Hittisau

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Dokumente aus Hittisau

Hittisau DBSEW 20110901
Sam, 22. Oktober 2011 |

Der Bürger soll es wissen G e me i n d e H i t t i s a u An einen Haushalt/ Info.Mail Entgelt bezahlt/Amtliche Mitteilung Foto: Peter Hagspiel Der Bürger soll es wissen 1 35. Ausgabe September 2011 Seite 1 Der Bürger soll es wissen Inhalt Aus dem Gemeindeamt............................................................................ 6 Umstellung auf V-DOC................................................................................6 Abfälle - Rohstoff der Zukunft..................................................................... 6 Sammeltaschen.......................................................................................... 7 Notfallkarte.................................................................................................. 8 Volksbegehren - Bildungsinitiative.............................................................. 8 Neueröffnung des Alpsennereimuseums.................................................... 9 Aus dem e-5 Team.................................................................................... 1 0 Ergebnis Projekt WISE Schuljahr 1 0/11 ......................................................1 0 Abschluss Fahrradwettbewerb 2011 ........................................................... 1 2 Vereine/Sonstiges..................................................................................... 1 3 DOKUS....................................................................................................... 1 3 Viehzuchtverein Hittisau............................................................................. 1 5 Frauenmuseum........................................................................................... 1 6 Wissenswertes über die Hittisauer Landwirtschaft..................................... 1 7 Tag der Blasmusik und Tag des Denkmals................................................. 1 9 Sozialsprengel Vorderwald......................................................................... 20 Pflegeheim Hittisau - Ausflug...................................................................... 22 Garde Hittisau............................................................................................. 23 Kinder im Straßenverkehr........................................................................... 24 Öffentliche Spielothek Hittisau.................................................................... 26 Bereitschaftsdienst der Ärzte.................................................................. 28 Seite 3 Der Bürger soll es wissen Liebe Hittisauerinnen und Hittisauer! Mit September kommt der Schulbeginn und damit gerade für jene Kinder in unserer Gemeinde, die zum ersten Mal die Schule oder den Kindergarten besuchen, eine besonders aufregende Zeit. Der erste Schul- oder Kindergartentag gehört zu den Tagen im Leben, die man nicht vergisst und so wünsche ich unseren jungen Gemeindebürgerinnen und –bürgern einen positiven und unvergesslichen Schul- oder Kindergartenanfang. In diesem Zusammenhang habe ich eine Bitte an die Autofahrerinnen und Autofahrer! Schul- oder Kindergartenkinder gehen oft zum ersten Mal allein über die Straße. Polizisten sind eine wertvolle Hilfe, können aber die zuvorkommende Fahrweise eines Autofahrers nicht ersetzen. Versuchen wir unseren Kindern den Schulbeginn zumindest in dieser Hinsicht so leicht wie möglich zu machen. Sommerzeit war in Hittisau leider auch Baustellenzeit. Gerade den Autofahrerinnen und Autofahrern sind die während des Sommers aufgetretenen Verkehrsbehinderungen im Bereich unseres erweiterten Ortszentrums, die im Zuge der Erneuerung der Straßenbeleuchtung und Erweiterung der Biomasse Heizanlage und auch sonstigen Baumaßnahmen noch gut in Erinnerung. Die von Seiten des Landes beabsichtigte Erneuerung des Asphaltbelags von Windern zum Platz wurde auch auf heuer vorverlegt, und somit werden wir sicherlich wieder auf Jahrzehnte eine optimale Ortseinfahrt haben. Ebenso wurden die Bodenmarkierungen und die beiden „Zebrastreifen“ im Bereich Dorfplatz und bei der „Saal-Unterführung“ erneuert. Nach Abschluss der Arbeiten in Banholz wird im Herbst noch die Straßenbeleuchtung vom Dorfplatz in Richtung Rain (ca. 1 70 m) erneuert. Auch während dieser Bauzeit wird es naturgemäß zu verkehrstechnischen Beeinträchtigungen kommen, für die ich sie schon jetzt um Verständnis bitte. Zur Festspieleröffnung der Bregenzer Festspiele reiste auch heuer wieder Bundespräsident Dr. Heinz Fischer mit Frau Margit nach Hittisau. Das Staatsoberhaupt wohnte während dieser Zeit im Hotel „Das SCHIFF“ bei der Gastwirtefamilie Metzler. Auf Grund der etwas schlechten Witterung konnten die vorgesehenen Wanderungen zum Hochhäderich und zur Kommabrücke nicht durchgeführt werden und so gab’s heuer einen Besuch in der Juppenwerkstatt. Seite 4 Der Bürger soll es wissen Nachdem im Vorjahr die Sennerei Hittisau und das Frauenmuseum auf dem Programm standen interessierte sich unser Bundespräsident über die Geschichte, Tradition und Herstellung der Juppe. Er zeigte sich beeindruckt von der aufwändigen Herstellung der traditionellen Bregenzerwälder Frauentracht und war fasziniert von diesem Stück Bregenzerwälder Identität. Es gab natürlich auch die Möglichkeit, mit ihm über Kommunalpolitik, Chancen und Nachteile von Kleingemeinden wie Hittisau zu sprechen. Gleichzeitig besuchte die Frau Nationalratspräsidentin Mag. Barbara Prammer das Frauenmuseum, um sich über das in Wien bestens bekannte Museum zu informieren. Sie gratulierte zu diesem außergewöhnlichen Haus und zum Engagement der Frauen vom Museumsteam. Der Bürgermeister Konrad Schwarz Seite 5 Der Bürger soll es wissen Au s d e m G e m e i n d e a m t U m ste l l u n g a u f V-D O C Seit Monaten laufen im Gemeindeamt die Vorarbeiten für die Umstellung der Dokumentenablage auf V-DOC. Dieses landweite Programm soll in Etappen in allen Gemeinden Vorarlbergs umgesetzt werden. Bisher wurden sämtliche Dokumente in der Gemeinde selbst in sehr unterschiedlicher Qualität und Struktur im EDV-System oder in Papierform abgespeichert bzw. abgelegt. Mit V-DOC werden interne Abläufe und Strukturen im Land vereinheitlicht. Die Dokumente und Daten werden auf einem zentralen Speicher im Land gespeichert und sind mit verschiedenen Suchkriterien leicht und schnell auffindbar. U n se re Ab fä l l e – Roh stoff d e r Zu ku n ft Österreich ist europaweit vorbildlich, was die Trennung und Sammlung von Abfällen betrifft. Bei Papier z.B. liegt die Rücklaufquote bei 70 %. Die österreichische Papierindustrie produziert bereits mehr als die Hälfte ihrer Produkte aus Altpapier. Teilweise wird Altpapier sogar importiert. Dieses Beispiel beweist, dass unsere Abfälle längst zu einem wertvollen Rohstoff geworden sind. Noch deutlicher wird es bei Glas, das der Verpackung dient. Seit 1 970 sammeln und trennen die ÖsterreicherInnen Glasverpackungen. Mittlerweile sind im Bundesgebiet 80.000 Glassammelbehälter aufgestellt und die Recyclingquote liegt bei beachtlichen 85 %. Somit wird möglich, dass Verpackungen aus Glas, die in Österreich hergestellt werden, zu 2/3 aus Altglas hergestellt werden. Glas ist ein klassischer Sekundär-Rohstoff. Denn Glas kann beliebig oft eingeschmolzen und neu verarbeitet werden. Seite 6 Der Bürger soll es wissen S a m m e l ta s c h e n Abfälle im Haushalt komfortabler trennen Die neuen Mehrweg-Sammeltaschen für Altpapier, Metall-Verpackungen und Altglas haben es in sich: Sie machen das Abfall-Trennen im Haushalt und den Transport zur Sammelstelle einfacher, sind wiederverwendbar und ein Plus für unsere Umwelt. Erhältlich im Gemeindeamt um 1 € pro Stück. Die robusten, recyclebaren Taschen halten bis zu 20 Kilo Gewicht aus, auf der Rückseite ist eine Trenn-Hilfe aufgedruckt. Jede Farbe steht für eine Altstoffkategorie: • • • rot (Altpapier) blau (Metall-Verpackungen) grün (Altglas) Die Taschen machen das Abfall-Trennen im Haushalt leichter und sind praktische Transportbehälter für den Weg zur Sammelstelle. Sie helfen, wertvolle Ressourcen und Energie zu sparen und unsere Umwelt zu schützen. Zudem: Richtige Abfalltrennung schont die eigene Geldbörse! Vorarlberg ist Spitzenreiter in der Abfalltrennung. Über 70 Prozent der Abfälle werden wiederverwertet. Die neuen Sammeltaschen sind ein Service der Vorarlberger Gemeinden und des Umweltverbandes. Seite 7 Der Bürger soll es wissen N otfa l l ka rte Das Bundesministerium für europäische und internationale Angelegenheiten gibt eine "Notfallkarte" im Scheckkartenformat für Reisende im Ausland heraus. Auf dieser Notfallkarte ist eine Telefonnummer abgedruckt, die bei Notfällen im Ausland (z.B. Verlust eines Passes, Unfall, etc.) bei rund um die Uhr jemand abrufbar ist. Diese Anlaufstelle ist im Bundesministerium für europäische und internatinale Angelegenheiten angesiedelt. Diese Notfallkarte ist im Gemeindeamt/Bürgerservice während der Amtszeiten erhältlich. Vol ksb e g e h re n - B i l d u n g si n i ti a ti ve Am 11 . Juli wurde im Bundesministerium für Inneres der Antrag auf Einleitung des gegenständlichen Volksbegehrens eingebracht. Dem Antrag wurde am 01 . August 2011 stattgegeben. Beginn des Eintragungszeitraumes: Donnerstag, der 03. November 2011 , Ende des Eintragungszeitraumes: Donnerstag, 1 0. November 2011 . Eintragungszeiten in Hittisau: Donnerstag, Freitag, Samstag, Sonntag, Montag, Dienstag, Mittwoch, Donnerstag, 03. November 2011 , 04. November 2011 , 05. November 2011 , 06. November 2011 , 07. November 2011 , 08. November 2011 , 09. November 2011 , 1 0. November 2011 , von 08.00 bis 20.00 Uhr von 08.00 bis 1 6.00 Uhr von 1 0.00 bis 1 2.00 Uhr von 1 0.00 bis 1 2.00 Uhr von 1 0.00 bis 1 2.00 Uhr von 08.00 bis 1 6.00 Uhr von 08.00 bis 20.00 Uhr von 08.00 bis 1 6.00 Uhr Seite 8 Der Bürger soll es wissen E i n l a d u n g zu r N e u e röffn u n g d e s Al p se n n e re i m u se u m s am Samstag, 01 . Oktober 2011 (Lange Nacht der Museen) um 20.00 Uhr Begrüßung: BGM Konrad Schwarz Zum Museum: Dietmar Nussbaumer (Hittisau Tourismus) Eröffnung: Landesrat Erich Schwärzler Mit musikalischer Umrahmung und Köstlichkeiten aus der Hittisauer Sennerei Der Bürgermeister Seite 9 Der Bürger soll es wissen Au s d e m e -5 Te a m E rg e b n i s P roj e kt WI S E S ch u l j a h r 2 0 1 0 /1 1 Das Projekt WISE (Wir sparen Energie) läuft heuer das 3. Jahr. Im Schuljahr 201 0/2011 konnten die Schulen wiederum ein beachtliches Ergebnis vorweisen. Ziel des Projektes war und ist es, durch Änderung des Nutzerverhaltens Einsparungen im Energiebereich zu erziehlen. Besonders beim Stromverbrauch zeigt sich das Engagement jedes Einzelnen zum Energiesparen ganz deutlich. So konnte sich die Volksschule wiederum verbessern. Gegenüber dem Vergleichsschuljahr 2007/2008 konnte die Volksschule im Schuljahr 201 0/2011 beim Strom über 25% einsparen. Dies ist immerhin eine Menge von ca. 8.1 00 kWh und entspricht dem Jahresverbrach von ca. zwei Vier-Personenhaushalten. Dies gilt auch für die Polytechnische Schule. Auch hier konnten 23% beim Stromverbrauch eingespart werden. Dieses fast unglaubliche Ergebnis zeigt auf, was durch konsequentes Engagement der SchülerInnen, LehrerInnen, Raumpflegerinnen und des Schulwartes erreicht werden kann. Allen, die zu diesem Ergebnis beigetragen haben, ein Dankeschön. Leider konnte hier die Haupt- und Mittelschule nicht ganz mithalten. Hier müssen wir leider eine Steigerung von ca. 6% gegenüber dem Vergleichsschuljahr 2007/2008 feststellen. Insgesamt kann aber immer noch ein positives Ergebnis im Bereich elektrischer Energie verzeichnet werden. So wurden gegenüber dem Vergleichszeitraum 1 3,5% eingespart. Stromverbrauch Schuljahr 201 0/11 Seite 1 0 Der Bürger soll es wissen Der Wäremebedarf an den Schulen ist mit derzeit insgesamt über 305.000 kWh sicherlich noch hoch. Doch auch im Bereich Wärme konnten im Schuljahr 201 0/11 ca. 26% gegenüber dem Schuljahr 2007/2008 eingespart werden. Hier kann der Verbrauch nur gesamthaft betrachtet werden, da nur ein Zähler installiert ist. In diesem Bereich wirkt sich die Installation von Einzelraumreglern in der Hauptschule und im Poly sicherlich aus. Die funkgesteuerten Thermostatregler wurden mit den Einsparungen aus dem Vorjahr weitgehend finanziert. Enorm ist auch die Einsparung beim Wasserverbrauch. Hier liegen wir mit 36% unter dem Vergleichswert aus dem Schuljahr 2007/2008. Auch hier ist nur ein Zähler installiert. Daher kann der Verbrauch beim Wasser nicht differenziert nach den Schulen ausgewiesen werden. Die Gesamtersparnis des Projektes WISE beläuft sich für das Schuljahr 201 0/2011 auf ca. 6.500,00 €. Hier von geht ein Teil an die jeweiligen Schulen zur eigenen Verwendung, ein Teil erhalten die Schulerhaltergemeinden und ein Teil wird wiederum in Energiesparmaßnahmen investiert. Nochmals ein Dankeschön an alle, die dieses Projekt unterstützen und zu diesem Erfolg beitragen. Für alle Skeptiker- probiert es einfach mal zu Hause aus und geht mit Energie bewußt um. So könnt auch ihr dieses Erfolgserlebnis teilen, das zudem Geld spart. Das schöne ist, dass diese Maßnahmen kein Geld kosten. Seite 11 Der Bürger soll es wissen Ab sch l u ss F a h rra d we ttb e we rb 2 0 1 1 Mit 11 .09.2011 wurde der diesjährige Fahrradwettbewerb 2011 abgeschlossen. 56 Hittisauer Bürger/Innen haben sich zu diesem Wettbewerb angemeldet. Im Mittelpunkt stand auch heuer wieder die Freude am Radfahren im Alltag. Ob zur Arbeit, zum Einkaufen oder für kurze Wege zwischendurch: Das Rad ist in vielen Fällen die praktische, günstige und gesunde Alternative zum Auto. Immerhin ist die Hälfte aller Autofahrten in Vorarlberg kürzer als 5 Kilometer, ein Drittel sogar kürzer als 2,5 Kilometer. Insgesamt wurden von den Hittisauern 27.000 km erradelt. Neben dem aktiven Umweltschutz ist dies auch angesichts ständig steigender Treibstoff-Preise eine erfreuliche Entwicklung. Zudem steigert Radfahren das Wohlbefinden und hält fit und jung. Wer beim FAHRRAD WETTBEWERB mitgemacht hat, ist also auf jeden Fall ein Gewinner! Am 25.09.2011 um 1 3:00 Uhr möchten wir alle Teilnehmer zum offiziellen Abschluss beim Fußballplatz einladen. Unter allen Teilnehmer, die über 1 00 km geradelt sind, werden Preise verlost. Wir möchten uns nochmals bei allen für Ihre Teilnahme und Unterstützung bedanken und hoffen, dass sich im nächsten Jahr noch mehr Fahrradbegeisterte finden. Einladung Abschluss Fahrradwettbewerb 2011 25.09.2011 1 3:00 Uhr Fußballplatz in Hittisau Der Teamleiter Georg Bals Seite 1 2 Der Bürger soll es wissen Ve re i n e /S on sti g e s D O KU S Liebe Hittisauerinnen und Hittisauer! Am letzten August-Sonntag hat sich der Jungpriester Pater Gerold nach einem Jahr – im Schuldienst würde man Probejahr sagen - im Gottesdienst von der Pfarrgemeinde Hittisau verabschiedet bzw. er wurde verabschiedet. Er hat Spuren bei uns und in uns hinterlassen, wie Erika Voppichler in Vertretung des Pfarrgemeinderates gesagt hat. „Ja genau“, hätte er darauf gesagt. Wir erinnern uns auch, wie er zuweilen in seiner Sonntagspredigt etwas erzählt hat und mit der Bemerkung geendet hat, „das war jetzt ein Witz“. Wir wünschen ihm, dass ihm seine Begeisterung für den Glauben, die Kirche, das Gebet, seine Berufung erhalten bleibe und dass es ihm gelinge, diese Begeisterung für Christus in seinem weiteren Priesterleben auf viele zu übertragen. Im heurigen Sommer konnte man ja zeitweilig der Meinung sein, heuer muss man die Blumen nicht gießen. Wir wissen aber, dass man dann trotzdem Blumen zupfen und mit diesen auch reden muss, damit sie wachsen und gedeihen. Wir freuen uns und bedanken uns für die Betreuung des öffentlichen Blumenschmuckes bei jedem Wetter in unserer Gemeinde am Dorfplatz und bei den Ortseingängen bei Resi Bals, Renate Hörmandinger, Regina Vögel, Rosmarie Hagspiel, Elfriede Stummvoll und Christian Arnold. Mit seinem neuen mechanischen Besen hat Fritz Österle heuer die Gemeindearbeiter unterstützt und Plätze und Gehsteige gekehrt. Wie oft er dabei auch abgestiegen ist, um Papier, Flaschen und Dosen händisch aufzunehmen, lässt sich nicht zählen. Er hat damit einen großen Beitrag für einen sauberen und ordentlichen Ort geleistet. Noch wichtiger aber sind alle Dorfbewohner, die keinen Müll wegwerfen oder einfach fallen lassen, im Gegenteil sich auch für den Abfall der anderen bücken und diesen fachgerecht entsorgen. Zu Beginn dieses Sommers wurde der Jugendraum wieder reaktiviert. Christina Eberle mit einem Team hat sich hier beratend, ordnend, besonders eingebracht. Auch heuer war der Herr Bundespräsident Heinz Fischer mit Gattin Margit zur Zeit der Festspieleröffnung wieder in Hittisau, im Hotel „Das Schiff“ zu Gast. Auf Rückfrage wollte er nicht, dass die Bevölkerung etwas von seiner Anwesenheit erfährt und allenfalls kommt, um ihm zuzujubeln – wie einst dem Kaiser – er wollte sich einfach frei in unserer Gemeinde bewegen. Er will wieder kommen, Seite 1 3 Der Bürger soll es wissen weil er freundlich empfangen, gut von Bürgermeister Konrad Schwarz informiert, vortrefflich betreut, umsorgt und bekocht vom „Schiffleteam“ und hoch gestimmt von unserer Landschaft schöne Tage in Hittisau verbracht hat. Acht Feierabende haben heuer wieder am Schulplatz stattgefunden. Das Wetter war sehr durchwachsen – wie man so sagt. Die veranstaltenden Ortsvereine waren wiederum um Unterhaltung und Programm bemüht und haben es auch an kulinarischen Köstlichkeiten nicht fehlen lassen. Dass die große Anzahl auswertiger Besucher etwas nachgelassen hat und dafür wieder mehr Einheimische – auch ältere – sich auf diesen Feierabenden gemütlich unterhalten haben, war sicher im Sinne der Veranstalter. Die Avanti-Tankstelle in Windern soll laut Antrag der ÖMV auf 24-Stunden Selbstbedienungsbetrieb umgestellt werden. Es gäbe dann nur noch 2 Sorten Benzin und Diesel zu tanken. Alle anderen Dienstleistungen wie Kiosk, WC, Waschanlage, Staubsauger, Ölangebot für die Motorsäge und den Roller, würden dann entfallen. Drei Arbeitsplätze würden damit wegrationalisiert. Um die gesamte Tankstelle würde quasi ein gelber Bauzaun errichtet. Wir glauben, dass dies ein weiterer Verlust für unsere Gemeinde wäre und dass wir aber auch keine 24-h Tankstelle brauchen. Wir möchten an die ÖMV appellieren, diesen Antrag zurückzuziehen und die betreute Tankstelle zu den bisherigen Öffnungszeiten als Servicecenter zu belassen. Die neue Straßenbeleuchtung und die Fernwärmeleitung wurden in diesem Jahr nach Windern erweitert. Mehrere Firmen waren an der Durchführung beteiligt: Manches ist etwas zeitverzögert erfolgt, vieles vorzüglich. Zuletzt kam die Fa. Lukasek um die Rohre im Hausinnern bis zur Übergabestation zu isolieren. Der Chef Christoph Lukasek, sah in einem Haus wie die Innenisolierung mit großen Elementen gerade verbessert wurde. Ohne gefragt zu werden, sagte er, dass er zuhause ein Gerät mit heißem Draht habe, um die Isolierbausteine zu schneiden. Am Nachmittag brachte er dieses Gerät mit und erleichterte damit die Arbeit des Hausisolierens enorm. Das nennen wir Kundenfreundlichkeit zum Nachahmen. Dokus freut sich über alles, was zur Dorfkultur beiträgt, was das Zusammenleben in unserer Gemeinde verschönert und stellt fest, dass vieles im Verborgenen geschieht, was wir aber gar nicht erfahren. Hier an dieser Stelle bieten wir die Möglichkeit, etwas vor den Vorhang zu stellen. Michael Bartenstein Josef Maurer Seite 1 4 Der Bürger soll es wissen Vi e h zu ch tve re i n H i tti sa u 11 0 Jahre Viehzuchtverein Hittisau Jubiläumsausstellung mit Festzelt am Samstag, den 1 5. Oktober 2011 ab 09:30 Uhr hinter dem Rittervon-Bergmann Saal. Ab 1 3.00 Uhr spielen "Hittisauer Blos" Ab 1 8.00 Uhr spielen die Alberg Buam Sonntag 1 6.1 0.2011 Ab 1 0.00 Uhr Frühschoppen mit den Alberg Buam Um 11 .00 Uhr Kälbervorführwettbewerb für unsere jüngsten Züchter – bis 1 4 Jahre. Bauernball am 25. Oktober 2011 ab 20:1 5 Uhr im Ritter-von-Bergmann Saal mit den "Berspatzen". Der Vorstand des Viehzuchtvereines freut sich über viele Zuschauer. Weitere Termine für Viehausstellungen in der Region: Egg Riefensberg Großdorf Lingenau Langenegg Samstag, den 08.1 0.2011 um 09.30 Uhr Samstag, den 08.1 0.2011 um 09.30 Uhr Samstag, den 1 5.1 0.2011 um 09.30 Uhr Freitag, den 1 4.1 0.2011 um 1 0.00 Uhr Samstag, den 29.1 0.2011 um 1 0.00 Uhr Seite 1 5 Der Bürger soll es wissen F ra u e n m u se u m Ausstellung im Frauenmuseum Hittisau FESTE. KÄMPFE. 1 00 JAHRE FRAUENTAG 4. September 2011 bis 11 . März 201 2 Ein Projekt in Kooperation mit dem Kreisky Archiv und Johanna Dohnal Archiv sowie mit dem Österreichischen Museum für Volkskunde und dem Bregenzerwaldarchiv „Den Frauen gleiches Recht!“ forderten 1 0.000 Frauen und Männer am 1 9. März 1 911 , als sie über die Wiener Ringstraße marschierten. Das Frauenwahlrecht war die zentrale Forderung am ersten österreichischen Frauentag. Im März 2011 hat sich der Frauentag in Österreich zum 1 00. Mal gejährt. Ereignissen wie dem Frauentag, die mit ziviler Courage, gewaltlosem Widerstand, partizipativer Demokratie und Geschlechtergerechtigkeit assoziiert werden, gebührt ein Platz im kollektiven Gedächtnis der Republik. Fotos, Plakate, Transparente, Filmdokumente, Abzeichen und Zeitungsberichte dokumentieren anschaulich die sehr bewegte Geschichte des Frauentags in Österreich und speziell in Vorarlberg. Darüber hinaus geht das Frauenmuseum Hittisau in Kooperation mit dem Bregenzerwaldarchiv der Geschichte der Frauenorganisationen im Bregenzerwald nach. Wichtige Akteurinnen der Österreichischen Frauenbewegung, der Katholischen Frauenbewegung sowie des Frauennetzwerkes kommen zu Wort. Analysiert werden auch die Lebenssituation der Frauen in der Region, die Vereinbarkeit von Beruf und Familie und die Kindergartensituation. Ebenso wird die Rolle von Bregenzerwälder Frauen in der Gemeinde- und Landespolitik thematisiert. Öffnungszeiten: DO 1 5-20 Uhr FR, SA und SO 1 0-1 2 und 1 4-1 7 Uhr Frauenmuseum Hittisau Platz 501 6952 Hittisau T +43 (0)551 3 6209-30 kontakt@frauenmuseum.at www.frauenmuseum.at Seite 1 6 Der Bürger soll es wissen Wi sse n swe rte s ü b e r d i e H i tti sa u e r La n d wi rtsch a ft Eine gute fundierte Ausbildung ist eine wichtige Grundlage für die positive Weiterentwicklung unserer Landwirtschaft. Auch in Zukunft wird sie unseren Dorfcharakter wie kein anderer Wirtschaftsbereich prägen. Neben dem guten Gespür für das Leben und die Naturkreisläufe kann der Bauer von heute bei seinen Entscheidungen auf wichtige wissenschaftliche Erkenntnisse zurückgreifen. Entscheidend dafür ist, dass er sich dieser bedient. Bildung, sowohl die Grundausbildung wie auch die Erwachsenenbildung, ist der Schlüssel hiefür. Das Bildungsangebot ist für die Menschen des ländlichen Raumes von der öffentlichen Hand in den vergangenen 30 Jahren kontinuierlich und zukunftsweisend ausgebaut worden. Viele Hittisauer/innen haben in der Vergangenheit dieses Angebot genutzt und an den Beginn ihres Wirkens in der Landwirtschaft eine abgeschlossene Berufsausbildung gesetzt. Anzahl der ausgebildeten Landwirte in Hittisau seit der schulischen Neuausrichtung, am BSBZ für Vorarlberg. • 50 Absolventen der 3-jährigen Fachschule, Fachrichtung Landwirtschaft und Landschaftspflege • 5 Absolventen der 2-jährigen Fachschule für Berufstätige • 7 Absolventinnen der 3-jährigen Fachschule, Fachrichtung Ländliche Hauswirtschaft Sie alle haben die schulische Ausbildung mit dem Berufsabschluss des Facharbeiters der Landwirtschaft bzw. des Facharbeiters der Ländlichen Hauswirtschaft abgeschlossen. Diese Berufsausbildung ist auch die Grundlage für die Inanspruchnahme verschiedener Fördermittel (Jungunternehmerförderung, Investitionsförderung) und die Basis für den landwirtschaftlichen Grundverkehr. Die Ausbildungsstatistik weist im benannten Zeitfenster auch fünf Abschlüsse an einem landwirtschaftlichen Gymnasium (HBLA) sowie drei Abschlüsse an der Universität für Bodenkultur auf. Bei einer Anzahl von 73 landwirtschaftlichen Betrieben und einer Generationsfolge von 40 Jahren zeigt die Hittisauer Landwirtschaft mit gesamt 70 fachlich ausgebildeten Personen statistisch eine sehr positive Bildungsbilanz. Seite 1 7 Der Bürger soll es wissen Bildung ist jedoch nicht mit der Grundausbildung abgeschlossen. Eine erfolgreiche Tätigkeit im Beruf ist sehr eng mit der beruflichen Erwachsenenbildung verbunden. Das Ländliche Fortbildungsinstitut (LFI), der Erwachsenenbildner für die Menschen des ländlichen Raumes, schafft jährlich mit einem attraktiven Bildungsprogramm die Basis für die berufliche Weiterbildung. Sie ermöglicht, dass neue Betätigungsfelder erschlossen und Einkommenskombinationen geschaffen werden können. Beispiele für das aktuelle Bildungsangebot im Niveau „Zertifikatslehrgang mit mind. 1 50 Unterrichtseinheiten“: * Kräuterpädagogik * Alpführer * Natur- und Landschaftsführer * Bodenpraktiker für das Grünland * Agrar-Büromanagement * Urlaub am Bauernhof * Waldpädagogik * Reitpädagogische Betreuung Falls du dich (auch als Nichtlandwirt) für das aktuelle Bildungsprogramm interessierst, kannst du dieses beim LFI-Büro Vorarlberg, Montfortstraße 9, 6900 Bregenz (Tel. Nr. 05574/400-1 91 lfi@lk-vbg.at) anfordern oder im Internet www.lfi.at/vbg nachlesen. Der Landwirtschaftsausschuss Seite 1 8 Der Bürger soll es wissen Ta g d e r B l a sm u si k u n d Ta g d e s D e n km a l s 2 5 . 0 9 . 2 0 1 1 Komma-Brücke Am Eingang zur Kommaschlucht in Hittisau steht die älteste gedeckte Holzbrücke Vorarlbergs. Die Renovierung der 1 720 errichteten Brücke im Jahr 2009 wurde nur mit alten Zimmermannstechniken – also ohne Nagel und Schraube – umgesetzt und vom Bundesdenkmalamt subventioniert. Programm : ab 1 0.1 5 Musikalisches zum „Tag der Blasmusik“ vom Musikverein HittisauBolgenach & Auftakt zum „Tag des Denkmals“ 1 0:00–1 7:00 Rund-Wanderung zur Ließenbach-Brücke, Dauer ca. 1 ,5 Std. 11 :00 und 1 5:00 Erklärungen zur Bauweise der Brücke direkt vom Meister 1 0:00–1 7:00 Bilderzyklus zur Sanierung 1 0:00–1 7:00 Kinderbaustelle Ließenbach-Brücke Eine der wenigen Holzbrücken des Landes, die noch für den allgemeinen, auch motorisierten Verkehr zugelassen sind, ist die Ließenbachbrücke. Bis 1 939 war Bolgenach eine eigenständige Gemeinde. Aus diesem Grund ist auch das Nordportal sowie der mittlere Stützbalken mit den Initialen „M HP D V 1 855“ (Meister Hanspeter Dorner, Vorsteher von Bolgenach) bezeichnet. Die Schriftzüge eines Zimmermannes an den Brückenstützbalken „Eduard Wild 1 81 6“ deuten aber auf ein höheres Alter der Brücke hin. Programm : 1 5:00 „Spricht Holz?“ Lesung von Jugendlichen in besonderer Atmosphäre musikalisch umrahmt vom Musikverein Hittisau-Bolgenach anlässlich des „Tag der Blasmusik“ 1 0:00–1 7:00 Rund-Wanderung entlang des Wasserweges zur LießenbachBrücke, Dauer ca. 1 ,5 Std. Auenbachbrücke Die heutige Auenbachbrücke in Hittisau hatte einen Vorgängerbau aus der Zeit um 1 870, der im Laufe der letzten Kampfhandlungen des Zweiten Weltkrieges am 30. April 1 945 gesprengt wurde. Im September 1 946 wurde die Sulzberger Zimmermannsfirma Fink mit dem Wiederaufbau beauftragt, im Mai 1 947 wurde die Brücke eingeweiht. Programm: 11 .1 5 Musikalisches vom Musikverein Hittisau-Bolgenach zum „Tag der Blasmusik“ Bundesdenkmalamt und der Musikverein Hittisau - Bolgenach Seite 1 9 Der Bürger soll es wissen S ozi a l sp re n g e l Vord e rwa l d Tagesbetreuung für alte Menschen Ab sofort bietet der Sozialsprengel Vorderwald in Kooperation mit dem Mohi Hittisau eine Tagesbetreuung im Betreuten Wohnen in Hittisau an. Die Tagesbetreuung dient als Entlastungsangebot für pflegende Angehörige und zur Pflege von sozialen Kontakten für allein stehende Personen. Sie wird von den Helferinnen des Mobilen Hilfsdienstes betreut und steht Menschen aus der Region Vorderwald bis zur Pflegestufe 3 vorerst einmal wöchentlich zur Verfügung. Bei Bedarf können weitere Nachmittage angeboten werden. Die Tagesbetreuung ist ein Raum, in dem Begegnung und Gemeinschaftserlebnis stattfinden kann. Es werden mehrere Gäste gleichzeitig betreut, dadurch sind auch die Kosten geringer als bei der normalen MohiBetreuung. Der Tagesablauf richtet sich nach den persönlichen Bedürfnissen der Besucher. Spaziergänge, Singen, Bewegungs- und Gedächtnisübungen, Spielen etc. stehen je nach Wunsch auf dem Programm. Alle Räumlichkeiten sind selbstverständlich rollstuhlgerecht. Die Öffnungszeiten sind flexibel und richten sich vorwiegend nach der bestehenden Nachfrage. Zu Beginn halten wir am Mittwoch von 1 4.00 Uhr bis 1 8.00 Uhr geöffnet, am Nachmittag gibt es Kaffee und Kuchen. Ein Hol- und Bringdienst wird bei Bedarf organisiert. Die Stunde kostet € 5,50, Jause und Getränke € 3,00. Ein Schnuppertag wird kostenlos angeboten. Ansprechperson ist Wilma Bilgeri, Tel. 0664/1 371 607. Auch in Lingenau wird für alle Vorderwälder Senioren eine Tagesbetreuung angeboten. Sie findet im Lebenshilfe-Wohnheim vorerst am Dienstag und Seite 20 Der Bürger soll es wissen Freitag ganztätig von 8.30 bis 1 5.30 Uhr statt. Ansprechperson in Lingenau ist Luise Meusburger, Tel. 0664/2059551 . Personen, die während des Aufenthaltes Pflege benötigen, können in der Tagesbetreuung nicht aufgenommen werden. Sie können in den Pflegeheimen des Vorderwaldes als Tagesgäste betreut werden. „Pflege im Gespräch“ – Vorträge für pflegende Angehörige, Betreuungsdienste und Interessierte Im Rahmen der Informations- und Vortragsreihe "Pflege im Gespräch" veranstaltet der Sozialsprengel Vorderwald gemeinsam mit connexia einen Vortrag zum Thema Gehst du schon oder rennst du noch? Mehr Lebensqualität durch mentale Stärke. o o o Durch die vielfältigen Belastungen und ihr hohes Arbeitspensum sind sie mehr am Rennen als am Gehen? Kennen sie das? Haben sie sich schon beobachtet, wie sie dabei die Luft anhalten? Sie stoßen in Ihrem Alltag an Grenzen. In diesem Vortrag lernen sie, ihre individuellen Bedürfnisse wahrzunehmen und ihre Ressourcen zu mobilisieren. So ist ein guter Umgang mit hohen Anforderungen möglich. Referent Christiane Huber-Hackspiel Ort Termin Beitrag Akad. Mentalcoach, Dipl. Lebens- und Sozialberaterin, Bregenz Lingenau, Kulturraum, Feuerwehrhaus Mittwoch, 1 9.1 0.2011 von 1 9.30 bis 21 .30 Uhr 5€ Seite 21 Angehörige werden oft unvorbereitet mit der Betreuungs- und Der Bürger soll es wissen Pflegebedürftigkeit ihrer Eltern, Schwiegereltern oder anderer Familienangehöriger konfrontiert. Weil pflegende Angehörige ein unverzichtbarer Baustein in der pflegerischen Versorgung im Land sind, ist es wichtig, dass ihnen entsprechende Information und Unterstützung angeboten werden kann. Mit dieser Veranstaltung möchten wir sie in ihrem Alltag unterstützen und bieten Ihnen Informationen für ein besseres Verständnis der Krankheitsbilder der zu Betreuenden an. Weitere Informationen zu dieser Veranstaltung erhalten Sie bei Ingrid Oswald, T 0551 3 41 01 -1 5. P fl e g e h e i m H i tti sa u Ausfahrt mit dem „Wälderbähnle“ Im Benevit Pflegeheim Hittisau werden jedes Jahr einige Ausflüge gemacht, bei denen viele der BewohnerInnen gerne dabei sind. So ging es am 1 7. August diesmal in Richtung Hinterer Bregenzerwald. Wir waren eine große Gruppe und fuhren mit dem behindertengerechten Bus von Beate & Werner Hagspiel in die schöne Marktgemeinde Bezau. Zuerst kehrten wir natürlich ein. Im Cafe „Katrina“ genossen wir herrliche Eisbecher und feine Kuchen und Torten. Vom „Katrina“ war es nur ein kurzes Stück zum Bahnhof. Hier stand schon die berühmte Museumsbahn, das „Wälderbähnle“ für uns bereit. Mit mehr oder weniger Aufregung standen wir nun vor der historischen Bahn. Für jene, die mit dem Rollstuhl unterwegs waren, gab es – ganz wunderbar - einen hydraulischen Aufzug in den Waggon. In diesem Waggon hatten wir alle Platz, da die Bänke ganz variabel zur Seite geschoben werden konnten. Der Verein Bregenzerwaldbahn stellt diesen speziell ausgestatteten Wagen zur Verfügung. Er bietet auch gehbehinderten Menschen die Möglichkeit, sich an einer Fahrt mit dem romantischen Bähnle zu erfreuen. Die Bediensteten des „Wälderbähnles“ waren äußerst hilfsbereit und sehr freundlich. Ruhig und zuvorkommend halfen sie beim Einstieg und beantworteten jede Frage. Dann ging die Fahrt los. Durch die idyllische Landschaft mit den saftigen, grünen Wiesen vorbei an dichten Wäldern und ein Stück weit entlang der Bregenzerache rollte die Bahn dahin. Wir schwelgten eine halbe Stunde lang in der Erinnerung an die Zeit der Wälderbahn, die einst von Bezau nach Bregenz fuhr. Seite 22 Der Bürger soll es wissen Beim Bahnhof Schwarzenberg war Endstation. Hier stiegen wir aus und sangen zum Abschied „ fahr’n ma no a kläle “. Wir ließen uns danach bequem mit dem Bus wieder nach Hittisau chauffieren, wo im Haus schon das Abendessen bereit stand. Beim Essen machte sich dann eine wohlige Müdigkeit bemerkbar, die sich mit dem Hochgefühl der Gedanken an den feinen Ausflug mischte und dem Tag einen behaglichen Abschluss bescherte. G a rd e H i tti sa u „HIBO, HIBO – HOLLADIO!“ Da die Zeit schnell vergeht, sind wir schon eiligst auf der Suche nach einer neuen Leitung der Teeny und Kindergarde. Wir hoffen, dass sich junge tanzfreudige und faschingsbegeistere junge Frauen und Mädchen finden, die dies übernehmen. Aus beruflichem und zeitlichem Grund, so Karin Bechter, ist es ihr nicht mehr möglich, die Garde weiter zu betreuen. Wir danken ihr für die bisher geleistete Arbeit. Wer sich dies vorstellen kann, melde sich bitte unter der Telefonnummer (0551 36386 oder 0664-3957362) bei Ernst Saltuari. Er ist bereit, unter Mithilfe leitender Personen weiterhin für eine gute Organisation der Garde zu sorgen. Außerdem wird er auch im kommenden Fasching die Busfahrten zu den einzelnen Umzügen durchführen und sich um die Koordination und Verpflegung bei den auswertigen Auftritten kümmern. Hittisauer Kinderfasching 201 2 Organisationsleiterin Steurer Andrea Seite 23 Der Bürger soll es wissen G i b Ach t! Ki n d e r h a b e n Vorra n g i m Ve rke h r Das Kuratorium für Verkehrssicherheit (KFV) fordert erhöhte Aufmerksamkeit auf Kinder im Straßenverkehr Auch Autofahrer haben Verantwortung für die Sicherheit der Kinder Für die Sicherheit der Kinder im Straßenverkehr sind alle verantwortlich, nicht nur Kinder und ihre Eltern. Zum Schutz der Kinder müssen alle Verkehrsteilnehmer − vor allem die Autofahrer − ihr Verhalten anpassen. „Kinder machen im Verkehr Fehler, deshalb sind sie vom Vertrauensgrundsatz ausgenommen. Daher muss sich jeder Verkehrsteilnehmer entsprechend umsichtig und vorsichtig verhalten, wenn Kinder im Straßenraum unterwegs sind“, so Martin Pfanner, Leiter des KFV Vorarlberg. Mit der 23. StVO-Novelle wurde der Vertrauensgrundsatz präzisiert: „Die Teilnahme am Straßenverkehr erfordert ständige Vorsicht und gegenseitige Rücksichtnahme“ – das gilt vor allem gegenüber Kindern. Kinder haben beim Überqueren Vorrang Kinder haben im Verkehr beim Überqueren der Fahrbahn gesetzlich Vorrang. Autofahrer sind daher verpflichtet, Kindern eine sichere Querung der Straße zu ermöglichen – und zwar nicht nur auf Zebrastreifen, sondern auch an allen anderen Straßenstellen: Autofahrer müssen also anhalten, damit ein Kind sicher die Straße queren kann. Wichtigster Schutz: langsamer Wo mit Kindern gerechnet werden muss, sollte die Geschwindigkeit reduziert werden. Vor allem im Ortsgebiet sind Kinder gefährdet: 70 Prozent der verletzten Kinder im Verkehr verunfallten dort. Rund 85 Prozent aller Unfälle mit Kindern passieren nicht am Schulweg, sondern in der Freizeit. Die meisten Kinder verunfallen in der Zeit von 1 6 bis 1 8 Uhr, daher sind alle aufgefordert, speziell auch am Nachmittag auf Kinder zu achten. Nicht nur auf die Schulanfänger sollte besonders Rücksicht genommen werden: Mit zunehmendem Alter sind Kinder mehr alleine und häufiger unterwegs und daher gibt es auch eine größere Gefährdung bei größeren Kindern. Achtung Schulbus: Vorbeifahrverbot Bei Schulbussen im Einsatz (orangefarbene Schülertransporttafel, eingeschaltete Alarmblinkanlage und Warnleuchten) darf auf keinen Fall vorbeigefahren werden. Die Fahrzeuglenker müssen anhalten – auch dann, wenn der Bus in einer Haltestellenbucht steht! Seite 24 Der Bürger soll es wissen Tipps für Lenker: Reduzieren sie die Geschwindigkeit, wenn sie Kinder im Bereich der Straße sehen und fahren sie bremsbereit. Seien sie in unmittelbarer Umgebung von Schulen, Haltestellen von Schulbussen und öffentlichen Verkehrsmitteln besonders aufmerksam, vor allem nach Schulschluss, wenn die Kinder ihren Bewegungsdrang ausleben möchten. Halten sie vor Zebrastreifen immer vollständig an, wenn ein Kind die Straße überqueren möchte oder sich bereits darauf befindet. Kinder lernen in der Verkehrserziehung, den Zebrastreifen erst zu überqueren, wenn ein Fahrzeug steht. Achten sie auch auf Rad fahrende Schüler und halten sie genügend Abstand. Rechnen sie mit falschen Verhaltensweisen. Verhalten sie sich korrekt, auch wenn sie zu Fuß unterwegs sind - seien sie den Kindern ein Vorbild! Besonderheiten von Kindern im Straßenverkehr Ø Ø Ø Kinder sind leicht ablenkbar: Die Aufmerksamkeit von Kindern richtet sich oft plötzlich auf für sie wichtige Objekte (z.B. vorbeilaufender Hund). Gefahren im Straßenverkehr werden dann nicht mehr wahrgenommen. Reaktionszeit: Für Volksschulkinder ist es noch schwierig, begonnene Handlungen (z.B. Laufen) plötzlich zu unterbrechen, was zu problematischen Situationen führen kann. Eingeschränkte Wahrnehmung: Volksschulkinder können Entfernungen noch nicht richtig einschätzen und haben ein engeres Blickfeld als Erwachsene. Sie nehmen herankommende Fahrzeuge erst später wahr und erkennen schwer, ob sich Geräusche nähern oder entfernen. Volksschulkinder können aufgrund ihrer Körpergröße auch nicht über parkende Autos sehen. Längeres Queren: Bitte geben sie Kindern genug Zeit, die Straße in Ruhe zu überqueren. Aufgrund der kürzeren Schrittlänge brauchen Kinder länger, um die Straße zu überqueren. Gerade Schulanfänger brauchen auch oft länger, um zu entscheiden, ob das sichere Queren möglich ist. Ø Alle Straßenverkehrsteilnehmer sind aufgefordert, sich besonders rücksichtsvoll und vorbildlich im Straßenverkehr zu verhalten – speziell gegenüber Kindern. KFV (Kuratorium für Verkehrssicherheit) Seite 25 Der Bürger soll es wissen Ö ffe n tl i ch e S p i e l oth e k H i tti sa u Am 28. Mai 2011 verwandelte sich Hittisau in einen großen Spielplatz. Anlässlich des Internationalen Weltspieletages organisierten wir ein großes Spielefest für Jung und Alt. Das Spielefest war ein voller Erfolg! Wir bedanken uns an dieser Stelle nochmals für den engagierten Einsatz aller MitarbeiterInnen unseres ehrenamtlichen Teams. Besonders bedanken möchten wir uns auch für die Mithilfe engagierter Freunde aus der Gemeinde und den Nachbargemeinden, ohne die ein funktionierender Ablauf kaum möglich gewesen wäre. Dank auch an die Gemeinde für die Bereitstellung der Infrastruktur, den örtlichen Gastronomiebetrieben für die gute Zusammenarbeit, dem Land Vorarlberg für die Unterstützung, Bürgermeister Konrad Schwarz für die Begrüßung und die geistige Unterstützung, Frau Landesrätin Dr. Greti Schmid für ihren Besuch und ihr Engagement, dem Kindergartenteam, allen mitwirkenden Vereinen und Institutionen, die das Programm mitgestaltet haben und den LehrerInnen und SchülerInnen der Schulen aus Hittisau und Lingenau für ihre Teilnahme am Spiel- und Erfinder-Wettbewerb. Dank an all jene, die Preise für die Tombola zur Verfügung gestellt hatten oder durch Spenden die Unkosten niedrig gehalten haben. Dank an die Presse für die Berichterstattung und alle Besucher, durch die das Spielefest belebt wurde. Die Veranstaltung war nicht nur mit jeder Menge Arbeit verbunden, sondern vor allem auch mit der Freude darüber, Jung und Alt, Groß und Klein, Einheimische und „Zuagroaste“ in spielerischer Form kennen zu lernen, um miteinander in Aktion und Kommunikation zu treten. Im Spiel zusammenzukommen ist zu einem seltenen aber wertvollen Gut in unserer hektischen, kurzlebigen, oft zu oberflächlichen Zeit geworden. Sich Zeit füreinander nehmen gewinnt immer mehr an Bedeutung und kann – darüber sind sich immer mehr Menschen einig – durch nichts ersetzt werden. Unsere Spielothek lebt also nicht nur davon und dafür, Spiele zur Ausleihe zur Verfügung zu stellen und die Öffnungszeiten zu gewährleisten – wir wollen auch attraktiv sein. Als attraktive Spielothek möchten wir das Miteinander-Spielen wieder mehr ins Zentrum unserer Aufmerksamkeit rücken – in der Familie, unter Freunden, im Kreis der Gemeinschaft Spielmöglichkeiten schaffen und Kreativität fördern. Auch würden wir gerne Spielnachmittage während der Schulzeit und in den Sommerferien anbieten oder die örtlichen Vereine bei ihren Veranstaltungen unterstützen. Seite 26 Der Bürger soll es wissen Mit unseren personellen Ressourcen sind wir allerdings längst an unsere Grenzen gestoßen! Wir suchen daher dringend ehrenamtliche MitarbeiterInnen, die uns dabei unterstützen, einerseits die Öffnungszeiten für die Ausleihe weiterhin zu gewährleisten und andererseits die Möglichkeiten der Spielothek in unserer Gemeinde stärker zum Ausdruck zu bringen. Mit einem gut aufgestellten, engagierten Team können wir einerseits viel bewegen, anderseits wird das Engagement für den Einzelnen nicht zur Belastung. Um die Mitarbeit in unserem Team noch attraktiver zu gestalten, bieten wir ab Herbst dieses Jahres für alle aktiven MitarbeiterInnen zusätzlich zu den bisherigen Vergünstigungen die kostenlose Teilnahme an interessanten Ausflügen, Exkursionen und attraktive Weiterbildungsmöglichkeiten, die speziell für freiwillig Engagierte von der vorarlberg-akademie des Landes Vorarlberg (entweder kostenfrei oder zu Sonderpreisen) angeboten werden. Interessenten melden sich einfach bei Georg in der Spielothek oder unter 0680/1 2 1 3 88 4. Wir wünschen allen einen guten Start ins neue Schuljahr und einen wunderschönen, erntereichen Herbst. Für das Spielothek-Team Georg Hager Spielothek Hittisau, Gemeindehaus Tel: 0680-1 21 3884 E-Mail: spielothek.hittisau@aon.at geöffnet: SO 09:45 bis 11 :00 Uhr; MI 1 8:30 bis 20:00 Uhr Das Spiel ist so notwendig für das menschliche Leben wie das Ausruhen. (Thomas von Aquin) Seite 27 Der Bürger soll es wissen B e re i tsch a ftsd i e n st d e r Ärzte i m B e re i ch Vord e rwa l d Dr. Bilgeri Stefan, 6952 Hittisau, Tannen 21 2 Dr. Oswald Anton, 6942 Krumbach, Nr. 1 49 Dr. Lampl Thomas, 6934 Sulzberg, Nr. 226 Dr. Isenberg Gerhard, 6932 Langen, Dorf 270 Dr. Grimm Klaus, 6951 Lingenau, Hof 263 Beginn Ende Art Arzt 24. Sept. 7h 01 . Okt. 7h 08. Okt. 7h 1 5. Okt. 7h 22. Okt. 7h 25. Okt. 7h 29. Okt. 7h 31 . Okt. 1 8h 05. Nov. 7h 1 2. Nov. 7h 1 9. Nov. 7h 26. Nov. 7h 03. Dez. 7h 07. Dez. 7h 26. Sept. 7h 03. Okt. 7h 1 0. Okt. 7h 1 7. Okt. 7h 24. Okt. 7h 27. Okt. 7h 31 . Okt. 7h 02. Nov. 7h 07. Nov. 7h 1 4. Nov. 7h 21 . Nov. 7h 28. Nov. 7h 05. Dez. 7h 09. Dez. 7h Sonntag Sonntag Sonntag Sonntag Sonntag Feiertag Sonntag Feiertag Sonntag Sonntag Sonntag Sonntag Sonntag Feiertag Seite 28 Dr. Grimm, Lingenau Dr. Bilgeri, Hittisau Dr. Grimm, Lingenau Dr. Bilgeri, Hittisau Dr. Oswald, Krumbach Dr. Grimm, Lingenau Dr. Lampl , Sulzberg Dr. Isenberg , Langen Dr. Bilgeri, Hittisau Dr. Oswald , Krumbach Dr. Isenberg , Langen Dr. Lampl, Sulzberg Dr. Isenberg , Langen Dr. Lampl, Sulzberg Der Bürger soll es wissen In welchem Boden du die Wurzeln schlägst und welches Land du heilig in dir trägst, das ist ganz gleich. Solange du ein Stückchen Erde kennst, das du mit tiefem Glück Heimat nennst, bist du noch reich! Heimat (Ingeborg Tieffenbach) Herausgeber, Redaktion und für den Inhalt verantwortlich Gemeindeamt Hittisau 6952 Hittisau, Platz 370, Telefon 6209-0 Redaktionsschluss für die nächste Ausgabe ist der 02. Dezember 2011 Abgabe: Beim Gemeindeamt, e-Mail: gemeinde@hittisau.at Seite 29


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Son, 6. Feber 2011 | Kuhn EDV



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Der Bür ger s oll es wis s en Foto: Landespressestelle Vorarlberg Der Bürger soll es wissen Der Bür ger s oll es wis s en Der Bür ger s oll es wis s en Inhalt Der Bür ger s oll es wis s en Der Bür ger s oll es wis s en Der Bür ger s oll es wis s en Der Bür ger s oll es wis s en Der Bür ger s oll es wis s en Der Bür ger s oll es wis s en Der Bür ger s oll es wis s en Der Bür ger s oll es wis s en Der Bür ger s oll es wis s en Der Bür ger s oll es wis s en Der Bür ger s oll es wis s en Der Bür ger s oll es wis s en Der Bür ger s oll es wis s en Der Bür ger s oll es wis s en Der Bür ger s oll es wis s en Der Bür ger s oll es wis s en Der Bür ger s oll es wis s en Der Bür ger s oll es wis s en Der Bür ger s oll es wis s en Der Bür ger s oll es wis s en Der Bür ger s oll es wis s en Der Bür ger s oll es wis s en Der Bür ger s oll es wis s en Der Bür ger s oll es wis s en Der Bür ger s oll es wis s en Der Bür ger s oll es wis s en Der Bür ger s oll es wis s en Leben mit Demenz - dreiteilige Broschüre bietet wesentliche Informationen Der Bür ger s oll es wis s en Mobiler Hilfsdienst Hittisau Der Bür ger s oll es wis s en Der Bür ger s oll es wis s en Der Bür ger s oll es wis s en Der Bür ger s oll es wis s en Der Bür ger s oll es wis s en Der Bür ger s oll es wis s en Der Bür ger s oll es wis s en Der Bür ger s oll es wis s en Beginn Ende Art Arzt Der Bür ger s oll es wis s en Erkenntnis Das Leben fließt durch alle Tage, das Leben geht druch diese Zeit. Was ist schon unsre ganze Plage vor dieses Lebens Ewigkeit. Es lacht uns an aus Kinderaugen, es leuchtet uns aus Wald und Flur. Und jedes Leben ist am Ende, aus Gottes Mund ein Atem nur. (J. Hofbauer)


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Son, 6. Feber 2011 | Kuhn EDV

Foto: Klaus Peter Hagspiel Der Bürger soll es wissen 130. Ausgabe Juni 2010 Der Bürger soll es w i s s e n Seite 2 Der Bürger s o l l es w i s s e n Inhalt Vorwort und konstituierende Sitzung Aus dem Gemeindeamt Ehrung der ausgeschiedenen Gemeindemandatare Ausschüsse und Delegierte Rechnungsabschluss 2009 Altstoffsammelstelle Bauarbeiten L 205 Flurreinigung Schließung Postfiliale Verkauf Waldparzelle Hittisberg Gratulationen Aus dem e5-Team Vereine/Sonstiges Musikverein Hittisau-Bolgenach Frauenmuseum - Sommerausstellung Musikschule Hittisau Krippenverein Hittisau Feuerwehr Hittisau Kranken pflegeverein AKS - Sozialpsychiatrische Dienste Boysday frauAKTUELL hittisau Rauchfrei in 5 Stunden Musikverein Schoppernau Hauptschulabschluss Musikschule Bregenzerwald Sonnwendfeuer am Rotenberg Namensänderung Firma Dietrich Bereitschaftsdienst der Ärzte 5 7 7 12 15 16 16 16 17 17 18 19 25 25 26 27 27 28 29 31 32 33 35 35 35 36 36 37 38 Seie 4 Der Bürger soll es w i s s e n Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger! Mit der konstituierenden Sitzung am Ostermontag, den 05. April ist das neue Team der Hittisauer Gemeindevertretung für fünf Jahre ins öffentliche Amt berufen worden. Sie als Bürgerinnen und Bürger haben uns bei der Gemeindwahl großes Vertrauen entgegen gebracht und gleichzeitig viel Hoffnung in uns gesetzt. Dafür möchten wir uns herzlich bedanken. 1. Reihe von links: Wolfgang Hagspiel, Josef Maurer, Konrad Schwarz, Mag. Michael Bartenstein, Jürgen Höfle 2. Reihe von links: Gerhard Schelling, Christina Eberle, Christina Gerbis, Brigitte Nenning 3. Reihe von links: Doris Dorner, Georg Bals, Walter Feurstein, Klaus Schwarz, Josef Reiner 4. Reihe von links: Dipl.Inf. Dominik Bartenstein, Dietmar Nußbaumer, Mag. (FH) Urs Schwarz, Dipl. Ing. Markus Schwärzler Seite 5 Der Bürger soll es w i s s e n Alle 18 Gemeindevertreter(innen) und fast alle Ersatzmandatare wurden in der feierlichen Sitzung angelobt, die Gemeinderäte, Vizebürgermeister und Bürgermeister für die kommenden fünf Jahre gewählt und bestellt. In bewährter und gut vorbesprochener Manier gingen die Wahlgänge bei der konstituierenden Sitzung einhellig über die Bühne. Der Gemeindevorstand setzt sich wie schon in der Vorperiode aus vier Gemeindräten zusammen (Josef Maurer, Wolfgang Hagspiel, Mag. Michael Bartenstein und Jürgen Höfle). Der Bürgermeister führt den Vorsitz ist aber dort nicht stimmberechtigt. von links: Wolfgang Hagspiel, Josef Maurer, Konrad Schwarz, Jürgen Höfle und Mag. Michael Bartenstein Bei all den gewählten Damen und Herren möchte ich mich auch an dieser Stelle nochmals recht herzlich für die Bereitschaft und Mitarbeit bedanken und zu den Wahlergebnissen gratulieren. Der Bürgi jrmeister: (Schwar p Kohrad) Seite 6 Der Bürger soll es w i s s e n Aus dem Gemeindeamt Ehrung der ausgeschiedenen Gemeindemandatare Ein weiterer Höhepunkt am Abend der konstituierenden Sitzung war die Verabschiedung der aus der Gemeindevertretung ausscheidenden Gemeindevertreter. Die Gemeinde konnte an diesem Festabend Persönlichkeiten aus der vorangegangenen Gemeindevertretung für langjähriges, engagiertes kommunalpolitisches Wirken im Dienste der Allgemeinheit ehren und verabschieden. An diesem Abend bedankte sich Bürgermeister Konrad Schwarz bei den bisherigen Gemeinderäten Günther Fink und Hans Flatz, den Gemeindevertretern Reinhold Eberle, Tobias Bartenstein, Wilfried Eberle, Gerhard Beer, Paul Bechter und Josef Vögel sowie den Ersatzmandataren Helene Saltuari und Ludwig Iselor für die gute Zusammenarbeit in den letzten 5 Jahren im Vorstand, in der Vertretung und in den Ausschüssen. Sie alle hatten sich einer Wiederwahl nicht mehr gestellt. Einige Fakten: In der letzten Legislaturperiode sind 54 Gemeindevertretungs-, 58 Vorstandssitzungen und nicht wenige Arbeitsgruppen und Unterausschusssitzungen vor allem im Bereich Tourismus abgehalten worden. Daraus lässt sich ableiten, dass jeder Mandatar, der sowohl in Vertretung als auch im Vorstand war - in dieser Legislaturperiode über 4 Monate - tagtäglich den Abend für die Gemeinschaft - für den Ort geopfert hat. 8 von 18 GV haben sich nicht mehr den Aufgaben gestellt. Das ist eine bemerkenswert hohe Zahl und entspricht 44,44% - rechnet man das Ausscheiden von Elisabeth Stöckler vom Dezember dazu, dann sind es genau 50 % der aktuellen Mandatsträger. Addiert man die Jahre des Zugehörens der ausscheidenden Mitglieder zur GV oder im Ersatz zusammen, so kommt man auf die beeindruckende Zahl von 200 Jahre (109 Jahre GV und 91 Jahre Ersatz). Das ist zusammengenommen ein enormer kommunalpolitischer Erfahrungsschatz. Günther Fink von Heideggen Günther gehörte der GV seit April 2000 an - zuvor war er 5 Jahre im Ersatz. In der letzten Legislaturperiode war Günther zusätzlich als Gemeinderat im Gemeindevorstand tätig. Zuvor war er 10 Jahre im Prüfungsausschuss - wobei er von 2000 bis 2005 Seite 7 Der Bürger soll es w i s s e n auch Vorsitzender dieser wichtigen und verantwortungsvollen Kommission war. Die letzten 10 Jahre war Günther im sehr arbeitsintensiven und regen Tourismusausschuss tätig. Das Ressort „Loipe" erforderte von ihm einen sehr intensiven Einsatz. Auch beim Schilift Hittisberg war uns Günther immer sehr behilflich und entgegenkommend. Durch seine berufliche Tätigkeit bei der Fa. Doppellmayr besitzt er das notwendige Fachwissen und hat die entsprechenden „Beziehungen". 15 Jahre im Fischereiausschuss erforderte so manchen Nachmittag für Fischeinsätze. Von der Gemeindevertretung wurde Günther in den Jagdausschuss der Genossenschaftsjagd Hittisau II von 2000 bis 2010 entsandt. Dort galt es die Interessen der Gemeinde zu vertreten. Auch in unzähligen Arbeitsgruppen und Ausschüssen, wie Zentrumsplanung, Ausschuss für Jugend und Sport, ASZ Basen, Heimatbuch usw. war Günther mit dabei. In der Gemeindevertretung hat er vor allem die Wirtschaft, das Gewerbe und den Tourismus vertreten. Weitere örtliche und überregionale Tätigkeiten in verschiedenen Organisationen (z.B. Bergrettung) fordern von ihm - neben seiner Tätigkeit bei der Fa. Doppellmayer - großen Zeiteinsatz. Günther war von großem Engagement und erwies sich stets als großer Fachmann im Bereich der Gemeindeentwicklung. Hans Flatz, Landwirt von Korlen, Er wurde im Frühjahr 1980 in den Ersatz und im Frühjahr 1985 in die GV gewählt und gehörte dieser ununterbrochen bis heute an. (25 Jahre GV und 5 Jahr Ersatz - insgesamt 30 Jahre). Seit dem Frühjahr 2000 bis heute war Hans zusätzlich als Gemeindrat im Gemeindevorstand tätig. Neben den genannten Aufgaben gehörte Hans 25 Jahre der Abgabenkommission an, wobei er diese die letzten 20 Jahre als Vorsitzender leitete. 15 Jahre war er Mitglied der Grundverkehrs-Ortskommission Hittisau. Sein Beruf Landwirt machte ihn zum „Anwalt" und Fürsprecher für viele in seinem Berufsstand - eine Aufgabe, bei der er auf Grund seiner Fachkenntnisse immer die Interessen der Landwirtschaft mit besonderer Leidenschaft wahrgenommen hat. Hans war auch in weiteren Ausschüssen und Arbeitsgruppen vertreten, Zentrumsplanung, Wirtschaftspolitischer Ausschuss, Flächenwidmung und Raumplanung, ASZ, und vielen andern! Mit seinem außergewöhnlichen Vergangenheitswissen und mit seinem trockenen Humor war Hans in vielen Sitzungen und Besprechungen eine wohltuende Bereicherung. Als Obmann vom Güterweg Stöcken und lange Zeit auch von Korlen bringt sich Hans weiterhin für die Allgemeinheit ein. Seite 8 Der Bürger soll es w i s s e n Reinhold Eberle von Platz, Reinhold ist seit 1985 - also 25 Jahre Gemeindevertreter in Hittisau. Von 1990 bis 2005 war er im Gemeindevorstand und von 1993 bis zum Jahre 2000 Vizebürgermeister von Hittisau. Die letzten 10 Jahre war er Obmann vom Tourismusausschuss. Ein großartiger Einsatz von Reinhold, bei dem vor allem auch die Zusammenarbeit mit den Nachbargemeinden im Verbund der Kleeblattgemeinden und des Naturparks Nagelfluh kette forciert wurde. Auch die Wirtschaft, das Gewerbe und der Handel in Hittisau lag ihm sehr am Herzen und brachte in diesem Bereich viel ein. 10 Jahre war Reinhold Obmann des Standesamts- u. Staatsbürgerschaftsverbandes Hittisau. In den verschiedensten Ausschüssen und Arbeitsgruppen hat Reinhold mitgearbeitet: Neben dem Prüfungsausschuss, Sozialausschuss und Umweltausschuss, war Reinhold lange Zeit Delegierter zur Musikschule Bregenzwald, im Saalausschuss brachte ersieh ein und war auch 10 Jahre Ersatz in der Grundverkehrs-Ortskommission. Dass Reinhold sich außerordentlich für die Allgemeinheit engagiert und viele Ehrenämter inne hat, ist allseits bekannt. Sein Einsatz für die Allgemeinheit in der Gemeinde - sei es als ehemaliger Vizebgm., GR, GV, Vorsitzender des sehr agilen Tourismusausschusses, Obmann der Musik und vieles mehr ist großartig - fast einzigartig. Nicht nur die Anzahl seiner Ehrenämter, sondern auch die Art, wie er diese ausübte, war und ist einzigartig. Seine Ideen lebte er auch selbst mit Leib und Seele und verstand es, auch andere anzustecken, von seiner Familie über seine Freunde bis zu unbeteiligten Bürgern. So begeisterte er vor bald 40 Jahren junge Hittisauerlnnen. Als einer der ersten „Jugendarbeiter", machte die Wichtigkeit der Nahversorgung durch Handel und Gewerbe bewusst und demonstriert täglich Nachhaltigkeit und bewussten Umweltschutz. Tobias Bartenstein von Ließenbach Mit Tobias scheidet der jüngste GV aus. Er gehörte seit 2005 bis heute der GV und war 5 Jahre davor als Ersatz tätig. Er war 10 Jahre im Prüfungsausschuss tätig. Weiters war er jeweils 5 Jahre im Ausschuss für Abwasserbeseitigung, Wasserversorgung, Straße und Gebäude und im Raumplanungsausschuss tätig. Tobias vertrat die letzten 5 Jahre die Interessen der Gemeinde im Jagdausschuss Bolgenach III (Lecknertal). Neben all diesen politischen Tätigkeiten engagiert er sich sehr in der Freiwilligen Feuerwehr. Seite 9 Der Bürger soll es w i s s e n Paul Bechtervon Hinteregg Er gehörte die letzten 5 Jahre der Gemeindevertretung an und war zuvor 10 Jahre im Ersatz tätig. In der Grundverkehrs-Ortskommission vertrat er als Mitglied und zuvor 10 Jahre als Ersatzmitglied die Interessen der Landwirtschaft. In den letzten 5 Jahren war er Vorsitzender des Ausschusses für Abwasserbeseitigung, Wasserversorgung, Straßen und Gebäude. Ein Bereich den Paul wie kein anderer in Hittisau auf Grund seiner beruflichen Tätigkeit kennt. Weiters war Paul 5 Jahre im Bauausschuss und die letzten 10 Jahre im Umweltausschuss - später im Ausschuss für Nachhaltigkeit und Umwelt tätig. Seine Mitarbeit in der Arbeitsgruppe ASZ war deswegen auch von großer Wichtigkeit. Im März feierte Paul sein 30 jähriges Dienstjubiläum bei der Gemeinde Hittisau. Vor 30 Jahren, 1980 trat Paul als Teilzeitbeschäftigter in den Gemeindedienst ein. Damals vorwiegend als Straßenwärter und Mithilfe bei der Wasserversorgung, Kanalisation und Kläranlage. Nach der Pensionierung von Erwin Eberle übernahm Paul das Amt des Wassermeisters und Klärwärters. Die erforderlichen Ausbildungen und Kurse hiezu hat er alle besucht und diese mit „ausgezeichnetem" oder „sehr gutem Erfolg" abgeschlossen. Neben seiner politischen und beruflichen Funktion engagiert sich Paul auch in der Freiwilligen Feuerwehr und setzt sich gerade in der Zeit der Kirchenrenovierung stark im Pfarrkirchen rat ein. Gerhard Beer von Bühl gehörte der Gemeindevertretung 9 Jahre - von 2001 bis 2010 an. Im Frühjahr 2000 wurde er erstmals in den Ersatz gewählt - somit insgesamt 10 Jahre politisches Engagement. Während der gesamten Gemeindevertretungstätigkeit war er Mitglied im sehr engagierten Tourismusausschuss. Die letzten 5 Jahre war er Vorsitzender des Kulturausschusses - gehörte mit zu den Begründern der „Kulturtriebe Hittisau", eine weitere private Kultur-Initiative in Hittisau. Weiters arbeitete er im Fischereiausschuss, im Ausschuss für Sport und Jugend und in der Arbeitsgruppe „Betreutes Wohnen" mit. Als langjähriger Mitarbeiter in der Gemeinde als Sekretär, später als Leiter des Pflegeheimes und nun als Bänker in Hittisau kennt er die Möglichkeiten der Gemeinde sehr genau. Wilfried Eberle von Bütscheln Wilfried gehört seit 1990 - somit 20 Jahre der Gemeindevertretung in Hittisau an. Alle 20 Jahre seiner ehrenamtlichen Tätigkeit leitete er als Obmann den FiSeite 10 Der Bürger soll es w i s s e n schereiausschuss. Er kennt unser Fischgewässer wahrscheinlich wie kein anderer und brachte großen Arbeitseinsatz bei Fischeinsätzen und Ausfischungen, usw. Während der gesamten Gemeindevertretungstätigkeit setzte er sich besonders für die Wirtschaft und das Gewerbe in unserer Gemeinde ein. Durch seine Tätigkeit als Geschäftsführer bei der Fa. Dietrich, dem größten Unternehmen in Hittisau, war es naheliegend, dass Wilfried auch 15 Jahre im Wirtschafts- und Landwirtschaftsausschuss sich einbrachte und sein Wissen und seine Erfahrung in die wirtschaftliche Entwicklung der Gemeinde einbrachte. 5 Jahre war Wilfried Mitglied in der Abgabenkommission und ebensolange Rechnungsprüfer beim Schulerhalterverband. Die letzten 10 Jahre war er auch im Prüfungsausschuss tätig. Wilfried ist auch Obmann der Güterweggenossenschaft Bütscheln. Josef Vögel von Hinteregg Er gehörte der Gemeindevertretung die letzten 10 Jahre an - zuvor war Seppl von 1975 bis 2000 - somit 25 Jahre im Ersatz tätig - somit 35 Jahre insgesamt. Von 1985 bis 1990 war er Mitglied des Bauausschusses. Weiters gehörte Seppl 5 Jahre dem Prüfungsausschuss und dem Wirtschaftspolitischen Ausschuss an. Er vertrat die Interessen der Gemeinde im Jagdausschuss der Jagdgenossenschaft Hittisau I. und war 10 Jahre Ersatzvertreter in der GrundverkehrsOrtskommission. Als Landwirt und Viehzüchter, ebenso als langjähriger Obmann des Viehzuchtvereines und guter Viehkenner vertrat Seppl die Interessen seines Berufsstandes in der Gemeinde. Außerhalb der politischen Ämter steht er der Güterweggenossenschaft Hinterberg als Obmann vor. Helene Saltuari von Bolgenach-Au Helene arbeitete von 1985 bis 2010 - somit 25 Jahre im Ersatz der Gemeindevertretung mit. 20 Jahre davon arbeitete sie im Sozialausschuss mit. Je 5 Jahre war sie im Einschätzungsausschuss für Fremdenverkehrsbeiträge, im Umweltausschuss und im Tourismusausschuss (Sparte Loipe) vertreten. Helene vertrat in der Gemeindevertretung besonders die Interessen der Bolgenacher - im Besonderen der „Schönenbühler" Lange war sie auch Obfrau der kath. Frauenbewegung in Hittisau. Ludwig Iselor von Tannen Ludwig arbeitete 15 Jahre im Ersatz der Gemeindevertretung mit - von 1995 bis 2010. Alle 15 Jahre war er im Sozialausschuss engagiert und die letzten 5 Jahre stand er diesem Ausschuss auch als Vorsitzender vor. Während dieser Zeit Seite 11 Der Bürger soll es w i s s e n führte er die Begrüßungsaktion ein, wo alle neu zugezogenen in Hittisau von ihm oder einem Mitglied des Sozialausschusses besucht wurden. Die letzten 5 Jahre warerauch in der Abgabenkommission tätig. Außer dieser politischen Tätigkeit engagiert sich Ludwig sehr in der Kirche als Kommunionhelfer und im Lektorendienst! Von links: Ludwig Iselor, Helene Saltuari, Josef Vögel, Wilfried Eberle, Gerhard Beer, Paul Bechter, Tobias Bartenstein, Rein hold Eberle, Hans Flatz und Günther Fink Ausschüsse und Delegierte Folgende Ausschüsse bzw. Kommissionen und Delegierte wurden auf Grund der gesetzlichen Bestimmungen und Vorgaben wie folgt besetzt: Seite 12 Der Bürger soll es w i s s e n STA u. Staalsb-Vei Wälderversicherum Schulerhalterverba Regio Versammlun Fischereiausschus: Prüfungsausschuss eS-Team (Umwelt) Gemeindevorstand Abgabenkommissic Gemeindeinformati D Jagdausschüsse Musikschule BW Umweltverband ED Bauausschuss Mag. Michael Bartenstein Jürgen Höfie Klaus Schwarz Brigitte Nenning DI Dominik Bartenstein 11 Walter Feurstein 12 Doris Dorner 13 Gerhard Schelling 14 Dietmar Nussbaumer 15 Christina Gerbis 16 DI Markus Schwärzler 17 Josef Reiner 18 Georg Bals 19 Ulrike Bundschuh 20 Marion Maier 21 Reinhold Bechter 22 Ida Bals 23 Josef Flatz 24 Erika Voppichler 25 Klemens Nenning 26 Paul Jakob 27 Christian Baldauf 28 Wolfgang Bilgeri 29 Georg Vögel 30 Anton Gerbis 31 Ing. Matthias Marxgut 32 Richard Bilgeri 33 Josef Rinderer 34 Jürgen Biigeri 35 Jürgen Schwarzhans 6 7 8 9 10 1 Korirad Schwarz, Bgm. 2 Josef Maurer, Vizebgm. 3 Wolfgang Hagspiel 4 Mag. Urs Schwarz 5 Christina Eberie V V M EV M M M M3 M V V M V M M V EV Gemeindeblatt Grundverkehr D ED D D ED ED R M M E M D M M B2 M1 M M2 E3 M H2 E M E M V V D M E2 M M E1 M H1 B3 M M M M M 5 B1 4 3 5 6 4 5 4 V-Vorsitzender, EV-Ersatzvorsitzender, M-Mitglied, EM-Ersatzmitglied, D-Delegierter, ED-Ersatzdelegierter Seite 13 bestellt intier Gv-Sitzung am 25.5.2010 Der Bürger soll es w i s s e n Jugend u. Jugendraui Vereine Zusammenai Straßen. Wege. Platz Wirtschaft (Gew.Han. Beiräte Sozialznetrun M M M M M M M V Kultur,Dorfk-Zämma.. Sport- u. Sportplatzbs V Platz der Begegnung KiG/ Schulen und Bil Korirad Schwarz, Bgm. 2 Josef Maurer, Vizebgm. 3 Wolfgang Hagspiel 4 Mag. Michael Bartenstein 5 Jürgen Höfie 6 Mag. Urs Schwarz 7 Christina Eberle 8 Klaus Schwarz 9 Brigitte Nenning 10 DI Dominik Bartenstein 11 Walter Fe ur stein 12 Doris Dorner 13 Gerhard Scheiling 14 Dietmar Nussbaumer 15 Christina Gerbis 16 DI Markus Schwärzler 17 Josef Reiner 18 Georg Bals 19 Ulrike Bundschuh 20 Marion Maier 21 Reinhold Bechter 22 Ida Bals 23 Josef Flatz 24 Erika Voppichler 25 Klemens Nenning 26 Paul Jakob 27 Christian Baldauf 28 Wolfgang Bilgeri 29 Georg Vögei 30 Anton Gerbis 31 Ing. Matthias Marxgut 32 Richard Bilgeri 33 Josef Rindsrer 34 Jürgen Bilgeri 35 Jürgen Schwarzhans 1 Tourismus V M V M M M M M M M V M M M M M V M V M M M M V M M M M M M M M M M M M M M M M M M M M M M M M 5 6 M Thomas Schwärzler Ernst Saituari M M Seite 14 bestem E der GV-Sftzung 20.4.2010 n Sozialausschuss Landwi rtschaft Der Bürger s o l l es w i s s e n Rechnungsabschluss 2009 Der Rechnungsabschluss 2009 wurde von Gemeindekassier Jörg Bilgeri mit Unterstützung von Gemeindesekretär Georg Bals erstellt und ist in der letzten Gemeindevertretungssitzung genehmigt worden. Die Buchungen wurden mit der gemeindeeigenen Computeranlage über das Buchungsprogramm KIM abgewickelt. Die einzelnen Gruppen stellen sich wie folgt dar: Gr. 0 1 2 3 4 5 6 7 8 9 Bezeichnung Vertretungskörper und allgemeine Verwaltung öffentliche Ordnung und Sicherheit Unterricht, Erziehung, Sport und Wissenschaft Kunst, Kultur und Kultus Soziale Wohlfahrt und Wohnbauförderung Gesundheit Straßen- und Wasserbau, Verkehr Wirtschaftsf/Dienstl./Finanzwirt. Summe für OHH - nach Gruppen Einnahmen 185.949,80 41.697,27 210.152,14 140.682,63 154.683,13 1.491,19 12.673,44 14.259,41 748.335,50 2.315.840,01 3.825.764,52 Ausgaben 393.201,52 129.995,79 602.915,21 384.560,40 462.191,22 155.321,48 215.913,61 214.386,04 877.217,75 390.061,50 3.825.764,52 Der Voranschlag wurde um € 4.035,48 unterschritten. Der Schuldenstand der Gemeinde Hittisau beträgt mit 31.12.2009 € 792.394,38. Bei den Schulden handelt es sich um durchwegs nieder verzinste Wohnbaudarlehen. Die pro Kopfverschuldung beträgt bei 1925 Einwohnern € 411,63 Prüfbericht: Am 31. Mai 2010 wurde die Rechnungsprüfung durch den Prüfungsausschuss vorgenommen. Der Prüfbericht des Prüfungsausschusses wurde der Gemeindevertretung am 08.05.2010 vollinhaltlich zur Kenntnis gebracht. Mit der einstimmigen Genehmigung der Jahresrechnung 2009 wurde die Verwaltung entlastet und den Gemeindebediensteten und dem Prüfungsausschuss für ihre Arbeit Dank ausgesprochen. Seite 15 Der Bürger soll es w i s s e n Altstoffsammelstelle Aus gegebenem Anlass möchten wir wiederholt in dieser Ausgabe darauf hinweisen, dass in der Sammelzeile hinter dem Gemeindeamt in der letzten Zeit vermehrt Fehleinwürfe vorgekommen sind. Metall: Bitte nur Dosen und MetalVerpackungen. Plastik: Diese Einwurfstelle ist nur für kleine Mengen an Plastik vorgesehen. Der "Gelbe Sack" wird jeden Monat zu den gewohnten Abfuhrzeiten abgeholt. Altkleider: Im Gemeindeamt können Säcke für Altkleider gratis abgeholt werden. Ein Einwurf loser Kleidungsstücke ist nicht erwünscht! In der Abfallsammelzeile ist die Lagerkapazität für größere Mengen an Plastik nicht vorhanden. Bitte den gelben Sack verwenden! Bauarbeiten - L 205 Hittisauer Straße Das Amt der Vorarlberger Landesregierung, Abteilung Straßenbau (Vllb), führt im Sommer 2010 auf der Landesstraße L 205, Hittisauer Straße, bei km 11,79 eine Instandsetzung eines Fahrbahnübergangs der Bärentobelbrücke durch. Für die Bauarbeiten muss die Landesstraße L205 für ca. zwei Wochen gesperrt werden. Beginn der Bauarbeiten wird Mitte August 2010 in den Schulferien sein. Der Verkehr wird über die Landesstraße L 23 über Riefensberg und weiter über die Landesstraße L 22 über Hittisau umgeleitet. Die Linienbusse des ÖPNV werden ebenfalls umgeleitet. Flurreinigung Bei der diesjährigen Flurreinigung vom 19.04 bis 30.04.2010 wurden von Familien, Vereinen, Kindern, Einzelpersonen und der Schule fast alle vorgeschlagenen Strecken abgelaufen. Wir danken den Beteiligten für Ihren Einsatz für die Umwelt und ein sauberes Hittisau! Seite 16 Der Bürger s o l l es w i s s e n Schließung Postfiliale Die Österreichische Post AG hat am 26.01.2010 der Regulierungsbehörde bekanntgegeben, dass sie beabsichtigt, die im Betreff genannte eigen betriebene Post-Geschäftsstelle zu schließen. Das Prüfverfahren hat ergeben, dass die Vorraussetzungen erfüllt sind und eine Schließung genehmigt wird. Die Schließung der Filiale Hittisau erfolgt am 06. Juli und die Eröffnung der Partnerstelle bei der Bäckerei Berkmann ist einen Tag später, am 07. Juli 2010. Verkauf Waldparzelle Hittisberg In der Gemeindevertretungssitzung vom Mai 2010 wurde vereinbart, dass das GST 2399 (Wald) am Hittisberg verkauft wird. Die Waldparzelle hat eine Größe von ca. 1,58 ha und liegt im Bereich "Gunten". Interessenten können bis am Mittwoch, den 30. Juni 2010 Angebote, in einem verschlossenen Kuvert mit der Aufschrift "Kaufangebot Waldparzelle Hittisberg", im Gemeindeamt abgeben. Seite 17 Der Bürger soll es w i s s e n Gratulationen Die Jahreshauptversammlung der Vorarlberger Braunviehzüchter stand ganz im Zeichen der Ehrung verdienstvoller Züchter und Funktionäre. Josef Vögel war 24 Jahre im Vorstand des Vorarlberger Braunviehzuchtverbandes tätig. Daher wurde er von der Generalversammlung zum Ehrenmitglied ernannt. Mit dem silberne Ehrenzeichen des Verbandes wurde Reinhold Willi für 20 Jahre Zuchtbuchführer ausgezeichnet. Ebenfalls bei dieser Versammlung überreichte ARG E-Obmann Hans Maierden "Management-Award" der ARGE Braunvieh an den Betrieb Thomas Lipburger. Diesen Einsatz für die Allgemeinheit möchte auch die Gemeinde Hittisau würdigen und wünscht den oben genannten weiterhin viel Freude und Erfolg im Beruf. Am 09. April wurde vom Grau viehzuchtverein Vorarlberg die Gebietsausstellung in Bludenz abgehalten. Reinhold Willi konnte mit seinen Zuchttieren den Eutersieg sowie den Gesamt-Typensieg nach Hittisau holen. Wir gratulieren Reinhold Willi zu seinem hervorragenden Leistungen im ganzen Land. Im Mai wurde Hans-Peter Metzler von der Wirtschaftskammer zum Spartenobmann Tourismus und Freizeitwirtschaft von Vorarlberg gewählt. Die Gemeinde Hittisau übermittelt auf diesem Wege erfolgreiches und gedeihliches Arbeiten für das Land Vorarlberg. Gerd Hagspiel musste sich beim Eybl Radmarathon in Salzburg nur dem Profi von Gourmetfein Wels, Rupert Probst im Sprint knapp geschlagen geben. Im Massenspurt bewies der 28 - jährige Hittisauer schnelle Beine und konnte sich auf den 2. Endrang platzieren. Die Gebrüder Dietmar und Ewald Bechter, Hinteregg haben im Monat Mai die Meisterprüfung abgelegt. Dietmar hat sich auf "Mechatroniker für Maschinen und Fertigungstechnik" sowie "Metalltechnik für Metall und Maschinenbau" spezialisiert und Ewald hat im Bereich "Tischler" die Meisterprüfung absolviert. Die Gemeinde Hittisau gratuliert recht herzlich zu den bestandenen Prüfungen und wünscht den beiden weiterhin viel Erfolg und Freude am Beruf. Beim Bundeswettbewerb im Mai in Feldkirch, konnte sich Johanna Bilgeri auf Bundesebene in der Wertung Bagottini, Fagott, mit ausgezeichnetem Erfolg gegenüber den anderen Bewerbern durchsetzten und errang somit den ersten Platz. Zu diesem österreichweiten Erfolg gratuliert die Gemeinde Hittisau recht herzlich und wünscht weiterhin viel Freude am Musizieren! Der Bürgermeister Seite 18 Der Bürger soll es w i s s e n Aus dem e5-Team Mitmachen beim Fahrradwettbewerb Seit dem Start der Aktion wurden von den Hittisauer Teilnehmern gesamt bereits eine Strecke von 6.900 km geradelt. Die Mitbürger haben hierbei nicht nur etwas für ihre Fitness getan sondern auch einen wertvollen Beitrag für unsere Umwelt geleistet. Ein Dankeschön an alle, die sich schon an dieser Aktion beteiligt haben. Gehen wir mal in uns und fragen uns, wieviele Fahrten wir unter 5 km machen, die auch mit dem VORARLBERG Fahrrad zu erledigen wären? Es würde uns freuer M O B I L l, wenn wir noch weitere Radler für diese Aktion F H R RAD WETTB E WE RS 1 A 0 begeistern könnten. Bis 12.09.2010 sind noch Anmeldungen möglich. Teilnehmen ist ganz einfach: am besten über das Internet unter http://www.fahrradwettbewerb.at anmelden. Nach Eingabe der Wohngemeinde die persönlichen Daten einfügen und Anmeldung abschicken. Sollte kein Internetanschluss zur Verfügung stehen, kann die Anmeldung auch über das Gemeindeamt/Bürgerservice vorgenommen werden. e/ energieteam hittisau Fahrradabstellanlagen wurden erweitert Um das Radfahren in unserem Ort noch attraktiver zumachen, hat sich die Gemeinde entschlossen, das Angebot mit Fahrradabstellanlagen zu erweitern. So wurden beim Kindergarten, beim Feuerwehr- und Kulturhaus und im Schwimmbad zusätzliche Radabstellanlagen installiert. Auch beim Frauenmuseum und vor dem Gemeindeamt wird es zusätzlich Abstellmöglichkeiten geben. Im Bereich der Schule wurden die für die Räder weniger geeigneten Vorderradhalter (Speichenkiller) durch Bügelhalterungen ersetzt. Diese Erweiterungen erfolgten auf Grund der am 21.07.2009 durchgeführten Untersuchung der Radabstellanlagen in Hittisau. Es würde uns vom e5-Team freuen, wenn auch die Geschäfte, Banken und Betriebe ihrerseits ebenfalls entsprechende Radabstellanlagen installieren würden, um die Benutzung des Seite 19 D e r B ü r g e r s o l l es wissen Fahrrades noch attraktiver zu machen. Für allfällige Fragen bei der Umsetzung steht Georg Bals vom Gemeindeamt gerne zur Verfügung. Stromtankstelle in Hittisau Hittisau rüstet sich für die Mobilitätszukunft. In Zusammenarbeit mit der VKW wurde die erste Elektrotankstelle in Hittisau realisiert. Schon bei der Errichtung des neuen Parkplatzes hinter dem Gemeindehaus im Jahr 2007 wurde die Installation einer Elektrotankstelle vorgesehen. So war es ohne viel Aufwand möglich, die Infrastruktur der Elektrotankstellen des Projektes VLOTTE an dieser Stelle zu erweitern. VLOTTE-Fahrer haben die Möglichkeit, den Strom für ihre Fahrzeuge kostenlos an den öffentlichen Stromstellen zu beziehen. Alle öffentlichen Stromstellen in Vorarlberg werden ausschließlich mit Vorarlberger Ökostrom gespeist. Der Zugang zu den VLOTTE-Stromstellen erfolgt über das sogenannte Park&Charge-System. Die Jahresvignette und ein Zugangsschlüssel ermöglichen den VLOTTE- Kunden die kostenlose Lademöglichkeit Ihrer Fahrzeuge In Vorarlberg, Deutschland, der Schweiz und Liechtenstein. Einen Überblick über die Standorte der Park&Charge-Stromstellen gibt es im Internet unter http://www.lemnet.org/. In Vorarlberg sind 94 % aller getätigten Autofahrten an Werktagen kürzer als 50 km. Somit wird das Elektroauto in der Modellregion zu einer vollwertigen Alternative. 75 Elektrofahrzeuge sind auf der Straße, 32 Stromstellen wurden errichtet. Insgesamt legte die VLOTTE beeindruckende 150.000 km zurück. Ein noch besseres Ergebnis verhinderte nur die Tatsache, dass ir ma ficc R c ug q ? ;io tg t ntt l - c h i l tii n rn nicht Sr ü rcur n G tn d ricnirtc? genügend Elektrofahrzeuge auf dem ow r r l ig r O r l ou Markt erhältlich sind. „Über 200 Interessenten befinden sich bereits auf der Warteliste", berichtet Iiiwerke vkw Vorstandsdirektor Dr. Christof Germann von der großen Nachfrage. w w n roCra fi rc w at ' fi Tli * i t Mehr infos unter www.vlotte.at Park & Charge Seite 20 Der Bürger soll es w i s s e n Energiebericht 2009 Der Gesamtenergiebedarf der öffentlichen Gebäude konnte trotz des Neubaus des "Betreuten Wohnens" Mitte 2008 gegenüber dem Vorjahr gesenkt werden. So konnte der Energieverbrauch im kommunalen Bereich bei Wärme um 14% gegenüber dem Vorjahr reduziert werden - dies enstpricht 127.800 kWh. Dies ist hauptsächlich auf die Einsparungen im Schulbereich, im Feuerwehr- und Kulturhaus sowie auf die Thermische Aussensanierung des Kindergartens zurück zu führen. In Geldwert ausgedrückt sind dies etwa € 6.700,00. Einsparungen Fernwärme 500.000 400.000 300.000 • 2008 (kWh) • 2009 (kWh) • Einsparung (kWh) 200.000 100.000 C O 0 0 c d c> £ Feuerwehrund -CÖ~ c\i rte\i Freibai Schul Kindergarten Jugendraum •0.0 1 00 0 Kulturhaus Beim Stromverbrauch konnten insgesamt 5% gegebüber dem Vorjahr eingespart werden. Dies sind 20.290 kWh. In den Schulen waren es beispielsweise ca 8.900 kWh gegenüber 2008. Die größte Einsparung konnte im Bereich Strom im Feuerwehr- und Kulturhaus verzeichnet werden. Die Reparatur eines Defektes in der Lüftungsanlage Mitte des Jahres 2008 sowie die Optimierung der Einstellung der technischen Anlage ergaben eine Einsparung von 14.600 kWh. An Eigenstrom wurden 2009 in der Gemeinde insgesamt 42.600 kWh erzeugt. 13.613 kWh entfallen auf die Photovoltaikanlage, 17.073 kWh entfallen auf die Trinkwasserkraftwerke in Herbigen und Helmisau sowie 11.913 kWh auf das Blockheizwerk in der Abwasserbeseitigungsanlage. Der gesamte Energiebericht kann auf der Homepage abgerufen werden (http://www.hittisau.at/umwelt-undwasser/e5-programm/Energiebericht_2009_.pdf) Seite 21 Der Bürger soll es w i s s e n Toller Erfolg beim Projekt WISE (Wir sparen Energie) Das erste Schuljahr im Projekt WISE (Wir sparen Energie) der Hittisauer Schulen steht kurz vor dem Abschluss. Einsparungen bis dato größer als erwartet. Die Schüler, Lehrer und der Schulwart haben gemeinsam versucht aufzuzeigen, was auf Grund des Nutzerverhaltens an Einsparungen beim Energieverbrauch möglich ist. Hierzu haben die Schüler am Beginn des Projektes vom e5-Team der Gemeinde Hittisau Unterlagen mit Tipps zum Energiesparen erhalten. Neben den Tipps im Energiesparbegleiter hatten die Schüler die Möglichkeit den wöchentlichen Verbrauch im Bereich Wärme, Strom und Wasser aufzuzeichnen und ein Gefühl zu bekommen, wie sich verschiedene Maßnahmen auswirken. Professionell wurden die Schüler unterstützt duch Ing. Gerhard Ritter, welcher in einem Energierundgang Einsparmöglichkeiten aufgezeigt hat. Der kalte Mai hat ein noch besseres Ergebnis verhindert. Da die endgültigen Zahlen noch nicht vorliegen und das Projekt mit 30.06.2010 abgeschlossen wird, werden wir die genauen Zahlen erst in der Septemberausgabe veröffentlichen. Im Bereich Wärme liegen die Schulen bei einer Einsparung des Verbrauches von ca. 4 mittleren Einfamilienhäusern. Mehr wird und kann auch Seite 22 Der Bürger soll es w i s s e n nicht verraten werden, da die Daten noch klimakorrigiert ausgewertet werden müssen. Beim Wasserverbrauch konnten bis 31.05.2010 330 m3 eingespart werden. Auch beim Stromverbrauch konnten die Schulen bis dato 5.860 kWh einsparen. Dies bedeutet allein für den Bereich Strom und Wasser eine Einsparung von € 1.570,00. Vor Augen halten muß man, dass diese Einsparungen allein durch das Nutzerverhalten erreicht werden konnten. Es wurden keine Investitionen getätigt. Im Namen des Schulerhalterverbandes, der Gemeinde Hittisau und dem e5Team möchte ich mich bei allen Schülern, Lehrern und vor allem bei den Energiebeauftragten und dem Schulwart Stefan Steurer recht herzlich für ihren Einsatz bedanken. Alle haben hier eine super Arbeit geleistet. Umweltwoche 2010 Das e5-Team der Gemeinde Hittisau hat sich bemüht, anlässlich der Umweltwoche 2010 ein attraktives Programm auf die Füße zu stellen. Gestartet haben wir mit der Ausstellung zum Thema ökologisches Bauen im Gemeindeamt. Anhand verschiedener Ausstellungsstücke wurde der Aufbau von Wandisolierung, Deckenisolierung und Dachisolierung anschaulich dargestellt. Anhand von Schautafeln wurden den Besuchern weitere nützliche Tipps und Fakten zum Thema Dämmen und Energie sparen vermittelt. Besonders das vom e5-Team selbst angefertigte Modell der Strohdämmung fand großen Anklang. Wir hatten schon Anfragen, wer solche Dämmungen macht. Natürlich haben wir den heimischen Zimmereibetrieb empfohlen, der die Dämmung mittels Stroh schon praktisch umgesetzt hat. Dl Dr. Karl Torghele Zum Thema ökologisches Bauen und Sanieren wurde am 02.06.2010 ein Fachvortrag von DI Dr. Karl Thorgele organisiert. Diese Veranstaltung wurde in Zusammenarbeit mit den Vorderwaldgemeinden der künftigen energieregion vorderwald abgehalten. Trotz des spärlichen Besuches konnten die Teilnehmer von der Veranstaltung wirklich wertvolle Informationen und Tipps des sehr kompetenten und fachkundigen Referenten mit nach Hause nehmen. Ein Teil des e5-Teams ließ es sich nicht nehmen, im Anschluss das Umweltwochenmenü im Gasthof Hirschen zu genießen. Seite 23 Der Bürger soll es w i s s e n Am 04.06.2010 wurde zum Kinoerlebnis in den Rittervon-Bergmann Saal gerufen. Gezeigt wurde der Dokumentarfilm "Die 4. Revolution" von Carl-A. Fechner. Dieser Film steht für eine mitreißende Vision: Eine Weltgemeinschaft, deren Energieversorgung zu 100% aus erneuerbaren Quellen gespeist ist. Ein herzliches Dankeschön geht Helga Rädler bot am Samstag für alle an die Mitarbeiter/Innen des Interessierten eine sehr attraktive Führung zum Hans Bach Wanderkino. Thema Holzkultur an. Auch die heimischen Gastwirte haben sich mit einem speziellen Umweltochenmenü an der Umweltwoche beteiligt. Ein Dankeschön ergeht an den Gasthof Krone, Gasthaus Hirschen und das Romantikhotel Schiff. Auch die Kindergartenkinder haben sich im Kindergarten mit der Thematik auseinandergesetzt. Die Kindergartenpädagoginnen haben intern ein Theaterstück zum Thema Abfallvermeidung initiiert. In den Hittisauer Schulen wird die Erlebnisaustellung "Klima verbündet" in der Zeit vom 14. bis 20.06.2010 zu Gast sein. Bei dieser Ausstellung können die Schüler auf spielerische Art die Zusammenhänge des Klimas erfahren und Früchte aus dem Regenwald oder Essen der Amazonas Indianer kosten, dem Weg einer Aludose nachspüren und entdecken, dass wir alle was für das Klima tun können... 5 O Ein Dankeschön an alle, die in irgendeiner Form an der Umweltowche beteiligt waren sei es als Organisator, Besucher etc. Teamleiter: Georg Bals Seite 24 energieteam hittisau Der Bürger soll es w i s s e n Vereine/Sonstiges Musikverein Hittisau-Bolgenach Leistungsabzeichen 2010 Auch in diesem Jahr haben sich Musikschüler aus Hittisau der Herausforderung des Jungmusikerabzeichens gestellt. Die Musikschüler haben die Möglichkeit, verschiedene Abzeichen zu machen: Junior, Bronze, Silber und Gold. Die Prüfung besteht jeweils aus einem theoretischen Teil (Kurs + schriftliche Prüfung - außer Junior) und einem praktischen Teil (Vorspiel vor einer Jury). 18 junge Hittisauer Musikantinnen haben dieses Jahrein Abzeichen gemacht: Junior - Leistungsabzeichen: Samuel Mennel Posaune Anna Eberle Oboe Jonathan Bilgeri Klarinette Carolyn Bilgeri Klarinette Severin Hagspiel Klarinette Nicole Bilgeri Klarinette Johanna Bilgeri Fagott Leistungsabzeichen in Bronze: Annabell Tiller Schlagzeug Natalie Nußbaumer Querflöte Ricarda Lässer Querflöte Jolanda Kochheim Querflöte Rebekka Faißt Querflöte Madeline Kochheim Klarinette Lina Bilgeri Klarinette Larissa Berchtold Klarinette Laura Piazza Klarinette Lisa Berchtold Trompete Leistungsabzeichen in Silber: Andreas Schwarz Posaune Wir gratulieren den jungen Musikantinnen recht herzlich! Seite 25 Der Bürger soll es w i s s e n Frauenmuseum - Sommerausstellung Susi Weigel. Ich bin ich - Illustratorin und Trickfilmzeichnerin (1914-1990) 13.05.2010-26.10.2010 Die Illustrationen von Büchern wie "Das kleine Ich bin Ich", "Lollo", "Die Geggis", "Bimbulli" oder "Die Omama im Apfelbaum" haben das visuelle Gedächtnis von drei Kindergenerationen entscheidend geprägt. Dass diese Bilder von der Illustratorin und Trickfilmzeichnerin Susi Weigel stammen, ist allerdings wenig bekannt. Noch unbekannter ist die Tatsache, dass Susi Weigel 38 Jahre lang i s B i n1 bis zu ihrem Tod im Jahr 1990 in Bludenz gelebt au T Ao " hat. Damit ereilt sie ein Schicksal, das sie mit vielen künstlerisch tätigen Frauen ihrer Generation teilt. Susi Weigel war eine ungemein produktive Künstlerin. Sie war als Illustratorin, Werbegrafikerin und Trickfilmzeichnerin tätig. Die von ihr illustrierten Kinderbücher sind allseits bekannt, wurden in rund 40 Sprachen übersetzt und erreichen nach wie vor hohe Auflagen. Allen die deutschsprachige Ausgabe des Kinderbuchs "Das kleine Ich bin Ich" wurde bis zu Susi Weigels Tod 235.000 Mal verkauft. Susi Weigel erhielt zahlreiche Preise für ihre Arbeit, darunter 1971 den Österreichischen Staatspreis für Illustration. Die Ausstellung "Susi Weigel. Ich bin ich" präsentiert die Künstlerin und ihr Werk erstmals einem breiten Publikum. Die Exponate stammen aus dem persönlichen Nachlass von Susi Weigel. Frauenmuseum, Platz 501, Hittisau kontakt@frauenmuseum.at, www.frauenmuseum.at T 05513 6209 30 Öffnungszeiten DO 15-20 Uhr, FR 14-17 Uhr SA und SO 10-12 und 14-17 Uhr Führungen: Nach Vereinbarung auch außerhalb der Öffnugnszeiten. Info und Buchung: 0664 88431964 oder fuehrungen@frauenmuseum.at Kinderprogramm Juli-September an jedem Donnerstag 9-11 Uhr Seite 26 Der Bürger soll es w i s s e n Musikschule Hittisau Wir, die Musikschüler aus Hittisau, laden alle Interessierten recht herzlich ein, zu unseren 2 Vorspielabenden Es spielen für euch die Saiten- und Tasteninstrumente: Gitarre, Akkordeon, Keyboard, Klavier, Violine, Cello,... Am Donnerstag, den 17.6.2010 um 19.30 Uhr, im Probelokal des Musikverein Hittisau-Bolgenach Es spielen für euch die Bläser und Schlagzeuger: Blockflöten, Querflöten, Klarinetten, Oboen, Fagotte, Trompeten, Posaunen, Tenorhörner, Schlagzeug,... und die Jugendkapelle! Am Donnerstag, den 24.6.2010 um 19.30 Uhr, im Probelokal des Musikverein Hittisau-Bolgenach An diesen Abenden besteht auch die Möglichkeit für Anmeldungen/ Ummeldungen für das kommende Schuljahr. Wir freuen uns auf euren Besuch... Die Musikschüler aus Hittisau Vorankündigung Krippenverein Hittisau Krippenverein Hittisau Gründungsversammlung im September 2010. Genaue Informationen folgen in dieser Broschüre bzw. im Gemeindeblatt Bregenz unter "Hittisau". Seite 27 Der Bürger soll es w i s s e n Feuerwehr Hittisau Ehrung bei der Feuerwehr Am 20. März wurden im Gasthof Hirschen fünf Feuerwehrmänner für ihre treue Mitgliedschaft ausgezeichnet. 50 Dienstjahre: Peter Anton Vögel. Er wurde gleichzeitig zum Ehrenmitglied ernannt. 40 Dienstjahre: Peter Hagspiel 25 Dienstjahre: Christoph Bals, Stefan Bechter und Kommandant Hans Grabher Wir danken den Geehrten für ihren ehrenamtlichen Einsatz. trt B l f ^ lw am Obr rr S r faro r von links: BFI Herbert Österle, Stefan Bechter (25 Jahre), Peter Hagspiel (40 Jahre), Peter Anton Vögel (50 Jahre), Christoph Bals und Kdt. Hans Grabher (25 Jahre), AFK Max Bereuter, Kdt.-Stv. Florian Bechter, Bgm. Konrad Schwarz. Seite 28 Der Bürger soll es w i s s e n Krankenpflegeverein Krankenpflegeverein - Neuwahlen - Obmannwechsel Bei der am 07.06.2010 im Landgasthof „Hirschen" abgehaltenen Generalversammlung standen auch Neuwahlen auf der Tagesordnung. Ich, Gerard Hagspiel, habe meine Funktion nach 26 Jahren als ObmannStellverteter und nun weiteren 6 Jahren als Obmann niedergelegt, um eine Verjüngung des Vorstandes einzuleiten. Wir freuen uns, dass Ing. Ludwig Iselor sich bereit erklärt hat, die Obmannfunktion zu übernehmen. Die Mitglieder haben ihm einstimmig das Vertrauen ausgesprochen. Ich gratuliere ihm zu dieser Wahl und wünsche ihm und dem Kranken pflegeverein eine erfolgreiche Bewältigung der in den kommenden Jahren anstehenden Aufgaben. Ihre Funktion als Beirat hat auch Lucia Bilgeri zurückgelegt. Als weitere Vorstandsmitglieder wurden gewählt: Anton Bilgeri, Lucia Bilgeri, Christa Feurstein, Jutta Neyer, Oberhauser Silvia, Irmgard Sutterlüti und neu Mag. Waltraud Eberle. Als Kassaprüfer wurden gewählt: Reinhard Bals, Bühl und Josefine Bader. Ich gratuliere den Wieder- bzw. Neugewählten herzlich und wünsche ihnen ein segensreiches Wirken zum Wohle der Mitglieder und der pflegerisch Betreuten. Es bleibt mir den Dank auszusprechen, vorab den Ausschussmitgliedern: -Anton Bilgeri für seine Unterstützung und kompetenten Ratschläge, - der Kassierin Christa Feurstein für die korrekte Kassenführung , die Erstellung der Rechnungen für Betten miete und Pflegebeiträge, weiters für die Buchhaltung und die Jahresabschlüsse, - der Schriftführerin Silvia Oberhauser für die Protokolle, - der Jutta Neyer für die Kontakte zu Betreuten und die Überbringung der „Dankeskärtchen" an unsere Spender, weiters - auch den zwei Beiräten Lucia Bilgeri und Irmgard Sutterlüti für die Beratung bei Entscheidungen und die fallweise Desinfektion von Pflegebetten. Unsere Beiräte haben bei Vorstandssitzungen für unser leibliches Wohl gesorgt. Hierfür herzlichen Dank. Seite 29 Der Bürger soll es w i s s e n - Dank gebührt auch Roman Dorner für die Pflegebettentransporte. - Nicht vergessen will ich die Rechnungsprüfer Hermann Bilgeri (von 1989 2009) und Josefine Bader und ihnen danken für die gewissenhafte Arbeit. - Großes Lob gebührt allen Pflegekräften des Soziaisprengels , im besonderen auch der Pflegedienstleiterin - derzeit DGKS Susanne Pycha. Sie versehen täglich ihren verantwortungsvollen Dienst einfühlsam und mit Humor. Sie umsorgen unsere pflegebedürftigen Mitbürger. Sie sind die Leistungsträger unseres Angebotes an die Mitglieder. - Ein Vergelt's Gott allen pflegenden Angehörigen und den Mitarbeiterinnen des mobilen Hilfsdienstes. Ohne sie wäre Hauskrankenpflege nicht denkbar. - Ich danke allen Personen, die mir und dem Verein alle die Jahre wohlgesonnen waren und mich und den KPV unterstützt haben, - Dank auch dem Sozialsprengel und der engagierten GF Ingrid Oswald, - ein herzliches Vergelts Gott auch den Mitgliedern, den Spendern und Sponsoren, - der Raiffeisenbank VBW, der Sparkasse Zweigstelle Hittisau - der Landesregierung, der Gebietskrankenkasse und der Gemeinde. -Auch dem Landesverband „Hauskrankenpflege Vorarlberg" unter Obm. Ing. Franz Fischer und dem Büro unter der GF Gaby Wirth sei mein Dank für die vielfältige ideelle und organisatorische Unterstützung ausgesprochen. Wenn ich auch künftig mit einigem Abstand die weitere Entwicklung verfolgen werde, ist es mir ein Anliegen, einen Beitrag in der Form zu leisten, dass ich mich bereit erkläre, weiterhin bei Pflegebetttransporten mitzuwirken. In diesem Sinne bleibe ich dem Verein verbunden und hoffe damit nicht unter „Entzugserscheinungen" zu leiden. Möge die Bevölkerung dem Krankenpflegeverein, den ich als Gründungsorganisator irgendwie als mein „Pflegekind" betrachte, weiterhin gewogen sein. Gerard Hagspiel, Altobmann Seite 30 Der Bürger soll es w i s s e n AKS - Sozialpsychiatrische Dienste Psychische Erkrankung von Eltern belastet Kinder Die psychische Erkrankung eines Elternteils ist eine große Herausforderung für die ganze Familie. Gerade Kindern und Jugendlichen fehlen häufig altersgemäße Informationen und Strategien, die ihnen den Umgang mit der Situation erleichtern. Das Projekt Kiesel der Sozialpsychiatrischen Dienste des aks bietet deshalb Hilfe und Unterstützung für Kinder deren Eltern unter einer psychischen Erkrankung leiden. Angebot für Eltern und Kinder Kiesel ist einerseits ein Angebot für Mütter und Väter, die sich Unterstützung für Ihre Familie im Umgang mit der psychischen Erkrankung wünschen. Andererseits richtet sich Kiesel an Kinder und Jugendliche, die aufgrund der psychischen Erkrankung eines Elternteils im Alltag mit speziellen Fragen und besonderen Herausforderungen konfrontiert sind. Gemeinsam darüber reden Im Rahmen des Kiesel-Angebots haben Kinder und Jugendliche dabei die Möglichkeit, . zu erleben, dass sie mit dem Thema nicht alleine sind . sich mit anderen auszutauschen . altersgerechte Informationen zu erhalten . die eigenen Fähigkeiten und Stärken zu entdecken . einfach Kind / Jugendlicher sein zu können Neben den laufenden Gruppenangeboten gibt es in diesem Jahr unter dem Motto „Auszeit" auch ein spezielles Angebot für Jugendliche. Einzel- und Gruppenangebote Je nach individuellem Bedarf werden Kinder und Jugendliche im Rahmen von Gruppenangeboten und/oder Einzelkontakten betreut. Nach Terminabsprache sind zudem jederzeit Familiengespräche, Einzelkontakte für Kinder und Jugendliche sowie die Vermittlung an andere Hilfsangebote und Institutionen möglich. Die Kiesel-Angebote 2010 Kiesel-Treff für Kinder ab 6 Jahren . Bludenz jeder dritte Mittwoch im Monat ab 18.8.2010 . Bregenz jeder erste Mittwoch im Monat 17.00 -18:30 . Götzis jeder erste Mittwoch im Monat 14.00 -16.00 Seite 31 Der Bürger soll es w i s s e n Kiesel-Gruppenblock . Egg für 9 - 12 jährige Kinder, März bis Juli 2010 jeden Mittwoch . Feldkirch für 9 -12 jährige Kinder, September bis Dezember 2010 jeden Montag . Feldkirch für 6 - 8 jährige Kinder, April bis Juli 2010 jeden Montag Kiesel-Jugendangebot „Auszeit" . für Jugendliche ab 13 Jahren . 3 Abende in Dornbirn und 1 Wochenende in Furx, . Juni und Juli 2010 Kontakt aks Sozialmedizin GmbH Sozialpsychiatrische Dienste Wiedengasse 37, 6840 Götzis T 055 74 / 202 - 4000 M 0699/185 11 536 kiesel@aks.or.at www.aks.or.at (Foto: Imagesource) Boysday Aktionstag für junge Männer Die Junge Kirche Vorarlberg führt heuer im Auftrag des Bundesministeriums für Soziales und Konsumentenschutz zum zweiten Mal den landesweiten Boysday Aktionstag am 01. Juli durch, bei dem junge Männerzwischen 13 und 18 Jahren in die Berufe Volksschullehrer, Kindergartenpädagoge oder Krankenpfleger hineinschnuppern können. Sie haben die Möglichkeit herauszufinden, ob ihnen dieser Beruf gefällt. Der Boysday ist das pendant zum bereits etablierten Girlsday, bei dem junge Frauen technische Berufe erkunden, Girlsday 2010 ist am 24. Juni 2010. Nähere Informationen unter www.boysday.at Seite 32 Der Bürger soll es w i s s e n frauAKTUELL hittisau > Femail-Sprechtage 2010 im Bregenzerwald - kostenlose Beratung für Frauen jeden Alters Termine: 20. September 2010 15-17 Uhr Gemeindeamt Egg 28. Oktober 2010 9-11 Uhr uen netzwerkvorarlberg Gemeindeamt Dören 25. November 2010 9-11 Uhr Gemeindeamt Mellau Das Frauen Informationszentrum FEMAIL ist die Informations- und Servicestelle für Frauen in Vorarlberg. Regelmäßig finden in unserer Region Sprechtage statt. Frauen aus allen Gemeinden des Bregenzerwaldes sind dazu herzlich eingeladen. Sie erhalten Informationen zu Themen wie Beihilfen, Kinderbetreuungsgeld, Wiedereinstieg, Scheidung/Trennung, Pension und Gesundheit. Kostenlos und vertraulich. Nutzen sie diesen Sprechtag, um rasch und unbürokratisch Information und Unterstützung zu erhalten. Eine Kooperation des Frauennetzwerkes Vorarlberg und dem Frauen Informationszentrum FEMAIL, gefördert durch das Bundeskanzleramt für Frauen und das Frauenreferat der Vorarlberger Landesregierung. > Gynäkologische Sprechstunden im FEMAIL Kostenfreie fachärztliche Beratung für Frauen (und Mädchen) in geschütztem Rahmen Sie wünschen Information und Aufklärung zu Ihrer Gesundheit, zu gynäkologischen Behandlungen oder Operationen? In einem persönlichen Beratungsgespräch können sie Ihre Fragen zu Verhütung, Sexualität, körperlichen Veränderungen in den Wechseljahren, Gewalt und Missbrauch, Inkontinenz, Beckenboden, Schwangerschaft uvm. vertraulich klären. Ihre Ansprechpartnerin: Dr.in Karin Frischeis-Bischofberger, Gynäkologin am Krankenhaus der Stadt Dornbirn Nächste Sprechstunde: Donnerstag, 01.07.2010 Seite 33 Der Bürger soll es w i s s e n Uhrzeit: 16.00-18.00 Uhr Ort: FEMAIL Frauen Informationszentrum Marktgasse 6, 6800 Feldkirch ,www.femail.at Um Anmeldung wird gebeten: T 05522 - 31002 oder Email: gesund heit@femail. at > Kostenlose Broschüren zum Bestellen „Leitfaden für Karenzierte" Der Leitfaden für Karenzierte bietet betroffenen Müttern und Vätern Rat und Orientierung bei Fragen, die sich rund um die Themenbereiche Recht, persönliche Situation, Wiedereinstieg und Bildung ergeben. Anfordern beim Frauenreferat T: 05574/511-24136 oder Email: frauen@vorarlberg.at Anfordern beim Frauenreferat T: 05574/511-24136 oder Email: frauen@vorarlberg.at „Wert-Schätze" - Tipps für Frauen zur Lebensgestaltung Das Frauenreferat der Landesregierung kann heuer auf das 25jährige Bestehen zurückblicken, das Fraueninformationszentrum FEMAIL wurde vor 15 Jahren gegründet und das Frauennetzwerk Vorarlberg besteht seit 10 Jahren. Auf Grund der Jubiläen publizierten die drei Institutionen die Broschüre zum Einstecken: "Wert-Schätze - Tipps für Frauen zur Lebensgestaltung". Beruf, Partnerschaft, Familie, Wohnen, Geld, es gibt viele Dinge, an die Mädchen und Frauen denken sollen. Die wichtigsten Tipps sind in Broschürenform zusammengefasst, handlich, einfach zum Einstecken und Mitnehmen. Zu den Tipps gibt es zusätzliche Informationsveranstaltungen in den Regionen. Kostenlos anfordern: Femail T:05522 31002 oder info@femail.at > Aktuelle Informationen finden Frauen in Hittisau... . regelmäßig unter der Rubrik frauAktuell hittisau im „Der Bürger soll es wissen" . in den Anschlag kästen des Gemeindeamtes auf der Informations plattform www.bregenzerwaelderinnen.at Kontakt: Marion Maier,Frauensprecherin; T: 0664 966 1805 Email: info@bregenzerwaelderinnen.at; www.bregenzerwaelderinnen.at „Leitfaden für Alleinerziehende" Seite 34 Der Bürger soll es w i s s e n Rauchfrei in fünf Stunden Seminar "Rauchfrei in fünf Stunden" in Lustenau Die "Plattform rauchfreie Gemeinde" bietet am Samstag den 10. Juli 2010 und am Samstag den 25. September 2010, um 08.55 Uhr in der Wohlfühl praxis Werner Niksic, Am Böhler 28a, 6890 Lustenau ein Seminar "Rauchfrei in 5 Stunden - ohne Entzugserscheinungen oder Gewichtsproblemen" Seminarleitung: Werner Niksic. Das Seminar ist für alle Jugendlichen (bis zum 18. Lebensjahr) und für werdende und stillende Mütter kostenlos. Anmeldung, weitere Termine und Info's unter: Telefon 0800- 21 00 23 kostenfrei Plattform Rauchfreie Gemeinde Musikverein Schoppernau Das 46. Bezirksmusikfest unter dem Titel Mundwerk findet im Jahr 2011 in Schoppernau statt. Wir bitten alle Vereine, sich den Termin 07. bis 10. Juli 2011 vorzumerken, damit es zu keinen Terminüberschneidungen kommt. Hauptschulabschluss Das Abschlusszeugnis der Hauptschule bildet eine wesentliche Voraussetzung zum Antritt einer Lehrstelle. Seit vielen Jahren bieten die IfSJungenberatungsstellen Mühletor und die VHS-Götzis jungen Menschen die Möglichkeit, in einem einjährigen Kurs den Poly- und Hauptschulabschluss nachzuholen. Für Interessentinnen ist am Montag, den 20. September 2010, um 18.00 Uhr, in der Polytechnischen Schule, Feldkirch, Hirschgraben 8 (beim Busplatz - hinterer Eingang) ein Informationsabend angesetzt, bei dem Fragen zu Inhalt und Organisation des Unterrichts geklärt werden können. Dies ist auch gleichzeitig die letzte Anmeldemöglichkeit. Volkshochschule Götzis Institut für Sozialdienste - Mühletor Seite 35 Der Bürger soll es w i s s e n MUSIKSCHULE feäd BREGENZERWALD Am Samstag, den 19. Juni 2010 stellt die Musikschule Bregenzerwald (Musikschule Egg) in einem Tag der offenen Tür ihr Unterrichtsangebot für das kommende Schuljahr vor: 14.00 Uhr "Karneval der Tiere" Eine musikalische Geschichte für Kinder, Dargeboten vom Orchester der Musikleherinnen und Musiklehrer. Für alle kleinen und großen Mäuse treten auf: Ein Löwe, Hennen und Hähne, Schildkröten, Kängurus, ein Elefant und viele andere Tiere... Herzlich willkommen in unserem musilaischen Zoo! 14.30 Uhr Gelegenheit zum Ausprobieren aller Musikinstrumente mit Beratung durch die Lehrkräfte. Schülerbühne: "Kinder musizieren für Kinder" Musikschul-Quiz mit attraktiven Preisen rund um die Musik. Für das leibliche Wohl ist gesorgt! Musikschule Bregenzerwald Sonnwendfeuer Rotenberg Das Sonnwendfeuer ist eine alte Tradition. Wir begrüßen damit den Sommer und die Wärme. Wann: am Samstag, den 19. Juni 2010 ab 20.00 Uhr mit "Hittisauer Bios". Um 21.00 Uhr wird das Sonnwendfeuer entzündet. In die Nacht begleitet uns "Manfred". Das Sonnwendfeuer am Rotenberg ist in der Zwischenzeit zu einem beliebten Treff geworden. Eine kurze Abendwanderung,, ein geselliger Hock und man freut sich wieder einmal mit Leuten ins Gespräch zu kommen, die man länger nicht mehr gesehen hat. Für Bewirtung sorgt der Sportverein Langenegg sowie das Rotenberg-Team. Die Veranstaltung findet bei jeder Witterung statt. Auch die Fußballfans kommen auf ihre Kosten. Leinwand Übertragung des Spiels Kamerun gegen Dänemark. Parkmöglichkeiten vorhanden. Wir laden herzlich dazu ein - Das Rotenberg-Team Seite 36 Der Bürger soll es w i s s e n G* Dietrich GesmbH Namensänderung der G. Dietrich GesmbH Kraft eines Beschlusses der Hauptversammlung vom 20. Mai 2010 wurde unsere Gruppe Carbone Lorraine (zu der auch die G. Dietrich GmbH gehörte) umbenannt zu MERSEN. Mit dieser Änderung wurden weltweit auch die Firmennamen aller Niederlassungen geändert. Dies ist lediglich eine Namensänderung und kein Verkauf der Firma bzw. Gruppe. Ab dem 01.06.2010 treten wir somit weltweit unter dem neuen Namen MERSEN Österreich Hittisau GesmbH auf. Diese Namensänderung steht für den Aufbruch in eine neue Ära. Sie unterstreicht die Repositionierung der Gruppe auf Geschäftsfeldern, deren Schwerpunkt auf einer nachhaltigen Entwicklung beruht, wie z.B. Erneuerbare Energien, der Bahnverkehr oder Energieeffizienz. Der neue Firmenname markiert einen signifikanten Wendepunkt in der Geschichte unseres Unternehmens. Das neue Kapitel, das wir nun zusammen aufschlagen, ermöglicht uns, den größtmöglichen Nutzen aus unseren historisch gewachsenen Werten zu ziehen und uns gleichzeitig dynamisch in eine ambitionierte Zukunft weiterzuentwickeln. Diese Änderung hat keinerlei Einfluss auf andere Identifikationsformen unseres Unternehmens, wie z.B. die Anschrift, die Umsatzsteuer-Identifikationsnummer oder andere Steuernummern. Auch auf unsere Beziehungen zur unseren Mitarbeitern und der Gemeinde Hittisau wird sich diese Veränderung in keiner Weise auswirken. MeRseisI Seite 37 Der Bürger soll es w i s s e n Bereitschaftsdienst der Ärzte im Bereich Vorderwald Dr. Bilgeri Stefan, 6952 Hittisau, Tannen 212 Dr. Oswald Anton, 6942 Krumbach, Nr. 149 Dr. Lampl Thomas, 6934 Sulzberg, Nr. 226 Dr. Isenberg Gerhard, 6932 Langen, Dorf 270 Beginn Ende Art Sonntag Sonntag Sonntag Sonntag Sonntag Sonntag Sonntag Sonntag Sonntag Sonntag Sonntag Sonntag Sonntag Sonntag Sonntag Arzt 26. Juni 7h 03. Juli 7h 10. Juli 7h 17. Juli 7h 24. Juli 7h 31. Juli 7h 07. August 7h 14. August 7h 21. August 7h 28. August 7h 28. Juni 7h 05. Juli 7h 12. Juli 7h 19. Juli 7h 26. Juli 7h 02. August 7h 09. August 7h 16. August 7h 23. August 7h 30. August 7h Dr. Oswald, Krumbach Dr. Grimm, Lingenau Dr. Bilgeri, Hittisau Dr. Isenberg, Langen Dr. Oswald, Krumbach Dr. Lampl, Sulzberg Dr. Grimm, Lingenau Dr. Lampl, Sulzberg Dr. Bilgeri, Hittisau Dr. Grimm, Lingenau Dr. Isenberg, Langen Dr. Oswald, Krumbach Dr. Bilgeri, Hittisau Dr. Isenberg, Langen Dr. Lampl, Sulzberg 04. September 7h 06. September 7h 11. September 7h 13. September 7h 18. September 7h 20. September 7h 25. September 7h 27. September 7h 02. Oktober 7h 04. Oktober 7h Herausgeber, Redaktion und für den Inhalt verantwortlich Gemeindeamt Hittisau 6952 Hittisau, Platz 370, Telefon 6209-0 Redaktionsschluss für die nächste Ausgabe ist der 03. September 2010 Abgabe: Beim Gemeindeamt, e-Mail: gemeinde@hittisau.at Seite 38 Der Bürger soll es w i s s e n Das Schöne dieser Welt Geh unempfindlich nicht und ungerührt vorbei, vorm Schönen dieser Welt, als ob's nicht Gottes sei. Zu schauen Blumenflor, zu hören Vogelchor, hat er das Auge dir erschlossen und das Ohr. Wenn du verstopfen willst das Ohr, das Auge schließen, kann Gottes Preis dir nicht ertönen und erpreißen. Viel Schönes hat die Welt das, um von dir genossen zu werden, Gott erschuf. Genieß es unverdrossen! (Ruckert) Seite 39


Hittisau DBSEW 20100301
Son, 6. Feber 2011 | Kuhn EDV

Der Bürger soll es wissen G e me i n d e H i t t i s a u An einen Haushalt/ Info.Mail Entgelt bezahlt/Amtliche Mitteilung Foto: Anja Baldauf Der Bürger soll es wissen 129. Ausgabe März 2010 Seite 1 Der Bürger soll es wissen Inhalt Aus dem Gemeindeamt............................................................. 6 Budget 2010............................................................................................... 6 Gemeindeabgaben..................................................................................... 7 Chippflicht für Hunde.................................................................................. 9 Heimatbuch Hittisau................................................................................... 10 Turmkugelschrift......................................................................................... 10 Reisepass................................................................................................... 10 Kioskverpachtung - Schwimmbad.............................................................. 10 Schwimmbadpreise.................................................................................... 11 Ehrenamt ................................................................................................... 12 Vorarlberger Familienzuschuss.................................................................. 12 Fischerei..................................................................................................... 13 Zuschuss zum Pflegegeld.......................................................................... 14 Gratulationen.............................................................................................. 14 Aus dem e5-Team.......................................................................16 Earth Hour.................................................................................................. 16 Straßenbeleuchtung................................................................................... 19 FAHR RAD Wettbewerb............................................................................. 21 Landrad Verleih.......................................................................................... 23 Busticket..................................................................................................... 23 Vereine/Sonstiges...................................................................... 24 Ortsfeuerwehr Hittisau................................................................................ 24 Musikverein Hittisau-Bolgenach................................................................. 25 Faschingsumzug/Bürgerball....................................................................... 26 frauAKTUELL hittisau................................................................................. 27 Sozialsprengel............................................................................................ 29 Opernball im Pflegeheim............................................................................ 30 Öffentliche Bücherei Hittisau...................................................................... 31 Tourismus................................................................................................... 32 Nächtigungsstatistik....................................................................................32 Gästeehrungen........................................................................................... 33 Dankschreiben-Reinhold Eberle................................................................. 38 Bereitschaftsdienst der Ärzte................................................... 39 Seite 3 Der Bürger soll es wissen Liebe Hittisauerinnen und Hittisauer! Am Sonntag, den 14. März 2010 wurden in Vorarlbergs Gemeinden Gemeindevertretungen und teilweise die Bürgermeister neu gewählt. Mit dieser Wahl wurde in Hittisau das neue Team der Hittisauer Gemeindevertretung bestellt. Sie als Bürgerinnen und Bürger haben uns damit großes Vertrauen entgegen gebracht und gleichzeitig viel Hoffnung in uns gesetzt. Dafür möchten wir uns herzlich bedanken. Mit der konstituierenden Sitzung, die voraussichtlich Anfang April stattfinden wird, beginnt die neue Arbeitsperiode der Gemeindevertretung und Gemeindevorstandes. Für die Arbeit in den kommenden fünf Jahren steht in der Hittisauer Gemeindevertretung ein motiviertes und engagiertes Team zur Verfügung. Damit ist die Grundlage geschaffen, den bewährten Weg der konstruktiven Zusammenarbeit für Hittisau fortzusetzen. Auch künftig sollen in Hittisau Entscheidungen und Sachargumente nicht von parteipolitischen Interessen geleitet sein. Es ist mir ein Anliegen wie bereits in der Vergangenheit, auf politischer Ebene über Parteigrenzen hinweg gemeinsam zu planen und zu gestalten. Mit Zuversicht dürfen wir auf die vor uns liegenden fünf Jahre Arbeit blicken und ich bin überzeugt, dass wir in gemeinsamer Anstrengung und Zusammenarbeit die Herausforderungen der Zukunft wieder meistern werden. Hittisau besitzt großes Potenzial, das genutzt und weiterentwickelt werden kann und soll. Als politische Mandatare wollen wir unsere Verantwortung wahrnehmen und die Zukunft von Hittisau weiterhin erfolgreich gestalten – mit Weitblick, vor allem aber auch mit Verantwortungsbewusstsein für heutige wie nachfolgende Generationen. Gemeindevertretungswahl 2010 Wahlberechtigte Abgegebene Stimmen incl. Wahlkarten Ungültige Stimmen Gültige Stimmen: Wahlbeteiligung 1.431 893 10 883 62,4 % Seite 4 Der Bürger soll es wissen Ergebnis Gemeindevertreter/Innen Name 1 Konrad Schwarz 2 Josef Maurer 3 Wolfgang Hagspiel 4 Mag. (FH) Urs Schwarz 5 Christina Eberle 6 Mag. Michael Bartenstei 7 Jürgen Höfle 8 Klaus Schwarz 9 Brigitte Nenning 11 Walter Feurstein 12 Doris Dorner 13 Gerhard Schelling 14 Dietmar Nußbaumer 15 Christina Gerbis 16 Dipl.Ing. Markus Schwärzle 17 Josef Reiner 18 Georg Bals Wahlpunkte 44968 34925 31842 31399 29776 29213 28121 27587 27210 24918 23675 23412 21546 20969 20537 19783 19520 Ersatzvertreter/Innen Name 19 Ulrike Bundschuh 20 Marion Maier 21 Reinhold Bechter 22 Ida Bals 23 Josef Flatz 24 Erika Voppichler 25 Klemens Nenning 26 Paul Jakob 27 Christian Baldauf 28 Wolfgang Bilgeri 29 Georg Vögel 30 Anton Gerbis 31 Ing. Matthias Marxgut 32 Richard Bilgeri 33 Josef Rinderer 34 Jürgen Bilgeri 35 Jürgen Schwarzhans Wahlpunkte 18714 16331 15965 15408 14482 12556 12519 10850 10413 8767 8044 6741 6018 4795 4012 3449 2626 10 DInf.(FH)Dominik Bartenstein 26764 Bei allen Damen und Herren möchten sich die Gemeinde Hittisau und auch ich persönlich nochmals für die Bereitschaft zur Mitarbeit recht herzlich bedanken. Über die konstituierende Sitzung und die Ehrung der ausscheidenden Gemeindemandatare werden wir in der nächsten Ausgabe ausführlich berichten. Konrad Schwarz, Bürgermeister Seite 5 Der Bürger soll es wissen A u s d e m G e me i n d e a mt Voranschlag 2010 Das Budget 2010 wurde nach den gesetzlichen Grundlagen erstellt und in der Gemeindevertretung mit den untenstehenden Summen beschlossen. Der Budgetrahmen liegt um 17,6 % über jenem des Vorjahres. Der Voranschlag stellt den Handlungsbedarf dar und er zeigt wo Schwerpunkte gesetzt wurden. Die im Budget vorgesehenen Investitionen sind ohne Neuverschuldung möglich. Der fehlende Differenzbetrag in Höhe von € 955.000 wird aus der Haushaltsausgleichsrücklage entnommen. Die größten Investitionen sind im Bereich der Sanierung bzw. des Neubaues eines Sportplatzes mit Clubgebäude, Kommabrücke, Erneuerung der Straßenbeleuchtung, Instandhaltungen im Bereich Kanalisation und Kläranlage, Beteiligung an einem Kraftwerk Lecknertal, usw. vorgesehen. Der Voranschlag 2010 wurde von der Gemeindevertretung mit nachstehenden Summen beschlossen: Gruppe Bezeichnung Einnahmen € Ausgaben € 405.900,00 36.300,00 1.355.500,00 389.300,00 484.600,00 181.900,00 172.300,00 258.800,00 1.120.800,00 98.700,00 4.504.100,00 0 Vertretungskörper und allg. Verwaltung 224.000,00 1 öffentliche Ordnung und Sicherheit 3.100,00 2 Unterricht, Erziehung, Sport und Wissens. 300.100,00 3 Kunst, Kultur und Kultus 154.600,00 4 Soziale Wohlfahrt u. Wohnbauförderung 165.500,00 5 Gesundheit 3.600,00 6 Straßen- und Wasserbau, Verkehr 14.700,00 7 Wirtschaftsförderung 9.600,00 8 Dienstleistungen 712.300,00 9 Finanzwirtschaft 2916.600,00 Summe 4.504.100,00 Seite 6 Der Bürger soll es wissen Gemeindeabgaben und -tarife für das Jahr 2010 1. 2. 3. 4. 5. 6. Grundsteuer A: f.land-u.forstw.Betr. 1.199,71 Grundsteuer B: f. sonstige Grundst. 23.837,58 Kommunalsteuer Vergnügungssteuer: Gästetaxe: je Nächtigung lt. VO € Zweitwohnsitzabgabe lt. VO bis 70 m² Gfl. € über 70 m² Gfl. € 7. Tourismusbeitrag: 8. Hundesteuer: je Hund € 9. Hand- und Zugdienste: 10. Feuerwehrdienstersatzsteuer: 11. Gemeindebeitrag für Musikschulen: Von den Gesamtkosten für 2 Semester (Eltern- u. Gde.Beitrag) übernimmt die Gemeinde 50% Höchstens jedoch für Einzelunterricht € Gruppenunterricht € Elementarunterricht € Kurzstunden € Kindersingen € Partnerunterricht € Ensemblestunden € 500 500 3% keine 1,50 3,90 0,00 0,45 v.H. 38,00 keine keine 475,00 379,10 209,80 379,10 250,00 453,50 19,50 12. Gebühren für die Benützung von Gemeindeeinrichtungen: a) Wasserbezugsgebühren: Grundgebühr halbjährl. € 21,19excl. USt. Zählermiete für 2. Zähler, halbjährlich € 10,50excl. USt Zählermiete für Regenwassernutzung halbjährlich € 5,25 excl. USt. je m3 Trink-u.Nutzwasserbezug je m3 € 0,34 excl. USt. Pauschalgebühr für nicht angeschlossene Objekte als Löschwasserbeitrag im Umkreis eines Hydranten bis 100 lfm halbjährlich € 9,21 excl. USt. bis 150 lfm halbjährlich € 6,45 excl. USt. bis 200 lfm halbjährlich € 4,05 excl. USt. b) Wasseranschlussgebühren: Beitragssatz € 26,74excl. USt. c) Kanalbenützungsgebühren: je m3 Abwasser ab 2000 m3 jährl. Oberflächenwässer m2/Halbjahr d) Klärgrubeninhalte dünnflüssig/m3 e) Klärgrubeninhalte dickflüssig/m3 f) Kanalanschlussgebühren: Beitragssatz g) Müllabfuhrgebühren: Seite 7 € € € € € € 1,79 excl. USt 1,59 excl. USt 0,26 excl.USt. 2,27 excl. USt. 5,45 excl.USt. 32,22excl. USt. Der Bürger soll es wissen Grundgebühren: a) für leerstehende Gebäude u. Alphütten b) für Einpersonenhaushalte u. Betriebe gewerblicher Art c) für Zweipersonenh., Ferienh. und zu Ferienzwecken vermietete Gebäude d) für Dreipersonenhaushalte e) für Vier- und Mehrpersonenhaushalte € € € € € 24,55excl.USt. 30,91excl.USt. 46,09excl.USt. 48,36excl.USt. 51,36excl.USt. Abfuhrgebühren (Sack- und Entleerungsgebühren): a) b) c) Sackgebühr für Restmüllsack (60 l) € 4,90 incl. USt. Sackgebühr für Restmüllsack (40 l) € 3,10 incl. USt. Sackgebühr für Bioabfallsack (8 l) € 0,60 incl. USt. Sackgebühr für Bioabfallsack (15 l) € 1,30 incl. USt. d) Gebühr für die Entleerung von 50 l Eimer / je Entleerung € 4,00 incl. USt. 110 l Eimer / je Entleerung € 8,50 incl. USt. 120 l Eimer / je Entleerung € 9,30 incl. USt. e) Gebühr für die Entleerung eines 240 l Containers € 18,60incl. USt. 660 l Containers € 43,00incl. USt. 660 l Containers gepresst € 78,10incl. USt 800 l Containers € 51,70incl. USt. 1100 l Containers € 70,40incl. USt. 120 l Container/Bioabfall € 9,35 incl. USt. 660 l Container/Bioabfall € 50,50 incl. USt. f) 240 l Gestrasäcke f. Plastikabfall € 0,70 incl. USt f) Sperrmüll pro kg (mindestens 5 kg werden berechnet) € 0,25 incl. USt. g) Altholz (Kleinmengen gratis) in Menge eines PKW-Anhänger o. Bordwand € 10,00incl. USt. in Menge eines PKW-Anhänger mit Bordwand € 20,00incl. USt. in Menge eines Traktoranhänger € 40,00incl. USt. h) Altreifen werden nach anfallenden Kosten berechnet i) Bauschutt per kg € 0,15 incl. USt. j) Strauchschnitt per 0,5 m3 € 1,00 incl. USt. 13. Entgelte für die Benützung von Gemeindeeinrichtungen: a) Kindergarten - Elternbeitrag Monat/Kind € 30,00 incl.USt. an 3 Nachmittagen wird ebenfalls ohne Kostenerhöhung Kindergartenbetreuung angeboten 14. Solaranlagenförderung: verlängert bis 31.12.2010 im Ausmaß von 1/4Anteil der Landesförderung im Rahmen des budgetierten Voranschlagsansatzes bis zu einem Höchstbetrag von € 900,00 je Objekt. Seite 8 Der Bürger soll es wissen 15. Wegegeld: lt. Richtlinien: € 0,80 je lfm. 16. Schwangerschaftsgymnastik (50% der angefallenen Kosten max. € 50,00) 17. Tiefgaragenmiete pro Stellplatz/Monat Grundstückspreise: Betriebsgebiet Basen Gfäll Tannen GST 711/14 € € € € 46,56incl. USt. 55,00/m² 74,00/m² 53,00/m² Diese Verordnung wurde in der Gemeindevertretungssitzung vom 29.12.2009 unter Punkt 4 der Tagesordnung beschlossen. Diese Verordnung tritt am 01.01.2010 in Kraft. Gleichzeitig verliert die Verordnung für das Jahr 2009 ihre Wirksamkeit. Chippflicht für Hunde Schon seit 30. Juni 2008 gilt für alle Hunde in Österreich die Chippflicht. Schon seit dieser Zeit besteht für Hundebesitzer/innen die Verpflichtung, ihrem Tier einen Mikrochip mit einer Zahlenkombination implantieren zu lassen, durch den das Tier eindeutig zugeordnet werden kann. Er wird dem Hund mit einer Injektionsnadel international verpflichtend auf der linken Halsseite hinter dem Ohr unter die Haut implantiert. Seit Jahresbeginn 2010 ist die Übergangsregelung ausgelaufen, ab sofort drohen den Besitzern empfindliche Strafen, wenn ein Hund ohne Chip erwischt wird. Künftig auch Registrierung über Internet möglich Derzeit können Hundehalter/innen ihre Tiere auf zwei Wegen melden: Sie lassen gechipten Hund bei der Bezirkshauptmannschaft registrieren. Oder sie beauftragen gleich den Tierarzt beim Chippen mit der Durchführung der Meldung. Ab dem Sommer wird eine dritte Möglichkeit dazukommen, dann sollen Hundebesitzer/innen die Registrierung auch bequem via Internet mit Hilfe eines Passwortsystems selbst vornehmen können. Seite 9 Der Bürger soll es wissen Heimatbuch Hittisau Am 12.12.2009 wurde das erste Heimatbuch von Hittisau im Ritter von Bergmann - Saal der Öffentlichkeit feierlich vorgestellt. Dieses bebilderte Buch kann im Gemeindeamt um 43.- Euro erworben werden. Turmkugelschrift Aus Anlass der Turmsanierung sind die Schriften aus der Turmkugel leserlich aufbereitet worden. Es ist eine 68 Seiten starke, bebilderte Broschüre mit vielen interessanten Details über die Kirchengeschichte, den Kirchenbau von 1843 bis 1845 sowie Zusammengefasstes aus der heutigen Zeit. Der Verkaufserlös von € 15,- kommt der Renovierung der Pfarrkirche zugute. Reisepass Im Jahr 2010 verlieren 1,2 Millionen Reisepässe ihre Gültigkeit. Das sind doppelt so viele wie in einem durchschnittlichen Jahr. Vor allem in den Monaten März bis Juni wird es einen großen Andrang auf die Ausstellungsämter geben. Wer einen Reisepass besitzt, der im Jahr 2010 seine Gültigkeit verliert, sollte bei Bedarf frühzeitig einen neuen beantragen, weil es zu längeren Wartezeiten kommen könnte. Schwimmbad - Kioskverpachtung Der Schwimmbadkiosk wird in der kommenden Badesaison 2010 neu verpachtet. Neben den Tätigkeiten im Kiosk gehören das Ausstellen von Tages- und Saisonkarten für das Schwimmbad ebenfalls zu den Anfordernissen. Interessierte mögen sich im Gemeindeamt Hittisau bei Bürgermeister Konrad Schwarz melden. Seite 10 Der Bürger soll es wissen Schwimmbad - Eintrittspreise Erwachsene Kinder (Jahrgang 2003 - 1995) *) 10er Karte Erwachsene (exkl. Kaution KeyCard) 10er Karte Kinder /exkl. Kaution Key Card) Kinder Gruppen (ab 10 Personen) Erwachsene in Gruppen (ab 10 Personen) Saisonkarte für Erwachsene Saisonkarte Jugendliche (Jg. 1994 - 1992) Saisonkarte JKinder (Jg. 2003 - 1995) Abendkarte ab 17:00 Uhr Familiensaisonkarte 2 Erwachsene und Kinder bis 15 Jahre (Jg. 1995) i.V.m. Familienpass (exkl. Kaution KeyCard) Familiensaisonskarte 1 Erwachsener (Alleinerzieher) und Kinder bis 15 Jahre (Jg 1995) i.v.m Familienpass (exkl. Kaution KeyCard) € € € € € € € € € € € € 3,60 2,60 31,70 22,60 2,10 3,10 42,90 34,60 34,60 2,10 74,30 63,80 *) Jugendliche im Besitz einer gültigen Jugendcard erhalten ebenfalls diesen Tarif. Kinder bis 6 Jahre (Jg. 2004 und jünger) haben in Begleitung einer geeigneten Begleitperson freien Eintritt. Inhaber einer gültigen Bregenzerwald-Card haben ebenfalls freien Eintritt! Mit dem Kauf oder Besitz einer Eintrittskarte verpflichtet sich der Inhaber die Vorschriften der ausgehängten Badeordnung zu beachten. Die Eintrittskarten sind nicht übertragbar. Bei Missbrauch wird die Karte entzogen. Seite 11 Der Bürger soll es wissen E h re n a mt Die Vorarlberger Landesregierung hat mit der Vorarlberger Landesversicherung eine Haftpflich- und Unfallversicherung für alle ehrenamtlich tätigen Personen abgeschlossen. Mit dieser Vorarlberger Ehrenamts- und Freiwilligenversicherung werden die Rahmenbedingungen für ehrenamtliches Engagement weiter verbessert. Meist merken ehrenamtlich Engagierte erst im konkreten Schadensfall, dass kein oder nur ein ungenügender Versicherungsschutz besteht. Diese Lücke wurde mit dem Abschluss eines subsidiär gültigen Sammel-Haftpflicht- und Sammel-Unfallversicherungsvertrages geschlossen. Wer ist versichert? Versichert sind alle Personen in Vorarlberg, die in rechtlich unselbständigen Vereinigungen oder in Vereinen gemäß Vereinsgesetz für das Gemeindewohl in Vorarlberg ehrenamltich tätig sind. Weitere Informationen: Büro für Zukunftsfragen Bregenz Tel. 05574/511-20605 zukunftsbuero@vorarlberg.at Vorarlberger Familienzuschuss Die Landesregierung hat den Familienzuschuss ein weiteres Mal verbessert! Mit Jänner 2010 werden für die Berechnung des Familienzuschusses die Einkommensgrenze deutlich erhöht und auch der Höchstzuschuss auf 439,90 Euro monatlich angehoben. Durch eine bessere Gewichtung ab dem dritten Kind (Angebung des Faktors von 0,5 auf 0,6) werden kinderreiche Familien noch besser unterstützt. Damit erhöt sich ab 1. Jänner 2010 der Familienzuschuss bei gleichem Familiiennettoeinkommen bis zum Höchstzuschuss 439,90 Euro um monatlich mindestens 100,00 Euro und zusätzlich werden noch mehr Familien in den Genuss eines Familienzuschusses kommen. Nähere Informationen beim Land Vorarlberg, Mag. Renate Mennel 05574/511-24131 Seite 12 Der Bürger soll es wissen Fischerei Bestimmungen und Kartenpreise 2010 Die Fischerei im gemeindeeigenen Fischwasser Stausee-Bolgenach und Fluss Bolgenach bis zur Ließenbachbrücke bzw. Völkenbrücke steht den Sportfischern unter Einhaltung bestimmter Auflagen vom 01.04. bis 30.09.2010 zur Verfügung. Aufgrund der am 01.09.2001 in Kraft getretenen Fischereiverordnung und der am 31.08.2003 abgelaufenen Übergangsbestimmungen ist die Ausübung der Fischerei in Vorarlberg nur noch unter Nachweis der erfolgreich abgelegten Fischerprüfung möglich. Tageskartenfischer sind von dieser Regelung ausgenommen. Saisonkartenpreise: a) für Gemeindebürger – Hauptwohnsitz beschränkte Anzahl von zus. Karten wie lit. a), jedoch mit sonstigem Wohnsitz b) für Personen, die im Vorderwald, Egg, Sulzbergstock oder Balderschwang mit Hauptwohnsitz gemeldet sind, jedoch beschränkt auf den Stausee. Diese Karte wird auch an ehemalige Gemeindebürger ausgegeben. 5-Tages-Karten: a) für Gde. Bürger u. Gäste m. Gästekarte einer Kleeblattgemeinde vom Staudamm bis Ließenbachbrücke b) für Personen, die im Vorderwald, Egg, Sulzbergstock oder Balderschwang mit Hauptwohnsitz gemeldet sind und Gäste mit Gästekarte dieser Gemeinden, jedoch beschränkt auf den Stausee € € 180,-470,-- € 180,-- € 80,-- € 80,-- Tageskarten: a) für Gemeindebürger und Gäste mit Vorlage der Gästekarte einer Kleeblattgemeinde mit mindestens 3 Tagen Aufenthalt (2 Übernachtungen) und ehemalige Gemeindebürger wie lit. a) € b) für Personen, die im Vorderwald, Egg, Sulzbergstock oder Balderschwang mit Hauptwohnsitz gemeldet sind und Gäste mit Gästekarte dieser Gemeinden, jedoch beschränkt auf den Stausee 20,-- € 20,-- Seite 13 Der Bürger soll es wissen Zuschuss zum Pflegegeld bei ambulanter Pflege Die Vorarlberger Landesregierung hat beschlossen, ab dem 01.01.2010 zur Unterstützung der Pflege und Betreuung zu Hause zusätzlich zum Pflegegeld einen Zuschuss zu gewähren. Bezieherinnen und Bezieher eines Bundes- oder Landespflegegeldes der Stufen 5, 6 oder 7, die überwiegend zu Hause von Angehörigen oder Nachbarn gepflegt werden, können einen Zuschuss zum Pflegegeld beantragen. Der Zuschuss beträgt € 100,00 monatlich und wird zwölf Mal im Jahr ausbezahlt. Der Anspruch erlischt, wenn die pflegebedürftige Person im Pflegeheim betreut wird oder eine Unterstützung der 24-Stunden-Betreuung in Anspruch genommen wird. Nähere Informationen auf der Homepage des Landes unter folgendem Link: http://www.vorarlberg.at/vorarlberg/seiten/antraege_formulare/pflegegeldzuschu ssbeiambu.htm G ra t u l a t i o n e n Beim 23. Vorarlberger Feuerwehrleistungsbewerb "Funk Silber" am 12. März 2010 in Feldkirch wurde Manuel Schelling Windern 364 Landessieger. Die Gemeinde Hittisau gratuliert Manuel für diese hervorragende Leistung und dankt ihm für seinen Einsatz! Seite 14 Der Bürger soll es wissen Bei den TennisHallenmeisterschaften, die in Feldkirch ausgetragen wurden, sorgte Tina Manzel für eine Überraschung. In der Kategorie U16 holte sich Tina den Titel mit einem tollen Sieg in einem spannenden Finalspiel. Dieses konnte sie mit 7:6 und 6:4 für sich entscheiden. Beim Wintercircuit in Altenstadt hat der Hittisauer TennisRookie Tina Manzl mit einem sensationellen Erfolg im U16Bewerb aufhorchen lassen. Die 14- Jährige bezwang im Finale die um ein Jahr ältere Turnierfavoritin Jana Haid aus Tirol mit 6:3 und 6:4. Der zweite Satz hatte es in sich: Beim Stand von 5:3 hatte Tina Manzl 5(!) Matchbälle, die die aktuelle ÖTV- Nummer 21 zum Teil mit viel Glück (zwei Netzroller) abwehren konnte. Beim Stand von 5:4 lag die Bregenzerwälderin (ÖTV- Nr. 48) bereits mit 0:40 zurück. Dann zeigte sie jedoch ihre mentale Stärke und machte fünf Punkte in Folge zum Sieg. Die Gemeinde Hittisau gratuliert Tina Manzel zu Ihrem Sieg und wünscht Ihr weiterhin viel Freude am Sport. Wie in der letzten Ausgabe berichtet, gewann Thomas Schwab bei der AZ Bundesvogelschau in Kassel den deutschen Meistertitel. Im Dezember wurde er bei der RÖK Bundesvogelschau in Ried im Innkreis dann auch österreichischer Bundesmeister. Dies war sein bereits 5. Titel bei österreichischen Meisterschaften. Wir gratulieren Thomas Schwab zu seinem hervorragenden Zuchterfolg und seinen ausgezeichneten Leistungen im In- und Ausland. Der Bürgermeister Konrad Schwarz Seite 15 Der Bürger soll es wissen Aus dem e5 Team Earth Hour Gemeinde Hittisau macht mit bei der Earth Hour. Die Klimabündnis-Gemeinde Hittisau unterstützt die weltweite Initiative des WWF. Am 27. März gehen in über 4.000 Städten und Gemeinden auf der ganzen Welt ab 20.30 Uhr für eine Stunde die Lichter aus. In der Gemeinde Hittisau wird in dieser Zeit die Straßenbeleuchtung abgeschaltet. Die Pfarre Hittisau wird die Kirchturmbeleuchtung für eine Stunde abschalten. „Mit dieser Aktion kann man auf einfache Weise ein deutliches Zeichen für den Klimaschutz setzen. Gerade im Energiebereich kann jeder einzelne einen Beitrag leisten – sei es durch Steckerleisten, die den Standby-Betrieb reduzieren, oder durch den Einsatz energiesparender Geräte. Infos auf www.earthhour.at Seite 16 m it m ac he n! Der Bürger soll es wissen EARTH HOUR – „LICHT AUS“ als Zeichen für den Klimaschutz! Der WWF und das Klimabündnis Österreich rufen alle Menschen dazu auf, am 27. März 2010 von 20:30 bis 21:30 Uhr ihre Lichter für eine Stunde auszuschalten und damit ein Symbol für den Klimaschutz und die Rettung unseres Planeten zu setzen. Alle ÖsterreicherInnen können jedoch schon jetzt online auf www.earthhour.at das Licht ausmachen und ihre ganz persönliche Kerze anzünden. Mit etwas Glück kann man dort auch ein klimafreundliches Solar-Handy gewinnen! EARTH HOUR seit 2007 – eine Bewegung nimmt Ihren Anfang: Was 2007 mit dem symbolischen Abschalten des Lichts für eine Stunde im australischen Sydney als ein kleines Signal für den Klimaschutz begann, ist heute zu einer globalen Bewegung geworden. Vom simplen Glauben getragen, dass kleine Taten einen großen Unterschied machen können, schalteten damals 2,2 Millionen Menschen in Sydney ihre Lichter aus und setzten damit ein Zeichen für den Klimaschutz. Diese Symbolik ging um die Welt. 2008 schalteten mehr als 50 Millionen Menschen in 400 Städten ihre Lichter ab – als Zeichen der Hoffnung für die Rettung unseres Planeten. Am 28. März 2009 beteiligten sich mehr als eine Milliarde Menschen und machten die EARTH HOUR damit zur größten Aktion für das Weltklima aller Zeiten. Mehr als 4.000 Städte, darunter auch die Hauptstädte von 88 Staaten, schalteten für eine Stunde ihre Lichter aus. 1.000 der berühmtesten Sehenswürdigkeiten waren für eine Stunde dunkel. Fast 20.000 Wirtschaftsunternehmen, 8.000 Schulen und 5.500 Organisationen unterstützen die Aktion aktiv. Unter den hunderten dunklen Wahrzeichen waren auch die Pyramiden von Gizeh, der Eiffelturm und die höchsten Wolkenkratzer der Welt. Auch Österreich setzte ein „Denkmal gegen den Klimawandel". Die Städte Innsbruck, Salzburg, St. Pölten, Eisenstadt, Klagenfurt, Enns und Gloggnitz unterstützten aktiv die EARTH HOUR 2009 und schalteten für eine Stunde die Lichter ihrer bekannten Wahrzeichen ab. Auch mehrere Konzerne und Unternehmen sowie unzählige Haushalte beteiligten sich an der „Gedenkstunde“ für das Klima. Seite 17 Der Bürger soll es wissen 2010 – Klimaschutz wichtiger denn je: Gerade nach einer enttäuschenden Klimakonferenz in Kopenhagen hat das Weltklima unsere Aufmerksamkeit und Unterstützung verdient! Helfen sie uns, gemeinsam ein Zeichen zu setzen, Politik und Wirtschaft daran zu erinnern, dass wir endlich wirksame Maßnahmen setzen müssen, um unser Klima und damit unseren Planeten zu retten! Ganz Österreich macht mit! Auch heuer sind die österreichischen Landeshauptstädte wieder tatkräftig mit dabei: Graz wird den Uhrturm abschalten, Linz das Ars Electronica-Center und das Lentos-Kunstmuseum, Klagenfurt den Lindwurm, Innsbruck das Goldene Dachl, St. Pölten das Rathaus und Bregenz den Martinsturm. Der WWF und das Klimabündnis wandten sich an fast 500 Betriebe, knapp 900 Gemeinden und 200 Schulen. Außerdem unterstützen namhafte Firmen in Österreich wie IKEA, Telekom, Pfanner, Fronius und Allianz diese WWF-Aktion. Auch viele Prominente wie Miguel Herz-Kestranek, Barbara Stöckl, Thomas Schäfer-Elmayer, Chris Lohner, Bernd Lötsch, Alfons Haider, Doris Golpashin, Dompfarrer Toni Faber, WWF-Präsident Helmut Pechlaner und viele mehr bekennen sich zum Klimaschutz und bewerben die EARTH HOUR. Der Klimawandel macht auch vor Österreich nicht Halt, wie Unwetter, Hochwässer und Gletscherschmelze beweisen. Jeder kann einen Beitrag leisten. Werden sie jetzt aktiv – werden sie Österreich-Pate des WWF auf www.wwf-pate.at Das Ziel: die Zwei-Grad-Marke darf nicht überschritten werden! Die Erwärmung unseres Planeten darf nicht die Zwei-Grad-Marke überschreiten, denn die Erderwärmung bedroht weltweit 20 bis 30 Prozent aller Tier- und Pflanzenarten. Die Konferenz von Kopenhagen endete mit einer unverbindlichen Erklärung und nicht mit einem weltweit bindenden Vertrag. Doch ob mit oder ohne Abkommen – der Klimawandel geht weiter und wir dürfen nicht aufgeben, für mehr Klimaschutz und einen nachhaltigen Umgang mit unseren Ressourcen zu kämpfen. Im Dezember 2010 wird die nächste Klimakonferenz in Cancun/Mexiko stattfinden und unser Klima darf bis dahin nicht in Vergessenheit geraten. Seite 18 Der Bürger soll es wissen Erneuerung Straßenbeleuchtung Abschnit I - 2010 Die e5 Gemeinde Hittisau hat sich für die Erneuerung der bestehenden Straßenbeleuchtung entschieden. In der Gemeindevertretungssitzung vom 21.04.2009 wurde beschlossen, die Straßenbeleuchtung in Hittisau zu erneuern und umzurüsten, um eine energieeffiziente Straßenbeleuchtung zu erhalten, die auch von der Ausleuchtung der Norm entspricht. Dies erfordert auch, dass die Lichtpunkthöhe auf 7,5 m erhöht wird. Die derzeitige Lampen sind als dekorative Beleuchtung ausgelegt. Viele Leuchten erzeugen kaum ausreichend Helligkeit, sondern fungieren nur noch als Alibilichtpunkt, was zum Teil an veralteten Leuchtmitteln, als auch an der veralteten Spiegeltechnik etc. liegt. Eine Erneuerung der einzelnen Bauteile lohnt sich jedoch in der Regel nicht mehr, da der Großteil der Lampen mittlerweile ein Alter von über 25 Jahren aufweisen. Durch die Tatsache, dass die Leitungen nach teilweise über 25 Jahren zum Teil Erdschlüsse aufweisen und auch teilweise zu klein dimensioniert sind, ist es auch notwendig, die Leitungen auszutauschen. Dies wird in ausziehbarer Form erfolgen. Eine komplette Umrüstung innerhalb eines Jahres ist auf Grund des Umfanges der Arbeiten nicht möglich. Vielmehr wird sich diese Erneuerung über mehrere Jahre hinziehen. In einem ersten Schritt werden die Straßen L5 Fußgängerübergang Windern bis Platz oberhalb des Sägewerkes Lässer und Platz bis Zugang Hoher Stich beim Heizwerk erneuert. In diesem Zuge wird auch der Schaltkasten in den Technikraum des RvB-Saales verlegt. In der Regel wird versucht, die bestehenden Leuchtenstandpunkte beizubehalten, jedoch ist dies nicht immer möglich. Vor allem an Schutzwegen wird versucht, die entsprechende Beleuchtungsnorm einzuhalten, was vielfach zu einer Verschiebung der Lichtpunkte führt. Um zukünftig auch Stromkosten einsparen zu können, werden die herkömmlichen HQL - Leuchten durch NAV - Leuchten ersetzt (gelbes Licht). Hierdurch ist es möglich, mit einer geringeren Watt-Leistung die gleiche Ausleuchtung wie mit den Quecksilberdampflampen zu erzielen. Weitere Vorteile und Einsparungsmöglichkeiten ergibt sich aus der Installation einer intelligenten Steuerung auf modernstem technichen Standard. Mit den Arbeiten wird voraussichtlich Anfang Juni begonnen werden. Seite 19 Der Bürger soll es wissen Seite 20 Der Bürger soll es wissen FAHR RAD Wettbewerb 2010: Gesundheit, Umweltschutz, Nahversorgung & Kostenersparnis! Dabei sein ist alles Der FAHR RAD Wettbewerb ist nicht auf sportliche Höchstleistungen ausgelegt. Alle, die im Zeitraum vom 10. April bis zum 12. September mehr als 100 Fahrrad-Kilometer radeln, nehmen bereits an der Verlosung der Preise teil. Gezählt werden alle Kilometer, die man in diesem Zeitraum mit dem Rad gefahren ist. Kilometererfassung leicht gemacht Um die Erfassung der geradelten Kilometer besonders einfach zu machen, unterstützt die Gemeinde Hittisau die Anschaffung eines Fahrradcomputer über die örtlichen Sportgeschäfte Sport Gotthard und Sport Spettel mit 5 Euro. Gutschein ist nur gültig für Personen mit Hauptwohnsitz in Hittisau. Pro Person ist nur ein Gutschein einlösbar. Gutscheine gelten bis 30.04.2010. Seite 21 Der Bürger soll es wissen Mitmachen ist ganz einfach: 1. Anmelden: ab Anfang April unter http://www.fahrradwettbewerb.at oder beim Bürgerseervice der Gemeinde Anmeldung im Internet ist ab APRIL möglich! 2. Kilometerstand erfassen: am besten über Kilometerzähler und einem Eintrag ins Internet 3. Schlussstand bekannt geben: im Internet oder per Mail an gemeinde@hittisau.at Gutschein i m We r t vo n 5 , 0 0 E u r o Für den Kauf eines Fahrradcomputers eurer Wahl Name: .......................................................................... ......................................................................... Adresse: ....................................................................... einzulösen bei: Sport Gotthard, Hittisau Intersport Spettel, Hittisau E-Mail: ....................................................................... ....................................................................... einlösbar bis 30.04.2010 Mit der Einlösung bestätige ich meine Teilnahme. Gültig nur für Personen mit Hauptwohnsitz in Hittisau. Pro Person darf nur ein Gutschein eingelöst werden. Die Daten werden für den FAHR RAD Wettbewerb verwendet und nicht an Dritte weitergegeben. Wir freuen uns über eure Teilnahme! Seite 22 Der Bürger soll es wissen Landrad Verleih Das Landrad kann ab sofort wieder gegen Entrichtung von 1,00 € pro Tag ausgeliehen werden. Aus organisatorischen Gründen bitten wir um telefonische Reservierung beim Bürgerservice Tel: 6202-0. Genießt die Fahrfreude mit dem Landrad, ohne auf den positiven Effekt der Bewegung an der frischen Luft verzichten zu müssen. Busticket Die Gemeinde Hittisau ist im Besitz einer übertragbaren Buskarte der Regionen 1, 2 und 9. Mit diesem Ticket ist es möglich mit Bus und Bahn in den genannten Regionen zu fahren. Gegen Entrichtung von € 1,00 pro Tag kann das Busticket im Gemeindeamt abgeholt werden. Das Busticket kann auch auf einen bestimmten Tag reserviert werden. Genaue Informationen im Gemeindeamt/Bürgerservice. Georg Bals Seite 23 Der Bürger soll es wissen Vereine/Sonstiges Ortsfeuerwehr Hittisau Bei den Neuwahlen im Rahmen der Jahreshauptversammlung am 22. Jänner 2010 wurde Kommandant Hans Grabher in seinem Amt bestätigt. Zur Wahl zum Stellvertreter des Kommandanten trat nach 12-jähriger verdienstvoller Tätigkeit Josef Peter Nußbaumer nicht mehr an. An seine Stelle wurde Florian Bechter, Bad 218 gewählt. Florian Bechter ist seit 1997 bei der Feuerwehr und seit 2004 Gruppenkommandant. Wir wünschen Ihm alles Gute für seine neue, verantwortungsvolle Aufgabe. Die Feuerwehr Hittisau ist „24 Stunden an 365 Tagen im Jahr“ erreichbar: < Über die RFL (Rettungs- und Feuerwehrleitstelle Feldkirch), Tel. Nr. 122 < Direkt über Kdt. Hans Grabher, Helmisau 119, Tel. Nr. 05513/4215 Mobiltelefon: 0664 16 11 417, Email: of.hittisau@aon.at < Direkt über Kdt.-Stv. Florian Bechter, Bad 218, Tel. Nr. 0664 56 38 957, florian.bechter@gmx.at Der Feuerwehrvorstand setzt sich wie folgt zusammen: Hans Grabher Florian Bechter Paul Schelling Josef Peter Nußbaumer Martin Nenning Christoph Bals Andreas Pfanner Tobias Bartenstein Jörg Bilgeri Kommandant Kommandant Stellvertreter Zugskommandant Zugskommandant Gruppenkommandant Gruppenkommandant und Gerätewart Gerätewart Kassier Schriftführer Jeden ersten Freitag im Monat um 20:15 Uhr finden unsere Vollproben statt. Interessierte Jugendliche ab 16 Jahre sind zu einem „Schnupperabend“ herzlich willkommen. Unter dem Motto „RETTEN - LÖSCHEN – BERGEN – SCHÜTZEN“ sorgt die Feuerwehr Hittisau für Sicherheit, zum Wohle der Gemeinde und deren Bevölkerung. Für die Ortsfeuerwehr Hittisau Der Feuerwehrvorstand Seite 24 Der Bürger soll es wissen Musikverein Hittisau-Bolgenach Musik fördert die Herzensbildung, verbindet die Menschen, schafft Begeisterung und Freude am Leben. Im heurigen Vereinsjahr feiern 5 Mitglieder unseres Vereins ein Jubiläum für treue Mitgliedschaft. Vom Vorarlberger Blasmusikverband wurden die Jubilare bereits ensprechend ausgezeichnet. Konrad Hagspiel, Bass, für 40 Jahre Jodok Bechter, Schlagzeug, Ehrenmitglied, für 35 Jahre Wolfgang Bilgeri, Kapellmeister, für 25 Jahre Wolfgang Bilgeri, Tenorhorn, für 25 Jahre Christoph Schwärzler, Trompete, für 25 Jahre Vielen Dank allen Jubilaren für ihre Treue und ihren Einsatz für unseren Verein sowie für die vielen Ausrückungen zu allen kirchlichen und weltlichen Festen und Anlässen. Alle Musikantinnen und Musikanten freuen sich auf viele weitere gemeinsame Jahre beim Musikverein HIttisau-Bolgenach. Seite 25 Der Bürger soll es wissen Faschingsumzug und Bürgerball Hittisau Wir möchten uns bei allen Maskierten, die sich jedes Jahr so viel Arbeit machen und immer wieder für Überraschungen sorgen, recht herzlich für ihre Mühe bedanken. (Gruppe, Wagen, Musik) Auch bei den vielen freiwilligen Helfern, die Ihre Freizeit opfern und ehrenamtlich mithelfen, sowie bei unseren Gönnern, Sponsoren und Unterstützern. Ein besonderer Dank ergeht an die Hittisauer Garde und ihr Team. Jedes Jahr studieren sie einen neuen Tanz ein und sorgen nicht nur auf dem Bürgerball und bei unserem Faschingsumzug, sondern im ganzen Land für Stimmung und einzigartige Tanzeinlagen. Das Faschingsteam Seite 26 Der Bürger soll es wissen frauAKTUELL hittisau > Femail-Sprechtage 2010 im Bregenzerwald kostenlose Beratung für Frauen jeden Alters Termine: 25. März 2010 Gemeindeamt Langen 9-11Uhr 22. April 2010 Gemeindeamt Mellau 9-11Uhr 20. September 2010 Gemeindeamt Egg 15-17Uhr 28. Oktober 2010 Gemeindeamt Doren 9-11Uhr 25. November 2010 Gemeindeamt Mellau 9-11Uhr Das FrauenInformationszentrum FEMAIL ist die Informations- und Servicestelle für Frauen in Vorarlberg. Regelmäßig finden in unserer Region Sprechtage statt. Frauen aus allen Gemeinden des Bregenzerwaldes sind dazu herzlich eingeladen. Sie erhalten Informationen zu Themen wie Beihilfen, Kinderbetreuungsgeld, Wiedereinstieg, Scheidung/Trennung, Pension und Gesundheit. Kostenlos und vertraulich. Nutzen sie diesen Sprechtag, um rasch und unbürokratisch Information und Unterstützung zu erhalten. Eine Kooperation des Frauennetzwerkes Vorarlberg und dem FrauenInformationszentrum FEMAIL, gefördert durch das Bundeskanzleramt für Frauen und das Frauenreferat der Vorarlberger Landesregierung. > Gynäkologische Sprechstunden im FEMAIL Kostenfreie fachärztliche Beratung für Frauen (und Mädchen) in geschütztem Rahmen Sie wünschen Information und Aufklärung zu Ihrer Gesundheit, zu gynäkologischen Behandlungen oder Operationen? In einem persönlichen Beratungsgespräch können sie Ihre Fragen zu Verhütung, Sexualität, körperlichen Veränderungen in den Wechseljahren, Gewalt und Missbrauch, Inkontinenz, Beckenboden, Schwangerschaft uvm. vertraulich klären. Ihre Ansprechpartnerin: Dr.in Karin Frischeis-Bischofberger, Gynäkologin am Krankenhaus der Stadt Dornbirn Nächste Sprechstunden: Do.25.03.2010 + Do. 29.04.2010 Seite 27 Der Bürger soll es wissen Uhrzeit: jeweils 16.00 – 18.00 Uhr Ort: FEMAIL FrauenInformationszentrum Marktgasse 6, 6800 Feldkirch ,www.femail.at Um Anmeldung wird gebeten: T 05522 – 31002 oder Email: gesundheit@femail.at > Neue Broschüre „Gleiches Recht für beide“ Die neue Broschüre „Gleiches Recht für beide“ vom Frauenreferat der Vorarlberger Landesregierung informiert über die häufigsten Fragen aus dem Ehe- und Scheidungsrecht und der Lebensgemeinschaft. Gerade in Krisensituationen ist es wichtig, an jene rechtlichen Informationen heranzukommen, die hilfreich sind. Diese Broschüre wendet sich nicht alleine an die Frau, sondern sie soll ebenso dem Mann Erstinformation bieten. Kostenlos anfordern beim: Frauenreferat T: 05574/511-24136 oder Email: frauen@vorarlberg.at > Aktuelle Informationen finden Frauen in Hittisau… . regelmäßig unter der Rubrik frauAktuell hittisau im „Der Bürger soll es wissen“ . in den Anschlagkästen des Gemeindeamtes oder am Hittisauer Busbahnhof . auf der Informationsplattform www.bregenzerwaelderinnen.at Kontakt: Marion Maier ,Frauensprecherin; T: 0664 966 1805 Email: info@bregenzerwaelderinnen.at; www.bregenzerwaelderinnen.at Seite 28 Der Bürger soll es wissen Sozialsprengel - Vortrag Im Rahmen der Vortragsreihe "Pflege im Gespräch" – Vorträge für pflegende Angehörige und Interessierte - veranstaltet die Sozialsprengel Vorderwald gemeinsam mit der connexia – Gesellschaft für Gesundheit und Pflege einen Vortrag zum Thema Geistige Veränderungen im Alter - zwischen Normalität und Krankheit Der alternde Mensch verändert sich auch psychisch. Dabei ist sowohl für den betroffenen Menschen als auch für die Angehörigen oft nicht leicht zu unterscheiden, welche Veränderungen normal sind und welche Veränderungen krankhaft sind. Wo liegt die Grenze zwischen normalen und krankhaften Veränderungen? Wie gehen Familienmitglieder mit psychischen Veränderungen ihrer alternden Angehörigen um? Referent: Termin: Mag. Michaela Jenny Donnerstag, 25. März 2010 19.30 bis 21.30 Uhr Ort: Krumbach, Treffpunkt Hof Beitrag: 5€ Wenn ein Familienmitglied erkrankt und eine Pflege daheim ansteht, bedeutet das für alle Betroffenen eine massive Veränderung. Angehörige sind oft großen psychischen und physischen Belastungen ausgesetzt. Mit dieser Veranstaltung möchten wir sie in Ihrem Alltag unterstützen und bieten ihnen Informationen für ein besseres Verständnis der Krankheitsbilder der zu Betreuenden an. Es ist uns aber auch wichtig, dass sie persönlich Hilfe für den Umgang mit belastenden Situationen erfahren und ihre Erfahrung mit anderen Betroffenen austauschen können. Weitere Informationen zu dieser Veranstaltung erhalten sie bei Ingrid Oswald, T 0664 5051661. Bitte beachten sie die weiteren Veranstaltungen im Rahmen von „Pflege im Gespräch“ auf der Homepage unter www.connexia.at. Seite 29 Der Bürger soll es wissen Opernball im Pflegeheim Hittisau Im Februar sorgte s’Gschliefar TRIO für fröhliche Stimmung bei Musik und Tanz in unserem Haus. Nicht nur in Wien gab es heuer den Opernball, sondern auch im Bregenzerwald. Die Bewohner haben mit Freude Ihre besten Kleider angelegt und waren ganz gespannt auf den Nachmittag. PDL Carmen Helbok-Föger eröffnete den Opernball und eine Polonaise schlängelte sich durch die Gänge. Ein ganz besonderer Dank gilt den ehrenamtlichen Mitarbeitern, welche sich liebevoll um die Bewohner gekümmert, mit ihnen geschunkelt, getanzt und gelacht haben. Vielen Dank allen fleissigen Helfern, die den Opernball im Pflegeheim so einzigartig gestaltet haben. Kommentar der Bewohnerin Inge Weickert Schon beim Eintritt in den Saal spürte man die Fröhlichkeit und den Zusammenhalt der Besucher und Bewohner. Die große Tanzkapelle tat ihr Möglichstes, um die Stimmung hoch zu halten. Die Musik war wunderbar, Gross und Klein, Jung und Alt kamen und bewegten sich auf dem Parkett. Die Küche und Kellner gaben ihr Bestes. Ich würde sagen, der Opernball im Pflegeheim Hittisau war ein voller Erfolg, ein rauschendes Fest und wird in die Geschichte eingehen. GH Seite 30 Der Bürger soll es wissen Öffentliche Bücherei Hittisau Nach der Umstellung auf die Europäische Sommerzeit (27.03.2010) bleibt die Bücherei am Freitagnachmittag geschlossen. In der Karwoche bleibt der Mittwochvormittag wegen der Osterferien ebenfalls geschlossen! Wir verweisen auf unsere üblichen Öffnungszeiten! Öffnungszeiten: Sonntag Mittwoch Vormittag Mittwoch Abend 9:45 – 11 Uhr 8:30 – 10:30 Uhr (nur an Schultagen) 18:30 – 20 Uhr Vorankündigung – Lesung Der Buchautor Peter Natter möchte uns in einer Lesung im Gemeindehaus/Bücherei am Donnerstag, den 15. April 2010 um 20:15 Uhr seinen soeben erschienenen Bregenzerwald-Krimi „Die Axt im Wald“ präsentieren. Näheres wird noch bekannt gegeben! Das Büchereiteam freut sich auf die Lesung und viele Besucher! Näheres zur Person Peter Natter: Peter Natter, Jahrgang 1958, geboren in Alberschwende, studierte Romanistik und Philosophie in Wien. Davor und danach, Älpler, Büröler, Lehrer, garçon d’hôtel, Lektor. Nach zehn Jahren im Bregenzerwald suchte er jüngst das Weite - und fand es ganz in der Nähe. Telefon: 05513/6209-28 E-Mail: buecherei@hittisau.at Homepage: www.hittisau.bvoe.at Das Büchereiteam Seite 31 Der Bürger soll es wissen Tourismus Nächtigungsstatistik Nachdem wir im Jahr 2008 mit 68.594 Nächtigungen das beste Ergebnis seit 10 Jahren erreicht hatten, mussten wir 2009 mit 67.459 Nächtigungen wieder einen leichten Rückgang verzeichnen. Trotz der derzeitigen wirtschaftlichen Lage doch ein zufriedenstellendes Resultat - nach 1999, 2004 und 2008 ist es das drittbeste Ergebnis der letzten 10 Jahre. Dank gebührt den Vermietern und Gastwirten, die sich mit ihrem Einsatz um das Wohl unserer Gäste bemühen! Seite 32 Der Bürger soll es wissen Gästeehrungen Im vergangenen Jahr wurden folgende Gäste geehrt: 25 Jahre Fam. Jacob Gästeehrung am 11.08.2009 bei Fam. Bals Bereits 25 Jahre kommt Fam. Jacob aus dem Elsaß zu uns nach Hittisau, wo die beiden bei Alfons und Rosmarie Bals ihren Urlaub genießen. Am 11. August wurden sie im Beisein der Gastgeber für ihre Treue zu unserem Ort geehrt. 30 Jahre Fam. Spee Gästeehrung am 14.08.2009 im Gasthof Krone Margot und Henk Spee aus Geulle in den Niederlanden waren heuer das 30. Jahr in der Krone und in Hittisau. Henk und Margot haben in den Jahren viele Freundschaften in Hittisau aufgebaut - vor Jahren waren Hittisauer zu Besuch bei Henk und Margot, die eine große Gastwirtschaft hatten. 30 Jahre Fam. Trenkle Gästeehrung am 13.08.2009 im Gästehaus Dorner 30 Jahre schon verbringt Fam. Trenkle ihren Urlaub in Hittisau, wo sie bei Gitti Dorner ein Stammquartier gefunden haben. Am 13.08.2009 wurden Rolf und Ursula Trenkle (mit Enkelin) für ihre Treue geehrt. Seite 33 Der Bürger soll es wissen 25 Jahre Fam. Bolliger Gästeehrung am 29.08.2009 im Gasthof Krone Familie Dora und Adolf Bolliger kommt bereits seit 1984 nach Hittisau und hat schon vielen Freunden und Verwandten Hittisau gezeigt. Herr Bolliger, ein passionierter Fischer, kennt die Bolgenach wahrscheinlich besser wie mancher Hittisauer. Am 29. August wurden sie von Tourismus-Obmann Reinhold Eberle im Beisein der Gastgeberfamilien Natter und Nussbaumer für ihre Treue geehrt. 30 Jahre Fam. Ryckx (Senior und Junior) Gästeehrung am 30. Dezember 2009 An Weihnachten 1979 kamen Frits und Mia Ryckx mit ihrem 8-jährigen Sohn zum 1. Mal zu uns nach Hittisau. Auch im Sommer ist unser Ort das Urlaubsziel der sympathischen Familie aus Holland. Bereits 60 Mal waren sie schon zu Gast in Hittisau - jedes Mal bei Eberle Irma, die schon viele schöne Stunden mit ihnen verbracht hat und sich immer wieder über deren Besuch freut. Als Sohn von Ryckx Frits und Mia kam Stan als 8-jähriger zum ersten Mal nach Hittisau. Mittlerweile kommt er mit Frau und Kinder - und das auch schon seit 30 Jahren. Am 30. Dezember 2009 wurden die 2 Familien im Beisein von Gastgeberin Irma Eberle von Bürgermeister Konrad Schwarz für ihre Treue zu Hittisau geehrt. Seite 34 Der Bürger soll es wissen 25 Jahre Fam. Kopp Gästeehrung am 30. Dezember 2009 Franz und Liselotte Kopp, ein sportliches Ehepaar aus Singen, haben früher immer mit ihren Töchtern bei uns Urlaub gemacht. Mittlerweile kommen Sie in Begleitung der Enkelkinder. Bereits seit 25 Jahren ist Hittisau ihr Urlaubsziel - dafür wurden sie am 30. Dezember 2009 im Beisein des Gastgebers, Gerhard Beer, von Bürgermeister Konrad Schwarz geehrt. 25 Jahre Fam. Neuhaus Gästeehrung am 05. Jänner 2010 Peter und Annette Neuhaus - ein Name den man mittlerweile kennt. Immerhin kommt die Familie aus Denzlingen schon seit 25 Jahren zu uns nach Hittisau. Bei Stefan und Huberta Neyer haben sie mit ihren Kindern ein schönes Stammquartier gefunden. Am 05. Jänner 2010 wurden sie bei den Gastgebern von Bürgermeister Konrad Schwarz für ihre langjährige Treue geehrt. 40 und 35 Jahre Fam. Kern Gästeehrung am 10. Februar 2010 im Landhaus Bechter 40 Jahre dasselbe Urlaubsziel für einige unvorstellbar, für andere sehr schön. Christine Kern aus Neckarsulm gehört zu denjenigen, die immer wieder gerne zu uns nach Hittisau kommen - und das seit 40 Jahren. Ihr Mann, Roland, ist seit 35 Jahren dabei. Ihre beiden Töchter, Michaela und Daniela, Seite 35 Der Bürger soll es wissen zählen auch schon seit 24, bzw. 19 Jahren zu den Stammgästen. Am 10. Februar wurden sie im Landhaus Bechter für ihre langjährige Treue zu Hittisau geehrt. 25 Jahre Frau Geng Vivi Gästeehrungen am 27. Februar 2010 im Gasthof Ochsen Die Reisegruppe aus dem Elsaß mit ihrer Reiseleiterin Frau Freudenreich verbringt seit über 30 Jahren den Winterurlaub in Hittisau im Gasthof Ochsen. Der Ochsenwirt ließ es sich nicht nehmen, sich bei seinen Gästen persönlich für ihre Treue zu bedanken. Fam. Schmitlin, Fam. Kaemmerlein und Fam. Fohrer wurden bei diesem Anlass für 5-jährige Treue, Frau Geng Jaqueline für Ihre 20-jährige und Ihre Tochter Vivi für Ihre 25-jährige Treue geehrt. 30 Jahre Fam. Hennequin Gästeehrung am 12. März 2010 im Gasthof Krone André und Annemarie Hennequin aus Frankreich kommen schon seit 30 Jahren zu uns nach Hittisau, wo sie sich in der Krone verwöhnen lassen. Auch ihr Sohn ist seit seinem 1. Lebensjahr mit dabei. In dieser langen Zeit haben sie einige Freundschaften geschlossen. Am 12. März wurden sie im Beisein der Krone-Familie für ihre langjährige Treue zu Hittisau geehrt. Seite 36 Der Bürger soll es wissen Weitere Ehrungen 27.03.2009 Fam. Verlande für 20 Jahre 02.06.2009 Fam. Brouwer für 10 Jahre 19.06.2009 Fam. Hartmann für 5 Jahre 19.06.2009 Frau Metzler Maria für 10 Jahre 17.07.2009 Herr Schedler Reinhold für 10 Jahre 17.07.2009 Frau Faes Angelika für 10 Jahre 17.07.2009 Frau Schulnig Theresia für 15 Jahre 17.07.2009 Frau Nesensohn Irma für 15 Jahre 23.07.2009 Fam. Matt für 5 Jahre 23.07.2009 Fam. Ksyk für 5 Jahre 04.08.2009 Fam. Grootvriendt für 20 Jahre 11.08.2009 Fam. Barth für 10 Jahre 14.08.2009 Fam. Schwarzott für 20 Jahre 21.08.2009 Fam. Bertsch für 15 Jahre 21.08.2009 Fam. Pöder für 15 Jahre 01.09.2009 Fam. Leseux für 20 Jahre 02.09.2009 Fam. Nertinger für 5 Jahre 02.09.2009 Herr Schmidt Bernd für 5 Jahre 07.09.2009 Fam. Zipperer für 10 Jahre 30.10.2009 Frau Flender für 5 Jahre 31.12.2009 Fam. Kempf für 5 Jahre 31.12.2009 Fam. Albus für 5 Jahre 31.12.2009 Frau Albus Dorothee für 15 Jahre 31.12.2009 Fam. Klein für 10 Jahre 31.12.2009 Fam. Klein für 10 Jahre 05.01.2010 Fam. Rein für 5 Jahre 16.01.2010 Herr Klein Joachim für 15 Jahre 01.02.2010 Herr Wucherer 01.02.2010 Frau Buchholz für 5 Jahre 05.02.2010 Fam. Humber für 10 Jahre 05.02.2010 Fam. Petersohn für 5 Jahre 22.02.2010 Fam. Schlichter für 15 Jahre 01.03.2010 Fam. Hofmann für 15 Jahre 04.03.2010 Fam. Herbert für 5 Jahre 09.03.2010 Herr Barth Rudi für 5 Jahre 09.03.2010 Fam. Reichert für 5 Jahre Gästeh. Moosbrugger Neyer Huberta Gasthof Ochsen Gasthof Ochsen Gasthof Ochsen Gasthof Ochsen Gasthof Ochsen Gasthof Ochsen Gästehaus Moosbrugger Gästehaus Moosbrugger Gasthof Krone Gasthof Krone Eberle Helene Gasthof Ochsen Gasthof Ochsen Wälderhaus Ferienhof Dürlinde Ferienhof Dürlinde Hotel Das Schiff Gästehaus Moosbrugger Pension Bals Pension Bals Pension Bals Pension Tannenbaum Pension Tannenbaum Neyer Huberta Gasthof Krone Gästehaus Dorner Gästehaus Dorner Wälderhaus Gästehaus Moosbrugger Gasthof Krone Gästehaus Moosbrugger Gästehaus Dorner Pension Tannenbaum Pension Tannenbaum Seite 37 Der Bürger soll es wissen Dankschreiben - Reinhold Eberle Liebe Hittisauerinnen und Hittisau, werte Vermieter, nach 10 Jahren Leitung des Ausschuss für Tourismus bedanke ich mich bei allen Gastwirten und Vermietern für das in mich gesetzte Vertrauen. Mein Dank gilt allen Ausschussmitglieder für ihren Einsatz und ihre Mitarbeit, sowie allen Kolleginnen und Kollegen vom "Kleeblatt" und dem Naturpark Nagelfluh. Die Zusammenarbeit mit unseren Nachbargemeinden war und ist mir ein großes Anliegen. Gemeinsam lässt sich vieles bewegen, verändern und gestalten. Besonders bedanken darf ich mich bei unserer Leiterin des Tourismus Anja. Gemeinsam haben wir versucht, große und kleine Ideen zu entwickeln, umzusetzen und im Interesse der touristischen Entwicklung zu arbeiten. Durch viele Gespräche und Besprechungen mit im Tourismus tätigen Personen habe ich noch viel bewußter die Schönheit unserer Heimat und unserer Region kennen und schätzen gelernt. Wir leben in einer Gegend, die von Urlaubsgästen sehr geschätzt wird, in einer Region, die von einer wunderschönen Natur und vielen interessanten Menschen geprägt wird. Dies für kommende Generationen zu erhalten und unseren Gästen zu zeigen und bewußt zu machen war eine schöne und lohnende Herausforderung. Der Tourismus hat eine wichtige Funktion und einen bedeutenden Stellenwert auch in wirtschaftlicher Hinsicht in unserem Ort und der Region. Mit all diesen Möglichkeiten und Herausforderungen wünsche ich dem neuen Ausschuss und allen im Tourismus arbeitenden viel Erfolg und alles Gute bei ihrer Arbeit. Reinhold Seite 38 Der Bürger soll es wissen Bereitschaftsdienst der Ärzte im Bereich Vorderwald Dr. Bilgeri Stefan, 6952 Hittisau, Tannen 212 Dr. Oswald Anton, 6942 Krumbach, Nr. 149 Dr. Lampl Thomas, 6934 Sulzberg, Nr. 226 Dr. Isenberg Gerhard, 6932 Langen, Dorf 270 Dr. Grimm Klaus, Hof 263, 6951 Lingenau Beginn Ende Art Arzt Dr. Isenberg, Langen Dr. Lampl, Sulzberg Dr. Oswald, Krumbach Dr. Bilgeri, Hittisau Dr. Grimm, Lingenau Dr. Isenberg, Langen Dr. Oswald, Krumbach Dr. Lampl, Sulzberg Dr. Bilgeri Hittisau Dr. Grimm, Lingenau Dr. Isenberg, Langen Dr. Lampl, Sulzberg Dr. Oswald, Krumbach Dr. Grimm, Lingenau Dr. Bilgeri Hittisau Dr. Isenberg, Langen 27. März 7h 03. April 7h 04. April 18h 10. April 7h 17. April 7 24. April 7h 01. Mai 7h 08. Mai 7h 12. Mai 18h 15. Mai 7h 22. Mai 7h 23. Mai 18h 29. Mai 7h 02. Juni 18h 05. Juni 7h 12. Juni 7h 29. März 7h 04. April 18h 06. April 7h 12. April 7h 19. April 7h 26. April 7h 03. Mai 7h 10. Mai 7h 14. Mai 7h 17. Mai 7h 23. Mai 18h 25. Mai 7h 31. Mai 7h 04. Juni 7h 07. Juni 7h 14. Juni 7h Sonntag Sonntag Feiertag Sonntag Feiertag Sonntag Sonntag Sonntag Feiertag Sonntag Sonntag Feiertag Sonntag Feiertag Sonntag Sonntag Herausgeber, Redaktion und für den Inhalt verantwortlich Gemeindeamt Hittisau 6952 Hittisau, Platz 370, Telefon 6209-0 Redaktionsschluss für die nächste Ausgabe ist der 04. Juni 2010 Abgabe: Beim Gemeindeamt, e-Mail: gemeinde@hittisau.at Seite 39 Der Bürger soll es wissen Kalenderfrühling Heute, da Frühling werden sollte, ging ich trostvoll durch den Wald, aber nirgends noch der Holde sich dem Blicke verraten wollte Doch da ich ihm fast schon grollte, sang ein Vöglein leise: Bald! Seite 40


Hittisau DBSEW 20091201
Son, 6. Feber 2011 | Kuhn EDV

Gemeinde Hittisau b o § D M O 1 •s N 0 > T 3 bo a a ci rtí co i a a u .s tu Foto: Georg Bals Der Bürger soll es wissen 127. Ausgabe Dezember 2009 Der Bürger soll es w i s s e n Inhalt Aus dem Gemeindeamt Kommabrücke; Gemeindewahl Sportplatz Grundsteuerbefreiung Kioskverpachtung-Schwimmbad; Neuer Busfahrplan Grundsteuerbefreiung; Reisepass Stellung des Geburtsjahrganges 1992; Heimatbuch Hittisau Illegale Sammler; Hausnummern Umbau von Wohnungen; Öffnungszeiten ASZ Erholung von der Pflege Altstoffsammelstelle Alterspyramide Eintritte im Schwimmbad Hittisau Gratulationen Aus dem e5-Team Vereine/Sonstiges Pfarrkirche - Außenrenovierung Hauskrankenpflege Krankenpflegeverein Verein Aktiv für die Dritte Welt Spielothek Hittisau Bücherei Hittisau Bregenzerwälderinnen Feuerwehr Frauenmuseum Seniorenausflug Familienpass Dämmerungseinbrüche 360° Card SVAder Bauern - Sprechtage 2010; Erziehung Nächtigungen im Sommerhalbjahr 2009 Wahl zur Ortsbäuerin Präsentation - Indien Bereitschaftsdienst der Ärzte Seite 3 6 6 7 8 8 8 9 10 11 12 12 13 14 15 16 29 29 29 30 31 32 33 34 35 36 37 38 39 40 42 43 44 45 46 Der Bürger soll es wissen Liebe Hittisauerinnen und Hittisauer, auch in diesem Jahr möchte ich sie zum Weihnachtsfest und zum Jahreswechsel noch einmal ansprechen. Traditionell erinnern wir in dieser Zeit an wesentliche Ereignisse für unsere Gemeinde in den letzten 12 Monaten. Was Ihnen persönlich wichtig war, wird Ihnen sicherlich in den kommenden Tagen wieder einfallen und bewusst werden, wenn sie Zeit zur Entspannung finden. Ich wünsche ihnen, dass es gute Erinnerungen sind und sie sich über das zurückliegende Jahr freuen können. Was war für unsere Gemeinde und damit für sie, die Bürgerinnen und Bürger, von Bedeutung? Je nach Betroffenheit und eigener Interessenslage fällt die Bewertung höchstwahrscheinlich unterschiedlich aus. Hinweisen möchte ich, dass die Einwohnerzahl in Hittisau leicht gesunken ist und damit alle Anstrengungen notwendig sind, im Bereich Wohnbau und Baugrundstücke bessere Voraussetzungen bieten zu können. Wichtig erscheint, dass die in der Gemeinde vorhandenen Einrichtungen, wie Schulen und Kindergarten, weiterhin im Bestand gesichert sind. Dies gilt somit auch für die örtlichen Vereine, die mit ihren vielfältigen Angeboten wichtige Treffpunkte für unsere Einwohner und Garanten eines lebendigen Ortslebens sind. Ebenfalls ist an die Arzt-/Zahnarztpraxen und die vielen Gewerbebetriebe zu denken, die sowohl für die Versorgung im Ort als auch als Arbeitgeber herausragende Bedeutung haben. Verschiedene Bautätigkeiten wurden abgeschlossen (Sanierung des Kindergartengebäudes, Vergrößerung der Polyt. Schule um eine Klasse, Sanierung der Ließenbachstraße und der Schiliftanlage Hittisberg, ) oder neu begonnen (Trinkwasserversorgung Ließenbach, Projektierung einer Fußballsportanlage, u.a.). Alle Maßnahmen haben deutlich mehr Bedeutung für die Allgemeinheit als man ihnen auf den ersten Blick zuspricht. Sie verbessern nicht nur das Umfeld der Anwohner, sondern stellen verbesserte Infrastrukturen dar. Über alle Geschehnisse berichten wir laufend in dieser Informationsschrift, dem Gemeindeblatt und ich möchte auf unsere Website (www.hittisau.at) hinweisen, wo sie ebenfalls in die „Neuigkeiten" Seite 4 Der Bürger soll es wissen der Gemeinde Einsicht Veranstaltungskalender, usw). nehmen können (Protokolle, Der bevorstehende Jahreswechsel gibt uns allen Gelegenheit, Bilanz zu ziehen. Ich denke, in Hittisau können wir insgesamt auf die vergangenen 12 Monate in Dankbarkeit und Freude zurückblicken. Wir blieben von größeren Katastrophen (Bränden, Hochwässern, Rutschungen und Sturmschäden) verschont. Dafür danke ich dem Herrgott. Mit der hohen Lebensqualität, die sich beispielsweise durch vorbildliche soziale Versorgung, ein der Gemeinde angepasstes Kulturangebot, vielfältigste Sport- und Freizeitmöglichkeiten darstellt, sind die Grundlagen für einen guten Start ins neue Jahr gegeben. Zum Jahreswechsel darf ich allen Mitbürgerinnen und Mitbürgern für ihre geleistete Arbeit in den Unternehmen, in öffentlichen Einrichtungen oder daheim herzlich danken. Ich danke besonders den vielen Ehrenamtlichen und Freiwilligen in den verschiedenen Vereinen und Institution für ihr Engagement im Dienste der Gemeinschaft. Ich möchte sie ermuntern zu Mut, Zuversicht und Optimismus und zur Bereitschaft, die Herausforderungen des neuen Jahres gemeinsam anzugehen. In diesem Sinne wünsche ich ihnen allen ein ruhiges, friedliches und besinnliches Weihnachtsfest und einige erholsame Tage im Kreise ihrer Familien und Freunde. Für das neue Jahr 2010 viel Glück, Gesundheit, Schaffenskraft und Gottes Segen. pi (Schwarz Konrad) Seite 5 Aus dem Gemeindeamt Kommabrücke - Generalsanierung Die Gemeindevertretung hat eine Generalsanierung der denkmalgeschützten Kommabrücke beschlossen und den Bestbieter, die Zimmerei Nenning, damit beauftragt. Die Brücke wird voraussichtlich im Spätwinter/Frühjahr 2010 vollständig abgetragen, die fehlenden und schadhaften Teile ausgewechselt und in der Halle wieder im Originalzustand aufgerichtet und entsprechend saniert. Die Fundamente und Auflagen müssen wahrscheinlich ebenfalls entsprechend saniert und angepasst werden. Wir waren der Meinung, dass die älteste überdachte Holzbrücke Vorarlbergs unbedingt erhalten bleiben sollte. Die voraussichtlichen Gesamtkosten von ca. € 45.000 werden durch Bundesdenkmalamt und Land Vorarlberg gefördert. Gemeindewahl 2010 Für die Gemeindevertretungs- und Bürgermeisterwahl 2010 liegen bereits Termine vor. Wahltag ist Sonntag, der 14. März 2010. Termin für die Anmeldung einer Liste Termin für die Einreichung der Wahlvorschläge 01.02.2010 08.02.2010 Aufgrund der Beratungen in der Gemeindevertretung wird am Sonntag, den 24. Jänner 2010 eine Vorwahl für eine offene Bürgerliste stattfinden. Weitere Informationen werden frühzeitig in einer eigenen Informationsbroschüre an alle Haushalte verschickt. Ich möchte hiermit nochmals auf die Wichtigkeit dieser Vorwahl hinweisen und um Teilnahme und Terminvormerkung ersuchen. Bei der Vorwahl ist die Möglichkeit der Einflussnahme wesentlich höher, als bei der eigentlichen Wahl selbst. Seite 6 Der Bürger soll es wissen Sportplatz Hittisau - Grundsatzbeschluss In mehreren Besprechungen ist die Arbeitsgruppe „Sportplatz" mit Vertretern vom Fußballclub zusammengekommen, um über die weiteren Vorgehensweisen zu beraten. Die Suche nach einem neuen Standort für die Sportanlage blieb mangels Grundangebot erfolglos und so entschied man sich, am bestehenden Standort nach einer verbesserten Lösung zu suchen. Bereits im Juli wurden die ersten Planungsentwürfe mit den Nachbarn besprochen und in den Gemeindegremien beraten. Die Gemeindevertretung hat bereits einen Grundsatzbeschluss für die beabsichtigte Umsetzung dieses Projektes gefasst. Mit der Planung wurde der heimische Architekt Peter Nußbaumer und mit der Bauleitung Wolfgang Bilgeri, Plan-B, beauftragt. Die ersten Entwürfe wurden bereits vorgelegt und werden derzeit im Detail geprüft. Seite 7 Der Bürger soll es wissen Schwimmbad - Kioskverpachtung Der Schwimmbadkiosk wird in der kommenden Badesaison 2010 neu verpachtet. Neben den Tätigkeiten im Kiosk gehören das Ausstellen von Tages- und Saisonkarten für das Schwimmbad ebenfalls zu den Anfordernissen. Interessierte mögen sich im Gemeindeamt Hittisau, bei Bürgermeister Konrad Schwarz melden. Neuer Busfahrplan Zu Schulbeginn gab es einige Probleme mit den Schülerfahrten von Bolgenach ins Ortszentrum Hittisau. Durch die Reaktionen einiger Eltern wurde der Busfahrplan von der Regio verbessert und zur Zufriedenheit umgestellt. Ein Nachteil der Umstellung ist, dass ab sofort in der schulfreien Zeit keine Busse mehr nach Bolgenach fahren. Aufgrund der geringen Inanspruchnahme des Wanderbusses „Engel Hochhäderich" und den anfallenden Kosten an die Gemeinden Riefensberg und Hittisau wird diese Strecke ab 2010 nicht mehr weitergeführt. Qrundsteuerbefreiung Für Neu-, Zu- und Umbauten sowie Erneuerungen von Wohnräumen, die nach dem Wohnbauförderungsgesetz gefördert wurden, kann ein Antrag auf Steuerbefreiung schriftlich bei der Gemeinde eingebracht werden. Die Steuerbefreiung dauert 20 Jahre ab Vollendung des Bauvorhabens und ist bis zum 01.03. d. Jahres zu beantragen. Übersteigt die Nutzfläche einer Wohnung das Ausmaß von 130 m2, (mit mehr als fünf im gemeinsamen Haushalt lebenden Personen oder bei Haushalten mit Rollstuhlfahrern das Ausmaß von 150 m2), ist eine Grundsteuerbefreiung nicht mehr möglich. Reisepass Im Jahr 2010 verlieren 1,2 Millionen Reisepässe ihre Gültigkeit. Das sind doppelt so viele als in einem durchschnittlichen Jahr. Vor allem in den Monaten März bis Juni wird es einen großen Andrang auf die Ausstellungsämter geben. Wer einen Reisepass besitzt, der im Jahr 2010 seine Gültigkeit verliert, sollte bei Bedarf frühzeitig einen neuen beantragen, weil es zu längeren Wartezeiten kommen könnte. Seite 8 Der Bürger soll es wissen Stellung des Geburtsjahrganges 1992 Die Stellung der Stellungspflichtigen des Geburtsjahres 1992 und der Freiwilligen des Geburtsjahres 1993 des Verwaltungsbezirkes Bregenz wird für Alberschwende, Dören, Hittisau, Krumbach, Langenegg, Riefensberg und Sibratsgfäll am 03.02.2010 durchgeführt. Die Stellungspflichtigen bekommen frühzeitig ein Informationsschreiben der Gemeinde mit den genauen Informationen zugeschickt. Heimatbuch Hittisau Am 12.12.2009 wurde das erste Heimatbuch von Hittisau im Ritter von Bergmann - Saal der Öffentlichkeit feierlich vorgestellt. Dieses bebilderte Buch kann im Gemeindeamt um 43.- Euro erworben werden. Seite 9 Der Bürger soll es wissen Illegale Sammler In den letzten Wochen ist es vermehr zu Meldungen über sogenannte "Kleinmaschinenbrigaden" gekommen. Mittels Flugblättern werden Bürger aufgefordert, nicht mehr benötigte Dinge (Wasserhähne, Fernseher, Sportgeräte, Nähmaschinen uvm.) zu vorgegebener Zeit vor das Haus zu stellen. Unter dem Vorwand eine Serviceleistung für die Bürger versuchen so illegale Sammler an Alt-/ Wertstoffe zu gelangen. Das fürt in weiterer Folge zu diversen Problemen: Nur die vermeintlich wertvolleren Dinge werden mitgenommen, die restlichen Sachen bleiben liegen. Es kommt auch vor, dass Gegenstände, die nicht zur Abholung bereit gestellt waren - z.B. Fahrräder - "mitgenommen" werden. Die gesammelten Gegenstände werden oft auf Autobahnraststätten etc. nachsortiert. Nicht Brauchbares wird dort "liegengelassen". Diese Art der Sammlung führt nicht nur zu Problemen, sondern ist auch gesetzeswidrig. Den Bürgern ist oft nicht bewusst, dass nach dem Abfallwirtschaftsgesetz (AWG) nicht nur die (illegalen) Sammler ohne Sammlerbewilligung zur Verantwortung gezogen werden können. Auch private Halshalte, die Abfälle nicht in die öffentliche Abfuhr einbringen bzw. u.U. sogar gefährliche Abfälle einem nicht berechtigten Sammler übergeben, machen sich strafbar. Das AWG sieht diesbezüglich mit § 79 einen entsprechenden Strafrahmen vor. Bitte melden sie Aktivitäten solcher illegaler Sammler umgehend an die Abteilung Abfallwirtschaft. Ansprechpartner ist Harald Feldmann (Tel. 05574/51126616, Mobil 0664/6255266, E-Mail harald.feldmann@vorarlberg.at). Bei E-MailSchriftverkehr bitte ebenfalls eine Kopie an Harald Dreher (harald.dreher@vorarlberg.at). Hausnummern Aus gegebenem Anlass weisen wir darauf hin, dass jedes Wohnhaus mit einer Hausnummern versehen werden sollte. Ebenfalls sollte von außen leicht erkennbar sein, wer in welchem Stockwerk wohnt. Immer wieder kommt es vor, dass bei einem Rettungseinsatz der Polizei, Feuerwerhr oder des Notarztes lebenswichtige Zeit mit dem Suchen von Hausnummern und Adressen verloren geht. Seite 10 Der Bürger soll es wissen Umbau von Wohnungen Seit dem Jahre 2006 werden im GWR (Wohnungsregister) sämtliche Nutzungseinheiten in einem Gebäude erfasst. Nutzungseinheiten können zB sein: Wohnungen, Ferienwohnungen, Werkstätten, Lagerhallen,.... Das GWR und das ZMR (Zentrales Melderegister) sind miteinander verbunden, dh wenn sich eine Person anmeldet, muss dieser Person über das ZMR im GWR eine Wohnung zugewiesen werden. Seit Inkrafttreten des Postgesetzes im Jahre 2006 ist es gesetzlich vorgeschrieben, dass alle Wohnungen eindeutig durchnummeriert werden müssen und dass diese Nummern sich auf den Postkästen wiederfinden müssen, so dass eine eindeutige Adressierung der Wohnung möglich ist. Jede Wohnung muss mit einer Tür- bzw. Topnummer eindeutig bezeichnet werden. Diese Türnummer ist laut Meldegesetz auch ein Bestandteil einer korrekten Meldeadresse. Es kommt immer wieder vor, dass Gebäudeintern neue Wohnungen geschaffen bzw. zusammengelegt werden oder dass Ferienwohnungen zu ganzjährig genutzten Wohnungen umgebaut werden. Wir bitten in den entsprechenden Fällen, dies bei der Gemeinde zu melden, dass etwaige (Neu) Anmeldungen korrekt vorgenommen werden können und die entsprechenden Wohnungseinheiten richtig vergeben werden können. Bei solch einer Meldung entstehen keine Kosten, es dient ausschließlich der korrekten Erfassung der Daten und einer unkomplizierten Abwicklung der Anmeldung. Öffnungszeiten des ASZ während der Feiertage Da die Feiertage 25. Dezember 2009 und 01. Jänner 2010 jeweils auf einen Freitag fallen, hat das Altstoffsammeizentrum im Betriebsgebiet Basen an diesen beiden Tagen geschlossen. Ausweichtermin: Das Altstoffsammeizentrum hat am Samstag, den 02. Jänner 2010 von 08.00 bis 12.00 Uhr geöffnet. Am Freitag, den 08. Jänner 2010 ist das Altstoffsammelzentrum wieder wie gewohnt am Nachmittag von 15.00 bis 19.00 Uhr geöffnet. Seite 11 Der Bürger soll es wissen Altstoffsammelstelle Aus gegebenem Anlass möchten wir eindringlich darauf hinweisen, dass in der Sammelstelle hinter dem Gemeindeamt vermehrt Fehleinwürfe vorgekommen sind. Ebenfalls ist zu beachten, dass die Sammelstelle an Sonn- und Feiertagen nicht gewartet wird und Einwürfe daher nicht erwünscht sind. Metall: Bitte nur Dosen und Metallverpackungen (keine Autoteile, Alteisen, ...) Plastik: Diese Einwurfstelle ist nur für kleine Mengen von Plastik vorgesehen. Der "Gelbe Sack" wird jeden Monat zu den gewohnten Abfuhrzeiten abgeholt. Papier: Papier, Zeitungen und Kartonagen werden jeden Freitag, von 15.00 bis 19.00 Uhr im ASZ Basen kostenlos gerne entgegen genommen. In der Abfallsammelzeile ist die Lagerkapazität für größere Mengen von Plastik und Papier nicht vorhanden. Erholung von der Pflege Die Pflege hilfsbedürftiger Menschen in ihrem häuslichen Umfeld ist eine äußerst wichtige und wertvolle Arbeit, die hauptsächlich von Frauen geleistet wird. Diese nicht immer leichte Aufgabe erfordert von den pflegenden Angehörigen viel Einsatz und Verzicht auf berufliche und persönliche Entfaltungsmöglichkeiten. Neben der Unterstützung durch die Hauskrankenpflege und die mobilen Hilfsdienste möchte das Land Vorarlberg gemeinsam mit der Arbeiterkammer Vorarlberg, der Vorarlberger Gebietskrankenkasse und der Sozialversicherungsanstalt der gewerblichen Wirtschaft mit der Aktion "Erholungsurlaub für pflegende Angehörige" eine zusätzliche Entlastung anbieten. Weitere Informationen erhalten sie bei der Arbeiterkammer Feldkirch unter der Telefonnummer: 05 258-4216 bei Evelyn Kaufmann bzw. unter der e-Mail Adresse: evi.kaufmann@ak-vorarlberg.at. Auch die Homepage der Arbeiterkammer www.ak-vorarlberg.at und die Informationsfolder im Gemeindeamt bieten weitere Informationen. Seite 12 V £I 9 P 1S c: • BH u Ul L c : • LJ •ï. &c: • J Ul u . Vï- Vï- Vï- VV V y , V,, V,. V,. V,. : LJ Ul u Ul U J V V V V n: . V.. V,. V.. • u Ul u L w V. V, U LJ JJ u V, V, V, V, y . y u •ï. •ï. . • LJ J] . •M. . « . Hi. v V. V. V. V. co c : y • y .V m y y r « u . .y. •V. a x. a X. M. X. X. D Q y U. O u Ul u Ul U U .y. w .y. w .y. .y. h. . •V •V. •V X. • X. V X. V J y yX. « Bet UJ LJ Ul u m T. •V •v •V v .Tlni .Tl•v 1 JLJ .J . J i.. J J . . BH .V M M m •ïJ .L LJ U « u Jl V. V. V. V. y y S J J] u Ul u LJ UJ M . • . . « . V V. ',- V. .V M .V y . M m V,,•l-V, ï- V, ï- V. V V. » S y fes V: ïV, V, LJ Jl u Ul U J . w « •Vi V: ï- V, ï- V, ï- V, V V, cet y u Ul u LJ w . « . •ï. . M ï- V, V, V, V V, y •ï. .y .y y y u Ul u JL U LJ UJ U J .. . n. . . y y .y y .V y y CH LJ Jl LJ J m Xl ',- V. V. V. 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Die Gemeinde Hittisau gratuliert recht herzlich zu dieser Leistung und wünscht weiterhin viel Erfolg! Der Bürgermeister Seite 15 Der Bürger soll es wissen Aus dem e5 Team Schulprojekt WISE Am Nachmittag des 03.11.2009 organisierte Georg Bals einen Energierundgang mit den Energiebeauftragten der Hauptschule und der Polytechnischen Schule. Der Energierundgang energieteam hittisau wurde begleitet durch den Energieexperten Gerhard Ritter. Hierbei wurden den Schülern und Schülerinnen von Gerhard Ritter Einsparungspotentiale an der Schule aufgezeigt. So wurde der Energieverbrauch von der Laptopklasse anhand einer Messung von den Schülern berechnet. Die Schüler zeigten sich sehr interessiert und konnten viele Energiespartipps mit nach Hause nehmen. Mittlerweile hat auch jede Klasse ein Messgerät für die Feststellung der Raumtemperatur und Luftfeuchtigkeit erhalten. Mit tatkräftiger Unterstützung des Schulwartes Stefan Steurer und der Mitarbeit der Schüler/Innen konnten im Bereich des Energieverbrauches bei der Heizung schon beachtliche Einsparungen erziehlt werden. Beachtet werden muss, dass diese Daten noch nicht klimabereinigt sind. Aber trotz alle dem zeichnet sich eine deutliche Einsparung ab. Verbrauch Fernwärme Gesamt: Seite 16 Der Bürger soll es wissen Beim Stromverbrauch in der Hauptschule kann seit dem Start des Projektes ein leichter Rückgang in den Monaten September bis November gegenüber dem Vorjahr verzeichnet werden. Gesamt gesehen ist aber ein höherer Stromverbrauch festzustellen. Dies ist sicher auf die zunehmende Modernisierung mit PC's und Beamern zurückzuführen. Hier arbeitet Dir. Ferdinand Orschulik eifrig an einer Lösung zur Energieoptimierung der EDVKlassen und die Schüler versuchen Standby-Betriebe von Geräten zu vermeiden und nicht benötigte Geräte auszuschalten. Gesamtstromverbrauch Hauptschule: Den Schülern/Innen des Polytechnischen Lehrganges ist seit dem Start des Projektes eine deutliche Reduktion des Stromverbrauches gelungen. Beim Wasserverbrauch der gesamten Schule mußte im Monat Oktober ein erhöhter Verbrauch festgestellt werden. In Zusammenarbeit mit dem Schulwart konnte der erhöhte Verbrauch auf eine Störung bei der automatisierten Spülung im Bereich der Volksschule zurückgeführt werden. Diesbezüglich wird an der Optimierung der atomatisierten Spülung noch weiter gearbeitet, um derartige massive Mehrverbräuche zu vermeiden. Seite 17 Der Bürger soll es wissen Gesamtstromverbrauch Polytechnische Schule: Wasserverbrauch Gesamt an den Schulen: Seite 18 Der Bürger soll es wissen Wie aus der bisherigen Auswertung ersichtlich, wurden durch den Einsatz der Schüler/Innen, des Lehrkörpers und des Schulwartes zumindest in Teilbereichen schon beachtliche Erfolge erziehlt. Ein Dankeschön ergeht vor allem an die sehr engagierten Energiebeauftragten der Hautptschule und der Polytechnischen Schule. Die Energiebeauftragten der Haupt- und Polytechnischen Schule: MAURER Lukas FEURSTEIN Matthias BILGERI Jonathan SCHWÄRZLER Bernhard FAIßT Rebekka FINK Patrick Luca FINK Julian FINK Niklas NUßBAUMER Bianca OPPE Katharina 1a 1a 1b 1b 2a 2a 2b 2b 3a 3a BILGERI Mario ÜNALAtilla HOFER Laura Bianca NUßBAUMER Mariell WALDNER David FINK Leonie SPETTEL Lukas HOPFNER Christoph HALLER Stephan 3b 3b 4a 4a 4b 4b 9a 9b 9c Seite 19 Der Bürger soll es wissen In der Volksschule konnten im Bereich des Stromverbrauches ebenfalls bereits in den ersten drei Monaten seit Projektbeginn Einsparungen erziehlt werden. Auch hier ein Dankeschön an die Energiewiesel der Volksschule und die Lehrerschaft und weiterhin viel Spaß beim Energiesparen. Stromverbrauch Gesamt - Volksschule Seite 20 Der Bürger soll es wissen Wer seinen Verbrauch kennt - kann Energie sparen Ein wichtiges Instrument für das Energiesparen ist sicherlich die laufende Aufzeichnung der Energieverbräuche. Engagierte energyControl.at Schüler der HTL-Rankweil haben sich auf Anregung durch den e5-Teamleiter der Gemeinde Zwischenwasser mit dem Thema Energieerfassung und Auswertung befasst und in einer Diplomarbeit ein sehr gutes und einfaches Instrument für die Aufzeichnung und Auswertung von Energieverbräuchen geschaffen. Dieses Programm kann von jedem, vorausgesetzt er hat einen Internetzugang, derzeit kostenlos genutzt werden. Die Nutzung des Programmes ist denkbar einfach: 1. im Internet folgende Adresse eingeben: http://www.energycontrol.at 2. auf Registrieren klicken (Formular ausfüllen - bitte keine Umlaute verwenden z.B. ä = ae) 3. über den Login mit Benutzername und Passwort anmelden 4. unter Objekt - ein Objekt anlegen 5. Zähler anlegen (Strom, Wasser, Heizöl etc...) 6. jeweilige Zählerstände monatlich erfassen Durch übersichtliche Verbrauchsdiagramme habt ihr euren Energieverbrauch immer im Blick und unter Kontrolle. Erhöhte Verbräuche können frühzeitig festgestellt und umgehend behoben werden. Wie z.B. defekte Ventile beim Boiler etc. Für allfällige Fragen stehen die Betreiber jederzeit unter der E-Mailadresse info@energycontrol.at zur Verfügung. http://www.energycontrol.at/ DIE NICHT VERBRAUCHTE ENERGIE IST DIE BESTE ENERGIE! Seite 21 Der Bürger soll es wissen Thermische Sanierung bringt's! - Beispiel Kindergartengebäude Die Gemeinde Hittisau hat sich heuer entschlossen, das Kindergartengebäude während der Sommerferien von Grund auf thermisch zu sanieren. Dass mit einer thermischen Sanierung langfristig bares Geld gespart werden kann, zeichnet sich beim Kindergartengebäude schon in den ersten Monaten der diesjährigen Heizperiode ab. (Daten sind nicht klimakorrigiert) Monat September Oktober November Verbrauch 2008 1.957 kWh 3.800 kWh 6.294 kWh Verrbrauch 2009 614 kWh 1.776 kWh 2.343 kWh Differenz in % -68 % -53 % -62 % Seite 22 Der Bürger soll es wissen Heizungsanalyse - erste Auswertung Wie schon berichtet wurde im Sommer 2009 eine Heizungsanalyse in Form einer Hausbefragung durchgeführt. Wir möchten euch die ersten Auswertungen nicht vorenthalten und möchtne uns nomals recht herzlich für die Unterstützung bedanken. Für all diejenigen, welche den Fragebogen noch nicht abgeben konnten, können idas Formular nach wie vor über das Internet unter http://www.hittisau.at/umwelt-und-wasser/e5-programm/lstAnalyse_homepage.pdf ausfüllen und direkt versenden. Sie können den Fragebogen aber gerne auch im Gemeindehaus ausfüllen. Von insgesamt ca. 550 ganzjährig bewohnten Objekten konnten die Daten von insgesamt 344 Objekten erhoben werden, dies entspricht etwa 60% der Gebäude. Bei der Betrachtung unter dem Gesichtspunkt der Heizsysteme bezüglich erneuerbare Energieträger bzw. nicht erneuerbare Energieträger (Erdöl, Erdgas) zur Wärmegewinnung , konnte festgestellt werden, dass der Anteil bei den Hauptheizsystemen bei 75% erneuerbarer Energieträger liegt. Lediglich 25% fallen auf nicht erneuerbare Energieträger. Beim Zweitheizsystem fallen 83% auf erneuerbare Energieträger. Hier ist deutlich der regionale Bezug zum Holz und die weite Verbreitung von Kachelöfen als Zweitheizung feststellbar. In Vorarlberg beträgt der Anteil an erneuerbarer Energie bei den Heizsystemen It. neuesten Pressemeldungen bei ca. 25%. Beim Gesamtverbrauch liegt der Anteil der Abbild 1 erneuerbaren Energieträger bei 83%. (Abbildung 1) Seite 23 Der Gesamtenergieverbrauch der erfassten Objekte betrug insgesamt ca. 11.3 GWh. Dabei werden 39% der Energie mittels Hackschnitzel, 15% Erdöl, 38% mit Stückholz, 5% mit Pellets erzeugt und ca. 3% entfallen auf Erdgas, Stromdirektheizungen und Strom für Erdwärme . Brennstoffverbrauch in % Nach Energieträgern 1 %-i 5 % 39% • Hackschnitzel I Stückholz • Pellets •Ö l n Strom für Erdwärme • Stromdirektheizung • Erdgas Von der Alterstruktur her sind 25% der Gebäude vor 1945 erbaut worden. In den Jahren 1945 bis 1960 wurde sehr wenig gebaut. In diesen Zeitraum fallen ca. 4% der erfassten Gebäude. Ab 1960 hat dann die Bautätigkeit wieder angezogen. 24% der Gebäude wurden im Zeitraum 1997 bis 2008 erbaut. Auf Grund des Baujahres der Gebäude wurde auch deren Energiebezugsfläche in kWh pro m2 und Jahr berechnet. Hierbei ist festzustellen, dass die Gebäude, welche vor 1945 gebaut wurden, bezüglich der Energiebezugsflächen besser abschneiden als die Gebäude welche im Zeitraum 1945 bis 1960 gebaut wurden. Mit einer Energiebezugsfläche von 180 liegen die Gebäude unter dem Landesschnitt von 185 für Altbauten. Ab 1960 hat sich der Wert für die Energiebezugsfläche mehr als halbiert. Interessant ist auch, dass in den Jahren 1945 bis 1960 die Energiebezugsfläche mit einem Mittelwert von 254 eher angestiegen ist. Dies dürfte darauf zurückzuführen sein, dass nach dem 2. Weltkrieg wenig Geld vorhanden war und auf die Gebäudeisolierung wenig Wert gelegt wurde. Zudem war Öl noch relativ billig zu bekommen. Die Preissteigerung beim Erdöl und die Berichte, Seite 24 D e r B ü r g e r s o l l es wissen dass diese Ressourcen knapp werden könnten sowie die Einbindung von Energiesparmaßnahmen in der Wohnbauförderung haben ab 1997 zu einem massiven Rückgang beim Verbrauch berechnet auf die Energiebezugsfläche geführt. E eg b z g f c e n c B u h n r i eu sl h a h a j r e ä a IO S 19 1 19 2 7 8 OkWWrrf.a BGF U0M915 I94Ö-I9ÜO I96I-I930 I98I - I996 I997 - 330S Diese Ausführugen stellen einen Auszug aus den möglichen Auswertungen der Erhebung dar. Für das e5-Team sind es wertvolle Grundlagen für die weitere Arbeit. Derzeit wird auf Anregung des e5-Teams eine eventuelle Erweiterung des Fernwärmeneztes durch die Vertreter des Biomassheizwerkes Hittisau geprüft. Sobald von deren Seite eine Entscheidung gefallen ist, werden vom e5Team weitere Maßnahmen in Form von geziehlten Informationsveranstaltungen erfolgen. Nochmals der Aufruf an all jene, welche den Fragebogen noch nicht abgeben konnten, diesen entweder über das Internet auf der Homepage der Gemeinde Hittisau auszufüllen oder beim Gemeindeamt abzugeben. Es wäre toll, wenn wir mit eurer Mithilfe annähernd 100% der Daten erheben könnten. Für allfällige Fragen könnt ihr gerne Georg Bals unter Tel: 05513/6209-12 kontaktieren Seite 25 Der Bürger soll es wissen IST-Standerliebung der Heizanlagen in Hittisau W r m die U fa e au mr g ? i r i r i K ^ f i n : :i, i i Das cS-Tcacn der Gemeinde läittlsau hat sich zur Aul gäbe gemacht, die Gerne inde und ihre Bürger auf dem Weg in eine sichere und unabhängige Energiezukunft zu begleiten, Die große Besucherzahl ili-s 'nl'nrrr.n'. „Tru ,; n u.\ A I : i. • — i . v.: .Miric:i r:i'" in Yi-.\n = I\hI . ::.-. , : J :h ^ • viele Hittisauer nicht Länger von Öl oder Gas und damit verbundenen hohen Heizkasten abhängig sein wollen. Damit die Gemeinde weiter unterstützen kann, muss sie den aktuellen Zustand der Gebäude und deren Energieversorgung kennen und die Bedürfnisse der Bewohner abfragen, Dazu dient dieser Fragebogen. Die Daten werden selbstverständlich vertraulich behandelte Die Auswertung erfolgt mit Unterstützung des EnergieinsUtuts Vorarlberg. Ansonsten werden die Daten nicht an Dritte weitergegeben! Für Rückfragen steht Georg Bais unter der Telefonnummer ... zur Verfügung. ij;hi i Fragebogen Hausnummer: Name: Betrieb: Angilben zum Gebäude Al t d s G b u e e eäds E i nfani i l i eil-/ Zwei fam i l i en ha u s CD • • Mehrfamilienhaus Landwirtschaft Wob n- und C cschä ftsgcbäu de Gewer Ii e u bj ek L/B e L ri e b B h i t " Fü h e ez* l c e wahlweise beheizte Eirutto-odet' Nettofläche an£cbi>n, je nach dem was hekannt ist, Wichtig: Hei Mehrfamilienhäusern und Wubn- und Geschäftshäusern gesamte Fläche und gesamten Verbrauch angebeni |—I '—' j . — I I beheizte Brutto fläche [= f lache inklusive Außenwände, also Grundfläche des Gebäudes mal Gesehoßanzahl): beh e izte N e ttofläc he [ = Wohn n u tzfl äcb e oh nc Wand e, als o Kau mgröße d er beh ei iten Räume): Wurde d s G b u e saniert? a eäd C H ja und zwar im Jahr C nein H • Sanierung geplant, Was? Seite 26 Der Bürger soll es wissen Angaben zur Heizung H a u pth e i Zsyste m Z w e i t e s H e i zsyste in | Frwr e en äm • Holzhei/yng • Briketts ] HacksdfflltZel • Frwr e en äm Htiltfhei/ung • Bi et rk t s ] H c s hUx l a kd r t e • • Stückholz Pellets H h Ii pth eizsy ste m i • Stückholz • Pellets • Kachel- oder Einz elr a m f n u oe I I Ölheizung Gasheizung • Kachel- oder E inzc Iran iuo f n e I I Ölheizung | Gasheizung Ed är e r w tn Stromheizung z.B. Nachtspeicherhei/un^) Baujahr der Heizanlage Verteilsy se Baujahr: tm t]d w r e "r äm | Sr m hei zung z.B. to N arfitspe i th eb e izu (lg) r Baujahr der Heizanlage V r el y t m B ua r e t is s e a j h? K s e Baujahr: es l K s e Baujahr: es l Kessel leisLung in kW: Kessel leisLung in kW: [as I k i n i fl j n t e n (as b k n t f l e a n] Bre nnstoffbedarf pro Bre n nsLu f Ihe d a rf pro fahr: Jahr: kWh kWh ( en äm in Kl w tsu d n k h Hfjlz in R u m t r , ül in Lt r , rl s i g s in Kl ga m Frwr e io at t n e W , a m een i e n 'ü sg a io r m , Sr rta ie l Ed w r e / S t r o J t t h e i Z U I t g l h Kl w tsu d n k h a g b n lor- ct L r am io at t n e W n e e ) Thermische Solaran lagen • ja KüllekLurfliiche: | ] W r w se am a s r ] Warmwasser und He izu ng • nein • geplant Blick in die Zukunft s t h n e ä ht n arn i e a i r n m Se t i d n n c se J he en S neu g deiner Heizanlage jn? j und z a im J h a wr ar neiti • I* nein Fäättestflu Interesse, eine Biomasse kl ein an läge (eine gemeinsame Holzheizung für mehrere benachbarte Gehäude) Wärme1 zu b e t r e i b e n ? Hättest Du Interesse, aus einer Blomasseklelnanlage {eine gemeinsame HoLzhelzimg• für m eh rere be n ach h arte G ebä u d e] W3rme zu b e l i e h e n ? • W r e t d jn d s b g h n e Bo a s h i w r a s hi ß n w n sc de üd s u a e e e d i m s e ez ek n c le e , e n i h ] Möglichkeit ergibt? Anmerkung • I* nein nein Absenden Seite 27 Der Bürger soll es wissen Brennholzbörse Auf Initiative von unserem Waldaufseher und e5-Teammitglied Klemens Nenning möchte das e5-Team in Zusammenarbeit mit dem Bürgerservice der Gemeinde eine Brennholzbörse ins Leben rufen. Vielfach bleibt nach der Schlägerung das Abraumholz einfach liegen. Dieses Abraumholz stellt jedoch einen wertvollen Rohstoff als Brennholz dar und könnte von Interessenten im Gegenzug für das Aufäumen des Abraumholzes gratis genutzt werden. Um Interessenten sowie Anbieter von Abraumholz zusammenzubringen gibt es ab sofort die Möglichkeit dies beim Gemeindeamt bekannt zu geben. Interessenten für Abraumholz können über die Gemeinde Anbieter erfragen, umgekehrt können die Anbieter von Abraumholz Interessenten finden. Die Gemeinde tritt hierbei nur als Vermittler auf. Wir werden Interessenten und Anbieter auch in unserer Homepage http://www.hittisau.at unter Gemeindeamt und Bürgerservice veröfffentlichen. Interessenten und Anbieter melden sich unter: Gemeindeamt Hittisau Bürgerservice Platz 270 6952 Hittisau Tel: 05513/6209 E-Mail: gemeinde@hittisau.at Das e5-Team wünscht allen gesegnete Weihnachten und einen guten Start ins neue Jahr Teamleiter Georg Bals Seite 28 Der Bürger soll es wissen Vereine/Sonstiges Pfarrkirche Hittisau - Außenrenovierung Einladung zur Pfarrversammlung Am 6. Jänner 2010 nach dem Festgottesdienst (10.00 Uhr) Ritter-von-Bergmann-Saal - musikalischer Neujahrsgruß - Bilder und Kosten der Turmsanierung - Vorstellung der zweiten Bauetappe - Spendenentwicklung - Geplante Aktionen - Austausch - Vorstellung und Verkauf des Büchleins: „Turmkugel-Schriften Pfarre Hittisau Wir freuen uns über Euere zahlreiche Teilnahme! Der Pfarrkirchen rat Hauskrankenpflege Das Team der Hauskrankenpflege hatte im vergangenen Jahr einige Turbulenzen durchzustehen. Unsere Pflegedienstleiterin Beate Knapp ging in Karenz und die Suche nach einer Nachfolgerin gestaltete sich sehr schwierig. Die Personalsituation bei Pflegekräften in Vorarlberg ist sehr angespannt, vor allem außerhalb der Ballungszentren sind kaum Mitarbeiterinnen zu bekommen. Das Personal war sehr gefordert, wir mussten mit Überstunden und Aushilfskräften die Pflege unserer Patienten gewährleisten. Diese Situation führte dann zu weiteren Abgängen und Wechsel im Team. Im Laufe der letzten Monate ist es uns gelungen, die 3,7 Dienstposten mit 5 Teilzeitkräften zu besetzen. Das Team ist nun wieder vollständig und unter der Leitung von Diplomkrankenschwester Susanne Pycha voll motiviert. Neben den bewährten Pflegehelferinnen Andrea Lerchbaumer und Ulrike Raid sind die Diplomkrankenschwester Claudia Halbeisen aus Batschuns und die Pflegehelferin Katharina Thoma aus Alberschwende neu in der Hauskrankenpflege Vorderwald. Seite 29 Der Bürger soll es wissen Krankenpflegeverein Zuhause: dort ist es warm, wenn die Welt in Frost erstarrt. Dort ist es hell, wenn die Nacht einbricht. Dort finde ich Ruhe inmitten der Hast. Ich wünsche dir ein Zuhause, wo auch andere sich wohl fühlen, wo ihr euch trefft zu guten Gesprächen, wo ihr euch erzählt, zuhört, tröstet und miteinander fröhlich seid, wo ihr lacht, singt und feiert. Auch ein Pflegeheim kann ein Zuhause sein, umsorgt von helfenden Händen, gut verpflegt und in warmen Räumen, nicht mehr allein zu Hause, geduldige Gesprächspartner, oft Besuche von Bekannten und Freunden. Öffentliche Hand (Gemeinde, Landesregierung, Gebietskrankenkasse), Krankenpflegeverein und Mobiler Hilfsdienst bemühen sich, das Leben im Alter erträglich und so angenehm wie möglich zu gestalten. Ziviles ehrenamtliches Engagement der Bürger und der große Einsatz der pflegenden Angehörigen bilden die Grundpfeiler für die Betreuung zu Hause. Ergänzend und nicht mehr wegzudenken ist die fachliche Unterstützung durch die Krankenschwestern des Krankenpflegevereines bzw. die Geschäftsführerin des Soziaisprengels. Ihnen allen gilt unser großer Dank. Unser Dank gilt auch den Mitgliedern, Spendern und Gönnern, der Gemeinde, der Landesregierung und der Gebietskrankenkasse für die Unterstützung. Wir blicken zurück auf ein arbeitsreiches Jahr und es ist uns ein Bedürfnis, allen in der Pflege und Betreuung Tätigen einen herzlichen Dank und ein Vergelt's Gott im Namen des Krankenpflegevereines, aber auch im Namen der Betreuten auszusprechen. Wir wünschen allen einen besinnlichen Advent und ein friedliches Weihnachtsfest sowie Glück, Gesundheit und Gottes Segen für das Jahr 2010. Für den Vorstand Gerard Hagspiel, Obmann Seite 30 Der Bürger soll es wissen Der Verein Aktiv für die Dritte Welt Krise als Chance Laut der Definition aus dem Wörterbuch bedeutet das Wort Krise/Krisis, aus dem Griechischen stammend, „Entscheidungssituation, Wende-, Höhepunkt einer gefährlichen Entwicklung". So stehen wir also vor einer Wende bzw. auf dem Höhepunkt einer gefährlichen Entwicklung, weil wir zu einer Gesellschaft gehören, deren Ziel auf Gewinn und Macht orientiert ist. Fazit: Wir konsumieren im Überfluss, erzeugen Berge von Müll und vernichten langsam aber sicher unsere Umwelt. Wir beuten Länder, deren Menschen um die Lebensexistenz kämpfen, gnadenlos aus und deponieren unseren Müll wieder in diesen Ländern, ohne an unserer Moral zu zweifeln. Leider funktioniert es so nicht mehr! Es „kriselt" in jeder Hinsicht, sei es auf finanzieller, wirtschaftlicher oder gar moralischer Ebene. Auch wir in unserem sauberen Ländle spüren längst die globalen Auswirkungen einer gefährlichen Entwicklung. Es liegt an jedem Einzelnen, ob er als Glied einer globalen Welt die Krise als Chance wahrnimmt, um die negativen Entwicklungen positiv zu beeinflussen. Kalendarisch stehen wir ebenfalls vor einer Wende, und so wie jedes Jahr nehmen die meisten das zum Anlass, neue Vorsätze zu planen. Nützen wir diese Wende, indem wir unsere egoistische Lebensweise mit der Lebensweise ärmerer Kulturen vergleichen und diesen ebenfalls ein Recht auf ein menschenwürdigeres Leben zuzugestehen. Alle, die Mitglied im „Verein Aktiv für die Dritte Welt", aber auch Kundinnen/Kunden im Weltladen sind, haben mit uns schon längst Schritte in eine positive Entwicklung gesetzt. Hier geht es nicht um Ausbeutung, sondern um Nachhaltigkeit, nicht um Macht, sondern um Gleichheit und um Menschenwürde, nicht um Gewinnorientierung, sondern um Hilfe zur Selbsthilfe - Chancen für alle! Unsere Türen stehen immer offen, für jene, die uns auf unserem Weg unterstützen wollen, sei dies in Form einer Mitgliedschaft beim „Verein Aktiv für die Dritte Welt" oder als Kundinnen/Kunden im Weltladen. Wir danken allen, die mit uns die Ideologie des „Fairen Handels" in die Tat umsetzen und wünschen eine besinnliche Adventszeit, ein friedvolles Weihnachtsfest und ein gutes neues Jahr! „Der Verein Aktiv für die Dritte Welt" Obfrau Amalie Schneider Seite 31 Der Bürger soll es wissen öffentliche Spielothek Hittisau Frühling, Sommer, Herbst und nun schon Winter - das Jahr neigt sich wieder dem Ende zu. Es freut uns sehr, dass das Spielotheksteam in diesem Jahr Verstärkung bekommen hat: es sind dies Gerlinde Schober, Timea Schlitzer und Janine Decarli. Im „Untergrund" wird uns bald schon Uschi Rakowitz unterstützen. Sie wird uns helfen, unser neues Computerprogramm zu „füttern", damit wir es bald für die Ausleihe nutzen können. Timea, Janine und Gerlinde unterstützen uns bei der Ausleihe. Besonders dankbar sind wir unseren „alten Hasen" vom Team - „alte Hasen" im Sinne von treue Mitarbeiter: Regina, Marianna und Magdalena. Vielen Dank an euch alle! Ohne eure Unterstützung wäre ein reibungsloser Ablauf nicht möglich. Bedanken möchten wir uns auch bei unserer langjährigen Mitarbeiterin Larissa Nenning, die dieses Jahr leider wegen einer Reihe anderer Verpflichtungen ausgeschieden ist. Wir wünschen ihr weiterhin alles Gute für ihre Zukunft! Obwohl uns unsere jungen Mitarbeiter tatkräftig unterstützen, benötigen wir dringend noch erwachsene Mitarbeiter, die das Team zwei bis drei Stunden pro Monat unterstützen. Unverbindliche Info unter 0680-12 13 88 4. Wie immer rechtzeitig vor Weihnachten sind die Spiele des Jahres bei uns eingetroffen: DOMINION - Spiel des Jahres 2009, DAS MAGISCHE LABYRINTH - Kinderspiel des Jahres 2009 und viele weitere Neuerscheinungen. Ganz neu im Spieleprogramm haben wir PUZZLE-SPIELE mit schönen Motiven und in verschiedenen Größen. Ebenso haben wir wieder eine Reihe von LERN- UND FÖRDERSPIELEN aufgenommen, die sich hervorragend für Kinder im Vorschulalter, in den ersten Jahren der Grundschule und für Kinder mit erhöhtem Förderbedarf eignen. Spielerisch werden dabei Lernprozesse unterstützt, Sprachkompetenz gefördert und die kognitive Entwicklung unterstützt (Wahrnehmen, Erinnern, Konzentration, Motivation, Mitdenken). Auch spezielle Lernprogramme für ältere Kinder (Mathematik, Deutsch, Englisch) sind dabei. Unsere Öffnungszeiten am Sonntag haben sich an die geänderte Zeit der Sonntagsmesse angepasst. Wir stehen euch deshalb sonntags von 09:45 bis 11:00 Uhr zur Verfügung. Im Namen aller Mitarbeiter wünschen wir den Freunden der Spielothek ein gesegnetes Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr! Das Spielothek-Team Spielothek Hittisau, Gemeindehaus Tel: 05513/6209-28 oder 0680-12 13 88 4 E-Mail: spielothek.hittisau@aon.at Öffnungszeiten: SO 09:45 bis 11:00 Uhr; MI 18:30 bis 20:00 Uhr Seite 32 Der Bürger soll es wissen Bücherei Hittisau Öffentliche Bücherei Wiederum sind wir fast am Ende eines Jahres angelangt! Herzlichen Dank allen Besuchern der Bücherei (besonders auch den Volksschulen Hittisau und Sibratsgfäll) für Ihr reges Interesse an unserem Angebot! Öffnungsinfo! Aufgrund der Änderung der Beginnzeiten beim Sonntags-Hauptgottesdienst haben wir nun die Bücherei am Sonntag schon ab 9:45 Uhr offen. Der Freitagnachmittag ist wegen geringer Inanspruchnahme nur noch während der westeuropäischen Normalzeit geöffnet (Ende Oktober bis Ende März)! Während der Weihnachtszeit bleibt die Bücherei am Christtag, Freitag der 25.12.2009, sowie Neujahr, Freitag der 01.01.2010 und Hl. Dreikönig Mittwoch, der 06.01.2010 (ganztägig) geschlossen. Aufgrund der Weihnachtsferien sind die Mittwochvormittage geschlossen! Unsere Öffnungszeiten: Sonntag: 9:45 -11 Uhr Mittwoch Vormittag: 8:30 - 10:30 Uhr (nur an Schultagen) Mittwoch Abend: 18:30 - 20 Uhr Freitag: 16-18 Uhr (nur Winterzeit offen) Telefon Bücherei: 05513/6209-28 E-Mail: buecherei@hittisau.at Homepage: www.hittisau.bvoe.at Frohe und beschauliche Weihnachten, für das neue Jahr alles Gute und viel Gottvertrauen, dies wünschen wir unseren Mitbürgern von Herzen für die kommende Zeit! Das Leben ist wie ein Fahrrad - man muss sich vorwärts bewegen, um nicht das Gleichgewicht zu verlieren. Albert Einstein Das Büchereiteam: Theresia Simma (Leiterin), Karin Metzler-Eberle, Anita Bechter, Patrizia Nenning, Gerda Hagspiel, Margit Oberneder, Birgit Eberle, Silvia Schlitzer. Seite 33 Der Bürger soll es wissen Bregenzerwälderinnen Mehr Frauen in die Gemeindestuben! Nicht nur wählen, sondern sich wählen lassen! Frauen sollen in der Gemeindevertretung aktiv mitgestalten. Die Mitwirkung in den Entscheidungsgremien ist spannend, und die Erfahrungen von Frauen sind bereichernd für die Gemeindepolitik. Statement eines Bürgermeisters aus dem Bregenzerwald: „Ich befürworte die aktive Beteiligung von Frauen in der Gemeindepolitik. Es ist sicher positiv, wenn Entscheidungen auch unter Mitwirkung und Sichtweise von Frauen gefällt werden!" Vor 90 Jahren erkämpften Frauen in Österreich das aktive und passive Wahlrecht. Seitdem sind sie in der Regierung, im Parlament, in Landtagen und in den Gemeindevertretungen engagiert. Dieses Jubiläum und auch die kommenden Gemeindevertretungswahlen 2010 nehmen wir zum Anlass, um für eine höhere Beteiligung von Frauen in der Gemeindepolitik zu werben. Während der Frauenanteil in den Vorarlberger Gemeinden bei 20,2 % liegt, haben wir im Bregenzerwald eine Frauenbeteiligung von nur 11,6 %. Obwohl gerade die Gemeindepolitik viele Bereiche des öffentlichen Lebens bestimmt und direkt vor unserer Haustür liegt, steigt der Anteil der Frauen in unserer Region nur sehr langsam an. Alle interessierten Frauen aus unserer Gemeinde sind herzlich zu einem persönlichen Gespräch mit uns eingeladen. Wir sind überzeugt, dass sehr viel Potenzial an Ausbildungen, Interessen, Fähigkeiten und Lebenserfahrung von Frauen aus Hittisau in die Gemeindepolitik eingebracht werden können. Marion Maier, Frauensprecherin Tel. 0664 966 1805 Brigitte Nenning, Gemeindevertreterin Tel. 05513/2543 Seite 34 Der Bürger soll es wissen Feuerwehr Neuer Atemschutzanhänger für die Feuerwehr Der Landesfeuerwehrverband hat heuer im Herbst an jeden der 24 Feuerwehrabschnitte Vorarlbergs neue PKW-Anhänger mit der gesamten Ausrüstung für einen Atemschutz-Sammelplatz ausgeliefert. Der Anhänger ist mit einem 5x4 Meter großen Zelt und allen zusätzlichen Geräten, die für einen zeitgemäßen Atemschutz-Sammelplatz benötigt werden, beladen. Das beheizbare Zelt wird mit dem mitgeführten Kompressor aufgeblasen und ist in wenigen Minuten aufgestellt. Es dient den Atemschutzträgern im Einsatz als Rüstbereich und als Ruheraum. Ebenso kann es auch bei anderen Ereignissen (Hochwasser, Verkehrsunfälle usw.) eingesetzt werden. Einer dieser Anhänger wurde an die Feuerwehr Hittisau ausgeliefert und hat sich bei der Vorderwald-Herbst-Abschnittsübung in Langenegg bereits bestens bewährt. Der Anhänger kostete ca. € 15.000,- und wurde zu 100 Prozent vom Land Vorarlberg finanziert. Zum Abschnitt Vorderwald gehören die Wehren Hittisau, Krumbach, Langenegg, Lingenau, Riefensberg und Sibratsgfäll. Seite 35 Der Bürger soll es wissen Frauenmuseum Hittisau Stilles Holz. Die Architektin Wenche Selmer Vom 12. Dezember 2009 bis 04. April 2010 Die norwegische Architektin Wenche Selmer (1920-1998) gehört zu den wenigen Architektinnen des 20. Jahrhunderts, die breite Anerkennung erlangt haben. Ihre Architektur steht in Einklang mit der Landschaft und bezeugt die Sensibilität der Architektin für soziale, menschliche und umweltrelevante Themen. Wenche Selmer plante zahlreiche Häuser aus Holz, einem Baumaterial, das in Norwegen seit jeher breite Verwendung findet. Ihr Verdienst ist es, neue Möglichkeiten des Baumaterials Holz erarbeitet und erforscht zu haben. Wenche Selmers Umgang mit dem Material weist durchaus Parallelen zu den vielfältigen Verwendungsarten von Holz im Bregenzerwald auf, dessen Kulturlandschaft entscheidend von diesem Baumaterial geprägt ist. Öffnungszeiten DO 15-20 Uhr, FR 15-17 Uhr, SA, SO 10-12 und 1417 Uhr Vom 24.-26.12.09 bleibt das Museum geschlossen, am 31.12.09 und 01.01.10 ist es von 15-17 Uhr geöffnet. www.frauenmuseum.at, kontakt@frauenmuseum.at, T 05513 6209-30 Seite 36 Der Bürger soll es wissen Seniorenausflug An einem Oktobersonntag starteten wir um 14.00 Uhr in Richtung Sulzberg, wo uns der Ochsensepp und sein Team zu Kaffee und Kuchen erwarteten. Der Wirt spielte noch auf seiner Harmonika zur Unterhaltung. Nach gemütlichem Beisammensein fuhren wir um ca. 16.00 Uhr zurück nach Hittisau ins Frauenmuseum. Weil über 50 Senioren am Ausflug teil nahmen, machten wir zwei Gruppen und besuchten die aktuelle Ausstellung im Frauenmuseum. Die zweite Gruppe wurde mit einem Theaterstück "Naht Stubat" unterhalten. Beides war sehr interessant. Zum Ausklang des gemütlichen Nachmittags waren wir im Gasthaus Ochsen zu einem Abendessen geladen. Danke an die Gemeinde und das Organisationsteam (Sozialausschuss) sowie dem Busfahrer Felix für das sichere Fahren. Eine Teilnehmerin Seite 37 Der Bürger soll es wissen Familienpass Der Vorarlberger Familienpass ist eine tolle Gelegenheit, das Gemeinschaftserlebnis von Eltern und Kindern zu fördern. Ein spannender Ausflug in eines der vielen Museen, ein gemeinsamer Schitag oder ein Theaterbesuch, - Erlebnisse, die Kinder oft ein Leben lang in Erinnerung behalten. Im Laufe des Dezembers bekommen alle Besitzerinnen des Familienpasses den Familienpass-Kalender2010, den Familienpass-Winter-Newsletterund den Familienpass 2010 per Post zugestellt. Falls sie diese kleine Karte mit den großen Vorteilen noch nicht haben, können sie diesen auf unserem Gemeindeamt beantragen, wo wir ihnen den Familienpass ohne Aufwand gleich ausstellen. Einige der vielen neuen Vorteile möchten wir Ihnen kurz vorstellen: Günstig unterwegs mit Bus und Bahn Familien fahren günstiger mit Bus und Bahn. Ein Erwachsener zahlt, alle anderen im Familienpass eingetragenen Familienmitgliederfahren gratis mit. Dies gilt nicht nur wie bisher für Einzelfahrten und Tageskarten. Ab sofort können auch Familien von Besitzerinnen der Jahreskarten bei gemeinsamen Fahrten kostenlos mitfahren. Zusätzlich können auf dem Familienpass eingetragene Partnerinnen von Jahreskartenbesitzerinnen eine ermäßigte PartnerJahreskarte beantragen (50 Prozent Ermäßigung). Der Berg ruft Die Vorarlberger Bergbahnen haben auch heuer wieder gemeinsam mit dem Familienpass attraktive Angebote für Familien parat. Überzeugen sie sich vom umfangreichen Angebot der Familienpasspartner unter www.vorarlberg.at/familienpass Am 10. Jänner 2010 findet der Familienschitag statt! Um 20 Euro kann eine Familie nach Vorlage des Familienpasses einen Tag lang in einem Schigebiet ihrer Wahl schifahren . Mehr Infos unter www.vorarlberg.at/bewegt Noch viele spannende Freizeitipps zu Museen, Eislaufpätze, Kinos, Kulturzeit für Kinder und die neuen Partnerbetriebe des Familienpasses mit den entsprechenden Ermäßigungen finden sie im Kalender 2010, dem Winternewsletter, unter www.vorarlberg.at/familienpass. Das Familienpass - Team Seite 38 Der Bürger soll es wissen Dämmerungseinbrüche Mit abnehmender Tageslänge und der früher einbrechenden Dunkelheit ist auch im Bundesland Vorarlberg wiederum vermehrt mit sogenannten „Dämmerungseinbrüchen" zu rechnen. Die Sicherheitsbehörden und -dienststeilen im Bundesland Vorarlberg sind bestrebt, eine Sensibilisierung der Bevölkerung und dadurch vermehrten Eigenschutz vor Einbruchsdiebstahl zu erreichen. Aufgrund dessen ergeht das höfliche Ersuchen, in den do. zur Verfügung stehenden Lokalmedien wie beispielsweise Gemeindeblättern, Präventionshinweise zu veröffentlichen. Seitens ho. Sicherheitsdirektion wird als Anregung oder zur weiteren Verwendung folgender Pressetext zur Verfügung gestellt: „Mit abnehmender Tageslänge erhöht sich das Risiko, von Einbrechern heimgesucht zu werden. Sicherheitstechnische Maßnahmen können hierbei einen großen Beitrag zur Vermeidung von Einbruchsdiebstählen leisten. Trotz intensiver Polizeipräsenz treiben jedes Jahr Einbrecher auch in Vorarlberg ihr Unwesen. Tipps und Tricks, wie Haus- und Wohnungsbesitzer ihr Eigentum schützen können: Schwachstellen stellen Eingangstüren und Terrassentüren sowie sonstige (z.B. Keller-) Türen, Fenster sowie Kellerschächte dar. Einbrecherwählen gewöhnlich eher ruhige Lagen aus. Sie beobachten Wohnort und Gewohnheiten der Bewohner und schlagen um die Mittagszeit oder zwischen 17.00 und 21.00 Uhr zu. Vorzugsweise werden Terrassen-, Balkontüren oder rückseitig gelegene Fenster aufgebrochen. Einbrecher suchen Schmuck, Bargeld, Kreditkarten, Münzsammlungen, wertvolle Uhren usw. Zur Einbruchsprävention kann jeder Haus- und Wohnungsbesitzer sowohl durch technische Einbruchssicherung als auch durch richtiges Verhalten seinen Beitrag leisten. So können Terrasse ntüren durch einbruchshemmende Rollbalken oder Scherengitter gesichert werden. Auch eine möglichst gute Außenbeleuchtung, Bewegungsmelder, sowie beleuchtete Kellerabgänge leisten einen präventiven Beitrag. In Haustüren sollten nur hochwertige Schlösser und Schließzylinder eingebaut werden. Weiters sollten Zeichen von Abwesenheit vom Wohnort vermieden werden (Briefkästen leeren, Innenbeleuchtung durch Zeitschaltuhren, keine unter Fußmatten oder Seite 39 Der Bürger soll es wissen Blumentöpfen hinterlegte Wohnungsschlüssel,...). Weitere Sicherheitstipps können im Internet unter www.bmi.gv.at/prävention entnommen werden. Die Polizei, der kriminalpolizeiliche Beratungsdienst, steht jederzeit gerne für persönliche Beratungen zur Verfügung. Die Polizei ist auch bei der Aufklärung von Straftaten auf die Mithilfe der Bevölkerung angewiesen. Nach dem Motto „Hinschauen statt Wegschauen" werden alle Hinweise zu Beobachtungen, verdächtigen Wahrnehmungen von jeder Polizeiinspektion gerne entgegen genommen. Diese Hinweise können äußerst hilfreich bei der Aufklärung aber auch Vorbeugung vor kriminellen Straftaten sein." Die Vorarlberger Sicherheitsbehörden und -dienststeilen bedanken sich für die Kooperation. Sicherheitsdirektion für das Bundesland Vorarlberg 360° Card Ermäßigte Saisonkarten Rechtzeitig zu Beginn der Schisaison startet die 360 - Vorarlberger Jugendkarte ihre Winteraktion. Auch dieses Jahr gibt es für 360-lnhaberlnnen wieder ermäßigte Schisaisonkarten und mehr. Von Alpin-Schifahren bis Zipfelbobrennen gibt es in den Vorarlberger Schigebieten alles für die coolste Zeit des Jahres. Mit der 360 und den Vorarlberger Winterbergbahnen sind ab sofort ermäßigte Schisaisonkarten für den 3TälerPass, die Regionen Brandnertal, Sonnenkopf, Laterns, Montafon und Arlberg bei den jeweiligen Vorverkaufsstellen erhältlich. Mitzubringen sind eine gültige 360 sowie der Gutschein vom 360-Winterflyer, der in den vergangenen Wochen an alle Vorarlberger Jugendlichen im Alter von 13 bis 20 Jahren versendet wurde. Eine Übersicht über die jeweiligen Ermäßigungen in den einzelnen Schigebieten ist unter www.360card.at zu finden. Seite 40 Der Bürger soll es wissen Hüttengaudi & Co Damit die Wintermonate zum sicheren Vergnügen werden, erhalten 360Inhaberlnnen auch kostengünstige Schi- und Snowboard-Checks sowie verbilligte Helme und Rückenprotektoren. Die 300 Partnerinnen der 360 bieten genügend Abwechslung auch abseits der Pisten und bieten ermäßigte Eintritte in Hallenbäder, Eislaufplätze, Kletterhalle K1, beim Indoor Golf, Bogenschießen und Kartfahren. Wie bekommst du die 360? Jugendliche zwischen 14 und 20, die in Vorarlberg wohnhaft sind, erhalten die 360 - Vorarlberger Jugendkarte kostenlos im Gemeindeamt oder im "aha" Dornbirn, Bregenz, Bludenz. Mitzubringen sind ein Passfoto sowie ein amtlicher Lichtbildausweis. Es wird eine vorläufige 360 ausgestellt, mit der bereits alle Vorteile genützt werden können. Nach vier Wochen wird die persönliche 360 zugestellt. Was bietet die 360? -> Geld sparen: Ermäßigungen in Sachen Freizeitaktivitäten, Mobilität & Reisen, Kunst & Kultur, Nachhilfe & Bildung, Sportevents und Beratung & Unterstützung. -> Dabei sein: Aktionen, Events und Workshops - mit der 360. Der aktuelle 360-Winterflyer kann auch unter office@360card.at angefordert werden. www.360card.at Foto: shutterstock.com 360 - Vorarlberger Jugendkarte 6850 Dornbirn, Poststraße 1 Tel 05572-372995, Fax 05572-52212-12 office@360card.at, www.360card.at Seite 41 Der Bürger soll es wissen 8 Sachen, die Erziehung stark machen Die Vorarlberger Landesregierung hat in Zusammenarbeit mit der Suchtprophylaxe Supro "Stark durch Erziehung" eine Broschüre zum Thema "8 Sachen, die Erziehung stark machen" herausgegeben, die im Gemeindeamt aufliegt. Niemand kann und soll eine "Erziehungsmaschine" sein. Der perfekte Vater oder die unfehlbare Mutter sind sogar eher ein Alptraum für die Kinder. Eine Portion gesunder Menschenverstand und eine kräftige Prise Humor sind jeder Erziehung hinzuzufügen. Erziehung ist... Liebe schenken streiten dürfen zuhören können Grenzen setzten Freiraum geben Gefühle zeigen Zeit haben Mut machen ... Erziehung ist ein lebendiger uns spannender Prozess. Sie kann zwar manchmal anstrengend sein, aber vor allem macht sie Spaß und ist wichtig für die Gesellschaft. Mit starker Erziehung hat die Welt mehr von ihren Kindern und die Kinder mehr von der Welt. Aktion Kinder in die Mitte - Land Vorarlberg Sprechtage der Sozialversicherungsanstalt der Bauern Die Sozialversicherungsanstalt der Bauern bietet auch in diesem Jahr wieder die Möglichkeit zur Sprechstunde. Termine: Mittwoch, 13.01, 03.02, 03.03, 07.04, 05.05, 09.06, 07.07, 15.09, 06.10, 03.11 und 01.12 2010, jeweils von 10.00 bis 11.00 Uhr im Gemeindeamt Krumbach, 1. Stock. Seite 42 Gemeinde Alberschwende Andelsbuch Au Bezau Bizau Damüls Dören Egg Hittisau Krumbach Langenegg Lingenau Mellau Reuthe Riefensberg Schnepfau Schoppernau Schröcken Schwarzenberg Sibratsgfäll Sulzberg Warth 2009 2008 +/- Mai 1.349 2.724 7.442 6.835 1.874 3.253 347 3.708 4.301 1.432 233 3.071 4.008 7.406 640 958 4.731 639 2.831 1.922 2.956 2.197 65.007 79.757 -14.750 -13,49 Juni 1.544 2.674 13.469 7.841 3.048 8.805 1.021 5.649 5.272 1.670 199 3.252 8.906 6.135 1.349 1.338 10.636 2.632 5.201 2.260 3.029 1.241 97.221 38.179 9.042 10,25 Juli 3.291 3,400 24.021 10.354 4.352 14,553 1,284 7,611 8,553 1,551 906 5,089 15.026 5,053 1,262 2.412 19.307 6.672 5,412 3,236 4,949 9,352 158.646 173,767 -15,121 -870 Aug. 3.693 5.125 32.914 18.926 6.302 18.210 2.951 11.326 10.127 1.339 1.077 7.300 17.342 6.241 2.795 2.744 29.162 8.726 7.937 5.096 6.162 13.171 220.221 205.179 15.042 7,33 Sept. 2.223 2.576 13.293 10.669 3.523 12.103 584 5.206 5.834 1.357 331 4.696 11.265 7.346 991 1.343 14.374 3.202 5.893 2.960 3.185 5.905 124.364 Okt. Gesamt 2008 +/- % 0 > o 0 01 < 0 2* C D € < D C O E E o E ® U) 606 12.711 14.376 751 17.250 17.238 6 933 103.122 100.702 8,773 63.898 79.540 1,132 20.236 19.328 4,230 61.204 67.958 229 6.416 6.106 2 913 36.413 31.411 3 923 38.010 38.499 1 057 9.006 10.550 574 3.320 2.239 2 690 26.598 27.233 3.717 60.764 58.963 8,807 40.938 36.373 812 7.849 9.079 834 9.629 9.500 6,123 85.333 36.558 2,197 24.118 24.355 2,845 30.169 30.932 1,458 16.932 16.340 2 653 22.934 20.321 3,393 35.259 38.320 66.750 732.209 747.971 -1.665 12 2.420 -15.642 903 -6.754 310 5.002 -489 -1.544 1.031 -635 1.301 4.115 -1.230 129 -1.175 -737 -763 92 2.613 -3.561 •15.762 -11:53 0,07 2,40 -19.67 4,70 -9,94 5,03 15,92 -1:27 -14.64 45,04 -2.33 3,05 11,16 -13.55 1 :36 -1,36 -2.97 -2r47 0,55 12,86 -9,17 -2,11 O) % 123.661 77.428 703 -10,678 0,57 -13,79 Der Bürger soll es w i s s e n Wahl zur Ortsbäuerin Am Montag, den 16. November 2009 fand im Sonnastüble in Sippersegg die Wahl zur Ortsbäuerin statt. Die Bäuerinnenorganisation ist eine engagierte Interessensgemeinschaft, die ihren Mitgliedern ein interessantes Programm der Berufsinformation und Weiterbildung bietet. Das neu gewählt Team: Ortsbäuerinn: Genoveva Berkmann Ortsbäuerinn Stellvertreterin: Beate Schwärzler Teammitarbeiterin: Christine Feurstein-Bechter Teammitarbeiterin: Birgit Lipburger Teammitarbeiterin: Simone Bilgeri Seite 44 Der Bürger soll es wissen Einladung Indien - Bharata Rätselhaftes Indien - Ein Land voller Gegensätze FRAU SEIN IN INDIEN „May you be the mother of a thousend sons" ist einer der beliebtesten Hochzeitssprüche für eine Braut in Indien und zeigt sehr deutlich, welche Bedeutung "Frau sein" in Indien hat. Indien ist aber auch das Land mit den meisten hungernden Menschen weltweit. Die Erfahrungen meiner Sensibilisierungsreise vom Oktober 2009 nach Nordostindien (Assam, ein Tourist kommt dort nie hin) und nach Westbengalen (Kolkata Slum Kidderpore) möchte ich allen Interessierten mit meiner Präsentation ( Fotos, Bedingungen der Teepflückerinnen, Projektarbeiten usw) Freitag, den 29.01.2010 um 19.30 Uhr im Frauenmuseum Hittisau (Schulungsraum Feuerwehr- und Kulturhaus) vorstellen. Die Katholische Frauenbewegung Österreichs pflegt Kontakte und Partnerschaften zu Frauen anderer Länder und Erdteile. Die Aktion „Familienfasttag" will dazu beitragen, die Lebensbedingungen der Frauen im Süden zu verbessern und gleichzeitig das Bewusstsein in unserem Land für die Ärmsten der Armen wieder in Erinnerung zu rufen. Ich freue mich auf euer Kommen. Katholische Frauenbewegung Vorarlberg Aktion „Familienfasttag" Irmgard Bilgeri Seite 45 Der Bürger soll es wissen Bereitschaftsdienst der Ärzte im Bereich Vorderwald Dr. Bilgeri Stefan, 6952 Hittisau, Tannen 212 Dr. Oswald Anton, 6942 Krumbach, Nr. 149 Dr. Lampl Thomas, 6934 Sulzberg,


Hittisau DBSEW 20090901
Son, 6. Feber 2011 | Kuhn EDV

Foto: Anja Baldauf Der Bürger soll es wissen 126. Ausgabe September 2009 Der Bürger soll es wissen Seite 3 Der Bürger soll es wissen Inhalt Aus dem Gemeindeamt Ergebnis Landtagswahl 2009 Wasserversorgung - Ließenbach Viehausstellung VCÖ- Umfrage Volksbegehren Wildfreihaltung Bolgenach Jagdgesetz - Siedlungsgebiete Zivilschutz - Probealarm Waffenrechtliche Verlässlichkeitsprüfung Aus dem e5-Team Sonderschau e-Mobilität Fragen und Tipps zu Energiesparlampen Schulprojekt WISE Hausbefragung "Heizungsanalyse" Verleih - Landrad Vereine Krankenpflegeverein FC Steurer Stutenmilch Hittisau Sonstiges Frauenmuseum Familienbonus - Vorarlberg MOBIL 30 Jahre Sozialsprengel Pflegeheim Hittisau Vorarlberger Verkehrsverbund Gemeindearchiv Bregenzerwald Bereitschaftsdienst der Ärzte 6 6 8 9 10 10 10 11 13 13 14 14 15 20 21 22 23 23 26 29 29 31 32 34 36 30 + 38 39 Seite 4 Der Bürger soll es wissen Liebe Hittisauerinnen und Hittisauer! Kinder und Jugendliche sind die künftigen Stützen unserer Gesellschaft. Daher bemüht sich die Gemeinde Hittisau seit jeher, für die Ausbildung und Betreuung der Kinder und Jugendlichen bestmögliche Bedingungen zu schaffen. Gesetzliche Neuerungen sowie Änderungen in den Bedürfnissen unserer Familien bei der Betreuung der Kinder und Jugendlichen bringen auch für unsere Gemeinde neue Herausforderungen. Wir wollen auch in Zukunft moderne Ausbildungsstätten und bedarfsorientierte Betreuung für unsere Kinder und Jugendliche anbieten. Deshalb wurde heuer im Sommer das Kindergebäude (Spielgruppe und Kindergarten) außen thermisch saniert, die Räumlichkeiten für die Spielgruppe erweitert und ebenfalls neu saniert und eingerichtet. Die Grundsätze der politischen Entscheidungen in der Gemeindevertretung werden künftig sein: Kleinkinderbetreuung (Spielgruppe) über die Kindergartenzeit,* Volks-, Haupt- bzw. Mittelschule, Polytechnische Schule, Integration, Vereinswesen, Hilfestellung bei Schwächen, Förderung von Stärken, Offene Jugendarbeit und weitere Aspekte positiv darzustellen und gute bis optimale Voraussetzungen im Rahmen der Möglichkeiten zu schaffen. Neben der Grundsatzarbeit waren im vergangenen Sommer auch Umbauarbeiten an der Polytechnischen Schule notwendig. Aus zwei Kleinwohnungen wurde eine Schulklasse mit der notwenigen Infrastruktur. Die neue Mittelschule und die Polyt. Schule wurden mit neuer EDV und Beamern ausgestattet. Der Gemeinde Hittisau ist sehr wichtig, die erforderlichen Rahmenbedingungen für eine sehr gute Ausbildung der Kinder zur Verfügung zu stellen. Neben der Ansicht von Fachleuten wollen wir auch die Meinung der Hittisauerinnen und Hittisauer berücksichtigen. Ich lade Sie ein, diese uns mitzuteilen. An dieser Stelle möchte ich mich bei allen Betreuerinnen der Spielgruppe, den Kindergartenpädagoginnen, allen Lehrerinnen und Lehrern, der Leitung des Jugendraumes, den Vereinsvorständen und allen Ehrenamtlichen ganz herzlich bedanken. Ich wünsche allen Beteiligten, ganz besonders unseren Kindern, einer^guten Start in das neue Spielgruppen-, Kindergarten- und Schuljahr. Konr|ld Schwarz, Bürgermeister Seite 5 Der Bürger soll es wissen Aus dem Gemeindeamt Ergebnis Landtagswahl 2009 - Hittisau Insgesamt waren in Hittisau 1325 Wahlberechtigte. Davon haben 991 von ihrem Stimmrecht Gebrauch gemacht. Dies bedeutet eine Wahlbeteiligung von 74,79% und lag damit über dem Landesschnitt von 67,41%. 1999 ÖVP 701 234 Grüne SPÖ BZÖ GSI Kibiz WIR Sonstige 45 51 34 % 65,82 21,97 4,79 3,19 2004 599 72 69 32 % 2009 665 185 86 33 14 2 1 0 % +/- % 75,54 9,08 8,70 4,04 67,44 18,76 8,72 3,35 1,42 0,20 0,10 -8,09 +9,68 +0,02 -0,69 4,23 21 2,65 Seite 6 Der Bürger soll es wissen Seite 7 Der Bürger soll es wissen Wasserversorgung -Erweiterung in die Parzelle Ließenbach Bereits im Jahr 2005 erging an die Gemeinde die Anfrage, a) ob die Gemeinde die Parzelle Ließenbach mit Trinkwasser versorgen würde, oder b) ob ein Zuschuss für die Sanierung der eigenen Wasserversorgung gewährt wird Nach eingehender Prüfung durch die Gemeinde unter Beiziehung vom Büro Bischofberger hat die GV in der Sitzung am 15.11.2005 beschlossen vorerst keine öffentliche Wasserversorgung in die Parzelle Ließenbach zu bauen. Von 13 angeschriebenen Hauseigentümern hatten damals 4 den Wunsch, an die öffentliche Wasserversorgung angeschlossen zu werden. Vom Büro Bischofberger wurden 2 Varianten vorgeschlagen. Mit Schreiben vom 24.5. (eingelangt am 16.6.2009) ersuchten 5 Hauseigentümer um Anschluss an die öffentliche Wasserversorgung. Während der Wintermonate hatten einige kein bis zuwenig Wasser und holten dieses teilweise beim örtlichen Platzbrunnen. Der neuerliche Antrag wurde von Wassermeister Paul Bechter geprüft und nach Rückfragen wird folgende Leitungsführung mit 2 Hydranten an den seitlichen Endpunkten vorgeschlagen. Dadurch wird ganz wesentlich die Löschwasserversorgung in diesem Bereich verbessert! Aus den Beratungen der Gemeindevertretung geht hervor, dass die Erschließung der Parzelle Ließenbach mit Trink- und Löschwasser unbedingt notwendig ist, da einige Bewohner nur eine sehr schlechte Wasserqualität aus den eigenen Quellen haben und im Winter zeitweise keine Wasserversorgung gegeben ist. Angeregt wird auch die Leitung so zu dimensionieren, dass eine Seite 8 Der Bürger soll es wissen künftige Erweiterung Richtung Westen problemlos möglich ist. Die Wasserleitung wird mit einer DN100 Leitung ausgeführt. Die Gemeindevertretung hat beschlossen, diese Leitungsverlegung in Eigenregie durchzuführen. Viehausstellung Wie jedes Jahr findet auch heuer wieder die traditionelle Viehausstellung am Freitag, den 16.10.2009 in Hittisau statt. Der Bauern ball im Ritter-von-Bergmannsaal ist einen Tag später, am 17.10.2009 um 20.15 Uhr. Weitere Termine: Riefensberg und Großdorf am Samstag, den 10.10.2009, Egg und Lingenau am Samstag, den 17.10.2009, Langenegg und Bezau am Samstag, den 24.10.2009. Seite 9 Der Bürger soll es wissen VCÖ - Umfrage In allen Bundesländern Österreichs hat die Schule wieder begonnen. Gerade am Schulweg ist Sicherheit oberstes Gebot. Der VCÖ führt auch dieses Jahr eine Umfrage zur Schulwegsicherheit in Österreich durch. Unter www.vcoe.at kann der Fragebogen ausgefüllt und abgeschickt werden. Volksbegehren - Stopp dem Postraub In der Zeit vom 27.7. bis 03.08. unterzeichneten in ganz Vorarlberg 3197 Personen das Volksbegehren „Stopp dem Postraum". In Hittisau waren es 179 Personen oder 13,56 % der Wahlberechtigten. Ich möchte mich bei allen die unterschrieben haben für ihre Unterstützung recht herzlich bedanken. Von jenen Gemeinden, wo Postamtschließungen drohen, hatten wir das zweitbeste Ergebnis. Voraussichtlich wird der Entwurf zum Postmarktgesetz in der Plenarsitzung des Parlamentes im Oktober behandelt. Welchen Einfluss dies auf das Postamt in Hittisau hat ist noch nicht geklärt. Wildfireihaltung Bolgenach - Projektteil Geologie Im Jagdrevier Bolgenach II läuft derzeit ein Projekt „Wildfreihaltung Bolgenach". Es handelt sich beim verfahrensgegenständlichen Wald um einen Objektschutzwald für den darunterliegenden Dauersiedlungsraum Bolgenach. Im Projektteil Geologie, Klassifizierung von Steinschlaggefährdungen für das ausgewiesene Projektsgebiet wurden 2 Angebote eingeholt. Zu erheben sind: Lokalisierung der Gefahrenstellen inkl. kartographischer Darstellung. Die Beurteilung kann sich auf jene Gebiete beschränken, in denen eine Gefährdung von Gebäuden sowie Infrastruktureinrichtungen gegeben ist. Weiters sollten einfache Maßnahmen beschrieben werden, wie die Gefährdungen möglichst hintangehalten werden. Für Teile des Projektsgebietes sind die Steinschlaggefährdungen zu erheben und zu dokumentieren. Der Projektteil Geologie, Klassifizierung von Steinschlaggefährdungen für das ausgewiesene Projektsgebiet sowie die Behebung der Gefahrenstellen ist Aufgabe der Gemeinde Hittisau. Dieser Projektteil wird über dieses Schutzwald projekt gefördert. Die Gemeindevertretung hat das Büro Oberhauser mit den ausgeschriebenen Leistungen beauftragen. Gleichzeitig wurde beschlossen, dass sich die Gemeinde Hittisau grundsätzlich bereit erklärt, die vorhandenen Gefahrenstellen zu beseitigen! Seite 10 Der Bürger soll es wissen Festlegung der Siedlungsgebiete gemäß § 6 Jagdgesetz Mit Schreiben vom 5.7.2007 wurden die Gemeinden ersucht, die Verordnung über die geschlossenen Siedlungsgebiete im Sinne des Jagdgesetzes an die BH zu übermitteln. Der § 6 des Jagdgesetzes besagt, dass die geschlossenen Siedlungsgebiete im Sinne d. Gesetzes, in welchen sich wegen der dichten Bebauung und den damit verbundenen Störungen während des ganzen Jahres kein Schalenwild aufhält, durch Verordnung festzulegen sind. Die nachstehende Verordnung und der Plan für die Festlegung der Siedlungsgebiete wurde von der Gemeindevertretung genehmigt. Verordnung Aufgrund des Jagdgesetzesgesetzes, LGBI.Nr. 32/1988, idg. Fassung, und des Beschlusses der Gemeindevertretung vom 14. Juli 2009 wird verordnet: Gemäß § 6 Abs. 5 Jagdgesetz LGBI.Nr. 32/1988, idg. Fassung werden die geschlossenen Siedlungsgebiete, die von den jagdlich anrechenbaren Flächen ausgenommen sind, wie folgt festgelegt: GJ Hittisau I: Siedlungsgebiete (Scheidbach, Nussbaum, Wirt, Windern, Tannenmannsbühl, Banholz, Tannen, Häleisen, Sonnenrain, Heideggen, Dorf, Korlen, Großenbündt, Nordhalden, Sütten, Rain, Mühle, Lager, Kirchenbühl, Sonnenrain, Platz (Ortskern der Gemeinde Hittisau) mit den umliegend geschlossenen Wohngebieten It. Plan, Schwimmbadgelände und Fußballplatz, Gelände Biomasseheizwerk Hittisau It. Plan und Betriebsgebiet Basen It. Plan GJ Bolgenach II: Siedlungsgebiete in den Parzellen Gfäll, Ach und Häusern It. Plan Dieser Verordnung liegen planliche Darstellungen zugrunde, die Bestandteil dieser Verordnung bilden. Die geschlossenen Siedlungsgebiete sind in der Grafik durch gelbe Flächen vom anrechenbaren Jagdgebiet abgegrenzt. Diese Verordnung tritt mit 01. Jänner 2009 in Kraft. Seite 11 Der Bürger soll es wissen Zivilschutz - Probenalarm Österreich verfügt über ein flächendeckendes Warn- und Alarmsystem. Mit 8.126 Sirenen kann die Bevölkerung im Katastrophenfall jederzeit gewarnt und alarmiert werden. Um Sie mit diesen Signalen vertraut zu machen und gleichzeitig die Funktion und Reichweite der Sirenen zu testen, wird am 3. Oktober 2009 ein österreichweiter Zivilschutz-Probealarm durchgeführt. Mehrere Informationen am Servicetelefon des Österreichischen Zivilschutzverbandes unter 0810/22 63 00. Waffen rechtliche Verlässlichkeitsprüfung Seit Juli 1997 giblt die Durchführungsverordnung zum Waffengesetz. Bei Erwerb und Besitz einer Waffe oder eines Waffen passes ist eine waffenrechtliche Verlässlichkeitsprüfung gemäß § 8 Abs. 7 des Waffengesetztes 1996 vorgeschrieben (ausgenommen Jagd karten besitzer). Für beide schreibt das Waffengesetz ein psychologisches Gutachten vor. Drive Consul ist autorisiert diese "Waffenrechtliche Verlässlichkeitsuntersuchung" (= "Psychotest") durchzuführen. Die Untersuchungsgebühr beträgt € 181,68 und ist gesetzlich geregelt. Der Standort in Vorarlberg ist in Bregenz, bei der Fahrschule Wallner. Nicht unwesentlich sind diese Bestimmungen für das Vererben oder Erben von Waffen - wobei vorhandene Waffen ohne gültigen Nachweis der waffenrechltichen Verlässlichkeit unbedingt abzugeben sind. Das Österreichische Waffengesetz sieht für unerlaubten Waffenbesitz empfindliche Strafen vor. Der Bürgermeister Seite 13 Der Bürger soll es wissen Aus dem e5 Team Sonderschau e-Mobilität Am 22.07.2009 organisierten Gerlinde Schober und Klemens Nenning im Rahmen des Feierabends des Musikvereines eine Sonderschau zum Thema E-Mobilität. Zahlreiche Besucher konnten sich über die E-Mobilität informieren und die Fahrzeuge auch Probefahren. Besonders die Jugend war von den Elektrorollern ganz begeistert, welche dankenswerter Weise von der Fa. Loitz zur Verfügung gestellt wurden. Der energieteam hittisau Zweiradfachhändler Martin Bechter stellte eine Elektrocross vor. Die VKW stellte das reine Elektroauto THINK vor, welches im Rahmen des Projektes VLOTTE angeschafft wurde. Auch das Landrad wurde ausgiebig getestet und fand begeisterte Anhänger. Aus den Gesprächen hörte man heraus, dass es ernsthafte Überlegungen gab, sich für diese Mobilitätsvarianten zu entscheiden, um von fossilen Brennstoffen unabhängiger zu sein. Herr Eberle von der VKW/Vlotte war vom großen Interesse für die das Projekt beeindruckt. Besonders erfreulich war, dass e-Fahrzeuge-Besitzer kamen und ihre Fahrzeuge vorführten und diese auch testen ließen. Von Seiten des e5-Teams nochmals ein herzliches Dankeschön an die Orgnisatoren Gerlinde und Klemens sowie die Aussteller Fa. Loitz, Martin Bechter und VKW. Die VKW fördert ab 17. August 2009 den Neuerwerb von elektrisch betriebenen Rollern, Mopeds und Motorrädern. Mehr Infos unter: http://www.vlotte.at Seite 14 Der Bürger soll es wissen Fragen und Tipps zu Energiesparlampen Die elektrische Energie ist der hochwertigste Energieträger, mit dem daher besonders effizient umgegangen werden soll. Im Beleuchtungsbereich bietet sich die Energiesparlampe als eine gute Möglichkeit an, Strom zu sparen. Nachfolgend soll auf die verschienen Fragestellungen zum Einsatz von Energiesparlampen eingegangen werden. Allgemeines zum Thema Beleuchtung: Gutes Licht ist eine wichtige Lebensgrundlage für den Menschen. Wann immer es geht, soll Tageslicht eingesetzt werden, das den menschlichen Bedürfnissen am nächsten kommt und zudem auch energiesparend zur Verfügung steht. Sowohl beim Kunstlicht als auch beim Tageslicht gibt es folgende Einflussfaktoren, die zur Erreichung eines guten Lichtklimas zu berücksichtigen sind: o Beleuchtungsstärke o Blendung o Leuchtdichteverteilung o Lichtrichtung o Lichtfarbe und Farbwiedergabe o Flimmern Neben den oben genannten Einflussfaktoren, die teilweise auch gut messbar sind, gibt es immer wieder Fragen, wie sich wohl künstliches Licht auf den Menschen - physisch und psychisch - auswirkt. Hier gibt es noch kaum konkrete wissenschaftliche Aussagen, die eindeutige Rückschlüsse auf die gesundheitliche Beeinflussung des Menschen zulassen. Durch qualitativ hochwertige Beleuchtung können folgende positive Effekte erreicht werden: Steigerung der Sehleistung Erhöhung der Arbeitsqualität Verringerung der Fehlerhäufigkeit und vorzeitiger Ermüdung Steigerung der Akzeptanz der Arbeitsbedingungen Steigerung der Aufmerksamkeit für bestimmte räumliche Bereiche Was ist eine Energiesparlampe genau? Darunter versteht man eine Leuchtstoffröhre in kompakter Bauform mit einem Schraub- oder Stecksockel. Beim Schraubsockel ist das benötigte Vorschaltgerät integriert. Energiesparlampen können daher meistens problemlos gegen Glühlampen ausgetauscht werden. Energiesparlampen mit Stecksockel haben den Vorteil, dass bei Defekt der Lampe oder des Vorschaltgerätes der jeweils andere Teil weiterverwendet werden kann. Seite 15 Der Bürger soll es wissen Wie erkenne ich eine Energiesparlampe? Einsparpotentiale, Kostenvergleich Glühlampe - Energiesparlampe Leistung Lebensdauer Anschaffungskosten pro LarriDe Strompreis Gesamtkosten Ersparnis W Stunden € Cent/kWh € € kWh Glühbirne EnercifesDarlamDe 100 2D 1000 8000 0.75 15 126 10 15 34 92 640 Wie in oben angeführten Tabelle dargestellt, kann mittels einer Energiesparlampe von 20 W eine Glühbirne mit 100 W ersetzt werden. Somit kann durch die reduzierte Stromaufnahme auf ein Fünftel über die längere Lebensdauer der Energiesparlampe der Betrag von 92 € bzw. 640 kWh an elektrischer Energie eingespart werden. Der Großteil der Kosten fällt als Stromkosten an und nicht bei der Beschaffung der Lampe. Die Energiesparlampe ist in der Anschaffung wesentlich teurer als die Glühlampe, sie ist aber durch die längere Lebensdauer und die höhere Lichtausbeutung effizienter. Seite 16 Der Bürger soll es wissen Es sollten möglichst keine Billigprodukte gekauft werden, da diese oft nicht diese lange Lebensdauer erreichen und andere qualitativen Nachteile haben. Europaweites Einsparpotenzial Ein kompletter Ersatz der Glühlampen - inklusive Halogenlampen - würde europaweit eine Einsparung von fast 80 TWh (Terrawattstunden) bringen, das sind 80.000.000.000 kWh. Das ist ca. das 1,2 fache des gesamten Stromverbrauchs Österreichs. Damit könnte die Strom Produktion von ca. 11 großen Atomkraftwerken eingespart werden. Normale Halogenlampen sind keine Energiesparlampen. Es gibt aber Halogenlampen auf dem Markt mit höherer Energieeffizienz. Lebensdauer von Energiesparlampen Die Lebensdauer von qualitativ hochwertigen Energiesparlampen reicht von 6.000 bis 16.000 Stunden. Bei einer „8.000 Stunden - Energiesparlampe" mit einer durchschnittlichen Brenndauer von 1.000 Stunden pro Jahr, erreicht sie eine durchschnittliche Lebensdauer von 8 Jahren (eine Glühbirne würde bei derselben Brenndauer nur 1 Jahr halten). Qualitätslampen erreichen nach einigen tausend Stunden noch immer über 90% ihrer ursprünglichen Helligkeit. Allerdings gibt es laut VKI (Verein für Konsumenteninformation) auch Modelle von Bill ig herstelle rn am Markt, die diese guten Werte nicht erreichen. Empfindlichkeit auf Schalthäufigkeit Gute Energiesparlampen sind mittlerweile sehr schaltfest und erreichen ca. 80.000 -100.000 Schaltzyklen. Das bedeutet ca. 30 mal ein- und ausschalten pro Tag. Sind Energiesparlampen dimmbar? Normale Sparlampen sind nicht dimmbar, allerdings gibt es heute spezielle Modelle im Angebot, die in Stufen oder auch stufenlos gedimmt werden können. Geben Energiesparlampen „gutes" Licht? Als erstes sollte man beim Kauf einer Energiesparlampe auf die Lichtfarbe achten. Es gibt Energiesparlampen mit der Lichtfarbe „Warm-Weiß" (Angabe auf der Verpackung), deren Licht sich kaum von der Glühlampe unterscheidet. Dazu kommt noch, dass moderne Energiesparlampen nicht mehr „flimmern", da sie mit einem elektronischen Vorschaltgerät ausgestattet sind (Erkennbarkeit: Schlankere Bauform als Ausführung mit magnetischen Vorschaltgeräten). Energiebilanz/Ökobilanz Die Herstellung einer Energiesparlampe braucht knapp viermal soviel Energie, wie die Herstellung einer Glühlampe. Allerdings ist die Lebensdauer einer guten Energiesparlampe rund 8x höher, als die der Glühlampe. Deshalb fällt die Gesamtenergiebilanz zugunsten der Energiesparlampe aus. Quecksilber Energiesparlampen beinhalten ca. 3-5-mg Quecksilber je Lampe (neuere Modelle noch weniger). Bei der Stromerzeugung in Kohlekraftwerken wird Seite 17 Der Bürger soll es wissen neben anderen Schadstoffen Quecksilber freigesetzt. Da beide Lampenarten Strom verbrauchen, Glühlampen jedoch fünfmal mehr als vergleichbar helle Energiesparlampen, ist unter der Annahme, dass nur Strom aus Kohlekraftwerken verwendet wird, die Gesamtbilanz an Quecksilberemissionen bei Glühlampen höher. Durch eine hohe Recyclingrate wird ein großer Anteil des Quecksilbers wiederverwertet. Der energetische Aufwand des Recycling prozesses ist vernachlässig bar. Dem Aufwand für Zerlegung und Trennung usw. stehen die Gewinnung von Rohmaterial für die Glasherstellung, Metalle usw. gegenüber. Energiesparlampen müssen von den Herstellern zurückgenommen und sachgerecht verwertet werden. Die Verbraucher können diese Lampen kostenlos an eingerichteten Sammelstellen (Wertstofhof, Basen) abgeben (Sondermüll). Da Quecksilber hochgiftig ist, bedeutet eine nicht sachgerechte Entsorgung Gefahr für Menschen und Umwelt! Im Betrieb besteht keine Gefahr! Was soll ich tun, wenn eine Energiesparlampe zerbricht? Die Scherben vorsichtig aufkehren und dabei Handschuhe verwenden. Die kaputte Lampe in einer Tüte verschließen und als Sondermüll entsorgen. Wegen der flüchtigen Quecksilberverbindung den Raum 20-30 Minuten gut lüften. Allerdings gibt es mittlerweile Lampen aus Kunststoff oder mit Silikonhülle, die nicht mehr zerbrechen oder zumindest nicht zerfallen. Somit setzen Sie auch kein Quecksilber frei. Elektrosmog Der Begriff "Smog" setzt sich zusammen aus den Wörtern "smoke" und "fog". Elektrosmog bedeutet eine Umweltbelastung durch elektromagnetische Felder. Jedes elektrische Gerät erzeugt ein mehr oder weniger großes elektromagnetisches Feld, das auf die Menschen in der Umgebung wirkt. Gemäß dem Merkblatt „Elektromagnetische Felder von Energiesparlampen" des Schweizer Bundesamtes für Gesundheit und Energie Schweiz sind Energiesparlampen bezüglich elektromagnetischer Strahlung kaum schlechter als Glühlampen und vergleichbar mit anderen Geräten des Alltages. Energiesparlampen können ohne Bedenken anstelle von Glühlampen verwendet und dadurch ein Beitrag zum Energiesparen und Umweltschutz geleistet werden. Bei metallenen Lampenschirmen ist das elektromagnetische Feld besonders gering. Einfluss der spektralen Verteilung des Lichtes der Energiesparlampe Zu diesem Themenfeld werden immer wieder Aussagen aus Fachkreisen von Ärzten und Baubiologen getätigt. Der hohe Blaulichtanteil von Leuchtstoffröhren (Entladungslampen), zu denen auch die Energiesparlampen gehören, stehe in Verdacht, die Netzhaut des Auges zu schädigen. Alle modernen Gross - Bildschirme sind mit einer Entladungslampe zur Seite 18 Der Bürger soll es wissen Hintergrundbeleuchtung ausgestattet. LCD-Fernsehgeräte, Computer- und Laptopmonitore funktionieren nach diesem Prinzip. Damit nimmt die Belastung der Netzhaut durch blaues Licht generell zu. Der menschliche Organismus ist auf die Spektralverteilung des natürlichen Lichts eingestellt. Mittlerweile hält sich der Mensch in der westlichen Welt die meiste Zeit in künstlichem Licht auf. Die Auswirkungen von künstlichem Licht könne laut Ärzteschaft im Zusammenhang mit dem Hormonsystem wie folgt beobachtet werden: Licht beeinflusst über eine Nervenverbindung zwischen Netzhaut und Hypothalamus die Hormon-Aktivität sowohl der Zirbeldrüse als auch der Hypophyse. Beide Hormondrüsen wirken auf verschiedenste Körperfunktionen wie zum Beispiel den Schlaf-Wach-Rhythmus. Licht mit hohem Blauanteil kann über die Stimulation der Hypophyse zu einer hormonellen Stressreaktion führen. Gleichzeitig kann es zu einer Dämpfung der Melatonin-Produktion in der Zirbeldrüse kommen. Es gibt Hinweise, dass Melatonin - als Schlafhormon bekannt - vor manchen Krebsarten schützen könnte. Regelungen und Vorschriften der EU Anfang Dezember 2008 hat die EU-Kommission das Ende einer 130-jährigen Ära eingeläutet. Mit der Glühbirne wird ein Symbol für Industrialisierung und Fortschritt aus den Regalen verschwinden. Zu einem plötzlichen Verbot aller Glühlampen wird es allerdings nicht kommen. Die Abschaffung der Glühlampe wird stufenweise erfolgen: Zeitpunkt Verkaufsverbot Ab September 2009 Ab September 2011 Ab September 2012 100 Watt Glühbirnen 75 Watt Glühbirnen Sämtliche Glühbirnen Beim Kauf sollten Sie sich für den konkreten Einsatz-Zweck beraten lassen, denn es gibt eine große Auswahl an Lampen. Wenn möglich, probieren Sie die Lampen schon im Geschäft aus, so können Sie zumindest die Startdauer, die Anfangshelligkeit und die Lichtfarbe („Warm-Weiß bis „Kalt-Weiß") kontrollieren. Außerdem sollten Sie beim Kauf auch auf die Lichtfarbe achten. Gute Beratung erhalten Sie im Fachhandel; einen Überblick über die verschiedenen Produkte unter www.topprodukte.at und eine sehr gute Auseinandersetzung mit dem Thema unter http://de.wikipedia.org/wiki/Kompaktleuchtstofflampe Beim Kauf von Leuchten ist darauf zu achten, dass Energiesparlampen einsetzbar sind. Idealerweise besitzen diese Leuchten ein eingebautes Vorschaltgerät mit steckbarer Energiesparlampe für den kostengünstigen Austausch im Falle des Defekts. Seite 19 Der Bürger soll es wissen Diskussion in den Medien Verschiedenen Tests, wie z.B. der Zeitschrift „Öko-Test" haben große Qualitätsunterschiede unter der Vielzahl der am Markt vorhandenen Produkte ergeben. Es wurden teilweise große, negative Abweichungen der auf der Verpackung angegeben Produktdaten wie der Helligkeit, der Energieeinsparung und der Schaltbeständigkeit festgestellt. Es ließen sich auch sehr große Preisunterschiede aufzeigen. Hier ist zu hoffen, dass die Hersteller und der Handel darauf reagieren und den Kunden zukünftig die Kaufentscheidung mit klar erkennbaren Qualitätsprodukten und im Sinne eines guten Lichtklimas erleichtern. Quelle: 18.3.2009 Kurt Hämmerle Energieinstitut Vorarlberg Schulprojekt WISE Im Schuljahr 2009/10 starten die Hittisauer Schulen in Zusammenarbeit mit dem e5-Team der Gemeinde Hittisau erstmals ein Energiesparprojekt. Der Projektname WISE steht für "Wir sparen Energie". Ziel ist es durch Änderung des Nutzungsverhaltens Energie in Form von Wärme, Strom und Wasser einzusparen. Wh sparen In jeder Klasse werden Energiebeauftragte namhaft gemacht, welche für die Umsetzung der Maßnahmen sorgen. Ein Energiesparbegleiter mit wertvollen Tipps und Anregungen unterstützt sie dabei. Um den Energieverbrauch im Auge zu behalten werden die Energieverbräuche von den Energiebeauftragten der 4. Klassen und den Polyklassen wöchentlich abgelesen und berechnet. Weiters ist im Oktober ein Energierundgang mit einem Energieexperten geplant, der die Schüler/innen auf Energiesparpotentiale hinweist und die Schwachstellen aufzeigt. Ausgangsbasis für den Vergleich ist das Schuljahr 2007/08 von September bis Seite 20 Der Bürger soll es wissen Juni. Der Schulerhalterverband hat in einer schriftlichen Vereinbarung zugesagt, dass 1/3 der Einsparungen an die Schule zur freien Verwendung ausbezahlt wird. 1/3 der eingesparten Kosten werden für Energiesparende Maßnahmen wiederverwendet und 1/3 geht an den Schulerhalterverband. Wir dürfen auf das Ergebnis im Juni 2010 gespannt sein. Hausbefiragung "Heizungsnalyse" Das e5-Team der Gemeinde Hittisau hat sich zur Aufgabe gemacht, die Gemeinde und ihre Bürger auf dem Weg in eine sichere und unabhängige Energiezukunft zu begleiten. Die große Besucherzahl des Informationsabends „Traumhaus Althaus-jetzt sanieren!" im Februar hat uns gezeigt, dass viele Hittisauer nicht länger von Öl oder Gas und damit verbundenen hohen Heizkosten abhängig sein wollen. Damit die Gemeinde weiter unterstützen kann, muss sie den aktuellen Zustand der Gebäude und deren Energieversorgung kennen und die Bedürfnisse der Bewohner abfragen. Dazu diente die im Juli und August durchgeführte Hausbefragung. Die Auswertung erfolgt mit Unterstützung des Energieinstituts Vorarlberg und wird derzeit durchgeführt. Sara-Lisa Bals hat großteils mit dem Landrad alle Häuser angefahren und konnte die Hausbesitzer von ca. 60% aller ganzjährig bewohnten Objekte in Hittisau befragen. Ein herzliches Dankeschöne an sie für die hervorragende Arbeit, die sicher nicht immer leicht war. Ein Dankeschön auch an die Bevölkerung, die diese Erhebung durch Bekanntgabe der Daten unterstützt haben. Das Endergebnis können wir leider noch nicht präsentieren, da noch an der Auswertung gearbeitet wird. Es sind jedoch von Seiten des e5-Teams schon die nächsten Schritte geplant, in denen wir die Interessenten für Mikroheizanlagen und die Interessenten für Anschluss an Biomassheizwerk gezielt informieren wollen. Seite 21 Der Bürger soll es wissen Verleih - Landrad: Der Verleih, der von der Gemeinde angeschafften Landräder ist sehr gut angelaufen. Insgesamt wurden mit den elektrisch unterstützten Land rädern 1.850 km zurückgelegt. Die gleiche Strecke mit einem PKW zurückgelegt hätte man ca. 260 kg C 0 2 produziert. Jeder der das Landrad ausgeliehen hat, war begeistert. Ein Auszug aus den Rückmeldungen der Benutzer: "Ich war überrascht, wie gut das Rad zu fahren ist" "Gute Hilfe beim Aufwärtsfahren. Allgemein sehr angenehm zu fahren." "Fahrradfahren macht mit der Unterstützung mehr Spass." "Das Rad ist leicht zu bedienen." "Schade, dass die Batterie nicht länger hält." "Das Landrad ist super, gerade bei uns im Gebirge. Auch für Menschen geeignet, die nicht so sportlich sind." "Jeder, der es auspropiert, ist begeistert!" "Sehr gut Anfahrtsunterstützung. Gute bis sehr gut Unterstützung bei geringen und mittleren Steigungen." "Akkureichweite bei überwiegend steilen Bergfahrten nur bei ca. 10 km." Tipp zur Erhöhung der Reichweite: Nicht immer mit der höchsten Unterstützung (Stufe 4) fahren. Stufe 4 nur verwenden, wenn es unbedingt notwendig ist. Bei Abwärtsfahrten je nach Gefälle die Regenerierungsstufen (-) 1 bis 4 verwenden, um die Batterie wieder zu laden. Die Bevölkerung ist weiterhin eingeladen, die Möglichkeit zu nutzen, das Landrad auszuleihen. Bitte Termin vorher mit dem Bürgerservice Tel.: 6209-0 abzuklären. Für das e5-Team Teamleiter Georg Bals energieteam hittisau Seite 22 Der Bürger soll es wissen Vereine Krankenpflegeverein Pensionsversicherung „Selbstversicherung für pflegende Angehörige (§ 18b ASVG)" eine kostenfreie Pensionsversicherung ab Pflegestufe 3 Mit Wirkung ab 01.07.09 besteht die Möglichkeit zu einer „begünstigten" Selbstversicherung in der gesetzlichen Pensionsversicherung. Pflegende, die einen nahen Angehörigen (oder Lebensgefährten) betreuen, der Pflegegeld der Pflegstufe 3 oder höher bezieht, haben auf Antrag die Möglichkeit, für die Dauer der Pflege kostenfrei Pensionsversicherungszeiten zu erwerben. Die Dienstgeber- und Dienstnehmerbeiträge hierfür trägt der Bund. Dies war bisher ab 01.01.2006 nur ab der Pflegestufe 5 und längstens für die Dauer von 4 Jahren möglich. Auch die Beitragsgrundlage wurde mit€ 1.493,04 monatlich verhältnismäßig hoch angesetzt. Eine Krankenversicherung ist jedoch damit nicht verbunden und eigens zu klären. Der Umfang des Pflegeinsatzes muss erheblich sein. Es ist daneben auch eine Teilzeit-Berufstätigkeit mit Pflichtversicherung möglich. Die Pflegetätigkeit muss aber überwiegen, damit die kostenfreie Pensionsversicherung parallel dazu möglich ist. Solange die Pflegedienste von nahen Angehörigen (Ehepartner oder Kinder) erbracht werden, ist im Regelfall anzunehmen, dass es sich um eine familienhafte Mitarbeit handelt, auch wenn dafür eine Bezahlung erfolgt. Wird aber ein Dienstvertrag mit den sich daraus ergebenden Pflichten und Rechten abgeschlossen, entsteht eine Pflichtversicherung mit Beitragspflicht an die Gebietskrankenkasse. Dies ist im Einzelfall zu prüfen. Nähere Informationen erhalten Sie beim zuständigen Pensionsversicherungsträger (Telefon 050303 23 DW 811 oder 810) und beim Pflegetelefon 0800-201622. Antragformulare können aus dem Internett unter www.pensionsversicherung.at heruntergeladen werden. Kranken pfleg everein Hittisau Gerard Hagspiel, Obm. Seite 23 Der Bürger soll es wissen Rückgriffsrechte der öffentlichen Hand für Sozialhilfeleistungen bei Pflegeheimaufenthalten Die Österreicher werden immer älter. Das heißt, immmer mehr Menschen leben in Pflegeheimen und das ist teuer. Auch wenn es Ziel der Hauskrankenpflege ist, den Lebensabend möglichst lange im häuslichen Umfeld zu ermöglichen, ist eine Übernahme in ein Pflegeheim in ca. 20 % der Fälle nicht zu vermeiden. Damit Pflege und Betreuung im Pflegeheim leistbar ist, springt die Sozialhilfe ein. Dies als Vorleistung und wenn Einkommen und Vermögen des Pfleglings nicht mehr ausreichen. Kinder können seit Anfang 2008 aufatmen, weil die Sozialhilfe Pflegegeheimkosten nicht mehr bei ihnen einfordern (regressieren) kann. Rund 3000 bis 4500 Euro pro Monat kostet ein Pflegeheimplatz. Hierfür werden 80 % des monatlichen Einkommens (z.B. Pension, Mieteinnahmen, Zinsen u. Erträge) herangezogen. Den Heimbewohnern verbleibt ein Taschengeld von 20 % der monatlichen Pension und die 13. und 14. Pension zur Gänze. Auch ein Barvermögen (Freibetrag) bis 10.000,— Euro wird nicht angetastet. Dann verbleiben meist noch monatlich 1500 bis 2500 Euro, welche die Sozialhilfe vorerst übernimmt, aber beim Pflegling und dessen Ehegatten einfordert, soferne Vermögen (Bargeld, Sparbuch, Wertpapiere, Immobilien wie Gebäude, Grund und Waldbesitz) vorhanden ist. Wer nur ein kleines Einkommen hat oder ein Eigenheim besitzt, das dem Ehepartner oder einem Kind als Unterkunft dient, hat nichts zu befürchten, denn es gilt als „geschütztes Vermögen" und bleibt als solches unangetastet. Welche Regressansprüche von der Sozialhilfe an den Ehepartner gestellt werden können, errechnet sich nach dem Einkommen und Vermögen sowie den sonstigen Verpflichtungen des Ehepartners. Die Forderungen der Sozialhilfe werden gegen den Pflegeheiminsassen und wenn dessen Einkommen oder Vermögen nicht ausreicht, gegen den Ehepartner gerichtet und sind mit ca.40 % seines Einkommens begrenzt. Seite 24 Der Bürger soll es wissen Vorsicht ist bei Erbschaften geboten. Lebt ein Partner im Heim und der andere stirbt, steht dem Pflegling im Heim der Pflichtteil am Erbe zu. Auf dieses Erbe kann auch die Sozialhilfe zugreifen. Auch Schenkungen können angefochten werden, z.B. wenn zum Zeitpunkt der Schenkung bereits Schulden anhängig sind. Die öffentliche Hand macht vom Rückgriffsrecht Gebrauch, wenn in späterer Folge Sozialhilfe, Mietbeihilfe oder Pflegeheim kosten anfallen. In Vorarlberg werden derzeit Schenkungen 10 Jahre zurück verfolgt. Das heißt für Pflegeheimaufenthalte innerhalb von 10 Jahren ab Schenkung wird monatlich 1/12 des gesetzlichen Zinses von 4 % p.a. vom Wert des noch vorhandenen Vermögens eingefordert. Dies hat der Beschenkte zu leisten. Wer nichts hat, der kann nicht zur Kasse gebeten werden, denken wohl viele und verschen-ken deshalb schon zu Lebzeiten Sparbücher und anderes Vermögen. Aber - wer kurz vor dem Eintritt ins Altersheim alles verschenkt - kann sich strafbar machen. Dies dann, wenn der Verdacht besteht, dass er vorsätzlich die Absicht hatte, die Sozialhilfe zu schädigen. Schmuck, Bargeld, Auto oder andere bewegliche Güter gehen unmittelbar mit der Übergabe in den Besitz des Beschenkten über und können nicht mehr eingefordert werden. Wer Bedingungen an ein Geschenk knüpft, sollte dies in einer Urkunde festhalten. Die Zusage einer Schenkung, wenn die Übergabe nicht sofort erfolgt, sollte mit einem Notariatsakt besiegelt werden, weil sonst den Beschenkten die Beweislast trifft. Diese Informationen haben keinen Anspruch auf Authenzität und auf Vollständigkeit. Vor unangenehmen Überraschungen können Verträge von Notaren und Anwälten schützen. Der Krankenpflegeverein kann kein Rückgriffsrecht gegen den Pflegling oder dessen Angehörige geltend machen. Unsere Leistungen werden durch Mitgliedsbeiträge, Spenden und Mieterträge aus der Vermietung von 8 Pflegebetten sowie seit 2008 auch über die Einforderung eines bescheidenen „freiwilligen" Pflegebeitrages finanziert. Großherzige Spender, wie unsere langjährige Kassierin Frau Rosa Malin sowie die hochgeschätzte Frau Schulrat Emma Bader und ein anonymer Gönner, haben seinerzeit die Zuweisung von beachtlichen Beträgen, insgesamt waren es 180.000,- Schilling, an den Krankenpflegeverein Hittisau verfügt. Diese Rücklagen sind heute noch unser Finanzpolster um negative Gebarungsergebnisse zu bewältigen. Ihnen gebührt daher unsere besondere Wertschätzung. Wir freuen uns über jede Spende und betrachten sie als Solidaritätsbeitrag und als Anerkennung für die Leistungen unseres Vereines und der eingesetzten Seite 25 Der Bürger soll es wissen Pflegekräfte. Allen Mitgliedern, Gönnern und Spendern sei ein herzliches „Danke" gesagt. Krankenpflegeverein Hittisau Gerard Hagspiel, Obm. FC Steurer Stutenmilch Hittisau „1. Hittisauer Sportfest" - einfach nur zum Nachdenken Der FC Steurer Stutenmilch Hittisau hat vom 28. August - 30. August 2009 das „1. Hittisauer Sportfest" veranstaltet. Dieses Fest sollte eigentlich speziell für die Hittisauer Bevölkerung ausgerichtet werden und wurde daher vor allem in unserer Gemeinde beworben. Neben dem am Freitag stattgefundenen Meisterschaftsspiel, dem am Samstag stattgefundenen Ortsvereineturnier und dem am Sonntag stattgefundenen Frühschoppen wurde vor allem für die Kinder ein Spielepark mit Rodeoreiten, Hüpfburg, Torwandschießen und Zuckerwattestand angeboten. Die enttäuschende Resonanz der heimischen Bevölkerung auf dieses „1. Hittisauer Sportfest" hat uns doch recht nachdenklich gestimmt. Es stellt sich hier die Frage, ob solche Veranstaltungen überhaupt gewünscht werden. Denn der für diese Veranstaltung getätigte Aufwand steht in keinem Verhältnis zum Ertrag, den ein Verein hier erwirtschaften kann. Wobei betont werden muss, dass genau dieser Ertrag notwendig ist, um es überhaupt möglich zu machen, dass, wie derzeit in unserem Verein, eine Nachwuchsarbeit mit ca. 50 Kindern und Jugendlichen finanzierbar wird. Nichts desto trotz möchten wir es aber an dieser Stelle keinesfalls verabsäumen, uns bei den teilnehmenden Vereinen (Chorgemeinschaft, Feuerwehr, MC Stones, Musikverein, Schiclub, Tennisclub Hittisau, Tennisclub Sibratsgfäll und Handwerkerzunft), welche zum Großteil schon viele Jahre regelmäßig an unserem Ortsvereineturnier teilnehmen, zu bedanken. Vor allem beim Schiclub Hittisau, der fast jedes Jahr die größte Teilnehmeranzahl stellt sowie beim Chor, der heuer mit dem größten Fanclub anwesend war. Eine Gratulation ergeht natürlich in diesem Zusammenhang an den diesjährigen Ortsvereinemeister, den Tennisclub Sibratsgfäll. Seite 26 Der Bürger soll es wissen Ein besonderer Dank ergeht an den Musikverein, dessen Kapellen, das Ensemble „Broadway" sowie die „Hittisauer Bios", kostenlos für beste Unterhaltung gesorgt haben. Abschließend sei auch den zahlreichen Helfern, um dieses Sportfest auf die Beine zu stellen, sowie den erschienenen Festbesuchern recht herzlich gedankt. Neuer Fußballplatz samt Clubgebäude: Wie bereits bekannt ist, sind wir bereits seit längerem in Zusammenarbeit mit der Gemeinde auf der Suche nach einem Gelände für einen neuen Fußballplatz. Dabei wurden wir schon des Öfteren mit der Frage konfrontiert, warum die alte Anlage überhaupt ersetzt werden soll. Daher möchten wir nachstehend hier gerne die Gründe anführen, warum die derzeitige Anlage nicht mehr den Ansprüchen genügt: Der FC Hittisau betreut als größter Nachwuchsförderer der Gemeinde im Sport derzeit ca. 50 Kinder und Jugendliche sowie ca. 30 Erwachsene. Diese Spieler teilen sich auf vier Nachwuchsmannschaften, eine Kampfmannschaft sowie eine Altherrenmannschaft auf. Durchschnittlich finden daher pro Woche (ab Ende März bis Anfang November) auf dem Fußballplatz mindestens elf Trainingseinheiten sowie am Wochenende durchschnittlich zwei Spiele statt. Dass dieser Trainingsbetrieb für den Rasenplatz eine enorme Beanspruchung darstellt, versteht sich wohl von selbst. Das führt natürlich auch dazu, dass der Verein zur Platzinstandhaltung neben dem finanziellen Aufwand auch einen enormen Arbeitsaufwand hat, um den Fußballplatz in Schuss zu halten. Das Clubheim wurde beim damaligen Bau - auf Grund der Tatsache, dass dazumal im Frühjahr später mit der Saison begonnen wurde - eigentlich nur so konzipiert, dass ein Betrieb in den Sommermonaten berücksichtigt wurde. Dementsprechend wurden keine entsprechende Isolierung sowie eine Heizung eingebaut. Nun hat sich die Situation im Fußball aber so geändert, dass wie schon oben angeführt, von Ende März bis Anfang November Betrieb im Clubgebäude herrscht. Zwischenzeitlich wurde zwar eine Heizung eingebaut, aber die fehlende Isolierung führt naturgemäß hier immer wieder zu gröberen Schwierigkeiten. Auch die Raumsituation im Clubgebäude ist äußerst prekär. So stehen lediglich zwei Kabinen zur Verfügung. Bei jedem Nachwuchsturnier, FNZ-Tag mit mehreren Nachwuchsteams oder bei einem Spiel der Reservemannschaft vor Seite 27 Der Bürger soll es wissen der Kampfmannschaft kommt es hierzu eklatanten Raumproblemen, die nur teilweise mit den dankenswerterweise von der Gemeinde zur Verfügung gestellten Ersatzkabinen im Schwimmbad aufgefangen werden können. Die neuen Anforderungen an den Verein haben es inzwischen auch notwendig gemacht, dass eigentlich ein Büroraum, ein Sanitätsraum, ein Lagerraum für Utensilien sowie eine Sprecherkabine unumgänglich ist. Dies muss im derzeitigen Clubgebäude immer wieder mittels Provisorien umgangen werden, da diese Räume nicht zur Verfügung stehen. Restprogramm im Herbst 2009 auf dem Fußballplatz: 27.09.2009: 09.30 Uhr -18.00 Uhr: Tag des Nachwuchsfußballes (FNZ Vorderwald) 11.00 Uhr: FC Steurer Stutenmilch Hittisau - FC Au 02.10.2009: 18.30 Uhr: Spg. Hittisau II - FC Krumbach II 10.10.2009: 16.00 Uhr: FC Steurer Stutenmilch Hittisau - FC Koblach 1b 25.10.2009: 14.00 Uhr: FC Steurer Stutenmilch Hittisau - SCM Vandans 08.11.2009:14.00 Uhr: FC Steurer Stutenmilch Hittisau - Viktoria B. 1b FC Steurer Stutenmilch Hittisau Seite 28 Der Bürger soll es wissen Sonstiges Ausstellung im Frauenmuseum Ausstellung im Frauenmuseum Frauennachlässe. Fragmente aus vielen Leben Eine Kooperation des Frauenmuseums mit der Sammlung Frauennachlässe an der Universität Wien Noch bis 26. Oktober 2009! Öffnungszeiten: DO 15-20 Uhr FR 15-17 Uhr SA und SO 10-12 und 14-17 l sowie nach Vereinbarung Engagement macht sich bezahlt: Das Frauenmuseum ist für den Österreichischen Staatspreis für Erwachsenenbildung 2009 nominiert! Das Frauenmuseum wurde von einer Expertinnenjury als eine von fünf Institutionen für den Österreichischen Staatspreis für Erwachsenenbildung in der Kategorie „Innovation" nominiert. Die Gewinnerin wird am 17. November 2009 im Rahmen einer festlichen Gala in Wien durch das Bundesministerium für Unterricht und Kunst bekannt gegeben. Stimmen Sie für uns ab! Zur endgültigen Entscheidung wird das Ergebnis einer Online-Publikumswahl Seite 29 Der Bürger soll es wissen beitragen. Nehmen Sie am Publikumsvoting teil und stimmen Sie bis 14. Oktober 2009 für uns ab: ERWACHSENENBILDUNG: www.erwachsenenbildung.at Vielen Dank für Ihre Unterstützung. AUSGEZEICHNET! IHR ENGAGEMENT WIRD 's IAA I i r R I ü h F R ERWACHSENENBILDUNG . Ü PUBLIKUM S VOTIN G O Gemeindearchiv Bregenzerwald - Frauenmuseum Frauenleben. Frauennachlässe. Die Sommerausstellung des Frauenmuseum Hittisau steht heuer unter dem Thema Frauennachlässe | Fragmente aus vielen Leben. Menschen leben nicht nur in der Erinnerung ihrer Verwandten weiter, ihre unverwechselbare Identität wird auch durch Gegenstände, Bilder und Schriftstücke aus ihrem Leben belegt. Die Nachlässe von Frauen werden aber viel seltener überliefert als die von Männern. Die Ausstellung ist für das Frauenmuseum und das Bregenzerwaldarchiv Anlass, um sich auch im Bregenzerwald auf die Suche nach Frauennachlässen zu machen. Es ist beiden Institutionen ein Anliegen, dass sie überliefert und bekannt werden. Wir möchten daher Frauen jeden Alters zu einer monatlich stattfindenden „Frauenwerkstatt" einladen. Diese setzt sich das Ziel, den Austausch und die Begegnung von Frauen zu fördern, sich mit Texten zum Leben der Frau auf dem Land auseinanderzusetzen und Unterlagen zu Frauenleben im Bregenzerwald zu sammeln. Erstes Treffen: Mittwoch, 04. November 2009, 19 Uhr im Frauenmuseum Hittisau Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Kontakt: Mag.a Katrin Netter, MA (Bregenzerwaldarchiv, T 0664 3916 946) Mag.a Stefania Pitscheider Soraperra (Frauenmuseum, T 05513 6209 30) Seite 30 Der Bürger soll es wissen Familienbonus - Vorarlberg MOBIL Neuer Familienbonus für Bus und Bahn Zweiter Elternteil und Kinder mit Jahreskartenbesitzerin gratis unterwegs! Eine personalisierte WV-Jahreskarte für einen Elternteil und der Vorarlberger Familienpass - damit sind Eltern und Kinder ab 20. September im Verbundraum mit öffentlichen Verkehrsmitteln optional unterwegs. Die ganze Familie zahlt damit lediglich den Preis eines Erwachsenen. Mit der Partnerkarte zum halben Preis kommen die Elternteile auch unabhängig voneinander in den Genuss des neuen Familienbonus. Ein neues Angebot des Verkehrsverbund Vorarlberg bringt Familien jetzt einen klaren Vorteil bei Bus- und Bahnfahrten: Nicht übertragbare Jahrestickets gelten in Kombination mit dem Vorarlberger Familienpass ohne Aufpreis zusätzlich für den zweiten Elternteil und die Kinder des Karteninhabers. Einzige Voraussetzung: Der oder die Karteninhaber selbst und zumindest ein Kind sind mit dabei. Damit sind Familien im Gültigkeitsbereich der Jahreskarte eines Elternteils das ganze Jahr ohne extra Kosten unterwegs. Das neue Angebot startet in der Vorarlberg MOBIL-Woche am 20. September 2009 und ergänzt perfekt die VW-Partnerkarte. Die gibt es zum halben Preis für den im gleichen Haushalt lebenden Partner. Und auch für die ermäßigte Partnerkarte gilt selbstverständlich das Familienangebot - damit die ganze Familie Bus und Bahn als flexibles "Familienfahrzeug" nutzen kann! Mehr Information gern bei: Seite 31 Der Bürger soll es wissen 30 Jahre Sozialsprengel Der Sozialsprengel Vorderwald feiert im Jahr 2009 ein kleines Jubiläum. Vor 30 Jahren haben die vorausschauenden Gründerväter diesen Zusammenschluss der Vorderwälder Gemeinden und Kranken pflegevereine initiiert. Die Notwendigkeit von Kranken pflegevereinen zeigte sich in den 70er-Jahren, nachdem sich die Familienstrukturen deutlich änderten. Der Rückgang der bäuerlichen Strukturen, Arbeitsplätze außerhalb des Wohnorts, Zerfall der Großfamilien, Berufstätigkeit der Frauen - all das führte dazu, dass Familien nicht mehr die gesamten Betreuungsaufgaben alleine meistern konnten. 1979 wurde dann der Sozialsprengel Vorderwald auf Initiative von Bürgermeister Alois Bechter in Langenegg gegründet. Unser Verein war einer der ersten Sozialsprengel in Vorarlberg und vorerst der Anstellungsträger für die Hauskrankenschwestern und Familienhelferinnen. 25 Jahre lang leitete Gemeindesekretär Gebhard Nußbaumer die Geschäfte. In den letzten Jahren haben sich die Aufgaben und der Umfang stark erweitert. Zum ursprünglichen Angebot von Hauskranken pflege und Familienhilfe kamen der Mobile Hilfsdienst und das Essen auf Rädern dazu, Unterstützung für pflegende Angehörige und Senioren ergänzen heute das Angebotsspektrum. Doch das Ende der Fahnenstange ist noch lange nicht erreicht. Laut Bedarfsplanung des Landes Vorarlberg wird sich der Betreuungs- und Pflegebedarf von alten Menschen auch im Bregenzerwald in den nächsten 10 Jahren verdoppeln! Der Sozialsprengel passt laufend seine Angebote und Dienstleistungen den kommenden Aufgaben und Veränderungen an. Es wird allerdings nicht nur mit der Aufstockung des Personals getan sein, sondern alternative und zwischengeschaltete Betreuungsdienste werde notwendig. Betreutes Wohnen, Selbsthilfegruppen, ehrenamtliche Betreuung, Vernetzung von ambulanten und stationären Strukturen machen eine starke Vernetzung notwendig. So werden sich die Aufgaben des Sozialsprengeis Vorderwald in den kommenden Jahren in Richtung Vernetzungs- und Kompetenzzentrum entwickeln. Die Mitglieder des Sozialsprengels, das sind die Gemeinden und Krankenpflegevereine des Vorderwaldes, bedanken sich bei allen, die bisher zur gedeihlichen Entwicklung beigetragen haben und sind zuversichtlich, auch Seite 32 Der Bürger soll es wissen die künftigen Aufgaben zum Wohl der Bevölkerung meistern zu können. Sozialsprengel Vorderwald Seite 33 Der Bürger soll es wissen Pflegeheim Hittisau Sommerfest im Pflegeheim Hittisau Am 10.Juli feierten unserer Bewohner, deren Angehörige und Mitarbeiter ein schönes Sommerfest. Der Wintergarten und die Gänge im Erdgeschoss waren dekoriert mit Sommerblumen, schwimmenden und fliegenden Fischen und Lampions, welche im Rahmen der Betreuung mit den Bewohnern gefertigt wurden. Eine liebevoll gedeckte Tafel erstreckte sich durch das Erdgeschoss, an der sich unsere Bewohner und Gäste sehr wohl fühlten. Das Küchenteam Markus Eberle und Christian Arnold sorgten mit Spezialitäten vom Grill für das leibliche Wohl. Hans Hammerer vermittelte eine fröhliche Atmosphäre bei Musik und Gesang. Wir konnten auch Mitglieder der Geschäftsleitung, Herrn DI Zumtobel und Frau Schürer begrüssen, ebenso HL Rosi Wolf vom PH Langenegg. Ein großes Dankeschön an Herma Metztier, Margarita Nussbaumer und Maria Dorn für die nette Bewirtung. Es war ein Fest wie in einer grossen Familie und alle freuen sich schon auf das nächste Ereignis. Seite 34 Der Bürger soll es wissen Ausflug an den Bodensee Der 1. September war für unserer Bewohner vom Pflegeheim Hittisau wieder ein besonderer Tag. Mit dem Busunternehmen Hagspiel fuhren wir nach Bregenz. Dort angekommen, führte der erste Weg über den Festspielplatz zur Seebühne. Das Original zu bestaunen, was man sonst nur von Prospekten kennt, war ein besonderes Erlebnis. Nach einem kleinen Spaziergang entlang am Bodensee war es Zeit für eine Rast im Wirtshaus am See. Vielen lieben Dank für die freundliche und zuvorkommende Bewirtung, es war wunderbar. Danke auch an das Busunternehmen Hagspiel und an alle Betreuerinnen, die den Ausflug ermöglicht haben. Seite 35 Der Bürger soll es wissen Vorarlberger Verkehrsverbund Positive Bilanz: Rad, Bus und Bahn legen in Vorarlberg zu (Jahresbilanz 2008) "Geld und Nerven sparen. Öffis fahren" - dieser Slogan des Verkehrsverbund Vorarlberg hat sich bei den Vorarlbergerinnen und Vorarlbergern offensichtlich herumgesprochen: Wege mit dem Rad oder mit Bus und Bahn verzeichneten im Jarh 2008 ein Plus von je drei Prozent, jene mit dem PKW haben um zwei Prozent abgenommen, zogen Verkehrslandesrat Karlheinz Rüdisser und Gemeindeverbandspräsident Wilfried Berchtold beim Mobilpunkt im Sommer in Feldkirch eine positive Bilanz. "Insgesamt stieg der Umsatz des Verkehrsverbund Vorarlberg um 6,4 Prozent auf 16,9 Millionen Euro. Sowohl mit den Bussen (+1,1 Prozent) als auch mit Vorarlberger Verkehrsverbund in Zahlen (in Millionen) 2007]2008 Steigerung in % l Vorarlberg VLK -InfoGrafik Seite 36 Der Bürger soll es wissen der Bahn (+ 6,1 Prozent) wurden mehr Linienkilometer gefahren", fasste Landesrat Rüdisser die Bilanz 2008 zusammen. Für mehr Fahrgäste sorgten neue grenzüberschreitende Linien nach Liechtenstein und in die Schweiz sowie zahlreiche Kooperationen, u.a. mit dem WIFI und den Bregenzer Festspielen. KONTIV-Mobilitätsstudie 2008: Vorarlberg auf gutem Weg Vergangenes Jahr gab die Vorarlberger Landesregierung zum zweiten Mal nach 2003 eine "Kontinuierliche Verkehrsverhaltensbefragung (KONTIV)" in Auftrag. "Die Studie liefert wertvolle Informationen, wie sich das Vorarlberger Verkehrskonzept entwickelt", so Landesrat Rüdisser: "Die Zwischenbilanz: Vorarlberg ist auf dem richtigen Weg." Für die KONTIV-Mobilitätsstudie befragte das Wiener Verkehrsplanungsbüro Herry landesweit 17.140 Haushalte. Die wichtigsten Ergebnisse: Derzeit besitzen 82 Prozent der Vorarlbergerinnen und Vorarlberger ein eigenes Fahrrad, das sind vier Prozentpunkte mehr als im Jahr 2003. Im Vergleich zu 2003 ist der Radanteil, der auch damals mit 14 Prozent schon weit über dem österreichischen Durchschnitt lag, weiter leicht auf 15 Prozent gestiegen. Einen starken Anstieg gab es beim Besitz einer Zeitkarte für den Öffentlichen Verkehr. Lag dieser Anteil 2003 noch bei 16 Prozent so besitzen im Jahr 2008 bereits 29 Prozent der Vorarlberg er Bevölkerung eine Zeitkarte für den Öffentlichen Verkehr. Der Wegeanteil des Öffentlichen Verkehrs ist gegenüber 2003 von 11 Prozent auf 13 Prozent gestiegen. Der Anteil des motorisierten Individualverkehrs ist um 2 Prozent-Punkte zurückgegangen und beträgt im Jahr 2008 54 Prozent (44 Prozent Lenker und 10 Prozent Mitfahrer). V vv Geld und Nerven sparen. Öffis fahren. SfMrm Sirs G^d und Nerven,, ralver Sta RI,& U D Bahn. N » KiPfcrgfinsilg, jäqiiWn und umwdtbw/vu&St * Mit si^em I ichel und arirm Fahipfer. für das gaue Und » Ar I 9CO Hal&stalten ii: v-rurtfcw-q * Sowie 62 Milinron Fahrgäste pro ..ahWirfc.ilnn>o'taur


Hittisau DBSEW 20090601
Son, 6. Feber 2011 | Kuhn EDV

Der Bürger soll es wissen 125. Ausgabe Juni 2009 D e r B ü r g e r s o l l es wissen Inhalt Aus dem Gemeindeamt Rechnungsabschluss 2008 Kommabrücke Kindergartengebäude - Thermische Sanierung Alte Säge Bartenstein EU_Wahl Stellenausschreibung Kindergarten Volksbegehren - Stopp dem Postraub Postamt Hittisau Flurreinigung Vermessungsflüge mittels Hubschrauber Kinderpass - NEU Altstoffsammelzeile Batteriesammeibox -Neu Schutzwaldprojekt Gratulationen Aus dem e5-Team Landrad Umwälzpumpentauschaktion Startworkshop e5 Elektromobilität für alle - Leistungsschau Hausbefragung Frauenmuseum Vereine Trachtenverein Hittisau Weltladen Hittisau Sonstiges Der Spielbus bringts! FAMILIENemPOWERem Ehrenamt im Pflegeheim Hittisau IfS Jugendberatung Bereitschaftsdienst der Ärzte Seite 3 5 5 6 7 8 9 10 1 1 1 1 13 13 14 15 15 16 18 19 19 20 23 25 26 27 28 28 29 31 31 32 33 34 35 D e r B ü r g e r s o l l es wissen Liebe Leserin, lieber Leser! „Selbstverständlich für Sie da" lautet unsere Botschaft, mit der wir zeigen wollen, in welchen Bereichen die Gemeinde Hittisau täglich einen Beitrag dafür leistet, dass sich Bürgerinnen und Bürger in Hittisau wohl fühlen können. Service in der Verwaltung, ein funktionierendes soziales Netz, die Förderung und Unterstützung von Ehrenamt, Sicherheit, vor allem aber auch gut ausgebaute Infrastruktur werden von Bürgern erwartet und seitens der Gemeinde mit entsprechender Qualität erbracht. Manche Leistungen - vor allem im Bereich der Infrastruktur - sind mittlerweile so selbstverständlich geworden, dass sie nicht mehr bewusst wahrgenommen werden bzw. erst dann, wenn Dinge einmal nicht funktionieren: z.B. ein gutes öffentliches Busangebot, Spielgruppe, Kindergarten, moderne Schulgebäude, vielfältige Sport- und Freizeiteinrichtungen und nicht zuletzt die Versorgung mit Wasser. Laut Statistik verbraucht eine Person täglich ca. 195 Liter Wasser. Beste Wasserqualität, aber auch die Sicherheit der Versorgung sind uns seit Jahrzehnten ein Anliegen. Die Gemeinde sorgt aber nicht nur für Wasser sondern auch dafür, dass verbrauchtes Wasser umweltschonend entsorgt wird. Noch bis in die 70er-Jahre waren die Gewässer stark belastet. Heute haben die Gewässer durchwegs gute Wasserqualität - ein Ergebnis der inzwischen fast flächendeckenden Kanalisierung des ganzjährigen Siedlungsgebietes. Hittisau verfügt heute über zwei Häuser in der Senioren-Betreuung, mit einer Kapazität von 24 Betten im Pflegeheim und 10 Wohnungen im „Betreuten Wohnen". Eine hohe Qualität der Betreuung ist gerade deshalb möglich, weil sie in kleinen, überschaubaren Häusern stattfindet. Optimal ergänzt wird die Senioren-Betreuung durch das Angebot von weiteren Partnern, dem Mobilen Hilfsdienst, der Familienhilfe und der Hittisauer Hauskrankenpflege. Für den großartigen Einsatz aller Mitarbeiterinnen und den ehrenamtlich tätigen in den stationären, ambulanten und mobilen Einrichtungen möchte ich mich ganz herzlich bedanken. Dass sich Jung und Alt in Hittisau wohl fühlen sollen, ist ein Grundsatz, der seit vielen Jahren verfolgt wird. Auch auf die „Kultur des Helfens" zwischen den Seite 4 D e r B ü r g e r s o l l es w i s s e n Generationen wird großer Wert gelegt. Unser Engagement verfolgt das Ziel, Verständnis, Bewusstsein und Wertschätzung unter den jüngeren und älteren Mitbürgerinnen zu schaffen. ft I Bürgermeister Aus dem Gemeindeamt Rechnungsabschlus 2008 Der Rechnungsabschluss 2008 wurde von Gemeindekassier Jörg Bilgeri mit Unterstützung von Gemeindesekretär Georg Bals erstellt und ist in der letzten Gemeindevertretungssitzung genehmigt worden. Die Buchungen wurden mit der gemeindeeigenen Computeranlage über das Buchungsprogramm KIM abgewickelt. Die einzelnen Gruppen stellen sich wie folgt dar: Gr. 0 1 2 3 4 5 6 7 8 9 Bezeichnung Einnahmen Vertretungskörper und allgemeine 156.180,33 Verwaltung 3.960,00 öffentliche Ordnung und Sicherheit 115.736,78 Unterricht, Erziehung, Sport und 169.906,80 Wissenschaft 703.033,71 Kunst, Kultur und Kultus 3.004,96 Soziale Wohlfahrt und Wohnbauförderung 86.678,99 Gesundheit 12.916,99 Straßen- und Wasserbau, Verkehr 1.718.794,32 Wirtschaftsf/Dienstl ./Finanzwirt. 2.549.782,97 Summe für OHH - nach Gruppen 5.519.725,85 Ausgaben 417.946,91 50.013,15 389.821,59 204.888,02 1.699.666,07 161.705,91 212.517,02 153.313,86 1.537.370,37 692.482,95 5.519.725,85 Seite 5 Der B ü r g e r s o l l es w i s s e n Der Voranschlag wurde um € 405.325,85 überschritten. Der Schuldenstand der Gemeinde Hittisau beträgt mit 31.12.2008 € 811.064,14. Bei den Schulden handelt es sich um durchwegs nieder verzinste Wohnbaudarlehen. Die pro Kopiverschuldung beträgt bei 1933 Einwohnern € 419,59. Prüfbericht: Der Prüfungsausschuss hat am 22.4.2009 eine nicht angemeldete Einschau in die Bargeld- und Bankbestände vorgenommen und am 28. Mai 2009 eine Überprüfung des Rechnungsabschlusses 2008 vorgenommen. Der Prüfbericht des Prüfungsausschusses wurde der Gemeindevertretung vollinhaltlich zur Kenntnis gebracht. Mit der einstimmigen Genehmigung der Jahresrechnung 2008 wurde die Verwaltung entlastet. Den Gemeindebediensteten und dem Prüfungsausschuss ein Danke für ihre Arbeit. Kommabrucke - Gutachten der Brückenprüfung Die beiden gedeckten Holzbrücken „Ließenbachbrücke" und „Kommabrücke" wurden heuer im Frühjahr erstmals einer gutachterlichen Prüfung unterzogen. Das Gutachten der Ingenieure Oksakowski + Partner aus Feldkirch wurde der Gemeindevertretung in der letzten Sitzung zur Kenntnis gebracht. Die Ließenbachbrücke bedarf keiner Maßnahmen und ist laut Gutachten in einem guten Zustand! Die Kommabrücke ist aus Sicht der Gutachter aus Sicherheitsgründen derzeit zu sperren! Im Gutachten werden die erforderlichen Maßnahmen für einen weiteren Betrieb als Fußgängerbrücke angeführt. Nachdem die Brücke unter Denkmalschutz steht sind sämtliche Sanierungsmaßnahmen mit dem BDA abzustimmen. Am Freitag, den Seite 6 D e r B ü r g e r s o l l es wissen 12.6.2009 fand eine gemeinsame Besichtigung mit dem Bundesdenkmalamt statt. Der Bürgermeister wurde von der Gemeindevertretung beauftragt, mit einem Fachmann (Zimmerer) und den Gutachtern nach einer provisorischen Weiterverwendung mit geringem Aufwand zu suchen. Bis alle Details der Sanierung und der hiefür notwendigen Finanzierung geklärt sind, soll übergangsmäßig die Kommabrücke verstärkt werden. Die Erhaltungswürdigkeit der ältesten, gedeckten Holzbrücke im Lande wird mit den Wortmeldungen aus der Gemeindevertretung bestätigt. Kindergartengebäude - Thermische Sanierung Das Kindergartengebäude (früher Schule) wurde 1932 erbaut und ist noch nie thermisch verbessert worden. Wolfgang Bilgeri, Plan-B, wurde mit Erich Reiner (Energieberater und Bauphysiker) zu Rate gezogen und das Gebäude nach Möglichkeiten einer thermischen Sanierung während der Sommerferien untersucht. Die vorgeschlagene Wärmeisolierung für das gesamte Gebäude wurde aus gestalterischer Sicht im Bauausschuss (mit Arch. Cukrowicz) beraten und für möglich beurteilt. Der Ausbau des Dachgeschosses für Kindergartenzwecke (Bewegungsraum) ist aus fachlicher Sicht nicht bzw. nur mit enormem Aufwand möglich. Die Konstruktion des Dachstuhls würde einen Ausbau enorm erschweren und die Seite 7 Der B ü r g e r s o l l es wissen Auflagen aus statischer und brandschutztechnischer Sicht wären groß, da kein Fluchtwege möglich sind. Die für eine wärmetechnische Isolierung notwendigen Maßnahmen bzw. Gewerke wurden ausgeschrieben. Die Arbeiten werden heuer im Sommer während der Ferienzeit durchgeführt. Die Sanierung umfasst auch das UG (Kinderspielgruppenräume). „Alte Säge Bartenstein* - künftige Instandhaltungen Ignaz und Tobias Bartenstein haben am 30.12.2008 persönlich beim Bürgermeister vorgesprochen und eine Liste der Aufwendungen für die Instandhaltung der „alten" Säge und den dazugehörenden Anlagen (Wasserzuleitung usw.) ab dem Jahre Herbst 1999 vorgelegt. Die Kosten sind detailliert aufgezeichnet. Gleichzeitig ersuchten sie um Gewährung von ^ • .. . . • • • • _ ' •' Unterstützungsbeiträgen analog der Beiträge in den Jahren 1991 und 1999. Die Gemeinde Hittisau hat auftrags der Familie Bartenstein beim Bundesdenkmalamt und beim Amt der Vorarlberger Landesregierung um Gewährung eines Förderbeitrages angesucht. Eine Entscheidung liegt jedoch noch nicht vor, da von beiden Seiten Rechnungsbelege verlangt werden, die jedoch auf Grund der Eigenleistungen nicht vorgelegt werden können. Tobias Bartenstein nahm in der letzten GV-Sitzung kurz zu seinem Antrag Stellung. Für ihn bringt die alte Säge keinen wirtschaftlichen Nutzen und stellt eine finanzielle Belastung dar. Er weist darauf hin, dass die alte Säge von Seiten der Gemeinde touristisch beworben wird (Wasserwanderweg und Holzkultur) und er erwartet sich daher von der Gemeinde, vom Bundesdenkmalamt und Land eine Übernahme der Instandhaltungen. Die Gemeindevertretung sieht in der "alten Säge" ein wichtiges Kulturgut in Hittisau. Wie die Unterstützung eines im Privatbesitz befindlichen denkmalgeschützten Objektes künftig aussehen kann, bedarf noch eingehender Beratungen und eines Entscheides der Gemeindevertretung. Seite 8 Der B ü r g e r s o l l es wissen EU - Wahl Am Sonntag, den 07. Juni 2009 fanden in fast allen Mitgliedstaaten der Europäischen Union die EU-Wahl statt. In Hittisau haben wir mit einer Wahlbeteiligung von 39,7 % die Beteiligung von 2004 um 1% überschritten. (Ohne Wahlkarten) Bei dieser Wahl gab es erstmals die Möglichkeit, die Wahlkarte per Post portofrei an die zuständige Bezirkshauptmannschaft zu senden. Diese Möglichkeit haben in Hittisau einige Bürgerinnen wahrgenommen. Insgesamt wurden 52 Wahlkarten ausgegeben. Ergebnis der EU-Wahl in Hittisau Partei SPÖ ÖVP MARTIN Grüne FPÖ KPÖ JuLis BZÖ Ungültig Gesamt 350 300 250 200 150 2004 32 305 71 55 20 7 490 2009 36 289 84 59 44 1 4 14 4 535 • 2004 • 2009 10 0 50 i r ^ n i— i f ^ / ^ <*° Seite 9 ^ j f D e r B ü r g e r s o l l es wissen Stellenausschreibung - Kindergarten Hittisau Die Gemeinde Hittisau schreibt eine Stelle für den Kindergarten Hittisau als Kindergartenpädagogin in Teilzeit aus. Die Anstellung erfolgt befristet auf 2 Jahre. Die Anstellung erfolgt zum 01.09.2009 nach den Bestimmungen des Vorarlberger Gemeindeangestelltengesetzes 2005 LGBI. Nr. 19/2005, des Kindergartengesetzes LGBINr. 49/1991 i.d.g.F. und der Verordnung der Landesregierung über die pädagogische Kindergartenarbeit (Kindergartenbildungs- und -erziehungsplan) LGBI. Nr. 30/2004. Fachliche Anstellungserfordernisse: - Erfolgreiche Ablegung der Befähigungsprüfung bzw. Reife- und Befähigungsprüfung für Kindergärten bzw. Reife- und Diplomprüfung an der Bildungsanstalt für Kindergartenpädagogik; - Berufsgesinnung, Berufswissen, Berufskönnen, die für die Begleitung von Kindern bzw. für die Erfüllung der Erziehungs-, Bildungs- und Betreuungsaufgaben im Kindergarten erforderlich sind; - Bereitschaft zur eigenen beruflichen Fortbildung; - Fähigkeit zur Zusammenarbeit Bewerbungen sind unter Anschluss eines Lebenslaufes, Nachweis über die erfolgreiche Ablegung der Befähigungsprüfung bzw. Reife- u. Befähigungsprüfung für Kindergärten bzw. Reife- und Diplomprüfung an der Bildungsanstalt für Kindergartenpädagogik, bis 29.07.2009 an die Gemeinde Hittisau, z.Hd. Bgm. Konrad Schwarz, Platz 370, 6952 Hittisau, zu richten. Kindergarten für 5-jährige kostenlos und verpflichtend Ab Herbst 2009 wird für alle Fünfjährigen der Besuch von institutionellen Kinderbetreuungseinrichtungen (Kindergarten) im Ausmaß von 20 Wochenstunden kostenlos und verpflichtend sein. Schon bisher besuchten bei uns fast alle 5-jährigen den Kindergarten. Über den Wegfall der monatlichen Gebühr können sich die Eltern freuen. Inwieweit der Gemeinde die wegfallenden Kosten von Bund und Land ersetzt werden, ist noch nicht entschieden. Seite 10 D e r B ü r g e r s o l l es wissen Postamt Hittisau Mit Schreiben vom 02.03.2009 informierte die Österreichische Post AG die Gemeinde über die Schließung des Postamtes Hittisau und über die weitere Vorgehensweise. Das Schreiben wurde der Gemeindevertretung zur Kenntnis gebracht. Bei einer persönlichen Aussprache mit Vertretern der Post AG wurde die Wirtschaftlichkeitsrechnung vom PA Hittisau dargestellt. Bis heute wurde in Hittisau kein Postpartner gefunden. Von Seiten der Post sei daran gedacht, eine neue Form bzw. Konzept zu erstellen (Postunternehmer Postgeschäft) - die Gemeinde soll laufend informiert werden. Die von der Post AG angebotene Abgeltung der Leistungen bei einer Übernahme durch die Gemeinde als Postpartnerstelle ist keinesfalls kostendeckend. Die Voraussetzungen für eine Übernahme der Gemeinde als Postpartner im Detail ist nicht geklärt und man erhält immer wieder verschiedenste, zum Teil wiedersprüchliche Informationen. Die Gemeindevertretung sieht derzeit keinen akuten Handlungsbedarf und wird die weiteren Entwicklungen abwarten. Volksbegehren - Stopp dem Postraub Im Juli, bzw. im August (Eintragungszeitraum 27. Juli bis 03. August 2009) findet ein Volksbegehren unter dem Motto "Stopp dem Postraub" statt. Gefordert werden: Die Aufrechterhaltung der Infrastruktur und die Sicherung von Postdienstleistungen zu gleichen Bedingungen für die gesamte Bevölkerung, Novellierung des Postgesetzes und Erhebung in den Verfassungsrang; Fixierung von mindestens 1300 Postfilialen im Postgesetz welche durch die Post AG zu führen sind und Schaffung von rechtlichen Rahmenbedingungen, die auch nach der "Liberalisierung Brief" einen fairen Wettbewerb sicherstellen. Mit einer Unterschrift welche vom 27. Juli bis 03. August 2009 im Bürgerservice abgegeben werden kann, wird versucht, die noch bestehenden Postämter zu retten. Bitte machen Sie hievon Gebrauch! Seite 11 D e r B ü r g e r s o l l es wissen Straßenbeleuchtung Auf Grund der auftretenden Probleme mit der Straßenbeleuchtung wurde in Zusammenarbeit mit dem örtlichen Elektriker Lothar Steurer die Schwachstellen erhoben und über eine Sanierung der älteren Leitungen und Lampen beraten. Die Schwachstellen sind eindeutig die Muffen, die immer wieder auf Grund von Leitungsbeschädigungen gesetzt werden mussten. Diese werden mit der Zeit undicht und es kommt zu Erdschlüssen, deren Fehlersuche zeitaufwendig ist. Die Erdleitung ist nicht auf ausziehbare Weise verlegt. Beabsichtigt ist die Verlegung des zentralen Schaltkastens in ein Gebäude (Technikraum im RvBSaal). Ing. Hartmann, ein beigezogener Fachmann wies darauf hin, dass bei Sanierung der Straßenbeleuchtung unbedingt darauf geachtet werden sollte, dass die ÖNORM eingehalten wird. Weiters empfiehlt er die Straßentypen zu kategorisieren (Nutzung, Verkehrsdichte, Geschwindigkeit, Hauptbenutzer, weitere Benutzer, Konfliktzonen etc.), um die Beleuchtungsnormen für die verschiedenen Straßentypen festzulegen. Für die weitere Planung war wichtig, dass die künftige Art der Beleuchtung (technisch oder dekorativ) festgelegt wird. Von Seiten des e5-Teams wurde folgender Beschlussantrag an die Gemeindevertretung gestellt und einstimmigt genehmigt: - Sanierung der Straßenbeleuchtung in Form einer technischen Beleuchtung. - Leitungen, die nicht mehr den Standards und Sicherheitsbestimmungen entsprechen, werden in Rohre (auf ausziehbare Weise) neu verlegt. - Die erforderliche Planung wird an Ing. Hartmann nach Aufwand zum vereinbarten Stundensatz vergeben. - Die Vergabe der Sanierungsarbeiten wird durch die Gemeindevertretung erfolgen. - Die Festlegung der Sanierungsabschnitte wird an das e5-Team übertragen. Seite 12 D e r B ü r g e r s o l l es wissen Neuer Busfahrplan ab 11. Juli 2009 Mit der Erstellung des neuen Fahrplankonzeptes gibt es auch für die Hittisauer Bürgerinnen einige Neuerungen und Erleichterungen. Der Bregenzerwald geht neue Wege. Dank vieler Verbesserungen wird Busfahren attraktiver denn je. Die gute Nachricht für Pendler und andere Fahrgäste gleich vorweg: Verbindungen wurden verbessert, Anschlüsse aufeinander abgestimmt. So sparen sie Zeit, Geld und Nerven. Bessere Anschlüsse - weniger Wartezeit Busfahrpläne auf: www.vmobil.at Vermessungsflüge mittels Hubschrauber Die Geologische Bundesanstalt als Dienststelle des Bundesministeriums für Wissenschaft und Forschung führt in Zusammenarbeit mit dem Bundesministerium für Landesverteidigung Messflüge mittels Hubschrauber in verschiedenen Landesteilen, auch in Hittisau durch. In der Zeit von Anfang bis Mitte Oktober 2009 (abhängig von der Wetterlage) werden diese Messungen durchgeführt. Infolge der relativ niedrigen Flughöhe während des Messvorganges (ca. 80 m) können eventuelle kurzzeitige Lärmbelästigungen leider nicht ganz ausgesschlossen werden. Für weitere Informationen steht die Geologische Bundesanstalt jederzeit zur Verfügung. Flurreinigung Bei der diesjährigen Flurreinigung wurden von Familien, Vereinen, Kindern, Einzelpersonen und der Schule fast alle vorgeschlagenen Strecken abgelaufen. Wir danken den Beteiligten für Ihren Einsatz für die Umwelt und ein sauberes Hittisau! Seite 13 D e r B ü r g e r s o l l es wissen Kinderpass - Neu Auf Grund einer Entscheidung der Europäischen Union gilt nunmehr - zum Schutz der Kinder - das Prinzip „Eine Person - Ein Pass"; die Kindermiteintragung im Reisepass der Eltern ist unzulässig: Nach dem Entschluss des Nationalrates vom 19.5.2009 gilt ab Mitte Juni folgende Rechtslage: - Neue Kindermiteintragungen sind ab 15.6.2009 nicht mehr möglich Bestehende Kindermiteintragungen sind bis inklusive 14.06.2012 gültig - Mit 15.06.2012 werden bestehende Kindermiteintragungen ungültig; - der Reisepass selbst, in dem sich die Kindermiteintragung/en befindet/n, behält jedoch selbst seine Gültigkeit. Gültigkeit: - gewöhnlicher Reisepass: 10 Jahre - Reisepass für Kinder (abhängig vom Alter, diese enthalten jedoch keine Fingerabdrücke): - 0 bis unter 2 Jahre: 2 Jahre gültig - 2 bis unter 12 Jahre: 5 Jahre gültig - ab dem vollendeten 12. Lebensjahr: 10 Jahre gültig (enthalten Fingerabdrücke) - Wenn eine Person einen zusätzlichen Reisepass beantragt (sog. weiterer Reisepass): max. 3 Jahre (private Gründe) bzw. max. 5 Jahre (berufliche Gründe) - Notpass: Dieser wird für die Dauer einer Reise ausgestellt; max. jedoch für ein Jahr. Kosten: Gewöhnlicher Reisepass: € 69,90 Expresspass: € 100.Weiterer Reisepass: € 69,90 Reisepässe für Kinder unter 12 Jahren: € 26,30 (voraussichtlich ab 15.7.2009: € 30) Reisepässe für Kinder unter 12 Jahre mit Expresszustellung: € 38 (voraussichtlich ab 15.7.2009: € 45) Hinweis: Seit 1.1.2008 sind Schriften (ua. auch Reisepässe und Kindermiteintragungen), die unmittelbar durch die Geburt eines Kindes veranlasst sind, bis zum 2. Geburtstag von den Gebühren befreit. Seite 14 D e r B ü r g e r s o l l es wissen Altstoffsammelzeile Aus gegebenem Anlass möchten wir in dieser Ausgabe darauf hinweisen, dass in der Sammelzeile hinter dem Gemeindeamt in der letzten Zeit vermehrt Fehleinwürfe vorgekommen sind. Metall: Bitte nur Dosen und Metallverpackungen. Plastik: Diese Einwurfstelle ist nur für kleine Mengen an Plastik vorgesehen. Der "Gelbe Sack" wird jeden Monat zu den gewohnten Abfuhrzeiten abgeholt. Papier: Papier, Zeitungen, Kartonagen werden jeden Freitag, von 15.00 bis 19.00 Uhr im ASZ Basen gerne kostenlos entgegen genommen. In der Abfallsammelzeile ist die Lagerkapazität für größere Mengen an Plastik und Papier nicht vorhanden. Batteriensammelbox Neu Der Umweltverband stellt für private Haushalte einen neue MehrwegBatteriensammelbox zur Verfügung, die in den nächsten Tagen durch die Post an jeden Haushalt verschickt wird. Die Sammelbox kann im ASZ abgegeben werden und wird dort kostenlos entleert, sodass sie wiederverwendet jnj xQqjattftuo$ S a u b e r e U m w e l t braucht d k h l Seite 15 Der B ü r g e r s o l l es wissen werden kann - ein Beitrag zum Schutz der Umwelt und zur Schonung der Ressourcen. In der Sammelbox werden gesammelt: • handelsübliche Gerätebatterien wie Rund-, Block-, und Flachbatterien, Knopfzellen sowie •Akkus (NiCd, NiMH,...) bei Lithiumakkus (z.b. vom Handy) bitte Pole aus Sicherheitsgründen abkleben. Ein Service der Vorarlberger Gemeinden und des Umweltverbandes Schutzwaldprojekts „Hittisau-Bolgenach** Dem Wald eine Chance geben will das Organisationsteam des Schutzwaldprojekts „Hittis-auBolgenach". Die Gemeinschaft, bestehend aus Waldbesitzern, Anrainern und Fachleuten der Forstabteilung des Landes sowie der Jagdgenossenschaft „Bolgenach II" will der drohenden Gefahr zu Leibe rücken. Peter Feuersinger erklärt das Projekt "Schutzwald HittisauBolgenach" Wie funktioniert die sogenannte „Lebensversicherung Wald"? Diese Fragen beantworteten Peter Feuersinger, Leiter der Forstabteilung Vorarlberg und Waldaufseher Klemens Nenning während einer Begehung mit einer interessierten Zuhörerschaft im gefährdeten Gebiet. Das Schutzwaldprojekt beinhaltet die Sanierung des Waldes oberhalb des bewohnten Gebietes vom Gfäll bis Leckenholz, der durch seine extrem steile Lage, felsige Waldstandorte und riesige Felsbrocken die darunterliegenden Häuser gefährdet. Forstliche Maßnahmen seien hier nur mit finanzieller Unterstützung des Landes und durch die Beteiligung von Bund und EU möglich, erklärte Feuersinger. „Was hier am meisten fehlt ist die Weißtanne", erklärte Peter Feuersinger. Aufgrund ihrer tiefgehenden Pfahlwurzel biete diese eine stabilisierende Wirkung. Bei der Begehung wurde sichtbar, dass alle Jungbäume mit Seite 16 D e r B ü r g e r s o l l es wissen Ausnahme der Buchen vom Wild stark beschädigt waren. „Weißtannen haben hier keine Chance, weil ihnen bereits im Keimlings- und Sämlings-alter der Leittrieb abgefressen wird", so Waldaufseher Klemens Nenning. Daher müsse der Wildbestand auf ein erträgliches Niveau gebracht werden. „Diese Maßnahme ist teilweise umstritten und wird von der Bevölkerung oft falsch verstanden", gab sich der Waldaufseher etwas besorgt, die Reduzierung des Wildbestandes sei aber zumindest die nächsten zehn Jahre unbedingt notwendig, sollte das Projekt Erfolg haben, resümierte Nenning. Aufgrund der geologischen Beschaffenheit des Waldes sind die jungen Bäumchen in „Bolgenach II" auch ohne Wildverbiss äußerst schwierigen Verhältnissen ausgesetzt. Steile Felsen mit wenig Humusauflage und Schneegleiten sensibilisieren die Verjüngungsphase des Waldes. Peter Feuersinger sieht im Schutzwald eine Lebensversicherung für nachkommende Generationen. Eine botanische Raterunde bildete den Abschluss der Veranstaltung. Waldpädagoge Rafael Fetz kümmerte sich während der Begehung um die anwesenden Kinder und erklärte diesen auf spielerische Art den Wald. Seite 17 D e r B ü r g e r s o l l es wissen Gratulation an Evelyn Feurstein Evelyn Feurstein, Wirt 23, Studentin der Posaunenklasse bei Harald Brandt am Musikkonservatorium Feldkirch, konnte am 14. März 2009 in Wattens/Tirol den 1. Preis des Österreich-West-Lions-Musikpreises 2009 erringen. Sie spielte sich gegen Mitbewerber aus dem Mozarteum Salzburg, der MU Wien und der HSMT Zürich an die erste Stelle und konnte die Jury mit Norbert Salvenmoser (Mozarteum Salzburg), Dankwart Schmidt (Richard Strauss Konservatorium München) und Bernhard Jauch (Mozarteumsorchester Salzburg) mit hervorragenden Leistungen überzeugen. Evelyn bekam von der Jury großes Lob für Klang, Musikalität und die Interpretation. Einen weiteren Erfolg konnte Evelyn am 04. April 2009 verbuchen. Sie erspielte an der Bruckneruniverstität in Linz, im Gesamtdistrikt 114 Lions Club International 2009 den 2. Preis. Die Gemeinde Hittisau gratuliert ihr zu diesen herausragenden Leistungen und wünscht ihr weiterhin viel Erfolg und alles Gute! Der Bürgermeister Seite 18 Der B ü r g e r s o l l es wissen Aus dem e5-Team LANDRAD 43% der Wege,die mit dem Auto zurückgelegt werden, sind kürzer als 5 km. Dies ist ein riesiges Potential für kostengünstigere und umweltfreundlichere Alternativen zum Auto! Die Gemeindevertretung hat auf Initiative des ANAU und des e5 Teams, 2 Landräder angeschafft. Das Landrad ist ein elektrisch L unterstütztes Fahrrad, mit dem Steigungen und auch weitere Strecken mühelos überwunden werden können. Man erlebt Fahrfreude, ohne auf den positiven Effekt der Bewegung an der frischen Luft verzichten zu müssen ein Ganzkörpercabrio! W^ J V^k Ziel des Verkehrskonzeptes der Vorarlberger Landesregierung ist die Erhöhung des Radverkehrsanteils und damit eine spürbare Reduktion des CCX-Ausstoßes. Damit die Bürger von Hittisau, diesen neuen Fahrkomfort testen und genießen können, schenkt die Gemeinde Hittisau jedem Haushalt einen Gutschein für die Benützung des Landrades für 1 Tag. Es eignet sich gerade für Hittisau, da es viele Aufwärtsstrecken gibt. Einkäufe und sonstige Besorgungen können mit dem Landrad auch von den Randgebieten aus mühelos erledigt werden. Lassen sie sich diese Erfahrung nicht entgehen! Nach Einlösung des Gutscheins kann nach Verfügbarkeit das Landrad beim Bürgerservice gemietet werden. G U T S C H E I N Name: Adresse: Künftig können die Elektroräder von Bürgern und Gästen gegen Entrichtung von € 1,00 pro Tag gemietet werden. (Personen ab 16 Jahren) Das Rad kann längstens 1 Woche pro Haushalt reserviert werden. Wir bitten um Verständnis, wenn es mit den Terminen nicht immer auf Anhieb klappt. 1 Tag gratis mit dem Landrad Reservierungstermin vorher absprechen: Tel 6209-0 (Bürgerservice) Seite 19 D e r B ü r g e r s o l l es wissen Info zu Umwälzpumpentauschaktion - VKW Nach einer Studie der Inernational Energy Agency stellt die Umwälzpumpe das drittgrößte Stromsparpotenzial im Haushalt dar und wird nicht einmal ansatzweise ausgeschöpft. Ein hydraulischer Abgleich der Hydraulischer Abgleich Heizanlage, der zusätzliche Einsparungen bringen würde, wird kaum durchgeführt. Der hydraulische Abgleich beschreibt ein Verfahren, mit dem Die Heizungspumpe - der innerhalb einer Heizungsanlage „unbekannte" Stromverbraucher? jeder Heizkörper oder Heizkreis einer Flächenheizung bei einer Während der Heizperiode sorgt die festgelegten Vorlauftemperatur der Heizungspumpe im Dauereinsatz dafür, Heizungsanlage genau mit der dass warmes Wasser zwischen Wärmemenge versorgt wird, die Wärmeerzeuger und Wärmeabgabe (z.B. benötigt wird, um die für die Heizkörper) zirkuliert und die Räume einzelnen Räume gewünschte wärmt. Klein und meist im Keller versteckt, Raumtemperatur zu erreichen. läuft die Pumpe oft während der gesamten Das wird durch genaue Planung, Heizperiode - dabei verbraucht sie Strom. Überprüfung und Einstellung bei Herkömmliche Pumpen belasten die der Inbetriebnahme der Anlage Stromrechnung enorm: rund 10 % der erreicht. Auch ein nachträglicher Stromkosten in einem Einfamilienhaus mit hydraulischer Abgleich ist möglich, nur einer (Standard-) Pumpe gehen auf ihr wenn die dafür erforderlichen Konto - immerhin soviel wie für die Armaturen im Rohrnetz vorhanden gesamte Beleuchtung des Hauses. In der sind (etwa voreinstellbare Regel sind allerdings 2-3 Pumpen in Thermostatventile oder Betrieb, das entspricht dem Strangdifferenzdruckregler). Stromverbrauch für Kochen und Beleuchtung. Häufig werden für den Ist eine Anlage abgeglichen, Betrieb der Heizungspumpe 70-150 € im ergeben sich mehrere Vorteile: Die Jahr ausgegeben, bei einer effizienten Anlage kann mit optimalem Pumpe kann dieser Betrag auf 5-10 € im Anlagendruck und damit mit Jahr sinken. optimal niedriger Volumenmenge betrieben werden. Daraus resultieren niedrige Anschaffungskosten der Umwälzpumpe und niedrige Energie- und Betriebskosten. Seite 20 D e r B ü r g e r s o l l es wissen Augen auf beim Pumpenkauf Auch bei Pumpen gibt es eine große Produktvielfalt, achten sie beim Kauf darauf, eine hocheffiziente, elektronische Pumpe in der richtigen Leistungsstufe zu kaufen. Hocheffiziente Heizungspumpen zu erkennen ist besonders einfach, denn es gibt nun auch für Heizungspumpen die Energieverbrauchskennzeichnung mit dem Energie-Pickerl. Die Energieeffizienzklassen reichen von A (höchste Effizienz, niedriger Energieverbrauch) bis G (hoher Energieverbrauch). Oft ist auch der Energieeffizienz-Index (EEI) angegeben. "APumpen" haben einen EEI kleiner 0,4. Pumpentechnik - Wie regelt die Pumpe Moderne Hocheffizienz-Pumpen verwenden elektronisch geregelte Synchronmotoren anstelle von Asynchronmotoren. Üblicherweise werden sie als Umwälzpumpen mit Permanentmagnetmotoren oder als EC-Motor-Pumpen (EC-Motor = elektronisch kommutierter Motor) bezeichnet. Die EC-Motor-Pumpen weisen u.a. folgende Vorteile auf: durch die Verwendung eines Permanentmagnet-Rotors kann die Energie zur Magnetisierung des Rotors eingespart werden.Auch im Teillastbereich bei niedrigerer Drehzahl ist ein besserer Wirkungsgrad möglich, es sind kleinere Motoren möglich (Hocheffizienz-Pumpen gibt es bereits ab 5 W). Durch die Anpassung an den Förderstrom verändert sich die Drehzahl der Pumpe. So kann sie direkt auf die Raumtemperaturregelung reagieren. Mit der Veränderung des Förderstroms verändert sich auch gleichzeitig die Stromaufnahme der Pumpe. Die Elektronik vergleicht den eingestellten Sollwert mit dem Istwert - dadurch wird die Pumpendrehzahl nachgeregelt. In Kombination mit Thermostatventilen (Zonenregler) erreicht man optimale Regelbarkeit der Heizanlage. Förderpaket Kunden der VKW und der VKW Ökostrom GmbH, deren Heizsystem älter als fünf Jahre ist, können zu einem Richtpreis von € 300 je Pumpe (inkl. USt) von einem befugten Heizungsinstallateur ihre Heizungsumwälzpumpen durch energieeffi ziente Umwälzpumpen der Klasse A ersetzen lassen. (Bei 230 V Pumpen, die wasserseitig absperrbar sind und identische Einbaumaße besitzen.) Seite 21 D e r B ü r g e r s o l l es wissen VKW und die VKW Ökostrom GmbH fördern den Pumpentausch mit€ 100 je Pumpe (inkl. USt). In diesem Zuge kann das Heizsystem zusätzlich mit energiesparenden Thermostatventilen ausgerüstet werden. Gefördert wird der Thermostatventileinbau mit € 25 je Ventil (inkl. USt). Der Richtpreis gilt für Einfamilien und Doppelhäuser. Für Mehrfamilienhäuser und Gewerbeanlagen gilt das Angebot des befugten Heizungsinstallateurs. Nach Einlangen des Gutscheines mit Rechnungs- und Zahlungsbelegkopie erhalten sie den Förderbetrag auf drei Jahre als Gutschrift bei der Jahresabrechnung aufgeteilt. Die Aktion gilt für alle Gebäude im VKW-Netz-Gebiet in Vorarlberg und wird in Zusammenarbeit mit dem Vorarlberger Energieinstitut und der Vorarlberger Innung der Sanitär, Heizungund Lüftungstechniker durchgeführt. Gutschein kann unter http://www.vkw.at/inhalt/at/gutschein.aspx angefordert werden. die Fachinstallateure beraten euch gerne. Christoph Bereuter Gmbh Wieseln 215 A-6952 Sibratsgfäll T 05513/2319 F 05513 2319-14 ch ristoph. bereuter@24on .cc Seite 22 Der B ü r g e r s o l l es w i s s e n Startworkshop e5 Vom 15.05. bis 16.05.2009 wurde von Seiten des e5 Teams mit unserem Betreuer Wolfgang Seidel vom Energieinstitut der Start-Workshop abgehalten. Zu Beginn des Worshops wurde die Erwartungshaltung der Teammitglieder an den Workshop erhoben. Im Anschluss wurde von Wolfgang Seidel das bisherige Ergebnis der IST-Anlyse präsentiert. Diese IST-Analyse erfolgte über 6 Checklisten zu 80 Maßnahmen, die von Georg Bals mit Unterstützung von Amt und e5-Team detailliert befüllt und an den Gemeindebetreuer Wolfgang Seidel retourniert und von diesem wiederum in dem e5- Maßnahmenkatalog eingearbeitet wurden. Ein Prozess, der vor allem durch das große Engagement der Bediensteten der Gemeinde Hittisau nicht mehr als rund zwei Monate gedauert hat. Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Der Umsetzungsgrad beläuft sich nach derzeitigem Stand bei 49%. Große Potentiale sind im Bereich Entwicklungsplanung und Raumordnung festgestellt worden. Im Bereich Kommunikation, Kooperation sowie Kommunale Gebäude, Anlagen liegen wir gut. Im Rahmen des Worshops wurden 3 Projekte konkret angegangen und werden derzeit sehr intensiv von den Teammitgliedern ausgearbeitet. Seite 23 D e r B ü r g e r s o l l es wissen 1. Schulprojekt - Schüler sparen Energie (Beginn Schuljahr 2009/10)dieses Projekt wird von DI Markus Schwärzler und Georg Bals betreut. 2. Elektromobilität für alle! Dieses Projekt wird von Gerlinde Schober und Klemens Nenning betreut 3. Wohnen im Zentrum - diese Projekt betreuen Bgm. Konrad Schwarz und Dominik Bartenstein 4. Generalsanierung Straßenbeleuchtung Des Weiteren sind folgende Projekte in Ausarbeitung: Errichtung von Mikronetzen (Heizungsanlagen mit einer Leistung unter 100 kW, die mehrere Gebäude mit Wärme versorgen) sowie Radverkehrscheck von klima:aktiv - Maßnahmen zur Stärkung des Radverkehrs - kostenloser Radverkehrscheck durch das Lebensministerium. Dem e5 - Team mit Dominik, Markus, Gerlinde, Klemens und Konrad möchte ich für das bisherige Engagement, welches hauptsächlich ehrenamtlich erbracht wird, recht herzlich bedanken und hoffe weiterhin um deren Unterstützung. Ein großes Dankeschön ergeht an unseren Betreuer Wolfgang Seidel vom Energieinstitut, welcher uns immer wieder tatkräftig unterstützt. Ein Dank ergeht auch an die Gemeindevertretung, die immer ein offenes Ohr für die Anliegen und Vorschläge des e5-Teams hat. Sollte jemand ernsthaftes Interesse haben, im e5-Team mitzuarbeiten, nehmen wir gerne jede Unterstützung an. Dies auch bei einzelnen Projekten, wenn sich jemand für ein spezielles Projekt engagieren möchte. Seite 24 D e r B ü r g e r s o l l es wissen Hausbefragung im Juli - August Das e5-Team der Gemeinde Hittisau hat sich zum Ziel gesetzt, verschiedene energierelevante Themen aufzugreifen. Hiezu ist es sehr wichtig, auch die Eckdaten unserer Gemeinde zu kennen. Die Erhebung des Istzustandes gibt die Möglichkeit, den Bedarf zu erkennen und Wünsche zu erfassen. Nur mit eurer Unterstützung können auch wir euch unterstützen. Im Zuge der IST-Erhebung wird in den Monaten Juli und August eine Hausbefragung durch eine Ferialkraft durchgeführt werden. Ich bitte euch, die durchführende Person wohlwollend aufzunehmen und den Fragebogen möglichst genau zu beantworten, um auch realistische Daten zu bekommen. Bei dieser Befragung geht es hauptsächlich um Erhebung der Daten der verwendeten Heizanlagen, sowie Daten,die wir benötigen um eine aussagekräftige C02-Bilanz zu erstellen. Wer den Fragebogen bereits ausfüllen möchte, findet diesen auf der Homepage unter http://www.hittisau.at/umwelt-und-wasser/e5-programm Die Fragebögen können selbstverständlich auch auf dem Gemeindeamt bei Georg Bals 1. OG abgegeben werden. e5 Teamleiter Georg Bals Seite 26 Der B ü r g e r s o l l es wissen Frauenmuseum - Sommerausstellung Am 5. Juli 2009 eröffnet ir m Frauenmuseum die Ausstellung „Frauennachlässe I Fragmente aus vielen Leben", eine Kooperation des Frauenmuseums mit der Sammlung Frauennachlässe an der Universität Wien. Nachlässe, das was Menschen an Persönlichem, Individuellem hinterlassen haben, geben Einblick in private Lebensgeschichten und spiegeln gleichzeitig alltags- und sozialgeschichtliche Zusammenhänge wider. Die Nachlässe von Frauen wurden aber seltener als überlieferungswürdig erachtet als jene von Männern. Seit 1991 wird am Institut für Geschichte der Universität Wien die Sammlung Frauennachlässe aufgebaut. Sie dokumentiert private Selbstzeugnisse und Fotografien von Frauen und deren Umfeld. Die Nachlässe Sie enthalten die verschiedensten Schriftstücke aus dem 19. und 20. Jahrhundert: von Tagebüchern bis hin zu Haushaltsbüchern und kalendarischen Notizen, von Korrespondenzen bis hin zu amtlichen Dokumenten, Schulheften, literarischen Manuskripten und Fotografien. Die Ausstellung präsentiert die Sammlung erstmals außerhalb des universitären Bereichs vor und ergänzt sie um diverse Exponate und Geschichten aus dem Bregenzerwald und aus Vorarlberg. Mit künstlerischen Arbeiten von Ines Agostinelli, Veronika Dirnhofer und Sunhild Wollwage. Öffnungszeiten: DO 15-20 Uhr, FR 15-17 Uhr, SA und SO 10-12 Uhr und 14-17 Uhr sowie nach Vereinbarung T 05513 6209-30, kontakt@frauenmuseum.at, www.frauenmuseum.at Seite 27 D e r B ü r g e r s o l l es wissen Vereine Trachtenverein Hittisau Gerne wollen wir wieder einmal über unsere Aktivitäten berichten und gleichzeitig die ganze Bevölkerung zu unseren Veranstaltungen einladen. Pfarrpreisjassen In der Fastenzeit (25.02. - 05.04.2009) haben wir zugunsten der Kirchenrenovierung ein Preisjassen abgehalten. Bei der Preisverteilung am Ostermontag 13.04.2009 konnte sich unsere Trachten- und Kindertrachtengruppe im R.v.B.-Saal präsentieren. Neben der Verlosung der schönen Preise konnten wir Pfarrer Hubert Ratz auch den Reinerlös über€ 5.054,59 in Form eines Schecks übergeben. In diesem Zusammenhang möchten wir uns bei allen Mitgliedern und Helfern sowie Preisspendern und vor allem bei den vielen Jasserinnen und Jassern für die Unterstützung recht herzlich bedanken! Alphornbläsertreffen Gemeinsam mit dem Vorarlberger Landestrachtenverband veranstalten wir am 12.07.2009 das alle 2 Jahre stattfindende Vorarlberger Alphornbläsertreffen im wunderschönen Lecknertal. Unmittelbar nach der Feldmesse um 11:00 Uhr findet das traditionelle Alphornblasen beim Lecknersee statt. Dazu erwarten wir etwa 10 Bläsergruppen aus dem In- und Ausland, welche sich nach dem Mittagessen auf mehrere Alpen verteilen und somit im ganzen Tal für Alphornklänge mit entsprechendem Echo sorgen werden. Bei hoffentlich gutem Wetter erwarten wir dazu weit über 1000 Besucher und so werden wir ab Hittisau auch zwei Linienbusse im 1/4-Stunden-Takt einrichten, sodass das Lecknertal bzw. das Alphornbläsertreffen umweltfreundlich und ohne Parkplatzsorgen erreichbar sein wird. Für die Verpflegung sorgen der Alpengasthof Höfle sowie die Jausenstation Neuschwand und einige zusätzlich bewirtete Alpen sowie der Trachtenverein mit 2-3 Verpflegungsständen. Wir freuen uns über die zahlreiche Teilnahme der Bevölkerung und danken für die Mundpropaganda und Unterstützung im Namen des Landesverbandes sowie der teilnehmenden Alphornbläser. Ein besonderer Dank gilt auch dem Pfarrer sowie den Gastwirten und Alpbewirtschaftern für die Genehmigung und Mitgestaltung vor Ort. Seite 28 D e r B ü r g e r s o l l es wissen Terminkalender 2009 13.04.2009 Auftritt bei der Preisverteilung zum Pfarrpeisjassen 02.05.2009 Auftritt beim Festakt „40 Jahre TG Andelsbuch" 07.05.2009 Müllsammelaktion in der Gemeinde Hittisau 30.05.2009 Auftritt der TG im Vinomasaal Rankweil 11.06.2009 Teilnahme an der Fronleichnamsprozession 20.06.2009 Auftritt der TG beim Volkstanzsymposium in Blonhofen (D) 21.06.2009 Teilnahme beim Kinder- und Heimatfest Oberzell (D) 04.07.2009 Teilnahme der KTG am Kindertanzfest in Rankweil 04.07.2009 Auftritt der TG am 593. Schwyzertag in Tiengen (D) 05.07.2009 Teilnahme am großen Trachtenumzug in Tiengen (D) 12.07.2009 Alphornbläsertreffen des Landesverbandes im Lecknertal 29.07.2009 Auftritt der TG beim Feierabend des Obst-/Gartenbauvereines 12.08.2009 „Heurigen" beim Feierabend in Hittisau 05.09.2009 Auftritt der TG beim Trachtenmarkt in Greding (D) 06.09.2009 Auftritt der TG beim Trachtenmarkt in Greding (D) 20.09.2009 Teilnahme beim Andreas-Hofer-Fest in Innsbruck Der Vereinsvorstand Weltladen Hittisau - eine tolle Sache! Werte Mitglieder, Freunde und Förderer des Vereines „Aktiv für die Dritte Welt"! Wir erlauben uns, euch um die Einzahlung des Mitgliedsbeitrages zu bitten. Alle, die noch nicht Mitglied sind, werden herzlich eingeladen, Mitglied des Vereines zu werden. Der Jahresbeitrag beträgt € 10,- , der freiwillige Unterstützungsbeitrag €26,50. Unser Bankkonto: 18754 BLZ 37435 Raiba VBW Mitgliedsbeiträge, Spenden und die Erträge aus unserem Weltladen werden zur Gänze für Anliegen der Dritten Welt verwendet. Unsere 19 Mitarbeiterinnen arbeiten ehrenamtlich und unentgeltlich, zwei von ihnen werden zusätzlich als Teilzeitkräfte geringfügig entlohnt. Seite 29 D e r B ü r g e r s o l l es wissen Auch die Entwicklungsländer sind von den Auswirkungen des globalen Wirtschaftsabschwunges und den Turbulenzen der Finanzmärkte hart betroffen. Die Absatzmärkte in Europa und weltweit brechen ein und bedrohen die Lebensexistenz von Mio. Menschen. Unser Verein „verwendet den überwiegenden Teil der Einnahmen zur Bereitstellung von Mikrokrediten. Diese werden als Kleinstkredite an Frauen in Entwicklungsländern ausbezahlt. Derzeit haben wir € 27.000,- als Kredit bereitgestellt. Wir sind überzeugt, damit einen wichtigen Beitrag leisten zu können, Menschen in Entwicklungsländern eine Perspektive zu geben. Übrigens möchten wir darauf hinweisen, dass Kleinkredite auch von Privatpersonen über die „Oikokredit Austria" bereitgestellt werden können. Formulare für einen Kreditvertrag sind im Weltladen erhältlich. Eine Rückzahlung kann erstmals nach drei Jahren beantragt werden. Für die Einzahlung des Mitgliedsbeitrages und eure Unterstützung bedanken wir uns im Voraus recht herzlich. Amalie Schneider, Obfrau Seite 30 Der B ü r g e r s o l l es wissen Sonstiges Der Spielbus bringts! Von April bis Oktober ist der Spielbus des Vorarlberger Kinderdorfs wieder im ganzen Land unterwegs. Beladen mit Spiel und Spaß, aber auch mit Austausch, Beratung und Information für Eltern und Großeltern braust der tolle Bus auf die Spielplätze der Gemeinden! Nach Hittisau kommt er am Freitag, den 3. Juli 2009, um 15.00 Uhr auf den Schulplatz Was bringt der Spielbus für die Kinder? Diejenigen, die die letzten Jahre dabei waren, wissen, dass da eine ganze Menge los ist: Kettenfängerlis, Ochs am Berg, Wer fürchtet sich vor dem weißen Hai, Tempelhüpfen, Gummitwist, Tauziehen, Seilspringen, sowie Pedalos, Stelzen, Jonglierteller, Kreisel und Riesenfallschirm, natürlich eine Schminkstation, Kasperltheater, Bilderbücher, Ball- und viele andere spannende Spiele ...kommt auch und macht mit! Der Spielbus ist ein Angebot des Präventiv-Bereichs „Familienimpulse" des Vorarlberger Kinderdorfs und wird vom Land unterstützt. Mehr Infos gibt's bei Gertraud Mäser unter Tel. 0676-7499040, außerdem unter spielbus@voki.at bzw. im Internet unterwww.kinderdorf.ee. Seite 31 D e r B ü r g e r s o l l es wissen FAMILIENemPOWERment Wir organiseren Nachbarschaftshilfe für junge Familien und bieten Unterstützung im Alltag durch freiwillige Mitarbeiterinnen oder andere Familien. Ganz egal, ob sie mit Kindern spielen, lernen, wandern oder „sportein", neu zugezogenen Familien den Start erleichtern oder eine kinderreiche Familie unterstützen, Fahrdienste zu Therapie oder Sport übernehmen,... 2-3 Stunden pro Woche sind ideal, aber auch sporadische Hilfen sind sehr gefragt! Diese kleine, praktische Unterstützung im Alltag ist besonders für Familien hilfreich, wenn im persönlichen Umfeld wenig Verwandte oder Bekannte sind, die eventuell aushelfen können. FAMILIENemPOWERment ist ein Angebot des Vorarlberger Kinderdorfes und wird vom Familienreferat des Landes finanziert. Wir bieten den verlässlichsicheren Rahmen für Ihre ehrenamtliche Hilfe in einer tollen Gruppe Gleichgesinnter. Wenn sie eine kleine Unterstützung brauchen oder Ihre wertvollen Erfahrungen und etwas Zeit anbieten können Bitte melden sie sich bei uns! Kontakt: Vorarlberger Kinderdorf, FAMILIENemPOWERment Region Bregenzerwald Anna Maria Baurenhas Sohm 6863 Egg, Klebern 561 T: 0676 94990004 M: a.baurenhas@voki.at W: www.kinderdorf.ee Familienimpulse Seite 32 Der B ü r g e r s o l l es wissen Ehrenamt im Pflegeheim Hittisau Gemeinsam mit den ehrenamtlichen Helfern, Hospizbegleiterinnen, Mitgliedern der Gemeinde und des Pflegheimbeirats und den Mitarbeitern fand im Pflegeheim Hittisau am 27. April ein ganz besonderer Abend statt. Von Herma Metzler bestens organisiert, kulinarisch verwöhnt vom Küchenteam Markus und Christian, fand ein Italienischer Abend statt. Heim- und Pflegedienstleitung Carmen Helbok-Föger dankte allen Anwesenden für die tatkräftige, uneigennützige und wertvolle Unterstützung bei der Betreuung der Heimbewohner. Menschen, die ein Ehrenamt begleiten, sind ein wichtiges Bindeglied zwischen kompetenter, fachgerechter Pflege und Betreuung und der liebevollen Gestaltung des Lebensalltages der Bewohner. Hans Hammerer umrahmte die Veranstaltung musikalisch und lässt monatlich die Herzen der Bewohner mit seiner Musik höher schlagen. Ehrenamtliche Hospizmitarbeiterinnen, Sonntagsfrauen, Chorfrauen und die Frauen vom Kaffee Kränzle besuchen die Bewohner regelmässig, verschönern den Heimalltag durch gemütliche Stunden bei Gesprächen, Jass- und Spielrunden mit Singnachmittagen und Spaziergängen. Die Mitarbeiter des Pflegheimes Hittisau bedankten sich bei Heim- und Pfleged ienstleitu ng Carmen HelbokFöger für die einzigartige Zusammenarbeit, welche sich im nicht immer leichtem Alltag und der ausgeglichenen Atmosphäre des Hauses widerspiegelt. Seite 33 D e r B ü r g e r s o l l es wissen IfS Jugendberatung Das Abschlusszeugnis der Hauptschule bildet eine wesentliche Voraussetzung zum Antritt einer Lehrstelle. Das müssen immer mehr Jugendliche erkennen. Seit vielen Jahren bietet die IfS-Jugendberatungsstelle Mühltor in Feldkirch und die VHS-Götzis jungen Menschen die Möglichkeit, in einem einjährigen Kurs den Poly- und Hauptschulabschluss nachzuholen. Für Interessentinnen ist am Montag, den 21. September 2009 um 18.00 Uhr, in der Polytechnischen Schule in Feldkirch, Hirschgraben 8 (beim Busplatz hinterer Eingang) ein Informationsabend angesetzt, bei dem Fragen zu Inhalt und Organisation des Unterrichts geklärt werden können. Dies ist auch gleichzeitig die letzte Anmeldemöglichkeit. IfS Jugendberatung Seite 34 D e r B ü r g e r s o l l es wissen Bereitschaftsdienst der Ärzte im Bereich Vorderwald Dr. Bilgeri Stefan, 6952 Hittisau, Tannen 212 Dr. Oswald Anton, 6942 Krumbach, Nr. 149 Dr. Lampl Thomas, 6934 Sulzberg, Nr. 226 Dr. Isenberg Gerhard, 6932 Langen, Dorf 270 Beginn Ende Art Sonntag Sonntag Sonntag Sonntag Sonntag Sonntag Sonntag Sonntag Sonntag Sonntag Sonntag Sonntag Sonntag Sonntag Sonntag Arzt 27. Juni 7h 04. Juli 7h 11. Juli 7h 18. Juli 7h 25. Juli 7h 01. August 7h 08. August 7h 15. August 7h 22. August 7h 29. August 7h 29. Juni 7h 06. Juli 7h 13. Juli 7h 20. Juli 7h 27. Juli 7h 03. August 7h 10. August 7h 17. August 7h 24. August 7h 31. August 7h Dr. Oswald, Krumbach Dr. Bilgeri, Hittisau Dr. Isenberg, Langen Dr. Oswald, Krumbach Dr. Lampl, Sulzberg Dr. Isenberg, Langen Dr. Oswald, Krumbach Dr. Bilgeri, Hittisau Dr. Lampl, Sulzberg Dr. Isenberg, Langen Dr. Lampl, Sulzberg Dr. Bilgeri, Hittisau Dr. Oswald, Krumbach Dr. Bilgeri, Hittisau Dr. Isenberg, Langen 05. September 7h 07. September 7h 12. September 7h 14. September 7h 19. September 7h 21. September 7h 26. September 7h 28. September 7h 03. Oktober 7h 05. Oktober 7h Herausgeber, Redaktion und für den Inhalt verantwortlich Gemeindeamt Hittisau 6952 Hittisau, Platz 370, Telefon 6209-0 Redaktionsschluss für die nächste Ausgabe ist der 04. September 2009 Abgabe: Beim Gemeindeamt, e-Mail: gemeinde@hittisau.at Seite 35


Hittisau DBSEW 20090301
Son, 6. Feber 2011 | Kuhn EDV

Foto: Klaus Peter Hagspiel Der Bürger soll es wissen 124. Ausgabe März 2009 D e r B ü r g e r s o l l es wissen Inhalt Aus dem Gemeindeamt Budget 2009 Gemeindeabgaben und Tarife Postamt Hittisau Frauenmuseum Hittisau Schwimmbad Hittisau Passänderungen Feuerwehr - Kleinlöschfahrzeug Änderung Landwirtschaftskammerwahl Fischerei Stellung Jahrgang 1990 Wohnraum sanieren - Energie sparen Energiebericht 2008 Landrad 4 4 5 7 8 9 10 10 10 11 11 12 15 18 Tourismus 19 19 20 21 Vereine Statistik Gästenächtigung Genusswandern Gästeehrungen Obst- und Gartenbauverein Feuerwehr Fahrzeugweihe 23 23 25 26 26 28 28 29 30 31 32 34 36 Seite 3 Sonstiges 26 Öffentliche Bücherei Familienhelferin Sozialsprengel Mobiler Hilfsdienst Pflege im Gespräch 70 + aks Medienaussendung Sicherheitstipps Bereitschaftsdienst der Ärzte D e r B ü r g e r s o l l es wissen Liebe M i t b ü r g e r und M i t b ü r g e r i n n e n Budget 2009 Das Budget 2009 wurde nach den gesetzlichen Grundlagen erstellt und in der Gemeindevertretung mit den untenstehenden Summen beschlossen. Der Budgetrahmen liegt um ca. 25 % unter jenem des Vorjahres, darin kommt zum Ausdruck, dass nach den Investitionen der letzten Jahre in die Infrastruktur heuer eine Erholung des Haushaltes verfolgt wird, um dadurch einen finanziellen Handlungsspielraum zu erhalten. Konsequent wurde tatsächlich Notwendiges vor lediglich Wünschenswertes gestellt. Nur so war es möglich, dass in den letzten Jahren die Verschuldung kontinuierlich gesunken ist. Betrug die pro Kopf Verschuldung vor 10 Jahren (1999 ATS 12.557) €913, so lag sie Ende 2008 bei €421. Investitionen in die Infrastruktur sind die Basis für hohe Lebensqualität in einer Gemeinde. Ebenso große Bedeutung haben jedoch Bürgerservice und Dienstleistungen. 17 Mitarbeiterinnen sind mit einem Beschäftigungsausmaß von 12,7 sind bei der Gemeinde Hittisau beschäftigt, um für Sie Lebensqualität zu schaffen und Unterstützungen in unterschiedlichsten Lebenssituationen sicherzustellen. Unser großes Ziel ist es, dass sich in Hittisau alle Altersgruppen wohl fühlen können. Budgetsummen: Gruppe Bezeichnung Einnahmen € Ausgaben € 393.200,00 138.100,00 705.600,00 364.200,00 396.700,00 187.100,00 200.700,00 308.800,00 1.006.400,00 129.000,00 3.829.800,00 0 Vertretungskörper und allg. Verwaltung 199.400,00 1 öffentliche Ordnung und Sicherheit 32.100,00 2 Unterricht, Erziehung, Sport und Wissensch. 113.800,00 3 Kunst, Kultur und Kultus 133.500,00 4 Soziale Wohlfahrt u. Wohnbauförderung 155.600,00 5 Gesundheit 3.200,00 6 Straßen- und Wasserbau, Verkehr 6.400,00 7 Wirtschaftsförderung 9.400,00 8 Dienstleistungen 885.000,00 9 Finanzwirtschaft 2.291.400,00 Summe 3.829.800,00 Seite 4 D e r B ü r g e r s o l l es wissen Qemeindeabgaben und Tarife für das Jahr 2009 Vorschlag der Gemeindeabgaben und Tarife) 1. Grundsteuer A: f.land-u.forstw.Betr. 2. Grundsteuer B: f. sonstige Grundst. 3. Kommunalsteuer 4. Vergnügungssteuer: 5. Gästetaxe: je Nächtigung It. VO ab 01.11.2009 6. Zweitwohnsitz-abgabe It. V bis 70 m 2 Gfl. über 70 m 2 Gfl. 7. Tourismusbeitrag: 8. Hundesteuer: je Hund 9. Hand- und Zugdienste: 10. Feuerwehrdienstersatzsteuer: 11. Gemeindebeitrag für Musikschulen: 2009 500 500 3% keine €1,50 €3,90 % 0,40 € 38,00 keine keine €0,00 Von den Gesamtkosten der Musikschule (Eltern- u. Gde.Beitrag) übernimmt die Gemeinde 50% It. Förderrichtlinien höchstens jedoch für Einzelunterricht € 475,00 Gruppenunterricht €379,10 Elementarunterricht € 209,80 Kurzstunden €379,10 Kindersingen € 250,00 Partnerunterricht € 453,50 Ensembelstunden € 19,50 12. Gebühren für die Benützung von Gemeindeeinrichtungen: a) Wasserbezugsgebühren: Grundgebühr halbjährl. excl.USt. € 20,91 Zählermiete für Zweitzähler €10,36 Zählergebühr für 2. Wasseruhr bei Regenwassernutzung (halbjährlich) excl.USt. €5,18 je m 3 Trink-u.Nutzwasserbezug je m 3 excl.USt. € 0,34 Pauschalgebühr für nicht angeschlossene Objekte als Löschwasserbeitrag im Umkreis eines Hydranten bis 100 lfm halbjährlich excl.USt. bis 150 lfm halbjährlich excl.USt. bis 200 lfm halbjährlich excl.USt. b) Wasseranschlußgebühren: Beitragssatz excl.USt. c) Kanalbenützungsgebühren: je m 3 Abwasser excl.USt. ab 2000 m 3 jährl. excl.USt. Oberflächenwässer m2/Halbjahr excl.USt. € 9,09 € 6,36 € 4,00 € 26,86 € 1,77 € 1,57 € 0,26 Seite 5 D e r B ü r g e r s o l l es wissen d) Klärgrubeninhalte je m 3 Abwasser excl.USt. e) Kanalanschlußgebühren: Beitragssatz excl.USt. f) Müllabfuhrgebühren: € 11,45 € 32,36 Grundgebühren: a) für leerstehende Gebäude u. Alphütten excl.USt. € 24,27 b) für Einpersonenhaushalte u. Betriebe gewerblicher Art excl. USt. € 30,82 c) für Zweipersonenhaushalte, Ferienhäuser und zu Ferienzwecken vermietete Gebäude excl.USt. € 45,91 d) für Dreipersonenhaushalte excl.USt. € 48,18 e) für Vier- und Mehrpersonenhaushalte excl.USt. € 51,27 Abfuhrgebühren (Sack- und Entleerungsgebühren): a) Sackgebühr für Restmüllsack (60 I) incl. Ust. b) Sackgebühr für Bioabfallsack (8 I) incl. Ust. Sackgebühr für Bioabfallsack (15 I) incl. Ust. c) Gebühr für die Entleerung von 50 I Eimer / je Entleerung incl. Ust 1101 Eimer / je Entleerung incl. Ust 120 I Eimer/Entleerung incl. Ust d) Gebühr für die Entleerung eines 240 I Containers incl. Ust 660 I Containers incl. Ust 660 I Containers gepresst incl. Ust 800 I Containers incl. Ust 1100 I Containers incl. Ust 120 I Container/Bioabfall incl. Ust 240 I Gestrasäcke incl. Ust Gebühr für die Abgabe von Sperrgut pro kg mindestens 5 kg werden jedoch berechnet incl. Ust. Altholz (Kleinmengen gratis) incl. Ust. - in Menge eines PKW-Anhänger ohne Bordwand incl. Ust. - in Menge eines PKW-Anhänger mit Bordwand incl. Ust. - in Menge eines Traktoranhänger incl. Ust. Strauchschnitt per kg incl. Ust. Bauschutt per kg incl. Ust. Altreifen nach anfallenden Kosten 13. Entgelte für die Benützung von Gemeindeeinrichtungen: a) Kindergarten - 07:40 bis 10:45 incl.USt. 07:40 bis 11:35 Uhrincl.USt. 07:40 bis 12:20 Uhr incl.USt. € 4,90 € 0,70 € 1,30 € 4,00 € 8,50 € 9,30 € 18,60 € 43,00 € 78,10 € 51,70 € 70,40 € 9,35 € 0,70 € 0,30 € 0,00 € 10,00 € 20,00 € 40,00 € 0,10 € 0,20 € 30,00 €30,00 € 30,00 Seite 6 D e r B ü r g e r s o l l es wissen 14. Solaranlagenförderung: verlängert bis 31.12.2009 im Ausmaß von 1/4Anteil der Landesförderung im Rahmen des budgetierten Voranschlagsansatzes bis zu einem Höchstbetrag von € 900,00 je Objekt 16. Wegegeld: It. Richtlinien: je lfm. € 0,80 17. Schwangerschaftsgymnastik (50% der Kosten max. € 50,00) 18. Tiefgraragenmiete pro Stellplatz (monatlich) incl.Ust. € 46,00 2 Betriebsgebiet Basen 19. Grundstückspreise pro m € 55,00 Gfäll € 70,00 Tannen GST 711/14 € 53,00 Postamt Hittisau Die österr. Post AG hat uns mit Schreiben vom 3.3.2009 ebenfalls informiert, dass die Postfiliale in Hittisau seit langer Zeit nicht kostendeckend zu führen sei und deswegen beabsichtigt ist, die Postfiliale in eine neue modernere Form der Poststelle, in einen lokalen Post-Partner zu tauschen. Postpartner können lokale Nahversorger oder öffentliche Stellen sein. Verwundert und überrascht über diese Vorgehensweise waren wir von Seiten der Gemeinde schon, denn im Frühjahr 2007 haben wir in Abstimmung mit der Post die Postamtsräumlichkeiten umgebaut und den ehemaligen „Postzustellraum" aus dem bestehenden Mietvertrag herausgenommen. Die uns nun vorgelegten Zahlen über das Betriebsergebnis in Hittisau ist für uns nicht nachvollziehbar. In Abstimmung mit dem Land versuchen wir eine gemeinsame Vorgehensweise in Vorarlberg vorzubereiten. Von Protestmaßnahmen, wie sie in anderen Gemeinden gestartet wurden, haben wir vorerst Abstand genommen. Seite 7 D e r B ü r g e r s o l l es wissen Frauenmuseum Hittisau Die langjährige Leiterin des Frauenmuseum, Frau Elisabeth Stöckler, hat mit Ende Februar die Institution auf eigenen Wunsch verlassen. Ich möchte ihr namens der Gemeinde Hittisau und auch persönlich für ihre Arbeit während der Aufbauphase und des Betriebes des Frauenmuseums recht herzlich danken. Sie war es, die die inhaltliche Ausrichtung des Museums, die Auseinandersetzung mit Frauengeschichte aus Frauenperspektive erarbeitete und mit diesem Schwerpunktmuseum international Furore machte. In einer eigenen Dankesfeier mit dem Team der Museumsbegleiterinnen und der Mitarbeiter werden wir ihr Anerkennung aussprechen. Das Frauenmuseum Hittisau hat eine neue Leitung. Als Erstgereihte nach einem Ausschreibungsverfahren konnte Frau Mag. Stefania Pitscheider Soraperra als neue Leiterin gewonnen werden. Mag.a Stefania Pitscheider Soraperra ist ausgebildete Kunst- und Architekturhistorikerin und Absolventin des Lehrgangs für Museums- und Ausstellungskuratorlnnen am Wiener Institut für Kulturwissenschaften. Sie ist als Kuratorin, Kulturmanagerin und Publizistin tätig und hat jeweils mehrere Jahre lang für die Kunsthalle Wien, das Kunsthistorische Museum Wien und die Shedhalle Sankt Pölten als Projektmanagerin oder Kuratorin gearbeitet. Als Gründungsmitglied der WochenKlausur hat sie auf Einladung von internationalen Kulturinstitutionen eine Reihe von Projekten im gesellschaftspolitischen Kontext realisiert. Die gebürtige Ladinerin Stefania Pitscheider lebt seit 2003 in Vorarlberg. Im Auftrag des Vorarlberger Architekturinstituts hat sie die Architekturtage 2008 in Vorarlberg, Liechtenstein und der Ostschweiz konzipiert und umgesetzt. Zuletzt war sie mit der Leitung der ArtDesign Feldkirch betraut, die sie seit ihrem Relaunch aufgebaut hat. Wir freuen uns, dass wir für das Frauenmuseum mit Frau Mag.a Pitscheider Soraperra eine ausgewiesene Expertin aus dem Museums- und Ausstellungsbereich gewonnen haben, die sowohl mit regionalen wie internationalen Strukturen und Themenfeldern, die für das Museum von Bedeutung sind, vertraut ist. Wir wünschen ihr alles Gute zur neuen Aufgabe. Seite 8 D e r B ü r g e r s o l l es wissen Schwimmbadpreise für die Saison 2009 Die Schwimmbadpreise für die kommende Badesaison wurden von der Gemeindevertretung beschlossen. Das Betriebsergebnis von der letztjährigen Badesaison weist trotz zusätzlich 13 Badetagen einen Abgang in Höhe von € 13.400 (ohneAfa) aus. Öffnungszeiten: 09:30 Uhr bis 19:30 Uhr Erwachsene Kinder (Jg. 2002 - 1994) *) 10er Karte Erwachsene (excl. Kaution KeyCard) 10er Karte Kinder (excl. Kaution KeyCard) Kinder in Gruppen (ab 10 Personen) Erwachsene in Gruppen ( ab 10 Personen) Saisonkarte für Erwachsene Saisonkarte für Jugendliche (Jg. 1993-1991) Saisonkarte für Kinder (Jg. 2002 - 1994) Abendkarte ab 17.00 Uhr € € € € € € € € € € 3,60 2,60 31,40 22,40 2,10 3,10 42,40 34,20 23,80 2,10 Familiensaisonskarte 2 Erwachsene und Kinder bis 15 Jahre (Jg. 1994) i.v.m Familienpass (excl. Kaution KeyCard) € Familiensaisonskarte 1 Erwachsener (Alleinerzieher) und Kinder bis 15 Jahre (Jg 1994) i.v.m Familienpass (excl. Kaution KeyCard) € 73,50 63,10 *) Jugendliche im Besitz einer gültigen Jugendcard erhalten ebenfalls diesen Tarif. Kinder bis 6 Jahre (Jg. 2003 und jünger) haben in Begleitung einer geeigneten Begleitperson freien Eintritt. Inhaber einer gültigen BregenzerwaldCard haben ebenfalls freien Eintritt! Mit dem Kauf oder Besitz einer Eintrittskarte verpflichtet sich der Inhaber die Vorschriften der ausgehängten Badeordnung zu beachten. Die Eintrittskarten sind nicht übertragbar. Bei Missbrauch wird die Karte entzogen. In den Eintrittspreisen sind 10 % Mehrwertsteuer enthalten! Die Kaution für die KeyCard beträgt € 4,00 bei Rückgabe € 3,00 retour Seite 9 D e r B ü r g e r s o l l es wissen Feuerwehr - Kleinlöschfahrzeug (KLF-A) Die Gemeinde wird nach Inbetriebnahme des neuen Kleinlöschfahrzeuges (Sonntag, 17. Mai 2009) mit Absprache der Ortsfeuerwehr den „Land-Rover" außer Betrieb nehmen und veräußern. Da es wahrscheinlich verschiedene Interessenten geben wird, laden wir zu einer Angebotsabgabe ein. Kleinlöschfahrzeug (KLF-A), Marke Land Rover Allrad, Baujahr 1963, 75 PS. Weitere Details können unter Tel. Nr. 0664 16 11 417 erfragt werden. Bei Interesse ersuchen wir um ein schriftliches Angebote bis 30. April 2009 an die Gemeinde Hittisau in einem verschlossenen Kuvert mit der Aufschrift „Angebot Land-Rover". Die Angebotsöffnung erfolgt in der darauffolgenden Gemeindevorstandssitzung. Die Gemeinde behält sich die Annahme eines Angebotes vor. Änderungen für die Wahl in die Landwirtschaftskammer Der Entwurf eines geänderten Landwirtschaftskammergesetzes ist derzeit in Begutachtung. Bis 14.4.2009 haben alle Landesbürgerinnen und Landesbürger die Möglichkeit, im Gemeindeamt sowie im Internet auf www.vorarlberg.at den Gesetzestext einzusehen und Änderungsvorschlage zu machen. Folgende Änderungen für die Wahl in die Landwirtschaftskammer sind vorgesehen: Die Abwicklung soll nicht mehr bei dezentralen Wahlbehörden in den Gemeinden, sondern bei einer zentralen Wahlkommission liegen. Für die Stimmabgabe ist ausschließlich die Briefwahl vorgesehen. Passänderungen Die Passgesetz-Novelle, die eine Einführung des "Hochsicherheitspasses" vorsieht, BGBl I Nr. 6/2009, wird Anfang April in Kraft treten. Ab diesem Zeitpunkt werden keine Reisepässe ohne Fingerabdrücke mehr ausgestellt. Zusätzlich zum speziellen Foto und den persönlichen Daten, müssen auch die Abdrücke der Finger in den Reisepass aufgenommen werden. Der Reisepass kann auch weiterhin wie gewohnt im Gemeindeamt beantragt werden. Die bereits ausgestellten und gültigen Reisepässe behalten ihre Gültigkeit laut Passdatum. Für Fragen und nähere Informationen stehen wir im Bürgerservice gerne zur Verfügung! Seite 10 D e r B ü r g e r s o l l es wissen Fischerei Saisonkartenpreise: a) für Gemeindebürger - Hauptwohnsitz beschränkte Anzahl von zus. Karten wie lit. a), jedoch mit sonstigem Wohnsitz b) für Personen, die im Vorderwald, Egg, Sulzbergstock oder Balderschwang mit Hauptwohnsitz gemeldet sind, jedoch beschränkt auf den Stausee. Diese Karte wird auch an ehemalige Gemeindebürger ausgegeben. 5-Tages-Karten: a) für Gde. Bürger u. Gäste m. Gästekarte einer Kleeblattgemeinde vom Staudamm bis Ließenbachbrücke Tageskarten: a) für Gemeindebürger und Gäste mit Vorlage der Gästekarte einer Kleeblattgemeinde mit mindestens 3 Tagen Aufenthalt (2 Übernachtungen) und ehemalige Gemeindebürger b) für Personen, die im Vorderwald, Egg, Sulzbergstock oder Balderschwang mit Hauptwohnsitz gemeldet sind und Gäste mit Gästekarte dieser Gemeinden, jedoch beschränkt auf den Stausee € € 180,-470,- € 205,-/180. € 80,- € 20,- € 20,- Stellung des Geburtsjahrganges 1990 - Vorankündigung Die Stellung der Stellungspflichtigen des Geburtsjahrganges 1991 und der Freiwilligen des Geburtsjahrganges 1992 des Verwaltungsbezirkes Bregenz bzw. der Gemeinden Hittisau, Krumbach, Langenegg, Lingenau, Riefensberg und Sibratsgfäll wird am 27.04.2008 durchgeführt. Die Stellung findet in der Conrad-Kaserne in Innsbruck statt. Die Stellungspflichtigen erhalten kurz vor der Stellung von der Gemeinde ein Schreiben mit den nötigen Informationen. Für weitere Informationen steht Erika Voppichler, Bürgerservice 05513/62 09 zur Verfügung. Seite 11 D e r B ü r g e r s o l l es wissen Wohnraum sanieren. Energie sparen. Umwelt schützen. Sanieren hat Zukunft Unbebaute Grundstücke werden knapp. Daher lohnt es sich auf jeden Fall, eine Sanierung in Betracht zu ziehen. Meist bietet sich eine Renovierung an, wenn ein Haus geerbt wurde. Sanierungen mit Anbauten können auch das ungestörte Zusammenleben mehrerer Generationen ermöglichen. Das entscheidende Argument für den Kauf eines bestehenden Gebäudes ist oft die gute Lage. Denn alte Häuser stehen immer wieder auf besonders attraktiven Grundstücken. Nicht zuletzt ist es die außergewöhnliche Atmosphäre historischer Bauten, die für eine Althaussanierung spricht. Sanierer werden vom Land Vorarlberg besonders großzügig gefördert, wenn sie Energie verschwendende Altbauten in moderne Energiesparhäuser verwandeln. Einkommensgrenzen gibt es nur teilweise. Die Wohnnutzfläche ist nicht beschränkt, allerdings besteht der Anspruch auf Förderung nur für begrenzte Flächen. Wer wird gefördert? Privatpersonen, die ein Wohnhaus sanieren, können Wohnbauförderung bekommen. Das Gebäude muss mindestens 10 Jahre alt sein. Die Wohnbauförderung ist je nach Förderstufe an eine Einkommensgrenze gebunden. Die Höhe des Darlehens ist vom Energiebedarf des Hauses abhängig. Was wird gefördert? Gefördert werden nicht nur Generalsanierungen, sondern auch Einzelmaßnahmen im Energiebereich oder zur Erhaltung und Verbesserung der Bausubstanz. Neu: Fünf Förderstufen Je nach energetischer und ökologischer Verbesserung des sanierten Gebäudes erfolgt die Einreihung in eine der fünf Förderstufen. Vereinfacht heißt das: je niedriger der Energieverbrauch nach der Sanierung, desto höher die Förderstufe. Stufe 1 ist die Minimalanforderung, Stufe 5 die Top-Sanierung. Leistbar: Einkommensgrenze Unabhängig von der Haushaltsgröße liegt die Einkommensgrenze für die Förderstufen 1 bis 3 bei Euro 5.000,- netto im Monat, bei den Förderstufen 4 und 5 wird das Einkommen nicht geprüft. Erhöht: Barzuschuss statt Darlehen Unterschreiten die Kosten für die Sanierung einen Schwellenwert (zwischen € 25.000,- und € 50.000,-) gibt es statt des Darlehens einen einmaligen Zuschuss, der nicht zurückgezahlt werden muss (zwischen 20% und 45% der Sanierungskosten). Der Schwellenwert ist abhängig von der Förderstufe. Seite 12 D e r B ü r g e r s o l l es wissen Vereinfacht gilt: je besser die Sanierung, desto höher der Schwellenwert und desto höher der Prozentsatz des Zuschusses. Ökologisch: Gebäudeausweis mit Ökopunkten Wer umweltschonend baut, wird mit Ökopunkten belohnt. Sie werden im Gebäudeausweis festgehalten. Dieses Dokument beurteilt die ökologische Qualität des Hauses in den Bereichen Standort und Planung, Energiebedarf, Materialwahl, Haustechnik und Innenraum. Ausgestellt wird der Gebäudeausweis vor Baubeginn von einem Energieberater oder von befugten Experten der Baubranche. Fünf Förderstufen mit unterschiedlichen Fördersätzen sind möglich. Energetisch umfassende Sanierungen werden nach Ökopunkten und dem Heizwärmebedarf, Bauteilsanierungen nach dem U-Wert eingestuft. Barrierefrei: Zusatzpunkte Ein besonderes Anliegen sind dem Land Wohnhäuser, die barrierefrei gebaut werden und damit für das Zusammenleben mehrer Generationen geeignet sind. Zukunftsweisend: Extras Mit bis zu Euro 1.200,- unterstützt das Land die Sanierungsberatung durch einen kompetenten Fachmann. Der Kaufpreis für den Altbau kann bei den anerkannten Sanierungskosten berücksichtigt werden, wenn der Förderungsantrag spätestens zwei Jahre nach dem Kauf eingebracht wird. 2009 und 2010 können sich Sanierer ein zinsfreies Altbaudarlehen sichern, und zwar für die gesamte Laufzeit von 20 Jahren. Sanierungen werden mit Euro 1.000,- pro m2 höher gefördert als Neubauten. Eine Liste der Sanierungsberaterinnen und Aussteller von Gebäude- bzw. Energieausweisen finden Sie unter: www.energieinstitut.at/HP/Upload/Dateien/GAWE_SanB_2009_02_19.pdf Checkliste: So kommen Sie rasch und unkompliziert zu Ihrer Wohnbauförderung: -Sanierungsberatung (Zuschuss vom Land) -Gebäudeausweis ausstellen lassen - Falls erforderlich, Baueingabe und Baubewilligung einholen - Kostenvoranschläge einholen - Antrag ausfüllen und bei der Gemeinde bestätigen lassen - Antrag bei der Wohnbauförderungsstelle abgeben - Gebäude sanieren - Öko-Maßnahmen nachweisen - Endabrechnung vorlegen - Prüfung und Freigabe der Förderung durch das Energieinstitut Seite 13 D e r B ü r g e r s o l l es wissen Energie - Wärme aus erneuerbaren Energien Unabhängig vom Einkommen wird das Heizen mit erneuerbaren Energien gefördert. Für die Größe des Hauses gibt es dabei keine Beschränkungen. Die Anlagen müssen in Gebäude eingebaut werden, die ganzjährig Hauptwohnsitz sind. Energieausweis: Der Typenschein für das Haus Der Energieausweis ist Voraussetzung für die Direktförderungen des Landes. Er macht den Energiebedarf und die Qualität haustechnischer Anlagen von Gebäuden sichtbar. Folgende Heizsysteme werden gefördert: — > Biomasse: Energie aus nachwachsendem Holz Pellets, Hackschnitzel, Stückholz. Biomasse ist ein nachwachsender, heimischer Brennstoff und stärkt damit die regionale Wirtschaft. — > Wärmepumpen: Energie aus den Elementen Direkt gefördert werden vom Land Wärmepumpen mit den Wärmequellen Erdreich oder Grundwasser bzw. Abluft in Passivhäusern. — > Solaranlagen: Energie der Sonne — > Kontrollierte Be- und Entlüftung: Energieeffizienz und Wohnkomfort Ab 01.01.2009 fördert das Land die kontrollierte Be- und Entlüftung. Checkliste Der direkte Weg zur Energieförderung: - allfällige bau- oder wasserrechtliche Bewilligungen einholen - Gebäudeausweis und/oder Energieausweis erstellen lassen - Empfehlung: Angebote von verschiedenen Installateuren oder Herstellern einholen - Installation der Anlage - Abnahmeprüfung gemäß Antragsformular - Bestätigung der sachgemäßen Installation, Inbetriebnahme und Einschulung durch den Anlagenbetreiber - Bestätigung der Wohnsitzgemeinde - Förderungsantrag einreichen - Förderung wird ausbezahlt Seite 14 D e r B ü r g e r s o l l es wissen Energiebericht 2008 Seit 2001 werden in der Gemeinde Hittisau die Energieverbräuche der Gemeindegebäude und -anlagen monatlich aufgezeichnet. Seit 2007 werden diese jährlich in einem Energiebericht zusammengefasst und ausgewertet. Der Energiebericht wurde von Georg Bals nach Rücksprache mit den Gebäudeund An lagen verantwortlichen Roman Dorner, Stefan Steurer, Markus Steurer und Paul Bechter erstellt. In einer internen Besprechung im Gemeindeamt, am 03.02.2009 wurden die Energiebezüge der einzelnen Gebäude und Anlagen besprochen und die einzelnen Jahreswerte hinterfragt und erörtert. Zusammenfassung des Energieberichtes: Kommunaler Verbrauch 2008 in den Bereichen Wärme: 918.631 kWh plus 2% gegenüber dem Vorjahr Strom: 422.782 kWh plus 3% gegenüber dem Vorjahr Wasser: 14.106 m 3 plus 16% gegenüber dem Vorjahr Eigenstromproduktion 38.908 kWh plus 18% gegenüber dem Vorjahr Anteil an erneuerbaren Energieträger liegt bei der Gemeinde Hittisau bei 95% 1/ Wärme: Mit 46% des Wärmebedarfes sind die Volks-, Hauptund Polytechnische Schule die größten Verbraucher. (418.776 kWh). An zweiter Stelle folgt das Feuerwehr- und Kulturhaus mit 132.704 kWh. Bezogen auf die Energiebezugsfläche schneidet jedoch das Feuerwehrund Kulturhaus entschieden am schlechtesten ab. (110,89 kWh pro m 2 EBF), gefolgt vom Jugendraum. Verbrauch Wärme 2003 2004 2005 3006 3007 2 0 0S JDir Seite 15 D e r B ü r g e r s o l l es wissen Verteilung Wärmeverbrauch gesamt (2008) • • • • • • • • • Alters- / Pflegeheime Büros, Verwaltungsgebäude Jugendzentren Kindergärten Mehrzweckgebäude Schulen mit Turnhallen Veranstaltungsgebäude Freibäder Kläranlagen 14% 6% Strom: Die größten Einsparungspotentiale sind im Bereich des Feuerwehr- und Kulturhauses (87%), im Jugendraum (53%) in der Volks- und Hauptschule (30%) im Freibad (42%) und im Bereich Straßenbeleuchtung (45%) zu finden. Im Ranking der 3 größten Stromverbraucher liegt mit | 500 B 400 0 1 — Verbrauch Strom ' 300 200 100 0 2003 2 Q 2005 2006 2007 2003 Q4 Jshr 87.703 kWh die Kläranlage (wobei sie im Benchmark mit anderen Kläranlagen im Bereich Energieverbrauch im Spitzenfeld liegt) an erster Stelle, gefolgt von der Volks- Haupt- und Polytechnischen Schule mit gesamt 84.142 kWh, an dritter Stelle liegt das Freibad Hittisau mit 74.979 kWh. Seite 16 D e r B ü r g e r s o l l es wissen Wasser: Insgesamt liegt der Wasserverbrauch der Gemeindeobjekte bei 14.106 m 3 . Dies entspricht einem Mehrverbrauch von 16% gegenüber 2007. Dies ist hauptsächlich auf die gute Badesaison zurückzuführen. Mit dem "Betreuten Wohnen" ist zudem ein zusätzlicher Verbraucher hinzugekommen. Naturgemäß ist das Freibad mit 5.965 m 3 der größte Verbraucher, gefolgt von der Kläranlage mit 5.531 m 3 , an dritter Stelle die Schulen mit 1.249 m 3 . Den detaillierten Energiebericht mit den Vergleichen aus den Vorjahren können sie unter http://www.hittisau.at/ umwelt-undwasser/energieberich te herunterladen. Ein Danke an alle Verantwortlichen vor Ort, welche sich bemühen, den Energieverbrauch der Verteilung Wasserverbrauch gesamt (2008) " 11n 42" • Alters- • Pflegeheime • Bauhöfe • Büros, rwa Itu ngsge bä ude • Jugendzientnen • Kinde rgähen • Mehrzweckgebäude • Schulen mi1 Turnhallen • V-eranstaltungypebäude • Freibäder • Kläranlagen • Sonstiges gemeindeeigenen Objekte im Rahmen zu halten und die Gemeindeanlagen betreuen. Insbesondere unserem Gebäudewart Roman Dorner, Schulwart Stefan Steurer, Wasser- und Kanalwart Paul Bechter, dem Betreuer des Schwimmbades Markus Steurer und dem Betriebsleiter des Skiliftes und dem verantwortlichen der Straßenbeleuchtung Stefan Bechter sowie allen anderen, die sich für die Belange der Gemeinde Hittisau einsetzen. Für das e5 Team Georg Bals Seite 17 D e r B ü r g e r s o l l es wissen LANDRAD - Ohne Schwitzen schnell ans Ziel! Mit dem LANDRAD, einem elektrisch unterstützten Fahrrad, kommen sie schneller und mit weniger Anstrengung an Ihr Ziel, jedoch nicht ohne Ihr Quantum an gesunder Bewegung. Ein unsichtbar in der Nabe untergebrachter Elektromotor unterstützt mit enorm geringem Energieverbrauch Ihre Tretkraft. Ein Schalten von Hand ist nicht notwendig, der Motor unterstützt umso stärker, je kräftiger sie in die Pedale treten. Das ist vor allem auf längeren Strecken und in hügeligem Gelände ein unschätzbarer Vorteil für das Rad: Pünktlich zum Termin, weil sie ohne Schwitzen am Stau vorbeifahren. Dynamisch unterwegs, weil das Rad nicht von selbst fährt. Und optisch ein Hingucker, weil das LANDRAD in seiner limitierten Sonderauflage ein vollständig ausgestattetes, sportlich elegantes Alltagsfahrrad ist. LANDRAD ist ein Flottenversuch des gemeinnützigen Instituts KAIROS gemeinsam mit dem Land Vorarlberg und dem Energieinstitut, um herauszufinden, inwieweit elektrisch unterstützte Fahrräder geeignet sind, einen Beitrag zu einer nachhaltigen Mobilität in Vorarlberg zu leisten. Nehmen auch sie am Flottenversuch teil und sichern sie sich jetzt eines der 500 LANDRÄDER, ein elektrisch unterstütztes Fahrrad der gehobenen Kategorie um 1.250,- Euro (für Privatpersonen bereits inklusive Mehrwertsteuer, für Firmen netto). Alle Informationen und eine Liste der Händler finden sie unter w w w . L A N D R A D . a t . Auskunft Gemeindeamt: Georg Bals Tel: 6209-12 www.hittisau.at Konrad Schwarz, Bürgermeister Seite 18 D e r B ü r g e r s o l l es wissen Tourismus Nächtigungsstatistik 2008: Im Jahr 2008 haben wir nach 4 Jahren Rückgang wieder eine Steigerung der Nächtigungen um über 10% erreicht. Mit insgesamt 68.594 Nächtigungen haben wir gleichzeitig das beste Ergebnis seit 10 Jahren. Herzlichen Dank an alle Vermieter und Gastwirte für Ihren Einsatz und das Bemühen um das Wohl unserer Gäste. Allen, die in den vergangenen Jahren investiert haben und damit auch ein Zeichen gesetzt haben, dass der Tourismus in Hittisau Zukunft hat, sei ebenfalls herzlich für Ihren Mut und Einsatz gedankt. Entwicklung Gästenächtigungen seit 1999 «9,0« e&.tto- ö.«»AM U h WQ JW I WfnH 19 94 »40 »Ol »re 2J W HX 2 K SH 0 20« 2«? iQöfl Seite 19 D e r B ü r g e r s o l l es wissen Genusswandern: Der Ausschuss für Tourismus hat beschlossen, im kommenden Jahr ein neues Wanderkonzept zu erarbeiten. Zusammen mit der Firma Alpstein aus Immenstadt und dem deutschen Wanderinstitut wollen wir unser gesamtes Wegenetz überarbeiten und versuchen, bis zu fünf Premiumwege (Zertifizierung auf Grund verschiedenster Kriterien) zu erstellen. Gleichzeitig werden wir die Beschilderung, Kartographierung, Portaltafeln, Möblierung und das Marketing neu gestalten. Herzlichen Dank an die Gemeinde Hittisau für die großzügige Hilfe und Unterstützung. Unsere Ziele: Uneingeschränkter Wandergenuss für Gäste und Einheimische Stärkung des Tourismus im Sommer und teilweise im Winter Belebung von Handel, Handwerk, Landwirtschaft und Dienstleistung Schaffung und Erhalt von Arbeitsplätzen, Steuereinnahmen usw. Steigerung der Bekanntheit unseres Ortes Schaffung eines Profils als Tourismusort im Bregenzerwald Seite 20 D e r B ü r g e r s o l l es wissen Gästeehrungen: 35 Jahre Obermann Karl-Josef und Tina Schon zu Kriegszeiten war Herr Obermann bei uns in Hittisau, wo er mit seiner Mutter Unterschlupf fand. Seit nun bereits 35 Jahren kommt er jedes Jahr hierher, um alte Bekannte zu besuchen. Für seine Frau Tina war es heuer das 20. Mal. Am 20.01.2009 dankte Bürgermeister Konrad Schwarz dem Ehepaar für ihre Treue und überreichte ihnen als Dankeschön ein kleines Präsent. 25 Jahre Fam. Suhm / Fam. Faitsch Familie Suhm und Familie Faitsch kommen bereits seit 25 Jahren nach Hittisau. Am 02. Jänner 2009 wurden sie in der Pension Bals von Bürgermeister Konrad Schwarz für ihre langjährige Treue zu Hittisau geehrt. 25 Jahre Fam. Klein Seit 25 Jahren kommt die Familie Klein zu uns nach Hittisau, wo sie sich in wechselnder Besetzung mit Kindern, Bekannten und Freunden - gerne in der Krone verwöhnen lassen. Am 17. Jänner 2009 wurden sie im Beisein der Krone-Familie von Bürgermeister Konrad Schwarz geehrt. t, V 1 k nur. Seite 21 D e r B ü r g e r s o l l es wissen 25 Jahre Farn. Schaber Frau Eva Schaber, geb. Betzelberger, kommt schon seit "Kindesbeinen", dieses Jahr bereits 25 Jahre, zu uns nach Hittisau in die Pension Bals. Am 26.02.2009 wurde ihr für 25-jährige Urlaubschaft bei uns gedankt. Ihr Gatte Thomas und Tochter Stella wurden für 10 und Tochter Mona für 5 Jahre geehrt. 25 Jahre Gruppe Zeh Die Langlaufgruppe aus Esslingen kommt seit 25 Jahren nach Hittisau in den Winterurlaub. Nach 15 Jahren ausgezeichneter Unterkunft und Küche bei Melitta und Helene im Adler hat die Gruppe in der Pension Bals eine neue „Heimstätte" gefunden, in der sie seit nunmehr 10 Jahren den Winterwanderund Langlaufurlaub verbringen. Anlässlich der 25. Organisation dieser Gruppenreise wurden 7 Personen geehrt, die seit diesen 25 Jahren kein Jahr verstreichen ließen, ohne eine Woche nach Hittisau zu kommen. Bürgermeister Konrad Schwarz bedankte sich bei diesen 7 Personen für Ihre 25-jährige Treue zu Hittisau und überbrachte die besten Wünsche der Gemeinde. Seite 22 D e r B ü r g e r s o l l es wissen Weiters wurden geehrt: 02.01 .09 02.01 .09 14.01 .09 22.01 .09 22.01 .09 28.01 .09 13.02.09 13.02.09 13.02.09 13.02.09 13.02.09 13.02.09 17.02.09 17.02.09 17.02.09 19.02.09 26.02.09 27.02.09 27.02.09 27.02.09 27.02.09 27.02.09 27.02.09 27.02.09 27.02.09 07.03.09 07.03.09 Familie Suhm für 15 Jahre Familie Graf für 10 Jahre Familie Vogel-Itin für 10 Jahre Familie Maier für 10 Jahre Familie Baldy für 5 Jahre Familie Hugentobler für 5 Jahre Familie Zeh für 20 Jahre Frau Jauß für 5 Jahre Frau Wildermann für 5 Jahre Familie Dill für 20 Jahre Familie Münk für 15 Jahre Familie Britsch für 15 Jahre Familie Jehl für 10 Jahre Familie Schenk für 20 Jahre Familie Gutke / Dröse für 20 Jahre Familie Schneider für 10 Jahre Familie Neubeck für 5 Jahre Herr Pichler für 15 Jahre Herr Schmidt für 15 Jahre Herr Wild für 15 Jahre Herr Schäfer für 15 Jahre Herr Schumacher für 15 Jahre Familie Witzke für 15 Jahre Familie Georgi für 10 Jahre Familie Wagner für 10 Jahre Frau Hohler für 10 Jahre Familie Simon für 5 Jahre Pension Bals Pension Bals Gästehaus Moosbrugger Ferienhof Dürlinde Ferienhof Dürlinde Ferienhof Dürlinde Pension Bals Pension Bals Pension Bals Pension Bals Pension Bals Pension Bals Bechter Marlies Landhaus Bechter Landhaus Bechter Gästehaus Moosbrugger Pension Bals Gasthof Krone Gasthof Krone Gasthof Krone Gasthof Krone Gasthof Krone Gasthof Krone Gasthof Krone Dorner Marlis Gasthof Ochsen Gasthof Ochsen Vereine Obst- und Gartenbauverein Hittisau - Bolgenach Der Obst- und Gartenbauverein Hittisau - Bolgenach feierte im vergangenen Jahr sein 80-jähriges Bestehen. Aus diesem Grund haben wir uns entschlossen, beim Sonderbewerb des Landesblumenschmuckbewerbes mitzumachen. Dabei ging es um die Suche nach dem „Schönsten Dorfbrunnen Vorarlbergs". Wir sind ganz stolz, dass die Blumen dem Bezirksmusikfest und den Feierabenden standgehalten haben, und Hittisau gemeinsam mit Lingenau den Titel des „Schönsten Dorfbrunnen Vorarlberg" bei der Abschlussveranstaltung in Feldkirch in Empfang nehmen durften. Seite 23 D e r B ü r g e r s o l l es wissen An dieser Stelle möchten wir uns bei all jenen Personen bedanken, die uns tatkräftig unterstützt und unzählige, ehrenamtliche Stunden für die Pflege geopfert haben. Hier im Speziellen: Christian Arnold - für das viele Blumen gießen Stefan Bechter - für das vermehrte Sauberhalten des Dorfbrunnens Claudia Baldauf und Monika Arnold - für die Pflege der Blumen Sowie dem gesamten Vorstand des OGV Natürlich auch einen Dank an alle, die schon jahrelang die öffentlichen Blumeninseln pflegen: Rosmarie Hagspiel, Elfriede Stumvoll und Regina Vögel - für die Pflege der Ortstafeln Irma Eberle, Rosmarie Hartmann und Maria Dorner - für die Sutterlüty-Insel Christine Mennel Bals - für die Insel beim Haus Mennel Resi Bals und Renate Hörmandinger - für die Blumen am Dorfplatz Im Frühjahr werden wir die Ortsmitte wieder mit Stiefmütterchen verschönern, und im Sommer werden wir uns wieder bemühen, einen schönen, blühenden Dorfbrunnen zu haben. Die anfallenden Kosten für diese beiden Aktionen werden auch dieses Jahr wieder vom Verein getragen. Wir finden es wichtig, dass die Bevölkerung und die Gäste von Hittisau auch ohne Wettbewerb ein sauberes, blühendes Ortsbild vorfinden. Der Vorstand des OGV Hittisau - Bolgenach Seite 24 D e r B ü r g e r s o l l es wissen Feuerwehr Hittisau Für 60 Jahre bei der Ortsfeuerwehr Hittisau ist Ehrenkommandant Alfons Sutterlüti geehrt worden. In einer kleinen Feier bei der Jahreshauptversammlung wurden Alfons große Verdienste für das Feuerwehrwesen in Hittisau und im Vorderbregenzerwald gewürdigt. Alfons trat 1948 der Ortsfeuerwehr Hittisau bei und absolvierte 21 Lehrgänge an der Landesfeuerwehrschule. Von 1961 bis 1983 war er Abschnittskommandant im Vorderwald und trieb die Modernisierung der Feuerwehren mit großem persönlichem Einsatz voran. In seiner 12-jährigen Zeit als Kommandant der Wehr Hittisau wurde 1980 das 100-jährige Bestandsjubiläum gefeiert. Zu der selten verliehenen Auszeichnung „60 Jahre Feuerwehr" wurden ihm vom Landesfeuerwehrverband, der Ortsfeuerwehr Hittisau und der Gemeinde Hittisau Ehrengeschenke übergeben. Für Alfons war und ist die Feuerwehr in den vergangenen sechs Jahrzehnten immer ein wichtiger Bestandteil. Wir wünschen dem Jubilar und seiner Gattin Elsa Gesundheit und weiterhin viel Freude bei der Ortsfeuerwehr Hittisau. Max Bereuter, Hans Grabher, Alfons Sutterlüti und Bgm. Konrad Schwarz Seite 25 D e r B ü r g e r s o l l es wissen Vorankündigung Fahrzeugweihe: Das neue Feuerwehrauto (Kleinlöschfahrzeug KLF-A) ist seit Mitte Februar bei der Fa. Fahrzeugbau Walser in Rankweil und wird Ende April an die Ortsfeuerwehr Hittisau ausgeliefert. Die offizielle Einweihung ist am Floriansonntag, den 17. Mai 2009. 09:00 Uhr Festgottesdienst mit dem Musikverein Hittisau-Bolgenach, anschließend Einweihung des Kleinlöschfahrzeuges (KLF-A) beim Feuerwehrhaus. 11:00 Uhr Frühschoppen mit „Hittisau Bios". 13:00 Uhr Attraktives Nachmittagsprogramm für Groß und Klein. Wir laden die ganze Bevölkerung zur Fahrzeugweihe herzlich ein. Sonstiges öffentliche Bücherei Am 03. März 2009 veranstaltete die öffentliche Bücherei eine geschlossene Lesung mit der erfolgreichen Kinderbuchautorin Sabine Ludwig aus Berlin, für die Hittisauer Kinder der 3. und 4. Volksschulklasse, in der Bücherei! Dank der verschiebbaren Buchregale konnten wir recht praktisch einen tollen Raum in der Bücherei für die Lesung schaffen. Mit Hilfe von Stühlen aus anderen Büros hatten wir genug Platz für rund 60 Personen und konnten somit diese gelungene Veranstaltung sehr sinnvoll in den eigenen Räumlichkeiten abhalten. Herr Magister Daniel Moser, von der Medienstelle der katholischen Kirche Vorarlbergs begleitete die Autorin Frau Sabine Ludwig auf ihrer Lesereise. Frau Ludwig las uns aus ihrem lustigen Buch: „Fee und Ferkel" vor. Die Kinder und wir Erwachsene haben uns dabei sehr gut unterhalten! Für die Kinder war es ein Erlebnis, die Autorin als Mensch hautnah erfahren zu dürfen! Finanziell wurde diese Veranstaltung getragen von der: Landesbüchereisteile der Vorarlberger Landesregierung; Medienstelle der Katholischen Kirche Vorarlberg; Öffentliche Bücherei Hittisau. Danke an meine Kollegin Frau Patrizia Nenning für ihre tatkräftige Unterstützung! Wir bedanken uns bei allen Beteiligten, auch bei den Gemeindeangestellten, welche uns verschiedentlich entgegenkamen! An dieser Stelle möchte ich mich im Namen der Einrichtung Bücherei Seite 26 D e r B ü r g e r s o l l es wissen außerdem auch wieder einmal ganz herzlich bei der örtlichen Raiffeisenbank bedanken. Von der Raiba werden wir seit Jahren mit einem jährlichen Sponsorbeitrag für Medienzukäufe gefördert. Des Weiteren helfen uns die Angestellten der Raiba bei vielen verschiedenen Anliegen jederzeit freundlich und hilfsbereit weiter, danke für alles! Seite 27 D e r B ü r g e r s o l l es wissen Aktion Familienfasttag - Suppentag Um eine gerechtere Verteilung der Lebenschancen und Güter unter den Menschen zu erreichen, unterstützt die Kath. Frauenbewegung die benachteiligten - insbesondere Frauen - in Entwicklungsländern. Das Bewusstsein in EINER Welt zu leben, in der die Lebenschancen und die Güterzwischen Nord und Süd, zwischen Arm und Reich, zwischen Frauen und Männern, höchst ungerecht verteilt sind, erfordert von uns eine Haltung des Teilens. Wir laden sie ein zum Suppentag am Palmsonntag, den 05.04.2009 im Foyer des Ritter von Bergmann Saales nach dem Gottesdienst und freuen uns auf euer Kommen. Die Kath. Frauenbewegung Sozialsprengel Die Familienhelferin - Retterin in der Not r e n 9e' Monika Feuerstein ist die Familienhelferin des Soziaisprengels Vorderwald und springt in der Familie ein, wenn eine Extremsituation Hilfe erfordert, immer dann, wenn die Betreuungsperson ausfällt oder Entlastung und Unterstützung braucht - Einsatzleiterin Margit Vögel-Kaufmann berät telefonisch und organisiert eine Familienhelferin. Sie ist unter der Tel. Nr. 0664/8536724 erreichbar Der Sozialsprengel Vorderwald ist Mitglied im Familienhilfe-Pool Bregenzerwald. Das Team besteht aus 3 Familienhelferinnen und 3 Einsatzleiterinnen und unterstützt sich gegenseitig bei Einsätzen, Fortbildung und Supervision. Im Jahr 2008 war die Familienhelferin in Hittisau bei 5 Familien 305 Stunden im Einsatz und brachte Hilfe und Entlastung in schwierigen Situationen. Seite 28 D e r B ü r g e r s o l l es wissen Selbstbehalte der Familienbeihilfe für 2009: Doppelverdiener 2 Erw. mit 1 Kind 2 Erw. mit 2 Kinder 2 Erw. mit 3 Kinder 2 Erw. mit 4+ Kin. 2 Erw. mit 1 Kind 2 Erw. mit 2 Kindern 2 Erw. mit 3 Kindern 2 Erw. mit 4+ mehr K. 1 Erw. mit 1 Kind 1 Erw. mit 2 Kindern 1 Erw. mit 3 Kindern Alleinverdien. Alleinerzieh. Stundensatz 4,50 Euro 4,00 Euro 3,40 Euro 2,90 Euro 1 Erw. mit 4+ mehr K. 2,30 Euro Der Selbstbehalt ist nur ein Teil der Gesamtkosten für den Einsatz der Familienhelferin. Der größte Teil der Kosten wird aus Subventionen und Kostenersätzen durch das Land Vorarlberg und der Gemeinden finanziert. Mobiler Hilfsdienst Hittisau - Wer kennt ihn noch nicht? Unsere ausgebildeten Helferinnen unterstützen alte und betreuungsbedürftige Menschen im Haushalt durch mitmenschliche Begleitung und pflegerische Handreichungen. In vielen Fällen sind sie eine wichtige Entlastung für pflegende Angehörige bei der Betreuung und Begleitung. Im letzten Jahr leisteten die 11 Mohi-Helferinnen in Hittisau bei 27 Klienten 1637 Stunden. Auch in unserer Gemeinde gibt es immer mehr allein stehende alte und hochaltrige Menschen mit einem großen Betreuungsbedarf. Dank des großartigen Einsatzes der Angehörigen und der Unterstützung durch ambulante Dienste können aber 80 % der Menschen in ihrer vertrauten Umgebung alt werden und sterben. Wegen der allgemeinen Teuerung mussten auch wir unsere Tarife ab 1.1.2009 erhöhen. Die Werktagsstunde kostet nun € 8,70, die Samstags- und Sonntagsstunde € 12,80, ein Nachtdienst € 43,00. Das Essen auf Rädern inkl. Zustellung kostet weiterhin € 8,00. Die Erhöhung kommt direkt den Helferinnen zugute. Die Strukturkosten werden von Land und Gemeinde getragen. Die Einsatzleiterin des Mobilen Hilfsdienst Hittisau ist Wilma Bilgeri, sie ist zu erreichen unter der Tel. Nr. 0664/1371607 Seite 29 D e r B ü r g e r s o l l es wissen Pflege im Gespräch Im Rahmen der Vortragsreihe Pflege im Gespräch - Vorträge für pflegende Angehörige und Interessierte - veranstaltet der Sozialsprengel Vorderwald gemeinsam mit der connexia - Gesellschaft für Gesundheit und Pflege eine Lesung mit dem Titel "Die Tür, durch die wir alle gehen - Beatrice Prinzessin von Bayern - Meine Erfahrungen in der Hospizbewegung" Autorenlesung aus dem gleichbenannten Buch. Den Zuhörern soll ein menschlicher, emotionaler Zugang zu den Themen "Sterben, Tod und Trauer" ermöglicht werden. Nur wenn es uns gelingt, uns als das anzunehmen, was wir sind Menschen, nicht mehr und nicht weniger nur so kann es gelingen, uns wahrhaftig auf diese dem Leben untrennbar verbundenen Prozesse einzulassen und sie zu meistern. Referentin Ort Termin Eintritt Diana Waldburg-Zeil Autorin, Erzählerin, Lindau-Insel Hittisau, Frauenmuseum Donnerstag, 16.04.2009 19.30 bis 21.30 Uhr 8€ Pflegende Angehörige sind in ihrer wertvollen Tätigkeit einer Vielzahl von Belastungen ausgesetzt. Wir möchten, sie mit dieser Veranstaltung im Pflegealltag unterstützen und bieten ihnen Informationen für ein besseres Verständnis der Krankheitsbilder der zu Betreuenden an. Es ist uns aber auch wichtig, dass sie persönlich Hilfe für den Umgang mit belastenden Situationen erfahren. Dieser Vortrag richtet sich aber auch an alle, die beruflich mit Alter und Sterben in Berührung kommen und an jene, die sich einfach für dieses Thema interessieren. Weitere Informationen zu dieser Veranstaltung erhalten sie bei Ingrid Oswald, T 05513/4101-15. Seite 30 D e r B ü r g e r s o l l es wissen Unabhängig leben im Alter! iung bleiben beim Alter weidon: Wie bleibe i f.Ii ±i 1 und mobil? Wie reagiert- ich auf Vé^udértb^ti? Welche Untarstut zungsange bnte gibt es tur mich? Ejiií j dipIaUiartE Ptlggeftchkraft katjlitft zu Ihnen nach Hause und berät Sie kostenlos Sc bleiben die Ta^e gute Taget Machon Sie Milien Tannin riilUins: £oilalsprhjngi(?l Vi 'rde^ald, Bach 1 7 iifJil Langsur 2. ialaftHj; 0 55-ia/ii OJ-ie, E-M^il: StEiglfiB(@^ä^gBneggilt s Sflzialsprcilgd | -• iiiriinnn i O SeiteH ['••!>>• =• W CniM 31 - _ wmm-wfM** m-1™3 t J D e r B ü r g e r s o l l es wissen aks Medienaussendung aks Beschäftigungswerkstatt Egg: zuverlässiger Partner für die Wirtschaft In der Beschäftigungswerkstatt der Sozialpsychiatrischen Dienste des aks arbeiten seit drei Jahren Menschen mit psychischen Erkrankungen und führen einfache Auftragsarbeiten für Betriebe aus der Umgebung durch. Diese Partnerschaft hat sich für beide Seiten bewährt. „Unsere Klientinnen sind wegen ihrer Erkrankung für längere Zeit oder dauerhaft aus dem Erwerbsleben ausgeschlossen", erklärt Erika Waldner, Leiterin der Sozialpsychiatrischen Dienste in Egg. „Umso wichtiger ist es, diesen Menschen eine Aufgabe und auch eine Tagesstruktur zu geben." Die Beschäftigungswerkstatt in Egg ermöglicht das und ist gleichzeitig ein zuverlässiger Partner für die Wirtschaft in der Region. „Wir führen einfache Auftragsarbeiten durch, wie beispielsweise kuvertieren, etikettieren oder verpacken", erklärt Waldner. Zufriedene Kundinnen Zu den Kundinnen der aks Beschäftigungswerkstatt zählen bereits Metzler Molkeprodukte, die Firma Himmelgrün, das Gymnasium Egg und die Gemeinde Egg. „Die Zusammenarbeit funktioniert unkompliziert und die Arbeiten werden exakt erledigt", zeigt sich Ingo Metzler, Geschäftsführer von Metzler Molkeprodukte zufrieden. Soziales Engagement Doch neben der guten Zusammenarbeit spiel für die Auftraggeberinnen auch der soziale Aspekt eine Rolle. „Integration sollte eine Aufgabe der ganzen Gesellschaft sein, denn jeder kann etwas dazu tun" ist Waltrau Heidegger von der Firma Himmelgrün überzeugt. Auch im Gymnasium Egg hat die Beschäftigungswerkstatt einen positiven Eindruck hinterlassen. „Unsere Schüler nehmen diese Menschen wahr, was wir als wichtig und bereichernd empfinden", ist Schulwart Gerhard Wackerle überzeugt. "Auch im Schulgemeinschaftsausschuss wird die Zusammenarbeit mit dem aks sehr positiv bewertet." Neue Kundinnen gesucht Derzeit können die Klientinnen an 3 Nachmittagen pro Woche beschäftigt werden. „Unser Ziel ist der Ausbau zu einer Halbtagsstruktur, also von Montag bis Freitag täglich 3 Stunden Beschäftigung", erklärt Hans Geser, Leiter der Beschäftigungswerkstatt. „Dafür benötigen wir weitere Aufträge." Gesucht werden einfache Auftragsarbeiten, Gartenarbeiten und ähnliches. Kontakt aks Sozialmedizin Beschäftigungswerkstatt Egg DSA Hans Geser Klebern 561, 6863 Egg Tel: 05574/202-4514 oder spd.e@aks.or.at Seite 32 aks Sozialmedizin D e r B ü r g e r s o l l es wissen aks Angehörigengruppe: Zeit für sich selbst Gruppenangebot der Ambulanten Neurologischen Rehabilitation Unter dem Motto „Zeit für sich selbst" bietet die Ambulante Neurologische Rehabilitation (ANR) des aks eine Gruppe für Angehörigen von neurologischen Patientinnen an. Termine Ab 10. März findet jeden 2. Dienstag im Monat von 1 9 - 2 1 Uhr die Angehörigengruppe im aks in Götzis (Wiedengasse 37) statt. Hier können sich betroffene Angehörige austauschen und auch das Gespräch mit unseren Fachleuten finden. „Die Gruppe wird von aks Therapeutinnen betreut, die durch ihre Tätigkeit lange Erfahrung in der Arbeit mit Angehörigen haben", betont Schiemer. Der Schwerpunkt der Abende richtet sich nach den Fragen und Bedürfnissen der Teilnehmerinnen und kann u.a. folgende Themen umfassen: Umgang mit der neuen Aufgabenverteilung Rollenveränderung Aggression in der Pflege Überlastung Stressbewältigung Informationen und Anmeldung aks Sozialmedizin Ambulante Neurologische Rehabilitation Färbergasse 13, 6850 Dornbirn T 055 74 / 202 -3000 anr@aks.or.at und www.aks.or.at Seite 33 D e r B ü r g e r s o l l es wissen Sicherheitstipps zur Verhinderung von Haus- und Wohnungseinbrüchen Beruhigt in den Winterurlaub Urlaub Viele Menschen sorgen sich vor einer Urlaubsreise vor allem um die Sicherung ihrer Wohnung oder ihres Hauses. Kurz vor einer Reise lassen sich umfangreichere Sicherungsmaßnahmen im Wohnbereich kaum realisieren so etwas verlangt Zeit und Planung. Sicherheitstipps: Ungelehrte Briefkästen, ständig heruntergelassene Rollläden, zugezogene Vorhänge sind für ausspähende Einbrecher sichere Zeichen, dass hier niemand zu Hause ist. Lassen sie ihre Wohnung oder ihr Haus durch Freunde, Verwandte, Bekannte oder Nachbarn bewohnt erscheinen und ihren Briefkasten leeren sowie Rollläden, Vorhänge, Beleuchtung, Radio und Fernseher zu unregelmäßigen Zeiten betätigen. Mit einfachen Maßnahmen, wie z.B. Zeitschaltuhren, können hier auch gute Dienste geleistet werden. Vergessen sie nicht, dass im Falle von Schneefall vor ihrem Haus der Schnee geräumt wird damit der Gehsteig sicher verwendet werden kann und Einbrecher nicht den Anschein bekommen, dass dieses Haus unbewohnt ist. Einbrecher vertrauen auch darauf, dass sich niemand darum kümmert, was im Stiegenhaus oder in der Nachbarwohnung vor sich geht. Aufmerksame Nachbarschaft würde vielen Ganoven das Handwerk legen. Ziehen sie Türen nicht nur ins Schloss, sondern schließen sie diese immer zweifach ab. Verschließen sie Fenster, Balkon- und Terrassentüren. Lassen sie Fenster nicht gekippt - für Einbrecher sind gekippte Fenster, offene Fenster. Verstecken sie Ihren Wohnungs- oder Hausschlüssel nicht unter der Fußmatte. Hier schauen die Einbrecher zuerst nach. Schaffen sie Leitern, Gartenmöbel, Mistkübel und andere Gegenstände, die sich als Aufstiegshilfen eignen, weg oder sichern sie diese z. B. mit einer Kette. Schalten sie Außensteckdosen ab. Notieren sie Gerätenummern in einem Eigentumsverzeichnis und fotografieren sie die Gegenstände. Für weitere Informationen in Sachen Einbruchsschutz aber auch zu anderen Themen stehen die Präventionsbeamten der österreichischen Sicherheitsexekutive zur Verfügung. Die Umsetzung der Tipps im eigenen häuslichen Bereich trägt garantiert zu einem höheren Sicherheitsstandard in unserem Land bei. Kontakt mit einem Präventionsbeamten kann über jede Polizeidienststelle in Österreich aufgenommen werden. Ein Besuch der Präventionsseiten unter www.bmi.gv.at lohnt sich auf jeden Fall. Es werden dort neben Informationen über die verschiedenen Bereiche der Kriminalprävention auch wichtige Kontaktadressen angeboten. Sicherheitsdirektion - Abteilung III Polizei Seestraße 1 6900 Bregenz Seite 34 Der B ü r g e r s o l l es wissen Musikschule Bregenzerwald Termine: Sonntag, 26. April 2009 19.00 Uhr - Egg im Löwensaal "So klingts bi üs im Would" (Volksmusikkonzert mit traditioneller Musik aus dem Bregenzerwald) Sonntag, 3. Mai 2009 11.00 Uhr - Schoppernau in der Villa Maund "Jagdkonzert" (Konzert der Hornklasse) Sonntag, 10. Mai 2009 17.00 Uhr - Bezau im Bezegg Saal "Orchesterkonzert - Musical und Melodie" (Sinfonieorchester Bregenzerwald/Jugendblasorchester Bregenzerwald) Musikschule Bregenzerwald STATISTIK AUSTRIA Di« Inforrnations-manogef A Bundesanstalt Statistik Österreich Die Bundesanstalt Statistik Österreich sucht im gesamten Bundesgebiet offene, kommunikative Persönlichkeiten für statistischeErhebungen auf Werkvertragsbasis. Aufgabe ist die Erhebung statistischer Daten in Haushalten. Hierbei handelt es sich um laufende Erhebungen, von denen einigen eine gesetzlich geregelte Auskunftspflicht zu Grunde liegt. Voraussetzung sind sehr gute Deutschkenntnisse und Ausdrucksfähigkeit, gepflegtes Auftreten und Einsatzbereitschaft. Ein eigener PKW ist von Vorteil. Senden sie uns bitte ihren Lebenslauf mit Foto und sämtlichen Kontaktdaten per E-Mail an bernhard.supp@statistik.gv.at Seite 35 D e r B ü r g e r s o l l es wissen Bereitschaftsdienst der Ärzte im Bereich Vorderwald Dr. Bilgeri Stefan, 6952 Hittisau, Tannen 212 Dr. Oswald Anton, 6942 Krumbach, Nr. 149 Dr. Lampl Thomas, 6934 Sulzberg, Nr. 226 Dr. Isenberg Gerhard, 6932 Langen, Dorf 270 In dieser Ausgabe handelt es sich um einen provisorischen Plan, da die Nachfolge von Dr. Stecher (Lingenau) noch nicht ganz geklärt ist. Wir bitten um Berücksichtigung und Vergleich mit dem Gemeindeblatt! Beginn Ende Art Arzt 04. Apr I 7h 11. Apr I 7h 12. Apr I 18h 18. Apr I 7h 25. Apr I 7h 30. Apr I 18h 02. Ma 7h 09. Ma 7h 16. Ma 7h 20. Ma 18h 23. Ma 7h 30. Ma 7h 31. Ma 18h 06. Juni 7h 10. Juni 18h 06. April 7h 12. April 18h 14. April 7h Sonntag Sonntag Feiertag Dr. Lampl, Sulzberg Dr. Oswald, Krumbach Dr. Bilgeri, Hittisau Dr. Isenberg, Langen Dr. Lampl, Sulzberg Dr. Oswald, Krumbach Dr. Bilgeri, Hittisau Dr. Isenberg, Langen Dr. Lampl, Sulzberg Dr. Oswald, Krumbach Dr. Bilgeri, Hittisau Dr. Isenberg, Langen Dr. Bilgeri, Hittisau Dr. Oswald, Krumbach Dr. Lampl, Sulzberg 20. April 7h 27. April 7h 02. Mai 7h 04. Mai 7h 11. Mai 7h 18. Mai 7h 22. Mai 7h 25. Mai 7h 31. Mai 18h 02. Juni 7h 08. Juni 7h 12. Juni 7h Sonntag Sonntag Feiertag Sonntag Sonntag Sonntag Feiertag Sonntag Sonntag Feiertag Sonntag Feiertag Herausgeber, Redaktion und für den Inhalt verantwortlich Gemeindeamt Hittisau 6952 Hittisau, Platz 370, Telefon 6209-0 Redaktionsschluss für die nächste Ausgabe Ist der 05. Juni 2009 Abgabe: Beim Gemeindeamt, e-Mail: gemeinde@hlttisau.at Seite 36 D e r B ü r g e r s o l l es wissen Komm/ doch/, Heber Er Frühlingyl vütütumm/. UA^d nackt; St^mMiiA^pcxckt, Soviat gln^ der SoJirwde& na^cnt^ der VCe/ScUAm^itehervyuy^^ Sie/aächfyerv, wenn/ Strebt Iwv Qarterv aber, löun^y dem/ Gittertor oav der Hecke/ et*v grüner Hcutch hervor. - relw: seAAVl R. von/SchcuAhcd VCe/ gr(MA£/ Lu^ C^ leicht u kcLYiw nicht wiehr so-fern/ vom/ Seite 37


Hittisau DBSEW 20081201
Son, 6. Feber 2011 | Kuhn EDV

Der Bürger soll es wissen Gemeinde Hittisau An einen Haushalt/ Info.Mail Entgelt bezahlt/Amtliche Mitteilung Bild: Georg Bals Der Bürger soll es wissen 123. Ausgabe Dez. 2008 Seite 1 Der Bürger soll es wissen Seite 2 Der Bürger soll es wissen Der Bürger soll es wissen Inhaltsverzeichnis AUS DEM GEMEINDEAMT ................................................ 7 WEIHNACHTSBAUM AUF DEM DORFPLATZ ......................................................... 7 BUDGET 2009 ............................................................................................... 7 ZAHNARZTORDINATION ................................................................................... 8 STELLUNG DES GEBURTSJAHRES 1991 ........................................................... 8 VORARLBERGER FAMILIENPASS ...................................................................... 8 TIERE UND SILVESTER .................................................................................... 9 SKIDOOS....................................................................................................... 9 GÜTER- UND SEILWEGEGESETZ ..................................................................... 10 GRATULATIONEN .......................................................................................... 12 VEREINE/MUSEEN .......................................................... 13 BERGRETTUNG - CHRISTBAUM UND CHRISTKIND ............................................. 13 KNEIPP-AKTIV-CLUB HITTISAU...................................................................... 15 KRANKENPFLEGEVEREIN – PFLEGE DAHEIM ! ................................................. 16 CHORSPUREN INS NEUE JAHR …................................................................... 19 FRAUENMUSEUM.......................................................................................... 20 SONSTIGES ..................................................................... 21 KINDERGARTEN ........................................................................................... 21 „GUTE FAHRT“............................................................................................ 21 SPRECHTAGE SVA DER BAUERN ................................................................... 22 ÖFFENTLICHE SPIELOTHEK HITTISAU ............................................................. 22 ÖFFENTLICHE BÜCHEREI .............................................................................. 24 70 PLUS – UNABHÄNGIG LEBEN IM ALTER ....................................................... 26 KINDERPROJEKT IN KAMBODSCHA ................................................................ 27 FLUGVERSUCHE .......................................................................................... 28 BEREITSCHAFTSDIENST DER ÄRZTE IM BEREICH VORDERWALD ........................ 29 Seite 3 Der Bürger soll es wissen Seite 4 Der Bürger soll es wissen Der Bürger soll es wissen Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger! Das Jahr 2008 neigt sich seinem Ende zu - in wenigen Tagen feiern wir Weihnachten. Blicken wir zurück, so können wir feststellen, dass 2008 in Hittisau wiederum einiges bewegt wurde, worüber wir laufend in dieser Informationsbroschüre, in Gemeindeblatteinschaltungen und den sonstigen Rundschreiben berichtet und informiert haben. Jeder von uns verbindet mit diesem Jahr wieder ganz persönliche Erfahrungen. Für den einen bleiben besondere Glücksmomente in Erinnerung, andere haben vielleicht besonderes Leid erfahren müssen. So unterschiedlich der Rückblick auch sein mag, so bleibt uns doch die Hoffnung auf ein glückliches, gesundes und friedliches neues Jahr 2009. Mit dem Weihnachtsfest verbinden wir Gedanken und Gefühle, wie Familie, Zusammengehörigkeit und Ruhe. Für viele bedeuten die bevorstehenden Feiertage auch Abschalten vom beruflichen Alltag. Schöne Erinnerungen an die Kindheit werden wachgerufen. Weihnachten ist ein Fest der Familien und ein ganz besonderer Tag für Kinder. Weihnachten ist das Fest der Menschlichkeit. Ein Fest das Mitmenschlichkeit und besonders das Fehlen von Menschlichkeit spürbar macht. Gerade in diesen Tagen spüren Menschen auch in unserer Gemeinde, dass sie einsam sind, fühlen sich manche den täglichen Anforderungen nicht gewachsen und haben Ängste. Es liegt an uns allen, jedem einzelnen von uns, diesen Menschen wenn es möglich ist zu helfen. Deshalb mein besonders aufrichtiger Dank den Menschen in Hittisau, vor allem allen ehrenamtlich Tätigen, den Mitgliedern des Gemeindevorstandes und der Gemeindevertretung, allen Vereinsmitgliedern und Funktionären unserer Ortsvereine und allen Helferinnen und Helfern in den verschiedensten Institutionen, die oft unbedankt und unbemerkt Tag für Tag und immer wieder ohne zu fragen, was für eine Gegenleistung sie dafür bekommen könnten, für andere einstehen. Ich bin froh, dass es davon viele Mitbürger/Innen gibt. Sie machen unsere Gemeinde menschlich stark – das ganze Jahr, nicht nur zu Weihnachten. Ich möchte mich auch bedanken für das Vertrauen, welches Sie mir entgegenbringen, bedanken aber auch bei all jenen, die in den verschiedensten Arbeitsgruppen, Ausschüssen mitarbeiten und damit helfen, unsere Heimatgemeinde zu gestalten. Bedanken möchte ich mich auch bei den politischen Mandataren für eine harmonische und zukunftsorientierte Arbeit in den Gemeindegremien. Seite 5 Der Bürger soll es wissen Auch bei allen Gemeindebediensteten in allen Dienststellen möchte ich mich sehr herzliche bedanken. Es wird wirklich gute Arbeit verrichtet mit viel Engagement und Kompetenz. Ein angenehmes „Betriebsklima“ trägt viel zur Leistungsfähigkeit bei. Weihnachten heißt aber nicht nur Zeit der Besinnlichkeit, sondern auch Zeit um aus der Ruhe wieder Kraft zu schöpfen – Kraft für den Alltag, Kraft für die Zukunft. Unsere Gemeinde steht in den kommenden Jahren vor neuen großen Herausforderungen. Tiefgreifende Veränderungen durch die weltweiten Wirtschaftskrise und Gesellschaft stellen auch uns vor neue Herausforderungen. Krisen haben mitunter auch ihr Gutes, können eine heilsame, reinigende Kraft entfalten. Das wird auch diesmal der Fall sein. Man muss die „Luftgeschäfte“ ad acta legen und die reale Wirtschaft neu schätzen lernen, in der engagierte Menschen wirklich etwas zu erschaffen vermögen. Eines können wir aber sagen - den meisten hierzulande geht es gut - international gesehen sogar sehr gut. Das sollten wir uns bewusst machen. In diesem Sinne wünsche ich Ihnen allen ein besinnliches aber auch ein frohes Weihnachtsfest und einige erholsame Tage im Kreise ihrer Familien und Freunde. Für das neue Jahr viel Glück, Gesundheit, Zufriedenheit im Leben und einen vertrauensvollen Blick in die Zukunft. Konrad Schwarz, Bürgermeister Seite 6 Der Bürger soll es wissen Der Bürger soll es wissen Aus dem Gemeindeamt Weihnachtsbaum auf dem Dorfplatz Dieses Jahr hat die Bergrettung zum 8ten Mal den Christbaum auf dem Dorfplatz aufgestellt. Jedes Jahr wird diese Aufgabe, von der Organisation von einem Bauspender - über Fällung – Transport – Aufstellung - bis zur Erleuchtung (Illuminierung) des Weihnachtsbaumes, von den Mitgliedern der Bergrettung Hittisau übernommen. Die Gemeinde Hittisau bedankt sich bei den Mitgliedern der Bergrettung sowie allen Baumspendern über all die Jahre ganz herzlich. Der erleuchtete Weihnachtsbaum trägt wesentlich zu einer herrlichen Adventsbzw. Vorweihnachtsstimmung im Ortszentrum bei. – Budget 2009 Auf ca. 3,9 Mio € beläuft sich der Budgetrahmen der Gemeinde Hittisau für das kommende Jahr. Gegenüber dem Vorjahr mit den Bauarbeiten beim „Betreuten Wohnen“ und „ASZ – Abfallsammelzentrum) ist dies ein Rückgang von rund 1,2 Mio €. Die größten Budgetausgaben stellen der Ankauf eines neuen Kleinlöschfahrzeuges für die Feuerwehr, Baumaßnahmen beim Kindergartengebäude, Sportplatz, Straßenbeleuchtung und Grundkäufe dar – ebenso wurden für Instandhaltungen insgesamt 291.000 € und für einmalige Ausgaben 150.000 € budgetiert. Voraussichtlich wird die Gemeindevertretung das Budget 2009 noch in diesem Monat beraten und festlegen. Erstellt wurde es bereits in den vergangenen Wochen. In der nächsten Ausgabe dieser Informationsschrift werden Details verlautbart. Seite 7 Der Bürger soll es wissen Zahnarztordination Nachdem Frau Dr. Kupec die Zahnarztordination in Hittisau mit Ende November 2008 geschlossen hat, wird im Jänner 2009 eine neue Zahnarztpraxis im 2. Obergeschoss des Gemeindehauses eröffnet. Der in Hittisau wohnhafte Zahnarzt Dr. Gerald Marterer verlegt seine bis jetzt in Dornbirn (Am Marktplatz) geführte Zahnarztpraxis mit Kassenvertrag nach Hittisau. Derzeit sind die Umbauarbeiten voll im Gange und wir hoffen damit, einen Teil unserer „Nahversorgung“ zu erhalten. Über den genauen Zeitpunkt der Eröffnung der Zahnarztordination werden wir separat informieren. Stellung des Geburtsjahres 1991 Die Stellung der Stellungspflichtigen des Geburtsjahres 1991 und der Freiwilligen des Geburtsjahres 1992 des Verwaltungsbezirkes Bregenz wird für Hittisau, Krumbach, Langenegg, Lingenau, Riefensberg und Sibratsgfäll vom 27.04. bis 28.04.2009 durchgeführt. Die Stellungspflichtigen bekommen frühzeitig ein Informationsschreiben der Gemeinde mit den genauen Informationen. Vorarlberger Familienpass Der neue Familienpass 2009 ist da! Die Karten werden im Jahr 2009 noch über die Gemeinden ausgestellt. Wenn die Daten in den Gemeinden verspeichert wurden, wird der Familienpass in den nächsten Jahren automatisch zugesendet. Bei Verlust der Karte kann im Gemeindeamt eine Ersatzkarte beantragt werden. Für Änderungen der persönlichen Daten oder bei der Geburt eines weiteren Kindes wenden sie sich ebenfalls an die Gemeinde. Neben wertvollen Tipps und Infos haben Sie mit dem Familienpass Anspruch auf die Familientarife der Sport-, Kultur- und Freizeitbetriebe in Vorarlberg. Zudem gibt es attraktive Ermäßigungen bei der Benützung öffentlicher Verkehrsmittel, wenn sie als Familie unterwegs sind. Der Vorarlberger Familienpass ist auch in anderen österreichischen Bundesländern gültig und bringt dort ähnliche Vorteile für die ganze Familie Seite 8 Der Bürger soll es wissen Der Bürger soll es wissen Aktuelle Angebote finden sie im neuen Familienkalender, den sie bei der Beantragung auf dem Gemeindeamt erhalten oder unter www.vorarlberg.at/familie. Wir wünschen ihnen viel Spaß und Freude bei gemeinsamen Aktivitäten! Tiere und Silvester Die Aktivitäten der Weihnachtszeit haben voll eingesetzt und die Vorbereitungen zum Jahreswechsel ebenfalls. Vielleicht kann die drohende Wirtschaftskrise den Trend, das Geld in den Himmel zu schießen, doch etwas eindämmen. Tiere, aber auch alte Menschen leiden unter der Knallerei ganz besonders. Leider werden Knallkörper schon Tage vor und die Restbestände auch noch Tage nach Silvester gezündet. Die Bevölkerung wird aus diesem Anlass darum gebeten, den „Lärmstress“ für die Tiere auf den Silvesterabend bzw. Neujahr zu beschränken. Ebenfalls ist festzustellen, dass die Restbestände der abgeschossenen Raketen auf Wiesen breit verstreut liegen bleiben. Dabei handelt es sich zum Teil um scharfkantige Plastikteile, die bis zur folgenden Weidesaison nicht verrotten und auch eine erhebliche Verletzungsgefahr bedeuten. Wir bitten, diese Restbestände einzusammeln und ordnungsgemäß zu entsorgen. Skidoos In letzter Zeit häufen sich die (anonymen) Beschwerden betreffend die missbräuchliche Verwendung von Schneegeländefahrzeugen (Skidoos), welche außerhalb von öffentlichen Straßen auf land- und forstwirtschaftlichen Flächen ohne eine entsprechende Bewilligung nach dem Sportgesetz verwendet werden. Aus Gründen der Sicherheit von Personen, der Wildruhe, der Vermeidung störenden Lärms, der Reinhaltung von Luft und Wasser und der Erhaltung einer möglichst unberührten Winterlandschaft ist es gemäß § 6 Abs 2 des Sportgesetzes, LGBl. Nr. 15/1972 idgF untersagt, Schneefahrzeuge außerhalb von Straßen, die dem öffentlichen Verkehr dienen, ohne Bewilligung der Bezirksverwaltungsbehörde zu verwenden. Seite 9 Der Bürger soll es wissen Güter- und Seilwegegesetz Der Verfassungsgerichtshof hat den bisherigen § 11 Abs 2 des Güter- und Seilwegegesetzes, LGBl Nr 25/1963, in der Fassung LGBl Nr 42/1984, als verfassungswidrig aufgehoben. Im Wesentlichen hat er dies damit begründet, dass darin der Kreis der Nutzungsberechtigten nicht konkret erwähnt und zu unbestimmt ist. In Folge dieses Erkenntnisses und den danach geführten Diskussionen hat der Vorarlberger Landtag in einer Sitzung vom 09.04.2008 das Güter- und Seilwegegesetz geändert. Dies hat für die Güterweggenossenschaften im Wesentlichen folgende Auswirkungen: 1. Es wird ausdrücklich festgelegt, wer einen Güterweg benutzen darf 2. Die Agrarbezirksbehörde Bregenz ist nicht mehr befugt, Fahrverbote zu erlassen 3. Künftige Verhängung von Fahrverboten 4. Geh- und Fahrberechtigungen können für die im § 11 Abs 2 genannten Personen durch die Güterweggenossenschaft nicht eingeschränkt werden 5. Fahrberechtigungen, die die Güterweggenossenschaft erteilen kann, wie z.B. für das Mountainbiken 6. Fahrverbots- und Zusatztafeln, die zu entfernen und neu anzubringen sind In die Gesetzesvorlage sowie in den gesamten Verordnungstext kann im Bürgerservice Einsicht genommen werden. Seite 10 Der Bürger soll es wissen Der Bürger soll es wissen Seite 11 Der Bürger soll es wissen Gratulationen Hauptpreis „Ländle-Gala“ Die Familie Schwarz Klaus und Mina erhielten bei der „Ländle-Gala“ 2008 den Zukunftspreis in der Kategorie „Energie aus Bauernhand“. Das Biomasseheizwerk Hittisau mit der Gründung von Genossenschaften, die Fotovoltaikanlage auf dem Bauernhof der Familie Schwarz sowie das Trinkwasser– und Kleinwasserkraftwerk im Vorsäß bzw. auf der Alpe, standen an diesem Abend im Vordergrund. Wir gratulieren der Familie Schwarz für diesen Zukunftspreis und wünschen weiterhin viel Erfolg im Beruf. 9. Internationale Käsiade Der Verband der Tiroler Käserei- und Molkereifachleute hat der Sennerei Hittisau für den Hittisauer Bergkäse in der Prämierungsgruppe Bergkäse bei der 9. Internationalen Käsiade vom 06. bis 08. November 2008 im Hopfgarten im Brixental/Tirol die Medaille in Silber verliehen. Zu dieser ausgezeichneten Platzierung gratuliert die Gemeinde Hittisau recht herzlich und freut sich über die Herstellung solcher Qualitätsprodukte in Hittisau! Der Bürgermeister Seite 12 Der Bürger soll es wissen Der Bürger soll es wissen Vereine/Museen Bergrettung - Christbaum und Christkind Christbaum Wir von der Bergrettung haben auch heuer wieder (zum 8. Mal) den Christbaum am Dorfplatz aufgestellt und beleuchtet. Nachdem der für dieses Jahr vorgesehene Baum von Andrea und Stefan Steurer zu höheren Ehren auserkoren wurde und nun in wunderschönem Lichterglanz die Landeshauptstadt Bregenz auf die Weihnachtszeit einstimmt, waren wir froh, dass unser Bergrettungskamerad Dr. Ingo Plötzeneder mit einer Baumspende aufwarten konnte. Ingo ist nach seinen Ausbildungs- und Praxisjahren zum Arzt für Allgemeinmedizin und Facharzt für Plastische, Ästhetische und Rekonstruktive Chirurgie wieder zu seinen Wurzeln zurückgekehrt und hat mit seiner jungen Familie in Alberschwende ein Haus gekauft. Die Tanne im Garten dieses Hauses erschien ihnen zu groß und das Anliegen seines Vereins stieß in der ganzen Familie auf Zustimmung: die Fichte wird als Christbaum für seine Heimatgemeinde spendiert. Der Transport, das Aufstellen und Beleuchten wurde dann auch noch von seiner Frau und seinen Eltern mit einer kräftigen Jause belohnt. Christkind Ingo selber war zu diesem Zeitpunkt nicht mehr im Lande. Er ist, wie schon vor einigen Jahren, wieder zu einem sozial-medizinischen Hilfsprojekt nach Afrika abgereist. Zu diesem Hilfsprojekt hat er uns folgende Information zukommen lassen: Ich werde am 21. 11. 08 für 2 Wochen nach Madagaskar fliegen. Es geht um einen Hilfseinsatz. Das Vorhaben ist dort, Kindern mit angeborenen Fehlbildungen an Händen ( z.B. zusammengewachsene Finger ) oder z.B. LippenKiefer-Gaumenspalten ( Hasenscharten) aber auch Menschen mit entstellenden und funktionseinschränkenden Narben nach schweren Verletzungen, Tierbissen oder Verbrennungen zu operieren. In Madagaskar, wo der größte Teil der Bevölkerung einer Naturreligion angehört, werden solche Missbildungen als schlechtes Omen angesehen und die Betroffenen werden aus dem Familienverband ausgestoßen. Ich gehe mit 3 weiteren plastischen ChirurSeite 13 Der Bürger soll es wissen gen, die ich noch aus Deutschland kenne. Wir alle machen das in unserer Freizeit/Urlaub und operieren unentgeltlich. Zusätzlich werden sämtliche Instrumente, Nahtmaterialien sowie Verbandsmaterialien von uns gestellt bzw. organisiert und mitgenommen. Ich selbst plane in Zukunft einmal pro Jahr einen solchen Einsatz zu machen und diesen auch selbst zu organisieren. Die anfallenden Kosten werden zum Teil von mir selbst getragen und teilweise über Spendengelder aufgebracht. Für die Durchführung von diversen Spendengeldaktionen habe ich mit ein paar Freunden einen Verein "Baobab" gegründet. Mir ist nun folgende Idee durch den Kopf gegangen: Ich habe in meinem neu erworbenem Garten eine Tanne stehen. Ich frage mich ob es möglich wäre, diese als Christbaum zur Verfügung zu stellen und mit dieser auf den Verein „Baobab“ und unser Anliegen aufmerksam zu machen? Als wir Bergretter dann vor dem schön beleuchteten Baum standen, haben wir uns spontan entschlossen, diese Aktion zu unterstützen indem wir Geld zusammenlegten und uns vornahmen, diese Information zusammen zu stellen und zu veröffentlichen. Diese Ärzte schenken ihren Urlaub und ihre Zeit, um zu helfen, wo sonst keiner hilft. Dies hat für uns mit „Christkind“ zu tun. Aus diesem Grund möchten wir für alle, die etwas dafür erübrigen können, die Kontonummer des Vereins bekannt geben. Informationsberichte über die Aktion hat uns Ingo zugesagt. Bankleitzahl 37482 Kontonummer 86.173 Kontobezeichnung Verein z. Unterst. Sozialer u. naturwiss.P. IBAN AT213748200000086173 BIC (SWIFT) RVVGAT2B482 Damit möchten wir uns bei allen bedanken, die uns schon in den vergangenen Jahren Bäume für den Dorfplatz gespendet haben, die uns mit wärmenden Getränken motiviert und mit anerkennenden Worten für diese – über den üblichen Vereinszweck hinausgehende Arbeit – gelobt haben. Wir wünschen allen, dass der Dorfchristbaum etwas zur Weihnachtsstimmung betragen kann. Für die Bergrettung Maurer Josef Seite 14 Der Bürger soll es wissen Der Bürger soll es wissen Kneipp-Aktiv-Club Hittisau Ehrenobmann Hieronymus Faißt – 44 Jahre tatkräftiger Einsatz Hieronymus Faißt trat 1964 dem neu gegründeten Kneipp-Verein bei. Schon im ersten Jahr seiner Mitgliedschaft half er tatkräftig im Verein mit. Ab 1965 hatte er die Funktion des Obmannstellvertreters inne. Auch in dieser Zeit ü- bernahm er einen Großteil der anfallenden Aufgaben. 1982 wurde Hieronymus Faißt neuer Obmann des Vereines. Er führte den Verein mit viel Liebe und großer Begeisterung für die Kneipp’sche Idee. Die Kneipp-Aktionstage, Kräuterwanderungen, Adventsfeiern, Morgenwanderungen und Vereinsausflüge im Lande und ins angrenzende Deutschland wurden vom Obmann perfekt geplant und informativ auch bestens durchgeführt. Ab 2003 plante er die Führung des Vereines in jüngere Hände zu übergeben. Erst bei einer außerordentlichen Generalversammlung 2008 des Kneipp-Aktiv-Clubs gelang es Hieronymus Faißt die Obmannstelle an Rosemarie Feurstein abzugeben. Er wurde vom Kneipp Verein Hittisau zum Ehrenobmann ernannt und bekam ein Buch über das heimische Handwerk überreicht. Der Obmann des Landesverbandes und Stellvertretender Bundesobmann Josef Amann zeichnete unseSeite 15 Der Bürger soll es wissen ren Obmann mit dem goldenen Ehrenzeichen des Bundes und des Landes aus. Eine Ehrenurkunde, Bücher und Blumen wurden überreicht. Wir, der Kneipp-Aktiv-Club Hittisau bedanken uns für den aktiven Einsatz von Hieronymus Faißt. Auch möchten wir noch Programmpunkte für das Jahr 2009 bekannt geben. Genaue Termine werden wieder im Gemeindeblatt und beim Reformhaus Fürpaß ausgeschrieben: • Vollmondwanderung für die ganze Familie mit Fakeln • Damen-Sauna-Abend im Hirschen • Frühjahrskräuterwanderung mit Herstellung von Wildkräuterpesto • Moorwanderung in Krumbach • Ausflug ins Großwalsertal • Morgen-Stille-Wanderung • Vortrag von Dr. Hammerschmied • Workshop mit Physiotherapheutin Ute Daegele – Bewegung mit dem Gymnastikball Der Kneipp-Aktiv-Club freut sich natürlich über eine rege Teilnahme! Krankenpflegeverein – Pflege daheim ! Wieder neigt sich ein Jahr dem Ende zu. Warum haben wir das Gefühl, dass mit zunehmendem Alter sich das Rad der Zeit immer schneller dreht? Wir haben doch noch soviel vor und die uns zur Verfügung stehende Zeit wird immer kürzer. Das erzeugt Stress. Und hier setzen wir in der Zeit des „stillen“ Advent die Dichterworte dagegen: „Hab einmal Zeit für dich allein zum reinen Unbekümmert sein. Bleib einfach steh`n und haste nicht und schau das kleine stille Licht. Seite 16 Der Bürger soll es wissen Der Bürger soll es wissen Lass deine Sinne einmal ruh´n und hab den Mut, gar nichts zu tun. Lass diese wilde Welt sich dreh`n und hab das Herz sie nicht zu sehn`n. Sei wieder Mensch und wieder Kind und spür wie Kinder glücklich sind.“ Doch das Leben geht weiter. Dem Leistungsvermögen angepasste geistige und körperliche Betätigungen entschleunigen den Alterungsprozess und halten uns länger fit und froh. Ein weiterer Energiequell ist die Aufrechterhaltung des Kontaktes zur Außenwelt und zu Menschen, die uns zuhören und uns etwas bedeuten. „Jemand hat zu mir gesprochen und nicht an mir vorbei. Jemand hat sich mit mir eingelassen und nicht das Risiko gescheut. Jemand hat mir zugehört und nicht auf die Uhr gesehen. Jemand hat sich mir zugewandt und nicht ungeduldige Augen gemacht. Jemand hat sich helfen lassen und nicht stolz abgelehnt. Jemand hat sich als Christ bewährt.“ Allen die sich unserer betagten Mitbürger annehmen, den Pflegeschwestern, den betreuenden Angehörigen, den MitarbeiterInnen des „Mobilen Hilfsdienstes“ und unseren Ärzten sei für ihren Einsatz herzlich Danke und ein Vergelt´s Gott gesagt. Für die bevorstehenden Weihnachtstage sei ihnen eine Ruhepause gegönnt und dass sich Menschen finden, die sie entlasten und ihnen Mut machen. Einen aufrichtigen Dank auch allen Personen, die uns durch den Mitgliedsbeitrag, Spenden oder in anderer Weise unterstützt haben. Möge sie alle Gottes Segen auch im kommenden Jahr 2009 begleiten. Für den Vorstand Gerard Hagspiel Seite 17 Der Bürger soll es wissen Musikverein Hittisau – Bolgenach Der Musikverein Hittisau-Bolgenach hat bei der heurigen Jahreshauptversammlung am 8. Oktober insgesamt 12 MusikantInnen, davon 10 JungmusikantInnen, im Verein aufgenommen. Es sind dies: Berkmann Sandra Berkmann Stefanie Eberle Florian Eberle Theresa Hagspiel Elias Meusburger Katharina Meusburger Natalie Nenning Larissa Nenning Margeritha Schwarz Andreas Klarinette Querflöte Tenorhorn Klarinette Schlagzeug Klarinette Klarinette Oboe Querflöte Posaune Weitere Neuzugänge: Ackerl Silvia Klarinette Knapp Andreas Horn Wir freuen uns sehr über die neuen Mitglieder und sind bereits intensiv mit den Proben für unser Frühjahrskonzert am 28. und 29. März 2009 beschäftigt. Einladung zum 4. Adventsonntag mit dem Musikverein Hittisau - Bolgenach Der Gottesdienst in der Pfarrkirche Hittisau wird vom Musikverein mitgestaltet. Anschließend spielen kleine Gruppen im Eingangsbereich der Gasthäuser Krone und Hirschen als Begrüßung zum Frühschoppen. Wir wünschen allen schöne Weihnachten und freuen uns auf viele Besucher Seite 18 Der Bürger soll es wissen Der Bürger soll es wissen Chorspuren ins neue Jahr … Die Chorgemeinschaft Hittisau lädt sehr herzlich dazu ein, die nachfolgenden Veranstaltungen als Chorspuren vorzumerken: • HEILIG ABEND: Mittwoch, 24.12. Dezember 2008 – 22.30 Uhr in der Pfarrkirche Hittisau. Christmette mit musikalischer Gestaltung durch die Chorgemeinschaft Hittisau und Volksgesang • CHRISTTAG: Donnerstag, 25. Dezember 2008 – 9.00 Uhr in der Pfarrkirche Hittisau. Chormusik im Gottesdienst von der Chorgemeinschaft Hittisau unter Chorleiter Melchior Schwärzler. • HITTISAUER JAHRESWENDE: Sonntag, 28. Dezember 2008 – 10.30 Uhr im Ritter-von-Bergmann Saal. „Wenden wohin?“ mit Hermann Hagspiel und der Chorgemeinschaft Hittisau. • PATROZINIUM IN HITTISAU: Dienstag, 6. Jänner 2009 – 9.00 Uhr in der Pfarrkirche Hittisau. Festgottesdienst am Dreikönigstag mit musikalischer Gestaltung durch die Chorgemeinschaft Hittisau. An der Schönach-Orgel: Doris Dorner, Chorleiter: Melchior Schwärzler. • Unmittelbar im Anschluss an den Festgottesdienst, Neujahrsgrüße und Pfarrversammlung mit der Vorstellung des Projektes: „Außenrenovierung Pfarrkirche“ im Ritter von Bergmann Saal • SÄNGERBALL IN HITTISAU: Samstag, 28. Jänner 2009 ab 20.09 unter dem Motto „… dich gibt´s nur einmal …“ im Ritter von Bergmann Saal mit dem „Trio Wolkenbruch“ und der Chorgemeinschaft Hittisau. • KABARETT in HITTISAU: „vogelfrei“ von und mit Stefan Vögel am Freitag, 20. März 2009 – 20.15 Uhr im Ritter-von-Bergmann Saal. Kartenvorverkauf bei den Raiffeisenbanken. Der Ertrag für die Organisation dieser Veranstaltung wird für die Außenrenovierung der Pfarrkirche bereitgestellt. • KABARETT in HITTISAU: „Auf Schrott und Trott“, politisches Kabarett in Wort und Gesang mit den Brennesseln aus Wien am Freitag, 29. Mai 2009 – 20.15 Uhr im Ritter-von-Bergmann Saal. Die Sängerinnen und Sänger freuen sich auf Ihr Mitfeiern bzw. Ihren Besuch. Chorgemeinschaft Hittisau Seite 19 Der Bürger soll es wissen Frauenmuseum Von Kohle gezeichnet Frauen im Bergbau Fotografien aus der Kohlenwäsche von Dariusz Kantor, 2002 – 2004 Winterausstellung im Frauenmuseum 4.12.2008 – 28.02.2009 Mit der Kamera erzählt Dariusz Kantor von Frauen, die im oberschlesischen Bergbau unter großen physischen Belastungen arbeiten. Die dokumentarischen Fotografien werden durch ihre künstlerische Qualität zu Metaphern für menschliche Arbeit und soziale Verhältnisse. Im Frauenmuseum werden die schwarz-weißen Bildgeschichten der Gegenwart durch Einblicke in sozialgeschichtliche Entwicklungen erweitert. Montag, 2. Februar 2009, 19.30 h, Frauenmuseum Frauen im Bergbau – nicht nur die Heilige Barbara Bildvortrag, Dr. Dagmar Kift, Historikerin, LWL-Industriemuseum, Dortmund Montag, 16. Februar 2009, 19.30 h, Frauenmuseum Frauen im Bergbau vom Mittelalter bis in die Gegenwart Bildvortrag von Prof. Dr. Christina Vanja , Historikerin, Leiterin des Fachbereichs Archiv, Gedenkstätten, Historische Sammlungen beim Landeswohlfahrtsverband Hessen Öffnungszeiten Fr, Sa 15 – 17 Uhr, So 14 – 17 Uhr und jederzeit nach tel. Vereinbarung: +43(0)664 8843 1964 und +43(0)5513/ 6209-50 Sonderführungen An jedem letzten Sonntag im Monat jeweils um 15 Uhr: 28. Dezember 2008, 25. Jänner und 22. Februar 2009 Seite 20 Der Bürger soll es wissen Der Bürger soll es wissen Sonstiges Kindergarten Für das große Engagement im Bereich „Verkehrserziehung“ im Kindergarten hat der Kindergarten Hittisau im Jahr 2008 den ersten Platz erreicht. Alljährlich können Projekte zum Thema Verkehrserziehung beim Land Vorarlberg, Sparte Kindergarten eingereicht werden. Der erste Preis ist der kostenlose Besuch der Clownfrau, auf die sich unsere Kindergartenkinder freuen dürfen. Ebenfalls ein Projekt hat die „Igelgruppe“ unter der Leitung von Brunhilde Bals zum Thema „Kinder haben Rechte“ im Rahmen von „Kinder in die Mitte, Kinderrechtepreis“ eingereicht. Die Projektidee folgt dem Ziel, dass Kinder durch Tätigsein bewusstes Spüren und Fühlen lernen. Wer nicht weiß, was ihm fehlt, dem kann auch nicht im richtigen Maße geholfen werden. In der Erarbeitung dieses Gefühlsbilderbuches wurde den Kindern Basiswissen vermittelt. Das Kindergartenteam „Gute Fahrt“ Der Verein „Gute Fahrt“ ist ein gemeinnütziger Verein, der im Gesundheitsbereich tätig ist und vor allem verkehrspsychologische Dienstleistungen anbietet. Zum einen Teil sind dies verpflichtende Nachschulungskurse für LenkerInnen, die Alkoholdelikte am Steuer oder andere grobe Verkehrsüberschreitungen begangen haben, zum anderen sind dies verkehrspsychologische Testungen – auch bei Busführerschein (Diagnostik). Uns ist wichtig, dass die betroffenen Fahrzeuglenker eine rasche Lösung Ihres Problems erhalten und wissen, dass sich jemand schnell und zuverlässig um sie kümmert. Der Verein „Gute Fahrt“ bietet nun auch Lenkernachschulungskurse und verkehrspsychologische Untersuchungen in Vorarlberg an! Die Kurse finden jeden Monat statt. Die vier Kursabende (ein Abend pro Woche) dauern jeweils 3 ¼ oder 2 ½ Stunden. Bregenz: Fahrschule Wallner, Heldendankstraße 40 Seite 21 Der Bürger soll es wissen Dornbirn: Fahrschule RUSI, Salurnergasse 9 Kursanmeldung gebührenfrei: 0800/800 018 (bis 22.00 Uhr) oder im Internet unter: www.gutefahrt.at oder kontakt@gutefahrt.at Gemeinnütziger Verein – „Gute Fahrt“ Sprechtage SVA der Bauern Auch im Jahr 2009 gibt es die Möglichkeit, sich bei der Sozialversicherungsanstalt der Bauern über bestimmte Themen zu informieren. (Kranken-, Unfall, und Pensionsversicherung,…) Die Sprechtage sind in Krumbach, jeweils von 10.00 bis 11.00 Uhr im Gemeindeamt, 1. Stock Termine, jeweils Mittwoch: 14.01, 04.02, 04.03, 01.04, 06.05, 03.06, 08.07, 16.09, 07.10, 04.11, 02.12.2009 SVA der Bauern Öffentliche Spielothek Hittisau Das Spiel ist der Weg der Kinder zur Erkenntnis der Welt, in der sie leben! Maxim Gorki Für die Spielothek Hittisau geht ein turbulentes Jahr zu Ende. Mit dem schulisch bedingten Ausscheiden von Pia aus unserem Team sind wir nochmals geschrumpft und so musste jede/r von uns noch ein bisschen mehr leisten, damit wir über die Runden kommen. Es ist dem Einsatz und der Verlässlichkeit unserer Mitarbeiterinnen zu verdanken, dass wir auch als kleines ehrenamtliches Team gute Arbeit leisten und die Ausleihe zwei Mal pro Woche gewährleisten können. An dieser Stelle daher nochmals ein herzliches Dankeschön an unser Team: Regina, Marianna, Larissa, Magdalena und Timea! Es ist immer wieder eine Freude für uns zu sehen, mit wie viel Engagement und Ernsthaftigkeit auch unsere jüngsten Mitarbeiterinnen bei der Sache sind! Seite 22 Der Bürger soll es wissen Der Bürger soll es wissen Damit der Spaß und die Freude an dieser Tätigkeit nicht zur Belastung für das Team wird, suchen wir dringend zur Unterstützung weitere verlässliche Mitarbeiter/-innen ab 16 Jahren. Zwei bis drei Stunden pro Monat würden uns auch schon helfen. Unverbindliche Info unter 0680-12 13 88 4. Rechtzeitig vor der (etwas) ruhigeren Zeit des Jahres sind viele neue Spiele bei uns eingetroffen: Keltis – Spiel des Jahres 2008, Wer war’s? – Kinderspiel des Jahres 2008. Weitere, für 2008 nominierte Spiele: Blox, Didi Dotter, Capt’n Sharky, Kakerlakesalat, Pingu-Party und viele mehr. Außerdem haben wir wieder eine Reihe von Lern- und Förderspielen aufgenommen, die sich hervorragend für Kinder im Vorschulalter, in den ersten Jahren der Grundschule und für Kinder mit erhöhtem Förderbedarf eignen. Spielerisch werden dabei Lernprozesse unterstützt, Sprachkompetenz gefördert und die kognitive Entwicklung unterstützt (Wahrnehmen, Erinnern, Konzentration, Motivation, Mitdenken). Auch spezielle Lernprogramme für ältere Kinder (Mathematik, Deutsch, Englisch) sind dabei. Ab Januar 2009 besteht zusätzlich die Möglichkeit, sich jeweils während der Öffnungszeiten am Mittwoch (18:30 bis 20:00 Uhr) speziell über Lern- und Förderspiele zu informieren und Anregungen gegenseitig auszutauschen. Zwei Ausleihtage fallen heuer etwas ungünstig: Mittwoch, der 24.12. (Heilig Abend) und Mittwoch, der 31.12. (Silvester). An diesen beiden Tagen findet keine Ausleihe statt. Im kommenden Jahr wird es einige Neuerungen geben – lasst euch überraschen! Wir wünschen allen Freunden der Spielothek ein gesegnetes Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr! Das Spielothek-Team Spielothek Hittisau, Gemeindehaus Tel: 05513/6209-28 E-Mail: spielothek.hittisau@aon.at Öffnungszeiten: SO 10:00 bis 11:00 Uhr; MI 18:30 bis 20:00 Uhr Seite 23 Der Bürger soll es wissen Öffentliche Bücherei Das Team der Bücherei Hittisau kann wiederum auf ein sehr erfolgreiches Betriebsjahr zurückblicken. Mit 553 aktiven Lesern im laufenden Jahr konnten wir bei einem Bestand von 6600 Medien bis 30. November 16 300 Entlehnungen verzeichnen. Somit haben wir das letztjährige Ganzjahresergebnis von 16 005 Entlehnungen schon gut einen Monat früher überschritten. Für das Büchereiteam ist dieser Erfolg äußerst erfreulich, er bestätigt wiederum unsere freiwillige Arbeit im Dienst für unsere Mitmenschen. Einen wichtigen Faktor für diesen Erfolg stellt jedoch auch die Räumlichkeit dar! Immer wieder werden wir von unseren Besuchern darauf angesprochen, wie wohl sie sich in dieser schönen Bücherei fühlen, dasselbe gilt auch für uns als Dienst verrichtendes Team. Auch fühlen wir uns als Einrichtung im Gemeindehaus sehr geborgen und dazu gehörig. Dafür möchten wir an dieser Stelle ganz herzlich allen Gemeindebediensteten danken, besonders Herrn Bürgermeister Konrad Schwarz, Herrn Georg Bals (für seine schnelle Hilfe bei EDV Fragen), sowie Frau Erika Voppichler und Frau Anja Baldauf (im Bürgerservice) für ihr selbstloses und freundliches Entgegenkommen in den verschiedensten Bereichen! In diesem Jahr haben wir aufgrund von Ansuchen noch zusätzliche Förderungen vom Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur und vom Österreichischen Büchereiverband (Dachverband für Büchereien) für Medienzukauf bekommen. Insgesamt wurden in diesem Jahr bisher 680 Neuzugänge in den Eigenbestand eingearbeitet. Aufgelistet ergibt dies: 513 Bücher; 44 DVD; 12 Hörbücher, sowie 112 Zeitschriften (8 ABO’s und diverse Einzelexemplare). Aus der Wanderbücherei und der Vorarlberger Landesbibliothek wurden im Jahr 2008 für unsere Besucher zirka 1100 Medien hergeholt, eingearbeitet und später wieder zurückgebracht. Aufgrund dieses Aufwandes können wir den Benutzern ein so vielseitiges und aktuelles Angebot bieten. Seite 24 Der Bürger soll es wissen Der Bürger soll es wissen Ein herzlicher Dank gilt auch meinem allzeit verlässlichen Team, ohne die Mithilfe dieser motivierten Frauen wäre der Büchereibetrieb nur in geringerem Ausmaß möglich. Wir danken allen Besuchern des zu Ende gehenden Jahres (besonders auch den Volksschulen Hittisau und Sibratsgfäll) für Ihr reges Interesse und wünschen für die Bücherei weiterhin so guten Betrieb. Unsere Öffnungszeiten: Sonntag Mittwoch Abend Freitag 10 – 11 Uhr 18:30 – 20 Uhr 16 -18 Uhr (1. Juli – 30. Sept. geschlossen) Mittwoch Vormittag 8:30 – 10:30 Uhr (nur an Schultagen) Telefon Bücherei: 05513/6209-28 E-Mail: buecherei@hittisau.at Homepage: www.hittisau.bvoe.at Friedliche und besinnliche Weihnachten und für das neue Jahr den göttlichen Segen, innere Zufriedenheit und dass der Hoffnungsfunke auch an weniger schönen Tagen nicht erlöschen möge. Dies wünschen wir unseren Mitbürgern von Herzen für die kommenden Feiertage! „Ich glaube an die Sonne, auch wenn Nacht und Nebel die Erde bedecken“ Léon Suenens Das Büchereiteam: Theresia Simma (Leiterin), Karin Metzler-Eberle, Anita Bechter, Patrizia Nenning, Simone Nussbaumer, Martina Schwärzler, Gerda Hagspiel, Margit Oberneder, Birgit Eberle. Seite 25 Der Bürger soll es wissen 70 plus – unabhängig leben im Alter Die Gemeinden und Krankenpflegevereine des Vorderwaldes beteiligen sich am Projekt „70 plus - unabhängig leben im Alter“. Ziel dieses Vorsorgeprojektes ist es, die alten Menschen zu erreichen, bevor ernsthafte gesundheitliche und soziale Probleme auftauchen. Anhand eines Fragebogens führt unsere speziell geschulte Pflegefachkraft mit den betagten Personen ein Gespräch, um deren persönliche Lebenssituation zu erfassen und zu erkennen, ob bzw. wo Hilfe erforderlich ist. Dabei geht es um Fragen der Gesundheitsförderung und persönlichen Fitness ebenso wie um Ernährung, Sturzgefahr und Aufklärung über passende Unterstützungsangebote. Außerdem führt das Projekt zu einer Bewusstseinsbildung bei der Bevölkerung und den Verantwortlichen in der Gemeinde. Unsere Pflegedienstleiterin Beate Knapp hat soeben den 2. Teil des Projektes abgeschlossen und wieder 36 Hausbesuche im Vorderwald absolviert. Neben dem direkten Nutzen für die Menschen ergeben sich aus den Besuchen bei den betagten Menschen auch wertvolle Anregungen für Gemeinden und Vereine. Defizite im Betreuungsnetz und offensichtliche Fälle von Vereinsamung werden aufgezeigt und können nun direkt gelöst werden. Im März 2009 startet die 3. Staffel des Projektes. Alle Senioren über 70 Jahre erhalten dann wieder einen Gutschein für einen Besuch der Krankenschwester. Wir hoffen auf rege Teilnahme von all jenen, die das kostenlose Angebot bisher noch nicht genutzt haben. Sozialsprengel Vorderwald Ingrid Oswald Seite 26 Der Bürger soll es wissen Der Bürger soll es wissen Kinderprojekt in Kambodscha Familie Thurnher (Druckerei Thurnher aus Rankweil) und Familie Tumler haben heuer in Kambodscha ein Grundstück gekauft, auf dem gerade ein kleines Kinderdorf entsteht. Baubeginn war der 6. Dezember 08 - der Nikolaustag. Um das Haupthaus, in dem gekocht, gegessen, gespielt, getanzt und hoffentlich viel gelacht wird, entstehen vorerst 3 Kinderhäuser. In dem Kinderdorf sollen anfangs ca. 20 bis 30 Kinder ein neues Zuhause finden, wo sie ohne Hunger, Gewalt und Ausbeutung aufwachsen und die Schule besuchen können. Mehr zum Projekt unter www.tani.at Dort kann auch quasi zeitgleich der Baufortschriftt mitverfolgt werden. Finanziert wird das Projekt aus Spendengeldern und dem Verkauf des „Mäusekochbuches“, das im Reformhaus Fürpaß käuflich erhältlich ist. Das Projekt hat auch Unterstützer und Gönner aus der Vorarlberger Wirtschaft: So spendiert die Fenster für das Haupthaus die Firma Pümpel Bau aus Feldkirch, die Dachziegel von Häusle Recycling, die Fliesen von Elisabeth Rein Dornbirn, das Elektromaterial von I-Tec und den Containertransport organisiert die Firma Delacher. Ein großer Dank gebührt Kapellmeister Wolfgang Bilgeri mit Sonus Brass und Johanna Lonsky. Wolfgang hat etliche Stunden unentgeltlich mit Johanna Lonsky an dem Programm für den ersten Benefizabend im alten Kino in Rankweil gearbeitet. Das Ergebnis war ein erstklassiges und rundum gelungenes Benefiz Konzert von Sonus Brass und Johanna Lonsky, die alle auf ihre Gage verzichteten. Ebenfalls danken möchten wir den Hittisauern, die schon fleißig unsere Mäusekochbücher gekauft haben und uns mit Spenden unterstützt haben. Es kommt wirklich jeder Cent in Kambodscha an, da wir und auch unser Projektleiter in Kambodscha 100% ehrenamtlich tätig sind. Sabine Tumler Reformhaus Fürpaß Seite 27 Der Bürger soll es wissen Flugversuche Wie Eltern ihre Kinder in die Selbständigkeit begleiten können Vortrag und Gespräch mit Gerald Koller Dienstag, 10. März 2009, 20 Uhr Ritter von Bergmann-Saal Die Pubertät ist eine Zeit inneren und äußeren Umbruchs für unsere Kinder und die ganze Familie. Ungeahnte Möglichkeiten tun sich auf – aber immer ist da auch die Angst, dass es „eng“ wird: Sucht, Sekten und Gewalt sind die dunklen Seiten dieser Aufbruchszeit. Wie eine offene, gesprächsbereite Familienkultur unsere Kinder in die Selbständigkeit begleiten kann, will dieser Abend zeigen. Wenn vom Platz her möglich, wäre auch die Ankündigung der beiden anderen Vorträge der Bregenzerwälder Familiengespräche toll: Das Selbstwertgefühl ist ein Geschenk, das man nicht zufällig erhält Vortrag und Gespräch mit Dr. Boglarka Hadinger Montag, 23.03.2009, Bezauer Wirtschaftsschulen Wege aus der Brüllfalle Vortrag mit Filmausschnitten mit Wilfried Brüning Freitag, 03.04.2009, Bildungshaus Bezau Das Team der Bregenzerwälder Familiengespräche Seite 28 Der Bürger soll es wissen Der Bürger soll es wissen Bereitschaftsdienst der Ärzte im Bereich Vorderwald Dr. Bilgeri Stefan, 6952 Hittisau, Tannen 212 Dr. Oswald Anton, 6942 Krumbach, Nr. 149 Dr. Lampl Thomas, 6934 Sulzberg, Nr. 226 Dr. Isenberg Gerhard, 6932 Langen, Dorf 270 In dieser Ausgabe handelt es sich um einen provisorischen Plan, da die Nachfolge von Dr. Stecher (Lingenau) noch nicht ganz geklärt ist. Wir bitten um Berücksichtigung und Vergleich! Beginn Ende Art Arzt 20. Dez. 7h 24. Dez. 12h 25. Dez. 18h 27. Dez. 7h 31. Dez. 18h 03. Jän. 7h 05. Jän. 18h 10. Jän. 7h 17. Jän. 7h 22. Dez. 7h 25. Dez. 18h 27. Dez. 7h 29. Dez. 7h 02. Jän. 7h 05. Jän. 7h 07. Jän. 7h 12. Jän. 7h 19. Jän. 7h Sonntag Feiertag Feiertag Sonntag Feiertag Sonntag Feiertag Sonntag Sonntag Dr. Oswald, Krumbach Dr. Bilgeri, Hittisau Dr. Isenberg, Langen Dr. Lampl, Sulzberg Dr. Oswald, Krumbach Dr. Bilgeri, Hittisau Dr. Isenberg, Langen Dr. Lampl, Sulzberg Dr. Oswald, Krumbach ………………………………………………………………………………………… Herausgeber, Redaktion und für den Inhalt verantwortlich: Gemeindeamt Hittisau 6952 Hittisau, Platz 370, Telefon 6209-0 Redaktionsschluss für die nächste Ausgabe ist der 06.03.2009 Abgabe: Rechtzeitig beim Gemeindeamt, e-Mail: gemeinde@hittisau.at Seite 29 Der Bürger soll es wissen Weihnachten Weihnachten sei dir ein Fest der Stille, mit viel Ruhe und Zeit zum Nachdenken über Gottes Gegenwart in dieser Welt. Weihnachten sei dir ein Fest der Freude und zeige dir neu, was Gott uns geschenkt an Gaben und Freuden, an Liebe und Glück, Freuden, Weihnachten sei dir ein Fest des Lichtes und stärke dich neu im Vertrauen, dass dir Gott in seiner Liebe entgegenkommt so sei dir Weihnachten wirklich ein Fest der Freude, Friede, Licht und Segen, damit du zu dir und zu Gott finden kannst. (P. Haschek) Seite 30


Hittisau DBSEW 20080901
Son, 6. Feber 2011 | Kuhn EDV

Der Bürger soll es wissen Gemeinde Hittisau An einen Haushalt/ Info.Mail Entgelt bezahlt/Amtliche Mitteilung Bild: Mag (FH)Urs Schwarz Der Bürger soll es wissen 123. Ausgabe Sept 2008 Seite 1 Der Bürger soll es wissen Seite 2 Der Bürger soll es wissen Der Bürger soll es wissen Inhaltsverzeichnis AUS DEM GEMEINDEAMT ................................................ 7 BETREUTES WOHNEN .................................................................................... 7 HEIZKOSTENZUSCHUSS ................................................................................ 12 BEHINDERUNG FÜR ROLLSTUHLFAHRER ......................................................... 13 VERBESSERUNGEN IN VORARLBERGS KINDERGÄRTEN .................................... 13 NATIONALRATSWAHL 2008 – ERGEBNIS VON HITTISAU .................................... 14 SCHULABSCHLÜSSE 2008 – GRATULATIONEN ................................................ 15 VEREINE/MUSEEN .......................................................... 16 TERMINE DER LEHR- UND LEISTUNGSSCHAUEN FÜR BRAUNVIEH ...................... 16 FEUERWEHR HITTISAU.................................................................................. 16 PROGRAMM IM FRAUENMUSEUM.................................................................... 18 HITTISAUER SOLARFLÄCHE – EIN BEACHTLICHES ZEICHEN FÜR UNSERE UMWELT .................................................................................................................. 20 ELTERNBERATUNG HITTISAU ......................................................................... 21 SONSTIGES ..................................................................... 22 PILZE SAMMELN UND VERSTEHEN .................................................................. 22 AKS-OMBUDSMANN ...................................................................................... 23 NEUE RÄUME FÜR AKS BESCHÄFTIGUNGSWERKSTATT IN EGG .......................... 24 ZAHNPROPHYLAXE VORARLBERG - AKS ......................................................... 25 TIPPS ZUR OBJEKTSICHERUNG ...................................................................... 26 PFLEGE IM GESPRÄCH ................................................................................. 27 BEREITSCHAFTSDIENST DER ÄRZTE IM BEREICH VORDERWALD ........................ 28 Seite 3 Der Bürger soll es wissen Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger! Mit der Auflösung des Seniorenheimes in Hittisau beendeten die Schwestern von der geistlichen Familie „Das Werk“ ihre Tätigkeit in Hittisau. Es war uns und mir ein Anliegen für die 27-jährige Tätigkeit im Bereich der Seniorenheimleitung und -betreuung, der Familienhilfe und im Bereich der Hauskrankenpflege für den selbstlosen, sozialen und geistlichen Einsatz sowie für die jahrelange liebevolle Pflege der Kapellen im Senioren- und Pflegeheim Dank und Anerkennung auszusprechen. Diese Wertschätzung brachte die Pfarre und Gemeinde am Sonntag, den 31. August 2008 in einem Dankgottesdienst mit anschließender Agape auf dem Dorfplatz und einer internen Dankesfeier zum Ausdruck. Bei der Agape nützten viele Hittisauerinnen und Hittisauer die Gelegenheit, sich von den Schwestern zu verabschieden. Neben Mutter Maria Katharina Strolz und ihrer Nachfolgerin Mutter Margarete Binder waren viele Schwestern, die in Hittisau gewirkt hatten, der Einladung gefolgt. Auch die Vertreter von Pfarre und Gemeinde von einst und heute waren beim Festakt mit dabei. Seite 4 Der Bürger soll es wissen Der Bürger soll es wissen Anfang November 1981 mit der Fertigstellung der Räumlichkeiten des Seniorenheimes in der Zentrumsverbauung begannen die Tätigkeiten der Schwestern in Hittisau. Neben der Seniorenheimbetreuung waren sie auch in der Familienhilfe und bis 1994 in der Hauskrankenpflege tätig. Viele der damaligen Seniorenheimbewohner hätten in einem Pflegeheim gepflegt werden sollen. Die Schwestern haben die große Aufgabe auf sich genommen, ohne dafür den entsprechenden Pflegeheimstandart zu haben, die Bewohner zu pflegen. Das Seniorenheim war nicht für Pflegefälle gebaut bzw. eingerichtet worden, so ergab sich bald, dass immer mehr Personen rund um die Uhr Pflege benötigten. Die ursprüngliche Absicht, pflegebedürftige Bewohner in ein nahe liegendes Pflegeheim zu geben, brachte man nicht übers Herz und so erfolgte auch Intensivpflege durch die Schwestern. Von Seiten der Gemeinde wurde deswegen auch schon früh über den Bau eines Pflegeheimes beraten. Bereits am 3.12.1991 wurde in einer Gemeindevertretungssitzung über den Bau eines Pflegeheimes nachgedacht und 4 Planer für einen Bauentwurf eingeladen. Die Inbetriebnahme erfolgte 1995 und damit war es möglich, dass auch pflegebedürftige Personen in Hittisau bleiben konnten. Auch in unserer Gesellschaft gibt’s Veränderungen. Die 1-Personenhaushalte nehmen auch bei uns drastisch zu und die Lebensgewohnheiten ändern sich. So wollen heute immer mehr ältere Personen möglichst im Zentrum wohnen und wenn Hilfe benötigt wird, sollte diese umgehend geboten werden können. Die heutigen sozialen Einrichtungen wie MOHI, Hauskrankenpflege, 24stunden Betreuung, Hospiz usw. ermöglichen großteils diese Wünsche. In Hittisau befassten wir uns schon seit längerem mit der Errichtung einer Wohnanlage mit „Betreutem“ oder „Betreubarem Wohnen“. Mit der Sanierung des Gemeindehauses 2007 war die Gemeinde bestrebt, Alleineigentümer des Hauses zu werden. Die Raiffeisenbank, die noch im Eigentum des ehemaligen Warenlagers mit Kellerräumen war, äußerte eine Verkaufsabsicht, wenn die Gemeinde im Bankgebäude Räumlichkeiten anbieten würde. Und so ergaben die Beratungen in der Gemeindevertretung den Entschluss, die Räumlichkeiten der Gemeinde in der ZVB an die Raiffeisenbank zu verkaufen und die Anteile im Gemeindehaus zu kaufen. Dadurch wurde der Bau der Wohnanlage für das „Betreute Wohnen“ immer wichtiger und die Umsetzung wurde forciert. Nach einer ca. 10 - monatigen Bauzeit, vom Aushub bis zur Fertigstellung, war das Projekt mit Juli 2008 bis auf ein paar Details, bezugsfertig. Für die Betreuung der Wohnungsbewohner ist ein geringer Zeitaufwand vorgesehen bzw. notwendig und in einem Gespräch mit den leitenden Schwestern in Thalbach sind wir einvernehmlich übereingekommen, dass mit ÜberSeite 5 Der Bürger soll es wissen siedlung der Seniorenheimbewohner ins „Betreute Wohnen“ oder „Pflegeheim“ die Tätigkeiten der Schwestern im Seniorenheim beendet werden. Ein solcher Abschied fiel uns und mir gar nicht leicht. Und das lag nicht nur an den fachlichen Qualifikationen der Schwestern. Die Seniorenheimbewohner, viele Mitbürgerinnen und Mitbürger von Hittisau und ganz besonders ich haben vor allem auch ihre menschlichen Qualitäten sehr hoch geschätzt. Bei vielen Gelegenheiten habe ich bemerkt, wie sie uns mit Ihrem Optimismus, mit Ihrem Zureden und religiösen Glauben Mut gemacht und zu neuem Elan angespornt haben. Vieles verdanken wir der Energie und dem Gebet der Schwestern. Dass sie dabei auch immer ein offenes Ohr für die Probleme der Seniorenheimbewohner und darüber hinaus für viele Hittisauer hatten, hat sie uns besonders nahe gebracht. Es war uns daher ein Anliegen, für die 27-jährige Tätigkeit im Bereich der Seniorenheimleitung und –betreuung und für den selbstlosen, sozialen und geistlichen Einsatz sowie für die jahrelange liebevolle Pflege der Kapellen im Senioren- und Pflegeheim „Vergelt’s Gott“ zu sagen. Danke für den Einsatz zum Wohle der Allgemeinheit, für das Engagement, für die lange, spurenreiche und wertvolle Mitarbeit. Sr. Doris, die mit Oktober in Pension gehen wird - und Sr. Lotte, den beiden letzten in Hittisau in der Seniorenbetreuung tätigen Schwestern darf ich an dieser Stelle nochmals herzlich danken und Ihnen für die Zukunft alles Gute und Gottes Segen wünschen. Konrad Schwarz, Bürgermeister Seite 6 Der Bürger soll es wissen Der Bürger soll es wissen Aus dem Gemeindeamt Betreutes Wohnen Am Sonntag, den 07. September 2008 wurde die neue Wohnanlage „Betreutes Wohnen“ feierlich eröffnet. Der Weg der Meinungsbildung, Planung, Budgetierung und Umsetzung ging mit der offiziellen Einweihung und Eröffnung zu Ende. Viele Hittisauerinnen und Hittisauer sind der Einladung trotz schlechter Wetterlage gefolgt und haben sich über das „Betreutes Wohnen“ informiert und dieses auch besichtigt. Die Beschlussfassung für dieses Projekt erfolgte in der Sitzung am 12.12.2006. Nicht immer waren wir so optimistisch, denn eine solche neue Art der Wohnanlage für ältere Personen zu planen, zu finanzieren, zu bauen und zu betreiben bereitet auch Schwierigkeiten. Lange haben wir überlegt, erwogen und diskutiert, Beschlussfassungen vertagt - ehe diesem Vorhaben grünes Licht gegeben werden konnte. Wir stellten uns immer wieder die Fragen: Was bedeutet „alt werden in Hittisau“? Welche Möglichkeiten gibt’s, zu Hause alt zu werden? Welche Pflegedienste und Betreuungseinrichtungen wie z.B. MOHI, Hauskrankenpflege, Hospiz usw. können wir in Anspruch nehmen? Wie kann eine Möglichkeit geschaffen werden, betreutes oder besser gesagt betreubares Wohnen in alters- und behindertengerechten Wohnungen anzubieten? Wie können wir die Möglichkeit der Nutzung des Pflegeheimes nebenan mit einbinden? Seite 7 Der Bürger soll es wissen Für die Erlangung von Plan-Entwürfen für das „Betreute Wohnen“ hat sich die GV an das Ergebnis des „Baukünstlerischen Wettbewerbs“ gehalten, den die Gemeinde im Jahre 2004 für die Ortszentrumsentwicklung durchgeführt hatte. Ursprünglich war dieses Projekt auf Grund des Siegerprojektes in Form eines Gebäudes neben der Pfarrkirche vorgesehen gewesen. Dieses wurde jedoch auf Grund von Widerständen aus der Bevölkerung fallen gelassen. Im Mai 2006 konnte in der Gemeindevertretung der Kaufbeschluss für das Grundstück beim jetzigen Standort gefasst werden. Die GV hat sich in ihren Beratungen einstimmig zum Bau von Ersatzräumlichkeiten für das Seniorenheim in Form von „betreutem“ oder „betreubarem“ Wohnen ausgesprochen. Der Bau, die Verwaltung und die Grundbetreuung sollen durch die Gemeinde erfolgen. Grundsatz soll sein, dass diese Wohnungen für jedermann/frau leistbar sind. Auch ein Mindestpensionsempfänger sollte sich eine solche Wohnung leisten können. Die Baukosten betragen ca. 1,3 Mio € netto ohne USt. und Baugrund. Sie liegen auf Grund der starken Kostensteigerungen im Bausektor im letzten Jahr etwas über der Kostenschätzung. Die Finanzierung erfolgt durch die Gemeinde Hittisau unter Verwendung des Verkaufserlöses von der ZVB I und Wohnbaufördermittel – der Rest wurde aus Eigenmitteln aufgebracht. Öffentliche Förderungen gibt’s für solche Projekte nicht. 9 der 10 Wohnungen sind bereits durch Hittisauer Bürger bezogen worden. Für die letzte Wohnung gibt’s genügend Bewerbungen von auswärts. Wenn sich kein Hittisauer Interessent mehr meldet, wird beraten werden, ob diese nicht an einen Bewerber von auswärts vergeben werden soll. Rückblick auf die Entwicklung der Betreuung von älteren und pflegebedürftigen Mitbürgern in Hittisau: Wer im 19. Jahrhundert nicht in einem Familienverband integriert war und pflegebedürftig wurde, hatte es nicht leicht, durch die öffentliche Hand Unterstützung zu finden. Die Gemeinden waren arm und vermieden es nach Möglichkeit, für Zuwanderer Pflichten zu übernehmen. Es entwickelte sich ein hartes System der Zuständigkeit. Wer nicht mindestens zehn Jahre ohne Unterbrechung in einem Ort wohnte, wurde nicht in den Gemeindeverband aufgenommen und an seinen Heimatort zurückverwiesen, was wiederum häufig Schwierigkeiten bereitete. Hittisau besaß in der Wühle Nr. 203 (dieses Haus steht nicht mehr – es stand westlich des Hauses Bader – jetzt Berchtold) ein gemeindeeigenes, kleines Anwesen, das als „Armenhaus“ in Funktion stand. Diese Kenntnis haben wir von einer Insassin, einer Magdalena Sutterlüty, die von 1777-1851 lebte. Seite 8 Der Bürger soll es wissen Der Bürger soll es wissen Hittisau besaß auch einen Anteil an der Leprosenstiftung in Bregenz, was den Vorteil hatte, dass es möglich war, pflegebedürftige Leute in das Landspital in Rieden einzuweisen. Diesen Anteil verkaufte die Gemeinde jedoch im Jahre 1906 und hoffte, bald ein eigenes Versorgungshaus bauen zu können. Obwohl die Gemeinde Hittisau schon 100.000 Kronen Schulden hatte, entschloss man sich doch gemeinsam mit der Gemeinde Bolgenach, ein eigenes Armenhaus zu bauen. Man ging auf Bauplatzsuche und erwarb die Wiese der Alten Post. (zur Orientierung für die Jetztzeit: Das Postfeld liegt östlich vom Sutterlüty Lebensmittelgeschäft – rechts entlang der Straße zur Pension Moosbrugger) Es gab bereits einen Kostenvoranschlag für einen Neubau mit 150.000 Kronen. Finanzielle und andere Probleme verzögerten den Baubeginn. Und das war gut – denn plötzlich wurde bekannt, dass die Erben des Hotels Dorner am Platz das Hotel verkaufen würden. Sogleich wurde vom Gemeindeausschuss ein „Komitee“ bestellt, das Verhandlungen aufnehmen sollte. Es kam am 29.12.1912 zum Abschluss eines Kaufvorvertrages, vorbehaltlich der Zustimmung der beiden Gemeindeausschüsse. Diese waren vollinhaltlich mit dem Kaufvertrag einverstanden, was am 5.1.1913 in einer Gemeinschaftssitzung beschlossen wurde. In dieser Sitzung wurde auch gleich die Kostenaufteilung und das Wichtigste für die Inbetriebnahme des Hauses vereinbart. Das Haus kostete samt Einrichtung und den zugehörigen Realitäten 49.500 Kronen und wurde zu 75 % für Hittisau und 25 % für Bolgenach auch für Folgekosten aufgeteilt. Die Adaptierung für einen Versorgungsheimbetrieb kostete dann noch 7.000 Kronen. Ein ganz besonderer Glücksfall für Hittisau war die Erbschaft von der Familie des Josef Ritter von Bergmann. Dieser hatte 5 Kinder, die alle ledigen Standes blieben und keine Nachkommen hatten. Sie vermachten einen Großteil ihres Vermögens der Gemeinde Hittisau für wohltätige Zwecke. Das ganze Erbe wurde aber erst nach dem Tod des letzten aller Geschwister ausbezahlt und dies war Johanna von Bergmann, die 1910 verstarb. Das Erbe kam 1911 in den Besitz der Gemeinde Hittisau. Nun konnte das große und schöne Hotel Dorner als Versorgungshaus bar und ohne jede Belastung der Gemeinde bezahlt werden. Seite 9 Der Bürger soll es wissen In den Siebziger Jahren kam die Erkenntnis, dass das Jahrzehnte betriebene Versorgungshaus (auch damals noch von vielen Mitbürgern Armenhaus genannt) nicht mehr den zeitgemäßen Ansprüchen entsprach, eine Generalsanierung warf viele Fragen auf, von denen die Rentabilität ganz oben stand. Viele Beratungen gingen voraus - bis dann westseitig auf dem so genannten „Engelareal“ das Mehrzweckgebäude (ZVB) geplant wurde und darin ein Seniorenheim vorgesehen war. Die GV beriet in der Sitzung am 28.8.1979 nochmals in einer längeren Diskussion die weitere Vorgehensweise und beschloss nach längeren Debatten, dass die Gemeinde in der ZVB ein Altenheim errichtet und noch weiters 2 Kleinwohnungen im Haus erwirbt. Der Bau eines modernen, sehr anspruchsvollen Seniorenheimes bedeutete in etwa den gleichen Sprung zum Fortschritt, wie seinerzeit der Wechsel von der Wühle ins überdurchschnittliche Hotel Dorner. Der Bau dieser Senioreneinrichtung wurde wiederum durch die großzügige Unterstützung der Geschw. Dorner von Windern ermöglicht, die mit der Übertragung der Liegenschaft im Sternen und der Widmung für soziale Belange in der Gemeinde diesen Heimbau erleichterten. Mit Ende Oktober – Anfang November 1981 waren die Räumlichkeiten des Seniorenheimes bezugsfertig und wurden bezogen. Das Versorgungshaus wurde 1982/83 abgebrochen. Seite 10 Der Bürger soll es wissen Das Seniorenheim war nicht für Pflegefälle gebaut bzw. eingerichtet worden, so ergab sich bald, dass immer mehr Personen rund um die Uhr Pflege benötigten. Die ursprüngliche Absicht, pflegebedürftige Bewohner in einem nahe liegenden Pflegeheim unterzubringen, brachte man nicht übers Herz und so erfolgte auch Intensivpflege durch die Schwestern ohne die entsprechende Pflegeausstattung. Von Seiten der Gemeinde wurde deswegen auch schon früh über den Bau eines Pflegeheimes beraten. Bereits am 3.12.1991 wurde in einer GV Sitzung über den Bau eines Pflegeheimes nachgedacht und 4 Planer für einen Bauentwurf eingeladen. Die GV beschloss dann am 19.1.1993 den Bau eines eigenen Pflegeheimes. Die Inbetriebnahme erfolgte 1995 und damit war es möglich, dass auch pflegebedürftige Personen in Hittisau sicher bleiben konnten. Tatsache ist jedoch, dass in einem Pflegeheim nur mehr Personen mit einer Pflegestufe 4 und höher aufgenommen werden dürfen oder sollten. Die Anforderungen sind natürlich enorm hoch – ältere Heime können die Anforderungen kaum erfüllen. Die Nachfrage nach Pflegeheimplätzen ist wieder landesweit angestiegen und das Pflegeheim in Hittisau ist voll ausgelastet – jedoch nicht nur von Hittisauer Bürgern. Seite 11 Der Bürger soll es wissen Heizkostenzuschuss Wie in den vergangenen Heizperioden besteht auch in der Heizperiode 2008/2009 für Personen, die ihren Lebensunterhalt, zu dem auch die Kosten für Beheizung zählen, für sich und für die in Familiengemeinschaft lebenden unterhaltsberechtigten Angehörigen voraussichtlich nicht oder nicht ausreichend selbst beschaffen können die Möglichkeit, in vereinfachter Form eine finanzielle Hilfe erhalten zu können ohne dafür einen Antrag auf Gewährung von Sozialhilfe stellen zu müssen. Der Heizkostenzuschuss kann im Zeitraum vom Mittwoch, den 01. Oktober 2008 bis Freitag, den 30. Jänner 2009 beim Wohnsitzgemeindeamt beantragt werden. An Personen, die aus Mitteln der Sozialhilfe unterstützt werden, wird kein Heizkostenzuschuss ausbezahlt! Der Aufwand für Beheizung wird bereits aus Mitteln der Sozialhilfe getragen. Das monatliche Haushaltseinkommen darf höchstens • bei einer allein stehenden bzw. allein erziehenden Person • netto € 1.000,• bei Ehepaaren, Lebensgemeinschaften oder sonst zwei in einem gemeinsamen Haushalt lebenden Erwachsenen, nicht Familienbeihilfe beziehenden Personen netto € 1.500,- und zuzüglich zu a) oder b) bei jeder weiteren Person im Haushalt (insbesondere Kinder) höchstens netto € 130,- betragen. Als Einkommen gelten alle Einkünfte aus selbständiger und nicht selbständiger Arbeit, aus Gewerbebetrieben, aus Land- und Forstwirtschaft sowie aus Vermietung und Verpachtung. Zum Einkommen zählen somit insbesondere Löhne, Gehälter, Renten, Pensionen, Leistungen aus der Arbeitslosen- und der Krankenversicherung, weiters Wohnbeihilfen, Unterhaltszahlungen jeglicher Art, das Kinderbetreuungsgeld und Lehrlingsentschädigungen. Nicht als Einkommen gelten Familienbeihilfen, Familienzuschüsse, Kinderabsetzbeträge, Studienbeihilfen, Pflegegelder, Opferrenten nach dem Opferfürsorgegesetz sowie Grundrenten für Beschädigte nach dem Kriegsopferversorgungs- und Heeresversorgungsgesetz. Unberücksichtigt zu bleiben haben auch allfällige Sonderzahlungen. Seite 12 Der Bürger soll es wissen Der Bürger soll es wissen Behinderung für Rollstuhlfahrer Es gibt vermehrt Beschwerden, wonach des öfteren Gehsteige mit Autos so verparkt sind, dass Menschen mit Behinderung, im besonderen Rollstuhlfahrer, massiv beeinträchtigt sind. Teilweise wird dadurch die Durchfahrt mit dem Rollstuhl völlig blockiert, sodass die Fahrbahn benutzt werden muss. Gleiches gilt auch für Mütter mit Kindern oder Kinderwagen. Das Aufstellen von Fahrzeugen auf Gehsteigen ist – ausgenommen es ist eine entsprechende Bodenmarkierung vorhanden – nach § 8 Abs 4 der Straßenverkehrsordnung verboten. Offenbar ist vielen Autolenkern nicht bewusst, wie ärgerlich und gefährlich solche Situationen für Menschen mit Behinderung, aber auch für Mütter mit Kinderwagen und Kindern sein können. Verbesserungen in Vorarlbergs Kindergärten In Vorarlberg gehen rund 97 Prozent der Vier- und Fünfjährigen in den Kindergarten. Unter den 8.800 Kindergartenkindern sind auch mehr als 800 Dreijährige, das sind etwa 21 Prozent dieser Altersgruppe. Bisher war deren Aufnahme nur im Rahmen eines Kindergartenversuches möglich, nun sind die Kindergärten in Vorarlberg ab Herbst 2008 mit der Erweiterung der räumlichen und personellen Voraussetzungen schrittweise für Dreijährige geöffnet worden. Derzeit darf eine Kindergärtnerin maximal 20 Kinder in einer Gruppe betreuen. Wird sie von einer zweiten Pädagogin unterstützt, können 28 Kinder aufgenommen werden. Die Höchstzahlen sollen bis zum Herbst 2010 etappenweise auf 16 bzw. 23 reduziert werden. Seite 13 Der Bürger soll es wissen Nationalratswahl 2008 – Ergebnis von Hittisau 1 2 3 Gesamt der abgegebenen gültigen und ungültigen Stimmen Summe der abgegebenen ungültigen Stimmen Summe der abgegebenen gültigen Stimmen 925 16 909 Insgesamt 55 446 103 121 116 2 16 0 18 32 909 5 Liste Nr. Parteibezeichnung 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 Sozialdemokratische Partei Österreichs (SPÖ) Österreichische Volkspartei (ÖVP) Die Grünen – Die grüne Alternative (GRÜNE) Freiheitliche Partei Österreichs (FPÖ) BZÖ – Liste Jörg Haider (BZÖ) Kommunistische Partei Österreichs (KPÖ) Liberales Forum (LIF) Unabhängige Bürgerinitiative Rettet Österreich (RETTÖ) Die Christen (DC) Bürgerforum Österreich Liste Fritz Dinkhauser (FRITZ) Summe 11 500 450 400 350 300 250 200 150 100 50 0 1 Seite 14 Zahl der Wahlkuverts von Wahlkartenwählern aus anderen Regionalwahlkreisen ÖVP 446 SPÖ 55 GRÜNE 103 FPÖ 121 BZÖ 116 LIF 16 DC 18 FRITZ 32 KPÖ 2 SPÖ ÖVP GRÜNE FPÖ BZÖ KPÖ LIF DC FRITZ Der Bürger soll es wissen Der Bürger soll es wissen Schulabschlüsse 2008 – Gratulationen Im Sommer 2008 haben einige Bürgerinnen und Bürger aus unserer Gemeinde ihre schulische Ausbildung an weiterbildenden Schulen erfolgreich abgeschlossen: • Manuel Schelling, Windern 364: Reifeprüfung an der HTL Rankweil, Bautechnik-Hochbau, mit ausgezeichnetem Erfolg, Sonderpreis der Innung Bau für die hervorragenden Leistungen im vergangenen Schuljahr und bei der Matura. • Mirjam Hagspiel, Scheidbach 411: Reifeprüfung am BORG Egg, musischer Zweig, mit ausgezeichnetem Erfolg. • Chiara Friedl, Ach 59: Reifeprüfung am BORG Egg, bildnerischer Zweig. • Thomas Schwärzler, Tannen 467: Reifeprüfung am BORG Egg, naturwissenschaftlicher Zweig. • Verena Reiner, Heideggen 453: Reifeprüfung an der HAK Bezau, mit ausgezeichnetem Erfolg • Michaela Bartenstein, Windern 40: Diplom der Gesundheits- und Krankenpflegeschule Bregenz. • Stefan Lamprecht, Windern 339: Diplom der Psychiatrischen Gesundheits- und Krankenpflege Rankweil. Wir gratulieren zu diesen guten Leistungen und wünschen viel Erfolg im Beruf bzw. auf dem weiteren Bildungsweg. Gerd Hagspiel erreichte beim Highlander-Radmarathon (219 Kilometer/4620 Höhenmeter) den hervorragenden zweiten Platz. Die Gemeinde Hittisau gratuliert ganz herzlich zu dieser Platzierung und wünscht ihm für das nächste Jahr eine unfallfreie Saison! Daniela Faißt, Grub 25 ergatterte sich den Bundessieg und holte sich die Goldmedaille beim Bundeslehrlingswettbewerb (Tischler). Zu dieser einmaligen Chance sowie der ausgezeichneten Leistung gratuliert die Gemeinde Hittisau und wünscht für die Zukunft alles Gute! Der Bürgermeister Seite 15 Der Bürger soll es wissen Vereine/Museen Termine der Lehr- und Leistungsschauen für Braunvieh 04.10.2008 10.10.2008 11.10.2008 17.10.2008 18.10.2008 25.10.2008 09.30 Uhr 10.00 Uhr 10.00 Uhr 10.00 Uhr 10.00 Uhr 10.00 Uhr Riefensberg Lingenau Egg (Jubiläum 100 Jahre) Hittisau, Sibratsgfäll, Krumbach Großdorf Langenegg Der Bauernball findet am 18.10.2008 ab 20.15 Uhr im Ritter von Bergmann Saal statt. Der Viehzuchtverein Hittisau lädt die ganze Bevölkerung recht herzlich ein! Viehzuchtverein Hittisau Feuerwehr Hittisau Feuerlöscher richtig einsetzen: Nach Erfahrungen der Feuerwehr können richtig eingesetzte Feuerlöscher Leben retten. Deshalb sollte jeder mit einem Feuerlöscher umgehen können und wissen, wo der nächste Feuerlöscher angebracht ist. Jeder sollte sich sodann mit der Aufschrift des Löschers vertraut machen, insbesondere damit, wie er im Ernstfall zu betätigen ist. Öfters findet man einen Feuerlöscher der Brandklassen ABC mit 6 kg Löschmittelinhalt vor. Dieser Feuerlöscher eignet sich zum Löschen brennbarer fester Stoffe (Brandklasse A), brennbarer Flüssigkeiten (Brandklasse B) und brennbarer Gase (Brandklasse C). Beim Einsatz von Feuerlöschern gibt es einige Grundregeln, die man beachten sollte. Wichtig ist, dass Ruhe und Übersicht gewahrt und die Feuerwehr gerufen wird. Notruf: 122 Wer einen Feuerlöscher einsetzen muss, sollte ihn vorher entsichern. Danach dauert es etwa zwei Sekunden bis sich der Druck im Löschmittelbehälter aufgebaut hat. Deshalb erst nach dieser kurzen Pause die Spritzpistole öffnen. Bitte weiterhin ausreichenden Abstand vom Feuer halten, da die Wurfweite vom Wasser oder Pulver bis zu fünf Metern beträgt und erst bei diesem AbSeite 16 Der Bürger soll es wissen Der Bürger soll es wissen stand sich die volle Wirkung der Pulverwolke entfaltet. Um den Löscherfolg beobachten zu können, sollten immer nur kurze Stöße abgegeben werden. So verhindert man auch, dass der Löscher in kürzester Zeit leer ist. Die Mindestspritzdauer eines Pulverlöschers dauert nur etwa neun Sekunden. Stets von unten löschen. Immer sollte mit dem Wind, nicht gegen die Windrichtung der Pulverlöscher im Einsatz sein. Stehen mehrere Feuerlöscher zur Verfügung, so sollten nicht alle auf einmal verbraucht werden. Den Feuerlöscher nie ganz entleeren, damit für wiederaufflammende Brandherde noch eine Reserve vorhanden ist. Leere Löscher sollten sofort wieder nachgefüllt werden, auch solche, die nur teilweise geleert wurden. Zur Sicherheit müssen sämtliche Löscher alle zwei Jahre vom Hersteller oder einem dafür Beauftragten überprüft werden. Bei Befolgen dieser Regeln können im Haushalt bis zu 75 % aller Entstehungsbrände im Keim erstickt werden. Feuerlöscherüberprüfung 2008: Die alle zwei Jahre stattfindende Feuerlöscherüberprüfung findet heuer am Freitag, 17.10. von 14:00 bis 17:00 Uhr und Samstag, 18.10. von 08:00 bis 12:00 Uhr im Feuerwehrhaus statt. Feuerwehrübung: Wer wünscht sich an seinem Objekt eine Feuerwehrübung, um zu sehen, wie die Feuerwehr arbeitet oder festzustellen wie die Löschwasserversorgung ist? Bei Interesse melden Sie sich bitte bei der Feuerwehr unter Tel. Nr. 0664 16 11 417 oder of.hittisau@aon.at. Leistungsbewerbe: Zwei Bewerbsgruppe bestehend aus 9 Personen haben heuer bei vier Leistungsbewerben in Vorarlberg und Tirol teilgenommen. In ca. 40 Probeneinheiten haben sie sich intensiv auf diese Bewerbe vorbereitet. Die besten Platzierungen bei ca. 50 teilnehmenden Gruppen, waren ein 12. Rang in Bizau, ein 13. und 15. Rang in Fußach sowie ein 17. Rang beim Tiroler Leistungsbewerb. Wir gratulieren und danken den Bewerbsgruppen und deren Ausbildern für die erbrachten Leistungen und sehen die Teilnahme an Bewerben als wertvolle und wichtige Grundlage für die Ausbildung eines Feuerwehrmannes. Seite 17 Der Bürger soll es wissen Programm im Frauenmuseum Ausstellung bis Ende Oktober INTIM Installationen von Margit Denz Geburt - Leben – Tod. Griechische Mythologie für das 21. Jahrhundert Die Künstlerin Margit Denz umkreist mit ihren Installationen und Objekten die zentralen Fragen menschlicher Existenz - Geburt, Ernährung, Beziehung, Liebe, Tod – in dem sie auf Erzählungen der antiken Mythologie zurückgreift. Sie findet einen Weg zwischen INTIM, also vertrauter Nähe, und ironischer Distanz. Ihre Kunstwerke sind von schwebender Leichtigkeit und führen die BetrachterIn dennoch zu den großen Themen des Lebens, wo dann manche Überraschung wartet. Öffnungszeiten: Do 18 - 20 Uhr, Fr, Sa 15 – 17 Uhr, So 14 – 18 Uhr Sonderführungen jederzeit nach tel. Vereinbarung +43(0)5513/ 6209-50 und +43(0)5513/ 2543 www.frauenmuseum.com Samstag, 4. Oktober 2008, ab 18 Uhr Lange Nacht der Museen (ORF) – „Amor in action“ 18.00 –20.00 Uhr: „Haltestelle Götterhimmel“ (Kinderprogramm auch für Erwachsene): 20.15 Uhr Eröffnung der zusätzlichen Ausstellung „Amor in action“ der HLW Marienberg und der HTL Dornbirn mit einer Performance aus Text, Bewegung und Bildern zu berühmten Liebespaaren und der Liebe im Allgemeinen, erarbeitet in einem Workshop mit Brigitte Walk (Theaterpädagogin). Führungen durch die Ausstellung zur vollen Stunde außer 20.00 Uhr. Seite 18 Der Bürger soll es wissen Der Bürger soll es wissen MUSIK IN DER PFORTE Donnerstag, 9. Oktober 2008, 20 Uhr, Frauenmuseum „Intime Briefe“ Musik und Liebe Eine Zusammenarbeit von „Musik in der Pforte“ und dem Frauenmuseum Vor dem Konzert Sonderführung durch die Ausstellung INTIM um 19 Uhr. Samstag, 25. Oktober 2008, 15 - 16 h, Frauenmuseum "Am Anfang war Gesang" Kinder in die Mitte: Singnachmittag für Kinder jeden Alters mit Ulrich Gabriel Als alles Nacht war, als alle Wesen noch dunkel waren, bevor sie Wesen wurden, war es eine Stimme, ein klares Wort, ein Gesang in der Nacht. Am Anfang war der Gesang. Den Kosmos schuf er singend. Und deshalb singen alle Dinge. (Ernesto Cardenal) Eine Veranstaltung des Heimatpflegevereins Bregenzerwald und des Frauenmuseums Sonntag, 26. Oktober 2008, 11 – 13 Uhr, Frauenmuseum Matinee in der Ausstellung INTIM mit der Künstlerin Margit Denz Eine Veranstaltung der Volkshochschule Bregenz (Außenstelle Bregenzerwald) und des Frauenmuseums Sonntag, 26. Oktober 2008, 17.00 h, Frauenmuseum Ein "Fest der Sinne" am Sonntagabend 17 h Führung durch die Ausstellung INTIM mit einer Museumsbegleiterin 18.15 h vertiefendes Gespräch mit dem Philosophen Dr. Peter Natter, der Künstlerin Mag.a Margit Denz und als Überraschungsgast Dr. Charles E. Ritterband, Österreichkorrespondent der Neuen Zürcher Zeitung 19.30 h, ein erlesenes Diner im Gasthof Krone in Hittisau auf Porzellan der Künstlerin Nur nach Anmeldung bis spätestens Freitag unter Tel. +43 (0) 5513 6201 www.krone-hittisau.at, Kosten pro Person: 45.- Seite 19 Der Bürger soll es wissen Donnerstag, 30. Oktober 2008, 18.30 Uhr, Frauenmuseum Letzte Sonderführung mit der Künstlerin Margit Denz in der Sommerausstellung INTIM Workshops für Schüler und Schülerinnen im September und Oktober. Kontakt: Sara Hawskworth, Tel. 0664 73721169 Winterausstellung im Frauenmuseum "Von Kohle gezeichnet - Frauen im Bergbau" Fotografien aus der Kohlenwäsche 2002 – 2004 von Dariusz Kantor Ausstellung von 4. Dezember 2008 - Ende Februar 2009 Eröffnung: 4. Dezember 2008 (Barbaratag, Patronin der Bergleute ), 20 Uhr Öffnungszeiten: Fr, Sa 14 – 17 Uhr, So 14 – 18 Uhr und nach tel. Vereinbarung: +43(0)5513/ 6209-50 und +43(0)5513/ 2543 www.frauenmuseum.com Hittisauer Solarfläche – ein beachtliches Zeichen für unsere Umwelt Seit 1995 sind in Hittisau 1415 m² registrierte Solarflächen errichtet worden. Die Gemeinde hat die von den Bürgerinnen und Bürgern des Dorfes getätigten Investitionen mit einem Förderungsbeitrag von € 39.024,00 unterstützt. In der Energieberatung werden für ein Einfamilienhaus 8 m² Solarfläche empfohlen, das sind 2600 kWh Wärme pro Jahr. Auf die Situation von Hittisau übertragen bedeutet dies: → die derzeitige Fläche deckt den Bedarf von 176 Einfamilienhäusern zur Warmwasserbereitung → in Hittisau werden jährlich 460.000 kWh Wärme über die bestehende Kollektorfläche erzeugt → dadurch können jährlich 46.000 l Heizöl eingespart werden → Bei einem Heizölpreis von € 0,82 ist das eine Einsparung von € 37.720,00. → Unsere Kollektorfläche entlastet den CO2 Haushalt im Vergleich zur Verbrennung von Heizöl um 127.500 kg pro Jahr. Seite 20 Der Bürger soll es wissen Der Bürger soll es wissen Die Energie der Sonne ist unerschöpfbar. Schön, dass schon so viele Gemeindebürger sie durch eine Kollektorfläche erschlossen haben! Eine Vision für den Tag X: Es gibt kein Haus im Dorf, das sich nicht täglich dieser kostenlosen Energie bedient. Der Ausschuss für Nachhaltigkeit und Umwelt Elternberatung Hittisau Elternberatung, was bei vielen noch als Mütterberatung oder als Säuglingsfürsorge bekannt ist, ist in Hittisau in der Volksschule zu finden. Seit mehr als 24 Jahren steht Frau Margit Bechter als Elternberaterin Müttern und Vätern gerne beratend und begleitend zur Seite. „Wir wissen, dass das Leben mit einem Neugeborenen sehr viel Freude und Bereicherung bringt, es kann aber auch zu Aufregungen und Verunsicherungen im Alltag führen“, meint Margit Bechter. Vieles ist bekannt und vertraut, doch manches ist neu und wirft Fragen auf, die fachliches Wissen und viel Erfahrung benötigen. Das Angebot der Elternberatung kann von der Geburt bis zum vierten Lebensjahr des Kindes kostenlos und ohne Voranmeldung in Anspruch genommen werden. Schwerpunkte in der Beratung sind - Pflege des gesunden und kranken Kindes - Fragen rund um das Stillen - Allgemeine und spezielle Ernährungsfragen - Zahnen und Zahnpflege - Entwicklung und Erziehung des Kindes bis zum 4. Lebensjahr Seite 21 Der Bürger soll es wissen Neben der individuellen Einzelberatung besteht die Möglichkeit, Kurse zu den Themen Babymassage, Kindermassage und Natürliche Pflegemethoden für Kinder zu besuchen. Die Elternberatung ist eine Dienstleistung der connexia – Gesellschaft für Gesundheit und Pflege gem. GmbH im Auftrag der Jugendwohlfahrt des Landes Vorarlberg. „Als Teil des sozialen Netzes arbeiten wir mit anderen sozialen Institutionen, öffentlichen Dienststellen und Fachkräften aus den medizinischen, pflegerischen, ernährungswissenschaftlichen, pädagogischen und psychologischen Bereichen eng zusammen. Ich freue mich, sie in unserer Elternberatungstelle in Hittisau begrüßen zu dürfen“, lädt Margit Bechter alle jungen Eltern ein. Elternberatung connexia Öffnungszeiten: Jeden 1. Freitag im Monat, 14 bis 15.30 Uhr in der Volksschule Hittisau Ihre Elternberaterin Margit Bechter T 0664 5308417 Sonstiges Pilze sammeln und verstehen Das Sammeln von Speisepilzen begeistert immer mehr Naturfreunde. Damit dieses Vergnügen ungetrübt bleibt, sind einige wichtige Hinweise zu beachten: • In Vorarlberg ist das Sammeln von Pilzen – sofern der Waldeigentümer keine gegenteilige Verfügung trifft – in der Zeit zwischen 8.00 und 17.00 Uhr täglich gestattet. • Pro Person und Tag dürfen maximal 2 kg Pilze gesammelt werden, die eindeutig als Speisepilze erkannt werden. Giftpilze dürfen nicht gesammelt werden. • Übermäßigen Lärm vermeiden und keine Abfälle entsorgen! Die Wildtiere sollte nicht gestört werden. • Pilze vorsichtig aus dem Boden drehen oder mit einem Messer abschneiden. Keine Löcher im Waldboden hinterlassen. Seite 22 Der Bürger soll es wissen Der Bürger soll es wissen • Die Pilze vor Ort auf Beschaffenheit und Madenbefall prüfen und sofort reinigen. • Niemals rohe Pilze essen, die meisten Pilze sind roh giftig. Pilze mind. 10 Minuten bei mehr als 80 Grad garen, damit sie bekömmlich werden. Bei Verdacht auf Pilzvergiftung bitte beachten: Ruhe bewahren! • Möglichst rasch einen Arzt oder das Krankenhaus aufsuchen. • Nicht versuchen, durch Trinken von Milch oder anderem, ein Erbrechen zu bewirken. • Pilzabfälle, Mahlzeitreste oder auch Erbrochenes sicherstellen. • Ohne ärztlichen Rat keine Medikamente einnehmen. aks-Ombudsmann Beschwerden sind erwünscht Neue Anlaufstelle im aks für KlientInnen-Anliegen Ab sofort haben KlientInnen und KundInnen des aks die Möglickeit, den aksOmbudsmann unter der Telefonnummer 055 74 /202 – 2020 zu kontaktieren. Hans Rinner hat ein offenes Ohr für Fragen, Anregungen und Kritik. „Wir bieten damit als erste Vorarlberger Sozialorganisation unseren KlientInnen eine niederschwellige Anlaufstelle für ihre Anliegen“, so aks-Geschäftsführer Mag. Helmut Fornetran. „Wir wissen, dass nur geringer Teil aller unzufriedenen KundInnen sich beschweren“, erklärt aks-Ombudmann Hans Rinner. „Der Rest schweigt und duldet.“ Durch das Einrichten einer zentralen Anlaufstelle für KundInnen und KlientInnen kann der aks das Beschwerdemanagement optimieren und so noch besser auf Wünsche und Anliegen eingehen. Die Anfragen werden auf Wunsch auch anonym behandelt. Rückmeldungen wichtig „Wir sehen KundInnen, die sich beschweren werden, nicht als NörglerInnen“, erklärt Obmudsmann Rinner. „Nur mit solchen Rückmeldungen sind wir in der Lage, unsere Schwachstellen zu verbessern.“ Seite 23 Der Bürger soll es wissen Wie beschweren? Beschwerden an den Ombudsmann können ab sofort per E-Mail, schriftlich oder telefonisch eingebracht werden. „Selbstverständlich werden Anfragen auf Wunsch auch anonym behandelt“, betont Rinner. Kontakt aks- Ombudsmann Hans Rinner Rheinstr. 61 6900 Bregenz T 055 74 / 202 – 2020 ombudsmann@aks.or.at www.aks.or.at Neue Räume für aks Beschäftigungswerkstatt in Egg Seit kurzem stehen den sozialpsychiatrischen Diensten des aks in Egg neue Räumlichkeiten für Gruppenangebote zur Verfügung. In den früheren Räumen der Bar „s’cultur“ wird nun unter anderem die Beschäftigungswerkstatt des aks angeboten. Dort können Menschen mit einer chronischen psychischen Erkrankung an drei Tagen in der Woche unter Anleitung verschiedene einfache Auftragsarbeiten erledigen. So werden z.B. für die Firmen Molkeprodukte Metzler und Himmelgrün verschiedene Kuvertierungs-, Etikettierungs- und Verpackungsarbeiten durchgeführt. „Für die TeilnehmerInnen bietet das Projekt eine wertvolle Wochenstruktur“, so Stellenleiterin Erika Waldner. „Unsere KlientInnen erfahren durch diese Beschäftigung zudem Wertschätzung und Akzeptanz.“ Auch soziale Kontakte und die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben spiele dabei eine wichtige Rolle. Die Beschäftigungswerkstatt ist auf der Suche nach weiteren Aufträgen für einfache Arbeiten, die ohne Zeitdruck ausgeführt werden können (z.B. abpacken, etikettieren, kuvertieren). Anfragen unter T 055 /4 / 202 – 4514 oder spd.e@aks.or.at Seite 24 Der Bürger soll es wissen Der Bürger soll es wissen Kontakt aks Sozialmedizin GmbH Sozialpsychiatrische Dienste DSA Hans Geser Klebern 561 6863 Egg T 055 74 / 202 – 4514 spd.e@aks.or.at Zahnprophylaxe Vorarlberg - aks 20 Jahre Zahnprophylaxe Vorarlberg – eine Erfolgsgeschichte Mehr als 2/3 der Vorarlberger Kinder sind kariesfrei! „20 Jahre Zahnprophylaxe zeigen eine bemerkenswerte Erfolgsgeschichte, denn heute sind mehr als zwei Drittel aller sechs- und zwölfjährigen Vorarlberger Kinder kariesfrei“, betont Landesstatthalter Mag. Markus Wallner anlässlich des Jubiläums der Zahnprophylaxe Vorarlberg. 1988: Karies weit verbreitet: Eine Erfolgsgeschichte, die sich sehen lassen kann. 1988 war Karies bei den Vorarlberger Kindern weit verbreitet. 83% der sechsjährigen und 93% der zwölfjährigen Kinder hatten Karies. Deshalb erarbeiteten die Zahnärzte Dr. Thomas Bischof und Dr. Matthias Tielsch im Auftrag der Vorarlberger Landesregierung das Vorarlberger Zahnprophylaxeprogramm. Unterstützt von der Vorarlberger Gebietskrankenkasse und den anderen Sozialversicherungsanstalten führte der Arbeitskreis für Vorsorge und Sozialmedizin die Zahnprophylaxe an Schulen und Kindergärten ein. Grundpfeiler der Zahngesundheit: Besonders wichtig dabei waren: Erziehung zu einer systematischen und regelmäßigen Zahnpflege Ernährungslenkung mit Einschränkung des Konsums zuckerhaltiger Nahrungs- und Genussmittel sowie zuckerhaltiger Getränke Einsatz von Fluoriden Regelmäßiger Zahnarztbesuch Umfassendes Programm von 0 bis 14 Jahren: Heute hat sich die Zahnprophylaxe zu einem umfassenden Programm entwickelt, das alle Vorarlberger Kinder ab der Geburt bis zum 14. Lebensjahr betreut. „Mütter erhalten die ersten Informationen bereits im Krankenhaus auf Seite 25 Der Bürger soll es wissen der Geburtenstation“, erklärt Dr. Bischof das Erfolgskonzept. „Danach geht die Betreuung in Kindergärten, Volks- und Hauptschulen sowie der AHSUnterstufe weiter.“ Doch auch außerhalb von Schule und Kindergarten ist die Zahnprophylaxe präsent. „Wir informieren in Zusammenarbeit mit Kinderärzten, besuchen Lebenshilfeeinrichtungen und bieten Gruppenuntersuchungen in unseren 2 Dentomobilen sowie bei Patenzahnärzten und in den Ambulatorien der Gebietskankenkasse“, betont Bischof. Die Zahlen sprechen für sich: Im Schuljahr 2007/08 wurden insgesamt rund 40 000 Kinder betreut und mehr als 15 000 Gruppenuntersuchungen durchgeführt. Kontakt Zahnprophylaxe Vorarlberg GmbH Rheinstr. 61 6900 Bregenz T 055 74 / 202 – 1018 www.maxprophylax.at Tipps zur Objektsicherung • Stabile Außentüren mit Mehrfachverriegelung, bruchhemmendem Glas oder vergittert; • Von außen nicht abschraubbare Türschilder oder Sicherheitsrosetten; • Stabile Verankerung der Lichtschachtgitter; • Nicht abschraubbare Fenstergitter bei jenen Fenstern, die oft in Kippstellung und leicht erreichbar sind; • Bruchhemmendes Glas im Keller- und Erdgeschoss; • Zeitschaltuhr mit Zufallsgenerator bei Abwesenheit, um einen bewohnten Eindruck zu hinterlassen; • Sicherung von Lichtkuppeln gegen unbefugten Einstieg oder Sturz z.B. mit einem darunter montierten Baustahlgitter; • Montage einer Lichtanschalt- oder Alarmanlage mit Telewählgerät; • Gut am Boden/Wand verankerter Tresor mit Zahlenschloss; • Keine Leitern und andere Aufstiegshilfen ungesichert außen lagern Für Fragen und Anregungen steht das Bezirkspolizeikommando Bregenz – Kriminaldienst Bahnhofstraße 51 6901 Bregenz bgk-v-bregenz@v.polizei.gv.at Bezirkspolizeikommando Bregenz Seite 26 Der Bürger soll es wissen Der Bürger soll es wissen Pflege im Gespräch Im Rahmen der Vortragsreihe Pflege im Gespräch – Vorträge für pflegende und betreuende Angehörige veranstaltet der Sozialsprengel Vorderwald gemeinsam mit der connexia – Gesellschaft für Gesundheit und Pflege einen Vortrag zum Thema Die Heilkraft des Humors Viele Leute, die in Pflegeberufen arbeiten, spüren das Bedürfnis und die Notwendigkeit, dem Humor im Pflegealltag Raum zu geben. Humor in der Pflege ist erwiesenermaßen auch ein wichtiger Aspekt für den Heilungserfolg der Patienten. Es gibt immer mehr Projekte Fotografie: Nikolaus Waldner und Aktivitäten, die zum Ziel haben, Lachen, Humor und Heiterkeit in die Arbeit zu integrieren (CliniClowns in den Krankenhäusern und auch in den Alten- und Pflegeheimen). Bei einem solchen Projekt im Wohnheim Resch in Liechtenstein hat die Referentin zwei Jahre lang mitgemacht. Dieser Abend soll sie als pflegende Angehörige dazu anregen, dem Humor in Ihrem Pflegealltag einen höheren Stellenwert zu geben und die Heilkraft des Humors zu spüren. Der Vortrag spricht aber auch Menschen an, die nicht in einer Pflegesituation sind, sondern einfach dem Humor in ihrem Leben mehr Platz geben wollen. Referentin Elke Maria Riedmann, Schauspielerin und Clownfrau, Dornbirn Ort Lingenau, Kulturraum (Feuerwehrhaus) Termin Eintritt Donnerstag, 09.10.2008 8€ 19.30 bis 21.30 Uhr Pflegende und betreuende Angehörige sind in ihrer wertvollen Tätigkeit einer Vielzahl von Belastungen ausgesetzt. Mit dieser Veranstaltung bieten wir Unterstützung für ein besseres Verständnis des Krankheitsbildes des zu Betreuenden an. Es ist uns aber auch wichtig, dass sie persönlich Hilfe für den Umgang mit belastenden Situationen erfahren. Bitte beachten sie die weiteren Veranstaltungen im Rahmen von „Pflege im Gespräch“ auf unserer Homepage unter www.connexia.at. Weitere Informationen zu dieser Veranstaltung erhalten sie bei Ingrid Oswald, T 05513/4101-15. Seite 27 Der Bürger soll es wissen Bereitschaftsdienst der Ärzte im Bereich Vorderwald Dr. Bilgeri Stefan, 6952 Hittisau, Tannen 212 Dr. Oswald Anton, 6942 Krumbach, Nr. 149 Dr. Lampl Thomas, 6934 Sulzberg, Nr. 226 Dr. Isenberg Gerhard, 6932 Langen, Dorf 270 In dieser Ausgabe handelt es sich um einen provisorischen Plan, da die Nachfolge von Dr. Stecher (Lingenau) noch nicht ganz geklärt ist. Wir bitten um Berücksichtigung und Vergleich! Beginn 04. Okt. 7h 11. Okt. 7h 18. Okt. 7h 25. Okt. 7h 01. Nov. 7h 08. Nov. 7h 15. Nov. 7h 22. Nov. 7h 29. Nov. 7h 06. Dez. 7h 07. Dez. 18h 13. Dez. 7h 20. Dez. 7h 24. Dez. 12h Ende 06. Okt. 7h 13. Okt. 7h 20. Okt. 7h 27. Okt. 7h 03. Nov. 7h 10. Nov. 7h 17. Nov. 7h 24. Nov. 7h 01. Dez. 7h 07. Dez. 18h 09. Dez. 7h 15. Dez. 7h 22. Dez. 7h 25. Dez. 18h Art Sonntag Sonntag Sonntag Sonntag Sonntag Sonntag Sonntag Sonntag Sonntag Sonntag Feiertag Sonntag Sonntag Feiertag Arzt Dr. Oswald, Krumbach Dr. Bilgeri, Hittisau Dr. Isenberg, Langen Dr. Oswald, Krumbach Dr. Lampl, Sulzberg Dr. Bilgeri, Hittisau Dr. Isenberg, Langen Dr. Lampl, Sulzberg Dr. Oswald, Krumbach Dr. Bilgeri, Hittisau Dr. Isenberg, Langen Dr. Lampl, Sulzberg Dr. Oswald, Krumbach Dr. Bilgeri, Hittisau ………………………………………………………………………………………… Herausgeber, Redaktion und für den Inhalt verantwortlich: Gemeindeamt Hittisau 6952 Hittisau, Platz 370, Telefon 6209-0 Redaktionsschluss für die nächste Ausgabe ist der 05.12.2008 Abgabe: Rechtzeitig beim Gemeindeamt, e-Mail: gemeinde@hittisau.at Seite 28 Der Bürger soll es wissen Der Bürger soll es wissen Sommerende Es ist nun der Herbst gekommen, hat das schöne Sommerkleid von den Feldern weggenommen und die Blätter ausgestreut. Vor dem bösen Winterwinde deckt er warm und sachte zu mit dem bunten Lauf der Gründe die schon müde geh´n zur Ruh! (Josef v. Eichendorf) Seite 29


Hittisau DBSEW 20080601
Son, 6. Feber 2011 | Kuhn EDV

Der Bürger soll es wissen rechnung für 2007 wären in Hittisau nur 9 Pflegefälle mit je über 500 Punkten betroffen. Daraus hätten sich Mehreinnahmen von € 2.401,35 ergeben. Wir gehen davon aus, dass mit den beschlossenen Maßnahmen mittelfristig ev. Gebarungsabgänge in überschaubarem Rahmen bleiben. Dürfen wir sie höflichst bitten, den Mitgliedsbeitrag 2008 in Höhe von € 22,-- auf unser Konto 15.818 bei der Raiba Hittisau BLZ 37435 einzuzahlen. Mit der Einzahlung werden sie unser Mitglied ohne Formalitäten. Laut Postvorschriften ist die Beilage eines Zahlscheines nicht mehr zulässig, bzw. hätte zur Folge, dass die Postentgelte für „Brief „ und nicht für „Massendrucksache“ zu entrichten wären. Vorgedruckte Zahlscheine liegen daher bei der Raiffeisenbank Hittisau auf. Für ihre Unterstützung unserer Tätigkeit danken wir im Voraus im Namen des Vereines und aller, die unsere Dienste benötigen. Für den Vorstand: Gerard Hagspiel Gemeinde Hittisau Betreuungsmodell Vorarlberg Das Land Vorarlberg unternimmt zurzeit große Anstrengungen, für die Pflege und Betreuung daheim die nötigen Unterstützungsangebote weiterzuentwickeln und noch besser zu vernetzen. Im Vorderwald arbeiten die ambulanten Dienste schon seit langem unter dem Dach des Sozialsprengels zusammen. Auch bei uns gibt es immer mehr intensive Betreuungs- und Pflegefälle, denn die Menschen werden immer älter und benötigen gegen Ende ihres Lebens vielfach intensive Langzeitbetreuung. Die Familien haben nicht mehr die Kapazitäten wie früher, sie sind kleiner und viele Frauen berufstätig. Somit werden das Unterstützungsnetz und die Beratung für die Betroffenen immer wichtiger. Im Vorderwald wurden die Einsatzleitungen der Hauskrankenpflege und des Mobilen Hilfsdienstes speziell darauf geschult, Familien und Betroffene in allen Betreuungssituationen umfassend zu beraten und Der Bürger soll es wissen 121. Ausgabe Juni 2008 Seite 24 Der Bürger soll es wissen Der Bürger soll es wissen Sie erreichen unsere Dienste unter: 05513 4101-15 Büro Sozialsprengel Langenegg (GF Ingrid Oswald) nur vormittags oder 0664 6414334 Pflegeleiterin DGK Beate Knapp, Mo-Fr. 0800 – 17.00 Uhr. 0664 6414334 Bereitschaftsdienst außerhalb der üblichen Dienstzeiten. 05513 2878 Krankenpflegeverein Hittisau, Pflegebetten (bei Gerard Hagspiel). Werte Mitglieder und Freunde! Bei der Generalversammlung am 26. Mai 2008 – auf den Tag genau 30 Jahre nach der Gründungsversammlung am 26. Mai 1978 – wurden nach der Entgegennahme des Tätigkeitsberichtes und des Rechnungsabschlusses - zwei wichtige Beschlüsse zur Sicherstellung des Finanzierungsbedarfes der nächsten Jahre gefasst. Die Erhöhung des Mitgliedsbeitrages von bisher € 18,-- auf € 22,-- ab 01.01.2008. Die Einführung eines moderaten freiwilligen Selbstbehaltes bei kostenintensiven Pflegefällen. Bei Überschreitung von jährlich 500 Leistungspunkten ab 01.07.2008 in Höhe von € 0,10 je Leistungspunkt (ab dem 501. Punkt). Dies entspricht etwa 1/10 des Punktewertes. Begründung: Der Rechnungsabschluss für 2007 erbrachte einen Abgang von € 965,31. Ohne die Erträgnisse aus Rücklagen, wäre dieses Defizit noch wesentlich höher ausgefallen. Da auch eine Kostensteigerung in den kommenden Jahren vorhersehbar ist (2007 + 27, 15 %) hat die Generalversammlung die Erhöhung des Mitgliedsbeitrages und die Einführung eines freiwilligen moderaten Selbstbehaltes ohne Gegenstimme beschlossen. Zu 1.: Der Mitgliedsbeitrag ist neben den Mieteinnahmen für Pflegebetten und den Spenden bei Todesfällen die Finanzierungsquelle des Vereines. Im Sozialsprengel liegen die Mitgliedsbeiträge bei € 19 – € 25,--. Der Landesverband empfiehlt eine Anhebung auf € 27 – 30 in den nächsten Jahren. Zu 2.: Im Berichtsjahr 2007 wurden 9 Fälle mit über 500 Leistungspunkten (Punktewert € 1,952) abgerechnet. Darunter waren 3 Fälle mit Kosten von € 1.952,-- bis € 5.777,92. (umgerechnet in Schilling 79.505,91 im Einzelfall). Dies alles um einen Mitgliedsbeitrag von bisher € 18,--. Auf Grund der finanziellen Entwicklung haben die Krankenpflegevereine in Langenegg, Lingenau und Krumbach bereits einen höheren freiwilligen Pflegebeitrag eingeführt. Auf der Basis der Ab- Inhaltsverzeichnis Aus dem Gemeindeamt ...................................................................... 5 ...................................................................... ................................ Ankauf eines KLF (Kleinlöschfahrzeug) für die Feuerwehr.......................... 5 Verkehrsübungsplatz für die Schulen .......................................................... 6 Drahtsteg Hittisau - Häusern ....................................................................... 8 Wintertourismus........................................................................................... 9 Schilift Hittisberg........................................................................................ 10 Rechnungsabschluss 2007........................................................................ 11 Schwimmbad-Eintrittspreise ...................................................................... 12 Bevölkerungsstatistik Bundesanstalt Statistik Österreich ......................... 13 Termin für Baubegutachtung ..................................................................... 13 Letzter Abgabetermin der Almauftriebslisten ............................................. 14 Gratulationen ............................................................................................. 14 ................................................................ ...................................... Kirchliche Mitteilungen ...................................................................... 15 Gottesdienste in der Pfarre........................................................................ 15 ................................................. Ausschüsse, Vereine und Sonstiges ................................................. 16 Carsharing ................................................................................................. 16 Fahrplatzvermittlung .................................................................................. 17 Öffentliche Bücherei .................................................................................. 18 10 Jahre Spielgruppe Ringelreia ............................................................... 19 Kindergarten .............................................................................................. 20 Kleinkindersecondhand ............................................................................. 21 Kinderdienste Egg: neue Stellenärzte........................................................ 21 Krankenpflegeverein.................................................................................. 22 Musikschule Bregenzerwald ...................................................................... 25 INTIM – Sommerausstellung im Frauenmuseum....................................... 25 Sonnwendfeuer ......................................................................................... 28 Bereitschaftsdienste der Ärzte:...................................................... 29 ...................................................... ................................ Seite 2 Seite 23 Der Bürger soll es wissen Krankenpflegeverein Mitgliedsbeitrag 2008 – Erhöhung auf € 22,-- und Selbstbehalt. Sehr geehrtes derzeitiges oder künftiges Mitglied des Krankenpflegevereines! Unser Verein ist eine seit 1978 gut eingeführte soziale Einrichtung. Wir blicken auf 30 Jahre Dienste unserer diplomierten Schwestern in der Krankenpflege zurück. Unsere Leistungen können sich sehen lassen. Hier einige Zahlen aus dem Jahresbericht 2007: Hausbesuche der Pflegeschwestern 1028 bei insgesamt 31 Personen in Hittisau. Leistungsaufwand (nach Abzug der Leistungen von Land, Gemeinde, Krankenkassen) € 27.213,60. Kostensteigerung gegenüber 2006 € 5.811,16 oder 27,15 %. Durch die Dienste unserer Schwestern in Zusammenarbeit mit pflegenden Angehörigen ist es länger möglich, den Lebensabend in gewohnter und vertrauter häuslicher Umgebung zu verbringen. Folgende Leistungen sind unsere Stärke: • Gesundheitsberatung und Vorsorgehausbesuche • Ganzheitliche Körperpflege – Teilpflege • Physikalische Maßnahmen wie Wickel, Einreibung, etc. • Richtiges Betten und Lagern des Patienten • Pflegerische Tätigkeit im Rahmen der Rehabilitationsarbeit und in Zusammenarbeit mit Physio- und Ergotherapeuten oder Logopäden • Vermitteln von Heil- sowie Pflegebehelfen • Vermitteln von Entlastungsdiensten, z.B. Mobiler Hilfedienste • Nach Anordnung des Hausarztes: Medikamentenüberwachung, Blutdruckkontrolle, • Wundversorgung, Kathetersetzung. • Begleitende Gespräche mit pflegenden Angehörigen • Sterbebegleitung bzw. Vermittlung von HospizMitarbeiterInnen. Daneben stellen wir unseren Mitgliedern derzeit 8 Krankenpflegebetten gegen eine Tagesmiete von € 1,50 zu Verfügung und besorgen auch den Zustelldienst. Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger! Der Bürger soll es wissen Altstoffsammelzentrum (ASZ) Hittisau in Basen – das bedeutet für die Gemeinden Hittisau, Krumbach und Riefensberg eine überregionale Lösung zur Sammlung bzw. Entsorgung von Altstoffen! Das ASZ steht ab Ende Juni 2008 (genauer Termin wird noch bekannt gegeben) allen GemeindebürgerInnen, Klein- und Mittelbetrieben der vorgenannten Gemeinden zur Verfügung. Die verschiedenen Altstoffe können an einem Öffnungstag pro Woche (voraussichtlich jeden Freitag von 15 bis 19 Uhr) abgegeben werden. Auf 410 m2 überdachter Fläche befinden sich unter anderem Containerstellplätze, 2 Räume für Problemstoffe, sonstige Lagerflächen, ein Büro mit Abstellraum und WC. Im Untergeschoss sind die Wasserübergabestation und die Biomasseheizung für das Betriebsgebiet Basen untergebracht. Um eine reibungslose Abwicklung der Entgegennahme und Entsorgung der Altstoffe und Abfälle zu gewährleisten, haben wir eine klare Anordnung der Altstoffe und Einbahnregelung für Fahrzeuge im ASZ geplant. Durch eine moderne Verwiegeeinrichtung und elektronischer Datenerfassung wird eine gerechte und kostengünstige Verrechnung möglich gemacht. Seite 22 Seite 3 Der Bürger soll es wissen Ich ersuche bereits heute schon, das ASZ-Personal durch Ihre Mithilfe zu unterstützen, indem die Altstoffe und Abfälle zu Hause vorsortiert und den Anweisungen der Mitarbeiter Folge geleistet wird. Eine genaue Information über genaue Öffnungszeiten, kostenfreien und kostenpflichtigen Altstoffen ergeht rechtzeitig an alle Haushalte. Der Bürger soll es wissen Kleinkindersecondhand Villa Kunterbunt im Gemeindehaus Hittisau (Untergeschoss/Eingang neben der Bushaltestelle/Rampe) Kinder wachsen schnell- oft zu schnell- so dass Kleidung, Spielzeug, Ausstattung,… nicht ausgetragen oder verbraucht werden können. All das, was sehr gut erhalten, gepflegt, unbeschädigt und sauber ist, nehme ich gerne nach vorheriger Terminabsprache in Kommission!!! Erreichbar bin ich unter der Telefonnummer: Festnetz: 05513/510 47 Mobil: 0664/466 19 22 Öffnungszeiten: Dienstag und Donnerstag: 09:00 – 11:30 Uhr Samstag: 09:00 – 12.00 Uhr Annina Spettel Kinderdienste Egg: neue Stellenärzte Ab sofort sind die Sprechtagsstellen der Kinderdienste Egg wieder besetzt. Kinder können nun wieder direkt zu den Sprechtagen in Egg zugewiesen werden. Der Kinderneurologische Sprechtag wird von Dr. Gerald Endress abgehalten. Dr. Ingrid Palmetshofer führt den HeilpädagogischKinderpsychiatrischen Sprechtag durch. Eine Zuweisung zu den Sprechtagen ist wie bisher mit Überweisung durch Hausarzt/ärztin oder Kinderarzt/ärztin möglich. Nähere Informationen zu den Sprechtagen erhalten sie im Sekretariat der Kinderdienste Egg. Kontakt Aks Sozialmedizin GmbH – Kinderdienste Klebern 561, 6863 Egg T 05574/202-5100 Kd.e@aks.or.at www.aks.or.at Seite 4 Seite 21 Der Bürger soll es wissen Ab September 2008 stellt das Land Vorarlberg zusätzliche Fördergelder für Eltern die ihr 3 jähriges Kind in die Spielgruppe schicken möchten zur Verfügung. Die Elterntarife werden wesentlich gesenkt und dem Kindergartentarif angepasst. Für das Spielgruppenjahr 2008/09 sind noch wenige Plätze frei, bei Fragen und Wünschen rufe einfach an bei: Christine Mennel 05513/30401 oder Ida Bals 0664 43 55 456 Gudrun Mätzler Obfrau Ida Bals Stellvertreterin Der Bürger soll es wissen Ge Aus dem Gemeindeamt (Klein Ankauf eines KLF (Kleinlöschfahrzeug) für die Feuerwehr Am 10. Juni 2008 hat die Gemeindevertretung den einstimmigen Beschluss gefasst, ein neues Kleinlöschfahrzeug für die Feuerwehr anzukaufen. Bereits in der Februarsitzung stellte der Kommandant Hans Grabher mit den Gerätewarten Paul Schelling und Christoph Bals den momentanen Ist-Zustand der Feuerwehrausrüstung dar. Das jetzige Kleinlöschfahrzeug, der Landrover Baujahr 1963, erfüllt nicht mehr die Anforderungen und entspricht nicht mehr dem heutigen Stand der Technik. Kindergarten Kindergarten für Dreijährige… Ab Herbst, d.h. ab Kindergartenjahr 2008/09 ist landesweit die Öffnung des Kindergartens für Dreijährige vorgesehen. In der Übergangsphase der Altersöffnung von 3-6 Jährigen sind allerdings nur begrenzt Kindergartenplätze für Dreijährige frei. Die Qualitätssicherung unserer Arbeit in der Kindergartenpädagogik und das Wohl des Kindes liegen uns sehr am Herzen. Wir sind überzeugt, dass dies nur mit adäquaten Rahmenbedingungen bewerkstelligt werden kann. In einer Gruppe mit 18 Kindern und mehr, ist ein dreijähriges Kind mit Sicherheit sehr gefordert, wenn nicht überfordert. Eltern, die wirklich Bedarf sehen, melden sich bitte bis 25.06.2008 im Kindergarten, Platz 343, 6952 Hittisau, Tel. 05513/24 38. Zur Einschreibung gelangen Kinder, die bis 31.08.2008 das 3. Lebensjahr vollendet haben. Anmeldeschluss für Dreijährige ist der 27.06.2008. Die Kindergärtnerinnen Die Anforderungen an das neue Fahrzeug sind Allradantrieb, ein Gesamtgewicht von unter 3,5 t, damit es mit B-Führerschein gelenkt werden kann, 6 Mann Besatzung, Mindestausrüstung für eine Löschgruppe und die Mitnahme des bestehenden Schlauchanhängers muss gewährleistet sein. Die eingeholten Angebote wurden von der Feuerwehr in Zusammenarbeit mit dem Landesfeuerwehrverband erarbeitet und geprüft. Die Auftragsvergabe erfolgte an den Bestbieter. Das Fahrzeug wird voraussichtlich im März 2009 ausgeliefert werden. Seite 20 Seite 5


Hittisau DBSEW 20080301
Son, 6. Feber 2011 | Kuhn EDV

Gemeinde Hittisau Der Bürger soll es wissen 120. Ausgabe März 2008 Inhaltsverzeichnis Aus dem Gemeindeamt ............................................................................................................... 5 Voranschlag für das Jahr 2008........................................................................................ 5 Fischerei......................................................................................................................................... 9 Stellung des Geburtsjahrganges 1990 - Vorankündigung..................................... 10 Mehrfachantrag 2008 - Vorankündigung....................................................................... 11 Änderung des Jagdgesetzes .............................................................................................. 11 Gratulationen- ............................................................................................................................ 12 Vereine .............................................................................................................................................. 13 Musikverein Hittisau – Bolgenach..................................................................................... 13 Ensemble 89............................................................................................................................... 14 Sonstiges.......................................................................................................................................... 15 Standesamts- und Staatsbürgerschaftsverband Hittisau....................................... 15 Geschwindigkeitsmessanlage ............................................................................................ 16 Aktiv für die Dritte Welt .......................................................................................................... 17 Lingostar Vorarlberg ............................................................................................................... 17 Musikschule Bregenzerwald ............................................................................................... 18 Sozialsprengel Vorderwald .................................................................................................. 19 Unabhängig leben im Alter 70 + ........................................................................................ 20 Pflegeheim Hittisau ................................................................................................................. 21 Bereitschaftsdienste der Ärzte:............................................................................................... 22 Der Bürger soll es wissen Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger! In der Dezembersitzung 2006 wurde von der Gemeindevertretung das Projekt „Betreutes Wohnen“ nach dem Beschlussantrag der Arbeitsgruppe genehmigt und der Planungsauftrag an den Architekten Thurnher erteilt. Vor einem Jahr in der Märzsitzung 2007 wurde der vorgestellte Planentwurf mit 10 Wohnungen und Gemeinschaftsräumen für gut befunden und zur Umsetzung freigegeben. Die 10 Wohnungen werden alle barrierefrei und seniorengerecht gebaut und sind mit einem behindertengerechten Aufzug auch für Rollstuhlfahrer bzw. gehbehinderte Personen bequem zu erreichen. Mittlerweile steht die Wohnanlage im Rohbau und die Ausbauarbeiten sind voll im Gange. Die Arbeiten liegen im Zeitplan und es ist vorgesehen, dass die Wohnungen bis Ende Juni 2008 nach dem Terminplan beziehbar sind. Dass für diese Wohnungen großes Interesse besteht, beweisen die bis heute eingelangten 15 Anmeldungen. Immer mehr ältere Menschen interessieren sich für das „Betreute Wohnen“. Sie erwarten von dieser Wohnform, dass eine selbständige Lebensführung in den eigenen vier Wänden auch beim Nachlassen der Leistungsfähigkeit möglich ist und Hilfestellungen bei Bedarf jederzeit zur Verfügung stehen. Wenn wir heute über das „Betreute Wohnen“ sprechen, dann geschieht dies auch vor dem Hintergrund der Herausforderungen, die mit dem demographischen Wandel auf uns zukommen. Schon heute hat der Anteil der über 60-Jährigen an der Gesamtbevölkerung 20 Prozent überschritten, er wird in den nächsten 30 Jahren noch weiter ansteigen. Mit der steigenden Lebenserwartung ergeben sich neue Chancen und Möglichkeiten für unsere ältere Generation. Besonders wichtig für die Gestaltung des Lebensalltags ist dabei eine geeignete Wohnform. Das „Betreute Wohnen“ bietet ein Lebensumfeld, das ihnen vieles erleichtert, es ihnen ermöglicht, in den „eigenen“ vier Wänden zu Seite 3 Der Bürger soll es wissen wohnen und gleichzeitig zuverlässig Hilfe und Unterstützung zu erhalten. Die meisten Menschen wünschen sich, auch im Alter ein selbstständiges Leben in ihrer vertrauten Umgebung zu führen. Wenn jedoch familiäre und nachbarschaftliche Hilfen nicht mehr möglich sind oder die bisherige Wohnung durch ihre Lage und ihren Grundriss eine selbstständige Lebens- und Haushaltsführung erschweren oder unmöglich machen, dann bietet sich das „Betreute Wohnen“ für die betroffenen älteren Menschen in unserer Gemeinde als neues Zuhause an, in dem sie alle erforderlichen Hilfen bekommen und sich wohlfühlen können. Diese Wohnanlage ist kein Alters- und Pflegeheim! Charakteristisch ist für das Betreuungskonzept die Garantie für eine sparsame Grundversorgung – der so genannten „Betreuung“ – in Verbindung mit der freien Wählbarkeit sämtlicher benötigter Hilfe- und Pflegeleistungen. Ich wünsche dem Projekt viel Erfolg und danke an dieser Stelle der Arbeitsgruppe für die Erarbeitung der Gesamtkonzeption und die Projektentwicklung. Mein Dank gilt auch der Gemeindevertretung, weil sie mit ihren Entscheidungen die Voraussetzungen für „Betreutes Wohnen“ in unserer Gemeinde ermöglicht hat. Seite 4 Der Bürger soll es wissen Aus dem Gemeindeamt Voranschlag für das Jahr 2008 Die Gemeindevertretung hat den Voranschlag in der Sitzung am 15.01.2008 beschlossen. Die Grundsätze der Wahrheit, Klarheit, Genauigkeit, Wirtschaftlichkeit, Sparsamkeit und der Öffentlichkeit wurden berücksichtigt. Einige Positionen sind bereits von Landesseite vorgegeben: es sind dies Ertragsanteile, Landesumlage, Sozialhilfe, Pflegegeld, schlüsselmäßige Bedarfszuweisungen usw.. Die im Budget vorgesehen Ausgaben sind mit einer Darlehensaufnahme (Landeswohnbaufonds für‘s „Betreute Wohnen“) möglich. Somit ergibt sich mit 1.909 Einwohnern ein Verschuldungsgrad pro Einwohner zum 1.1.2008 v. € 537 und am Ende des Jahres 2008 voraussichtlich € 639 Der Voranschlag enthält folgende Summen: Gruppe Bezeichnung Einnahmen 0. Vertretungskörper und allg. Verwaltung 183.100,00 1. öffentliche Ordnung und Sicherheit 8.000,00 2. Unter., Erziehung, Sport und Wissensch. 107.800,00 3. Kunst, Kultur und Kultus 124.500,00 4. Soziale Wohlfahrt u. Wohnbauförderung 633.500,00 5. Gesundheit 3.800,00 6. Straßen- und Wasserbau, Verkehr 6.200,00 7. Wirtschaftsförderung 7.000,00 8. Dienstleistungen 1.233.300,00 9. Finanzwirtschaft 2.275.000,00 Summe 4.582.200,00 Ausgaben € 362.800,00 32.300,00 385.600,00 273.500,00 1.382.000,00 192.800,00 139.400,00 188.500,00 1.339.700,00 285.600,00 4.582.200,00 An Verstärkungsmitteln stehen € 27.500,00 zur Verfügung. Der Voranschlag schließt mit Ausgaben und Einnahmen von je € 4.582.200,00 ausgeglichen ab. Die Finanzkraft der Gemeinde Hittisau beträgt € 1.747.300,00. Gemeindeabgaben und –tarife für das Jahr 2008 Auf Grund der §§ 14 und 15 des Finanzausgleichsgesetzes 2008, i.d.F. BGBl. Nr. 103/2007 und des Beschlusses der Gemeindevertretung Hittisau vom 15.01.2008 wird verordnet: Bezeichnung: Seite 5 Meßbetr. Hebesatz Der Bürger soll es wissen 1. 2. 3. 4. 5. 6. 7. 8. 9. 10. 11. Grundsteuer A: f.land-u.forstw.Betr. Grundsteuer B: f. sonstige Grundst. Kommunalsteuer: Vergnügungssteuer: Gästetaxe: je Nächtigung lt. VO Zweitwohnsitzabgabe lt. VO 1.214,27 22.591,82 500 500 3% keine Tourismusbeitrag: Hundesteuer: je Hund Hand- und Zugdienste: Feuerwehrdienstersatzsteuer: Gemeindebeitrag für Musikschulen: Von den Gesamtkosten für 2 Semester (Eltern- u. Gde.Beitrag) übernimmt die Gemeinde 50% Höchstens jedoch für Einzelunterricht € 475,00 Gruppenunterricht € 379,10 Elementarunterricht € 379,10 Kurzstunden € 290,00 Kindersingen € 250,00 € 1,40 bis 70 m² Gfl. € 3,90 über 70 m² Gfl. € 0,00 0,40 v.H. € 37,00 keine keine 12. Gebühren für die Benützung von Gemeindeeinrichtungen: a) Wasserbezugsgebühren: Grundgebühr halbjährl. € 20,36 excl. USt. Zählermiete für 2. Zähler, halbjährlich € 10,18 excl. USt Zählermiete für Regenwassernutzung halbjährlich € 5,09 excl. USt. je m3 Trink-u.Nutzwasserbezug je m³ € 0,33 excl. USt. Pauschalgebühr für nicht angeschlossene Objekte als Löschwasserbeitrag im Umkreis eines Hydranten bis 100 lfm halbjährlich € 8,91 excl. USt. bis 150 lfm halbjährlich € 6,18 excl. USt. bis 200 lfm halbjährlich € 3,91 excl. USt. b) Wasseranschlussgebühren: Beitragssatz € 25,18 excl. USt. c) Kanalbenützungsgebühren: je m3 Abwasser € 1,77 excl. USt. ab 2000 m³ jährl. € 1,57 excl. USt. Oberflächenwässer m²/Halbjahr € 0,26 excl. USt. d) Klärgrubeninhalte je m³ Abwasser € 11,36 excl. USt. e) Kanalanschlussgebühren: Beitragssatz € 30,36 excl. USt. f) Müllabfuhrgebühren: Grundgebühren: Seite 6 Der Bürger soll es wissen a) für leerstehende Gebäude u. Alphütten € 23,64 excl. USt. b) für Einpersonenhaushalte,gewerbl. Betriebe € 30,00 excl. USt. c) für Zweipersonenhaushalte, Ferienhäuser und zu Ferienzwecken vermietete Gebäude € 44,73 excl. USt. d) für Dreipersonenhaushalte € 47,00 excl. USt. e) für Vier- und Mehrpersonenhaushalte € 50,00 excl. USt. Abfuhrgebühren (Sack- und Entleerungsgebühren): Sackgebühr für Restmüllsack (60 l) € 4,90 incl. USt. Sackgebühr für Bioabfallsack (8 l) € 0,70 incl. USt. Sackgebühr für Bioabfallsack (15 l) € 1,30 incl. USt. a) Gebühr für die Entleerung von 50 l Eimer / je Entleerung € 4,00 incl. USt. 110 l Eimer / je Entleerung € 8,50 incl. USt. 120 l Eimer / je Entleerung € 9,30 incl. USt. b) Gebühr für die Entleerung eines 240 l Containers € 18,60 incl. USt. 660 l Containers € 43,00 incl. USt. 660 l Containers gepresst € 70,40 incl. USt 800 l Containers € 50,00 incl. USt. 1100 l Containers € 70,00 incl. USt. 120 l Containers/Bioabfall € 9,35 incl. USt 240 l Gestrasäcke f. Plastikabfall € 0,70 incl. USt c) Sperrmüll pro kg (mindestens 5 kg werden berechnet) € 0,40 incl. USt. g) Altholz pro kg (mindestens 5 kg werden berechnet) € 0,40 incl. USt. h) Altreifen werden nach anfallenden Kosten berechnet 13. Entgelte für die Benützung von Gemeindeeinrichtungen: a) Kindergarten - Elternbeitrag Monat/Kind (Besuch 07:40-10:45 Uhr) € 28,00 incl.USt. (Besuch 07:40-11:35 Uhr) € 29,00 incl.USt. (Besuch 07:40-12:20 Uhr) € 30,00 incl.USt. an 4 Nachmittagen wird ebenfalls ohne Kostenerhöhung Kindergartenbetreuung angeboten b) Verpflegskosten SENIORENHEIM: Heim Platz 186 Person/Tag € 32,00 Seite 7 Der Bürger soll es wissen 14. Solaranlagenförderung: verlängert bis 31.12.2008 im Ausmaß von 1/4Anteil der Landesförderung im Rahmen des budgetierten Voranschlagsansatzes bis zu einem Höchstbetrag von € 900,00 je Objekt. 15. Wegegeld: lt. Richtlinien: € 0,80 je lfm. 16. Schwangerschaftsgymnastik (50% der angefallenen Kosten max. € 50,00) 17. Tiefgaragenmiete pro Stellplatz/Monat € 45,00 incl. USt. Grundstückspreise: Betriebsgebiet Basen € 52,00/m² Gfäll € 70,00/m² Tannen GST 711/14 € 50,00/m² Diese Verordnung wurde in der Gemeindevertretungssitzung vom 15.01.2008 unter Punkt 4 der Tagesordnung beschlossen. Diese Verordnung tritt am 01.01.2008 in Kraft. Gleichzeitig verliert die Verordnung für das Jahr 2007 ihre Wirksamkeit. Schilift Hittisberg Ein Steinschlag hat am Samstag, den 19. Jänner 2008 um ca. 10:25 Uhr die Bergstation und eine Schiliftstütze des Schiliftes Hittisberg stark bis total beschädigt. Seite 8 Die Gemeinde Hittisau hat der Bezirkshauptmannschaft Bregenz mit Schreiben vom 31.1.2008 mitgeteilt, dass sie eine baugleiche Instandsetzung in den nächsten Monaten vornehmen möchte und hat deshalb die Durchführung eines Lokalaugenscheines beantragt. Die BH Bregenz hat eine Verhandlung im Beisein vom Amtsgelogen, der Wildbach- u. Lawinenverbauung und des seilbahnt. Amtssachverständigen durchgeführt. Der Gemeinde Hittisau wird bei Weiterbetreiben des Skiliftes in der bisherigen Form gem. § 105 Seilbahngesetz die Errichtung eines Steinschlagschutznetzes vorgeschrieben. Von Seiten der Gemeinde ist beabsichtigt Angebote für die Errichtung eines Steinschlagschutznetzes im geforderten Ausmaß von 100 m Länge und 4 m Höhe mit Montage einzuholen. Die Diskussion in der Gemeindevertretung zeigte, dass für viele der Fortbestand des Skiliftes Hittisberg sehr wichtig ist und auch ein Anliegen der Bevölkerung darstellt. Folgende Vorgangsweise wurde vereinbart: Die Gemeinde Hittisau wird Angebote für die Errichtung eines Steinschlagschutznetzes einholen und auch alternative Varianten wie Verkürzung des Liftes prüfen lassen. Weiters sollen erste Gespräche mit den Grundbesitzern geführt werden. Fischerei Fischereirevier 12 Stausee und Bolgenach Die Fischerei im gemeindeeigenen Fischwasser StauseeBolgenach und Fluss Bolgenach bis zur Ließenbachbrücke bzw. Völkenbrücke steht den Sportfischern unter Einhaltung bestimmter Auflagen vom 01.04. bis 30.09.2008 zur Verfügung. Aufgrund der am 01.09.2001 in Kraft getretenen Fischereiverordnung und der am 31.08.2003 abgelaufenen Übergangsbestimmungen ist die Ausübung der Fischerei in Vorarlberg nur noch mit Nachweis der erfolgreich abgelegten Fischerprüfung möglich. Tageskartenfischer sind von dieser Regelung ausgenommen. Der Bürger soll es wissen Saisonkartenpreise: a) für Gemeindebürger – Hauptwohnsitz 180,-beschränkte Anzahl von zus. Karten wie lit. a), jedoch mit sonstigem Wohnsitz 470,-- € € b) für Personen, die im Vorderwald, Egg, Sulzbergstock oder Balderschwang mit Hauptwohnsitz gemeldet sind, jedoch beschränkt auf den Stausee. Diese Karte wird auch an ehemalige Gemeindebürger ausgegeben. € 205,-5-Tages-Karten: a) für Gde. Bürger u. Gäste m. Gästekarte einer Kleeblattgemeinde vom Staudamm bis Ließenbachbrücke € 80,-b) für Personen, die im Vorderwald, Egg, Sulzbergstock oder Balderschwang mit Hauptwohnsitz gemeldet sind und Gäste mit Gästekarte dieser Gemeinden, jedoch beschränkt auf den Stausee € 80,-Tageskarten: a) für Gemeindebürger und Gäste mit Vorlage der Gästekarte einer Kleeblattgemeinde mit mindestens 3 Tagen Aufenthalt (2 Übernachtungen) und ehemalige Gemeindebürger wie lit. a) € 20,-b) für Personen, die im Vorderwald, Egg, Sulzbergstock oder Balderschwang mit Hauptwohnsitz gemeldet sind und Gäste mit Gästekarte dieser Gemeinden, jedoch beschränkt auf den Stausee € 20,-- Stellung des Geburtsjahrganges 1990 - Vorankündigung Seite 10 Der Bürger soll es wissen Die Stellung der Stellungspflichtigen des Geburtsjahrganges 1990 und der Freiwilligen des Geburtsjahrganges 1991 des Verwaltungsbezirkes Bregenz bzw. der Gemeinden Hittisau, Krumbach, Langenegg, Lingenau, Riefensberg und Sibratsgfäll wird vom 26.08.2008 durchgeführt. Die Stellung findet in der Conrad-Kaserne in Innsbruck statt. Die Stellungspflichtigen erhalten kurz vor der Stellung von der Gemeinde ein Schreiben mit den nötigen Informationen. Für weitere Informationen steht Erika Voppichler, Bürgerservice 05513/62 09 zur Verfügung. Mehrfachantrag 2008 - Vorankündigung Die Anträge sind ausschließlich bei der für den Betrieb örtlich zuständigen Landwirtschaftskamnmer auf Bezirksebene abzugeben. Der letztmögliche Abgabetermin ohne Abzüge ist der 15. Mai 2008. In Hittisau können die Anträge am 09. und 10. April 2008 im Gemeindeamt abgegeben werden. Zu diesem Termin bekommen die Landwirte gesondert eine Einladung zugesendet mit dem Datum und der genauen Uhrzeit. Wir bitten diese Termine genau einzuhalten, damit es nicht zu längeren Wartezeiten kommt. Die Abgabe des MFA Flächen ist auch Voraussetzung für die Gewährung von Mutterkuhprämien oder Schlachtprämien. Änderung des Jagdgesetzes Die Landesregierung hat über den Entwurf betreffend ein Gesetz über eine Änderung des Jagdgesetzes das Begutachtungsverfahren eröffnet. Jeder Landesbürger und jede Landesbürgerin kann bis zum Ende der Begutachtungsfrist zum Gesetzesentwurf Änderungsvorschläge abgeben (Art. 34 Abs. 2 der Landesverfassung). Der Gesetzesentwurf liegt zu diesem Zweck beim Amt der Landesregierung, bei den vier Bezirkshauptmannschaften und bei allen Gemeindeämtern zur allgemeinen Einsichtnahme auf. Bei uns ist der Gesetzesentwurf bis zum Ende der Begutachtungsfrist, das ist der 16. April 2008, im Gemeindeamt, Bürgerservice von 08:00 bis 12:00 Uhr einzusehen. Seite 11 Der Bürger soll es wissen Gratulationen Schüler der Hauptschule Hittisau haben in den letzten Wochen innerhalb und außerhalb der Schule Erfolge erzielen können: ü Beer Christian (Hittisau): Landessieger im EuopaQuiz für politische Bildung (weitere TeilnehmerInnen: Nenning Marianne, 4.; Schwarz Andreas 6.) ü Faißt Judith (Hittisau): Preisträgerin (mit Auszeichnung) beim prima la musica-Bewerb ü Nußbaumer Marielle (Sibratsgfäll): erfolgreiche Teilnehmerin an den Österreichischen Schülermeisterschaften Schi Alpin ü Manzl Tina (Hittisau): ÖTV-Ranglistenturnier in Salzburg (Einzel: ¼- Finale, Doppel: 1/2 – Finale) ü ECDL: von 42 Modulprüfungen wurden 37 (d.i. 88%!) positiv abgelegt. ü Schul-Landesmeisterschaften Schi Alpin Mannschaftswertung: Mädchen 10. Rang, Knaben 5. Rang Einzelwertung: Gmeiner Heidi (15.), Nußbaumer Marielle (17.); Bechter Michel (5.), Hagspiel Elias (23.) ü Am 13.3. nehmen drei Teams an den Landesmeisterschaften im Geräteturnen (Turn Mit) teil: Knaben der 2. a, Mädchen der 2. b und der 3. a Wir gratulieren allen, die diese hervorragenden Leistungen erbracht haben und wünschen ihnen auch weiterhin viel Erfolg in den unterschiedlichsten „Disziplinen“. *** Das letzte U14-Turnier des VTV-Wintercircuits konnte Tina Manzl auch für sich entscheiden. In allen drei Turnieren musste das Nachwuchstalent keinen einzigen Satz abgeben. Mit dem Erreichen des Halbfinales (Doppel) sowie des Viertelfinales (Einzel) bei einem ÖTV-U12-Turnier im Burgenland unterstrich Tina Manzl ihre hervorragende Form auch bundesweit. Die Gemeinde Hittisau gratuliert recht herzlich zu diesen hervorragenden Leistungen und wünscht weiterhin viel Erfolg! Seite 12 Der Bürger soll es wissen *** Anfang Jänner startete der Hittisauer Rad-Amateur Gerd Hagspiel als Newcomer bei der Rad-QuerfeldeinStaatsmeisterschaft in Rankweil in seine erste Wintersaison und erreichte im stark besetzten Feld, in dem sich auch der 8 fache Staatsmeister Peter Presslauer befand, den sehr guten 7. Gesamtrang. Zu diesem ausgezeichneten Ergebnis gratulieren wir recht herzlich und wünschen viel Freude und Erfolg im Radsport! Konrad Schwarz Bürgermeister Vereine Musikverein Hittisau – Bolgenach Reinhold Eberle wird für seine 40-jährige Mitgliedschaft geehrt. Reinhold ist seit Oktober 1967 Mitglied beim Musikverein Hittisau-Bolgenach und spielt seit Beginn Schlagzeug. 1992 erhielt er das silberne Verdienstabzeichen des Vorarlberger Blasmusikverbandes und wurde im Jahre 2002 zum Ehrenmitglied des MV- Hittisau Bolgenach ernannt. Er hatte 11 Jahre das Amt des Schriftführers inne und leitete 15 Jahre die vereinseigene Musikschule. 1983 war er bei der Gründung der Bauernkapelle Hittisau dabei. Seit 29.10.2004 ist Reinhold Obmann unserer Musik. Er versteht es, sowohl die besten Rahmenbedingungen für die erfolgreiche musikalische Arbeit zu schaffen als auch durch seine manchmal ausgefallenen Ideen das Vereinsleben zu fördern. Dabei ist ihm jede(r) einzelne Musikant/in wichtig. Für „Unser Fest“ im Sommer hat er zusammen mit Engelbert Bereuter aus Sibratsgfäll das Amt des Festobmanns übernommen und betreibt die Festvorbereitungen mit enormem Engagement. Wir Musikanntinnen und Musikanten freuen uns auf weitere 40 Jahre mit Reinhold als aktiver Schlagzeuger. Das ist möglich, denn Musizieren hält bekanntlich jung! Musikverein Hittisau – Bolgenach Seite 13 Der Bürger soll es wissen Ensemble 89 DER ZERRISSENE Johann N. Nestroy Posse in drei Akten Im Mittelpunkt von Johann Nestroys Stück „Der Zerrissene“ steht der vermögende „Kapitalist“ Herr von Lips, der trotz – oder vielmehr wegen – seiner sehr komfortablen materiellen Verhältnisse kein Lebensglück finden kann und sich zusehends von sich selber und seiner Mitwelt entfremdet: Sein „Gemüt ist zerrissen, da ist alles zerstückt“, wie er selber sagt - Langeweile, Übersättigung und Frust plagen ihn und rauben ihm jegliche Lebensfreude. In seiner Orientierungslosigkeit umgibt er sich mit windigen Freunden, fasst aus der Laune eines Augenblicks heraus einen unkonventionellen Heiratsentschluss und handelt sich damit handgreifliche Schwierigkeiten mit dem ehemaligen Verlobten der Auserwählten, dem melancholischen Schlosser Gluthammer, ein: Nach einem dramatischen Absturz über einen Balkon in einen reißenden Fluss glauben beide, der Mörder des jeweils anderen zu sein. Jeder versteckt sich vor der Justiz, und so nehmen die Dinge unaufhaltsam ihren Lauf… "Der Zerrissene" stammt aus dem Jahr 1844 und zählt zu den bekanntesten und meistgespielten Werken von Johann Nestroy. Die packende Geschichte ist tiefsinnig und gleichzeitig voller Komik, der Sprachwitz funkelt allerorten, und 15 SchauspielerInnen finden darin wunderbare Rollen vor. Das Stück handelt von den menschlichen Deformationen und Entfremdungen, die ein allzu überbordender Wohlstand zu erzeugen imstande ist und erzählt über Sinnleere, Dekadenz und die Sehnsucht nach einem anderen, erfüllteren Leben. Das Ensemble 89 Hittisau hat sich seit nunmehr bald 20 Jahren dem anspruchsvollen Volkstheater, vornehmlich jenem österreichischer Herkunft (Johann Nestroy, Ferdinand Raimund, Jura Soyfer, Karl Schönherr, Felix Mitterer u.a.), verschrieben. Nestroy stand bereits einmal auf dem Spielplan: im Jahr 1996 hat die Gruppe den Einakter „Frühere Verhältnisse“ mit großem Erfolg herausgebracht. Seite 14 Der Bürger soll es wissen Für die Inszenierung, die das Stück in die heutige Zeit verlegt, ist Gotthard Bilgeri verantwortlich. Renate Ziegler hat für das Ensemble 89 Hittisau schon im Jahr 2005 die Bühne für den „Weltuntergang“ von Jura Soyfer gestaltet und steuert auch für die heurige Produktion wieder Bühnenbild & Lichtkonzept bei. Benjamin Omerzell stammt aus Lingenau; der Jungmusiker, der derzeit in Graz Jazz studiert, hat - eigens für diese Inszenierung - einen Soundtrack zum „Zerrissenen“ komponiert. Termine Freitag, 28. März Sonntag, 6. April Samstag, 29. März Donnerstag, 10. April Samstag, 5. April Freitag, 11. April jeweils 20.15 Uhr Ritter-von-Bergmann-Saal Hittisau Im Anschluss an die Vorstellungen am 29.3., 5.4. und 10.4. ist das interessierte Publikum zur Diskussion und zum Gedankenaustausch mit Schauspielern & Regisseur eingeladen. Kartenreservierung: 0664/5773947 Mo, Do, Fr und So, jeweils von 18 bis 20 Uhr Weitere Informationen: http://ensemble89.hittisau.at Ensemble 89 Sonstiges Standesamts- und Staatsbürgerschaftsverband Hittisau Liebe Bürgerinnen und Bürger, wie ihr sicher bereits aus Fernsehen und Zeitungen erfahren habt, ist mit 01.01.2008 das Gebührengesetz 1957 geändert worden. Mit dieser Änderung werden anlässlich der Geburt eines Kindes die Geburtsurkunden, Staatsbürgerschaftsnachweise und Reisedokumente bis zum zweiten Geburtstag gebührenfrei ausgestellt. Dies gilt auch für Personen, die vor dem 01.01.2008 geboren sind aber am Ausstellungstag das zweite Lebensjahr noch nicht vollendet haben. Schöne Grüße Seite 15 Der Bürger soll es wissen Klaus Schwarz – Standesbeamter Geschwindigkeitsmessanlage Im November wurde an verschiedenen Orten in Hittisau eine Geschwindigkeitsmessanlage aufgestellt. Auf dem beiliegenden Diagramm sind die Durchschnittsgeschwindigkeit und die maximal gefahrene Geschwindigkeit ersichtlich. Standorte (mit Beschränkung) waren: Rain: beim Adeg Geschäft Loni Fahrtrichtung Rain, 40 km/h Scheidbach: bei Schwärzler Markus und Regina, Fahrtrichtung Hittisau, 50 km/h Großenbündt: bei Fink Anton, Fahrtrichtung Hittisau, 50 km/h Ach: bei Kochheim Irmgard, Fahrtrichtung Lecknertal, 40 km/h Tannen: bei Jäger Josef und Erika, Fahrtrichtung Krumbach, 50 km/h Alle genaueren Daten und Auswertungen können auf der Homepage der Gemeinde www.hittisau.at unter dem Menüpunkt Umwelt/Verkehr abgefragt werden. Rain Großenbündt Tannen 0 20 Tannen Maxim al km /h Durchschnitt km /h 99 54,8 40 Ach 96 51,2 60 80 100 Rain 61 27,2 Großenbün Scheidbach 109 58,8 102 54,2 Seite 16 Der Bürger soll es wissen Aktiv für die Dritte Welt Fair einkaufen – ein faires Mitglied werden!!! Durch den Einsatz unserer Mitarbeiterinnen, unserer Kunden und Aktionsgruppen konnten wir den Umsatz im Weltladen im Jahr 2007 erneut steigern. Unsere Arbeit beschränkt sich aber nicht nur auf den Verkauf, sondern wir sind immer wieder bemüht über die Projekte, die mit dem Verkauf von Waren verschiedenster Produkte unterstützt werden, zu informieren. Außerdem unterstützen wir auch andere Projekte, die nicht direkt mit dem Warenverkauf im Zusammenhang stehen. Dies sind zum Beispiel Unterstützung für Brunnenprojekte in Burkina Faso, oder Gewährung von Microcrediten (Oikokredite) an Kleinbäuerinnen und genossenschaftliche Organisationen zu Minimalzinssätzen. Wenn es auch in deinem Interesse ist, benachteiligte Menschen, die täglich ums Überleben kämpfen in irgendeiner Form zu unterstützen, so kannst du bei uns Mitglied werden. Somit trägst du zu einem Ausgleich einer gerechteren Welt zwischen Industrie- und Entwicklungsländern bei. Dieser Ausgabe ist ein Zahlschein für den Mitgliedsbeitrag 2008 beigefügt. Dafür bedanken wir uns bei allen Mitgliedern und jenen, die es werden, im Voraus herzlich. Wir freuen uns auch jederzeit auf einen Besuch im Weltladen von dir. Bei einer Tasse Kaffee oder Tee würden wir dich gerne mit unserem aktuellen Frühjahrsangebot bekanntmachen. Viele Menschen kaufen mit Begeisterung Geschenksartikel, aber auch aus unserem reichhaltigen Angebot an Tee- und Kaffeesorten, Wein, Schoko- oder Handwerksartikeln (Schmuck, Ledertaschen, Schals, Kerzen, etc.). Euer Weltladenteam Lingostar Vorarlberg Seite 17 Der Bürger soll es wissen One, two, three four little Indians … Englisch für Kinder in Hittisau bei Spiel und Spaß Unter dem Motto "Englisch bei Spiel und Spaß“ bietet Beata Kühnert-Haromhazy mit freundlicher Unterstützung der Gemeinde Hittisau Englischkurse für Kinder von vier bis zehn Jahren an. In Zusammenarbeit mit der Sprachschule Lingostar wird nach der muttersprachlichen Methode unterrichtet, das heißt, die Kinder lernen mit allen Sinnen durch Spiel, Gesang, Bewegung, Malen und Spaß. Der Unterricht erfolgt in kleinen Gruppen bis maximal acht Schüler einmal wöchentlich für 45 Minuten. Interessierte Eltern können sich mit ihren Kindern zu einer kostenlosen Probestunde unter Telefon 0664 9452130 oder im Internet unter www.lingostar-vorarlberg.at anmelden. Die Probestunden finden in der Regel Montag nachmittags statt. Weitere Kursangebote ab April: Englisch für Freizeit und Beruf, Englisch für Senioren Beata Kühnert-Haromhazy Musikschule Bregenzerwald Die Musikschule präsentiert ihr Veranstaltungsprogramm 2008. Auch in diesem Jahr haben im Programm Jazz, Volksmusik, Kammer- und Kirchenmusik einen festen Platz. Sonntag, 06. April um 17:00 Uhr – Schwarzenberg Angelika Kauffmann Saal Seite 18 Der Bürger soll es wissen Kammerkonzert Sonntag, 04. Mai um 19:00 Uhr – Egg Löwensaal „So klingt´s bi üs im Would“ Sonntag, 01. Juni um 17:00 Uhr – Lingenau Wäldersaal Orchesterkonzert „Musikalische Bilder“ Sonntag, 14. Juni ab 14:00 Uhr – Egg Hauptschule INFO-Tag der Musikschule Musikschule Bregenzerwald Sozialsprengel Vorderwald Pflege im Gespräch Im Rahmen der Vortragsreihe Pflege im Gespräch – Vorträge für pflegende Angehörige veranstaltet der Sozialsprengel Vorderwald gemeinsam mit der connexia – Gesellschaft für Gesundheit und Pflege einen Vortrag zum Thema Mit demenzkranken Menschen leben … eine Chance es anders sehen und verstehen zu können. Mit demenzkranken Menschen leben ist eine Herausforderung der Gegenwart und Zukunft. Für uns gilt auch, in der Öffentlichkeit hellhörig und achtsam zu sein. Demenzkranke Menschen sind ein Teil unserer Gesellschaft und verdienen es, so lange wie nur möglich in unserer Normalität integriert zu bleiben. Dieser Vortrag soll dazu dienen, das Krankheitsbild besser zu verstehen und dadurch eine wertschätzende Grundhaltung für die Betroffenen zu fördern. Seite 19 Der Bürger soll es wissen Referentin Jeannette Pamminger Dipl. Gesundheits- und Krankenschwester, Lochau Ort Krumbach, Treffpunkt Hof Termin Donnerstag, 03.04.2008 19.30 bis 21.30 Uhr Eintritt 8€ Pflegende Angehörige sind einer Vielzahl von Belastungen ausgesetzt. Mit dieser Veranstaltung bieten wir Ihnen eine Unterstützung für ein besseres Verständnis des Krankheitsbildes des zu Betreuenden an. Es ist uns aber auch wichtig, dass Sie Hilfe für den Umgang mit belastenden Situationen erfahren. Bitte beachten sie auch unsere weiteren Veranstaltungen im Rahmen von „Pflege im Gespräch“ auf unserer Homepage unter www.connexia.at. Weitere Informationen erhalten sie bei Ingrid Oswald, T 0664 5051661. Sozialsprengel Vorderwald Unabhängig leben im Alter 70 + Unabhängig leben im Alter! Jung bleiben beim Älter werden: Wie bleibe ich fit und mobil? Wie reagiere ich auf Veränderungen? Welche Unterstützungsangebote gibt es für mich? Eine diplomierte Pflegefachkraft kommt zu ihnen nach Hause und berät sie kostenlos. So bleiben die Tage gute Tage! Machen sie einen Termin mit uns: Sozialsprengel Vorderwald, Bach 127, 6941 Langenegg Seite 20 Der Bürger soll es wissen Telefon: 0 55 13 / 41 01-16, E-Mail: hauskrankenpflege@langenegg.at Pflegeheim Hittisau Verstärkung für unser Team: Ab 01.04.2008 stellen wir im Bereich Hauswirtschaft eine Hilfskraft in geringfügigem Beschäftigungsausmaß ein. Bei Interesse freuen wir uns über Ihren Anruf! DGKS Carmen Helbok – Föger (Heimleitung) Ab 25.03.2008 Tel. 05513/2012-40 Mobil 0664-53 40 871 6952 Hittisau, Platz 500 Seite 21 Der Bürger soll es wissen Bereitschaftsdienste der Ärzte: im Bereich Vorder-Bregenzerwald, (Änderungen vorbehalten) Dr. Bilgeri Stefan, 6952 Hittisau, Tannen 212 30001 Dr. Stecher Hannes, 6951 Lingenau, Hof 330 6130 Dr. Oswald Anton, 6942 Krumbach, Nr. 149 8120 Dr. Lampl Thomas, 6934 Sulzberg, Nr. 226 05516-2031 Dr. Isenberg Gerhard, 6932 Langen, Dorf 270 05575-4660 Beginn 29. März 7h 05. Apr. 7h 12. Apr. 7h 19. Apr. 7h 26. Apr. 7h 30. Apr. 18h 03. Mai 7h 10. Mai 7h 11. Mai 18h 17. Mai 7h 21. Mai 18h 24. Mai 7h 31. Mai 7h 07. Juni 7h 14. Juni 7h Ende 31. März 7h 07. Apr. 7h 14. Apr. 7h 21. Apr. 7h 28. Apr. 7h 02. Mai 7h 05. Mai 7h 11. Mai 18h 13. Mai 7h 19. Mai 7h 23. Mai 7h 26. Mai 7h 02. Juni 7h 09. Juni 7h 16. Juni 7h Art Sonntag Sonntag Sonntag Sonntag Sonntag Feiertag Sonntag Sonntag Feiertag Sonntag Feiertag Sonntag Sonntag Sonntag Sonntag Arzt Dr. Lampl, Sulzberg Dr. Oswald, Krumbach Dr. Stecher, Lingenau Dr. Bilgeri, Hittisau Dr. Isenberg, Langen Dr. Lampl, Sulzberg Dr. Oswald, Krumbach Dr. Stecher, Lingenau Dr. Lampl, Sulzberg Dr. Isenberg, Langen Dr. Bilgeri, Hittisau Dr. Stecher, Lingenau Dr. Oswald, Krumbach Dr. Bilgeri, Hittisau Dr. Isenberg, Langen Ordinationszeiten während den Bereitschaftsdiensten: Jeweils von 10.00 bis 11.00 Uhr und 17.00 bis 18.00 Uhr. Nachtdienste während der Woche: Auskunft beim Hausarzt Seite 22 Der Bürger soll es wissen Schneeglöckchen Kaum ist der Schnee zerflossen – noch liegt ein Klumpen hinterm Strauch – Da sind sie aufgeschossen vom ersten milden Strahl und Hauch. Noch recken sie nach oben , was sich vom weißen Köpfchen zeigt; bald sind sie ausgeschoben und haben zärtlich sich geneigt. So hört man auch das Brummeln der Bienen heimlich um sie her; die ersten kleinen Hummeln umtaumeln sie, von Pollen schwer. (August Ebert) Seite 23 Der Bürger soll es wissen Herausgeber, Redaktion und für den Inhalt verantwortlich: Gemeindeamt Hittisau 6952 Hittisau, Platz 370, Telefon 6209-0 Redaktionsschluss für die nächste Ausgabe ist der 06.06.2008 Abgabe: rechtzeitig beim Gemeindeamt, E-Mail: gemeinde@hittisau.at Seite 24


Hittisau DBSEW 20071201
Son, 6. Feber 2011 | Kuhn EDV

Der Bürger soll es wissen Übersicht: AUS DEM GEMEINDEAMT...................................................................................... 4 NOTARIELLER AMTSTAG ................................................................................... 4 SCHILIFT HITTISBERG – LIFTPREISE 2007/2008 ................................................. 4 VORARLBERGER FAMILIENPASS ........................................................................ 4 NATURPARK NAGELFLUHKETTE......................................................................... 5 BUNDESSOZIALAMT........................................................................................... 6 VIEHAUSSTELLUNG ........................................................................................... 7 FEUERWERKSKÖRPER ....................................................................................... 8 STRAßENVERKEHRSORDNUNG ........................................................................... 9 HEIZKOSTENZUSCHUSS ..................................................................................... 9 ALTERSSTRUKTUR DER BEVÖLKERUNG ........................................................... 11 GRATULATIONEN............................................................................................. 12 TOURISMUS:............................................................................................................. 13 NÄCHTIGUNGSZAHLEN .................................................................................... 13 VEREINE:................................................................................................................... 13 CHORGEMEINSCHAFT HITTISAU ....................................................................... 13 ALTPAPIERABGABE 2007................................................................................ 14 ENSEMBLE 89 HITTISAU .................................................................................. 15 WELTLADEN HITTISAU..................................................................................... 16 KRANKENPFLEGEVEREIN - EIN DANK ZUM JAHRESENDE ................................... 17 DIE VERGESSENE KUNST – WICKEL ANLEGEN, DIE SANFTE HEILBEHANDLUNG .. 18 FEUERFREIE ADVENTZEIT ................................................................................ 19 ANAU AUSSCHUSS FÜR NACHHALTIGKEIT UND UMWELT ................................. 20 FLURREINIGUNG HERBST 2007........................................................................ 21 SONSTIGES: .............................................................................................................. 21 ÖFFENTLICHE BÜCHEREI ................................................................................. 21 SKI- & SNOWBOARDSCHULE HITTISAU-SIBRATSGFÄLL ..................................... 22 SOZIALSPRENGEL VORDERWALD ..................................................................... 23 SYMPHONIEORCHESTER VORARLBERG ............................................................ 24 LINGOSTAR ..................................................................................................... 26 SENNEREI HITTISAU ........................................................................................ 27 BEREITSCHAFTSDIENSTE DER ÄRZTE: .......................................................... 30 Seite 1 Der Bürger soll es wissen Liebe Hittisauerinnen und Hittisauer! Weihnachten steht vor der Tür! Überall begegnen wir Kerzen und Lichterglanz, geschmückten Adventsgestecken und Tannenbäumen, weihnachtlicher Musik und dem Duft nach Weihnachtsgebäck. Weihnachten, das Fest der Liebe und der Geschenke. Mit Geschenken wollen wir Freude bereiten, und somit schenkte man sich zu schönen Festen immer schon etwas. Ein solches Fest steht uns mit Weihnachten, der Geburt unseres Gottessohnes, bevor und so finde ich es gut, zu diesem Anlass Freude zu schenken. Freude mit einem Geschenk, welches den finanziellen Möglichkeiten angepasst sein soll, und davon gibt es viele. Eine ganze Reihe von Geschenken gibt es, die kostenlos, aber unbezahlbar, die vom Umtausch ausgeschlossen, dafür aber immer passend sind. Dazu gehört z.B. Zeit zu haben für die Familie, Zeit und Verständnis zu haben für die Nachbarn, die Arbeitskollegen, die Jugend usw. Das Jahr 2007 geht dem Ende zu und ein kurzer Rückblick erinnert uns an einige von vielen Ereignissen in Hittisau. Im Frühjahr wurde das Gemeindehaus umgebaut, das alte Feuerwehrhaus abgebrochen, die Bushaltestelle und die Abfallsammelstelle mit der Außenanlage neu errichtet und im Herbst konnte mit dem Bau der Wohnanlage „Betreutes Wohnen“ und dem „Wertstoffhof“ in Basen begonnen werden. Über diese und weitere Geschehnisse innerhalb der Gemeinde wurde laufend unter den Berichten in dieser Informationsbroschüre, den Gemeindeblatteinschaltungen, den sonstigen Rundschreiben und auf unserer homepage (www.hittisau.at) berichtet und informiert. Ebenfalls erfahren sie über dieses Medium unsere „Neuigkeiten“ und können jederzeit in Protokollen, Amtlichen Mitteilungen, Verordnungen, im Bürgerservice und in diese Informationsbroschüre „Der Bürger soll es wissen….“ Einsicht nehmen. Auf der Grundlage einer erfreulichen Stimmung in der Bevölkerung konnte vieles weiterentwickelt werden. Die Beschäftigungslage in Hittisau ist gut, private Investitionen erlebten einen wahren Boom und auch die Gemeinde als bedeutender Auftraggeber in vielen Bereichen leistet ihren Beitrag dazu. 2007 war für unsere Gemeinde ein gutes Jahr, wir sind von Katastrophen verschont geblieben und sind dankbar dafür. Viele unserer Mitbürgerinnen und Mitbürger stellen sich in den Dienst des Gemeinwohls mit der sicheren Erkenntnis dafür, dass das Leben in der Gemeinschaft ein menschliches Grundbedürfnis darstellt und oft Voraussetzung dafür ist, große Leistungen im sozialen und kulturellen Engagement erbringen zu können. Seite 2 Der Bürger soll es wissen Lebensqualität entsteht nicht nur durch öffentliche Angebote vom Kindergartenplatz bis zum Pflegeheimplatz, sondern auch durch die Pflege von zwischenmenschlichen Beziehungen in der Familie, bei den Nachbarn, in der ganzen Gemeinde. Dies noch ein bisschen mehr zu verstärken, wäre ein schöner Vorsatz für das neue Jahr und es würde gut zu unserer grundsätzlichen positiven Haltung passen, mit der wir an die Herausforderungen herangehen. Mein besonders aufrichtiger Dank gilt den Menschen in Hittisau, vor allem allen ehrenamtlich Tätigen, den Mitgliedern des Gemeindevorstandes, der Gemeindevertretung und den Ausschüssen, allen Vereinsmitgliedern und Funktionären unserer Ortsvereine und allen Helferinnen und Helfern in den verschiedensten Institutionen, die oft unbedankt und unbemerkt Tag für Tag für andere einstehen, und dies immer wieder, ohne dafür eine Gegenleistung zu erwarten, tun. Ich bin froh, dass es viele Mitbürger/innen dieser Art gibt. Sie machen unsere Gemeinde menschlich stark – das ganze Jahr, nicht nur zu Weihnachten. Allen Bediensteten in allen Bereichen der Gemeinde danke ich für die verantwortungsvolle Tätigkeit und Mitarbeit und bitte gleichzeitig, der Gemeinde auch bei den kommenden Aufgaben mit aller Kraft zur Seite zu stehen. Sie alle, liebe Hittisauerinnen und Hittisauer, darf ich mit meinem herzlichen Dank für Ihre Tätigkeit in den Betrieben und Unternehmen, in den öffentlichen Einrichtungen und den vielfältigen Aufgaben daheim, in den Vereinen und Institutionen zu Zuversicht und Optimismus ermuntern und Sie ersuchen, weiterhin Ihren Beitrag für die Gemeinschaft unserer Gemeinde zu leisten. In diesem Sinne wollen wir zuversichtlich nach vorne schauen und uns auf unsere eigenen Stärken und auf unsere Verantwortung gegenüber uns selbst wie auch gegenüber unseren Nächsten besinnen. Ich wünsche Ihnen ein gesegnetes Weihnachtsfest und einige erholsame Tage im Kreise Ihrer Familien und Freunde. Für das neue Jahr viel Glück, Gesundheit und persönliches Wohlergehen. Weihnachten 2007 Konrad Schwarz Bürgermeister Seite 3 Der Bürger soll es wissen Aus dem Gemeindeamt Notarieller Amtstag Die kostenlosen Sprechstunden des öffentlichen Notars Dr. Hermann Hager, Bezau werden auch im kommenden Jahr jeden ersten Montag im Monat von 18.00 bis 20.00 Uhr im Gemeindeamt Hittisau, Besprechungszimmer Erdgeschoss abgehalten. Der nächste notarielle Amtstag ist am Montag, den 07.01.2008. Schilift Hittisberg – Liftpreise 2007/2008 Erwachsene Jugend Kinder Jg. 1997 Jg. 1992 b.Jg. 1996 b.Jg. 2001 € € € 12,00 8,80 8,80 9,00 7,80 7,80 80,00 57,00 41,00 9,00 7,80 7,80 2,00 1,50 1,50 160,00 180,00 200,00 Tageskarte Nachmittagskarte ab 13:00 Uhr Saisonkarte Punktekarte (10-Fahrten) Einzelfahrt Familienkarte mit einem Kind Familienkarte mit zwei Kinder Familienkarte mit 3 u. mehr Kinder Für größere Gruppen (ab 20 Personen) wie Vereine, Betriebe, Schulen usw. kann gegebenenfalls über Anfrage bei der Gemeinde ein Preisangebot erstellt werden. Bisherige Praxis waren € 4,00/Person bei Schülern. Bei Vorlage der Vorarlberger Jugend-Card erhalten die Jugendlichen (15 bis 20 Jahre) die Tarife für die Schüler. Beim Schilift Hittisberg wird der 3-Täler-Superpass anerkannt. Vorarlberger Familienpass Ab 2008 werden die Familiepässe wieder neu ausgestellt. Familien, die noch keinen Familiepass besitzen, können diesen kostenlos beim Gemeindeamt, Bürgerservice anfordern. Dazu erhalten sie eine Broschüre, aus welcher die Ermäßigungen, die sie mit dem Familienpass erhalten, ablesbar sind. Seite 4 Der Bürger soll es wissen Naturpark Nagelfluhkette 7 Gemeinden im Vorderbregenzerwald und 6 Gemeinden im Allgäu haben sich zum Naturpark Nagelfluhkette zusammengeschlossen. Ihr gemeinsames Ziel ist es, unter dem Label „Naturpark“ eine gemeinsame Regionalentwicklung mit 5 Schwerpunkt-Bereichen anzustreben und umzusetzen. Die offizielle Eröffnung des Naturparks ist für Frühjahr 2008 geplant. Ausgangslage: • Anlass war der Wunsch der 13 Gemeinden (Sulzberg, Riefensberg, Krumbach, Langenegg, Lingenau, Hittisau, Sibratsgfäll; Oberstaufen, Immenstadt, Blaichach, Obermaiselstein, Bolsterlang, Balderschwang) nach engerer grenzüberschreitender Zusammenarbeit im gemeinsamen Naturund Wirtschaftsraum • Einerseits stellt die Nagelfluhkette eine gemeinsame naturräumliche Kammer dar, andererseits besteht eine enge räumliche Nachbarschaft zwischen den 13 Gemeinden. Trotz aller Nähe und aller potentiellen Gemeinsamkeiten waren die grenzüberschreitenden konkreten Aktivitäten eher marginal. Seit Anfang 2004 trafen sich die Bürgermeister aller 13 Gemeinden regelmäßig und entwickelten dabei die Idee eines grenzüberschreitenden Naturparks. In einem Interreg-Projekt wurden die Grundlagen für den Naturpark (Pflege- und Entwicklungsplan, Leitbild und Leitlinien, Vereinsgründung) gelegt und erste Umsetzungsmaßnahmen gesetzt. • Problemstellung: Die handelnden Personen aus den 13 Gemeinden sahen sich mit dem Problem konfrontiert, sich trotz größter räumlicher Nähe kaum zu kennen, geschweige denn zusammen zu arbeiten. Dies kam bei je 2 ganztägigen Exkursionen im Allgäu und im Bregenzerwald deutlich zum Vorschein. Dabei liegen einige Möglichkeiten zur Zusammenarbeit mit entsprechenden Synergien auf der Hand, z.B. im Tourismus, in der Alpwirtschaft, im Naturschutz, im Energiebereich usw. Wichtig erscheint mittlerweile allen Beteiligten, die Zusammenarbeit so konkret wie möglich auf einer gemeinsam erarbeiteten inhaltlichen Basis zu gestalten. Ziele des Vorhabens: Für die nächsten Jahre sind folgende konkreten Ziele geplant • Der Naturpark-Status soll in beiden Ländern rechtlich abgesichert sein. • Einrichtung einer gemeinsamen Geschäftsstelle mit entsprechenden personellen und finanziellen Ressourcen • Ausarbeiten und Umsetzen von Maßnahmen in den Bereichen Energie, Tourismus und Naturschutz/Alp- u Landwirtschaft • Gemeinsamer Auftritt auf dem Markt (Internet, diverse MarketingMaßnahmen) • Regelmäßiger Austausch auf den Ebenen Politik, Verwaltung, inhaltliche Arbeitsgruppen, Vereine und Ehrenamtliche Seite 5 Der Bürger soll es wissen Gegenstand, Nutzen, Inhalte: Der Gegenstand der Zusammenarbeit ist im Leitbild und in den Leitlinien zusammengefasst. Der Nutzen besteht auf mehreren Ebenen: • Zusammenarbeit und Erfahrungsaustausch in Politik und Verwaltung • Schaffung von Synergien im Tourismus, in der Alpwirtschaft, im Energiebereich, im Naturschutz, bei der Vermarktung regionaler Produkte • Kulturelles und soziales Näherrücken über die Grenze hinweg Die Inhalte basieren ebenfalls auf den Leitlinien. In den nächsten Jahren sind vor allem konkrete Maßnahmen im Gebiet der 3 schon bestehenden Arbeitsgruppen (Energie, Tourismus, Naturschutz/Land- und Alpwirtschaft) geplant. Erwartete Ergebnisse: • Gemeinsames Marketing (Internet-Auftritt, ….) • Deutliche Erhöhung der Energieeffizienz im Baubereich • Energie-Buchhaltung, Energie-Beratung und BiomasseNahwärmeversorgung in allen Gemeinden • Struktur für die gemeinsame Vermarktung regionaler Produkte • Steigerung des naturbezogenen Tourismus mit hoher regionaler Wertschöpfung, usw. Bundessozialamt Das Bundessozialamt, Landesstelle Vorarlberg hält auch im Jahre 2008 wieder Sprechtage für ratsuchende Menschen mit einer Behinderung in Vorarlberg ab. Dornbirn: ÖZIV_SUPPORT-VORARLBERG Beratungsstelle Dornbirn, Bahnhofstr. 16 Montag bis Freitag von 09:00 Uhr bis 15:00 Uhr durchgehend. Bregenz: Bundessozialamt, Landesstelle Vorarlberg, Rheinstr. 32, 3. Stock Montag bis Freitag von 08:00 Uhr bis 15:00 Uhr durchgehend. Seite 6 Der Bürger soll es wissen Viehausstellung Am 20.Oktober dieses Jahres fand die alljährliche Lehr- und Leitungsschau der Gemeinden Sibratsgfäll und Hittisau erstmals in Heideggen statt. Insgesamt wurden 384 Tiere aufgetrieben. Ergebnis: Rinder, 46 Stück Kalbinnen, 50 Stück Kalbinnen abgekalbt, 48 Stück Erstmelken, 52 Stück Jungkühe trocken, 26 Stück Jungkühe melkend, 90 Stück Altkühe, 53 Stück Dauerleistungsk., 19 Stück Zuchtfamilien: Jakob Paul, Hittisau Reinhold Berkmann, Hittisau Miss Milchtyp: Georg Vögel, Hittisau Gebrüder Voppichler, Hittisau Tagessiegerin wurde die Pauli Tochter, eine Erstmelkkuh aus dem Betrieb Reinhold Berkmann. Den Reservegesamtsieg erhielt die Starbuck Tochter, eine Altkuh aus dem Betrieb der Gebrüder Voppichler. Die Gemeinde Hittisau gratuliert allen Züchtern zu ihren hervorragenden Zuchterfolgen und wünscht weiterhin viel Erfolg! Sieger: Reinhold Berkmann, Hittisau Paul Jakob, Hittisau Paul Jakob, Hittisau Reinhold Berkmann, Hittisau Hans Flatz, Hittisau Hubert Eberle, Hittisau Gebrüder Voppichler, Hittisau Josef und Georg Vögel, Hittisau Seite 7 Der Bürger soll es wissen Feuerwerkskörper Babyraketen: handlich aber brandgefährlich! Sie sind gerade einmal 30 Zentimeter lang, handlich und spottbillig. Die Bezeichnung Babyrakete klingt harmlos, die Tücke steckt jedoch in der Kleinheit des Feuerwerkskörpers. Beim Zünden halten die Kinder die Köpfe über die Rakete. Wenn diese dann mit hoher Geschwindigkeit wegfliegt, hat ein Kind keine Chance zu reagieren und die Folge können schwere Augen- und Kopfverletzungen sein. Auch HNO-Ärzte warnen vor Silvester-Knaller! Rund 1.000 Österreicher tragen alljährlich schwere Hörschäden von SilvesterKnallern davon. Ein Teil davon bleibt dauerhaft schwerhörig. 20 % aller Besuche bei einem HNO-Arzt oder in einer HNO-Ambulanz finden in den ersten Stunden und Tagen des neuen Jahres statt. Besonders gefährdet sind Jugendliche. Der richtige Umgang mit Feuerwerkskörper: • • • Transportieren sie Feuerwerksartikel nie unverpackt. Allein die Glut einer Zigarette kann sie entzünden Lagern sie pyrotechnische Artikel nicht neben Heizungen, offenen Kaminen oder Flammen (brennende Kerzen,…) Beachten sie stets die erforderlichen Sicherheitsabstände (seitlich und nach oben) zu Häusern, Zuschauern sowie zu leicht brennbaren Artikeln – Windrichtung und Windstärke beachten! Zum Abbrennen von Raketen befestigen sie ein Rohr an einem in den Boden geschlagenen Pfahl oder verwenden sie eine Flasche, die absolut standsicher in einer passenden Getränkekiste steht, oder verwenden sie einen Raketenständer Beim Anzünden der gekauften Waren nehmen sie immer nur einen Gegenstand aus der Verpackung Verlassen sie sofort den Abschussbereich – defekte Raketen und auch alle anderen Feuerwerksartikel können am Boden explodieren. Nicht aufgestiegene Raketen dürfen nicht nachgezündet werden Handsprühartikel zünden sie immer von der Seite an. Halten sie niemals die Flamme vor die Ausstoßmündung. Römische Lichterstäbe /Leuchtkugelstäbe Nicht in der Hand anzünden Bei Verwendung von Knallkörpern und Böllern müssen die Artikel immer sofort nach dem Zünden an einen sicheren Ort geworfen werden. Entfernen sie sich rasch von der Zündstelle. Halten sie niemals gezündete prytechnische Artikel in der Hand Werfen sie Böller niemals in Räume oder Behälter (der Inhalt könnte explosionsgefährlich sein) Seite 8 • • • • • • • Der Bürger soll es wissen Straßenverkehrsordnung Da die Polizeiinspektion Hittisau in den letzten Monaten wiederholt Baustellen und Veranstaltungen, durch die der Straßenverkehr beeinträchtigt wurde, feststellte, für die keine behördliche Bewilligung vorlag, möchte sie alle Bürger/Firmen/Vereine und Veranstalter über die Notwendigkeit einer Verordnung/Bescheid hinweisen. In der Straßenverkehrsordnung ist geregelt unter welchen Voraussetzungen öffentliche Straßen zu verkehrsfremden Zwecken wie Umzügen, Sport- und anderer Veranstaltungen benutzt oder Arbeiten durch die der Straßenverkehr beeinträchtigt werden, durchgeführt werden dürfen. Die ordnungsgemäße Absicherung von Baustellen/Veranstaltungen, mit von der Behörde verordneten Sicherungsmaßnahmen ist vor allem nach einem Unfall wichtig. Heizkostenzuschuss So wie in der vergangenen Heizperiode besteht, insbesondere auf Grund der sehr stark gestiegenen Heizöl- und Erdgaspreise, auch in der Heizperiode 2007/08 für Personen, die ihren Lebensunterhalt (zu dem auch die Kosten für Beheizung zählen) für sich und für die mit ihnen in Familiengemeinschaft lebenden unterhaltsberechtigten Angehörigen nicht oder nicht ausreichend selbst beschaffen können, die Möglichkeit, eine finanzielle Hilfe erhalten zu können. Diese Hilfe kann noch bis 01. Februar 2008 im Gemeindeamt, Bürgerservice, beantragt werden. An Personen, die Sozialhilfe beziehen, kann der Zuschuss nicht gewährt werden. Für eine Antragstellung werden alle Einkommensnachweise der Haushaltsmitglieder benötigt. (Auch Wohnbeihilfe!) Seite 9 Der Bürger soll es wissen Seite 10 Der Bürger soll es wissen Altersstruktur der Bevölkerung (Vorarlberg) Nach Alter und Geschlecht Zum Vergleich an die vorhergehende Bevölkerungspyramide von Hittisau: Seite 11 Der Bürger soll es wissen Gratulationen Auf der 55. AZ-Bundesschau Kassel 2007 holte sich Thomas Schwab mit seinen Gouldamadinen den Titel „deutscher Bundesgruppensieger“. Auch im Vorarlberger Kanarien- und Ziervogelverein konnte Thomas schon einige Klassensiege verbuchen! Die Gemeinde Hittisau gratuliert recht herzlich zu diesem Zuchterfolg! *** Am 16. Oktober 2007 wurden im Landhaus Bregenz 21 Wiesenmeisterinnen und -meister ausgezeichnet und ihre schönen Streue- und Magerwiesen präsentiert. Auch Mina und Klaus Schwarz wurden für ihre Mager- und Streuwiesen ausgezeichnet und geehrt! Wir gratulieren zu dieser Auszeichnung und bedanken uns, dass extensiv genutzte Wiesen genauso Platz haben wie intensiv genutzte. *** Frau Mag. (FH) Stefanie Hammerer feierte im Herbst ihre Sponsion zur Magistra der Sozialarbeit. Die Gemeinde Hittisau freut sich mit ihr und wünscht ihr für ihre berufliche Laufbahn alles Gute! *** Frau Sandra Kohler erreichte in Shizuoka/Japan bei der 39. Berufs-WM (Lehrlingsolympiade) den zweiten Platz und holte sich somit die Silbermedaille. Zu dieser hervorragenden Leistung gratuliert die Gemeinde Hittisau ganz herzlich und wünscht weiterhin viel Erfolg und Freude am Beruf! *** Ausgezeichnet wurde die Sennerei Hittisau mit der „Goldmedaille für Hittisauer Bergkäse“ bei der Bergkäseolympiade in Oberstdorf. Ihrem Betriebsleiter und Meisterkäser Mathias Greber und seinen Mitarbeitern gratuliert die Gemeinde Hittisau und freut sich über diesen tollen Erfolg! Konrad Schwarz, Bürgermeister Seite 12 Der Bürger soll es wissen Tourismus: Nächtigungszahlen Monat Nächtigungen 2005 Nächtigungen 2006 Nächtigungen 2007 Januar Februar März April Mai Juni Juli August September Oktober November Dezember Gesamt 7.036 10.933 6.373 2.318 4.095 5.206 6.998 10.810 5.154 3.224 957 3.886 66.990 7.318 9.678 5.978 2.864 3.409 5.580 6.808 9.313 6.026 3.568 579 3.739 64.869 5.193 7.661 4.051 2.599 4.087 6.153 7.444 10.104 7.840 3.667 55.799 Vereine: Chorgemeinschaft Hittisau CHORMUSIK IM GOTTESDIENST: am Heilig Abend, Montag 24. Dezember 2007 um 22.30 Uhr, am Christtag (Heiligtag), Dienstag, 25. Dezember 2007 um 9.00 Uhr und an Heilig Drei König (Patrozinium der Pfarrkirche), Sonntag, 6. Jänner 2008 um 9.00 Uhr jeweils in der Pfarrkirche Hittisau. HITTISAUER JAHRESWENDE „Wenden wohin?“ mit Hedy Lipburger und der Chorgemeinschaft Hittisau am Sonntag, 30. Dezember 2007 um 10.30 Uhr im Feuerwehr- und Kulturhaus, Hittisau. SÄNGERBALL in Hittisau: „New York, New York …“ am Samstag, 26. Jänner 2008 um 20.08 Uhr im Ritter von Bergmann Saal mit den “5 Memories” und der Chorgemeinschaft Hittisau. Seite 13 Der Bürger soll es wissen KABARETT in Hittisau: Best of „Grüß Gott in Vorarlberg“ des Vorarlberger Volkstheaters am Freitag, 29. Februar 2008 um 20.00 Uhr im Ritter-vonBergmann Saal. Kartenvorverkauf bei den Raiffeisenbanken. KABARETT in Hittisau: „Der laue Planet“ mit den „Brennesseln“ am Samstag, 28. Juni 2008 um 20.00 Uhr im Ritter-von-Bergmann Saal. Kartenvorverkauf bei den Bankstellen der Raiffeisenbank Vorderbregenzerwald. Altpapierabgabe 2007 Die Sammelzelle bei der neuen Abfallsammelstelle ist nur für kleinere Altpapiermengen vorgesehen. Daher werden die Altpapier-Sammlungen weiterhin wie gewohnt alle 2 Monate vor dem Kultur- und Feuerwehrhaus von der Chorgemeinschaft Hittisau durchgeführt. In diesem Jahr wurden 77.120 kg an Kartonagen und Altpapier angeliefert und über die Fa. Ennemoser zur Fa. Loacker zur Sortierung und Wiederverwertung transportiert. Nach einer stetigen Steigerung ist dies nun ein Rückgang von 5 % gegenüber dem Vorjahr. Bei vielen Firmen wäre dies ein Misserfolg, für uns erscheint dies aber als positives Zeichen, da es nicht als Erfolg gewertet werden kann, wenn Jahr für Jahr noch mehr Altpapier anfällt. Wir danken allen, welche sauberes und verwertbares Altpapier angeliefert haben und dieses damit einer geordneten Wiederverwertung zugeführt haben. Wir bedanken uns auch bei den 19 Helferinnen und Helfern, welche insgesamt 65 Arbeitstunden beim Überwachen und Stapeln des Altpapiers geleistet haben. Für das Jahr 2008 sind folgende Abgabetermine vorgesehen: 18./19. Jänner, 14./15. März, 16./17. Mai, 18./19. Juli, 19./20. September und 14./15. November 2008. Wir bitten euch die Termine in eurem Altstoff-Sammelkalender einzutragen und das saubere Altpapier für eine geregelte Wiederverwertung anzuliefern. Chorgemeinschaft Hittisau Seite 14 Der Bürger soll es wissen Ensemble 89 Hittisau Nachdem seit der letzten Theaterarbeit schon wieder zwei Jahre vergangen sind ("Der Weltuntergang" von Jura Soyfer im November/Dezember 2005), befinden sich die Mitglieder des Ensemble 89 derzeit intensiv in den Vorbereitungs- und Probenarbeiten für die nächste Produktion: Auf dem Spielplan steht - der Tradition unserer Gruppe entsprechend - wiederum ein Stück bester österreichischer Volkstheaterliteratur und zwar von einem Autor, der für das Ensemble 89 kein unbekannter ist: nachdem wir im Jahr 1996 seinen Einakter „Frühere Verhältnisse“ mit großem Erfolg aufgeführt haben, haben wir uns jetzt der spritzigen Posse „Der Zerrissene“ von Johann N. Nestroy angenommen. "Der Zerrissene" ist eines der bekanntesten und meistgespielten Werke von Johann Nestroy: im Mittelpunkt der Ereignisse steht ein vermögender „Kapitalist“, der trotz – oder viel mehr wegen – seiner materiell sehr komfortablen Lebensumstände keine innere Zufriedenheit finden kann und sich zusehends von sich selber und seiner Mitwelt entfremdet. Aber wie das Leben oft so spielt: nix ist fix, die Umstände ändern sich mitunter über Nacht, Dinge werden auf den Kopf gestellt, Illusionen zerbrechen und auf einmal finden sich die Menschen unter ganz anderen Vorzeichen wieder… Wir werden dieses witzige und spannende Stück, das aus dem Jahr 1844 stammt, in einer sehr modernen und zeitgemäßen Version erarbeiten und damit zeigen, dass die Themen aus Nestroys „Zerrissenem“ ausgesprochen aktuell sind und ganz maßgeblich mit der Welt und den Menschen von heute zu tun haben. In den vielen, äußerst reizvollen Rollen werden 13 langjährige Mitglieder des Ensemble 89 sowie zwei Debütanten zu sehen sein. Für die Inszenierung ist wiederum Gotthard Bilgeri verantwortlich. Wir werden das Stück Ende März/Anfang April 2008 aufführen und laden jetzt schon alle Theaterinteressierten zu den Eine Szene aus „Der Weltuntergang“ von Vorstellungen im Ritter-vonJura Soyfer, 2005: Bergmann-Saal ein! Christoph Maurer und Ewald Voppichler Wir möchten auch noch darauf hinweisen, dass sich die neue Homepage des Ensemble 89 gerade in Ausarbeitung befindet: Unter http://ensemble89.hittisau.at finden alle Interessierten zukünftig sämtliche wichtigen Informationen über die vergangenen und aktuellen Aktivitäten unserer Gruppe! Ensemble 89 Seite 15 Der Bürger soll es wissen Weltladen Hittisau 2007 ein erfolgreiches Jahr – Wir danken unseren Kunden und Freunden! Viele Kunden und Freunde haben uns im zu Ende gehenden Jahr besucht. Mit ihrem Einkauf im Weltladen ist ein Bekenntnis zur Unterstützung der Produzenten verbunden. Wir vom Weltladenteam freuen uns über jede(n), dem es Wert ist, unsere Produkte zu prüfen und evtl. auch dann zu kaufen, wenn er das Gefühl hat, der Preis sei nicht im unteren Segment festgelegt. Dies ist wohl nur dadurch gerechtfertigt, weil die Einkauforganisation den Produzenten in den Herkunftsländern gerechte Preise bezahlt, die meist einiges über den Weltmarktpreisen liegen. Das ist Weihnachten für die Menschen in den Entwicklungsländern, kostenadequate Preise zu erhalten, um ihre Familien ernähren zu können. Unser erklärtes Ziel, fairen Handel zu betreiben, bedeutet aber auch, dass wir aus den Erträgen Hilfsprojekte unterstützen können. So war es möglich, 2007 ein Brunnenprojekt in Burkina Faso mit € 3.000,-- zu fördern. Weiters haben wir 2006 einen Mikrokredit in Höhe von € 8.000,-- zur Vergabe in Form von Kleinkrediten an Produzentinnen in Entwicklungsländern bereitgestellt. Unsere Hilfe ist für viele Menschen auch Weihnachten, nämlich sich und ihre Kinder ernähren, unterrichten, ärztlich betreuen und ihnen eine neue Hoffnung geben zu können. Wir danken allen die unseren Verein „Aktiv für die Dritte Welt“ durch Einkäufe, Mitgliedsbeiträge und Spenden, aber auch durch überzeugte Verfechtung der Idee des „fairen Handels“ und des gerechten Ausgleichs unterstützt haben. Wir freuen uns auf weitere positive Zeichen der Verbundenheit und Mitarbeit. Ein gesegnetes Weihnachtsfest, Frieden den Völkern und alles Gute für das neue Jahr 2008 wünscht Ihr Weltladenteam und der Vereinsvorstand Seite 16 Der Bürger soll es wissen Krankenpflegeverein - ein Dank zum Jahresende „Krankenpflegeverein Hittisau Geschätzte Mitbürger! Das zu Ende gehende Jahr war gekennzeichnet durch die Thematik der 24Stunden-Betreuung. Unabhängig davon sind meistens die Angehörigen die Basis der Pflege und Betreuung. Sie werden dabei aktiv durch die Schwestern des Sozialsprengels unterstützt. Aktuell werden derzeit in Hittisau 16 Personen betreut. Sorge bereitet dem Ausschuss des Krankenpflegevereines die Kostenentwicklung infolge einer Steigerung von 40 % im ersten Halbjahr. Durch die langandauernden schweren Pflegefälle, wurden auch alle verfügbaren 8 Pflegebetten unseres Krankenpflegevereines in Anspruch genommen bzw. vermietet. Überlegungen, wie die finanziellen Leistungen des Vereines künftig abgesichert werden können, sind daher angebracht. Seitens der Gemeinde wurde in Aussicht gestellt, 10 %der dem Verein anfallenden Pflegekosten dann zu übernehmen, wenn auch von den Betreuten ein Pflegekostenbeitrag in gleicher Höhe eingehoben wird. Wir werden daher die weitere Entwicklung gut im Auge behalten müssen. Auch der Mobile Hilfsdienst ist eine nicht mehr wegzudenkende Unterstützung bei der Betreuung in der gewohnten häuslichen Umgebung. Seit der Schaffung des Betreuungspools im Land und durch das neue Hausbetreuungsgesetz, sowie den Förderrichtlinien des Bundes ab 01.07.2007, eröffnet sich eine neue Möglichkeit, Betreuung durch einheimische Kräfte in Zusammenarbeit mit dem Mobilen Hilfsdienst zu organisieren. Zentrale Anlaufstelle ist die Geschäftsführerin des Sozialsprengels Langenegg, Ingrid Oswald. Für Betreuungspersonal aus Oststaaten gelten ab 01.01.2008 die neuen Bestimmungen ebenfalls. Wir werden alle älter und niemand weiß, wie seine Abhängigkeit im Alter sein wird. Diese Überlegung sollte für jeden Grund genug sein, solidarisch unseren Krankenpflegeverein zu unterstützen. Wir appellieren daher besonders an alle Familien und Einzelpersonen über 30 Mitglied unseres Vereines zu werden (durch Einzahlung des Mitgliedsbeitrages von € 18,-- auf unser Konto Nr. 15.818 bei der Raiba Vorderbregenzerwald). Im Frühsommer wurde auf Initiative der Hauskrankenpflege Vorarlberg das Projekt„Vorsorgehausbesuche“ gestartet. Ziel war eine frühzeitige Kontaktnahme mit der Hauskrankenschwester durch alle Personen ab dem 70. Lebensjahr, um Fragen zu einer möglichen künftigen Betreuung abzuklären. Das Projekt wurde gut angenommen und wird weitergeführt werden. Seite 17 Der Bürger soll es wissen Das Jahr 2007 war auch Markstein für eine neues landesweites Logo der Hauskrankenpflege. Das Symbol mit Kopfverband als Markenzeichen wurde ausgetauscht durch das rote Herz, das in einer schützenden Schale gebettet, das Sinnbild für die Hauskrankenpflege künftig sein soll. Es sybolisiert das Aufgehobensein in einer betreuenden Hand. Der gute Ruf der Hauskrankenpflege beruht auf dem liebevollen und fachkundigen Einsatz unserer Pflegeschwestern. Dem Pflegeteam mit der Leiterin, Beate Knapp danken wir sehr herzlich für die ausgezeichnete Pflege und Betreuung unserer pflegebedürftigen Mitbürger. Ein großer Dank gilt auch den Frauen und Helfern des Mobilen Hilfsdienstes unter der Leitung von Wilma Bilgeri. Jedoch ohne die vielen Stunden des Umsorgtseins von betreuenden Angehörigen wäre die Pflege daheim nicht vorstellbar. Im Regelfall sind es Frauen, die sich aufopfernd und liebevoll dieser Aufgabe oft über Jahre widmen. Sie benötigen Entlastung durch HelferInnen und Nachbarn. All diesen im Einsatz der für den Nächsten Tätigen unseren respektvollen Dank. Ein weiterer Dank auch allen unseren Mitgliedern und allen, die den Krankenpflegeverein bei Todesfällen oder anderen Gelegenheiten mit einer Spende bedacht haben. Wir wünschen allen ein gesegnetes Weihnachtfest. Unsere guten Wünsche begleiten euch auch im neuen Jahr 2008. Die vergessene Kunst – Wickel anlegen, die sanfte Heilbehandlung Wickel anlegen ist ein traditioneller Teil der Naturheilkunde, der vielfach in Vergessenheit geraten ist. Dies vielleicht deshalb, weil für diese alten Hausmittel Zeit und Geduld erforderlich ist. Bei unseren Großeltern hatten sie noch Tradition bei: Fieber Ohrenschmerzen Bauchschmerzen durch Blähungen zur Unterstützung der Leberfunktion Verstopfung Durchfall Nervosität Schlafstörungen Menstruationsbeschwerden. Der Krankenpflegeverein Hittisau veranstaltet (bei genügend Anmeldungen) einen Wickelkurs an zwei Abenden (max. 14 Teilnehmer). Kosten € 12,-- inclusive Kursmaterialien. Seite 18 Der Bürger soll es wissen Als Kursleiterin agiert die Wickelfachfrau und Dipl. Gesundheits- und Krankenschwester Bernadette Sutterlüty aus Riefensberg (zuvor in der Hauskrankenpflege tätig). Anmeldungen bis 20.12.07 sind erbeten an Christa Feurstein, Tel. 05513 2282. Der Kurs ist Donnerstag, 17.1 u. 24.1.08, 19.30 Uhr geplant. Eine Einladung mit Bekanntgabe der Kursräumlichkeit erfolgt nach Anmeldung. Der Vorstand Krankenpflegeverein Hittisau Feuerfreie Adventzeit Je näher der Weihnachtsabend rückt, desto brandgefährlicher werden die inzwischen bereits ausgetrockneten Adventskränze und Gestecke. Die Zweige, Zierbänder und Strohsterne sind ein idealer Nährboden für die Flammen der teilweise schon heruntergebrannten Kerzen. Wenn man nachstehende Sicherheitstipps beachtet, lässt sich die Adventszeit aber feuerfrei genießen. Verwenden sie für Adventskränze und Gestecke unbrennbare Unterlagen, zweckmäßigerweise solche aus Glas, Porzellan oder Metall Die Kerzenhalter sollten aus unbrennbarem Material bestehen und die Kerze stabil halten Achten sie auf genügend Abstand der Kerzenflammen zu brennbaren Gegenständen, Vorhängen oder Kleidungsstücken Löschen sie heruntergebrannte Kerzen möglichst frühzeitig aus Bewahren sie Feuerzeuge und Zündhölzer sicher vor Kindern auf Lassen sie brennende Kerzen nie allein, insbesondere dann nicht, wenn sich Kinder oder Haustiere im Raum aufhalten Zünden sie Kerzen auf ausgetrockneten Adventskränzen oder Gestecken nicht mehr an. Merken sie sich für alle Fälle noch die Notrufnummer 122 der Feuerwehr! Ereignisse wie diese können dadurch vermieden werden! Brandverhütungsstelle Vorarlberg Feuerwehr Hittisau Seite 19 Der Bürger soll es wissen ANAU Ausschuss für Nachhaltigkeit und Umwelt Pilotprojekt Carsharing Seit Mai 2007 läuft das Pilotprojekt „Carsharing“. Der Mindestumsatz wurde im Durchschnitt stets überschritten. Da ab Frühling 2008 keine fixen Umsatzgarantien mehr gewährleistet sind, werden für die Weiterführung dieses Projektes weitere private Nutzer oder Firmen benötigt. Aktuelle Tarife Firma Denzel Drive: Privatkundentarif inkl. 20% MWSt. Businesstarif exkl. 20% MWSt. Pro Stunde 7:00 – 23:00 Uhr 1,85 Pro Stunde 7:00 – 23:00 Uhr 1,50 Pro Stunde 23:00 – 7:00 Uhr 0,40 Pro Stunde 23:00 – 7:00 Uhr 0,30 Bis 100 km pro km 0,48 Bis 150 km pro km 0,36 pro weiteren km 0,30 pro weiteren km 0,18 Um einen konkreten Kostenvergleich zu haben, hat die Raiffeisenbank errechnet welche Kosten bei Anschaffung eines vergleichbaren Privat PKW entstehen: Anschaffung eines Neuwagen 60 PS um EUR 15.000,--, Finanzierung auf 6 Jahre gerechnet, Jahreskilometerleistung 5.000 km (Zweitauto). Betriebskosten: • Versicherung • Treibstoffkosten • Sevice und Wartung • Reifen • Vignette Jahresgesamtkosten EUR 4.625,-- / 5.000 km ergibt einen km/Tarif von EUR 0,93. Kostenbeispiel Fahrt nach Feldkirch, 100 km ca. 5 Std. Kosten für 100 km Fahrtzeitreservierung 5 Std. Gesamtkosten Carsharing à 0,48 EUR 48,00 à 1,85 EUR 9,25 EUR 57,25 Seite 20 Privatauto à 0,93 EUR 93,00 EUR 93,00 Der Bürger soll es wissen Für noch Unentschlossene besteht die Möglichkeit, das Auto nun auch probeweise zu nutzen. Dafür kann die Denzeldrive-Karte der Gemeinde für Fahrten benutzt werden. Ebenso wird die Reservierung durch die Gemeinde durchgeführt. Die anfallenden Fahrtkosten werden nach Rechnungslegung der Firma Denzeldrive an den Nutzer weiterverrechnet. Bei Interesse oder allfälligen Fragen steht Ihnen vom Gemeindeamt Jörg Bilgeri Telefon 6209-13 E-Mail joerg.bilgeri@hittisau.at zur Verfügung. Ausschuss für Umwelt und Nachhaltigkeit http://anau.hittisau.at Flurreinigung Herbst 2007 In der Zeit vom 12.10. – 21.10.2007 fand die Flurreinigungsaktion für den Herbst 2007 statt. Insgesamt wurden 16 Strecken abgegangen und dabei ca. 25 Säcke Abfall eingesammelt. Dank gilt den verschiedenen Privatpersonen, allen Schülern der Volksschule, den beiden teilnehmenden Klassen der Hauptschule und den Polyschülern für den vorbildlichen Einsatz für eine saubere Umwelt. Sonstiges: Öffentliche Bücherei Ein arbeitsreiches und auffallend erfolgreiches Betriebsjahr der Bücherei geht zu Ende! Das Jahr 2007 wird später wohl eines der wichtigsten Jahre in der Chronik der Hittisauer Bücherei sein! Der bevorzugte, harmonische Standort im Herzen des Gemeindehauses wirkt sich sehr positiv auf unsere Besucherzahl aus, ebenso wurde die Motivation des Büchereiteams dadurch wieder vermehrt angeregt! Am 21. Oktober 2007 wurde der von uns angebotene Büchereisonntag von interessierten Menschen aus nah und fern sehr gut besucht und wir können diesen „Tag der offenen Tür“ als eine gelungene Veranstaltung betrachten! Die fruchtbringende Zusammenarbeit mit den Schulen bereitet uns große Freude, zusätzlich erwähnen möchten wir die Volksschule Sibratsgfäll mit ihren beiden Lehrpersonen Frau Sonja Marina Sterkl und Herr Raimund Bereuter. Dieser regsame Lehrkörper scheut nicht die Mühe, mit ihren Schützlingen moSeite 21 Der Bürger soll es wissen natlich, mittels Postbus in unsere Bücherei zu kommen und den Kindern dadurch die Möglichkeit für den Kontakt mit verschiedenster Literatur zu bieten. Herzlichen Dank an alle mit uns zusammen arbeitenden Lehrpersonen für ihr Arrangement und die gute Unterstützung! Nochmals aufmerksam machen möchten wir auf die neue Öffnungszeit am Freitagnachmittag von 16 – 18 Uhr. Dies wurde anfänglich gut angenommen, ist inzwischen anscheinend etwas in Vergessenheit geraten. Vielleicht ist es doch dem einen oder anderen Besucher möglich, den Einkauf am Freitag mit dem Büchereibesuch zu verbinden. Aus Anlass des zu Ende gehenden Jahres möchten wir uns bei allen Besuchern und Freunden der öffentlichen Bücherei recht herzlich für ihr Interesse bedanken und sie bitten, uns auch im neuen Jahr die Treue zu halten! Ebenfalls herzlich bedanken möchten wir uns für alle erhaltenen Förderungen bei den Trägern Gemeinde und Pfarre; dem Land Vorarlberg; der katholischen Kirche Vorarlberg; der Raiba Hittisau sowie allen Gönnern und Freunden. Ein nochmaliges herzliches „Vergelt’s Gott“ dem Herrn Bürgermeister Konrad Schwarz und allen zuständigen Gemeindevertretern für die Neueinrichtung und Umsiedlung der Bücherei, weiterer Dank der gelungenen Planung und Ausführung dieser Service-Einrichtung! Wir wünschen allen Mitbürgern harmonische Weihnachtsfeiertage, für das neue Jahr Gesundheit und die Gabe, sich an den kleinen Freuden des Alltags zu erbauen! Wer singen und lachen kann, der erschreckt sein Unglück! (Deutsches Sprichwort) Theresia Simma Büchereileiterin Ski- & Snowboardschule Hittisau-Sibratsgfäll Info der Ski- & Snowboardschule Hittisau-Sibratsgfäll ( 3 - 6 Jahre) Montag, den 14. Jänner bis Donnerstag, den 17. Jänner 2008 4 Tage von 10 – 13 Uhr mit kleinem Abschlussrennen Kurskosten € 80,-Auskunft und Anmeldung unter 0664/2143723 Ski- & Snowboardschule Hittisau-Sibratsgfäll Seite 22 Der Bürger soll es wissen Sozialsprengel Vorderwald Familienhilfe Vorderwald Unsere bisherige Familienhelferin Claudia Fink sieht Mutterfreuden entgegen und ist Anfang Dezember in Mutterschutz gegangen. Das ganze Sozialsprengel-Team freut sich mit ihr und wünscht ihr alles Gute mit dem Nachwuchs! Die neue Familienhelferin für den Vorderwald heißt Monika Feuerstein und kommt aus Bizau. Sie bringt sehr viel Erfahrung von ihren bisherigen Arbeitsstellen mit. Sie hilft der Familie vor, während und nach der Geburt eines Kindes, bei Krankheit oder Kuraufenthalt der Betreuungsperson, als Entlastung zum Vorbeugen einer Krise etc. Unsere erfahrene Einsatzleiterin Margit Kaufmann ist weiterhin die Ansprechperson für alle Familien, die Unterstützung brauchen. Sie informiert über das Angebot, errechnet die Kosten und plant die Einsätze. Sie ist unter der Tel. Nr. 0664/8536724 erreichbar. Die Gemeinden und das Land bekennen sich zur Unterstützung von Familien mit Kindern und ermöglichen sehr günstige Selbstbehalte. Je nach Kinderanzahl bewegt sich der Stundensatz zwischen 2 und 4 Euro. Hauskrankenpflege Vorderwald Auch bei den Hauskrankenschwestern hat es einen Wechsel gegeben. Unsere neue Pflegehelferin ist Manuela Moosmann und sie wohnt in Andelsbuch. Sie ist mit 50 % angestellt und vor allem als Urlaubsvertretung eingesetzt. Manuela wird also in allen Gemeinden des Vorderwaldes zum Einsatz kommen. Sie hat die Pflegehelferausbildung im 2. Bildungsweg absolviert und ist glücklich, nun in der Hauskrankenpflege arbeiten zu können. Die Hauskrankenpflege ermöglicht notwendige medizinische Pflege und die ganzheitliche Betreuung zuhause. Sie unterstützt den Wunsch kranker/betreuungsbedürftiger Menschen, bis an ihr Lebensende in ihrer vertrauten Seite 23 Der Bürger soll es wissen Umgebung bleiben zu können. Die Angehörigen werden bei der Pflege angeleitet und unterstützt. Unsere Pflegedienstleitung Beate Knapp ist unter der Tel. Nr. 0664/6314334 erreichbar. Die Krankenpflegevereine finanzieren zu einem großen Teil diese Leistungen. Sie sind daher auf eine möglichst große Anzahl von Mitgliedern und Spenden angewiesen. Ingrid Oswald Sozialsprengel Vorderwald Bach 127 6941 Langenegg Tel 05513/4101-15 Fax 05513/4101-99-15 Mail soziales@langenegg.at Symphonieorchester Vorarlberg Konzertprogramm für den Bregenzerwald „Das kulturelle Leben hat im Bregenzerwald eine Vielfalt erreicht, wie dies vor wenigen Jahrzehnten nicht zu erwarten war. Zahlreiche Initiativen, die von einheimischen Kulturschaffenden, aber auch von Künstlerinnen und Künstlern mit Weltruf getragen werden, sind seither entstanden. Es gibt vermutlich nur wenige ländliche Regionen mit einem ähnlich umfassenden Kulturprogramm,“ so Gottfried Feurstein in seinem Vorwort zum neuen Konzertprogramm des Symphonieorchester Vorarlberg im Bregenzerwald. Das Symphonieorchester Vorarlberg, für viele „das Landesorchester“, hat sich unter wesentlicher Mitwirkung unseres Hittisauer Dirigenten Christoph Eberle zu einem großartigen Klangkörper entwickelt. Mit dem nun vorliegenden Programm wurde wieder eine musikalische Vielfalt geschaffen, die für Liebhaber der Musik einen hochwertigen, interessanten und abwechslungsreichen Konzerzyklus darstellen. Mit Werken von Richard Wagner und Felix Mendelssohn-Bartholdy, mit dem Cellokonzert von Robert Schumann und Johann Brahms Horn-Konzert, mit Ludwig van Beethovens Eroica, dem Trio Triology mit Tristan Schulze (Violoncello) und einigen mehr, stehen wieder vier hochkarätige Konzerte auf dem Programm. Uns im Bregenzerwald wird mit den Konzerten des Symphonieorchester Vorarlberg in Hittisau und Schwarzenberg die Möglichkeit geboten, Musik auf einem Niveau zu hören, dass sonst nur in den großen Konzerthallen der Städte aufgeführt wird. Wir alle sind eingeladen, diese Musik zu erleben, zu genießen Seite 24 Der Bürger soll es wissen und damit dem Bestand dieser Konzertreihe im Bregenzerwald seine Berechtigung zu bestätigen. Gönnen sie sich vier schöne Konzertabende im Hittisauer Ritter-vonBergmannsaal und im Angelika-Kauffmann-Saal in Schwarzenberg. Vielleicht freuen sich auch Freunde, Bekannte oder Verwandte, wenn sie zu den Konzerten eingeladen werden. Wir wünschen uns für die Konzertreihe 2008 wieder viele Hittisauer Abonnenten, die mit dem Erwerb eines Abo`s einen wesentlichen Beitrag zum Engagement des „Landesorchesters“ beitragen und somit diese zwischenzeitlich wichtige Kultursäule in unserer Region festigen helfen. Kulturtriebe Hittisau PS: Schon an ein Abonnement als Weihnachtsgeschenk gedacht? Info`s: Gerhard Beer Tel. 0650/7301713 Fax. 05513/2612-26 e-mail: gerhard.beer@hittisau.at Abonnement- und Kartenverkauf: Edith Mathis Tel. 05576/78670 Fax. 05576/78670-15 e-mail: edith.mathis@aon.at Abonnement Bregenzerwald 2008 Konzert 1 Donnerstag 10. Januar 2008, 20.00 Uhr Ritter-von-Bergmann-Saal Hittisau TRIOLOGY AND FRIENDS mit dem Symphonieorchester Vorarlberg Daisy Jopling, und Aleksey Igudesman, Violine Tristan Schulze, Violoncello „Johann & Aleksey“ - Werke u.a. von Johann Strauss und Aleksey Igudesman Jon Sass und Milagros Pinera-Ibaceta Tristan Schulze: Über die Rheinheit in der Musik (Uraufführung) Tristan Schulze: Ireland, Cuba & New York Konzert für Violine, Tuba, Gesang, Gitarre, Perkussion und Orchester Seite 25 Der Bürger soll es wissen Konzert 2 Ostersonntag 23. März 2008, 20.00 Uhr A.Kauffmann-Saal Schwarzenberg Dirigent: Gérard Korsten Alessio Allegrini, Horn Modest Mussorgsky: Eine Nacht auf dem kahlen Berge Reinhold Glière: Hornkonzert B-Dur op. 91 Johannes Brahms: Klavierquartett g-moll op. 25 in der Orchesterfassung von Arnold Schönberg Konzert 3 Freitag 16. Mai 2008, 20.00 Uhr Ritter-von-Bergmann-Saal Hittisau Dirigent: Gérard Korsten Maximilian Hornung, Violoncello Richard Wagner: Siegfried-Idyll Robert Schuman: Cellokonzert a-moll op. 129 Felix Mendelssohn-Bartholdy: 3. Symphonie a-moll op. 56 „Schottische“ Konzert 4 Freitag 8. August 2008, 20.00 Uhr A.Kauffmann-Saal Schwarzenberg Dirigent: Gèrard Korsten Hanna Weinmeister, Violine Erwin Schulhoff: Symphonie Nr. 2 Ernst Krenek: Violinkonzert Nr. 1 op. 29 Ludwig van Beethoven: 3. Symphonie Es-Dur op. 55 „Eroica“ Lingostar One, two, three little Indians… Englisch für Kinder bei Spiel und Spaß Seite 26 Der Bürger soll es wissen Unter dem Motto "Englisch bei Spiel und Spaß“ bietet Beata KühnertHaromhazy in Hittisau Englischkurse für Kinder von vier bis zehn Jahren an. In Zusammenarbeit mit der Sprachschule Lingostar wird nach der muttersprachlichen Methode unterrichtet, das heißt, die Kinder lernen mit allen Sinnen durch Spiel, Gesang, Bewegung, Malen und Spaß. Der Unterricht erfolgt in kleinen Gruppen bis maximal acht Schüler, einmal wöchentlich für 45 Minuten. Interessierte Eltern können sich mit ihren Kindern zu einer kostenlosen Probestunde bei Beata Kühnert-Haromhazy unter Telefon 0664 9452130 oder im Internet unter www.lingostar-vorarlberg.at anmelden. Die Probestunden finden in der Regel dienstags nachmittags im Gemeindehaus Hittisau statt. Weitere Kursangebote: Französisch für Kinder und Jugendliche, Englisch für Erwachsene und Senioren, Englischtraining für den Beruf, English Literature und Deutsch als Fremdsprache. Weihnachtsfeier der HS Hittisau EIN LICHT LEUCHTET Die Schüler und Schülerinnen sowie der Lehrkörper der Hauptschule Hittisau laden am Donnerstag, den 20. Dezember um 20.00 Uhr zu ihrer schon traditionellen Weihnachtsfeier in der Aula der Hauptschule herzlich ein. HS Hittisau Sennerei Hittisau Ein Jahr nach Inbetriebnahme der neuen Produktionsanlage erlauben wir uns, der interessierten Bevölkerung einige Informationen über unsere Dorfsennerei zukommen zu lassen. Der „Tag der offenen Tür“ am 9. April 2007 hat unsere Erwartungen mehr als übertroffen und der zahlreiche Besuch sowie das große Interesse vieler Sennereiverantwortlichen aus dem gesamten Land war für uns eine Freude und Bestätigung für den eigenständigen Weg. Für das große Interesse der örtlichen Bevölkerung möchte ich mich ganz besonders bedanken. Eine große Erleichterung ist für alle Verantwortlichen, dass es ohne allzu große Qualitätseinbußen im vergangenen Jahr gelungen ist, auf der von Grund auf neuen Anlage den besonderen Charakter und den guten Geschmack des „Hittisauer Bergkäses“ auch weiterhin garantieren zu können. Wir wollen aber nicht verschweigen, dass wir auch Höhen und Tiefen erleben mussten und der Rat Seite 27 Der Bürger soll es wissen von Fachexperten sowie das Herantasten an den optimalen Produktionsablauf und die Anpassung an die technischen Möglichkeiten eine große Herausforderung für alle Beteiligten war. Zu beachten ist auch die vier bis fünf monatige Reifezeit bei der Erzeugung des Naturproduktes „Bergkäse“, ehe sich Qualität und Geschmack beurteilen lassen. Bergkäse-Olympiade in Oberstdorf am 28. Oktober 2007 Die Teilnahme an der „Käseolympiade“ in Oberstdorf war für uns ein großartiges Ereignis. Zur Auszeichnung mit der „Goldmedaille für Mittisauer Bergkäse“ darf ich unserem Betriebsleiter und Meisterkäser Mathias Greber und seinen Mitarbeitern Otto Berkmann sowie Josef Bolter die herzlichste Gratulation aussprechen. Mein Dank und meine Annerkennung gilt aber auch allen an diesem Erfolg Beteiligten, angefangen von der Fütterung der Kuh, dem Bekenntnis zur Silofreiheit, über die Milchgewinnung bis zur Verarbeitung und Veredelung des Produktes. Das Bewusstsein, dass jedes Glied einer Kette für den Zusammenhang und die Harmonie innerhalb unserer Genossenschaft seinen Beitrag leisten kann und auch leisten muss, stärkt das Verantwortungsgefühl und spiegelt sich im Erfolg unserer Dorfsennerei wieder. Ein Leben für die Hittisauer Milchwirtschaft Nach vielen Jahrzehnten im Dienste der Hittisauer Bauern hat unser Geschäftsführer Altbgm. Anton Bilgeri den Wunsch geäußert, langsam etwas kürzer zu treten und seine über 30-jährige Tätigkeit als Geschäftsführer der Sennerei Hittisau zurückzulegen. Es wird wohl kaum jemand geben, der die Entwicklung in der Vorarlberger Milchwirtschaft so hautnah erlebt hat wie Anton Bilgeri. Seine Kenntnisse und seine Erfahrung waren und sind für unsere Genossenschaft von unschätzbarem Wert. Besonders in den letzten Jahren seit dem EU-Beitritt, als die Erhaltung oder Schließung unserer Dorfsennerei auf der Waagschale lag, verstand es immer Seite 28 Der Bürger soll es wissen wieder „Tones“ überzeugende Art, uns mit seinem Wissen und seiner praxisnahen Sichtweise von der Sinnhaftigkeit der Milchverwertung im eigenen Ort zu überzeugen. Gerade die jüngsten Ereignisse in der Vorarlberger Milchwirtschaft, die stark gestiegenen Rohstoffpreise auf dem Bausektor und die Unsicherheit auf der Absatzseite lassen uns doppelt froh sein, die gewaltigen Investitionen der letzten Jahre getätigt zu haben. Durch seinen großen persönlichen Einsatz, seinen Marktkenntnissen und seiner Symphatie bei den Kunden im In- und Ausland war es möglich die Nachfrage zu erhöhen, den Absatzmarkt stetig zu erweitern und den „Hittisauer Bergkäse“ als Qualitätsprodukt zu platzieren. Der Name Anton Bilgeri wird untrennbar mit der Sennerei Hittisau verbunden bleiben. Unsere Aufgabe wird es sein, den eingeschlagenen Weg fortzusetzen, den Absatz zu sichern und das bestmögliche Milchgeld für unsere Bauern als oberstes Ziel unserer Genossenschaft im Augen zu behalten. Wir hoffen, einen geeigneten Nachfolger/in für die betriebswirtschaftlich Erhaltung dieses gesunden Dorfbetriebes zu finden, damit die Wertschöpfung im Ort bleibt und die Sennerei Hittisau weiterhin ihren Beitrag zu einem lebendigen Dorfkern leisten kann. Zum Jahresende möchte ich allen Kunden, Lieferanten und Mitgliedern für ihre Treue zu unserer Sennerei danken und alles Gute, verbunden mit Gesundheit, Glück und Segen, wünschen. Leopold Nenning Obmann Seite 29 Der Bürger soll es wissen Bereitschaftsdienste der Ärzte: (Änderungen vorbehalten) im Bereich Vorder-Bregenzerwald, Dr. Bilgeri Stefan, 6952 Hittisau, Tannen 212 Dr. Stecher Hannes, 6951 Lingenau, Hof 330 Dr. Oswald Anton, 6942 Krumbach, Nr. 149 Dr. Lampl Thomas, 6934 Sulzberg, Nr. 226 Dr. Isenberg Gerhard, 6932 Langen, Dorf 270 Beginn 22. Dez. 7h 24. Dez. 14h 25. Dez. 18h 29. Dez. 7h 31. Dez. 18h 05. Jän. 7h 12. Jän. 7h 19. Jän. 7h 26. Jän. 7h Ende 24. Dez. 7h 25. Dez. 18h 27. Dez. 7h 31. Dez. 7h 02. Jän. 7h 07. Jän. 7h 14. Jän. 7h 21. Jän. 7h 28. Jän. 7h Art Sonntag Feiertag Feiertag Sonntag Feiertag Sonntag Sonntag Sonntag Sonntag 30001 6130 8120 05516-2031 05575-4660 Arzt Dr. Stecher, Lingenau Dr. Bilgeri, Hittisau Dr. Isenberg, Langen Dr. Lampl, Sulzberg Dr. Oswald, Krumbach Dr. Stecher, Lingenau Dr. Bilgeri, Hittisau Dr. Isenberg, Langen Dr. Lampl, Sulzberg Ordinationszeiten während den Bereitschaftsdiensten: Jeweils von 10.00 bis 11.00 Uhr und 17.00 bis 18.00 Uhr. Nachtdienste während der Woche: Auskunft beim Hausarzt Herausgeber, Redaktion und für den Inhalt verantwortlich: Gemeindeamt Hittisau, 6952 Hittisau, Platz 370, Telefon 6209-0 Redaktionsschluss für die nächste Ausgabe ist der 07.03.2008 Abgabe: rechtzeitig beim Gemeindeamt E-Mail: gemeinde@hittisau.at Seite 30 Der Bürger soll es wissen Wann fängt Weihnachten an? Wenn der Schwache dem Starken die Schwäche vergibt, wenn der Starke die Kräfte des Schwachen liebt, wenn der Habewas mit dem Habenichts teilt, wenn der Laute mal bei dem Stummen verweilt, und begreift, was der Stumme ihm sagen will, wenn der Leise laut wird und der Laute still, wenn das Bedeutungsvolle bedeutungslos, das scheinbar Unwichtige wichtig und groß, wenn mitten im Dunkeln ein winziges Licht Geborgenheit helles Leben verspricht, und du zögerst nicht, sondern du gehst, so wie du bist, darauf zu, dann, ja dann fängt Weihnachten an! Seite 31


Hittisau DBSEW 20070901
Son, 6. Feber 2011 | Kuhn EDV

Der Bürger soll es wissen September 2007 Nr. 118 Seite 1 Der Bürger soll es wissen Übersicht: AUS DEM GEMEINDEAMT...................................................................................... 3 HINWEISE FÜR DIE ABFALLSAMMELSTELLE! ....................................................... 8 SPERRMÜLLABGABE BEIM BIOMASSEHEIZWERK ................................................. 9 ALTEISENABGABE BEIM BIOMASSEHEIZWERK .................................................... 9 AUTOWRACKS-ABHOLUNG ................................................................................ 9 NOTARIELLER AMTSTAG ................................................................................. 10 VIEHAUSSTELLUNG ......................................................................................... 10 VERKEHRSVERBUND ....................................................................................... 11 GRATULATIONEN............................................................................................. 12 UMWELT.................................................................................................................... 13 WALDTAG ....................................................................................................... 13 CARSHARING .................................................................................................. 13 FILM "LEBEN AUßER KONTROLLE" .................................................................. 14 VORANKÜNDIGUNG FLURREINIGUNGSTAGE HERBST 2007 ................................ 14 2. KLEEBLATT-STERNWANDERUNG.................................................................. 14 VORDERWALD ................................................................................................. 15 SONSTIGES................................................................................................................ 16 VOLKSSCHULE ................................................................................................ 16 CHORGEMEINSCHAFT HITTISAU ....................................................................... 17 ÖFFENTLICHE BÜCHEREI ................................................................................. 18 SCHWARZE KLEIDUNG – UNFALLVERHÜTUNG .................................................. 21 HANDARBEITSRUNDE ...................................................................................... 21 INFOABEND ZUM THEMA BAUEN ...................................................................... 21 FRAUENMUSEUM ............................................................................................. 22 VERMESSUNGSBÜRO DIPL.-ING. FH ENDER ..................................................... 26 SOZIALZENTRUM VORDERWALD....................................................................... 26 BEREITSCHAFTSDIENSTE DER ÄRZTE: .......................................................... 27 Seite 2 Der Bürger soll es wissen Aus dem Gemeindeamt Gemeindehaus, Bushaltestelle, Abfallsammelstelle und Vorplatzgestaltung wurden am 5. August 2007 neu eröffnet! Das Gemeindehaus wurde in den Jahren 1961/1962 nach den Plänen von Architekt Hörburger erbaut. Im Jahre 1983/84 wurde der Dachstuhl geändert und die verputzte Außenfassade mit einer Wärmedämmung und Holzfassade versehen. Die ursprüngliche Nutzung des Gebäudes hat sich wesentlich verändert. Im Erdgeschoss war zu Beginn die Raiffeisenkasse mit dem Bankgeschäft und dem Lagerhaus untergebracht, die zwischenzeitlich an anderen Standorten ihre Dienste anbieten. Neben dem Postamt war auch der Postzustelldienst im Erdgeschoss stationiert, der heute in Krumbach für die Region Vorderwald untergebracht ist. Im Obergeschoss war neben dem Gemeindeamt auch der Gendarmerieposten untergebracht, die in einem anderen Gebäude – im ehemaligen Zollhaus - einen neuen Standort fanden. Durch verschiedene Nutzungsänderungen waren die Räumlichkeiten nicht mehr optimal genutzt und so galt es in erster Linie für den Tourismus attraktivere Räumlichkeiten zu bieten. Nach den ersten Umbauabsichten erkannten wir bald, dass wir bei einem einzuleitenden Bauverfahren mit neuen Auflagen in Sachen Sicherheit rechnen müssen und dass öffentliche Gebäude heute nach Seite 3 Der Bürger soll es wissen den nun geltenden Gesetzen und Vorschriften behindertengerecht gebaut sein müssen. Daraus entwickelte sich ein umfangreicheres Projekt wie ursprünglich angenommen. In den ehemaligen Räumlichkeiten der Raiffeisenbank im Erdgeschoss war zuletzt das Tourismusbüro untergebracht. In denselben Räumlichkeiten wurden nun der Bürgerservice und das Tourismusbüro mit großzügigen Arbeitsräumlichkeiten untergebracht. Das Gemeindeamt bietet nun die Dienstleistungen an zentraler Stelle im Erdgeschoss für Einheimische und Gäste an. Wir denken, dass ca. 90 % des Parteienverkehrs im Gemeindeamt über die Bürgerservicestelle abgewickelt werden kann. Verschiedene Besichtigungen solcher Einrichtungen haben diese Annahme bestätigt und gezeigt, dass dies künftig der richtige Weg ist. In den Räumlichkeiten des ehemaligen Warenlagers der Raiffeisenbank – im südlichen Teil – boten zuletzt Handelsgeschäfte Waren an. Vor Beginn der Umbauarbeiten konnten diese Räumlichkeiten, die noch im Besitz der Raiffeisenbank waren, käuflich erworben werden und somit steht nun das Gemeindehaus im Alleineigentum der Gemeinde. An diesem Ort erhalten Bücherei und die Spielothek in vorzüglicher Lage ihre neue Unterkunft. Seite 4 Der Bürger soll es wissen Bedingt durch die behindertengerechte Erschließung des Gemeindehauses war auch der Umbau der ca. 46 Jahre alten WC-Anlagen in beiden Stockwerken notwendig. Der ehemalige Raum für die Postzustelldienste wird von der Post nicht mehr benötigt und wurde nun als Besprechungszimmer ausgestattet. Dieser Raum soll für Sprechstunden und Sprechtage aller Art dienen, ebenso für Besprechungen im Bereich Touristik, Gästeehrungen usw. Die Räumlichkeiten des Postamtes wurden geringfügig verkleinert. Anstelle der Telefonzelle und der Postfächer wurde ein Personenlift eingebaut, der nun sämtliche Geschosse erschließt. Im OG, wo sich das Gemeindeamt und das Standesamt befinden, wurden lediglich Verbesserungen vorgenommen. Der Einbau des Personenliftes und der Umbau der WC-Anlagen ergaben geringfügige Änderungen in der Raumgestaltung und Nutzung. Überall dort wo noch die alten Fenster waren, wurden diese durch neue ersetzt. Im 2. OG vergrößerte sich der Flur durch den Einbau eines Liftes. Die westseitige Kleinwohnung, die durch den Lifteinbau verkleinert wurde, erhielt einen zusätzlichen Raum eine Erweiterung. Somit ist auch das 2. OG behindertengerecht erschlossen und so bietet sich die Alternative, dass anstelle von Wohnungen auch „Dienstleisterflächen“ angeboten werden können. Im Eingangsbereich musste die Seitenstiege abgetragen werden, damit ein behindertengerechter Zugang zum Personenlift möglich wurde – und für die Entsorgung des 13.000 l umfassenden Heizöltanks im Erdreich direkt unter dem Eingang musste auch die Haupteingangsstiege entfernt werden. Im Außenbereich zwischen Gemeindehaus und Schulen war sehr viel Platz, der einst durch den Kiesabbau im Bereich der heutigen Schulen entstand. Das alte Feuerwehrgerätehaus, welches ursprünglich südseitig einige Meter im Berg stand, erhielt durch die Erschließungsstraße ins Hirtobel, zum Pflegeheim und zu den Schulen, eine neue Erschließungszone und stand mitten im Platz. Da die Gemeinde derzeit auch ein Projekt „Betreutes Wohnen“ betreibt, wurde dieses ehemalige Feuerwehrhaus auf deren Bausubstanz untersucht. Dabei wurde festgestellt, dass auf Grund der aufgetretenen Risse und des Bauzustandes nur ein Abbruch Sinn macht. Ebenfalls auf diesem Platz war schon bisher die Abfallsammelstelle untergebracht. Auch hier galt es eine Lösung zu suchen, die dem Zugang oder Eingang zu den Schulen und zum Feuerwehr- und Kulturhaus mit dem stark besuchten Frauenmuseum gerecht wird. Seite 5 Der Bürger soll es wissen Die Gemeindevertretung einigte sich auf eine Unterflurlösung, wo auch an stark frequentierten Tagen, wie z.B. zu Weihnachten, Neujahr oder Ostern, keine Verschmutzungen bei den Einwürfen mehr vorkommen sollten. Die Wertstoffe fallen in die Container im UG. Gleichfalls wurden Räumlichkeiten für den Bauhof für Winterstreumittel (Salz oder Splitt) und entsprechende Ausstattung für Reinigung, Werkzeuge und Maschinen, usw. geschaffen. Im selben Zuge mit der Platzgestaltung stellte sich auch die Frage, wo der ideale Standort für die Bushaltestelle in Hittisau ist. Die alte Situation war so, dass die Schüler der Volks-, Haupt- und Polytechnischen Schule bei den Schulen und die übrigen Busbenützer vorne beim Gemeindehaus bei der Postamtsstiege zu- und ausstiegen. Für viele Benutzer war dies sehr verwirrend – dies nahmen wir zum Anlass, einen Standort für die Bushaltestelle im Ortszentrum in Hittisau zu suchen. Dazu gab es eine Standortanalyse durch das Büro Müller aus Zürich, die den ÖPNV (Öffentlichen Personen Nahverkehr) im Bregenzerwald bestens kennen, da diese auch für die Region Bregenzerwald in Sachen Linienführung und Fahrplangestaltung tätig sind. Die Studie ergab, dass 2 Standorte in Hittisau für eine Bushaltestelle möglich sind, zum einen am Dorfplatz direkt und zum anderen beim Gemeindehaus am nun neu errichteten Standort. Die Gemeindevertretung hat sich mehrheitlich für diesen Standort entschieden, wobei die Schüler- und Kindergartenkinderbeförderung besonders berücksichtigt wurde. Auch hier war die Errichtung einer entsprechenden Haltestelle mit Wartemöglichkeit eher umzusetzen, wie direkt am Dorfplatz. Seite 6 Der Bürger soll es wissen Die ausgeführte Bushaltestelle bietet bei einer eventuellen Zunahme des ÖPNV ein beidseitiges Anfahren der Haltestelle an. Auch die überdachten Abstellplätze für Fahrräder sollen die öffentlichen Verkehrsmittel attraktiver machen. Ebenfalls mit der Bushaltestelle wurden Möglichkeiten für den Aushang von Plakaten und Werbemitteln geschaffen, die von der Gemeinde betreut werden. Diese Anschlagtafeln – insgesamt 6 – sollen den Wildwuchs des Plakatierens einschränken und ein geordnetes Ortsbild ergeben. Das neu sanierte Gemeindehaus sowie die Platzgestaltung mit den geschaffenen Einrichtungen stehen nicht nur geographisch im Mittelpunkt der Gemeinde, sie prägen das Dorfbild unserer Gemeinde. Diese Einrichtungen sollen vor allem dem Bürger dienen. Das Gemeindehaus wird den meisten Erfordernissen und vielen Wünschen gerecht. Zufrieden dürfen wir feststellen, dass es sich gelohnt hat, über die Konzeption sehr lange und sehr genau nachzudenken. Was uns sehr freut ist, dass wir sehr viele Rückmeldungen aus der Bevölkerung erhalten, die den Gemeindehausumbau, die Platzgestaltung mit Abfallsammelstelle und Bushaltestelle für sehr positiv und attraktiv empfinden. Seite 7 Der Bürger soll es wissen Hinweise für die Abfallsammelstelle! Die Sammelstelle ist Montag bis Samstag von 07.00 bis 19.00 Uhr benutzbar und geöffnet. Abgegeben werde können: Kunststoff, Altmetall, Weißglas, Buntglas, Biomüll, Papier/Karton und Altkleider. Kunststoff: Diese Sammelzelle ist für kleinere Mengen Kunststoff gedacht, z.B. für Durchreisende, Schüler und Gäste. Der gelbe Sack darf nicht eingeworfen werden und wird wie bisher, jeden zweiten Mittwoch im Monat, abgeholt. Altmetall: Hier darf nur Verpackungsmaterial (Dosen usw.) eingeworfen werden. Größere Mengen können bei der Altmetallsammlung abgegeben werden. Weißglas/Buntglas: Nur sortenreines Glas darf hier abgegeben werden. Spiegelglas sowie Porzellan gehören in den Restmüll! Biomüll: Aus gegebenem Anlass weisen wir noch einmal darauf hin, dass in diese Sammelzelle nur solche Biosäcke eingeworfen werden dürfen, die bei der Gemeinde gekauft worden sind! Papier/Karton: Für kleinere Mengen Altpapier/Karton kann diese Sammelzelle genutzt werden. Die Chorgemeinschaft führt, wie auch in den letzten Jahren, alle zwei Monate eine Altpapiersammlung durch. Wir bitten daher, den Wertstoff Altpapier zu sammeln und bei den jeweiligen Papiersammlungen (nächste Sammlung am 16./17. November) abzugeben. Altkleider: Die Altkleidersammelzelle ist zu behandeln wie die bisher von der Caritas aufgestellten Altkleidercontainer. Die Caritas weist darauf hin, dass nur wieder verwertbare bzw. tragbare Kleider abgegeben werden dürfen! Die Altkleider/Schuhe bitte nur in zugebundenen Säcken einwerfen. Schuhe müssen zudem noch zusammengebunden werden. Die gesamte Sammelstelle wird videoüberwacht. Jeder Missbrauch kann nachgewiesen werden und wird ausnahmslos angezeigt! Seite 8 Der Bürger soll es wissen Problemstoffabgabe beim Bauhof Am Samstag, den 22. September 2007 findet von 8:30 – 11:30 Uhr die Problemstoffsammlung beim Bauhof Hittisau (hinter der Fa. Dietrich) statt. Sie haben wiederum die Möglichkeit, die in ihrem Haushalt angefallenen Problemstoffe abzugeben. Die Problemstoffe sind nach Möglichkeit in den Originalbehältern zu übergeben. Kühlgeräte, Bildschirme und Elektronikschrott kann ebenfalls bei der Problemstoffsammlung abgegeben werden. Für Altbatterien (ausgenommen Autobatterien), Lampen und Kühlgeräte sowie Ölfilter, Altöl und Altchemikalien besteht auch eine Rücknahmepflicht des Handels. Medikamente können in Apotheken zurückgegeben werden. Wir möchten noch einmal darauf hinweisen, dass nur haushaltsübliche Mengen angenommen werden können. Sperrmüllabgabe beim Biomasseheizwerk Am Mittwoch, den 03. Oktober 2007 besteht die Möglichkeit, in der Zeit von 13.00 - 18.00 Uhr beim Parkplatz vor dem Biomasseheizwerk Sperrmüll abzugeben. Bei der Sperrmüllabgabe sind nur sperrige Güter erlaubt. Teile, die in den Müllsack passen, müssen im Müllsack entsorgt werden. Wichtig: Bei der Sammlung wird kein Sperrmüll in Säcken angenommen! Größere Mengen müssen direkt im Abfallwirtschaftszentrum Andelsbuch/Bersbuch (früher Sporenegg) abgegeben werden. Alteisenabgabe beim Biomasseheizwerk Am Donnerstag, den 04. Oktober 2007 können in der Zeit von 8.00 bis 17.00 Uhr auf dem Parkplatz vor dem Biomasseheizwerk Eisenteile, Dachrinnen, Fahrräder sowie Waschmaschinen, Spülmaschinen, Herde usw. abgegeben werden. Die Alteisenabgabe ist im haushaltsüblichen Rahmen kostenlos. Wir ersuchen, die Abgabe unbedingt in der obgenannten Zeit durchzuführen. Auf keinen Fall dürfen Eisenteile schon am Vorabend abgeladen werden. Autowracks-Abholung Die Beseitigung von Autowracks erfolgt am 04./05. Oktober 2007 zum Abholpreis von € 40,-- (inkl. Mwst.) pro Autowrack. Die Abholung kann gegen Bezahlung der Gebühr beim Gemeindeamt Bürgerservice, bis 02.10.2007, angemeldet werden. Bei der Anmeldung bitte unbedingt den Typenschein mitbringen. Die Autowracks werden nur an der Straße abgeholt, wo sie vom LKW leicht erreichbar sind. Sie dürfen auf keinen Fall mit weiteren Reifen gefüllt werden. Pro Auto werden 4 Reifen + 1 Ersatzreifen als normal angenommen. Weiters dürfen die Autos nicht mit anderen Materialien gefüllt sein. Seite 9 Der Bürger soll es wissen Notarieller Amtstag Der nächste notarielle Amtstag des öffentlichen Notars Dr. Hermann Hager wird am Montag, dem 1. Oktober 2007 von 18.00 bis 20.00 Uhr im Gemeindeamt, Besprechungszimmer Erdgeschoss, abgehalten. Viehausstellung Am Freitag, den 19.10.2007 ab 09:30 Uhr findet in Hittisau die Lehr- und Leistungsschau für das Vorarlberger Braunvieh statt. Am Samstag, den 20.10.2007 findet im Ritter von Bergmann Saal der Bauernball statt. Für Unterhaltung sorgen die Bergspatzen! Viehausstellungen in den umliegenden Gemeinden Freitag, den 05.10.2007 Doren und Sulzberg Samstag, den 06.10.2007 Riefensberg Samstag, den 06.10.2007 Lokalausstellung Sibratsgfäll, Jubiläum 80 Jahre Freitag, den 12.10.2007 Großdorf Samstag, den 13.10.2007 Lingenau, Jubiläum 110 Jahre Freitag, den 19.10.2007 Egg Samstag, den 20.10.2007 Krumbach,Jubiläum 80 Jahre Samstag, den 27.10.2007 Langenegg Christbaum für den Dorfplatz Seit vielen Jahren stellt die Bergrettung den Christbaum am Dorfplatz auf. Viele damals daran Interessierte haben versprochen, die Bäume zu stellen, wenn sie nur von der Bergrettung aufgestellt würden. Natürlich ist dieses Versprechen immer mehr in Vergessenheit geraten und es ist zunehmend immer schwieriger geworden, entsprechende Bäume aufzutreiben. Vergangenes Jahr waren wir sogar schon über eine Spende aus Sibratsgfäll dankbar. Vielleicht wäre der eine oder andere Bürger froh, wenn man ihm eine zu groß gewordene Feldtanne entfernen würde. Sie müsste Anfang Dezember mit dem LKW- Kran abholbar sein. Wenn sie einen entsprechenden Christbaum für den Dorfplatz hätten, melden sie sich bei der Gemeinde, dem Tourismusbüro oder bei der Bergrettung. Im Voraus herzlichen Dank! Seite 10 Der Bürger soll es wissen 20 Jahre Bergrettung Hittisau-Sibratsgfäll Die Bergrettung Hittisau-Sibratsgfäll feierte heuer das 20jährige Bestandsjubiläum. Der Feierabend am 15. August bildete den äußeren Rahmen dazu. Vor 20 Jahren hat eine ambitionierte Gruppe junger Männer um den Ortsstellenleiter Erich Hagspiel (seit 20 Jahren!) in Knickebockern und mit Filzhüten die ersten Ausbildungskurse besucht. Inzwischen hat sich viel geändert - auch von der Ausrüstung und Bekleidung her. Der Mitgliederstand ist auf über 20 angewachsen, laufende Aus- und Fortbildungen haben eine schlagkräftige Mannschaft entstehen lassen, bei der Kameradschaft groß geschrieben wird, bei der eigentlich auch alle Familienmitglieder (ohne deren Unterstützung nichts gehen würde) zum Verein gehören. In diesen 20 Jahren hatte die Ortsgruppe 657 Einsätze, davon 539 Pisteneinsätze, 38 große Suchaktionen (ca. 2 pro Jahr) und leider auch 20 Tote in ihrem Einsatzgebiet. Der Verein ist ein fixer Bestandteil im Dorfgeschehen geworden und leistet einen wichtigen Beitrag zur Dorfkultur (unter anderem auch mit dem jährlichen Aufstellen und Illuminieren des Christbaumes am Dorfplatz). Die Gemeinde Hittisau gratuliert zum 20-jährigen Bestandsjubiläum, dankt für die vielen Einsätze und wünscht weiterhin eine gute Kameradschaft, viel Erfolg und alles Gute für die Zukunft. Verkehrsverbund Die Vorteile, wenn Bus und Bahn funktionieren und gut genutzt werden, liegen auf der Hand. Entsprechend groß sind die gemeinsamen Investitionen und Bemühungen von Land, Gemeinden, Orts-, Stadt- und Landbussen sowie der Partner, um das System so attraktiv wie möglich zu gestalten. Über gemeinsamen Beschluss der vier Landtagsparteien stehen im Herbst dieses Jahres zusätzliche Mittel zur Verfügung, um den Öffentlichen Verkehr in Vorarlberg weiter zu entwickeln und zu bewerben. Ein Anlass dafür ist die achtwöchige Citytunnel-Sperre ab dem 24. September 2007. Für die Gemeinden gibt es auch interessante Angebote: 1. Zwei Nulltarif-Tage am 22 und 23. September 2007 in ganz Vorarlberg zum Abschluss der VorarlbergMOBIL Woche. 2. Gutscheine für Monatskarten zum halben Preis von September bis November 2007 Nähere Informationen und Gutscheine gibt es im Gemeindeamt, Bürgerservicestelle. Seite 11 Der Bürger soll es wissen Gratulationen Die Holzwerkstatt Markus Faißt entsendet seit 11 Jahren Lehrlinge zu Wettbewerben. Acht Mal schafften es die Lehrlinge bis zum Bundeswettbewerb und drei Mal stellten Lehrlinge von Markus Faißt den Bundessieger. Dieses Jahr holt Alexander Bechter, Brand 161 den Bundessieg nach Hittisau. Herzliche Gratulationen zu dieser großartigen Leistung und weiterhin viel Freude im Beruf! -----xxxxxx----Beim 42. Bregenzerwälder Bezirksmusikfest in Bizau, im Juni 2007 erreichte der Musikverein Hittisau-Bolgenach, angetreten in Stufe C, mit 86 Punkten den zweiten Rang aller teilnehmenden Vereine. Zu dieser hervorragenden Leistung gratulieren wir und wünschen weiterhin viel Erfolg! -----xxxxxx----Martina Schwärzler, Tannen 476 ist im Juni dieses Jahres zur praktischen Prüfung zum silbernen Leistungsabzeichen auf dem Instrument Klavier angetreten (Musikschule Bregenzerwald, Lehrer Martin Gallez) und hat diese mit Werken von Bach, Mozart, Chopin und Kramer mit ausgezeichnetem Erfolg bestanden. Die Gemeinde Hittisau wünscht weiterhin so viel Freude an der Musik und gratuliert zu diesem ausgezeichneten Erfolg! -----xxxxxx----Gerd Hagspiel holte sich bei der Niggenkopf Trophy in Bürs den Sieg in der Klasse Herrn 1. Im Gesamtklassement erreichte er den 3. Rang. Herzliche Gratulationen zu dieser großartigen Leistung und weiterhin so viel Ehrgeiz! -----xxxxxx----Herr Peter Schwarz, ehem. Wanne 88, hat den Studiengang für Kommunikationswirtschaft an der Fachhochschule Wien abgeschlossen. Nach der akademischen Feier am Freitag, den 05. Oktober 2007 darf er den Titel Mag. (FH) tragen. Zu diesem Abschluss gratuliert die Gemeinde Hittisau recht herzlich! Konrad Schwarz, Bürgermeister Seite 12 Der Bürger soll es wissen Umwelt Waldtag Am Sonntag, den 07.10.2007 findet von 10:15 bis 11:45 Uhr im kleinen Gemeindesaal in Hittisau der Waldtag 2007 statt. Referenten: Werner Richard (Metheriologe vom Umweltinstitut) sowie Christian Natter und Peter Feuersinger (Forstabteilung) Anschließend an die Mittagspause findet um ca. 14:00 Uhr eine Exkursion statt. Der Waldtag soll Waldbesitzern und allen am Wald interessierten über die möglichen Auswirkungen des Klimawandels auf den Wald informieren. Nähere Informationen beim Waldaufseher Klemens Nenning unter 0664/62 55 627 Ausschuss für Umwelt und Nachhaltigkeit sowie die Forstabteilung Carsharing In Kooperation mit der Gemeinde Hittisau, der Raiffeisenbank Vorderbregenzerwald und verschiedener Privatpersonen läuft seit Mai das Projekt „Carsharing“. Es sind noch Kapazitäten frei und weitere Nutzer notwendig, um dieses Projekt auch langfristig zu sichern. Privatkunden Tarif inkl. 20% MWSt. Businesstarif exkl. 20% MWSt. Pro Stunde 7:00 – 23:00 Uhr 1,85 Euro Pro Stunde 7:00 - 19:00 Uhr 1,50 Euro Pro Stunde 23:00 – 7:00 Uhr 0,40 Pro Stunde 23:00 – 7:00 Uhr 0,30 Bis 100 km pro km 0,48 Euro Bis 150 km pro km 0,36 Euro pro weiterer km 0,30 Euro pro weiterer km 0,18 Euro Bei konkretem Interesse oder Fragen zu Carsharing steht Ihnen Jörg Bilgeri vom Gemeindeamt Telefon 6209-13 E-Mail joerg.bilgeri@hittisau.at gerne zur Verfügung. Ausschuss für Umwelt und Nachhaltigkeit Seite 13 Der Bürger soll es wissen Film "Leben außer Kontrolle" Agrar Gentechnik - Die Büchse der Pandora Termin: Fr, 16. November 20:00 Feuerwehr und Kulturhaus (Schulungsraum) Programm: Film LEBEN außer KONTROLLE, anschließend moderierte Diskussion mit Birgit Wörishofer Freier Eintritt Kurzbeschreibung des Filmes: In ihrem preisgekrönten Dokumentarfilm LEBEN außer KONTROLLE, aus dem Jahr 2004, lassen Gabriele Kröber und Bertram Verhaag, Befürworter und Kritiker aus unterschiedlichen Ländern in Europa, Amerika und Asien zum Thema Gentechnik zu Wort kommen. Anhand der Äußerungen von Landwirten, Wissenschaftlern, Aktivisten und Konsumenten entsteht ein lebendiges, sehr konkretes Bild über die unterschiedlichen Einsatzbereiche v.a. im Bereich der Landwirtschaft, sowie der bekannten und vermuteten Auswirkungen der Agrargentechnik. attac Vorarlberg, Weltladen Hittisau, Ausschuss für Umwelt und Nachhaltigkeit Vorankündigung Flurreinigungstage Herbst 2007 Wie bereits im Frühjahr finden auch im Herbst wieder Flurreinigungstage statt. In der Zeit vom 12. bis zum 21. Oktober 2007 stehen verschiedene Strecken zur Verfügung die von Abfall gesäubert werden. Auch diesmal erhalten die Teilnehmer einen Gutschein für fair gehandelte Schokolade vom Weltladen Hittisau. Die genauen Strecken werden noch bekannt gegeben. Ausschuss für Umwelt und Nachhaltigkeit 2. Kleeblatt-Sternwanderung Am Sonntag den 23. September findet wie bereits letztes Jahr die KleeblattSternwanderung statt. Um 10:00 Uhr findet für die Wanderer aus den 4 Kleeblattgemeinden in der Pfarrkirche Hittisau eine gemeinsame hl. Messe statt. Im Anschluss an den Gottesdienst findet auf dem neu gestalteten Platz zwischen dem Gemeindehaus und den Schulen ein kleiner Markt mit Verkauf statt. Es werden Produkte des heimischen Handels angeboten. Ebenso wird für das leibliche Wohl gesorgt. Ausschuss für Umwelt und Nachhaltigkeit Seite 14 Der Bürger soll es wissen Vorderwald Vorderwald MOBIL Woche 07 Anlässlich dieser Gemeinschaftsaktion aller Vorderwälder Gemeinden und dem autofreien Tag werden am Sonntag, den 23 September 2007 von 11:00 bis 14:30 Uhr die Energie Portale Langenegg eröffnet. Sie ermöglichen vielfältige Zugänge zum Thema Energie mit allen Sinnen: Kräuter-, Sonen-, Wind-, Energiepflanzen-, Wasser-, Licht-, Ruhe- und Kunstportal. Programm: • • • • • • • • • Eröffnung des Skulpturenweges beim Kunstportal am Bahnhof um 11:00 Uhr Eröffnung der Energieportale beim Gemeindeamt Langenegg um 14:30 Uhr Anschließend Vorstellung des Projektes „school-walker“ Quiz für Kinder Hüpfburg Radwerkstatt für alle Radfahrer Solarkocher Bastelprogramm Wasserradmodelle Für das leibliche Wohl ist gesorgt! Gemeinde Langengegg Seite 15 Der Bürger soll es wissen Sonstiges Volksschule Für mehr Fitness, Gesundheit und weniger Verkehr! Sehr geehrte Eltern! Die Bewegungswelt unserer Kinder wird immer mehr eingeschränkt. Der aus eigener Kraft zurückgelegte Schulweg wird immer wichtiger für eine bewegte und gesunde Entwicklung unserer Kinder – und dient gleichzeitig der Verkehrsberuhigung und damit sichereren Schulwegen in unseren Gemeinden. Zusammen mit unserer Gemeinde nehmen wir daher mit unserer Schule an schoolwalker teil. Auch Ihr Kind ist nun mit der ganzen Klasse dabei und bekommt in der Zeit vom 24.September bis zum 20.Oktober einen eigenen Schulwegausweis. Darin wird jeder zu Fuß gegangene Weg zur Schule von der LehrerIn bestätigt. Wir möchten sie bitten, jede nach Hause gelaufene Wegstrecke Ihres Kindes mit einer Unterschrift im entsprechenden Feld des Ausweises zu bestätigen. Bitte beachten sie, dass der Ausweis zwei Seiten hat, da schoolwalker im Herbst und erneut im Frühjahr durchgeführt wird (Bitte nur auf der Seite unterschreiben, wo auch der/die LehrerIn bestätigt hat). Für kranke Kinder ist natürlich auch gesorgt: Tage, an denen ein Kind krank ist, zählen natürlich auch als gegangen. Bei weiteren Fragen wenden sie sich bitte an die Schule. Eifrigen schoolwalkern winken tolle Preise! Jedes Kind, das eine festgelegte Zahl von Schulwegen gesammelt hat, bekommt einen kleinen Preis von der RAIBA Hittisau gestiftet. Bei der Anzahl der dafür notwendigen Wege wird natürlich die unterschiedliche Weglänge der Kinder berücksichtigt. Dabei wird der Einzugsbereich der Schule in drei ringförmige Zonen eingeteilt. So, nun wünschen wir Ihnen und Ihrem Kind ganz viel Spaß mit schoolwalker! Ihre Volksschule , der Bürgermeister und das ganze Team der aks Gesundheitsvorsorge! Seite 16 Der Bürger soll es wissen Chorgemeinschaft Hittisau Konzert der Chorgemeinschaft Hittisau Die Chorgemeinschaft Hittisau lädt am 21. Oktober 2007 um 19.00 Uhr in die Pfarrkirche Hittisau zu einem Konzert mit dem Titel "MOZARTJAHR 2006 plus 1". 2006 hat die ganze Welt den 250. Geburtstag von Wolfgang Amadeus Mozart gefeiert. Wir feiern dies ein Jahr später, denn letztes Jahr wären wir wohl untergegangen. Mit Werken von W.A. Mozart gestalten wir ein Konzert für Chor, Soli und Orchester dessen Herzstück die sog. "Krönungsmesse" ist. Diese Messe war in Hittisau schon 1974/75 zur Primiz von Barnabas Kim und als Kirchenkonzert, sowie dann 1981 nach gelungener Innenrenovierung der Pfarrkirche von der Chorgemeinschaft Hittisau unter Ehren-Chorleiter Wolfgang Schwärzler ausgeführt worden. Nun haben wir uns diese Messe wieder vorgenommen und schon seit Monaten mit Freude einstudiert. Die Programmfolge des Konzertes im Gesamten: - Kirchensonate in C-Dur KV 329 - Tantum ergo in D-Dur KV 197 - Exultate, jubilate KV 165 - Ave verum corpus KV 618 - Missa in C-Dur „Krönungsmesse“ KV 317 Ausführende: Birgit Giselbrecht-Plankel | Sopran Martina Gmeinder | Alt Gerald Fleisch | Tenor Sigurd Flora | Bass Sinfonietta Vorarlberg Chorgemeinschaft Hittisau Leitung: Melchior Schwärzler "Geigenpaten" haben mit finanzieller Unterstützung dazu beigetragen, dass wir dieses große Projekt auch verwirklichen können. Wir laden Euch alle jetzt schon sehr herzlich zu diesem nicht alltäglichen Konzert "MOZARTJAHR 2006 plus 1" ein und bitten euch diesen Termin vorzumerken. Einladungen werden euch zeitgerecht erreichen. Termine: So 21.10.2007, 19.00 Uhr: "Mozartjahr 2006 plus 1", Konzert der Chorgemeinschaft Hittisau für Chor, Soli und Orchester in der Pfarrkirche Hittisau. Mit frohen Sängergrüßen Michael Bartenstein, Obmann Melchior Schwärzler, Chorleiter Seite 17 Der Bürger soll es wissen Öffentliche Bücherei Für das Büchereiteam ist ein Wunschtraum wahr geworden! Nach vielen Umzügen im Laufe der 60 jährigen Büchereigeschichte von Hittisau hat diese Einrichtung nun eine langfristige, bevorzugte Heimat im sanierten Gemeindehaus gefunden. Wir durften wieder ins Gemeindehaus heimkommen! Herzlichen Dank allen, die in irgendeiner Weise dazu beigetragen haben, besonders unserem Bürgermeister Konrad Schwarz! Von allen Gemeindebediensteten wurden wir sehr freundlich und entgegenkommend aufgenommen, darüber haben wir uns sehr gefreut! Besonders danken möchten wir Herrn Georg Bals, er hat uns die ganze EDV eingerichtet, danke auch Herrn Roman Dorner für die große Geduld und Hilfsbereitschaft bei den vielen Alltagsproblemen. Ebenfalls Dank gebührt auch Frau Erika Voppichler und Frau Anja Baldauf für die Bereitschaft, überfällige Medien von uns zu übermitteln. Büchereien sind heute wichtiger denn je, sie dienen als Informations- und Kommunikationszentren und nicht zuletzt auch der Unterhaltung! Weiters zählen sie zu den wenigen stillen Oasen in unserer oft recht hektischen Welt! Unsere Gesellschaft befindet sich in einem radikalen Veränderungsprozess, dies betrifft alle Lebensbereiche und natürlich auch die öffentlichen Bibliotheken. Das Angebot reicht heute weit über das Lesen hinaus, der Benutzer von heute hat in der Regel ein weitaus vielseitigeres Informationsbedürfnis als früher. Diesem sollen Bibliothekare auch gerecht werden können. Dazu braucht es laufend Fortbildungen, bzw. auch Kenntnisse der neuen Technologien. Wir haben für diese Interessen eine neue Öffnungszeit am Freitag von 16 – 18 Uhr eingerichtet, die Dienst habenden Mitarbeiter werden Ihnen in vielen Fragen weiterhelfen können. Wir bitten um Verständnis, wenn in Zukunft bei Referatsfragen am Sonntag aus Zeitgründen auf den Freitag verwiesen wird. Diese neue Öffnungszeit ist aber auch zum erholsamen Verweilen in unserer schönen Bibliothek gedacht. Unsere Bibliothek steht Ihnen ohne Entlehnverpflichtung stets zur freien Verfügung, wir freuen uns über viele interessierte Besucher! Öffentliche Bücherei heißt frei zugänglich für jedermann nach den Regeln der jeweiligen Büchereiordnung! Information macht Menschen freier, verständiger und unabhängiger. Information befreit auch oft von Angst, nach dem Motto: „Was ich verstehe, brauche ich nicht zu fürchten!“ In diesem Sinne bieten wir allen Schülern, egal welches Alter, bis zum Ausbildungsabschluss eine kostengünstige Jahreslesekarte um 3 € an, gerade jungen Menschen will die Bücherei besonders entgegenkommen. Seite 18 Der Bürger soll es wissen Statistische Aufstellung In Vorarlberg gibt es derzeit 100 Öffentliche Büchereien, diese bieten gesamt 702 808 Medien an. Insgesamt 62 852 aktive Benutzer entlehnten im vergangenen Jahr in Vorarlberg 1. 943 716 Medien aus! Diese 100 Büchereien werden betreut von insgesamt 696 ehrenamtlichen- und 31 nebenberuflichen, zum Teil sehr hoch qualifizierten Mitarbeitern. Vorarlberg verfügt über ein sehr gut eingerichtetes, reges Büchereiwesen! Innerhalb dieses Rahmens bietet Hittisau rund 6 100 Medien an, 526 aktive Leser erzielten im vergangenen Jahr 14 238 Entlehnungen (ohne Spielothek). Heuer hatten wir schon Anfang September 10 000 Entlehnungen überschritten. Diese überaus rege in Anspruchnahme rechtfertigt sicher den schönen Standort und unseren umfangreichen, ehrenamtlichen Einsatz! Voranzeige: Voraussichtlich im Oktober veranstalten wir einen ganztägig geöffneten Büchereisonntag mit Flohmarkt und Vortrag, Näheres wird noch bekannt gegeben! Öffnungszeiten: Sonntag Mittwoch Vormittag Mittwoch Abend Freitag 10 – 11 Uhr 8:30 – 10:30 Uhr (nur an Schultagen) 18:30 – 20 Uhr 16 - 18 Uhr Wenn unsere Öffnungszeiten gar nicht passen, können Sie rückgabefällige Medien der Bücherei auch im Bürgerservice, bzw. im Tourismusbüro abgeben! Auch für Gäste günstig! Bitte ab jetzt nicht mehr in der Sennerei abgeben! Telefon: 05513/6209-28 E-Mail: buecherei@hittisau.at Homepage: www.hittisau.bvoe.at Das Büchereiteam: Theresia Simma wird tatkräftig unterstützt von: Karin Metzler-Eberle, Anita Bechter, Simone Nussbaumer, Martina Schwärzler, Patrizia Nenning, Gerda Hagspiel, Margit Oberneder, Birgit Eberle. Büchereileiterin Theresia Simma Seite 19 Der Bürger soll es wissen Weltladen Hittisau Der Verein „Aktiv für die Dritte Welt“ (Weltladen Hittisau) unterstützt ein Brunnenprojekt in Burkina Faso. Zum Vortragsabend „Wege zur Lebensfreude“ mit der Gastreferentin Sobonfu E. Somé, der am 20. Juni 2007 im Ritter v. Bergmann Saal in Hittisau stattgefunden hat, wurde unser Verein „Aktiv für die Dritte Welt“ von der Veranstalterin Angelika Riedl eingeladen, uns zu beteiligen. Unsere Aufgabe bestand darin, die Gäste kulinarisch mit köstlichen Zutaten aus dem Weltladen zu verwöhnen. Der gesamte Erlös des Vortragsabends (Eintrittsgeld und Spenden) wurde für ein Brunnenprojekt in Burkina Faso bereitgestellt. Der Weltladen Hittisau hat zusätzlich einen Betrag von € 3000,- für dieses Brunnenprojekt gespendet. Die Gastreferentin Sobonfu E. Somé ist in Burkina Faso/Westafrika geboren und von den Ältesten ihres Dorfes als Botschafterin auserwählt, die Weisheit ihres Volkes, der Dagara, in den Westen zu tragen. Im Gegensatz zum Westen, wo die Individualität im Vordergrund steht, ist bei den westafrikanischen Dagara die Gemeinschaft das bestimmende Element ihres täglichen Lebens. Das Thema „Lebensfreude - wie komme ich zu meiner Quelle“ hat die Referentin Sobonfu E. Somé an diesem Abend mit ihrer afrikanischen Herzlichkeit und Offenheit in einer bemerkenswert gelassenen Selbstverständlichkeit versucht, uns näher zu bringen. Heute lebt sie in Kalifornien und veranstaltet Workshops in den USA und Europa. Sie ist Autorin folgender Bücher: „Die Gabe des Glücks“, „In unserer Mitte – Kinder in der Gemeinschaft“, „Mut zum Misserfolg – wie wir durch Krisen und Verluste zu uns selbst finden.“ Burkina Faso zählt zu den ärmsten Regionen der Welt. Nur kurze Regenzeiten und extreme Hitze führen zu akutem Wassermangel. Die Menschen in Burkina Faso müssen auch heute noch weite Wege zurücklegen, um Wasser zu schöpfen. Mit ihrer Arbeit versucht Sobonfu E. Somé – was übrigens Hüterin des Rituals bedeutet – nicht nur die afrikanische Weisheit der westlichen Welt mitzuteilen, sondern auch ihr Volk zu unterstützen, indem sie gleichzeitig für Brunnenprojekte wirbt. Die Brunnenprojekte werden von einem Berufsschullehrer aus Vorarlberg, der seit Jahren in Burkina Faso tätig ist und dort bisher neben Brunnenprojekten drei Berufsschulen aufgebaut hat, empfohlen. Auch er war bei dieser Veranstaltung anwesend und hat einen Film über die Region in Burkina Faso vorgeführt. Seite 20 Der Bürger soll es wissen So wie in Afrika Brunnen benötigt werden, um daraus Wasser für das Leben zu schöpfen, so zeigt uns die „Weisheit Afrikas“ einen Weg, um in uns an die „lebendige Wasserquelle“ zu gelangen. Wir vom Verein „Aktiv für die Dritte Welt“ sehen unsere Aufgabe auch darin, Projekte zu unterstützen, deren Ziel es ist, das Leben benachteiligter Menschen zu verbessern. Verein „Aktiv für die Dritte Welt“ Schwarze Kleidung – Unfallverhütung Gerade in den Herbstmonaten, bei Einbruch der Dunkelheit und an nebligen Tagen sind Fußgänger mit dunkler Kleidung für die Autofahrer schlecht sichtbar. Aus diesem Anlass bitten wir alle Fußgänger und Eltern, sich und ihre Kinder entsprechend zu kleiden. Ebenfalls sehr hilfreich sind die „Leuchtstreifen“ die unter anderem in den Sportgeschäften im Ort erhältlich sind. Die „Leuchtstreifen“ sind individuell verstellbar und können an den Jackenärmeln oder an den Hosen angebracht werden. Eine Mitbürgerin Handarbeitsrunde Die Frauen der Handarbeitsrunde bieten im Oktober 2007 verschiedene Geschenk- und Gebrauchsartikel in der Raiffeisenbank zum Kauf an. Der Erlös wird für einen guten Zweck verwendet. „Bi üserer Runde ka jede macha was sie will, drum git as Uswahl boda viel!“ Die Frauen der Handarbeitsrunde Infoabend zum Thema Bauen Am Dienstag, den 16. Oktober 2007 um 19:00 Uhr findet im Gemeindesaal in Krumbach ein Informationsabend zum Thema Bauen statt. Die Referenten und Referentinnen präsentieren sorgfältig ausgewählte Beispiele Vorarlberger Architektur und zeigen Häuser von Vorarlbergern, die mit dem Wegweiser des Energieinstitut ausgezeichnet sind, von Architekten geplant und mit der Unterstützung der Wohnbauförderung finanziert worden sind. Gemeinde Krumbach Seite 21 Der Bürger soll es wissen Frauenmuseum Ausstellung im Frauenmuseum bis 31. Oktober 2007 „Richtung Europa“ und „1000 Frauen für den Frieden“ Die Ausstellung im Frauenmuseum zeigt verschiedene Zugänge zu Frieden und Friedensarbeit: Kunst, das Engagement der beispielhaften 1000 Friedensfrauen und die Arbeiten von Schülerinnen bieten vielschichtige Impulse. Öffnungszeiten: Do 18 - 20 h, Fr, Sa 15 – 17 Uhr, So 14 – 18 Uhr und nach tel. Vereinbarung: +43(0)5513/ 6209-50 und +43(0)5513/ 2543 www.frauenmuseum.com Sonderführungen: Am 4. Oktober und 11. Oktober um 19 Uhr, am 19. Oktober um 18.30 Uhr (eine Stunde vor den Vorträgen jeweils Sonderführungen) Begleitprogramm Package: Ausstellungsführung, Philosophisches Gespräch, Abendessen Jeden Sonntag nach Anmeldung bis zum Vortag (ab 4 Personen) „Im Gespräch mit Europa“ • 17.15 Uhr, Führung durch die Ausstellung „Richtung Europa“ und „Tausend Frauen für den Frieden“ (45 min) durch eine Museumsbegleiterin 18 Uhr, Philosophisches Gespräch zu Europa mit Dr. Peter Natter (Philosophische Praxis in Hittisau) (45 min) "Soll man Märchenschlösser bauen oder Realpolitik betreiben?" so fragte König Ludwig von Bayern: Und entschied sich - zum Glück!? - für Seite 22 • Der Bürger soll es wissen • Ersteres. Besteht diese Alternative auch heute noch? Oder: Kann die Idee mit der Realität Schritt halten? Wo liegen die großen zivilisatorischen und kulturellen Errungenschaften Europas? Wer bestimmt die europäische Identität? Sind Lyrik und Liebe die europäischen Fundamente, wie der Dichter Octavio Paz das sieht? Oder doch SchengenAbkommen, Vertrag von Nizza und gemeinsame Sicherheitspolitik? Ein Gespräch über Visionen, Ideen, Träume und europäische Wirklichkeiten." 19 Uhr, Europäisches Abendessen (drei Gänge, inkl. ein Glas Wein oder Kaffee) im GH Krone, Hittisau www.krone-hittisau.at Jeden Sonntag nach Anmeldung bis zum Vortag ab 4 Personen Anmeldung bei Brigitte Nenning, +43(0)5513/ 2543 Kosten: 42.- EUR Donnerstag, 4. Oktober 2007, 20 Uhr, Frauenmuseum „Aus dem Herzen sprechen, mit dem Herzen hören“ Durch bewusste Kommunikation persönliche Grenzen erweitern und Konflikte lösen. Wie können wir mögliche Konflikte in friedvolle Dialoge transformieren? Es gibt einfache Werkzeuge, um Streitereien zu entschärfen und mitfühlende Beziehungen in Familien und Organisationen zu erschaffen. Die vier Schritte der Gewaltfreien Kommunikation wurden von Marshall B. Rosenberg entwickelt. Sie werden vorgestellt von Mag.a Ingrid Flaig, Mediatorin und Psychotherapeutin in Dornbirn. Vor der Veranstaltung um 19 Uhr Sonderführung durch die Ausstellung Samstag, 6. Oktober 2007, ab 18 Uhr, Frauenmuseum „Innehalten“ (Lange Nacht der Museen) ▪ 18.00 –20.00 Uhr Kinderprogramm ausnahmsweise auch für Erwachsene: „Auf Achse mit Prinzessin Europa“ ▪ Ab 20.00 Uhr Buffet: Kulinarisches von Frauen aus der Region Kaukasus 21.00 Uhr Filmvorführung „Allmende“ über ein künstlerisches Frauenprojekt mit Asylwerberinnen. Einführung Bruno Winkler. ▪ 21. 30 Uhr „Innehalten“ Ani Sargsyan (Armenien) und Sveta Binjaminova (Dagestan) leben als Asylwerberinnen in Bezau und erzählen von ihrem Leben und ihrem Nachdenken über verlorene Heimat und einen vorläufigen und unsicheren Ort zum Innehalten. Moderation Mag. Claudia Schedler. ▪ Führungen durch die Ausstellung zur vollen Stunde außer 21.00 Uhr. Jeweils zur vollen Stunde: Film „1000 Frauen und ein Traum“ (55 min) Seite 23 Der Bürger soll es wissen Donnerstag, 11. Oktober 2007, 20 Uhr, Frauenmuseum Europa denken, Europa leben Vortrag von Dr. Renate Huber Ist Europa nur ein unrealisierbares Hirngespinst oder doch ein tragfähiges Identifikationsmodell oder beides in einem? Woher kommt Europa, wohin könnte Europa gehen? Diese Fragen stellt Dr. Renate Huber in ihrem Vortrag zur Diskussion. Dr. Renate Huber, Historikerin, Lehrerin, Univ.-Lektorin und Trainerin interkulturelle Kompetenz Vor der Veranstaltung um 19 Uhr Sonderführung durch die Ausstellung Freitag, 19. Oktober 2007, 19.30 Uhr, Frauenmuseum „Grenzen überwinden“ Frau Dkfm. Heidegunde Senger-Weiss (Gebrüder Weiss) und Frau Renate Moser (InterSky) im Gespräch mit Dr. Angelika Böhler Die EU hat die Mobilität der Güter und Dienstleistungen gebracht. Hat die EU auch die nationalstaatlichen Grenzen überwunden? Wie erleben Sie Europa, die neue Mobilität und die alten Grenzen in den Köpfen? Was braucht es in diesem Projekt Europa? Was könnte eine Bundesland wie Vorarlberg dazu beitragen? Vor der Veranstaltung um 18.30 Uhr Sonderführung durch die Ausstellung Mittwoch; 24.Oktober 2007, 20 Uhr, Alte Kochschule in Dornbirn „Es sind Frauen, die zum Frieden drängen…“ Aus der großartigen Initiative 1000 Frauen für den Friedensnobelpreis 2005 erwuchs weltweite Vernetzung von engagierten Friedens-Frauen. Film zur Entstehungsgeschichte und Gespräch, Referentin: Schwester Cécile Eder, Bern Im Rahmen der Veranstaltungen "Steh auf, meine Freundin" (Eva Fitz und Anna Huber) in der Alten Kochschule in Dornbirn. Donnerstag, 25. Oktober 2007, 20 Uhr, Frauenmuseum Die Musik des Universums im Dialog Sprache wo Sprachen enden Sofia Gubaidulina, Streichtrio (1983) Hildegard von Bingen, „In matutinis laudibus“ Franz Schubert, Streichtriosatz B-Dur D 471 (1816), Streichtrio B-Dur D 581 (1817) Seite 24 Der Bürger soll es wissen Mitglieder des epos:quartetts Anne Kathrin Meier, Violine l Klaus Christa, Viola l Brigitte Fatton, Violoncello Die russische Komponisten Sofia Gubaidulina ist eine Weltbürgerin und eine Europäerin. Sie gehört zweifellos zu den größten KomponistInnen unserer Tage. In ihrem Streichtrio begegnen wir einem Thema, das entscheidend ist für ein zusammenwachsendes Europa - dem Dialog. Der Dialog der drei Instrumente pendelt im ganzen Spektrum möglicher Kommunikation - vom Nebeneinander zum Miteinander, vom Streitgespräch zu völliger Übereinstimmung, von vorsichtigem Tasten zu energischem Insistieren. Sofia Gubaidulinas Musik findet spannende musikalische Bilder für den menschlichen Dialog und bietet überraschende Lösungen an. Dieser Musikmagierin unserer Zeit stellen wir zwei ebenso eindrückliche Persönlichkeiten der abendländischen Geschichte gegenüber: Hildegard von Bingen und Franz Schubert. Alle drei verbindet ihre mystische Begabung und ihre Empfänglichkeit für Inspiration, die aus jenen Tiefen der Seele kommt, die dem eigenen Wollen nicht mehr zugänglich sind... Dieses Konzert ist eine Zusammenarbeit mit der Konzertreihe „Pforte am Donnerstag“ (Konzert 4). Siehe: www.pforte.at Einzelkarte EUR 14,– (inklusive kleinem Buffet) Mittwoch, 7. November 20007, 20 Uhr, Alte Kochschule in Dornbirn „Das Leben ist stärker als der Tod“ Von der unglaublichen Kraft und dem Überlebenswillen der tschetschenischen Frauen berichtet Rosa mit dem Film „Die Babys von Grosny“. Dieser wurde gemeinsam mit der Journalistin Anna Politkowskaja gedreht, sie ist eine der 1000 FriedensFrauen, die aufgrund ihres Einsatzes ermordet wurde. Referentin: Rosa A., Kinderärztin aus Grosny, Bludenz Im Rahmen der Veranstaltungen "Steh auf, meine Freundin" (Eva Fitz und Anna Huber) in der Alten Kochschule in Dornbirn. Unter der Schirmherrschaft der Österreichischen UNESCO-Kommission Museumskuratorin Elisabeth Stöckler Seite 25 Der Bürger soll es wissen Vermessungsbüro Dipl.-Ing. FH Ender In Langen bei Bregenz hat Herr Dipl.-Ing. FH Bernhard Ender ein Vermessungsbüro eröffnet. Er ist auf dem Gebiet Grundbuch und Katastervermessung, Ingenieurvermessungen sowie Geoinformationen tätig. Nähere Informationen unter: Vermessungsbüro Ender Dorf 274 6932 Langen bei Bregenz Tel. 05575/20071 Fax: 05574/209 920 27 28 e-Mail: vermessung@bernhardender.at web: www.vermessung.bernhardender.at Dipl.-Ing. Bernhard Ender Sozialzentrum Vorderwald Pflege im Gespräch Im Rahmen der Vortragsreihe Pflege im Gespräch – Vorträge für pflegende Angehörige veranstaltet der Sozialsprengel Vorderwald gemeinsam mit der connexia – Gesellschaft für Gesundheit und Pflege einen Vortrag zum Thema Pflegefall Eltern- so helfen Sie sich selbst… Schlaganfall, Herzinfarkt, Demenz – von heute auf morgen müssen Töchter und Söhne zu Hause die Pflege ihrer hilfebedürftigen Eltern übernehmen. Doch viele fühlen sich überfordert und wissen sich selbst nicht mehr zu helfen. Dieser Vortrag gibt Mut und Ansporn, auch an sich selbst zu denken, ohne den „Anderen“ aus dem Blick zu verlieren. Referent: Andreas Pott, Röthenbach Ort: Krumbach, Treffpunkt Hof Termin: Donnerstag, 27.09.2007 19:30 bis 21:30 Uhr Eintritt: 8 Euro Mit dieser Veranstaltung möchten wir pflegenden Angehörigen eine Unterstützung für ihre herausfordernde Arbeit bieten. Bitte beachten sie auch unsere weiteren Veranstaltungen im Rahmen von „Pflege im Gespräch“ auf unserer Homepage unter www.connexia.at. Weitere Informationen erhalten sie bei Ingrid Oswald, Tel. 05513/4101-15 Sozialzentrum Vorderwald Seite 26 Der Bürger soll es wissen Bereitschaftsdienste der Ärzte: (Änderungen vorbehalten) im Bereich Vorder-Bregenzerwald, Dr. Bilgeri Stefan, 6952 Hittisau, Tannen 212 Dr. Stecher Hannes, 6951 Lingenau, Hof 330 Dr. Oswald Anton, 6942 Krumbach, Nr. 149 Dr. Lampl Thomas, 6934 Sulzberg, Nr. 226 Dr. Isenberg Gerhard, 6932 Langen, Dorf 270 Beginn 22. Sept. 7h 29. Sept. 7h 06. Okt. 7h 13. Okt. 7h 20. Okt. 7h 25. Okt. 18h 27. Okt. 7h 31. Okt. 18h 03. Nov. 7h 10. Nov. 7h 17. Nov. 7h 24. Nov. 7h 01. Dez. 7h 08. Dez. 7h 15. Dez. 7h 22. Dez. 7h Ende 24. Sep. 7h 01. Okt. 7h 08. Okt. 7h 15. Okt. 7h 22. Okt. 7h 27. Okt. 7h 29. Okt. 7h 02. Nov. 7h 05. Nov. 7h 12. Nov. 7h 19. Nov. 7h 26. Nov. 7h 03. Dez. 7h 10. Dez. 7h 17. Dez. 7h 24. Dez. 7h Art Sonntag Sonntag Sonntag Sonntag Sonntag Feiertag Sonntag Feiertag Sonntag Sonntag Sonntag Sonntag Sonntag Sonntag Sonntag Sonntag 30001 6130 8120 05516-2031 05575-4660 Arzt Dr. Lampl, Sulzberg Dr. Stecher, Lingenau Dr. Lampl, Sulzberg Dr. Isenberg, Langen Dr. Bilgeri, Hittisau Dr. Stecher, Lingenau Dr. Oswald, Krumbach Dr. Isenberg, Lanen Dr. Oswald, Krumbach Dr. Lampl, Sulzberg Dr. Bilgeri, Hittisau Dr. Stecher, Lingenau Dr. Isenberg, Langen Dr. Lampl, Sulzberg Dr. Oswald,Lingenau Dr. Stecher, Lingenau Ordinationszeiten während den Bereitschaftsdiensten: Jeweils von 10.00 bis 11.00 Uhr und 17.00 bis 18.00 Uhr. Nachtdienste während der Woche: Auskunft beim Hausarzt _______________________________________________________________ Herausgeber, Redaktion und für den Inhalt verantwortlich: Gemeindeamt Hittisau, 6952 Hittisau, Platz 370, Telefon 6209-0 Redaktionsschluss für die Dezemberausgabe: Freitag, 07. Dezember 2007 Abgabe: rechtzeitig beim Gemeindeamt E-Mail: gemeinde@hittisau.at Seite 27 Der Bürger soll es wissen Güte Jeder neue Tag steigt herauf aus der Stille der Nacht. Alle Wasser quellen aus dem Dunkel der Erde hervor. Auch der Mensch, der still bei sich ist, besitzt in der Tiefe seiner Seele eine geheime Kammer, aus der Güte und Liebe hervorströmen ohne Ende. (Unbekannt) Seite 28


Hittisau DBSEW 20070601
Son, 6. Feber 2011 | Kuhn EDV

Der Bürger soll es wissen Juni 2007 Nr. 117 Seite 1 Der Bürger soll es wissen Übersicht: AUS DEM GEMEINDEAMT...................................................................................... 3 UMBAU GEMEINDEHAUS .................................................................................... 3 WERTSTOFFHOF ............................................................................................... 4 BAUGRUNDSTÜCKE IN GFÄLL ............................................................................ 5 TERMIN FÜR BAUBEGUTACHTUNG ...................................................................... 6 LETZTER ABGABETERMIN DER ALMAUFTRIEBSLISTEN......................................... 7 SCHWIMMBAD-EINTRITTSPREISE........................................................................ 7 VOGEWOSI - MIETWOHNUNGEN ...................................................................... 8 BÄUME UND STRÄUCHER ENTLANG VON STRAßEN .............................................. 8 LAGERRAUM GESUCHT ...................................................................................... 8 GRATULATIONEN ............................................................................................... 9 TOURISMUS .............................................................................................................. 10 PERSONELLES ................................................................................................ 10 GÄSTEEHRUNGEN ........................................................................................... 10 SONSTIGES................................................................................................................ 13 MÜTTERRUNDE ............................................................................................... 13 WÄRMEDÄMMUNG ........................................................................................... 13 UMWELT ......................................................................................................... 14 ZAHNARZTHELFERIN ........................................................................................ 16 IFS-SCHULDENBERATUNG ............................................................................... 16 UNLAUTERE GESCHÄFTSPRAKTIKEN ................................................................ 16 SOZIALSPRENGEL VORDERWALD, BACH 127, 6941 LANGENEGG ...................... 17 BEREITSCHAFTSDIENSTE DER ÄRZTE: .......................................................... 18 Seite 2 Der Bürger soll es wissen Aus dem Gemeindeamt Umbau Gemeindehaus Der Umbau des Gemeindehauses schreitet zügig voran, und wir werden voraussichtlich anfangs Juli das neu umgebaute und sanierte Haus terminmäßig beziehen können. Ursprünglich war vorgesehen, dass das Gemeindeamt auch während der Umbau- und Sanierungsarbeiten im Gemeindehaus verbleibt. Die erforderlichen Sicherheitsvorkehrungen für den Parteienverkehr und die Lärmund Staubbelästigung verlangten eine Verlegung ins Feuerwehr- und Kulturhaus während der Umbauphase. Die bisherigen Arbeiten sind allesamt klaglos über die Bühne gegangen. Über Ausmaß und Art der Nutzungsänderungen wurde in der letzten Ausgabe ausführlich berichtet. Auch im Außenbereich liegen wir im Bauzeitplan. Das alte Feuerwehrhaus wurde abgebrochen und die Bushaltestelle, Abfallsammelstelle mit Räumlichkeiten für den Bauhof und die Platzgestaltung nimmt langsam Formen an. Die anfallenden Oberflächenwässer werden möglichst an Ort und Stelle versickert. Auch diese Arbeiten sollten termingerecht bis Anfang Juli abgeschlossen sein. Für die Hittisauer Bevölkerung wird es einen Tag der offenen Tür im Rahmen einer Einweihungsfeier geben. Seite 3 Der Bürger soll es wissen Wertstoffhof Die von der GV bestellte Arbeitsgruppe mit Josef Maurer, Wolfgang Hagspiel, Günter Fink, Hans Flatz, Paul Bechter, Dominik Bartenstein und Konrad Schwarz hat in 2 Arbeitsgruppensitzungen und einer Exkursion mit Besichtigung von 3 Wertstoffhöfen verschiedene Erkenntnisse bezüglich Umsetzung eines Wertstoffhofes erlangt. Auf Grund des Antrages des Biomasse Heizwerkes in Basen ein Heizwerk für die Betriebe zu errichten musste nach einer Lösung für einen Wertstoffhof gesucht werden. Ebenso musste die Situierung des Übergabeschachtes für den Trink- und Löschwasserzusammenschluss mit Krumbach entschieden werden. Für die Errichtung des Wertstoffhofes wurden verschiedene Grundstücke, welche im Besitz der Gemeinde sind, geprüft. Die Arbeitsgruppe kam überein, dass sich die Grundstücke in Zentrumsnähe nicht eignen. Um auch das Heizwerk und die Wasserübergabestation in Basen einer Lösung zuführen zu können, nahm der Standort Basen einen wichtigen Stellenwert ein und wurde von der Arbeitsgruppe für einen Wertstoffhof vorgeschlagen. Er passt von der Größe, Zufahrt, An- und Abtransport usw. Mehrheitlich mit einer Gegenstimme wurde der Grundsatzbeschluss für die Errichtung eines Wertstoffhofes mit Räumlichkeiten für das Biomasse Heizwerk und die Übergabestation Wasser im Betriebsgebiet Basen gefasst. Die Planung und Bauaufsicht wurde an den heimischen Architekten DI Walter Beer vergeben. Grundstücke in Gfäll Die Gemeinde Hittisau beabsichtigt folgende Grundstücke in Bolgenach, Parzelle Gfäll zu veräußern: GST 382 383 384 385 390 410 419 428/1 Größe 2097 m² 784m² 845m² 1813m² 4330m² 2266m² 1086m² ca. 4052m² Benützungsart Wald Wald Wald Wald Wald Wald Wald Landw. Fläche Sollten sie an einem oder mehreren Grundstücken ein Kaufinteresse bekunden, so können sie mittels Kaufangebotes ein solches beim Gemeindeamt bis längstens 30. Juni 2007 abgeben. Das Angebot ist in einem verschlossenen Seite 4 Der Bürger soll es wissen Kuvert mit der Aufschrift „Kaufangebot GST-Gfäll“ einzureichen. Die Angebotsformulare (Kaufangebot) sind im Gemeindeamt erhältlich. Baugrundstücke in Gfäll Nach einem Bebauungsvorschlag von Architekt DI Walter Beer hat die Gemeindevertretung 3 Baugrundstücke in Gfäll in Baufläche/Wohngebiet gewidmet. Diese Grundstücke werden zu den beschlossenen Verkaufs- und Bebauungsrichtlinien verkauft. Interessierte melden sich im Gemeindeamt Hittisau Telefon 6209-15 (Frau Bechter). Seite 5 Der Bürger soll es wissen Rechnungsabschluss 2006 Der RA 2006 ist nach § 78 des GG innert der vorgeschriebenen Frist vom Gemeindesekretär Georg Bals und dem Kassier Jörg Bilgeri erstellt worden und wurde der Gemeindevertretung in der letzten Sitzung am 12.6.2006 zur Genehmigung vorgelegt. Der Voranschlagsrahmen von € 3.974.100,00 wurde um € 288.119,30 überschritten – in % ausgedrückt 7,25 %. Der Rechnungsabschluss wurde mit nachstehenden Haushaltssummen genehmigt: Einnahmen Ausgaben Gr. Bezeichnung Vertretungskörper und allgemeine Verwal0 tung 192.626,49 531.634,64 1 öffentliche Ordnung und Sicherheit 7.670,55 33.984,81 Unterricht, Erziehung, Sport und Wissen2 schaft 136.211,10 446.597,13 3 Kunst, Kultur und Kultus 130.807,74 209.733,17 4 Soziale Wohlfahrt und Wohnbauförderung 547.307,57 404.689,87 5 Gesundheit 3.965,16 158.345,46 6 Straßen- und Wasserbau, Verkehr 77.749,24 289.672,31 7 Wirtschaftsförderung 7.781,85 158.186,35 8 Dienstleistungen 1.059.292,55 1.514.796,73 9 Finanzwirtschaft 2.098.807,05 514.578,83 Summe für OHH - nach Gruppen 4.262.219,30 4.262.219,30 Der Schuldenstand betrug zum 31.12.2006 € 1.082.080,70 somit um € 35.915,74 geringer als im Vorjahr. Die Pro-Kopf-Verschuldung beträgt somit zum Jahresende € 546,90 bei 1.942 Einwohnern. Die aufgenommenen Darlehen sind ausschließlich niedrig zu verzinsen. Termin für Baubegutachtung Der nächste Termin für Baubegutachtungen durch den Bauausschuss und den Sachverständigen für Baugestaltung Architekt Mag. Andreas Cukrowicz ist am Donnerstag, den 13. September 2007 um 18:00 Uhr und am Donnerstag, den 15. November 2007 um 18:00 Uhr vorgesehen. Wir ersuchen nochmals höflich, dass beabsichtigte Bauvorhaben frühzeitig bei der Gemeinde mittels Vorentwurf eingereicht werden. Vielfach werden kleinere Bauvorhaben oder Zubauten ohne jegliche Meldung errichtet. Wir möchten nochmals darauf hinweisen, dass all diese Bauvorhaben Seite 6 Der Bürger soll es wissen gemeldet werden müssen (Bauantrag oder Bauanzeige) und wir werden künftig entsprechende Schritte nach dem Baugesetz einleiten. Letzter Abgabetermin der Almauftriebslisten Wir erinnern die Landwirte bzw. Alpbewirtschafter an die Abgabe der Almauftriebslisten bis spätestens 28.06.2007 im Gemeindeamt. Nach diesem Termin können die Listen nur noch direkt bei der Landwirtschaftskammer abgegeben werden. Schwimmbad-Eintrittspreise Das Schwimmbad ist geöffnet. Die Eintrittspreise wurden wie folgt festgelegt: Tageskarte Erwachsene Tageskarte f. Kinder (Jg. 2000 – 1992) *) Nachmittagskarte Erwachsene (ab 12.00 Uhr) Nachmittagskarte f. Kinder (Jg. 2000 – 1992) *) Kinder in Gruppen (ab 10 Personen) Erwachsene in Gruppen (ab 10 Personen) Saisonkarte für Erwachsene Saisonkarte für Jugendliche (Jg. 1991 – 1989) Saisonkarte für Kinder (Jg. 2000 – 1992) Abendkarte ab 16.00 Uhr Familiensaisonkarte 2 Erwachsene mit Kindern bis 15 Jahre (Jg. 1991) i.v.m. Familienpass Familiensaisonkarte 1 Erwachsener (Alleinerzieher) und Kinder bis 15 Jahre (Jg. 1991) i.v.m. Familienpass € € € € € € € € € € € € 4,00 2,80 3,30 2,30 2,00 3,10 41,00 33,00 23,00 2,00 71,00 61,00 *) Jugendliche im Besitz einer gültigen Jugendcard erhalten ebenfalls diesen Tarif. Kinder bis 6 Jahre (Jg. 2001 und jünger) sowie die Inhaber einer gültigen Bregenzerwald-Card haben freien Eintritt! Mit dem Kauf einer Eintrittskarte verpflichtet sich der Inhaber, die Vorschriften bzw. die ausgehändigte Badeordnung zu beachten. Die Eintrittskarten sind nicht übertragbar. Bei Missbrauch wird die Karte eingezogen. Seite 7 Der Bürger soll es wissen VOGEWOSI - Mietwohnungen Die VOGEWOSI, Vorarlbergs größte gemeinnützige Bauvereinigung, überlegt den Ankauf einer Liegenschaft in zentraler Lage in Hittisau und würde dort eine kleinere Wohnanlage mit ca. 10 bis max. 15 Mietwohnungen errichten. Die Wohnanlage soll entsprechend den hohen, ökologischen Richtlinien der Landeswohnbauförderung als Passivhaus ausgeführt werden. Alle Wohnungen würden zudem durch Einbau eines Personenaufzuges und weiteren Maßnahmen innerhalb der Wohnung barrierefrei ausgestattet werden. Die Festlegung der Wohnungstypen (Anzahl der 2-, 3- und 4Zimmerwohnungen) sowie die Entwicklung des Wohnprojekts insgesamt erfolgen in enger Abstimmung mit der Gemeinde. Gleiches gilt für die Vergabe der Wohnungen, die ausschließlich über Vorschlag der Gemeinde vorgenommen wird. Bevor jedoch mit dem Projekt begonnen werden kann, ist eine Erhebung des aktuellen Bedarfs an Mietwohnungen notwendig, der den Kriterien der Wohnbauförderung entsprechen muss. Interessenten mögen sich daher zwecks Vormerkung an das Gemeindeamt Hittisau wenden. Bäume und Sträucher entlang von Straßen Aus gegebenem Anlass weisen wird darauf hin, dass im Straßengesetz, LGBl. Nr. 8/1969, 58/2001, 26/2002 und 3/2003 Abschnitt 8 § 38 (1) darauf hingewiesen wird, dass auf Grundstücken, die an öffentliche Straßen (Landes-, Gemeinde-, Privatstraßen und Güterwege) grenzen, Bäume und Sträucher in weniger als 3 m Entfernung von der Straße nur mit Zustimmung des Straßenerhalters gepflanzt werden dürfen. Ebenfalls ist zu beachten, dass Einfriedungen, die nicht mindestens 1,50 m vom Fahrbahnrand einer Landes- oder Gemeindestraße, oder nicht mindestens 0,75 m von einer anderen öffentlichen Verkehrsfläche (Güterwege oder Privatstraßen) entfernt sind, nicht als Mauer oder Trockenmauer ausgestaltet werden dürfen. Lagerraum gesucht Ein Hittisauer Jungunternehmer sucht für seine Betriebsgründung einen Lagerraum oder eine Werkstatt mit mindestens 30 m² Fläche. Sollten Sie so einen Raum zur Verfügung stellen können und vermieten, melden Sie sich bitte im Gemeindeamt unter 05513/ 62 09. Seite 8 Der Bürger soll es wissen Gratulationen Am 22.03.2007 wurden in Wien im Rahmen der großen „Fit for Future“ österreichs beste Lehrbetriebe der Öffentlichkeit präsentiert und mit dem „Fit for Future Awards“ ausgezeichnet. Von den 130 teilgenommenen Lehrbetrieben schaffte es die Holzwerkstatt Markus Faißt in der Kategorie 1 (Betrieb bis 9 MitarbeiterInnen) unter die Besten. Gesucht waren beim Wettbewerb Lehrbetriebe mit innovativen, nachahmenswerten Ausbildungskonzepten, die zeigen, dass höchste Ausbildungsqualität die beste Investition in die Zukunft ist. Herzliche Gratulation zu dieser großartigen Auszeichnung. -----xxxxxx----Beim Landeslehrlingswettbewerb der Tischler setzten sich unter über 170 Teilnehmern Alexander Bechter aus Brand (Lehrbetrieb Holzwerkstatt Markus Faißt) mit zwei weiteren Vorarlbergern als klares Sieger-Trio durch. Die drei gewannen auch die Vorausscheidung zum Bundeslehrlingswettbewerb. Die Gemeinde Hittisau gratuliert zu dieser tollen Leistung und wünscht weiterhin viel Freude im Beruf. -----xxxxxx----In der Hohenemser Landwirtschaftsschule zog der Vorarlberger Alpwirtschaftsverein Bilanz über die vergangene Alpsaison. Ein abschließender Höhepunkt war die Ehrung der Älplerjubilare. An der Spitze der Älplerjubilare standen Alfons und Theresia Bechter, die schon 60 bzw. 30 Jahre „z´Alp“ sind. Herzliche Gratulation zu dieser Ehrung und wir wünschen noch viele schöne Älplerjahre. -----xxxxxx----Am Freitag, den 20. April trafen sich die Grauviehzüchter aus Vorarlberg in Bludenz zu einem Leistungswettbewerb. Reinhold Willi erzielte mit seinen Tieren zwei Mal den Gruppensieg, ein Mal den Gesamtsieg und ein Mal den Gesamt-Eutersieg. Die Gemeinde Hittisau wünscht weiterhin Züchtererfolge und gratuliert zu den Siegen. -----xxxxxx----Gerd Hagspiel hat die diesjährige Radfahrsaison wieder erfolgreich begonnen. Er ist bei nationalen und internationalen Straßenrennen vertreten und immer an vorderster Front mit dabei. 4. Platz beim Wienerwald Radmarathon – beim 97 km langen Straßenradrennen fehlten Hagspiel nach einem spannenden Sprint schlussendlich nur 39 Hundertstelsekunden auf den Sieg. Seite 9 Der Bürger soll es wissen Mit einem tollen 4. Platz beendete der Hittisauer Rad-Amateur das Bikerennen im schweizerischen Thal. Einsatz und Ehrgeiz zeichnen den jungen Amateursportler aus. Herzlichen Glückwunsch zu diesen tollen Leistungen! Der Bürgermeister (Konrad Schwarz) Tourismus Personelles Ab 18. Juni 2007 ist Frau Anja Baldauf vom Bühl in den Gemeindedienst eingetreten und hat die Leitung des Tourismusbüros in Hittisau übernommen. Wir wünschen ihr einen guten Einstand sowie viel Freude und Erfolg mit der neuen Aufgabe. Gästeehrungen Gästeehrung im GH Hirschen Das Ehepaar Gerda und Dipl. Ing. Helmut Funder verbringen seit 35 Jahren ihren Urlaub in Hittisau. Den heurigen Winterurlaub nahm die Gemeinde/Tourismus zum Anlass, den treuen Gästen Dank auszusprechen und sie bei einem gemütlichen Abend im Gasthaus „Hirschen“ zu ehren. Seite 10 Der Bürger soll es wissen Gästeehrung bei Feurstein Maria Familie Robert & Bärbel Müller sowie Familie Ulrike & Klaus Aichele verbringen ihren Urlaub seit 1982 in den Faschingsferien in Hittisau. Der Obmann von Hittisau Tourismus, Reinhold Eberle, bedankte sich im Namen der Gemeinde Hittisau und überreichte ihnen im Beisein von den Gastgebern Maria und Josef Feurstein Präsente. Gästeehrung bei Arnold Monika Im Jahre 1977 haben das Ehepaar Dina & Anne KREMER mit Ihren Töchtern Hanneke & Ine das erste Mal Urlaub in Hittisau gemacht. In diesem Jahr waren sie mit Kindern und Enkeln wieder für eine Woche in Hittisau. Dies nahmen die Gemeinde/Tourismus zum Anlass, sie für 4 mal 30 Jahre Hittisau zu ehren. Bürgermeister Konrad Schwarz überreichte ihnen im Beisein von den Gastgebern Christian und Monika Arnold im Namen der Gemeinde Hittisau und des Hittisau Tourismus die Urkunden und Präsente. Seite 11 Der Bürger soll es wissen Gästeehrung im GH Ochsen Denice & Lucien Freudenreich - dieser Name ist einigen Hittisauern gut bekannt. Schließlich kommt das Ehepaar Freudenreich schon seit 1977 nach Hittisau und seit dem Jahre 1978 organisiert Frau Freudenreich Gruppen- und Familienfahrten. Bürgermeister Konrad Schwarz und der Obmann von Hittisau Tourismus, Rein- hold Eberle, überreichten ihnen im Beisein von den Gastgebern Helga und Dietmar Smrekar Präsente. Wir bedanken uns bei allen Geehrten für ihre langjährige Treue zu Hittisau! Seite 12 Der Bürger soll es wissen Sonstiges Mütterrunde Wir von der Mütterrunde würden uns über neuen „Nachwuchs“ freuen. Es werden bei Kuchen und Kaffee Erfahrungen der Mütter ausgetauscht und die Kinder können sich gegenseitig kennen lernen. Wir treffen uns jeden ersten Freitag im Monat, bei schlechtem Wetter und in den Wintermonaten im Wintergarten des Pflegeheims und bei Sonnenschein auf dem Spielplatz hinter dem Kindergarten. Wenn ihr einen Geburtsvorbereitungskurs, eine Babymassage oder das Schwangerschaftsschwimmen besucht, könnt ihr bei der Gemeinde einen Kostenzuschuss beantragen. Wir freuen uns auf euer Kommen! Die Mütterrunde Elke Fügenschuh Wärmedämmung Schon mal über „Wärmedämmung“ nachgedacht? • Das Dämmen eines Gebäudes ist die wirkungsvollste Maßnahme zum Sparen von Heizenergie und ein wirksamer Beitrag zum Klimaschutz. • Beim Neubau ist eine entsprechende Dämmung bereits selbstverständlich. Wer allerdings heute nur nach den gesetzlichen Vorschriften dämmt, baut heute schon das Althaus von morgen. • Eine gute Wärmdämmung erhöht zugleich Komfort und Behaglichkeit, da die Wandflächen in den Innenräumen nicht so stark abkühlen und somit auch nicht als unangenehm empfunden werden. • Bei einer Wandoberflächentemperatur von 16 ° und einer RaumlufttempeC ratur von 24 ° empfindet der Mensch eine Temperatur von 20 ° NehC C. men wir eine Wandoberflächentemperatur von 22 ° (mit Wandheizung) C und eine Raumlufttemperatur von 18 ° an, empfindet der Mensch ebenC falls eine Temperatur von 20 ° C. • Eine niedrigere Raumlufttemperatur ist nicht nur angenehmer, sondern spart pro Grad Temperaturabsenkung etwa 5 bis 6 Prozent Heizkosten. • Die Bandbreite der erhältlichen Dämmstoffe ist groß. Die Palette reicht von gängigen Materialen wie zum Beispiel Mineralwolle, Glaswolle, Baumwolle, Schafwolle, Flachs, Kork, Zellulose oder Polystyrol-Hartschaum bis hin zu weniger bekannten Materialien wie Glasschaumschotter, KapillarDämmplatten, Transparente Wärmedämmung oder Vakuumdämmung. Seite 13 Der Bürger soll es wissen • Wenn sie wissen wollen, wie sie am besten an eine Gebäudedämmung herangehen, wenden sie sich an die Energieberatung in Ihrer Nähe. Auf Grund einer Gebäudeanalyse kann der Energieberater geeignete Maßnahmen vorschlagen. Weitere Infos zu den Themen Energie und Bauen: EnergieBeratung Vorder- und Mittelwald Gemeindeamt Lingenau, 1. OG, Telefon 05513/6464-14, jeden Dienstag, 18.00 bis 20.00 Uhr Rufen sie uns an oder kommen sie vorbei! Umwelt Das Umweltbewusstsein der Bevölkerung steigt. Immer mehr Menschen möchten Informationen, wie sie umweltfreundlicher mobil sein können. Der VCÖ hat nun auf seiner Homepage unter www.vcoe.at/umweltcheck kostenlose Tipps und Informationen zusammengestellt, wie man klimafreundlicher unterwegs sein kann. Der VCÖ hat für Sie 10 Tipps zusammengestellt für Ihren persönlichen Beitrag zum Klimaschutz. 1. Kurze Wege zu Fuß oder mit dem Fahrrad zurücklegen: Jede zehnte Autofahrt in Österreich ist kürzer als ein Kilometer. Die Hälfte der Autofahrten sind kürzer als vier Kilometer. Viele kurze Fahrten können auch zu Fuß oder mit dem Fahrrad zurückgelegt werden. 2. Gesundes Radfahren und Gehen: Die Weltgesundheitsorganisation WHO empfiehlt regelmäßige Bewegung: Wer täglich eine halbe Stunde geht oder Rad fährt, senkt sein Herzinfarktrisiko um 50 Prozent. Überlegen sie, ob sie nicht mit dem Fahrrad in die Arbeit fahren können. 3. Öffentliche Verkehrsmittel nutzen: Überlegen sie bei Fahrten, ob sie diese nicht auch mit Öffentlichen Verkehrsmitteln zurücklegen können. Oft sind sie mit Öffentlichen Verkehrsmitteln schneller am Ziel als mit dem Auto. 4. Beim Autokauf auf Spritverbrauch achten: Wenn sie ein Auto kaufen, achten sie auf den Spritverbrauch. Verbraucht ihr Wagen pro 100 Kilometer im Durchschnitt fünf statt sieben Liter, dann sparen sie bei einer Fahrleistung von 100.000 Kilometer 2.000 Liter Sprit und bei derzeitigen Spritpreisen rund 2.100 Euro. Wer 2.000 Liter Sprit spart, vermeidet rund fünf Tonnen CO2! Seite 14 Der Bürger soll es wissen 5. Spritsparender Fahrstil: Vorausschauend und gleichmäßig fahren, gleiten statt rasen! Allein durch Ihren Fahrstil können sie den Spritverbrauch um 20 bis 30 Prozent verringern. Wussten sie, dass bei Tempo 100 der Spritverbrauch im Durchschnitt um 27 Prozent niedriger ist als bei 130 km/h? 6. Vermeiden Sie Flugreisen: Vor allem Kurzflüge sind sehr klimaschädlich. Pro Personenkilometer ist die Klimabelastung bei Kurzflügen am höchsten. Zudem sind sie bei Fahrten bis 500 Kilometer mit der Bahn meist genauso schnell. Denn wer fliegt, muss lange vor dem Abflug am Flughafen sein und hat meist eine längere Anfahrtszeit zum Flughafen als zum Bahnhof. 7. Vorrang für Produkte aus der Region: Wenn sie einen Beitrag zur Verringerung des Lkw-Verkehrs leisten möchten, dann geben sie Produkten aus der Region den Vorrang. Statt langer Transportwege fördern sie die lokale Produktion und tragen auch zur Sicherung der Arbeitsplätze in der Region bei. 8. Fahr nicht fort, kauf im Ort: Die Zunahme von Einkaufszentren am Stadtrand verursacht mehr Verkehr. Wenn möglich, dann gehen sie einkaufen anstatt zum Einkaufszentrum zu fahren. Sie stärken damit die Nahversorgung und tragen dazu bei, dass attraktive Ortskerne erhalten bleiben. 9. Sanfter Tourismus: Auch bei Urlaubsreisen ist Klimaschutz möglich. Schon die Auswahl des Urlaubsziels beeinflusst Ihre Klimabilanz. Immer mehr entdecken in Österreich den Urlaub per Fahrrad oder in autofreien Urlaubsorten. 10. Verkehr sparend wohnen: Ein Niedrigenergiehaus im Grünen klingt für viele verlockend und stellt sich sehr rasch als Energiefalle heraus. Wer abseits von öffentlichen Verkehrsmitteln wohnt, fährt meist mit dem Auto zur Arbeit. Die Folge: Das Auto verbraucht mehr Energie als durch das Niedrigenergiehaus eingespart wird. Seite 15 Der Bürger soll es wissen Zahnarzthelferin Welches Mädchen hat Interesse an einer Ausbildung zur Zahnarzthelferin? Wir suchen für unsere Zahnarztordination in Hittisau ab Sommer 2007 einen weiblichen Anlernling im Alter von 15 bis 17 Jahren. Wenn du Freude im Umgang mit Menschen hast und Geschicklichkeit, Teamfähigkeit und Leistungsbereitschaft zu deinen Tugenden gehören, bewerbe dich schriftlich mit Zeugnissen, Lebenslauf und Foto. Vorderwälderinnen bevorzugt! Wir freuen uns auf DEINE Bewerbung! Ordination Dr. Kupec Gabriela IfS-Schuldenberatung Ab Frühling 2007 startet die IfS-Schuldenberatung mit einem neuen Service, um die Wartezeiten zu verkürzen. In der Beratungsstelle Bregenz findet jeden Donnerstag in der Zeit von 09:00 bis 15:00 Uhr ein Sprechtag statt. Die bisherige Sprechstunde am Dienstag entfällt daher. Fragen, Probleme und Anliegen im Zusammenhang mit Geld und Schulden können dann ohne Anmeldung, kostenlos und vertraulich mit einem Schuldenberater bzw. einer Schuldenberaterin besprochen werden. Bei Bedarf wird gleich ein weiterer Beratungstermin vereinbart. IfS Schuldenberatung Beratungsstelle Bregenz Unlautere Geschäftspraktiken Umsonst gibt es nix! Wer kennt es nicht? Gewinnzusagen die ins Haus geflattert kommen, am Handy per sms erscheinen oder im Internet plötzlich eingeblendet werden. Prüfen sie genau, ob es sich lohnt, diesen Angeboten nachzugehen. Gewinnzusagen: ♦ Schauen sie genau was sie gewonnen haben und ob zusätzliche Kosten entstehen ♦ Achten sie darauf, ob sie schon gewonnen haben oder ob sie erst an der Verlosung teilnehmen. Seite 16 Der Bürger soll es wissen Gratis-Angebote im Internet: ♦ Seien sie bei Gratis-Angeboten immer skeptisch. Selten ist wirklich etwas gratis. Oft handelt es sich um Lockangebote, bei denen Zeit und Kosten (auch noch zu einem späteren Zeitpunkt) anfallen können. ♦ Beachten sie immer die allgemeinen Geschäftsbedingungen! ♦ Geben sie zum unverbindlichen Testen niemals persönliche Daten an ♦ Schicken Sie Schreiben immer mit einem eingeschriebenen Brief und behalten sie eine Kopie Weitere Informationen erhalten sie in Foldern des Bundesministeriums für Soziales und Konsumentenschutz, die sie über „broschuerenservice.bmsk.gv.at“ beziehen können. Jung bleiben beim Älter werden: Wie bleibe ich fit und mobil? Wie reagiere ich auf Veränderungen? Welche Unterstützungsangebote gibt es für mich? Eine diplomierte Pflegefachkraft kommt zu ihnen nach Hause und berät sie kostenlos. So bleiben die Tage gute Tage! Machen sie einen Termin mit uns: Sozialsprengel Vorderwald, Bach 127, 6941 Langenegg Telefon: 0 55 13 / 41 01-15, E-Mail: hauskrankenpflege@langenegg.at Seite 17 Der Bürger soll es wissen Bereitschaftsdienste der Ärzte: (Änderungen vorbehalten) im Bereich Vorder-Bregenzerwald, Dr. Bilgeri Stefan, 6952 Hittisau, Tannen 212 Dr. Stecher Hannes, 6951 Lingenau, Hof 330 Dr. Oswald Anton, 6942 Krumbach, Nr. 149 Dr. Lampl Thomas, 6934 Sulzberg, Nr. 226 Dr. Isenberg Gerhard, 6932 Langen, Dorf 270 Beginn 23. Juni 7h 30. Juni. 7h 07. Juli 7h 14. Juli 7h 21. Juli 7h 28. Juli 7h 04. Aug. 7h 11. Aug. 7h 14. Aug. 18h 18. Aug. 7h 25. Aug. 7h Ende 25. Juni 7h 02. Juli 7h 09. Juli 7h 16. Juli 7h 23. Juli 7h 30. Juli 7h 06. Aug. 7h 13. Aug. 7h 16. Aug. 7h 20. Aug. 7h 27. Aug. 7h Art Sonntag Sonntag Sonntag Sonntag Sonntag Sonntag Sonntag Sonntag Feiertag Sonntag Sonntag 30001 6130 8120 05516-2031 05575-4660 Arzt Dr. Bilgeri, Hittisau Dr. Isenberg, Langen Dr. Lampl, Sulzberg Dr. Stecher, Lingenau Dr. Oswald, Krumbach Dr. Bilgeri, Hittisau Dr. Isenberg, Langen Dr. Bilgeri, Hittisau Dr. Lampl, Sulzberg Dr. Oswald, Krumbach Dr. Stecher, Lingenau Ordinationszeiten während den Bereitschaftsdiensten: Jeweils von 10.00 bis 11.00 Uhr und 17.00 bis 18.00 Uhr. Nachtdienste während der Woche: Auskunft beim Hausarzt _______________________________________________________________ Herausgeber, Redaktion und für den Inhalt verantwortlich: Gemeindeamt Hittisau, 6952 Hittisau, Platz 370, Telefon 6209-0 Redaktionsschluss für die Septemberausgabe: Freitag, 07. September 2006 Abgabe: rechtzeitig beim Gemeindeamt E-Mail: gemeinde@hittisau.at Seite 18 Der Bürger soll es wissen Sonnenblume O Sonnenblume hoch und breit, mit deinem Strahlenhaupt. Noch ist es grün, noch ist es Zeit, noch ist dein Stamm belaubt. Noch ist es herrlich auf der Welt, noch dauert ihre Pracht. Doch ist der Zeiger schon gestellt, auf Tod und Mitternacht. (Dita Waggerl) Seite 19


Hittisau DBSEW 20070301
Son, 6. Feber 2011 | Kuhn EDV

Der Bürger soll es wissen Seite 1 Der Bürger soll es wissen Übersicht: AUS DEM GEMEINDEAMT...................................................................................... 4 UMBAU GEMEINDEHAUS .................................................................................... 4 REISEPASS ....................................................................................................... 5 NOTARIELLER AMTSTAG ................................................................................... 5 WECHSEL BEI DER FEUERWEHR ........................................................................ 5 VORANSCHLAG FÜR DAS JAHR 2007 ................................................................. 5 VERORDNUNG ÜBER DIE FESTSETZUNG DER HEBESÄTZE UND TARIFE 2007........ 6 PROBLEMSTOFFABGABE ................................................................................ 11 SPERRMÜLLABGABE ...................................................................................... 11 ALTEISENABGABE .......................................................................................... 11 AUTOWRACKS-ABHOLUNG .............................................................................. 12 NICHTRAUCHERSCHUTZ – RAUCHVERBOTE ...................................................... 12 GRATULATIONEN............................................................................................. 12 VEREINE:................................................................................................................... 13 ORTSFEUERWEHR HITTISAU ............................................................................ 13 GERHARD SCHELLING, EHEMALIGER KDT. ....................................................... 14 VEREIN „AKTIV FÜR DIE DRITTE WELT“ – WELTLADEN HITTISAU:..................... 15 KREMATORIUMSBESUCH ................................................................................. 16 CARSHARING PILOTPROJEKT........................................................................... 17 SONSTIGES: .............................................................................................................. 19 SPIELOTHEK ................................................................................................... 19 SOZIALSPRENGEL VORDERWALD ..................................................................... 20 MUSIKSCHULE BREGENZERWALD .................................................................... 23 BEREITSCHAFTSDIENSTE DER ÄRZTE: .......................................................... 25 Seite 2 Der Bürger soll es wissen Liebe Hittisauerinnen und Hittisauer! Der heurige Winter kommt nicht so recht in Schwung. Darf man Klimaforschern Glauben schenken, so wird die Erderwärmung weiter zunehmen. Die Auswirkungen des Klimawandels werden derzeit allerorts diskutiert. Der Beitrag des Menschen zum Klimawandel ist unbestritten – das haben die Diskussionen der letzten Wochen einmal mehr deutlich gezeigt. Weniger klar ist, wer denn nun etwas dagegen tun soll. Da sind wir immer noch dazu geneigt, mit dem Finger auf die jeweils anderen zu zeigen – nicht wir Österreicher, sondern die USA oder China sollen zuerst handeln, nicht die Autofahrer, sondern der Flugverkehr, nicht die Bürger, sondern die Politiker, …. Dabei muss uns bewusst sein, dass längst Lösungen gefragt sind, in die auch wir alle eingebunden sind. Denn es wird viele kleine Schritte brauchen, um in Sachen Klimaschutz etwas zu bewegen. Unser Ziel in Hittisau ist es, durch intelligentes Mobilitätsmanagement den Verkehr in unserer Gemeinde bestmöglich abzuwickeln. Gleichzeitig wollen wir aber auch umweltverträgliche Verkehrsmittel mit aller Kraft fördern und, wo immer dies möglich und sinnvoll ist – Verkehr vermeiden. Unser Förderbeitrag für einen attraktiven Wälderbus ist nicht unbeträchtlich. Die Organisationsstruktur bei der Regio für den Busbereich ist ein wichtiger Schritt in der Zusammenarbeit im Bregenzerwald. Die Errichtung einer kundenfreundlichen Bushaltestelle mit überdachtem Fahrradabstellplatz ist beim Gemeindeamt vorgesehen. In Hittisau sollten wir erreichen, dass wir alle, bevor wir ins Auto steigen, abgewogen haben, ob nicht der Bus, das Rad oder die eigenen Füße die bessere, weil gesündere, stressfreiere und umweltverträglichere Alternative wäre, dann haben wir bereits viel erreicht. Helfen auch Sie mit, dass wir in Zukunft in Sachen umweltfreundlicher Mobilität Vorbild für andere sein können. Konrad Schwarz, Bürgermeister Seite 3 Der Bürger soll es wissen Aus dem Gemeindeamt Umbau Gemeindehaus Im Jahre 1961 wurde das Gemeindehaus nach den Plänen des Architekten Hörburger errichtet. Großteils wurden zwischenzeitlich schon Nutzungsänderungen vorgenommen (Bank, Lagerhaus, Gendarmerie, Postzustellung usw.). Seit einiger Zeit sind die Sanierung und der Gemeindehausumbau im Gespräch und die Umsetzung im Frühjahr 2007 vorgesehen. Mit den Arbeiten wird Anfang April 2007 begonnen werden und soll voraussichtlich bis Ende Juni abgeschlossen sein. Während der Bauarbeiten wird es zu Beeinträchtigungen im Parteienverkehr kommen. Wir bitten bereits im Voraus um Verständnis für die Erschwernisse während der Bauzeit. Die Sanierung und teilweise Nutzungsänderung umfasst im Erdgeschoss im Wesentlichen die Installierung eines Bürgerservices und die Neuausrichtung des Tourismusbüros. In den Räumen des ehemaligen Lagerhauses wird die öffentliche Bücherei und Spielothek eingerichtet. Im einstigen Raum für die Postzustellung ist ein Besprechungszimmer mit mehrfacher Nutzung (Tourismus, Sprechtage, Waldaufseher, Notar usw.) vorgesehen. Das Postamt bleibt am bestehenden Standort und wird während der Umbauarbeiten den Betrieb eingeschränkt durchführen. Im 1. Obergeschoss sind grundsätzliche Verbesserungsarbeiten und technisch notwendige Installationen erforderlich. Verbunden damit ist eine Neuorganisation im Gemeindeamt. Im 2. Obergeschoss sind innerhalb der Wohnungen geringe Veränderungen erforderlich. Eine gesetzliche Vorgabe ist die behindertengerechte Ausstattung des Gemeindehauses vom Keller bis zum 2. Obergeschoss. Dies geschieht durch den Einbau eines Personenliftes und den damit verbundenen Änderungen im Bereich des Haupteinganges und der WC-Anlagen. Weiters werden auch alle alten Fenster, Heizkörper und sanitären Einrichtungen durch neue ersetzt. Während der Umbauarbeiten ist vorgesehen, dass das Tourismusbüro im Feuerwehr- und Kulturhaus untergebracht wird. Das Gemeindeamt und Standesamt verbleibt in den Räumlichkeiten im 1. OG und wird durch die Umbauarbeiten stark betroffen sein. Während dieser Zeit kann der Parteienverkehr möglicherweise durch die laufenden Umbauarbeiten eingeschränkt sein oder kurzfristig ausfallen, wofür wir um Verständnis bitten. Seite 4 Der Bürger soll es wissen Reisepass Nach Angaben des Bundesministeriums für Inneres laufen im Jahr 2007 überdurchschnittlich viele Reisepässe ab. Da ein „verlängern“ nicht mehr durchführbar ist, bekommen alle Bürgerinnen und Bürger die einen neuen Pass beantragen, den Sicherheitsreisepass, der seit Sommer 2006 ausgestellt wird. Da es in der Hochsaison zu längeren Wartezeiten kommen könnte, werden alle Bürgerinnen und Bürger, deren Pass dieses Jahr seine Gültigkeit verliert, sich frühzeitig mit dem Gemeindeamt, Zimmer 9 in Verbindung zu setzen. Notarieller Amtstag Der nächste notarielle Amtstag des öffentlichen Notars Dr. Hermann Hager, Bezau, findet wie jeden Monat, am ersten Montag im Monat statt. Der nächste ist am Montag, den 05.03.2007. Wechsel bei der Feuerwehr Bei der Jahreshauptversammlung am 27. Jänner 2007 hat sich Feuerwehrkommandant Gerhard Schelling einer Wiederwahl nicht mehr gestellt. Bei den Neuwahlen wurde Hans Grabher von Helmisau zum Kommandanten und Josef Peter Nußbaumer zu seinem Stellvertreter gewählt. Die Gemeinde dankt dem ausscheidenden Kommandanten Gerhard Schelling für seine langjährige Tätigkeit in der Feuerwehr – davon 6 Jahre als Kommandant - und wird eine gebührende Ehrung zu einem späteren Zeitpunkt vornehmen. Dem neugewählten Kommandanten Hans Grabher und seinem Team im Feuerwehrausschuss wünschen wir einen guten und erfolgreichen Start in der Feuerwehrführung und hoffen auf eine gute und konstruktive Zusammenarbeit. Voranschlag für das Jahr 2007 Die GV hat den Voranschlag in der Sitzung am 28.12.20046 so rechtzeitig beschlossen, dass er mit Beginn des Kalenderjahres wirksam werden konnte. Bei der Erstellung wurden die notwendigen Grundsätze beachtet. Die Einnahmen und Ausgaben sind übersichtlich dargestellt und die Grundsätze der Wahrheit, Klarheit, Genauigkeit, Wirtschaftlichkeit, Sparsamkeit und der Öffentlichkeit wurden berücksichtigt. Einige Positionen sind bereits von Landesseite vorgegeben: es sind dies Ertragsanteile, Landesumlage, Sozialhilfe, Pflegegeld, schlüsselmäßige Bedarfszuweisungen, usw. Seite 5 Der Bürger soll es wissen Der Verschuldungsgrad pro Einwohner beträgt zum 1.1.2007 und am Ende des Jahres 2007 voraussichtlich Der Voranschlag enthält folgende Summen: Gruppe Bezeichnung Einnahmen € € 547,00 € 525,00. Ausgaben € 1.555.600,00 29.700,00 333.000,00 258.200,00 1.162.700,00 181.100,00 230.600,00 186.100,00 1.373.100,00 546.900,00 0. Vertretungskörper und allg. Verwaltung 783.200,00 1. öffentliche Ordnung und Sicherheit 8.400,00 2. Unter., Erziehung, Sport und Wissensch. 122.500,00 3. Kunst, Kultur und Kultus 130.500,00 4. Soziale Wohlfahrt u. Wohnbauförderung 188.300,00 5. Gesundheit 2.900,00 6. Straßen- und Wasserbau, Verkehr 48.600,00 7. Wirtschaftsförderung 6.000,00 8. Dienstleistungen 1.556.800,00 9. Finanzwirtschaft 3.009.800,00 An Verstärkungsmitteln stehen € 38.000,00 zur Verfügung. Der Voranschlag schließt mit Ausgaben und Einnahmen von je € 5.857.000,00 ausgeglichen ab. Die Finanzkraft der Gemeinde Hittisau beträgt € 1.668.900,00. Für die Umsetzung dieses Budgetrahmens ist eine Entnahme aus der Haushaltsrücklage von € 1.083.700,00 notwendig. Verordnung über die Festsetzung der Hebesätze und Tarife 2007 Bezeichnung: Meßbetr. Hebesatz 1. Grundsteuer A: f.land-u.forstw.Betriebe 1.195,95 500 2. Grundsteuer B: f. sonstige Grundstücke 21.899,26 500 3. Kommunalsteuer 3% 4. Gästetaxe: je Nächtigung lt. VO € 1,40 5. Zweitwohnsitzabgabe lt. VO bis 70 m² Geschossfläche € 3,80 über 70 m² Geschossfläche € 0,00 6. Tourismusbeitrag: € 0,40 v.H. 7. Hundesteuer: je Hund € 36,70 8. Gemeindebeitrag für Musikschulen: Von den Gesamtkosten für 2 Semester (Eltern- u. Gde. Beitrag) übernimmt die Gemeinde 50% - höchstens jedoch für Einzelunterricht € 382,00 Gruppenunterricht € 306,00 Elementarunterricht € 168,00 Kurzstunde € 306,00 Kindersingen € 102,00 12. Gebühren für die Benützung von Gemeindeeinrichtungen: Seite 6 Der Bürger soll es wissen a) Wasserbezugsgebühren: Grundgebühr halbjährlich € 20,00 + USt. Zählermiete für 2. Zähler, halbjährlich € 10,00 + USt. Zählermiete für Regenwassernutzung halbj. € 5,00 + USt. je m3 Trink- und Nutzwasserbezug je m3 € 0,32 + USt. Pauschalgebühr für nicht angeschlossene Objekte als Löschwasserbeitrag im Umkreis eines Hydranten bis 100 lfm halbjährlich € 8,70 + USt. bis 150 lfm halbjährlich € 6,10 + USt. bis 200 lfm halbjährlich € 3,80 + USt. b) Wasseranschlussgebühren: Beitragssatz € 24,40 + USt. c) Kanalbenützungsgebühren: je m3 Abwasser € 1,74 + USt. ab 2000 m³ jährlich € 1,56 + USt. Oberflächenwässer m2/Halbjahr € 0,25 + USt. d) Klärgrubeninhalte je m³ Abwasser € 11,20 + USt. e) Kanalanschlussgebühren: Beitragssatz € 29,50 + USt. f) Müllabfuhrgebühren: Grundgebühren: a) für leerstehende Gebäude u. Alphütten € 25,45 + USt. b) für Einpersonenhaushalte u. Betriebe € 33,00 + USt. c) für Zweipersonenhaushalte, Ferien häuser und zu Ferienzwecken vermietete Gebäude € 47,64 + USt. d) für Dreipersonenhaushalte € 50,91 + USt. e) für Vier- und Mehrpersonenhaushalte € 54,00 + USt. Abfuhrgebühren (Sack- und Entleerungsgebühren): Sackgebühr für Restmüllsack (60 l) € 4,90 incl. Sackgebühr für Bioabfallsack (8 l) € 0,70 incl. Sackgebühr für Bioabfallsack (15 l) € 1,30 incl. Gestrasack für Plastikabfall (240 l) € 0,50 incl. Gebühr für die Entleerung von 50 l Eimer / je Entleerung € 4,00 incl. 110 l Eimer / je Entleerung € 8,50 incl. 120 l Eimer / je Entleerung € 9,30 incl. Gebühr für die Entl. eines 240 l Containers € 18,60 incl. 660 l Container € 42,90 incl. 800 l Container € 50,00 incl. 1100 l Container € 71,50 incl. 120 l Container /Bioabfall € 9,60 incl. 13. Entgelte für die Benützung von Gemeindeeinrichtungen: a) Kindergarten - Elternbeitrag Monat/Kind (7:40-10:45 )€ 27,01 incl. Elternbeitrag Monat/Kind (7:40-11:35 ) € 28,00 incl. Elternbeitrag Monat/Kind (7:40-12.20) € 29,00 incl. b) Verpflegskosten SENIORENHEIM: Seite 7 Der Bürger soll es wissen Heim Platz 186 Person/Tag € 31,50 14. Solaranlagenförderung: verlängert bis 31.12.2007 im Ausmaß von 1/4Anteil der Landesförderung im Rahmen des budgetierten Voranschlagsatzes bis zu einem Höchstbetrag von € 900,00 je Objekt. Die Hebesätze und Gebühren wurden in der vorgelegten Höhe einstimmig beschlossen und genehmigt. Diese Verordnung tritt am 01.01.2007 in Kraft. Gleichzeitig verliert die Verordnung für das Jahr 2006 ihre Wirksamkeit. Seite 8 Der Bürger soll es wissen Verordnung über einen Leinenzwang im Bereich des Ortszentrums von Hittisau sowie die Beseitigung von Hundekot. Die Gemeindevertretung der Gemeinde Hittisau hat in ihrer Sitzung am 16. Jänner 2007 beschlossen: Gemäß § 50 Abs. 1 lit. A Z. 10 in Verbindung mit § 18 Gemeindegesetz, LGBI. Nr. 40/1985 i.d.g.F. wird unbeschadet bestehender Gesetze und Verordnungen des Bundes und des Landes Vorarlberg verordnet: § 1 Geltungsbereich Der Geltungsbereich dieser Verordnung erstreckt sich auf die in der Anlage (Lageplan) farbig ausgewiesenen Bereiche des Gemeindegebietes von Hittisau. § 2 Verbote Auf den in § 1 erwähnten Flächen ist das freie Laufenlassen von Hunden verboten (Leinenzwang). Hundehalter sind während des ganzen Jahres verpflichtet, die durch ihren Hund auf den in § 1 erwähnten Flächen verursachten Verunreinigungen (Hundekot) unverzüglich zu beseitigen. Die Entsorgung ist über die aufgestellten Hundekotcontainer „Belloo“ oder öffentlichen Mülleimer möglich. Für die Einhaltung der Verordnung ist der Hundehalter verantwortlich. Hat dieser das Tier einer anderen Person anvertraut, so obliegt dieser Person die Verantwortung. § 3 Verwaltungsübertretung Das Nichtbefolgen der Bestimmungen dieser Verordnung wird von der Bezirksverwaltungsbehörde als Verwaltungsübertretung geahndet. § 4 Inkrafttreten Diese Verordnung tritt mit dem auf die Kundmachung folgenden Tag in Kraft. Die Verordnung vom 12. 06. 2002 tritt außer Kraft. Hinweis: Für die öffentlichen Verkehrsflächen gilt bereits aufgrund der Straßenverkehrsordnung § 92, dass der Besitzer oder Verwahrer von Hunden dafür zu sorgen hat, dass Gehsteige, Gehwege, Fußgängerzonen und Straßen nicht verunreinigt werden. In diesen Bereichen dürfen Hunde nach der Straßenverkehrsordnung nicht frei herumlaufen. Seite 9 Der Bürger soll es wissen Seite 10 Der Bürger soll es wissen Problemstoffabgabe beim Bauhof Am Samstag, den 28. April 2007 findet von 8:30 – 11:30 Uhr die Problemstoffsammlung beim Bauhof Hittisau (hinter der Fa. Dietrich) statt. Sie haben wiederum die Möglichkeit, die in ihrem Haushalt angefallenen Problemstoffe abzugeben. Die Problemstoffe sind nach Möglichkeit in den Originalbehältnissen zu übergeben. Kühlgeräte, Bildschirme und Elektronikschrott kann ebenfalls bei der Problemstoffsammlung abgegeben werden. Für Altbatterien (ausgenommen Autobatterien), Lampen und Kühlgeräte sowie Ölfilter, Altöl und Altchemikalien besteht auch eine Rücknahmepflicht des Handels. Medikamente können in Apotheken zurückgegeben werden. Wir möchten noch einmal darauf hinweisen, dass nur haushaltsübliche Mengen angenommen werden können. Sperrmüllabgabe beim Biomasseheizwerk Am Mittwoch, den 25. April 2007 besteht die Möglichkeit, in der Zeit von 13.00 - 18.00 Uhr beim Parkplatz vor dem Biomasseheizwerk Sperrmüll abzugeben. Bei der Sperrmüllabgabe sind nur sperrige Güter erlaubt. Teile, die in den Müllsack passen, müssen im Müllsack entsorgt werden. Wichtig: Bei der Sammlung wird kein Sperrmüll in Säcken angenommen. Größere Mengen müssen direkt im Abfallwirtschaftszentrum Andelsbuch/Bersbuch (früher Sporenegg) abgegeben werden. Alteisenabgabe beim Biomasseheizwerk Am Donnerstag, den 26. April 2007 können in der Zeit von 8.00 bis 17.00 Uhr auf dem Parkplatz vor dem Biomasseheizwerk Eisenteile, Dachrinnen, Fahrräder sowie Waschmaschinen, Spülmaschinen, Herde usw. abgegeben werden. Die Alteisenabgabe ist im haushaltsüblichen Rahmen kostenlos. Wir ersuchen, die Abgabe unbedingt in der obgenannten Zeit durchzuführen. Auf keinen Fall dürfen Eisenteile schon am Vorabend abgeladen werden. Seite 11 Der Bürger soll es wissen Autowracks-Abholung Die Beseitigung von Autowracks erfolgt am 26./27. April 2007 zum Abholpreis von € 40,-- (inkl. Mwst.) pro Autowrack. Die Abholung kann gegen Bezahlung der Gebühr beim Gemeindeamt Zimmer Nr. 9, bis 25.04.2007, angemeldet werden. Bei der Anmeldung bitte unbedingt den Typenschein mitbringen. Die Autowracks werden nur an der Straße abgeholt, wo sie vom LKW leicht erreichbar sind. Sie dürfen auf keinen Fall mit weiteren Reifen gefüllt werden. Pro Auto werden 4 Reifen + 1 Ersatzreifen als normal angenommen. Weiters dürfen die Autos nicht mit anderen Materialien gefüllt sein. Nichtraucherschutz – Rauchverbote Der Konsum von Tabak ist in Industrieländern wie Österreich bedeutendste Ursache vermeidbarer Krankheiten und Todesfälle. Weltweit sterben derzeit nach Schätzungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) jährlich über 4 Millionen Menschen vorzeitig an den Folgen tabakbedingter Krankheiten. Diese Zahl wird sich innerhalb der nächsten Jahrzehnte auf rund 10 Millionen pro Jahr erhöhen, wenn gegen diese Entwicklung nichts unternommen wird. Es ist heute wissenschaftlich anerkannt, dass auch Passivrauchen schadet, immer mehr Erkrankungen werden mit Passivrauchen in Verbindung gebracht. Im Lichte dieser Erkenntnis hat der Bundesgesetzgeber im Jahre 2004 weitreichende Regelungen zum Nichtraucherschutz erlassen. Ungeachtet nachfolgender Erläuterungen ist jedoch vorweg festzustellen, dass immer mehr Gemeinden in ihren eigenen Einrichtungen ungeachtet der öffentlich – rechtlichen Bestimmungen wie etwa dem Tabakgesetz in ihren Gebäuden ein generelles Rauchverbot normieren. Auch in der Gemeinde Hittisau gilt, mit Ausnahme des Ritter von Bergmann Saales, ein Rauchverbot in allen öffentlichen Gebäuden. Gratulationen Beim VTV-Wintercircuit hat Tina Manzel in der Kategorie U-12 mit ihrem Sieg für eine Überraschung gesorgt. Auf dem Weg ins Finale gab sie lediglich zwei Games ab und besiegte dort schließlich auch die als Nummer eins gesetzte Spielerin klar mit 6:2 und 6:1. Die Gemeinde Hittisau gratuliert Tina zu ihren hervorragenden Leistungen und wünscht ihr viel Glück und Erfolg auf Ihrem weiteren Weg! Seite 12 Der Bürger soll es wissen Vereine: Ortsfeuerwehr Hittisau Bei der Jahreshauptversammlung am 27. Jänner 2007 trat nach sechsjähriger Amtszeit Kommandant Gerhard Schelling zu den Neuwahlen nicht mehr an. Für sein ehrenamtliches und großes Engagement möchten wir an dieser Stelle unseren Dank und Anerkennung aussprechen. Herr Hans Grabher wurde zum neuen Kommandanten gewählt. Erreichbar unter: Hans Grabher, 6952 Hittisau, Helmisau 119 Tel. Nr.: 05513/4215, Mobiltelefon: 0664/1611417 Email: hans-grabher@aon.at Der neue Feuerwehrvorstand setzt sich wie folgt zusammen: Hans Grabher Josef Peter Nußbaumer Martin Nenning Christoph Bals Andreas Pfanner Tobias Bartenstein Jörg Bilgeri Florian Bechter Kommandant Kommandant Stellvertreter Beirat Beirat und Gerätewart Beirat und Gerätewart Kassier Schriftführer Beirat Die Feuerwehr Hittisau braucht dringend Verstärkung, aus diesem Grund suchen wir intressierte junge Männer ab 16 Jahren die sich gerne ehrenamtlich für die Dorfgemeinschaft einsetzen. Interessierte wenden sich bitte an Hans Grabher. Unter dem Motto „RETTEN - LÖSCHEN – BERGEN – SCHÜTZEN“ sorgt die Feuerwehr Hittisau für Sicherheit zum Wohle der Gemeinde und deren Bevölkerung. Für die Ortsfeuerwehr Hittisau Der Feuerwehrvorstand Seite 13 Der Bürger soll es wissen Gerhard Schelling, ehemaliger Kdt. Geschätzte Hittisauerinnen und Hittisauer! Zum Ersten möchte ich mich bei der gesamten Bevölkerung recht herzlich bedanken, die mich während meiner 6 jährigen Kommandantenzeit in allen Belangen unterstützt haben. Für mich gab es schöne Zeiten, wo Kameradschaft sehr gepflegt wurde und wir in der Feuerwehr gemeinsam „Großartiges“ miteinander durchführten und in Katastrophenfällen ausgezeichnet zusammenarbeiteten. In den letzten 1 ½ Monaten musste ich jedoch feststellen, dass ein Großteil des Ausschusses nicht mehr so hinter mir stand und mir verschiedene Vorhaltungen in Bezug auf meinen Kommandantenstil machte. Die eigenmächtigen Aktionen dieses Ausschusses hinter meinem Rücken: • das Abhalten von Sitzungen ohne mich, • Telefonate und Mundpropaganda, mich bei der JHV nicht zu wählen, • usw. machten mich sehr nachdenklich. Auf Grund dieser unguten Aktionen gegen mich, aber auch aus beruflichen und privaten Gründen habe ich mich entschlossen, mich einer neuerlichen Wahl zum Kommandanten nicht mehr zu stellen. Der Abschnittskommandant hat in der JHV klar zum Ausdruck gebracht, dass seitens des Landesfeuerwehrinspektors, Bezirksfeuerwehrinspektors, Bezirksvertreters und ihm, es nie Anlass zu Kritik oder einer Kurskorrektur gab. Weiters hat er in seinen Dankesworten mir eine ehrliche und korrekte Haltung gegenüber den Kommandanten des Abschnittes bescheinigt und mir Handschlagqualitäten lobend zugesichert. Der AFK äußerte weiters, dass ich mein Bestes zum Wohle der Feuerwehr bzw. Bevölkerung gegeben hätte und wer ein solches Amt inne hat, muss damit rechnen: „Undank ist der Welten Lohn“. Abschließend möchte ich allen, der Bevölkerung, dem Bürgermeister, den Pfarrherrn, den Vereinsfunktionären nochmals ein herzliches „Vergelt’s Gott“ für die Unterstützung während meiner Kommandantenzeit aussprechen. Gerhard Schelling Seite 14 Der Bürger soll es wissen Verein „Aktiv für die Dritte Welt“ – Weltladen Hittisau: Personelle Veränderungen im Vorstand! Bei der kürzlich abgehaltenen Generalversammlung stand die Neuwahl des Ausschusses statutengemäß auf der Tagesordnung. Doris Raffeiner legte aus familiären Gründen wegen Arbeitsüberlastung ihre Funktion als Obfrau zurück. Weiters haben Brigitte Nenning (Schriftführerin) und Edeltraud Dorner (Beirat) ihre Funktionen abgegeben. Die Neuwahl brachte folgenden neuen Ausschuss: Obfrau Amalie Schneider, Tannen. Als weitere neue Ausschussmitglieder wurden gewählt: Johanna Mennel, Doris Raffeiner (Beirat), sowie die bisherigen Ausschussmitglieder Marlies Nenning, Marlies Schwärzler und Gerard Hagspiel. Das Weltladenteam dankt Doris Raffeiner für die umsichtige und mit großem Einsatz geleistete Arbeit als Obfrau. Sechs Jahre stand sie dem Verein "Weltladen" in einer bewegten Umbruchphase – Umzug nach Heideggen und dann wieder zurück in den Neubau am Platz - vor. Wir freuen uns, dass sie trotz ihrer starken Belastung weiter bereit ist ihre Erfahrungen im Beirat einzubringen. Dank gilt jedoch auch der Schriftführerin Brigitte Nenning für ihre Schriftührertätigkeit und der Beirätin Edeltraud Dorner. Beide stehen dem Verein weiterhin als Weltladenmitarbeiterinnen zur Verfügung. Wir freuen uns auf eine gute Zusammenarbeit im neuen Team. Wir, alle ehrenamtliche MitarbeiterInnen und Ausschussmitglieder, freuen uns über einen guten Verlauf des Geschäftsjahres 2005/2006. So ist es uns möglich für die Arbeit in den Entwicklungsländern Geldmittel in Form von Mikrokrediten über die OIKOCREDIT AUSTRIA bereitstellen zu können. Im vergangenen Jahr waren es € 9.000,--. Diese werden zu geringen Zinsen an Genossenschaften und kleine Produzentengruppen, die sich gemeinsam zur Rückzahlung verpflichten, ausgeliehen. Menschen, die in ihren Ländern nicht einmal eine Bank betreten dürfen, weil sie keinerlei Sicherheiten bieten können, werden so in die Lage versetzt, wirtschaftlich mit, z. B. einem Kapitaleinsatz von 50 Euro tätig zu werden und können nach Rückzahlung einen höheren Kredit, z.B. 100 € erhalten. Hilfe zur Selbsthilfe. Auch Privatpersonen können mit einem Betrag von Euro 200,-- einen Mikrokredit über diese Organisation bereitstellen (Informationen im Weltladen bzw. bei Gerard Hagspiel). Eine Rückforderung des Kreditbetrags ist frühestens nach 3 Jahren mit bis zu 2 % Zinsen möglich. Oikocredit ist eine Ökumenische Entwicklungsgenossenschaft für arme und benachteiligte Menschen in 46 Ländern. Das Kapital von Oikocredit kommt weltweit von 27.000 privaten InvestorenInnen und 550 Kirchen. Das Jahr 2005 war von der UNO zum Jahr der Kleinkredite erklärt worden. Große Freude herrscht bei Oikocredit über die Vergabe des Friedensnobelpreises 2006 an einen Pionier und Wirtschaftswissenschaftler Muhammad Yunus, der seit mehr als 30 Seite 15 Der Bürger soll es wissen Jahren mit Oikokredit und der Grameen Bank (sie gehört zu 90 % armen Frauen) in Bangladesch Kleinkredite, Spar- und günstige Versicherungsangebote an arme Frauen bereitstellt. Im 19. Jahrhundert entwickelte Friedrich Wilhelm Raiffeisen ein ähnliches Modell mit seiner Darlehenskasse für arme Bauern. Diese Idee wird in einem viel größeren Rahmen dem sogenannten „Global-Marshallplan“ vom ehemaligen EU-Kommissär Dr. Franz Fischler beworben und soll dazu dienen, Mittel für die Bevölkerung in verarmten Ländern bereitzustellen. Unterstützen auch Sie unsere Vereinstätigkeit durch Ihre Mitgliedschaft und Entrichtung unseres Jahresbeitrages von € 10,-- bzw. des freiwillig erhöhten Jahresbeitrages von € 26,50 auf unser Raika-Konto 18754 (Zahlschein liegt bei). Wir freuen uns auch auf jeden Besuch im Weltladen auf eine Tasse Tee oder Kaffee und sei es nur aus Interesse. Allen unseren Kunden, Mitgliedern und Förderern sei bereits jetzt ein herzliches Vergelt´s Gott gesagt sowie Glück und Zufriedenheit für alle Tage gewünscht. Ihr Weltladenteam“ Krematoriumsbesuch – Ethik und Umwelt im Krematorium Hohenems Der Krankenpflegeverein Hittisau ladet alle interessierten BürgerInnen zum Besuch des Krematoriums in Hohenems ein. Die Feuerbestattung ist möglicherweise älter als die Erdbestattung und hat bereits 3000 Jahre vor Christi Geburt in der Jungsteinzeit stattgefunden. Als schließlich Karl der Große in seinem Reich im Jahre 785 die Einäscherung untersagte, waren ab dem 9. Jahrhundert in Europa im Allgemeinen keine Einäscherungen mehr üblich. Erst während des II. Vatikanischen Konzils räumte schließlich das Heilige Offizium am 5.Juli 1963 den gläubigen Katholiken die Wahl dieser Bestattungsart ein. Im Sinne des Konzils hat sich auch unser Herr Pfarrer, Mag. Hubert Ratz, in der letzten Generalversammlung des Krankenpflegevereines geäußert. Termin: Freitag, 23.02.2007 Abfahrt: 13.45 Uhr ab Postamt Hittisau Kosten: Der Einritt ist frei. Kosten für den Bus € 6,-- werden im Bus kassiert. Anschließend Einkehr im Palastrestaurant in Hohenems. Rückkehr nach Hittisau ca. 17:45 Uhr. Anmeldung erbeten bis 22.02.07 an: Christa Feurstein, Kirchenbühl 451, Telefon 2282. Seite 16 Der Bürger soll es wissen Carsharing Pilotprojekt Aufgrund der positiven Rückmeldungen aus der Bevölkerung bei der Carsharing-Fragebogenaktion im Jahr 2006, hat der Ausschuss für Umwelt und Nachhaltigkeit in Kooperation mit der Gemeinde, der Raiffeisenbank Vorderbregenzerwald und der Firma Denzeldrive die Idee weiterentwickelt. Bei Umsetzung des Pilotprojekts steht den NutzerInnen von Carsharing ein in Hittisau stationierter Hyundai Getz zur Verfügung. Im Tarif inkludierte Leistungen: • Treibstoff • Haftpflichtversicherung (Deckungssumme 10 Mio. Euro) • Haftungsbeschränkung (Selbstbehalt 420 Euro) • Straßenverkehrsabgabe und Autobahnvignette für Österreich+Schweiz Pro Stunde 7:00 – 23:00 Uhr 1,85 Euro Pro Stunde 7:00 - 19:00 Uhr 1,50 Euro Bis 100 km pro km 0,45 Euro Bis 200 km pro km 0,32 Euro 101 bis 500 km pro km 0,30 Euro Ab 201 km pro weiteren km 0,16 Euro Ab 501 km pro km 0,18 Euro Privatkundentarif inkl. 20% MWSt. Businesstarif exkl. 20% MWSt. Beispielrechnung: Frau M. besucht eine Bekannte in Langenegg. Ausleihzeit: 15:00-17:30 € 4,63 Fahrstrecke: 2x7km=14km € 6,30 € 10,93 Anwendungsmöglichkeiten: • Zweitautoersatz für Familien • Ergänzung zum Öffentlichen Verkehr (Tagesrandzeiten oder Wochenende) • Zusatzangebot für Gäste (Tourismusbetriebe) • Alternative für wenig genutzte Privatautos Gründe für Carsharing: • Kostengünstig: keine Fixkosten, sondern reine Nutzungskosten. Im Durchschnitt steht ein Auto rund 23 Stunden am Tag ungenutzt herum. Ist es da nicht naheliegend, dass mehrere Personen gemeinsam ein Auto nutzen? • Nachhaltig: Ein Carsharing-Auto kann mehrere Pkw ersetzen. Das bedeutet weniger Autos auf unseren Straßen, weniger Energie- und Seite 17 Der Bürger soll es wissen • • Rohstoffeinsatz bei der Herstellung. Weniger Schadstoffe sind die Folge. Nachhaltiger Beitrag im Kampf gegen die vom Menschen verursachte Klimaerwärmung. Bewusstseinbildend: Als CarsharerIn werden sie das Auto bewusster nutzen und andere Mobilitätsmöglichkeiten (Öffentlicher Verkehr, Radfahren, zu Fuß gehen) stärker in Betracht ziehen. Sorgenfrei: Versicherung, Reifenwechsel, Reinigung, Service, Finanzierung. Bereits jetzt haben wir Zusagen der Gemeinde Hittisau, der Raiffeisenbank Vorderbregenzerwald sowie verschiedener Privatpersonen, sodass drei Viertel des notwendigen Umsatzes bereits garantiert sind. Um das Projekt Anfang April starten zu können, ersuchen wir Interessenten um weitere Zusagen für die einjährige Pilotphase. Bei konkretem Interesse oder Fragen zu Carsharing steht Ihnen Jörg Bilgeri vom Gemeindeamt Telefon 6209-13 E-Mail joerg.bilgeri@hittisau.at gerne zur Verfügung. Ein Klimabündnisprojekt des Ausschuss für Umwelt und Nachhaltigkeit in Kooperation mit der Gemeinde Hittisau und der Raiffeisenbank Hittisau. http://anau.hittisau.at Seite 18 Der Bürger soll es wissen Sonstiges: Spielothek Das Spielen geht weiter … Mit Jahresbeginn haben wir die ehreamtliche Tätigkeit der Leitung der Spielothek übernommen. Wir hoffen, dass wir die 13-jährige (!) Tätigkeit von Mag. Josef Wirthensohn würdevoll weiterführen. Josef hat die Spielothek zusammen mit einem erfahrenen und engagierten Team zu einer beachtlichen Größe aufgebaut. Mit 31. Dezember letzten Jahres hat er seine Tätigkeit in der Spielothek niedergelegt. Wir wünschen ihm für sein weiteres Wirken an anderer Stelle alles Gute! Wir selbst sind nun bestrebt, die Arbeit zur vollsten Zufriedenheit der Nutzer der Spielothek weiterzuführen - Tipps und Anregungen sind uns dabei jederzeit willkommen. Es hat ein bisschen gedauert, bis sich herumgesprochen hat, dass es mit der Spielothek weitergeht. Aber nach den ersten Wochen in der Ausleihe können wir feststellen, dass der Spieldrang der kleinen und großen Spieler ungebrochen ist. Es ist eine Freude zu sehen, mit wie viel Spaß Kinder sich Spiele aussuchen und mit nach Hause nehmen. Manchmal glänzen die Augen der Kinder als hätten sie gerade ein Geschenk bekommen. Und manche der jungen Spieler sind waschechte Profis, die einfach alles über das Spiel zu wissen scheinen! Wir blicken mit viel Elan in die Zukunft und haben allerlei Ideen, die wir im Zuge des noch heuer geplanten Umzugs ins Gemeindeamt umsetzen möchten. Wir bedanken uns herzlich für die Mithilfe von Regina und Pia, die uns aus dem alten Team heraus weiterhin unterstützen – was ja nicht selbstverständlich ist. Der Gemeinde danken wir für das in uns gesetzte Vertrauen und freuen uns auf eine gute Zusammenarbeit. Bleibt noch zu sagen, dass wir als Neu-Bürger in der Gemeinde leider noch viel zu wenig Hittisauerinnen und Hittisauer kennen. Umso mehr freuen wir uns darauf, einander beim Spieleausleihen kennen zu lernen. Vielleicht findet sich bei der Gelegenheit noch wer, der/die Interesse hätte, in einem jungen, dynamischen Team mitzuarbeiten. Doris und Georg Hager Spielothek Seite 19 Der Bürger soll es wissen Sozialsprengel Vorderwald Ich pflege und bin nicht allein! Täglich um 6 Uhr steht Maria auf, bereitet das Frühstück für ihren Mann und die 3 Kinder, die der Reihe nach bis 8 Uhr das Haus verlassen. Inzwischen hört sie schon die Oma im oberen Stock ins Badezimmer gehen und Maria weiß, dass sie nun bald mit dem Ruf der Oma rechnen muss, die sie um Hilfe beim Strümpfe anziehen bittet. Anschließend wird sie die Betten für alle machen, Oma das Frühstück machen und die Einkäufe erledigen. „Was koche ich heute?“ Lisa mag kein Fleisch, Karl isst kein Gemüse, dann mache ich Reisauflauf. Für Oma eine eigene Portion, sie darf wegen ihres Diabetes nur Süßstoff bekommen. Dazwischen hilft Maria der Oma beim täglichen Kreuzworträtsel und zügelt ihre Ungeduld, weil sie selbst schon längst fertig wäre damit. Oma wird immer langsamer im Denken, auch im Alltag braucht sie immer mehr Unterstützung. Wie wird das, wenn sie dann Hilfe bei der Körperpflege braucht oder die Stiege nicht mehr alleine bewältigt? Kommt Ihnen das bekannt vor? Dies ist die Beschreibung des normalen Alltags einer Hausfrau und Mutter, die ganz selbstverständlich auch die Oma betreut und langsam in die Rolle einer pflegenden Angehörigen wächst. 80 % der Pflege- und Betreuungsbedürftigen werden bei uns im Vorderwald noch zu Hause versorgt. Dies bedeutet einen unschätzbaren Wert für die Betroffenen, denn im Prinzip möchte jeder Mensch in seiner vertrauten Umgebung alt werden und Seite 20 Der Bürger soll es wissen sterben. Der Pflege- und Betreuungsbedarf wird in den nächsten Jahrzehnten auch bei uns massiv steigen. Gründe dafür sind die Überalterung der Bevölkerung, abnehmende Pflegekapazität der Familien, längere Lebensdauer mit zunehmenden geistigen und körperlichen Abbauerscheinungen. Dies bedeutet, dass immer weniger Familien (und dabei vor allem die Frauen) immer mehr Betreuung leisten müssen. Angehörige zu betreuen und zu pflegen ist mitunter eine belastende Aufgabe. Die Betreuungspersonen müssen dabei auf ihre Ressourcen achten, damit sie der oft schwierigen Aufgabe gewachsen sind. Der Sozialsprengel Vorderwald stellt als Träger der ambulanten Pflege- und Betreuungsdienste und als Beratungseinrichtung die nötigen Angebote für pflegende Angehörige zur Verfügung. Hauskrankenpflege, Mobiler Hilfsdienst, Tagesbetreuung, Urlaubspflege, Essen auf Rädern etc. sind wertvolle Bausteine für die Pflege daheim. Von 23. bis 30. März 2007 veranstaltet der Sozialsprengel Vorderwald eine Impulswoche für betreuende und pflegende Angehörige mit Programmpunkten, die auf die unterschiedlichen Bedürfnisse abgestimmt sind. Damit sollen einmal mehr das Unterstützungsnetz und die Angebote bekannt gemacht werden. In den Vorträgen werden wichtige Informationen und Strategien im Umgang mit pflegebedürftigen und dementen Menschen vermittelt. Außerdem soll der Stellenwert pflegender Angehöriger in der Gesellschaft und in Entscheidungen der Politik gefestigt werden. Wir laden alle betreuenden und pflegenden Angehörigen recht herzlich zur regen Teilnahme an den Veranstaltungen ein! Programm Freitag, 23. März 14.30 Uhr im „Spielhus“ Riefensberg „Gemütlicher Pflegehock “ Der Sozialsprengel Vorderwald lädt alle pflegenden und betreuenden Angehörigen zu einem unterhaltsamen Nachmittag mit Theater, Austausch, Kaffee und Kuchen ein Montag, 26. März Offene Türen von 14.30 – 15.30 Uhr … in den Tagesbetreuungseinrichtungen der Pflegeheime Langenegg, Hittisau und Sulzberg Seite 21 Der Bürger soll es wissen Mittwoch, 28. März 19.30 Uhr im Kleinen Dorfsaal Hittisau „Der Humor als Lebenskunst in Betreuung und Pflege“ Referentin: Inge Patsch, Logotherapeutin und Buchautorin Kosten: € 8,-Donnerstag, 29. März 14.30 Uhr, Treffpunkt Hof, Krumbach „Das liebe Geld“ Fragen und Antworten zu Pflegegeld, Finanzierung eines Heimaufenthaltes, Kostenersatz von Angehörigen, Urlaubspflege etc. Freitag, 30. März, 19.30 Uhr, Kulturraum Lingenau „Wenn die Schuhe im Kühlschrank stehen…“ Leben mit verwirrten Menschen Referentin: DGKS Rosemarie Wilfing, Praxisanleiterin für speziell validierende Pflege Kosten: € 8,--, für IGK-Mitgleider und Uniqa-Kunden: € 4,-Erholungsurlaub für pflegende Angehörige Die Pflege hilfsbedürftiger Menschen in ihrem häuslichen Umfeld ist eine äußerst wichtige und wertvolle Arbeit, die hauptsächlich von Frauen geleistet wird. Diese nicht immer leichte Aufgabe erfordert von den pflegenden Angehörigen viel Einsatz und Verzicht auf berufliche und persönliche Entfaltungsmöglichkeiten. Neben der Unterstützung durch die Hauskrankenpflege und die mobilen Hilfsdienste wird den pflegenden Angehörigen mit der Aktion „Erholungsurlaub für pflegende Angehörige“ eine zusätzliche Entlastung angeboten. Der einwöchige Urlaub wird im Rossbad in Krumbach im Jahr 2007 an 12 Terminen angeboten und kann von Versicherten der Gebietskrankenkasse und der Versicherung der gewerblichen Wirtschaft beantragt werden. Nähere Informationen: Sozialsprengel Vorderwald, Ingrid Oswald, Tel. 05513/4101-15 oder bei den genannten Versicherungen Seite 22 Der Bürger soll es wissen Musikschule Bregenzerwald Veranstaltungskalender 2007 Samstag, 24 Februar um 19.30 Uhr Egg – Domizil NO PROBLEM! Konzert der Big Band der Musikschule Bregenzerwald Mittwoch, 28 Februar um 19.00 Doren Gemeindesaal/Bezau Bildungshaus PODIUM Konzert der Wettbewerbsteilnehmer „Prima La Musica“ Sonntag, 04. März um 17:00 Uhr Schwarzenberg – Angelika Kaufmann Saal KAMMERKONZERT Unsere Musiklerhrerinnen und Musiklehrer auf der Bühne Sonntag, 20. Mai 19.00 Uhr Au – Gasthof „Ur-Alp“ SO KLINGT´S BI ÜS IM WOULD Konzert „in der Alpe“ Volksmusikkonzert mit traditioneller Musik aus dem Bregenzerwald Sonntag, 03. Juni um 17.00 Uhr Schwarzenberg – Angelika Kaufmann Saal ORCHESTERKONZERT „aus Oper und Sinfonik“ Samstag, 09. Juni ab 14.00 Uhr Egg – Musikschule INFO – TAG der Musikschule Die Musikschule stellt sich vor, Gelegenheit zum Informieren und Ausprobieren Montag, 11. bis Freitag 15. Juni Musikschule SCHNUPPERWOCHE Offener Unterricht in der Musikschule. Interessierte können im Unterricht schnuppern. Weitere Informationen im Sekretariat. Samstag, 30. Juni um 19.30 Uhr Schnepfau – Gemeindesaal SCHLUSSKONZERT Ausgewählte Solisten und Ensembles zum Abschluss des Schuljahres Samstag, 08. Dezember um 17. 00 Uhr Krumbach – Pfarrkirche ADVENTKONZERT Festliche Musik zur Vorweihnachtszeit Seite 23 Der Bürger soll es wissen Besser Wohnen Viel Komfort und geringe Energiekosten - Information und Diskussion. Wir laden alle Interessierten herzlich ein: Montag, 5. März 2007, 20 Uhr Ritter-von-Bergmann-Saal in Hittisau (kleiner Saal) Erneuerbare Energie als Chance Ing. Matthias Marxgut, Sibratsgfäll Wie kann ich mit Energie sinnvoll umgehen? Wo liegen die möglichen Einsparpotentiale in einem Haushalt bzw. beim Hausbau? Was bedeutet der Klimawandel für uns? Passivhäuser in Vorarlberg Ing. Walter Unterrainer, Feldkirch Sinnlich – Umweltfreundlich – Komfortabel – Ökonomisch Wie ist es möglich mit EUR 20,-- monatlich ein Einfamilienhaus zu heizen? Ing. Walter Unterrainer zeigt wie man durch entsprechende Planung, mit unwesentlich höheren Baukosten komfortabel und umweltfreundlich wohnen kann. Montag, 19. März 2007, 20 Uhr Ritter-von-Bergmann-Saal in Hittisau (kleiner Saal) Nutzen der ökologischen Wohnbauförderung (Neubau u. Sanierung) Dipl. Ing. Dr. Eckart Drössler, Energieinstitut Vorarlberg Diese Informationsveranstaltung zeigt allen Interessierten, welche Palette von Möglichkeiten die Förderung anbietet, was für einen Sinn und Nutzen sie hat und welche Chancen realisiert werden können, wenn man das erforderliche Wissen rechtzeitig in die Planung einbringt. Wir freuen uns auf Ihren Besuch. Eine gemeinsame Veranstaltung von: Der Eintritt ist jeweils kostenlos. Umweltnetzwerk Vorderwald Seite 24 Der Bürger soll es wissen Bereitschaftsdienste der Ärzte: (Änderungen vorbehalten) im Bereich Vorder-Bregenzerwald, Dr. Bilgeri Stefan, 6952 Hittisau, Tannen 212 Dr. Stecher Hannes, 6951 Lingenau, Hof 330 Dr. Oswald Anton, 6942 Krumbach, Nr. 149 Dr. Lampl Thomas, 6934 Sulzberg, Nr. 226 Dr. Isenberg Gerhard, 6932 Langen, Dorf 270 24. Feb. 7h 03. März 7h 10. März 7h 17. März 7h 24. März 7h 31. März 7h 07. Apr. 7h 08. Apr. 18h 14. Apr. 7h 21. Apr. 7h 28. Apr. 7h 30. Apr. 18h 05. Mai 7h 12. Mai 7h 16. Mai 18h 19. Mai 7h 26. Mai 7h 27. Mai 18h 02. Juni 7h 06. Juni 18h 09. Juni 7h 26. Feb. 7h 05. März 7h 12. März 7h 19. März 7h 26. März 7h 02. Apr. 7h 08. Apr. 18h 10. Apr. 7h 16. Apr. 7h 23. Apr. 7h 30. Apr. 7h 02. Mai 7h 07. Mai 7h 14. Mai 7h 18. Mai 7h 21. Mai 7h 27. Mai 18h 29. Mai 7h 04. Juni 7h 08. Juni 7h 11. Juni 7h Sonntag Sonntag Sonntag Sonntag Sonntag Sonntag Sonntag Feiertag Sonntag Sonntag Sonntag Feiertag Sonntag Sonntag Feiertag Sonntag Sonntag Feiertag Sonntag Feiertag Sonntag 30001 6130 8120 05516-2031 05575-4660 Dr. Lampl, Sulzberg Dr. Stecher, Lingenau Dr. Bilgeri, Hittisau Dr. Lampl, Sulzberg Dr. Isenberg, Langen Dr. Oswald, Krumbach Dr. Stecher, Lingenau Dr. Bilgeri, Hittisau Dr. Isenberg, Langen Dr. Oswald, Krumbach Dr. Lampl, Sulzberg Dr. Stecher, Lingenau Dr. Bilgeri, Hittisau Dr. Isenberg, Langen Dr. Lampl, Sulzberg Dr. Oswald, Krumbach Dr. Stecher, Lingenau Dr. Bilgeri, Hittisau Dr. Isenberg, Langen Dr. Lampl, Sulzberg Dr. Oswald, Krumbach Ordinationszeiten während den Bereitschaftsdiensten: Jeweils von 10.00 bis 11.00 Uhr und 17.00 bis 18.00 Uhr. Nachtdienste während der Woche: Auskunft beim Hausarzt Herausgeber, Redaktion und für den Inhalt verantwortlich: Gemeindeamt Hittisau, 6952 Hittisau, Platz 370, Telefon 6209-0 Redaktionsschluss für die nächste Ausgabe ist der 08.06.2007 Abgabe: rechtzeitig beim Gemeindeamt, E-Mail: gemeinde@hittisau.at Seite 25 Der Bürger soll es wissen Narrenzeit Narrenzeit O wär im Februar doch auch, wie´s andrer Orten ist der Brauch, bei uns die Narrheit zünftig! Denn wer, so lang das Jahr sich misst, nicht einmal herzlich närrisch ist, wie wäre der zu andrer Frist wohl jemals ganz vernünftig (Theodor Storm) Seite 26


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