Gemeinde Info
Amtliche Mitteilung der Gemeinde Höchst – Nr. 7 – Februar 2008
www.hoechst.at – gemeindeamt@hoechst.at
Aus dem Inhalt
Sanierung der Rheinauhalle Soziale Zukunft in Höchst Höchster Stammbäume theater höchst grenzenlos Höchster Seniorenball 3 5 6 7 8
Voranschlag der Gemeinde Höchst für 2008
In der Gemeindevertretungssitzung vom 29. Jänner 2008 wurde das Budget für 2008 mit einem Gesamtrahmen von Ä 22,4 Millionen beschlossen. Erfreulich für die Gemeindekasse ist die positive Konjunkturentwicklung, denn Einnahmen aus Ertragsanteilen und die Einnahmen aus Gemeindeabgaben haben zugenommen und konnten daher dementsprechend optimistisch angesetzt werden. Den steigenden Einnahmen stehen dynamische Ausgaben gegenüber, das Ansteigen der Darlehenszinsen lässt weitere Mehrausgaben erwarten. Die Gemeinde versucht sehr sparsam und bürgerfreundlich zu wirtschaften. Das bedeutet laufend neue Aufgaben für die Gemeinde, während die Finanzmittel aber nicht in demselben Ausmaß ansteigen. Bei der Sozialhilfe und in den Bereichen Pflege und Gesundheit hat die Gemeinde mit ständig steigenden Kosten zu kämpfen. Eine vorsichtige, vorausschauende Wirtschaftpolitik und das Bemühen um jeden Arbeitsplatz in der Gemeinde lohnen sich langfristig und sichern eine solide finanzielle Lage, erläutert dazu Bürgermeister Werner Schneider.
Die Rheinauhalle – im Bild während eines spannenden Radball-Weltcup-Turnieres in Höchst – wird heuer um rund 2,15 Mio. Euro umfassend saniert. standhaltungsmaßnahmen werden im Gemeindehaushalt für gemeindeeigene Bauten Ä 680.000,- veranschlagt. Investitionsvolumen: Rheinauhalle l 2.150.000,Abwasserbeseitigung l 1.727.900,Wasserversorgung l 649.000,Diverse Vorhaben l 801.500,sche Betreuung sind in der heutigen Gesellschaft der Grundstock unseres sozialen Wohlstandes. Sie schlagen sich daher mit beachtlichen Kosten im Voranschlag nieder. Der Beitrag an den Sozialfonds mit Ä 1.134.000,- und die Beiträge an die Krankenhäuser mit Ä 780.000,sind die markantesten Positionen.
Kanalisation
Die Investitionen in die Kanalisation belasten bereits seit Jahren das Budget enorm und der Kostendruck auf die Gebühren steigt daher stetig. Dieses Jahrhundertprojekt für die Gemeinde Höchst sollte bis zum Jahre 2010 fertig gestellt sein. Die Finanzierung erfolgt durch geförderte Darlehen.
Gemeindeimmobiliengesellschaft der Gemeinde Höchst
Im Jahre 2007 wurde mit der Gener a l s a n i e rung des Nordtraktes der Hauptschule Höchst mit der integ r i e rten Bücherei begonnen. Bis zum 31.12.2007 wurden Ä 1,3 Millionen verbaut. Für heuer ist in einem zweiten Bauabschnitt die Sanierung des Turmtraktes geplant. Somit werden in diesem Jahr gesamt ca. Ä 3 Millionen abzüglich Förderungen in dieses Großprojekt investiert. Weiter auf Seite 2
Investitionen
Dank der guten Konjunktur sind bedeutende Investitionen und Sanierungsmaßnahmen möglich. Das Investitionsvolumen beläuft sich auf ca. Ä 5,3 Millionen und für In-
Soziales und Gesundheit
Soziale Absicherung und medizini-
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Zahlen zum Budget 2008
Allgemeine Verwaltung Öffentliche Ordnung Unterricht, Erziehung, Sport Volksschulen Kindergärten Hauptschule Sonstiges Offene Jugendarbeit Sport Bücherei Kultur Soziales, Wohnbauförderung Sozialfonds Altenwohnheim Soziales für die Gemeinde Wohnbauförderung Gesundheit, Umweltschutz Gesundheitswesen Umweltschutz Straßen, Wasser, Verkehr Verkehr und Bauhof Landbus Wirtschaftsförderung Dienstleistungen Winterdienst Diverse Dienstleistungen Straßenbeleuchtung Freibad Wasserversorgung Abwasserbeseitigung und Abfall Liegenschaftsverwaltung Rheinauhalle Bootshafen Finanzwirtschaft Landesumlage Beteiligung an der GIG Diverses Finanzwirtschaft Rücklagen und Finanztransaktionen Ausgaben laut Voranschlag 2008 l 2.171.600,00 l 211.400,00
Neue Bänke für den mittleren Sportplatz in der Sportanlage Rheinauen: Auf dem Platz finden hauptsächlich Jugendspiele des FC Höchst statt, er wird wegen der Flutlichtanlage aber auch für den Trainingsbetrieb verwendet.
l 385.100,00 l 964.600,00 l 994.100,00 l 177.800,00 l 74.600,00 l 410.200,00 l 281.000,00 l 242.300,00
Gebühren und Abgaben
Die wichtigsten Gebühren und Abgaben der Gemeinde Höchst, jeweils inklusive Mehrwertsteuer. Wasser-Bezugsgebühr pro m3 Wasser-Grundgebühr bis 150 m3 NF monatlich Wasser-Grundgebühr 151-500 m3 NF monatlich Wasser-Grundgebühr 501-1000 NF m3 monatlich Wasser-Zählermiete Tarif 1 3 m3 monatlich Wasser-Zählermiete Tarif 2 über 3 m3 monatlich Kanal-Benützungsgebühren Neuanlage pro m3 Kanal-Benützungsgebühren Altanlage pro m3 Müllgebühr-Grundgebühr pro Haushalt jährlich Müllgebühr-Zuschlag pro Wohnungsbenützer Müllsackpreis-Gartenabfälle 80 L Müllsackpreis-Biomüll 8 L Müllsackpreis-Biomüll 15 L Müllsackpreis-Restmüll 40 L Müllsackpreis-Restmüll 60 L Müllsackpreis-Gelber Sack für Firmen Müllsackpreis-Gelber Sack für Haushalte Sperrmüll-Mindestgebühr Sperrmüll – für den ersten m3 Sperrmüll – jeder weitere m3 Grünmüll-Mindestgebühr Grünmüll – für den ersten m3 Grünmüll – jeder weitere m3 Essen auf Rädern pro Essen Hundesteuer für den ersten Hund Hundesteuer für jedes weitere Tier Mobile Altenhilfe Werktag pro Stunde Mobile Altenhilfe Sonn- und Feiertage pro Stunde Mobile Altenhilfe Nachtdienst pro Stunde Kindergartentarif inkl. Bastelbeitrag monatlich l 0,74 l 3,72 l 6,15 l 11,97 l 1,63 l 3,88 l 2,53 l 0,25 l 24,75 l 2,09 l 4,80 l 0,60 l 1,10 l 2,50 l 3,70 l 0,44 l 0,00 l 5,00 l 11,00 l 22,00 l 5,00 l 7,70 l 15,40 l 5,60 l 29,00 l 86,00 l 8,60 l 13,00 l 13,00 l 27,50
l 1.329.500,00 l 224.500,00 l 249.000,00 l 315.800,00
l 882.500,00 l 179.600,00
l 761.200,00 l 268.400,00 l 104.400,00
l 105.200,00 l 26.500,00 l 103.100,00 l 28.600,00 l 1.328.300,00 l 3.971.300,00 l 215.900,00 l 2.295.500,00 l 101.900,00
l 877.800,00 l 294.900,00 l 110.100,00 l 2.753.700,00 e 22.440.400,00
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Der Eingangsbereich der Rheinauhalle wird, wie im Plan dargestellt, deutlich aufgewertet. Rechts die neue Verbindung zum Gebäude des FC Höchst. Darin finden die Trainingsgeräte Platz.
Die Rheinauhalle wird saniert
Die Rheinauhalle, vor 40 Jahren errichtet, wird heuer umfassend saniert. Nach gründlicher Vorbereitung, zu der alle Nutzer und Vereine eingeladen waren, legte Dipl.-Ing. Gerold Gassner den Plan zur Sanierung vor, den die Gemeindevertretung beschlossen hat. Zusätzlich zu baulichen Verbesserungen werden auch Heizung und Belüftung erneuert sowie selbstverständlich die Wärmedämmung. Die Arbeiten sollen bereits im heurigen Herbst abgeschlossen werden. Der Plan sieht einen Verbindungstrakt zwischen der Rheinauhalle und dem bestehenden Gebäude des FC Höchst vor. In diesem neuen Bauwerk sind ein Trainingsgeräteraum und diverse Lagerräume untergebracht. Das geschwungene Vordach über dem Eingangsbereich der Rheinauhalle und des FC-Gebäudes wird zum optischen Blickfang. beginnt mit einem großzügigen Foyer mit Gard e ro be und neuen WC-Anlagen.
Anrainer während Zeltveranstaltungen ausgesetzt sind. Die Küche wird in einen anderen Gebäudebereich umgesiedelt, ein entsprechender Bereich für die Speisenausgabe ist eingeplant.
Heizung und Belüftung
Die Bauteile der Rheinauhalle wie die Bodenkonstruktion, die Deckenkonstruktion, die Außen- und Innenwände, die Fenster und Außent ü ren werden saniert und e n e rgetisch dem heutigen Stand der Technik angepasst. Ebenso werden eine neue Heizanlage, eine Belüftung sowie eine neue Elektronikanlage inkl. Beleuchtung installiert. Durch diese Generalsanierung und Neustrukturierung erhält die Mehrzweckhalle vielseitige Möglichkeiten der Nutzung. Die Sanierungsarbeiten werden voraussichtlich Mitte März beginnen und Ende September abgeschlossen.
Zelte künftig hinter der Halle
Neu sind auch die großen Türen in der Südfassade. Durch diese Türen, die gleichzeitig auch als Notausgänge dienen, kann das Gebäude nach Süden hin geöffnet werden. Das macht es möglich, Zeltveranstaltungen künftig vom nordseitigen Platzbereich nach Süden hin zu verlegen, also Richtung Alter Rhein. Eine bedeutsame Folge davon ist die Reduktion des Lärmpegels, dem
Neuer Eingangsbereich
In der Rheinauhalle wird der Infrastrukturbereich neu gestaltet. Das
Vortrag und Film zur Demenz
Der Umgang mit verwirrten Menschen, die unter Demenz oder Alzheimer leiden, kann eine große Herausforderung sein. Das Sozialreferat der Gemeinde Höchst und der Seniorenrat laden im März zu zwei Veranstaltungen zu diesem Thema ein. Der Eintritt ist jeweils frei. Am Montag, 10. März, beginnt um 19:30 Uhr im Wappensaal der Alten Schule ein Vortrag von DKP Wilfried Feurstein mit dem Titel: „Validation – Umgang mit Demenzkranken und Alzheimerpatienten“. Validation bedeutet, den erkrankten Menschen nicht än-
Aussicht auf Erfolg hätte. Stattdessen wird darauf Wert gelegt, ihn ernst zu nehmen, auf seine Gefühle einzugehen und vorhandene Fähigkeiten fördernd zu begleiten.
Film zum Thema Alzheimer
Am Mittwoch, 12. März, beginnt um 19:30 Uhr im Pfarrsaal Höchst der Film „Zurück zu einem unbekannten Anfang“. Hier werden an Beispielen von Alzheimerkranken Möglichkeiten des behutsamen Umgangs mit dieser Erkrankung aufgezeigt. Der Film ist einfühlsam und informativ gestaltet.
dern zu wollen, was bei dieser Art der Erkrankung ohnehin kaum
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Die Abteilung „Zentrale Dienste“ im Gemeindeamt
Der Abteilung „Zentrale Dienste“ sind vorwiegend jene Dienstleistungen zugeordnet, die einerseits administrative und organisatorische Grundlagen für die Gesamtorganisation „Gemeinde“ sind, andererseits im Kundendienst unseren BürgerInnen bei den verschiedensten Angelegenheiten mit Auskünften und Erledigungen zur Verfügung stehen. Wir pflegen mit unseren Kundinnen und Kunden sowie den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern dabei einen offenen, kooperativen und von gegenseitigem Respekt geprägten Stil.
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Im organisatorischen Bereich:
Effektiv und kreativ unterstützen wir mit unseren Ergebnissen die gesamte Verwaltung und alle nachgeordneten Dienststellen der Gemeinde sowie die politischen Gremien bei ihrer vielfältigen Aufgabenstellung: ● Datenverarbeitung und Telekommunikation ● Verwaltung der Gemeindegremien (Sitzungseinladungen, Protokolle) ● Datenschutz, Archivierung (Lohnverrech● Personalwesen nung, Personalplanung, Aus- und Weiterbildung) ● Telefonzentrale, Posteingang und Postausgang ● Terminverwaltung ● Gebäude- und Liegenschaftsverwaltung, Verpachtungen und Vermietungen ● Versicherungsangelegenheiten ● Musikschule ● Umweltschutz, Sicherheitswesen, Feuerwehr
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Energiebuchhaltung Rechnungskontrolle Veranstaltungswesen, Sperr s t u nden, Schließdienste zentrales Beschaffungswesen und Lagerhaltung Jahresaufträge an Handwerker, Lieferanten und andere Dienstleister Angelegenheiten von Landwirtschaft, Jagd, Fischerei, Sportwesen u.a.
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Sport- und Spielwochen) Markt, Bootshafen, Schrebergärten Ausstellen von Fahrbewilligungen, Ursprungszeugnisse, Bestätigungen Schadensbehebung bei der Straßenbeleuchtung Plakatierungswesen u.a.
Unter der Führung von Gemeindesekretär Klaus Brunner stehen Ihnen Ingrid Küng, Helga Lau, Claudia Berbig, Armin Schneider und Martin Urabl für diese Themenbereiche gerne zur Verfügung.
Das Bürgermeister-Vorzimmer
Wir sorgen für eine effektive und
Im Kundendienst („Bürgerservice“) kreative Entlastung des BürgermeisWir sind die zentrale Informationsstelle über alle Zuständigkeiten, Kontakt- und Anlaufstellen in allen B e reichen der Gemeindeverwaltung. Im Bürg e r s e rvice erledigen wir für unsere Kunden die machbaren Arbeiten sofort: ● Kopierarbeiten und Druckwerke für BürgerInnen, Vereine, nachgereihte Dienststellen ● Gemeindeblatt (Redaktion, Inserate, Abonnenten, Zusteller) ● Müllsackverkauf und -ausgabe an B ü rger und Betriebe, Lagerh a ltung (Höchster ● Seniorenbetreuung Hock, Seniorenball, Weihnachtsaktion) ● Vereinswesen (Förderungen, Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Abteilung „Zentrale Dienste”: Ingrid Küng, Armin Schneider, Klaus Brunner, Martin Urabl, Helga Lau, Claudia Berbig (von links) ters und der Gemeindesekretäre. Im Vo rzimmer der Geschäftsleitung empfangen und betreuen wir unsere Kunden. Wir erledigen die Korrespondenz in den geschäftlichen und politischen Belangen, unterstützen die Geschäftsleitung bei der Termin- und Aufgabenverwaltung und erledigen die Sachbearbeitung und Mitarbeit in den anderen uns zugewiesenen Aufgabenfeldern.
Die Telefonzentrale
Ein Großteil der Kundenkontakte findet am Telefon statt. Die Telefonzentrale und der Empfang repräsentieren die Gemeinde bei unseren Kunden als erste und haben somit direkten Einfluss auf die Kundenorientierung.
Die allgemeine Verwaltung
Sie umfasst in ihrem breit gestreuten Aufgabenfeld zusammen gefasst vorwiegend all jene Agenden in unserer Organisation, die nicht ausdrücklich anderen Abteilungen oder nachgeordneten Dienststellen zugewiesen sind. Bei vielen dieser Themenbereiche ist sie dabei eine zentrale Schnittstelle im Zusammenspiel von Politik, Verwaltung, Wi rtschaft und Gesellschaft und wirkt mit bei der Planung und Um-
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setzung einer leistungs- und zukunftsorientierten Entwicklung der Organisation „Gemeinde“ mit dem Blick für das Ganze.
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Der integrative Arbeitsplatz im Gemeindeamt
Diese Abteilung ist auch mit der nötigen Begleitung eines qualifizierten integrativen Arbeitsplatzes betraut. Für diesen integrativen Arbeitsplatz sind ein offenes Betriebsklima und die Qualität der Leistung sicherzustellen. Geduld, Verständnis, Toleranz, Offenheit, Mut und Ehrlichkeit sind dabei unerlässlich, um einem durch eine Behinderung benachteiligten Menschen Bedeutung, Inhalt, Sinn, Hoffnung und Lebensfreude vermitteln zu können. Für Fragen, Auskünfte und Anregungen wenden Sie sich bitte an: Klaus Brunner, Tel. 7907-33 Gemeindesekretär klaus.brunner@hoechst.at Ingrid Küng, Tel. 7907-34 Bürgermeister-Vorzimmer, Sekretariat Geschäftsleitung ingrid.kueng@hoechst.at Helga Lau, Tel. 7907-38 Kundendienste, Telefonzentrale, Tourismus helga.lau@hoechst.at Claudia Berbig, Tel. 7907-40 Kundendienste, Telefonzentrale claudia.berbig@hoechst.at Armin Schneider, Tel. 7907-39 Umwelt- und Landschaftsschutz, Sicherheit armin.schneider@hoechst.at Martin Urabl, Tel. 7907-41 Personalwesen, Gebäudeverwaltung martin.urabl@hoechst.at Amtlichen Schriftverkehr richten Sie bitte an die offizielle Mailadresse der Gemeinde gemeindeamt@hoechst.at Unser Altenwohnheim. Derzeit werden Varianten zur sinnvollen Lösung für ein künftiges Sozialzentrum Höchst geprüft.
Altenwohnheim Höchst
Seit dem 1. Juni 2007 hat die Benevit – Vorarlberger Pflegemanagement gGmbH das Altenwohnheim Höchst als neuer Betreiber übernommen. Darüber wurde bereits umfassend informiert. Das Gebäude befindet sich nach wie vor im Besitz der Gemeinde Höchst. Das Haus ist mittlerweile in die Jahre gekommen und es stehen umfangreiche Sanierungen an. Dazu gehören etwa jüngst festgestellte Mängel im Bereich der Brandmeldeanlagen. Die Behebung dieser Mängel ist bereits in Auftrag gegeben, die Arbeiten haben begonnen. meinde. Den Vorsitz hat Bürgermeister Werner Schneider inne. Die Arbeitsgruppe kann jederzeit durch weitere externe Fachleute (z.B. bautechnischer Sachverständiger) ergänzt werden.
Varianten werden geprüft
Die Arbeitsgruppe berät derzeit die Varianten Umbau-, Anbau- bzw. Neubau eines Sozialzentrums. Zudem laufen Bestrebungen für die Errichtung von betreuten Wohnungen in Höchst. Im Falle eines Neubaues eines Pflegeheimes könnte z.B. das bisherige Altenwohnheim adaptiert werden und auch noch zusätzliche Flächen zur Vermietung an diverse soziale Einrichtungen (z.B. Krankenpflegeverein, Arztpraxis, Elternberatung, Kinderspielgruppen, etc.) angeboten werden. Die Ergebnisse der Arbeitsgruppe werden dem Ausschuss für Familie und Soziales zur weiteren Beratung übergeben. Nach Erstellung eines Rohkonzeptes erfolgt dann eine gemeinsame Sitzung mit dem Ausschuss für Familie und Soziales sowie der Gemeinvertretung. Es ist möglich, dass noch im Frühjahr eine Detailstudie zur Abstimmung kommt. Selbstverständlich wird die Höchster Bevölkerung in dieser Angelegenheit laufend über den Stand der Dinge informiert.
Aktive Arbeitsgruppe
Die vor einigen Jahren von der Gemeindevertretung eingesetzte Arbeitsgruppe „Sozialzentrum Höchst“ befasst sich sehr intensiv mit der Neuplanung eines Sozialzentrums für unsere Gemeinde. Die Arbeitsgruppe besteht aus jeweils einem Vertreter aller Fraktionen in Höchst (Herlinde Moosmann für die ÖVP, Mag. Ferdinand Lerbscher für die HZ, Cornelia Michalke für die FPÖ und Ernst Seebacher für die SPÖ), Geschäftsführer Hanjörg Schmid von der Benevit GmbH, dem neuen Altenwohnheimleiter Benedikt Huter sowie Gerhard Böhler von der Sozialabteilung der Ge-
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Wertvolle Sippenforschung: Höchster Stammbäume
Woher kommen wir, wo gibt es noch Verwandte, wann ist der Großvater vom Urgroßvater aus dem Bregenzerwald nach Höchst zugezogen? Solchen Fragen ging Eugen Schneider (1928-2007) mit Begeisterung nach. Er hat ab 1992 die Stammbäume von 50 alteingesessenen Höchster Sippen akribisch genau recherchiert und kunstfertig aufgezeichnet. Die Gemeinde erwarb diese Stammbäume, Interessierte können gern eine Kopie erwerben. 1989 ging der gelernte Maschinentechniker Eugen Schneider in Pension. „Da wurde zuerst das Schlafzimmer getäfelt, danach die Küche”, erzählt Witwe Marianne Schneider. Dann aber widmete sich Eugen Schneider einem Thema, das ihn schon lange beschäftigt hatte – der Erforschung der eigenen Familiengeschichte. Der Stammbaum der „Graumichler” entstand in zwei Jahre dauernder Arbeit, das beeindruckende und an die zwei Meter hohe Ergebnis ziert den Gang im Haus Schneider. Immerhin hat er den Stammbaum bis Mitte des 17. Jahrhunderts komplettiert. Im Haus Schneider finden sich zahlreiche weitere Exponate der Stammbaumforschung, weil ihn nach dem ersten erfolgreich abgeschlossenen Projekt das Thema nicht mehr losließ. „Die Ur-Höchster Geschlechter, die haben es ihm angetan”, wissen M a r i a n n e Schneider und Manfred, einer der vier Söhne des Paares, zu berichten. Für ganze Tage verschwand Eugen im Landesarchiv, fuhr zu entfernten Angehörigen in Wälder Gemeinden oder in die Schweiz. „Wenn er etwas angefangen hat, dann musste das exakt sein, da sollte alles passen.” Baum, schraffierte Stamm und Äste. Nur die Blätter mit den Namen sind per Lineal gezogen.
Ein Tisch war reserviert
Ein Tisch im Haus war immer für seine Arbeit reserviert, noch immer füllen zahlreiche Aktenordner Schränke im Haus – Ahnenforschung braucht und produziert viel Papier. „Ich habe den Tisch nie gebraucht, da hat es mich nicht gestört, wenn der tagelang belegt gewesen ist”, zeigte Marianne Schneider immer Verständnis für das Hobby ihres Mannes. Und wenn er sich in die Tiefen eines Archives zurückgezogen hatte, dann leistete sie gern Babysitterdienste bei ihren Enkelkindern. Andere Hobbys hatte und brauchte Eugen Schneider nicht, er genoss die Familiengeschichte und die Erzählungen dazu. Überall sei er gut aufgenommen wurden, berichtet Marianne Schneider und es gab auch Anfragen etwa von Auswanderern in den USA.
Viele Anfragen
Bis anno 2006 forschte und arbeitete Eugen Schneider weiter, im Vorjahr verstarb der angesehene Mitbürger. Das Ergebnis von unzähligen Stunden Arbeit, die Stammbäume von rund 50 Höchster Sippen (Liste rechts), hat die Gemeinde erworben. Interessenten können Exemplare davon erw e rben. Ein Stammbaum kostet Ä 70,-, weitere Kopien vom gleichen Stammbaum sind dann um die reinen Kopierkosten erhältlich. Das Interesse ist entsprechend groß, nicht nur aus Höchst kommen Anfragen ans Gemeindeamt. Und weil Eugen Schneider genau aufgezeichnet hat, wann er welche Arbeiten erledigt hatte, lässt sich auch jetzt noch alles genau nachvollziehen. Anfragen an Helmut Sparr, Gemeindeamt Höchst, Telefon 7007-24, E-Mail: gemeindeamt@hoechst.at
Gezeichnete Stammbäume
Die Leidenschaft von Eugen Schneider endete nicht mit den Marianne Schneider mit einem der Stammbäume, die ihr Daten, er zeichjeden verstorbener Mann Eugen mit großem Eifer zusammenge- nete Stammbaum als stellt und gezeichnet hat.
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Vorhandene Höchster Stammbäume
Blumen Heinrichs (Herich Joklis, Schlossers) Märteler Metzgers Reiesser Stattammas (Epuslers, Schmolles) Vogter (Fuchserlis, Bachmeyers, Lorenzles) Sprallen Hackhen (Hakes, Häcklis) Mahler (Maler, Maller, Paulis) Odis (Schwarzes, Webers) Rotjockles Weber (Enderlis, Schwarzes) Gschender (Gschinders, Fitz, Dunkels) Rudler (Gasser) Polizeier Waelsch Barons Durmer (Michelers, Michlis) Luger Mathesler (Gigers) Roten Kruien (Schmids) Schniders-Sepplers Schniderlis, Micheljoses Hänser & Plonjoker Hanser (Grüschhändler, Lindenwirts) Landammanns, Xandres Bührle Weissbarth Küng Eppeles Galli Gutfreunds (Säcklers, Tschuppes) Martis (Bruggers, Bruggermännlis) Wagners Reiner, Hagspiel Dürren Stefas Graujoser Graumichler Hansjoser Joker (Joken Seppes, Fischers) Jokes Kutter Müller Neiers Sideler Steigwirths Untergänger, Polter Urcher Zoller (Glasers, Hansuris) Böscher Brosis Brösler Högler (Suppers, Moritzes) Weber Sinz Mayländer Both Blum Blum Blum Blum Blum Blum Blum Bohner Brunner Brunner Brunner Brunner Brunner Fitz Gasser Gehrer Gehrer Gerer Gerer Gerer Gerer Gerer Grabherr Grabherr Helbock Helbok Helbok Helbok Humpeler Humpeler Küng Nagel Nagel Nagel Nagel Nagel Reiner Schneider Schneider Schneider Schneider Schneider Schneider Schneider Schneider Schneider Schneider Schneider Schneider Schneider Schneider Schobel Schobel Schobel Schobel Schobel Sinz Weiss
Mit „Cora täglich” brachte die theatergruppe höchst grenzenlos im Vorjahr eine Uraufführung auf die Bühne.
theater höchst grenzenlos
Am 3. März jährt sich zum fünften Mal der Gründungstag der theatergruppe höchst grenzenlos. Bislang wurden vier Theaterstücke auf die Bühne gebracht, insgesamt konnte der Verein bisher ca. 4.000 Besucher begrüßen. Bei der Jahreshauptversammlung im November 2007 wurden Arthur Blum als Obmann und Maria Blum als Spielleiterin wiedergewählt. Neu im Vorstand sind Marion Krappinger als Kassierin und Elisabeth Rickmann als S c h r i f t f ü h re rin. Der Ve rein zählt inzwischen 30 Mitglieder. legt werden. Zum anderen ist geplant, mit professioneller Unterstützung durch den Landesverband eine Gruppe für Seniorentheater zu starten. Darüber hinaus plant die Theatergruppe in Zusammenarbeit mit dem Kulturreferat b e s o n d e re Theater-Gastspiele nach Höchst zu bringen. Für den Herbst sind bere i t s eine bis zwei Aufführungen geplant.
Premiere am 26. April
Die Proben für die Produktion 2008 sind voll im Gange. Unter der fachkundigen Regie von Renate Bauer, bekannt vom Vbg. Landestheater, den Stadttheatern St. Gallen und Winterthur, werden satirische Szenen von Kishon, Loriot, Urs Widmer u. a. unter dem Titel „Wie du dir, so ich mir“ einstudiert. Musikalisch bereichert werden die A u ff ü h rungen vom Duo Bartlis aus Lustenau. Premiere ist am 26. April, weitere vier Auff ü h ru ngen bis 04. Mai; nähere Informationen folgen.
Kinder-, Seniorentheater
Neben der traditionellen „Jahre s p roduktion“ hat sich der neue Vorstand w e i t e re ehrgeizige Ziele gesetzt. Zum einen sollen die Höchster Sport- und Spieltage im Sommer mit einem Angebot für Kindertheater bereichert und damit der Start für eine Kindertheaterg ruppe ge-
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Seniorenball der Gemeinde
Mit dem Programm des Zunftballes veranstaltete auch dieses Jahr die Gemeinde einen Ball für Mitbürgerinnen und Mitbürger über 65. In der vollen Rheinauhalle waren die Gäste begeistert von den dargebotenen Programmpunkten. Auch der Dorfer Prinz Thomas mit seiner Prinzessin Lisi wurde herzlich empfangen. Die Brüder Blum – Manfred, Heinz und Arno – spielten zum Tanz auf. Die Bühne war fast immer voll mit jung gebliebenen Ta n z p a a re Mit Kaffee und Kun. chen, Schinken mit Kartoffelsalat und Getränken war auch für das leibliche Wohl bestens gesorgt. Ich möchte mich bei allen freiwilligen Helferinnen und Helfern, den Mitarbeitern des Bauhofes und den Bediensteten der Verwaltung, den Brüdern Blum als Musikgruppe und ganz besonders bei allen Auftretenden der Zunft für die Vorbereitung und Durchführung des Seniorenballes recht herzlich bedanken. Von
Beste Stimmung in der Rheinauhalle. vielen Seniorinnen und Senioren kamen begeisterte Rückmeldungen zu der gelungenen Veranstaltung. Das gesamte Team freut sich mit den Gästen schon auf den Seniorenball 2009. Der Bürgermeister
Frühjahrskonzert des Männergesangvereins
Der Männerg e s a n g v e rein 1864 Höchst lädt zum Frühjahrskonzert am Samstag, 12. April 2008, 20:00 Uhr, im Pfarrzentrum Höchst. Lassen Sie sich überraschen und verwöhnen von rassigen, lieblichen und einfühlsamen Liedern und Melodien, welche Chorleiterin Maria Sturm mit großer Sorgfalt ausgewählt hat. Der Männerchor Höchst freut sich auf Ihren Besuch und wird Sie auch nach dem Konzert noch kulinarisch und musikalisch unterhalten.
Frühjahrskonzert der Bürgermusik Höchst
Die Bürgermusik lädt alle Höchsterinnen und Höchster am Freitag, 18. April 2008 20:00 Uhr, zum Frühjahrskonzert in die Pfarrkirche ein. Ein abwechslungsreiches musikalisches Programm und die besondere Atmosphäre der Kirche gewährleisten einen unterhaltsamen Abend. Eintritt: Freiwillige Spenden Nach dem Konzert Bewirtung im Pfarrzentrum. Das Konzert in der Rheinauhalle entfällt heuer auf Grund von Umbauarbeiten.