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Höchst Gemeinde Info 2008 06
Mit, 8. Juni 2011 |

Gemeinde Info Amtliche Mitteilung der Gemeinde Höchst – Nr. 9 – Juni 2008 www.hoechst.at – gemeindeamt@hoechst.at Aus dem Inhalt Hauptschule und Bücherei Rechnungsabschluss 2007 Schüler und Senioren Ganztageskindergarten Festsommer in Höchst 3 4 7 9 11 Liebe Höchsterinnen und Höchster! Als Gemeinde versuchen wir, anstehende Probleme bedarfsorientiert zu lösen. Dies ist uns in vielen Bereichen gelungen. Ein großes Problem in unserer Gemeinde ist die aktuelle Verkehrssituation. Deshalb hat die Gemeindevertretung in Zusammenarbeit mit dem Energieinstitut eine Arbeitsg ruppe „Mobilitätsmanagement” gebildet. Die Bevölkerung ist eingeladen, in Arbeitsgru ppen mitzuwirken. Neben dem Transitverkehr gehört die Aufmerksamtkeit dabei auch dem hausgemachten Individualverkehr. Auch die VISION RHEINTAL beschäftigt sich mit überregionalen Problemen und auch hier ist die Gemeinde Höchst aktiv integriert. Für Bundesstraße, Brugger Straße und Landstraße Richtung Gaißau sucht die Firma METRON Lösungsansätze für eine Ve rkehrsberuhigung. Dabei geht es auch um die Entwicklung unseres Z e n t rums. Wir wollen gemeinsam mit der Bevölkerung unsere Zukunft gestalten und hoff e n auf rege Mitarbeit. Ich wünsche allen eine schöne Sommerzeit und erholsame Urlaubstage. Ihr Bürgermeister Werner Schneider Zentrumsplanung und Mobilität: Alle zur Mitarbeit eingeladen! Ein Verkehrs- und Gestaltungskonzept für das Ortszentrum von Höchst ist in Vorbereitung, zudem befassen sich Arbeitsgruppen mit verschiedenen Aspekten zum Thema „Mobilität”. Die Höchsterinnen und Höchster sind herzlich eingeladen, ihre Meinung und ihre Vorschläge zu den beiden Bereichen einzubringen. „Es geht um unsere Heimatgemeinde, um unseren Lebensbereich. Deshalb sind alle Interessierten dazu eingeladen, sich in ihre eigenen Angelegenheiten einzumischen. Sicher braucht es für solche Planungen Fachleute, wir müssen ihnen aber sagen, welche Vorstellungen wir haben. Schließlich wohnen wir hier in Höchst”, so Bürgermester Werner Schneider. Siehe Seiten 2 + 3 Unser Ortszentrum ist immer wieder Stauzone für den Verkehr von der Grenze und zur Grenze. Der ständig zunehmende Verkehr ist sicher ein entscheidendes Thema sowohl bei der Zentrumsplanung als auch in den Arbeitsgruppen, die sich mit der Mobilität befassen. 2 Gemeinde Info HÖCHST „Mobilitätsmanagement”: Höchster Bevölkerung zur Mitarbeit eingeladen Nach der sehr erfreulichen Bürgerbefragung geht es nun um die Umsetzung erster Themen, die den Bürgern und natürlich auch der Gemeinde am Herzen liegen. Vorrangig steht dabei auch die Mobilität im Vordergrund. Verschiedene Arbeitsgruppen, die auf die Mitarbeit interessierter Bürger hoffen (siehe Kasten unten), werden konkrete Projektvorschläge besprechen und weiter „auf Schiene” halten. In diesen interkommunalen Arbeitsgruppen sind auch Vertreter aus der Gemeinde Gaißau sowie die großen ansässigen Firmen vertreten. Die Arbeitsgruppen behandeln folgende Themen: Arbeitsgruppe Radverkehr Ziel dieser Gruppe ist die Förderung des Fahrrads im Alltagsverkehr. Durch Verbesserungen im Bereich Sicherheit, durch Ausbau und Verbesserung des Radwegenetzes für Alltagsradler, durch Lückenschlüsse und neue Verbindungen, sowie durch attraktive Abstellanlagen. Viele Wege lassen sich leicht zu Fuß oder per Fahrrad bewältigen. und Fußgängern zur gegenseitigen Rücksichtnahme. Arbeitsgruppe Bewusstseinsbildung Diese Arbeitsgruppe wird sich mit Öffentlichkeitsarbeit und Aktionen für einen vernünftigen, bewussten Umgang mit Mobilität einsetzen. Im Mittelpunkt stehen Themen wie Nahversorgung, Reduzierung des Hol- und Bringverkehrs an Schulen und Kindergärten und die Sensibilisierung von Autofahrern, Radlern Arbeitsgruppe Öffentlicher Verkehr Ziel dieser Arbeitsgruppe ist die Entwicklung von Maßnahmen zur weiteren Verbesserung im Bereich des öffentlichen Verkehrs innerhalb von Höchst sowie zu den wichtigen regionalen Zielpunkten. Arbeitsgruppe Pendlermobilität Ziel dieser Arbeitsgruppe ist die Entwicklung und Umsetzung von Maßnahmen, die zur Reduktion des motorisierten Pendlerverkehrs führen. Arbeitsgruppe Straßenraumgestaltung Diese Arbeitsgruppe setzt sich mit dem Thema „siedlungsorientierte“ Straßenraumgestaltung auseinander. Ziel ist es, die Straßen im Siedlungsgebiet so zu gestalten, dass gerade auf Nebenstraßen eine Koexistenz zwischen den unterschiedlichen Verkehrsteilnehmern und den Bedürfnissen der Anrainer möglich wird. Mitarbeit erwünscht! Höchsterinnen und Höchster, die sich für die Themen dieser Arbeitsgruppen interessieren und das Gemeindegeschehen aktiv mitgestalten möchten, sind freundlich eingeladen, sich im Gemeindeamt Höchst (Tel. 7907) zu melden. Im Gemeindeamt freut man sich über jede Anruferin und jeden Anrufer! Radverkehr und öffentlicher Verkehr sind wichtige Themen in den Arbeitsgruppen, zu denen die Gemeinde alle Interessierten einlädt. Gemeinde Info HÖCHST 3 ziehen. Am F reitag, 24. Oktober 2008, wird Pfarrer Willi Schwärzler die Räumlichkeiten der Hauptschule und der Bücherei/Spielothek einweihen. Am Samstag, den 25. Oktober, findet ein Tag der offenen Tür statt, zu dem die Höchster Bevölkerung recht herzlich eingeladen ist. Im Rahmen der Eröffnung wird eine Festschrift „40 Jahre Hauptschule” aufgelegt, in der auch die Namen aller ehemaligen Schüler veröffentlicht werden. Selbstverständlich wird auch ein tolles Rahmenprogramm über die Bühne gehen, das von den Schülern der Hauptschule und den MitarbeiterInnen der Bücherei/Spielothek gestaltet wird. Die Bücherei und Spielothek ist bereits ab 5. September 2008 in den neuen Räumlichkeiten für Sie da! Nähere Infos erhalten Sie in der nächsten Gemeinde-Info. Hauptschule und Bücherei Die neu gestaltete Hauptschule und die Bücherei/Spielothek können im kommenden Schuljahr eröffnet werden Die Höchster Hauptschüler können sich freuen: Die Zeit des Provisoriums ist beendet, bald dürfen sie in die neu gestaltete Hauptschule ein- Die Arbeiten an Hauptschule und Bücherei laufen auf Hochtouren. Zentrumsplanung: Gemeinde setzt auf Bürger-Mitarbeit Die Gemeinde Höchst setzt einmal mehr auf die Mitarbeit der Bürger und Bürgerinnen: Parallel zur Arbeitsgruppe „Mobilitätsmanagement” ist die Verkehrsplanungsfirma Metron mit der Erstellung eines Verkehrsund Gestaltungskonzepts für das Höchster Zentrum beauftragt worden. Ziel ist es, Vorschläge zu entwickeln, wie das derzeit vom Verkehr dominierte Höchster Gemeindezentrum aufgewertet und attraktiver gemacht werden kann. Als Auftakt für diesen offenen Planungsprozess wird die Höchster Bevölkerung zu einer so genannten „Planungswerkstatt” eingeladen (siehe Kasten rechts). Neben Informationen über Ziele und Inhalte des Planungsauftrages an die Firma Metron sind alle Bürgerinnen und Bürger eingeladen, wichtige Ziele und Anforderungen an die verkehrstechnische und bauliche Entwicklung unseres Ortszentrums zu erarbeiten und zu formulieren. Im Zusammenhang mit der zukünftigen Zentrumsentwicklung stellen sich folgende Fragen: 1. Wie soll sich das Zentrum bzgl. Ausdehnung und Größe entwickeln? Welches sind die Rahmenbedingungen bzgl. Höhe der Gebäude und der Dichte? 2. Welche Bedeutung wird den ö ffentlichen Räumen zugeordnet? Wie sollen die öffentlichen Räume gemäß ihrer unterschiedlichen Funktionen gestaltet werden? 3. Wie soll die Erschließung des Rad- und Fußwegenetzes erfolgen? Information aus erster Hand Die „Planungswerkstatt”, bei der die Bevölkerung die Möglichkeit zur Mitgestaltung des unmittelbaren Lebensraums hat, findet am Freitag, den 4. Juli 2008, um 19 Uhr im Höchster Feuerwehrhaus statt. Auf Grund der eingeschränkten Parkplatzmöglichkeiten und aus ökologischen Gründen ersuchen die Gemeindeverantwortlichen, auf das Auto zu verzichten und lieber mit dem Fahrrad oder zu Fuß zu kommen. 4. In welcher Art soll das Zentrum von Höchst ausgebildet werden, z.B. Nutzung, Nahversorgung, Verkehr, Aufenthaltsbereiche? Diese und weitere Fragen sollen unter Mithilfe der Bürger und Bürgerinnen zum Wohl der Gemeinde gelöst werden. 4 Gemeinde Info HÖCHST Rechnungsabschluss 2007 In der Sitzung der Gemeindevertretung vom 20. Mai 2008 wurde über den Rechnungsabschluss 2007 beraten und dieser einstimmig beschlossen. Der Rechnungsabschluss 2007 ergibt einen Gesamtumfang an Einnahmen und Ausgaben von Ä 19,569 Mio. Die Einnahmen aus der Kommunalsteuer steigerten sich auf Grund der ausgezeichneten wirtschaftlichen Entwicklung bei den Höchster Betrieben auf Ä 4,026 Mio. oder rund 8 %. Ebenso erfreulich entwickelten sich die Ertragsanteile an gemeinschaftlichen Bundesabgaben mit einer Steigerung von 8 % gegenüber dem Vorjahr auf Ä 4,652 Mio. Die vielseitigen Aufgaben der Gemeinde ist durch diese Ertragssteigerungen leichter zu bewältigen, wobei diese Mittel selbstverständlich sparsam einzusetzen sind. Die Personalkosten konnten, wie schon im Vorjahr, konstant gehalten werden. Im Sozialbereich ist die Gemeinde ihren Verpflichtungen für die Bereiche Sozialfonds, Pflegegeldbeitrag, Beiträge an Krankenanstalten, Krankenpflege und Lebensraum Höchst mit einem Gesamtbetrag von Ä 2,115 Mio. nachgekommen. Die Investitionen beliefen sich im Jahre 2007 auf beachtliche Ä 3,925 Mio und setzen sich aus Investitionen in Gebäude, Einrichtungsgegenstände, Fahrzeuge, Kanalisation, Grund und Boden sowie Beteiligungen zusammen. Einrichtungen erhalten Ein nicht unbedeutender wirtschaftlicher Faktor für die heimische Wirtschaft ist auch die Erhaltung der gemeindeeigenen Einrichtungen welche sich mit Ä 522.000,-- im Rechnungsabschluss bemerkbar machen. Auch das Ortsbild profitiert von den Investitionen der Gemeinde. Kinder und Jugendliche Für Unterricht und Kinderbetreuung wendete die Gemeinde Höchst 2007 insgesamt rund Ä 2,176 Mio auf, die offene Jugendarbeit kostete im vergangenen Jahr Ä 66.000,00. Der Bereich Sport wird mit Ä 342.000,00 unterstützt. Großer Erfolg der Solar-Aktion! Im Rahmen der Solar-Aktion wurden in Höchst im vergangenen Halbjahr in Summe 93 Solarberatungen durchgeführt. Erfahrungen aus anderen Regionen zeigen, dass im Schnitt mindestens jede dritte Beratung zur Umsetzung einer Solaranlage führt. Diesem Trend zur Folge w e r d e n somit 30 Wohnhäuser durch die A k t i o n nachträglich mit einer Solaranlage ausgestattet w e r d e n bzw. zusätzlich 250 m2 Kollektorf l ache errichtet. Damit Steigende Energiepreise machen Solartechnik noch attraktiver. wird jährlich eine Energiemenge von rund 85.000 kWh eingespart. Auf die Lebensdauer der Anlagen bezogen können damit über 370 Tonnen CO2 eingespart werden. Das entspricht der Menge CO2, die in einer Waldfläche von 18.000 m2 gespeichert ist. Mit anderen Worten: Um die gleiche Menge CO2 in Form von Holz aus der Atmosphäre zu binden, müsste eine Fläche von 18.000 m2 Wald aufgeforstet werden. Die Sonne schickt keine Rechnung Solaranlagen sind eine wichtiger Beitrag zum Klimaschutz. Ein Beitrag, der sich angesichts stetig steigender Energiepreise auch finanziell bezahlt macht. Denn nur die Sonne schickt keine Rechnung! Gemeinde Info HÖCHST 5 Tamara Hämmerle unterstützte ihren Vater Markus im Bauhof der Gemeinde (links), Romina Blum interessierte sich für die Tätigkeit ihres Vaters Fredi im Wasserwerk Höchst. Wo schaffat eigentlich der Papa? Wo Vater oder Mutter oder ein Bekannter der Familie arbeiten, das konnten zahlreiche Mädchen in Vorarlberg am „girls day” erkunden. „ Wenn du schon immer wissen wolltest, wie ein Arbeitstag deiner Eltern ausschaut, hast du jetzt die einmalige Chance, hinter die beruflichen Kulissen zu schauen”, so die Information zum „girls day”. Die Mädchen zwischen 10 und 14 erhielten Einblick in verschiedene Berufsfelder und sammelten erste praktische Erfahrungen. Auch in der Gemeinde Höchst wollten zwei Mädchen wissen, wo der Papa arbeitet. Tamara Hämmerle erlebte den Arbeitstag mit Vater Markus Hämmerle im Bauhof, wo es die unterschiedlichsten Arbeiten zu erledigen gibt. Romina Blum erfuhr von Vater Fredi Blum, was ein W s s e rmeister alles zu erledigen a hat, damit die Höchster Haushalte mit gutem Trinkwasser versorgt werden. Trinkwassertest mit Romina und Schaufeleinsatz für Tamara. Musiklehrer-Treff Kürzlich fand das jährliche Treffen der Gemeinde mit den Lehrerinnen und Lehrern der Rheintalischen Musikschule im Gasthof Schwanen statt. Bürg e rm eister We rner Schneider konnte an diesem Abend auch den Direktor der Rheintalischen Musikschule Herr Karl Matheisl begrüßen. Das Treffen soll neben dem Gedankenaustausch auch ein Dank der Gemeinde für die gute Zusammenarbeit sein. Gedankenaustausch und Dankabstattung beim Treffen mit den Musiklehrerinnen und -lehrern der Rheintalischen Musikschule. In Höchst werden insgesamt 274 Jugendliche und 22 Erwachsene von 27 Lehrpersonen in der Alten Schule, im Pfarrzentrum und in der Volksschule Kirchdorf unterrichtet. Derzeit besteht in Höchst die Möglichkeit, 14 Instrumente zu erlernen. Info: Rheintalische Musikschule, Telefon 05577/84390 6 Gemeinde Info HÖCHST Mit dem Strahlrohr spritzen oder ein echtes Feuer löschen zu dürfen war für die Volksschüler ein besonderes Erlebnis. Schüler zu Besuch bei der Feuerwehr Auch in diesem Jahr waren wieder sämtliche Drittklässler der Höchster Volkschulen im Rahmen des Projektes „Kennenlernen der Gemeinde“ zu Besuch bei der Feuerwehr Höchst. Die 112 Schülerinnen und Schüler zeigten Interesse für alles, was mit der Feuerwehr zu tun hat. In einem verrauchten Raum gab es Süßigkeiten zu finden, gut kamen das Löschen mit einem Feuerlöscher und selbstverständlich auch das Mitfahren in einem Feuerwehrauto an. Zum ersten Mal konnten heuer die Schüler ihre Kameraden durch die neue Wärmebildkamera beobachten. Die vielen Fragen der Schüler bewiesen einmal mehr das Interesse von jungen Leuten an der Feuerwehr. Die am meisten gestellte Frage waren wie jedes Jahr: „Wo ist die Stange zum Runterrutschen?“ Ein Dank gilt den Helfern aus den Reihen der Feuerwehr, ohne ihre Mitarbeit wäre es wohl nicht möglich, so vielen Besuchern einen Einblick in das Geschehen der Feuerwehr zu geben. Deutschkurs für türkische Frauen Auch dieses Jahr hat die Gemeinde wieder einen Deutschkurs in Höchst angeboten. Eingeladen waren die Mütter von Kindergärtlern und Volksschülern aus Höchst. An zehn Samstag Nachmittagen haben Frauen aus Höchst und Umgebung zusammen mit der Kursleiterin Angelika Diem-Türtscher fleißig gearbeitet. Ziel des Kurses ist es, positive Erfahrungen mit der deutschen Sprache zu machen, zum Sprechen anzuregen, U n s i c h e rh e i t e n abzubauen und sie dahingehend zu motivieren, Deutsch zu sprechen und ev. auch weitere Kurse bei AK oder VHS zu besuchen, damit sie im Alltag besser zurechtkommen. Deutsch zu lernen fällt manchen Frauen schwer, da ihnen oftmals eine gute Schulbildung fehlt und zum anderen Sprechvorbilder und Kontakte fehlen. Manchmal sprechen wir Vorarlberger einfach falsch („Du mir geben!!”) und so fällt es schwer, diese Sprache richtig lernen zu können. Mit viel Freude und Spaß haben die Frauen unter sich gelernt: auf einer riesigen Vorarlbergkarte wurde z.B. lokalisiert, wo Verwandte von der Kursteilnehmerinnen in Vorarlberg leben und damit auch gleich geografische und grammatikalische Inhalte gemeinsam geübt. Teilnehmerinnen mit Kursleiterin Angelika Diem-Türtscher. Gemeinde Info HÖCHST 7 Schüler gerngesehene Gäste im Altenwohnheim Höchster Hauptschüler haben im zu Ende gehenden Schuljahr Bewohner der Altenwohnheime in Höchst und Gaißau besucht und viel Zeit mit ihnen verbracht. Betreuung und Aktivierung tragen wesentlich dazu bei, alten Menschen größtmögliche Selbständigkeit und ein Altern in Würde und Zufriedenheit zu ermöglichen. Mit dem Projekt „Alt und Jung verbinden“ und mit Einsatz eines Seniorencomputers bietet das Altenwohnheim Höchst ein speziell für alte Menschen entwickeltes System auf der Basis Internet an. Es kann in Ergänzung zu menschlicher Begleitung und Anleitung einen wichtigen Beitrag bei der Bemühung um aktive Betreuung und Mobilisierung leisten. Ziel ist nicht, den betreuenden Menschen zu ersetzen, sondern ihm oder ihr ein Instrument an die Hand zu geben, das die Umsetzung der aktiven Betreuung erleichtert und ergänzt. Abwärtsspirale. Aber nicht immer ist dieser Kontakt zu Verwandten möglich – etwa, wenn diese weit entfernt wohnen. dazu bei, individuelle Interessen zu erfahren. Bald gab es Schülerbesuche zum Kaffee, die Kinder halfen beim Ausschank von Getränken, verteilten Kuchen, spielten Karten und Brettspiele mit unseren Senioren, musizierten und blieben so mit diesen in Kontakt. Alt und Jung verbinden Mit diesem Leitgedanken starteten zwölf Schülerinnen und Schüler der Hauptschule Höchst im Herbst 2004 das Gemeinschaftsprojekt „Alt und Jung verbinden“. Sie begleiteten im Schuljahr 2004/05 jeweils einen Bewohner des Altenwohnheimes Höchst am Seniorencomputer. Ein kleines Fest zum Start erleichterte das Kennenlernen. Es folgten regelmäßige Besuche, die Schüler übten mit den Hausbewohnern am Computer. Bald zeigte sich, dass nicht der Computer im Vord e rgrund steht, sondern der zwischenmenschliche Kontakt. Der Umgang mit dem Seniorencomputer trug 21 Schüler machten mit Im Schuljahr 2007/08 starteten 21 Schülerinnen und Schüler unserer 4. Klassen neu in diesem Projekt. Da die Anzahl der SchülerInnen größer ist als das Altenwohnheim in Höchst verkraften kann, hat sich das Projekt bis nach Gaißau ausgeweitet. Gaißauer waren sehr erfreut Die Bewohner des Altenwohnheims Gaißau freuen sich sehr, dass auch sie Besuch von jungen Menschen aus dem Dorf bekommen. Sie warten immer schon unter der Haustür auf „ihre Jungen“! Die Besuche der Jugendlichen werden in einem Heft aufgezeichnet, alle Schüler beschreiben wie in einem Tagebuch ihre Tätigkeiten und Erlebnisse. Das ist Voraussetzung dafür, im Juni eine Urkunde überreicht zu bekommen. Kommunikation Alte Menschen sollen weiter mit ihrer Umwelt kommunizieren. Wenn sie den inneren Rückzug antreten, führt das schnell zu einer Selbständig arbeiten Die Jugendlichen arbeiten selbständig, das heißt ohne dauernde Begleitung einer Lehrperson. Eigenverantwortlichkeit und Selbständigkeit sind deshalb die vordergründigen Kompetenzen, um im Projekt erfolgreich zu sein. In dieser Woche fand die offizielle Zert i f i z i e rung der erfolgreichen Teilnahme am Projekt statt. Wi r sind auf unsere „Absolventen“ sehr stolz! Gudrun Brunner, Direktorin HS Höchst und Benedikt Huter, Leiter des Altenwohnheimes Höchst Gemeinsames Spiel und der Kontakt zwischen Alt und Jung waren für die Schülerinnen udn Schüler und für die Heimbewohner ein Erlebnis. 8 Gemeinde Info HÖCHST Landtagsvizepräsidentin Dr. Gabriele Nußbaumer, Vizebürgermeisterin Karin Rezniczek, Helga Lau, Claudia Berbig, Landesstatthalter Mag. Markus Wallner, Landesrat Dieter Egger, Landtagsvizepräsidentin Dr. Bernadette Mennel (vorne von links). Heidi SchusterBurda, Martina Rüscher und Bundesrat Edgar Mayer (hintere Reihe von links). Höhere Akzeptanz für Menschen mit Handicap Unter dem Titel „ICH BIN DABEI! Chancen geben – Chancen nutzen” sind im Land Vorarlberg in den nächsten 5 Jahren verschiedene Maßnahmen geplant, die Menschen mit Behinderung verstärkt in den Mittelpunkt rücken. Diese Informationsoffensive verfolgt das Ziel, die Menschen im Land für dieses Thema zu sensibilisieren und allfällige Ängste und Unsicherheiten im Umgang mit Menschen mit Behinderungen zu beseitigen. Beim Start der Kampagne der Vorarlberger Landesre g i e rung am 2. Juni 2008 wurde von Vizebürgermeisterin Karin Rezniczek auch unsere integrative Mitarbeiterin Claudia Berbig mit ihrer Betreuerin Helga Lau in der Gemeindeverwaltung vorgestellt. Dieser integrative Arbeitsplatz im Gemeindeamt Höchst wurde von Bürg e rm e i s t e r We rner Schneider bereits im September 2002 eingerichtet. währleisten. Integration darf keine halbherzige Sache sein. Für unsere Mitarbeiterin Claudia bedeutet der integrative Arbeitsplatz einen wichtigen Schritt auf ihrem Weg zur größtmöglichen Selbstständigkeit. Sie ist gefordert, ihre Arbeit wird von den Kollegen und von der Öffentlichkeit geschätzt und anerkannt. Durch die im Gemeindeamt geschaffenen Strukturen, die dauernde Evaluierung zur Standortbestimmung und die Einbeziehung von Fachleuten und Vertrauenspersonen werden wir einen dauernden und erfüllenden Arbeitsplatz für Claudia erhalten. Die Akzeptanz und eine breite Anerkennung durch die Bevölkerung bestärken bei den Bemühungen, einem benachteiligten Menschen Bedeutung, Struktur, Inhalt, Sinn, H o ffnung und Lebensfreude vermitteln können. Jeder von uns kann in eine Lebenslage kommen, in der er – vielleicht sogar von einem Moment auf den anderen – besondere Bedürfnisse hat, in der bisher Selbstverständliches nicht mehr selbstverständlich ist. Es ist eine Herausforderung unserer Gesellschaft, erfolgreiche Wege zur Integration von Menschen mit einer Behinderung zu schaffen und zu nützen. Wir sind alle gemeinsam dazu aufgefordert, spezifische Arbeitsplätze für benachteiligte Menschen zu schaffen und zu sichern und eine Arbeitslosigkeit behinderter Menschen zu vermeiden. Wirksame Unterstützung Die Gemeinde Höchst steht zur sozialen und gesellschaftlichen Ve r a n t w o rtung der Gemeinde, Menschen mit Behinderung zu unterstützen und die Gleichwertigkeit ihrer Lebensbedingungen zu ge- Gemeinde Info HÖCHST 9 Ab Herbst auch Ganztagesbetreuung für Kinderg ä rtler Höchst erhält ab Herbst 2008 eine Kindergartengruppe mit Ganztagsbetreuung. Das ist ein wesentliches Ergebnis einer Besprechung, die am 20. Mai im Gemeindeamt stattgefunden hat. Die Kinderbetreuung in Höchst war das Thema der Zusammenkunft mit Landesrat Siegi Stemer, Bürgermeister Werner Schneider, Vizebürgermeisterin Karin Rezniczek und den Leiterinnen der Kinderbetreuungseinrichtungen. Ziel dieses Treffens war das derzeitig vorhandene Angebot an Kinderbetre u u n g smöglichkeiten zu verbessern bzw. zu optimieren. Der Kindergarten ist längst nicht mehr nur eine Art familienergänzende Betreuungseinrichtung. Erziehung, Bildung und Betreuung bilden in der Kindergartenpädagogik eine untrennbare Einheit. Die schrittweise Öffnung der Kindergärten für Dreijährige stellte die Pädagoginnen ebenso vor neue Herausforderungen wie die Flexibilität bei den Betreuungszeiten. Besprechung zum Thema Kinderbetreuung in Höchst mit Landesrat Siegi Stemer im Gemeindeamt Höchst. g e l g ruppen mit Betre u u n g s z e i t e n von 7:30 bis 12:00 Uhr und drei Nachmittagen auch die Vormittagsgruppe. Sie ist besonders für Mütter oder Väter wichtig, die vormittags arbeiten. Kinder werden in diesen Gruppen von Montag bis Freitag von 7:00 bis 13:00 Uhr betreut. Ab Herbst wird neu die Ganztagesgruppe angeboten. Die Gruppe wird als Außenstelle des Kindergartens Kirchdorf im Pfarrzentrum geführt. Dort werden ab Herbst die Räume wieder frei, die während der Bauzeit von der Bücherei / Spielothek genutzt worden sind. Kinder von Montag bis Freitag jeweils zwischen 7:00 und 18:00 Uhr betreut. Berufstätige Eltern von Kindern von 3 bis 6 Jahren wissen ihren Nachwuchs also in guten Händen. Der Monatstarif für die Ganztagesbetreuung beträgt Ä 50,-. 80 % der Kinder betreut In Spielgruppen und Kindergärten, öffentlichen und privaten Einrichtungen werden nach derzeitigem Stand 328 Kinder im Alter zwischen 1,5 und 6 Jahren betreut. Das sind rund 80 % der 412 Kinder in diesem Alter, die insgesamt in Höchst leben. Rund 70 % besuchen eine öffentliche Einrichtung, 30 % werden in privaten Einrichtungen betreut. G a n z t a g e s g ru pe im Pfarrzentrum p In den vergangenen Jahren wurde gerade in Höchst immer wieder versucht, die Öffnungszeiten der Kinderbetreuungseinrichtungen an den Bedarf der Eltern anzupassen. Deshalb gibt es etwa neben den Re- Betreuung von 7:00 bis 18:00 Uhr In dieser neuen Gruppe werden Für die Höchster Kinder und ihre Eltern steht eine erfreuliche Auswahl an privaten und öffentlichen Betreuungseinrichtungen zur Verfügung. 10 Gemeinde Info HÖCHST Neuer Allradtraktor für unseren Bauhof Da der Fendt-Traktor des Höchster Bauhofes heuer 25 Jahre alt ist und schon langsam unter manchen „Krankheiten“ leidet, ist für die Zukunft ein Ersatz erforderlich. Die Wahl fiel auf einen Allradtraktor der Marke John Deere 6230 Premium. Damit kann die Bauhofmannschaft den Winterdienst, Maßnahmen zur Straßenerhaltung, Straßenkehru ngen und verschiedene sonstige Arbeiten wieder gewährleisten. Hoffentlich auch für die nächsten 25 Jahre . . . Der John Deere 6230 Premium leistet 81 kW (110 PS) und verfügt bei 4 Zylindern über einen Hubraum von 4530 ccm. Ein Kraftpaket für den Einsatz in Höchst. Sein Power-Ouad Getriebe hat 24 Vo r- und 24 Rückwärtsgänge sowie Allrad mit automatischem Selbstsperrd i ff e rential. Frontachse und Kabine sind gefedert, eine Fronthebeeinrichtung und die Frontzapfwelle vervollständigen die Ausstattung. Höchster Sommermarkt Der Höchster Markt findet am Samstag, den 28. Juni, in der Zeit von 16:00 bis 22:00 Uhr auf dem teilweise überdachten Kirchplatz statt. Voraussichtliches Programm: - Musikalische Unterhaltung „Kreuzdorfer“ - Auftritt der Jungmusikanten der Bürgermusik Höchst - Fahrradwettbewerb – Vorarlberg Mobil - Modenschau Patrozinium Am Sonntag, 29. Juni, Hl. Petrus und Hl. Paulus, feiert die Pfarre Höchst ihr Patrozinium. Im feierlichen Gottesdienst um 10:15 Uhr singt der Chor St. Johann die Krönungsmesse von Mozart. Anschließend Bewirtung! Konzert Block-Buster Konzert „Block-Buster“ am Samstag, 28. Juni, 20:00 Uhr, im Pfarrzentrum Die Band BLOCK-BUSTER bringt die goldenen 70’er Jahre und deren Rock Songs ins neue Jahrtausend. Block-Buster bringen ein Stück handgemachter Musik der guten alten Zeit wieder auf die Bühne. Eintritt: Vorverkauf Ä 8,- bzw. Abendkassa Ä 10,-. Vorverkauf im Gemeindeamt, Zi. 12, Tel. 78/79072, E-Mail: regina.lucic@hoechst.at, bei allen Raiffeisenbanken oder online auf www.hoechst.at Gemeinde Info HÖCHST 11 Sport- und Spielwochen Bereits zum 18. Mal finden die von der Gemeinde organisierten Sportund Spielwochen statt. In der Zeit vom 18. August bis zum 5. September bieten wieder mehrere Höchster Vereine zahlreiche Aktivitäten im Rahmen der Sportund Spielwochen an. Dies führt zu einem breiten Angebot an Sport-, Kultur- und Spielmöglichkeiten. Dies ist eine große Chance für Kinder und Jugendliche, neue und interessante Sportarten kennen zu lernen oder z. B. Theaterluft zu schnuppern. Im letzten Jahr haben insgesamt 200 Kinder teilgenommen, die sich nicht nur bei einer der 18 möglichen Veranstaltungen angemeldet haben, sondern gleich für mehrere Aktivitäten. Insgesamt wurden daher über 600 verschiedene Teilnahmen der Kinder registriert. Nähere Informationen gibt es im Prospekt für die Anmeldung, der in der ersten Juliwoche im Gemeindeblatt eingelegt bzw. in den Volksschulen und der Hauptschule ausgeteilt wird. Zahlreiche Höchster Vereine machen den Kindern ein tolles Angebot. 1. Höchster Dämmerschoppen Erstmals veranstaltet der Schalmeienzug Höchst am Samstag, 12. Juli 2008, den „Höchster Dämmerschoppen“. Ab 17:00 Uhr können sich Kinder am Kirchplatz beim Spielbus des Vo r a r l b e rger Kinderd o rfes austoben. Für Spiel, Spaß und Action sorgt auch die freiwillige Feuerwehr Höchst bei einem „Tag der offenen Tür“ mit Feuerwehrautos und Drehleiter. Musikalisch umrahmt wird der Dämmerschoppen durch die Bürgermusik Höchst. Im Anschluss sorgt die Band „Zündstoff“ mit volkstümlicher Musik bis hin zu Hits aus „alten Zeiten“ und aktuellen Charts für Tanz und Unterhaltung. Als Höhepunkt startet um 22:30 Uhr das Klangfeuerwerk mit einer spektakulären Lichtershow. Für das leibliche Wohl ist an unseren Wi rtschaftsständen und der Weinlaube gesorgt. Bei schlechter Witterung findet die Veranstaltung am Samstag, 19. Juli 2008, mit der Party-Band „EdelVoice“ statt. www.schalmeienzug.at Landesfeuerwehrfest in Fußach 4.- 6. Juli Unsere Nachbarwehr Fußach begeht heuer ihr 100-Jahr-Jubiläum mit dem Landesfeuerwehrfest vom 4. bis 6. Juli 2008. Abwechslungsreiches Programm von Freitag bis Sonntag. Am F reitag Abend und Samstag Abend führt ein Bus Besucher gratis von den Bushaltestellen zu den Festhallen am See, nachts geht es dann per Bus gratis zurück nach Höchst. Am Sonntag, 6. Juli, großer Festumzug mit historischen Fahrzeugen. www.landesfeuerwehrfest.at Sommerfest 14. und 17. August Zweigeteilt ist heuer das Höchster Sommerfest. Am Donnerstag, 14. August, wird hinter der Rheinauhalle eine „After Work Party” gefeiert. Am Sonntag, 17. August, ist Festmesse mit anschließendem Frühschoppen am Kirchplatz. Weil die Rheinauhalle umgebaut w i rd, passt sich die Bürg e rm u s i k Höchst mit ihrem Festprogramm an. Am Vorabend von Mariä Himmelfahrt, also am 14. August, wird ab 19:00 Uhr bei jeder Witterung zum Thema „Best of 70/80” hinter der Rheinauhalle gefeiert. Eintritt ab 18 Jahre. Am Sonntag, 17. August, beginnt um 9:00 Uhr die Festmesse am Kirchplatz, danach spielt die Lauteracher Bauernkapelle zum Frühschoppen. Bei Schlechtwetter Messe in der Pfarrkirche und Frühschoppen im Pfarrzentrum. 12 Gemeinde Info HÖCHST Bei den Österreich-Spielen herrschte trotz der nicht überragenden Torausbeute am überdachten Kirchplatz beste Stimmung. Heute, Donnerstag, wird das 2. Halbfinalspiel aus Wien übertragen, am Sonntag, 29. Juni, gibt es beim Public Viewing in Höchst selbstverständlich das EM-Finale zu sehen. 2. Halbfinale und Finalspiel der EM 08 am Kirchplatz Die Fußball-Europameisterschaft 2008 in der Schweiz und in Österreich geht ihrem Ende entgegen und damit auch das Angebot des Public Viewing auf dem Höchster Kirchplatz. Der blum FC Höchst und das Kulturreferat der Gemeinde haben mit diesem Angebot offenbar einen Volltreffer gelandet. Obwohl Österreich das Viertelfinale nicht erreicht hat, war der Andrang am teilweise überdachten Kirchplatz herv o rr agend. Die Fußballfans zeigten sich begeistert vom Public Viewing in Höchst. nastik, das Fußballspiel wird um 20:45 Uhr angepfiffen. selbstverständlich sind wir Höchster mit dabei. Auch am Sonntag ist der Platz ab 18:30 Uhr geöffnet. Um 20:00 Uhr beginnt das Programm mit dem Auftritt der Breakdancegruppe BPM-Crew (österr. Staatsmeister). Das Finale der EM startet dann um 20:45 Uhr. Heute Abend 2. Halbfinale Heute, Donnerstag, 26. Juni, wird das 2. Halbfinalspiel aus Basel übertragen. Dabei spielen Russland und Spanien um den Einzug ins Finale. Ab 18:30 Uhr ist am Kirchplatz bewirtet, um 20:00 Uhr gibt es eine Vorführung in rhythmischer Gym- Finale am Sonntag, 29. Juni Wer wird Fußball-Europameister 2008? Diese Frage wird am Sonntag, 29. Juni, beantwortet und


Höchst Gemeinde Info 2008 04
Mit, 8. Juni 2011 |

Gemeinde Info Amtliche Mitteilung der Gemeinde Höchst – Nr. 8 – April 2008 www.hoechst.at – gemeindeamt@hoechst.at Aus dem Inhalt Krankenpflegeverein Rheindelta Kinderbetreuung in Höchst Verkehr im Zentrum Renaturierung Alter Rhein 50 % Kiki-Förderung in Höchst 3 4/5 7 10 11 Geschätzte Mitbürgerinnen, geschätzte Mitbürger! Bevölkerungsbefragung Für die erfreulich gute Beteiligung an der Befragung der Bevölkerung möchte ich mich ebenso bedanken wie für die gute Bewertung der Arbeit in der Höchster Gemeindeverwaltung. Wir ruhen uns gewiss nicht auf diesen Lorbeeren aus, sondern werden versuchen, immer noch besser zu werden. Die Anregungen zu Verbesserungen nehmen wir ernst und bemühen uns, diese auch umzusetzen. Altenwohnheim Überprüfungen nach dem verheerenden Brandereignis in Egg zeigten auch in unserem Altenwohnheim Handlungsbedarf für mehr Sicherheit. Sofortmaßnah men wie automatische Türschließer, neue Türdichtungen und Abschottungen von Mauerdurchlässen wurden bereits erledigt. Die erf o rderliche neue Brandmeldeanlage mit Anschluss an die Rettungs- und Feuerwehrleitstelle in Feldkirch wird in Kürze in Betrieb genommen. Wir werden Sie weiterhin re g e lmäßig mit der Gemeindeinfo Höchst über die Geschehnisse in u n s e rer Gemeinde inform i e re n . Für Anregungen oder Verbesserungsvorschläge sind wir dankbar. Ihr Bürgermeister Werner Schneider Befragung: Höchst zufrieden mit Wohnort und Gemeindeverwaltung Unsere Bürgerinnen und Bürger wohnen gern in Höchst und sie geben den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Gemeinde erfreulich gute Noten. Das ist das Ergebnis einer Befragung, bei der eine besonders hohe Rücklaufquote erzielt werden konnte. Es gab auch wertvolle Anregungen, die gerne aufgegriffen werden. Meist gibt es bei ähnlichen Befragungen eine Rücklaufquote von unter 10 %, in Höchst wurden 27 % der Fragebogen ausgefüllt und zurückgesandt. Zu diesem erfreulich hohen We rt kommen noch die guten Noten, die verteilt worden sind. Was uns eigentlich nicht überrascht, ist die Tatsache, dass die allermeisten Befragten – knapp 96 % – angeben, gern bzw. ziemlich gern in Höchst zu wohnen. Für 86 % ist die Lebensqualität in Höchst gut bzw. sehr gut. Insgesamt geben die Höchsterinnen und Höchster ihrer Heimatgemeinde die Durchschnittsnote 1,85. Dabei wird insbesondere die ruhige Wohnlage als wichtig beurteilt. Medizinische Versorgung und Arbeitsplätze sowie die Angebote für Kinder und Jugendliche und für ältere Menschen werden als Vorteile des Lebens in Höchst angeführt. Verbesserungen gewünscht Selbstverständlich konnten auch Wünsche und Anregungen gemacht werden. Der Wunsch nach bürgerfreundlichen Öffnungszeiten im Gemeindeamt ist bereits umgesetzt worden, andere Themen werden in den politischen Gremien behandelt, so Bürgermeister Werner Schneider. Weiter auf Seite 2 1800 1600 1400 1200 1000 800 600 400 200 0 Frage 1: Wie gerne wohnen Sie in Höchst? 74 % + 22 % = 96 1214 % 1644 360 40 gern 73,85 % ziemlich gern 21,90 % eher ungern 2,43 % 14 ungern 0,85 % 16 weiß nicht 0,97 % 100 % 2 Gemeinde Info HÖCHST Erfreulich gute Noten für die Gemeindeverwaltung Fortsetzung von Seite 1 Die Höchster Gemeindeverwaltung erhält von den Bürgerinnen und Bürgern die ausgezeichnete Note 1,85, in jedem Bereich sind mehr als 80 % der Befragten zufrieden mit dem Bürgerservice, den sie in Höchst erhalten. Und 94 % der Befragten erklären auch, dass sie die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Verwaltung als hilfsbereit und freundlich erleben. Die Befragung wurde im Herbst 2007 von der Gemeinde Höchst in Zusammenarbeit mit dem ISK – Institut für Standort-, Regional- und Kommunalentwicklung, Dr. Gerald Mathis, durchgeführt. Die sehr positive Bewertung freut das Team im Gemeindeamt und ist selbstverständlich Ansporn, weiterhin gute Arbeit für die Höchsterinnen und Höchster zu leisten. Das Team im Gemeindeamt Höchst mit Bürgermeister Werner Schneider zeigt sich erfreut über die Anerkennung, die in der Bürgerbefragung geäußert wurde. de-Info zusätzlich zum Gemeindeblatt. Nur wenige regelmäßige Besucher gibt es hingegen bislang im Internet unter www.hoechst.at. Mit etlichen der sonst noch angesprochenen Themen werden sich die Ausschüsse der Gemeinde befassen, wobei etwa der W n s c h u nach mehr Einkaufsmöglichkeiten leider nicht in der Kompetenz der Gemeinde liegt. Entsorgung, Verkehr, Lärmbelästigung und Sicherheit aber stehen auf dem Arbeitsprogramm. Wunsch nach Information Verschiedene Teilnehmer an der Befragung wünschen sich mehr Information über das Gemeindegeschehen. Deshalb erhalten Sie heute bereits die 8. Ausgabe der Gemein- Frage: Wie zufrieden sind Sie mit diesen Dienststellen/Leistungen? 100 % Öffnungszeiten Gemeindeamt 80 % 60 % 40 % 20 % 0% zufrieden unzufrieden Von rund 50 % der Befragten wurde der Wunsch nach längeren Öffnungszeiten im Gemeindeamt geäußert. „Darauf reagieren wir selbstverständlich sofort”, so Bürgermeister Werner Schneider. Ab 1. Mai ist der Parteienverkehr im Gemeindeamt von Montag bis Donnerstag zwischen 7:45 und 12:00 Uhr möglich, am Freitag von 7:45 bis 13:00 Uhr. Zusätzlich ist das Gemeindeamt jeden Dienstag Nachmittag von 14:00 bis 18:00 Uhr geöffnet. Termine gibt es wie bisher auch außerhalb dieser Zeiten nach Vereinbarung. Gemeinde Info HÖCHST 3 Gruppenbild von der Gründungsversammlung des Krankenpflegevereins Rheindelta, zu dem sich die beiden Vereine Höchst-Fußach und Gaißau zusammenschlossen. Gaißau mit an Bord: Krankenpflegeverein Rheindelta Seit dem 15. April 2008 gibt es den Krankenpflegeverein Rheindelta, mit 2.000 Mitgliedern gleichzeitig der größte Verein im Rheindelta. Anlässlich der Jahreshauptversammlung des Krankenpflegevereins Höchst-Fußach erfolgte einstimmig der Zusammenschluss mit dem Krankenpflegeverein Gaißau zum neuen Verein. Durch den Abend im Höchster Pfarrsaal führte Moderator Michael Jagg, welcher auch den „ProjektGospelchor“ leitete, der wie die Gruppe Fourmat die ca. 200 anwesenden Gäste mit schönen Stimmen und Klängen begeisterte. Die Jahreshauptversammlung stand ganz im Zeichen des Zusammenschlusses der Krankenpflegevereine im Rheindelta. Obfrau Adelheid Wlcek begrüßte die zahlreich erschienenen Gäste und konnte von einem erfolgreichen Vereinsjahr berichten. Durch eine Werbeaktion in Höchst und Fußach gelang es, über 400 neue Mitglieder in den Verein aufzunehmen. Die Obfrau lobte die gute Zusammenarbeit im Vorstand und bedankte sich für die Unterstützung, welche der Verein immer wieder von den Gemeinden erhält. Den Krankenschwestern sprach sie ein Kompliment aus für ihre engagierte und vorbildliche Arbeit, welche sie das ganze Jahr über leisten. Gaißau beschlossen. Durch diesen Zusammenschluss hat der Krankenpflegeverein Rheindelta beinahe 2.000 Mitglieder und ist damit der mit Abstand größte Verein im Rheindelta. Elisabeth Schwendinger ist seit 20 Jahren Krankenschwester im Krankenpflegeverein Höchst/Fußach und wurde für diese Treue von der Obfrau und den beiden Bürg e rmeistern Werner Schneider und Ernst Blum gewürdigt und geehrt. Ein Interview mit Bürgermeister Reinhold Eberle zum Zusammenschluss der beiden Krankenpflegev e reine und eine fulminante Einlage von Michael Jagg, dem Gospelchor und der Gruppe Fourmat rundeten die sehr schöne und festliche Jahreshauptversammlung ab. Einstimmige Gründung Unter Punkt sechs der Tagesordnung wurde dann einstimmig die Gründung des Krankenpflegevereins Rheindelta und somit die Aufnahme des Krankenpflegevereins Brandmeldeanlage im Altenwohnheim Mit einer Reihe von Maßnahmen wurde die Sicherheit in unserem Altenwohnheim deutlich verbessert. Eine Kontrolle hatte ergeben, dass die Brandschutzeinrichtungen nicht den aktuellen Anforderungen entsprechen. Neben mehreren baulichen Maßnahmen wurde auch eine moderne Brandmeldeanlage installiert (Bild). Sie ermöglicht im Einsatzfall die direkte Verbindung zur Rettungs- und Feuerwehrleitstelle in Feldkirch. 4 Gemeinde Info HÖCHST Unsere Kinderbetreuung richtet sich nach dem Bedarf Drei Kindergärten, Kleinkinderbetreuung Pinocchio, Eltern-Kind-Zentrum Kunterbunt und Verein Kinderstube – in Höchst steht Eltern eine Auswahl wertvoller Einrichtungen zur Betreuung der Kinder im Vorschulalter zur Verfügung. Ab Herbst können zudem auch Dreijährige den Kindergarten besuchen. Weil dort aber noch Plätze fehlen, werden sie vorläufig im Pinocchio fachkundig betreut, selbstverständlich zum gleichen Tarif, wie er im Kindergarten zu bezahlen ist, also Ä 27,50 pro Monat. Mehr als 170 Kinder im Vorschulalter besuchen derzeit die drei Höchster Kindergärten, ab Herbst steht auch den Dreijährigen ein Platz zur Ve rfügung. Der monatliche Tarif beträgt Ä 27,50 inkl. Bastelbeitrag. Die Kindergartenzeit wird abwechslungsreich und sinnvoll gestaltet, dafür sorgen ausgebildetete Kinderg a rtenpädagoginnen und ihre Helferinnen. gem Sehvermögen in den KG Oberdorf kommen wird. Flexibles Angebot an Betreuung „Wir wollen die Eltern der Kindergärtler nach Kräften unterstützen”, betont Bürgermeister Werner Schneider. Wenn etwa wegen Berufstätigkeit eine durchgehende Betreuung erforderlich ist, findet sich sicher eine Lösung. „Eltern, die das wollen, sollen im Kindergarten nachfragen oder im Gemeindeamt bei Helmut Sparr. Die Kinderbetreuung in Höchst soll möglichst flexibel sein. Dafür setzen wir uns ein.” Viel Abwechslung Natürlich bieten die drei Kindergärten den Buben und Mädchen viel Abwechslung. Gartentage und Waldnachmittage stehen auf dem Programm, es gibt verschiedene Feste und ein umfassendes Bewegungsangebot. Die Kinderbetreuungseinrichtung Pinocchio kann von 2 bis 5 Tagen genutzt werden, Öffnungszeiten täglich von 7:00 bis 13:00 Uhr bzw. 7:30 bis 12:00 Uhr (siehe Seite 5). Gezielte Förderung Selbstverständlich ist die gezielte Sprachförderung für Kinder mit nichtdeutscher Muttersprache an allen drei Kindergärten im Kirchdorf, im Unterdorf und im Oberdorf durch Silke Rezniak und Conny Beggel. Der Integration von Kindern mit besonderem Förderbedarf wird große Aufmerksamkeit geschenkt. So erlernen derzeit zwei Kindergärtnerinnen im Oberdorf die Gebärdensprache, weil im kommenden Jahr ein gehörloses Kind den Kindergarten besuchen wird. Ebenso gibt es Kontakt zum Blindenheim, weil auch ein Kind mit gerin- Private Angebote Zusätzlich zu den Kindergärten finden sich in Höchst zwei rege Privatinitiativen, die ebenfalls von der Gemeinde unterstützt werden. Ganzjährig bietet das Eltern-KindZentrum Kunterbunt die verlängerte Spielgruppe an. Pause ist lediglich zu den Weihnachtsferien und 3 Wochen im Sommer. Öffnungszeiten: 7:30 bis 12.30 Uhr. Die zweite Spielgruppe steht von 8:30 bis 11:15 Uhr offen; hier gilt die Ferienregelung der Schule. Der Monatstarif der Spielgruppe beträgt derzeit Ä 20,- je Tag, bei der verlängerten Spielgruppe Ä 30,- pro Tag. Etwa 30 Kinder werden pro Jahr betreut. Auch diese Tarife können ab Herbst dank der Unterstützung der Gemeinde erheblich reduziert werden. Zwei Waldgruppen und eine Kindergruppe im Haus führt der Verein Kinderstube. 2 bzw. 5 Tage halten sich die „Waldkinder” im Freien auf, die Hausgruppe dauert 5 Tage. Sie hat Betreuungszeiten von 7:30 bis 13 Uhr, Wald 5 Tage: 8 bis 13 Kontakte Gemeindeamt: 7907-24 KG Kirchdorf: 74967 KG Oberdorf: 72421 KG Unterdorf: 72010 Pinocchio: 72219 Kinderstube: 0650/8318400 Kunterbunt: 0699/10695873 In den drei Höchster Kindergärten werden derzeit über 170 Kinder betreut. Gemeinde Info HÖCHST 5 Oben die Waldgruppe des Vereins Kinderstube, links eine Spielgruppe im Eltern-Kind-Zentrum Kunterbunt. Uhr, Wald 2 Tage: 9 bis 12 Uhr. Für Semesterferien, Karwoche und 4 Sommerwochen gibt es Ferienkindergarten mit verbindlicher Anmeldung (auch tageweise möglich). Derzeit werden 49 Kinder betreut, der Regelbeitrag (12 x im Jahr) für fünftägige Gruppen beträgt Ä 75.-, Förderbeitrag Ä 90,-. Regelbeitrag zweitägige Gruppen Ä 35,-. Betreuungszeiten In den drei Höchster Kindergärten K i rc h d o rf, Unterd o rf und Oberdorf werden Kinder im Vorschulalter täglich von Montag bis Freitag jeweils von 7:30 bis 12:00 Uhr fachkundig betreut. Nachmittags sind die Kindergärten am Montag, Dienstag und Donnerstag je- weils von 13:30 bis 16:00 Uhr geöffnet. Zusätzlich wird in allen Kindergärten eine Vormittagsgruppe von 07:00 bis 13:00 Uhr angeboten, bei Bedarf mit Mittagessen. Bis auf drei Wochen (KW 30 bis 32) gibt es in Höchst auch im Sommer Betreuung für die Kinder (jeweils 7:00 bis 13:00 Uhr). Kinderbetreuung: Die Jüngsten zahlen nur noch die Hälfte! Sonntagsreden über Kinderfreundlichkeit helfen Eltern nicht wirklich weiter. Deshalb setzt die Gemeinde Höchst wirksame Maßnahmen und halbiert die Kosten für die Kinderbetreuung im „Pinocchio” für Kinder bis 3 Jahren. Für größere Kinder fällt nur der Kindergartentarif an. Im Pinocchio werden Kinder berufstätiger Mütter Montag bis Freitag von 7:00 bis 13:00 Uhr betreut, Kinder nicht berufstätiger Mütter von 7:30 bis 12:00 Uhr. Insgesamt sind es derzeit 43 Buben und Mädchen. Sommer (KW 30 bis 32)“, so die Leiterin Elizabeth Newertal. Am Nachmittag des 30. April von 13:30 bis 15:30 Uhr können die Eltern zusammen mit ihrem Kind das Pinocchio, Schifflegasse 4, persönlich kennenlernen. Gleichzeitig sollten sie das ausgefüllte Anmeldeformular abgeben. Das Betreuungsjahr beginnt für „Neueinsteiger” am 8. September 2008. Ansprechpartner: Kinderbetreuung Pinocchio, Leiterin Elizabeth Newertal, Höchst, Schifflegasse 4, Tel. 05578/72219 (Vormittag) oder Gemeindeamt Höchst, Helmut Sparr, Tel. 05578/7907-24. Monatstarife ab Herbst (brutto): ● ● ● ● 2 3 4 5 Tage Tage Tage Tage pro pro pro pro Woche Woche Woche Woche Ä Ä Ä Ä 30,45,60,75,- Zwei oder mehr Kinder aus einer Familie erhalten 50 % Rabatt. „Die Betreuung wird auch während der Ferien angeboten, Ausnahme Weihnachtsferien und 3 Wochen im Höchst halbiert ab Herbst die Kosten für die Betreuung von Kindern bis zum Alter von 3 Jahren im Pinocchio. 6 Gemeinde Info HÖCHST Lehrer- und Kindergartentreffen Fachlicher Austausch und Geselligkeit stehen auf der Tagesordnung des Treffens der Lehrerinnen und Lehrer, sowie der Kindergärtnerinnen und Kinderbetreuerinnen, zu dem die Gemeinde Höchst seit vielen Jahren einlädt. Beim heurigen Treffen Anfang April referierte Bezirksschulinspektor Christian Kompatscher zum Thema „Integration im Kindergarten und in der Schule“. Bürgermeister Werner Schneider und die zuständige Gemeinderätin Karin Rezniczek konnten insgesamt 100 Pädagoginnen und Pädagogen von insgesamt neun Höchster Einrichtungen im Feuerwehrhaus Höchst begrüßen und zum Buffet einladen. Natürlich gab es auch kurz gefasst Informationen zum aktuellen Geschehen in Höchst. Die Hauptschule Fachlicher Austausch, geselliges Treffen und gegenseitiges Kennenlernen beim jährlichen Treffen der Pädagoginnen und Pädagogen von Höchst. wird derzeit durch den Neubau des Nordtraktes großzügig saniert. Ebenfalls wird die Bücherei, welche sich im alten Nordtrakt befand, komplett neu gestaltet. Die feierliche Eröffnung der Haupt- schule Höchst ist am 24. Oktober 2008 vorgesehen, gleichzeitig feiert die Hauptschule heuer ihr 40jähriges Bestehen. Am 25. Oktober ist dann die Bevölkerung zum Tag der offenen Türe in die Hauptschule eingeladen. Höchster Termine Theaterpremiere Die Theatergruppe höchst grenzenlos spielt satirische Szenen von Ephraim Kishon, Loriot, Alfred Polgar, Woody Allen u. a.: „Unsere Lieblinge” im Pfarrsaal „Jede Nacht ein neues Glück“ meinen Alex Haas und Stefan Noelle. Lieder, die wir damals am See gehört haben, die wir im Herzen tragen. Und „Unsere Lieblinge“ spielen diese Lieder. Diesmal am Freitag, 9. Mai, um 20:00 Uhr im Pfarrsaal unter dem Motto „Tomorrow never knows”. Karten im Gemeindeamt, Regina Lucic, Ä 8,-; Abendverkauf Ä 10,- kanten laden alle Mamas, Omas und alle anderen zum Muttertagskonzert am Sonntag, 11. Mai, um 18:00 Uhr im Pfarrsaal ein. Für das leibliche und musikalische Wohl wird bestens gesorgt. Eintritt: freiwillige Spenden. „Wie du dir – so ich mir” Samstag, 26. 04., 20:00 Uhr Sonntag, 27. 04., 18:00 Uhr Mittwoch, 30. 04., 20:00 Uhr Samstag, 03. 05., 20:00 Uhr, Sonntag, 04. 05., 20:00 Uhr Kartenvorverkauf im Gemeindeamt, Regina Lucic, Tel. 7907-23 Kleintierzuchtausstellung Am Samstag, 17. Mai, treffen einander alle Freunde der Kleintierzucht wieder bei der Naturparkfarm im Rheinvorland zur großen Ausstellung mit zahlreichen Kleintieren, mit Musik und mit bester Bewirtung. Maibaumfest Maibaumfest am kommenden Donnerstag, 1. Mai, ab 10:00 Uhr auf dem Kirchplatz. Muttertagskonzert Akkordeonkonzert Das Akkordeonorchester mit Gilb e rt Hämmerle lädt am F reitag, 30. Mai, 20:00 Uhr, zum Jubiläums-Konzert in den Pfarrsaal ein. Start der Marktsaison Am Samstag, 3. Mai, startet wieder unsere Marktsaison auf dem Kirchplatz. Beginn 16:00 Uhr. Die Jungmusikantinnen und Musi- Gemeinde Info HÖCHST 7 Verkehrsentwicklung im Zentrum von Höchst Der Höchster Kirchplatz ist besonders ansprechend gestaltet und wird sehr gut angenommen. Die Gemeinde will erreichen, dass sich auch die Verkehrssituation der Hauptverkehrsadern vom Kreisverkehr bis zur Alten Schule zweckmäßig entwickelt. Mit der Erarbeitung von Vorschlägen wurde von der Gemeindevertretung die Firma Metron beauftragt. Der Verkehr im Zentrumsbereich von Höchst ist prägend und je länger je mehr auch störend. Die tages- und jahreszeitlichen Verkehrsspitzen sowie die Zoll- und Abfertigungssituation an der Landesgrenze führen dazu, dass sich die Fahrzeuge zeitweise durch das Ortszentrum und oft auch weiter nach Fußach stauen. Eine wirksame Entlastung der L202, die sowohl eine regionale als auch eine internationale Ve r b i n d u n g s f u n k t i o n aufweist, dürfte noch geraume Zeit beanspruchen. Für die Gemeinde Höchst stellen sich vor diesem Hintergrund drei zentrale Fragen: ● ● und Fußgängerverkehr haben dabei einen hohen Stellenwert. So kommen etwa Mittelzonen in Betracht oder eine andere Ausbildung der Knoten. gen und städtebaulichen Analyse werden zusammen mit der Gemeinde die Zielsetzungen für die Zentrumsentwicklung und die Straßenräume formuliert. Beim ersten Thema „Zentrumsentwicklung“ geht es darum, zweckmäßige Entwicklungen des Zentrums von Höchst aufgrund der Lage, der Standortvorteile und der räumlichen Situation aufzuzeigen. Dabei dürften den beiden Straßenräumen entlang der L40 und der L202 unterschiedliche Bedeutungen zugeordnet werden. Im zweiten Thema werden mit dem „Betriebs- und Gestaltungskonzept“ Möglichkeiten aufgezeigt, wie die Straßen im Querschnitt anders gestaltet werden könnten. Bessere Bedingungen für den Rad- Regionaler Rahmen Das dritte Thema befasst sich mit der Frage, welche Anliegen aus Sicht von Höchst in einem regionalen Rahmen, insbesondere in der konsensorientierten Planung Unteres Rheintal, mittel- und längerfristig zu verfolgen sind. Die Studie der Firma Metron wird in enger Zusammenarbeit mit der Untersuchung Mobilitätsmanagement durchgeführt. Erwartet werden vertiefte Erkenntnisse gerade auch aus der Wechselwirkung zwischen Siedlung und Verkehr. In voraussichtlich zwei bis drei Workshops sollen die Ergebnisse der Bevölkerung vorgestellt und die Vorschläge diskutiert werden. Ergebnisse und Abschluss der Studie werden im Spätherbst erwartet. ● Wie und wohin soll sich das Zentrum entwickeln? Wie soll mit der V erkehrsbelastung und dem Straßenraum umgegangen werden, so dass auch kurzfristig gewisse Verbesserungen erzielt werden können? Welche Lösungsansätze im regionalen Rahmen sollte die Gemeinde weiter verfolgen? Das Schweizer Planungsbüro Metron hat den Auftrag, eine Studie zur Zentrumsentwicklung und zu einem sogenannten Betriebs- und Gestaltungskonzept zu verfassen. In Hard und auch in Bregenz wurden im vergangenen Jahr ähnliche Konzepte für die L202 ausgearbeitet, die interessante und auch kurzfristig umsetzbare Lösungsmöglichkeiten aufgezeigt haben. Die Studie wird in Höchst den Abschnitt Kreisverkehr - Alte Schule untersuchen, einschließlich der unmittelbar angrenzenden Straßenabschnitte. Nach der verkehrsmäßi- Eine Studie soll Verbesserungsmöglichkeiten für unser Zentrum aufzeigen. 8 Gemeinde Info HÖCHST Abteilung Gemeindebauten Zu den vielfältigen Grundaufgaben der Gemeinde gehören die Errichtung, der Betrieb und die Instandhaltung der gemeindeeigenen Einrichtungen und Gebäude wie Kindergärten, Schulen, sonstige Gebäude sowie Spielplätze etc. Ziel der Abteilung „Gemeindebauten” ist es, bei der Neuerrichtung, beim Betrieb und bei der Instandhaltung aller gemeindeeigenen Bauten die Einhaltung der qualitativen, quantitativen, ökologischen und wirtschaftlichen Aspekte sicherzustellen. Dabei orientiert sie sich an den gegebenen und in der Zukunft zu erwartenden Anforderungen. Eine wesentliche Herausforderung ist die Mithilfe bei der Bedarfsplanung und Grundlagenermittlung. Dazu gehören technische Bedarfsplanung, Grundlagenermittlung und Projektierung von Hochbauten der Gemeinde. ein Sanierungsvorschlag samt Kostenschätzung erforderlich. Danach wird ein Leistungsverzeichnis erstellt. Mit der örtlichen Bauaufsicht ist die Kostenkontrolle verbunden, die Projekte müssen abgerechnet werden. Oben die Containerschule, unten die Baustelle der Hauptschule Höchst. Mitarbeit in Gremien Natürlich nimmt der zuständige Mitarbeiter auch an den Auschüssen und Arbeitsgruppen teil und setzt die Beschlüsse um. Er ist zudem Sachbearbeiter für den Ausschuss für Planung und Bau. Weitere Aufgaben Geschäftsführung Wasserverband Rheindelta Ziel der Abteilung Gemeindebauten – besetzt mit Bmstr. Gerhard Wimmersberger – ist es, bei Bauaktivitäten der Gemeinde alle Beteiligten wie Nutzer, Kunden, Vereine und Nachbarn bestmöglichst zu unterstützen. Auftragsvergabe und Controlling Dabei fallen an: Architekturwettbewerbe, Vergabe von geistig schöpferischen Dienstleistungen, Vergabe von Planungs- und Bauleitungsaufträgen sowie Ve rgaben von Bau- und Lieferaufträgen. Oben die Sanierung der Rheinauhalle, unten Baggerarbeiten beim Hafen. Bauprojektmanagement Er ist zuständig für die Bauabwicklung von Neubauten, Zu- und Umbauten von der Vorprojektphase, Planung und Durchführung bis zum Projektabschluss. Dazu erstellt die Abteilung Gemeindebauten eine Grobplanung. Zur Projektplanung gehören Projektstrukturenpläne, Te rmin- und Kostenpläne sowie die Kommunikation innerhalb der Projektorganisation. Nach Start der Arbeiten gilt es die Abläufe zu überwachen und zu pro t o k o l l i e re und schließlich n das Ergebnis zu präsentieren. Kontakt Bmstr. Gerhard Wimmersberger, Telefon 7907-56 gerhard.wimmersberger@hoechst.at Gebäudesanierungen Stehen Gebäudesanierungen an, sind die Grundlagen aufzunehmen und Gutachten zu erstellen, es ist Baumeister Gerhard Wimmersberger Gemeinde Info HÖCHST 9 Die Schenkungsurkunde mit der sich „Cundarat” anno 808 sein Seelenheil durch die Übergabe seiner Grundstücke an das Kloster St. Gallen zu sichern versuchte. Vortrag: 1200 Jahre Höchst Am 22. Juni im Jahre 808 übertrug ein gewisser Cundarat seinen Grundbesitz in „hostadio” an das Kloster St. Gallen. Damit erfolgte die erste urkundliche Erwähnung von Höchst vor 1200 Jahren. In einem Vortrag am Jahrestag der Ausfertigung der Urkunde, am Sonntag, 22. Juni 2008, erläutert Dr. Peter Erhart vom Stiftsarchiv St. Gallen die Bedeutung der Urkunde. Beginn ist um 11:00 Uhr im Alemannensaal der Alten Schule. Höchst ist für die Zeit vor dem Jahr 1000 außerordentlich gut dokumentiert, erstmals vor 1200 Jahren am 22. Juni 808 in einer Schenkungsurkunde zu Gunsten des Klosters St. Gallen. Ein gewisser Cundarat übertrug in diesem Jahr für sein Seelenheil seinen in „Hostadio“ erworbenen Besitz an das Kloster St. Gallen unter der Bedingung, dass sein Sohn Albini vom Kloster zeitlebens Unterhalt genießen sowie jährlich Anspruch auf ein neues Gewand haben solle. Sobald Albini im Hinblick auf Reife und Verdienste als würdig erschien, wurde ihm gemäß der Regel auch die Aufnahme in die Gemeinschaft der Mönche gewährt. Diese Urkunde gibt nun Anlass, sich näher mit dieser fernen Vergangenheit von Höchst auseinanderzusetzen. Vielfach gelten diese Jahrhunderte, das frühe Mittelalter, als dunkle, einzelnen sogar als erfundene Epoche. Tatsächlich sind für den Zeitraum zwischen 500 und 1000 relativ wenige Schriftquellen vorhanden. Auch die Archäologie kann diese Lücke nicht vollständig überbrücken. Dennoch bildet gerade Höchst eine Ausnahme, da es mit sieben Urkunden aus der Zeit vor dem Jahr 1000 sehr dicht dokumentiert ist. Seine Bedeutung lässt sich vor allem am Kaiserbesuch Ottos II. im Jahr 980 ablesen. Dieses Überlieferungsglück beruht einzig und allein auf den Beziehungen zum Kloster St. Gallen, wo mehr als 800 Originalurkunden aus dem frühen Mittelalter erhalten geblieben sind. In einzigartiger Form erö ffnen sie uns ein Bild der damaligen Gesellschaft und ihrer auf Ackerbau und Viehzucht beruhenden Existenz. Kaum ungewöhnlich für diese Zeit war der im Jahr 808 im Kloster St.Gallen vollzogene Rechtsakt: Ein Vater übergab seinen Sohn bereits im Kindesalter an das Kloster und sicherte dessen Auskommen durch eine Güterschenkung. Hatte er mit etwa 15 Jahren die notwendige Reife erlangt, bestätigte er seinen Klostereintritt selbst. Schwierigkeiten bereitet in diesem Fall einzig die Lokalisierung der geschenkten Güter in „Hostadio“. Wurde dieses zunächst immer als das vorarlbergische Höchst identifiziert, vermutete „hostadio”, geschrieben natürlich mit dem „langen s” (s ), das die Älteren noch von der Kurrentschrift kennen. man den Ort bald nördlich des Bodensees. Auch im Heimatbuch von Höchst verzichtete man deshalb auf eine nähere Untersuchung dieser Urkunde von 808 und legte die Ersterwähnung des Ortes als „Hostetharro“ erst ins Jahr 881. Eine solche späte Ersterwähnung ist erstaunlich, da Höchst verhältnismäßig nahe bei St. Gallen liegt und die Beziehungen zwischen den beiden während eines Jahrtausends sehr eng waren. In die Diskussion einbezogen werden muss eine weitere Urkunde aus dem Jahr 819, in der ein „Hohstedthe“ Schauplatz einer Rechtshandlung war. Offenbar waren auch dieses Mal annähernd dieselben Leute als Zeugen anwesend wie im Jahr 808. Der Vergleich dieser Zeugennamen mit anderen Urkunden aus dem Gebiet des nördlichen Rheintals soll nun neue Ergebnisse bei der Identifikation von Höchst ans Licht bringen. Zusätzliche Hilfe bieten die Archivvermerke auf der Rückseite der Pergamenturkunden, die Höchst zum Kapitel III der klösterlichen Güterverwaltung rechnen. Peter Erhart, Stiftsarchiv St. Gallen 10 Gemeinde Info HÖCHST Neue Lebensräume am Alten Rhein Im Rahmen der „Endgestaltung Alter Rhein“ werden unter der Federführung der Internationalen Rheinregulierung von der Mündung bis zum Brugger Loch unterschiedliche ökologische Verbesserungen durchgeführt. Die Bauarbeiten beim Hundesportplatz in Höchst sind bereits abgeschlossen; die Maßnahmen bei der Tennishalle und am Eselschwanz, die im Jänner 2008 begonnen wurden, stehen kurz vor der Fertigstellung. Die Ve r b e s s e ru gen am Alten Rhein n sind einerseits ein Beitrag zum Hochwasserschutz, zugleich entstehen dadurch auch neue Lebensräume für die artenreiche Tier- und Pflanzenwelt der Gewässerauen. Zu diesem Zweck werden neben dem Flussbett neue Nebengewässer angelegt und die teilweise monotonen Ufer durch Baumstämme und Buhnen stru k t u rreicher gestaltet. In erster Linie wird die Fischfauna d u rch diese Maßnahmen gewinnen. Aber auch an Amphibien wurde gedacht: Mit Lehm abgedichtete Teiche bei der Tennishalle und Teiche, deren Wasserstand vom Grundwasser abhängt, werden sich zu wertvollen Laichgebieten für Amphibien entwickeln. Eisvogel (Foto: N. Pühringer) Farbenprächtiger Eisvogel Eine ornithologische Kostbarkeit am Alten Rhein ist der farbenprächtige Eisvogel, der besondere Ansprüche an seinen Lebensraum stellt: Er baut seine Niströhren ausschließlich in Steilwände unmittelbar am Wasser. Daher wurden für diese seltene Vogelart mehrere Steilufer geschaffen. Auch für Enten, Schwäne und Blässhühner sind durch die Nebengewässer mit den neuen Inseln abwechslungsreiche Lebensräume entstanden. Die Vogelwelt wird zudem durch die Schilfröhrichte und Auwälder p ro f i t i e ren, die sich im Uferbereich in den kommenden Jahren entwickeln werEin Naherholungsgebiet von besonderer Qualität den. Die Rückkehr des Bibers Seit etwa zwei Jahren hinterlässt der Biber, der seit mehr als 300 Jahren in Vorarlberg als ausgestorben galt, deutliche Spuren an Bäumen am Alten Rhein. Es ist zu erwarten, dass sich dieser Heimkehrer in den neuen Lebensräumen wohl fühlen wird, hat er doch schon einige neu Der Uferbereich am Alten Rhein wird umfassend neu gestaltet und aufgewertet. Der Übersichtsplan für die Neugestaltung im Bereich Eselschwanz mit deutlicher ökologischer Aufwertung des Gebietes. geschlagene Holzpiloten „verköstigt“ . . . Bis zu sechs Bagger waren gleichzeitig im Einsatz, um die Nebengewässer, Seitenarme, Flachufer und Teiche anzulegen. Wertvolles Kies, das beim Bau der neuen Gewässer angefallen ist, wurde von Baufirmen übernommen. Mit überschüssigem Sand und Lehm konnte beim Eselschwanz ein großflächiger Trockenstandort geschaffen werden, auf dem eine artenreiche Magerwiese entstehen soll. Auf diese Weise profitieren nicht nur die Gewässerbewohner von den Aufwertungsmaßnahmen am Alten Rhein, sondern auch Pflanzen und Tiere naturnah gepflegter Trockenstando rte, zu denen Seltenheiten wie beispielsweise Knabenkräuter oder bunte Schmetterlinge zählen. Obwohl die neuen Lebensräume derzeit noch recht kahl wirken, lässt sich bereits jetzt erahnen, wie sich die Landschaft in wenigen Jahren präsentieren wird, wenn standorttypische Gehölze gepflanzt und die Flächen begrünt wurden. Die ökologischen Verbesserungen sind daher auch eine Bereicherung des Landschaftsbildes und eine Aufwertung des gesamten Naherholungsgebiets Alter Rhein. 50 % Gemeindeförderung für Kiki Höchst fördert Fahrradanhänger besonders großzügig. Der Gemeindevorstand unter Bürgermeister Werner Schneider hat in der Sitzung vom 4. März 2008 folgende Förderung von Fahrradanhängern beschlossen: Der Zuschuss zur Anschaffung eines neuen Fahrradanhängers zum Kindertransport beträgt 50% (!) des Kaufpreises, maximal aber Ä 200,--. Der Zuschuss zur Anschaffung eines neuen F a h rradanhängers zum Lastentransport beträgt ebenfalls 50 % des Kaufpreises, maximal Ä 70,--. Die Förderung kann im Gemeindeamt, Zimmer 10 (Amtskassa, Telefon 7907-21) gegen Vorlage der Original-Rechnung ab sofort beantragt werden. Mit bis zu Ä 200,-- fördert Höchst den Kiki! 12 Gemeinde Info HÖCHST chen, unterstützt die Gemeinde die Anschaffung eines Fahrradcomputers bei CIC-Radsport, Bonigstraße 51, mit einem Gutschein im Wert von Ä 5,--. Weitere Gutscheine können im Gemeindeamt bei Armin Schneider abgeholt werden. Höchst lädt „Helden der Straße” zum FAHR RAD Wettbewerb 2008 14 % aller Wege werden in Vorarlberg mit dem Fahrrad zurückgelegt. Dieser österreichische Spitzenwert soll noch deutlich gesteigert werden. Unter anderem mit dem FAHR RAD Wettbewerb von Vorarlberg MOBIL. Mit dem FAHR RAD Wettbewerb möchte die Gemeinde Höchst Lust machen, mit dem Beginn der warmen Jahreszeit verstärkt auf den „Drahtesel“ umzusatteln. Einfache Kilometererfassung Um die Erfassung der geradelten Kilometer besonders einfach zu ma- Gesucht: Die Helden der Straße Denn die „wahren Helden“ sind nicht (wie in der Autowerbung) in schweren Geländewagen zu finden, sondern auf dem Fahrradsattel. Jede(r) kann gewinnen Im Zentrum des Wettbewerbs steht nicht die sportliche Höchstleistung, sondern eine möglichst breite Beteiligung. Alle Teilnehmer, die bis zum 15. September 2008 mehr als 100 km geradelt sind, nehmen an der Verlosung von attraktiven Preisen teil. Teilnehmen ist ganz einfach: 1. Anmelden ➜ im Internet: www.fahrradwettbewerb.at ➜ mit dem Folder ➜ oder direkt bei Armin Schneider, Tel. 7907-39, E-mail: armin.schneider@hoechst.at 2. Kilometerstand erfassen ➜ über Internet, Fahrtenbuch oder Kilometerzähler ➜ je nach Lust und Laune: täglich, wöchentlich oder auch nur am Stichtag ✁ 3. Schlussstand bekanntgeben ➜ Stichtag ist der 15. September ➜ im Intranet, telefonisch oder per Mail Herausgeber und Verleger: Gemeinde Höchst, 6973 Höchst. Für den Inhalt verantwortlich: Bürgermeister Ing. Werner Schneider. Druck: Hechtdruck, Hard Grundsätzliche Ausrichtung: Informationen über das Geschehen in der Gemeinde Höchst


Höchst Gemeinde Info 2008 02
Mit, 8. Juni 2011 |

Gemeinde Info Amtliche Mitteilung der Gemeinde Höchst – Nr. 7 – Februar 2008 www.hoechst.at – gemeindeamt@hoechst.at Aus dem Inhalt Sanierung der Rheinauhalle Soziale Zukunft in Höchst Höchster Stammbäume theater höchst grenzenlos Höchster Seniorenball 3 5 6 7 8 Voranschlag der Gemeinde Höchst für 2008 In der Gemeindevertretungssitzung vom 29. Jänner 2008 wurde das Budget für 2008 mit einem Gesamtrahmen von Ä 22,4 Millionen beschlossen. Erfreulich für die Gemeindekasse ist die positive Konjunkturentwicklung, denn Einnahmen aus Ertragsanteilen und die Einnahmen aus Gemeindeabgaben haben zugenommen und konnten daher dementsprechend optimistisch angesetzt werden. Den steigenden Einnahmen stehen dynamische Ausgaben gegenüber, das Ansteigen der Darlehenszinsen lässt weitere Mehrausgaben erwarten. Die Gemeinde versucht sehr sparsam und bürgerfreundlich zu wirtschaften. Das bedeutet laufend neue Aufgaben für die Gemeinde, während die Finanzmittel aber nicht in demselben Ausmaß ansteigen. Bei der Sozialhilfe und in den Bereichen Pflege und Gesundheit hat die Gemeinde mit ständig steigenden Kosten zu kämpfen. Eine vorsichtige, vorausschauende Wirtschaftpolitik und das Bemühen um jeden Arbeitsplatz in der Gemeinde lohnen sich langfristig und sichern eine solide finanzielle Lage, erläutert dazu Bürgermeister Werner Schneider. Die Rheinauhalle – im Bild während eines spannenden Radball-Weltcup-Turnieres in Höchst – wird heuer um rund 2,15 Mio. Euro umfassend saniert. standhaltungsmaßnahmen werden im Gemeindehaushalt für gemeindeeigene Bauten Ä 680.000,- veranschlagt. Investitionsvolumen: Rheinauhalle l 2.150.000,Abwasserbeseitigung l 1.727.900,Wasserversorgung l 649.000,Diverse Vorhaben l 801.500,sche Betreuung sind in der heutigen Gesellschaft der Grundstock unseres sozialen Wohlstandes. Sie schlagen sich daher mit beachtlichen Kosten im Voranschlag nieder. Der Beitrag an den Sozialfonds mit Ä 1.134.000,- und die Beiträge an die Krankenhäuser mit Ä 780.000,sind die markantesten Positionen. Kanalisation Die Investitionen in die Kanalisation belasten bereits seit Jahren das Budget enorm und der Kostendruck auf die Gebühren steigt daher stetig. Dieses Jahrhundertprojekt für die Gemeinde Höchst sollte bis zum Jahre 2010 fertig gestellt sein. Die Finanzierung erfolgt durch geförderte Darlehen. Gemeindeimmobiliengesellschaft der Gemeinde Höchst Im Jahre 2007 wurde mit der Gener a l s a n i e rung des Nordtraktes der Hauptschule Höchst mit der integ r i e rten Bücherei begonnen. Bis zum 31.12.2007 wurden Ä 1,3 Millionen verbaut. Für heuer ist in einem zweiten Bauabschnitt die Sanierung des Turmtraktes geplant. Somit werden in diesem Jahr gesamt ca. Ä 3 Millionen abzüglich Förderungen in dieses Großprojekt investiert. Weiter auf Seite 2 Investitionen Dank der guten Konjunktur sind bedeutende Investitionen und Sanierungsmaßnahmen möglich. Das Investitionsvolumen beläuft sich auf ca. Ä 5,3 Millionen und für In- Soziales und Gesundheit Soziale Absicherung und medizini- 2 Gemeinde Info HÖCHST Zahlen zum Budget 2008 Allgemeine Verwaltung Öffentliche Ordnung Unterricht, Erziehung, Sport Volksschulen Kindergärten Hauptschule Sonstiges Offene Jugendarbeit Sport Bücherei Kultur Soziales, Wohnbauförderung Sozialfonds Altenwohnheim Soziales für die Gemeinde Wohnbauförderung Gesundheit, Umweltschutz Gesundheitswesen Umweltschutz Straßen, Wasser, Verkehr Verkehr und Bauhof Landbus Wirtschaftsförderung Dienstleistungen Winterdienst Diverse Dienstleistungen Straßenbeleuchtung Freibad Wasserversorgung Abwasserbeseitigung und Abfall Liegenschaftsverwaltung Rheinauhalle Bootshafen Finanzwirtschaft Landesumlage Beteiligung an der GIG Diverses Finanzwirtschaft Rücklagen und Finanztransaktionen Ausgaben laut Voranschlag 2008 l 2.171.600,00 l 211.400,00 Neue Bänke für den mittleren Sportplatz in der Sportanlage Rheinauen: Auf dem Platz finden hauptsächlich Jugendspiele des FC Höchst statt, er wird wegen der Flutlichtanlage aber auch für den Trainingsbetrieb verwendet. l 385.100,00 l 964.600,00 l 994.100,00 l 177.800,00 l 74.600,00 l 410.200,00 l 281.000,00 l 242.300,00 Gebühren und Abgaben Die wichtigsten Gebühren und Abgaben der Gemeinde Höchst, jeweils inklusive Mehrwertsteuer. Wasser-Bezugsgebühr pro m3 Wasser-Grundgebühr bis 150 m3 NF monatlich Wasser-Grundgebühr 151-500 m3 NF monatlich Wasser-Grundgebühr 501-1000 NF m3 monatlich Wasser-Zählermiete Tarif 1 3 m3 monatlich Wasser-Zählermiete Tarif 2 über 3 m3 monatlich Kanal-Benützungsgebühren Neuanlage pro m3 Kanal-Benützungsgebühren Altanlage pro m3 Müllgebühr-Grundgebühr pro Haushalt jährlich Müllgebühr-Zuschlag pro Wohnungsbenützer Müllsackpreis-Gartenabfälle 80 L Müllsackpreis-Biomüll 8 L Müllsackpreis-Biomüll 15 L Müllsackpreis-Restmüll 40 L Müllsackpreis-Restmüll 60 L Müllsackpreis-Gelber Sack für Firmen Müllsackpreis-Gelber Sack für Haushalte Sperrmüll-Mindestgebühr Sperrmüll – für den ersten m3 Sperrmüll – jeder weitere m3 Grünmüll-Mindestgebühr Grünmüll – für den ersten m3 Grünmüll – jeder weitere m3 Essen auf Rädern pro Essen Hundesteuer für den ersten Hund Hundesteuer für jedes weitere Tier Mobile Altenhilfe Werktag pro Stunde Mobile Altenhilfe Sonn- und Feiertage pro Stunde Mobile Altenhilfe Nachtdienst pro Stunde Kindergartentarif inkl. Bastelbeitrag monatlich l 0,74 l 3,72 l 6,15 l 11,97 l 1,63 l 3,88 l 2,53 l 0,25 l 24,75 l 2,09 l 4,80 l 0,60 l 1,10 l 2,50 l 3,70 l 0,44 l 0,00 l 5,00 l 11,00 l 22,00 l 5,00 l 7,70 l 15,40 l 5,60 l 29,00 l 86,00 l 8,60 l 13,00 l 13,00 l 27,50 l 1.329.500,00 l 224.500,00 l 249.000,00 l 315.800,00 l 882.500,00 l 179.600,00 l 761.200,00 l 268.400,00 l 104.400,00 l 105.200,00 l 26.500,00 l 103.100,00 l 28.600,00 l 1.328.300,00 l 3.971.300,00 l 215.900,00 l 2.295.500,00 l 101.900,00 l 877.800,00 l 294.900,00 l 110.100,00 l 2.753.700,00 e 22.440.400,00 Gemeinde Info HÖCHST 3 Der Eingangsbereich der Rheinauhalle wird, wie im Plan dargestellt, deutlich aufgewertet. Rechts die neue Verbindung zum Gebäude des FC Höchst. Darin finden die Trainingsgeräte Platz. Die Rheinauhalle wird saniert Die Rheinauhalle, vor 40 Jahren errichtet, wird heuer umfassend saniert. Nach gründlicher Vorbereitung, zu der alle Nutzer und Vereine eingeladen waren, legte Dipl.-Ing. Gerold Gassner den Plan zur Sanierung vor, den die Gemeindevertretung beschlossen hat. Zusätzlich zu baulichen Verbesserungen werden auch Heizung und Belüftung erneuert sowie selbstverständlich die Wärmedämmung. Die Arbeiten sollen bereits im heurigen Herbst abgeschlossen werden. Der Plan sieht einen Verbindungstrakt zwischen der Rheinauhalle und dem bestehenden Gebäude des FC Höchst vor. In diesem neuen Bauwerk sind ein Trainingsgeräteraum und diverse Lagerräume untergebracht. Das geschwungene Vordach über dem Eingangsbereich der Rheinauhalle und des FC-Gebäudes wird zum optischen Blickfang. beginnt mit einem großzügigen Foyer mit Gard e ro be und neuen WC-Anlagen. Anrainer während Zeltveranstaltungen ausgesetzt sind. Die Küche wird in einen anderen Gebäudebereich umgesiedelt, ein entsprechender Bereich für die Speisenausgabe ist eingeplant. Heizung und Belüftung Die Bauteile der Rheinauhalle wie die Bodenkonstruktion, die Deckenkonstruktion, die Außen- und Innenwände, die Fenster und Außent ü ren werden saniert und e n e rgetisch dem heutigen Stand der Technik angepasst. Ebenso werden eine neue Heizanlage, eine Belüftung sowie eine neue Elektronikanlage inkl. Beleuchtung installiert. Durch diese Generalsanierung und Neustrukturierung erhält die Mehrzweckhalle vielseitige Möglichkeiten der Nutzung. Die Sanierungsarbeiten werden voraussichtlich Mitte März beginnen und Ende September abgeschlossen. Zelte künftig hinter der Halle Neu sind auch die großen Türen in der Südfassade. Durch diese Türen, die gleichzeitig auch als Notausgänge dienen, kann das Gebäude nach Süden hin geöffnet werden. Das macht es möglich, Zeltveranstaltungen künftig vom nordseitigen Platzbereich nach Süden hin zu verlegen, also Richtung Alter Rhein. Eine bedeutsame Folge davon ist die Reduktion des Lärmpegels, dem Neuer Eingangsbereich In der Rheinauhalle wird der Infrastrukturbereich neu gestaltet. Das Vortrag und Film zur Demenz Der Umgang mit verwirrten Menschen, die unter Demenz oder Alzheimer leiden, kann eine große Herausforderung sein. Das Sozialreferat der Gemeinde Höchst und der Seniorenrat laden im März zu zwei Veranstaltungen zu diesem Thema ein. Der Eintritt ist jeweils frei. Am Montag, 10. März, beginnt um 19:30 Uhr im Wappensaal der Alten Schule ein Vortrag von DKP Wilfried Feurstein mit dem Titel: „Validation – Umgang mit Demenzkranken und Alzheimerpatienten“. Validation bedeutet, den erkrankten Menschen nicht än- Aussicht auf Erfolg hätte. Stattdessen wird darauf Wert gelegt, ihn ernst zu nehmen, auf seine Gefühle einzugehen und vorhandene Fähigkeiten fördernd zu begleiten. Film zum Thema Alzheimer Am Mittwoch, 12. März, beginnt um 19:30 Uhr im Pfarrsaal Höchst der Film „Zurück zu einem unbekannten Anfang“. Hier werden an Beispielen von Alzheimerkranken Möglichkeiten des behutsamen Umgangs mit dieser Erkrankung aufgezeigt. Der Film ist einfühlsam und informativ gestaltet. dern zu wollen, was bei dieser Art der Erkrankung ohnehin kaum 4 Gemeinde Info HÖCHST Die Abteilung „Zentrale Dienste“ im Gemeindeamt Der Abteilung „Zentrale Dienste“ sind vorwiegend jene Dienstleistungen zugeordnet, die einerseits administrative und organisatorische Grundlagen für die Gesamtorganisation „Gemeinde“ sind, andererseits im Kundendienst unseren BürgerInnen bei den verschiedensten Angelegenheiten mit Auskünften und Erledigungen zur Verfügung stehen. Wir pflegen mit unseren Kundinnen und Kunden sowie den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern dabei einen offenen, kooperativen und von gegenseitigem Respekt geprägten Stil. ● ● ● ● ● ● Im organisatorischen Bereich: Effektiv und kreativ unterstützen wir mit unseren Ergebnissen die gesamte Verwaltung und alle nachgeordneten Dienststellen der Gemeinde sowie die politischen Gremien bei ihrer vielfältigen Aufgabenstellung: ● Datenverarbeitung und Telekommunikation ● Verwaltung der Gemeindegremien (Sitzungseinladungen, Protokolle) ● Datenschutz, Archivierung (Lohnverrech● Personalwesen nung, Personalplanung, Aus- und Weiterbildung) ● Telefonzentrale, Posteingang und Postausgang ● Terminverwaltung ● Gebäude- und Liegenschaftsverwaltung, Verpachtungen und Vermietungen ● Versicherungsangelegenheiten ● Musikschule ● Umweltschutz, Sicherheitswesen, Feuerwehr ● ● ● Energiebuchhaltung Rechnungskontrolle Veranstaltungswesen, Sperr s t u nden, Schließdienste zentrales Beschaffungswesen und Lagerhaltung Jahresaufträge an Handwerker, Lieferanten und andere Dienstleister Angelegenheiten von Landwirtschaft, Jagd, Fischerei, Sportwesen u.a. ● ● ● Sport- und Spielwochen) Markt, Bootshafen, Schrebergärten Ausstellen von Fahrbewilligungen, Ursprungszeugnisse, Bestätigungen Schadensbehebung bei der Straßenbeleuchtung Plakatierungswesen u.a. Unter der Führung von Gemeindesekretär Klaus Brunner stehen Ihnen Ingrid Küng, Helga Lau, Claudia Berbig, Armin Schneider und Martin Urabl für diese Themenbereiche gerne zur Verfügung. Das Bürgermeister-Vorzimmer Wir sorgen für eine effektive und Im Kundendienst („Bürgerservice“) kreative Entlastung des BürgermeisWir sind die zentrale Informationsstelle über alle Zuständigkeiten, Kontakt- und Anlaufstellen in allen B e reichen der Gemeindeverwaltung. Im Bürg e r s e rvice erledigen wir für unsere Kunden die machbaren Arbeiten sofort: ● Kopierarbeiten und Druckwerke für BürgerInnen, Vereine, nachgereihte Dienststellen ● Gemeindeblatt (Redaktion, Inserate, Abonnenten, Zusteller) ● Müllsackverkauf und -ausgabe an B ü rger und Betriebe, Lagerh a ltung (Höchster ● Seniorenbetreuung Hock, Seniorenball, Weihnachtsaktion) ● Vereinswesen (Förderungen, Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Abteilung „Zentrale Dienste”: Ingrid Küng, Armin Schneider, Klaus Brunner, Martin Urabl, Helga Lau, Claudia Berbig (von links) ters und der Gemeindesekretäre. Im Vo rzimmer der Geschäftsleitung empfangen und betreuen wir unsere Kunden. Wir erledigen die Korrespondenz in den geschäftlichen und politischen Belangen, unterstützen die Geschäftsleitung bei der Termin- und Aufgabenverwaltung und erledigen die Sachbearbeitung und Mitarbeit in den anderen uns zugewiesenen Aufgabenfeldern. Die Telefonzentrale Ein Großteil der Kundenkontakte findet am Telefon statt. Die Telefonzentrale und der Empfang repräsentieren die Gemeinde bei unseren Kunden als erste und haben somit direkten Einfluss auf die Kundenorientierung. Die allgemeine Verwaltung Sie umfasst in ihrem breit gestreuten Aufgabenfeld zusammen gefasst vorwiegend all jene Agenden in unserer Organisation, die nicht ausdrücklich anderen Abteilungen oder nachgeordneten Dienststellen zugewiesen sind. Bei vielen dieser Themenbereiche ist sie dabei eine zentrale Schnittstelle im Zusammenspiel von Politik, Verwaltung, Wi rtschaft und Gesellschaft und wirkt mit bei der Planung und Um- Gemeinde Info HÖCHST setzung einer leistungs- und zukunftsorientierten Entwicklung der Organisation „Gemeinde“ mit dem Blick für das Ganze. 5 Der integrative Arbeitsplatz im Gemeindeamt Diese Abteilung ist auch mit der nötigen Begleitung eines qualifizierten integrativen Arbeitsplatzes betraut. Für diesen integrativen Arbeitsplatz sind ein offenes Betriebsklima und die Qualität der Leistung sicherzustellen. Geduld, Verständnis, Toleranz, Offenheit, Mut und Ehrlichkeit sind dabei unerlässlich, um einem durch eine Behinderung benachteiligten Menschen Bedeutung, Inhalt, Sinn, Hoffnung und Lebensfreude vermitteln zu können. Für Fragen, Auskünfte und Anregungen wenden Sie sich bitte an: Klaus Brunner, Tel. 7907-33 Gemeindesekretär klaus.brunner@hoechst.at Ingrid Küng, Tel. 7907-34 Bürgermeister-Vorzimmer, Sekretariat Geschäftsleitung ingrid.kueng@hoechst.at Helga Lau, Tel. 7907-38 Kundendienste, Telefonzentrale, Tourismus helga.lau@hoechst.at Claudia Berbig, Tel. 7907-40 Kundendienste, Telefonzentrale claudia.berbig@hoechst.at Armin Schneider, Tel. 7907-39 Umwelt- und Landschaftsschutz, Sicherheit armin.schneider@hoechst.at Martin Urabl, Tel. 7907-41 Personalwesen, Gebäudeverwaltung martin.urabl@hoechst.at Amtlichen Schriftverkehr richten Sie bitte an die offizielle Mailadresse der Gemeinde gemeindeamt@hoechst.at Unser Altenwohnheim. Derzeit werden Varianten zur sinnvollen Lösung für ein künftiges Sozialzentrum Höchst geprüft. Altenwohnheim Höchst Seit dem 1. Juni 2007 hat die Benevit – Vorarlberger Pflegemanagement gGmbH das Altenwohnheim Höchst als neuer Betreiber übernommen. Darüber wurde bereits umfassend informiert. Das Gebäude befindet sich nach wie vor im Besitz der Gemeinde Höchst. Das Haus ist mittlerweile in die Jahre gekommen und es stehen umfangreiche Sanierungen an. Dazu gehören etwa jüngst festgestellte Mängel im Bereich der Brandmeldeanlagen. Die Behebung dieser Mängel ist bereits in Auftrag gegeben, die Arbeiten haben begonnen. meinde. Den Vorsitz hat Bürgermeister Werner Schneider inne. Die Arbeitsgruppe kann jederzeit durch weitere externe Fachleute (z.B. bautechnischer Sachverständiger) ergänzt werden. Varianten werden geprüft Die Arbeitsgruppe berät derzeit die Varianten Umbau-, Anbau- bzw. Neubau eines Sozialzentrums. Zudem laufen Bestrebungen für die Errichtung von betreuten Wohnungen in Höchst. Im Falle eines Neubaues eines Pflegeheimes könnte z.B. das bisherige Altenwohnheim adaptiert werden und auch noch zusätzliche Flächen zur Vermietung an diverse soziale Einrichtungen (z.B. Krankenpflegeverein, Arztpraxis, Elternberatung, Kinderspielgruppen, etc.) angeboten werden. Die Ergebnisse der Arbeitsgruppe werden dem Ausschuss für Familie und Soziales zur weiteren Beratung übergeben. Nach Erstellung eines Rohkonzeptes erfolgt dann eine gemeinsame Sitzung mit dem Ausschuss für Familie und Soziales sowie der Gemeinvertretung. Es ist möglich, dass noch im Frühjahr eine Detailstudie zur Abstimmung kommt. Selbstverständlich wird die Höchster Bevölkerung in dieser Angelegenheit laufend über den Stand der Dinge informiert. Aktive Arbeitsgruppe Die vor einigen Jahren von der Gemeindevertretung eingesetzte Arbeitsgruppe „Sozialzentrum Höchst“ befasst sich sehr intensiv mit der Neuplanung eines Sozialzentrums für unsere Gemeinde. Die Arbeitsgruppe besteht aus jeweils einem Vertreter aller Fraktionen in Höchst (Herlinde Moosmann für die ÖVP, Mag. Ferdinand Lerbscher für die HZ, Cornelia Michalke für die FPÖ und Ernst Seebacher für die SPÖ), Geschäftsführer Hanjörg Schmid von der Benevit GmbH, dem neuen Altenwohnheimleiter Benedikt Huter sowie Gerhard Böhler von der Sozialabteilung der Ge- 6 Gemeinde Info HÖCHST Wertvolle Sippenforschung: Höchster Stammbäume Woher kommen wir, wo gibt es noch Verwandte, wann ist der Großvater vom Urgroßvater aus dem Bregenzerwald nach Höchst zugezogen? Solchen Fragen ging Eugen Schneider (1928-2007) mit Begeisterung nach. Er hat ab 1992 die Stammbäume von 50 alteingesessenen Höchster Sippen akribisch genau recherchiert und kunstfertig aufgezeichnet. Die Gemeinde erwarb diese Stammbäume, Interessierte können gern eine Kopie erwerben. 1989 ging der gelernte Maschinentechniker Eugen Schneider in Pension. „Da wurde zuerst das Schlafzimmer getäfelt, danach die Küche”, erzählt Witwe Marianne Schneider. Dann aber widmete sich Eugen Schneider einem Thema, das ihn schon lange beschäftigt hatte – der Erforschung der eigenen Familiengeschichte. Der Stammbaum der „Graumichler” entstand in zwei Jahre dauernder Arbeit, das beeindruckende und an die zwei Meter hohe Ergebnis ziert den Gang im Haus Schneider. Immerhin hat er den Stammbaum bis Mitte des 17. Jahrhunderts komplettiert. Im Haus Schneider finden sich zahlreiche weitere Exponate der Stammbaumforschung, weil ihn nach dem ersten erfolgreich abgeschlossenen Projekt das Thema nicht mehr losließ. „Die Ur-Höchster Geschlechter, die haben es ihm angetan”, wissen M a r i a n n e Schneider und Manfred, einer der vier Söhne des Paares, zu berichten. Für ganze Tage verschwand Eugen im Landesarchiv, fuhr zu entfernten Angehörigen in Wälder Gemeinden oder in die Schweiz. „Wenn er etwas angefangen hat, dann musste das exakt sein, da sollte alles passen.” Baum, schraffierte Stamm und Äste. Nur die Blätter mit den Namen sind per Lineal gezogen. Ein Tisch war reserviert Ein Tisch im Haus war immer für seine Arbeit reserviert, noch immer füllen zahlreiche Aktenordner Schränke im Haus – Ahnenforschung braucht und produziert viel Papier. „Ich habe den Tisch nie gebraucht, da hat es mich nicht gestört, wenn der tagelang belegt gewesen ist”, zeigte Marianne Schneider immer Verständnis für das Hobby ihres Mannes. Und wenn er sich in die Tiefen eines Archives zurückgezogen hatte, dann leistete sie gern Babysitterdienste bei ihren Enkelkindern. Andere Hobbys hatte und brauchte Eugen Schneider nicht, er genoss die Familiengeschichte und die Erzählungen dazu. Überall sei er gut aufgenommen wurden, berichtet Marianne Schneider und es gab auch Anfragen etwa von Auswanderern in den USA. Viele Anfragen Bis anno 2006 forschte und arbeitete Eugen Schneider weiter, im Vorjahr verstarb der angesehene Mitbürger. Das Ergebnis von unzähligen Stunden Arbeit, die Stammbäume von rund 50 Höchster Sippen (Liste rechts), hat die Gemeinde erworben. Interessenten können Exemplare davon erw e rben. Ein Stammbaum kostet Ä 70,-, weitere Kopien vom gleichen Stammbaum sind dann um die reinen Kopierkosten erhältlich. Das Interesse ist entsprechend groß, nicht nur aus Höchst kommen Anfragen ans Gemeindeamt. Und weil Eugen Schneider genau aufgezeichnet hat, wann er welche Arbeiten erledigt hatte, lässt sich auch jetzt noch alles genau nachvollziehen. Anfragen an Helmut Sparr, Gemeindeamt Höchst, Telefon 7007-24, E-Mail: gemeindeamt@hoechst.at Gezeichnete Stammbäume Die Leidenschaft von Eugen Schneider endete nicht mit den Marianne Schneider mit einem der Stammbäume, die ihr Daten, er zeichjeden verstorbener Mann Eugen mit großem Eifer zusammenge- nete Stammbaum als stellt und gezeichnet hat. Gemeinde Info HÖCHST 7 Vorhandene Höchster Stammbäume Blumen Heinrichs (Herich Joklis, Schlossers) Märteler Metzgers Reiesser Stattammas (Epuslers, Schmolles) Vogter (Fuchserlis, Bachmeyers, Lorenzles) Sprallen Hackhen (Hakes, Häcklis) Mahler (Maler, Maller, Paulis) Odis (Schwarzes, Webers) Rotjockles Weber (Enderlis, Schwarzes) Gschender (Gschinders, Fitz, Dunkels) Rudler (Gasser) Polizeier Waelsch Barons Durmer (Michelers, Michlis) Luger Mathesler (Gigers) Roten Kruien (Schmids) Schniders-Sepplers Schniderlis, Micheljoses Hänser & Plonjoker Hanser (Grüschhändler, Lindenwirts) Landammanns, Xandres Bührle Weissbarth Küng Eppeles Galli Gutfreunds (Säcklers, Tschuppes) Martis (Bruggers, Bruggermännlis) Wagners Reiner, Hagspiel Dürren Stefas Graujoser Graumichler Hansjoser Joker (Joken Seppes, Fischers) Jokes Kutter Müller Neiers Sideler Steigwirths Untergänger, Polter Urcher Zoller (Glasers, Hansuris) Böscher Brosis Brösler Högler (Suppers, Moritzes) Weber Sinz Mayländer Both Blum Blum Blum Blum Blum Blum Blum Bohner Brunner Brunner Brunner Brunner Brunner Fitz Gasser Gehrer Gehrer Gerer Gerer Gerer Gerer Gerer Grabherr Grabherr Helbock Helbok Helbok Helbok Humpeler Humpeler Küng Nagel Nagel Nagel Nagel Nagel Reiner Schneider Schneider Schneider Schneider Schneider Schneider Schneider Schneider Schneider Schneider Schneider Schneider Schneider Schneider Schobel Schobel Schobel Schobel Schobel Sinz Weiss Mit „Cora täglich” brachte die theatergruppe höchst grenzenlos im Vorjahr eine Uraufführung auf die Bühne. theater höchst grenzenlos Am 3. März jährt sich zum fünften Mal der Gründungstag der theatergruppe höchst grenzenlos. Bislang wurden vier Theaterstücke auf die Bühne gebracht, insgesamt konnte der Verein bisher ca. 4.000 Besucher begrüßen. Bei der Jahreshauptversammlung im November 2007 wurden Arthur Blum als Obmann und Maria Blum als Spielleiterin wiedergewählt. Neu im Vorstand sind Marion Krappinger als Kassierin und Elisabeth Rickmann als S c h r i f t f ü h re rin. Der Ve rein zählt inzwischen 30 Mitglieder. legt werden. Zum anderen ist geplant, mit professioneller Unterstützung durch den Landesverband eine Gruppe für Seniorentheater zu starten. Darüber hinaus plant die Theatergruppe in Zusammenarbeit mit dem Kulturreferat b e s o n d e re Theater-Gastspiele nach Höchst zu bringen. Für den Herbst sind bere i t s eine bis zwei Aufführungen geplant. Premiere am 26. April Die Proben für die Produktion 2008 sind voll im Gange. Unter der fachkundigen Regie von Renate Bauer, bekannt vom Vbg. Landestheater, den Stadttheatern St. Gallen und Winterthur, werden satirische Szenen von Kishon, Loriot, Urs Widmer u. a. unter dem Titel „Wie du dir, so ich mir“ einstudiert. Musikalisch bereichert werden die A u ff ü h rungen vom Duo Bartlis aus Lustenau. Premiere ist am 26. April, weitere vier Auff ü h ru ngen bis 04. Mai; nähere Informationen folgen. Kinder-, Seniorentheater Neben der traditionellen „Jahre s p roduktion“ hat sich der neue Vorstand w e i t e re ehrgeizige Ziele gesetzt. Zum einen sollen die Höchster Sport- und Spieltage im Sommer mit einem Angebot für Kindertheater bereichert und damit der Start für eine Kindertheaterg ruppe ge- Gemeinde Info HÖCHST Seniorenball der Gemeinde Mit dem Programm des Zunftballes veranstaltete auch dieses Jahr die Gemeinde einen Ball für Mitbürgerinnen und Mitbürger über 65. In der vollen Rheinauhalle waren die Gäste begeistert von den dargebotenen Programmpunkten. Auch der Dorfer Prinz Thomas mit seiner Prinzessin Lisi wurde herzlich empfangen. Die Brüder Blum – Manfred, Heinz und Arno – spielten zum Tanz auf. Die Bühne war fast immer voll mit jung gebliebenen Ta n z p a a re Mit Kaffee und Kun. chen, Schinken mit Kartoffelsalat und Getränken war auch für das leibliche Wohl bestens gesorgt. Ich möchte mich bei allen freiwilligen Helferinnen und Helfern, den Mitarbeitern des Bauhofes und den Bediensteten der Verwaltung, den Brüdern Blum als Musikgruppe und ganz besonders bei allen Auftretenden der Zunft für die Vorbereitung und Durchführung des Seniorenballes recht herzlich bedanken. Von Beste Stimmung in der Rheinauhalle. vielen Seniorinnen und Senioren kamen begeisterte Rückmeldungen zu der gelungenen Veranstaltung. Das gesamte Team freut sich mit den Gästen schon auf den Seniorenball 2009. Der Bürgermeister Frühjahrskonzert des Männergesangvereins Der Männerg e s a n g v e rein 1864 Höchst lädt zum Frühjahrskonzert am Samstag, 12. April 2008, 20:00 Uhr, im Pfarrzentrum Höchst. Lassen Sie sich überraschen und verwöhnen von rassigen, lieblichen und einfühlsamen Liedern und Melodien, welche Chorleiterin Maria Sturm mit großer Sorgfalt ausgewählt hat. Der Männerchor Höchst freut sich auf Ihren Besuch und wird Sie auch nach dem Konzert noch kulinarisch und musikalisch unterhalten. Frühjahrskonzert der Bürgermusik Höchst Die Bürgermusik lädt alle Höchsterinnen und Höchster am Freitag, 18. April 2008 20:00 Uhr, zum Frühjahrskonzert in die Pfarrkirche ein. Ein abwechslungsreiches musikalisches Programm und die besondere Atmosphäre der Kirche gewährleisten einen unterhaltsamen Abend. Eintritt: Freiwillige Spenden Nach dem Konzert Bewirtung im Pfarrzentrum. Das Konzert in der Rheinauhalle entfällt heuer auf Grund von Umbauarbeiten.


Höchst Gemeinde Info 2007 12
Mit, 8. Juni 2011 |

Gemeinde Info Amtliche Mitteilung der Gemeinde Höchst – Nr. 6 – Dezember 2007 www.hoechst.at – gemeindeamt@hoechst.at Aus dem Inhalt Weitere Gemeinde-Zusammenarbeit im Rahmen der „Vision Rheintal” Band 4 unseres Heimatbuches als ideales Weihnachtsgeschenk Unser Feuerwehrhaus wurde saniert 2 2 6 Liebe Höchsterinnen und Höchster! Ein ereignisreiches Jahr 2007 liegt bald hinter uns. Wir konnten in vielen Bere ichen eine erfolgreiche Arbeit durchführen oder beginnen: ● Rheindelta und auch Alarmpläne werden im Detail ausgearbeitet. ● Die O rganisation unserer Gemeindeverwaltung wird modernisiert. Um kundenorientiert handeln zu können, haben wir eine Bevölkerungsbefragung durchgeführt. Das Gebäude der Feuerw e h r wurde energietechnisch verbessert und auch verschiedene Räumlichkeiten adaptiert. Ebenfalls wurde ein neues Kommandofunkfahrzeug bestellt. DieK i n d e r b e t reuungseinrichtungen und unsere Schulen werden mit modernsten L e h rmitteln ausgestattet. Somit stellt die Gemeinde solide Rahmenbedingungen für eine optimale Betreuung unserer Kinder und Jugendlichen zur Verfügung. Die S a n i e rung der Hauptschule und der Neubau der Bücherei laufen auf Hochtouren und die Arbeiten werden bis September 2008 abgeschlossen sein. Die Rheinauhalle wird saniert und es werden somit wieder gute Voraussetzungen für die Vereine geschaffen sowohl im sportlichen Bereich als auch für die verschiedensten Veranstaltungen. Die musikalische Ausbildung unserer Jugend wird durch die Zusammenarbeit mit der Musikschule Lustenau bestens gefördert. Die Wasserversorgung und die K a n a l isation werden laufend ausgebaut und wir können bis 2009 diese beiden Großprojekte abschließen. Dem Hochwasserschutz wird größtes Augenmerk geschenkt. Derzeit laufen intensive Vorbereitungen für einen Gefahrenzonenplan für das gesamte Dies t a t i o n ä re Seniorenbetre uung wurde durch die Übergabe des Altenwohnheimes an die BENEVIT langfristig gesichert und die Gespräche für einen Neubau des Pflegeheimes wurden begonnen. ● Dies sind nur einige Beispiele für eines ereignisreichen und erfolgreichen Arbeitsjahres für unsere Heimatgemeinde. Ich möchte mich bei allen Gemeindebediensteten und allen politischen Mandataren für die Mitarbeit während des ganzen Jahres recht herzlich bedanken. Ein Dankeschön auch an alle Funktionäre unserer Vereine, Organisationen und Institutionen für die großartige Arbeit. Die Vielfalt unserer Vereine sichert uns eine gut funktionierende Dorfgemeinschaft. Ich wünsche allen Höchsterinnen und H ö c h s t e rn frohe Weihnachtstage und für das Neue Jahr 2008 alles Gute, Gesundheit und Zufriedenheit. Ihr Bürgermeister Werner Schneider ● ● ● ● ● ● 2 Gemeinde Info HÖCHST Höchst nutzt die Chancen der „Vision Rheintal” Bei der 6. Rheintalkonferenz am 22. November 2007 unterzeichneten Landeshauptmann Sausgruber und die Bürg e rmeister der 29 Rheintalgemeinden den regionalen Kontrakt Rheintal. Somit ist das Bekenntnis zur Zusammenarbeit festgeschrieben. Elf Vorderlandgemeinden haben die Abwicklung ihrer Baueingaben zusammengelegt. Dornbirn, Lustenau und Hohenems erarbeiten ein gemeindeüberg reifendes räumliches Entwicklungskonzept. Feldkirch, Rankweil, Göfis und Meiningen machen den Hochwasserschutz zur gemeinsamen Sache. Die Rheindeltagemeinden Höchst, Fußach und Gaißau haben sich zum Ziel gesetzt, die Sicherung der stationären Pflegeversorgung zusammen zu bewältigen. Diese Initiativen verbindet das Bewusstsein miteinander, dass sich vieles im Verbund sinnvoller lösen lässt als in einzelnen Gemeinden. Bewusstsein für den gemeinsamen Lebensraum noch stärker in die Bevölkerung tragen“, bringt Landeshauptmann Sausgruber die Hauptanliegen von Vision Rheintal auf den Punkt. Vision Rheintal, eine Initiative des Landes Vorarlberg und der 29 Rheintalgemeinden, will Gemeindegrenzen überschreiten, Kräfte bündeln und Ideen vernetzen. „Mit Vision Rheintal wurde und wird gemeinsam konstruktiv über die weitere Zukunft nachgedacht“, so Landesrat Manfred Rein. Ein Meilenstein des Projektes Als gemeinsame Plattform wurde die Rheintalkonferenz gegründet, wo sich Bürgermeister und Landespolitikerinnen und -politiker regelmäßig zum Austausch tre ffen. Bei der sechsten Auflage der Rheintalkonferenz am 22. November 2007 im J.-J.-Ender-Saal in Mäder wurde ein Meilenstein des Projektes gesetzt: Landeshauptmann Herbert Sausgruber und die Bürgermeister der Rheintalgemeinden unterzeichneten in feierlichem Rahmen den regionalen Kontrakt Rheintal. Festgeschrieben wurden damit die Bereitschaft zur Kooperation, die Anerkennung Bürgermeister Werner Schneider unterzeichnet den Kontrakt. des gemeinsamen Leitbildes und die Fortführung von Vision Rheintal für weitere drei Jahre. „Dass 29 Gemeinden und das Land Vorarlberg ein dermaßen starkes Zeichen setzen, ist bisher einzigartig“, meint Wilfried Berchtold, Präsident des Vorarlberger Gemeindeverbandes, „eine Chance, die es zu nutzen gilt.“ Weitere Informationen: Vision Rheintal Jahnstraße 13 – 15, A-6900 Bregenz Telefon 05574 53442 www.vision-rheintal.at Kräfte bündeln, Ideen vernetzen „Wir unterstützen konkrete Kooperationen und Projekte. Gleichzeitig müssen wir das 4. Band Heimatbuch „Junge Industriegemeinde – Wirtschaft und Soziales” sind die Schwerpunkte des 4. Bandes unseres Heimatbuches. Das Werk mit 228 Seiten und 200 Bildern wurde am 23. November vorgestellt. Es eignet sich besonders gut als Weihnachtsgeschenk und ist um Ä 20,im Gemeindeamt erhältlich. Handwerker, Fuhrmänner, Sticker, Gastwirte, Beschlägehersteller, Händler – es gibt allerhand zu berichten über diesen wichtigen Bereich des Gemeindelebens. Aber auch Automobile und Flugzeuge kommen nicht zu kurz, das Gesundheitswesen mit Wundärzten und Hebammen wird ebenfalls berücksichtigt. Ein wichtiges Kapitel für Höchst ist die Auswanderung, die auch im aktuellen Band dargestellt wird. Ab 1855 bis 1930 verließen immer wieder Höchsterinnen und Höchster ihre Heimat, um in der Fremde ihr Glück zu versuchen, besonders in Amerika. Gemeinde Info HÖCHST 3 Höchster Hock Im Jahre 1976 gründeten Pfarre und Gemeinde Höchst die damalige „Altenstube“. Älteren Mitbürgerinnen und Mitbürgern wurde alle zwei Wochen eine Gelegenheit geboten, sich in lockerer Atmosphäre zu tre ffen, tanzen, jassen oder bei Kaffee und Kuchen gemeinsam Erinnerungen auszutauschen. Die erste Altenstube befand sich im ehemaligen Pfarrhaus („Jungfernhaus“). Ab Herbst 1978 gab es dann den „Seniorennachmittag” im Pfarrheim. Ab diesem Zeitpunkt konnten mehr und verschiedene Programme angeboten werden, jeweils mit anschließender Jause. Im Herbst 2000 erfolgte der Umzug in das neue Pfarrzentrum mit dem neuen Namen „Höchster Hock“. Dieser von einem ehrenamtlichen Team organisierte und betreute Donnerstag Nachmittag wird von vielen älteren Mitbürgerinnen und Mitbürg e rn regelmäßig und gerne besucht. Gute Stimmung beim „Höchster Hock” Termine Höchster Hock 2008 10.01.2008 20.01.2008 31.01.2008 21.02.2008 13.03.2008 10.04.2008 08.05.2008 29.05.2008 Senioren für Senioren Senioren-Zunftball in der Rheinauhalle (Dachdecker) Faschingsprogramm (Draufgänger) Vortrag Dr. Jürgen Schneider „Der Mensch im Alter“ Krankensegnung Singnachmittag mit dem Frauenchor Muttertagsprogramm (Kinderchor/ Jagg) Abschluss mit Dachdecker Deutschkurs für türkische Frauen Ein entscheidender Beitrag zur Integration von Zuwanderern ist das Erlernen der deutschen Sprache. Höchst bietet spezielle Deutschkurse für türkische Frauen, deren Kinder den Kindergarten oder die Schule besuchen. Die Mütter dieser Kinder sollen möglichst gut verstehen können, was im Kindergarten und der Schule passiert. Wichtig ist zudem, sich in der Öffentlichkeit verständigen zu können, ob beim Einkaufen oder auf einem Amt. Der Kurs, den Angelika Diem-Türtscher leitet, ist speziell für Anfängerinnen konzipiert. Es sind also keinerlei Vorkenntnisse erforderlich. Der nächste Deutschkurs für türkische Frauen beginnt am Samstag, 19. Jänner 2008, in der Alten Schule und dauert insgesamt zehn Samstage. Unterrichtet wird jeweils von 14:00 bis 16:00 Uhr. Neuer Faustballplatz Die Höchster Sportanlagen werden gut genutzt. Ab dem kommenden Frühjahr steht den Sportbegeisterten eine zusätzliche Möglichkeit zur Verfügung. Der jetzt realisierte Faustballplatz ist besonders von der Jugend gewünscht worden. Mit der Umsetzung leistet die Gemeinde einen weiteren Beitrag zur sinnvollen Freizeitgestaltung. Der Faustballplatz – 66 m lang und 33 m Bis im Frühjahr ist der neue Faustballplatz bespielbar. b reit – wird auf dem ehemaligen Maibaumplatz, angrenzend an den oberen Fußballplatz in der Sportanlage Rheinauen situiert. Der bestehende Boden wurde abgetragen und ein spezieller Sportplatz-Naturrasenaufbau eingebracht. Ebenso wird für die Entwässerung ein Drainagensystem eingebaut und der Platz mit einer Flutlichtanlage ausgestattet. Die Mitte September begonnenen Arbeiten werden im Frühling 2008 abgeschlossen. Erfreulich großes Interesse für die Deutschkurse 4 Gemeinde Info HÖCHST Die Bauverwaltung der Gemeinde Höchst „Papa, wem gehört die schöne Wiese, darf ich da eine Hütte bauen?” „Das weiß ich nicht, aber wir können ja mal beim Bauamt nachfragen.“ Genau für diese und noch viele andere Fragen im Zusammenhang mit der Errichtung von Bauwerken und Gebäuden ist die Bauverwaltung für Sie da. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Bauamt kümmern sich aber nicht nur um Fragen des Baurechts, sondern sind auch Ihre Partner in Angelegenheiten der Flächenwidmung, des Grundverkehrs, des Tiefbaus (Kanal) und des Straßenbaus. Die Bauverwaltung hat einen großen Aufg a b e n b e reich abzudecken, der sich im Wesentlichen in folgender Auflistung widerspiegelt: Baurecht ● Helmut Lenzi, Andrea Bertsch und Peter Plank, das Team der Bauverwaltung ● ● ● ● ● ● ● ● ● allgemeine Information und Auskunftserteilung zum Baugesetz und dessen Verordnungen Baugrundlagenbestimmung Vorprüfungen von der Baueinreichung über das Ermittlungsverfahren (Kundmachung/Verhandlung) bis zur Baubewilligung oder Baufreigabe, Überprüfung der Bauausführung (Schlussüberprüfung) Vorschreibung der Kostenbescheide für Bewilligungen Straßenname und Hausnummer Baustatistik (GWR) Feuerpolizei Heizungen und Luftreinhaltung Verfahren mit den Bezirkshauptmannschaften ● ● ● Verkehrsleiteinrichtungen straßenpolizeiliche Bewilligungen Gebrauchserlaubnis für Zufahrten Heuer bereits 230 Bauakten bearbeitet Bis Dezember 2007 wurden in Höchst bereits 230 Bauakten bearbeitet: ● Flächenwidmung und Bebauung ● ● ● ● Grundlagen und Planung (Nutzung) Entwicklungskonzept Änderung von Widmungen Angelegenheiten des Natur- und Landschaftsschutzes Grundteilung ● ● ● ● ● ● ● Änderung von Grundstücksgrenzen Grundstücksteilungen und Änderungen Verfahren zur Umlegung von Grundstücken 88 Bauansuchen – (3 2 Einfamilienwohnhäuser und Reihenhausanlagen, 5 Wohnanlagen mit 5 1 Wohnungen, 51 sonstige Gebäude und Änderungen) 64 Baufreigaben – (Carport, Gerätehütten, Schwimmbäder) 22 sonstige Verfahren 15 Verfahren mit der BH 41 Schlussüberprüfungen Geografisches Informationssystem GIS ● ● ● Grundverkehr ● ● ● Zentrale Datenbank für Kataster (Grundstücke) Grundstücksdaten (Größe, Lage, Eigentümer) Häuser, Straßen, Gehsteige, Kanaldeckel, Widmung, Luftbilder, Ortsplan Erwerb von nicht als Bauland gewidmeter Grundstücke Ausländergrunderwerb Baugrundstücksbestätigungen Für Fragen und Auskünfte stehen zur Verfügung: Helmut Lenzi, 7907-27 helmut.lenzi@hoechst.at Andrea Bertsch, 7907-28 andrea.bertsch@hoechst.at Peter Plank, 7907-30 peter.plank@hoechst.at Beachten Sie, dass bei Verwendung der Mitarbeiter-Emailadresse damit zu rechnen ist, dass die Anfrage möglicherweise wegen Außendienst, Krankheit oder Urlaub, längere Zeit nicht bearbeitet wird. Die geeignete Emailadresse für alle Anfragen istdanngemeindeamt@hoechst.at Mitarbeit in Gremien ● ● Tiefbau und Straßenbau ● ● ● ● ● ● Vorbereitung von Ausschuss-Sitzungen Vorbereitung und Mitarbeit in Arbeitsgruppen Kanalisation – Neu- und Altanlagen Kanalerschließung und Kanalanschluss Vorschreibung der Erschließungs- und Anschlusskosten Wasseranschlussgebühr bei Neu- und Erweiterungsbauten Straßenneubau und Erhaltung Straßenbeleuchtung Das Team der Bauverwaltung besteht derzeit aus drei Personen, die versuchen, das ganze Spektrum der vielfältigen Fragen und Probleme abzudecken. Das Team bemüht sich, die vielen Aufgaben im Rahmen der gesetzlichen Möglichkeiten für Sie positiv zu bearbeiten. Gemeinde Info HÖCHST 5 Heizkostenzuschuss für 2007/2008 Das Land Vorarlberg gewährt Einzelpersonen oder Familien mit einem geringen Einkommen für die Heizperiode 2007/2008 eine einmalige Hilfe in Form eines Heizkostenzuschusses in Höhe von Ä 208,- unter folgenden Voraussetzungen: Für die Gewährung des Zuschusses gelten folgende Obergrenzen für das Haushaltseinkommen: Alleinstehende: Ä 690,06 netto Ehepaare und Lebensgemeinschaften: Ä 1.037,13 netto Für jede weitere Person im Haushalt: Ä 72,32 netto Zusätzlich wird folgender Wohnungsaufwand berücksichtigt: Alleinstehende: Ä 200,Ehepaar oder Lebensgemeinschaften: Ä 240,Zusätzlich jede Person: Ä 40,Das Einkommen und der Wohnungsaufwand sind anhand von Belegen nachzuweisen. Innerhalb eines Haushaltes sind alle Einkünfte zusammenzurechnen. Es darf kein verwertbares Vermögen (z.B. Sparbücher, Wertpapiere, Fondsanteile, etc.) über Ä 4.000,- vorhanden sein. Der Antrag kann im Gemeindeamt Höchst, Abteilung Kundenservice (Zimmer Nr. 13) bis spätestens 1. Februar 2008 gestellt werden. Dort erhalten Sie auch nähere Auskünfte (Gerhard Böhler und Reingard Adenberger, Tel. 7907, Dw. 25 und 26). Treffen die Voraussetzungen zu, wird der Heizkostenzuschuss sofort bar ausbezahlt. Einladung zum Besuch im Wasserwerk mit anschließender Jause. Finanzverwaltung sagt DANKE . . . . . . all jenen Mitbürgerinnen und Mitbürgern, die stets für die prompte und termingerechte Entrichtung der Steuern und Abgaben bemüht sind. Erfreulich ist, dass vermehrt die Möglichkeit genutzt wird, die Abgaben an die Gemeinde mittels Bankeinzug zu begleichen. Durch die Erteilung der Bankeinzugsermächtigung beweist der Auftraggeber sein Vertrauen gegenüber der Finanzverw a ltung. Als kleines Dankeschön fand nun beim Herbstmarkt am 06. Oktober eine Verlosung statt. Dabei wurden von Anton Mayer, dem Leiter der Finanzabteilung, aus allen bestehenden Bankeinzugsaufträgen einige Gewinner ermittelt. Zu gewinnen war eine Besichtigung des Höchster Wasserwerks unter fachkundiger F ü h rung durch unseren W s s e rm e i s t e r a Fredi Blum mit anschließendem Imbiss im „Bruggerstüble“. Die Finanzverwaltung ist weiterhin bestrebt, allen Abgabepflichtigen die Vorteile des Bankeinzuges nahezulegen: ● ● ● ● ● Sie sparen sich den Weg zur Bank Keine Mahnung – keine Spesen – kein Ärger Pünktliche Zahlungstermine Sie sparen die Zahlscheingebühr und Bankspesen Jederzeit widerrufbar ohne Angabe von Gründen Nutzen auch Sie die Möglichkeit des Bankeinzuges. Wer weiß, vielleicht sind auch Sie bei der nächsten Verlosung als Gewinner dabei. Ein attraktives Geschenk Wenn noch ein Geschenk für Weihnachten fehlt: Mit dem Höchster Kulturgutschein lässt sich gleich viermal Freude bereiten. Der Gutschein gilt für vier Veranstaltungen des Kulturreferates und kostet lediglich Ä 28,- (anstatt Ä 32,- für vier Veranstaltungen im Vorverkauf). 6 Gemeinde Info HÖCHST Höchster Feuerwehrhaus saniert Bei unserem Feuerwehrgerätehaus bestand akuter Sanierungsbedarf. Einmal wies die Dachkonstruktion bereits Schäden auf und entsprach nicht mehr dem aktuellen Stand der Technik, aber auch Saal und Küche im Feuerwehrhaus waren sanierungsbedürftig. Selbstverständlich wurde bei der neuen Dachkonstruktion samt Neueindeckung des Gebäudes auch die Energiesituation berücksichtigt. Dank einer zusätzlichen Einlage von 20 cm starken Mineralfasermatten wurde der Dämmwert der Dachkonstruktion erheblich verbessert und damit statt dem U-Wert 0,66 der Wert von 0,18 erreicht. Bessere Akustik Besonders bei Versammlungen gab es im Saal des Feuerwehrhauses immer wieder Akustikprobleme. Dank der neu eingebauten Akustikdecke ist der oft unangenehme Hall jetzt aufgeDie sanierte Küche im Feuerwehrhaus hoben. Verbesserungen gab es auch für die Küche, deren Einrichtung mit geringem Aufwand an den aktuellen Standard angepasst wurde. Die Sanierungsarbeiten im Saal des Feuerwehrhauses (links) und der Saal mit neuer Akustikdecke (rechts) Jede Viertelstunde fährt ein Bus Die Fahrplanumstellung mit 9. Dezember hat für Höchst eine Reihe von Verbesserungen bei den Busverbindungen gebracht. Tagsüber fährt jetzt jede Viertelstunde ein Bus Richtung Bregenz und Dornbirn, abends wird der Halbstundentakt eingehalten. Für Nachtschwärmer ist der Nachtbus am Freitag und Samstag Abend sowie vor Feiertagen ein Vorteil. Möglich sind diese Verbesserungen, weil ein Bus mehr eingesetzt wird und weil die großen Busse nicht mehr bis Gaißau fahren müssen. Unsere Nachbargemeinde wird jetzt durch einen eigenen Ortsbus versorgt. Dazu wurde die Halte- und Umstiegsstelle „Birkele” völlig neu gestaltet. Inzwischen sind dort auch die Wartehäuschen aufgestellt. Zusätzlich zum Fahrplan mit sämtlichen Verbindungen des öffentlichen Nahverkehrs in Vorarlberg hat jeder Oben der Zusatzfahrplan, links Haltestelle und Umkehrplatz „Birkele” Höchster Haushalt einen Fahrplan im Kreditkartenformat mit den für unsere Gemeinde wichtigen Verbindungen erhalten. Zusatzexemplare gibt es im Gemeindeamt. Herausgeber und Verleger: Gemeinde Höchst, 6973 Höchst. Für den Inhalt verantwortlich: Bürgermeister Ing. Werner Schneider. Druck: Hechtdruck, Hard Grundsätzliche Ausrichtung: Informationen über das Geschehen in der Gemeinde Höchst


Höchst Gemeinde Info 2007 10
Mit, 8. Juni 2011 |

Gemeinde Info Amtliche Mitteilung der Gemeinde Höchst – Nr. 5 – Oktober 2007 www.hoechst.at – gemeindeamt@hoechst.at Aus dem Inhalt Neue Räumlichkeiten für die „Schulstube” Der 4. Band unseres Heimatbuches wird am 23.11. vorgestellt Neuregelung Bussystem Vorteile für Höchst und Gaißau 2 3 6 Geschätzte Mitbürgerinnen, geschätzte Mitbürger! Die Gemeinde Höchst möchte den Ansprüchen der Bürgerinnen und Bürger möglichst gerecht werden. Dazu bedarf es laufender Überprüfung und gezielter Optimierung. Für uns ist es wichtig zu erfahren, was unseren Kundinnen und Kunden gefällt und was wir noch verbessern können! Wir haben deshalb einen mit Fachleuten erarbeiteten Fragebogen an alle über 15-jährigen in Höchst versandt. Das überwiegend positive Feedback zeigt, dass die Arbeit unserer Verwaltung bei der Bevölkerung breite Anerkennung findet. Neben verschiedenen Verbesserungsvorschlägen und Kritikpunkten wurden auch zahlreiche Anregungen gemacht, die in erster Linie die Entwicklungsplanung der Gemeinde und die politische Ebene betreffen (ärztliche Versorgung, Senioren- und Kinderbetreuung, Einkaufsmöglichkeiten, Arbeitsplätze, Verkehrssicherheit und anderes). Selbstverständlich werden wir Sie über die Ergebnisse der Befragung genauer informieren, sobald die detaillierte Auswertung vorliegt. Ich bedanke mich bei allen, die sich mit den Fragen zu unserer Heimatgemeinde befasst haben. Falls Sie bisher keine Zeit für den Fragebogen gefunden haben, laden wir Sie herzlich ein, dies in den nächsten Tagen nachzuholen und uns Ihren Fragebogen bald zukommen zu lassen. Dann kann auch Ihre Meinung in die Auswertung einfließen. Ihr Bürgermeister Werner Schneider Höchst startet Solaraktion mit Vorteilen für alle Interessenten Erf reulich großes Interesse gab es für die Auftaktveranstaltung der Höchster Solaraktion, die noch bis 30. April 2008 läuft. Sehr erfreut zeigte sich Bürgermeister We rner Schneider über das große Bürgerinteresse an der Solar-Aktion. Über 100 Bürgerinnen und Bürger informierten sich im Rahmen der Auftaktveranstaltung am 26. September 2007 im Feuerwehrhaus Höchst aus erster Hand und nutzten die Gelegenheit, mit den anwesenden Energieberat e rn, Kollektorherstellern und Partner-Installateuren zu sprechen. Höchst unterstützt den Einbau von Solarkollektoren mit einer Reihe von Angeboten. Spezielles „Solarpaket“ Ziel der Gemeinschafts-Aktion von Gemeinde, Energieinstitut Vo r a r l b e rg und den Höchster Installationsbetrieben ist es, „solar-interessierte“ Bürger bei der Nachrüstung von bestehenden Häusern mit thermischen Solaranlagen optimal zu unterstützen. Um die Nachrüstung einer Solaranlage so einfach wie möglich zu machen, wurde ein attraktives Solarpaket zusammengestellt (siehe Seite 2). Über 150 Sportlerinnen und Sportler aus unserer Gemeinde konnten im Rahmen der 4. Höchster Sportlerehrung ausgezeichnet werden. Dazu gab es ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm. Bericht auf Seite 5 2 Gemeinde Info HÖCHST Gemeinsam wird für die große Solaraktion in Höchst geworben. Rheindelta-Treffen Am 9.10.2007 fand ein Tre ffen aller Gemeinderäte sowie der Bürgermeister und der Gemeindesekretäre der Gemeinden Fußach, Gaißau und Höchst in Gaißau statt. Anlass dieses Treffens war die Besprechung der weiteren Vo rg a n g s w e i s e der Region Rheindelta in Sachen Vision Rheintal. Dieses Treffen ist vor allem ein Zeichen der Bereitschaft der Rheindeltagemeinden zu einer verstärkten interkommunalen Zusammenarbeit. Die Bürgermeister betonten, dass in Zukunft weitere Treffen dieser Art geplant sind. Vorteile durch Solarenergie Die Höchster Solar-Aktion bietet folgende Vorteile: 1. Kostenlose Vor-Ort-Solarberatung durch unabhängige Energieberater 2. Definierte „Solar-Sets“ mit fixen Sonderpreisen und speziellen Qualitätskriterien 3. Erweiterte Serviceleistungen durch die Partnerinstallateure. Chance nutzen! Solaranlagen sind ein aktiver Beitrag zum Klima- und Umweltschutz, eine Investition in unsere Energiezukunft, die sich erfreulicherweise schon nach kurzer Zeit lohnt. Wer Interesse daran hat, die kostenlose Energie der Sonne zu nützen, sollte sich die Gelegenheit der Solaraktion nicht entgehen lassen. Begrenzte Laufzeit bis 30. April 2008, Anmeldung erforderlich! Das Angebot der Solaraktion ist zeitlich begrenzt und endet mit 30. April 2008. Nur innerhalb dieses Zeitraums werden die speziellen Vorteile der Aktion gewährt. Interessierte Bürger können sich innerhalb dieses Zeitraums im Gemeindeamt beim Umweltbeauftragten Armin Schneider (Tel. 05578 / 79 07-39) zur Aktion anmelden. Die Partnerinstallateure der Solar-Aktion ● ● ● ● Bartosek GmbH Forster Wilfried Installationen Fussenegger Heizungsinstallationen Gregotsch Service Neue „Schulstube” Der Verein „Schulstube – Lebendiges L e rnen“ hat ein neues Zuhause. Seit dem laufenden Schuljahr werden die insgesamt 22 Schüler der privaten Schulinitiative „Schulstube – Lebendiges Lernen“ an der Adresse Kirchplatz 7 unt e rrichtet. Das bisherige Gebäude Im Städtle 24 wurde zu klein. Die Gemeinde Höchst hat nun dem Verein auf zwei Jahre das angekaufte Haus am Kirchplatz unentgeltlich zur Verfügung gestellt. Umfassende Informationen zu diesem Angebot gibt es im Rahmen der „Offenen Schulstube“ am Samstag, 19. Jänner 2008. Gemeinde Info HÖCHST 3 Der 4. Band des Heimatbuches wird vorgestellt Der vierte Band unseres Heimatbuches mit den Schwerpunkten Wirtschaft und Soziales wird am Freitag, 23. November 2007, um 19:00 Uhr im Pfarrsaal vorgestellt. Verkehrsort Die verkehrsgeographische Lage unserer Gemeinde an einer bedeutenden NordSüd-Verbindung durch die Alpen und an einem wichtigen Weg Richtung Schweiz bringt heute einige Belastungen für die Anrainer der Hauptstraßen. Dies war in der Vergangenheit nicht so, im Gegenteil: Das Verkehrswesen brachte Arbeit und Verdienst. Die Fährleute am Rhein, die Besitzer zahlreicher Fuhrwerke, die Schmiede, Sattler und Wagner und nicht zuletzt zahlreiche Gastwirte fanden dadurch Arbeit und Verdienst. In großer Zahl befanden sich hier Gaststätten – zum Teil längst vergessen wie die „Blume“, der „Anker“ und der „Sternen“. Die alte Kronenkreuzung, heute Verkehrsknotenpunkt im Zentrum der Gemeinde. Krisenanfälligkeit der Stickerei. In Zeiten der Hochkonjunktur arbeitete die ganze Familie mit, in Zeiten von Absatzkrisen hielt man sich mühselig mit den Ert r ägen des Gartens und der kleinen Landwirtschaft über Wasser. Schulberichte s p rechen von weit verbreiteter Kinderarbeit. werden – zu 95% heißen die Höchster B a rth, Bertsche, Blum, Bohner, Bru n n , Brunner, Fitz, Gasser, Gehre r, Grabher, Helbok, Humpeler, Küng, Nagel, Nägele (Negelin), Schamler, Schneider (auch Sartori), Schobel (Schobloch) und Weiß. Seit 1950 aber ist die Wohnbevölkerung auch durch Zuzug von damals 2.628 auf heute 7.887 Personen angestiegen. Zur Präsentation des Heimatbuches am 23. November referiert kurz DDr. Arno Fitz, Obmann des Ve reins „Vorarlberger Wi rtschaftsgeschichte”, unter Mitwirkung von Lehrlingen und Gewerbetreibenden aus Höchst. Die Frauenbewegung sorgt an dem Abend für das leibliche Wohl, die Höchster Gruppe „Fourmat” für die musikalische Gestaltung des Abends. Nähe zur Schweiz Die Grenznähe hatte bedeutenden Einfluss auf das hiesige Erwerbsleben. Viele Handwerker und Gewerbetreibende waren in den vergangenen Jahrhunderten in der Schweiz tätig oder wurden dort ausgebildet. Die Höchster Bäcker buken, wohl weil die Ortsbewohner danach verlangten, das Brot nach Schweizerart. Soziales So kam es auch, dass in Notzeiten zahlreiche arme Dorfbewohner von der Gemeinde zu unterstützen waren. Nicht wenige Höchster suchten deshalb noch bis in die 30er Jahre des 20. Jahrhunderts ihr Glück in der Ferne und wanderten nach Übersee, insbesondere Amerika, aus. Bis in das beginnende 19. Jahrhundert kann kein nennenswerter Zuzug nach Höchst beobachtet Stickerort? Diese Nähe zur Schweiz und das niedrigere Lohnniveau waren die Ursache für einen enormen Aufschwung der Stickerei im vorletzten Jahrh u n d e rt. In unzähligen Haushalten standen Stickmaschinen, ihre Betreiber litten jedoch unter der bekannten Ein Auswandererbeispiel Heinrich Moser (geb. 1872) wanderte schon kurz nach dem Tod seiner Mutter Katharina erst 17-jährig im Jahre 1890 nach New Jersey (USA) aus. Der gelernte Schreiner konnte in UnionCity einen erfolgreichen Schreinereibetrieb aufbauen. Für die nachfolgend auswandernden Familienmitglieder war Heinrich mit seinem Betrieb die erste Anlaufstation für Arbeit und Unterkunft, bis sie sich mit dem neuen Land vertraut gemacht hatten. 4 Gemeinde Info HÖCHST U nsere Bauhof-Mitarbeiter erbringen das ganze Jahr über eine Vielzahl an Leistungen im Gemeindegebiet. Wesentliche Aufgaben sind die Instandhaltung und Wartung öffentlicher Einrichtungen, insbesondere der Verkehrswege. Dazu kommen Müllbeseitigung und -entsorgung sowie der besonders wichtige Winterdienst. Eine Auflistung der Aufgaben des Bauhofes: ● ● ● ● ● Instandhaltung der Riedgräben (Räumung und Pflege) Reparaturen von Winterschäden Straßenerhaltung (Riedstraßen und Straßen im Ortsgebiet) Schachtdeckel-Sanierung Landschaftspflege (Mäharbeiten Bruggerloch, div. Spielplätze, Feuerwehrhaus, viele kleine Plätze) Die Mitarbeiter des Bauhofes Höchst sind das ganze Jahr über im Gemeindegebiet im Einsatz. Bauhof der Gemeinde Höchst ● ● ● ● Pflege der Sträucher und Bäume am Radweg und an öffentlichen Plätzen Pflege div. Hecken und Rabatten Pflege und Instandhaltung der FC-Plätze, Rheinauhalle und Umgebung Instandhaltung der Spielplätze und öffentlichen Anlagen Leider wird immer mehr Müll unachtsam in unserem Ortsgebiet verstreut, es finden sich zum Beispiel in unseren Wäldern wilde Ablagerungen. Diesen Mist wegzuräumen erfordert viel Arbeitszeit, wodurch leider anderes zu kurz kommt. Wir bitten die Bevölkerung, bei den Containerstationen die E i n w u rfzeiten zu beachten, damit sich die Anrainer nicht gestört fühlen. Wenn die Container voll sind, bitten wir euch, die Sachen wieder mitzunehmen und sie zu einem anderen Zeitpunkt zu entsorgen. Es sollte auch nichts neben die Container gestellt werden. Solchen Abfall nehmen die Entsorgungsfirmen nicht mit, das muss ebenfalls der Bauhof räumen. Jeder kann dazu beitragen, unsere Gemeinde sauber zu halten. Bauhofleiter: Alfred Barth Mitarbeiter: Helmut Blum, Helmut Boss (Abfall-Inkasso), Walter Bru n n e r, Marc Schneider, Wilfried Sinz, Erich Vetter und Sandro Vietri Der Bauhof im Kreuzacker ist unter der Telefonnummer 072566 erreichbar. Instandhaltung ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● Hundestationen Geräte, Maschinen und Fahrzeuge Brunnen Verkehrszeichen und Straßenschilder Regen- und Schmutzwasserkanäle Absperrung und Vorbereitung verschiedener Veranstaltungen Straßenbeleuchtung Kehren (Radweg, öffentliche Plätze, Straßen) Laubbeseitigung Müllbeseitigung im gesamten Gemeindegebiet Annahme von Sonder- und Sperrmüll Sondereinsätze: Sturm, Regen, Vogelgrippe, . . . Tasta la Vista Freitag, 16.11.2007, 20:00 Uhr, Pfarrzentrum Höchst: Kabarett „Tasta la Vista“ mit Markus Linder Der Vo r a r l b e rger Kabarettist und Piano-Man Markus Linder begibt sich in seinem neuen und fünften Programm „Tasta la Vista“ auf die Suche nach den schwarzen und weißen Tasten, die für ihn die Welt bedeuten. Nie werden Sie sich je wieder so schuldig fühlen und dabei so viel lachen. Genießen Sie einen Abend mit viel Musik, Kabarett, Tanz und vor allem guter Unterhaltung. Eintritt: Vorverkauf ? 8,- Gemeindeamt, Zi. 12 (regina.lucic@hoechst.at, Telefon 7907-23) oder online auf www.hoechst.at – Abendkasse ? 10,- Winterdienst Von November bis März besteht ein lückenloser Weck- bzw. Winterdienstplan, der einen rechtzeitigen Einsatz gewährleistet. Somit werden unsere Straßen wie gewohnt frei von Eis und Schnee gehalten. Wir sind bemüht, bis zum Beginn des Frühverkehrs die Straßen geräumt zu haben. Das gelingt uns meistens, außer, es beginnt gegen Morgen zu schneien. Wir hoffen, dass wir auch in Zukunft mit wenigen „Ausrutschern“ durch den Winter kommen. Müll Ein großes Aufgabengebiet ist die Müllbeseitigung und die Entsorgung. Was im Bauhof abgeliefert wird, sortiert geschultes Personal fachgerecht für die Entsorgung. Dieser Bereich wird immer sensibler und wichtiger, damit unsere Nachkommen noch eine halbwegs intakte Umwelt haben. Eine große Zahl erfolgreicher Sportlerinnen und Sportler aus Höchst konnte ausgezeichnet werden. Sportlerehrung 2007 Zur 4. Sportlerehrung am Freitag, den 5. Oktober, war das Pfarrzentrum Höchst bis auf den letzten Platz gefüllt. Die Ehrung findet im Abstand von zwei Jahren statt. Über 150 Sportlerinnen und Sportler in den verschiedensteten Sportarten und Kategorien wurden nach folgenden Kriterien geehrt: ● ● ● ● ● ● 1. Platz bei Landesmeisterschaften, 1. bis 3. Platz bei Staatsmeisterschaften, Teilnahme an EM-, WM- und Olympiade Sportler müssen in Höchst wohnhaft sein Auch auswärtige Sportler werden geehrt, sofern sie für einen Höchster Verein starten Höchster Bürger der in einer Sportart startet, die in Höchst leider nicht ausgeübt wird, muss aber für Höchst starten Die Ehrung erfolgt ab der höchsten Schülerklasse (ab 12 Jahren) Jedem Verein wird außerdem freigestellt, eine Person zu nennen, die eine besondere Leistung in ihrer Sportart erbracht hat, ohne aber Österreichischer Meister zu sein, oder sonstige große Erfolge erreicht zu haben. Nach der Begrüßung durch den Bürgermeister führten Reinhard Brunner und Markus Steurer durch das sehr anspruchsvolle Programm mit vielen Auftritten ortsansässiger Sport g ruppen zwischen den Ehrungen. Unter anderem traten die Rhythmische Gymnastik, sowie Kunst- und Einradfahrer auf. Präsentation und Musik Der Yachtclub Orakel stellte sich mittels einer Power-Point-Präsentation vor. Musikalisch wurde das Programm von der Gruppe „Fourmat“ begleitet. Bevor das Buffet eröffnet wurde, dankte Sportreferent Wilfried Meier den Sportlern und Trainern für die tollen Leistungen, die sie in den letzten zwei Jahren erbracht haben. In folgenden Sportarten wurden die Ehrungen vorgenommen: Hundesport, Karate, Turnen, Leichtathletik, Schach, Tennis, Minigolf, Fußball, Volleyball, Radball, Kunstrad- und Einrad fahren, Schützen, Wasserski und Wakeboard. Seniorenrat der Gemeinde Höchst Seit Juli 2006 besteht in Höchst ein Seniorenbeirat. Vorangegangen war im Mai des Vorjahres ein einstimmiger Beschluss der Gemeindevertretung zur Einrichtung dieses Gremiums. Neben Seniorenbund und Pensionistenverband sind fast alle sozialen Einrichtungen der Gemeinde Höchst vertreten, Obmann ist Edi Ortner vom Seniorenbund. Aufgaben: - Vertretung der Interessen der Senioren, auch durch Fachleute - Beratung der örtlichen Organe und Dienststellen in allen Fragen, die Senioren betreffen. - Ansprechpartner für Senioren und Bindeglied zwischen Senioren und Gemeinde. Anträge, Wünsche, Probleme und Anre- gungen können jederzeit an den Seniorenrat gestellt werden, Ansprechperson ist Gerhard Böhler vom Gemeindeamt, Tel. 7907-26. Jährlich sind zwei Veranstaltungen und zwei Sitzungen geplant, die ganz besonders die Senioren betreffen. In dringenden Fällen tritt der Seniorenrat auch kurzfristig zusammen, behandelt notwendige Themen und trifft Entscheidungen. Die Sicherheit unserer Senioren zu Hause ist uns ein Anliegen. Deshalb wurde am 6. März 2007 eine Informationsveranstaltung zum Thema „Sicherheit für Senioren“ in der Alten Schule angeboten, die bei den Besuchern sehr gut ankam. Es wurde die Rufhilfe durch das Rote Kreuz präsentiert, Herbert Humpeler vom Beratungsdienst der Kriminalpolizei informierte über Personen- und Eigentumsschutz. Am F reitag, 16. November, um 19:00 Uhr steht in der Alten Schule das Thema „ P atientenverfügung“ auf dem Programm. Zudem gibt es im Oktober und November das Angebot zum Seniorentanz in der Alten Schule. Die Mitglieder des Höchster Seniorenbeirates. 6 Gemeinde Info HÖCHST Neues Bussystem für Höchst und Gaißau Pünktlich zur Fahrplanumstellung am 10. Dezember 2007 wird für die Rheindeltagemeinden Höchst und Gaißau eine Umstellung des Bussystems vorgenommen, die für beide Gemeinden eine Verbesserung im öffentlichen Personennahverkehr bringen wird. In Höchst wird im Bereich der sogenannten „Birkele-Kurve“ eine völlig neue und moderne Wende-, Halte- und Umsteigestelle für den Busverkehr errichtet. Die bisherige Wende- und Umsteigestelle beim Gasthaus Hecht wird damit aus dem Dorf hinaus an die Peripherie verlegt. Künftig fahren die „Standardlinien“ – außer zu den Schüler-Spitzenzeiten am frühen Vormittag – nicht mehr von und bis Gaißau, sondern nur noch bis zu der neuen Halte- und Umsteigestelle in der „Birkelekurve“, wo die Busse auch wenden. Für Höchst ergibt sich durch den Umstand, dass die Busse nicht mehr bis Gaißau fahren müssen, ein Zeitgewinn („Zeitpuffer“), der zu einer Verbesserung der Pünktlichkeit beitragen wird. An der neuen Haltestelle in der „Birkelekurve“ werden auf die Fahrgäste nach Gaißau künftig Kleinbusse warten, die in Gaißau dann auf zwei Linien weitaus mehr An der „Birkelekurve” vor der Tennishalle entsteht der neue Umkehrplatz für die Linienbusse des Landbussystems. Haltestellen anfahren werden als bisher. So werden dort künftig Ortsteile vom öffentlichen Nahverkehr erschlossen, die mit großen Bussen nicht erreichbar gewesen wären. Von Gaißau zur Umsteigestelle in der Höchster Birkelekurve werden ab dem Fahrplanwechsel dann alle 15 Minuten Busse fahren. Die Bürgermeister der Gemeinden Höchst und Gaißau, Werner Schneider und Reinhold Eberle, freuen sich, dass mit der gemeinsamen Erarbeitung und Umsetzung dieses neuen Buskonzeptes, das auch umfangreiche Bauarbeiten in der „Birkelekurve“ mit sich bringt, das Angebot des öffentlichen Nahverkehrs erheblich verbessert wird. Das neue Konzept und die neue Bushaltestelle seien, so die Gemeindeoberhäupter, außerdem ein Beleg für die sehr gute interkommunale Zusammenarbeit im Rheindelta. Bürgerfonds – rasche Hilfe in Notfällen Zu seinem 20-jährigen Dienstjubiläum hat Bürgermeister Werner Schneider einen Bürgerfonds installiert. Im Rahmen einer Feier zum Dienstjubiläum am 29.9.2007 in der Rheinauhalle wurde der Bürgerfonds erstmals vorgestellt, der Reinerlös dieser Veranstaltung ist in den Fonds geflossen. Ziel dieses Fonds mit dem Motto „HöchsterInnen für HöchsterInnen“ ist es, Höchsterinnen und Höchstern bei existentieller Gefährdung durch unvorhersehbare Ereignisse, seien dies Brand- oder Hochwasserschäden oder schwere Unfälle, rasch und unbürokratisch zu helfen. Gratulanten mit Bürg e rmeister We rner Schneider: Landeshauptmann Dr. Herb e rt Sausgruber und die zwei Amtskollegen aus Gaißau und Fußach, Reinhold Eberle und Ernst Blum. Im Rahmen des Bürgermeister-Jubiläums übergaben die Frauenbewegung und die ÖVP Höchst eine großzügige Spende. In den Bürgerfonds sind inzwischen auch m e h re re Firmenspenden geflossen. So leistete die Dornbirner Sparkasse, Filiale Höchst, einen Beitrag zum Bürgerfonds. Bei der Kontoeröffnung hat die Raiffeisenbank am Bodensee ebenfalls einen Betrag gespendet. Gerne werden auch Spenden von der Bevölkerung angenommen. Spendenkonto eingerichtet Bei der Raiffeisenbank am Bodensee, BLZ 37431, ist ein Spendenkonto eingerichtet, Kontonummer 3856200. Bürgermeister Werner Schneider mit Raimar Grabherr und Mag. Christoph Greussing, Dornbirner Sparkasse. Herausgeber und Verleger: Gemeinde Höchst, 6973 Höchst. Für den Inhalt verantwortlich: Bürgermeister Ing. Werner Schneider. Druck: Hechtdruck, Hard Grundsätzliche Ausrichtung: Informationen über das Geschehen in der Gemeinde Höchst


Höchst Gemeinde Info 2007 08
Mit, 8. Juni 2011 |

Gemeinde Info Amtliche Mitteilung der Gemeinde Höchst – Nr. 4 – August 2007 www.hoechst.at – gemeindeamt@hoechst.at Aus dem Inhalt Band 4 unseres Heimatbuches: Noch sind Bilder gefragt Unvergesslich: Die Gymnaestrada bei uns in Höchst Hauptschulumbau und Sanierung Containerschule steht bereit 2 3/4 6 Wir leben Dorfgemeinschaft! Ich möchte mich bei allen Ve re i n e n für ihren Beitrag zum Erleben unserer Dorf g e m e i nschaft recht herzlich bedanken. Beginnen möchte ich im Jahreskreis mit der Fasnat – einem tollen Auftakt der Fasnatzunft am 11.11. folgten der gelungene Rosenmontagsumzug und die Fasnatveranstaltungen verschiedener Vereine. Weitere Highlights sind die Veranstaltungen unserer Zünfte zum Funkensonntag, das Maibaumfest, das Dorffest des Schalmeienzuges und das Sommerfest der Bürg e rmusik und heuer als wirklich außergewöhnliche Veranstaltung die Gymnaestrada. Daneben finden viele Veranstaltungen im Kulturbereich und im Sportbereich statt. Alle Veranstaltungen unserer Vereine tragen zum aktiven und positiven Dorfgeschehen bei. Leider ist es bei diesen Veranstaltungen immer wieder zu Ausschreitungen einiger weniger gekommen. Wir werden aber unser aktives Dorfgeschehen weiter gestalten und uns nicht unterkriegen lassen. Wir wollen als Gemeinde, in Gemeinschaft mit unseren sehr aktiven Vereinen, weiterhin unser Dorfleben gestalten – auch wenn dies unter neuen Voraussetzungen geschehen wird. Ich bedanke mich ausdrücklich bei allen Veranstaltern und wünsche ihnen und uns als Gemeinde auch im Jahre 2008 schöne, harmonische Veranstaltungen. Ihr Bürgermeister Werner Schneider Höchster Sommerkindergarten Wie schon in den vergangenen Jahren bot Höchst auch dieses Jahr wieder für alle Kinder, die d e rzeit den Kindergarten besuchen, eine Betreuung in den Sommerferien an, heuer im Kindergarten Oberdorf. Von Montag bis Freitag werden in der Zeit von 7:00 bis 13:00 Uhr zwischen 16 und 19 Kinder von jeweils zwei Kindergärtnerinnen betreut. Den Kindern bieten sich viele Möglichkeiten, z. B. der großzügig ausgestattete Gruppenraum, der zum freien kreativen Spiel einlädt, wie auch der Turnsaal, Garten und Wald, wo sie ihren natürlichen Bewegungsdrang ausleben können. Viel Spaß im Höchster Sommerkindergarten. Sport- und Spielwochen 2007 Zum 17. Mal finden derzeit die von der Gemeinde organisierten Sport- und Spielewochen für PflichtschülerInnen statt. Mehrere Höchster Vereine erklärten sich wieder dazu bereit, in der Zeit vom 20. August bis zum 7. September bei der Durchf ü h rung aktiv mitzuwirken. Dies führt zu einem breiten Angebot an Sport-, Kulturund Spielangeboten. In den letzten drei Wochen der Sommerferien haben Schüler die Möglichkeit, von Vereinen betreute Aktivitäten zu besuchen. diesem Jahr haben sich insgesamt 200 Kinder zu den Sport- und Spielwochen angemeldet, viele von ihnen nehmen an mehr als nur einer der 18 angebotenen Veranstaltungen teil. Insgesamt werd e n daher über 600 verschiedene Teilnahmen stattfinden. Sportreferent Wilfried Meier sieht darin eine große Chance für Kinder und Jugendliche, neue und interessante Sporta rten kennen zu lernen. In Gymnastik gehört mit zum Angebot. 2 Gemeinde Info HÖCHST Heimatbuch Band 4: Höchst – Wirtschaft und Soziales Wussten Sie, dass in Höchst vor rund 200 Jahren Johann Lorenz Blum auf dem Grundstück von Ihlers eine mechanische Spinnerei errichtete, bei der Menschen mit einem Laufrad die Energie für die Maschinen lieferten? Der nicht zukunftsträchtige Betrieb brannte ab und sein Besitzer wurde des Versicherungsbetrugs bezichtigt. Band 4 nachlesen, der im November präsentiert werden soll. Er widmet sich neben allgemeinen Themen den wirtschaftlichen und sozialen Verhältnissen in unserer Gemeinde. Nach mehrjährigen Vo r b e re itungsarbeiten, Veranstaltungen und Recherchen ist es nun soweit und unser ambitioniertes Buchprojekt ist beim vorletzten Band angelangt. Josef Vonbrül leitet mit großem Erfolg Haltungsturnen und Walking-Kurse. Wussten Sie, dass im „Völkerbundpalast“ einstmals J. & C. Schneiders Feinstickerei, Schwanenwirts, untergebracht war, die mehrfach von österreichischen Erzherzögen besucht wurde und deren Erzeugnisse auch die russische Kaiserin erwarb? Nicht nur in Lustenau, sondern auch in Höchst befand sich ein Zentrum der textilen Heimindustrie mit engen Kontakten zur Ostschweizer Stickereiindustrie. St. Galler Firmen betrieben hier um die Jahrhundertwende Großstickereien mit zahlreichen Schifflistickmaschinen. Eine solche befand sich auch im heutigen Werk 3 der Firma Blum, die Stickereifabrik Iklé. Diese und viele andere spannende Geschichten können Sie bald im Heimatbuch Letzter Aufruf: Haben Sie vielleicht zu Hause noch interessante Bilder, Dokumente, Gegenstände zu Fuhrwerken, Automobilen, zu Ärzten, zur medizinischen Versorgung, zur Raiffeisenkasse, zum Konsumverein, zum Kneippverein, zu Händlern und Krämern, kurz zu „Wirtschaft und Soziales“ in Höchst? Haltungsturnen Bereits zum 12. Mal bietet die Gemeinde Höchst ein orthopädisches Haltungsturnen mit dem beliebten Kursleiter Josef Vonbrül an. Die Kurse finden in der Volksschule Kirchdorf statt, der erste Termin ist Montag, 10. September, 18:00 Uhr. Kosten: Ä 55,Kursdauer: 10 Abende/Vormittage á 55 Minuten Auf dem Programm stehen: Spezielle Dehntechniken Tests auf Muskelverkürzungen funktionelles Krafttraining Mobilisation, Stabilisation und Koordination Das Training mit dem Thera-Band ist ein äußerst effektives Krafttraining und eine sehr effiziente Osteoporose-Vorsorge. Weiters besteht die Möglichkeit für Walking und Nordic Walking mit Josef Vonbrül im Höchster Ried und im Naturpark Alter Rhein (Sponsor und Partner Naturpark Alter Rhein). Kosten auf Anfrage. Zeit: Freitag, 7. September 2007, 15 bis 18 Uhr Ort: Gemeindeamt , Zi. 14 (Tel. 7907-24) Kommen Sie mit Ihren Exponaten zu diesem Termin. Wir scannen interessantes Material unverzüglich ein, sichern dieses so für die Nachwelt und verwenden dieses gegebenenfalls noch im Heimatbuch. Die alte Stickereifabrik in Höchst. N ä h e re Auskünfte im Gemeindeamt (Gerhard Böhler, Tel. 7907-26 ). 20 Jahre Bürgermeister Werner Schneider Seit 1987 ist Werner Schneider Höchster Bürgermeister. Das ist Anlass für eine Festveranstaltung, zu der die gesamte Bevölkerung am Samstag, 29. September 2007, ab 19:00 Uhr in die Rheinauhalle eingeladen ist. Die Laudatio hält Vizebürgermeisterin Karin Rezniczek, Grußworte gibt es von Landeshauptmann Dr. Herbert Sausgruber, Vereine bieten ein abwechslungsreiches Programm. Werner Schneider stellt das von ihm ins Leben gerufene Sozialprojekt „Bürgerfonds” vor. Der Reinerlös aus der Konsumation des Abends kommt diesem Sozialprojekt zugute. Für den Abend ist eine Anmeldung erforderlich. Info rechtzeitig im Gemeindeblatt und im Gemeindeamt. Besonders effektives Training mit dem Thera-Band. Gemeinde Info HÖCHST 3 Die Abteilung Kundendienst In der Abteilung Kundendienst sind folgende Bereiche eingeschlossen: Meldeamt, Soziales, Standesamt und Kulturwesen. Wenn es um Hilfe und Unterstützung in verschiedenen Lebenslagen geht, ist die Sozialabteilung, welche in der Abteilung Kundendienst integriert ist, erste Anlaufstelle. Die MitarbeiterInnen helfen Ihnen bei Entscheidungen in Sachen Pension, A l t e n b e t reuung, W h n u n g s b e w e r b u n g , o Sozialhilfe, Kinderbetreuung etc. Im Meldeamt und Standesamt erhalten Sie alle Auskünfte zu Wohnsitzwechel, Geburt, Eheschließung, staatsbürgerschaftsrechtliche Angelegenheiten, Ausstellung von Reisedokumenten, Fundangelegenheiten etc. Ebenfalls werden in dieser Abteilung Veranstaltungen des Kulturreferates organisiert und weitere kulturelle Aufgaben koordiniert. Die Büros des Kundendienstes (Zimmer 12, 13 und 14) liegen alle im ersten Stock. Unter der Führung von Helmut Sparr stehen Ihnen Regina Künz, Reingard Adenberger und Gerhard Böhler für Ihre Anliegen gerne zur Verfügung. Die Hauptaufgaben der Abteilung Kundendienst: ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● Meldewesen Fundamt Reisedokumente Strafregisterbescheinigungen Abwicklung von Wahlen Standesamt Staatsbürgerschaftswesen Öffentlichkeitsarbeit Kulturwesen, Vorverkaufsstelle für Veranstaltungen des Kulturreferates Lebensraum Höchst -Essen auf Rädern -Mobiler Hilfsdienst -Famlienhelferin -Gesundheitswesen Hilfe bei der Erledigung von Beihilfeanträgen (Wohnbeihilfe, Familienbeihilfe, Sozialhilfe, Heizkostenzuschuss etc.) Pensions- und Pflegegeldangelegenheiten Wohnungsangelegenheiten Diverse soziale Projekte wie Ortshilfswerk, Tischlein Deck Dich etc. Allgemeine Beratung und Begleitung für Ratsuchende Begeisterung auf der Höchster Außenbühne für die b Auch an den Festabenden herrschte im „finnischen Dorf” beste Stimmung. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Abteilung Kundendienst: Gerhard Böhler, Regina Künz, Reingard Adenberger und Helmut Sparr (von links). Kontakte: Helmut Sparr, 7907-24, helmut.sparr@hoechst.at Gerhard Böhler, 7907-26, gerhard.boehler@hoechst.at Regina Künz, 7907-23, regina.kuenz@hoechst.at Reingard Adenberger, 7907-25, reingard.adenberger@hoechst.at Die unterschiedlichsten Turnvorführungen konnten auf unserer Außenbühne bewundert werden. Alle Mitwirkenden erhielten begeisterten Applaus der zahlreichen Zuschauer. 4 Gemeinde Info HÖCHST eeindruckenden Vorführungen von Turnerinnen und Turnern aus aller Welt. „Höchster Gymnaestrada” – Turnen verbindet Unvergesslich bleibt wohl die Woche der World-Gymnaestrada vom 7. bis 14. Juli 2007 nicht nur für unsere finnischen Gäste, sondern auch für die Bevölkerung von Höchst. Der Besucheransturm und die Aufführungen der unterschiedlichsten Gruppen hatten alle Erw a rtungen der Veranstalter übertroffen. Bereits bei der Warm-up Party mit den Höchster Bands „Glashuus”, „Ninetinine” und „Golden Virgin” herrschte beste Stimmung auf dem Kirchplatz, die W l c o m e - P a rty am Sonntag-Abend e berührte nicht nur die Herzen der Finninnen und Finnen. Die Bürg e rmusik Höchst eröffnete den Abend mit traditionellen Märschen aus Österreich, was sogleich bei den Gästen und Einheimischen für Stimmung sorgte. Teilweise mit Freudentränen in den Augen sangen die finnischen Teilnehmer unter der musikalischen Begleitung der Höchster Musikantinnen und Musikanten die Nationalhymne ihres Heimatlandes. Die Einradgruppe des Radlerklubs, die Garde der Fasnatzunft, die Turnerjugend und zum Abschluss das Orchester ISOH boten unseren Gästen weitere Highlights aus dem Höchster Vereinsleben. Herzlichen und langanhaltenden Applaus gab es für die oft Staunen auslösenden Aufführungen der Turngruppen aus aller Welt. Ein Höhepunkt der „Höchster Gymnaestrada“ war das „Finnische Dorffest“ mit den „Hattinger Buam“ aus Tirol. „Es herrscht Ausnahmezustand hier auf dem Höchster Kirchplatz“, so einer der vielen begeisterten Besucher. Es wurde getanzt, gefeiert, geschunkelt, Jung und Alt gaben ein Beispiel dafür, was gelebte Dorfgemeinschaft ist. Toller Zusammenhalt der Vereine Beispielhaft auch der Zusammenhalt der vielen Ve reine unserer Gemeinde und ihrer Mitglieder. Viele der ca. 500 Helfer haben sich extra für diese Woche Urlaub genommen, um sich in den Dienst dieser wohl einmaligen Veranstaltung in Höchst zu stellen. Zu ihren Aufgaben zählten Frühstück bzw. Essen ausgeben, Koffer tragen, Getränke ausschenken, Müll entsorgen, aufräumen, Hilfe anbieten, Schulen bewachen, für den Nachschub sorgen, grillen usw. Die Gruppe aus Thailand beeindru c k t e auch mit ihren exotischen Kostümen. Anrainer voller Verständnis Tolerant zeigten sich auch Anwohner des Festgeländes, mussten sie doch oft bis in die frühen Morgenstunden mit Beeinträchtigung ihrer Nachtruhe leben. Herzlichen Dank an alle, die zum Gelingen des Nationendorfes Finnland beigetragen haben!!! OK-Chef Dietmar Brunner mit unserer finnischen Helferin Maritta Mähr im InfoPoint am Kirchplatz. Begeistert von der Aufnahme „Wir sind begeistert von der herzlichen Aufnahme im Rheindelta, die Menschen hier sind freundlich und äußerst hilfsbereit“, lautete die Aussage von vielen finnischen Gästen. Gemeinde Info HÖCHST 5 Ortskanalisation – das Ende in Sicht Eine der größten Herausforderungen der Gemeinde Höchst ist der Schutz des Wassers und die Reinhaltung des Bodensees und somit der Schutz der ganzen Region. Dazu gehört auch die ordnungsgemäße Sammlung und Reinigung der kommunalen Schmutzwässer. Die Voraussetzungen für den Bau eines Kanalsystems sind in Höchst alles andere als einfach: wechselnde Bodenverhältnisse, teilweise hohe Grundwasserstände, mangelndes Gefälle und der Streusiedlungscharakter der Gemeinde fordern hohe Investitionen. gerade eingebogen. In drei Baulosen wird für das Gebiet Seestraße, Lettenstraße, Bäumlestraße/Bäumlegarten, Apfelweg, Felchen-, Zander-, Forellenweg, Unterfeld und die Burgstraße eine zeitgemäße Infras t ruktur zur Abwassere n t s o rgung geschaffen. In den nächsten drei Jahren, bis Ende 2010 werden in den Ausbau der Ortskanalisation weitere 3 Mio. Euro investiert. Zusammen mit dem Kanalausbau werden auch die Wasser- und Gasversorgung erneuert bzw. erweitert, die VKW ersetzen die Freileitungen durch Erdkabel. Die betroffenen Straßen werden also komplett erneuert. des Wasserverband Region Hofsteig gereinigt. In der ARA Hofsteig werden nebst den Schmutzwässern der Gemeinde Höchst die Schmutzwässer von Bildstein, Fußach, Hard, Lauterach, Lustenau, Wolfurt und Gaißau gereinigt. Die Anlage wurde im Jahr 1976 in Betreib genommen und 1997 erweitert. Mit den entstehenden Faulgasen wird ein Blockheizkraftwerk zur Stromerzeugung betrieben. Auch hier sind laufende Erweiterungs- und Anpassungsmaßnahmen erforderlich, um den wachsenden Anforderungen gerecht zu werden. 95 % aller Schmutzwässer bereits angeschlossen Im Jahr 1986 wurden 100.000 m3 Schmutzwässer über das Kanalsystem eingeleitet und in der Kläranlage ARA Hofsteig in Hard gereinigt. Durch den massiven Ausbau der Ortskanalisation konnten 1996 bereits über 244.000 m3 Schmutzwasser einer geregelten Entsorgung zugeführt werden, somit entsorgten 75 % der Bevölkerung ihre Schmutzwässer über die Ortskanalisation. Mit 347.000 m3 eingeleiteter Schmutzwässer im Jahr 2006 werden bereits die Abwässer von 95 % der Höchster Haushalte zentral entsorgt. Das Kanalnetz Im Endausbau werden die Abwässer von Höchst über ein Kanalnetz von rund 80 km verlegten Kanalrohren, drei Schmutzwasserpumpwerken, ein Hochwasserpumpwerk, unzähligen Anschlussschächten, Regenauslaufbauwerken und offenen Entwässerungsgräben entsorgt. Die Kanäle müssen regelmäßig gespült und die Pumpwerke gewartet, die offenen Entwässerungsgräben ausgeräumt und gemäht werden. 2000 1500 1000 500 1997 0 95,74 % 96 4,26 % Der letzte Bauabschnitt Mit dem Beginn der Bauarbeiten für den Bauabschnitt 12 sind wir nun auf die Ziel- Die Kläranlage Die Schmutzwässer der Gemeinde Höchst werden in der Abwasserreinigungsanlage Von 2093 Objekten in Höchst waren mit 31.12.2006 bereits 1997 oder 95,74 % an die Ortskanalisation angeschlossen. Nur 96 Häuser (4,26 %) waren noch ohne Anschluss. Höchst fragt die Bürger Die Gemeinde Höchst will den Bürgerinnen und Bürg e rn einen möglichst guten Service bieten. Deshalb werden sämtlichen Haushalten in den kommenden Tagen Fragebogen zugestellt. Darin wird sowohl nach dem Grad der Zufriedenheit mit der Wohnsituation und dem Angebot gefragt als auch nach Wünschen über Öffnungszeiten, Dienstleistungen usw. Bürgermeister We rner Schneider: „Wenn möglichst viele Antworten einlangen, können wir das Dienstleistungsangebot nachjustieren. Selbstverständlich ist die Befragung anonym, ausgefüllte Bogen sollten ohne Namen im frankierten Antwortkuvert an das Gemeindeamt zurückgesandt werden.” Die Höchster Ortskanalisation ist in absehbarer Zeit vollständig ausgebaut. Das schadhafte Gebäude der Bücherei ist bereits abgebrochen, die Aushubarbeiten für den Neubau haben inzwischen begonnen. Hauptschulumbau und Sanierungen Die Sanierung unserer Hauptschule sowie der Zubau für die Bücherei sind bereits angelaufen. Für die Bauzeit ist eine Containerschule aufgestellt worden, in welcher acht Klassen zur Verfügung stehen. Saniert werden derzeit auch die Außenfassaden am Kindergarten Unterdorf sowie an der Turnhalle der Volksschule Kirchdorf. Zuerst abgeschlossen werden die Arbeiten an der Erw e i t e rung des Lehre rzimmers, das zum Schulbeginn in wenigen Tagen wieder benötigt wird. Künftig stehen jeder Lehrerin und jedem Lehrer ein eigener Arbeitsplatz sowie ein Schrank zur Verfügung. Mehr Zeit benötigt die Generalsanierung des Nordtraktes der Schule mit Wärmedämmung, Heizung, elektrischen Anlagen, kontrollierter Gebäudelüftung sowie dem Einbau neuer Fenster, schalldämmender Decken und neuer Fußböden. Diese Arbeiten sind zum Beginn des Schuljahre s 2008/2009 fertiggestellt, dann wird auch das Mobiliar erneuert. Auch am Trakt mit den Sonderklassen („Sonderklassenturm”) wird gearbeitet. sen der Containerschule neben dem Südtrakt. Darin wird ein Teil der Schülerinnen und Schüler während des kommenden Schuljahres unterrichtet. Neue Bücherei Bücherei und Spielothek Höchst sind längst ins Pfarrz e n t rum übersiedelt, in einem Jahr kann dann der Neubau am alten Standort bezogen werden. Dort entsteht anstelle des eingeschossigen Gebäudes ein zweigeschossiger Neubau. Im O b e rgeschoss ist Platz für zusätzliche Räume, die von der Hauptschule benötigt werden (Gruppenräume, Multimediaraum). Containerschule steht bereits Bis zum Schulbeginn steht auch die Zwischenlösung zur Verfügung, die acht Klas- Kulturreferat – Konzert Die Containerschule steht neben dem Südtrakt der Hauptschule, dessen Sanitärräume mitbenützt werden können. Unten ein bereits eingerichteter Klassenraum. Konzert „Randy Newman Project“ mit George Nussbaumer, Manfred Maurenbrecher und Richard Wester am Freitag, 14. September 2007, um 20 Uhr, im Pfarrzentrum Höchst. Eintritt: Vorverkauf Ä 8,- im Gemeindeamt, Zimmer 12 (Tel. 7907-23, regina.kuenz@hoechst.at) oder online auf www.hoechst.at; Abendkasse Ä 10,Auch für dieses Konzert gilt der Höchster Kulturgutschein, der inzwischen sehr gut angenommen und gern verschenkt wird. Der Gutschein für vier Veranstaltungen des Kulturreferates kostet Ä 28,-- (anstatt Ä 32,-- für vier Veranstaltungen im Vorverkauf). Herausgeber und Verleger: Gemeinde Höchst, 6973 Höchst. Für den Inhalt verantwortlich: Bürgermeister Ing. Werner Schneider. Druck: Hechtdruck, Hard Grundsätzliche Ausrichtung: Informationen über das Geschehen in der Gemeinde Höchst


Höchst Gemeinde Info 2007 06
Mit, 8. Juni 2011 |

Gemeinde Info Amtliche Mitteilung der Gemeinde Höchst – Nr. 3 – Juni 2007 www.hoechst.at – gemeindeamt@hoechst.at Aus dem Inhalt Rechnungsabschluss der Gemeinde Höchst für das Jahr 2006 Sprechstunden des Bürgermeisters im Altenwohnheim Höchst Finanzverwaltung der Gemeinde Gewinnspiel zum Abbuchungsauftrag 3 3 4 Wirksame Maßnahmen gegen das Hochwasser Nach dem „Jahrhunderthochwasser” vom Mai 1999 wurde als erste Maßnahme beschlossen, den Polderdamm zu erhöhen, zu verstärken und zu stabilisieren. Das Projekt ist erfolgreich abgeschlossen, der Schutz des Rheindeltas gegen Seehochwasser ist deutlich verbessert wurden. Tervetuloa Höchstiin! Viel mehr als diesen finnischen Willkommensgruß werde ich in dieser Sprache wohl kaum noch erlernen, das Willkommen an unsere finnischen Gäste kommt aber von Herzen. Wi r freuen uns sehr darüber, dass wir während der Gymnaestrada gemeinsam mit unseren Nachbargemeinden Gastgeber für die Turnerinnen und Turner aus Suomi / Finnland sein dürfen. Der Gruß soll auch ein Dank sein an die zahlreichen Helferinnen und Helfer, ohne die eine solche Herausforderung kaum zu bewältigen wäre. Die Turnerschaft Höchst, viele andere Ve re i n e sowie eine erfreulich große Zahl an Betrieben wirken zusammen, um die Zeit vom 7. bis zum 14. Juli zu einem echten Fest werden zu lassen. Zu den Programmpunkten des Festes auf unserem Kirchplatz lade ich alle Höchsterinnen und Höchster herzlich ein. Die Gymnaestrada-Vo rf ü h rungen und geselligen Anlässe (Seite 6) werden gewiss zu einem großen Erlebnis. Ihr Werner Schneider Bürgermeister Der Polderdamm wurde auf der gesamten Länge von 7,84 km so ausgebaut, dass er einem 100-jährigen Hochwasser problemlos standhält. Wir erinnern uns noch alle an die dramatischen Tage im Mai 1999. Nur dem massiven Einsatz der Feuerwehren des Rheindeltas, hunderten von freiwilligen Helfern und dem Bundesheer, dem Einsatz von Maschinen, Fahrzeugen und Geräten ist es zu verdanken, dass der Damm damals dem Hochwasser standhielt. Erste Reaktion öffentlicher Stellen war die Forderung, den Damm auf seiner gesamten Länge zu erhöhen, zu verstärken und zu stabilisieren. einer 100-jährigen Eintrittswahrscheinlichkeit zugrunde gelegt. Zusätzliche Sicherheit Im Einvernehmen mit dem Hydrographischen Zentralbüro in Wien wurde die sogenannte „Spiegellage“ mit 398,00 m ü. A. („über Adria”, also von der Meereshöhe, die mit 0 m angegeben wird) festgelegt. Dieser Spiegellage wurde eine Sicherheitshöhe von 70 cm zugeschlagen, sodass die Dammkronenhöhe auf 398,70 m ü. A. ausgebaut wurde. Spatenstich Februar 2001 Mit dem Spatenstich am 6. Februar 2001 wurde der Startschuss für die Umsetzung des Hochwasserprojektes „Projekt 2000” gegeben. Die Zielsetzungen des Projektes sind die Erreichung der Standsicherheit und die Erhöhung des Dammes, Maßnahmen zum Erosionsschutz, die Sicherstellung der jederzeitigen Zugänglichkeit im Ernstfall, die Befahrbarkeit des Dammes für Einsatzfahrzeuge und die Verbesserung der Dammentwässerung. Dem Projekt wurde der Wasserspiegel mit Ökologische Begleitmaßnahmen Ausgeführt wurden auch verschiedene ökologische Begleitmaßnahmen zwischen Seeufer und Polderdamm. Inzwischen sind die Arbeiten am Damm vollständig abgeschlossen. Der Schlussüberprüfungsbescheid, Bewilligungen nach dem Wasserrechtsgesetz, dem Gesetz über Naturschutz und Landschaftsentwicklung, sowie der Naturschutzverordnung Rheindelta wurden am 22. Mai 2007 von der Bezirkshauptmannschaft ausgestellt. Weiter auf Seite 2 2 Gemeinde Info HÖCHST Hochwasser- und Katastrophenschutz Natur ist nicht berechenbar. Extreme Hochwassere reignisse, wie sie aus dem Alpenraum bekannt sind, können auch mit aufwändigen technischen Verbauungsmaßnahmen nicht vollkommen beherrscht werden. Absoluter Schutz vor Naturgefahren ist daher nicht möglich. Mit einem Zusammenspiel von aktiven und passiven Maßnahmen können wir jedoch Risiken minimieren und die Qualität unseres Hochwasserschutzes verbessern. Dies reicht von Maßnahmen der räumlichen Vorsorge über den Schutzwasserbau, Eigenvorsorge und Objektschutz bis hin zum Katastrophenschutz. Auch die Gemeinde Höchst arbeitet derzeit verstärkt an Lösungsvorschlägen zum Schutz der Bevölkerung des Rheindeltas. Aber auch die Bürgerinnen und Bürger leisten mit ihren privaten oder betrieblichen Schutzmaßnahmen für das eigene Objekt einen wichtigen Beitrag zum integralen Hochwasserschutz. Zu diesem Thema liegen im Gemeindeamt diverse Broschüren auf. Ohne Polderdamm wären 950 ha und 700 Gebäude überflutet Der Polderdamm schützt das Rheindelta in normalen Sommern vor dem Hochstand des Bodensees. Ein Hochwasser wie im Mai 1999 würde sonst rund 950 ha Grund mit insgesamt 700 Objekten überfluten. Besonders betroffen wären Fußach und Gaißau, weil dort auch Wohngebiete im Überschwemmungsbereich liegen. Aber auch Höchst hätte zu leiden. Eigentlich ist der Polderdamm vor über 50 Jahren entstanden, um überschwemmungssichere Äcker und Wiesen zu schaffen. Inzwischen geht es aber längst darum, auch Wohngebiet zu schützen. Ein Rückblick Der Wa s s e rverband Rheindelta wurde nach Beschlüssen der Gemeindevertretungen von Fußach, Gaißau, Hard und Höchst im Jahr 1951 gebildet. Die Zielsetzungen des Verbandes sind, Maßnahmen zum Schutz des Rheindeltas vor Überschwemmungen durch den Bodensee zu treffen. Diese Maßnahmen bestehen in der Errichtung von Anlagen, im Besonderen des Hochwasserschutzdammes (Polderdamm 7,84 km lang), der drei Pumpwerke (Schöpfwerke) und der Errichtung bzw. dem Ausbau des Grabensystems. Im Schöpfwerk Höchst (Bild) pumpen die beiden Pumpen bis zu 2.500 l Wasser pro Sekunde in den See. Das Verbandsgebiet wurde mit 1.750 Hektar Fläche ermittelt, an dem die Gemeinde Höchst 62,2 %, die Gemeinde Fußach 23,1%, die Gemeinde Gaißau mit 13,2% und die Marktgemeinde Hard mit 1,5 % beteiligt sind. Das vom Wasserverband errichtete oder ausgebaute Kanalnetz umfasst heute 11 km offene und 6 km geschlossene Gerinne. Der Ausbau auf den aktuellen Stand erfolgte in drei Bauabschnitten, zwischen 2000 und 2006 gab es nach dem Hochwasser eine Reihe weiterer Investitionen. Gefahrenzonenplan Rheindelta Derzeit wird ein Gefahrenzonenplan für das Rheindelta ausgearbeitet. Anfang 2007 fand eine Startbesprechung mit Festlegung der Gewässer und der möglichen Szenarien für den Gefahrenzonenplan statt. Der Plan soll durch ein Ingenieurbüro ausgearbeitet und mit den Planungsarbeiten im Herbst 2007 begonnen werden. Pumpenleistung der drei Schöpfwerke ● Schöpfwerk Gaißau, zwei Pumpen ca. 1.500 Liter pro Sekunde Schöpfwerk Höchst, zwei Pumpen ca. 2.500 Liter pro Sekunde Schöpfwerk Fußach, fünf Pumpen ca. 7.000 Liter pro Sekunde ● Rheinhochwasser 2005 Auch der Rhein bringt immer wieder gewaltige Wasserfluten, hier ein Foto vom 23. August 2005. Ein Konzept zum Ausbau der Hochwassersicherheit wird ausgearbeitet, in vielen Bereichen sind die Dämme bereits verstärkt worden. ● Gemeinde Info HÖCHST 3 Gesunde Gemeindefinanzen dank hervorragender Wirtschaftslage Die Höchster Gemeindefinanzen profitiere derzeit von der erfreulichen n Wirtschaftslage. Insbesondere die Kommunalsteuer, die heimische Betriebe an die Gemeinde bezahlen, weist eine beachtliche Steigerung auf. Der Rechnungsabschluss der Gemeinde Höchst für 2006 ergibt einen Gesamtumfang an Einnahmen und Ausgaben von Ä 24,05 Mio. Die Einnahmen aus der Kommunalsteuer konnten von Ä 3,426 Mio. im Jahr 2005 auf Ä 3,73 Mio. oder rund 9 % gesteigert werden. Wir hoffen, dass die Wirtschaftsentwicklung anhält und bedanken uns für diese großartige Leistung, die unsere Betriebe und deren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erzielen. Bei konstanten Personalkosten der Gemeinde mussten im Vorjahr allein für die Instandhaltung öffentlicher Einrichtungen Ä 797.000,- ausgegeben werden. Die Investitionen beliefen sich 2006 auf beachtliche Ä 2,378 Mio., wobei 2,1 Millionen auf die Abwasserbeseitigung (Kanalbau) entfallen. In die Wasserversorgung wurden Ä 107.000,- investiert. Kostspieliger Sozialbereich Erhebliche Mittel sind für den Sozialbereich aufzuwenden. Die Gemeinde bezahlt immer mit, wenn ein Höchster Bürger in einem Spital behandelt wird. Sozialfonds, Pflegegeldbeitrag, Beiträge an Krankenanstalten und Krankenpflege und Lebensraum Höchst kosteten im Jahr 2006 rund Ä 2,07 Mio., im Vorjahr waren es noch Ä 1,98 Mio. Für Unterricht und Kinderbetreuung wendete Höchst 2006 insgesamt rund Ä 2,1 Mio. auf, die offene Jugendarbeit kostete Ä 59.000,- Erheblich angewachsen sind die Ausgaben im Bereich Sport, und zwar von Ä 280.000,- auf Ä 387.000,-. Fuß- und Radweg für einen ganzen Ortsteil Ich möchte mich bei den betroffenen Besitzern recht herzlich für das Entgegenkommen und das Verständnis bedanken. Bis auf Widerruf ist es uns somit ermöglicht worden, durch die Verbindung der Lerchenstraße mit der Straße Hofgarten eine Verbindung ins Ortszentrum zu schaffen. Viele Kinder können somit einen sicheren Schulweg benützen. Werner Schneider, Bürgermeister Mit 1. Juni 2007 übernahm die Benevit Vorarlberger Pflegemanagement die Führung des Altenwohnheimes Höchst. Im Bild die Vertragsunterzeichnung mit Bürg e rm e i s t e r Werner Schneider, Gemeinderätin Herlinde Moosmann und Mag. Hansjörg Schmid, dem Geschäftsführer der Benevit. Bürgermeister-Sprechstunden im Altenwohnheim Beste Badequalität Wie in den vergangenen Jahren haben auch die jüngsten Kontrollen des Wassers im Bruggerloch durch die Umweltabteilung des Landes keinerlei Beanstandungen ergeben. Das Badewasser hat die beste Güteklasse „A”. Die Gemeinde Höchst hat die Verwaltung des Altenwohnheimes für vorerst 15 Jahre an die Benevit Vorarlberger Pflegemanagement gemeinnützige GmbH. übergeben. Selbstverständlich bleibt das Haus weiter im Besitz der Gemeinde. Die Neuorganisation war aber im Hinblick auf künftige Investitionen erforderlich. Bewohner des Hauses, deren Angehörige und Bedienstete, die Fragen zu diesem Thema haben, können mich während der kommenden Wochen regelmäßig persönlich im Altenwohnheim erreichen. Wochentag und Uhrzeit – pro Woche 2 Stunden – werden jeweils in der Vorwoche mit Anschlag im Wohnheim angekündigt. Werner Schneider, Bürgermeister 4 Gemeinde Info HÖCHST Die Finanzverwaltung der Gemeinde Höchst Die Finanzverwaltung ist mehr als nur die Buchhaltung. Das Team der Finanzverwaltung bemüht sich, der Bevölkerung als fachkundige Kontaktstelle in allen finanziellen Bereichen der Gemeinde Höchst zur Verfügung zu stehen. Durch den Eintritt langjähriger Mitarbeiter in den wohlverdienten Ruhestand hat sich ein neues Mitarbeiterteam gebildet. Unter der Führung von Anton Mayer stehen Ihnen Reingard Groicher und Helgar Brunner für Ihre Anliegen gerne zur Verfügung. ● ● Haushaltsüberwachung Vo r s c h reibung der Gemeindesteuern und -abgaben - Abfallgebühren - Grundsteuer und Grundsteuerbefreiungen - Hundesteuer - Kanalbenützungsgebühren - Kindergartenbeiträge - Kommunalsteuer - Wasserbezugsgebühr Überwachung der Einnahmen und Ausgaben Voranschlag und Rechnungsabschluss Das Team der Finanzverwaltung der Gemeinde: Anton Mayer, Reingard Groicher und Helgar Brunner (von rechts). ● Die Hauptaufgaben der Finanzverwaltung sind ● ● Führung der Kassengeschäfte - Ein- und Auszahlungen an der Amtskasse Buchhaltung und Rechnungswesen - Darlehen - Überweisung von Eingangsrechnungen - Überwachung der Forderungen Sonderarbeiten ● Buchhaltung für den Wasserverband Rheindelta Buchhaltung für die Konkurrenzverwaltung Höchst-Fußach-Gaißau Buchhaltung für Gemeindeimmobiliengesellschaft der Gemeinde Höchst ● ● ● Buchhaltung für den Naturschutzverein Rheindelta Buchhaltung für den Ve rein soziale Dienste der Gemeinde Höchst ● ● Vorteile durch Bankeinzug für Gemeindeabgaben Die Verbuchung der Zahlungseingänge ist auf Grund der vielen kleinen Beträge mit einem enormen Zeitaufwand verbunden. Um hier in der Entwicklung nicht stehen zu bleiben, haben wir ein Anliegen an die Bevölkerung. Zahlen Sie bequem und zeitgemäß Ihre Steuern und Abgaben per Abbuchungsauftrag / Bankeinzug. Dies ist für Sie als Steuerpflichtigen mit keinem Risiko verbunden, denn als Partner haben Sie ja das Gemeindeamt. ● Jederzeit widerrufbar ohne Angabe von Gründen Ihre Vorteile ● ● ● ● Unser Vorteil ● ● Sie sparen sich den Weg zur Bank Keine Mahnung – keine Spesen – kein Ärger Pünktliche Zahlungstermine Sie sparen die Zahlscheingebühr und Bankspesen Weniger Papier, weniger Porto, umweltschonend Weniger Ve rwaltungsaufwand (Dies hilft uns, die Gebühren und Abgaben so kostengünstig wie möglich zu kalkulieren) Gewinnchance mit dem Bankeinzug Wer auf den Abbuchungsauftrag bzw. Bankeinzug für Gemeindeabgaben setzt, kann nochmals gewinnen: Als Dankeschön an alle Bürgerinnen und Bürger, die uns ihr Vertrauen bereits ausgesprochen und einen Abbuchungsauftrag erteilt haben oder das noch bis zum 28. 09. 2007 machen, wird ein kleines Gewinnspiel veranstaltet. Wir verlosen für fünf Haushalte am Höchster Markt am Samstag, 6. Oktober, um 19 Uhr eine Führung durch das Höchster Wasserwerk mit anschließendem Imbiss im Brugger Stüble. Bei Firmen oder Hausgemeinschaften sind pro Adresse zehn Personen anspruchsberechtigt. Wenn Sie diese einfache Bezahlung per Einzugsermächtigung wünschen, fordern Sie doch einfach einen Einzugsauftrag bei uns an. Kontaktadressen per E-Mail: anton.mayer@hoechst.at oder Telefon 7907-22 reingard . g roicher@hoechst.at oder Telefon 7907-21 helgar.brunner@hoechst.at oder Telefon 7907-20 Gemeinde Info HÖCHST 5 Besuch im Wasserwerk Es ist bereits Tradition, dass die Schülerinnen und Schüler der 3. Höchster Volksschulklassen nach dem Unterricht zum Thema „Wasser” dem Wasserwerk einen Besuch abstatten. Die Volksschülerin Teresa schreibt dazu: „Am Mittwoch ging ich mit meiner Klasse ins Wasserwerk. Um 8.06 Uhr kam der Bus. Im Wasserwerk schauten wir als erstes in den 12 m tiefen Brunnen. Der ist wirklich tief. Aus diesem Brunnen und noch drei weiteren Brunnen wird unser Trinkwasser herausgepumpt. Später gingen wir zu den vier Wasserbe- hältern. Dort wird das saubere Wasser gespeichert. Die Temperatur dieses Wassers ist 9,8 Grad. Im Oxidator wird Sauerstoff ins Wasser geblasen. In diesem Raum war es sehr laut. Zuletzt bekamen wir noch eine gute Jause. Der Ausflug ins Höchster Wasserwerk war sehr interessant.” Neue Mitarbeiterin im Gemeindeamt Seit 1. Juni 2007 ist R e i n g a rd Adenb e rger (Bild) im Gemeindeamt Höchst beschäftigt und unterstützt Gerhard Böhler bei den anfallenden Arbeiten in der Sozialabteilung. Neben diesen Aufgaben ist sie für den weiteren Aufbau der Koordinationsstelle „Lebensraum Höchst“ zuständig (u.a. das Essen auf Rädern, MOHI, etc.). Diese Aufgaben wurden von ihr bisher im Altenwohnheim Höchst erledigt und werden nach Übernahme des Altenwohnheims Höchst durch die Benevit Pflegemanagemet G.m.b.H. nunmehr wieder vom Gemeindeamt durchgeführt. Es handelt sich dabei um die Koordinierung, Evidenzhaltung sowie den Ausbau aller Angebote im Sozial- und Gesundheitsbereich. Reingard Adenberger ist im Gemeindeamt, Zimmer Nr. 13, während der üblichen Ö ffnungszeiten anzutre ffen oder telefonisch unter der Tel.Nr. 7907-25 erreichbar. reingard.adenberger@hoechst.at Spielebus und Bücherei Viel „Äktschn” für Kinder sowie Infos für Eltern bringt der Spielebus am Freitag, 29. Juni, von 14:30 bis 17:30 Uhr auf den Höchster Kirchplatz. Am selben Tag lädt auch die B ü c h e rei und Spielothek Höchst erstmals ins Ausweichquartier im Pfarrzentrum ein. Stelzenlaufen, Fallschirmspiele, Pedalos, HulaHoop, Schminkstation, Sackhüpfen – für Abwechslung ist gesorgt. Im Bus gibt es Infos über Unterstützung für Familien. Guter Kontakt über die Grenze Höchst pflegt seit langem gute Kontakte über die Grenze mit St. Margrethen. Die Gemeindevorstände der beiden Nachbargemeinden tre ffen einander immer wieder zum Gedankenaustausch. Kürzlich waren die Gemeindepolitker aus der Schweizer Gemeinde wieder zu Gast in Höchst. Gemeinsam wurde der Kirchturm bestiegen, es gab aber auch allerhand Neues zu besprechen. 6 Gemeinde Info HÖCHST Gymnaestrada ab 8. Juli: Höchst feiert mit In wenigen Tagen ist es soweit, die Gymnaestrada feiert am 8. Juli in Dornbirn ihre Eröffnung und Höchst feiert mit. Nach der offiziellen Eröffnungszeremonie auf der Birkenwiese/Dornbirn werden rund 2000 Aktive aus dem gesamten Bodenseeraum eine 40-minütige Show zum Thema der Weltgymnaestrada 2007 – die vier Elemente Wasser, Luft, Erde, Feuer – vorführen. Mit dabei sind auch Höchster Turnerinnen und Turner, die sich seit Monaten mit ihren Trainern intensiv darauf vorbereiten. Im Anschluss an die große Eröffnungsfeier wird in Höchst eine große Willkommensparty für die Gäste veranstaltet. Mit dabei sind die Bürgermusik Höchst, die Einradgruppe der Radler, die Tu rn e r j ugend, die Garde Höchst und ISOH 97. Zudem wird es in Höchst an drei Tagen zu jeweils fünf Stunden (!) dauernden Aufführungen unterschiedlichster Nationen kommen. Für jede Aufführung werden Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus rund 20 Nationen erwartet. „Willkommen in Höchst!” auf Finnisch, der Sprache, die ab dem 7. Juli in unserer Gemeinde und im ganzen Rheindelta ziemlich oft zu hören sein wird. näre der TS Höchst unter Hauptkoordinator Dietmar Brunner bedeutet diese Veranstaltung eine enorme Herausforderung. Untergebracht sind unsere Gäste in den Schulen der jeweiligen Gemeinden. Damit sich die Gäste rundherum wohlfühlen, gibt es jeden Tag ein ausgiebiges Frühstück und Verpflegung sowie Unterhaltung beinahe rund um die Uhr. Für diese Festveranstaltung sind täglich zahlreiche Helfer notwendig. Viele Vereine haben sich spontan ehrenamtlich in den Dienst des Nationendorfes Höchst gestellt. Zudem wird die Turnerschaft Höchst von der Gemeinde und von zahlreichen ortsansässigen Firmen besonders großzügig unterstützt. Äußerlich hat sich die Gemeinde schon auf die Gymnaestrada eingestimmt. Viele Fahnen und beeindruckende Willkommensportale an den Ortseinfahrten weisen bereits jetzt darauf hin, dass in Höchst bald schon zusätzlich zu „Hüaschterisch“ auch Finnisch gesprochen wird. Falls es doch einmal zu Kommunikationsproblemen kommen sollte, steht Maritta Mähr als Dolmetscherin zur Verfügung. Mehr unter www.ts-hoechst.com oder Das Rheindelta wird finnisch Wie schon berichtet beherbergen die Rheindeltagemeinden Höchst, Fussach und Gaißau vom 7. bis 14. Juli 2007 rund 1000 Gäste aus Finnland und erklären sich in diesem Zeitraum zum Nationendorf Finnland. Für die Gemeinde Höchst und die Funktio- Finnisches Dorf ••• Kirchplatz Höchst ••• Programmübersicht Samstag, 7. Juli, 20 Uhr Warmup-Party mit den Bands „Golden Virgin“, „Ninetnine“ und „Glashuus“ Mittwoch, 11. Juli, 15 - 20 Uhr Vorführungen auf der Außenbühne (zirka 500 Teilnehmer aus rund 20 Nationen) ab 20 Uhr Festbetrieb mit Musik Sonntag, 8. Juli, 20:30 Uhr Welcome-Party mit allen finnischen Teilnehmern und der Bürgermusik Höchst Donnerstag, 12. Juli, 15 - 20 Uhr Vorführungen auf der Außenbühne (zirka 500 Teilnehmer aus rund 20 Nationen) ab 20 Uhr Finnisches Dorffest mit den „Hattinger Buam“ Montag, 9. Juli, ab 18 Uhr Festbetrieb mit Musik Dienstag, 10. Juli, 15 bis 20 Uhr Vorführungen auf der Außenbühne (zirka 500 Teilnehmer aus rund 20 Nationen) ab 20 Uhr Festbetrieb mit Musik Freitag, 13. Juli, ab 18 Uhr Festbetrieb mit Musik Samstag, 14. Juli, ab 18 Uhr Festbetrieb mit Musik Herausgeber und Verleger: Gemeinde Höchst, 6973 Höchst. Für den Inhalt verantwortlich: Bürgermeister Ing. Werner Schneider. Druck: Hechtdruck, Hard Grundsätzliche Ausrichtung: Informationen über das Geschehen in der Gemeinde Höchst


Höchst Gemeinde Info 2007 04
Mit, 8. Juni 2011 |

Gemeinde Info Amtliche Mitteilung der Gemeinde Höchst – Nr. 2 – April 2007 www.hoechst.at – gemeindeamt@hoechst.at Aus dem Inhalt Offene Jugendarbeit in Höchst Gymnaestrada: Finnland zu Gast in Höchst Naturparkfarm am Alten Rhein wird am 13. Mai eröffnet 3 6 5 Beste Werte für unser Höchster Trinkwasser Einwandfreies Trinkwasser zu erhalten ist nicht in allen Gegenden der Welt selbstverständlich. In Höchst verfügen wir über Wasser, das sämtliche Anford e rungen an die Qualität erfüllt. Die hervorragende Position von Höchst wird auch im Vergleich mit anderen Wa s s e rw erken bestätigt. Höchst hat sich einem bundesweiten Vergleich gestellt. Mag. Heimo Theuretzbacher-Fritz von der Technischen Universität Graz beantwortet Fragen zu diesem Vergleich, dem „Benchmarking”. Er hat die B e u rteilung unserer W s s e rversorgung a führend begleitet. Liebe Höchsterinnen und Höchster! Trinkwasser ist ein lebensnotwendiges Grundnahru n g s m i ttel. Aus diesem Grunde ist die Gemeinde Höchst auch bemüht und unternimmt alle Anstrengungen, bestes Trinkwasser in die Haushalte zu liefern. Ein modern eingerichtetes Wasserwerk und ein sehr hochwertiges Leitungsnetz garantieren Ihnen bestes Trinkwasser. Für Notfälle gibt es auch einen Verbund mit Lustenau (Rheintalversorgung) und mit Hard/Bregenz. Um unsere Stärken und Schwächen kennen zu lernen, haben wir uns im Zuge des Benchmarking auch dem Vergleich mit Wasserversorgungsanlagen in ganz Österreich gestellt. Das Ergebnis kann sich sehen lassen und wird Ihnen in dieser Ausgabe der Gemeindeinformation vorgestellt. Ich möchte unserem Team vom Wasserwerk herzlich gratulieren und danken. Ihr Werner Schneider Bürgermeister Was heißt Benchmarking für Österreichs Wasserversorger? Benchmarking ist ein Werkzeug, mit dem eine Bestandsaufnahme über die Stärken und Schwächen von Unternehmen durchgeführt und daraus Verbesserungsmaßnahmen abgeleitet werden können. Die Bestandsaufnahme wird dabei aus einem Ve rgleich von mehreren Unternehmen mittels Kennzahlen gewonnen. Am ÖVGW Benchmarking-Projekt „Stufe B“ (2005-06) haben 72 österreichische Wa s s e rversorgungsunternehmen auf freiwilliger Basis teilgenommen, welche rund 50 % der Einwohner Österreichs Mag. Heimo Theuretzbacherversorgen. Fritz Innerhalb dieses großen Teilnehmerfeldes konnten auch zahlreiche Wasserversorger gefunden werden, die der Wasserversorgung Höchst in ihrer Struktur ähnlich sind. Aus dem Vergleich mit diesen ähnlichen Betrieben konnte für Höchst ein umfassendes Stärken-Schwächen-Profil zu den Kategorien Ve r s o rgungssicherheit, Ve rsorgungsqualität, Nachhaltigkeit, Kundenorientierung und Effizienz abgeleitet werden. Für das gesamte Teilnehmerfeld konnte generell festgestellt werden, dass die Trinkwasserversorgung bereits effizient und auf einem sehr hohen Qualitätsniveau bei im internationalen Vergleich modera- Das Höchster Trinkwasser schneidet auch im bundesweiten Vergleich hervorragend ab. ten Preisen durchgeführt wird. Weiters werden heuer vertiefte Leistungsvergleiche von acht Betriebsabläufen durchgef ü h rt („ÖVGW Prozess-Benchmarking“). Das Wasserwerk Höchst nimmt dabei an den Prozessen „Zählerablesung und Abrechnung“, „Zählerwechsel“ und „Neubau von Versorgungsleitungen“ teil. Weitere Informationen zum ÖVGW Benchmarking gibt es auf www.trinkwasserbenchmarking.at Wo sehen Sie heute die Wasserversorgung von Höchst? Wie das Gesamtergebnis aus dem Benchmarking zeigt, liegt das Wa s s e rwerk Höchst innerhalb der vergleichbaren Gruppe von Wasserwerken mit ländlichen Versorgungsstrukturen im vordersten Feld. Die Gru n d v e r s o rgungsziele Wa s s e rre ssourcensicherheit, Ve r s o rg u n g s k o n t i n u ität und Druck wurden durchwegs mit ausgezeichneten We rten erreicht. Große Anstrengungen wurden in der Netzerneuerung getätigt, welche sich in einem niedrigen Wert bei Rohrbrüchen und in geringen Wasserverlusten widerspiegeln. Weiter auf Seite 2 2 Fortsetzung von Seite 1 Auch hinsichtlich der Mitarbeiterqualifikation wurden Bestwerte erzielt, welche sich in einer soliden technischen Führung des Wasserwerks widerspiegeln (Anlagenbetrieb, guter Zustand des Leitungsnetzes, keine Arbeitsunfälle trotz intensiver Bautätigkeiten etc.). Als zentrale Schwäche konnte die fehlende Anlagenbuchhaltung abgeleitet werden, weswegen die Ergebnisse in den Zielbereichen „wirtschaftliche Nachhaltigkeit“ und „ K o s t e n e ffizienz“ nicht mit hinreichend stichhaltigen Daten belegt sind. Die wirtschaftliche Bewertung des Anlagevermögens und dessen Aufnahme in das Rechnungswesen sind für eine transparente Entscheidungsgrundlage unerlässlich, um bspw. Fragen über eine kostendeckende Tarifgestaltung bzw. über die Wirtschaftlichkeit der Versorgungsleistung aussagekräftig beantworten zu können. Hier wurde bereits insofern reagiert, als ein Betriebswirt von der Gemeinde angestellt und mit der Erfassung der Anlagen betraut wurde. Der Nutzen aus dem Benchmarking beschränkt sich dabei nicht nur auf die Wasserversorgung, da nun für sämtliche Anlagen der Gemeinde (Schulgebäude, Gemeinde Info HÖCHST Amtsgebäude bis hin zum Wasserwerk) eine moderne Anlagenbuchhaltung entwickelt wird. Worauf muss Höchst künftig bei der Wasserversorgung achten? Verantwortliche von Wasserversorgungsunternehmen müssen generell in Jahrzehnten denken und handeln. Während im vergangenen Jahrhundert primär der Aufbau der Wasserversorgung im Vordergrund stand, gewinnt jetzt die Erhaltung der Anlagen immer mehr an Bedeutung. Wichtig dabei ist, dass gut ausgebildetes und motiviertes Personal für die Überwachung und Wartung der Anlagen verfügbar bleibt und die erforderlichen Ersatzinvestitionen frühzeitig eingeplant werden. Die Basis dafür sind eine hinreichende Kostendeckung (unter Berücksichtigung von technischer Qualität und Effizienz) sowie die Zweckwidmung erwirtschafteter Rücklagen, um den GemeindebürgerInnen und Unternehmen auch in Zukunft eine sichere und kostengünstige Versorgung bieten zu können. Das Wasserwerk Höchst ist dabei auf einem guten Weg! Mag. Heimo Theuretzbacher-Fritz TU Graz, April 2007 Unser Wasserversorgungsteam: Betriebsleiter Fredi Blum, Gernot Hämmerle und Josef Hagspiel (von links) Aufgaben der Wasserversorgung Die Hauptaufgabe des Wasserversorgungsteam ist, das Grundwasser vom Brunnen bis zu Ihrem Wasserzähler im Haus zu liefern, in bester Qualität und Quantität, sowie mit höchster Versorgungssicherheit. Die Zuständigkeit des Wasserwerkes für die Bereitstellung des W s s e r s a endet bei Ihrem Wasserzähler. Für Fragen stehen wir Ihnen gerne unter der Tel. Nr. 7907-54 zur Verfügung oder per E-Mail: gemeindeamt@hoechst.at Für Notfälle außer der Dienstzeit sind wir unter der Nr. 0664/3077485 für Sie erreichbar. Höchster Wasser wird regelmäßig untersucht Die regelmäßige Untersuchung durc h das Umweltinstitut bestätigt dem Höchster Trinkwasser hervorragende Qualität. Das Wasser ist ohne Einschränkung zum täglichen Genuss geeignet und selbstverständlich auch in bakteriologischer Hinsicht einwandfrei. In der Tabelle unten sind die Werte dargestellt. Tabelle der wichtigsten Wasserinhaltsstoffe Bezeichnung Einheit Messergebnis Parameterwert gemäß Trinkwasserverordnung Indikatorparameterwert Wichtiger Tipp Wenn Sie feststellen, dass der Wasserleitungsdruck in Ihrem Haus abfällt bzw. immer schwächer wird, liegt es meistens an Wa rtungsmängeln bei Ihrer Hausinstallation. Bitte kontaktieren Sie in diesem Falle Ihren Hausinstallateur. Wichtig für das reibungslose Funktionieren Ihrer Hausinstallation sind saubere Filter (ca. 15 Filter pro Wohnhaus sind vorhanden). Bitte lassen Sie diese regelmäßig überprüfen, reinigen und gegebenenfalls auch austauschen. pH-Wert Gesamthärte Karbonathärte Härtestufe Kalzium Magnesium Chlorid Nitrat Sulfat Fluorid Pestizide Blei ° dH ° dH I, II, III mg/l mg/l mg/l mg/l mg/l mg/l µg/l µg/l 7,7 10,8 – 14,5 8,2 – 9,6 II 61 – 79 10 – 15 2,5 – 3,5 < 1,0 50 – 59 0,1 „nicht bestimmbar“ < 1,0 6,5 - 9,5 ------400 150 200 50 250 1,5 0,1 25 (10 ab 1.12.2013) Gemeinde Info HÖCHST 3 Offene Jugendarbeit kein leeres Schlagwort mehr Seit zwei Jahren befasst sich ein eigener Ausschuss der Gemeinde intensiv mit dem Thema „Offene Jugendarbeit“. Unter der Leitung der Ausschussvorsitzenden Christiane Grabher wurde mit jeweils einstimmigen Beschlüssen in der Gemeindevertretung die OJA in einen Verein ausgelagert. Dem Ausschuss und dem Verein (Obmann Dr. Christoph Hackspiel) ist es gelungen, die Offene Jugendarbeit Dorn b i rn, die schon seit Jahren im Land vorbildlich arbeitet, zur Mitarbeit in Höchst zu motivieren. So konnten Wissen und Erfahrung der Dornbirner für Höchst genutzt werden, Gemeindekooperation wurde hier mustergültig umgesetzt. Als kompetenten Jugendarbeiter stellte der Verein Sebastian Spiegel an. Obwohl Höchst ein reges Vereinsleben hat, gibt es doch immer mehr Jugendliche, die nicht in einen Verein eingebunden sind. Ihnen wird mit der OJA ein sinnvolles Freizeitangebot zugänglich gemacht. Das Kernstück der OJA ist der „offene Betrieb“ (Jugendcafé ohne Konsumzwang). Höchst hat die Notwendigkeit der OJA er- Filmabend im Chillout kannt und sie daher mit einem höheren Budget ausgestattet. Auch die räumlichen Möglichkeiten werden in nächster Zeit vergrößert. Offene Jugendarbeit ist eine wichtige soziale Dienstleistung mit hoher Qualität. Ein bedeutendes Aufgabengebiet wird in der Zukunft sicher der interkulturellen Jugendarbeit zukommen. Dies wird nicht nur Sache des Vereins sein, sondern auch die Aufgabe von Politikerinnen und Politikern. Kommentare Karin Senger (13) „Man trifft sich im Chillout, es läuft gute Musik. Es ist super, dass es Pizza und Cola gibt. Man kann skaten, wenn man Lust hat. Weiters sind die Skateausflüge und Aktivitäten super.“ Eva Kuenz (13) „Durch meine Mitarbeit im Barteam habe ich eine Beschäftigung im Chillout. Hier trifft man alle KollegInnen, die man sonst nicht sieht. Man kann laute Musik hören.“ Benjamin Kirchberger (12) „Das Tolle ist, dass man skaten kann und die Möglichkeit hat, Skateboards auszuleihen. Es macht einfach Fun im Chillout.“ Marco Putz (14) „Im Chillout ist es voll chillig und es gibt eine super Miniramp.“ Der Jugendarbeiter Mag. Sebastian Spiegel Ausbildung: Studium der Sozialarbeit Geburtsdatum: 3.4.1980 Wohnort: Dornbirn Hobbies: Mag. Sebastian Musik, Skateboar- Spiegel den, Snowboard e n , Surfen (W l l e n reie ten), Fitness, Reisen, Party machen. Lieblingsessen: alles, was vegetarisch ist. Lieblingsgetränk: Cappuccino Eines meiner vielen Lebensmottos: „Live the life that you love. Love the life that you live.” Offene Jugendarbeit Offene Jugendarbeit stellt neben der verbandlichen Jugendarbeit den zweiten Bereich der Jugendarbeit dar. Das Besondere an der Offenen Jugendarbeit steckt in ihrem Namen, nämlich in dem Wo rt „Offene“. Grenzenlosigkeit, Fre iheit, Vielfalt an Möglichkeiten und freie Vernetzungen skizzieren frei assoziiert ihren eigenständigen Charakter. Mehrere Generationen von Jugendlichen haben in ihrer Jugendzeit schon Erfahrungen mit der Offenen Jugendarbeit gemacht, sie geprägt, mitbestimmt und beeinflusst. Durch den ständigen Wechsel der Jugendlichen, bedingt durchs Erwachsenwerden, ist die Offene Jugendarbeit immer in Bewegung und entwickelt sich ständig weiter. Sie ist immer am Puls der Zeit, um die Jugendlichen auf ihrem Weg bestmöglich zu unterstützen. Jugendtreff Chillout Adresse: Rheinauweg 51 Öffnungszeiten/Offener Betrieb: Montag und Mittwoch 15 bis 21 Uhr (+ Veranstaltungen laut Aushang) Im Jugendtreff wird kein Alkohol ausgeschenkt und nicht geraucht. Es gibt die Möglichkeit mitzuarbeiten und mitzubestimmen. Willkommen sind alle Interessierten. Tel. 0676/83650828 E-Mail: sebastian.spiegel@ojad.at 4 Gemeinde Info HÖCHST Entsorgung von Asbestzementabfällen Anfang dieses Jahres wurden Asbestzement und Asbestzementstäube durch den Gesetzgeber als gefährliche Abfälle eingestuft. In der Grenzwerteverordnung ist Asbest als eindeutig krebserregender Arbeitsstoff eingestuft. Aufgrund dieser Bestimmungen gelten für Personen im Umgang mit asbesthaltigen Materialien besondere Schutzmaßnahmen. Auch für die Lagerung sind besondere Voraussetzungen erforderlich. Neue Hafeneinfahrtslichter beim Gemeindehafen „Fischerinsel” Die Gemeinde Höchst ersetzt das bestehende defekte Hafeneinfahrtslicht beim Gemeindehafen „Fischerinsel” noch vor Beginn der Bootssaison 2007. Dazu wird beidseitig der Hafeneinfahrtsrinne ein Elektrokabel bis zu den ersten Holzpfählen für die Anspeisung der neuen Lampen verlegt. Die beiden Holzpfähle für die Leuchtkörper waren in einem sehr schlechten Zustand und wurden ebenfalls ersetzt. In den letzten Jahren wurde die Hafeneinfahrtsrinne im Bereich Ende Holzspundwand bis ca. zu den ersten Holzpfählen Richtung See aufgelandet. Um die sichere Hafeineinfahrt weiterhin gewährleisten zu können, wurde im heurigen Frühjahr dieser Bereich ausgebaggert. Eine Aufnahme (Tiefenmessung) der Einfahrtsrinne mittels Echolot wird einmal im Jahr vor der Bootssaison mit Hafenmeister Wilfried Gehrer durchgeführt. Allen Liegeplatzinhabern wünschen wir eine schöne und erholsame Bootssaison 2007! Nicht mehr zum Bauhof Der Bauhof kann aufgrund der neuen Bestimmungen im Zuge der Sperrmüllabgabe ab sofort keine großflächigen Asbestzementabfälle wie Dachplatten, Welleternit, Fassadenteile oder ähnliches annehmen. Diese Materialien sind direkt bei der Fa. Häusle oder einem a n d e ren Deponieinhaber fachgere c h t zu entsorgen. Öffnungszeiten Bauhof Jeden Freitag von 13:30 bis 16:30 Uhr sowie jeden 1. Samstag im Monat von 10:00 bis 12:00 Uhr (Tel. 72566, bauhof@hoechst.at) Die Abfälle sind nach Art getrennt anzuliefern. Für die Abgabe von Sperrmüll und von Gartenabfällen gilt eine maximale Abgabemenge von je 2 m3. Sicherheitsmaßnahmen beim Gemeindehafen „Fischerinsel” Unser Dorfzentrum Wir wollen unser Zentrum stärken und attraktiv gestalten. Aus diesem Grunde bieten wir auch örtlich verteilt Parkplätze in diesem Bereich an. Die neuesten Beispiele sind der Parkplatz Gasthaus Linde / Alte Schule (Bild) und der zur Umsetzung beauftragte Parkplatz beim alten Pfarrheim. Weiters werden wir verstärkt den Kirchplatz mit Pflanzen farbig und freundlich gestalten. Gemeinde Info HÖCHST 5 Der neu gestaltete Höchster Kulturgutschein ist ab sofort erhältlich. Neue Kulturgutscheine erhältlich Die Idee des Kulturausschusses, Geschenkgutscheine für Kulturveranstaltungen in unserer Gemeinde aufzulegen, hat die Besucherzahlen der einzelnen Veranstaltungen erneut gesteigert. Immer mehr Höchsterinnen und Höchster nutzen dieses preisgünstige Angebot, um Verwandten und Freunden eine Freude zu bereiten. Dies soll nun mit der Neugestaltung der Geschenkgutscheine zusätzlich unterstützt und gefördert werden. Ab sofort erhalten Sie die neu gestalteten Geschenkgutscheine zum Preis von Ä 28,-- für 4 Veranstaltungen in einem dazu passenden hochwertigen Umschlag im Gemeindeamt (Zi. 12, Tel. 7907-23). Kultur zu schenken wird damit noch um einiges attraktiver! Karl-Heinz Seyringer ✝ Am 4. März 2007 ist der langjährige Gemeindebeamte KarlHeinz Seyringer überraschend verstorben. Der Verstorbene war Jahrgang 1940 und wohnte im Blumenweg 7. Am 2. August 1971 begann sein Dienstverhältnis bei der Gemeinde Höchst, mit 1. Jänner 1976 wurde er in das Beamtenverhältnis aufgenommen. Bis zu seiner Pensionierung am 1. Mai 1999 war Karl-Heinz Seyringer in verschiedenen Abteilungen im Gemeindeamt mit vorbildlichem Einsatz tätig. Wir werden ihm ein ehrendes Andenken bewahren. Naturparkfarm: Eröffnung am 13. Mai Am Sonntag, 13. Mai 2007, kann die Naturparkfarm am Alten Rhein eröffnet werden. Der Naturpark am Alten Rhein ist Erholungsraum für Menschen im Einklang mit der Ti e r- und Pflanzenwelt. Auf 5 km Länge können Besucher Wildpflanzen ebenso beobachten wie Kulturlandflächen, Bauernhoftiere und Wildtiere. Der Naturpark lädt zum Spazieren, Wandern, Joggen genauso ein wie zum Radfahren, Reiten oder Angeln. Wer auf ein Picknick verweilen will, kann vor Ort seine Jause besorgen. Die Picknickkörbe werden im Gasthof Schwanen bzw. im Cafe Schallert liebevoll befüllt. Infos: w w w.naturparkamaltenrh ein.at. Programm 10:00 Feldmesse, musikalische Begleitung Bürgermusik Höchst 10:30 Segnung der neuen Naturparkfarm & Naturparktiere 11:00 Frühschoppen, musikalische Unterhaltung „Alpenstarkstrom” Bewirtung im Zelt, in der Farm und im Freien Mit einem abwechslungsreichen Programm kann die Naturparkfarm am Alten Rhein am Sonntag, 13. Mai, ihrer Bestimmung übergeben werden. 6 Gemeinde Info HÖCHST Finnland zu Gast in Höchst Die Vorbereitungen zum weltweit größten Breitensportfest, der „Gymnaestrada“ vom 8. bis 14. Juli 2007, laufen sowohl landesweit als auch bei uns in Höchst auf Hochtouren. In dieser Woche wird Höchst zum finnischen Nationendorf und beherbergt rund 900 Turnerinnen und Turner. Die Mitglieder der TS Höchst besuchten unsere finnischen Gäste bereits im letzen Jahr, um erste Kontakte zu knüpfen. Außenbühne in Höchst Zudem steht in der Gemeinde Höchst eine von acht Außenbühnen der Gymnaestrada. An drei Abenden werden jeweils 16 bis 20(!) Nationen ihr Showprogramm in Höchst aufführen. Alle diese Veranstaltungen finden am Kirchplatz statt und sind bei freiem Eintritt natürlich auch bewirtet. Die Gemeinde wird sich auch äußerlich „finnisch“ geben. So wird unser Dorf für diese Woche beflaggt, Schul- und Kindergartenkinder basteln schon fleißig, um die Unterkünfte der Gäste angemessen zu dekorieren. Auch wenn es in dieser Woche vor allem verkehrstechnisch zu Einschränkungen kommen wird, soll das Motto der Gymnaestrada „Come together, be one“ im Vordergrund stehen. Ein Fest für Jung und Alt, für Groß und Klein, vor allem für Turnbegeisterte und jene, die es spätestens nach einem Besuch der Vorführungen auf der Außenbühne sein werden. Mehr dazu unter www.gymnaestrada.at oder w w w.ts-hoechst.com Ganz Höchst bereitet sich auf die Gymnaestrada und auf die Gäste aus Finnland vor. Im vergangenen Fasching deklarierten sich die Lehrerinnen und Lehrer der Volksschule Kirchdorf klar als Finnland-Fans. Schulgebäude und Lehrerinnen waren in Blau-Weiß dekoriert. Vorläufiges Programm: Samstag, 07.07. Sonntag, 08.07. Dienstag, 10.07. Mittwoch, 11.07. Donnerstag, 12.07. Warm up Party Welcome Party für unsere finnischen Gäste Vorführungen der Turngruppen von 15:00 bis 20:00 Uhr Vorführungen der Turngruppen von 15:00 bis 20:00 Uhr Vorführungen der Turngruppen von 15:00 bis 20:00 Uhr, anschließend „Finnisches Dorffest“ mit den Hattinger Buam Herausgeber und Verleger: Gemeinde Höchst, 6973 Höchst. Für den Inhalt verantwortlich: Bürgermeister Ing. Werner Schneider. Druck: Hechtdruck, Hard Grundsätzliche Ausrichtung: Informationen über das Geschehen in der Gemeinde Höchst


Höchst Gemeinde Info 2007 02
Mit, 8. Juni 2011 |

Gemeinde Info Amtliche Mitteilung der Gemeinde Höchst – Nr. 1 – Februar 2007 www.hoechst.at – gemeindeamt@hoechst.at Aus dem Inhalt Hauptschulsanierung beginnt im Sommer Bücherei übersiedelt für ein Jahr ins Pfarrzentrum Neue Mitarbeiter im Gemeindeamt 2 2 4 Investitionsbudget für Höchst Erfeulich gute Steuereinnahmen und laufend wachsende Ausgaben für den Sozialb e reich sind markante Punkte im Voranschlag 2007 der Gemeinde Höchst. Die Gemeindevertretung beschloss das Budget mit dem Gesamtrahmen von Ä 20,5 Millionen im Jänner. Bis zum Jahr 2010 soll die Kanalisation fertiggestellt sein. Zuvor sind dafür noch erhebliche Mittel erforderlich, heuer etwa im Bereich Seestraße/Lettenstraße rund Ä 2,2 Mio. In diesem Betrag sind auch die Arbeiten für die verkehrsberuhigte Gestaltung inbegriffen, ebenso die Erneuerung der Wasserversorgung. Zur Finanzierung dieses Abschnittes der Kanalisieru n g nimmt Höchst geförderte Darlehen auf. Auch heuer stehen in unserer Gemeinde eine Reihe von Investitionen an. das so genannte „Landgeld”, die Wohnbauförderung, wird von Höchst mit Ä 113.000,- mitgetragen. Sozialfonds und Pflegegeld schlagen sich im Budget mit Ä 1,2 Mio. nieder und bei unserem Altenwohnheim sind Ä 150.000 an Abgang zu finanzieren. wie Schulen, Kindergärten usw. Inklusive Betriebskosten wendet Höchst für diesen wichtigen Bereich im laufenden Jahr rund Ä 3,8 Mio. auf. Weitere Mittel stellt Höchst für die Unterstützung der Vereinsarbeit zur Verfügung. Der Beitrag an den Verein offene Jugendarbeit beläuft sich heuer auf Ä 50.000,-, natürlich gibt es auch für andere aktive Vereine in unserer Gemeinde entsprechende Unterstützung. Heuer kauft die Gemeinde zudem ein Grundstück im Zentrum als entscheidende Reserve für künftige Anforderungen und Aufgaben. Sanierung und Umbau von Hauptschule und Bibliothek sind in die Gemeinde-Immobilien-Gesellschaft GIG ausgegliedert. Ausführliche Informationen dazu auf den Seiten 2 und 3. Soziales und Gesundheit Erhebliche Aufwendungen verursachen die beiden Budgetgruppen Soziale Wohlfahrt und Wo h n b a u f ö rd e rung sowie Gesundheit. Dafür gibt Höchst im laufenden Jahr insgesamt rund Ä 4,6 Mio. aus. Müssen Höchster im Spital behandelt werden, bezahlt die Gemeinde mit – heuer sind dafür Ä 780.000,- vorgesehen. Auch Instandhaltung kostet Geld Erhebliche Kosten erfordert die laufende Instandhaltung öffentlicher Einrichtungen Ä 7.039.000 Voranschlag 2007 Gemeinde Höchst Budgetgruppen 0 bis 9 Gesamtumfang Einnahmen/Ausgaben: Ä 20,485.500 Ä 3.857.800 Ä 2.853.900 Ä 2.116.400 Ä 1.078.100 Ä 1.116.600 Ä 270.400 Ä 266.500 Ä 126.800 Ä 1.760.000 Kommunalsteuer Erfreulich gut entwickelt sich die gemeideeigene Kommunalsteuer. Dort können die Einnahmen auf Ä 3,8 Mio. angesetzt werden, was für die Wirtschaftskraft der meisten heimischen Betriebe spricht. Allerdings wird ein Teil dieser Einnahmen durch höhere Sozialbeiträge wieder geschluckt. 0 1 2 3 4 5 6 7 8 9 2 Gemeinde Info HÖCHST M it Beginn der heurigen Sommerferien starten die umfassenden Sanierungsarbeiten an unserer Hauptschule. Das Schulgebäude wird nach Plänen von Architekt DI Markus Thurnher aus Bregenz völlig umgestaltet, auch die Bücherei/ Spielothek entsteht neu. Acht Klassen der Hauptschule Höchst übersiedeln für das Schuljahr 2007/08 in eine Containerschule, die südlich der Hauptschulturnhalle neben dem Südtrakt errichtet wird. Das Ausweichquartier der Bücherei ist im P f a rrzentrum. Rund 4,27 Millionen Euro investiert Höchst in die Umgestaltung der Hauptschule, die Nachbargemeinden Fußach und Gaißau beteiligen sich anteilsmäßig an den Kosten für das Großprojekt. Das bestehende Lehrerzimmer ist viel zu klein für die inzwischen 40 Lehrerinnen und Lehrer, es wird für die heutigen Anford e rungen adaptiert und erw e i t e rt, jede Lehrperson erhält einen eigenen Arbeitsplatz samt persönlichem Schrank. Außerdem werden im Konferenzzimmer sechs weitere PC-Arbeitsplätze mit Intern e tzugang eingerichtet. Die Kosten für die Erw e i t e rung des Lehre rzimmers belaufen sich auf ca. Ä 190.000. Ein Jahr dauern die Arbeiten am ältesten Teil der Hauptschule, dem Nordtrakt. Im Bild die Skizze der künftigen Hauptschule. Derzeit besuchen 441 Kinder die HS Höchst, es unterrichten 40 Lehrerinnen und Lehrer in 18 Klassen, davon drei Integrationsklassen. Bücherei im Pfarrzentrum Während der Umbauphase von Juli 2007 bis Herbst 2008 ist die Bücherei/Spielothek im Ausweichquartier im Untergeschoss des Pfarrzentrums untergebracht. Containerschule Für die Zeit der Generalsanierung der Hauptschule wird als Ersatz der Klassen für das Schuljahr 2007/2008 eine entsprechende Containerschule errichtet. Die Containerklassen werden südlich der Hauptschulturnhalle neben dem Südtrakt situiert. Die Kosten für die Sanierung des Nordtraktes, den Zubau der Bücherei und die nötigen Ersatzklassen (Containerklassen) während der Bauzeit belaufen sich auf ca. 4,270.000 Euro. Trakt 1 wird saniert Der bestehende Klassentrakt 1 wird komplett saniert. Die Sanierung erfolgt nach dem Pflichtenheft des Landes Vorarlberg zur energetischen Gebäudesanierung unter Einbau einer kontrollierten Gebäudelüftung. Die Sanierung umfasst eine komplette Erneuerung der heizungstechnischen und elektrischen Anlagen, die thermische Sanierung der Außenhülle – Fassade und Dach, den Austausch der Fenster und die Erneuerung der Feuchtigkeitsabdichtung der Wände unter Terrain. Weiters werden in allen Klassenzimmern schallabsorbierende Abhängedecken eingebaut, die Fußbodenbeläge ausgetauscht sowie das fixe Mobiliar erneuert. Im Zuge dieser Bauetappe werden auch im Sonderklassenturm brandschutztechnisch erforderliche Nachrüstungen durchgeführt. Dies umfasst in erster Linie die Abtrennung eines Fluchttreppenhauses, den Einbau eines Notausgangs und einer Brandmeldeanlage. Die Baumaßnahmen beginnen in den Sommerferien 2007 und sollen bis zum Herbst 2008 beendet werden. In einer späteren, abschließenden Etappe wird der Sonderklassenturm energetisch saniert werden. Büchereitrakt völlig neu Der eingeschossige Büchereitrakt ist nicht sanierbar und wird durch einen zweigeschossigen Neubau ersetzt. Im Neubauteil finden im Erdgeschoss die Räume der Bücherei und Spielothek Platz. Der derzeitige Medienbestand der Bücherei umfasst ca. 15.000 Bücher, Zeitschriften, Spiele und elektronische Medien. Die neue Bibliothek ist auf einen künftigen Medienbestand von 20.000 Medien ausgelegt. Die Bibliothek erhält einen behindertengerechten Zugang, sowohl von außen als auch von der Schule. Im Obergeschoss dieses Neubaus liegen die für einen zeitgemäßen Unterricht notwendigen Ergänzungsräume. Es sind dies ein Multimediaraum und Gruppenräume für gezielten Unterricht in Kleingruppen. Geschichte der Hauptschule Höchst: 1967 Eröffnung der Hauptschule Höchst 1976 Fertigstellung Sonderklassenturm 1995 Erneuerung Physiksaal 1996 Errichtung einer Turnhalle 1998 Sanierung Südtrakt neuen Der Neubauteil wird so situiert, dass die bestehende zweiseitige Belichtung der Klassenräume des Klassentrakts 1 erhalten bleibt. Durch die Anbindung an den bestehenden Lift im Turm kann der gesamte Nordtrakt behindertengerecht erschlossen werden. 1999 Einbau Schulküche 2000 Sanierung Aula und Heizhaus 2001 Errichtung von EDV-Saal und Photovoltaikanlage 2004 Einbau eines behinderteteng e rechten Lifts im Sonderklassenturm Gemeinde Info HÖCHST 3 Liebe Höchsterinnen und Höchster! Ich freue mich sehr über diese neu gestaltete Inform a t i o n s b roschüre. Ich möchte versuchen, Sie auf diesem Wege regelmäßig über aktuelle Geschehnisse in unserer Gemeinde zu informieren. Voranschlag 2007 Ich möchte mich zuerst bei allen Beteiligten für die gute Zusammenarbeit bei der Erstellung des genehmigten Voranschlages herzlich bedanken. Der Voranschlag einer Gemeinde drückt die Notwendigkeiten und die Wünsche an verschiedene Projekte zur Realisierung aus. Unsere Schwerpunkte für 2007: - Sanierung der Hauptschule - Neubau der Bücherei - Ausbau der Jugend- und Seniorenarbeit - Gestaltung des örtlichen Raumes für die Schaffung weiterer Arbeitsplätze - Schaffung einer bestmöglichen Hochwassersicherheit unseres Rheindeltas - Reduktion der Feinstaub- und Nox-Belastung - Weiterführung der Kanalisation - Ausbau der Wasserversorgung Der Blick in das Gemeindebudget zeigt uns eine stabile Finanzlage, die es uns möglich macht, die anstehenden und zu erwartenden Aufgaben erfüllen zu können, aber auch den finanziellen Spielraum für eine zukunftsfähige Gemeinde und die weitere Entwicklung offen lässt. Wir werden uns weiter auf die erforderlichen, unmittelbaren Aufgaben der Gemeinde konzentrieren und diese Herausforderung sparsam, zweckmäßig und zielorientiert angehen. Projekt Hauptschule und Bücherei In einer sehr intensiven Planungsphase unter Einbindung aller politischen Gremien und aller Betroffenen sowie aller Landesstellen wurde ein Projekt entwor- fen, welches den neuesten Erkenntnissen entspricht. Ich freue mich auf die Realisierung und die damit verbundenen modernen Unterrichtsräume, die wir dann der Hauptschule zur Verfügung stellen werden. Auch der Neubau der Bücherei ist ein zukunftsweisender Schritt. Das Lesen ist in unserer von Computer und Fernsehgerät dominierten Zeit besonders wichtig. Unsere Hauptschule ist sehr aktiv in der umfassenden Ausbildung unserer Jugend. Mit dieser Sanierung will die Gemeinde auch entsprechende Rahmenbedingungen schaffen. Ein Dank an Direktorin Gudrun Brunner und alle Lehrerinnen und Lehrer für ihren hervorragenden Einsatz. Ing. Werner Schneider, Bürgermeister Uneingeschränkter Schulbetrieb Die Hauptschule Höchst kann in den letzten Jahren einen starken Schülerz uwachs verzeichnen. Die Führung von Integrationsklassen und neue Unterr i c h t s f o rmen haben ihren Teil dazu beigetragen, dass wir ein großes Schulraumproblem bekommen haben. Der Nordtrakt mit der Bücherei ist über 40 Jahre alt und sehr sanierungsbedürftig. Im Zuge des Gesamtkonzeptes „Sanierung der Hauptschule Höchst“ wurden bereits bestehende Pläne neu überarbeitet. Die Einbindung der Lehrer in diesen Prozess war und ist der Gemeinde ein großes Anliegen. Die so entstandene adaptierte Neuversion bietet einen zukunftsorientierten Standard. Gruppenräume und Klassenräume mit zeitgerechter Ausstattung, ein audiovisueller Unterrichtsraum und eine Verg r ö ß e rung des Konferenzzimmers bieten auch für die ganztägige Schülerbetreuung, die an der Hauptschule Höchst seit zwei Jahren angeboten und auch angenommen wird, beste Voraus- setzungen. Die Anbindung des Nordtraktes an den Turm garantiert eine behindertengerechte Ve r s o rgung des neuen Obergeschosses. Der uneingeschränkte Schulbetrieb während der geplanten Bauzeit von einem Schuljahr wird durch das Installieren von Containerklassen gewährleistet. Die Vergrößerung des Konferenzzimmers und die Anbindung des Nordtraktes an den Turm sind Bauabschnitte, die in den Sommerferien abgeschlossen sein müssen, um einen geregelten Unterricht durc h f ü h ren zu können. Die Schulgemeinschaft der Hauptschule Höchst freut sich auf die neuen Räumlichkeiten und die damit verbundenen Verbesserungen für Schulalltag und Unterrichtsarbeit. Ich möchte mich ganz herzlich für die herv o rragende Zusammenarbeit mit dem Architekten DI Markus Thurnher und der Gemeinde Höchst bedanken, vor allem bei Bürg e rmeister We rn e r Schneider, dem Obmann des Bauauschusses Sighart Brunner und beim zuständigen Sachbearbeiter, Baumeister Gerhard Wimmersberger. Gudrun Brunner, Direktorin Das Damenteam der Bücherei/Spielothek Höchst: Ilona Schneider, Sigrid-Maria Blum-Bohner, Heidi Hietz, Brunhilde Dressel, Marika Rusch (von links). Die Bücherei/Spielothek Höchst ist zu folgenden Zeiten geöffnet: Dienstag, Mittwoch, Freitag 16:00 - 18:00 Uhr, Donnerstag 16:00 - 20:00 Uhr; während des Schuljahres 2006/07 auch Mittwochvormittag 10:00 - 11:00 Uhr. Tel. 76898; Mail: buecherei@hshoechst.at 4 Gemeinde Info HÖCHST TS Höchst rüstet zur Gymnaestrada „Come together, be one“ lautet das Motto des weltweit größten Breitensportfestes des Turnsports, der „Gymnaestrada“, die heuer in Vorarlberg stattfindet. Auch Höchst verwandelt sich mit Gaissau und Fußach während der Woche vom 8. bis 14. Juli in ein Zentrum des Turnsports. Ca. 25.000 aktive SportlerInnen aus allen Kontinenten werden in Vora r l b e rg erwartet, dazu kommen Tausende Anhänger, Fans und Familienangehörige aus aller Welt. Die Zuschauer können sich von rund 400 Gruppen mit 1.500(!) Stunden Programm vom Zauber des Turnsports überzeugen lassen. Die TS Höchst in Zusammenarbeit mit der Gemeinde Höchst wird in dieser Woche zum Nationendorf „Finnland“ und rund 1.200 Finnen und Finninnen beherbergen. Das heißt, jeder zehnte Bewohner im Rheindelta wird für die zweite Juliwoche der finnischen Nation zugehörig sein. Eine enorme Herausforderung für die Funktionäre und Mitglieder der TS Höchst. Denn es gilt nicht nur für die entsprechende Unterkunft und Verpflegung zu sorgen, sondern die TS Höchst zeichnet auch für eine von acht Außenbühnen verantwortlich. In der Woche vom 8. bis 14. Juli 2007 verwandelt sich das Zentrum der Gemeinde Höchst in ein „Festdorf“, denn beinahe jeden Tag gibt es beim Kirchplatz eine Veranstaltung. Deshalb sind die Funktionäre der TS Höchst dankbar für die Bereitschaft von Mitgliedern anderer Vereine, uns bei diesem Anlass zu unterstützen. Mehr dazu unter w w w.gymnaestrada.at oder www.ts-hoechst.com. Sprachförderung im Kindergarten Seit November vergangenen Jahres sind zwei Kinderg a rtenpädagoginnen zur Sprachförd e rung für Kinder mit nichtdeutscher Muttersprache in den Höchster Kinderg ä rten tätig. Cornelia Beggel und Silke Rezsnyak förd e rn gemeinsam ca. 55 Kinder. In Kleingruppen mit vier Kindern versuchen sie, die Kinder Gezielte Sprachförderung in unseren Kindergärten. spielerisch an die deutsche Sprache heranzuführen. In den verschie- nisse des jeweiligen Kindes abgestimmt. denen Einheiten werden Themen aus der Mit verschiedenen Materialien, Liedern , Umwelt und dem Alltag besprochen – na- Fingerspielen, Geschichten usw. versutürlich spielerisch und ohne jeglichen chen die beiden Sprachförderinnen, den Leistungsdruck. Das miteinander Reden Kindern die deutsche Sprache schmackund die Freude, sich mitzuteilen sollen im haft zu machen. Mit allen Sinnen sollen die Kinder so die Sprache erfahren. Vordergrund stehen. Kinder, welche im Herbst die Schule besuchen werden, erhalten eine Förderung von 1,5 Stunden wöchentlich, was drei Förderungseinheiten entspricht. Die Kinder, welche das 1. Kindergartenjahr besuchen, erhalten zwei Einheiten pro Woche. Der Programminhalt wird auf die SprachkenntDies alles findet während der Öffnungszeiten der Höchster Kindergärten in enger Zusammenarbeit mit dem Kindergartenpersonal statt. Mit viel Engagement wollen die beiden Kindergärtnerinnen die Kinder durch das Jahr begleiten. Neue Mitarbeiter im Gemeindeamt Anton Mayer Seit 2. Mai 2006 ist Anton Mayer im Gemeindeamt Höchst als Leiter der Finanzabteilung beschäftigt. Neben der Buchhaltung und der Vorschreibung von Steuern und Abgaben fallen auch die Haushaltsüberwachung sowie Darlehens- und Leasingangelegenheiten in seinen Zuständigkeitsbereich. Anton wohnt in Dornbirn, ist verheiratet und Vater von zwei Kindern. Zu seinen Hobbies zählen neben dem Radsport auch das Langlaufen sowie die Garten- und Waldarbeit. Ing. Andrea Bertsch Seit 2. Jänner 2007 ist Andrea Bertsch im Gemeindeamt Höchst beschäftigt und verstärkt nun das Team der Bauverwaltung. Neben den vielen Arbeiten, die im Bauamt anfallen, wird sie auch Bauverfahren leiten und im Kanalbereich die Kostenberechnungen durchführen. Andrea stammt aus Satteins und lebt in Götzis. Sie hat die HTL (Hochbau) in Rankweil absolviert und war einige Jahre im Statikbüro Schatzmann in Feldkirch tätig. Tel. 05578/7907-28 andrea.bertsch@hoechst.at Ich wünsche Andrea und Anton im Namen aller Gemeindebediensteten viel Fre u d e und Erfolg bei ihrer Arbeit! Bgm. Werner Schneider Tel. 05578/7907-22 anton.mayer@hoechst.at Herausgeber und Verleger: Gemeinde Höchst, 6973 Höchst. Für den Inhalt verantwortlich: Bürgermeister Ing. Werner Schneider. Druck: Hechtdruck, Hard Grundsätzliche Ausrichtung: Informationen über das Geschehenn in der Gemeinde Höchst


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