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Höchst Gemeinde Info 2007 02
Mit, 8. Juni 2011 |

Gemeinde Info Amtliche Mitteilung der Gemeinde Höchst – Nr. 1 – Februar 2007 www.hoechst.at – gemeindeamt@hoechst.at Aus dem Inhalt Hauptschulsanierung beginnt im Sommer Bücherei übersiedelt für ein Jahr ins Pfarrzentrum Neue Mitarbeiter im Gemeindeamt 2 2 4 Investitionsbudget für Höchst Erfeulich gute Steuereinnahmen und laufend wachsende Ausgaben für den Sozialb e reich sind markante Punkte im Voranschlag 2007 der Gemeinde Höchst. Die Gemeindevertretung beschloss das Budget mit dem Gesamtrahmen von Ä 20,5 Millionen im Jänner. Bis zum Jahr 2010 soll die Kanalisation fertiggestellt sein. Zuvor sind dafür noch erhebliche Mittel erforderlich, heuer etwa im Bereich Seestraße/Lettenstraße rund Ä 2,2 Mio. In diesem Betrag sind auch die Arbeiten für die verkehrsberuhigte Gestaltung inbegriffen, ebenso die Erneuerung der Wasserversorgung. Zur Finanzierung dieses Abschnittes der Kanalisieru n g nimmt Höchst geförderte Darlehen auf. Auch heuer stehen in unserer Gemeinde eine Reihe von Investitionen an. das so genannte „Landgeld”, die Wohnbauförderung, wird von Höchst mit Ä 113.000,- mitgetragen. Sozialfonds und Pflegegeld schlagen sich im Budget mit Ä 1,2 Mio. nieder und bei unserem Altenwohnheim sind Ä 150.000 an Abgang zu finanzieren. wie Schulen, Kindergärten usw. Inklusive Betriebskosten wendet Höchst für diesen wichtigen Bereich im laufenden Jahr rund Ä 3,8 Mio. auf. Weitere Mittel stellt Höchst für die Unterstützung der Vereinsarbeit zur Verfügung. Der Beitrag an den Verein offene Jugendarbeit beläuft sich heuer auf Ä 50.000,-, natürlich gibt es auch für andere aktive Vereine in unserer Gemeinde entsprechende Unterstützung. Heuer kauft die Gemeinde zudem ein Grundstück im Zentrum als entscheidende Reserve für künftige Anforderungen und Aufgaben. Sanierung und Umbau von Hauptschule und Bibliothek sind in die Gemeinde-Immobilien-Gesellschaft GIG ausgegliedert. Ausführliche Informationen dazu auf den Seiten 2 und 3. Soziales und Gesundheit Erhebliche Aufwendungen verursachen die beiden Budgetgruppen Soziale Wohlfahrt und Wo h n b a u f ö rd e rung sowie Gesundheit. Dafür gibt Höchst im laufenden Jahr insgesamt rund Ä 4,6 Mio. aus. Müssen Höchster im Spital behandelt werden, bezahlt die Gemeinde mit – heuer sind dafür Ä 780.000,- vorgesehen. Auch Instandhaltung kostet Geld Erhebliche Kosten erfordert die laufende Instandhaltung öffentlicher Einrichtungen Ä 7.039.000 Voranschlag 2007 Gemeinde Höchst Budgetgruppen 0 bis 9 Gesamtumfang Einnahmen/Ausgaben: Ä 20,485.500 Ä 3.857.800 Ä 2.853.900 Ä 2.116.400 Ä 1.078.100 Ä 1.116.600 Ä 270.400 Ä 266.500 Ä 126.800 Ä 1.760.000 Kommunalsteuer Erfreulich gut entwickelt sich die gemeideeigene Kommunalsteuer. Dort können die Einnahmen auf Ä 3,8 Mio. angesetzt werden, was für die Wirtschaftskraft der meisten heimischen Betriebe spricht. Allerdings wird ein Teil dieser Einnahmen durch höhere Sozialbeiträge wieder geschluckt. 0 1 2 3 4 5 6 7 8 9 2 Gemeinde Info HÖCHST M it Beginn der heurigen Sommerferien starten die umfassenden Sanierungsarbeiten an unserer Hauptschule. Das Schulgebäude wird nach Plänen von Architekt DI Markus Thurnher aus Bregenz völlig umgestaltet, auch die Bücherei/ Spielothek entsteht neu. Acht Klassen der Hauptschule Höchst übersiedeln für das Schuljahr 2007/08 in eine Containerschule, die südlich der Hauptschulturnhalle neben dem Südtrakt errichtet wird. Das Ausweichquartier der Bücherei ist im P f a rrzentrum. Rund 4,27 Millionen Euro investiert Höchst in die Umgestaltung der Hauptschule, die Nachbargemeinden Fußach und Gaißau beteiligen sich anteilsmäßig an den Kosten für das Großprojekt. Das bestehende Lehrerzimmer ist viel zu klein für die inzwischen 40 Lehrerinnen und Lehrer, es wird für die heutigen Anford e rungen adaptiert und erw e i t e rt, jede Lehrperson erhält einen eigenen Arbeitsplatz samt persönlichem Schrank. Außerdem werden im Konferenzzimmer sechs weitere PC-Arbeitsplätze mit Intern e tzugang eingerichtet. Die Kosten für die Erw e i t e rung des Lehre rzimmers belaufen sich auf ca. Ä 190.000. Ein Jahr dauern die Arbeiten am ältesten Teil der Hauptschule, dem Nordtrakt. Im Bild die Skizze der künftigen Hauptschule. Derzeit besuchen 441 Kinder die HS Höchst, es unterrichten 40 Lehrerinnen und Lehrer in 18 Klassen, davon drei Integrationsklassen. Bücherei im Pfarrzentrum Während der Umbauphase von Juli 2007 bis Herbst 2008 ist die Bücherei/Spielothek im Ausweichquartier im Untergeschoss des Pfarrzentrums untergebracht. Containerschule Für die Zeit der Generalsanierung der Hauptschule wird als Ersatz der Klassen für das Schuljahr 2007/2008 eine entsprechende Containerschule errichtet. Die Containerklassen werden südlich der Hauptschulturnhalle neben dem Südtrakt situiert. Die Kosten für die Sanierung des Nordtraktes, den Zubau der Bücherei und die nötigen Ersatzklassen (Containerklassen) während der Bauzeit belaufen sich auf ca. 4,270.000 Euro. Trakt 1 wird saniert Der bestehende Klassentrakt 1 wird komplett saniert. Die Sanierung erfolgt nach dem Pflichtenheft des Landes Vorarlberg zur energetischen Gebäudesanierung unter Einbau einer kontrollierten Gebäudelüftung. Die Sanierung umfasst eine komplette Erneuerung der heizungstechnischen und elektrischen Anlagen, die thermische Sanierung der Außenhülle – Fassade und Dach, den Austausch der Fenster und die Erneuerung der Feuchtigkeitsabdichtung der Wände unter Terrain. Weiters werden in allen Klassenzimmern schallabsorbierende Abhängedecken eingebaut, die Fußbodenbeläge ausgetauscht sowie das fixe Mobiliar erneuert. Im Zuge dieser Bauetappe werden auch im Sonderklassenturm brandschutztechnisch erforderliche Nachrüstungen durchgeführt. Dies umfasst in erster Linie die Abtrennung eines Fluchttreppenhauses, den Einbau eines Notausgangs und einer Brandmeldeanlage. Die Baumaßnahmen beginnen in den Sommerferien 2007 und sollen bis zum Herbst 2008 beendet werden. In einer späteren, abschließenden Etappe wird der Sonderklassenturm energetisch saniert werden. Büchereitrakt völlig neu Der eingeschossige Büchereitrakt ist nicht sanierbar und wird durch einen zweigeschossigen Neubau ersetzt. Im Neubauteil finden im Erdgeschoss die Räume der Bücherei und Spielothek Platz. Der derzeitige Medienbestand der Bücherei umfasst ca. 15.000 Bücher, Zeitschriften, Spiele und elektronische Medien. Die neue Bibliothek ist auf einen künftigen Medienbestand von 20.000 Medien ausgelegt. Die Bibliothek erhält einen behindertengerechten Zugang, sowohl von außen als auch von der Schule. Im Obergeschoss dieses Neubaus liegen die für einen zeitgemäßen Unterricht notwendigen Ergänzungsräume. Es sind dies ein Multimediaraum und Gruppenräume für gezielten Unterricht in Kleingruppen. Geschichte der Hauptschule Höchst: 1967 Eröffnung der Hauptschule Höchst 1976 Fertigstellung Sonderklassenturm 1995 Erneuerung Physiksaal 1996 Errichtung einer Turnhalle 1998 Sanierung Südtrakt neuen Der Neubauteil wird so situiert, dass die bestehende zweiseitige Belichtung der Klassenräume des Klassentrakts 1 erhalten bleibt. Durch die Anbindung an den bestehenden Lift im Turm kann der gesamte Nordtrakt behindertengerecht erschlossen werden. 1999 Einbau Schulküche 2000 Sanierung Aula und Heizhaus 2001 Errichtung von EDV-Saal und Photovoltaikanlage 2004 Einbau eines behinderteteng e rechten Lifts im Sonderklassenturm Gemeinde Info HÖCHST 3 Liebe Höchsterinnen und Höchster! Ich freue mich sehr über diese neu gestaltete Inform a t i o n s b roschüre. Ich möchte versuchen, Sie auf diesem Wege regelmäßig über aktuelle Geschehnisse in unserer Gemeinde zu informieren. Voranschlag 2007 Ich möchte mich zuerst bei allen Beteiligten für die gute Zusammenarbeit bei der Erstellung des genehmigten Voranschlages herzlich bedanken. Der Voranschlag einer Gemeinde drückt die Notwendigkeiten und die Wünsche an verschiedene Projekte zur Realisierung aus. Unsere Schwerpunkte für 2007: - Sanierung der Hauptschule - Neubau der Bücherei - Ausbau der Jugend- und Seniorenarbeit - Gestaltung des örtlichen Raumes für die Schaffung weiterer Arbeitsplätze - Schaffung einer bestmöglichen Hochwassersicherheit unseres Rheindeltas - Reduktion der Feinstaub- und Nox-Belastung - Weiterführung der Kanalisation - Ausbau der Wasserversorgung Der Blick in das Gemeindebudget zeigt uns eine stabile Finanzlage, die es uns möglich macht, die anstehenden und zu erwartenden Aufgaben erfüllen zu können, aber auch den finanziellen Spielraum für eine zukunftsfähige Gemeinde und die weitere Entwicklung offen lässt. Wir werden uns weiter auf die erforderlichen, unmittelbaren Aufgaben der Gemeinde konzentrieren und diese Herausforderung sparsam, zweckmäßig und zielorientiert angehen. Projekt Hauptschule und Bücherei In einer sehr intensiven Planungsphase unter Einbindung aller politischen Gremien und aller Betroffenen sowie aller Landesstellen wurde ein Projekt entwor- fen, welches den neuesten Erkenntnissen entspricht. Ich freue mich auf die Realisierung und die damit verbundenen modernen Unterrichtsräume, die wir dann der Hauptschule zur Verfügung stellen werden. Auch der Neubau der Bücherei ist ein zukunftsweisender Schritt. Das Lesen ist in unserer von Computer und Fernsehgerät dominierten Zeit besonders wichtig. Unsere Hauptschule ist sehr aktiv in der umfassenden Ausbildung unserer Jugend. Mit dieser Sanierung will die Gemeinde auch entsprechende Rahmenbedingungen schaffen. Ein Dank an Direktorin Gudrun Brunner und alle Lehrerinnen und Lehrer für ihren hervorragenden Einsatz. Ing. Werner Schneider, Bürgermeister Uneingeschränkter Schulbetrieb Die Hauptschule Höchst kann in den letzten Jahren einen starken Schülerz uwachs verzeichnen. Die Führung von Integrationsklassen und neue Unterr i c h t s f o rmen haben ihren Teil dazu beigetragen, dass wir ein großes Schulraumproblem bekommen haben. Der Nordtrakt mit der Bücherei ist über 40 Jahre alt und sehr sanierungsbedürftig. Im Zuge des Gesamtkonzeptes „Sanierung der Hauptschule Höchst“ wurden bereits bestehende Pläne neu überarbeitet. Die Einbindung der Lehrer in diesen Prozess war und ist der Gemeinde ein großes Anliegen. Die so entstandene adaptierte Neuversion bietet einen zukunftsorientierten Standard. Gruppenräume und Klassenräume mit zeitgerechter Ausstattung, ein audiovisueller Unterrichtsraum und eine Verg r ö ß e rung des Konferenzzimmers bieten auch für die ganztägige Schülerbetreuung, die an der Hauptschule Höchst seit zwei Jahren angeboten und auch angenommen wird, beste Voraus- setzungen. Die Anbindung des Nordtraktes an den Turm garantiert eine behindertengerechte Ve r s o rgung des neuen Obergeschosses. Der uneingeschränkte Schulbetrieb während der geplanten Bauzeit von einem Schuljahr wird durch das Installieren von Containerklassen gewährleistet. Die Vergrößerung des Konferenzzimmers und die Anbindung des Nordtraktes an den Turm sind Bauabschnitte, die in den Sommerferien abgeschlossen sein müssen, um einen geregelten Unterricht durc h f ü h ren zu können. Die Schulgemeinschaft der Hauptschule Höchst freut sich auf die neuen Räumlichkeiten und die damit verbundenen Verbesserungen für Schulalltag und Unterrichtsarbeit. Ich möchte mich ganz herzlich für die herv o rragende Zusammenarbeit mit dem Architekten DI Markus Thurnher und der Gemeinde Höchst bedanken, vor allem bei Bürg e rmeister We rn e r Schneider, dem Obmann des Bauauschusses Sighart Brunner und beim zuständigen Sachbearbeiter, Baumeister Gerhard Wimmersberger. Gudrun Brunner, Direktorin Das Damenteam der Bücherei/Spielothek Höchst: Ilona Schneider, Sigrid-Maria Blum-Bohner, Heidi Hietz, Brunhilde Dressel, Marika Rusch (von links). Die Bücherei/Spielothek Höchst ist zu folgenden Zeiten geöffnet: Dienstag, Mittwoch, Freitag 16:00 - 18:00 Uhr, Donnerstag 16:00 - 20:00 Uhr; während des Schuljahres 2006/07 auch Mittwochvormittag 10:00 - 11:00 Uhr. Tel. 76898; Mail: buecherei@hshoechst.at 4 Gemeinde Info HÖCHST TS Höchst rüstet zur Gymnaestrada „Come together, be one“ lautet das Motto des weltweit größten Breitensportfestes des Turnsports, der „Gymnaestrada“, die heuer in Vorarlberg stattfindet. Auch Höchst verwandelt sich mit Gaissau und Fußach während der Woche vom 8. bis 14. Juli in ein Zentrum des Turnsports. Ca. 25.000 aktive SportlerInnen aus allen Kontinenten werden in Vora r l b e rg erwartet, dazu kommen Tausende Anhänger, Fans und Familienangehörige aus aller Welt. Die Zuschauer können sich von rund 400 Gruppen mit 1.500(!) Stunden Programm vom Zauber des Turnsports überzeugen lassen. Die TS Höchst in Zusammenarbeit mit der Gemeinde Höchst wird in dieser Woche zum Nationendorf „Finnland“ und rund 1.200 Finnen und Finninnen beherbergen. Das heißt, jeder zehnte Bewohner im Rheindelta wird für die zweite Juliwoche der finnischen Nation zugehörig sein. Eine enorme Herausforderung für die Funktionäre und Mitglieder der TS Höchst. Denn es gilt nicht nur für die entsprechende Unterkunft und Verpflegung zu sorgen, sondern die TS Höchst zeichnet auch für eine von acht Außenbühnen verantwortlich. In der Woche vom 8. bis 14. Juli 2007 verwandelt sich das Zentrum der Gemeinde Höchst in ein „Festdorf“, denn beinahe jeden Tag gibt es beim Kirchplatz eine Veranstaltung. Deshalb sind die Funktionäre der TS Höchst dankbar für die Bereitschaft von Mitgliedern anderer Vereine, uns bei diesem Anlass zu unterstützen. Mehr dazu unter w w w.gymnaestrada.at oder www.ts-hoechst.com. Sprachförderung im Kindergarten Seit November vergangenen Jahres sind zwei Kinderg a rtenpädagoginnen zur Sprachförd e rung für Kinder mit nichtdeutscher Muttersprache in den Höchster Kinderg ä rten tätig. Cornelia Beggel und Silke Rezsnyak förd e rn gemeinsam ca. 55 Kinder. In Kleingruppen mit vier Kindern versuchen sie, die Kinder Gezielte Sprachförderung in unseren Kindergärten. spielerisch an die deutsche Sprache heranzuführen. In den verschie- nisse des jeweiligen Kindes abgestimmt. denen Einheiten werden Themen aus der Mit verschiedenen Materialien, Liedern , Umwelt und dem Alltag besprochen – na- Fingerspielen, Geschichten usw. versutürlich spielerisch und ohne jeglichen chen die beiden Sprachförderinnen, den Leistungsdruck. Das miteinander Reden Kindern die deutsche Sprache schmackund die Freude, sich mitzuteilen sollen im haft zu machen. Mit allen Sinnen sollen die Kinder so die Sprache erfahren. Vordergrund stehen. Kinder, welche im Herbst die Schule besuchen werden, erhalten eine Förderung von 1,5 Stunden wöchentlich, was drei Förderungseinheiten entspricht. Die Kinder, welche das 1. Kindergartenjahr besuchen, erhalten zwei Einheiten pro Woche. Der Programminhalt wird auf die SprachkenntDies alles findet während der Öffnungszeiten der Höchster Kindergärten in enger Zusammenarbeit mit dem Kindergartenpersonal statt. Mit viel Engagement wollen die beiden Kindergärtnerinnen die Kinder durch das Jahr begleiten. Neue Mitarbeiter im Gemeindeamt Anton Mayer Seit 2. Mai 2006 ist Anton Mayer im Gemeindeamt Höchst als Leiter der Finanzabteilung beschäftigt. Neben der Buchhaltung und der Vorschreibung von Steuern und Abgaben fallen auch die Haushaltsüberwachung sowie Darlehens- und Leasingangelegenheiten in seinen Zuständigkeitsbereich. Anton wohnt in Dornbirn, ist verheiratet und Vater von zwei Kindern. Zu seinen Hobbies zählen neben dem Radsport auch das Langlaufen sowie die Garten- und Waldarbeit. Ing. Andrea Bertsch Seit 2. Jänner 2007 ist Andrea Bertsch im Gemeindeamt Höchst beschäftigt und verstärkt nun das Team der Bauverwaltung. Neben den vielen Arbeiten, die im Bauamt anfallen, wird sie auch Bauverfahren leiten und im Kanalbereich die Kostenberechnungen durchführen. Andrea stammt aus Satteins und lebt in Götzis. Sie hat die HTL (Hochbau) in Rankweil absolviert und war einige Jahre im Statikbüro Schatzmann in Feldkirch tätig. Tel. 05578/7907-28 andrea.bertsch@hoechst.at Ich wünsche Andrea und Anton im Namen aller Gemeindebediensteten viel Fre u d e und Erfolg bei ihrer Arbeit! Bgm. Werner Schneider Tel. 05578/7907-22 anton.mayer@hoechst.at Herausgeber und Verleger: Gemeinde Höchst, 6973 Höchst. Für den Inhalt verantwortlich: Bürgermeister Ing. Werner Schneider. Druck: Hechtdruck, Hard Grundsätzliche Ausrichtung: Informationen über das Geschehenn in der Gemeinde Höchst


Höchst Gemeinde Info 2007 04
Mit, 8. Juni 2011 |

Gemeinde Info Amtliche Mitteilung der Gemeinde Höchst – Nr. 2 – April 2007 www.hoechst.at – gemeindeamt@hoechst.at Aus dem Inhalt Offene Jugendarbeit in Höchst Gymnaestrada: Finnland zu Gast in Höchst Naturparkfarm am Alten Rhein wird am 13. Mai eröffnet 3 6 5 Beste Werte für unser Höchster Trinkwasser Einwandfreies Trinkwasser zu erhalten ist nicht in allen Gegenden der Welt selbstverständlich. In Höchst verfügen wir über Wasser, das sämtliche Anford e rungen an die Qualität erfüllt. Die hervorragende Position von Höchst wird auch im Vergleich mit anderen Wa s s e rw erken bestätigt. Höchst hat sich einem bundesweiten Vergleich gestellt. Mag. Heimo Theuretzbacher-Fritz von der Technischen Universität Graz beantwortet Fragen zu diesem Vergleich, dem „Benchmarking”. Er hat die B e u rteilung unserer W s s e rversorgung a führend begleitet. Liebe Höchsterinnen und Höchster! Trinkwasser ist ein lebensnotwendiges Grundnahru n g s m i ttel. Aus diesem Grunde ist die Gemeinde Höchst auch bemüht und unternimmt alle Anstrengungen, bestes Trinkwasser in die Haushalte zu liefern. Ein modern eingerichtetes Wasserwerk und ein sehr hochwertiges Leitungsnetz garantieren Ihnen bestes Trinkwasser. Für Notfälle gibt es auch einen Verbund mit Lustenau (Rheintalversorgung) und mit Hard/Bregenz. Um unsere Stärken und Schwächen kennen zu lernen, haben wir uns im Zuge des Benchmarking auch dem Vergleich mit Wasserversorgungsanlagen in ganz Österreich gestellt. Das Ergebnis kann sich sehen lassen und wird Ihnen in dieser Ausgabe der Gemeindeinformation vorgestellt. Ich möchte unserem Team vom Wasserwerk herzlich gratulieren und danken. Ihr Werner Schneider Bürgermeister Was heißt Benchmarking für Österreichs Wasserversorger? Benchmarking ist ein Werkzeug, mit dem eine Bestandsaufnahme über die Stärken und Schwächen von Unternehmen durchgeführt und daraus Verbesserungsmaßnahmen abgeleitet werden können. Die Bestandsaufnahme wird dabei aus einem Ve rgleich von mehreren Unternehmen mittels Kennzahlen gewonnen. Am ÖVGW Benchmarking-Projekt „Stufe B“ (2005-06) haben 72 österreichische Wa s s e rversorgungsunternehmen auf freiwilliger Basis teilgenommen, welche rund 50 % der Einwohner Österreichs Mag. Heimo Theuretzbacherversorgen. Fritz Innerhalb dieses großen Teilnehmerfeldes konnten auch zahlreiche Wasserversorger gefunden werden, die der Wasserversorgung Höchst in ihrer Struktur ähnlich sind. Aus dem Vergleich mit diesen ähnlichen Betrieben konnte für Höchst ein umfassendes Stärken-Schwächen-Profil zu den Kategorien Ve r s o rgungssicherheit, Ve rsorgungsqualität, Nachhaltigkeit, Kundenorientierung und Effizienz abgeleitet werden. Für das gesamte Teilnehmerfeld konnte generell festgestellt werden, dass die Trinkwasserversorgung bereits effizient und auf einem sehr hohen Qualitätsniveau bei im internationalen Vergleich modera- Das Höchster Trinkwasser schneidet auch im bundesweiten Vergleich hervorragend ab. ten Preisen durchgeführt wird. Weiters werden heuer vertiefte Leistungsvergleiche von acht Betriebsabläufen durchgef ü h rt („ÖVGW Prozess-Benchmarking“). Das Wasserwerk Höchst nimmt dabei an den Prozessen „Zählerablesung und Abrechnung“, „Zählerwechsel“ und „Neubau von Versorgungsleitungen“ teil. Weitere Informationen zum ÖVGW Benchmarking gibt es auf www.trinkwasserbenchmarking.at Wo sehen Sie heute die Wasserversorgung von Höchst? Wie das Gesamtergebnis aus dem Benchmarking zeigt, liegt das Wa s s e rwerk Höchst innerhalb der vergleichbaren Gruppe von Wasserwerken mit ländlichen Versorgungsstrukturen im vordersten Feld. Die Gru n d v e r s o rgungsziele Wa s s e rre ssourcensicherheit, Ve r s o rg u n g s k o n t i n u ität und Druck wurden durchwegs mit ausgezeichneten We rten erreicht. Große Anstrengungen wurden in der Netzerneuerung getätigt, welche sich in einem niedrigen Wert bei Rohrbrüchen und in geringen Wasserverlusten widerspiegeln. Weiter auf Seite 2 2 Fortsetzung von Seite 1 Auch hinsichtlich der Mitarbeiterqualifikation wurden Bestwerte erzielt, welche sich in einer soliden technischen Führung des Wasserwerks widerspiegeln (Anlagenbetrieb, guter Zustand des Leitungsnetzes, keine Arbeitsunfälle trotz intensiver Bautätigkeiten etc.). Als zentrale Schwäche konnte die fehlende Anlagenbuchhaltung abgeleitet werden, weswegen die Ergebnisse in den Zielbereichen „wirtschaftliche Nachhaltigkeit“ und „ K o s t e n e ffizienz“ nicht mit hinreichend stichhaltigen Daten belegt sind. Die wirtschaftliche Bewertung des Anlagevermögens und dessen Aufnahme in das Rechnungswesen sind für eine transparente Entscheidungsgrundlage unerlässlich, um bspw. Fragen über eine kostendeckende Tarifgestaltung bzw. über die Wirtschaftlichkeit der Versorgungsleistung aussagekräftig beantworten zu können. Hier wurde bereits insofern reagiert, als ein Betriebswirt von der Gemeinde angestellt und mit der Erfassung der Anlagen betraut wurde. Der Nutzen aus dem Benchmarking beschränkt sich dabei nicht nur auf die Wasserversorgung, da nun für sämtliche Anlagen der Gemeinde (Schulgebäude, Gemeinde Info HÖCHST Amtsgebäude bis hin zum Wasserwerk) eine moderne Anlagenbuchhaltung entwickelt wird. Worauf muss Höchst künftig bei der Wasserversorgung achten? Verantwortliche von Wasserversorgungsunternehmen müssen generell in Jahrzehnten denken und handeln. Während im vergangenen Jahrhundert primär der Aufbau der Wasserversorgung im Vordergrund stand, gewinnt jetzt die Erhaltung der Anlagen immer mehr an Bedeutung. Wichtig dabei ist, dass gut ausgebildetes und motiviertes Personal für die Überwachung und Wartung der Anlagen verfügbar bleibt und die erforderlichen Ersatzinvestitionen frühzeitig eingeplant werden. Die Basis dafür sind eine hinreichende Kostendeckung (unter Berücksichtigung von technischer Qualität und Effizienz) sowie die Zweckwidmung erwirtschafteter Rücklagen, um den GemeindebürgerInnen und Unternehmen auch in Zukunft eine sichere und kostengünstige Versorgung bieten zu können. Das Wasserwerk Höchst ist dabei auf einem guten Weg! Mag. Heimo Theuretzbacher-Fritz TU Graz, April 2007 Unser Wasserversorgungsteam: Betriebsleiter Fredi Blum, Gernot Hämmerle und Josef Hagspiel (von links) Aufgaben der Wasserversorgung Die Hauptaufgabe des Wasserversorgungsteam ist, das Grundwasser vom Brunnen bis zu Ihrem Wasserzähler im Haus zu liefern, in bester Qualität und Quantität, sowie mit höchster Versorgungssicherheit. Die Zuständigkeit des Wasserwerkes für die Bereitstellung des W s s e r s a endet bei Ihrem Wasserzähler. Für Fragen stehen wir Ihnen gerne unter der Tel. Nr. 7907-54 zur Verfügung oder per E-Mail: gemeindeamt@hoechst.at Für Notfälle außer der Dienstzeit sind wir unter der Nr. 0664/3077485 für Sie erreichbar. Höchster Wasser wird regelmäßig untersucht Die regelmäßige Untersuchung durc h das Umweltinstitut bestätigt dem Höchster Trinkwasser hervorragende Qualität. Das Wasser ist ohne Einschränkung zum täglichen Genuss geeignet und selbstverständlich auch in bakteriologischer Hinsicht einwandfrei. In der Tabelle unten sind die Werte dargestellt. Tabelle der wichtigsten Wasserinhaltsstoffe Bezeichnung Einheit Messergebnis Parameterwert gemäß Trinkwasserverordnung Indikatorparameterwert Wichtiger Tipp Wenn Sie feststellen, dass der Wasserleitungsdruck in Ihrem Haus abfällt bzw. immer schwächer wird, liegt es meistens an Wa rtungsmängeln bei Ihrer Hausinstallation. Bitte kontaktieren Sie in diesem Falle Ihren Hausinstallateur. Wichtig für das reibungslose Funktionieren Ihrer Hausinstallation sind saubere Filter (ca. 15 Filter pro Wohnhaus sind vorhanden). Bitte lassen Sie diese regelmäßig überprüfen, reinigen und gegebenenfalls auch austauschen. pH-Wert Gesamthärte Karbonathärte Härtestufe Kalzium Magnesium Chlorid Nitrat Sulfat Fluorid Pestizide Blei ° dH ° dH I, II, III mg/l mg/l mg/l mg/l mg/l mg/l µg/l µg/l 7,7 10,8 – 14,5 8,2 – 9,6 II 61 – 79 10 – 15 2,5 – 3,5 < 1,0 50 – 59 0,1 „nicht bestimmbar“ < 1,0 6,5 - 9,5 ------400 150 200 50 250 1,5 0,1 25 (10 ab 1.12.2013) Gemeinde Info HÖCHST 3 Offene Jugendarbeit kein leeres Schlagwort mehr Seit zwei Jahren befasst sich ein eigener Ausschuss der Gemeinde intensiv mit dem Thema „Offene Jugendarbeit“. Unter der Leitung der Ausschussvorsitzenden Christiane Grabher wurde mit jeweils einstimmigen Beschlüssen in der Gemeindevertretung die OJA in einen Verein ausgelagert. Dem Ausschuss und dem Verein (Obmann Dr. Christoph Hackspiel) ist es gelungen, die Offene Jugendarbeit Dorn b i rn, die schon seit Jahren im Land vorbildlich arbeitet, zur Mitarbeit in Höchst zu motivieren. So konnten Wissen und Erfahrung der Dornbirner für Höchst genutzt werden, Gemeindekooperation wurde hier mustergültig umgesetzt. Als kompetenten Jugendarbeiter stellte der Verein Sebastian Spiegel an. Obwohl Höchst ein reges Vereinsleben hat, gibt es doch immer mehr Jugendliche, die nicht in einen Verein eingebunden sind. Ihnen wird mit der OJA ein sinnvolles Freizeitangebot zugänglich gemacht. Das Kernstück der OJA ist der „offene Betrieb“ (Jugendcafé ohne Konsumzwang). Höchst hat die Notwendigkeit der OJA er- Filmabend im Chillout kannt und sie daher mit einem höheren Budget ausgestattet. Auch die räumlichen Möglichkeiten werden in nächster Zeit vergrößert. Offene Jugendarbeit ist eine wichtige soziale Dienstleistung mit hoher Qualität. Ein bedeutendes Aufgabengebiet wird in der Zukunft sicher der interkulturellen Jugendarbeit zukommen. Dies wird nicht nur Sache des Vereins sein, sondern auch die Aufgabe von Politikerinnen und Politikern. Kommentare Karin Senger (13) „Man trifft sich im Chillout, es läuft gute Musik. Es ist super, dass es Pizza und Cola gibt. Man kann skaten, wenn man Lust hat. Weiters sind die Skateausflüge und Aktivitäten super.“ Eva Kuenz (13) „Durch meine Mitarbeit im Barteam habe ich eine Beschäftigung im Chillout. Hier trifft man alle KollegInnen, die man sonst nicht sieht. Man kann laute Musik hören.“ Benjamin Kirchberger (12) „Das Tolle ist, dass man skaten kann und die Möglichkeit hat, Skateboards auszuleihen. Es macht einfach Fun im Chillout.“ Marco Putz (14) „Im Chillout ist es voll chillig und es gibt eine super Miniramp.“ Der Jugendarbeiter Mag. Sebastian Spiegel Ausbildung: Studium der Sozialarbeit Geburtsdatum: 3.4.1980 Wohnort: Dornbirn Hobbies: Mag. Sebastian Musik, Skateboar- Spiegel den, Snowboard e n , Surfen (W l l e n reie ten), Fitness, Reisen, Party machen. Lieblingsessen: alles, was vegetarisch ist. Lieblingsgetränk: Cappuccino Eines meiner vielen Lebensmottos: „Live the life that you love. Love the life that you live.” Offene Jugendarbeit Offene Jugendarbeit stellt neben der verbandlichen Jugendarbeit den zweiten Bereich der Jugendarbeit dar. Das Besondere an der Offenen Jugendarbeit steckt in ihrem Namen, nämlich in dem Wo rt „Offene“. Grenzenlosigkeit, Fre iheit, Vielfalt an Möglichkeiten und freie Vernetzungen skizzieren frei assoziiert ihren eigenständigen Charakter. Mehrere Generationen von Jugendlichen haben in ihrer Jugendzeit schon Erfahrungen mit der Offenen Jugendarbeit gemacht, sie geprägt, mitbestimmt und beeinflusst. Durch den ständigen Wechsel der Jugendlichen, bedingt durchs Erwachsenwerden, ist die Offene Jugendarbeit immer in Bewegung und entwickelt sich ständig weiter. Sie ist immer am Puls der Zeit, um die Jugendlichen auf ihrem Weg bestmöglich zu unterstützen. Jugendtreff Chillout Adresse: Rheinauweg 51 Öffnungszeiten/Offener Betrieb: Montag und Mittwoch 15 bis 21 Uhr (+ Veranstaltungen laut Aushang) Im Jugendtreff wird kein Alkohol ausgeschenkt und nicht geraucht. Es gibt die Möglichkeit mitzuarbeiten und mitzubestimmen. Willkommen sind alle Interessierten. Tel. 0676/83650828 E-Mail: sebastian.spiegel@ojad.at 4 Gemeinde Info HÖCHST Entsorgung von Asbestzementabfällen Anfang dieses Jahres wurden Asbestzement und Asbestzementstäube durch den Gesetzgeber als gefährliche Abfälle eingestuft. In der Grenzwerteverordnung ist Asbest als eindeutig krebserregender Arbeitsstoff eingestuft. Aufgrund dieser Bestimmungen gelten für Personen im Umgang mit asbesthaltigen Materialien besondere Schutzmaßnahmen. Auch für die Lagerung sind besondere Voraussetzungen erforderlich. Neue Hafeneinfahrtslichter beim Gemeindehafen „Fischerinsel” Die Gemeinde Höchst ersetzt das bestehende defekte Hafeneinfahrtslicht beim Gemeindehafen „Fischerinsel” noch vor Beginn der Bootssaison 2007. Dazu wird beidseitig der Hafeneinfahrtsrinne ein Elektrokabel bis zu den ersten Holzpfählen für die Anspeisung der neuen Lampen verlegt. Die beiden Holzpfähle für die Leuchtkörper waren in einem sehr schlechten Zustand und wurden ebenfalls ersetzt. In den letzten Jahren wurde die Hafeneinfahrtsrinne im Bereich Ende Holzspundwand bis ca. zu den ersten Holzpfählen Richtung See aufgelandet. Um die sichere Hafeineinfahrt weiterhin gewährleisten zu können, wurde im heurigen Frühjahr dieser Bereich ausgebaggert. Eine Aufnahme (Tiefenmessung) der Einfahrtsrinne mittels Echolot wird einmal im Jahr vor der Bootssaison mit Hafenmeister Wilfried Gehrer durchgeführt. Allen Liegeplatzinhabern wünschen wir eine schöne und erholsame Bootssaison 2007! Nicht mehr zum Bauhof Der Bauhof kann aufgrund der neuen Bestimmungen im Zuge der Sperrmüllabgabe ab sofort keine großflächigen Asbestzementabfälle wie Dachplatten, Welleternit, Fassadenteile oder ähnliches annehmen. Diese Materialien sind direkt bei der Fa. Häusle oder einem a n d e ren Deponieinhaber fachgere c h t zu entsorgen. Öffnungszeiten Bauhof Jeden Freitag von 13:30 bis 16:30 Uhr sowie jeden 1. Samstag im Monat von 10:00 bis 12:00 Uhr (Tel. 72566, bauhof@hoechst.at) Die Abfälle sind nach Art getrennt anzuliefern. Für die Abgabe von Sperrmüll und von Gartenabfällen gilt eine maximale Abgabemenge von je 2 m3. Sicherheitsmaßnahmen beim Gemeindehafen „Fischerinsel” Unser Dorfzentrum Wir wollen unser Zentrum stärken und attraktiv gestalten. Aus diesem Grunde bieten wir auch örtlich verteilt Parkplätze in diesem Bereich an. Die neuesten Beispiele sind der Parkplatz Gasthaus Linde / Alte Schule (Bild) und der zur Umsetzung beauftragte Parkplatz beim alten Pfarrheim. Weiters werden wir verstärkt den Kirchplatz mit Pflanzen farbig und freundlich gestalten. Gemeinde Info HÖCHST 5 Der neu gestaltete Höchster Kulturgutschein ist ab sofort erhältlich. Neue Kulturgutscheine erhältlich Die Idee des Kulturausschusses, Geschenkgutscheine für Kulturveranstaltungen in unserer Gemeinde aufzulegen, hat die Besucherzahlen der einzelnen Veranstaltungen erneut gesteigert. Immer mehr Höchsterinnen und Höchster nutzen dieses preisgünstige Angebot, um Verwandten und Freunden eine Freude zu bereiten. Dies soll nun mit der Neugestaltung der Geschenkgutscheine zusätzlich unterstützt und gefördert werden. Ab sofort erhalten Sie die neu gestalteten Geschenkgutscheine zum Preis von Ä 28,-- für 4 Veranstaltungen in einem dazu passenden hochwertigen Umschlag im Gemeindeamt (Zi. 12, Tel. 7907-23). Kultur zu schenken wird damit noch um einiges attraktiver! Karl-Heinz Seyringer ✝ Am 4. März 2007 ist der langjährige Gemeindebeamte KarlHeinz Seyringer überraschend verstorben. Der Verstorbene war Jahrgang 1940 und wohnte im Blumenweg 7. Am 2. August 1971 begann sein Dienstverhältnis bei der Gemeinde Höchst, mit 1. Jänner 1976 wurde er in das Beamtenverhältnis aufgenommen. Bis zu seiner Pensionierung am 1. Mai 1999 war Karl-Heinz Seyringer in verschiedenen Abteilungen im Gemeindeamt mit vorbildlichem Einsatz tätig. Wir werden ihm ein ehrendes Andenken bewahren. Naturparkfarm: Eröffnung am 13. Mai Am Sonntag, 13. Mai 2007, kann die Naturparkfarm am Alten Rhein eröffnet werden. Der Naturpark am Alten Rhein ist Erholungsraum für Menschen im Einklang mit der Ti e r- und Pflanzenwelt. Auf 5 km Länge können Besucher Wildpflanzen ebenso beobachten wie Kulturlandflächen, Bauernhoftiere und Wildtiere. Der Naturpark lädt zum Spazieren, Wandern, Joggen genauso ein wie zum Radfahren, Reiten oder Angeln. Wer auf ein Picknick verweilen will, kann vor Ort seine Jause besorgen. Die Picknickkörbe werden im Gasthof Schwanen bzw. im Cafe Schallert liebevoll befüllt. Infos: w w w.naturparkamaltenrh ein.at. Programm 10:00 Feldmesse, musikalische Begleitung Bürgermusik Höchst 10:30 Segnung der neuen Naturparkfarm & Naturparktiere 11:00 Frühschoppen, musikalische Unterhaltung „Alpenstarkstrom” Bewirtung im Zelt, in der Farm und im Freien Mit einem abwechslungsreichen Programm kann die Naturparkfarm am Alten Rhein am Sonntag, 13. Mai, ihrer Bestimmung übergeben werden. 6 Gemeinde Info HÖCHST Finnland zu Gast in Höchst Die Vorbereitungen zum weltweit größten Breitensportfest, der „Gymnaestrada“ vom 8. bis 14. Juli 2007, laufen sowohl landesweit als auch bei uns in Höchst auf Hochtouren. In dieser Woche wird Höchst zum finnischen Nationendorf und beherbergt rund 900 Turnerinnen und Turner. Die Mitglieder der TS Höchst besuchten unsere finnischen Gäste bereits im letzen Jahr, um erste Kontakte zu knüpfen. Außenbühne in Höchst Zudem steht in der Gemeinde Höchst eine von acht Außenbühnen der Gymnaestrada. An drei Abenden werden jeweils 16 bis 20(!) Nationen ihr Showprogramm in Höchst aufführen. Alle diese Veranstaltungen finden am Kirchplatz statt und sind bei freiem Eintritt natürlich auch bewirtet. Die Gemeinde wird sich auch äußerlich „finnisch“ geben. So wird unser Dorf für diese Woche beflaggt, Schul- und Kindergartenkinder basteln schon fleißig, um die Unterkünfte der Gäste angemessen zu dekorieren. Auch wenn es in dieser Woche vor allem verkehrstechnisch zu Einschränkungen kommen wird, soll das Motto der Gymnaestrada „Come together, be one“ im Vordergrund stehen. Ein Fest für Jung und Alt, für Groß und Klein, vor allem für Turnbegeisterte und jene, die es spätestens nach einem Besuch der Vorführungen auf der Außenbühne sein werden. Mehr dazu unter www.gymnaestrada.at oder w w w.ts-hoechst.com Ganz Höchst bereitet sich auf die Gymnaestrada und auf die Gäste aus Finnland vor. Im vergangenen Fasching deklarierten sich die Lehrerinnen und Lehrer der Volksschule Kirchdorf klar als Finnland-Fans. Schulgebäude und Lehrerinnen waren in Blau-Weiß dekoriert. Vorläufiges Programm: Samstag, 07.07. Sonntag, 08.07. Dienstag, 10.07. Mittwoch, 11.07. Donnerstag, 12.07. Warm up Party Welcome Party für unsere finnischen Gäste Vorführungen der Turngruppen von 15:00 bis 20:00 Uhr Vorführungen der Turngruppen von 15:00 bis 20:00 Uhr Vorführungen der Turngruppen von 15:00 bis 20:00 Uhr, anschließend „Finnisches Dorffest“ mit den Hattinger Buam Herausgeber und Verleger: Gemeinde Höchst, 6973 Höchst. Für den Inhalt verantwortlich: Bürgermeister Ing. Werner Schneider. Druck: Hechtdruck, Hard Grundsätzliche Ausrichtung: Informationen über das Geschehen in der Gemeinde Höchst


Höchst Gemeinde Info 2007 06
Mit, 8. Juni 2011 |

Gemeinde Info Amtliche Mitteilung der Gemeinde Höchst – Nr. 3 – Juni 2007 www.hoechst.at – gemeindeamt@hoechst.at Aus dem Inhalt Rechnungsabschluss der Gemeinde Höchst für das Jahr 2006 Sprechstunden des Bürgermeisters im Altenwohnheim Höchst Finanzverwaltung der Gemeinde Gewinnspiel zum Abbuchungsauftrag 3 3 4 Wirksame Maßnahmen gegen das Hochwasser Nach dem „Jahrhunderthochwasser” vom Mai 1999 wurde als erste Maßnahme beschlossen, den Polderdamm zu erhöhen, zu verstärken und zu stabilisieren. Das Projekt ist erfolgreich abgeschlossen, der Schutz des Rheindeltas gegen Seehochwasser ist deutlich verbessert wurden. Tervetuloa Höchstiin! Viel mehr als diesen finnischen Willkommensgruß werde ich in dieser Sprache wohl kaum noch erlernen, das Willkommen an unsere finnischen Gäste kommt aber von Herzen. Wi r freuen uns sehr darüber, dass wir während der Gymnaestrada gemeinsam mit unseren Nachbargemeinden Gastgeber für die Turnerinnen und Turner aus Suomi / Finnland sein dürfen. Der Gruß soll auch ein Dank sein an die zahlreichen Helferinnen und Helfer, ohne die eine solche Herausforderung kaum zu bewältigen wäre. Die Turnerschaft Höchst, viele andere Ve re i n e sowie eine erfreulich große Zahl an Betrieben wirken zusammen, um die Zeit vom 7. bis zum 14. Juli zu einem echten Fest werden zu lassen. Zu den Programmpunkten des Festes auf unserem Kirchplatz lade ich alle Höchsterinnen und Höchster herzlich ein. Die Gymnaestrada-Vo rf ü h rungen und geselligen Anlässe (Seite 6) werden gewiss zu einem großen Erlebnis. Ihr Werner Schneider Bürgermeister Der Polderdamm wurde auf der gesamten Länge von 7,84 km so ausgebaut, dass er einem 100-jährigen Hochwasser problemlos standhält. Wir erinnern uns noch alle an die dramatischen Tage im Mai 1999. Nur dem massiven Einsatz der Feuerwehren des Rheindeltas, hunderten von freiwilligen Helfern und dem Bundesheer, dem Einsatz von Maschinen, Fahrzeugen und Geräten ist es zu verdanken, dass der Damm damals dem Hochwasser standhielt. Erste Reaktion öffentlicher Stellen war die Forderung, den Damm auf seiner gesamten Länge zu erhöhen, zu verstärken und zu stabilisieren. einer 100-jährigen Eintrittswahrscheinlichkeit zugrunde gelegt. Zusätzliche Sicherheit Im Einvernehmen mit dem Hydrographischen Zentralbüro in Wien wurde die sogenannte „Spiegellage“ mit 398,00 m ü. A. („über Adria”, also von der Meereshöhe, die mit 0 m angegeben wird) festgelegt. Dieser Spiegellage wurde eine Sicherheitshöhe von 70 cm zugeschlagen, sodass die Dammkronenhöhe auf 398,70 m ü. A. ausgebaut wurde. Spatenstich Februar 2001 Mit dem Spatenstich am 6. Februar 2001 wurde der Startschuss für die Umsetzung des Hochwasserprojektes „Projekt 2000” gegeben. Die Zielsetzungen des Projektes sind die Erreichung der Standsicherheit und die Erhöhung des Dammes, Maßnahmen zum Erosionsschutz, die Sicherstellung der jederzeitigen Zugänglichkeit im Ernstfall, die Befahrbarkeit des Dammes für Einsatzfahrzeuge und die Verbesserung der Dammentwässerung. Dem Projekt wurde der Wasserspiegel mit Ökologische Begleitmaßnahmen Ausgeführt wurden auch verschiedene ökologische Begleitmaßnahmen zwischen Seeufer und Polderdamm. Inzwischen sind die Arbeiten am Damm vollständig abgeschlossen. Der Schlussüberprüfungsbescheid, Bewilligungen nach dem Wasserrechtsgesetz, dem Gesetz über Naturschutz und Landschaftsentwicklung, sowie der Naturschutzverordnung Rheindelta wurden am 22. Mai 2007 von der Bezirkshauptmannschaft ausgestellt. Weiter auf Seite 2 2 Gemeinde Info HÖCHST Hochwasser- und Katastrophenschutz Natur ist nicht berechenbar. Extreme Hochwassere reignisse, wie sie aus dem Alpenraum bekannt sind, können auch mit aufwändigen technischen Verbauungsmaßnahmen nicht vollkommen beherrscht werden. Absoluter Schutz vor Naturgefahren ist daher nicht möglich. Mit einem Zusammenspiel von aktiven und passiven Maßnahmen können wir jedoch Risiken minimieren und die Qualität unseres Hochwasserschutzes verbessern. Dies reicht von Maßnahmen der räumlichen Vorsorge über den Schutzwasserbau, Eigenvorsorge und Objektschutz bis hin zum Katastrophenschutz. Auch die Gemeinde Höchst arbeitet derzeit verstärkt an Lösungsvorschlägen zum Schutz der Bevölkerung des Rheindeltas. Aber auch die Bürgerinnen und Bürger leisten mit ihren privaten oder betrieblichen Schutzmaßnahmen für das eigene Objekt einen wichtigen Beitrag zum integralen Hochwasserschutz. Zu diesem Thema liegen im Gemeindeamt diverse Broschüren auf. Ohne Polderdamm wären 950 ha und 700 Gebäude überflutet Der Polderdamm schützt das Rheindelta in normalen Sommern vor dem Hochstand des Bodensees. Ein Hochwasser wie im Mai 1999 würde sonst rund 950 ha Grund mit insgesamt 700 Objekten überfluten. Besonders betroffen wären Fußach und Gaißau, weil dort auch Wohngebiete im Überschwemmungsbereich liegen. Aber auch Höchst hätte zu leiden. Eigentlich ist der Polderdamm vor über 50 Jahren entstanden, um überschwemmungssichere Äcker und Wiesen zu schaffen. Inzwischen geht es aber längst darum, auch Wohngebiet zu schützen. Ein Rückblick Der Wa s s e rverband Rheindelta wurde nach Beschlüssen der Gemeindevertretungen von Fußach, Gaißau, Hard und Höchst im Jahr 1951 gebildet. Die Zielsetzungen des Verbandes sind, Maßnahmen zum Schutz des Rheindeltas vor Überschwemmungen durch den Bodensee zu treffen. Diese Maßnahmen bestehen in der Errichtung von Anlagen, im Besonderen des Hochwasserschutzdammes (Polderdamm 7,84 km lang), der drei Pumpwerke (Schöpfwerke) und der Errichtung bzw. dem Ausbau des Grabensystems. Im Schöpfwerk Höchst (Bild) pumpen die beiden Pumpen bis zu 2.500 l Wasser pro Sekunde in den See. Das Verbandsgebiet wurde mit 1.750 Hektar Fläche ermittelt, an dem die Gemeinde Höchst 62,2 %, die Gemeinde Fußach 23,1%, die Gemeinde Gaißau mit 13,2% und die Marktgemeinde Hard mit 1,5 % beteiligt sind. Das vom Wasserverband errichtete oder ausgebaute Kanalnetz umfasst heute 11 km offene und 6 km geschlossene Gerinne. Der Ausbau auf den aktuellen Stand erfolgte in drei Bauabschnitten, zwischen 2000 und 2006 gab es nach dem Hochwasser eine Reihe weiterer Investitionen. Gefahrenzonenplan Rheindelta Derzeit wird ein Gefahrenzonenplan für das Rheindelta ausgearbeitet. Anfang 2007 fand eine Startbesprechung mit Festlegung der Gewässer und der möglichen Szenarien für den Gefahrenzonenplan statt. Der Plan soll durch ein Ingenieurbüro ausgearbeitet und mit den Planungsarbeiten im Herbst 2007 begonnen werden. Pumpenleistung der drei Schöpfwerke ● Schöpfwerk Gaißau, zwei Pumpen ca. 1.500 Liter pro Sekunde Schöpfwerk Höchst, zwei Pumpen ca. 2.500 Liter pro Sekunde Schöpfwerk Fußach, fünf Pumpen ca. 7.000 Liter pro Sekunde ● Rheinhochwasser 2005 Auch der Rhein bringt immer wieder gewaltige Wasserfluten, hier ein Foto vom 23. August 2005. Ein Konzept zum Ausbau der Hochwassersicherheit wird ausgearbeitet, in vielen Bereichen sind die Dämme bereits verstärkt worden. ● Gemeinde Info HÖCHST 3 Gesunde Gemeindefinanzen dank hervorragender Wirtschaftslage Die Höchster Gemeindefinanzen profitiere derzeit von der erfreulichen n Wirtschaftslage. Insbesondere die Kommunalsteuer, die heimische Betriebe an die Gemeinde bezahlen, weist eine beachtliche Steigerung auf. Der Rechnungsabschluss der Gemeinde Höchst für 2006 ergibt einen Gesamtumfang an Einnahmen und Ausgaben von Ä 24,05 Mio. Die Einnahmen aus der Kommunalsteuer konnten von Ä 3,426 Mio. im Jahr 2005 auf Ä 3,73 Mio. oder rund 9 % gesteigert werden. Wir hoffen, dass die Wirtschaftsentwicklung anhält und bedanken uns für diese großartige Leistung, die unsere Betriebe und deren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erzielen. Bei konstanten Personalkosten der Gemeinde mussten im Vorjahr allein für die Instandhaltung öffentlicher Einrichtungen Ä 797.000,- ausgegeben werden. Die Investitionen beliefen sich 2006 auf beachtliche Ä 2,378 Mio., wobei 2,1 Millionen auf die Abwasserbeseitigung (Kanalbau) entfallen. In die Wasserversorgung wurden Ä 107.000,- investiert. Kostspieliger Sozialbereich Erhebliche Mittel sind für den Sozialbereich aufzuwenden. Die Gemeinde bezahlt immer mit, wenn ein Höchster Bürger in einem Spital behandelt wird. Sozialfonds, Pflegegeldbeitrag, Beiträge an Krankenanstalten und Krankenpflege und Lebensraum Höchst kosteten im Jahr 2006 rund Ä 2,07 Mio., im Vorjahr waren es noch Ä 1,98 Mio. Für Unterricht und Kinderbetreuung wendete Höchst 2006 insgesamt rund Ä 2,1 Mio. auf, die offene Jugendarbeit kostete Ä 59.000,- Erheblich angewachsen sind die Ausgaben im Bereich Sport, und zwar von Ä 280.000,- auf Ä 387.000,-. Fuß- und Radweg für einen ganzen Ortsteil Ich möchte mich bei den betroffenen Besitzern recht herzlich für das Entgegenkommen und das Verständnis bedanken. Bis auf Widerruf ist es uns somit ermöglicht worden, durch die Verbindung der Lerchenstraße mit der Straße Hofgarten eine Verbindung ins Ortszentrum zu schaffen. Viele Kinder können somit einen sicheren Schulweg benützen. Werner Schneider, Bürgermeister Mit 1. Juni 2007 übernahm die Benevit Vorarlberger Pflegemanagement die Führung des Altenwohnheimes Höchst. Im Bild die Vertragsunterzeichnung mit Bürg e rm e i s t e r Werner Schneider, Gemeinderätin Herlinde Moosmann und Mag. Hansjörg Schmid, dem Geschäftsführer der Benevit. Bürgermeister-Sprechstunden im Altenwohnheim Beste Badequalität Wie in den vergangenen Jahren haben auch die jüngsten Kontrollen des Wassers im Bruggerloch durch die Umweltabteilung des Landes keinerlei Beanstandungen ergeben. Das Badewasser hat die beste Güteklasse „A”. Die Gemeinde Höchst hat die Verwaltung des Altenwohnheimes für vorerst 15 Jahre an die Benevit Vorarlberger Pflegemanagement gemeinnützige GmbH. übergeben. Selbstverständlich bleibt das Haus weiter im Besitz der Gemeinde. Die Neuorganisation war aber im Hinblick auf künftige Investitionen erforderlich. Bewohner des Hauses, deren Angehörige und Bedienstete, die Fragen zu diesem Thema haben, können mich während der kommenden Wochen regelmäßig persönlich im Altenwohnheim erreichen. Wochentag und Uhrzeit – pro Woche 2 Stunden – werden jeweils in der Vorwoche mit Anschlag im Wohnheim angekündigt. Werner Schneider, Bürgermeister 4 Gemeinde Info HÖCHST Die Finanzverwaltung der Gemeinde Höchst Die Finanzverwaltung ist mehr als nur die Buchhaltung. Das Team der Finanzverwaltung bemüht sich, der Bevölkerung als fachkundige Kontaktstelle in allen finanziellen Bereichen der Gemeinde Höchst zur Verfügung zu stehen. Durch den Eintritt langjähriger Mitarbeiter in den wohlverdienten Ruhestand hat sich ein neues Mitarbeiterteam gebildet. Unter der Führung von Anton Mayer stehen Ihnen Reingard Groicher und Helgar Brunner für Ihre Anliegen gerne zur Verfügung. ● ● Haushaltsüberwachung Vo r s c h reibung der Gemeindesteuern und -abgaben - Abfallgebühren - Grundsteuer und Grundsteuerbefreiungen - Hundesteuer - Kanalbenützungsgebühren - Kindergartenbeiträge - Kommunalsteuer - Wasserbezugsgebühr Überwachung der Einnahmen und Ausgaben Voranschlag und Rechnungsabschluss Das Team der Finanzverwaltung der Gemeinde: Anton Mayer, Reingard Groicher und Helgar Brunner (von rechts). ● Die Hauptaufgaben der Finanzverwaltung sind ● ● Führung der Kassengeschäfte - Ein- und Auszahlungen an der Amtskasse Buchhaltung und Rechnungswesen - Darlehen - Überweisung von Eingangsrechnungen - Überwachung der Forderungen Sonderarbeiten ● Buchhaltung für den Wasserverband Rheindelta Buchhaltung für die Konkurrenzverwaltung Höchst-Fußach-Gaißau Buchhaltung für Gemeindeimmobiliengesellschaft der Gemeinde Höchst ● ● ● Buchhaltung für den Naturschutzverein Rheindelta Buchhaltung für den Ve rein soziale Dienste der Gemeinde Höchst ● ● Vorteile durch Bankeinzug für Gemeindeabgaben Die Verbuchung der Zahlungseingänge ist auf Grund der vielen kleinen Beträge mit einem enormen Zeitaufwand verbunden. Um hier in der Entwicklung nicht stehen zu bleiben, haben wir ein Anliegen an die Bevölkerung. Zahlen Sie bequem und zeitgemäß Ihre Steuern und Abgaben per Abbuchungsauftrag / Bankeinzug. Dies ist für Sie als Steuerpflichtigen mit keinem Risiko verbunden, denn als Partner haben Sie ja das Gemeindeamt. ● Jederzeit widerrufbar ohne Angabe von Gründen Ihre Vorteile ● ● ● ● Unser Vorteil ● ● Sie sparen sich den Weg zur Bank Keine Mahnung – keine Spesen – kein Ärger Pünktliche Zahlungstermine Sie sparen die Zahlscheingebühr und Bankspesen Weniger Papier, weniger Porto, umweltschonend Weniger Ve rwaltungsaufwand (Dies hilft uns, die Gebühren und Abgaben so kostengünstig wie möglich zu kalkulieren) Gewinnchance mit dem Bankeinzug Wer auf den Abbuchungsauftrag bzw. Bankeinzug für Gemeindeabgaben setzt, kann nochmals gewinnen: Als Dankeschön an alle Bürgerinnen und Bürger, die uns ihr Vertrauen bereits ausgesprochen und einen Abbuchungsauftrag erteilt haben oder das noch bis zum 28. 09. 2007 machen, wird ein kleines Gewinnspiel veranstaltet. Wir verlosen für fünf Haushalte am Höchster Markt am Samstag, 6. Oktober, um 19 Uhr eine Führung durch das Höchster Wasserwerk mit anschließendem Imbiss im Brugger Stüble. Bei Firmen oder Hausgemeinschaften sind pro Adresse zehn Personen anspruchsberechtigt. Wenn Sie diese einfache Bezahlung per Einzugsermächtigung wünschen, fordern Sie doch einfach einen Einzugsauftrag bei uns an. Kontaktadressen per E-Mail: anton.mayer@hoechst.at oder Telefon 7907-22 reingard . g roicher@hoechst.at oder Telefon 7907-21 helgar.brunner@hoechst.at oder Telefon 7907-20 Gemeinde Info HÖCHST 5 Besuch im Wasserwerk Es ist bereits Tradition, dass die Schülerinnen und Schüler der 3. Höchster Volksschulklassen nach dem Unterricht zum Thema „Wasser” dem Wasserwerk einen Besuch abstatten. Die Volksschülerin Teresa schreibt dazu: „Am Mittwoch ging ich mit meiner Klasse ins Wasserwerk. Um 8.06 Uhr kam der Bus. Im Wasserwerk schauten wir als erstes in den 12 m tiefen Brunnen. Der ist wirklich tief. Aus diesem Brunnen und noch drei weiteren Brunnen wird unser Trinkwasser herausgepumpt. Später gingen wir zu den vier Wasserbe- hältern. Dort wird das saubere Wasser gespeichert. Die Temperatur dieses Wassers ist 9,8 Grad. Im Oxidator wird Sauerstoff ins Wasser geblasen. In diesem Raum war es sehr laut. Zuletzt bekamen wir noch eine gute Jause. Der Ausflug ins Höchster Wasserwerk war sehr interessant.” Neue Mitarbeiterin im Gemeindeamt Seit 1. Juni 2007 ist R e i n g a rd Adenb e rger (Bild) im Gemeindeamt Höchst beschäftigt und unterstützt Gerhard Böhler bei den anfallenden Arbeiten in der Sozialabteilung. Neben diesen Aufgaben ist sie für den weiteren Aufbau der Koordinationsstelle „Lebensraum Höchst“ zuständig (u.a. das Essen auf Rädern, MOHI, etc.). Diese Aufgaben wurden von ihr bisher im Altenwohnheim Höchst erledigt und werden nach Übernahme des Altenwohnheims Höchst durch die Benevit Pflegemanagemet G.m.b.H. nunmehr wieder vom Gemeindeamt durchgeführt. Es handelt sich dabei um die Koordinierung, Evidenzhaltung sowie den Ausbau aller Angebote im Sozial- und Gesundheitsbereich. Reingard Adenberger ist im Gemeindeamt, Zimmer Nr. 13, während der üblichen Ö ffnungszeiten anzutre ffen oder telefonisch unter der Tel.Nr. 7907-25 erreichbar. reingard.adenberger@hoechst.at Spielebus und Bücherei Viel „Äktschn” für Kinder sowie Infos für Eltern bringt der Spielebus am Freitag, 29. Juni, von 14:30 bis 17:30 Uhr auf den Höchster Kirchplatz. Am selben Tag lädt auch die B ü c h e rei und Spielothek Höchst erstmals ins Ausweichquartier im Pfarrzentrum ein. Stelzenlaufen, Fallschirmspiele, Pedalos, HulaHoop, Schminkstation, Sackhüpfen – für Abwechslung ist gesorgt. Im Bus gibt es Infos über Unterstützung für Familien. Guter Kontakt über die Grenze Höchst pflegt seit langem gute Kontakte über die Grenze mit St. Margrethen. Die Gemeindevorstände der beiden Nachbargemeinden tre ffen einander immer wieder zum Gedankenaustausch. Kürzlich waren die Gemeindepolitker aus der Schweizer Gemeinde wieder zu Gast in Höchst. Gemeinsam wurde der Kirchturm bestiegen, es gab aber auch allerhand Neues zu besprechen. 6 Gemeinde Info HÖCHST Gymnaestrada ab 8. Juli: Höchst feiert mit In wenigen Tagen ist es soweit, die Gymnaestrada feiert am 8. Juli in Dornbirn ihre Eröffnung und Höchst feiert mit. Nach der offiziellen Eröffnungszeremonie auf der Birkenwiese/Dornbirn werden rund 2000 Aktive aus dem gesamten Bodenseeraum eine 40-minütige Show zum Thema der Weltgymnaestrada 2007 – die vier Elemente Wasser, Luft, Erde, Feuer – vorführen. Mit dabei sind auch Höchster Turnerinnen und Turner, die sich seit Monaten mit ihren Trainern intensiv darauf vorbereiten. Im Anschluss an die große Eröffnungsfeier wird in Höchst eine große Willkommensparty für die Gäste veranstaltet. Mit dabei sind die Bürgermusik Höchst, die Einradgruppe der Radler, die Tu rn e r j ugend, die Garde Höchst und ISOH 97. Zudem wird es in Höchst an drei Tagen zu jeweils fünf Stunden (!) dauernden Aufführungen unterschiedlichster Nationen kommen. Für jede Aufführung werden Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus rund 20 Nationen erwartet. „Willkommen in Höchst!” auf Finnisch, der Sprache, die ab dem 7. Juli in unserer Gemeinde und im ganzen Rheindelta ziemlich oft zu hören sein wird. näre der TS Höchst unter Hauptkoordinator Dietmar Brunner bedeutet diese Veranstaltung eine enorme Herausforderung. Untergebracht sind unsere Gäste in den Schulen der jeweiligen Gemeinden. Damit sich die Gäste rundherum wohlfühlen, gibt es jeden Tag ein ausgiebiges Frühstück und Verpflegung sowie Unterhaltung beinahe rund um die Uhr. Für diese Festveranstaltung sind täglich zahlreiche Helfer notwendig. Viele Vereine haben sich spontan ehrenamtlich in den Dienst des Nationendorfes Höchst gestellt. Zudem wird die Turnerschaft Höchst von der Gemeinde und von zahlreichen ortsansässigen Firmen besonders großzügig unterstützt. Äußerlich hat sich die Gemeinde schon auf die Gymnaestrada eingestimmt. Viele Fahnen und beeindruckende Willkommensportale an den Ortseinfahrten weisen bereits jetzt darauf hin, dass in Höchst bald schon zusätzlich zu „Hüaschterisch“ auch Finnisch gesprochen wird. Falls es doch einmal zu Kommunikationsproblemen kommen sollte, steht Maritta Mähr als Dolmetscherin zur Verfügung. Mehr unter www.ts-hoechst.com oder Das Rheindelta wird finnisch Wie schon berichtet beherbergen die Rheindeltagemeinden Höchst, Fussach und Gaißau vom 7. bis 14. Juli 2007 rund 1000 Gäste aus Finnland und erklären sich in diesem Zeitraum zum Nationendorf Finnland. Für die Gemeinde Höchst und die Funktio- Finnisches Dorf ••• Kirchplatz Höchst ••• Programmübersicht Samstag, 7. Juli, 20 Uhr Warmup-Party mit den Bands „Golden Virgin“, „Ninetnine“ und „Glashuus“ Mittwoch, 11. Juli, 15 - 20 Uhr Vorführungen auf der Außenbühne (zirka 500 Teilnehmer aus rund 20 Nationen) ab 20 Uhr Festbetrieb mit Musik Sonntag, 8. Juli, 20:30 Uhr Welcome-Party mit allen finnischen Teilnehmern und der Bürgermusik Höchst Donnerstag, 12. Juli, 15 - 20 Uhr Vorführungen auf der Außenbühne (zirka 500 Teilnehmer aus rund 20 Nationen) ab 20 Uhr Finnisches Dorffest mit den „Hattinger Buam“ Montag, 9. Juli, ab 18 Uhr Festbetrieb mit Musik Dienstag, 10. Juli, 15 bis 20 Uhr Vorführungen auf der Außenbühne (zirka 500 Teilnehmer aus rund 20 Nationen) ab 20 Uhr Festbetrieb mit Musik Freitag, 13. Juli, ab 18 Uhr Festbetrieb mit Musik Samstag, 14. Juli, ab 18 Uhr Festbetrieb mit Musik Herausgeber und Verleger: Gemeinde Höchst, 6973 Höchst. Für den Inhalt verantwortlich: Bürgermeister Ing. Werner Schneider. Druck: Hechtdruck, Hard Grundsätzliche Ausrichtung: Informationen über das Geschehen in der Gemeinde Höchst


Höchst Gemeinde Info 2007 08
Mit, 8. Juni 2011 |

Gemeinde Info Amtliche Mitteilung der Gemeinde Höchst – Nr. 4 – August 2007 www.hoechst.at – gemeindeamt@hoechst.at Aus dem Inhalt Band 4 unseres Heimatbuches: Noch sind Bilder gefragt Unvergesslich: Die Gymnaestrada bei uns in Höchst Hauptschulumbau und Sanierung Containerschule steht bereit 2 3/4 6 Wir leben Dorfgemeinschaft! Ich möchte mich bei allen Ve re i n e n für ihren Beitrag zum Erleben unserer Dorf g e m e i nschaft recht herzlich bedanken. Beginnen möchte ich im Jahreskreis mit der Fasnat – einem tollen Auftakt der Fasnatzunft am 11.11. folgten der gelungene Rosenmontagsumzug und die Fasnatveranstaltungen verschiedener Vereine. Weitere Highlights sind die Veranstaltungen unserer Zünfte zum Funkensonntag, das Maibaumfest, das Dorffest des Schalmeienzuges und das Sommerfest der Bürg e rmusik und heuer als wirklich außergewöhnliche Veranstaltung die Gymnaestrada. Daneben finden viele Veranstaltungen im Kulturbereich und im Sportbereich statt. Alle Veranstaltungen unserer Vereine tragen zum aktiven und positiven Dorfgeschehen bei. Leider ist es bei diesen Veranstaltungen immer wieder zu Ausschreitungen einiger weniger gekommen. Wir werden aber unser aktives Dorfgeschehen weiter gestalten und uns nicht unterkriegen lassen. Wir wollen als Gemeinde, in Gemeinschaft mit unseren sehr aktiven Vereinen, weiterhin unser Dorfleben gestalten – auch wenn dies unter neuen Voraussetzungen geschehen wird. Ich bedanke mich ausdrücklich bei allen Veranstaltern und wünsche ihnen und uns als Gemeinde auch im Jahre 2008 schöne, harmonische Veranstaltungen. Ihr Bürgermeister Werner Schneider Höchster Sommerkindergarten Wie schon in den vergangenen Jahren bot Höchst auch dieses Jahr wieder für alle Kinder, die d e rzeit den Kindergarten besuchen, eine Betreuung in den Sommerferien an, heuer im Kindergarten Oberdorf. Von Montag bis Freitag werden in der Zeit von 7:00 bis 13:00 Uhr zwischen 16 und 19 Kinder von jeweils zwei Kindergärtnerinnen betreut. Den Kindern bieten sich viele Möglichkeiten, z. B. der großzügig ausgestattete Gruppenraum, der zum freien kreativen Spiel einlädt, wie auch der Turnsaal, Garten und Wald, wo sie ihren natürlichen Bewegungsdrang ausleben können. Viel Spaß im Höchster Sommerkindergarten. Sport- und Spielwochen 2007 Zum 17. Mal finden derzeit die von der Gemeinde organisierten Sport- und Spielewochen für PflichtschülerInnen statt. Mehrere Höchster Vereine erklärten sich wieder dazu bereit, in der Zeit vom 20. August bis zum 7. September bei der Durchf ü h rung aktiv mitzuwirken. Dies führt zu einem breiten Angebot an Sport-, Kulturund Spielangeboten. In den letzten drei Wochen der Sommerferien haben Schüler die Möglichkeit, von Vereinen betreute Aktivitäten zu besuchen. diesem Jahr haben sich insgesamt 200 Kinder zu den Sport- und Spielwochen angemeldet, viele von ihnen nehmen an mehr als nur einer der 18 angebotenen Veranstaltungen teil. Insgesamt werd e n daher über 600 verschiedene Teilnahmen stattfinden. Sportreferent Wilfried Meier sieht darin eine große Chance für Kinder und Jugendliche, neue und interessante Sporta rten kennen zu lernen. In Gymnastik gehört mit zum Angebot. 2 Gemeinde Info HÖCHST Heimatbuch Band 4: Höchst – Wirtschaft und Soziales Wussten Sie, dass in Höchst vor rund 200 Jahren Johann Lorenz Blum auf dem Grundstück von Ihlers eine mechanische Spinnerei errichtete, bei der Menschen mit einem Laufrad die Energie für die Maschinen lieferten? Der nicht zukunftsträchtige Betrieb brannte ab und sein Besitzer wurde des Versicherungsbetrugs bezichtigt. Band 4 nachlesen, der im November präsentiert werden soll. Er widmet sich neben allgemeinen Themen den wirtschaftlichen und sozialen Verhältnissen in unserer Gemeinde. Nach mehrjährigen Vo r b e re itungsarbeiten, Veranstaltungen und Recherchen ist es nun soweit und unser ambitioniertes Buchprojekt ist beim vorletzten Band angelangt. Josef Vonbrül leitet mit großem Erfolg Haltungsturnen und Walking-Kurse. Wussten Sie, dass im „Völkerbundpalast“ einstmals J. & C. Schneiders Feinstickerei, Schwanenwirts, untergebracht war, die mehrfach von österreichischen Erzherzögen besucht wurde und deren Erzeugnisse auch die russische Kaiserin erwarb? Nicht nur in Lustenau, sondern auch in Höchst befand sich ein Zentrum der textilen Heimindustrie mit engen Kontakten zur Ostschweizer Stickereiindustrie. St. Galler Firmen betrieben hier um die Jahrhundertwende Großstickereien mit zahlreichen Schifflistickmaschinen. Eine solche befand sich auch im heutigen Werk 3 der Firma Blum, die Stickereifabrik Iklé. Diese und viele andere spannende Geschichten können Sie bald im Heimatbuch Letzter Aufruf: Haben Sie vielleicht zu Hause noch interessante Bilder, Dokumente, Gegenstände zu Fuhrwerken, Automobilen, zu Ärzten, zur medizinischen Versorgung, zur Raiffeisenkasse, zum Konsumverein, zum Kneippverein, zu Händlern und Krämern, kurz zu „Wirtschaft und Soziales“ in Höchst? Haltungsturnen Bereits zum 12. Mal bietet die Gemeinde Höchst ein orthopädisches Haltungsturnen mit dem beliebten Kursleiter Josef Vonbrül an. Die Kurse finden in der Volksschule Kirchdorf statt, der erste Termin ist Montag, 10. September, 18:00 Uhr. Kosten: Ä 55,Kursdauer: 10 Abende/Vormittage á 55 Minuten Auf dem Programm stehen: Spezielle Dehntechniken Tests auf Muskelverkürzungen funktionelles Krafttraining Mobilisation, Stabilisation und Koordination Das Training mit dem Thera-Band ist ein äußerst effektives Krafttraining und eine sehr effiziente Osteoporose-Vorsorge. Weiters besteht die Möglichkeit für Walking und Nordic Walking mit Josef Vonbrül im Höchster Ried und im Naturpark Alter Rhein (Sponsor und Partner Naturpark Alter Rhein). Kosten auf Anfrage. Zeit: Freitag, 7. September 2007, 15 bis 18 Uhr Ort: Gemeindeamt , Zi. 14 (Tel. 7907-24) Kommen Sie mit Ihren Exponaten zu diesem Termin. Wir scannen interessantes Material unverzüglich ein, sichern dieses so für die Nachwelt und verwenden dieses gegebenenfalls noch im Heimatbuch. Die alte Stickereifabrik in Höchst. N ä h e re Auskünfte im Gemeindeamt (Gerhard Böhler, Tel. 7907-26 ). 20 Jahre Bürgermeister Werner Schneider Seit 1987 ist Werner Schneider Höchster Bürgermeister. Das ist Anlass für eine Festveranstaltung, zu der die gesamte Bevölkerung am Samstag, 29. September 2007, ab 19:00 Uhr in die Rheinauhalle eingeladen ist. Die Laudatio hält Vizebürgermeisterin Karin Rezniczek, Grußworte gibt es von Landeshauptmann Dr. Herbert Sausgruber, Vereine bieten ein abwechslungsreiches Programm. Werner Schneider stellt das von ihm ins Leben gerufene Sozialprojekt „Bürgerfonds” vor. Der Reinerlös aus der Konsumation des Abends kommt diesem Sozialprojekt zugute. Für den Abend ist eine Anmeldung erforderlich. Info rechtzeitig im Gemeindeblatt und im Gemeindeamt. Besonders effektives Training mit dem Thera-Band. Gemeinde Info HÖCHST 3 Die Abteilung Kundendienst In der Abteilung Kundendienst sind folgende Bereiche eingeschlossen: Meldeamt, Soziales, Standesamt und Kulturwesen. Wenn es um Hilfe und Unterstützung in verschiedenen Lebenslagen geht, ist die Sozialabteilung, welche in der Abteilung Kundendienst integriert ist, erste Anlaufstelle. Die MitarbeiterInnen helfen Ihnen bei Entscheidungen in Sachen Pension, A l t e n b e t reuung, W h n u n g s b e w e r b u n g , o Sozialhilfe, Kinderbetreuung etc. Im Meldeamt und Standesamt erhalten Sie alle Auskünfte zu Wohnsitzwechel, Geburt, Eheschließung, staatsbürgerschaftsrechtliche Angelegenheiten, Ausstellung von Reisedokumenten, Fundangelegenheiten etc. Ebenfalls werden in dieser Abteilung Veranstaltungen des Kulturreferates organisiert und weitere kulturelle Aufgaben koordiniert. Die Büros des Kundendienstes (Zimmer 12, 13 und 14) liegen alle im ersten Stock. Unter der Führung von Helmut Sparr stehen Ihnen Regina Künz, Reingard Adenberger und Gerhard Böhler für Ihre Anliegen gerne zur Verfügung. Die Hauptaufgaben der Abteilung Kundendienst: ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● Meldewesen Fundamt Reisedokumente Strafregisterbescheinigungen Abwicklung von Wahlen Standesamt Staatsbürgerschaftswesen Öffentlichkeitsarbeit Kulturwesen, Vorverkaufsstelle für Veranstaltungen des Kulturreferates Lebensraum Höchst -Essen auf Rädern -Mobiler Hilfsdienst -Famlienhelferin -Gesundheitswesen Hilfe bei der Erledigung von Beihilfeanträgen (Wohnbeihilfe, Familienbeihilfe, Sozialhilfe, Heizkostenzuschuss etc.) Pensions- und Pflegegeldangelegenheiten Wohnungsangelegenheiten Diverse soziale Projekte wie Ortshilfswerk, Tischlein Deck Dich etc. Allgemeine Beratung und Begleitung für Ratsuchende Begeisterung auf der Höchster Außenbühne für die b Auch an den Festabenden herrschte im „finnischen Dorf” beste Stimmung. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Abteilung Kundendienst: Gerhard Böhler, Regina Künz, Reingard Adenberger und Helmut Sparr (von links). Kontakte: Helmut Sparr, 7907-24, helmut.sparr@hoechst.at Gerhard Böhler, 7907-26, gerhard.boehler@hoechst.at Regina Künz, 7907-23, regina.kuenz@hoechst.at Reingard Adenberger, 7907-25, reingard.adenberger@hoechst.at Die unterschiedlichsten Turnvorführungen konnten auf unserer Außenbühne bewundert werden. Alle Mitwirkenden erhielten begeisterten Applaus der zahlreichen Zuschauer. 4 Gemeinde Info HÖCHST eeindruckenden Vorführungen von Turnerinnen und Turnern aus aller Welt. „Höchster Gymnaestrada” – Turnen verbindet Unvergesslich bleibt wohl die Woche der World-Gymnaestrada vom 7. bis 14. Juli 2007 nicht nur für unsere finnischen Gäste, sondern auch für die Bevölkerung von Höchst. Der Besucheransturm und die Aufführungen der unterschiedlichsten Gruppen hatten alle Erw a rtungen der Veranstalter übertroffen. Bereits bei der Warm-up Party mit den Höchster Bands „Glashuus”, „Ninetinine” und „Golden Virgin” herrschte beste Stimmung auf dem Kirchplatz, die W l c o m e - P a rty am Sonntag-Abend e berührte nicht nur die Herzen der Finninnen und Finnen. Die Bürg e rmusik Höchst eröffnete den Abend mit traditionellen Märschen aus Österreich, was sogleich bei den Gästen und Einheimischen für Stimmung sorgte. Teilweise mit Freudentränen in den Augen sangen die finnischen Teilnehmer unter der musikalischen Begleitung der Höchster Musikantinnen und Musikanten die Nationalhymne ihres Heimatlandes. Die Einradgruppe des Radlerklubs, die Garde der Fasnatzunft, die Turnerjugend und zum Abschluss das Orchester ISOH boten unseren Gästen weitere Highlights aus dem Höchster Vereinsleben. Herzlichen und langanhaltenden Applaus gab es für die oft Staunen auslösenden Aufführungen der Turngruppen aus aller Welt. Ein Höhepunkt der „Höchster Gymnaestrada“ war das „Finnische Dorffest“ mit den „Hattinger Buam“ aus Tirol. „Es herrscht Ausnahmezustand hier auf dem Höchster Kirchplatz“, so einer der vielen begeisterten Besucher. Es wurde getanzt, gefeiert, geschunkelt, Jung und Alt gaben ein Beispiel dafür, was gelebte Dorfgemeinschaft ist. Toller Zusammenhalt der Vereine Beispielhaft auch der Zusammenhalt der vielen Ve reine unserer Gemeinde und ihrer Mitglieder. Viele der ca. 500 Helfer haben sich extra für diese Woche Urlaub genommen, um sich in den Dienst dieser wohl einmaligen Veranstaltung in Höchst zu stellen. Zu ihren Aufgaben zählten Frühstück bzw. Essen ausgeben, Koffer tragen, Getränke ausschenken, Müll entsorgen, aufräumen, Hilfe anbieten, Schulen bewachen, für den Nachschub sorgen, grillen usw. Die Gruppe aus Thailand beeindru c k t e auch mit ihren exotischen Kostümen. Anrainer voller Verständnis Tolerant zeigten sich auch Anwohner des Festgeländes, mussten sie doch oft bis in die frühen Morgenstunden mit Beeinträchtigung ihrer Nachtruhe leben. Herzlichen Dank an alle, die zum Gelingen des Nationendorfes Finnland beigetragen haben!!! OK-Chef Dietmar Brunner mit unserer finnischen Helferin Maritta Mähr im InfoPoint am Kirchplatz. Begeistert von der Aufnahme „Wir sind begeistert von der herzlichen Aufnahme im Rheindelta, die Menschen hier sind freundlich und äußerst hilfsbereit“, lautete die Aussage von vielen finnischen Gästen. Gemeinde Info HÖCHST 5 Ortskanalisation – das Ende in Sicht Eine der größten Herausforderungen der Gemeinde Höchst ist der Schutz des Wassers und die Reinhaltung des Bodensees und somit der Schutz der ganzen Region. Dazu gehört auch die ordnungsgemäße Sammlung und Reinigung der kommunalen Schmutzwässer. Die Voraussetzungen für den Bau eines Kanalsystems sind in Höchst alles andere als einfach: wechselnde Bodenverhältnisse, teilweise hohe Grundwasserstände, mangelndes Gefälle und der Streusiedlungscharakter der Gemeinde fordern hohe Investitionen. gerade eingebogen. In drei Baulosen wird für das Gebiet Seestraße, Lettenstraße, Bäumlestraße/Bäumlegarten, Apfelweg, Felchen-, Zander-, Forellenweg, Unterfeld und die Burgstraße eine zeitgemäße Infras t ruktur zur Abwassere n t s o rgung geschaffen. In den nächsten drei Jahren, bis Ende 2010 werden in den Ausbau der Ortskanalisation weitere 3 Mio. Euro investiert. Zusammen mit dem Kanalausbau werden auch die Wasser- und Gasversorgung erneuert bzw. erweitert, die VKW ersetzen die Freileitungen durch Erdkabel. Die betroffenen Straßen werden also komplett erneuert. des Wasserverband Region Hofsteig gereinigt. In der ARA Hofsteig werden nebst den Schmutzwässern der Gemeinde Höchst die Schmutzwässer von Bildstein, Fußach, Hard, Lauterach, Lustenau, Wolfurt und Gaißau gereinigt. Die Anlage wurde im Jahr 1976 in Betreib genommen und 1997 erweitert. Mit den entstehenden Faulgasen wird ein Blockheizkraftwerk zur Stromerzeugung betrieben. Auch hier sind laufende Erweiterungs- und Anpassungsmaßnahmen erforderlich, um den wachsenden Anforderungen gerecht zu werden. 95 % aller Schmutzwässer bereits angeschlossen Im Jahr 1986 wurden 100.000 m3 Schmutzwässer über das Kanalsystem eingeleitet und in der Kläranlage ARA Hofsteig in Hard gereinigt. Durch den massiven Ausbau der Ortskanalisation konnten 1996 bereits über 244.000 m3 Schmutzwasser einer geregelten Entsorgung zugeführt werden, somit entsorgten 75 % der Bevölkerung ihre Schmutzwässer über die Ortskanalisation. Mit 347.000 m3 eingeleiteter Schmutzwässer im Jahr 2006 werden bereits die Abwässer von 95 % der Höchster Haushalte zentral entsorgt. Das Kanalnetz Im Endausbau werden die Abwässer von Höchst über ein Kanalnetz von rund 80 km verlegten Kanalrohren, drei Schmutzwasserpumpwerken, ein Hochwasserpumpwerk, unzähligen Anschlussschächten, Regenauslaufbauwerken und offenen Entwässerungsgräben entsorgt. Die Kanäle müssen regelmäßig gespült und die Pumpwerke gewartet, die offenen Entwässerungsgräben ausgeräumt und gemäht werden. 2000 1500 1000 500 1997 0 95,74 % 96 4,26 % Der letzte Bauabschnitt Mit dem Beginn der Bauarbeiten für den Bauabschnitt 12 sind wir nun auf die Ziel- Die Kläranlage Die Schmutzwässer der Gemeinde Höchst werden in der Abwasserreinigungsanlage Von 2093 Objekten in Höchst waren mit 31.12.2006 bereits 1997 oder 95,74 % an die Ortskanalisation angeschlossen. Nur 96 Häuser (4,26 %) waren noch ohne Anschluss. Höchst fragt die Bürger Die Gemeinde Höchst will den Bürgerinnen und Bürg e rn einen möglichst guten Service bieten. Deshalb werden sämtlichen Haushalten in den kommenden Tagen Fragebogen zugestellt. Darin wird sowohl nach dem Grad der Zufriedenheit mit der Wohnsituation und dem Angebot gefragt als auch nach Wünschen über Öffnungszeiten, Dienstleistungen usw. Bürgermeister We rner Schneider: „Wenn möglichst viele Antworten einlangen, können wir das Dienstleistungsangebot nachjustieren. Selbstverständlich ist die Befragung anonym, ausgefüllte Bogen sollten ohne Namen im frankierten Antwortkuvert an das Gemeindeamt zurückgesandt werden.” Die Höchster Ortskanalisation ist in absehbarer Zeit vollständig ausgebaut. Das schadhafte Gebäude der Bücherei ist bereits abgebrochen, die Aushubarbeiten für den Neubau haben inzwischen begonnen. Hauptschulumbau und Sanierungen Die Sanierung unserer Hauptschule sowie der Zubau für die Bücherei sind bereits angelaufen. Für die Bauzeit ist eine Containerschule aufgestellt worden, in welcher acht Klassen zur Verfügung stehen. Saniert werden derzeit auch die Außenfassaden am Kindergarten Unterdorf sowie an der Turnhalle der Volksschule Kirchdorf. Zuerst abgeschlossen werden die Arbeiten an der Erw e i t e rung des Lehre rzimmers, das zum Schulbeginn in wenigen Tagen wieder benötigt wird. Künftig stehen jeder Lehrerin und jedem Lehrer ein eigener Arbeitsplatz sowie ein Schrank zur Verfügung. Mehr Zeit benötigt die Generalsanierung des Nordtraktes der Schule mit Wärmedämmung, Heizung, elektrischen Anlagen, kontrollierter Gebäudelüftung sowie dem Einbau neuer Fenster, schalldämmender Decken und neuer Fußböden. Diese Arbeiten sind zum Beginn des Schuljahre s 2008/2009 fertiggestellt, dann wird auch das Mobiliar erneuert. Auch am Trakt mit den Sonderklassen („Sonderklassenturm”) wird gearbeitet. sen der Containerschule neben dem Südtrakt. Darin wird ein Teil der Schülerinnen und Schüler während des kommenden Schuljahres unterrichtet. Neue Bücherei Bücherei und Spielothek Höchst sind längst ins Pfarrz e n t rum übersiedelt, in einem Jahr kann dann der Neubau am alten Standort bezogen werden. Dort entsteht anstelle des eingeschossigen Gebäudes ein zweigeschossiger Neubau. Im O b e rgeschoss ist Platz für zusätzliche Räume, die von der Hauptschule benötigt werden (Gruppenräume, Multimediaraum). Containerschule steht bereits Bis zum Schulbeginn steht auch die Zwischenlösung zur Verfügung, die acht Klas- Kulturreferat – Konzert Die Containerschule steht neben dem Südtrakt der Hauptschule, dessen Sanitärräume mitbenützt werden können. Unten ein bereits eingerichteter Klassenraum. Konzert „Randy Newman Project“ mit George Nussbaumer, Manfred Maurenbrecher und Richard Wester am Freitag, 14. September 2007, um 20 Uhr, im Pfarrzentrum Höchst. Eintritt: Vorverkauf Ä 8,- im Gemeindeamt, Zimmer 12 (Tel. 7907-23, regina.kuenz@hoechst.at) oder online auf www.hoechst.at; Abendkasse Ä 10,Auch für dieses Konzert gilt der Höchster Kulturgutschein, der inzwischen sehr gut angenommen und gern verschenkt wird. Der Gutschein für vier Veranstaltungen des Kulturreferates kostet Ä 28,-- (anstatt Ä 32,-- für vier Veranstaltungen im Vorverkauf). Herausgeber und Verleger: Gemeinde Höchst, 6973 Höchst. Für den Inhalt verantwortlich: Bürgermeister Ing. Werner Schneider. Druck: Hechtdruck, Hard Grundsätzliche Ausrichtung: Informationen über das Geschehen in der Gemeinde Höchst


Höchst Gemeinde Info 2007 10
Mit, 8. Juni 2011 |

Gemeinde Info Amtliche Mitteilung der Gemeinde Höchst – Nr. 5 – Oktober 2007 www.hoechst.at – gemeindeamt@hoechst.at Aus dem Inhalt Neue Räumlichkeiten für die „Schulstube” Der 4. Band unseres Heimatbuches wird am 23.11. vorgestellt Neuregelung Bussystem Vorteile für Höchst und Gaißau 2 3 6 Geschätzte Mitbürgerinnen, geschätzte Mitbürger! Die Gemeinde Höchst möchte den Ansprüchen der Bürgerinnen und Bürger möglichst gerecht werden. Dazu bedarf es laufender Überprüfung und gezielter Optimierung. Für uns ist es wichtig zu erfahren, was unseren Kundinnen und Kunden gefällt und was wir noch verbessern können! Wir haben deshalb einen mit Fachleuten erarbeiteten Fragebogen an alle über 15-jährigen in Höchst versandt. Das überwiegend positive Feedback zeigt, dass die Arbeit unserer Verwaltung bei der Bevölkerung breite Anerkennung findet. Neben verschiedenen Verbesserungsvorschlägen und Kritikpunkten wurden auch zahlreiche Anregungen gemacht, die in erster Linie die Entwicklungsplanung der Gemeinde und die politische Ebene betreffen (ärztliche Versorgung, Senioren- und Kinderbetreuung, Einkaufsmöglichkeiten, Arbeitsplätze, Verkehrssicherheit und anderes). Selbstverständlich werden wir Sie über die Ergebnisse der Befragung genauer informieren, sobald die detaillierte Auswertung vorliegt. Ich bedanke mich bei allen, die sich mit den Fragen zu unserer Heimatgemeinde befasst haben. Falls Sie bisher keine Zeit für den Fragebogen gefunden haben, laden wir Sie herzlich ein, dies in den nächsten Tagen nachzuholen und uns Ihren Fragebogen bald zukommen zu lassen. Dann kann auch Ihre Meinung in die Auswertung einfließen. Ihr Bürgermeister Werner Schneider Höchst startet Solaraktion mit Vorteilen für alle Interessenten Erf reulich großes Interesse gab es für die Auftaktveranstaltung der Höchster Solaraktion, die noch bis 30. April 2008 läuft. Sehr erfreut zeigte sich Bürgermeister We rner Schneider über das große Bürgerinteresse an der Solar-Aktion. Über 100 Bürgerinnen und Bürger informierten sich im Rahmen der Auftaktveranstaltung am 26. September 2007 im Feuerwehrhaus Höchst aus erster Hand und nutzten die Gelegenheit, mit den anwesenden Energieberat e rn, Kollektorherstellern und Partner-Installateuren zu sprechen. Höchst unterstützt den Einbau von Solarkollektoren mit einer Reihe von Angeboten. Spezielles „Solarpaket“ Ziel der Gemeinschafts-Aktion von Gemeinde, Energieinstitut Vo r a r l b e rg und den Höchster Installationsbetrieben ist es, „solar-interessierte“ Bürger bei der Nachrüstung von bestehenden Häusern mit thermischen Solaranlagen optimal zu unterstützen. Um die Nachrüstung einer Solaranlage so einfach wie möglich zu machen, wurde ein attraktives Solarpaket zusammengestellt (siehe Seite 2). Über 150 Sportlerinnen und Sportler aus unserer Gemeinde konnten im Rahmen der 4. Höchster Sportlerehrung ausgezeichnet werden. Dazu gab es ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm. Bericht auf Seite 5 2 Gemeinde Info HÖCHST Gemeinsam wird für die große Solaraktion in Höchst geworben. Rheindelta-Treffen Am 9.10.2007 fand ein Tre ffen aller Gemeinderäte sowie der Bürgermeister und der Gemeindesekretäre der Gemeinden Fußach, Gaißau und Höchst in Gaißau statt. Anlass dieses Treffens war die Besprechung der weiteren Vo rg a n g s w e i s e der Region Rheindelta in Sachen Vision Rheintal. Dieses Treffen ist vor allem ein Zeichen der Bereitschaft der Rheindeltagemeinden zu einer verstärkten interkommunalen Zusammenarbeit. Die Bürgermeister betonten, dass in Zukunft weitere Treffen dieser Art geplant sind. Vorteile durch Solarenergie Die Höchster Solar-Aktion bietet folgende Vorteile: 1. Kostenlose Vor-Ort-Solarberatung durch unabhängige Energieberater 2. Definierte „Solar-Sets“ mit fixen Sonderpreisen und speziellen Qualitätskriterien 3. Erweiterte Serviceleistungen durch die Partnerinstallateure. Chance nutzen! Solaranlagen sind ein aktiver Beitrag zum Klima- und Umweltschutz, eine Investition in unsere Energiezukunft, die sich erfreulicherweise schon nach kurzer Zeit lohnt. Wer Interesse daran hat, die kostenlose Energie der Sonne zu nützen, sollte sich die Gelegenheit der Solaraktion nicht entgehen lassen. Begrenzte Laufzeit bis 30. April 2008, Anmeldung erforderlich! Das Angebot der Solaraktion ist zeitlich begrenzt und endet mit 30. April 2008. Nur innerhalb dieses Zeitraums werden die speziellen Vorteile der Aktion gewährt. Interessierte Bürger können sich innerhalb dieses Zeitraums im Gemeindeamt beim Umweltbeauftragten Armin Schneider (Tel. 05578 / 79 07-39) zur Aktion anmelden. Die Partnerinstallateure der Solar-Aktion ● ● ● ● Bartosek GmbH Forster Wilfried Installationen Fussenegger Heizungsinstallationen Gregotsch Service Neue „Schulstube” Der Verein „Schulstube – Lebendiges L e rnen“ hat ein neues Zuhause. Seit dem laufenden Schuljahr werden die insgesamt 22 Schüler der privaten Schulinitiative „Schulstube – Lebendiges Lernen“ an der Adresse Kirchplatz 7 unt e rrichtet. Das bisherige Gebäude Im Städtle 24 wurde zu klein. Die Gemeinde Höchst hat nun dem Verein auf zwei Jahre das angekaufte Haus am Kirchplatz unentgeltlich zur Verfügung gestellt. Umfassende Informationen zu diesem Angebot gibt es im Rahmen der „Offenen Schulstube“ am Samstag, 19. Jänner 2008. Gemeinde Info HÖCHST 3 Der 4. Band des Heimatbuches wird vorgestellt Der vierte Band unseres Heimatbuches mit den Schwerpunkten Wirtschaft und Soziales wird am Freitag, 23. November 2007, um 19:00 Uhr im Pfarrsaal vorgestellt. Verkehrsort Die verkehrsgeographische Lage unserer Gemeinde an einer bedeutenden NordSüd-Verbindung durch die Alpen und an einem wichtigen Weg Richtung Schweiz bringt heute einige Belastungen für die Anrainer der Hauptstraßen. Dies war in der Vergangenheit nicht so, im Gegenteil: Das Verkehrswesen brachte Arbeit und Verdienst. Die Fährleute am Rhein, die Besitzer zahlreicher Fuhrwerke, die Schmiede, Sattler und Wagner und nicht zuletzt zahlreiche Gastwirte fanden dadurch Arbeit und Verdienst. In großer Zahl befanden sich hier Gaststätten – zum Teil längst vergessen wie die „Blume“, der „Anker“ und der „Sternen“. Die alte Kronenkreuzung, heute Verkehrsknotenpunkt im Zentrum der Gemeinde. Krisenanfälligkeit der Stickerei. In Zeiten der Hochkonjunktur arbeitete die ganze Familie mit, in Zeiten von Absatzkrisen hielt man sich mühselig mit den Ert r ägen des Gartens und der kleinen Landwirtschaft über Wasser. Schulberichte s p rechen von weit verbreiteter Kinderarbeit. werden – zu 95% heißen die Höchster B a rth, Bertsche, Blum, Bohner, Bru n n , Brunner, Fitz, Gasser, Gehre r, Grabher, Helbok, Humpeler, Küng, Nagel, Nägele (Negelin), Schamler, Schneider (auch Sartori), Schobel (Schobloch) und Weiß. Seit 1950 aber ist die Wohnbevölkerung auch durch Zuzug von damals 2.628 auf heute 7.887 Personen angestiegen. Zur Präsentation des Heimatbuches am 23. November referiert kurz DDr. Arno Fitz, Obmann des Ve reins „Vorarlberger Wi rtschaftsgeschichte”, unter Mitwirkung von Lehrlingen und Gewerbetreibenden aus Höchst. Die Frauenbewegung sorgt an dem Abend für das leibliche Wohl, die Höchster Gruppe „Fourmat” für die musikalische Gestaltung des Abends. Nähe zur Schweiz Die Grenznähe hatte bedeutenden Einfluss auf das hiesige Erwerbsleben. Viele Handwerker und Gewerbetreibende waren in den vergangenen Jahrhunderten in der Schweiz tätig oder wurden dort ausgebildet. Die Höchster Bäcker buken, wohl weil die Ortsbewohner danach verlangten, das Brot nach Schweizerart. Soziales So kam es auch, dass in Notzeiten zahlreiche arme Dorfbewohner von der Gemeinde zu unterstützen waren. Nicht wenige Höchster suchten deshalb noch bis in die 30er Jahre des 20. Jahrhunderts ihr Glück in der Ferne und wanderten nach Übersee, insbesondere Amerika, aus. Bis in das beginnende 19. Jahrhundert kann kein nennenswerter Zuzug nach Höchst beobachtet Stickerort? Diese Nähe zur Schweiz und das niedrigere Lohnniveau waren die Ursache für einen enormen Aufschwung der Stickerei im vorletzten Jahrh u n d e rt. In unzähligen Haushalten standen Stickmaschinen, ihre Betreiber litten jedoch unter der bekannten Ein Auswandererbeispiel Heinrich Moser (geb. 1872) wanderte schon kurz nach dem Tod seiner Mutter Katharina erst 17-jährig im Jahre 1890 nach New Jersey (USA) aus. Der gelernte Schreiner konnte in UnionCity einen erfolgreichen Schreinereibetrieb aufbauen. Für die nachfolgend auswandernden Familienmitglieder war Heinrich mit seinem Betrieb die erste Anlaufstation für Arbeit und Unterkunft, bis sie sich mit dem neuen Land vertraut gemacht hatten. 4 Gemeinde Info HÖCHST U nsere Bauhof-Mitarbeiter erbringen das ganze Jahr über eine Vielzahl an Leistungen im Gemeindegebiet. Wesentliche Aufgaben sind die Instandhaltung und Wartung öffentlicher Einrichtungen, insbesondere der Verkehrswege. Dazu kommen Müllbeseitigung und -entsorgung sowie der besonders wichtige Winterdienst. Eine Auflistung der Aufgaben des Bauhofes: ● ● ● ● ● Instandhaltung der Riedgräben (Räumung und Pflege) Reparaturen von Winterschäden Straßenerhaltung (Riedstraßen und Straßen im Ortsgebiet) Schachtdeckel-Sanierung Landschaftspflege (Mäharbeiten Bruggerloch, div. Spielplätze, Feuerwehrhaus, viele kleine Plätze) Die Mitarbeiter des Bauhofes Höchst sind das ganze Jahr über im Gemeindegebiet im Einsatz. Bauhof der Gemeinde Höchst ● ● ● ● Pflege der Sträucher und Bäume am Radweg und an öffentlichen Plätzen Pflege div. Hecken und Rabatten Pflege und Instandhaltung der FC-Plätze, Rheinauhalle und Umgebung Instandhaltung der Spielplätze und öffentlichen Anlagen Leider wird immer mehr Müll unachtsam in unserem Ortsgebiet verstreut, es finden sich zum Beispiel in unseren Wäldern wilde Ablagerungen. Diesen Mist wegzuräumen erfordert viel Arbeitszeit, wodurch leider anderes zu kurz kommt. Wir bitten die Bevölkerung, bei den Containerstationen die E i n w u rfzeiten zu beachten, damit sich die Anrainer nicht gestört fühlen. Wenn die Container voll sind, bitten wir euch, die Sachen wieder mitzunehmen und sie zu einem anderen Zeitpunkt zu entsorgen. Es sollte auch nichts neben die Container gestellt werden. Solchen Abfall nehmen die Entsorgungsfirmen nicht mit, das muss ebenfalls der Bauhof räumen. Jeder kann dazu beitragen, unsere Gemeinde sauber zu halten. Bauhofleiter: Alfred Barth Mitarbeiter: Helmut Blum, Helmut Boss (Abfall-Inkasso), Walter Bru n n e r, Marc Schneider, Wilfried Sinz, Erich Vetter und Sandro Vietri Der Bauhof im Kreuzacker ist unter der Telefonnummer 072566 erreichbar. Instandhaltung ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● Hundestationen Geräte, Maschinen und Fahrzeuge Brunnen Verkehrszeichen und Straßenschilder Regen- und Schmutzwasserkanäle Absperrung und Vorbereitung verschiedener Veranstaltungen Straßenbeleuchtung Kehren (Radweg, öffentliche Plätze, Straßen) Laubbeseitigung Müllbeseitigung im gesamten Gemeindegebiet Annahme von Sonder- und Sperrmüll Sondereinsätze: Sturm, Regen, Vogelgrippe, . . . Tasta la Vista Freitag, 16.11.2007, 20:00 Uhr, Pfarrzentrum Höchst: Kabarett „Tasta la Vista“ mit Markus Linder Der Vo r a r l b e rger Kabarettist und Piano-Man Markus Linder begibt sich in seinem neuen und fünften Programm „Tasta la Vista“ auf die Suche nach den schwarzen und weißen Tasten, die für ihn die Welt bedeuten. Nie werden Sie sich je wieder so schuldig fühlen und dabei so viel lachen. Genießen Sie einen Abend mit viel Musik, Kabarett, Tanz und vor allem guter Unterhaltung. Eintritt: Vorverkauf ? 8,- Gemeindeamt, Zi. 12 (regina.lucic@hoechst.at, Telefon 7907-23) oder online auf www.hoechst.at – Abendkasse ? 10,- Winterdienst Von November bis März besteht ein lückenloser Weck- bzw. Winterdienstplan, der einen rechtzeitigen Einsatz gewährleistet. Somit werden unsere Straßen wie gewohnt frei von Eis und Schnee gehalten. Wir sind bemüht, bis zum Beginn des Frühverkehrs die Straßen geräumt zu haben. Das gelingt uns meistens, außer, es beginnt gegen Morgen zu schneien. Wir hoffen, dass wir auch in Zukunft mit wenigen „Ausrutschern“ durch den Winter kommen. Müll Ein großes Aufgabengebiet ist die Müllbeseitigung und die Entsorgung. Was im Bauhof abgeliefert wird, sortiert geschultes Personal fachgerecht für die Entsorgung. Dieser Bereich wird immer sensibler und wichtiger, damit unsere Nachkommen noch eine halbwegs intakte Umwelt haben. Eine große Zahl erfolgreicher Sportlerinnen und Sportler aus Höchst konnte ausgezeichnet werden. Sportlerehrung 2007 Zur 4. Sportlerehrung am Freitag, den 5. Oktober, war das Pfarrzentrum Höchst bis auf den letzten Platz gefüllt. Die Ehrung findet im Abstand von zwei Jahren statt. Über 150 Sportlerinnen und Sportler in den verschiedensteten Sportarten und Kategorien wurden nach folgenden Kriterien geehrt: ● ● ● ● ● ● 1. Platz bei Landesmeisterschaften, 1. bis 3. Platz bei Staatsmeisterschaften, Teilnahme an EM-, WM- und Olympiade Sportler müssen in Höchst wohnhaft sein Auch auswärtige Sportler werden geehrt, sofern sie für einen Höchster Verein starten Höchster Bürger der in einer Sportart startet, die in Höchst leider nicht ausgeübt wird, muss aber für Höchst starten Die Ehrung erfolgt ab der höchsten Schülerklasse (ab 12 Jahren) Jedem Verein wird außerdem freigestellt, eine Person zu nennen, die eine besondere Leistung in ihrer Sportart erbracht hat, ohne aber Österreichischer Meister zu sein, oder sonstige große Erfolge erreicht zu haben. Nach der Begrüßung durch den Bürgermeister führten Reinhard Brunner und Markus Steurer durch das sehr anspruchsvolle Programm mit vielen Auftritten ortsansässiger Sport g ruppen zwischen den Ehrungen. Unter anderem traten die Rhythmische Gymnastik, sowie Kunst- und Einradfahrer auf. Präsentation und Musik Der Yachtclub Orakel stellte sich mittels einer Power-Point-Präsentation vor. Musikalisch wurde das Programm von der Gruppe „Fourmat“ begleitet. Bevor das Buffet eröffnet wurde, dankte Sportreferent Wilfried Meier den Sportlern und Trainern für die tollen Leistungen, die sie in den letzten zwei Jahren erbracht haben. In folgenden Sportarten wurden die Ehrungen vorgenommen: Hundesport, Karate, Turnen, Leichtathletik, Schach, Tennis, Minigolf, Fußball, Volleyball, Radball, Kunstrad- und Einrad fahren, Schützen, Wasserski und Wakeboard. Seniorenrat der Gemeinde Höchst Seit Juli 2006 besteht in Höchst ein Seniorenbeirat. Vorangegangen war im Mai des Vorjahres ein einstimmiger Beschluss der Gemeindevertretung zur Einrichtung dieses Gremiums. Neben Seniorenbund und Pensionistenverband sind fast alle sozialen Einrichtungen der Gemeinde Höchst vertreten, Obmann ist Edi Ortner vom Seniorenbund. Aufgaben: - Vertretung der Interessen der Senioren, auch durch Fachleute - Beratung der örtlichen Organe und Dienststellen in allen Fragen, die Senioren betreffen. - Ansprechpartner für Senioren und Bindeglied zwischen Senioren und Gemeinde. Anträge, Wünsche, Probleme und Anre- gungen können jederzeit an den Seniorenrat gestellt werden, Ansprechperson ist Gerhard Böhler vom Gemeindeamt, Tel. 7907-26. Jährlich sind zwei Veranstaltungen und zwei Sitzungen geplant, die ganz besonders die Senioren betreffen. In dringenden Fällen tritt der Seniorenrat auch kurzfristig zusammen, behandelt notwendige Themen und trifft Entscheidungen. Die Sicherheit unserer Senioren zu Hause ist uns ein Anliegen. Deshalb wurde am 6. März 2007 eine Informationsveranstaltung zum Thema „Sicherheit für Senioren“ in der Alten Schule angeboten, die bei den Besuchern sehr gut ankam. Es wurde die Rufhilfe durch das Rote Kreuz präsentiert, Herbert Humpeler vom Beratungsdienst der Kriminalpolizei informierte über Personen- und Eigentumsschutz. Am F reitag, 16. November, um 19:00 Uhr steht in der Alten Schule das Thema „ P atientenverfügung“ auf dem Programm. Zudem gibt es im Oktober und November das Angebot zum Seniorentanz in der Alten Schule. Die Mitglieder des Höchster Seniorenbeirates. 6 Gemeinde Info HÖCHST Neues Bussystem für Höchst und Gaißau Pünktlich zur Fahrplanumstellung am 10. Dezember 2007 wird für die Rheindeltagemeinden Höchst und Gaißau eine Umstellung des Bussystems vorgenommen, die für beide Gemeinden eine Verbesserung im öffentlichen Personennahverkehr bringen wird. In Höchst wird im Bereich der sogenannten „Birkele-Kurve“ eine völlig neue und moderne Wende-, Halte- und Umsteigestelle für den Busverkehr errichtet. Die bisherige Wende- und Umsteigestelle beim Gasthaus Hecht wird damit aus dem Dorf hinaus an die Peripherie verlegt. Künftig fahren die „Standardlinien“ – außer zu den Schüler-Spitzenzeiten am frühen Vormittag – nicht mehr von und bis Gaißau, sondern nur noch bis zu der neuen Halte- und Umsteigestelle in der „Birkelekurve“, wo die Busse auch wenden. Für Höchst ergibt sich durch den Umstand, dass die Busse nicht mehr bis Gaißau fahren müssen, ein Zeitgewinn („Zeitpuffer“), der zu einer Verbesserung der Pünktlichkeit beitragen wird. An der neuen Haltestelle in der „Birkelekurve“ werden auf die Fahrgäste nach Gaißau künftig Kleinbusse warten, die in Gaißau dann auf zwei Linien weitaus mehr An der „Birkelekurve” vor der Tennishalle entsteht der neue Umkehrplatz für die Linienbusse des Landbussystems. Haltestellen anfahren werden als bisher. So werden dort künftig Ortsteile vom öffentlichen Nahverkehr erschlossen, die mit großen Bussen nicht erreichbar gewesen wären. Von Gaißau zur Umsteigestelle in der Höchster Birkelekurve werden ab dem Fahrplanwechsel dann alle 15 Minuten Busse fahren. Die Bürgermeister der Gemeinden Höchst und Gaißau, Werner Schneider und Reinhold Eberle, freuen sich, dass mit der gemeinsamen Erarbeitung und Umsetzung dieses neuen Buskonzeptes, das auch umfangreiche Bauarbeiten in der „Birkelekurve“ mit sich bringt, das Angebot des öffentlichen Nahverkehrs erheblich verbessert wird. Das neue Konzept und die neue Bushaltestelle seien, so die Gemeindeoberhäupter, außerdem ein Beleg für die sehr gute interkommunale Zusammenarbeit im Rheindelta. Bürgerfonds – rasche Hilfe in Notfällen Zu seinem 20-jährigen Dienstjubiläum hat Bürgermeister Werner Schneider einen Bürgerfonds installiert. Im Rahmen einer Feier zum Dienstjubiläum am 29.9.2007 in der Rheinauhalle wurde der Bürgerfonds erstmals vorgestellt, der Reinerlös dieser Veranstaltung ist in den Fonds geflossen. Ziel dieses Fonds mit dem Motto „HöchsterInnen für HöchsterInnen“ ist es, Höchsterinnen und Höchstern bei existentieller Gefährdung durch unvorhersehbare Ereignisse, seien dies Brand- oder Hochwasserschäden oder schwere Unfälle, rasch und unbürokratisch zu helfen. Gratulanten mit Bürg e rmeister We rner Schneider: Landeshauptmann Dr. Herb e rt Sausgruber und die zwei Amtskollegen aus Gaißau und Fußach, Reinhold Eberle und Ernst Blum. Im Rahmen des Bürgermeister-Jubiläums übergaben die Frauenbewegung und die ÖVP Höchst eine großzügige Spende. In den Bürgerfonds sind inzwischen auch m e h re re Firmenspenden geflossen. So leistete die Dornbirner Sparkasse, Filiale Höchst, einen Beitrag zum Bürgerfonds. Bei der Kontoeröffnung hat die Raiffeisenbank am Bodensee ebenfalls einen Betrag gespendet. Gerne werden auch Spenden von der Bevölkerung angenommen. Spendenkonto eingerichtet Bei der Raiffeisenbank am Bodensee, BLZ 37431, ist ein Spendenkonto eingerichtet, Kontonummer 3856200. Bürgermeister Werner Schneider mit Raimar Grabherr und Mag. Christoph Greussing, Dornbirner Sparkasse. Herausgeber und Verleger: Gemeinde Höchst, 6973 Höchst. Für den Inhalt verantwortlich: Bürgermeister Ing. Werner Schneider. Druck: Hechtdruck, Hard Grundsätzliche Ausrichtung: Informationen über das Geschehen in der Gemeinde Höchst


Höchst Gemeinde Info 2007 12
Mit, 8. Juni 2011 |

Gemeinde Info Amtliche Mitteilung der Gemeinde Höchst – Nr. 6 – Dezember 2007 www.hoechst.at – gemeindeamt@hoechst.at Aus dem Inhalt Weitere Gemeinde-Zusammenarbeit im Rahmen der „Vision Rheintal” Band 4 unseres Heimatbuches als ideales Weihnachtsgeschenk Unser Feuerwehrhaus wurde saniert 2 2 6 Liebe Höchsterinnen und Höchster! Ein ereignisreiches Jahr 2007 liegt bald hinter uns. Wir konnten in vielen Bere ichen eine erfolgreiche Arbeit durchführen oder beginnen: ● Rheindelta und auch Alarmpläne werden im Detail ausgearbeitet. ● Die O rganisation unserer Gemeindeverwaltung wird modernisiert. Um kundenorientiert handeln zu können, haben wir eine Bevölkerungsbefragung durchgeführt. Das Gebäude der Feuerw e h r wurde energietechnisch verbessert und auch verschiedene Räumlichkeiten adaptiert. Ebenfalls wurde ein neues Kommandofunkfahrzeug bestellt. DieK i n d e r b e t reuungseinrichtungen und unsere Schulen werden mit modernsten L e h rmitteln ausgestattet. Somit stellt die Gemeinde solide Rahmenbedingungen für eine optimale Betreuung unserer Kinder und Jugendlichen zur Verfügung. Die S a n i e rung der Hauptschule und der Neubau der Bücherei laufen auf Hochtouren und die Arbeiten werden bis September 2008 abgeschlossen sein. Die Rheinauhalle wird saniert und es werden somit wieder gute Voraussetzungen für die Vereine geschaffen sowohl im sportlichen Bereich als auch für die verschiedensten Veranstaltungen. Die musikalische Ausbildung unserer Jugend wird durch die Zusammenarbeit mit der Musikschule Lustenau bestens gefördert. Die Wasserversorgung und die K a n a l isation werden laufend ausgebaut und wir können bis 2009 diese beiden Großprojekte abschließen. Dem Hochwasserschutz wird größtes Augenmerk geschenkt. Derzeit laufen intensive Vorbereitungen für einen Gefahrenzonenplan für das gesamte Dies t a t i o n ä re Seniorenbetre uung wurde durch die Übergabe des Altenwohnheimes an die BENEVIT langfristig gesichert und die Gespräche für einen Neubau des Pflegeheimes wurden begonnen. ● Dies sind nur einige Beispiele für eines ereignisreichen und erfolgreichen Arbeitsjahres für unsere Heimatgemeinde. Ich möchte mich bei allen Gemeindebediensteten und allen politischen Mandataren für die Mitarbeit während des ganzen Jahres recht herzlich bedanken. Ein Dankeschön auch an alle Funktionäre unserer Vereine, Organisationen und Institutionen für die großartige Arbeit. Die Vielfalt unserer Vereine sichert uns eine gut funktionierende Dorfgemeinschaft. Ich wünsche allen Höchsterinnen und H ö c h s t e rn frohe Weihnachtstage und für das Neue Jahr 2008 alles Gute, Gesundheit und Zufriedenheit. Ihr Bürgermeister Werner Schneider ● ● ● ● ● ● 2 Gemeinde Info HÖCHST Höchst nutzt die Chancen der „Vision Rheintal” Bei der 6. Rheintalkonferenz am 22. November 2007 unterzeichneten Landeshauptmann Sausgruber und die Bürg e rmeister der 29 Rheintalgemeinden den regionalen Kontrakt Rheintal. Somit ist das Bekenntnis zur Zusammenarbeit festgeschrieben. Elf Vorderlandgemeinden haben die Abwicklung ihrer Baueingaben zusammengelegt. Dornbirn, Lustenau und Hohenems erarbeiten ein gemeindeüberg reifendes räumliches Entwicklungskonzept. Feldkirch, Rankweil, Göfis und Meiningen machen den Hochwasserschutz zur gemeinsamen Sache. Die Rheindeltagemeinden Höchst, Fußach und Gaißau haben sich zum Ziel gesetzt, die Sicherung der stationären Pflegeversorgung zusammen zu bewältigen. Diese Initiativen verbindet das Bewusstsein miteinander, dass sich vieles im Verbund sinnvoller lösen lässt als in einzelnen Gemeinden. Bewusstsein für den gemeinsamen Lebensraum noch stärker in die Bevölkerung tragen“, bringt Landeshauptmann Sausgruber die Hauptanliegen von Vision Rheintal auf den Punkt. Vision Rheintal, eine Initiative des Landes Vorarlberg und der 29 Rheintalgemeinden, will Gemeindegrenzen überschreiten, Kräfte bündeln und Ideen vernetzen. „Mit Vision Rheintal wurde und wird gemeinsam konstruktiv über die weitere Zukunft nachgedacht“, so Landesrat Manfred Rein. Ein Meilenstein des Projektes Als gemeinsame Plattform wurde die Rheintalkonferenz gegründet, wo sich Bürgermeister und Landespolitikerinnen und -politiker regelmäßig zum Austausch tre ffen. Bei der sechsten Auflage der Rheintalkonferenz am 22. November 2007 im J.-J.-Ender-Saal in Mäder wurde ein Meilenstein des Projektes gesetzt: Landeshauptmann Herbert Sausgruber und die Bürgermeister der Rheintalgemeinden unterzeichneten in feierlichem Rahmen den regionalen Kontrakt Rheintal. Festgeschrieben wurden damit die Bereitschaft zur Kooperation, die Anerkennung Bürgermeister Werner Schneider unterzeichnet den Kontrakt. des gemeinsamen Leitbildes und die Fortführung von Vision Rheintal für weitere drei Jahre. „Dass 29 Gemeinden und das Land Vorarlberg ein dermaßen starkes Zeichen setzen, ist bisher einzigartig“, meint Wilfried Berchtold, Präsident des Vorarlberger Gemeindeverbandes, „eine Chance, die es zu nutzen gilt.“ Weitere Informationen: Vision Rheintal Jahnstraße 13 – 15, A-6900 Bregenz Telefon 05574 53442 www.vision-rheintal.at Kräfte bündeln, Ideen vernetzen „Wir unterstützen konkrete Kooperationen und Projekte. Gleichzeitig müssen wir das 4. Band Heimatbuch „Junge Industriegemeinde – Wirtschaft und Soziales” sind die Schwerpunkte des 4. Bandes unseres Heimatbuches. Das Werk mit 228 Seiten und 200 Bildern wurde am 23. November vorgestellt. Es eignet sich besonders gut als Weihnachtsgeschenk und ist um Ä 20,im Gemeindeamt erhältlich. Handwerker, Fuhrmänner, Sticker, Gastwirte, Beschlägehersteller, Händler – es gibt allerhand zu berichten über diesen wichtigen Bereich des Gemeindelebens. Aber auch Automobile und Flugzeuge kommen nicht zu kurz, das Gesundheitswesen mit Wundärzten und Hebammen wird ebenfalls berücksichtigt. Ein wichtiges Kapitel für Höchst ist die Auswanderung, die auch im aktuellen Band dargestellt wird. Ab 1855 bis 1930 verließen immer wieder Höchsterinnen und Höchster ihre Heimat, um in der Fremde ihr Glück zu versuchen, besonders in Amerika. Gemeinde Info HÖCHST 3 Höchster Hock Im Jahre 1976 gründeten Pfarre und Gemeinde Höchst die damalige „Altenstube“. Älteren Mitbürgerinnen und Mitbürgern wurde alle zwei Wochen eine Gelegenheit geboten, sich in lockerer Atmosphäre zu tre ffen, tanzen, jassen oder bei Kaffee und Kuchen gemeinsam Erinnerungen auszutauschen. Die erste Altenstube befand sich im ehemaligen Pfarrhaus („Jungfernhaus“). Ab Herbst 1978 gab es dann den „Seniorennachmittag” im Pfarrheim. Ab diesem Zeitpunkt konnten mehr und verschiedene Programme angeboten werden, jeweils mit anschließender Jause. Im Herbst 2000 erfolgte der Umzug in das neue Pfarrzentrum mit dem neuen Namen „Höchster Hock“. Dieser von einem ehrenamtlichen Team organisierte und betreute Donnerstag Nachmittag wird von vielen älteren Mitbürgerinnen und Mitbürg e rn regelmäßig und gerne besucht. Gute Stimmung beim „Höchster Hock” Termine Höchster Hock 2008 10.01.2008 20.01.2008 31.01.2008 21.02.2008 13.03.2008 10.04.2008 08.05.2008 29.05.2008 Senioren für Senioren Senioren-Zunftball in der Rheinauhalle (Dachdecker) Faschingsprogramm (Draufgänger) Vortrag Dr. Jürgen Schneider „Der Mensch im Alter“ Krankensegnung Singnachmittag mit dem Frauenchor Muttertagsprogramm (Kinderchor/ Jagg) Abschluss mit Dachdecker Deutschkurs für türkische Frauen Ein entscheidender Beitrag zur Integration von Zuwanderern ist das Erlernen der deutschen Sprache. Höchst bietet spezielle Deutschkurse für türkische Frauen, deren Kinder den Kindergarten oder die Schule besuchen. Die Mütter dieser Kinder sollen möglichst gut verstehen können, was im Kindergarten und der Schule passiert. Wichtig ist zudem, sich in der Öffentlichkeit verständigen zu können, ob beim Einkaufen oder auf einem Amt. Der Kurs, den Angelika Diem-Türtscher leitet, ist speziell für Anfängerinnen konzipiert. Es sind also keinerlei Vorkenntnisse erforderlich. Der nächste Deutschkurs für türkische Frauen beginnt am Samstag, 19. Jänner 2008, in der Alten Schule und dauert insgesamt zehn Samstage. Unterrichtet wird jeweils von 14:00 bis 16:00 Uhr. Neuer Faustballplatz Die Höchster Sportanlagen werden gut genutzt. Ab dem kommenden Frühjahr steht den Sportbegeisterten eine zusätzliche Möglichkeit zur Verfügung. Der jetzt realisierte Faustballplatz ist besonders von der Jugend gewünscht worden. Mit der Umsetzung leistet die Gemeinde einen weiteren Beitrag zur sinnvollen Freizeitgestaltung. Der Faustballplatz – 66 m lang und 33 m Bis im Frühjahr ist der neue Faustballplatz bespielbar. b reit – wird auf dem ehemaligen Maibaumplatz, angrenzend an den oberen Fußballplatz in der Sportanlage Rheinauen situiert. Der bestehende Boden wurde abgetragen und ein spezieller Sportplatz-Naturrasenaufbau eingebracht. Ebenso wird für die Entwässerung ein Drainagensystem eingebaut und der Platz mit einer Flutlichtanlage ausgestattet. Die Mitte September begonnenen Arbeiten werden im Frühling 2008 abgeschlossen. Erfreulich großes Interesse für die Deutschkurse 4 Gemeinde Info HÖCHST Die Bauverwaltung der Gemeinde Höchst „Papa, wem gehört die schöne Wiese, darf ich da eine Hütte bauen?” „Das weiß ich nicht, aber wir können ja mal beim Bauamt nachfragen.“ Genau für diese und noch viele andere Fragen im Zusammenhang mit der Errichtung von Bauwerken und Gebäuden ist die Bauverwaltung für Sie da. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Bauamt kümmern sich aber nicht nur um Fragen des Baurechts, sondern sind auch Ihre Partner in Angelegenheiten der Flächenwidmung, des Grundverkehrs, des Tiefbaus (Kanal) und des Straßenbaus. Die Bauverwaltung hat einen großen Aufg a b e n b e reich abzudecken, der sich im Wesentlichen in folgender Auflistung widerspiegelt: Baurecht ● Helmut Lenzi, Andrea Bertsch und Peter Plank, das Team der Bauverwaltung ● ● ● ● ● ● ● ● ● allgemeine Information und Auskunftserteilung zum Baugesetz und dessen Verordnungen Baugrundlagenbestimmung Vorprüfungen von der Baueinreichung über das Ermittlungsverfahren (Kundmachung/Verhandlung) bis zur Baubewilligung oder Baufreigabe, Überprüfung der Bauausführung (Schlussüberprüfung) Vorschreibung der Kostenbescheide für Bewilligungen Straßenname und Hausnummer Baustatistik (GWR) Feuerpolizei Heizungen und Luftreinhaltung Verfahren mit den Bezirkshauptmannschaften ● ● ● Verkehrsleiteinrichtungen straßenpolizeiliche Bewilligungen Gebrauchserlaubnis für Zufahrten Heuer bereits 230 Bauakten bearbeitet Bis Dezember 2007 wurden in Höchst bereits 230 Bauakten bearbeitet: ● Flächenwidmung und Bebauung ● ● ● ● Grundlagen und Planung (Nutzung) Entwicklungskonzept Änderung von Widmungen Angelegenheiten des Natur- und Landschaftsschutzes Grundteilung ● ● ● ● ● ● ● Änderung von Grundstücksgrenzen Grundstücksteilungen und Änderungen Verfahren zur Umlegung von Grundstücken 88 Bauansuchen – (3 2 Einfamilienwohnhäuser und Reihenhausanlagen, 5 Wohnanlagen mit 5 1 Wohnungen, 51 sonstige Gebäude und Änderungen) 64 Baufreigaben – (Carport, Gerätehütten, Schwimmbäder) 22 sonstige Verfahren 15 Verfahren mit der BH 41 Schlussüberprüfungen Geografisches Informationssystem GIS ● ● ● Grundverkehr ● ● ● Zentrale Datenbank für Kataster (Grundstücke) Grundstücksdaten (Größe, Lage, Eigentümer) Häuser, Straßen, Gehsteige, Kanaldeckel, Widmung, Luftbilder, Ortsplan Erwerb von nicht als Bauland gewidmeter Grundstücke Ausländergrunderwerb Baugrundstücksbestätigungen Für Fragen und Auskünfte stehen zur Verfügung: Helmut Lenzi, 7907-27 helmut.lenzi@hoechst.at Andrea Bertsch, 7907-28 andrea.bertsch@hoechst.at Peter Plank, 7907-30 peter.plank@hoechst.at Beachten Sie, dass bei Verwendung der Mitarbeiter-Emailadresse damit zu rechnen ist, dass die Anfrage möglicherweise wegen Außendienst, Krankheit oder Urlaub, längere Zeit nicht bearbeitet wird. Die geeignete Emailadresse für alle Anfragen istdanngemeindeamt@hoechst.at Mitarbeit in Gremien ● ● Tiefbau und Straßenbau ● ● ● ● ● ● Vorbereitung von Ausschuss-Sitzungen Vorbereitung und Mitarbeit in Arbeitsgruppen Kanalisation – Neu- und Altanlagen Kanalerschließung und Kanalanschluss Vorschreibung der Erschließungs- und Anschlusskosten Wasseranschlussgebühr bei Neu- und Erweiterungsbauten Straßenneubau und Erhaltung Straßenbeleuchtung Das Team der Bauverwaltung besteht derzeit aus drei Personen, die versuchen, das ganze Spektrum der vielfältigen Fragen und Probleme abzudecken. Das Team bemüht sich, die vielen Aufgaben im Rahmen der gesetzlichen Möglichkeiten für Sie positiv zu bearbeiten. Gemeinde Info HÖCHST 5 Heizkostenzuschuss für 2007/2008 Das Land Vorarlberg gewährt Einzelpersonen oder Familien mit einem geringen Einkommen für die Heizperiode 2007/2008 eine einmalige Hilfe in Form eines Heizkostenzuschusses in Höhe von Ä 208,- unter folgenden Voraussetzungen: Für die Gewährung des Zuschusses gelten folgende Obergrenzen für das Haushaltseinkommen: Alleinstehende: Ä 690,06 netto Ehepaare und Lebensgemeinschaften: Ä 1.037,13 netto Für jede weitere Person im Haushalt: Ä 72,32 netto Zusätzlich wird folgender Wohnungsaufwand berücksichtigt: Alleinstehende: Ä 200,Ehepaar oder Lebensgemeinschaften: Ä 240,Zusätzlich jede Person: Ä 40,Das Einkommen und der Wohnungsaufwand sind anhand von Belegen nachzuweisen. Innerhalb eines Haushaltes sind alle Einkünfte zusammenzurechnen. Es darf kein verwertbares Vermögen (z.B. Sparbücher, Wertpapiere, Fondsanteile, etc.) über Ä 4.000,- vorhanden sein. Der Antrag kann im Gemeindeamt Höchst, Abteilung Kundenservice (Zimmer Nr. 13) bis spätestens 1. Februar 2008 gestellt werden. Dort erhalten Sie auch nähere Auskünfte (Gerhard Böhler und Reingard Adenberger, Tel. 7907, Dw. 25 und 26). Treffen die Voraussetzungen zu, wird der Heizkostenzuschuss sofort bar ausbezahlt. Einladung zum Besuch im Wasserwerk mit anschließender Jause. Finanzverwaltung sagt DANKE . . . . . . all jenen Mitbürgerinnen und Mitbürgern, die stets für die prompte und termingerechte Entrichtung der Steuern und Abgaben bemüht sind. Erfreulich ist, dass vermehrt die Möglichkeit genutzt wird, die Abgaben an die Gemeinde mittels Bankeinzug zu begleichen. Durch die Erteilung der Bankeinzugsermächtigung beweist der Auftraggeber sein Vertrauen gegenüber der Finanzverw a ltung. Als kleines Dankeschön fand nun beim Herbstmarkt am 06. Oktober eine Verlosung statt. Dabei wurden von Anton Mayer, dem Leiter der Finanzabteilung, aus allen bestehenden Bankeinzugsaufträgen einige Gewinner ermittelt. Zu gewinnen war eine Besichtigung des Höchster Wasserwerks unter fachkundiger F ü h rung durch unseren W s s e rm e i s t e r a Fredi Blum mit anschließendem Imbiss im „Bruggerstüble“. Die Finanzverwaltung ist weiterhin bestrebt, allen Abgabepflichtigen die Vorteile des Bankeinzuges nahezulegen: ● ● ● ● ● Sie sparen sich den Weg zur Bank Keine Mahnung – keine Spesen – kein Ärger Pünktliche Zahlungstermine Sie sparen die Zahlscheingebühr und Bankspesen Jederzeit widerrufbar ohne Angabe von Gründen Nutzen auch Sie die Möglichkeit des Bankeinzuges. Wer weiß, vielleicht sind auch Sie bei der nächsten Verlosung als Gewinner dabei. Ein attraktives Geschenk Wenn noch ein Geschenk für Weihnachten fehlt: Mit dem Höchster Kulturgutschein lässt sich gleich viermal Freude bereiten. Der Gutschein gilt für vier Veranstaltungen des Kulturreferates und kostet lediglich Ä 28,- (anstatt Ä 32,- für vier Veranstaltungen im Vorverkauf). 6 Gemeinde Info HÖCHST Höchster Feuerwehrhaus saniert Bei unserem Feuerwehrgerätehaus bestand akuter Sanierungsbedarf. Einmal wies die Dachkonstruktion bereits Schäden auf und entsprach nicht mehr dem aktuellen Stand der Technik, aber auch Saal und Küche im Feuerwehrhaus waren sanierungsbedürftig. Selbstverständlich wurde bei der neuen Dachkonstruktion samt Neueindeckung des Gebäudes auch die Energiesituation berücksichtigt. Dank einer zusätzlichen Einlage von 20 cm starken Mineralfasermatten wurde der Dämmwert der Dachkonstruktion erheblich verbessert und damit statt dem U-Wert 0,66 der Wert von 0,18 erreicht. Bessere Akustik Besonders bei Versammlungen gab es im Saal des Feuerwehrhauses immer wieder Akustikprobleme. Dank der neu eingebauten Akustikdecke ist der oft unangenehme Hall jetzt aufgeDie sanierte Küche im Feuerwehrhaus hoben. Verbesserungen gab es auch für die Küche, deren Einrichtung mit geringem Aufwand an den aktuellen Standard angepasst wurde. Die Sanierungsarbeiten im Saal des Feuerwehrhauses (links) und der Saal mit neuer Akustikdecke (rechts) Jede Viertelstunde fährt ein Bus Die Fahrplanumstellung mit 9. Dezember hat für Höchst eine Reihe von Verbesserungen bei den Busverbindungen gebracht. Tagsüber fährt jetzt jede Viertelstunde ein Bus Richtung Bregenz und Dornbirn, abends wird der Halbstundentakt eingehalten. Für Nachtschwärmer ist der Nachtbus am Freitag und Samstag Abend sowie vor Feiertagen ein Vorteil. Möglich sind diese Verbesserungen, weil ein Bus mehr eingesetzt wird und weil die großen Busse nicht mehr bis Gaißau fahren müssen. Unsere Nachbargemeinde wird jetzt durch einen eigenen Ortsbus versorgt. Dazu wurde die Halte- und Umstiegsstelle „Birkele” völlig neu gestaltet. Inzwischen sind dort auch die Wartehäuschen aufgestellt. Zusätzlich zum Fahrplan mit sämtlichen Verbindungen des öffentlichen Nahverkehrs in Vorarlberg hat jeder Oben der Zusatzfahrplan, links Haltestelle und Umkehrplatz „Birkele” Höchster Haushalt einen Fahrplan im Kreditkartenformat mit den für unsere Gemeinde wichtigen Verbindungen erhalten. Zusatzexemplare gibt es im Gemeindeamt. Herausgeber und Verleger: Gemeinde Höchst, 6973 Höchst. Für den Inhalt verantwortlich: Bürgermeister Ing. Werner Schneider. Druck: Hechtdruck, Hard Grundsätzliche Ausrichtung: Informationen über das Geschehen in der Gemeinde Höchst


Höchst Gemeinde Info 2008 02
Mit, 8. Juni 2011 |

Gemeinde Info Amtliche Mitteilung der Gemeinde Höchst – Nr. 7 – Februar 2008 www.hoechst.at – gemeindeamt@hoechst.at Aus dem Inhalt Sanierung der Rheinauhalle Soziale Zukunft in Höchst Höchster Stammbäume theater höchst grenzenlos Höchster Seniorenball 3 5 6 7 8 Voranschlag der Gemeinde Höchst für 2008 In der Gemeindevertretungssitzung vom 29. Jänner 2008 wurde das Budget für 2008 mit einem Gesamtrahmen von Ä 22,4 Millionen beschlossen. Erfreulich für die Gemeindekasse ist die positive Konjunkturentwicklung, denn Einnahmen aus Ertragsanteilen und die Einnahmen aus Gemeindeabgaben haben zugenommen und konnten daher dementsprechend optimistisch angesetzt werden. Den steigenden Einnahmen stehen dynamische Ausgaben gegenüber, das Ansteigen der Darlehenszinsen lässt weitere Mehrausgaben erwarten. Die Gemeinde versucht sehr sparsam und bürgerfreundlich zu wirtschaften. Das bedeutet laufend neue Aufgaben für die Gemeinde, während die Finanzmittel aber nicht in demselben Ausmaß ansteigen. Bei der Sozialhilfe und in den Bereichen Pflege und Gesundheit hat die Gemeinde mit ständig steigenden Kosten zu kämpfen. Eine vorsichtige, vorausschauende Wirtschaftpolitik und das Bemühen um jeden Arbeitsplatz in der Gemeinde lohnen sich langfristig und sichern eine solide finanzielle Lage, erläutert dazu Bürgermeister Werner Schneider. Die Rheinauhalle – im Bild während eines spannenden Radball-Weltcup-Turnieres in Höchst – wird heuer um rund 2,15 Mio. Euro umfassend saniert. standhaltungsmaßnahmen werden im Gemeindehaushalt für gemeindeeigene Bauten Ä 680.000,- veranschlagt. Investitionsvolumen: Rheinauhalle l 2.150.000,Abwasserbeseitigung l 1.727.900,Wasserversorgung l 649.000,Diverse Vorhaben l 801.500,sche Betreuung sind in der heutigen Gesellschaft der Grundstock unseres sozialen Wohlstandes. Sie schlagen sich daher mit beachtlichen Kosten im Voranschlag nieder. Der Beitrag an den Sozialfonds mit Ä 1.134.000,- und die Beiträge an die Krankenhäuser mit Ä 780.000,sind die markantesten Positionen. Kanalisation Die Investitionen in die Kanalisation belasten bereits seit Jahren das Budget enorm und der Kostendruck auf die Gebühren steigt daher stetig. Dieses Jahrhundertprojekt für die Gemeinde Höchst sollte bis zum Jahre 2010 fertig gestellt sein. Die Finanzierung erfolgt durch geförderte Darlehen. Gemeindeimmobiliengesellschaft der Gemeinde Höchst Im Jahre 2007 wurde mit der Gener a l s a n i e rung des Nordtraktes der Hauptschule Höchst mit der integ r i e rten Bücherei begonnen. Bis zum 31.12.2007 wurden Ä 1,3 Millionen verbaut. Für heuer ist in einem zweiten Bauabschnitt die Sanierung des Turmtraktes geplant. Somit werden in diesem Jahr gesamt ca. Ä 3 Millionen abzüglich Förderungen in dieses Großprojekt investiert. Weiter auf Seite 2 Investitionen Dank der guten Konjunktur sind bedeutende Investitionen und Sanierungsmaßnahmen möglich. Das Investitionsvolumen beläuft sich auf ca. Ä 5,3 Millionen und für In- Soziales und Gesundheit Soziale Absicherung und medizini- 2 Gemeinde Info HÖCHST Zahlen zum Budget 2008 Allgemeine Verwaltung Öffentliche Ordnung Unterricht, Erziehung, Sport Volksschulen Kindergärten Hauptschule Sonstiges Offene Jugendarbeit Sport Bücherei Kultur Soziales, Wohnbauförderung Sozialfonds Altenwohnheim Soziales für die Gemeinde Wohnbauförderung Gesundheit, Umweltschutz Gesundheitswesen Umweltschutz Straßen, Wasser, Verkehr Verkehr und Bauhof Landbus Wirtschaftsförderung Dienstleistungen Winterdienst Diverse Dienstleistungen Straßenbeleuchtung Freibad Wasserversorgung Abwasserbeseitigung und Abfall Liegenschaftsverwaltung Rheinauhalle Bootshafen Finanzwirtschaft Landesumlage Beteiligung an der GIG Diverses Finanzwirtschaft Rücklagen und Finanztransaktionen Ausgaben laut Voranschlag 2008 l 2.171.600,00 l 211.400,00 Neue Bänke für den mittleren Sportplatz in der Sportanlage Rheinauen: Auf dem Platz finden hauptsächlich Jugendspiele des FC Höchst statt, er wird wegen der Flutlichtanlage aber auch für den Trainingsbetrieb verwendet. l 385.100,00 l 964.600,00 l 994.100,00 l 177.800,00 l 74.600,00 l 410.200,00 l 281.000,00 l 242.300,00 Gebühren und Abgaben Die wichtigsten Gebühren und Abgaben der Gemeinde Höchst, jeweils inklusive Mehrwertsteuer. Wasser-Bezugsgebühr pro m3 Wasser-Grundgebühr bis 150 m3 NF monatlich Wasser-Grundgebühr 151-500 m3 NF monatlich Wasser-Grundgebühr 501-1000 NF m3 monatlich Wasser-Zählermiete Tarif 1 3 m3 monatlich Wasser-Zählermiete Tarif 2 über 3 m3 monatlich Kanal-Benützungsgebühren Neuanlage pro m3 Kanal-Benützungsgebühren Altanlage pro m3 Müllgebühr-Grundgebühr pro Haushalt jährlich Müllgebühr-Zuschlag pro Wohnungsbenützer Müllsackpreis-Gartenabfälle 80 L Müllsackpreis-Biomüll 8 L Müllsackpreis-Biomüll 15 L Müllsackpreis-Restmüll 40 L Müllsackpreis-Restmüll 60 L Müllsackpreis-Gelber Sack für Firmen Müllsackpreis-Gelber Sack für Haushalte Sperrmüll-Mindestgebühr Sperrmüll – für den ersten m3 Sperrmüll – jeder weitere m3 Grünmüll-Mindestgebühr Grünmüll – für den ersten m3 Grünmüll – jeder weitere m3 Essen auf Rädern pro Essen Hundesteuer für den ersten Hund Hundesteuer für jedes weitere Tier Mobile Altenhilfe Werktag pro Stunde Mobile Altenhilfe Sonn- und Feiertage pro Stunde Mobile Altenhilfe Nachtdienst pro Stunde Kindergartentarif inkl. Bastelbeitrag monatlich l 0,74 l 3,72 l 6,15 l 11,97 l 1,63 l 3,88 l 2,53 l 0,25 l 24,75 l 2,09 l 4,80 l 0,60 l 1,10 l 2,50 l 3,70 l 0,44 l 0,00 l 5,00 l 11,00 l 22,00 l 5,00 l 7,70 l 15,40 l 5,60 l 29,00 l 86,00 l 8,60 l 13,00 l 13,00 l 27,50 l 1.329.500,00 l 224.500,00 l 249.000,00 l 315.800,00 l 882.500,00 l 179.600,00 l 761.200,00 l 268.400,00 l 104.400,00 l 105.200,00 l 26.500,00 l 103.100,00 l 28.600,00 l 1.328.300,00 l 3.971.300,00 l 215.900,00 l 2.295.500,00 l 101.900,00 l 877.800,00 l 294.900,00 l 110.100,00 l 2.753.700,00 e 22.440.400,00 Gemeinde Info HÖCHST 3 Der Eingangsbereich der Rheinauhalle wird, wie im Plan dargestellt, deutlich aufgewertet. Rechts die neue Verbindung zum Gebäude des FC Höchst. Darin finden die Trainingsgeräte Platz. Die Rheinauhalle wird saniert Die Rheinauhalle, vor 40 Jahren errichtet, wird heuer umfassend saniert. Nach gründlicher Vorbereitung, zu der alle Nutzer und Vereine eingeladen waren, legte Dipl.-Ing. Gerold Gassner den Plan zur Sanierung vor, den die Gemeindevertretung beschlossen hat. Zusätzlich zu baulichen Verbesserungen werden auch Heizung und Belüftung erneuert sowie selbstverständlich die Wärmedämmung. Die Arbeiten sollen bereits im heurigen Herbst abgeschlossen werden. Der Plan sieht einen Verbindungstrakt zwischen der Rheinauhalle und dem bestehenden Gebäude des FC Höchst vor. In diesem neuen Bauwerk sind ein Trainingsgeräteraum und diverse Lagerräume untergebracht. Das geschwungene Vordach über dem Eingangsbereich der Rheinauhalle und des FC-Gebäudes wird zum optischen Blickfang. beginnt mit einem großzügigen Foyer mit Gard e ro be und neuen WC-Anlagen. Anrainer während Zeltveranstaltungen ausgesetzt sind. Die Küche wird in einen anderen Gebäudebereich umgesiedelt, ein entsprechender Bereich für die Speisenausgabe ist eingeplant. Heizung und Belüftung Die Bauteile der Rheinauhalle wie die Bodenkonstruktion, die Deckenkonstruktion, die Außen- und Innenwände, die Fenster und Außent ü ren werden saniert und e n e rgetisch dem heutigen Stand der Technik angepasst. Ebenso werden eine neue Heizanlage, eine Belüftung sowie eine neue Elektronikanlage inkl. Beleuchtung installiert. Durch diese Generalsanierung und Neustrukturierung erhält die Mehrzweckhalle vielseitige Möglichkeiten der Nutzung. Die Sanierungsarbeiten werden voraussichtlich Mitte März beginnen und Ende September abgeschlossen. Zelte künftig hinter der Halle Neu sind auch die großen Türen in der Südfassade. Durch diese Türen, die gleichzeitig auch als Notausgänge dienen, kann das Gebäude nach Süden hin geöffnet werden. Das macht es möglich, Zeltveranstaltungen künftig vom nordseitigen Platzbereich nach Süden hin zu verlegen, also Richtung Alter Rhein. Eine bedeutsame Folge davon ist die Reduktion des Lärmpegels, dem Neuer Eingangsbereich In der Rheinauhalle wird der Infrastrukturbereich neu gestaltet. Das Vortrag und Film zur Demenz Der Umgang mit verwirrten Menschen, die unter Demenz oder Alzheimer leiden, kann eine große Herausforderung sein. Das Sozialreferat der Gemeinde Höchst und der Seniorenrat laden im März zu zwei Veranstaltungen zu diesem Thema ein. Der Eintritt ist jeweils frei. Am Montag, 10. März, beginnt um 19:30 Uhr im Wappensaal der Alten Schule ein Vortrag von DKP Wilfried Feurstein mit dem Titel: „Validation – Umgang mit Demenzkranken und Alzheimerpatienten“. Validation bedeutet, den erkrankten Menschen nicht än- Aussicht auf Erfolg hätte. Stattdessen wird darauf Wert gelegt, ihn ernst zu nehmen, auf seine Gefühle einzugehen und vorhandene Fähigkeiten fördernd zu begleiten. Film zum Thema Alzheimer Am Mittwoch, 12. März, beginnt um 19:30 Uhr im Pfarrsaal Höchst der Film „Zurück zu einem unbekannten Anfang“. Hier werden an Beispielen von Alzheimerkranken Möglichkeiten des behutsamen Umgangs mit dieser Erkrankung aufgezeigt. Der Film ist einfühlsam und informativ gestaltet. dern zu wollen, was bei dieser Art der Erkrankung ohnehin kaum 4 Gemeinde Info HÖCHST Die Abteilung „Zentrale Dienste“ im Gemeindeamt Der Abteilung „Zentrale Dienste“ sind vorwiegend jene Dienstleistungen zugeordnet, die einerseits administrative und organisatorische Grundlagen für die Gesamtorganisation „Gemeinde“ sind, andererseits im Kundendienst unseren BürgerInnen bei den verschiedensten Angelegenheiten mit Auskünften und Erledigungen zur Verfügung stehen. Wir pflegen mit unseren Kundinnen und Kunden sowie den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern dabei einen offenen, kooperativen und von gegenseitigem Respekt geprägten Stil. ● ● ● ● ● ● Im organisatorischen Bereich: Effektiv und kreativ unterstützen wir mit unseren Ergebnissen die gesamte Verwaltung und alle nachgeordneten Dienststellen der Gemeinde sowie die politischen Gremien bei ihrer vielfältigen Aufgabenstellung: ● Datenverarbeitung und Telekommunikation ● Verwaltung der Gemeindegremien (Sitzungseinladungen, Protokolle) ● Datenschutz, Archivierung (Lohnverrech● Personalwesen nung, Personalplanung, Aus- und Weiterbildung) ● Telefonzentrale, Posteingang und Postausgang ● Terminverwaltung ● Gebäude- und Liegenschaftsverwaltung, Verpachtungen und Vermietungen ● Versicherungsangelegenheiten ● Musikschule ● Umweltschutz, Sicherheitswesen, Feuerwehr ● ● ● Energiebuchhaltung Rechnungskontrolle Veranstaltungswesen, Sperr s t u nden, Schließdienste zentrales Beschaffungswesen und Lagerhaltung Jahresaufträge an Handwerker, Lieferanten und andere Dienstleister Angelegenheiten von Landwirtschaft, Jagd, Fischerei, Sportwesen u.a. ● ● ● Sport- und Spielwochen) Markt, Bootshafen, Schrebergärten Ausstellen von Fahrbewilligungen, Ursprungszeugnisse, Bestätigungen Schadensbehebung bei der Straßenbeleuchtung Plakatierungswesen u.a. Unter der Führung von Gemeindesekretär Klaus Brunner stehen Ihnen Ingrid Küng, Helga Lau, Claudia Berbig, Armin Schneider und Martin Urabl für diese Themenbereiche gerne zur Verfügung. Das Bürgermeister-Vorzimmer Wir sorgen für eine effektive und Im Kundendienst („Bürgerservice“) kreative Entlastung des BürgermeisWir sind die zentrale Informationsstelle über alle Zuständigkeiten, Kontakt- und Anlaufstellen in allen B e reichen der Gemeindeverwaltung. Im Bürg e r s e rvice erledigen wir für unsere Kunden die machbaren Arbeiten sofort: ● Kopierarbeiten und Druckwerke für BürgerInnen, Vereine, nachgereihte Dienststellen ● Gemeindeblatt (Redaktion, Inserate, Abonnenten, Zusteller) ● Müllsackverkauf und -ausgabe an B ü rger und Betriebe, Lagerh a ltung (Höchster ● Seniorenbetreuung Hock, Seniorenball, Weihnachtsaktion) ● Vereinswesen (Förderungen, Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Abteilung „Zentrale Dienste”: Ingrid Küng, Armin Schneider, Klaus Brunner, Martin Urabl, Helga Lau, Claudia Berbig (von links) ters und der Gemeindesekretäre. Im Vo rzimmer der Geschäftsleitung empfangen und betreuen wir unsere Kunden. Wir erledigen die Korrespondenz in den geschäftlichen und politischen Belangen, unterstützen die Geschäftsleitung bei der Termin- und Aufgabenverwaltung und erledigen die Sachbearbeitung und Mitarbeit in den anderen uns zugewiesenen Aufgabenfeldern. Die Telefonzentrale Ein Großteil der Kundenkontakte findet am Telefon statt. Die Telefonzentrale und der Empfang repräsentieren die Gemeinde bei unseren Kunden als erste und haben somit direkten Einfluss auf die Kundenorientierung. Die allgemeine Verwaltung Sie umfasst in ihrem breit gestreuten Aufgabenfeld zusammen gefasst vorwiegend all jene Agenden in unserer Organisation, die nicht ausdrücklich anderen Abteilungen oder nachgeordneten Dienststellen zugewiesen sind. Bei vielen dieser Themenbereiche ist sie dabei eine zentrale Schnittstelle im Zusammenspiel von Politik, Verwaltung, Wi rtschaft und Gesellschaft und wirkt mit bei der Planung und Um- Gemeinde Info HÖCHST setzung einer leistungs- und zukunftsorientierten Entwicklung der Organisation „Gemeinde“ mit dem Blick für das Ganze. 5 Der integrative Arbeitsplatz im Gemeindeamt Diese Abteilung ist auch mit der nötigen Begleitung eines qualifizierten integrativen Arbeitsplatzes betraut. Für diesen integrativen Arbeitsplatz sind ein offenes Betriebsklima und die Qualität der Leistung sicherzustellen. Geduld, Verständnis, Toleranz, Offenheit, Mut und Ehrlichkeit sind dabei unerlässlich, um einem durch eine Behinderung benachteiligten Menschen Bedeutung, Inhalt, Sinn, Hoffnung und Lebensfreude vermitteln zu können. Für Fragen, Auskünfte und Anregungen wenden Sie sich bitte an: Klaus Brunner, Tel. 7907-33 Gemeindesekretär klaus.brunner@hoechst.at Ingrid Küng, Tel. 7907-34 Bürgermeister-Vorzimmer, Sekretariat Geschäftsleitung ingrid.kueng@hoechst.at Helga Lau, Tel. 7907-38 Kundendienste, Telefonzentrale, Tourismus helga.lau@hoechst.at Claudia Berbig, Tel. 7907-40 Kundendienste, Telefonzentrale claudia.berbig@hoechst.at Armin Schneider, Tel. 7907-39 Umwelt- und Landschaftsschutz, Sicherheit armin.schneider@hoechst.at Martin Urabl, Tel. 7907-41 Personalwesen, Gebäudeverwaltung martin.urabl@hoechst.at Amtlichen Schriftverkehr richten Sie bitte an die offizielle Mailadresse der Gemeinde gemeindeamt@hoechst.at Unser Altenwohnheim. Derzeit werden Varianten zur sinnvollen Lösung für ein künftiges Sozialzentrum Höchst geprüft. Altenwohnheim Höchst Seit dem 1. Juni 2007 hat die Benevit – Vorarlberger Pflegemanagement gGmbH das Altenwohnheim Höchst als neuer Betreiber übernommen. Darüber wurde bereits umfassend informiert. Das Gebäude befindet sich nach wie vor im Besitz der Gemeinde Höchst. Das Haus ist mittlerweile in die Jahre gekommen und es stehen umfangreiche Sanierungen an. Dazu gehören etwa jüngst festgestellte Mängel im Bereich der Brandmeldeanlagen. Die Behebung dieser Mängel ist bereits in Auftrag gegeben, die Arbeiten haben begonnen. meinde. Den Vorsitz hat Bürgermeister Werner Schneider inne. Die Arbeitsgruppe kann jederzeit durch weitere externe Fachleute (z.B. bautechnischer Sachverständiger) ergänzt werden. Varianten werden geprüft Die Arbeitsgruppe berät derzeit die Varianten Umbau-, Anbau- bzw. Neubau eines Sozialzentrums. Zudem laufen Bestrebungen für die Errichtung von betreuten Wohnungen in Höchst. Im Falle eines Neubaues eines Pflegeheimes könnte z.B. das bisherige Altenwohnheim adaptiert werden und auch noch zusätzliche Flächen zur Vermietung an diverse soziale Einrichtungen (z.B. Krankenpflegeverein, Arztpraxis, Elternberatung, Kinderspielgruppen, etc.) angeboten werden. Die Ergebnisse der Arbeitsgruppe werden dem Ausschuss für Familie und Soziales zur weiteren Beratung übergeben. Nach Erstellung eines Rohkonzeptes erfolgt dann eine gemeinsame Sitzung mit dem Ausschuss für Familie und Soziales sowie der Gemeinvertretung. Es ist möglich, dass noch im Frühjahr eine Detailstudie zur Abstimmung kommt. Selbstverständlich wird die Höchster Bevölkerung in dieser Angelegenheit laufend über den Stand der Dinge informiert. Aktive Arbeitsgruppe Die vor einigen Jahren von der Gemeindevertretung eingesetzte Arbeitsgruppe „Sozialzentrum Höchst“ befasst sich sehr intensiv mit der Neuplanung eines Sozialzentrums für unsere Gemeinde. Die Arbeitsgruppe besteht aus jeweils einem Vertreter aller Fraktionen in Höchst (Herlinde Moosmann für die ÖVP, Mag. Ferdinand Lerbscher für die HZ, Cornelia Michalke für die FPÖ und Ernst Seebacher für die SPÖ), Geschäftsführer Hanjörg Schmid von der Benevit GmbH, dem neuen Altenwohnheimleiter Benedikt Huter sowie Gerhard Böhler von der Sozialabteilung der Ge- 6 Gemeinde Info HÖCHST Wertvolle Sippenforschung: Höchster Stammbäume Woher kommen wir, wo gibt es noch Verwandte, wann ist der Großvater vom Urgroßvater aus dem Bregenzerwald nach Höchst zugezogen? Solchen Fragen ging Eugen Schneider (1928-2007) mit Begeisterung nach. Er hat ab 1992 die Stammbäume von 50 alteingesessenen Höchster Sippen akribisch genau recherchiert und kunstfertig aufgezeichnet. Die Gemeinde erwarb diese Stammbäume, Interessierte können gern eine Kopie erwerben. 1989 ging der gelernte Maschinentechniker Eugen Schneider in Pension. „Da wurde zuerst das Schlafzimmer getäfelt, danach die Küche”, erzählt Witwe Marianne Schneider. Dann aber widmete sich Eugen Schneider einem Thema, das ihn schon lange beschäftigt hatte – der Erforschung der eigenen Familiengeschichte. Der Stammbaum der „Graumichler” entstand in zwei Jahre dauernder Arbeit, das beeindruckende und an die zwei Meter hohe Ergebnis ziert den Gang im Haus Schneider. Immerhin hat er den Stammbaum bis Mitte des 17. Jahrhunderts komplettiert. Im Haus Schneider finden sich zahlreiche weitere Exponate der Stammbaumforschung, weil ihn nach dem ersten erfolgreich abgeschlossenen Projekt das Thema nicht mehr losließ. „Die Ur-Höchster Geschlechter, die haben es ihm angetan”, wissen M a r i a n n e Schneider und Manfred, einer der vier Söhne des Paares, zu berichten. Für ganze Tage verschwand Eugen im Landesarchiv, fuhr zu entfernten Angehörigen in Wälder Gemeinden oder in die Schweiz. „Wenn er etwas angefangen hat, dann musste das exakt sein, da sollte alles passen.” Baum, schraffierte Stamm und Äste. Nur die Blätter mit den Namen sind per Lineal gezogen. Ein Tisch war reserviert Ein Tisch im Haus war immer für seine Arbeit reserviert, noch immer füllen zahlreiche Aktenordner Schränke im Haus – Ahnenforschung braucht und produziert viel Papier. „Ich habe den Tisch nie gebraucht, da hat es mich nicht gestört, wenn der tagelang belegt gewesen ist”, zeigte Marianne Schneider immer Verständnis für das Hobby ihres Mannes. Und wenn er sich in die Tiefen eines Archives zurückgezogen hatte, dann leistete sie gern Babysitterdienste bei ihren Enkelkindern. Andere Hobbys hatte und brauchte Eugen Schneider nicht, er genoss die Familiengeschichte und die Erzählungen dazu. Überall sei er gut aufgenommen wurden, berichtet Marianne Schneider und es gab auch Anfragen etwa von Auswanderern in den USA. Viele Anfragen Bis anno 2006 forschte und arbeitete Eugen Schneider weiter, im Vorjahr verstarb der angesehene Mitbürger. Das Ergebnis von unzähligen Stunden Arbeit, die Stammbäume von rund 50 Höchster Sippen (Liste rechts), hat die Gemeinde erworben. Interessenten können Exemplare davon erw e rben. Ein Stammbaum kostet Ä 70,-, weitere Kopien vom gleichen Stammbaum sind dann um die reinen Kopierkosten erhältlich. Das Interesse ist entsprechend groß, nicht nur aus Höchst kommen Anfragen ans Gemeindeamt. Und weil Eugen Schneider genau aufgezeichnet hat, wann er welche Arbeiten erledigt hatte, lässt sich auch jetzt noch alles genau nachvollziehen. Anfragen an Helmut Sparr, Gemeindeamt Höchst, Telefon 7007-24, E-Mail: gemeindeamt@hoechst.at Gezeichnete Stammbäume Die Leidenschaft von Eugen Schneider endete nicht mit den Marianne Schneider mit einem der Stammbäume, die ihr Daten, er zeichjeden verstorbener Mann Eugen mit großem Eifer zusammenge- nete Stammbaum als stellt und gezeichnet hat. Gemeinde Info HÖCHST 7 Vorhandene Höchster Stammbäume Blumen Heinrichs (Herich Joklis, Schlossers) Märteler Metzgers Reiesser Stattammas (Epuslers, Schmolles) Vogter (Fuchserlis, Bachmeyers, Lorenzles) Sprallen Hackhen (Hakes, Häcklis) Mahler (Maler, Maller, Paulis) Odis (Schwarzes, Webers) Rotjockles Weber (Enderlis, Schwarzes) Gschender (Gschinders, Fitz, Dunkels) Rudler (Gasser) Polizeier Waelsch Barons Durmer (Michelers, Michlis) Luger Mathesler (Gigers) Roten Kruien (Schmids) Schniders-Sepplers Schniderlis, Micheljoses Hänser & Plonjoker Hanser (Grüschhändler, Lindenwirts) Landammanns, Xandres Bührle Weissbarth Küng Eppeles Galli Gutfreunds (Säcklers, Tschuppes) Martis (Bruggers, Bruggermännlis) Wagners Reiner, Hagspiel Dürren Stefas Graujoser Graumichler Hansjoser Joker (Joken Seppes, Fischers) Jokes Kutter Müller Neiers Sideler Steigwirths Untergänger, Polter Urcher Zoller (Glasers, Hansuris) Böscher Brosis Brösler Högler (Suppers, Moritzes) Weber Sinz Mayländer Both Blum Blum Blum Blum Blum Blum Blum Bohner Brunner Brunner Brunner Brunner Brunner Fitz Gasser Gehrer Gehrer Gerer Gerer Gerer Gerer Gerer Grabherr Grabherr Helbock Helbok Helbok Helbok Humpeler Humpeler Küng Nagel Nagel Nagel Nagel Nagel Reiner Schneider Schneider Schneider Schneider Schneider Schneider Schneider Schneider Schneider Schneider Schneider Schneider Schneider Schneider Schobel Schobel Schobel Schobel Schobel Sinz Weiss Mit „Cora täglich” brachte die theatergruppe höchst grenzenlos im Vorjahr eine Uraufführung auf die Bühne. theater höchst grenzenlos Am 3. März jährt sich zum fünften Mal der Gründungstag der theatergruppe höchst grenzenlos. Bislang wurden vier Theaterstücke auf die Bühne gebracht, insgesamt konnte der Verein bisher ca. 4.000 Besucher begrüßen. Bei der Jahreshauptversammlung im November 2007 wurden Arthur Blum als Obmann und Maria Blum als Spielleiterin wiedergewählt. Neu im Vorstand sind Marion Krappinger als Kassierin und Elisabeth Rickmann als S c h r i f t f ü h re rin. Der Ve rein zählt inzwischen 30 Mitglieder. legt werden. Zum anderen ist geplant, mit professioneller Unterstützung durch den Landesverband eine Gruppe für Seniorentheater zu starten. Darüber hinaus plant die Theatergruppe in Zusammenarbeit mit dem Kulturreferat b e s o n d e re Theater-Gastspiele nach Höchst zu bringen. Für den Herbst sind bere i t s eine bis zwei Aufführungen geplant. Premiere am 26. April Die Proben für die Produktion 2008 sind voll im Gange. Unter der fachkundigen Regie von Renate Bauer, bekannt vom Vbg. Landestheater, den Stadttheatern St. Gallen und Winterthur, werden satirische Szenen von Kishon, Loriot, Urs Widmer u. a. unter dem Titel „Wie du dir, so ich mir“ einstudiert. Musikalisch bereichert werden die A u ff ü h rungen vom Duo Bartlis aus Lustenau. Premiere ist am 26. April, weitere vier Auff ü h ru ngen bis 04. Mai; nähere Informationen folgen. Kinder-, Seniorentheater Neben der traditionellen „Jahre s p roduktion“ hat sich der neue Vorstand w e i t e re ehrgeizige Ziele gesetzt. Zum einen sollen die Höchster Sport- und Spieltage im Sommer mit einem Angebot für Kindertheater bereichert und damit der Start für eine Kindertheaterg ruppe ge- Gemeinde Info HÖCHST Seniorenball der Gemeinde Mit dem Programm des Zunftballes veranstaltete auch dieses Jahr die Gemeinde einen Ball für Mitbürgerinnen und Mitbürger über 65. In der vollen Rheinauhalle waren die Gäste begeistert von den dargebotenen Programmpunkten. Auch der Dorfer Prinz Thomas mit seiner Prinzessin Lisi wurde herzlich empfangen. Die Brüder Blum – Manfred, Heinz und Arno – spielten zum Tanz auf. Die Bühne war fast immer voll mit jung gebliebenen Ta n z p a a re Mit Kaffee und Kun. chen, Schinken mit Kartoffelsalat und Getränken war auch für das leibliche Wohl bestens gesorgt. Ich möchte mich bei allen freiwilligen Helferinnen und Helfern, den Mitarbeitern des Bauhofes und den Bediensteten der Verwaltung, den Brüdern Blum als Musikgruppe und ganz besonders bei allen Auftretenden der Zunft für die Vorbereitung und Durchführung des Seniorenballes recht herzlich bedanken. Von Beste Stimmung in der Rheinauhalle. vielen Seniorinnen und Senioren kamen begeisterte Rückmeldungen zu der gelungenen Veranstaltung. Das gesamte Team freut sich mit den Gästen schon auf den Seniorenball 2009. Der Bürgermeister Frühjahrskonzert des Männergesangvereins Der Männerg e s a n g v e rein 1864 Höchst lädt zum Frühjahrskonzert am Samstag, 12. April 2008, 20:00 Uhr, im Pfarrzentrum Höchst. Lassen Sie sich überraschen und verwöhnen von rassigen, lieblichen und einfühlsamen Liedern und Melodien, welche Chorleiterin Maria Sturm mit großer Sorgfalt ausgewählt hat. Der Männerchor Höchst freut sich auf Ihren Besuch und wird Sie auch nach dem Konzert noch kulinarisch und musikalisch unterhalten. Frühjahrskonzert der Bürgermusik Höchst Die Bürgermusik lädt alle Höchsterinnen und Höchster am Freitag, 18. April 2008 20:00 Uhr, zum Frühjahrskonzert in die Pfarrkirche ein. Ein abwechslungsreiches musikalisches Programm und die besondere Atmosphäre der Kirche gewährleisten einen unterhaltsamen Abend. Eintritt: Freiwillige Spenden Nach dem Konzert Bewirtung im Pfarrzentrum. Das Konzert in der Rheinauhalle entfällt heuer auf Grund von Umbauarbeiten.


Höchst Gemeinde Info 2008 04
Mit, 8. Juni 2011 |

Gemeinde Info Amtliche Mitteilung der Gemeinde Höchst – Nr. 8 – April 2008 www.hoechst.at – gemeindeamt@hoechst.at Aus dem Inhalt Krankenpflegeverein Rheindelta Kinderbetreuung in Höchst Verkehr im Zentrum Renaturierung Alter Rhein 50 % Kiki-Förderung in Höchst 3 4/5 7 10 11 Geschätzte Mitbürgerinnen, geschätzte Mitbürger! Bevölkerungsbefragung Für die erfreulich gute Beteiligung an der Befragung der Bevölkerung möchte ich mich ebenso bedanken wie für die gute Bewertung der Arbeit in der Höchster Gemeindeverwaltung. Wir ruhen uns gewiss nicht auf diesen Lorbeeren aus, sondern werden versuchen, immer noch besser zu werden. Die Anregungen zu Verbesserungen nehmen wir ernst und bemühen uns, diese auch umzusetzen. Altenwohnheim Überprüfungen nach dem verheerenden Brandereignis in Egg zeigten auch in unserem Altenwohnheim Handlungsbedarf für mehr Sicherheit. Sofortmaßnah men wie automatische Türschließer, neue Türdichtungen und Abschottungen von Mauerdurchlässen wurden bereits erledigt. Die erf o rderliche neue Brandmeldeanlage mit Anschluss an die Rettungs- und Feuerwehrleitstelle in Feldkirch wird in Kürze in Betrieb genommen. Wir werden Sie weiterhin re g e lmäßig mit der Gemeindeinfo Höchst über die Geschehnisse in u n s e rer Gemeinde inform i e re n . Für Anregungen oder Verbesserungsvorschläge sind wir dankbar. Ihr Bürgermeister Werner Schneider Befragung: Höchst zufrieden mit Wohnort und Gemeindeverwaltung Unsere Bürgerinnen und Bürger wohnen gern in Höchst und sie geben den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Gemeinde erfreulich gute Noten. Das ist das Ergebnis einer Befragung, bei der eine besonders hohe Rücklaufquote erzielt werden konnte. Es gab auch wertvolle Anregungen, die gerne aufgegriffen werden. Meist gibt es bei ähnlichen Befragungen eine Rücklaufquote von unter 10 %, in Höchst wurden 27 % der Fragebogen ausgefüllt und zurückgesandt. Zu diesem erfreulich hohen We rt kommen noch die guten Noten, die verteilt worden sind. Was uns eigentlich nicht überrascht, ist die Tatsache, dass die allermeisten Befragten – knapp 96 % – angeben, gern bzw. ziemlich gern in Höchst zu wohnen. Für 86 % ist die Lebensqualität in Höchst gut bzw. sehr gut. Insgesamt geben die Höchsterinnen und Höchster ihrer Heimatgemeinde die Durchschnittsnote 1,85. Dabei wird insbesondere die ruhige Wohnlage als wichtig beurteilt. Medizinische Versorgung und Arbeitsplätze sowie die Angebote für Kinder und Jugendliche und für ältere Menschen werden als Vorteile des Lebens in Höchst angeführt. Verbesserungen gewünscht Selbstverständlich konnten auch Wünsche und Anregungen gemacht werden. Der Wunsch nach bürgerfreundlichen Öffnungszeiten im Gemeindeamt ist bereits umgesetzt worden, andere Themen werden in den politischen Gremien behandelt, so Bürgermeister Werner Schneider. Weiter auf Seite 2 1800 1600 1400 1200 1000 800 600 400 200 0 Frage 1: Wie gerne wohnen Sie in Höchst? 74 % + 22 % = 96 1214 % 1644 360 40 gern 73,85 % ziemlich gern 21,90 % eher ungern 2,43 % 14 ungern 0,85 % 16 weiß nicht 0,97 % 100 % 2 Gemeinde Info HÖCHST Erfreulich gute Noten für die Gemeindeverwaltung Fortsetzung von Seite 1 Die Höchster Gemeindeverwaltung erhält von den Bürgerinnen und Bürgern die ausgezeichnete Note 1,85, in jedem Bereich sind mehr als 80 % der Befragten zufrieden mit dem Bürgerservice, den sie in Höchst erhalten. Und 94 % der Befragten erklären auch, dass sie die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Verwaltung als hilfsbereit und freundlich erleben. Die Befragung wurde im Herbst 2007 von der Gemeinde Höchst in Zusammenarbeit mit dem ISK – Institut für Standort-, Regional- und Kommunalentwicklung, Dr. Gerald Mathis, durchgeführt. Die sehr positive Bewertung freut das Team im Gemeindeamt und ist selbstverständlich Ansporn, weiterhin gute Arbeit für die Höchsterinnen und Höchster zu leisten. Das Team im Gemeindeamt Höchst mit Bürgermeister Werner Schneider zeigt sich erfreut über die Anerkennung, die in der Bürgerbefragung geäußert wurde. de-Info zusätzlich zum Gemeindeblatt. Nur wenige regelmäßige Besucher gibt es hingegen bislang im Internet unter www.hoechst.at. Mit etlichen der sonst noch angesprochenen Themen werden sich die Ausschüsse der Gemeinde befassen, wobei etwa der W n s c h u nach mehr Einkaufsmöglichkeiten leider nicht in der Kompetenz der Gemeinde liegt. Entsorgung, Verkehr, Lärmbelästigung und Sicherheit aber stehen auf dem Arbeitsprogramm. Wunsch nach Information Verschiedene Teilnehmer an der Befragung wünschen sich mehr Information über das Gemeindegeschehen. Deshalb erhalten Sie heute bereits die 8. Ausgabe der Gemein- Frage: Wie zufrieden sind Sie mit diesen Dienststellen/Leistungen? 100 % Öffnungszeiten Gemeindeamt 80 % 60 % 40 % 20 % 0% zufrieden unzufrieden Von rund 50 % der Befragten wurde der Wunsch nach längeren Öffnungszeiten im Gemeindeamt geäußert. „Darauf reagieren wir selbstverständlich sofort”, so Bürgermeister Werner Schneider. Ab 1. Mai ist der Parteienverkehr im Gemeindeamt von Montag bis Donnerstag zwischen 7:45 und 12:00 Uhr möglich, am Freitag von 7:45 bis 13:00 Uhr. Zusätzlich ist das Gemeindeamt jeden Dienstag Nachmittag von 14:00 bis 18:00 Uhr geöffnet. Termine gibt es wie bisher auch außerhalb dieser Zeiten nach Vereinbarung. Gemeinde Info HÖCHST 3 Gruppenbild von der Gründungsversammlung des Krankenpflegevereins Rheindelta, zu dem sich die beiden Vereine Höchst-Fußach und Gaißau zusammenschlossen. Gaißau mit an Bord: Krankenpflegeverein Rheindelta Seit dem 15. April 2008 gibt es den Krankenpflegeverein Rheindelta, mit 2.000 Mitgliedern gleichzeitig der größte Verein im Rheindelta. Anlässlich der Jahreshauptversammlung des Krankenpflegevereins Höchst-Fußach erfolgte einstimmig der Zusammenschluss mit dem Krankenpflegeverein Gaißau zum neuen Verein. Durch den Abend im Höchster Pfarrsaal führte Moderator Michael Jagg, welcher auch den „ProjektGospelchor“ leitete, der wie die Gruppe Fourmat die ca. 200 anwesenden Gäste mit schönen Stimmen und Klängen begeisterte. Die Jahreshauptversammlung stand ganz im Zeichen des Zusammenschlusses der Krankenpflegevereine im Rheindelta. Obfrau Adelheid Wlcek begrüßte die zahlreich erschienenen Gäste und konnte von einem erfolgreichen Vereinsjahr berichten. Durch eine Werbeaktion in Höchst und Fußach gelang es, über 400 neue Mitglieder in den Verein aufzunehmen. Die Obfrau lobte die gute Zusammenarbeit im Vorstand und bedankte sich für die Unterstützung, welche der Verein immer wieder von den Gemeinden erhält. Den Krankenschwestern sprach sie ein Kompliment aus für ihre engagierte und vorbildliche Arbeit, welche sie das ganze Jahr über leisten. Gaißau beschlossen. Durch diesen Zusammenschluss hat der Krankenpflegeverein Rheindelta beinahe 2.000 Mitglieder und ist damit der mit Abstand größte Verein im Rheindelta. Elisabeth Schwendinger ist seit 20 Jahren Krankenschwester im Krankenpflegeverein Höchst/Fußach und wurde für diese Treue von der Obfrau und den beiden Bürg e rmeistern Werner Schneider und Ernst Blum gewürdigt und geehrt. Ein Interview mit Bürgermeister Reinhold Eberle zum Zusammenschluss der beiden Krankenpflegev e reine und eine fulminante Einlage von Michael Jagg, dem Gospelchor und der Gruppe Fourmat rundeten die sehr schöne und festliche Jahreshauptversammlung ab. Einstimmige Gründung Unter Punkt sechs der Tagesordnung wurde dann einstimmig die Gründung des Krankenpflegevereins Rheindelta und somit die Aufnahme des Krankenpflegevereins Brandmeldeanlage im Altenwohnheim Mit einer Reihe von Maßnahmen wurde die Sicherheit in unserem Altenwohnheim deutlich verbessert. Eine Kontrolle hatte ergeben, dass die Brandschutzeinrichtungen nicht den aktuellen Anforderungen entsprechen. Neben mehreren baulichen Maßnahmen wurde auch eine moderne Brandmeldeanlage installiert (Bild). Sie ermöglicht im Einsatzfall die direkte Verbindung zur Rettungs- und Feuerwehrleitstelle in Feldkirch. 4 Gemeinde Info HÖCHST Unsere Kinderbetreuung richtet sich nach dem Bedarf Drei Kindergärten, Kleinkinderbetreuung Pinocchio, Eltern-Kind-Zentrum Kunterbunt und Verein Kinderstube – in Höchst steht Eltern eine Auswahl wertvoller Einrichtungen zur Betreuung der Kinder im Vorschulalter zur Verfügung. Ab Herbst können zudem auch Dreijährige den Kindergarten besuchen. Weil dort aber noch Plätze fehlen, werden sie vorläufig im Pinocchio fachkundig betreut, selbstverständlich zum gleichen Tarif, wie er im Kindergarten zu bezahlen ist, also Ä 27,50 pro Monat. Mehr als 170 Kinder im Vorschulalter besuchen derzeit die drei Höchster Kindergärten, ab Herbst steht auch den Dreijährigen ein Platz zur Ve rfügung. Der monatliche Tarif beträgt Ä 27,50 inkl. Bastelbeitrag. Die Kindergartenzeit wird abwechslungsreich und sinnvoll gestaltet, dafür sorgen ausgebildetete Kinderg a rtenpädagoginnen und ihre Helferinnen. gem Sehvermögen in den KG Oberdorf kommen wird. Flexibles Angebot an Betreuung „Wir wollen die Eltern der Kindergärtler nach Kräften unterstützen”, betont Bürgermeister Werner Schneider. Wenn etwa wegen Berufstätigkeit eine durchgehende Betreuung erforderlich ist, findet sich sicher eine Lösung. „Eltern, die das wollen, sollen im Kindergarten nachfragen oder im Gemeindeamt bei Helmut Sparr. Die Kinderbetreuung in Höchst soll möglichst flexibel sein. Dafür setzen wir uns ein.” Viel Abwechslung Natürlich bieten die drei Kindergärten den Buben und Mädchen viel Abwechslung. Gartentage und Waldnachmittage stehen auf dem Programm, es gibt verschiedene Feste und ein umfassendes Bewegungsangebot. Die Kinderbetreuungseinrichtung Pinocchio kann von 2 bis 5 Tagen genutzt werden, Öffnungszeiten täglich von 7:00 bis 13:00 Uhr bzw. 7:30 bis 12:00 Uhr (siehe Seite 5). Gezielte Förderung Selbstverständlich ist die gezielte Sprachförderung für Kinder mit nichtdeutscher Muttersprache an allen drei Kindergärten im Kirchdorf, im Unterdorf und im Oberdorf durch Silke Rezniak und Conny Beggel. Der Integration von Kindern mit besonderem Förderbedarf wird große Aufmerksamkeit geschenkt. So erlernen derzeit zwei Kindergärtnerinnen im Oberdorf die Gebärdensprache, weil im kommenden Jahr ein gehörloses Kind den Kindergarten besuchen wird. Ebenso gibt es Kontakt zum Blindenheim, weil auch ein Kind mit gerin- Private Angebote Zusätzlich zu den Kindergärten finden sich in Höchst zwei rege Privatinitiativen, die ebenfalls von der Gemeinde unterstützt werden. Ganzjährig bietet das Eltern-KindZentrum Kunterbunt die verlängerte Spielgruppe an. Pause ist lediglich zu den Weihnachtsferien und 3 Wochen im Sommer. Öffnungszeiten: 7:30 bis 12.30 Uhr. Die zweite Spielgruppe steht von 8:30 bis 11:15 Uhr offen; hier gilt die Ferienregelung der Schule. Der Monatstarif der Spielgruppe beträgt derzeit Ä 20,- je Tag, bei der verlängerten Spielgruppe Ä 30,- pro Tag. Etwa 30 Kinder werden pro Jahr betreut. Auch diese Tarife können ab Herbst dank der Unterstützung der Gemeinde erheblich reduziert werden. Zwei Waldgruppen und eine Kindergruppe im Haus führt der Verein Kinderstube. 2 bzw. 5 Tage halten sich die „Waldkinder” im Freien auf, die Hausgruppe dauert 5 Tage. Sie hat Betreuungszeiten von 7:30 bis 13 Uhr, Wald 5 Tage: 8 bis 13 Kontakte Gemeindeamt: 7907-24 KG Kirchdorf: 74967 KG Oberdorf: 72421 KG Unterdorf: 72010 Pinocchio: 72219 Kinderstube: 0650/8318400 Kunterbunt: 0699/10695873 In den drei Höchster Kindergärten werden derzeit über 170 Kinder betreut. Gemeinde Info HÖCHST 5 Oben die Waldgruppe des Vereins Kinderstube, links eine Spielgruppe im Eltern-Kind-Zentrum Kunterbunt. Uhr, Wald 2 Tage: 9 bis 12 Uhr. Für Semesterferien, Karwoche und 4 Sommerwochen gibt es Ferienkindergarten mit verbindlicher Anmeldung (auch tageweise möglich). Derzeit werden 49 Kinder betreut, der Regelbeitrag (12 x im Jahr) für fünftägige Gruppen beträgt Ä 75.-, Förderbeitrag Ä 90,-. Regelbeitrag zweitägige Gruppen Ä 35,-. Betreuungszeiten In den drei Höchster Kindergärten K i rc h d o rf, Unterd o rf und Oberdorf werden Kinder im Vorschulalter täglich von Montag bis Freitag jeweils von 7:30 bis 12:00 Uhr fachkundig betreut. Nachmittags sind die Kindergärten am Montag, Dienstag und Donnerstag je- weils von 13:30 bis 16:00 Uhr geöffnet. Zusätzlich wird in allen Kindergärten eine Vormittagsgruppe von 07:00 bis 13:00 Uhr angeboten, bei Bedarf mit Mittagessen. Bis auf drei Wochen (KW 30 bis 32) gibt es in Höchst auch im Sommer Betreuung für die Kinder (jeweils 7:00 bis 13:00 Uhr). Kinderbetreuung: Die Jüngsten zahlen nur noch die Hälfte! Sonntagsreden über Kinderfreundlichkeit helfen Eltern nicht wirklich weiter. Deshalb setzt die Gemeinde Höchst wirksame Maßnahmen und halbiert die Kosten für die Kinderbetreuung im „Pinocchio” für Kinder bis 3 Jahren. Für größere Kinder fällt nur der Kindergartentarif an. Im Pinocchio werden Kinder berufstätiger Mütter Montag bis Freitag von 7:00 bis 13:00 Uhr betreut, Kinder nicht berufstätiger Mütter von 7:30 bis 12:00 Uhr. Insgesamt sind es derzeit 43 Buben und Mädchen. Sommer (KW 30 bis 32)“, so die Leiterin Elizabeth Newertal. Am Nachmittag des 30. April von 13:30 bis 15:30 Uhr können die Eltern zusammen mit ihrem Kind das Pinocchio, Schifflegasse 4, persönlich kennenlernen. Gleichzeitig sollten sie das ausgefüllte Anmeldeformular abgeben. Das Betreuungsjahr beginnt für „Neueinsteiger” am 8. September 2008. Ansprechpartner: Kinderbetreuung Pinocchio, Leiterin Elizabeth Newertal, Höchst, Schifflegasse 4, Tel. 05578/72219 (Vormittag) oder Gemeindeamt Höchst, Helmut Sparr, Tel. 05578/7907-24. Monatstarife ab Herbst (brutto): ● ● ● ● 2 3 4 5 Tage Tage Tage Tage pro pro pro pro Woche Woche Woche Woche Ä Ä Ä Ä 30,45,60,75,- Zwei oder mehr Kinder aus einer Familie erhalten 50 % Rabatt. „Die Betreuung wird auch während der Ferien angeboten, Ausnahme Weihnachtsferien und 3 Wochen im Höchst halbiert ab Herbst die Kosten für die Betreuung von Kindern bis zum Alter von 3 Jahren im Pinocchio. 6 Gemeinde Info HÖCHST Lehrer- und Kindergartentreffen Fachlicher Austausch und Geselligkeit stehen auf der Tagesordnung des Treffens der Lehrerinnen und Lehrer, sowie der Kindergärtnerinnen und Kinderbetreuerinnen, zu dem die Gemeinde Höchst seit vielen Jahren einlädt. Beim heurigen Treffen Anfang April referierte Bezirksschulinspektor Christian Kompatscher zum Thema „Integration im Kindergarten und in der Schule“. Bürgermeister Werner Schneider und die zuständige Gemeinderätin Karin Rezniczek konnten insgesamt 100 Pädagoginnen und Pädagogen von insgesamt neun Höchster Einrichtungen im Feuerwehrhaus Höchst begrüßen und zum Buffet einladen. Natürlich gab es auch kurz gefasst Informationen zum aktuellen Geschehen in Höchst. Die Hauptschule Fachlicher Austausch, geselliges Treffen und gegenseitiges Kennenlernen beim jährlichen Treffen der Pädagoginnen und Pädagogen von Höchst. wird derzeit durch den Neubau des Nordtraktes großzügig saniert. Ebenfalls wird die Bücherei, welche sich im alten Nordtrakt befand, komplett neu gestaltet. Die feierliche Eröffnung der Haupt- schule Höchst ist am 24. Oktober 2008 vorgesehen, gleichzeitig feiert die Hauptschule heuer ihr 40jähriges Bestehen. Am 25. Oktober ist dann die Bevölkerung zum Tag der offenen Türe in die Hauptschule eingeladen. Höchster Termine Theaterpremiere Die Theatergruppe höchst grenzenlos spielt satirische Szenen von Ephraim Kishon, Loriot, Alfred Polgar, Woody Allen u. a.: „Unsere Lieblinge” im Pfarrsaal „Jede Nacht ein neues Glück“ meinen Alex Haas und Stefan Noelle. Lieder, die wir damals am See gehört haben, die wir im Herzen tragen. Und „Unsere Lieblinge“ spielen diese Lieder. Diesmal am Freitag, 9. Mai, um 20:00 Uhr im Pfarrsaal unter dem Motto „Tomorrow never knows”. Karten im Gemeindeamt, Regina Lucic, Ä 8,-; Abendverkauf Ä 10,- kanten laden alle Mamas, Omas und alle anderen zum Muttertagskonzert am Sonntag, 11. Mai, um 18:00 Uhr im Pfarrsaal ein. Für das leibliche und musikalische Wohl wird bestens gesorgt. Eintritt: freiwillige Spenden. „Wie du dir – so ich mir” Samstag, 26. 04., 20:00 Uhr Sonntag, 27. 04., 18:00 Uhr Mittwoch, 30. 04., 20:00 Uhr Samstag, 03. 05., 20:00 Uhr, Sonntag, 04. 05., 20:00 Uhr Kartenvorverkauf im Gemeindeamt, Regina Lucic, Tel. 7907-23 Kleintierzuchtausstellung Am Samstag, 17. Mai, treffen einander alle Freunde der Kleintierzucht wieder bei der Naturparkfarm im Rheinvorland zur großen Ausstellung mit zahlreichen Kleintieren, mit Musik und mit bester Bewirtung. Maibaumfest Maibaumfest am kommenden Donnerstag, 1. Mai, ab 10:00 Uhr auf dem Kirchplatz. Muttertagskonzert Akkordeonkonzert Das Akkordeonorchester mit Gilb e rt Hämmerle lädt am F reitag, 30. Mai, 20:00 Uhr, zum Jubiläums-Konzert in den Pfarrsaal ein. Start der Marktsaison Am Samstag, 3. Mai, startet wieder unsere Marktsaison auf dem Kirchplatz. Beginn 16:00 Uhr. Die Jungmusikantinnen und Musi- Gemeinde Info HÖCHST 7 Verkehrsentwicklung im Zentrum von Höchst Der Höchster Kirchplatz ist besonders ansprechend gestaltet und wird sehr gut angenommen. Die Gemeinde will erreichen, dass sich auch die Verkehrssituation der Hauptverkehrsadern vom Kreisverkehr bis zur Alten Schule zweckmäßig entwickelt. Mit der Erarbeitung von Vorschlägen wurde von der Gemeindevertretung die Firma Metron beauftragt. Der Verkehr im Zentrumsbereich von Höchst ist prägend und je länger je mehr auch störend. Die tages- und jahreszeitlichen Verkehrsspitzen sowie die Zoll- und Abfertigungssituation an der Landesgrenze führen dazu, dass sich die Fahrzeuge zeitweise durch das Ortszentrum und oft auch weiter nach Fußach stauen. Eine wirksame Entlastung der L202, die sowohl eine regionale als auch eine internationale Ve r b i n d u n g s f u n k t i o n aufweist, dürfte noch geraume Zeit beanspruchen. Für die Gemeinde Höchst stellen sich vor diesem Hintergrund drei zentrale Fragen: ● ● und Fußgängerverkehr haben dabei einen hohen Stellenwert. So kommen etwa Mittelzonen in Betracht oder eine andere Ausbildung der Knoten. gen und städtebaulichen Analyse werden zusammen mit der Gemeinde die Zielsetzungen für die Zentrumsentwicklung und die Straßenräume formuliert. Beim ersten Thema „Zentrumsentwicklung“ geht es darum, zweckmäßige Entwicklungen des Zentrums von Höchst aufgrund der Lage, der Standortvorteile und der räumlichen Situation aufzuzeigen. Dabei dürften den beiden Straßenräumen entlang der L40 und der L202 unterschiedliche Bedeutungen zugeordnet werden. Im zweiten Thema werden mit dem „Betriebs- und Gestaltungskonzept“ Möglichkeiten aufgezeigt, wie die Straßen im Querschnitt anders gestaltet werden könnten. Bessere Bedingungen für den Rad- Regionaler Rahmen Das dritte Thema befasst sich mit der Frage, welche Anliegen aus Sicht von Höchst in einem regionalen Rahmen, insbesondere in der konsensorientierten Planung Unteres Rheintal, mittel- und längerfristig zu verfolgen sind. Die Studie der Firma Metron wird in enger Zusammenarbeit mit der Untersuchung Mobilitätsmanagement durchgeführt. Erwartet werden vertiefte Erkenntnisse gerade auch aus der Wechselwirkung zwischen Siedlung und Verkehr. In voraussichtlich zwei bis drei Workshops sollen die Ergebnisse der Bevölkerung vorgestellt und die Vorschläge diskutiert werden. Ergebnisse und Abschluss der Studie werden im Spätherbst erwartet. ● Wie und wohin soll sich das Zentrum entwickeln? Wie soll mit der V erkehrsbelastung und dem Straßenraum umgegangen werden, so dass auch kurzfristig gewisse Verbesserungen erzielt werden können? Welche Lösungsansätze im regionalen Rahmen sollte die Gemeinde weiter verfolgen? Das Schweizer Planungsbüro Metron hat den Auftrag, eine Studie zur Zentrumsentwicklung und zu einem sogenannten Betriebs- und Gestaltungskonzept zu verfassen. In Hard und auch in Bregenz wurden im vergangenen Jahr ähnliche Konzepte für die L202 ausgearbeitet, die interessante und auch kurzfristig umsetzbare Lösungsmöglichkeiten aufgezeigt haben. Die Studie wird in Höchst den Abschnitt Kreisverkehr - Alte Schule untersuchen, einschließlich der unmittelbar angrenzenden Straßenabschnitte. Nach der verkehrsmäßi- Eine Studie soll Verbesserungsmöglichkeiten für unser Zentrum aufzeigen. 8 Gemeinde Info HÖCHST Abteilung Gemeindebauten Zu den vielfältigen Grundaufgaben der Gemeinde gehören die Errichtung, der Betrieb und die Instandhaltung der gemeindeeigenen Einrichtungen und Gebäude wie Kindergärten, Schulen, sonstige Gebäude sowie Spielplätze etc. Ziel der Abteilung „Gemeindebauten” ist es, bei der Neuerrichtung, beim Betrieb und bei der Instandhaltung aller gemeindeeigenen Bauten die Einhaltung der qualitativen, quantitativen, ökologischen und wirtschaftlichen Aspekte sicherzustellen. Dabei orientiert sie sich an den gegebenen und in der Zukunft zu erwartenden Anforderungen. Eine wesentliche Herausforderung ist die Mithilfe bei der Bedarfsplanung und Grundlagenermittlung. Dazu gehören technische Bedarfsplanung, Grundlagenermittlung und Projektierung von Hochbauten der Gemeinde. ein Sanierungsvorschlag samt Kostenschätzung erforderlich. Danach wird ein Leistungsverzeichnis erstellt. Mit der örtlichen Bauaufsicht ist die Kostenkontrolle verbunden, die Projekte müssen abgerechnet werden. Oben die Containerschule, unten die Baustelle der Hauptschule Höchst. Mitarbeit in Gremien Natürlich nimmt der zuständige Mitarbeiter auch an den Auschüssen und Arbeitsgruppen teil und setzt die Beschlüsse um. Er ist zudem Sachbearbeiter für den Ausschuss für Planung und Bau. Weitere Aufgaben Geschäftsführung Wasserverband Rheindelta Ziel der Abteilung Gemeindebauten – besetzt mit Bmstr. Gerhard Wimmersberger – ist es, bei Bauaktivitäten der Gemeinde alle Beteiligten wie Nutzer, Kunden, Vereine und Nachbarn bestmöglichst zu unterstützen. Auftragsvergabe und Controlling Dabei fallen an: Architekturwettbewerbe, Vergabe von geistig schöpferischen Dienstleistungen, Vergabe von Planungs- und Bauleitungsaufträgen sowie Ve rgaben von Bau- und Lieferaufträgen. Oben die Sanierung der Rheinauhalle, unten Baggerarbeiten beim Hafen. Bauprojektmanagement Er ist zuständig für die Bauabwicklung von Neubauten, Zu- und Umbauten von der Vorprojektphase, Planung und Durchführung bis zum Projektabschluss. Dazu erstellt die Abteilung Gemeindebauten eine Grobplanung. Zur Projektplanung gehören Projektstrukturenpläne, Te rmin- und Kostenpläne sowie die Kommunikation innerhalb der Projektorganisation. Nach Start der Arbeiten gilt es die Abläufe zu überwachen und zu pro t o k o l l i e re und schließlich n das Ergebnis zu präsentieren. Kontakt Bmstr. Gerhard Wimmersberger, Telefon 7907-56 gerhard.wimmersberger@hoechst.at Gebäudesanierungen Stehen Gebäudesanierungen an, sind die Grundlagen aufzunehmen und Gutachten zu erstellen, es ist Baumeister Gerhard Wimmersberger Gemeinde Info HÖCHST 9 Die Schenkungsurkunde mit der sich „Cundarat” anno 808 sein Seelenheil durch die Übergabe seiner Grundstücke an das Kloster St. Gallen zu sichern versuchte. Vortrag: 1200 Jahre Höchst Am 22. Juni im Jahre 808 übertrug ein gewisser Cundarat seinen Grundbesitz in „hostadio” an das Kloster St. Gallen. Damit erfolgte die erste urkundliche Erwähnung von Höchst vor 1200 Jahren. In einem Vortrag am Jahrestag der Ausfertigung der Urkunde, am Sonntag, 22. Juni 2008, erläutert Dr. Peter Erhart vom Stiftsarchiv St. Gallen die Bedeutung der Urkunde. Beginn ist um 11:00 Uhr im Alemannensaal der Alten Schule. Höchst ist für die Zeit vor dem Jahr 1000 außerordentlich gut dokumentiert, erstmals vor 1200 Jahren am 22. Juni 808 in einer Schenkungsurkunde zu Gunsten des Klosters St. Gallen. Ein gewisser Cundarat übertrug in diesem Jahr für sein Seelenheil seinen in „Hostadio“ erworbenen Besitz an das Kloster St. Gallen unter der Bedingung, dass sein Sohn Albini vom Kloster zeitlebens Unterhalt genießen sowie jährlich Anspruch auf ein neues Gewand haben solle. Sobald Albini im Hinblick auf Reife und Verdienste als würdig erschien, wurde ihm gemäß der Regel auch die Aufnahme in die Gemeinschaft der Mönche gewährt. Diese Urkunde gibt nun Anlass, sich näher mit dieser fernen Vergangenheit von Höchst auseinanderzusetzen. Vielfach gelten diese Jahrhunderte, das frühe Mittelalter, als dunkle, einzelnen sogar als erfundene Epoche. Tatsächlich sind für den Zeitraum zwischen 500 und 1000 relativ wenige Schriftquellen vorhanden. Auch die Archäologie kann diese Lücke nicht vollständig überbrücken. Dennoch bildet gerade Höchst eine Ausnahme, da es mit sieben Urkunden aus der Zeit vor dem Jahr 1000 sehr dicht dokumentiert ist. Seine Bedeutung lässt sich vor allem am Kaiserbesuch Ottos II. im Jahr 980 ablesen. Dieses Überlieferungsglück beruht einzig und allein auf den Beziehungen zum Kloster St. Gallen, wo mehr als 800 Originalurkunden aus dem frühen Mittelalter erhalten geblieben sind. In einzigartiger Form erö ffnen sie uns ein Bild der damaligen Gesellschaft und ihrer auf Ackerbau und Viehzucht beruhenden Existenz. Kaum ungewöhnlich für diese Zeit war der im Jahr 808 im Kloster St.Gallen vollzogene Rechtsakt: Ein Vater übergab seinen Sohn bereits im Kindesalter an das Kloster und sicherte dessen Auskommen durch eine Güterschenkung. Hatte er mit etwa 15 Jahren die notwendige Reife erlangt, bestätigte er seinen Klostereintritt selbst. Schwierigkeiten bereitet in diesem Fall einzig die Lokalisierung der geschenkten Güter in „Hostadio“. Wurde dieses zunächst immer als das vorarlbergische Höchst identifiziert, vermutete „hostadio”, geschrieben natürlich mit dem „langen s” (s ), das die Älteren noch von der Kurrentschrift kennen. man den Ort bald nördlich des Bodensees. Auch im Heimatbuch von Höchst verzichtete man deshalb auf eine nähere Untersuchung dieser Urkunde von 808 und legte die Ersterwähnung des Ortes als „Hostetharro“ erst ins Jahr 881. Eine solche späte Ersterwähnung ist erstaunlich, da Höchst verhältnismäßig nahe bei St. Gallen liegt und die Beziehungen zwischen den beiden während eines Jahrtausends sehr eng waren. In die Diskussion einbezogen werden muss eine weitere Urkunde aus dem Jahr 819, in der ein „Hohstedthe“ Schauplatz einer Rechtshandlung war. Offenbar waren auch dieses Mal annähernd dieselben Leute als Zeugen anwesend wie im Jahr 808. Der Vergleich dieser Zeugennamen mit anderen Urkunden aus dem Gebiet des nördlichen Rheintals soll nun neue Ergebnisse bei der Identifikation von Höchst ans Licht bringen. Zusätzliche Hilfe bieten die Archivvermerke auf der Rückseite der Pergamenturkunden, die Höchst zum Kapitel III der klösterlichen Güterverwaltung rechnen. Peter Erhart, Stiftsarchiv St. Gallen 10 Gemeinde Info HÖCHST Neue Lebensräume am Alten Rhein Im Rahmen der „Endgestaltung Alter Rhein“ werden unter der Federführung der Internationalen Rheinregulierung von der Mündung bis zum Brugger Loch unterschiedliche ökologische Verbesserungen durchgeführt. Die Bauarbeiten beim Hundesportplatz in Höchst sind bereits abgeschlossen; die Maßnahmen bei der Tennishalle und am Eselschwanz, die im Jänner 2008 begonnen wurden, stehen kurz vor der Fertigstellung. Die Ve r b e s s e ru gen am Alten Rhein n sind einerseits ein Beitrag zum Hochwasserschutz, zugleich entstehen dadurch auch neue Lebensräume für die artenreiche Tier- und Pflanzenwelt der Gewässerauen. Zu diesem Zweck werden neben dem Flussbett neue Nebengewässer angelegt und die teilweise monotonen Ufer durch Baumstämme und Buhnen stru k t u rreicher gestaltet. In erster Linie wird die Fischfauna d u rch diese Maßnahmen gewinnen. Aber auch an Amphibien wurde gedacht: Mit Lehm abgedichtete Teiche bei der Tennishalle und Teiche, deren Wasserstand vom Grundwasser abhängt, werden sich zu wertvollen Laichgebieten für Amphibien entwickeln. Eisvogel (Foto: N. Pühringer) Farbenprächtiger Eisvogel Eine ornithologische Kostbarkeit am Alten Rhein ist der farbenprächtige Eisvogel, der besondere Ansprüche an seinen Lebensraum stellt: Er baut seine Niströhren ausschließlich in Steilwände unmittelbar am Wasser. Daher wurden für diese seltene Vogelart mehrere Steilufer geschaffen. Auch für Enten, Schwäne und Blässhühner sind durch die Nebengewässer mit den neuen Inseln abwechslungsreiche Lebensräume entstanden. Die Vogelwelt wird zudem durch die Schilfröhrichte und Auwälder p ro f i t i e ren, die sich im Uferbereich in den kommenden Jahren entwickeln werEin Naherholungsgebiet von besonderer Qualität den. Die Rückkehr des Bibers Seit etwa zwei Jahren hinterlässt der Biber, der seit mehr als 300 Jahren in Vorarlberg als ausgestorben galt, deutliche Spuren an Bäumen am Alten Rhein. Es ist zu erwarten, dass sich dieser Heimkehrer in den neuen Lebensräumen wohl fühlen wird, hat er doch schon einige neu Der Uferbereich am Alten Rhein wird umfassend neu gestaltet und aufgewertet. Der Übersichtsplan für die Neugestaltung im Bereich Eselschwanz mit deutlicher ökologischer Aufwertung des Gebietes. geschlagene Holzpiloten „verköstigt“ . . . Bis zu sechs Bagger waren gleichzeitig im Einsatz, um die Nebengewässer, Seitenarme, Flachufer und Teiche anzulegen. Wertvolles Kies, das beim Bau der neuen Gewässer angefallen ist, wurde von Baufirmen übernommen. Mit überschüssigem Sand und Lehm konnte beim Eselschwanz ein großflächiger Trockenstandort geschaffen werden, auf dem eine artenreiche Magerwiese entstehen soll. Auf diese Weise profitieren nicht nur die Gewässerbewohner von den Aufwertungsmaßnahmen am Alten Rhein, sondern auch Pflanzen und Tiere naturnah gepflegter Trockenstando rte, zu denen Seltenheiten wie beispielsweise Knabenkräuter oder bunte Schmetterlinge zählen. Obwohl die neuen Lebensräume derzeit noch recht kahl wirken, lässt sich bereits jetzt erahnen, wie sich die Landschaft in wenigen Jahren präsentieren wird, wenn standorttypische Gehölze gepflanzt und die Flächen begrünt wurden. Die ökologischen Verbesserungen sind daher auch eine Bereicherung des Landschaftsbildes und eine Aufwertung des gesamten Naherholungsgebiets Alter Rhein. 50 % Gemeindeförderung für Kiki Höchst fördert Fahrradanhänger besonders großzügig. Der Gemeindevorstand unter Bürgermeister Werner Schneider hat in der Sitzung vom 4. März 2008 folgende Förderung von Fahrradanhängern beschlossen: Der Zuschuss zur Anschaffung eines neuen Fahrradanhängers zum Kindertransport beträgt 50% (!) des Kaufpreises, maximal aber Ä 200,--. Der Zuschuss zur Anschaffung eines neuen F a h rradanhängers zum Lastentransport beträgt ebenfalls 50 % des Kaufpreises, maximal Ä 70,--. Die Förderung kann im Gemeindeamt, Zimmer 10 (Amtskassa, Telefon 7907-21) gegen Vorlage der Original-Rechnung ab sofort beantragt werden. Mit bis zu Ä 200,-- fördert Höchst den Kiki! 12 Gemeinde Info HÖCHST chen, unterstützt die Gemeinde die Anschaffung eines Fahrradcomputers bei CIC-Radsport, Bonigstraße 51, mit einem Gutschein im Wert von Ä 5,--. Weitere Gutscheine können im Gemeindeamt bei Armin Schneider abgeholt werden. Höchst lädt „Helden der Straße” zum FAHR RAD Wettbewerb 2008 14 % aller Wege werden in Vorarlberg mit dem Fahrrad zurückgelegt. Dieser österreichische Spitzenwert soll noch deutlich gesteigert werden. Unter anderem mit dem FAHR RAD Wettbewerb von Vorarlberg MOBIL. Mit dem FAHR RAD Wettbewerb möchte die Gemeinde Höchst Lust machen, mit dem Beginn der warmen Jahreszeit verstärkt auf den „Drahtesel“ umzusatteln. Einfache Kilometererfassung Um die Erfassung der geradelten Kilometer besonders einfach zu ma- Gesucht: Die Helden der Straße Denn die „wahren Helden“ sind nicht (wie in der Autowerbung) in schweren Geländewagen zu finden, sondern auf dem Fahrradsattel. Jede(r) kann gewinnen Im Zentrum des Wettbewerbs steht nicht die sportliche Höchstleistung, sondern eine möglichst breite Beteiligung. Alle Teilnehmer, die bis zum 15. September 2008 mehr als 100 km geradelt sind, nehmen an der Verlosung von attraktiven Preisen teil. Teilnehmen ist ganz einfach: 1. Anmelden ➜ im Internet: www.fahrradwettbewerb.at ➜ mit dem Folder ➜ oder direkt bei Armin Schneider, Tel. 7907-39, E-mail: armin.schneider@hoechst.at 2. Kilometerstand erfassen ➜ über Internet, Fahrtenbuch oder Kilometerzähler ➜ je nach Lust und Laune: täglich, wöchentlich oder auch nur am Stichtag ✁ 3. Schlussstand bekanntgeben ➜ Stichtag ist der 15. September ➜ im Intranet, telefonisch oder per Mail Herausgeber und Verleger: Gemeinde Höchst, 6973 Höchst. Für den Inhalt verantwortlich: Bürgermeister Ing. Werner Schneider. Druck: Hechtdruck, Hard Grundsätzliche Ausrichtung: Informationen über das Geschehen in der Gemeinde Höchst


Höchst Gemeinde Info 2008 06
Mit, 8. Juni 2011 |

Gemeinde Info Amtliche Mitteilung der Gemeinde Höchst – Nr. 9 – Juni 2008 www.hoechst.at – gemeindeamt@hoechst.at Aus dem Inhalt Hauptschule und Bücherei Rechnungsabschluss 2007 Schüler und Senioren Ganztageskindergarten Festsommer in Höchst 3 4 7 9 11 Liebe Höchsterinnen und Höchster! Als Gemeinde versuchen wir, anstehende Probleme bedarfsorientiert zu lösen. Dies ist uns in vielen Bereichen gelungen. Ein großes Problem in unserer Gemeinde ist die aktuelle Verkehrssituation. Deshalb hat die Gemeindevertretung in Zusammenarbeit mit dem Energieinstitut eine Arbeitsg ruppe „Mobilitätsmanagement” gebildet. Die Bevölkerung ist eingeladen, in Arbeitsgru ppen mitzuwirken. Neben dem Transitverkehr gehört die Aufmerksamtkeit dabei auch dem hausgemachten Individualverkehr. Auch die VISION RHEINTAL beschäftigt sich mit überregionalen Problemen und auch hier ist die Gemeinde Höchst aktiv integriert. Für Bundesstraße, Brugger Straße und Landstraße Richtung Gaißau sucht die Firma METRON Lösungsansätze für eine Ve rkehrsberuhigung. Dabei geht es auch um die Entwicklung unseres Z e n t rums. Wir wollen gemeinsam mit der Bevölkerung unsere Zukunft gestalten und hoff e n auf rege Mitarbeit. Ich wünsche allen eine schöne Sommerzeit und erholsame Urlaubstage. Ihr Bürgermeister Werner Schneider Zentrumsplanung und Mobilität: Alle zur Mitarbeit eingeladen! Ein Verkehrs- und Gestaltungskonzept für das Ortszentrum von Höchst ist in Vorbereitung, zudem befassen sich Arbeitsgruppen mit verschiedenen Aspekten zum Thema „Mobilität”. Die Höchsterinnen und Höchster sind herzlich eingeladen, ihre Meinung und ihre Vorschläge zu den beiden Bereichen einzubringen. „Es geht um unsere Heimatgemeinde, um unseren Lebensbereich. Deshalb sind alle Interessierten dazu eingeladen, sich in ihre eigenen Angelegenheiten einzumischen. Sicher braucht es für solche Planungen Fachleute, wir müssen ihnen aber sagen, welche Vorstellungen wir haben. Schließlich wohnen wir hier in Höchst”, so Bürgermester Werner Schneider. Siehe Seiten 2 + 3 Unser Ortszentrum ist immer wieder Stauzone für den Verkehr von der Grenze und zur Grenze. Der ständig zunehmende Verkehr ist sicher ein entscheidendes Thema sowohl bei der Zentrumsplanung als auch in den Arbeitsgruppen, die sich mit der Mobilität befassen. 2 Gemeinde Info HÖCHST „Mobilitätsmanagement”: Höchster Bevölkerung zur Mitarbeit eingeladen Nach der sehr erfreulichen Bürgerbefragung geht es nun um die Umsetzung erster Themen, die den Bürgern und natürlich auch der Gemeinde am Herzen liegen. Vorrangig steht dabei auch die Mobilität im Vordergrund. Verschiedene Arbeitsgruppen, die auf die Mitarbeit interessierter Bürger hoffen (siehe Kasten unten), werden konkrete Projektvorschläge besprechen und weiter „auf Schiene” halten. In diesen interkommunalen Arbeitsgruppen sind auch Vertreter aus der Gemeinde Gaißau sowie die großen ansässigen Firmen vertreten. Die Arbeitsgruppen behandeln folgende Themen: Arbeitsgruppe Radverkehr Ziel dieser Gruppe ist die Förderung des Fahrrads im Alltagsverkehr. Durch Verbesserungen im Bereich Sicherheit, durch Ausbau und Verbesserung des Radwegenetzes für Alltagsradler, durch Lückenschlüsse und neue Verbindungen, sowie durch attraktive Abstellanlagen. Viele Wege lassen sich leicht zu Fuß oder per Fahrrad bewältigen. und Fußgängern zur gegenseitigen Rücksichtnahme. Arbeitsgruppe Bewusstseinsbildung Diese Arbeitsgruppe wird sich mit Öffentlichkeitsarbeit und Aktionen für einen vernünftigen, bewussten Umgang mit Mobilität einsetzen. Im Mittelpunkt stehen Themen wie Nahversorgung, Reduzierung des Hol- und Bringverkehrs an Schulen und Kindergärten und die Sensibilisierung von Autofahrern, Radlern Arbeitsgruppe Öffentlicher Verkehr Ziel dieser Arbeitsgruppe ist die Entwicklung von Maßnahmen zur weiteren Verbesserung im Bereich des öffentlichen Verkehrs innerhalb von Höchst sowie zu den wichtigen regionalen Zielpunkten. Arbeitsgruppe Pendlermobilität Ziel dieser Arbeitsgruppe ist die Entwicklung und Umsetzung von Maßnahmen, die zur Reduktion des motorisierten Pendlerverkehrs führen. Arbeitsgruppe Straßenraumgestaltung Diese Arbeitsgruppe setzt sich mit dem Thema „siedlungsorientierte“ Straßenraumgestaltung auseinander. Ziel ist es, die Straßen im Siedlungsgebiet so zu gestalten, dass gerade auf Nebenstraßen eine Koexistenz zwischen den unterschiedlichen Verkehrsteilnehmern und den Bedürfnissen der Anrainer möglich wird. Mitarbeit erwünscht! Höchsterinnen und Höchster, die sich für die Themen dieser Arbeitsgruppen interessieren und das Gemeindegeschehen aktiv mitgestalten möchten, sind freundlich eingeladen, sich im Gemeindeamt Höchst (Tel. 7907) zu melden. Im Gemeindeamt freut man sich über jede Anruferin und jeden Anrufer! Radverkehr und öffentlicher Verkehr sind wichtige Themen in den Arbeitsgruppen, zu denen die Gemeinde alle Interessierten einlädt. Gemeinde Info HÖCHST 3 ziehen. Am F reitag, 24. Oktober 2008, wird Pfarrer Willi Schwärzler die Räumlichkeiten der Hauptschule und der Bücherei/Spielothek einweihen. Am Samstag, den 25. Oktober, findet ein Tag der offenen Tür statt, zu dem die Höchster Bevölkerung recht herzlich eingeladen ist. Im Rahmen der Eröffnung wird eine Festschrift „40 Jahre Hauptschule” aufgelegt, in der auch die Namen aller ehemaligen Schüler veröffentlicht werden. Selbstverständlich wird auch ein tolles Rahmenprogramm über die Bühne gehen, das von den Schülern der Hauptschule und den MitarbeiterInnen der Bücherei/Spielothek gestaltet wird. Die Bücherei und Spielothek ist bereits ab 5. September 2008 in den neuen Räumlichkeiten für Sie da! Nähere Infos erhalten Sie in der nächsten Gemeinde-Info. Hauptschule und Bücherei Die neu gestaltete Hauptschule und die Bücherei/Spielothek können im kommenden Schuljahr eröffnet werden Die Höchster Hauptschüler können sich freuen: Die Zeit des Provisoriums ist beendet, bald dürfen sie in die neu gestaltete Hauptschule ein- Die Arbeiten an Hauptschule und Bücherei laufen auf Hochtouren. Zentrumsplanung: Gemeinde setzt auf Bürger-Mitarbeit Die Gemeinde Höchst setzt einmal mehr auf die Mitarbeit der Bürger und Bürgerinnen: Parallel zur Arbeitsgruppe „Mobilitätsmanagement” ist die Verkehrsplanungsfirma Metron mit der Erstellung eines Verkehrsund Gestaltungskonzepts für das Höchster Zentrum beauftragt worden. Ziel ist es, Vorschläge zu entwickeln, wie das derzeit vom Verkehr dominierte Höchster Gemeindezentrum aufgewertet und attraktiver gemacht werden kann. Als Auftakt für diesen offenen Planungsprozess wird die Höchster Bevölkerung zu einer so genannten „Planungswerkstatt” eingeladen (siehe Kasten rechts). Neben Informationen über Ziele und Inhalte des Planungsauftrages an die Firma Metron sind alle Bürgerinnen und Bürger eingeladen, wichtige Ziele und Anforderungen an die verkehrstechnische und bauliche Entwicklung unseres Ortszentrums zu erarbeiten und zu formulieren. Im Zusammenhang mit der zukünftigen Zentrumsentwicklung stellen sich folgende Fragen: 1. Wie soll sich das Zentrum bzgl. Ausdehnung und Größe entwickeln? Welches sind die Rahmenbedingungen bzgl. Höhe der Gebäude und der Dichte? 2. Welche Bedeutung wird den ö ffentlichen Räumen zugeordnet? Wie sollen die öffentlichen Räume gemäß ihrer unterschiedlichen Funktionen gestaltet werden? 3. Wie soll die Erschließung des Rad- und Fußwegenetzes erfolgen? Information aus erster Hand Die „Planungswerkstatt”, bei der die Bevölkerung die Möglichkeit zur Mitgestaltung des unmittelbaren Lebensraums hat, findet am Freitag, den 4. Juli 2008, um 19 Uhr im Höchster Feuerwehrhaus statt. Auf Grund der eingeschränkten Parkplatzmöglichkeiten und aus ökologischen Gründen ersuchen die Gemeindeverantwortlichen, auf das Auto zu verzichten und lieber mit dem Fahrrad oder zu Fuß zu kommen. 4. In welcher Art soll das Zentrum von Höchst ausgebildet werden, z.B. Nutzung, Nahversorgung, Verkehr, Aufenthaltsbereiche? Diese und weitere Fragen sollen unter Mithilfe der Bürger und Bürgerinnen zum Wohl der Gemeinde gelöst werden. 4 Gemeinde Info HÖCHST Rechnungsabschluss 2007 In der Sitzung der Gemeindevertretung vom 20. Mai 2008 wurde über den Rechnungsabschluss 2007 beraten und dieser einstimmig beschlossen. Der Rechnungsabschluss 2007 ergibt einen Gesamtumfang an Einnahmen und Ausgaben von Ä 19,569 Mio. Die Einnahmen aus der Kommunalsteuer steigerten sich auf Grund der ausgezeichneten wirtschaftlichen Entwicklung bei den Höchster Betrieben auf Ä 4,026 Mio. oder rund 8 %. Ebenso erfreulich entwickelten sich die Ertragsanteile an gemeinschaftlichen Bundesabgaben mit einer Steigerung von 8 % gegenüber dem Vorjahr auf Ä 4,652 Mio. Die vielseitigen Aufgaben der Gemeinde ist durch diese Ertragssteigerungen leichter zu bewältigen, wobei diese Mittel selbstverständlich sparsam einzusetzen sind. Die Personalkosten konnten, wie schon im Vorjahr, konstant gehalten werden. Im Sozialbereich ist die Gemeinde ihren Verpflichtungen für die Bereiche Sozialfonds, Pflegegeldbeitrag, Beiträge an Krankenanstalten, Krankenpflege und Lebensraum Höchst mit einem Gesamtbetrag von Ä 2,115 Mio. nachgekommen. Die Investitionen beliefen sich im Jahre 2007 auf beachtliche Ä 3,925 Mio und setzen sich aus Investitionen in Gebäude, Einrichtungsgegenstände, Fahrzeuge, Kanalisation, Grund und Boden sowie Beteiligungen zusammen. Einrichtungen erhalten Ein nicht unbedeutender wirtschaftlicher Faktor für die heimische Wirtschaft ist auch die Erhaltung der gemeindeeigenen Einrichtungen welche sich mit Ä 522.000,-- im Rechnungsabschluss bemerkbar machen. Auch das Ortsbild profitiert von den Investitionen der Gemeinde. Kinder und Jugendliche Für Unterricht und Kinderbetreuung wendete die Gemeinde Höchst 2007 insgesamt rund Ä 2,176 Mio auf, die offene Jugendarbeit kostete im vergangenen Jahr Ä 66.000,00. Der Bereich Sport wird mit Ä 342.000,00 unterstützt. Großer Erfolg der Solar-Aktion! Im Rahmen der Solar-Aktion wurden in Höchst im vergangenen Halbjahr in Summe 93 Solarberatungen durchgeführt. Erfahrungen aus anderen Regionen zeigen, dass im Schnitt mindestens jede dritte Beratung zur Umsetzung einer Solaranlage führt. Diesem Trend zur Folge w e r d e n somit 30 Wohnhäuser durch die A k t i o n nachträglich mit einer Solaranlage ausgestattet w e r d e n bzw. zusätzlich 250 m2 Kollektorf l ache errichtet. Damit Steigende Energiepreise machen Solartechnik noch attraktiver. wird jährlich eine Energiemenge von rund 85.000 kWh eingespart. Auf die Lebensdauer der Anlagen bezogen können damit über 370 Tonnen CO2 eingespart werden. Das entspricht der Menge CO2, die in einer Waldfläche von 18.000 m2 gespeichert ist. Mit anderen Worten: Um die gleiche Menge CO2 in Form von Holz aus der Atmosphäre zu binden, müsste eine Fläche von 18.000 m2 Wald aufgeforstet werden. Die Sonne schickt keine Rechnung Solaranlagen sind eine wichtiger Beitrag zum Klimaschutz. Ein Beitrag, der sich angesichts stetig steigender Energiepreise auch finanziell bezahlt macht. Denn nur die Sonne schickt keine Rechnung! Gemeinde Info HÖCHST 5 Tamara Hämmerle unterstützte ihren Vater Markus im Bauhof der Gemeinde (links), Romina Blum interessierte sich für die Tätigkeit ihres Vaters Fredi im Wasserwerk Höchst. Wo schaffat eigentlich der Papa? Wo Vater oder Mutter oder ein Bekannter der Familie arbeiten, das konnten zahlreiche Mädchen in Vorarlberg am „girls day” erkunden. „ Wenn du schon immer wissen wolltest, wie ein Arbeitstag deiner Eltern ausschaut, hast du jetzt die einmalige Chance, hinter die beruflichen Kulissen zu schauen”, so die Information zum „girls day”. Die Mädchen zwischen 10 und 14 erhielten Einblick in verschiedene Berufsfelder und sammelten erste praktische Erfahrungen. Auch in der Gemeinde Höchst wollten zwei Mädchen wissen, wo der Papa arbeitet. Tamara Hämmerle erlebte den Arbeitstag mit Vater Markus Hämmerle im Bauhof, wo es die unterschiedlichsten Arbeiten zu erledigen gibt. Romina Blum erfuhr von Vater Fredi Blum, was ein W s s e rmeister alles zu erledigen a hat, damit die Höchster Haushalte mit gutem Trinkwasser versorgt werden. Trinkwassertest mit Romina und Schaufeleinsatz für Tamara. Musiklehrer-Treff Kürzlich fand das jährliche Treffen der Gemeinde mit den Lehrerinnen und Lehrern der Rheintalischen Musikschule im Gasthof Schwanen statt. Bürg e rm eister We rner Schneider konnte an diesem Abend auch den Direktor der Rheintalischen Musikschule Herr Karl Matheisl begrüßen. Das Treffen soll neben dem Gedankenaustausch auch ein Dank der Gemeinde für die gute Zusammenarbeit sein. Gedankenaustausch und Dankabstattung beim Treffen mit den Musiklehrerinnen und -lehrern der Rheintalischen Musikschule. In Höchst werden insgesamt 274 Jugendliche und 22 Erwachsene von 27 Lehrpersonen in der Alten Schule, im Pfarrzentrum und in der Volksschule Kirchdorf unterrichtet. Derzeit besteht in Höchst die Möglichkeit, 14 Instrumente zu erlernen. Info: Rheintalische Musikschule, Telefon 05577/84390 6 Gemeinde Info HÖCHST Mit dem Strahlrohr spritzen oder ein echtes Feuer löschen zu dürfen war für die Volksschüler ein besonderes Erlebnis. Schüler zu Besuch bei der Feuerwehr Auch in diesem Jahr waren wieder sämtliche Drittklässler der Höchster Volkschulen im Rahmen des Projektes „Kennenlernen der Gemeinde“ zu Besuch bei der Feuerwehr Höchst. Die 112 Schülerinnen und Schüler zeigten Interesse für alles, was mit der Feuerwehr zu tun hat. In einem verrauchten Raum gab es Süßigkeiten zu finden, gut kamen das Löschen mit einem Feuerlöscher und selbstverständlich auch das Mitfahren in einem Feuerwehrauto an. Zum ersten Mal konnten heuer die Schüler ihre Kameraden durch die neue Wärmebildkamera beobachten. Die vielen Fragen der Schüler bewiesen einmal mehr das Interesse von jungen Leuten an der Feuerwehr. Die am meisten gestellte Frage waren wie jedes Jahr: „Wo ist die Stange zum Runterrutschen?“ Ein Dank gilt den Helfern aus den Reihen der Feuerwehr, ohne ihre Mitarbeit wäre es wohl nicht möglich, so vielen Besuchern einen Einblick in das Geschehen der Feuerwehr zu geben. Deutschkurs für türkische Frauen Auch dieses Jahr hat die Gemeinde wieder einen Deutschkurs in Höchst angeboten. Eingeladen waren die Mütter von Kindergärtlern und Volksschülern aus Höchst. An zehn Samstag Nachmittagen haben Frauen aus Höchst und Umgebung zusammen mit der Kursleiterin Angelika Diem-Türtscher fleißig gearbeitet. Ziel des Kurses ist es, positive Erfahrungen mit der deutschen Sprache zu machen, zum Sprechen anzuregen, U n s i c h e rh e i t e n abzubauen und sie dahingehend zu motivieren, Deutsch zu sprechen und ev. auch weitere Kurse bei AK oder VHS zu besuchen, damit sie im Alltag besser zurechtkommen. Deutsch zu lernen fällt manchen Frauen schwer, da ihnen oftmals eine gute Schulbildung fehlt und zum anderen Sprechvorbilder und Kontakte fehlen. Manchmal sprechen wir Vorarlberger einfach falsch („Du mir geben!!”) und so fällt es schwer, diese Sprache richtig lernen zu können. Mit viel Freude und Spaß haben die Frauen unter sich gelernt: auf einer riesigen Vorarlbergkarte wurde z.B. lokalisiert, wo Verwandte von der Kursteilnehmerinnen in Vorarlberg leben und damit auch gleich geografische und grammatikalische Inhalte gemeinsam geübt. Teilnehmerinnen mit Kursleiterin Angelika Diem-Türtscher. Gemeinde Info HÖCHST 7 Schüler gerngesehene Gäste im Altenwohnheim Höchster Hauptschüler haben im zu Ende gehenden Schuljahr Bewohner der Altenwohnheime in Höchst und Gaißau besucht und viel Zeit mit ihnen verbracht. Betreuung und Aktivierung tragen wesentlich dazu bei, alten Menschen größtmögliche Selbständigkeit und ein Altern in Würde und Zufriedenheit zu ermöglichen. Mit dem Projekt „Alt und Jung verbinden“ und mit Einsatz eines Seniorencomputers bietet das Altenwohnheim Höchst ein speziell für alte Menschen entwickeltes System auf der Basis Internet an. Es kann in Ergänzung zu menschlicher Begleitung und Anleitung einen wichtigen Beitrag bei der Bemühung um aktive Betreuung und Mobilisierung leisten. Ziel ist nicht, den betreuenden Menschen zu ersetzen, sondern ihm oder ihr ein Instrument an die Hand zu geben, das die Umsetzung der aktiven Betreuung erleichtert und ergänzt. Abwärtsspirale. Aber nicht immer ist dieser Kontakt zu Verwandten möglich – etwa, wenn diese weit entfernt wohnen. dazu bei, individuelle Interessen zu erfahren. Bald gab es Schülerbesuche zum Kaffee, die Kinder halfen beim Ausschank von Getränken, verteilten Kuchen, spielten Karten und Brettspiele mit unseren Senioren, musizierten und blieben so mit diesen in Kontakt. Alt und Jung verbinden Mit diesem Leitgedanken starteten zwölf Schülerinnen und Schüler der Hauptschule Höchst im Herbst 2004 das Gemeinschaftsprojekt „Alt und Jung verbinden“. Sie begleiteten im Schuljahr 2004/05 jeweils einen Bewohner des Altenwohnheimes Höchst am Seniorencomputer. Ein kleines Fest zum Start erleichterte das Kennenlernen. Es folgten regelmäßige Besuche, die Schüler übten mit den Hausbewohnern am Computer. Bald zeigte sich, dass nicht der Computer im Vord e rgrund steht, sondern der zwischenmenschliche Kontakt. Der Umgang mit dem Seniorencomputer trug 21 Schüler machten mit Im Schuljahr 2007/08 starteten 21 Schülerinnen und Schüler unserer 4. Klassen neu in diesem Projekt. Da die Anzahl der SchülerInnen größer ist als das Altenwohnheim in Höchst verkraften kann, hat sich das Projekt bis nach Gaißau ausgeweitet. Gaißauer waren sehr erfreut Die Bewohner des Altenwohnheims Gaißau freuen sich sehr, dass auch sie Besuch von jungen Menschen aus dem Dorf bekommen. Sie warten immer schon unter der Haustür auf „ihre Jungen“! Die Besuche der Jugendlichen werden in einem Heft aufgezeichnet, alle Schüler beschreiben wie in einem Tagebuch ihre Tätigkeiten und Erlebnisse. Das ist Voraussetzung dafür, im Juni eine Urkunde überreicht zu bekommen. Kommunikation Alte Menschen sollen weiter mit ihrer Umwelt kommunizieren. Wenn sie den inneren Rückzug antreten, führt das schnell zu einer Selbständig arbeiten Die Jugendlichen arbeiten selbständig, das heißt ohne dauernde Begleitung einer Lehrperson. Eigenverantwortlichkeit und Selbständigkeit sind deshalb die vordergründigen Kompetenzen, um im Projekt erfolgreich zu sein. In dieser Woche fand die offizielle Zert i f i z i e rung der erfolgreichen Teilnahme am Projekt statt. Wi r sind auf unsere „Absolventen“ sehr stolz! Gudrun Brunner, Direktorin HS Höchst und Benedikt Huter, Leiter des Altenwohnheimes Höchst Gemeinsames Spiel und der Kontakt zwischen Alt und Jung waren für die Schülerinnen udn Schüler und für die Heimbewohner ein Erlebnis. 8 Gemeinde Info HÖCHST Landtagsvizepräsidentin Dr. Gabriele Nußbaumer, Vizebürgermeisterin Karin Rezniczek, Helga Lau, Claudia Berbig, Landesstatthalter Mag. Markus Wallner, Landesrat Dieter Egger, Landtagsvizepräsidentin Dr. Bernadette Mennel (vorne von links). Heidi SchusterBurda, Martina Rüscher und Bundesrat Edgar Mayer (hintere Reihe von links). Höhere Akzeptanz für Menschen mit Handicap Unter dem Titel „ICH BIN DABEI! Chancen geben – Chancen nutzen” sind im Land Vorarlberg in den nächsten 5 Jahren verschiedene Maßnahmen geplant, die Menschen mit Behinderung verstärkt in den Mittelpunkt rücken. Diese Informationsoffensive verfolgt das Ziel, die Menschen im Land für dieses Thema zu sensibilisieren und allfällige Ängste und Unsicherheiten im Umgang mit Menschen mit Behinderungen zu beseitigen. Beim Start der Kampagne der Vorarlberger Landesre g i e rung am 2. Juni 2008 wurde von Vizebürgermeisterin Karin Rezniczek auch unsere integrative Mitarbeiterin Claudia Berbig mit ihrer Betreuerin Helga Lau in der Gemeindeverwaltung vorgestellt. Dieser integrative Arbeitsplatz im Gemeindeamt Höchst wurde von Bürg e rm e i s t e r We rner Schneider bereits im September 2002 eingerichtet. währleisten. Integration darf keine halbherzige Sache sein. Für unsere Mitarbeiterin Claudia bedeutet der integrative Arbeitsplatz einen wichtigen Schritt auf ihrem Weg zur größtmöglichen Selbstständigkeit. Sie ist gefordert, ihre Arbeit wird von den Kollegen und von der Öffentlichkeit geschätzt und anerkannt. Durch die im Gemeindeamt geschaffenen Strukturen, die dauernde Evaluierung zur Standortbestimmung und die Einbeziehung von Fachleuten und Vertrauenspersonen werden wir einen dauernden und erfüllenden Arbeitsplatz für Claudia erhalten. Die Akzeptanz und eine breite Anerkennung durch die Bevölkerung bestärken bei den Bemühungen, einem benachteiligten Menschen Bedeutung, Struktur, Inhalt, Sinn, H o ffnung und Lebensfreude vermitteln können. Jeder von uns kann in eine Lebenslage kommen, in der er – vielleicht sogar von einem Moment auf den anderen – besondere Bedürfnisse hat, in der bisher Selbstverständliches nicht mehr selbstverständlich ist. Es ist eine Herausforderung unserer Gesellschaft, erfolgreiche Wege zur Integration von Menschen mit einer Behinderung zu schaffen und zu nützen. Wir sind alle gemeinsam dazu aufgefordert, spezifische Arbeitsplätze für benachteiligte Menschen zu schaffen und zu sichern und eine Arbeitslosigkeit behinderter Menschen zu vermeiden. Wirksame Unterstützung Die Gemeinde Höchst steht zur sozialen und gesellschaftlichen Ve r a n t w o rtung der Gemeinde, Menschen mit Behinderung zu unterstützen und die Gleichwertigkeit ihrer Lebensbedingungen zu ge- Gemeinde Info HÖCHST 9 Ab Herbst auch Ganztagesbetreuung für Kinderg ä rtler Höchst erhält ab Herbst 2008 eine Kindergartengruppe mit Ganztagsbetreuung. Das ist ein wesentliches Ergebnis einer Besprechung, die am 20. Mai im Gemeindeamt stattgefunden hat. Die Kinderbetreuung in Höchst war das Thema der Zusammenkunft mit Landesrat Siegi Stemer, Bürgermeister Werner Schneider, Vizebürgermeisterin Karin Rezniczek und den Leiterinnen der Kinderbetreuungseinrichtungen. Ziel dieses Treffens war das derzeitig vorhandene Angebot an Kinderbetre u u n g smöglichkeiten zu verbessern bzw. zu optimieren. Der Kindergarten ist längst nicht mehr nur eine Art familienergänzende Betreuungseinrichtung. Erziehung, Bildung und Betreuung bilden in der Kindergartenpädagogik eine untrennbare Einheit. Die schrittweise Öffnung der Kindergärten für Dreijährige stellte die Pädagoginnen ebenso vor neue Herausforderungen wie die Flexibilität bei den Betreuungszeiten. Besprechung zum Thema Kinderbetreuung in Höchst mit Landesrat Siegi Stemer im Gemeindeamt Höchst. g e l g ruppen mit Betre u u n g s z e i t e n von 7:30 bis 12:00 Uhr und drei Nachmittagen auch die Vormittagsgruppe. Sie ist besonders für Mütter oder Väter wichtig, die vormittags arbeiten. Kinder werden in diesen Gruppen von Montag bis Freitag von 7:00 bis 13:00 Uhr betreut. Ab Herbst wird neu die Ganztagesgruppe angeboten. Die Gruppe wird als Außenstelle des Kindergartens Kirchdorf im Pfarrzentrum geführt. Dort werden ab Herbst die Räume wieder frei, die während der Bauzeit von der Bücherei / Spielothek genutzt worden sind. Kinder von Montag bis Freitag jeweils zwischen 7:00 und 18:00 Uhr betreut. Berufstätige Eltern von Kindern von 3 bis 6 Jahren wissen ihren Nachwuchs also in guten Händen. Der Monatstarif für die Ganztagesbetreuung beträgt Ä 50,-. 80 % der Kinder betreut In Spielgruppen und Kindergärten, öffentlichen und privaten Einrichtungen werden nach derzeitigem Stand 328 Kinder im Alter zwischen 1,5 und 6 Jahren betreut. Das sind rund 80 % der 412 Kinder in diesem Alter, die insgesamt in Höchst leben. Rund 70 % besuchen eine öffentliche Einrichtung, 30 % werden in privaten Einrichtungen betreut. G a n z t a g e s g ru pe im Pfarrzentrum p In den vergangenen Jahren wurde gerade in Höchst immer wieder versucht, die Öffnungszeiten der Kinderbetreuungseinrichtungen an den Bedarf der Eltern anzupassen. Deshalb gibt es etwa neben den Re- Betreuung von 7:00 bis 18:00 Uhr In dieser neuen Gruppe werden Für die Höchster Kinder und ihre Eltern steht eine erfreuliche Auswahl an privaten und öffentlichen Betreuungseinrichtungen zur Verfügung. 10 Gemeinde Info HÖCHST Neuer Allradtraktor für unseren Bauhof Da der Fendt-Traktor des Höchster Bauhofes heuer 25 Jahre alt ist und schon langsam unter manchen „Krankheiten“ leidet, ist für die Zukunft ein Ersatz erforderlich. Die Wahl fiel auf einen Allradtraktor der Marke John Deere 6230 Premium. Damit kann die Bauhofmannschaft den Winterdienst, Maßnahmen zur Straßenerhaltung, Straßenkehru ngen und verschiedene sonstige Arbeiten wieder gewährleisten. Hoffentlich auch für die nächsten 25 Jahre . . . Der John Deere 6230 Premium leistet 81 kW (110 PS) und verfügt bei 4 Zylindern über einen Hubraum von 4530 ccm. Ein Kraftpaket für den Einsatz in Höchst. Sein Power-Ouad Getriebe hat 24 Vo r- und 24 Rückwärtsgänge sowie Allrad mit automatischem Selbstsperrd i ff e rential. Frontachse und Kabine sind gefedert, eine Fronthebeeinrichtung und die Frontzapfwelle vervollständigen die Ausstattung. Höchster Sommermarkt Der Höchster Markt findet am Samstag, den 28. Juni, in der Zeit von 16:00 bis 22:00 Uhr auf dem teilweise überdachten Kirchplatz statt. Voraussichtliches Programm: - Musikalische Unterhaltung „Kreuzdorfer“ - Auftritt der Jungmusikanten der Bürgermusik Höchst - Fahrradwettbewerb – Vorarlberg Mobil - Modenschau Patrozinium Am Sonntag, 29. Juni, Hl. Petrus und Hl. Paulus, feiert die Pfarre Höchst ihr Patrozinium. Im feierlichen Gottesdienst um 10:15 Uhr singt der Chor St. Johann die Krönungsmesse von Mozart. Anschließend Bewirtung! Konzert Block-Buster Konzert „Block-Buster“ am Samstag, 28. Juni, 20:00 Uhr, im Pfarrzentrum Die Band BLOCK-BUSTER bringt die goldenen 70’er Jahre und deren Rock Songs ins neue Jahrtausend. Block-Buster bringen ein Stück handgemachter Musik der guten alten Zeit wieder auf die Bühne. Eintritt: Vorverkauf Ä 8,- bzw. Abendkassa Ä 10,-. Vorverkauf im Gemeindeamt, Zi. 12, Tel. 78/79072, E-Mail: regina.lucic@hoechst.at, bei allen Raiffeisenbanken oder online auf www.hoechst.at Gemeinde Info HÖCHST 11 Sport- und Spielwochen Bereits zum 18. Mal finden die von der Gemeinde organisierten Sportund Spielwochen statt. In der Zeit vom 18. August bis zum 5. September bieten wieder mehrere Höchster Vereine zahlreiche Aktivitäten im Rahmen der Sportund Spielwochen an. Dies führt zu einem breiten Angebot an Sport-, Kultur- und Spielmöglichkeiten. Dies ist eine große Chance für Kinder und Jugendliche, neue und interessante Sportarten kennen zu lernen oder z. B. Theaterluft zu schnuppern. Im letzten Jahr haben insgesamt 200 Kinder teilgenommen, die sich nicht nur bei einer der 18 möglichen Veranstaltungen angemeldet haben, sondern gleich für mehrere Aktivitäten. Insgesamt wurden daher über 600 verschiedene Teilnahmen der Kinder registriert. Nähere Informationen gibt es im Prospekt für die Anmeldung, der in der ersten Juliwoche im Gemeindeblatt eingelegt bzw. in den Volksschulen und der Hauptschule ausgeteilt wird. Zahlreiche Höchster Vereine machen den Kindern ein tolles Angebot. 1. Höchster Dämmerschoppen Erstmals veranstaltet der Schalmeienzug Höchst am Samstag, 12. Juli 2008, den „Höchster Dämmerschoppen“. Ab 17:00 Uhr können sich Kinder am Kirchplatz beim Spielbus des Vo r a r l b e rger Kinderd o rfes austoben. Für Spiel, Spaß und Action sorgt auch die freiwillige Feuerwehr Höchst bei einem „Tag der offenen Tür“ mit Feuerwehrautos und Drehleiter. Musikalisch umrahmt wird der Dämmerschoppen durch die Bürgermusik Höchst. Im Anschluss sorgt die Band „Zündstoff“ mit volkstümlicher Musik bis hin zu Hits aus „alten Zeiten“ und aktuellen Charts für Tanz und Unterhaltung. Als Höhepunkt startet um 22:30 Uhr das Klangfeuerwerk mit einer spektakulären Lichtershow. Für das leibliche Wohl ist an unseren Wi rtschaftsständen und der Weinlaube gesorgt. Bei schlechter Witterung findet die Veranstaltung am Samstag, 19. Juli 2008, mit der Party-Band „EdelVoice“ statt. www.schalmeienzug.at Landesfeuerwehrfest in Fußach 4.- 6. Juli Unsere Nachbarwehr Fußach begeht heuer ihr 100-Jahr-Jubiläum mit dem Landesfeuerwehrfest vom 4. bis 6. Juli 2008. Abwechslungsreiches Programm von Freitag bis Sonntag. Am F reitag Abend und Samstag Abend führt ein Bus Besucher gratis von den Bushaltestellen zu den Festhallen am See, nachts geht es dann per Bus gratis zurück nach Höchst. Am Sonntag, 6. Juli, großer Festumzug mit historischen Fahrzeugen. www.landesfeuerwehrfest.at Sommerfest 14. und 17. August Zweigeteilt ist heuer das Höchster Sommerfest. Am Donnerstag, 14. August, wird hinter der Rheinauhalle eine „After Work Party” gefeiert. Am Sonntag, 17. August, ist Festmesse mit anschließendem Frühschoppen am Kirchplatz. Weil die Rheinauhalle umgebaut w i rd, passt sich die Bürg e rm u s i k Höchst mit ihrem Festprogramm an. Am Vorabend von Mariä Himmelfahrt, also am 14. August, wird ab 19:00 Uhr bei jeder Witterung zum Thema „Best of 70/80” hinter der Rheinauhalle gefeiert. Eintritt ab 18 Jahre. Am Sonntag, 17. August, beginnt um 9:00 Uhr die Festmesse am Kirchplatz, danach spielt die Lauteracher Bauernkapelle zum Frühschoppen. Bei Schlechtwetter Messe in der Pfarrkirche und Frühschoppen im Pfarrzentrum. 12 Gemeinde Info HÖCHST Bei den Österreich-Spielen herrschte trotz der nicht überragenden Torausbeute am überdachten Kirchplatz beste Stimmung. Heute, Donnerstag, wird das 2. Halbfinalspiel aus Wien übertragen, am Sonntag, 29. Juni, gibt es beim Public Viewing in Höchst selbstverständlich das EM-Finale zu sehen. 2. Halbfinale und Finalspiel der EM 08 am Kirchplatz Die Fußball-Europameisterschaft 2008 in der Schweiz und in Österreich geht ihrem Ende entgegen und damit auch das Angebot des Public Viewing auf dem Höchster Kirchplatz. Der blum FC Höchst und das Kulturreferat der Gemeinde haben mit diesem Angebot offenbar einen Volltreffer gelandet. Obwohl Österreich das Viertelfinale nicht erreicht hat, war der Andrang am teilweise überdachten Kirchplatz herv o rr agend. Die Fußballfans zeigten sich begeistert vom Public Viewing in Höchst. nastik, das Fußballspiel wird um 20:45 Uhr angepfiffen. selbstverständlich sind wir Höchster mit dabei. Auch am Sonntag ist der Platz ab 18:30 Uhr geöffnet. Um 20:00 Uhr beginnt das Programm mit dem Auftritt der Breakdancegruppe BPM-Crew (österr. Staatsmeister). Das Finale der EM startet dann um 20:45 Uhr. Heute Abend 2. Halbfinale Heute, Donnerstag, 26. Juni, wird das 2. Halbfinalspiel aus Basel übertragen. Dabei spielen Russland und Spanien um den Einzug ins Finale. Ab 18:30 Uhr ist am Kirchplatz bewirtet, um 20:00 Uhr gibt es eine Vorführung in rhythmischer Gym- Finale am Sonntag, 29. Juni Wer wird Fußball-Europameister 2008? Diese Frage wird am Sonntag, 29. Juni, beantwortet und


Höchst Gemeinde Info 2008 08
Mit, 8. Juni 2011 |

Gemeinde Info Amtliche Mitteilung der Gemeinde Höchst – Nr. 10 – August 2008 www.hoechst.at – gemeindeamt@hoechst.at Aus dem Inhalt Ortsbuslinie für Höchst Bücherei & Spielothek Schulbeginn Hauptschule Zukunftswerkstatt Weihe Feuerwehrauto 3 4 5 7 12 Liebe Höchsterinnen und Höchster! Um die Lebensqualität in unserer Gemeinde zu erhalten, müssen wir alle Anstrengungen unternehmen, den selbst verursachten Individualverkehr zu verringern. Die Gemeinde unternimmt große Anstrengungen, um die erforderlichen Rahmenbedingungen zu schaffen. Neben dem Ausbau der Fuß- und Radwege gibt es ab dem Fahrplanwechsel im Dezember 2008 ein weiteres attraktives Angebot im öffentlichen Personennahverkehr. Durch den Landbus Unterland wird in Höchst ab diesem Zeitpunkt eine Ortslinie gefahre n . Nähere Details zu dieser erfreulichen Neuerung berichten wir in dieser Ausgabe (Seite 3). Ich bitte alle Höchsterinnen und Höchster, besonders im Bereich der Kurzstrecken auf das Auto zu verzichten. Der Bus kommt noch näher zu den Fahrgästen, um diesen Verzicht zu erleichtern. Gestalten wir mit diesem Beitrag unsere Heimatgemeinde als umweltfreundlichen Lebensraum und damit als eine Gemeinde mit hoher Lebensqualität. Über 40 Kinder fanden sich bereits am ersten Tag ein, um das Angebot des Union Bahnengolf Club Höchst zur aktiven Freizeitgestaltung zu nutzen. Viel Spaß für unsere Kinder bei den Sport- und Spielwochen Ein besonderes Angebot zum Ende der Ferien machen auch heuer 18 Höchster Ortsvereinen den Schülerinnen und Schülern. Die Sportund Spielwochen werden auch begeistert angenommen. Genau 222 Mädchen und Burschen meldeten sich heuer zu den Sportund Spielwochen an, die bereits zum 18. Mal von der Gemeinde in enger Zusammenarbeit mit den Vereinen organisiert wurden. Vom 18. August, bis 5. September ist immer wieder etwas los. Viele Kinder nützen die Chance, sich an verschiedenen Aktivitäten zu beteiligen und lernen so neue Möglichkeiten der Feriengestaltung kennen. (Seite 2) Ihr Bürgermeister Werner Schneider Auch das Angebot zum Fußballspielen wurde gern genutzt. 2 Gemeinde Info HÖCHST Bürgermeister Werner Schneider und Sportreferent Wilfried Meier bei der Ausgabe von Bällen und Schlägern für die Nachwuchs-Minigolfer (links). Die Kinder wurden natürlich fachkundig instruiert (rechts). Sport- und Spielwochen Das Partyschiff Elisa als Stützpunkt für Wasserratten, die das Angebot des Yachtklubs Orakel zu Spaß und Spiel auf dem See nutzten. Fleißige Turnerinnen und Turner haben sich eine Jause verdient. Auch für das Schachspiel ließen sich erfreulich viele Buben und Mädchen begeistern. Gemeinde Info HÖCHST 3 Ab Dezember ein eigener Ortsbus für Höchst Wenn im Dezember der Fahrplan für den Landbus umgestellt wird, erhält Höchst einen eigenen Ortsbus. Damit kommt der Bus noch näher zu den Fahrgästen. Die Linie 52 von Dornbirn kommend wird als neue Linie ab Lustenau als Höchster Ortsbus geführt. Linienführung der Linie 51a: Rheinstraße, Bundesstraße, Bonigstraße, Dr.-Schneider-Straße, Konsumstraße, Im Schlatt, Seestraße, Lettenstraße und Bäumlestraße. Damit werden weite Teile unseres Ortgebietes wesentlich besser mit dem öffentlichen Personennahverkehr versorgt. Geringere Kosten für Höchst Bürg e rmeister We rner Schneider: „Diese Linie wird mit dem Winterfahrplan ab 14. Dezember 2008 betrieben. Wir bitten die Höchsterinnen und Höchster, davon regen Gebrauch zu machen. Wir helfen damit den Individualverkehr zu verringern und unsere Wohnqualität Bürgermeister Werner Schneider: „Dieser kleine Bus verkehrt ab 14. Dezember auf unserer Ortsbuslinie und erschließt einen zusätzlichen Teil der Gemeinde. Wir hoffen, dass möglichst viele Höchsterinnen und Höchster dieses Angebot annehmen!” Die Aufnahme zeigt den künftigen Ortsbus auf der Konsumstraße direkt beim Zugang zur Volksschule Kirchdorf. zu verbessern. Der neue Ortsbus verursacht zudem nicht nur keine zusätzlichen Kosten für die Gemeinde, wir ersparen uns sogar etwas, weil der kleine Bus preisgünstiger unterwegs ist.” Nähere Details mit den Anbindungsmöglichkeiten, den Umstiegsmöglichkeiten sowie den verschiedenen Anschlussmöglichkeiten werden rechtzeitig vor der Fahrplanumstellung bekannt gegeben. Die neue Höchster Ortsbuslinie 51a mit den Haltestellen Die neue Höchster Ortsbuslinie 51a, im Plan violett markiert, biegt von der L 202 ab in die Bonigstraße und führt über die Dr.-Schneider-Straße, Konsumstraße, Im Schlatt, Seestraße, Lettenstraße und Bäumlestraße bis zum Birkele. 4 Gemeinde Info HÖCHST Bücherei-Eröffnung 5. September Noch wird fleißig eingeräumt und vorbereitet, aber am Freitag, 5. September, laden Bücherei und Spielothek Höchst im Neubau bei der Hauptschule zum Tag der offenen Tür. Von 9 bis 18 Uhr stehen die Türen weit offen, selbstverständlich können am Eröffnungstag Bücher und Spiele ausgeliehen werden. Zudem besteht die Möglichkeit, neue Spiele unter Anleitung zu spielen. Am 5. September Gratisverleih Als Eröffnungsaktion hat das Team der Spielothek beschlossen, am 5. September sämtliche Spiele und AV-Medien (CD, Video) gratis auszuleihen. Einige Tage war das fleißige Team mit den Leiterinnen Sigrid-Maria Blum (Bücherei) und Heidi Hietz (Spielothek) damit beschäftigt, alle Bücher, Zeitschriften, Spiele und Bis zum 5. September sind Bücher, Zeitschriften, CD’s und Spiele gewiss alle am richtigen Platz. Medien vom Pfarrzentrum in die neuen Räume zu übersiedeln. Dort steht Leseratten und Spielfreunden jetzt viel Platz zur Verfügung, auch die Schulbücherei ist jetzt direkt an die Büchereiräume angeschlossen und hat Platz für Gruppenarbeit, Lesungen usw. ten Bücherei und Spielothek bereits über 30.000 Entlehnungen. Die Leseförderaktion „LeseFre u d e S p i e l eSpaß“ im vergangenen Schuljahr war ein großer Erfolg. Dadurch ließen sich erfreulich viele Kinder zum Lesen „verlocken“. Ab Schulbeginn (8. September) gelten wieder die gewohnten Öffnungszeiten: Di: 16 bis 18 Uhr Mi: 9 bis 11 Uhr und 16 bis 18 Uhr Do: 9 bis 11 Uhr und 16 bis 20 Uhr Fr: 9 bis 11 Uhr und 16 bis 18 Uhr Homepage: www.hoechst.bvoe.at Tel. 05578/76898 E-Mail: buecherei@hoechst.vol.at 15.500 Medien zum Verleihen Übersichtlich geordnet finden sich im Neubau derzeit etwa 15.500 Medien, wovon 2.700 entlehnt sind. Bücher: Zeitschriften: Spiele: AV-Medien: Tatkräftige Umzugshilfe durch ein Team der Integra. ca 11.500 ca 1.000 (= 30 Abos) ca. 900 ca. 2.100 Von Jänner bis Juli 2008 verzeichne- Großeinsatz beim Umzug: Zuerst alles sorgfältig verpacken (links), dann im Neubau wieder einräumen. Gemeinde Info HÖCHST 5 Der Innenhof unserer Hauptschule mit seinem Biotop ist bereits fertig gestellt, es muss nur noch einiges anwachsen. Der „Turm” war bis vor kurzem noch eingerüstet, er erhielt eine neue Außenhülle. Hauptschulsanierung beendet, Eröffnung im Oktober Bis zum letzten Tag der Ferien werden wohl noch Handwerker in unserer VIVO Hauptschule am Werk sein, der Unterricht kann aber pünktlich beginnen. Die Sanierungsarbeiten an der Hauptschule wurden mit Beginn der Sommerferien 2007 gestartet, die Arbeiten konnten dank guter Planung und Vorbereitung innerhalb der vorgesehenen Zeit erledigt werden. Dafür gilt der Dank sowohl Architekt DI Markus Thurnher aus Bregenz als auch allen anderen Beteiligten, insbesondere den Handwerkerinnen und Handwerkern. Mit der offiziellen Eröffnungsfeier wird allerdings zugewartet, bis sich der Schulbetrieb in der „runderneuerten” Hauptschule Höchst eingespielt hat. Immerhin ist sowohl für die Lehrpersonen als auch für die Kinder alles völlig neu. Beeindruckend sind die neuen Klassenzimmer, die trotz optimaler Wärmedämmung viel natürliches Licht erhalten. Die nach Norden gerichteten Räume über der neuen Bücherei sind sogar mit einer durchgehenden Glasfront ausgestattet. Zahlreiche Räume, alle Klassen und auch das vorher viel zu klein gewordene Konferenzzimmer wurden von Grund auf saniert bzw. erweitert. Offene Tür am 25. Oktober Die VIVO Hauptschule Höchst lädt am Samstag, 25. Oktober 2008, alle Höchsterinnen und Höchster herzlich zum Tag der offenen Tür ein. Schülerinnen und Schüler bereiten gemeinsam mit den Lehrpersonen ein abwechslungsreiches Programm vor. Dabei wird auch die Broschüre „40 Jahre Hauptschule Höchst” vorgestellt, in der sich die Namen sämtlicher ehemaliger Schülerinnen und Schüler finden. Selbstverständlich gibt es rechtzeitig vor der Eröffnung ausführliche Informationen zum Programm. Eines der lichtdurchfluteten Klassenzimmer im Büchereitrakt. 6 Gemeinde Info HÖCHST Kulturpass auch in Höchst Auch Menschen mit finanziellen Engpässen haben ein Recht auf Kunst und Kultur. Der Kulturpass macht es möglich. Die Gemeinde Höchst beteiligt sich an dieser wertvollen Aktion. Mit diesem Ausweis erhalten Menschen in pre k ä rer Einkommenssituation freien Eintritt bei zahlreichen kulturellen Einrichtungen in Vorarlberg. Zugute kommen soll diese Aktion allen, die gerne am kulturellen Leben teilnehmen möchten, es sich aber nicht leisten können: Menschen, die Sozialhilfe oder Mindestpension beziehen, Arbeitslose, Flüchtlinge . . . Kultureinrichtungen, die Partner der Aktion sind, ermöglichen KulturpassbesitzerInnen einen unentgeltlichen Eintritt. Jede Kulturinstitution ist selbst für die Finanzierung der an KulturpassBesitzerInnen vergebenen Eintrittskarten verantwortlich. Die Finanzierung kann u.a. durch Spenden von Privatpersonen, Institutionen, B e n e f i z - Veranstaltungen, Einführung eines Solidaritätsbeitrages auf die Eintrittspreise usw. erfolgen. Der Kulturpass gilt ein Jahr ab Ausstellungsdatum und ist nur in Verbindung mit einem Lichtbildausweis gültig. Höchst ist aufgrund einer Initiatve Kunst & Kultur auch für Menschen mit geringem Einkommen. des Kulturausschusses der Gemeinde ab August 2008 bei dieser Aktion dabei. Auskunft über den Kulturpass gibt die Kulturabteilung im Gemeindeamt (Helmut Sparr, 7907-24). „Das Paradies auf Erden” und „Vogelfrei” Elke Maria Riedmann „Das Paradies auf Erden” Eine clowneske Tagikkomödie über Frau Heimpl Freitag, 19. September 2008, 20:00 Uhr, Pfarrzentrum Höchst Menschlichkeit an erster Stelle. „Es ist ganz komisch, wenn man da aus der Ordnung kommt. Da kommt man direkt in eine Unordnung und weiß gar nicht warum.“ Wird Frau Heimpl den Sprung aus ihrem Wohnzimmer in die Welt schaffen? Nach einer Idee von Elke Maria Riedmann, Konzeption: Anna Hauer und Elke Maria Riedmann Text und Regie: Anna Hauer Eintritt: VV Ä 8,- bzw. AK Ä 10,Stefan Vögel im Oktober in Höchst. nenbild. Ohne in eine Rolle zu schlüpfen. Ohne Netz und doppelten Boden. Nur ein Mann und sein Mikrofon. Vogelfrei. Eintritt: Ä 18,- (mit Kulturgutschein Aufpreis Ä 8,-) Vorverkauf im Gemeindeamt, Zimmer 12, Telefon 7907-23, regina.lucic@hoechst.at online auf www.hoechst.at oder bei allen Raiffeisenbanken Frau Heimpl auf dem Sprung. Zum Inhalt: Frau Heimpl hat ihre Pflicht getan. Nun ist ihr Leben dran. Frau Heimpl auf dem Weg in die neue Freiheit. Sie kennt sich aus. Ihre Menschenkenntnis hat sie aus der Wirtschaft. Sie weiß, wie man die Welt verbessern könnte. Auf der Suche nach dem Glück steht für sie Stefan Vögel „Vogelfrei” „Vogelfrei“ Stefan Vögels erster Stand-Up-Comedy-Abend Dienstag, 28. Oktober 2008, 20:00 Uhr, Pfarrzentrum Höchst Nach „Solo“ wagt sich Stefan Vögel zum zweiten Mal mutterseelenallein auf die Bühne. Ohne Kostüme, ohne Requisiten, ohne Büh- Gemeinde Info HÖCHST 7 Die Höchsterinnen und Höchster sind eingeladen, sich an den Überlegungen über die Zukunft unseres Ortszentrums und der Mobilität zu beteiligen. Der Termin für die nächste Zukunftswerkstatt ist Donnerstag, der 23. Oktober. Zukunftswerkstatt zu Zentrumsplanung und Mobilität Im Juli fand im Feuerwehrgerätehaus eine erste „Planungswerkstatt“ zu dem offenen Planungsprozess „Zentrums- und Verkehrsplanung“ statt. Neben Information über Ziele und Inhalte des Planungsauftrages durch die Firma Metron lud die Gemeinde die Bevölkerung ein, unter der Moderation von Dr. Helmut Bechter ihre Meinung und Vorschläge zur weiteren Entwicklung unseres derzeit vom Verkehr dominierten Gemeindezentrums bereits zu Beginn der Planungsphase in den Planungsprozess einzubringen. Die Teilnehmer an dieser „Planungswerkstatt“ beschäftigten sich in einzelnen Gruppen intensiv mit den Themenkreisen, orientiert an folgenden Fragestellungen: ach, Gaißau, Lustenau) in Zukunft intensiviert werden? Ortszentrum 1. Was macht das Ortszentrum derzeit attraktiv? Was schätzen wir daran besonders? 2. Was sollte im Ortszentrum verbessert werden? 3. Was sollte das Ortszentrum in Zukunft können? Transit 1. Welche Chancen könnten sich für Höchst aus einer neuen Verkehrslösung für den Transit ergeben? 2. Welche Gefahren könnten sich für Höchst aus einer neuen Verkehrslösung für den Transit ergeben? Nächster Termin – 23. Oktober Die von den Teilnehmern bei dieser „Planungswerkstatt“ erarbeiteten Wünsche, Vorschläge und Anregungen werden von den Fachleuten der Planungsfirma Metron in die laufende Bestandsaufnahme und ihre Grundplanungen eingearbeitet. Näheres dazu wird mit der Einladung zum nächsten Workshop bekannt gegeben, der bereits am Donnerstag, dem 23. Oktober 2008 ab 19.00 Uhr im Pfarrzentrum stattfinden wird. Alle interessierten Mitbürgerinnen und Mitbürger sind freundlich dazu eingeladen. Zusammenarbeit In welchen Bereichen könnte die Zusammenarbeit mit den Nachbargemeinden (St.Margrethen, Fuß- Die erste Planungswerkstatt zur Zentrumsplanung im Feuerwehrgerätehaus. 8 Gemeinde Info HÖCHST Familienhilfe – rettende Engel im Familien-Notfall Mama liegt krank im Bett, Papa muss arbeiten. Oma und Opa wohnen weit weg. Wer spielt nun mit Lea und Lukas? Wer kümmert sich um den Wäscheberg und das Essen? Die Familienhelferinnen des Familienhilfepools springen ein und können bei Bedarf auch in Höchst in Anspruch genommen werden. Der Vorarlberger Familienverband versorgt mit dem Familienhilfepool zehn Gemeinden in unserer Region mit ausgebildeten Fachkräften. Sie alle haben die mehrjährige Ausbildung zur Familienhelferin abgeschlossen und sind größtenteils diplomierte Pflegehelferinnen. Familienhelferinnen kommen halboder ganztägig ins Haus, wenn beispielsweise die Mama krank ist oder ins Krankenhaus muss. Einsatzgründe sind auch ein Kur- oder Erholungsaufenthalt, Weiterbildung oder die Entlastung von pflegenden Angehörigen. wir Familien tatkräftig und spürbar entlasten“, erzählt die dreifache Mutter Idda Schrott. Ulla Lokan ergänzt: „Viele Mamas und Papas trauen sich nicht, die Familienhilfe ins Haus zu holen. Sie kämpfen sich so lange durch den Familienalltag, bis gar nichts mehr geht. Das muss nicht sein“, sagt die Mutter zweier Kinder. An den Kosten liegt es nicht – dank der finanzkräftigen Unterstützung der Gemeinden und des Landes kommt ein Familienhilfe-Einsatz auf nur 2,- bis 4,- Euro pro Stunde – abhängig von der Familiengröße. Einsatzleitung Familienhilfepool: Idda Schrott (links) und ihre Stellvertreterin Ulla Lokan. Foto: Vorarlberger Familienverband Familienhilfepool Idda Schrott und ihre Stellvertreterin Ulla Lokan managen den Pool. Die beiden Mütter kennen den Familienalltag aus eigenem Erleben bestens und sind die Ansprechpartnerinnen für Familien, Familienhelferinnen und Gemeinden. „Mit unseren Familienhelferinnen können Auch in Höchst Der Familienhilfepool des Familienverbandes ist für Familien aus Bildstein, Bregenz, Fußach, Gaißau, Höchst, Kennelbach, Langen/B., Lauterach, Schwarzach und Wolfurt zuständig. Familienhelferinnen gibt es in ganz Vorarlberg. Die Adresse der für Höchst zuständigen Einsatz- leitung erfahren Sie im Gemeindeamt Höchst bei Gerh a rd Böhler, Zimmer 13a, Telefon 7907-26. Kontakt, Info: Familienhilfepool Bregenz und Bodenseegemeinden, Vorarlberger Familienverband, Einsatzleitung Idda Schrott, Telefon 0650/7717740, E-Mail: idda.schrott@familie.or.at Internet: www.familie.or.at Neue Mitarbeiterinnen Wir begrüßen die neuen Mitarbeiterinnen in den Kindergärten und dem mobilen Hilfsdienst und wünschen allen einen guten Einstand! dorf: Nicole Ill, Natascha Rudics, Johanna Part Dienststelle Mobiler Hilfsdienst: Anneliese Köllemann, Sascha Wehinger, Eva König Dienststelle Kinderg a rten Kirc hdorf: Sonja Dorner Dienststelle Kinderg a rten Unterdorf: Bettina Fuchs, Jasmine Nagel Dienststelle Sprachförderung an den Kindergärten: Silke Rezsnyak Austritte: Bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die ausscheiden, möchten wir uns für den bewiesenen Einsatz herzlich bedanken. Dienststelle Altenwohnheim: Roman Feuerstein, Zivildiener Stefano Vietri, Zivildiener Fabian Helbok, Zivildiener Dominik Eugster Pensionierung: Unserer Neu-Pensionistin herzlichen Dank für ihren Einsatz und erfreuliche Jahre in der wohlverdienten Pension! Dienststelle Altenwohnheim: Hedwig Hämmerle Dienststelle Kinderg a rten Kirc hdorf, Ganztagesgruppe: Bettina Ritter, Stefanie Plank Dienststelle Kinderg a rten Oberdorf: Tanja Sobotka Dienststelle Kinderg a rten Unter- Gemeinde Info HÖCHST 9 Neuer Grillplatz Höchst gestaltet aktiv das Dorfbild. Beim Eselschwanz wurde eine Grillstation mit Rastmöglichkeit geschaffen. Der Grill ist besonders massiv gestaltet und wird bereits rege benutzt. Alte „Lore” der Baubahn vom Rhein aufgestellt Ein alter Muldenkipper, eine so genannte „Lore”, erinnert an der Dammgasse an die Rheinregulierung. Der Rastplatz wurde vom Bauhof eingerichtet Mit dem Staatsvertrag 1892 ist die Rheinregulierung beschlossen worden und für die Bauarbeiten wurde eine Baubahn auf Schmalspur eingerichtet. Die Bahn hatte, wie es damals in der Schweiz üblich war, 75 cm Spurbreite. Damals ein modernes Transportmittel (1832 wurde die erste Baubahn am Hinterrhein errichtet) wurde die Baubahn zuerst mit Dampf betrieben und in den 50er Jahren elektrifiziert. Mittlerweile sind die Bautransporte eingestellt, da der Kalksteinabbau in Koblach erschöpft ist. Die Bahn wird jetzt nur mehr für Personentranporte im Rahmen des Museums Rheinschauen verwendet. An der Dammgasse wurde vom Bauhof ein neuer Rastplatz mit einem Muldenkipper, einer historischen „Lore“, errichtet. Besonders große Auswahl auch an Schulbedarf und Büromaterial im „Weinstoxx” am Kirchplatz. Weinstoxx erweitert Die Firma „Weinstoxx” am Höchster Kirchplatz führt ab sofort neben Geschenk- und Bastelartikeln auch Schulbedarf (Schreib- und Bürobedarf, großes Papiersortiment sowie Druckerzubehör). Speziell zum kommenden Schulbeginn gibt es viele Aktionen. 10 Gemeinde Info HÖCHST Dämmerschoppen Jung und Alt feierten beim 1. Höchster Dämmerschoppen des Schalmeienzuges gemeinsam. Das Fest wurde ein großer Erfolg. Das Angebot der Jugendfeuerwehr und der Spielebus des Vorarlberger Kinderdorfs wurden gern genutzt. Auch der „Micheluzzi-Steiger” war über viereinhalb Stunden im Dauereinsatz. Das atemberaubende Feuerwerk zog wieder viele in seinen Bann. Begeistert angenommen wurde die die Einladung an Erwachsene und Jugendliche zum Dämmerschoppen mit der Bürgermusik Höchst und der Band „Edel-Voice”. Der Schalmeienzug Höchst bedankt sich bei allen Besucherinnen und Besuchern und freut sich bereits auf den 2. Höchster Dämmerschoppen im nächsten Jahr. Kleine und gro ß e Gäste beim 1. Dämmerschoppen. Höchster Sommerfest ganz neu Die neue Form des Sommerfestes der Bürgermusik Höchst ist bei allen Besucherinnen und Besuchern sehr gut angekommen. Am Donnerstag Abend kamen über 1000 Gäste zur „After Work Party“ hinter die Rheinauhalle und genossen bei feinstem Sound aus den 70er und 80er Jahren den Feierabend. Die Festmesse am Kirchplatz und der anschließende Frühschoppen mit der Lauteracher Bauernkapelle zeigten, dass das Feiern unter freiem Himmel bei Jung und Alt gut ankommt. Die Bürgermusik bedankt sich bei der Höchster Bevölkerung und bei allen Besucherinnen und Besuchern recht herzlich. Ein Dank gilt auch der Gemeinde Höchst und den Sponsoren für die gute Unterstützung. Frühschoppen und Barbetrieb beim Sommerfest der Bürgermusik Höchst in neuer Form. Haltungsturnen und Nordic Walking im Herbst Im September gibt es wieder das Angebot zum Haltungsturnen sowie Nordic Walking mit Heilmasseur und Rückenschullehrer Josef Vonbrül. Nordic Walking Treffpunkt: Samstag, 20. September, 09:00 Uhr bei der Volksschule Kirchdorf (Parkplatz Nord) Treffpunkt für Einsteiger: 08:00 Uhr (Laufschuhe, angenehme Kleidung) Kosten: Ä 55,- für 6 Einheiten á 90 Minuten (inkl. Leihstöcke) Bezahlung: beim ersten Treffen Anmeldung: im Gemeindeamt bis 17. September Informationen: Gemeindeamt Höchst Gerhard Böhler, Telefon 7907-26 Haltungsturnen Ort: Volksschule Kirchdorf, Turnhalle Nord Beginn: Montag, 8. September, 18:00 Uhr Kurszeiten: Montag ab 18:00 und 19:00 Uhr Mittwoch ab 08:30, 09:30, 18:00 und 19:00 Uhr (mittwochs in der Turnhalle Süd) Kosten: Ä 55,- für 10 Einheiten á 50 Minuten Anmeldung und Bezahlung: in der ersten Stunde Gemeinde Info HÖCHST 11 Auch die äußere Form der Rheinauhalle wurde im Zuge der Generalsanierung erheblich verändert, das geschwungene Vordach ist ein Blickfang. Rheinauhalle bis Ende September betriebsbereit Eine der großen Baustellen in Höchst ist derzeit noch unsere Rheinauhalle. Die Fertigstellung der Arbeiten ist allerdings absehbar und bereits am 4. Oktober findet die erste Veranstaltung in der Halle statt. Während der vorbereitenden Planung hatten alle Nutzer der 1968/69 errichteten Halle ihre Anregungen deponiert, die nach Möglichkeit bei der Planung berücksichtigt wurden. Die Bauarbeiten gehen zügig voran, die Handwerker liegen im Zeitplan. Die Deckenkonstruktion (Akustikdecke), die W n d v e r k l e i d u n g e n a (Prallwände) und die Unterbodenkonstruktion sind großteils fertig gestellt. Die neuen Fenster, die Türen im Eingangsbereich und die Trennwände sind eingebaut, die Nassräume werden derzeit verfliest. Die Haustechnik mit der Elektro- San i t ä r- und Lüftungstechnik steht ebenfalls kurz vor der Vollendung. Alle sanierten Bauteile wurden energetisch dem heutigen Stand der Technik angepasst. Bis Ende September vollenden die Handwerker im Haus ihre Arbeit, auch Arbeiten an den Außenanlagen sind bis dahin abgeschlossen. Die sanierte Rheinauhalle erlaubt dank der durchdachten Stru k t u r künftig erheblich mehr Nutzungsmöglichkeiten. Hallenradsport am 4. Oktober Bereits am 4. Oktober 2008 findet in der generalsanierten Rheinauhalle die erste Veranstaltung statt. Österreichs beste Kunstradfahrer und Radballer treten um den Staatsmeistertitel an. Die Sieger nehmen dann als Vertreter Österreichs an der Weltmeisterschaft teil, die vom 24. bis 26. Oktober 2008 in Dornbirn stattfindet. Weiters wird Anfang Dezember vom Radfahrer Club Mazda Hagspiel Höchst ein W l t c u p t u rnier e durchgeführt. Ob Fußbodenheizung oder Lüftungstechnik – während der vergangenen Monate wurde fleißig gearbeitet. 12 Gemeinde Info HÖCHST Feuerwehr: Fahrzeugweihe und Sicherheitstag Am Samstag, dem 13. September 2008, lädt die Ortsfeuerwehr Höchst zu einem Sicherheitstag mit umfangreichem Programm im Festzelt beim Feuerwehrgerätehaus ein. Am gleichen Tag erfolgt auch die Weihe des neuen Kommandofahrzeuges der Wehr, das seit Jahresbeginn im Einsatz ist. In monatelangen Vo r a rbeiten von Seiten der Feuerwehr wurde der detaillierte Bedarf für ein neues Fahrzeug erhoben und Beispiele in Vorarlberg und Salzburg besichtigt. Mitte letzten Jahres konnte dann das neue Kommandofahrzeug (KDOF) bei der Firma Rosenbauer bestellt und Anfang 2008 von den Kameraden der Feuerwehr in Empfang genommen werden. Das neue Fahrzeug ist auf höchstem technischen Niveau und dient der Einsatzleitung. Ihr stehen im KDOF zwei vollwertige Funkarbeitsplätze zur Verfügung, welche die Verbindung an der Einsatzstelle sowie mit der Zentrale ermöglichen. Weiters finden sich Einsatzunterlagen mit den Brandschutzplänen sämtlicher bedeutender Gebäude sowie eine Ausstattung zur ausführlichen Dokumentation von Einsätzen und zur Lageführung. Besonders wichtig ist auch eine Wärmebildkamera für die ins Gebäude vorgehenden Kameraden. Sie dient der Suche nach Personen. Zudem sind im Fahrzeug Stromversorgung, Beleuchtungsmittel, EDV etc. integriert. h e rzlich eingeladen, das neue Fahrzeug persönlich in Augenschein zu nehmen. Am Samstag, den 13. September, findet um 18:00 Uhr beim Feuerwehrhaus die feierliche Einweihung des neuen KDOF statt. Anschließend Abendunterhaltung im bewirteten Festzelt. Sicherheitstag ab 10:00 Uhr Bereits um 10:00 Uhr beginnt der Sicherheitstag der Feuerwehr Höchst. Bis 16:00 Uhr sind das neue Fahrzeug sowie der gesamte Fuhrpark, die neuen Atemschutzgeräte und die Wärmebildkamera zu besichtigen. Das neue Kommandofahrzeug der Ortsfeuerwehr Höchst leistet wertvolle Dienste bei der Verbindung an einem Einsatzort und mit der Zentrale. Sandsack-Füllmaschine In Aktion ist auch die neue Sandsack-Füllmaschine für den Löschkreis Rheindelta. Sie wurde nach den Hochwasserereignissen von den Feuerwehren im Rheindelta mitentwickelt. Interessierten Jugendlichen stellt sich zudem die Feuerwehrjugend vor. Feuerlöscherprüfung Im Rahmen dieser Veranstaltung findet die alljährliche Feuerlöscherüberprüfung statt. Ebenso steht ein Feuerlöschtrainer bereit, um den richtigen Umgang mit einem Feuerlöscher zu trainieren. Weihe am 13. September Alle Interessierten sind Herausgeber und Verleger: Gemeinde Höchst, 6973 Höchst. Für den Inhalt verantwortlich: Bürgermeister Ing. Werner Schneider. Druck: Hechtdruck, Hard Grundsätzliche Ausrichtung: Informationen über das Geschehen in der Gemeinde Höchst


Höchst Gemeinde Info 2008 10
Mit, 8. Juni 2011 |

Gemeinde Info Amtliche Mitteilung der Gemeinde Höchst – Nr. 11 – Oktober 2008 www.hoechst.at – gemeindeamt@hoechst.at Aus dem Inhalt Heizkostenzuschuss 2008/09 Aufforstungsaktion mit Schülern Hauptschulpro jekt ausgezeichnet Abschluss Fahrradaktion Eröffnung Rheinauhalle 7 8 9 14 15 Hauptschule und Bücherei Spielothek Höchst laden am Samstag, 25. Oktober, zum Tag der offenen Tür Ich freue mich, alle Höchsterinnen und Höchster zum Tag der offenen Tür in unsere völlig erneuerte Hauptschule und in die Bücherei Spielothek Höchst einzuladen. Am Samstag, 25. Oktober 2008, gibt es von 09:00 bis 16:00 Uhr ein abwechslungsreiches Programm. Mit dem Fest der Neueröffnung begeht die VIVO Hauptschule Höchst gleichzeitig ihr 40-jähriges Jubiläum. Mit großer Freude und berechtigtem Stolz kann ich als Bürgermeister der Gemeinde Höchst unserer Hauptschule zu diesem Jubiläum gratulieren. Bereits vor über 40 Jahren hatten unsere damaligen Gem e i n d e m a n d a t a re die Weitsicht, in Höchst eine eigene Hauptschule zu planen und zu errichten. Unsere Kinder und Jugendlichen müssen darum nicht auswärts eine Hauptschule besuchen, sondern können dieses Angebot in der eigeWerner nen Gemeinde Schneider, – Bürgermeister wahrnehmen auch in der heutigen Zeit vielerorts nicht selbstverständlich. In ihrer langjährigen Entwicklung hat die Hauptschule Höchst in der Vorarlberger Schullandschaft einen hervorragenden Ruf erworben. Fortsetzung auf Seite 2 Hauptschule und Bücherei Spielothek Höchst laden ein. 2 Gemeinde Info HÖCHST 40 Jahre Hauptschule Höchst Fortsetzung von Seite 1 Die sehr gute und umfassende Ausbildung der Schülerinnen und Schüler an der Hauptschule Höchst hat eine stabile Basis. Dazu gehören die wiederkehrende Neuorientieru n g bei der Umsetzung der Lehrpläne, die zeitgemäßen unterrichtsbegleitenden Projekte in allen Unterrichtsfächern und nicht zuletzt die Entscheidung zur Kooperation mit den Mittelschulen ab dem Schuljahr 2009/2010. Hier gilt mein Dank allen bisherigen Direktorinnen und Direktoren sowie allen Lehrkräften unserer Hauptschule, die in den 40 Jahren des Bestehens wertvolle Arbeit geleistet haben! Es erfüllt mich mit großer Freude, wenn wir nach einer längeren Phase der Sanierungs-, Umbau- und Ausbauarbeiten nun den Schülerinnen und Schülern sowie ihrer Lehrerschaft modernste Unterrichtsräume und zeitgerechte Arbeitsmittel zur Verfügung stellen können. Dafür danke ich unseren politischen Mandataren für die Anstrengungen, gemeinsam eine optimale Lösung zu finden und auch die erforderlichen Finanzmittel bereitzustellen. dernsten Räumen, mit einem bedarfsgerechten Bestand an aktuellen Büchern, Medien und Spielen ausgestattet, ist dies ein echtes Schmuckstück in unserer Gemeinde geworden. Bildungseinrichtung Bücherei Hier wird unserer Jugend, aber auch uns Erwachsenen eine Möglichkeit geboten, sich weiterzubilden, in einer interessanten Lektüre zu schmökern oder mit einem lehrreichen oder unterhaltsamen Spiel die Freizeit sinnvoll zu erleben. Die annähernd 50.000 Entlehnungen pro Jahr zeigen, dass dieses Angebot in unserer Bücherei und Spielothek auch gerne angenommen wird. Ein herzliches Dankeschön an die Mitarbeiterinnen in unserer Bücherei, stellvertretend an die Leiterin Sigrid Maria Blum-Bohner, für den tollen Einsatz ihres Teams. Danken möchte ich aber auch den Schulsprengelgemeinden Gaißau und Fußach, vertreten durch meine Bürgermeisterkollegen Reinhold Eberle und Ernst Blum, für die angenehme und ergebnisorientierte Zusammenarbeit. Ein Dank gilt auch dem Land Vorarlberg, das uns bei der Sanierung und Neugestaltung unserer Hauptschule und unserer Bücherei und Spielothek mit besonderen Bedarfszuweisungen maßgeblich gefördert hat. Bedanken möchte ich mich auch bei allen Planern und ausführenden Firmen, die gemeinsam mit ihrer Arbeit zu diesem gelungenen Werk beigetragen haben. Liebe Höchsterinnen und Höchster, liebe Bürgerinnen und Bürger im Rheindelta, sind wir stolz auf unsere Hauptschule, auf unsere Bücherei und Spielothek als Schmiede einer guten Ausbildung für unsere Jugend! Ihr Werner Schneider, Bürgermeister Aktivitäten von 09:00 bis 16:00 Uhr ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● Investition in die Zukunft Diese hohen Investitionen in die Ausbildungsstätten unserer Jugend sind wichtig und gut eingesetzt, denn eine optimale Vorbereitung unserer Jugend auf den Schritt ins Berufsleben oder auf den Besuch einer weiterbildenden Schule ist präventive Sozialpolitik und aktive Gemeindeentwicklung. Ein besonderer Dank gilt deshalb auch Direktorin Gudrun Brunner mit ihrem gesamten Team für den unermüdlichen Einsatz zum Wohl unserer Jugend. Weitere Höhepunkte sind die neue Hauptschulbücherei, welche auch als öffentliche Bücherei geführt wird, und unsere Spielothek. In mo- Historische Ausstellung, Schulchronik „40 Jahre Hauptschule Höchst“ Treff in einem der vier „Jahrzehnte-Cafés“ technisches und textiles Werken Tanzvorführungen Theateraufführungen Spiel und Spaß für Groß und Klein „Let’s speak Türkçe“ – Kinderbücher in anderen Sprachen Lieblingsbücher einst und jetzt Geschichten für Kids und solche, die es werden wollen Kinderbetreuung Trommelgruppe Schulband der Hauptschule Setzen Sie ein Zeichen und verzichten Sie beim Besuch am Tag der offenen Tür auf das Auto! Beschränkte Parkflächen beim Altenwohnheim, im Zentrum südlich des Kirchplatzes und beim Parkplatz der Firma Blum, Werk 3 an der Landstraße. Für das leibliche Wohl wird bestens gesorgt. Eröffnung der Hauptschule Höchst Zum Tag der offenen Tür am Samstag, 25. Oktober, ist die Höchster Bevölkerung recht herzlich eingeladen. Im Rahmen der Eröffnung wird die Schulchronik „40 Jahre Hauptschule Höchst“ vorgestellt. Interessierte können diese in Zukunft über die Homepage der Hauptschule http://cms.vobs.at/hs-hoechst a brufen. Gemütliche Treffpunkte werden die Jahrzehntecafés im Neubau und das Restaurant im Foyer der Turnhalle sein. Zudem hat der ehemalige Lehrer Gerd Rusch eine Fotodokumentation auf die Beine gestellt, die sich sehen lassen kann. Außerdem gibt es den ganzen Tag ein tolles Rahmenprogramm (siehe Factbox), das stündlich wiederholt wird, gestaltet von Mitarbeiterinnen der Bücherei, den Schülerinnen und Schülern und dem Lehrerteam der Hauptschule. Die umfassend sanierte und erweitere Hauptschule hat freundliche, großzügig angelegte Gänge und einen attraktiven Innenhof (links und unten). 4 Gemeinde Info HÖCHST „Im Mittelpunkt stehen die Schüler” Seit fünf Jahren leitet Gudrun Brunner die Geschicke der Höchster Hauptschule als Direktorin, mit ihr zog ein neuer Geist in die Schulklassen ein. Mit dem Neubau der Hauptschule Höchst wurden viele Voraussetzungen für einen modernen und optimalen Schulbetrieb geschaffen. Im Sommer 2007 wurde mit dem Neubau des Nordtraktes begonnen, die Klassen wurden vorübergehend in Containern untergebracht. Kurz vor Schulschluss im Juli 2008 wurde dann mit der Sanierung des Turmes begonnen, der in einer Rekordzeit von nur 9 Wochen fertiggestellt wurde. „Nicht nur, dass die Budgetplanung eingehalten wurde, vor allem war die Zusammenarbeit zwischen Schule, Architekt, Gemeinde und Firmen aus meiner Sicht optimal. Wir konnten unsere Vorschläge und Wünsche äußern und wirden aktiv in die Planung miteinbezogen“, freut sich Direktorin Gudrun Brunner. Hauptschule eine Metallwerkstätte eingerichtet. Um die interessierten Schüler unterr i c hten zu können, wurden zwei Lehrer von Ausbildern der Firma Blum HS-Direktorin „angelernt“. „So Gudrun kann schon früh Brunner das vorhandene Interesse für einen Metallberuf gefördert werden“, weiß Direktorin Brunner. spielfreudige Jugendliche ausgebildet. Dieses Projekt soll in den nächsten Jahren weiter ausgebaut werden. „Durch dieses Angebot lernen die Kinder nicht nur, sich richtig auszudrücken, auch ihr gesundes Selbstbewusstsein wird geförd e rt“, ist Gudrun Brunner überzeugt. Neue Vorarlberger Mittelschule Im nächsten Jahr startet das neue Schulkonzept mit den Vorarlberger Mittelschulen. „Wir sind schon fast startbereit. Unsere veränderte pädagogische Praxis wird im heurigen Schuljahr bereits in den ersten Klassen praktiziert. Wir haben mit dem Gymnasium Lustenau eine Kooperationsschule gefunden, mit der wir zusammenarbeiten werden“, erklärt Direktorin Gudrun Brunner. Sozialprojekte Schon seit längerem führt die HS Höchst auch Sozialprojekte durch. Unter anderen werden die Klassensprecher als Streitschlichter ausgebildet. Ab November knüpfen engagierte Vi e rtklässler/innen im Altenwohnheim wieder durch verschiedene Aktivitäten Kontakte mit den Bewohnerinnen und Bewohnern. Wirtschaftsprojekt Zwischen der HS Höchst und der heimischen Wirtschaft (vorwiegend im Rheindelta) herrscht eine rege Zusammenarbeit. „Die Firmen melden uns offene Schnupper- und Lehrstellen, sodass wir die Schüler schon frühzeitig informieren können. Mit dieser Zusammenarbeit haben wir mehr erreicht als wir uns erträumen haben lassen“, so die Direktorin. Nachmittagsbetreuung Die Hauptschule Höchst bietet auch Nachmittagsbetreuung für die an. „Die Zeiten haben sich geändert. Oft sind beie Elternteile berufstätig. Da bleibt oft zu wenig Zeit, um den Kindern bei Hausübungen und beim Lernen zu helfen. Ich freue mich sehr, dass auch heuer 110 Schüler (mehr als ein Viertel) regelmäßig an der Nachmittagsbetreuung teilnehmen.” Dabei werden die Schüler geförd e rt, auch Hilfestellung bei den Hausaufgaben und beim Lernen werden Theatergruppe Mit dem Einzug in die neuen Räumlichkeiten wurde ein neues, interessantes Projekt auf die Beine gestellt. „In der Theaterklasse werden von einer Lehrerin, die selbst über viel Theatererfahrung verfügt, Metallwerkstätte Dank der guten Zusammenarbeit mit der Firma Blum wurde in der Beim Tischfußball oder im neu gestalteten Pausenhof lässt sich die Zeit zwischen den Unterrichtsstunden gut verbringen. Gemeinde Info HÖCHST 5 Die großzügige Erweiterung hat der Hauptschule Höchst moderne, helle Klassenräume beschert (Fotos oben und unten). angeboten. Und wenn die Kinder nach Hause kommen, ist schon vieles erledigt. „Wir können fast schon behaupten, dass wir eine Ganztagesschule sind“, so Gudrun Brunner. Bei einer Befragung der Eltern zur Nachmittagsbetreuung äußerten sich 95 Prozent (!) sehr positiv. Die Schüler im Mittelpunkt Was den Neubau für die engagierte Direktorin am wertvollsten macht, ist die Tatsache, dass durch die neuen Räumlichkeiten der Unterricht nach modernsten Gesichtspunkten gestaltet werden kann. „Aber eines darf man nie vergessen, der Schüler muss immer im Mittelpunkt stehen!“ Helle Flure im neuen Schulgebäude. Auch die Lehrerinnen und Lehrer haben viel mehr Platz als früher. 6 Gemeinde Info HÖCHST Bücherei und Spielothek in neuen Räumen Mit dem Neubau der Hauptschule Höchst erhielt auch die Bücherei und Spielothek neue Räumlichkeiten. Bereits am 5. September standen von 9 bis 18 Uhr die Türen der neu erbauten Bibliothek das erste Mal offen. Auch die Bücherei und Spielothek lädt am 25. Oktober zu einem Tag der offenen Tür ein. Von 9:30 bis 15:30 Uhr steht stündlich eine Veranstaltung auf dem Programm. „Die Bücherei Spielothek Höchst wird gemeinsam von der Gemeinde und der Pfarre getragen und ist gleichzeitig auch Schulbibliothek der Hauptschule Höchst“, erläutert die Leiterin Sigrid-Maria Blum-Bohner. Neben der Leiterin sind noch im Einsatz: Brunhilde Dressel, Heidi Hietz, Ilona Schneider und Heidrun Girardi als Bibliothekarinnen sowie Heidi Hietz und Brunhilde Dressel auch als Spielothekarinnen. Als ehrenamtliche Helferinnen stehen zudem Marika Rusch, Ilse RopeleVollmar, Margit Teubl, Irene Goritschnig und Ursula Brunner zur Verfügung. Schulbibliothekarin ist Hauptschullehrerin Maria Blum. Die große Auswahl begeistert die zahlreichen Besucherinnen und Besucher der Bücherei Spielothek. Jung und Alt. Zwei Computer stehen den BesucherInnen für Bestandsrecherche und Internetsuche zur Ve rfügung. Selbstverständlich ist die Bücherei Spielothek Höchst nun auch behinderten- und kinderwagengerecht ausgestattet. Das großzügige Platzangebot und die flexible Einrichtung lassen keine Wünsche offen und bieten tolle Möglichkeiten für die Zukunft. insofern ideal, da die Schülerinnen und Schüler während der Vormittags-Öffnungszeiten aus dem Unterricht kommen und sich Bücher aussuchen können“, freut sich die Schulbibliothekarin Maria Blum. Und da nun auch Tische und Stühle für eine ganze Schulklasse vorhanden sind, lässt sich die Schulbibliothek sehr gut für verschiedene Klassen- und Unterrichtsarbeiten nutzen. Telefon: 76898 E-Mail: buecherei@hoechst.vol.at Internet: www.hoechst.bvoe.at Benutzerfreundlich Die Bibliothek zeigt sich sehr benutzerfreundlich, mit vielen gemütliche Sitz- und Lesemöglichkeiten für Neben Gesellschafts- und Brettspielen sind in der Spielothek natürlich auch Bewegungsspiele zu finden (links). Die Bücherei ist ein echter Höchster Treffpunkt (rechts). Schulbibliothek Ein Teil der neuen Bibliothek wurde speziell als Schulbibliothek für die Hauptschule eingerichtet. „Das ist Gemeinde Info HÖCHST 7 Heizkostenzuschuss 2008/2009 Das Land Vorarlberg gewährt Einzelpersonen oder Familien mit einem geringen Einkommen für die Heizperiode 2008/2009 eine einmalige Hilfe in Form eines Heizkostenzuschusses in Höhe von Ä 250,-- unter bestimmten Voraussetzungen. Für die Gewährung des Zuschusses gelten folgende Obergrenzen für das Haushaltseinkommen: Alleinstehende: Ä 1.000,-- netto Mit dem Neubau der Bücherei wurde auch ausreichend Platz für die Schulbibliothek der Hauptschule geschaffen. Bücherei-Programm am Samstag, 25. Oktober 09:30 „Spiel und Spaß für Groß und Klein“ – Aktionsspiele mit Heidi Hietz 10:30 „Tim und das Geheimnis von Knolle Murphy“ Theateraufführung der 3a, Leitung Maria Blum 11:30 „Let’s speak Türkçe“ – Kinderbücher in anderen Sprachen mit Elisabeth Riem, Bircan Gülmedi und der Schultheatergruppe 12:30 „Spiel und Spaß für Groß und Klein“ – Aktionsspiele 13:30 „Lieblingsbücher einst und jetzt“ – Buchvorstellung, Gesprächsund Vorleserunde mit Höchster Persönlichkeiten 14:30 „Tim und das Geheimnis von Knolle Murphy“ Theateraufführung 15:30 „Geschichten für Kids und solche, die es werden wollen” Lesung mit Willi Noelle, Höchst E h e p a a re oder Lebensgemeinschaften: Ä 1.500,-- netto Für jede weitere Person im Haushalt: Ä 130,-- netto Das Einkommen ist anhand von Belegen nachzuweisen. Zum Einkommen zählen Löhne, Gehälter, Renten, Pensionen, Leistungen aus der Arbeitslosen- und der Krankenversicherung, weiters Wohnbeihilfen, Unterhaltszahlungen jeglicher Art, das Kinderbetreuungsgeld und Lehrlingsentschädigungen. Nicht als Einkommen gelten Familienbeihilfen, Familienzuschüsse, Studienbeihilfen und Pflegegelder. Der Antrag kann im Gemeindeamt Höchst, Abteilung Kundenservice (Zimmer Nr. 13 und Nr. 13a) bis spätestens 30. Jänner 2009 gestellt werden. Hier erhalten Sie auch noch nähere Auskünfte (Gerh a rd Böhler und Reingard Adenberger, Tel. 7907, Durchwahl 25, oder 26). Treffen die Voraussetzungen zu, wird der Heizkostenzuschuss sofort bar ausbezahlt. Reger Betrieb in der Bücherei Spielothek Höchst. 8 Gemeinde Info HÖCHST Die Schülerinnen und Schüler der 3a der VS Kirchdorf mit ihren Lehrerinnen und Revierförster Jürgen Ernst, begleitet von Bürgermeister Werner Schneider. Aufforstungsaktion Die Schüler der 3a Klasse der Volksschule Kirchdorf nahmen Ende September an einer Aufforstung im Bereich der Naturparkfarm teil. R e v i e rförster Jürgen Ernst holte die Kinder in der Schule ab, begleitet durch die Lehrerinnen. Auf dem Weg zur Aufforstungsfläche gab es entlang des Radweges viele Kastanien zu sammeln. Die gesammelten Kastanien und vom Förster mitgebrachte Eicheln und Walnüsse wurden auf der Aufforstungsfläche in die Erde gesteckt. Daneben wurde ein Stab in der Erde befestigt, damit die jungen Bäume bei Mäharbeiten nicht abgemäht werden. An einigen Stellen wurden auch Weidenruten in die Erde gesteckt, die dann im Frühjahr als neue Bäume ausschlagen. Nach der anstrengenden Arbeit gab es eine kleine Stärkung im Garten der Naturparkfarm und anschließend wurden die Tiere in der Farm besichtigt. Auf dem Weg zurück in die Schule informierte der Förster die Kinder noch über allerlei Interessantes entlang des Spazierweges. dem Hinweg erklärte uns Jürgen viel über die Bäume und Sträucher am Wegrand. Bevor es ans Aufforsten ging, erzählte uns Jürgen eine spannende Geschichte. Danach war es so weit: Wir pflanzten Eicheln oder Weidenäste. Das war lustig! Nach der Arbeit bekamen wir eine Jause spendiert und der Bürgermeister bedankte sich bei uns. Später machten wir noch lustige Spiele im Wald. Uns hat der Vormittag mit der Aufforstung und der waldpädagogischen Führung sehr gut gefallen. Vielleicht können wir im Frühjahr schon die ersten kleinen Bäumchen sehen?” Bericht der Schüler: „Wir wurden vor der Schule von unserem Waldpädagogen Jürgen Ernst abgeholt und wanderten Richtung Aufforstungsstelle. Auf Neue Mitarbeiterin Emina Zilic aus Bregenz (Bild) übernimmt die Sprachförderung für die türkischen Kinder im Kindergarten Oberdorf. Die Sprachförderung wird an allen Kindergärten angeboten und soll den Kindern den Schuleinstieg nach dem Kindergarten erleichtern. Workshop Verkehrs- und Zentrumsplanung Der 2. Bevölkerungsworkshop zur Verkehrs- und Zentrumsplanung Höchst findet heute Donnerstag, 23. Oktober 2008 um 19:00 Uhr im Pfarrzentrum Höchst statt. Nach der ersten Planungswerkstatt im Juli liegen inzwischen Konzepte und Varianten zur Weiterentwicklung des Verkehrssystems sowie zur Aufwertung der Straßenräume vor, welche an der 2. Planungswertstatt präsentiert werden. Alle Höchsterinnen und Höchster sind eingeladen, zu den vorliegenden Konzepten Stellung zu nehmen, die Vor- und Nachteile der einzelnen Varianten zu diskutieren sowie wichtige Inputs für die weitere Bearbeitung zu liefern. Referenten des Abends: Rupert Wimmer, Metron Verkehrsplanung AG, Brugg Han van de Wetering, Van de Wetering, Atelier für Städtebau, Zürich Moderation: Dr. Helmut Bechter, G e m e i n w e s e n - O rg a n i s a t i o n - E n twicklung, Dornbirn Gemeinde Info HÖCHST 9 Preis für die Hauptschule Höchst Im Rahmen des 50-Jahr-Jubiläums der VVG (Vorarlberger Volkswirtschaftliche Gesellschaft) erhielt die Hauptschule Höchst Anfang Oktober für ihr eingereichtes LifeProjekt „Eventmanagement” den 2. Preis. Die Schülerinnen und Schüler organisierten ein Konzert mit der amerikanischen Sängerin Amanda Rogers (siehe Projektbeschreibung unten). „Die letztjährige 4c-Klasse wurde bei diesem Projekt von unserer Lehrerin Silke Gerer ein halbes Jahr lang begleitet. Den tollen Geldpreis werden wir selbstverständlich für weitere Projekte unserer Schule verwenden“, erklärt Direktorin Gudrun Brunner nicht ohne Stolz. Schullandesrat Siegi Stemer gratulierte den Schülerinnen und Schülern sowie der zuständigen Lehrerin zum Erfolg und lobt das Projekt sowie Teamgeist, Konfliktlösungskompetenz und das hohe Maß an Flexibilität der Beteiligten. Die gute Leistung sei ein Beweis für die Qualität des Unterrichtes an der Hauptschule Höchst, der er ein besonders gutes Zeugnis ausstellt. Lehrerin Silke Gerer mit einer der beteiligten Schülerinnen bei der Übergabe des Preises. Ein Konzert als Klassenprojekt Nach einem Konzert von Amanda Rogers an der VIVO Hauptschule Höchst im November 2007 zeigten sich besonders die Schülerinnen und Schüler der 4c begeistert. Sie starteten ein Klassenprojekt, um ein öffentliches Konzert der Künstlerin zu organisieren. Die junge Sängerin aus New York begeisterte nicht nur durch ihre musikalische Darbietung, sondern auch durch ihr sympathisches und herzliches Auftreten. Unterstützt von Lehrerin Silke Gerer wurde bereits Ende Jänner das Projekt gestartet, da schon die ersten Aufgaben zu erledigen waren. Die 4c fand im Quo VadisStadel in Höchst einen passenden Veranstaltungsort für das Konzert und im Stadelteam einen tollen Kooperationspartner. Die Jugendlichen arbeiteten in verschiedenen Teams: Catering/Hosting, PR/Werbung, Buchhaltung, Technik und Logistik. Die vier Schüler/innen des Projektleitungsteam achteten darauf, dass die Teammitglieder alles im Griff hatten. Zusätz- lich unterstützten sie auch die Arbeiten der verschiedenen Teams. Um die unterschiedlichen Aufgaben so professionell wie möglich zu erledigen, ließen sich die Schüler/innen auch innerhalb und außerhalb der Schule beraten und wurden von vielen unterstützt. Es war eine echte Herausforderung für die 4c, doch mit einer guten Klassengemeinschaft und einer ebenso guten Teamarbeit konnte nichts schief gehen. Für die Schüler/innen der 4c war dieses Projekt ein gelungener und in jeder Hinsicht erfolgreicher Abschluss ihrer vierjährigen Hauptschulzeit. Isabel Cihal + Natalie Hämmerle Die erfolgreichen Konzert-Veranstalter mit Amanda Rogers + Band (vorn Mitte). Rechts der Auftritt der New Yorker Künstlerin an der Hauptschule. 10 Gemeinde Info HÖCHST 4. Höchster Rundenlauf im Dauerregen Am 4. Oktober fand zum vierten Mal der Höchster Rundenlauf unter dem Motto „Laufen für einen guten Zweck“ statt. Trotz des schlechten Wetters war die Aktion der KJ Höchst heuer ein voller Erfolg. Mit einem Teilnehm e rre k o rd von 150 Läufern und über 1.000 gelaufenen Runden konnten für den Verein Sonnenblume 5.246,- Euro errannt werden. Ein „Danke“ möchten wir allen Läufern und Sponsoren für ihr Mitlaufen und ihre finanzielle Unterstützung aussprechen – allen voran den Hauptsponsoren Julius Blum GmbH und dem Schalmeienzug Höchst. Er s o rgte auch gemeinsam mit der Bürgermusik Höchst für die musikalische Umrahmung. Nicht zu vergessen der Dank allen freiwilligen Helfern und Organisatoren der Katholischen Jugend Höchst. Sponsoren des 4. Höchster Rundenlaufs: Julius Blum GmbH; Schalmeienzug Höchst; Björn Tischlerei; Blaha-Hof; Brunner Manfred, Gerüstbau + Verputz; Dr. Erich Rüdisser; Elfi Mayer Kosmetik; Fotostudio Herbert Rasser; GH Bru g g e rh o rn; Gregotsch Paul, Installationen; Längle & Hagspiel; Mag. Rainer Rangger, Steuerberatung; Autohaus Hagspiel; Nagel Siegmar Brennstoffe; Salon Haarscharf; Techno-Plast; Vorarlberger Kraftwerke AG, Werner Bösch Malerbetrieb GmbH; Westo Installationen; Willi Blum Dachdeckerei. Rundenlauf im strömenden Regen. Wir freuen uns schon auf das nächste Jahr und einen tollen Rundenlauf! Konzert mit Schellinski und Theateraufführung Konzert mit Schellinski Freitag, 21. November 2008 20:00 Uhr, Pfarrzentrum Höchst Shakespeare, das Theater spielt „Monsieur Ibrahim und die Blumen des Koran” Freitag, 05. Dezember 2008 20:00 Uhr, Pfarrzentrum Höchst ranz, über die eigentliche Nähe der Religionen, erzählt mit den Mitteln der Comedy von Eric-Emmanuel Schmitt Die Musiken zur Inszenierung wurden von den international bekannten Jazzmusikern: Enrico Rava, Rob e rto Gatto, Kenny Barron, Claude N o u g a ro, Rosario Bonaccorso, Stefano di Battista und Omar Faru k Tekbilek dem Stück gewidmet und in Paris aufgenommen. Eric-Emmanuel Schmitt ist einer der meistgespielten zeitgenössischen französischen Autoren. „Der Besucher“ und „Enigma“ sind zwei seiner Stücke, die am Theater für Vorarlberg aufgeführt wurden. Schellinski war ein Pole, sagen die alten Jasser. Ist aber ein Schmarren, weil Schellinski kommt aus Vorarlberg und klingt auch so. Mundartlieder mit Harmonium, Akkordeon, Mundharmonika, Gitarre, Klavier und Texten von Michael Köhlmeier. Schellinski spielen Lieder zum Lachen und Weinen, Hinhören und Wegtreten. Web: http://www.schellinski.at Eintritt: VV Ä 8,- AK Ä 10,- Mit: Martin Sommerlechner Mit der Stimme von Bruno Felix Regie: Renate Bauer Ein poetisches, philosophisches und humorvolles Stück über das Leben und die Liebe, über Tole- Eintritt: VV Ä 8,- bzw. AK Ä 10,Vorverkauf im Gemeindeamt, Zimmer 12, Telefon 7907-23 regina.lucic@hoechst.at bei allen Raiffeisenbanken oder online auf www.hoechst.at Gemeinde Info HÖCHST 11 Der Karateklub Höchst erhielt eine bestens geeignete eigene Trainingsstätte. Neue Trainingsstätte für den Karateclub Höchst Mit viel Freude und großem Stolz konnte der Karateclub Höchst vor kurzem ein eigenes Dojo (Trainingslokal) eröffnen. In enger Zusammenarbeit mit der Gemeinde Höchst konnte ein Traum realisiert werden. Die Sporthalle in der VolksschuleUnterdorf, in der bisher 85 Kinder Woche für Woche mit großem Trainingseifer und begeisternder Freude Karate ausübten, wird in naher Zukunft umgebaut. Deshalb suchte die Gemeinde eine passende Lösung und fand diese in einem älteren Gebäude der Firma Blumen & Garten Brunner an der Brugger Straße. Aus einer alten Stickerhalle wurde mit viel Fleiß, Farbe und Eigeninitiative ein richtiges Schmuckstück eines Trainingslokals. soren mit Gemeinde Höchst, Steuerkanzlei Rangger, Malerbetrieb Palaoro, i-tec Lauterach, Raumaustatter Achberger in Hörbranz, G ruber Klimatechnik in Wo l f u rt und Ti s c h l e re Michael Hofer aus Höchst. i Sie alle sorgten dafür, dass die Ve reinsfinanzen in einem erträglichen Maß strapaziert wurd e n . Endlich können die Matten ausgelegt bleiben, die neue Spiegelwand dient beim Trainingsbetrieb als Technikkontrolle. Mit viel Stolz wurde die neue Lokalität durch den Obmann und Trainer Walter Braitsch in Anwesenheit von Bürgermeister Werner Schneider und Sportre f e rent Willi Maier in einem kleinen Rahmen eröffnet. Auch Verbandspräsident Helmut Seewald und der Großteil von Vereinsvertretern sind der Einladung gerne gefolgt und waren voll des Lobes. Mit solch idealen Tr a iningsmöglichkeiten werden sich auch bald wieder entsprechende Erfolge für den erfolgsverwöhnten Verein einstellen. Walter Braitsch Dank an Gemeinde und Sponsoren D u rch großzügige Unterstützung der Gemeinde Höchst und mehreren Sponsoren konnte einmal mehr bewiesen werden, dass mit entsprechender Zusammenarbeit sehr viel bewegt und erreicht werden kann. An dieser Stelle nochmals ein herz l iches Dankeschön an alle fleißigen Mitarbeiter. Speziell auch den Spon- Obmann Walter Braitsch mit Verbandsobmann Helmut Seewald. 12 Gemeinde Info HÖCHST Sicherheitstag der Feuerwehr mit Fahrzeugweihe Am Samstag, den 13.09.2008, lud die Feuerwehr Höchst zum Feuerwehr-Sicherheitstag mit Fahrzeugweihe. Zahlreiche Interessierte besuchten an diesem Tag das Feuerwehrhaus, dabei erhielten sie einen Einblick in die Welt der Feuerwehr. Im Mittelpunkt stand das neue Kommandofahrzeug, welches seit diesem Frühjahr im Einsatz steht. Daneben waren die neuen Atemschutzgeräte sowie die Wärmebildkamera zu besichtigen. Erstmals präsentierte die Feuerwehr die neue Sandsackabfüllmaschine. Sie wurde von den R h e i n d e l t a f e uerwehren mitentwickelt und beruht auf den Erkenntnissen der Hochwasser der vergangenen Jahre. Sehr interessant für die Sicherheit jedes Einzelnen war der Feuerlöschtrainer. Hier konnten die Besucher den Umgang mit dem Feuerlöscher lernen. Gleichzeitig fand auch die alljährliche Überprüfung der Feuerlöscher statt. Diese ist wie gewohnt sehr gut angekommen. Fahrzeugweihe Am Abend erfolgte die feierliche Einweihung des neuen Kommandofahrzeuges. Zahlreiche Kameraden aus den Nachbargemeinden, politische Funktionsträger der Gemeinde und die Bevölkerung von Höchst kamen zu diesem Anlass. Anschließend sorgten „The Voice“ Wolfgang Frank und DJ Hugo für Unterhaltung. Dank des schönen Festzeltes konnte das Wetter die Stimmung nicht beeinträchtigen. Die Ortsfeuerwehr bedankt sich bei allen Gästen für ihr Kommen. Der Umgang mit dem Feuerlöscher will geübt sein. Aktive Feuerwehrjugend Am 11. Oktober 2008 fand in Höchst die alljährliche gemeinsame Jugendübung im Löschkreis Rheindelta statt. Übungsannahme war ein Verkehrsunfall mit zwei Fahrzeugen und mehreren verletzten Personen, wobei ein Fahrzeug Feuer gefangen hatte. Ebenfalls in Brand geraten war ein Holzgebäude. Neben den zahlreich erschienen Zuschauern aus Hard, Fußach und Höchst war auch LFI Ing. Hubert Vetter vom Können unserer Jugend erf reut. Der L a n d e s f e u e rw e h r i nspektor bestätigte dies auch bei seiner Abschlussrede. Nach getaner Arbeit ging es dann ins Feuerwehrhaus Höchst, wo man sich bei einer verdienten Jause stärkte. Eindrucksvolle Übung der Feuerwehrjugend aus dem Rheindelta (Fotos rechts und unten). Gemeinde Info HÖCHST 13 Umweltförderungen in Höchst Der Höchster Gemeindevorstand hat in seiner Sitzung vom 7.10.2008 folgende Förderungen im Umweltbereich beschlossen. Förderung von Solarund Photovoltaikanlagen: Bürgermeister Werner Schneider übergibt die Schlüssel für das neue Kommandofahrzeug. Förderungshöhe 1/3 der Landesförderung, maximal Ä 1.300,-- Anlagen zur energetischen Nutzung von Biomasse: (Stückholzheizungen, Kachelöfen, Holzhackschnitzelanlagen) ● Anlagen im Zuge eines Neubaues 1/3 der Landesförderung, maximal Ä 1.300,-Erneuerung alter Anlagen: maximal 50% der Landesförderung bzw. maximal Ä 2.000,-Pellets-Heizanlagen: 1/3 der Landesförderung, maximal Ä 1.300,-- pro Einheit Biomasse-Mikronetzwerke: ab 2 Objekten für jedes Objekt 1/3 der Landesförderung, maximal Ä 1.300,-Thermographieaktion (Feststellung des Energieverlustes bei Objekten anhand von Bildern): Förderung pro Einfamilienhaus Ä 70,-Die Gemeinde Höchst fördert gezielt Umweltinvestitionen. ● Förderung Fahrradanhänger: ● ● Fahrradanhänger zum Kindertransport: 50% des Kaufpreises, maximal Ä 200,-Fahrradanhänger zum Lastentransport: 50% des Kaufpreises, maximal Ä 70,-- ● ● Beeindruckende Demonstration der neuen Sandsackabfüllmaschine. Hochstamm-Aktion: 5 Stück Hochstammer pro Haushalt und Jahr á Ä 30,-- oder 5 Stück Mittelstammer pro Haushalt und Jahr á Ä 11,-- ● Austausch alter Heizkessel: Betreiber von Feststoff-Zentralheizanlagen ohne Puffer erhalten von der Gemeinde einen Energieberatungsscheck in der Höhe von Ä 70,--. Der Ausbau dieser alten FeststoffZentralheizkessel wird aufgru n d der hohen Umweltbelastung (Feinstaub) von der Gemeinde noch zusätzlich mit Ä 200,-- gefördert. Dauerfahrkarten für öffentliche Verkehrsmittel: Alle Dauerfahrausweise werden mit Ä 10,-- gefördert. Beim Schiblitz Bregenzerwald erfolgt eine direkte Förderung des Fahrbetriebs, damit diese Fahrten kostengünstig angeboten werden können. Auskünfte im Gemeindeamt Zimmer 17 Armin Schneider, 7907-39 Zahlreiche Besucher brachten ihre Feuerlöscher zur Überprüfung. 14 Gemeinde Info HÖCHST Fahrradwettbewerb: 175.000 km geradelt Am Fahrradwettbewerb, der im Frühjahr gestartet wurde, beteiligten sich erfreulich viele Höchsterinnen und Höchster. Sie legten mit ihren Rädern insgesamt eine Strecke von 175.000 km zurück, also mehr als das Vierfache des Erdumfangs. Die Organisation wurde vom Vorarlberger Energieinstitut durc hgeführt. Neben zahlreichen Gemeinden nahmen auch etliche Vorarlberger Unternehmen am Wettbewerb teil, in Höchst z. B. die Firma Julius Blum GmbH. Die Verlosung der Preise für die insgesamt 292 Höchster Teilnehmer fand beim Höchster Markt am Samstag, den 4. Oktober 2008, statt. Es gab Fahrräder, Lastenanhänger, Gutscheine und verschiedenes Fahrradzubehör zu gewinnen, Bürgermeister Werner Schneider führte die Preisverteilung durch. Die Teilnehmer wurden in den drei Kategorien Einsteiger, Alltagsrad- Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer am Wettbewerb hatten die Chance, schöne Sachpreise zu gewinnen. ler und Sportler unterteilt und in jeder Kategorie wurde eine Stichzahl gezogen. Ebenso wurden noch die Teilnehmer mit den meisten gefahrenen Kilometern, sowie der älteste und der jüngste Teilnehmer mit einem kleinen Preis bedacht. In der Kategorie Einsteiger, 100 bis 499 km, radelten gesamt 108 Teilnehmer mit. 88 Teilnehmerinnen und Teilnehmer fuhren mit 500 bis 1.000 km als Alltagsradler und 49 legten als Sportler über 1.000 km zurück. Wir gratulieren den Preisträgern! Jugendtreff „Chillout” Der Umbau der Rheinauhalle hat auch dem Jugendtreff „Chillout” einen neuen Veranstaltungsraum beschert, der bereits gut angenommen wird. Der neue Veranstaltungsraum kann auch für private Feiern genutzt werden. Es besteht die Möglichkeit, Partys und Konzerte zu veranstalten und auch für den offenen Betrieb ergeben sich neue Optionen. Seit über zwei Jahren betreibt die O ffene Jugendarbeit Höchst den Jugendtreff, für viele Jugendliche ist das Jugendhaus fixer Bestandteil ihrer Lebenswelt. Montags, mittwochs und freitags zwischen 15 und „Chillout” – offener Jugendtreff ohne Konsumzwang. Rechts die selbst gestaltete Modenshow der Höchster Jugend auf der Frühjahrsmesse in Dornbirn. 21 Uhr steht das „Chillout” allen Jugendlichen aus dem Rheindelta zwischen 12 und 18 Jahren offen. Ohne Konsumzwang, ohne Alkohol und ohne Nikotion kann das Angebot an Freizeitgestaltung genutzt werden. Neben gratis Internetcafe, Kartenspiele, Tischfussball und einer Indoor Skateboardrampe bie- tet der Jugendtreff auch die Möglichkeit, sich von ausgebildeten Personen beraten zu lassen oder Probleme zu besprechen. Das „Chillout” Fussballteam nimmt immer wieder an Turnieren teil. Auf der Dornbirner Frühjahrsmesse präsentierten die Höchster Jugendlichen eine selbst gestaltete Modenshow und Breakdance-Vorführung. Gemeinde Info HÖCHST 15 Eröffnung Rheinauhalle am Sonntag, 23. 11. Die völlig neu gestaltete Rheinauhalle wird am Sonntag, 23. November, offiziell eröffnet. Kirchlichen Segnung um 9:30 Uhr, danach Frühschoppenkonzert mit der Bürgermusik Höchst. Sportliche Darbietungen bis 16:00 Uhr. Die Veranstaltung ist bewirtet. Besichtigungsmöglichkeit auch im Jugendtreff „Chillout”. Hallenradsport: Die Rheinauhalle bewährt sich Eine ersten und äußerst positiven Eindruck von der runderneuerten Rheinauhalle erhielten die Besucher der Staatsmeisterschaft im Hallenradsport am 4. Oktober. Simon König im Tor und der Feldspieler Dietmar Schneider gewannen das alles entscheidende Spiel um den Meistertitel und somit die WM-Teilnahme gegen Dornbirn 1 (Martin Lingg / Markus Bröll ) souverän mit 7 : 4. Es war ein ausgeglichenes, faires und spannendes Spiel zweier extrem starker Mannschaften. Die bessere Teamleistung hat wahrscheinlich den Ausschlag gegeben. Das nächste große Ziel ist die Weltmeisterschaft an diesem Wochenende in Dornbirn. Zu den Chancen der beiden Höchster meint Obmann Heimo Lubetz: „Es wäre ja wirklich an der Zeit, dass auch das Quäntchen Glück einmal auf unsere Seite fällt. So erinnere ich mich unter anderem an die letzte Heim-WM 2002 in Dornbirn, wo es erst im Finale knapp nicht gereicht hat. Wir wünschen jedenfalls unserer Burschen viel Glück!“ Um die Bronzemedaille ging es im Höchster „Bruderduell“ von Andreas und Simon Lubetz. Andreas, der ältere, gewann mit Martin Maccani gegen seinen Bruder Simon mit Florian Fischer mit 5 : 3. Rheinauhalle NEU hat sich bewährt Die ÖM war auch der „Probegalopp“ für die „neue“ Rheinauhalle. Sie wurde von allen Besuchern wohlwollend und lobend angenommen und hat sich bestens bewährt. Sehr gutes Licht, ein toller Boden, eine gute Beschallung und ein angenehmer Gesamteindru c k dank Holzeinsatz sind die herausragenden Merkmale. Bestens bewährt hat sich die Rheinauhalle bereits am 4. Oktober bei der österreichischen Meisterschaft im Hallenradsport. Im Radball setzten sich Simon König und Dietmar Schneider vom ÖAMTC Radfahrclub Mazda Hagspiel Höchst durch (re). 16 Gemeinde Info HÖCHST Im Dezember den neuen Ortsbus gratis testen Immer eine Haltestelle in Ihrer Nähe! Die Förderung umweltfreundlicher Mobilität ist ein wichtiges Ziel der Gemeinde Höchst. Mit der neuen Ortsbuslinie kann ab 14. Dezember ein wichtiger Meilenstein zur Schaffung eines attraktiven Bus-Angebots in Höchst gesetzt werden: Zahlreiche Bürgerinnen und Bürger, die bisher einen relativ weiten Weg bis zur nächsten Bushaltestelle hatten, bekommen mit dem neuen Ortsbus Haltestellen in fußläufiger Entfernung. Kleiner, leiser & pünktlicher Ermöglicht wird die Linienführung auf Nebenstraßen durch den Einsatz kleinerer Busse. Sie sind wendiger und verbrauchen weniger Treibstoff. Mit der Umfahrung von staugeplagten Hauptstraßen erhöht sich die Pünktlichkeit und ermöglicht pünktliches Umsteigen am Bahnhof Lustenau in Richtung Bregenz bzw. Dornbirn. Bildunterschrift: Ortsbus: Gratis Probefahren für Jung und Alt. (Foto Marcel Hagen) Gratis „Probefahren“ im ganzen Ortsgebiet bis zum 31. 12. Damit der neue Ortsbus ausgiebig getestet werden kann, ermöglicht die Gemeinde Höchst allen Gemeindebürgerinnen und Gemeindebürgern ein unkompliziertes „Probefahren“: Jeder Haushalt in Höchst bekommt in der Woche vor dem Fahrplanwechsel Mitte Dezember ein Kontingent mit sogenannten „Test-Fahrkarten“ zugeschickt. Bis zum Jahresende kann man mit diesen Fahrkarten innerhalb des Höchster Ortsgebiets mit allen Bussen gratis fahren. Die Handhabung ist ganz einfach: Am Beginn jeder Probefahrt einfach die Te s t - F a h rkarte beim Busfahrer abgeben. Ideen und Mitarbeit erwünscht Die Gemeinde Höchst beteiligt sich gemeinsam mit der Nachbargemeinde Gaißau am Projekt „Rheindelta MOBIL“. Ziel ist es, ein umweltfreundliches und anrainerschonendes Mobilitätsverhalten zu fördern. Zu diesem Zweck sind eigene Arbeitgruppen zu den Themen Pendler, Radfahren und Busfahren eingerichtet worden. Ideen für Verbesserungsmaßnahmen in diesen Bereichen und aktive Mitarbeit in einer der Arbeitsgruppen sind herzlich willkommen. Von Mitte Dezember bis zum Jahresende 2008 können alle Höchster den neuen Ortsbus gratis testen. Fahrscheine für die Probefahrten werden jedem Haushalt rechtzeitig zugestellt. Über den Fahrplan sowie die Umstiegsund Anschlussmöglichkeiten beim Ortsbus wird in den nächsten Ausgaben des Gemeindeblattes laufend informiert. Herausgeber und Verleger: Gemeinde Höchst, 6973 Höchst. Für den Inhalt verantwortlich: Bürgermeister Ing. Werner Schneider. Druck: Hechtdruck, Hard Grundsätzliche Ausrichtung: Informationen über das Geschehen in der Gemeinde Höchst


Höchst Gemeinde Info 2008 11
Mit, 8. Juni 2011 |

Gemeinde Info Amtliche Mitteilung der Gemeinde Höchst – Nr. 12 – November 2008 www.hoechst.at – gemeindeamt@hoechst.at Aus dem Inhalt Heizkostenzuschuss 2008/09 Aufforstungsaktion mit Schülern Hauptschulpro jekt ausgezeichnet Abschluss Fahrradaktion Eröffnung Rheinauhalle 7 8 9 14 15 Eröffnung der Rheinauhalle am Sonntag, 23. 11. 08 Die umfassend sanierte Rheinauhalle beim Preisjassen der Firm a Blum am Samstag, 15. November. Liebe Höchsterinnen und Höchster! Mit der Fertigstellung der Neugestaltung der Rheinauhalle kann ein weiteres Bauwerk in modernster Ausführung den vielen Ve reinen und Ve r a n s t a l t e rn wieder zur Verfügung gestellt werden. Nach der Gründung einer Arbeitsgruppe mit Vertreterinnen und Vertretern aller Fraktionen, der Hallenbenützenden Vereine und Institutionen wurde zügig mit den Planungen begonnen. An dieser Stelle bedanke ich mich bei allen Mitgliedern dieser Arbeitsgruppe, bei den zuständigen politischen Gremien und bei allen mit dieser Realisierung beteiligten Firmen. Es konnten eine Reihe von Verbesserungen erzielt werden: ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● Schalldämmende Ausstattung der Wände und Decke S c h a ffung eines Foyers und eines überdachten Vorplatzes Energiesparende Ausführung; der KWert entspricht den Landeskriterien für Neubauten U.v.a. ● ● Bodenheizung und Parkettboden Be- und Entlüftung Teilbarkeit der Halle Behindertengerechte Ausführung Beschallung und Beleuchtung Modernste Küche, welche allen gesetzlichen Auflagen entspricht Regieraum für die Veranstaltungen Beleuchtung, die auch für Fernsehaufnahmen tauglich ist Die ersten Veranstaltungen haben inzwischen bereits die wesentlichen Verbesserungen aufgezeigt. Ich wünsche allen S p o rt v e reinen und allen Veranstaltern von Festen viel Freude in der neu gestalteten Rheinauhalle. Alle Höchsterinnen und Höchster lade ich herzlich ein zur Eröffnung am Sonntag, 23. November! Ihr Bürgermeister Werner Schneider 2 Gemeinde Info HÖCHST Unsere Rheinauhalle im neuen Gewand Vor 40 Jahren wurde die Rheinauhalle errichtet, deshalb war es jetzt höchst an der Zeit, sie einer umfassenden Sanierung zu unterziehen. Und dieses Vorhaben dürfte in allen Belangen gelungen sein. Zusätzlich zu den baulichen Verbesserungen wurden auch Heizung, Belüftung und Wärmedämmung erneuert. Nach der Planungsphase im Jahr 2007, in die alle Nutzer und Vereine mit ihren Wünschen und Anregungen einbezogen wurden, kann nun nach der Fertigstellung die „neue“ Rheinauhalle am Sonntag, 23. November 2008, ihrer Bestimmung übergeben werden. Zwischen der Rheinauhalle und dem FC-Höchst-Gebäude wurde ein Verbindungstrakt hergestellt. In diesem Bauwerk sind ein Trainingsgeräteraum und Lagerräume untergebracht. Im Inneren der Rheinauhalle wurde der Infrastrukturbereich völlig neu gestaltet. Der Eingangsbereich zeigt ein gro ß z ü g i g e s Foyer mit Garderobe und neuen WC-Anlagen. Das geschwungene Vordach im Eingangsbereich der Rheinauhalle und des FC-Gebäudes wurde zu einem architektonischen Blickfang der Sportanlage Rheinauen. Süden hin geöffnet werden. Durch diesen Umstand können jetzt die Zeltveranstaltungen vom nordseitigen Platzbereich nach Süden hin verlegt werden. Dies bedeutet eine wesentliche Lärmreduktion für die Anrainer. Meisterschaft im Hallenradsport am 4. Oktober bereits ihre Feuertaufe überstanden. Und das Echo der Besucher war durchwegs sehr positiv. Natürlich sind auch andere Vereine erfreut über die Generalsanierung. So werd e n auch die Fußballer des FC Höchst, die Leichtathleten, Faustballer, Turner usw. die Halle benützen. Aber auch andere Vereine und Gruppierungen wie Fasnatzunft, Schiverein, Bürgermusik, Männergesangverein, Kindergärten und Schulen, Frauenbewegung, Seniorenbund, Fa. Blum Beschläge, Feuerwehr und selbstverständlich auch Gemeinde Höchst können ihre Veranstaltungen in der nun sehr funktionellen Rheinauhalle abhalten. Neue Küche Auch eine neue Küche wurde in einem anderen Gebäudebereich installiert. Das soll zu einer Verbesserung für die Benützer führen. Die Bauteile der Rheinauhalle wie die Bodenkonstruktion, die Deckenkonstruktion, die Außen- und Innenwände, die Fenster und Außentüren wurden saniert und energetisch dem heutigen Stand der Technik sowie an die Kriterien des Landes Vorarlberg angepasst. Dies bedeutet insgesamt eine wesentliche Energieeinsparung. Durch diese Generalsanierung und Neustrukturierung erhält die Mehrzweckhalle eine Vielzahl an Nutzungsmöglichkeiten. Lärmreduktion für Anrainer Eine wesentliche Erleichterung gibt es auch für die Anrainer der Rheinauhalle. Durch die neuen großen Türen in der Südfassade, die auch als Notausgänge dienen, kann das Gebäude nämlich künftig nach Veranstaltungen Die Halle wird von zahlreichen Sportvereinen für Veranstaltungen genutzt. So hat sie mit dem Finale der österreichischen In der Rheinauhalle NEU immer die besten Karten in der Hand . . . Gemeinde Info HÖCHST 3 Beim Betriebsrats-Preisjassen der Fa. Blum Beschläge standen die Feuerwehrmänner in der Küche und hinter dem Tresen, die Feuerwehrjugend Höchst bediente die Jasserinnen und Jasser. 4 Gemeinde Info HÖCHST Die größte Herausforderung waren die Gewohnheiten „Die größte Herausford e rung bei der Neuplanung der Rheinauhalle war nicht die alte Bausubstanz, das waren die Nutzungsgewohnheiten.” Planer DI Gerold Gassner musste sich in Vorbesprechungen immer wieder anhören, wie dies oder jenes am bestehenden Platz verbessert gehört. „Ich habe dann gar keine Rücksicht auf diese vorhandenen Strukturen genommen, sondern in der vorhandenen Bausubstanz das eingeplant, was die Nutzer sich erw a rtet haben.” Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Die ersten Besucher der Halle mussten sich deutlich umgewöhnen: Außer dem Haupteingang und der Bühne befindet sich nichts mehr am gewohnten Platz. Dass die Aufteilung deutlich praktischer und zweckmäßiger wurde als zuvor, das erkannten aber die meisten rasch. Projekt gemeinsam erarbeitet Dazu trägt wesentlich bei, dass die Ziele des Umbaues gemeinsam erarbeitet wurden. „Neben den politisch Verantwortlichen waren auch sämtliche Nutzer, die Bevölkerung, die Planer und Fachplaner sowie die Bauleitung eingebunden”, erläutert Baumeister Gerhard Wimmersberger von der Abteilung Gemeindebauten der Gemeinde. „Wir kamen insgesamt auf über 100 Sitzungstermine. Der Aufwand hat sich aber gelohnt.” Danach plante Gerold Gassner die Rheinauhalle komplett um. „Ich habe nicht nur Vorhandenes kosmetisch behandelt, Halle und Infrastruktur wurden völlig umgekrempelt.” Dabei achtete der Architekt selbstverständlich darauf, sämtliche Anforderungen an ein solches Gebäude zu erfüllen. „Ob Sicherheit oder Energiebedarf – wir liegen überall beser als die gesetzlichen Anforderungen.” So ermöglichen die neuen Türen an der Südseite nicht nur die optimale Nutzung des Geländes hinter der Halle, sie dienen bei einem Ernstfall auch als großzügiger Fluchtweg. Die neue Fußbodenheizung ist sparsam, die Lauftabsaugung und die Frischluftzuleitung sind besonders leistungsfähig. Der Einbau einer Trennwand erlaubt die Doppelnutzung: Jetzt können Radsportler und Fußballspieler die Halle zur gleichen Zeit nützen, der Durchgang im EingangsBürgermeister Werner Schneider, Gemeinde-Baumeister Gerhard Wimmersberger, Bauleiter Ing. Tobias Schneider und Architekt DI Gerold Gassner in der fertiggestellten Rheinauhalle. bereich erlaubt es auch, vom Bühnenbereich ohne Störung anderer Sportler in Richtung Küche oder zu den Toiletten zu gelangen. Immer wieder Überraschungen „Beinah jeden Tag sind wir beim Bau auf eine Überraschung gestoßen!” Ing. Tobias Schneider hatte als Bauleiter die Aufgabe, die Pläne von Gerold Gassner umzusetzen. „Es war eine Reihe kurzfristiger Entscheidungen erforderlich, weil unter dem Verputz etwas anderes zum Vorschein kam als erwartet. Die sehr gute Planung machte diese Entscheidungen aber einfach, es fand sich immer ein gangbarer Weg.” Schwierig war es etwa, die erforderlichen Rohrleitungen in den Nagelbindern unterzubringen, die das Dach tragen. Auch diese Herausford e rungen wurde gelöst. Ebenso konnten rund 200 Tonnen Heraklit aus der Dachkonstruktion entfernt und d u rch leichteres Dämmmaterial ersetzt werden. Das kommt der Statik zugute. dienen bei Ballspielen als Prallwände, sie sorgen aber auch für eine gute Akustik. DI Gerold Gassner: „Große, glatte Wandflächen bereiten bei einer solchen Halle immer Schallprobleme. Meist wird das durch besondere Wandverkleidung gelöst. Das ist in einer Mehrzweckhalle schwierig, in der auch Ballspiele möglich sein müssen.” Deshalb hat er das Prallwandsystem für die Rheinauhalle selbst entwickelt. Mobile Garderobe Neu ist auch die mobile Garderobe, die das alte Garderobensystem abgelöst hat. Das verursachte besonders bei Bällen immer wieder langen Stau. „Und im Sommer sind die Garderobenständer meist völlig überflüssig, da will niemand seinen Mantel aufhängen”, erläutert Gerold Gassner einen weiteren Vorteil. 29 Handwerksfirmen beteiligt Insgesamt arbeiteten 29 Firmen am Umbau der Halle mit, die meisten aus Höchst und Umgebung. Mit ihrer Leistung sind Gemeinde, Planer und Bauleitung sehr zufrieden. Die reine Bauzeit für den völligen Umbau der Halle betrug gerade einmal 6 Monate, die Vorbereitungszeit war ebenso lang. Prallwände für gute Akustik Die Wände der sanierten Rheinauhalle sind mit einer besonderen Lattung versehen, die auch die Glastüren schützt. Sie Gemeinde Info HÖCHST 5 Viel Lob von den Höchster Vereinen Wir lasse die Obleute jener Vereine zu Wort kommen, von denen etliche Vereinsaktivitäten in der sanierten Rheinauhalle über die Bühne gehen. sind wir ins Konzept eingebunden worden. So dürfen a n d e re Ve re i n e unsere Kabinen benützen und wir dürfen als Gegenleistung der Gemeinde die Halle im Winter für un Fredi Loibner seren Nachwuchs nützen“, freut sich FCBoss Loibner. Auch für ihn ist die Sanierung der Rheinauhalle „mehr als nur gelungen. Die Halle ist jetzt ein tolles Gebäude, das vielen in Höchst zugute kommt, nicht nur den Fußballern.“ „Dank an alle“ Die neue Rheinauhalle hat Anfang Oktober ihre Generalprobe beim österreichischen Meisterschaftsfinale der Radballer bestens bestanden. Ing. Heimo Lubetz, Obmann des Radfahrer Club Höchst: „Der Radfahrer Club Mazda Hagspiel Höchst schätzt sich glücklich, dass die Rheinauhalle in dieser Form und Ausführung re n o v i e rt wurde. Natürlich mussten wir für unsere eigene Radlerhalle auch vereinsintern tief in die Tasche greifen. Nutznießer sind in unserem Fall vor allem die Sportler und die Tr a i n e rt e a m s , die nun wesentlich bessere Bedingungen vor- Radball-Weltcup am 6.12.2008 Der Radfahrer Club Mazda Hagspiel Höchst lädt alle Freunde des Hallenradsports ein zum Radball-Weltcup am 6. Dezember 2008 in Höchst. Die Vorrundenspiele beginnen um 10:00 Uhr in der Rheinauhalle, das Finale ist auf 18:00 Uhr angesetzt. Ab 17:30 Uhr gibt es ein attraktives Rahmenprogramm, ab 21:00 Uhr spielen „Ninetnine” auf. „Sensationell“ „Wir haben die Halle besichtigt und ich muss sagen, wir waren sehr positiv überrascht“, meinte Johnny Tuppen von der Höchster Fasnatzunft. Dass man aus „aus so einem alten Kasten Johnny Tuppen noch soviel herausgeholt hat, ist schon sensationell“, zeigt sich der Fasnat-Präsident zufrieden. „Das Konzept der neuen Halle ist super, die Küche ideal. Die neue Halle ist besonders hell und verbreitet eine angenehme Atmosphäre, auch die Beschallung ist ausgezeichnet“, freut sich Johnny. Über die Technik in der neuen Halle kann der Fasnat-Präse allerdings noch nichts sagen. „Das müssen wir dann erst einmal ausprobieren. Der Gesamteindruck ist allerdings wirklich positiv“, meint Johnny. „Lässiges Erscheinungsbild“ Als eine „gelungene Sanierung“ bezeichnet der Obmann der Turnerschaft Höchst, Hanspeter Grabherr, die neue Rheinauhalle. „Das Erscheinungsbild kann ich getrost als ganz lässig bezeichnen. Ganz wichtig für uns, es wurde auch auf die Bedürfnisse der Turner Rücksicht genommen“, freut sich der TS-Obmann. „Sehr froh bin ich auch darüber, dass in die Infrastruktur etwas investiert wurde. Das bedeutet für die Vereine nämlich eine enorme Erleichterung“, ist Hanspeter Grabherr überzeugt. Einen kleinen We rm u t s t ro pfen hat er allerdings entdeckt. „Durch das Aufdoppeln des Bodens ist meiner Ansicht nach die Bühne etwas niedrig. Hanspeter Grabherr Schon vorher war es so, dass z. B. beim Zunftball die Besucher in den hinteren Reihen nicht mehr auf die Bühne gesehen haben. Das hat sich nun vermutlich verschlechtert. Nach meinem Gefühl fehlen mindestens 20 bis 30 Zentimeter“, so der Boss der Turnerschaft. Heimo Lubetz finden. Gute Trainingsbedingungen sind die Voraussetzung für sportliche Erfolge, von denen wir erfreulich viele aufweisen. Die jüngst gewonnene Bronzemedaille an der Hallenradsport-Weltmeisterschaft in Dornbirn zeigt dies eindrucksvoll auf. Wir danken dafür, dass wir in der Planungsphase als Verein gut eingebunden waren und bedanken uns auch bei allen Bauausführenden, die unsere Terminwünsche eingehalten haben. Besonderes Lob gilt dem Bauleiter Tobias Schneider für die großartige Unterstützung. Offen ist noch die Sanierung der Radlerhallen-Nebenräume, die wir hoffentlich im Jahre 2009 umsetzen können. Generell erwähnenswert ist noch, dass Mitglieder unseres Vereins immer wieder mit Eigenleistungen an der Sanierung beteiligt waren. Dafür gilt allen ein besonderer Dank“, so der rührige Obmann des Radfahrer Club Mazda Hagspiel Höchst, Heimo Lubetz. „Die Nähe zum FC ist ideal“ Auch Obmann Fredi Loibner vom blum FC Höchst ist erfreut über die sanierte Rheinauhalle. „Für uns als Fußballclub ist die Halle ideal. Als unmittelbare Nachbarn 6 Gemeinde Info HÖCHST Eröffnungs-Programm am Sonntag, 23. November 2008 09:30 Uhr Empfang im Foyer der Rheinauhalle 10:00 Uhr Eröffnung, Einweihung und Festansprachen Musikalische Umrahmung durch die Bürgermusik Höchst und den Männergesangverein 1864 Höchst Im Anschluss Frühschoppen mit der Bürgermusik Höchst Verschiedene Darbietungen unserer heimischen S p o rt v e reine sowie von J u g e n d g ruppen aus dem „Chillout” Für die Bewirtung sorgt den ganzen Tag die Fasnatzunft Höchst. Die erfolgreichen Höchster Hallenradsportler nützten die erneuerte Halle bereits am 4. Oktober (Bild oben und unten). Viele Wege lassen sich leicht zu Fuß, per Fahrrad oder mit dem Bus bewältigen. Setzen auch Sie ein Zeichen und verzichten Sie beim Besuch der Eröffnung der Rheinauhalle auf das Auto! Bilderbogen zur Rheinauhalle Erfahrenes Team an der Bonkasse. Großzügige Torlösung an der Südseite der Halle (unten). Oben die neue Küche. Die Feuerwehr schiebt Küchendienst. Herausgeber und Verleger: Gemeinde Höchst, 6973 Höchst. Für den Inhalt verantwortlich: Bürgermeister Ing. Werner Schneider. Druck: Hechtdruck, Hard Grundsätzliche Ausrichtung: Informationen über das Geschehen in der Gemeinde Höchst


Höchst Gemeinde Info 2008 12
Mit, 8. Juni 2011 |

Gemeinde Info Amtliche Mitteilung der Gemeinde Höchst – Nr. 13 – Dezember 2008 www.hoechst.at – gemeindeamt@hoechst.at Aus dem Inhalt Hochwasserschutz verbessert Hauptschule eröffnet Rheinauhalle eröffnet Familienpass neu Ortsbus Höchst gratis testen 2 4 5 6 8 Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Gemeinde Höchst und die Redaktion der „Gemeinde Info” wünschen allen Höchsterinnen und Höchstern f rohe Feiertage und ein glückliches Jahr 2009. 2 Gemeinde Info HÖCHST Hochwasserschutz im Bereich Brugg verbessert Seit dem Dammbruch 1987 in Hard hat die Internationale Rheinregulierung (IRR) die Dammstabilität im Bereich der internationalen Strecke von km 65.00 (Illmündung) bis zum Bodensee verbessert. Mittlerweile haben sich die Sicherheitsstandards erhöht. Es wurden daher sämtliche Dammabschnitte nochmals hinsichtlich der neuen Standards überprüft. Dabei wurde ein bordvoller Abfluss für die bodenmechanischen Berechnungen zugrunde gelegt. Die Ergebnisse zeigten, dass einzelne Abschnitte, insbesondere früher sanierte Abschnitte, angepasst werden müssen. Es handelt sich hier vor allem um Dammabschnitte im Bereich Diepoldsau und Höchst bis Fußach. Durch den Einbau einer Dichtwand soll die Durchsickerung des Wassers verhindert werden. wand sollen einschließlich der Restarbeiten bis Mai 2009 fertiggestellt sein. Die Sanierung mittels Stopfverdichtung soll dann schließlich im Baujahr 2009/2010 durchgeführt werden. Die Baukosten für die Erstellung der Schmaldichtwand betragen ca. 1,6 Millionen Ä und die Kosten für die Rüttelstopfverdichtung ca. 1,0 Million Ä . Die Kosten trägt zu 100 % die IRR, wobei 50 % die Schweiz und 50 % Österreich zu bezahlen haben. Den österreichischen Anteil übernimmt der Bund zu 100 %. Trinkwasserschutz Die Sanierungsmaßnahmen befinden sich auch im Wasserschutz- und Schongebiet der Gemeinde Höchst. Mit dem Betreiber, der Behörde, den Sachverständigen, Experten und Fachleuten konnten optimale Voraussetzungen geschaffen werden, dass unser Trinkwasser bei dieser Baumaßnahme nicht beeinträchtigt wird, bzw. dass der Hochwasserdamm bei einem „Bordvoll“ seine Stabilität beibehält. Während der Einbringung der Dichtwände wird das Wasserwerk außer Betrieb gesetzt. In dieser Zeit werden wir von den Nachbargemeinden mit Wasser versorgt. Dies hat keinerlei qualitative bzw. quantitative Beeinträchtigung auf das Termine: täglich ab 25.12.08 bis 06.01.09 (außer 01.01.09) Samstag & Sonntag: 10.+11.01.09, 17.+18.01.09, 24.+25.01.09, 31.01.+ 01.02.09, 21.+22.02.09, 28.02.+ 01.03.09, 07.+08.03.09 Semesterferien: täglich von Samstag, 07. bis Sonntag 15. Februar 2009 Erwachsene und Kinder ab 6 J.: 5,50 Ä, hin und retour Sanierung mittels Rüttelstopfverdichtung Mit der Rüttelstopfverdichtung soll eine Beschädigung der Böschung an der Wasserseite des HochwasserDammes verhindert werden. Dieser Sanieru n g s b e d a rf ergibt sich am linken HW-Damm von km 84.40 (Höhe ÖBB-Brücke) bis km 90.00 (FKK-Gelände Hard/Fußach). Die Sanierungsarbeiten mit Dicht- Mittels Dichtwand wird erreicht, dass auch dann kein Wasser mehr durch den Hochwasserdamm im Bereich Brugg sickern kann, wenn das Vorland randvoll ist. Trinkwasser im Versorgungsgebiet von Höchst. Durch diese Baumaßnahme wird der Hochwasserschutz für das Rheindelta wesentlich erhöht, ohne die hohe Trinkwasserqualität zu beeinträchtigen. Schiblitz Der Schiblitz wird auch diese Wintersaison von der Gemeinde Höchst unterstützt. Ab dem 25. Dezember 2008 sind verschiedene Schigebiete im Bregenzerwald an den im Fahrplan angegebenen Tagen für alle auch ohne eigenes Fahrzeug erreichbar. 3,00 Ä werden beim Kauf einer Tageskarte durch die jeweilige Liftgesellschaft rückerstattet. Effektiver Fahrpreis: 2,50 Ä Saisonkarte – Bus 23,00 Ä Achtung: Keine Gratisfahrt im Schiblitz mit der 3-Täler-Saisonkarte! Der Schiblitz-Fahrplan ist auf der Homepage www.hoechst.at abrufbar. Gemeinde Info HÖCHST 3 Primiz in Höchst Am 16. November hatte der Höchster Pio Reinprecht (Bild) in Götzis die Priesterweihe empfangen. Seinen ersten Gottesdienst, die Primiz, feierte er am Montag, den 8. Dezember, in der Pfarrkirche Höchst. Nach einer Ti s c h l e r l e h re samt Meisterprüfung entschied sich der Höchster für den Priesterberu f . Der heute 36jährige studierte nach entsprechender Vorbereitung in Innsbruck und Heiligenkreuz Theologie. Die Bürgermusik und Fahnenabordnungen Höchster Vereine ge- leiteten den Neupriester an Mariä Empfängnis zur Kirche. Dort feierte er mit der Familie, vielen F reunden und der Gemeinde seine erste hl. Messe. Krippenausstellung Der Krippenbauverein Höchst lädt von Freitag, 12. Dezember, bis Sonntag, 14. Dezember, zur Krippenausstellung ins Pfarrzentrum. bundene weitere Verwertung des bestehenden Gebäudes werden betrieben. Wir wollen eine lebenswerte Gemeinde sein: ● Eine Ganztageskindergartengruppe wurde eingerichtet. ● Die Öffnungszeiten der Kindergärten werden an den Bedürfnissen der Eltern ausgerichtet. ● Die Schulwege sollen noch sicherer gemacht werden. ● Die Gestaltung des Naturparks am Alten Rhein wird mit dem Projekt Renaturierung der Internationalen Rheinregulierung koordiniert. Dies sind nur einige wenige Beispiele aus dem vielfältigen Geschehen im ablaufenden Jahr. Ich wünsche allen Höchsterinnen und Höchstern gesegnete und frohe W i h n a c h t s f e i e rtage und e viel Erfolg und Gesundheit im Neuen Jahr. Ihr Werner Schneider Bürgermeister Liebe Höchsterinnen und Höchster! Das bevorstehende Weihnachtsfest und der Jahreswechsel geben mir Gelegenheit, mich bei Ihnen recht herzlich zu bedanken. Bedanken für das Vertrauen, welches Sie mir entgegenbringen, bedanken aber auch bei all jenen, die in den verschiedensten A r b e i t s g ru ppen mitarbeiten und damit helfen, unsere Heimatgemeinde zu gestalten. Ein Dank gilt allen Vereine und Institutionen für ihre hervorragende Arbeit, wobei ich besonders stolz bin auf die ausgezeichnete Jugendarbeit. Bedanken möchte ich mich auch bei allen politischen Mandataren für eine größtenteils harmonische und zukunftsorientierte Arbeit in den politischen Gremien. Auch bei allen Gemeindebediensteten in allen Dienststellen möchte ich mich sehr herzlich bedanken. Es wird wirklich gute Arbeit verrichtet mit viel Engagement und Kompetenz. Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, es liegt ein sehr erfolgreiches Jahr hinter uns. Große Bauvorhaben konnten abgeschlossen werden: ● Neugestaltung der Hauptschule und Bücherei ● Neugestaltung der Rheinauhalle Große Planungsprozesse wurden begonnen: ● Z e n t rumsplanung vom Schwanen bis zum Zollamt und bis zur Alten Schule ● Die Mobilität in Höchst wird in verschiedenen Arbeitsgruppen untersucht, um zukunftsfähige Lösungen zu finden. ● Die Planung für die Neugestaltung der Volksschule Unterdorf wird in Angriff genommen. ● Die Planung des neuen Altenwohnheimes und die damit ver- 4 Gemeinde Info HÖCHST Eröffnung der sanierten Hauptschule Die umfassend sanierte Hauptschule und die neue Bücherei Spielothek Höchst stießen bei der Eröffnung ebenso auf Interesse wie die Präsentationen von Schülerinnen und Schülern und die Beiträge der Lehrerinnen und Lehrer. Rheinauhalle festlich eröffnet 6 Gemeinde Info HÖCHST Familienpass neu Seit Ende November gibt es den neuen Vorarlberger Familienpass kostenlos im Gemeindeamt Höchst. Der Familienpass 2009 bringt jetzt noch mehr Vorteile für Familien. Mit diesem Pass haben Familien Zugang zu sämtlichen Familientarifen in Freizeit-, Sport- und Kultureinrichtungen in Vorarlberg. Auch bei der Benützung öff e n t l i c h e r Verkehrsmittel und Seilbahnen gibt es erhebliche Ermäßigungen. Der Pass ist jetzt auch für Kleinfamilien und Alleinerziehende attraktiver und wird Ihnen ohne viel Aufwand im Gemeindeamt ausgestellt. Großeltern können unter Umständen im Familienpass eingetragen werden und eine zweite Karte erhalten, sodass gemeinsame Unternehmungen einfacher werden. Familienausflüge mit Bus und Bahn in Vorarlberg sind dank Familienpass besonders günstig. Nur ein Erwachsener zahlt den vollen Preis, der zweite Erwachsene und alle Kinder fahren gratis. Holen Sie sich den Familienpass 2009 im Gemeindeamt ab. Ihre Ansprechpartnerin: Reingard Adenberger, Zimmer 13 (Erdgeschoß), Telefon 7907-25 Es lohnt sich, diesen Pass immer dabeizuhaben. Weitere wertvolle Tipps und Infos finden Sie im neuen Vorarlberger Familienkalender, den Sie gemeinsam mit Ihrem Familienpass 2009 erhalten. Informationen im Internet: www. v o r a r l b e rg . a t / f a m ilie Spende für das Ortshilfswerk Bei der Eröffnung der Hauptschule Höchst wurde auch an benachteiligte Mitmenschen gedacht. Direktorin Gudrun Brunner und Lehrerin Manuela Sparr konnten Bürg e rmeister Werner Schneider 1.400,-- Ä für das Ortshilfswerk übergeben. Das Geld wurde am Tag der offenen Türe der Hauptschule von Schülerinnen und Schülern sowie den Lehrpersonen der Hauptschule bei der Bewirtung eingenommen. Verlängerung automatisch Der Familienpass wird automatisch verlängert und Ihnen jedes Jahr per Post zugeschickt, bis Ihr Anspruch endet. Auch (Ehe)Partner, Besuchseltern und sogar Neue Mitarbeiterin Seit Mitte November 2008 ist Ruth Spagolla im Kind e rg a rten Unterdorf, im Ganztageskinderg a rten sowie in der Spielgruppe Höchst für die Sprachförderung für Kinder nichtdeutscher Muttersprache zuständig. Ruth Spagolla ist ausgebildete Kindergartenpädagogin und Lehrerin für elementare Musik- und Bewegungserziehung. Ruth Spagolla bei ihrer Arbeit mit den Kindern. Gemeinde Info HÖCHST 7 Adventkonzert in der Pfarrkirche Wir laden zum 13. Adventkonzert in der Pfarrkirche Höchst am Sonntag, 14. Dezember 2008, um 18:00 Uhr herzlich ein. ● ● ● Es wirken mit: ● ● ● ● ● ● Bürgermusik Höchst Kirchenchor St. Johann Höchst Männergesangverein 1864 Höchst Höchster Kinderchor Voices - Höchster Chörle Doppelquartett „Z‘Acht“ führt ● ● Rotes Kreuz – First Response (Frauenbewegung) Unterstützung von notleidenden Menschen in Höchst (Pfarrcaritas) Projekt „Indigenas“ von Maria Meusburger in Ecuador (Gebetskreis) Projekt Indiovölker am Amazonas (Aktionsgruppe Amazonas Indianer) Projekt „Comissiao Pastoral da Terra“ von Thomas Bauer in Brasilien (Weltladen) Durch das Programm Augustin Jagg. Folgende soziale Projekte werden durch Ihre freiwilligen Spenden unterstützt: Nach dem Konzert bewirten die Projektinitiatoren die Konzertbesucher auf dem Kirchplatz mit Glühmost, Glühwein, Tee, Kaffee, Kinderpunsch und einem kleinen Imbiss. Advent im Ried Am Sonntag, den 21. Dezember, um 17 Uhr lädt die Gemeinde im Christbaumwald von Rudl Vollmar zum Advent im Ried. Bei Kerzenschein, weihnachtlichen Liedern und Geschichten w e rden unsere Kleinsten auf Weihnachten eingestimmt. Am Lagerfeuer mitten im weihnachtlich beleuchteten Christbaumwald können sich die Kinder mit Kinderpunsch und heißen Würstchen aufwärmen. Die Mitglieder von „Voices Höchster Chörle” singen für uns und die Jungmusik der Bürg e rmusik Höchst spielt bekannte Weihnachtslieder zum Mitsingen. Tre ffpunkt ist um 16:45 Uhr beim Parkplatz an der Riedstraße zur gemeinsamen Laternenw a n d e rung Richtung Christbaumwald. Dazu bitte, wenn möglich, eigene Laternen mitbringen! Bei Regenwetter muss die Veranstaltung entfallen. Neues vom Kulturreferat Neue Eintrittspreise für Veranstaltungen des Kulturreferats ab 2009 Seit der Eröffnung des Pfarrzentrums im Jahre 2000 sind die Eintrittspreise für Veranstaltungen des Kulturreferats unverändert geblieben. Über 16.000 Besucher haben die über 100 Veranstaltungen im Pfarrzentrum seit der Eröffnung besucht! Ab 2009 gelten folgendene Eintrittspreise: Vorverkauf 10,-- Ä, Abendkasse 12,-- Ä. Karten sind ab 2009 im Gemeindeamt, Zimmer 12, bei allen Raiffeisenbanken und bei den Sparkassen erhältlich. Karten können auch über die Homepage der Gemeinde www.hoechst.at reserviert werden. Der Kulturgutschein kostet ab 2009 36,-- Ä und gilt wie bisher für vier Eintritte zu Veranstaltungen des Kulturreferats. Das Kulturreferat ist weiterhin bemüht, ein abwechslungsreiches Kulturprogramm zu gestalten. 8 Gemeinde Info HÖCHST Ab Montag fährt der Höchster Ortsbus Ab Montag, 15. Dezember 2008, fährt der neue Ortsbus Höchst von Montag bis Freitag zwischen den Haltestellen Birkele und dem Bahnhof Lustenau. Mit den Gutscheinen, die jeder Haushalt bekommt, kann der Ortsbus bis zum Jahresende gratis getestet werden. Unser Ortsbus, die neue Linie 52a, fährt von Montag bis Freitag täglich zwischen 6:13 und 19:13 Uhr im Halbstundentakt auf der Stre c k e Birkele – Bahnhof Lustenau. In Lustenau fährt der erste Bus jeweils um 5:57 Uhr ab. Mit der neuen Busverbindung wird ab dem Winterfahrplan das Siedlungsgebiet von Höchst deutlich besser erschlossen: Beinahe jedes Haus befindet sich im Umkreis von 300 m von einer Haltestelle. Die staugeplagte Hauptstraße wird umfahren, der kleine Bus mit Platz für 28 Personen ist also pünktlich. Richtung Bregenz Selbstverständlich bietet der Ort s b u s direkte Anschlüsse Richtung Bregenz. Wer in den Bus nach B regenz umsteigen will, kann das an der Haltestelle Bonigstraße (Linie 14) oder beim Bahnhof Lustenau (ÖBB). Richtung Dornbirn Anschluss Richtung Dornbirn gibt es am Der neue Ortsbus Höchst lädt bis zum 31. Dezember Bahnhof Lustenau, 2008 zu Gratisfahrten ein. Den Fahrplan entnehmen Sie wo die Linie 52 nach bitte der Beilage in der Gemeinde-Info. Dornbirn fährt. Kostenlose Probefahrten Gemeinsam mit dem Landbus Unterland lädt die Gemeinde Höchst alle Interessierten ein, den Ortsbus im Monat Dezember ausgiebig zu testen. Gutscheine finden sich auf dem praktischen Fahrplan, den jeder Haushalt zugestellt erhält. Die Gutscheine gelten für Fahrten im gesamten Rheindelta und selbstverständlich bis zur Haltestelle Lustenau Bahnhof. Zusätzliche Fre i f a h rt-Kupons sind im Gemeindeamt erhältlich. Bus und Bahn für nur 1,-- Ä pro Tag VORARLBERG So wird der Ausflug zum preiswerten Vergnügen: Die Gemeinde Höchst stellt ihren Bürgerinnen und Bürgern ein MAXIMO-Ticket für die freie Benutzung sämtlicher Bus- und Bahnstrecken in Vorarlberg zur Verfügung – für gerade einmal 1,-- Ä pro Tag! Es stehen zwei solcher Karten zur Ve rfügung, die für einen, zwei oder maximal drei Tage hintereinander ausgeliehen werden können. Pro Tag kostet die Karten nur 1,-- Ä. ren. Dabei bitte unbedingt Name, Telefonnummer und Wohnadresse angeben. Bei der Abholung wird die Übernahme der Karte durch Unterschrift bestätigt. ANDERS UNTERWEGS M O B I L Auch an Wochenenden Selbstverständlich kann die Karte auch am Wochenende genutzt werden. Dann muss sie bis Freitag, 12:30 Uhr im Gemeindeamt abgeholt werden, es werden drei Tage Verleihgebühr verrechnet. Wer die Karte ausleiht, haftet auch dafür und muss bei Verlust den Restwert ersetzen. Die Karte muss jeweils spätestens am Tag nach Ablauf der Ausleihfrist bis 7:30 Uhr bei der Telefonvermittlung (Zimmer 24) abgegeben bzw. im Briefkasten beim Gemeindeamt eingeworfen werden. Zu spät zurückgeben kostet Geld Eine verspätete Rückgabe kann nicht geduldet werden. Sollte die K a rte nicht rechtzeitig für den nächsten Interessenten zur Verfügung stehen, sind vom säumigen Ausleihenden die dadurch anfallenden Fahrtkosten zu ersetzen. Jede Person kann die Karte während eines Kalenderjahres an maximal 20 Tagen ausleihen. Rechtzeitig reservieren Wer die Karte nutzen möchte, kann diese im Gemeindeamt per Telefon (Nr. 7907-38) oder E-Mail (helga.lau@hoechst.at) reservie- Herausgeber und Verleger: Gemeinde Höchst, 6973 Höchst. Für den Inhalt verantwortlich: Bürgermeister Ing. Werner Schneider. Druck: Hechtdruck, Hard Grundsätzliche Ausrichtung: Informationen über das Geschehen in der Gemeinde Höchst


Höchst Gemeinde Info 2009 02
Mit, 8. Juni 2011 |

Gemeinde Info HÖCHST Gemeinde Info .. www.hoechst.at – gemeindeamt@hoechst.at Aus dem Inhalt Budget 2009 Gebühren, Abgaben 2009 Förderungen, Beiträge Fasnattreiben in Höchst Mobiler Hilfsdienst Höchst Beitrag zur Integration 1 2 3 4 6/7 8 10 HOCHST l Amtliche Mitteilung der Gemeinde Höchst – Nr. 14 – Februar 2009 er Voranschlag 2009 der Gemeinde Höchst wurde von der Gemeindevertretung beschlossen. Mit einer Gesamtsumme von € 18.763.000,- liegt er deutlich unter dem Budget des Vorjahres. D Liebe Höchsterinnen, liebe Höchster! Die Volksschule Unterdorf soll den neuesten Bedürfnissen entsprechend ebenfalls neu gestaltet werden. Dazu wurde eine Arbeitsgruppe eingerichtet, welche sich mit den Vorbereitungsarbeiten auseinandersetzt. Im Schuljahr 2010/2011 sollen dann die Bauarbeiten umgesetzt werden. Die Jugendarbeit soll weiterhin auf einem hohen Niveau gehalten werden. Wir wollen dafür Sorge tragen, dass alt werden in Höchst kein Problem ist, sondern in einem guten Umfeld möglich ist. Dafür ist der Neubau des Pflegeheimes angedacht, aber auch die Betreuung im häuslichen Umfeld soll gefördert werden. Vereinsarbeit ist für uns kein Schlagwort. Wir unterstützen unsere Vereine weiterhin nach Kräften, damit sie ihre Jugendarbeit im bisherigen Rahmen durchführen können. l Der Hauptgrund liegt im Abschluss von zwei Großbauvorhaben, der gelungenen Neugestaltung der Hauptschule mit dem Neubau der Bücherei und der Generalsanierung der Rheinauhalle. Trotzdem stehen auch im laufenden Jahr große Herausforderungen an: l l Das Projekt Kanalisation, verbunden mit dem Neuausbau der Wasserversorgung, wird abgeschlossen. Der damit verbundene Straßenausbau wird ebenfalls weitergeführt. Eine Herausforderung stellt auch die Kinderbetreuung dar. Hier wollen wir bedarfsorientiert den Eltern und Kindern eine bestmögliche Betreuung anbieten. Das Zentrum unserer Gemeinde soll neu gestaltet werden. Hier möchte ich mich recht herzlich bei allen bedanken, die sich an den Workshops beteiligt haben. Wir wollen gemeinsam mit allen Höchsterinnen und Höchstern unsere Zukunft gestalten. Wie „BEWEGEN“ wir uns in Höchst? Dies wird eine wichtige Aufgabe der Zukunft sein. l l l l l Vermutlich liegen mehrere Jahre der Planungen vor uns. Gemeinsam sollten wir versuchen, unsere Gemeinde lebenswert zu erhalten und zu gestalten. Liebe Höchsterinnen und Höchster, helfen Sie mit – unsere Zukunft zu gestalten!! Ihr Werner Schneider Heuer wird die Umgestaltung der bereits 40 Jahre alten Volksschule Unterdorf geplant, im kommenden Jahr beginnen die Bauarbeiten. 2 Gemeinde Info HÖCHST Budget 2009: Die Sozialausgaben steigen an Das Budget der Gemeinde für das Jahr 2009 weist einen Gesamtrahmen von 18,76 Millionen Euro aus. Die weltweite Finanzkrise bekommen nicht nur die Banken und Unternehmen, sondern auch die Gemeinden zu spüren. Die Gemeinde muss daher auch heuer sehr sparsam und ergebnisorientiert wirtschaften. Vor allem unter der Position Gesundheit und Soziales muss die Gemeinde auch heuer wieder enorme Kostensteigerungen in Kauf nehmen. Der Sozialhilfefonds erfährt eine Erhöhung um 15,3 % (!) auf Seit Jahren belasten die erforderlichen Kanalisationsarbeiten das Höchster Gemeindebudget erheblich. es beim Familienhelferdienst bereits im Jahr 2008, ähnliche Kostensteigerungen zeichnen sich auch für das neue Wirtschaftsjahr ab. Zur Sicherung der Pflegequalität im Altenwohnheim ist die Gemeinde ebenfalls bereit, Geld in die Hand zu nehmen: Als Beitrag zu einem allfälligen Abgang im Altenwohnheim wurden deshalb insgesamt 150.000 Euro budgetiert. Erhebliche Belastungen durch Sozialhilfe und Spitalsbeiträge. was tiefer in die Kasse: 380.000 Euro (plus 8 % gegenüber 2008) sollen in die lokale Wirtschaft fließen. Die Investitionen in die Kanalisation belasten seit Jahren das Budget in hohem Maße. Ein Ende der Arbeiten ist für das Jahr 2010 vorgesehen. Das dürfte die Gemeinde Höchst dann doch etwas entlasten. Eine verantwortungsvolle Wirtschaftsführung macht es auch in Zukunft dringend notwendig, sich bei allen Kostenstellen ganz intensiv mit den Fragen nach der Notwendigkeit, nach der Zweckmäßigkeit und nach der Wirtschaftlichkeit aller Investitionen und Vorhaben zu beschäftigen. „Wir sind zuversichtlich, ein ordentliches und verantwortungsvolles Budget erstellt zu haben. Wir sparen, wo wir können, wollen aber nicht die Bürgerinnen und Bürger zu sehr belasten. Die Gemeinde verzichtet deshalb bei etlichen Gebühren auf Erhöhungen“, erläutert Bürgermeister Werner Schneider. Dienstleistungen kosten Geld Naturgemäß nehmen auch die Personalkosten einen enormen Budgetposten ein. Der Gesamtaufwand 2009 für die verschiedenen Dienstleistungen der Gemeinde beträgt etwas über 3,5 Millionen Euro, wobei sich in erster Linie bei den Kosten für die Kinder- und Jugendbetreuung und im Bildungsbereich durch die zunehmenden Anforderungen für die Zukunft besonders starke Kostensteigerungen abzeichnen. Für Instandhaltungsmaßnahmen (Einrichtung, Gebäude und Anlagen) greift die Gemeinde heuer et- satte 1,4 Millionen Euro. Auch die Spitalserhalterbeiträge mit 823.000 Euro sind eine markante Ausgabenposition. Dieser Betrag kommt dadurch zustande, dass die Gemeinde für jeden Bürger/Bürgerin, welche(r) in ein Spital eingewiesen wird, einen gewissen Kostenanteil am Abgang der Krankenhäuser zu tragen hat. Familienhelferdienst erweitert Eine Verdoppelung der Kosten gab Gemeinde Info HÖCHST 3 Gebühren und Abgaben 2009 Wasserbezugsgebühr per m 3 € 0,76 € 3,85 € 6,38 € 12,40 € 31,90 € 62,37 € 1,69 € 4,04 € 2,62 € 0,26 € 25,52 € 2,20 € 4,80 € 0,60 € 1,10 € 2,50 € 3,70 € 0,44 € 0,00 € 5,00 € 11,50 € 23,00 € 5,00 € 8,00 € 16,00 € 5,70 € 30,00 € 89,00 € 8,80 € 13,30 € 13,30 € 27,50 € 50,00 € 3,00 € 27,50 bis € 75,00 Vier neue Mitarbeiterinnen Seit Jahresbeginn 2009 haben vier neue Mitarbeiterinnen ihre Tätigkeit bei der Gemeinde Höchst aufgenommen. Wir wünschen ihnen viel Freude bei der Arbeit! Stefanie Priewasser arbeitet seit 7. Jänner 2009 im Kindergarten Unterdorf. Petra Furlan wirkt seit 2. Februar 2009 im Kindergarten Oberdorf in der Sprachförderung. Bettina Hofer hat am 16. Februar 2009 ihre Arbeit im Kindergarten Oberdorf aufgenommen Charlotte Brunner beginnt am 2. März 2009 ihre Tätigkeit im Gemeindeamt (Bürgerservice). Wassergrundgebühr bis 150 m3 NF monatlich Wassergrundgebühr 151-500 m3 NF monatlich Wassergrundgebühr 501-1000 m3 NF monatlich Wassergrundgebühr 1001-3000 m3 NF monatlich Wassergrundgebühr über 3000 m3 NF monatlich Zählermiete Tarif 1 3 m3 monatlich Zählermiete Tarif 2 über 3 m3 monatlich Kanalbenutzungsgebühren Neuanlage pro m3 Kanalbenutzungsgebühren Altanlage pro m 3 Müllgebühr-Grundgebühr pro Haushalt jährlich Müllgebühr-Zuschlag pro Wohnungsbenutzer Müllsackpreis Gartenabfälle 80 L Müllsackpreis Biomüll 8 L Müllsackpreis Biomüll 15 L Müllsackpreis Restmüll 40 L Müllsackpreis Restmüll 60 L Müllsackpreis Gelber Sack für Firmen Müllsackpreis Gelber Sack für Haushalte Sperrmüll-Mindestgebühr Sperrmüll für den ersten m3 Sperrmüll für jeden weiteren m3 Grünmüll-Mindestgebühr Grünmüll für den ersten m3 Grünmüll für jeden weiteren m3 Essen auf Rädern Hundesteuer für den ersten Hund Hundesteuer für jeden weiteren Hund im selben Haushalt Mobile Altenhilfe Werktag pro Stunde Mobile Altenhilfe Sonn- und Feiertag pro Stunde Mobile Altenhilfe Nachtdienst Regelkindergarten monatlich Ganztageskindergarten monatlich Mittagessen im Kindergarten und im Pinocchio je Kinderbetreuungseinrichtung Pinocchio Austritt Mit 6. Jänner 2009 ausgetreten ist Emina Zilic. Sie war im Kindergarten Oberdof in der Sprachförderung tätig. Stefanie Priewasser, Petra Furlan Bettina Hofer, Charlotte Brunner 4 Gemeinde Info HÖCHST Bus und Bahn um 1,-- € pro Tag Die Gemeinde Höchst stellt zwei Maximo-Tickets um € 1,-- pro Tag zur Verfügung. Damit können alle öffentlichen Verkehrsmittel in Vorarlberg benutzt werden. Bitte die Karten per Telefon (7907-38) oder per E-Mail (helga. lau@hoechst.at) reservieren und im Zimmer 24 abholen. Franz Bacher nutzt das Angebot immer wieder und meint dazu: „Ich finde es gut, dass man durch diese Aktion für die öffentlichen Verkehrsmittel mehr Gespür bekommt. Gerade im Winter ist es wunderschön, die verschneite Winterlandschaft zu genießen und sich dabei nicht auf den Verkehr konzentrieren zu müssen. Wenn man Zeit dazu hat, ist es wie ein Urlaubstag, bei dem man die schönen Talschaften genießen kann und das kostet praktisch nichts!“ Förderungen und Beiträge für 2009 Folgende Beiträge und Förderungen können im Gemeindeamt Höchst beantragt werden: Voraussetzung bei Solaranlagen, Photovoltaikanlagen und Biomasseheizungen ist das Vorliegen einer Förderungszusicherung durch das Amt der Vlbg. Landesregierung. Der Förderungsbetrag wird nach Vorlage der Förderungszusicherung des Landes berechnet und an den Antragsteller überwiesen. 3. Hackschnitzel-Heizanlagen für Ein- und Mehrfamilienhäuser 4. Pellets-Heizanlagen für Ein- und Mehrfamilienhäuser Gefördert werden: a) Stückholzheizungen, Kachelöfen, Holzhackschnitzelanlagen: Anlagen im Zuge Neubau: 1/3 der Landesförderung , max. € 1.300,Erneuerung alter Anlagen: max. 50% der Landesförderung, max. € 2.000,-b) Pellets-Heizanlagen: 1/3 der Landesförderung, max. € 1300,-- pro Einheit c) Biomasse-Mikronetzwerke ab 2 Objekten für jedes Objekt: 1/3 der Landesförderung, max. € 1300,-Energieberatung für Inhaber von Feststoff-Zentralheizanlagen ohne Puffer, Zuschuss von € 50,--. Der Ausbau von alten FeststoffZentralheizkesseln (ohne Neueinbau) wird mit € 200,-- gefördert. fung eines Fahrradanhängers zum Kindertransport in Höhe von 50 % des Kaufpreises, maximal jedoch € 200,--. 2. In einem Zuschuss zur Anschaffung eines Fahrradanhängers zum Lastentransport in Höhe von 50 % des Kaufpreises, maximal jedoch € 70,--. Der Förderungsbetrag wird nach Vorlage der Originalrechnung an der Amtskassa bar ausbezahlt. Solaranlagenförderung, Photovoltaikanlagen Die Förderungshöhe beträgt 1/3 der Landesförderung, höchstens aber € 1300,--. Hochstammaktion Die Förderung besteht für 5 Stk. Hochstammer pro Haushalt und Jahr á € 30,-oder l 5 Stk. Mittelstammer pro Haushalt und Jahr á € 11,-l Thermographieaktion (Feststellung des Energie- Wärmeverlustes bei Objekten anhand von Bildern): Förderung pro Einfamilienhaus € 70,-- Biomasseheizung 1. Stückholzheizungen als Zentralheizung für Ein- und Zweifamilienhäuser in Verbindung mit einem Pufferspeicher 2. Kachelöfen für Einfamilienhäuser als Zentralheizung Dauerfahrkarten öffentliche Verkehrsmittel Alle Dauerfahrausweise für öffentliche Verkehrsmittel € 10,-- Förderung Fahrradanhänger Die Förderung besteht: 1. In einem Zuschuss zur Anschaf- Auskünfte: Armin Schneider Zimmer 17 Telefon 7907-39 Gemeinde Info HÖCHST 5 Höchster Trinkwasserversorgung auf hohem Niveau Verbesserung der Qualität und Effizienz in der österreichischen Trinkwasserwirtschaft Die Österreichische Vereinigung für das Gas- und Wasserfach (ÖVGW) als Projektträger organisiert seit einigen Jahren ein Benchmarking für die österreichische Trinkwasserwirtschaft (www.trinkwasserbenchmarking.at). Beim Benchmarking wird ein Unternehmensvergleich durchgeführt, bei dem anhand der erhobenen Betriebsdaten Verbesserungen abgeleitet werden können. Seit 2007 werden zusätzlich auch Arbeitsabläufe mittels ProzessBenchmarking untersucht. Insgesamt wurden sechs unterschiedliche Arbeitsabläufe bei Wasserwerken in ganz Österreich analysiert. Ziel dieser Untersuchungen ist die Ableitung von Maßnahmen zur Sicherstellung einer qualitativ hochwertigen sowie effizienten Trinkwasserversorgung. Zusätzlich zum Unternehmens-Benchmarking im Jahr 2005 hat sich die Gemeinde Höchst im Zeitraum von Anfang 2007 bis März 2008 auch der Herausforderung des Prozess-Benchmarking gestellt. Die Arbeitsabläufe der Gemeinde Höchst Die Gemeinde Höchst hat insgesamt bei sechs Untersuchungen von Arbeitsabläufen in drei Themenbereichen teilgenommen: Zählerwesen, Leitungsbau sowie Netzbetrieb und Instandhaltung. Anhand der Datenerhebung zu den einzelnen Arbeitsabläufen wurden Vergleichskennzahlen ausgewertet und ein Vergleich zwischen den Wasserwerken durchgeführt. Die Ergebnisse wurden bei einem gemeinsamen Workshop der teilnehmenden Wasserwerke diskutiert und die Erfahrung der einzelnen Werke direkt unter den Mitarbeitern ausgetauscht. Als Ergebnis konnte festgestellt Ausbau und laufende Erneuerung des Leitungsnetzes sind ein entscheidender Bereich der Wasserversorgung. werden, dass die Gemeinde Höchst die einzelnen Arbeitsabläufe sehr gut im Griff hat. Bei allen Arbeitsabläufen kann der Gemeinde Höchst eine hohe Qualität bei der Durchführung der Arbeiten ausgewiesen werden. Weitere Investitionen Wie bei der Untersuchung der Arbeitsabläufe bereits festgestellt, investiert die Gemeinde Höchst aber auch weiterhin, nicht nur in die Verbesserung der Arbeitssicherheit und Qualitätskontrollen, sondern auch in die Wasserverlustüberwachung, um die Bevölkerung auch weiterhin sehr gut mit ausgezeichnetem Trinkwasser zu versorgen. Der Betrieb und vor allem die langfristige Absicherung der Trinkwasserversorgung auf hohem Qualitätsniveau erfordert entsprechende Mittel. Die Anwendung von Unternehmens- bzw. Prozess-Benchmarking ist eine gute Möglichkeit, den effizienten Einsatz dieser Mittel zu überprüfen und gegebenenfalls zu verbessern. DI Ernest Mayr Institut für Siedlungswasserbau (SIG), Universität für Bodenkultur Wien Wasserzähler-Ablesung (oben) und Überprüfung des Leitungsnetzes (unten). 6 Gemeinde Info HÖCHST Das flotte Service-Team beim Höchster Hock in der Fasnat. Auch beim Seniorenball, beim Fasnatkränzle im Seniorenheim und natürlich beim Faschingsfest der Kindergärtler herrschte beste Laune, wie dieser Bilderbogen zeigt. Fasnatspaß bei den Jüngsten und den Ältesten Gemeinde Info HÖCHST 7 Das Prinzenpaar im Zentrum der Macht. 8 Gemeinde Info HÖCHST Die Mitarbeiterinnen des mobilen Hilfsdienstes MOHI der Gemeinde Höchst. Mobiler Hilfsdienst Höchst ist sehr gefragt Eine Steigerung um 38 % im Vergleich zu 2007 verzeichneten die Helferinnen des Mobilen Hilfsdienstes der Gemeinde Höchst im vergangenen Jahr. Das zeigt, dass die Leistungen bei der Bevölkerung ankommen. Insgesamt betreuten die 15 Helferinnen im Vorjahr 46 Personen und leisteten dabei 3.772 Gesamtstunden. Der Mobile Hilfsdienst bietet eine liebevolle und zuverlässige Unterstützung und Begleitung im täglichen Leben. Ein besonderes Anliegen der Mitarbeiterinnen ist es, auf individuelle Wünsche einzugehen und schnell und unbürokratisch beiseite zu stehen. Die MOHI bietet das richtige Angebot der Unterstützung bei einzelnen Tätigkeiten. Zeitpunkt, Dauer und Umfang der Leistungen werden mit den Klienten vereinbart und an deren Lebensgewohnheiten angepasst. Unterstützung im Alltag Die Betreuerinnen arbeiten gerne mit älteren Menschen. Sie haben sich in Kursen auf ihre Aufgabe vorbereitet und sich zur Verschwiegenheit verpflichtet. Der Mobile Hilfsdienst bietet Unterstützung bei der täglichen Arbeit im Haushalt wie aufräumen, einkaufen, kochen, waschen oder bügeln. Reine Putzdienste leisten die Helferinnen nicht, diese müssen durch eine Zugehfrau erledigt werden! Auch Spaziergänge gehören zum Angebot des MOHI Höchst. perpflege, für Hilfe beim An- und Auskleiden oder bei Gesundheitsübungen. Die Helferinnen begleiten aber auch etwa zum Arzt oder bei Behördengängen, sie machen Spaziergänge oder führen einfach ein Gespräch. Auskünfte und Kontakt: Gemeindeamt Höchst Reingard Adenberger Telefon 05578 / 7907-25 reingard.adenberger@hoechst.at MOHI-Tarif für 2009: € 8,80 für Werktage € 13,30 für Sonn-/Feiertag Der Mobile Hilfsdienst bietet in enger Zusammenarbeit mit dem Krankenpflegeverein Rheindelta auch Unterstützung in der häuslichen Pflege. Das gilt etwa für die Kör- Gemeinde Info HÖCHST 9 In Höchst schnappt bald „Die Mausefalle“ zu Das Vorarlberger Volkstheater präsentiert den unsterblichen KrimiKlassiker der britischen Erfolgsautorin Agatha Christie, der seit 56 Jahren ununterbrochen in London gespielt wird, am Samstag, 25. April 2009, im Pfarrsaal Höchst, Beginn 20:00 Uhr. Fürs VOVO hat Autor Stefan Vögel „Die Mausefalle“ zeitgemäß entstaubt und für das Vorarlberger Publikum in Mundart neu aufgespannt. Ein Mord in Bregenz – Was hat das mit der gerade eröffneten Pension „Jägerheim“ in Schröcken zu tun, weitab vom Rheintal? Dies fragen sich auch die nach und nach eintreffenden Gäste. Die Spur des Mörders führt direkt in die abgelegene Pension. Hier sind, durch einen Schneesturm von der Außenwelt abgeschnitten, nicht nur weitere Mordopfer, sondern auch der Mörder selbst gefangen. Jeder ist verdächtig, aber wer ist das nächste Opfer, wer der Mörder? Das VOVOPublikum als weiterer Pensionsgast Das Vorarlberger Volkstheater ist am Samstag, 25. April, mit dem bekannten Kriminalstück „Die Mausefalle“ von Agatha Christie in Höchst zu Gast. ist eingeladen, das kriminalistische Rätsel zu lösen. Das verzwickte Spiel beeindruckt das Publikum in London so sehr, dass „Die Mausefalle“ seit November 1952 ununterbrochen gespielt wird – das sind inzwischen mehr als 25.000 Aufführungen und damit absoluter Rekord! Weitere Termine: www.vovo.at Karten im Gemeindeamt und bei allen Vorarlberger Raiffeisenbanken „Die Physiker“ von Dürrenmatt Die Komödie „Die Physiker“ von Friedrich Dürrenmatt ist das meistgespielte Stück auf deutschsprachigen Bühnen. Damit wagt sich die „theatergruppe höchst grenzenlos“ unter der Regie von Bruno Felix an einen grandiosen Klassiker. Zum Inhalt der Komödie von Dürrenmatt: Drei Physiker (Newton, Einstein und Möbius – Bild links) befinden sich als Patienten in einem noblen privaten Sanatorium für Geisteskranke, wo sie von Schwestern betreut werden. Jeder von ihnen gibt vor, sich in einer fremden Identität zu befinden. Plötzlich passiert ein Mord . . . Premiere: Samstag, 14. März 2009, 20:00 Uhr, Pfarrsaal Weitere Aufführungen: Samstag, 21. März, Donnerstag, 26. März und Samstag, 28. März 2009, jeweils 20:00 Uhr, Sonntag, 22. März 2009, 18:00 Uhr Der Kartenvorverkauf im Gemeindeamt ist bereits angelaufen. Eintritt: € 11,-- Erwachsene € 9,-Senioren, Studenten, Schüler 10 Gemeinde Info HÖCHST Integration – ein gemeinsamer Weg Im Jahr 2008 rief der Europäische Rat das „Jahr des interkulturellen Dialogs“ aus. Es war auch das Jahr, in dem sich in unserer Gemeinde eine Arbeitsgruppe mit dem Titel „Integration – Zusammenleben in Höchst“ bildete. Unter der Leitung der Obfrau des „Ausschusses für außerschulische Kinder- und Jugendarbeit, Migration und Integration“, Christiane Grabher, tagte die Gruppe zum ersten Mal im vergangenen Oktober. 18 Frauen und Männer unterschiedlicher Herkunft setzten sich zusammen, um gemeinsam in einen Dialog zu treten. Begleitet und moderiert wurde die Gruppe dabei von Dr. Eva Häfele, die gemeinsam mit Christiane Grabher dieses Projekt vorbereitet hat. Ziel war es zu überlegen, welche Möglichkeiten es in Höchst gibt, die Zusammenarbeit und das Zusammenleben aller Höchster/innen zu fördern. Allfälli- Die Arbeitsgruppe Integration möchte einen Beitrag dazu leisten, das Zusammenleben in Höchst möglichst positiv gestalten. ge Probleme wurden und werden in der Gruppe beim Namen genannt und diskutiert sowie Lösungsmöglichkeiten gesucht. Geprägt von einer großen kulturellen Vielfalt sollen nun in Höchst Wege gefunden werden, den sozialen Zusammenhalt aller Menschen, die in unserer Gemeinde leben, zu stärken sowie Verständnis, Toleranz und Offenheit füreinander zu wecken. Dabei sind unsere Kreativität gefordert und der Wille aller, die gemeinsame Zukunft in Höchst aktiv zu gestalten. Frauenbewegung Höchst unterstützt Rotes Kreuz, „Netz für Kinder“ und „Geben für Leben“ Spenden aus dem Basar beim Adventmarkt Im Rahmen der Weihnachtsfeier der Frauenbewegung Höchst im Gasthof „Schwanen“ konnte dem Roten Kreuz Lustenau ein Scheck im Wert von € 13.000,-- überreicht werden. Bereits im November veranstaltete die Frauenbewegung Höchst einen zweitätigen Basar auf dem Höchster Adventmarkt, bei dem traditionelle „Öpflküachle“ angeboten wurden. Weiters wurden im Pfarrzentrum kunstvolle Handarbeiten, Strickwaren und verschiedene Bastelwaren von der Frauenbewegung verkauft. Der beachtliche Reinerlös dieser Veranstaltung konnte nun an den Leiter des Roten Kreuz Lustenau, Herr Sigi Hämmerle, überreicht werden. Das Rote Kreuz Lustenau wird die Spende für das Projekt „First Response Rheindelta“ einsetzen, um Großzügige Spenden durch die Frauenbewegung Höchst. Beatmungsbeutel, Blutdruckmessgeräte und Pager anzuschaffen sowie Schulungswochenenden zu veranstalten. Die Organisationen „Netz für Kinder“ von Ilga Sausgruber und „Geben für Leben“ von Herlinde Marosch erhielten jeweils € 7.500,-. Gemeinde Info HÖCHST 11 ErSTE HILFE TIPP Wussten Sie, dass . . . . . . sich in Höchst jährlich ca. 300 Notfälle ereignen? Ungefähr zwei Drittel davon passieren im Haushalt, bei der Gartenarbeit oder bei Sport- und Freizeitaktivitäten. Die verbleibenden 100 Notfälle geschehen am Arbeitsplatz oder im Straßenverkehr. Bei jedem Notfall spielen Ersthelfer eine wichtige Rolle! Maßnahmen, die in den ersten Minuten für den Patienten durchgeführt werden, können im Ernstfall entscheidend sein. Jeder Einzelne kann tagtäglich selbst in die Situation kommen, von seinen Mitmenschen Erste Hilfe zu benötigen. Deshalb ist es wichtig, zu wissen, was im Notfall zu tun ist! Besuchen auch Sie einen Erste-HilfeKurs beim Österreichischen Roten Kreuz, Landesverband Vorarlberg! Auch Sie können erlernen, wie man Menschen in Notsituationen helfen kann! Höchst hat 7.936 Einwohner Unsere Gemeinde zählte am 31. Dezember 2008 exakt 7.936 Einwohner, 7.678 davon mit Hauptwohnsitz. Die österreichische Staatsbürgerschaft besitzen 6.905 Personen oder 87,00%. 1.031 Einwohner (12,99 %) haben eine andere Staatsangehörigkeit: Türkei 470, Nachfolgestaaten von Jugoslawien 194, Deutschland 163, Schweiz 73 sowie eine Reihe weiterer Staaten in Europa, Asien, Afrika und Amerika. Die Bevölkerungszahl hat von Jänner bis 31. Dezember 2008 um 55 Personen zugenommen, ein Plus von 0,69 Prozent. In diesem Zeitraum sind 400 Personen zugezogen und 470 Personen weggezogen. Weiters waren 2008 75 Geburten und 50 Todesfälle sowie 56 Eheschließungen in Höchst zu verzeichnen. Informationen zum Kursangebot: Österr. Roten Kreuz Landesverband Vorarlberg Beim Gräble 10 6800 Feldkirch Telefon 05522 / 77000 www.v.roteskreuz.at office@v.roteskreuz.at Notruf: 144 Statistisches 2008 Auch statische Daten geben einen kleinen Einblick in die umfangreichen Dienste, die in der Gemeinde Höchst geleistet werden. Hier ein kleiner Auszug aus dem Geschehen im Jahr 2008. 56 Eheschließungen 400 Personen zugezogen 470 Personen weggezogen 523 Pässe und 140 Personalausweise ausgestellt 48 Kindeseintragungen geben, darunter so rare Dinge wie ein Rucksack, in dem sich Flaschen mit in Alkohol konservierten Schlangen fanden . . . Infos unter www.fundinfo.at Fremdenverkehrsstatistik: 18.010 Übernachtungen in Höchst Aus der Sozialabteilung: 95 Pensionsanträge 41 Pflegegeldanträge 128 Wohnbeihilfenanträge 75 Sozialhilfeanträge 15 Anträge auf Familienzuschuss 220 Neuausstellung- bzw. Verlängerung von Familienpässe Aus dem Standesamt: Beurkundungen 460 Staatsbürgerschaftsnachweise 56 Eheschließungen 50 Todesfälle 11 Einbürgerungen Trinkwasser, Kanalisation: Von den insgesamt 7.955 Einwohnern sind zum Stichtag 31.12.2008 nur noch 84 Personen ohne Kanalanschluss (= 1,06%)! Der letzte Bauabschnitt der Kanalisierung wird voraussichtlich bis Ende 2009 fertig gestellt. Abwassermenge 2008: 344.443 m3 Verkaufte Wassermenge 415.000 m3 2008: Fundamt: 40 Fahrräder wurden abgegeben 54 Verlustanzeigen 34 ausgefolgte Fahrräder 40 diverse Funde wurden abge- Aus dem Bürgerservice: 75 Geburten 50 Todesfälle 12 Gemeinde Info HÖCHST Menschengerecht gebaut Die Hauptschule Höchst entspricht den Kriterien für „menschengerechtes Bauen“. Barrierefreier Zugang, Lifte und entsprechend gestaltete Toiletten gehören dazu. Dafür erhielten die Gemeinde Höchst und Planer DI Markus Thurnher die Auszeichnung beim Bewerb, den IfS und VN jährlich durchführen. Landeshauptmann Dr. Herbert Sausgruber, VNChefredakteur Dr. Christian Ortner und IfS-Geschäftsführer Dr. Stefan Allgäuer gratulierten Bürgermeister Werner Schneider und Gemeindebaumeister Gerhard Wimmersberger. Großes Interesse an der Höchster Zentrumsplanung Eine wertvolle Grundlage für die weitere Planungsarbeit in unserem Dorfzentrum sind die Ergebnisse der drei Workshops, zu denen interessierte Höchsterinnen und Höchster geladen waren. „Insbesondere der dritte Termin brachte eine Reihe wertvoller Ergebnisse“, freut sich Bürgermeister Werner Schneider. „Höchst kann damit im konsensorientierten Planungsprozess, an dem die Rheintalgemeinden beteiligt sind, wertvolle Beiträge einbringen. Vor allem aber wird die Gemeinde gemeinsam mit den Fachleuten von der Metron die Planungen in Höchst weiterführen.“ Erfreulich großes Interesse und tolle Mitarbeit zeichneten besonders den letzten Workshop zur Zentrumsgestaltung im Jänner 2009 aus. auf dem Damm unterwegs sind und auch zahlreiche Autos über die Grenze rollen. Höchst wird mit dem Land und der Zollverwaltung nach einer besseren Lösung suchen.“ Rasch kleine Verbesserungen Manche Verbesserungen können wohl auch rasch umgesetzt werden, so Werner Schneider. „Ich denke an an die Anregungen zum Parkplatz gegenüber der Alten Schule. Dort werden wir das Einvernehmen mit privaten Besitzern suchen, um sinnvolle Maßnahmen umzusetzen.“ Dringender Handlungsbedarf besteht auch bei der Querung der Radfahrer und Fußgänger im Bereich Zollamt. „Hier kommt es immer wieder zu kritischen Situationen, wenn viele Radler und Fußgänger Problem Straßenverkehr Eine Reihe von Wünschen und Anregungen gab es bei den Workshops zu den Belastungen durch den anwachsenden Verkehr auf den Hauptstraßen und im gesamten Ortsgebiet. Es ging etwa um Tempo 30 statt 40, Tiefgaragen oder den Ausbau der Radwegverbindungen. Wichtiges Anliegen der Höchster ist eine leistungsfähige Verbindung in Engagierte Diskussionen zu den verschiedenen Plänen. die Schweiz außerhalb des Wohngebietes. Mit einem Ersatz für die S 18, so die Teilnehmer am Workshop, könnte die Zukunft des Höchster Ortszentrums auf einer völlig anderen Basis geplant werden. Herausgeber und Verleger: Gemeinde Höchst, 6973 Höchst. Für den Inhalt verantwortlich: Bürgermeister Ing. Werner Schneider. Druck: Hechtdruck, Hard Grundsätzliche Ausrichtung: Informationen über das Geschehen in der Gemeinde Höchst


Höchst Gemeinde Info 2009 04
Mit, 8. Juni 2011 |

Gemeinde Info HÖCHST Gemeinde Info .. www.hoechst.at – gemeindeamt@hoechst.at Aus dem Inhalt Wettbewerb FAHR RAD Sprinter-Bus nach Dornbirn Tierausstellung Luisls Farm Krankenpflegeverein Kulturtermine Aktion „Zit ha“ 1 2 3 7 9 10 12 HOCHST Amtliche Mitteilung der Gemeinde Höchst – Nr. 15 – April 2009 Der 1. Höchster Fahrradbasar war ein voller Erfolg Der von der Arbeitsgruppe Mobilitätsmanagement/Fahrradverkehr organisierte Fahrradbasar am 4. April im Bauhof (Bild rechts) war ein toller Erfolg. Ca. 80 Fahrräder haben den Besitzer gewechselt. Es wurde gefeilscht und auch die Geselligkeit kam nicht zu kurz. Ich bedanke mich beim Bauhof-Team und den vielen freiwilligen Helfern für ihre tatkräftige Unterstützung. Wir freuen uns auf den 2. Fahrradbasar im nächsten Jahr! Bürgermeister Werner Schneider im Namen der AG Mobilitätsmanagement Liebe Höchsterinnen und Höchster! Auf Landes- und Regionalebene wird die Zusammenarbeit von Gemeinden immer wichtiger. Ve r s c h i e d e n e gemeinsame Projekte sind bereits seit einiger Zeit in Bearbeitung. Ich darf hier auf die „VISION Rheintal“ und das „Konsensorientierte Planungsverfahren“ verweisen, welche auch für Höchst und das Rheindelta von großer Bedeutung sind. Eine weitere enge Zusammenarbeit erfolgt unter den Rheinanliegergemeinden Lustenau, Hard, Fußach, Gaißau und Höchst auch im Bereich des Hochwasserschut- zes. Für das Rheindelta stellt das Problem Hochwasser eine existentielle Bedeutung dar. Es zeigt sich immer wieder, dass die Zusammenarbeit mehrerer Gemeinden zu besseren und effizienteren Ergebnissen führt. Aus diesem Grunde haben die Rheindeltagemeinden Fußach, Gaißau und Höchst beschlossen, einen gemeinsamen Ausschuss für Kooperationen zu gründen. Dieser gemeinsame Ausschuss soll gemeindeübergreifende Probleme andiskutieren, nach möglichen Gemeinsamkeiten und Lösungsansätzen suchen und diese Ergebnisse dann in die jeweiligen Gemeindegremien hineintragen. Erste Aufgaben werden sein: l Kinderbetreuung bis 6 Jahre l Ambulante Hilfsdienste in den Gemeinden l Stationäre Seniorenbetreuung Mit dieser gemeinsamen Arbeit wollen wir unsere Region Rheindelta stärken und unsere Lebensqualität auch langfristig sichern. Ich lade auch Sie, liebe Höchsterinnen und Höchster, zur Mitarbeit ein. Sollten Sie Anregungen haben, geben Sie diese bitte an uns weiter. Darüber hinaus werden wir auch versuchen, verschiedene Bevölkerungsworkshops durchzuführen um dort Ihre Meinung zu verschiedenen Themen zu erfahren. Gemeinsam sind wir stärker – dies gilt für die Zusammenarbeit unter den Gemeinden, aber auch für die Zusammenarbeit zwischen Politik und Bevölkerung. Ihr Bürgermeister Werner Schneider 2 ber 5.000 Personen beteiligten sich im Vorjahr am Vorarlberger FAHr rAD Wettbewerb. Sie legten zwischen April und September ca. 3,17 Mio. km zurück, was 78 Umrundungen der Erde entspricht! Nach dem großen Erfolg im Vorjahr ist der FAHR RAD Wettbewerb 09 ins Frühjahr gestartet. Höchsterinnen und Höchster, die bereits im letzten Jahr bei FAHR RAD mitgemacht haben, können unter ihrem persönlichen Zugangslink nach wie vor ihre Kilometer erfassen und erhalten via E-Mail die Möglichkeit zur Anmeldung für den Wettbewerb. Gemeinde Info HÖCHST Ü Höchst lädt auch heuer wieder ein zum FAHR RAD Wettbewerb WWW.FAHRRADWETTBEWERB.AT W W W. S A E GE N V IE R . AT Jede(r) kann gewinnen Im Zentrum des Wettbewerbes steht nicht die sportliche Höchstleistung, sondern eine möglichst breite Beteiligung. Alle Teilnehmer, die bis zum 14. September 2009 mehr als 100 km geradelt sind, nehmen an der Verlosung von attraktiven Preisen teil. Teilnehmen ist ganz einfach: 1. Anmelden k im Internet: www.fahrradwettbewerb.at k mit dem Folder k oder direkt bei Armin Schneider, Tel. 7907-39, E-mail: armin.schneider@hoechst.at 2. Kilometerstand erfassen k über Internet, Fahrtenbuch oder Kilometerzähler k je nach Lust und Laune: täglich, wöchentlich oder auch nur am Stichtag 3. Schlussstand bekanntgeben k Stichtag ist der 14 . September k im Internet, telefonisch oder per Mail Einfache Kilometererfassung So können Sie die geradelten Kilometer besonders einfach erfassen: Die Gemeinde unterstützt die Anschaffung eines Fahrradcomputers bei CIC-Radsport in Höchst, oder DJ‘s Bikeshop in Fußach mit einem Gutschein im Wert von e 5,-. Weitere Gutscheine sind im Gemeindeamt bei Armin Schneider erhältlich. Wer radelt, spart: Beim Fahrradbasar gab es für umweltbewusste Höchster eine Belohnung: Wer an diesem Tag Sperrmüll per Fahrrad ablieferte, war von den Müllgebühren befreit. Gemeinde Info HÖCHST 3 Bei den beiden Unternehmen Blum und Grass, den größten Arbeitgebern in Höchst, wurden die Mitarbeiter persönlich über die neuen Angebote des Landbusses informiert. Höchst: Immer mehr nutzen den Landbus Testbetrieb für neuen Schnellbus durch das Ried Die Zählungen im Landbus Unterland zeigen, dass viele Höchsterinnen und Höchster dieses Angebot nutzen: Die durchschnittlichen Fahrgastzahlen haben sich seit dem Jahr 2000 von 949 auf 1.839 im Vorjahr beinahe verdoppelt. Wenn man davon ausgeht, dass jeder Fahrgast eine Hin- und eine Rückfahrt in Anspruch nimmt, sind das sehr beachtliche Zahlen. Die laufenden Verbesserungen der letzten Jahre (15-Minuten -Takt nach Dornbirn und Bregenz) und die Erschließung von bisher nicht bedienten Gebieten zeigen sich als richtiger Weg. Der finanzielle Beitrag, den die Gemeinde Höchst jährlich leistet, ist also gut investiert. auf 15 Minuten reduziert. Natürlich ist die neue Linie mit der Linie 50 abgestimmt, (es besteht eine Umsteigemöglichkeit). Gefahren wird von Montag bis Freitag zur Hauptverkehrszeit, also morgens, mittags und abends. Abfahrt beim Bahnhof Lustenau ist morgens um 5:12, 6:12 und 7:12 Uhr, mittags um 12:12, 13:12 und 14:12 Uhr und am Abend 17:12, 18:12 sowie 22:12 Uhr. Die Fahrpläne für den Testbetrieb sind bereits unter www.abfahrtszeiten.at und www.vmobil.at abrufbar und liegen in den Bussen und im Gemeindeamt auf. Moderne saubere Busse Auf den Hauptlinien kommen ab Ende 2009 neue Busse zum Einsatz. Deren Euro-5-Motoren sind dank Partikelfilter umweltfreundlich und zudem wesentlich leiser. Testbetrieb Senderbus im Mai Über die Zellgasse-Senderstraße wird ab Lustenau (Bhf-/Bundesstraße) eine direkte schnelle Verbindung mit einem neuen MercedesSprinter einen Monat lang getestet. Die Fahrzeit nach Dornbirn Bahnhof wird damit fast um die Hälfte Die neuen Sprinter-Landbusse fahren vom 4. bis 29. Mai im Testbetrieb den schnellsten Weg von Lustenau Bahnhof/Bundesstraße nach Dornbirn (Zellgasse, Höchsterstraße und Dornbirn Rohrbach) in nur 15 Minuten. 4 Gemeinde Info HÖCHST Bus & Bahn Stammtisch: Ihre Meinung ist gefragt! Ein gutes Bus- und Bahnangebot ist ein wichtiges Merkmal einer attraktiven Gemeinde. Ziel der rheindeltagemeinden Fußach, Gaißau und Höchst ist es, im rahmen des Projekts „rheindelta MOBIL“ das bestehende Angebot zu optimieren und, wo möglich, weiter auszubauen. Bringen Sie Ihre Anliegen und Verbesserungswünsche ein! Um die Angebote möglichst gut auf die Bedürfnisse der Bevölkerung abstimmen zu können, wird am 12. Mai zu einem „Bus & Bahn-Stammtisch“ geladen. Alle Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen, Anliegen und Verbesserungswünsche für die nächste Fahrplangestaltung einzubringen. Wann: Dienstag, 12. Mai 2009 Beginn: 19:40 Uhr Wo: Pfarrzentrum Höchst (Haltestelle Kirchplatz) Vertreter von Landbus Unterland und Verkehrsverbund werden an Ort und Stelle Anliegen entgegennehmen und aus erster Hand über Hintergründe und geplante Verbes- Alle Interessierten sind zum Bus & Bahn Stammtisch am Dienstag, 12. Mai, herzlich eingeladen serungen informieren. Die Projektmitglieder der Arbeitsgruppe Mobilitätsmanagement würden sich sehr freuen, wenn möglichst viele Personen dieses Angebot zur Mitgestaltung nützen würden! Sie erreichen die Veranstaltung mit folgenden Buslinien: aus richtung Fußach mit Linie 14: 19:28 Uhr ab Haltestelle Altes Postamt aus richtung Gaißau mit Linie 15 a: 19:25 Uhr ab Gaißau Kirche bzw. Linie 15: 19:29 Uhr ab Höchst Birkele aus richtung Brugg mit Linie 52: 19:28 Uhr ab Haltestelle Brugg und Linie 14: 19:34 Uhr ab Schwanen Mit der Bahn unterwegs Haben Sie gewusst, dass Höchst zwei Bahnhöfe hat? Sowohl der Bahnhof in Lustenau als auch der in St. Margrethen bieten optimale Verbindungen richtung Bregenz. Der Bahnhof Lustenau ist von der Kirche in Höchst mit dem Fahrrad in ca. 8 Minuten zu erreichen, wer im Bereich Brugg wohnt, ist noch rascher dort. Seit kurzem gibt es beim Bahnhof Lustenau einen überdachten Fahrradständer, natürlich gibt es auch den Buszubringer. Der Bahnhof St. Margrethen ist von der Kirche in Höchst mit dem Fahrrad in 3 Minuten zu erreichen. Die Links der Fahrkartenautomat der ÖBB in St. Margrethen, rechts der neue überdachte Fahrradständer neben dem Bahnhof Lustenau. Entfernung Kirche Höchst – Bahnhof zu Fuß über Zollfreilager (Kirche-Bahnhof) beträgt 1.070 m. Am Bahnhof steht jetzt auch ein Fahrkarten-Schalter der ÖBB. Schüler und Lehrlinge mit gültigem Freifahrtausweis können den Zug in St. Margrethen besteigen, die Schülerfreifahrt gilt auch für die Zugfahrt Richtung Lustenau-Bregenz. Gemeinde Info HÖCHST 5 Neue Reisepässe mit Fingerabdruck Seit 30. März 2009 werden in Österreich bei der Ausstellung eines reisepasses auch die Fingerabdrücke des Antragstellers mit einem Scanner erfasst. Diese Fingerabdrücke werden digital auf dem integrierten Mikrochip im Reisepass gespeichert und sollen eine noch höhere Fälschungssicherheit gewährleisten. Für die Ausstellung eines Reisepasses benötigen wir: Für Erwachsene l ein gültiges Foto (nicht älter als 6 Monate) – vom Fotograf mit blauem Pickerl auf der Rückseite versehen l alter Pass (max. 5 Jahre abgelaufen) falls vorhanden, ansonsten l Geburtsurkunde, Staatsbürgerschaftsnachweis, Heiratsurkunde l Preis € 69,90 Simone Prutti und Cornelia Bacher Für Kinder unter 12 Jahren ist kein Fingerprint erforderlich l l l l l Frau Anna Wörz (Bild) hat als erste Höchsterin einen Antrag auf Ausstellung eines Reisepasses mit Fingerabdrücken gestellt. l Geburtsurkunde Staatsbürgerschaftsnachweis ev. Obsorgebescheid Reisepass der Eltern Gültiges Foto (nicht älter als 6 Monate) – vom Fotograf mit blauem Pickerl auf der Rückseite versehen Preis € 26,30 bzw. mit Chip € 69,90 Für Kinder bis zum 2. Lebensjahr ist die Ausstellung gratis. Ansonsten benötigen wir dieselben Unterlagen wie bei Kindern unter 12 Jahren. Für die Ausstellung eines Personalausweises benötigen wir die selben Unterlagen. Dieser kostet € 56,70. Der Spielbus kommt nach Höchst Am Freitag, 24. Juli, kommt der Spielbus des Vorarlberger Kinderdorfes wieder nach Höchst und zwar von 16:00 bis 18:30 Uhr auf der Wiese zwischen Pfarrzentrum und dem alten Pfarrheim. Der Spielbus ist ein Angebot des Präventiv-Bereichs „FamilienImpulse“ des Vorarlberger Kinderdorfes und wird vom Land unterstützt. Da gibt es Spiel und Spaß für die Kinder, Eltern und Großeltern wird Austausch, Beratung und Information geboten. Neue Leiterin im Kindergarten Unterdorf Nach drei intensiven Jahren als Kindergartenleiterin und Kindergartenpädagogin im Kindergarten Unterdorf sieht Cornelia Bacher einem freudigen Ereignis entgegen. Ab Mai geht sie in die Babypause und wir wünschen der jungen Familie auf diesem Wege alles Gute und viel Glück. Für die Nachfolge ist bereits gesorgt: Simone Prutti, ausgebildete Kindergartenpädagogin und Früherzieherin, wechselt vom Kindergarten Oberdorf in den Kindergarten Unterdorf und bringt als neue Leiterin vielfältige Erfahrungen und kreative Ideen mit. Für diese Aufgabe wünschen wir ihr alles Gute. Eine Fülle an Spielen im Bus: Kettenfängerlis, Ochs am Berg, Wer fürchtet sich vor dem weißen Hai, Tempelhüpfen, Gummitwist, Tauziehen, Seilspringen, sowie Pedalos, Stelzen, J o n g l i e r t e l l e r, Kreisel und Riesenfallschirm, natürlich eine Schminkstation, Kasperltheater, B i l d e r b ü c h e r, Ball- und viele andere spannende Spiele . . . Kommt auch und macht mit! 6 Gemeinde Info HÖCHST Offene Jugendarbeit Höchst Viele Jugendliche sorgen für Abwechslung und Vielseitigkeit im Jugendtreff Chillout, der vom gemeinnützigen Verein „Offenen Jugendarbeit Höchst“ geführt wird. Das Angebot richtet sich nach den Wünschen der Jugendlichen und Partizipation steht im Mittelpunkt. Die Ideen reichen von Verbesserung der Jugend-Infrastruktur in der Gemeinde bis zur Organisation und Durchführung von Projekten und Veranstaltungen aller Art. Aufgabe der Offenen Jugendarbeit ist es, am Puls der Jugend zu bleiben und deren Interessen zu vertreten, aber auch Jugendliche, die sich am Rande der Gesellschaft bewegen, aufzugreifen und versuchen, sie zu integrieren. Die JugendarbeiterInnen stehen zur Beratung zur Verfügung, organisieren Veranstaltungen in Kooperation mit den Kids, haben ein offenes Ohr für Wünsche und Mitgestaltung im Jugendhausalltag, helfen bei Bewerbungsschreiben und Lehrstellensuche und sind Ansprechpersonen in Krisen und bei Konflikten. Weiters bemüht sich die Offene Jugendarbeit Höchst darum, Unterstützung beim Streben nach Bildung und Arbeit anzubieten und Integrationsarbeit für eine multikulturelle Gesellschaft zu betreiben, mit dem Ziel, der oder die Einzelne in seiner bzw. ihrer Entwicklung zum mündigen Erwachsenen hinzuführen. Viel Abwechslung Das Chillout hat am Montag, Mittwoch und Freitag von 15 bis 21 Uhr geöffnet. Mittwoch findet Breakdance statt, am Donnerstag ist Mädchengruppe und am Sonntag steht ein Tischfussballworkshop auf dem Programm. Am 22. Mai findet erstmals die „Summer Opening Party“ des Skaterclub Höchst statt. Wer irgendwo mitmachen will, kann sich jederzeit im Jugendtreff erkundigen. Die genauen Öffnungszeiten stehen auf unserer Homepage und sind beim Jugendhaus ausgehängt. Der Tätigkeitsbericht 2008 gibt weitere Auskunft über die alltägliche Arbeit und das abwechslungsreiche Programm der Offenen Jugendarbeit Höchst. Sie können ihn von der Freizeitgestaltung und Angebot zur Weiterbildung im Chillout Höchst. Homepage der Offenen Jugendarbeit Höchst, Bereich „Download“ herunterladen. www.chillout-hoechst.com Die Offene Jugendarbeit Höchst bedankt sich herzlich bei der Gemeinde Höchst für die großartige Unterstützung und gute Zusammenarbeit. räume für private Partys An dieser Stelle auch noch mal das Angebot an alle Jugendlichen aus Höchst, die Räumlichkeiten des Jugendtreffs für eine Party zu mieten. Einfach im Jugendtreff Chillout vorbei schauen oder über die Homepage in Kontakt treten. Mag. Sebastian Spiegel Offene Jugendarbeit Höchst Party oder Halloween – im Jugendtreff Chillout ist immer allerhand los. Gemeinde Info HÖCHST 7 Tierausstellung auf Luisl’s Farm am 16. Mai Die Tierausstellung ist ein Streichelparadies, in dem viele Bauernhoftiere hautnah erlebt werden können. Von Hasen und Meerschweinchen über Geflügel bis hin zu Pferden und rindern, fast alles ist am Samstag, 16. Mai, ab 10:00 Uhr bei Luisl’s Farm vertreten. In gemütlicher Atmosphäre unter den Bäumen direkt am Alten Rhein findet heuer schon die 20. Tierausstellung statt. Die Mitglieder des Vereins der Freizeittierhalter bauen liebevoll die Gehege auf, errichten Teiche, um der Bevölkerung eine sehenswerte und unvergessliche Ausstellung zu bieten. Der Biergarten lädt ein und beim Kaffeehaus können selbstgemachte Kuchen verkostet werden. Kinderprogramm und Oldtimer Zum 20-jährigen Jubiläum hat sich der Verein ein paar besondere Attraktionen überlegt. Für die Kinder gibt es Pony reiten, Kinder schminken und Filzen. Kinder und Erwachsene können Oldtimer-Traktoren aus dem ganzen Land bewundern. Ab 18:00 Uhr wird Abendunterhaltung mit der Band „Rheinstone“ geboten. Die Tierausstellung findet bei jeder Witterung statt! Eintritt: Freiwillige Spende. Oldtimer-Traktoren kommen zur Tierausstellung am Samstag, 16. Mai. Blutspendeaktion Die Gemeinde Höchst lädt gemeinsam mit dem Roten Kreuz Vorarlberg ein zur Blutspendeaktion am Mittwoch, 6. Mai 2009 und am Dienstag, 12. Mai 2009 jeweils von 17:30 bis 21:00 Uhr im Feuerwehrhaus Höchst. Neue Pflastersteine für die Gemeindestraßen In den letzten Wochen wurden im östlichen Teil der Konsumstraße die alten Kleinpflastersteine gegen neue Großpflastersteine aus Granit ausgetauscht. Die Klein- pflastersteine sind dem immer größer werdenden Verkehrsaufkommen nicht mehr gewachsen. Um die Sicherheit der Verkehrsteilnehmer zu verbessern, werden in den nächsten Jahren fortlaufend die Straßen mit schlechter Pflasterrinne saniert. Als Dankeschön erhält jeder Blutspender ein Paar Wienerle sowie ein Getränk. Spender, die bereits einen Blutspendeausweis besitzen, bitten wir, diesen zur Blutspende mitzubringen. Erstspender sollten einen amtlichen Lichtbildausweis mitnehmen. 8 Gemeinde Info HÖCHST „Chancen leben“: Preisträger aus Höchst Im rahmen der Landeskampagne „Chancen leben – Ich bin dabei“ überreichte Landesstatthalter Markus Wallner kürzlich den „Vorarlberger Chancenpreis 2008“ an zwölf Preisträger. Als einer der Preisträger war Erich Schneider aus Höchst dabei. „Menschen mit Behinderung sind Teil unserer Gesellschaft und können auf unsere Solidarität zählen“, betonte Landesstatthalter Markus Wallner in seiner Ansprache. „Behindertenhilfe bedeutet für uns, Chancen zu eröffnen.“ Mit dem Vorarlberger Chancenpreis hat das Land Vorarlberg nach Angeboten gesucht, bei denen die Freizeitanliegen von Menschen mit Behinderung berücksichtigt werden Sozialreferentin Herlinde Moosmann, Preisträger Erich Schneider mit Gattin Edeltraud und Reingard Adenberger, Gemeindeamt Höchst, bei der Übergabe der Auszeichnung. bzw. die mit Vorbildcharakter das Freizeitangebot von Menschen mit Behinderung aktiv gestalten. Die eingereichten Vorschläge wurden von einer fachkundigen Jury in vier Kategorien bewertet. Sieger in der Kategorie Engagement von Einzelpersonen ist der Höchster Pensionist Erich Schneider. Er druckt einmal pro Woche die Beilagen für das Gemeindeblatt und betreut in dieser Zeit einen jugendlichen Höchster mit einem Handicap. In Höchst werden 1.195 Kinder bestens betreut Am 1. April fand auf Einladung der Gemeinde Höchst das jährliche Treffen aller LehrerInnen, Kindergärtnerinnen und Kinderbetreuerinnen an den Höchster Schulen, den Kindergärten sowie den Kinderbetreuungseinrichtungen statt. Über 100 Personen folgten der Einladung in das Feuerwehrhaus. Vizebürgermeisterin Karin Rezniczek bedankte sich bei allen Anwesenden für die gute und wertvolle Arbeit. Insgesamt werden 1.195 Kinder und Jugendliche an den Höchster Schulen, den Kindergärten und den Kinderbetreuungseinrichtungen unterrichtet bzw. betreut! Die Direktoren und Leiterinnen bedankten sich für die Einladung und berichteten über aktuelle Themen. Landesrat Siegi Stemer berichtete über Aktuelles aus dem Bildungsbereich und dankte allen für die hervorragende Arbeit in den verschiedenen Einrichtungen. Vizebürgermeisterin Karin Rezniczek lud danach zu einem italienischen Buffet ein. Der Abend stand ganz im Zeichen des Gedankenaustausches zwischen Schulen, Kindergärten und Kinderbetreuungseinrichtungen. Personalveränderungen Während der vergangenen Monate traten zwei Frauen die wohlverdiente Pension an: Maria Küng, Mobiler Hilfsdienst (MOHI) Heidi Gehrer, Reinigungsdienst, Hauptschule Gute Stimmung beim traditionellen Treffen von über 100 Pädagoginnen und Pädagogen aus Höchst. Gemeinde Info HÖCHST 9 Krankenpflegeverein Rheindelta Ein Krankenpflegeverein für drei Gemeinden Seit 2008 besteht für Höchst, Fußach und Gaißau der gemeinsame Krankenpflegeverein rheindelta. Dieser gut geplante Zusammenschluss findet eine sehr positive Akzeptanz. Der Krankenpflegeverein ist Ansprechpartner für alle Pflege- und Betreuungsfragen und ermöglicht eine medizinische Pflege und ganzheitliche Betreuung in vertrauter Umgebung. Das qualifizierte Fachpersonal bietet Pflege und Begleitung entsprechend den Bedürfnissen der PatientInnen und berät auch schon vor Eintritt von Pflege- oder Hilfsbedürftigkeit. Zu den Pflegegrundsätzen gehören die Selbstbestimmung, die Hilfe zur Selbsthilfe, die Förderung und Erhaltung der vorhandenen Fähigkeiten. Die Dipl. Gesundheits- und Krankenschwestern/ Pfleger arbeiten mit Erfahrung und Einfühlungsvermögen, achten die Würde der Patienten und respektieren das persönliche Umfeld. Die enge Zusammenarbeit mit Hausärzten, Krankenhäusern und anderen ambulanten Diensten sichert eine umfassende Pflege. Auf Wunsch können auch Pflegebehelfs-Artikel oder Pflegebetten zur Verfügung gestellt oder vermittelt werden. Den pflegenden Angehörigen wird Unterstützung, Begleitung, Entlastung und Stärkung im Pflegealltag angeboten. Der Krankenpflegeverein ist auch für junge Menschen von Interesse und die Mitgliedschaft kann als kostengünstige Vorsorge angesehen werden. Der jährliche Mitgliedsbeitrag für eine Familie beträgt zurzeit € 25.--. Über 2.000 Mitglieder unterstützen den Krankenpflegeverein Rheindelta und stellen damit ihre Solidarität mit kranken und hilfsbedürftigen Menschen unter Beweis. Kontakt: Telefon 05578/76035 Sprechstunde jeden Donnerstag von 14:30 bis 15:30 Uhr im Büro Kirchplatz 12 Das einsatzfreudige Team des Krankenpflegevereins. Neues Fahrzeug für die Krankenpflege Im ersten Halbjahr 2008 hat sich in den drei rheindelta-Gemeinden ein deutlicher Mehrbedarf an Pflege abgezeichnet. Weiters sind uns im Rahmen des Betreuungsmodells Vorarlberg, und durch ein neues Spitalsentlassungs/Übernahmemanagement zusätzliche Aufgaben übertragen worden. Deshalb haben wir zu unseren vier engagierten Dipl. Gesundheits/ Krankenschwestern mit Arno Nagel aus Höchst eine weitere erfahrene Diplompflegefachkraft angestellt. Zusätzlich zu unseren drei Fahrzeugen hatten wir nun einen dringenden Bedarf für ein neues Auto. Aufgrund einer großzügigen Spende an das Ortshilfswerk konnte das Auto kurzfristig finanziert werden. Fahrzeugübergabe mit Bürgermeister Werner Schneider, Obfrau Adelheid Wlcek und Sr. Renate. zung fühlen wir uns in unserer Arbeit bestärkt und motiviert. Danke! Das Team des Krankenpflegevereines Rheindelta Wir möchten uns bei Bürgermeister Werner Schneider und bei den Spendern herzlich für die Hilfe bei der Finanzierung bedanken! Durch solch tatkräftige Unterstüt- 10 Gemeinde Info HÖCHST Folklore-Frühling im rheindelta Sonntag, 17. Mai 2009, 17 Uhr, rheinblickhalle Gaißau Unter dem vielversprechenden Motto „Folklore-Frühling im Rheindelta“ gastiert mit der Trachtengruppe Lustenau einer der bekanntesten Volkskulturträger des Landes erstmals in größerem Rahmen im Rheindelta. Österreichs größter Trachtenverein wollte sich schon längst in dieser Region einem breiten Publikum präsentieren. Das war auch ganz im Interesse der Gemeindechefs von Höchst, Fußach und Gaißau. Das abwechslungsreiche Programm mit hundert Mitwirkenden in verschiedensten Ensembles mit über 40 Jugendlichen spricht jung und alt an. Heimische und internationale Folklore, gehobene Unterhaltung mit Operettenmelodien, Strauß-Polkas, Welthits und Showtänzen sorgen für niveauvolle Unterhaltung. Eintritt: VV € 8,-- bzw. AK € 10,-Vorverkauf in den Gemeindeämtern Höchst, Fußach und Gaißau und bei der Hypo Höchst Konzert „Schoggi-Tour“ mit Wolfgang Verocai Freitag, 15.5.2009, 20 Uhr, Pfarrzentrum Nach „Rosi us or Vogewosi“ konnte Wolfgang Verocai mit „`s Läobo ischt ko Schoggi“, dem Titelsong seiner neuesten CD, seinen zweiten „Ländle-Hit“ landen. Mit einer Top-Band bringt Wolfgang Verocai in den Liedern seiner aktuellen CD seine Beobachtungen übers Ländle auf den Punkt. In seinen witzigen bis tiefsinnigen Liedern erzählt er von Sehnsüchten und Fernweh, von Liebe, von der Natur unseres Landes, oder singt über traurige und lustige Schicksale. Garniert wird der abwechslungsreiche Dialektabend durch schier unglaubliche, aber wahre Geschichten aus dem alten Lustenau. Die Band: Wolfgang Verocai – Gesang, Gitarre, Benni Bilgeri – Gitarren, Markus Dürst – Akkordeon, Geri Bösch – Klavier, Gesang, Stephan Rheintaler – E-Bass, Andy Leumann – Schlagzeug. Infos: www.verocai.at Eintritt: VV € 10,-- bzw. AK € 12,-- 1. Mai: Maibaum-Frühschoppen Die Höchster Maibäumler laden am Freitag, den 1. Mai, ab 10:00 Uhr zum gemütlichen Frühschoppen auf den Kirchplatz. Das Duo Robert & Robert sorgt für Stimmungsmusik, dazu gibt es eine spektakuläre Schuhplattler-Showeinlage. Neu ist der Sägewettbewerb mit Maibaumklettern, bei dem schöne Preise zu gewinnen sind. Maibaumfest nur bei guter Witterung! Akkordeonorchester Freitag, 29. Mai 2009, 20 Uhr, Pfarrzentrum Pop-Hits, Mambo, Swing, Kompositionen von Puccini, Gershwin und vieles mehr mit dem Akkordeonorchester Höchst. Eintritt: € 10,-- Vorverkaufsstelle für die Veranstaltungen des Kulturreferates: Gemeindeamt Höchst, Zi. 12 + 13, Telefon 7907-23 oder 7907-25, E-Mail: kultur@hoechst.at, online auf www.hoechst.at und bei allen raiffeisenbanken Gemeinde Info HÖCHST 11 ERSTE HILFE TIPP Der reglose Mensch Wie verhalten Sie sich gegenüber einem reglosen Menschen? 1. Gefahr abschätzen: Welche Gefahren bestehen für Sie als Helfer? zB: nachkommende Fahrzeuge 2. Bewusstseinkontrolle: Patienten laut ansprechen, an der Hand berühren und Schmerzreiz am Handrücken zufügen 3. Hilferuf: Kann Ihnen jemand helfen? zB: Notruf absetzen lassen, Defibrillator holen lassen, Erste-Hilfe-Kasten holen lassen, etc. 4. Freimachen der Atemwege und Atemkontrolle: zuerst Kopf überstrecken, dann max. 10 Sekunden lang überprüfen, ob der Patient atmet (sehen, hören, fühlen) 5. Lebensrettende Sofortmaßnahmen: a) Patient hat normale Atmung: - stabile Seitenlagerung - Notruf (falls noch nicht abgesetzt) - jede Minute Atemkontrolle b) Patient hat keine normale Atmung: - 30 Herzdruckmassagen und zwei Beatmungen durchführen - Defibrillation mit Laiendefi Notruf: 144 Auch Sie können erlernen, wie man Menschen in Notsituationen helfen kann! Informationen zum Kursangebot: Österr. Roten Kreuz Landesverband Vorarlberg Beim Gräble 10 6800 Feldkirch Telefon 05522 / 77000 Internet: www.v.roteskreuz.at E-Mail: office@v.roteskreuz.at Besuchen Sie einen Erste-Hilfe-Kurs zur Auffrischung Ihrer Kenntnisse. Leben retten kann so einfach sein! Vorarlberger Volkstheater mit „Altweiberfrühling“ Freitag, 19.6.2009, 20 Uhr, Pfarrzentrum Alemannische Erstaufführung der Mundartkomödie von Stefan Vögel nach dem erfolgreichen Schweizer Kinofilm „Die Herbstzeitlosen“. Der ÜberraschungsKinohit kommt damit erstmals auf die Bühne: Vier Seniorinnen, die mit einer Dessous-Boutique das verschlafene Dorfleben auf Trab halten. Das muntere Damen-Quartett ist mit Emi Heinzle (Süßer die Glocken), Heide Capovilla, Kabarettistin Gabi Fleisch und der früheren Grand Dame des Landestheaters Karin Mommsen ideal besetzt. Nicht weniger prominent komplettieren Theresa Feurstein, Alfons Noventa (Gründungsmitglied der Studiobühne Montfort) und Armin Dallapiccola (Berliner TV-SerienDarsteller, gebürtiger Kennelbacher) die Besetzung. Regie: Phillippe Roussel Infos: www.vovo.at Eintritt: € 18,-- 12 Gemeinde Info HÖCHST „Zit ha“ – neuer Besuchsdienst in Höchst Gemeinde, Pfarre und Altenwohnheim haben den Besuchsdienst „Zit ha“ für alle Höchsterinnen und Höchster ins Leben gerufen. Elf Frauen und Männer sind nach der Einschulungsphase bereit, sich für diese wertvolle Sache Zeit zu nehmen. Am 2. April 2009 fiel der offizielle Startschuss für „Zit ha“. Pfarrer Willi Schwärzler und Vizebürgermeisterin Karin Reznicek freuten sich gemeinsam mit dem Kernteam Heidrun Bargehr (Pfarre), Herlinde Moosmann (Gemeinde), Benedikt Huter (Altenwohnheim) und zahlreichen Vertretern der sozialen und pfarrlichen Dienste über das neue Angebot in der Gemeinde und im Altenwohnheim Höchst. Projekt „Zit ha“. Viele haben sich mit Ideen, Anregungen und Themen beim Konzept und der Werbung für „Zit ha“ eingebracht. Beim Informationsabend im Februar 2009 ließen sich fünf Männer und sechs Frauen von der Idee begeistern. In einer dreiteiligen Einführung haben sie sich auf diesen Dienst vorbereitet. „Zit ha“ sieht sich als wertvolle Ergänzung zu den bestehenden sozialen Diensten der Gemeinde und zu den seelsorglichen Angeboten der Pfarre. Immerhin leben in Höchst rund 1.430 Senioren. An sie richtet sich vornehmlich das Angebot von „Zit ha“. Die Gruppe „Zit ha“ hat sich viel vorgenommen und wünscht sich, dass das neue Angebot von vielen Höchster und Höchsterinnen angenommen wird. Die Ziele und der Auftrag des Besuchsdienstes ist im neuen „Zit ha“-Folder festgehalten, der bereits an alle Höchster Haushalte zugestellt wurde. Wer sich einen Besuch für sich selbst oder einen Angehörigen wünscht, wendet sich an die Koordinatorin der Gruppe „Zit ha“, Heidrun Bargehr. Telefon: 0699/81534108 Mail: zit.ha@gmx.at Wie alles begann Im Mai 2008 wurde die Idee für den neuen Besuchsdienst im Pfarrgemeinderat geboren. Gemeinsam mit der Gemeinde und dem Altenwohnheim wurden im Herbst die konkreten Schritte für das Projekt „Besuchsdienst“ gesetzt. Aus der ursprünglichen Idee entstand das Geburtsvorbereitungskurs Wir freuen uns, dass wir unseren werdenden Müttern wieder einen Geburtsvorbereitungskurs in der Gemeinde anbieten können. Frühjahrs-Markt am Samstag, den 2. Mai 2009 von 16:00 – 22:00 Uhr auf dem Kirchplatz Höchst Unter anderem gibt es folgende Aktionen: Beginn: 4. Mai 2009 Dauer: Zeit: Ort: 7 Abende jeweils Montag 19:00 – 20:30 Uhr Eltern-Kind-Zentrum Kunterbunt Franz-Reiter-Straße (vis-à-vis Altenwohnheim) l Spiele für Alt und Jung im Foyer des Pfarrzentrums mit der Spielothek von 16 – 20 Uhr Fahrradwettbewerb – Vorarlberg Mobil – Vorstellung der Aktion Fahrradcodierung durch die Polizei Fahrräder, KIKI und Zubehör – Ausstellung, Beratung und Verkauf durch CIC Radsport l l l Kosten: € 100,-Anmeldung bei: Judith Bereuter, Hebamme Tel. 0650 316 39 16 (bis spätestens 30. April 2009) Für das leibliche Wohl ist bestens gesorgt! Nächste Markttermine: 4. Juli, 3. Oktober, 28. November Herausgeber und Verleger: Gemeinde Höchst, 6973 Höchst. Für den Inhalt verantwortlich: Bürgermeister Ing. Werner Schneider. Druck: Hechtdruck, Hard Grundsätzliche Ausrichtung: Informationen über das Geschehen in der Gemeinde Höchst


Höchst Gemeinde Info 2009 06
Mit, 8. Juni 2011 |

Gemeinde Info HÖCHST Gemeinde Info .. www.hoechst.at – gemeindeamt@hoechst.at Aus dem Inhalt Der Spielbus kommt Verkehrserziehung Faustballplatz eröffnet Finanzwachhütte saniert Der letzte Kanalschacht Klausurtag der Kindergärten 1 3 5 6 8 9 12 HOCHST Amtliche Mitteilung der Gemeinde Höchst – Nr. 16 – Juni 2009 Sozialprojekt „Jung und Alt verbinden“ 13 Schülerinnen und Schüler der VIVO Hauptschule Höchst konnten am 13. Juni von Bürgermeister Werner Schneider und Direktorin Gudrun Brunner ihr Zertifikat für ihren sozialen Einsatz in der Gemeinde entgegennehmen. Die Schülerinnen und Schüler haben zwei Stunden pro Woche Bewohnerinnen und Bewohner in den Altenwohnheimen Höchst und Gaißau betreut. Die Jugendlichen arbeiteten beim Projekt „Jung und Alt verbinden“ eigenverantwortlich, flexibel und selbstständig. Mit Lesen, Spazieren, Spielen oder einfach nur Zuhören und Reden konnten sie den Alltag der Heimbewohner erfrischen und mitgestalten. Wir bedanken uns ganz herzlich für den persönlichen und ehrenamtlichen Einsatz der Schülerinnen und Schüler! Liebe Höchsterinnen und Höchster! In dieser Ausgabe der Gemeinde Info Höchst berichten wir über sehr viele Aktivitäten unserer Jugend. Über unsere Kleinsten (Besuch im Klettergarten) und den Kindergärtlern mit vielen tollen Ideen und Aktivitäten kann sehr Erfreuliches berichtet werden. Die Schüler der 3. Klassen unserer Volksschulen besuchten das Gemeindeamt, unser Wasserwerk und die Feuerwehr. Dabei erfuhren sie vieles über unsere Heimatgemeinde. In der Hauptschule läuft ein Theaterprojekt. Nach dem Besuch des internationalen Kinder- und Jugendtheater-Festivals in Feldkirch konnte man sich am 20. Juni in der Hauptschule vom Erlernten überzeugen. In dem Stück „Auf SpritzTour“ wurde Witziges und Spritziges am laufenden Band, gespielt. Ein tolles Erlebnis für Jung und Alt. Mit dem Sozialprojekt „Jung und Alt verbinden“ zeigen die Hauptschülerinnen und Hauptschüler auch ihre Sozialkompetenz auf. Dies sind nur einige Beispiele der vielen Aktivitäten in unseren Kinderbetreuungseinrichtungen und Schulen. So viele Aktivitäten sind nur möglich mit sehr engagierten Kinder- betreuerinnen, Lehrerinnen und Lehrern. Ich möchte mich an dieser Stelle bei allen recht herzlich für ihren Einsatz, im Sinne unserer Kinder, bedanken. Nun geht es bald in die wohlverdienten Ferien. Für diese Zeit der Erholung wünsche ich unseren Kleinsten, den Schülerinnen und Schülern und auch allen Kinderbetreuerinnen, Lehrerinnen und Lehrern viel Freude und Spaß. Danach beginnt im Herbst mit vielen neuen Ideen und neuem Schwung die nächste Etappe des Lernens. Mit freundlichen Grüßen Ihr Bürgermeister Werner Schneider 2 Gemeinde Info HÖCHST Schülerbetreuung in den Ferien Das Angebot der Betreuung von Volksschulkindern während der Ferien hat erfreulich viel Interesse gefunden. Deshalb findet diese Betreuung für das gesamte Rheindelta heuer erstmals in der Volksschule Kirchdorf statt. Insgesamt 28 Kinder sind angemeldet, 20 davon aus Höchst, 5 aus Fußach und 3 aus Gaißau. Die Betreuung erfolgt durch Mitarbeiterinnen des Vereins Tagesbetreuung vom 13. bis 24. Juli sowie vom 17. August bis 7. September während der Öffnungszeiten zwischen 7:00 und 13:00 Uhr. Auf Wunsch gibt es für die Schüler auch ein Mittagessen. Informationen: www.verein-tagesbetreuung.at Sport- und Spielwochen in Höchst Bereits zum 19. Mal finden die von der Gemeinde organisierten Sportund Spielwochen statt. In der Zeit vom 17. August bis zum 4. September erklären sich mehrere Höchster Vereine bereit, bei der Durchführung der Sport- und Spielwochen aktiv mitzuwirken. Dies führt zu einer breiten Auswahl an Sport-, Kultur- und Spielangeboten. In den letzten drei Wochen der Sommerferien haben Schüler die Möglichkeit, von Vereinen betreute Aktivitäten zu besuchen. Dies ist eine große Chance für Kinder und Jugendliche, neue und interessante Sportarten kennen zu lernen. Im letzten Jahr haben insgesamt 222 Kinder teilgenommen. Die meisten haben sich nicht nur bei einer der 20 möglichen Veranstaltungen angemeldet, sondern gleich für mehrere Aktivitäten. Insgesamt wurden daher über 700 verschiedene Teilnahmen der Kinder registriert. Nähere Informationen gibt es im Prospekt für die Anmeldung. Es liegt in der ersten Juliwoche dem Gemeindeblatt bei und wird auch in den Volksschulen und der Hauptschule ausgeteilt. Klettern mit Pinocchio Gestärkt mit Wienerle und Pommes Frites machten sich neun Kinder im Alter von 2,5 bis 4 Jahren mit den Betreuerinnen der Kinderbetreuung Pinocchio auf den Weg zur Kletterhalle in Dornbirn. Bereits die Fahrt mit dem Bus war für etliche ein großes Erlebnis. Betreuer Matthias lud zuerst zum Hindernislauf mit Matratzen, Tischrutschbahn usw., danach wurden Sicherheitsgurte und Kletterschuhe angezogen. Erste Kletterübungen wurden erfolgreich absolviert, danach ging es bestens gesichert in die Höhe. Das schafften beinahe alle Kinder sehr gut – trotz 39° C Hitze! Um 16 Uhr wurde die spannende und lustige Aktion beendet, die Mamis holten ihre Kinder ab. Zum Ferienende bieten die Höchster Vereine den Kindern viel Abwechslung. Wie die beiden Bilder rechts zeigen, wagten sich die Kleinen ohne Scheu in die Kletterwand. Gemeinde Info HÖCHST ie Schülertheatergruppe „kreaktiv“ der VIVO Hauptschule Höchst besuchte das vom Landesverband für Amateurtheater organisierte internationale Kinder- und Jugendtheater-Festival in Feldkirch. Kinder und Jugendliche aus allen Teilen der Welt trafen einander beim internationalen Theaterfestival in Feldkirch, probten und spielten miteinander, tauschten Erfahrungen aus und verstanden einander prächtig. Organisiert wurde die Veranstaltung vom 13. bis 17. Mai durch den Landesverband der Amateurtheater, insbesondere Dagmar Bautz. Mit dabei waren die Schüler und Schülerinnen der Theatergruppe „kreaktiv“ unserer VIVO Hauptschule Höchst unter der Leitung von Elisabeth Riem-Barvinek und Dietmar Schlatter. Vom Anfang (sie gestalteten die Eröffnungsfeier mit) 3 D Theater trifft Theater Die Mitglieder der Theatergruppe „kreaktiv“ beim internationalen Theaterfestival bis zum Schluss (die eine oder andere Träne floss zum Abschied) waren sie mittendrin und genossen die internationale Theaterluft. Natürlich fieberten die Höchster mit den neu gewonnen Freunden und Freundinnen aus aller Welt bei deren Auftritten mit. Der Spielbus wieder in Höchst Der Spielbus des Vorarlberger Kinderdorfs kommt wieder nach Höchst! Beladen mit Spiel und Spaß, aber auch mit Austausch, Beratung und Information für Eltern und Großeltern. Nach Höchst kommt er am Freitag, 24. Juli 2009, von 16:00 – 18:30 Uhr auf der Wiese hinter dem Pfarrzentrum. Da gibt es den Riesenfallschirm, Kettenfängerlis, Ochs am Berg, Wer fürchtet sich vor dem weißen Hai?, Tempelhüpfen, Gummitwist, Tauziehen, Seilspringen, Pedalos, Stelzen, Jonglierteller, Kreisel und Riesenfallschirm, natürlich eine Schminkstation, ein Kasperltheater, Bilderbücher, Ball- und viele andere spannende Spiele. Kommt auch zum Spielbus und macht mit! Der Spielbus ist ein Angebot des Präventiv-Bereichs „FamilienImpulse“ des Vorarlberger Kinderdorfs und wird vom Land Vorarlberg unterstützt. Mehr Infos im Internet unter w w w. k i n d e rdorf.cc Besuch im Gemeindeamt Die 3. Klassen der Volksschule besuchen im Rahmen des Heimatkundeunterrichtes auch die Gemeinde. Bürgermeister Werner Schneider informiert die jungen Besucherinnen und Besucher aus erster Hand über die vielfältigen Aufgaben einer Gemeinde. Die Schüler lernen alle Abteilungen kennen und erleben sogar eine Trauung mit . . . Ein ganzer Bus voller Spielmöglichkeiten 4 Gemeinde Info HÖCHST Der Besuch im Wasserwerk Höchst ist für die Schüler der 3. Volksschulklassen in jedem Jahr ein Fixtermin. Wir waren im Wasserwerk Am 28. Mai 2009 gingen alle dritten Klassen der Volksschule Kirchdorf ins Wasserwerk Höchst. Wir spazierten um 7:45 Uhr Richtung Damm los. Als wir ankamen gingen wir durch ein eisernes Tor. Das dient dazu, dass keine Diebe hinein kommen und das Wasser abdrehen. Man begrüßte uns freundlich, und schon ging es los! Wir gingen als erstes in das Brunnenhaus. Der große Brunnen ist 10m tief. Der Herr erklärte, dass unten Rohre aus dem Brunnen in das Erdreich gehen. Mit Pumpen wird das Wasser hochgepumpt. Danach gingen wir in den Belüftungsraum. Dort wird das Wasser belüftet, dass es nicht mehr so nach Schwefel stinkt. In der Filteranlage wird das Wasser durch kleine Trichter mit Löchern gereinigt. Das Wasser fließt durch, aber das Eisen bleibt am Quarzsand hängen. Er wird dann zum Bauhof gebracht. Mir gefiel diese Erklärung sehr. Von der Filteranlage fließt nun das Wasser in den Reinwasserbehälter. Dort erklärte der Mann, dass das Wasser im Reinwasserbehälter gelagert wird, wenn Höchst nicht so viel Wasser braucht. Von dort wird es mit Pumpen hochgepumpt und ins Ausgleichsgefäß geleitet, wo man den Druck abbaut. Danach kommt es in das Verteilernetz. Von dort wird es an die Haushalte gepumpt. Der Mann erzählte uns auch noch, wie das ältere kleinere Wasserwerk aussah – es war auch alles dabei, nur viel kleiner. Er sagte auch, dass das Wasserschutzgebiet auf der früheren Badeseite vom Bruggerloch in die Schweiz über den Campingplatz reicht, wo man aufpassen muss, dass keine Benzinkanister nett. Einer hat einen Witz gemacht, der Witz war sehr lustig. Wir durften mit dem Wasser spritzen Wir durften auch mit einem Feuerwehrauto fahren. Wir haben herumstehen, den Rhein entlang in Richtung Bodensee und wieder zum Wasserwerk zurück. Als die Führung fertig war, gab es Brötchen mit Limonade. Ich aß zwei. Als wir gingen, sagte der Führer, man dürfe noch ein Brötchen mitnehmen. Wir verabschiedeten uns und gingen den Naturweg hinauf. Beim Bauernhof von Bauer Hans durften wir die Ziegen füttern. Am Weg zur Schule erklärte uns unsere Lehrerin ein bisschen die Bäume und Sträucher. Als wir beim Skaterplatz vorbei gehen wollten, überkreuzte ein Riesen-Baum den Weg. Man sah richtig den Wurzelstock. Also mussten wir einen Umweg nehmen und sahen dabei eine Lärche. Dann kamen wir auf der Straße an. Als wir in der Schule ankamen, läutete eh schon die Glocke. Johannes Brunner, Schüler der 3c eine Explosion gesehen und auch selbst gemacht. Zwei Buben und zwei Mädchen durften das Feuer löschen. Sara und Lea Bei der Feuerwehr Wir waren bei der Feuerwehr Höchst. Wir und zwei andere Klassen sind auch mitgegangen. Die Feuerwehrmänner waren sehr Gemeinde Info HÖCHST 5 Aktion „Fahr Rad“ beim Markt Im Mittelpunkt des Marktes am 2. Mai standen verschiedene Angebote rund ums Fahrrad. Die Firma CIC stellte die neuesten Lastenanhänger, Kiki und Fahrräder aus (unter anderem auch ein Elektrofahrrad) und gab nützliche Infos an Interessierte weiter. Die Fahrräder standen natürlich für Probefahrten zur Verfügung. Zudem gab es Fahrradhelme und Fahrradcomputer zu erwerben. Zwei Polizistinnen der Polizeiinspektion Höchst boten Fahrradcodierung zur Diebstahlssicherung an. Der Andrang war sehr groß, bis auf wenige Ausnahmen konnten alle Fahrräder codiert werden. Öffnungszeiten im Gemeindeamt Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Gemeindeamt Höchst sind zu folgenden Zeiten für Sie da: Montag bis Donnerstag von 7:45 bis 12:00 Uhr, Freitag von 7:45 bis 13:00 Uhr und Dienstag von 14:00 bis 18:00 Uhr. Diese Öffnungszeiten entsprechen dem Wunsch nach verlängerten Öffnungszeiten im Zuge der im Herbst 2007 durchgeführten Bevölkerungsbefragung. Selbstverständlich können Sie wie bisher auch außerhalb dieser Zeiten mit dem jeweiligen Sachbearbeiter telefonisch (Tel. 7907) einen Termin vereinbaren. Wir hoffen, dass diese Öffnungszeiten ausreichen und freuen uns auf Ihren Besuch im Gemeindeamt! Anmeldungen für „Fahr Rad“ Für die Anmeldung zum diesjährigen Fahrradwettbewerb „Fahr Rad“ stand ein Marktstand bereit, betreut von Markus Bacher und Hans Peter Lutz. Fahrradcodierungen und Anmeldung zur Aktion „Fahr Rad“ Bürgermeister Werner Schneider „Top Rider“ – Verkehrserziehung an der HS Höchst Im April hatten 93 Schülerinnen und Schüler der 2. Klassen die Gelegenheit an der Aktion „Top Rider“ teilzunehmen. Dabei handelt es sich um eine vom Landesschulrat, dem Kuratorium für Verkehrssicherheit, der AUVA und dem ÖAMTC geförderte Aktion, bei der den Jugendlichen bewusst gemacht wird, welche Gefahren im Straßenverkehr lauern. Die SchülerInnen wurden in den einzelnen Bereichen intensiv miteinbezogen. So wurden auf dem Parcours bei der Sportanlage Rheinauen u. a. die Kräfte einer Vollbremsung veranschaulicht, die bereits bei 10 km/h auftreten. Weiters konnten die Zweitklässler ein 50 km/h schnell fahrendes Auto als Beifahrer abbremsen und sehen, wie lang der Anhalteweg ist. Ebenso sollte nun der „tote Winkel“ allen bekannt sein. Unsere SchülerInnen waren mit viel Engagement und Spaß bei der Sache und laut eigenen Anga- Hauptschüler erfahren, wie gefährlich der „tote Winkel“ sein ben hat die Akti- kann, in dem ein Lkw-Fahrer nicht erkennen kann, was sich on einen großen direkt neben seinem Lastzug befindet. Beitrag geleistet, zur Achtsamkeit im Straßenverkehr geleistet. Die Aktion „Top Rider“ wird künftig alle zwei Jahre stattfinden, vorAuch die Vizebürgermeisterin und her wird im Unterricht die Thematik Kulturreferentin der Gemeinde der Verkehrssicherheit mit SchwerHöchst, Karin Reznicek, überzeugte punkt „Fahrrad-Verkehr“ aufgearsich davon, wie aufmerksam unsere beitet. SchülerInnen bei der Sache waren. 6 Gemeinde Info HÖCHST Faustballplatz mit Turnier eröffnet Am 24. Mai wurde der neue Faustballplatz in Höchst eröffnet. Mit Ansprachen von Bürgermeister Werner Schneider, Turnerschaftsobmann Hans-Peter Grabherr und musikalischer Begleitung der Bürgermusik Höchst bekam die Tecnoplast TS Höchst den richtigen Rahmen für dies en Anlass. Die Eröffnung wurde mit einem Faustballturnier begangen. Dabei gewann die U12 Jugend mit Trainer Peter Newertal das Freundschaftsspiel gegen den Lokalrivalen Schwarzach. Bei den Damen wurden die beiden Spiele gegen Rebstein leider knapp verloren. Das stark besetzte Herrenturnier mit Mannschaften aus Höchst, Schwarzach, Lauterach und Rebstein war bis zur letzten Minute sehr spannend und ausgeglichen. Das junge Team aus Rebstein (1. Liga) schaffte es, das Turnier ungeschlagen für sich zu entscheiden. Dank einer tollen Leistung von Die Faustballerinnen und Faustballer der TS Höchst sowie eine Szene aus dem spannenden Eröffnungs-Turnier. Bernd Brunner konnte sich Gastgeber Höchst auf dem zweiten Rang platzieren. Auf den dritten Rang kämpfte sich Schwarzach (2. Liga) danach Lauterach (2. Liga) auf Platz vier. Herzlich bedanken möchte sich die Tecnoplast TS Höchst auch bei den vielen Besuchern, die uns am Sonntag angefeuert und unterstützt haben. Weitsprunganlage: Volksschüler schaufelten Sand Die Weitsprunganlage bei der Volksschule Unterdorf erhielt eine neue Ladung Sand. Die Kinder der Klasse 3b beteiligten sich eifrig am Sandschaufeln. Einige haben ein paar Gedanken zu diesem besonderen Einsatz aufgeschrieben: Vielen Dank für den tollen Nachmittag. Wir hatten viel Spaß und schwitzten ordentlich. Danke für die Jause und die Getränke. Wir freuen uns schon auf die Weitsprunganlage. Die Männer von der Gemeinde brachten 14 Schaufeln, 3 Schubkarren und 2 kleine Lkw. Es gab Getränke und Essen. Wir konnten Pause machen und schaufeln so viel wir wollten. Es hat uns sehr gefallen. Danke! Wir mussten den Sand rausschaufeln. Dabei stellten wir uns gar nicht so schlecht an. Sebastian und Jojo waren die fleißigsten Schaufler. Danke für den schönen Nachmittag! Es war suuuuuuuper! Danke, dass wir bei der Arbeit mithelfen durften. Wir hatten trotz der Hitze sehr, sehr viel Spaß an diesem Nachmittag. Wir haben uns so auf diese Arbeit gefreut! Am Tag des Sportfestes werden wir sicher an euch denken. Es war suuuuuuuper! Danke. Die Schüler der 3b beteiligten sich eifrig am Sandschaufeln. Gemeinde Info HÖCHST 7 Ein Traktor für den Wasserverband Rheindelta Der Wasserverband Rheindelta setzt für die Mäharbeiten (Instandhaltung an Gräben und Polderdamm) einen Traktor mit einem umweltschonenden Balkenmähwerk ein. Um den Normalbetrieb aufrecht erhalten zu können, wären an dem bereits 43 Jahre alten Traktor des Wasserverbandes einige Reparaturen erforderlich gewesen. Diese Reparaturkosten zahlten sich nicht mehr aus, zudem entspricht der Traktor nicht mehr den aktuellen Anforderungen. Aus diesem Grund hat sich der Wasserverband Rheindelta dazu entschlossen, einen neuen Traktor der Marke Massey Ferguson 5435-4PL anzukaufen. Damit er für den Einsatz im Bereich des Wasserverbandes geeignet ist, musste das bestehende Balkenmähwerk ummontiert werden, ebenso waren div. Änderungen an der Hydraulik und an der Steuerung erforderlich. Traktorübergabe: Bgm. Schneider; Otto Sohm mit seinem Team vom Landesflussbauhof, Bgm. Ernst Blum, Bmstr. Gerhard Wimmersberger, Albert Humpeler, Bgm. Reinhold Eberle, Mario Auracher, Fa. Baywa (von links) Herr Otto Sohm vom Landesflussbauhof wurde gebeten, den Wasserverband bei der Wahl des Traktors mit den nötigen Umbauten zu unterstützen, um die technisch und wirtschaftlich beste Lösung zu erzielen. Die Arbeiten für den Umbau des Mähwerkes, der Steuerung und der Hydraulik wurde freundlicherweise vom Spezialistenteam des Landesflussbauhofes fachkundig und kostengünstig durchgeführt. Anfang Juni wurde der Traktor dem Wasserverband übergeben. Bernhard Ruepp in Pension Mit Ende Mai ist Bernhard Ruepp, Jahrgang 1948, im wohlverdienten Ruhestand. Er war am 1. November 1991 in den Gemeindedienst eingetreten. Neben seiner eigentlichen Aufgabe als Gebäudeverwalter wurde er durch Karl-Heinz Seyringer in die Lohnverrechnung eingeführt. Nach dessen Pensionierung übernahm er im April 1999 das Amt als Personalverrechner. Ihm folgte an diese Stelle Martin Urabl. Bernhard hat ab Dezember 2003 das Modell der Altersteilzeit in Anspruch genommen und konnte daher schon ab 30. Sept. 2006 in den Vorruhestand gehen, um sich an die Pension zu gewöhnen. Neuer Hafenmeister Wilfried Gehrer hat mehrere Jahre als Hafenmeister viel geleistet. Jetzt hat er sein Amt zurückgelegt und Heinz Adenberger (Bild) ist seit 1. Mai neuer Hafenmeister. Seine Telefonnummer: 0664/2221956 Wegzehrung für Neupensionist Bernhard Ruepp von Bürgermeister Werner Schneider Er hat den ihm anvertrauten Bereich eigenständig, mit sehr großer Sachkenntnis, besonderem Fleiß und Verantwortungsbewusstsein sowie mit großem persönlichem Einsatz ausgeführt und galt zurecht als besonders kollegial. Die Bediensteten der Gemeinde in den verschiedenen Bereichen (Gemeindeamt, Altenwohnheim, Bauhof, Kindergärten und Schulen) schätzten seine unkomplizierte und hilfreiche Art. Die Gemeinde Höchst dankt Bernhard Ruepp für seinen großen persönlichen Einsatz und wünscht ihm für die Zukunft alles Gute und viel Gesundheit! 8 Gemeinde Info HÖCHST „girls day“ – Wissen, was die Eltern arbeiten Mädchen zwischen 10 und 14, die schon immer wissen wollten, wie ein Arbeitstag ihrer Eltern oder von Bekannten ausschaut, hatten die Chance, am „girls day“ hinter die beruflichen Kulissen zu schauen. Sie konnten einen ganzen Tag am Arbeitsplatz von Eltern oder Bekannten verbringen und erlebten so ihren „ersten Arbeitstag“! Diese Möglichkeit nutzten auch in Höchst zwei Mädchen. Die Mutter und der Vater hatten einen Tag lang eine interessierte Mitarbeiterin. Christinas Mutter Cornelia Beggel unterstützt an den Höchster Kindergärten Kinder mit migrantischem Hintergrund beim Erlernen der deutschen Sprache. Christina zeigte sich sehr interessiert (Bild oben). Im Pfarrzentrum, im Gemeindeamt und im Kindergarten Oberdorf schaut Christoph Schneider als Hausmeister nach dem Rechten. Einen Tag lang erhielt er bei dieser Tätigkeit Unterstützung durch seine Tochter Kristina, die am „girls day“ Hand anlegte (Bild links). Informationen über Musterung und Bundesheer Ende Mai gab es wichtige Informationen für künftige Grundwehrdiener aus Höchst. Die Stellungspflichtigen des Geburtsjahrganges 1991 wurden im Rahmen eines Informationsabends im Feuerwehrhaus Höchst von Vertretern des Militärkommandos Vorarlberg über wichtige Themen in Zusammenhang mit der Musterung und den Ausbildungsmöglichkeiten im Bundesheer informiert. Die Musterung für die in Höchst wohnhaften Stellungspflichtigen war am 8. Juni in Innsbruck. Bürgermeister Werner Schneider betonte bei seiner Das Bundesheer informierte die jungen Höchster. Begrüßung, dass die Gemeinde Wert auf einen reibungslosen Ablauf der Musterung in Innsbruck legt. Er bedankte sich bei Oberstleutnant Mähr vom Militärkommando Vorarlberg für die jahrelange gute Zusammenarbeit. Gemeinde Info HÖCHST 9 Ortskanal Höchst Kostenzusammenstellung der Bauabschnitte (netto) Summe € BA 1 BA 2 BA 3 BA 4 BA 5 BA 6 BA 7 BA 8 BA 9 BA 10 BA 11 BA 12 BA 13 Gesamtkosten 1.986.305,87 353.443,13 2.223.669,14 4.709.044,86 887.395,00 4.091.361,00 472.910,00 986.686,00 1.534.277,00 4.159.124,36 5.870.393,59 3.000.000,00 326.346,00 30.600.955,94 Summe ATS 27.332.164,60 4.863.483,52 30.598.354,40 64.797.870,00 12.210.821,42 56.298.354,77 6.507.383,47 13.577.095,37 21.112.111,80 57.230.798,93 80.778.376,92 41.280.900,00 4.490.618,86 421.078.334,06 Das ist der letzte Schacht für unsere Ortskanalisation. Der letzte Schacht! Am 5. Mai 2009 wurde in der Burgstraße der letzte Schacht der Ortskanalisation Höchst mit der Schachtbezeichnung „R 30“ versetzt. Mit den Abschlussarbeiten beim Bauabschnitt 12 wird eines der größten Bauprojekte von Höchst ein Ende finden. In den letzen drei Jahrzehnten wurden ca. 53 km Schmutzwasserkanäle und ca. 30 km Regenwasserkanäle mit einem Kostenvolumen von über € 30,6 Mio. oder in Schilling 421 Mio. verlegt (siehe Aufstellung oben). Weiters wurden im Zuge der Kanalbauarbeiten das Wasserleitungsnetz erweitert und die Straßen neu gestaltet. Bus und Bahn um 1,-- € pro Tag Die Gemeinde Höchst stellt zwei Maximo-Tickets um € 1,-- pro Tag zur Verfügung. Damit können alle öffentlichen Verkehrsmittel in Vorarlberg benutzt werden. Bitte die Karten per Telefon (7907-38) oder per E-Mail (helga.lau@hoechst.at) reservieren und im Zimmer 24 abholen. „Der Tanz mit dem Besen“ Tagesseminar für Reinigungskräfte der Gemeinde Höchst Am Dienstag, den 9. Juni, fand bereits zum fünften Mal das Seminar „Tanz mit dem Besen“ statt. Es beteiligten sich insgesamt zwölf Reinigungskräfte aus der Hauptschule, den Das Seminar „Der Tanz mit dem Besen“ kam bei den Teilnehmerinnen sehr gut an. Volksschulen, dem Altenwohnheim, dem Gemeindeamt und Schlechter. Reinigungskräfte sind oft übersehen oder geringschätzig dem Pfarrzentrum. Das Seminar Fachkräfte und ein wichtiges Glied behandelt. Ziel des Seminars ist es, wurde von der Gemeinde Höchst in in der Kette unseres Unternehmens. die Frauen in ihrem Wert zu stärZusammenarbeit mit dem Frauen- Ohne sie wäre die Arbeit im Betrieb ken, dass sie mehr Selbstvertrauen gewinnen und vielleicht vorhandereferat der Diözese Feldkirch durch- nicht mehr ungestört möglich. ne Minderwertigkeitsgefühle ablegeführt. Seminarleiterin war die Im täglichen Ablauf werden sie aber gen. dipl. Erwachsenenbildnerin Josefine 10 Gemeinde Info HÖCHST Mobiles Theater: „Männerhort“ Komödie von Kristof Magnusson „The H.“ – After school party Samstag, 11. Juli 2009, 19:30 Uhr, Pfarrzentrum „The H.“ (= Die Höchster) sind eine junge, aufstrebende Höchster Nachwuchsband. Ruben Nagel (Vokal, E-Guitar, Bass), Kevin Plangger (Bass, E-Guitar, E-Piano, Vocal), Fabian Schmid (E-Guitar, Vokal) und Michael Schneider (Drums) rocken kräftig bei Songs von AC/DC über Metallica bis hin zu Guns ´n Roses wie auch bei Eigenkompositionen. Auch gefühlvolle Songs gehören zu ihrem Repertoire. Bewirtung mit alkoholfreien Jugenddrinks und Breakdance-Einlage in der Pause durch den Verein offene Jugendarbeit Höchst. Freier Eintritt Freitag, 17. Juli 2009, 21:00 Uhr, Innenhof der Volksschule Kirchdorf Ausweichtermin bei Schlechtwetter ist Donnerstag, 23. Juli 2009, 21:00 Uhr Zum Stück: Auf der Flucht vor ihren einkaufswütigen Ehefrauen tauchen Helmut, Eroll und Lars im ehemaligen Heizungskeller eines Einkaufszentrums unter, wo sie sich eine letzte Enklave der Männlichkeit einrichten. Die frauenfreie Zufluchtszone bietet Schutz und Raum, um sehnlichste Männerwünsche auszuleben. Bei Bier, Fußball und Fachsimpeleien über Werkzeug relativiert sich der Einkaufsfrust der Männer. Es wird geprahlt, gewetteifert und „gekumpelt“. Als jedoch der Feuerwehrmann Mario zufällig auf den Männerkeller stößt, beginnt die Solidarität zu bröckeln und ihr Versteck droht aufzufliegen. Vertraute Wahrheiten, liebenswerte Schwächen und die schönsten Geschlechter-Klischees haben Platz im Hort der Männlichkeit . . . „Von diesem Stück wird sich das Zwerchfell nicht so schnell erholen. Erfrischend frech, herrlich derb und gar nicht dämlich.“ (Berliner Kurier) 2. Höchster Dämmerschoppen „Ein Fest für Jung und Alt“ Samstag, 11. Juli 2009, ab 18 Uhr Zum zweiten Mal veranstaltet der Schalmeienzug am Samstag, 11. Juli, am Kirchplatz den „Höchster Dämmerschoppen“. Ab 18:00 Uhr haben Kinder die Möglichkeit, sich beim Spielbus des Vorarlberger Kinderdorfes auszutoben. Weiters können sich Kinder und Jugendliche über die Jugendfeuerwehr Höchst informieren. Die musikalische Umrahmung gestaltet die Bürgermusik Höchst. Anschließend sorgen „Die Alpenflitzer“ für Tanz und Unterhaltung. Um 22:30 Uhr startet das Klangfeuer werk. Für das leibliche Wohl ist an unseren Wirtschaftsständen und der Weinlaube gesorgt. Bei schlechter Witterung findet die Veranstaltung am Samstag, 18. Juli statt. Freiluftbühne Innenhof VS Kirchdorf Bewirtung ab 20 Uhr – Lassen Sie sich dieses besondere Theatererlebnis (Freiluftbühne) nicht entgehen! Darsteller: Marcus Harm, Armin Weber, Jack E. Griss (alle von VOVO-Produktionen bekannt) und Gerhard Zuggal. Regie: Dirk Waanders Eintritt: VV € 13,-- bzw. AK € 15,-(mit Kulturgutschein Aufpreis € 3,--) Vorverkaufsstelle für die Veranstaltungen des Kulturreferates: Gemeindeamt Höchst, Zi. 12 + 13, Telefon 7907-23 oder 7907-25, E-Mail: kultur@hoechst.at, online auf www.hoechst.at und bei allen Raiffeisenbanken Gemeinde Info HÖCHST 11 Sommerfest „Die Party“ Freitag, 14. August 2009 Höchster Sommerfest-Party hinter der Rheinauhalle Die beliebte Party findet bei jeder Witterung statt! Veranstalter Bürgermusik Höchst Ab 20:00 Uhr Livemusik mit Wolfgang Frank Ab 21:30 Uhr DJ Wurm (Best of 70/80) Eintritt ab 18 Jahre Höchster Sommerfest der Bürgermusik Sonntag, 16. August 2009 9:00 Uhr Festmesse am Kirchplatz 9:45 Uhr Frühschoppen mit der Bauernkapelle Lauterach Bei Schlechtwetter: Festmesse in der Kirche und Frühschoppen im Pfarrzentrum Spritzbelag für die Riedstraßen Unser Ried erfüllt einer Reihe von Aufgaben, es ist Wirtschaftsraum für die Landwirtschaft, Naherholungsgebiet für die Bevölkerung und natürlich Lebensraum von Tieren und Pflanzen. Bei schönem Wetter war es kaum möglich, die Schotterstraßen zu befahren, ohne eine Staubwolke zu verursachen, sehr zum Ärger der Fußgänger. Die angrenzenden Sträucher und Wiesen waren mit einer grauen Staubschicht bedeckt. decke staubfrei gemacht. So wurde im Mai diesen Jahres die Rümplernstraße (Hirschenwirts Burg) und im Vorjahr die Tännelestraße mit einem Spritzbelag überzogen. Es ist nicht oft der Fall, dass von einer Maßnahme die Landwirtschaft, der Erholungssuchende und die Natur gleichermaßen profitieren. Staubfreimachung Die Gemeinde Höchst hat in den letzten Jahren im Höchster Ried einige Straßen mittels Spritzbelag- Mit einem preiswerten Spritzbelag werden immer mehr Straßen durch das Ried staubfrei gemacht. 12 Gemeinde Info HÖCHST Klausurtag der Höchster Kindergärten Mit dem neuen Kindergartengesetz bekamen alle Vorarlberger Kindergärten den Auftrag vom Land, bis Herbst 2010 eine Konzeption für ihre Einrichtung zu erstellen. Eine Konzeption wird von Armin Krenz wie folgt definiert: „Eine Konzeption ist eine schriftliche Ausführung aller inhaltlicher Schwerpunkte, die in dem betreffenden Kindergarten für die Kinder, die Eltern, die Mitarbeiterinnen selbst, den Träger und die Öffentlichkeit bedeutsam sind. Jede Konzeption ist individuell und trifft in ihrer Besonderheit nur für diese spezifische Einrichtung zu.“ Für die Erstellung einer solchen Konzeption rechnen Experten mit ca. 6 – 12 Monaten, da die Entwicklung ein fortlaufender Prozess ist. Da eine Konzeption vom ganzen Kindergartenteam entwickelt werden sollte, ermöglichte die Gemeinde Höchst einen Klausurtag für alle Mitarbeiterinnen der vier Kindergärten in Höchst. Die Kindergartenleiterinnen pflegen regelmäßigen Kontakt mit der Leiterin des Kindergartens Gaißau, deshalb war das Team Gaißau an diesem Tag auch mit dabei! Die Gemeinde Höchst stellte uns eine tolle Moderatorin zur Seite. Klausurtag der Kindergartenpädagoginnen im Bildungshaus Batschuns Tanja Kopf begleitete und führte uns durch diesen intensiven Tag im neuen Bildungshaus Batschuns. Beim Klausurtag wurden die Grundsteine für die Konzeptionsentwicklung gelegt, ein Fahrplan für die nächsten Monate erstellt und eine gute Basis geschaffen. Ebenso war dieser Tag bedeutsam für die Teamentwicklung und die Motivation der Mitarbeiterinnen! Unser Ziel ist es, im Laufe des nächsten Kindergartenjahres diese Konzeption gemeinsam kreativ fertig zu stellen und dann zu präsentierten. Jede Einzelne soll im Mai 2010 mit dem positiven Gefühl dahinterstehen: „Ja, das ist meine Konzeption. Hinter jeder Aussage stehe ich auch persönlich!“ Geburtsvorbereitungskurs Wir freuen uns, dass wir unseren werdenden Müttern wieder einen Geburtsvorbereitungskurs in der Gemeinde anbieten können. Beginn: 20. Juli 2009 Dauer: 7 Abende Zeit: jeweils Montag 19:00 – 20:30 Uhr Ort: Eltern-Kind-Zentrum Kunterbunt Franz-Reiter-Straße 4 (vis-à-vis Altenwohnheim) Kosten: € 100,-Anmeldung bei: Judith Bereuter, Hebamme Tel. 0650 316 39 16 (bis spätestens 18. Juli 2009) Intensive Arbeit an der Konzeption für die Höchster Kindergärten. Herausgeber und Verleger: Gemeinde Höchst, 6973 Höchst. Für den Inhalt verantwortlich: Bürgermeister Ing. Werner Schneider. Druck: Hechtdruck, Hard Grundsätzliche Ausrichtung: Informationen über das Geschehen in der Gemeinde Höchst


Höchst Gemeinde Info 2009 08
Mit, 8. Juni 2011 |

Gemeinde Info HÖCHST Gemeinde Info .. www.hoechst.at – gemeindeamt@hoechst.at Aus dem Inhalt Kinder-, Jugendbetreuung Rechnungsabschluss 2008 Haltungsturnen in Höchst Offene Jugendarbeit Zentrumsentwicklung Neues vom Altenwohnheim 1 4 5 8 11 12 14 HOCHST Amtliche Mitteilung der Gemeinde Höchst – Nr. 17 – August 2009 September: Start für die Neue Mittelschule Höchst Mit Beginn des Schuljahres 2009/2010 startet die Hauptschule Höchst im neuen Modell als Mittelschule Höchst. Im Herbst wird mit 5 ersten Klassen gestartet, alle Kinder in diesen ersten Klassen der Hauptschule Höchst sind jetzt Mittelschülerinnen und Mittelschüler. Die Vorarlberger Mittelschule vereint die guten Aspekte der Hauptschule und der Gymnasien in sich. Der Förderunterricht und die Betreuung, die jeden Nachmittag angeboten werden, sind für die Eltern kostenlos. Mittagstisch und Mittagsbetreuung für die Kinder sind dank der Unterstützung durch die Gemeinde sehr preiswert. Als Mittelschüler/in hat jedes Kind bei entsprechender Leistung die rechtlich abgesicherte Chance, nach der Mittelschule die Oberstufe des Gymnasiums zu besuchen. Die Mittelschule Höchst arbeitet mit dem Gymnasium Lustenau zusammen. Weitere Informationen auf den Seiten 2 und 3. Deshalb wurde eine Arbeitsgruppe eingesetzt, welche sich mit dem Thema „Entwicklungsplanung – Kinder und Schülerbetreuung“ auseinandersetzt und dazu ein Leitbild erarbeitet. Von der Kleinkinderbetreuung über die Kindergartenzeit, Volks-, Haupt- bzw. Mittelschule, Betreuung während des Tages, Ferienbetreuung, Integration, Vereinswesen, Hilfestellung bei Schwächen, Förderung von Stärken, Offene Jugendarbeit und weitere Aspekte – mit diesem Leitbild sollen Grundlagen für die Zukunft erarbeitet werden. Diese Grundsätze gilt es bei politischen Entscheidungen in Zukunft zu berücksichtigen. Neben Grundsatzarbeit sind in absehbarer Zeit auch Baumaßnahmen erforderlich. Die Kleinkinderbetreuung benötigt neue Räume, ebenso der sehr gut besuchte Ganztageskindergarten. Bei der Volksschule Unterdorf steht eine Generalsanierung an. Zudem wird die Hauptschule Höchst ab diesem Herbst als Vorarlberger Mittelschule geführt. Der Gemeinde Höchst ist sehr wichtig, die erforderlichen Rahmenbedingungen für eine sehr gute Ausbildung der Kinder zur Verfügung zu stellen. Neben der Ansicht von Fachleuten wollen wir dafür auch die Meinung der Höchsterinnen und Höchster berücksichtigen. Dazu ist eine Befragung in Vorbereitung. Ich hoffe heute schon auf eine rege Beteiligung daran. An dieser Stelle möchte ich mich bei allen Lehrerinnen und Lehrern sowie Betreuerinnen und Betreuern für den großen Einsatz für unsere Kinder und Jugendlichen bedanken. Ich wünsche allen Beteiligten, ganz besonders unseren Kindern, einen guten Start in das neue Kindergarten- und Schuljahr. Liebe Höchsterinnen und Höchster! Kinder und Jugendliche sind die künftigen Stützen unserer Gesellschaft. Daher bemüht sich die Gemeinde Höchst seit jeher, für die Ausbildung und Betreuung der Kinder und Jugendlichen bestmögliche Bedingungen zu schaffen. Gesetzliche Neuerungen sowie Änderungen in den Bedürfnissen unserer Familien bei der Betreuung der Kinder und Jugendlichen bringen auch für unsere Gemeinde neue Herausforderungen. Wir wollen auch in Zukunft moderne Ausbildungsstätten und bedarfsorientierte Betreuung für unsere Kinder und Jugendliche anbieten. Ihr Bürgermeister Werner Schneider 2 Gemeinde Info HÖCHST Vorarlberger Mittelschule Höchst Am 14. September 2009 startet die Hauptschule Höchst im neuen Modell als Mittelschule Höchst. Die Vorarlberger Mittelschule vereint die guten Aspekte der Hauptschule und der Gymnasien in sich. Alle Schüler/innen in den diesjährigen ersten Klassen der Hauptschule Höchst sind Mittelschülerinnen und Mittelschüler. Es gibt Mittelschüler/innen mit und ohne AHS-Reife. Hier die wesentlichen Eckpfeiler der Neue Mittelschule Die Schüler/innen treten von der Volksschule in die Vorarlberger Mittelschule Höchst in ihrer Nähe über. Somit genießen die Schüler/ innen den unschätzbaren Vorteil, im gewohnten Freundeskreis und in der elterlichen Nähe bleiben zu können, sie sind in einer Klasse mit ihren Freunden. Mitmachen in der Schulband der Mittelschule Höchst. Entscheidung für eine bestimmte Schullaufbahn im Alter von neuneinhalb Jahren ist für manche Kinder sehr früh. In der Mittelschule kann der gymnasiale Weg mit 12 Jahren entschieden werden (Französisch ab der 3. Klasse). Als Mittelschüler/in hat jedes Kind bei entsprechender Leistung die rechtlich abgesicherte Chance, nach der Mittelschule die Oberstufe des Gymnasiums zu besuchen. Förderunterricht und Nachmittagsbetreuung werden an der Mittelschule Höchst jeden Nachmittag angeboten und das kostenlos. Selbstverständlich können die Kinder auch in eine Mittagsbetreuung mit Mittagstisch angemeldet werden. Durch großzügige Unterstützung der Gemeinde Höchst können diese Kosten bei 5,00 € (Mittagessen und Betreuung) angesetzt werden. Die Versorgung und Betreuung der Schülerinnen und Schüler der Mittelschule Höchst ist somit während eines ganzen Tages von 7:20 Uhr bis 16:00 Uhr möglich und gewährleistet. Der große Vorteil ist, dass jedes Kind in der Vorarlberger Mittelschule einen sicheren Platz erhält. Zweite Fremdsprache Die Schüler/innen lernen wie im Gymnasium eine zweite Fremdsprache. An der Mittelschule Höchst wird das Französisch sein, da unsere Kooperationsschule das BG Lustenau auch ab der 3. Klasse Französisch im Angebot hat. Chancengarantie Als Mittelschülerin oder Mittelschüler hat jedes Kind die gleichen Rechte wie im Gymnasium. Die Zusammenarbeit mit dem Gymnasium Lustenau Die Schüler/innen nehmen während der gesamten Mittelschulzeit an gemeinsamen Projekten mit dem Gymnasium Lustenau teil. Mehr schulische Einzelförderung Im Konzept der Vorarlberger Mittelschule sind alle teilnehmenden Schulen aufgerufen, Konzepte im Sinne einer veränderten Unterrichtspraxis zu entwickeln. Dabei können Konzepte wie Projekt- und Wochenplanarbeit, Teamteaching, individuelle Förderung in Kleingruppen usw. angewendet werden. An der Mittelschule Höchst hat sich der Lehrkörper entschieden, im Halbgruppenmodell zu unterrichten. Das Halbgruppenmodell sieht vor, dass in den Hauptfächern Deutsch, Englisch und Mathematik die Schülerinnen und Schüler nicht Gemeinde Info HÖCHST 3 Alle Bildungswege stehen offen mehr in Leistungsgruppen unterrichtet werden, sondern in zwei Stunden in halben Gruppen. Das bedeutet, dass die Kinder in Gruppen von 10 bis 12 Schülerinnen und Schülern optimal in ihren Begabungen gefördert werden können. Freiarbeit bzw. Wochenplanarbeit ist verbindlich mit sechs Stunden pro Woche vorgesehen. ball, Geräteturnen, bewegte Schule – Schule bewegt, Projekte zu Outdooraktivitäten in Verbindung mit gesunder Ernährung). Start mit 5 Klassen Die Mittelschule Höchst startet im Herbst mit 5 ersten Klassen. Die Gesamtschülerzahl liegt bei 403 Schülerinnen und Schülern in 18 Klassen, davon drei Integrationsklassen. Das Lehrerteam, bestehend aus 43 Stammlehrerinnen und -lehrern, freut sich auf die neuen Herausforderungen in einer der größten Mittelschulen des Landes. Kontakt: Dir. Gudrun Brunner, Tel. 75419 E-Mail: direktion@hshoc.snv.at Kreativer Bereich An der Mittelschule in Höchst werden die Kinder zudem im kreativen Bereich (Projekte in bildnerischer Erziehung, in Werkerziehung, in der Metallwerkstatt) in ihren speziellen Neigungen und Eignungen gefördert. Unsere Theatergruppe „Höchst Kreaktiv“, die sich im vergangenen Schuljahr gebildet hat, freut sich auf neue Mitglieder. Fit für selbständiges Lernen Weiters werden die Schülerinnen und Schüler im Methodentraining nach Klippert fit gemacht für selbständiges und eigenverantwortliches Lernen, welches die Grundlage für alle weiteren Berufslaufbahnen und für lebenslanges Lernen ist. Im Modell der Vorarlberger Mittelschule profitieren die Mittelschüler/ innen von gezielten Förderkonzepten inklusive Begabtenförderung. Schwerpunktangebote Jedes Kind kann an spezifischen Schwerpunkten der Schule teilnehmen, zum Beispiel in musischen Fächern (Schulchor, Schulband, Trommelgruppe) in naturwissenschaftlichen Fächern (Projekte in Biologie, Physik und Chemie), oder im Sport (Volleyball, Fußball, Faust- 4 Gemeinde Info HÖCHST Entwicklungsplanung Kinder- und Jugendbetreuung Von der Gemeindevertretung wurde im Jänner eine Arbeitsgruppe eingesetzt, die sich mit dem Raumbedarf der Kindergärten und der Entwicklungsplanung bei der Kinderbetreuung zu befassen hat. Insbesondere sollen im Kindergartenwesen zeitnah umsetzbare Lösungen erarbeitet werden. Zur fachlichen und prozessorientierten Unterstützung des Projektes wurde Frau Johanna Neußl vom Pro Team des Instituts für Sozialdienste als externe Begleiterin beigezogen. Anfang Juli startete das Projektteam seine Arbeit und legte die Vorgangsweise fest. Nach gründlicher Vorbereitung und Planung des Projektes wurde vom erweiterten Gemeindevorstand als Steuerungsgremium der Projektauftrag für die „Entwicklungsplanung Kinder- und Jugendbetreuung in Höchst“ wie folgt festgelegt: Die Ausgangssituation/Problemstellung: Der Ganztagskindergarten benötigt in absehbarer Zeit neue Räume. Da die Gruppengröße im Kindergarten in jährlichen Schritten auf 22 Kinder gesenkt werden dürfte, besteht in allen Kindergärten Platzbedarf. Durch den zu erwartenden „Gratiskindergarten“ und die Kleinkinderbetreuung wird dieser Bedarf noch anwachsen. Die Kleinkinderbetreuung „Pinocchio“ bedarf zumindest mittelfristig einer bedarfsgerechten zeitgemäßen Einrichtung. men- und Kostenplanungen werden künftig richtungsweisend sein für die Beratungen und Handlungen in den entscheidenden Gremien. Die Projektziele sind: 1. Kindergarten und Kleinkinderbetreuung Mit dem Leitbild soll die Gemeinde Höchst Klarheit haben über die notwendigen Raumanforderungen und das Bauprogramm bezüglich Kindergarten und Kleinkinderbetreuung. Es geht dabei um realistische, finanzierbare Vorschläge, die entwicklungsfähig sind und Qualität bieten. Ebenso gehört die mögliche Zusammenarbeit mit Nachbargemeinden berücksichtigt. 2. Leitbild, Gemeindeentwicklung im Bereich „Kinder und Jugendliche“ Das angestrebte Leitbild für die Betreuung der Kinder und Jugendlichen im Alter zwischen 1,5 bis 15 Jahren wird alle möglichen Bereiche umfassen, von der Familie über Kindergarten und Schule, Vereine, Freizeitangebote wie Offene Jugendarbeit, Hilfestellung und Förderung, Bemühungen um Integration, Ausund Weiterbildung usw. Natürlich geht es dabei auch um soziales Lernen sowie um die Kooperation mit privaten Einrichtungen. Die Ergebnisse der Gemeindeentwicklungsplanung „Kinder- und Schülerbetreuung“ inkl. der damit zusammenhängenden Maßnah- 2. Leitbild „Kinder und Jugendliche“ Die Gemeinde Höchst hat ein aussagekräftiges Leitbild in Bezug auf Angebote für Kinder und Jugendliche bzw. deren Betreuung. l klare Vorgaben und Rahmenanforderungen für zukünftige Planungen und Vorhaben l das Bauvorhaben fügt sich in die Gesamtüberlegungen des Leitbilds ein l Berücksichtigung gemeindeübergreifender Anforderungen 1. Kindergarten und Kleinkinderbetreuung Neben den privaten Einrichtungen, die insgesamt ca. 30% des Bedarfes an Kinderbetreuungsstellen abdecken, gibt es in Höchst derzeit insgesamt 3 Kindergärten und 1 Kleinkinderbetreuung („Pinnochio“). 3. Kommunikation, Beteiligung l breiter Konsens über die Ergebnisse durch Einbeziehung möglichst vieler Interessen und Anliegen offene Kommunikation nach außen und innen Miteinbeziehung und Berücksichtigung von Bürger- und Kundeninteressen l l Das Projektteam, das sich mit der „Entwicklungsplanung Kinder- und Jugendbetreuung in Höchst“ befasst. Gemeinde Info HÖCHST 5 Inkasso Gemeindeblatt-Abonnement Ab dem heurigen Jahr werden wir das Inkasso der Gemeindeblattgebühr durch eine automatische Vorschreibung ersetzen. Künftig erhalten alle Bezieher des Gemeindeblattes jährlich eine Rechnung mit einem Zahlschein zugesandt. Ihr Einverständnis vorausgesetzt, werden wir bei all jenen Steuerpflichtigen, die uns schon einen Bankeinzug für die Wasser- und Kanalgebühren übergeben haben, auch beim Gemeindeblatt die Begleichung per Bankeinzug vornehmen. Sollten Sie sich noch nicht für die Bezahlung der Gebührenrechnungen mittels Abbuchungsauftrag entschieden haben, so bitten wir Sie, dies zu überdenken und uns das Vertrauen zu schenken. Die Finanzverwaltung versucht durch Optimierung ihrer Abteilung zu kostengünstigen Gebühren beizutragen und benötigt dafür Ihre Unterstützung. Ein Abbuchungsauftrag trägt wesentlich zur Arbeitserleichterung und damit zum Sparen bei. Herzlichen Dank! Der Hauptschulumbau samt neuer Bücherei-Spielothek (Bild) gehörte zu den Schwerpunkten der Investitionen im vergangenen Jahr. Rechnungsabschluss 2008 Der Rechnungsabschluss 2008 der Gemeinde Höchst ergibt ein Gesamtvolumen von Einnahmen und Ausgaben von € 23,325 Mio. Die Einnahmen aus der Kommunalsteuer steigerten sich nochmals und erreichten ein Rekordhoch von € 4,244 Mio. Das zeigte die positive Entwicklung der Höchster Betriebe im Jahre 2008. Ebenso konnte erfreulicherweise eine Zunahme der Ertragsanteile an den gemeinschaftlichen Bundesabgaben von 6 % auf € 4,952 Mio. verbucht werden. Die Steigerungen auf der Einnahmenseite waren hilfreich, die Kostensteigerungen auf der Ausgabenseite besser zu bewältigen. Obwohl sparsam mit den Mitteln umgegangen wird, ist besonders der Sozialbereich mit übermäßigen Kostensteigerungen verbunden und belastet das Budget enorm. Gruppe / Namentliche Bezeichnung 0 1 2 3 4 5 6 7 8 9 Allgemeine Verwaltung Öffentliche Ordnung, Sicherheit Erziehung - Schule - Sport Kunst, Kultur, Kultus Soziales u. Wohnbauförderung Gesundheit Straßenbau, Wasserbau, Verkehr Wirtschaftsförderung Dienstleistungen Finanzwirtschaft Gesamt Die Beiträge an den Sozialfonds sind um 13,7 % auf € 1,305 Mio. gestiegen. In gleicher Weise mussten Kostenbeiträge für den Abgang der Krankenhäuser von € 725.000,00 geleistet werden. Das Gesamtinvestitionsvolumen für Neubauten und Beteiligungen schlägt mit einer Summe von € 6 Mio. im Rechnungsabschluss zu Buche. Die größten Vorhaben waren die Erweiterung der Kanalisation, die Neugestaltung der Rheinauhalle, die Neugestaltung und Erweiterung der Hauptschule mit angeschlossener Bücherei-Spielothek, Investitionen in Sportanlagen und vieles mehr. Die Förderung der Höchster Vereine konnte gehalten werden und ermöglicht unseren Jugendlichen, auf ein breites Spektrum an Freizeitmöglichkeiten zurückzugreifen. Einnahmen 524.000,00 70.000,00 2.145.000,00 13.000,00 621.000,00 80.000,00 502.000,00 12.000,00 8.660.000,00 10.698.000,00 23.325.000,00 Ausgaben 2.349.000,00 93.000,00 3.948.000,00 275.000,00 2.541.000,00 1.015.000,00 1.288.000,00 104.000,00 8.819.000,00 2.793.000,00 23.325.000,00 Bild unten: Die Beilagen zum Gemeindeblatt werden eingesteckt. 6 Gemeinde Info HÖCHST Finanzwachhütte am Eselschwanz Höchst ist eine Grenzgemeinde, Zollgebäude gehören daher zum Bild unserer Landschaft. Das Hauptzollamtsgebäude stand während rund 200 Jahren inmitten des Ortes, die Entfernung von der Grenze wurde zunehmend problematisch und kritisiert. Anlässlich des Rheinbrückenbaus 1870 rückte das Zollamt zur Brücke vor. Wächterhütten oder Finanzwachhütten standen aber weiterhin direkt an der Straße, bei der Rheinbrücke, weiters in Brugg und beim „Nollewäldle“, jene im Ried im „Ellaboga“ und im „Mittelwäldle“ stehen noch heute. rung von Reisepässen fällt in diese Zeiten. 1792 bestehen Zollstellen in Brugg, Höchst, Gaißau und Fußach. Grenzüberwachung vor allem in Kriegszeiten In den diversen Kriegen war die Landesgrenze am Rhein aus strategischen Gründen wichtig. Es ist auch von Grenzüberwachung („Wacht am Rhein“) durch ortskundige Männer die Rede, so auch durch die Bewohner von Höchst und Fußach, die Wachdienst leisten mussten, den Rhein hinab bis an den See. Während des Ersten Weltkriegs überwachten Standschützen die Grenze, in Zweiten Weltkrieg wurde der Grenzschutz durch Hilfsgrenzassistenten, sogenannte HIGA verstärkt. Streckenweise gab es Stacheldraht an der Grenze. Zahlreiche Stützpunkte und Postenhütten wurden durch die deutsche Reichsfinanzverwaltung zur Eindämmung des Flüchtlingsstromes bereits vor dem Zweiten Weltkrieg neu errichtet. Weiteres zu diesem Thema findet sich im Heimatbuch Band 1 „Höchst – Grenzgemeinde an See und Rhein“, auf den Seiten 65-75. Dr. Gerda Leipold-Schneider Zollhütten als Zeugen einer rund 200-jährigen Grenzzollgeschichte Vor allem seit dem ausgehenden 18. Jahrhundert sind es zunehmend wirtschaftspolitische Ziele, die Einfluss auf das Zollwesen gewinnen. Mit den merkantilistischen Bestrebungen zur Wirtschaftsförderung wird die Abgrenzung des Landes verstärkt. In der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts entwickelt sich langsam ein Grenzzollsystem, das auf Einfuhrbeschränkung fremder Industrieerzeugnisse, Erschwerung der Ausfuhr heimischer Rohprodukte und Belastung des Durchfuhrhandels abzielt. Auch die Einfüh- Die Finanzwachhütte am Eselschwanz wurde instand gesetzt und erinnert an die Zeit, als an der Grenze noch Zollwachebeamte Dienst taten. Dentomobil Das Dentomobil stand einige Tage im Pausenhof der Schule Kirchdorf. Die Leute vom Dentomobil waren sehr lustig und nett. Sie kontrollierten unsere Zähne. Im Auto waren ein Computer, viele Regale und eine Schachtel mit Kaugummis, die wir nach der Behandlung bekamen. Anna Brunner, 3a Klasse Gemeinde Info HÖCHST 7 Ein engagiertes Team im Festeinsatz. Das Höchster Sommerfest 2009 kam bestens an Das diesjährige Sommerfest der Bürgermusik Höchst hat sich in einem „neuen Kleid“ präsentiert und ist bei den Besucherinnen und Besuchern sehr gut angekommen. Am Freitag Abend kamen über 1.000 Gäste zur Party hinter die Rheinauhalle und genossen den Live-Auftritt von Wolfgang Frank. Im Anschluss wurde mit Musik aus der Konserve weitergefeiert. Auch die Festmesse am Sonntag auf dem Kirchplatz und der anschließende Frühschoppen mit der Lauteracher Bauernkapelle haben einmal mehr bewiesen, dass das Feiern unter freiem Himmel für Jung und Alt nach wie vor ein besonderes Ambiente bietet. Wir möchten uns bei der Höchster Bevölkerung, bei allen Freunden und bei allen Besucherinnen und Besuchern recht herzlich bedanken, dass sie mit uns gefeiert haben und somit zu einem unvergesslichen Sommerfest 2009 beigetragen haben! Weiters bedanken wir uns bei der Gemeinde Höchst für die gute Unterstützung und das Vertrauen. Ein Dank auch an alle unsere Sponsoren! Ihre Bürgermusik Höchst Etwas Abkühlung tut gut. Gelungene Party am Freitag Abend. Nach dem Festgottesdienst ein zünftiger Frühschoppen. 8 Gemeinde Info HÖCHST Schon 14 Jahre ein Erfolgsprogramm in Höchst Herbst-Start für Haltungsturnen und Rückenschule Eine ganze Reihe von Höchsterinnen und Höchstern freuen sich bereits auf den 7. September. Dann nämlich geht die orthopädische Rückenschule mit Haltungsturnen in Höchst mit Josef Vonbrül bereits in das 14. Jahr. Zusätzlich steht für Interessierte Nordic Walking auf dem Programm. Abhilfe bei Rückenproblemen und Haltungsschwächen, wichtige Vorsorge und Vitaltraining, Unterstützung bei stressbedingten Krankheiten – Teilnehmerinnen und Teilnehmer jeder Altersgruppe schätzen das Angebot. Jede Trainingseinheit dauert 55 Minuten. „Immer wieder sagen mir Teilnehmerinnen und Teilnehmer, wie gut es ihnen tut, einmal in der Woche gezielt zu trainieren. Manche Beschwerden kann man so in den Griff bekommen.“ Josef Vonbrül, Heilmasseur und Rückenschullehrer aus Dornbirn, hört immer wieder begeisterte Kommentare, auch von Schwangeren bzw. Müttern nach der Geburt. Josef Vonbrül, Fachinstitut für Massage und Sporttherapie Dornbirn, Webergasse 15/9 Telefon: 05572/372881 Internet: www.bodymotivation.at Übungen mit dem elastischen Theraband in der Volksschule Kirchdorf. Vorne Rückenschullehrer und Heilmasseur Josef Vonbrül. Vonbrül: „Ab Herbst wird deshalb neu insgesamt zwölfmal geturnt statt wie bisher nur zehnmal.“ Körpertraining, mit dem vor allem tief liegende, kleine, aber meist schwächere Muskelgruppen angesprochen werden. Gerade sie sorgen für eine korrekte und gesunde Körperhaltung. Josef Vonbrül ist ausgebildeter Instruktor für Body Balance Pilates®. Pilates-Übungen In das Konzept des Haltungsturnens sind auch Übungen nach der Methode Pilates eingebaut. Dabei handelt es sich um ein ganzheitliches Neu: 12 Termine Viele Haltungsturner wünschen sich ein umfangreicheres Angebot. Josef Ab 7. September 2009 Haltungsturnen (jeweils 12 Termine á 55 Minuten) in Höchst in der Volksschule Kirchdorf ab: Montag, 07. 09., 18:00 Uhr Weitere Termine: Montag, 07.09., 19:00 Uhr (Turnhalle Nord) Mittwoch, 09.09., 08:30 Uhr (Turnhalle Süd) Mittwoch, 09.09., 09:30 Uhr (Turnhalle Süd) Mittwoch, 09.09., 18:00 Uhr (Turnhalle Süd Mittwoch, 09.09., 19:00 Uhr (Turnhalle Süd) Kosten: € 72,- (inkl. MwSt.) Sonderkonditionen für die Mitarbeiter der Fa. Julius Blum GmbH Kursanmeldung: Barzahlung bei Kursbeginn bzw. Überweisung bis 03.09.2009 an Josef Vonbrül, Konto 00300022209, Sparkasse Dornbirn-Rohrbach, BLZ 20602 Info: Gerhard Böhler, Gemeindeamt, Tel. 7907-26 Josef Vonbrül bietet bei Interesse in Höchst auch wieder Nordic Walking an. Im Bild eine Höchster Gruppe bei Dehnungsübungen. Weitere Informationen beim Haltungsturnen. Gemeinde Info HÖCHST 9 aks Kleeblatt: Gesund, lebensfroh und aktiv ins Alter Sie sind über 60, aktiv und rüstig und wollen, dass das noch lange so bleibt? Dann ist das Kleeblatt der aks Gesundheitsvorsorge genau das Richtige für Sie! Dort erfahren Sie, was Sie selbst im Alltag tun können, um noch lange vital und fit zu bleiHerlinde Moosben. mann: „Mehr eigentFreude am Leben Denn bis ins hohe Alter lich ist dafür gar nicht viel durch eine persönliche Beratung nötig. So sinkt zur Steigerung der beispielsweise mit jedem Kilo Lebensqualität.“ weniger das Diabetes-Risiko bei Übergewicht um 16 Prozent. Kommen Sie auf die Kleeblatt Veranstaltung und Sie erfahren mehr! Das aks Fachteam, bestehend aus einem Arzt, einer Psychologin und einem Sport- und Ernährungswissenschafter, informiert Sie im Rahmen der vierstündigen Ve r a n s t a l t u n g darüber, was Sie in den Bereichen Bewegung, Ernährung, Soziales und medizinische Vorsoge tun können, um möglichst lange gesund und aktiv zu sein. Sie erhalten eine genau auf Sie abgestimmte Beratung. Alles wird zusammengefasst in einem persönlichen Schreiben an Sie. Bürgermeister Werner Schneider: „Gesundheit und dadurch Mobilität bis ins hohe Alter zu erhalten ist uns ein wichtiges Anliegen. Die Gemeinde Höchst unterstützt deshalb diese Aktion mit 50 % Die Gemeinde der Kosten.“ Höchst und die aks Gesundheitsvorsorge unterstützen Sie dabei! Mit dem Kleeblatt gesund und lebensfroh ins Alter. (Foto: Image-Source) Kleeblatt Höchst Mittwoch, 4. November 2009 8:30 bis 13:00 Uhr Alte Schule, Höchst Kosten: € 10,-- Selbstbehalt Anmeldeschluss: 30. Oktober 2009 Tun Sie etwas für Ihre Gesundheit und melden Sie sich gleich an. Anmeldung und Information Gemeindeamt Höchst Frau Reingard Adenberger Telefon 05578 / 7907-25 in Höchst abgehalten wurde. Sie wirkt bei verschiedenen Erkrankungen besonders positiv. „Die Hippotherapie ist eine hervorragende Ergänzung zur Physiotherapie und ist für die Kinder zudem mit viel Spaß verbunden“, so Astrid Rützler, Bereichsleiterin der aks Kinderdienste. Die Kinder können auf dem Rücken der Pferde wieder „ins Gleichgewicht“ kommen. „Unser besonderer Dank gilt den SponsorInnen, ohne die diese Sommeraktivitäten nicht möglich wären.“ aks Sozialmedizin, Kinderdienste Rheinstr. 61, 6900 Bregenz Tel. 055 74 / 202-0 Auf dem Rücken der Pferde Intensiv-Therapieangebote stehen im Mittelpunkt der Sommeraktivitäten der aks Kinderdienste. Besonders beliebt bei den Kindern ist die Hippotherapie, die zu Ferienbeginn für elf Kinder im Reitstall 10 Gemeinde Info HÖCHST Konzert „Bliss“ – Faszination Stimme Freitag, 18. September 2009, 20 Uhr, Pfarrzentrum Die stimmgewaltige sechsköpfige A-Cappella-Formation aus der Schweiz mit Rheintaler Wurzeln begeistert das Publikum mit ihrem Programm „SuperStern“. Kaum zu glauben, dass Songs wie U2s „With Or Without You“, die „W.Nuss vo Bümpliz“ oder die Tears For Fears-Hymne „Shout“ ganz ohne instrumentale Unterstützung auskommen. Das Programm „SuperStern“ schmeckt allen, ob Frau oder Mann, ob Jung oder Alt, ob Romantiker oder Abenteurer, ob Klassiker oder Rocker. „SuperStern“ hat das gewisse Etwas, das nach mehr verlangt und süchtig macht. Die Bliss-Sänger schlüpfen in diverse Rollen und tischen ihrem Publikum als Cateringexperten unvergessliche Vokal-Schmankerl mit feinsten ComedyZutaten auf. Die Band: Bruno Galliker, Claudio Tolfo, Christian Hiesch, Lukas Hobi, Matthias Arn und Tom Baumann. Eintritt: VV € 10,-- bzw. AK € 12,-- Konzert Männergesangverein „Die Kärntner in Vorarlberg“ Leitung: Helgar Brunner Gastchor „Nofler Dreigesang“ Leitung: Marianne Zerlauth Der Nofler Dreigesang (Bild links) mit den Mitgliedern Hildegard Müller (Sopran), Cornelia Allgäuer (Sopran) und Marianne Zerlauth (Alt) kommt aus Feldkirch. Ihr breit gefächertes Repertoire umfasst das alte und neue Vorarlberger Volkslied, alpenländische Volkslieder aus verschiedenen Ländern, sowie geistliches Liedgut. Durch zahlreiche Rundfunkaufnahmen und Auftritte in Fernsehsendungen hat sich die Gruppe einen Namen gemacht. Eintritt: VV € 10,-- bzw. AK € 12,-- Samstag, 10. Oktober 2009, 20 Uhr, Pfarrzentrum Das Kärntnerlied ist durch seine Herzhaftigkeit und gefühlvolle Ausdrucksweise wohl einzigartig in Österreich. Die darin steckenden Geschichten über Liebe, Tod und Leidenschaft, über das „Diandle“ und die „Hoamat“, werden dem Zuhörer mit viel Gefühl nahe gebracht und erzählt. Der Männergesangverein „Die Kärntner in Vorarlberg“ (Bild rechts) hat es sich zur Aufgabe gemacht, dieses Liedgut zu pflegen und konnte diese Heimatverbundenheit in zahlreichen Konzerten im In- und Ausland, u. a. bis nach Amerika, zum Ausdruck bringen. Vorverkaufsstelle für die Veranstaltungen des Kulturreferates: Gemeindeamt Höchst, Zi. 12 (Frau Adenberger und Frau Brunner, Tel. 7907-25 bzw. 7907-23) E-Mail: kultur@hoechst.at, online: www.hoechst.at und bei allen Raiffeisenbanken Gemeinde Info HÖCHST 11 Offene Jugendarbeit Höchst Viele verschiedene Jugendliche sorgen für Abwechslung und Vielseitigkeit im Jugendtreff Chillout, der vom gemeinnützigen Verein „Offene Jugendarbeit Höchst“ geführt wird. Das Angebot richtet sich nach den Wünschen der Jugendlichen und Partizipation steht im Mittelpunkt. Die Ideen reichen von Verbesserung der Jugend-Infrastruktur in der Gemeinde bis hin zur Organisation und Durchführung von Projekten und Veranstaltungen aller Art. Aufgabe der Offenen Jugendarbeit ist es, am Puls der Jugend zu bleiben und deren Interessen zu vertreten, aber auch Jugendliche zu erreichen, die sich am Rande der Gesellschaft bewegen und versuchen, sie zu integrieren. Die JugendarbeiterInnen stehen zur Beratung zur Verfügung, organisieren Veranstaltungen in Kooperation mit den Kids, haben ein offenes Ohr für Wünsche und Mitgestaltung im Jugendhausalltag, helfen bei Bewerbungsschreiben und Lehrstellensuche und sind Ansprechpersonen in Krisen und bei Konflikten. Weiters bemüht sich die Offene Jugendarbeit Höchst darum, Unterstützung beim Streben nach Bildung und Arbeit anzubieten und Integrationsarbeit für eine multikulturelle Gesellschaft zu betreiben, mit dem Ziel, die Einzelnen in ihrer Entwicklung zum mündigen Erwachsenen hinzuführen. Wer irgendwo mitmachen will, kann sich jederzeit im Jugendtreff erkundigen. Die genauen Öffnungszeiten stehen auf unserer Homepage und sind beim Jugendhaus ausgehängt. Der Tätigkeitsbericht 2008 gibt weitere Auskunft über die tägliche Arbeit und das abwechslungsreiche Programm der Offenen Jugendarbeit Höchst. Zu finden auf der Homepage der Offenen Jugendarbeit Höchst, Bereich „Download“. www.chillout-hoechst.com Die Offene Jugendarbeit Höchst bedankt sich herzlich bei der Gemeinde Höchst für die großartige Unterstützung und gute Zusammenarbeit. Nach wie vor gilt das Angebot an alle Jugendlichen aus Höchst, die Räumlichkeiten für eine Party zu mieten. Einfach im Jugendtreff Chillout vorbei schauen oder über die Homepage in Kontakt treten. Mag. Sebastian Spiegel Offene Jugendarbeit Höchst Streetsoccerplatz Der Streetsoccerplatz hinter der Rheinauhalle wurde soeben fertig gestellt und kann benutzt werden. Die Jugendlichen vom Chillout haben beim Streichen der Banden mitgeholfen (oben). Die Errichtung erfolgte über den Bauhof, bei dem wir uns herzlich für die perfekte Arbeit bedanken wollen, ebenso bei der Gemeinde Höchst für die Umsetzung des Projekts „Jugend Kultur- und Sportplatz“. Im Zuge des „Girlsday“ hat Lara ihrem Papa Markus Hämmerle beim Bau des Streetsoccer-Platzes geholfen. Auf dem Foto unten Lara, Papa Markus Hämmerle und Walter Brunner. Ab September geöffnet Der Jugendtreff Chillout ist ab September wieder für alle Höchster Jugendlichen zu den normalen Öffnungszeiten da: Montag, Mittwoch, Freitag 15 bis 21 Uhr Jeden Mittwoch Breakdance Workshop von 17 bis 19 Uhr Jeden Donnerstag Mädchengruppe von 17 bis 21 Uhr Jeden 2. Sonntag Tischfussballworkshop von 15 bis 19 Uhr Parties, Konzerte, Events und andere Workshops laut Aushang und im Internet auf www.chillout-hoechst.com 12 Gemeinde Info HÖCHST Zentrumsentwicklung Höchst mit Betriebs- und Gestaltungskonzept der Landesstraßen Dieses für die zukünftige Entwicklung unserer Gemeinde so wichtige Thema wurde von der Firma Metron bearbeitet. Die Gemeindegremien haben an diesem Projekt mitgewirkt und darüber hinaus wurden die Höchsterinnen und Höchster in drei Workshops in den Planungsprozess mit einbezogen. Ich möchte mich an dieser Stelle bei der Firma Metron, allen politischen Mandataren und bei allen Höchsterinnen und Höchstern für die Mitarbeit bedanken. nungsverfahren „Mobil im Rheintal“ einzubringen. Dies ist bereits geschehen – wir haben den MetronBericht schon an die damit befassten Stellen weitergeleitet. Darüber hinaus gilt es aber kurz- und mittelfristige Zwischenlösungen anzustreben. Hier werden wir mit dem Land Vorarlberg entsprechende Gespräche führen. bis Gemeinde, Gemeinde bis Alte Schule und Gemeinde bis Zollamt betrachtet. Im Zentrum sind von besonderer Bedeutung die Gestaltung der Straßenräume, die zukünftige Verbauung in diesem Gebiet, die Flächenwidmung und das Angebot an Parkplätzen. Aus all den genannten Überlegungen gibt es auch Vorschläge für Umsetzungsmaßnahmen: l Gesamtkonzept Gemeinde Im Gesamtkonzept wurden die Möglichkeiten der Verbesserung des Bahnverkehrs besonders betrachtet, etwa eine Vertaktung zwischen St. Margrethen und Bregenz mit verbesserten Anschlussmöglichkeiten von Höchst nach St. Margrethen und Lustenau. Beim Landbus sollte ebenfalls an eine grenzüberschreitende Verbindung gedacht werden. Im Bereich Fuß- und Radverkehr wird speziell eine eigene Brückenverbindung nach St. Margrethen zu überlegen sein und die Situation beim Zollamt mit der Radwegquerung muss unbedingt verbessert werden. Bestandsanalyse Die umfangreiche Bestandsanalyse umfasste die Bereiche Bebauungsentwicklung, räumliche Entwicklung, Verkehrsaufkommen und Verkehrsströme, Zoll mit Verbindung in die Schweiz, Situation des öffentlichen Personennahverkehrs, Fuß- und Radwegeverbindungen und Parkmöglichkeiten. Zusätzliche Querungshilfen im Bereich Schwanen bis Gemeindeamt Markierung einer Kernfahrbahn in der Brugger Straße Verbesserungen im Bereich Gemeindeamt bis Zollamt Umgestaltung der Querungsstelle des Rheinauweges beim Zollamt l l l Transitverkehr Zum Transitverkehr durch Höchst wurden verschiedene Lösungsvarianten eingebracht und bewertet. Nach dem endgültigen Aus für die S 18 gilt es nun, unsere Überlegungen im konsensorientierten Pla- Viele andere Verbesserungen hängen sehr stark von einer Regionallösung für die Verkehrsproblematik im Rheintal ab. Die Gemeinde Höchst wird sich an diesem Planungsprozess sehr intensiv beteiligen. Darüber hinaus wird es unsere Aufgabe sein, in Verhandlungen mit dem Land und den benachbarten Gemeinden mögliche Verbesserungen laufend umzusetzen. Den Gesamtbericht der Firma Metron „Zentrumsentwicklung mit Betriebs- und Gestaltungskonzept der Landesstraßen“ können sie unter www.hoechst.at einsehen. Bürgermeister Werner Schneider Gesamtkonzept Zentrum Zum Gemeindezentrum wurden die Bereiche Schwanenkreisverkehr Gemeindeamt CH Eine Variante für unser Ortszentrum: Ein Kreisverkehr vor dem Gemeindeamt. Gemeinde Info HÖCHST deale Grundlagen für die Erarbeitung des nächsten Fahrplanes von Bus und Bahn bot der Stammtisch der Rheindeltagemeinden in Höchst. Es gab Lob für verschiedene Neuerungen sowie Anregungen, die eine noch bessere Akzeptanz der öffentlichen Verkehrsmittel bringen sollen. Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus den drei Rheindeltagemeinden wurden von Bürgermeister Werner Schneider im Pfarrzentrum begrüßt. Sie besprachen einen Abend lang Erfahrungen mit Bus und Bahn und machten eine Reihe von Anregungen. Etliche der berechtigten Wünsche können mit der nächsten Fahrplanumstellung berücksichtigt werden. 13 I Weitere Verbesserungen beim öffentlichen Personennahverkehr geplant. Bus & Bahn sollen noch attraktiver werden „Die rege Beteiligung am Stammtisch bietet beste Grundlagen für die Fahrplanklausur, die auf 1. September einberufen ist“, so Bürgermeister Werner Schneider. Einige besonders wichtige Anregungen sind bereits umgesetzt bzw. zugesagt. So bleibt die Schnellverbindung zwischen den Bahnhöfen Lustenau und Dornbirn aufrecht, der Probebetrieb hat sich bewährt. Ein weiteres Anliegen der Busbenützer aus dem Rheindelta ist eine raschere Verbindung zwischen Höchst und Bregenz. Beim Stammtisch wurden die „Rundfahrten“ durch Hard kritisiert, die viel Verzögerung bringen. Künftig wird wieder ein eigener Bus über die L202, Rheinstraße fahren, ohne durch Hard zu kurven. Busse oft überfüllt Manche Linien sind zu den Stoßzeiten allerdings hoffnungslos überfüllt, besonders dann, wenn auch viele Schüler mitfahren. Immer wieder kam auch der Wunsch nach einer Bahnverbindung LustenauDornbirn über Lauterach zur Sprache. Auch ein Taktverkehr zwischen St. Margrethen bzw. Rheineck Richtung Bregenz wird angeregt. Besonders wichtig sind die Anchlüsse, die besonders wegen Stau auf den Straßen oft nicht klappen (Bus und Bahn). Lob für Ortsbus Höchst Lob gab es beim Stammtisch für verschiedene Neuerungen wie den Ortsbus Höchst 52a oder das Nachtbusangebot. Gelenksbusse werden eingesetzt Auf das Problem der übervollen Busse hat der Landbus Unterland bereits reagiert. So fahren zu Stoßzeiten beim Ortsbus 52a etwas größere Busse, auf anderen Strecken (Linie 50) ist der Einsatz von Gelenksbussen geplant. Allerdings muss bei sämtlichen Verbesserungswünschen auch die Frage der Wirtschaftlichkeit berücksichtigt werden, wie Vertreter des ÖPNV und der Gemeinden betonten. Rege Beteiligung am Rheindelta-Stammtisch zu den Themen Bus & Bahn. 14 Gemeinde Info HÖCHST Neues aus unserem Altenwohnheim Liebe Höchsterinnen und Höchster, ich freue mich, dass ich mich Ihnen in dieser Ausgabe der Gemeinde Info Höchst vorstellen kann. Mein Name ist Manfred Zumtobel. Ich bin seit 26 Jahren in Vorarlberg im Sozial- und Gesundheitsbereich beratend tätig und seit 1. Jänner dieses Jahres Geschäftsführer der Benevit Pflegemanagement Gesellschaft. Ich habe diese Funktion in einer schwierigen Phase des Unternehmens übernommen, bin aber voller Zuversicht, dass wir in Zukunft unserem Namen Benevit, der ja „gutes Leben“ bedeutet, sehr gerecht werden. Ein gutes Leben sollen vor allem unsere Bewohnerinnen und Bewohner haben, die nach einem arbeitsreichen Leben als Besucher einige WoDipl.-Ing. chen bei uns Manfred Zumtobel verbringen Geschäftsführer oder ganz ins von Benevit Wohnheim gezogen sind. Ein gutes Leben sollen aber auch unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben, die ihre oft sehr schwierige Arbeit gewissenhaft und mit viel Liebe und leisten. Ich werde alles in meinen Kräften stehende tun, damit unser Unternehmen diesem Anspruch gerecht wird. An dieser Stelle danke ich Bgm. Werner Schneider und allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Gemeinde, die uns so gut unterstützen. Sie geben uns das gute Gefühl, dass sie das Altenwohnheim gemeinsam mit uns „tragen“. Ich grüße Sie herzlich, Manfred Zumtobel Unsere neue Heim- und Pflegedienstleiterin In den letzten Monaten hat sich in unserem Altenwohnheim viel getan. Die Arbeit in einem Pflegeheim ist für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter oft nicht einfach und erfordert eine qualifizierte Pflege und Betreuung sowie eine umsichtige Führung. Benevit und die Gemeinde arbeiten intensiv daran, dass sich die Bewohnerinnen und Bewohner in uns e r e m H e i m w o h l fühlen DGKS Sylvia Dietrich, Heim- k ö n n e n und die und PflegeMitardienstleiterin im Altenwohn- b e i t e r ein gutes heim Umfeld für ihre Arbeit vorfinden. Benedikt Huter hat uns als Heim- und Pflegedienstleiter im letzten Monat verlassen, um in der Ausbildung von Pflegekräften tätig zu werden. Wir danken ihm für seinen großen Einsatz und seine menschliche Art, Probleme zu lösen. Nachdem sich seine Nachfolgerin, DGKS Sylvia Dietrich nun eingearbeitet hat, freuen wir uns, sie Ihnen als neue Heim- und Pflegedienstleiterin vorzustellen. Frau Dietrich ist diplomierte Gesundheits- und Krankenschwester und eine erfahrene Führungskraft in der Pflege. Sie hat vorher als Leiterin einer großen Station im Pflegeheim Tschermakgarten in Bregenz gearbeitet. Informationen für Angehörige von HeimbewohnerInnen Altenwohnheim Höchst – Informationsstelle für Angehörige von Heimbewohnern Frau Herlinde Moosmann steht Ihnen gerne für Ihre Wünsche, Anregungen und Beschwerden im Zusammenhang mit der Unterbringung Ihres Angehörigen im Altenwohnheim Höchst nach telefonischer Terminvereinbarung (Tel. 0664/2409647) zur Verfügung. Sie können Frau Moosmann selbstverständlich Ihre Wünsche, Anregungen und Beschwerden auch schriftlich mitteilen. Herlinde Moosmann ist seit vielen Jahren Gemeinderätin für die Bereiche Familie und Soziales in Höchst. Herlinde Moosmann Holderbaum 4 6973 Höchst Tel. 0664/2409647 Mail: moosmann.h@gmx.at Gemeinde Info HÖCHST 15 Die Gäste folgten der Einladung der „Benevit-Linedancers“ und nahmen am Schnellkurs teil. Tolles Sommerfest beim Altenwohnheim Bewohner, Angehörige, Mitarbeiter, Gemeindemandatare und Gemeindemitarbeiter sowie viele Freunde des Altenwohnheims haben sich im Juli auf dem Sommerfest vergnügt. Bürgermeister Werner Schneider, Gerhard Vonach von der Benevit Geschäftsleitung und Sylvia Dietrich begrüßten die Gäste. Im Laufe des Nachmittags waren insgesamt etwa 120 Personen da, die sich unterhielten, lachten, tanzten und das hervorragende Buffet genossen. Für die gute Stimmung sorgte das Blum-Trio, das gegen 23 Uhr seine Instrumente noch einmal auspackte und weiter musizierte. Viel Applaus erhielten die Benevit Linedancers, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus den Benevit Heimen. Nach ihrer Show-Einlage holten sie die Besucher auf die Tanzfläche und gaben einen Schnellkurs in Linedance. Enkelin und Opa genießen das Fest (links). Musik mit dem Blum-Trio (Mitte). Beste Stimmung im Festzelt (rechts). Rheindelta saniert Das Rheindelta soll die Möglichkeiten der Sanierung älterer Bausubstanz noch besser als bisher nützen. Das ist das Ziel einer gemeinsamen Initiative unter dem Titel „Rheindelta saniert“. Die erste Besprechung fand unter Leitung von GR Mag. Ferdinand Lerbscher bereits statt. Ziel ist es, interessierte Bürgerinnen und Bürger in Höchst, Fußach und Gaißau gezielt auf die Möglichkeiten aufmerksam zu machen, die sich mit der Sanierung ergeben können. Neben den aktuellen Fördermaßnahmen sind es vor allem auch Chancen zur Einsparung von Energie sowie eine Verbesserung der Wohnqualität älterer Objekte. Geplant ist eine Aktionswoche „Info-point Energieberatung in der Gemeinde“. Im Gemeindeblatt sollen laufend entsprechende Beiträge geschaltet werden, um das Interesse zu we- cken. Ebenso ist eine Handwerksausstellung im Rheindelta angedacht. Der genaue Termin dafür muss noch gefunden werden. Hilfe beim „Papierkrieg“ Ob es um Anträge auf Förderungen geht, um die erforderlichen Genehmigungen und Abklärungen – immer wieder ist festzustellen, dass dieser Aufwand abschrecken kann. Deshalb wird durch die Gemeinden Hilfestellung angeboten. Die Aktion soll im Rheindelta bis Dezember 2010 laufen. 16 Gemeinde Info HÖCHST Empfang: Neue Höchsterinnen und Höchster begrüßt Eine besonders angenehme Atmosphäre zeichnete den Empfang aus, zu dem die Gemeinde alle Personen und Familien eingeladen hatte, die seit 2008 in Höchst zugezogen sind. Die rund 50 neuen Höchsterinnen und Höchster wurden von Bürgermeister Werner Schneider herzlich willkommen geheißen. Politikerinnen und Politiker aller Fraktionen bewirteten die Gäste. Moderatorin Heidi Schuster-Burda stellte zahl- Das kalte Buffet kam beim Empfang ebenso an wie das umfassende Informationsangebot von Gemeinde und Vereinen. reiche Aspekte von Höchst vor, 20 Ortsvereine präsentierten ihr vielfältiges Angebot. Ein Imbiss, organisiert vom Blahahof, erfreute die Gäste, die Band „Fourmat“ sorgte für einen angenehmen musikalischen Rahmen. Die Eingeladenen schätzten die Möglichkeit, ihre neue Wohngemeinde auf diese Weise umfassend kennenzulernen und nutzten die Gelegenheit zu vielen Gesprächen und Kontakten. Moderatorin Heidi Schuster-Burda bei einem Interview Spielen, basteln, Autorennen – viel Spaß bei der Ferienbetreuung. Ferienbetreuung für Schulkinder Dieses Jahr findet zum ersten Mal eine Ferienbetreuung für Volksschulkinder der Rheindeltagemeinden Höchst, Fußach und Gaißau in der Volksschule Kirchdorf in Höchst statt. Das Angebot wird sehr gut angenommen, es kommen täglich zwischen 10 und 20 Kinder. Die Betreuung wurde vom 13. Juli bis 24. Juli angeboten und aktuell wieder seit 17. August bis 4. September, Betreuungszeit ist jeweils von 07:00 bis 13:00 Uhr. Der Morgen startet sehr ruhig, die Kinder beschäftigen sich gerne mit Holzbausteinen und Lego, der Fußballtisch wird ständig bespielt, auch die Autos sind sehr beliebt, um damit Autorennen zu veranstalten. Rollenspiele, Hütten bauen und Bewegungsspiele kommen bei den Kindern ebenfalls gut an. Eine willkommene Abwechslung und auch Lieblingsbeschäftigung aller Kinder ist das Basteln mit verschiedensten Materialien wie Holz, Papier, Stoffen, Naturmaterialien, Ton und Perlen. Daraus sind im Rahmen der Betreuung bereits Vogelhäuschen, Regale, Schachteln, Taschen usw. entstanden. Die Stimmung in der Ferienbetreuung ist ausgezeichnet und so ist es kein Wunder, dass alle Kinder am nächsten Tag wieder gerne die Betreuung aufsuchen. Herausgeber und Verleger: Gemeinde Höchst, 6973 Höchst. Für den Inhalt verantwortlich: Bürgermeister Ing. Werner Schneider. Druck: Hechtdruck, Hard Grundsätzliche Ausrichtung: Informationen über das Geschehen in der Gemeinde Höchst


Höchst Gemeinde Info 2009 10
Mit, 8. Juni 2011 |

Gemeinde Info HÖCHST Gemeinde Info .. www.hoechst.at – gemeindeamt@hoechst.at Aus dem Inhalt Hochwasserschutz Ein Jahrzehnt Rheindelta Sportlerehrung Luftpumpstation 100-jährige Höchsterin Jugend-Saisonkarten 1 2/3 4/5 8 11 12 16 HOCHST Amtliche Mitteilung der Gemeinde Höchst – Nr. 18 – Oktober 2009 Sport- und Spielwochen 2009 in Höchst Bereits zum 19. Mal fanden die von der Gemeinde organisierten Sportund Spielwochen statt. Mehrere Höchster Vereine erklärten sich bereit, in der Zeit vom 17. August bis zum 4. September bei der Durchführung aktiv mitzuwirken. So konnten die teilnehmenden Schulkinder aus insgesamt 23 Sport-, Kultur- und Spielangeboten wählen. In den letzten drei Wochen der Sommerferien hatten die Schüler die Möglichkeit, die von Vereinen betreuten Aktivitäten zu besuchen. Sie nutzten die Chance, neue und interessante Sportarten kennen zu lernen. Die meisten der insgesamt 230 angemeldeten Kinder haben sich nicht nur bei einer der 23 möglichen Veranstaltungen angemeldet, sondern gleich für mehrere Aktivitäten. Insgesamt wurden daher heuer fast 800 verschiedene Teilnahmen der Kinder registriert. Bilderbogen Seiten 14/15 wurde die Standfestigkeit durch flachere Böschungen und zusätzliche Maßnahmen erhöht. Die Pumpen werden laufend gewartet und die technische Ausrüstung immer dem neuesten Stand angepasst. Selbstverständlich sind auch die laufende Pflege und Wartung von Vorfluter und Polderdamm, damit eine größtmögliche Sicherheit gewährleistet werden kann. Für den Alpenrhein haben die Gemeinden Lustenau, Hard, Fußach und Höchst einen eigenen Einsatzplan erarbeitet. In Zusammenarbeit mit der Rheinbauleitung und den zuständigen Landesdienststellen wurden verschiedenste Szenarien durchgedacht und erforderliche Maßnahmen festgelegt. Weiters wurde von der Rheinbauleitung durch das Einbringen von Schlitzwänden im Damm die Sicherheit bei Hochwasser wesentlich verbessert. Im kommenden Winter werden noch die Dammfüße gesichert. Diese Maßnahmen sind in dieser Ausgabe der Gemeinde Info Höchst in einem eigenen Beitrag beschrieben. Auch die Abflussmenge des Alpenrheins soll durch entsprechende Maßnahmen deutlich erhöht werden. Weiters wird in Zusammenarbeit mit dem Land Vorarlberg für das Rheindelta ein Gefahrenzonenplan erstellt. Auch hier bewährt sich die Zusammenarbeit der drei Rheindeltagemeinden. Nach Fertigstellung wird dieser Gefahrenzonenplan Ihnen, liebe Höchsterinnen und Höchster, vorgestellt werden. Wir dürfen gemeinsam davon ausgehen, dass dieses Paket an Maßnahmen uns auch in der Zukunft vor Hochwasserkatastrophen bewahren wird. Liebe Höchsterinnen und Höchster! Immer wieder erfahren wir über die Medien von Naturkatastrophen in aller Welt. Aber auch in Österreich haben Unwetter und Überschwemmungen zu großen Schäden und Leid geführt. Es ist allgemein anerkannt, dass die intensiven Regenschauer zunehmen und mit gefährlichen Situationen auch bei uns zu rechnen ist. Das hat besonders das Hochwasser 1999 gezeigt. Seit dieser Zeit wurden große Anstrengungen zur Sicherung unseres Lebensraumes unternommen: Der Polderdamm von Gaißau nach Fußach wurde auf seiner gesamten Länge von 7,2 km erhöht. Weiters Ihr Bürgermeister Werner Schneider 2 Gemeinde Info HÖCHST Hochwasserschutz: Rheindamm wird noch stabiler Im Winter 2009/2010 erfolgen am Alpenrhein auf der Internationalen Strecke weitere Maßnahmen zur Verbesserung der Dammstabilität. Ende November beginnt die Internationale Rheinregulierung mit weiteren Maßnahmen zur Verbesserung der Dammstabilität. Es soll damit die Stabilität der wasserseitigen Böschung der Hochwasserdämme erhöht werden. Die Arbeiten umfassen eine Flusstrecke des Alpenrheines von rund 11,3 km. Sie sind in der Anlage 1 Lageplan dargestellt. Sie sind in folgenden Abschnitten der Internationalen Strecke von der Illmündung bis zum Bodensee vorgesehen: l Zweck der Maßnahmen, Auftragsvergabe: Zweck der Maßnahmen ist es, die Dammstabilität so zu verbessern, sodass bei zwei oder mehreren kurzzeitig hintereinander ablaufenden Hochwässern die wasserseitige, zum Vorland gerichtete und mit Gras bewachsene Böschung nicht zerstört werden kann. Die Gemeinsame Rheinkommission hat bereits beschlossen, den Auftrag aufgrund eines offenen Ausschreibungsverfahrens an die Fa. Keller Grundbau, Dornbirn, zu vergeben. Das Kiesmaterial zur Herstellung der Rüttelstopfverdichtungen bereitet die Fa. Zech Kies GmbH im Bereich der Vorstreckung auf. Baulos Fußacher Durchstich Linker Hochwasserdamm: Rhein-km 84.40 bis km 90.00 Baulos Diepoldsauer Durchstich Linker Hochwasserdamm: Rhein-km 74.70 bis km 77.10 Baulos Diepoldsauer Durchstich Rechter Hochwasserdamm: Rhein-km 75.00 bis km 78.40 l Bauablauf und Bauzeit: Die Maßnahmen sehen vor, dass vorlandseitig Kiessäulen, sogenannte Rüttelstopfverdichtungen, im Untergrund erstellt werden. Diese Säulen haben einen Durchmesser von 0,8 m und sind ca. 4 bis 5 m tief. l Mit diesem Baugerät werden die Stopfsäulen hergestellt. Der jeweilige Abstand beträgt ca. 1,3 m. Es werden somit insgesamt ca. 44.000 Laufmeter Stopfsäulen erstellt. Es ist damit zu rechnen, dass täglich ca. 130 m Flussstrecke erstellt werden, die Arbeitszeit beträgt daher ca. 80 bis 90 Arbeitstage. Es wird täglich eine Kiesmenge von ca. 250 m³ benötigt, insgesamt somit ca. 23.000 m³. Die Arbeiten werden voraussichtlich im April 2010 abgeschlossen. Im Bereich Höchst und Fussach werden die Arbeiten zwischen Dezember 2009 und Februar 2010 ausgeführt. Die Zufahrt erfolgt über die Landesstraße und angrenzende Ge- Der Trichter des Gerätes wird mit Kies befüllt. Gemeinde Info HÖCHST Dammkrone Gleis Stopfsäulen Rheinvorland ➞ 3 Der Querschnitt durch den Hochwasserdamm zeigt, in welchem Bereich die Stopfsäulen eingebracht werden, die den Damm bei Hochwässern noch mehr stabilisieren. meindestraßen. Für die Baustelleninstallation stehen Flächen im Rheinvorland zur Verfügung. Da der Hochwasserdamm auch im dicht besiedelten Gebiet liegt, sind die einschlägigen Lärmschutzbestimmungen von der beauftragten Firma einzuhalten. Die durch die Stopfverdichtung entstandenen Löcher in der Vegetationsschicht des Rheinvorlandes und des Dammes werden nach Abschluss der Arbeiten mit Humus verfüllt und mit einer geeigneten Grassamenmischung wieder in den Urzustand gebracht. Selbstverständlich werden auch die Beschädigungen im Dammfuß saniert, die bei der Herstellung der Säulenreihe entstehen. Besondere Schutzmaßnahmen sind im Bereich des Grundwasserpumpwerkes Höchst erforderlich. Entsprechende Vorschreibungen sind im Bewilligungsbescheid der Bezirkshauptmannschaft Bregenz enthalten. Kosten und Finanzierung Die gesamten Baukosten der Sanierungen auf der rund 11,3 km langen Rheinstrecke betragen ca. brutto E 1,8 Mio. Die Kosten trägt zu 100 % die Internationale Rheinregulierung. Hierbei ergibt sich die Finanzierung zu 50 % durch die Republik Österreich, 40 % durch die Schweizer Eidgenossenschaft und 10 % durch den Kanton St Gallen. Der Österr. Rheinbauleiter DI Martin Weiß Vom 20. September bis zum 27. September 2009 fand heuer die MOBILWoche 09 statt. Aktionen im ganzen Land machten Lust, immer öfter auch „ohne Auto mobil“ zu sein. Am Dienstag, dem 22. September, wurden im ganzen Land über 100 Autos verpackt, allein in Höchst gab es gleich 6 Standorte. Damit sollte ein starkes Zeichen für den europaweiten autofreien Tag gesetzt werden. Zahlreiche Medien haben darüber berichtet. Ziel war es, Anstöße für einen bewussten Umgang mit der eigenen Mobilität zu liefern. 4 Gemeinde Info HÖCHST Ein Jahrzehnt Rheindelta in der ausverkauften Rheinauhalle. Jahrgang 1960-69: „Ein Jahrzehnt fürs Rheindelta“ Die Jahrzehnt-Party am 10. Oktober in der Rheinauhalle war ausverkauft und übertraf alle Erwartungen. Jahrgänger-/innen von 1960 bis 1969 aus den Rheindeltagemeinden Fußach, Gaißau, Höchst sowie sogar aus Wien und Amsterdam fanden sich ein. Die unvergessliche Party startete stimmungsvoll und endete am frühen Morgen ebenso. Die Jazzformation Searching Harmony stimmte die Besucher auf den Abend ein, bevor die All Right Guys und die Monroes den „Junggebliebenen“ so richtig einheizten. Mit witzigen Sprüchen sorgte Christoph Waibel immer wieder für LaMonroes und All Right Guys geigten richtig auf. cher und führte souverän durch den Abend. Das Team vom Alpencatering aus Lingenau verwöhnte die Gäste mit vorzüglichen Weinen und feinen Speisen und sorgte zusammen mit den Gardemädchen im Barzelt für eine perfekte Bewirtung. Die von der Idee begeisterten Sponsoren und die Besucher sind die Gemeinde Info HÖCHST 5 Sprechtag Landeshauptmann Der nächste Sprechtag mit Landeshauptmann Dr. Herbert Sausgruber, Bezirkshauptmann Dr. Elmar Zech und Notar Dr. Kurt Zimmermann findet am Dienstag, 15. Dezember 2009, von 18:00 – 20:00 Uhr im Gemeindeamt Höchst statt. Das Organisationskomitee der tollen Jahrzehnt-Veranstaltung (von links): Ideengeberin Ulrike Schneider, Marisa Fend, Edith Schallert, Arno Brunner, Petra Hirlemann, Günther Meusburger, Josef Hagspiel und Christian Fend. Basis eines voll gefüllten Spendensackes, den das Organisationsteam zur Gänze an bedürftige Menschen in den drei Gemeinden spenden wird. Das Organisationsteam möchte sich bei allen Sponsoren der JahrzehntParty für die Unterstützung und bei allen 60er Jahrgängerinnen und Jahrgängern für diesen unvergesslichen Abend bedanken. Übrigens: Der Jahrgang 65 war mit über 120 Besuchern am stärksten vertreten. Das Organisationsteam Verein Jahrgang 1965 - Rheindelta Alle Bilder des Abends sind auf „http://picasaweb.google.com/ bilderfreund.com“ zu finden. Erste Hilfe Tipp – Der Notruf Nummer der Rettungs- und Feuerwehrleitstelle: 144 Was muss der Notruf beinhalten: l l l l WO ist der Notfallort? WAS ist geschehen? WIE VIELE Menschen sind betroffen? WER ruft an? (Name und Telefonnummer angeben) Viehausstellung 2009 Bei eisigen Temperaturen, jedoch strahlend schönem Wetter, trafen sich auch dieses Jahr viele Höchster und Höchsterinnen und auch Gäste aus den umliegenden Gemeinden auf der Viehaustellung 2009. Jung und Alt fanden bei einer Wurst oder einem wärmenden Glühwein zusammen. Das Vieh – von vielen Landwirten aufgetrieben – wurde von einer fachkundigen Jury begutachtet und bewertet. Den Gesamtsieg beim Braunvieh konnte Heinz Blum für sich entscheiden, bei den Schwarzbunten Siegfried Schneider. Reserve-Sieger beim Braunvieh wurde Heinz Blum, Reserve-Sieger Holstein-Frisian Peter Sutter. Der Stand mit Dekoartikeln fand großen Anklang bei den weiblichen Besuchern. Abends ließen sich viele Gäste im beheizten Zelt das eine oder andere Bierchen schmecken. Und wer dann noch Lust hatte, fand sich auf einen kleinen Plausch in der Bar ein. Das Fäscht dauerte bis spät in die Nacht, wobei dem Wirtschaftsteam die Fußsohlen brannten und sie erschöpft ihn ihre Betten fielen. Aber alle freuen sich schon wieder auf die nächste Viehausstellung, „wo d’Hüöschtar anand widr treaffand!“ Gesamtsieger Heinz Blum im fachlichen Gespräch mit Obmann Wolfgang Fink. 6 Gemeinde Info HÖCHST Deutschkurs für Frauen Ein wichiges Angebot zur besseren Integration macht die Gemeinde Höchst gemeinsam mit Lustenau: Deutschkurse für Frauen, die kaum oder sehr wenig Deutsch sprechen. Eine Reihe von Frauen, die meisten aus der Türkei, meldeten sich zum Kurs, der am 13. Oktober begonnen hat. Bis März 2010 werden durch die Dornbirner Journalistin Birgit Köhlmeier Grundkenntnisse der deutschen Sprache vermittelt. Gleichzeitig geht es aber auch darum, über wichtige Themen wie Gesundheit, Deutschkurs in Höchst mit Kursleiterin Birgit Köhlmeier und Vizebürgermeisterin Karin Reznicek. Erziehung oder Bildung zu informieren. Birgit Köhlmeier, die seit 2006 Deutschkurse gibt: „Viele der Frauen wissen noch nicht, wie wichtig Deutschkenntnisse für die Zukunft ihrer Kinder sind. Damit auch kleine Kinder Deutsch lernen, muss ihre Mutter die Sprache zumindest ein wenig beherrschen.“ Birgit Köhlmeier versucht auch, Informationen zum Alltag zu vermitteln. „Im Gespräch über die Kinder, über Kindergarten oder Schule sind die Grundlagen einer neuen Sprache meist besonders gut zu erläutern.“ Zuckerfest Zum Ende ihres Fastenmonats Ramadan luden muslimische Mitbürger im September zum „Zuckerfest“ bei der Rheinauhalle. Türkische Spezialitäten wurden serviert, bei bestem Herbstwetter gab es ein fröhliches Miteinander. Die Veranstaltung war vom Höchster ATIB Verein organisiert worden. Links im Bild die Zubereitung von Fladen. Rechts: Auch die Jugend war beim Fest vertreten. Neu im Kindergarten Drei neue Mitarbeiterinnen kümmern sich in den Kindergärten um die Kleinen. Links Sibille Achenrainer und Kerstin Giselbrecht, beide Kindergarten Oberdorf. Sibille Kerstin Im Bild rechts Sarah Lauterer, Kindergarten Unterdorf. Sarah Gemeinde Info HÖCHST 7 Voller Begeisterung wurden die Runden für einen guten Zweck gelaufen, auch die Musikanten waren unterwegs. 5. Rundenlauf der KJ Höchst Der 5. Höchster Rundenlauf der KJ Höchst stand am 3. Oktober unter dem Motto „Laufen für einen guten Zweck“. Bei strahlendem Sonnenschein und angenehmen Lauftemperaturen konnten die Veranstalter 145 motivierte und trainierte Läufer am Kirchplatz begrüßen. Mit über 1.100 gelaufenen Runden konnten für den Verein Sonnenblume 5.112,Euro errannt werden. Ein „Danke“ sagt die Katholische Jugend allen Läufern und Sponsoren für ihr Mitlaufen und ihre finanzielle Unterstützung – allen voran den Hauptsponsoren Julius Blum GmbH und den Vorarlberger Kraftwerke AG. Ein Dank gilt der Gemeinde Höchst sowie der Bürgermusik von Höchst, dem MV Fußach und dem Schalmeienzug Höchst für die musikalische Umrahmung. Ein Dank gebührt ebenfalls allen freiwilligen Helfern und Organisatoren der KJ Höchst. Sponsoren des 5. Höchster Rundenlaufs: Brunner Manfred, Gerüstbau + Verputz, Dr. Erich Rüdisser, Fotostudio Herbert Rasser, Gregotsch Paul, Installationen, Julius Blum GmbH, Längle & Hagspiel GmbH & Co KG, Mag. Rainer Rangger SteuerberatungsGmbH, Autohaus Mazda Hagspiel, Tecnoplast, Vorarlberger Kraftwerke AG, Werner Bösch Malerbetrieb GmbH, Westo Installationen GmbH, Cablecom, Eugen Übelhör KG Wir freuen uns schon auf das nächste Jahr! Hauptpreis für die Mittelschule Höchst Beim landesweiten Ehrenamt-Wettbewerb wurden 13 Schülerinnen und Schüler der 4. Klasse des vergangenen Schuljahres mit einem Hauptpreis ausgezeichnet. Direktorin Gudrun Brunner konnte den Preis im Namen der Schüler bei der Dornbirner Herbstmesse entgegennehmen (Bild). Im Rahmen der Aktion hatten die Schüler regelmäßig Bewohnerinnen und Bewohner der Altenwohnheime in Höchst und Gaißau besucht und für Abwechslung gesorgt. 8 Gemeinde Info HÖCHST Auszeichnung für sportliche Leistungen Im bis auf den letzten Platz gefüllten Saal des Pfarrzentrums fand die bereits 4. Höchster Sportlerehrung statt, die im Abstand von zwei Jahren durchgeführt wird. 183 Sportlerinnen und Sportler wurden diesmal in den verschiedenen Sportarten und Kategorien geehrt. Herausragende sportliche Leistungen bei Landes- und Staatsmeisterschaften bzw. Teilnahme bei EM, WM oder Olympiaden wurden ausgezeichnet. Die Ehrungen wurden in folgenden Sportarten vorgenommen: Skifahren, Flagfootball, Karate, Turnen, Leichtathletik, Schach, Tennis, Minigolf, Fußball, Volleyball, Radball, Kunstrad- und Einradfahren, Hundesport, Schützen, Wasserski und Wakeboard. Nach der Begrüßung durch Bürgermeister Werner Schneider führten Reinhard Brunner und Markus Steurer durch das abwechslungsreiche Programm mit vielen Auftritten ortsansässiger Sportgruppen. Unter anderem bewiesen die AerobicGruppe der Turnerschaft Höchst, die Breakdancegruppe und ein Beatboxer des Vereins offene Jugendarbeit auf der Bühne ihr Können. Zum Schluss präsentierte sich der Schiverein und die Jugendgruppe des Vereins zeigte auf der Bühne einige Konditionsübungen. Nach dem ersten Ehrungsblock stellten Andrea Plankensteiner und Physiotherapeut Kai Neunhäuserer das Projekt „Gesunde Ernährung und Sport – Höchst Vital“ vor. Bürgermeister Schneider gratuliert den erfolgreichen Sportlern. Musikalisch umrahmt wurde das Programm von der Gruppe „Fourmat“. Vor der Eröffnung des Buffets dankte Sportreferent Wilfried Meier den Sportlern und Trainern für die tollen Leistungen, die sie in den letzten zwei Jahren erreicht hatten. Gratulationen und sportliche Einlagen bei der 4. Höchster Sportlerehrung. Gemeinde Info HÖCHST 9 Sommerbetreuung Die seit Jahren bewährte Sommerbetreuung der Höchster Kindergärtler wurde heuer im Kindergarten Unterdorf angeboten. Ein spannendes Programm mit Spiel, Spaß und guter Laune ließ keine Langeweile aufkommen. Im Turnsaal oder auf dem Spielplatz konnten die Kinder ihrer Bewegungsfreude nachkommen und im Haus standen verschiedene Spielangebote wie Malen, Werken, Hütten bauen, Bilderbücher vorlesen uvm. auf dem Programm. Heizkostenzuschuss 2009/2010 Das Land Vorarlberg gewährt Einzelpersonen oder Familien mit einem geringen Einkommen für die Heizperiode 2009/2010 eine einmalige Hilfe in Form eines Heizkostenzuschusses in Höhe von € 250,-- unter bestimmtenVoraussetzungen. Für die Gewährung des Zuschusses gelten folgende Obergrenzen für das Haushaltseinkommen: Alleinstehende: € 1.000,-- netto Ehepaare schaften: oder Lebensgmein€ 1.500,-- netto Mit Ganztagesgruppe Eine Gruppe von 14 - 18 Kindern nahm das Angebot in Anspruch und wurde von 7:00 bis 13:00 Uhr betreut, die Kinder der Ganztagesgruppe von 7:00 bis 18:00 Uhr mit der Möglichkeit zum Mittagessen und anschließendem Mittagsschläfchen. für mich zur Last geworden ist und dann . . .“ Am Mittwoch, 18. November, von 19:30 bis 21:30 Uhr informiert Wilfried Feurstein in der Alten Schule über Wege zum Umgang mit an Demenz Erkrankten. Der Lehrer für Gesundheitsberufe und Validation zeigt Wege auf, wie pflegende Angehörige entlastet werden können. Pflege im Gespräch Vortrag für pflegende Angehörige und Interessierte. Ein Angebot des Lebensraum Höchst, Socius Fußach, Sozialzirkel und Bildungswerk Gaißau sowie Connexia. Eintritt frei. „. . . und manchmal schäme ich mich vor mir selbst, wenn ich spüre, wie meine Mutter / mein Vater Für jede weitere Person im Haushalt: € 130,-- netto Das Einkommen ist anhand von Belegen nachzuweisen. Zum Einkommen zählen Löhne, Gehälter, Renten, Pensionen, Leistungen aus der Arbeitslosenund der Krankenversicherung, weiters Wohnbeihilfen, Unterhaltszahlungen jeglicher Art, das Kinderbetreuungsgeld und Lehrlingsentschädigungen. Nicht als Einkommen gelten Familienbeihilfen, Familienzuschüsse, Studienbeihilfen und Pflegegelder. Der Antrag kann im Gemeindeamt Höchst, Abteilung Kundenservice bis spätestens 12. Februar 2010 gestellt werden. Hier erhalten Sie auch noch nähere Auskünfte (Charlotte Brunner, Reingard Adenberger und Gerhard Böhler, Tel. 7907, Durchwahl 23, 25 oder 26). Treffen die Voraussetzungen zu, wird der Heizkostenzuschuss sofort bar ausbezahlt. Orthopäd. Haltungsturnen – Josef Vonbrül Aus gesundheitlichen Gründen fällt das Haltungsturnen im Herbst 2009 aus. Die versäumten Herbsttermine 2009 werden in der Verlängerung anschließend an die Frühjahrestermine 2010 nachgeholt. Nächste Turntermine: Start: Montag, 18.01.2010, 18:00 Uhr Kursumfang: 12 Abende oder Vormittage in wöchentlichem Abstand à 55 Minuten Kursort: Volksschule Kirchdorf Kurszeiten: Montag: Mittwoch: Mittwoch: Kosten: 18:00 - 18:50 / 19:00 - 19:50 Uhr (Turnhalle Nord) 08:30 - 09:20 / 09:30 - 10:20 Uhr (Turnhalle Süd) 18:00 - 18:50 / 19:00 - 19:50 Uhr (Turnhalle Süd) € 72,- inkl. 20 % MwSt. Ich freue mich darauf, Euch im Frühjahr 2010 wieder zu sehen. Josef Vonbrül 10 Gemeinde Info HÖCHST Johann Sebastian Bach Das gesamte Orgelwerk II. Montag, 23.11.2009, 20:15 Uhr, Pfarrkirche Höchst Nach dem äußerst erfolgreichen Start mit dem Monumentalwerk „Die Kunst der Fuge“ setzt Bruno Oberhammer den Bach-Zyklus in der Höchster Pfarrkirche mit „Die Leipziger Choräle“ BWV 651-668 fort. Absolute Vollkommenheit seiner Kompositionen war für Johann Sebastian Bach eine Selbstverständlichkeit. Darum hat er manche Orgelwerke immer wieder verbessert. In der Sammlung „Die Leipziger Choräle“ fasste Bach 18 solche Choralbearbeitungen zusammen. Das Vokalensemble „Capella St. Nikolaus Feldkirch“ unter der Leitung von DKM Benjamin Lack singt bei diesem Konzert die zu den Orgelkompositionen gehörenden Choralsätze. Freiwillige Spenden für soziale Projekte Konzert „Dar Mätsch 3“ mit Kleaborer Bahnteifl & Otto Hofer Freitag, 6.11.2009, 20 Uhr, Pfarrzentrum Die mittlerweile bekannte Formation „Kleaborar Bahnteifl“ unterhält mit schrägen Liedern und noch schrägeren Texten zu den Themen Landwirtschaft und Erotik, Feuerwehr und Sport, Heimat und Schmalz, sowohl mit Eigenkompositionen als auch mit upgedateten Volks- und downgeloadeten Wienerliedern und würzt diese Mixtur mit einer Portion schwarzem Humor. Zwischendurch gibt der Mundarthumorist Otto Hofer alias „dar Willibaldar“ seine humoristischen Erzählungen und Anekdoten in urtiefstem Lustenauer Dialekt zum Besten. Kleaborar Bahnteifl: die Bröder Jos und Richart Natter, Anton Schneider und Ulli Troy. Dar Willibaldar: Otto Hofer Eintritt: VV € 10,-- bzw. AK € 12,-- 14. Adventkonzert Sonntag, 13.12.2009, 18 Uhr, Pfarrkirche Höchst Traditionelles Adventkonzert mit den klingenden Vereinen aus Höchst und anschließender Bewirtung auf dem Kirchplatz. Freiwillige Spenden für soziale Projekte „Genie und Wahnsinn“ Mozart aus der Sicht Schmitts und Salieris Freitag, 20.11.2009, 20 Uhr, Pfarrzentrum Eric-Emmanuel Schmitt, bekennender Mozartliebhaber und französischer Kultautor, trifft an diesem Abend auf Salieri aus Peter Shaffers oscargekröntem Film „Amadeus“, der Mozart hasst. Beide aus dem gleichen Grund: weil er genial ist. Diese ungleichen Männer aus den ungleichen Jahrhunderten müssen sich an diesem Abend die Bühne teilen. Und Salieri überredet Schmitt, mit ihm Szenen aus Amadeus nachzuspielen, um klären zu helfen, warum er Mozart – vielleicht – vergiftet hat. Schmitt spielt Konstanze und den sterbenden Mozart. Bald stellt sich die Frage, wer in wessen Stück mitspielt. Ein philosophischer Krimi, witzig, spannend und berührend, wie nur der Mord an der Genialität sein kann. Shakespeare das Theater, mit Alfons Noventa und Martin Sommerlechner; Regie: Renate Bauer Eintritt: VV € 10,-- bzw. AK € 12,-- Vorverkaufsstelle für die Veranstaltungen des Kulturreferates: Gemeindeamt Höchst, Zi. 12 (Frau Adenberger und Frau Brunner, Tel. 7907-25 bzw. 7907-23) E-Mail: kultur@hoechst.at, online: www.hoechst.at und bei allen Raiffeisenbanken Gemeinde Info HÖCHST 11 Gratis-Luftpumpstation wird gut genutzt Sehr gut angenommen haben die Radfahrer die neue Luftpumpstation, die der Kunststoffspezialist TECNOPLAST am Firmengebäude angebracht hat. Das praktische und einfach zu bedienende Gerät ist offen zugänglich, die Benutzung ist kostenlos. Im Zuge des Neubaus im Vorjahr errichtete das Unternehmen einen überdachten Fahrradabstellplatz. TECNOPLAST Geschäftsführer Ingo Schobel über das neue Serviceangebot aus dem innerbetrieblichen Moblitätsmanagement: „Viele unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter radeln zur Arbeit und zurück. Wir wollen die umweltfreundliche An- und Abfahrt in den Betrieb unterstützen. Das fördert gleichzeitig die Gesundheit unseres Personals, was letztendlich wieder dem Unternehmen zugute kommt. Weil unser Unternehmen direkt am Bodenseeradweg liegt, fahren hier täglich viele Radfahrer vorbei, denen wir die Station ebenfalls gerne zur Verfügung stellen.“ Das Angebot wird, so Ingo Schobel im Rückblick, sehr gut angenommen. „Ob Sportler oder Freizeitradler – viele bleiben stehen und pumpen die Fahrradreifen auf. Es ist auch zu beobachten, dass etliche Die Fahrrad- Pumpstation bei TECNOPLAST ist für alle kostenlos benutzbar. vorbei fahren und umkehren, weil ihnen die Pumpstation aufgefallen ist.“ Auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nützen das Angebot. „Was mich besonders freut, ist die Tatsache, dass es keinen Vandalismus gegeben hat. Da hatten wir zuerst doch Bedenken, aber die Luftpumpstation wird tatsächlich nur für den vorgesehenen Zweck genutzt“, so Ingo Schobel. Geschäftsführer Ingo Schobel Radbewerb: Gesamt 168.000 km weit geradelt Die 298 Höchster Teilnehmerinnen und Teilnehmer am Fahrradwettbewerb sind gesamt über 168.000 km weit geradelt. Die Preise wurden in den drei Kategorien Einsteiger, Alltagsradler und Sportler verlost. In jeder Kategorie gab es für die drei Erstplatzierten Gutscheine über € 300,-, € 200,- bzw. € 100.-, die weiteren Preisträger durften sich über einen Radhelm oder Regenmantel bzw. eine Kleinigkeit fürs Fahrrad freuen. Zusatzpreise gab es für die längste zurückgelegte Strecke sowie für den jüngsten und den ältesten Teilnehmer. In der Kategorie Einsteiger, 100 bis 499 km, beteiligten sich 110 Hobbyradlerinnen und -radler, bei den Alltagsradlern, 500 bis 1.000 km, machten 64 mit und über 1.000 km legten 56 besonders sportliche Teilnehmer zurück. 12 Gemeinde Info HÖCHST Anna Mayr – die älteste Bewohnerin in unserem Pflegeheim Am 27. September feierte die älteste Höchsterin, Frau Anna Mayr, ihren 100. Geburtstag im Kreis ihrer Familie. In Vorfreude auf dieses große Fest trafen sich am 25. September die Familie mit Bürgermeister Werner Schneider, vielen Bewohner/innen und Mitarbeiter/innen des Pflegeheims sowie Heim- und Pflegedienstleiterin Sylvia Dietrich und Benevit-Geschäftsführer Manfred Zumtobel. Anna Mayr erlebte ihre Kindheit in Nassereith. 1928 heiratete sie Josef Mayr, drei Töchter, Josefa, Irma und Annelies, kamen in Nassereith zur Welt, dann übersiedelte die Familie 1938 nach Höchst. 1942 wurde Dietlinde geboren. 1950 baute die Familie das Eigenheim in der Schützenstraße. Anna Mayr war immer der Mittelpunkt in diesem schmucken Häuschen. Drei der Mädchen heirateten, Tochter Annelies blieb im Haus bei ihren Eltern. Kinder und Schwiegersöhne, 8 Enkel und später die 8 Urenkel trafen sich fast jeden Samstag in der Schützenstrasse bei Mutti. Im Juni 1976 starb ihr Gatte Josef nach längerer Krankheit, Annelies blieb an Mutters Seite. Gesundheitlich angeschlagen musste die Tochter 2001 ins Höchster Altenwohnheim übersiedeln. Dorthin folgte zwei Jahre später auch Anna Mayr. Annelies hilft ihrer Mutter mit großer Liebe und Fürsorge. Natürlich wird sie auch vom Heimpersonal bestens gepflegt und umsorgt. Aber auch die häufigen Besuche ihrer Angehörigen, der Nachbarn und Freunde haben Die 100jährige Anna Mayer mit ihren Töchtern Dietlinde, Annelies und Irma bei der Feier im Pflegeheim. wohl dazu beigetragen, dass Frau Mayr noch recht rüstig den Hunderter erleben darf. Zu diesem hohen Alter gratulieren wir ihr alle recht herzlich und vergönnen der Jubilarin noch eine gesunde Zeit im Altenwohnheim Höchst. Am 27. September, dem „Tag des Denkmals“, fanden sich erfreulich viele Besucher bei der Flughalle ein. Dr. Gerda Leipold-Schneider konnte im Rahmen von Führungen Interessantes über das historische Gebäude berichten. Gemeinde Info HÖCHST 13 Schiffsausfahrt Zu einem Erlebnis wurde die Seniorenschifffahrt für Gehbehinderte, zu der im September auch Höchsterinnen und Höchster geladen waren. Bei bestem Wetter wurden während der zweistündigen Rundfahrt auf dem MS „Bregenz“ Kaffee und Kuchen serviert, zum Abschluss gab es im Seniorenheim Höchst noch Schnitzel mit Kartoffelsalat. Herlinde Moosmann, Ursula Schneider, Gerhard Böhler und Hans Gehrer begleiteten die Höchster. Gast beim Landbus Zur Besichtigung der neuen Zentrale des Landbus Unterland waren die Seniorinnen und Senioren aus dem Rheindelta während der MOBILWoche eingeladen. 23 Teilnehmer bestiegen den Sonderbus nach Dornbirn und besichtigten dort die Leitzentrale und danach die Servicezentrale des Landbus in Wolfurt. Abschließend wurden die Frauen und Männer zu einem Imbiss eingeladen. Ein Buch von Häuptling Sausewind Jetzt gibt es den „Häuptling Sausewind“ auch schriftlich: Bernhard Schertler stellte im Pfarrzentrum sein Buch mit den Parodien vor, die Radio Vorarlberg seit sieben Jahren ausstrahlt. „Das ist richtig.“ Bernhard Schertler spricht das so bedächtig aus wie das bekannte Vorbild für seinen „Häuptling Sausewind“. Die besten Beiträge aus sieben Jahren sind in dem Buch zusammengefasst. Nach der Präsentation im ORF Landesstudio gab es selbstverständlich auch einen Abend in Höchst. Immerhin sind sowohl Bernhard Schertler alias „Häuptling Sausewind“ sowie Vorbild Herbert Sausgruber echte Höchster. Und die Illustrationen lieferte die Höchsterin Andrea Nagl. Im Pfarrzentrum trug Bernhard Schertler unter Applaus und Gelächter des Publikums etliche der Episoden vor, musikalisch begleiten von „Fourmat“. Gedruckt wurde „Häuptling Sausewind“ bei Hecht in Hard, der ORF stellte zudem eine CD mit 21 Episoden „Häuptling Sausewind“ bei. Hecht Verlag, ORF Vorarlberg und die Buchhandlung Brunner führen das Werk. Großer Andrang beim Bücherverkauf. 14 Gemeinde Info HÖCHST Tolle Sport- und Spielwochen 2009 – Bilderbogen Tierschutzverein MGV Bahnengolf Alpe Sattel Radfahrerclub Karate Fußballclub Gemeinde Info HÖCHST 15 Theatergruppe Bücherei Spielothek Tennisclub YC Orakel Schachclub Turnerschaft 16 Gemeinde Info HÖCHST 360card: Winterermäßigungen für Jugendliche Rechtzeitig zu Beginn der Schisaison startet die „360“ – Vorarlberger Jugendkarte – ihre Winteraktion. Auch dieses Jahr gibt es für 360 InhaberInnen wieder ermäßigte Schisaisonkarten und mehr. Von Alpin-Schifahren bis Zipfelbobrennen gibt es in den Vorarlberger Schigebieten alles für die coolste Zeit des Jahres. Mit der 360 und den Vorarlberger Winterbergbahnen sind ermäßigte Schisaisonkarten für den 3TälerPass, die Regionen Brandnertal, Sonnenkopf, Laterns, Montafon und Arlberg bei den jeweiligen Vorverkaufsstellen erhältlich. Mitzubringen sind eine gültige 360 sowie der Gutschein vom 360-Winterflyer, der in den vergangenen Wochen an alle Vorarlberger Jugendlichen im Alter von 13 bis 20 Jahren versendet wurde. Eine Übersicht über die jeweiligen Ermäßigungen in den einzelnen Schigebieten ist unter www.360card.at zu finden. Preiswerter Winterspaß für Jugendliche. Foto: shutterstock.com Wie bekommst du die 360? Jugendliche zwischen 14 und 20, die in Vorarlberg wohnhaft sind, erhalten die 360 – Vorarlberger Jugendkarte kostenlos im Gemeindeamt oder im aha Dornbirn, Bregenz, Bludenz. Mitzubringen sind ein Passfoto sowie ein amtlicher Lichtbildausweis. Es wird eine vorläufige 360 ausgestellt, mit der bereits alle Vorteile genützt werden können. Nach vier Wochen wird die persönliche 360 zugestellt. Was bietet die 360? ➞ Geld sparen: Ermäßigungen in Sachen Freizeitaktivitäten, Mobilität & Reisen, Kunst & Kultur, Nachhilfe & Bildung, Sportevents und Beratung & Unterstützung. ➞ Dabei sein: Aktionen, Events und Workshops – mit der 360. Der aktuelle 360-Winterflyer kann auch unter office@360card.at angefordert werden. Internet: www.360card.at Ein sicheres Vergnügen Damit die Wintermonate zum sicheren Vergnügen werden, erhalten 360-InhaberInnen auch kostengünstige Schi- und Snowboard-Checks sowie verbilligte Helme und Rückenprotektoren. Neuer Familienbonus für Bus und Bahn Ein neues Angebot des Verkehrsverbund Vorarlberg (VVV) bringt Familien jetzt einen klaren Vorteil bei Bus- und Bahnfahrten. Nicht übertragbare Jahrestickets gelten in Kombination mit dem Vorarlberger Familienpass ohne Aufpreis zusätzlich für den zweiten Elternteil und die Kinder des Karteninhabers. Einzige Voraussetzung: Der oder die KarteninhaberIn selbst und zumindest ein Kind sind mit dabei. Damit sind Familien im Gültigkeitsbereich der Jahreskarte eines Elternteils das ganze Jahr ohne extra Kosten unterwegs. Das neue Angebot ergänzt perfekt die VVV-Partnerkarte. Die gibt es zum halben Preis für den im gleichen Haushalt lebenden Partner. Und auch für die ermäßigte Partnerkarte gilt selbstverständlich das Familienangebot – damit die ganze Familie Bus und Bahn als flexibles „Familienfahrzeug“ nutzen kann! www.vmobil.at Neuer Familienbonus Herausgeber und Verleger: Gemeinde Höchst, 6973 Höchst. Für den Inhalt verantwortlich: Bürgermeister Ing. Werner Schneider. Druck: Hechtdruck, Hard Grundsätzliche Ausrichtung: Informationen über das Geschehen in der Gemeinde Höchst


Höchst Gemeinde Info 2009 12
Mit, 8. Juni 2011 |

Gemeinde Info HÖCHST Gemeinde Info .. www.hoechst.at – gemeindeamt@hoechst.at Aus dem Inhalt Erfolgreiches Jahr für Höchst Schulwegsicherung Angebote für Kinder Antennen-Verordnung Neue Wasserzähler Seniorenberatung 1 2 3 4-7 8/9 11 13 HOCHST Amtliche Mitteilung der Gemeinde Höchst – Nr. 19 – Dezember 2009 Wir wünschen allen Leserinnen und Lesern der Gemeinde Info frohe Feiertage und einen guten Start in das Jahr 2010. Winter im Rheindelta Liebe Höchsterinnen und Höchster! Das zu Ende gehende Jahr 2009 nehme ich zum Anlass, mich bei Ihnen, liebe Höchsterinnen und Höchster, für das mir entgegengebrachte Vertrauen zu danken. Ein besonderer Dank gilt allen Vereinsfunktionären und den vielen ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in den verschiedensten Vereinen und Institutionen. Vielen Dank auch allen Gemeindebediensteten, sei dies in der Verwaltung, im Altenwohnheim, im Bauhof, in den Schulen und Kindergärten, um nur einige zu nennen, für den Einsatz und die Leistung während des Jahres. Wenn wir auch bei der politischen Arbeit nicht immer einer Meinung waren, darf ich mich doch für das konstruktive und gute Klima innerhalb der politischen Fraktionen bei allen Mandatarinnen und Mandataren recht herzlich bedanken. Es gilt, auch in wirtschaftlich schwierigeren Zeiten, Begonnenes fortzusetzen und wichtige neue Herausforderungen anzunehmen und umzusetzen. Allen Höchsterinnen und Höchstern wünsche ich gesegnete, friedvolle Weihnachten und alles Gute, viel Glück und Erfolg im neuen Jahr. Ihr Bürgermeister Werner Schneider 2 Gemeinde Info HÖCHST Erfolgreiches Jahr 2009 für Höchst 2009 war ein sehr intensives Arbeitsjahr für alle politischen Gremien. Neben der Umsetzung verschiedener Projekte wurde in den Arbeitsgruppen und Ausschüssen sehr professionell besonders an der Gestaltung der Zukunft gearbeitet. Ich möchte aus dem vielfältigen Aufgabenbereich nur einige ansprechen. für Fußgänger und Radfahrer zum Bahnhof St. Margrethen und besseren Querungsmöglichkeiten im Bereich der L202 vom Kreisverkehr bis zum Gemeindeamt. Kultur Neben den großartigen Aktivitäten unserer Ortsvereine wurden durch das Kulturreferat eine Vielzahl an Veranstaltungen wie Kabaretts und Konzerte im Pfarrzentrum angeboten. Auch die Theatergruppe „höchst grenzenlos“ hat dieses Angebot bereichert. Kinder und Schule Neben dem guten Angebot in unseren Kindergärten, wo wir großen Wert auf ein möglichst flexibles Angebot legen, das auf die Wünsche der Kinder und Eltern abgestimmt ist, wird auch in unseren Volksschulen hervorragende Arbeit geleistet. Als Meilenstein ist die Inbetriebnahme der „Neuen Mittelschule Höchst“ zu bezeichnen. Dadurch werden unseren Schülerinnen und Schülern im eigenen Dorf beste Voraussetzungen für die weitere Entwicklung geboten. Die Arbeitsgruppe „Kinder- und Schülerbetreuung“ arbeitet laufend an der Verbesserung der Angebote. Sport Unsere Sportvereine haben wieder großartige Arbeit geleistet und wurden auch in vielen Bereichen mit sehr schönen Erfolgen belohnt. Die Gemeinde fördert die Vereine gerne, denn diese übernehmen im Dorfleben eine sehr wichtige Aufgabe der Freizeitgestaltung. Darüber hinaus konnte der neue Faustballplatz in Betrieb genommen werden und auch die Umkleiden für die Faustballer wurden generalsaniert und dem heutigen Standart angepasst. Bürgermeister Werner Schneider Die Seniorenbetreuung stellt immer größere Herausforderungen an die Gemeinde. Wir werden auch diese Aufgabe ernst nehmen und uns für Höchst stets um gute Lösungen bemühen. Diese wenigen Bereiche zeigen die Vielfalt der Aufgaben, mit denen sich unsere Gemeinde befasst. Trotz wirtschaftlich schwierigeren Zeiten werden wir auch in Zukunft die uns gestellten Aufgaben zur möglichst großen Zufriedenheit unserer Mitbürgerinnen und Mitbürger lösen. Euer Bürgermeister Werner Schneider Zentrumsplanung Nach Abschluss der Metronstudie zum Thema Zentrumsplanung laufen bereits die ersten Umsetzungsgespräche zur Verbesserung der Radwegsituation im Bereich Zollamt, einer neuen Verbindung Senioren Die Vorbereitungen für den Bau eines neuen Pflegeheimes sind im Gange und auch die Verbesserungen der Hilfestellungen für die Betreuung zu Hause werden laufend ausgebaut. Sinnvolle Freizeitgestaltung und Erfolge bei unseren Sportvereinen: FC Höchst ist Herbstmeister der Vorarlbergliga. Ein Meilenstein im Bildungsangebot war die Errichtung der „Neuen Mittelschule Höchst“. Gemeinde Info HÖCHST 3 AdventBenefizkonzert Bürgermeister Werner Schneider sowie die klingendenden Vereine aus Höchst konnten als Veranstalter des Advent-Benefizkonzerts am 13. Dezember insgesamt € 18.000,-- (!) an sechs Projektleiter übergeben. Unterstützt werden folgende Projekte: Gabriele Weiß (Mütter-BetenRunde; Projekt Maria Meusburger – Ecuador), Marlene Biegger (Pfarrcaritas, Projekt Notleidende Menschen in Höchst), Herlinde Moosmann (Frauenbewegung Höchst, Projekt „Haus der Hoffnung“), Reinhard Fetz (Aktionsgruppe Amazonas Indianer, Projekt „Indiovölker am Amazonas“), Ilse Köb (Weltladen, Projekt „Comissiao Pastoral da Terra“ von Thomas Bauer in Brasilien) und Birgit Friedauer und Barbara Fröwis (Katholisches Bildungswerk, Projekt „Tuberkulose- u. Leprazentrum in Abakaliki, Nigeria“). Unterstützt wurde der Abend vom Kulturreferat der Gemeinde Höchst, Sponsorengeldern der Firmen Julius Blum GmbH, Raiffeisenbank am Bodensee, Volksbank Höchst, Dornbirner Sparkasse Höchst, Volksbank Höchst, Hypobank Höchst, Tecnoplast Höchst, Gerüstbau Brunner einer überaus großzügigen Einzelspende, sowie durch Spenden der ca. 500 Besucher des Konzertes. Die 160 Mitwirkenden (Kirchenchor, Bürgermusik, Männergesangverein, Voices und das Doppelquartett „Z’Acht“) sorgten wieder für ein abwechslungsreiches Programm. Nach dem Konzert wurden die Konzertbesucher durch die Projektinitiatoren auf dem Kirchplatz bewirtet. Wir danken allen Spendern für die Unterstützung der sozialen Projekte und wünschen allen ein schönes Weihnachtsfest und alles Gute für 2010! Mehr Sicherheit auf dem Schulweg In Höchst wird ein Projekt für mehr Sicherheit der Kinder am Schulweg umgesetzt. Das Kuratorium für Verkehrssicherheit KfV, die SchuldirektorInnen, Elternvereine und die Polizeiinspektion Höchst haben einen Schulwegplan für die Schüler der Volksschulen sowie der neuen Mittelschule in Höchst erarbeitet. Schulwegpläne sollen das Unfallrisiko auf dem Weg zur Schule minimieren. Die Pläne zeigen auf, an welchen Stellen besondere Aufmerksamkeit erforderlich ist bzw. welche Gefahrenstellen möglichst gemieden werden sollen. Es wurden insgesamt zehn potenzielle Gefahrenstellen festgestellt. Möglichst viele davon sollen durch entsprechende Maßnahmen entschärft werden. Im Schulwegplan, den jedes der 900 Schulkinder erhalten hat, sind die Gefahrenstellen auf dem Schulweg abgebildet und das richtige Verhalten kindgerecht beschrieben. Für die Eltern enthält er auch allgemeine Tipps zur Schulwegsicherheit: Genug Zeit einplanen, Reflektoren, um sich sichtbar zu machen, mit den Kleinsten den sicheren Schulweg üben . . . Präsentation der Schulwegpläne in der VS Kirchdorf mit Oswald Klettl vom KfV, Bürgermeister Werner Schneider, Direktor Siegi Ruepp und Klassenlehrerin Beate Raith 4 Gemeinde Info HÖCHST Die Höchster Kindergärten stellen sich vor Kindergarten Oberdorf Dreigruppiger Kindergarten unter der Leitung von Gabriele Mäser. l Seelöwengruppe (Vormittagsgruppe und Integrationsgruppe mit 16 Kindern): Elisabeth Sporer-Lux, Sibille Achenrainer und Karin Weber. l Seesternchengruppe (Regelgruppe und Integrationsgruppe mit 15 Kindern): Gabriele Mäser und Bettina Hofer l Seepferdchengruppe (Mischgruppe mit 24 Kinder): Tanja Sobotka, Ingeborg Blum und Kerstin Giselbrecht Sprachförderung für Kinder mit nicht deutscher Muttersprache: Barbara Schreiber (22 Stunden pro Woche). Kindergarten Kirchdorf Zweigruppiger Kindergarten unter der Leitung von Verena Schneider. l Fröschlegruppe (Regelgruppe mit 22 Kinder): Verena Schneider, Sonja Berchtold und Cennet Zorlu Müslegruppe (Vormittagsgruppe mit 22 Kinder): Doris Härle, Cornelia Beggel, Veronika Schneider l Sprachförderung für Kinder mit nicht deutscher Muttersprache: Barbara Schreiber (8 Stunden pro Woche). Besuchen Sie uns auf der homepage www.hoechst.at Ganztageskindergarten Eingruppiger Kindergarten mit den Betreuungszeiten von 7:00 – 18:00 Uhr im Pfarrzentrum unter der Leitung von Jeanette Hollenstein. l Igelgruppe (22 Kinder): Jeanette Hollenstein, Bettina Ritter, Birgit Humpeler, Elisabeth Brunner Katharina Ploner absolviert in diesem Jahr ein soziales Jahr in der Igelgruppe. Sprachförderung für Kinder mit nicht deutscher Muttersprache: Ruth Spagolla (9 Stunden pro Woche) Gemeinde Info HÖCHST 5 Das gemeinsam erstellte Leitbild der Höchster Kindergärten Im Mittelpunkt unserer Arbeit steht das Wohl des Kindes. Wir sind darauf bedacht, es in seinem persönlichen Entwicklungsstand dort abzuholen, wo es gerade steht. Dabei sind wir neben der ganzheitlichen Förderung bemüht, auf die individuellen Bedürfnisse jedes einzelnen Kindes ein zu gehen. Wir legen Wert auf eine respektvolle Grundhaltung, die von großer Wertschätzung aller beteiligten Personen (Kind, Eltern, Pädagogen) geprägt ist. In unserer pädagogischen Arbeit möchten wir die Kinder zur Selbständigkeit ermutigen, ihr Selbstbewusstsein stärken und sie zu einer gesunden Eigenverantwortung führen. Kindergarten Unterdorf Dreigruppiger Kindergarten unter der Leitung von Simone Brutti. l Zwerglegruppe (Vormittagsgruppe mit 26 Kindern): Stefanie Priewasser und Sarah Lauterer Wichtelgruppe (Regelgruppe mit 25 Kindern): Simone Prutti und Natascha Rudics Heinzelmännchengruppe (Regelgruppe mit 26 Kindern): Fabienne Marx und Nicole Ill l l Sprachförderung für Kinder mit nicht deutscher Muttersprache: Ruth Spagolla (21 Stunden pro Woche) Erstmals Dreijährige im Kindergarten Erstmals in diesem Kindergartenjahr öffneten sich die Türen der Höchster Kindergärten für dreijährige Kinder. Die ersten Wochen haben sie den Kindergarten auf eine „sanfte“ Art kennengelernt, indem sie nur für wenige Stunden oder nur nachmittags den Kindergarten besuchten. So hatten sie die Zeit, sich schrittweise an die große Kindergruppe, die Kindergartenpädagoginnen, den regelmäßigen Tagesablauf mit den immer wiederkehrenden Ritualen und an den Abschied von Mama und Papa zu gewöhnen. Die Höchster Kindergartenpädagoginnen möchten sich noch recht herzlich bei der Gemeinde Höchst und den fleißigen, geschickten Männern vom Bauhof bedanken, die für die Dreijährigen spezielle Hocker für die Füße anfertigten. Diese Hocker helfen den kleineren Kindern, ruhiger sitzen zu können, weil nun die Füße nicht mehr in der Luft zappeln! 6 Gemeinde Info HÖCHST Die Kinderstube Höchst Die Kinderstube Höchst besteht seit 1984 und wird von Eltern getragen. Der private Verein finanziert sich über die Mitgliedsbeiträge der Eltern, öffentliche Zuwendungen von Land und Gemeinde und aus Erträgen von Veranstaltungen und Spenden. In den Gruppen des Vereines werden Kinder im Alter zwischen 2 und 6 Jahren begleitet und betreut. Ein geregelter Tagesablauf mit Fixpunkten und rhythmisch wiederkehrende Feste und Rituale im Jahreskreis sollen den Kindern die Orientierung erleichtern und ihnen Sicherheit und Geborgenheit verleihen. Die Begleitung der Kinder basiert auf Vorbildfunktion und auf Achtung und Respekt gegenüber jedem Individuum. Die Altersmischung in den Gruppen fördert gegenseitige Rücksichtnahme und das Lernen durch Vorbilder. Wichtig sind auch gemeinsamen Aktivitäten von Eltern und Kindern. Die Öffnungszeiten in der Kinderstube sind von 7:30 Uhr bis 13:00 Uhr, in den Waldgruppen allerdings etwas verkürzt. Wir möchten uns bei der Gemeinde Höchst und auch beim Land Vorarlberg für die finanzielle Unterstützung ganz herzlich bedanken. Nur mit ihrer Hilfe ist es uns möglich, dieses andere Betreuungsangebot für Kinder zu gewährleisten. Das Kinderhöckle Im Kinderhöckle werden derzeit 27 Kinder im Alter von 2 - 4 Jahren betreut. Die noch sehr jungen Kinder erleben hier meist die erste Trennung aus der engen Beziehung zu den Eltern und machen erste Gruppenerfahrungen mit Gleichaltrigen. Die Eingewöhnungszeit gestalten die Begleiterinnen sehr behutsam. Im freien Spiel vertiefen sich die Kinder schon bald in kleine Rollenspiele, mit Farben und Pinsel, Knete und Papier können sie erste kreative Erfahrungen machen. Jeden Morgen wird von den Höckle-Frauen eine gesunde Jause für die Kinder zubereitet. Die Kinder werden begleitet von Ilse Schwarzer und Petra Gächter. Die Kinderstube Der Mittelpunkt für die Kinder ist ein altes Haus inmitten eines Obstgartens. In familiärer Atmosphäre und durch die wohnliche Ausgestaltung als „Stube“ sollen auch hier die Kinder Geborgenheit und Sicherheit finden. Der hauseigene Garten und naturnahes Spielmaterial fördern Kreativität und Fantasie. Theater- und Rollenspiele unterstützen das Interagieren in der Gruppe. Die Kinder werden auch in die anfallenden Arbeiten – wie Tisch decken, Jause zubereiten, Gartenarbeiten . . . – miteinbezogen. Einen Tag pro Woche verbringen die Kinder im Wald. Derzeit besuchen 17 Kinder im Alter von 3 - 6 Jahren die Kinderstube. Sie werden begleitet von Christl Hackspiel (Leitung), Sylvia Amann und Helga Scheffknecht. Gemeinde Info HÖCHST Waldkinder Der Kindergarten ohne Türen und Wände findet das ganze Jahr im Wald statt. Es gibt ein festes „Revier“, in dem die Kinder spielen und entdecken dürfen und fixe Plätze wie das Tipi, das Waldsofa usw., die sie regelmäßig besuchen. Die Natur als alles umfassender Lebens- und Erfahrungsraum wird so mit allen Sinnen wahrgenommen und bietet vielfältige Möglichkeiten für Entdeckungen und Erforschungen und selbstverständlich Bewegungsmöglichkeiten. Im Vordergrund stehen die Ideen, die Interessen und Lernprozesse der Kinder. Eigenverantwortung und Selbstkompetenz, aber auch gegenseitiges Unterstützen und Aufeinander Achten sind wichtige Ziele. Wir unterhalten derzeit zwei Waldgruppen: Die fünftägige Waldgruppe ist von Montag bis Freitag von 8 – 13 Uhr geöffnet und wird derzeit von 19 Kindern im Alter von 3- 6 Jahren besucht. Die Kinder werden begleitet von Elke König (Leitung), Andrea Nagl, Astrid Peer-Jagg, Esra Cikrikci und Helga Berchtold (Praktikantin der Kathi-Lampert-Schule). Die Begleitung eines männlichen Praktikanten ist in Vorbereitung. In der zweitägigen Waldgruppe werden derzeit 11 Kinder im Alter von 3- 4 Jahren begleitet. Die Gruppe trifft sich am Montag und Mittwoch von 9 – 12 Uhr. Begleiterinnen Heike Kofler (Leitung) und Astrid Peer-Jagg 7 Kinderbetreuung Pinocchio Der Kinderalltag im Pinocchio soll von den Kindern gestaltet und mit unserer Hilfe geführt werden. Eine Gruppe mit den Betreuungszeiten von 7:00 – 13:00 Uhr im Kindergarten Unterdorf und eine Gruppe mit den Betreuungszeiten von 7:30 – 12:00 Uhr in der Volksschule Unterdorf unter der Leitung von Elizabeth Newertal. Insgesamt 53 Kinder: Elizabeth Newertal, Hermine Eder, Beate Hagspiel, Jutta Schneider und Irene Goritschnig Sprachförderung für Kinder mit nicht deutscher Muttersprache: Ruth Spagolla (2 Stunden pro Woche) Betreuerinnen Karin Schneider, Mary Seidl, Margit Teubl und Hildegard Andritsch (von links) Spielgruppe Kunterbunt Unsere Spielgruppe bietet Kleinkindern eine Möglichkeit für erste außerfamiliäre Erfahrungen mit Gleichaltrigen in geschütztem Rahmen. Dabei darf jedes Kind seinen eigenen Rhythmus leben und auf seine individuelle Art am Geschehen teilnehmen. Die Gruppe wird von zwei pädagogisch ausgebildeten Betreuerinnen begleitet. Details: l l l l Kinder von 1,5 bis 4 Jahren Lange Gruppe: MO-FR 7:30 Uhr bis 12:30 Uhr Kurze Gruppe: MO-FR 8:00 Uhr bis 12:00 Uhr Ganzjährig (außer 2 Wochen Weihnachtsund 3 Wochen Sommerferien) 8 Gemeinde Info HÖCHST Gegen den Wildwuchs von Mobilfunk-Antennen Die Gemeindevertretung hat am 24.11.2009 einen Zonenplan für die Errichtung von Antennenanlagen für Mobilfunk beschlossen (siehe Zonenplan rechte Seite) Auszug aus der Verordnung: Zone C Die Betriebsgebiete im Siedlungsgebiet und in den Siedlungsrandlagen Zone D Der Freizeit- und Grüngürtel entlang des Alten Rheins Zone E Die Landwirtschaftsflächen zwischen dem Siedlungsgebiet und dem Naturschutzgebiet Rheindelta Zone F Das Naturschutzgebiet Rheindelta und die Gewässerzone Alter Rhein Der dieser Verordnung zugrunde liegende Plan vom 6. November 2009, in welchem die Zonen A bis F planlich ausgewiesen sind, bildet einen integrierten Bestandteil dieser Verordnung. antennenanlagen dürfen nur an bestehende Bauten maximal 3,0 m über der Dachfläche errichtet werden. Sofern die Sendeanlage auf Flachdächern mindestens 5m von der Fassade zurückversetzt ist, darf die Antenne das Flachdach max. 5m überragen. Zudem sollten die Anlagen von verschiedenen Mobilfunkbetreibern nach Möglichkeit zusammengelegt werden. 4) Im Bereich der Zone D dürfen freistehende Mobilfunkanlagen eine Gesamthöhe von 18 m, gemessen von der Geländeoberfläche, nicht überschreiten. Im Umkreis von 50 m von bestehenden Antennentragmasten oder Beleuchtungsmasten von Sportanlagen dürfen keine neuen freistehenden Antennenmasten für Mobilfunk errichtet werden, wenn eine Mitbenützung möglich ist. An bestehende Bauten dürfen Mobilfunkanlagen max. 3,0 m über der Dachfläche errichtet werden. Sofern die Sendeanlage auf Flachdächern mindestens 5,0 m von der Fassade zurückversetzt ist, darf die Antenne das Flachdach max. 5 m überragen. Zudem sollten die Anlagen von verschiedenen Mobilfunkbetreibern nach Möglichkeit zusammengelegt werden. 5) Im Bereich der Zone E dürfen im Umfeld von landwirtschaftlichen Bauten (Hofbereich) freistehende Mobilfunkanlagen in einer max. Entfernung von 10,0 m von bestehenden Gebäuden errichtet werden Die Höhe dieser freistehenden Antennenanlagen dürfen diese Bauten um nicht mehr als 3,0 m überragen. Die Mobilfunkantennenanlagen an bestehenden Bauten dürfen maximal 3,0 m über der Dachfläche bzw. dem First errichtet werden. 6) Im Bereich der Zone F sind freistehende und sichtbar angebaute Mobilfunkantennenanlagen auf Bauten nicht zulässig. §1 Anwendungsbereich Das Gemeindegebiet von Höchst wird in 6 Zonen eingeteilt: Zone A Das Zentrum mit dem Ensemble Kirche und die historischen Ortskerne Unterdorf und Brugg Zone B Die Wohnsiedlungsgebiete um das Zentrum und die Ortskerne §2 Verbots- und Schutzbereich 1) Im Bereich der Zone A sind freistehende und sichtbar angebaute Mobilfunkantennenanlagen auf Bauten nicht zulässig. 2) Im Bereich der Zone B sind freistehende Mobilfunkantennenanlagen nicht zulässig. Sichtbar angebaute Antennenanlagen dürfen bei Bauten mit Sattel-, Pult- und Walmdächern mit einer Dachneigung steiler gleich 15° den First nicht mehr als 2,0 m und die Dachfläche nicht mehr als 3,0 m überschreiten. Auf Flachdächern bzw. flach geneigten anderen Dachformen mit einer Dachneigung kleiner 15° dürfen Antennenanlagen max. 3,0 m über der Dachfläche errichtet werden. Pro Gebäude darf nur ein Antennenmast aufgestellt werden. Weiters dürfen im Umkreis von 50m von bestehenden Mobilfunkanlagen keine neuen Antennenmasten für Mobilfunk errichtet werden. Wo welche Mobilfunkantennen für das mobile Telefonieren errichtet werden dürfen, ist mit der neuen Verordnung klar geregelt. 3) Im Bereich der Zone C sind freistehende Mobilfunkantennenanlagen nicht zulässig. Die Mobilfunk- Gemeinde Info HÖCHST 9 Fußach Gaißau Zone A Zone B Zone C Zone D Zone E Zone F CH St. Margrethen Lustenau Dem Wildwuchs von Antennenanlagen für den Mobilfunk wurde in Höchst mit einer neuen Verordnung Einhalt geboten. Welche Antennenform in welcher Zone erlaubt bzw. untersagt ist, wird im Text auf Seite 8 erläutert. Rechenanlage beim Schöpfwerk am Polderdamm Die Hochwassersicherheit am Polderdamm wird durch den Einbau von Rechenanlagen bei den Schöpfwerken Höchst und Gaißau verbessert. Die erforderlichen Pilotierungs- und Bauarbeiten sind bereits durchgeführt worden (Bild). Von der Schlosserei Helgar Blum werden jetzt die erforderlichen Metallrechen hergestellt und Ende Jänner / Anfang Februar 2010 eingebaut. Die Rechenanlage ermöglicht es, Strauchwerk und Grasbüschel (Mocken) unter Einsatz von Maschinen zu entfernen. So wird verhindert, dass bei starkem Wasseraufkommen die Pumpen in den Schöpfwerken abschalten, weil der Zulauf verstopft ist. 10 Gemeinde Info HÖCHST Kabarett „In Ewigkeit Amen“ mit Maria Neuschmid und Jörg Adlassnig Freitag, 19.02.2010, und Samstag, 20.02.2010, 20 Uhr, Pfarrzentrum Kabarett „Blindflug“ mit Stefan Vögel und George Nussbaumer Freitag, 15.01.2010, und Samstag, 16.01.2010, 20 Uhr, Pfarrzentrum Ein blinder Schauspieler und ein stimmloser Sänger in einem musikalischen Kabarettabend? Nicht von ungefähr nennen George Nussbaumer und Stefan Vögel ihr erstes gemeinsames Programm: „Blindflug“. Zwei Piloten, die sich partout nicht leiden können, streiten um das Steuer in einem Flugzeug, dessen Route sich ständig ändert. Werden Sie Passagier und erleben Sie die schrägere Seite des Daseins bei diesem turbulenten Höhenflug mit einem Bordprogramm voll gesanglicher Komik und komischem Gesang. Eintritt: € 18,-- (mit Kulturgutschein Aufpreis € 6,--) Onkel Adolf verstirbt im Alter von 92 Jahren im Pflegeheim. Der Volksmund sagt: „An schöna Tod.“ Der Pfarrer sagt: „Der Herr lasse ihn ruhen in Frieden.“ Die Realität (Verwandtschaft) sagt: „Inserieren, adressieren, aktivieren, arrangieren und alles zusammen kalkulieren.“ Das sind die wahren Dramen „in Ewigkeit, Amen.“ Eintritt: € 15,-- (mit Kulturgutschein Aufpreis € 3,--) Das Orgelwerk von J. S. Bach Konzert mit Prof. Bruno Oberhammer Montag, 18.01.2010, 20.15 Uhr, Pfarrkirche Höchst Das dritte Konzert der Konzertreihe Johann Sebastian Bach „Das Orgelwerk“ von Prof. Bruno Oberhammer vermittelt die Begegnung mit dem jungen Bach: schon in seinen überschäumenden Frühwerken präsentiert Johann Sebastian Bach eine Tonsprache, die ihn von seinen Zeitgenossen deutlich abhebt. Eintritt: Freiwillige Spenden für das Projekt Tuberkulose- und Leprazentrum in Abakaliki in Nigeria. Vorverkaufsstelle für die Veranstaltungen des Kulturreferates: Gemeindeamt Höchst, Zi. 12 (Frau Adenberger und Frau Brunner, Tel. 7907-25 bzw. 7907-23) E-Mail: kultur@hoechst.at, online: www.hoechst.at und bei allen Raiffeisenbanken ISOH `97 Messe Mit dem Insel-Show-Orchester Höchst ’97 Samstag, 09.01.2010, 17:30 Uhr, Pfarrkirche mit anschließender Bewirtung auf dem Kirchplatz mit Guggen- und Schalmeiensound und Bar im Foyer des Pfarrzentrums. Eintritt: freiwillige Spenden Gemeinde Info HÖCHST 11 FasnatVorschau Zunftball Samstag, 23.01.2010, 20:11 Uhr, Rheinauhalle Eintritt: € 15,-- Wasserzähler mit Funkablesung Bald werden in Höchst die Zeiten vorbei sein, in denen einmal im Jahr ein „Wasserwerkler“ an Ihrer Haustüre klingelt, um den Wasserzähler ablesen zu dürfen. Möglich macht es eine neue Technik, mit der die Zählerstände per Funk abgelesen werden. Die neuen Wasserzähler sind mit einem Sender ausgestattet, der per Funksignal die Daten übermittelt. Somit fällt die zeitaufwändige händische Ablesung durch die Wasserwerksmitarbeiter weg. Die Leistung des Funkmoduls ist mit einem funkgesteuerten Garagentor oder mit einem Babyfon vergleichbar. Wasserzähler an den im Auto mitgeführten „Receiver“ übertragen und sofort ins Datensystem übernommen. Bis zum Jahr 2011 werden fortlaufend die alten gegen die neuen Geräte ausgetaucht. Die Zähler müssen entsprechend dem Eichgesetz wie bisher alle fünf Jahre zur Nacheichung ausgetauscht werden. FC-Ball 2010 „A Night in Chicago“ Wasserzähler bitte freihalten Wir möchten in Erinnerung rufen, dass die Wasserzähler ganzjährig frei zugänglich zu halten sind (z.B. keine Verbauungen, keine Verschlichtungen mit Brennmaterial etc.). Auskünfte erhalten Sie beim Betriebsleiter der Wasserversorgung, Herrn Fredi Blum. Tel. 7907-54 oder 0664/3077485 E-Mail: fredi.blum@hoechst.at Samstag, 30.01.2010, 20 Uhr, Rheinauhalle Eintritt: € 15.— Turnerball Samstag, 06.02.2010, 20 Uhr, Rheinauhalle Eintritt: € 14,-- Ablesen im Vorbeifahren Der Wasserzählerstand wird künftig im Vorbeifahren abgelesen – ohne dass die Kunden sich Zeit nehmen müssen. Der Zählerstand wird vom aufgesetzten Funkmodul beim Schiball Samstag, 13.02.2010, 20 Uhr, Rheinauhalle Eintritt: € 14,-- Kinderfasching Sonntag, 14.02.2010, 20 Uhr, Rheinauhalle Freier Eintritt RosenmontagNachtumzug Montag, 15.02.2010, 19 Uhr, Kirchplatz Von der Schwanenkreuzung bis zur Schlossergasse; Bewirtung entlang der Umzugsstrecke mit närrischem Treiben auf dem Kirchplatz Freiwillige Spenden Links im Bild der Wasserzähler mit Funkübertragung, rechts das Ablesen des Wasserzählerstandes per Funkübertragung. 12 Gemeinde Info HÖCHST Seniorenrat der Gemeinde Höchst Seit dem Jahr 2006 gibt es in Höchst einen Seniorenrat. Neben Seniorenbund und Pensionistenverband sind fast alle sozialen Einrichtungen (Sozialzentrum, Krankenpflegeverein, Rotes Kreuz, etc.) der Gemeinde Höchst vertreten. Obmann ist Edi Ortner vom Seniorenbund. Hauptaufgaben sind die Vertretung der Interessen der Senioren und die Beratung der örtlichen Organe und Dienststellen in allen Fragen die Senioren betreffen. Der Seniorenrat ist auch Ansprechpartner für Senioren und zugleich Bindeglied zwischen Senioren und der Gemeinde. Anträge, Wünsche, Probleme und Anregungen können jederzeit an den Seniorenrat gestellt werden. Ansprechperson ist Gerhard Böhler vom Gemeindeamt, Tel. 7907-26. Ein kleiner Auszug bereits erledigter Anregungen: l Der im Jahr 2006 gegründete Höchster Seniorenrat Nachstehende Informationsveranstaltungen wurden seit der Gründung des Seniorenrates der Gemeinde organisiert: l l l Vortrag zum Thema „Betreutes Wohnen – neue Wohnformen für ältere Menschen“ l l l l l Beseitigungen von schadhaften Pflastersteinen auf dem Kirchplatz Beschilderungen bzw. Hinweisschilder für den Lift im Gemeindeamt Zustellung des Essen auf Rädern auch am Wochenenden mehrere verkehrstechnische Probleme wurden an die zuständigen Gremien weitergeleitet l l l l l Vortrag zum Thema „Rufhilfe“ Vortrag zum Thema „Sicherheit für Senioren“ Vortrag zum Thema „Patientenverfügung“ Besuch der Palliativstation im LKH Hohenems Vortrag zum Thema „Demenz und Alzheimerpatienten“ Film „Zurück in eine unbekannte Zukunft“ zum Thema Demenz Vortrag zum Thema „Sozialkapital“ Vortrag zum Thema „Prostata und Vorsorge“ Initiative zum Aufbau eines Besuchsdienstes In der vor kurzem stattgefundenen Sitzung wurden für das Jahr 2010 folgende Termine vorgesehen: l l l l l Vortrag zum Thema „Aufnahme im Pflegeheim – wer bezahlt ?“ Vortrag zum Thema „Fitness im Kopf“ Besuch des Krematoriums in Hohenems Vortrag zum Thema „Was ist in einem Todesfall zu tun ?“ Die Gründung einer Seniorenbörse für Höchst ist geplant Die einzelnen Veranstaltungen werden im Gemeindeblatt eigens beworben. Kindergärtnerinnen-Lehrgang An der mehrteiligen Schulung für Kindergartenleiterinnen, angeboten vom Lande Vorarlberg, nahmen auch die Höchster Kindergartenpädagoginnen Verena Schneider (seit 2008 Leiterin des Kindergarten Kirchdorf) und Jeanette Hollenstein (Leiterin des Ganztageskindergartens seit Herbst 2009) teil. Diese Schulung umfasst fünf Module und eine Abschlussarbeit. Im Lehrgang ging es um Konzeptionserstellung, Qualitätsentwicklung und Moderation. Ein weiteres Thema lautete: „Leiten kann gelernt werden.“ Dazu gehören wesentlich die Teamarbeit sowie Gesprächsführung im Kindergarten. Im Lehrgang ging es auch um die Bereiche Öffentlichkeitsarbeit und Recht. Vizebgm. Karin Rezniczek, Verena Schneider, Jeanette Hollenstein, Kursleiterin Brigitte Mayer-Elsensohn und Landesrat Mag. Sigi Stemer bei der Übergabe der Zertifikate. Gemeinde Info HÖCHST 13 Seniorenberatung der Gemeinde Höchst Je älter man wird, umso schwerer tut man sich im Umgang mit Ämtern und all den vielfältigen Anträgen. Denn in Vorarlberg gibt es eine Fülle von Angeboten und Anträgen. Die Mitarbeiter der Höchst beraten sie bei l l Gemeinde l l l l l l l l l Pflegegeldantrag Antrag auf Urlaub von der Pflege (Urlaubsbett) Antrag bei einer Heimaufnahme Vermittlung von mobilen Helferinnen (MOHI Höchst) Info über die Rufhilfe des Roten Kreuzes Info zur 24-Stunden-Betreuung Info zu Essen auf Rädern Antrag auf Gebührenbefreiuungen für Radio-Fernsehen-Telefon Antrag auf Rezeptgebührenbefreiuungen Antrag auf Heizkostenzuschuss Antrag auf Wohnbeihilfe Sollten im Rahmen der Gespräche ersichtlich werden, dass auch ein Anspruch auf Wohnhbeihilfe, Rezeptgebührenbefreiung sowie der Rundfunk- und Telefongebührenbefreiung besteht, sind wir bei der Antragstellung selbstverständlich behilflich. Wie beraten sie auch in Angelegenheiten eines allfälligen Heizkosten-Zuschusses und eines Wohnbeihilfeanspruches. Gerhard Böhler und Reingard Adenberger sind für Sie da: Gerhard Böhler: Tel. 7907-26 gerhard.boehler@hoechst.at Reingard Adenberger: Tel. 7907-25 reingard.adenberger@hoechst.at Sollte es von einer pflegebedürftigen Person oder deren Angehörigen gewünscht werden, können wir auch jederzeit einen Hausbesuch vereinbaren. Reingard Adenberger und Gerhard Böhler So waren wir im Jahr 2009 bei der Erstellung von ca. 50 Pflegegeldanträgen / Erhöhungsanträgen behilflich. Beratung in Fragen der 24Stunden-Betreuung, Vermittlung von MOHI-Helferinnen , Info über die Rufhilfe, Essen auf Rädern, aber auch die Finanzierungsfragen bei Daueraufnahmen im Altenwohnheim und für Kurzzeitpflege (Urlaubsbett). Im Jahr 2009 halfen wir bei ca.: 40 9 7 200 140 20 30 40 5200 Pflegegeldanträgen Anträgen auf Urlaubsbett Anträgen bei Heimaufnahme Anträgen auf Heizkostenzuschuss Anträgen auf Wohnbeihilfe Anträgen auf Rezeptgebührenbefreiung Anträgen auf Rundfunk/Telefongebührenbefreiung Klienten werden von 11 mobilen Helferinnen betreut Essen wurden zugestellt Öffnungszeiten im Gemeindeamt Höchst Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Gemeindeamt Höchst sind zu folgenden Zeiten für Sie da: Montag bis Donnerstag von 7:45 bis 12:00 Uhr Freitag von 7:45 bis 13:00 Uhr Dienstag von 14:00 bis 18:00 Uhr. Selbstverständlich können Sie wie bisher auch außerhalb dieser Zeiten mit dem jeweiligen Sachbearbeiter telefonisch (Tel. 7907-0) einen Termin vereinbaren. Bauverwaltung: 7907-27 + 28 +30 Bürgerservice: 7907-23 + 25 Soziales: 7907-26 Standesamt: 7907-24 Kassa: 7907-21 Finanzverwaltung: 7907-22 Umwelt: 7907-39 Gemeindesekretär: 7907-33 Bürgermeister: 7907-34 Vermittlung: 7907- 0 Leiter Wasserversorgung: 7907-54 Gebäudeverwaltung/ Personalbüro: 7907-41 Hochbau/Gemeindebauten: 7907-56 Willkommen im Gemeindeamt Höchst 14 Gemeinde Info HÖCHST Babysitter in Höchst Sie möchten Ihre Kinder in guten Händen wissen, wenn Sie mal ausgehen möchten, einfach mal Zeit für sich selbst benötigen für Einkäufe oder andere Termine usw.? Die Babysitter sind mindestens 14 Jahre alt und haben einen Kurs absolviert, der unter anderem folgende Themen beinhaltet: Erster Kontakt mit Kindern, Unfallverhütung und Erste Hilfe, Säuglingspflege sowie spielen und basteln mit Kindern. Manche Babysitter haben ihre Allerlei Köstlichkeiten wurden auch heuer wieder beim Höchster Markt im Dezember angeboten. Neben Handwerkskunst und liebevoll gestalteter Handarbeit gab es selbstverständlich auch Gutes gegen Hunger und Durst. fixen Familien, in denen sie regelmäßig Babysitterdienst machen, fünf Mädchen können vermittelt werden. Im Frühjahr 2010 findet in Zusammenarbeit mit dem Sozialreferat der Gemeinde Höchst wieder ein Babysitterkurs für Mädchen und Jungen ab ca.14 Jahren statt. Nähere Informationen zur Babysittervermittlung bei Andrea Gasser, Tel. 0664 8240261. Infos zur Babysittervermittlung auch unter www.hoechst.at Hundestationen nutzen An 24 Standorten im Ortsgebiet von Höchst sind die Hundestationen platziert, bei denen der Hundekot, welcher zuvor vom Hundebesitzer in ein Plastiksäckchen gebracht wird, eingeworfen werden kann. Die Erfahrung zeigt, dass ein Großteil der Hundebesitzer sehr verantwortungsvoll ist und diese Einrichtung regelmäßig in Anspruch nimmt. Dennoch gibt es leider immer noch Hundebesitzer in Höchst, die ihren vierbeinigen Liebling an allen möglichen und unmöglichen Stellen ihre Notdurft verrichten lassen und diese dann nicht wegräumen – sehr zum Ärgernis von Eltern, Kindern, Erholungssuchenden und Landwirten. Liegen gelassener Hundekot auf Wegen, Gehsteigen, Wiesen, Weiden und Äckern stellt eine erhebliche Gefahrenquelle für Mensch und Tier dar. Denn die im Hundekot enthaltenen Neospora-Parasiten bleiben am Straßenbelag, an Steinen und Gräsern haften, selbst wenn der Hundekot längst vom Regen verwaschen und nicht mehr sichtbar ist. Bitte tragen Sie weiterhin aktiv zur Erhaltung unseres sauberen Gemeindegebietes bei. Sprechen Sie auch andere HundehalterInnen an, die die Bedeutung dieser hygienischen Maßnahmen noch nicht verstanden haben. Wir bitten um Ihr Verständnis und ein gutes Miteinander. Bestens ausgebildete Babysitter stehen zum Einsatz bereit. Kinderbetreuung in Höchst Insgesamt werden in den Schulen, Kindergärten und weiteren Kinderbetreuungseinrichtungen in Höchst 1.219 Mädchen und Buben betreut. Hauptschule Volksschule Kirchdorf Volksschule Unterdorf Kindergarten Oberdorf Kindergarten Unterdorf Kindergarten Kirchdorf Pinocchio Kinderstube Ganztageskindergarten Kunterbunt Schulstube 404 290 157 56 76 44 55 76 21 25 15 Gemeinde Info HÖCHST 15 immer die dem Wohnort und dem Zielort am nächsten gelegene Haltestelle angeben. Beim „SchülerPlus“ ankreuzen (Freizeitmobilität): MAXIMO Anträge bitte immer an den Verkehrsverbund Vorarlberg GmbH, Servicebüro Mobilpunkt, Herrengasse 14, 6800 Feldkirch, schicken. Rascher Schulweg: In 15 Minuten in Bregenz Ab sofort ist es für Höchster Schüler möglich, den Zug vom Bahnhof St. Margrethen via Lustenau nach Bregenz und retour auch für den Schulweg zu benützen. Die Fahrzeit beträgt rund 15 Minuten und bietet eine sehr schnelle staufreie Verbindung nach Bregenz. Voraussetzung ist das „Schüler plus MAXIMO Freizeitticket“. Es gilt in der Freizeit für ganz Vorarlberg und Liechtenstein mit den Grenzbahnhöfen Lindau, St. Margrethen, Heerbrugg, Buchs und St. Anton am Arlberg und weiteren grenzüberschreitenden Buslinien und kostet E 80,-- (incl. d 19,60 Euro Selbstbehalt für die Schülerfreifahrt). Selbstverständlich kann mit dieser Ticketvariante auch weiterhin der Bus zwischen Höchst und Bregenz für den Schulweg benützt werden. Wir hoffen damit für die Schüler der Gemeinde Höchst eine adäquate Lösung gefunden zu haben. Beim „SchülerFreifahrt Antrag“ ausfüllen: Hinfahrt: Höchst Einstieg: z. B. Haltestelle Kirchplatz via Lustenau Hinfahrt: Bregenz Ausstieg: z. B. Bahnhof Riedenburg oder Reutegasse ausfüllen. Der neue Triebwagen „Talent“ der ÖBB ist auf der Strecke Bei der Haltestelle St. Margrethen – Bregenz unterwegs. Die drei Rheindelta-Gemeinden Fußach, Gaißau und Höchst setzen sich gemeinsam für fortschrittliche, ökologische Althaussanierung ein, die sowohl Energie als auch Kosten spart und führen deshalb ein Gemeinschaftsprojekt zu diesem Thema durch. Anfang November fand die Energieberaterwoche in den drei Gemeinden statt. Zahlreiche Mitbürger nutzten die kostenlose Erstberatung und ließen sich von Fachkräften des Energieinstitutes beraten. rheindelta.SANIERT hat zum Ziel, die Möglichkeiten und Vorteile von Althaussanierungen vorzustellen und gleichzeitig bei der Umsetzung von Sanierungsvorhaben zu helfen. Zum Abschluss wurde auf dem Kirchplatz Höchst das Energiesparhaus VAMOS der VKW ausgestellt, im Alemannensaal der Alten Schule war die Ausstellung „Ökologisch bauen und sanieren“ des Energieinstituts Vorarlberg zu sehen. Fortlaufend aktuelle Informationen und viele Tipps finden Sie unter http://rheindeltasaniert.info Höchst hat 7.783 Einwohner Höchst hat aktuell 7.783 Einwohner (Stand 9.12.2009). Der Bevölkerungszuwachs im Jahr 2009 betrug 91 Personen, Zuzüge wurden 454 registriert, 424 Personen sind weggezogen. Innerhalb der Gemeinde wechselten 295 Personen ihre Wohnung. Geburten wurden 105 verzeichnet, Todesfälle 34. 41 Eheschließungen stehen 25 Scheidungen gegenüber. Viehbestand in Höchst Kälber, Jungrinder Kalbinnen Kühe 99 107 397 247 254 84 2 Das Energiesparhaus VAMOS auf dem Höchster Kirchplatz. männl. Jungvieh weibl. Jungvieh Schlachtkälber Stiere, Ochsen 16 Gemeinde Info HÖCHST Heimatbuch und Stammbäume als Weihnachtsgeschenk Sie suchen noch ein Weihnachtsgeschenk? Besonders attraktive Geschenke sind unsere Heimatbücher (derzeit insgesamt vier Bände) sowie die Stammbäume. Eugen Schneider (1928 - 2007) hat insgesamt 58 alteingesessene Höchster Sippen sorgfältig erforscht und aufgezeichnet. Die Heimatbücher (Frau Groicher, Tel. 7907-21) und die Stammbäume (Frau Adenberger, Tel. 7907-25) sind im Gemeindeamt erhältlich. Gerne stehen wir für Rückfragen zur Verfügung. Foto aus dem Heimatbuch: „Sonntagsruh“. Friedenslichtaktion Die Höchster Feuerwehrjugend lädt auch in diesem Jahr die Höchster Bevölkerung zur Friedenslichtaktion 2009 ein. Das Friedenslicht kann am 24. Dezember in der Zeit von 10:00 – 13:00 Uhr im Feuerwehrgerätehaus abgeholt werden. Für Bewirtung ist natürlich gesorgt. Wir hoffen auf rege Beteiligung. Der Erlös dieser Aktion kommt chronisch kranken Kindern aus unserer Region für eine Reittherapie zugute. Wir wünschen allen Höchsterinnen und Höchstern eine gesegnete und fröhliche Weihnachtszeit. Die Feuerwehrjugend www.feuerwehr.hoechst.at Kultur verschenken Der Kulturgutschein der Gemeinde Höchst ist als Geschenk beliebt. Um den Preis von € 36,- können vier Eintritte zu Veranstaltungen des Kulturreferates erworben werden. Einzelkarten für die Veranstaltungen gibt es im Vorverkauf um € 10,--, an der Abendkasse um € 12,--. Karten sind im Gemeindeamt, Zimmer 12, bei allen Raiffeisenbanken erhältlich. Karten können auch über die Homepage der Gemeinde www.hoechst.at reserviert werden. Das Kulturreferat der Gemeinde Höchst ist darum bemüht, ein abwechslungsreiches Kulturprogramm zu gestalten. Neu im Team der Gemeinde Gerne stellen wir Ihnen eine neue Mitarbeiterin und einen neuen Mitarbeiter der Gemeinde Höchst vor. Bettina Kremmel ist seit Juli beim Mobilen Hilfsdienst MOHI im Einsatz. Harald Burtscher arbeitet seit Anfang November im Bauhof Höchst mit. Herausgeber und Verleger: Gemeinde Höchst, 6973 Höchst. Für den Inhalt verantwortlich: Bürgermeister Ing. Werner Schneider. Druck: netprint, Götzis Grundsätzliche Ausrichtung: Informationen über das Geschehen in der Gemeinde Höchst


Höchst Gemeinde Info 2010 02
Mit, 8. Juni 2011 |

Gemeinde Info HÖCHST Gemeinde Info .. www.hoechst.at – gemeindeamt@hoechst.at Aus dem Inhalt Voranschlag 2010 Sanierung Alter Rhein Information zur Wahl Gesunde Arbeitsplätze Heimatbuch 5. Band 100 Jahre Pfarrkirche 1 2 4 5 8/9 11 16 HOCHST Amtliche Mitteilung der Gemeinde Höchst – Nr. 20 – Februar 2010 Winterdienst Der außergewöhnlich schneereiche Winter hat die Mannschaft des Bauhofes und der Firma Humpeler vor große Herausforderungen gestellt. Der Winterdienst wurde zur Zufriedenheit der Bürgerinnen und Bürger mit großem Einsatz bewältigt. Bericht Seite 3 Liebe Höchsterinnen und Höchster! Der Voranschlag 2010 wurde von der Gemeindevertretung mehrheitlich beschlossen. In wirtschaftlich nicht einfachen Zeiten haben wir einen Voranschlag vorlegen können, der nach wie vor viele Möglichkeiten für Investitionen bietet, aber auch die Sicherheit, unsere Gemeindefinanzen in geordnetem Rahmen zu halten (Budgetzahlen Seite 2). Wir wollen auch Spielräume für die Zukunft – denn die brauchen wir, weil große Aufgaben auf die Gemeinde zukommen: Kindergartenerweiterung, Spielgruppenneubau, ein neues, zeitgemäßes Altenwohnheim in Kooperation mit Gaißau und Fußach, ein Haus der Generationen u.v.a. müssen umgesetzt werden. Ich möchte mich daher bei allen Höchsterinnen und Höchstern für das entgegengebrachte Vertrauen bedanken – Höchst hält auch in schwierigen Zeiten zusammen. Ein ganz besonderer Dank geht meinerseits an die Gemeindebediensteten in allen Dienststellen. Sie haben Verständnis für unsere Spar- maßnahmen und helfen uns, die gesteckten Ziele auch zu erreichen. Am 14. März finden die Gemeindevertretungs- und Bürgermeisterwahlen statt. Ich bitte Sie, von Ihrem Wahlrecht Gebrauch zu machen und sich damit an der Politik für die Zukunft zu beteiligen. Unabhängig davon, wem Sie Ihr Vertrauen schenken – eine gute Wahlbeteiligung ist auch ein Zeichen an alle politischen Mandatare, dass unsere Arbeit ernst genommen wird. In der Hoffnung auf ein erfolgreiches Jahr 2010 Ihr Bürgermeister Werner Schneider 2 Gemeinde Info HÖCHST Zahlen zum Budget 2010 in Euro Allgemeine Verwaltung Öffentliche Ordnung Unterricht, Erziehung, Sport Volksschulen Kindergärten Hauptschule/Mittelschule Sonstiges Offene Jugendarbeit Sport Bücherei Kultur Soziales, Wohnbauförderung Sozialfonds Altenwohnheim Soziales für die Gemeinde Wohnbauförderung Gesundheit, Umweltschutz Gesundheitswesen Umweltschutz Straßenbau, Verkehr Verkehr und Bauhof Landbus Wirtschaftsförderung Dienstleistungen Winterdienst Diverse Dienstleistungen Straßenbeleuchtung Freibad Wasserversorgung Abwasserbeseitigung und Abfall Liegenschaftsverwaltung Rheinauhalle Bootshafen Finanzwirtschaft Landesumlage Beteiligung an der GIG Diverses Finanzwirtschaft Rücklagen und Finanztransaktionen Ausgaben laut Voranschlag 2010 2.200.300,00 491.800,00 Architekten besuchten die Mittelschule Höchst Das Vorarlberger Architekturinstitut organisiert seit mehreren Jahren die Veranstaltung „Architektur vor Ort“. Dabei werden architektonisch bemerkenswerte Gebäude einer interessierten Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Am 22. Jänner wurde im Rahmen dieser Initiative die Mittelschule Höchst besichtigt. Nach Begrüßung der zahlreichen Gäste durch die Direktorin des VAI, Marina Hämmerle, erläuterten Sighard Brunner als Vertreter der Gemeinde und Direktorin Gudrun Brunner die Geschichte der Hauptschule und das pädagogische Konzept der Neuen Mittelschule. Durch die Schaffung von den Klassen zugeordneten Gruppenräumen und zusätzlichen Sonderräumen im Rahmen der Neugestaltung kann das Konzept der Neuen Mittelschule im Unterricht hervorragend umgesetzt werden. Anschließend führte Architekt Markus Thurnher die Teilnehmer auf einem Rundgang durch das Schulgebäude und die neue Bibliothek. Die zahlreich erschienenen Teilnehmer zeigten sich von den neu gestalteten Räumlichkeiten sehr beeindruckt. 334.600,00 1.206.500,00 1.050.900,00 264.700,00 97.100,00 313.400,00 82.300,00 314.200,00 1.844.000,00 626.000,00 312.400,00 334.400,00 1.027.100,00 214.500,00 966.600,00 459.300,00 163.700,00 61.600,00 44.500,00 93.000,00 28.600,00 1.199.500,00 3.406.400,00 236.600,00 264.100,00 97.300,00 871.500,00 183.000,00 447.500,00 388.700,00 € 19.626.100,00 Die fachkundigen Besucherinnen und Besucher zeigten großes Interesse an der Neuen Mittelschule Höchst. Gemeinde Info HÖCHST 3 Bei Schneefall und Eisesglätte sind die Leute des Bauhofs Höchst und der Firma Humpeler zu allen Tages- und Nachtzeiten für uns auf den Straßen unterwegs. Im Bild mit Bürgermeister Werner Schneider: Arno Humpeler, Rene Humpeler, Daniel Humpeler, Dietmar Huber, Rene Strasser, Helmut Holzer, Gernot Hämmerle, Josef Hagspiel, Erich Vetter, Christoph Schneider, Wilfried Sinz, Helmut Blum, Sandro Vietri, Walter Brunner, Markus Hämmerle, Harald Burtscher und Bauhofleiter Alfred Barth. Rund 100 km Straßen, Wege und Plätze zu räumen Ein schneereicher Winter stellt besondere Anforderungen an die zuständige Mannschaft des Bauhofes Höchst, unterstützt durch Beschäftigte der Firma Humpeler. In unserer Gemeinde gilt es immerhin, rund 100 km Strecke zu räumen: 65 km lang ist das Straßennetz. Dazu kommen 16 km Fußund Radwege, 15 km Gehsteige sowie eine Reihe von Plätzen, WegZufahrten usw. Das meiste wird mit entsprechendem Gerät geräumt, manches aber muss von Hand freigeschaufelt werden. Außerdem gehören Zugänge zu Fußgängerstreifen, Bushaltestellen, Zugänge zu Containerplätzen, diverse Stiegen bei der Pfarrkirche oder besonders schmale Fußwege dazu. Bis 17. Februar rückten die Mannschaften insgesamt 34 Mal aus, 15 Mal galt es, zu räumen und zu streuen, 19 Mal reichte der Streueinsatz aus. Es dauert vier Stunden, bis die gesamte Strecke durch Höchst geräumt ist. Schnee nimmt wenig Rücksicht auf Tageszeiten, immer wieder sind die Schneeräummannschaften natürlich auch nachts oder an Wochenenden unterwegs. Zwischen dem 1. November 2009 und dem 14. Februar 2010 wurden für den Winterdienst in Höchst insgesamt 776,5 Stunden aufgewendet. Besonders anstrengend ist der „Weckdienst“, für den zehn Männer abwechselnd eingeteilt sind. Wer Bereitschaft hat, kann nicht ruhig schlafen, er muss das Wetter beobachten und bei Bedarf die Truppe verständigen. Die Kleintraktoren sind besonders auf Geh- und Radwegen im Räumeinsatz. Fahrzeugausstattung Bauhof Höchst 1 Traktor mit Pflug 2 Kleintraktoren mit Pflug und Streueinrichtung 1 Handschneefräse Firma Humpeler Manche Einsätze sind nur im Doppelpack sinnvoll zu bewältigen. Dabei ist besondere Sorgfalt erforderlich. 3 Traktoren 3 Pflüge 2 Salzstreugeräte 4 Gemeinde Info HÖCHST Dorfzentrum Rheinauhalle St. Margrethen Bruggerloch Die letzten Renaturierungsmaßnahmen am Alten Rhein zwischen Bruggerloch und der Rheinauhalle. Maßnahmen zur Renaturierung am Alten Rhein Mit den Maßnahmen 9 bis 13 (Bruggerloch bis Rheinauhalle) werden derzeit die letzten wesentlichen Arbeiten zur Renaturierung des Alten Rheins durchgeführt. Der Alte Rhein kann nicht als natürliches Gewässer bezeichnet werden, obwohl der optische Eindruck das vermittelt. Der typische Geschiebetrieb ist unterbunden und das Gerinne ist künstlich in die ehemalige Rheinsohle eingegraben. Trotzdem beurteilen auch beigezogene Experten den Projektabschnitt als ausgesprochen wertvolles Fischgewässer mit hohem Potenzial. Der gesamtökologische Zustand des Alten Rheins wird im Abschnitt Bruggerhorn derzeit als beeinträchtigt bezeichnet. Nach den nationalen und internationalen Verpflichtungen soll das Gewässer gezielt aufgewertet werden. Der Projektabschnitt ist die letzte und einzige wirkliche Fließstrecke des Alten Rheins. Weiter unten beginnt sich je nach Seestand der Rückstau des Bodensees auszuwirken. Deshalb soll hier der strukturarme Fluss für strömungsliebende Fische wie die Äsche revitalisiert werden. Dazu werden Buhnen eingesetzt, Tiefenrinnen und Aufweitungen gegraben sowie verschiedene Flachufer neu gestaltet. Die Anrainer im ehemaligen Rheinvorland erhalten durch leichte Eindämmungen besseren Schutz vor Hochwasser. Auch das Angebot für die Spaziergänger entlang des Alten Rheins wird durch die vorgesehenen Maßnahmen vielfältiger, mit verbessertem Zugang zum Wasser. Selbstverständlich sind auch die Fischereivereine auf beiden Seiten des Alten Rheins direkt in die Planung miteinbezogen. Bauherrschaft: Internationale Rheinregulierung IRR, vertreten durch die beiden Rheinbauleiter Daniel Dietsche (CH) und Martin Weiss (A) Projekt- und Bauleitung: Thomas Oesch und Rolf Stieger (OePlan) Ausführung Erd- und Wasserbauarbeiten: Nägelebau, Sulz/ Röthis Ausführung Holzerei und Bepflanzung: Maschinenring Bregenz Projektbegleitung Gemeinde Höchst: Armin Schneider, Umweltreferat Erfolgreiche Renaturierungsmaßnahmen am Alten Rhein. Gemeinde Info HÖCHST 5 Gemeindevertretungs- und Bürgermeisterwahl am 14. März 2010 In den nächsten Tagen werden allen Wahlberechtigten die Wahlausweise sowie der amtliche Stimmzettel für die am Sonntag, den 14. März 2010, stattfindende Gemeindevertretungs- und Bürgermeisterwahl zugestellt. Bitte bringen Sie zur Wahl diesen Wahlausweis und den Stimmzettel mit sowie ein Dokument, aus dem Ihre Identität ersichtlich ist. Das Wahlkuvert erhalten Sie am Wahltag im Wahllokal. Den Stimmzettel können Sie bereits zu Hause ausfüllen oder am Wahltag in der Wahlzelle im Wahllokal. Bitte beachten Sie, dass die Wahl in der Zeit von 07:30 bis 12:00 Uhr in der Volksschule Kirchdorf, FranzReiter-Straße 10, stattfindet. spätestens 12. März 2010 im Gemeindeamt, Zimmer Nr. 12 (Bürgerservice, Tel. 7907-25), eine Wahlkarte zu beantragen. Diese Personen werden am Wahltag voraussichtlich in der Zeit von 09:00 bis 11:30 Uhr von einer „fliegenden“ Wahlkommission zur Stimmabgabe zu Hause aufgesucht. Gemeindevertretungs- bzw. Bürgermeisterwahl von ihrem in einem anderen Bundesland oder im Ausland gelegenen Studien- bzw. Ausbildungsort nach Vorarlberg fahren, werden die Kosten der Benützung der kostengünstigsten öffentlichen Verkehrsmittel für die An- und Rückreise ersetzt. Die Auszahlung der Ersatzbeiträge erfolgt direkt im Wahlbüro (Wahllokal Volksschule Kirchdorf, FranzReiter-Straße 10) am Wahltag nach Einsichtnahme in die Inskriptionsbzw. Arbeitsbestätigung und die Fahrkarte. Bei der Gemeindevertretungs- bzw. Bürgermeisterwahl am 14. März 2010 handelt es sich rechtlich um zwei getrennte Wahlvorgänge. Beide Wahlvorgänge werden auf einem gemeinsamen Stimmzettel abgewickelt. Im oberen Bereich des Stimmzettels können Sie Ihren gewünschten Bürgermeisterkandidaten wählen. Direkt unter den Bürgermeisterkandidaten können Sie die von Ihnen gewünschte Partei bzw. Fraktion wählen. Um für beide Wahlvorgänge eine gültige Stimme abzugeben ist es unbedingt notwendig, je ein Kreuz bei einem Bürgermeisterkandidat bzw. einer Partei anzubringen. Sie haben die Möglichkeit, maximal 5 Vorzugsstimmen für die Kandidaten der von Ihnen gewählten Fraktion zu vergeben. Auf einen Wahlwerber können Sie maximal 2 Vorzugsstimmen vereinigen. Falls Sie noch Fragen zur Gemeindevertretungs- bzw. Bürgermeisterwahl haben, wenden Sie sich bitte an das Gemeindeamt (Herr Sparr), Tel. 7907-24. Bürgermeister Werner Schneider, Gemeindewahlleiter Briefwahl möglich Bei der Gemeindevertretungs- bzw. Bürgermeisterwahl ist erstmal auch eine Briefwahl möglich. Für die Briefwahl benötigen Sie eine Wahlkarte, die Sie im Gemeindeamt (Bürgerservice, Zi. 12, Tel. 7907-25) bis spätestens 12. März 2010 beantragen können. Für die Gemeindevertretungs- bzw. Bürgermeisterwahl besteht keine Wahlpflicht. Wahlkarte beantragen Wahlberechtigte, die aus gesundheitlichen Gründen am Wahltag nicht im Wahllokal erscheinen können, haben die Möglichkeit, bis Schüler, Lehrlinge, Studenten Schülern, Studenten und Lehrlingen, die zur Teilnahme an der MUS für die Wahl des Bürgermeisters am 14. März 2010 in der Gemeinde Höchst Name Vorname Beruf Partei bzw. Fraktion Name Vorname Beruf Partei bzw. Fraktion Name Vorname Beruf Partei bzw. Fraktion TER Amtlicher Stimmzettel für die Wahl der Gemeindevertretung am 14. März 2010 in der Gemeinde Höchst Bezeichnung der Partei bzw. Fraktion Wahlwerber 1. Name Vorname etc. 2. Name Vorname etc. 3. Name Vorname etc. 4. Name Vorname etc. 5. Name Vorname etc. 6. Name Vorname etc. Amtlicher Stimmzettel Bezeichnung der Partei bzw. Fraktion Wahlwerber 1. Name Vorname etc. 2. Name Vorname etc. 3. Name Vorname etc. 4. Name Vorname etc. 5. Name Vorname etc. 6. Name Vorname etc. Bezeichnung der Partei bzw. Fraktion Wahlwerber 1. Name Vorname etc. 2. Name Vorname etc. 3. Name Vorname etc. 4. Name Vorname etc. 5. Name Vorname etc. 6. Name Vorname etc. Ein Stimmzettel für beide Wahlgänge: Für die Wahl des Bürgermeisters oben einen der Kandidaten ankreuzen. Für die Gemeindevertretung eine der kandidierenden Listen ankreuzen. Auf dieser Liste können Sie dann max. 5 Vorzugsstimmen für Kandidaten vergeben, höchstens 2 Vorzugsstimmen für einen Kandidaten. 6 Gemeinde Info HÖCHST Zuschuss zum Pflegegeld bei Pflege zu Hause Die Vorarlberger Landesregierung hat beschlossen, ab dem 1. Jänner 2010 zur Unterstützung der Pflege und Betreuung zu Hause zusätzlich zum Pflegegeld einen Zuschuss zu gewähren. Voraussetzungen dazu sind: l l kein Bezug eines Zuschusses zur Unterstützung der 24-StundenBetreuung Bei Inanspruchnahme der Kurzzeitpflege (Urlaub von der Pflege oder Übergangspflege) ist der Zuschuss anteilsmäßig für diesen Zeitraum einzusetzen. Seit Anfang 2010 können Bezieherinnen und Bezieher eines Bundesoder Landespflegegeldes der Stufen 5, 6 oder 7, die überwiegend zu Hause von Angehörigen gepflegt werden, einen Zuschuss zum Pflegegeld beantragen. Kein Anspruch besteht, wenn die pflegebedürftige Person in einem Pflegeheim betreut oder bereits ein Zuschuss zur Unterstützung der 24-Stunden-Betreuung gewährt wird. Infos im Gemeindeamt Der Zuschuss muss beantragt werden und beträgt monatlich € 100,--. Anträge und nähere Informationen erhalten Sie im Gemeindeamt, Zimmer Nr. 13a (Gerhard Böhler, Tel. 7907-26) oder Zimmer Nr. 12 (Reingard Adenberger, Tel. 7907-25). Bezug eines Bundes- oder Landespflegegeldes der Stufe 5, 6 oder 7 überwiegende Pflege zu Hause durch Verwandte oder Nachbarn (somit kein Anspruch bei einer Unterbringung in einem Pflegeheim) l Infos zur Musterung Die Höchster Stellungspflichtigen des Geburtsjahrganges 1992 wurden im Feuerwehrhaus von Vertretern des Militärkommandos Vorarlberg über die Musterung und über Ausbildungsmöglichkeiten im Bundesheer informiert. Bürgermeister Werner Schneider betonte, dass die Gemeinde Wert auf einen reibungslosen Ablauf der Musterung in Innsbruck legt. Den neuen Reisepass rechtzeitig beantragen Prüfen Sie rechtzeitig vor Ihrem Urlaub, ob Ihr Reisepass noch gültig ist. Weil viele Pässe ablaufen, wird bis August 2010 bei den Passbehörden ein großer Andrang erwartet. Beantragen Sie Ihren neuen Reisepass beim Gemeindeamt Höchst im Bürgerservice. Bringen Sie bitte ein Passfoto, das den internationalen Kriterien entspricht und nicht älter als 6 Monate ist, Ihren derzeitigen Reisepass und die Gebühr von € 69,90 zur AntragsteIlung mit. Pässe für Kinder bis 12 Jahren kosten € 30,-. Profifotografen liefern gerne die vorgeschriebenen Passbilder. Der neue Sicherheitspass wird per Post mit Rückscheinbrief (RSb) zugestellt. Informieren Sie sich rechtzeitig über die speziellen Einreisebestimmungen Ihres Urlaubszieles (Visa, Gültigkeitsdauer des Reisedokumentes usw.). Infos (auch zum Passbild): www.bmi.gv.at unter: Reisepass Weitere Informationen erhalten Sie beim Gemeindeamt Höchst im Bürgerservice, Zimmer 12, Telefon 05578/7907-25 NEU: Pass für Kinder nötig Jedes Kind benötigt einen eigenen Reisepass. Bestehende Miteintragungen gelten nur noch bis Juni 2012. Mit dem Antrag für den neuen Pass sollte nicht zu lange gewartet werden. Gemeinde Info HÖCHST 7 Aktive Senioren Mit dem aks Kleeblatt zu mehr Gesundheit und Wohlbefinden „Tue dem Körper Gutes, damit deine Seele Lust hat, darin zu wohnen!“ Zwölf Höchster Seniorinnen und Senioren haben sich diesen Spruch zu Herzen genommen und wollten vom „Kleeblatt“-Team genau wissen, wie man den eigenen Alltag aktiv und gesund gestalten kann. „Um sich ein lebenswertes und bewegtes Alter zu sichern, ist eine umfassende Gesundheitsvorsorge von größter Wichtigkeit“, erklärt Projektleiterin Mag. Michaela Mayrhofer im Rahmen des aks Projektes Kleeblatt. Senioren-Gemeinderätin Herlinde Moosmann begrüßte die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in der „Alten Schule“. Interessante und abwechslungsreiche Kurzvorträge über medizinische Vorsorge, Bewegung, Ernährung und den sozialen Bereich bildeten den Auftakt der Veranstaltung. Höhepunkt waren Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer und das aks „Kleeblatt“-Team. (Foto: aks) die Kleingruppen. Hier standen die vier ExpertInnen in einem vertraulichen Rahmen zur Verfügung. Dabei wurde auf die persönliche Situation der Seniorinnen und Senioren eingegangen. „So konnten wir jeden Teilnehmer individuell beraten und Empfehlungen für seinen persönlichen Alltag geben“, reflektiert Mag. Mayrhofer. Damit die Tipps auch im Alltag umgesetzt werden, erhielten inzwischen alle Senioren ein individuelles Empfehlungsschreiben mit Vorschlägen für ihre ganz persönliche Situation. Finanziert wird das Kleeblatt vom Fonds Gesundes Österreich und dem Fonds Gesundes Vorarlberg. Die Räumlichkeiten in der „Alten Schule“ sowie einen Teil des Selbstbehaltes stellte die Gemeinde Höchst zur Verfügung. Gute Sprachförderung in Höchst Die Gemeinde Höchst bietet besonders gute Voraussetzungen der Sprachförderung für Kinder mit nicht-deutscher Muttersprache. Das ist das Ergebnis der Arbeit von zwei Höchster Lehrerinnen. Im Rahmen ihrer Zusatzausbildung „Frühe sprachliche Förderung von Kindern mit Migrationshintergrund“ haben zwei Lehrerinnen der Volksschule Höchst Kirchdorf, Karin Gruber-Schneider und Beate Raith, eine Arbeit zum Thema „Sprachfördermodell für die Kinder mit nichtdeutscher Muttersprache der Volksschule Höchst Kirchdorf“ erstellt. Sie präsentierten die Ergebnisse im Jänner 2010 den Gemeindeverantwortlichen. Für diese Arbeit untersuchten sie in zeitintensiven Recherchen den IstZustand in den einzelnen Institutionen der Gemeinde. Die beiden Pädagoginnen stellten fest, dass die Rahmenbedingungen, die eine effektive Sprachförderung gelingen lassen und sich für die Kinder positiv auswirken, in der Gemeinde Höchst in hohem Maße gegeben sind. Sie bedankten sich bei der Gemeinde Höchst mit ihren Integrationsbeauftragten für die großzügige Bereitstellung der Ressourcen. Ihr Dank für die gute Zusammenarbeit galt auch den Kindergartenpädagoginnen, den Lehrerinnen sowie den Direktoren. Gutes Zeugnis für die Sprachförderung in Höchst. 8 Gemeinde Info HÖCHST Wir gratulieren unseren Jubilaren Leopold Schneider, Holderbaum 30, feierte am 1. Jänner seinen 95. Geburtstag. Bürgermeister Werner Schneider stattete Leopold und Maria Schneider einen Besuch ab und gratulierte. Höchster Studentin: Der Bürgermeister schreibt an einem viel zu niedrigen Tisch, manche Mitarbeiter des Gemeindeamtes sitzen in zu hellen Büros. Etliche der Bürostühle sind ungeeignet und bei manchen Arbeitstischen reicht es, die Höhe um einige Zentimeter zu verstellen. Solche und ähnliche Ergebnisse hatte die Projektarbeit der 22jährigen Sandra Küng, die vier Wochen lang die Arbeitsplätze im Gemeindeamt Höchst genau unter die Lupe genommen hat. „Manche Leute haben gar nicht gewusst, dass ihr Arbeitstisch verstellbar ist“, berichtet sie von ihren Erfahrungen. Sandra hat die Hälfte ihrer Ausbildung zur Ergotherapeutin an der Fachhochschule Wiener Neustadt hinter sich und absolvierte ihr Pflichtpraktikum im Gemeindeamt. Glückwünsche vom Bürgermeister zum 90. Geburtstag erhielt am 17. Jänner Oskar Gasser, der mit seiner Gattin Josefine im Haus Rheinstraße 38, wohnt. Sandra Küng Ebenfalls seinen 90er feierte Robert Gasser, Dr.-SchneiderStraße 17, jetzt Altenwohnheim, am 27. Jänner. Bürgermeister Schneider überbrachte Glückwünsche. Ihr Angebot, Änderungsvorschläge zu unterbreiten, wurde hier gerne angenommen. „Meist geht es um Kleinigkeiten, die in Summe aber sehr viel für die Qualität eines Arbeitsplatzes bedeuten“, so Sandra Küng. So stellen etwa viele Menschen ihre Computertastatur schräg. „Das zwingt die Hände beim Schreiben zu einer unnatürlich schrägenHaltung mit oft schlimmen Auswirkungen auf das Handgelenk.“ Gebeugte Sitzhaltung, zu wenig Beinfreiheit oder auch völlig starre Rücken- und Armlehnen sind Mitursachen von Nackenverspannungen, Beschwerden in den Schultern und an der Wirbelsäule. Am 20. Februar konnten, Helga und William Moretti, Wichnerstraße 37, das Fest der Goldenen Hochzeit feiern. Die beiden genossen einen Erholungs-Urlaub, weshalb wir das Foto nachholen werden. Auch Rupert Tischler von der Wichnerstraße 18, der am 2. Februar seinen 96. Geburtstag feierte, ist derzeit außer Landes. Dynamisches Sitzen Sandra Küng plädiert für „dynamisches Sitzen“, das mehr Bewegung zulässt. Gemeinde Info HÖCHST 9 : „Mehr Bewegung auch beim Sitzen!“ Ergotherapie Einseitige Belastungen am Arbeitsplatz, im Haushalt oder bei der Freizeitgestaltung können auf Dauer schwere körperliche Folgen haben. Ergotherapeutinnen sind hier vorbeugend tätig. Oft reichen simpel erscheinende Anpassungen des Arbeitsplatzs sowie gezielt eingesetzte therapeutische Übungen aus, um beispielsweise Haltungsschäden oder Schmerzen zu verhindern. Neben diesen Präventivmaßnahmen sind ausgebildete Ergotherapeutinnen auch in der Behandlung tätig. Nach ärztlicher Verschreibung setzen sie entsprechende Maßnahmen, die einen Beitrag leisten, damit Menschen ihren Alltag wieder besser bewältigen können. Wie bei der Fachhochschule Wiener Neustadt erläutert wird, analysieren Ergotherapeutinnen in diesen Fällen Ursachen, Folgen und Begleiterscheinungen von Krankheit, Alter oder Behinderung. Sie setzen geeignete Maßnahmen für mehr Selbständigkeit und Lebensqualität im Alltag. Ergotherapeutinnen können in verschiedensten Sozial- und Gesundheitseinrichtungen, Schulen, Betrieben und Beratungsstellen tätig sein oder auch ihre eigene Praxis eröffnen. Die angehende Ergotherapeutin Sandra Küng erläutert Bürgermeister Werner Schneider die Ergebnisse ihrer Projektarbeit im Gemeindeamt Höchst. Bürgermeister Werner Schneider weiß übrigens, weshalb sein Computertisch so klein geraten ist: „Die Möbel stammen alle von meinem Vorgänger und damals gab es noch keinen PC im Bürgermeisterbüro.“ Die meisten der Maßnahmen, die Sandra Küng nach ihrer ausführlichen Analyse vorgeschlagen hat, kosten keinen Euro. Wo etwa zwei, drei Leuchtstoffröhren entfernt worden sind, weil ein Büro von Licht überflutet war, kann sogar gespart werden. Und den Bildschirm des Computers in die richtige Entfernung und Höhe zu platzieren ist ebenfalls gratis. Notfalls hilft dabei ein Stapel Kopierpapier . . . Sind Neuanschaffungen erforderlich, hält sich das im Rahmen. Ausgleichsübungen Von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im Gemeindeamt hängt ab, ob sie die Anregungen zu kurzen Ausgleichsübungen annehmen. „Wer während einer Arbeitspause nur die Zeitung liest, tut wieder beinahe das Gleiche wie während der Arbeit“, so Sandra Küng. Schultern, Nacken oder Brustmuskulatur lassen sich durch kurze Übungen wieder lockern, entspannen oder eben kräftigen. Noch eineinhalb Jahre dauert die Ausbildung von Sandra Küng und sie freut sich bereits auf ihre Arbeit als Ergotherapeutin. Die schräggestellte Tastatur links erfordert eine anstrengende und auf Dauer schmerzhafte Handstellung. Rechts die flach gestellte Tastatur samt Handstützen, die erheblich weniger Beschwerden bereitet. 10 Gemeinde Info HÖCHST Das Orgelwerk von J. S. Bach Konzert mit Prof. Bruno Oberhammer Montag, 15. März 2010, 20:15 Uhr Konzert Holstuonarmusigbigbandclub Freitag,12. März 2010, 20:00 Uhr, Pfarrzentrum Das vierte Konzert der Konzertreihe mit Prof. Bruno Oberhammer ist dem sogenannten „Weimarer Orgelbüchlein“ gewidmet, das tatsächlich aber kein „Büchlein“, sondern ein „großes Buch“ ist, nämlich das „Wörterbuch der Sprache Bachs“ (Albert Schweitzer). In diesem „Orgelbüchlein“ hat Johann Sebastian Bach 46 Lieder für die Orgel bearbeitet, und das in einer exemplarischen Art und Weise, wie sie nach ihm niemand mehr praktiziert hat. Das exzellente Vokalensemble „Capella St. Nikolaus“ unter Leitung von Domkapellmeister Benjamin Lack wird bei diesem Konzert die mehrstimmigen Choralsätze singen, auf die Prof. Bruno Oberhammer von der Rieger-Orgel her mit den entsprechenden Sätzen aus dem „Orgelbüchlein“ antworten wird. Eintritt: Freiwillige Spenden für das Projekt Tuberkulose- und Leprazentrum in Abakaliki in Nigeria Der Holstuonarmusigbigbandclub aus dem fernen Bregenzerwald hat die Worte „Volksmusik“ und „Schlager“ neu erfunden und begeistert landauf landab seine Zuseher bzw. Zuhörer mit einer imposanten fünfMann-Bläser-Show, die es in sich hat. Stefan Bär, Joe Bär, Andreas Broger, Philipp Lingg und Bartle Natter, allesamt mit unbeschreiblichem Musikverständnis ausgestattet, stampfen Klassiker wie „Der einsame Hirte“, „Una Festa sui prati“ oder „Penny Lane“ von der Bühne, dass jedem Kapellmeister Hören und Sehen vergeht – da bleibt kein Auge trocken! Eintritt: € 10,-- Vorverkauf, € 12,-- Abendkasse Frühjahrs- und Festkonzert der Bürgermusik Höchst Freitag, 09. April 2010, 20:00 Uhr, Pfarrkirche Höchst Konzert „Resurrection“ Mit dem Chor „Vocale Neuburg“ Samstag 24. April 2010, 20 Uhr, Pfarrkirche Höchst RESURRECTION (für gemischten Chor, Solostimme und Live-Video-Performance) ist ein Auftragswerk für das 25-Jahr Jubiläum von Vocale Neuburg unter der Leitung von Oskar Egle. Eintritt: Freiwillige Spenden für das Projekt Tuberkulose- und Leprazentrum in Abakaliki in Nigeria Die Bürgermusik Höchst (gegründet 1824) will der Pfarrkirche zum 100-Jahr-Jubiläum ein „festliches Geburtstagsständchen“ bringen. Gerne nehmen die Musikanten die Gelegenheit wahr, ein festliches Konzert im schönen Ambiente der Höchster Pfarrkiche zu spielen. Eintritt: Freiwillige Spenden für das Projekt Tuberkulose- und Leprazentrum in Abakaliki in Nigeria Gemeinde Info HÖCHST 11 Heimatbuch: Der 5. Band wird am 7. März vorgestellt Am Sonntag, den 7. März 2010, wird um 11:00 Uhr in der Rheinauhalle das neue Heimatbuch Band 5 mit dem Titel „Krieg und Frieden – Alltag und Fest“ präsentiert. Der letzte Band der Heimatbuchserie widmet sich der jüngsten Geschichte unserer Gemeinde. Themen sind daher die Zeit der beiden Weltkriege, die Zeit des Nationalsozialismus sowie die Zwischenkriegszeit, die von Not und Arbeitslosigkeit geprägt war. Es finden sich natürlich auch die letzten 60 Jahre, die von Wiederaufbau, großen technischen Errungenschaften und zunehmendem Wohlstand gekennzeichnet waren. Dennoch leben viele alte Traditionen weiter, sind alte Vereine weiterhin lebendig, es entstanden aber auch neue Formen der Freizeitgestaltung. Die Veranstaltung wird von den klingenden Vereinen sowie verschiedenen Sportvereinen mit gestaltet. Es erwartet Sie ein buntes Programm sowie eine interessante Ausstellung über die verschiedenen Vereine in unserer Gemeinde. Die Veranstaltung dauert bis 18:00 Uhr und ist bewirtet (warme Speisen, Kuchenbuffet). Wir freuen uns auf Ihren Besuch! Der 5. Band des Heimatbuches Theater „’s Geald lit uf’r Bank“ Theatergruppe höchst grenzenlos Frühjahrskonzert mit dem Männergesangverein 1864 Höchst Premiere: Samstag, 13. März 2010, 20:00 Uhr Samstag, 17. April 2010, 20:00 Uhr, Pfarrzentrum Dialektfassung des Erfolgsstückes von Curth Flatow. Eine turbulente Komödie um den Kunstschlosser und Panzerknacker Gustav Kühne, der sich zu seinem 80. Geburtstag noch einmal „eine hübsche kleine Bank“ schenkt. Regie: Bruno Felix Weitere Aufführungen: Sa., 20.03.2010, 20:00 Uhr – So., 21.03.2010, 18:00 Uhr Fr., 26.03.2010, 20:00 Uhr – Sa., 27.03.2010, 20:00 Uhr Kartenvorverkauf: Im Gemeindeamt oder auf www.theater-hoechst.org Eintritt: Premiere mit Premierenbuffet: € 14,-- Erwachsene € 12,-- Senioren, Schüler Übrige Aufführungen: € 11,-- Erwachsene € 9,-- Senioren, Schüler Es erwartet Sie ein bunter Mix von einfühlsamen und schmissigen Melodien, einstudiert von Chorleiterin Maria Sturm. Die Aufführung selber leitet Vize-Chorleiter Helgar Brunner, da die Chorleiterin Mutterfreuden entgegensieht. Als Gastchor wirken das Höchster Chörle „Voices“ sowie unser Doppelquartett „z’Acht“ mit. Am Klavier begleitet Karl-Heinz Blum, der auch mit einer Soloeinlage aufwartet, am Schlagzeug Gabriel Meckler. Eintritt: € 9,-- Vorverkauf im Cafe Restaurant „Alte Schule“ und in der Schmuckeria; € 10,-- Abendkasse Vorverkaufsstelle für die Veranstaltungen des Kulturreferates: Gemeindeamt Höchst, Zi. 12 (Frau Adenberger und Frau Brunner, Tel. 7907-25 bzw. 7907-23) E-Mail: kultur@hoechst.at, online: www.hoechst.at und bei allen Raiffeisenbanken 12 Gemeinde Info HÖCHST Fasnattreiben in ganz Höchst Seniorenkränzle und Höchster Hock, Nachtumzug und Kinderfasching – die kurze Fasnat hatte es in sich. Unsere Zunft und das Prinzenpaar René und Ursula trugen viel zum Gelingen bei, ebenso natürlich die Garden, der Schalmeienzug sowie viele andere Gruppen, Helferinnen und Helfer. Und am Funkenwochenende loderten wieder die Flammen, um den Winter auszutreiben. Gemeinde Info HÖCHST 13 Höchster Nachtumzug am Rosenmontag. Abschluss mit den prächtigen Höchster Funken. 14 Gemeinde Info HÖCHST Sprachrohr sein für die Ärmsten in Brasilien Thomas Bauer aus Höchst berichtet von seinem Einsatz in Brasilien und sagt Danke für die Unterstützung aus seiner Heimatgemeinde. Liebe Höchsterinnen und Höchster, liebe Freunde und Bekannte! Ich möchte heute die Gelegenheit nützen und mich zuerst einmal recht Thomas Bauer herzlich für all die großartige Unterstützung in den letzten Jahren bei Euch bedanken und auch einiges von meiner Arbeit in der Landpastoralkommission erzählen. Seit fast vierzehn Jahren lebe ich nun in Brasilien, das mir zu meiner zweiten Heimat wurde. Dort arbeite ich in der Landpastoralkommission der katholischen Kirche mit. Wir versuchen, ein Sprachrohr der armen ländlichen Bevölkerung zu sein. Dabei geht es zuerst darum, auf ihre Probleme aufmerksam zu machen sowie die vielfach unmenschlichen Situationen aufzuzeigen. In weiterer Folge ist wichtig, sie zu unterstützen und ihnen dazu zu verhelfen, sich auf ihre eigenen Füße zu stellen um ihre Rechte auf Land, Wasser und Bildung einzufordern. Vor allem über die Organisation der Basisgruppen und sozialen Bewegungen ist es möglich, die Lebenssituationen zu verbessern. Derzeit expandiert hier die Agrarwirtschaft, es wird Agrotreibstoff für den Weltmarkt produziert. Dazu dienen Megaprojekte wie die Umleitung des São FranciscoFlusses. Kleinbauern werden von ihrem Land vertrieben, sie werden mit geringen Beträgen abgefertigt. Die Regierung versucht, die Betroffenen mit Alibi-Programmen zu beruhigen. Das verhindert zwar das Schlimmste, es wird aber keine Im Interesse der brasilianischen Agrarindustrie wird der São Francisco-Fluss umgeleitet, die Kleinbauern sollen weichen. Grundlage geschaffen, um die große Ungerechtigkeit in absehbarer Zeit zu verändern. Die Expansion bedeutet für viele Familien auf dem Land, dass sie das Notwendigste verlieren, ihre Existenzgrundlage. Dadurch sind sie sehr verängstigt und verunsichert. Aussagen der Bauern: „Was uns die Ingenieure sagten, macht uns Angst, denn wir müssen das Gebiet verlassen.“ oder: „Es wurden uns schon lächerliche Angebote gemacht für unsere Felder und Weideflächen.“ Die Verzweiflung ist groß und einige der Familien glauben, es ist besser, für einen unwürdigen Preis das Land zu verkaufen: „Besser wenig als gar nichts.“ Andere wiederum weigern sich nur daran zu denken und wollen um jeden Preis bleiben. Aus dieser Zusammenarbeit haben sich aber auch schon tolle Erfolge ergeben. So sind bereits mehr als 1.800 Familien über das staatliche AgrarreformproEin Bauer mit gramm zu Land seinem Ertrag gekommen. Für die meisten Familien bedeutet dies den Aufbau einer lebenswerten Zukunft. Alle diese Familien betonen, dass sich ihre Lebenssituation wesentlich verbessert hat. In den Dörfern, die nach der Ansiedlung entstanden sind, wohnen sie in gemauerten Häusern und die Kinder haben die Möglichkeit, die Schule zu besuchen. Das Regenwasser wird in Zisternen aufgefangen, sei es für das täglich notwendige Trinkwasser, aber auch für die landwirtschaftliche Produktion. In diesem Sinne, alles Gute und vielen Dank für Eure Unterstützung, um forte abraço, Euer Thomas Bauer Spendenkonto: Bauernfamilien besetzen Land, um überleben zu können. Hypo Bank Höchst, BLZ 5800 Konto-Nr. 536495126 Gemeinde Info HÖCHST er tatsächliche Bedarf an Angeboten zur Betreung von Kindern wandelt sich. Höchst reagiert laufend auf diesen sich ändernden Bedarf. Deshalb soll ab Herbst zusätzlich zum bestehenden Ganztagskindergarten auch in anderen Kindergärten eine flexiblere Betreuung auch in der Mittagszeit möglich werden. Auch die Kleinkinderbetreuung wird erweitert, wenn dafür entsprechende Nachfrage besteht. Das ist das Ergebnis aus den Beratungen des Projektteams zum The- 15 D Kinderbetreuung in Höchst wird noch mehr an Bedarf angepasst ma Kinder- und Schülerbetreuung in Höchst. Die Gruppe hat seit Juli 2009 intensiv an diesem Thema gearbeitet. Wesentlich ist, das Angebot der Öffnungszeiten in den Höchster Kindergärten flexibler zu gestalten. Bei künftigen Neubauten von Kindergärten muss jedenfalls auf die wachsende Nachfrage nach Ganztagesbetreuung Rücksicht genommen werden. Ab Herbst 2010 sind die Kindergärten von 7:00 und 13:00 Uhr geöffnet, offene Gruppen werden von Montag bis Donnerstag nachmittags von 13:30 bis 16:00 Uhr geführt. Über Mittag sollten Kinder wenn möglich 1 Stunde daheim sein können, bei Bedarf wird auch ein Mittagstisch angeboten (€ 3,-). Weil langfristig in jedem Kindergarten eine Ganztagesbetreuung möglich sein wird, ist dann ein eigener Ganztageskindergarten nicht mehr erforderlich. Aktuell können sich Eltern an die Kindergartenleitung wenden, wenn sie dringenden Bedarf für die Betreuung über die Mittagszeit haben. Kleinkindbetreuung gefragt In Höchst wird wachsende Nachfrage nach der Betreuung von Kindern auch unter 3 Jahren registriert. Die Kinderbetreuungseinrichtung Pinocchio kann in den derzeitigen Räumen keine Ganztagesbetreuung anbieten. Ein wichtiges Ergebnis der Projektarbeit ist, dass für das Pinocchio dringend neue Räumlichkeiten gefunden werden müssen. Ferienbetreuung In den Semester- und Osterferien ist der Kindergarten wie gewohnt geöffnet, auch während der Sommerferien steht ein Kindergarten zwischen 7:00 und 13:00 Uhr offen. Ferienbetreuung: € 7,- pro Woche Alle Höchster Kindergärten sind in der letzten Juliwoche und während der ersten beiden Wochen im August geschlossen. Tarife (monatlich): 5 Vormittage, 2 Nachmittage: € 27,50 5 Vormittage, 3 Nachmittage: € 32,00 5 Vormittag, 4 Nachmittage: € 36,50 Gratis für Kinder im letzten Kindergartenjahr Das Angebot an Kinderbetreuung wird in Höchst ab Herbst noch besser als bisher an den Bedarf der Familien angepasst. Ganztagesbetreuung: € 50,-/Monat € 30,- für Fünfjahrige 16 Gemeinde Info HÖCHST Kirche Höchst – zweidimensional und vielschichtig Die Pfarre Höchst begeht das 100-Jahr-Jubiläum der Pfarrkirche St. Johann mit einem vielseitigen Programm. Mit einer 2D-Kirche fahren die Organisatoren des 100-Jahr-Jubiläums in den kommenden Monaten durch die Gemeinde Höchst, alle zwei Wochen wird ein neuer Standort für die „Mobile Höchster Kirche“ gewählt. „Die Installation in Form unserer Kirche“, so Mitorganisatorin Heidrun Bargehr vom Pfarrgemeinderat Höchst, „wird durch sogenannte Statement-Boards ergänzt, auf denen Menschen unter dem Titel ‚Ich bin dabei’ ihre Form der Zugehörigkeit zur Höchster Kirche schildern.“ Die ehrenamtlichen MitarbeiterInnen rund um Pfarrer Willi Schwärzler werden bis zu den Feierlichkeiten am 20. Juni auf ebenso vielfältige, wie kreative Weise ein starkes Lebenszeichen geben. Passend zur Fastenzeit wird Dekan Hubert Lenz am 7. März eine Reihe von „Gastpredigern“ eröffnen, dem ein Volksmusik-Frühschoppen mit der Möglichkeit zur Diskussion folgt. Umfangreiches Programm Christliche „up-dates“ zu aktuellen Glaubensfragen, das vom bekannten Organisten Bruno Oberhammer vorgetragene „Orgelwerk von Johann Sebastian Bach“ oder eine Lichtinstallation zur Osternacht bereichern das Festprogramm. Ebenso sind ein Konzert der Bürgermusik Höchst, „Gedanken in Wort und Bild“ mit dem Regisseur und Schauspieler Augustin Jagg, ein Jazzkonzert mit Peter Madsen & friends, die Teilnahme an der „Langen Nacht der Kirche“ und schließlich die Firmfeier mit Bischof Erwin Kräutler Teil eines breit gefächerten und für jede Altersschicht konzipierten Programms. Es mündet ins „große Finale“ am 20. Juni, bei dem Abt Anselm van der Linde vom Kloster Mehrerau bei einer Orchestermesse mit dem Chor St. Johann zu Gast sein wird. Start der 2D-Kirche in Höchst ist am 28. Februar um 11:15 Uhr, im Anschluss an den Gottesdienst. Auskünfte: Pfarre Höchst, Projektleitung Herbert Huber: 0664/8240247, E-Mail: hihuber@aon.at Heidrun Bargehr: 0664/8240248, E-Mail: info@pfarre-hoechst.at Gudrun Bargehr vom Pfarrgemeinderat Höchst, Bürgermeister Werner Schneider, Pfarrer Willi Schwärzler und Projektleiter Herbert Huber mit der mobilen „2DKirche“, dem Abbild der Pfarrkirche St. Johann. Die Gemeinde beteiligt sich an den Kosten für das Jubiläumsprogramm. Herausgeber und Verleger: Gemeinde Höchst, 6973 Höchst. Für den Inhalt verantwortlich: Bürgermeister Ing. Werner Schneider. Druck: netprint, Götzis Grundsätzliche Ausrichtung: Informationen über das Geschehen in der Gemeinde Höchst


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