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Dokumente aus Höchst

Höchst Gemeinde Info 2010 12
Mit, 8. Juni 2011 |

Gemeinde Info HÖCHST Gemeinde Info .. www.hoechst.at – gemeindeamt@hoechst.at Aus dem Inhalt Büchereiprojekt Schülerbetreuung Jubilare bei der Feuerwehr Neuer Fahrplan Offene Jugendarbeit Sprachförderung 1 2 5 6/7 8/9 13 15 HOCHST Amtliche Mitteilung der Gemeinde Höchst – Nr. 25 – Dezember 2010 Ein Blick auf Höchst aus dem winterlich verschneiten Ried. Liebe Höchsterinnen und Höchster! Das Jahr 2010 gehört bald der Ve r g a n g e n h e i t an. Es war ein aktives Jahr für unsere Gemeinde mit großen Aufgaben, die in Angriff genommen wurden. Neben vielen Projekten, die in unserer Gemeinde anstehen, hatte die Zusammenarbeit im Rheindelta und darüber hinaus große Bedeutung. Der Neubau des Pflegeheimes, der Sozialsprengel Rheindelta oder die Energieregion Rheindelta sind nur die wichtigsten Bereiche, in denen sich viel bewegt hat. Wichtig für Höchst ist auch die Zusammenarbeit in Sachen Lärmschutz entlang der Schweizer Autobahn, wozu viel Vorarbeit geleistet wurde. So befinden wir uns auf einem guten Weg, das Jahr 2011 zu einem sehr erfolgreichen Jahr für die Gemeinde Höchst und die Region Rheindelta zu gestalten. Ein ganz besonderer Dank gilt all jenen Per- sonen, die weit über das normale Maß tätig waren, wie Vereinsfunktionäre oder viele Menschen, die ehrenamtlich in vielen Bereichen für unser Allgemeinwohl tätig sind. Ein herzliches Danke! Ich wünsche allen Höchsterinnen und Höchstern friedvolle und gesegnete Weihnachten und einen erfolgreichen Start in das Jahr 2011, verbunden mit Gesundheit und möglichst vielen positiven Erlebnissen. Ihr Bürgermeister Werner Schneider 2 Gemeinde Info HÖCHST Büchereiprojekt „Die ganze Welt“ „Die ganze Welt“ durften die Kinder des Kindergartens Oberdorf gemeinsam mit Heidrun Girardi und Margarete Veit-Ritter erleben. An fünf Nachmittagen erarbeiteten die beiden Mitarbeiterinnen der Bücherei mit unseren Kindern vielseitig, spielerisch, lustig, manchmal auch ernst und vor allem mit viel Engagement die Bilder aus dem Buch „Die ganze Welt“ (Verlag Gerstenberg). „Betrachten – Assoziieren – Erzählen und der Fantasie freien Lauf lassen. Die Bilder reihen sich aneinander, Details werden aufgenommen, verändert und weiterentwickelt. So entstehen endlose Geschichten: jede anders, jede einzigartig. Für Große und Kleine.“ So lebendig wie dieser Text aus dem Buch waren auch die Nachmittage für unsere Kinder. Sie konnten Sprache erleben, frei erzählen, Kunst betrachten, eigene Ideen einbringen und umsetzen. Die Bücherei wurde durch Heidrun und Margarete ein vertrauter Ort, an dem sich die Kinder sehr wohl fühlten. Wir Kindergartenpädagoginnen möchten uns ganz herzlich beim Team der Bücherei und vor allem bei Heidrun und Margarete bedan- Spannender Nachmittag in der Bücherei und Spielothek Höchst. Zitate der Kinder: „Am besten hat mir gefallen, dass wir mit den Kärtchen gespielt haben. Uns sind lustige Geschichten eingefallen!“ Lena „Mir hat am besten gefallen, die Bücher anzuschauen.“ Katarina Voller Interesse dabei ken, dass sie dieses besondere Projekt für unsere Kinder ermöglicht haben. Team Kindergarten Oberdorf „Lustig war’s und cool war’s! Heidrun und Margarete haben das lustig gemacht!“ Jakob Auch heuer übergab Filialleiter Raimar Grabherr einen Scheck in der Höhe von E 2.000,-- im Namen der Dornbirner Sparkasse an Bürgermeister Werner Schneider. Diese Weihnachtsspende geht direkt an bedürftige Einzelpersonen oder Familien in Höchst. Die Dornbirner Sparkasse erfüllt damit ihren Auftrag, das Gemeinwohl der Region zu unterstützen, in der sie tätig ist. Spielerisch vertraut werden mit der faszinierenden Welt der Bücher. Gemeinde Info HÖCHST 3 Die künftige Eisenbahnbrücke über den Rhein zwischen Lustenau und St. Margrethen wird bis Mitte 2013 fertiggestellt. Lustenau: Bau der Eisenbahnbrücke hat begonnen Mehr Schutz gegen Hochwasser, weniger Baulärm für die Anrainer und schnellere Zugfahrten durch die Modernisierung der Infrastruktur – das sind die Ziele beim Neubau der Rheinbrücke auf der Bahnstrecke zwischen Lustenau und St. Margrethen. Mit der Fundamentierung wurde inzwischen begonnen. Der Bogenteil der neuen Brücke wird 102 m lang und im Vergleich zur bisherigen Rheinbrücke um ca. 2 m angehoben. Insgesamt hat das Brückenbauwerk eine Länge von 275 m. Die Fertigstellung ist für Mitte 2013 geplant. Das Haupttragwerk der 1984 erbauten Rheinbrücke wird sorgsam entfernt und voraussichtlich bei Buchs wiederverwendet. Die Niederwasserperiode des Rheins wird für die Errichtung der ersten Tragwerke im Bereich des Rheinvorlandes ideal ausgenützt. Gearbeitet wird werktags zwischen 7 und 19 Uhr. Der verantwortliche Projektleiter Mag. Karl Hartleitner von der ÖBB-Infrastruktur AG ersucht zum Start der Vorarbeiten die Anrainer um Verständnis: „Wir wollen die Niederwasserperiode für unser Vorhaben im Bereich der Rheindämme ideal ausnützen. Bis zum Frühjahr sollen sechs Vorlandtragwerke fertig sein. Baustellenbedingt wird es zu Lärmentwicklungen kommen, dafür bitte ich schon jetzt um Verständnis.“ Gewählt wurde eine moderne Ausführung aus Beton und Stahl. Höchste Priorität erhalten im Bauprojekt die Hochwassersicherheit sowie ein optimaler Lärm- und Erschütterungsschutz für Anrainer. In den Rohbau der Brücke werden rund 11 Mio. € investiert. Mit den Bauarbeiten für die neue Eisenbahnbrücke wurde bereits begonnen. Spende der Noriker-Reiter Die Organisatoren des jährlichen Noriker-Ausrittes haben den Erlös der letzten Jahre (€ 800,--) dem Ortshilfswerk gespendet. Im Bild Manfred Melcher, Siegfried Barth jun., Silvia Barth und Bürgermeister Werner Schneider (von links) 4 Gemeinde Info HÖCHST Jubiläum 100 Jahre Pfarrkirche Höchst Vor einem halben Jahr endeten die Jubiläumsfestlichkeiten zum hundertjährigen Geburtstag unserer neubarocken Pfarrkirche St. Johann. Ein Fest lebt von Begegnungen. Eine Vielfalt von kulturellen und gesellschaftlichen Veranstaltungen wurden in diesem Zyklus angeboten und von sehr vielen Höchsterinnen, Höchstern und auch von auswärtigen Gästen sehr gerne angenommen. Alle kulturellen Events sind jedoch mit erheblichen Kosten verbunden. Dank des Engagements vieler kleiner und größerer Sponsoren und der Förderung von Gemeinde und Pfarre war es möglich, begleitet von überlegter Sparsamkeit, den Festkreis finanziell solide abzuschließen, sodass sogar Fördermittel nicht in Anspruch genommen werden mussten. Ganz besondere Freude bereitet es, den namhaften Betrag von € 27.000,- dem MMM Orden (Medical Missionaries of Mary) aus dem Sozialprojekt des Kirchenjubiläums zur Verfügung stellen zu können. 6973 Höchst, HYPO, BLZ 58000, Kontonummer 513 354 169, Kennwort: 100 Jahre Pfarrkirche Höchst, Sozialprojekt Abakaliki. Ein ganz großes Dankeschön allen Sponsoren, Spendern und Förderern, durch deren Unterstützung die Jubiläumsaktivitäten ermöglicht wurden, der Gemeinde Höchst, den vielen Helferinnen und Helfern und allen mitwirkenden Vereinen für ihr tolles Engagement. Ohne das gemeinsame Zusammenwirken wäre der spirituelle, kulturelle, gesellschaftliche und finanzielle Erfolg der 100-Jahr-Jubiläumsfeierlichkeiten einfach nicht möglich gewesen! Vielleicht ist es durch die vielen Aktivitäten im Jubiläumsjahr auch gelungen, in unserer Pfarrgemeinde das christliche Miteinander zu stärken, zu erneuern und zu bewegen. OSR Herbert Huber Sozialprojekt „Abakaliki“ Dieses gespendete Geld wird von den Schwestern dazu verwendet, um für vorerst neun Familien von Lepra- LangzeitpatientInnen Unterkünfte in Abakaliki / Nigeria zu bauen. Damit kann diesen bedauernswerten Menschen ein wenig Licht, Freude, neue Hoffnung und Menschenwürde geschenkt werden. Freude, die wir in Höchst erleben durften, kann damit mit notleidenden Menschen geteilt werden. Ein Sprichwort meint dazu: Geteilte Freude ist doppelte Freude! Das Spendenkonto bleibt jedoch noch geöffnet: Pfarramt St. Johann, Die durch Laserlicht angestrahlte Kirche – einer der vielen Höhepunkte im Jubiläumsjahr „100 Jahre Pfarrkiche Höchst“. Gemeinde Info HÖCHST 5 Schülerbetreuung Höchst Gerne nehmen die Eltern die Schülerbetreuung an den Höchster Volksschulen in Anspruch. Täglich treffen sich dort 10 bis 25 Kinder zum Spielen, Hausübungen machen oder Basteln. Manche brauchen auch einfach mal nur eine Pause und liegen in die Hängematte oder auf dem Sofa . . . Je nach Jahreszeit werden von den Schülerbetreuerinnen entsprechende Bastelmöglichkeiten und Spiele angeboten. Momentan dekorieren und gestalten die Kinder fleißig Weihnachts-Gestecke und Basteleien, welche sie auch gleich mit nach Hause nehmen dürfen. Natürlich gibt es auch draußen Spaß im Schnee. Zur Mittagszeit werden wir in der Mittelschule von der Altersheim-Küche täglich mit Suppe und Hauptspeise verwöhnt. Nach dem Essen besuchen wir manchmal die Altersheimbewohner und deren Haushund „Miko“ oder es geht gleich auf den Spielplatz zu den Schaukeln und Wippen. Wir Betreuerinnen gestalten das Tagesprogramm flexibel und versuchen, den Wünschen der Kinder gerecht zu werden. Einen starken Rückhalt bietet uns dabei auch die Schule, die uns bei unserer Arbeit immer unterstützt. Wir informieren Sie gerne über unsere Angebote: Ihre Schülerbetreuerinnen vor Ort oder: w w w. v e re i n - t a g e s b e treuung.at bzw. E-Mail an m.kernbichler@vtb.at Ferienbetreuung für Volksschüler Die Ferienbetreuung in den Rheindeltagemeinden Höchst, Fußach und Gaißau wurde auch in diesem Jahr von den Eltern bzw. Kindern sehr gerne in Anspruch genommen. So kamen diesen Sommer täglich ca. 10 bis 20 Kinder in die Volksschule Kirchdorf in Höchst, um zu basteln, spielen und werken. Zu einem wöchentlichen Fixtermin wurde der Besuch der Bücherei/Spielothek. Dort konnten interessante Spiele, Bücher und lustige Fortbewegungsmittel ausgeliehen werden. Auch ein Ausflug zum Reitstall Rheinau und dem angrenzenden Spielplatz stand auf dem Programm. Eine Kirchturmbesichtigung mit Mesner Otto Nigsch rundete das Programm der SommerFerienbetreuung 2010 ab. Das Angebot der Schülerbetreuung während der Ferien umfasst die Sommer-, Herbst-, Semesterund Osterferien. Die Volksschulkinder werden in der Zeit von 7:00 bis 13:00 Uhr betreut und können entweder gleich eine warme Mahlzeit mitbestellen oder selbst eine Jause mitbringen. Anmeldeformulare erhalten die Kinder/Eltern von den jeweiligen Lehrpersonen an ihrer Schule. Zeit für die Hausübungen Weitere Informationen: www.verein-tagesbetreuung.at E-Mail an: m.kernbichler@vtb.at Weit reicht der Blick vom Höchster Kirchturm. Die Kinder basteln Weihnachtsgestecke. 6 Gemeinde Info HÖCHST Ortsfeuerwehr Höchst ehrt ihre Jubilare Beim 115. Kameradschaftsabend der Feuerwehr Höchst konnte die Wehr eine Reihe von Feuerwehrmännern für ihre langjährige aktive Mitgliedschaft ehren. Kommandant Reinhard Gassner begrüßte dazu zahlreiche Gäste. Im Rahmen des Abends wurde Daniel Nagel in den Aktivstand der Feuerwehr Höchst übernommen. Armin Schneider, Bernhard Ruepp, Wolfgang Schneider und Mario Bonetti legten nach langer und verdienstvoller Tätigkeit ihre Ämter in jüngere Hände. Als Dank und Anerkennung ihrer Dienste erhielten sie jeweils einen Gutschein für ein genussvolles Wochenende zusammen mit ihren Partnerinnen. Helgar Hörfarter ist im Jahr 1985 der Wehr beigetreten und hat zahlreiche Wettkämpfe im In- und Ausland erfolgreich absolviert, ebenso verschiedene Kurse an der Landesfeuerwehrschule. Seit heuer ist Helgar Kommandantstellvertreter und für die Koordination der Schulungen unserer Wehrmänner zuständig. Wilfried Leitner ist 1995 der Wehr Höchst beigetreten, nachdem er bereits 1974 der Lustenauer Wehr angehörte und anschließend weitere Jahre in der Wehr seines Heimatortes Umhausen Dienst tat. Zahlreiche Kurse und manche Wettkämpfe hat Wilfried in dieser Zeit absolviert. Er ist als Funktechniker und EDV-Administrator bei der Wehr tätig. er zum Gerätewart und Ausschussmitglied befördert. 21 Jahre lang bekleidete Helmut dieses Amt. Peter Blum absolvierte ebenfalls in seiner 40jährigen Zugehörigkeit zahlreiche Wettkämpfe und Kurse und war von 1978 bis 1986 als Gruppenkommandant und dann bis 1998 als Zugskommandant in der Wehr verantwortlich, somit war er auch 22 Jahre Ausschussmitglied. 50 Jahre Erich Dreher trat 1960 der Wehr bei und hat unzählige Veranstaltungen mit organisiert. Erich nutzte in seiner Freizeit jede Gelegenheit, Preise für unsere Feuerwehrveranstaltungen zu sammeln. Josef Dullnig trat bereits 1960 der Feuerwehr in seinem Heimatort Oberndorf bei und kam 1962 zu uns. Nach der Absolvierung von einigen Kursen war er bei der Wehr Höchst als Maschinist und Fahrer eingeteilt. Er fuhr zahlreiche Einsätze mit unseren Fahrzeugen stets ruhig und gewissenhaft. 25 Jahre Jürgen Grubmüller ist ein besonders kompetenter Feuerwehrmann. Mit 16 Jahren der Wehr beigetreten, erwarb er sich in zahlreichen Schulungen und Kursen ein beträchtliches Wissen für den Feuerwehrdienst. Jürgen ist seit zehn Jahren Ausschussmitglied in unserer Wehr und gleichzeitig Kommandant der Betriebsfeuerwehr Blum. 40 Jahre Fred Oberhammer trat 1970 der Wehr bei und hat an zahlreichen Wettkämpfen erfolgreich teilgenommen. Er hat manche Veranstaltung organisiert und war immer da, wenn man ihn brauchte. Helmut Oberhammer kam ebenfalls 1970 zur Wehr und schon bald, nach Absolvierung von verschiedenen Kursen und Wettkämpfen, wurde 60 Jahre „Mahlers Albe“, wie Albert Brunner in Höchst genannt wird, trat bereits Die geehrten Höchster Feuerwehrjubilare mit ihren Gattinnen und den Ehrengästen. Gemeinde Info HÖCHST 1945 der Wehr bei, machte aber eine 5-jährige Pause, als er in Australien sein Glück suchte. Albert war von 1976 bis 1985 Feuerwehrkassier und Ausschussmitglied. Er bekleidete auch viele Jahre das Amt des Feuerwehrfähnrichs. Albert versäumt noch heute keine Übung. Hans Hörfarter ist seit 1950 ein zuverlässiger Kamerad, der in jungen Jahren bei keiner Übung und natürlich bei keinem Einsatz fehlte. An seinem damaligen Arbeitsplatz hatte er stets eine zweite Einsatzbekleidung, damit er im Ernstfall schneller ausrücken konnte. 7 Dank und Anerkennung Abschnittskommandant Armin Schneider überbrachte die Grüße der Landesregierung und nahm die Ehrungen vor. Bürgermeister Werner Schneider gratulierte den Jubilaren und dankte im Namen der Gemeinde Höchst für die stets bewiesene Einsatzbereitschaft. Zahlreiche weitere Ehrengäste schlossen sich den Glückwünschen an, unter anderem Fahnengota Ursula Schneider. Schließlich wurde zum Buffet geladen, das Berufsfischer Peter und Anita Nagel ausrichteten. Daniel Nagel leistet den Treueschwur auf die Fahne. Bürgerservice Frauensprecherin Als Frauensprecherin der Gemeinde Höchst engagiert sich Renate Hannesschläger für die Gleichstellung von Mann und Frau. Frauen können sich mit ihren Fragen gerne an sie wenden. Als überparteiliche und zur Verschwiegenheit verpflichtete Frauensprecherin wird sie mit Ihrem Wissen über soziale Einrichtungen/Beratungsstellen Hilfestellung bieten und Kontakte vermitteln. Gemeinsam bilden die Frauensprecherinnen der Gemeinden das Frauennetzwerk Vorarlberg. Kontakt: Renate Hannesschläger Bäumlestraße 3b Tel.: 05578/74226 – 069912569844 Erste-Hilfe-Tipp: Die Verbrennung Was können Sie bei einer Verbrennung tun? • Gefahr abschätzen: Welche Gefahren bestehen für Sie? z.B: Infektionsgefahr, Feuer, Hitze, etc. • Kleiderbrände löschen • Kleidung vorsichtig entfernen • Verbrennung mit Wasser kühlen, bis der Schmerz nachlässt (ca. 15 min.) • Dann setzen Sie den Notruf 144 ab und verbinden die Wunde keimfrei. Achtung: Auch bei leichten Verbrennungen, die mit Erbrechen, Kopfschmerzen, Fieber oder Unwohlsein einhergehen, müssen Sie einen Arzt rufen. Wenn Brandblasen sich über eine Fläche verteilen, die größer als die Handfläche des Betroffenen ist, oder wenn es bereits zu Verkohwww.v.roteskreuz.at lung von Gewebe gekommen ist, müssen Sie das Rote Kreuz rufen! Bei solchen schweren Verbrennungen ist eine frühe Behandlung durch den Rettungsdienst lebensrettend! Grundkenntnisse der Ersten Hilfe zu erwerben! Informationen zum Kursangebot des Österr. Roten Kreuzes bei: Landesverband Vorarlberg Beim Gräble 10 6800 Feldkirch 05522 / 77000 Notruf: 144 Was verstehen Sie unter Erste Hilfe? Wir helfen Ihnen gerne, die office@v.roteskreuz.at 8 Gemeinde Info HÖCHST Mit Bus und Bahn schneller nach Bregenz und Dornbirn Der neue Fahrplan von Landbus und ÖBB bringt für Fahrgäste aus Höchst eine Reihe von Änderungen. Mit Bus und Bahn können wir jetzt rascher als bisher Richtung Bregenz bzw. Dornbirn gelangen. Der Höchster Ausschuss für kombinierten Verkehr hat sich um Verbindungen bemüht, mit denen die Ziele rascher und ohne Staugefahr zu erreichen sind. Der seit dem 12. Dezember gültige Fahrplan kommt diesen Bemühungen entgegen. Ein wesentlicher Bestandteil ist der Ausbau des Bahnhofes Lustenau. Expressbus Höchst-Dornbirn Mit dem Expressbus durch das Ried gelangt man in 23 Minuten vom Kirchplatz Höchst zum Dornbirner Bahnhof, die Linie 52a verkehrt von Montag bis Freitag von 06:01 bis 18:28 Uhr zwischen Birkele und Dornbirn. Die Linie 15 Richtung Bregenz verkehrt tagsüber im Halbstunden-Takt, die Linie 50 verbindet Höchst ebenso mit Lustenau und Dornbirn. Fahrradboxen und Parkplätze Der Bahnhof Lustenau wird durch sichere Abstellmöglichkeiten für Fahrräder aufgewertet. Versperrbare Fahrradboxen können gemietet werden, zuständig ist das Gemeindeamt Lustenau (Ing. Bernd Dragositz). Für Autofahrer, die auf den Zug umsteigen, gibt es beim Bahnhof gratis Park & Ride-Abstellplätze. Staufrei nach Bregenz Der regelmäßige Stau auf der L 202 zwischen Bregenz und Höchst lässt sich vermeiden: Wer Bus und Bahn kombiniert, erreicht innerhalb weniger Minuten die Bahnhöfe Riedenburg bzw. Bregenz. Die Buslinie 50 fährt den Bahnhof Lustenau direkt an. Der Höchster Verkehrsausschuss begrüßt den Ausbau des Bahnhofes Lustenau und setzt sich mit Nachdruck für die Öffnung des vorhandenen Schienennetzes von Lustenau nach Dornbirn ein. können. Die Strecke Höchst-Bregenz entspricht 3 Dominos. Das gilt auch bei der Kombination Bus und Bahn ab Lustenau. Für die Bahnverbindung Bregenz – St. Margrethen sind 4 Dominos erforderlich. Ortsbus – Probephase beendet Der vor zwei Jahren eingeführte Ortsbus Höchst kann wegen zu geringer Auslastung nicht weitergeführt werden. Als Ergebnis der Testphase müssen wir zur Kenntnis nehmen, dass diese Linie nicht angenommen wird. Im Fahrplan nicht mehr enthalten ist auch die Linie 14. Flexibles Dominosystem Der Vorarlberger Verkehrsverbund bietet seinen Fahrgästen ein äußerst flexibles Tarifzonenmodell. Sogenannte Dominos entsprechen einzelnen Regionen, die einzeln oder kombiniert benützt werden Änderungswünsche bitte melden Die Gemeinde Höchst ist darum bemüht, den Ausbau des öffentlichen Verkehrsnetzes aktiv mitzugestalten. Um die Bedürfnisse unserer Mitbürgerinnen und Mitbürger kennenzulernen, freuen wir uns über Verbesserungsvorschläge, Anregungen und Wünsche. Meldungen über allfällige Verspätungen oder Unregelmäßigkeiten im Bus- und Bahnverkehr werden von uns an die zuständigen Stellen weitergeleitet. Helfen Sie uns und melden Sie Verspätungen unter der Telefonnummer 7907. Fahrradbügel zur sicheren Verwahrung der Fahrräder sowie absperrbare Fahrradboxen beim Bahnhof Lustenau tragen zu einer Aufwertung des Bahnhofes bei. Gemeinde Info HÖCHST 9 Rascher Schulweg: In 15 Minuten in Bregenz Ab sofort ist es für Höchster Schüler möglich, den Zug vom Bahnhof St. Margrethen via Lustenau nach Bregenz und retour auch für den Schulweg zu benützen. Die Fahrzeit beträgt rund 15 Minuten. Voraussetzung ist die „Schülerund Lehrlingsfreifahrt“, ergänzt durch das Schüler- und Lehrlingsplus „maximo“. Es gilt in der Freizeit für ganz Vorarlberg und Liechtenstein mit den Grenzbahnhöfen Lindau, St. Margrethen, Heerbrugg, Buchs und St. Anton am Arlberg und weiteren grenzüberschreitenden Buslinien und kostet Euro 80,-- (incl. 19,60 Euro Selbstbehalt für die Schülerfreifahrt). Selbstverständlich kann mit dieser Ticketvariante auch weiterhin der Bus zwischen Höchst und Bregenz für den Schulweg benützt werden. Beim Antrag für die Schüler Freifahrt ausfüllen: Hinfahrt: Höchst Einstieg: z. B. Haltestelle Kirchplatz via Lustenau Rückfahrt: Bregenz Ausstieg: z. B. Bahnhof Riedenburg oder Reutegasse ausfüllen. Bei der Haltestelle immer die vom Wohnort und vom Zielort am nächsten gelegene Haltestelle angeben. Sicherer Schulweg VS Höchst Unterdorf Seit dem 13. Dezember 2010 stehen Elternlotsen täglich am Zebrastreifen vor der Volksschule Höchst Unterdorf und verrichten ihren Dienst für die Sicherheit der Schüler. Den Müttern und Vätern ist es ein großes Anliegen, dass die Kinder gefahrlos über die Straße gehen können. Dazu braucht es sehr engagierte Eltern, denen die Sicherheit unserer Schüler besonders am Herzen liegt. Direktorin Helga Bellak bedankt sich bei diesen Eltern, die sich als Elternlotsen zur Verfügung stellen und wünscht allen ein sicheres Überqueren der Straße. Die Autofahrer werden gebeten, auf die neue Situation Rücksicht zu nehmen, damit alle wieder gut nach Hause kommen. Der Dank gilt auch der Gemeinde für die Unterstützung dieser Initiative. Helga Bellak, Direktorin Beim „SchülerPlus“ ankreuzen (Freizeitmobilität): X Maximo Anträge bitte immer an Verkehrsverbund Vorarlberg GmbH, Servicebüro Mobilpunkt, Herrengasse 14, 6800 Feldkirch schicken. Neue Kulturkarte und Geschenkgutscheine Die neue Kulturkarte ist im Gemeindeamt, Zi. 12 (Tel. 7907-25, E-Mail: kultur@hoechst.at) erhältlich. Geschenkgutscheine für Veranstaltungen des Kulturreferates Höchst sind ideal für jeden Anlass. Ein Gutschein gilt für vier Veranstaltungen, der Preis von € 36,-- bedeutet gegenüber dem Vorverkaufspreis eine Ersparnis von € 4,--. Verkehrs-Drehscheibe Bahnhof Lustenau Die Aufwertung des Bahnhofes in Lustenau ist in vollem Gange. Diese ÖBB-Station wird in Zukunft eine wichtige Drehscheibe für die Rheindeltagemeinden sein und ist jetzt schon zentrale Umsteigestelle für ein Einzugsgebiet von mehr als 28.000 Personen. Die Gemeinde Höchst begrüßt diese Aufwertung und setzt sich mit Nachdruck für den weiteren Ausbau des Bahnhofes Lustenau ein. Dabei geht es besonders um die Öffnung des bereits vorhandenen Schienennetzes von Lustenau nach Dornbirn. Das würde die Anbindung des Rheindeltas an die Messestadt und darüberhinaus an die Gemeinden Lauterach, Wolfurt und Schwarzach deutlich verbessern. Vorverkauf Vorverkauf für die Veranstaltungen im Gemeindeamt, Zimmer 12, Tel. 7907-25, E-Mail: kultur@hoechst.at oder im Internet: www.hoechst.at im Menüpunkt Veranstaltungen. Die Veranstaltungen im Pfarrzentrum sind bewirtet, Einlass ist jeweils um 19:15 Uhr. 10 Gemeinde Info HÖCHST Kabarett „Hände hoch!“ Freitag, 14. Jänner, und Samstag, 15. Jänner 2011 jeweils 20:00 Uhr, Pfarrzentrum Maria Neuschmid & Jörg Adlassnig Hanni und Heinz gehen seit 25 Jahren gemeinsam durchs Leben und eigentlich wären sie auch recht glücklich und zufrieden, wenn da nicht der Wunsch nach einem gemeinsamen Hobby langsam, aber sicher zum Problem werden würde . . . Eintritt: € 18,-- (€ 6,-- mit Kulturgutschein) Konzert „Euromission“ Freitag, 18. Februar 2011, 20:00 Uhr, Pfarrzentrum Der Eurovision Song Contest, das alljährliche Waterloo der Schweizer Musikwelt: Diese tief schmerzende Wunde muss geheilt werden. Bliss wissen wie. Denn neben ihren goldenen Stimmen haben die sechs mutigen jungen Männer vor allem eines: metaphysische Visionen – „Eurovisionen“! Wer ihnen folgt, wird allerdings kaum erleuchtet, dafür bestens unterhalten: In ihrem neuen Programm „Eurovisionen“ gehen Bliss auf eine stimmgewaltige A-Capella-Reise durch Songs, Zeit und Stile, verbinden diesen betörenden Vocal-Trip mit hintergründigem Humor und runden ihn mit einer grossen Portion Selbstironie ab. Deshalb stellt sich hier allerdings auch gleich die alles entscheidende Gewissensfrage: Sind all diese Qualitäten überhaupt gefragt, um den Eurovision Song Contest gewinnen zu können? Eintritt: € 16,-- Vorverkauf € 18,-- Abendkasse € 4,-- mit Kulturgutschein Das Orgelwerk von J. S. Bach Konzert mit Prof. Bruno Oberhammer Montag, 14. Februar 2011, 20:15 Uhr, Pfarrkirche Die Konzerte im ersten Halbjahr 2011 umkreisen zwei für Johann Sebastian Bach bedeutsame Zentren. Einerseits ist dies J.S. Bachs Auseinandersetzung mit dem damals vorherrschenden italienischen Konzertstil – für J.S. Bach maßgeblich von Antonio Vivaldi verkörpert – andrerseits ist es J.S. Bachs sehr persönliche Auseinandersetzung mit Fragen seines Glaubens, welcher J.S. Bach in seinem „Dritten Teil der Klavierübung“, also in der sogenannten „Orgelmesse“ beeindruckende musikalische Gestalt verleiht. Freiwillige Spenden für das Sozialprojekt Abakaliki/ Nigeria Vorverkaufsstelle für die Veranstaltungen des Kulturreferates: Gemeindeamt Höchst, Zi. 12 (Frau Adenberger, Tel. 7907-25) E-Mail: kultur@hoechst.at, online: www.hoechst.at und bei allen Raiffeisenbanken und Sparkassen Gemeinde Info HÖCHST 11 Fasnat 2011 in Höchst Samstag, 15. Jänner 2011 Schlüsselübergabe am Kirchplatz Beginn: 14:11 Uhr Mit den Garden, Schalmeien, der ISOH97 und natürlich mit feinen Speisen und Getränken für alle Besucher Samstag, 22. Jänner 2011 43. Zunftball in der Rheinauhalle Beginn: 20:11 Uhr Es erwartet Sie ein tolles Programm sowie die Spitzenband „Supreme“! Samstag, 5. Februar 2011 Kinderumzug Beginn: 14:11 Uhr Vom Kirchplatz zur Rheinauhalle anschließend lustiges Kinderfest in der Halle FC-Ball 2011 „A Night in Chicago“ Samstag, 29. Jänner 2011, 20:00 Uhr, Rheinauhalle Ein Rückblick und die Wahl des Goldenen Gerts für das Beste aus 20 Jahren – „Der Clan trifft sich wieder“ Melodie: Big Band Swing Werk Götzis Eintritt: € 15,-Kartenvorverkauf bei der Generali Höchst oder abends unter Tel. 05578/72039 Samstag, 5. März 2011 Schiball in der Rheinauhalle Dienstag, 8. März 2011 14.00 Uhr Kinderfasching in der Rheinauhalle Das 43. Prinzenpaar Prinz Andreas der 43. zu Hostede, Edlear us am Bührlar-Gschlächt. Andreas wird er zwar in Wort und Schrift genannt, doch nur als „Pimsi“ ist er allen bekannt. Als Altschalmei zieht er heut noch durch´s Land, seinen „Pimsel“ als Zepter und Zeichen der Macht hat er stets in der Hand!!! Und Ihre Lieblichkeit Prinzessin Monika us am Sunnagarta, als Herrscherin welch ein zartes Wesen, doch Vorsicht, sie bearbeitet auch Zahnstein und Prothesen. Doch wichtig sind ihr Kind und Ma, döt hängt sie wirklich dra. Mit dar Kindergarde hät sie viel Spass und bim Fäschta git sie ordentlich Gas. Erster Auftritt der Schalmeien in der Fasnat 1985 25 Jahre Schalmeienzug Höchst Freitag, 19. Februar 2011, 19:00 Uhr, Rheinauhalle Der Schalmeienzug Höchst hat Geburtstag – Grund genug, ausgiebig zu feiern! Unser DJ sowie befreundete Schalmeienzüge sorgen in der Halle und in der Raucherbar für beste Stimmung. Weitere Infos ab Jänner 2011 unter: www.schalmeienzug.at 12 Gemeinde Info HÖCHST Vereine stellen sich vor: Schiverein Höchst Der Schiverein Höchst bietet das gesamte Jahr über ein breit gestreutes Programm. Das Nachwuchstraining beginnt schon bald nach der Wintersaison. Fast wöchentlich wird bis zum nächsten Schnee ein abwechslungsreiches Training mit Rollerbladen, Biken, Laufen, Wandern usw. angeboten. Ab Oktober findet in der Hauptschul-Turnhalle das Trockentraining statt, zuerst ab 18:00 Uhr für Kinder, danach für Nachwuchsfahrer und schließlich für die Erwachsenen. Es sind bei allen Altersgruppen natürlich auch Nichtmitglieder eingeladen, sich sportlich zu betätigen. Falls möglich, werden bereits im Herbst auf Gletscherschnee die ersten Schneetrainings abgehalten. Sobald der Winter bei uns Einzug hält, wird das Nachwuchstraining intensiver und wöchentlich am Feinschliff in den Torstangen gearbeitet. Unsere Nachwuchsläufer nehmen pro Winter an ca. 10 bis 15 Schirennen im ganzen Land teil. Der Schiverein veranstaltet jedes Jahr ein Ortsvereine-Schirennen mit gemütlichem Beisammensein im Schnee und nimmt auch gerne bei den Veranstaltungen der anderen Ortsvereine mit Mannschaften teil. Sportlicher Höhepunkt des Jahres ist unser Vereinsrennen meist in Seit 35 Jahren wird der Schikurs für die Höchster Kinder angeboten. Heuer beginnt der Kurs am Montag, 27. Dezember. Alberschwende, bei dem sich Jung und Alt im direkten Vergleich messen können. Seit ca. 35 Jahren bietet der Schiverein nach Weihnachten einen Schikurs für alle Kinder im Rheindelta an. Dabei wurde sicher schon über 4.000 Kindern das Schifahren von den ersten Schritten mit Schi bis hin zum sportlichen Schifahren beigebracht. Wir versuchen mit gut geschulten Schilehrern und Helfern, den Kindern mit viel Spaß und Freude, den Schisport und seine Faszination näher zu bringen. Beim Schülerrennen, welches jedes Jahr für alle Kinder im Rheindelta durchgeführt wird, gewinnt immer jeder Teilnehmer einen Preis. Der Schiball am Faschingssamstag in der Rheinauhalle hat sich in den vergangen Jahren zum Höhepunkt im Höchster Fasching entwickelt. 70 Vereinsmitglieder als Helfer ermöglichen den Ballgästen einen unterhaltsamen und fröhlichen Abend. mehr Eigenleistungen in den vergangenen Jahren hat sich das Schiheim zu einem richtigen Schmuckstück entwickelt. In diesem Sommer wurden das Dach, die Fenster, das Kamin und die Schlafräume erneuert, das Stiegenhaus umgebaut usw. Im nächsten Sommer wird auch noch der Gastraum saniert. Durch freiwillige Hüttendienste von Vereinsmitgliedern an Weihnachten, den Semesterferien und an den Wochenenden besteht im Winter fast immer die Möglichkeit eines gemütlichen Hocks oder einer kostengünstigen Übernachtung. Im Sommer vermieten wir zu günstigen Preisen unser Schiheim, was etliche Vereine gerne nutzen. Zum Saisonabschluss fahren wir jedes Jahr mit einem Bus für einen Tag in ein großes Schigebiet ins Tirol. Zuerst ausgiebiges Schifahren und dann ein bisschen gemütlicher Après-Ski gehören immer dazu. Kurze Zeit später beginnen die Vorbereitungen auf die nächste Saison. Andreas Dorner Obmann SV Höchst Schiheim Alberschwende Unser Schiheim in Alberschwende ist bereits seit 40 Jahren eine wichtige Einrichtung unseres Vereins. Durch viele Investitionen und noch Sportlicher Einsatz Gemeinde Info HÖCHST 13 Die Höchster Jugend schätzt den Treffpunkt „Chillout“. Rechts: Arbeit an der Graffitiwall beim Sportplatz. Offene Jugendarbeit Höchst und „Chillout“ Im Jugendhaus „Chillout“ bietet die Offene Jugendarbeit Höchst allen Höchster Jugendlichen die Möglichkeit, mit ihren Problemen, Wünschen und Vorschlägen an die professionellen JugendarbeiterInnen heranzutreten. Das Handlungsfeld ist breit gefächert und beinhaltet Hilfe bei der Lehrstellensuche, Bewerbungstraining, Planung und Durchführung von Veranstaltungen oder Workshops und vieles mehr. Viele junge Höchster und Höchsterinnen konnten bereits ihre Geburtstagsparty in den Räumlichkeiten des Jugendtreffs feiern. Wöchentlich findet das Training der Hip-Hop- und Kolbasti Tanzgruppe statt und auf dem Jugendkultursportplatz treffen sich verschiedene Jugendliche, um sich an der frischen Luft zu bewegen. Hinter der Rheinauhalle befindet sich dieser Jugendkultursportplatz, der während der letzten Jahre stetig gewachsen ist, und ein alternatives Sport- und Freizeitangebot bietet. Zur freien Benützung steht die Anlage für alle, die sich für Basketball, Streetsoccer und Streethockey begeistern können. Mit der im Herbst gestalteten Graffitiwall hat der Platz noch sein jugendgerech- Gut geschützt zum Kanufahren. Rechts: Der Skaterpark wird renoviert. tes Ambiente bekommen und ist zugleich Beispiel für moderne Jugendkunst. Mit diesem Projekt werden auch die heimischen Skateboarder gefördert. Der Skaterpark bei der Grenze wurde bereits vergrößert und von den Jugendlichen renoviert. Im kommenden Jahr soll der Platz mit neuen Geräten ausgestattet werden, um dem heutigen Stand dieser Sportart gerecht zu werden. Bei allen Prozessen werden die Jugendlichen miteinbezogen und in der Umsetzung ihrer Wünsche zu Hauptakteuren gemacht. Um den Jugendlichen eine Alternative zum schnelllebigen und konsumorientierten Alltag ihrer Lebenswelt zu bieten, finden im- mer wieder so genannte „Outdoor Weekends“ statt. Kanufahren, Canyoning, Übernachtung unter freiem Himmel, Lagerfeuerromantik und die Natur Vorarlbergs erfahren, stehen dabei im Mittelpunkt. Jugendtreff „Chillout“ Der Jugendtreff „Chillout“ hat am Montag, Mittwoch und Freitag von 16 bis 21 Uhr geöffnet. Der Partyraum kann gemietet werden. Für Anfragen stehen die JugendarbeiterInnen jederzeit zur Verfügung. Verschiedene Fotos, aktuelle Termine und Tätigkeitsberichte der vergangenen Jahre finden interessierte Höchster und Höchsterinnen auf der Homepage des Vereins Offene Jugendarbeit Höchst: www.chillout-hoechst.com 14 Gemeinde Info HÖCHST Ida Brunner 90 Jahre Ihren 90. Geburtstag konnte Ida Brunner, Bündtenstraße 45, am 1. November 2010 feiern. Bürgermeister Werner Schneider gratulierte herzlich und überbrachte im Namen der Gemeinde einen Geschenkskorb. Mit Dank und Anerkennung wurde der scheidende Direktor der Rheintalischen Musikschule Lustenau auch in Höchst verabschiedet. Im Bild von links: Vizebürgermeisterin Karin Rezniczek, GR Ernst Hagen, Lustenau, Bürgermeister Werner Schneider, Karl Matheisl und Alt-Gemeindesekretär Otto Humpeler. Karl Matheisl geht in Pension Mit der Aufführung der „Böhmischen Hirtenmesse“ von Jakub Jan Ryba hatte Karl Matheisl vor 23 Jahren seine Tätigkeit als Direktor der Rheintalischen Musikschule Lustenau gestartet. Jetzt verabschiedete er sich mit diesem Werk in Höchst und in Lustenau in den wohlverdienten Ruhestand. Insgesamt war Karl Matheisl 43 Jahre erfolgreich an der Musikschule tätig. Die Expositur in Höchst ermöglichte zahlreichen Schülerinnen und Schüler aus unserer Gemeinde den unkomplizierten Besuch der Schule. Von Beginn an gab es eine sehr gute Zusammenarbeit mit der Gemeinde, beim Start besonders gefördert vom damaligen Gemeindesekretär Otto Humpeler. Bei der Aufführung der Messe in der Pfarrkirche Höchst bedankte sich Bürgermeister Werner Schneider besonders für den großen Einsatz bei Karl Matheisl. Immerhin kommen derzeit von den 1.400 Schülerinnen und Schülern der Musikschule 300 aus Höchst. Auch der scheidende Direktor bedankte sich für die gute Zusammenarbeit. Nachfolgerin von Karl Matheisl als Direktorin der Rheintalischen Musikschule ist Doris Glatter-Götz. Wohlverdienter Ruhestand Elfriede d’Alsazia wurde am 16.10.1995 in den Gemeindedienst aufgenommen. Sie arbeitete genau 15 Jahre als Reinigungsfachkraft in der Hauptschul-Turnhalle. Am 31. Oktober verabschiedete sie sich in den wohlverdienten Ruhestand. Am 19.11.2010 wurde die Pensionierung mit ihren Arbeitskolleginnen, Bürgermeister, Gemeindesekretär und Hauptschuldirektorin gebührend im „Blahahof“ gefeiert. Dir. Karl Matheisl bei der Aufführung der Messe in der Pfarrkirche Höchst mit Sängern und Musikern der Musikschule und Solisten des Landeskonservatoriums. Gemeinde Info HÖCHST 15 Sprachförderung in den Höchster Kindergärten Sprachförderung für Kinder soll gemeinsam von Kindergarten und Familie erfolgen. Deshalb gibt es in Höchst jetzt neu den „Sprachfördervertrag“. Darüber wurden die Eltern von Kindern mit nicht-deutscher Muttersprache im November bei einem Elternabend umfassend informiert. Die Sprachförderinnen berichteten von ihrer Arbeit und dem Angebot. Im Vertrag, den Eltern, Bürgermeister und Sprachförderin unterschreiben, heißt es: „Es ist erwiesen, dass nur Kinder, die die deutsche Sprache beherrschen, aktiv am Alltagsleben einer deutschsprachigen Gesellschaft teilnehmen können und dass nur mit ausreichenden Kenntnissen der deutschen Sprache den Kindern alle Chancen eines erfolgreichen Bildungsweges offen stehen.“ Im Kindergarten gibt es deshalb gezielte Sprachförderung. Die Sprach- Informationen über die gezielte Sprachförderung an den Höchster Kindergärten beim Elternabend. entwicklung wird dokumentiert und die Eltern erhalten regelmäßig Informationen über die Fortschritte. Die Eltern ihrerseits verpflichten sich, ihr Kind regelmäßig in den Kindergarten zu schicken und sich auch selbst bei Veranstaltungen zu informieren. Sie sichern auch ihre Unterstützung der Sprachentwicklung der Kinder zu und halten regelmäßg Kontakt zum Kindergarten. Gute Arbeit trotz „babylonischer Kulturverwirrung“ Wer für Menschen aus anderen Kulturkreisen nur Verständnis zeigt, fördert sie nicht ausreichend. Es braucht neben Verständnis und Förderung auch das Fordern, um an Schulen, Kindergärten usw. erfolgreich zu arbeiten. Das unterstrich der Linzer Psychotherapeut Dr. Walter Lindner bei seinem Referat vor den Lehrerinnen und Lehrern, Kindergartenpädagoginnen und Kinderbetreuerinnen sowie den Mitarbeiterinnen der Bücherei & Spielothek Höchst. Das Treffen der Pädagoginnen und Pädagogen befasste sich mit dem hochaktuellen Thema „Babylonische Kulturverwirrung oder wie ist es möglich, in einem Umfeld konstruktiv zu arbeiten, in dem sich viele Kulturen treffen?“ Der Referent zeichnete die vielen Gruppen an Zuwanderern auf, die seit den Zeiten der Monarchie ins Land gekommen sind. Sicheres Auftreten, die eigene Meinung klar mitteilen und dadurch Sicherheit zu vermitteln ist besonders wichtig. Nicht eingehaltene Vereinbarungen gehören sofort angesprochen, weil Regeln einzuhalten sind. Dazu muss das Oberhaupt einer Familie kontaktiert und möglichst überzeugt werden. Nach dem aufschlussreichen Referat waren die PädagogInnen beim gemeinsamen Abendessen Gäste der Gemeinde. Treffen der Pädagoginnen und Pädagogen. Kleines Bild: Dr. Walter Lindner 16 Gemeinde Info HÖCHST Stimmungsvoller Adventmarkt Auch heuer war der stimmungsvolle Höchster Adventmarkt wieder ein echter Publikumsmagnet. Etliche Gruppierungen und Vereine sowie Privatpersonen haben sich wieder allerhand für den Markt einfallen lassen. Liebevoll gebastelte Weihnachtsgeschenke, Leckereien aus allen Gegenden und eine ganze Reihe von Aktionen für einen guten Zweck prägten auch heuer wieder den Adventmarkt auf dem Höchster Kirchplatz. Im Pfarrzentrum gab es gleichzeitig eine Ausstellung des Fotoclubs „Creativ“ zu bewundern. Der Adventmarkt war auch heuer Treffpunkt für zahlreiche Besucher. Die Mittelschule bot dabei Höchster Riebel vom selbst geernteten Riebelmais an (rechts). Der erste Bauhof-Flohmarkt war ein toller Erfolg Zu einem unerwarteten Erfolg wurde der erste Flohmarkt im Bauhof Höchst. Der beeindruckende Reinerlös kommt dem Hilfswerk der Gemeinde zugute. Am Samstag, dem 20. November, konnten die zahlreichen Besucherinnen und Besucher Fahrräder und Spielzeug, Bücher und Schallplatten, Kupferkessel und Motorsägen, Kunst und Kitsch erwerben. Selbstverständlich gab es zu diesem Anlass auch heiße Würste und Getränke. Die Frauen der Bauhofmitarbeiter und weitere Helferinnen hatten Kuchen und Torten gebacken, die regen Zuspruch fanden. Das schöne Herbstwetter lud zum Verweilen an den Tischen im Hof ein. In der geheizten „Wirtschaft“ erfreuten drei Mitglieder der Gitarrengruppe „Kreuzdorfer“ die Gäste: Walter, Bianca und Lothar sangen und spielten und erhielten viel Applaus. € 3.500,- Reinerlös Der stolze Reinerlös der Veranstaltung betrug € 3.500,- Der Betrag wurde vom Team des Bauhofes zugunsten des Ortshilfswerkes Höchst an Bürgermeister Werner Schneider übergeben. Der Bürgermeister bedankte sich für die tolle Initiative ebenso wie für den Einsatz, den die Bauhof-Truppe mit Leiter Alfi Barth gerade auch im Winterdienst immer wieder vorbildlich erledigt. Große Auswahl beim Flohmarkt. Bürgermeister Werner Schneider übernimmt die Flohmarkt-Spende. Herausgeber und Verleger: Gemeinde Höchst, 6973 Höchst. Für den Inhalt verantwortlich: Bürgermeister Ing. Werner Schneider. Druck: Hecht Druck, Hard Grundsätzliche Ausrichtung: Informationen über das Geschehen in der Gemeinde Höchst


Höchst Gemeinde Info 2009 12
Mit, 8. Juni 2011 |

Gemeinde Info HÖCHST Gemeinde Info .. www.hoechst.at – gemeindeamt@hoechst.at Aus dem Inhalt Erfolgreiches Jahr für Höchst Schulwegsicherung Angebote für Kinder Antennen-Verordnung Neue Wasserzähler Seniorenberatung 1 2 3 4-7 8/9 11 13 HOCHST Amtliche Mitteilung der Gemeinde Höchst – Nr. 19 – Dezember 2009 Wir wünschen allen Leserinnen und Lesern der Gemeinde Info frohe Feiertage und einen guten Start in das Jahr 2010. Winter im Rheindelta Liebe Höchsterinnen und Höchster! Das zu Ende gehende Jahr 2009 nehme ich zum Anlass, mich bei Ihnen, liebe Höchsterinnen und Höchster, für das mir entgegengebrachte Vertrauen zu danken. Ein besonderer Dank gilt allen Vereinsfunktionären und den vielen ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in den verschiedensten Vereinen und Institutionen. Vielen Dank auch allen Gemeindebediensteten, sei dies in der Verwaltung, im Altenwohnheim, im Bauhof, in den Schulen und Kindergärten, um nur einige zu nennen, für den Einsatz und die Leistung während des Jahres. Wenn wir auch bei der politischen Arbeit nicht immer einer Meinung waren, darf ich mich doch für das konstruktive und gute Klima innerhalb der politischen Fraktionen bei allen Mandatarinnen und Mandataren recht herzlich bedanken. Es gilt, auch in wirtschaftlich schwierigeren Zeiten, Begonnenes fortzusetzen und wichtige neue Herausforderungen anzunehmen und umzusetzen. Allen Höchsterinnen und Höchstern wünsche ich gesegnete, friedvolle Weihnachten und alles Gute, viel Glück und Erfolg im neuen Jahr. Ihr Bürgermeister Werner Schneider 2 Gemeinde Info HÖCHST Erfolgreiches Jahr 2009 für Höchst 2009 war ein sehr intensives Arbeitsjahr für alle politischen Gremien. Neben der Umsetzung verschiedener Projekte wurde in den Arbeitsgruppen und Ausschüssen sehr professionell besonders an der Gestaltung der Zukunft gearbeitet. Ich möchte aus dem vielfältigen Aufgabenbereich nur einige ansprechen. für Fußgänger und Radfahrer zum Bahnhof St. Margrethen und besseren Querungsmöglichkeiten im Bereich der L202 vom Kreisverkehr bis zum Gemeindeamt. Kultur Neben den großartigen Aktivitäten unserer Ortsvereine wurden durch das Kulturreferat eine Vielzahl an Veranstaltungen wie Kabaretts und Konzerte im Pfarrzentrum angeboten. Auch die Theatergruppe „höchst grenzenlos“ hat dieses Angebot bereichert. Kinder und Schule Neben dem guten Angebot in unseren Kindergärten, wo wir großen Wert auf ein möglichst flexibles Angebot legen, das auf die Wünsche der Kinder und Eltern abgestimmt ist, wird auch in unseren Volksschulen hervorragende Arbeit geleistet. Als Meilenstein ist die Inbetriebnahme der „Neuen Mittelschule Höchst“ zu bezeichnen. Dadurch werden unseren Schülerinnen und Schülern im eigenen Dorf beste Voraussetzungen für die weitere Entwicklung geboten. Die Arbeitsgruppe „Kinder- und Schülerbetreuung“ arbeitet laufend an der Verbesserung der Angebote. Sport Unsere Sportvereine haben wieder großartige Arbeit geleistet und wurden auch in vielen Bereichen mit sehr schönen Erfolgen belohnt. Die Gemeinde fördert die Vereine gerne, denn diese übernehmen im Dorfleben eine sehr wichtige Aufgabe der Freizeitgestaltung. Darüber hinaus konnte der neue Faustballplatz in Betrieb genommen werden und auch die Umkleiden für die Faustballer wurden generalsaniert und dem heutigen Standart angepasst. Bürgermeister Werner Schneider Die Seniorenbetreuung stellt immer größere Herausforderungen an die Gemeinde. Wir werden auch diese Aufgabe ernst nehmen und uns für Höchst stets um gute Lösungen bemühen. Diese wenigen Bereiche zeigen die Vielfalt der Aufgaben, mit denen sich unsere Gemeinde befasst. Trotz wirtschaftlich schwierigeren Zeiten werden wir auch in Zukunft die uns gestellten Aufgaben zur möglichst großen Zufriedenheit unserer Mitbürgerinnen und Mitbürger lösen. Euer Bürgermeister Werner Schneider Zentrumsplanung Nach Abschluss der Metronstudie zum Thema Zentrumsplanung laufen bereits die ersten Umsetzungsgespräche zur Verbesserung der Radwegsituation im Bereich Zollamt, einer neuen Verbindung Senioren Die Vorbereitungen für den Bau eines neuen Pflegeheimes sind im Gange und auch die Verbesserungen der Hilfestellungen für die Betreuung zu Hause werden laufend ausgebaut. Sinnvolle Freizeitgestaltung und Erfolge bei unseren Sportvereinen: FC Höchst ist Herbstmeister der Vorarlbergliga. Ein Meilenstein im Bildungsangebot war die Errichtung der „Neuen Mittelschule Höchst“. Gemeinde Info HÖCHST 3 AdventBenefizkonzert Bürgermeister Werner Schneider sowie die klingendenden Vereine aus Höchst konnten als Veranstalter des Advent-Benefizkonzerts am 13. Dezember insgesamt € 18.000,-- (!) an sechs Projektleiter übergeben. Unterstützt werden folgende Projekte: Gabriele Weiß (Mütter-BetenRunde; Projekt Maria Meusburger – Ecuador), Marlene Biegger (Pfarrcaritas, Projekt Notleidende Menschen in Höchst), Herlinde Moosmann (Frauenbewegung Höchst, Projekt „Haus der Hoffnung“), Reinhard Fetz (Aktionsgruppe Amazonas Indianer, Projekt „Indiovölker am Amazonas“), Ilse Köb (Weltladen, Projekt „Comissiao Pastoral da Terra“ von Thomas Bauer in Brasilien) und Birgit Friedauer und Barbara Fröwis (Katholisches Bildungswerk, Projekt „Tuberkulose- u. Leprazentrum in Abakaliki, Nigeria“). Unterstützt wurde der Abend vom Kulturreferat der Gemeinde Höchst, Sponsorengeldern der Firmen Julius Blum GmbH, Raiffeisenbank am Bodensee, Volksbank Höchst, Dornbirner Sparkasse Höchst, Volksbank Höchst, Hypobank Höchst, Tecnoplast Höchst, Gerüstbau Brunner einer überaus großzügigen Einzelspende, sowie durch Spenden der ca. 500 Besucher des Konzertes. Die 160 Mitwirkenden (Kirchenchor, Bürgermusik, Männergesangverein, Voices und das Doppelquartett „Z’Acht“) sorgten wieder für ein abwechslungsreiches Programm. Nach dem Konzert wurden die Konzertbesucher durch die Projektinitiatoren auf dem Kirchplatz bewirtet. Wir danken allen Spendern für die Unterstützung der sozialen Projekte und wünschen allen ein schönes Weihnachtsfest und alles Gute für 2010! Mehr Sicherheit auf dem Schulweg In Höchst wird ein Projekt für mehr Sicherheit der Kinder am Schulweg umgesetzt. Das Kuratorium für Verkehrssicherheit KfV, die SchuldirektorInnen, Elternvereine und die Polizeiinspektion Höchst haben einen Schulwegplan für die Schüler der Volksschulen sowie der neuen Mittelschule in Höchst erarbeitet. Schulwegpläne sollen das Unfallrisiko auf dem Weg zur Schule minimieren. Die Pläne zeigen auf, an welchen Stellen besondere Aufmerksamkeit erforderlich ist bzw. welche Gefahrenstellen möglichst gemieden werden sollen. Es wurden insgesamt zehn potenzielle Gefahrenstellen festgestellt. Möglichst viele davon sollen durch entsprechende Maßnahmen entschärft werden. Im Schulwegplan, den jedes der 900 Schulkinder erhalten hat, sind die Gefahrenstellen auf dem Schulweg abgebildet und das richtige Verhalten kindgerecht beschrieben. Für die Eltern enthält er auch allgemeine Tipps zur Schulwegsicherheit: Genug Zeit einplanen, Reflektoren, um sich sichtbar zu machen, mit den Kleinsten den sicheren Schulweg üben . . . Präsentation der Schulwegpläne in der VS Kirchdorf mit Oswald Klettl vom KfV, Bürgermeister Werner Schneider, Direktor Siegi Ruepp und Klassenlehrerin Beate Raith 4 Gemeinde Info HÖCHST Die Höchster Kindergärten stellen sich vor Kindergarten Oberdorf Dreigruppiger Kindergarten unter der Leitung von Gabriele Mäser. l Seelöwengruppe (Vormittagsgruppe und Integrationsgruppe mit 16 Kindern): Elisabeth Sporer-Lux, Sibille Achenrainer und Karin Weber. l Seesternchengruppe (Regelgruppe und Integrationsgruppe mit 15 Kindern): Gabriele Mäser und Bettina Hofer l Seepferdchengruppe (Mischgruppe mit 24 Kinder): Tanja Sobotka, Ingeborg Blum und Kerstin Giselbrecht Sprachförderung für Kinder mit nicht deutscher Muttersprache: Barbara Schreiber (22 Stunden pro Woche). Kindergarten Kirchdorf Zweigruppiger Kindergarten unter der Leitung von Verena Schneider. l Fröschlegruppe (Regelgruppe mit 22 Kinder): Verena Schneider, Sonja Berchtold und Cennet Zorlu Müslegruppe (Vormittagsgruppe mit 22 Kinder): Doris Härle, Cornelia Beggel, Veronika Schneider l Sprachförderung für Kinder mit nicht deutscher Muttersprache: Barbara Schreiber (8 Stunden pro Woche). Besuchen Sie uns auf der homepage www.hoechst.at Ganztageskindergarten Eingruppiger Kindergarten mit den Betreuungszeiten von 7:00 – 18:00 Uhr im Pfarrzentrum unter der Leitung von Jeanette Hollenstein. l Igelgruppe (22 Kinder): Jeanette Hollenstein, Bettina Ritter, Birgit Humpeler, Elisabeth Brunner Katharina Ploner absolviert in diesem Jahr ein soziales Jahr in der Igelgruppe. Sprachförderung für Kinder mit nicht deutscher Muttersprache: Ruth Spagolla (9 Stunden pro Woche) Gemeinde Info HÖCHST 5 Das gemeinsam erstellte Leitbild der Höchster Kindergärten Im Mittelpunkt unserer Arbeit steht das Wohl des Kindes. Wir sind darauf bedacht, es in seinem persönlichen Entwicklungsstand dort abzuholen, wo es gerade steht. Dabei sind wir neben der ganzheitlichen Förderung bemüht, auf die individuellen Bedürfnisse jedes einzelnen Kindes ein zu gehen. Wir legen Wert auf eine respektvolle Grundhaltung, die von großer Wertschätzung aller beteiligten Personen (Kind, Eltern, Pädagogen) geprägt ist. In unserer pädagogischen Arbeit möchten wir die Kinder zur Selbständigkeit ermutigen, ihr Selbstbewusstsein stärken und sie zu einer gesunden Eigenverantwortung führen. Kindergarten Unterdorf Dreigruppiger Kindergarten unter der Leitung von Simone Brutti. l Zwerglegruppe (Vormittagsgruppe mit 26 Kindern): Stefanie Priewasser und Sarah Lauterer Wichtelgruppe (Regelgruppe mit 25 Kindern): Simone Prutti und Natascha Rudics Heinzelmännchengruppe (Regelgruppe mit 26 Kindern): Fabienne Marx und Nicole Ill l l Sprachförderung für Kinder mit nicht deutscher Muttersprache: Ruth Spagolla (21 Stunden pro Woche) Erstmals Dreijährige im Kindergarten Erstmals in diesem Kindergartenjahr öffneten sich die Türen der Höchster Kindergärten für dreijährige Kinder. Die ersten Wochen haben sie den Kindergarten auf eine „sanfte“ Art kennengelernt, indem sie nur für wenige Stunden oder nur nachmittags den Kindergarten besuchten. So hatten sie die Zeit, sich schrittweise an die große Kindergruppe, die Kindergartenpädagoginnen, den regelmäßigen Tagesablauf mit den immer wiederkehrenden Ritualen und an den Abschied von Mama und Papa zu gewöhnen. Die Höchster Kindergartenpädagoginnen möchten sich noch recht herzlich bei der Gemeinde Höchst und den fleißigen, geschickten Männern vom Bauhof bedanken, die für die Dreijährigen spezielle Hocker für die Füße anfertigten. Diese Hocker helfen den kleineren Kindern, ruhiger sitzen zu können, weil nun die Füße nicht mehr in der Luft zappeln! 6 Gemeinde Info HÖCHST Die Kinderstube Höchst Die Kinderstube Höchst besteht seit 1984 und wird von Eltern getragen. Der private Verein finanziert sich über die Mitgliedsbeiträge der Eltern, öffentliche Zuwendungen von Land und Gemeinde und aus Erträgen von Veranstaltungen und Spenden. In den Gruppen des Vereines werden Kinder im Alter zwischen 2 und 6 Jahren begleitet und betreut. Ein geregelter Tagesablauf mit Fixpunkten und rhythmisch wiederkehrende Feste und Rituale im Jahreskreis sollen den Kindern die Orientierung erleichtern und ihnen Sicherheit und Geborgenheit verleihen. Die Begleitung der Kinder basiert auf Vorbildfunktion und auf Achtung und Respekt gegenüber jedem Individuum. Die Altersmischung in den Gruppen fördert gegenseitige Rücksichtnahme und das Lernen durch Vorbilder. Wichtig sind auch gemeinsamen Aktivitäten von Eltern und Kindern. Die Öffnungszeiten in der Kinderstube sind von 7:30 Uhr bis 13:00 Uhr, in den Waldgruppen allerdings etwas verkürzt. Wir möchten uns bei der Gemeinde Höchst und auch beim Land Vorarlberg für die finanzielle Unterstützung ganz herzlich bedanken. Nur mit ihrer Hilfe ist es uns möglich, dieses andere Betreuungsangebot für Kinder zu gewährleisten. Das Kinderhöckle Im Kinderhöckle werden derzeit 27 Kinder im Alter von 2 - 4 Jahren betreut. Die noch sehr jungen Kinder erleben hier meist die erste Trennung aus der engen Beziehung zu den Eltern und machen erste Gruppenerfahrungen mit Gleichaltrigen. Die Eingewöhnungszeit gestalten die Begleiterinnen sehr behutsam. Im freien Spiel vertiefen sich die Kinder schon bald in kleine Rollenspiele, mit Farben und Pinsel, Knete und Papier können sie erste kreative Erfahrungen machen. Jeden Morgen wird von den Höckle-Frauen eine gesunde Jause für die Kinder zubereitet. Die Kinder werden begleitet von Ilse Schwarzer und Petra Gächter. Die Kinderstube Der Mittelpunkt für die Kinder ist ein altes Haus inmitten eines Obstgartens. In familiärer Atmosphäre und durch die wohnliche Ausgestaltung als „Stube“ sollen auch hier die Kinder Geborgenheit und Sicherheit finden. Der hauseigene Garten und naturnahes Spielmaterial fördern Kreativität und Fantasie. Theater- und Rollenspiele unterstützen das Interagieren in der Gruppe. Die Kinder werden auch in die anfallenden Arbeiten – wie Tisch decken, Jause zubereiten, Gartenarbeiten . . . – miteinbezogen. Einen Tag pro Woche verbringen die Kinder im Wald. Derzeit besuchen 17 Kinder im Alter von 3 - 6 Jahren die Kinderstube. Sie werden begleitet von Christl Hackspiel (Leitung), Sylvia Amann und Helga Scheffknecht. Gemeinde Info HÖCHST Waldkinder Der Kindergarten ohne Türen und Wände findet das ganze Jahr im Wald statt. Es gibt ein festes „Revier“, in dem die Kinder spielen und entdecken dürfen und fixe Plätze wie das Tipi, das Waldsofa usw., die sie regelmäßig besuchen. Die Natur als alles umfassender Lebens- und Erfahrungsraum wird so mit allen Sinnen wahrgenommen und bietet vielfältige Möglichkeiten für Entdeckungen und Erforschungen und selbstverständlich Bewegungsmöglichkeiten. Im Vordergrund stehen die Ideen, die Interessen und Lernprozesse der Kinder. Eigenverantwortung und Selbstkompetenz, aber auch gegenseitiges Unterstützen und Aufeinander Achten sind wichtige Ziele. Wir unterhalten derzeit zwei Waldgruppen: Die fünftägige Waldgruppe ist von Montag bis Freitag von 8 – 13 Uhr geöffnet und wird derzeit von 19 Kindern im Alter von 3- 6 Jahren besucht. Die Kinder werden begleitet von Elke König (Leitung), Andrea Nagl, Astrid Peer-Jagg, Esra Cikrikci und Helga Berchtold (Praktikantin der Kathi-Lampert-Schule). Die Begleitung eines männlichen Praktikanten ist in Vorbereitung. In der zweitägigen Waldgruppe werden derzeit 11 Kinder im Alter von 3- 4 Jahren begleitet. Die Gruppe trifft sich am Montag und Mittwoch von 9 – 12 Uhr. Begleiterinnen Heike Kofler (Leitung) und Astrid Peer-Jagg 7 Kinderbetreuung Pinocchio Der Kinderalltag im Pinocchio soll von den Kindern gestaltet und mit unserer Hilfe geführt werden. Eine Gruppe mit den Betreuungszeiten von 7:00 – 13:00 Uhr im Kindergarten Unterdorf und eine Gruppe mit den Betreuungszeiten von 7:30 – 12:00 Uhr in der Volksschule Unterdorf unter der Leitung von Elizabeth Newertal. Insgesamt 53 Kinder: Elizabeth Newertal, Hermine Eder, Beate Hagspiel, Jutta Schneider und Irene Goritschnig Sprachförderung für Kinder mit nicht deutscher Muttersprache: Ruth Spagolla (2 Stunden pro Woche) Betreuerinnen Karin Schneider, Mary Seidl, Margit Teubl und Hildegard Andritsch (von links) Spielgruppe Kunterbunt Unsere Spielgruppe bietet Kleinkindern eine Möglichkeit für erste außerfamiliäre Erfahrungen mit Gleichaltrigen in geschütztem Rahmen. Dabei darf jedes Kind seinen eigenen Rhythmus leben und auf seine individuelle Art am Geschehen teilnehmen. Die Gruppe wird von zwei pädagogisch ausgebildeten Betreuerinnen begleitet. Details: l l l l Kinder von 1,5 bis 4 Jahren Lange Gruppe: MO-FR 7:30 Uhr bis 12:30 Uhr Kurze Gruppe: MO-FR 8:00 Uhr bis 12:00 Uhr Ganzjährig (außer 2 Wochen Weihnachtsund 3 Wochen Sommerferien) 8 Gemeinde Info HÖCHST Gegen den Wildwuchs von Mobilfunk-Antennen Die Gemeindevertretung hat am 24.11.2009 einen Zonenplan für die Errichtung von Antennenanlagen für Mobilfunk beschlossen (siehe Zonenplan rechte Seite) Auszug aus der Verordnung: Zone C Die Betriebsgebiete im Siedlungsgebiet und in den Siedlungsrandlagen Zone D Der Freizeit- und Grüngürtel entlang des Alten Rheins Zone E Die Landwirtschaftsflächen zwischen dem Siedlungsgebiet und dem Naturschutzgebiet Rheindelta Zone F Das Naturschutzgebiet Rheindelta und die Gewässerzone Alter Rhein Der dieser Verordnung zugrunde liegende Plan vom 6. November 2009, in welchem die Zonen A bis F planlich ausgewiesen sind, bildet einen integrierten Bestandteil dieser Verordnung. antennenanlagen dürfen nur an bestehende Bauten maximal 3,0 m über der Dachfläche errichtet werden. Sofern die Sendeanlage auf Flachdächern mindestens 5m von der Fassade zurückversetzt ist, darf die Antenne das Flachdach max. 5m überragen. Zudem sollten die Anlagen von verschiedenen Mobilfunkbetreibern nach Möglichkeit zusammengelegt werden. 4) Im Bereich der Zone D dürfen freistehende Mobilfunkanlagen eine Gesamthöhe von 18 m, gemessen von der Geländeoberfläche, nicht überschreiten. Im Umkreis von 50 m von bestehenden Antennentragmasten oder Beleuchtungsmasten von Sportanlagen dürfen keine neuen freistehenden Antennenmasten für Mobilfunk errichtet werden, wenn eine Mitbenützung möglich ist. An bestehende Bauten dürfen Mobilfunkanlagen max. 3,0 m über der Dachfläche errichtet werden. Sofern die Sendeanlage auf Flachdächern mindestens 5,0 m von der Fassade zurückversetzt ist, darf die Antenne das Flachdach max. 5 m überragen. Zudem sollten die Anlagen von verschiedenen Mobilfunkbetreibern nach Möglichkeit zusammengelegt werden. 5) Im Bereich der Zone E dürfen im Umfeld von landwirtschaftlichen Bauten (Hofbereich) freistehende Mobilfunkanlagen in einer max. Entfernung von 10,0 m von bestehenden Gebäuden errichtet werden Die Höhe dieser freistehenden Antennenanlagen dürfen diese Bauten um nicht mehr als 3,0 m überragen. Die Mobilfunkantennenanlagen an bestehenden Bauten dürfen maximal 3,0 m über der Dachfläche bzw. dem First errichtet werden. 6) Im Bereich der Zone F sind freistehende und sichtbar angebaute Mobilfunkantennenanlagen auf Bauten nicht zulässig. §1 Anwendungsbereich Das Gemeindegebiet von Höchst wird in 6 Zonen eingeteilt: Zone A Das Zentrum mit dem Ensemble Kirche und die historischen Ortskerne Unterdorf und Brugg Zone B Die Wohnsiedlungsgebiete um das Zentrum und die Ortskerne §2 Verbots- und Schutzbereich 1) Im Bereich der Zone A sind freistehende und sichtbar angebaute Mobilfunkantennenanlagen auf Bauten nicht zulässig. 2) Im Bereich der Zone B sind freistehende Mobilfunkantennenanlagen nicht zulässig. Sichtbar angebaute Antennenanlagen dürfen bei Bauten mit Sattel-, Pult- und Walmdächern mit einer Dachneigung steiler gleich 15° den First nicht mehr als 2,0 m und die Dachfläche nicht mehr als 3,0 m überschreiten. Auf Flachdächern bzw. flach geneigten anderen Dachformen mit einer Dachneigung kleiner 15° dürfen Antennenanlagen max. 3,0 m über der Dachfläche errichtet werden. Pro Gebäude darf nur ein Antennenmast aufgestellt werden. Weiters dürfen im Umkreis von 50m von bestehenden Mobilfunkanlagen keine neuen Antennenmasten für Mobilfunk errichtet werden. Wo welche Mobilfunkantennen für das mobile Telefonieren errichtet werden dürfen, ist mit der neuen Verordnung klar geregelt. 3) Im Bereich der Zone C sind freistehende Mobilfunkantennenanlagen nicht zulässig. Die Mobilfunk- Gemeinde Info HÖCHST 9 Fußach Gaißau Zone A Zone B Zone C Zone D Zone E Zone F CH St. Margrethen Lustenau Dem Wildwuchs von Antennenanlagen für den Mobilfunk wurde in Höchst mit einer neuen Verordnung Einhalt geboten. Welche Antennenform in welcher Zone erlaubt bzw. untersagt ist, wird im Text auf Seite 8 erläutert. Rechenanlage beim Schöpfwerk am Polderdamm Die Hochwassersicherheit am Polderdamm wird durch den Einbau von Rechenanlagen bei den Schöpfwerken Höchst und Gaißau verbessert. Die erforderlichen Pilotierungs- und Bauarbeiten sind bereits durchgeführt worden (Bild). Von der Schlosserei Helgar Blum werden jetzt die erforderlichen Metallrechen hergestellt und Ende Jänner / Anfang Februar 2010 eingebaut. Die Rechenanlage ermöglicht es, Strauchwerk und Grasbüschel (Mocken) unter Einsatz von Maschinen zu entfernen. So wird verhindert, dass bei starkem Wasseraufkommen die Pumpen in den Schöpfwerken abschalten, weil der Zulauf verstopft ist. 10 Gemeinde Info HÖCHST Kabarett „In Ewigkeit Amen“ mit Maria Neuschmid und Jörg Adlassnig Freitag, 19.02.2010, und Samstag, 20.02.2010, 20 Uhr, Pfarrzentrum Kabarett „Blindflug“ mit Stefan Vögel und George Nussbaumer Freitag, 15.01.2010, und Samstag, 16.01.2010, 20 Uhr, Pfarrzentrum Ein blinder Schauspieler und ein stimmloser Sänger in einem musikalischen Kabarettabend? Nicht von ungefähr nennen George Nussbaumer und Stefan Vögel ihr erstes gemeinsames Programm: „Blindflug“. Zwei Piloten, die sich partout nicht leiden können, streiten um das Steuer in einem Flugzeug, dessen Route sich ständig ändert. Werden Sie Passagier und erleben Sie die schrägere Seite des Daseins bei diesem turbulenten Höhenflug mit einem Bordprogramm voll gesanglicher Komik und komischem Gesang. Eintritt: € 18,-- (mit Kulturgutschein Aufpreis € 6,--) Onkel Adolf verstirbt im Alter von 92 Jahren im Pflegeheim. Der Volksmund sagt: „An schöna Tod.“ Der Pfarrer sagt: „Der Herr lasse ihn ruhen in Frieden.“ Die Realität (Verwandtschaft) sagt: „Inserieren, adressieren, aktivieren, arrangieren und alles zusammen kalkulieren.“ Das sind die wahren Dramen „in Ewigkeit, Amen.“ Eintritt: € 15,-- (mit Kulturgutschein Aufpreis € 3,--) Das Orgelwerk von J. S. Bach Konzert mit Prof. Bruno Oberhammer Montag, 18.01.2010, 20.15 Uhr, Pfarrkirche Höchst Das dritte Konzert der Konzertreihe Johann Sebastian Bach „Das Orgelwerk“ von Prof. Bruno Oberhammer vermittelt die Begegnung mit dem jungen Bach: schon in seinen überschäumenden Frühwerken präsentiert Johann Sebastian Bach eine Tonsprache, die ihn von seinen Zeitgenossen deutlich abhebt. Eintritt: Freiwillige Spenden für das Projekt Tuberkulose- und Leprazentrum in Abakaliki in Nigeria. Vorverkaufsstelle für die Veranstaltungen des Kulturreferates: Gemeindeamt Höchst, Zi. 12 (Frau Adenberger und Frau Brunner, Tel. 7907-25 bzw. 7907-23) E-Mail: kultur@hoechst.at, online: www.hoechst.at und bei allen Raiffeisenbanken ISOH `97 Messe Mit dem Insel-Show-Orchester Höchst ’97 Samstag, 09.01.2010, 17:30 Uhr, Pfarrkirche mit anschließender Bewirtung auf dem Kirchplatz mit Guggen- und Schalmeiensound und Bar im Foyer des Pfarrzentrums. Eintritt: freiwillige Spenden Gemeinde Info HÖCHST 11 FasnatVorschau Zunftball Samstag, 23.01.2010, 20:11 Uhr, Rheinauhalle Eintritt: € 15,-- Wasserzähler mit Funkablesung Bald werden in Höchst die Zeiten vorbei sein, in denen einmal im Jahr ein „Wasserwerkler“ an Ihrer Haustüre klingelt, um den Wasserzähler ablesen zu dürfen. Möglich macht es eine neue Technik, mit der die Zählerstände per Funk abgelesen werden. Die neuen Wasserzähler sind mit einem Sender ausgestattet, der per Funksignal die Daten übermittelt. Somit fällt die zeitaufwändige händische Ablesung durch die Wasserwerksmitarbeiter weg. Die Leistung des Funkmoduls ist mit einem funkgesteuerten Garagentor oder mit einem Babyfon vergleichbar. Wasserzähler an den im Auto mitgeführten „Receiver“ übertragen und sofort ins Datensystem übernommen. Bis zum Jahr 2011 werden fortlaufend die alten gegen die neuen Geräte ausgetaucht. Die Zähler müssen entsprechend dem Eichgesetz wie bisher alle fünf Jahre zur Nacheichung ausgetauscht werden. FC-Ball 2010 „A Night in Chicago“ Wasserzähler bitte freihalten Wir möchten in Erinnerung rufen, dass die Wasserzähler ganzjährig frei zugänglich zu halten sind (z.B. keine Verbauungen, keine Verschlichtungen mit Brennmaterial etc.). Auskünfte erhalten Sie beim Betriebsleiter der Wasserversorgung, Herrn Fredi Blum. Tel. 7907-54 oder 0664/3077485 E-Mail: fredi.blum@hoechst.at Samstag, 30.01.2010, 20 Uhr, Rheinauhalle Eintritt: € 15.— Turnerball Samstag, 06.02.2010, 20 Uhr, Rheinauhalle Eintritt: € 14,-- Ablesen im Vorbeifahren Der Wasserzählerstand wird künftig im Vorbeifahren abgelesen – ohne dass die Kunden sich Zeit nehmen müssen. Der Zählerstand wird vom aufgesetzten Funkmodul beim Schiball Samstag, 13.02.2010, 20 Uhr, Rheinauhalle Eintritt: € 14,-- Kinderfasching Sonntag, 14.02.2010, 20 Uhr, Rheinauhalle Freier Eintritt RosenmontagNachtumzug Montag, 15.02.2010, 19 Uhr, Kirchplatz Von der Schwanenkreuzung bis zur Schlossergasse; Bewirtung entlang der Umzugsstrecke mit närrischem Treiben auf dem Kirchplatz Freiwillige Spenden Links im Bild der Wasserzähler mit Funkübertragung, rechts das Ablesen des Wasserzählerstandes per Funkübertragung. 12 Gemeinde Info HÖCHST Seniorenrat der Gemeinde Höchst Seit dem Jahr 2006 gibt es in Höchst einen Seniorenrat. Neben Seniorenbund und Pensionistenverband sind fast alle sozialen Einrichtungen (Sozialzentrum, Krankenpflegeverein, Rotes Kreuz, etc.) der Gemeinde Höchst vertreten. Obmann ist Edi Ortner vom Seniorenbund. Hauptaufgaben sind die Vertretung der Interessen der Senioren und die Beratung der örtlichen Organe und Dienststellen in allen Fragen die Senioren betreffen. Der Seniorenrat ist auch Ansprechpartner für Senioren und zugleich Bindeglied zwischen Senioren und der Gemeinde. Anträge, Wünsche, Probleme und Anregungen können jederzeit an den Seniorenrat gestellt werden. Ansprechperson ist Gerhard Böhler vom Gemeindeamt, Tel. 7907-26. Ein kleiner Auszug bereits erledigter Anregungen: l Der im Jahr 2006 gegründete Höchster Seniorenrat Nachstehende Informationsveranstaltungen wurden seit der Gründung des Seniorenrates der Gemeinde organisiert: l l l Vortrag zum Thema „Betreutes Wohnen – neue Wohnformen für ältere Menschen“ l l l l l Beseitigungen von schadhaften Pflastersteinen auf dem Kirchplatz Beschilderungen bzw. Hinweisschilder für den Lift im Gemeindeamt Zustellung des Essen auf Rädern auch am Wochenenden mehrere verkehrstechnische Probleme wurden an die zuständigen Gremien weitergeleitet l l l l l Vortrag zum Thema „Rufhilfe“ Vortrag zum Thema „Sicherheit für Senioren“ Vortrag zum Thema „Patientenverfügung“ Besuch der Palliativstation im LKH Hohenems Vortrag zum Thema „Demenz und Alzheimerpatienten“ Film „Zurück in eine unbekannte Zukunft“ zum Thema Demenz Vortrag zum Thema „Sozialkapital“ Vortrag zum Thema „Prostata und Vorsorge“ Initiative zum Aufbau eines Besuchsdienstes In der vor kurzem stattgefundenen Sitzung wurden für das Jahr 2010 folgende Termine vorgesehen: l l l l l Vortrag zum Thema „Aufnahme im Pflegeheim – wer bezahlt ?“ Vortrag zum Thema „Fitness im Kopf“ Besuch des Krematoriums in Hohenems Vortrag zum Thema „Was ist in einem Todesfall zu tun ?“ Die Gründung einer Seniorenbörse für Höchst ist geplant Die einzelnen Veranstaltungen werden im Gemeindeblatt eigens beworben. Kindergärtnerinnen-Lehrgang An der mehrteiligen Schulung für Kindergartenleiterinnen, angeboten vom Lande Vorarlberg, nahmen auch die Höchster Kindergartenpädagoginnen Verena Schneider (seit 2008 Leiterin des Kindergarten Kirchdorf) und Jeanette Hollenstein (Leiterin des Ganztageskindergartens seit Herbst 2009) teil. Diese Schulung umfasst fünf Module und eine Abschlussarbeit. Im Lehrgang ging es um Konzeptionserstellung, Qualitätsentwicklung und Moderation. Ein weiteres Thema lautete: „Leiten kann gelernt werden.“ Dazu gehören wesentlich die Teamarbeit sowie Gesprächsführung im Kindergarten. Im Lehrgang ging es auch um die Bereiche Öffentlichkeitsarbeit und Recht. Vizebgm. Karin Rezniczek, Verena Schneider, Jeanette Hollenstein, Kursleiterin Brigitte Mayer-Elsensohn und Landesrat Mag. Sigi Stemer bei der Übergabe der Zertifikate. Gemeinde Info HÖCHST 13 Seniorenberatung der Gemeinde Höchst Je älter man wird, umso schwerer tut man sich im Umgang mit Ämtern und all den vielfältigen Anträgen. Denn in Vorarlberg gibt es eine Fülle von Angeboten und Anträgen. Die Mitarbeiter der Höchst beraten sie bei l l Gemeinde l l l l l l l l l Pflegegeldantrag Antrag auf Urlaub von der Pflege (Urlaubsbett) Antrag bei einer Heimaufnahme Vermittlung von mobilen Helferinnen (MOHI Höchst) Info über die Rufhilfe des Roten Kreuzes Info zur 24-Stunden-Betreuung Info zu Essen auf Rädern Antrag auf Gebührenbefreiuungen für Radio-Fernsehen-Telefon Antrag auf Rezeptgebührenbefreiuungen Antrag auf Heizkostenzuschuss Antrag auf Wohnbeihilfe Sollten im Rahmen der Gespräche ersichtlich werden, dass auch ein Anspruch auf Wohnhbeihilfe, Rezeptgebührenbefreiung sowie der Rundfunk- und Telefongebührenbefreiung besteht, sind wir bei der Antragstellung selbstverständlich behilflich. Wie beraten sie auch in Angelegenheiten eines allfälligen Heizkosten-Zuschusses und eines Wohnbeihilfeanspruches. Gerhard Böhler und Reingard Adenberger sind für Sie da: Gerhard Böhler: Tel. 7907-26 gerhard.boehler@hoechst.at Reingard Adenberger: Tel. 7907-25 reingard.adenberger@hoechst.at Sollte es von einer pflegebedürftigen Person oder deren Angehörigen gewünscht werden, können wir auch jederzeit einen Hausbesuch vereinbaren. Reingard Adenberger und Gerhard Böhler So waren wir im Jahr 2009 bei der Erstellung von ca. 50 Pflegegeldanträgen / Erhöhungsanträgen behilflich. Beratung in Fragen der 24Stunden-Betreuung, Vermittlung von MOHI-Helferinnen , Info über die Rufhilfe, Essen auf Rädern, aber auch die Finanzierungsfragen bei Daueraufnahmen im Altenwohnheim und für Kurzzeitpflege (Urlaubsbett). Im Jahr 2009 halfen wir bei ca.: 40 9 7 200 140 20 30 40 5200 Pflegegeldanträgen Anträgen auf Urlaubsbett Anträgen bei Heimaufnahme Anträgen auf Heizkostenzuschuss Anträgen auf Wohnbeihilfe Anträgen auf Rezeptgebührenbefreiung Anträgen auf Rundfunk/Telefongebührenbefreiung Klienten werden von 11 mobilen Helferinnen betreut Essen wurden zugestellt Öffnungszeiten im Gemeindeamt Höchst Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Gemeindeamt Höchst sind zu folgenden Zeiten für Sie da: Montag bis Donnerstag von 7:45 bis 12:00 Uhr Freitag von 7:45 bis 13:00 Uhr Dienstag von 14:00 bis 18:00 Uhr. Selbstverständlich können Sie wie bisher auch außerhalb dieser Zeiten mit dem jeweiligen Sachbearbeiter telefonisch (Tel. 7907-0) einen Termin vereinbaren. Bauverwaltung: 7907-27 + 28 +30 Bürgerservice: 7907-23 + 25 Soziales: 7907-26 Standesamt: 7907-24 Kassa: 7907-21 Finanzverwaltung: 7907-22 Umwelt: 7907-39 Gemeindesekretär: 7907-33 Bürgermeister: 7907-34 Vermittlung: 7907- 0 Leiter Wasserversorgung: 7907-54 Gebäudeverwaltung/ Personalbüro: 7907-41 Hochbau/Gemeindebauten: 7907-56 Willkommen im Gemeindeamt Höchst 14 Gemeinde Info HÖCHST Babysitter in Höchst Sie möchten Ihre Kinder in guten Händen wissen, wenn Sie mal ausgehen möchten, einfach mal Zeit für sich selbst benötigen für Einkäufe oder andere Termine usw.? Die Babysitter sind mindestens 14 Jahre alt und haben einen Kurs absolviert, der unter anderem folgende Themen beinhaltet: Erster Kontakt mit Kindern, Unfallverhütung und Erste Hilfe, Säuglingspflege sowie spielen und basteln mit Kindern. Manche Babysitter haben ihre Allerlei Köstlichkeiten wurden auch heuer wieder beim Höchster Markt im Dezember angeboten. Neben Handwerkskunst und liebevoll gestalteter Handarbeit gab es selbstverständlich auch Gutes gegen Hunger und Durst. fixen Familien, in denen sie regelmäßig Babysitterdienst machen, fünf Mädchen können vermittelt werden. Im Frühjahr 2010 findet in Zusammenarbeit mit dem Sozialreferat der Gemeinde Höchst wieder ein Babysitterkurs für Mädchen und Jungen ab ca.14 Jahren statt. Nähere Informationen zur Babysittervermittlung bei Andrea Gasser, Tel. 0664 8240261. Infos zur Babysittervermittlung auch unter www.hoechst.at Hundestationen nutzen An 24 Standorten im Ortsgebiet von Höchst sind die Hundestationen platziert, bei denen der Hundekot, welcher zuvor vom Hundebesitzer in ein Plastiksäckchen gebracht wird, eingeworfen werden kann. Die Erfahrung zeigt, dass ein Großteil der Hundebesitzer sehr verantwortungsvoll ist und diese Einrichtung regelmäßig in Anspruch nimmt. Dennoch gibt es leider immer noch Hundebesitzer in Höchst, die ihren vierbeinigen Liebling an allen möglichen und unmöglichen Stellen ihre Notdurft verrichten lassen und diese dann nicht wegräumen – sehr zum Ärgernis von Eltern, Kindern, Erholungssuchenden und Landwirten. Liegen gelassener Hundekot auf Wegen, Gehsteigen, Wiesen, Weiden und Äckern stellt eine erhebliche Gefahrenquelle für Mensch und Tier dar. Denn die im Hundekot enthaltenen Neospora-Parasiten bleiben am Straßenbelag, an Steinen und Gräsern haften, selbst wenn der Hundekot längst vom Regen verwaschen und nicht mehr sichtbar ist. Bitte tragen Sie weiterhin aktiv zur Erhaltung unseres sauberen Gemeindegebietes bei. Sprechen Sie auch andere HundehalterInnen an, die die Bedeutung dieser hygienischen Maßnahmen noch nicht verstanden haben. Wir bitten um Ihr Verständnis und ein gutes Miteinander. Bestens ausgebildete Babysitter stehen zum Einsatz bereit. Kinderbetreuung in Höchst Insgesamt werden in den Schulen, Kindergärten und weiteren Kinderbetreuungseinrichtungen in Höchst 1.219 Mädchen und Buben betreut. Hauptschule Volksschule Kirchdorf Volksschule Unterdorf Kindergarten Oberdorf Kindergarten Unterdorf Kindergarten Kirchdorf Pinocchio Kinderstube Ganztageskindergarten Kunterbunt Schulstube 404 290 157 56 76 44 55 76 21 25 15 Gemeinde Info HÖCHST 15 immer die dem Wohnort und dem Zielort am nächsten gelegene Haltestelle angeben. Beim „SchülerPlus“ ankreuzen (Freizeitmobilität): MAXIMO Anträge bitte immer an den Verkehrsverbund Vorarlberg GmbH, Servicebüro Mobilpunkt, Herrengasse 14, 6800 Feldkirch, schicken. Rascher Schulweg: In 15 Minuten in Bregenz Ab sofort ist es für Höchster Schüler möglich, den Zug vom Bahnhof St. Margrethen via Lustenau nach Bregenz und retour auch für den Schulweg zu benützen. Die Fahrzeit beträgt rund 15 Minuten und bietet eine sehr schnelle staufreie Verbindung nach Bregenz. Voraussetzung ist das „Schüler plus MAXIMO Freizeitticket“. Es gilt in der Freizeit für ganz Vorarlberg und Liechtenstein mit den Grenzbahnhöfen Lindau, St. Margrethen, Heerbrugg, Buchs und St. Anton am Arlberg und weiteren grenzüberschreitenden Buslinien und kostet E 80,-- (incl. d 19,60 Euro Selbstbehalt für die Schülerfreifahrt). Selbstverständlich kann mit dieser Ticketvariante auch weiterhin der Bus zwischen Höchst und Bregenz für den Schulweg benützt werden. Wir hoffen damit für die Schüler der Gemeinde Höchst eine adäquate Lösung gefunden zu haben. Beim „SchülerFreifahrt Antrag“ ausfüllen: Hinfahrt: Höchst Einstieg: z. B. Haltestelle Kirchplatz via Lustenau Hinfahrt: Bregenz Ausstieg: z. B. Bahnhof Riedenburg oder Reutegasse ausfüllen. Der neue Triebwagen „Talent“ der ÖBB ist auf der Strecke Bei der Haltestelle St. Margrethen – Bregenz unterwegs. Die drei Rheindelta-Gemeinden Fußach, Gaißau und Höchst setzen sich gemeinsam für fortschrittliche, ökologische Althaussanierung ein, die sowohl Energie als auch Kosten spart und führen deshalb ein Gemeinschaftsprojekt zu diesem Thema durch. Anfang November fand die Energieberaterwoche in den drei Gemeinden statt. Zahlreiche Mitbürger nutzten die kostenlose Erstberatung und ließen sich von Fachkräften des Energieinstitutes beraten. rheindelta.SANIERT hat zum Ziel, die Möglichkeiten und Vorteile von Althaussanierungen vorzustellen und gleichzeitig bei der Umsetzung von Sanierungsvorhaben zu helfen. Zum Abschluss wurde auf dem Kirchplatz Höchst das Energiesparhaus VAMOS der VKW ausgestellt, im Alemannensaal der Alten Schule war die Ausstellung „Ökologisch bauen und sanieren“ des Energieinstituts Vorarlberg zu sehen. Fortlaufend aktuelle Informationen und viele Tipps finden Sie unter http://rheindeltasaniert.info Höchst hat 7.783 Einwohner Höchst hat aktuell 7.783 Einwohner (Stand 9.12.2009). Der Bevölkerungszuwachs im Jahr 2009 betrug 91 Personen, Zuzüge wurden 454 registriert, 424 Personen sind weggezogen. Innerhalb der Gemeinde wechselten 295 Personen ihre Wohnung. Geburten wurden 105 verzeichnet, Todesfälle 34. 41 Eheschließungen stehen 25 Scheidungen gegenüber. Viehbestand in Höchst Kälber, Jungrinder Kalbinnen Kühe 99 107 397 247 254 84 2 Das Energiesparhaus VAMOS auf dem Höchster Kirchplatz. männl. Jungvieh weibl. Jungvieh Schlachtkälber Stiere, Ochsen 16 Gemeinde Info HÖCHST Heimatbuch und Stammbäume als Weihnachtsgeschenk Sie suchen noch ein Weihnachtsgeschenk? Besonders attraktive Geschenke sind unsere Heimatbücher (derzeit insgesamt vier Bände) sowie die Stammbäume. Eugen Schneider (1928 - 2007) hat insgesamt 58 alteingesessene Höchster Sippen sorgfältig erforscht und aufgezeichnet. Die Heimatbücher (Frau Groicher, Tel. 7907-21) und die Stammbäume (Frau Adenberger, Tel. 7907-25) sind im Gemeindeamt erhältlich. Gerne stehen wir für Rückfragen zur Verfügung. Foto aus dem Heimatbuch: „Sonntagsruh“. Friedenslichtaktion Die Höchster Feuerwehrjugend lädt auch in diesem Jahr die Höchster Bevölkerung zur Friedenslichtaktion 2009 ein. Das Friedenslicht kann am 24. Dezember in der Zeit von 10:00 – 13:00 Uhr im Feuerwehrgerätehaus abgeholt werden. Für Bewirtung ist natürlich gesorgt. Wir hoffen auf rege Beteiligung. Der Erlös dieser Aktion kommt chronisch kranken Kindern aus unserer Region für eine Reittherapie zugute. Wir wünschen allen Höchsterinnen und Höchstern eine gesegnete und fröhliche Weihnachtszeit. Die Feuerwehrjugend www.feuerwehr.hoechst.at Kultur verschenken Der Kulturgutschein der Gemeinde Höchst ist als Geschenk beliebt. Um den Preis von € 36,- können vier Eintritte zu Veranstaltungen des Kulturreferates erworben werden. Einzelkarten für die Veranstaltungen gibt es im Vorverkauf um € 10,--, an der Abendkasse um € 12,--. Karten sind im Gemeindeamt, Zimmer 12, bei allen Raiffeisenbanken erhältlich. Karten können auch über die Homepage der Gemeinde www.hoechst.at reserviert werden. Das Kulturreferat der Gemeinde Höchst ist darum bemüht, ein abwechslungsreiches Kulturprogramm zu gestalten. Neu im Team der Gemeinde Gerne stellen wir Ihnen eine neue Mitarbeiterin und einen neuen Mitarbeiter der Gemeinde Höchst vor. Bettina Kremmel ist seit Juli beim Mobilen Hilfsdienst MOHI im Einsatz. Harald Burtscher arbeitet seit Anfang November im Bauhof Höchst mit. Herausgeber und Verleger: Gemeinde Höchst, 6973 Höchst. Für den Inhalt verantwortlich: Bürgermeister Ing. Werner Schneider. Druck: netprint, Götzis Grundsätzliche Ausrichtung: Informationen über das Geschehen in der Gemeinde Höchst


Höchst Gemeinde Info 2008 06
Mit, 8. Juni 2011 |

Gemeinde Info Amtliche Mitteilung der Gemeinde Höchst – Nr. 9 – Juni 2008 www.hoechst.at – gemeindeamt@hoechst.at Aus dem Inhalt Hauptschule und Bücherei Rechnungsabschluss 2007 Schüler und Senioren Ganztageskindergarten Festsommer in Höchst 3 4 7 9 11 Liebe Höchsterinnen und Höchster! Als Gemeinde versuchen wir, anstehende Probleme bedarfsorientiert zu lösen. Dies ist uns in vielen Bereichen gelungen. Ein großes Problem in unserer Gemeinde ist die aktuelle Verkehrssituation. Deshalb hat die Gemeindevertretung in Zusammenarbeit mit dem Energieinstitut eine Arbeitsg ruppe „Mobilitätsmanagement” gebildet. Die Bevölkerung ist eingeladen, in Arbeitsgru ppen mitzuwirken. Neben dem Transitverkehr gehört die Aufmerksamtkeit dabei auch dem hausgemachten Individualverkehr. Auch die VISION RHEINTAL beschäftigt sich mit überregionalen Problemen und auch hier ist die Gemeinde Höchst aktiv integriert. Für Bundesstraße, Brugger Straße und Landstraße Richtung Gaißau sucht die Firma METRON Lösungsansätze für eine Ve rkehrsberuhigung. Dabei geht es auch um die Entwicklung unseres Z e n t rums. Wir wollen gemeinsam mit der Bevölkerung unsere Zukunft gestalten und hoff e n auf rege Mitarbeit. Ich wünsche allen eine schöne Sommerzeit und erholsame Urlaubstage. Ihr Bürgermeister Werner Schneider Zentrumsplanung und Mobilität: Alle zur Mitarbeit eingeladen! Ein Verkehrs- und Gestaltungskonzept für das Ortszentrum von Höchst ist in Vorbereitung, zudem befassen sich Arbeitsgruppen mit verschiedenen Aspekten zum Thema „Mobilität”. Die Höchsterinnen und Höchster sind herzlich eingeladen, ihre Meinung und ihre Vorschläge zu den beiden Bereichen einzubringen. „Es geht um unsere Heimatgemeinde, um unseren Lebensbereich. Deshalb sind alle Interessierten dazu eingeladen, sich in ihre eigenen Angelegenheiten einzumischen. Sicher braucht es für solche Planungen Fachleute, wir müssen ihnen aber sagen, welche Vorstellungen wir haben. Schließlich wohnen wir hier in Höchst”, so Bürgermester Werner Schneider. Siehe Seiten 2 + 3 Unser Ortszentrum ist immer wieder Stauzone für den Verkehr von der Grenze und zur Grenze. Der ständig zunehmende Verkehr ist sicher ein entscheidendes Thema sowohl bei der Zentrumsplanung als auch in den Arbeitsgruppen, die sich mit der Mobilität befassen. 2 Gemeinde Info HÖCHST „Mobilitätsmanagement”: Höchster Bevölkerung zur Mitarbeit eingeladen Nach der sehr erfreulichen Bürgerbefragung geht es nun um die Umsetzung erster Themen, die den Bürgern und natürlich auch der Gemeinde am Herzen liegen. Vorrangig steht dabei auch die Mobilität im Vordergrund. Verschiedene Arbeitsgruppen, die auf die Mitarbeit interessierter Bürger hoffen (siehe Kasten unten), werden konkrete Projektvorschläge besprechen und weiter „auf Schiene” halten. In diesen interkommunalen Arbeitsgruppen sind auch Vertreter aus der Gemeinde Gaißau sowie die großen ansässigen Firmen vertreten. Die Arbeitsgruppen behandeln folgende Themen: Arbeitsgruppe Radverkehr Ziel dieser Gruppe ist die Förderung des Fahrrads im Alltagsverkehr. Durch Verbesserungen im Bereich Sicherheit, durch Ausbau und Verbesserung des Radwegenetzes für Alltagsradler, durch Lückenschlüsse und neue Verbindungen, sowie durch attraktive Abstellanlagen. Viele Wege lassen sich leicht zu Fuß oder per Fahrrad bewältigen. und Fußgängern zur gegenseitigen Rücksichtnahme. Arbeitsgruppe Bewusstseinsbildung Diese Arbeitsgruppe wird sich mit Öffentlichkeitsarbeit und Aktionen für einen vernünftigen, bewussten Umgang mit Mobilität einsetzen. Im Mittelpunkt stehen Themen wie Nahversorgung, Reduzierung des Hol- und Bringverkehrs an Schulen und Kindergärten und die Sensibilisierung von Autofahrern, Radlern Arbeitsgruppe Öffentlicher Verkehr Ziel dieser Arbeitsgruppe ist die Entwicklung von Maßnahmen zur weiteren Verbesserung im Bereich des öffentlichen Verkehrs innerhalb von Höchst sowie zu den wichtigen regionalen Zielpunkten. Arbeitsgruppe Pendlermobilität Ziel dieser Arbeitsgruppe ist die Entwicklung und Umsetzung von Maßnahmen, die zur Reduktion des motorisierten Pendlerverkehrs führen. Arbeitsgruppe Straßenraumgestaltung Diese Arbeitsgruppe setzt sich mit dem Thema „siedlungsorientierte“ Straßenraumgestaltung auseinander. Ziel ist es, die Straßen im Siedlungsgebiet so zu gestalten, dass gerade auf Nebenstraßen eine Koexistenz zwischen den unterschiedlichen Verkehrsteilnehmern und den Bedürfnissen der Anrainer möglich wird. Mitarbeit erwünscht! Höchsterinnen und Höchster, die sich für die Themen dieser Arbeitsgruppen interessieren und das Gemeindegeschehen aktiv mitgestalten möchten, sind freundlich eingeladen, sich im Gemeindeamt Höchst (Tel. 7907) zu melden. Im Gemeindeamt freut man sich über jede Anruferin und jeden Anrufer! Radverkehr und öffentlicher Verkehr sind wichtige Themen in den Arbeitsgruppen, zu denen die Gemeinde alle Interessierten einlädt. Gemeinde Info HÖCHST 3 ziehen. Am F reitag, 24. Oktober 2008, wird Pfarrer Willi Schwärzler die Räumlichkeiten der Hauptschule und der Bücherei/Spielothek einweihen. Am Samstag, den 25. Oktober, findet ein Tag der offenen Tür statt, zu dem die Höchster Bevölkerung recht herzlich eingeladen ist. Im Rahmen der Eröffnung wird eine Festschrift „40 Jahre Hauptschule” aufgelegt, in der auch die Namen aller ehemaligen Schüler veröffentlicht werden. Selbstverständlich wird auch ein tolles Rahmenprogramm über die Bühne gehen, das von den Schülern der Hauptschule und den MitarbeiterInnen der Bücherei/Spielothek gestaltet wird. Die Bücherei und Spielothek ist bereits ab 5. September 2008 in den neuen Räumlichkeiten für Sie da! Nähere Infos erhalten Sie in der nächsten Gemeinde-Info. Hauptschule und Bücherei Die neu gestaltete Hauptschule und die Bücherei/Spielothek können im kommenden Schuljahr eröffnet werden Die Höchster Hauptschüler können sich freuen: Die Zeit des Provisoriums ist beendet, bald dürfen sie in die neu gestaltete Hauptschule ein- Die Arbeiten an Hauptschule und Bücherei laufen auf Hochtouren. Zentrumsplanung: Gemeinde setzt auf Bürger-Mitarbeit Die Gemeinde Höchst setzt einmal mehr auf die Mitarbeit der Bürger und Bürgerinnen: Parallel zur Arbeitsgruppe „Mobilitätsmanagement” ist die Verkehrsplanungsfirma Metron mit der Erstellung eines Verkehrsund Gestaltungskonzepts für das Höchster Zentrum beauftragt worden. Ziel ist es, Vorschläge zu entwickeln, wie das derzeit vom Verkehr dominierte Höchster Gemeindezentrum aufgewertet und attraktiver gemacht werden kann. Als Auftakt für diesen offenen Planungsprozess wird die Höchster Bevölkerung zu einer so genannten „Planungswerkstatt” eingeladen (siehe Kasten rechts). Neben Informationen über Ziele und Inhalte des Planungsauftrages an die Firma Metron sind alle Bürgerinnen und Bürger eingeladen, wichtige Ziele und Anforderungen an die verkehrstechnische und bauliche Entwicklung unseres Ortszentrums zu erarbeiten und zu formulieren. Im Zusammenhang mit der zukünftigen Zentrumsentwicklung stellen sich folgende Fragen: 1. Wie soll sich das Zentrum bzgl. Ausdehnung und Größe entwickeln? Welches sind die Rahmenbedingungen bzgl. Höhe der Gebäude und der Dichte? 2. Welche Bedeutung wird den ö ffentlichen Räumen zugeordnet? Wie sollen die öffentlichen Räume gemäß ihrer unterschiedlichen Funktionen gestaltet werden? 3. Wie soll die Erschließung des Rad- und Fußwegenetzes erfolgen? Information aus erster Hand Die „Planungswerkstatt”, bei der die Bevölkerung die Möglichkeit zur Mitgestaltung des unmittelbaren Lebensraums hat, findet am Freitag, den 4. Juli 2008, um 19 Uhr im Höchster Feuerwehrhaus statt. Auf Grund der eingeschränkten Parkplatzmöglichkeiten und aus ökologischen Gründen ersuchen die Gemeindeverantwortlichen, auf das Auto zu verzichten und lieber mit dem Fahrrad oder zu Fuß zu kommen. 4. In welcher Art soll das Zentrum von Höchst ausgebildet werden, z.B. Nutzung, Nahversorgung, Verkehr, Aufenthaltsbereiche? Diese und weitere Fragen sollen unter Mithilfe der Bürger und Bürgerinnen zum Wohl der Gemeinde gelöst werden. 4 Gemeinde Info HÖCHST Rechnungsabschluss 2007 In der Sitzung der Gemeindevertretung vom 20. Mai 2008 wurde über den Rechnungsabschluss 2007 beraten und dieser einstimmig beschlossen. Der Rechnungsabschluss 2007 ergibt einen Gesamtumfang an Einnahmen und Ausgaben von Ä 19,569 Mio. Die Einnahmen aus der Kommunalsteuer steigerten sich auf Grund der ausgezeichneten wirtschaftlichen Entwicklung bei den Höchster Betrieben auf Ä 4,026 Mio. oder rund 8 %. Ebenso erfreulich entwickelten sich die Ertragsanteile an gemeinschaftlichen Bundesabgaben mit einer Steigerung von 8 % gegenüber dem Vorjahr auf Ä 4,652 Mio. Die vielseitigen Aufgaben der Gemeinde ist durch diese Ertragssteigerungen leichter zu bewältigen, wobei diese Mittel selbstverständlich sparsam einzusetzen sind. Die Personalkosten konnten, wie schon im Vorjahr, konstant gehalten werden. Im Sozialbereich ist die Gemeinde ihren Verpflichtungen für die Bereiche Sozialfonds, Pflegegeldbeitrag, Beiträge an Krankenanstalten, Krankenpflege und Lebensraum Höchst mit einem Gesamtbetrag von Ä 2,115 Mio. nachgekommen. Die Investitionen beliefen sich im Jahre 2007 auf beachtliche Ä 3,925 Mio und setzen sich aus Investitionen in Gebäude, Einrichtungsgegenstände, Fahrzeuge, Kanalisation, Grund und Boden sowie Beteiligungen zusammen. Einrichtungen erhalten Ein nicht unbedeutender wirtschaftlicher Faktor für die heimische Wirtschaft ist auch die Erhaltung der gemeindeeigenen Einrichtungen welche sich mit Ä 522.000,-- im Rechnungsabschluss bemerkbar machen. Auch das Ortsbild profitiert von den Investitionen der Gemeinde. Kinder und Jugendliche Für Unterricht und Kinderbetreuung wendete die Gemeinde Höchst 2007 insgesamt rund Ä 2,176 Mio auf, die offene Jugendarbeit kostete im vergangenen Jahr Ä 66.000,00. Der Bereich Sport wird mit Ä 342.000,00 unterstützt. Großer Erfolg der Solar-Aktion! Im Rahmen der Solar-Aktion wurden in Höchst im vergangenen Halbjahr in Summe 93 Solarberatungen durchgeführt. Erfahrungen aus anderen Regionen zeigen, dass im Schnitt mindestens jede dritte Beratung zur Umsetzung einer Solaranlage führt. Diesem Trend zur Folge w e r d e n somit 30 Wohnhäuser durch die A k t i o n nachträglich mit einer Solaranlage ausgestattet w e r d e n bzw. zusätzlich 250 m2 Kollektorf l ache errichtet. Damit Steigende Energiepreise machen Solartechnik noch attraktiver. wird jährlich eine Energiemenge von rund 85.000 kWh eingespart. Auf die Lebensdauer der Anlagen bezogen können damit über 370 Tonnen CO2 eingespart werden. Das entspricht der Menge CO2, die in einer Waldfläche von 18.000 m2 gespeichert ist. Mit anderen Worten: Um die gleiche Menge CO2 in Form von Holz aus der Atmosphäre zu binden, müsste eine Fläche von 18.000 m2 Wald aufgeforstet werden. Die Sonne schickt keine Rechnung Solaranlagen sind eine wichtiger Beitrag zum Klimaschutz. Ein Beitrag, der sich angesichts stetig steigender Energiepreise auch finanziell bezahlt macht. Denn nur die Sonne schickt keine Rechnung! Gemeinde Info HÖCHST 5 Tamara Hämmerle unterstützte ihren Vater Markus im Bauhof der Gemeinde (links), Romina Blum interessierte sich für die Tätigkeit ihres Vaters Fredi im Wasserwerk Höchst. Wo schaffat eigentlich der Papa? Wo Vater oder Mutter oder ein Bekannter der Familie arbeiten, das konnten zahlreiche Mädchen in Vorarlberg am „girls day” erkunden. „ Wenn du schon immer wissen wolltest, wie ein Arbeitstag deiner Eltern ausschaut, hast du jetzt die einmalige Chance, hinter die beruflichen Kulissen zu schauen”, so die Information zum „girls day”. Die Mädchen zwischen 10 und 14 erhielten Einblick in verschiedene Berufsfelder und sammelten erste praktische Erfahrungen. Auch in der Gemeinde Höchst wollten zwei Mädchen wissen, wo der Papa arbeitet. Tamara Hämmerle erlebte den Arbeitstag mit Vater Markus Hämmerle im Bauhof, wo es die unterschiedlichsten Arbeiten zu erledigen gibt. Romina Blum erfuhr von Vater Fredi Blum, was ein W s s e rmeister alles zu erledigen a hat, damit die Höchster Haushalte mit gutem Trinkwasser versorgt werden. Trinkwassertest mit Romina und Schaufeleinsatz für Tamara. Musiklehrer-Treff Kürzlich fand das jährliche Treffen der Gemeinde mit den Lehrerinnen und Lehrern der Rheintalischen Musikschule im Gasthof Schwanen statt. Bürg e rm eister We rner Schneider konnte an diesem Abend auch den Direktor der Rheintalischen Musikschule Herr Karl Matheisl begrüßen. Das Treffen soll neben dem Gedankenaustausch auch ein Dank der Gemeinde für die gute Zusammenarbeit sein. Gedankenaustausch und Dankabstattung beim Treffen mit den Musiklehrerinnen und -lehrern der Rheintalischen Musikschule. In Höchst werden insgesamt 274 Jugendliche und 22 Erwachsene von 27 Lehrpersonen in der Alten Schule, im Pfarrzentrum und in der Volksschule Kirchdorf unterrichtet. Derzeit besteht in Höchst die Möglichkeit, 14 Instrumente zu erlernen. Info: Rheintalische Musikschule, Telefon 05577/84390 6 Gemeinde Info HÖCHST Mit dem Strahlrohr spritzen oder ein echtes Feuer löschen zu dürfen war für die Volksschüler ein besonderes Erlebnis. Schüler zu Besuch bei der Feuerwehr Auch in diesem Jahr waren wieder sämtliche Drittklässler der Höchster Volkschulen im Rahmen des Projektes „Kennenlernen der Gemeinde“ zu Besuch bei der Feuerwehr Höchst. Die 112 Schülerinnen und Schüler zeigten Interesse für alles, was mit der Feuerwehr zu tun hat. In einem verrauchten Raum gab es Süßigkeiten zu finden, gut kamen das Löschen mit einem Feuerlöscher und selbstverständlich auch das Mitfahren in einem Feuerwehrauto an. Zum ersten Mal konnten heuer die Schüler ihre Kameraden durch die neue Wärmebildkamera beobachten. Die vielen Fragen der Schüler bewiesen einmal mehr das Interesse von jungen Leuten an der Feuerwehr. Die am meisten gestellte Frage waren wie jedes Jahr: „Wo ist die Stange zum Runterrutschen?“ Ein Dank gilt den Helfern aus den Reihen der Feuerwehr, ohne ihre Mitarbeit wäre es wohl nicht möglich, so vielen Besuchern einen Einblick in das Geschehen der Feuerwehr zu geben. Deutschkurs für türkische Frauen Auch dieses Jahr hat die Gemeinde wieder einen Deutschkurs in Höchst angeboten. Eingeladen waren die Mütter von Kindergärtlern und Volksschülern aus Höchst. An zehn Samstag Nachmittagen haben Frauen aus Höchst und Umgebung zusammen mit der Kursleiterin Angelika Diem-Türtscher fleißig gearbeitet. Ziel des Kurses ist es, positive Erfahrungen mit der deutschen Sprache zu machen, zum Sprechen anzuregen, U n s i c h e rh e i t e n abzubauen und sie dahingehend zu motivieren, Deutsch zu sprechen und ev. auch weitere Kurse bei AK oder VHS zu besuchen, damit sie im Alltag besser zurechtkommen. Deutsch zu lernen fällt manchen Frauen schwer, da ihnen oftmals eine gute Schulbildung fehlt und zum anderen Sprechvorbilder und Kontakte fehlen. Manchmal sprechen wir Vorarlberger einfach falsch („Du mir geben!!”) und so fällt es schwer, diese Sprache richtig lernen zu können. Mit viel Freude und Spaß haben die Frauen unter sich gelernt: auf einer riesigen Vorarlbergkarte wurde z.B. lokalisiert, wo Verwandte von der Kursteilnehmerinnen in Vorarlberg leben und damit auch gleich geografische und grammatikalische Inhalte gemeinsam geübt. Teilnehmerinnen mit Kursleiterin Angelika Diem-Türtscher. Gemeinde Info HÖCHST 7 Schüler gerngesehene Gäste im Altenwohnheim Höchster Hauptschüler haben im zu Ende gehenden Schuljahr Bewohner der Altenwohnheime in Höchst und Gaißau besucht und viel Zeit mit ihnen verbracht. Betreuung und Aktivierung tragen wesentlich dazu bei, alten Menschen größtmögliche Selbständigkeit und ein Altern in Würde und Zufriedenheit zu ermöglichen. Mit dem Projekt „Alt und Jung verbinden“ und mit Einsatz eines Seniorencomputers bietet das Altenwohnheim Höchst ein speziell für alte Menschen entwickeltes System auf der Basis Internet an. Es kann in Ergänzung zu menschlicher Begleitung und Anleitung einen wichtigen Beitrag bei der Bemühung um aktive Betreuung und Mobilisierung leisten. Ziel ist nicht, den betreuenden Menschen zu ersetzen, sondern ihm oder ihr ein Instrument an die Hand zu geben, das die Umsetzung der aktiven Betreuung erleichtert und ergänzt. Abwärtsspirale. Aber nicht immer ist dieser Kontakt zu Verwandten möglich – etwa, wenn diese weit entfernt wohnen. dazu bei, individuelle Interessen zu erfahren. Bald gab es Schülerbesuche zum Kaffee, die Kinder halfen beim Ausschank von Getränken, verteilten Kuchen, spielten Karten und Brettspiele mit unseren Senioren, musizierten und blieben so mit diesen in Kontakt. Alt und Jung verbinden Mit diesem Leitgedanken starteten zwölf Schülerinnen und Schüler der Hauptschule Höchst im Herbst 2004 das Gemeinschaftsprojekt „Alt und Jung verbinden“. Sie begleiteten im Schuljahr 2004/05 jeweils einen Bewohner des Altenwohnheimes Höchst am Seniorencomputer. Ein kleines Fest zum Start erleichterte das Kennenlernen. Es folgten regelmäßige Besuche, die Schüler übten mit den Hausbewohnern am Computer. Bald zeigte sich, dass nicht der Computer im Vord e rgrund steht, sondern der zwischenmenschliche Kontakt. Der Umgang mit dem Seniorencomputer trug 21 Schüler machten mit Im Schuljahr 2007/08 starteten 21 Schülerinnen und Schüler unserer 4. Klassen neu in diesem Projekt. Da die Anzahl der SchülerInnen größer ist als das Altenwohnheim in Höchst verkraften kann, hat sich das Projekt bis nach Gaißau ausgeweitet. Gaißauer waren sehr erfreut Die Bewohner des Altenwohnheims Gaißau freuen sich sehr, dass auch sie Besuch von jungen Menschen aus dem Dorf bekommen. Sie warten immer schon unter der Haustür auf „ihre Jungen“! Die Besuche der Jugendlichen werden in einem Heft aufgezeichnet, alle Schüler beschreiben wie in einem Tagebuch ihre Tätigkeiten und Erlebnisse. Das ist Voraussetzung dafür, im Juni eine Urkunde überreicht zu bekommen. Kommunikation Alte Menschen sollen weiter mit ihrer Umwelt kommunizieren. Wenn sie den inneren Rückzug antreten, führt das schnell zu einer Selbständig arbeiten Die Jugendlichen arbeiten selbständig, das heißt ohne dauernde Begleitung einer Lehrperson. Eigenverantwortlichkeit und Selbständigkeit sind deshalb die vordergründigen Kompetenzen, um im Projekt erfolgreich zu sein. In dieser Woche fand die offizielle Zert i f i z i e rung der erfolgreichen Teilnahme am Projekt statt. Wi r sind auf unsere „Absolventen“ sehr stolz! Gudrun Brunner, Direktorin HS Höchst und Benedikt Huter, Leiter des Altenwohnheimes Höchst Gemeinsames Spiel und der Kontakt zwischen Alt und Jung waren für die Schülerinnen udn Schüler und für die Heimbewohner ein Erlebnis. 8 Gemeinde Info HÖCHST Landtagsvizepräsidentin Dr. Gabriele Nußbaumer, Vizebürgermeisterin Karin Rezniczek, Helga Lau, Claudia Berbig, Landesstatthalter Mag. Markus Wallner, Landesrat Dieter Egger, Landtagsvizepräsidentin Dr. Bernadette Mennel (vorne von links). Heidi SchusterBurda, Martina Rüscher und Bundesrat Edgar Mayer (hintere Reihe von links). Höhere Akzeptanz für Menschen mit Handicap Unter dem Titel „ICH BIN DABEI! Chancen geben – Chancen nutzen” sind im Land Vorarlberg in den nächsten 5 Jahren verschiedene Maßnahmen geplant, die Menschen mit Behinderung verstärkt in den Mittelpunkt rücken. Diese Informationsoffensive verfolgt das Ziel, die Menschen im Land für dieses Thema zu sensibilisieren und allfällige Ängste und Unsicherheiten im Umgang mit Menschen mit Behinderungen zu beseitigen. Beim Start der Kampagne der Vorarlberger Landesre g i e rung am 2. Juni 2008 wurde von Vizebürgermeisterin Karin Rezniczek auch unsere integrative Mitarbeiterin Claudia Berbig mit ihrer Betreuerin Helga Lau in der Gemeindeverwaltung vorgestellt. Dieser integrative Arbeitsplatz im Gemeindeamt Höchst wurde von Bürg e rm e i s t e r We rner Schneider bereits im September 2002 eingerichtet. währleisten. Integration darf keine halbherzige Sache sein. Für unsere Mitarbeiterin Claudia bedeutet der integrative Arbeitsplatz einen wichtigen Schritt auf ihrem Weg zur größtmöglichen Selbstständigkeit. Sie ist gefordert, ihre Arbeit wird von den Kollegen und von der Öffentlichkeit geschätzt und anerkannt. Durch die im Gemeindeamt geschaffenen Strukturen, die dauernde Evaluierung zur Standortbestimmung und die Einbeziehung von Fachleuten und Vertrauenspersonen werden wir einen dauernden und erfüllenden Arbeitsplatz für Claudia erhalten. Die Akzeptanz und eine breite Anerkennung durch die Bevölkerung bestärken bei den Bemühungen, einem benachteiligten Menschen Bedeutung, Struktur, Inhalt, Sinn, H o ffnung und Lebensfreude vermitteln können. Jeder von uns kann in eine Lebenslage kommen, in der er – vielleicht sogar von einem Moment auf den anderen – besondere Bedürfnisse hat, in der bisher Selbstverständliches nicht mehr selbstverständlich ist. Es ist eine Herausforderung unserer Gesellschaft, erfolgreiche Wege zur Integration von Menschen mit einer Behinderung zu schaffen und zu nützen. Wir sind alle gemeinsam dazu aufgefordert, spezifische Arbeitsplätze für benachteiligte Menschen zu schaffen und zu sichern und eine Arbeitslosigkeit behinderter Menschen zu vermeiden. Wirksame Unterstützung Die Gemeinde Höchst steht zur sozialen und gesellschaftlichen Ve r a n t w o rtung der Gemeinde, Menschen mit Behinderung zu unterstützen und die Gleichwertigkeit ihrer Lebensbedingungen zu ge- Gemeinde Info HÖCHST 9 Ab Herbst auch Ganztagesbetreuung für Kinderg ä rtler Höchst erhält ab Herbst 2008 eine Kindergartengruppe mit Ganztagsbetreuung. Das ist ein wesentliches Ergebnis einer Besprechung, die am 20. Mai im Gemeindeamt stattgefunden hat. Die Kinderbetreuung in Höchst war das Thema der Zusammenkunft mit Landesrat Siegi Stemer, Bürgermeister Werner Schneider, Vizebürgermeisterin Karin Rezniczek und den Leiterinnen der Kinderbetreuungseinrichtungen. Ziel dieses Treffens war das derzeitig vorhandene Angebot an Kinderbetre u u n g smöglichkeiten zu verbessern bzw. zu optimieren. Der Kindergarten ist längst nicht mehr nur eine Art familienergänzende Betreuungseinrichtung. Erziehung, Bildung und Betreuung bilden in der Kindergartenpädagogik eine untrennbare Einheit. Die schrittweise Öffnung der Kindergärten für Dreijährige stellte die Pädagoginnen ebenso vor neue Herausforderungen wie die Flexibilität bei den Betreuungszeiten. Besprechung zum Thema Kinderbetreuung in Höchst mit Landesrat Siegi Stemer im Gemeindeamt Höchst. g e l g ruppen mit Betre u u n g s z e i t e n von 7:30 bis 12:00 Uhr und drei Nachmittagen auch die Vormittagsgruppe. Sie ist besonders für Mütter oder Väter wichtig, die vormittags arbeiten. Kinder werden in diesen Gruppen von Montag bis Freitag von 7:00 bis 13:00 Uhr betreut. Ab Herbst wird neu die Ganztagesgruppe angeboten. Die Gruppe wird als Außenstelle des Kindergartens Kirchdorf im Pfarrzentrum geführt. Dort werden ab Herbst die Räume wieder frei, die während der Bauzeit von der Bücherei / Spielothek genutzt worden sind. Kinder von Montag bis Freitag jeweils zwischen 7:00 und 18:00 Uhr betreut. Berufstätige Eltern von Kindern von 3 bis 6 Jahren wissen ihren Nachwuchs also in guten Händen. Der Monatstarif für die Ganztagesbetreuung beträgt Ä 50,-. 80 % der Kinder betreut In Spielgruppen und Kindergärten, öffentlichen und privaten Einrichtungen werden nach derzeitigem Stand 328 Kinder im Alter zwischen 1,5 und 6 Jahren betreut. Das sind rund 80 % der 412 Kinder in diesem Alter, die insgesamt in Höchst leben. Rund 70 % besuchen eine öffentliche Einrichtung, 30 % werden in privaten Einrichtungen betreut. G a n z t a g e s g ru pe im Pfarrzentrum p In den vergangenen Jahren wurde gerade in Höchst immer wieder versucht, die Öffnungszeiten der Kinderbetreuungseinrichtungen an den Bedarf der Eltern anzupassen. Deshalb gibt es etwa neben den Re- Betreuung von 7:00 bis 18:00 Uhr In dieser neuen Gruppe werden Für die Höchster Kinder und ihre Eltern steht eine erfreuliche Auswahl an privaten und öffentlichen Betreuungseinrichtungen zur Verfügung. 10 Gemeinde Info HÖCHST Neuer Allradtraktor für unseren Bauhof Da der Fendt-Traktor des Höchster Bauhofes heuer 25 Jahre alt ist und schon langsam unter manchen „Krankheiten“ leidet, ist für die Zukunft ein Ersatz erforderlich. Die Wahl fiel auf einen Allradtraktor der Marke John Deere 6230 Premium. Damit kann die Bauhofmannschaft den Winterdienst, Maßnahmen zur Straßenerhaltung, Straßenkehru ngen und verschiedene sonstige Arbeiten wieder gewährleisten. Hoffentlich auch für die nächsten 25 Jahre . . . Der John Deere 6230 Premium leistet 81 kW (110 PS) und verfügt bei 4 Zylindern über einen Hubraum von 4530 ccm. Ein Kraftpaket für den Einsatz in Höchst. Sein Power-Ouad Getriebe hat 24 Vo r- und 24 Rückwärtsgänge sowie Allrad mit automatischem Selbstsperrd i ff e rential. Frontachse und Kabine sind gefedert, eine Fronthebeeinrichtung und die Frontzapfwelle vervollständigen die Ausstattung. Höchster Sommermarkt Der Höchster Markt findet am Samstag, den 28. Juni, in der Zeit von 16:00 bis 22:00 Uhr auf dem teilweise überdachten Kirchplatz statt. Voraussichtliches Programm: - Musikalische Unterhaltung „Kreuzdorfer“ - Auftritt der Jungmusikanten der Bürgermusik Höchst - Fahrradwettbewerb – Vorarlberg Mobil - Modenschau Patrozinium Am Sonntag, 29. Juni, Hl. Petrus und Hl. Paulus, feiert die Pfarre Höchst ihr Patrozinium. Im feierlichen Gottesdienst um 10:15 Uhr singt der Chor St. Johann die Krönungsmesse von Mozart. Anschließend Bewirtung! Konzert Block-Buster Konzert „Block-Buster“ am Samstag, 28. Juni, 20:00 Uhr, im Pfarrzentrum Die Band BLOCK-BUSTER bringt die goldenen 70’er Jahre und deren Rock Songs ins neue Jahrtausend. Block-Buster bringen ein Stück handgemachter Musik der guten alten Zeit wieder auf die Bühne. Eintritt: Vorverkauf Ä 8,- bzw. Abendkassa Ä 10,-. Vorverkauf im Gemeindeamt, Zi. 12, Tel. 78/79072, E-Mail: regina.lucic@hoechst.at, bei allen Raiffeisenbanken oder online auf www.hoechst.at Gemeinde Info HÖCHST 11 Sport- und Spielwochen Bereits zum 18. Mal finden die von der Gemeinde organisierten Sportund Spielwochen statt. In der Zeit vom 18. August bis zum 5. September bieten wieder mehrere Höchster Vereine zahlreiche Aktivitäten im Rahmen der Sportund Spielwochen an. Dies führt zu einem breiten Angebot an Sport-, Kultur- und Spielmöglichkeiten. Dies ist eine große Chance für Kinder und Jugendliche, neue und interessante Sportarten kennen zu lernen oder z. B. Theaterluft zu schnuppern. Im letzten Jahr haben insgesamt 200 Kinder teilgenommen, die sich nicht nur bei einer der 18 möglichen Veranstaltungen angemeldet haben, sondern gleich für mehrere Aktivitäten. Insgesamt wurden daher über 600 verschiedene Teilnahmen der Kinder registriert. Nähere Informationen gibt es im Prospekt für die Anmeldung, der in der ersten Juliwoche im Gemeindeblatt eingelegt bzw. in den Volksschulen und der Hauptschule ausgeteilt wird. Zahlreiche Höchster Vereine machen den Kindern ein tolles Angebot. 1. Höchster Dämmerschoppen Erstmals veranstaltet der Schalmeienzug Höchst am Samstag, 12. Juli 2008, den „Höchster Dämmerschoppen“. Ab 17:00 Uhr können sich Kinder am Kirchplatz beim Spielbus des Vo r a r l b e rger Kinderd o rfes austoben. Für Spiel, Spaß und Action sorgt auch die freiwillige Feuerwehr Höchst bei einem „Tag der offenen Tür“ mit Feuerwehrautos und Drehleiter. Musikalisch umrahmt wird der Dämmerschoppen durch die Bürgermusik Höchst. Im Anschluss sorgt die Band „Zündstoff“ mit volkstümlicher Musik bis hin zu Hits aus „alten Zeiten“ und aktuellen Charts für Tanz und Unterhaltung. Als Höhepunkt startet um 22:30 Uhr das Klangfeuerwerk mit einer spektakulären Lichtershow. Für das leibliche Wohl ist an unseren Wi rtschaftsständen und der Weinlaube gesorgt. Bei schlechter Witterung findet die Veranstaltung am Samstag, 19. Juli 2008, mit der Party-Band „EdelVoice“ statt. www.schalmeienzug.at Landesfeuerwehrfest in Fußach 4.- 6. Juli Unsere Nachbarwehr Fußach begeht heuer ihr 100-Jahr-Jubiläum mit dem Landesfeuerwehrfest vom 4. bis 6. Juli 2008. Abwechslungsreiches Programm von Freitag bis Sonntag. Am F reitag Abend und Samstag Abend führt ein Bus Besucher gratis von den Bushaltestellen zu den Festhallen am See, nachts geht es dann per Bus gratis zurück nach Höchst. Am Sonntag, 6. Juli, großer Festumzug mit historischen Fahrzeugen. www.landesfeuerwehrfest.at Sommerfest 14. und 17. August Zweigeteilt ist heuer das Höchster Sommerfest. Am Donnerstag, 14. August, wird hinter der Rheinauhalle eine „After Work Party” gefeiert. Am Sonntag, 17. August, ist Festmesse mit anschließendem Frühschoppen am Kirchplatz. Weil die Rheinauhalle umgebaut w i rd, passt sich die Bürg e rm u s i k Höchst mit ihrem Festprogramm an. Am Vorabend von Mariä Himmelfahrt, also am 14. August, wird ab 19:00 Uhr bei jeder Witterung zum Thema „Best of 70/80” hinter der Rheinauhalle gefeiert. Eintritt ab 18 Jahre. Am Sonntag, 17. August, beginnt um 9:00 Uhr die Festmesse am Kirchplatz, danach spielt die Lauteracher Bauernkapelle zum Frühschoppen. Bei Schlechtwetter Messe in der Pfarrkirche und Frühschoppen im Pfarrzentrum. 12 Gemeinde Info HÖCHST Bei den Österreich-Spielen herrschte trotz der nicht überragenden Torausbeute am überdachten Kirchplatz beste Stimmung. Heute, Donnerstag, wird das 2. Halbfinalspiel aus Wien übertragen, am Sonntag, 29. Juni, gibt es beim Public Viewing in Höchst selbstverständlich das EM-Finale zu sehen. 2. Halbfinale und Finalspiel der EM 08 am Kirchplatz Die Fußball-Europameisterschaft 2008 in der Schweiz und in Österreich geht ihrem Ende entgegen und damit auch das Angebot des Public Viewing auf dem Höchster Kirchplatz. Der blum FC Höchst und das Kulturreferat der Gemeinde haben mit diesem Angebot offenbar einen Volltreffer gelandet. Obwohl Österreich das Viertelfinale nicht erreicht hat, war der Andrang am teilweise überdachten Kirchplatz herv o rr agend. Die Fußballfans zeigten sich begeistert vom Public Viewing in Höchst. nastik, das Fußballspiel wird um 20:45 Uhr angepfiffen. selbstverständlich sind wir Höchster mit dabei. Auch am Sonntag ist der Platz ab 18:30 Uhr geöffnet. Um 20:00 Uhr beginnt das Programm mit dem Auftritt der Breakdancegruppe BPM-Crew (österr. Staatsmeister). Das Finale der EM startet dann um 20:45 Uhr. Heute Abend 2. Halbfinale Heute, Donnerstag, 26. Juni, wird das 2. Halbfinalspiel aus Basel übertragen. Dabei spielen Russland und Spanien um den Einzug ins Finale. Ab 18:30 Uhr ist am Kirchplatz bewirtet, um 20:00 Uhr gibt es eine Vorführung in rhythmischer Gym- Finale am Sonntag, 29. Juni Wer wird Fußball-Europameister 2008? Diese Frage wird am Sonntag, 29. Juni, beantwortet und


Höchst Gemeinde Info 2011 04
Mit, 8. Juni 2011 |

Gemeinde Info HÖCHST Gemeinde Info .. www.hoechst.at – gemeindeamt@hoechst.at Aus dem Inhalt ÖBB-Brücke Mülltrennen mit RIKKI Naturlehrpfad Alter Rhein Thema Integration Lesespaß mit ANTOLIN Fahrradfreundlich 1 4 6 6 8 12 15 HOCHST Amtliche Mitteilung der Gemeinde Höchst – Nr. 27 – April 2011 Liebe Höchsterinnen und Höchster! Wir gemeinsam sind Höchst. Viele Themen stehen an, viele Probleme müssen gelöst werden. Ich möchte dies gemeinsam mit Ihnen tun! Nicht die Abwälzung der Verantwortung, sondern das Gemeinsame steht für mich im Vordergrund. Politisch wird dies immer schwieriger. Dies zeigt sich in der Landes- und Bundespolitik, aber auch auf Gemeindeebene. Wir meistern unsere Probleme gemeinsam und im Konsens! Melden Sie sich, wenn Sie Fragen oder Anregungen haben. Möglich ist das sowohl persönlich als auch auf folgenden Wegen: E-Mail: werner.schneider@hoechst.at Tel.: 05578/7907-0 Fax: 05578/7907-66 Sie können sich aber auch an jede Mandatarin bzw. jeden Mandatar in unserer Gemeindevertretung wenden. Einige, der in Höchst anstehenden Themen, sind auf Seite 2 dieser Ausgabe angeführt. In der Hoffnung auf eine gute Zukunft unserer Heimatgemeinde Höchst Ihr Bürgermeister Werner Schneider Badespaß in Brugg Seit uns der April mit bestem Wetter überrascht, tummeln sich immer mehr Badegäste am Bruggerloch. Auch das gemeindeeigene Gasthaus „Bruggerhorn“ ist wieder geöffnet. Die neue Pächterin Edith Grüninger und ihr Team freuen sich über Ihren Besuch. 2 Gemeinde Info HÖCHST Themenschwerpunkte für die Arbeit in der Gemeinde Eine Reihe von Themenbereichen und Herausforderungen stehen in Höchst an. Ich lade alle interessierten Bürgerinnen und Bürger dazu ein, sich mit den gewählten MandatarInnen an der Zukunftsplanung zu beteiligen. Wir brauchen ein Spiel- und Freiraumkonzept Auf Grund gesetzlicher Vorschriften aber auch aus Überlegungen zu unserer Dorfentwicklung soll ein Spiel- und Freiraumkonzept erarbeitet werden. Dies wird in Zusammenarbeit mit der Höchster Jugend und der Höchster Bevölkerung geschehen. Errichtung eines neuen Pflegeheimes Höchst-Fußach Entsprechend dem bewilligten Pflegekonzeptes für das Rheindelta soll ein neues Pflegeheim in Höchst entstehen. Das dazu gegründete Steuerungsgremium aus VertreterInnen der beiden Gemeinden hat die Arbeit bereits aufgenommen. Rad- und Fußwegekonzept für Höchst bzw. das Rheindelta Es wird landesweit an einem regionalen Radwegekonzept gearbeitet. Weiters sind Aufträge durch die Höchster Gemeindevertretung vergeben worden, den Radverkehr vom Gemeindeamt bis zum Zollamt und die Weiterführung nach St. Margrethen zu prüfen und Vorschläge zu erarbeiten. Dies geschieht in Zusammenarbeit der Gemeinde Höchst, dem Land Vorarlberg, der Gemeinde St. Margrethen und dem Kanton St. Gallen. Schutz vor Hochwasser hat hohe Priorität Es gilt neben dem Schutz vor Hochwässern des Bodensees (hier sind wir auf dem neuesten Stand) auch auf Hochwässer des Alpenrheins und des Alten Rheins vorbereitet zu sein und entsprechende Maßnahmen zu setzen. Ein entsprechender Gefahrenzonenplan für das Rheindelta ist kurz vor der Fertigstellung. Auch die Maßnahmen gegen Hochwässer durch den Alpenrhein sind in einem Katastrophenschutzplan festgehalten. Gründung eines Sozialsprengels Rheindelta Für die Gründung eines Sozialsprengels Rheindelta wurde ebenfalls ein Steuerungsgremium gewählt, bestehend aus VertreterInnen der Rheindeltagemeinden Höchst, Fußach und Gaißau. Kinder-Campus Höchst Die Vorbereitungen für den Baubeginn des Kinder-Campus Höchst werden sehr intensiv betrieben. In Zusammenarbeit mit den Errichtern Gerhard und Herbert Blum, einer Steuerungsgruppe und allen Kinderbetreuerinnen, die in Höchst tätig sind, wird an der Umsetzung gearbeitet. Wir werden E5-Gemeinde Höchst wird gemeinsam mit der Gemeinde Gaißau E5-Gemeinde. Dies bedeutet, uns in Energiefragen immer weiterzuentwickeln, sparsam mit Energie umzugehen und erneuerbare Energie zu forcieren. Hier werden wir eng mit dem Energieinstitut, der Gemeinde Gaißau aber auch mit der Gemeinde St. Margrethen (sind bereits Energiestadt ) zusammenarbeiten. Erstmaliges Integrationskonzept Die Gemeindevertretung hat ein Integrationskonzept beschlossen. Jetzt geht es an die Umsetzung in Zusammenarbeit mit dem Integrationsausschuss der Gemeinde, den Betroffenen und unter Einbeziehung von Fachleuten. Zentrumsplanung Im Zuge der Planungen für den Kinder-Campus Höchst, das neue Pflegeheim Höchst-Fußach und weiteren Überlegungen der Zentrumsgestaltung gilt es auch die Verkehrssituation neu zu überprüfen und zu planen. Dies wird nach Auffassung des Ausschusses für Raumplanung und Verkehr mit dem Planungsbüro METRON aus der Schweiz erfolgen, welches bereits einmal ein Konzept für die Gemeinde Höchst erarbeitet hat. Darüber hinaus sind noch viele Themen durch politische Gremien in Zusammenarbeit mit Landesdienststellen oder anderen Gemeinden in Arbeit. Diese aufgezeigten Themen stellen einen Ausschnitt dar. Ich bedanke mich bei allen Mandatarinnen und Mandataren unserer Gemeinde, bei allen Bediensteten der Gemeinde und bei der Bevölkerung für die Mitarbeit bei der Lösung anstehender Fragen. Ein weiterer Dank gilt den Nachbargemeinden diesseits und jenseits des Rheins für die kooperative Zusammenarbeit in vielen Fragen. Ich bin überzeugt, dass wir zukünftige Fragen und Probleme nur gemeinsam lösen können. Euer Bürgermeister Werner Schneider Konsensorientiertes Planungsverfahren im Vorarlberger Rheintal Hier wird die Gemeinde Höchst Vorschläge für eine Lösung im Bereich Höchst-Fußach ausarbeiten. Die erarbeiteten Problemlösungen werden dann in das Planungsverfahren eingebracht. Gemeinde Info HÖCHST 3 Pflegeheim Eine wichtige Aufgabe der Gemeinde ist es, unseren betagten MitbürgerInnen im Alter Sicherheit zu geben. Gerade in unserer – sich stark verändernden Zeit – wollen wir diesem Aspekt Rechnung tragen. Unser Altersheim ist selbst in die Jahre gekommen und bedarf einer Neuausrichtung. Damit Qualität und Professionalität auch langfristig gewährleistet werden kann, wird es notwendig, in neuen Kooperationen zu denken. So haben wir uns mit der Gemeinde Fussach zusammengefunden, um Überlegungen anzustellen, wie Pflege langfristig gesichert werden kann. Dazu haben die Gemeinden eine Steuerungsgruppe eingerichtet. Sie hat ihre erste Klausur im Rheindeltahaus abgehalten (Bild links). Ein anspruchsvolles Vernetzungsprojekt der Rheindeltagemeinden Das Miteinander wird in unserem Gemeinwesen immer wichtiger. Damit dies auch gut funktionieren kann, bedarf es ehrenamtlicher und fachlicher Unterstützung in den verschiedenen Lebenslagen. Damit diese Unterstützung bestmöglich zur Geltung kommen kann, versuchen wir, ein soziales Dach über unsere drei Gemeinden Höchst, Fußach und Gaißau zu bilden. Zum Auftakt haben die drei Gemeinden eine Steuerungsgruppe gebildet, welche die Entstehung unseres Sozialsprengels begleitet. Die insgesamt 13 TeilnehmerInnen haben im Rahmen einer Klausur im Rheindeltahaus die Arbeit aufgenommen. Im Wesentlichen war die Klausur davon bestimmt, dass sich die drei Gemeinden in einem Prozess zur Aufgabendefinition des Sozialsprengels fanden. Das wichtige Ziel in der weiterführenden Arbeit ist es, ExpertInnen und BürgerInnen zusammenzubringen, um schlussendlich ein gut koordiniertes, gut funktionierendes und treffsicheres Sozialnetzwerk zu erhalten. Sozialsprengel Rheindelta Die Mitglieder der Steuerungsgruppe zur Vorbereitung des Sozialsprengels Rheindelta bei ihrer ersten Sitzung im Rheindeltahaus. 4 Gemeinde Info HÖCHST Wie wird eine Brücke gebaut? Baustellen-Führungen an der ÖBB-Rheinbrücke für Interessierte Ab Mai bieten die ÖBB immer am ersten Freitag des Monats Baustellen-Führungen an. Die Führung dauert jeweils von 13:30 bis 15:00 Uhr, angeboten werden ein kurzer Bauablauf-Film und ein begleiteter Rundgang in Sicherheitskleidung über die Baustelle. Die nächsten Termine sind: Freitag, 06. Mai 2011 Freitag, 03. Juni 2011 Freitag, 01. Juli 2011 Im Rahmen der Führung ist auf Wunsch zusätzlich ein Besuch im Museum Rheinschauen (www. rheinschauen.at) mit Rheinbähnle-Ausflugsfahrt (Abfahrt um 15:00 Uhr) möglich zum Sonderpreis von € 4,00. Die ÖBB bitten um Anmeldung unter der Telefonnummer 0664 / 19 99 508 oder per E-Mail unter oebb@via3.at (Baustellen-Ombudsfrau Martina Rüscher, VIA3). ÖBB-Brücke: Bis Juni Arbeiten auch an Wochenenden erforderlich Wichtige Arbeiten an der neuen ÖBB-Brücke über den Rhein bei Lustenau müssen noch vor Beginn der Hochwasserperiode abgeschlossen sein. Deshalb muss bis Juni auf der Baustelle auch an den Wochenenden gearbeitet werden. Die Strecke St. Margrethen - Lauterach stellt eine wesentliche Verbindung zwischen der Schweiz und Österreich dar. Im Zuge des Streckenausbaus werden umfassende Baumaßnahmen durchgeführt. Rund 12 m südlich neben der Bestandstrasse entsteht eine neue rund 2 km lange Bahntrasse. Sie wird ans bestehende Bahnnetz auf österreichischer und Schweizer Seite angebunden. Kernstück der ersten Bauphase ist die neue Rheinbrücke. Die ersten Bauarbeiten müssen in Abstimmung mit der IRR (Internationalen Rheinregulierung) vor Beginn der Hochwasserperiode abgeschlossen sein. Aus diesem Grund wird bis voraussichtlich Juni 2011 auch an Wochenenden gearbeitet werden. Dafür ersuchen die ÖBB um Verständnis. Aus Rücksicht an die Anrainer werden aber keine Betonlieferungen durchgeführt. Es wird also an Wochenenden nicht zu erhöhtem LkwBaustellenverkehr kommen. Grill-Spaßduell auf der Messe In einem zwar heißen, aber besonders friedlichen Wettstreit traten die Bürgermeister von Höchst und Gaißau auf der Frühjahrsmesse in Dornbirn gegeneinander an. Bürgermeister Werner Schneider erhielt beim Grill-Duell die Unterstützung von Gemeinderat Herbert Sparr und Wolfgang Brunner, die siegreiche Abordnung aus Gaißau wurde von Bürgermeister Reinhold Eberle angeführt. Die Zuschauer durften probieren und zeigten sich von den Grillkünsten angetan. Gemeinde Info HÖCHST 5 RIKKI, das Maskottchen der Abfalltrennung, war Mitte März zu Gast an der Volksschule Unterdorf. Mülltrennen kann Spaß machen Am 17. März 2011 war an der VS Höchst Unterdorf „RIKKI“, das Abfallwirtschaftsmaskottchen, auf Besuch. Die Schüler der 3. Klassen durften mit Spiel und Spaß neue Lerninhalte zum Thema „Umwelt“ erfahren. Es galt, knifflige Aufgaben zum Thema Abfallvermeidung bzw. Abfalltrennung zu lösen. Verschiedene Altstoffe mussten richtig getrennt und Wörterrätsel entschlüsselt werden. Etliche Geschicklichkeitsspiele brachten die Teams richtig ins Schwitzen. Ein lustiger Moderator und RIKKI, dessen Assistent, führten durch das Programm. Zu dieser Veranstaltung durfte Dir. Helga Bellak Umweltlandesrat Erich Schwärzler und Vizebürgermeisterin Karin Resniczek als Ehrengäste begrüßen. Zum Thema „Müll“ schwirren auf dem Schulhof der VS Höchst Unterdorf Schüler als „Müllsheriffs“ umher, die dafür verantwortlich sind, dass der Abfall in die richtige Box kommt, und der Schulhof stets sauber bleibt. Es wurden fünf verschiedene Boxen aufgestellt für Altpapier, Restmüll, Metall, Plastik und Bioabfälle. Jede Woche ist eine andere Klasse als „Müllsheriff“ unterwegs. Wir freuen uns alle über eine saubere Umgebung unserer Schule. Schlauberger vermeiden Abfall Am Donnerstag, den 17.03.2011, fuhren wir mit dem Bus zur Volksschule Unterdorf. Im Turnsaal zeigte uns RIKKI, wie man den Müll richtig trennt. Das erste Spiel war sehr lustig. Laura schrieb immer die Punkte auf. Es gab noch andere Spiele, die wir auch spielen durften. Aber ein paar Spiele konnten wir nicht ausprobieren, weil die Zeit zu schnell verging und uns der ORF auch filmte. Zum Schluss bekamen wir einen kleinen Abfalleimer geschenkt. Es war wirklich toll, etwas über die Mülltrennung zu lernen. Laura Mayer und Kimberley Nußbaumer, 3a der VS Kirchdorf Infos zur Musterung Die Höchster Stellungspflichtigen des Jahrganges 1993 wurden im Feuerwehrgerätehaus von Vertretern des Militärkommandos über die Musterung und über Ausbildungsmöglichkeiten beim Bundesheer informiert. Bürgermeister Werner Schneider drückte die Hoffnung auf einen reibungslosen Ablauf der Musterung aus. 6 Gemeinde Info HÖCHST Eröffnung des Waldlehrpfades am 5. Juni Am Sonntag, dem 5. Juni 2011, kann der neue Waldlehrpfad im Naturpark am Alten Rhein mit einem Fest bei der Naturparkfarm eröffnet werden. Beginn ist um 10:00 Uhr mit einem Wortgottesdienst, danach spielen die „Stegreifler“ zum Frühschoppen. Für Kinder wird ein Bastelprogramm angeboten, es gibt Spielmöglichkeiten im Nahbereich des Farmgebäudes inmitten der Ziegen, Schafe, Hühner, Hasen, Wachteln usw. Es wird ein Zelt aufgestellt, so kann bei jeder Witterung gefeiert werden. Als Teil des Naturparks am Alten Rhein entsteht derzeit ein Waldlehrpfad. Der Forschungspfad führt vom Höchster Zollamt bis zum Eselschwanz, wo auch ein Jausenplatz eingerichtet wird. Dieser steht nicht nur Spaziergängern zur Verfügung, er soll vor allem auch von Schulklassen aktiv genutzt werden. Am Eröffnungstag werden ausgehend von der Farm verschiedene Führungen angeboten. Zum Ausgangspunkt der Führungen gelangen die Besucher mit einem Zügle. Wer den gesamten Waldlehrpfad erwandern will, wird mit dem Zügle bis zum Eselschwanz gefahren, wer die kürzere Wegstrecke bevorzugt, steigt bereits beim Hundesportplatz aus. Neben den Bäumen, Büschen usw. beeindruckt vor allem auch die Tierwelt entlang des Waldlehrpfades. Baumwissen am Alten Rhein Manche Bäume werden sehr alt und werden dabei zu knorrigen „Persönlichkeiten“. Doch wie erkennt man, um welchen Baum es sich handelt? Wozu wurde das Holz dieser Bäume früher verwendet? Auf einem Spaziergang vom Zollamt bis zum Eselschwanz kann man vieles über die verschiedensten Baumarten erfahren und erforschen. Gleichzeitig laden die Baum-Bänke mit ihrer schönen Aussicht zum Verweilen ein. Auch dieser prachtvolle Pfau ist am Alten Rhein in Höchst zu entdecken. Haflingerpferdeschau am Muttertag, 8. Mai Der Haflinger Pferdezuchtverein Vorarlberg veranstaltet nach 5-jähriger Pause am Sonntag, den 8. Mai 2011 (Muttertag), ab 10:00 Uhr in Höchst, Kreuzdorfstraße, wieder eine Haflingerpferde Landesausstellung. Es werden etwa 100 Haflingerpferde aus dem ganzen Land aufgetrieben und bewertet. Ebenso werden Klassensieger und Landessiegerstuten gekürt. Programm: 10:00 Uhr - Einzug der Pferde 12:00 Uhr - Grußworte und Pferdesegnung 12:30 Uhr - Schauprogramm mit Reiten, Fahren, Haflingerfußball usw. 13:15 Uhr - Bewertung der Pferde, Ermittlung der Klassensiegerstuten und Landessiegerstute Anschließend gemütlicher Ausklang Gemeinde Info HÖCHST 7 Edith Grüninger und ihr Team betreuen die Gäste im Gasthaus „Bruggerhorn“. Bürgermeister Werner Schneider wünschte bei der Eröffnung in der Karwoche viel Erfolg. „Bruggerhorn“ wieder geöffnet Das gemeindeeigene Gasthaus Bruggerhorn hat eine neue Pächterin. Edith Grüninger lädt Sie ein, im gemütlichen Gastgarten ein reichhaltiges Angebot mit frisch zubereiteten Speisen, darunter viele regionale Köstlichkeiten, zu genießen. Der Sonnenuntergang am Bruggerloch wird mit feinen Cocktails & Fingerfood in der gemütlichen Lounge des Lokales zu einem ganz besonderen Erlebnis. Bei der Eröffnung am Donnerstag, 21. April, wünschte Bürgermeister Werner Schneider der neuen Pächterin und ihrem Team viel Erfolg. Die Öffnungszeiten bis Pfingsten (12. Juni): Mittwoch - Freitag: 14:00 Uhr bis 23:00 Uhr Samstag: 11:00 Uhr bis 23:00 Uhr Sonntag: 11:00 Uhr bis 21:00 Uhr Die Lounge ist jeweils ab 17:00 Uhr geöffnet. Montag & Dienstag Ruhetag Tierausstellung Am Samstag, dem 14. Mai 2011, gibt es ab 10:00 Uhr bei Luisls Farm bei jeder Witterung wieder verschiedenste Tiere zu bewundern. Natürlich wird zusätzlich zu Kaninchen, Hühnern, Pferden, Eseln, Rindern, Meerschweinchen, Geflügel usw. viel Abwechslung für die Kinder geboten mit Ponyreiten, Filzen oder Schminken. Der Verein der Freizeittierhalter sorgt auch für ausreichend Verpflegung. Ab 16:00 Uhr spielt „Mooses“ zum Dämmerschoppen auf. 8 Gemeinde Info HÖCHST Integration als kommunalpolitische Aufgabe Unsere Gemeinde ist in den letzten Jahrzehnten, vor allem auch in Folge der Industrialisierung, stark gewachsen und vielfältiger an Sprachen, kultureller Herkunft und Religionen geworden. Diese Entwicklung brachte Veränderungen, Wohlstand und neue soziale Fragen in unsere Gemeinde – auch die Frage der Aufnahme der Zugewanderten in unsere Gesellschaft und Gemeinschaft. Der Ausschuss für Offene Jugendarbeit, Migration und Integration stellt sich unter der Leitung von Ruth Hutter diesen Fragen und möchte mit allen Beteiligten Lösungen erarbeiten. l Das letzte Treffen der Integrationsplattform l Integration ist ein langfristiger Lernprozess für alle Beteiligten, der sich nicht von heute auf morgen vollziehen kann. Integration ist eine gesamtgesellschaftliche Querschnittsaufgabe, die viele Handlungsfelder betrifft. Bürgermeister Werner Schneider, Mitglieder des Gemeindevorstandes und des Integrationsausschusses sowie der türkische Generalkonsul beim Kinderfest des Vereins Atib in der Rheinauhalle. gemeinschaften, Vereinen, Firmen und der Offenen Jugendarbeit haben gemeinsam mit Migrantinnen und Migranten und den Ausschussmitgliedern in offenen Workshops die Inhalte des Höchster Integrationskonzeptes erarbeitet. Das Integrationskonzept gründet somit auf einer breiten sozialen Basis und wurde von der Gemeindevertretung im März 2011 einstimmig verabschiedet. Es bildet die Grundlage und einen verbindlichen Rahmen für bereits laufende und für zukünftige Aktivitäten der Integrationsarbeit in Höchst. Sie können das vollständige Integrationskonzept von der Homepage der Gemeinde Höchst herunterladen: www.hoechst.at – „Integrationskonzept der Gemeinde Höchst“ oder bei Gerhard Böhler (Tel. 05578/7907-26) gerhard.boehler@hoechst.at in der Sozialabteilung der Gemeinde Höchst bestellen. Wir freuen uns über Ihre Rückmeldungen. Die Integrationsplattform fördert den Austausch zwischen interessierten BürgerInnen, IntegrationsakteurInnen und PolitikerInnen. Wir möchten in dieser produktiven und diskussionsfreudigen Gruppe und Stimmung weiterarbeiten. Auch zukünftig soll im Rahmen der Integrationsplattform bei periodisch stattfindenden offenen Treffen ein Austausch zwischen interessierten BürgerInnen, IntegrationsakteurInnen und PolitikerInnen zu Themen der Integration und des Zusammenlebens in Höchst stattfinden. Wir laden alle Interessierten herzlich ein und nehmen sie gerne in den Verteiler für Einladungen und Informationen auf. Ruth Hutter, Tel. 069910-697353, ruth.hutter@gmx.at oder Gerhard Böhler im Gemeindeamt, Tel. 05578/7907-26, gerhard.boehler@hoechst.at Bildung und Sprache sind wichtige Faktoren für eine erfolgreiche Integration. Gegenseitiger Respekt über kulturelle Grenzen hinweg ist ein Schlüssel für ein friedliches und gutes Zusammenleben in Höchst. Integrationskonzept Höchst Höchster IntegrationsakteurInnen aus den Bildungsinstitutionen Schulen und Kindergärten, aus der Bücherei, Elternberatung, Religions- Kurze Theaterstücke nach Schwänken von Nasreddin Hodscha beim Kinderfest am Osterwochenende. Gemeinde Info HÖCHST 9 Unterstützung für Studenten Höchster Studenten, die an Universitäten, Hochschulen oder Fachhochschulen im In- und Ausland studieren, erhalten von der Gemeinde ab dem laufenden Studiensemester einen Beitrag von € 100,- pro Semester. Das hat der Gemeindevorstand in seiner Sitzung im April 2011 einstimmig beschlossen. Die Auszahlung erfolgt jeweils nach Ablauf des Semesters unter Vorlage einer Studienbestätigung bzw. Zeugnis der jeweiligen Fakultät im Gemeindeamt, Zi. 21 (Buchhaltung, Frau Reingard Groicher, Tel. 790721). Bedingung für den Erhalt dieses Unterstützungsbeitrages der Gemeinde ist ein während des Semesters ununterbrochener Hauptwohnsitz in Höchst. Vorarlberg Stipendium Gleichzeitig wird darauf aufmerksam gemacht, dass auch das Land Vorarlberg Studenten bei Auslandssemestern bzw. Auslandsstudien fördert. Auch hier gilt als Bedingung, dass die Anmeldung des Hauptwohnsitzes im Land nicht unterbrochen wird. Informationen zum „Vorarlberg Stipendium“ finden sich unter Google, Stichwort „Vorarlberg Stipendium“ sowie unter www.bildungszuschuss.at Blutspendeaktionen in Höchst Am Mittwoch, den 11. Mai 2011, und am Mittwoch, den 18. Mai 2011, finden jeweils von 17:30 Uhr bis 21:00 Uhr Blutspendeaktionen im Feuerwehrhaus Höchst statt. Eine Anmeldung zur Teilnahme an der Blutspendeaktion ist nicht notwendig. Als Dankeschön erhalten Sie ein Paar Wienerle sowie ein Getränk. Die Bewirtung erfolgt wie immer durch die Ortsfeuerwehr Höchst. Falls Sie schon einen Blutspendeausweis besitzen, bringen Sie diesen bitte zur Blutspende mit! Die Gemeinde Höchst unterstützt Studenten mit Hauptwohnsitz in der Gemeinde. Barbara Walt verabschiedet Am Freitag, den 28. Jänner 2011, wurde Barbara Walt, unsere Bärbl, in den Ruhestand verabschiedet. Gefeiert wurde im K&K in Lustenau, einem indischen Restaurant. Die Gemeinde, vertreten durch Vizebürgermeisterin Karin Rezniczek, lud alle Anwesenden zu Speis und Trank ein. Ein buntes und lustiges Programm, welches vom Kollegium liebevoll und mit viel Einsatz vorbereitet wurde, füllte den Abend. Von 1974 bis 1981 unterrichtete Direktorin Barbara Walt an der Volksschule Kirchplatz. Ab dem Schuljahr 1982/83 war sie an der Volksschule Kirchdorf tätig. 1983/84 zog es die Direktorin für kurze Zeit in die Ferne und sie reiste durch Israel und etliche arabische Länder. Nach dieser Zeit war sie kurzfristig in Bregenz als Lehrerin tätig. Ab 1990 unterrichtete sie wieder an der VS Kirchdorf in Höchst. Im Schuljahr 2006/07 wurde sie mit der Leitung der VS Kirchdorf betraut. Zwei Jahre später musste sie wegen einer schweren Erkrankung die Leitung der Schule abgeben. Heute geht es ihr zum Glück wieder besser und sie kann hoffentlich die wohlverdiente Pension genießen. Wir wünschen ihr alles Gute! Verabschiedung von Direktorin Barbara Walt 10 Gemeinde Info HÖCHST Das Orgelwerk von J. S. Bach Konzert mit Prof. Bruno Oberhammer Montag, 2. Mai 2011, 20:15 Uhr, Pfarrkirche und Montag, 6. Juni 2011, 20:15 Uhr, Pfarrkirche Die Konzerte 8 und 9 der Reihe „Das Orgelwerk von J. S. Bach“ stehen im Mai und im Juni auf dem Programm. Prof. Bruno Oberhammer spielt an der großen Rieger-Orgel in unserer neubarocken Pfarrkirche. Bis heute hat kein Komponist ein auch nur annährend so umfangreiches Orgelwerk hinterlassen wie Johann Sebastian Bach. Immer wieder beeindrucken das enorm hohe Maß an Kreativität und Ausdrucksdichte der großartigen Kompositionen. Freiwillige Spenden für das Sozialprojekt Abakaliki/ Nigeria Folklore-Frühling im Rheindelta mit der Trachtengruppe Lustenau Sonntag, 15. Mai 2011, 18 Uhr, Rheinauhalle Über 100 Mitwirkende garantieren ein buntes Programm mit Chormusik, Volkstanz, Showtanz, Kinderchor etc. Die Veranstaltung ist bewirtet. Eintritt: VV € 10,-- bzw. AK € 12,-Vorverkauf auch bei der Hypo Höchst Musikschule – Tag der offenen Tür Samstag, 7. Mai 2011, 14 bis 16 Uhr Die Expositur Höchst der Rheintalischen Musikschule Lustenau lädt ein zum Tag der offenen Tür in der Alten Schule und im Pfarrzentrum. l Für alle Interessierten an Instrumental- und Gesangsunterricht l Information über unser Lehrangebot und unsere Unterrichtsmethoden l Instrumente zum Anschauen und Ausprobieren l Laufend Vorträge von SchülerInnen und LehrerInnen l Erfrischungen im Musik-Café Dar Mätch 4 – das nü Programm „Kleaborar Bahnteifl“ und „Dar Willibaldar“ Freitag, 20. Mai 2011, 20 Uhr, Pfarrzentrum Das neue Programm ist schräg * schrill * schwarzhumörig * bahnteiflisch und enthält neben den typisch bahnteiflischen Eigenkompositionen (= „Ingwäldarots“) zahlreiche musikalische Raritäten, etwa nach Gerhard Bronner, Georg Kreisler, Pirron & Knapp, Biermösl Blosn, u.a.m. Dazu erzählt „Dar Willibaldar“ Otto Hofer in seiner unnachahmlichen Art und unverfälschtem Lustenauer Dialekt neue Anekdoten und Erzählungen aus seinem unerschöpflichen Repertoire. Eintritt: VV € 10,-- bzw. AK € 12,-- Eltern-Kind-Gruppe „Lied & Spiel“ Im kommenden Schuljahr 2011/12 bietet die Musikschule wieder Gruppenunterricht für Kinder und deren Eltern (bzw. eine Begleitperson) an. Anmelden können sich alle, deren Kind bis zum 31.8.2009 geboren ist. Die Einteilung der Gruppen erfolgt nach dem Geburtsdatum der Kinder und nach Datum der Anmeldung. Vorverkaufsstelle für die Veranstaltungen des Kulturreferates: Gemeindeamt Höchst, Zi. 12 (Frau Adenberger, Tel. 7907-25) E-Mail: kultur@hoechst.at, online: www.hoechst.at und bei allen Raiffeisenbanken und Sparkassen Gemeinde Info HÖCHST 11 Konzert mit Reinhard Franz Freitag, 27. Mai 2011, 20 Uhr, Pfarrzentrum Reinhard Franz stellt die Lieder seiner neuen CD „Wenn s‘ Leaba guat zu dir isch“ vor. Der leidenschaftliche Musiker aus Höchst singt und spielt aber auch eine Auswahl seiner früheren Titel. Musikalisch wird er dabei von Herwig Hammerl (Bass) unterstützt. Freuen Sie sich auf einen abwechslungsreichen Abend. Eintritt: VV € 10,-- bzw. AK € 12,-- Akkordeonorchesterkonzert Mittwoch, 1. Juni 2011, 20 Uhr, Pfarrzentrum Pop-Hits, Swing, Filmmusik, Klassik . . . Für jeden etwas, lassen Sie sich überraschen! Das Akkordeonorchester Höchst freut sich auf Ihren Besuch! Eintritt: € 10,-- Abendkasse – kein Vorverkauf Konzert „Offroader“ mit George Nussbaumer & Band Freitag, 17. Juni 2011, 20 Uhr, Pfarrzentrum Viel Nachdenkliches, Lyrisches und Humorvolles gibt es auf der neuen CD „Offroader“ zu entdecken. Kennt man George Nussbaumer persönlich, verwundert es nicht weiter, dass einige der Songs ganz selbstverständlich in Bärndüütsch (Berner Dialekt) wie z.B. „Dä Giu de cha male!“ „Chartehuus im Glück“, Vorarlberger Mundart („Offroader“) und auch auf Wienerisch („Kurhotel“) daherkommen. George Nussbaumer ist ein großer Entertainer, der nicht nur musikalisch zu begeistern vermag, es bleibt auch kein Auge trocken, wenn er so manche Anekdote aus seinem vielschichtigen Musikantenleben zum Besten gibt oder einfach seine persönliche Meinung zu aktuellen Themen äußert. Ein Konzertabend, den man sicher nicht so schnell vergessen wird. Texte, die bewegen – mit Musik, die garantiert unter die Haut geht. Eintritt: € 14,-- Vorverkauf € 16,-- Abendkasse € 2,-- mit Kulturgutschein Die Minimusik und Jugendmusik der Bürgermusik Höchst sowie der Schulchor und weitere Schüler der Volksschule Unterdorf laden zur Vorführung des Musicals „Max und Moritz“ nach der berühmten Vorlage von Wilhelm Busch. Freiwillige Spenden. Der Erlös der Veranstaltung kommt der neuen Partnerschule der Volksschule Unterdorf in Albanien zugute. Musical „Max und Moritz“ 1. und 2. Juli 2011, 19 Uhr, Pfarrzentrum 12 Gemeinde Info HÖCHST www.antolin.de © Schroedel, Braunschweig A NTOLIN–Leseförderprojekt der Bücherei Spielothek Höchst findet großen Anklang. Der ANTOLIN-Arbeitsplatz in der Bücherei Spielothek Höchst ist zu den Öffnungszeiten jedem zugänglich. Im Herbst 2010 startete die Bücherei Spielothek Höchst das Leseförderprojekt ANTOLIN mit der 4b der Volksschule Kirchdorf und der 3a der VIVO Mittelschule als Pilotklassen. Die Rückmeldungen waren dermaßen erfreulich und das Interesse so groß, dass mittlerweile alle öffentlichen Schulen in Höchst mit dem Internetprogramm ANTOLIN arbeiten. Dabei geht es vor allem um die Förderung der Lesekompetenz, die eine der wichtigsten Schlüsselqualifikationen für den schulischen und beruflichen Erfolg darstellt. Der Gemeinde Höchst ist es deshalb auch sehr wichtig, dieses Projekt zu unterstützen, indem sie die Kosten für die Schullizenzen der Volksschulen Kirchdorf und Unterdorf sowie der VIVO Mittelschule ab 2011 übernimmt. ANTOLIN fördert den Lesespaß che nach Büchern, für die es Quizfragen gibt, leichtfällt. Nach der Lektüre eines Buches können die Schülerinnen und Schüler online Fragen zum Leseverständnis beantworten. Sie bekommen dafür auf ihrem persönlichen Lesekonto Punkte gutgeschrieben. Auf diese Weise wird die Lesemotivation gefördert und gleichzeitig erhalten die Lehrkräfte wertvolle Informationen über die Leseentwicklung ihrer Schülerinnen und Schüler. Stimmen aus der 4b der Volksschule Kirchdorf Diplompädagogin Andrea Huber Es macht Freude zu beobachten, welch großen Motivationsschub die Einführung und die Anwendung von ANTOLIN bewirkt hat. Die Schülerinnen und Schüler können ihre Literatur nach Interesse und Schwierigkeitsgrad auswählen, wobei sie höchstens bemängeln, dass das eine oder andere Buch noch nicht im ANTOLIN-Programm ist, und dass Wie funktioniert ANTOLIN? ANTOLIN (www.antolin.de) ist ein interaktives Leseförderprogamm für Schulen. Auf dem Online-Portal werden Quizfragen zu über 30.000 Kinder- und Jugendbüchern aller Altersklassen angeboten. In der Bücherei Höchst sind bereits über 2.700 Bücher mit Antolin-Aufklebern gekennzeichnet, sodass die Su- Karin Feistenauer machte die Volksschüler mit dem ANTOLIN-Programm vertraut. Gemeinde Info HÖCHST Klassenlektüre auch ganz nach dem eigenen Geschmack Lesefutter vernaschen können. Trotzdem kann ich als Lehrperson überprüfen, ob beispielsweise der Inhalt richtig erfasst wurde. Doch nicht nur das rein inhaltliche Erfassen wird gefördert. Neben verschiedenen kreativen Aufgaben (Texte selber schreiben) können die Schüler zu einem Buch auch ein eigenes Quiz erstellen, das dann online gestellt wird. Gerade dieser Positionswechsel vom reinen Nutzer hin zum „Mitgestalter“ stellt für einige Schüler einen weiteren Anreiz dar. Chiara ANTOLIN ist eine coole Internetseite über Bücher!! Man kann sein Wissen über die gelesenen Bücher prüfen lassen und erreicht somit Punkte. Lisa ANTOLIN ist sehr gut, weil man die Leseleistung selber kontrollieren kann. Ich finde es auch toll, dass man die Bücher selber aussuchen darf, aber auch einfach nur Zeitungsberichte lesen kann. Es ist auch für jüngere Schüler sehr cool, weil sie da einmal lernen, dass man die Bücher ordentlich lesen muss und nicht einfach schnell, schnell. 13 Elternberatungsstelle in Höchst „Wann soll ich mit Zufüttern beginnen?“, „Wie kann ich meinem Kind beim Zahnen helfen?“, „Welches Hausmittel hilft meinem Baby bei Schnupfen und Husten?“, „Wie lernt mein Kind durchzuschlafen?“ . . . Fragen rund um den Säugling bis zum Kleinkind beantwortet jede Woche Rositta Huber in der Elternberatungsstelle. Die Hebamme vom Verein Connexia (Gesellschaft für Gesundheit und Pflege) schaut sich liebevoll jeden Säugling genau an, nimmt sich Zeit für die Fragen und Sorgen der Mütter und Väter und steht ihnen mit Tipps zur Seite. Unterstützt wird die Hebamme Rositta Huber von Herlinde Grabher-Meyer. Sie übernimmt das Messen und Wiegen der Kinder und verkürzt die Wartezeit gerne mit einem freundlichen Schwätzchen. wir erst in der vierten Klasse damit begonnen haben. Im schriftlichen Ausdruck sind auch schon Verbesserungen zu erkennen. Matthias Ich arbeite gerne mit ANTOLIN, weil es Spaß macht. Und ich lese jetzt mehr als früher. Lisa Sophie Ich lese jetzt viel lieber, weil ich auch neue Bücher entdeckt habe. Es macht einfach mehr Spaß. Einfach toll!!! Jonas Mir gefällt ANTOLIN, weil die Lehrerin auch kontrollieren kann, wie viele Bücher wir gelesen haben. Stimmen aus der 3a der VIVO Mittelschule Diplompädagogin Annika Ertl Der große Vorteil, den ANTOLIN für Lehrkräfte bietet, ist die Möglichkeit, dass die Schüler neben der Erfahrungsaustausch Da sehr viele Eltern am Dienstag Vormittag dieses Angebot in Anspruch nehmen, haben die Eltern auch die Möglichkeit, sich mit anderen Müttern und Vätern auszutauschen und neue Kontakte zu knüpfen. Die Kinder können derweil mit allerlei Spielmaterial spielen. Volksschule Kirchdorf Die Räumlichkeiten der Elternberatungsstelle werden von der Gemeinde zur Verfügung gestellt und sind momentan in der Volksschule Kirchdorf untergebracht. Öffnungszeiten: jeden Dienstag von 8:30 – 10:30 Uhr Die Kinder sind mit großer Begeisterung dabei, Fragen zu beantworten und Punkte zu sammeln. 14 Gemeinde Info HÖCHST Goldene Hochzeiten Waltraud und Konrad Helbok Waltraud und Konrad (Kurt) Helbok, Landstraße 53, feierten ihre Goldene Hochzeit am 25. Februar. Leider ist Kurt in der Zwischenzeit verstorben. Verbesserungsvorschläge zur Fahrplangestaltung bitte im Gemeindeamt melden! Fahrpläne: Ihre Ideen für Verbesserungen sind gefragt Ernst und Gertrud Hollenstein Ernst und Gertrud Hollenstein, Dr.-Schneider-Straße 27, konnten am 13. April ihre Goldene Hochzeit feiern. Bei der Fahrplanklausur Anfang Mai geht es um weitere Verbesserungen der Fahrpläne von Bus und Bahn. Die Gemeinde Höchst möchte bei dieser Klausur natürlich auch Wünsche und Verbesserungsvorschläge der Bevölkerung einbringen. Daher bitten wir Sie, uns Ihre Verbesserungsanliegen für den neuen Fahrplan per E-Mail an: gemeindeamt@ hoechst.at oder telefonisch bei unserem Mitarbeiter Armin Schneider (Gemeindeamt, Zi. 17, 7907-39) bekanntzugeben. Wir danken Ihnen für Ihre aktive Mitarbeit an der Optimierung des öffentlichen Verkehrs in unserer Gemeinde! Ihr Bürgermeister Werner Schneider Elmar und Sigrid Rünzler Elmar und Sigrid Rünzler, Sonnengarten 54a, feierten ihre Goldene Hochzeit am 15. April. In der Pension Hildegard Nagel hat als diplomierte Krankenschwester 15 Jahre im Altenwohnheim gearbeitet. Am 31. März 2011 konnte sie ihre wohlverdiente Pension antreten. Wir danken Hildegard für ihren Einsatz! Fahrradboxen zu mieten Am Bahnhof Lustenau stehen seit Anfang April insgesamt 30 Fahrradboxen zur Verfügung. Die Gemeinde Höchst hat dieses Angebot mitfinanziert. Deshalb können interessierte Höchsterinnen und Höchster diese Boxen für € 30,pro Jahr mieten. Weitere Auskünfte im Gemeindeamt bei Armin Schneider, Zimmer 17, Telefon 05578/7907-39. Im Bild die Präsentation der Fahrradboxen mit Landesrat Mag. Karlheinz Rüdisser Gemeinde Info HÖCHST 15 Jugend im Zentrum In Höchst findet am 4. Juni 2011 ein Fest für die Höchster Jungbürger und Jungbürgerinnen der Jahrgänge 1989, 1990, 1991 & 1992 sowie für alle Höchster Jugendlichen statt. Die Gemeinde Höchst organisiert dieses Jugendfest zusammen mit der Offenen Jugendarbeit Höchst. Bei Schlechtwetter findet das Fest im Pfarrzentrum statt, bei Schönwetter wird auch der Kirchplatz bespielt. Bands, Tanzgruppen, eine Modenschau und andere Aktivitäten werden für gute Unterhaltung sorgen! Förderung für Straßenfeste Wo Familien miteinander ein Straßenfest organisieren, können sie aus dem Programm „Kinder in die Mitte“ eine Förderung beantragen. Das haben im vergangenen Sommer die „Rosensträßler“ in Höchst gerne in Anspruch genommen. Die gesperrte Straße wurde zum Fest- platz mit Tischen und Bänken, für die Kinder gab es Hüpfburg, Pedalos, Schminken und andere Attraktionen. Für die Straßensperre sorgte der Bauhof, Organisation und Verpflegung übernahmen die Rosensträßler in Eigenregie. Informationen zur Fördermöglichkeit für Straßenfeste finden sich im Internet unter: www.vorarlberg.at Eine Einladung mit mehr Informationen wird in den nächsten Tagen zugestellt. Termin: Freitag, 04. Juni 2011, 16:00 Uhr Ort: Pfarrzentrum Höchst Wir laden alle interessierten Jugendlichen ein, bei der Organisation mitzumachen. Anmeldungen und Informationen: Gerhard Böhler, Gemeindeamt Höchst, Tel: 05578/7907-26 oder per EMail: gerhard.boehler@hoechst.at Pluto ist umgezogen Der Kinder-Second-Hand-Shop „Pluto“ ist in die Schlossergasse 1 umgezogen! Derzeit werden gesucht: Treppenhochstühle, Kiddy Boards, Gehschulen höhenverstellbar, Gitterbetten, Dreiräder, Traktoren, Schirmbuggy, Kinderbücher, Duplo, Baby Born und alles für die Puppe. Öffnungszeiten: Dienstag, 9:00 bis 11:00 und 14:00 bis 18:00 Uhr Mittwoch, 14:00 bis 18:00 Uhr Telefon 0681 20 52 18 01 16 Gemeinde Info HÖCHST Drahtesel und Dampfrosse – Fahrradbasar und Eisenbahnfahrten mit der Nostalgiebahn beim Bahnhofsfest in Lustenau. Großer Bahnhof für die bewusste Mobilität Österreichisches Kaiserwetter und „Fürstlich Liechtensteinische Eisenbahnromantik“ waren perfekte Voraussetzungen für das Mobilitätsfest am Lustenauer Bahnhof am Sonntag, den 10. April 2011. Hunderte gut gelaunte Höchster, Lustenauer und Leute aus den Nachbargemeinden kamen, radelten, „dampften“ eine Runde mit der Nostalgiebahn und genossen die Volksfeststimmung beim gemeinsamen Mobilitätstag von Lustenau und Höchst. Gut und gerne gefeiert wurde der Auftakt zum landesweiten FahrRadWettbewerb. Zudem gibt es zehn neue Fahrradboxen, Park&Ride Parkplätze, dichtere Zugverbindungen nach Bregenz und bessere Anschlüsse von Bus und Bahn für Lustenau. Zügig unterwegs: Die Bürgermeister Kurt Fischer von Lustenau, Werner Schneider von Höchst und Wolfgang Rümmele von Dornbirn sowie Organisator Gemeinderat Dietmar Haller trafen sich mit ihren Familien beim Mobilitätsfest in Lustenau. FahrRad-Wettbewerb Ein großes Vergnügen war die Fahrt mit der Dampflok von Lustenau nach Dornbirn und retour. Auch die 10.000 PS Taurus-Lokomotive, der Talent-Zug und der Postwagen aus dem Jahr 1974 zogen Bahnfans in ihren Bann. 81 Fahrräder polierten die Pfadis blitzblank, CIC-Radsport montierte Fahrradcomputer im Akkord für die 200 neuen Teilnehmer am FahrRad-Wettbewerb.CIC-Radsport, 2 Rad Holly, Reini Bike Shop Eine Fahrt mit dem Dampflok-Zug kann rußige Überraschungen bergen. und Heimo’s Rad & Werkstatt präsentierten ihre neuesten Radmodelle. Der flotte E-Flitzer der Gemeinde wurde von den Besuchern ausgiebig probegefahren und der eine oder andere ergatterte ein Fahrradschnäppchen beim Radbasar. Gut gerüstet für den Ansturm am Buffet waren die Rhinzigünar, die Zackzack, Weiße vom Virgler, Pommes, Limo und saure Radler für durstige Radler ausgaben. Herausgeber und Verleger: Gemeinde Höchst, 6973 Höchst. Für den Inhalt verantwortlich: Bürgermeister Ing. Werner Schneider. Druck: Hecht Druck, Hard Grundsätzliche Ausrichtung: Informationen über das Geschehen in der Gemeinde Höchst


Höchst Gemeinde Info 2007 04
Mit, 8. Juni 2011 |

Gemeinde Info Amtliche Mitteilung der Gemeinde Höchst – Nr. 2 – April 2007 www.hoechst.at – gemeindeamt@hoechst.at Aus dem Inhalt Offene Jugendarbeit in Höchst Gymnaestrada: Finnland zu Gast in Höchst Naturparkfarm am Alten Rhein wird am 13. Mai eröffnet 3 6 5 Beste Werte für unser Höchster Trinkwasser Einwandfreies Trinkwasser zu erhalten ist nicht in allen Gegenden der Welt selbstverständlich. In Höchst verfügen wir über Wasser, das sämtliche Anford e rungen an die Qualität erfüllt. Die hervorragende Position von Höchst wird auch im Vergleich mit anderen Wa s s e rw erken bestätigt. Höchst hat sich einem bundesweiten Vergleich gestellt. Mag. Heimo Theuretzbacher-Fritz von der Technischen Universität Graz beantwortet Fragen zu diesem Vergleich, dem „Benchmarking”. Er hat die B e u rteilung unserer W s s e rversorgung a führend begleitet. Liebe Höchsterinnen und Höchster! Trinkwasser ist ein lebensnotwendiges Grundnahru n g s m i ttel. Aus diesem Grunde ist die Gemeinde Höchst auch bemüht und unternimmt alle Anstrengungen, bestes Trinkwasser in die Haushalte zu liefern. Ein modern eingerichtetes Wasserwerk und ein sehr hochwertiges Leitungsnetz garantieren Ihnen bestes Trinkwasser. Für Notfälle gibt es auch einen Verbund mit Lustenau (Rheintalversorgung) und mit Hard/Bregenz. Um unsere Stärken und Schwächen kennen zu lernen, haben wir uns im Zuge des Benchmarking auch dem Vergleich mit Wasserversorgungsanlagen in ganz Österreich gestellt. Das Ergebnis kann sich sehen lassen und wird Ihnen in dieser Ausgabe der Gemeindeinformation vorgestellt. Ich möchte unserem Team vom Wasserwerk herzlich gratulieren und danken. Ihr Werner Schneider Bürgermeister Was heißt Benchmarking für Österreichs Wasserversorger? Benchmarking ist ein Werkzeug, mit dem eine Bestandsaufnahme über die Stärken und Schwächen von Unternehmen durchgeführt und daraus Verbesserungsmaßnahmen abgeleitet werden können. Die Bestandsaufnahme wird dabei aus einem Ve rgleich von mehreren Unternehmen mittels Kennzahlen gewonnen. Am ÖVGW Benchmarking-Projekt „Stufe B“ (2005-06) haben 72 österreichische Wa s s e rversorgungsunternehmen auf freiwilliger Basis teilgenommen, welche rund 50 % der Einwohner Österreichs Mag. Heimo Theuretzbacherversorgen. Fritz Innerhalb dieses großen Teilnehmerfeldes konnten auch zahlreiche Wasserversorger gefunden werden, die der Wasserversorgung Höchst in ihrer Struktur ähnlich sind. Aus dem Vergleich mit diesen ähnlichen Betrieben konnte für Höchst ein umfassendes Stärken-Schwächen-Profil zu den Kategorien Ve r s o rgungssicherheit, Ve rsorgungsqualität, Nachhaltigkeit, Kundenorientierung und Effizienz abgeleitet werden. Für das gesamte Teilnehmerfeld konnte generell festgestellt werden, dass die Trinkwasserversorgung bereits effizient und auf einem sehr hohen Qualitätsniveau bei im internationalen Vergleich modera- Das Höchster Trinkwasser schneidet auch im bundesweiten Vergleich hervorragend ab. ten Preisen durchgeführt wird. Weiters werden heuer vertiefte Leistungsvergleiche von acht Betriebsabläufen durchgef ü h rt („ÖVGW Prozess-Benchmarking“). Das Wasserwerk Höchst nimmt dabei an den Prozessen „Zählerablesung und Abrechnung“, „Zählerwechsel“ und „Neubau von Versorgungsleitungen“ teil. Weitere Informationen zum ÖVGW Benchmarking gibt es auf www.trinkwasserbenchmarking.at Wo sehen Sie heute die Wasserversorgung von Höchst? Wie das Gesamtergebnis aus dem Benchmarking zeigt, liegt das Wa s s e rwerk Höchst innerhalb der vergleichbaren Gruppe von Wasserwerken mit ländlichen Versorgungsstrukturen im vordersten Feld. Die Gru n d v e r s o rgungsziele Wa s s e rre ssourcensicherheit, Ve r s o rg u n g s k o n t i n u ität und Druck wurden durchwegs mit ausgezeichneten We rten erreicht. Große Anstrengungen wurden in der Netzerneuerung getätigt, welche sich in einem niedrigen Wert bei Rohrbrüchen und in geringen Wasserverlusten widerspiegeln. Weiter auf Seite 2 2 Fortsetzung von Seite 1 Auch hinsichtlich der Mitarbeiterqualifikation wurden Bestwerte erzielt, welche sich in einer soliden technischen Führung des Wasserwerks widerspiegeln (Anlagenbetrieb, guter Zustand des Leitungsnetzes, keine Arbeitsunfälle trotz intensiver Bautätigkeiten etc.). Als zentrale Schwäche konnte die fehlende Anlagenbuchhaltung abgeleitet werden, weswegen die Ergebnisse in den Zielbereichen „wirtschaftliche Nachhaltigkeit“ und „ K o s t e n e ffizienz“ nicht mit hinreichend stichhaltigen Daten belegt sind. Die wirtschaftliche Bewertung des Anlagevermögens und dessen Aufnahme in das Rechnungswesen sind für eine transparente Entscheidungsgrundlage unerlässlich, um bspw. Fragen über eine kostendeckende Tarifgestaltung bzw. über die Wirtschaftlichkeit der Versorgungsleistung aussagekräftig beantworten zu können. Hier wurde bereits insofern reagiert, als ein Betriebswirt von der Gemeinde angestellt und mit der Erfassung der Anlagen betraut wurde. Der Nutzen aus dem Benchmarking beschränkt sich dabei nicht nur auf die Wasserversorgung, da nun für sämtliche Anlagen der Gemeinde (Schulgebäude, Gemeinde Info HÖCHST Amtsgebäude bis hin zum Wasserwerk) eine moderne Anlagenbuchhaltung entwickelt wird. Worauf muss Höchst künftig bei der Wasserversorgung achten? Verantwortliche von Wasserversorgungsunternehmen müssen generell in Jahrzehnten denken und handeln. Während im vergangenen Jahrhundert primär der Aufbau der Wasserversorgung im Vordergrund stand, gewinnt jetzt die Erhaltung der Anlagen immer mehr an Bedeutung. Wichtig dabei ist, dass gut ausgebildetes und motiviertes Personal für die Überwachung und Wartung der Anlagen verfügbar bleibt und die erforderlichen Ersatzinvestitionen frühzeitig eingeplant werden. Die Basis dafür sind eine hinreichende Kostendeckung (unter Berücksichtigung von technischer Qualität und Effizienz) sowie die Zweckwidmung erwirtschafteter Rücklagen, um den GemeindebürgerInnen und Unternehmen auch in Zukunft eine sichere und kostengünstige Versorgung bieten zu können. Das Wasserwerk Höchst ist dabei auf einem guten Weg! Mag. Heimo Theuretzbacher-Fritz TU Graz, April 2007 Unser Wasserversorgungsteam: Betriebsleiter Fredi Blum, Gernot Hämmerle und Josef Hagspiel (von links) Aufgaben der Wasserversorgung Die Hauptaufgabe des Wasserversorgungsteam ist, das Grundwasser vom Brunnen bis zu Ihrem Wasserzähler im Haus zu liefern, in bester Qualität und Quantität, sowie mit höchster Versorgungssicherheit. Die Zuständigkeit des Wasserwerkes für die Bereitstellung des W s s e r s a endet bei Ihrem Wasserzähler. Für Fragen stehen wir Ihnen gerne unter der Tel. Nr. 7907-54 zur Verfügung oder per E-Mail: gemeindeamt@hoechst.at Für Notfälle außer der Dienstzeit sind wir unter der Nr. 0664/3077485 für Sie erreichbar. Höchster Wasser wird regelmäßig untersucht Die regelmäßige Untersuchung durc h das Umweltinstitut bestätigt dem Höchster Trinkwasser hervorragende Qualität. Das Wasser ist ohne Einschränkung zum täglichen Genuss geeignet und selbstverständlich auch in bakteriologischer Hinsicht einwandfrei. In der Tabelle unten sind die Werte dargestellt. Tabelle der wichtigsten Wasserinhaltsstoffe Bezeichnung Einheit Messergebnis Parameterwert gemäß Trinkwasserverordnung Indikatorparameterwert Wichtiger Tipp Wenn Sie feststellen, dass der Wasserleitungsdruck in Ihrem Haus abfällt bzw. immer schwächer wird, liegt es meistens an Wa rtungsmängeln bei Ihrer Hausinstallation. Bitte kontaktieren Sie in diesem Falle Ihren Hausinstallateur. Wichtig für das reibungslose Funktionieren Ihrer Hausinstallation sind saubere Filter (ca. 15 Filter pro Wohnhaus sind vorhanden). Bitte lassen Sie diese regelmäßig überprüfen, reinigen und gegebenenfalls auch austauschen. pH-Wert Gesamthärte Karbonathärte Härtestufe Kalzium Magnesium Chlorid Nitrat Sulfat Fluorid Pestizide Blei ° dH ° dH I, II, III mg/l mg/l mg/l mg/l mg/l mg/l µg/l µg/l 7,7 10,8 – 14,5 8,2 – 9,6 II 61 – 79 10 – 15 2,5 – 3,5 < 1,0 50 – 59 0,1 „nicht bestimmbar“ < 1,0 6,5 - 9,5 ------400 150 200 50 250 1,5 0,1 25 (10 ab 1.12.2013) Gemeinde Info HÖCHST 3 Offene Jugendarbeit kein leeres Schlagwort mehr Seit zwei Jahren befasst sich ein eigener Ausschuss der Gemeinde intensiv mit dem Thema „Offene Jugendarbeit“. Unter der Leitung der Ausschussvorsitzenden Christiane Grabher wurde mit jeweils einstimmigen Beschlüssen in der Gemeindevertretung die OJA in einen Verein ausgelagert. Dem Ausschuss und dem Verein (Obmann Dr. Christoph Hackspiel) ist es gelungen, die Offene Jugendarbeit Dorn b i rn, die schon seit Jahren im Land vorbildlich arbeitet, zur Mitarbeit in Höchst zu motivieren. So konnten Wissen und Erfahrung der Dornbirner für Höchst genutzt werden, Gemeindekooperation wurde hier mustergültig umgesetzt. Als kompetenten Jugendarbeiter stellte der Verein Sebastian Spiegel an. Obwohl Höchst ein reges Vereinsleben hat, gibt es doch immer mehr Jugendliche, die nicht in einen Verein eingebunden sind. Ihnen wird mit der OJA ein sinnvolles Freizeitangebot zugänglich gemacht. Das Kernstück der OJA ist der „offene Betrieb“ (Jugendcafé ohne Konsumzwang). Höchst hat die Notwendigkeit der OJA er- Filmabend im Chillout kannt und sie daher mit einem höheren Budget ausgestattet. Auch die räumlichen Möglichkeiten werden in nächster Zeit vergrößert. Offene Jugendarbeit ist eine wichtige soziale Dienstleistung mit hoher Qualität. Ein bedeutendes Aufgabengebiet wird in der Zukunft sicher der interkulturellen Jugendarbeit zukommen. Dies wird nicht nur Sache des Vereins sein, sondern auch die Aufgabe von Politikerinnen und Politikern. Kommentare Karin Senger (13) „Man trifft sich im Chillout, es läuft gute Musik. Es ist super, dass es Pizza und Cola gibt. Man kann skaten, wenn man Lust hat. Weiters sind die Skateausflüge und Aktivitäten super.“ Eva Kuenz (13) „Durch meine Mitarbeit im Barteam habe ich eine Beschäftigung im Chillout. Hier trifft man alle KollegInnen, die man sonst nicht sieht. Man kann laute Musik hören.“ Benjamin Kirchberger (12) „Das Tolle ist, dass man skaten kann und die Möglichkeit hat, Skateboards auszuleihen. Es macht einfach Fun im Chillout.“ Marco Putz (14) „Im Chillout ist es voll chillig und es gibt eine super Miniramp.“ Der Jugendarbeiter Mag. Sebastian Spiegel Ausbildung: Studium der Sozialarbeit Geburtsdatum: 3.4.1980 Wohnort: Dornbirn Hobbies: Mag. Sebastian Musik, Skateboar- Spiegel den, Snowboard e n , Surfen (W l l e n reie ten), Fitness, Reisen, Party machen. Lieblingsessen: alles, was vegetarisch ist. Lieblingsgetränk: Cappuccino Eines meiner vielen Lebensmottos: „Live the life that you love. Love the life that you live.” Offene Jugendarbeit Offene Jugendarbeit stellt neben der verbandlichen Jugendarbeit den zweiten Bereich der Jugendarbeit dar. Das Besondere an der Offenen Jugendarbeit steckt in ihrem Namen, nämlich in dem Wo rt „Offene“. Grenzenlosigkeit, Fre iheit, Vielfalt an Möglichkeiten und freie Vernetzungen skizzieren frei assoziiert ihren eigenständigen Charakter. Mehrere Generationen von Jugendlichen haben in ihrer Jugendzeit schon Erfahrungen mit der Offenen Jugendarbeit gemacht, sie geprägt, mitbestimmt und beeinflusst. Durch den ständigen Wechsel der Jugendlichen, bedingt durchs Erwachsenwerden, ist die Offene Jugendarbeit immer in Bewegung und entwickelt sich ständig weiter. Sie ist immer am Puls der Zeit, um die Jugendlichen auf ihrem Weg bestmöglich zu unterstützen. Jugendtreff Chillout Adresse: Rheinauweg 51 Öffnungszeiten/Offener Betrieb: Montag und Mittwoch 15 bis 21 Uhr (+ Veranstaltungen laut Aushang) Im Jugendtreff wird kein Alkohol ausgeschenkt und nicht geraucht. Es gibt die Möglichkeit mitzuarbeiten und mitzubestimmen. Willkommen sind alle Interessierten. Tel. 0676/83650828 E-Mail: sebastian.spiegel@ojad.at 4 Gemeinde Info HÖCHST Entsorgung von Asbestzementabfällen Anfang dieses Jahres wurden Asbestzement und Asbestzementstäube durch den Gesetzgeber als gefährliche Abfälle eingestuft. In der Grenzwerteverordnung ist Asbest als eindeutig krebserregender Arbeitsstoff eingestuft. Aufgrund dieser Bestimmungen gelten für Personen im Umgang mit asbesthaltigen Materialien besondere Schutzmaßnahmen. Auch für die Lagerung sind besondere Voraussetzungen erforderlich. Neue Hafeneinfahrtslichter beim Gemeindehafen „Fischerinsel” Die Gemeinde Höchst ersetzt das bestehende defekte Hafeneinfahrtslicht beim Gemeindehafen „Fischerinsel” noch vor Beginn der Bootssaison 2007. Dazu wird beidseitig der Hafeneinfahrtsrinne ein Elektrokabel bis zu den ersten Holzpfählen für die Anspeisung der neuen Lampen verlegt. Die beiden Holzpfähle für die Leuchtkörper waren in einem sehr schlechten Zustand und wurden ebenfalls ersetzt. In den letzten Jahren wurde die Hafeneinfahrtsrinne im Bereich Ende Holzspundwand bis ca. zu den ersten Holzpfählen Richtung See aufgelandet. Um die sichere Hafeineinfahrt weiterhin gewährleisten zu können, wurde im heurigen Frühjahr dieser Bereich ausgebaggert. Eine Aufnahme (Tiefenmessung) der Einfahrtsrinne mittels Echolot wird einmal im Jahr vor der Bootssaison mit Hafenmeister Wilfried Gehrer durchgeführt. Allen Liegeplatzinhabern wünschen wir eine schöne und erholsame Bootssaison 2007! Nicht mehr zum Bauhof Der Bauhof kann aufgrund der neuen Bestimmungen im Zuge der Sperrmüllabgabe ab sofort keine großflächigen Asbestzementabfälle wie Dachplatten, Welleternit, Fassadenteile oder ähnliches annehmen. Diese Materialien sind direkt bei der Fa. Häusle oder einem a n d e ren Deponieinhaber fachgere c h t zu entsorgen. Öffnungszeiten Bauhof Jeden Freitag von 13:30 bis 16:30 Uhr sowie jeden 1. Samstag im Monat von 10:00 bis 12:00 Uhr (Tel. 72566, bauhof@hoechst.at) Die Abfälle sind nach Art getrennt anzuliefern. Für die Abgabe von Sperrmüll und von Gartenabfällen gilt eine maximale Abgabemenge von je 2 m3. Sicherheitsmaßnahmen beim Gemeindehafen „Fischerinsel” Unser Dorfzentrum Wir wollen unser Zentrum stärken und attraktiv gestalten. Aus diesem Grunde bieten wir auch örtlich verteilt Parkplätze in diesem Bereich an. Die neuesten Beispiele sind der Parkplatz Gasthaus Linde / Alte Schule (Bild) und der zur Umsetzung beauftragte Parkplatz beim alten Pfarrheim. Weiters werden wir verstärkt den Kirchplatz mit Pflanzen farbig und freundlich gestalten. Gemeinde Info HÖCHST 5 Der neu gestaltete Höchster Kulturgutschein ist ab sofort erhältlich. Neue Kulturgutscheine erhältlich Die Idee des Kulturausschusses, Geschenkgutscheine für Kulturveranstaltungen in unserer Gemeinde aufzulegen, hat die Besucherzahlen der einzelnen Veranstaltungen erneut gesteigert. Immer mehr Höchsterinnen und Höchster nutzen dieses preisgünstige Angebot, um Verwandten und Freunden eine Freude zu bereiten. Dies soll nun mit der Neugestaltung der Geschenkgutscheine zusätzlich unterstützt und gefördert werden. Ab sofort erhalten Sie die neu gestalteten Geschenkgutscheine zum Preis von Ä 28,-- für 4 Veranstaltungen in einem dazu passenden hochwertigen Umschlag im Gemeindeamt (Zi. 12, Tel. 7907-23). Kultur zu schenken wird damit noch um einiges attraktiver! Karl-Heinz Seyringer ✝ Am 4. März 2007 ist der langjährige Gemeindebeamte KarlHeinz Seyringer überraschend verstorben. Der Verstorbene war Jahrgang 1940 und wohnte im Blumenweg 7. Am 2. August 1971 begann sein Dienstverhältnis bei der Gemeinde Höchst, mit 1. Jänner 1976 wurde er in das Beamtenverhältnis aufgenommen. Bis zu seiner Pensionierung am 1. Mai 1999 war Karl-Heinz Seyringer in verschiedenen Abteilungen im Gemeindeamt mit vorbildlichem Einsatz tätig. Wir werden ihm ein ehrendes Andenken bewahren. Naturparkfarm: Eröffnung am 13. Mai Am Sonntag, 13. Mai 2007, kann die Naturparkfarm am Alten Rhein eröffnet werden. Der Naturpark am Alten Rhein ist Erholungsraum für Menschen im Einklang mit der Ti e r- und Pflanzenwelt. Auf 5 km Länge können Besucher Wildpflanzen ebenso beobachten wie Kulturlandflächen, Bauernhoftiere und Wildtiere. Der Naturpark lädt zum Spazieren, Wandern, Joggen genauso ein wie zum Radfahren, Reiten oder Angeln. Wer auf ein Picknick verweilen will, kann vor Ort seine Jause besorgen. Die Picknickkörbe werden im Gasthof Schwanen bzw. im Cafe Schallert liebevoll befüllt. Infos: w w w.naturparkamaltenrh ein.at. Programm 10:00 Feldmesse, musikalische Begleitung Bürgermusik Höchst 10:30 Segnung der neuen Naturparkfarm & Naturparktiere 11:00 Frühschoppen, musikalische Unterhaltung „Alpenstarkstrom” Bewirtung im Zelt, in der Farm und im Freien Mit einem abwechslungsreichen Programm kann die Naturparkfarm am Alten Rhein am Sonntag, 13. Mai, ihrer Bestimmung übergeben werden. 6 Gemeinde Info HÖCHST Finnland zu Gast in Höchst Die Vorbereitungen zum weltweit größten Breitensportfest, der „Gymnaestrada“ vom 8. bis 14. Juli 2007, laufen sowohl landesweit als auch bei uns in Höchst auf Hochtouren. In dieser Woche wird Höchst zum finnischen Nationendorf und beherbergt rund 900 Turnerinnen und Turner. Die Mitglieder der TS Höchst besuchten unsere finnischen Gäste bereits im letzen Jahr, um erste Kontakte zu knüpfen. Außenbühne in Höchst Zudem steht in der Gemeinde Höchst eine von acht Außenbühnen der Gymnaestrada. An drei Abenden werden jeweils 16 bis 20(!) Nationen ihr Showprogramm in Höchst aufführen. Alle diese Veranstaltungen finden am Kirchplatz statt und sind bei freiem Eintritt natürlich auch bewirtet. Die Gemeinde wird sich auch äußerlich „finnisch“ geben. So wird unser Dorf für diese Woche beflaggt, Schul- und Kindergartenkinder basteln schon fleißig, um die Unterkünfte der Gäste angemessen zu dekorieren. Auch wenn es in dieser Woche vor allem verkehrstechnisch zu Einschränkungen kommen wird, soll das Motto der Gymnaestrada „Come together, be one“ im Vordergrund stehen. Ein Fest für Jung und Alt, für Groß und Klein, vor allem für Turnbegeisterte und jene, die es spätestens nach einem Besuch der Vorführungen auf der Außenbühne sein werden. Mehr dazu unter www.gymnaestrada.at oder w w w.ts-hoechst.com Ganz Höchst bereitet sich auf die Gymnaestrada und auf die Gäste aus Finnland vor. Im vergangenen Fasching deklarierten sich die Lehrerinnen und Lehrer der Volksschule Kirchdorf klar als Finnland-Fans. Schulgebäude und Lehrerinnen waren in Blau-Weiß dekoriert. Vorläufiges Programm: Samstag, 07.07. Sonntag, 08.07. Dienstag, 10.07. Mittwoch, 11.07. Donnerstag, 12.07. Warm up Party Welcome Party für unsere finnischen Gäste Vorführungen der Turngruppen von 15:00 bis 20:00 Uhr Vorführungen der Turngruppen von 15:00 bis 20:00 Uhr Vorführungen der Turngruppen von 15:00 bis 20:00 Uhr, anschließend „Finnisches Dorffest“ mit den Hattinger Buam Herausgeber und Verleger: Gemeinde Höchst, 6973 Höchst. Für den Inhalt verantwortlich: Bürgermeister Ing. Werner Schneider. Druck: Hechtdruck, Hard Grundsätzliche Ausrichtung: Informationen über das Geschehen in der Gemeinde Höchst


Höchst Gemeinde Info 2008 02
Mit, 8. Juni 2011 |

Gemeinde Info Amtliche Mitteilung der Gemeinde Höchst – Nr. 7 – Februar 2008 www.hoechst.at – gemeindeamt@hoechst.at Aus dem Inhalt Sanierung der Rheinauhalle Soziale Zukunft in Höchst Höchster Stammbäume theater höchst grenzenlos Höchster Seniorenball 3 5 6 7 8 Voranschlag der Gemeinde Höchst für 2008 In der Gemeindevertretungssitzung vom 29. Jänner 2008 wurde das Budget für 2008 mit einem Gesamtrahmen von Ä 22,4 Millionen beschlossen. Erfreulich für die Gemeindekasse ist die positive Konjunkturentwicklung, denn Einnahmen aus Ertragsanteilen und die Einnahmen aus Gemeindeabgaben haben zugenommen und konnten daher dementsprechend optimistisch angesetzt werden. Den steigenden Einnahmen stehen dynamische Ausgaben gegenüber, das Ansteigen der Darlehenszinsen lässt weitere Mehrausgaben erwarten. Die Gemeinde versucht sehr sparsam und bürgerfreundlich zu wirtschaften. Das bedeutet laufend neue Aufgaben für die Gemeinde, während die Finanzmittel aber nicht in demselben Ausmaß ansteigen. Bei der Sozialhilfe und in den Bereichen Pflege und Gesundheit hat die Gemeinde mit ständig steigenden Kosten zu kämpfen. Eine vorsichtige, vorausschauende Wirtschaftpolitik und das Bemühen um jeden Arbeitsplatz in der Gemeinde lohnen sich langfristig und sichern eine solide finanzielle Lage, erläutert dazu Bürgermeister Werner Schneider. Die Rheinauhalle – im Bild während eines spannenden Radball-Weltcup-Turnieres in Höchst – wird heuer um rund 2,15 Mio. Euro umfassend saniert. standhaltungsmaßnahmen werden im Gemeindehaushalt für gemeindeeigene Bauten Ä 680.000,- veranschlagt. Investitionsvolumen: Rheinauhalle l 2.150.000,Abwasserbeseitigung l 1.727.900,Wasserversorgung l 649.000,Diverse Vorhaben l 801.500,sche Betreuung sind in der heutigen Gesellschaft der Grundstock unseres sozialen Wohlstandes. Sie schlagen sich daher mit beachtlichen Kosten im Voranschlag nieder. Der Beitrag an den Sozialfonds mit Ä 1.134.000,- und die Beiträge an die Krankenhäuser mit Ä 780.000,sind die markantesten Positionen. Kanalisation Die Investitionen in die Kanalisation belasten bereits seit Jahren das Budget enorm und der Kostendruck auf die Gebühren steigt daher stetig. Dieses Jahrhundertprojekt für die Gemeinde Höchst sollte bis zum Jahre 2010 fertig gestellt sein. Die Finanzierung erfolgt durch geförderte Darlehen. Gemeindeimmobiliengesellschaft der Gemeinde Höchst Im Jahre 2007 wurde mit der Gener a l s a n i e rung des Nordtraktes der Hauptschule Höchst mit der integ r i e rten Bücherei begonnen. Bis zum 31.12.2007 wurden Ä 1,3 Millionen verbaut. Für heuer ist in einem zweiten Bauabschnitt die Sanierung des Turmtraktes geplant. Somit werden in diesem Jahr gesamt ca. Ä 3 Millionen abzüglich Förderungen in dieses Großprojekt investiert. Weiter auf Seite 2 Investitionen Dank der guten Konjunktur sind bedeutende Investitionen und Sanierungsmaßnahmen möglich. Das Investitionsvolumen beläuft sich auf ca. Ä 5,3 Millionen und für In- Soziales und Gesundheit Soziale Absicherung und medizini- 2 Gemeinde Info HÖCHST Zahlen zum Budget 2008 Allgemeine Verwaltung Öffentliche Ordnung Unterricht, Erziehung, Sport Volksschulen Kindergärten Hauptschule Sonstiges Offene Jugendarbeit Sport Bücherei Kultur Soziales, Wohnbauförderung Sozialfonds Altenwohnheim Soziales für die Gemeinde Wohnbauförderung Gesundheit, Umweltschutz Gesundheitswesen Umweltschutz Straßen, Wasser, Verkehr Verkehr und Bauhof Landbus Wirtschaftsförderung Dienstleistungen Winterdienst Diverse Dienstleistungen Straßenbeleuchtung Freibad Wasserversorgung Abwasserbeseitigung und Abfall Liegenschaftsverwaltung Rheinauhalle Bootshafen Finanzwirtschaft Landesumlage Beteiligung an der GIG Diverses Finanzwirtschaft Rücklagen und Finanztransaktionen Ausgaben laut Voranschlag 2008 l 2.171.600,00 l 211.400,00 Neue Bänke für den mittleren Sportplatz in der Sportanlage Rheinauen: Auf dem Platz finden hauptsächlich Jugendspiele des FC Höchst statt, er wird wegen der Flutlichtanlage aber auch für den Trainingsbetrieb verwendet. l 385.100,00 l 964.600,00 l 994.100,00 l 177.800,00 l 74.600,00 l 410.200,00 l 281.000,00 l 242.300,00 Gebühren und Abgaben Die wichtigsten Gebühren und Abgaben der Gemeinde Höchst, jeweils inklusive Mehrwertsteuer. Wasser-Bezugsgebühr pro m3 Wasser-Grundgebühr bis 150 m3 NF monatlich Wasser-Grundgebühr 151-500 m3 NF monatlich Wasser-Grundgebühr 501-1000 NF m3 monatlich Wasser-Zählermiete Tarif 1 3 m3 monatlich Wasser-Zählermiete Tarif 2 über 3 m3 monatlich Kanal-Benützungsgebühren Neuanlage pro m3 Kanal-Benützungsgebühren Altanlage pro m3 Müllgebühr-Grundgebühr pro Haushalt jährlich Müllgebühr-Zuschlag pro Wohnungsbenützer Müllsackpreis-Gartenabfälle 80 L Müllsackpreis-Biomüll 8 L Müllsackpreis-Biomüll 15 L Müllsackpreis-Restmüll 40 L Müllsackpreis-Restmüll 60 L Müllsackpreis-Gelber Sack für Firmen Müllsackpreis-Gelber Sack für Haushalte Sperrmüll-Mindestgebühr Sperrmüll – für den ersten m3 Sperrmüll – jeder weitere m3 Grünmüll-Mindestgebühr Grünmüll – für den ersten m3 Grünmüll – jeder weitere m3 Essen auf Rädern pro Essen Hundesteuer für den ersten Hund Hundesteuer für jedes weitere Tier Mobile Altenhilfe Werktag pro Stunde Mobile Altenhilfe Sonn- und Feiertage pro Stunde Mobile Altenhilfe Nachtdienst pro Stunde Kindergartentarif inkl. Bastelbeitrag monatlich l 0,74 l 3,72 l 6,15 l 11,97 l 1,63 l 3,88 l 2,53 l 0,25 l 24,75 l 2,09 l 4,80 l 0,60 l 1,10 l 2,50 l 3,70 l 0,44 l 0,00 l 5,00 l 11,00 l 22,00 l 5,00 l 7,70 l 15,40 l 5,60 l 29,00 l 86,00 l 8,60 l 13,00 l 13,00 l 27,50 l 1.329.500,00 l 224.500,00 l 249.000,00 l 315.800,00 l 882.500,00 l 179.600,00 l 761.200,00 l 268.400,00 l 104.400,00 l 105.200,00 l 26.500,00 l 103.100,00 l 28.600,00 l 1.328.300,00 l 3.971.300,00 l 215.900,00 l 2.295.500,00 l 101.900,00 l 877.800,00 l 294.900,00 l 110.100,00 l 2.753.700,00 e 22.440.400,00 Gemeinde Info HÖCHST 3 Der Eingangsbereich der Rheinauhalle wird, wie im Plan dargestellt, deutlich aufgewertet. Rechts die neue Verbindung zum Gebäude des FC Höchst. Darin finden die Trainingsgeräte Platz. Die Rheinauhalle wird saniert Die Rheinauhalle, vor 40 Jahren errichtet, wird heuer umfassend saniert. Nach gründlicher Vorbereitung, zu der alle Nutzer und Vereine eingeladen waren, legte Dipl.-Ing. Gerold Gassner den Plan zur Sanierung vor, den die Gemeindevertretung beschlossen hat. Zusätzlich zu baulichen Verbesserungen werden auch Heizung und Belüftung erneuert sowie selbstverständlich die Wärmedämmung. Die Arbeiten sollen bereits im heurigen Herbst abgeschlossen werden. Der Plan sieht einen Verbindungstrakt zwischen der Rheinauhalle und dem bestehenden Gebäude des FC Höchst vor. In diesem neuen Bauwerk sind ein Trainingsgeräteraum und diverse Lagerräume untergebracht. Das geschwungene Vordach über dem Eingangsbereich der Rheinauhalle und des FC-Gebäudes wird zum optischen Blickfang. beginnt mit einem großzügigen Foyer mit Gard e ro be und neuen WC-Anlagen. Anrainer während Zeltveranstaltungen ausgesetzt sind. Die Küche wird in einen anderen Gebäudebereich umgesiedelt, ein entsprechender Bereich für die Speisenausgabe ist eingeplant. Heizung und Belüftung Die Bauteile der Rheinauhalle wie die Bodenkonstruktion, die Deckenkonstruktion, die Außen- und Innenwände, die Fenster und Außent ü ren werden saniert und e n e rgetisch dem heutigen Stand der Technik angepasst. Ebenso werden eine neue Heizanlage, eine Belüftung sowie eine neue Elektronikanlage inkl. Beleuchtung installiert. Durch diese Generalsanierung und Neustrukturierung erhält die Mehrzweckhalle vielseitige Möglichkeiten der Nutzung. Die Sanierungsarbeiten werden voraussichtlich Mitte März beginnen und Ende September abgeschlossen. Zelte künftig hinter der Halle Neu sind auch die großen Türen in der Südfassade. Durch diese Türen, die gleichzeitig auch als Notausgänge dienen, kann das Gebäude nach Süden hin geöffnet werden. Das macht es möglich, Zeltveranstaltungen künftig vom nordseitigen Platzbereich nach Süden hin zu verlegen, also Richtung Alter Rhein. Eine bedeutsame Folge davon ist die Reduktion des Lärmpegels, dem Neuer Eingangsbereich In der Rheinauhalle wird der Infrastrukturbereich neu gestaltet. Das Vortrag und Film zur Demenz Der Umgang mit verwirrten Menschen, die unter Demenz oder Alzheimer leiden, kann eine große Herausforderung sein. Das Sozialreferat der Gemeinde Höchst und der Seniorenrat laden im März zu zwei Veranstaltungen zu diesem Thema ein. Der Eintritt ist jeweils frei. Am Montag, 10. März, beginnt um 19:30 Uhr im Wappensaal der Alten Schule ein Vortrag von DKP Wilfried Feurstein mit dem Titel: „Validation – Umgang mit Demenzkranken und Alzheimerpatienten“. Validation bedeutet, den erkrankten Menschen nicht än- Aussicht auf Erfolg hätte. Stattdessen wird darauf Wert gelegt, ihn ernst zu nehmen, auf seine Gefühle einzugehen und vorhandene Fähigkeiten fördernd zu begleiten. Film zum Thema Alzheimer Am Mittwoch, 12. März, beginnt um 19:30 Uhr im Pfarrsaal Höchst der Film „Zurück zu einem unbekannten Anfang“. Hier werden an Beispielen von Alzheimerkranken Möglichkeiten des behutsamen Umgangs mit dieser Erkrankung aufgezeigt. Der Film ist einfühlsam und informativ gestaltet. dern zu wollen, was bei dieser Art der Erkrankung ohnehin kaum 4 Gemeinde Info HÖCHST Die Abteilung „Zentrale Dienste“ im Gemeindeamt Der Abteilung „Zentrale Dienste“ sind vorwiegend jene Dienstleistungen zugeordnet, die einerseits administrative und organisatorische Grundlagen für die Gesamtorganisation „Gemeinde“ sind, andererseits im Kundendienst unseren BürgerInnen bei den verschiedensten Angelegenheiten mit Auskünften und Erledigungen zur Verfügung stehen. Wir pflegen mit unseren Kundinnen und Kunden sowie den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern dabei einen offenen, kooperativen und von gegenseitigem Respekt geprägten Stil. ● ● ● ● ● ● Im organisatorischen Bereich: Effektiv und kreativ unterstützen wir mit unseren Ergebnissen die gesamte Verwaltung und alle nachgeordneten Dienststellen der Gemeinde sowie die politischen Gremien bei ihrer vielfältigen Aufgabenstellung: ● Datenverarbeitung und Telekommunikation ● Verwaltung der Gemeindegremien (Sitzungseinladungen, Protokolle) ● Datenschutz, Archivierung (Lohnverrech● Personalwesen nung, Personalplanung, Aus- und Weiterbildung) ● Telefonzentrale, Posteingang und Postausgang ● Terminverwaltung ● Gebäude- und Liegenschaftsverwaltung, Verpachtungen und Vermietungen ● Versicherungsangelegenheiten ● Musikschule ● Umweltschutz, Sicherheitswesen, Feuerwehr ● ● ● Energiebuchhaltung Rechnungskontrolle Veranstaltungswesen, Sperr s t u nden, Schließdienste zentrales Beschaffungswesen und Lagerhaltung Jahresaufträge an Handwerker, Lieferanten und andere Dienstleister Angelegenheiten von Landwirtschaft, Jagd, Fischerei, Sportwesen u.a. ● ● ● Sport- und Spielwochen) Markt, Bootshafen, Schrebergärten Ausstellen von Fahrbewilligungen, Ursprungszeugnisse, Bestätigungen Schadensbehebung bei der Straßenbeleuchtung Plakatierungswesen u.a. Unter der Führung von Gemeindesekretär Klaus Brunner stehen Ihnen Ingrid Küng, Helga Lau, Claudia Berbig, Armin Schneider und Martin Urabl für diese Themenbereiche gerne zur Verfügung. Das Bürgermeister-Vorzimmer Wir sorgen für eine effektive und Im Kundendienst („Bürgerservice“) kreative Entlastung des BürgermeisWir sind die zentrale Informationsstelle über alle Zuständigkeiten, Kontakt- und Anlaufstellen in allen B e reichen der Gemeindeverwaltung. Im Bürg e r s e rvice erledigen wir für unsere Kunden die machbaren Arbeiten sofort: ● Kopierarbeiten und Druckwerke für BürgerInnen, Vereine, nachgereihte Dienststellen ● Gemeindeblatt (Redaktion, Inserate, Abonnenten, Zusteller) ● Müllsackverkauf und -ausgabe an B ü rger und Betriebe, Lagerh a ltung (Höchster ● Seniorenbetreuung Hock, Seniorenball, Weihnachtsaktion) ● Vereinswesen (Förderungen, Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Abteilung „Zentrale Dienste”: Ingrid Küng, Armin Schneider, Klaus Brunner, Martin Urabl, Helga Lau, Claudia Berbig (von links) ters und der Gemeindesekretäre. Im Vo rzimmer der Geschäftsleitung empfangen und betreuen wir unsere Kunden. Wir erledigen die Korrespondenz in den geschäftlichen und politischen Belangen, unterstützen die Geschäftsleitung bei der Termin- und Aufgabenverwaltung und erledigen die Sachbearbeitung und Mitarbeit in den anderen uns zugewiesenen Aufgabenfeldern. Die Telefonzentrale Ein Großteil der Kundenkontakte findet am Telefon statt. Die Telefonzentrale und der Empfang repräsentieren die Gemeinde bei unseren Kunden als erste und haben somit direkten Einfluss auf die Kundenorientierung. Die allgemeine Verwaltung Sie umfasst in ihrem breit gestreuten Aufgabenfeld zusammen gefasst vorwiegend all jene Agenden in unserer Organisation, die nicht ausdrücklich anderen Abteilungen oder nachgeordneten Dienststellen zugewiesen sind. Bei vielen dieser Themenbereiche ist sie dabei eine zentrale Schnittstelle im Zusammenspiel von Politik, Verwaltung, Wi rtschaft und Gesellschaft und wirkt mit bei der Planung und Um- Gemeinde Info HÖCHST setzung einer leistungs- und zukunftsorientierten Entwicklung der Organisation „Gemeinde“ mit dem Blick für das Ganze. 5 Der integrative Arbeitsplatz im Gemeindeamt Diese Abteilung ist auch mit der nötigen Begleitung eines qualifizierten integrativen Arbeitsplatzes betraut. Für diesen integrativen Arbeitsplatz sind ein offenes Betriebsklima und die Qualität der Leistung sicherzustellen. Geduld, Verständnis, Toleranz, Offenheit, Mut und Ehrlichkeit sind dabei unerlässlich, um einem durch eine Behinderung benachteiligten Menschen Bedeutung, Inhalt, Sinn, Hoffnung und Lebensfreude vermitteln zu können. Für Fragen, Auskünfte und Anregungen wenden Sie sich bitte an: Klaus Brunner, Tel. 7907-33 Gemeindesekretär klaus.brunner@hoechst.at Ingrid Küng, Tel. 7907-34 Bürgermeister-Vorzimmer, Sekretariat Geschäftsleitung ingrid.kueng@hoechst.at Helga Lau, Tel. 7907-38 Kundendienste, Telefonzentrale, Tourismus helga.lau@hoechst.at Claudia Berbig, Tel. 7907-40 Kundendienste, Telefonzentrale claudia.berbig@hoechst.at Armin Schneider, Tel. 7907-39 Umwelt- und Landschaftsschutz, Sicherheit armin.schneider@hoechst.at Martin Urabl, Tel. 7907-41 Personalwesen, Gebäudeverwaltung martin.urabl@hoechst.at Amtlichen Schriftverkehr richten Sie bitte an die offizielle Mailadresse der Gemeinde gemeindeamt@hoechst.at Unser Altenwohnheim. Derzeit werden Varianten zur sinnvollen Lösung für ein künftiges Sozialzentrum Höchst geprüft. Altenwohnheim Höchst Seit dem 1. Juni 2007 hat die Benevit – Vorarlberger Pflegemanagement gGmbH das Altenwohnheim Höchst als neuer Betreiber übernommen. Darüber wurde bereits umfassend informiert. Das Gebäude befindet sich nach wie vor im Besitz der Gemeinde Höchst. Das Haus ist mittlerweile in die Jahre gekommen und es stehen umfangreiche Sanierungen an. Dazu gehören etwa jüngst festgestellte Mängel im Bereich der Brandmeldeanlagen. Die Behebung dieser Mängel ist bereits in Auftrag gegeben, die Arbeiten haben begonnen. meinde. Den Vorsitz hat Bürgermeister Werner Schneider inne. Die Arbeitsgruppe kann jederzeit durch weitere externe Fachleute (z.B. bautechnischer Sachverständiger) ergänzt werden. Varianten werden geprüft Die Arbeitsgruppe berät derzeit die Varianten Umbau-, Anbau- bzw. Neubau eines Sozialzentrums. Zudem laufen Bestrebungen für die Errichtung von betreuten Wohnungen in Höchst. Im Falle eines Neubaues eines Pflegeheimes könnte z.B. das bisherige Altenwohnheim adaptiert werden und auch noch zusätzliche Flächen zur Vermietung an diverse soziale Einrichtungen (z.B. Krankenpflegeverein, Arztpraxis, Elternberatung, Kinderspielgruppen, etc.) angeboten werden. Die Ergebnisse der Arbeitsgruppe werden dem Ausschuss für Familie und Soziales zur weiteren Beratung übergeben. Nach Erstellung eines Rohkonzeptes erfolgt dann eine gemeinsame Sitzung mit dem Ausschuss für Familie und Soziales sowie der Gemeinvertretung. Es ist möglich, dass noch im Frühjahr eine Detailstudie zur Abstimmung kommt. Selbstverständlich wird die Höchster Bevölkerung in dieser Angelegenheit laufend über den Stand der Dinge informiert. Aktive Arbeitsgruppe Die vor einigen Jahren von der Gemeindevertretung eingesetzte Arbeitsgruppe „Sozialzentrum Höchst“ befasst sich sehr intensiv mit der Neuplanung eines Sozialzentrums für unsere Gemeinde. Die Arbeitsgruppe besteht aus jeweils einem Vertreter aller Fraktionen in Höchst (Herlinde Moosmann für die ÖVP, Mag. Ferdinand Lerbscher für die HZ, Cornelia Michalke für die FPÖ und Ernst Seebacher für die SPÖ), Geschäftsführer Hanjörg Schmid von der Benevit GmbH, dem neuen Altenwohnheimleiter Benedikt Huter sowie Gerhard Böhler von der Sozialabteilung der Ge- 6 Gemeinde Info HÖCHST Wertvolle Sippenforschung: Höchster Stammbäume Woher kommen wir, wo gibt es noch Verwandte, wann ist der Großvater vom Urgroßvater aus dem Bregenzerwald nach Höchst zugezogen? Solchen Fragen ging Eugen Schneider (1928-2007) mit Begeisterung nach. Er hat ab 1992 die Stammbäume von 50 alteingesessenen Höchster Sippen akribisch genau recherchiert und kunstfertig aufgezeichnet. Die Gemeinde erwarb diese Stammbäume, Interessierte können gern eine Kopie erwerben. 1989 ging der gelernte Maschinentechniker Eugen Schneider in Pension. „Da wurde zuerst das Schlafzimmer getäfelt, danach die Küche”, erzählt Witwe Marianne Schneider. Dann aber widmete sich Eugen Schneider einem Thema, das ihn schon lange beschäftigt hatte – der Erforschung der eigenen Familiengeschichte. Der Stammbaum der „Graumichler” entstand in zwei Jahre dauernder Arbeit, das beeindruckende und an die zwei Meter hohe Ergebnis ziert den Gang im Haus Schneider. Immerhin hat er den Stammbaum bis Mitte des 17. Jahrhunderts komplettiert. Im Haus Schneider finden sich zahlreiche weitere Exponate der Stammbaumforschung, weil ihn nach dem ersten erfolgreich abgeschlossenen Projekt das Thema nicht mehr losließ. „Die Ur-Höchster Geschlechter, die haben es ihm angetan”, wissen M a r i a n n e Schneider und Manfred, einer der vier Söhne des Paares, zu berichten. Für ganze Tage verschwand Eugen im Landesarchiv, fuhr zu entfernten Angehörigen in Wälder Gemeinden oder in die Schweiz. „Wenn er etwas angefangen hat, dann musste das exakt sein, da sollte alles passen.” Baum, schraffierte Stamm und Äste. Nur die Blätter mit den Namen sind per Lineal gezogen. Ein Tisch war reserviert Ein Tisch im Haus war immer für seine Arbeit reserviert, noch immer füllen zahlreiche Aktenordner Schränke im Haus – Ahnenforschung braucht und produziert viel Papier. „Ich habe den Tisch nie gebraucht, da hat es mich nicht gestört, wenn der tagelang belegt gewesen ist”, zeigte Marianne Schneider immer Verständnis für das Hobby ihres Mannes. Und wenn er sich in die Tiefen eines Archives zurückgezogen hatte, dann leistete sie gern Babysitterdienste bei ihren Enkelkindern. Andere Hobbys hatte und brauchte Eugen Schneider nicht, er genoss die Familiengeschichte und die Erzählungen dazu. Überall sei er gut aufgenommen wurden, berichtet Marianne Schneider und es gab auch Anfragen etwa von Auswanderern in den USA. Viele Anfragen Bis anno 2006 forschte und arbeitete Eugen Schneider weiter, im Vorjahr verstarb der angesehene Mitbürger. Das Ergebnis von unzähligen Stunden Arbeit, die Stammbäume von rund 50 Höchster Sippen (Liste rechts), hat die Gemeinde erworben. Interessenten können Exemplare davon erw e rben. Ein Stammbaum kostet Ä 70,-, weitere Kopien vom gleichen Stammbaum sind dann um die reinen Kopierkosten erhältlich. Das Interesse ist entsprechend groß, nicht nur aus Höchst kommen Anfragen ans Gemeindeamt. Und weil Eugen Schneider genau aufgezeichnet hat, wann er welche Arbeiten erledigt hatte, lässt sich auch jetzt noch alles genau nachvollziehen. Anfragen an Helmut Sparr, Gemeindeamt Höchst, Telefon 7007-24, E-Mail: gemeindeamt@hoechst.at Gezeichnete Stammbäume Die Leidenschaft von Eugen Schneider endete nicht mit den Marianne Schneider mit einem der Stammbäume, die ihr Daten, er zeichjeden verstorbener Mann Eugen mit großem Eifer zusammenge- nete Stammbaum als stellt und gezeichnet hat. Gemeinde Info HÖCHST 7 Vorhandene Höchster Stammbäume Blumen Heinrichs (Herich Joklis, Schlossers) Märteler Metzgers Reiesser Stattammas (Epuslers, Schmolles) Vogter (Fuchserlis, Bachmeyers, Lorenzles) Sprallen Hackhen (Hakes, Häcklis) Mahler (Maler, Maller, Paulis) Odis (Schwarzes, Webers) Rotjockles Weber (Enderlis, Schwarzes) Gschender (Gschinders, Fitz, Dunkels) Rudler (Gasser) Polizeier Waelsch Barons Durmer (Michelers, Michlis) Luger Mathesler (Gigers) Roten Kruien (Schmids) Schniders-Sepplers Schniderlis, Micheljoses Hänser & Plonjoker Hanser (Grüschhändler, Lindenwirts) Landammanns, Xandres Bührle Weissbarth Küng Eppeles Galli Gutfreunds (Säcklers, Tschuppes) Martis (Bruggers, Bruggermännlis) Wagners Reiner, Hagspiel Dürren Stefas Graujoser Graumichler Hansjoser Joker (Joken Seppes, Fischers) Jokes Kutter Müller Neiers Sideler Steigwirths Untergänger, Polter Urcher Zoller (Glasers, Hansuris) Böscher Brosis Brösler Högler (Suppers, Moritzes) Weber Sinz Mayländer Both Blum Blum Blum Blum Blum Blum Blum Bohner Brunner Brunner Brunner Brunner Brunner Fitz Gasser Gehrer Gehrer Gerer Gerer Gerer Gerer Gerer Grabherr Grabherr Helbock Helbok Helbok Helbok Humpeler Humpeler Küng Nagel Nagel Nagel Nagel Nagel Reiner Schneider Schneider Schneider Schneider Schneider Schneider Schneider Schneider Schneider Schneider Schneider Schneider Schneider Schneider Schobel Schobel Schobel Schobel Schobel Sinz Weiss Mit „Cora täglich” brachte die theatergruppe höchst grenzenlos im Vorjahr eine Uraufführung auf die Bühne. theater höchst grenzenlos Am 3. März jährt sich zum fünften Mal der Gründungstag der theatergruppe höchst grenzenlos. Bislang wurden vier Theaterstücke auf die Bühne gebracht, insgesamt konnte der Verein bisher ca. 4.000 Besucher begrüßen. Bei der Jahreshauptversammlung im November 2007 wurden Arthur Blum als Obmann und Maria Blum als Spielleiterin wiedergewählt. Neu im Vorstand sind Marion Krappinger als Kassierin und Elisabeth Rickmann als S c h r i f t f ü h re rin. Der Ve rein zählt inzwischen 30 Mitglieder. legt werden. Zum anderen ist geplant, mit professioneller Unterstützung durch den Landesverband eine Gruppe für Seniorentheater zu starten. Darüber hinaus plant die Theatergruppe in Zusammenarbeit mit dem Kulturreferat b e s o n d e re Theater-Gastspiele nach Höchst zu bringen. Für den Herbst sind bere i t s eine bis zwei Aufführungen geplant. Premiere am 26. April Die Proben für die Produktion 2008 sind voll im Gange. Unter der fachkundigen Regie von Renate Bauer, bekannt vom Vbg. Landestheater, den Stadttheatern St. Gallen und Winterthur, werden satirische Szenen von Kishon, Loriot, Urs Widmer u. a. unter dem Titel „Wie du dir, so ich mir“ einstudiert. Musikalisch bereichert werden die A u ff ü h rungen vom Duo Bartlis aus Lustenau. Premiere ist am 26. April, weitere vier Auff ü h ru ngen bis 04. Mai; nähere Informationen folgen. Kinder-, Seniorentheater Neben der traditionellen „Jahre s p roduktion“ hat sich der neue Vorstand w e i t e re ehrgeizige Ziele gesetzt. Zum einen sollen die Höchster Sport- und Spieltage im Sommer mit einem Angebot für Kindertheater bereichert und damit der Start für eine Kindertheaterg ruppe ge- Gemeinde Info HÖCHST Seniorenball der Gemeinde Mit dem Programm des Zunftballes veranstaltete auch dieses Jahr die Gemeinde einen Ball für Mitbürgerinnen und Mitbürger über 65. In der vollen Rheinauhalle waren die Gäste begeistert von den dargebotenen Programmpunkten. Auch der Dorfer Prinz Thomas mit seiner Prinzessin Lisi wurde herzlich empfangen. Die Brüder Blum – Manfred, Heinz und Arno – spielten zum Tanz auf. Die Bühne war fast immer voll mit jung gebliebenen Ta n z p a a re Mit Kaffee und Kun. chen, Schinken mit Kartoffelsalat und Getränken war auch für das leibliche Wohl bestens gesorgt. Ich möchte mich bei allen freiwilligen Helferinnen und Helfern, den Mitarbeitern des Bauhofes und den Bediensteten der Verwaltung, den Brüdern Blum als Musikgruppe und ganz besonders bei allen Auftretenden der Zunft für die Vorbereitung und Durchführung des Seniorenballes recht herzlich bedanken. Von Beste Stimmung in der Rheinauhalle. vielen Seniorinnen und Senioren kamen begeisterte Rückmeldungen zu der gelungenen Veranstaltung. Das gesamte Team freut sich mit den Gästen schon auf den Seniorenball 2009. Der Bürgermeister Frühjahrskonzert des Männergesangvereins Der Männerg e s a n g v e rein 1864 Höchst lädt zum Frühjahrskonzert am Samstag, 12. April 2008, 20:00 Uhr, im Pfarrzentrum Höchst. Lassen Sie sich überraschen und verwöhnen von rassigen, lieblichen und einfühlsamen Liedern und Melodien, welche Chorleiterin Maria Sturm mit großer Sorgfalt ausgewählt hat. Der Männerchor Höchst freut sich auf Ihren Besuch und wird Sie auch nach dem Konzert noch kulinarisch und musikalisch unterhalten. Frühjahrskonzert der Bürgermusik Höchst Die Bürgermusik lädt alle Höchsterinnen und Höchster am Freitag, 18. April 2008 20:00 Uhr, zum Frühjahrskonzert in die Pfarrkirche ein. Ein abwechslungsreiches musikalisches Programm und die besondere Atmosphäre der Kirche gewährleisten einen unterhaltsamen Abend. Eintritt: Freiwillige Spenden Nach dem Konzert Bewirtung im Pfarrzentrum. Das Konzert in der Rheinauhalle entfällt heuer auf Grund von Umbauarbeiten.


Höchst Gemeinde Info 2007 06
Mit, 8. Juni 2011 |

Gemeinde Info Amtliche Mitteilung der Gemeinde Höchst – Nr. 3 – Juni 2007 www.hoechst.at – gemeindeamt@hoechst.at Aus dem Inhalt Rechnungsabschluss der Gemeinde Höchst für das Jahr 2006 Sprechstunden des Bürgermeisters im Altenwohnheim Höchst Finanzverwaltung der Gemeinde Gewinnspiel zum Abbuchungsauftrag 3 3 4 Wirksame Maßnahmen gegen das Hochwasser Nach dem „Jahrhunderthochwasser” vom Mai 1999 wurde als erste Maßnahme beschlossen, den Polderdamm zu erhöhen, zu verstärken und zu stabilisieren. Das Projekt ist erfolgreich abgeschlossen, der Schutz des Rheindeltas gegen Seehochwasser ist deutlich verbessert wurden. Tervetuloa Höchstiin! Viel mehr als diesen finnischen Willkommensgruß werde ich in dieser Sprache wohl kaum noch erlernen, das Willkommen an unsere finnischen Gäste kommt aber von Herzen. Wi r freuen uns sehr darüber, dass wir während der Gymnaestrada gemeinsam mit unseren Nachbargemeinden Gastgeber für die Turnerinnen und Turner aus Suomi / Finnland sein dürfen. Der Gruß soll auch ein Dank sein an die zahlreichen Helferinnen und Helfer, ohne die eine solche Herausforderung kaum zu bewältigen wäre. Die Turnerschaft Höchst, viele andere Ve re i n e sowie eine erfreulich große Zahl an Betrieben wirken zusammen, um die Zeit vom 7. bis zum 14. Juli zu einem echten Fest werden zu lassen. Zu den Programmpunkten des Festes auf unserem Kirchplatz lade ich alle Höchsterinnen und Höchster herzlich ein. Die Gymnaestrada-Vo rf ü h rungen und geselligen Anlässe (Seite 6) werden gewiss zu einem großen Erlebnis. Ihr Werner Schneider Bürgermeister Der Polderdamm wurde auf der gesamten Länge von 7,84 km so ausgebaut, dass er einem 100-jährigen Hochwasser problemlos standhält. Wir erinnern uns noch alle an die dramatischen Tage im Mai 1999. Nur dem massiven Einsatz der Feuerwehren des Rheindeltas, hunderten von freiwilligen Helfern und dem Bundesheer, dem Einsatz von Maschinen, Fahrzeugen und Geräten ist es zu verdanken, dass der Damm damals dem Hochwasser standhielt. Erste Reaktion öffentlicher Stellen war die Forderung, den Damm auf seiner gesamten Länge zu erhöhen, zu verstärken und zu stabilisieren. einer 100-jährigen Eintrittswahrscheinlichkeit zugrunde gelegt. Zusätzliche Sicherheit Im Einvernehmen mit dem Hydrographischen Zentralbüro in Wien wurde die sogenannte „Spiegellage“ mit 398,00 m ü. A. („über Adria”, also von der Meereshöhe, die mit 0 m angegeben wird) festgelegt. Dieser Spiegellage wurde eine Sicherheitshöhe von 70 cm zugeschlagen, sodass die Dammkronenhöhe auf 398,70 m ü. A. ausgebaut wurde. Spatenstich Februar 2001 Mit dem Spatenstich am 6. Februar 2001 wurde der Startschuss für die Umsetzung des Hochwasserprojektes „Projekt 2000” gegeben. Die Zielsetzungen des Projektes sind die Erreichung der Standsicherheit und die Erhöhung des Dammes, Maßnahmen zum Erosionsschutz, die Sicherstellung der jederzeitigen Zugänglichkeit im Ernstfall, die Befahrbarkeit des Dammes für Einsatzfahrzeuge und die Verbesserung der Dammentwässerung. Dem Projekt wurde der Wasserspiegel mit Ökologische Begleitmaßnahmen Ausgeführt wurden auch verschiedene ökologische Begleitmaßnahmen zwischen Seeufer und Polderdamm. Inzwischen sind die Arbeiten am Damm vollständig abgeschlossen. Der Schlussüberprüfungsbescheid, Bewilligungen nach dem Wasserrechtsgesetz, dem Gesetz über Naturschutz und Landschaftsentwicklung, sowie der Naturschutzverordnung Rheindelta wurden am 22. Mai 2007 von der Bezirkshauptmannschaft ausgestellt. Weiter auf Seite 2 2 Gemeinde Info HÖCHST Hochwasser- und Katastrophenschutz Natur ist nicht berechenbar. Extreme Hochwassere reignisse, wie sie aus dem Alpenraum bekannt sind, können auch mit aufwändigen technischen Verbauungsmaßnahmen nicht vollkommen beherrscht werden. Absoluter Schutz vor Naturgefahren ist daher nicht möglich. Mit einem Zusammenspiel von aktiven und passiven Maßnahmen können wir jedoch Risiken minimieren und die Qualität unseres Hochwasserschutzes verbessern. Dies reicht von Maßnahmen der räumlichen Vorsorge über den Schutzwasserbau, Eigenvorsorge und Objektschutz bis hin zum Katastrophenschutz. Auch die Gemeinde Höchst arbeitet derzeit verstärkt an Lösungsvorschlägen zum Schutz der Bevölkerung des Rheindeltas. Aber auch die Bürgerinnen und Bürger leisten mit ihren privaten oder betrieblichen Schutzmaßnahmen für das eigene Objekt einen wichtigen Beitrag zum integralen Hochwasserschutz. Zu diesem Thema liegen im Gemeindeamt diverse Broschüren auf. Ohne Polderdamm wären 950 ha und 700 Gebäude überflutet Der Polderdamm schützt das Rheindelta in normalen Sommern vor dem Hochstand des Bodensees. Ein Hochwasser wie im Mai 1999 würde sonst rund 950 ha Grund mit insgesamt 700 Objekten überfluten. Besonders betroffen wären Fußach und Gaißau, weil dort auch Wohngebiete im Überschwemmungsbereich liegen. Aber auch Höchst hätte zu leiden. Eigentlich ist der Polderdamm vor über 50 Jahren entstanden, um überschwemmungssichere Äcker und Wiesen zu schaffen. Inzwischen geht es aber längst darum, auch Wohngebiet zu schützen. Ein Rückblick Der Wa s s e rverband Rheindelta wurde nach Beschlüssen der Gemeindevertretungen von Fußach, Gaißau, Hard und Höchst im Jahr 1951 gebildet. Die Zielsetzungen des Verbandes sind, Maßnahmen zum Schutz des Rheindeltas vor Überschwemmungen durch den Bodensee zu treffen. Diese Maßnahmen bestehen in der Errichtung von Anlagen, im Besonderen des Hochwasserschutzdammes (Polderdamm 7,84 km lang), der drei Pumpwerke (Schöpfwerke) und der Errichtung bzw. dem Ausbau des Grabensystems. Im Schöpfwerk Höchst (Bild) pumpen die beiden Pumpen bis zu 2.500 l Wasser pro Sekunde in den See. Das Verbandsgebiet wurde mit 1.750 Hektar Fläche ermittelt, an dem die Gemeinde Höchst 62,2 %, die Gemeinde Fußach 23,1%, die Gemeinde Gaißau mit 13,2% und die Marktgemeinde Hard mit 1,5 % beteiligt sind. Das vom Wasserverband errichtete oder ausgebaute Kanalnetz umfasst heute 11 km offene und 6 km geschlossene Gerinne. Der Ausbau auf den aktuellen Stand erfolgte in drei Bauabschnitten, zwischen 2000 und 2006 gab es nach dem Hochwasser eine Reihe weiterer Investitionen. Gefahrenzonenplan Rheindelta Derzeit wird ein Gefahrenzonenplan für das Rheindelta ausgearbeitet. Anfang 2007 fand eine Startbesprechung mit Festlegung der Gewässer und der möglichen Szenarien für den Gefahrenzonenplan statt. Der Plan soll durch ein Ingenieurbüro ausgearbeitet und mit den Planungsarbeiten im Herbst 2007 begonnen werden. Pumpenleistung der drei Schöpfwerke ● Schöpfwerk Gaißau, zwei Pumpen ca. 1.500 Liter pro Sekunde Schöpfwerk Höchst, zwei Pumpen ca. 2.500 Liter pro Sekunde Schöpfwerk Fußach, fünf Pumpen ca. 7.000 Liter pro Sekunde ● Rheinhochwasser 2005 Auch der Rhein bringt immer wieder gewaltige Wasserfluten, hier ein Foto vom 23. August 2005. Ein Konzept zum Ausbau der Hochwassersicherheit wird ausgearbeitet, in vielen Bereichen sind die Dämme bereits verstärkt worden. ● Gemeinde Info HÖCHST 3 Gesunde Gemeindefinanzen dank hervorragender Wirtschaftslage Die Höchster Gemeindefinanzen profitiere derzeit von der erfreulichen n Wirtschaftslage. Insbesondere die Kommunalsteuer, die heimische Betriebe an die Gemeinde bezahlen, weist eine beachtliche Steigerung auf. Der Rechnungsabschluss der Gemeinde Höchst für 2006 ergibt einen Gesamtumfang an Einnahmen und Ausgaben von Ä 24,05 Mio. Die Einnahmen aus der Kommunalsteuer konnten von Ä 3,426 Mio. im Jahr 2005 auf Ä 3,73 Mio. oder rund 9 % gesteigert werden. Wir hoffen, dass die Wirtschaftsentwicklung anhält und bedanken uns für diese großartige Leistung, die unsere Betriebe und deren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erzielen. Bei konstanten Personalkosten der Gemeinde mussten im Vorjahr allein für die Instandhaltung öffentlicher Einrichtungen Ä 797.000,- ausgegeben werden. Die Investitionen beliefen sich 2006 auf beachtliche Ä 2,378 Mio., wobei 2,1 Millionen auf die Abwasserbeseitigung (Kanalbau) entfallen. In die Wasserversorgung wurden Ä 107.000,- investiert. Kostspieliger Sozialbereich Erhebliche Mittel sind für den Sozialbereich aufzuwenden. Die Gemeinde bezahlt immer mit, wenn ein Höchster Bürger in einem Spital behandelt wird. Sozialfonds, Pflegegeldbeitrag, Beiträge an Krankenanstalten und Krankenpflege und Lebensraum Höchst kosteten im Jahr 2006 rund Ä 2,07 Mio., im Vorjahr waren es noch Ä 1,98 Mio. Für Unterricht und Kinderbetreuung wendete Höchst 2006 insgesamt rund Ä 2,1 Mio. auf, die offene Jugendarbeit kostete Ä 59.000,- Erheblich angewachsen sind die Ausgaben im Bereich Sport, und zwar von Ä 280.000,- auf Ä 387.000,-. Fuß- und Radweg für einen ganzen Ortsteil Ich möchte mich bei den betroffenen Besitzern recht herzlich für das Entgegenkommen und das Verständnis bedanken. Bis auf Widerruf ist es uns somit ermöglicht worden, durch die Verbindung der Lerchenstraße mit der Straße Hofgarten eine Verbindung ins Ortszentrum zu schaffen. Viele Kinder können somit einen sicheren Schulweg benützen. Werner Schneider, Bürgermeister Mit 1. Juni 2007 übernahm die Benevit Vorarlberger Pflegemanagement die Führung des Altenwohnheimes Höchst. Im Bild die Vertragsunterzeichnung mit Bürg e rm e i s t e r Werner Schneider, Gemeinderätin Herlinde Moosmann und Mag. Hansjörg Schmid, dem Geschäftsführer der Benevit. Bürgermeister-Sprechstunden im Altenwohnheim Beste Badequalität Wie in den vergangenen Jahren haben auch die jüngsten Kontrollen des Wassers im Bruggerloch durch die Umweltabteilung des Landes keinerlei Beanstandungen ergeben. Das Badewasser hat die beste Güteklasse „A”. Die Gemeinde Höchst hat die Verwaltung des Altenwohnheimes für vorerst 15 Jahre an die Benevit Vorarlberger Pflegemanagement gemeinnützige GmbH. übergeben. Selbstverständlich bleibt das Haus weiter im Besitz der Gemeinde. Die Neuorganisation war aber im Hinblick auf künftige Investitionen erforderlich. Bewohner des Hauses, deren Angehörige und Bedienstete, die Fragen zu diesem Thema haben, können mich während der kommenden Wochen regelmäßig persönlich im Altenwohnheim erreichen. Wochentag und Uhrzeit – pro Woche 2 Stunden – werden jeweils in der Vorwoche mit Anschlag im Wohnheim angekündigt. Werner Schneider, Bürgermeister 4 Gemeinde Info HÖCHST Die Finanzverwaltung der Gemeinde Höchst Die Finanzverwaltung ist mehr als nur die Buchhaltung. Das Team der Finanzverwaltung bemüht sich, der Bevölkerung als fachkundige Kontaktstelle in allen finanziellen Bereichen der Gemeinde Höchst zur Verfügung zu stehen. Durch den Eintritt langjähriger Mitarbeiter in den wohlverdienten Ruhestand hat sich ein neues Mitarbeiterteam gebildet. Unter der Führung von Anton Mayer stehen Ihnen Reingard Groicher und Helgar Brunner für Ihre Anliegen gerne zur Verfügung. ● ● Haushaltsüberwachung Vo r s c h reibung der Gemeindesteuern und -abgaben - Abfallgebühren - Grundsteuer und Grundsteuerbefreiungen - Hundesteuer - Kanalbenützungsgebühren - Kindergartenbeiträge - Kommunalsteuer - Wasserbezugsgebühr Überwachung der Einnahmen und Ausgaben Voranschlag und Rechnungsabschluss Das Team der Finanzverwaltung der Gemeinde: Anton Mayer, Reingard Groicher und Helgar Brunner (von rechts). ● Die Hauptaufgaben der Finanzverwaltung sind ● ● Führung der Kassengeschäfte - Ein- und Auszahlungen an der Amtskasse Buchhaltung und Rechnungswesen - Darlehen - Überweisung von Eingangsrechnungen - Überwachung der Forderungen Sonderarbeiten ● Buchhaltung für den Wasserverband Rheindelta Buchhaltung für die Konkurrenzverwaltung Höchst-Fußach-Gaißau Buchhaltung für Gemeindeimmobiliengesellschaft der Gemeinde Höchst ● ● ● Buchhaltung für den Naturschutzverein Rheindelta Buchhaltung für den Ve rein soziale Dienste der Gemeinde Höchst ● ● Vorteile durch Bankeinzug für Gemeindeabgaben Die Verbuchung der Zahlungseingänge ist auf Grund der vielen kleinen Beträge mit einem enormen Zeitaufwand verbunden. Um hier in der Entwicklung nicht stehen zu bleiben, haben wir ein Anliegen an die Bevölkerung. Zahlen Sie bequem und zeitgemäß Ihre Steuern und Abgaben per Abbuchungsauftrag / Bankeinzug. Dies ist für Sie als Steuerpflichtigen mit keinem Risiko verbunden, denn als Partner haben Sie ja das Gemeindeamt. ● Jederzeit widerrufbar ohne Angabe von Gründen Ihre Vorteile ● ● ● ● Unser Vorteil ● ● Sie sparen sich den Weg zur Bank Keine Mahnung – keine Spesen – kein Ärger Pünktliche Zahlungstermine Sie sparen die Zahlscheingebühr und Bankspesen Weniger Papier, weniger Porto, umweltschonend Weniger Ve rwaltungsaufwand (Dies hilft uns, die Gebühren und Abgaben so kostengünstig wie möglich zu kalkulieren) Gewinnchance mit dem Bankeinzug Wer auf den Abbuchungsauftrag bzw. Bankeinzug für Gemeindeabgaben setzt, kann nochmals gewinnen: Als Dankeschön an alle Bürgerinnen und Bürger, die uns ihr Vertrauen bereits ausgesprochen und einen Abbuchungsauftrag erteilt haben oder das noch bis zum 28. 09. 2007 machen, wird ein kleines Gewinnspiel veranstaltet. Wir verlosen für fünf Haushalte am Höchster Markt am Samstag, 6. Oktober, um 19 Uhr eine Führung durch das Höchster Wasserwerk mit anschließendem Imbiss im Brugger Stüble. Bei Firmen oder Hausgemeinschaften sind pro Adresse zehn Personen anspruchsberechtigt. Wenn Sie diese einfache Bezahlung per Einzugsermächtigung wünschen, fordern Sie doch einfach einen Einzugsauftrag bei uns an. Kontaktadressen per E-Mail: anton.mayer@hoechst.at oder Telefon 7907-22 reingard . g roicher@hoechst.at oder Telefon 7907-21 helgar.brunner@hoechst.at oder Telefon 7907-20 Gemeinde Info HÖCHST 5 Besuch im Wasserwerk Es ist bereits Tradition, dass die Schülerinnen und Schüler der 3. Höchster Volksschulklassen nach dem Unterricht zum Thema „Wasser” dem Wasserwerk einen Besuch abstatten. Die Volksschülerin Teresa schreibt dazu: „Am Mittwoch ging ich mit meiner Klasse ins Wasserwerk. Um 8.06 Uhr kam der Bus. Im Wasserwerk schauten wir als erstes in den 12 m tiefen Brunnen. Der ist wirklich tief. Aus diesem Brunnen und noch drei weiteren Brunnen wird unser Trinkwasser herausgepumpt. Später gingen wir zu den vier Wasserbe- hältern. Dort wird das saubere Wasser gespeichert. Die Temperatur dieses Wassers ist 9,8 Grad. Im Oxidator wird Sauerstoff ins Wasser geblasen. In diesem Raum war es sehr laut. Zuletzt bekamen wir noch eine gute Jause. Der Ausflug ins Höchster Wasserwerk war sehr interessant.” Neue Mitarbeiterin im Gemeindeamt Seit 1. Juni 2007 ist R e i n g a rd Adenb e rger (Bild) im Gemeindeamt Höchst beschäftigt und unterstützt Gerhard Böhler bei den anfallenden Arbeiten in der Sozialabteilung. Neben diesen Aufgaben ist sie für den weiteren Aufbau der Koordinationsstelle „Lebensraum Höchst“ zuständig (u.a. das Essen auf Rädern, MOHI, etc.). Diese Aufgaben wurden von ihr bisher im Altenwohnheim Höchst erledigt und werden nach Übernahme des Altenwohnheims Höchst durch die Benevit Pflegemanagemet G.m.b.H. nunmehr wieder vom Gemeindeamt durchgeführt. Es handelt sich dabei um die Koordinierung, Evidenzhaltung sowie den Ausbau aller Angebote im Sozial- und Gesundheitsbereich. Reingard Adenberger ist im Gemeindeamt, Zimmer Nr. 13, während der üblichen Ö ffnungszeiten anzutre ffen oder telefonisch unter der Tel.Nr. 7907-25 erreichbar. reingard.adenberger@hoechst.at Spielebus und Bücherei Viel „Äktschn” für Kinder sowie Infos für Eltern bringt der Spielebus am Freitag, 29. Juni, von 14:30 bis 17:30 Uhr auf den Höchster Kirchplatz. Am selben Tag lädt auch die B ü c h e rei und Spielothek Höchst erstmals ins Ausweichquartier im Pfarrzentrum ein. Stelzenlaufen, Fallschirmspiele, Pedalos, HulaHoop, Schminkstation, Sackhüpfen – für Abwechslung ist gesorgt. Im Bus gibt es Infos über Unterstützung für Familien. Guter Kontakt über die Grenze Höchst pflegt seit langem gute Kontakte über die Grenze mit St. Margrethen. Die Gemeindevorstände der beiden Nachbargemeinden tre ffen einander immer wieder zum Gedankenaustausch. Kürzlich waren die Gemeindepolitker aus der Schweizer Gemeinde wieder zu Gast in Höchst. Gemeinsam wurde der Kirchturm bestiegen, es gab aber auch allerhand Neues zu besprechen. 6 Gemeinde Info HÖCHST Gymnaestrada ab 8. Juli: Höchst feiert mit In wenigen Tagen ist es soweit, die Gymnaestrada feiert am 8. Juli in Dornbirn ihre Eröffnung und Höchst feiert mit. Nach der offiziellen Eröffnungszeremonie auf der Birkenwiese/Dornbirn werden rund 2000 Aktive aus dem gesamten Bodenseeraum eine 40-minütige Show zum Thema der Weltgymnaestrada 2007 – die vier Elemente Wasser, Luft, Erde, Feuer – vorführen. Mit dabei sind auch Höchster Turnerinnen und Turner, die sich seit Monaten mit ihren Trainern intensiv darauf vorbereiten. Im Anschluss an die große Eröffnungsfeier wird in Höchst eine große Willkommensparty für die Gäste veranstaltet. Mit dabei sind die Bürgermusik Höchst, die Einradgruppe der Radler, die Tu rn e r j ugend, die Garde Höchst und ISOH 97. Zudem wird es in Höchst an drei Tagen zu jeweils fünf Stunden (!) dauernden Aufführungen unterschiedlichster Nationen kommen. Für jede Aufführung werden Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus rund 20 Nationen erwartet. „Willkommen in Höchst!” auf Finnisch, der Sprache, die ab dem 7. Juli in unserer Gemeinde und im ganzen Rheindelta ziemlich oft zu hören sein wird. näre der TS Höchst unter Hauptkoordinator Dietmar Brunner bedeutet diese Veranstaltung eine enorme Herausforderung. Untergebracht sind unsere Gäste in den Schulen der jeweiligen Gemeinden. Damit sich die Gäste rundherum wohlfühlen, gibt es jeden Tag ein ausgiebiges Frühstück und Verpflegung sowie Unterhaltung beinahe rund um die Uhr. Für diese Festveranstaltung sind täglich zahlreiche Helfer notwendig. Viele Vereine haben sich spontan ehrenamtlich in den Dienst des Nationendorfes Höchst gestellt. Zudem wird die Turnerschaft Höchst von der Gemeinde und von zahlreichen ortsansässigen Firmen besonders großzügig unterstützt. Äußerlich hat sich die Gemeinde schon auf die Gymnaestrada eingestimmt. Viele Fahnen und beeindruckende Willkommensportale an den Ortseinfahrten weisen bereits jetzt darauf hin, dass in Höchst bald schon zusätzlich zu „Hüaschterisch“ auch Finnisch gesprochen wird. Falls es doch einmal zu Kommunikationsproblemen kommen sollte, steht Maritta Mähr als Dolmetscherin zur Verfügung. Mehr unter www.ts-hoechst.com oder Das Rheindelta wird finnisch Wie schon berichtet beherbergen die Rheindeltagemeinden Höchst, Fussach und Gaißau vom 7. bis 14. Juli 2007 rund 1000 Gäste aus Finnland und erklären sich in diesem Zeitraum zum Nationendorf Finnland. Für die Gemeinde Höchst und die Funktio- Finnisches Dorf ••• Kirchplatz Höchst ••• Programmübersicht Samstag, 7. Juli, 20 Uhr Warmup-Party mit den Bands „Golden Virgin“, „Ninetnine“ und „Glashuus“ Mittwoch, 11. Juli, 15 - 20 Uhr Vorführungen auf der Außenbühne (zirka 500 Teilnehmer aus rund 20 Nationen) ab 20 Uhr Festbetrieb mit Musik Sonntag, 8. Juli, 20:30 Uhr Welcome-Party mit allen finnischen Teilnehmern und der Bürgermusik Höchst Donnerstag, 12. Juli, 15 - 20 Uhr Vorführungen auf der Außenbühne (zirka 500 Teilnehmer aus rund 20 Nationen) ab 20 Uhr Finnisches Dorffest mit den „Hattinger Buam“ Montag, 9. Juli, ab 18 Uhr Festbetrieb mit Musik Dienstag, 10. Juli, 15 bis 20 Uhr Vorführungen auf der Außenbühne (zirka 500 Teilnehmer aus rund 20 Nationen) ab 20 Uhr Festbetrieb mit Musik Freitag, 13. Juli, ab 18 Uhr Festbetrieb mit Musik Samstag, 14. Juli, ab 18 Uhr Festbetrieb mit Musik Herausgeber und Verleger: Gemeinde Höchst, 6973 Höchst. Für den Inhalt verantwortlich: Bürgermeister Ing. Werner Schneider. Druck: Hechtdruck, Hard Grundsätzliche Ausrichtung: Informationen über das Geschehen in der Gemeinde Höchst


Höchst Gemeinde Info 2009 10
Mit, 8. Juni 2011 |

Gemeinde Info HÖCHST Gemeinde Info .. www.hoechst.at – gemeindeamt@hoechst.at Aus dem Inhalt Hochwasserschutz Ein Jahrzehnt Rheindelta Sportlerehrung Luftpumpstation 100-jährige Höchsterin Jugend-Saisonkarten 1 2/3 4/5 8 11 12 16 HOCHST Amtliche Mitteilung der Gemeinde Höchst – Nr. 18 – Oktober 2009 Sport- und Spielwochen 2009 in Höchst Bereits zum 19. Mal fanden die von der Gemeinde organisierten Sportund Spielwochen statt. Mehrere Höchster Vereine erklärten sich bereit, in der Zeit vom 17. August bis zum 4. September bei der Durchführung aktiv mitzuwirken. So konnten die teilnehmenden Schulkinder aus insgesamt 23 Sport-, Kultur- und Spielangeboten wählen. In den letzten drei Wochen der Sommerferien hatten die Schüler die Möglichkeit, die von Vereinen betreuten Aktivitäten zu besuchen. Sie nutzten die Chance, neue und interessante Sportarten kennen zu lernen. Die meisten der insgesamt 230 angemeldeten Kinder haben sich nicht nur bei einer der 23 möglichen Veranstaltungen angemeldet, sondern gleich für mehrere Aktivitäten. Insgesamt wurden daher heuer fast 800 verschiedene Teilnahmen der Kinder registriert. Bilderbogen Seiten 14/15 wurde die Standfestigkeit durch flachere Böschungen und zusätzliche Maßnahmen erhöht. Die Pumpen werden laufend gewartet und die technische Ausrüstung immer dem neuesten Stand angepasst. Selbstverständlich sind auch die laufende Pflege und Wartung von Vorfluter und Polderdamm, damit eine größtmögliche Sicherheit gewährleistet werden kann. Für den Alpenrhein haben die Gemeinden Lustenau, Hard, Fußach und Höchst einen eigenen Einsatzplan erarbeitet. In Zusammenarbeit mit der Rheinbauleitung und den zuständigen Landesdienststellen wurden verschiedenste Szenarien durchgedacht und erforderliche Maßnahmen festgelegt. Weiters wurde von der Rheinbauleitung durch das Einbringen von Schlitzwänden im Damm die Sicherheit bei Hochwasser wesentlich verbessert. Im kommenden Winter werden noch die Dammfüße gesichert. Diese Maßnahmen sind in dieser Ausgabe der Gemeinde Info Höchst in einem eigenen Beitrag beschrieben. Auch die Abflussmenge des Alpenrheins soll durch entsprechende Maßnahmen deutlich erhöht werden. Weiters wird in Zusammenarbeit mit dem Land Vorarlberg für das Rheindelta ein Gefahrenzonenplan erstellt. Auch hier bewährt sich die Zusammenarbeit der drei Rheindeltagemeinden. Nach Fertigstellung wird dieser Gefahrenzonenplan Ihnen, liebe Höchsterinnen und Höchster, vorgestellt werden. Wir dürfen gemeinsam davon ausgehen, dass dieses Paket an Maßnahmen uns auch in der Zukunft vor Hochwasserkatastrophen bewahren wird. Liebe Höchsterinnen und Höchster! Immer wieder erfahren wir über die Medien von Naturkatastrophen in aller Welt. Aber auch in Österreich haben Unwetter und Überschwemmungen zu großen Schäden und Leid geführt. Es ist allgemein anerkannt, dass die intensiven Regenschauer zunehmen und mit gefährlichen Situationen auch bei uns zu rechnen ist. Das hat besonders das Hochwasser 1999 gezeigt. Seit dieser Zeit wurden große Anstrengungen zur Sicherung unseres Lebensraumes unternommen: Der Polderdamm von Gaißau nach Fußach wurde auf seiner gesamten Länge von 7,2 km erhöht. Weiters Ihr Bürgermeister Werner Schneider 2 Gemeinde Info HÖCHST Hochwasserschutz: Rheindamm wird noch stabiler Im Winter 2009/2010 erfolgen am Alpenrhein auf der Internationalen Strecke weitere Maßnahmen zur Verbesserung der Dammstabilität. Ende November beginnt die Internationale Rheinregulierung mit weiteren Maßnahmen zur Verbesserung der Dammstabilität. Es soll damit die Stabilität der wasserseitigen Böschung der Hochwasserdämme erhöht werden. Die Arbeiten umfassen eine Flusstrecke des Alpenrheines von rund 11,3 km. Sie sind in der Anlage 1 Lageplan dargestellt. Sie sind in folgenden Abschnitten der Internationalen Strecke von der Illmündung bis zum Bodensee vorgesehen: l Zweck der Maßnahmen, Auftragsvergabe: Zweck der Maßnahmen ist es, die Dammstabilität so zu verbessern, sodass bei zwei oder mehreren kurzzeitig hintereinander ablaufenden Hochwässern die wasserseitige, zum Vorland gerichtete und mit Gras bewachsene Böschung nicht zerstört werden kann. Die Gemeinsame Rheinkommission hat bereits beschlossen, den Auftrag aufgrund eines offenen Ausschreibungsverfahrens an die Fa. Keller Grundbau, Dornbirn, zu vergeben. Das Kiesmaterial zur Herstellung der Rüttelstopfverdichtungen bereitet die Fa. Zech Kies GmbH im Bereich der Vorstreckung auf. Baulos Fußacher Durchstich Linker Hochwasserdamm: Rhein-km 84.40 bis km 90.00 Baulos Diepoldsauer Durchstich Linker Hochwasserdamm: Rhein-km 74.70 bis km 77.10 Baulos Diepoldsauer Durchstich Rechter Hochwasserdamm: Rhein-km 75.00 bis km 78.40 l Bauablauf und Bauzeit: Die Maßnahmen sehen vor, dass vorlandseitig Kiessäulen, sogenannte Rüttelstopfverdichtungen, im Untergrund erstellt werden. Diese Säulen haben einen Durchmesser von 0,8 m und sind ca. 4 bis 5 m tief. l Mit diesem Baugerät werden die Stopfsäulen hergestellt. Der jeweilige Abstand beträgt ca. 1,3 m. Es werden somit insgesamt ca. 44.000 Laufmeter Stopfsäulen erstellt. Es ist damit zu rechnen, dass täglich ca. 130 m Flussstrecke erstellt werden, die Arbeitszeit beträgt daher ca. 80 bis 90 Arbeitstage. Es wird täglich eine Kiesmenge von ca. 250 m³ benötigt, insgesamt somit ca. 23.000 m³. Die Arbeiten werden voraussichtlich im April 2010 abgeschlossen. Im Bereich Höchst und Fussach werden die Arbeiten zwischen Dezember 2009 und Februar 2010 ausgeführt. Die Zufahrt erfolgt über die Landesstraße und angrenzende Ge- Der Trichter des Gerätes wird mit Kies befüllt. Gemeinde Info HÖCHST Dammkrone Gleis Stopfsäulen Rheinvorland ➞ 3 Der Querschnitt durch den Hochwasserdamm zeigt, in welchem Bereich die Stopfsäulen eingebracht werden, die den Damm bei Hochwässern noch mehr stabilisieren. meindestraßen. Für die Baustelleninstallation stehen Flächen im Rheinvorland zur Verfügung. Da der Hochwasserdamm auch im dicht besiedelten Gebiet liegt, sind die einschlägigen Lärmschutzbestimmungen von der beauftragten Firma einzuhalten. Die durch die Stopfverdichtung entstandenen Löcher in der Vegetationsschicht des Rheinvorlandes und des Dammes werden nach Abschluss der Arbeiten mit Humus verfüllt und mit einer geeigneten Grassamenmischung wieder in den Urzustand gebracht. Selbstverständlich werden auch die Beschädigungen im Dammfuß saniert, die bei der Herstellung der Säulenreihe entstehen. Besondere Schutzmaßnahmen sind im Bereich des Grundwasserpumpwerkes Höchst erforderlich. Entsprechende Vorschreibungen sind im Bewilligungsbescheid der Bezirkshauptmannschaft Bregenz enthalten. Kosten und Finanzierung Die gesamten Baukosten der Sanierungen auf der rund 11,3 km langen Rheinstrecke betragen ca. brutto E 1,8 Mio. Die Kosten trägt zu 100 % die Internationale Rheinregulierung. Hierbei ergibt sich die Finanzierung zu 50 % durch die Republik Österreich, 40 % durch die Schweizer Eidgenossenschaft und 10 % durch den Kanton St Gallen. Der Österr. Rheinbauleiter DI Martin Weiß Vom 20. September bis zum 27. September 2009 fand heuer die MOBILWoche 09 statt. Aktionen im ganzen Land machten Lust, immer öfter auch „ohne Auto mobil“ zu sein. Am Dienstag, dem 22. September, wurden im ganzen Land über 100 Autos verpackt, allein in Höchst gab es gleich 6 Standorte. Damit sollte ein starkes Zeichen für den europaweiten autofreien Tag gesetzt werden. Zahlreiche Medien haben darüber berichtet. Ziel war es, Anstöße für einen bewussten Umgang mit der eigenen Mobilität zu liefern. 4 Gemeinde Info HÖCHST Ein Jahrzehnt Rheindelta in der ausverkauften Rheinauhalle. Jahrgang 1960-69: „Ein Jahrzehnt fürs Rheindelta“ Die Jahrzehnt-Party am 10. Oktober in der Rheinauhalle war ausverkauft und übertraf alle Erwartungen. Jahrgänger-/innen von 1960 bis 1969 aus den Rheindeltagemeinden Fußach, Gaißau, Höchst sowie sogar aus Wien und Amsterdam fanden sich ein. Die unvergessliche Party startete stimmungsvoll und endete am frühen Morgen ebenso. Die Jazzformation Searching Harmony stimmte die Besucher auf den Abend ein, bevor die All Right Guys und die Monroes den „Junggebliebenen“ so richtig einheizten. Mit witzigen Sprüchen sorgte Christoph Waibel immer wieder für LaMonroes und All Right Guys geigten richtig auf. cher und führte souverän durch den Abend. Das Team vom Alpencatering aus Lingenau verwöhnte die Gäste mit vorzüglichen Weinen und feinen Speisen und sorgte zusammen mit den Gardemädchen im Barzelt für eine perfekte Bewirtung. Die von der Idee begeisterten Sponsoren und die Besucher sind die Gemeinde Info HÖCHST 5 Sprechtag Landeshauptmann Der nächste Sprechtag mit Landeshauptmann Dr. Herbert Sausgruber, Bezirkshauptmann Dr. Elmar Zech und Notar Dr. Kurt Zimmermann findet am Dienstag, 15. Dezember 2009, von 18:00 – 20:00 Uhr im Gemeindeamt Höchst statt. Das Organisationskomitee der tollen Jahrzehnt-Veranstaltung (von links): Ideengeberin Ulrike Schneider, Marisa Fend, Edith Schallert, Arno Brunner, Petra Hirlemann, Günther Meusburger, Josef Hagspiel und Christian Fend. Basis eines voll gefüllten Spendensackes, den das Organisationsteam zur Gänze an bedürftige Menschen in den drei Gemeinden spenden wird. Das Organisationsteam möchte sich bei allen Sponsoren der JahrzehntParty für die Unterstützung und bei allen 60er Jahrgängerinnen und Jahrgängern für diesen unvergesslichen Abend bedanken. Übrigens: Der Jahrgang 65 war mit über 120 Besuchern am stärksten vertreten. Das Organisationsteam Verein Jahrgang 1965 - Rheindelta Alle Bilder des Abends sind auf „http://picasaweb.google.com/ bilderfreund.com“ zu finden. Erste Hilfe Tipp – Der Notruf Nummer der Rettungs- und Feuerwehrleitstelle: 144 Was muss der Notruf beinhalten: l l l l WO ist der Notfallort? WAS ist geschehen? WIE VIELE Menschen sind betroffen? WER ruft an? (Name und Telefonnummer angeben) Viehausstellung 2009 Bei eisigen Temperaturen, jedoch strahlend schönem Wetter, trafen sich auch dieses Jahr viele Höchster und Höchsterinnen und auch Gäste aus den umliegenden Gemeinden auf der Viehaustellung 2009. Jung und Alt fanden bei einer Wurst oder einem wärmenden Glühwein zusammen. Das Vieh – von vielen Landwirten aufgetrieben – wurde von einer fachkundigen Jury begutachtet und bewertet. Den Gesamtsieg beim Braunvieh konnte Heinz Blum für sich entscheiden, bei den Schwarzbunten Siegfried Schneider. Reserve-Sieger beim Braunvieh wurde Heinz Blum, Reserve-Sieger Holstein-Frisian Peter Sutter. Der Stand mit Dekoartikeln fand großen Anklang bei den weiblichen Besuchern. Abends ließen sich viele Gäste im beheizten Zelt das eine oder andere Bierchen schmecken. Und wer dann noch Lust hatte, fand sich auf einen kleinen Plausch in der Bar ein. Das Fäscht dauerte bis spät in die Nacht, wobei dem Wirtschaftsteam die Fußsohlen brannten und sie erschöpft ihn ihre Betten fielen. Aber alle freuen sich schon wieder auf die nächste Viehausstellung, „wo d’Hüöschtar anand widr treaffand!“ Gesamtsieger Heinz Blum im fachlichen Gespräch mit Obmann Wolfgang Fink. 6 Gemeinde Info HÖCHST Deutschkurs für Frauen Ein wichiges Angebot zur besseren Integration macht die Gemeinde Höchst gemeinsam mit Lustenau: Deutschkurse für Frauen, die kaum oder sehr wenig Deutsch sprechen. Eine Reihe von Frauen, die meisten aus der Türkei, meldeten sich zum Kurs, der am 13. Oktober begonnen hat. Bis März 2010 werden durch die Dornbirner Journalistin Birgit Köhlmeier Grundkenntnisse der deutschen Sprache vermittelt. Gleichzeitig geht es aber auch darum, über wichtige Themen wie Gesundheit, Deutschkurs in Höchst mit Kursleiterin Birgit Köhlmeier und Vizebürgermeisterin Karin Reznicek. Erziehung oder Bildung zu informieren. Birgit Köhlmeier, die seit 2006 Deutschkurse gibt: „Viele der Frauen wissen noch nicht, wie wichtig Deutschkenntnisse für die Zukunft ihrer Kinder sind. Damit auch kleine Kinder Deutsch lernen, muss ihre Mutter die Sprache zumindest ein wenig beherrschen.“ Birgit Köhlmeier versucht auch, Informationen zum Alltag zu vermitteln. „Im Gespräch über die Kinder, über Kindergarten oder Schule sind die Grundlagen einer neuen Sprache meist besonders gut zu erläutern.“ Zuckerfest Zum Ende ihres Fastenmonats Ramadan luden muslimische Mitbürger im September zum „Zuckerfest“ bei der Rheinauhalle. Türkische Spezialitäten wurden serviert, bei bestem Herbstwetter gab es ein fröhliches Miteinander. Die Veranstaltung war vom Höchster ATIB Verein organisiert worden. Links im Bild die Zubereitung von Fladen. Rechts: Auch die Jugend war beim Fest vertreten. Neu im Kindergarten Drei neue Mitarbeiterinnen kümmern sich in den Kindergärten um die Kleinen. Links Sibille Achenrainer und Kerstin Giselbrecht, beide Kindergarten Oberdorf. Sibille Kerstin Im Bild rechts Sarah Lauterer, Kindergarten Unterdorf. Sarah Gemeinde Info HÖCHST 7 Voller Begeisterung wurden die Runden für einen guten Zweck gelaufen, auch die Musikanten waren unterwegs. 5. Rundenlauf der KJ Höchst Der 5. Höchster Rundenlauf der KJ Höchst stand am 3. Oktober unter dem Motto „Laufen für einen guten Zweck“. Bei strahlendem Sonnenschein und angenehmen Lauftemperaturen konnten die Veranstalter 145 motivierte und trainierte Läufer am Kirchplatz begrüßen. Mit über 1.100 gelaufenen Runden konnten für den Verein Sonnenblume 5.112,Euro errannt werden. Ein „Danke“ sagt die Katholische Jugend allen Läufern und Sponsoren für ihr Mitlaufen und ihre finanzielle Unterstützung – allen voran den Hauptsponsoren Julius Blum GmbH und den Vorarlberger Kraftwerke AG. Ein Dank gilt der Gemeinde Höchst sowie der Bürgermusik von Höchst, dem MV Fußach und dem Schalmeienzug Höchst für die musikalische Umrahmung. Ein Dank gebührt ebenfalls allen freiwilligen Helfern und Organisatoren der KJ Höchst. Sponsoren des 5. Höchster Rundenlaufs: Brunner Manfred, Gerüstbau + Verputz, Dr. Erich Rüdisser, Fotostudio Herbert Rasser, Gregotsch Paul, Installationen, Julius Blum GmbH, Längle & Hagspiel GmbH & Co KG, Mag. Rainer Rangger SteuerberatungsGmbH, Autohaus Mazda Hagspiel, Tecnoplast, Vorarlberger Kraftwerke AG, Werner Bösch Malerbetrieb GmbH, Westo Installationen GmbH, Cablecom, Eugen Übelhör KG Wir freuen uns schon auf das nächste Jahr! Hauptpreis für die Mittelschule Höchst Beim landesweiten Ehrenamt-Wettbewerb wurden 13 Schülerinnen und Schüler der 4. Klasse des vergangenen Schuljahres mit einem Hauptpreis ausgezeichnet. Direktorin Gudrun Brunner konnte den Preis im Namen der Schüler bei der Dornbirner Herbstmesse entgegennehmen (Bild). Im Rahmen der Aktion hatten die Schüler regelmäßig Bewohnerinnen und Bewohner der Altenwohnheime in Höchst und Gaißau besucht und für Abwechslung gesorgt. 8 Gemeinde Info HÖCHST Auszeichnung für sportliche Leistungen Im bis auf den letzten Platz gefüllten Saal des Pfarrzentrums fand die bereits 4. Höchster Sportlerehrung statt, die im Abstand von zwei Jahren durchgeführt wird. 183 Sportlerinnen und Sportler wurden diesmal in den verschiedenen Sportarten und Kategorien geehrt. Herausragende sportliche Leistungen bei Landes- und Staatsmeisterschaften bzw. Teilnahme bei EM, WM oder Olympiaden wurden ausgezeichnet. Die Ehrungen wurden in folgenden Sportarten vorgenommen: Skifahren, Flagfootball, Karate, Turnen, Leichtathletik, Schach, Tennis, Minigolf, Fußball, Volleyball, Radball, Kunstrad- und Einradfahren, Hundesport, Schützen, Wasserski und Wakeboard. Nach der Begrüßung durch Bürgermeister Werner Schneider führten Reinhard Brunner und Markus Steurer durch das abwechslungsreiche Programm mit vielen Auftritten ortsansässiger Sportgruppen. Unter anderem bewiesen die AerobicGruppe der Turnerschaft Höchst, die Breakdancegruppe und ein Beatboxer des Vereins offene Jugendarbeit auf der Bühne ihr Können. Zum Schluss präsentierte sich der Schiverein und die Jugendgruppe des Vereins zeigte auf der Bühne einige Konditionsübungen. Nach dem ersten Ehrungsblock stellten Andrea Plankensteiner und Physiotherapeut Kai Neunhäuserer das Projekt „Gesunde Ernährung und Sport – Höchst Vital“ vor. Bürgermeister Schneider gratuliert den erfolgreichen Sportlern. Musikalisch umrahmt wurde das Programm von der Gruppe „Fourmat“. Vor der Eröffnung des Buffets dankte Sportreferent Wilfried Meier den Sportlern und Trainern für die tollen Leistungen, die sie in den letzten zwei Jahren erreicht hatten. Gratulationen und sportliche Einlagen bei der 4. Höchster Sportlerehrung. Gemeinde Info HÖCHST 9 Sommerbetreuung Die seit Jahren bewährte Sommerbetreuung der Höchster Kindergärtler wurde heuer im Kindergarten Unterdorf angeboten. Ein spannendes Programm mit Spiel, Spaß und guter Laune ließ keine Langeweile aufkommen. Im Turnsaal oder auf dem Spielplatz konnten die Kinder ihrer Bewegungsfreude nachkommen und im Haus standen verschiedene Spielangebote wie Malen, Werken, Hütten bauen, Bilderbücher vorlesen uvm. auf dem Programm. Heizkostenzuschuss 2009/2010 Das Land Vorarlberg gewährt Einzelpersonen oder Familien mit einem geringen Einkommen für die Heizperiode 2009/2010 eine einmalige Hilfe in Form eines Heizkostenzuschusses in Höhe von € 250,-- unter bestimmtenVoraussetzungen. Für die Gewährung des Zuschusses gelten folgende Obergrenzen für das Haushaltseinkommen: Alleinstehende: € 1.000,-- netto Ehepaare schaften: oder Lebensgmein€ 1.500,-- netto Mit Ganztagesgruppe Eine Gruppe von 14 - 18 Kindern nahm das Angebot in Anspruch und wurde von 7:00 bis 13:00 Uhr betreut, die Kinder der Ganztagesgruppe von 7:00 bis 18:00 Uhr mit der Möglichkeit zum Mittagessen und anschließendem Mittagsschläfchen. für mich zur Last geworden ist und dann . . .“ Am Mittwoch, 18. November, von 19:30 bis 21:30 Uhr informiert Wilfried Feurstein in der Alten Schule über Wege zum Umgang mit an Demenz Erkrankten. Der Lehrer für Gesundheitsberufe und Validation zeigt Wege auf, wie pflegende Angehörige entlastet werden können. Pflege im Gespräch Vortrag für pflegende Angehörige und Interessierte. Ein Angebot des Lebensraum Höchst, Socius Fußach, Sozialzirkel und Bildungswerk Gaißau sowie Connexia. Eintritt frei. „. . . und manchmal schäme ich mich vor mir selbst, wenn ich spüre, wie meine Mutter / mein Vater Für jede weitere Person im Haushalt: € 130,-- netto Das Einkommen ist anhand von Belegen nachzuweisen. Zum Einkommen zählen Löhne, Gehälter, Renten, Pensionen, Leistungen aus der Arbeitslosenund der Krankenversicherung, weiters Wohnbeihilfen, Unterhaltszahlungen jeglicher Art, das Kinderbetreuungsgeld und Lehrlingsentschädigungen. Nicht als Einkommen gelten Familienbeihilfen, Familienzuschüsse, Studienbeihilfen und Pflegegelder. Der Antrag kann im Gemeindeamt Höchst, Abteilung Kundenservice bis spätestens 12. Februar 2010 gestellt werden. Hier erhalten Sie auch noch nähere Auskünfte (Charlotte Brunner, Reingard Adenberger und Gerhard Böhler, Tel. 7907, Durchwahl 23, 25 oder 26). Treffen die Voraussetzungen zu, wird der Heizkostenzuschuss sofort bar ausbezahlt. Orthopäd. Haltungsturnen – Josef Vonbrül Aus gesundheitlichen Gründen fällt das Haltungsturnen im Herbst 2009 aus. Die versäumten Herbsttermine 2009 werden in der Verlängerung anschließend an die Frühjahrestermine 2010 nachgeholt. Nächste Turntermine: Start: Montag, 18.01.2010, 18:00 Uhr Kursumfang: 12 Abende oder Vormittage in wöchentlichem Abstand à 55 Minuten Kursort: Volksschule Kirchdorf Kurszeiten: Montag: Mittwoch: Mittwoch: Kosten: 18:00 - 18:50 / 19:00 - 19:50 Uhr (Turnhalle Nord) 08:30 - 09:20 / 09:30 - 10:20 Uhr (Turnhalle Süd) 18:00 - 18:50 / 19:00 - 19:50 Uhr (Turnhalle Süd) € 72,- inkl. 20 % MwSt. Ich freue mich darauf, Euch im Frühjahr 2010 wieder zu sehen. Josef Vonbrül 10 Gemeinde Info HÖCHST Johann Sebastian Bach Das gesamte Orgelwerk II. Montag, 23.11.2009, 20:15 Uhr, Pfarrkirche Höchst Nach dem äußerst erfolgreichen Start mit dem Monumentalwerk „Die Kunst der Fuge“ setzt Bruno Oberhammer den Bach-Zyklus in der Höchster Pfarrkirche mit „Die Leipziger Choräle“ BWV 651-668 fort. Absolute Vollkommenheit seiner Kompositionen war für Johann Sebastian Bach eine Selbstverständlichkeit. Darum hat er manche Orgelwerke immer wieder verbessert. In der Sammlung „Die Leipziger Choräle“ fasste Bach 18 solche Choralbearbeitungen zusammen. Das Vokalensemble „Capella St. Nikolaus Feldkirch“ unter der Leitung von DKM Benjamin Lack singt bei diesem Konzert die zu den Orgelkompositionen gehörenden Choralsätze. Freiwillige Spenden für soziale Projekte Konzert „Dar Mätsch 3“ mit Kleaborer Bahnteifl & Otto Hofer Freitag, 6.11.2009, 20 Uhr, Pfarrzentrum Die mittlerweile bekannte Formation „Kleaborar Bahnteifl“ unterhält mit schrägen Liedern und noch schrägeren Texten zu den Themen Landwirtschaft und Erotik, Feuerwehr und Sport, Heimat und Schmalz, sowohl mit Eigenkompositionen als auch mit upgedateten Volks- und downgeloadeten Wienerliedern und würzt diese Mixtur mit einer Portion schwarzem Humor. Zwischendurch gibt der Mundarthumorist Otto Hofer alias „dar Willibaldar“ seine humoristischen Erzählungen und Anekdoten in urtiefstem Lustenauer Dialekt zum Besten. Kleaborar Bahnteifl: die Bröder Jos und Richart Natter, Anton Schneider und Ulli Troy. Dar Willibaldar: Otto Hofer Eintritt: VV € 10,-- bzw. AK € 12,-- 14. Adventkonzert Sonntag, 13.12.2009, 18 Uhr, Pfarrkirche Höchst Traditionelles Adventkonzert mit den klingenden Vereinen aus Höchst und anschließender Bewirtung auf dem Kirchplatz. Freiwillige Spenden für soziale Projekte „Genie und Wahnsinn“ Mozart aus der Sicht Schmitts und Salieris Freitag, 20.11.2009, 20 Uhr, Pfarrzentrum Eric-Emmanuel Schmitt, bekennender Mozartliebhaber und französischer Kultautor, trifft an diesem Abend auf Salieri aus Peter Shaffers oscargekröntem Film „Amadeus“, der Mozart hasst. Beide aus dem gleichen Grund: weil er genial ist. Diese ungleichen Männer aus den ungleichen Jahrhunderten müssen sich an diesem Abend die Bühne teilen. Und Salieri überredet Schmitt, mit ihm Szenen aus Amadeus nachzuspielen, um klären zu helfen, warum er Mozart – vielleicht – vergiftet hat. Schmitt spielt Konstanze und den sterbenden Mozart. Bald stellt sich die Frage, wer in wessen Stück mitspielt. Ein philosophischer Krimi, witzig, spannend und berührend, wie nur der Mord an der Genialität sein kann. Shakespeare das Theater, mit Alfons Noventa und Martin Sommerlechner; Regie: Renate Bauer Eintritt: VV € 10,-- bzw. AK € 12,-- Vorverkaufsstelle für die Veranstaltungen des Kulturreferates: Gemeindeamt Höchst, Zi. 12 (Frau Adenberger und Frau Brunner, Tel. 7907-25 bzw. 7907-23) E-Mail: kultur@hoechst.at, online: www.hoechst.at und bei allen Raiffeisenbanken Gemeinde Info HÖCHST 11 Gratis-Luftpumpstation wird gut genutzt Sehr gut angenommen haben die Radfahrer die neue Luftpumpstation, die der Kunststoffspezialist TECNOPLAST am Firmengebäude angebracht hat. Das praktische und einfach zu bedienende Gerät ist offen zugänglich, die Benutzung ist kostenlos. Im Zuge des Neubaus im Vorjahr errichtete das Unternehmen einen überdachten Fahrradabstellplatz. TECNOPLAST Geschäftsführer Ingo Schobel über das neue Serviceangebot aus dem innerbetrieblichen Moblitätsmanagement: „Viele unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter radeln zur Arbeit und zurück. Wir wollen die umweltfreundliche An- und Abfahrt in den Betrieb unterstützen. Das fördert gleichzeitig die Gesundheit unseres Personals, was letztendlich wieder dem Unternehmen zugute kommt. Weil unser Unternehmen direkt am Bodenseeradweg liegt, fahren hier täglich viele Radfahrer vorbei, denen wir die Station ebenfalls gerne zur Verfügung stellen.“ Das Angebot wird, so Ingo Schobel im Rückblick, sehr gut angenommen. „Ob Sportler oder Freizeitradler – viele bleiben stehen und pumpen die Fahrradreifen auf. Es ist auch zu beobachten, dass etliche Die Fahrrad- Pumpstation bei TECNOPLAST ist für alle kostenlos benutzbar. vorbei fahren und umkehren, weil ihnen die Pumpstation aufgefallen ist.“ Auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nützen das Angebot. „Was mich besonders freut, ist die Tatsache, dass es keinen Vandalismus gegeben hat. Da hatten wir zuerst doch Bedenken, aber die Luftpumpstation wird tatsächlich nur für den vorgesehenen Zweck genutzt“, so Ingo Schobel. Geschäftsführer Ingo Schobel Radbewerb: Gesamt 168.000 km weit geradelt Die 298 Höchster Teilnehmerinnen und Teilnehmer am Fahrradwettbewerb sind gesamt über 168.000 km weit geradelt. Die Preise wurden in den drei Kategorien Einsteiger, Alltagsradler und Sportler verlost. In jeder Kategorie gab es für die drei Erstplatzierten Gutscheine über € 300,-, € 200,- bzw. € 100.-, die weiteren Preisträger durften sich über einen Radhelm oder Regenmantel bzw. eine Kleinigkeit fürs Fahrrad freuen. Zusatzpreise gab es für die längste zurückgelegte Strecke sowie für den jüngsten und den ältesten Teilnehmer. In der Kategorie Einsteiger, 100 bis 499 km, beteiligten sich 110 Hobbyradlerinnen und -radler, bei den Alltagsradlern, 500 bis 1.000 km, machten 64 mit und über 1.000 km legten 56 besonders sportliche Teilnehmer zurück. 12 Gemeinde Info HÖCHST Anna Mayr – die älteste Bewohnerin in unserem Pflegeheim Am 27. September feierte die älteste Höchsterin, Frau Anna Mayr, ihren 100. Geburtstag im Kreis ihrer Familie. In Vorfreude auf dieses große Fest trafen sich am 25. September die Familie mit Bürgermeister Werner Schneider, vielen Bewohner/innen und Mitarbeiter/innen des Pflegeheims sowie Heim- und Pflegedienstleiterin Sylvia Dietrich und Benevit-Geschäftsführer Manfred Zumtobel. Anna Mayr erlebte ihre Kindheit in Nassereith. 1928 heiratete sie Josef Mayr, drei Töchter, Josefa, Irma und Annelies, kamen in Nassereith zur Welt, dann übersiedelte die Familie 1938 nach Höchst. 1942 wurde Dietlinde geboren. 1950 baute die Familie das Eigenheim in der Schützenstraße. Anna Mayr war immer der Mittelpunkt in diesem schmucken Häuschen. Drei der Mädchen heirateten, Tochter Annelies blieb im Haus bei ihren Eltern. Kinder und Schwiegersöhne, 8 Enkel und später die 8 Urenkel trafen sich fast jeden Samstag in der Schützenstrasse bei Mutti. Im Juni 1976 starb ihr Gatte Josef nach längerer Krankheit, Annelies blieb an Mutters Seite. Gesundheitlich angeschlagen musste die Tochter 2001 ins Höchster Altenwohnheim übersiedeln. Dorthin folgte zwei Jahre später auch Anna Mayr. Annelies hilft ihrer Mutter mit großer Liebe und Fürsorge. Natürlich wird sie auch vom Heimpersonal bestens gepflegt und umsorgt. Aber auch die häufigen Besuche ihrer Angehörigen, der Nachbarn und Freunde haben Die 100jährige Anna Mayer mit ihren Töchtern Dietlinde, Annelies und Irma bei der Feier im Pflegeheim. wohl dazu beigetragen, dass Frau Mayr noch recht rüstig den Hunderter erleben darf. Zu diesem hohen Alter gratulieren wir ihr alle recht herzlich und vergönnen der Jubilarin noch eine gesunde Zeit im Altenwohnheim Höchst. Am 27. September, dem „Tag des Denkmals“, fanden sich erfreulich viele Besucher bei der Flughalle ein. Dr. Gerda Leipold-Schneider konnte im Rahmen von Führungen Interessantes über das historische Gebäude berichten. Gemeinde Info HÖCHST 13 Schiffsausfahrt Zu einem Erlebnis wurde die Seniorenschifffahrt für Gehbehinderte, zu der im September auch Höchsterinnen und Höchster geladen waren. Bei bestem Wetter wurden während der zweistündigen Rundfahrt auf dem MS „Bregenz“ Kaffee und Kuchen serviert, zum Abschluss gab es im Seniorenheim Höchst noch Schnitzel mit Kartoffelsalat. Herlinde Moosmann, Ursula Schneider, Gerhard Böhler und Hans Gehrer begleiteten die Höchster. Gast beim Landbus Zur Besichtigung der neuen Zentrale des Landbus Unterland waren die Seniorinnen und Senioren aus dem Rheindelta während der MOBILWoche eingeladen. 23 Teilnehmer bestiegen den Sonderbus nach Dornbirn und besichtigten dort die Leitzentrale und danach die Servicezentrale des Landbus in Wolfurt. Abschließend wurden die Frauen und Männer zu einem Imbiss eingeladen. Ein Buch von Häuptling Sausewind Jetzt gibt es den „Häuptling Sausewind“ auch schriftlich: Bernhard Schertler stellte im Pfarrzentrum sein Buch mit den Parodien vor, die Radio Vorarlberg seit sieben Jahren ausstrahlt. „Das ist richtig.“ Bernhard Schertler spricht das so bedächtig aus wie das bekannte Vorbild für seinen „Häuptling Sausewind“. Die besten Beiträge aus sieben Jahren sind in dem Buch zusammengefasst. Nach der Präsentation im ORF Landesstudio gab es selbstverständlich auch einen Abend in Höchst. Immerhin sind sowohl Bernhard Schertler alias „Häuptling Sausewind“ sowie Vorbild Herbert Sausgruber echte Höchster. Und die Illustrationen lieferte die Höchsterin Andrea Nagl. Im Pfarrzentrum trug Bernhard Schertler unter Applaus und Gelächter des Publikums etliche der Episoden vor, musikalisch begleiten von „Fourmat“. Gedruckt wurde „Häuptling Sausewind“ bei Hecht in Hard, der ORF stellte zudem eine CD mit 21 Episoden „Häuptling Sausewind“ bei. Hecht Verlag, ORF Vorarlberg und die Buchhandlung Brunner führen das Werk. Großer Andrang beim Bücherverkauf. 14 Gemeinde Info HÖCHST Tolle Sport- und Spielwochen 2009 – Bilderbogen Tierschutzverein MGV Bahnengolf Alpe Sattel Radfahrerclub Karate Fußballclub Gemeinde Info HÖCHST 15 Theatergruppe Bücherei Spielothek Tennisclub YC Orakel Schachclub Turnerschaft 16 Gemeinde Info HÖCHST 360card: Winterermäßigungen für Jugendliche Rechtzeitig zu Beginn der Schisaison startet die „360“ – Vorarlberger Jugendkarte – ihre Winteraktion. Auch dieses Jahr gibt es für 360 InhaberInnen wieder ermäßigte Schisaisonkarten und mehr. Von Alpin-Schifahren bis Zipfelbobrennen gibt es in den Vorarlberger Schigebieten alles für die coolste Zeit des Jahres. Mit der 360 und den Vorarlberger Winterbergbahnen sind ermäßigte Schisaisonkarten für den 3TälerPass, die Regionen Brandnertal, Sonnenkopf, Laterns, Montafon und Arlberg bei den jeweiligen Vorverkaufsstellen erhältlich. Mitzubringen sind eine gültige 360 sowie der Gutschein vom 360-Winterflyer, der in den vergangenen Wochen an alle Vorarlberger Jugendlichen im Alter von 13 bis 20 Jahren versendet wurde. Eine Übersicht über die jeweiligen Ermäßigungen in den einzelnen Schigebieten ist unter www.360card.at zu finden. Preiswerter Winterspaß für Jugendliche. Foto: shutterstock.com Wie bekommst du die 360? Jugendliche zwischen 14 und 20, die in Vorarlberg wohnhaft sind, erhalten die 360 – Vorarlberger Jugendkarte kostenlos im Gemeindeamt oder im aha Dornbirn, Bregenz, Bludenz. Mitzubringen sind ein Passfoto sowie ein amtlicher Lichtbildausweis. Es wird eine vorläufige 360 ausgestellt, mit der bereits alle Vorteile genützt werden können. Nach vier Wochen wird die persönliche 360 zugestellt. Was bietet die 360? ➞ Geld sparen: Ermäßigungen in Sachen Freizeitaktivitäten, Mobilität & Reisen, Kunst & Kultur, Nachhilfe & Bildung, Sportevents und Beratung & Unterstützung. ➞ Dabei sein: Aktionen, Events und Workshops – mit der 360. Der aktuelle 360-Winterflyer kann auch unter office@360card.at angefordert werden. Internet: www.360card.at Ein sicheres Vergnügen Damit die Wintermonate zum sicheren Vergnügen werden, erhalten 360-InhaberInnen auch kostengünstige Schi- und Snowboard-Checks sowie verbilligte Helme und Rückenprotektoren. Neuer Familienbonus für Bus und Bahn Ein neues Angebot des Verkehrsverbund Vorarlberg (VVV) bringt Familien jetzt einen klaren Vorteil bei Bus- und Bahnfahrten. Nicht übertragbare Jahrestickets gelten in Kombination mit dem Vorarlberger Familienpass ohne Aufpreis zusätzlich für den zweiten Elternteil und die Kinder des Karteninhabers. Einzige Voraussetzung: Der oder die KarteninhaberIn selbst und zumindest ein Kind sind mit dabei. Damit sind Familien im Gültigkeitsbereich der Jahreskarte eines Elternteils das ganze Jahr ohne extra Kosten unterwegs. Das neue Angebot ergänzt perfekt die VVV-Partnerkarte. Die gibt es zum halben Preis für den im gleichen Haushalt lebenden Partner. Und auch für die ermäßigte Partnerkarte gilt selbstverständlich das Familienangebot – damit die ganze Familie Bus und Bahn als flexibles „Familienfahrzeug“ nutzen kann! www.vmobil.at Neuer Familienbonus Herausgeber und Verleger: Gemeinde Höchst, 6973 Höchst. Für den Inhalt verantwortlich: Bürgermeister Ing. Werner Schneider. Druck: Hechtdruck, Hard Grundsätzliche Ausrichtung: Informationen über das Geschehen in der Gemeinde Höchst


Höchst Gemeinde Info 2009 08
Mit, 8. Juni 2011 |

Gemeinde Info HÖCHST Gemeinde Info .. www.hoechst.at – gemeindeamt@hoechst.at Aus dem Inhalt Kinder-, Jugendbetreuung Rechnungsabschluss 2008 Haltungsturnen in Höchst Offene Jugendarbeit Zentrumsentwicklung Neues vom Altenwohnheim 1 4 5 8 11 12 14 HOCHST Amtliche Mitteilung der Gemeinde Höchst – Nr. 17 – August 2009 September: Start für die Neue Mittelschule Höchst Mit Beginn des Schuljahres 2009/2010 startet die Hauptschule Höchst im neuen Modell als Mittelschule Höchst. Im Herbst wird mit 5 ersten Klassen gestartet, alle Kinder in diesen ersten Klassen der Hauptschule Höchst sind jetzt Mittelschülerinnen und Mittelschüler. Die Vorarlberger Mittelschule vereint die guten Aspekte der Hauptschule und der Gymnasien in sich. Der Förderunterricht und die Betreuung, die jeden Nachmittag angeboten werden, sind für die Eltern kostenlos. Mittagstisch und Mittagsbetreuung für die Kinder sind dank der Unterstützung durch die Gemeinde sehr preiswert. Als Mittelschüler/in hat jedes Kind bei entsprechender Leistung die rechtlich abgesicherte Chance, nach der Mittelschule die Oberstufe des Gymnasiums zu besuchen. Die Mittelschule Höchst arbeitet mit dem Gymnasium Lustenau zusammen. Weitere Informationen auf den Seiten 2 und 3. Deshalb wurde eine Arbeitsgruppe eingesetzt, welche sich mit dem Thema „Entwicklungsplanung – Kinder und Schülerbetreuung“ auseinandersetzt und dazu ein Leitbild erarbeitet. Von der Kleinkinderbetreuung über die Kindergartenzeit, Volks-, Haupt- bzw. Mittelschule, Betreuung während des Tages, Ferienbetreuung, Integration, Vereinswesen, Hilfestellung bei Schwächen, Förderung von Stärken, Offene Jugendarbeit und weitere Aspekte – mit diesem Leitbild sollen Grundlagen für die Zukunft erarbeitet werden. Diese Grundsätze gilt es bei politischen Entscheidungen in Zukunft zu berücksichtigen. Neben Grundsatzarbeit sind in absehbarer Zeit auch Baumaßnahmen erforderlich. Die Kleinkinderbetreuung benötigt neue Räume, ebenso der sehr gut besuchte Ganztageskindergarten. Bei der Volksschule Unterdorf steht eine Generalsanierung an. Zudem wird die Hauptschule Höchst ab diesem Herbst als Vorarlberger Mittelschule geführt. Der Gemeinde Höchst ist sehr wichtig, die erforderlichen Rahmenbedingungen für eine sehr gute Ausbildung der Kinder zur Verfügung zu stellen. Neben der Ansicht von Fachleuten wollen wir dafür auch die Meinung der Höchsterinnen und Höchster berücksichtigen. Dazu ist eine Befragung in Vorbereitung. Ich hoffe heute schon auf eine rege Beteiligung daran. An dieser Stelle möchte ich mich bei allen Lehrerinnen und Lehrern sowie Betreuerinnen und Betreuern für den großen Einsatz für unsere Kinder und Jugendlichen bedanken. Ich wünsche allen Beteiligten, ganz besonders unseren Kindern, einen guten Start in das neue Kindergarten- und Schuljahr. Liebe Höchsterinnen und Höchster! Kinder und Jugendliche sind die künftigen Stützen unserer Gesellschaft. Daher bemüht sich die Gemeinde Höchst seit jeher, für die Ausbildung und Betreuung der Kinder und Jugendlichen bestmögliche Bedingungen zu schaffen. Gesetzliche Neuerungen sowie Änderungen in den Bedürfnissen unserer Familien bei der Betreuung der Kinder und Jugendlichen bringen auch für unsere Gemeinde neue Herausforderungen. Wir wollen auch in Zukunft moderne Ausbildungsstätten und bedarfsorientierte Betreuung für unsere Kinder und Jugendliche anbieten. Ihr Bürgermeister Werner Schneider 2 Gemeinde Info HÖCHST Vorarlberger Mittelschule Höchst Am 14. September 2009 startet die Hauptschule Höchst im neuen Modell als Mittelschule Höchst. Die Vorarlberger Mittelschule vereint die guten Aspekte der Hauptschule und der Gymnasien in sich. Alle Schüler/innen in den diesjährigen ersten Klassen der Hauptschule Höchst sind Mittelschülerinnen und Mittelschüler. Es gibt Mittelschüler/innen mit und ohne AHS-Reife. Hier die wesentlichen Eckpfeiler der Neue Mittelschule Die Schüler/innen treten von der Volksschule in die Vorarlberger Mittelschule Höchst in ihrer Nähe über. Somit genießen die Schüler/ innen den unschätzbaren Vorteil, im gewohnten Freundeskreis und in der elterlichen Nähe bleiben zu können, sie sind in einer Klasse mit ihren Freunden. Mitmachen in der Schulband der Mittelschule Höchst. Entscheidung für eine bestimmte Schullaufbahn im Alter von neuneinhalb Jahren ist für manche Kinder sehr früh. In der Mittelschule kann der gymnasiale Weg mit 12 Jahren entschieden werden (Französisch ab der 3. Klasse). Als Mittelschüler/in hat jedes Kind bei entsprechender Leistung die rechtlich abgesicherte Chance, nach der Mittelschule die Oberstufe des Gymnasiums zu besuchen. Förderunterricht und Nachmittagsbetreuung werden an der Mittelschule Höchst jeden Nachmittag angeboten und das kostenlos. Selbstverständlich können die Kinder auch in eine Mittagsbetreuung mit Mittagstisch angemeldet werden. Durch großzügige Unterstützung der Gemeinde Höchst können diese Kosten bei 5,00 € (Mittagessen und Betreuung) angesetzt werden. Die Versorgung und Betreuung der Schülerinnen und Schüler der Mittelschule Höchst ist somit während eines ganzen Tages von 7:20 Uhr bis 16:00 Uhr möglich und gewährleistet. Der große Vorteil ist, dass jedes Kind in der Vorarlberger Mittelschule einen sicheren Platz erhält. Zweite Fremdsprache Die Schüler/innen lernen wie im Gymnasium eine zweite Fremdsprache. An der Mittelschule Höchst wird das Französisch sein, da unsere Kooperationsschule das BG Lustenau auch ab der 3. Klasse Französisch im Angebot hat. Chancengarantie Als Mittelschülerin oder Mittelschüler hat jedes Kind die gleichen Rechte wie im Gymnasium. Die Zusammenarbeit mit dem Gymnasium Lustenau Die Schüler/innen nehmen während der gesamten Mittelschulzeit an gemeinsamen Projekten mit dem Gymnasium Lustenau teil. Mehr schulische Einzelförderung Im Konzept der Vorarlberger Mittelschule sind alle teilnehmenden Schulen aufgerufen, Konzepte im Sinne einer veränderten Unterrichtspraxis zu entwickeln. Dabei können Konzepte wie Projekt- und Wochenplanarbeit, Teamteaching, individuelle Förderung in Kleingruppen usw. angewendet werden. An der Mittelschule Höchst hat sich der Lehrkörper entschieden, im Halbgruppenmodell zu unterrichten. Das Halbgruppenmodell sieht vor, dass in den Hauptfächern Deutsch, Englisch und Mathematik die Schülerinnen und Schüler nicht Gemeinde Info HÖCHST 3 Alle Bildungswege stehen offen mehr in Leistungsgruppen unterrichtet werden, sondern in zwei Stunden in halben Gruppen. Das bedeutet, dass die Kinder in Gruppen von 10 bis 12 Schülerinnen und Schülern optimal in ihren Begabungen gefördert werden können. Freiarbeit bzw. Wochenplanarbeit ist verbindlich mit sechs Stunden pro Woche vorgesehen. ball, Geräteturnen, bewegte Schule – Schule bewegt, Projekte zu Outdooraktivitäten in Verbindung mit gesunder Ernährung). Start mit 5 Klassen Die Mittelschule Höchst startet im Herbst mit 5 ersten Klassen. Die Gesamtschülerzahl liegt bei 403 Schülerinnen und Schülern in 18 Klassen, davon drei Integrationsklassen. Das Lehrerteam, bestehend aus 43 Stammlehrerinnen und -lehrern, freut sich auf die neuen Herausforderungen in einer der größten Mittelschulen des Landes. Kontakt: Dir. Gudrun Brunner, Tel. 75419 E-Mail: direktion@hshoc.snv.at Kreativer Bereich An der Mittelschule in Höchst werden die Kinder zudem im kreativen Bereich (Projekte in bildnerischer Erziehung, in Werkerziehung, in der Metallwerkstatt) in ihren speziellen Neigungen und Eignungen gefördert. Unsere Theatergruppe „Höchst Kreaktiv“, die sich im vergangenen Schuljahr gebildet hat, freut sich auf neue Mitglieder. Fit für selbständiges Lernen Weiters werden die Schülerinnen und Schüler im Methodentraining nach Klippert fit gemacht für selbständiges und eigenverantwortliches Lernen, welches die Grundlage für alle weiteren Berufslaufbahnen und für lebenslanges Lernen ist. Im Modell der Vorarlberger Mittelschule profitieren die Mittelschüler/ innen von gezielten Förderkonzepten inklusive Begabtenförderung. Schwerpunktangebote Jedes Kind kann an spezifischen Schwerpunkten der Schule teilnehmen, zum Beispiel in musischen Fächern (Schulchor, Schulband, Trommelgruppe) in naturwissenschaftlichen Fächern (Projekte in Biologie, Physik und Chemie), oder im Sport (Volleyball, Fußball, Faust- 4 Gemeinde Info HÖCHST Entwicklungsplanung Kinder- und Jugendbetreuung Von der Gemeindevertretung wurde im Jänner eine Arbeitsgruppe eingesetzt, die sich mit dem Raumbedarf der Kindergärten und der Entwicklungsplanung bei der Kinderbetreuung zu befassen hat. Insbesondere sollen im Kindergartenwesen zeitnah umsetzbare Lösungen erarbeitet werden. Zur fachlichen und prozessorientierten Unterstützung des Projektes wurde Frau Johanna Neußl vom Pro Team des Instituts für Sozialdienste als externe Begleiterin beigezogen. Anfang Juli startete das Projektteam seine Arbeit und legte die Vorgangsweise fest. Nach gründlicher Vorbereitung und Planung des Projektes wurde vom erweiterten Gemeindevorstand als Steuerungsgremium der Projektauftrag für die „Entwicklungsplanung Kinder- und Jugendbetreuung in Höchst“ wie folgt festgelegt: Die Ausgangssituation/Problemstellung: Der Ganztagskindergarten benötigt in absehbarer Zeit neue Räume. Da die Gruppengröße im Kindergarten in jährlichen Schritten auf 22 Kinder gesenkt werden dürfte, besteht in allen Kindergärten Platzbedarf. Durch den zu erwartenden „Gratiskindergarten“ und die Kleinkinderbetreuung wird dieser Bedarf noch anwachsen. Die Kleinkinderbetreuung „Pinocchio“ bedarf zumindest mittelfristig einer bedarfsgerechten zeitgemäßen Einrichtung. men- und Kostenplanungen werden künftig richtungsweisend sein für die Beratungen und Handlungen in den entscheidenden Gremien. Die Projektziele sind: 1. Kindergarten und Kleinkinderbetreuung Mit dem Leitbild soll die Gemeinde Höchst Klarheit haben über die notwendigen Raumanforderungen und das Bauprogramm bezüglich Kindergarten und Kleinkinderbetreuung. Es geht dabei um realistische, finanzierbare Vorschläge, die entwicklungsfähig sind und Qualität bieten. Ebenso gehört die mögliche Zusammenarbeit mit Nachbargemeinden berücksichtigt. 2. Leitbild, Gemeindeentwicklung im Bereich „Kinder und Jugendliche“ Das angestrebte Leitbild für die Betreuung der Kinder und Jugendlichen im Alter zwischen 1,5 bis 15 Jahren wird alle möglichen Bereiche umfassen, von der Familie über Kindergarten und Schule, Vereine, Freizeitangebote wie Offene Jugendarbeit, Hilfestellung und Förderung, Bemühungen um Integration, Ausund Weiterbildung usw. Natürlich geht es dabei auch um soziales Lernen sowie um die Kooperation mit privaten Einrichtungen. Die Ergebnisse der Gemeindeentwicklungsplanung „Kinder- und Schülerbetreuung“ inkl. der damit zusammenhängenden Maßnah- 2. Leitbild „Kinder und Jugendliche“ Die Gemeinde Höchst hat ein aussagekräftiges Leitbild in Bezug auf Angebote für Kinder und Jugendliche bzw. deren Betreuung. l klare Vorgaben und Rahmenanforderungen für zukünftige Planungen und Vorhaben l das Bauvorhaben fügt sich in die Gesamtüberlegungen des Leitbilds ein l Berücksichtigung gemeindeübergreifender Anforderungen 1. Kindergarten und Kleinkinderbetreuung Neben den privaten Einrichtungen, die insgesamt ca. 30% des Bedarfes an Kinderbetreuungsstellen abdecken, gibt es in Höchst derzeit insgesamt 3 Kindergärten und 1 Kleinkinderbetreuung („Pinnochio“). 3. Kommunikation, Beteiligung l breiter Konsens über die Ergebnisse durch Einbeziehung möglichst vieler Interessen und Anliegen offene Kommunikation nach außen und innen Miteinbeziehung und Berücksichtigung von Bürger- und Kundeninteressen l l Das Projektteam, das sich mit der „Entwicklungsplanung Kinder- und Jugendbetreuung in Höchst“ befasst. Gemeinde Info HÖCHST 5 Inkasso Gemeindeblatt-Abonnement Ab dem heurigen Jahr werden wir das Inkasso der Gemeindeblattgebühr durch eine automatische Vorschreibung ersetzen. Künftig erhalten alle Bezieher des Gemeindeblattes jährlich eine Rechnung mit einem Zahlschein zugesandt. Ihr Einverständnis vorausgesetzt, werden wir bei all jenen Steuerpflichtigen, die uns schon einen Bankeinzug für die Wasser- und Kanalgebühren übergeben haben, auch beim Gemeindeblatt die Begleichung per Bankeinzug vornehmen. Sollten Sie sich noch nicht für die Bezahlung der Gebührenrechnungen mittels Abbuchungsauftrag entschieden haben, so bitten wir Sie, dies zu überdenken und uns das Vertrauen zu schenken. Die Finanzverwaltung versucht durch Optimierung ihrer Abteilung zu kostengünstigen Gebühren beizutragen und benötigt dafür Ihre Unterstützung. Ein Abbuchungsauftrag trägt wesentlich zur Arbeitserleichterung und damit zum Sparen bei. Herzlichen Dank! Der Hauptschulumbau samt neuer Bücherei-Spielothek (Bild) gehörte zu den Schwerpunkten der Investitionen im vergangenen Jahr. Rechnungsabschluss 2008 Der Rechnungsabschluss 2008 der Gemeinde Höchst ergibt ein Gesamtvolumen von Einnahmen und Ausgaben von € 23,325 Mio. Die Einnahmen aus der Kommunalsteuer steigerten sich nochmals und erreichten ein Rekordhoch von € 4,244 Mio. Das zeigte die positive Entwicklung der Höchster Betriebe im Jahre 2008. Ebenso konnte erfreulicherweise eine Zunahme der Ertragsanteile an den gemeinschaftlichen Bundesabgaben von 6 % auf € 4,952 Mio. verbucht werden. Die Steigerungen auf der Einnahmenseite waren hilfreich, die Kostensteigerungen auf der Ausgabenseite besser zu bewältigen. Obwohl sparsam mit den Mitteln umgegangen wird, ist besonders der Sozialbereich mit übermäßigen Kostensteigerungen verbunden und belastet das Budget enorm. Gruppe / Namentliche Bezeichnung 0 1 2 3 4 5 6 7 8 9 Allgemeine Verwaltung Öffentliche Ordnung, Sicherheit Erziehung - Schule - Sport Kunst, Kultur, Kultus Soziales u. Wohnbauförderung Gesundheit Straßenbau, Wasserbau, Verkehr Wirtschaftsförderung Dienstleistungen Finanzwirtschaft Gesamt Die Beiträge an den Sozialfonds sind um 13,7 % auf € 1,305 Mio. gestiegen. In gleicher Weise mussten Kostenbeiträge für den Abgang der Krankenhäuser von € 725.000,00 geleistet werden. Das Gesamtinvestitionsvolumen für Neubauten und Beteiligungen schlägt mit einer Summe von € 6 Mio. im Rechnungsabschluss zu Buche. Die größten Vorhaben waren die Erweiterung der Kanalisation, die Neugestaltung der Rheinauhalle, die Neugestaltung und Erweiterung der Hauptschule mit angeschlossener Bücherei-Spielothek, Investitionen in Sportanlagen und vieles mehr. Die Förderung der Höchster Vereine konnte gehalten werden und ermöglicht unseren Jugendlichen, auf ein breites Spektrum an Freizeitmöglichkeiten zurückzugreifen. Einnahmen 524.000,00 70.000,00 2.145.000,00 13.000,00 621.000,00 80.000,00 502.000,00 12.000,00 8.660.000,00 10.698.000,00 23.325.000,00 Ausgaben 2.349.000,00 93.000,00 3.948.000,00 275.000,00 2.541.000,00 1.015.000,00 1.288.000,00 104.000,00 8.819.000,00 2.793.000,00 23.325.000,00 Bild unten: Die Beilagen zum Gemeindeblatt werden eingesteckt. 6 Gemeinde Info HÖCHST Finanzwachhütte am Eselschwanz Höchst ist eine Grenzgemeinde, Zollgebäude gehören daher zum Bild unserer Landschaft. Das Hauptzollamtsgebäude stand während rund 200 Jahren inmitten des Ortes, die Entfernung von der Grenze wurde zunehmend problematisch und kritisiert. Anlässlich des Rheinbrückenbaus 1870 rückte das Zollamt zur Brücke vor. Wächterhütten oder Finanzwachhütten standen aber weiterhin direkt an der Straße, bei der Rheinbrücke, weiters in Brugg und beim „Nollewäldle“, jene im Ried im „Ellaboga“ und im „Mittelwäldle“ stehen noch heute. rung von Reisepässen fällt in diese Zeiten. 1792 bestehen Zollstellen in Brugg, Höchst, Gaißau und Fußach. Grenzüberwachung vor allem in Kriegszeiten In den diversen Kriegen war die Landesgrenze am Rhein aus strategischen Gründen wichtig. Es ist auch von Grenzüberwachung („Wacht am Rhein“) durch ortskundige Männer die Rede, so auch durch die Bewohner von Höchst und Fußach, die Wachdienst leisten mussten, den Rhein hinab bis an den See. Während des Ersten Weltkriegs überwachten Standschützen die Grenze, in Zweiten Weltkrieg wurde der Grenzschutz durch Hilfsgrenzassistenten, sogenannte HIGA verstärkt. Streckenweise gab es Stacheldraht an der Grenze. Zahlreiche Stützpunkte und Postenhütten wurden durch die deutsche Reichsfinanzverwaltung zur Eindämmung des Flüchtlingsstromes bereits vor dem Zweiten Weltkrieg neu errichtet. Weiteres zu diesem Thema findet sich im Heimatbuch Band 1 „Höchst – Grenzgemeinde an See und Rhein“, auf den Seiten 65-75. Dr. Gerda Leipold-Schneider Zollhütten als Zeugen einer rund 200-jährigen Grenzzollgeschichte Vor allem seit dem ausgehenden 18. Jahrhundert sind es zunehmend wirtschaftspolitische Ziele, die Einfluss auf das Zollwesen gewinnen. Mit den merkantilistischen Bestrebungen zur Wirtschaftsförderung wird die Abgrenzung des Landes verstärkt. In der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts entwickelt sich langsam ein Grenzzollsystem, das auf Einfuhrbeschränkung fremder Industrieerzeugnisse, Erschwerung der Ausfuhr heimischer Rohprodukte und Belastung des Durchfuhrhandels abzielt. Auch die Einfüh- Die Finanzwachhütte am Eselschwanz wurde instand gesetzt und erinnert an die Zeit, als an der Grenze noch Zollwachebeamte Dienst taten. Dentomobil Das Dentomobil stand einige Tage im Pausenhof der Schule Kirchdorf. Die Leute vom Dentomobil waren sehr lustig und nett. Sie kontrollierten unsere Zähne. Im Auto waren ein Computer, viele Regale und eine Schachtel mit Kaugummis, die wir nach der Behandlung bekamen. Anna Brunner, 3a Klasse Gemeinde Info HÖCHST 7 Ein engagiertes Team im Festeinsatz. Das Höchster Sommerfest 2009 kam bestens an Das diesjährige Sommerfest der Bürgermusik Höchst hat sich in einem „neuen Kleid“ präsentiert und ist bei den Besucherinnen und Besuchern sehr gut angekommen. Am Freitag Abend kamen über 1.000 Gäste zur Party hinter die Rheinauhalle und genossen den Live-Auftritt von Wolfgang Frank. Im Anschluss wurde mit Musik aus der Konserve weitergefeiert. Auch die Festmesse am Sonntag auf dem Kirchplatz und der anschließende Frühschoppen mit der Lauteracher Bauernkapelle haben einmal mehr bewiesen, dass das Feiern unter freiem Himmel für Jung und Alt nach wie vor ein besonderes Ambiente bietet. Wir möchten uns bei der Höchster Bevölkerung, bei allen Freunden und bei allen Besucherinnen und Besuchern recht herzlich bedanken, dass sie mit uns gefeiert haben und somit zu einem unvergesslichen Sommerfest 2009 beigetragen haben! Weiters bedanken wir uns bei der Gemeinde Höchst für die gute Unterstützung und das Vertrauen. Ein Dank auch an alle unsere Sponsoren! Ihre Bürgermusik Höchst Etwas Abkühlung tut gut. Gelungene Party am Freitag Abend. Nach dem Festgottesdienst ein zünftiger Frühschoppen. 8 Gemeinde Info HÖCHST Schon 14 Jahre ein Erfolgsprogramm in Höchst Herbst-Start für Haltungsturnen und Rückenschule Eine ganze Reihe von Höchsterinnen und Höchstern freuen sich bereits auf den 7. September. Dann nämlich geht die orthopädische Rückenschule mit Haltungsturnen in Höchst mit Josef Vonbrül bereits in das 14. Jahr. Zusätzlich steht für Interessierte Nordic Walking auf dem Programm. Abhilfe bei Rückenproblemen und Haltungsschwächen, wichtige Vorsorge und Vitaltraining, Unterstützung bei stressbedingten Krankheiten – Teilnehmerinnen und Teilnehmer jeder Altersgruppe schätzen das Angebot. Jede Trainingseinheit dauert 55 Minuten. „Immer wieder sagen mir Teilnehmerinnen und Teilnehmer, wie gut es ihnen tut, einmal in der Woche gezielt zu trainieren. Manche Beschwerden kann man so in den Griff bekommen.“ Josef Vonbrül, Heilmasseur und Rückenschullehrer aus Dornbirn, hört immer wieder begeisterte Kommentare, auch von Schwangeren bzw. Müttern nach der Geburt. Josef Vonbrül, Fachinstitut für Massage und Sporttherapie Dornbirn, Webergasse 15/9 Telefon: 05572/372881 Internet: www.bodymotivation.at Übungen mit dem elastischen Theraband in der Volksschule Kirchdorf. Vorne Rückenschullehrer und Heilmasseur Josef Vonbrül. Vonbrül: „Ab Herbst wird deshalb neu insgesamt zwölfmal geturnt statt wie bisher nur zehnmal.“ Körpertraining, mit dem vor allem tief liegende, kleine, aber meist schwächere Muskelgruppen angesprochen werden. Gerade sie sorgen für eine korrekte und gesunde Körperhaltung. Josef Vonbrül ist ausgebildeter Instruktor für Body Balance Pilates®. Pilates-Übungen In das Konzept des Haltungsturnens sind auch Übungen nach der Methode Pilates eingebaut. Dabei handelt es sich um ein ganzheitliches Neu: 12 Termine Viele Haltungsturner wünschen sich ein umfangreicheres Angebot. Josef Ab 7. September 2009 Haltungsturnen (jeweils 12 Termine á 55 Minuten) in Höchst in der Volksschule Kirchdorf ab: Montag, 07. 09., 18:00 Uhr Weitere Termine: Montag, 07.09., 19:00 Uhr (Turnhalle Nord) Mittwoch, 09.09., 08:30 Uhr (Turnhalle Süd) Mittwoch, 09.09., 09:30 Uhr (Turnhalle Süd) Mittwoch, 09.09., 18:00 Uhr (Turnhalle Süd Mittwoch, 09.09., 19:00 Uhr (Turnhalle Süd) Kosten: € 72,- (inkl. MwSt.) Sonderkonditionen für die Mitarbeiter der Fa. Julius Blum GmbH Kursanmeldung: Barzahlung bei Kursbeginn bzw. Überweisung bis 03.09.2009 an Josef Vonbrül, Konto 00300022209, Sparkasse Dornbirn-Rohrbach, BLZ 20602 Info: Gerhard Böhler, Gemeindeamt, Tel. 7907-26 Josef Vonbrül bietet bei Interesse in Höchst auch wieder Nordic Walking an. Im Bild eine Höchster Gruppe bei Dehnungsübungen. Weitere Informationen beim Haltungsturnen. Gemeinde Info HÖCHST 9 aks Kleeblatt: Gesund, lebensfroh und aktiv ins Alter Sie sind über 60, aktiv und rüstig und wollen, dass das noch lange so bleibt? Dann ist das Kleeblatt der aks Gesundheitsvorsorge genau das Richtige für Sie! Dort erfahren Sie, was Sie selbst im Alltag tun können, um noch lange vital und fit zu bleiHerlinde Moosben. mann: „Mehr eigentFreude am Leben Denn bis ins hohe Alter lich ist dafür gar nicht viel durch eine persönliche Beratung nötig. So sinkt zur Steigerung der beispielsweise mit jedem Kilo Lebensqualität.“ weniger das Diabetes-Risiko bei Übergewicht um 16 Prozent. Kommen Sie auf die Kleeblatt Veranstaltung und Sie erfahren mehr! Das aks Fachteam, bestehend aus einem Arzt, einer Psychologin und einem Sport- und Ernährungswissenschafter, informiert Sie im Rahmen der vierstündigen Ve r a n s t a l t u n g darüber, was Sie in den Bereichen Bewegung, Ernährung, Soziales und medizinische Vorsoge tun können, um möglichst lange gesund und aktiv zu sein. Sie erhalten eine genau auf Sie abgestimmte Beratung. Alles wird zusammengefasst in einem persönlichen Schreiben an Sie. Bürgermeister Werner Schneider: „Gesundheit und dadurch Mobilität bis ins hohe Alter zu erhalten ist uns ein wichtiges Anliegen. Die Gemeinde Höchst unterstützt deshalb diese Aktion mit 50 % Die Gemeinde der Kosten.“ Höchst und die aks Gesundheitsvorsorge unterstützen Sie dabei! Mit dem Kleeblatt gesund und lebensfroh ins Alter. (Foto: Image-Source) Kleeblatt Höchst Mittwoch, 4. November 2009 8:30 bis 13:00 Uhr Alte Schule, Höchst Kosten: € 10,-- Selbstbehalt Anmeldeschluss: 30. Oktober 2009 Tun Sie etwas für Ihre Gesundheit und melden Sie sich gleich an. Anmeldung und Information Gemeindeamt Höchst Frau Reingard Adenberger Telefon 05578 / 7907-25 in Höchst abgehalten wurde. Sie wirkt bei verschiedenen Erkrankungen besonders positiv. „Die Hippotherapie ist eine hervorragende Ergänzung zur Physiotherapie und ist für die Kinder zudem mit viel Spaß verbunden“, so Astrid Rützler, Bereichsleiterin der aks Kinderdienste. Die Kinder können auf dem Rücken der Pferde wieder „ins Gleichgewicht“ kommen. „Unser besonderer Dank gilt den SponsorInnen, ohne die diese Sommeraktivitäten nicht möglich wären.“ aks Sozialmedizin, Kinderdienste Rheinstr. 61, 6900 Bregenz Tel. 055 74 / 202-0 Auf dem Rücken der Pferde Intensiv-Therapieangebote stehen im Mittelpunkt der Sommeraktivitäten der aks Kinderdienste. Besonders beliebt bei den Kindern ist die Hippotherapie, die zu Ferienbeginn für elf Kinder im Reitstall 10 Gemeinde Info HÖCHST Konzert „Bliss“ – Faszination Stimme Freitag, 18. September 2009, 20 Uhr, Pfarrzentrum Die stimmgewaltige sechsköpfige A-Cappella-Formation aus der Schweiz mit Rheintaler Wurzeln begeistert das Publikum mit ihrem Programm „SuperStern“. Kaum zu glauben, dass Songs wie U2s „With Or Without You“, die „W.Nuss vo Bümpliz“ oder die Tears For Fears-Hymne „Shout“ ganz ohne instrumentale Unterstützung auskommen. Das Programm „SuperStern“ schmeckt allen, ob Frau oder Mann, ob Jung oder Alt, ob Romantiker oder Abenteurer, ob Klassiker oder Rocker. „SuperStern“ hat das gewisse Etwas, das nach mehr verlangt und süchtig macht. Die Bliss-Sänger schlüpfen in diverse Rollen und tischen ihrem Publikum als Cateringexperten unvergessliche Vokal-Schmankerl mit feinsten ComedyZutaten auf. Die Band: Bruno Galliker, Claudio Tolfo, Christian Hiesch, Lukas Hobi, Matthias Arn und Tom Baumann. Eintritt: VV € 10,-- bzw. AK € 12,-- Konzert Männergesangverein „Die Kärntner in Vorarlberg“ Leitung: Helgar Brunner Gastchor „Nofler Dreigesang“ Leitung: Marianne Zerlauth Der Nofler Dreigesang (Bild links) mit den Mitgliedern Hildegard Müller (Sopran), Cornelia Allgäuer (Sopran) und Marianne Zerlauth (Alt) kommt aus Feldkirch. Ihr breit gefächertes Repertoire umfasst das alte und neue Vorarlberger Volkslied, alpenländische Volkslieder aus verschiedenen Ländern, sowie geistliches Liedgut. Durch zahlreiche Rundfunkaufnahmen und Auftritte in Fernsehsendungen hat sich die Gruppe einen Namen gemacht. Eintritt: VV € 10,-- bzw. AK € 12,-- Samstag, 10. Oktober 2009, 20 Uhr, Pfarrzentrum Das Kärntnerlied ist durch seine Herzhaftigkeit und gefühlvolle Ausdrucksweise wohl einzigartig in Österreich. Die darin steckenden Geschichten über Liebe, Tod und Leidenschaft, über das „Diandle“ und die „Hoamat“, werden dem Zuhörer mit viel Gefühl nahe gebracht und erzählt. Der Männergesangverein „Die Kärntner in Vorarlberg“ (Bild rechts) hat es sich zur Aufgabe gemacht, dieses Liedgut zu pflegen und konnte diese Heimatverbundenheit in zahlreichen Konzerten im In- und Ausland, u. a. bis nach Amerika, zum Ausdruck bringen. Vorverkaufsstelle für die Veranstaltungen des Kulturreferates: Gemeindeamt Höchst, Zi. 12 (Frau Adenberger und Frau Brunner, Tel. 7907-25 bzw. 7907-23) E-Mail: kultur@hoechst.at, online: www.hoechst.at und bei allen Raiffeisenbanken Gemeinde Info HÖCHST 11 Offene Jugendarbeit Höchst Viele verschiedene Jugendliche sorgen für Abwechslung und Vielseitigkeit im Jugendtreff Chillout, der vom gemeinnützigen Verein „Offene Jugendarbeit Höchst“ geführt wird. Das Angebot richtet sich nach den Wünschen der Jugendlichen und Partizipation steht im Mittelpunkt. Die Ideen reichen von Verbesserung der Jugend-Infrastruktur in der Gemeinde bis hin zur Organisation und Durchführung von Projekten und Veranstaltungen aller Art. Aufgabe der Offenen Jugendarbeit ist es, am Puls der Jugend zu bleiben und deren Interessen zu vertreten, aber auch Jugendliche zu erreichen, die sich am Rande der Gesellschaft bewegen und versuchen, sie zu integrieren. Die JugendarbeiterInnen stehen zur Beratung zur Verfügung, organisieren Veranstaltungen in Kooperation mit den Kids, haben ein offenes Ohr für Wünsche und Mitgestaltung im Jugendhausalltag, helfen bei Bewerbungsschreiben und Lehrstellensuche und sind Ansprechpersonen in Krisen und bei Konflikten. Weiters bemüht sich die Offene Jugendarbeit Höchst darum, Unterstützung beim Streben nach Bildung und Arbeit anzubieten und Integrationsarbeit für eine multikulturelle Gesellschaft zu betreiben, mit dem Ziel, die Einzelnen in ihrer Entwicklung zum mündigen Erwachsenen hinzuführen. Wer irgendwo mitmachen will, kann sich jederzeit im Jugendtreff erkundigen. Die genauen Öffnungszeiten stehen auf unserer Homepage und sind beim Jugendhaus ausgehängt. Der Tätigkeitsbericht 2008 gibt weitere Auskunft über die tägliche Arbeit und das abwechslungsreiche Programm der Offenen Jugendarbeit Höchst. Zu finden auf der Homepage der Offenen Jugendarbeit Höchst, Bereich „Download“. www.chillout-hoechst.com Die Offene Jugendarbeit Höchst bedankt sich herzlich bei der Gemeinde Höchst für die großartige Unterstützung und gute Zusammenarbeit. Nach wie vor gilt das Angebot an alle Jugendlichen aus Höchst, die Räumlichkeiten für eine Party zu mieten. Einfach im Jugendtreff Chillout vorbei schauen oder über die Homepage in Kontakt treten. Mag. Sebastian Spiegel Offene Jugendarbeit Höchst Streetsoccerplatz Der Streetsoccerplatz hinter der Rheinauhalle wurde soeben fertig gestellt und kann benutzt werden. Die Jugendlichen vom Chillout haben beim Streichen der Banden mitgeholfen (oben). Die Errichtung erfolgte über den Bauhof, bei dem wir uns herzlich für die perfekte Arbeit bedanken wollen, ebenso bei der Gemeinde Höchst für die Umsetzung des Projekts „Jugend Kultur- und Sportplatz“. Im Zuge des „Girlsday“ hat Lara ihrem Papa Markus Hämmerle beim Bau des Streetsoccer-Platzes geholfen. Auf dem Foto unten Lara, Papa Markus Hämmerle und Walter Brunner. Ab September geöffnet Der Jugendtreff Chillout ist ab September wieder für alle Höchster Jugendlichen zu den normalen Öffnungszeiten da: Montag, Mittwoch, Freitag 15 bis 21 Uhr Jeden Mittwoch Breakdance Workshop von 17 bis 19 Uhr Jeden Donnerstag Mädchengruppe von 17 bis 21 Uhr Jeden 2. Sonntag Tischfussballworkshop von 15 bis 19 Uhr Parties, Konzerte, Events und andere Workshops laut Aushang und im Internet auf www.chillout-hoechst.com 12 Gemeinde Info HÖCHST Zentrumsentwicklung Höchst mit Betriebs- und Gestaltungskonzept der Landesstraßen Dieses für die zukünftige Entwicklung unserer Gemeinde so wichtige Thema wurde von der Firma Metron bearbeitet. Die Gemeindegremien haben an diesem Projekt mitgewirkt und darüber hinaus wurden die Höchsterinnen und Höchster in drei Workshops in den Planungsprozess mit einbezogen. Ich möchte mich an dieser Stelle bei der Firma Metron, allen politischen Mandataren und bei allen Höchsterinnen und Höchstern für die Mitarbeit bedanken. nungsverfahren „Mobil im Rheintal“ einzubringen. Dies ist bereits geschehen – wir haben den MetronBericht schon an die damit befassten Stellen weitergeleitet. Darüber hinaus gilt es aber kurz- und mittelfristige Zwischenlösungen anzustreben. Hier werden wir mit dem Land Vorarlberg entsprechende Gespräche führen. bis Gemeinde, Gemeinde bis Alte Schule und Gemeinde bis Zollamt betrachtet. Im Zentrum sind von besonderer Bedeutung die Gestaltung der Straßenräume, die zukünftige Verbauung in diesem Gebiet, die Flächenwidmung und das Angebot an Parkplätzen. Aus all den genannten Überlegungen gibt es auch Vorschläge für Umsetzungsmaßnahmen: l Gesamtkonzept Gemeinde Im Gesamtkonzept wurden die Möglichkeiten der Verbesserung des Bahnverkehrs besonders betrachtet, etwa eine Vertaktung zwischen St. Margrethen und Bregenz mit verbesserten Anschlussmöglichkeiten von Höchst nach St. Margrethen und Lustenau. Beim Landbus sollte ebenfalls an eine grenzüberschreitende Verbindung gedacht werden. Im Bereich Fuß- und Radverkehr wird speziell eine eigene Brückenverbindung nach St. Margrethen zu überlegen sein und die Situation beim Zollamt mit der Radwegquerung muss unbedingt verbessert werden. Bestandsanalyse Die umfangreiche Bestandsanalyse umfasste die Bereiche Bebauungsentwicklung, räumliche Entwicklung, Verkehrsaufkommen und Verkehrsströme, Zoll mit Verbindung in die Schweiz, Situation des öffentlichen Personennahverkehrs, Fuß- und Radwegeverbindungen und Parkmöglichkeiten. Zusätzliche Querungshilfen im Bereich Schwanen bis Gemeindeamt Markierung einer Kernfahrbahn in der Brugger Straße Verbesserungen im Bereich Gemeindeamt bis Zollamt Umgestaltung der Querungsstelle des Rheinauweges beim Zollamt l l l Transitverkehr Zum Transitverkehr durch Höchst wurden verschiedene Lösungsvarianten eingebracht und bewertet. Nach dem endgültigen Aus für die S 18 gilt es nun, unsere Überlegungen im konsensorientierten Pla- Viele andere Verbesserungen hängen sehr stark von einer Regionallösung für die Verkehrsproblematik im Rheintal ab. Die Gemeinde Höchst wird sich an diesem Planungsprozess sehr intensiv beteiligen. Darüber hinaus wird es unsere Aufgabe sein, in Verhandlungen mit dem Land und den benachbarten Gemeinden mögliche Verbesserungen laufend umzusetzen. Den Gesamtbericht der Firma Metron „Zentrumsentwicklung mit Betriebs- und Gestaltungskonzept der Landesstraßen“ können sie unter www.hoechst.at einsehen. Bürgermeister Werner Schneider Gesamtkonzept Zentrum Zum Gemeindezentrum wurden die Bereiche Schwanenkreisverkehr Gemeindeamt CH Eine Variante für unser Ortszentrum: Ein Kreisverkehr vor dem Gemeindeamt. Gemeinde Info HÖCHST deale Grundlagen für die Erarbeitung des nächsten Fahrplanes von Bus und Bahn bot der Stammtisch der Rheindeltagemeinden in Höchst. Es gab Lob für verschiedene Neuerungen sowie Anregungen, die eine noch bessere Akzeptanz der öffentlichen Verkehrsmittel bringen sollen. Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus den drei Rheindeltagemeinden wurden von Bürgermeister Werner Schneider im Pfarrzentrum begrüßt. Sie besprachen einen Abend lang Erfahrungen mit Bus und Bahn und machten eine Reihe von Anregungen. Etliche der berechtigten Wünsche können mit der nächsten Fahrplanumstellung berücksichtigt werden. 13 I Weitere Verbesserungen beim öffentlichen Personennahverkehr geplant. Bus & Bahn sollen noch attraktiver werden „Die rege Beteiligung am Stammtisch bietet beste Grundlagen für die Fahrplanklausur, die auf 1. September einberufen ist“, so Bürgermeister Werner Schneider. Einige besonders wichtige Anregungen sind bereits umgesetzt bzw. zugesagt. So bleibt die Schnellverbindung zwischen den Bahnhöfen Lustenau und Dornbirn aufrecht, der Probebetrieb hat sich bewährt. Ein weiteres Anliegen der Busbenützer aus dem Rheindelta ist eine raschere Verbindung zwischen Höchst und Bregenz. Beim Stammtisch wurden die „Rundfahrten“ durch Hard kritisiert, die viel Verzögerung bringen. Künftig wird wieder ein eigener Bus über die L202, Rheinstraße fahren, ohne durch Hard zu kurven. Busse oft überfüllt Manche Linien sind zu den Stoßzeiten allerdings hoffnungslos überfüllt, besonders dann, wenn auch viele Schüler mitfahren. Immer wieder kam auch der Wunsch nach einer Bahnverbindung LustenauDornbirn über Lauterach zur Sprache. Auch ein Taktverkehr zwischen St. Margrethen bzw. Rheineck Richtung Bregenz wird angeregt. Besonders wichtig sind die Anchlüsse, die besonders wegen Stau auf den Straßen oft nicht klappen (Bus und Bahn). Lob für Ortsbus Höchst Lob gab es beim Stammtisch für verschiedene Neuerungen wie den Ortsbus Höchst 52a oder das Nachtbusangebot. Gelenksbusse werden eingesetzt Auf das Problem der übervollen Busse hat der Landbus Unterland bereits reagiert. So fahren zu Stoßzeiten beim Ortsbus 52a etwas größere Busse, auf anderen Strecken (Linie 50) ist der Einsatz von Gelenksbussen geplant. Allerdings muss bei sämtlichen Verbesserungswünschen auch die Frage der Wirtschaftlichkeit berücksichtigt werden, wie Vertreter des ÖPNV und der Gemeinden betonten. Rege Beteiligung am Rheindelta-Stammtisch zu den Themen Bus & Bahn. 14 Gemeinde Info HÖCHST Neues aus unserem Altenwohnheim Liebe Höchsterinnen und Höchster, ich freue mich, dass ich mich Ihnen in dieser Ausgabe der Gemeinde Info Höchst vorstellen kann. Mein Name ist Manfred Zumtobel. Ich bin seit 26 Jahren in Vorarlberg im Sozial- und Gesundheitsbereich beratend tätig und seit 1. Jänner dieses Jahres Geschäftsführer der Benevit Pflegemanagement Gesellschaft. Ich habe diese Funktion in einer schwierigen Phase des Unternehmens übernommen, bin aber voller Zuversicht, dass wir in Zukunft unserem Namen Benevit, der ja „gutes Leben“ bedeutet, sehr gerecht werden. Ein gutes Leben sollen vor allem unsere Bewohnerinnen und Bewohner haben, die nach einem arbeitsreichen Leben als Besucher einige WoDipl.-Ing. chen bei uns Manfred Zumtobel verbringen Geschäftsführer oder ganz ins von Benevit Wohnheim gezogen sind. Ein gutes Leben sollen aber auch unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben, die ihre oft sehr schwierige Arbeit gewissenhaft und mit viel Liebe und leisten. Ich werde alles in meinen Kräften stehende tun, damit unser Unternehmen diesem Anspruch gerecht wird. An dieser Stelle danke ich Bgm. Werner Schneider und allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Gemeinde, die uns so gut unterstützen. Sie geben uns das gute Gefühl, dass sie das Altenwohnheim gemeinsam mit uns „tragen“. Ich grüße Sie herzlich, Manfred Zumtobel Unsere neue Heim- und Pflegedienstleiterin In den letzten Monaten hat sich in unserem Altenwohnheim viel getan. Die Arbeit in einem Pflegeheim ist für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter oft nicht einfach und erfordert eine qualifizierte Pflege und Betreuung sowie eine umsichtige Führung. Benevit und die Gemeinde arbeiten intensiv daran, dass sich die Bewohnerinnen und Bewohner in uns e r e m H e i m w o h l fühlen DGKS Sylvia Dietrich, Heim- k ö n n e n und die und PflegeMitardienstleiterin im Altenwohn- b e i t e r ein gutes heim Umfeld für ihre Arbeit vorfinden. Benedikt Huter hat uns als Heim- und Pflegedienstleiter im letzten Monat verlassen, um in der Ausbildung von Pflegekräften tätig zu werden. Wir danken ihm für seinen großen Einsatz und seine menschliche Art, Probleme zu lösen. Nachdem sich seine Nachfolgerin, DGKS Sylvia Dietrich nun eingearbeitet hat, freuen wir uns, sie Ihnen als neue Heim- und Pflegedienstleiterin vorzustellen. Frau Dietrich ist diplomierte Gesundheits- und Krankenschwester und eine erfahrene Führungskraft in der Pflege. Sie hat vorher als Leiterin einer großen Station im Pflegeheim Tschermakgarten in Bregenz gearbeitet. Informationen für Angehörige von HeimbewohnerInnen Altenwohnheim Höchst – Informationsstelle für Angehörige von Heimbewohnern Frau Herlinde Moosmann steht Ihnen gerne für Ihre Wünsche, Anregungen und Beschwerden im Zusammenhang mit der Unterbringung Ihres Angehörigen im Altenwohnheim Höchst nach telefonischer Terminvereinbarung (Tel. 0664/2409647) zur Verfügung. Sie können Frau Moosmann selbstverständlich Ihre Wünsche, Anregungen und Beschwerden auch schriftlich mitteilen. Herlinde Moosmann ist seit vielen Jahren Gemeinderätin für die Bereiche Familie und Soziales in Höchst. Herlinde Moosmann Holderbaum 4 6973 Höchst Tel. 0664/2409647 Mail: moosmann.h@gmx.at Gemeinde Info HÖCHST 15 Die Gäste folgten der Einladung der „Benevit-Linedancers“ und nahmen am Schnellkurs teil. Tolles Sommerfest beim Altenwohnheim Bewohner, Angehörige, Mitarbeiter, Gemeindemandatare und Gemeindemitarbeiter sowie viele Freunde des Altenwohnheims haben sich im Juli auf dem Sommerfest vergnügt. Bürgermeister Werner Schneider, Gerhard Vonach von der Benevit Geschäftsleitung und Sylvia Dietrich begrüßten die Gäste. Im Laufe des Nachmittags waren insgesamt etwa 120 Personen da, die sich unterhielten, lachten, tanzten und das hervorragende Buffet genossen. Für die gute Stimmung sorgte das Blum-Trio, das gegen 23 Uhr seine Instrumente noch einmal auspackte und weiter musizierte. Viel Applaus erhielten die Benevit Linedancers, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus den Benevit Heimen. Nach ihrer Show-Einlage holten sie die Besucher auf die Tanzfläche und gaben einen Schnellkurs in Linedance. Enkelin und Opa genießen das Fest (links). Musik mit dem Blum-Trio (Mitte). Beste Stimmung im Festzelt (rechts). Rheindelta saniert Das Rheindelta soll die Möglichkeiten der Sanierung älterer Bausubstanz noch besser als bisher nützen. Das ist das Ziel einer gemeinsamen Initiative unter dem Titel „Rheindelta saniert“. Die erste Besprechung fand unter Leitung von GR Mag. Ferdinand Lerbscher bereits statt. Ziel ist es, interessierte Bürgerinnen und Bürger in Höchst, Fußach und Gaißau gezielt auf die Möglichkeiten aufmerksam zu machen, die sich mit der Sanierung ergeben können. Neben den aktuellen Fördermaßnahmen sind es vor allem auch Chancen zur Einsparung von Energie sowie eine Verbesserung der Wohnqualität älterer Objekte. Geplant ist eine Aktionswoche „Info-point Energieberatung in der Gemeinde“. Im Gemeindeblatt sollen laufend entsprechende Beiträge geschaltet werden, um das Interesse zu we- cken. Ebenso ist eine Handwerksausstellung im Rheindelta angedacht. Der genaue Termin dafür muss noch gefunden werden. Hilfe beim „Papierkrieg“ Ob es um Anträge auf Förderungen geht, um die erforderlichen Genehmigungen und Abklärungen – immer wieder ist festzustellen, dass dieser Aufwand abschrecken kann. Deshalb wird durch die Gemeinden Hilfestellung angeboten. Die Aktion soll im Rheindelta bis Dezember 2010 laufen. 16 Gemeinde Info HÖCHST Empfang: Neue Höchsterinnen und Höchster begrüßt Eine besonders angenehme Atmosphäre zeichnete den Empfang aus, zu dem die Gemeinde alle Personen und Familien eingeladen hatte, die seit 2008 in Höchst zugezogen sind. Die rund 50 neuen Höchsterinnen und Höchster wurden von Bürgermeister Werner Schneider herzlich willkommen geheißen. Politikerinnen und Politiker aller Fraktionen bewirteten die Gäste. Moderatorin Heidi Schuster-Burda stellte zahl- Das kalte Buffet kam beim Empfang ebenso an wie das umfassende Informationsangebot von Gemeinde und Vereinen. reiche Aspekte von Höchst vor, 20 Ortsvereine präsentierten ihr vielfältiges Angebot. Ein Imbiss, organisiert vom Blahahof, erfreute die Gäste, die Band „Fourmat“ sorgte für einen angenehmen musikalischen Rahmen. Die Eingeladenen schätzten die Möglichkeit, ihre neue Wohngemeinde auf diese Weise umfassend kennenzulernen und nutzten die Gelegenheit zu vielen Gesprächen und Kontakten. Moderatorin Heidi Schuster-Burda bei einem Interview Spielen, basteln, Autorennen – viel Spaß bei der Ferienbetreuung. Ferienbetreuung für Schulkinder Dieses Jahr findet zum ersten Mal eine Ferienbetreuung für Volksschulkinder der Rheindeltagemeinden Höchst, Fußach und Gaißau in der Volksschule Kirchdorf in Höchst statt. Das Angebot wird sehr gut angenommen, es kommen täglich zwischen 10 und 20 Kinder. Die Betreuung wurde vom 13. Juli bis 24. Juli angeboten und aktuell wieder seit 17. August bis 4. September, Betreuungszeit ist jeweils von 07:00 bis 13:00 Uhr. Der Morgen startet sehr ruhig, die Kinder beschäftigen sich gerne mit Holzbausteinen und Lego, der Fußballtisch wird ständig bespielt, auch die Autos sind sehr beliebt, um damit Autorennen zu veranstalten. Rollenspiele, Hütten bauen und Bewegungsspiele kommen bei den Kindern ebenfalls gut an. Eine willkommene Abwechslung und auch Lieblingsbeschäftigung aller Kinder ist das Basteln mit verschiedensten Materialien wie Holz, Papier, Stoffen, Naturmaterialien, Ton und Perlen. Daraus sind im Rahmen der Betreuung bereits Vogelhäuschen, Regale, Schachteln, Taschen usw. entstanden. Die Stimmung in der Ferienbetreuung ist ausgezeichnet und so ist es kein Wunder, dass alle Kinder am nächsten Tag wieder gerne die Betreuung aufsuchen. Herausgeber und Verleger: Gemeinde Höchst, 6973 Höchst. Für den Inhalt verantwortlich: Bürgermeister Ing. Werner Schneider. Druck: Hechtdruck, Hard Grundsätzliche Ausrichtung: Informationen über das Geschehen in der Gemeinde Höchst


Höchst Gemeinde Info 2007 02
Mit, 8. Juni 2011 |

Gemeinde Info Amtliche Mitteilung der Gemeinde Höchst – Nr. 1 – Februar 2007 www.hoechst.at – gemeindeamt@hoechst.at Aus dem Inhalt Hauptschulsanierung beginnt im Sommer Bücherei übersiedelt für ein Jahr ins Pfarrzentrum Neue Mitarbeiter im Gemeindeamt 2 2 4 Investitionsbudget für Höchst Erfeulich gute Steuereinnahmen und laufend wachsende Ausgaben für den Sozialb e reich sind markante Punkte im Voranschlag 2007 der Gemeinde Höchst. Die Gemeindevertretung beschloss das Budget mit dem Gesamtrahmen von Ä 20,5 Millionen im Jänner. Bis zum Jahr 2010 soll die Kanalisation fertiggestellt sein. Zuvor sind dafür noch erhebliche Mittel erforderlich, heuer etwa im Bereich Seestraße/Lettenstraße rund Ä 2,2 Mio. In diesem Betrag sind auch die Arbeiten für die verkehrsberuhigte Gestaltung inbegriffen, ebenso die Erneuerung der Wasserversorgung. Zur Finanzierung dieses Abschnittes der Kanalisieru n g nimmt Höchst geförderte Darlehen auf. Auch heuer stehen in unserer Gemeinde eine Reihe von Investitionen an. das so genannte „Landgeld”, die Wohnbauförderung, wird von Höchst mit Ä 113.000,- mitgetragen. Sozialfonds und Pflegegeld schlagen sich im Budget mit Ä 1,2 Mio. nieder und bei unserem Altenwohnheim sind Ä 150.000 an Abgang zu finanzieren. wie Schulen, Kindergärten usw. Inklusive Betriebskosten wendet Höchst für diesen wichtigen Bereich im laufenden Jahr rund Ä 3,8 Mio. auf. Weitere Mittel stellt Höchst für die Unterstützung der Vereinsarbeit zur Verfügung. Der Beitrag an den Verein offene Jugendarbeit beläuft sich heuer auf Ä 50.000,-, natürlich gibt es auch für andere aktive Vereine in unserer Gemeinde entsprechende Unterstützung. Heuer kauft die Gemeinde zudem ein Grundstück im Zentrum als entscheidende Reserve für künftige Anforderungen und Aufgaben. Sanierung und Umbau von Hauptschule und Bibliothek sind in die Gemeinde-Immobilien-Gesellschaft GIG ausgegliedert. Ausführliche Informationen dazu auf den Seiten 2 und 3. Soziales und Gesundheit Erhebliche Aufwendungen verursachen die beiden Budgetgruppen Soziale Wohlfahrt und Wo h n b a u f ö rd e rung sowie Gesundheit. Dafür gibt Höchst im laufenden Jahr insgesamt rund Ä 4,6 Mio. aus. Müssen Höchster im Spital behandelt werden, bezahlt die Gemeinde mit – heuer sind dafür Ä 780.000,- vorgesehen. Auch Instandhaltung kostet Geld Erhebliche Kosten erfordert die laufende Instandhaltung öffentlicher Einrichtungen Ä 7.039.000 Voranschlag 2007 Gemeinde Höchst Budgetgruppen 0 bis 9 Gesamtumfang Einnahmen/Ausgaben: Ä 20,485.500 Ä 3.857.800 Ä 2.853.900 Ä 2.116.400 Ä 1.078.100 Ä 1.116.600 Ä 270.400 Ä 266.500 Ä 126.800 Ä 1.760.000 Kommunalsteuer Erfreulich gut entwickelt sich die gemeideeigene Kommunalsteuer. Dort können die Einnahmen auf Ä 3,8 Mio. angesetzt werden, was für die Wirtschaftskraft der meisten heimischen Betriebe spricht. Allerdings wird ein Teil dieser Einnahmen durch höhere Sozialbeiträge wieder geschluckt. 0 1 2 3 4 5 6 7 8 9 2 Gemeinde Info HÖCHST M it Beginn der heurigen Sommerferien starten die umfassenden Sanierungsarbeiten an unserer Hauptschule. Das Schulgebäude wird nach Plänen von Architekt DI Markus Thurnher aus Bregenz völlig umgestaltet, auch die Bücherei/ Spielothek entsteht neu. Acht Klassen der Hauptschule Höchst übersiedeln für das Schuljahr 2007/08 in eine Containerschule, die südlich der Hauptschulturnhalle neben dem Südtrakt errichtet wird. Das Ausweichquartier der Bücherei ist im P f a rrzentrum. Rund 4,27 Millionen Euro investiert Höchst in die Umgestaltung der Hauptschule, die Nachbargemeinden Fußach und Gaißau beteiligen sich anteilsmäßig an den Kosten für das Großprojekt. Das bestehende Lehrerzimmer ist viel zu klein für die inzwischen 40 Lehrerinnen und Lehrer, es wird für die heutigen Anford e rungen adaptiert und erw e i t e rt, jede Lehrperson erhält einen eigenen Arbeitsplatz samt persönlichem Schrank. Außerdem werden im Konferenzzimmer sechs weitere PC-Arbeitsplätze mit Intern e tzugang eingerichtet. Die Kosten für die Erw e i t e rung des Lehre rzimmers belaufen sich auf ca. Ä 190.000. Ein Jahr dauern die Arbeiten am ältesten Teil der Hauptschule, dem Nordtrakt. Im Bild die Skizze der künftigen Hauptschule. Derzeit besuchen 441 Kinder die HS Höchst, es unterrichten 40 Lehrerinnen und Lehrer in 18 Klassen, davon drei Integrationsklassen. Bücherei im Pfarrzentrum Während der Umbauphase von Juli 2007 bis Herbst 2008 ist die Bücherei/Spielothek im Ausweichquartier im Untergeschoss des Pfarrzentrums untergebracht. Containerschule Für die Zeit der Generalsanierung der Hauptschule wird als Ersatz der Klassen für das Schuljahr 2007/2008 eine entsprechende Containerschule errichtet. Die Containerklassen werden südlich der Hauptschulturnhalle neben dem Südtrakt situiert. Die Kosten für die Sanierung des Nordtraktes, den Zubau der Bücherei und die nötigen Ersatzklassen (Containerklassen) während der Bauzeit belaufen sich auf ca. 4,270.000 Euro. Trakt 1 wird saniert Der bestehende Klassentrakt 1 wird komplett saniert. Die Sanierung erfolgt nach dem Pflichtenheft des Landes Vorarlberg zur energetischen Gebäudesanierung unter Einbau einer kontrollierten Gebäudelüftung. Die Sanierung umfasst eine komplette Erneuerung der heizungstechnischen und elektrischen Anlagen, die thermische Sanierung der Außenhülle – Fassade und Dach, den Austausch der Fenster und die Erneuerung der Feuchtigkeitsabdichtung der Wände unter Terrain. Weiters werden in allen Klassenzimmern schallabsorbierende Abhängedecken eingebaut, die Fußbodenbeläge ausgetauscht sowie das fixe Mobiliar erneuert. Im Zuge dieser Bauetappe werden auch im Sonderklassenturm brandschutztechnisch erforderliche Nachrüstungen durchgeführt. Dies umfasst in erster Linie die Abtrennung eines Fluchttreppenhauses, den Einbau eines Notausgangs und einer Brandmeldeanlage. Die Baumaßnahmen beginnen in den Sommerferien 2007 und sollen bis zum Herbst 2008 beendet werden. In einer späteren, abschließenden Etappe wird der Sonderklassenturm energetisch saniert werden. Büchereitrakt völlig neu Der eingeschossige Büchereitrakt ist nicht sanierbar und wird durch einen zweigeschossigen Neubau ersetzt. Im Neubauteil finden im Erdgeschoss die Räume der Bücherei und Spielothek Platz. Der derzeitige Medienbestand der Bücherei umfasst ca. 15.000 Bücher, Zeitschriften, Spiele und elektronische Medien. Die neue Bibliothek ist auf einen künftigen Medienbestand von 20.000 Medien ausgelegt. Die Bibliothek erhält einen behindertengerechten Zugang, sowohl von außen als auch von der Schule. Im Obergeschoss dieses Neubaus liegen die für einen zeitgemäßen Unterricht notwendigen Ergänzungsräume. Es sind dies ein Multimediaraum und Gruppenräume für gezielten Unterricht in Kleingruppen. Geschichte der Hauptschule Höchst: 1967 Eröffnung der Hauptschule Höchst 1976 Fertigstellung Sonderklassenturm 1995 Erneuerung Physiksaal 1996 Errichtung einer Turnhalle 1998 Sanierung Südtrakt neuen Der Neubauteil wird so situiert, dass die bestehende zweiseitige Belichtung der Klassenräume des Klassentrakts 1 erhalten bleibt. Durch die Anbindung an den bestehenden Lift im Turm kann der gesamte Nordtrakt behindertengerecht erschlossen werden. 1999 Einbau Schulküche 2000 Sanierung Aula und Heizhaus 2001 Errichtung von EDV-Saal und Photovoltaikanlage 2004 Einbau eines behinderteteng e rechten Lifts im Sonderklassenturm Gemeinde Info HÖCHST 3 Liebe Höchsterinnen und Höchster! Ich freue mich sehr über diese neu gestaltete Inform a t i o n s b roschüre. Ich möchte versuchen, Sie auf diesem Wege regelmäßig über aktuelle Geschehnisse in unserer Gemeinde zu informieren. Voranschlag 2007 Ich möchte mich zuerst bei allen Beteiligten für die gute Zusammenarbeit bei der Erstellung des genehmigten Voranschlages herzlich bedanken. Der Voranschlag einer Gemeinde drückt die Notwendigkeiten und die Wünsche an verschiedene Projekte zur Realisierung aus. Unsere Schwerpunkte für 2007: - Sanierung der Hauptschule - Neubau der Bücherei - Ausbau der Jugend- und Seniorenarbeit - Gestaltung des örtlichen Raumes für die Schaffung weiterer Arbeitsplätze - Schaffung einer bestmöglichen Hochwassersicherheit unseres Rheindeltas - Reduktion der Feinstaub- und Nox-Belastung - Weiterführung der Kanalisation - Ausbau der Wasserversorgung Der Blick in das Gemeindebudget zeigt uns eine stabile Finanzlage, die es uns möglich macht, die anstehenden und zu erwartenden Aufgaben erfüllen zu können, aber auch den finanziellen Spielraum für eine zukunftsfähige Gemeinde und die weitere Entwicklung offen lässt. Wir werden uns weiter auf die erforderlichen, unmittelbaren Aufgaben der Gemeinde konzentrieren und diese Herausforderung sparsam, zweckmäßig und zielorientiert angehen. Projekt Hauptschule und Bücherei In einer sehr intensiven Planungsphase unter Einbindung aller politischen Gremien und aller Betroffenen sowie aller Landesstellen wurde ein Projekt entwor- fen, welches den neuesten Erkenntnissen entspricht. Ich freue mich auf die Realisierung und die damit verbundenen modernen Unterrichtsräume, die wir dann der Hauptschule zur Verfügung stellen werden. Auch der Neubau der Bücherei ist ein zukunftsweisender Schritt. Das Lesen ist in unserer von Computer und Fernsehgerät dominierten Zeit besonders wichtig. Unsere Hauptschule ist sehr aktiv in der umfassenden Ausbildung unserer Jugend. Mit dieser Sanierung will die Gemeinde auch entsprechende Rahmenbedingungen schaffen. Ein Dank an Direktorin Gudrun Brunner und alle Lehrerinnen und Lehrer für ihren hervorragenden Einsatz. Ing. Werner Schneider, Bürgermeister Uneingeschränkter Schulbetrieb Die Hauptschule Höchst kann in den letzten Jahren einen starken Schülerz uwachs verzeichnen. Die Führung von Integrationsklassen und neue Unterr i c h t s f o rmen haben ihren Teil dazu beigetragen, dass wir ein großes Schulraumproblem bekommen haben. Der Nordtrakt mit der Bücherei ist über 40 Jahre alt und sehr sanierungsbedürftig. Im Zuge des Gesamtkonzeptes „Sanierung der Hauptschule Höchst“ wurden bereits bestehende Pläne neu überarbeitet. Die Einbindung der Lehrer in diesen Prozess war und ist der Gemeinde ein großes Anliegen. Die so entstandene adaptierte Neuversion bietet einen zukunftsorientierten Standard. Gruppenräume und Klassenräume mit zeitgerechter Ausstattung, ein audiovisueller Unterrichtsraum und eine Verg r ö ß e rung des Konferenzzimmers bieten auch für die ganztägige Schülerbetreuung, die an der Hauptschule Höchst seit zwei Jahren angeboten und auch angenommen wird, beste Voraus- setzungen. Die Anbindung des Nordtraktes an den Turm garantiert eine behindertengerechte Ve r s o rgung des neuen Obergeschosses. Der uneingeschränkte Schulbetrieb während der geplanten Bauzeit von einem Schuljahr wird durch das Installieren von Containerklassen gewährleistet. Die Vergrößerung des Konferenzzimmers und die Anbindung des Nordtraktes an den Turm sind Bauabschnitte, die in den Sommerferien abgeschlossen sein müssen, um einen geregelten Unterricht durc h f ü h ren zu können. Die Schulgemeinschaft der Hauptschule Höchst freut sich auf die neuen Räumlichkeiten und die damit verbundenen Verbesserungen für Schulalltag und Unterrichtsarbeit. Ich möchte mich ganz herzlich für die herv o rragende Zusammenarbeit mit dem Architekten DI Markus Thurnher und der Gemeinde Höchst bedanken, vor allem bei Bürg e rmeister We rn e r Schneider, dem Obmann des Bauauschusses Sighart Brunner und beim zuständigen Sachbearbeiter, Baumeister Gerhard Wimmersberger. Gudrun Brunner, Direktorin Das Damenteam der Bücherei/Spielothek Höchst: Ilona Schneider, Sigrid-Maria Blum-Bohner, Heidi Hietz, Brunhilde Dressel, Marika Rusch (von links). Die Bücherei/Spielothek Höchst ist zu folgenden Zeiten geöffnet: Dienstag, Mittwoch, Freitag 16:00 - 18:00 Uhr, Donnerstag 16:00 - 20:00 Uhr; während des Schuljahres 2006/07 auch Mittwochvormittag 10:00 - 11:00 Uhr. Tel. 76898; Mail: buecherei@hshoechst.at 4 Gemeinde Info HÖCHST TS Höchst rüstet zur Gymnaestrada „Come together, be one“ lautet das Motto des weltweit größten Breitensportfestes des Turnsports, der „Gymnaestrada“, die heuer in Vorarlberg stattfindet. Auch Höchst verwandelt sich mit Gaissau und Fußach während der Woche vom 8. bis 14. Juli in ein Zentrum des Turnsports. Ca. 25.000 aktive SportlerInnen aus allen Kontinenten werden in Vora r l b e rg erwartet, dazu kommen Tausende Anhänger, Fans und Familienangehörige aus aller Welt. Die Zuschauer können sich von rund 400 Gruppen mit 1.500(!) Stunden Programm vom Zauber des Turnsports überzeugen lassen. Die TS Höchst in Zusammenarbeit mit der Gemeinde Höchst wird in dieser Woche zum Nationendorf „Finnland“ und rund 1.200 Finnen und Finninnen beherbergen. Das heißt, jeder zehnte Bewohner im Rheindelta wird für die zweite Juliwoche der finnischen Nation zugehörig sein. Eine enorme Herausforderung für die Funktionäre und Mitglieder der TS Höchst. Denn es gilt nicht nur für die entsprechende Unterkunft und Verpflegung zu sorgen, sondern die TS Höchst zeichnet auch für eine von acht Außenbühnen verantwortlich. In der Woche vom 8. bis 14. Juli 2007 verwandelt sich das Zentrum der Gemeinde Höchst in ein „Festdorf“, denn beinahe jeden Tag gibt es beim Kirchplatz eine Veranstaltung. Deshalb sind die Funktionäre der TS Höchst dankbar für die Bereitschaft von Mitgliedern anderer Vereine, uns bei diesem Anlass zu unterstützen. Mehr dazu unter w w w.gymnaestrada.at oder www.ts-hoechst.com. Sprachförderung im Kindergarten Seit November vergangenen Jahres sind zwei Kinderg a rtenpädagoginnen zur Sprachförd e rung für Kinder mit nichtdeutscher Muttersprache in den Höchster Kinderg ä rten tätig. Cornelia Beggel und Silke Rezsnyak förd e rn gemeinsam ca. 55 Kinder. In Kleingruppen mit vier Kindern versuchen sie, die Kinder Gezielte Sprachförderung in unseren Kindergärten. spielerisch an die deutsche Sprache heranzuführen. In den verschie- nisse des jeweiligen Kindes abgestimmt. denen Einheiten werden Themen aus der Mit verschiedenen Materialien, Liedern , Umwelt und dem Alltag besprochen – na- Fingerspielen, Geschichten usw. versutürlich spielerisch und ohne jeglichen chen die beiden Sprachförderinnen, den Leistungsdruck. Das miteinander Reden Kindern die deutsche Sprache schmackund die Freude, sich mitzuteilen sollen im haft zu machen. Mit allen Sinnen sollen die Kinder so die Sprache erfahren. Vordergrund stehen. Kinder, welche im Herbst die Schule besuchen werden, erhalten eine Förderung von 1,5 Stunden wöchentlich, was drei Förderungseinheiten entspricht. Die Kinder, welche das 1. Kindergartenjahr besuchen, erhalten zwei Einheiten pro Woche. Der Programminhalt wird auf die SprachkenntDies alles findet während der Öffnungszeiten der Höchster Kindergärten in enger Zusammenarbeit mit dem Kindergartenpersonal statt. Mit viel Engagement wollen die beiden Kindergärtnerinnen die Kinder durch das Jahr begleiten. Neue Mitarbeiter im Gemeindeamt Anton Mayer Seit 2. Mai 2006 ist Anton Mayer im Gemeindeamt Höchst als Leiter der Finanzabteilung beschäftigt. Neben der Buchhaltung und der Vorschreibung von Steuern und Abgaben fallen auch die Haushaltsüberwachung sowie Darlehens- und Leasingangelegenheiten in seinen Zuständigkeitsbereich. Anton wohnt in Dornbirn, ist verheiratet und Vater von zwei Kindern. Zu seinen Hobbies zählen neben dem Radsport auch das Langlaufen sowie die Garten- und Waldarbeit. Ing. Andrea Bertsch Seit 2. Jänner 2007 ist Andrea Bertsch im Gemeindeamt Höchst beschäftigt und verstärkt nun das Team der Bauverwaltung. Neben den vielen Arbeiten, die im Bauamt anfallen, wird sie auch Bauverfahren leiten und im Kanalbereich die Kostenberechnungen durchführen. Andrea stammt aus Satteins und lebt in Götzis. Sie hat die HTL (Hochbau) in Rankweil absolviert und war einige Jahre im Statikbüro Schatzmann in Feldkirch tätig. Tel. 05578/7907-28 andrea.bertsch@hoechst.at Ich wünsche Andrea und Anton im Namen aller Gemeindebediensteten viel Fre u d e und Erfolg bei ihrer Arbeit! Bgm. Werner Schneider Tel. 05578/7907-22 anton.mayer@hoechst.at Herausgeber und Verleger: Gemeinde Höchst, 6973 Höchst. Für den Inhalt verantwortlich: Bürgermeister Ing. Werner Schneider. Druck: Hechtdruck, Hard Grundsätzliche Ausrichtung: Informationen über das Geschehenn in der Gemeinde Höchst


Höchst Gemeinde Info 2007 10
Mit, 8. Juni 2011 |

Gemeinde Info Amtliche Mitteilung der Gemeinde Höchst – Nr. 5 – Oktober 2007 www.hoechst.at – gemeindeamt@hoechst.at Aus dem Inhalt Neue Räumlichkeiten für die „Schulstube” Der 4. Band unseres Heimatbuches wird am 23.11. vorgestellt Neuregelung Bussystem Vorteile für Höchst und Gaißau 2 3 6 Geschätzte Mitbürgerinnen, geschätzte Mitbürger! Die Gemeinde Höchst möchte den Ansprüchen der Bürgerinnen und Bürger möglichst gerecht werden. Dazu bedarf es laufender Überprüfung und gezielter Optimierung. Für uns ist es wichtig zu erfahren, was unseren Kundinnen und Kunden gefällt und was wir noch verbessern können! Wir haben deshalb einen mit Fachleuten erarbeiteten Fragebogen an alle über 15-jährigen in Höchst versandt. Das überwiegend positive Feedback zeigt, dass die Arbeit unserer Verwaltung bei der Bevölkerung breite Anerkennung findet. Neben verschiedenen Verbesserungsvorschlägen und Kritikpunkten wurden auch zahlreiche Anregungen gemacht, die in erster Linie die Entwicklungsplanung der Gemeinde und die politische Ebene betreffen (ärztliche Versorgung, Senioren- und Kinderbetreuung, Einkaufsmöglichkeiten, Arbeitsplätze, Verkehrssicherheit und anderes). Selbstverständlich werden wir Sie über die Ergebnisse der Befragung genauer informieren, sobald die detaillierte Auswertung vorliegt. Ich bedanke mich bei allen, die sich mit den Fragen zu unserer Heimatgemeinde befasst haben. Falls Sie bisher keine Zeit für den Fragebogen gefunden haben, laden wir Sie herzlich ein, dies in den nächsten Tagen nachzuholen und uns Ihren Fragebogen bald zukommen zu lassen. Dann kann auch Ihre Meinung in die Auswertung einfließen. Ihr Bürgermeister Werner Schneider Höchst startet Solaraktion mit Vorteilen für alle Interessenten Erf reulich großes Interesse gab es für die Auftaktveranstaltung der Höchster Solaraktion, die noch bis 30. April 2008 läuft. Sehr erfreut zeigte sich Bürgermeister We rner Schneider über das große Bürgerinteresse an der Solar-Aktion. Über 100 Bürgerinnen und Bürger informierten sich im Rahmen der Auftaktveranstaltung am 26. September 2007 im Feuerwehrhaus Höchst aus erster Hand und nutzten die Gelegenheit, mit den anwesenden Energieberat e rn, Kollektorherstellern und Partner-Installateuren zu sprechen. Höchst unterstützt den Einbau von Solarkollektoren mit einer Reihe von Angeboten. Spezielles „Solarpaket“ Ziel der Gemeinschafts-Aktion von Gemeinde, Energieinstitut Vo r a r l b e rg und den Höchster Installationsbetrieben ist es, „solar-interessierte“ Bürger bei der Nachrüstung von bestehenden Häusern mit thermischen Solaranlagen optimal zu unterstützen. Um die Nachrüstung einer Solaranlage so einfach wie möglich zu machen, wurde ein attraktives Solarpaket zusammengestellt (siehe Seite 2). Über 150 Sportlerinnen und Sportler aus unserer Gemeinde konnten im Rahmen der 4. Höchster Sportlerehrung ausgezeichnet werden. Dazu gab es ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm. Bericht auf Seite 5 2 Gemeinde Info HÖCHST Gemeinsam wird für die große Solaraktion in Höchst geworben. Rheindelta-Treffen Am 9.10.2007 fand ein Tre ffen aller Gemeinderäte sowie der Bürgermeister und der Gemeindesekretäre der Gemeinden Fußach, Gaißau und Höchst in Gaißau statt. Anlass dieses Treffens war die Besprechung der weiteren Vo rg a n g s w e i s e der Region Rheindelta in Sachen Vision Rheintal. Dieses Treffen ist vor allem ein Zeichen der Bereitschaft der Rheindeltagemeinden zu einer verstärkten interkommunalen Zusammenarbeit. Die Bürgermeister betonten, dass in Zukunft weitere Treffen dieser Art geplant sind. Vorteile durch Solarenergie Die Höchster Solar-Aktion bietet folgende Vorteile: 1. Kostenlose Vor-Ort-Solarberatung durch unabhängige Energieberater 2. Definierte „Solar-Sets“ mit fixen Sonderpreisen und speziellen Qualitätskriterien 3. Erweiterte Serviceleistungen durch die Partnerinstallateure. Chance nutzen! Solaranlagen sind ein aktiver Beitrag zum Klima- und Umweltschutz, eine Investition in unsere Energiezukunft, die sich erfreulicherweise schon nach kurzer Zeit lohnt. Wer Interesse daran hat, die kostenlose Energie der Sonne zu nützen, sollte sich die Gelegenheit der Solaraktion nicht entgehen lassen. Begrenzte Laufzeit bis 30. April 2008, Anmeldung erforderlich! Das Angebot der Solaraktion ist zeitlich begrenzt und endet mit 30. April 2008. Nur innerhalb dieses Zeitraums werden die speziellen Vorteile der Aktion gewährt. Interessierte Bürger können sich innerhalb dieses Zeitraums im Gemeindeamt beim Umweltbeauftragten Armin Schneider (Tel. 05578 / 79 07-39) zur Aktion anmelden. Die Partnerinstallateure der Solar-Aktion ● ● ● ● Bartosek GmbH Forster Wilfried Installationen Fussenegger Heizungsinstallationen Gregotsch Service Neue „Schulstube” Der Verein „Schulstube – Lebendiges L e rnen“ hat ein neues Zuhause. Seit dem laufenden Schuljahr werden die insgesamt 22 Schüler der privaten Schulinitiative „Schulstube – Lebendiges Lernen“ an der Adresse Kirchplatz 7 unt e rrichtet. Das bisherige Gebäude Im Städtle 24 wurde zu klein. Die Gemeinde Höchst hat nun dem Verein auf zwei Jahre das angekaufte Haus am Kirchplatz unentgeltlich zur Verfügung gestellt. Umfassende Informationen zu diesem Angebot gibt es im Rahmen der „Offenen Schulstube“ am Samstag, 19. Jänner 2008. Gemeinde Info HÖCHST 3 Der 4. Band des Heimatbuches wird vorgestellt Der vierte Band unseres Heimatbuches mit den Schwerpunkten Wirtschaft und Soziales wird am Freitag, 23. November 2007, um 19:00 Uhr im Pfarrsaal vorgestellt. Verkehrsort Die verkehrsgeographische Lage unserer Gemeinde an einer bedeutenden NordSüd-Verbindung durch die Alpen und an einem wichtigen Weg Richtung Schweiz bringt heute einige Belastungen für die Anrainer der Hauptstraßen. Dies war in der Vergangenheit nicht so, im Gegenteil: Das Verkehrswesen brachte Arbeit und Verdienst. Die Fährleute am Rhein, die Besitzer zahlreicher Fuhrwerke, die Schmiede, Sattler und Wagner und nicht zuletzt zahlreiche Gastwirte fanden dadurch Arbeit und Verdienst. In großer Zahl befanden sich hier Gaststätten – zum Teil längst vergessen wie die „Blume“, der „Anker“ und der „Sternen“. Die alte Kronenkreuzung, heute Verkehrsknotenpunkt im Zentrum der Gemeinde. Krisenanfälligkeit der Stickerei. In Zeiten der Hochkonjunktur arbeitete die ganze Familie mit, in Zeiten von Absatzkrisen hielt man sich mühselig mit den Ert r ägen des Gartens und der kleinen Landwirtschaft über Wasser. Schulberichte s p rechen von weit verbreiteter Kinderarbeit. werden – zu 95% heißen die Höchster B a rth, Bertsche, Blum, Bohner, Bru n n , Brunner, Fitz, Gasser, Gehre r, Grabher, Helbok, Humpeler, Küng, Nagel, Nägele (Negelin), Schamler, Schneider (auch Sartori), Schobel (Schobloch) und Weiß. Seit 1950 aber ist die Wohnbevölkerung auch durch Zuzug von damals 2.628 auf heute 7.887 Personen angestiegen. Zur Präsentation des Heimatbuches am 23. November referiert kurz DDr. Arno Fitz, Obmann des Ve reins „Vorarlberger Wi rtschaftsgeschichte”, unter Mitwirkung von Lehrlingen und Gewerbetreibenden aus Höchst. Die Frauenbewegung sorgt an dem Abend für das leibliche Wohl, die Höchster Gruppe „Fourmat” für die musikalische Gestaltung des Abends. Nähe zur Schweiz Die Grenznähe hatte bedeutenden Einfluss auf das hiesige Erwerbsleben. Viele Handwerker und Gewerbetreibende waren in den vergangenen Jahrhunderten in der Schweiz tätig oder wurden dort ausgebildet. Die Höchster Bäcker buken, wohl weil die Ortsbewohner danach verlangten, das Brot nach Schweizerart. Soziales So kam es auch, dass in Notzeiten zahlreiche arme Dorfbewohner von der Gemeinde zu unterstützen waren. Nicht wenige Höchster suchten deshalb noch bis in die 30er Jahre des 20. Jahrhunderts ihr Glück in der Ferne und wanderten nach Übersee, insbesondere Amerika, aus. Bis in das beginnende 19. Jahrhundert kann kein nennenswerter Zuzug nach Höchst beobachtet Stickerort? Diese Nähe zur Schweiz und das niedrigere Lohnniveau waren die Ursache für einen enormen Aufschwung der Stickerei im vorletzten Jahrh u n d e rt. In unzähligen Haushalten standen Stickmaschinen, ihre Betreiber litten jedoch unter der bekannten Ein Auswandererbeispiel Heinrich Moser (geb. 1872) wanderte schon kurz nach dem Tod seiner Mutter Katharina erst 17-jährig im Jahre 1890 nach New Jersey (USA) aus. Der gelernte Schreiner konnte in UnionCity einen erfolgreichen Schreinereibetrieb aufbauen. Für die nachfolgend auswandernden Familienmitglieder war Heinrich mit seinem Betrieb die erste Anlaufstation für Arbeit und Unterkunft, bis sie sich mit dem neuen Land vertraut gemacht hatten. 4 Gemeinde Info HÖCHST U nsere Bauhof-Mitarbeiter erbringen das ganze Jahr über eine Vielzahl an Leistungen im Gemeindegebiet. Wesentliche Aufgaben sind die Instandhaltung und Wartung öffentlicher Einrichtungen, insbesondere der Verkehrswege. Dazu kommen Müllbeseitigung und -entsorgung sowie der besonders wichtige Winterdienst. Eine Auflistung der Aufgaben des Bauhofes: ● ● ● ● ● Instandhaltung der Riedgräben (Räumung und Pflege) Reparaturen von Winterschäden Straßenerhaltung (Riedstraßen und Straßen im Ortsgebiet) Schachtdeckel-Sanierung Landschaftspflege (Mäharbeiten Bruggerloch, div. Spielplätze, Feuerwehrhaus, viele kleine Plätze) Die Mitarbeiter des Bauhofes Höchst sind das ganze Jahr über im Gemeindegebiet im Einsatz. Bauhof der Gemeinde Höchst ● ● ● ● Pflege der Sträucher und Bäume am Radweg und an öffentlichen Plätzen Pflege div. Hecken und Rabatten Pflege und Instandhaltung der FC-Plätze, Rheinauhalle und Umgebung Instandhaltung der Spielplätze und öffentlichen Anlagen Leider wird immer mehr Müll unachtsam in unserem Ortsgebiet verstreut, es finden sich zum Beispiel in unseren Wäldern wilde Ablagerungen. Diesen Mist wegzuräumen erfordert viel Arbeitszeit, wodurch leider anderes zu kurz kommt. Wir bitten die Bevölkerung, bei den Containerstationen die E i n w u rfzeiten zu beachten, damit sich die Anrainer nicht gestört fühlen. Wenn die Container voll sind, bitten wir euch, die Sachen wieder mitzunehmen und sie zu einem anderen Zeitpunkt zu entsorgen. Es sollte auch nichts neben die Container gestellt werden. Solchen Abfall nehmen die Entsorgungsfirmen nicht mit, das muss ebenfalls der Bauhof räumen. Jeder kann dazu beitragen, unsere Gemeinde sauber zu halten. Bauhofleiter: Alfred Barth Mitarbeiter: Helmut Blum, Helmut Boss (Abfall-Inkasso), Walter Bru n n e r, Marc Schneider, Wilfried Sinz, Erich Vetter und Sandro Vietri Der Bauhof im Kreuzacker ist unter der Telefonnummer 072566 erreichbar. Instandhaltung ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● Hundestationen Geräte, Maschinen und Fahrzeuge Brunnen Verkehrszeichen und Straßenschilder Regen- und Schmutzwasserkanäle Absperrung und Vorbereitung verschiedener Veranstaltungen Straßenbeleuchtung Kehren (Radweg, öffentliche Plätze, Straßen) Laubbeseitigung Müllbeseitigung im gesamten Gemeindegebiet Annahme von Sonder- und Sperrmüll Sondereinsätze: Sturm, Regen, Vogelgrippe, . . . Tasta la Vista Freitag, 16.11.2007, 20:00 Uhr, Pfarrzentrum Höchst: Kabarett „Tasta la Vista“ mit Markus Linder Der Vo r a r l b e rger Kabarettist und Piano-Man Markus Linder begibt sich in seinem neuen und fünften Programm „Tasta la Vista“ auf die Suche nach den schwarzen und weißen Tasten, die für ihn die Welt bedeuten. Nie werden Sie sich je wieder so schuldig fühlen und dabei so viel lachen. Genießen Sie einen Abend mit viel Musik, Kabarett, Tanz und vor allem guter Unterhaltung. Eintritt: Vorverkauf ? 8,- Gemeindeamt, Zi. 12 (regina.lucic@hoechst.at, Telefon 7907-23) oder online auf www.hoechst.at – Abendkasse ? 10,- Winterdienst Von November bis März besteht ein lückenloser Weck- bzw. Winterdienstplan, der einen rechtzeitigen Einsatz gewährleistet. Somit werden unsere Straßen wie gewohnt frei von Eis und Schnee gehalten. Wir sind bemüht, bis zum Beginn des Frühverkehrs die Straßen geräumt zu haben. Das gelingt uns meistens, außer, es beginnt gegen Morgen zu schneien. Wir hoffen, dass wir auch in Zukunft mit wenigen „Ausrutschern“ durch den Winter kommen. Müll Ein großes Aufgabengebiet ist die Müllbeseitigung und die Entsorgung. Was im Bauhof abgeliefert wird, sortiert geschultes Personal fachgerecht für die Entsorgung. Dieser Bereich wird immer sensibler und wichtiger, damit unsere Nachkommen noch eine halbwegs intakte Umwelt haben. Eine große Zahl erfolgreicher Sportlerinnen und Sportler aus Höchst konnte ausgezeichnet werden. Sportlerehrung 2007 Zur 4. Sportlerehrung am Freitag, den 5. Oktober, war das Pfarrzentrum Höchst bis auf den letzten Platz gefüllt. Die Ehrung findet im Abstand von zwei Jahren statt. Über 150 Sportlerinnen und Sportler in den verschiedensteten Sportarten und Kategorien wurden nach folgenden Kriterien geehrt: ● ● ● ● ● ● 1. Platz bei Landesmeisterschaften, 1. bis 3. Platz bei Staatsmeisterschaften, Teilnahme an EM-, WM- und Olympiade Sportler müssen in Höchst wohnhaft sein Auch auswärtige Sportler werden geehrt, sofern sie für einen Höchster Verein starten Höchster Bürger der in einer Sportart startet, die in Höchst leider nicht ausgeübt wird, muss aber für Höchst starten Die Ehrung erfolgt ab der höchsten Schülerklasse (ab 12 Jahren) Jedem Verein wird außerdem freigestellt, eine Person zu nennen, die eine besondere Leistung in ihrer Sportart erbracht hat, ohne aber Österreichischer Meister zu sein, oder sonstige große Erfolge erreicht zu haben. Nach der Begrüßung durch den Bürgermeister führten Reinhard Brunner und Markus Steurer durch das sehr anspruchsvolle Programm mit vielen Auftritten ortsansässiger Sport g ruppen zwischen den Ehrungen. Unter anderem traten die Rhythmische Gymnastik, sowie Kunst- und Einradfahrer auf. Präsentation und Musik Der Yachtclub Orakel stellte sich mittels einer Power-Point-Präsentation vor. Musikalisch wurde das Programm von der Gruppe „Fourmat“ begleitet. Bevor das Buffet eröffnet wurde, dankte Sportreferent Wilfried Meier den Sportlern und Trainern für die tollen Leistungen, die sie in den letzten zwei Jahren erbracht haben. In folgenden Sportarten wurden die Ehrungen vorgenommen: Hundesport, Karate, Turnen, Leichtathletik, Schach, Tennis, Minigolf, Fußball, Volleyball, Radball, Kunstrad- und Einrad fahren, Schützen, Wasserski und Wakeboard. Seniorenrat der Gemeinde Höchst Seit Juli 2006 besteht in Höchst ein Seniorenbeirat. Vorangegangen war im Mai des Vorjahres ein einstimmiger Beschluss der Gemeindevertretung zur Einrichtung dieses Gremiums. Neben Seniorenbund und Pensionistenverband sind fast alle sozialen Einrichtungen der Gemeinde Höchst vertreten, Obmann ist Edi Ortner vom Seniorenbund. Aufgaben: - Vertretung der Interessen der Senioren, auch durch Fachleute - Beratung der örtlichen Organe und Dienststellen in allen Fragen, die Senioren betreffen. - Ansprechpartner für Senioren und Bindeglied zwischen Senioren und Gemeinde. Anträge, Wünsche, Probleme und Anre- gungen können jederzeit an den Seniorenrat gestellt werden, Ansprechperson ist Gerhard Böhler vom Gemeindeamt, Tel. 7907-26. Jährlich sind zwei Veranstaltungen und zwei Sitzungen geplant, die ganz besonders die Senioren betreffen. In dringenden Fällen tritt der Seniorenrat auch kurzfristig zusammen, behandelt notwendige Themen und trifft Entscheidungen. Die Sicherheit unserer Senioren zu Hause ist uns ein Anliegen. Deshalb wurde am 6. März 2007 eine Informationsveranstaltung zum Thema „Sicherheit für Senioren“ in der Alten Schule angeboten, die bei den Besuchern sehr gut ankam. Es wurde die Rufhilfe durch das Rote Kreuz präsentiert, Herbert Humpeler vom Beratungsdienst der Kriminalpolizei informierte über Personen- und Eigentumsschutz. Am F reitag, 16. November, um 19:00 Uhr steht in der Alten Schule das Thema „ P atientenverfügung“ auf dem Programm. Zudem gibt es im Oktober und November das Angebot zum Seniorentanz in der Alten Schule. Die Mitglieder des Höchster Seniorenbeirates. 6 Gemeinde Info HÖCHST Neues Bussystem für Höchst und Gaißau Pünktlich zur Fahrplanumstellung am 10. Dezember 2007 wird für die Rheindeltagemeinden Höchst und Gaißau eine Umstellung des Bussystems vorgenommen, die für beide Gemeinden eine Verbesserung im öffentlichen Personennahverkehr bringen wird. In Höchst wird im Bereich der sogenannten „Birkele-Kurve“ eine völlig neue und moderne Wende-, Halte- und Umsteigestelle für den Busverkehr errichtet. Die bisherige Wende- und Umsteigestelle beim Gasthaus Hecht wird damit aus dem Dorf hinaus an die Peripherie verlegt. Künftig fahren die „Standardlinien“ – außer zu den Schüler-Spitzenzeiten am frühen Vormittag – nicht mehr von und bis Gaißau, sondern nur noch bis zu der neuen Halte- und Umsteigestelle in der „Birkelekurve“, wo die Busse auch wenden. Für Höchst ergibt sich durch den Umstand, dass die Busse nicht mehr bis Gaißau fahren müssen, ein Zeitgewinn („Zeitpuffer“), der zu einer Verbesserung der Pünktlichkeit beitragen wird. An der neuen Haltestelle in der „Birkelekurve“ werden auf die Fahrgäste nach Gaißau künftig Kleinbusse warten, die in Gaißau dann auf zwei Linien weitaus mehr An der „Birkelekurve” vor der Tennishalle entsteht der neue Umkehrplatz für die Linienbusse des Landbussystems. Haltestellen anfahren werden als bisher. So werden dort künftig Ortsteile vom öffentlichen Nahverkehr erschlossen, die mit großen Bussen nicht erreichbar gewesen wären. Von Gaißau zur Umsteigestelle in der Höchster Birkelekurve werden ab dem Fahrplanwechsel dann alle 15 Minuten Busse fahren. Die Bürgermeister der Gemeinden Höchst und Gaißau, Werner Schneider und Reinhold Eberle, freuen sich, dass mit der gemeinsamen Erarbeitung und Umsetzung dieses neuen Buskonzeptes, das auch umfangreiche Bauarbeiten in der „Birkelekurve“ mit sich bringt, das Angebot des öffentlichen Nahverkehrs erheblich verbessert wird. Das neue Konzept und die neue Bushaltestelle seien, so die Gemeindeoberhäupter, außerdem ein Beleg für die sehr gute interkommunale Zusammenarbeit im Rheindelta. Bürgerfonds – rasche Hilfe in Notfällen Zu seinem 20-jährigen Dienstjubiläum hat Bürgermeister Werner Schneider einen Bürgerfonds installiert. Im Rahmen einer Feier zum Dienstjubiläum am 29.9.2007 in der Rheinauhalle wurde der Bürgerfonds erstmals vorgestellt, der Reinerlös dieser Veranstaltung ist in den Fonds geflossen. Ziel dieses Fonds mit dem Motto „HöchsterInnen für HöchsterInnen“ ist es, Höchsterinnen und Höchstern bei existentieller Gefährdung durch unvorhersehbare Ereignisse, seien dies Brand- oder Hochwasserschäden oder schwere Unfälle, rasch und unbürokratisch zu helfen. Gratulanten mit Bürg e rmeister We rner Schneider: Landeshauptmann Dr. Herb e rt Sausgruber und die zwei Amtskollegen aus Gaißau und Fußach, Reinhold Eberle und Ernst Blum. Im Rahmen des Bürgermeister-Jubiläums übergaben die Frauenbewegung und die ÖVP Höchst eine großzügige Spende. In den Bürgerfonds sind inzwischen auch m e h re re Firmenspenden geflossen. So leistete die Dornbirner Sparkasse, Filiale Höchst, einen Beitrag zum Bürgerfonds. Bei der Kontoeröffnung hat die Raiffeisenbank am Bodensee ebenfalls einen Betrag gespendet. Gerne werden auch Spenden von der Bevölkerung angenommen. Spendenkonto eingerichtet Bei der Raiffeisenbank am Bodensee, BLZ 37431, ist ein Spendenkonto eingerichtet, Kontonummer 3856200. Bürgermeister Werner Schneider mit Raimar Grabherr und Mag. Christoph Greussing, Dornbirner Sparkasse. Herausgeber und Verleger: Gemeinde Höchst, 6973 Höchst. Für den Inhalt verantwortlich: Bürgermeister Ing. Werner Schneider. Druck: Hechtdruck, Hard Grundsätzliche Ausrichtung: Informationen über das Geschehen in der Gemeinde Höchst


Höchst Gemeinde Info 2010 04
Mit, 8. Juni 2011 |

Gemeinde Info HÖCHST Gemeinde Info .. www.hoechst.at – gemeindeamt@hoechst.at Aus dem Inhalt Konstituierende Sitzung Rheindelta saniert 100 Jahre Pfarrkirche Wettbewerb Fahr Rad Heimatbuch vorgestellt Hochwasserschutz am Rhein 1 2 3 5 7 9 13 HOCHST Amtliche Mitteilung der Gemeinde Höchst – Nr. 21 – April 2010 Frühling in Höchst. Immer wieder gibt es viel Lob für die attraktive Gestaltung des „schönsten Kreisverkehrs in Vorarlberg“ bei unserer Ortseinfahrt, wo die L 202 und die L 40 aufeinandertreffen. Liebe Höchsterinnen und Höchster! Die Wahlen für das Amt des Bürgermeisters und in die Gemeindevertretung sind geschlagen, die Ergebnisse liegen vor. In der Zwischenzeit hat die Gemeindevertretung die konstituierende Sitzung abgehalten und der Bürgermeister und die Vizebürgermeisterin wurden bei der Bezirkshauptmannschaft Bregenz angelobt. Ich möchte mich im Namen aller Mandatarinnen und Mandatare bei Ihnen recht herzlich für das Vertrauen, das sie den einzelnen Parteien und Gruppierungen geschenkt haben, bedanken. Ich werde, als direkt von Ihnen gewählter Bürgermeister, mich auch in Zukunft bemühen, über alle Parteigrenzen hinweg für unsere Heimatgemeinde gute Arbeit zu leisten. Es stehen große Aufgaben vor uns und nur gemeinsam werden wir diese lösen können. Ich fordere daher alle Fraktionen und die gewählten Mandatare zur Zusammenarbeit auf. Gemeinsam sind wir stark – gemeinsam werden wir die besten Lösungen für Höchst erarbeiten. Ich freue mich auch in meiner 6. Amtsperiode auf die Aufgaben, auf die Arbeit mit den politischen Gremien und ganz besonders auf die Zusammenarbeit mit allen Höchsterinnen und Höchstern. Ihr Bürgermeister Werner Schneider 2 Gemeinde Info HÖCHST Bürgermeister und Gemeindevertretung gewählt Die neue Gemeindevertretung hat sich am 8. April konstituiert. Auf der Tagesordnung stand neben der Angelobung der neu gewählten Gemeindevertreter auch die Wahl des Gemeindevorstandes und des Vizebürgermeisters. Bei den Gemeindewahlen am 14. März wurde Bürgermeister Werner Schneider mit 54,35 % der Stimmen in seinem Amt bestätigt. Die ÖVP erreichte bei der Wahl zur Gemeindevertretung 48,70 % der Stimmen, die Liste Höchste Zeit 23,02 %, die FPÖ 21,72 %, die SPÖ 4,33 %, die Liste Engin Sahin 2,24 %. Demnach erhält die ÖVP 14 der insgesamt 27 Mandate, auf Höchste Zeit und FPÖ entfallen je 6 Mandate, die SPÖ hat 1 Mandat. Die konstituierende Sitzung wurde von Bürgermeister Werner Schneider geleitet, Karin Rezniczek wurde dabei erneut mehrheitlich zur Vizebürgermeisterin gewählt. Die Höchster Gemeinderäte Folgende Mitglieder der Gemeinevertretung wurden jeweils mehrheitlich als Gemeinderäte gewählt: Herbert Sparr, Karin Rezniczek, Mag. Ferdinand Lerbscher, Werner Blum, Wilfried Meier und Sighart Brunner. Bild oben die Angelobung der Bürgermeister des Bezirkes Bregenz durch Bezirkshauptmann Dr. Elmar Zech. Bild links der neue Gemeindevorstand von Höchst: 1. Reihe Bürgermeister Werner Schneider (ÖVP), Vizebürgermeisterin Karin Rezniczek (ÖVP) und Sighart Brunner (ÖVP); 2. Reihe Werner Blum (FPÖ), Herbert Sparr (ÖVP), Ferdinand Lerbscher (Höchste Zeit), Wilfried Meier (ÖVP) (jeweils von links) Zahlreiche Besucherinnen und Besucher bei der konstituierenden Sitzung der neuen Gemeindevertretung. Gemeinde Info HÖCHST 3 Z ahlreich strömten die Besucher zum ersten Tag der offenen Handwerkertür im Rheindelta, an dem am 17. April 30 Betriebe aus Höchst, Fußach und Gaißau ihre Kompetenz in Sachen Sanierung zeigten. Im Ausstellungszentrum bei Längle & Hagspiel sowie in fünf Betrieben wurde über 300 Interessierten klar, dass so gut wie alle für eine Gebäudesanierung benötigten Berater, Planer, Baubegleiter und Handwerksbetriebe im Rheindelta vorhanden sind. Davon überzeugten sich auch die Bürgermeister Werner Schneider, Ernst Blum und Reinhold Eberle, die gefolgt von Gemeindevertretern gemeinsam mit Projektleiter Ferdinand Lerbscher und Projektkoordinator Wolfgang Seidel (Energieinstitut Vorarlberg) alle Aussteller vor Ort besuchten. Einzig der kostenlose Shuttlebus wartete vergeblich auf großen Andrang, waren die meisten Besucher doch angesichts des schönen Wetters mit dem Fahrrad unterwegs. Am 8. Mai werden beim Höchster Abendmarkt die Preise zum „rheindeltaSANIERT“-Gewinnspiel übergeben. Unter den Teilnehmern vom Tag der offenen Handwerkertür werden Handwerkergutscheine im Gesamtwert von € 1.000,- verlost. Über 300 Interessierte informierten sich am Tag der offenen Handwerkertür über die sinnvolle Haussanierung. „rheindeltaSANIERT“: Erfolgreicher Tag der offenen Handwerkertür Umfassende Informationen und Vorführungen in der Tischlerwerkstatt. Die Arbeitsgruppe „rheindeltaSANIERT“ mit Ausstellungschef Reinhard Gasser (werbe&FORM) bedankt sich bei allen engagierten Ausstellern und Helfern herzlich! Weitere Informationen und Hinweise auf zukünftige Veranstaltungen im Rahmen von „rheindeltaSANIERT“ finden Sie im Internet (www.rheindeltasaniert.info) und im Gemeindeblatt. „rheindeltaSANIERT“ ist eine Aktion der Gemeinden Höchst, Fußach und Gaißau, unterstützt vom Energieinstitut Vorarlberg. Links zwei zünftige Zimmerleute, rechts erhalten Gemeindepolitiker aus den Rheindeltagemeinden Informationen über energiesparende Elektrogeräte. 4 Gemeinde Info HÖCHST Die Tierausstellung auf Luisls Farm ist immer wieder ein Erlebnis für alle Besucherinnen und Besucher. Luisls Farm: Tierausstellung am Samstag, 15. Mai In gewohnt gemütlicher Atmosphäre auf Luisls Farm direkt am Alten Rhein findet auch heuer wieder die Tierausstellung der Freizeittierhalter statt. Am Samstag, 15. Mai, öffnet ab 10 Uhr ein Streichelparadies für Kinder und Erwachsene. Hier können Bauernhoftiere hautnah erlebt werden, von Hasen und Meerschweinchen über Geflügel bis hin zu Pferden und Rindern ist fast alles vertreten. Die Vereinsmitglieder bauen liebevoll Gehege auf und errichten Teiche, um der Bevölkerung eine sehenswerte und unvergessliche Ausstellung zeigen zu können. Der Biergarten lädt ein zu Speis & Trank und vor dem Kaffeehaus können selbstgemachte Kuchen genossen werden. Für die kleinen Besucher bietet der Verein Ponyreiten, Kinderschminken und Filzen an. Beim Dämmerschoppen ab ca. 16:00 Uhr sorgen „Die Rheintaler“ für Live-Musik und Unterhaltung. Dazu sind alle herzlich eingeladen! Die Tierausstellung findet bei jeder Witterung statt. Eintritt: freiwillige Spenden Die Freizeittierhalter freuen sich auf zahlreiche Besucher! Mailadresse: freizeittierhalter@vol.at Deutschkurs erfolgreich absolviert Von Oktober 2009 bis Februar 2010 haben sieben Frauen den Deutschkurs absolviert, der in Höchst angeboten wurde. Mit Kursleiterin Birgit Köhlmeier wurden Grundkenntnisse der deutschen Sprache erlernt. Jetzt erhielten die erfolgreichen Teilnehmerinnen ihr Zertifikat. Im Bild einige Kursteilnehmerinnen mit Vizebürgermeisterin Karin Rezniczek, Kursleiterin Birgit Köhlmeier und Helmut Sparr vom Gemeindeamt. Gemeinde Info HÖCHST 5 100 Jahre Pfarrkirche Mit der Kirche durchs Dorf Die Feierlichkeiten zum hundertjährigen Geburtstagsjubiläum unserer Pfarrkirche sind voll im Gange und streben von einem Höhepunkt zum nächsten. Die 2D-Kirche (zweidimensionale Kirche) wird uns bis zum Ende beim großen Finale, dem Jubiläumsfest am 20. Juni, begleiten. Diese Darstellung unserer Pfarrkirche fährt nicht ums Dorf, sondern durchs Dorf, „kommt“ zu dir, zu Ihnen, zu uns und in unsere Lebensräume. An acht Orten in Höchst macht sie jeweils zwei Wochen Halt und wird durch Gesichter und Meinungen von Menschen zum Thema „Kirche, Glauben“ dort zur lebendigen Kirche. Diese Aktion „Mit der Kirche durchs Dorf“ will die ureigenste Aufgabe der Kirche verdeutlichen. Bei den letzten Zwischenstationen der 2D-Kirche waren Nachbarn und Interessierte, Jung und Alt eingeladen, mit Pfarrer Willi Schwärzler eine kurze Segensandacht zu feiern. Gerne wurde dieses Angebot von vielen Höchsterinnen und Höchstern angenommen. Erinnerungen an die Ministrantenzeit in Höchst Treffen der ehemaligen Ministranten Am Samstag, 10. April, waren zum Vorabendgottesdienst besonders die ehemaligen Ministranten der Pfarre St. Johann eingeladen. Den feierlichen Gottesdienst, den Dekan Hubert Lenz, auch ein ehemaliger Höchster Ministrant, feierte und die eindrucksvolle Predigt hielt, begleiteten ehemalige Ministranten mit Leuchtern und viel Weihrauch. Sie waren mit Freude richtig in ihrem Element, wie vor vielen Jahren als aktive Messdiener. Der Festgottesdienst wurde von unserem Organisten Prof. Dr. Bruno Oberhammer und dem Männergesangverein feierlich gestaltet. Die ehemaligen Ministranten, jetzt gestandene Männer, trafen sich anschließend im Pfarrzentrum zu einem geselligen Beisammensein. Viele haben einander längere Zeit nicht mehr gesehen und daher gab es allerlei Episoden aus ihrer Ministrantenzeit und ihrem Lebensweg zu erzählen. Jedenfalls wurde der Wunsch laut, spätestens in zehn Jahren wiederum ein solches Treffen zu organisieren. Besonderer Dank gilt Alois Humpeler mit seinem Team, der dieses „Mini“-Treffen inklusive hervorragendem Essen, Kuchenbuffet und gepflegten Getränken mit größter Präzision organisierte. Vorgesehene Aufstellungsorte: Mai Seestr./Lettenstr. Bauhof/Brunner Verputz Längle&Hagspiel Kirchplatz Juni Weiteres Programm: 02. Mai: Predigtreihe mit Generalvikar Dr. Benno Elbs 23. Mai: Pfingsten, ein bewegtes Fest – 10:15 Festgottesdienst 11:00 Jazzbrunch vor der Kirche, MS Lustenau 11:30, 13:00, 14:30 Kirche & mehr: „Spaziergang durch 100 Jahre“ mit Kirchenführungen 20:00 Jazzkonzert mit Peter Madson & friends Kurze Segensandacht bei der „2D-Kirche“ 28. Mai: 18:00 – 24:00 „Lange Nacht der Kirche“ 6 Gemeinde Info HÖCHST Jana Hagspiel als Enkeltochter Regisseur Bruno Felix mit Annika Ertl, Reini Kraus, Arthur Blum und Roland Witsch von „höchst grenzenlos“ Theater „’s Geald lit uf’r Bank“ war ein großer Erfolg Für ihr erstes Theaterstück in Mundart „’s Geald lit uf’r Bank“ erntete die Theatergruppe „höchst grenzenlos“ besonders viel Lob. Wenn sich ein ehemaliger Panzerknacker zum 80. Geburtstag „eine hübsche kleine Bank“ wünscht, kann das zu Komplikationen führen. Diese wurden von der Theatergruppe auf besonders humorvolle Art dargeboten. Es hat sich bewährt, dass von der Komödie „Das Geld liegt auf der Bank“ von Curth Flatow eine Mundartfassung geschaffen wurde. Unter der Regie von Kurt Felix ging es um ein turbulentes Familienleben, um Liebe, Verbrechen und Ehrlichkeit, um mehr oder weniger richtige Ideale und um Erziehungsmethoden. Theaterobmann Arthur Blum als aktiver und leider pensionierter Panzerknacker Gustav Kühne, Annika Ertl in der Doppelrolle als zuerst Frau, dann Tochter, Maximi- „Panzerknacker“ Arthur Blum mit seinem Söhnen Martin lian Witsch und Fink und Maximilian Witsch Martin Fink als Söhne und Lehrbuben des Panzerknackers, Roland leicht unübliche Familie. Reini Kraus Witsch und Klaus Mohr als erwach- gab den Kommissar und – 40 Jahre sene Söhne sowie Enkeltochter Cor- später – dessen in Kühnes Tochter nelia, Jana Hagspiel, bildeten eine verliebten Sohn, Conradin Blum wirkte als Vertreter für Alarmanlagen mit, Markus Müller als Bankdirektor und Alexander Witsch als Polizist. Das Publikum zeigte sich von den Aufführungen begeistert. Natürlich stand eine starke Truppe hinter der Bühne parat, für Kulisse, Maske, Kostüme, Licht- und Tontechnik usw. Nach der Premiere am 13. März im Pfarrzentrum Höchst waren die Gäste wie gewohnt zum Buffet geladen, ausgerichtet von der Metzgerei Blum. Inzwischen sind die Theaterspieler schon wieder intensiv auf der Suche nach dem neuen Stück, das im März 2011 Premiere haben soll. Anstoßen auf den 80. Geburtstag des ergrauten Panzerknackers: Arthur Blum, Klaus Mohr, Annika Ertl und Roland Witsch Gemeinde Info HÖCHST tart in die Fahrradsaison 2010! Natürlich gibt es auch heuer wieder den beliebten FAHR RAD Wettbewerb. Wer im Alltag in die Pedale tritt, kommt besser an. Auf dem Weg zur Arbeit, beim Einkaufen, am Spielplatz. Rad fahren bringt gute Laune, hält jung und macht fit. Höchsterinnen und Höchster, die bereits im letzten Jahr bei FAHR RAD mitgemacht haben, können unter ihrem persönlichen Zugangslink nach wie vor ihre Kilometer erfassen und erhalten via E-Mail die Möglichkeit zur Anmeldung für den Wettbewerb. 7 S Höchst lädt auch heuer wieder ein zum FAHR RAD Wettbewerb zum 12. September 2010 mehr als 100 km geradelt sind, nehmen an der Verlosung von attraktiven Preisen teil. Teilnehmen ist ganz einfach: 1. Anmelden k im Internet: www.fahrradwettbewerb.at k mit dem Folder k oder direkt bei Armin Schneider, Tel. 7907-39, E-mail: armin.schneider@hoechst.at 2. Kilometerstand erfassen k über Internet, Fahrtenbuch oder Kilometerzähler k je nach Lust und Laune: täglich, wöchentlich oder auch nur am Stichtag Jede(r) kann gewinnen Im Zentrum des Wettbewerbes steht nicht die sportliche Höchstleistung, sondern eine möglichst breite Beteiligung. Alle Teilnehmer, die bis 3. Schlussstand bekanntgeben k Stichtag ist der 12 . September k im Internet, telefonisch oder per Mail Maiausfahrt am 2. Mai Der Radfahrclub Höchst lädt die Bevölkerung der Rheindeltagemeinden zur traditionellen Ausfahrt ins Rheinholz am Sonntag, den 2. Mai, mit Abfahrt am Kirchplatz um 6:00 Uhr morgens. Nach der Rückkehr gemeinsames Frühstück in der Rheinauhalle Höchst ab 8:00 Uhr. Bei Schlechtwetter nur Frühstück! Unkostenbeitrag: Erwachsene € 5,-, Kinder bis 14 Jahre € 3,50 Anmeldung: Bitte bis spätestens 30. April 2010 bei Christoph Grabher-Meyer, Tel. 05578 73950, E-Mail: einrad.hoechst@inode.at Maimarkt im Zeichen von FAHR RAD Großer Abendmarkt am Samstag, 8. Mai 2010, von 16:00 bis 22:00 Uhr auf dem Kirchplatz Höchst l Spiele für Jung und Alt im Foyer des Pfarrzentrums mit der Spielothek von 17 bis 20 Uhr Anmeldung zum Fahrradwettbewerb FAHR RAD Fahrradcodierung durch die Polizei Preisverteilung saniert“ „Rheindelta Fahrradbasar Beim 2. Fahrradbasar überstieg heuer die Zahl der Verkäufer die Zahl der Käufer, deshalb wechselten nicht so viele Fahrräder den Besitzer und der große Erfolg vom Vorjahr wurde nicht erreicht. Es konnten aber wieder einige Personen zur Teilnahme am Fahrradwettbewerb gewonnen werden. l l l l Fahrräder, KIKI und Zubehör – Beratung und Verkauf durch CIC Radsport Für das leibliche Wohl ist bestens gesorgt Nächste Markttermine: 3. Juli, 2. Oktober und 27. November l l 8 Gemeinde Info HÖCHST Die Kindergärtler mit selbst gebasteltem Schuhwerk, rechts die „Spinnennetze“ im Turnsaal Motopädagogik in den Höchster Kindergärten Die Höchster Kindergärten setzen vermehrt das Konzept der Motopädagogik um. Dabei werden mit den Kindern bewegte und kreative Nachmittage im Kindergarten oder in der Volkschulturnhalle Kirchdorf gestaltet. Motopädagogik versucht, durch Bewegung die ganze Entwicklung des Kindes zu fördern. Das heißt: Es geht nicht darum, dass das Kind geschickt, stark oder schnell ist, sondern es geht darum, wie es sich dabei fühlt. Über Bewegung kommt es mit anderen in Kontakt, durch Bewegung lernt es sich selbst und die Welt kennen. Durch ein spezielles Raum-, Zeit-, Beziehungs- und Materialangebot sollen die Kinder die Möglichkeit vielfältiger Körper-, Material-, und Sozialerfahrung bekommen, welche ihnen eine gewisse Handlungskompetenz eröffnet. So haben die Kinder miteinander Spinnennetze im Turnsaal gebaut und sich darin bewegt, sie haben einen Rollbrettführerschein stolz gemeistert oder mit der Mama bzw. dem Papa an einem Nachmittag verschiedene Schuhmodelle kreiert und diese in einem Bewegungsparcours erprobt. Lernen durch erleben! Unsere Kinder sind schon vor dem Schuleintritt sehr mobil. In der ersten Klasse Volksschule lernen sie das richtige Verhalten auf den Gehsteigen und Kreuzungen und das sichere Überqueren von Fahrbahnen. In dieser Aktion „Blick und Klick“ lernen die Schülerinnen und Schüler spielerisch, wie die Querung der Fahrbahn auf einem Zebra- streifen gemacht wird und worauf sie besonders achten müssen. Sie erkennen, dass parkende Autos eine Sichtbehinderung darstellen. Wie oft laufen Kinder zwischen zwei parkenden Autos über die Fahrbahn. Mit „Blick“ lernen sie den Begriff Sichtlinie zu verstehen – stehenbleiben und links und rechts und links schauen und erst zu queren, wenn die Fahrbahn frei ist. „Klick“ – im Kindersitz richtig angegurtet zu sein. Dies wird mit einem Elektroauto und einer Puppe, die nicht angegurtet neben der Lenkerin sitzt, demonstriert! Ganz wichtig für Autofahrer: Es ist ein Vormerkdelikt, wenn die Kinder im Auto nicht angegurtet sind!!! Die Volksschüler konnten mit ungefährlichen Autos üben, wie man sich auf der Straße richtig verhält. Gemeinde Info HÖCHST 9 Dorffest bei der Buchvorstellung Zahlreiche interessierte Höchsterinnen und Höchster ließen sich die Präsentation von Band 5 des Höchster Heimatbuches nicht entgehen. In der Rheinauhalle wurde zusätzlich zur Buchpräsentation ein richtiges Dorffest mit abwechslungsreichem Programm geboten, bei dem viele Vereine ihr Können bewiesen. Band 5 des Heimatbuches behandelt die Themen „Höchst - Krieg und Frieden - Alltag und Fest“. Dr. Gerda Leipold-Schneider, Autorin unserer Heimatbücher, bot einen Einblick in das Werk, in dem besonders den Höchster Vereinen viel Platz gewidmet ist. Vizebürgermeisterin Karin Rezniczek, Landtagspräsidentin Dr. Bernadette Mennel und Bürgermeister Werner Schneider würdigten das Werk und Bürgermusik und Männergesangverein sorgten für den musikalischen Rahmen. Um das leibliche Wohl kümmerte sich die Fasnatzunft, zahlreiche Vereine präsentierten sich in der Halle. Am Nachmittag überzeugten die Teeny- und Kindergarde und die Der Band 5 unseres Heimatbuches ist ebenso wie die anderen vier Bände um € 20,im Gemeindeamt erhältlich. Kunstradfahrer mit ihren Auftritten ebenso wie die Präsentationen von Team-Turnern, Karateclub oder rhythmischer Gymnastik. Viele der Besucher nutzten die Möglichkeit, ein Heimatbuch zu erwerben. Gardenachwuchs, Kunstradfahrerinnen, Bürgermusik und Männergesangverein sowie weitere Gruppen gestalteten ein buntes Programm. Vizebürgermeisterin Karin Rezniczek, Autorin Dr. Gerda Leipold-Schneider, Bürgermeister Werner Schneider und Landtagspräsidentin Dr. Bernadette Mennel 10 Gemeinde Info HÖCHST 20 Jahre Maibaumfest Samstag, 1. Mai 2010, ab 10 Uhr, im Ortszentrum Konzert „Martin O. – der Stimmentänzer“ Samstag, 15. Mai 2010, 20 Uhr, Pfarrzentrum Höchst Seit 20 Jahren laden die Höchster Maibäumler Jahr für Jahr zum Maibaumfest. Das beginnt auch heuer am 1. Mai um 10 Uhr mit dem Frühschoppen auf dem Kirchplatz, es spielen die „Muntermacher“ und „Robert & Robert“. Es gibt Kinderklettern am Maibaum und den Maibaumwettkampf mit Klettern und Sägen. Gefeiert wird bis 18 Uhr. Ab 20 Uhr spielen die „Draufgänger“ im Festzelt auf. Tagsüber Eintritt frei, abends Eintritt € 7,-- Martin O. ist der Stimmentänzer. Er singt, klingt, schimmert und lacht so wie kein anderer. Seine Beats reißen mit, die feinen Klänge lassen Wolken tanzen. Und dank Loops steht plötzlich ein großer Chor auf der Bühne, Rhythmen machen sich selbständig und Harmonien entwickeln sich unerwartet. Solo, raffiniert, verspielt, frech, umwerfend . . . www.martin-o.ch Eintritt: € 10,-- Vorverkauf, € 12,-- Abendkasse Theater MOTIF „Flucht ist (k)ein Verbrechen“ Samstag, 5. Juni 2010, 20 Uhr, Pfarrzentrum Höchst Akkordeonorchesterkonzert Mittwoch, 2. Juni 2010, 20 Uhr, Pfarrzentrum Höchst Angesichts wachsender Ausländerfeindlichkeit, schärferer Asylgesetze und immer aggressiverer politischer Rhetorik beschäftigen sich 14 Jugendliche des interkulturellen Vereins MOTIF in theatralischer Form mit dem Thema Asyl. 14 SchauspielerInnen, 6 AutorInnen und 1 Regisseur bringen in insgesamt 12 Szenen ihre Sicht der Dinge zum Ausdruck. Dabei kommen unterschiedliche Blickwinkel zum Vorschein. Eintritt: € 10,-- Vorverkauf, € 12,-- Abendkasse Vorverkaufsstelle für die Veranstaltungen des Kulturreferates: Pop-Hits, Swing, Filmmusik, Klassik . . . Für jeden etwas, lassen Sie sich überraschen! Wir freuen uns auf Ihren Besuch! Ihr Akkordeonorchester Höchst Eintritt: € 10,-- Abendkasse – kein Vorverkauf Gemeindeamt Höchst, Zi. 12 (Frau Adenberger und Frau Brunner, Tel. 7907-25 bzw. 7907-23) E-Mail: kultur@hoechst.at, online: www.hoechst.at und bei allen Raiffeisenbanken Gemeinde Info HÖCHST 11 Mittelschulprojekt: Sagen und Märchen Vom 17. bis 21. Mai wird das gemeinsame Projekt der Mittelschule Höchst mit der Partnerschule BG Lustenau vorgestellt. In vielen Arbeitsstunden arbeiteten Schüler und Lehrer fächerübergreifend zu den Themen Sagen und Märchen. Die Ergebnisse können in der Ausstellung bewundert werden, Schülerinnen und Schüler übernehmen die Führung. Dabei wird eine Märchenreise durch verschiedene Märchenwelten die Besucher verzaubern. Unsere Theatergruppe „Höchst kreaktiv“ lädt zu den Aufführungen am Donnerstag, 20. 5., und Freitag, Sagen und Märchen standen im Mittelpunkt des Projektes. 21. 5., jeweils um 18:00 Uhr, in der Aula der Mittelschule herzlich ein und freut sich auf zahlreiche Gäste. 21. Mai – Tag der offenen Tür Alle Höchsterinnen und Höchster sind ganz herzlich zum Tag der offenen Tür am Freitag, 21. Mai, von 14:00 Uhr bis 17:30 Uhr, eingeladen. Die Schülerinnen und Schüler waren mit viel Eifer dabei. Unsere zweiten Klassen sorgen für die Bewirtung. Comeniusprojekt zum Thema „Begabungen erkennen und fördern“ Gleichzeitig zu unserem Mittelschulprojekt findet das Comeniusprojekt zum Thema „Begabungen erkennen und fördern“ seinen Höhepunkt. DirektorInnen und Lehrpersonen unserer Partnerschulen aus Hittisau, aus Deutschnofen (Südtirol) und Günzburg (Deutschland) werden anreisen und gemeinsam mit uns den Sagenweg eröffnen. Die Sagensäulen mit dem eigens gestalteten Umfeld finden vorläufig beim Biotop der Mittelschule ihren Platz, bis sie an ihren eigentlichen Standort beim Naturpfad am Altenrhein übergeben werden, wo derzeit noch die Umbauarbeiten im Gange sind. Sagenhaftes an unserer Mittelschule Comenius-Schulpartnerschaften Unterrichtsbesuche und Arbeit an länderübergreifenden Unterrichtskonzepten werden zwei Tage im Vordergrund unserer gemeinsamen Arbeit stehen. Im Rahmen der Comenius-Programme werden Schulpartnerschaften, Projekte für die Aus- und Weiterbildung von Lehrkräften sowie Schulbildungsnetze unterstützt. Wir freuen uns, dass auch unsere Comeniuspartner am Tag der offenen Tür und bei der Theateraufführung dabei sein werden. 12 Gemeinde Info HÖCHST ERSTE HILFE TIPP: Die starke Blutung Was können Sie bei einer stark blutenden Wunde tun? Blutstillung: l Fingerdruck: Legen Sie den Verwundeten auf den Boden und halten wenn möglich den verletzten Körperteil hoch. Drücken Sie nun mit keimfreien Wundauflagen fest auf die Wunde, bis die Blutung aufhört bzw. bis das Rote Kreuz eintrifft. Druckverband: Verletzten auf den Boden legen. Keimfreie Wundauflage und einen Druckkörper auf die Wunde legen. Dann legen Sie eine Dreiecktuchkrawatte (mind. 6 cm breit) quer über den Druckkörper. Schlagen Sie nun die Enden der Dreiecktuchkrawatte um die Enden des Druckkörpers! Ver- Was wissen Sie noch über Erste Hilfe? Wir helfen Ihnen gerne bei der Auffrischung Ihres Wissens! Auch Sie können erlernen, wie man Menschen in Notsituationen helfen kann! l band so fest ziehen, dass sich die Form des Druckkörpers durch die Krawatte abzeichnet. Verknoten Sie die Enden über dem Druckkörper. Dringt das Blut durch, einen zweiten anlegen! Verletzten Körperteil hochhalten und Wirksamkeit überprüfen! Es darf NICHT durchbluten, die Finger oder Zehen dürfen sich NICHT verfärben, es darf auch KEINE Gefühllosigkeit oder Kribbeln auftreten. Infos zum Kursangebot: Österr. Roten Kreuz Landesverband Vorarlberg Beim Gräble 10 6800 Feldkirch Telefon 05522 / 77000 www.v.roteskreuz.at office@v.roteskreuz.at Notruf: 144 Wir gratulieren unseren Jubilaren Blutspendeaktionen in Höchst Am Dienstag, den 11. Mai 2010, und am Mittwoch, den 19. Mai 2010, finden jeweils von 17:30 Uhr bis 21:00 Uhr Blutspendeaktionen im Feuerwehrhaus Höchst statt. Eine Anmeldung zur Teilnahme an der Blutspendeaktion ist nicht notwendig. Zwei 90-jährigen Höchsterinnen konnte Bürgermeister Werner Schneider im Frühjahr zum Geburtstag gratulieren. Am 27. Februar feierte Mathilde Blum, (Bild links) Brugger Straße 8, diesen runden Geburtstag, am 15. Als Dankeschön erhalten Sie ein Paar Wienerle sowie ein Getränk. Die Bewirtung erfolgt wie immer durch die Ortsfeuerwehr Höchst. Falls Sie schon einen Blutspendeausweis besitzen, bringen Sie diesen bitte zur Blutspende mit! März beging Anna Schobel (Bild rechts), Bonigstraße 17, das runde Wiegenfest. Wir wünschen beiden Jubilarinnen noch viele möglichst gesunde Jahre! Gemeinde Info HÖCHST 13 Hochwasserschutz am Neuen Rhein Die Verbesserung der Hochwassersicherheit der Rheindämme wird fortgesetzt. Derzeit geht es besonders um die Innenseite der Dämme. Der Boden wird mittels Rüttelstopfdichtung verbessert. Bei dieser Methode verdrängt ein Rüttelgerät das Erdreich auf rund 3,5 m bzw. 2,0 m Tiefe. Der so entstandene Hohlraum wird beim Herausziehen mit Kies oder Schotter bzw. Beton aufgefüllt. Das soll dazu beitragen, den bordvollen Abfluss bei extremem Hochwasser (rund 4.300 m³/s) zu gewährleisten. Diese Vorgangsweise wurde durch ein geotechnisches Gutachten empfohlen. Schutz für das Wasserwerk Die Sanierungsmaßnahmen befinden sich auch im Wasserschutz- und Schongebiet der Gemeinde Höchst. Mittels Spezialgerät wird senkrecht bis auf eine Tiefe von 3,5 m das Erdreich verdrängt und beim Herausziehen mit Schotter bzw. Beton aufgefüllt. Es war uns ein dringendes Anliegen, dass unser Trinkwasser bei dieser Baumaßnahme zum Hochwasserschutz in keiner Weise beeinträchtigt wird. Während der Erstellung der Stopfsäulen wurde das Wasserwerk deshalb kurzfristig außer Betrieb gesetzt. In dieser Zeit wurden wir von den Nachbargemeinden mit Trinkwasser versorgt. seres Trinkwassers und die Versorgungssicherheit zu beeinträchtigen. Die Spezialmaschine der Firma Keller Grundbau sollte bis Mitte Mai 2010 die Rheinmündung erreicht haben und damit sind die Arbeiten über die gesamte Länge abgeschlossen. Wege sind passierbar Der Rad- und Wanderweg von der Dammgasse zur Rheinbrücke Höchst „Brugg“ und nach St. Margrethen über die „grüne Grenze“ ist rechtzeitig zum Beginn der neuen Fahrradsaison wieder ungehindert passierbar. Bis Mitte Mai an der Mündung Durch diese Baumaßnahme konnte der Hochwasserschutz für das Rheindelta wesentlich erhöht werden, ohne die hohe Qualität un- Reaktion auf das Hochwasser von 1987 Von der Internationalen Rheinregulierung (IRR) wurden ab Beginn der 1990er Jahren Untersuchungen und Projekte zur Verbesserung der Standsicherheit der Hochwasserdämme in Auftrag gegeben. Das war eine Folge des Hochwassers von 1987. Die Maßnahmen wurden auf der IRR-Strecke zwischen Bodensee und Illmündung in den letzten Jahren im Wesentlichen mittels Schmaldichtwandverfahren umgesetzt. Jetzt werden weitere Maßnahmen zur Verbesserung der Hochwassersicherheit gesetzt. 14 Gemeinde Info HÖCHST Frauenbewegung Höchst: In 30 Jahren viel bewegt Beim 30-Jahr-Jubiläum der Frauenbewegung Höchst konnten die Teilnehmerinnen im Pfarrzentrum auf drei Jahrzehnte soziales Engagement zurückblicken. Allein in den letzten fünf Jahren wurden rund 100.000 Euro für wohltätige Zwecke gespendet, insgesamt beträgt das Spendenaufkommen bereits rund 0,5 Mio. Euro. Im Rahmen der Feierlichkeiten präsentierte Obfrau Herlinde Moosmann zwei weitere Spendenschecks. 3.000 Euro gingen an Hilfsaktionen für die Erdbebenopfer in Haiti, 1.500 Euro kommen über „Ma hilft“ Hilfebedürftigen in Vorarlberg zugute. Landtagspräsidentin Bernadette Mennel bedankte sich in ihrer Festrede für das Engagement der Höchster Frauen. Allein die elf Basare der Frauenbewegung ergaben über 200.000 Euro an Erlösen. Darüber hinaus werden auch Flohmärkte, Koch- oder Sprachkurse, Tanzveranstaltungen oder Suppentage sowie Literatur- Zwei weitere Spendenschecks der Frauenbewegung Höchst: Bürgermeister Werner Schneider, Landtagspräsidentin Dr. Bernadette Mennel, NR Anna Franz, Obfrau Herlinde Moosmann und Moderator Bernhard Schertler frühstücke oder Filmvorführungen organisiert. Unter den Ehrengästen zur Jubiläumsfeier befanden sich Ilga Sausgruber als verdientes Mitglied der Frauengruppe und Landesrätin Greti Schmid. Bürgermeister Werner Schneider sowie die ÖVP-Gemeinderäte bedankten sich herzlich für das aktive und höchst erfolgreiche Engagement der Frauenbewegung Höchst. Sie schlüpften für diesen Abend in die Kellnergarderobe und kümmerten sich um das leibliche Wohl der Festgäste. Nordic Walking in Höchst – Freude am Gehen Im Rahmen des Vorsorge- und Vitaltrainings der Gemeinde Höchst werden wieder vier Einheiten Nordic Walking angeboten. Kursleiter ist der ausgebildete Instruktor, Rückenschullehrer und Heilmasseur Josef Vonbrül. Internet: www.bodymotivation.at Start ist am Mittwoch, 12. Mai, um 9:40 Uhr bei der Volksschule Kirchdorf, weitere Termine (jeweils 90 Minuten) sind am 19. und 26. Mai sowie am 2. Juni. Kosten: 40 Euro, Bezahlung bei der Anmeldung oder bei der ersten Kursstunde Anmeldung und Anfragen: Gerhard Böhler, Sozialreferat der Gemeinde Höchst, Tel.: 05578/79 07-26 Anmeldeschluss: Dienstag, 5. Mai 2010 Mindestteilnehmerzahl: 12 Personen / bei Nichtzustandekommen des Kurses werden Sie benachrichtigt. Ausrüstung: Laufschuhe und angenehme Kleidung Nordic Walking ist – richtig ausgeführt – ein wertvoller Beitrag zur Förderung der eigenen Vitalität. Gemeinde Info HÖCHST 15 Chorkonzert Begeistert aufgenommen wurde das Konzert des Männergesangvereins Höchst 1864 im ausverkauften Pfarrzentrum. Wesentlich zum Gelingen des Konzertes haben das Höchster Chörle „Voices“ und das Doppelquartett z’Acht unter der Leitung von Helgar Brunner mit Karlheinz Blum am Klavier und Gabriel Meckler am Schlagzeug beigetragen. Durch das Programm führte gekonnt Andreas Hämmerle. Die Leitung des Männerchores hatte diesmal VizeChorleiter Helgar Brunner inne, der die karenzierte Chorleiterin Maria Sturm würdig vertrat. Maria Sturm ließ sich dieses Ereignis trotzdem nicht entgehen und kam mit ihrem Baby zum Konzert. Nach dem Konzert verwöhnten Das Konzert des Männergesangvereins Höchst wurde zu einem großen Erfolg. Sängerfrauen und Sänger die Besucher mit Sängerspezialitäten, Kuchen und Kaffee und warteten zu späterer Stunde noch mit einem Ständchen auf. Sie bedankten sich bei Chorleiterin Maria Sturm und Vize-Chorleiter Helgar Brunner für die unermüdliche Probenarbeit sowie bei der Gemeinde Höchst, den Sponsoren, allen Sängerfrauen und Helfern für deren Unterstützung. Wer sich berufen fühlt und gerne unter Freunden singt, ist herzlich eingeladen, beim Männerchor mitzuwirken. Geprobt wird jeden Montag von 20:00 – 22:00 Uhr im Probenlokal im 1. Stock der „Alten Schule“. Frühjahrs- und Festkonzert der Bürgermusik Höchst Das Frühjahrskonzert der Bürgermusik Höchst am 8. April war der musikalische Höhepunkt im Vereinsjahr. Heuer wurde im Rahmen der Festivitäten „100 Jahre Kirche Höchst“ ein Festkonzert in der Pfarrkirche gespielt. Unter der Leitung von Kapellmeister Robert Vonach wurde den zahlreichen Besucherinnen und Besuchern ein abwechslungsreiches und zugleich gehobenes Musikprogramm präsentiert. Die „Königsintrade Nr. 1“, „Theme from Schindler´s List“ oder „Largo“ aus Anton Dvorák´s Symphonie aus der Neuen Welt sind nur ein kleiner Auszug aus dem musikalischen Angebot des Abends. Durch das Programm führte Michael Jagg. Die Gäste waren von dem festlichen Rahmen und der musikalischen Leistung der Höchster Bürgermusik begeistert! Gerade das Zusammenspiel von Blasmusik mit Instrumenten wie Harfe oder Geige machten diesen Anlass zu einem besonderen Hörgenuss. Festliches „Geburtstagsständchen“ Seit Gründung der Bürgermusik Höchst im Jahre 1824 wurden zahlreiche kirchliche Anlässe musikalisch umrahmt und somit begleitet. Diesmal nutzten die Musikantinnen und Musikanten den würdigen Rahmen der Höchster Kirche, um ihr Musikprogramm zu präsentieren. Gleichzeitig war es auch ein „Geburtstagsständchen“ zum 100-JahrJubiläum des Gotteshauses. Die stimmungsvoll beleuchtete Pfarrkirche bot einen besonderen Rahmen für das Frühjahrs- und Festkonzert der Bürgermusik Höchst. 16 Gemeinde Info HÖCHST Musikschule: Tag der offenen Tür Die Rheintalische Musikschule Lustenau – Expositur Höchst, lädt alle zum Tag der offenen Tür am Samstag, 8. Mai 2010, von 14:00 bis 16:00 Uhr in der Alten Schule und im Pfarrzentrum ein. Alle, die sich für Instrumentalund Gesangsunterricht interessieren, haben die Möglichkeit, sich über unser Lehrangebot und unsere Unterrichtsmethoden zu informieren. In der Alten Schule, Zimmer 10, finden von 14:00 - 15:00 Uhr Vorträge aller Instrumentalklassen statt. Im Anschluss findet in den Unterrichtsräumen der Alten Schule die persönliche Beratung durch die Lehrkräfte statt. Alle Instrumente können angeschaut und ausprobiert werden. Für Erfrischung zwischendurch wird im Musik-Cafe, Zimmer 8, gesorgt. Wir freuen uns auf Ihren Besuch! Gelbe und schwarze Müllsäcke werden nur alle zwei Wochen abgeholt. Dennoch stellen manche Bewohner ihren Müll auch in geraden Wochen an die Straße, wenn nur Biomüll abgeholt wird. Müllabfuhr von Restmüll und Gelbem Sack jede zweite Woche Bekanntlich wird in Höchst bereits seit Anfang 2009 lediglich der Biomüll in jeder Woche abgeholt, der Gelbe Sack sowie die Restmüllsäcke hingegen nur in den ungeraden Wochen, also alle 14 Tage. Diese Regelung hat sich bestens bewährt, die Müllabfuhr alle zwei Wochen reicht aus. Allerdings beachten manche Leute dennoch die Abfuhrtermine nicht und stellen ihren Müll auch in geraden Wochen an den Straßenrand. Der bleibt dann eine ganze Woche lang dort stehen. Das ist nicht erlaubt und stört das Ortsbild. Abgesehen davon können Müllsäcke aufplatzen, wenn sie tagelang am Straßenrand stehen, Tiere helfen hier auf der Suche nach Futter oft mit. Müllsäcke dürfen deshalb erst am Vorabend der Müllabfuhr bereitgestellt werden. Der aktuelle Müllabfuhrkalender lässt sich von der Homepage der Gemeinde www.hoechst.at herunterladen, ebenso liegen Exemplare im Gemeindeamt auf. Sack und den Restmüllsack im Mai und im Juni: Woche 19, Dienstag, 11. Mai, und Woche 21, Mittwoch, 26. Mai (wegen des Feiertages am Pfingstmontag), Woche 23, Dienstag, 8. Juni, und Woche 25, Dienstag, 22. Juni. Biomüll wird jede Woche abgeholt. Wir ersuchen darum, diese Termine im Interesse von Hygiene und Ortsbild zu beachten! Elternsprechtag Die Hauptschule/Mittelschule Höchst lädt alle Eltern zum zweiten Elternsprechtag im laufenden Schuljahr am Mittwoch, den 5. Mai, von 16:00 bis 19:00 Uhr recht herzlich ein. Für Bewirtung wird wie jedes Jahr gesorgt. Die Direktorin und das Lehrerteam Müllabfuhr im Mai und im Juni Die Abfuhrtermine für den Gelben Alle Mitbürger werden dringend gebeten, die Abfuhrtermine zu beachten. Herausgeber und Verleger: Gemeinde Höchst, 6973 Höchst. Für den Inhalt verantwortlich: Bürgermeister Ing. Werner Schneider. Druck: netprint, Götzis Grundsätzliche Ausrichtung: Informationen über das Geschehen in der Gemeinde Höchst


Höchst Gemeinde Info 2008 12
Mit, 8. Juni 2011 |

Gemeinde Info Amtliche Mitteilung der Gemeinde Höchst – Nr. 13 – Dezember 2008 www.hoechst.at – gemeindeamt@hoechst.at Aus dem Inhalt Hochwasserschutz verbessert Hauptschule eröffnet Rheinauhalle eröffnet Familienpass neu Ortsbus Höchst gratis testen 2 4 5 6 8 Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Gemeinde Höchst und die Redaktion der „Gemeinde Info” wünschen allen Höchsterinnen und Höchstern f rohe Feiertage und ein glückliches Jahr 2009. 2 Gemeinde Info HÖCHST Hochwasserschutz im Bereich Brugg verbessert Seit dem Dammbruch 1987 in Hard hat die Internationale Rheinregulierung (IRR) die Dammstabilität im Bereich der internationalen Strecke von km 65.00 (Illmündung) bis zum Bodensee verbessert. Mittlerweile haben sich die Sicherheitsstandards erhöht. Es wurden daher sämtliche Dammabschnitte nochmals hinsichtlich der neuen Standards überprüft. Dabei wurde ein bordvoller Abfluss für die bodenmechanischen Berechnungen zugrunde gelegt. Die Ergebnisse zeigten, dass einzelne Abschnitte, insbesondere früher sanierte Abschnitte, angepasst werden müssen. Es handelt sich hier vor allem um Dammabschnitte im Bereich Diepoldsau und Höchst bis Fußach. Durch den Einbau einer Dichtwand soll die Durchsickerung des Wassers verhindert werden. wand sollen einschließlich der Restarbeiten bis Mai 2009 fertiggestellt sein. Die Sanierung mittels Stopfverdichtung soll dann schließlich im Baujahr 2009/2010 durchgeführt werden. Die Baukosten für die Erstellung der Schmaldichtwand betragen ca. 1,6 Millionen Ä und die Kosten für die Rüttelstopfverdichtung ca. 1,0 Million Ä . Die Kosten trägt zu 100 % die IRR, wobei 50 % die Schweiz und 50 % Österreich zu bezahlen haben. Den österreichischen Anteil übernimmt der Bund zu 100 %. Trinkwasserschutz Die Sanierungsmaßnahmen befinden sich auch im Wasserschutz- und Schongebiet der Gemeinde Höchst. Mit dem Betreiber, der Behörde, den Sachverständigen, Experten und Fachleuten konnten optimale Voraussetzungen geschaffen werden, dass unser Trinkwasser bei dieser Baumaßnahme nicht beeinträchtigt wird, bzw. dass der Hochwasserdamm bei einem „Bordvoll“ seine Stabilität beibehält. Während der Einbringung der Dichtwände wird das Wasserwerk außer Betrieb gesetzt. In dieser Zeit werden wir von den Nachbargemeinden mit Wasser versorgt. Dies hat keinerlei qualitative bzw. quantitative Beeinträchtigung auf das Termine: täglich ab 25.12.08 bis 06.01.09 (außer 01.01.09) Samstag & Sonntag: 10.+11.01.09, 17.+18.01.09, 24.+25.01.09, 31.01.+ 01.02.09, 21.+22.02.09, 28.02.+ 01.03.09, 07.+08.03.09 Semesterferien: täglich von Samstag, 07. bis Sonntag 15. Februar 2009 Erwachsene und Kinder ab 6 J.: 5,50 Ä, hin und retour Sanierung mittels Rüttelstopfverdichtung Mit der Rüttelstopfverdichtung soll eine Beschädigung der Böschung an der Wasserseite des HochwasserDammes verhindert werden. Dieser Sanieru n g s b e d a rf ergibt sich am linken HW-Damm von km 84.40 (Höhe ÖBB-Brücke) bis km 90.00 (FKK-Gelände Hard/Fußach). Die Sanierungsarbeiten mit Dicht- Mittels Dichtwand wird erreicht, dass auch dann kein Wasser mehr durch den Hochwasserdamm im Bereich Brugg sickern kann, wenn das Vorland randvoll ist. Trinkwasser im Versorgungsgebiet von Höchst. Durch diese Baumaßnahme wird der Hochwasserschutz für das Rheindelta wesentlich erhöht, ohne die hohe Trinkwasserqualität zu beeinträchtigen. Schiblitz Der Schiblitz wird auch diese Wintersaison von der Gemeinde Höchst unterstützt. Ab dem 25. Dezember 2008 sind verschiedene Schigebiete im Bregenzerwald an den im Fahrplan angegebenen Tagen für alle auch ohne eigenes Fahrzeug erreichbar. 3,00 Ä werden beim Kauf einer Tageskarte durch die jeweilige Liftgesellschaft rückerstattet. Effektiver Fahrpreis: 2,50 Ä Saisonkarte – Bus 23,00 Ä Achtung: Keine Gratisfahrt im Schiblitz mit der 3-Täler-Saisonkarte! Der Schiblitz-Fahrplan ist auf der Homepage www.hoechst.at abrufbar. Gemeinde Info HÖCHST 3 Primiz in Höchst Am 16. November hatte der Höchster Pio Reinprecht (Bild) in Götzis die Priesterweihe empfangen. Seinen ersten Gottesdienst, die Primiz, feierte er am Montag, den 8. Dezember, in der Pfarrkirche Höchst. Nach einer Ti s c h l e r l e h re samt Meisterprüfung entschied sich der Höchster für den Priesterberu f . Der heute 36jährige studierte nach entsprechender Vorbereitung in Innsbruck und Heiligenkreuz Theologie. Die Bürgermusik und Fahnenabordnungen Höchster Vereine ge- leiteten den Neupriester an Mariä Empfängnis zur Kirche. Dort feierte er mit der Familie, vielen F reunden und der Gemeinde seine erste hl. Messe. Krippenausstellung Der Krippenbauverein Höchst lädt von Freitag, 12. Dezember, bis Sonntag, 14. Dezember, zur Krippenausstellung ins Pfarrzentrum. bundene weitere Verwertung des bestehenden Gebäudes werden betrieben. Wir wollen eine lebenswerte Gemeinde sein: ● Eine Ganztageskindergartengruppe wurde eingerichtet. ● Die Öffnungszeiten der Kindergärten werden an den Bedürfnissen der Eltern ausgerichtet. ● Die Schulwege sollen noch sicherer gemacht werden. ● Die Gestaltung des Naturparks am Alten Rhein wird mit dem Projekt Renaturierung der Internationalen Rheinregulierung koordiniert. Dies sind nur einige wenige Beispiele aus dem vielfältigen Geschehen im ablaufenden Jahr. Ich wünsche allen Höchsterinnen und Höchstern gesegnete und frohe W i h n a c h t s f e i e rtage und e viel Erfolg und Gesundheit im Neuen Jahr. Ihr Werner Schneider Bürgermeister Liebe Höchsterinnen und Höchster! Das bevorstehende Weihnachtsfest und der Jahreswechsel geben mir Gelegenheit, mich bei Ihnen recht herzlich zu bedanken. Bedanken für das Vertrauen, welches Sie mir entgegenbringen, bedanken aber auch bei all jenen, die in den verschiedensten A r b e i t s g ru ppen mitarbeiten und damit helfen, unsere Heimatgemeinde zu gestalten. Ein Dank gilt allen Vereine und Institutionen für ihre hervorragende Arbeit, wobei ich besonders stolz bin auf die ausgezeichnete Jugendarbeit. Bedanken möchte ich mich auch bei allen politischen Mandataren für eine größtenteils harmonische und zukunftsorientierte Arbeit in den politischen Gremien. Auch bei allen Gemeindebediensteten in allen Dienststellen möchte ich mich sehr herzlich bedanken. Es wird wirklich gute Arbeit verrichtet mit viel Engagement und Kompetenz. Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, es liegt ein sehr erfolgreiches Jahr hinter uns. Große Bauvorhaben konnten abgeschlossen werden: ● Neugestaltung der Hauptschule und Bücherei ● Neugestaltung der Rheinauhalle Große Planungsprozesse wurden begonnen: ● Z e n t rumsplanung vom Schwanen bis zum Zollamt und bis zur Alten Schule ● Die Mobilität in Höchst wird in verschiedenen Arbeitsgruppen untersucht, um zukunftsfähige Lösungen zu finden. ● Die Planung für die Neugestaltung der Volksschule Unterdorf wird in Angriff genommen. ● Die Planung des neuen Altenwohnheimes und die damit ver- 4 Gemeinde Info HÖCHST Eröffnung der sanierten Hauptschule Die umfassend sanierte Hauptschule und die neue Bücherei Spielothek Höchst stießen bei der Eröffnung ebenso auf Interesse wie die Präsentationen von Schülerinnen und Schülern und die Beiträge der Lehrerinnen und Lehrer. Rheinauhalle festlich eröffnet 6 Gemeinde Info HÖCHST Familienpass neu Seit Ende November gibt es den neuen Vorarlberger Familienpass kostenlos im Gemeindeamt Höchst. Der Familienpass 2009 bringt jetzt noch mehr Vorteile für Familien. Mit diesem Pass haben Familien Zugang zu sämtlichen Familientarifen in Freizeit-, Sport- und Kultureinrichtungen in Vorarlberg. Auch bei der Benützung öff e n t l i c h e r Verkehrsmittel und Seilbahnen gibt es erhebliche Ermäßigungen. Der Pass ist jetzt auch für Kleinfamilien und Alleinerziehende attraktiver und wird Ihnen ohne viel Aufwand im Gemeindeamt ausgestellt. Großeltern können unter Umständen im Familienpass eingetragen werden und eine zweite Karte erhalten, sodass gemeinsame Unternehmungen einfacher werden. Familienausflüge mit Bus und Bahn in Vorarlberg sind dank Familienpass besonders günstig. Nur ein Erwachsener zahlt den vollen Preis, der zweite Erwachsene und alle Kinder fahren gratis. Holen Sie sich den Familienpass 2009 im Gemeindeamt ab. Ihre Ansprechpartnerin: Reingard Adenberger, Zimmer 13 (Erdgeschoß), Telefon 7907-25 Es lohnt sich, diesen Pass immer dabeizuhaben. Weitere wertvolle Tipps und Infos finden Sie im neuen Vorarlberger Familienkalender, den Sie gemeinsam mit Ihrem Familienpass 2009 erhalten. Informationen im Internet: www. v o r a r l b e rg . a t / f a m ilie Spende für das Ortshilfswerk Bei der Eröffnung der Hauptschule Höchst wurde auch an benachteiligte Mitmenschen gedacht. Direktorin Gudrun Brunner und Lehrerin Manuela Sparr konnten Bürg e rmeister Werner Schneider 1.400,-- Ä für das Ortshilfswerk übergeben. Das Geld wurde am Tag der offenen Türe der Hauptschule von Schülerinnen und Schülern sowie den Lehrpersonen der Hauptschule bei der Bewirtung eingenommen. Verlängerung automatisch Der Familienpass wird automatisch verlängert und Ihnen jedes Jahr per Post zugeschickt, bis Ihr Anspruch endet. Auch (Ehe)Partner, Besuchseltern und sogar Neue Mitarbeiterin Seit Mitte November 2008 ist Ruth Spagolla im Kind e rg a rten Unterdorf, im Ganztageskinderg a rten sowie in der Spielgruppe Höchst für die Sprachförderung für Kinder nichtdeutscher Muttersprache zuständig. Ruth Spagolla ist ausgebildete Kindergartenpädagogin und Lehrerin für elementare Musik- und Bewegungserziehung. Ruth Spagolla bei ihrer Arbeit mit den Kindern. Gemeinde Info HÖCHST 7 Adventkonzert in der Pfarrkirche Wir laden zum 13. Adventkonzert in der Pfarrkirche Höchst am Sonntag, 14. Dezember 2008, um 18:00 Uhr herzlich ein. ● ● ● Es wirken mit: ● ● ● ● ● ● Bürgermusik Höchst Kirchenchor St. Johann Höchst Männergesangverein 1864 Höchst Höchster Kinderchor Voices - Höchster Chörle Doppelquartett „Z‘Acht“ führt ● ● Rotes Kreuz – First Response (Frauenbewegung) Unterstützung von notleidenden Menschen in Höchst (Pfarrcaritas) Projekt „Indigenas“ von Maria Meusburger in Ecuador (Gebetskreis) Projekt Indiovölker am Amazonas (Aktionsgruppe Amazonas Indianer) Projekt „Comissiao Pastoral da Terra“ von Thomas Bauer in Brasilien (Weltladen) Durch das Programm Augustin Jagg. Folgende soziale Projekte werden durch Ihre freiwilligen Spenden unterstützt: Nach dem Konzert bewirten die Projektinitiatoren die Konzertbesucher auf dem Kirchplatz mit Glühmost, Glühwein, Tee, Kaffee, Kinderpunsch und einem kleinen Imbiss. Advent im Ried Am Sonntag, den 21. Dezember, um 17 Uhr lädt die Gemeinde im Christbaumwald von Rudl Vollmar zum Advent im Ried. Bei Kerzenschein, weihnachtlichen Liedern und Geschichten w e rden unsere Kleinsten auf Weihnachten eingestimmt. Am Lagerfeuer mitten im weihnachtlich beleuchteten Christbaumwald können sich die Kinder mit Kinderpunsch und heißen Würstchen aufwärmen. Die Mitglieder von „Voices Höchster Chörle” singen für uns und die Jungmusik der Bürg e rmusik Höchst spielt bekannte Weihnachtslieder zum Mitsingen. Tre ffpunkt ist um 16:45 Uhr beim Parkplatz an der Riedstraße zur gemeinsamen Laternenw a n d e rung Richtung Christbaumwald. Dazu bitte, wenn möglich, eigene Laternen mitbringen! Bei Regenwetter muss die Veranstaltung entfallen. Neues vom Kulturreferat Neue Eintrittspreise für Veranstaltungen des Kulturreferats ab 2009 Seit der Eröffnung des Pfarrzentrums im Jahre 2000 sind die Eintrittspreise für Veranstaltungen des Kulturreferats unverändert geblieben. Über 16.000 Besucher haben die über 100 Veranstaltungen im Pfarrzentrum seit der Eröffnung besucht! Ab 2009 gelten folgendene Eintrittspreise: Vorverkauf 10,-- Ä, Abendkasse 12,-- Ä. Karten sind ab 2009 im Gemeindeamt, Zimmer 12, bei allen Raiffeisenbanken und bei den Sparkassen erhältlich. Karten können auch über die Homepage der Gemeinde www.hoechst.at reserviert werden. Der Kulturgutschein kostet ab 2009 36,-- Ä und gilt wie bisher für vier Eintritte zu Veranstaltungen des Kulturreferats. Das Kulturreferat ist weiterhin bemüht, ein abwechslungsreiches Kulturprogramm zu gestalten. 8 Gemeinde Info HÖCHST Ab Montag fährt der Höchster Ortsbus Ab Montag, 15. Dezember 2008, fährt der neue Ortsbus Höchst von Montag bis Freitag zwischen den Haltestellen Birkele und dem Bahnhof Lustenau. Mit den Gutscheinen, die jeder Haushalt bekommt, kann der Ortsbus bis zum Jahresende gratis getestet werden. Unser Ortsbus, die neue Linie 52a, fährt von Montag bis Freitag täglich zwischen 6:13 und 19:13 Uhr im Halbstundentakt auf der Stre c k e Birkele – Bahnhof Lustenau. In Lustenau fährt der erste Bus jeweils um 5:57 Uhr ab. Mit der neuen Busverbindung wird ab dem Winterfahrplan das Siedlungsgebiet von Höchst deutlich besser erschlossen: Beinahe jedes Haus befindet sich im Umkreis von 300 m von einer Haltestelle. Die staugeplagte Hauptstraße wird umfahren, der kleine Bus mit Platz für 28 Personen ist also pünktlich. Richtung Bregenz Selbstverständlich bietet der Ort s b u s direkte Anschlüsse Richtung Bregenz. Wer in den Bus nach B regenz umsteigen will, kann das an der Haltestelle Bonigstraße (Linie 14) oder beim Bahnhof Lustenau (ÖBB). Richtung Dornbirn Anschluss Richtung Dornbirn gibt es am Der neue Ortsbus Höchst lädt bis zum 31. Dezember Bahnhof Lustenau, 2008 zu Gratisfahrten ein. Den Fahrplan entnehmen Sie wo die Linie 52 nach bitte der Beilage in der Gemeinde-Info. Dornbirn fährt. Kostenlose Probefahrten Gemeinsam mit dem Landbus Unterland lädt die Gemeinde Höchst alle Interessierten ein, den Ortsbus im Monat Dezember ausgiebig zu testen. Gutscheine finden sich auf dem praktischen Fahrplan, den jeder Haushalt zugestellt erhält. Die Gutscheine gelten für Fahrten im gesamten Rheindelta und selbstverständlich bis zur Haltestelle Lustenau Bahnhof. Zusätzliche Fre i f a h rt-Kupons sind im Gemeindeamt erhältlich. Bus und Bahn für nur 1,-- Ä pro Tag VORARLBERG So wird der Ausflug zum preiswerten Vergnügen: Die Gemeinde Höchst stellt ihren Bürgerinnen und Bürgern ein MAXIMO-Ticket für die freie Benutzung sämtlicher Bus- und Bahnstrecken in Vorarlberg zur Verfügung – für gerade einmal 1,-- Ä pro Tag! Es stehen zwei solcher Karten zur Ve rfügung, die für einen, zwei oder maximal drei Tage hintereinander ausgeliehen werden können. Pro Tag kostet die Karten nur 1,-- Ä. ren. Dabei bitte unbedingt Name, Telefonnummer und Wohnadresse angeben. Bei der Abholung wird die Übernahme der Karte durch Unterschrift bestätigt. ANDERS UNTERWEGS M O B I L Auch an Wochenenden Selbstverständlich kann die Karte auch am Wochenende genutzt werden. Dann muss sie bis Freitag, 12:30 Uhr im Gemeindeamt abgeholt werden, es werden drei Tage Verleihgebühr verrechnet. Wer die Karte ausleiht, haftet auch dafür und muss bei Verlust den Restwert ersetzen. Die Karte muss jeweils spätestens am Tag nach Ablauf der Ausleihfrist bis 7:30 Uhr bei der Telefonvermittlung (Zimmer 24) abgegeben bzw. im Briefkasten beim Gemeindeamt eingeworfen werden. Zu spät zurückgeben kostet Geld Eine verspätete Rückgabe kann nicht geduldet werden. Sollte die K a rte nicht rechtzeitig für den nächsten Interessenten zur Verfügung stehen, sind vom säumigen Ausleihenden die dadurch anfallenden Fahrtkosten zu ersetzen. Jede Person kann die Karte während eines Kalenderjahres an maximal 20 Tagen ausleihen. Rechtzeitig reservieren Wer die Karte nutzen möchte, kann diese im Gemeindeamt per Telefon (Nr. 7907-38) oder E-Mail (helga.lau@hoechst.at) reservie- Herausgeber und Verleger: Gemeinde Höchst, 6973 Höchst. Für den Inhalt verantwortlich: Bürgermeister Ing. Werner Schneider. Druck: Hechtdruck, Hard Grundsätzliche Ausrichtung: Informationen über das Geschehen in der Gemeinde Höchst


Höchst Gemeinde Info 2007 12
Mit, 8. Juni 2011 |

Gemeinde Info Amtliche Mitteilung der Gemeinde Höchst – Nr. 6 – Dezember 2007 www.hoechst.at – gemeindeamt@hoechst.at Aus dem Inhalt Weitere Gemeinde-Zusammenarbeit im Rahmen der „Vision Rheintal” Band 4 unseres Heimatbuches als ideales Weihnachtsgeschenk Unser Feuerwehrhaus wurde saniert 2 2 6 Liebe Höchsterinnen und Höchster! Ein ereignisreiches Jahr 2007 liegt bald hinter uns. Wir konnten in vielen Bere ichen eine erfolgreiche Arbeit durchführen oder beginnen: ● Rheindelta und auch Alarmpläne werden im Detail ausgearbeitet. ● Die O rganisation unserer Gemeindeverwaltung wird modernisiert. Um kundenorientiert handeln zu können, haben wir eine Bevölkerungsbefragung durchgeführt. Das Gebäude der Feuerw e h r wurde energietechnisch verbessert und auch verschiedene Räumlichkeiten adaptiert. Ebenfalls wurde ein neues Kommandofunkfahrzeug bestellt. DieK i n d e r b e t reuungseinrichtungen und unsere Schulen werden mit modernsten L e h rmitteln ausgestattet. Somit stellt die Gemeinde solide Rahmenbedingungen für eine optimale Betreuung unserer Kinder und Jugendlichen zur Verfügung. Die S a n i e rung der Hauptschule und der Neubau der Bücherei laufen auf Hochtouren und die Arbeiten werden bis September 2008 abgeschlossen sein. Die Rheinauhalle wird saniert und es werden somit wieder gute Voraussetzungen für die Vereine geschaffen sowohl im sportlichen Bereich als auch für die verschiedensten Veranstaltungen. Die musikalische Ausbildung unserer Jugend wird durch die Zusammenarbeit mit der Musikschule Lustenau bestens gefördert. Die Wasserversorgung und die K a n a l isation werden laufend ausgebaut und wir können bis 2009 diese beiden Großprojekte abschließen. Dem Hochwasserschutz wird größtes Augenmerk geschenkt. Derzeit laufen intensive Vorbereitungen für einen Gefahrenzonenplan für das gesamte Dies t a t i o n ä re Seniorenbetre uung wurde durch die Übergabe des Altenwohnheimes an die BENEVIT langfristig gesichert und die Gespräche für einen Neubau des Pflegeheimes wurden begonnen. ● Dies sind nur einige Beispiele für eines ereignisreichen und erfolgreichen Arbeitsjahres für unsere Heimatgemeinde. Ich möchte mich bei allen Gemeindebediensteten und allen politischen Mandataren für die Mitarbeit während des ganzen Jahres recht herzlich bedanken. Ein Dankeschön auch an alle Funktionäre unserer Vereine, Organisationen und Institutionen für die großartige Arbeit. Die Vielfalt unserer Vereine sichert uns eine gut funktionierende Dorfgemeinschaft. Ich wünsche allen Höchsterinnen und H ö c h s t e rn frohe Weihnachtstage und für das Neue Jahr 2008 alles Gute, Gesundheit und Zufriedenheit. Ihr Bürgermeister Werner Schneider ● ● ● ● ● ● 2 Gemeinde Info HÖCHST Höchst nutzt die Chancen der „Vision Rheintal” Bei der 6. Rheintalkonferenz am 22. November 2007 unterzeichneten Landeshauptmann Sausgruber und die Bürg e rmeister der 29 Rheintalgemeinden den regionalen Kontrakt Rheintal. Somit ist das Bekenntnis zur Zusammenarbeit festgeschrieben. Elf Vorderlandgemeinden haben die Abwicklung ihrer Baueingaben zusammengelegt. Dornbirn, Lustenau und Hohenems erarbeiten ein gemeindeüberg reifendes räumliches Entwicklungskonzept. Feldkirch, Rankweil, Göfis und Meiningen machen den Hochwasserschutz zur gemeinsamen Sache. Die Rheindeltagemeinden Höchst, Fußach und Gaißau haben sich zum Ziel gesetzt, die Sicherung der stationären Pflegeversorgung zusammen zu bewältigen. Diese Initiativen verbindet das Bewusstsein miteinander, dass sich vieles im Verbund sinnvoller lösen lässt als in einzelnen Gemeinden. Bewusstsein für den gemeinsamen Lebensraum noch stärker in die Bevölkerung tragen“, bringt Landeshauptmann Sausgruber die Hauptanliegen von Vision Rheintal auf den Punkt. Vision Rheintal, eine Initiative des Landes Vorarlberg und der 29 Rheintalgemeinden, will Gemeindegrenzen überschreiten, Kräfte bündeln und Ideen vernetzen. „Mit Vision Rheintal wurde und wird gemeinsam konstruktiv über die weitere Zukunft nachgedacht“, so Landesrat Manfred Rein. Ein Meilenstein des Projektes Als gemeinsame Plattform wurde die Rheintalkonferenz gegründet, wo sich Bürgermeister und Landespolitikerinnen und -politiker regelmäßig zum Austausch tre ffen. Bei der sechsten Auflage der Rheintalkonferenz am 22. November 2007 im J.-J.-Ender-Saal in Mäder wurde ein Meilenstein des Projektes gesetzt: Landeshauptmann Herbert Sausgruber und die Bürgermeister der Rheintalgemeinden unterzeichneten in feierlichem Rahmen den regionalen Kontrakt Rheintal. Festgeschrieben wurden damit die Bereitschaft zur Kooperation, die Anerkennung Bürgermeister Werner Schneider unterzeichnet den Kontrakt. des gemeinsamen Leitbildes und die Fortführung von Vision Rheintal für weitere drei Jahre. „Dass 29 Gemeinden und das Land Vorarlberg ein dermaßen starkes Zeichen setzen, ist bisher einzigartig“, meint Wilfried Berchtold, Präsident des Vorarlberger Gemeindeverbandes, „eine Chance, die es zu nutzen gilt.“ Weitere Informationen: Vision Rheintal Jahnstraße 13 – 15, A-6900 Bregenz Telefon 05574 53442 www.vision-rheintal.at Kräfte bündeln, Ideen vernetzen „Wir unterstützen konkrete Kooperationen und Projekte. Gleichzeitig müssen wir das 4. Band Heimatbuch „Junge Industriegemeinde – Wirtschaft und Soziales” sind die Schwerpunkte des 4. Bandes unseres Heimatbuches. Das Werk mit 228 Seiten und 200 Bildern wurde am 23. November vorgestellt. Es eignet sich besonders gut als Weihnachtsgeschenk und ist um Ä 20,im Gemeindeamt erhältlich. Handwerker, Fuhrmänner, Sticker, Gastwirte, Beschlägehersteller, Händler – es gibt allerhand zu berichten über diesen wichtigen Bereich des Gemeindelebens. Aber auch Automobile und Flugzeuge kommen nicht zu kurz, das Gesundheitswesen mit Wundärzten und Hebammen wird ebenfalls berücksichtigt. Ein wichtiges Kapitel für Höchst ist die Auswanderung, die auch im aktuellen Band dargestellt wird. Ab 1855 bis 1930 verließen immer wieder Höchsterinnen und Höchster ihre Heimat, um in der Fremde ihr Glück zu versuchen, besonders in Amerika. Gemeinde Info HÖCHST 3 Höchster Hock Im Jahre 1976 gründeten Pfarre und Gemeinde Höchst die damalige „Altenstube“. Älteren Mitbürgerinnen und Mitbürgern wurde alle zwei Wochen eine Gelegenheit geboten, sich in lockerer Atmosphäre zu tre ffen, tanzen, jassen oder bei Kaffee und Kuchen gemeinsam Erinnerungen auszutauschen. Die erste Altenstube befand sich im ehemaligen Pfarrhaus („Jungfernhaus“). Ab Herbst 1978 gab es dann den „Seniorennachmittag” im Pfarrheim. Ab diesem Zeitpunkt konnten mehr und verschiedene Programme angeboten werden, jeweils mit anschließender Jause. Im Herbst 2000 erfolgte der Umzug in das neue Pfarrzentrum mit dem neuen Namen „Höchster Hock“. Dieser von einem ehrenamtlichen Team organisierte und betreute Donnerstag Nachmittag wird von vielen älteren Mitbürgerinnen und Mitbürg e rn regelmäßig und gerne besucht. Gute Stimmung beim „Höchster Hock” Termine Höchster Hock 2008 10.01.2008 20.01.2008 31.01.2008 21.02.2008 13.03.2008 10.04.2008 08.05.2008 29.05.2008 Senioren für Senioren Senioren-Zunftball in der Rheinauhalle (Dachdecker) Faschingsprogramm (Draufgänger) Vortrag Dr. Jürgen Schneider „Der Mensch im Alter“ Krankensegnung Singnachmittag mit dem Frauenchor Muttertagsprogramm (Kinderchor/ Jagg) Abschluss mit Dachdecker Deutschkurs für türkische Frauen Ein entscheidender Beitrag zur Integration von Zuwanderern ist das Erlernen der deutschen Sprache. Höchst bietet spezielle Deutschkurse für türkische Frauen, deren Kinder den Kindergarten oder die Schule besuchen. Die Mütter dieser Kinder sollen möglichst gut verstehen können, was im Kindergarten und der Schule passiert. Wichtig ist zudem, sich in der Öffentlichkeit verständigen zu können, ob beim Einkaufen oder auf einem Amt. Der Kurs, den Angelika Diem-Türtscher leitet, ist speziell für Anfängerinnen konzipiert. Es sind also keinerlei Vorkenntnisse erforderlich. Der nächste Deutschkurs für türkische Frauen beginnt am Samstag, 19. Jänner 2008, in der Alten Schule und dauert insgesamt zehn Samstage. Unterrichtet wird jeweils von 14:00 bis 16:00 Uhr. Neuer Faustballplatz Die Höchster Sportanlagen werden gut genutzt. Ab dem kommenden Frühjahr steht den Sportbegeisterten eine zusätzliche Möglichkeit zur Verfügung. Der jetzt realisierte Faustballplatz ist besonders von der Jugend gewünscht worden. Mit der Umsetzung leistet die Gemeinde einen weiteren Beitrag zur sinnvollen Freizeitgestaltung. Der Faustballplatz – 66 m lang und 33 m Bis im Frühjahr ist der neue Faustballplatz bespielbar. b reit – wird auf dem ehemaligen Maibaumplatz, angrenzend an den oberen Fußballplatz in der Sportanlage Rheinauen situiert. Der bestehende Boden wurde abgetragen und ein spezieller Sportplatz-Naturrasenaufbau eingebracht. Ebenso wird für die Entwässerung ein Drainagensystem eingebaut und der Platz mit einer Flutlichtanlage ausgestattet. Die Mitte September begonnenen Arbeiten werden im Frühling 2008 abgeschlossen. Erfreulich großes Interesse für die Deutschkurse 4 Gemeinde Info HÖCHST Die Bauverwaltung der Gemeinde Höchst „Papa, wem gehört die schöne Wiese, darf ich da eine Hütte bauen?” „Das weiß ich nicht, aber wir können ja mal beim Bauamt nachfragen.“ Genau für diese und noch viele andere Fragen im Zusammenhang mit der Errichtung von Bauwerken und Gebäuden ist die Bauverwaltung für Sie da. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Bauamt kümmern sich aber nicht nur um Fragen des Baurechts, sondern sind auch Ihre Partner in Angelegenheiten der Flächenwidmung, des Grundverkehrs, des Tiefbaus (Kanal) und des Straßenbaus. Die Bauverwaltung hat einen großen Aufg a b e n b e reich abzudecken, der sich im Wesentlichen in folgender Auflistung widerspiegelt: Baurecht ● Helmut Lenzi, Andrea Bertsch und Peter Plank, das Team der Bauverwaltung ● ● ● ● ● ● ● ● ● allgemeine Information und Auskunftserteilung zum Baugesetz und dessen Verordnungen Baugrundlagenbestimmung Vorprüfungen von der Baueinreichung über das Ermittlungsverfahren (Kundmachung/Verhandlung) bis zur Baubewilligung oder Baufreigabe, Überprüfung der Bauausführung (Schlussüberprüfung) Vorschreibung der Kostenbescheide für Bewilligungen Straßenname und Hausnummer Baustatistik (GWR) Feuerpolizei Heizungen und Luftreinhaltung Verfahren mit den Bezirkshauptmannschaften ● ● ● Verkehrsleiteinrichtungen straßenpolizeiliche Bewilligungen Gebrauchserlaubnis für Zufahrten Heuer bereits 230 Bauakten bearbeitet Bis Dezember 2007 wurden in Höchst bereits 230 Bauakten bearbeitet: ● Flächenwidmung und Bebauung ● ● ● ● Grundlagen und Planung (Nutzung) Entwicklungskonzept Änderung von Widmungen Angelegenheiten des Natur- und Landschaftsschutzes Grundteilung ● ● ● ● ● ● ● Änderung von Grundstücksgrenzen Grundstücksteilungen und Änderungen Verfahren zur Umlegung von Grundstücken 88 Bauansuchen – (3 2 Einfamilienwohnhäuser und Reihenhausanlagen, 5 Wohnanlagen mit 5 1 Wohnungen, 51 sonstige Gebäude und Änderungen) 64 Baufreigaben – (Carport, Gerätehütten, Schwimmbäder) 22 sonstige Verfahren 15 Verfahren mit der BH 41 Schlussüberprüfungen Geografisches Informationssystem GIS ● ● ● Grundverkehr ● ● ● Zentrale Datenbank für Kataster (Grundstücke) Grundstücksdaten (Größe, Lage, Eigentümer) Häuser, Straßen, Gehsteige, Kanaldeckel, Widmung, Luftbilder, Ortsplan Erwerb von nicht als Bauland gewidmeter Grundstücke Ausländergrunderwerb Baugrundstücksbestätigungen Für Fragen und Auskünfte stehen zur Verfügung: Helmut Lenzi, 7907-27 helmut.lenzi@hoechst.at Andrea Bertsch, 7907-28 andrea.bertsch@hoechst.at Peter Plank, 7907-30 peter.plank@hoechst.at Beachten Sie, dass bei Verwendung der Mitarbeiter-Emailadresse damit zu rechnen ist, dass die Anfrage möglicherweise wegen Außendienst, Krankheit oder Urlaub, längere Zeit nicht bearbeitet wird. Die geeignete Emailadresse für alle Anfragen istdanngemeindeamt@hoechst.at Mitarbeit in Gremien ● ● Tiefbau und Straßenbau ● ● ● ● ● ● Vorbereitung von Ausschuss-Sitzungen Vorbereitung und Mitarbeit in Arbeitsgruppen Kanalisation – Neu- und Altanlagen Kanalerschließung und Kanalanschluss Vorschreibung der Erschließungs- und Anschlusskosten Wasseranschlussgebühr bei Neu- und Erweiterungsbauten Straßenneubau und Erhaltung Straßenbeleuchtung Das Team der Bauverwaltung besteht derzeit aus drei Personen, die versuchen, das ganze Spektrum der vielfältigen Fragen und Probleme abzudecken. Das Team bemüht sich, die vielen Aufgaben im Rahmen der gesetzlichen Möglichkeiten für Sie positiv zu bearbeiten. Gemeinde Info HÖCHST 5 Heizkostenzuschuss für 2007/2008 Das Land Vorarlberg gewährt Einzelpersonen oder Familien mit einem geringen Einkommen für die Heizperiode 2007/2008 eine einmalige Hilfe in Form eines Heizkostenzuschusses in Höhe von Ä 208,- unter folgenden Voraussetzungen: Für die Gewährung des Zuschusses gelten folgende Obergrenzen für das Haushaltseinkommen: Alleinstehende: Ä 690,06 netto Ehepaare und Lebensgemeinschaften: Ä 1.037,13 netto Für jede weitere Person im Haushalt: Ä 72,32 netto Zusätzlich wird folgender Wohnungsaufwand berücksichtigt: Alleinstehende: Ä 200,Ehepaar oder Lebensgemeinschaften: Ä 240,Zusätzlich jede Person: Ä 40,Das Einkommen und der Wohnungsaufwand sind anhand von Belegen nachzuweisen. Innerhalb eines Haushaltes sind alle Einkünfte zusammenzurechnen. Es darf kein verwertbares Vermögen (z.B. Sparbücher, Wertpapiere, Fondsanteile, etc.) über Ä 4.000,- vorhanden sein. Der Antrag kann im Gemeindeamt Höchst, Abteilung Kundenservice (Zimmer Nr. 13) bis spätestens 1. Februar 2008 gestellt werden. Dort erhalten Sie auch nähere Auskünfte (Gerhard Böhler und Reingard Adenberger, Tel. 7907, Dw. 25 und 26). Treffen die Voraussetzungen zu, wird der Heizkostenzuschuss sofort bar ausbezahlt. Einladung zum Besuch im Wasserwerk mit anschließender Jause. Finanzverwaltung sagt DANKE . . . . . . all jenen Mitbürgerinnen und Mitbürgern, die stets für die prompte und termingerechte Entrichtung der Steuern und Abgaben bemüht sind. Erfreulich ist, dass vermehrt die Möglichkeit genutzt wird, die Abgaben an die Gemeinde mittels Bankeinzug zu begleichen. Durch die Erteilung der Bankeinzugsermächtigung beweist der Auftraggeber sein Vertrauen gegenüber der Finanzverw a ltung. Als kleines Dankeschön fand nun beim Herbstmarkt am 06. Oktober eine Verlosung statt. Dabei wurden von Anton Mayer, dem Leiter der Finanzabteilung, aus allen bestehenden Bankeinzugsaufträgen einige Gewinner ermittelt. Zu gewinnen war eine Besichtigung des Höchster Wasserwerks unter fachkundiger F ü h rung durch unseren W s s e rm e i s t e r a Fredi Blum mit anschließendem Imbiss im „Bruggerstüble“. Die Finanzverwaltung ist weiterhin bestrebt, allen Abgabepflichtigen die Vorteile des Bankeinzuges nahezulegen: ● ● ● ● ● Sie sparen sich den Weg zur Bank Keine Mahnung – keine Spesen – kein Ärger Pünktliche Zahlungstermine Sie sparen die Zahlscheingebühr und Bankspesen Jederzeit widerrufbar ohne Angabe von Gründen Nutzen auch Sie die Möglichkeit des Bankeinzuges. Wer weiß, vielleicht sind auch Sie bei der nächsten Verlosung als Gewinner dabei. Ein attraktives Geschenk Wenn noch ein Geschenk für Weihnachten fehlt: Mit dem Höchster Kulturgutschein lässt sich gleich viermal Freude bereiten. Der Gutschein gilt für vier Veranstaltungen des Kulturreferates und kostet lediglich Ä 28,- (anstatt Ä 32,- für vier Veranstaltungen im Vorverkauf). 6 Gemeinde Info HÖCHST Höchster Feuerwehrhaus saniert Bei unserem Feuerwehrgerätehaus bestand akuter Sanierungsbedarf. Einmal wies die Dachkonstruktion bereits Schäden auf und entsprach nicht mehr dem aktuellen Stand der Technik, aber auch Saal und Küche im Feuerwehrhaus waren sanierungsbedürftig. Selbstverständlich wurde bei der neuen Dachkonstruktion samt Neueindeckung des Gebäudes auch die Energiesituation berücksichtigt. Dank einer zusätzlichen Einlage von 20 cm starken Mineralfasermatten wurde der Dämmwert der Dachkonstruktion erheblich verbessert und damit statt dem U-Wert 0,66 der Wert von 0,18 erreicht. Bessere Akustik Besonders bei Versammlungen gab es im Saal des Feuerwehrhauses immer wieder Akustikprobleme. Dank der neu eingebauten Akustikdecke ist der oft unangenehme Hall jetzt aufgeDie sanierte Küche im Feuerwehrhaus hoben. Verbesserungen gab es auch für die Küche, deren Einrichtung mit geringem Aufwand an den aktuellen Standard angepasst wurde. Die Sanierungsarbeiten im Saal des Feuerwehrhauses (links) und der Saal mit neuer Akustikdecke (rechts) Jede Viertelstunde fährt ein Bus Die Fahrplanumstellung mit 9. Dezember hat für Höchst eine Reihe von Verbesserungen bei den Busverbindungen gebracht. Tagsüber fährt jetzt jede Viertelstunde ein Bus Richtung Bregenz und Dornbirn, abends wird der Halbstundentakt eingehalten. Für Nachtschwärmer ist der Nachtbus am Freitag und Samstag Abend sowie vor Feiertagen ein Vorteil. Möglich sind diese Verbesserungen, weil ein Bus mehr eingesetzt wird und weil die großen Busse nicht mehr bis Gaißau fahren müssen. Unsere Nachbargemeinde wird jetzt durch einen eigenen Ortsbus versorgt. Dazu wurde die Halte- und Umstiegsstelle „Birkele” völlig neu gestaltet. Inzwischen sind dort auch die Wartehäuschen aufgestellt. Zusätzlich zum Fahrplan mit sämtlichen Verbindungen des öffentlichen Nahverkehrs in Vorarlberg hat jeder Oben der Zusatzfahrplan, links Haltestelle und Umkehrplatz „Birkele” Höchster Haushalt einen Fahrplan im Kreditkartenformat mit den für unsere Gemeinde wichtigen Verbindungen erhalten. Zusatzexemplare gibt es im Gemeindeamt. Herausgeber und Verleger: Gemeinde Höchst, 6973 Höchst. Für den Inhalt verantwortlich: Bürgermeister Ing. Werner Schneider. Druck: Hechtdruck, Hard Grundsätzliche Ausrichtung: Informationen über das Geschehen in der Gemeinde Höchst


Höchst Gemeinde Info 2010 10
Mit, 8. Juni 2011 |

Gemeinde Info HÖCHST Gemeinde Info .. www.hoechst.at – gemeindeamt@hoechst.at Aus dem Inhalt Müllabgabe neu geregelt Preisverteilung FahrRad Fahrplanänderungen Höchster Kulturtermine Riebelmais am Alten Rhein Weltladen Höchst 1 3 4 5 10 12 16 HOCHST Amtliche Mitteilung der Gemeinde Höchst – Nr. 24 – Oktober 2010 Der Besuch auf der Alpe Sattel ist ein besonders beliebtes Angebot der Sport- und Spielwochen. Sie wurden heuer in Höchst bereits zum 20. Mal durchgeführt. Bericht auf den Seiten 8/9 den erste Weichen für eine Zusammenarbeit gestellt. Weitere Themen, wie z. B. Verkehr, werden ebenfalls gemeinsam bearbeitet, es gibt auch die Zusammenarbeit über die Staatsgrenze. Ich möchte mich bei den Nachbargemeinden und deren MandatarInnen recht herzlich für die sehr positive Zusammenarbeit bedanken. Namentlich möchte ich meine Bürgermeisterkollegen Ernst Blum aus Fußach und Reinhold Eberle aus Gaißau erwähnen, ebenso Gemeindepräsident Reto Friedauer aus St. Margrethen. Wir wollen weiterhin die Zusammenarbeit fördern, gemeinsame Ziele formulieren und umsetzen. Denn nur gemeinsam sind wir stark. Ihr Bürgermeister Werner Schneider Liebe Höchsterinnen und Höchster! Die Interkommunale Zusammenarbeit wird im Rheindelta nicht als Schlagwort verwendet, sondern ist ein großes Interesse aller Gemeinden. Sehr viele Strukturen sind schon seit Jahrzehnten gewachsen. Erwähnen möchte ich hier die Konkurrenzverwaltung Höchst, Fußach und Gaißau. Hier betreuen die Gemeinden gemeinsam landwirtschaftliche Grundstücke. Besonders aktuell ist der Wasserverband Rheindelta. Mit der Einpolderung wurden wichtige Schritte für die Landwirtschaft in die Wege geleitet. Dank dem erhöhten Damm und den modernisierten Pumpwerken sind wir gegen Seehochwasser bestens geschützt. Neue Zeiten bringen neue Aufgaben. Dazu gehören unter anderen: Mobilitätsmanagement: Der öffentliche Verkehr und das Fahrrad- und Fußwegenetz werden im Rheindelta gemeinsam bearbeitet. l l Sozialsprengel Rheindelta: Die ersten Gespräche zur Gründung eines Sozialsprengels Rheindelta haben bereits stattgefunden. l Pflegeheim neu: Derzeit laufen die Gespräche für den Neubau eines neuen Pflegeheimes, welches von Höchst und Fußach gemeinsam errichtet werden soll. E5-Region: Auch im Bereich der Energie, besonders bei der Reduzierung des CO2-Ausstoßes, werl 2 Gemeinde Info HÖCHST Bilderbuchpicknick im Kindergarten Elternarbeit gehört zum Angebot. Sprachförderung in den Höchster Kindergärten Sprache ist vielfältig Als unser wichtigstes Kommunikationsmittel fließt Sprache in alle Bereiche unserer Kindergartenarbeit ein. Ob Bilderbücher, Lieder, Fingerspiele oder das Spiel in der Puppenecke – Sprache ist im Kindergartenalltag unser ständiger Begleiter. Ganz spielerisch setzen sich die Kinder so mit Sprache auseinander und können ihre Sprachkompetenzen weiterentwickeln. richten wir ganz auf die Interessen der Kinder aus, denn Kinder lernen nur das, was für sie selbst wichtig ist. Sprachförderung findet im Gruppenraum ebenso statt wie im Turnsaal, im Garten oder in einer selbst gebauten Höhle. Ein abwechslungsreiches Angebot lässt Kinder das Lernen einer neuen Sprache als etwas Spannendes, Lebendiges erleben. Beim Bilderbuchpicknick möchten wir Kinder für Bücher und Geschichten begeistern, da die Freude an Literatur den Kindern auch nach der Kindergartenzeit helfen wird, ihre Sprachkenntnisse zu erweitern, ohne dies als mühsam zu erleben. Da Eltern die wichtigsten Sprachvorbilder für ihre Kinder sind, ist Elternarbeit für uns von großer Be- Ruth Spagolla und Barbara Schreiber deutung. Bei einem Spielenachmittag in der Bücherei und Spielothek Höchst lernen Eltern das Angebot der Bücherei kennen und holen sich Tipps, was sie zur Förderung ihrer Kinder beitragen können. Unser Ziel ist es, den Kindern einen positiven Start in der Schule zu ermöglichen – mit viel Selbstbewusstsein und dem Gefühl, dass ihre Mehrsprachigkeit kein Nachteil, sondern ein großer Vorteil ist. Selbstbewusst mehrsprachig Ruth Spagolla und Barbara Schreiber bieten Sprachförderung für Kinder mit nicht-deutscher Muttersprache an. In Kleingruppen kann auf das unterschiedliche Lerntempo der Kinder eingegangen werden. Dabei stehen der Spaß und die Freude am Spiel mit der Sprache immer im Vordergrund. Unsere Fördereinheiten Mittagstisch im Kindergarten Bereits seit einigen Jahren wird in allen Höchster Kindergärten ein Mittagessen angeboten. Dieses wird von der Köchin des Altenwohnheims frisch zubereitet und kann nach Bedarf jede Woche bestellt werden. Es wird Wert auf eine gesunde und ausgewogene Ernährung gelegt, neben den Hauptspeisen dürfen Gemüse und Salat nicht fehlen. Die Kosten betragen € 3,pro Essen. Ist ein Kind krank, kann das Mittagessen abbestellt werden und wird nicht verrechnet. Am Mittagessen nehmen jene Kinder teil, die sich über Mittag im Kindergarten aufhalten. Mittagstisch im Kindergarten – das Angebot wird nicht nur im Ganztageskindergarten, sondern in allen Höchster Kindergärten von vielen Eltern genützt. Gemeinde Info HÖCHST 3 Müllentsorgung am Bauhof neu geregelt Die Müllabgabe am Bauhof der Gemeinde Höchst ist ab November völlig neu geregelt. Es gibt künftig vier verschiedene Termine pro Woche, zusätzlich bleibt der Abgabetermin jeden ersten Samstag im Monat. Bisher war der regelmäßige Abgabetermin jeweils am Freitagnachmittag von 13:30 bis 16:30 Uhr und am ersten Samstag im Monat von 10:00 bis 12:00 Uhr. Weil das Angebot zur Müllabgabe im Laufe der Jahre immer stärker in Anspruch genommen wurde, ergab sich am Freitagnachmittag regelmäßig ein Stau vor dem Eingangstor zum Bauhof. Der regelmäßige Stau am Abgabetermin vor dem Bauhof gehört ab November der Vergangenheit an. „Stau“ beim Bauhof bei der Abgabe. Auch die Anrainer der Zufahrtsstraßen werden entlastet, da sich der Verkehr zum Bauhof nicht mehr nur auf Freitagnachmittag konzentriert. Keine Müllabgabe am Freitag Die Gemeindevertretung hat jetzt neue Abgabetermine beschlossen. Die Müllabgabe ist jetzt täglich von Montag bis Donnerstag ab 16:00 Uhr möglich. Am Freitag ist keine Müllabgabe mehr vorgesehen. Durch diese Maßnahme ergeben sich Verbesserungen für die Mitbürger (erheblich mehr Stunden an Öffnungszeiten und an mehreren Tagen in der Woche), viel weniger Die neuen Termine für die Müllabgabe Ab 2.11.2010 gelten neue Abgabetermine für Müll im Bauhof: Montag 16:00 bis 19:00 Uhr Dienstag 16:00 bis 18:00 Uhr Mittwoch 16:00 bis 18:00 Uhr Donnerstag 16:00 bis 18:00 Uhr Jeden ersten Samstag im Monat von 10:00 bis 12:00 Uhr Freitag geschlossen!!!!! Einsatz für ein sauberes Höchst Die Mitarbeiter des Bauhofes werden in Zukunft am Freitagnachmittag unsere Gemeinde sauber halten (Radwege, Bushaltestellen, Containerplätze, Kirchplatz, Skaterplatz etc.). Flohmarkt im Bauhof Am Samstag, den 20. November 2010, findet von 9:00 bis 15:00 Uhr in unserem Bauhof ein Flohmarkt statt. Kommen Sie vorbei und stöbern Sie im reichhaltigen Fundus des Bauhofes (Kiki, Fahrräder, Möbel, Bilder etc.) Die Veranstaltung ist bewirtet und musikalisch umrahmt. Der Reinerlös der Veranstaltung kommt dem Bürgerfonds der Gemeinde Höchst zugute. Allerhand Flohmarktwaren im Angebot. Piano und Elefant warten auf Käufer. 4 Gemeinde Info HÖCHST Heizkostenzuschuss 2010/2011 Das Land Vorarlberg gewährt Einzelpersonen oder Familien mit einem geringen Einkommen für die Heizperiode 2010/2011 eine einmalige Hilfe in Form eines Heizkostenzuschusses in Höhe von € 250,-- unter bestimmten Voraussetzungen. Für die Gewährung des Zuschusses gelten folgende Obergrenzen für das Haushaltseinkommen: Alleinstehende: € 1.020,-- netto Ehepaare, Lebensgmeinschaften oder 2-Personen-Haushalte: € 1.501,-- netto Für jede weitere Person im Haushalt: € 133,-- netto Das Einkommen ist anhand von Belegen nachzuweisen. Zum Einkommen zählen Löhne, Gehälter, Renten, Pensionen, Leistungen aus der Arbeitslosenund der Krankenversicherung, weiters Wohnbeihilfen, Unterhaltszahlungen jeglicher Art, das Kinderbetreuungsgeld und Lehrlingsentschädigungen. Nicht als Einkommen gelten Familienbeihilfen, Familienzuschüsse, Studienbeihilfen und Pflegegelder. Der Antrag kann im Gemeindeamt Höchst, Abteilung Kundenservice, bis spätestens 11. Februar 2011 gestellt werden. Hier erhalten Sie auch noch nähere Auskünfte (Charlotte Brunner, Reingard Adenberger und Gerhard Böhler, Tel. 7907, Durchwahl 23, 25 oder 26). Treffen die Voraussetzungen zu, wird der Heizkostenzuschuss sofort bar ausbezahlt. Preisverteilung bei FahrRad Die Auslosung der Preisträger und die Preisverteilung des Fahrradwettbewerbs 2010 erfolgten am Samstag, 2. Oktober, am Kirchplatz im Rahmen des Höchster Marktes. Die Preise und Gutscheine übergaben Bürgermeister Werner Schneider und Dietmar Stari, Vertreter der Firma CiC-Radsport. Sie hatte sowohl Gutscheine als auch die Sachpreise zu günstigen Konditionen zur Verfügung gestellt. 283 Höchster Teilnehmer – vom jüngsten (Jahrgang 2004) bis zum ältesten (Jahrgang 1929) – haben in der Zeit zwischen 10. April und 12. September 2010 gesamt fast 175.000 Kilometer mit dem Fahrrad zurückgelegt. Die Preise wurden in drei Kategorien verlost: Einsteiger, Alltagsradler und Sportler. In jeder Kategorie gab es für die Erstplatzierten Gutscheine über € 300,--, für die Zweitplatzierten € 200,-- und die Drittplatzierten € 100,--. Die weiteren Gewinner erhielten Sachpreise wie Regenmäntel, Fahrradhelme oder Reinigungsmittel. Ronald Schneider, Jahrgang 1929, erhielt als ältester Teilnehmer einen Preis. Im Bild mit Bürgermeister Werner Schneider und Dietmar Stari, CiC. Gewinner Arno Vogel, rechts die junge „Glücksfee“ Auch die Jugend war bei FahrRad gut vertreten. Regionale Radwegverbindungen Radwege können und sollen nicht an Gemeindegrenzen enden. Deshalb beschloss die Gemeindevertretung, dass am Konzept für das Radverkehrsnetz Rheindelta weitergearbeitet wird. Das Rheindelta und die Nachbarregionen verfügen bereits über erfreulich viele Radwegverbindungen. Im Rahmen eines Masterplanes für ein Radroutenkonzept in Höchst, Fußach und Gaißau wurden mögliche Verbesserungen erarbeitet. Mobilitätsausschuss und Gemeindevertretung Höchst haben diesen Plan zur Kenntnis genommen. Es wurde beschlossen, dass die im Konzept aufgelisteten Realisierungsmaßnahmen entsprechend der vorgeschlagenen zeitlichen Prioritätenreihung umgesetzt werden sollen – vorbehaltlich der Verfügbarkeit finanzieller Mittel und benötigter Grundflächen. Dabei geht es vor allem darum, auch im Gemeindegebiet direkte und attraktive Radrouten für den Alltagsradverkehr zu errichten bzw. die Qualität bestehender Verbindungen zu verbessern und für die erforderliche Instandhaltung und Wegweisung zu sorgen. Die Routen werden künftig auch im Flächenwidmungsplan berücksichtigt. Gemeinde Info HÖCHST 5 Schiffsausfahrt der Senioren Zu einem Erlebnis für die Bewohnerinnen und Bewohner des Altenwohnheimes Höchst wurde der Schiffsausflug auf dem Bodensee. Bei der zweistündigen Rundfahrt gab es Kaffee und Kuchen, insbesondere das neue Kaiserstrandhotel in Lochau und die „Sonnenkönigin“ im Bregenzer Hafen stießen auf das Interesse der Ausflügler aus Höchst. Zum Abschluss gab es im Altenwohnheim noch eine Stärkung. Landbus-Fahrplan Höchst 2011 Der neue Fahrplan, der ab dem 12. Dezember 2010 gelten wird, bringt für Höchst eine Reihe von Veränderungen. Ein großer Vorteil ist die Einführung des 1-Stunden-Taktes den ÖBB zwischen Lustenau und Bregenz. Auf vielfachen Wunsch wird die Bahnstrecke zwischen Bregenz und Lustenau auf einen konsequenten 1-Stunden-Takt ausgebaut. Zur Hauptverkehrszeit fahren die Züge sogar im ½-Stunden-Takt. Dadurch ergibt sich für Höchst eine neue, schnelle Verbindung mit der Bahn nach Bregenz. Sie ersetzt die bisherige Linie 14. Dies hat Auswirkungen auf den neuen Fahrplan ab 12.12.2010 für den Landbus Unterland. Linie 50: Sicherer Zuganschluss Die Linie 50 wird um 15 Minuten ver-schoben. Das garantiert einen verlässlichen Zuganschluss am Bahnhof Lustenau und eine staufreie Verbindung nach Bregenz; Weiterfahrt nach Dornbirn wie bisher. Die neuen Fahrplan-Hefte und weitere Auskünfte zu den Verbindungen von Bus und Bahn erhalten Sie im Busbüro am Bahnhof Bregenz, telefonisch unter 05572 32300 oder auf www.abfahrtszeiten.at 52a kein Ortsbus mehr Die Linie 52a verkehrt nicht mehr als Ortsbus, sondern fährt ab Birkele über die Zellgasse und die tHöchster Straße direkt zum Bahnhof Dornbirn. Die Auslastung des Ortsbus war zu gering, lediglich morgens und mittags wurde diese Verbindung stärker in Anspruch genommen. Fahrplan für jeden Haushalt Natürlich erhalten auch alle Höchster Haushalte rechtzeitig einen Fahrplan zugestellt. Linie 15 wie bisher durch Hard Die Linie 15 verkehrt wie bisher über Hard Zentrum nach Bregenz. 6 Gemeinde Info HÖCHST Höchster Volksschüler siegten bei „1, 2 oder 3!“ Der 7. Oktober 2010 war ein aufregender Tag für die Kinder der 4a Klasse der Volksschule Höchst Kirchdorf. Lena Gruber, Elena Prutti und Daniel Sinik nahmen an der Fernsehsendung „1, 2 oder 3!“ in München teil. Die drei Kandidaten fuhren bereits am Vortag mit ihrer Klassenlehrerin Renate Knauss zum Kennenlernen der anderen Mitspieler aus Deutschland und Slowenien in die Olympiastadt. Nach einem interessanten Besuch im Deutschen Museum wurden bei einem gemütlichen Abendessen erste Kontakte mit den anderen Kindern und deren Betreuern geknüpft. Für den Rest der Klasse begann die Aufregung am frühen Morgen des Aufzeichnungstages. Gemeinsam mit vielen mitfiebernden Eltern fuhr die Klasse zum ZDF-Studio nach Unterföhring. Die Spannung stieg und erreichte ihren Höhepunkt, als sich die Studiotüren öffneten. Der prominente Moderator Elton testete das Wissen der Kandidaten aus den drei Ländern zum Thema „Polizei“. Nach einem Kopf-an-Kopf-Rennen mit der internationalen Mannschaft aus Slowenien setzten sich Lena, Elena und Daniel aus Höchst an die Spitze und erreichten mit 30 Punkten den verdienten Sieg. Nach einer Siegesfeier und einem spannenden Besuch des Bavaria Filmstudios traten die Kinder der 4a Daniel, Elena und Lena, die Gewinner bei „1, 2 oder 3!“, mit Moderator Elton. Die Schlachtenbummler der Volksschule Kirchdorf feuerten die Mitschüler an. Klasse und die stolzen Begleitpersonen die Heimreise nach Höchst an. Mit großer Freude empfingen am nächsten Tag die Kinder der Volksschule Kirchdorf – allen voran Direktor Siegfried Ruepp – die Siegermannschaft und gratulierten den Gewinnern von ganzem Herzen. Kreuzdorfstraße saniert Aufgrund des schlechten Fahrbahnbelages wurde der obere Teil der Kreuzdorfstraße neu asphaltiert. Gleichzeitig wurde die Einmündung in die L40 Brugger Straße etwas verbreitert, was das Einbiegen erheblich erleichtert. Weiters wurde eine neue Straßenbeleuchtung installiert. Gemeinde Info HÖCHST 7 Theaterspiel und anschließende Jause sagten den Schülern der VMS Höchst zu. Höchster Schüler besuchten Seniorentheatertag Am Sonntag, den 3. Oktober, besuchte die Theatergruppe der VMS Höchst „Höchst-kreaktiv“ den Seniorentheatertag in Nenzing im Ramschwagsaal. Sieben Schauspieler unserer Gruppe durften die Seniorengruppe „Vorarlberger Spätlese“ unter der Leitung von Anita Ohneberg tatkräftig bei der Aufführung ihres Stückes unterstützen! Die restlichen Schauspieler konnten sich beim Zusehen in die Gedanken-, Erlebnis- und Erfahrungswelt unserer älteren Generation hineinversetzen. Die positiven Rückmeldungen unserer Schüler zeigen, dass sie durch Höchster Schüler und Senioren gemeinsam auf der Theaterbühne diesen Nachmittag einen ganz neuen Blickwinkel bekommen haben: Sie waren von der Beweglichkeit und geistigen Fitness (lange Sprechrollen!) der älteren „Semester“ beeindruckt. Außerdem waren sie von der herzlichen und entgegenkommenden Art der älteren Schauspieler begeistert. am Ortseingang kam es immer wieder zu Flurschäden im Außenbereich der Insel, weil manche Fahrer von Lkw-Zügen die Kurve zu eng anfuhren. Jetzt wurde eine 60 cm breite Pflastersteinreihe gesetzt. Sie weist die Reifen der Lkw ab und schafft so Abhilfe. Beim Kreisverkehr 8 Gemeinde Info HÖCHST Der Schachclub und die Bücherei & Spielothek Höchst boten interessante Spielmöglichkeiten an. Viel Spaß bei den Sport- und Spielwochen 2010 Bereits zum 20. Mal fand die von der Gemeinde organisierte Veranstaltung für unsere Pflichtschülerinnen und -schüler statt. In der Zeit vom 16. August bis zum 4. September erklärten sich mehrere Höchster Vereine bereit, bei der Durchführung der Sport- und Spielwochen aktiv mitzuwirken. Dies führte zu einem breiten Angebot an Sport-, Kultur- und Spielangeboten. Während der letzten drei Wochen der Sommerferien hatten Schüler die Möglichkeit, von Vereinen betreute Aktivitäten zu besuchen. Sportreferent Wilfried Meier sieht darin eine große Chance für Kinder und Jugendliche, neue und interessante Sportarten kennenzulernen. In diesem Jahr haben insgesamt 220 Kinder an den Sport- und Spielwochen teilgenommen. Viele davon haben sich nicht nur an einer der 23 möglichen Veranstaltungen beteiligt, sondern sich mehrmals angemeldet. Insgesamt wurden daher über 750 verschiedene Teilnahmen der Kinder registriert. Der Männergesangverein (oben) und der YC Orakel (unten) boten den Schülerinnen und Schülern tolle Erlebnisse auf dem Bodensee Gemeinde Info HÖCHST 9 Großes Interesse herrschte am Angebot der Schützengilde Höchst, u nten die erfolgreichsten Nachwuchsschützen der Aktion. Ferienspaß auch beim Radfahrerclub Höchst Für die Höchster Kinder ist der Ausflug auf die Gemeindealpe Sattel (unten) ein Erlebnis. Dort konnten Mutige auch einen Eselritt versuchen. Toller Bastelnachmittag in der Bücherei & Spielothek Höchst 10 Gemeinde Info HÖCHST Das Ensemble Kallisto wird neben vielfältigen musikalischen Darbietungen aus berühmten Filmen auch Einblicke in die Entstehungsgeschichte des Films und der Filmmusik, vom Stummfilm bis zur Gegenwart, geben. Mitwirkende: Elisabeth Mätzler, Gesang; Birgit Ebenbichler, Flöte; Julia Christine Blum, Violine; Thomas Köll, Viola; Susanne Fritz, Violoncello; Christian Köll, Klarinette; Reinhard und Karlheinz Blum, Klavier Eintritt: € 10,-- Vorverkauf, € 12,-- Abendkasse VOVO „Ein Bett voller Gäste“ Freitag, 12. November 2010, 20:00 Uhr, Pfarrzentrum Boulevard-Komödie von Dave Freeman Neubearbeitung und Dialektfassung von Stefan Vögel Klassisch turbulente Verwechslungskomödie über Liebe, Sex und Seitensprünge in einem Hotel, wo niemand den anderen erwartet, aber zielgerecht alle zusammenkommen. Stefan Vögel präsentiert das „Bett voller Gäste“ voller Verwirrungen und jeder Menge Bettgeflüster in einer Neufassung. Mit Hajo Förster, Beate Vollack, Yasmin Ritter, Lisa Bruckner und den beiden Publikumslieblingen Hans Strassmair und Jack E. Griss. Regie: Urs Obrecht Infos: www.vovo.at Eintritt: € 18,--, € 6,-- mit Kulturgutschein 15. Adventkonzert Sonntag, 12. Dezember 2010, 18:00 Uhr, Pfarrkirche Traditionelles Adventkonzert mit den klingenden Vereinen aus Höchst und anschließender Bewirtung auf dem Kirchplatz. Freiwillige Spenden für soziale Projekte Das Orgelwerk von J. S. Bach Konzert mit Prof. Bruno Oberhammer Montag, 13. Dezember 2010, 20:15 Uhr, Pfarrkirche Die Programme der beiden Bach-Orgelkonzerte im zweiten Halbjahr 2010 beinhalten Kompositionen aus Johann Seb. Bachs früheren Schaffenszeiten. Sie machen den Werdegang des Meisters sichtbar. Freiwillige Spenden für das Sozialprojekt Abakaliki/Nigeria Konzert Kalisto Freitag, 3. Dezember 2010, 20:00 Uhr, Pfarrzentrum Das Ensemble wurde im Jahr 2004 in der eigenwilligen Besetzung von Flöte, Violine, Viola und Gitarre gegründet und hat sich seither in vielerlei Hinsicht gewandelt und weiterentwickelt. Vorverkaufsstelle für die Veranstaltungen des Kulturreferates: Gemeindeamt Höchst, Zi. 12 (Frau Adenberger, Tel. 7907-25) E-Mail: kultur@hoechst.at, online: www.hoechst.at und bei allen Raiffeisenbanken Gemeinde Info HÖCHST 11 Prinzenpaar wird am 11. 11. vorgestellt Wie jedes Jahr wird am 11.11. um 11 Uhr 11 das neue Prinzenpaar am Kirchplatz präsentiert. Es wird sicher wieder spannend, wer die Hostede-Fasnat 2011 regiert. Beste Verpflegung sowie tolle Musik von unseren Schalmeien erwarten alle Besucher. Konzertspende von Ninetnine Der Auftritt der Höchster Band Ninetnine am 21. August beim Westernstop in Höchst war eigentlich als Gratiskonzert für die Fans der Band gedacht. Die Band hat sich jedoch spontan dafür entschieden, die Konzertbesucher um eine freiwillige Spende für das Höchster Ortshilfswerk zu bitten. Insgesamt kamen € 525,- zusammen. Die Gemeinde Höchst bedankt sich recht herzlich bei Ninetnine und den Konzertbesuchern für die großzügige Spende! Neuer Höchster Ortsplan Höchst verfügt wieder über einen aktuellen Ortsplan, der durch eine Satellitenaufnahme des gesamten Rheindeltas aufgewertet wird. In dieser fotografischen Freizeitkarte finden sich sämtliche Wanderwege, Radstrecken sowie Haltestellen von Bus und Bahn. Der neue Höchster Ortsplan ist um € 2,- im Gemeindeamt, Bürgerservice, Zimmer 12, erhältlich. Höchst von oben Dank Internet ist es möglich, unsere Gemeinde Höchst auch von oben zu betrachten. Das Land Vorarlberg stellt die wunderschönen Flugaufnahmen zur Verfügung. Die Internetadresse: www.vorarlbergvonoben.at/video/DE/240/Höchst 12 Gemeinde Info HÖCHST Höchster Schüler pflanzen Riebelmais am Alten Rhein Am Alten Rhein wächst wieder Vorarlberger Riebelmais. Aussaat und Ernte führten Schülerinnen und Schüler der Mittelschule Höchst durch, die Anregung kam von der Naturpark am Alten Rhein Betriebs GmbH. Die Betriebsgesellschaft ist für die Landschaftspflege entlang des Alten Rheins vom Bruggerhorn bis zum Eselschwanz zuständig. In diesem Bereich wird nunmehr die Pflege durch Beweidung mit Schafen, Ziegen, Pferden gegenüber der Bewirtschaftung mit Maschinen vorgezogen. Die Aufgaben der Naturpark GmbH waren bisher auf Tierprojekte beschränkt. Auf Initiative von Geschäftsführer Anton Mayer werden entlang des Spazierweges ein Waldlehrpfand und verschiedene Projekte mit Pflanzen entstehen. Das erste dieser Projekte ist der „Höchster Riebelmais“. Als Betreuer dieses Projektes konnte die 3d Klasse der Mittelschule Höchst unter Leitung von Klassenvorstand Monika Spiegel gewonnen werden. Im Frühjahr 2010 wurde das Maisfeld in einer Größe von 4 Ar vorJetzt im Herbst konnten die Schülerinnen und Schüler die Maisernte einbringen. Beim Markt am 27. November bieten sie aus diesem Mais gekochten Riebel an. bereitet. Die Aussaat erfolgte Ende Mai, laufend wurden Pflegemaßnahmen durchgeführt und nun wurde die Ernte eingefahren. Kulturgeschichte des „Türgga“ Von Italien kam der ursprünglich aus Südamerika importierte Mais über den Splügenpass ins Rheintal und somit nach Vorarlberg. In der Mitte des 17. Jahrhunderts wurde der „Türgga“ (Riebelmais) im Rheintal erstmals angepflanzt. Das Jahr 1869 wird als Höhepunkt des „Türgga“-Anbaues genannt. In diesem Jahr wurden insgesamt 1.832 ha (damals mit 3.071 Joch angegeben) mit Schwerpunkt im Bezirk Dornbirn angebaut. Schüler begeistert Monika Spiegel konnte die Schüler von Anfang an für das Projekt begeistern. Faszinierend war die Grundidee, das Hauptnahrungsmittel vergangener Zeit den Jugendlichen von der Saat bis zur Ernte, vom Kochunterricht bis zum Genuss zu vermitteln. Riebelrezept für 4 Personen 300 g Riebelmais, 6oo ml Milch, 1/2 EL Butter, 1 TL Salz, 1 EL Butter zum Braten In die kochende Milch Salz und 1/2 EL Butter geben, den gemahlenen Mais einrühren, zudecken und aufquellen lassen. Dann mit der Butter langsam knusprig braten. Verwendung von Riebelmais Riebel wurde bis in die 1960er Jahre ausschließlich aus „Türgga“ (Riebelmais) hergestellt. Auch heute noch wird Riebelmais fast vorwiegend für den Hauptzweck Riebel in unterschiedlichen Variationen verwendet. Traditionell wird im unteren Rheintal auch „Hafaloab“ mit Riebelmais und anderen Zutaten als Beilage zu Hauptgerichten hergestellt. Riebel am Höchster Markt Die Schüler der Mittelschule Höchst verwöhnen Sie beim Höchster Markt am 27.11.2010 auf dem Kirchplatz mit selbstgemachtem Riebel und servieren dazu Apfelmus. Im Mai erfolgte die Aussaat auf dem Grundstück im Naturpark Alter Rhein. Gemeinde Info HÖCHST 13 Die Höchster „Klimagipfele“ kamen bei Radlern sowie den Benutzern von Bus und Bahn bestens an. Höchster Klimagipfele Der Auftakt der MOBILWoche begann am 16. September früh am Morgen mit einer „Danke-Aktion“ für Bus/Bahnbenutzer und Fußgänger/Radfahrer. Bei der Bushaltestelle am Kirchplatz, am Bahnhof Lustenau und am Radweg Höhe Bauhof wurde an die Nutzer der öffentlichen Verkehrsmittel und an Radfahrer und Fußgänger ein kleines Dankeschön in Form von frischen Gipfeln verteilt. Im Rahmen dieser Aktion wurden insgesamt 250 Höchster „Klimagipfele“ an den Mann und die Frau gebracht. Wohlverpackt machte ein geparktes Auto auf die Initiative „Mein Auto hat heute frei“ aufmerksam. Kinderbetreuungseinrichtung Pinocchio Seit September haben unsere Kleinen in der Kinderbetreuungseinrichtung Pinocchio einen neuen Raum dazubekommen, welchen sie in vollen Zügen genießen. Hier haben sie viel Bewegungsfreiheit und können sich so richtig austoben. 14 Gemeinde Info HÖCHST Wir gratulieren unseren Jubilaren In den Monaten September und Oktober konnte Bürgermeister Werner Schneider gleich sechs Höchster Ehepaaren zum Fest der Goldenen Hochzeit gratulieren. Neue Mitarbeiterin Wir freuen uns, eine neue Mitarbeiterin vorstellen zu können. Seit 4. Oktober ist Svenja GrabherMeyer (Bild) im Bereich Sprachförderung im Kindergarten Dorf tätig. Wir wünschen ihr viel Freude bei ihrer Tätigkeit! Josef und Katharina Zach Am 4. September feierten Josef und Katharina Zach, Brugger Str. 8, das Fest der Goldenen Hochzeit. Paul und Irmgard Übelhör Am 15. September vor 50 Jahren haben Paul und Irmgard Übelhör, Römerstraße 25, geheiratet. Über 30 Jahre im Bauhof Höchst tätig Mehr als 30 Jahre lang hat Willi Sinz im Bauhof der Gemeinde Höchst gearbeitet. Am 1. Oktober trat er seine wohlverdiente Pension an. Das war Anlass zu einer kleinen Abschiedsfeier im Blahahof. Dabei bedankte sich Bürgermeister Werner Schneider für den Arbeitseinsatz von Willi. Natürlich nahmen auch die Arbeitskollegen gebührend von ihrem Veteranen Abschied. Arno und Renate Fitz Ihre Goldene Hochzeit feierten Arno und Renate Fritz, Grünau 10, ebenfalls am 15. September. Wilfried und Marianne Gerer Die Goldene Hochzeit von Wilfried und Marianne Gerer, Rohrstr. 85, wurde am 20. September gefeiert. Gebhard und Herta Riedmann Gebhard und Herta Riedmann, Sonnengarten 52, feierten am 23. September Goldene Hochzeit. Anton und Herma Greber Ihre Goldene Hochzeit feierten Anton und Herma Greber, Dr.-Schneider-Straße 30, am 13. Oktober. Abschiedsfeier für Willi Sinz, der nach 30 Jahren Tätigkeit im Bauhof durch Bürgermeister Werner Schneider in den Ruhestand verabschiedet wurde. Gemeinde Info HÖCHST 15 Spendenübergabe „Höchster Hock“ Seit vielen Jahren veranstaltet die Gemeinde Höchst gemeinsam mit der Pfarre Höchst im Rahmen einer Sozialaktion unter dem Namen „Höchster Hock“ regelmäßige Treffen der Höchster Senioren. Nun konnte das Team des „Höchster Hocks“ eine Spende in der Höhe von je € 500,-- an den Höchster Thomas Bauer für sein Projekt „Comissiao Pastoral da Terra“ in Brasilien und an Maria Meusburger für ihr Projekt „Indigenas“ in Ecuador überreichen. Das Team des „Höchster Hock“ mit Maria Meusburger (3. von links) sowie Josef und Gertrud Kiesenebner (Großeltern von Thomas Bauer, 3. und 4. von rechts). Die Hippotherapie ist besonder bei kleinen Patientinnen und Patienten besonders beliebt. Kinder genießen die Therapie auf dem Pferderücken Intensiv-Therapieangebote stehen im Mittelpunkt der Sommeraktivitäten der aks Kinderdienste. Besonders beliebt bei den kleinen KlientInnen ist die Hippotherapie, die zu Ferienbeginn im Reitstall in Höchst abgehalten wurde. So konnten auch heuer elf Kinder an der Hippotherapiewoche in Höchst teilnehmen. „Die Hippotherapie ist eine hervorragende Ergänzung zur Physiotherapie, die für die Kinder zudem auch mit viel Spaß verbunden ist“, erklärt aks Physiotherapeutin Helga Ausserer. Die Hippotherapie hilft Kindern, wieder „ins Gleichgewicht“ zu kommen. Durch die Gangart „Schritt“ wird die dreidimensionale Bewegung des Pferderückens auf die Wirbelsäule der Patientinnen und Patienten übertragen. Diese Be- wegung und Schwingung ist dem Gang des Menschen ähnlich. „Die Arbeit im Rahmen der Sommerangebote ermöglicht gezielte Fortschritte durch die intensiven Therapiemöglichkeiten“, so Helga Ausserer. „Unser besonderer Dank gilt den Sponsorinnen und Sponsoren und dem Land Vorarlberg, ohne die diese Sommeraktivitäten nicht möglich wären.“ Kontakt aks Sozialmedizin, Kinderdienste, Rheinstr. 61, Bregenz Tel. 05574 / 202 - 0 16 Gemeinde Info HÖCHST Im Weltladen im Pfarrzentrum Höchst findet sich eine umfangreiche Auswahl an Handwerksprodukten sowie an hochwertigen, kontrolliert biologisch erzeugten Lebensmitteln aus den Ländern des Südens. Übergabe des Weltladens Höchst Am 2. Oktober 2010 fand im Rahmen eines Fairen Frühstücks die Übergabe des Höchster Ladens an den Harder Weltladen statt. Ilse Köb überreichte den Schlüssel an die Harder Geschäftsführerin, Gertraud Bildstein. Die Betreuung der Höchster Kunden übernimmt nun Eva Kremmel als Leiterin zusammen mit vier weiteren Frauen. Sie werden sich bemühen, den Gedanken des Fairen Handels weiter zu tragen. Im Weltladen im Pfarrzentrum erhalten die Höchster so wie bisher schöne Handwerksprodukte sowie hochwertige Lebensmittel aus den Ländern des Südens. Bürgermeister Werner Schneider bei der Übergabe des Weltladens Höchst an den Harder Weltladen, vertreten durch Gertraud Bildstein und Eva Kremmel. Öffnungszeiten im Weltladen Höchst Dienstag Donnerstag Samstag 8:30 bis 12:00 und 14:30 bis 18:00 Uhr 14:30 bis 18:00 Uhr 8:30 bis 12:00 Uhr Herausgeber und Verleger: Gemeinde Höchst, 6973 Höchst. Für den Inhalt verantwortlich: Bürgermeister Ing. Werner Schneider. Druck: Hecht Druck, Hard Grundsätzliche Ausrichtung: Informationen über das Geschehen in der Gemeinde Höchst


Höchst Gemeinde Info 2008 10
Mit, 8. Juni 2011 |

Gemeinde Info Amtliche Mitteilung der Gemeinde Höchst – Nr. 11 – Oktober 2008 www.hoechst.at – gemeindeamt@hoechst.at Aus dem Inhalt Heizkostenzuschuss 2008/09 Aufforstungsaktion mit Schülern Hauptschulpro jekt ausgezeichnet Abschluss Fahrradaktion Eröffnung Rheinauhalle 7 8 9 14 15 Hauptschule und Bücherei Spielothek Höchst laden am Samstag, 25. Oktober, zum Tag der offenen Tür Ich freue mich, alle Höchsterinnen und Höchster zum Tag der offenen Tür in unsere völlig erneuerte Hauptschule und in die Bücherei Spielothek Höchst einzuladen. Am Samstag, 25. Oktober 2008, gibt es von 09:00 bis 16:00 Uhr ein abwechslungsreiches Programm. Mit dem Fest der Neueröffnung begeht die VIVO Hauptschule Höchst gleichzeitig ihr 40-jähriges Jubiläum. Mit großer Freude und berechtigtem Stolz kann ich als Bürgermeister der Gemeinde Höchst unserer Hauptschule zu diesem Jubiläum gratulieren. Bereits vor über 40 Jahren hatten unsere damaligen Gem e i n d e m a n d a t a re die Weitsicht, in Höchst eine eigene Hauptschule zu planen und zu errichten. Unsere Kinder und Jugendlichen müssen darum nicht auswärts eine Hauptschule besuchen, sondern können dieses Angebot in der eigeWerner nen Gemeinde Schneider, – Bürgermeister wahrnehmen auch in der heutigen Zeit vielerorts nicht selbstverständlich. In ihrer langjährigen Entwicklung hat die Hauptschule Höchst in der Vorarlberger Schullandschaft einen hervorragenden Ruf erworben. Fortsetzung auf Seite 2 Hauptschule und Bücherei Spielothek Höchst laden ein. 2 Gemeinde Info HÖCHST 40 Jahre Hauptschule Höchst Fortsetzung von Seite 1 Die sehr gute und umfassende Ausbildung der Schülerinnen und Schüler an der Hauptschule Höchst hat eine stabile Basis. Dazu gehören die wiederkehrende Neuorientieru n g bei der Umsetzung der Lehrpläne, die zeitgemäßen unterrichtsbegleitenden Projekte in allen Unterrichtsfächern und nicht zuletzt die Entscheidung zur Kooperation mit den Mittelschulen ab dem Schuljahr 2009/2010. Hier gilt mein Dank allen bisherigen Direktorinnen und Direktoren sowie allen Lehrkräften unserer Hauptschule, die in den 40 Jahren des Bestehens wertvolle Arbeit geleistet haben! Es erfüllt mich mit großer Freude, wenn wir nach einer längeren Phase der Sanierungs-, Umbau- und Ausbauarbeiten nun den Schülerinnen und Schülern sowie ihrer Lehrerschaft modernste Unterrichtsräume und zeitgerechte Arbeitsmittel zur Verfügung stellen können. Dafür danke ich unseren politischen Mandataren für die Anstrengungen, gemeinsam eine optimale Lösung zu finden und auch die erforderlichen Finanzmittel bereitzustellen. dernsten Räumen, mit einem bedarfsgerechten Bestand an aktuellen Büchern, Medien und Spielen ausgestattet, ist dies ein echtes Schmuckstück in unserer Gemeinde geworden. Bildungseinrichtung Bücherei Hier wird unserer Jugend, aber auch uns Erwachsenen eine Möglichkeit geboten, sich weiterzubilden, in einer interessanten Lektüre zu schmökern oder mit einem lehrreichen oder unterhaltsamen Spiel die Freizeit sinnvoll zu erleben. Die annähernd 50.000 Entlehnungen pro Jahr zeigen, dass dieses Angebot in unserer Bücherei und Spielothek auch gerne angenommen wird. Ein herzliches Dankeschön an die Mitarbeiterinnen in unserer Bücherei, stellvertretend an die Leiterin Sigrid Maria Blum-Bohner, für den tollen Einsatz ihres Teams. Danken möchte ich aber auch den Schulsprengelgemeinden Gaißau und Fußach, vertreten durch meine Bürgermeisterkollegen Reinhold Eberle und Ernst Blum, für die angenehme und ergebnisorientierte Zusammenarbeit. Ein Dank gilt auch dem Land Vorarlberg, das uns bei der Sanierung und Neugestaltung unserer Hauptschule und unserer Bücherei und Spielothek mit besonderen Bedarfszuweisungen maßgeblich gefördert hat. Bedanken möchte ich mich auch bei allen Planern und ausführenden Firmen, die gemeinsam mit ihrer Arbeit zu diesem gelungenen Werk beigetragen haben. Liebe Höchsterinnen und Höchster, liebe Bürgerinnen und Bürger im Rheindelta, sind wir stolz auf unsere Hauptschule, auf unsere Bücherei und Spielothek als Schmiede einer guten Ausbildung für unsere Jugend! Ihr Werner Schneider, Bürgermeister Aktivitäten von 09:00 bis 16:00 Uhr ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● Investition in die Zukunft Diese hohen Investitionen in die Ausbildungsstätten unserer Jugend sind wichtig und gut eingesetzt, denn eine optimale Vorbereitung unserer Jugend auf den Schritt ins Berufsleben oder auf den Besuch einer weiterbildenden Schule ist präventive Sozialpolitik und aktive Gemeindeentwicklung. Ein besonderer Dank gilt deshalb auch Direktorin Gudrun Brunner mit ihrem gesamten Team für den unermüdlichen Einsatz zum Wohl unserer Jugend. Weitere Höhepunkte sind die neue Hauptschulbücherei, welche auch als öffentliche Bücherei geführt wird, und unsere Spielothek. In mo- Historische Ausstellung, Schulchronik „40 Jahre Hauptschule Höchst“ Treff in einem der vier „Jahrzehnte-Cafés“ technisches und textiles Werken Tanzvorführungen Theateraufführungen Spiel und Spaß für Groß und Klein „Let’s speak Türkçe“ – Kinderbücher in anderen Sprachen Lieblingsbücher einst und jetzt Geschichten für Kids und solche, die es werden wollen Kinderbetreuung Trommelgruppe Schulband der Hauptschule Setzen Sie ein Zeichen und verzichten Sie beim Besuch am Tag der offenen Tür auf das Auto! Beschränkte Parkflächen beim Altenwohnheim, im Zentrum südlich des Kirchplatzes und beim Parkplatz der Firma Blum, Werk 3 an der Landstraße. Für das leibliche Wohl wird bestens gesorgt. Eröffnung der Hauptschule Höchst Zum Tag der offenen Tür am Samstag, 25. Oktober, ist die Höchster Bevölkerung recht herzlich eingeladen. Im Rahmen der Eröffnung wird die Schulchronik „40 Jahre Hauptschule Höchst“ vorgestellt. Interessierte können diese in Zukunft über die Homepage der Hauptschule http://cms.vobs.at/hs-hoechst a brufen. Gemütliche Treffpunkte werden die Jahrzehntecafés im Neubau und das Restaurant im Foyer der Turnhalle sein. Zudem hat der ehemalige Lehrer Gerd Rusch eine Fotodokumentation auf die Beine gestellt, die sich sehen lassen kann. Außerdem gibt es den ganzen Tag ein tolles Rahmenprogramm (siehe Factbox), das stündlich wiederholt wird, gestaltet von Mitarbeiterinnen der Bücherei, den Schülerinnen und Schülern und dem Lehrerteam der Hauptschule. Die umfassend sanierte und erweitere Hauptschule hat freundliche, großzügig angelegte Gänge und einen attraktiven Innenhof (links und unten). 4 Gemeinde Info HÖCHST „Im Mittelpunkt stehen die Schüler” Seit fünf Jahren leitet Gudrun Brunner die Geschicke der Höchster Hauptschule als Direktorin, mit ihr zog ein neuer Geist in die Schulklassen ein. Mit dem Neubau der Hauptschule Höchst wurden viele Voraussetzungen für einen modernen und optimalen Schulbetrieb geschaffen. Im Sommer 2007 wurde mit dem Neubau des Nordtraktes begonnen, die Klassen wurden vorübergehend in Containern untergebracht. Kurz vor Schulschluss im Juli 2008 wurde dann mit der Sanierung des Turmes begonnen, der in einer Rekordzeit von nur 9 Wochen fertiggestellt wurde. „Nicht nur, dass die Budgetplanung eingehalten wurde, vor allem war die Zusammenarbeit zwischen Schule, Architekt, Gemeinde und Firmen aus meiner Sicht optimal. Wir konnten unsere Vorschläge und Wünsche äußern und wirden aktiv in die Planung miteinbezogen“, freut sich Direktorin Gudrun Brunner. Hauptschule eine Metallwerkstätte eingerichtet. Um die interessierten Schüler unterr i c hten zu können, wurden zwei Lehrer von Ausbildern der Firma Blum HS-Direktorin „angelernt“. „So Gudrun kann schon früh Brunner das vorhandene Interesse für einen Metallberuf gefördert werden“, weiß Direktorin Brunner. spielfreudige Jugendliche ausgebildet. Dieses Projekt soll in den nächsten Jahren weiter ausgebaut werden. „Durch dieses Angebot lernen die Kinder nicht nur, sich richtig auszudrücken, auch ihr gesundes Selbstbewusstsein wird geförd e rt“, ist Gudrun Brunner überzeugt. Neue Vorarlberger Mittelschule Im nächsten Jahr startet das neue Schulkonzept mit den Vorarlberger Mittelschulen. „Wir sind schon fast startbereit. Unsere veränderte pädagogische Praxis wird im heurigen Schuljahr bereits in den ersten Klassen praktiziert. Wir haben mit dem Gymnasium Lustenau eine Kooperationsschule gefunden, mit der wir zusammenarbeiten werden“, erklärt Direktorin Gudrun Brunner. Sozialprojekte Schon seit längerem führt die HS Höchst auch Sozialprojekte durch. Unter anderen werden die Klassensprecher als Streitschlichter ausgebildet. Ab November knüpfen engagierte Vi e rtklässler/innen im Altenwohnheim wieder durch verschiedene Aktivitäten Kontakte mit den Bewohnerinnen und Bewohnern. Wirtschaftsprojekt Zwischen der HS Höchst und der heimischen Wirtschaft (vorwiegend im Rheindelta) herrscht eine rege Zusammenarbeit. „Die Firmen melden uns offene Schnupper- und Lehrstellen, sodass wir die Schüler schon frühzeitig informieren können. Mit dieser Zusammenarbeit haben wir mehr erreicht als wir uns erträumen haben lassen“, so die Direktorin. Nachmittagsbetreuung Die Hauptschule Höchst bietet auch Nachmittagsbetreuung für die an. „Die Zeiten haben sich geändert. Oft sind beie Elternteile berufstätig. Da bleibt oft zu wenig Zeit, um den Kindern bei Hausübungen und beim Lernen zu helfen. Ich freue mich sehr, dass auch heuer 110 Schüler (mehr als ein Viertel) regelmäßig an der Nachmittagsbetreuung teilnehmen.” Dabei werden die Schüler geförd e rt, auch Hilfestellung bei den Hausaufgaben und beim Lernen werden Theatergruppe Mit dem Einzug in die neuen Räumlichkeiten wurde ein neues, interessantes Projekt auf die Beine gestellt. „In der Theaterklasse werden von einer Lehrerin, die selbst über viel Theatererfahrung verfügt, Metallwerkstätte Dank der guten Zusammenarbeit mit der Firma Blum wurde in der Beim Tischfußball oder im neu gestalteten Pausenhof lässt sich die Zeit zwischen den Unterrichtsstunden gut verbringen. Gemeinde Info HÖCHST 5 Die großzügige Erweiterung hat der Hauptschule Höchst moderne, helle Klassenräume beschert (Fotos oben und unten). angeboten. Und wenn die Kinder nach Hause kommen, ist schon vieles erledigt. „Wir können fast schon behaupten, dass wir eine Ganztagesschule sind“, so Gudrun Brunner. Bei einer Befragung der Eltern zur Nachmittagsbetreuung äußerten sich 95 Prozent (!) sehr positiv. Die Schüler im Mittelpunkt Was den Neubau für die engagierte Direktorin am wertvollsten macht, ist die Tatsache, dass durch die neuen Räumlichkeiten der Unterricht nach modernsten Gesichtspunkten gestaltet werden kann. „Aber eines darf man nie vergessen, der Schüler muss immer im Mittelpunkt stehen!“ Helle Flure im neuen Schulgebäude. Auch die Lehrerinnen und Lehrer haben viel mehr Platz als früher. 6 Gemeinde Info HÖCHST Bücherei und Spielothek in neuen Räumen Mit dem Neubau der Hauptschule Höchst erhielt auch die Bücherei und Spielothek neue Räumlichkeiten. Bereits am 5. September standen von 9 bis 18 Uhr die Türen der neu erbauten Bibliothek das erste Mal offen. Auch die Bücherei und Spielothek lädt am 25. Oktober zu einem Tag der offenen Tür ein. Von 9:30 bis 15:30 Uhr steht stündlich eine Veranstaltung auf dem Programm. „Die Bücherei Spielothek Höchst wird gemeinsam von der Gemeinde und der Pfarre getragen und ist gleichzeitig auch Schulbibliothek der Hauptschule Höchst“, erläutert die Leiterin Sigrid-Maria Blum-Bohner. Neben der Leiterin sind noch im Einsatz: Brunhilde Dressel, Heidi Hietz, Ilona Schneider und Heidrun Girardi als Bibliothekarinnen sowie Heidi Hietz und Brunhilde Dressel auch als Spielothekarinnen. Als ehrenamtliche Helferinnen stehen zudem Marika Rusch, Ilse RopeleVollmar, Margit Teubl, Irene Goritschnig und Ursula Brunner zur Verfügung. Schulbibliothekarin ist Hauptschullehrerin Maria Blum. Die große Auswahl begeistert die zahlreichen Besucherinnen und Besucher der Bücherei Spielothek. Jung und Alt. Zwei Computer stehen den BesucherInnen für Bestandsrecherche und Internetsuche zur Ve rfügung. Selbstverständlich ist die Bücherei Spielothek Höchst nun auch behinderten- und kinderwagengerecht ausgestattet. Das großzügige Platzangebot und die flexible Einrichtung lassen keine Wünsche offen und bieten tolle Möglichkeiten für die Zukunft. insofern ideal, da die Schülerinnen und Schüler während der Vormittags-Öffnungszeiten aus dem Unterricht kommen und sich Bücher aussuchen können“, freut sich die Schulbibliothekarin Maria Blum. Und da nun auch Tische und Stühle für eine ganze Schulklasse vorhanden sind, lässt sich die Schulbibliothek sehr gut für verschiedene Klassen- und Unterrichtsarbeiten nutzen. Telefon: 76898 E-Mail: buecherei@hoechst.vol.at Internet: www.hoechst.bvoe.at Benutzerfreundlich Die Bibliothek zeigt sich sehr benutzerfreundlich, mit vielen gemütliche Sitz- und Lesemöglichkeiten für Neben Gesellschafts- und Brettspielen sind in der Spielothek natürlich auch Bewegungsspiele zu finden (links). Die Bücherei ist ein echter Höchster Treffpunkt (rechts). Schulbibliothek Ein Teil der neuen Bibliothek wurde speziell als Schulbibliothek für die Hauptschule eingerichtet. „Das ist Gemeinde Info HÖCHST 7 Heizkostenzuschuss 2008/2009 Das Land Vorarlberg gewährt Einzelpersonen oder Familien mit einem geringen Einkommen für die Heizperiode 2008/2009 eine einmalige Hilfe in Form eines Heizkostenzuschusses in Höhe von Ä 250,-- unter bestimmten Voraussetzungen. Für die Gewährung des Zuschusses gelten folgende Obergrenzen für das Haushaltseinkommen: Alleinstehende: Ä 1.000,-- netto Mit dem Neubau der Bücherei wurde auch ausreichend Platz für die Schulbibliothek der Hauptschule geschaffen. Bücherei-Programm am Samstag, 25. Oktober 09:30 „Spiel und Spaß für Groß und Klein“ – Aktionsspiele mit Heidi Hietz 10:30 „Tim und das Geheimnis von Knolle Murphy“ Theateraufführung der 3a, Leitung Maria Blum 11:30 „Let’s speak Türkçe“ – Kinderbücher in anderen Sprachen mit Elisabeth Riem, Bircan Gülmedi und der Schultheatergruppe 12:30 „Spiel und Spaß für Groß und Klein“ – Aktionsspiele 13:30 „Lieblingsbücher einst und jetzt“ – Buchvorstellung, Gesprächsund Vorleserunde mit Höchster Persönlichkeiten 14:30 „Tim und das Geheimnis von Knolle Murphy“ Theateraufführung 15:30 „Geschichten für Kids und solche, die es werden wollen” Lesung mit Willi Noelle, Höchst E h e p a a re oder Lebensgemeinschaften: Ä 1.500,-- netto Für jede weitere Person im Haushalt: Ä 130,-- netto Das Einkommen ist anhand von Belegen nachzuweisen. Zum Einkommen zählen Löhne, Gehälter, Renten, Pensionen, Leistungen aus der Arbeitslosen- und der Krankenversicherung, weiters Wohnbeihilfen, Unterhaltszahlungen jeglicher Art, das Kinderbetreuungsgeld und Lehrlingsentschädigungen. Nicht als Einkommen gelten Familienbeihilfen, Familienzuschüsse, Studienbeihilfen und Pflegegelder. Der Antrag kann im Gemeindeamt Höchst, Abteilung Kundenservice (Zimmer Nr. 13 und Nr. 13a) bis spätestens 30. Jänner 2009 gestellt werden. Hier erhalten Sie auch noch nähere Auskünfte (Gerh a rd Böhler und Reingard Adenberger, Tel. 7907, Durchwahl 25, oder 26). Treffen die Voraussetzungen zu, wird der Heizkostenzuschuss sofort bar ausbezahlt. Reger Betrieb in der Bücherei Spielothek Höchst. 8 Gemeinde Info HÖCHST Die Schülerinnen und Schüler der 3a der VS Kirchdorf mit ihren Lehrerinnen und Revierförster Jürgen Ernst, begleitet von Bürgermeister Werner Schneider. Aufforstungsaktion Die Schüler der 3a Klasse der Volksschule Kirchdorf nahmen Ende September an einer Aufforstung im Bereich der Naturparkfarm teil. R e v i e rförster Jürgen Ernst holte die Kinder in der Schule ab, begleitet durch die Lehrerinnen. Auf dem Weg zur Aufforstungsfläche gab es entlang des Radweges viele Kastanien zu sammeln. Die gesammelten Kastanien und vom Förster mitgebrachte Eicheln und Walnüsse wurden auf der Aufforstungsfläche in die Erde gesteckt. Daneben wurde ein Stab in der Erde befestigt, damit die jungen Bäume bei Mäharbeiten nicht abgemäht werden. An einigen Stellen wurden auch Weidenruten in die Erde gesteckt, die dann im Frühjahr als neue Bäume ausschlagen. Nach der anstrengenden Arbeit gab es eine kleine Stärkung im Garten der Naturparkfarm und anschließend wurden die Tiere in der Farm besichtigt. Auf dem Weg zurück in die Schule informierte der Förster die Kinder noch über allerlei Interessantes entlang des Spazierweges. dem Hinweg erklärte uns Jürgen viel über die Bäume und Sträucher am Wegrand. Bevor es ans Aufforsten ging, erzählte uns Jürgen eine spannende Geschichte. Danach war es so weit: Wir pflanzten Eicheln oder Weidenäste. Das war lustig! Nach der Arbeit bekamen wir eine Jause spendiert und der Bürgermeister bedankte sich bei uns. Später machten wir noch lustige Spiele im Wald. Uns hat der Vormittag mit der Aufforstung und der waldpädagogischen Führung sehr gut gefallen. Vielleicht können wir im Frühjahr schon die ersten kleinen Bäumchen sehen?” Bericht der Schüler: „Wir wurden vor der Schule von unserem Waldpädagogen Jürgen Ernst abgeholt und wanderten Richtung Aufforstungsstelle. Auf Neue Mitarbeiterin Emina Zilic aus Bregenz (Bild) übernimmt die Sprachförderung für die türkischen Kinder im Kindergarten Oberdorf. Die Sprachförderung wird an allen Kindergärten angeboten und soll den Kindern den Schuleinstieg nach dem Kindergarten erleichtern. Workshop Verkehrs- und Zentrumsplanung Der 2. Bevölkerungsworkshop zur Verkehrs- und Zentrumsplanung Höchst findet heute Donnerstag, 23. Oktober 2008 um 19:00 Uhr im Pfarrzentrum Höchst statt. Nach der ersten Planungswerkstatt im Juli liegen inzwischen Konzepte und Varianten zur Weiterentwicklung des Verkehrssystems sowie zur Aufwertung der Straßenräume vor, welche an der 2. Planungswertstatt präsentiert werden. Alle Höchsterinnen und Höchster sind eingeladen, zu den vorliegenden Konzepten Stellung zu nehmen, die Vor- und Nachteile der einzelnen Varianten zu diskutieren sowie wichtige Inputs für die weitere Bearbeitung zu liefern. Referenten des Abends: Rupert Wimmer, Metron Verkehrsplanung AG, Brugg Han van de Wetering, Van de Wetering, Atelier für Städtebau, Zürich Moderation: Dr. Helmut Bechter, G e m e i n w e s e n - O rg a n i s a t i o n - E n twicklung, Dornbirn Gemeinde Info HÖCHST 9 Preis für die Hauptschule Höchst Im Rahmen des 50-Jahr-Jubiläums der VVG (Vorarlberger Volkswirtschaftliche Gesellschaft) erhielt die Hauptschule Höchst Anfang Oktober für ihr eingereichtes LifeProjekt „Eventmanagement” den 2. Preis. Die Schülerinnen und Schüler organisierten ein Konzert mit der amerikanischen Sängerin Amanda Rogers (siehe Projektbeschreibung unten). „Die letztjährige 4c-Klasse wurde bei diesem Projekt von unserer Lehrerin Silke Gerer ein halbes Jahr lang begleitet. Den tollen Geldpreis werden wir selbstverständlich für weitere Projekte unserer Schule verwenden“, erklärt Direktorin Gudrun Brunner nicht ohne Stolz. Schullandesrat Siegi Stemer gratulierte den Schülerinnen und Schülern sowie der zuständigen Lehrerin zum Erfolg und lobt das Projekt sowie Teamgeist, Konfliktlösungskompetenz und das hohe Maß an Flexibilität der Beteiligten. Die gute Leistung sei ein Beweis für die Qualität des Unterrichtes an der Hauptschule Höchst, der er ein besonders gutes Zeugnis ausstellt. Lehrerin Silke Gerer mit einer der beteiligten Schülerinnen bei der Übergabe des Preises. Ein Konzert als Klassenprojekt Nach einem Konzert von Amanda Rogers an der VIVO Hauptschule Höchst im November 2007 zeigten sich besonders die Schülerinnen und Schüler der 4c begeistert. Sie starteten ein Klassenprojekt, um ein öffentliches Konzert der Künstlerin zu organisieren. Die junge Sängerin aus New York begeisterte nicht nur durch ihre musikalische Darbietung, sondern auch durch ihr sympathisches und herzliches Auftreten. Unterstützt von Lehrerin Silke Gerer wurde bereits Ende Jänner das Projekt gestartet, da schon die ersten Aufgaben zu erledigen waren. Die 4c fand im Quo VadisStadel in Höchst einen passenden Veranstaltungsort für das Konzert und im Stadelteam einen tollen Kooperationspartner. Die Jugendlichen arbeiteten in verschiedenen Teams: Catering/Hosting, PR/Werbung, Buchhaltung, Technik und Logistik. Die vier Schüler/innen des Projektleitungsteam achteten darauf, dass die Teammitglieder alles im Griff hatten. Zusätz- lich unterstützten sie auch die Arbeiten der verschiedenen Teams. Um die unterschiedlichen Aufgaben so professionell wie möglich zu erledigen, ließen sich die Schüler/innen auch innerhalb und außerhalb der Schule beraten und wurden von vielen unterstützt. Es war eine echte Herausforderung für die 4c, doch mit einer guten Klassengemeinschaft und einer ebenso guten Teamarbeit konnte nichts schief gehen. Für die Schüler/innen der 4c war dieses Projekt ein gelungener und in jeder Hinsicht erfolgreicher Abschluss ihrer vierjährigen Hauptschulzeit. Isabel Cihal + Natalie Hämmerle Die erfolgreichen Konzert-Veranstalter mit Amanda Rogers + Band (vorn Mitte). Rechts der Auftritt der New Yorker Künstlerin an der Hauptschule. 10 Gemeinde Info HÖCHST 4. Höchster Rundenlauf im Dauerregen Am 4. Oktober fand zum vierten Mal der Höchster Rundenlauf unter dem Motto „Laufen für einen guten Zweck“ statt. Trotz des schlechten Wetters war die Aktion der KJ Höchst heuer ein voller Erfolg. Mit einem Teilnehm e rre k o rd von 150 Läufern und über 1.000 gelaufenen Runden konnten für den Verein Sonnenblume 5.246,- Euro errannt werden. Ein „Danke“ möchten wir allen Läufern und Sponsoren für ihr Mitlaufen und ihre finanzielle Unterstützung aussprechen – allen voran den Hauptsponsoren Julius Blum GmbH und dem Schalmeienzug Höchst. Er s o rgte auch gemeinsam mit der Bürgermusik Höchst für die musikalische Umrahmung. Nicht zu vergessen der Dank allen freiwilligen Helfern und Organisatoren der Katholischen Jugend Höchst. Sponsoren des 4. Höchster Rundenlaufs: Julius Blum GmbH; Schalmeienzug Höchst; Björn Tischlerei; Blaha-Hof; Brunner Manfred, Gerüstbau + Verputz; Dr. Erich Rüdisser; Elfi Mayer Kosmetik; Fotostudio Herbert Rasser; GH Bru g g e rh o rn; Gregotsch Paul, Installationen; Längle & Hagspiel; Mag. Rainer Rangger, Steuerberatung; Autohaus Hagspiel; Nagel Siegmar Brennstoffe; Salon Haarscharf; Techno-Plast; Vorarlberger Kraftwerke AG, Werner Bösch Malerbetrieb GmbH; Westo Installationen; Willi Blum Dachdeckerei. Rundenlauf im strömenden Regen. Wir freuen uns schon auf das nächste Jahr und einen tollen Rundenlauf! Konzert mit Schellinski und Theateraufführung Konzert mit Schellinski Freitag, 21. November 2008 20:00 Uhr, Pfarrzentrum Höchst Shakespeare, das Theater spielt „Monsieur Ibrahim und die Blumen des Koran” Freitag, 05. Dezember 2008 20:00 Uhr, Pfarrzentrum Höchst ranz, über die eigentliche Nähe der Religionen, erzählt mit den Mitteln der Comedy von Eric-Emmanuel Schmitt Die Musiken zur Inszenierung wurden von den international bekannten Jazzmusikern: Enrico Rava, Rob e rto Gatto, Kenny Barron, Claude N o u g a ro, Rosario Bonaccorso, Stefano di Battista und Omar Faru k Tekbilek dem Stück gewidmet und in Paris aufgenommen. Eric-Emmanuel Schmitt ist einer der meistgespielten zeitgenössischen französischen Autoren. „Der Besucher“ und „Enigma“ sind zwei seiner Stücke, die am Theater für Vorarlberg aufgeführt wurden. Schellinski war ein Pole, sagen die alten Jasser. Ist aber ein Schmarren, weil Schellinski kommt aus Vorarlberg und klingt auch so. Mundartlieder mit Harmonium, Akkordeon, Mundharmonika, Gitarre, Klavier und Texten von Michael Köhlmeier. Schellinski spielen Lieder zum Lachen und Weinen, Hinhören und Wegtreten. Web: http://www.schellinski.at Eintritt: VV Ä 8,- AK Ä 10,- Mit: Martin Sommerlechner Mit der Stimme von Bruno Felix Regie: Renate Bauer Ein poetisches, philosophisches und humorvolles Stück über das Leben und die Liebe, über Tole- Eintritt: VV Ä 8,- bzw. AK Ä 10,Vorverkauf im Gemeindeamt, Zimmer 12, Telefon 7907-23 regina.lucic@hoechst.at bei allen Raiffeisenbanken oder online auf www.hoechst.at Gemeinde Info HÖCHST 11 Der Karateklub Höchst erhielt eine bestens geeignete eigene Trainingsstätte. Neue Trainingsstätte für den Karateclub Höchst Mit viel Freude und großem Stolz konnte der Karateclub Höchst vor kurzem ein eigenes Dojo (Trainingslokal) eröffnen. In enger Zusammenarbeit mit der Gemeinde Höchst konnte ein Traum realisiert werden. Die Sporthalle in der VolksschuleUnterdorf, in der bisher 85 Kinder Woche für Woche mit großem Trainingseifer und begeisternder Freude Karate ausübten, wird in naher Zukunft umgebaut. Deshalb suchte die Gemeinde eine passende Lösung und fand diese in einem älteren Gebäude der Firma Blumen & Garten Brunner an der Brugger Straße. Aus einer alten Stickerhalle wurde mit viel Fleiß, Farbe und Eigeninitiative ein richtiges Schmuckstück eines Trainingslokals. soren mit Gemeinde Höchst, Steuerkanzlei Rangger, Malerbetrieb Palaoro, i-tec Lauterach, Raumaustatter Achberger in Hörbranz, G ruber Klimatechnik in Wo l f u rt und Ti s c h l e re Michael Hofer aus Höchst. i Sie alle sorgten dafür, dass die Ve reinsfinanzen in einem erträglichen Maß strapaziert wurd e n . Endlich können die Matten ausgelegt bleiben, die neue Spiegelwand dient beim Trainingsbetrieb als Technikkontrolle. Mit viel Stolz wurde die neue Lokalität durch den Obmann und Trainer Walter Braitsch in Anwesenheit von Bürgermeister Werner Schneider und Sportre f e rent Willi Maier in einem kleinen Rahmen eröffnet. Auch Verbandspräsident Helmut Seewald und der Großteil von Vereinsvertretern sind der Einladung gerne gefolgt und waren voll des Lobes. Mit solch idealen Tr a iningsmöglichkeiten werden sich auch bald wieder entsprechende Erfolge für den erfolgsverwöhnten Verein einstellen. Walter Braitsch Dank an Gemeinde und Sponsoren D u rch großzügige Unterstützung der Gemeinde Höchst und mehreren Sponsoren konnte einmal mehr bewiesen werden, dass mit entsprechender Zusammenarbeit sehr viel bewegt und erreicht werden kann. An dieser Stelle nochmals ein herz l iches Dankeschön an alle fleißigen Mitarbeiter. Speziell auch den Spon- Obmann Walter Braitsch mit Verbandsobmann Helmut Seewald. 12 Gemeinde Info HÖCHST Sicherheitstag der Feuerwehr mit Fahrzeugweihe Am Samstag, den 13.09.2008, lud die Feuerwehr Höchst zum Feuerwehr-Sicherheitstag mit Fahrzeugweihe. Zahlreiche Interessierte besuchten an diesem Tag das Feuerwehrhaus, dabei erhielten sie einen Einblick in die Welt der Feuerwehr. Im Mittelpunkt stand das neue Kommandofahrzeug, welches seit diesem Frühjahr im Einsatz steht. Daneben waren die neuen Atemschutzgeräte sowie die Wärmebildkamera zu besichtigen. Erstmals präsentierte die Feuerwehr die neue Sandsackabfüllmaschine. Sie wurde von den R h e i n d e l t a f e uerwehren mitentwickelt und beruht auf den Erkenntnissen der Hochwasser der vergangenen Jahre. Sehr interessant für die Sicherheit jedes Einzelnen war der Feuerlöschtrainer. Hier konnten die Besucher den Umgang mit dem Feuerlöscher lernen. Gleichzeitig fand auch die alljährliche Überprüfung der Feuerlöscher statt. Diese ist wie gewohnt sehr gut angekommen. Fahrzeugweihe Am Abend erfolgte die feierliche Einweihung des neuen Kommandofahrzeuges. Zahlreiche Kameraden aus den Nachbargemeinden, politische Funktionsträger der Gemeinde und die Bevölkerung von Höchst kamen zu diesem Anlass. Anschließend sorgten „The Voice“ Wolfgang Frank und DJ Hugo für Unterhaltung. Dank des schönen Festzeltes konnte das Wetter die Stimmung nicht beeinträchtigen. Die Ortsfeuerwehr bedankt sich bei allen Gästen für ihr Kommen. Der Umgang mit dem Feuerlöscher will geübt sein. Aktive Feuerwehrjugend Am 11. Oktober 2008 fand in Höchst die alljährliche gemeinsame Jugendübung im Löschkreis Rheindelta statt. Übungsannahme war ein Verkehrsunfall mit zwei Fahrzeugen und mehreren verletzten Personen, wobei ein Fahrzeug Feuer gefangen hatte. Ebenfalls in Brand geraten war ein Holzgebäude. Neben den zahlreich erschienen Zuschauern aus Hard, Fußach und Höchst war auch LFI Ing. Hubert Vetter vom Können unserer Jugend erf reut. Der L a n d e s f e u e rw e h r i nspektor bestätigte dies auch bei seiner Abschlussrede. Nach getaner Arbeit ging es dann ins Feuerwehrhaus Höchst, wo man sich bei einer verdienten Jause stärkte. Eindrucksvolle Übung der Feuerwehrjugend aus dem Rheindelta (Fotos rechts und unten). Gemeinde Info HÖCHST 13 Umweltförderungen in Höchst Der Höchster Gemeindevorstand hat in seiner Sitzung vom 7.10.2008 folgende Förderungen im Umweltbereich beschlossen. Förderung von Solarund Photovoltaikanlagen: Bürgermeister Werner Schneider übergibt die Schlüssel für das neue Kommandofahrzeug. Förderungshöhe 1/3 der Landesförderung, maximal Ä 1.300,-- Anlagen zur energetischen Nutzung von Biomasse: (Stückholzheizungen, Kachelöfen, Holzhackschnitzelanlagen) ● Anlagen im Zuge eines Neubaues 1/3 der Landesförderung, maximal Ä 1.300,-Erneuerung alter Anlagen: maximal 50% der Landesförderung bzw. maximal Ä 2.000,-Pellets-Heizanlagen: 1/3 der Landesförderung, maximal Ä 1.300,-- pro Einheit Biomasse-Mikronetzwerke: ab 2 Objekten für jedes Objekt 1/3 der Landesförderung, maximal Ä 1.300,-Thermographieaktion (Feststellung des Energieverlustes bei Objekten anhand von Bildern): Förderung pro Einfamilienhaus Ä 70,-Die Gemeinde Höchst fördert gezielt Umweltinvestitionen. ● Förderung Fahrradanhänger: ● ● Fahrradanhänger zum Kindertransport: 50% des Kaufpreises, maximal Ä 200,-Fahrradanhänger zum Lastentransport: 50% des Kaufpreises, maximal Ä 70,-- ● ● Beeindruckende Demonstration der neuen Sandsackabfüllmaschine. Hochstamm-Aktion: 5 Stück Hochstammer pro Haushalt und Jahr á Ä 30,-- oder 5 Stück Mittelstammer pro Haushalt und Jahr á Ä 11,-- ● Austausch alter Heizkessel: Betreiber von Feststoff-Zentralheizanlagen ohne Puffer erhalten von der Gemeinde einen Energieberatungsscheck in der Höhe von Ä 70,--. Der Ausbau dieser alten FeststoffZentralheizkessel wird aufgru n d der hohen Umweltbelastung (Feinstaub) von der Gemeinde noch zusätzlich mit Ä 200,-- gefördert. Dauerfahrkarten für öffentliche Verkehrsmittel: Alle Dauerfahrausweise werden mit Ä 10,-- gefördert. Beim Schiblitz Bregenzerwald erfolgt eine direkte Förderung des Fahrbetriebs, damit diese Fahrten kostengünstig angeboten werden können. Auskünfte im Gemeindeamt Zimmer 17 Armin Schneider, 7907-39 Zahlreiche Besucher brachten ihre Feuerlöscher zur Überprüfung. 14 Gemeinde Info HÖCHST Fahrradwettbewerb: 175.000 km geradelt Am Fahrradwettbewerb, der im Frühjahr gestartet wurde, beteiligten sich erfreulich viele Höchsterinnen und Höchster. Sie legten mit ihren Rädern insgesamt eine Strecke von 175.000 km zurück, also mehr als das Vierfache des Erdumfangs. Die Organisation wurde vom Vorarlberger Energieinstitut durc hgeführt. Neben zahlreichen Gemeinden nahmen auch etliche Vorarlberger Unternehmen am Wettbewerb teil, in Höchst z. B. die Firma Julius Blum GmbH. Die Verlosung der Preise für die insgesamt 292 Höchster Teilnehmer fand beim Höchster Markt am Samstag, den 4. Oktober 2008, statt. Es gab Fahrräder, Lastenanhänger, Gutscheine und verschiedenes Fahrradzubehör zu gewinnen, Bürgermeister Werner Schneider führte die Preisverteilung durch. Die Teilnehmer wurden in den drei Kategorien Einsteiger, Alltagsrad- Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer am Wettbewerb hatten die Chance, schöne Sachpreise zu gewinnen. ler und Sportler unterteilt und in jeder Kategorie wurde eine Stichzahl gezogen. Ebenso wurden noch die Teilnehmer mit den meisten gefahrenen Kilometern, sowie der älteste und der jüngste Teilnehmer mit einem kleinen Preis bedacht. In der Kategorie Einsteiger, 100 bis 499 km, radelten gesamt 108 Teilnehmer mit. 88 Teilnehmerinnen und Teilnehmer fuhren mit 500 bis 1.000 km als Alltagsradler und 49 legten als Sportler über 1.000 km zurück. Wir gratulieren den Preisträgern! Jugendtreff „Chillout” Der Umbau der Rheinauhalle hat auch dem Jugendtreff „Chillout” einen neuen Veranstaltungsraum beschert, der bereits gut angenommen wird. Der neue Veranstaltungsraum kann auch für private Feiern genutzt werden. Es besteht die Möglichkeit, Partys und Konzerte zu veranstalten und auch für den offenen Betrieb ergeben sich neue Optionen. Seit über zwei Jahren betreibt die O ffene Jugendarbeit Höchst den Jugendtreff, für viele Jugendliche ist das Jugendhaus fixer Bestandteil ihrer Lebenswelt. Montags, mittwochs und freitags zwischen 15 und „Chillout” – offener Jugendtreff ohne Konsumzwang. Rechts die selbst gestaltete Modenshow der Höchster Jugend auf der Frühjahrsmesse in Dornbirn. 21 Uhr steht das „Chillout” allen Jugendlichen aus dem Rheindelta zwischen 12 und 18 Jahren offen. Ohne Konsumzwang, ohne Alkohol und ohne Nikotion kann das Angebot an Freizeitgestaltung genutzt werden. Neben gratis Internetcafe, Kartenspiele, Tischfussball und einer Indoor Skateboardrampe bie- tet der Jugendtreff auch die Möglichkeit, sich von ausgebildeten Personen beraten zu lassen oder Probleme zu besprechen. Das „Chillout” Fussballteam nimmt immer wieder an Turnieren teil. Auf der Dornbirner Frühjahrsmesse präsentierten die Höchster Jugendlichen eine selbst gestaltete Modenshow und Breakdance-Vorführung. Gemeinde Info HÖCHST 15 Eröffnung Rheinauhalle am Sonntag, 23. 11. Die völlig neu gestaltete Rheinauhalle wird am Sonntag, 23. November, offiziell eröffnet. Kirchlichen Segnung um 9:30 Uhr, danach Frühschoppenkonzert mit der Bürgermusik Höchst. Sportliche Darbietungen bis 16:00 Uhr. Die Veranstaltung ist bewirtet. Besichtigungsmöglichkeit auch im Jugendtreff „Chillout”. Hallenradsport: Die Rheinauhalle bewährt sich Eine ersten und äußerst positiven Eindruck von der runderneuerten Rheinauhalle erhielten die Besucher der Staatsmeisterschaft im Hallenradsport am 4. Oktober. Simon König im Tor und der Feldspieler Dietmar Schneider gewannen das alles entscheidende Spiel um den Meistertitel und somit die WM-Teilnahme gegen Dornbirn 1 (Martin Lingg / Markus Bröll ) souverän mit 7 : 4. Es war ein ausgeglichenes, faires und spannendes Spiel zweier extrem starker Mannschaften. Die bessere Teamleistung hat wahrscheinlich den Ausschlag gegeben. Das nächste große Ziel ist die Weltmeisterschaft an diesem Wochenende in Dornbirn. Zu den Chancen der beiden Höchster meint Obmann Heimo Lubetz: „Es wäre ja wirklich an der Zeit, dass auch das Quäntchen Glück einmal auf unsere Seite fällt. So erinnere ich mich unter anderem an die letzte Heim-WM 2002 in Dornbirn, wo es erst im Finale knapp nicht gereicht hat. Wir wünschen jedenfalls unserer Burschen viel Glück!“ Um die Bronzemedaille ging es im Höchster „Bruderduell“ von Andreas und Simon Lubetz. Andreas, der ältere, gewann mit Martin Maccani gegen seinen Bruder Simon mit Florian Fischer mit 5 : 3. Rheinauhalle NEU hat sich bewährt Die ÖM war auch der „Probegalopp“ für die „neue“ Rheinauhalle. Sie wurde von allen Besuchern wohlwollend und lobend angenommen und hat sich bestens bewährt. Sehr gutes Licht, ein toller Boden, eine gute Beschallung und ein angenehmer Gesamteindru c k dank Holzeinsatz sind die herausragenden Merkmale. Bestens bewährt hat sich die Rheinauhalle bereits am 4. Oktober bei der österreichischen Meisterschaft im Hallenradsport. Im Radball setzten sich Simon König und Dietmar Schneider vom ÖAMTC Radfahrclub Mazda Hagspiel Höchst durch (re). 16 Gemeinde Info HÖCHST Im Dezember den neuen Ortsbus gratis testen Immer eine Haltestelle in Ihrer Nähe! Die Förderung umweltfreundlicher Mobilität ist ein wichtiges Ziel der Gemeinde Höchst. Mit der neuen Ortsbuslinie kann ab 14. Dezember ein wichtiger Meilenstein zur Schaffung eines attraktiven Bus-Angebots in Höchst gesetzt werden: Zahlreiche Bürgerinnen und Bürger, die bisher einen relativ weiten Weg bis zur nächsten Bushaltestelle hatten, bekommen mit dem neuen Ortsbus Haltestellen in fußläufiger Entfernung. Kleiner, leiser & pünktlicher Ermöglicht wird die Linienführung auf Nebenstraßen durch den Einsatz kleinerer Busse. Sie sind wendiger und verbrauchen weniger Treibstoff. Mit der Umfahrung von staugeplagten Hauptstraßen erhöht sich die Pünktlichkeit und ermöglicht pünktliches Umsteigen am Bahnhof Lustenau in Richtung Bregenz bzw. Dornbirn. Bildunterschrift: Ortsbus: Gratis Probefahren für Jung und Alt. (Foto Marcel Hagen) Gratis „Probefahren“ im ganzen Ortsgebiet bis zum 31. 12. Damit der neue Ortsbus ausgiebig getestet werden kann, ermöglicht die Gemeinde Höchst allen Gemeindebürgerinnen und Gemeindebürgern ein unkompliziertes „Probefahren“: Jeder Haushalt in Höchst bekommt in der Woche vor dem Fahrplanwechsel Mitte Dezember ein Kontingent mit sogenannten „Test-Fahrkarten“ zugeschickt. Bis zum Jahresende kann man mit diesen Fahrkarten innerhalb des Höchster Ortsgebiets mit allen Bussen gratis fahren. Die Handhabung ist ganz einfach: Am Beginn jeder Probefahrt einfach die Te s t - F a h rkarte beim Busfahrer abgeben. Ideen und Mitarbeit erwünscht Die Gemeinde Höchst beteiligt sich gemeinsam mit der Nachbargemeinde Gaißau am Projekt „Rheindelta MOBIL“. Ziel ist es, ein umweltfreundliches und anrainerschonendes Mobilitätsverhalten zu fördern. Zu diesem Zweck sind eigene Arbeitgruppen zu den Themen Pendler, Radfahren und Busfahren eingerichtet worden. Ideen für Verbesserungsmaßnahmen in diesen Bereichen und aktive Mitarbeit in einer der Arbeitsgruppen sind herzlich willkommen. Von Mitte Dezember bis zum Jahresende 2008 können alle Höchster den neuen Ortsbus gratis testen. Fahrscheine für die Probefahrten werden jedem Haushalt rechtzeitig zugestellt. Über den Fahrplan sowie die Umstiegsund Anschlussmöglichkeiten beim Ortsbus wird in den nächsten Ausgaben des Gemeindeblattes laufend informiert. Herausgeber und Verleger: Gemeinde Höchst, 6973 Höchst. Für den Inhalt verantwortlich: Bürgermeister Ing. Werner Schneider. Druck: Hechtdruck, Hard Grundsätzliche Ausrichtung: Informationen über das Geschehen in der Gemeinde Höchst


Höchst Gemeinde Info 2010 08
Mit, 8. Juni 2011 |

Gemeinde Info HÖCHST Gemeinde Info .. www.hoechst.at – gemeindeamt@hoechst.at Aus dem Inhalt Kindergarten Konzeption Empfang Neuzugezogene 1 Jahr Besuchsdienst „Zit ha“ VS Unterdorf: Neue Leiterin Faustballturnier am 04.09. Rückblick Feuerwehrfest 1 2 3 4 8 11 16 HOCHST Amtliche Mitteilung der Gemeinde Höchst – Nr. 23 – August 2010 Seit Februar besteht die Jugendgruppe der Modell-Eisenbahn-Freunde MEF Höchst. Bei regelmäßigen Treffen im Clublokal im Untergeschoss des Gasthauses „Schwanen“ vermitteln begeisterte Modelleisenbahner den Jugendlichen Grundkenntnisse für richtigen Modellbau. Am 9. Oktober sind Interessierte zum Tag der offenen Tür geladen. Bericht Seite 9 Liebe Höchsterinnen und Höchster! Die schlechte Finanzsituation der Gemeinden ist derzeit ein Medienthema. Auch die Gemeinde Höchst hat das Problem der verminderten Einnahmen und immer größerer Aufgaben zu bewältigen. Dies versuchen wir durch Sparmaßnahmen und Ausgabendisziplin zu bewältigen. Wir haben bisher immer auf geregelte Finanzen geschaut und dieser Umstand kommt uns heute zugute. So warten im Herbst und in der kurzfristigen Planung große Aufgaben auf uns. l 2015 verpflichtet sind. Hier ist eine Lösung gemeinsam mit der Gemeinde Fußach vorgesehen. l Die Kinderbetreuung (Spielgruppen, Kindergärten) erfordert neue Überlegungen und Investitionen. Die Betreuungsgruppen werden kleiner und für die 3-jährigen müssen Kindergartenplätze angeboten werden. Dies führt zu einer größeren Zahl an Kindergartengruppen. Diesem Umstand möchten wir mit einem Neubau Rechnung tragen, was auch den Spielgruppen verbesserte Raumangebote bieten würde. Weiters steht der Neubau des Pflegeheimes an, zu welchem wir vertraglich bis zum Jahre Die Seniorenbetreuung sowohl im ambulanten wie stationären Bereich fordert die Gemeinde immer mehr. Hier wollen wir gemeinsam im Rheindelta, mit Fußach und Gaißau, Lösungen für die Zukunft erarbeiten. Die politischen Gremien müssen sich diesen Aufgaben stellen. Ich bedanke mich bei allen politischen Mandatarinnen und Mandataren für die Suche nach Lösungen, auch über die Gemeindegrenzen hinweg. Ihr Bürgermeister Werner Schneider l 2 Gemeinde Info HÖCHST Die Höchster Kindergartenpädagoginnen haben gemeinsam an der Vorbereitung der Konzeption gearbeitet. Höchster Kindergärten präsentierten Konzeptionen Am 1. Juli fand im Höchster Pfarrzentrum die Präsentation der pädagogischen Konzeptionen der Höchster Kindergärten statt. Zahlreiche Gäste, wie Bürgermeister Werner Schneider, Andrea Dorner als Vertretung des Kindergarteninspektorats, Vertreter von Schulen und Kinderbetreuungseinrichtungen, sowie Eltern und viele Interessierte kamen der Einladung nach, sich über die pädagogischen Konzeptionen zu informieren. Den Kindergartenpädagoginnen war es ein Anliegen, die pädagogische Arbeit, die schon seit langem geleistet wird, für die Öffentlichkeit transparent zu machen. Anhand von Fotos innerhalb der Power-Point-Präsentation aus dem Kindergartenalltag wurde die ganzheitliche Arbeit veranschaulicht und die Hintergründe erklärt. Besonders hervorgehoben wurde die Bedeutung der Bereiche Sprache, Vorstellung der Präsentationen im Pfarrzentrum mit den Kindergartenleiterinnen und Gemeinderat Herbert Sparr. Bewegung, Kreativität, Integration, Strukturen und Rituale. Im Anschluss an den Vortrag waren die Gäste zum Gedankenaustausch und gemütlichem Beisammensein mit musikalischer Umrahmung und einem Buffet eingeladen. Die Eltern und auch alle anderen Gäste hatten die Möglichkeit, einen umfassenden Einblick in die wertvolle Arbeit der Kindergärten zu bekommen und etwas mehr über den Alltag der Kinder und über die Qualität der Einrichtungen zu erfahren. Gemeinde Info HÖCHST 3 Empfang für „neue“ Höchsterinnen und Höchster Die Gemeindevertreter luden alle seit dem Vorjahr nach Höchst zugezogenen Personen zu einem Empfang ein. „Wir freuen uns, dass Sie Höchst als Wohngemeinde gewählt haben“, hieß es bereits in der Einladung, die alle Neo-Höchster und Höchsterinnen von der Gemeinde bekommen haben. Doch mit dem Willkommensgruß war es nicht getan. Deshalb luden die Gemeindevertreter im Juli die neu Zugezogenen zu einem Grillfest am Kirchplatz ein. Edith Schallert, Christiane Grabher und Cornelia Michalke steckten die Gäste schon beim Sektempfang mit ihrer guten Laune an. Sich einmal von den Höchster Politikern bedienen zu lassen, zauberte so manchen ein Schmunzeln ins Gesicht. Wilfried Meier und Reinhard Brunner outeten sich als hervorragende Grillmeister, während sich Markus Bacher, Norbert Rickmann und Markus Ortner, Werner Blum und Manfred Leipold für flüssigen Nachschub verantwortlich zeigten. Reingard Adenberger vom Bürgerservice der Gemeinde hatte allerhand in der Küche zu tun und so war von ihr zu erfahren, dass seit 2009 exakt 250 Personen zugezogen sind. Höchst Im Pfarrsaal gab es viele Informationen über Höchst und das rege Vereinsleben. hat inzwischen 7.967 Einwohner, 1900 waren es noch 2090. Nach der Begrüßung der Gäste durch Bürgermeister Werner Schneider führten Heidi Schuster-Burda und Gemeinderat Herbert Sparr souverän durchs Programm. Und wer wusste, dass vor fünf Jahren der höchste Kirchturm des Landes sieben neue Glocken bekam, durfte sich über einen Kultur-Gutschein freuen. Natürlich gab es noch viele Höchster Fragen zu beantworten. 16 Höchster Vereine stellten ihr Programm vor. Und die Jugendmusik „d’ Höschter“ sorgte für schwungvolle Unterhaltung. Heidi Schuster-Burda und Gemeinderat Herbert Sparr führten durch das Programm. Gemütliches Grillfest für die neu zugezogenen Höchsterinnen und Höchster auf dem Kirchplatz 4 Gemeinde Info HÖCHST 1 Jahr Besuchsdienst „Zit ha“ in Höchst „Zit ha“, der Besuchsdienst in Höchst feierte in diesem Frühjahr seinen ersten Geburtstag. Seit April des Vorjahres sind insgesamt elf ehrenamtliche Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen für „Zit ha“ im Altenwohnheim und bei Seniorinnen und Senioren zu Hause unterwegs. Zwei Stunden im Monat, oft auch mehr, investiert das Team ehrenamtlich für diese gute Sache in unserer Gemeinde. „Es ist mehr als ein einfaches Geben und Nehmen“, berichtet Thomas Allgäuer, „denn ich gehe immer mit einem Gefühl der Dankbarkeit nach Hause“. Er gehört zum Besuchsdienstteam im Altenwohnheim. Jeden Mittwochnachmittag ist jemand aus der Gruppe dort anzutreffen. Die Bewohnerinnen und Bewohner schätzen diesen Service und mancher erwartet ungeduldig seinen Besucher. Schon in kurzer Zeit etablierte sich so der neue Besuchsdienst im Altenwohnheim. Für Karl Brugger gab es vor dem ersten Besuch noch manche Fragezeichen: „Wie werden die Leute reagieren? Wird es genügend Gesprächsstoff geben?“ Er hat Besuchsdienste bei Senioren zu Hause übernommen und schöne Erfahrun- Erfahrungsaustausch und Besprechung von ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Besuchsdienstes. gen machen dürfen. „Die Leute erzählen gerne von früheren Zeiten, vom Krieg und den damaligen ärmlichen Verhältnissen. Ich bin immer wieder überrascht, wie schnell die Besuchszeit vorbei geht.“ Sogar eine Jassergruppe hat sich in dieser Zeit gebildet, die für eine Seniorin zum Höhepunkt des Monats geworden ist. Intensive Vorbereitungen, Gespräche und Schulungen sind der Geburtsstunde des Besuchsdienstes vorausgegangen. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nehmen regelmäßig an Supervision und Weiterbildungen teil und sind verpflichtet, Stillschweigen über persönliche Gespräche bei den Besuchen zu bewahren. Von Anfang an wurde darauf Wert gelegt, den Besuchsdienst als ergänzendes Angebot in die Landschaft der sozialen Dienste in Höchst einzugliedern. „Zit hat“ möchte in dieser Vielfalt vor allem für jene Menschen da sein, die sich Kontakt- und Begegnungsmöglichkeiten außerhalb ihres bestehenden Familienund Betreuungsnetzes wünschen oder brauchen. In diesem Sinne zeigen die Erfahrungen des ersten Jahres, dass „Zit ha“ monatlich für beide Seiten – Besucher und Besuchte – bereichernde Augenblicke und Lebensfreude schenkt. Wünschen Sie einen Besuch für sich oder eine/n Angehörige/n? Dann melden Sie sich unter 0699/81534108 oder zit.ha@gmx.at Der Besuchsdienst „Zit ha“ bietet interessierten Frauen und Männern die Möglichkeit zur Mitarbeit: l l l l Sie schenken gerne anderen Menschen Zeit. Sie suchen eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung. Sie wünschen sich eine Möglichkeit, Ihr Wissen und Ihre Fähigkeiten anderen Menschen zugute kommen zu lassen. Sie sind engagiert und achten dennoch auf Diskretion. Zit ha – für einen Schwatz, einen Besuch, einen Jassnachmittag. Haben Sie Interesse? Dann wenden Sie sich an die Koordinatorin Heidrun Bargehr (0664/8240248). Gemeinde Info HÖCHST 5 Höchster Sommerfest Das diesjährige Sommerfest der Bürgermusik Höchst hat wieder viele Besucherinnen und Besucher angelockt. Feiern unter freiem Himmel war am Freitag bei sternenklarer Nacht möglich. Der Frühschoppen wurde leider von einer Wetterlaune unterbrochen, nicht aber die gute Stimmung. Am Freitag Abend kamen nahezu 1.000 Gäste zur Party bei der Rheinauhalle und feierten mit der Band KAKTUS und Wolfgang Frank, der beste Stimmung unter den Gästen aufkommen ließ. Bei feinstem Sound aus den 70er und 80er Jahren wurde bis in die Nacht hinein gefeiert. Auch die Festmesse am Kirchplatz, die noch unter freiem Himmel stattgefunden hat und der anschließende Frühschoppen mit der Lauteracher Bauernkapelle fanden guten Anklang bei den Gästen. Mit unterhaltender Blasmusik auf höchstem Niveau fand das Sommerfest-Wochenende ein stimmungsvolles Ende. Ein herzlicher Dank Die Bürgermusik Höchst möchte sich bei der Höchster Bevölkerung, bei allen Freunden und bei allen Besucherinnen und Besuchern recht herzlich bedanken, die mitgefeiert und somit zu einem unvergesslichen Sommerfest 2010 beigetragen haben! Weiterer Dank gilt der Die Festmesse konnte noch am Kirchplatz stattfinden. Gemeinde Höchst für die gute Unterstützung und das Vertrauen und bei allen Sponsoren! Weitere Infos und Fotos vom Sommerfest in Kürze unter www.bmhoechst.at Eine große Schar freiwilliger Helferinnen und Helfer trug zum Erfolg des Sommerfestes bei. Beste Stimmung war bei der Party am Freitag angesagt (unten). Wolfgang Frank und KAKTUS sorgten für beste Party-Stimmung. 6 Gemeinde Info HÖCHST 3. Höchster Dämmerschoppen Beim Dämmerschoppen des Schalmeienzuges Höchst trafen sich auch heuer wieder Jung und Alt zum gemütlichen Beisammensein. Trotz aufkommendem Wind und Regen brachte das Helferteam das Fest samt Feuerwerk reibungslos über die Bühne. Schon Stunden vor dem Festbeginn versammelten sich die ersten Kinder beim großen Sandhaufen auf dem Kiesplatz. Ebenso großen Anklang bei den Kleinsten fanden der Micheluzzi-Steiger und die Angebote des Spielebusses des Vorarlberger Kinderdorfs. Spätestens bei den ersten Tönen der Bürgermusik Höchst trafen auch die ersten „großen“ BesucherInnen auf dem Kirchplatz ein. Der Festplatz füllte sich nach und nach mit über 1.000 Gästen und alle feierten bei ausreichend Essen und Trinken mit der Musik der „Alpenflitzer“ bis in die späten Abendstunden. Das bereits traditionelle Klangfeuerwerk sorgte bei der Bevölkerung wie jedes Jahr für große Begeisterung und endete gerade noch rechzeitig, bevor ein heftiges Gewitter einsetzte. Dank dem überdachten Kirchplatz ließen sich viele dennoch nicht daÜber 1.000 Gäste fanden sich heuer zum Dämmerschoppen des Schalmeienzuges ein. Zum Auftakt spielte die Bürgermusik Höchst auf (unten). von abhalten, noch länger auf dem Fest zu verweilen. Ein herzlicher Dank gilt dem gesamten Helferteam, das trotz Regen hervorragende Arbeit leistete, sowie allen Sponsoren und der Gemeinde Höchst und nicht zuletzt den zahlreich erschienenen Besucherinnen und Besuchern. Wir freuen uns jetzt schon auf ein Wiedersehen im nächsten Jahr! Schalmeienzug Höchst www.schalmeienzug.at Begehrte Höhenfahrt mit dem Steiger der Firma Micheluzzi Gemeinde Info HÖCHST 7 Schulbeginn: Wieder mehr Kinder auf den Straßen Das Kuratorium für Verkehrssicherheit (KfV) erinnert an den nahen Schulbeginn. In wenigen Tagen sind wieder mehr Kinder auf den Straßen unterwegs in Richtung Schule und Kindergarten. Das Kuratorium für Verkehrssicherheit erinnert die Autofahrer daran, dass sie Kindern das sichere Queren einer Straße ermöglichen müssen. Alle Fahrzeuglenker müssen in jedem Fall anhalten, wenn ein Kind die Straße überqueren möchte. Sind gekennzeichnete Schulbusse im Einsatz, so ist an Haltestellen das Vorbeifahren verboten, wenn die Warnleuchten in Betrieb sind. Schulwegpläne für alle Schüler Auch heuer erhalten alle Schülerinnen und Schüler der Volksschulen sowie der Mittelschule Höchst Pläne, in denen ein möglichst sicherer Schulweg beschrieben ist. Weiters gibt es Tipps für richtiges Verhalten im Straßenverkehr und Hinweise für die Eltern der Schüler. Im Rahmen der Sanierung der Dr.-Schneider-Straße konnte der Gehweg verbreitert werden – ebenfalls ein Beitrag zur Sicherheit auf dem Schulweg und für alle Fußgänger. Einen Tag beim Vater mitarbeiten Der „girls day“ bietet Mädchen die Chance, erste Einblicke in verschiedene Berufsfelder zu erhalten und praktische Erfahrungen zu sammeln. Janine Burtscher nützte heuer diese Chance und unterstützte für einen Tag ihren Vater Harald bei der Arbeit im Bauhof Höchst. 8 Gemeinde Info HÖCHST Direktorenwechsel an der Volksschule Unterdorf Herbert Huber nach 30 Jahren als Direktor verabschiedet – Helga Bellak neue Direktorin Nach 30 Jahren Tätigkeit als Direktor der Volksschule Unterdorf ging OSR Herbert Huber, Jahrgang 1948, in Pension. Kolleginnen und Kollegen sowie die Gemeinde gestalteten im „Schwanen“ eine kleine Abschiedsfeier. 1968 trat Herbert Huber in den Schuldienst ein, die erste Station war Schwarzach. 1980 wurde er Direktor der VS Unterdorf, 1984 feierte er Hochzeit mit Irmgard Graf aus Lienz. Die beiden haben zwei Töchter und 1988 konnte das Einfamilienhaus im Holderbaum bezogen werden. Herbert, der 2004 den Berufstitel „Oberschulrat“ verliehen bekam, unterrichtete bzw. betreute während der vergangenen 30 Jahre rund 1.000 Höchster Schulkinder. Von den Lehrerinnen und Lehrern der Schule wurde er mit launigen Sprüchen und Liedern in den Ruhestand verabschiedet. Bürgermeister Werner Schneider bedankte sich für den großen Einsatz des scheidenden Wir freuen uns, vier neue Mitarbeiterinnen in den Kindergärten und einen Mitarbeiter in unserem Bauhof vorstellen zu können. Im September beginnen vier Kindergartenpädagoginnen ihre Aufgabe in den Höchster Kindergärten: Stephanie Oberhuber übernimmt die Leitung des Kindergartens Kirchdorf. Julia Götze tritt ihre Irmgard und Herbert Huber bei der Abschiedsfeier (oben). Im Namen der Gemeinde bedankte sich Bürgermeister Werner Schneider bei Herbert (unten). Direktorin OSR Helga Bellak Direktors, der weit über schulische Verpflichtungen in der Gemeinde mitgearbeitet hatte. Direktorin Helga Bellak Nachfolgerin von Herbert Huber ist OSR Helga Bellak. Sie hat während der vergangenen zehn Jahre als Direktorin die Volksschule in Fraxern geleitet und freut sich auf die neue Herausforderung. Stelle im Ganztages-Kindergarten an, Barbara Maier im Kindergarten Unterdorf und Martina Rinderer im Kindergarten Oberdorf. Marco Scheffknecht arbeitet seit dem 1. Juli im Bauhof Höchst mit. Wir wünschen den neuen Mitarbeiterinnen und dem Mitarbeiter viel Freude mit ihrer Tätigkeit! Neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Stephanie Oberhuber Julia Götze Barbara Maier Martina Rinderer Marco Scheffknecht Gemeinde Info HÖCHST 9 Modell-Eisenbahn-Freunde Höchst Mit der Gründung einer Jugendgruppe im Februar dieses Jahres kam der Modell-Eisenbahn-Verein MEF Höchst dem vielfachen Wunsch von Eltern und Jugendlichen gerne entgegen. Regelmäßig treffen sich seit März ein Mädchen und zehn Buben im MEF-Clublokal im Untergeschoss des Gasthaus Schwanen, um im Team unter der fachlichen Leitung von Hans Hirschbichler und Otto Nigsch die Grundkenntnisse für den richtigen Modellbahnbau zu erlernen. Unterstützt werden die beiden Jugendbetreuer bei speziellen Schulungen vom Clubkollegen Ing. Klaus Brüstle. In Teamarbeit wurde bereits mit dem Bau einer eigenen Jugendanlage begonnen, die unter das Thema „mit der Eisenbahn durch den Wilden Westen“ gestellt sein wird. Dieses Projekt ist ganz bestimmt eine sehr große Herausforderung an die Fantasie und an das handwerkliche Geschick der jungen Modellbauer. Die elf Mitglieder der Jugendgruppe der Modell-Eisenbahn-Freunde Höchst. Schülerfreifahrt auch ab St. Margrethen Schüler und Lehrlinge mit gültigen Freifahrtausweis können den Zug ab St. Margrethen benützen. Ob beim Betrieb der bestehenden Anlage oder beim Bau der Jugendanlage (unten) – der Nachwuchs ist voller Begeisterung dabei. Die Vereinbarung für die Fahrten Richtung Lustenau-Bregenz und retour hat sich bewährt. Weiters fällt ab diesem Lehrjahr der zweite Freifahrt-Selbstbehalt für Lehrlinge weg, die zur Lehrstelle und Berufsschule unterschiedliche Strecken nutzen. Diese Ungleichbehandlung wird dank einer in Vorarlberg gefundenen Lösung jetzt beendet. Tag der offenen Tür am 9. Oktober Bis zum „Tag der offenen Tür“, den der Club der Modell-EisenbahnFreunde heuer am Samstag, den 9. Oktober, veranstaltet, sollen auf der Jugendanlage bereits Züge fahren können. Allerdings fehlt bis zu diesem Termin noch die entsprechende Landschaftsgestaltung, für die es noch viel Zeit braucht. Zahlreiche Fund-Fahrräder warten derzeit wieder im Keller des Gemeindeamtes auf ihre Besitzer. Die meisten davon wurden irgendwann ohne Genehmigung des Besitzers „entlehnt“ und dann abgestellt. Unter den Fundstücken sind auch neuwertige Fahrräder zu finden. Wer ein Fahrrad vermisst, kann beim Bürgerservice nachfragen, ob es von einem Finder abgegeben worden ist. Zimmer 12 und 13 im Erdgeschoss des Gemeindeamtes, Tel. 7907-25. 10 Gemeinde Info HÖCHST schluckt! Und jetzt nimmt auch Dagmar Reißaus: Sie klettert in das Baumhaus ihrer Kindheit, kappt die Strickleiter und lässt den Rest der Menschheit hinter sich – um endlich in Ruhe über die Männer, die Liebe und das Leben nachzudenken. Die Hochzeitsgesellschaft macht sich derweil auf die Suche nach den Brautleuten . . . Eintritt: € 18,-- bzw. € 6,-mit Kulturgutschein Musikkabarett ,Kernölamazonen‘ Samstag, 25. Sept. 2010, 20:00 Uhr, Pfarrzentrum Die Mission der Musikkabarett-Gruppe Kernölamazonen lautet: Liebe und Kernöl verbreiten. Und das tun sie mit einem kräftigen Augenzwinkern. Gudrun Nikodem-Eichenhardt und Caroline Athanasiadis, so heißen die beiden, vereinen kernigen Charme mit südländischem Temperament. Gemeinsame Waffen bilden gewitzte Worte und gefeilte Witze, scharfe Zungen, treffende Pointen und geballte Bühnenpräsenz. Nicht nur in das musikalische Repertoire haben sich MusicalKlassiker eingeschlichen, auch bei Performance und Spiel überzeugen die Kernölamazonen mit Stimmqualität, Rollenspiel und originellen Choreografien. Im aktuellen Programm „Jagdlust” heißt es wieder: Je näher am Publikum, desto besser. Männer, nehmt Euch also in Acht! Die Amazonen kommen. Eintritt: € 16,-- Vorverkauf, € 18,-- Abendkasse, € 4,-- mit Kulturgutschein Das Orgelwerk von J. S. Bach Konzert mit Prof. Bruno Oberhammer Montag, 18. Oktober 2010, 20:15 Uhr, Pfarrkirche Die Programme der beiden Bach-Orgelkonzerte im zweiten Halbjahr 2010 beinhalten Kompositionen aus Johann Seb. Bachs früheren Schaffenszeiten. Neben einer Reihe von größeren Choralbearbeitungen befinden sich darunter das Kuriosum „Pedalexercitium“, also ein frühes virtuoses Stück für das Orgelpedal solo (mit der Möglichkeit zur selbständigen Erfindung einer das Stück abschließenden Kadenz) und Bachs wohl berühmtestes Orgelstück, das Paar „Toccata und Fuge in d-Moll“ (BWV 565). Ob aus frühester Schaffenszeit stammend oder aus der Zeit schon voll entwickelter Meisterschaft – sie alle sind unverkennbar Johann Sebastian Bachs Leistungen, die den Werdegang des Meisters von seiner Jugendzeit bis zu höchsten künstlerischen Höhen erlebbar machen. Freiwillige Spenden für das Sozialprojekt Abakaliki/Nigeria Kabarett „verliebt, verlobt, verschwunden“ mit Gabi Fleisch Freitag, 15. Oktober 2010, 20:00 Uhr, Pfarrzentrum Sie hat zwei Kinder geboren, 4.000 Jausenbrote geschmiert, 350 aufgeschürfte Knie verarztet, 180 m² in Schuss gehalten und ihrem Mann Hubert 7.000 „Ich wünsch dir einen schönen Tag“-Küsse mit auf den Weg zur Arbeit gegeben – bis Hubert eines abends nicht mehr nach Hause kam. Sieben Jahre, eine Scheidung und mehrere Männer später wagt Dagmar den großen Schritt zum zweiten Mal. Doch ausgerechnet am Morgen ihrer Hochzeit ist der Bräutigam wie vom Boden ver- Vorverkaufsstelle für die Veranstaltungen des Kulturreferates: Gemeindeamt Höchst, Zi. 12 (Frau Adenberger, Tel. 7907-25) E-Mail: kultur@hoechst.at, online: www.hoechst.at und bei allen Raiffeisenbanken Gemeinde Info HÖCHST 11 Wir bewegen uns ins 15. Jahr Orthopädische Rückenschule – Haltungsturnen und Pilates für Jugendliche und Erwachsene mit Josef Vonbrül Kursumfang: 12 Abende bzw. Vormittage à 50 Minuten im wöchentlichen Abstand Kosten: € 72,00.- inkl. MwSt. Die Faustballer der TS Höchst laden am 4. September zum Ortsvereineturnier. Kursort: Volksschule Kirchdorf Kurszeiten: Beginn: Montag, 13.09.2010 – 18:00 Uhr (Turnhalle Nord) Montag: 18:00 - 18:50 / 19:00 19:50 Uhr (Turnhalle Nord) Mittwoch: 08:30 - 09:20 / 09:30 10:20 Uhr (Turnhalle Süd) Mittwoch: 18:00 - 18:50 / 19:00 19:50 Uhr (Turnhalle Süd) Die Sonderkonditionen für Mitarbeiter der Firma Blum und der Gemeinde Höchst erfahren Interessierte im Unternehmen bzw. bei der Gemeinde. Kursanmeldung: Die Anmeldung erfolgt durch Barzahlung in der ersten Turnstunde, Erlagschein oder Netbanking bis 10.09.2010 Kontoverbindung: Josef Vonbrül, Konto-Nr. 00300022209 – BLZ: 20602, Sparkasse DornbirnRohrbach Als Verwendungszweck anführen: „HT Herbst 2010“ Informationen: Gerhard Böhler, Sozialabteilung Gemeindeamt Höchst, Tel. 79 07-26 Kursleitung: Josef Vonbrül, Fachinstitut für Massage und Sporttherapie Webergasse 15/9, Dornbirn Tel.: 05572/372881 E-Mail: massage@bodymotivation.at Home: www.bodymotivation.at „Fauschtball“-Turnier am 4. September Am Samstag, dem 4. September 2010, lädt die Sektion Faustball der Turnerschaft Höchst ab 10:00 Uhr zum Höchster „Fauschtball“-Ortsvereineturnier und zum Finale der 1. Liga Ostschweiz der Männer. Am Faustballplatz bei der Rheinauhalle ist selbstverständlich ganztags bewirtet. Die Höchster Faustballer spielen in der 1. Liga Ostschweiz mit und hoffen zum Finale auf einen abgesicherten Platz in der Tabellenmitte. Im Finale am 4. September treten sämtliche neun Mannschaften der Liga in Höchst an. Am Samstag steigt natürlich auch Beim Ortsvereineturnier sind spannende Spiele zu erwarten. das „Fauschtball“-Ortsvereineturnier, zu dem sich bereits etliche Mannschaften angemeldet haben. Im Anschluss an den sportlichen Teil steht das Kraftraum-Fäscht mit DJ Jenson auf dem Programm. 12 Gemeinde Info HÖCHST Polizeibesuch bei der Kinderbetreuung „Pinocchio“ Kurz vor den Sommerferien stattete die Polizei der Kinderbetreuung „Pinocchio“ einen Besuch ab. Die Kinder staunten, als sie das Polizeiauto und die Polizisten so nah betrachten durften. Sie erfuhren, wie wichtig das Anschnallen im Autokindersitz ist und was so alles in einem Polizeiauto versteckt ist – vom Warnzeichen bis zu den Handschellen. Das Probesitzen fühlte sich gut an – natürlich nur im Autokindersitz. Das Team der Kinderbetreuung sagt der Polizeiinspektion Höchst nochmals Danke! Probesitzen im Polizeiauto samt Autokindersitz (oben). Die Kopfbedeckungen der Polizeibeamten sind für die Kleinen noch etwas zu groß (links). Deutschkurs 60 Stunden lang haben seit März zehn Frauen den Kurs in deutscher Sprache sowie grundsätzlicher Orientierung über den Alltag in Vorarlberg besucht. Der Kurs richtet sich an Frauen mit geringen Deutschkenntnissen und bietet diesen die Möglichkeit, in ihrer nahen Wohnumgebung einen Sprachkurs zu besuchen. Mit Kursleiterin Birgit Köhlmeier haben die Frauen dabei nicht nur Deutsch geübt, sondern auch viel über Vorarlberg gehört. Ende September startet ein weiterer Deutschkurs mit Birgit Köhlmeier. Teilnehmerinnen mit Bürgermeister Werner Schneider und Kursleiterin Birgit Köhlmeier (4. von rechts) bei der Abschlussfeier des Deutschkurses in Höchst. Gemeinde Info HÖCHST 13 Müllabgabe: Vorrang für Radler und Fußgänger Vorrang für die Radler und natürlich auch für Fußgänger heißt es jetzt beim Bauhof. Wer jeweils zu den Müllabgabezeiten Grünmüll, Sperrmüll usw. entweder im Fahrradanhänger oder mit dem Handkarren anliefert, muss sich nicht in die oft lange Warteschlage der Autofahrer einreihen: Radler und Fußgänger dürfen ab sofort vorgehen. Zu den Öffnungszeiten stauen sich oft viele Fahrzeuge zu Warteschlangen. Verkehrsprobleme im Rheintal Dreizehn Bürgermeister und Gemeindepräsidenten/in aus dem Vorarlberger und dem St. Galler Rheintal diskutierten im Juni in Rebstein über Einladung des Vereines St. Galler Rheintal grenzüberschreitende Verkehrsprobleme. Höchst war durch Bürgermeister Werner Schneider vertreten. Es gab gegenseitige Informationen über den aktuellen Stand der langfristigen Projekte „Mobil im Rheintal“ und das „Agglomerationsprogramm HeerbruggDornbirn“. Es geht darum, die Herausforderungen, die an der Grenze nicht Halt machen, miteinander zu durchleuchten und nach möglichen Lösungen zu suchen. Diese Kontakte sollen fortgesetzt werden. Wer den anfallenden Müll per Fahrrad oder zu Fuß zum Bauhof Höchst bringt, hat grundsätzlich Vorrang. 14 Gemeinde Info HÖCHST Wir gratulieren unseren Jubilaren In den Monaten Juli und August konnten Bürgermeister Werner Schneider und Vizebürgermeisterin Karin Rezniczek vier Höchster Ehepaaren zum Fest der Goldenen Hochzeit gratulieren, zusätzlich galt es einen 90. Geburtstag zu feiern. Hubert und Helene Brunner Am 14. Juli feierten Hubert und Helene Brunner, Kirchweg 16, das Fest der Goldenen Hochzeit. Alwin und Gerda Plangger Ebenfalls am 14. Juli vor 50 Jahren haben Alwin und Gerda Plangger, Kirchweg 9, geheiratet. Die 4. Klasse der VS Kirchdorf fährt zu „1, 2 oder 3“ nach München. 1, 2 oder 3 Juhuuu! Wir, die 4. Klasse der Höchster Volksschule Kirchdorf, fahren am 7. Oktober 2010 mit unserer Lehrerin Renate Knauss und einigen Eltern zu „1, 2 oder 3“ nach München. Im Mai wählte Frau Kisslinger vom ORF drei Kandidaten aus. Lena Gruber, Elena Prutti und Daniel Sinik werden uns sicherlich würdig vertreten. Wir sind schon alle sehr aufgeregt. Nach der Aufzeichnung werden wir uns noch die Bavaria-Filmstudios ansehen. Michael und Elisabeth Heidegger Die Goldenen Hochzeit von Michael und Elisabeth Heidegger, Gaißauer Straße 16, wurde am 23. Juli gefeiert. Felix und Gerda Scheiber Die Goldene Hochzeit von Felix und Gerda Scheiber, Burgstraße 39b, konnte am 30. Juli gefeiert werden. Maria Hartmann Maria Hartmann, Sonnengarten 1, feierte am 18. August ihren 90. Geburtstag. Die drei Kandidaten Lena Gruber, Daniel Sinik und Elena Prutti mit Klassenlehrerin Renate Knauss Gemeinde Info HÖCHST 15 Volksschüler besuchen Wasserwerk und Schöpfwerk Die Wasserversorgung ist für eine Gemeinde von großer Bedeutung, gutes Trinkwasser ist eine unentbehrliche Lebensgrundlage. Es ist inzwischen Tradition, dass die Schülerinnen und Schüler aller 3. Volksschulklassen dazu eingeladen werden, das Wasserwerk zu besuchen. Dabei gibt es jeweils eine Führung mit Wassermeister Fredi Blum, Mitarbeiter von Bauamt und Bauhof geben ebenfalls Auskunft. Den Abschluss der Exkursion bildet zur Freude der Kinder eine kleine Jause. Für Höchst und das ganze Rheindelta sind auch die Schöpfwerke am Polderdamm besonders wichtig. Sie pumpen überschüssiges Wasser über den Damm. Albert Humpeler (rechts) berichtete den Besuchern, dass das Schöpfwerk Fußach bei Hochwassersituation bis zu 7,5 m3 Wasser pro Sekunde pumpen kann. Die 3. Klasse der VS Unterdorf mit Lehrerin Christiane Grabher. Mit auf dem Bild Wassermeister Fredi Blum, Helmut Lenzi und Peter Plank vom Bauamt. Die 3b-Klasse der VS Kirchdorf wurde von Lehrerin Sybille Schnetzer begleitet. Mit auf dem Foto beim Wasserwerk Wassermeister Fredi Blum, Bauhofleiter Alfred Barth und Peter Plank vom Bauamt. Auch die 3a der VS Kirchdorf mit Lehrerin Renate Knauss stattete dem Wasserwerk einen Besuch ab. Die Schülerinnen und Schüler zeigten sich sehr beeindruckt. 16 Gemeinde Info HÖCHST Das Publikum zeigte sich begeistert vom Nostalgiebewerb, im Bild die Höchster Mannschaft mit der Handspritze von 1876. 115 Jahre Freiwillige Feuerwehr Höchst Das 115-Jahr-Jubiläum der Freiwilligen Feuerwehr Höchst wurde im Juli mit einer Fahrzeugsegnung sowie dem Nasslösch-Leistungsbewerb des Bezirkes gefeiert. Am Freitag, dem 16. Juli 2010, wurden vor der Rheinauhalle das neue Löschfahrzeug mit Bergeausrüstung und das Quad durch Feuerwehrkurat Pater Dominikus vom Kloster Mehrerau gesegnet. Bürgermeister Werner Schneider übergab das neue Fahrzeug offiziell an die Feuerwehr mit dem Wunsch, dass es bei möglichst wenigen Ereignissen benötigt wird, wenn doch, den Betroffenen rasche und effiziente Hilfe zu Teil wird und alle Mitglieder unserer Wehr wieder gesund nach Hause kommen. Am Samstag, dem 17. Juli, begannen bereits um 6 Uhr die Nassleistungsbewerbe des Bezirkes Bregenz. Insgesamt traten 68 Gruppen an, beim Finale konnte sich Bezau 1 als schnellste Gruppe durchsetzen und das Goldene Strahlrohr sichern! Ein besonderer Höhepunkt war der Nostalgiebewerb, an dem sich fünf Feuerwehren mit historischem Gerät beteiligten. Auch die Senioren der Höchster Feuerwehr rückten mit der Handpumpe aus dem Jahr 1876 aus und die Zuschauer staunten über die Leistungsfähigkeit der nostalgischen Fahrzeuge, Geräte und Mannschaften. Spende für „Netzwerk für Kinder“ Bei der Preisverteilung der Nassleistungsbewerbe verzichteten die Wettkampfgruppen auf das übliche Gastgeschenk. Dadurch konnte die Feuerwehr Höchst an den Förderkreis „Netzwerk für Kinder“ eine Spende von € 700,-- übergeben. Bei der Durchführung der Veranstaltung wurde unsere Feuerwehr von Höchster Vereinen, zahlreichen freiwilligen Helfern und Sponsoren unterstützt. Fotos und ein Video vom Fest sind unter www.feuerwehr.hoechst.at zu finden. Segnung der neuen Feuerwehrfahrzeuge durch Pater Dominikus Spannende Leistungsbewerbe Herausgeber und Verleger: Gemeinde Höchst, 6973 Höchst. Für den Inhalt verantwortlich: Bürgermeister Ing. Werner Schneider. Druck: Hecht Druck, Hard Grundsätzliche Ausrichtung: Informationen über das Geschehen in der Gemeinde Höchst


Höchst Gemeinde Info 2010 07
Mit, 8. Juni 2011 |

Gemeinde Info HÖCHST Gemeinde Info .. www.hoechst.at – gemeindeamt@hoechst.at Aus dem Inhalt Rechnungsabschluss 2009 Radwegsicherheit verbessert 100 Jahre Pfarrkirche Sport- und Spielwochen 2010 Pflanzaktion am Alten Rhein Innovative Mittelschule 1 2 5 8/9 11 13 14 HOCHST Amtliche Mitteilung der Gemeinde Höchst – Nr. 22 – Juli 2010 Das eigene Fahrrad möglichst gut zu beherrschen – das war das Ziel des Radworkshops, an dem alle 2., 3. und 4. Klassen unserer Volksschulen mitgemacht haben. Der Landesschulrat und die AUVA, bei der alle Schulkinder gratis versichert sind, organisierten die Veranstaltung vor der Rheinauhalle. Bericht auf Seite 4 Liebe Höchsterinnen und Höchster! Seit vielen Jahren bemühen wir uns, für Fahrradfahrer und Fußgänger beste Vo r a u s s e t z u n gen zu schaffen. Dies erreichen wir durch die Ve r b e s s e r u n g , Neugestaltung oder Neuschaffung von Fuß- und Fahrradwegen. Auch sind wir bemüht, unsere Kinder bestens auf die Teilnahme am Straßenverkehr vorzubereiten. Ein weiteres Beispiel dafür ist die Schulung unserer Kinder im Umgang mit dem Fahrrad. In einem eigenen Projekt wurde in Zusammenarbeit mit den Volksschulen ein Fahrradtraining durchgeführt. Hier möchte ich mich bei den Lehrpersonen und beim Land Vorarlberg für die Durchführung dieser Aktion recht herzlich bedanken! Weiters konnte die Erarbeitung der Schulwegpläne für alle Höchster Schulen bereits abgeschlossen werden. Wir können in Höchst viele Wege mit dem Fahrrad oder zu Fuß erledigen. Auf Grund der großen Verkehrsbelastung sollten wir die- se Möglichkeiten nutzen, denn ein großer Teil unseres Verkehrs ist hausgemacht und hat mit Transitverkehr nichts zu tun. Die kommende Ferienzeit, hoffentlich verbunden mit viel Sonnenschein, gibt uns Gelegenheit, Höchst und die nähere Umgebung zu Fuß oder mit dem Fahrrad zu erkunden – sowohl im Freizeitbereich als auch zum Einkaufen oder im Berufsalltag. In diesem Sinne wünsche ich allen Höchsterinnen und Höchstern eine schöne Sommerzeit. Ihr Bürgermeister Werner Schneider 2 Gemeinde Info HÖCHST Rechnungsabschluss 2009 der Gemeinde Höchst Der Rechnungsabschluss der Gemeinde Höchst für das Kalenderjahr 2009 verzeichnete ein Gesamtvolumen an Einnahmen bzw. Ausgaben von € 19,205 Mio. Das Gesamtjahr 2009 war bereits geprägt durch – im Vergleich zu den Vorjahren – rückläufige Einnahmen. Die gemeindeeigenen Steuern (Kommunalsteuer, Grundsteuer) erreichten ein Niveau von € 4,6 Mio. Bei den gemeinschaftlichen Bundesabgaben konnte die Gemeinde Höchst im Jahre 2009 Einnahmen in Höhe von € 4,97 Mio. verbuchen. Gegenüber dem Vergleichszeitraum 2008 haben sich somit die Einnahmen aus Steuern für die Gemeinde um € 0,3 Mio. verringert. Aufgrund der sich abzeichnenden geringeren Einnahmen wurden bereits während des laufenden Jahres 2009 auch bei den Ausgaben jene Positionen, welche im Einflussbereich der Gemeinde stehen, nach unten angepasst. Es ist dadurch gelungen, den laufenden Haushalt ohne ungeplante Rücklagenauflösungen ausgeglichen zu gestalten. In den Bereichen Kinderbetreuung und Schulwesen wurden trotz geringerer Gesamteinnahmen die Leistungen gegenüber den Vorjahren sogar noch ausgebaut. Nach den großen Investitionen des Jahres 2008 wurde 2009 noch in die Fertigstellung der Projekte investiert. Hier ist insbesondere zu erwähnen, dass nach jahrzehntelangen Investitionen der Ausbau der Ortskanalisation abgeschlossen werden konnte. In diesem Bereich sind künftig nur mehr Investitionen bei Neuerschließung von Ortsteilen nötig. Einen großen Einfluss auf die Ausgabenseite des Gemeindehaushaltes haben jene Positionen, welche nicht im unmittelbaren Einflussbereich der Gemeinde selbst liegen. Hier sind insbesondere die Bereiche öffentlicher Verkehr, sozialer Bereich und allgemeine Ausgleichszahlungen zu erwähnen. In diesen Bereichen sind die Leistungen, aber auch die Ausgaben, im Jahre 2009 teilweise stark angestiegen. Für das laufende Jahr 2010 ist gegenüber 2009 mit nochmals verminderten Gemeindeeinnahmen zu rechnen. Es wird vor diesem Hintergrund notwendig sein, bei den Ausgaben jene Bereiche, welche zu den absoluten Kernaufgaben der Gemeinde gehören, zu priorisieren. Rechenanlage und Schopf bei den Pumpwerken Der Wasserverband hat für die Instandhaltung der Verbandsanlage in letzter Zeit große Investitionen getätigt. So entstand beim Schöpfwerk Fußach ein Schopf mit kleiner Werkstatt als Unterstand und zur Wartung von Geräten und Fahrzeugen. Bei den Schöpfwerken Höchst und Gaißau wurden neue Rechenanlagen installiert. Es wurden dringend benötigte Geräte und Maschinen wie ein Traktor mit Mähwerk, ein Handmähwerk und ein Bagger zugekauft. Das Balkenmähwerk mit Doppelmesser ist die naturverträglichste Art der Pflege. Zum Schutz für Maschinen und Geräte, welche für die Instandhaltung und Pflege gebraucht werden, benötigte der Wasserverband einen Schopf. Dieser Schopf wurde um rund 175.000 Euro neben dem bestehenden Schöpfwerk errichtet. Für kleine Instandhaltungsarbeiten an den Geräten wurde im Gebäude eine kleine Werkstatt eingeplant Schopf-Eröffnung: Gerhard Wimmersberger, „Deichwart“ Albert Humpeler, Bürgermeister Werner Schneider, rechts die neue Rechenanlage beim Schöpfwerk (z.B. zum Schleifen der Messer des Mähwerkes). Bei größeren Regenfällen werden bei den Schöpfwerken in Gaißau und Höchst die bestehenden Rechen öfters mit Gras, Laub und Unrat so verlegt, dass die Pumpen teilweise kein Wasser bekommen, in den Modus Störfall gehen und abschalten. Das Reinigen des bestehenden Feinrechens von Hand ist bei diesen Ereignissen durch den Anpressdruck des Wassers sehr schwierig. Um diesen Umstand zu verbessern, wurde eine neue Rechenanlage mit einer Räumungsebene errichtet. Für die Reinigung der Rechenanlage und dem Entfernen des Räumgutes kann das eigene Baggergerät mit einer speziell angefertigten Ladeschaufel eingesetzt werden. Die gleiche Rechenkonstruktion wurde im Jahr 1998 im Schöpfwerk Fußach bereits errichtet und hat sich bestens bewährt. Gemeinde Info HÖCHST 3 Feierliche Eröffnung: Natura Trail Rheindelta Der erste Natura Trail Vorarlbergs wurde beim Rheindeltahaus offiziell durch Landesrat Erich Schwärzler eröffnet. „Das Natura Trail Projekt hebt die positiven Aspekte des Naturschutzes dieser einzigartigen Landschaft hervor und leistet einen wesentlichen Beitrag zur Förderung des sanften Tourismus dieser Region“, so Landesrat Schwärzler. Im Anschluss an die Eröffnung konnten zahlreiche BesucherInnen auf geführten Wanderungen den Natura Trail und die Vielfalt der heimischen Arten erkunden. Der Natura Trail verläuft entlang von Schilfgürteln, Auwäldern, Feuchtwiesen und Großseggensümpfen und informiert über die vielfältige Tier- und Pflanzenwelt mit zahlreichen geschützten Arten wie der Flussseeschwalbe, dem Hellen Wiesenknopf-Ameisenbläuling und dem Biber. Natura Trails sind Themenwege durch Schutzgebiete, die für eine sanfte Freizeitnutzung besonders geeignet sind. Sie laden die Besucherinnen und Besucher zum Kennenlernen und Erleben der heimischen Tiere, Pflanzen und Lebensräume ein und motivieren zu einem bewussten Aufenthalt in der Natur. Eröffnung des Natura Trails Rheindelta: Landesrat Erich Schwärzler, Bürgermeister Werner Schneider, Doris Märk vom Umweltreferat der Naturfreunde Vorarlberg, Judith Michaeler von den Naturfreunden International aus Wien und Peter Lasselsberger, Naturfreunde Vorarlberg Sanfte Freizeitnutzung heißt hier im Speziellen Verzicht auf die Anlage neuer Wege und sparsamer Umgang mit Infotafeln in der Natur. Sanfte Nutzung steht aber ebenso für eine sanfte Mobilität, was die umweltverträgliche Anreise mit dem Fahrrad oder öffentlichen Verkehrsmitteln bedeutet. So tragen Natura Trails zu einer natur- und umweltverträglichen Freizeitgestaltung bei, leisten durch die Reduktion des motorisierten Freizeitverkehrs einen Beitrag zum Klimaschutz und unterstützen als naturtouristisches Angebot eine nachhaltige Regionalentwicklung. 2008 wurde das Projekt „Natura Trails in Österreich“ von der österreichischen UNESCO Kommission als offizielles Dekadenprojekt im Rahmen der Bildung für nachhaltige Entwicklung ausgezeichnet. Multimediale Wegweiser Handliche Folder und sparsam eingesetzte Infotafeln dienen als Wegweiser, vermitteln die biologische Vielfalt und laden zur Entdeckung der Gebiete ein. Ergänzend dazu ermöglicht ein webbasiertes Geocoaching-Tool auf www.naturatrails.net/geocoaching den Download von GPS-Daten und Zusatzinformationen zu den Natura Trails. Zahlreiche Gäste bei der Eröffnung des Natura Trails Rheindelta 4 Gemeinde Info HÖCHST Höchst gibt den Radfahrern freie Fahrt Radworkshop – Fahrradständer mit Luftpumpe – Radwegsicherheit Die Gemeinde Höchst trägt laufend dazu bei, die Verkehrssituation für Radler zu verbessern. Gerne haben wir die Anregung aufgegriffen, einen Radworkshop für Volksschüler durchzuführen, den die AUVA anbietet. Der neue Fahrradabstellplatz im Zentrum sowie Verbesserungen beim Radweg auf dem Rheindamm sind Vorschläge, die von der Arbeitsgruppe Mobilität gemacht wurden. Radworkshop für die Volksschüler Voller Begeisterung beteiligten sich die Schülerinnen und Schüler aller 2. bis 4. Volksschulklassen am Radworkshop, der über Anregung von Verkehrserziehungsreferent Peter Steurer vom Landesschulrat von der AUVA ausgerichtet wurde. Darüber berichten zwei Schülerinnen: Wir fuhren am Freitag, den 11. Juni, zur Rheinauhalle. Es war sonnig und sehr warm. Die Veranstalter hatten uns einen riesigen Parcours aus Kegeln und Schanzen aufgestellt. Es gab ein Schneckenrennen. Beim Schneckenrennen mussten immer 3 Kinder gegeneinander fahren. Der, der als Letzter die Ziellinie überschritten hatte, hat gewonVolksschüler lernen, ihr Fahrrad gut zu beherrschen. nen und durfte als Erster losfahren. In der Mitte des Parcours gab es eine Bremsstation. Man musste so schnell wie möglich fahren. Bei der Haltestation mussten wir eine Vollbremsung machen, um vor der Linie stehen bleiben zu können. Einer der Veranstalter prüfte unsere Räder und Helme. Wir durften so viele Runden fahren, wie wir wollten, bis der Leiter „Stopp!“ rief. Zum Schluss gab es eine leckere Jause. Dann fuhren wir zur Schule zurück. Für diesen tollen Ausflug bedankt sich herzlich Lara Hassler Mag. Michael Flanz, AUVA, kontrolliert den Sitz des Fahrradhelms. Stärkung für die jungen Radler Start zum Schneckenrennen: Hier gewinnt, wer möglichst langsam fährt. Gemeinde Info HÖCHST Als wir am Freitag zur Rheinauhalle fuhren, war es sehr schön. Wir hatten sofort bemerkt, dass es nicht leicht werden würde, doch als wir es probierten, wurde es leichter, als wir dachten. Es war ein Parcours mit vielen Hindernissen. Bevor wir anfangen durften, mussten 3 Kinder gegeneinander beim Schneckenrennen antreten. Manchmal fielen auch manche auf den Boden. Als wir in der Mitte ankamen, mussten wir schnell fahren, in Bremsposition gehen und beim Strich eine Vollbremsung machen. Am Schluss bekamen wir noch etwas zu essen und zu trinken. Dann fuhren wir zurück in die Schule. Ende Leonie Köb 5 Fahrradständer mit Luftpumpe Bürgermeister Werner Schneider, Peter Steurer vom Landesschulrat und Mag. Michael Flanz, AUVA Einen großzügig gestalteten Abstellplatz für Fahrräder haben vor kurzem Mitarbeiter des Bauhofes am Parkplatz im Dorfzentrum aufgestellt. Eine Eigenkonstruktion des Bauhofes ist die neue, robust ummantelte mechanische Fahrradpumpe. Die Metallumhausung macht diese Serviceeinrichtung für Radler besonders stabil. Engstelle entschärft Die „entschärfte“ Ecke am alten Streukieshäuschen beim Bruggerloch, hier wurde auf Anregung der Arbeitsgruppe Mobilität die bisherige Engstelle durch einen breiteren Asphaltstreifen übersichtlicher gestaltet. Sie ist jetzt problemloser zu passieren. 6 Gemeinde Info HÖCHST Höchster Kindergärten präsentieren ihre Arbeit In den Höchster Kindergärten wird wertvolle Arbeit geleistet, es gibt ein vielseitiges Angebot, das weit über die reine Betreuung hinausgeht. Die Kindergartenpädagoginnen haben für jeden der vier Kindergärten eine Konzeption erarbeitet. Diese wird den Eltern und weiteren Interessierten vorgestellt. Vom Land kam die Aufforderung, pädagogische Konzepte für Schulen und Kindergärten zu formulieren. „Uns kommt das sehr zugute, weil wir die Arbeit, die wir in den Kindergärten leisten, so besser öffentlich präsentieren können, wir können sie transparenter machen“, erläutert Jeanette Hollenstein, Leiterin des Ganztageskindergartens. „Wir möchten die Eltern und alle, die mit uns zusammenarbeiten (Schulen, Spielgruppen, Gemeinde,…), noch mehr als bisher informieren.“ nisse gibt es etliche Schwerpunkte. So informieren wir darüber, wie der Bereich Bewegung umgesetzt wird, von der Turnhalle bis zum Walderlebnis. Ein wichtiger Bereich ist die Sprachförderung, die sich an alle richtet, nicht nur an Kinder mit nicht deutscher Muttersprache. Phantasie und Kreativität ist ebenfalls von Bedeutung, genauso die Strukturen und Rituale, welche den Kindern mehr Halt und Sicherheit vermitteln.“ In seinem Vorwort zu den Konzeptionen bedankt sich Bürgermeister Werner Schneider bei den Kindergartenpädagoginnen für ihren Einsatz, die hoch qualifizierte Betreuung und das Engagement, das sie den Kindern entgegenbringen. Er lädt auch dazu ein, Anregungen für eine Weiterentwicklung der jetzt formulierten Konzeptionen zu machen. Informationen erhalten die Eltern der Kindergärtler jeweils bei den Informationsabenden, die regelmäßig stattfinden. Die Höchster Kindergärten machen ein umfassendes Angebot. Präsentation mit Schwerpunkten Deshalb haben die Leiterinnen und Teams der vier Kindergärten eifrig an den Konzeptionen gearbeitet: „Bei der Präsentation der Ergeb- Abendmarkt im Mai im Zeichen der Radler Der Höchster Abendmarkt am Samstag, 8. Mai, stand diesmal besonders im Zeichen der Radler. Unter anderem präsentierte die Lebenshilfe Hard-Rheindelta das ElektroFahrrad für zwei. Dieses gibt es bei der Werkstätte der Lebenshilfe in Hard zu mieten. Natürlich wurde auch umfangreiche Information zum Fahr-Rad-Wettbewerb geboten und Beamte des Polizeipostens Höchst codierten auf Wunsch gratis Fahrräder. Zusätzlich putzten Ministranten gegen freiwillige Spenden Fahrräder. CIC Radsport informierte über aktuelle Fahrräder – unter anderem die neuesten Elektro-Modelle und Fahrradhelme. Die Pfadfinder boten Sonnenblumenpflanzen und selbst bedruckte Sitzkissen an, der Union Bahnengolfclub Höchst servierte Hamburger zugunsten der Nachwuchsförderung. Etliche Stände mit bester Verpflegung verhinderten das Aufkommen von Hunger und Durst. Selbstverständlich wurden auch Geschenke und Schmuck angeboten, passend zum Muttertag. Spiele für Jung und Alt stellte die Spielothek Höchst im Pfarrzentrum zur Verfügung. Am Abend wurden beim Markt auch noch die Gewinner von ,,Rheindelta saniert“ ausgezeichnet (Bild rechts). Ministrantin beim Fahrradputz Gemeinde Info HÖCHST 7 Kindergartenkinder besuchen den Bauhof „Wo, wo, wo ist Rosalie, sicher auf der Deponie! Schüttelt sie ihr rotes Haar, der Müll in der falschen Tonne war . . .“ Mit Liedern von der Müllhexe Rosalie und ihrem Entenfreund Anton, Geschichten, Gesprächen und verschiedenen Sortierspielen bearbeiteten wir mit den Kindern des Kindergarten Kirchdorf und des Ganztageskindergarten das Thema „Müll und Recycling“. Die Kinder sollten auf diesem Weg lernen, unterschiedlichen Müll zu unterscheiden, Müll zu sortieren und damit Rohstoffe zu sparen. Sie haben erfahren, welcher Abfall weiterverwendet werden kann und wurden selbst kreativ. So gestalteten sie Müllinstrumente, Müllcollagen usw. hof, wo uns Willi die verschiedenen Müllstationen zeigte und den Kindern interessante Informationen über Sperrmüll und Giftstoffe lieferte. Die Kinder durften ihm helfen, verschiedenen Müll in die Tonnen zu werfen und bekamen zur Stärkung noch eine Limonade! Vielen Dank an das Bauhof-Team für die drei tollen Vormittage und die kindgerechte, interessante Führung! Limonade zur Stärkung Am Ende unseres Projektes besuchten wir mit den Kindern den Bau- Kinderschminken und Musik Dieses Elektro-Fahrrad für zwei wurde beim Markt vorgestellt. Es kann bei der Werkstätte der Lebenshilfe Hard-Rheindelta in Hard ausgeliehen werden. Telefon 05574/74389 E-Mail: ws-hard@lhv.or.at Vergangenen Samstag, 3. Juli, ließen sich die Kinder beim Höchster Abendmarkt gerne schminken. Wolfgang Verocai (Bild rechts), Markus Dürst und Malcolm „Fiddle“ James sorgten für Musik. 8 Gemeinde Info HÖCHST Höchst feierte 100 Jahre Pfarrkirche St. Johann Seit Ende Februar 2010 feierte unsere Pfarrgemeinde das 100-JahrJubiläum des Kirchenbaues. Am Sonntag, 20. Juni, gingen die Jubiläumsfeiern mit einem großen gemeinsamen Fest zu Ende. 1910 erfolgte die Weihe unserer Pfarrkirche, erbaut nach den Plänen des Schweizer Architekten Albert Rimli im neubarocken Stil mit hellem, großzügigem Kirchenraum. Bei den Feierlichkeiten ging es deshalb gewiss auch um den Sakralbau, der Wahrzeichen und Mittelpunkt unserer Gemeinde ist. Doch sollte nicht die Kirche aus Stein im Zentrum der Jubiläumsveranstaltungen stehen, sondern die Gemeinschaft der Christen. Zahlreiche Gläubige beim Festgottesdienst zum Abschluss der 100-Jahr-Feier unserer Pfarrkirche genes entdecken. Dabei half auch der neu erarbeitete Kinderkirchenführer. Ein vielfältiges Jubiläumsprogramm mit unterschiedlichen Musikrichtungen von der Volksmusik über Bachs Orgelwerk, Blasmusik auf hohem Niveau, Chorgesang und Jazzklängen rundete das Programm ab. Als Zeichen für die einstige Zusammengehörigkeit der beiden Gemeinden verband in der langen Pfarrer Willi Schwärzler und Bürgermeister Werner Schneider im Gespräch mit Markus Bacher. Nacht der Kirchen ein Laser-Strahl die Kirchtürme von St. Margrethen und Höchst. Zudem gab es persönliche Begegnungen. Führungen durch die Kirche, Präsentationen über die Kirchenrenovierung und die Gestaltung der Erstkommunion früher und heute waren Höhepunkte. Dazu kamen musikalisch einfühlsame Gestaltungen der Gruppe „Fourmat“ mit Orgelbegleitung, nicht zu vergessen der „PowerGodi“ für die Jungen. Mit der Kirche durch das Dorf Die 2D-Kirche erregte an den verschiedenen Standorten Neugierde und Interesse. Die Predigtreihe und die drei christlichen Updates luden zur Glaubenserneuerung und Glaubensvertiefung ein. Der neue Kunstkirchenführer macht Vergangenes, Besonderheiten und Schönheiten der Kirche bewusst. Kinder konnten „Eine Nacht in der Kirche“ erleben und bisher Verbor- Geschichte der Pfarrkirche Natürlich wurde die Geschichte der Kirche beleuchtet. An Pfingsten wurde der „Spaziergang durch 100 Jahre“ zum Erfolg. Maturanten Auf dem überdachten Kirchplatz wurde trotz des regnerischen Wetters gefeiert. Gemeinde Info HÖCHST der HTL Bregenz versuchten erfolgreich, den Sakralraum sowie das Kirchenäußere besser ins Licht zu setzen. Etwa 100 ehemalige Ministrantinnen und Ministranten fanden sich nach vielen Jahren wieder einmal ein. Sie tauschten sich nach einem gemeinsamen Gottesdienst über damalige Ministrantenerlebnisse und persönliche Lebensepisoden aus. 9 Abschlussfest am 20. Juni Das große Jubiläumsfest fand am Sonntag, 20. Juni, statt. Abt Anselm vom Kloster Mehrerau feierte mit uns. Festlich gestaltet wurde der Gottesdienst vom Chor St. Johann mit dem Werk „Gott unter uns – Gesänge einer Messe“ von Prof. Reiner Schuhenn, begleitet von Solisten und Orchester. Im Anschluss daran klangen die Jubiläumsfeierlichkeiten mit einem großen Fest auf dem Kirchplatz aus, an dem fünf Musikkapellen teilnahmen und für tolle Stimmung sorgten. Trotz des regnerischen und für die Jahreszeit viel zu kühlen Wetters, feierten etwa 700 Gäste beim Fest auf dem überdachten Kirchplatz mit. Pfarrei und Organisatoren danken allen Sponsoren, der Gemeinde Höchst, den vielen Helferinnen und Helfern und allen mitwirkenden Vereinen sowie den Mitarbeitern Eindrucksvolle Erlebnisse bei der „Langen Nacht der Kirchen“ des Bauhofs der Gemeinde für ihr tolles Engagement. Ohne das Zusammenwirken wären die 100-JahrJubiläumsfeierlichkeiten einfach nicht möglich gewesen. Festlich gestaltet wurde der Gottesdienst vom Chor St. Johann, begleitet von Solisten und Orchester. Abt Anselm vom Kloster Mehrerau bei seiner Predigt 10 Gemeinde Info HÖCHST 3. Höchster Dämmerschoppen Samstag, 10. Juli 2010, ab 18 Uhr, Kirchplatz Höchst After School Party – The H Freitag, 9. Juli 2010, 19:30 Uhr, Pfarrzentrum Höchst Am Samstag, den 10. Juli, veranstaltet der Schalmeienzug bereits zum dritten Mal den „Höchster Dämmerschoppen“ am überdachten Kirchplatz. Erst vor einem Jahr gab die Höchster Formation „The H“ ihr erstes großes Konzert im Rahmen der „After School Party 2009“ im Pfarrzentrum. Seitdem haben „The H“ mehrere kleinere Konzerte gespielt und immer wieder neue Eigenkompositionen vorgestellt. Am 1. Mai gewannen „The H“ den Talentecontest des Wann & Wo. Wir dürfen gespannt sein, was „The H“ uns heuer bei der „After School Party“ präsentieren. An diesem Abend ist ihre soeben erschienene CD mit selbst komponierten Songs vom Wettbewerb im Conrad Sohm erhältlich. Mit dabei bei der After School Party auch „MusE“, die Schulband der Mittelschule Höchst (Bild unten), und „Acid“. Eintritt: € 3,– Für Kinder bieten wir schon ab 18:00 Uhr abwechslungsreiche Unterhaltung. Ab 19:00 Uhr sorgt die Bürgermusik Höchst für die musikalische Umrahmung. Anschließend gestalten „Die Alpenflitzer“ den restlichen Abend. Das Klangfeuerwerk startet um 22:30 Uhr. Für das leibliche Wohl ist an unseren Wirtschaftsständen und in der Weinlaube bestens gesorgt. Die Veranstaltung findet bei jeder Witterung statt. Weitere Infos: www.schalmeienzug.at Höchster Sommerfest „Die Party“ Freitag, 13. August, 20 Uhr, hinter der Rheinauhalle MusE Vorverkaufsstelle für die Veranstaltungen des Kulturreferates: Gemeindeamt Höchst, Zi. 12 (Frau Adenberger, Tel. 7907-25) E-Mail: kultur@hoechst.at, online: www.hoechst.at und bei allen Raiffeisenbanken Wolfgang Frank hat bei seinen Auftritten in Höchst zahlreiche Fans gewonnen. Live Auftritte von KAKTUS (oben) und Wolfgang Frank beim Höchster Sommerfest „Die Party“, auch heuer wieder hinter der Reinauhalle Im Anschluss wird mit Musik aus der Dose weitergefeiert (70er und 80er Jahre). Eintritt ab 18 Jahre Gemeinde Info HÖCHST 11 Festmesse und Frühschoppen Sonntag, 15. August 2010, Kirchplatz /Pfarrzentrum 8:45 Uhr Festmesse am Kirchplatz 9:30 Uhr Frühschoppen mit der Bauernkapelle Lauterach Bei Schlechtwetter: Festmesse in der Pfarrkirche und Frühschoppen im Pfarrzentrum – www.bmhoechst.at 299 Blutkonserven wurden bei den beiden Blutspendeaktionen am 11. und 19. Mai im Feuerwehrhaus Höchst abgenommen. Das Rote Kreuz und die Gemeinde bedanken sich herzlich bei allen Spenderinnen und Spendern! Sport- und Spielwochen 2010 in Höchst Bereits zum 20. Mal finden die von der Gemeinde organisierten Sportund Spielwochen statt. In der Zeit vom 16. August bis zum 3. September erklären sich mehrere Höchster Vereine bereit, bei der Durchführung der Sport- und Spielwochen aktiv mitzuwirken. Dies führt zu einem breiten Angebot an Sport-, Kultur- und Spielmöglichkeiten (insgesamt 23 verschiedene Angebote). In den letzten drei Wochen der Sommerferien haben Schüler die Möglichkeit, von Vereinen betreute Aktivitäten zu besuchen. Dies ist eine große Chance für Kinder und Jugendliche, neue und interessante Sportarten kennen zu lernen. Im letzten Jahr haben insgesamt 227 Kinder teilgenommen, diese haben sich nicht nur bei einer der 23 möglichen Veranstaltungen angemeldet, sondern gleich für mehrere Aktivitäten. Insgesamt wurden daher über 750 verschiedene Teilnahmen der Kinder registriert. Nähere Informationen gibt es im Prospekt für die Anmeldung, der in der zweiten Juliwoche im Gemeindeblatt eingelegt bzw. in den Volksschulen und der Mittelschule ausgeteilt wird. Sport wie Minigolf (oben) oder Theaterspiel (unten) – es wird viel geboten. 12 Gemeinde Info HÖCHST Wir gratulieren unseren Jubilaren Gleich vier Höchster Ehepaaren konnte Bürgermeister Werner Schneider im Mai und Juni zum Fest der Goldenen Hochzeit gratulieren. Ernst und Rosina Brunner Ernst und Rosina Brunner (geb. Wiedemann), wohnhaft Nelkenweg 3, begingen ihre Goldene Hochzeit am 27. Mai 2010. Hans Gehrer, Helga Lau (arbeitet intensiv mit Claudia im gleichen Büro), Herbert Sparr (Gemeinderat für Familie und Soziales) und Claudia Berbig. 10 Jahre IfS „Spagat“ Dr. Wismar und Erna Schneider Dr. Wismar und Erna Schneider (geb. Marent), Konsumstraße 62, konnten ihre Goldene Hochzeit am 4. Juni 2010 feiern. Das Angebot „Spagat“ des Instituts für Sozialdienste IfS ist ein Modell zur beruflichen Integration von Jugendlichen mit erheblichen Behinderungen. Spagat unterstützt, begleitet und vermittelt seit zehn Jahren aktiv bei der beruflichen Integration und setzt in den Bereichen Freizeit und Wohnen Prozesse in Gang. Ein wesentlicher Baustein im Spagat ist die persönliche Zukunftsplanung. Durch die intensive Zusammenarbeit vieler für die Jugendlichen wichtigen Personen (Lehrer, Eltern, Familie, Freunde, …) wird eine Vielzahl an unterschiedlichen Ideen und Sichtweisen hervorgebracht und vernetzt. Spagat betreut auch Claudia Berbig, die bereits seit acht Jahren im Gemeindeamt Höchst integrativ arbeitet (Telefonvermittlung, Müllsackausgabe, Postversand usw.). Natürlich waren auch Claudia und einige Kollegen zur 10-Jahres-Feier des „Spagat“im Alten Hallenbad in Feldkirch eingeladen. Edgar und Maria Schneider Edgar und Maria Schneider (geb. Kiegerl), Im Gröster 5, begingen das Fest ihrer Goldenen Hochzeit am 10. Mai 2010. Leider ist Edgar Schneider wenige Tage später, am 27. Mai, verstorben. Albert und Elsa Schneider Albert und Elsa Schneider (geb. Neuner), Im Schlatt 59, konnten am 27. Mai 2010 ihre Goldene Hochzeit feiern. Lydia Blum Ihren 90. Geburtstag beging Lydia Blum, Im Städtle 32, am 8. Mai 2010. Auch ihr gratulierte Bürgermeister Werner Schneider. Gemeinde Info HÖCHST 13 Tanz mit dem Besen Im Juni fand bereits zum sechsten Mal das Seminar „Tanz mit dem Besen“ statt. Daran beteiligten sich insgesamt zwölf Reinigungsfachkräfte aus der Mittelschule, den beiden Volksschulen, dem Altenwohnheim, dem Gemeindeamt und dem Pfarrzentrum. Das Seminar wurde von der Gemeinde Höchst in Zusammenarbeit mit dem Frauenreferat der Diözese Feldkirch durchgeführt. Seminarleiterin war die dipl. Erwachsenenenbildnerin Josefine Schlechter. Reinigungskräfte sind Fachkräfte und ein wichtiges Glied in der Kette unseres Unternehmens. Ohne sie wäre die Arbeit im Betrieb nicht mehr ungestört möglich. Im täglichen Ablauf werden sie aber oft übersehen oder geringschätzig behandelt. Ziel des Seminars war es, die Frauen in ihrem Wert zu stärken, dass sie mehr Selbstvertrauen gewinnen und vielleicht vorhandene Minderwertigkeitsgefühle ablegen. Schüler pflanzen am Alten Rhein Bäume Anfang Mai waren rund 60 Schüler der Mittelschule Höchst mit ihren Begleitpersonen bei der Renaturierung des Alten Rhein im Einsatz. Sie wurden von den Mitarbeitern von MR-Service und des Bauhofes Höchst betreut. Dabei setzten die Schüler unter fachkundiger Mithilfe von Spezialisten des Maschinenringes über 500 Pflanzen, um so die Uferwege wieder aufzuwerten. Natürlich gab es zum Abschluss auch eine anständige Jause. Die Renaturierung ist bereits im Staatsvertrag zwischen der Schweiz und Österreich im Jahr 1892 festgeschrieben. 14 Gemeinde Info HÖCHST Direktroin Gudrun Brunner mit Unterrichtsministerin Claudia Schmied Schülerbetreuung an der Mittelschule Die Mittelschule Höchst hat sich einer freiwilligen Qualitätskontrolle unterzogen und wurde am 1. Juni 2010 von Unterrichtsministerin Claudia Schmied als „Best Practice Schule“ mit dem Gütesiegel „Qualität in der schulischen Tagesbetreuung“ ausgezeichnet. Diese Auszeichnung gilt bis 2012 und kann dann mit neuen Konzepten erneuert werden. Die Mittelschule Höchst versucht, sich am Bedarf der Schülerinnen und Schüler sowie der Eltern zu orientieren. Nach dem Motto „VIVO“ Mittelschule Höchst steht das Lebendigmachen, das Leben genießen, das Leben leben im Vordergrund. Die Jugendlichen bekommen in einer entspannten und freundlichen Atmosphäre durch Unterstützung von Lehrpersonen Begabungsförderung in musischen, kreativen und sportlichen Bereichen. Wesentlich in der Tagesbetreuung sind die sozialen Komponenten. Stufenübergreifendes Arbeiten und Tutoren als Helfer bei Hausübungen und bei Lernhilfe sind Eckpunkte im Konzept. Auch die Schülerinnen zeigen sich begeistert über die Umwelt-Auszeichnung für ihre Mittelschule Höchst. Mittelschule mit Umweltzeichen Am 14. Juni konnte die Mittelschule Höchst im Umweltministerium in Wien als eine von 80 Schulen in Österreich das Umweltzeichen entgegennehmen. Die Anforderungen an eine ausgezeichnete Schule sind sehr hoch, denn in allen geforderten Bereichen müssen bestimmte Kriterien erfüllt werden. Diese galt es zuerst schriftlich festzuhalten. In gemeinsamer Arbeit mit dem Kollegium wurden die Themen Umweltmanagement, Umweltpädagogik, Gesundheit, Energie und Bauausführung, Verkehr und Mobilität, Wasser und Abfall, Lebensmittel und Buffet sowie Außenraum bearbeitet. In einer vierstündigen Prüfung mussten Angaben und Arbeiten belegt werden. Dank der Zusammenarbeit aller im und am Hause Tätigen wurde die große Herausforderung geschafft. Die große Sanierung des Schulgebäudes hat diese Arbeit sehr erleichtert. Ein herzliches Dankeschön gilt auch Direktorin Gudrun Brunner und Manuela Sparr von der Mittelschule Höchst mit Unterrichtsministerin Claudia Schmied und Umweltminister Nikolaus Berlakovich den zuständigen Sachbearbeitern im Gemeindeamt, besonders aber Schulwart Michele d’Alsazia und seiner Mannschaft! In vier Jahren muss sich die Schule einer Folgeprüfung stellen, wenn sie das Umweltzeichen behalten will. Gemeinde Info HÖCHST 15 Erfolgreiche Mittelschultage im Mai Die ersten Klassen der Mittelschule Höchst haben sich im heurigen Schuljahr im gemeinsamen Projekt mit dem Gymnasium Lustenau dem Thema Sagen und Märchen verschrieben. Im fächerübergreifenden Unterricht, besonders aber im Unterrichtsgegenstand Deutsch, wurden diese Themen aufgegriffen und auf verschiedenste Art bearbeitet. Spannende Märchenreise Es entstand eine Märchenreise durch vier Märchenwelten, die von unseren SchülerInnen, von den Drittklässlern der Sprengelvolksschulen und natürlich unseren SchülerInnen der Partnerschule BG Lustenau durchlebt wurde. Hertha Glück ergänzte diese MärSagen und Märchen wurden auf unterschiedliche Art gemeinsam erarbeitet. chenreise durch spezielle Geschichten, die sie auf ihre eigene Art mitreißend interpretierte. Wir bedanken uns beim Vorarlberger Kulturservice für die freundliche Unterstützung. Die Akzeptanz war sehr groß und am Tag der offenen Tür sprach die Besucherzahl für sich. Schülerinnen und Schüler der Mittelschule Höchst und des BG Lustenau waren gemeinsam aktiv. Der FC Höchst ist Meister der Vorarlbergliga 2010 und steigt auf! Die Gemeinde Höchst gratuliert den erfolgreichen Fußballspielern. Sie haben den Meistertitel erst im allerletzten Spiel gegen den FC Viktoria Bregenz auf dem Viktoriaplatz erkämpft. Das Match endete 4:3 für den FC Höchst, der somit in der kommenden Saison in der Regionalliga spielt. Im Bild eine Freudenszene nach dem Sieg in Bregenz. 16 Gemeinde Info HÖCHST Das von Rosenbauer ausgestattete neue LFBA – Löschfahrzeug mit Bergeausrüstung und Allradantrieb – der Marke MAN wird unserer Ortsfeuerwehr im Rahmen des Jubiläumsfestes am 16./17. Juli übergeben. Ortsfeuerwehr Höchst: Ein neues Fahrzeug zum 115. Bestandsjubiläum – Fest am 16./17. Juli Am 16. und 17. Juli feiert die Feuerwehr Höchst ihr 115-jähriges Bestehen. Anlässlich dieser Feierlichkeiten wird am Freitag das neue Löschfahrzeug mit Bergeausrüstung gesegnet. Das neue Löschfahrzeug konnte vergangene Woche von der Feuerwehr und den Gemeindeverantwortlichen in Empfang genommen werden. Zur Zeit laufen die Schulungen der Mitglieder, damit das Fahrzeug schnellstmöglich voll genutzt werden kann und die Feuerwehr Höchst auch im Bereich der technischen Hilfeleistung wieder für zukünftige Aufgaben gerüstet ist. gruppen aus dem ganzen Bezirk werden während des ganzen Tages ihr Können unter Beweis stellen und um das Goldene Strahlrohr kämpfen. Zu diesen Veranstaltungen ist die Bevölkerung von Höchst und Umgebung herzlichst eingeladen. Nähere Informationen folgen in den kommenden Wochen oder unter www.feuerwehr.hoechst.at Nassleistungsbewerb Am Samstag finden die Nassleistungsbewerbe für den Bezirk Bregenz statt. An die siebzig Bewerbs- Fest-Infos Anfahrt mit dem Fahrrad Aufgrund der beschränkten Anzahl der Parkplätze im Bereich der Rheinauhalle ersucht die Feuerwehr die Festbesucher per Fahrrad oder zu Fuß zu kommen. Haltestellen Kirchplatz und Konsumstraße, im Bereich Haupteingang Blum Werk 3. Die Gehzeit zwischen Haltestelle und Festgelände beträgt ca. 5 Minuten, der Weg ist beschildert. Eintritt frei Das Jubiläumsfest soll positiv in Erinnerung bleiben, deshalb verlangt die Feuerwehr an beiden Abenden keinen Eintritt und hat familienfreundliche Preise. Kinderbetreuung Während der Leistungsbewerbe wird durch den Förderkreis „Netz für Kinder“ eine Kinderbetreuung angeboten. Für die antretenden Bewerbsgruppen gibt es in diesem Jahr kein Gastgeschenk, es wird ein entsprechender Betrag an das „Netz für Kinder“ übergeben. Sicherheit Im Festbereich und in der Bar wird auf Glasgebinde verzichtet und das Jugendschutzgesetz strikt beachtet. Also gibt es keinen Alkohol für Jugendliche unter 16 Jahren und keinen Eintritt in die Bar unter 18 Jahren (Ausweispflicht). Sonderbushaltestelle Für die Landbuslinien 14, 15 (von und nach Bregenz) und für die Linie 50 (von und nach Dornbirn) besteht während der Festtage eine Sonderbushaltestelle zwischen den Herausgeber und Verleger: Gemeinde Höchst, 6973 Höchst. Für den Inhalt verantwortlich: Bürgermeister Ing. Werner Schneider. Druck: Hecht Druck, Hard Grundsätzliche Ausrichtung: Informationen über das Geschehen in der Gemeinde Höchst


Höchst Gemeinde Info 2011 02
Mit, 8. Juni 2011 |

Gemeinde Info HÖCHST Gemeinde Info .. www.hoechst.at – gemeindeamt@hoechst.at Aus dem Inhalt Budget 2011 Info zur Mobilität Spiele-Spaß Personennahverkehr Kunst von Senioren Krankenpflegeverein 1 2 3 6 8/9 11 15 HOCHST Amtliche Mitteilung der Gemeinde Höchst – Nr. 26 – Februar 2011 Ein „Kinder-Campus“ für Höchst Höchst erhält einen „Kinder-Campus.“ Im Mittelpunkt der Einrichtung steht die Ganztagesbetreuung von Kindern zwischen 1,5 und 6 Jahren. Das neue Angebot entsteht auf dem ehemaligen „Brunner-Areal“ im Ortszentrum und soll ab September 2012 zur Verfügung stehen. Neben einem Ganztageskindergarten werden auch die Betreuungsangebote der Kinderbetreuungseinrichtung „Pinocchio“ gemeinsam unter einem Dach angeboten. Ebenso gibt es verschiedene Angebote für Familien. Bericht auf Seite 4/5 Mit tollen Auftritten beim Zunftball und weiteren Veranstaltungen wusste unser Gardenachwuchs zu begeistern. Fotobericht Seite 12/13 geskindergarten zur Verfügung zu stellen. Ich bin froh und dankbar, dass sich dafür eine Lösung gefunden hat, die weit über die gesetzlichen Mindestanforderungen hinaus geht. Dank der großzügigen Unterstützung von Gerhard und Herbert Blum wird das ehemalige „Brunner-Areal“ im Ortszentrum zu einem „Kinder Campus“ umgebaut. Zusätzlich zum Ganztageskindergarten stehen dort ab Herbst 2012 verschiedene Angebote der Betreuung von Kindern zwischen 1,5 und 6 Jahren zur Verfügung, zudem gibt es eine Reihe von Angeboten für Familien. Die Gemeinde kann die Räumlichkeiten zu besonders günstigen Konditionen nutzen, ohne Baukosten tragen zu müssen. Dafür danke ich Gerhard und Herbert Blum herzlich! Ausführliche Informationen zum „Kinder Campus“ finden sich in dieser Ausgabe der Gemeinde Info Höchst. Ich darf Sie alle auch dazu einladen, die Informationsveranstaltung zum Planungsvorhaben „Mobil im Rheintal“ zu nutzen. Am 10. März werden die in drei Jahren Arbeit ermittelten Lösungsmöglichkeiten im Pfarrzentrum präsentiert und können diskutiert werden. Ausführliche Informationen dazu finden Sie auf Seite 3. Ich hoffe auf sachliche Diskussionen im Interesse einer tragfähigen Lösung der Verkehrsprobleme. Ihr Bürgermeister Werner Schneider Liebe Höchsterinnen und Höchster! Bereits seit Jahren setzt die Gemeinde Höchst eine Vielzahl an Maßnahmen zur Förderung der Jugend. Sowohl für unsere Schulen als auch für die Kindergärten und für die frühkindliche Förderung stellt die Gmeindevertretung erhebliche Beträge zur Verfügung. Selbstverständlich werden auch private Initiativen unterstützt. Der wachsende Bedarf an Ganztagesbetreuung stellte uns vor die Herausforderung, in absehbarer Zeit mehr Platz für den Ganzta- 2 Gemeinde Info HÖCHST Zahlen zum Budget 2011 in Euro Allgemeine Verwaltung Öffentliche Ordnung Unterricht, Erziehung, Sport Volksschulen Kindergärten Hauptschule/Mittelschule Sonstiges Offene Jugendarbeit Sport Bücherei Kultur Soziales, Wohnbauförderung Sozialfonds Altenwohnheim Soziales für die Gemeinde Wohnbauförderung Gesundheit, Umweltschutz Gesundheitswesen Umweltschutz Straßenbau, Verkehr Verkehr und Bauhof Landbus Wirtschaftsförderung Dienstleistungen Winterdienst Diverse Dienstleistungen Straßenbeleuchtung Freibad Wasserversorgung Abwasserbeseitigung und Abfall Liegenschaftsverwaltung Rheinauhalle Bootshafen Finanzwirtschaft Landesumlage Beteiligung an der GIG Diverses Finanzwirtschaft Rücklagen und Finanztransaktionen Ausgaben laut Voranschlag 2011 2.235.000,00 181.300,00 Einwohnerstatistik Die Einwohnerzahl der Gemeinde Höchst hat sich im Jahr 2010 lediglich um 5 Personen erhöht. Eine Ursache war die deutlich geringere Zahl der Geburten, während es mehr Sterbefälle gab als 2009. per 31.12. 2010 Hauptwohnsitz Geburten Sterbefälle 7780 75 54 per 31.12. 2009 7775 112 38 343.300,00 1.412.000,00 704.600,00 317.700,00 103.800,00 352.400,00 115.400,00 261.700,00 1.008 Personen mit insgesamt 47 verschiedenen Nationalitäten wohnen in Höchst. Die wichtigsten sind: Österreich Türkei ehem. Jugoslawien Deutschland Schweiz Russland Italien Brasilien Bulgarien Frankreich Niederlande Tunesien Thailand 6772 467 182 175 71 43 20 7 7 7 5 6 5 6745 507 206 152 70 28 19 8 6 7 4 6 7 1.960.900,00 429.900,00 315.800,00 103.700,00 1.440.300,00 248.600,00 975.300,00 346.500,00 181.900,00 92.600,00 42.400,00 76.500,00 43.800,00 795.700,00 2.303.600,00 418.500,00 270.200,00 110.800,00 Die Frauenbewegung Höchst lädt am Samstag, 19. März 2011, von 9:00 bis 17:00 Uhr zum Flohmarkt in die Rheinauhalle Höchst. Es wird alles angeboten, von der Angelrute bis zur Zitronenpresse. Natürlich ist auch für das leibliche Wohl bestens gesorgt – Gulaschsuppe, Wienerle, Kaffee und Kuchen stehen bereit. Der Erlös des Flohmarktes kommt einem karitativen Zweck zugute. 932.200,00 292.000,00 262.500,00 155.000,00 € 17.824.800,00 Gemeinde Info HÖCHST 3 Informationen zur Planung „Mobil im Rheintal“ Bürgerinformation zum konsensorientierten Planungsverfahren „Mobil im Rheintal“ am Donnerstag, den 10. März 2011, im Pfarrzentrum Höchst. Dabei stehen Experten Rede und Antwort. Das konsensorientierte Planungsverfahren „Mobil im Rheintal“ befindet sich auf der Zielgeraden. Im Rahmen einer Informationsmesse informieren die Fachexperten des Planungsverfahrens sowie die Bürgermeister der Standortgemeinden am 10. März in Höchst Bürgerinnen und Bürger zu den vorliegenden Ergebnissen des Verfahrens. Mehr Fahrradverkehr und ein optimal ausgebauter öffentlicher Personennahverkehr als eines der Ziele der Verkehrsplanung. Informationen aus erster Hand „Ziel des Planungsverfahrens ist die Lösung der Mobilitätsherausforderungen im Unteren Rheintal. Über drei Jahre haben Fachexperten in Abstimmung mit den Vertretern der Region an der Entwicklung geeigneter Maßnahmenpakete gearbeitet. Diese liegen nun vor. Wir laden alle ein, die Chance zu nutzen und sich aus erster Hand über die Ergebnisse sowie die Vorund Nachteile einzelner Alternativen zu informieren“, erläutert Projektleiter Christian Rankl. Info am 10. März im Pfarrzentrum l 17 Uhr Eröffnung, anschließend stehen die Fachexperten des Planungsverfahrens an acht Informationsständen für Fragen, Diskussionen und Anregungen zur Verfügung 18 Uhr Projektpräsentation durch Projektleiter Christian Rankl, weitere Möglichkeiten für Fragen und Diskussionen an den Info-Stationen ab 20 Uhr zusammenfassende Beantwortung der aktuellen Bürgerfragen l l Weitere Termine l l Immer wieder Stau im Ortszentrum von Höchst. Kann das Ergebnis des Planungsverfahrens wirksam Abhilfe schaffen? l 11. März: Lustenau Reichshofsaal 15. März: Bregenz Hotel Mercure 16. März: Lauterach Hofsteigsaal 4 Gemeinde Info HÖCHST Die meisten der Gebäude auf dem Areal bleiben bestehen, lediglich die Halle (rot eingefärbt) wird abgerissen. Höchst erhält einen „Kinder-Campus“ Die ganztägige Betreuung für Kinder von 1,5 bis 6 Jahren und die frühkindliche Förderung stehen im Mittelpunkt des „Kinder-Campus“, welcher im Zentrum von Höchst, auf dem ehemaligen „Brunner-Areal“ entstehen wird. Seit November 2010 hat eine durch einen einstimmigen Gemeindevertretungsbeschluss eingesetzte Steuerungsgruppe das erforderliche Raumkonzept erarbeitet. Vertreterinnen und Vertreter der Gemeinde Höchst sowie Architekt Gerold Gassner arbeiten eng mit Johanna Neußl (PRO Team für Nahraum- und Gemeinwesenentwicklung) und Andreas Holzknecht (Obhut – Beratungsservice für Kinderbetreuung) zusammen. Das Ergebnis wurde mit Fachleuten des Landes abgestimmt und traf dort auf breite Unterstützung. Die organisatorischen Grundlagen für den Betrieb des „Kinder-Campus“ sind in Ausarbeitung. Neben Räumen für die Kinderbetreuung und die frühsprachlichen Förderungen werden auch andere Angebote, wie z.B. Eltern-Kind-Beratung geprüft. Die bestehenden Gebäude werden mit Ausnahme der großen Lagerhalle in den „Kinder-Campus“ integriert. künftig verschiedene Angebote. Die Gemeinde Höchst richtet einen Ganztageskindergarten mit zwei Gruppen und den erforderlichen Nebenräumen ein. Darüber hinaus sind Angebote für Halbtages- und Ganztagesbetreuung für Kleinkinder im Alter von 1,5 bis 3 Jahren vorgesehen. Im „Kinder-Campus“ werden die Betreuungsangebote des bestehenden Ganztageskindergartens und der Kinderbetreuungseinrichtung „Pinocchio“ gemeinsam unter einem Dach angeboten. Die Räumlichkeiten dieser Kinderbetreuungsangebote, welche derzeit provisorisch im Pfarrzentrum Angebot Der „Kinder-Campus“ erlaubt zu- Die bestehenden Objekte werden saniert und für die Nutzung im Rahmen des Kinder-Campus adaptiert. Gemeinde Info HÖCHST (Ganztageskindergarten) und in Kellerräumen der Volksschule bzw. des Kindergartens Unterdorf (Kinderbetreuungseinrichtung „Pinocchio“) untergebracht sind, werden dadurch frei und können für andere Nutzungen (z.B. Schülerbetreuung in der Volksschule Unterdorf) verwendet werden. Im Pfarrzentrum kann die Katholische Jugend, welche vorübergehend für den Ganztageskindergarten Platz gemacht hat, wieder einziehen. 5 Familienförderung Einen weiteren Schwerpunkt des „Kinder-Campus“ stellen Angebote für Familien dar, die im Detail noch auszuarbeiten sind. Wesentliche Bereiche betreffen die wichtigen gesellschaftspolitischen Themen „Chancengerechtigkeit bei der Bildung“ und „Frühsprachliche Förderung“ unserer Kinder. Es wird Aufgabe der Steuerungsgruppe sein, diese Angebote und deren Umsetzung zu entwickeln. Auf Wunsch erhalten die Schüler in Höchst auch ein warmes Mittagessen. Tagesbetreuung für Schulkinder Der Verein Tagesbetreuung bietet auch in den Osterferien im April die Betreuung von Schülern an. Liebevolle Betreuung und ein vielfältiges kreatives Angebot finden Kinder während der Ferienzeiten in der Volksschule Kirchdorf. Dort bietet die Schülerbetreuung des Vereins Tagesbetreuung auch für bisher nicht angemeldete Kinder und Geschwisterkinder eine Ferienbetreuung an. „Das Wichtigste in der Ferienbetreuung ist, dass die Kinder sich auch wirklich so fühlen, als hätten sie Ferien“, betont Brigitte Schwarz, die bereits seit fünf Jahren in der Schüler- und Ferienbetreuung arbeitet. Ein „Mitmachenmüssen“ gibt es bei ihr deshalb nicht. „Wir überlegen uns aber gut, was wir den Kindern anbieten, sodass für jeden etwas dabei ist.“ Es soll Spaß machen und kaum zusätzliche Kosten verursachen. Wann immer möglich, versuchen die Betreuerinnen in Höchst, auf die Wünsche der Kinder zur Programmgestaltung einzugehen. Langfristiges Nutzungsrecht Die Kosten der Um- und Neubauten werden von Gerhard und Herbert Blum übernommen. Für die Kinderbetreuung (Kindergarten und Kleinkinderbetreuung) hat die Gemeinde Höchst ein langfristiges Nutzungsrecht und die Räume werden der Gemeinde zu sehr günstigen Bedingungen zur Verfügung gestellt. Ferienbetreuung für Höchst, Fußach und Gaißau Für Kinder aus den Gemeinden Höchst, Fußach und Gaißau bietet der Verein Tagesbetreuung in der Volksschule Kirchdorf in Höchst diese Ferienbetreuung an. Geöffnet ist von 7:00 Uhr bis 13:00 Uhr. Die Kosten betragen pro Vormittag 6,- Euro. In Höchst ist auch für die Verpflegung der Kinder zu Mittag gesorgt. Auf Wunsch erhalten sie ein warmes Mittagessen. Dafür werden in Höchst drei Euro verrechnet. Natürlich ist es aber auch möglich, eine eigene Jause für die Mittagszeit mitzubringen. Fertigstellung September 2012 Der „Kinder-Campus“ wird ein Ort der Begegnung für Kinder und deren Eltern sein und ab September 2012 unseren Kindern zur Verfügung stehen. Die Vernetzung von Serviceleistungen für unsere Kinder und Familien soll weitere Vorteile für die Höchsterinnen und Höchster bringen und zu einer Erhöhung der Lebensqualität in unserer Gemeinde führen. Über den Projektfortschritt werden Sie laufend in der Gemeinde-Info informiert. Informationen: Margot Kernbichler 0664/1272723 E-Mail: m.kernbichler@vtb.at Internet: www.verein-tagesbetreuung.at Ferienbetreuung • • • • Geöffnet von 7:00 bis 13:00 Uhr Ort: Volksschule Kirchdorf, Höchst Kosten: 6,- Euro pro Vormittag Mittagessen um 3,- Euro 6 Gemeinde Info HÖCHST Lisi Gehrer und Hülya Günes mit einer spielfreudigen Runde. Das Spiel als wichtiger Begleiter in der Entwicklung. „Spiele-Spaß“ in der Bücherei Spielothek Höchst Was mit der einmaligen Aktion „Lese-Freude-Spiele-Spaß“ der Bücherei Spielothek begonnen hat, findet seit dem Einzug in die neuen Räumlichkeiten 2008 jede Woche statt. Jeden Donnerstag von 16:00 bis 18:00 Uhr wird es lebendig an den Tischen. Kinder spielen unter Anleitung von Lisi und Hülya oder schon selbständig Brettspiele aus der Spielothek Höchst und können diese zu Hause, ohne lange und teilweise komplizierte Spielanleitungen studieren zu müssen, gleich spielen. Lisi Gehrer und Hülya Günes betreuen ehrenamtlich mit sehr viel Elan und Freude die interessierten Kinder. Die Auswahl von 950 Spielen macht die Wahl zur Qual und so sind die Spieleregale in diesen zwei Stunden sehr rege besucht. Das Spielen übt in seinen verschiedenen Erscheinungsformen einen besondern Reiz auf Kinder aus. Beim regelmäßigen Spielen trainieren die Kinder ihre sozialen Kompetenzen. Sie lernen, sich an Regeln Die Bücherei Spielothek bietet eine große Auswahl verschiedener Spiele. zu halten, miteinander zu kommunizieren und mitunter auch zu verlieren. Das Spiel ist ein wichtiger Begleiter der Kinder in ihrer Entwicklung und viele Erwachsene, besonders, wenn sie wieder selber Kinder haben, erinnern sich an die vielen schönen Stunden, die sie als Kinder mit ihren Freunden beim Spielen erlebt haben. Die Spielothek Höchst hilft den jungen Familien, indem sie viele bekannte und natürlich immer wieder die neuesten Spiele zur Verfügung stellt. Mit dem Ausleihen von Spielen lernen die Kinder, sorgsam mit fremdem Eigentum umzugehen, die Spiele pünktlich und vollständig zurückzugeben. Spiele-Spaß jeden Donnerstag 16:00 – 18:00 Uhr Öffnungszeiten Bücherei + Spielothek Höchst Dienstag Mittwoch Donnerstag Freitag 9 – 11 Uhr 9 – 11 Uhr 9 – 11 Uhr 16 – 18 Uhr 16 – 18 Uhr 16 – 20 Uhr 16 – 18 Uhr Jeden 1. Mittwoch im Monat ab 20:00 Uhr ist die Spielothek Höchst für alle interessierten SpielerInnen offen. Wir möchten Ihnen bei komplizierten Spielanleitungen helfen und Ihnen die Möglichkeit bieten, die neuesten Spiele auszuprobieren. Gemeinde Info HÖCHST 7 Höchst und Fußach für ein gemeinsames Pflegeheim Das gemeinsame Pflegeheim der beiden Rheindeltagemeinden Höchst und Fußach soll Wirklichkeit werden. Auf ihren Sitzungen beschlossen beide Gemeindevertretungen einstimmig die Einrichtung der dafür erforderlichen Lenkungsgruppe. Das Seniorenheim Höchst erfüllt die Ansprüche an ein modernes Pflegeheim nicht mehr. Zur Sicherstellung der fachgerechten Betreuung pflegebedürftiger Gemeindebürger wollen deshalb Höchst und Fußach gemeinsam ein neues Pflegeheim errichten. Vorgesehen ist ein Standort in der Nachbarschaft des bestehenden Heimes, die Fertigstellung ist für 2013 geplant. Um das Projekt vorzubereiten, ist eine Lenkungsgruppe eingerichtet worden, welcher Vertreter beider Gemeinden angehören. Beide Gemeindevertretungen beschlossen unabhängig voneinander auf ihren Sitzungen am Dienstag, 1. Februar, einstimmig die Einrichtung dieser Lenkungsgruppe. Es sind jeweils Mitglieder aller Fraktionen der Gemeindevertretung als Mitglieder nominiert, zusätzlich Im Nahbereich des bestehenden Altenwohnheimes ist das neue Pflegeheim für Höchst und Fußach geplant. die beiden Bürgermeister Werner Schneider und Ernst Blum. Sozialsprengel Rheindelta Ein weiteres Projekt soll die Vernetzung der Dienstleistungen und der sonstigen Angebote zu sozialen und gesundheitsbezogenen Themen im Rheindelta ermöglichen. Dieses Projekt wird von Gaißau, Fußach und Höchst gemeinsam getragen. Im Vorfeld gab es mehrere Sitzungen der Sozialausschüsse der Rheindeltagemeinden und eine Besichtigung des Sozialsprengels Leiblachtal. Das Projekt wird ebenfalls von der Firma Schlegel und Partner professionel begleitet. Bis 2012 sollen bereits erste konkrete Ergebnisse vorliegen. Deutschkurs in Höchst Erneut haben fünf Frauen den Deutschkurs erfolgreich absolviert. Höchst und Lustenau bieten den Kurs für Frauen nichtdeutscher Muttersprache auch im Frühjahr wieder an. Kursleiterin Birgit Köhlmeier vermittelt von März bis Juni Grundkenntnisse der deutschen Sprache. Kursbeginn Dienstag, 1. März 2011, Alte Schule. Anmeldung und Info: Reingard Adenberger, Gemeindeamt, Tel: 05578/7907-25 Gerhard Böhler, Höchst, Tel: 05578/7907-26 Kursleiterin Birgit Köhlmeier und Bürgermeister Werner Schneider mit Gülay Güven, Tel: 0650/9892010 oder direkt am ersten Kurstag zwei der erfolgreichen Absolventinnen des Sprachkurses in Höchst. 8 Gemeinde Info HÖCHST Erfreuliche Änderungen bei Bus und Bahn Zahlreiche Neuerungen im Bereich des öffentlichen Personennahverkehrs gibt es seit der ÖBB-Fahrplanumstellung im Dezember 2010. Weitere Verbesserungen sollen folgen, berichtet die Höchster Arbeitsgruppe für Mobilitätsmanagement. Seit 12. Dezember 2010 verbindet ein Express-Bus Höchst und Dornbirn. Die neue Linie mit der Nummer 52a findet seit ihrer Einführung großen Anklang und verkehrt stündlich von Höchst Birkele via Lustenauer Ried direkt zum Bahnhof Dornbirn. Die Zahl der Fahrgäste in Bus und Bahn hat sich seit der Fahrplanumstellung im Dezember 2010 erfreulich erhöht. Mehr Fahrgäste Ein weiterer Meilenstein in der Geschichte des Verkehrsverbundes ist die Wiederbelebung des Bahnhofes Lustenau und die damit verbundene Vernetzung von Bus und S-Bahn. Die gleichzeitige Aufwertung der Bahnstrecke St. Margrethen-Bregenz-Lindau, mit Zugverbindungen im Halbstunden- und Stundentakt, hat zu einem enormen Anstieg bei den Fahrgastzahlen geführt. Trotz großer Freude über die zahlreichen Neuerungen im Angebot des öffentlichen Verkehrs gab es auch Kritik, etwa weil die Linie 14 gestrichen worden war. Ersatz für den Landbus 14 Aufgrund zahlreicher Anfragen um eine Alternative konnte mit dem Verkehrsverbund nun eine Lösung gefunden werden. Ab sofort ist es allen Personen gestattet, die mehrmals täglich verkehrenden Schulbusse nach Bregenz und retour zu benützen. Voraussetzung ist ein gültiger Fahrschein, da das Lösen eines Tickets im Schulbus nicht mög- lich ist. Der Schulbusfahrplan ist zur freien Entnahme am Schriftenstand der Gemeinde Höchst erhältlich und auf der Gemeindewebsite veröffentlicht: www.höchst.at/schulbusfahrplan Regionalbahnhof Lustenau Die bereits durchgeführten Veränderungen an der Haltestelle Lustenau sind Auftakt für einen größeren Umbauplan. Seit letztem Jahr stehen allen ÖBB-Fahrgästen gratis Park- und Ride-Stellpätze zur Verfügung. Weiters wurden fünf Fahrradboxen installiert, die für eine Jahresgebühr von 30,00 Euro gemietet werden können. Der Bahnhof Lustenau soll in Zukunft weiter ausgebaut werden. In den kommenden zehn Jahren sollen der Lustenauer Bahnhof wieder bewirtschaftet und der bereits bestehende Schienenstrang (die Gleisschleife zwischen Hard und Lauterach) nach Dornbirn elektrifiziert werden. Diese Ziele sind sicher ambitioniert, angesichts steigender Nachfrage aber zweckmäßig und machbar. Die Park- und Ride-Plätze beim Bahnhof Lustenau sind gratis zu benützen. Gemeinde Info HÖCHST 9 Mit der Dampflok 77.250 geht die Fahrt beim Bahnhofsfest am 10. April 2011 von Lustenau nach Dornbirn. Rechts die Weltmeisterlok der ÖBB, die Taurus 357. Bahnhofsfest mit Fahrradbasar am 10. April Am 10. April veranstaltet Höchst gemeinsam mit der Gemeinde Lustenau ein großes Bahnhofsfest. Gleichzeitig findet am Bahnhof der Fahrradbasar statt. Aus diesem Anlass gibt es besondere Züge und Loks zu bewundern, allen voran die Weltrekordlok Taurus 357 sowie einen Nostalgiezug mit einer Zugmaschine der Baureihe 77.250. Mit diesem dampfbetriebenen Zug können die BesucherInnen an diesem Tag die Strecke LustenauDornbirn befahren. Die Fahrt führt über die noch nicht elektrifizierte Gleisschleife Hard-Lauterach Richtung Dornbirn. Fahrradwettbewerb für mehr Lebensqualität in Vorarlberg Bereits zum dritten Mal veranstaltet das Land Vorarlberg heuer seinen Fahrradwettbewerb. Dabei geht es nicht alleine um Klimaschutz, sondern auch um Fitness, Unabhängigkeit von steigenden Benzinpreisen und vor allem um bessere Lebensqualität in den Gemeinden. Im Vordergrund der Aktion steht aber nicht die Erzielung sportlicher Höchstleistungen, sondern eine breite Beteiligung. Wussten Sie dass . . . ? Über 40 Prozent aller Autofahrten in unserem Land sind kürzer als fünf Kilometer, das Rad ist innerorts das schnellste und billigste Verkehrsmittel und regelmäßiges Radfahren verringert das Herzinfarktrisiko um 50 %. Jeder kann sich zum Wettbewerb anmelden, unabhängig davon, wieviele Kilometer er oder sie mit seinem Rad zurücklegt. Auf der Anmeldeseite www.fahrradwettbewerb.at gibt es alle Informationen zu der Aktion. Im September werden unter allen TeilnehmerInnen attraktive Preise verlost. Fahrradbasar in Lustenau Der Fahrradbasar der Gemeinde Höchst findet diesmal im Rahmen des Bahnhofsfestes in Lustenau statt. Alle, die einen – wohlgemerkt noch verkehrstauglichen – Drahtesel, einen Kiki oder Kinderfahrräder verkaufen wollen, sind eingeladen. Einfach Fahrrad mitnehmen, beim Infostand am Bahnhof Lustenau anmelden, Preisschild ans Rad anbringen und staunen, wie schnell es verkauft wird. Der Fahrradbasar ist am 10. April von 10:30 bis 12:00 Uhr geöffnet. Der Start in die Fahrradsaison wird heuer mit dem großen Bahnhofsfest in Lustenau verbunden. Dabei findet auch wieder der Fahrradbasar statt. 10 Gemeinde Info HÖCHST Das Orgelwerk von J. S. Bach Konzert mit Prof. Bruno Oberhammer Montag, 11. April 2011, 20:15 Uhr, Pfarrkirche Johann Sebastian Bach war bekannt für seine Aufgewecktheit und Offenheit gegenüber Neuerungen – Eigenschaften, die ihm als zur Hauptsache autodidaktisch Gebildeten eine große Hilfe für sein musikalisch-kompositorisches Fortkommen waren. So hat Bach mehrere Streichkonzerte des damals führenden Italieners Antonio Vivaldi und anderer Komponisten für die Orgel umgeschrieben. Seine berühmt gewordenen Brandenburgischen Konzerte beweisen seine Meisterschaft in diesem Metier. Freiwillige Spenden für das Sozialprojekt Abakaliki/ Nigeria Vorarlberger Volkstheater spielt „Achtung Ländle“ Die neue Komödie von Stefan Vögel Freitag, 11. März 2011, 20 Uhr, Pfarrzentrum Fünf FH-Studenten aus Italien, Frankreich, Syrien, Wien und Vorarlberg bewohnen eine turbulente WG in Dornbirn. Als der Vorarlberger auf Urlaub ist, müssen seine Mitbewohner zu ihrem Schreck erfahren, dass er sie alle beim Wohnungsamt als „Vorarlberger Familie“ eingetragen hat, um in den Genuss von geförderter Miete und Kindergeld zu gelangen. Was aber ist ein „köriger Vorarlberger?“ – O Hoamatle, o Hoamatle . . . mit Matthias Kofler, Jessica Matzig, Florian Prokopetz, Armin Weber und Gerhard Zuggal; Regie: Hajo Förster Eintritt: € 19,-- (mit Kulturgutschein € 7,--) Theater auf Herbst verschoben Die Theatergruppe Höchst grenzenlos hat die für das Frühjahr 2011 geplante Produktion auf den Herbst verschoben. Der Termin wird rechtzeitig bekanntgegeben. Frühjahrskonzert „RockSymphonic“ Bürgermusik Höchst Freitag, 15. April 2011, 20 Uhr, Pfarrkirche Weltbekannte Musiktitel im beeindruckenden Ambiente der Höchster Pfarrkirche machen diesen Konzertabend zu einem unvergesslichen Konzerterlebnis. Im Anschluss an das Konzert Bewirtung im Pfarrzentrum. Eintritt: freiwillige Spenden Vorverkaufsstelle für die Veranstaltungen des Kulturreferates: Holstuonarmusigbigbandclub Mittwoch, 20. April 2011, 20 Uhr, Pfarrzentrum Das Konzert ist bereits ausverkauft. Gemeindeamt Höchst, Zi. 12 (Frau Adenberger, Tel. 7907-25) E-Mail: kultur@hoechst.at, online: www.hoechst.at und bei allen Raiffeisenbanken und Sparkassen Gemeinde Info HÖCHST 11 Ausstellung mit Kunst von Höchster Senioren Ein Einblick in ihr künstlerisches Schaffen bieten 15 Seniorinnen und Senioren aus Höchst im Rahmen einer gemeinsamen Ausstellung. Dazu lädt der Seniorenbund in den Alemannensaal der Alten Schule. Ob Malerei, Skulpturen, Fotografie, Schnitzerei, Kerzenschmuck oder Gestaltung von Geschenkskarten – erfreulich viele Höchsterinnen und Höchster sind auch im Pensionsalter noch sehr aktiv. Obmann Werner Schmid und Gertraud Nagel organisieren mit weiteren Mitgliedern des Seniorenbundes die Ausstellung vom 18. bis 20. März 2011. Eröffnung ist am Freitag, 18. März, ab 18:00 Uhr im Rahmen einer kleinen Vernissage, Öffnungszeit bis 21:00 Uhr. Am Samstag, 19. März, ist die Ausstellung von 13:00 bis 18:00 Uhr geöffnet, am Sonntag, Holzbildhauer Wilfried Gehrer vom Nordweg stellt gerade eines der Stücke fertig, welches für die Ausstellung gedacht ist. 20. März, von 9:30 Uhr bis 15:00 Uhr. Der Ausstellungssaal im Dachgeschoß der Alten Schule ist mit dem Lift gut zu erreichen. Abstrakte Acrylmalerei von Gertraud Nagel, Gaißauer Straße. Höchster Hock am Donnerstag, 3. März 2011, um 14:30 Uhr im Pfarrzentrum. Musikalische Umrahmung durch Helgar und Walter; die Teenygarde und die Schalmeien treten auf. Zum Essen gibt es Krapfen, Leberkäse und Kartoffelsalat für alle. Schiball am Samstag, 5. März 2011, ab 20:00 Uhr in der Rheinauhalle Frühjahrskonzert MGV 1864 Höchst Samstag, 30. April 2011, 20 Uhr, Pfarrzentrum Über 30 motivierte und begeisterte Sänger unter der Leitung von Maria Sturm freuen sich auf Sie. Sie werden es nicht bereuen – genießen Sie einen schönen musikalischen Abend mit Freunden in der bereits legendären „Männerchor Stimmung“. Eintritt: € 9,-- Vorverkauf l 10,-- Abendkassa Vorverkauf: Schmuckeria Höchst 12 Gemeinde Info HÖCHST „Narro hoi“ regiert in Höchst Fasnat ist in Höchst auch ohne Nachtumzug ein tolles Fest, besonders, wenn sie so lange dauert wie heuer. Prinz Pimsi und Prinzessin Monika regieren souverän und die Fasnatzunft Höchst ist aktiv, wie wir das gewohnt sind. Ob Zunftball, Seniorenkränzle, Kinderumzug oder die Vereinsveranstaltungen – Hostede bietet Mäschgerle und Faschingsfreunden aller Altersklassen eine tolle Fasnat 2011. Narro hoi! Ein Dankeschön! Der Seniorenball der Gemeinde Höchst – 400 Seniorinnen und Senioren haben teilgenommen. Wir als Veranstalter durften uns über ein sehr positives Echo der Teilnehmerinnen und Teilnehmer am Seniorenball 2011 freuen. Deshalb ist es mir ein großes Anliegen, allen Beteiligten Danke zu sagen. Der Fasnatzunft Höchst und allen Mitwirkenden am Programm ein Danke! Dankeschön auch den Mit- arbeiterinnen und Mitarbeitern von Gemeindeamt und Bauhof für die Vorbereitung und Durchführung des Nachmittages. Frauen des Höchster Hocks und viele Freiwillige haben Tische und Halle gestaltet und die Bewirtung unterstützt – danke. Feuerwehr und First Response sorgten für Sicherheit, Manfred, Arno und Heinz vom Blum Trio spielten für uns auf – vielen Dank! Euer Bürgermeister Werner Schneider Die Prinzenfamilie vor dem Kinderumzug zu Gast in der Volksschule Gemeinde Info HÖCHST Kinderfasching am 8. März Am Fasnatdienstag, 8. März, beginnt um 14:00 Uhr der Kinderfasching in der Rheinauhalle. Alle Mäschgerle sind eingeladen! 13 Chicago beim Ball des FC Höchst (oben). Volles Haus beim Zunftball (unten). 14 Gemeinde Info HÖCHST Goldene Hochzeiten Neues von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Gemeinde Harald Hämmerle ist seit 17. Jänner 2011 beim Bauhof beschäftigt. Er kümmert sich um die Rheinauhalle und arbeitet bei der Erhaltung der Sportanlagen und des Naturparks mit. Margarete Veit-Ritter, seit 3. Jänner 2011 in der Bücherei-Spielothek beschäftigt, ist in den Bereichen Medienausgabe, Medienarbeit, der Kindergarten- sowie der Volksschulbetreuung tätig. Stefanie Plank ist seit 10. Jänner 2011 als Kindergartenpädagogin im Kindergarten Unterdorf beschäftigt. Um die Sprachförderung im Ganztageskindergarten ist Anna Waibel seit dem 17. Jänner 2011 bemüht. Arthur und Anna Schmid Arthur und Anna Schmid, Konsumstraße 29, konnten am 10. Februar ihre Goldene Hochzeit feiern. Helmut Blum, der seit Oktober 1995 beim Bauhof Höchst beschäftigt war, hat am 1. Jänner 2011 seine verdiente Pension angetreten. Die Weiterbildung zur Sonderkindergartenpädagogin haben drei Höchster Kindergärtnerinnen erfolgreich absolviert: Doris Härle, Kindergarten Kirchdorf, Martina Rinderer, Kindergarten Oberdorf und Elisabeth Sporer-Lux, Kindergarten Oberdorf. Diese Ausbildung berechtigt zur Führung einer Integrationsgruppe. Josef und Berta Bechter Josef und Berta Bechter, Brugger Straße 45, feierten am 16. Februar ihre Goldene Hochzeit. Bürgermeister Werner Schneider gratulierte beiden Paaren. Ausbildung abgeschlossen Simone Prutti vom KG Unterdorf hat erfolgreich die Ausbildung zur Kindergartenleiterin abgeschlossen. Sie leitet seit 2009 den Kindergarten Unterdorf. Die Leitung eines Kindergartens umfasst eine Reihe von Aufgaben. Um die Leiterinnen bestmöglich darauf vorzubereiten, hat das Land Vorarlberg eine mehrteilige Schulung zusammengestellt. Teamarbeit, Öffentlichkeitsarbeit, Recht, Gesprächsführung usw. stehen auf dem Programm. Die Leiterinnenschulung wird mit einer schriftlichen Facharbeit und einer Zertifikatsverleihung abgeschlossen. Vizebürgermeisterin Karin Rezniczek mit den neuen Sonderkindergartenpädagoginnen Doris Härle, Martina Rinderer und Elisabeth Sporer-Lux sowie Sozialreferent Herbert Sparr. Gemeinde Info HÖCHST 15 Die engagierten Pflegefachkräfte des Krankenpflegevereines Rheindelta im Einsatz Krankenpflegeverein Rheindelta: Hausbesuche auch zur Vorsorge Der Krankenpflegeverein Rheindelta will heuer zusätzlich zu den Einsätzen in der Hauskrankenpflege vermehrt vorbeugend tätig sein. Dazu werden älteren Mitbürgern Hausbesuche angeboten, bei denen Fragen der Gesundheitsförderung, Ernährung, Sturzgefahr, Unterstützungsmöglichkeiten usw. abgeklärt werden. Im Frühjahr startet der Verein eine Werbeaktion. In Höchst, Fußach und Gaißau gehören dem Krankenpflegeverein Rheindelta derzeit 2.000 Mitglieder an. Durchschnittlich werden pro Jahr 200 Personen bei über 6.000 Arbeitsstunden gepflegt. Die engagierten Pflegefachkräfte – derzeit fünf Dipl. Gesundheits- und Krankenschwestern sowie ein DiplomPfleger – betreuen nach neuesten ganzheitlichen Erkenntnissen kranke und hilfsbedürftige Menschen in ihrer vertrauten Umgebung. „Nach Spitalsentlassungen oder Wundbehandlungen nehmen vermehrt auch jüngere Menschen diese Dienste in Anspruch“, so Obfrau Adelheid Wlcek. Ebenso wird bei Bedarf eine einfühlsame Kinderkrankenpflege mit externem Personal angeboten. Nur € 27,- Jahresbeitrag Der Mitgliedsbeitrag für die ganze Familie beträgt derzeit € 27,- pro Jahr. Wenn Nichtmitglieder Pflege in Anspruch nehmen wollen, wird eine einmalige Eintrittsgebühr von € 250,- verrechnet. den vorbeugenden Maßnahmen. Adelheid Wlcek: „Vor allem aber sollen sie helfen, die Lebensqualität unserer älteren Mitbürgerinnen und Mitbürger zu erhöhen. Die für dieses Projekt in Frage kommenden Personen werden im April/Mai 2011 angefragt, ob sie unseren Besuch wünschen.“ Hausbesuche zur Vorsorge Im Frühjahr beteiligt sich der Krankenpflegeverein Rheindelta am Projekt von Land und Gemeinden „75+ unabhängig leben im Alter“. Ziel ist es, ältere Menschen zu erreichen, bevor ernsthafte Probleme auftreten. Eine speziell geschulte und erfahrene Pflegefachkraft – im Rheindelta Frau Irene Brüstle – führt mit den älteren Personen ein Gespräch. Es geht darum, die persönliche Lebenssituation zu erfassen und zu erkennen, ob bzw. wo Hilfe erforderlich ist. Dabei geht es um Fragen der Gesundheitsförderung und der persönlichen Fitness, ebenso um die Themen Ernährung, Sturzgefahr und Aufklärung über passende Unterstützungsangebote. Die Krankenpflegevereine, die Gemeinden und nicht zuletzt die Betroffenen selbst profitieren von Pflege-Spätdienst bei Bedarf Der Krankenpflegeverein Rheindelta hat bereits bisher in schwierigen Situationen auch Einsätze außerhalb der Dienstzeiten wahrgenommen. Bei der letzten Generalversammlung wurde beschlossen, diesen Spätdienst bis 20:00 Uhr bei Bedarf offiziell einzuführen. Das haben Landesverband und Landesverwaltung angeregt. Der Bedarf für diese Abendpflege sollte bis spätestens 17:00 Uhr telefonisch gemeldet werden: Anrufbeantworter 05578/76035 E-Mail: kpvrheindelta@aon.at Am Wochenende und an Feiertagen bleibt die Rufbereitschaft aufrecht. Zwischen 8:00 Uhr und 10:00 Uhr morgens wird der Anrufbeantworter abgehört und die Dienst habende Pflegefachkraft übernimmt den Einsatz. Obfrau Adelheid Wlcek 16 Gemeinde Info HÖCHST Phantasie und Kreativität in den Kindergärten Das Wort Kreativität hat seinen Ursprung im lateinischen Wort „creare“= zeugen, schaffen, erschaffen. Der Motor der Kreativität ist die Vorstellungskraft = die Phantasie. Kinder gehören mit ihrer Unbefangenheit, Phantasie und Entdeckerfreude zu den Kreativen. Dabei möchten die Kindergartenpädagoginnen in den Höchster Kindergärten die Kinder unterstützen, anregen und begleiten. Die nötigen Voraussetzungen dafür sind: Das Freie Spiel: Dem Spiel wird in der Kindergartenarbeit ein hoher Stellenwert zugemessen. Es ist eine wichtige kindliche Lebens- und Lernform. Zeit und Raum: Kinder brauchen Platz, um sich auf ihr Malen, Werken, Spiel . . . konzentrieren zu können. Dabei sind am besten Orte geeignet, an denen Kinder ungestört malen/spielen können. geleitet werden, indem wir z. B. eine Geschichte oder ein Märchen in Theaterstücken nachspielen. Geschichten und Märchen öffnen das Tor zur Phantasie, zum bildhaften Denken, zum Staunen und zur eigenen Kreativität. Im kreativen Prozess verarbeiten die Kinder eigene Erlebnisse und Erfahrungen und drücken diese individuell aus. Dabei ist das Erlebnis wichtiger als das Ergebnis! Wie findet die Umsetzung in den Kindergärten statt: Experimentieren Wir machen die Kinder mit den verschiedensten Materialien vertraut und ermuntern sie, damit zu experimentieren. Wir vermitteln den Kindern verschiedenste Kreativitäts- und Ausdruckstechniken, die sie dann selbständig anwenden und variieren können. Wir regen die Kinder zum plastischen Gestalten mit Ton, Holz, Stein, Draht . . . an. Wir ermöglichen Begegnungen mit Kunst. Durch bewusste Auseinandersetzung mit Werken, Bildbetrachtungen und Erzählungen über das Leben von Künstlern (z.B. Vincent v. Gogh), können die Kinder Erfahrungen mit großen Künstlern machen. Rollenspiele können aber auch an- Herausgeber und Verleger: Gemeinde Höchst, 6973 Höchst. Für den Inhalt verantwortlich: Bürgermeister Ing. Werner Schneider. Druck: Hecht Druck, Hard Grundsätzliche Ausrichtung: Informationen über das Geschehen in der Gemeinde Höchst


Höchst Gemeinde Info 2007 08
Mit, 8. Juni 2011 |

Gemeinde Info Amtliche Mitteilung der Gemeinde Höchst – Nr. 4 – August 2007 www.hoechst.at – gemeindeamt@hoechst.at Aus dem Inhalt Band 4 unseres Heimatbuches: Noch sind Bilder gefragt Unvergesslich: Die Gymnaestrada bei uns in Höchst Hauptschulumbau und Sanierung Containerschule steht bereit 2 3/4 6 Wir leben Dorfgemeinschaft! Ich möchte mich bei allen Ve re i n e n für ihren Beitrag zum Erleben unserer Dorf g e m e i nschaft recht herzlich bedanken. Beginnen möchte ich im Jahreskreis mit der Fasnat – einem tollen Auftakt der Fasnatzunft am 11.11. folgten der gelungene Rosenmontagsumzug und die Fasnatveranstaltungen verschiedener Vereine. Weitere Highlights sind die Veranstaltungen unserer Zünfte zum Funkensonntag, das Maibaumfest, das Dorffest des Schalmeienzuges und das Sommerfest der Bürg e rmusik und heuer als wirklich außergewöhnliche Veranstaltung die Gymnaestrada. Daneben finden viele Veranstaltungen im Kulturbereich und im Sportbereich statt. Alle Veranstaltungen unserer Vereine tragen zum aktiven und positiven Dorfgeschehen bei. Leider ist es bei diesen Veranstaltungen immer wieder zu Ausschreitungen einiger weniger gekommen. Wir werden aber unser aktives Dorfgeschehen weiter gestalten und uns nicht unterkriegen lassen. Wir wollen als Gemeinde, in Gemeinschaft mit unseren sehr aktiven Vereinen, weiterhin unser Dorfleben gestalten – auch wenn dies unter neuen Voraussetzungen geschehen wird. Ich bedanke mich ausdrücklich bei allen Veranstaltern und wünsche ihnen und uns als Gemeinde auch im Jahre 2008 schöne, harmonische Veranstaltungen. Ihr Bürgermeister Werner Schneider Höchster Sommerkindergarten Wie schon in den vergangenen Jahren bot Höchst auch dieses Jahr wieder für alle Kinder, die d e rzeit den Kindergarten besuchen, eine Betreuung in den Sommerferien an, heuer im Kindergarten Oberdorf. Von Montag bis Freitag werden in der Zeit von 7:00 bis 13:00 Uhr zwischen 16 und 19 Kinder von jeweils zwei Kindergärtnerinnen betreut. Den Kindern bieten sich viele Möglichkeiten, z. B. der großzügig ausgestattete Gruppenraum, der zum freien kreativen Spiel einlädt, wie auch der Turnsaal, Garten und Wald, wo sie ihren natürlichen Bewegungsdrang ausleben können. Viel Spaß im Höchster Sommerkindergarten. Sport- und Spielwochen 2007 Zum 17. Mal finden derzeit die von der Gemeinde organisierten Sport- und Spielewochen für PflichtschülerInnen statt. Mehrere Höchster Vereine erklärten sich wieder dazu bereit, in der Zeit vom 20. August bis zum 7. September bei der Durchf ü h rung aktiv mitzuwirken. Dies führt zu einem breiten Angebot an Sport-, Kulturund Spielangeboten. In den letzten drei Wochen der Sommerferien haben Schüler die Möglichkeit, von Vereinen betreute Aktivitäten zu besuchen. diesem Jahr haben sich insgesamt 200 Kinder zu den Sport- und Spielwochen angemeldet, viele von ihnen nehmen an mehr als nur einer der 18 angebotenen Veranstaltungen teil. Insgesamt werd e n daher über 600 verschiedene Teilnahmen stattfinden. Sportreferent Wilfried Meier sieht darin eine große Chance für Kinder und Jugendliche, neue und interessante Sporta rten kennen zu lernen. In Gymnastik gehört mit zum Angebot. 2 Gemeinde Info HÖCHST Heimatbuch Band 4: Höchst – Wirtschaft und Soziales Wussten Sie, dass in Höchst vor rund 200 Jahren Johann Lorenz Blum auf dem Grundstück von Ihlers eine mechanische Spinnerei errichtete, bei der Menschen mit einem Laufrad die Energie für die Maschinen lieferten? Der nicht zukunftsträchtige Betrieb brannte ab und sein Besitzer wurde des Versicherungsbetrugs bezichtigt. Band 4 nachlesen, der im November präsentiert werden soll. Er widmet sich neben allgemeinen Themen den wirtschaftlichen und sozialen Verhältnissen in unserer Gemeinde. Nach mehrjährigen Vo r b e re itungsarbeiten, Veranstaltungen und Recherchen ist es nun soweit und unser ambitioniertes Buchprojekt ist beim vorletzten Band angelangt. Josef Vonbrül leitet mit großem Erfolg Haltungsturnen und Walking-Kurse. Wussten Sie, dass im „Völkerbundpalast“ einstmals J. & C. Schneiders Feinstickerei, Schwanenwirts, untergebracht war, die mehrfach von österreichischen Erzherzögen besucht wurde und deren Erzeugnisse auch die russische Kaiserin erwarb? Nicht nur in Lustenau, sondern auch in Höchst befand sich ein Zentrum der textilen Heimindustrie mit engen Kontakten zur Ostschweizer Stickereiindustrie. St. Galler Firmen betrieben hier um die Jahrhundertwende Großstickereien mit zahlreichen Schifflistickmaschinen. Eine solche befand sich auch im heutigen Werk 3 der Firma Blum, die Stickereifabrik Iklé. Diese und viele andere spannende Geschichten können Sie bald im Heimatbuch Letzter Aufruf: Haben Sie vielleicht zu Hause noch interessante Bilder, Dokumente, Gegenstände zu Fuhrwerken, Automobilen, zu Ärzten, zur medizinischen Versorgung, zur Raiffeisenkasse, zum Konsumverein, zum Kneippverein, zu Händlern und Krämern, kurz zu „Wirtschaft und Soziales“ in Höchst? Haltungsturnen Bereits zum 12. Mal bietet die Gemeinde Höchst ein orthopädisches Haltungsturnen mit dem beliebten Kursleiter Josef Vonbrül an. Die Kurse finden in der Volksschule Kirchdorf statt, der erste Termin ist Montag, 10. September, 18:00 Uhr. Kosten: Ä 55,Kursdauer: 10 Abende/Vormittage á 55 Minuten Auf dem Programm stehen: Spezielle Dehntechniken Tests auf Muskelverkürzungen funktionelles Krafttraining Mobilisation, Stabilisation und Koordination Das Training mit dem Thera-Band ist ein äußerst effektives Krafttraining und eine sehr effiziente Osteoporose-Vorsorge. Weiters besteht die Möglichkeit für Walking und Nordic Walking mit Josef Vonbrül im Höchster Ried und im Naturpark Alter Rhein (Sponsor und Partner Naturpark Alter Rhein). Kosten auf Anfrage. Zeit: Freitag, 7. September 2007, 15 bis 18 Uhr Ort: Gemeindeamt , Zi. 14 (Tel. 7907-24) Kommen Sie mit Ihren Exponaten zu diesem Termin. Wir scannen interessantes Material unverzüglich ein, sichern dieses so für die Nachwelt und verwenden dieses gegebenenfalls noch im Heimatbuch. Die alte Stickereifabrik in Höchst. N ä h e re Auskünfte im Gemeindeamt (Gerhard Böhler, Tel. 7907-26 ). 20 Jahre Bürgermeister Werner Schneider Seit 1987 ist Werner Schneider Höchster Bürgermeister. Das ist Anlass für eine Festveranstaltung, zu der die gesamte Bevölkerung am Samstag, 29. September 2007, ab 19:00 Uhr in die Rheinauhalle eingeladen ist. Die Laudatio hält Vizebürgermeisterin Karin Rezniczek, Grußworte gibt es von Landeshauptmann Dr. Herbert Sausgruber, Vereine bieten ein abwechslungsreiches Programm. Werner Schneider stellt das von ihm ins Leben gerufene Sozialprojekt „Bürgerfonds” vor. Der Reinerlös aus der Konsumation des Abends kommt diesem Sozialprojekt zugute. Für den Abend ist eine Anmeldung erforderlich. Info rechtzeitig im Gemeindeblatt und im Gemeindeamt. Besonders effektives Training mit dem Thera-Band. Gemeinde Info HÖCHST 3 Die Abteilung Kundendienst In der Abteilung Kundendienst sind folgende Bereiche eingeschlossen: Meldeamt, Soziales, Standesamt und Kulturwesen. Wenn es um Hilfe und Unterstützung in verschiedenen Lebenslagen geht, ist die Sozialabteilung, welche in der Abteilung Kundendienst integriert ist, erste Anlaufstelle. Die MitarbeiterInnen helfen Ihnen bei Entscheidungen in Sachen Pension, A l t e n b e t reuung, W h n u n g s b e w e r b u n g , o Sozialhilfe, Kinderbetreuung etc. Im Meldeamt und Standesamt erhalten Sie alle Auskünfte zu Wohnsitzwechel, Geburt, Eheschließung, staatsbürgerschaftsrechtliche Angelegenheiten, Ausstellung von Reisedokumenten, Fundangelegenheiten etc. Ebenfalls werden in dieser Abteilung Veranstaltungen des Kulturreferates organisiert und weitere kulturelle Aufgaben koordiniert. Die Büros des Kundendienstes (Zimmer 12, 13 und 14) liegen alle im ersten Stock. Unter der Führung von Helmut Sparr stehen Ihnen Regina Künz, Reingard Adenberger und Gerhard Böhler für Ihre Anliegen gerne zur Verfügung. Die Hauptaufgaben der Abteilung Kundendienst: ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● Meldewesen Fundamt Reisedokumente Strafregisterbescheinigungen Abwicklung von Wahlen Standesamt Staatsbürgerschaftswesen Öffentlichkeitsarbeit Kulturwesen, Vorverkaufsstelle für Veranstaltungen des Kulturreferates Lebensraum Höchst -Essen auf Rädern -Mobiler Hilfsdienst -Famlienhelferin -Gesundheitswesen Hilfe bei der Erledigung von Beihilfeanträgen (Wohnbeihilfe, Familienbeihilfe, Sozialhilfe, Heizkostenzuschuss etc.) Pensions- und Pflegegeldangelegenheiten Wohnungsangelegenheiten Diverse soziale Projekte wie Ortshilfswerk, Tischlein Deck Dich etc. Allgemeine Beratung und Begleitung für Ratsuchende Begeisterung auf der Höchster Außenbühne für die b Auch an den Festabenden herrschte im „finnischen Dorf” beste Stimmung. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Abteilung Kundendienst: Gerhard Böhler, Regina Künz, Reingard Adenberger und Helmut Sparr (von links). Kontakte: Helmut Sparr, 7907-24, helmut.sparr@hoechst.at Gerhard Böhler, 7907-26, gerhard.boehler@hoechst.at Regina Künz, 7907-23, regina.kuenz@hoechst.at Reingard Adenberger, 7907-25, reingard.adenberger@hoechst.at Die unterschiedlichsten Turnvorführungen konnten auf unserer Außenbühne bewundert werden. Alle Mitwirkenden erhielten begeisterten Applaus der zahlreichen Zuschauer. 4 Gemeinde Info HÖCHST eeindruckenden Vorführungen von Turnerinnen und Turnern aus aller Welt. „Höchster Gymnaestrada” – Turnen verbindet Unvergesslich bleibt wohl die Woche der World-Gymnaestrada vom 7. bis 14. Juli 2007 nicht nur für unsere finnischen Gäste, sondern auch für die Bevölkerung von Höchst. Der Besucheransturm und die Aufführungen der unterschiedlichsten Gruppen hatten alle Erw a rtungen der Veranstalter übertroffen. Bereits bei der Warm-up Party mit den Höchster Bands „Glashuus”, „Ninetinine” und „Golden Virgin” herrschte beste Stimmung auf dem Kirchplatz, die W l c o m e - P a rty am Sonntag-Abend e berührte nicht nur die Herzen der Finninnen und Finnen. Die Bürg e rmusik Höchst eröffnete den Abend mit traditionellen Märschen aus Österreich, was sogleich bei den Gästen und Einheimischen für Stimmung sorgte. Teilweise mit Freudentränen in den Augen sangen die finnischen Teilnehmer unter der musikalischen Begleitung der Höchster Musikantinnen und Musikanten die Nationalhymne ihres Heimatlandes. Die Einradgruppe des Radlerklubs, die Garde der Fasnatzunft, die Turnerjugend und zum Abschluss das Orchester ISOH boten unseren Gästen weitere Highlights aus dem Höchster Vereinsleben. Herzlichen und langanhaltenden Applaus gab es für die oft Staunen auslösenden Aufführungen der Turngruppen aus aller Welt. Ein Höhepunkt der „Höchster Gymnaestrada“ war das „Finnische Dorffest“ mit den „Hattinger Buam“ aus Tirol. „Es herrscht Ausnahmezustand hier auf dem Höchster Kirchplatz“, so einer der vielen begeisterten Besucher. Es wurde getanzt, gefeiert, geschunkelt, Jung und Alt gaben ein Beispiel dafür, was gelebte Dorfgemeinschaft ist. Toller Zusammenhalt der Vereine Beispielhaft auch der Zusammenhalt der vielen Ve reine unserer Gemeinde und ihrer Mitglieder. Viele der ca. 500 Helfer haben sich extra für diese Woche Urlaub genommen, um sich in den Dienst dieser wohl einmaligen Veranstaltung in Höchst zu stellen. Zu ihren Aufgaben zählten Frühstück bzw. Essen ausgeben, Koffer tragen, Getränke ausschenken, Müll entsorgen, aufräumen, Hilfe anbieten, Schulen bewachen, für den Nachschub sorgen, grillen usw. Die Gruppe aus Thailand beeindru c k t e auch mit ihren exotischen Kostümen. Anrainer voller Verständnis Tolerant zeigten sich auch Anwohner des Festgeländes, mussten sie doch oft bis in die frühen Morgenstunden mit Beeinträchtigung ihrer Nachtruhe leben. Herzlichen Dank an alle, die zum Gelingen des Nationendorfes Finnland beigetragen haben!!! OK-Chef Dietmar Brunner mit unserer finnischen Helferin Maritta Mähr im InfoPoint am Kirchplatz. Begeistert von der Aufnahme „Wir sind begeistert von der herzlichen Aufnahme im Rheindelta, die Menschen hier sind freundlich und äußerst hilfsbereit“, lautete die Aussage von vielen finnischen Gästen. Gemeinde Info HÖCHST 5 Ortskanalisation – das Ende in Sicht Eine der größten Herausforderungen der Gemeinde Höchst ist der Schutz des Wassers und die Reinhaltung des Bodensees und somit der Schutz der ganzen Region. Dazu gehört auch die ordnungsgemäße Sammlung und Reinigung der kommunalen Schmutzwässer. Die Voraussetzungen für den Bau eines Kanalsystems sind in Höchst alles andere als einfach: wechselnde Bodenverhältnisse, teilweise hohe Grundwasserstände, mangelndes Gefälle und der Streusiedlungscharakter der Gemeinde fordern hohe Investitionen. gerade eingebogen. In drei Baulosen wird für das Gebiet Seestraße, Lettenstraße, Bäumlestraße/Bäumlegarten, Apfelweg, Felchen-, Zander-, Forellenweg, Unterfeld und die Burgstraße eine zeitgemäße Infras t ruktur zur Abwassere n t s o rgung geschaffen. In den nächsten drei Jahren, bis Ende 2010 werden in den Ausbau der Ortskanalisation weitere 3 Mio. Euro investiert. Zusammen mit dem Kanalausbau werden auch die Wasser- und Gasversorgung erneuert bzw. erweitert, die VKW ersetzen die Freileitungen durch Erdkabel. Die betroffenen Straßen werden also komplett erneuert. des Wasserverband Region Hofsteig gereinigt. In der ARA Hofsteig werden nebst den Schmutzwässern der Gemeinde Höchst die Schmutzwässer von Bildstein, Fußach, Hard, Lauterach, Lustenau, Wolfurt und Gaißau gereinigt. Die Anlage wurde im Jahr 1976 in Betreib genommen und 1997 erweitert. Mit den entstehenden Faulgasen wird ein Blockheizkraftwerk zur Stromerzeugung betrieben. Auch hier sind laufende Erweiterungs- und Anpassungsmaßnahmen erforderlich, um den wachsenden Anforderungen gerecht zu werden. 95 % aller Schmutzwässer bereits angeschlossen Im Jahr 1986 wurden 100.000 m3 Schmutzwässer über das Kanalsystem eingeleitet und in der Kläranlage ARA Hofsteig in Hard gereinigt. Durch den massiven Ausbau der Ortskanalisation konnten 1996 bereits über 244.000 m3 Schmutzwasser einer geregelten Entsorgung zugeführt werden, somit entsorgten 75 % der Bevölkerung ihre Schmutzwässer über die Ortskanalisation. Mit 347.000 m3 eingeleiteter Schmutzwässer im Jahr 2006 werden bereits die Abwässer von 95 % der Höchster Haushalte zentral entsorgt. Das Kanalnetz Im Endausbau werden die Abwässer von Höchst über ein Kanalnetz von rund 80 km verlegten Kanalrohren, drei Schmutzwasserpumpwerken, ein Hochwasserpumpwerk, unzähligen Anschlussschächten, Regenauslaufbauwerken und offenen Entwässerungsgräben entsorgt. Die Kanäle müssen regelmäßig gespült und die Pumpwerke gewartet, die offenen Entwässerungsgräben ausgeräumt und gemäht werden. 2000 1500 1000 500 1997 0 95,74 % 96 4,26 % Der letzte Bauabschnitt Mit dem Beginn der Bauarbeiten für den Bauabschnitt 12 sind wir nun auf die Ziel- Die Kläranlage Die Schmutzwässer der Gemeinde Höchst werden in der Abwasserreinigungsanlage Von 2093 Objekten in Höchst waren mit 31.12.2006 bereits 1997 oder 95,74 % an die Ortskanalisation angeschlossen. Nur 96 Häuser (4,26 %) waren noch ohne Anschluss. Höchst fragt die Bürger Die Gemeinde Höchst will den Bürgerinnen und Bürg e rn einen möglichst guten Service bieten. Deshalb werden sämtlichen Haushalten in den kommenden Tagen Fragebogen zugestellt. Darin wird sowohl nach dem Grad der Zufriedenheit mit der Wohnsituation und dem Angebot gefragt als auch nach Wünschen über Öffnungszeiten, Dienstleistungen usw. Bürgermeister We rner Schneider: „Wenn möglichst viele Antworten einlangen, können wir das Dienstleistungsangebot nachjustieren. Selbstverständlich ist die Befragung anonym, ausgefüllte Bogen sollten ohne Namen im frankierten Antwortkuvert an das Gemeindeamt zurückgesandt werden.” Die Höchster Ortskanalisation ist in absehbarer Zeit vollständig ausgebaut. Das schadhafte Gebäude der Bücherei ist bereits abgebrochen, die Aushubarbeiten für den Neubau haben inzwischen begonnen. Hauptschulumbau und Sanierungen Die Sanierung unserer Hauptschule sowie der Zubau für die Bücherei sind bereits angelaufen. Für die Bauzeit ist eine Containerschule aufgestellt worden, in welcher acht Klassen zur Verfügung stehen. Saniert werden derzeit auch die Außenfassaden am Kindergarten Unterdorf sowie an der Turnhalle der Volksschule Kirchdorf. Zuerst abgeschlossen werden die Arbeiten an der Erw e i t e rung des Lehre rzimmers, das zum Schulbeginn in wenigen Tagen wieder benötigt wird. Künftig stehen jeder Lehrerin und jedem Lehrer ein eigener Arbeitsplatz sowie ein Schrank zur Verfügung. Mehr Zeit benötigt die Generalsanierung des Nordtraktes der Schule mit Wärmedämmung, Heizung, elektrischen Anlagen, kontrollierter Gebäudelüftung sowie dem Einbau neuer Fenster, schalldämmender Decken und neuer Fußböden. Diese Arbeiten sind zum Beginn des Schuljahre s 2008/2009 fertiggestellt, dann wird auch das Mobiliar erneuert. Auch am Trakt mit den Sonderklassen („Sonderklassenturm”) wird gearbeitet. sen der Containerschule neben dem Südtrakt. Darin wird ein Teil der Schülerinnen und Schüler während des kommenden Schuljahres unterrichtet. Neue Bücherei Bücherei und Spielothek Höchst sind längst ins Pfarrz e n t rum übersiedelt, in einem Jahr kann dann der Neubau am alten Standort bezogen werden. Dort entsteht anstelle des eingeschossigen Gebäudes ein zweigeschossiger Neubau. Im O b e rgeschoss ist Platz für zusätzliche Räume, die von der Hauptschule benötigt werden (Gruppenräume, Multimediaraum). Containerschule steht bereits Bis zum Schulbeginn steht auch die Zwischenlösung zur Verfügung, die acht Klas- Kulturreferat – Konzert Die Containerschule steht neben dem Südtrakt der Hauptschule, dessen Sanitärräume mitbenützt werden können. Unten ein bereits eingerichteter Klassenraum. Konzert „Randy Newman Project“ mit George Nussbaumer, Manfred Maurenbrecher und Richard Wester am Freitag, 14. September 2007, um 20 Uhr, im Pfarrzentrum Höchst. Eintritt: Vorverkauf Ä 8,- im Gemeindeamt, Zimmer 12 (Tel. 7907-23, regina.kuenz@hoechst.at) oder online auf www.hoechst.at; Abendkasse Ä 10,Auch für dieses Konzert gilt der Höchster Kulturgutschein, der inzwischen sehr gut angenommen und gern verschenkt wird. Der Gutschein für vier Veranstaltungen des Kulturreferates kostet Ä 28,-- (anstatt Ä 32,-- für vier Veranstaltungen im Vorverkauf). Herausgeber und Verleger: Gemeinde Höchst, 6973 Höchst. Für den Inhalt verantwortlich: Bürgermeister Ing. Werner Schneider. Druck: Hechtdruck, Hard Grundsätzliche Ausrichtung: Informationen über das Geschehen in der Gemeinde Höchst


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