Sehr geehrte Damen und Herren, werte Klauserinnen und Klauser! Am Ende des Jahres beansprucht die Erstellung eines Budgets für das kommende Jahr immer wieder die gan zen Kräfte der verantwortlichen Mitarbeiterinnen und Politikerinnen. In diesem Jahr war es auf Grund der der zeitigen Finanz- und Wirtschaftskrise und der schlechten Prognosen für das Jahr 2010 besonders schwierig ein Budget zu erstellen, das die ordentliche Führung einer Gemeinde garantiert und Platz für Entwicklungen bietet. Auf Grund der bereits erwähnten schwierigen Situation und der negativen Prognosen für die nähere Zukunft konnten leider nicht alle, von den Ausschussobfrauen und -männern eingegangenen Wünsche, und die von Gemein devertreterinnen bzw. Gemeinderäten eingebrachten An liegen berücksichtigt werden. Projekte wie Spielplatz im Tobel, Öffnung des Mühlbachs im Plattner und diverse Anliegen der Vereine mussten wegen der angespannten Budgetsituation bis auf Weiteres aufgeschoben werden. Weiters mussten die von den Schulen, dem Kindergarten, der Feuerwehr und dem Bauhof geäußerten Wünsche nach Rücksprache reduziert bzw. zurück gestellt werden. Das Budget 2010 weist Einnahmen und Ausgaben in Hö he von 7.677.800,-- €uro aus und ist somit ausgegli chen! Bei der Erstellung des Voranschlags wurden die derzeitigen Konjunkturprobleme zum einen mit einer ent sprechend reduzierten Planung bei den Einnahmen (Kommunalsteuer, Ertragsanteile) und zum anderen mit einem sehr vorsichtigen Ansatz bei den Aufwendungen bei den Zinsen und Kursschwankungen berücksichtigt. Alleine die vorgesehenen Mindereinnahmen wie: - Ertragsanteile: - Kommunalsteuer: -12,00% oder - 5,00% oder € 266.000,-€ 75.000,--
Im Budget 2010 sind trotz allem die für die Ortskanalisation Bauabschnitt 12 (Teil I) und 13 (Planung) notwendigen finanziellen Mittel vorgesehen. Für die geplant Maßnahmen im Rahmen des Neubaus und der Instandh 1 tung der Ortskanalisation, sowie des Wasserleitungsnetzes und der damit erforderlichen Straßenneubauten ist eine weitere Darlehensaufnahme in der Gesamthöhe v 1.760.000,— €uro erforderlich. Dies sind 23,00% des Gesamtbudgets des Jahres 2010. Zum Ausgleich des ordentlichen Budgets 2010 ist derze't eine weitere Darlehensaufnahme in Höhe von 140 000 €uro vorgesehen, die jedoch durch einen voraussichtli chen Überschuss des laufenden Budgets (2009) in Höhe von 140.000,-- €uro ausgeglichen werden kann. Der Voranschlagentwurf für das Jahr 2010 wurde in einer Arbeitssitzung am 25. November 2009, zu der die Mit glieder des Gemeinderates, des Finanzausschusses alle Obfrauen und Obmänner der diversen Ausschüsse sowie die Fraktionsführer der in der Gemeindevertretung vertre tenen Fraktionen geladen waren, von mir erläutert und durchgearbeitet. In der 35. Sitzung der Gemeindevertre tung wurde der vorgelegte Budgetentwurf für das Jahr 2010 mehrheitlich" mit 20:4 Stimmen beschlossen. Wie jedes Jahr, so ist es mir auch am Ende des abgelaufe nen Jahres ein Bedürfnis all jenen zu danken, die mit En gagement und Verantwortung an der Entwicklung unserer Gemeinde mitarbeiten und so ihren Anteil für das Ge meinwohl in unserer Gemeinde und damit für alle Ein wohnerinnen und Einwohner leisten. Geprägt durch die vielen Anfragen in den letzten Wochen möchte ich noch all jene, die sich im Moment aus irgend einem Grand in einer Notlage befinden ermuntern sich zu melden um ihre Ansprüche auf die zahlreichen Unterstüt zungen und Beihilfen prüfen zu lassen. Daneben haben wir auf Grund der vielen Spenden für die Sozialaktion „Klauserinnen für Klauserinnen" die Möglichkeit rasch diskret und unbürokratisch zu helfen. In diesem Sinne wünsche ich uns allen trotz aller Progno sen ein glückliches, erfolgreiches u. gesundes Jahr 2010 Ihr Bürgermeister
und die zu erwartenden Mehrausgaben für - Sozialfond (inci. Nachtrag) +22,00% oder € 119.000,-- Kinderbetreuung: + 8,00% oder € 14.000,-- Landbus - ÖPNV (netto): + 32,00% oder € 16.000,-bewirken Mehrausgaben und Mindereinnahmen gegen über dem Budget 2009 in Höhe von insgesamt ca. 490.000,-- €uro, die den Gestaltungsspielraum unserer Gemeinde im kommenden Jahr massiv einschränken.
Budget des Jahres 2010
Gebühren für das Jahr 2010
Kindergarten (monatlich) incl. 10% Mwst. Pro Kind für 3 und 4-jährige (incl. Bastelgeld) Mittagstisch (incl. 10% Mwst.) € 25,00
vst.
0 1 2 3 4 5 6 7 8 9
Gruppe/Unterabschnitt Vertretungskörper und allgemeine Verwaltung Öffentliche Ordnung und Sicherheit Unterricht, Erziehung, Sport und Wissenschaft Kunst, Kultur Soziale Wohlfahrt und Wohnbauförderung Gesundheit Straßen- und Wasserbau, Verkehr Wirtschaftsförderung Dienstleistungen Finanzwirtschaft Gesamtsumme
Einnahmen € € € € € € € € € € € 113.800,3.000,591.500,5.600,82.800,6.300,423.200,4.400,2.571.200,3.876.000,7.677.800,-Ausgaben € € € € € € € € € € € 740.500,62.200,1.056.000,150.500,1.005.900,340.900,-738.100,41.200,2.707.100,-835.400,7.677.800,--
Betreuung (pro Tag) Mittagstisch - Essen für Schülerinnen Mittagstisch - Essen für Kindergartenkinder Wassergebühren Anschlussgebühren, Beitragssatz Wasserzählergebühr pro Monat Wasserzählergebühr/Monat - Einzelperson Wasserverbrauch pro m3 Kanalgebühren Kanalanschlussbeitragssatz Kanalgebühren pro m3 Abwasser Müllgebühren Grundgebühr für eine Person Grundgebühr für Mehrpersonenhaushalte
€ € €
2,00 3,90 3,00
€ € € €
18,90 1,65 0,83 0,54
€ €
31,65 2,26
€ € € € € € €
27,50 46,00 4,00 2,80 1,20 0,75 8,00
vst.
0 1 2 3 4 5 6 7 8 9
Gruppe/Unterabschnitt Vertretungskörper und allgemeine Verwaltung Öffentliche Ordnung und Sicherheit Unterricht, Erziehung, Sport und Wissenschaft Kunst, Kultur Soziale Wohlfahrt und Wohnbauförderung Gesundheit Straßen- und Wasserbau, Verkehr Wirtschaftsförderung Dienstleistungen Finanzwirtschaft Gesamtsumme
Restmüllsack 60 Liter Restmüllsack 40 Liter Biomüllsack 15 Liter Biomüllsack 8 Liter Sperrmüllmarke (für ca. 35 kg) Friedhofgebühren Reihengrab (für 15 Jahre) Urnengrab (für 15 Jahre) Bestattungsgebühr (Erdbestattung - Urnen)
B e s t a t t u n g s g e b ü h r (Erdbestattung ab 1,60 Tiefe)
€ .333,00 € J559,00 € 62,00
€ 466,00 € 71,00
Bestattungsgebühr für Urnen Gästetaxe Pro Nächtigung Hundesteuer (jährlich) pro Hund für jeden 2. und mehrere Hunde
€
0,36
€ €
54,00 65,00
Kenn;zahlen z u m Budqet 201 0 der G e m e i n d e Ausgaben: Einnahrnen: Darlehe n für Wasser/Kanalbau: Darlehe n für Haushalt: Schuldemstand per Ende 2010: Pro Kof Verschuldung: Finanzk raft der Gemeinde: €uro 7.677.800,-€uro 7.677.800,-€uro 1.760.000,€uro 140.000,-€uro 7.186.700,-€uro 2.333,-€uro 3.939.500,-
Die Gebühren und Abgaben für das jähr 201 0 wurden in der 34. Sitzung der Gemeindevertretung am 11. November2009 „einstimmia" beschlossen. Die Beschlussfassung erfolgte auf der Ba sis entsprechender Kalkulationen und Berechnungen. L eider mussten auf Grund der intensiven Bautätigkeit - W eiterführung des Ausbaues des Trennsystems - und der < dadurch entstandenen Kosten, die Kanal- und Wasserge bühren auch in diesem Jahr um ca. 1,5% erhöht werden. Der Voranschlag 2010 wurde in der 35. Sit2:ung am 11. Dezember 2009 ..mehrheitlich" (20:4) beschlossen.
f (Zahlen ohne Berücksichtigung der \ erbindlichkeiten der Gerneinde Immobilienverwaltungs - GmbH & Co KG)
Veranstaltungskalender der Gemeinde Klaus für Jänner 2010 Datum
Sa/So/Mi 02.03.06.
Veranstaltung Kinderschikurs
des Union Schiclubs Klaus-Weiler
Veranstalter
Union Schiclub Klaus - Weiler
Ort und Zeit
Millrütti 09.00 Uhr 03.01. -Mitteldorf ab 13.00Uhr 04.01. - Unterdorf ab 13.00 Uhr 05.01. - Oberdorf ab 13.00 Uhr Clubheim des UTC Klaus 20.00 Uhr Brand 09.00 Uhr Foyer - Winzersaal 18.00 Uhr Gemeindeamt 09.00-10.00 Uhr Seniorenstube 14.00 Uhr Foyer - Winzersaal 09.30 Uhr Pfarrheim 14.00 Uhr Winzersaal 09.15 Uhr Winzersaal 20.00 Uhr Gasthaus Adler 20.00 Uhr Gemeindegebiet ab 12.00 Uhr Winzersaal 20.00 Uhr
Katholische Jungschar So. - Di. Dreikönigsaktion der Pfarre Klaus 03. - 05. „Die Drei Könige kommen mit ihrem Stern zu Ihnen nach Hause" Fr. 08. Sa. 09. Sa.
Jahreshauptversammlung
des Union Tennisclubs Klaus
Union Tennisclub Klaus Union Schiclub Klaus - Weiler Bürgermusik Klaus Connexia und Gemeinde Klaus Gemeinde Klaus Seniorenbund Klaus (Annelies Zumtobel) Pfarre Klaus Kneipp Aktiv Klub Vorderland KSK-Klaus Obst- und Gartenbau verein Klaus Katholische Jugend und Gemeinde Klaus Bürgermusik Klaus
Orstvereineschirennen
für Klauser und Weiler Vereine
Jahreshauptversammlung
der Bürgermusik Klaus
09.
Mo. 11. + 25. Di. 12. Mi. 13. Mi. 13. Do. 14. Sa. 16. Fr. 22. Sa. 30. Sa. 30.
Elternberatung
(Frau Auer - Dipl. Kinderkrankenschwester) Seniorenstube Erster Nachmittag im neuen Jahr Bewegung im Sitzen mit Atem- und Gedächtnistraining
Singnachmittag
Für Seniorinnen und Senioren
Treffpunkt Tanz
mit Frau Annelies Zumtobel
Traditioneller Ringerball
(Kartenvorverkauf- Raiffeisenbank Klaus) Jahreshauptversammlung des Obst- und Gartenbauvereins Klaus
Altpapiersammlung der Katholischen Jugend Klaus Traditioneller Musikball
(Kartenvorverkauf- Raiffeisenbank Klaus)
Mülltermine im Jänner 2010
► ► © ► Fr.: 15. Jänner 2010 Kunststoff Fr.: 08. Jänner 2010 Restmüll/Bioabfall ► Fr.: 22. Jänner 2010 Restmüll/Bioabfall Do.: 21. Jänner 2010 Sperrmüll/Sperrgut Wir bitten alle die Müllsäcke erst „kurz" vor der Abholung bereit zu stellen!!!! - Herzlichen Dank! @ Die Wertstoffsammelstellen sind Abgabestellen für Wertstoffe. Jeglicher anderer Müll ist als Restmüll mit dem schwarzen Sack zu entsorgen! © Darüber hinaus sind die Altstoffsammelstellen bei der Fa. Branner in Klaus jeden Samstag von 09.00 Uhr bis 11.00 Uhr geöffnet!
KJ - Altpapiersammlung - 30. Jänner 2010
Altpapiersammlung der Kath. Jugend: Bitte stellen Sie das Papier gebündelt oder in stabüen Schachteln bis 12.00 Uhr an den Straßenrand. Die Sammlung findet bei jeder Witterung statt. Sie unterstützen mit Ihrem Altpjtpier die Jugendarbeit der Pfarre Klaus. Herzlichen Dank für Ihr Altpapier und Ihre Mitarbeit!!
Mit dem ersten Schnee beginnen in den meisten Gemein den regelmäßig die Diskussionen über die richtige oder falsche Schneeräumung und die in diesem Zusammen hang eingesetzten Mittel, die zur Sicherheit der Fußgän gerinnen und der Verkehrsteilnehmerlnnen beitragen. Für fast alle Verkehrsteilnehmerinnen ist es selbstver ständlich geworden, dass sie jeden Tag, egal wie viel Schnee gefallen oder wie kalt es ist, die Straßen ungehin dert und sicher benützen können. Kaum jemandem ist es aber bewusst, dass dieses Ziel nur mit einem ganz beson deren Engagement der Bauhofmitarbeiter und der exter nen Frachter, sowie dem Einsatz enormer finanzieller Mittel der Gemeinde erreicht werden kann. Auf Grund wesentlicher neuer Erkenntnisse und Entwick lungen im Zusammenhang mit dem Winterdienst haben auch wir uns entschlossen, (im Übrigen, wie fast alle Vorderlandgemeinden des Vorderlandes) von der Splitstreuung auf Salzstreuung umzustellen. Neben diesen Erkenntnissen in der Betrachtung der ökologischen Ge samtsicht ist ein Winterdienst mit Split für die Gemeinde als Straßenerhalterin und die von der Schneeräumung betroffenen Mitarbeiter, auf Grund der immer heikler werdenden Haftungsfragen und Schadenersatzansprüche im Zusammenhang mit Unfällen nicht mehr vertretbar. Unsere Bauhofmitarbeiter sind dabei bemüht so wenig Salz wie möglich auszubringen. Um dieses Ziel zu errei chen wird zum Teil auch eine Solemischung eingesetzt. (Feuchtsalz-Technologie im Verhältnis 1/5 Salz und 4/5 Wasser). Durch den Einsatz dieser Solemischung werden folgende Ziele erreicht: • Steigerung der Verkehrssicherheit: - Verbesserte Anfangstauwirkung, - Einsatz bei tieferen Temperaturen möglich, • Umweltverträglichkeit: - Split, Kies, Granulat und Sand sind aus Umwelt sicht nicht besser zu werten als Auftausalze (Siedesalz FS30 - Natriumchlorid), • Steigerung der Wirtschaftlichkeit: - Einsparung durch geringeren Salzverbrauch, - Bessere Dosierung und Streubreite, - Bis zu 5-facher Einsparung gegenüber Splitstreuung (Ausbringung, Einsammeln und Entsorgung) • Verringerung der Feinstaubbelastung: - Aus Streumitteln (Split, Kies usw.) stammende Partikel sind Teil der Feinstaubfraktionen; • Verringerte Wehverluste: - Besseres Haftvermögen, - dadurch Verringerung d. eingesetzten Salzmenge. In diesem Sinne danke ich Ihnen für Ihr Verständnis für diese Maßnahmen und bitte Sie unsere Bauhofmitarbeiter bei Ihrer Arbeit zu unterstützen. Für weitere Fragen stehe ich Ihnen als Bürgermeister, der für die Schneeräumung und der damit verbundenen Sicherheit verantwortlich ist, selbstverständlich gerne zur Verfügung!
- Einwohnerinnen: 3228 Personen (1619 weiblich und 1609 männlich) 2859 Personen (österreichische Staatsbürger = 88,57%) 369 Personen (aus anderen Ländern =11,43%) - Hanshalte: 1211 Haushalte, das entspricht einer durchschnittlichen Anzahl von 2,67 Personen pro Haushalt - Eheschließungen: - Geburten: 11 30 Gesamt 19 Mädchen 11 Knaben 12 Gesamt 8 Männer 4 Frauen
- Todesfälle:
Wenn s'alte Jahr glücklich und erfolgreich war, dann freue dich aufs neue. Und wenn es schlecht ja dann erst recht!
Ich wünsche allen Klauserinnen und Klausern ein erfolgreiches und mit Gesundheit gesegnetes neues Jahr! Werner Müller, Bürgermeister