Gemeinde Info HÖCHST
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Aus dem Inhalt Kinder-, Jugendbetreuung Rechnungsabschluss 2008 Haltungsturnen in Höchst Offene Jugendarbeit Zentrumsentwicklung Neues vom Altenwohnheim
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HOCHST
Amtliche Mitteilung der Gemeinde Höchst – Nr. 17 – August 2009
September: Start für die Neue Mittelschule Höchst
Mit Beginn des Schuljahres 2009/2010 startet die Hauptschule Höchst im neuen Modell als Mittelschule Höchst. Im Herbst wird mit 5 ersten Klassen gestartet, alle Kinder in diesen ersten Klassen der Hauptschule Höchst sind jetzt Mittelschülerinnen und Mittelschüler. Die Vorarlberger Mittelschule vereint die guten Aspekte der Hauptschule und der Gymnasien in sich. Der Förderunterricht und die Betreuung, die jeden Nachmittag angeboten werden, sind für die Eltern kostenlos. Mittagstisch und Mittagsbetreuung für die Kinder sind dank der Unterstützung durch die Gemeinde sehr preiswert. Als Mittelschüler/in hat jedes Kind bei entsprechender Leistung die rechtlich abgesicherte Chance, nach der Mittelschule die Oberstufe des Gymnasiums zu besuchen. Die Mittelschule Höchst arbeitet mit dem Gymnasium Lustenau zusammen. Weitere Informationen auf den Seiten 2 und 3. Deshalb wurde eine Arbeitsgruppe eingesetzt, welche sich mit dem Thema „Entwicklungsplanung – Kinder und Schülerbetreuung“ auseinandersetzt und dazu ein Leitbild erarbeitet. Von der Kleinkinderbetreuung über die Kindergartenzeit, Volks-, Haupt- bzw. Mittelschule, Betreuung während des Tages, Ferienbetreuung, Integration, Vereinswesen, Hilfestellung bei Schwächen, Förderung von Stärken, Offene Jugendarbeit und weitere Aspekte – mit diesem Leitbild sollen Grundlagen für die Zukunft erarbeitet werden. Diese Grundsätze gilt es bei politischen Entscheidungen in Zukunft zu berücksichtigen. Neben Grundsatzarbeit sind in absehbarer Zeit auch Baumaßnahmen erforderlich. Die Kleinkinderbetreuung benötigt neue Räume, ebenso der sehr gut besuchte Ganztageskindergarten. Bei der Volksschule Unterdorf steht eine Generalsanierung an. Zudem wird die Hauptschule Höchst ab diesem Herbst als Vorarlberger Mittelschule geführt. Der Gemeinde Höchst ist sehr wichtig, die erforderlichen Rahmenbedingungen für eine sehr gute Ausbildung der Kinder zur Verfügung zu stellen. Neben der Ansicht von Fachleuten wollen wir dafür auch die Meinung der Höchsterinnen und Höchster berücksichtigen. Dazu ist eine Befragung in Vorbereitung. Ich hoffe heute schon auf eine rege Beteiligung daran. An dieser Stelle möchte ich mich bei allen Lehrerinnen und Lehrern sowie Betreuerinnen und Betreuern für den großen Einsatz für unsere Kinder und Jugendlichen bedanken. Ich wünsche allen Beteiligten, ganz besonders unseren Kindern, einen guten Start in das neue Kindergarten- und Schuljahr.
Liebe Höchsterinnen und Höchster!
Kinder und Jugendliche sind die künftigen Stützen unserer Gesellschaft. Daher bemüht sich die Gemeinde Höchst seit jeher, für die Ausbildung und Betreuung der Kinder und Jugendlichen bestmögliche Bedingungen zu schaffen. Gesetzliche Neuerungen sowie Änderungen in den Bedürfnissen unserer Familien bei der Betreuung der Kinder und Jugendlichen bringen auch für unsere Gemeinde neue Herausforderungen. Wir wollen auch in Zukunft moderne Ausbildungsstätten und bedarfsorientierte Betreuung für unsere Kinder und Jugendliche anbieten.
Ihr Bürgermeister Werner Schneider
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Vorarlberger Mittelschule Höchst
Am 14. September 2009 startet die Hauptschule Höchst im neuen Modell als Mittelschule Höchst. Die Vorarlberger Mittelschule vereint die guten Aspekte der Hauptschule und der Gymnasien in sich. Alle Schüler/innen in den diesjährigen ersten Klassen der Hauptschule Höchst sind Mittelschülerinnen und Mittelschüler. Es gibt Mittelschüler/innen mit und ohne AHS-Reife. Hier die wesentlichen Eckpfeiler der Neue Mittelschule Die Schüler/innen treten von der Volksschule in die Vorarlberger Mittelschule Höchst in ihrer Nähe über. Somit genießen die Schüler/ innen den unschätzbaren Vorteil, im gewohnten Freundeskreis und in der elterlichen Nähe bleiben zu können, sie sind in einer Klasse mit ihren Freunden. Mitmachen in der Schulband der Mittelschule Höchst. Entscheidung für eine bestimmte Schullaufbahn im Alter von neuneinhalb Jahren ist für manche Kinder sehr früh. In der Mittelschule kann der gymnasiale Weg mit 12 Jahren entschieden werden (Französisch ab der 3. Klasse). Als Mittelschüler/in hat jedes Kind bei entsprechender Leistung die rechtlich abgesicherte Chance, nach der Mittelschule die Oberstufe des Gymnasiums zu besuchen. Förderunterricht und Nachmittagsbetreuung werden an der Mittelschule Höchst jeden Nachmittag angeboten und das kostenlos. Selbstverständlich können die Kinder auch in eine Mittagsbetreuung mit Mittagstisch angemeldet werden. Durch großzügige Unterstützung der Gemeinde Höchst können diese Kosten bei 5,00 € (Mittagessen und Betreuung) angesetzt werden. Die Versorgung und Betreuung der Schülerinnen und Schüler der Mittelschule Höchst ist somit während eines ganzen Tages von 7:20 Uhr bis 16:00 Uhr möglich und gewährleistet. Der große Vorteil ist, dass jedes Kind in der Vorarlberger Mittelschule einen sicheren Platz erhält.
Zweite Fremdsprache
Die Schüler/innen lernen wie im Gymnasium eine zweite Fremdsprache. An der Mittelschule Höchst wird das Französisch sein, da unsere Kooperationsschule das BG Lustenau auch ab der 3. Klasse Französisch im Angebot hat.
Chancengarantie
Als Mittelschülerin oder Mittelschüler hat jedes Kind die gleichen Rechte wie im Gymnasium. Die
Zusammenarbeit mit dem Gymnasium Lustenau
Die Schüler/innen nehmen während der gesamten Mittelschulzeit an gemeinsamen Projekten mit dem Gymnasium Lustenau teil.
Mehr schulische Einzelförderung
Im Konzept der Vorarlberger Mittelschule sind alle teilnehmenden Schulen aufgerufen, Konzepte im Sinne einer veränderten Unterrichtspraxis zu entwickeln. Dabei können Konzepte wie Projekt- und Wochenplanarbeit, Teamteaching, individuelle Förderung in Kleingruppen usw. angewendet werden. An der Mittelschule Höchst hat sich der Lehrkörper entschieden, im Halbgruppenmodell zu unterrichten. Das Halbgruppenmodell sieht vor, dass in den Hauptfächern Deutsch, Englisch und Mathematik die Schülerinnen und Schüler nicht
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Alle Bildungswege stehen offen
mehr in Leistungsgruppen unterrichtet werden, sondern in zwei Stunden in halben Gruppen. Das bedeutet, dass die Kinder in Gruppen von 10 bis 12 Schülerinnen und Schülern optimal in ihren Begabungen gefördert werden können. Freiarbeit bzw. Wochenplanarbeit ist verbindlich mit sechs Stunden pro Woche vorgesehen.
ball, Geräteturnen, bewegte Schule – Schule bewegt, Projekte zu Outdooraktivitäten in Verbindung mit gesunder Ernährung).
Start mit 5 Klassen
Die Mittelschule Höchst startet im Herbst mit 5 ersten Klassen. Die Gesamtschülerzahl liegt bei 403 Schülerinnen und Schülern in 18 Klassen, davon drei Integrationsklassen. Das Lehrerteam, bestehend aus 43 Stammlehrerinnen und -lehrern, freut sich auf die neuen Herausforderungen in einer der größten Mittelschulen des Landes. Kontakt: Dir. Gudrun Brunner, Tel. 75419 E-Mail: direktion@hshoc.snv.at
Kreativer Bereich
An der Mittelschule in Höchst werden die Kinder zudem im kreativen Bereich (Projekte in bildnerischer Erziehung, in Werkerziehung, in der Metallwerkstatt) in ihren speziellen Neigungen und Eignungen gefördert. Unsere Theatergruppe „Höchst Kreaktiv“, die sich im vergangenen Schuljahr gebildet hat, freut sich auf neue Mitglieder.
Fit für selbständiges Lernen
Weiters werden die Schülerinnen und Schüler im Methodentraining nach Klippert fit gemacht für selbständiges und eigenverantwortliches Lernen, welches die Grundlage für alle weiteren Berufslaufbahnen und für lebenslanges Lernen ist. Im Modell der Vorarlberger Mittelschule profitieren die Mittelschüler/ innen von gezielten Förderkonzepten inklusive Begabtenförderung.
Schwerpunktangebote
Jedes Kind kann an spezifischen Schwerpunkten der Schule teilnehmen, zum Beispiel in musischen Fächern (Schulchor, Schulband, Trommelgruppe) in naturwissenschaftlichen Fächern (Projekte in Biologie, Physik und Chemie), oder im Sport (Volleyball, Fußball, Faust-
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Entwicklungsplanung Kinder- und Jugendbetreuung
Von der Gemeindevertretung wurde im Jänner eine Arbeitsgruppe eingesetzt, die sich mit dem Raumbedarf der Kindergärten und der Entwicklungsplanung bei der Kinderbetreuung zu befassen hat. Insbesondere sollen im Kindergartenwesen zeitnah umsetzbare Lösungen erarbeitet werden. Zur fachlichen und prozessorientierten Unterstützung des Projektes wurde Frau Johanna Neußl vom Pro Team des Instituts für Sozialdienste als externe Begleiterin beigezogen. Anfang Juli startete das Projektteam seine Arbeit und legte die Vorgangsweise fest. Nach gründlicher Vorbereitung und Planung des Projektes wurde vom erweiterten Gemeindevorstand als Steuerungsgremium der Projektauftrag für die „Entwicklungsplanung Kinder- und Jugendbetreuung in Höchst“ wie folgt festgelegt: Die Ausgangssituation/Problemstellung: Der Ganztagskindergarten benötigt in absehbarer Zeit neue Räume. Da die Gruppengröße im Kindergarten in jährlichen Schritten auf 22 Kinder gesenkt werden dürfte, besteht in allen Kindergärten Platzbedarf. Durch den zu erwartenden „Gratiskindergarten“ und die Kleinkinderbetreuung wird dieser Bedarf noch anwachsen. Die Kleinkinderbetreuung „Pinocchio“ bedarf zumindest mittelfristig einer bedarfsgerechten zeitgemäßen Einrichtung. men- und Kostenplanungen werden künftig richtungsweisend sein für die Beratungen und Handlungen in den entscheidenden Gremien. Die Projektziele sind: 1. Kindergarten und Kleinkinderbetreuung Mit dem Leitbild soll die Gemeinde Höchst Klarheit haben über die notwendigen Raumanforderungen und das Bauprogramm bezüglich Kindergarten und Kleinkinderbetreuung. Es geht dabei um realistische, finanzierbare Vorschläge, die entwicklungsfähig sind und Qualität bieten. Ebenso gehört die mögliche Zusammenarbeit mit Nachbargemeinden berücksichtigt.
2. Leitbild, Gemeindeentwicklung im Bereich „Kinder und Jugendliche“
Das angestrebte Leitbild für die Betreuung der Kinder und Jugendlichen im Alter zwischen 1,5 bis 15 Jahren wird alle möglichen Bereiche umfassen, von der Familie über Kindergarten und Schule, Vereine, Freizeitangebote wie Offene Jugendarbeit, Hilfestellung und Förderung, Bemühungen um Integration, Ausund Weiterbildung usw. Natürlich geht es dabei auch um soziales Lernen sowie um die Kooperation mit privaten Einrichtungen. Die Ergebnisse der Gemeindeentwicklungsplanung „Kinder- und Schülerbetreuung“ inkl. der damit zusammenhängenden Maßnah-
2. Leitbild „Kinder und Jugendliche“
Die Gemeinde Höchst hat ein aussagekräftiges Leitbild in Bezug auf Angebote für Kinder und Jugendliche bzw. deren Betreuung. l klare Vorgaben und Rahmenanforderungen für zukünftige Planungen und Vorhaben l das Bauvorhaben fügt sich in die Gesamtüberlegungen des Leitbilds ein l Berücksichtigung gemeindeübergreifender Anforderungen
1. Kindergarten und Kleinkinderbetreuung
Neben den privaten Einrichtungen, die insgesamt ca. 30% des Bedarfes an Kinderbetreuungsstellen abdecken, gibt es in Höchst derzeit insgesamt 3 Kindergärten und 1 Kleinkinderbetreuung („Pinnochio“).
3. Kommunikation, Beteiligung
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breiter Konsens über die Ergebnisse durch Einbeziehung möglichst vieler Interessen und Anliegen offene Kommunikation nach außen und innen Miteinbeziehung und Berücksichtigung von Bürger- und Kundeninteressen
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Das Projektteam, das sich mit der „Entwicklungsplanung Kinder- und Jugendbetreuung in Höchst“ befasst.
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Inkasso Gemeindeblatt-Abonnement
Ab dem heurigen Jahr werden wir das Inkasso der Gemeindeblattgebühr durch eine automatische Vorschreibung ersetzen. Künftig erhalten alle Bezieher des Gemeindeblattes jährlich eine Rechnung mit einem Zahlschein zugesandt. Ihr Einverständnis vorausgesetzt, werden wir bei all jenen Steuerpflichtigen, die uns schon einen Bankeinzug für die Wasser- und Kanalgebühren übergeben haben, auch beim Gemeindeblatt die Begleichung per Bankeinzug vornehmen. Sollten Sie sich noch nicht für die Bezahlung der Gebührenrechnungen mittels Abbuchungsauftrag entschieden haben, so bitten wir Sie, dies zu überdenken und uns das Vertrauen zu schenken. Die Finanzverwaltung versucht durch Optimierung ihrer Abteilung zu kostengünstigen Gebühren beizutragen und benötigt dafür Ihre Unterstützung. Ein Abbuchungsauftrag trägt wesentlich zur Arbeitserleichterung und damit zum Sparen bei. Herzlichen Dank!
Der Hauptschulumbau samt neuer Bücherei-Spielothek (Bild) gehörte zu den Schwerpunkten der Investitionen im vergangenen Jahr.
Rechnungsabschluss 2008
Der Rechnungsabschluss 2008 der Gemeinde Höchst ergibt ein Gesamtvolumen von Einnahmen und Ausgaben von € 23,325 Mio. Die Einnahmen aus der Kommunalsteuer steigerten sich nochmals und erreichten ein Rekordhoch von € 4,244 Mio. Das zeigte die positive Entwicklung der Höchster Betriebe im Jahre 2008. Ebenso konnte erfreulicherweise eine Zunahme der Ertragsanteile an den gemeinschaftlichen Bundesabgaben von 6 % auf € 4,952 Mio. verbucht werden. Die Steigerungen auf der Einnahmenseite waren hilfreich, die Kostensteigerungen auf der Ausgabenseite besser zu bewältigen. Obwohl sparsam mit den Mitteln umgegangen wird, ist besonders der Sozialbereich mit übermäßigen Kostensteigerungen verbunden und belastet das Budget enorm. Gruppe / Namentliche Bezeichnung 0 1 2 3 4 5 6 7 8 9 Allgemeine Verwaltung Öffentliche Ordnung, Sicherheit Erziehung - Schule - Sport Kunst, Kultur, Kultus Soziales u. Wohnbauförderung Gesundheit Straßenbau, Wasserbau, Verkehr Wirtschaftsförderung Dienstleistungen Finanzwirtschaft Gesamt Die Beiträge an den Sozialfonds sind um 13,7 % auf € 1,305 Mio. gestiegen. In gleicher Weise mussten Kostenbeiträge für den Abgang der Krankenhäuser von € 725.000,00 geleistet werden. Das Gesamtinvestitionsvolumen für Neubauten und Beteiligungen schlägt mit einer Summe von € 6 Mio. im Rechnungsabschluss zu Buche. Die größten Vorhaben waren die Erweiterung der Kanalisation, die Neugestaltung der Rheinauhalle, die Neugestaltung und Erweiterung der Hauptschule mit angeschlossener Bücherei-Spielothek, Investitionen in Sportanlagen und vieles mehr. Die Förderung der Höchster Vereine konnte gehalten werden und ermöglicht unseren Jugendlichen, auf ein breites Spektrum an Freizeitmöglichkeiten zurückzugreifen. Einnahmen 524.000,00 70.000,00 2.145.000,00 13.000,00 621.000,00 80.000,00 502.000,00 12.000,00 8.660.000,00 10.698.000,00 23.325.000,00 Ausgaben 2.349.000,00 93.000,00 3.948.000,00 275.000,00 2.541.000,00 1.015.000,00 1.288.000,00 104.000,00 8.819.000,00 2.793.000,00 23.325.000,00
Bild unten: Die Beilagen zum Gemeindeblatt werden eingesteckt.
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Finanzwachhütte am Eselschwanz
Höchst ist eine Grenzgemeinde, Zollgebäude gehören daher zum Bild unserer Landschaft. Das Hauptzollamtsgebäude stand während rund 200 Jahren inmitten des Ortes, die Entfernung von der Grenze wurde zunehmend problematisch und kritisiert. Anlässlich des Rheinbrückenbaus 1870 rückte das Zollamt zur Brücke vor. Wächterhütten oder Finanzwachhütten standen aber weiterhin direkt an der Straße, bei der Rheinbrücke, weiters in Brugg und beim „Nollewäldle“, jene im Ried im „Ellaboga“ und im „Mittelwäldle“ stehen noch heute. rung von Reisepässen fällt in diese Zeiten. 1792 bestehen Zollstellen in Brugg, Höchst, Gaißau und Fußach.
Grenzüberwachung vor allem in Kriegszeiten
In den diversen Kriegen war die Landesgrenze am Rhein aus strategischen Gründen wichtig. Es ist auch von Grenzüberwachung („Wacht am Rhein“) durch ortskundige Männer die Rede, so auch durch die Bewohner von Höchst und Fußach, die Wachdienst leisten mussten, den Rhein hinab bis an den See. Während des Ersten Weltkriegs überwachten Standschützen die Grenze, in Zweiten Weltkrieg wurde der Grenzschutz durch Hilfsgrenzassistenten, sogenannte HIGA verstärkt. Streckenweise gab es Stacheldraht an der Grenze. Zahlreiche Stützpunkte und Postenhütten wurden durch die deutsche Reichsfinanzverwaltung zur Eindämmung des Flüchtlingsstromes bereits vor dem Zweiten Weltkrieg neu errichtet. Weiteres zu diesem Thema findet sich im Heimatbuch Band 1 „Höchst – Grenzgemeinde an See und Rhein“, auf den Seiten 65-75. Dr. Gerda Leipold-Schneider
Zollhütten als Zeugen einer rund 200-jährigen Grenzzollgeschichte
Vor allem seit dem ausgehenden 18. Jahrhundert sind es zunehmend wirtschaftspolitische Ziele, die Einfluss auf das Zollwesen gewinnen. Mit den merkantilistischen Bestrebungen zur Wirtschaftsförderung wird die Abgrenzung des Landes verstärkt. In der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts entwickelt sich langsam ein Grenzzollsystem, das auf Einfuhrbeschränkung fremder Industrieerzeugnisse, Erschwerung der Ausfuhr heimischer Rohprodukte und Belastung des Durchfuhrhandels abzielt. Auch die Einfüh-
Die Finanzwachhütte am Eselschwanz wurde instand gesetzt und erinnert an die Zeit, als an der Grenze noch Zollwachebeamte Dienst taten.
Dentomobil
Das Dentomobil stand einige Tage im Pausenhof der Schule Kirchdorf. Die Leute vom Dentomobil waren sehr lustig und nett. Sie kontrollierten unsere Zähne. Im Auto waren ein Computer, viele Regale und eine Schachtel mit Kaugummis, die wir nach der Behandlung bekamen. Anna Brunner, 3a Klasse
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Ein engagiertes Team im Festeinsatz.
Das Höchster Sommerfest 2009 kam bestens an
Das diesjährige Sommerfest der Bürgermusik Höchst hat sich in einem „neuen Kleid“ präsentiert und ist bei den Besucherinnen und Besuchern sehr gut angekommen. Am Freitag Abend kamen über 1.000 Gäste zur Party hinter die Rheinauhalle und genossen den Live-Auftritt von Wolfgang Frank. Im Anschluss wurde mit Musik aus der Konserve weitergefeiert. Auch die Festmesse am Sonntag auf dem Kirchplatz und der anschließende Frühschoppen mit der Lauteracher Bauernkapelle haben einmal mehr bewiesen, dass das Feiern unter freiem Himmel für Jung und Alt nach wie vor ein besonderes Ambiente bietet. Wir möchten uns bei der Höchster Bevölkerung, bei allen Freunden und bei allen Besucherinnen und Besuchern recht herzlich bedanken, dass sie mit uns gefeiert haben und somit zu einem unvergesslichen Sommerfest 2009 beigetragen haben! Weiters bedanken wir uns bei der Gemeinde Höchst für die gute Unterstützung und das Vertrauen. Ein Dank auch an alle unsere Sponsoren! Ihre Bürgermusik Höchst Etwas Abkühlung tut gut.
Gelungene Party am Freitag Abend.
Nach dem Festgottesdienst ein zünftiger Frühschoppen.
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Schon 14 Jahre ein Erfolgsprogramm in Höchst
Herbst-Start für Haltungsturnen und Rückenschule
Eine ganze Reihe von Höchsterinnen und Höchstern freuen sich bereits auf den 7. September. Dann nämlich geht die orthopädische Rückenschule mit Haltungsturnen in Höchst mit Josef Vonbrül bereits in das 14. Jahr. Zusätzlich steht für Interessierte Nordic Walking auf dem Programm. Abhilfe bei Rückenproblemen und Haltungsschwächen, wichtige Vorsorge und Vitaltraining, Unterstützung bei stressbedingten Krankheiten – Teilnehmerinnen und Teilnehmer jeder Altersgruppe schätzen das Angebot. Jede Trainingseinheit dauert 55 Minuten. „Immer wieder sagen mir Teilnehmerinnen und Teilnehmer, wie gut es ihnen tut, einmal in der Woche gezielt zu trainieren. Manche Beschwerden kann man so in den Griff bekommen.“ Josef Vonbrül, Heilmasseur und Rückenschullehrer aus Dornbirn, hört immer wieder begeisterte Kommentare, auch von Schwangeren bzw. Müttern nach der Geburt.
Josef Vonbrül, Fachinstitut für Massage und Sporttherapie Dornbirn, Webergasse 15/9 Telefon: 05572/372881 Internet: www.bodymotivation.at Übungen mit dem elastischen Theraband in der Volksschule Kirchdorf. Vorne Rückenschullehrer und Heilmasseur Josef Vonbrül. Vonbrül: „Ab Herbst wird deshalb neu insgesamt zwölfmal geturnt statt wie bisher nur zehnmal.“ Körpertraining, mit dem vor allem tief liegende, kleine, aber meist schwächere Muskelgruppen angesprochen werden. Gerade sie sorgen für eine korrekte und gesunde Körperhaltung. Josef Vonbrül ist ausgebildeter Instruktor für Body Balance Pilates®.
Pilates-Übungen
In das Konzept des Haltungsturnens sind auch Übungen nach der Methode Pilates eingebaut. Dabei handelt es sich um ein ganzheitliches
Neu: 12 Termine
Viele Haltungsturner wünschen sich ein umfangreicheres Angebot. Josef
Ab 7. September 2009
Haltungsturnen (jeweils 12 Termine á 55 Minuten) in Höchst in der Volksschule Kirchdorf ab: Montag, 07. 09., 18:00 Uhr Weitere Termine: Montag, 07.09., 19:00 Uhr (Turnhalle Nord) Mittwoch, 09.09., 08:30 Uhr (Turnhalle Süd) Mittwoch, 09.09., 09:30 Uhr (Turnhalle Süd) Mittwoch, 09.09., 18:00 Uhr (Turnhalle Süd Mittwoch, 09.09., 19:00 Uhr (Turnhalle Süd) Kosten: € 72,- (inkl. MwSt.) Sonderkonditionen für die Mitarbeiter der Fa. Julius Blum GmbH Kursanmeldung: Barzahlung bei Kursbeginn bzw. Überweisung bis 03.09.2009 an Josef Vonbrül, Konto 00300022209, Sparkasse Dornbirn-Rohrbach, BLZ 20602 Info: Gerhard Böhler, Gemeindeamt, Tel. 7907-26
Josef Vonbrül bietet bei Interesse in Höchst auch wieder Nordic Walking an. Im Bild eine Höchster Gruppe bei Dehnungsübungen. Weitere Informationen beim Haltungsturnen.
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aks Kleeblatt: Gesund, lebensfroh und aktiv ins Alter
Sie sind über 60, aktiv und rüstig und wollen, dass das noch lange so bleibt? Dann ist das Kleeblatt der aks Gesundheitsvorsorge genau das Richtige für Sie! Dort erfahren Sie, was Sie selbst im Alltag tun können, um noch lange vital und fit zu bleiHerlinde Moosben. mann: „Mehr eigentFreude am Leben Denn bis ins hohe Alter lich ist dafür gar nicht viel durch eine persönliche Beratung nötig. So sinkt zur Steigerung der beispielsweise mit jedem Kilo Lebensqualität.“ weniger das Diabetes-Risiko bei Übergewicht um 16 Prozent. Kommen Sie auf die Kleeblatt Veranstaltung und Sie erfahren mehr! Das aks Fachteam, bestehend aus einem Arzt, einer Psychologin und einem Sport- und Ernährungswissenschafter, informiert Sie im Rahmen der vierstündigen Ve r a n s t a l t u n g darüber, was Sie in den Bereichen Bewegung, Ernährung, Soziales und medizinische Vorsoge tun können, um möglichst lange gesund und aktiv zu sein. Sie erhalten eine genau auf Sie abgestimmte Beratung. Alles wird zusammengefasst in einem persönlichen Schreiben an Sie.
Bürgermeister Werner Schneider: „Gesundheit und dadurch Mobilität bis ins hohe Alter zu erhalten ist uns ein wichtiges Anliegen. Die Gemeinde Höchst unterstützt deshalb diese Aktion mit 50 % Die Gemeinde der Kosten.“ Höchst und die aks Gesundheitsvorsorge unterstützen Sie dabei!
Mit dem Kleeblatt gesund und lebensfroh ins Alter. (Foto: Image-Source)
Kleeblatt Höchst
Mittwoch, 4. November 2009 8:30 bis 13:00 Uhr Alte Schule, Höchst Kosten: € 10,-- Selbstbehalt Anmeldeschluss: 30. Oktober 2009
Tun Sie etwas für Ihre Gesundheit und melden Sie sich gleich an. Anmeldung und Information Gemeindeamt Höchst Frau Reingard Adenberger Telefon 05578 / 7907-25 in Höchst abgehalten wurde. Sie wirkt bei verschiedenen Erkrankungen besonders positiv. „Die Hippotherapie ist eine hervorragende Ergänzung zur Physiotherapie und ist für die Kinder zudem mit viel Spaß verbunden“, so Astrid Rützler, Bereichsleiterin der aks Kinderdienste. Die Kinder können auf dem Rücken der Pferde wieder „ins Gleichgewicht“ kommen. „Unser besonderer Dank gilt den SponsorInnen, ohne die diese Sommeraktivitäten nicht möglich wären.“ aks Sozialmedizin, Kinderdienste Rheinstr. 61, 6900 Bregenz Tel. 055 74 / 202-0
Auf dem Rücken der Pferde
Intensiv-Therapieangebote stehen im Mittelpunkt der Sommeraktivitäten der aks Kinderdienste. Besonders beliebt bei den Kindern ist die Hippotherapie, die zu Ferienbeginn für elf Kinder im Reitstall
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Konzert „Bliss“ – Faszination Stimme
Freitag, 18. September 2009, 20 Uhr, Pfarrzentrum
Die stimmgewaltige sechsköpfige A-Cappella-Formation aus der Schweiz mit Rheintaler Wurzeln begeistert das Publikum mit ihrem Programm „SuperStern“. Kaum zu glauben, dass Songs wie U2s „With Or Without You“, die „W.Nuss vo Bümpliz“ oder die Tears For Fears-Hymne „Shout“ ganz ohne instrumentale Unterstützung auskommen. Das Programm „SuperStern“ schmeckt allen, ob Frau oder Mann, ob Jung oder Alt, ob Romantiker oder Abenteurer, ob Klassiker oder Rocker. „SuperStern“ hat das gewisse Etwas, das nach mehr verlangt und süchtig macht. Die Bliss-Sänger schlüpfen in diverse Rollen und tischen ihrem Publikum als Cateringexperten unvergessliche Vokal-Schmankerl mit feinsten ComedyZutaten auf.
Die Band: Bruno Galliker, Claudio Tolfo, Christian Hiesch, Lukas Hobi, Matthias Arn und Tom Baumann. Eintritt: VV € 10,-- bzw. AK € 12,--
Konzert Männergesangverein „Die Kärntner in Vorarlberg“
Leitung: Helgar Brunner
Gastchor „Nofler Dreigesang“
Leitung: Marianne Zerlauth Der Nofler Dreigesang (Bild links) mit den Mitgliedern Hildegard Müller (Sopran), Cornelia Allgäuer (Sopran) und Marianne Zerlauth (Alt) kommt aus Feldkirch. Ihr breit gefächertes Repertoire umfasst das alte und neue Vorarlberger Volkslied, alpenländische Volkslieder aus verschiedenen Ländern, sowie geistliches Liedgut. Durch zahlreiche Rundfunkaufnahmen und Auftritte in Fernsehsendungen hat sich die Gruppe einen Namen gemacht. Eintritt: VV € 10,-- bzw. AK € 12,--
Samstag, 10. Oktober 2009, 20 Uhr, Pfarrzentrum
Das Kärntnerlied ist durch seine Herzhaftigkeit und gefühlvolle Ausdrucksweise wohl einzigartig in Österreich. Die darin steckenden Geschichten über Liebe, Tod und Leidenschaft, über das „Diandle“ und die „Hoamat“, werden dem Zuhörer mit viel Gefühl nahe gebracht und erzählt. Der Männergesangverein „Die Kärntner in Vorarlberg“ (Bild rechts) hat es sich zur Aufgabe gemacht, dieses Liedgut zu pflegen und konnte diese Heimatverbundenheit in zahlreichen Konzerten im In- und Ausland, u. a. bis nach Amerika, zum Ausdruck bringen.
Vorverkaufsstelle
für die Veranstaltungen des Kulturreferates: Gemeindeamt Höchst, Zi. 12 (Frau Adenberger und Frau Brunner, Tel. 7907-25 bzw. 7907-23) E-Mail: kultur@hoechst.at, online: www.hoechst.at und bei allen Raiffeisenbanken
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Offene Jugendarbeit Höchst
Viele verschiedene Jugendliche sorgen für Abwechslung und Vielseitigkeit im Jugendtreff Chillout, der vom gemeinnützigen Verein „Offene Jugendarbeit Höchst“ geführt wird. Das Angebot richtet sich nach den Wünschen der Jugendlichen und Partizipation steht im Mittelpunkt. Die Ideen reichen von Verbesserung der Jugend-Infrastruktur in der Gemeinde bis hin zur Organisation und Durchführung von Projekten und Veranstaltungen aller Art. Aufgabe der Offenen Jugendarbeit ist es, am Puls der Jugend zu bleiben und deren Interessen zu vertreten, aber auch Jugendliche zu erreichen, die sich am Rande der Gesellschaft bewegen und versuchen, sie zu integrieren. Die JugendarbeiterInnen stehen zur Beratung zur Verfügung, organisieren Veranstaltungen in Kooperation mit den Kids, haben ein offenes Ohr für Wünsche und Mitgestaltung im Jugendhausalltag, helfen bei Bewerbungsschreiben und Lehrstellensuche und sind Ansprechpersonen in Krisen und bei Konflikten. Weiters bemüht sich die Offene Jugendarbeit Höchst darum, Unterstützung beim Streben nach Bildung und Arbeit anzubieten und Integrationsarbeit für eine multikulturelle Gesellschaft zu betreiben, mit dem Ziel, die Einzelnen in ihrer Entwicklung zum mündigen Erwachsenen hinzuführen. Wer irgendwo mitmachen will, kann sich jederzeit im Jugendtreff erkundigen. Die genauen Öffnungszeiten stehen auf unserer Homepage und sind beim Jugendhaus ausgehängt. Der Tätigkeitsbericht 2008 gibt weitere Auskunft über die tägliche Arbeit und das abwechslungsreiche Programm der Offenen Jugendarbeit Höchst. Zu finden auf der Homepage der Offenen Jugendarbeit Höchst, Bereich „Download“. www.chillout-hoechst.com Die Offene Jugendarbeit Höchst bedankt sich herzlich bei der Gemeinde Höchst für die großartige Unterstützung und gute Zusammenarbeit. Nach wie vor gilt das Angebot an alle Jugendlichen aus Höchst, die Räumlichkeiten für eine Party zu mieten. Einfach im Jugendtreff Chillout vorbei schauen oder über die Homepage in Kontakt treten. Mag. Sebastian Spiegel Offene Jugendarbeit Höchst
Streetsoccerplatz
Der Streetsoccerplatz hinter der Rheinauhalle wurde soeben fertig gestellt und kann benutzt werden. Die Jugendlichen vom Chillout haben beim Streichen der Banden mitgeholfen (oben). Die Errichtung erfolgte über den Bauhof, bei dem wir uns herzlich für die perfekte Arbeit bedanken wollen, ebenso bei der Gemeinde Höchst für die Umsetzung des Projekts „Jugend Kultur- und Sportplatz“. Im Zuge des „Girlsday“ hat Lara ihrem Papa Markus Hämmerle beim Bau des Streetsoccer-Platzes geholfen. Auf dem Foto unten Lara, Papa Markus Hämmerle und Walter Brunner.
Ab September geöffnet
Der Jugendtreff Chillout ist ab September wieder für alle Höchster Jugendlichen zu den normalen Öffnungszeiten da: Montag, Mittwoch, Freitag 15 bis 21 Uhr Jeden Mittwoch Breakdance Workshop von 17 bis 19 Uhr Jeden Donnerstag Mädchengruppe von 17 bis 21 Uhr Jeden 2. Sonntag Tischfussballworkshop von 15 bis 19 Uhr Parties, Konzerte, Events und andere Workshops laut Aushang und im Internet auf www.chillout-hoechst.com
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Zentrumsentwicklung Höchst
mit Betriebs- und Gestaltungskonzept der Landesstraßen
Dieses für die zukünftige Entwicklung unserer Gemeinde so wichtige Thema wurde von der Firma Metron bearbeitet. Die Gemeindegremien haben an diesem Projekt mitgewirkt und darüber hinaus wurden die Höchsterinnen und Höchster in drei Workshops in den Planungsprozess mit einbezogen. Ich möchte mich an dieser Stelle bei der Firma Metron, allen politischen Mandataren und bei allen Höchsterinnen und Höchstern für die Mitarbeit bedanken. nungsverfahren „Mobil im Rheintal“ einzubringen. Dies ist bereits geschehen – wir haben den MetronBericht schon an die damit befassten Stellen weitergeleitet. Darüber hinaus gilt es aber kurz- und mittelfristige Zwischenlösungen anzustreben. Hier werden wir mit dem Land Vorarlberg entsprechende Gespräche führen. bis Gemeinde, Gemeinde bis Alte Schule und Gemeinde bis Zollamt betrachtet. Im Zentrum sind von besonderer Bedeutung die Gestaltung der Straßenräume, die zukünftige Verbauung in diesem Gebiet, die Flächenwidmung und das Angebot an Parkplätzen. Aus all den genannten Überlegungen gibt es auch Vorschläge für Umsetzungsmaßnahmen:
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Gesamtkonzept Gemeinde
Im Gesamtkonzept wurden die Möglichkeiten der Verbesserung des Bahnverkehrs besonders betrachtet, etwa eine Vertaktung zwischen St. Margrethen und Bregenz mit verbesserten Anschlussmöglichkeiten von Höchst nach St. Margrethen und Lustenau. Beim Landbus sollte ebenfalls an eine grenzüberschreitende Verbindung gedacht werden. Im Bereich Fuß- und Radverkehr wird speziell eine eigene Brückenverbindung nach St. Margrethen zu überlegen sein und die Situation beim Zollamt mit der Radwegquerung muss unbedingt verbessert werden.
Bestandsanalyse
Die umfangreiche Bestandsanalyse umfasste die Bereiche Bebauungsentwicklung, räumliche Entwicklung, Verkehrsaufkommen und Verkehrsströme, Zoll mit Verbindung in die Schweiz, Situation des öffentlichen Personennahverkehrs, Fuß- und Radwegeverbindungen und Parkmöglichkeiten.
Zusätzliche Querungshilfen im Bereich Schwanen bis Gemeindeamt Markierung einer Kernfahrbahn in der Brugger Straße Verbesserungen im Bereich Gemeindeamt bis Zollamt Umgestaltung der Querungsstelle des Rheinauweges beim Zollamt
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Transitverkehr
Zum Transitverkehr durch Höchst wurden verschiedene Lösungsvarianten eingebracht und bewertet. Nach dem endgültigen Aus für die S 18 gilt es nun, unsere Überlegungen im konsensorientierten Pla-
Viele andere Verbesserungen hängen sehr stark von einer Regionallösung für die Verkehrsproblematik im Rheintal ab. Die Gemeinde Höchst wird sich an diesem Planungsprozess sehr intensiv beteiligen. Darüber hinaus wird es unsere Aufgabe sein, in Verhandlungen mit dem Land und den benachbarten Gemeinden mögliche Verbesserungen laufend umzusetzen. Den Gesamtbericht der Firma Metron „Zentrumsentwicklung mit Betriebs- und Gestaltungskonzept der Landesstraßen“ können sie unter www.hoechst.at einsehen. Bürgermeister Werner Schneider
Gesamtkonzept Zentrum
Zum Gemeindezentrum wurden die Bereiche Schwanenkreisverkehr
Gemeindeamt
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Eine Variante für unser Ortszentrum: Ein Kreisverkehr vor dem Gemeindeamt.
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deale Grundlagen für die Erarbeitung des nächsten Fahrplanes von Bus und Bahn bot der Stammtisch der Rheindeltagemeinden in Höchst. Es gab Lob für verschiedene Neuerungen sowie Anregungen, die eine noch bessere Akzeptanz der öffentlichen Verkehrsmittel bringen sollen. Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus den drei Rheindeltagemeinden wurden von Bürgermeister Werner Schneider im Pfarrzentrum begrüßt. Sie besprachen einen Abend lang Erfahrungen mit Bus und Bahn und machten eine Reihe von Anregungen. Etliche der berechtigten Wünsche können mit der nächsten Fahrplanumstellung berücksichtigt werden.
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Weitere Verbesserungen beim öffentlichen Personennahverkehr geplant.
Bus & Bahn sollen noch attraktiver werden
„Die rege Beteiligung am Stammtisch bietet beste Grundlagen für die Fahrplanklausur, die auf 1. September einberufen ist“, so Bürgermeister Werner Schneider. Einige besonders wichtige Anregungen sind bereits umgesetzt bzw. zugesagt. So bleibt die Schnellverbindung zwischen den Bahnhöfen Lustenau und Dornbirn aufrecht, der Probebetrieb hat sich bewährt. Ein weiteres Anliegen der Busbenützer aus dem Rheindelta ist eine raschere Verbindung zwischen Höchst und Bregenz. Beim Stammtisch wurden die „Rundfahrten“ durch Hard kritisiert, die viel Verzögerung bringen. Künftig wird wieder ein eigener Bus über die L202, Rheinstraße fahren, ohne durch Hard zu kurven.
Busse oft überfüllt
Manche Linien sind zu den Stoßzeiten allerdings hoffnungslos überfüllt, besonders dann, wenn auch viele Schüler mitfahren. Immer wieder kam auch der Wunsch nach einer Bahnverbindung LustenauDornbirn über Lauterach zur Sprache. Auch ein Taktverkehr zwischen St. Margrethen bzw. Rheineck Richtung Bregenz wird angeregt. Besonders wichtig sind die Anchlüsse, die besonders wegen Stau auf den Straßen oft nicht klappen (Bus und Bahn).
Lob für Ortsbus Höchst
Lob gab es beim Stammtisch für verschiedene Neuerungen wie den Ortsbus Höchst 52a oder das Nachtbusangebot.
Gelenksbusse werden eingesetzt
Auf das Problem der übervollen Busse hat der Landbus Unterland bereits reagiert. So fahren zu Stoßzeiten beim Ortsbus 52a etwas größere Busse, auf anderen Strecken (Linie 50) ist der Einsatz von Gelenksbussen geplant. Allerdings muss bei sämtlichen Verbesserungswünschen auch die Frage der Wirtschaftlichkeit berücksichtigt werden, wie Vertreter des ÖPNV und der Gemeinden betonten.
Rege Beteiligung am Rheindelta-Stammtisch zu den Themen Bus & Bahn.
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Gemeinde Info HÖCHST
Neues aus unserem Altenwohnheim
Liebe Höchsterinnen und Höchster, ich freue mich, dass ich mich Ihnen in dieser Ausgabe der Gemeinde Info Höchst vorstellen kann. Mein Name ist Manfred Zumtobel. Ich bin seit 26 Jahren in Vorarlberg im Sozial- und Gesundheitsbereich beratend tätig und seit 1. Jänner dieses Jahres Geschäftsführer der Benevit Pflegemanagement Gesellschaft. Ich habe diese Funktion in einer schwierigen Phase des Unternehmens übernommen, bin aber voller Zuversicht, dass wir in Zukunft unserem Namen Benevit, der ja „gutes Leben“ bedeutet, sehr gerecht werden. Ein gutes Leben sollen vor allem unsere Bewohnerinnen und Bewohner haben, die nach einem arbeitsreichen Leben als Besucher einige WoDipl.-Ing. chen bei uns Manfred Zumtobel verbringen Geschäftsführer oder ganz ins von Benevit Wohnheim gezogen sind. Ein gutes Leben sollen aber auch unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben, die ihre oft sehr schwierige Arbeit gewissenhaft und mit viel Liebe und leisten. Ich werde alles in meinen Kräften stehende tun, damit unser Unternehmen diesem Anspruch gerecht wird. An dieser Stelle danke ich Bgm. Werner Schneider und allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Gemeinde, die uns so gut unterstützen. Sie geben uns das gute Gefühl, dass sie das Altenwohnheim gemeinsam mit uns „tragen“. Ich grüße Sie herzlich, Manfred Zumtobel
Unsere neue Heim- und Pflegedienstleiterin
In den letzten Monaten hat sich in unserem Altenwohnheim viel getan. Die Arbeit in einem Pflegeheim ist für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter oft nicht einfach und erfordert eine qualifizierte Pflege und Betreuung sowie eine umsichtige Führung. Benevit und die Gemeinde arbeiten intensiv daran, dass sich die Bewohnerinnen und Bewohner in uns e r e m H e i m w o h l fühlen DGKS Sylvia Dietrich, Heim- k ö n n e n und die und PflegeMitardienstleiterin im Altenwohn- b e i t e r ein gutes heim Umfeld für ihre Arbeit vorfinden. Benedikt Huter hat uns als Heim- und Pflegedienstleiter im letzten Monat verlassen, um in der Ausbildung von Pflegekräften tätig zu werden. Wir danken ihm für seinen großen Einsatz und seine menschliche Art, Probleme zu lösen. Nachdem sich seine Nachfolgerin, DGKS Sylvia Dietrich nun eingearbeitet hat, freuen wir uns, sie Ihnen als neue Heim- und Pflegedienstleiterin vorzustellen. Frau Dietrich ist diplomierte Gesundheits- und Krankenschwester und eine erfahrene Führungskraft in der Pflege. Sie hat vorher als Leiterin einer großen Station im Pflegeheim Tschermakgarten in Bregenz gearbeitet.
Informationen für Angehörige von HeimbewohnerInnen
Altenwohnheim Höchst – Informationsstelle für Angehörige von Heimbewohnern Frau Herlinde Moosmann steht Ihnen gerne für Ihre Wünsche, Anregungen und Beschwerden im Zusammenhang mit der Unterbringung Ihres Angehörigen im Altenwohnheim Höchst nach telefonischer Terminvereinbarung (Tel. 0664/2409647) zur Verfügung. Sie können Frau Moosmann selbstverständlich Ihre Wünsche, Anregungen und Beschwerden auch schriftlich mitteilen. Herlinde Moosmann ist seit vielen Jahren Gemeinderätin für die Bereiche Familie und Soziales in Höchst. Herlinde Moosmann Holderbaum 4 6973 Höchst Tel. 0664/2409647 Mail: moosmann.h@gmx.at
Gemeinde Info HÖCHST
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Die Gäste folgten der Einladung der „Benevit-Linedancers“ und nahmen am Schnellkurs teil.
Tolles Sommerfest beim Altenwohnheim
Bewohner, Angehörige, Mitarbeiter, Gemeindemandatare und Gemeindemitarbeiter sowie viele Freunde des Altenwohnheims haben sich im Juli auf dem Sommerfest vergnügt. Bürgermeister Werner Schneider, Gerhard Vonach von der Benevit Geschäftsleitung und Sylvia Dietrich begrüßten die Gäste. Im Laufe des Nachmittags waren insgesamt etwa 120 Personen da, die sich unterhielten, lachten, tanzten und das hervorragende Buffet genossen. Für die gute Stimmung sorgte das Blum-Trio, das gegen 23 Uhr seine Instrumente noch einmal auspackte und weiter musizierte. Viel Applaus erhielten die Benevit Linedancers, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus den Benevit Heimen. Nach ihrer Show-Einlage holten sie die Besucher auf die Tanzfläche und gaben einen Schnellkurs in Linedance.
Enkelin und Opa genießen das Fest (links). Musik mit dem Blum-Trio (Mitte). Beste Stimmung im Festzelt (rechts).
Rheindelta saniert
Das Rheindelta soll die Möglichkeiten der Sanierung älterer Bausubstanz noch besser als bisher nützen. Das ist das Ziel einer gemeinsamen Initiative unter dem Titel „Rheindelta saniert“. Die erste Besprechung fand unter Leitung von GR Mag. Ferdinand Lerbscher bereits statt. Ziel ist es, interessierte Bürgerinnen und Bürger in Höchst, Fußach und Gaißau gezielt auf die Möglichkeiten aufmerksam zu machen, die sich mit der Sanierung ergeben können. Neben den aktuellen Fördermaßnahmen sind es vor allem auch Chancen zur Einsparung von Energie sowie eine Verbesserung der Wohnqualität älterer Objekte. Geplant ist eine Aktionswoche „Info-point Energieberatung in der Gemeinde“. Im Gemeindeblatt sollen laufend entsprechende Beiträge geschaltet werden, um das Interesse zu we-
cken. Ebenso ist eine Handwerksausstellung im Rheindelta angedacht. Der genaue Termin dafür muss noch gefunden werden.
Hilfe beim „Papierkrieg“
Ob es um Anträge auf Förderungen geht, um die erforderlichen Genehmigungen und Abklärungen – immer wieder ist festzustellen, dass dieser Aufwand abschrecken kann. Deshalb wird durch die Gemeinden Hilfestellung angeboten. Die Aktion soll im Rheindelta bis Dezember 2010 laufen.
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Gemeinde Info HÖCHST
Empfang: Neue Höchsterinnen und Höchster begrüßt
Eine besonders angenehme Atmosphäre zeichnete den Empfang aus, zu dem die Gemeinde alle Personen und Familien eingeladen hatte, die seit 2008 in Höchst zugezogen sind. Die rund 50 neuen Höchsterinnen und Höchster wurden von Bürgermeister Werner Schneider herzlich willkommen geheißen. Politikerinnen und Politiker aller Fraktionen bewirteten die Gäste. Moderatorin Heidi Schuster-Burda stellte zahl-
Das kalte Buffet kam beim Empfang ebenso an wie das umfassende Informationsangebot von Gemeinde und Vereinen. reiche Aspekte von Höchst vor, 20 Ortsvereine präsentierten ihr vielfältiges Angebot. Ein Imbiss, organisiert vom Blahahof, erfreute die Gäste, die Band „Fourmat“ sorgte für einen angenehmen musikalischen Rahmen. Die Eingeladenen schätzten die Möglichkeit, ihre neue Wohngemeinde auf diese Weise umfassend kennenzulernen und nutzten die Gelegenheit zu vielen Gesprächen und Kontakten.
Moderatorin Heidi Schuster-Burda bei einem Interview
Spielen, basteln, Autorennen – viel Spaß bei der Ferienbetreuung.
Ferienbetreuung für Schulkinder
Dieses Jahr findet zum ersten Mal eine Ferienbetreuung für Volksschulkinder der Rheindeltagemeinden Höchst, Fußach und Gaißau in der Volksschule Kirchdorf in Höchst statt. Das Angebot wird sehr gut angenommen, es kommen täglich zwischen 10 und 20 Kinder. Die Betreuung wurde vom 13. Juli bis 24. Juli angeboten und aktuell wieder seit 17. August bis 4. September, Betreuungszeit ist jeweils von 07:00 bis 13:00 Uhr. Der Morgen startet sehr ruhig, die Kinder beschäftigen sich gerne mit Holzbausteinen und Lego, der Fußballtisch wird ständig bespielt, auch die Autos sind sehr beliebt, um damit Autorennen zu veranstalten. Rollenspiele, Hütten bauen und Bewegungsspiele kommen bei den Kindern ebenfalls gut an.
Eine willkommene Abwechslung und auch Lieblingsbeschäftigung aller Kinder ist das Basteln mit verschiedensten Materialien wie Holz, Papier, Stoffen, Naturmaterialien, Ton und Perlen. Daraus sind im Rahmen der Betreuung bereits Vogelhäuschen, Regale, Schachteln, Taschen usw. entstanden. Die Stimmung in der Ferienbetreuung ist ausgezeichnet und so ist es kein Wunder, dass alle Kinder am nächsten Tag wieder gerne die Betreuung aufsuchen.
Herausgeber und Verleger: Gemeinde Höchst, 6973 Höchst. Für den Inhalt verantwortlich: Bürgermeister Ing. Werner Schneider. Druck: Hechtdruck, Hard Grundsätzliche Ausrichtung: Informationen über das Geschehen in der Gemeinde Höchst