geben, die rote Laterne anderen zu überlassen. Während der Saison, die bis Ende März dauert, werden die Falken, die Murmels, die sieben Schwaben aus Neu-Ulm und der BC Friedrichshafen sicher alles daran setzen, dem 1. VBC das Leben schwer zu machen. Die Spielergebnisse aller Mannschaften, sowie alle Liga - Starttermine sind auf der Vereinshomepage www.vbc-lauterach.at zu finden. Trainingstermine: Montag von 17 bis 1 Uhr und Freitag von 14 bis 19 Uhr VBC - Jugendtraining (10 - 15 Jahre) jeden Freitag ab 16 Uhr SpielSpassSport im Tennisclub Lauterach Ende August durften die Verantwortlichen und Trainer im Tennisclub Lauterach 40 Kinder aus der Gemeinde Lauterach zum großen Tennisspaß an der Ach begrüßen und erste Tenniserfahrungen machen. Im Vordergrund stand natürlich der Spaß am Sport und die Freude am Spiel. Unter der Leitung unseres professionellen Club - Trainers Volker Scherzinger und mit weiteren zehn „Cotrainern“ und Helfern des TC Lauterach wurden die Kinder den Nachmittag lang sportlich „auf Trab“ gehalten. Für die Verpflegung wurde gut gesorgt. Neben Kuchen in der Pause gab es für alle zum Abschluss Wienerle mit Pommes von der Wirtin des Restaurant an der Ach, Elke Hagen. Neben der letzten TC Lauterach Veranstaltung „Ganz Lauterach spielt Tennis“ am 26. April war dieser Event ein weiteres Highlight für alle Tennisinteressierten der Gemeinde Lauterach. Vielen Dank der Marktgemeinde Lauterach, dem Organisationsteam Heimon, allen Eltern und natürlich den vielen Helfern im TC Lauterach, die alle einen wichtigen Beitrag dazu leisteten, dass diese Veranstaltung zu einem schönen Erlebnis für die Kinder werden konnte. Weitere Information zum Training und zur Mitgliedschaft im TC Lauterach: Trainer Volker: http://www.volki-tennis.at, info@volki-tennis.at oder Tel 0650 / 3373530 Zahlreiche Kinder konnten im Sommer ihre ersten Tenniserfah


Lauterachfenster 2007 07
Son, 6. Feber 2011 | Kuhn EDV

Juli/August 2007 Nr. 17 D i e a k t u e l l e I n f o r m a t i o n s s c h r i f t d e r M a r k t g e m e i n d e L a u t erach Lauterach freut sich auf seine Gäste 13. Weltgymnasestrada vom 8. bis 15. Juli 2007 6 Gymnaestrada 18 Lesenacht 32 Triathlon 38 Familientag Zeitungsversand P.b.b. Verlagspostamt A-6923 Lauterach Zulassungsnummer 02 Z 031382 M Inhalt EDITORIAL Lauterach meets Great Britain... In wenigen Tagen beginnt in Vorarlberg die World Gymnaestrada. Die weltweit größte Breitensportveranstaltung ist zu Gast im Ländle. Die Nationendörfer sind bereits mit den Landesfahnen beflaggt. In Lauterach werden etwa 730 britische Staatsbürger erwartet. Einer der Höhepunkte aus unserer Sicht wird sicherlich der „Welcome-Abend“ am Sonntag, dem 8. Juli im Hofsteigsaal sein. Unter dem Motto „Lauterach meets Great Britain“ möchten wir den Gästen unser Land und vor allem auch unser Dorf zeigen. Kulturträger aus unserer Gemeinde werden den Engländern, den Wallisern, den Schotten und den Nordiren traditionelle heimische Kultur näher bringen. Wir möchten den Gästen zeigen wie wir leben, welches Brauchtum wir pflegen – einfach wie wir sind. Manche Bürger fragen mich immer wieder „brauchen wir diese Veranstaltung, warum dieser Aufwand?“ Die World Gymnaestrada ist aus meiner Sicht auch eine riesige Chance, neuen künftigen Tourismuskunden unser Land zu zeigen. Viele werden wieder kommen und viele werden es weitersagen, welch schönes „Ländle“ es im Herzen von Europa gibt. Die Veranstaltung bietet auch Möglichkeiten, wie die Chancen des öffentlichen Verkehrs aufzuzeigen. Etwa 21.000 Gäste müssen täglich von den Heimatdörfern in die Veranstaltungszentren und retour befördert werden. Die Bahn wird den 1/4-Stundentakt zwischen Feldkirch und Bregenz testen, die öffentlichen Busse werden u.a. die Umstiegsmöglichkeiten und Kapazitäten „Bus/Bahn“ im Bereich des Lauteracher Bahnhofes ausloten. Diese Erfahrungswerte werden in die künftige Verkehrsplanung im Rheintal mit Sicherheit einfließen. Nützen wir das Fest der World Gymnaestrada und ziehen danach die richtigen Schlüsse bei künftigen verkehrspolitischen Entscheidungen. Die „Welt zu Gast in Vorarlberg“. Deutschland hat es uns vorgezeigt, welche Energie und Dynamik eine Großveranstaltung wie die Fußball WM auslösen kann. We welcome our guests from great Britain in our village Lauterach. Have a nice time in our „Ländle”. Haus der Generationen Siegerprojekt wird vorgestellt Weltgymnaestrada 2007 Zwei Seiten Information Rechnungsabschluss 2006 Wie die Gemeinde wirtschaftete Mobiler Hilfsdienst Hilfe für den Alltag Kampf dem Feuerbrand Was jeder selbst tun kann Hauptschule und BORG Viele Berichte zum Schulschluss SpiSpaSpo Kindersommer „Kulimu“ schreibt einen Brief Historisches – wie es einmal war Schranken und Unterführungen Das Gespräch mit Weltumflieger Dr. Reinhard Flatz Aus den Lauteracher Vereinen 12 Seiten Vereinsberichte döt gsi Bibliothek Bilder einer Vorlesung 4 6 8 10 13 14 17 23 24 26 39 Titelbild Die Kinder der Volksschule Dorf basteln fleißig britische und österreichische Fähnchen Elmar Rhomberg Bürgermeister fenster 3 Aus dem Rathaus Der geplante Innenhof wird ein Ort der Begegnung sein Das Modell zeigt die Dimensionen des neuen Sozialzentrums „Haus der Generationen“ – Der Vorschlag für das neue Sozialzentrum vom Architekturbüro Heim & Müller Dornbirn überzeugte die Jury Ein weiterer Meilenstein für die Errichtung des neuen Sozialzentrums ist gelegt: Am 25. Mai wurde das Siegerprojekt des Architektenwettbewerbes gewählt. Von den vier eingereichten Beiträgen hat der Vorschlag vom Architekturbüro Heim & Müller in Dornbirn die Jury klar überzeugt. Das Projekt geht nun in die weitere Detailplanung. Die Fertigstellung und Inbetriebnahme ist für Mitte 2009 vorgesehen. Dem Jury-Entscheid gingen intensive Vorbereitungen und Beschlüsse voraus. Anfang 2006 wurden die Verträge mit SeneCura unterzeichnet. Gemeinsam wurde das Raumprogramm für das neue Sozialzentrum und die Vorgaben für den Wettbewerb entwickelt. Ein weiterer, sehr wesentlicher Schritt war der Kauf des Schertler-Areals mitten im Gemeindezentrum. 4 „Hier wird schon bald ein echter Begegnungsort der Generationen entstehen“ „An diesem Platz kann die Integration der älteren Menschen in das Gemeindeleben optimal erfolgen, hier wird schon bald ein echter Begegnungsort der Generationen entstehen“, freut sich Bürgermeister Elmar Rhomberg. Das neue Sozialzentrum umfasst 52 Pflege- und Betreuungsplätze mit großzügigen Einzelzimmern, Gemeinschaftsbereichen und einem attraktiven Garten. Eine hauseigene Küche kocht für die Bewohnerinnen und Bewohner ebenso wie für das „Essen auf Rädern“, den Mittagstisch für Schüler fenster Aus dem Rathaus Architekt DI Michael Heim stellt sein Projekt vor. Links im Bild neben Bürgermeister Elmar Rhomberg Wolfgang Berchtl, künftiger Projektleiter für den Bau des Sozialzentrums Dr. Remo Schneider, Geschäftsführer der Senecura, erläutert die Entscheidung der Jury Das neue Haus der Generationen in der Draufsicht Siegerprojekt steht fest und für Senioren aus der Gemeinde. Der Pflegebereich wird ergänzt durch die neuen Räumlichkeiten für die Hauskrankenpflege und den Mobilen Hilfsdienst. Die Kinderbetreuung nimmt einen wichtigen Platz ein. Im neuen Haus wird ein Kindergarten mit mehreren Gruppen und großzügigen Nebenräumen integriert. Weitere Nutzungen für Seniorenvereine, ein Mehrzwecksaal und eine Cafeteria werden das Haus beleben. In Richtung Kirche und Bundesstraße entstehen neue Plätze, die öffentlich zugänglich sind und das soziale Leben im Dorfzentrum bereichern. Weiters werden derzeit Möglichkeiten geprüft, wie zusätzlich Räume für Arztordinationen sowie für Beratungs- und Anlaufstellen optimal integriert werden können. In einer möglichen weiteren Bauphase bietet das Areal Platz für die Errichtung von betreuten Wohnungen. Das Siegerprojekt vom Büro Heim und Müller in Dornbirn hat sich in einem anspruchsvollen Wettbewerb gegenüber drei weiteren Projekten durchgesetzt. Am 25. Mai präsentierten die Teilnehmer ihre Beiträge einer 12-köpfigen Fachjury. In mehreren Diskussionsrunden und Wertungsdurchgängen gelangte die Jury schließlich einstimmig zur Auffassung, dass das Projekt von Architekt Michael Heim die optimale Gebäudestruktur und Innenraumqualität aufweist. „Architekt Heim hat hier ein sehr menschliches Projekt entworfen, das sehr viel Bewegungs- und Begegnungsraum sowohl innen als auch außen schafft. Der Baukörper öffnet sich an den richtigen Stellen und spricht viele Einladungen aus“, so Architekt Hugo Dworzak, Fachpreisrichter und Mitglied im Gestaltungsbeirat der Marktgemeinde Lauterach. In der nun folgenden Detailplanung werden unter anderem die Energieversorgung, Größe und Situierung der Tiefgarage und alle weiteren technischen Anforderungen bearbeitet. Mit den späteren Nutzern werden die Entwürfe im Detail besprochen und noch in diesem Jahr soll der Startschuss für die bauliche Umsetzung erfolgen. Bürgermeister Elmar Rhomberg und SeneCura Geschäftsführer Dr. Remo Schneider stellen mit Freude fest, dass dieses Projekt in idealer Weise auf die Bedürfnisse der pflegebedürftigen Menschen eingeht und in der Marktgemeinde Lauterach einen weiteren lebendigen Austausch von Jung und Alt fördern wird. fenster 5 Aus dem Rathaus Die Kinder der Volksschule Dorf bastelten fleißig Fähnchen mit der britischen Flagge, dem Union-Jack Welt-Gymnaestrada 2007 Gespannt darf man auf eine der vielen Gruppenvorführungen sein Zusammenkommen um eins zu Über 21.000 aktive Turnerinnen und Turner aus 57 Staaten (neuer Rekord) aller fünf Kontinente sind gemeldet. Sie werden in 606 Stunden und 1.800 einzelnen Gruppenvorführungen hochklassiges und vielfältiges Turnen in zehn Hallen, zwei Stadien und auf acht Außenbühnen zeigen. 724 Gäste aus Großbritannien werden an diesem Geschehen, das eine Woche vom 8. bis 15. Juli dauern wird, teilnehmen. Der Platz wird knapp an Lauterachs Schulen, die britische Delegationsleitung ist jedoch zuversichtlich, dass durch etwas engeres Zusammenrücken alle Platz haben werden. Wie bereits berichtet, werden die Schulen von LehrerInnen und SchülerInnen des BORG und der Hauptschule sowie vom Schiverein und Kegelclub betreut. Das Frühstück wird von der Turnerschaft allmorgentlich im Hofsteigsaal serviert. Nach der Eröffnungsfeier im Stadion Birkenwiese, die live vom ORF am Sonntag, 8. Juli ab 16.15 übertragen wird, werden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in die Nationendörfer entlassen. Vielerorts werden Willkommens-Abende veranstaltet. Willkommen-Abend: Die Gemeinde Lauterach begrüßt die Gymnaestradateilnehmer aus Großbritannien am Welcome-Abend 6 am Sontag, 8. Juli ab 20 Uhr mit einem attraktiven Programm. Nach der offiziellen Begrüßung und Eröffnung durch den Bürgermeister hat eine englische Gymnastiktruppe einen Show-Auftritt zugesagt. Für die musikalische Unterhaltung des offiziellen Teiles sorgt die Bürgermusik Lauterach. Unter anderem hat die Musig die britische Hymne „God save the Queen“ eingeübt, bei denen die Gäste vermutlich kräftig mitsingen werden. „Wir werden bei der österreichischen Hymne hoffentlich dagegenhalten“, meint Bürgermeister Elmar Rhomberg optimistisch. Den unterhaltsamen Teil gestalten die „All Right Guys“ sowie die Schalmeinen und die Guggenmusik mit Show-Einlagen. Die Marktgemeinde Lauterach und die Turnerschaft Lauterach freuen sich auf rund 700 britische Gäste und viele Lauteracherinnen und Lauteracher. Nationendörfer (Umgebung von Lauterach): Hard für Italien · Wolfurt und Schwarzach für Norwegen und Island · Bregenz für USA, Schweden, Portugal, Venezuela und Albanien · Lauterach für Großbritannien Gymnaestrada-Veranstaltungen: Vom 8. bis 15. Juli gibt es eine Woche lang Gelegenheit, an verschiedenen Schauplätzen in das Flair der Weltymnaestrada einzutau- chen. Die Gymnastikgruppen aus aller Welt messen sich nicht im Wettkampf, sondern wetteifern darüber, wer die bessere Show zu bieten hat. Die Freude am Turnen, der Akrobatik und des Tanzes lassen lockere und spektakuläre Auftritte erwarten. Lauterach ist von den Außenbühnen in Hard, Bregenz und Wolfurt umgeben. Auch das Gymnaestrada-Zentrum im Messegelände lädt täglich zu Events ein. Daher gibt es in Lauterach neben dem Welcome-Abend keine weiteren Gymnaestrada-Events. Was an den Schauplätzen rund um Lauterach zu sehen ist, hier in einem auszugsweisen Überblick: Gruppenvorführungen Messegelände: In acht Hallen des Dornbirner Messegeländes finden von Montag, dem 9. Juli bis Freitag, dem 13. Juli täglich von 9– 18 Uhr Gruppenvorführungen statt. In jeder Halle sind Tribünen mit 1.000 Sitzplätzen für die Zuschauer vorhanden. Gruppen ab 10 Personen präsentieren 10Minuten und 15-Minuten-Shows. Insgesamt werden dem Publikum von 296 Gruppen 888 Vorführungen, von Tanz über Akrobatik mit und ohne Geräte, dargeboten. Tageskarte: Euro 25,-- fenster Aus dem Rathaus Willkommen-Abend für 700 Gäste aus Großbritannien Sonntag, 8. Juli 2007 · Hofsteigsaal Lauterach· Beginn: 20 Uhr, Saalöffnung 19.30 Uhr Programm: Bis 21 Uhr: Begrüßung durch den Bürgermeister Elmar Rhomberg Vorstellung von Lauterach Musikalische Untermalung durch die Bürgermusik Show-Auftritt einer britischen Gymnastikgruppe Ab 21 Uhr: Unterhaltung mit den „All Right Guys“ Show-Einlagen der Schalmeien und der Guggenmusig Hosakrachar Verschiebung um ca. 1/2 Stunde ist möglich und hängt von der Dauer der Eröffnungsveranstaltung in Dornbirn ab, an der die britischen Gäste teilnehmen. Eintritt frei! Veranstalter: Marktgemeinde Lauterach und Turnerschaft Lauterach. Die vier Lauteracher Dorfgymnastikanten: Die Vorarlberger Kuh, der Britische Löwe, der kleine Gymnaestrada-Drache Rappy und natürlich die Lauteracher Ente sein (come together, be one) Nationenabende Messegelände Die Vorführungs-Bühne mit großer Tribüne ist im Festzelt untergebracht, für Bewirtung ist gesorgt. Eintritt frei! Messestadion Halle 6 Montag 9. 7. 18.30 Österreich Abend 21.00 Nordischer Abend 18.30 Schweizer Abend 21.00 Schweizer Abend 18.30 Portugal Abend 21.00 Brasilien Abend 18.30 Japan Abend 21.00 Japan Abend Ernst Mathis Halle (Halle 8) Griechenland-Abend Pagu-Abend Baltischer Abend Deutscher Abend Südafrika Abend Italien Abend Holland Abend Abend englischsprachige Länder Donnerstag, 12 Juli: Turn-Vorführungen und großes Zeltfest Ab 15 Uhr bis 20 Uhr: Showaufführungen von Gymnaestradateilnehmern aus folgenden Nationen: Frankreich, Israel, Schweiz, Italien, Großbritannien, Liechtenstein, Portugal, Dänemark, Spanien, USA, Schweden und Russland. Eintritt frei! Freitag, 13. Juli: Markt im Festgelände, Aufführungen, Großes Zeltfest 14 Uhr bis 19 Uhr: Der Wolfurter Markt wird ins Festgelände der Außenbühne verlegt. Ein attraktives Programm wird für Jung und Alt geboten 15 Uhr bis 20 Uhr: Showaufführungen von Gymnaestradateilnehmern aus folgenden Nationen: Großbritannien, Italien, Schweiz, Frankreich, Spanien, Dänemark, Deutschland, Liechtenstein, Portugal, Hong Kong und Qatar. Eintritt frei! (Weitere Informationen über die Abendveranstaltungen auf der Web-Seite der Gemeinde Wolfurt). Alle Informationen über die Gymnaestrada sind auf der Web-Seite der Gymnaestrada www.wg2007.com abrufbar. www.wg2007.com Dienstag 10.7. Mittwoch 11.7. Donnerstag 12.7. Nordischer Abend: Dänemark, Finnland, Schweden, Norwegen, Island Pagu Abend: Mexiko, Brasilien, Kanada, Chile, Guatemala, Honduras, Panama, Trinidad/Tobago, USA, Venezuela Baltischer Abend: Estland, Lettland, Litauen Abend der englischsprachigen Länder: Großbritannien, USA, Kanada, Australien, Irland, Neuseeland. Eintritt Euro 14 bis 22,-Die FIG-Gala am Freitag und Samstag ist ausverkauft. Am Freitag wird die Gala direkt vom Messestation in die Ernst Mathis halle (public viewing) auf Großleinwand übertragen. Dafür gibt es noch Karten um Euro 7,-Außenbühne Wolfurt, Weberstraße (Nähe Haltestelle Wolfurt): Mittwoch, 11. Juli: Turn-Vorführungen 15 Uhr bis 20 Uhr Es werden Gruppenvorführungen von Aktiven aus folgenden Nationen zu sehen sein: Schweden, Israel, Dänemark, Großbritannien, Spanien, Russland, Kanada, Frankreich, Schweiz und Deutschland. fenster 7 Aus dem Rathaus Rechnungsabschluss 2006 – Schwerpunkte Bildungs- und Sozialbereich Die Gemeinde gibt über ihr Finanzgebaren Rechenschaft ab Der Rechnungsabschluss 2006 wurde in der Gemeindevertretungssitzung am 22. Mai 2007 mit einer Budgetsumme von 15,589 Mio € einstimmig beschlossen. Erfreulicherweise konnte im Jahr 2007 auf Darlehensaufnahmen verzichtet und sogar Darlehens- und Leasingrückzahlungen in der Höhe von 1,262 Mio € getätigt werden. 49 % der Darlehen entfallen auf Wasserund Kanalbaudarlehen, 28 % auf Grunderwerbsdarlehen, 10 % auf Landeswohnbaudarlehen, 7 % auf Schulbaudarlehen und 6 % auf sonstige Darlehen. Somit sind 94 % der aushaftenden Darlehen niedrig verzinst oder zinsgestützt. Eine Erhöhung gab es im Bereich der Haftungen. Diese ist auf die Gründung der gemeindeeigenen „Ortszentrum Lauterach Gestaltungs GmbH & Co KEG“ und den nachfolgenden Erwerb der Liegenschaft Alte Landstraße 1-3 (Michis Cafe) zurückzuführen. Diese Liegenschaft ermöglicht der Gemeinde, aktiv an einer Zentrumsgestaltung zu arbeiten und eine Belebung des historischen „Alten Marktes“ zu verwirklichen. Die Ausgabenschwerpunkte 2006 waren einmal mehr der Bildungs- und Betreuungsbereich, der Sozialbereich sowie der Gesundheitsbereich. Die Generalsanierung der Hauptschule neigt sich langsam dem Ende zu. Nach einer intensiven Planungsphase im Jahr 2006 folgt in den Sommerferien 2007 der letzte Bauabschnitt der Generalsanierung. Damit kann nach der Schule Unterfeld eine weitere Schule in bester Ausstattung den Lehrern und Schülern übergeben werden. Neu eingeführt wurde im Herbst 2006 die Schülerbetreuung an den beiden Volksschulen. Das Angebot stieß auf reges Interesse und wird von den Schülern sehr stark in Anspruch genommen. Eine grundlegende Entscheidung wurde im Sozialbereich gefasst. Nach einem langjährigen und intensiven Entscheidungsprozess hat sich die Gemeinde 8 zur Zusammenarbeit mit der Senecura gemeinnützige GmbH entschlossen. Die Senecura wird mit der Gemeinde ein neues Sozialzentrum errichten und dieses auf eigene Kosten betreiben. Bereits mit Jahresende 2006 wurde der Betrieb des bestehenden Lauteracher Seniorenheimes an die Senecura übergeben. Die Mitarbeiter im Seniorenheim hatten die Wahlmöglichkeit, weiterhin über die Gemeinde beschäftigt zu werden oder in die Senecura überzutreten. Der gute Ruf von Senecura und die Gespräche des Bürgermeisters mit dem Personal haben dazu geführt, dass alle Mitarbeiter zur Senecura übergetreten sind. Für die Gemeinde bedeutete dies eine nicht unbeachtliche finanzielle Leistung durch Abfertigungszahlungen, die im Hinblick auf die künftige qualitative Auslegung des Sozialzentrums allerdings mehr als gerechtfertigt war. Neben der Vielzahl von Investitionen und Ausgaben beispielsweise Kinderspielplätze, Radwege, Öffentlicher Personennahverkehr, Straßenneubau und –instandhaltung, etc., fielen im Jahr 2006 auch Entscheidungen, die sich finanziell erst 2007 auswirken werden. Einerseits wurde ein ideeller Miteigentumsanteil am Jannersee durch die Gemeinde erworben, andererseits wird gemeinsam mit dem Land der Straßenverlauf am Alten Markt neu gestaltet. Die Straßenbau- und Kanalsanierungsarbeiten sind bereits voll im Gange. Im Zuge dessen, wird auch ein neuer Platz mit Bepflanzung für die Lauteracher Bevölkerung entstehen. Die Kontrollabteilung des Landes hat die Gemeindeverwaltung geprüft. Darüber wird im nächsten Lauterachfenster berichtet. www.lauterach.at fenster Aus dem Rathaus SPRECHSTUNDE Neuregelung der Wohnungssprechstunde Um die Sprechstunden für Wohnungsangelegenheiten bürgerfreundlicher zu gestalten und die Wartezeiten zu verkürzen, gibt es nach der Sommerpause ab September die neue Regelung, dass Sprechstunden nur noch an vorher vereinbarten Terminen stattfinden. Damit wird eine entsprechende Vorbereitung der Beteiligten und ausreichend Zeit für die Belange der Bürger sichergestellt. Schon recht gut zu erkennen ist der neue Straßenverlauf und das Ausmaß des neuen Vorplatzes vor Michi’s Cafe Der Alte Markt ist im Werden Die Bauarbeiten sind im Plan und gehen zügig voran reich wird, wie bereits berichtet, ebenfalls neu gestaltet. In diesem Bereich ist auch noch die Kanalisation zu erneuern. Daher gibt es nochmals eine Straßenumleitung: Die Wolfurterstraße und die Alte Landstraße müssen dann für den gesamten Verkehr gesperrt werden. Termine können ab sofort bei Frau Annette King, Abteilung für Gesellschaftliche Dienste, unter der Telefonnummer 6802-16 vereinbart werden. Die Sprechstunde im Juli findet noch wie bisher ohne Terminabsprache statt. Zur Information: Richtlinien zur Wohnungsvergabe und andere Informationen sind unter www.lauterach.at – Rubrik „Bauen und Wohnen“ nachzulesen. N ach dem Abschluss der Kanalisationsarbeiten konzentrieren sich die Arbeiten im Bereich des Alten Marktes nun auf die Oberflächengestaltung. Die Ampel wurde in der vorletzten Juniwoche wieder in Betrieb genommen. „Dieser Straßenabschnitt kann daher Ende Juni planmäßig für den Verkehr freigegeben werden“, freut sich der Sachbearbeiter für Tiefbau im Rathaus, Otto Wittwer. Damit ist die Straßenführung von der L 190 über die Wälderstraße wieder offen. Im Sommer werden die weiteren Abschnitte dieser Baustelle in Angriff genommen. Die Einmündung der Wolfurterstraße und der Alten Landstraße in den Kreuzungsbe- „Der Straßenabschnitt kann Ende Juni für den Verkehr freigegeben werden“ GR Barbara Draxler Wohnungsressort Schließlich kann der Platz vor Michi’s Cafe ebenfalls Anfang Juli in Betrieb genommen werden. Bis auf die letzte Kiesschicht aus Jurakalk wird der Platz rechtzeitig zur Gymnaestrada fertig sein. Durch ein besonderes Verfahren, im Fachjargon „wassergebundene Decke“, wird diese letzte Kiesschicht schließlich so aufgebracht, dass sie fest und angenehm begehbar sein wird. www.lauterach.at fenster 9 Aus dem Rathaus Mobiler Hilfsdienst für ein vertrautes und lebenswertes Leben „Wir MOHI-Helferinnen identifizieren uns mit unserer Vision und arbeiten im Sinne unseres Leitbildes menschlich, seriös und respektvoll, um lebensdienliche Hilfe für den Alltag zu geben“, so die Leiterin des Mohi-Teams Annette King. In den nächsten Ausgaben des Lauterachfensters werden die MOHI-Helferinnen persönlich vorgestellt. Im Herbst werden auch betreute Mitmenschen und deren Angehörige von ihren Anliegen, Bedürfnissen und Erfahrungen mit dem MOHI berichten. Heidi Hauser, verheiratet, ein Kind, Hausfrau und Mutter, seit 2004 Mohi-Helferin. Motivation für die Mitarbeit beim Mohi? Zufriedenheit und Dankbarkeit des betreuten Menschen, Freude an der Arbeit, Flexibilität der Arbeit. Was mache ich besonders gerne? Gespräche, Spazieren, Haushaltsführung Was soll verbessert werden? Annahme des Angebotes von Vorträgen und Seminaren für pflegende Angehörige Annette King, Partnerschaft, ein erwachsener Sohn, Sozialarbeiterin, Einsatzleiterin Mohi Lauterach Motivation für die Mitarbeit beim Mohi? Freude über gute Zusammenarbeit im Team und über gute Vernetzung mit anderen Diensten, Zufriedenheit der betreuten Person. Was mache ich besonders gerne? Gesprächsführung, Vernetzungsarbeit, Teamsitzungen, Organisation der Fortbildungen. Was soll verbessert werden? Ausbau des mobilen Hilfsdienstes und Aufbau aller notwendigen Rahmenbedingungen, Wissen über Hilfsmöglichkeiten rund um die Pflege daheim und über Alterserkrankungen, Vernetzung aller Dienste rund um den betreuten Menschen. Was ist mein Anliegen? Sich Wohlfühlen und Zufriedenheit im Alter. Cornelia Stadelmann, verheiratet, 2 Töchter, Hausfrau, seit 2005 Mohi-Helferin. Motivation für die Mitarbeit beim Mohi? Freude am Zusammensein mit alten Leuten Was mache ich besonders gerne? Unterstützung und Hilfe im Haushalt. Was ist mein Anliegen? Mit unserer Hilfe können betreuungsbedürftige Menschen möglichst lange zuhause bleiben. Ziele und Aufgaben Wir wollen gemeinsam lachen Hilfe im Haushalt Wir nehmen uns Zeit Hilfe bei der KörperWir sind ver traulich pflege · Besorgungen Wir nehmen Anteil Begleitung · Vertrauliche Wir sind herzlich Erledigungen · Kooperation Wir sind ehrlich mit dem Krankenpflegeverein Wir hören zu Seniorencafe Kirchfeld · Und noch einiges mehr Neu im Angebot sind Nacht- und Abendbetreuung sowie Betreuung am Wochenende Gerade die Nacht- und Abendbetreuung werden als zusätzliches Entlastungsangebot angesehen. Pflegende Angehörige, die auch während der Nacht sehr gefordert sind, können damit wenigstens sporadisch eine ruhige Nacht verbringen und dadurch wieder Kraft schöpfen. Mit dem Angebot der Abendbetreuung soll ein Vereinsleben und die Pflege von persönlichen Kontakten weiterhin ermöglicht werden. Für Nachtbetreuungen (meistens zwischen 22.00 und 06.00 Uhr) werden pauschale Preise und für Abendbetreuung (von 19.00 bis 23.00 h oder nach Absprache) wird der ortsübliche Stunden-Tarif von € 9,00 pro Stunde verrechnet. Interessierte Helferinnen oder Helfer können sich gerne melden. Klienten und Angehörige können jederzeit unverbindliche Auskunft dazu erhalten. Rufen Sie direkt bei der Einsatzleitung Mohi Lauterach unter 05574 / 6802-16 (Mo – Fr, 8-12 Uhr) an. 10 fenster Aus dem Rathaus Begeisterung auf dem Lauteracher Familienfest Spiel, Spaß nebst Informationen über Familieneinrichtungen in unserer Gemeinde wurden erfreut wahrgenommen Neben dem Laufband lief auch sonst noch einiges Clown Moit springt mit den Kindern um die Wette E s war ein voller Erfolg, das 1. Lauteracher Familienfest, welches der Ausschuss für Jugend, Familien und Frauen im Juni durchgeführt hat. Bestens organisiert und dank vieler freiwilliger Helferinnen und Helfer ohne die eine Durchführung dieses Festes nicht möglich gewesen wäre, konnte mit Gerold Wagner als Moderator den über 300 begeisterten Kindern und Erwachsenen im Laufe des Nachmittags ein sehr unterhaltsames und informatives Programm geboten werden. Die Lauteracher Vereine wie Infantibus mit der Schachtelstadt, der Streichelzoo des Kleintierzuchtvereins, ein Trommelworkshop, Grasschilaufen, Sackhüpfen, Dosenwerfen, und und und…. um nur einige zu nennen, trugen dazu bei, dass Spiel und Spass nicht zu kurz kamen. Clown Moit sorgte mit seinen Jounglierkünsten und „Überhaupt die beste Idee war die Teambildung Kind und Erwachsener“ seinen blitzschnell aus Luftballonschlangen geknoteten Figuren immer wieder für staunende Kinderaugen. „Überhaupt die beste Idee war die Teambildung Kind und Erwachsener, so waren die Eltern immer mit dabei und integriert und nicht nur Beobachter“, so ein begeisterter Vater. Auf der Aktionsbühne wiederum zeigte der Lauteracher Karateclub die hohe Kunst der Selbstverteidigung und die Kunstturnerin Janine Vonach begeisterte mit einer schwierigen Ballübung. Und dann gab es ja auch noch das Gewinnspiel. Eifrig sammelten die Kinder bei den angeführten Statio- nen Stempel um Stempel. Fragen mussten beantwortet, Tiere aus Plastilin gebastelt und das Geschick bei verschiedenen Übungen unter Beweis gestellt werden. Die vollständig abgestempelte Gewinnkarte wurde dann in die Gewinnbox geworfen. Unter tatkräftiger Mithilfe der Glücksfee Janine und Clown Moit konnte die von den Kindern ganz aufgeregt erwartete Preisverteilung noch vor dem “großen Regen” durchgeführt werden. Den Sponsoren an dieser Stelle einen speziellen Dank für die zahlreichen Sachpreise; die Kinder haben sich sehr gefreut. Und viele positive Reaktionen ermutigen dazu, dieses Familienfest erneut durchzuführen. www.lauterach.at fenster 11 Aus dem Rathaus St. Josefskloster – schönes Ambiente für „Kultur am Platz“ Organisator Christof Döring mit den Akteuren des „Literariums“ gemeinsames Singen der Lauteracher Chöre Schwester Magdalena als „Usscheallerin“ Ein Frühschoppen der besonderen Art Das Ambiente zog viele Besucher an Die Kleinsten konnten sich beim Spielen verweilen musikalisch gestaltet von der Chorgemeinschaft St. Georg – eröffnet wurde. Zu jeder vollen Stunde betätigte sich Schwester Magdalena als „Usscheallerin“ und kündigte die zahlreichen Programmpunkte an: das musikalische Feuerwerk der Bürgermusik Lauterach, den Besuch der Hostienbäckerei und die Ausstellung „Lauterach alt-neu“ im „Kreuz“. Die betreute Spielewiese für die Kinder belebte den wunderschönen Klostergarten genauso wie das Musikdessert der Jugendkapelle sowie eine Theaterimprovisation mit Kindern durch die Theatergruppe Rampenlicht. Gelesen wurde im Literarium der Lauteracher AutorInnen, das musikalisch von einem Streicherensemble der Hauptschule begleitet wurde. Gemeinsam gesungen haben schließlich der Kinderchor, der Frauen- und der Männerchor. Für das Lauteracher Kulinarium sorgten den ganzen Tag Frauen des Frauenbundes Guta und Mitglieder des Männerchores. Den Abschluss dieses Kulturtages bildete in der Klosterkirche die Vesper, die vom Vokalensemble „Crescendo“ musikalisch gestaltet wurde. Die Kulturplattform mit Organisator Christof Döring lud zu Kultur am Platz ins St. Josefskloster E ine Zusammenschau der Kulturschaffenden in Lauterach war das, was die zahlreich erschienene Bevölkerung geboten bekam. Im Vordergrund stand das Miteinander. Das Prachtwetter, der Klostergarten, der Meditationsraum und der Kreuzgang boten das gemütliche Ambiente für dieses Kulturfest, das mit einer Familienmesse – 12 fenster Aus der Gemeinde Feuerbrand – Eigeninitiative tut Not Durch den großflächigen Befall mit Feuerbrand werden neue Strategien vorgeschlagen Mit Feuerbrand befallener Ast beim Apfelbaum Dr. Richard Dietrich und Bernhard Dünser von der Landwirtschaftskammer beraten Feuerbrand-Maßnahmen für Lauterach D urch die extreme Witterung während der Blütezeit der Obstbäume hat sich der Feuerbrand besonders bei den Apfelbäumen explosionsartig ausgebreitet. Schätzungen gehen jedoch davon aus, dass in Lauterach heuer ca. 600 Apfelbäume befallen wurden. Das kommt daher, dass genau zur Hochblüte der Apfelbäume im April durch die hohen Temperaturen extreme Infektionsbedingungen für Feuerbrand geherrscht haben. Daher müssen neue Wege zur Bekämpfung des Feuerbrands gefunden werden. In Beratungen mit den Experten der Landwirtschaftskammer wurde für Lauterach folgende Vorgangsweise festgelegt: Die Baumbesitzer, die an der Rettung ihrer Obstbäume in den Hausgärten interessiert sind, sollen die Befallsstellen selbst ausschneiden oder besser noch, dort, wo es möglich ist, die befallenen Äste ausbre- „Unser Ziel muss es sein, so viele Bäume wie möglich zu retten“ chen. Dabei sind die Hygienemaßnahmen unbedingt einzuhalten. Wie das richtig gemacht wird, darüber informiert der Vorsitzende des Umweltausschusses Dr. Richard Dietrich. An befallenen Bäumen werden die Ausschnittmaßnahmen demonstriert. Alle interessierten Baumbesitzer sind dazu eingeladen, am: Freitag, 6. Juli, 17 Uhr, Treffpunkt Montfortplatz, nur bei trockenem Wetter Ausweichtermin: Samstag, 7. Juli, 10 Uhr Bei Triebbefall, also wenn ein Ast bis an die Triebspitzen braun ist, sollte beim Apfel 50 cm, bei Birnen und Quitten 100 cm in das Wie bekämpfe ich Feuerbrand richtig? Was jeder selbst tun kann! Information und Ausschnittkurs mit Dr. Richard Dietrich Freitag, 6. Juli – 17 Uhr, nur bei trockenem Wetter Ausweichtermin, Samstag 7. Juli – 10 Uhr Treffpunkt: Montfortplatz Händedesinfektionsmittel (Sensiva) und Desinfektionsmittel für Schnittwerkzeuge (Lysetol) wird kostenlos ausgegeben. Dazu möglichst eine Sprühflasche für Lysetol und ein kleines Gefäß für Sensiva mitbringen. Die TeilnehmerInnen erhalten ein Merkblatt zur Feuerbrandbekämpfung. gesunde Holz zurückgeschnitten oder ausgebrochen werden. Bei Blüteninfektionen bei Apfel, also wenn sich nur das Blütenbüschel braun gefärbt hat, genügt es, ca. 20 cm in das gesunde Holz auszubrechen. Das Ausbrechen hat den Vorteil, dass die Schnittwerkzeuge nicht laufend desinfiziert werden müssen. Denn die Hygienemaßnahmen wie Händedesinfektion und die Desinfektion der Schneidewerkzeuge sind unbedingt einzuhalten. Wie das richtig gemacht wird, wird ebenfalls von Dr. Richard Dietrich demonstriert. „Unser Ziel muss es sein, so viele Bäume wie möglich zu retten“, begründet Dr. Richard Dietrich seinen Einsatz und hofft, dass seine Initiative möglichst viele Baumbesitzer anspricht. Wo wegen des starken Befalls Ausschnittmaßnahmen nicht mehr möglich sind, übernimmt die Gemeinde kostenlos das Roden der Bäume und den Abtransport der Äste. Bei wertvollen Apfelbäumen (Hochstämmen) mit starkem FB-Befall, die sich üblicherweise gut gegen das Bakterium abschotten können, ist wegen der vielen Befallstellen heuer ein Ausschnitt nicht machbar. Diese Bäum sollten mit "B" für Beobachten markiert und stehen gelassen werden. Ein Winterschnitt ist für diese Bäume zu empfehlen,um Infektionspotential vor dem Frühjahr 2008 zu entfernen. Eine diesbezügliche Förderung der Gemeinde wird derzeit beraten. Für Fragen wird auf die genannten Termine verwiesen. www.lauterach.at fenster 13 Aus der Gemeinde Bregenz – Metamorphose einer Stadt Das Team der Hauptschule, das in Bregenz forschte: Walter Gohli, Elisabeth Drexel, Lisa Bechter, Gebhard Halder, Miriam Rauch, Melanie Berkmann, Katharina Pansi, Serkan Dogan Landtagspräsident Gebhard Halder bei der Ausstellungs-Eröffnung D ie 4a Klasse haben im fächerübergreifenden Unterricht eine Ausstellung verwirklicht, die im Landhaus in Bregenz gezeigt wird. Der Auftrag war, einer alten Ansicht von Bregenz die jeweils neue Situation fotografisch gegenüberzustellen. „Die alten Bilder wurden uns vom Stadtarchivar Mag. Klagian zur Verfügung gestellt“ freuten sich Elisabeth Drexel und Walter Gohli, die das Projekt als Lehrpersonen begleiteten. Die Fotografische Beratung erhielten die Schüler durch den Profifotografen Herrn Christian Marent. In drei Exkursionen wurden dann die Standpunkte aufge- sucht, von denen die alten Ansichten aufgenommen wurden. Mit einer Digitalkamera wurde die jetzige Situation fotografiert. Herr Dipl.-Ing. Clemens Gössler vom Bauamt informierte über Flächenwidmungspläne, die Verkehrsproblematik und die Zukunftspläne der Stadt. Abgerundet wurde das Projekt durch einen Besuch des 87jährigen ehemaligen Vizebürgermeisters Karl Schobel, der viel zu erzählen hatte. Bevor die Bilder gedruckt wurden, mussten die SchülerInnen ihre Plakate am Computer bearbeiten. Dabei half ihnen der Kunsterzieher Herr Erik Reinhard. Die Eröffnung der Ausstellung übernahm der Landtagspräsident Herr Halder persönlich. „Für diese Ehre möchten wir uns recht herzlich bedanken“, so Dir. Otto Nester, abschließend. Finanziert wurde das Projekt vom Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur. www.vobs.at/hs-lauterach 14 fenster Aus der Gemeinde PERSONAL Neue Mitarbeiterin im Rathaus Konzentriertes Arbeiten während der Englisch-Intensivsprachwoche Natalie Barfus wird in der Abteilung Finanzen Nachfolgerin von Martina Madlener, die ein Sprachstudium in Kalifornien absolvieren wird und daher aus dem Gemeindedienst ausgeschieden ist. Natalie Barfus, Jahrgang 1977, wohnhaft in Lauterach, hat eine fundierte Buchhaltungsausbildung und wird das Team der Finanzabteilung verstärken. Neben den Aufgaben in der Gemeindebuchhaltung wird sie für die Vorschreibung diverser Gemeindeabgaben (Mobiler Hilfsdienst, Familienhelferin, Essen auf Rädern, Schülerbetreuung), die Abwicklung der Kommunalsteuer sowie der Vergnügungssteuer und Kriegsopferabgabe verantwortlich sein. Die Ergebnisse werden von den SchülerInnen präsentiert Pardon, can you tell me… the way to better English? Yes, of course. Lernhilfe für Lauterach S chüler und Schülerinnen der Hauptschule Lauterach erhielten auch in diesem Schuljahr die Möglichkeit an einer Intensivsprachwoche teilzunehmen. „English in Action“ ist ein erprobtes Fremdsprachenkonzept der Cambridge Education Group aus Großbritannien und wird seit über zwölf Jahren erfolgreich in Ländern wie Frankreich, Spanien, Japan und auch in Österreich durchgeführt. Nicht Grammatik oder das Pauken von Vokabeln sondern „Communication Skills“ und Stärkung des Selbstvertrauens im Umgang mit der englischen Sprache stehen im Mittelpunkt. „Native speaker“ vermitteln in dieser Woche einen anderen Zugang zur Sprache. Die Ergebnisse dieser Intensivwoche wurden in einer Abschlusspräsentation den anderen Schülern und Schülerinnen vorgeführt. Für Schülerhilfe (Hausaufgaben- und Lernhilfe) dringend Mütter, Schüler, Studenten, Lehrer, Omas, Opas usw. gesucht! In Zusammenarbeit mit der LernPraxis Kessler sucht die Arbeitsgruppe Bildung und Integration der Marktgemeinde Lauterach dringend Personen, welche Interesse haben, lernschwache Kinder zu unterstützen. Interessierte mögen sich bitte bei Frau Dr. Andrea Kessler, LernPraxis Kessler, Tel. 0664/2134443, bis Mitte Juli oder ab Mitte August, melden. Aus der Gemeinde Kulimu schreibt einen Brief an die Kinder Simon Rothmund von der Dornbirner Sparkasse AG Lauterach kümmert sich mit Kulimu um den Lauteracher Kindersommer Liebe Lauteracher Kinder! Das Programm vom Lauteracher Kindersommer habt ihr ja schon nach Hause bekommen. Für alle, die es noch nicht gesehen haben, findet ihr hier im Lauterachfenster nochmals das gesamte Kindersommer Programm. Ich – Kulimu – denke, dass es wieder ein kulimuisches Programm ist und für jeden von euch sicher etwas dabei ist. Ohne die finanzielle Unterstützung der Dornbirner Sparkasse Bank AG könnten so manche Veranstaltungen nicht stattfinden. Auf diesem Wege möchte ich mich hier ganz herzlich bedanken. Auch heuer gibt’s wieder die SpiSpaSpo TShirts in einem wunderschönen hellblau – die müsst ihr unbedingt in der Dornbirner Sparkasse Bank AG am Montfortplatz um 3 Euro kaufen. Ohne dieses Shirt ist doch kein Sommer – oder? Auch die SpiSpaSpoCard gibt’s um 5 Euro in der Dornbirner Sparkasse Bank AG. Mit dieser Vorteilscard erhält ihr bei jeder Kindersommer Veranstaltung eine Ermäßigung von 20%. So. Was tun? Dich bei deinen Wunschveranstaltungen anmelden. Das tolle, kulimuische hellblaue T-Shirt und die SpiSpaSpo-Card in der Dornbirner Sparkasse Bank AG, Filiale Lauterach kaufen und dann kann der SpiSpaSpo Sommer beginnen. Ich freue mich auf euch alle! Kulimuische Grüße Euer Kulimu www.heimon.at fenster 17 Aus der Gemeinde Geister – Grusel und Gespenster Schule zur Mitternacht Der Bürgermeister liest eine Gruselgeschichte vor Im Mai fand in der Hauptschule Lauterach eine Lesenacht zum Thema „Geister, Grusel und Gespenster“ statt. Neben dem Lesen konnten die Schülerinnen und Schüler an verschienen Stationen ihre kreativen Fähigkeiten unter Beweis stellen, z.B. beim Singen vom Monstertango, beim Basteln von Schattenmonstern oder beim Kochen im Hexenkessel. Als besondere Überraschung gaben – beinahe zur Geisterstunde – der Direktor, der Bürgermeister und der Landesschulinspektor noch schaurige Geschichten zum Besten. Der Programmabschluss bildete ein Lesewettbewerb, bei dem sich die Schüler vor Publikum und einer kritischen Jury behaupten mussten. Beim gemeinsamen Frühstück am nächsten Morgen waren die Anstrengungen der Gruselnacht noch deutlich in den bleichen Gesichtern der Schülerinnen und Schüler zu erkennen. www.vobs.at/hs-lauterach Die Jury beim Lesewettbewerb BORG – Landesmeisterschaften Sportklettern Linda Burtscher (8b) beim Durchklettern der Route 4 I n der neuen Kletterhalle K1 in Dornbirn wurde der erste Vorarlberger Schulcup im Bouldern durchgeführt. Bouldern ist eine eigenständige Disziplin des Kletterns und bietet sich für den Schulsport geradezu an. Da in Absprunghöhe (mit Matten gesichert) geklettert wird, sind auch keine sicherungstechnischen Kenntnisse erforderlich. Insgesamt beteiligten sich 36 Mannschaften aus den unterschiedlichsten Schulen in drei Wertungsklassen am Wettbewerb, ein Team bestand aus vier Teilnehmern. Unser erstes Team mit Linda Burtscher, Philipp Vogl, Lukas Karal und Claudio Feuerstein erreichte den hervorragenden zweiten Platz hinter dem Sportgymnasium Dornbirn, die zweite Mannschaft (Tobias Diem, Christopher Frank, Max Remele, Jakob Lerbscher) wurde Dritter. Jedes Teammitglied musste im Wettbewerb jeden der vier Boulder einmal klettern und dabei versuchen, in der Zeit von 90 Sekunden möglichst viele Punkte zu erzielen. Begleitet wurden die Gruppen von Professor Reinhard Grabher. www.vobs.at/borgl 18 fenster Aus der Gemeinde Rock in Deutsch Die Band der 7a Band der 6a-Klasse Die Band der 8a keyboards: Leimgruber Verena drums: Reichart Robin 7a vocals: Hotz Julia, Hrncic Sandra, Hu Nian-Quing, Pal Monika guitars: Fietkau Micha, Izgi Cagla, Küng Martin bass guitar: Pal Monika keyboards: Kepp Sarah, Sieber Martina sax: Purin Pascal drums: Bertl Simon 8a vocals: King Noomi, Matt Cornelia, Mohr Christine, Pfanner Julia, Rzipa Tanita guitars: Sailer Ramona, Stefan Dragos bass guitar: King Noomi, Rzipa Tanita keyboards: Pranjic Kristina, Wildner Thomas drums: Kranabetter Alexander D as diesjährige Rock-Pop-Konzert des BORG Lauterach stand unter dem Motto „Rock in Deutsch“. Bejubelt vom zahlreich erschienenen Publikum spielten die drei BORG-Bands Anfang Juni im Wolfurter Vereinshaus drei Konzerte. Gespielt wurden unter anderem Lieder von Trio, "Die Ärzte", Rammstein, Juli, Christina Stürmer und "Wir sind Helden". Damit wurde ein Bogen über 30 Jahre deutschsprachige Rockmusik gespannt. Das Konzert wurde von Prof. Markus Vallazza organisiert, rund 30 Schüler waren beteiligt. Unterstützt wurden die Konzerte von der Raiffeisenbank am Bodensee und der Marktgemeinde Wolfurt. Die Bands 6a vocals: Auer Kathrin, Bautista Tiziana, Maier Claudia, Palinic Ina, Pototschnig Belinda guitars: Kohler Justin, Längle Patrick bass guitar: Kohler Justin, Längle Patrick BORG – Landesmeisterschaften Volleyball Bei den Landesschulmeisterschaften im Mixed-Volleyball für AHS und BHS im März in Dornbirn in der Ballsporthalle im Messegelände beteiligten sich insgesamt 14 Mannschaften. Das Team des BORG hatte insofern Pech, da es schon in der Vorrunde auf die 1. Mannschaft des Sportgymnasiums Dornbirn, den späteren Turniersieger, traf. Trotz eines guten und spannenden Spiels verloren das BORG-Team diese Begegnung gegen den späteren Turniersieger mit 15:25 und 18:25. Die restlichen drei Partien gegen die BHAK Lustenau, das BORG Egg und das BORG Götzis konnten klar gewonnen werden. Mit drei Siegen und nur einer Niederlage wurde schließlich der 5. Platz erreicht. Die Volleyball Mixed-Mannschaft des BORG: Vorne von links: Julia Pfanner (8a), Alexandra Hietz (5b), Lukas Fussenegger (6c) Hinten von links: Florens Cubasch (8a), Christina Milz (8a), Iris Krottenhammer (7b), Anel Beganovic (7c) Aus der Gemeinde Sympathie auf den ersten Blick Die Hauskrankenpflege Vorarlberg führt ein neues Logo Das neue Logo zeigt ein Herz, das lebenswichtige Zentralorgan mit der symbolischen Bedeutung der Mitte, der Liebe und Begegnung. Das Herzsymbol als Sitz der Seele und Ort der Gefühle wird von jedem verstanden. Mit dem ‚Lächeln’ vermittelt dieses Logo aber auch die Freundlichkeit und vertrauensvolle Geborgenheit, die fachlich und persönlich von den diplomierten Schwestern und Pflegern der Hauskrankenpflege vermittelt und getragen werden. Die Betreuung von Demenzkranken stellt eine besondere Herausforderung und Beanspruchung in der Pflege daheim dar. Die erschwerte Kommunikation ist sehr belastend, oft fehlen auch wichtige Informationen zum Thema Demenz und wie damit umzugehen ist. Hier bietet das Projekt Tandem Unterstützung und Begleitung für Angehörige. Es geht dabei um Vermittlung von Hintergrundwissen über Demenzerkrankungen, individuelle Situationsbesprechung, Erlernen von Techniken und Einsatz der validierenden Pflege, Bewältigungsansätze alltäglicher Stresssituationen. Die Teilnahme am Projekt Tandem ist für die TeilnehmerInnen kostenlos, diese werden vom Amt der Vorarlberger Landesregierung übernommen. Nähere Informationen: Obfrau Heide-Ulla Drucker (Tel. 64273) und in der Sprechstunde am Montag, 2. Juli von 09:30 bis 11:30 Uhr im Büro der Gemeinde im Alten Kreuz, Bundesstraße 36 Das neue HauskrankenpflegeLogo Iris Krottenhammer (7b) beim Service BORG beim Aon-Cup im Beach-Volleyball Der Wettbewerb der Vorarlberger Schulen fanden am 6. Juni im Waldbad Enz in Dornbirn statt. Das beste Team von jedem Bundesland konnte sich dabei für die große Finalrunde in Hartberg qualifizieren. Durchgeführt wurde das Turnier nach den internationalen Beachvolleyball-Regeln. Jedes Schulteam bestand aus einem Mädchen-, einem Burschen- und einem Mixedteam. Dreizehn Teams nahmen an der Meisterschaft teil, dabei hatte jede Schulmannschaft insgesamt vier Matches zu bestreiten. Das Team des BORG spielte ein gutes Turnier und konnte von den vier Auseinandersetzungen drei siegreich beenden. In der Endabrechnung ergab dies den guten 5. Rang. Schulauswahl des BORG Lauterach Mädchen: Alexandra Hietz (5b), Stefanie Unterkofler (5b), Christina Milz (8a), Iris Krottenhammer (7b) Burschen: Lukas Fussenegger (6c), Pascal Purin (7a), Florens Cubasch (8a), Anel Beganovic (7c) www.vobs.at/borgl 20 fenster Aus der Gemeinde BORG – Fußball Landesschülermeisterschaften Kniend v.l.n.r.: Martin Willburger (8c), Clemens Tonko (6a), Philipp Gmeiner (6b), Sasa Sperlic (8b), Fabian Hämmerle (8b) Stehend v.l.n.r.: Dragos Stefan (8a), Lukas Karal (7c), Aladin Haunold (8c), Florens Cubasch (8a), Florian Renner (6c), Andre Baur (8c), Lukas Fussenegger (6c) und Julian Halder (8c). Gute Leistungen zeigte das Team von Prof. Reinhard Grabher bei den diesjährigen Landesschulmeisterschaften der Oberstufen im Dornbirner Stadion Birkenwiese. Drei von fünf Spielen konnten gewonnen werden, der Einzug in die Zwischenrunde wurde nur ganz knapp verpasst. Mit jeweils drei Toren waren Julian Halder (8c) und Florens Cubasch (8a) die erfolgreichsten Torschützen des Teams. Die Ergebnisse im Einzelnen: BORG - HTL Bregenz 1:2, BORG BHAK/BHAS-Bregenz 1:0, BORG-BHAK/BHAS Bludenz 1:0, BORGBHAK/BHAS Feldkirch 0:2, BORG-BG Lustenau 6:1. „Frau Holle“ vermittelt Babysitter E rledigungen stehen an, Arbeit, ein Arzttermin. Die Eltern möchten gemeinsam ins Kino gehen oder einen Abend mit Freunden verbringen. Alleinerziehende brauchen dringend eine Atempause. Doch wer schaut auf die Kinder? Babysitter: Das Babysitter-Team Frau Holle bietet einen Ausgleich: um Doris Moosbrugger Der Babysitterdienst Frau Holle vermittelt Ihnen aus Ihrer näheren Umgebung Babysitter für stundenweise Kinderbetreuung. Jugendliche die da sind, wenn Ihre Kinder oder Sie es wünschen. Frau Holle – Babysitterdienst Lauterach Vorankündigung: Babysitterkurs im September 6 Abende jeweils von 18.30 – 20.30 Uhr Info unter:Doris Moosbrugger, Tel 05574/74000 Werbung Aus der Gemeinde Historisches – wie es einmal war… Schranken und Unterführungen (Schluss) Stellwerk III, westlicher Bahnübergang Harderstraße. Von rechts unten: die Bahnhofstraße Rechts: Bahnübergang Bahnhofstraße. Links: Einmündung in die Fellentorstraße (heute Fahrradunterführung); Foto: A. Ehrle D ie Errichtung des Güterbahnhofs, der im Oktober 1977 provisorich in Betrieb ging, der zweigleisige Ausbau der Strecke und die damit verbundenen Rationalisierungsbestrebungen der ÖBB ließen nicht nur die drei Lauteracher Stellwerke, von wo aus auch die Schranken bedient wurden, verwaisen, sie stellten die Gemeinde vor die Entscheidung entweder auf bestehende Übergänge zu verzichten oder Unterführungen zu bauen. Mussten sich von der ersten Maßnahme betroffene Bürger erst einmal daran gewöhnen so war die zweite für die Gemeinde mit einem beträchtlichen Kostenaufwand verbunden. Im Folgenden sind die Lauteracher Bahnübergänge, wie sie waren und wie sie der Entwicklung angepasst wurden, aufgelistet. L190 und Funkenstraße: siehe Lauterachfenster Nr.16 Schützenweg: beschrankt, Bau der Unterführung nach Verlegung, 1976 befahrbar Pariserstraße: beschrankt, im Frühjahr 1980 aufgelassen In einem Rundschreiben weist Bgmst. Elmar Kolb auf die Gefahren des unbefugten Überschreitens besonders durch Schulkinder hin. Lerchenauerstraße: beschrankt, Unterführung 1977 dem Verkehr übergeben, Beim Bau musste das Haus des Josef Reichmuth abgebrochen werden. Die Schranken der drei genannten Übergänge wurden vom Stellwerk I, das am Bahnweg stand, bedient. Bahnhofstraße und Bahnhofstraße – Fellentorstraße: Die Schranken der beiden Bahnübergänge, einmal über die Hauptstrecke und dann über die Südschleife der Schweizerbahn wurden vom nahen Stellwerk II mit dem dazugehörenden Wohnhaus aus betätigt. Die für den Kfz–Verkehr nicht zugelassenen Unterführungen wurden 1980 fertiggestellt. Harderstraße: Sie überquerte im Abstand von guten 25 m zunächst das Hauptgeleise und dann die Nordschleife der Schweizerbahn. Für die Schranken war das Stellwerk III zuständig, das nördlich der Straße zwischen den Schienensträngen stand und auch die Schranken am Haldenweg, gleich nach der Eisenbahnbrücke, und zuletzt auch die am Heufurtweg mitversorgte. Die Unterführungen wurden bereits 1960 dem Verkehr übergeben. Dammstraße: unbeschrankt, Ausbau 1963 Heufurtweg: beschrankt, aufgelassen, Davor stand das WH6 (Wohnhaus) Kaltenbrunnenstraße: unbeschrankt, aufgelassen Die Erweiterung des Straßennetzes erforderte ebenfalls den Bau von Unterführungen: Nach zweijähriger Bauzeit mit oft unvorhersehbaren Schwierigkeiten wurde 1980 die auch für größere LKWs befahrbare Unterführung der Karl Höll Straße zur Unterfeldstraße fertig, die seit 1974 auch die Schweizerbahn unterquert. Die Reitschulstraße ist mit einer Unterführung in den Flötzerweg eingebunden. Der Radweg entlang der Nordschleife der Schweizerbahn ist durch eine Unterführung mit der Bahnhofstraße verbunden. fenster 23 Aus der Gemeinde Das Gespräch mit Weltumflieger Dr. Reinhard Flatz Dr. Reinhard Flatz Jg. 1953 verheiratet mit Gattin Doris Vier Kinder, Katrin, David, Simon, Thomas, Pflegekind Diana Flog mit seinem Freund Peter Mennel in 2 Wochen, 80 Flugstunden und 28.000 km um die Welt Reinhard, du hast in deinem Leben schon einige außergewöhnliche Dinge gemacht. Als Fallschirmspringer hast du viele Trophäen geholt, du bist über den Atlantik gesegelt. Und nun der Flug um die Welt. Entsteht eine solche Idee am Stammtisch des Aeroclubs oder wird so ein Unternehmen von langer Hand geplant? Eigentlich weder noch. Mein Freund Peter Mennel besitzt ein allwettertaugliches, einmotoriges Flugzeug, die Spirit of Bregenz. Als er nun überlegte, die Maschine zu verkaufen, kamen wir auf die Idee, vorher noch irgendetwas „Verrücktes“ zu unternehmen. Wir entschlossen uns, die Welt zu umfliegen. Ich traute mir das zu, weil ich vorher schon öfters Flugzeuge von Amerika nach Europa überstellt und dabei schon mehrere Male den Atlantik überflogen habe. Peter und ich haben also schon einige Flugerfahrung gehabt. Es sind doch einige „sensible“ Staaten zu durchqueren. Waren die Vorbereitungen wie das Einholen von Genehmigungen einfach? Es kamen zwei Routen in Frage. Eine über Sibirien und eine über den Nahen Osten, den indischen Subkontinent südlich des Himalaya. Wir wählten die Kürzere über Russland. Die Überfluggenehmigungen zu bekommen schien zunächst kein Problem zu sein. Allerdings schrieben uns die Russen vor, in ca. 6000 m Höhe zu fliegen. Start war in Hohenems. Wohin ging es zuerst? Die erste Etappe war Hohenems-Kiew. Schon beim ersten Etappenziel in der Ukraine erlebten wir eine negative Überraschung. Die Fluggenehmigung durch Russland lag trotz vorhergegangener Zusage nicht vor. Wir befürchteten schon, die ganze Sache abblasen zu müssen. Endlich war nach 2 1/2 Tagen Wartezeit die Genehmigung da und wir flogen noch am selben Abend los in Richtung Osten. 24 In die Nacht nach Russland hineinzufliegen, ist das kein Problem? Nein, überhaupt nicht. Man muss sich das so vorstellen: Die Route wird in das Navigationssystem einprogrammiert. Größtenteils wird mit dem Autopiloten geflogen, was die Fliegerei heutzutage sehr erleichtert. Voraussetzung dabei ist natürlich eine entsprechende Instrumenten- und Nachtflugerfahrung, die wir beide mitbrachten. Wie lange waren die einzelnen Etappen? Eine Etappe dauerte durchschnittlich fünf Stunden, dabei flogen wir rund 1.750 km. Fünf solcher Flugabschnitte erforderte es, Sibirien zu durchqueren. Die Dimensionen sind gewaltig. Der erste Abschnitt führte uns, wie erwähnt, nach Kiew. Nicht weniger als fünf weitere solche Abschnitte benötigten wir, um nach Magadan am Ochotskischen Meer in Ostsibirien, gegenüber der Halbinsel Kamtschatka, zu gelangen. Ging es von Magadan aus dann schon nach Alaska? Ja, nach unserer längsten Flugetappe, wir flogen über sieben Stunden, landeten wir in Nome/Alaska. War es für euch eine Erleichterung, aus Russland heraus zu sein? Ja, eigentlich schon. Das lag aber nicht an den Menschen. An jedem Flughafen und in allen Hotels wurden wir sehr freundlich empfangen. Durch die Flughöhe in 6000 m kriegt man vom Land nur sehr wenig mit. Auf diesem Abschnitt ging’s wirklich darum, Strecke zu machen. Trifft man auch auf Österreicher oder gar Vorarlberger auf so einer Tour? Ja, in Juneau, der Hauptstadt von Alaska, trafen wir eine ausgewanderte Kleinwalsertalerin. Sie ist übriges die einzige Bootsführerin auf einem Fischtrawler in dieser Gegend. In Minnesota wiederum trafen wir entfernte Ver- wandte von uns. Meine Großmutter ist eine geborene Reiner („Schrinars“). Ein Bruder meines Urgroßvaters ist nach Amerika ausgewandert. Die Reiners, auch heute noch großteils Bauern bzw. Farmer, haben sich sehr stark vermehrt. Daher ist der Name dort relativ häufig. Myrtle Reiner organisierte kurzerhand ein Verwandtschaftsfrühstück, zu dem einige Reiner gekommen sind. Es war ein großes Hallo. Wie ging es weiter? Von Minnesota flogen wir weiter über die Großen Seen bis nach Neufundland. Wir wählten dann die eher außergewöhnliche, weil lang über Wasser führende Südroute über die Azoren nach Portugal und schließlich zurück nach Hohenems. Gab es irgendwo brenzlige Situationen oder technische Probleme? Die unruhigste Flugphase erlebten wir wegen Schlechtwetter in den Rocky Mountains. Ansonsten gab es wetterbedingt kaum Probleme, Unwetter umflogen wir oder machten auch einmal – und zwar vor der Überquerung des Atlantiks - wetterbedingt eine kurze Pause. In Neufundland ist uns leider der Autopilot ausgefallen. Da die Navigation tadellos funktionierte, entschlossen wir uns, das Flugzeug auf den letzten Etappen selbst zu steuern, was schließlich kein Problem war. Kannst du uns abschließend deine drei stärksten Eindrücke nennen? Die unglaubliche Weite Sibiriens. Auf tausenden Flugkilometern nichts als Wald, keine Straßen, nur ganz wenige Siedlungen. Dann die ursprüngliche Natur Alaskas, wo Gletscherzungen bis ins Meer reichen und schließlich auch die nordamerikanischen Prärien und die Agrarlandschaft riesigen Ausmaßes im Mittelwesten. Aber auch die Gastfreundschaft, mit der wir überall aufgenommen wurden, hat uns sehr beeindruckt. Danke für das Gespräch. fenster Aus der Gemeinde KURZMITTEILUNGEN Sammlungsbewilligung Der österreichische Zivilschutzverband erhielt eine Bewilligung für eine Haussammlung vom 1.8. bis 31.8.2007. Die sammelnden Personen haben sich nach Wunsch auszuweisen. Straßenarbeiten auf der Harderstraße In der Zeit vom 20. August bis 9. September wird der Belag der Harderstraße abgetragen und die Straße danach neu asphaltiert. Der Verkehr wird durch Einbahnregelungen aufrecht erhalten. Es ist jedoch mit Verkehrsbehinderungen zu rechnen. Die Radfahrerin des Monats Juli Ute Battlog mit ihrem Sohn Florian Radfahrer des Monats Die Radfahrer des Monats sind diesmal in der Mehrzahl: Radfahrerin Ute Battlogg und der kleine Florian mit dem Tretrad. zem bewältigt Florian seine Strecke selbst mit dem Tretrad. Was sind Ihre Argumente für das Fahrrad? In erster Linie das Erfrischende am Morgen zur Schule und zur Entspannung und zum Abschalten nach dem Unterricht. Das ist für mich das Wichtigste. Weitere wichtige Argumente sind Bewegung und Fitness und nicht zuletzt: Mit dem Rad bin ich oft schneller am Ziel, als mit dem Auto. Und der Umweltgedanke? Der spielt beim Radfahren immer eine Rolle. Für mich steht das aber nicht im Vordergrund. Ich fahre einfach gerne mit dem Rad. Kneippverein Geschenke aus der Küche Zwanzig erwartungsvolle TeilnehmerInnen kamen im Mai zum Kurs des Kneipp-Aktiv-Clubs mit dem interessanten Titel „Raffiniert selbst gemachte Geschenke aus der Küche“ „Essig & Öl“. Abgehalten wurde der Kurs im Alten Sternen von Rosi Geschray unter Mithilfe von Erika Kalb. Nach der Einführung über die einzulegenden Kräuter, Gewürze und sonstigen Zutaten ging es ans Werk. Abgerundet wurde der Kurs durch die Einladung zur Jause der von Rosi selbstgemachten Kräuteraufstrichbrötchen, eingelegten Oliven, Champions und Säften, die hervorragend mundeten. „Wir danken Rosi Geschray für diesen tollen Kurs“, so der einheitliche Tenor aller TeilnehmerInnen. Frau Battlogg, eine Freundin gab uns den Tipp für die Radfahrerin des Monats. Angeblich sind Sie bei jedem Wetter mit dem Rad unterwegs. Ja das stimmt. Regen stört mich beim Radeln nicht. Man kann sich ja wasserdicht anziehen. Sie sind gerade auf dem Weg zur Arbeit. Wohin müssen Sie fahren? Ich bin Lehrerin an der Volksschule Hard und fahre gerade zum Unterricht. Bisher habe ich Florian immer im Kiki bis zu seiner Tagesmutter mitgenommen. Seit kur- Wenn auch Sie „Radfahrer des Monats“ werden wollen oder wenn Sie jemand kennen, der dazu „geeignet“ ist, melden Sie sich bitte bei Rudi Weingärtner, Telefon 05574/6802-45. Aus den Vereinen Mit wehenden Fahnen… Pfarrer Friedel Fitz weiht die Fahne Zahlreiche Zuschauer verfolgten den Festzug Das erste offizielle „Fotoschooting“ mit der neuen Fahne Die Fahnen der Gastvereine versammeln sich zum Fahneneinzug Christl Pschorr wird vom Blasmusikverband geehrt Die Bürgermusik erhielt eine neue Vereinsfahne Mit wehenden Fahnen vieler befreundeter Musikkapellen und Ortsvereine feierte die Bürgermusik die Weihe ihrer neuen Vereinsfahne. Im Rahmen einer durch Pfarrer Friedel Fitz feierlich gestalteten Messe in der Pfarrkirche übergab die Fahnenpatin Marie-Luise Dietrich die Fahne mit den Worten „Ich übergebe euch die Fahne, haltet sie in Ehren“ an Fähnrich André Gehrer. Anschlie26 ßend zog der Festumzug, allen voran die Bürgermusik Wolfurt als „Festmusik“ , mit zahlreichen Kapellen und Vereinen sowie verschiedenen Fahnenabordnungen zum Hofsteigsaal, wo die Gäste zunächst mit einem traditionellen „Fahneneinzug“ gebührend empfangen wurden. Der Obmann des Blasmusikbezirks, Gebhard Hinteregger, ehrte Christl Pschorr mit einer hohen Auszeichnung für ihre 40-jährige Tätigkeit als Fahnenpatin und mit dem Anbringen einer eigens gefertigten Schleife übernahm die neue Fahnenpatin symbolisch die Patenschaft für die neue Fahne. „Ich übergebe euch die Fahne, haltet sie in Ehren“ Die Bürgermusik möchte sich bei jedem Einzelnen, der zum Gelingen dieses Festes beigetragen hat, ganz herzlich bedanken. Die Bürgermusik Lauterach bedankt sich weiters recht herzlich bei allen für ihre finanzielle Unterstützung anlässlich der im April durchgeführten Haussammlung. www.bm-lauterach.at fenster Aus den Vereinen FEUERWEHR Hand an einem Rechen aufgespießt! Zu einem absolut nicht alltäglichen Einsatz wurde die Feuerwehr im Mai gerufen. Im Garten des St. Josefsklosters rutsche ein Landwirt bei Verladearbeiten von Heu aus und fiel von der Schaufel des Frontladers seines Traktors. Dabei stürzte er so unglücklich, dass ein Finger seiner rechten Hand von einer Zinke eines abgelegten Zugrechens „aufgespießt“ wurde. Feierabendlager im Pfadiheim Drei tolle Tage für Späher und Guides der Pfadfinder D ie Späher und Guides der Pfadi Lauterach starteten Anfang Mai eine Aktion der Sonderklasse. Am Sonntag Abend trafen sich die Kids voll bepackt mit Schlafsack, Schulsachen und Spielen im Pfadiheim um ihr erstes Feierabendlager zu starten. Gleich am ersten Abend wurde mit einem leckeren Essen und einem Kinoabend das Lager eröffnet. Nach der ersten Nacht wurde pünktlich um 6.15 Uhr mit einem gemeinsamen Frühstück die neue Woche eingeläutet und dann ging es ab in die Schule. Mittags wurden die GuSp immer mit leckerem Essen der Leiter verwöhnt und am Abend wurde gemeinsam gekocht und anschließend geschlemmt. Eines der Highlights war sicherlich der Ausflug mit den Fahrrädern ins Bowling Center. Nach einer spannenden Partie fielen dann alle total erschöpft in ihre Schlafsäcke und verließen am nächsten Tag wieder das Pfadiheim . Nach drei tollen Tagen sind sich alle einig, dass dieses Feierabendlager unbedingt wiederholt werden muss! Die Feuerwehr wurde zu einem Einsatz in den Klostergarten gerufen. Ein Landwirt hatte sich den Finger an einem Rechen aufgespießt Der Notarzt entschied, sofort die Feuerwehr zur Unterstützung zu rufen. Die Feuerwehrmänner setzten die Bergeschere des Kombigeräts ein, um den Zinken des Rechens abzutrennen. So konnte der Verletzte samt „Fremdkörper“ ins das Rettungsfahrzeug verladen und zur Behandlung ins LKH Bregenz überstellt werden. www.pfadfinderlauterach.com fenster 27 Aus den Vereinen Ausflug der Jungfeuerwehr Die Jungfeuerwehr vor der Wehranlage Heldsberg bei St. Margrethen Nach der Besichtigung der Festung Heldsberg ging’s ins Alpamare Die Feuerwehrjugend veranstaltete im Mai den diesjährigen Tagesausflug in die Schweiz. Am Vormittag stand der Besuch der Festungsanlage Heldsberg in St. Margrethen auf dem Programm. Diese, von außen nicht erkennbare Bunkeranlage wurde 1938 von der Schweiz als Schutz ihrer Grenzen gegen das damalige Deutsche Reich gebaut, um einen Angriff über den Rhein zwischen Bodensee und Montlingen zu verhindern. Das Garagentor eines Ferienhauses ist der Eingang in die tausend Meter in den Fels gesprengten Stollen der Wehranlage. In einer sehr kurzweiligen Führung eines ehemaligen Offiziers und Zeitzeugen erhielten die Jungfeuerwehrler aus Lauterach einen lebhaften Geschichtsunterricht über die damaligen Jahre. Die einzelnen Geschütze, natürlich ungeladen, faszinierten umso mehr, da „Berühren nicht verboten“ war –. Die Mathematiker waren dann gefragt, als man die Flugzeit einer Granate vom Heldsberg zur Lauteracher Eisenbahnbrücke berechnete. Am Nachmittag konnten die Ausflügler im Alpamare Erlebnisbad in Pfäffikon am Zürichsee so richtig Gas geben. Bei den vielen verschiedenen Speed-Rutschbahnen blieb kein Auge trocken. Aber auch diejenigen, die es ein wenig gemütlicher wollten, fanden im Sprudelbad oder in der Jod-Sole Therme ihren Wellnessbereich. Die Feuerwehrjugend Lauterach veranstaltet heuer erstmalig einen Heurigenabend, der durch seinen gemütlichen und geselligen Charakter ein Fixpunkt im Veranstaltungskalender der Gemeinde werden soll. Heurigenspezialitäten und Stehgreifmusikanten werden die Gäste in der malerischen Abendstimmung des Jannersees zum Singen einladen. Auf den Besuch von vielen Lauterachern freut sich bereits die Feuerwehrjugend! 28 fenster Aus den Vereinen FEUERWEHR Für den Ernstfall gerüstet! Probenarbeit des Männerchores im Bildungshaus Bezau Moderne technischen Geräte, wie hier die Bergeschere, müssen immer öfter eingesetzt werden und das nicht nur bei Verkehrsunfällen Spektakuläre Übung der Feuerwehr auf dem Gelände der Fa. Huppenkothen Übungsannahme: Eine Person ist mit beiden Beinen unter den Rädern eines umgestürzten Anhängers in einer Kiesgrube eingeklemmt. Eine weitere Person wurde durch einen umgestürzten Eisenträger verletzt und ebenfalls eingeklemmt. Dies waren zum Glück keine Ernstfälle, sondern nur die beiden Aufgaben der Schwerpunktschulungen für technische Einsätze der örtlichen Feuerwehr im vergangen Juni. Im Mittelpunkt der Ausbildung stand dabei der richtige Umgang mit Hebekissen und Hebewerkzeugen bzw. das Arbeiten mit dem Kombigerät und dem Rettungszylinder zur Befreiung der einklemmten Personen bei technischen Einsätzen. Schwerpunkt war diesmal nicht der Einsatz bei Verkehrsunfällen, sondern im Industrie- und Baubereich. Für die Mitglieder der Feuerwehr sind gerade die richtige Handhabung der neuen modernen Gerätschaften die in den letzten Jahren angeschafft wurden, wichtige Grundlagen um im Ernstfall betroffenen Personen gezielte und rasche Hilfe leisten zu können. Einen Monat vor dieser Übung war ein solcher technischer Einsatz bei einem Ernstfall, es war eine Pfählungsverletzung im Garten des St. Josefsklosters, notwendig. Die Anschaffungen der Hebekissen und des modernen Kombigeräts haben sich gerade bei solchen Einsätzen bestens bewährt um den verletzten Personen eine möglichst schonende Rettung zu ermöglichen. Es hat sich gezeigt, dass diese Investitionen auch in entsprechenden Größenordnungen gerechtfertigt sind. Denn Einsätze im technischen Bereich, und das nicht nur bei Verkehrsunfällen, sind in den vergangen Jahren stark angestiegen. Dies zeigt, dass die Feuerwehr


Lauterachfenster 2010 05
Son, 6. Feber 2011 | Kuhn EDV

Mai 2010 | Nr. 48 Lauterach fenster Seite 22 100 Jahre Pfadfinder und P fadfinderinnen Österreich Die aktuelle Informationsschrift der Marktgemeinde Zeitungsversand P.b.b. Verlagspostamt A-6923 Lauterach Zulassungsnummer 02 Z 031382 M »Gemeinsam attraktive Betriebsgebiete in der Region entwickeln. Das sollte wichtiger sein als die Durchsetzung von Einzelinteressen oder die Frage, ob ein Betrieb links oder rechts der Gemeindegrenze steht.« Gerhard Humpeler, Prokurist Julius Blum GmbH Gemeindegrenzen überschreiten und zusammen den Lebensraum gestalten. Das will Vision Rheintal. www.vision-rheintal.at Eine Initiative des Landes Vorarlberg und der Vorarlberger Rheintalgemeinden Editorial Die „Lauteracher Regierung“ steht … Am 8. April fand die konstituierende S itzung der Gemeindevertretung von Lauterach erstmals in einem größeren öffentlichen Rahmen im Hofsteigsaal statt. Der Einladung waren neben den gewählten Mandataren auch zahlreiche Vereinsvertreter und Persönlichkeiten aus unserer Gemeinde gefolgt. In dieser Ausgabe des Lauterachfensters berichten wir ausführlich über die Wahl der „Regierungsmitglieder“. Nach der Angelobung der Gemeindevertretung kann nun mit der Arbeit für Lauterach wiederum begonnen werden. Viele Entscheidungen in unserer Gemeinde stehen an, wie der Bau der Volksschule Dorf, die Erweiterung der Kinderbetreuung oder die Weiterführung der Zentrumsgestaltung. In einem weiteren ausführlichen Artikel berichten wir über die neue Verkehrsorganisation beim Sozialzentrum. Anfang Mai wird die Außengestaltung an der Hofsteigstraße mit dem neuen gelblich gefärbten Deckbelag fertiggestellt. Ein Wasserbrunnen auf dem neuen Platz, eine kleine Wassertrete beim Staufnerweg, moderne Fahrradabstellplätze vor dem Haupteingang und die Fertigstellung der Bushaltestelle „Kirche“ werden die Infrastruktur im Nahbereich des Sozialzentrums verbessern. Auch die Parkflächen für den Kraftfahrzeugverkehr werden neu geregelt. Die entsprechenden Beschlüsse wurden von den Gemeindegremien gefasst und die entsprechenden Verordnungen bereits erlassen. Wo und wie lange die Parkflächen benutzt werden können, darüber wird ausführlich in dieser Ausgabe berichtet. Die Firma Pfanner investiert weiter am Betriebsstandort in Lauterach. Mit dem geplanten Bau der neuen Verwaltungszentrale im Ortszentrum gibt auch das traditionsreiche Familienunternehmen ein klares Signal für eine langfristige betriebliche Orientierung in unserer Gemeinde. Der moderne Neubau neben dem ehemaligen Stammhaus „Gasthaus Hirschen“ zeigt aus meiner Sicht, wie behutsam die Geschäftsführung mit Tradition und Moderne umgeht. Der neu gestaltete Verkaufsraum mit einer Vinothek wird der Alten Landstraße einen weiteren wichtigen Impuls verleihen. Inhalt Aus dem Rathaus 4 Straßensperren und Umleitungen 5 Neue Hundekotsackspender 6 Neue Kurzparkzonen 10 Viertes Lauteracher Familienfest 11 Gemeinderat und Vizebürger meisterin gewählt 10 Aus der Gemeinde 13 Mittelschule – Umweltzeichen, erneute Prüfung 13 Seniorencafe „Mitanand“ 14 Abgedrehte Gewalt Film Camp 15 Raum für Jugendkunst 16 Fruchtsafthersteller Pfanner mit Geschäftsverlauf zufrieden 15 Aus den Lauteracher Vereinen 22 Vereinsberichte 22 Veranstaltung & Chronik 48 zweimal dötgsi – Basar Elternverein, Chormatinee Männerchor 49 Ihr Bürgermeister Elmar Rhomberg L3,�Wolfurt, Ausbau (Wohnzone Achstrasse),�km 3,10�-�3,89 Überörtliche Umleitung Baumaßnahmen Lauterach – Wolfurt 1.�Bauabschnitt Straßensperren und Umleitungen Bregenz Bauabschnitt 1 WEIDACHSTRA SSE) BR LAN D EG EN ZE R� ST RA SS E� (L 13 ) ACHST RASSE� (L3) Bushaltestellen�werden�verlegt BUNDESSTRASSE�(L190) Lauterach Kennelbach H H H H RHEINTALAUTOBAHN �(A14) H H H H Die Baumaßnahmen erfolgen in mehreren Bauabschnitten unter Totalsperre der L3. Über die gesamte Bauzeit von 6. April bis 8. Oktober 2010 erfolgt eine überörtliche Umleitungsführung über die L 16 und die L 190. Ziel dieser Maßnahme ist, den Baubereich der L 3 großräumig zu umfahren. Die Halbanschlussstelle der A 14 in Lauterach – Richtung Deutschland ist über die gesamte Bauzeit ungehindert benutzbar. Autobahnbenützer, elche w bisher bei der Halbanschlussstelle Wolfurt/Lauterach abgefahren sind, müssen jetzt über die gesamte Bauzeit die Ausfahrt der A 14 Weidach benützen. Dazu wurde eine entsprechende Beschilderung auf der A 14 angebracht. Aus Richtung Deutschland ergeben sich keine Behinderungen, da man aus dieser Fahrtrichtung kommend ohnehin nur die Anschlussstellen Weidach oder Wolfurt/Lauterach (Güter Bahnhof ) abfahren kann. Verkehrsteilnehmer aus Bregenz kommend werden bereits vor der Achbrücke auf die gesperrte Durchfahrt in Wolfurt hingewiesen und über die Landstraße/Weidachstraße umgeleitet. STR ASS E Wolfurt BÜTZESTRAS SE�(L3) H BUCH ER�ST RASS E�(L14 ) H WÄL DER STRA Bregenz Bauabschnitt 2 WEIDACHSTRA SSE) DST RAS SE BR EG LAN EN ZE R� ST RA SCHULSTRASS SS E� (L 13 ) ACHST RASSE� (L3) BUNDESSTRASSE�(L190) E�(L3) Bildstein L3,�Wolfurt, Ausbau (Wohnzone Achstrasse),�km 3,10�-�3,89 Überörtliche Umleitung 2.�Bauabschnitt SSE�( L16) Lauterach Kennelbach H H Termine 1. Bauphase: 6. April – 2. Juli 2. Bauphase (Fitzkurve): 2. Juli – 3. September SE�(L 14) Bushaltestellen�entfallen �(A14) H H H H AUTOBAHN RHEINTAL- Wolfurt BÜTZESTRAS SE�(L3) H BUCH RAS ER�ST 2a Bauphase: 3. September – 8. Oktober H WÄL DER STRA SSE�( L16) Bildstein SCHULSTRASS E�(L3) 4 Aus dem Rathaus | Mai 2010 Bauabschnitt 1 In der Zeit von April bis Anfang Juli (Ferienbeginn) wird der Abschnitt von der Unterführung A 14 inkl. der Kreuzung L 3 – Albert-Loacker-Straße mit einer Tragschicht versehen. Eine lokale Umleitungsführung erfolgt insbesondere für Zubringer der ansässigen Gewerbebetriebe über die parallel zur L 3 verlaufende Dammstraße. Die Buslinie 20 wird in beiden Richtungen über die Dammstraße geführt. Die Haltestellen bei der Kreuzung L 3 – Albert-LoackerStraße werden im Kreuzungsbereich verlegt. Die Zufahrt nach Kennelbach ist in iesem Bauabschnitt über die L 3 und d die 13 auch weiterhin in beiden RichL tungen ungehindert möglich. Bauabschnitt 2 Während der Schulferien von Anfang Juli bis Anfang September wird anschließend der Kreuzungsbereich bei der Abzweigung L 13 („Fitzkurve“) fertig mit Deckbelag ausgebaut. Der Abschnitt zwischen „Fitzkurve“ und der Kreuzung L 3-Albert-Loacker-Straße wird ebenfalls ausgebaut. Die Zufahrt nach Kennelbach ist in dieser Bauphase nur über die Umleitung über die L 16 möglich. Die Busse der Linie 20 werden über die „Albert-Loacker-Straße – Lerchenstraße – Montfortstraße“ geleitet. Die Buslinien 13A und 35 werden über die alte Bundesstraße (Bregenzer Straße) in beiden Richtungen geführt. Nach Fertigstellung der „Fitzkurve“ kann der Verkehr über die L 3 und die L 13 nach Kennelbach wieder ungehindert laufen. Bis Ende September wird anschließend noch der restliche Bereich der L 3 zwischen Fitzkurve und der Kreuzung Albert-Loacker-Straße fertig gestellt. Anschließend wird der gesamte Deckbelag von der Unterführung A 14 bis zur „Fitzkurve“ bis Ende September hergestellt. Die Zufahrt zu den Anrainern und Betrieben im Baustellenbereich wird soweit wie möglich aufrecht erhalten. Wenn dies bedingt durch den Bauablauf kurzzeitig nicht möglich ist, werden die betroffenen Anrainer rechtzeitig informiert. Für ein sauberes Lauterach Neue Hundekotsackspender Hunde sind liebgewonnene Weggefährten des Menschen, Hundekot auf Straßen, Plätzen, Grünanlagen und Wiesen ist allerdings ein großes Ärgernis. Die Exkremente sind Nährboden für Bakterien und Würmer und verunreinigen das Grünfutter von Nutztieren. Deshalb sollte es für verantwortungsbewusste Hundehalter selbstverständlich sein, den Hundekot zu entfernen. Um dies zu erleichtern, gibt es in Lauterach mehrere Hundekot-Stationen. Bei Bedarf kann dort ein geruchs- und wasserdichter Beutel entnommen und wie ein Handschuh über die Hand gezogen werden. Mit der geschützten Hand wird das Kothäufchen hygienisch aufgenommen. Anschließend den Beutel einfach umstülpen und zuknoten und entweder im Hausmüll oder einem Abfallkorb der Gemeinde entsorgen. Hundekot-Säckchen gibt es auch kostenlos im Bürgerservice. Hundekot-Stationen Für unsere vierbeinigen Freunde hat die Marktgemeinde Lauterach über 20 neue Hundekotsackspender in Lauterach aufgestellt: An der Bregenzer Ache, Montfortplatz, Hofsteigsaal, Kindergarten Weißenbild, Wäderstraße, Wolfurterstraße, Lindenweg, Staufnerweg, Bahnhof, Rad- und Spazierweg am Wasserweg, Im Steinach, Bisachweg, Rotachstrasse, Lerchenauerstraße, Mühleggerweg, Bach asse, Sportanlage Ried, Alte g S enderstraße, Forachstraße, Lingenseestraße, Büschenstraße Hundekot auf Straßen, Plätzen, Grünanlagen und Wiesen ist für spielende Kinder, deren Eltern, grasende Kühe ein großes Ärgernis Aus dem Rathaus | Mai 2010 5 Neue Kurzparkzonen Neue Parkorganisation in der Hofsteigstraße 1 Haus der Generationen – 30 Minuten Zone Mit der Fertigstellung der Außenanlage beim neuen Haus der Generationen wird das Halten und Parken neu geregelt. Der Gemeindevorstand hat die notwendigen Beschlüsse bereits gefasst. Die Verordnungen treten mit der Aufstellung der neuen Verkehrszeichen in Kraft. Für die Senkrechtparkplätze vor der neuen Hypobank Zweigstelle wird von Mo – Fr, von 8 – 18 Uhr eine Kurzparkzone mit einer maximalen Parkdauer von 30 Minuten zum Abstellen der Fahrzeuge zur Verfügung stehen. Am Samstag, Sonn- und Feiertag ist das Parken in diesem Bereich weiterhin uneingeschränkt möglich. Entlang der Hofsteigstraße wird ein beidseitiges Halte- und Parkverbot erlassen. Im südseitigen Teil der Hofsteigstraße, im Bereich des Kindergarten Dorf (Vereins- 1 2 Haus der Generationen – 30 Minuten Zone Parkplatz Raiffeisenstr. (südseitig des Friedhofes) – 90 Minuten Zone 1 2 P 6 Aus dem Rathaus | Mai 2010 haus), wird bis zur Schulstraße lediglich ein Parkverbot verordnet. Das Anhalten u.a. für die Abholung der Kinder beim Kindergarten Dorf ist weiterhin gestattet. Parkplatz abzustellen. Dauerparker, die diesen Parkplatz immer öfter benutzten, ist ein langfristiges Abstellen ihrer Fahrzeuge nun nicht mehr möglich. 2 Parkplatz Raiffeisenstraße (südseitig des Friedhofes) – 90 Minuten Zone Der südlich des Friedhofes angelegte Parkplatz an der Raiffeisenstraße wird von Montag – Freitag, in der Zeit von 8 – 18 Uhr zur Kurzparkzone umgewandelt. Mit dieser Parkdauer soll es den Kirchen- und Friedhofsbesuchern ermöglicht werden, ihr Auto an diesem 3 Parkplatz beim Rathaus (Montfortplatz) – 90 Minuten Zone Auch vor dem Rathaus an der Montfortstraße wird die Parksituation neu geregelt. Entlang der West- und Nordseite des Rathauses wird ebenfalls von Montag – Freitag, in der Zeit von 8 – 18 Uhr eine neue Kurzparkzone mit einer maximalen Parkdauer von 90 Minuten verordnet. Damit werden für Besucher des Rathauses während der Rathausöffnungszeiten genügend freie Parkplätze geschaffen. Die ganztägige Vollbelegung der Besucherparkplätze hat mehrfach zu Beschwerden aus der Bevölkerung geführt. Damit tragen wir nun diesem Wunsch Rechnung. Parkgebühr Tiefgarage Haus der Generationen erste halbe Stunde frei jede angefangene Stunde € 0,50 Tagesgebühr € 5,– 3 3 Parkplatz beim Rathaus (Montfortplatz) – 90 Minuten Zone – Westseite Parkplatz beim Rathaus (Montfortplatz) – 90 Minuten Zone – Nordseite 3 P P P Aus dem Rathaus | Mai 2010 7 Mit der traditionelle Sternfahrt setzten die sechs plan-b Gemeinden einen gemeinsamen Impuls plan-b Bunter Radfrühling in Kennelbach Groß und Klein feierten Radfrühling in Kennelbach: Trotz des frischen Wetters waren am 10. April hunderte Menschen bei der Sternfahrt und beim bunten Programm am Kennelbacher Fussballplatz begeistert mit dabei. Die sechs plan-b Gemeinden setzten damit ihren gemeinsamen Impuls zugunsten der Wege auf zwei Rädern. bot, mit dem die Bregenzerach-Anrainergemeinden unter dem Motto „5 Gemeinden – ein Fluss“ auf den Erholungswert des Gebietes aufmerksam machten. Die Initiative Sichere Gemeinden versorgte Interessierte mit Infos rund um Sicherheit und passte Radhelme an. Anmeldungen dazu sind auch jetzt möglich unter www.mobilplanb.at oder im Rathaus, Reinhard Dobler T 6802 - 29. Radfahren für sich und für einen guten Zweck Beim Radfrühling konnten die BesucherInnen auch ein „Erlebnisrad“ ausprobieren. Bei diesem speziellen Rad können zwei Personen gemeinsam radeln (siehe Bild). Dieses Erlebnisrad ist besonders für ältere Menschen oder für Menschen mit Handicap eine Chance auf Radfahr-Vergnügen. € 8.500,- kostet die Anschaffung eines solchen Rades – und die plan b Gemeinden haben sich in den Dienst der guten Sache gestellt. Für jede/n Teilnehmer/in am plan b Fahrradwettbewerb wird von den Gemeinden 1 € für das Erlebnisfahrrad gespendet. Radeln Sie also mit beim Fahr Rad Wettbewerb und tun Sie somit Gutes! Auftakt zum Fahr Rad Wettbewerb Auch für die Kleinen gab es beim Radfrühling ein buntes Programm Nach der schon traditionellen Sternfahrt sorgte ein umfangreiches und buntes Programm am Fußballplatz für Stimmung und Begeisterung. Verkehrskindergarten, Stuntman für richtiges Stürzen oder die Kinderpolizei mit echtem Motorrad waren natürlich speziell für die jüngere Generation von Interesse. Im Skaterparcours gab es Tricks und Tipps zum richtigen Skaten. Wer ein Fahrrad benötigte, konnte bei der Radbörse das ein oder andere Schnäppchen machen. Schwerpunktthemen waren auch das „Einkaufen mit dem Rad“ und Elektroräder, Radhändler und Experten standen mit Tipps und vielen Testmodellen zur Verfügung. Auf großes Interesse stieß auch das Spiel- und Erlebnisange- Mit dem Radfrühling setzen die sechs Gemeinden auch den Startschuss für den heurigen Fahr Rad Wettbewerb. Hier kann jeder mitradeln, der bereit ist, seine gefahrenen Rad-km zu notieren. Das Erlebnisrad 8 Aus dem Rathaus | Mai 2010 Fundamt Lauterach Bauhof Lauterach Fundfahrräderverkauf der Marktgemeinde Lauterach Wann & Wo Wann: 6. Mai von 15 bis 16 Uhr Wo: im Fahrradkeller, Rathaus am M ontfortplatz 2 Infos: Wolfgang Rainer, Bürgerservicestelle Hofsteigstraße 2a, T 6802-13 Verbrennen von Gartenabfällen In privaten Gärten ist das Verbrennen jeglicher Materialien gemäß Luftreinhaltegesetz ganzjährig verboten. Die Marktgemeinde Lauterach ersucht im Interesse aller MitbürgerInnen um Einhaltung dieser Vorschriften. Ganzjährig erlaubt sind Lager-, Grill und Brauchtumsfeuer. Das Verbrennen von Materialien aus dem land- und forstwirtschaftlich genutzten Bereich (gilt nur für Vollerwerbslandwirte), von Waldflächen, Wein- Obst-, Garten- und Acker baukulturen, sowie Intensivwiesen und Weiden, ist in der Zeit vom 1. Mai – 15. September verboten. Haussammlungen Der Bürgermusik Lauterach wurde die Haussammlung in der Zeit von 1. – 31. Mai 2010 bewilligt. Das BORG Lauterach hat sich bereit erklärt, für die Österreichische Krebshilfe Vorarlberg, im April, Mai und Juni 2010 eine Straßensammlung durchzuführen. Das Vorarlberger Landeszentrum für Hörgeschädigte sucht im Zuge der landesweiten Haussammlung am 10. Mai fleißige Sammle rInnen. Infos: Eva-Maria Türtscher T 0664/4610953, Email: tuertscher@lzh.at Bauhof Information Grünmüll bis Oktober November bis November Sperrmüll 11. Juni 12. Juni 3. September 4. September 3. Dezember 4. Dezember Problemstoff Sperrmüll Sperrmüll Abholung Altmetall Fahrrad Reifen Ohne Felgen (PKW) Reifen mit Felgen (PKW) Bauschutt Grünmüll Grünmüll Grünmüll (PKW-Kofferraum) Haushaltsgeräte Kühlgeräte (mit u. ohne Plakette) Elektro- Kleingeräte Bildschirm Computer Batterien PKW Batterien LKW u. Traktor Mo, Mi, Fr Mo, Mi, Fr Sa von 16 – 18 Uhr von 8 – 12 Uhr von 16 – 18 Uhr von 8 – 12 Uhr von 15 – 17 Uhr von 8 – 12 Uhr 1 m3 1 Anfahrt 1/2 m 3 von 16 – 18 Uhr von 15 – 17 Uhr von 8 – 12 Uhr jeden ersten Samstag im Monat € 15,€ 25,€ 2,€ 2,€ 2,€ 5,€ 2,€ 5,€ 2,50 € 1,50 € -€ -- € -- € -- € -- € -- € -- Musikschule am Hofsteig Einschreibungstermine Montag, 17. Mai von 18 – 19 Uhr in der Hauptschule Schwarzach, Hofsteigstraße 68 Dienstag, 18. Mai von 9 – 11 und 17 – 19 Uhr in der Musikschule Lauterach, Sekretariat, Bahnhofstraße 3 Mittwoch, 19. Mai von 9 – 11 und 17 – 19 Uhr in der Musikschule Wolfurt, Sekretariat, U nterhub 6 Die Anmeldung muss schriftlich erfolgen. Eine Einschreibung zu Schulbeginn ist nur bei Vorhandensein von freien Plätzen möglich. 1 Stück 1 Stück 1 Stück Kleinmenge 1 m 3 für das Schuljahr 2010/11 1/2 m3 Aus dem Rathaus | Mai 2010 ✂ 9 Verordnung Für die Abhaltung des Familienfestes in Lauterach, wird die Gemeindestraße „Alte Landstraße“ von der Einmündung in die L190 bis zur Kreuzung Wolfurterstraße von Freitag, 28. Mai von 12 Uhr – Montag, 31. Mai 12 Uhr für den Verkehr gesperrt. Für Einsatzfahrzeuge ist die Zu- und Abfahrt freizuhalten. Samstag, 29. Mai Fest am Alten Markt und Viertes Lauteracher Familienfest Das vierte Lauteracher Familienfest fi ndet am Samstag, dem 29. Mai, von 10 – 17 Uhr beim alten Markt, allerdings nur bei schöner Witterung, statt. Unter dem Motto: Jung und Alt spielen miteinander gibt es auch heuer wieder: ➔ Chilloutbereich rund um den Bauwagen ➔ Slackline/Niedere Seilaufbauten für Kinder ➔ Streichelgehege mit Kaninchen ➔ Basteln von Ansteckern aus Filz ➔ Verwöhninsel ➔ „Alte Kinderspiele“ neu entdecken, Seilspringen, Fingerfadenspiele, u.v.a ➔ Informationen zu Unterstützungen und Angebote für Familien ➔ Maltisch mit Malwettbewerb ➔ „Masött einfach“ Puppentheater für Kinder ➔ Kinderschminken ➔ Präsentation zweisprachiger Bücher aus der Bibliothek ➔ Türkischer Tee und kulinarische Schmankerln, Info Deutschkurs der MG Lauterach für Frauen ➔ Gute Tipps inkl. Leitfaden für Eltern mit behinderten Kindern ➔ Markt mit regionalen Produkten ab 10 Uhr ➔ Meisterschaft im Bierkistenklettern mit dem mobilen Baukran für jedermann ➔ Bobbycar-Rennen für unsere Kleinen ➔ Showgrillen der Ländle Metzg Klopfer mit Stefan Marquard (Kartenvorverkauf: Metzgerei Klopfer) ➔ Showmixen beim Pfanner & Gutmann Stand ➔ Museum Kunst im Rohnerhaus, freier Eintritt von 10 – 17 Uhr. Sonderausstellung: Anton Frommelt, 18951975 – Pfarrer, Fotograf, Politiker und Maler ... warten auf euch! Außerdem gibt es einen gratis Skaterkurs. Dazu sind Knie-, Ellbogen-, Hand elenksschoner und Helm erforg derlich und eine telefonische Anmeldung notwendig, siehe Factbox. Der Handwerker- und Wirtschaftsverein wird für das kulinarische Wohl der Kinder und Erwachsenen sorgen. Auch heuer heißt es wieder: fleißig Stempelsammeln. Je des Team, das heißt jeweils mindestens ein Erwachsener und ein Kind haben die Möglichkeit, Stempel zu sammeln. Mit der ausgefüllten Stempelkarte kann man anschließend an der Verlosung der vielen Einkaufsgutscheine teilnehmen. Showgrillen mit Starkoch Stefan Marquard Jetzt Karten sichern! Wann: 17, 18.30 und 20 Uhr Wo: Ländle Metzg Klopfer, Alte Landstraße 12 Parken: XXXLutz bzw. Pfanner real a Karten: Ländle Metzg Klopfer T 71266 (Vorverkauf € 5,- / Abendkasse € 7,-) Inlineskaterkurs von 13 – 15 Uhr Initiative Sichere Gemeinden Homepage: www.sicheregemeinden.at Anmeldung: Marktgemeindeamt Lauterach, T 6802 - 16 (Mo - Do von 8 - 12 Uhr) Ausrüstung: Inlineskates und komplette Schutzbekleidung (Helm ist Pflicht) Lauteracher Familienfest Wann: Sa , 29. Mai von 10 – 17 Uhr Wo: am Alten Markt Wichtig: nur bei schönem Wetter Wetterhotline: ab Freitag mittag 6802-16 Veranstalter: Handwerker- und Wirt chaftsverein in Zusammenars beit mit der Marktgemeinde Lauterach und diversen Familieneinrichtungen Kinderschminken 10 Aus dem Rathaus | Mai 2010 Konstituierende Sitzung Lauterach Gemeinderat und Vizebürgermeisterin gewählt Martha Vogel, Ingrid Baumgartner, Sanda Alibegovic und Alfons Metzler fungierten als Wahlkommission bzw. Stimmzähler Bgm Elmar Rhomberg leitete die konstituierende Sitzung im Hofsteigsaal Am 8. April hat sich die Gemeindevertretung von Lauterach im Hofsteigsaal konstituiert. Auf der Tagesordnung standen neben der Angelobung der neu gewählten Gemeindevertreter auch die Wahl des Gemeindevorstandes und des Vizebürgermeisters. Bgm Elmar Rhomberg leitete durch die konstituierende Sitzung und erörterte den zahlreichen Lauteracher BesucherInnen den Ablauf. Nach der Verabschiedung der Gemeindevertreter, die nicht mehr zur Gemeindevertretungswahl angetreten sind, wurde der Schriftführer Mag. Kurt Rauch in seinem Amt bestätigt. Als Schriftführerstellvertreter bestellt wurden Gabriela Festini und Bernd Hagen. Neu in der Gemeindevertretung sind Dietmar Schneider, DI Dr. Stefan Stöckler, Sandro Höll, Ingrid Baumgartner und Thomas Bischof. „Die Grünen“ sind neu in die Gemeindevertretung eingezogen mit: Elmar reußing G und Sanda Alibegovic. Folgende Mitglieder der Gemeindevertretung wurden mehr eitlich als Gemeinderäte gewählt: h GR Doris Rohner, GR Ing. hristian C Ö sterle, GR Betr. Oec. Werner agen, H GR Ing. Walter fanner, GR atharina P K P fanner, GR Barbara Draxler und GR Mag. Stefan Germann. Zur ize ürgerV b meisterin der Marktgemeinde Lauterach wurde Doris Rohner wiedergewählt. Anschließend über eichte Vizebgm Doris r Rohner, Bgm Elmar Rhomberg für seine neue Amtsperiode, einen Apfelbaum. Auch die Bürgermusik Lauterach spielte ein „Ständchen“ für die neu gewählte Gemeindevertretung. Traditionell schwang der Bgm Elmar Rhomberg dazu den Taktstock. Bgm Elmar Rhomberg gratuliert der „neuen“ Vizebürgermeisterin Doris Rohner Für den Bgm Elmar Rhomberg gab es einen Apfelbaum In den Gemeinderat gewählt: GR Doris Rohner GR Ing. Christian Österle GR Betr. Oec. Werner Hagen GR Ing. Walter Pfanner GR Mag. Stefan Germann GR Barbara Draxeler GR Katharina Pfanner Aus dem Rathaus | Mai 2010 11 Eigene Immobilie: sicher und stabil! Mittelschule Lauterach Mein Brieffreund heißt Francis und lebt in Sierra Leone Die Schüler der Mittelschule Lauterach wollen das Projekt “Safer F uture“ – wir berichteten im Lauterachfenster – nicht nur fi nanziell unterstützen, sondern auch einen persönlichen Kontakt herstellen. Deshalb schrieben sie in englischer Sprache Briefe nach Afrika. Anfang April sind die heiß ersehnten Briefe von den Brieffreunden aus dem westafrikanischen Land angekommen. Dr. Allgäuer: Eigenes Haus oder Wohnung sind immer attraktiv „Gute Gründe, die für ein Haus oder eine Wohnung sprechen, gibt es momentan mehr denn je“, so der erfahrene Immobilienmakler Dr. Thomas Allgäuer aus Lauterach. Und das gilt in der momentanen Wirtschaftsphase sowohl für Käufer als auch für Verkäufer. Denn nach wie vor haben folgende Argumente nichts an ihrer Richtigkeit verloren: ➔ Immobilien sind die stabilste A nlageform ➔ Immobilien sind inflationssicher ➔ Immobilien sind die ideale „zweite R ente“ ➔ Grund und Boden (Bauland) werden immer seltener und teurer Gerade im Vorarlberger Unterland und speziell im Raum Bregenz, in den Hofsteiggemeinden, sowie im Rheindelta und in Bodenseeanliegergemeinden wie etwa Lauterach ist die Zunahme der Bevölkerung mit einer steigenden Nachfrage im Immobilienbereich verbunden. Dabei besteht ein besonderes Interesse an hochwertigen und gleichzeitig preislich attraktiven Wohnungen und Häusern. Und solche Angebote kommen auch von Verkäuferseite regelmäßig auf den Markt. „Eine anhaltende Nachfrage sowie ein solides Angebot bedeuten auch sehr gute Verkaufsmöglichkeiten sowie eine rasche Abwicklung, wenn man den richtigen Preis erzielen kann“, lautet die langjährige Erfahrung von Allgäuer. Das heißt aber auch, dass sich gute Immobilien heute klarer und besser von unrentablen und unsicheren Anlagen abheben. In der Auswahl des Kaufobjektes spielt daher die Frage des richtigen Standortes ebenso eine große Rolle wie die Frage der Immobilienart, des Preises und der Eigenmittel. Etwaige Nachfragen bitte an Dr. Klaus Diekers 0664/2835811 Lena Der Brief hat mich sehr gefreut, weil ich noch nie eine Brieffreundschaft hatte. Ich freue mich schon auf den nächsten Brief von Marie! Esra Das Schreiben war ein bisschen schwer, weil es auf Englisch war. Celine Der Brief war ganz besonders, weil sie so schön gemalt hat. Nina Ich finde, man spürt die Herzlichkeit mehr, als aus den Briefen, die wir senden. Julia Mir gefällt das sehr gut, mit Mäd chen aus anderen Ländern Sachen auszutauschen. Es ist interessant, was sie so mag und ich mag, denn es ist ein großer Unterschied. Luka Mein Brieffreund ist sehr interessant, er hat die gleichen Hobbies wie ich! 12 Aus der Gemeinde | Mai 2010 Mittelschule Lauterach Umweltzeichen, erneute Prüfung Im Schuljahr 2005/2006 wurde der Mittelschule Lauterach das Umweltzeichen zum ersten Mal verliehen. Alle vier Jahre wird überprüft, ob das Umweltzeichen immer noch berechtigt ist. Daher muss sich die Schule im Juni 2010 neuerlich der Prüfung stellen. Grundlage für diese Umweltauszeichnung ist die Erfüllung von genau festgelegten Anforderungen in den Bereichen Umweltmanagement, -pädagogik, Gesundheit, Mobilität, Beschaffung, Energie- und Bauausführung, Lebensmittel und Buffet, Reinigung, Wasser und Abfall. Das Auflisten der Arbeiten, Projekte, Dokumentationen, Fortbildungen usw., die alle Lehrenden und Lernenden im Sinn des Umweltzeichens leisten, wurde von einem Lehrerteam übernommen. www.vobs.at/hs-lauterach Umweltzeichen-Schulen ➔ schaffen eine angenehme Lernatmosphäre ➔ binden Schüler/innen in Entscheidungsprozesse mit ein ➔ vermitteln Lerninhalte mit unterschiedlichen Lehr- und Lernmethoden ➔ schaffen ein Bewusstsein für gesunde und regionale Lebensmittel ➔ vermeiden Abfall und sparen Energie ➔ fördern sanfte Mobilität ➔ verzichten auf aggressive Reinigungsmittel ➔ und leisten so einen Beitrag zum Schutz unserer Umwelt Bahadir Kavi bei der Mülltrennung. Umweltzeichen-Schulen vermeiden Abfall und sparen Energie Im SeneCura Sozialzentrum Seniorencafe „Mitanand“ Es ist uns ein Anliegen, die Menschen zusammenzubringen und den Lauteracher Senioren und Seniorinnen ein attraktives und abwechslungsreiches Angebot zu bieten. Dies soll sich im Speziellen auch in der Neugestaltung des Cafes Mitanand“ „ auswirken, welches seit Februar im S ozialzentrum der SeneCura stattfi ndet. Die Seniorinnen und Senioren können Kontakte knüpfen, alte Bekanntschaften auffrischen, in geselliger Runde jassen und spielen oder einfach einen netten Nachmittag bei Kaffee und Kuchen genießen. Treffpunkt Am Donnerstag, dem 27. Mai von 14.30 bis 16.30 Uhr laden wir Sie dazu herzlich ein. Wir freuen uns auf Ihr Kommen! Thema dieses Monats: Spiele achn mittag Das Team des Mobilen Hilfsdienstes und die Marktgemeinde Lauterach. Aus der Gemeinde | Mai 2010 13 Offene Jugendarbeit Abgedrehte Gewalt Film Camp Teil zwei am Pfi ngstwochenende Bereits zum zweiten Mal fi ndet das gemeinschaftliche Filmcamp der Offenen Jugendarbeit Lauterach, Hard und dem Culture Factor Y Lustenau zum Thema Gewalt statt. Bereits vor einem Jahr entstanden überwältigende Spots sowie eine Plakatserie, welche die Erwartungen aller Beteiligten bei weitem übertroffen haben. Das Filmcamp findet heuer zu Pfingsten statt Auch dieses Jahr sind wieder Jugendliche gefragt, sich mit verschiedenen Formen von Gewalt auseinander zu setzen. Die JugendarbeiterInnen der Gemeinden Lauterach, Hard und Lustenau sind bemüht, der fantasievollen Kreativität, dem Einfallsreichtum und den persönlichen Erfahrungen der Jugendlichen mit dem Thema Raum zu geben und ihren Stärken Ausdruck zu verleihen und sie sinnvoll zu nutzen. In verschiedenen Arbeitsgruppen sind die Jugendlichen bei allen Arbeitsschritten (erste Grundidee, Storyboard, Aufbau, Licht setzten, Filmen, Schauspielen, Nachbearbeitung) am Prozess maßgeblich beteiligt und können ihrem Ideenreichtum freien Lauf lassen. Natürlich soll der Spaß an diesem verlängertem Wochenende nicht zu kurz kommen und für das passende Rahmenprogramm (Spiele, Essen, Party, …) ist mit Sicherheit gesorgt. Das Camp fi ndet vom 21. bis zum 24. Mai in den Räumlichkeiten des Culture Factor Y in Lustenau statt und ist für Jugendliche von 12 bis 18 Jahre. Die Ergebnisse des letzten Jahres – Posterserie und DVD „Abgedrehte Gewalt“ – sind in den Jugendtreffs der jeweiligen Gemeinden erhältlich. Filmcamp für Jugendliche von 12 – 18 Jahre Wann & Wo Wann: vom 21. – 24. Mai Wo: Culture Factor Y in Lustenau Alter: Für Jugendliche von 12 – 18 Jahren Anmeldung unter: Offene Jugendarbeit Simon Kresser T 0664/9642341, Email: Simon. kresser@lauterach.at 14 Aus der Gemeinde | Mai 2010 EXPERTENTIPP Möbel Tischlerei Peter Matt – Tischlermeister, Einrichtungsberater Gesunder Koch-Trend Der V3 Projektname war auch dabei Offene Jugendarbeit Die Nachfrage von Jugendlichen um Graffi ti-Workshops ist das ganze Jahr über groß. Dem Wunsch konnte die Offene Jugendarbeit Lauterach und Hard im gemeinsamen Projekt V3 – Lebensraum nachkommen und bot somit den interessierten, kreativen Jugendlichen Raum für legales Sprühen und Jungendkunst. Die teilnehmenden Jugendlichen stell en ihre Kreativität den ganzen t Tag über unter Beweis. Graffi tikünstler Jens Gander stand mit Tipps und Tricks zur Seite und unterstützte die jungen S prayer. Bewegung und Action in der Freizeit suchen. Die Fotowände sind ebenfalls teil des Jugendsozialarbeitsprojekts. Auf vier Tafeln mit Löchern zum Durchschauen wurden jugendliche und erwachsene Figuren gesprüht. Die Figuren ermöglichen beim Durchschauen ein Schlüpfen in andere Rollen und sollen Anregung zur Auseinandersetzung mit der jeweils anderen Generation geben sowie das Verständnis füreinander fördern. Schon beim Graffi ti-Workshop machte es Spaß sich mal als alte Frau, als coolen Jugendlichen oder auch als Muskelprotz fotografi eren zu lassen. Die Figuren werden nun bei verschiedenen Aktionen der Offenen Jugendarbeit Lauterach und Hard zum Einsatz kommen! Raum für Jugendkunst Über Geschmack lässt sich bekanntlich streiten, über den Geschmack von Dampfgegartem jedoch kaum. Denn bei keiner anderen Zubereitungsmethode bleibt der Geschmack sowie die Farbe der Lebensmittel so wohltuend erhalten. Ein Dampfgarer bringt vollkommen neue kulinarische Erlebnisse in Ihre Küche. Vitamine, Mineralien und Nährstoffe bleiben dort, wo sie hingehören und zwar in hrem I Essen. Dieser Küchentrend garantiert I hnen eine fett- und salzarme Zubereitung und somit eine gesunde Ernährung. Besonders in der fernöst ichen Küche erl freut sich Dampfgegartes großer Beliebtheit. Bei Gemüse und sensiblen Speisen, wie zum Beispiel Meeres iere, können bet sonders zarte Ergebnisse erzielt werden. Ein Dampfbackofen vereint die Raffi nessen von Dampfgaren und Heißluft. Dieses Küchengerät sorgt dafür, dass innen alles saftig bleibt, während außen das Gericht mit Heißluft schön knusprig gebacken wird. In einer modernen Küche ist ein Dampfgarer nicht mehr wegzudenken, denn er kombiniert: Dämpfen, Backen, Garen, Schmoren, Regenerieren und Entsaften. Tischlermeister Peter Matt hat abschließend folgenden Tipp: „Wenn Sie nicht auf den Geschmack von Dampfgegartem verzichten wollen, gibt es Möglichkeiten, ein Gerät, das Ihren Ansprüchen entspricht, nachträglich in Ihre Küche einbauen zu lassen.“ Fotowände und Fußballtore Gemeinsam mit den JugendarbeiterInnen bauten Jugendliche vor dem Graffi tiworkshop 4 Fotowände und 2 Fußballtore. Die Fußballtore bekamen coole Motive und werden in Lauterach und Hard an Jugendtreffpunkten aufgestellt und kommen dem Bedürfnis Jugendlicher nach, die sich an öffentlichen Plätzen aufhalten, um sich dort mit anderen Jugendlichen zu treffen, einfach abhängen wollen aber auch sinnvolle OG Bundestrasse 72 6923 Lauterach Jugendliche und erwachsene Figuren zum Durchschauen Aus der Gemeinde | Mai 2010 15 Pfanner investiert in seine Standorte in Österreich und baut in Lauterach eine neue Unternehmenszentrale 2010 Neubau der Unternehmenszentrale in Lauterach Fruchtsafthersteller Pfanner mit Geschäftsverlauf zufrieden Der Vorarlberger Furchtsaft- und Eisteehersteller Pfanner behauptet sich in wirtschaftlich schwierigeren Zeiten und hält den Umsatz im abgelaufenen Geschäftsjahr mit 225 Mio. Euro auf stabilem Niveau. Am Heimmarkt erwirtschaftete Pfanner 2009 sogar ein saftiges Plus von 10 %. Zum Erfolg in Österreich haben vor allem das bestehende Sortiment, die erweiterte Fairtrade-Range und die beiden klimafreundlichen österreichischen Fruchtsäfte beigetragen. Dass Pfanner das Vorjahresergebnis nicht ganz erreichte, lag an der Marktentwicklung in Süd- und Osteuropa. Gegenüber 2008 bedeutet dies einen Umsatzrückgang von 4,3 %. Für 2010 rechnet das österreichische Familienunternehmen Pfanner mit einer stabilen Umsatzentwicklung. Im Herbst 2010 wird mit dem Neubau der Unternehmenszentrale am Firmensitz in Lauterach begonnen. Pfanner investiert drei Mio. Euro in neue Unternehmenszentrale in Lauterach Als traditionelles, aber auch sehr innovatives Familienunternehmen verfolgt Pfanner eine mittel- bis langfristige Unternehmensstrategie. Im Herbst 2010 wird deshalb mit dem Neubau der Unternehmenszentrale in Lauterach begonnen. Von hier aus werden über 70 ärkte M und vier Produktionsstätten weltweit betreut. Die Investitionssumme beläuft sich auf drei Mio. Euro. Pfanner setzt beim Neubau auf moderne ökologische Technologien, u.a. wird geplant, die eigene Abwärme der Produktionsanlagen für Heizung und Kühlung zu nutzen. Damit verfolgt das Vorarlberger Familienunternehmen auch mit diesen Investitionen die Ziele als Mitglied der WWF Climate Group in den kommenden drei Jahren, 15 % CO2 einzusparen und den Ausstoß klimaschädlicher Treibhausgase maßgeblich zu senken. Der Entwurf des Neubaus kommt vom Innsbrucker Architektenbüro Christian Gritznig/Karlheinz Hakl, das den Architektenwettbewerb gewonnen hat. Weiters investiert Pfanner in Produktentwicklungen und optimierte Produktions- und Verpackungsprozesse. Für Pfanner, den weltweiten Ein erfolgreiches Unternehmen Für zahlreiche Lauteracher nI nen bietet der Fruchtsafthersteller Pfanner einen krisensicheren Arbeitsplatz in der Nähe, für Jugendliche einen renommierten Lehrbetrieb. Um o erfreulicher, s dass die Firma Pfanner weiterhin am Wirt chaftsstandort s Lau erach investiert. Mit dem t geplanten Neubau entsteht ein funktionales und ästhetisches Firmenareal. Der Familienbetrieb setzt dabei auf ökologische Technologien, was wiederum der Umwelt und schlussendlich jedem Einzelnen zu Gute kommen wird. 16 Aus der Gemeinde | Mai 2010 Pfanner Factbox 2009 Unternehmen: Produkte: Verarbeitungskapazität: © Quelle: Hermann Pfanner Getränke GmbH Hermann Pfanner Getränke GmbH 6923 Lauterach, Alte Landstraße 10 100 % Familienunternehmen, gegründet 1856 Fruchtsäfte, Nektare, Eistees, Teegetränke, Fruchtsaft- und Beerenkonzentrate bis zu 60.000 t heimischer Äpfel und Birnen 225 Mio. Euro 2006: 205 Mio. Euro, 2007: 228 Mio. Euro 2008: 235 Mio. Euro Der Umsatz hat sich seit 1997 verdreifacht. 400 Millionen Liter 78 % Deutschland, Italien, Österreich weltweit über 70 Länder 340 (780 in Europa) Lauterach/Vorarlberg, Enns/Oberösterreich, Hamburg/Deutschland, Bar/Ukraine Mag. Peter Pfanner, geschäftsführender Gesellschafter Hermann Pfanner Getränke GmbH Umsatz 2009: Umsatzentwicklung: Produktionsmenge: Exportanteil: Hauptmärkte: aktive Marktbetreuung: Mitarbeiter in Österreich: Produktionsstätten: Factbox Neubau Unternehmenszentrale Geplanter Baubeginn: Fertigstellung: Architektur: Investitionsvolumen: Oktober 2010 Frühjahr 2012 Architekturbüro DI Christian Gritznig und DI Karlheinz Hakl, Innsbruck 3 Mio. Euro ein Marktanteil-Spitzenwert von 16,1% erzielt. Besonders erfreut ist man in Lauterach über das saftige Umsatzplus von 10 % in Österreich. Erfolgsträger waren neben den Neuprodukten – Pfanner zählt zu den Trendsettern am europäischen Markt – die beiden klimafreundlichen Fruchtsäfte, Apfelsaft und Traubensaft rot aus 100 % österreichischem Ursprung und die Fairtrade Produkte. Pfanner ist in Europa der größte Abfüller von fair gehandelten Fruchtsäften und bietet mit den Sorten Orange, Mango, Multivitamin und Banane europaweit das breiteste Sortiment an. Neues Pfanner Logo und neuer Markenauftritt / Relaunch der gesamten V erpackungslinien Player im Getränkebereich, sind diese Investitionen ein klares Bekenntnis zu seinen österreichischen Standorten in Enns/OÖ und Lauterach/Vlbg. Innovative Produkte und aktive Marktbearbeitung in über 70 Ländern Langfristig wird der österreichische Fruchtsafthersteller Pfanner seinen geplanten Expansions- und Wachstumskurs fortsetzen. Peter Pfanner, geschäftsführender Gesellschafter: „Wir glauben an unsere Stärke, Innovationskraft und Produktkonzepte und setzen dabei auf bewährte Märkte und Partnerschaften. Weiters planen wir neue Märkte mit unseren Markenprodukten zu erschließen.“ Pfanner setzt dabei auf seine sehr breite, qualitativ und hochwertige Produktpalette. Eine wichtige Rolle wird der neue Pfanner Markenauftritt übernehmen. Neu ist nicht nur das Pfanner Logo. Die Pfanner Produkte präsentieren sich nach dem Relaunch in einem attraktiven, modernen Design und die 1,0 l Range mit einem neuen Verpackungsverschluss. Pfanner mit Umsatzentwicklung zufrieden Die Umsatzzahlen für den wichtigsten Absatzmarkt Deutschland konnten 2009 stabil gehalten werden. Pfanner verteidigte im vergangenen Jahr in Deutschland erfolgreich seine Führungsposition bei Eistee und hält seit bereits fast 10 Jahren Platz 1 im hart umkämpften Eistee-Segment. Im August 2009 wurde In weiterer Folge wird das Pfanner Stammhaus „Hirschen“ renoviert und ins Gesamtkonzept integriert Aus der Gemeinde | Mai 2010 17 Krankenpflegeverein Lauterach Zu Besuch im Kindergarten Hohenegger Gerne folgten Schwester Brigitte Höfl e und Schwester Sonja Kaiser der Einladung des Kindergartens, den Kindern das Thema „Gesundheit und Krankheit“, sowie ihre Arbeit beim Krankenpfl egeverein Lauterach vorzustellen. Zuerst lauschten die Kleinen sehr interessiert den Erzählungen und den kindgerechten Darstellungen der verschiedenen Arbeitsbereiche in der Hauskrankenpflege. Eifrig hörten die Kinder sich gegenseitig die Herztöne ab und jedem wurde mit einer Kindermanschette der Blutdruck gemessen. Ganz begeistert waren die Buben und Mädchen über die bunten Verbände an Händen und Füßen, mit denen sie nach Hause gehen durften. Mit diesem Besuch konnte das von den Kindergartenpädagoginnen bearbeitete Thema über „Gesundheit und Krankheit“ mit ein bisschen „Theorie“ und viel „Praxis“ ergänzt werden. Wie schnell schlägt mein Herz? Brigitte Höfle und Schwester Sonja Kaiser bringen die bunten Verbände an Vorarlberger Kinderdorf Nachbarschaftshilfe Lukas schläft am besten im Kinderwagen. Saskia will auf den Spielplatz. Noah wäre ein begeisterter Gärtner. Rosa liebt Märchen. Bekir sucht einen Jasslehrer. In ganz Vorarlberg gibt es junge Familien, die dringend eine kleine ehrenamtliche Hilfe brauchen, weil weder Verwandte noch Freunde in der Nähe sind oder Zeit haben. Sie können mit 2 bis 3 Stunden pro Woche soviel Freude bereiten! Das FAMILIENem OWERment des VorarlP berger Kinderdorfs organisiert solche Nachbarschaftshilfen und schafft einen sicheren Rahmen. Das Fami ienreferat l des Landes fi nanziert diese gute Sache. www.kinderdorf.cc Infos Theresia Sagmeister, T 0650/4992054 Email: t.sagmeister@voki.at Freude bereiten durch Nachbarschaftshilfe 18 Aus der Gemeinde | Mai 2010 Pfarre St. Georg „Gott, mit dir blühe ich auf!“ Erstkommunion Nach einer intensiven Vorbereitungszeit in der Schule, in den Tischrunden sowie zu Hause feierten am Weißen Sonntag 89 Kinder unserer Gemeinde den großen Tag der Erstkommunion. Erstkommunikanten der VS Dorf Die Kinder der Volksschule Dorf empfi ngen beim feierlichen Gottesdienst um 8.30 Uhr, jene der Schule Unterfeld und der Riedenburg um 10.30 Uhr das erste Mal die Hostie. Die Texte und Lieder und natürlich der Schmuck der Kirche waren passend zum Thema Blume ausgewählt. Nach den Heiligen Messen begleitete die Bürgermusik Lauterach die Erstkommunikanten mit ihren Angehörigen und Freunden zur Agape beim Platz des Hauses der Generationen. Erstkommunikanten der Schule Unterfeld und Riedenburg Schulchor der VS Unterfeld unter der Leitung von Frau Zach Kirchenraum Aus der Gemeinde | Mai 2010 19 BORG Lauterach Gemeinsame Schüler-Versuche im Chemiesaal Neuigkeiten aus dem BORG Mittelschüler zu Gast am BORG Im Rahmen der verstärkten gemeinsamen Zusammenarbeit besuchten die „Erstklässler“ der Mittelschule Lauterach einen Tag lang das BORG. Gemeinsam mit den Gymnasiasten wurden naturwissenschaftliche Versuche durchgeführt und zusammen musiziert. Für die BORG-Schüler war es auch eine gute Gelegenheit, ihr Wissen an die Mittelschüler weiterzugeben. Burgund-Fahrt Für interessierte Schüler der 7. und 8. Klassen wurde eine Fahrt nach Burgund organisiert. Besucht wurden dabei unter anderem das Interkonfessionelle Zentrum Taize, die historische Altstadt von Beaune sowie ein Weingut. Außerdem konnte das in der Schule gelernte Französisch praktisch angewandt werden. Seelsorger Toplek diskutiert mit den Schülern Jugendseelsorger am BORG Einen Vormittag lang nahm sich der Jugendseelsorger der Diözese Feldkirch, Dominik Toplek, Zeit, um mit den römisch-katholischen Schülern aller Klassen zu diskutieren. Themen waren der Umgang mit der priesterlichen Ehelosigkeit, die aktuelle Situation in der Kirche sowie seine Berufung. Außerdem präsentierte der Jugendseelsorger verschiedenste kirchliche Angebote. Besuch der von Le Corbusier geplanten Kirche von Ronchamp Nah in der Region. Noch näher bei den Menschen. Um Ihnen noch mehr Service und einen Mehrwert zu bieten, haben wir unsere Öffnungszeiten erweitert! Filial-Öffnungszeiten: Mo - Do 8.00 - 12.00 h und 13.30 - 16.00 h, Fr 8.00 - 16.00 h Beratungszeiten: SB-Servicezeiten: Mo - Fr 7.00 - 19.00 h täglich von 0.00 - 24.00 h in unseren Foyers Erweiter t Öffnungs e zeiten Wir sind gerne für Sie d a! 20 Aus der Gemeinde | Mai 2010 Shop & Vinothek / Alte Landstraße 10 / 6923 Lauterach Öffnungszeiten: Di bis Fr: von 9.00 bis 12.15 Uhr und von 14.00 bis 18.15 Uhr Sa: von 8.30 bis 12.15 Uhr Fruit Aqua...und viele weitere Eistees und Fruchtsäfte finden Sie in unserem breiten Pfanner-Sortiment. Wir freuen uns auf Ihren Besuch! PF_LauteracherFenster_170x128_4c_April10.indd 1 08.04.2010 13:23:45 Tolle Stimmung unter den Jugendlichen Weltweite Verbundenheit Pfadfinder Lauterach 100 Jahre Pfadfi nder und P fadfi nderinnen Österreich Die weltweit größte Jugendorganisation feiert heuer in Österreich den 100. Geburtstag. Im Jahr 1907 wurden die Pfadfi nder von Robert Baden Powell (BiPi genannt) in England ins Leben gerufen und bereits drei Jahre später entstand die erste eigenständige Pfadfi ndergruppe in Österreich. und selbstgebackenen Leckereien etwas verwöhnen lassen. Wusstest du, dass ➔ viele berühmte Persönlichkeiten wie Neil Armstrong, Stefan Raab, David Beckham, Steven Spielberg oder die Queen von England bei den Pfadfi ndern waren? ➔ sich das Halstuch jeder Pfadfi ndergruppe in Farbe und Muster unterscheidet und als Zeichen der weltweiten Verbundenheit gilt? ➔ sich alle 4 Jahre beim sogenannten „Jamboree“ (weltweites Pfadfi ndertreffen) bis zu 50.000 Gleichgesinnte treffen um drei Wochen Abenteuer und Gemeinschaft zu erleben? ➔ Andorra, die Volksrepublik China, Kuba, Laos, Myanmar und Nordkorea die einzigen Länder sind, in denen es noch keine Pfadfi nder gibt? ➔ Pfadfi nder ihr Programm auf 8 verschiedenen Schwerpunkten aufbauen um Talente und Fähigkeiten der Kinder und Jugendlichen zu fördern? www.pfadfinderlauterach.com Pfadfi nderIn sein heißt ➔ Abenteuer erleben ➔ Gemeinschaft erleben, Kompetenzen stärken ➔ ehrenamtlich aktiv sein, Fähigkeiten nutzen ➔ ständige Weiterentwicklung fordern und fördern ➔ Demokratie und Frieden erleben ➔ kritisch, parteipolitisch unabhängig sein ➔ unsere Umwelt beachten, die Natur schützen ➔ Bedürfnisse erkennen, Individualität fördern In einer tollen Gemeinschaft von Gleichaltrigen erleben Kinder und Jugendliche viele lustige, abenteuerliche und prägende Ereignisse, die für die individuelle Entwicklung jedes Einzelnen wichtig sind. Die Pfadfi ndergruppe Lauterach wurde 1975 gegründet und zählt heute über 110 Mitglieder. Der Einstieg bei uns ist jederzeit möglich. Komm einfach vorbei und erlebe gemeinsam mit Freunden das Abenteuer Pfadfi nder mit uns. Alle Infos und Termine fi ndest du auf unserer Homepage. Zu dem 100 jährigen Jubiläum der Pfadfi nder und Pfadfi nderinnen Österreichs ladet euch die Pfadfi ndergruppe Lauterach herzlich zu einem kleinen Frühstück ein. Dort könnt ihr euch mit einem gemütlichen Kaffee Gemeinsam werden Lagerbauten geschaffen Pfadfi nderfrühstück zur Jubiläumsfeier Wann: Sa 8. Mai von 8 bis 12 Uhr Wo: Innenhof des neuen SeneCura Sozialzentrums an der Hofsteigstraße 2b Die Pfadfi ndergruppe Lauterach freut sich auf euer Kommen! So entwickelte sich im Laufe der Jahre eine weltweite Jugendorganisation mit über 38 Millionen Mitgliedern in 216 Ländern der Welt. Die ausgebildeten Kinder- und Jugendleiter aller Pfadfi ndervereine arbeiten weltweit nach den gleichen pädagogischen Grundsätzen und gestalten die wöchentlichen Heimstunden mit den Kindern und Jugendlichen nach folgendem Leitbild: 22 Aus den Vereinen | Mai 2010 Pfadfinder Lauterach Erfolgreiche Blutspende ktion a im Pfadfi nderheim Lauterach Anfang April fand die alljährliche Blutspendeaktion des Roten 123 Blutkonserven konnten gewonnen werden, wofür wir uns recht herzlich Kreuzes und der Pfadfi ndergruppe Lauterach statt. Es gab einen bedanken. Der Dank richtet sich selbste normen Andrang an freiwilligen Spendern. verständlich auch an jene Personen, die spenden wollten, aber aufgrund gewisser Umstände (Erkältungen, Fieberblasen, kürzliche Reise in ferne Länder etc.) leider von der Spende ausgeschlossen werden mussten. Das soziale Engagement, freiwillig sein Blut für Operationen oder Blutbehandlungen bereit zu stellen, kann und wird Leben retten. Vielen herzlichen Dank! Wir hoffen nächstes Jahr wieder so viele Spender im Pfadfi nderheim begrüßen zu dürfen. www.pfadfinderlauterach.com Ein großes Dankeschön an alle Blutspender! Racketlon Sensationelle Premiere in Lauterach Ein Riesen-Erfolg auf allen Linien war die Racketlon-Premiere in Vorarlberg. Im Rahmen der 3. Station der Babolat Austrian Tour 2010 probierten nicht weniger als 50 neue unter insgesamt 65 Spielern in Lauterach erstmals den Schlägervierkampf aus Tischtennis, Badminton, Squash und Tennis und waren hellauf begeistert. „Mit so einem Ansturm war nicht zu rechnen“, so Turnierleiter Hans-Peter Ess. Er bedankte sich vor allem bei Maria Bischof (Präsidentin des Vorarlberger Squash Racket Verbands) für die Aktivierung der vielen Spieler. Da mit weniger Teilnehmern gerechnet wurde und in jeder Sportart nur zwei Plätze zur Verfügung standen, dauerten die Spiele am Samstag fast bis Mitternacht. Thomas Fürschuss bester V orarlberger Thomas Fürschuss Tennisclub Lauterach, Weltmeister Christoph Krenn, Turnierleiter Hans-Peter Ess und die Präsidentin des Vorarlberger Squash Racketverbands Maria Bischof Als Sieger ging erwartungsgemäß Weltmeister Christoph Krenn und Swedish Open Siegerin Kerstin Peckl vom Platz. Im Finale aber wurden beide voll gefordert. Krenn hatte mit dem besten Vorarlberger Thomas Fürschuss vom Tennisclub Lauterach hart zu kämpfen, während Peckl die Nummer eins aus der Schweiz, Nicole Eisler, nur um ein paar Punkte besiegte. Die weiteren Sieger kamen durchwegs aus dem Ländle: Thomas Schallegger (Beginner), Matthias Hämmerle (Amateure) und Maximilian Vetter (Jugend). „Nächstes Ziel im Ländle ist die Gründung der ersten Racketlonvereine und eines Landesverbandes“, ist RFA-Präsident Marcel Weigl zuversichtlich. Aus den Vereinen | Mai 2010 23 SPAR RAPS BUCH HCUB Der doppelte Spareffekt – bei jährlich steigender Verzinsung bis zu 5 % p.a. in Doppelte Z Die Vorteile im Überblick: überschaubare Laufzeit von nur 4 Jahren jährlich steigende Verzinsung: 1. Jahr 0,625 %, 2. Jahr 1,25 %, 3. Jahr 2,5 %, 4. Jahr 5 % keine Kursschwankungen, keine Gebühren und Spesen bis 5 % sen Vorarlberg I Schweiz I Liechtenstein www.volksbank-vorarlberg.at Schiverein Lauterach Vereinsmeisterschaft auf dem Bödele Die diesjährigen Vereinsmeisterschaften wurden Ende März auf dem Bödele durchgeführt. Obmann Fritz Dietrich und ennleiter R M anfred Gufl er organisierten einen perfekten Rennablauf und freuten sich über die zahlreichen Teilnehmer beim Wettkampf. Sportwart Sebastian Rüdisser konnte folgenden Rennläufern zum Sieg in ihren Altersklassen gratulieren: Sophia Germann, Niklas Böhler, Lisa Perauer, Lukas Ritter, Katharina Rossmann, Michael Perauer, Katharina Nussbaumer, Florian Gufler, Andreas Böhler, Ulrike Rinderer, Caroline Drobez, Erich Drobez, Joachim Böhler und Sebastian Rüdisser. Als Schülermeisterin ermittelt wurde Lisa Perauer, Schülermeister wurde Michael Perauer, der diesjährige Jugendmeister ist Florian Gufler. Die Vereins meisterin heißt Caroline Drobez, Vereinsmeister wurde Sebastian Rüdisser. In der Familienwertung siegte die Familie Perauer. Rennleiter Manfred Gufler, Vereinsmeisterin Caroline Drobez, Bettina Kolb, Snowboard meister Andreas Böhler, Jugendmeister Florian Gufler, Vereinsmeister Sebastian Rüdisser und Obmann Fritz Dietrich. Die beiden Schülermeister Lisa und Michael Perauer fehlen auf dem Bild. Männerchor Lauterach Dötgsi Seite 49 Chormatinee im Hofsteigsaal Bereits zum achten Mal lud der Männerchor Lauterach zur Chormatinee in den Hofsteigsaal. Diese doch größte Chorveranstaltung im Lande füllte den Hofsteigsaal wieder bis auf den letzten Platz. Neben dem Männerchor Lauterach als Veranstalter, präsentierten sich fünf weitere Chöre und sorgten so für eine Klangwolke der Stimmen. Die Moderation übernahm zum ersten Mal Peter Schertler, seines Zeichens Vizeobmann des Männerchores, der sehr gut vorbereitet das gesamte Programm in 90 M inuten den Gästen zu Ohr bringen konnte. Der Kinderchor eröffnete mit viel Schwung und guter Laune den Event. Die weiteren anwesenden Chöre waren unter anderem das Ensemble Ottava Rima, die Singgemeinschaft Kennelbach, die Singgemeinschaft Hard und das Fluher Chörle. Ein herzliches Dankeschön gilt allen anwesenden Chören und deren musikalischen Leitern. In liebevoller Arbeit wurde der Saal von den Frauen der Lauteracher Männerchörler aufwendig Aus den Vereinen | Mai 2010 und eindrucksvoll dekoriert und geschmückt. Im Anschluss an die Matinee wurde das allseits beliebte Kuchenbuffet von den Besuchern regelrecht gestürmt. Auch an dieser Stelle sei den Chorfrauen für das Backen der leckeren Köstlichkeiten ein großer Dank ausgesprochen. Was aber wäre eine solche Veranstaltung ohne tatkräftigen Einsatz der „eigenen Männer“ im Chor, denn es klappte alles „wie immer“ wie am Schnürchen. Bei bester Laune und voller Zufriedenheit ließ man die Matinee dann an der Bar noch bei einem gemütlichen Gläschen ausklingen. Zahlreiche Gäste nahmen in Erinnerung an diese hervorragende Veranstaltung auch gerne die Tischdekoration mit nach Hause. In Vorfreude auf die nächste Matinee 2011 soll noch einmal ein dickes Danke an alle Beteilig en gesagt sein. t Der Männerchor zauberte im Hofsteigsaal eine Klangwolke 25 Angebote gültig von 30.04. bis 08.05.2010. 6923 Lauterach Ländle Pfänder BERGKÄSE Daniel Ofenfrisches, knuspriges WURZELBROT hell oder rustikal,per Stück Symbolfoto Symbolfoto 1. AKTION 100 g Hausgemachter, feiner, frischer FRÜHLINGSSALAT 100 g 19 0. AKTION 79 2. 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Lauterachfenster 2006 06
Son, 6. Feber 2011 | Kuhn EDV

Juli/August 06 Nr. 6 D i e a k t u e l l e I n f o r m a t i o n s s c h r i f t d e r M a r k t g e m e i n d e L a u t erach 6 „Natura 2000“ SpiSpaSpo Kindersommer Programm auf Seite 20 14 „Stromfresser“ 28 „Vereinsturnier“ 33 „döt gsi“ Zeitungsversand P.b.b. Verlagspostamt A-6923 Lauterach Zulassungsnummer 02 Z 031382 M Fenster Jalousien Fassaden Baureinigung Unterhaltsreinigung Brandreinigung Wintergärten Bodenreinigung Teppiche Polstergarnituren walter linder gebäudereinigung hoheneggerstraße 12 6923 lauterach tel. 0 55 74 / 65 6 63 fax 0 55 74 / 65 6 63-4 mail: office@linder-reinigung.at www.linder- reinigung.at G E I E R Inhalt EDITORIAL Nachnominierung „Natura 2000“ – Flächen Das Land Vorarlberg und die Republik Österreich müssen nach dem gesprochenen Urteil des Europäischen Gerichtshofes in Luxemburg zusätzliche Flächen im Lauteracher Ried nachnominieren. Im Besonderen wurde das Gebiet Soren namentlich genannt. Der Soren befindet sich laut Flurnamenkarte der Gemeinde Lauterach (Quelle W. Vogt/1978) östlich der heutigen Senderstraße – L41 und verbindet die Gebiete Lauteracher Ried und Naturschutzgebiet Birken/Schwarzes Zeug in Wolfurt. Als Bürgermeister der Marktgemeinde Lauterach finde ich positiv, dass das Land Vorarlberg unter dem Vorsitz von Landesrat Schwärzler im Vorfeld ein Gespräch mit der betroffenen Standortgemeinde und im Weiteren einen gemeinsamen Lokalaugenschein an Ort und Stelle organisiert hat. Bei dieser Veranstaltung konnten sich die Grundeigentümer und Bewirtschafter des Gebietes Soren informieren und auch ihre Sorgen und Wünsche den Vertretern des Landes, der Gemeinde, den Umweltorganisationen aber auch den Medien mitteilen. Die Besorgnis der landwirtschaftlichen Vertreter ist groß, dass in Zukunft eine intensive Bewirtschaftung nicht mehr möglich ist. Landesrat Schwärzler hat sich dazu aber klar geäußert – auch in Zukunft ist dieselbe Flächennutzung bzw. Flächenbewirtschaftung wie bisher möglich. Prof. Georg Grabherr, ein anerkannter Fachexperte, der ebenfalls beim Lokalaugenschein anwesend war, hat die Worte von Landesrat Erich Schwärzler bestätigt – zwar mündlich, jedoch im Beisein zahlreicher Bewirtschafter. Vielleicht gelingt es in einem weiteren gemeinsamen Schritt, mit ausdrücklicher Zustimmung der Grundeigentümer und mit einer allfälligen finanziellen Abgeltung für die Einschränkungen, dass das Lauteracher Ried auch in Zukunft den Stellenwert hat, das es bei Naturschutzorganisationen genießen darf. Ihr Bürgermeister Sozialhilfe-Teams „Bahn frei“ für die weitere Entwicklung Europäisches Schutzgebiet Natura 2000 Das Gebiet Soren muss nominiert werden Kinderbetreuung Se-Si-Be Selbstsicherheit und Selbstbehauptung Kindergarten Weißenbild Ein Kinderbuch entsteht Mehr Spaß mit Maß Sechs Gemeinden, ein Jugenddrink Schule Unterfeld Spendeaktion für Sophie Hauptschule Standby-Wettbewerb Historisches, wie es einmal war Ein Bär in der Kirchstraße Das Gespräch mit der Sportlerin Doris Röser Die Lauteracher Vereine 12 Seiten Vereinsberichte döt gsi Sozialreferat, Infantibus und Frauchenchor Jubiläen, Geburten, Hochzeiten Berichte und Gratulationen 4 6 9 10 11 13 14 15 18 19 33 36 Elmar Rhomberg Titelbild Aaron Kritzinger und Ralph Draxler freuen sich auf den Kindersommer fenster 3 Aus dem Rathaus „Bahn frei“ für die Sozialdienste-Teams Gemeinderätin Barbara Draxler lud zu einem Treffen zur Vernetzung der sozialen Dienste ein Dr. Hubert Dörler bei der Erarbeitung eines Hauptthemas A nfang Mai fand im Pfarrheim das Treffen der Sozialen Dienste statt. Dabei ging es Gemeinderätin Barbara Draxler darum, die einzelnen Bereiche zu verbessern und miteinander zu vernetzen. Nachdem die Wünsche, Ideen, Möglichkeiten und Gedanken eingebracht waren, wurde schnell klar, dass die Stärkung der Familien und Jugend, die Chancengleichheit, Hilfe für Seniorinnen und Senioren sowie die Integration die wichtigsten sozialen Themen für Lauterach sind. „Oft ist ein guter Start schon der halbe Sieg“ In den drei Arbeitsgruppen - Bildung/Integration, Familie/Integration und Gesundheit/Sozialzentrum – wurden mit dem Moderator Mag. Christian Hörl die Inhalte erarbeitet und Stärken/Schwächen-Profile erstellt. Ziel ist es, einen möglichen Nachholbedarf abzubauen und vorhandene Stär- ken langfristig zu sichern. Die Teilnehmer waren eifrig bei der Sache und gönnten sich bei der Sitzung im Pfarrheim nur kurze Erfrischungspausen. Für die Gemeinderätin für Soziales und Gesundheit, Barbara Draxler, ist das Zusammenspiel der Sozialdienste-Teams sehr wichtig: „Das ist wie bei einem Bobteam. Auch hier kommt es auf die Leistungen jedes Einzelnen an, um ein ausgezeichnetes Gesamtergebnis zu erzielen. Oft ist ein guter Start schon der halbe Sieg.“ Mit dieser Veranstaltung hat Lauterach, bildlich gesprochen, „den Bob an den Start gestellt“. „Bahn frei“ bedeutet, dass bis zum nächsten Vernetzungstreffen im Herbst in kleineren, themenbezogenen Gruppen die Zukunftspläne und -wünsche zu den drei Hauptthemen erarbeitet werden. So sind nicht nur Ideen auf Papier, sondern konkrete Ansätze definiert. Damit wird Lauterach als Vorbildgemeinde für jeden „sichtbar und spürbar“. Vereine der Sozial-Plattform Hebamme – Legasthenie – Ernährungswissenschaft/AKS – Verein DOWAS – Kinderbetreuung – Mediathek – Eltern-Kind-Treff-Infantibus – Babysitterdienst „Frau Holle“ – Familienhelferin – Mobiler Hilfsdienst – Gemeindeärzte – Sprachheilpädagogin – Kneippverein – Pfarre – Elternberatung – Projekt „Bridge“ – Seniorenheim – Elternverein – Pensionistenverband – Gedächtnistraining – Verein Tagesbetreuung – Schulen – Jugend /Familie – Hauskrankenpflege – Ehrenamt – Team Mika – Seniorenbund Lauterach – Deutschkurs – Türkischverein VOTEV – Muttersprachenlehrer – Verein Okay zusammen leben 4 fenster Aus dem Rathaus F R E I Z E I TA K T I V I T Ä T Aktivitäten im Freien – Lebensfreude oder Ärgernis? An schönen Tagen und Abenden während der Sommermonate beleben sich die Plätze und Gärten. Kinder spielen zusammen, die Jugendlichen treffen sich innerhalb des Ortsgebietes und tauschen sich aus. Bei Festen und Grillabenden sitzen die Leute in den Gärten beieinander. Solche Feste können dann schon mal bei guter Stimmung bis spät in die Nacht dauern. Kasperl, Kids und Bus Kindergartenkinder lernen sicheres Busfahren B usfahren müsste eigentlich selbstverständlich sein – so denkt man zumindest. Doch wenigstens für die ganz jungen Verkehrsteilnehmer gibt es immer viel Neues zu entdecken. Die Gemeinde Lauterach hat gemeinsam mit ihren Partnern im regionalen Mobilitätsmanagement plan-b die Kindergartenkinder in einer speziellen Aktion beim „Erfahrung sammeln“ unterstützt. Am 12. Juni 2006 haben Kasperl und Seppl sowie Polizeibeamte und Buslenker den Kindern gezeigt, worauf es beim Busfahren besonders ankommt. Sonne, Spaß und auch eine feine Jause haben das ihre dazu beigetragen, dass dieser Vormittag für die Kindergartenkinder der plan-b Gemeinden Hard, Kennelbach, Lauterach, Schwarzach und Wolfurt wohl noch lange in Erinnerung bleiben wird. Die Gemeinde dankt allen Beteiligten an dieser Aktion und wünscht den Kindergartenkindern immer gute Fahrt. Es gibt aber auch Mitbürgerinnen und Mitbürger, die Bedürfnis nach Ruhe haben und sich von manchen Aktivitäten im Freien gestört fühlen. Sie rufen immer wieder im Rathaus an und verlangen, gegen solche Lärmbelästigungen einzuschreiten oder die Verursacher zu bitten, sich ruhig zu verhalten. Eine gewisse Toleranz von beiden Seiten wäre wünschenswert. Einerseits müssen wir besonders auf ältere und kranke Menschen, auf Kleinkinder und auf berufstätige Menschen Rücksicht nehmen. Diese Menschen brauchen ihre Ruhe. Nach 22 Uhr sollte sowieso Ruhe in der Öffentlichkeit herrschen, das sieht der Gesetzgeber vor. Andererseits soll man Kinder und Jugendliche nicht gleich vertreiben, auch wenn sie unter Tags einmal etwas lauter sind. Das gehört zum Leben. Hier aber auch ein Appell an unsere Jungen: Seid ausgelassen, habt Spaß miteinander, übertreibt es aber nicht. Haltet die Plätze sauber, Abfälle sind ein Ärgernis für viele Menschen. Es muss nicht sein, dass Flaschen und Verpackungen oder sogar Essensreste einfach liegen gelassen werden. In Lauterach gibt es dafür ca. 70 Abfallkörbe. Noch besser: Nehmt den Abfall wieder mit nach Hause. Es wäre schön, wenn also jeder auf jeden einerseits etwas rücksichtsvoller, andererseits aber auch etwas toleranter wäre. Aus dem Rathaus Dr. Georg Grabherr erklärt den Bewirtschaftern und Grundstückbesitzern die Gründe für die Nachnennungen für Natura 2000 Vernetzt mit dem Lauteracher Ried soll ein vergrößerter Naturschutzraum entstehen Bgm. Elmar Rhomberg bei seinem Statement v.l. n.r. Georg Fink, unbekannt, Dr. Richard Dietrich, Bgm. Elmar Rhomberg, LR Erich Schwärzler, Hildegard Breiner und Alwin Schönenberger vom Naturschutzbund, Hubert Vetter aus Lustenau und Andreas Kalb Natura 2000 – Gebiet wird größer D er europäische Gerichtshof in Luxemburg hat entschieden: Das Gebiet Soren, das sich links der Senderstraße bis zum Landgraben an die Gemeindegrenze zu Wolfurt erstreckt, muss vom Land Vorarlberg nachnominiert werden. Dies betrifft nicht nur das Gebiet Soren, sondern auch Birken – Schwarzes Zeug in Wolfurt sowie in Dornbirn Gleggen und Köblern. Vernetzt mit dem Lauteracher Ried soll so ein vergrößerter Naturschutzraum entstehen. Bekanntlich wurde das Landschaftsschutzgebiet Lauteracher Ried schon vor einigen Jahren nach Brüssel als Natura 2000-Gebiet im Rahmen der Vogelschutzrichtlinie gemeldet. Grund dafür ist der inzwischen wohl berühmteste Vogel des Riedes, der Wachtelkönig. Er ist vom Aussterben bedroht und daher streng geschützt. Der Lebensraum muss erhalten werden, es gilt das sogenannte Verschlechterungsverbot. Der Wachtelkönig wurde in den erwähnten nachzunominierenden Gebieten nachgewiesen. Im Juni 6 wurden die betroffenen Grundbesitzer und deren Bewirtschafter zu einer Informationsveranstaltung eingeladen. Prof. Dr. Georg Grabherr, der Vorsitzende des Vorarlberger Naturschutzrates und weit über die Grenzen hinaus bekannter Experte in Sachen Natur erklärte, warum eine Nachmeldung nach Brüssel unvermeidlich ist. „Wenn nicht nachgemeldet wird, kostet das die Republik einen Batzen Geld und zwar einen ordentlichen“. „Die landwirtschaftliche Nutzung bleibt im selben Umfang wie bisher möglich“ LR Erich Schwärzler Verständlich ist aber auch die Erregung einiger Grundbesitzer und Landwirte, die Einschränkungen bei der Bewirtschaftung und Verminderung des Verkehrswertes ihrer Grundstücke befürchten. Für viele unverständlich, dass die Nachnominierung der Flächen Grundstückbesitzer ohne ihre Zustimmung erfolgen kann. Nicht selten fällt dann das Wort „Enteignung“. Landesrat Erich Schwärzler und auch Dr. Georg Grabherr bestätigten beim gemeinsamen Lokalaugenschein, dass die bisherige Bewirtschaftung der Grundstücke ohne Einschränkungen weitergeführt werden kann. Wenn Extensivierungen vereinbart werden, dann nur auf freiwilliger Basis und mit entsprechender finanzieller Abgeltung. „Der Wachtelkönig ist vom Aussterben bedroht. Man muss sich langsam fragen, ob nicht die bald die Landwirte vor dem Aussterben geschützt werden müssen“, so abschließend der ein wenig humorvolle Kommentar des Vorsitzenden des Landwirtschaftausschusses von Lauterach, Georg Fink. fenster Aus dem Rathaus UMSTEIGEN AUF BUS-BAHN-RAD Eine Monatskarte nach Bregenz oder Dornbirn kostet nur 23,-- Euro Was würde unsere Straßen entlasten? Umsteigen auf Bus, Bahn oder Rad! Nicht in jedem Fall, klarerweise geht das nicht. Für den Großeinkauf am Wochenende ist das Auto als Transportmittel kaum entbehrlich, aber die morgendliche Fahrt in die Bäckerei könnte immer mit dem Fahrrad erledigt werden. Wenn alle Fahrten innerhalb von Lauterach unter 3 km mit dem Fahrrad bewältigt würden, so würde das unsere Straßen merklich entlasten. Das haben Experten errechnet. Erste Maßnahme: Das Fahrrad herrichten und in der Garage gut erreichbar abstellen. Für viele ein Hindernis: Die steilen Stufen zum Bahnsteig Aber auch die Benützung des öffentlichen Verkehrs z.B. für die Fahrt zum Arbeitsplatz würde die Straßen merklich entlasten. Nicht nur die Straßen, sondern auch die Haushaltskasse. Das zeigt folgendes Rechnungsbeispiel: Eine Einzelfahrt nach Bregenz oder Dornbirn kostet 1,60 Euro, ein Tagesticket 3.– Euro, also relativ viel. Interessant wird es, wenn man den ÖPNV (öffentlicher Personen-Nahverkehr) regelmäßig benützt. Ein Wochenticket kostet 8,50, eine Monatskarte gerade einmal 23,-- Euro. Also 77 Cent pro Tag und um diese 77 Cent kann jeden Tag der Bus oder die Bahn und die Stadtbusse in Bregenz oder Dornbirn benutzt werden. Unbegrenzt, so oft man will. Das Ticket ist übertragbar, z.B. zum Ausgehen an den Wochenenden kann die Karte von Familienmitgliedern oder Freunden genützt werden. Sowohl bei der Bahn als auch bei den Bussen gibt es im Unterland zumindest einen Halb-Stunden-Takt. Man gewöhnt sich sehr bald an die Fahrplanzeiten, schon nach kurzer Zeit empfindet man dies kaum mehr als Zeitverlust oder als umständlich. Dieser Ausgabe des Lauterachfensters liegt ein Minifahrplan des Landbus Unterland bei. Vielleicht entdecken auch Sie darin eine gute Alternative. Weitere Informationen erhalten Sie im Rathaus bei Rudi Weingärtner Tel. 6802-45. Bahnhof: Endlich tut sich was Endlich kommt Bewegung in eine Sache, die schon seit Jahren für viele Lauteracherinnen und Lauteracher ein Anliegen ist: Der Bahnhof Lauterach oder eigentlich richtig gesagt, die Bahnhaltestelle Lauterach soll benutzerfreundlich umgebaut werden. Schmid von den ÖBB hat Bürgermeister Elmar Rhomberg und GR Ing. Christian Österle die Verhandlungen in Gang gebracht. Mit den Arbeiten soll Mitte des Jahres 2007 nach der Gymnaestrada begonnen werden. Miteingebunden in die Planung sind neben den Gemeindegremien auch Raumplaner DI Alfred Eichberger und Architekt DI Wolfgang Ritsch. Durch den Ausbau des Fußund Radwegenetzes entlang der Bahnlinie soll die Haltestelle für umweltfreundliche Benützer des öffentlichen Verkehrsnetzes attraktiver werden. Der Umbau ist Teil des Rheintalkonzepts, dazu zählt auch der Bau einer weiteren Haltestelle an der Schweizerbahn im Unterfeld. Lauterach wird dann über zwei Haltestellen verfügen: Lauterach Mitte und Lauterach West. „Endlich Schluss, Kinderwägen die steilen Stufen hinaufzuschleppen“ Dann soll endlich Schluss sein, Kinderwägen und Reisegepäck die steilen Stufen zum Bahnsteig hinauf zu schleppen. Vor allem aber soll die Situation für Gehbehinderte entscheidend verbessert werden. Zusammen mit dem Vertreter des Landes Vorarlberg, DI Franz Schwärzler und DI Karl Aus dem Rathaus Rathaus Leiter: Die Abteilungsleiter im Rathaus v.l.n.r. Elmar Fessler Bürgerdienste, Bernd Hagen Finanzen, Marc Anders Infrastruktur und Mag. Kurt Rauch Gemeindesekretär Ein Rathaus – fünf Abteilungen D ie Strukturen in der Rathausverwaltung sind nun klar gegliedert. In der Ausgabe 4/2005 des Rathausfensters wurde dies bereits ausführlich dargestellt. Fünf Abteilungen wurden geschaffen, vier Abteilungsleiter eingesetzt. Sie tragen für ihre Bereiche Verantwortung , nämlich die gesetzmäßige, fachlich richtige, rasche, wirtschaftliche und bürgernahe Führung der Amtsgeschäfte. Der Chef jeder Gemeindeverwaltung ist der Gemeindesekretär, vergleichbar mit den Stadtamtsdirektoren an der Spitze der Stadtverwaltungen. Nicht selten kommt es nämlich vor, dass die Arbeit des Gemeindesekretärs mit Sekretariaten in den Betrieben verwechselt wird, die dort üblicherweise Schreibarbeiten für die Firmenleitungen zu verrichten haben. Ein Gemeindesekretär sitzt also nicht im Vorzimmer des Bürgermeisters, sondern ihm obliegt die interne Leitung des Verwaltung. Er koordiniert die einzelnen Abteilungen und ist Bindeglied zwischen den politisch tätigen Gremien und der Rathausverwaltung. 8 Heute stellen wir die vier Abteilungsleiter persönlich vor: Mag. Kurt Rauch wohnhaft in Wolfurt, Jahrgang 1956 Gemeindesekretär, Chef der Gemeindeverwaltung Leiter der Abteilungen I Zentrale Dienste und IV Gesellschaftliche Dienste – Fünf MitarbeiterInnen Die Aufgabenbereiche: Zentrale Dienste: Politische Gremien, Öffentlichkeitsarbeit, Informatik, Personal, rechtliche Angelegenheiten, Liegenschaftsverwaltung Gesellschaftliche Dienste: Soziales, Migranten-Integration, Senioren- Jugendund Kinderbetreuung, Kultur, Schulen Hobbys: Motorradfahren, Mountainbiken, Bergwandern Wer kommt ins Fußball-WM-Finale: Brasilien-Deutschland Bernd Hagen wohnhaft in Wolfurt, Jahrgang 1966 Leiter der Abteilung II Finanzen – 3 MitarbeiterInnen: Die Aufgabenbereiche: Finanzplanung, Gemeindebudget, Förderungen, Buchhaltung, Steuern und Abgaben Hobbys: Laufen, Mountainbiken, Schitouren Wer kommt ins Fußball-WM-Finale: Brasilien-Holland Elmar Fessler wohnhaft in Lauterach, Jahrgang 1954 Leiter der Abteilung III Bürgerdienste – 2 MitarbeiterInnen Die Aufgabenbereiche: Meldewesen, Wohnbeihilfe, Wahlen, Standesamt, Reisepässe, Friedhofsverwaltung, Amtskasse Hobbys: Radfahren, Wandern Wer kommt ins Fußball-WM-Finale: Brasilien-Holland Marc Anders wohnhaft in Dornbirn, Jahrgang: 1967 Leiter der Abteilung V Infrastruktur – 6 MitarbeiterInnen Die Aufgabenbereiche: Raumplanung, Verkehr, Umwelt, Landwirtschaft, Hochbau, Straßen, Wasser, Kanal, Gebäudewirtschaft Hobbys: Familie, Mountainbiken, Schwimmen Wer kommt ins Fußball-WM-Finale: Brasilien-Argentinien fenster Aus der Gemeinde FA M I L I E N e m P O W E R m e n t Spielbus brachte „Äktschn“ Der Spielbus des Vorarlberger Kinderdorfs kam an einem Freitagnachmittag im Mai und brachte „Äktschn“ auf den Spielplatz im Buchenweg. Theresia Sagmeister mit ihrem ehrenamtlichen Team, unterstützt vom Spielpädagogen des Kinderdorfs Heinz Rhomberg, verwandelte in kurzer Zeit den Spielplatz in eine quirlige Begegnungsstätte. Abwehrübungen werden erlernt Christine Schäfler bei der Arbeit mit einer Kindergruppe Se – Si – Be Selbstsicherheit und Selbstbehauptung Im Kindergartenjahr 2005/06 haben insgesamt 49 Kinder aus Lauterach an den Kursen teilgenommen. ten ihren Körper kennen, hörten über gute und schlechte Berührungen, gute und schlechte Geheimnisse. Für die Trainerin, Frau Christine Schäfler ist es wichtig, dass es zu keiner Personifizierung bei den Kindern kommt. Als Arbeitsmaterialien dienen daher diverse Bücher, Spielmaterialien und kindgerechte Körperübungen. Den drei Mädels hat es gefallen „Wir waren überrascht, wie viele Kinder und Eltern der Einladung folgten und begeistert mitmachten. Die anwesenden Mütter und Väter waren sehr interessiert W ie sollen sich Kinder verhalten, wenn von Fremden Bonbons, Schokolade, junge Katzen usw. angeboten werden? Was soll das Kind machen, wenn es alleine zu Hause ist und es an der Tür klingelt oder das Telefon läutet? All diese Situationen werden mit den Kindern nachgespielt und dabei das richtige Verhalten aufgezeigt. In der Kleinkindbetreuung Rappelkiste und in den Kindergärten Bachgasse, Hohenegger und Weißenbild haben im Kindergartenjahr 2005/06 insgesamt 49 Kinder (24 Mädchen und 25 Jungen) an den Kursen teilgenommen. Die Kinder wurden während der regulären Betreuungszeit in Kleingruppen kindgerecht an das Thema „Selbstsicherheit und Selbstbehauptung“ herangeführt. Sie lern- „Se-Si-Be ist Präventionsarbeit gegen sexuellen Missbrauch an Kindern“ Ab kommenden Herbst besteht für alle Lauteracher Kindergartenkinder die Möglichkeit, am Montag Nachmittag an einem Kurs im Kindergarten Hohenegger teilzunehmen. Genaue Informationen erhalten die Eltern noch vor Kindergartenbeginn. Kursleitung: Frau Christine Schäfler, Spielgruppenbetreuerin, Trainerin für Selbstsicherheit und Selbstbehauptung, Tel.: 0650/65 82 202 Der Spielbus des Vorarlberger Kinderdorfs mit dem langen Hüpfseil am Projekt „FAMILIENemPOWERment und bestätigten uns, dass eine praktische Unterstützung junger Familien in vielen Fällen sehr hilfreich wäre. Besonders freute uns auch die unkomplizierte Zusammenarbeit mit der Gemeinde und den Frauen des „Infantibus“. Ein herzliches Dankeschön, wir kommen gerne wieder“, das war das erfreuliche Statement der Veranstalter. fenster 9 Aus der Gemeinde Benni und die verlorene Lampe „Kleine Erzähler ganz groß“ – Ein Kinderbuch entstand im Kindergarten Weißenbild, es kostet Euro 19.50. Voll Stolz präsentierte der Kindergarten Weißenbild zusammen mit acht weiteren Kindergärten des Landes das Vorarlberger Kinderbuch mit dem Titel „Kleine Erzähler ganz groß“. Kinder haben für Kinder viele tolle Geschichten in diesem Buch aufgeschrieben. Die Präsentation fand im Landhaus in Bregenz statt. Als krönender Abschluss des Kindergartenjahres Weißenbild wurde die Geschichte „Benni und die verlorene Lampe“ beim großen Familienfest als Kindermusical aufgeführt. Alle konnten sehen, was in den Kindern steckt, angefangen von Autoren, Künstlern bis hin zu Schauspielern und Sängern. Um das Buch überhaupt schreiben zu können, benötigten die Kinder einige Grundkenntnisse. Daher lernten sie zusammen mit Ihren Kindergärtnerinnen verschiedenste Arten von Büchern kennen, traten in Kontakt mit Autoren und Künstlern, 10 „Schritt für Schritt einigten sich die Kinder auf Titel, Thema, Personen und Handlungen“ besuchten Museen und die örtliche Bücherei und informierten sich über das Handwerk des Buchdruckens. Ein ganzes Jahr Arbeit steckt in der Gestaltung dieses Kinderbuches. Nach der intensiven Vorarbeit mussten viele Fragen beantwortet werden, wie zum Beispiel: „Von wem soll das Buch handeln, wo soll es spielen, was soll geschehen?“ Schritt für Schritt einigten sich die Kinder auf Titel, Thema, Personen und Handlungen. In gemeinsamen Erzählrunden, an denen immer alle Kinder sehr aktiv mitarbeiteten, entstand schließlich eine Geschichte. Gab es im Handlungsablauf einmal mehrere Möglichkeiten zur Auswahl, wurde mit Applaus abgestimmt, um sich für eine Idee zu entscheiden. Schließlich erhielt die Geschichte den Titel „Benni und die verlorene Lampe“. Danach wurde mit verschiedenen Techniken experimentiert, wie zum Beispiel Aquarell-, Roll-, Seifenblasentechnik, um Hintergrundbilder entstehen zu lassen. Die schönsten Bilder wurden ausgesucht und danach zeichneten die Kinder die wichtigsten Szenen der Geschichte mit Ölkreiden auf die getrockneten Hintergrundbilder. Für die Kindergärtnerinnen war es aufregend miterleben zu können, wie jedes Kind mit voller Begeisterung an der Erarbeitung des Buches beteiligt war, das abschließend gedruckt wurde. Selbstverständlich kann dieses einzigartige Werk gekauft werden. Kontaktperson: Judith Längle, Kindergarten Weißenbild, Tel.: 05574/31506. fenster Aus der Gemeinde JUGENDDRINK Mehr Spaß mit Maß: Sechs Gemeinden, Ein Jugenddrink Die Mamas und die Kinder bei den Vorbereitungen Im Sinne des Jugendschutzes sind Gastgewerbebetriebe gesetzlich verpflichtet, mindestens zwei Sorten nichtalkoholischer Getränke zu einem Preis auszuschenken, der nicht über jenem des billigsten alkoholischen Getränks liegt. Im Zuge des Alkoholpräventionsprojektes „Mehr Spaß mit Maß“ haben sich engagierte Menschen in der Region für dieses Thema stark gemacht. Gespräche mit unseren Wirten fanden statt und bestehende Jugenddrinkkonzepte im Land wurden betrachtet. Aber im Wesentlichen sind es die Jugendlichen aus unserer Region, die darüber entscheiden sollen, wie der Jugenddrink in den Hofsteiggemeinden auszusehen hat. Deshalb starten wir unter dem Motto „Mehr Spaß mit Maß: Sechs Gemeinden, Ein Jugenddrink“ den Wettbewerb zum Thema Jugenddrink in der Region. In diesem Wettbewerb sollt ihr, die Jugendlichen, darüber entscheiden, welcher alkoholfreie Inhalt, welcher Name, welches Logo und welches Glas für diesen Jugenddrink in Frage kommt. Dafür gibt es mehrere Möglichkeiten: Noch vor den Schulferien können Schülerinnen und Schüler der Hauptschulen in der Region verschiedene Fruchtsäfte und Fruchtsaftkombinationen ausprobieren und bewerten. Auf Fragekarten werden die Meinungen gesammelt und der Wettbewerb zum Thema Glas, Name und Logo für unseren Jugenddrink wird gestartet. Bei der Beach Trophy in Wolfurt am 12., 13. und 14. August 2006 haben dann alle weiteren Jugendlichen aus unserer Region die Möglichkeit ihre Ideen und Meinungen anzubringen. Als Preise winken: I POD, mp3-Player oder Kinokarten. Wir freuen uns auf rege Teilnahme und ein jugendgerechtes Ergebnis. Workshop „Gsunde Jause“ I m Mai besuchte Frau Claudia Brugger, Ernährungsberaterin beim aks, den Kindergarten Unterfeld. Gemeinsam wurde ein Kochworkshop zum Thema „Gesunde Ernährung – gesunde Jause“ veranstaltet. Frau Claudia Brugger erzählte den Kindern und auch den interessierten Müttern, wie man eine gesunde Jause schmackhaft zubereiten kann. Das „gesunde“ Buffet war in kürzester Zeit leergegessen Im Anschluss war Teamwork gefragt. In Gruppen von ca. fünf Kindern und einer Mama wurde ein leckeres Jausenbuffet zubereitet, das alle gemeinsam verspeisen durften. Es war ein gelungener Vormittag und hat den Kindern, den Mamas und den Kindergartenpädagoginnen gezeigt, dass Gesundes einfach unglaublich gut schmekken kann. Ein herzliches Dankeschön an Frau Claudia Brugger für den ereignisreichen Vormittag. Aus der Gemeinde Borg – Arbeiten des „KGT“-Zweig Papiermaché-Skulpturen mit Bootslack gefirmist (Pop-Art) „KGT steht für Kunst, Gestaltung, Technologie“ Immer wieder werden in der Schule Arbeiten des „KGT“-Zweiges (Kunst, Gestaltung, Technologie) ausgestellt. Im heurigen Jahr haben die Schüler(innen) unter anderem Selbstportraits aus Lindenholz geschnitzt, Tonskulpturen geschaffen, aus verschiedensten Fundstücken (Licht)objekte gestaltet und Kupfer-Mobiles erarbeitet. Dazu kommen noch die vielfältigen graphischen Arbeiten am Computer. Hauptschule Lauterach: Orientierungslauf Im Mai fanden im Rahmen des 1. Vorarlberger Schulorientierungslaufcups je ein Lauf in Dornbirn und Satteins statt. Schüler und Schülerinnen aus verschiedenen Schulen nahmen an den beiden Wettkämpfen teil. Mit dabei zwölf Schüler und Schülerinnen der Hauptschule Lauterach. War der Lauf in Dornbirn am Sportplatz Birkenwiese und in den Dornbirner Achauen noch relativ einfach und übersichtlich, so kamen manche Teilnehmer/innen beim Lauf in Satteins (zur Orientierung nur eine Wanderkarte mit wenigen Details, Waldgebiet mit etlichen Höhenmetern) an ihre lauf- und orientierungstechnischen Grenzen. Trotzdem waren diese beiden Laufwettbewerbe für alle ein großartiges Erlebnis. Die Mädchen der Hauptschule Lauterach erreichten in ihrer Kategorie den zweiten Platz, die Mannschaft 1 der Knaben den dritten Platz in der Mannschaftswertung. Für die Sieger gab es schöne Pokale, für die zweit- und drittplazierten Mannschaften Medaillen. www.vobs.at/hs-lauterach Mannschaft der Hauptschule 12 fenster 2. Platz: Larissa, Marion, Patrizia, Verena Aus der Gemeinde Prima la Musica 2006 D ie Musikschule Lauterach-Wolfurt ehrte im Rahmen einer kleinen Feierstunde im Seniorenheim Wolfurt ihre Preisträger des Wettbewerbes „Prima la Musica 2006“. Mit fünf ersten, sechs zweiten und einem dritten Preis war dieser Wettbewerb einer der erfolgreichsten in der Geschichte der Musikschule. Deshalb haben es sich die politisch Verantwortlichen der Marktgemeinde Wolfurt, Bgm. Erwin Mohr und VizeBgm. Ferde Hammerer sowie der Marktgemeinde Lauterach, VizeBgm. Mag. Karlheinz Rüdisser, nicht nehmen lassen, persönlich an diesem Anlass teilzunehmen und den Preisträgern und ihren Lehrern zu diesen hervorragenden Leistungen zu gratulieren. Besonders erwähnenswert ist die Leistung von Christina Drobez, die bereits zum fünften Mal an diesem Wettbewerb teilgenommen hat und auch ebenso oft mit einem Preis ausgezeichnet wurde. Die Teilnehmer der Musikschule am Wettbewerb „Prima la Musica“ Christina Drobez, die bereits zum 5. mal mit einem Preis ausgezeichnet wurde. Spendenaktion der Schule Unterfeld für Sophie „Im kommenden Herbst kommt das kleine Mädchen Sophie in die 1. Klasse unserer Schule. Mit großer Betroffenheit haben wir erfahren, dass Sophie an einer seltenen Art von Leukämie leidet“, so Dir. Hubert Köb. Dank einer Chemotherapie, die ihr jedoch sehr zu schaffen macht, ist ihr Zustand im Moment stabil. Sophie braucht aber dennoch dringend eine Knochenmarkspende. Viele Leute wären auch dazu bereit und ließen sich Blut für eine Voruntersuchung abnehmen.. Leider konnte aber bisher kein geeigneter Spender gefunden werden. So eine Blutuntersuchung dauert ca. vier Wochen und kostet Euro 52,00. Immer, wenn ein gewisser Betrag überwiesen wurde, wird eine entsprechende Anzahl von Blutproben untersucht. Die Ergebnisse werden dann auf einer Datenbank gespeichert. Da für eine einzelne Familie die Kosten für diese Untersuchungen einfach zu hoch sind, läuft seit einiger Zeit eine Spendenaktion, an der auch die Schule Unterfeld teilnahm. SchülerInnen opferten ihr Taschengeld, Eltern, LehrerInnen und der Direktor spendeten gerne. So kam der stolze Betrag von Euro 1.456,42 zusammen. Herzlichen Dank an alle Spenderinnen und Spender! Bei vielen Krankheiten kann mit Geld nicht geholfen werden. Aber in Sophies Fall geht es darum, möglichst schnell einen geeigneten Spender zu finden und das kostet Geld. „Wir hoffen sehr, dass wir mit dieser Spende zu Sophies Heilung beitragen können“, so Dir. Hubert Köb. Aus der Gemeinde „Stand-by“ Wettbewerb Die 2b-Klasse konnte in ihrer Kategorie den „Oscar für Spezialeffekte“ erreichen Im Landhaus konnten die Preise entgegengenommen werden Sonder-Oscar für Spezialeffekte mit Stromfressgespenstern Stolz zeigen die Hauptschüler die Urkunde D ie 2b-Klasse der Hauptschule Lauterach hat wie zahlreiche andere Schulen aus Vorarlberg und dem angrenzendem Bodenseegebiet an einem Wettbewerb mit dem Thema „Stand-by“ teilgenommen. Ausgeschrieben wurde der Wettbewerb vom Arbeitskreis Schule Energie. Dieser Arbeitskreis ist ein Gemeinschaftsprojekt zwischen den Schulen Vorarlbergs und den VKW. Je nach Altersstufe sollte das Thema „Stand-by“ verschieden bearbeitet werden:Im Volksschulalter durch Zeichnungen, im Hauptschulalter durch einen Sketch und von den Ältesten durch eine PowerpointPräsentation. Die 2b-Klasse konnte in ihrer Kategorie einen Sonderpreis („Oscar für Spezialeffekte“) erreichen und hat den Preis am Donnerstag, dem 18. Juni, von Landesrat Stemer und Direktor Summer überreicht bekommen. Neben den zahlreichen Proben für die Aufführung des Stand-by Sketches 14 „Es wurde deutlich sichtbar, wie hoch die Stromverschwendung beim „Standby“ ist.“ war auch die inhaltliche Aufarbeitung der Stand-by-Problematik ein wichtiges Thema. Mit von den VKW ausgeliehenen Messgeräten konnten die Schüler Elektrogeräte in der Schule und bei ihnen zu Hause bezüglich ihrer elektrischen Leistung und ihres Stromverbrauchs messen. Klar und deutlich wurde sichtbar, wie hoch der Stand-by Stromverbrauch, besser gesagt die Standby Stromverschwendung wirklich ist. Zu den betroffenen Geräten zählen vor allem Fernsehgeräte, Videorekorder, DVD- Geräte, Halogenlampen mit Trafo, Ladegeräte und Computer. Verwundert hat alle aber auch die Tatsache, dass es in unseren Haushalten Elek- trogeräte gibt (Radios, Kaffeemaschinen, Mikrowellengeräte ...), die, auch wenn sie nur eingesteckt und somit noch nicht richtig in Betrieb sind, trotzdem immer Strom verbrauchen! Kaum jemand weiß das! Die Schüler haben auch ausgerechnet, wie hoch der Stand-by Stromverbrauch eines Gerätes im Laufe eines Jahres ungefähr sein könnte. „Wir haben versucht, die Rechenergebnisse für die Haushalte unserer Klasse auf ganz Lauterach hochzurechnen und kamen zu dem Ergebnis, dass allein durch die in Lauterach verwendeten Fernsehgeräte jährlich bis zu 500 000kWh Strom im Stand-by Betrieb verschwendet werden!“ Das entspricht dem durchschnittlichen Jahresstromverbrauch von fast genau 100 Haushalten. Und das nur in Lauterach! Eine Zahl, die sehr zu denken gibt!! www.vobs.at/hs-lauterach fenster Aus der Gemeinde Historisches – wie es einmal war Ein Bär in der Kirchstraße Das fahrende Volk legte früher auch in Lauterach auf seinen Zügen regelmäßig einen Halt ein und ließ sich für eine Weile unter der Achbrücke, dort wo sie das Vorland überspannte, nieder. Kirchstraße 22 D ie Zigeuner handelten mit Pferden und suchten mit allerlei Dienstleistungen etwas zu verdienen. Den Brücklern war ihre Anwesenheit oft nicht so recht geheuer, da ihnen schon ab und zu etwas abhanden gekommen war, anderen Leuten wiederum bereitete der Zulauf einer Wahrsagerin Kopfzerbrechen und als der Zuzug im Jahre 1902 besonders stark anwuchs, überlegte man sich, ihnen den Aufenthalt in der Gemeinde ganz zu verbieten und das an der Achbrücke auf einer Tafel mit entsprechender Strafandrohung kund zu tun. Mehr die Neugierde als das Mitleid mit dem bedauernswerten Tier regte sich jedoch, wenn einer mit einem Tanzbären durch die Straßen zog und um Geld bettelte. Nur unter Zufügung großer Schmerzen und der damit verbundenen Angst war solch einer bis zu seinem Erwachsensein beherrschbar. Dessen unbewußt legten Handwerker wie Hausfrauen die Arbeit zur Seite und traten vor das Haus um die Gele- genheit nicht zu versäumen. Das Foto aus der zweiten Hälfte der 20er Jahre zeigt links den Schuhmacher Michael Paulmichl. Er hat 1921 die Werkstätte von Vinzenz Jenny übernommen bei dem er schon als Geselle gearbeitet hatte. Neben seiner Arbeit holte er immer wieder einmal ein Stück schwarzen Kautabak aus einer Schweinsblase, wo er saftig blieb und entledigte sich dann der Tschickbrühe in ein Blechgefäß auf dem Boden in dem das Leder zum Einweichen im Wasser lag. Am Samstag Abend traf sich bei ihm regelmäßig eine frohe Jasserrunde: der Finanzer Hermann Hausteiner, die Sticker Josef Achberger (Bildmitte) und Anton Hefel und Josef Kräutler, der Werkmeister bei den VKW war. An manchen Abenden brachte er jungen Leuten bei Musik aus einem Grammofon das Tanzen bei. Paulmichel war auch ein begeisterter Fischer und verstand es meisterhaft, allerlei kunstvolle Köder herzustellen. Da der Schuhmacher über keine Ersparnisse verfügte, zog er im Alter in das damalige Versorgungsheim, wo er seinen Lebensabend verbrachte und 1950 im Alter von 66 Jahren verstarb. Am Bildrand ist Frau Maria Achberger zu erkennen. Sie war in erster Ehe mit dem Schuhmacher Vinzenz Jenny verheiratet, der neben vielen Ortsansäßigen auch die Ordensfrauen des Klosters Riedenburg zu seinen treuen Kundinnen zählte. Im Juni 1921 erkrankte er plötzlich schwer. Der herbeigerufene Arzt verschrieb ihm ein Medikament, das in Dornbirn geholt werden mußte. In Ermangelung jeder Fahrgelegenheit rannte seine Frau so rasch sie die Füße trugen. Bis sie aber keuchend zu Hause war, lebte ihr Mann schon nicht mehr. Man sagte, es sei Blinddarmdurchbruch gewesen. Aus der Chronik des Handwerks von Elmar Fröweis fenster 15 Aus der Gemeinde Unterstützung bei schulischen Problemen B ald ist das Schuljahr zu Ende und die Zeugnisse nahen. die LernPraxis Kessler bietet Unterstützung in nachstehenden Bereichen an: Legasthenietraining, Dyskalkulietraining, Nachhilfe und Vermittlung von Nachhilfe, Beratung bei Konzentrationsproblemen, Lernberatung bei lernschwachen Kindern, Unterstützung bei schulischen Problemen aller Art. Nachhilfelehrer gesucht Inzwischen ist eine große Liste mit Personen verfügbar (Nachhilfelehrer, Studenten, Schüler), welche ihr Wissen gerne an andere weitergeben möchten. Sollte sich noch jemand gerne in diese Liste eintragen wollen, bitte das an die LernPraxis Kessler mitteilen. Rechtschreibtraining (Legasthenietraining) für Erwachsene Erwachsene haben oft Legasthenie oder sonstige Schwierigkeiten mit der Rechtschreibung. Die LernPraxis Kessler bietet auch hier Unterstützung an. Informieren Sie sich unverbindlich. Wie kann ich mein Kind beim Lernen unterstützen? Eltern können die Entstehung von Lernproblemen verhindern. Es ist ein großes Anliegen der LernPraxis Kessler, Lernprobleme zu vermeiden. Dazu gibt es Seminare „Besser lernen“ nicht nur für Kinder, sondern auch Beratungen für Eltern. Kontaktadresse: LernPraxis Kessler, Mag. Andrea Kessler, Baumweg 1a, Lauterach, Mobil: 0664 / 213 44 43 16 fenster Aus der Gemeinde California dreaming Sophia Rüscher aus der 7a führte als Moderatorin durch den Abend, für den guten Sound sorgte Prof. Gerold Haider am Mischpult. Im ersten Teil des Konzerts unter der Leitung von Markus Vallazza sorgten Stücke von u.a den Beach boys (Surfin’ USA), CCR (Have you ever seen the rain…), The Doors (Strange days) oder Santana (oye como va) für eine tolle Stimmung Im zweiten Teil unter der Leitung von Hermann Eichwalder wurden Titel von u.a. Guns `n` Roses (paradise city…), The Rasmus (In the shadow) oder Greenday (Wake me up when september end) vorgetragen. Zum Abschluss des Abends spielte die Band ein von Hermann Eichwalder selbst komponiertes Instrumentalstück (Sundown) R ockmusik aus Kalifornien von 1966 bis 2006 war das Thema des heurigen Konzerts, das im Mai im Alten Vereinshaus in Wolfurt einem begeisterten Publikum präsentiert wurde. Sophia Rüscher aus der 7a führte als Moderatorin durch den Abend, für den guten Sound sorgte Prof. Gerold Haider am Mischpult. Die Bands 1. Teil: vocals: Celina König, Julia Hotz, Nancy Hu, Ramona Vetter, Sandra Hrncic guitars: Cagla Izgi, Martin Küng, Micha Fietkau, Markus Vallazza bass guitar: Monika Pal drums: Simon Bertl keyboards: Martina Sieber, Sarah Kepp sax, percussion: Pascal Purin 2. Teil vocals: Christina Pallestrang, Cornelia Matt, Julia Pfanner, Tanita Rzipa, Christine Mohr, Ramona Sailer guitars: Dragos Stefan, Florens Cubasch, Cornelia Matt, Ruben Stark, Hermann Eichwalder bass guitar: Christina Pallestrang, Florens Cubasch drums, percussion: Alexander Kranabetter, keyboards, E-piano: Kristina Pranjic, Tanita Rzipa, Thomas Wildner, Anna-Lena Fischnaller, Verena Leimgruber flute: Christine Mohr, Ramona Sailer sax: Pascal Purin, Philipp Neier fenster 17 Aus der Gemeinde Das Gespräch mit Doris Röser Doris Röser, Jahrgang 1983 wohnhaft im Blumenweg 6 Studentin in Innsbruck Lehramtsstudium für Sport, Philosophie und Psychologie Trainer Hans Jürgen Steiner (links) und Vater Arno Röser (rechts) Doris, zuerst einmal herzliche Gratulation zu deinen sportlichen Erfolgen. Was ist dir heuer schon alles gelungen? Im Juni konnte ich die Vorarlberger Bestzeit über die 200m verbessern. Dieser Rekord bestand seit nicht weniger als 32 Jahren und wurde von Brigitte Haest-Ortner gehalten. Was auch sehr viel zählt: Diese Zeit bedeutet österreichische Jahresbestleistung. Beim Lauteracher Sprintmeeting gelang mir zudem eine Vorarlberger Bestzeit über 75m und eine österreichische Jahresbestleistung über 100m. Bleiben wir bei den 100m. Den Landesrekord hält immer noch Brigitte Haest. Peilst du auch eine Verbesserung dieser Marke an? Ja, anpeilen will ich diese Marke schon. Wann es soweit ist, hängt allerdings von einigen Faktoren ab: Von den Trainingsphasen, von der Tagesverfassung, von den Witterungsbedingungen usw. Ich lasse mir Zeit. Dieser Rekord besteht „erst“ seit 27 Jahren. Im Vergleich zu den 200m bleiben mir also noch ein paar Jährchen. Kann man solche Rekorde planen? Planen würde ich so nicht sagen. Ein gutes Training ist die Grundlage für solche Leistungen. Mich persönlich interessiert, was für mich alleine durch Talent und gutem Training auf Sprintstrecken möglich ist. Obwohl ich intensiv trainiere, weiß ich, dass Läuferinnen auf internationalem Niveau noch sehr viel mehr trainieren. Ich glaube, da habe ich schon noch Spielraum nach oben. 18 Neben Training muss deiner Meinung nach Talent vorhanden sein? Ganz bestimmt! Schon im Kindesalter zeigt es sich, ob man schnell rennen kann. Ich denke auch, dass ich meine Schnelligkeit von meiner Mutter und meinem Vater geerbt habe. Meine Mutter zählte im Schulalter immer zu den schnellsten und auch mein Vater war ja ein ausgezeichneter Leichtathlet. Wie sieht deine Trainingswoche aus? Derzeit trainiere ich vier- bis fünfmal wöchentlich. Die Trainingseinheiten absolviere ich in Innsbruck, wo ich Sport, Psychologie und Philosophie studiere und im Ländle mit meinem Trainer Hans Jürgen Steiner, der selbst ein ausgezeichneter Sprinter war. Er stellt mir die Trainingspläne zusammen. Sein Wissen für einen Trainingsaufbau basiert neben seiner Ausbildung als Lehrwart auch auf den weltweit neuesten Erkenntnissen, die er aus dem Internet bezieht. Dazu kommen wöchentlich ein bis zwei weitere Termine bei meiner Physiotherapeutin. Auch Krafttraining im Fitnesscenter gehört zum Trainingsplan. Zudem weiß ich, dass dich deine Familie auch sehr unterstützt! Ja, mein Vater Arno und meine Mutter Sonja erledigen alle administrativen Angelegenheiten für mich wie Anmeldungen zu Wettkämpfen, Reisen, Quartier frage, Finanzielles usw. Meine Eltern sind praktisch meine Manager. Das ist eine nicht zu unterschätzende Hilfe, die ich von ihnen bekomme. Gefällt es dir, auf Wettkämpfe zu reisen? Natürlich sehr, für mich als Sportlerin ist das eine ganz wichtige Motivation. Mir taugt es, an internationalen Wettkämpfen teilzunehmen und mich mit meinen Konkurrentinnen zu messen. Meine weiteste Reise führte mich als Fünfzehnjährige zur Gymnasiade nach Shanghai. Sehr oft gehe ich in der Schweiz bei internationalen Swiss-Meetings an den Start. Im Juni durfte ich in Novi Sad in Serbien als Mitglied des österreichischen A-Teams über 200m und in der 4x100m-Staffel an den Start gehen. Mit dem Flugzeug zum Wettkampf zu reisen und am Wettkampfort zum Nationalteam zu treffen und mitkämpfen zu dürfen, das ist schon toll. Fällt dir ein schönes Erlebnis im Zusammenhang mit deinem Sport ein? Ja, kürzlich, vor dem 200m Lauf bei den Landesmeisterschaften im Bodenseestadion murmelten alle schon, ob ich den 200m-Landesrekord nun wohl verbessern werde. Also nicht nur meine Erwartungen, sondern auch die Erwartungen des Publikums waren hoch. Im Stadion waren auch immer auffällig viele Kinder der Turnerschaft Lauterach in meiner Nähe. Nach dem Lauf war der Jubel bei allen sehr groß. Plötzlich sind die Kleinen ganz schüchtern zu mir gekommen und haben mich um ein Autogramm gebeten. Die ersten Autogramme in meiner „Karriere“! Das habe ich ganz lieb gefunden. Danke für das Gespräch und alles Gute für die Zukunft. fenster Aus den Vereinen JAHRGANG 1926 Wiedersehen nach 40 Jahren Anlässlich eines Besuches des vor 40 Jahren nach Paraguay ausgewanderten Lauterachers Anton Reichmuth bei seinen Kindern in Lauterach trafen sich ehemalige Schulkollegen und Kolleginnen sowie Jahrgängerinnen und Jahrgänger des Jahrganges 1926 zu einem gemütlichen Beisammensein. Schulfotos wurden angeschaut, Erinnerungen ausgetauscht und alte Lausbubenstreiche erzählt. Mit ein paar Liedern wurden die Stimmbänder in Schwung und die Lachmuskeln durch viele Witze in Bewegung gebracht. Kalb Erich und Erika, Frener Maria, Götze Karl und Gertrud Rosi Geschray Knödelvariationen zu Wasser und zu Land Ü ber 70 Kneippianer sind im Juni dieser Einladung gefolgt und haben sich im Gasthaus Weingarten voller Erwartung eingefunden. Zu Beginn gab es die Knödelvariationen zu Wasser (Kraftbrühe mit Leberund Brätknödel). Dann folgte der erste Teil des Diavortrages über das Vereinsgeschehen der letzten Jahre, vorgestellt und kommentiert von Rosi Geschray. Dann wurde der zweite Teil der Knödelvariationen zu Land (Zwetschken-, Marillen- und Topfenknödel mit Eis) in gewohnt ausgezeichneter Weise serviert. Mit dem zweiten Teil des Diavortrages ging wiederum ein gelungener Abend zu Ende. Namen der auf dem Foto abgebildeten Damen und Herren von links nach rechts vordere Reihe: Agnes Nußbaumer, Maria Brüstle, Elli Meyer, Albert Rümmele, Anton Reichmuth, Artur Brüstle hintere Reihe: Karl Krenkel, Karl Meyer, Adolf Scalet, Adolf Dietrich Schnell verging der Nachmittag und es wurde ein baldiges Wiedersehen vereinbart. Bibliothek Lauterach Die Bibliothek Lauterach ist vom 11. Juli 2006 bis 29. Juli 2006 geschlossen. Im August sind folgende Öffnungszeiten: Donnerstag : 15 Uhr bis 17.30 Uhr Freitag: 17 Uhr bis 19. Uhr Ab September gewohnte Öffnungszeiten. Im Herbst warten wieder viele neue Medien auf Sie. Das Bilbliotheks-Team wünscht einen erholsamen Urlaub mit (ent)spannenden Medien aus der Bibliothek Lauterach. Aus den Vereinen Kneipp Aktiv-Club Lauterach Miteinander Neues entdecken Gemeinschaftswoche in Velehrad, Tschechien, vom 15.– 22.Mai 2006 V ierzig Personen nahmen Mitte Mai an einer Reise nach Mähren - unter der bewährten Führung von Pfarrer Ferdinand Hiller und Rosi Steger - teil. Mit besinnlichen Gedanken von Pfarrer Hiller begann die Fahrt, die über München nach Passau führte. Bei einer Stadtbesichtigung konnte in der schönen Barockkirche die größte Orgel der Welt bewundert werden. Weiter ging es Richtung Oberösterreich. Die Kneippianer verbrachten anschließend zwei Nächte in einem sehr friedvollen Umfeld in Tragwein im Bildungshaus Greisinghof. Ein besonderer Schatz dieses Bildungshauses ist der Bibelgarten und der Bibelweg. Pater Rektor ist nicht nur ein Kenner aller Pflanzen, die in der Bibel vorkommen, er ist auch ein liebevoller Gärtner und findet die richtigen Worte, die Bedeutung und den Symbolwert der Blumen, Heilpflanzen und Sträucher zu erklären.Das nächste Ziel war der berühmte Kefermarkter Altar. Durch eine morgendliche Besinnung mit entsprechender Musik konnten die Reiseteilnehmer dieses Kunstwerk in seiner ganzen Tiefe erschließen. Weiter ging es nach Krumau in Böhmen, der Stadt der vielen Brücken und schmalen Gassen mit ihrer schönen Altstadt und der Burg. Stadtführerin Dana verstand es vortrefflich, auf unterhaltsame Art die Schönheiten der Stadt zu zeigen. In Velehrad in Mähren wurden die Reiseteilnehmer von Vladimir und Frantisek mit großer Herzlichkeit empfangen und begleitet. Unter anderem wurde eine Kapelle besichtigt, deren Ursprung in das 9. Jahrhundert zurückreicht, weiters das archäologische Freilichtmuseum und das Bischöfliche Schloss Kremsier. Beeindruckend war auch der Besuch in Olmütz mit dem Wenzelsdom, dem Rathausplatz mit der astro- „Ein guter Tropfen mährischen Weines kann belebend wirken“ nomischen Uhr und vielen anderen Sehenswürdigkeiten. Auch feierte die Gruppe mit Pater Weichsel S.J in ganz eigener Stimmung einen Gottesdienst in der Wallfahrtskirche von Velehrad. Trotz großer Entfernung zum Altar fühlten sich dennoch alle nahe und zusammengehörig. Der 83 Jahre alte Pater erzählte viel von seiner Zeit unter kommunistischer Verfolgung. Auch zwei Schwestern erzählten berührende Geschichten aus dieser schweren Zeit. In Buchlov haben die Kneippianer bewiesen, dass nach der Besichtigung eines schönen Schlosses und eines wunderbaren Parks ein guter Tropfen mährischen Weines aus einem edlen Fass belebend wirken kann. fenster 21 Aus den Vereinen Kuchen für den Krankenpflegeverein Die Mitarbeiterinnen vom Spar Lauterach haben sich entschlossen, für einen guten Zweck Kuchen zu backen und diese dann, versteht sich von selbst, kostenlos zur Verfügung zu stellen. Am Samstag dem 13. Mai wurden diese selbst gebackenen Kuchen im eigenen Geschäft Spar-Markt Lerchenauerstraße verkauft. Die gesamten Einnahmen dieses Kuchenverkaufes, es kamen immerhin ca. 300 Euro zusammen, wurden zwei Tage später an Herrn Mag. Otto Galehr zu Gunsten des Krankenpflegevereins übergeben. Alp-Bergkäse, der König unter den Käsesorten D er Alpbergkäse wird zwischen Mai und September auf unseren wunderschönen naturbelassenen Alpen hergestellt. Während dieser Zeit bewegen sich unsere Kühe nach Herzenslust auf den ruhigen, saftigen Alpweiden. Weit entfernt von Lärm, Staub und Stress bekommen die Tiere jeden Tag zwischen 100 – 150 verschiedene Kräuter und Gräser serviert. (Im Tal sind es nur noch ca. zehn). Auf den Alpen wird weitgehend auf Kraftfutter verzichtet. Diese höchste Qualität an silofreier Rohmilch (es gibt leider nur noch fünf Prozent silofreie Milch in Europa) wird jeden Tag frisch verarbeitet und noch nach alter Tradition händisch im Tuch ausgenommen. Von größter Wichtigkeit sind jetzt die nächsten acht bis zwölf Monate: Die richtige Lagerung und Pflege des Alpbergkäses im Reifekeller. Meine Meinung: Eine alte Tradition die unbedingt weitergeführt werden sollte! Mein Tipp: Machen Sie diesen Sommer eine Alpwanderung! Am besten schon am Vormittag, dann können Sie den Sennen bei ihrer Arbeit zusehen. 22 Leo Simma Leo`s Kioske fenster Aus den Vereinen Frauenchor Hofsteig hat Maiencocktail gut gemixt Großer Erfolg für den Frauenchor Hofsteig beim Maiencocktail im Hofsteigsaal M it Brillanz mixte der Frauenchor Hofsteig unter der Leitung von Birgit Lasser-Neyer den Beginn zum bunten Abend. Die dargebotenen, mit viel Gefühl ausgewählten Lieder standen auf höchstem Niveau. Dabei sind die anspruchsvollen Abba-Songs besonders ins Ohr gegangen. Das begeisterte Publikum applaudierte anhaltend, so dass die Zugabe nicht lange auf sich warten ließ. Der bunte Mix aus Show und Unterhaltung war für den Veranstalter ein großer Erfolg. Mitverantwortlich am Gelingen des Abends war die Theatergruppe „Rampenlicht“ mit einigen humorvollen Aufführungen. Die Chefin der „Dance Art School“, Christine Hefel, schaffte mit ihren Teenies nach der sehr schwungvollen und bunten Tanzeinlage einen perfekten Übergang zum Publikumstanz. Wer der Einladung zum Maiencocktail in den Hofsteigsaal gefolgt ist, kam also voll auf seine Rechnung. Obfrau Susanne Zech begrüßte viel Chorbegeisterte und dankte dem Kulturreferenten der Marktgemeinde Lauterach Christof Döring, für sein Kommen. Ehrenobfrau Rosemarie Jussel mit Gemahl, sowie Ehrenmitglied Ingrid König mit Gemahl ließen es sich nicht nehmen, bei dieser Veranstaltung dabei zu sein. Im Saal herrschte gute Stimmung. Das reichhaltige Kuchenbuffet ließ keinen süßen Wunsch offen, in der gut besuchten Cocktailbar wurde viel gelacht und neue Bekanntschaften geknüpft. Die Umsetzung der Idee, auch alkoholfreie Mixgetränke anzubieten, wurde von zahlreichen Besuchern und Automobilisten gerne angenommen. Die Band „Jackpot“ ließ Tänzerherzen höher schlagen. Sie boten ebenfalls Unterhaltung der Extraklasse und hielten die gesellige Stimmung bis weit über Mitternacht. Diese überaus gut gelungene Veranstaltung ermuntert erneut das Organisationskomitee des Frauenchores Hofsteig im kommenden Jahr zu einem weiteren Auftritt. Frauenbund Guta – Krippen- und Figurenkurs Der Frauenbund GUTA veranstaltet bereits seit mehreren Jahren in Zusammenarbeit mit dem Krippenbauverein Dornbirn Krippen- und Figurenkurse. Der Krippenkurs findet im Vereinslokal des Krippenbauvereins in Dornbirn statt und beginnt immer Anfang September; er dauert jeweils 10 Abende (vermutlich Mittwoch) à 3 Stunden (19.00 – 22.00 Uhr), sodass die Krippe bis Ende November fertiggestellt ist. Die maximale Teilnehmerzahl liegt bei 16 Personen. Art der Krippe, Größe etc. können selbst ausgewählt werden, die Kosten richten sich nach der Größe der Krippe. Sämtliches Material und Werkzeug wird durch den Krippenbauverein gestellt. Mehrere Helfer des Krippenbauvereins stehen mit Rat und Tat zur Seite. Der Figurenkurs beginnt ebenfalls Anfang September und findet im gleichen Gebäude statt wie der Krippenkurs. Der Kurs umfasst 5 Abende (Mittwoch) à 3 Stunden (19.00 – 22.00 Uhr). Die maximale Teilnehmerzahl liegt bei 8 Personen. Gefertigt werden Figuren in der Größe von 22 oder 29 cm. Die Zahl und Art der Figuren kann individuell gewählt werden (max. 4 Figuren + Schafe, z.B. Maria und Josef mit Kind und 2 Hirten oder Engel oder 3 Könige). Die Kosten richten sich nach der Größe und Anzahl der Figuren. Material für Kleidung wird gegen Zusatzkosten gestellt oder kann mitgebracht werden. Nähere Infos und Anmeldung bei: Doris Rohner, Tel. 76381 Werbung Jannersee-Triathlon am Sonntag 27. Aug. 06 Obststadel Lauterach Ländle Produkte und andere Spezialitäten Kirschen – süß und knackig Erdbeeren – täglich frisch vom Feld Radfahren Laufen Schwimmen Der etwas andere Nebenjob! Junge, nette, kontaktfreudige Rollstuhlfahrerin sucht Assistentin aus dem Raum Lauterach zur Freizeitgestaltung sowie leichten pflegerischen Tätigkeiten. Fixe Arbeitstage: Montag und Samstag, weitere Tage nach Vereinbarung. Arbeitszeiten: Nach Vereinbarung Voraussetzungen: Bist du zwischen 18 und 40 Jahre alt, weiblich und verlässlich, besitzt einen Führerschein, dann melde dich bitte unter Tel. Nr. 0650/3036257 Marillen – saftig und aromatisch Qualität hat einen Namen! Obststadel Lauterach · Bundesstraße 75 · Tel 05574/66365 · Öffnungszeiten Mo. – Fr. 8.30 – 18 Uhr, Sa. 8.30 – 16 Uhr Während der Kirschenzeit auch über die Mittagszeit geöffnet! 24 fenster Aus den Vereinen Action-Ausflug der Feuerwehrjugend Kletten in der Schneckenlochhöhle Die Rafting-Crew v.l.n.r.: Mathias Braun, Manuel Urbansky, René Willi, Lukas Höfle, Jaqueline Knaller, Daniel Dietrich, Yvonne Braun, Michael Nußbaumer, Stefan Pecheim, Stefan Witzemann, Pascal Willi, Mathias Greußing, Reinhard Karg, Kevin Bundschuh, Pascal Kirchmann A m 26. Mai startete die Feuerwehrjugend in Richtung Bregenzer Wald, um die Schneckenlochhöhle zu erforschen und auf der „Ach“ nach Kennelbach zu raften. Schon die Anfahrt über die vom letzten Hochwasser stark in Mitleidenschaft gezogene Straße nach Schönebach war ein kleines Abenteuer. Nach dem Ausfassen der Höhlenausrüstung ging es auf einer kleinen Wanderung in Richtung Höhle. Da der eigentliche Weg noch von Lawinenresten verschüttet war, führte uns unser Guide durch den Wasserfall zum Portal, wo wir nach einer kleinen Stärkung in die weitläufigen Gänge der Schnecklochhöhle einstiegen. Kletternd, kriechend und robbend erkundeten wir über zwei Stunden lang das atemberaubende Naturdenkmal. Nach der Rückwanderung fuhren wir nach Lingenau ins High5 Outdoor-Center und schlugen dort unser Lager auf. Wir konnten es kaum noch erwarten, bis wir eine ordentliche Glut in unserer Feuerstelle hatten und wir unseren Kohldampf mit gut Gegrilltem stillen konnten. Den Abend verbrachten wir dann zusammen am Lagerfeuer. Ein paar ließen es sich nicht nehmen, in der eiskalten Ach zu baden, bevor wir recht zeitig in den Tipizelten in unseren Schlafsäcken verschwanden. In der Nacht setzte uns dann ein heftiges Gewitter die Zelte unter Wasser und es fiel keinem schwer noch vor sechs Uhr aufzustehen, unsere sieben durchnässten Sachen zusammen zu räumen und ordentlich zu frühstücken. Nun stand die Rafting-Tour auf dem Programm. Ausgerüstet mit Neoprenanzug, Schwimmweste und Helm trugen wir unsere Boote zu Wasser. Nach einer Unterwei- sung durch unsere Guides ging die wilde Fahrt los. Die Ach war aufgrund des starken Regens ziemlich schnell geworden und so hatten wir einige Male kräftig zu paddeln, um unsere Rafts sicher den Fluss hinunter zu manövrieren. Das Wehr beim Alberschwender Kraftwerk war dann aber doch zu gefährlich und wir mussten unsere Schlauchboote auf der verwilderten Wälderbahntrasse ein Stück flussabwärts schleppen, bevor es durch wildromantische Schluchten in strömendem Regen in Richtung Kennelbach weiterging. Kurz vor dem Wehr legten wir dann an, zogen unsere Rafts über die Böschung und verluden sie nach einem kurzen Marsch. Zurück im Outdoor-Center wartete bereits ein ausgiebiges BBQ auf uns. Erschöpft, aber begeistert von den beiden Tagen, fuhren wir abends wieder nach Lauterach und schwärmten noch über das Erlebte. fenster 25 Aus den Vereinen Seniorenbund Lauterach im Bayrischen Wald Der Seniorenbund beim Besuch des historischen Kurortes Marienbad in Tschechien D er Bayerische Wald war das diesjährige Ziel des fünftägigen Ausfluges des Seniorenbundes. Der wunderbare Landstrich zieht sich über 150 km zwischen Regensburg und Passau nördlich der Donau bis zur tschechischen Grenze. Dieses große Naturparadies ist reich an Kunstschätzen, Burgen, Kirchen, Museen und bietet den Besuchern reiche Abwechslung. Obmann Elmar Kolb und Reiseleiter Arthur Brüstle konnten 58 Teilnehmer begrüßen. Erste Station war Straubing mit seiner stilvoll renovierten Altstadt mit dem Stadtturm als Wahrzeichen, sowie dem Theresien- und Ludwigsplatz als Treffpunkt städtischer Betriebsamkeit. Zielort war dann der Klosterhof in Neukirchen b. Hl. Blut, einem Erholungs– und Wallfahrtsort mit 4.300 Einwohnern. Seit dem 14. Jh. ist im Bayerischen Wald die Kunst des Glasmachens heimisch, wobei die Glashütten zu modernen Produk26 tionsstätten ausgebaut wurden. Im Glasdorf Arnbruck, einem Zentrum an der Glasstraße, finden nicht weniger als 170 Fachleute Arbeit. In der Glasbläserei kann beobachtet werden, wie Figuren und Vasen entstehen. Der Girglbauer, ein bayerisches Original, führte die Seniorengruppe anschließend zum idyllisch gelegenen Arbersee am Fuße des großen Arbers. Am nächsten Tag begleitete uns Altbgm. Egidius Hoffmann mit wertvollen Informationen durch die Wallfahrtskirche Neukirchen und das neu renovierte Franziskanerkloster, das im Jahre 1656 gegründet wurde. Eine Tagesfahrt führte auch in das Land des großen Waldes und grünen Dachs Europas, in den Nationalpark Bayerischer Wald, der sich über eine Fläche von 1.000 km2 erstreckt und mit dem Informationszentrum „Hans-Eisenmann-Haus“ einen kulturellen Treffpunkt und zugleich ein interessantes Museum bietet. Der „Bärwurz“ und „Echte Blutwurz“ sind bekannte Schnaps-Spezialitäten dieser Gegend. Besucht wurde auch der Kur- und Badeort Marienbad in Tschechien. Überschreitet man die Grenze, zeigt sich ein völlig anderes Bild: Die Infrastruktur der Gemeinden hat einen gewaltigen Rückstand, Sanierungen wären vielerorts fällig. Marienbad hingegen als zentraler Fremdenverkehrsort wurde vorbildlich restauriert und die zahlreichen historischen Gebäude aus der Zeit der Monarchie erstrahlen im neuen Glanz. Ein Rundgang zu den „Singenden Fontänen“, zur Trinkhalle Rudolfsquelle, zum Ferdinand-Brunnen und durch die prachtvolle Kaiserstraße zum Viersternehotel „Bohemia“ ist ein besonderes Erlebnis. Beeindruckend auch die orthodoxe Wladimirkirche mit dem weltberühmten Altar und den vielen Ikonen. Auf der Heimreise und zum Abschluss dieser vorbildlich organisierten Fahrt besuchten die Senioren schließlich noch Regensburg, die Hauptstadt der Oberpfalz. fenster Aus den Vereinen Spannende Duelle und Jahresbestleistung Beim Int. Raiffeisen Sprint-Mehrkampf-Meeting gelang Doris Röser eine österreichische Jahresbestleistung über 100m Höhepunkt für alle Sportler: Die Siegerehrung Die Lauteracher Nachwuchs-Sprinter mit ihren Trainerinnen Über 200 SprinterInnen von sechs bis 77 Jahren versuchten über 50m, 60m, 75m und 100m als Erste die Ziellinie zu durchlaufen. Über 130 Mal ertönte das Startkommando: Auf die Plätze – fertig – Schuss. Das internationale Raiffeisen Sprintmeetung – Harald Wakolbinger Gedächtnis-Meeting - wird jedes Jahr gerne von allen Vorarlberger Vereinen besucht. Aber auch Athleten aus Tirol, Deutschland, Liechtenstein und der Schweiz kommen nach Lauterach. „Zum ersten Mal durften wir heuer auch Gäste aus Ungarn begrüßen“, freute sich der sportliche Leiter des Meetings, Arno Röser. Für das sportliche Highlight sorgte Lokalmatadorin Doris Röser, die den Sprint-Dreikampf vor Bianca Dürr (TS Bregenz-Stadt) gewann. Über 100m setzt sie sich mit 11,79 sec. an die Spitze der Österr. Jahresbestenliste. Über 75m verbesserte sie den Vorarlberger Landesrekord um 0,13 sec. auf 9,10 sec. Die erfolgreiche Lauteracher Bilanz mit 5 ersten, 3 zweiten, 4 drit- ten Plätzen und mit 6 Siegen in der Mannschaftswertung spiegelt die gute Vereinsarbeit wider. Lauteracher Top 5 Platzierungen Schülerinnen und Schüler Jg 91: 3. Margaretha Ender, 5. Michael Rossmann Jg 95: 3. Isolde Rösner, 3. Mathias Zwickle, 4. Tobias Rossmann Jg 97: 3. Sebastian Obwexer, 4. Aaron Kritzinger Jg 98: 2. Laura Pircher, 2. Daniel Rösner, 4. Katharina Rossmann, 5. Tiziana Höbenreich, 5. Benedikt Höbenreich Jugend 4. Stephan Ender Masters W 40: 1. Karin Jost W 50: 2. Helga Wüstner M 50: 1. Dietmar Giselbrecht W60: 1. Jaqueline Wladika M 70: 1. Helmuth Elsässer Frauen 1. Doris Röser Mannschaftswertungen Schülerinnen Jg 95, Jg 98, Schüler Jg 94, Jg 95, Jg 96, Jg 97 fenster 27 Aus den Vereinen FC Lauterach Erfolgreiche Jubiläum Voller Einsatz A uf eine erfolgreiche Saison 2005/06 blickt der FC Lauterach zurück: Die erste Mannschaft spielte bis zur letzten Runde um den Meistertitel in der Vorarlberg-Liga mit. Das Ortsvereinsturnier sowie das 12. Bruno-Pezzey-Gedächtnisturnier waren weitere Höhepunkte im Vereinsjahr. Und zur 60-Jahr-Feier veranstaltet der Verein einen Festabend. Die erste Mannschaft des FC sorgte in der vergangenen Meisterschaft für positive Schlagzeilen. Nach dem „Gewinn“ der Herbstmeisterkrone lautete das Ziel, weiterhin konstante Leistungen zu zeigen und möglichst lange im vorderen Bereich der Tabelle mitzuspielen. Die Weiterentwicklung der jungen Mannschaft war für den Verein die wichtigste Herausforderung. Dabei war die Erwartungshaltung im Umfeld aufgrund des erfolgreichen Herbstes entsprechend hoch. Das Team um Trainer Jürgen Gassner ließ sich dadurch nicht ablenken: Über das ganze Frühjahr hinweg, bis zum letzten Meisterschaftsspiel befand sich der FC auf dem ersten, zweiten oder dritten Tabellenrang. Die 28 gezeigten Leistungen waren durchwegs ansprechend. Besonders erfreulich war der Umstand, dass die jungen Nachwuchsspieler wieder tolle Spiele zeigten und damit einen weiteren „Schritt“ machten. Nach dem letzten Heimspiel gegen den FC Bizau (Ergebnis 1:1) lag der FC Lauterach auf dem zweiten Tabellenrang und hatte in der letzten Runde noch Chancen auf den Gewinn der Meisterschaft. Für die kommende Saison steht ein großer Teil der Mannschaft, die weiterhin von Jürgen Gassner trainiert wird. Ab Mitte August heißt es, an die guten Leistungen anzuknüpfen. Das wird schwierig genug, zeigt sich doch die Vorarlberg-Liga so ausgeglichen wie lange nicht mehr. Der FC Lauterach will „seinen Weg“ des eigenen Nachwuchses weiter konsequent gehen: Es soll wieder ein Kader zur Verfügung stehen, der aus einer guten Mischung von routinierten Spielern und jungen Lauteracher Kickern besteht. Das 1b-Team zeigte in der 3. Landesklasse zunächst durchwachsene Leistungen. Im letzten Drittel der Frühjahrssaison konnte die von Harald Jussel betreute Mannschaft eine Siegesserie starten, so dass eine Runde vor Schluss der Aufstieg in die 2. Landesklasse aus eigener Kraft möglich war. Das Ortsvereinsturnier wurde vom FC Lauterach erstmals nach 15 Jahren wieder durchgeführt. Am 20. Mai stellten sich insgesamt 16 Mannschaften dieser sportlichen Herausforderung. Trotz teilweise ungünstiger äußerer Bedingungen herrschte beste Stimmung unter den Teams und den zahlreichen Besuchern. Ein toller sportlicher, vor allem aber verletzungsfreier Verlauf des Turniers freute alle. Nach pakkenden, fair geführten und spannenden Spielen setze sich der Kegelsportverein vor dem Schiverein II, den Nachwuchstrainern und der Turners


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