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Dokumente aus Höchst

Höchst Gemeinde Info 2011 08
Sam, 22. Oktober 2011 | Kuhn EDV

Amtliche Mitteilung der Gemeinde Höchst Gemeinde Info HOCHST .. Nr. 29 – August 2011 Höchster Ferienspaß Voller Begeisterung machen derzeit zahlreiche Schülerinnen und Schüler bei den 21. Höchster Sport- und Spielwochen mit. Eine erfreuliche Anzahl an Höchster Vereinen laden die Kinder zum Ferienspaß ein. Bananenboot fahren und Wasserski, Fußball, Kunstrad fahren, Leichtatlethik, Feuerwehr-Besuch, Angeln, Schießen, Tennis, Gardetanz, Angebot der Spielothek (links) usw. – die große Auswahl macht viel Spaß. Bericht auf den Seiten 8/9 www.hoechst.at – gemeindeamt@hoechst.at Aus dem Inhalt Verbesserungen im Radwegenetz Volksschüler besuchten unsere Feuerwehr Tagesbetreuung während der Ferien Leiterin für den Kinder-Campus bestellt Behinderungen beim Marathon am 02. Oktober Abendmarkt und Rundenlauf am 08. Oktober 2 3 4 5 6 11 Gemeinde Info HÖCHST Liebe Höchsterinnen und Höchster! Die Sommerpause geht zu Ende. Ich hoffe, dass Sie sich gut erholt und schöne Ferien verbracht haben. Die Gemeinde hat versucht, mit der Sommerbetreuung der Kinder ein familiengerechtes Angebot zu bieten. Ich bedanke mich bei den Gemeindebediensteten und dem Verein Tagesbetreuung, welche dieses Angebot ermöglicht haben. Weiters gilt ein Danke jenen Vereinen und Institutionen, die mit ihrem Beitrag zu den Sport- und Spielwochen helfen, zahlreichen Kindern die letzten Ferienwochen zu bereichern. Ein großes Angebot ermöglicht vielen Kindern, Neues kennenzulernen und aktiv daran teilzunehmen. Für die politischen Gremien geht es nun wieder an die August 2011 Bearbeitung der vielfältigen Aufgaben, um unser Gemeinwesen zu gestalten. Ich hoffe auf offene und erfolgreiche Arbeit in der Herbstperiode, um die anstehenden Herausforderungen zu meistern. Es gilt auch, die finanzielle Situation der Gemeinde mit dem Voranschlag für das Jahr 2012 weiterhin positiv zu gestalten. Auch die Gemeinde wird durch den hohen Frankenkurs belastet. Wir haben deshalb unsere Aufgaben zu überdenken und nach der Notwendigkeit einzustufen. Es wird auch in der näheren Zukunft unsere Aufgabe sein, sehr sparsam mit den zur Verfügung stehenden Mitteln umzugehen. Gemeinsam werden wir die Zukunft für Höchst positiv gestalten können. Es wird Aufgabe der politischen Gremien sein, diese Ausgewogenheit zu erhalten und zukunftsweisende Schritte in die Tat umzusetzen. Ihr Bürgermeister Werner Schneider A ls erste Region im Land erhält das Rheindelta ein Radroutenkonzept. Die Höchster Gemeindevertretung nahm den entsprechenden Plan zustimmend zur Kenntnis. Neben örtlichen Radrouten sind Freizeitrouten ebenso eingeplant wie das gemeindeübergreifende Radwegenetz, das etwa Pendler nutzen können. Die im Konzept aufgelisteten Vorschläge und Maßnahmen sollen innerhalb der kommenden Jahre umgesetzt werden, verschiedene Vorhaben lassen sich gleich verwirklichen. Die Landesförderung für das Vorhaben beträgt je nach Bedeutung 50 bzw. 70 Prozent. Ein wesentlicher Punkt ist die Verbesserung der Verkehrssicherheit bei der Querung des Radweges vor dem Zollamt in Höchst. Ein Planungsauftrag läuft. Grenzüberschreitend ist die Erreichbarkeit des Bahnhofes St. Margrethen per Fahrrad verbesserungswürdig, auch dafür besteht ein Planungsauftrag. Verbesserungen für Radfahrer im Rheindelta Im Raum Höchst/Fußach soll möglichst rasch ein neues Verbindungsstück im Mockenried Richtung Peilstation entstehen. Dieser Weg könnte auch Fahrten von Höchster Landwirten erheblich verkürzen, die bisher mit mancher Fuhre aus dem Ried etliche Kilometer Umweg in Kauf nehmen müssen. Im Bereich zwischen der Rheinbrücke Fußach und dem Gemeindeamt Höchst wird geprüft, ob der Radverkehr gegenüber manchen einmündenden Seitenstraßen Vorrang erhält. Das gilt auch für den Bereich vom Bauhof Höchst bis zum Birkele. Der Radweg am Damm besteht bereits, er wird gemischt geführt mit dem Freizeitverkehr. Zu bestimmten Zeiten ist dieser Radweg überlastet. Darum ist eine Landesradroute am nördlichen Siedlungsgebiet von Höchst vorgesehen. Ziel ist, den Radweg getrennt vom landwirtschaftlichen Verkehr zu errichten. Das Konzept sieht auch mehr Sicherheit für Radfahrer im Bereich des Zollamtes Höchst vor. 2 August 2011 Gemeinde Info HÖCHST Volksschüler besuchten unsere Feuerwehr In den letzten Schulwochen besuchten wie jedes Jahr die Kinder der dritten Klassen der Volksschulen Kirchdorf und Unterdorf die Feuerwehr Höchst. Zu sehen gab es alles, was mit der Feuerwehr zu tun hat, so zum Beispiel eine Präsentation der Feuerwehrgeräte und der Bekleidung. Viel Spaß bereiteten das Zielspritzen, ein verrauchter Raum, Löschversuche mit dem Feuerlöscher und selbstverständlich auch das Mitfahren in einem Feuerwehrauto. Die vielen Fragen der Schüler bewiesen einmal mehr das Interesse von jungen Leuten an der Feuerwehr. Ein Dank gilt natürlich besonders den Helfern aus den Reihen der Feuerwehr. Ohne ihre Mitarbeit wäre es nicht möglich, so vielen jungen Besucherinnen und Besuchern einen Einblick in das Geschehen der Feuerwehr zu geben. Schülerinnen und Schüler der beiden Volksschulen zu Gast bei der Feuerwehr Höchst „Wasser marsch!“ aus allen Rohren. Löschversuche mit dem Strahlrohr (oben), rechts der (ungefährliche) Besuch im verrauchten Raum 3 Gemeinde Info HÖCHST August 2011 Viel Spaß während der Ferien-Tagesbetreuung für Schüler Spiel und Spaß stehen ganz im Vordergrund bei der Sommer-Ferienbetreuung für die Rheindeltagemeinden Höchst, Fußach und Gaißau. In der Volksschule Kirchdorf in Höchst werden den Kindern tolle Möglichkeiten geboten. Zwischen 10 und 20 Kinder bauen hier Riesentürme aus Holzbausteinen, Lego-Garagen für die Spielzeugautos oder Kugelbahnen. Im Freien entsteht sogar mittels Säge, Bohrmaschine und Hammer eine kleine Hütte aus Holz. Auch kreative Bastelarbeiten stehen immer wieder auf dem Programm. So kann jedes Kind den eigenen Briefkasten mit Serviettentechnik basteln, Window-Color Bilder malen, Springseile knüpfen, Freundschaftsbänder flechten, Windspiele weben und vieles mehr – uns gehen die Ideen nie aus und es ist immer für alle etwas dabei. Für Ballspiele, Matten-Hütten-Bau, Seilklettern oder Ringschaukeln steht der Turnsaal zur Verfügung. So können sich die Kinder auch bei Regenwetter so richtig austoben. Für Mußestunden liegen sie gerne in die Hängematte oder auf die Couch und hören sich Märchengeschichten oder spannende Leseabenteuer an. Auf dem Pausenplatz der Schule veranstalten die Kinder kleine Autorennen und Geschicklichkeitsfahrten. Viel Fitness ist bei den Seilhüpfbewerben gefragt – wer schafft mehr Seilumdrehungen? Manchmal muss auch die Betreuerin mitmachen! Zum Fußball spielen wird die angrenzende Rasenfläche von Buben und Mädchen genutzt. Eine tolle Sache. Flotte Rennen auf dem Schulhof Kleine Ausflüge Auch kleine Ausflüge sind natürlich geplant. Ein wichtiger Fixpunkt am Mittwoch ist der Besuch der Bücherei & Spielothek. Hier gibt es immer etwas Interessantes zu finden, spannende Bücher genauso wie Brett- und Bewegungsspiele. Ein besonderes Erlebnis für die Kinder ist die kurze Wanderung zum Reitstall und dem angrenzenden Spielplatz: Pferde und Katzen streicheln, der Reitlehrerin bei ihrer Arbeit zusehen und anschließend den Spielplatz zu erobern – einfach wunderbar! Die Ferienbetreuung endet am 9. September 2011. Die Kinder werden von erfahrenen Schülerbetreuerinnen in der Zeit von 7:00 bis 13:00 Uhr betreut. Während der Schulzeit wird für die Kinder eine Mittagsbetreuung angeboten. Mehr Information erhalten Interessierte bei Margot Kernbichler, Telefon 0664 1272723. Sigrid Brunner ist mit den Kindern stets aktiv. Sehr viel Abwechslung 4 Sigrid Brunner Hüttenbauen ist besonders beliebt. August 2011 Gemeinde Info HÖCHST Leiterin für den Kinder-Campus bestellt Simone Prutti arbeitet intensiv an den Vorbereitungen mit Mit dem Kinder-Campus entsteht im Zentrum von Höchst ein umfangreiches Angebot für Kinder zwischen eineinhalb und sechs Jahren. Die Bauarbeiten beginnen noch heuer, gleichzeitig geht es um ein tragfähiges pädagogisches Konzept. An diesem Konzept arbeitet auch die neu bestellte Leiterin des Kinder-Campus mit. Die Höchsterin Simone Prutti, Jahrgang 1986, ist ausgebildete Kindergartenpädagogin und Früherzieherin. Simone ist seit fünf Jahren in Höchst als Kindergärtnerin tätig, die vergangenen beiden Jahre leitete sie den Kindergarten Unterdorf. Der Kinder-Campus Höchst wird im Jahr 2013 fertig gestellt sein. Immerhin geht es um ein umfangreiches Bauvorhaben samt Sanierung von Altbestand. Die Ausschreibung für die Leitung der Einrichtung erfolgte bewusst frühzeitig. „Die neue Leiterin soll sich bereits in der Vorbereitungsphase einbringen können und das ganze Vorhaben gründlich kennenlernen“, erläutert der Höchster Bürgermeister Werner Schneider. Deshalb wurde ein renommiertes Personalbüro mit der Ausschreibung betraut, nach neun Bewerbungen stellten sich fünf Kandidatinnen einem Hearing. Simone Prutti überzeugte dabei Fachleute und Mandatare mit ihren Vorstellungen. Kleinkindbetreuung, Ganztagesbetreuung sowie weitere Angebote für Kinder bzw. Familien sind im Kinder-Campus geplant. Mit der konkreten Ausrichtung befasst sich eine Arbeitsgruppe, bei der Simone Prutti als künftige Leiterin mitarbeiten wird. Noch im Herbst wird mit den Bauarbeiten für den Kinder- Simone Prutti (25) wurde zur künftigen Leiterin des Kinder-Campus Höchst bestellt. Campus begonnen, zuvor werden noch Kanal und Wasserleitungen verlegt. sChOOLBIKER Wettbewerb 2011 Der Gemeinde Höchst ist die Förderung des Radverkehrs als gesundes und umweltfreundliches Verkehrsmittel ein besonderes Anliegen. Im Rahmen des landesweiten FAHR RAD Wettbewerbes wurde für die Schulen die Aktion sChOOLBIKER angeboten. Die VMS Höchst hat sich mit fünf Schulklassen (2a, 3a, 3c, 3d und 4a) und über 110 Teilnehmern daran beteiligt und insgesamt über 30.000 km zurückgelegt. Dies entspricht ungefähr der Strecke zum Südpol und zurück. Gegen Schuljahresende übergab Markus Bacher als Vertreter der Gemeinde und leidenschaftlicher Fahrradfahrer im Foyer der VMS an die Klassenvorstände für die geradelten Kilometer ein kleines Dankeschön in die Klassenkassa. Er bedankte sich bei Christof Dörler für die Organisation und bei den Klassenvorständen für die Mitarbeit. Die Schüler motivierte Markus, auch in Zukunft das Fahrrad als Fortbewegungsmittel für allerlei Wege im Alltag zu nutzen. Markus Bacher dankt den Höchster Schülerinnen und Schülern Fleißige Radlerinnen 5 Gemeinde Info HÖCHST August 2011 Sparkasse-Marathon – Verkehrsbehinderungen in Höchst Der Marathon im Dreiländereck wird am Sonntag, den 2. Oktober 2011, auch in Höchst zu Behinderungen des Verkehrs führen. Gelaufen wird von Lindau über Bregenz, Hard, Fußach nach Höchst, weiter nach St. Margrethen und zurück bis Bregenz. Die Laufstrecke durch die Gemeinde Höchst beginnt am Radweg von Fußach, vorbei am Bauhof, über die Alemannenstraße, Römerstraße, Dr. Schneiderstraße zur Hauptstraße und führt über das Zollamt Höchst nach St. Margrethen. Zurück ist der Radweg am Neuen Rhein in Brugg betroffen. Die schnellsten Läufer werden Höchst bereits kurz vor 12:30 Uhr erreichen. Der betroffene Streckenabschnitt in Höchst wird daher in der Zeit von ca. 12:00 Uhr bis ca. 16:00 Uhr für jeden Verkehr gesperrt sein. Die möglichen Querungen werden geregelt, hier sind jedoch Behinderungen und Wartezeiten einzurechnen. Bewohner an den oben genannten Straßenabschnitten werden gebeten, Fahrzeuge während dieser Zeit nicht zu benutzen oder benötigte Fahrzeuge während dieser Zeit außerhalb der gesperrten Strecke zu parken! Das Rheindelta ist während des Marathons nur über die Rheinbrücken Lustenau/Höchst und Gaißtau/Rheineck erreichbar! Näheres zu dieser Veranstaltung und zum Streckenverlauf im Internet unter: www.sparkasse-marathon.at Am Sonntag, den 2. Oktober, findet der heuoder www.hoechst.at rige Sparkasse-Marathon statt. Das führt in Höchst zwischen 12:00 und 16:00 Uhr zu erDer Bürgermeister heblichen Verkehrsbehinderungen. Werner Schneider Verkehrsregelung Folgende Verbindungen im Zuge des Marathonlaufes am 2. Oktober 2011 werden durch die Polizei und/oder die Feuerwehr geregelt: Kreuzung Landesstraße L202/ Landesstraße L19: Durchfahrt Richtung Kirchplatz bzw. Bregenz/ Lustenau ist möglich Kreuzung Bonigstraße/Hofgarten: Durchfahrt ist möglich; Dr.-Schneider-Straße und Römerstraße sind gesperrt. Querung der Landesstraße L202 beim Zollamt – Radweg: Landesstraße Richtung Schweiz oder Bregenz ist gesperrt, Querung für Fahrräder ist möglich. Mit Behinderungen und Zeitverzögerungen an den Durchfahrten muss gerechnet werden! Lassen Sie das Auto stehen, kommen Sie zu Fuß oder mit dem Fahrrad! 6 August 2011 Gemeinde Info HÖCHST Musikschuldirektor Matheisl mit Dank verabschiedet Dir. Karl Matheisl hat sich im vergangenen Dezember mit der Aufführung der „Böhmischen Hirtenmesse“ in Höchst als Direktor der Rheintalischen Musikschule Lustenau verabschiedet. Jetzt dankte ihm die Gemeinde Höchst im Rahmen einer kleinen Feier für seine Leistungen. Beim Treffen im Gasthaus „Schwanen“ dankten Bürgermeister Werner Schneider und Vizebürgermeisterin Karin Rezniczek Karl Matheisl. Die Expositur der Musikschule in Höchst hat zahlreichen jungen Leuten aus den Rheindeltagemeinden den Besuch der Musikschule erheblich erleichtert. Jetzt trat Dir. Karl Matheisl nach 23 Jahren als Direktor in den wohlverdienten Ruhestand. Karl Matheisl begann seine musikalisch-pädagogische Tätigkeit im Herbst 1968 an der Rheintalischen Musikschule Lustenau als Lehrer für Klavier. Im Jahr 1987 wurde er zum Direktor der Schule bestellt. Herausragende Schwerpunkte unter seiner Führung waren die Gründung des Seminars für Jazz und Popularmusik, die Einführung der rhythmisch-musikalischen Verabschiedung von Dir. Karl Matheisl im Gasthof „Schwanen“ mit Bürgermeister Werner Schneider, Vizebürgermeisterin Karin Rezniczek sowie der neuen Direktorin der Rheintalischen Musikschule, Doris Glatter-Götz. Früherziehung, der Fachbereichsleitungen und der Aufbau des Schulorchesters. Unter Dir. Karl Matheisl entwickelte sich die Musikschule von ca. 600 Schüler/innen und 23 Lehrer/innen auf ca. 1.400 Schüler/innen und 59 Lehrer/innen. Parallel zu dieser Entwicklung erfolgte die sorgfältige Sanierung des 1908 im Jugendstil erbauten Musikschulgebäudes. Neue ÖBB-Brücke über den Rhein An der neuen Eisenbahnbrücke über den Neuen Rhein zwischen Lustenau und St. Margrethen wird gebaut. Noch fehlt das Mittelstück über dem Flussbett. Dieses Bogen- brückentragwerk soll im November 2012 fertiggestellt sein. Im April 2013 ist die neue Brücke befahrbar. Interessenten sind gerne eingeladen, die Baustelle am Freitag, dem 2. September 2011, nachmittags zu besichtigen. Anmeldungen sind unter 0664 19 99 508 oder unter der E-Mail-Adresse oebb@via3.at erbeten. Ab April 2013 führt der Bahnverkehr zwischen Lustenau und der Schweiz über diese neue Bogenbrücke. 7 Gemeinde Info HÖCHST August 2011 Höchster Ferienspaß – 21. Sport- und Spielwochen Ein Höhepunkt der Sportund Spielwochen ist seit Jahren die Einladung zum Spaß auf dem See. Auch heuer war die „Elisa“ als Mutterschiff sehr gut besetzt. Von ihr stiegen die Kinder aufs Bananenboot, und fuhren Wasserski oder Wakeboard. Gert Furxer, Herbert Klocker, Dave Kammerer, Christine und Klaudius Nagel und Günther Salzmann vom YC Orakel stellten die Crew, unterstützt durch die Gemeinde Höchst. Sportreferent GR Wilfried Meier mit dem Team des Veranstalters YC Orakel, Mitarbeitern der Gemeinde Höchst und etlichen der Schülerinnen und Schüler beim Rohrspitz An Bord der „Elisa“ gab es eine Stärkung. Den meisten Spaß machte die Fahrt mit dem Bananenboot. Der Nachwuchs auf den Wasserski. 8 August 2011 Gemeinde Info HÖCHST Der FC Höchst hatte wieder ins Rheinaustadion geladen. Zusätzlich zum Spiel mit dem Ball gab es eine Stärkung. Fußball, Spiele und Karate Brett- und Kartenspiele und viel Abwechslung im Freien bot die Spielothek. Bruni, Lisi, Regina, Ilse, Verena, Irene, Karin und Heidi von der Bücherei/Spielothek informierten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer auch über neue Spiele aus dem Angebot. Das stieß auf viel Zustimmung. Stelzenlauf oder Jonglieren – die Spielothek Höchst verfügt über eine erfreulich große Auswahl. Vizebürgermeisterin Karin Rezniczek blickt den Kartenspielerinnen über die Schulter. Probetraining beim Karateclub Eine muntere Mädchenschar fand sich beim Shotokan Karateclub Höchst ein. Natalie Neuhold bot einen Einstiegskurs und die Teilnehmerinnen zeigten sich begeistert. Eine feine Jause rundete das Vergnügen ab. 9 Gemeinde Info HÖCHST August 2011 Kabarett „Family Business“ mit Stephan Zinner Freitag, 23. September 2011, 20:00 Uhr, Pfarrzentrum Stephan Zinner kämpft in seinem neuen Solo-Programm mit den Tücken des Alltags eines Familienvaters und Ehemannes. Zinner ist in Elternzeit. Er trifft in seinem „neuen“ Leben als Vollzeit-Hausmann auf Menschen, von denen er nicht wusste und eigentlich auch gar nicht wissen wollte, dass es sie gibt. Auf dem Kinderspielplatz, im Supermarkt, beim Elternabend: überall begegnet er Deutschland – einem Land, geprägt von Menschen, die ihre Kinder schon im Windelalter auf das harte Business-Leben da draußen vorbereiten. Eintritt: VV € 14,-- bwz. AK € 16,-- Konzert „50 plus“ mit Wolfgang Verocai & Band Samstag, 17. September 2011, 20:00 Uhr, Pfarrzentrum 10 brandneue, melodiöse Lieder von seiner neuen CD „50plus“, eine Palette von Musikstilen und Gefühlen, dazu doppelt so viele lustige Geschichten über die Vorteile von 50plus, Erinnerungen an das Vorarlberg von damals, präsentiert von Wolfgang Verocai und seiner Top-Band. Und natürlich werden auch alle alten Verocai Hits wie „’s Läobo ischt ko Schoggi“, „Rosi us or Vogewosi“, „’s Ried“ usw. zu hören sein. Eintritt: VV € 13,-- bwz. AK € 15,-- Das Orgelwerk von J. S. Bach Konzert mit Prof. Bruno Oberhammer Montag, 19. September 2011, 20:15 Uhr, Pfarrkirche Das 10. Konzert der Reihe „Das Orgelwerk von J. S. Bach“ steht im September auf dem Programm. Prof. Bruno Oberhammer spielt an der großen Rieger-Orgel in unserer neubarocken Pfarrkirche. Bis heute hat kein Komponist ein auch nur annährend so umfangreiches Orgelwerk hinterlassen wie Johann Sebastian Bach. Immer wieder beeindrucken das enorm hohe Maß an Kreativität und Ausdrucksdichte der großartigen Kompositionen. Freiwillige Spenden für das Sozialprojekt Abakaliki/Nigeria 10 Stephan Zinner Vorverkaufsstelle für die Veranstaltungen des Kulturreferates: Gemeindeamt Höchst, Zi. 12 (Frau Lucic, Tel. 7907-23) E-Mail: kultur@hoechst.at, online: www.hoechst.at und bei allen Raiffeisenbanken und Sparkassen Foto: Carsten Bunnemann August 2011 Gemeinde Info HÖCHST Höchster Abendmarkt, Rundenlauf und Fahrrad-Preise Höchst lädt am Samstag, dem 8. Oktober 2011, wieder zum großen Abendmarkt auf dem Kirchplatz ein. Um 16:00 Uhr ist Start für den Rundenlauf zugunsten des Vereins Sonnenblume. Im MarktProgramm auch die Preisverteilung des FahrRadBewerbes 2011. Der Höchster Abendmarkt am 8. Oktober dauert wie üblich von 16:00 bis 22:00 Uhr, es gibt allerhand zu bewundern und zu kaufen und natürlich beste Verpflegung. Ebenfalls um 16:00 Uhr beginnt der Rundenlauf zugunstens des Vereins Sonnenblume. Fahrrad-Preise Um 17:15 Uhr sind alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer am FahrRad-Wettbewerb 2011 zur Preisverteilung auf dem Kirchplatz eingeladen. Der nächste Höchster Abendmarkt findet am 26. November 2011 statt! Rundenlauf bei jeder Witterung Um 16:00 Uhr wird am 8. Oktober der Rundenlauf gestartet, gelaufen wird bei jedem Wetter. Anmeldungen sind möglich unter rundenlauf@gmx.at oder schriftlich bei Simone Fischer, Wiesenstraße 10, 6973 Höchst. Jeder Läufer organisiert sich vor dem Lauf einen oder mehrere Sponsoren – das können Freunde, Verwandte oder Firmen sein. Die Sponsoren verpflichten sich, für jede Runde ihres Läufers einen bestimmten Betrag zu bezahlen (mind. € 2.-/Runde). Die Läufer versuchen, möglichst viele Runden (eine Runde ist ca. 1 km lang) zu laufen oder zu gehen. Natürlich können auch Pausen eingelegt werden. Das auf diese Weise „erlaufene“ Geld kommt dem Verein Sonnenblume zugute. Der Verein unterstützt chronisch kranke Kinder zugute Rheindelta. Der Start zum Höchster Rundenlauf im Vorjahr. Sommerfest Sommerliches Bilderbuchwetter, ein schattiger Festplatz, tolle Musik und beste Speisen und Getränke – das Sommerfest der Bürgermusik Höchst am 21. August war ein voller Erfolg. Bereits zur Feldmesse mit Pfarrer Willi Schwärzler fanden sich zahlreiche Gottesdienstbesucher ein. Für den musikalischen Rahmen sorgte eine Gruppe der Bürgermusik. Für beste Stimmung sorgten anschließend die „Höflacher Neijoahrgeiger“ aus der Steiermark. Sie boten auf der Festwiese beim Pfarrzentrum bis in den Nachmittag hervorragende Musik. Natürlich gab es auch für die Kinder viel Abwechslung. Die Höchster Musikantinnen und Musikanten, unterstützt durch zahlreiche Helfer, bemühten sich bestens um das Wohl der Gäste, die das Sommerfest auch an der „Achtelebar“ genossen. Zum Höchster Sommerfest waren auch etliche Mitglieder des befreundeten Musikvereins Mairisch Kölldorf, Steiermark, angereist. 11 Feldmesse mit Pfarrer Willi Schwärzler und Höchster Musikanten. Unten Musikanten aus Höchst und der Steiermark. Gemeinde Info HÖCHST August 2011 Fahrradboxen für Bahnpendler Leute, die mit Fahrrad und Zug zur Arbeit fahren, können seit dem Frühjahr am Bahnhof Lustenau eine Fahrradbox zum Vorteilspreis von 30 Euro jährlich mieten. Die Gemeinden Lustenau und Höchst haben zehn solcher Boxen angeschafft, in denen das Fahrrad sicher eingestellt werden kann. Interessierte können sich im Gemeindeamt Lustenau bei Ing. Bernd Dragositz unter der Telefonnummer 05577/8181-507 oder per E-Mail: bernd.dragositz@ lustenau.at informieren. Die Gemeinden Höchst und Lustenau stellen beim Bahnhof Lustenau stabile versperrbare Fahrradboxen zur sicheren Verwahrung von Rädern zur Verfügung. Die Höchster Gastronomie stellt sich in Video-Clips vor Die Höchster Gastronomie stellt sich vor. Video-Clips von zwölf heimischen Betrieben ermöglichen eine kulinarische Reise in bewegten Bildern durch Höchst. Die Videoclips sind über die Homepage der Gemeinde www.hoechst.at verlinkt. Erstellt wurden die Beiträge von M-Pro Media-ProductionsTV in Kooperation mit den Gastronomen aus Höchst. Folgende Höchster Gasthäuser, Restaurants, Cafés und Imbiss-Stuben sind abrufbar: Gasthaus Schwanen http://www.youtube.com/watch?v=2i8dBaU-XiI Restaurant River Lodge http://www.youtube.com/watch?v=Hpeaq_RCU7c Restaurant & Lounge Bruggerhorn http://www.youtube.com/watch?v=hx2CXjJmBCA Restaurant Cafe Alte Schule http://www.youtube.com/watch?v=vQdK99Ge3iE Seerestaurant Glashaus http://www.youtube.com/watch?v=uIV0Ihvf1Mg Schnellimbiss Wippel http://www.youtube.com/watch?v=MFXk470JRwI Pepe`s Backstüble http://www.youtube.com/watch?v=B_0HaDNGBXY 12 Das Restaurant Bruggerhorn am Bruggerloch wird in den Video-Präsentationen ebenfalls vorgestellt. Grenz Kebap Pizza Haus http://www.youtube.com/watch?v=J3xe5O71oHk Deniz Imbiss http://www.youtube.com/watch?v=c582jagNjQc Chinarestaurant Phoenix http://www.youtube.com/watch?v=cdAu5fOqI4c Cafe Konditorei Schallert http://www.youtube.com/watch?v=NN-1J37ENk4 Beverly Hills Bar http://www.youtube.com/watch?v=2mA4j8ALfvQ August 2011 Gemeinde Info HÖCHST Höchst bildet ersten „Straßenerhaltungsfachmann“ im Land aus In Höchst wird ab. 1. September Vorarlbergs erster Lehrling für den Beruf „Straßenerhaltungsfachmann“ ausgebildet. Der 16-jährige Dean Gerster aus Höchst startet die Lehre beim Bauhof der Gemeinde, Ausbilder ist Bauhofleiter Alfred Barth. Die Lehrzeit dauert 3 Jahre. Der Aufgabenbereich für einen Straßenerhalter ist in einer Gemeinde wie Höchst groß. Neben den „regulären“ Strecken gilt es, zahlreiche Fuß- und Radwege sowie das Wegenetz im Ried in Schuss zu halten. Wir wünschen Dean viel Freude und Erfolg an seinem Arbeitsplatz! Alois Sojer, Personal- und Unternehmensberater, Lehrling Dean Gerster, Bürgermeister Werner Schneider, Raimund Gerster, der Vater von Dean, Martin Urabl von der Personalabteilung der Gemeinde sowie Bauhofleiter und Lehrlingsausbilder Alfred Barth (von links) Neue und bewährte Mitarbeiterinnen Im Kindergarten Oberdorf treten mit 1. September zwei neue Kindergartenpädagoginnen ihre Arbeit an. Sophia Längle kommt aus Bregenz, Melanie Schneider aus Gaißau. Regina Lucic hat nach ihrer Babypause im August 2011 wieder als Sachbearbeiterin im Bürgerservice der Gemeinde Höchst (Gemeindeamt, Zi. 12) zu arbeiten begonnen. Wir wünschen den drei Mitarbeiterinnen viel Freude an ihrem Arbeitsplatz! Regina Lucic Sophia Längle Melanie Schneider 13 Gemeinde Info HÖCHST August 2011 Wir gratulieren unseren Jubilaren Im Juli und August konnten Bürgermeister Werner Schneider und Vizebürgermeisterin Karin Rezniczek Höchster Ehepaaren zur Goldenen Hochzeit gratulieren und ein Geburtstagskind beglückwünschen. Horst und Herma Horneber Am 30. Juni begingen Horst und Herma Horneber, Seestraße 103, das Fest der Goldenen Hochzeit. Peter und Waltraud Kergel Peter und Waltraud Kergel, Sonnengarten 20, konnten das Fest der Goldenen Hochzeit am 15. Juli begehen. Julius und Rosa Siemeister Ihre Goldene Hochzeit feierten Julius und Rosa Siemeister, Nordweg 6, am 22. Juli. Theresia Raich 90 Jahre alt Ihren 90. Geburtstag konnte Theresia Raich, Frühlingstraße 12, am 12. August feiern. Siegfried und Marianne Schallert Siegfried und Marianne Schallert, Kirchweg 7, feierten am 27. Juli das Fest der Goldenen Hochzeit. Albert und Gertrud Brunner Ihre Goldene Hochzeit konnten Albert und Gertrud Brunner, Hauptstraße 21, ebenfalls am 27. Juli feiern. Helmut und Herlinde Reiner Am 3. August konnten Helmut und Herlinde Reiner, Holderbaum 7a, das Fest ihrer Goldenen Hochzeit festlich begehen. 14 Josef und Waltraut Achmüller Goldene Hochzeit feierten Josef und Waltraut Achmüller, Landstraße 25a, am 12. August. Natürlich gratulierten auch die Enkel. August 2011 Gemeinde Info HÖCHST Vorsicht auf den Schulwegen Mit dem Schulbeginn im September sind sowohl die erwachsenen Verkehrsteilnehmer als auch die Schulkinder zu besonderer Aufmerksamkeit aufgerufen. Wer mit einem Fahrzeug unterwegs ist, muss wieder damit rechnen, dass zahlreiche Kinder Richtung Schule und Kindergarten bzw. auf dem Heimweg sein können. Wer Kinder auf dem Gehweg sieht, sollte am besten gleich langsamer fahren. Vorsicht gilt natürlich besonders an Bushaltestellen, wo Schüler zu- und aussteigen. kurzer Umweg abseits von stark befahrenen Straßen trägt viel zur Sicherheit bei. Das richtige Verhalten an unübersichtlichen Straßenstellen, Kreuzungen usw. sollte geübt werden. Die Gemeinde Höchst ist darum bemüht, Gefahrenstellen im Straßenverkehr möglichst zu entschärfen, dennoch ist Aufmerksamkeit notwendig. Seminar „Der Tanz mit dem Besen“ für Reinigungsfachkräfte Der Tanz mit dem Besen Einmal im Jahr lädt die Gemeinde Höchst ihre Reinigungsfrauen zu einem Seminar zum Auftanken mit dem Titel „Der Tanz mit dem Besen“ ein. Damit wird die Wertschätzung für diesen wichtigen Beruf ausgedrückt. „Reinigungskräfte sind Fachkräfte und ein wichtiges Glied in der Kette unseres Unternehmens Gemeinde Höchst. Ohne Reinigungskräfte wäre die Arbeit in der Gemeinde nicht ungestört möglich“, erläutert Gemeindesekretär Klaus Brunner. Erwachsenenbildnerin Josefine Schlechter hat aus den Bedürfnissen der Frauen eine achtstufige Seminarreihe entwickelt. Im Juni wurde den Höchsterinnen die siebte Fortsetzung geboten. Im Rahmen des Seminars wurde besonders auf die Stärken der einzelnen Teilnehmerinnen eingegangen, der Selbstwert durch kreative Methoden gestärkt. Ergotherapeutin Sabine Vonier brachte Tipps für die richtige Haltung und eine starke Mitte ein. Die Körperübungen machten den Frauen viel Spaß. Um am Seminar teilnehmen zu können, hatten die Höchster Reinigungskräfte an diesem Tag natürlich dienstfrei. In den Höchster Schulen gilt für diesen Tag eine besondere Regel: „Heute müssen die Direktorinnen und Direktoren selber putzen – damit sie wieder sehen, was sie an ihren Putzfrauen haben“, erläutert Klaus Brunner schmunzelnd. Sichtbar sein Kinder sind schwächere Verkehrsteilnehmer. Wenn sie helle Kleidung tragen oder noch besser Reflektoren, werden sie früher wahrgenommen. Wichtig ist auch, dass sich Schulkinder rechtzeitig auf den Schulweg machen. Wer es eilig hat, vergisst oft die erforderliche Sorgfalt. Schulweg üben An die Eltern geht die Bitte, mit kleinen Kindern den Schulweg zu üben. Ein Für die Höchster Schulen Intensive Gruppenarbeit beim Seminar In Höchst gibt es für alle Schulen Schulwegpläne. 15 Gemeinde Info HÖCHST August 2011 Kindergarten Unterdorf erhält einen größeren Spielplatz Bis zum Start des Kindergartenjahres in wenigen Tagen ist der erweiterte Spielplatz beim Kindergarten Unterdorf fertiggestellt. Die Gemeinde Höchst ist laufend darum bemüht, die Angebote für die Höchster Kinder entsprechend zu verbessern und auszubauen. Geplant wurde die Spielplatzerweiterung von Gemeindebaumeister Gerhard Wimmersberger in enger Zusammenarbeit mit der Kindergartenleitung. Das Projekt wird derzeit von Mitarbeitern des Bauhofes Höchst realisiert. Der Zaun zwischen dem Kindergartenareal und der Grünfläche an der Gaißauer Straße wurde entfernt und das Gelände gegen die Straße abgesichert. Der neue Teil des Spielplatzes hat ein Holzhaus samt hölzernem Klettergerüst erhalten, ein gefällter Baum lädt ebenfalls zum Kraxeln ein. Kletterbaum und Wasserzuleitung für die Spielplatzerweiterung im Unterdorf „Wasser und Sand“ Sand und Wasser, eine handbetriebene Wasserkurbel und Wasserrinnen, die in ein Steinbett münden, bilden die Grundlage für allerhand Aktivitäten. Wichtig ist, dass damit ein naturnaher Spielraum geschaffen wurde.Dafür wurde durch die Bauhof-Mannschaft eigens eine Wasserleitung verlegt, der Kletterbaum ist sorgfältig von zu scharfen Holzkanten befreit. „Wasser und Sand“ auf dem Spielplatz, hinten das Holzhaus samt Klettergerüst, unten die schematische Darstellung der Spielplatzerweiterung für den Kindergarten Unterdorf Holzhaus Auch Bestand verbessert Auch beim bestehenden Spielplatz nahe am Kindergarten wurden einige der vorhandenen Geräte umgestellt. So können sich die drei Gruppen des Kindergartens Unterdorf optimal im Freien bewegen. 16 Sand und Wasser Herausgeber und Verleger: Gemeinde Höchst, 6973 Höchst. Für den Inhalt verantwortlich: Bürgermeister Ing. Werner Schneider. Druck: Hecht Druck, Hard Grundsätzliche Ausrichtung: Informationen über das Geschehen in der Gemeinde Höchst


Höchst Gemeinde Info 2011 06
Sam, 22. Oktober 2011 | Kuhn EDV

Amtliche Mitteilung der Gemeinde Höchst Gemeinde Info HOCHST .. Nr. 28 – Juni 2011 Waldlehrpfad am Alten Rhein Der neue Waldlehrpfad im Naturpark am Alten Rhein ist eröffnet. Bei bestem Frühsommerwetter wurde am Sonntag, dem 5. Juni 2011, unser Naturjuwel am Alten Rhein durch ein weiteres Angebot ergänzt. Der neue Waldlehrpfad bietet Erholung und Information. Die Eröffnungsfeier wurde besonders von Familien zu einem „Tag im Naturpark“ genutzt. Der Förderverein hatte den Tag und die Eröffnung bestens organisiert. Bericht auf Seite 4 www.hoechst.at – gemeindeamt@hoechst.at Aus dem Inhalt Höchst und Gaißau sind e 5-Gemeinden 21. Sport- und Spielwochen Höchst Jugend im Zentrum Alles Paletti hieß es beim Schultheaterfestival in der Mittelschule Höchst mit tollen Vorführungen. Schulberichte auf den Seiten 8/9 Kulturveranstaltungen Neue Trinkbrunnen für Höchst Ferienbetreuung für Schulkinder 3 5 6 10 12 16 Gemeinde Info HÖCHST Liebe Höchsterinnen und Höchster! Juni 2011 Wie Sie den Medien bereits entnehmen konnten, hat sich die Gemeindevertretung in einer Sondersitzung mit dem Thema „Verkehrsentlastung im Ortszentrum“ beschäftigt. Die Frage ist, wie kann der grenzüberschreitende Verkehr und hier insbesondere der Schwerverkehr zwischen Vorarlberg und der Schweiz abgewickelt werden. Im konsensorientierten Planungsverfahren geht es um eine große Lösung mit einer Verbindung der beiden Autobahnen. Wir haben uns Gedanken gemacht über kurzfristig mögliche Entlastungen im „Unteren Rheintal“, da die Umsetzung einer großen Lösung sicher noch längere Zeit in Anspruch nehmen wird. Dies ist aus den sehr intensiven Diskussionen ersichtlich. Die nun vorgeschlagene beste Variante für Höchst soll aus Sicht der Gemeindevertretung ernsthaft geprüft werden. Uns ist auch klar, dass diese Variante vielleicht für andere Gemeinden nicht die beste Variante aus deren Sicht ist. Wir haben die Interessen der Höchster Bevölkerung zu vertreten und das haben wir mit dieser Entscheidung getan. Ihr Bürgermeister Werner Schneider Diese Variante der Verbindung Richtung St. Margrethen wird zur Prüfung an das Land weitergeleitet. Einstimmiger Beschluss zur neuen Straßenverbindung Auf der Sitzung der Gemeindevertretung Höchst am 15. Juni 2011 beschlossen die Höchster Mandatarinnen und Mandatare einstimmig, dem Land die von Höchst gewünschte Verbindung mit der Schweizer Autobahn in St. Margrethen zur Prüfung vorzulegen. Einleitend erläuterte DI Martin Besch seine Aufgabenstellung mit der Erarbeitung bzw. Beurteilung von verschiedenen, im zuständigen Fachausschuss erörterten, Varianten. Davon soll die aus Sicht der Gemeinde Höchst optimale Lösung schlussendlich von der Gemeinde in das „Konsensorientierte Planungsverfahren Unteres Rheintal“ eingebracht werden. Anschließend präsentierte und erläuterte er dazu drei Varianten aus dem „MIR – Mobil im Rheintal“, sowie zwei weitere, für Höchst erarbeitete Varianten mit den für notwendig erachteten Ausbaustufen. Die umfangreichen Planungsunterlagen wurden den Sitzungsteilnehmern zu der Sitzung ausgehändigt. einstimmend festgehalten, dass ausschließlich das in den vorliegenden Planunterlagen als Variante 1 bezeichnete Planungskonzept eine optimale Problemlösung aus Sicht der Gemeinde Höchst darstellt, für die sich keine akzeptable Alternative anbietet. Auf Grund des Beratungsergebnisses fasste die Gemeindevertretung einstimmig den nachfolgenden Beschluss, der vom Bürgermeister als Stellungnahme bzw. Forderung der Gemeinde Höchst in das „Konsensorientierte Planungsverfahren Unteres Rheintal“ einzubringen ist: „Für jedwelche Verkehrslösung für das Untere Rheintal fordert die Gemeinde Höchst für die Verkehrsverbindung von Höchst nach St. Margrethen die Errichtung einer Verbindungsstraße mit einer Linienführung südlich der bestehenden Wasserversorgung der Gemeinde Höchst, die der auf den beiliegenden Planunterlagen dargestellten und als Variante 1 bezeichneten Linienführung entspricht, vom Kreisverkehr östlich der Rheinbrücke, über entsprechende Brücken- oder Tunnellösungen, die auch den Anforderungen des Hochwasserschutzes und den Anforderungen zur Erhaltung des Wasserschutzgebietes der Gemeinde Höchst entspricht, parallel zur Eisenbahnbrücke bis zum Anschlussknoten der Schweizer Autobahn A1/A13.“ Sachliche Beratung Bei der folgenden, sehr sachlich geführten Beratung wurden zu den einzelnen Varianten die Wirkungen hinsichtlich der damit verbundenen Leitmaßnahmen für den internationalen und örtlichen Verkehr, die denkbaren und notwendigen Mittel des Lärmschutzes, die im Modell ermittelten Grundlagen der Verkehrsentlastung, der Verkehrsverlagerung und der Verkehrsqualität erörtert. Das gilt insbesondere für die Variante 5. Sie könnte im Falle des Scheiterns der jahrelangen Bemühungen um eine Großlösung eventuell als Alternative zu berücksichtigen sein. Dabei wurde wie bei den vorangegangenen Beratungen im Fachausschuss auch von der Gemeindevertretung über2 Juni 2011 Gemeinde Info HÖCHST e5 – Höchst und Gaißau gemeinsam in die Energiezukunft Höchst und Gaißau sind gemeinsam dem e5-Programm für energieffiziente Gemeinden beigetreten. Die Vereinbarung wurde im Rahmen einer Veranstaltung in der Flughalle Rinnsal besiegelt. Aktivitäten im Klimaschutz verstärken. Dabei werden sie von Wolfgang Seidel begleitet, der im Energieinstitut Vorarlberg die professionelle Unterstützung der beiden Gemeinden sicherstellt. Mittelschule Höchst als Musterbeispiel „Wir fangen natürlich nicht erst mit dem Beitritt zur e5Initiative mit dem Energiesparen an, für die Gemeinde Höchst ist das seit Jahren bewährte Praxis“, betont dazu Bürgermeister Werner Schneider. Ein eindrucksvolles Beispiel dafür ist die Mittelschule Höchst: Sie belegt in Sachen gute Energieausnutzung unter 26 überprüften Schulgebäuden im Land den 1. Platz. Dabei ist die Schule kein Neubau, sie wurde aber in mehreren Etappen zwischen 1998 und 2008 umfassend saniert. Der offizielle Beitritt zum e5-Programm ist für Bürgermeister Schneider ein wichtiger Beitrag zur Willensbildung. „Wir wollen als Gemeinde das Ziel des Landes Vorarlberg unterstützen, die Energieautonomie Handshake zum e5-Programmstart: Reinhold Eberle, KarlHeinz Kaspar und Werner Schneider. zu erreichen. Und vor allem wollen wir den Bürgerinnen und Bürgern mit gutem Beispiel vorangehen.“ Deshalb werden sämtliche gemeindeeigenen Gebäude auf Möglichkeiten zum Energiesparen überprüft. von heimischen, erneuerbaren Energieträgern zur langfristigen Sicherung der Ressourcen beizutragen. Um die Leistungen der e5Gemeinden sichtbar zu machen, werden ihre Aktivitäten regelmäßig durch eine externe Kommission bewertet und – vergleichbar mit den „Hauben“ in der Gastronomie – mit bis zu 5 „e“ ausgezeichnet. Unter dem Blick von e5Programmleiter Karl-Heinz Kaspar unterzeichneten Reinhold Eberle und Werner Schneider den Vertrag zur intensiven Zusammenarbeit im Bereich Klimaschutz und Energieeffizienz. Zahlreiche Besucher aus Höchst und Gaißau wohnten dem offiziellen e5-Programmbeitritt bei. Die Flughalle Rinnsal zwischen Höchst und Gaißau bot den Rahmen dafür. Die beiden Gemeinden werden im e5-Programm ihre Was ist e5? Das e5-Programm wurde vom Energieinstitut Vorarlberg entwickelt, um Gemeinden, die sich im Bereich Energieeffizienz und Klimaschutz engagieren, zu unterstützen. Ziel der e5Gemeinden ist es, durch den sorgsamen Umgang mit Energie und den Einsatz e5-Team als Motor Zur Umsetzung des e5Programms wird in beiden Gemeinden jeweils ein Energieteam aus Gemeindemitarbeitern, politischen Vertretern und engagierten Bürgern gegründet. Basis für die Arbeit des e5-Teams ist eine Standortbestimmung, die gemeinsam mit dem Energieinstitut durchgeführt wird. Im Rahmen der Standortbestimmung werden die bisherigen Energieaktivitäten im Detail durchleuchtet und die bestehenden Stärken und Handlungspotentiale herausgearbeitet. Darauf basierend wird vom e5-Team dann ein konkretes Maßnahmenprogramm entwickelt und umgesetzt. 3 Interessierte Besucher bei der Vertragsunterzeichnung in der Flughalle Rinnsal Gemeinde Info HÖCHST Juni 2011 Mit dem Zügle in den Waldlehrpfad am Alten Rhein Malaktion mit den jüngsten Besuchern Waldlehrpfad am Alten Rhein mit Familienfest eröffnet Die Eröffnung des Waldlehrpfades im Naturpark am Alten Rhein am 5. Juni wurde zu einem echten Familienfest. Bei einem Wortgottesdienst rief Diakon Rikard Toplek zum Schutz der Natur auf. Landesrätin Andrea Kaufmann und Bürgermeister Werner Schneider bedankten sich bei den Initiatoren des Fördervereins Naturpark am Alten Rhein Walter Niederer und Geschäftsführer Anton Mayer für den großen Einsatz. Der Dank galt auch Tierarzt Dr. Bruno Fink für die Initiative zum Naturpark. Auf begeisterte Zustimmung stießen die Fahrten mit dem Naturparkzügle. Im Rahmen von Exkursionen ließen sich die Schönheiten des Naturparks erwandern, es gab Informationen durch Vera Ein neuer Spielplatz bei der Naturparkfarm am Alten Rhein Leib, Agnes Steininger, Edi Ortner sowie Rheinbauleiter Martin Weiß. Inzwischen waren die Kinder bei der Naturparkfarm zum Basteln von Tiermasken eingeladen, der neue Spielplatz wurde gerne genutzt. Die „Stehgreifler“ sorgten im Festzelt für gute Stimmung und natürlich gab es auch ausreichend Verpflegung. 4 Juni 2011 Gemeinde Info HÖCHST 21. Spiel- und Sportwochen Gegen Ende der heurigen Sommerferien laden Höchster Vereine zu den 21. Spiel- und Sportwochen für alle Pflichtschüler ein. Insgesamt 24 unterschiedliche Angebote finden über drei Wochen verteilt statt, vom Besuch bei der Feuerwehr bis zum Tennisspiel, Schach, Gardetanz oder Line Dance mit Pro Western. Start ist am 16. August 2011, die Aktion dauert bis zum 2. September. Die Höchster Schülerinnen und Schüler haben bereits über ihre Schule Informationen und Anmeldeformulare erhalten. Anmeldeschluss ist der 12. August, die ausgefüllte Anmeldekarte kann einfach beim Gemeindeamt in den Briefkasten geworfen werden. Natürlich können sich Interessierte auch für mehrere Termine anmelden. Bei etlichen Angeboten gibt es eine Altersgrenze. „Ich möchte mich bei den Verantwortlichen der Vereine für die Bereitschaft bedanken, dieses umfangreiche Angebot zu organisieren. Ohne diese Mitarbeit wären die Sport- und Spielwochen nicht möglich“, betont Bürgermeister Werner Schneider. Dem Dank schließt sich Sportreferent GR Wilfried Meier an. Dorothee Jagg aus Höchst, Jahrgang 1996, erspielte gemeinsam mit Verena Köb (Violine) beim Landeswettbewerb Prima la Musica 2011 einen hervorragenden zweiten Platz. Dorothee nimmt seit Herbst 2004 Klavierunterricht an der Musikschule bei Ferenc Röczey, spielt Klavier und Cello und komponiert auch noch. Das Stück, das sie beim Wettbewerb Prima la Musica als zeitgenössisches Stück vorgetragen hat, wurde von ihr selbst komponiert und zeigt ihre Bandbreite als Pianistin, Cellistin und Komponistin (im Bild rechts). Schießen im Schießstand Höchst oder Fahrt mit dem Bananenboot – für Abwechslung ist zum Ferienende gesorgt. Baustelle ÖBB Brücke Lustenau Die Baustelle der neuen ÖBB-Brücke in Lustenau kann jeweils am ersten Freitag im Monat besichtigt werden. Die nächsten Termine sind: 1. Juli 2011, 5. August 2011 und 2. September 2011. Anmeldungen bitte unter Tel: 0664 19 99 508 oder unter E-Mail: oebb@via3.at 5 Gemeinde Info HÖCHST Juni 2011 Fest „Jugend im Zentrum“ Am 4. Juni 2011 fand im Pfarrzentrum das Fest für die Höchster Jungbürgerinnen und Jungbürger der Jahrgänge 1989, 1990, 1991 und 1992 sowie ein Fest für alle Höchster Jugendlichen statt. Begrüßt wurden die Jugendlichen von Dr. Christoph Hackspiel und Bürgermeister Werner Schneider. Im Anschluss fand eine von Bernhard Schertler moderierte offene politische Diskussionsrunde statt, bei der die Jugendlichen Fragen an die Vertreterinnen und Vertreter der verschiedenen Fraktionen stellen konnten. Tischfußball-Turnier Beim nachfolgenden Tischfußball-Turnier zeigten Politiker und Jugendliche unter der Leitung des ehemaligen österreichischen Tischfußball-Staatsmeisters Chian An ihr Können. Begeistert zeigten sich die Besucher von der Tanzgruppe Move 4 Style, der Tektonik Tanzgruppe, der Vorführung vom Jugendliche beim Breakdance Karate Club Höchst und vielen anderen Einlagen, welche bis 22.30 Uhr für gute Unterhaltung sorgten. Die Gemeinde Höchst und die Offene Jugendarbeit Höchst haben sich über den reibungslosen Ablauf des Festes sehr gefreut. Bernhard Schertler mit Mitgliedern der Jungmusig Heidi Schuster-Burda Zahlreiche junge Leute aus Höchst folgten der Einladung 6 Juni 2011 Gemeinde Info HÖCHST Breakdance auf dem Kirchplatz und beeindruckende Tanz-Performance im Saal Großes Interesse für die Präsentationen im Pfarrzentrum Tischfußball-Meisterschaften und politische Diskussion bei „Jugend im Zentrum“ in Höchst 7 Gemeinde Info HÖCHST Juni 2011 Die Theatergruppe „Höchst kreaktiv“ wurde durch drei Seniorinnen der „Spätlese“ verstärkt. Höchster Schultheaterfestival Zu einem tollen Erfolg wurde das erste Höchster Schultheaterfestival am 14. Mai unter dem Motto „Alles Paletti“. Eingeladen hatte die Theatergruppe der VMS Höchst „Höchst kreaktiv“ unter der Leitung der Lehrpersonen Elisabeth Riem-Barvinek und Saskia Platzer. Mittelschulen und Gymnasien aus dem ganzen Land boten ein tolles und spektakuläres Programm. Direktorin Gudrun Brunner begrüßte Gemeinderat Herbert Sparr mit Gattin Andrea, Bezirksschulinspektor Christian Kompatscher und den Vizeobmann des Vorarlberger Amateurtheaters, Gilbert Hämmerle. Ein besonderer Dank galt dem Elternverein und dessen Obmann Andre Piuk, der die Verköstigung durch ein herrliches Kuchenbuffet erweiterte. In der Produktion der VMS Höchst, „Ei-Ei-Ei – die Eitelkeit“ wirkten drei Seniorinnen der Fußacher Theatergruppe „Spätlese“ mit. Der Beitrag beeindruckte das Publikum in Bezug auf Pro8 fessionalität und Einzigartigkeit der Kostüme. Die Erfahrung, dass Jung und Alt gemeinsam auf einer Bühne spielten, war für alle Beteiligten ein ganz besonderes Erlebnis. Die VMS Hittisau eröffnete das Festival mit einem extravaganten futuristisch angehauchten Tanz. Begleitet wurde die Gruppe durch Direktor Ferdinand Orschulik. Das Gymnasium Lustenau, unter der Leitung von Krista Brunner und Vera Fulterer, bot zum Abschluss des Festivals einen lustigen Sketche-Reigen, der an Tempo und Raffinesse nichts zu wünschen übrig ließ. Mit dem ernsten Thema Mobbing setzten sich die „Ei-Ei-Ei – die Eitelkeit“ „Mobbing“ war das ernste Thema des Beitrages von zwei Feldkircher Schulen. Schülerinnen und Schüler der VMS Institut St. Josef und des Gymnasiums Feldkirch Schillerstraße in ihrer Gemeinschaftsproduktion auseinander. Die Theatergruppe der VMS Gisingen zeigte interessante Ausschnitte aus ihrer Probenarbeit zur „Zaubertröte“. Juni 2011 Gemeinde Info HÖCHST Der Wald am Alten Rhein Die Schülerinnen und Schüler der 3c aus der VIVO Mittelschule Höchst befassten sich ein Jahr lang im Rahmen ihres Klassenprojektes „natur(R)leben“ intensiv und vielseitig mit der Natur im Rheindelta. Sie haben sich auch aktiv in die Vorarlberger Umwelttage eingebracht. Gemeinsam mit der Biologin Agnes Steininger (Rheindeltahaus) wurde ein Stationenlauf im Wald am Alten Rhein geplant, vorbereitet und betreut. Trotz des regnerischen Wetters erlebten 60 Buben und Mädchen, wie es sich anfühlt, wenn man mit verbunBäcker auf Besuch bei den 3. Klassen Werkraum Lädolar denen Augen durch den Wald geführt wird oder wie man den Ahorn, die Pappel, die Buche, die Birke und andere Bäume nicht nur an den Blättern, sondern auch an ihrer Rinde erkennen kann. Den Schüler/innen hat der Besuch im Wald sehr gut gefallen, aber alle waren der Meinung, dass zwei Stunden viel zu wenig waren. Anstatt zurück in die Schule zu gehen, hätten sie viel lieber das Klassenzimmer in den Wald verlegt. Werkraum Lädolar, das Nachwuchsprojekt zur Vermittlung von Lehrberufen im Handwerk Im April bekam die Mittelschule Höchst als Pilotprojekt im Rheintal die Möglichkeit, Schülerinnen und Schülern der 7. Schulstufe Lehrberufe auf eine andere Art näher zu bringen. Gesponsert wurde das Projekt von der Wirtschaftskammer Vorarlberg. Mit Hilfe von Kleincontainern, in denen markante Werkzeuge und Grundinformationen zur Ausbildung und zu beruflichen Perspektiven aufbewahrt werden, konnten Lehrlingsausbildner aus der unmittelbaren Umgebung ihr Handwerk theoretisch und praktisch an die Jugendlichen herantragen. Die Schülerinnen und Schüler waren von dieser Art, Berufe kennenzulernen, sehr angetan und manch eine/einer hat sich durch diese persönliche Präsentationsform besonders angesprochen gefühlt! Wir bedanken uns ganz herzlich bei den Lehrlingsausbildnern Andrea Sturn (Frisör), Ewald Fetz (Maler), Willi Beck (Strom), Paul Gregotsch (Wasser), Ernst Isele (Fensterbau), Dieter Nussbaumer (Steinmetz), Norbert Blum (Bau), Siegi Lassner (Tischler), Christian Thaler (Metall), Kurt Kainz (Bäcker), Herbert Nagel (Spengler) und Flavia Hollburg (Zimmerer). Sie ermöglichten in einem „Monsterprogramm“ unseren 97 Schülerinnen und Schülern der 3. Klassen den Blick in die Welt des Handwerks. Brunnen auf dem Schulplatz Auf Initiative der Klassensprecher der Mittelschule Höchst wurde ein Trinkbrunnen auf dem Pausenplatz errichtet. Dir. Gudrun Brunner: „Ich habe regelmäßige Besprechungen mit den Klassensprechern. Bei diesen Treffen werden auch Wünsche und Anregungen für die Verbesserung des Schulbetriebes besprochen. Im letzten Schuljahr wurde der Wunsch geäußert, dass ein Brunnen mit Trinkwasser auf dem Pausenhof errichtet werden sollte. Dieser Wunsch wurde von der Gemeinde gerne aufgegriffen. Und so wurde nun von der Wasserversorgung ein wirklich toller Brunnen installiert.“ Der Brunnen wurde am 15.6. offiziell der Schule übergeben. Die Klassensprecher bedankten sich im Namen aller Schüler/innen beim Bürgermeister, bei der Direktorin und den Mitarbeitern der Wasserversorgung Höchst für die perfekte Umsetzung ihres Wunsches. Weitere Brunnen im selben Design werden in den nächsten Wochen auf dem Kirchplatz, beim Sportplatz Rheinauen und beim Bruggerloch errichtet. Ein neuer Trinkbrunnen auf dem Pausenhof der Schule 9 Gemeinde Info HÖCHST Juni 2011 Mus After School Party Konzert E Freitag, 8. Juli 2011, 19:30 Uhr, Pfarrzentrum Abendmarkt und Motorradsegnung Samstag, 2. Juli 2011, 16:00 bis 22:00 Uhr, Kirchplatz Für eine große Auswahl an Marktwaren und für das leibliche Wohl ist beim Abendmarkt auf dem Kirchplatz gesorgt. Musikalische Unterhaltung mit „KAKTUS“ (Reinhard und Lukas Franz) ab 19:00 Uhr Motorradsegnung, in Höchst erstmals organisiert durch den Verein „Pro Western“. Die Segnung findet bei jeder Witterung statt. Ab 18:30 Uhr Einfahrt der Motorräder vor das Hauptportal der Kirche 19:00 Uhr Gottesdienst und danach Segnung der Motorräder vor der Kirche mit anschließender Agape Es spielen „The H“, die Wann&Wo-Talentesieger 2010, mit dabei „MusE“, das Musikensemble der Mittelschule Höchst. Einlass: 18:45 Uhr – Eintritt: € 3,-- Frühmesse mit Frühschoppen Sonntag, 21. August 2011, 8:45 Uhr, Kirchplatz Die Pfarre Höchst und die Bürgermusik Höchst laden ein zur Frühmesse auf dem Kirchplatz um 8:45 Uhr mit einem verlängerten Frühschoppen. Vorverkaufsstelle für die Veranstaltungen des Kulturreferates: Nach der Auffahrt der Motorräder, die bei der Kirche aufgestellt werden, ziehen die Biker mit Pfarrer Willi Schwärzler in die Pfarrkirche ein. Die Segnung der Maschinen findet um ca. 19:50 Uhr statt. 10 Gemeindeamt Höchst, Zi. 12 (Frau Adenberger, Tel. 7907-25) E-Mail: kultur@hoechst.at, online: www.hoechst.at und bei allen Raiffeisenbanken und Sparkassen Juni 2011 Gemeinde Info HÖCHST Der Schulchor der Volksschule Unterdorf probt seit Wochen für das Musical „Max und Moritz“. Musical „Max und Moritz“: Lausbubenstreiche als Hilfe Die beiden wohl bekanntesten Lausbuben der Literaturgeschichte tragen dazu bei, dass Schüler in Albanien eine neue Schule erhalten. Seit Wochen proben Schülerinnen und Schüler der Volksschule Unterdorf für das Musical „Max und Moritz“. Die berühmten Streiche nach Wilhelm Busch wurden von Franz Moser vertont. Insgesamt 50 Kinder sowie die Jugendmusik der Bürgermusik Höchst führen das Musical am 1. und am 2. Juli 2011 im Pfarrsaal Höchst auf. Die Gesamtleitung des Projektes hat Christiane Grabher. „Wir bitten bei den Aufführungen um freiwillige Spenden. Damit leisten wir einen Beitrag für eine neue Schule in Albanien.“ Direktorin Helga Bellak betont, dass das Hilfsprojekt genau geprüft wird. „Das Land Vorarlberg unterstützt etliche Hilfsprojekte in Albanien, das Geld kommt sicher dort an, wo Hilfe nötig ist.“ Es sind weitere Aktivitäten geplant, um die Mittel für die Hilfsaktion aufzustocken. Am Freitag, dem 1. Juli, und am Samstag, dem 2. Juli, wird das Musical „Max und Moritz“ nach Wilhelm Busch tim Pfarrsaal Höchst aufgeführt. Beginn jeweils um 19:00 Uhr. Die Jugendmusik der Bürgermusik Höchst und die Schülerinnen und Volksschule Unterdorf laden dazu ein. 11 Gemeinde Info HÖCHST Juni 2011 Gleich zwei Drehleitern kamen zur Feuerwehrübung bei der Volksschule Kirchdorf zum Einsatz. Die Schule brennt zur Übung Probealarm zur Feuerwehrübung hieß es am 16. Mai für die Schüler der Volksschule Kirchdorf. Das war für die meisten natürlich eine große Aufregung und so war die Zweierreihe zur Flucht aus dem Schulhaus nur „halbschön“. Die meisten Kinder befanden sich bereits im Freien, als zwei Feuerwehrautos in den Schulhof einfuhren und die Feuerwehrmänner damit begannen, die restlichen Klassen zu retten. Eine Vorschulklasse und eine erste Klasse wurden mit der Drehleiter geborgen, eine dritte Klasse und eine Vorschulklasse kletterten über normale Leitern nach unten. Natürlich wurde auch noch mit Wasser gespritzt und die Zuschauer konnten sich mit Limo stärken. Kunstbegabte Senioren präsentierten ihre Werke Eine beeindruckende Vielfalt an Hobbykunst war im März im Alemannensaal der Alten Schule in Höchst zu bewundern. Der Seniorenbund Höchst präsentierte die Werke von 17 Höchsterinnen und Höchstern, die mit verschiedenen Techniken und unterschiedlichstem Material eindrucksvolle Ergebnisse erzielen. Obmann Werner Schmid konnte zur Eröffnung der Ausstellung im Dachgeschoß der Alten Schule zahlreiche Gäste begrüßen. Er zeigte sich sehr erfreut über das rege Interesse, ebenso wie über die Vielfalt an künstlerischem Wirken bei den Senioren. Sein besonderer Dank galt Gertraud Nagel, die sich mit der erfolgreichen Organisation der Veranstaltung viel Mühe gegeben hat. Viel Lob gab es auch von Kulturreferentin Vizebürgermeisterin Karin Rezniczek. Harald Lechner untermalte den Abend musikalisch. Die vielen Besucherinnen und Besucher zeigten sich sehr beeindruckt von Qualität und Auswahl. Die Ausstellungsbesucher zeigten sich beeindruckt. Rechts Mitorganisatorin Gertraud Nagel. 12 Juni 2011 Gemeinde Info HÖCHST „Der Kleine Rad-Ritter“ Die 1. und die 2. Klassen der Volksschule Kirchdorf nahmen am Projekt „Der Kleine Rad-Ritter“ teil. Diese Aktion wird veranstaltet von der Initiative „Sichere Gemeinden“. Die Kinder wurden in den Wochen vorher auf dieses Thema mit Turnsaalspielen, Arbeitsblättern und Unterrichtsgesprächen vorbereitet. Eltern waren dann an einem Abend vor dem Aktionstag zur Helmeinschulung in die Schule eingeladen. Dort wurde ihnen genau gezeigt, wie ein Helm sitzen muss. Dieses Angebot wurde sehr gerne angenommen, die Eltern waren interessiert und begeistert. Jedem Kind wurde dann sein eigener Helm genau eingestellt. An zwei Vormittagen im Mai kamen dann die Kinder mit Helm und dem eigenen Fahrrad in die Schule. Sie wurden in Gruppen eingeteilt und absolvierten verschiedene Stationen: Achterfahren um Quadrate und Markierungen, das Radritterspiel mit dem schwarzen Ritter und der guten Fee, einen Geschicklichkeitsparcours mit eingebauten Schikanen, einen Staffellauf und eine richtig durchgeführte Vollbremsung. Die Fahrräder wurden überprüft und anschließend vom ARBÖ mit einer Plakette versehen. Die Kinder machten begeistert mit und nach einigen Übungsrunden steigerte sich die Geschicklichkeit enorm. Zum Schluss bekamen alle eine Urkunde und wurden zum Rad-Ritter geschlagen. Das Projekt war ein voller Erfolg! Herzlichen Dank an die Verantwortlichen in Land und Gemeinde. Ein komplizierter Fahrrad-Parcours Zwei „Kleine Rad-Ritter“ „Mir hat die Welle am besten gefallen. Wir hatten noch ein Pickerl bekommen, ob das Fahrrad in Ordnung ist. Wir hatten am Schluss ein Spiel gemacht. Das hieß: Der schwarze Ritter. Der Slalom war gut. Jetzt bin ich ein Rad-Ritter geworden.“ Lukas „Der ,Kleine Rad-Ritter‘ war voll cool! Vor allem der Parcours! Der Staffellauf war nicht so mein Geschmack. Das 8er Fahren war gut. Der schwarze Ritter war toll. Der Bremstest war lustig. Die Fahrradkontrolle war okay. Die Helmanpassung ging schnell. Jetzt bin ich ein RadRitter!“ Johannes Die Fahrräder werden genau überprüft. „Helmeinschulung“ für die Eltern vor den praktischen Übungen für die jungen „Rad-Ritter“ 13 Gemeinde Info HÖCHST Juni 2011 Wir gratulieren unseren Jubilaren In den vergangenen Monaten konnten Bürgermeister Werner Schneider und Vizebürgermeisterin Karin Rezniczek sechs Paaren zu Hochzeitsjubiläen gratulieren und einer Mitbürgerin zum 90. Geburtstag. Alois und Hildegard Maly Am 19. Mai begingen Alois und Hildegard Maly, Bäumlestraße 6, das Fest der Goldenen Hochzeit. Maximilian und Maria Kreuzer Am 31. Mai konnten Maximilian und Maria Kreuzer, Lindenweg 15, das Fest der Goldenen Hochzeit feiern. Lajos und Irene Harangozo Am 15. Juni feierten Lajos und Irene Harangozo, Bundesstraße 75a, das Fest der Goldenen Hochzeit. Magdalena (Lena) Küng Magdalena (Lena) Küng, Kirchplatz 12, feierte am 4. Mai ihren 90. Geburtstag. Albert und Herma Nagel Albert und Herma Nagel, Schlossergasse 4, begingen am 22. Juni das Fest der Goldenen Hochzeit. Hubert und Marianne Gehrer Hubert und Marianne Gehrer, Paradies 6, konnten das Fest der Goldenen Hochzeit am 24. Juni feiern. Josef und Gertrud Kiesenebner Josef und Gertrud Kiesenebner, Kirchplatz 12, konnten am 23. April ihre Eiserne Hochzeit (65 Jahre verheiratet) feiern! Deutschkurs Der jüngste Deutschkurs für Frauen wurde erfolgreich abgeschlossen, zehn Frauen erhielten ihre Zertifikate. Der Kurs unter Leitung von Birgit Köhlmeier dauerte von März bis Juni 2011 und umfasste insgesamt 60 Stunden. Zum Abschluss hatten die Kursteilnehmerinnen ein schönes Frühstück vorbereitet. Bürgermeister Werner Schneider bedankte sich für den Lerneifer und verwies darauf, wie wichtig das Erlernen der deutschen Sprache besonders auch für die Kinder ist. 14 Juni 2011 Gemeinde Info HÖCHST Volksschule Unterdorf: 1000 Kraniche für Japan „Was können wir tun?“, fragten sich die Kinder der 4. Klassen der VS Unterdorf in Höchst. Tief betroffen von den Ereignissen in Japan und den erschütternden Bildern in den Medien beschlossen sie, was in ihrer Macht steht zu tun, um den vom Unglück betroffenen Menschen in Asien zu helfen. Die Schülerinnen und Schüler diskutierten im Religionsunterricht verschiedene Möglichkeiten und kamen auf die Idee, Kraniche zu falten und zu verkaufen. Der Kranich wird in Japan als heiliger Vogel verehrt und gilt als Glücksbringer. Es wurde eifrig gebastelt und in der Nachbarschaft und den Familien verkauft. Elisabeth Weinzirl, die Religionslehrerin: „Kaum zu glauben, mit welcher Energie und welchem Einsatz die Mädchen und Buben bei der Sache waren. Hier wurde christliche Nächstenliebe direkt gelebt! Ein großer Dank gebührt aber auch den Erwachsenen, die sage und schreibe 1.580,00 € gespendet haben.“ Das Geld wurde bereits zur Gänze auf das CaritasSpendenkonto für Japan überwiesen. Die fleißigen Kranich-Bastler von der Volksschule Unterdorf Schüler auf Besuch im Wasserwerk Es ist bereits Tradition, dass die Schülerinnen und Schüler der 3. Höchster Volksschulklassen nach dem Unterricht zum Thema „Wasser” dem Wasserwerk einen Besuch abstatten. Im Bild oben die 3. Klasse der VS Unterdorf, im Bild unten die VS Kirchdorf. 15 Gemeinde Info HÖCHST Juni 2011 Tagesbetreuung für Schüler während der Sommerferien Der Verein Tagesbetreuung bietet im Sommer wieder Ferienbetreuung an. Sie ist für alle Schulkinder offen, eine Teilnahme an der regulären Schülerbetreuung ist nicht Voraussetzung. Ausflüge, Wanderungen, aber auch kreative Angebote und freies Spielen erwartet die Kinder während der Sommerferien. Der Verein Tagesbetreuung bietet wieder seine beliebte Ferienbetreuung an. Willkommen sind Buben und Mädchen aus den Gemeinden Höchst, Gaißau und Fußach. „Jeden Morgen schauen wir uns zunächst einmal die Liste der Anmeldungen an. Denn für unsere Planung ist es wichtig zu wissen, wie die Alters- und Geschlechterverteilung an diesem Tag ist“, erläutert Sigrid Brunner, die in diesem Sommer zum dritten Mal die Ferienbetreuung in Höchst mitgestaltet. „Erst dann machen wir das Programm.“ Toben, Basteln und viel Zeit im Freien „Es gibt Klassiker, wie das Knüpfen von Freundschaftsbändern oder das Malen mit Fensterfarben. Die müssen immer dabei sein.“ Aber auch anspruchsvolle Bastelarbeiten stehen in der Ferienbetreuung in Höchst auf dem Programm. Ausflüge zum Reitstall oder Schafstall im Ried sind bei den Kindern ebenfalls sehr beliebt. Reichlich Zeit an der frischen Luft gehört in der Ferienbetreuung genauso dazu wie Basteln oder Backen. Vorarlberger Tagesmütter gGmbH/ Markus Gmeiner. gust bis 9. September jeweils von 7:00 bis 13:00 Uhr. Die Kosten betragen pro Vormittag 6,- Euro. Auch für die Verpflegung der Kinder zu Mittag ist gesorgt. Auf Wunsch erhalten sie ein warmes Mittagessen. Dafür werden 3,- Euro verrechnet. Natürlich können die Kinder auch eine eigene Jause für die Mittagszeit mitbringen. Informationen unter www.verein-tagesbetreuung.at Im Unterland steht Margot Kernbichler, Tel. 0664/1272723 für Fragen zur Verfügung. Ferienbetreuung in der Volksschule Kirchdorf Für Kinder aus dem Rheindelta bietet der Verein Tagesbetreuung in der Volksschule Kirchdorf eine Ferienbetreuung an. Geöffnet ist vom 11. bis 22. Juli und vom 16. Au- Weltspieletag Am Freitag, dem 27. Mai 2011, wurde auch in Höchst der Weltspieletag begangen. In Zusammenarbeit mit der Bücherei, der Mittelschule, den Höchster Kindergärten, der Kinderstube und der Kleinkindbetreuung Pinocchio wurden verschiedene Spiel-Stationen vorbereitet. Aufgrund des sehr schlechten Wetters fielen leider drei von fünf Stationen ins Wasser: „Spür den Sand in deiner Hand“ „Die Kinderrallye“ und „Der Natur auf der Spur“ im Wald mussten abgesagt werden. „Ratz Fatz am Kirchplatz“ wurde in die Turnhalle verlegt, wo die Bücherei gemeinsam mit den 1. Klassen der Mittelschule verschiedenste Spielmaterialien, Kaffee und Kuchen anboten. Ebenfalls bestand die Möglichkeit, sich von den Kindergartenpädagoginnen schminken zu lassen. Auch die Station „Mut tut gut“ (Bewegungsbaustelle in der Turnhalle Kirchdorf) wurde von vielen Kindern und Eltern voller Begeisterung in Anspruch genommen und regte zum Experimentieren an. 16 Herausgeber und Verleger: Gemeinde Höchst, 6973 Höchst. Für den Inhalt verantwortlich: Bürgermeister Ing. Werner Schneider. Druck: Hecht Druck, Hard Grundsätzliche Ausrichtung: Informationen über das Geschehen in der Gemeinde Höchst


Höchst Gemeinde Info 2011 04
Mit, 8. Juni 2011 |

Gemeinde Info HÖCHST Gemeinde Info .. www.hoechst.at – gemeindeamt@hoechst.at Aus dem Inhalt ÖBB-Brücke Mülltrennen mit RIKKI Naturlehrpfad Alter Rhein Thema Integration Lesespaß mit ANTOLIN Fahrradfreundlich 1 4 6 6 8 12 15 HOCHST Amtliche Mitteilung der Gemeinde Höchst – Nr. 27 – April 2011 Liebe Höchsterinnen und Höchster! Wir gemeinsam sind Höchst. Viele Themen stehen an, viele Probleme müssen gelöst werden. Ich möchte dies gemeinsam mit Ihnen tun! Nicht die Abwälzung der Verantwortung, sondern das Gemeinsame steht für mich im Vordergrund. Politisch wird dies immer schwieriger. Dies zeigt sich in der Landes- und Bundespolitik, aber auch auf Gemeindeebene. Wir meistern unsere Probleme gemeinsam und im Konsens! Melden Sie sich, wenn Sie Fragen oder Anregungen haben. Möglich ist das sowohl persönlich als auch auf folgenden Wegen: E-Mail: werner.schneider@hoechst.at Tel.: 05578/7907-0 Fax: 05578/7907-66 Sie können sich aber auch an jede Mandatarin bzw. jeden Mandatar in unserer Gemeindevertretung wenden. Einige, der in Höchst anstehenden Themen, sind auf Seite 2 dieser Ausgabe angeführt. In der Hoffnung auf eine gute Zukunft unserer Heimatgemeinde Höchst Ihr Bürgermeister Werner Schneider Badespaß in Brugg Seit uns der April mit bestem Wetter überrascht, tummeln sich immer mehr Badegäste am Bruggerloch. Auch das gemeindeeigene Gasthaus „Bruggerhorn“ ist wieder geöffnet. Die neue Pächterin Edith Grüninger und ihr Team freuen sich über Ihren Besuch. 2 Gemeinde Info HÖCHST Themenschwerpunkte für die Arbeit in der Gemeinde Eine Reihe von Themenbereichen und Herausforderungen stehen in Höchst an. Ich lade alle interessierten Bürgerinnen und Bürger dazu ein, sich mit den gewählten MandatarInnen an der Zukunftsplanung zu beteiligen. Wir brauchen ein Spiel- und Freiraumkonzept Auf Grund gesetzlicher Vorschriften aber auch aus Überlegungen zu unserer Dorfentwicklung soll ein Spiel- und Freiraumkonzept erarbeitet werden. Dies wird in Zusammenarbeit mit der Höchster Jugend und der Höchster Bevölkerung geschehen. Errichtung eines neuen Pflegeheimes Höchst-Fußach Entsprechend dem bewilligten Pflegekonzeptes für das Rheindelta soll ein neues Pflegeheim in Höchst entstehen. Das dazu gegründete Steuerungsgremium aus VertreterInnen der beiden Gemeinden hat die Arbeit bereits aufgenommen. Rad- und Fußwegekonzept für Höchst bzw. das Rheindelta Es wird landesweit an einem regionalen Radwegekonzept gearbeitet. Weiters sind Aufträge durch die Höchster Gemeindevertretung vergeben worden, den Radverkehr vom Gemeindeamt bis zum Zollamt und die Weiterführung nach St. Margrethen zu prüfen und Vorschläge zu erarbeiten. Dies geschieht in Zusammenarbeit der Gemeinde Höchst, dem Land Vorarlberg, der Gemeinde St. Margrethen und dem Kanton St. Gallen. Schutz vor Hochwasser hat hohe Priorität Es gilt neben dem Schutz vor Hochwässern des Bodensees (hier sind wir auf dem neuesten Stand) auch auf Hochwässer des Alpenrheins und des Alten Rheins vorbereitet zu sein und entsprechende Maßnahmen zu setzen. Ein entsprechender Gefahrenzonenplan für das Rheindelta ist kurz vor der Fertigstellung. Auch die Maßnahmen gegen Hochwässer durch den Alpenrhein sind in einem Katastrophenschutzplan festgehalten. Gründung eines Sozialsprengels Rheindelta Für die Gründung eines Sozialsprengels Rheindelta wurde ebenfalls ein Steuerungsgremium gewählt, bestehend aus VertreterInnen der Rheindeltagemeinden Höchst, Fußach und Gaißau. Kinder-Campus Höchst Die Vorbereitungen für den Baubeginn des Kinder-Campus Höchst werden sehr intensiv betrieben. In Zusammenarbeit mit den Errichtern Gerhard und Herbert Blum, einer Steuerungsgruppe und allen Kinderbetreuerinnen, die in Höchst tätig sind, wird an der Umsetzung gearbeitet. Wir werden E5-Gemeinde Höchst wird gemeinsam mit der Gemeinde Gaißau E5-Gemeinde. Dies bedeutet, uns in Energiefragen immer weiterzuentwickeln, sparsam mit Energie umzugehen und erneuerbare Energie zu forcieren. Hier werden wir eng mit dem Energieinstitut, der Gemeinde Gaißau aber auch mit der Gemeinde St. Margrethen (sind bereits Energiestadt ) zusammenarbeiten. Erstmaliges Integrationskonzept Die Gemeindevertretung hat ein Integrationskonzept beschlossen. Jetzt geht es an die Umsetzung in Zusammenarbeit mit dem Integrationsausschuss der Gemeinde, den Betroffenen und unter Einbeziehung von Fachleuten. Zentrumsplanung Im Zuge der Planungen für den Kinder-Campus Höchst, das neue Pflegeheim Höchst-Fußach und weiteren Überlegungen der Zentrumsgestaltung gilt es auch die Verkehrssituation neu zu überprüfen und zu planen. Dies wird nach Auffassung des Ausschusses für Raumplanung und Verkehr mit dem Planungsbüro METRON aus der Schweiz erfolgen, welches bereits einmal ein Konzept für die Gemeinde Höchst erarbeitet hat. Darüber hinaus sind noch viele Themen durch politische Gremien in Zusammenarbeit mit Landesdienststellen oder anderen Gemeinden in Arbeit. Diese aufgezeigten Themen stellen einen Ausschnitt dar. Ich bedanke mich bei allen Mandatarinnen und Mandataren unserer Gemeinde, bei allen Bediensteten der Gemeinde und bei der Bevölkerung für die Mitarbeit bei der Lösung anstehender Fragen. Ein weiterer Dank gilt den Nachbargemeinden diesseits und jenseits des Rheins für die kooperative Zusammenarbeit in vielen Fragen. Ich bin überzeugt, dass wir zukünftige Fragen und Probleme nur gemeinsam lösen können. Euer Bürgermeister Werner Schneider Konsensorientiertes Planungsverfahren im Vorarlberger Rheintal Hier wird die Gemeinde Höchst Vorschläge für eine Lösung im Bereich Höchst-Fußach ausarbeiten. Die erarbeiteten Problemlösungen werden dann in das Planungsverfahren eingebracht. Gemeinde Info HÖCHST 3 Pflegeheim Eine wichtige Aufgabe der Gemeinde ist es, unseren betagten MitbürgerInnen im Alter Sicherheit zu geben. Gerade in unserer – sich stark verändernden Zeit – wollen wir diesem Aspekt Rechnung tragen. Unser Altersheim ist selbst in die Jahre gekommen und bedarf einer Neuausrichtung. Damit Qualität und Professionalität auch langfristig gewährleistet werden kann, wird es notwendig, in neuen Kooperationen zu denken. So haben wir uns mit der Gemeinde Fussach zusammengefunden, um Überlegungen anzustellen, wie Pflege langfristig gesichert werden kann. Dazu haben die Gemeinden eine Steuerungsgruppe eingerichtet. Sie hat ihre erste Klausur im Rheindeltahaus abgehalten (Bild links). Ein anspruchsvolles Vernetzungsprojekt der Rheindeltagemeinden Das Miteinander wird in unserem Gemeinwesen immer wichtiger. Damit dies auch gut funktionieren kann, bedarf es ehrenamtlicher und fachlicher Unterstützung in den verschiedenen Lebenslagen. Damit diese Unterstützung bestmöglich zur Geltung kommen kann, versuchen wir, ein soziales Dach über unsere drei Gemeinden Höchst, Fußach und Gaißau zu bilden. Zum Auftakt haben die drei Gemeinden eine Steuerungsgruppe gebildet, welche die Entstehung unseres Sozialsprengels begleitet. Die insgesamt 13 TeilnehmerInnen haben im Rahmen einer Klausur im Rheindeltahaus die Arbeit aufgenommen. Im Wesentlichen war die Klausur davon bestimmt, dass sich die drei Gemeinden in einem Prozess zur Aufgabendefinition des Sozialsprengels fanden. Das wichtige Ziel in der weiterführenden Arbeit ist es, ExpertInnen und BürgerInnen zusammenzubringen, um schlussendlich ein gut koordiniertes, gut funktionierendes und treffsicheres Sozialnetzwerk zu erhalten. Sozialsprengel Rheindelta Die Mitglieder der Steuerungsgruppe zur Vorbereitung des Sozialsprengels Rheindelta bei ihrer ersten Sitzung im Rheindeltahaus. 4 Gemeinde Info HÖCHST Wie wird eine Brücke gebaut? Baustellen-Führungen an der ÖBB-Rheinbrücke für Interessierte Ab Mai bieten die ÖBB immer am ersten Freitag des Monats Baustellen-Führungen an. Die Führung dauert jeweils von 13:30 bis 15:00 Uhr, angeboten werden ein kurzer Bauablauf-Film und ein begleiteter Rundgang in Sicherheitskleidung über die Baustelle. Die nächsten Termine sind: Freitag, 06. Mai 2011 Freitag, 03. Juni 2011 Freitag, 01. Juli 2011 Im Rahmen der Führung ist auf Wunsch zusätzlich ein Besuch im Museum Rheinschauen (www. rheinschauen.at) mit Rheinbähnle-Ausflugsfahrt (Abfahrt um 15:00 Uhr) möglich zum Sonderpreis von € 4,00. Die ÖBB bitten um Anmeldung unter der Telefonnummer 0664 / 19 99 508 oder per E-Mail unter oebb@via3.at (Baustellen-Ombudsfrau Martina Rüscher, VIA3). ÖBB-Brücke: Bis Juni Arbeiten auch an Wochenenden erforderlich Wichtige Arbeiten an der neuen ÖBB-Brücke über den Rhein bei Lustenau müssen noch vor Beginn der Hochwasserperiode abgeschlossen sein. Deshalb muss bis Juni auf der Baustelle auch an den Wochenenden gearbeitet werden. Die Strecke St. Margrethen - Lauterach stellt eine wesentliche Verbindung zwischen der Schweiz und Österreich dar. Im Zuge des Streckenausbaus werden umfassende Baumaßnahmen durchgeführt. Rund 12 m südlich neben der Bestandstrasse entsteht eine neue rund 2 km lange Bahntrasse. Sie wird ans bestehende Bahnnetz auf österreichischer und Schweizer Seite angebunden. Kernstück der ersten Bauphase ist die neue Rheinbrücke. Die ersten Bauarbeiten müssen in Abstimmung mit der IRR (Internationalen Rheinregulierung) vor Beginn der Hochwasserperiode abgeschlossen sein. Aus diesem Grund wird bis voraussichtlich Juni 2011 auch an Wochenenden gearbeitet werden. Dafür ersuchen die ÖBB um Verständnis. Aus Rücksicht an die Anrainer werden aber keine Betonlieferungen durchgeführt. Es wird also an Wochenenden nicht zu erhöhtem LkwBaustellenverkehr kommen. Grill-Spaßduell auf der Messe In einem zwar heißen, aber besonders friedlichen Wettstreit traten die Bürgermeister von Höchst und Gaißau auf der Frühjahrsmesse in Dornbirn gegeneinander an. Bürgermeister Werner Schneider erhielt beim Grill-Duell die Unterstützung von Gemeinderat Herbert Sparr und Wolfgang Brunner, die siegreiche Abordnung aus Gaißau wurde von Bürgermeister Reinhold Eberle angeführt. Die Zuschauer durften probieren und zeigten sich von den Grillkünsten angetan. Gemeinde Info HÖCHST 5 RIKKI, das Maskottchen der Abfalltrennung, war Mitte März zu Gast an der Volksschule Unterdorf. Mülltrennen kann Spaß machen Am 17. März 2011 war an der VS Höchst Unterdorf „RIKKI“, das Abfallwirtschaftsmaskottchen, auf Besuch. Die Schüler der 3. Klassen durften mit Spiel und Spaß neue Lerninhalte zum Thema „Umwelt“ erfahren. Es galt, knifflige Aufgaben zum Thema Abfallvermeidung bzw. Abfalltrennung zu lösen. Verschiedene Altstoffe mussten richtig getrennt und Wörterrätsel entschlüsselt werden. Etliche Geschicklichkeitsspiele brachten die Teams richtig ins Schwitzen. Ein lustiger Moderator und RIKKI, dessen Assistent, führten durch das Programm. Zu dieser Veranstaltung durfte Dir. Helga Bellak Umweltlandesrat Erich Schwärzler und Vizebürgermeisterin Karin Resniczek als Ehrengäste begrüßen. Zum Thema „Müll“ schwirren auf dem Schulhof der VS Höchst Unterdorf Schüler als „Müllsheriffs“ umher, die dafür verantwortlich sind, dass der Abfall in die richtige Box kommt, und der Schulhof stets sauber bleibt. Es wurden fünf verschiedene Boxen aufgestellt für Altpapier, Restmüll, Metall, Plastik und Bioabfälle. Jede Woche ist eine andere Klasse als „Müllsheriff“ unterwegs. Wir freuen uns alle über eine saubere Umgebung unserer Schule. Schlauberger vermeiden Abfall Am Donnerstag, den 17.03.2011, fuhren wir mit dem Bus zur Volksschule Unterdorf. Im Turnsaal zeigte uns RIKKI, wie man den Müll richtig trennt. Das erste Spiel war sehr lustig. Laura schrieb immer die Punkte auf. Es gab noch andere Spiele, die wir auch spielen durften. Aber ein paar Spiele konnten wir nicht ausprobieren, weil die Zeit zu schnell verging und uns der ORF auch filmte. Zum Schluss bekamen wir einen kleinen Abfalleimer geschenkt. Es war wirklich toll, etwas über die Mülltrennung zu lernen. Laura Mayer und Kimberley Nußbaumer, 3a der VS Kirchdorf Infos zur Musterung Die Höchster Stellungspflichtigen des Jahrganges 1993 wurden im Feuerwehrgerätehaus von Vertretern des Militärkommandos über die Musterung und über Ausbildungsmöglichkeiten beim Bundesheer informiert. Bürgermeister Werner Schneider drückte die Hoffnung auf einen reibungslosen Ablauf der Musterung aus. 6 Gemeinde Info HÖCHST Eröffnung des Waldlehrpfades am 5. Juni Am Sonntag, dem 5. Juni 2011, kann der neue Waldlehrpfad im Naturpark am Alten Rhein mit einem Fest bei der Naturparkfarm eröffnet werden. Beginn ist um 10:00 Uhr mit einem Wortgottesdienst, danach spielen die „Stegreifler“ zum Frühschoppen. Für Kinder wird ein Bastelprogramm angeboten, es gibt Spielmöglichkeiten im Nahbereich des Farmgebäudes inmitten der Ziegen, Schafe, Hühner, Hasen, Wachteln usw. Es wird ein Zelt aufgestellt, so kann bei jeder Witterung gefeiert werden. Als Teil des Naturparks am Alten Rhein entsteht derzeit ein Waldlehrpfad. Der Forschungspfad führt vom Höchster Zollamt bis zum Eselschwanz, wo auch ein Jausenplatz eingerichtet wird. Dieser steht nicht nur Spaziergängern zur Verfügung, er soll vor allem auch von Schulklassen aktiv genutzt werden. Am Eröffnungstag werden ausgehend von der Farm verschiedene Führungen angeboten. Zum Ausgangspunkt der Führungen gelangen die Besucher mit einem Zügle. Wer den gesamten Waldlehrpfad erwandern will, wird mit dem Zügle bis zum Eselschwanz gefahren, wer die kürzere Wegstrecke bevorzugt, steigt bereits beim Hundesportplatz aus. Neben den Bäumen, Büschen usw. beeindruckt vor allem auch die Tierwelt entlang des Waldlehrpfades. Baumwissen am Alten Rhein Manche Bäume werden sehr alt und werden dabei zu knorrigen „Persönlichkeiten“. Doch wie erkennt man, um welchen Baum es sich handelt? Wozu wurde das Holz dieser Bäume früher verwendet? Auf einem Spaziergang vom Zollamt bis zum Eselschwanz kann man vieles über die verschiedensten Baumarten erfahren und erforschen. Gleichzeitig laden die Baum-Bänke mit ihrer schönen Aussicht zum Verweilen ein. Auch dieser prachtvolle Pfau ist am Alten Rhein in Höchst zu entdecken. Haflingerpferdeschau am Muttertag, 8. Mai Der Haflinger Pferdezuchtverein Vorarlberg veranstaltet nach 5-jähriger Pause am Sonntag, den 8. Mai 2011 (Muttertag), ab 10:00 Uhr in Höchst, Kreuzdorfstraße, wieder eine Haflingerpferde Landesausstellung. Es werden etwa 100 Haflingerpferde aus dem ganzen Land aufgetrieben und bewertet. Ebenso werden Klassensieger und Landessiegerstuten gekürt. Programm: 10:00 Uhr - Einzug der Pferde 12:00 Uhr - Grußworte und Pferdesegnung 12:30 Uhr - Schauprogramm mit Reiten, Fahren, Haflingerfußball usw. 13:15 Uhr - Bewertung der Pferde, Ermittlung der Klassensiegerstuten und Landessiegerstute Anschließend gemütlicher Ausklang Gemeinde Info HÖCHST 7 Edith Grüninger und ihr Team betreuen die Gäste im Gasthaus „Bruggerhorn“. Bürgermeister Werner Schneider wünschte bei der Eröffnung in der Karwoche viel Erfolg. „Bruggerhorn“ wieder geöffnet Das gemeindeeigene Gasthaus Bruggerhorn hat eine neue Pächterin. Edith Grüninger lädt Sie ein, im gemütlichen Gastgarten ein reichhaltiges Angebot mit frisch zubereiteten Speisen, darunter viele regionale Köstlichkeiten, zu genießen. Der Sonnenuntergang am Bruggerloch wird mit feinen Cocktails & Fingerfood in der gemütlichen Lounge des Lokales zu einem ganz besonderen Erlebnis. Bei der Eröffnung am Donnerstag, 21. April, wünschte Bürgermeister Werner Schneider der neuen Pächterin und ihrem Team viel Erfolg. Die Öffnungszeiten bis Pfingsten (12. Juni): Mittwoch - Freitag: 14:00 Uhr bis 23:00 Uhr Samstag: 11:00 Uhr bis 23:00 Uhr Sonntag: 11:00 Uhr bis 21:00 Uhr Die Lounge ist jeweils ab 17:00 Uhr geöffnet. Montag & Dienstag Ruhetag Tierausstellung Am Samstag, dem 14. Mai 2011, gibt es ab 10:00 Uhr bei Luisls Farm bei jeder Witterung wieder verschiedenste Tiere zu bewundern. Natürlich wird zusätzlich zu Kaninchen, Hühnern, Pferden, Eseln, Rindern, Meerschweinchen, Geflügel usw. viel Abwechslung für die Kinder geboten mit Ponyreiten, Filzen oder Schminken. Der Verein der Freizeittierhalter sorgt auch für ausreichend Verpflegung. Ab 16:00 Uhr spielt „Mooses“ zum Dämmerschoppen auf. 8 Gemeinde Info HÖCHST Integration als kommunalpolitische Aufgabe Unsere Gemeinde ist in den letzten Jahrzehnten, vor allem auch in Folge der Industrialisierung, stark gewachsen und vielfältiger an Sprachen, kultureller Herkunft und Religionen geworden. Diese Entwicklung brachte Veränderungen, Wohlstand und neue soziale Fragen in unsere Gemeinde – auch die Frage der Aufnahme der Zugewanderten in unsere Gesellschaft und Gemeinschaft. Der Ausschuss für Offene Jugendarbeit, Migration und Integration stellt sich unter der Leitung von Ruth Hutter diesen Fragen und möchte mit allen Beteiligten Lösungen erarbeiten. l Das letzte Treffen der Integrationsplattform l Integration ist ein langfristiger Lernprozess für alle Beteiligten, der sich nicht von heute auf morgen vollziehen kann. Integration ist eine gesamtgesellschaftliche Querschnittsaufgabe, die viele Handlungsfelder betrifft. Bürgermeister Werner Schneider, Mitglieder des Gemeindevorstandes und des Integrationsausschusses sowie der türkische Generalkonsul beim Kinderfest des Vereins Atib in der Rheinauhalle. gemeinschaften, Vereinen, Firmen und der Offenen Jugendarbeit haben gemeinsam mit Migrantinnen und Migranten und den Ausschussmitgliedern in offenen Workshops die Inhalte des Höchster Integrationskonzeptes erarbeitet. Das Integrationskonzept gründet somit auf einer breiten sozialen Basis und wurde von der Gemeindevertretung im März 2011 einstimmig verabschiedet. Es bildet die Grundlage und einen verbindlichen Rahmen für bereits laufende und für zukünftige Aktivitäten der Integrationsarbeit in Höchst. Sie können das vollständige Integrationskonzept von der Homepage der Gemeinde Höchst herunterladen: www.hoechst.at – „Integrationskonzept der Gemeinde Höchst“ oder bei Gerhard Böhler (Tel. 05578/7907-26) gerhard.boehler@hoechst.at in der Sozialabteilung der Gemeinde Höchst bestellen. Wir freuen uns über Ihre Rückmeldungen. Die Integrationsplattform fördert den Austausch zwischen interessierten BürgerInnen, IntegrationsakteurInnen und PolitikerInnen. Wir möchten in dieser produktiven und diskussionsfreudigen Gruppe und Stimmung weiterarbeiten. Auch zukünftig soll im Rahmen der Integrationsplattform bei periodisch stattfindenden offenen Treffen ein Austausch zwischen interessierten BürgerInnen, IntegrationsakteurInnen und PolitikerInnen zu Themen der Integration und des Zusammenlebens in Höchst stattfinden. Wir laden alle Interessierten herzlich ein und nehmen sie gerne in den Verteiler für Einladungen und Informationen auf. Ruth Hutter, Tel. 069910-697353, ruth.hutter@gmx.at oder Gerhard Böhler im Gemeindeamt, Tel. 05578/7907-26, gerhard.boehler@hoechst.at Bildung und Sprache sind wichtige Faktoren für eine erfolgreiche Integration. Gegenseitiger Respekt über kulturelle Grenzen hinweg ist ein Schlüssel für ein friedliches und gutes Zusammenleben in Höchst. Integrationskonzept Höchst Höchster IntegrationsakteurInnen aus den Bildungsinstitutionen Schulen und Kindergärten, aus der Bücherei, Elternberatung, Religions- Kurze Theaterstücke nach Schwänken von Nasreddin Hodscha beim Kinderfest am Osterwochenende. Gemeinde Info HÖCHST 9 Unterstützung für Studenten Höchster Studenten, die an Universitäten, Hochschulen oder Fachhochschulen im In- und Ausland studieren, erhalten von der Gemeinde ab dem laufenden Studiensemester einen Beitrag von € 100,- pro Semester. Das hat der Gemeindevorstand in seiner Sitzung im April 2011 einstimmig beschlossen. Die Auszahlung erfolgt jeweils nach Ablauf des Semesters unter Vorlage einer Studienbestätigung bzw. Zeugnis der jeweiligen Fakultät im Gemeindeamt, Zi. 21 (Buchhaltung, Frau Reingard Groicher, Tel. 790721). Bedingung für den Erhalt dieses Unterstützungsbeitrages der Gemeinde ist ein während des Semesters ununterbrochener Hauptwohnsitz in Höchst. Vorarlberg Stipendium Gleichzeitig wird darauf aufmerksam gemacht, dass auch das Land Vorarlberg Studenten bei Auslandssemestern bzw. Auslandsstudien fördert. Auch hier gilt als Bedingung, dass die Anmeldung des Hauptwohnsitzes im Land nicht unterbrochen wird. Informationen zum „Vorarlberg Stipendium“ finden sich unter Google, Stichwort „Vorarlberg Stipendium“ sowie unter www.bildungszuschuss.at Blutspendeaktionen in Höchst Am Mittwoch, den 11. Mai 2011, und am Mittwoch, den 18. Mai 2011, finden jeweils von 17:30 Uhr bis 21:00 Uhr Blutspendeaktionen im Feuerwehrhaus Höchst statt. Eine Anmeldung zur Teilnahme an der Blutspendeaktion ist nicht notwendig. Als Dankeschön erhalten Sie ein Paar Wienerle sowie ein Getränk. Die Bewirtung erfolgt wie immer durch die Ortsfeuerwehr Höchst. Falls Sie schon einen Blutspendeausweis besitzen, bringen Sie diesen bitte zur Blutspende mit! Die Gemeinde Höchst unterstützt Studenten mit Hauptwohnsitz in der Gemeinde. Barbara Walt verabschiedet Am Freitag, den 28. Jänner 2011, wurde Barbara Walt, unsere Bärbl, in den Ruhestand verabschiedet. Gefeiert wurde im K&K in Lustenau, einem indischen Restaurant. Die Gemeinde, vertreten durch Vizebürgermeisterin Karin Rezniczek, lud alle Anwesenden zu Speis und Trank ein. Ein buntes und lustiges Programm, welches vom Kollegium liebevoll und mit viel Einsatz vorbereitet wurde, füllte den Abend. Von 1974 bis 1981 unterrichtete Direktorin Barbara Walt an der Volksschule Kirchplatz. Ab dem Schuljahr 1982/83 war sie an der Volksschule Kirchdorf tätig. 1983/84 zog es die Direktorin für kurze Zeit in die Ferne und sie reiste durch Israel und etliche arabische Länder. Nach dieser Zeit war sie kurzfristig in Bregenz als Lehrerin tätig. Ab 1990 unterrichtete sie wieder an der VS Kirchdorf in Höchst. Im Schuljahr 2006/07 wurde sie mit der Leitung der VS Kirchdorf betraut. Zwei Jahre später musste sie wegen einer schweren Erkrankung die Leitung der Schule abgeben. Heute geht es ihr zum Glück wieder besser und sie kann hoffentlich die wohlverdiente Pension genießen. Wir wünschen ihr alles Gute! Verabschiedung von Direktorin Barbara Walt 10 Gemeinde Info HÖCHST Das Orgelwerk von J. S. Bach Konzert mit Prof. Bruno Oberhammer Montag, 2. Mai 2011, 20:15 Uhr, Pfarrkirche und Montag, 6. Juni 2011, 20:15 Uhr, Pfarrkirche Die Konzerte 8 und 9 der Reihe „Das Orgelwerk von J. S. Bach“ stehen im Mai und im Juni auf dem Programm. Prof. Bruno Oberhammer spielt an der großen Rieger-Orgel in unserer neubarocken Pfarrkirche. Bis heute hat kein Komponist ein auch nur annährend so umfangreiches Orgelwerk hinterlassen wie Johann Sebastian Bach. Immer wieder beeindrucken das enorm hohe Maß an Kreativität und Ausdrucksdichte der großartigen Kompositionen. Freiwillige Spenden für das Sozialprojekt Abakaliki/ Nigeria Folklore-Frühling im Rheindelta mit der Trachtengruppe Lustenau Sonntag, 15. Mai 2011, 18 Uhr, Rheinauhalle Über 100 Mitwirkende garantieren ein buntes Programm mit Chormusik, Volkstanz, Showtanz, Kinderchor etc. Die Veranstaltung ist bewirtet. Eintritt: VV € 10,-- bzw. AK € 12,-Vorverkauf auch bei der Hypo Höchst Musikschule – Tag der offenen Tür Samstag, 7. Mai 2011, 14 bis 16 Uhr Die Expositur Höchst der Rheintalischen Musikschule Lustenau lädt ein zum Tag der offenen Tür in der Alten Schule und im Pfarrzentrum. l Für alle Interessierten an Instrumental- und Gesangsunterricht l Information über unser Lehrangebot und unsere Unterrichtsmethoden l Instrumente zum Anschauen und Ausprobieren l Laufend Vorträge von SchülerInnen und LehrerInnen l Erfrischungen im Musik-Café Dar Mätch 4 – das nü Programm „Kleaborar Bahnteifl“ und „Dar Willibaldar“ Freitag, 20. Mai 2011, 20 Uhr, Pfarrzentrum Das neue Programm ist schräg * schrill * schwarzhumörig * bahnteiflisch und enthält neben den typisch bahnteiflischen Eigenkompositionen (= „Ingwäldarots“) zahlreiche musikalische Raritäten, etwa nach Gerhard Bronner, Georg Kreisler, Pirron & Knapp, Biermösl Blosn, u.a.m. Dazu erzählt „Dar Willibaldar“ Otto Hofer in seiner unnachahmlichen Art und unverfälschtem Lustenauer Dialekt neue Anekdoten und Erzählungen aus seinem unerschöpflichen Repertoire. Eintritt: VV € 10,-- bzw. AK € 12,-- Eltern-Kind-Gruppe „Lied & Spiel“ Im kommenden Schuljahr 2011/12 bietet die Musikschule wieder Gruppenunterricht für Kinder und deren Eltern (bzw. eine Begleitperson) an. Anmelden können sich alle, deren Kind bis zum 31.8.2009 geboren ist. Die Einteilung der Gruppen erfolgt nach dem Geburtsdatum der Kinder und nach Datum der Anmeldung. Vorverkaufsstelle für die Veranstaltungen des Kulturreferates: Gemeindeamt Höchst, Zi. 12 (Frau Adenberger, Tel. 7907-25) E-Mail: kultur@hoechst.at, online: www.hoechst.at und bei allen Raiffeisenbanken und Sparkassen Gemeinde Info HÖCHST 11 Konzert mit Reinhard Franz Freitag, 27. Mai 2011, 20 Uhr, Pfarrzentrum Reinhard Franz stellt die Lieder seiner neuen CD „Wenn s‘ Leaba guat zu dir isch“ vor. Der leidenschaftliche Musiker aus Höchst singt und spielt aber auch eine Auswahl seiner früheren Titel. Musikalisch wird er dabei von Herwig Hammerl (Bass) unterstützt. Freuen Sie sich auf einen abwechslungsreichen Abend. Eintritt: VV € 10,-- bzw. AK € 12,-- Akkordeonorchesterkonzert Mittwoch, 1. Juni 2011, 20 Uhr, Pfarrzentrum Pop-Hits, Swing, Filmmusik, Klassik . . . Für jeden etwas, lassen Sie sich überraschen! Das Akkordeonorchester Höchst freut sich auf Ihren Besuch! Eintritt: € 10,-- Abendkasse – kein Vorverkauf Konzert „Offroader“ mit George Nussbaumer & Band Freitag, 17. Juni 2011, 20 Uhr, Pfarrzentrum Viel Nachdenkliches, Lyrisches und Humorvolles gibt es auf der neuen CD „Offroader“ zu entdecken. Kennt man George Nussbaumer persönlich, verwundert es nicht weiter, dass einige der Songs ganz selbstverständlich in Bärndüütsch (Berner Dialekt) wie z.B. „Dä Giu de cha male!“ „Chartehuus im Glück“, Vorarlberger Mundart („Offroader“) und auch auf Wienerisch („Kurhotel“) daherkommen. George Nussbaumer ist ein großer Entertainer, der nicht nur musikalisch zu begeistern vermag, es bleibt auch kein Auge trocken, wenn er so manche Anekdote aus seinem vielschichtigen Musikantenleben zum Besten gibt oder einfach seine persönliche Meinung zu aktuellen Themen äußert. Ein Konzertabend, den man sicher nicht so schnell vergessen wird. Texte, die bewegen – mit Musik, die garantiert unter die Haut geht. Eintritt: € 14,-- Vorverkauf € 16,-- Abendkasse € 2,-- mit Kulturgutschein Die Minimusik und Jugendmusik der Bürgermusik Höchst sowie der Schulchor und weitere Schüler der Volksschule Unterdorf laden zur Vorführung des Musicals „Max und Moritz“ nach der berühmten Vorlage von Wilhelm Busch. Freiwillige Spenden. Der Erlös der Veranstaltung kommt der neuen Partnerschule der Volksschule Unterdorf in Albanien zugute. Musical „Max und Moritz“ 1. und 2. Juli 2011, 19 Uhr, Pfarrzentrum 12 Gemeinde Info HÖCHST www.antolin.de © Schroedel, Braunschweig A NTOLIN–Leseförderprojekt der Bücherei Spielothek Höchst findet großen Anklang. Der ANTOLIN-Arbeitsplatz in der Bücherei Spielothek Höchst ist zu den Öffnungszeiten jedem zugänglich. Im Herbst 2010 startete die Bücherei Spielothek Höchst das Leseförderprojekt ANTOLIN mit der 4b der Volksschule Kirchdorf und der 3a der VIVO Mittelschule als Pilotklassen. Die Rückmeldungen waren dermaßen erfreulich und das Interesse so groß, dass mittlerweile alle öffentlichen Schulen in Höchst mit dem Internetprogramm ANTOLIN arbeiten. Dabei geht es vor allem um die Förderung der Lesekompetenz, die eine der wichtigsten Schlüsselqualifikationen für den schulischen und beruflichen Erfolg darstellt. Der Gemeinde Höchst ist es deshalb auch sehr wichtig, dieses Projekt zu unterstützen, indem sie die Kosten für die Schullizenzen der Volksschulen Kirchdorf und Unterdorf sowie der VIVO Mittelschule ab 2011 übernimmt. ANTOLIN fördert den Lesespaß che nach Büchern, für die es Quizfragen gibt, leichtfällt. Nach der Lektüre eines Buches können die Schülerinnen und Schüler online Fragen zum Leseverständnis beantworten. Sie bekommen dafür auf ihrem persönlichen Lesekonto Punkte gutgeschrieben. Auf diese Weise wird die Lesemotivation gefördert und gleichzeitig erhalten die Lehrkräfte wertvolle Informationen über die Leseentwicklung ihrer Schülerinnen und Schüler. Stimmen aus der 4b der Volksschule Kirchdorf Diplompädagogin Andrea Huber Es macht Freude zu beobachten, welch großen Motivationsschub die Einführung und die Anwendung von ANTOLIN bewirkt hat. Die Schülerinnen und Schüler können ihre Literatur nach Interesse und Schwierigkeitsgrad auswählen, wobei sie höchstens bemängeln, dass das eine oder andere Buch noch nicht im ANTOLIN-Programm ist, und dass Wie funktioniert ANTOLIN? ANTOLIN (www.antolin.de) ist ein interaktives Leseförderprogamm für Schulen. Auf dem Online-Portal werden Quizfragen zu über 30.000 Kinder- und Jugendbüchern aller Altersklassen angeboten. In der Bücherei Höchst sind bereits über 2.700 Bücher mit Antolin-Aufklebern gekennzeichnet, sodass die Su- Karin Feistenauer machte die Volksschüler mit dem ANTOLIN-Programm vertraut. Gemeinde Info HÖCHST Klassenlektüre auch ganz nach dem eigenen Geschmack Lesefutter vernaschen können. Trotzdem kann ich als Lehrperson überprüfen, ob beispielsweise der Inhalt richtig erfasst wurde. Doch nicht nur das rein inhaltliche Erfassen wird gefördert. Neben verschiedenen kreativen Aufgaben (Texte selber schreiben) können die Schüler zu einem Buch auch ein eigenes Quiz erstellen, das dann online gestellt wird. Gerade dieser Positionswechsel vom reinen Nutzer hin zum „Mitgestalter“ stellt für einige Schüler einen weiteren Anreiz dar. Chiara ANTOLIN ist eine coole Internetseite über Bücher!! Man kann sein Wissen über die gelesenen Bücher prüfen lassen und erreicht somit Punkte. Lisa ANTOLIN ist sehr gut, weil man die Leseleistung selber kontrollieren kann. Ich finde es auch toll, dass man die Bücher selber aussuchen darf, aber auch einfach nur Zeitungsberichte lesen kann. Es ist auch für jüngere Schüler sehr cool, weil sie da einmal lernen, dass man die Bücher ordentlich lesen muss und nicht einfach schnell, schnell. 13 Elternberatungsstelle in Höchst „Wann soll ich mit Zufüttern beginnen?“, „Wie kann ich meinem Kind beim Zahnen helfen?“, „Welches Hausmittel hilft meinem Baby bei Schnupfen und Husten?“, „Wie lernt mein Kind durchzuschlafen?“ . . . Fragen rund um den Säugling bis zum Kleinkind beantwortet jede Woche Rositta Huber in der Elternberatungsstelle. Die Hebamme vom Verein Connexia (Gesellschaft für Gesundheit und Pflege) schaut sich liebevoll jeden Säugling genau an, nimmt sich Zeit für die Fragen und Sorgen der Mütter und Väter und steht ihnen mit Tipps zur Seite. Unterstützt wird die Hebamme Rositta Huber von Herlinde Grabher-Meyer. Sie übernimmt das Messen und Wiegen der Kinder und verkürzt die Wartezeit gerne mit einem freundlichen Schwätzchen. wir erst in der vierten Klasse damit begonnen haben. Im schriftlichen Ausdruck sind auch schon Verbesserungen zu erkennen. Matthias Ich arbeite gerne mit ANTOLIN, weil es Spaß macht. Und ich lese jetzt mehr als früher. Lisa Sophie Ich lese jetzt viel lieber, weil ich auch neue Bücher entdeckt habe. Es macht einfach mehr Spaß. Einfach toll!!! Jonas Mir gefällt ANTOLIN, weil die Lehrerin auch kontrollieren kann, wie viele Bücher wir gelesen haben. Stimmen aus der 3a der VIVO Mittelschule Diplompädagogin Annika Ertl Der große Vorteil, den ANTOLIN für Lehrkräfte bietet, ist die Möglichkeit, dass die Schüler neben der Erfahrungsaustausch Da sehr viele Eltern am Dienstag Vormittag dieses Angebot in Anspruch nehmen, haben die Eltern auch die Möglichkeit, sich mit anderen Müttern und Vätern auszutauschen und neue Kontakte zu knüpfen. Die Kinder können derweil mit allerlei Spielmaterial spielen. Volksschule Kirchdorf Die Räumlichkeiten der Elternberatungsstelle werden von der Gemeinde zur Verfügung gestellt und sind momentan in der Volksschule Kirchdorf untergebracht. Öffnungszeiten: jeden Dienstag von 8:30 – 10:30 Uhr Die Kinder sind mit großer Begeisterung dabei, Fragen zu beantworten und Punkte zu sammeln. 14 Gemeinde Info HÖCHST Goldene Hochzeiten Waltraud und Konrad Helbok Waltraud und Konrad (Kurt) Helbok, Landstraße 53, feierten ihre Goldene Hochzeit am 25. Februar. Leider ist Kurt in der Zwischenzeit verstorben. Verbesserungsvorschläge zur Fahrplangestaltung bitte im Gemeindeamt melden! Fahrpläne: Ihre Ideen für Verbesserungen sind gefragt Ernst und Gertrud Hollenstein Ernst und Gertrud Hollenstein, Dr.-Schneider-Straße 27, konnten am 13. April ihre Goldene Hochzeit feiern. Bei der Fahrplanklausur Anfang Mai geht es um weitere Verbesserungen der Fahrpläne von Bus und Bahn. Die Gemeinde Höchst möchte bei dieser Klausur natürlich auch Wünsche und Verbesserungsvorschläge der Bevölkerung einbringen. Daher bitten wir Sie, uns Ihre Verbesserungsanliegen für den neuen Fahrplan per E-Mail an: gemeindeamt@ hoechst.at oder telefonisch bei unserem Mitarbeiter Armin Schneider (Gemeindeamt, Zi. 17, 7907-39) bekanntzugeben. Wir danken Ihnen für Ihre aktive Mitarbeit an der Optimierung des öffentlichen Verkehrs in unserer Gemeinde! Ihr Bürgermeister Werner Schneider Elmar und Sigrid Rünzler Elmar und Sigrid Rünzler, Sonnengarten 54a, feierten ihre Goldene Hochzeit am 15. April. In der Pension Hildegard Nagel hat als diplomierte Krankenschwester 15 Jahre im Altenwohnheim gearbeitet. Am 31. März 2011 konnte sie ihre wohlverdiente Pension antreten. Wir danken Hildegard für ihren Einsatz! Fahrradboxen zu mieten Am Bahnhof Lustenau stehen seit Anfang April insgesamt 30 Fahrradboxen zur Verfügung. Die Gemeinde Höchst hat dieses Angebot mitfinanziert. Deshalb können interessierte Höchsterinnen und Höchster diese Boxen für € 30,pro Jahr mieten. Weitere Auskünfte im Gemeindeamt bei Armin Schneider, Zimmer 17, Telefon 05578/7907-39. Im Bild die Präsentation der Fahrradboxen mit Landesrat Mag. Karlheinz Rüdisser Gemeinde Info HÖCHST 15 Jugend im Zentrum In Höchst findet am 4. Juni 2011 ein Fest für die Höchster Jungbürger und Jungbürgerinnen der Jahrgänge 1989, 1990, 1991 & 1992 sowie für alle Höchster Jugendlichen statt. Die Gemeinde Höchst organisiert dieses Jugendfest zusammen mit der Offenen Jugendarbeit Höchst. Bei Schlechtwetter findet das Fest im Pfarrzentrum statt, bei Schönwetter wird auch der Kirchplatz bespielt. Bands, Tanzgruppen, eine Modenschau und andere Aktivitäten werden für gute Unterhaltung sorgen! Förderung für Straßenfeste Wo Familien miteinander ein Straßenfest organisieren, können sie aus dem Programm „Kinder in die Mitte“ eine Förderung beantragen. Das haben im vergangenen Sommer die „Rosensträßler“ in Höchst gerne in Anspruch genommen. Die gesperrte Straße wurde zum Fest- platz mit Tischen und Bänken, für die Kinder gab es Hüpfburg, Pedalos, Schminken und andere Attraktionen. Für die Straßensperre sorgte der Bauhof, Organisation und Verpflegung übernahmen die Rosensträßler in Eigenregie. Informationen zur Fördermöglichkeit für Straßenfeste finden sich im Internet unter: www.vorarlberg.at Eine Einladung mit mehr Informationen wird in den nächsten Tagen zugestellt. Termin: Freitag, 04. Juni 2011, 16:00 Uhr Ort: Pfarrzentrum Höchst Wir laden alle interessierten Jugendlichen ein, bei der Organisation mitzumachen. Anmeldungen und Informationen: Gerhard Böhler, Gemeindeamt Höchst, Tel: 05578/7907-26 oder per EMail: gerhard.boehler@hoechst.at Pluto ist umgezogen Der Kinder-Second-Hand-Shop „Pluto“ ist in die Schlossergasse 1 umgezogen! Derzeit werden gesucht: Treppenhochstühle, Kiddy Boards, Gehschulen höhenverstellbar, Gitterbetten, Dreiräder, Traktoren, Schirmbuggy, Kinderbücher, Duplo, Baby Born und alles für die Puppe. Öffnungszeiten: Dienstag, 9:00 bis 11:00 und 14:00 bis 18:00 Uhr Mittwoch, 14:00 bis 18:00 Uhr Telefon 0681 20 52 18 01 16 Gemeinde Info HÖCHST Drahtesel und Dampfrosse – Fahrradbasar und Eisenbahnfahrten mit der Nostalgiebahn beim Bahnhofsfest in Lustenau. Großer Bahnhof für die bewusste Mobilität Österreichisches Kaiserwetter und „Fürstlich Liechtensteinische Eisenbahnromantik“ waren perfekte Voraussetzungen für das Mobilitätsfest am Lustenauer Bahnhof am Sonntag, den 10. April 2011. Hunderte gut gelaunte Höchster, Lustenauer und Leute aus den Nachbargemeinden kamen, radelten, „dampften“ eine Runde mit der Nostalgiebahn und genossen die Volksfeststimmung beim gemeinsamen Mobilitätstag von Lustenau und Höchst. Gut und gerne gefeiert wurde der Auftakt zum landesweiten FahrRadWettbewerb. Zudem gibt es zehn neue Fahrradboxen, Park&Ride Parkplätze, dichtere Zugverbindungen nach Bregenz und bessere Anschlüsse von Bus und Bahn für Lustenau. Zügig unterwegs: Die Bürgermeister Kurt Fischer von Lustenau, Werner Schneider von Höchst und Wolfgang Rümmele von Dornbirn sowie Organisator Gemeinderat Dietmar Haller trafen sich mit ihren Familien beim Mobilitätsfest in Lustenau. FahrRad-Wettbewerb Ein großes Vergnügen war die Fahrt mit der Dampflok von Lustenau nach Dornbirn und retour. Auch die 10.000 PS Taurus-Lokomotive, der Talent-Zug und der Postwagen aus dem Jahr 1974 zogen Bahnfans in ihren Bann. 81 Fahrräder polierten die Pfadis blitzblank, CIC-Radsport montierte Fahrradcomputer im Akkord für die 200 neuen Teilnehmer am FahrRad-Wettbewerb.CIC-Radsport, 2 Rad Holly, Reini Bike Shop Eine Fahrt mit dem Dampflok-Zug kann rußige Überraschungen bergen. und Heimo’s Rad & Werkstatt präsentierten ihre neuesten Radmodelle. Der flotte E-Flitzer der Gemeinde wurde von den Besuchern ausgiebig probegefahren und der eine oder andere ergatterte ein Fahrradschnäppchen beim Radbasar. Gut gerüstet für den Ansturm am Buffet waren die Rhinzigünar, die Zackzack, Weiße vom Virgler, Pommes, Limo und saure Radler für durstige Radler ausgaben. Herausgeber und Verleger: Gemeinde Höchst, 6973 Höchst. Für den Inhalt verantwortlich: Bürgermeister Ing. Werner Schneider. Druck: Hecht Druck, Hard Grundsätzliche Ausrichtung: Informationen über das Geschehen in der Gemeinde Höchst


Höchst Gemeinde Info 2011 02
Mit, 8. Juni 2011 |

Gemeinde Info HÖCHST Gemeinde Info .. www.hoechst.at – gemeindeamt@hoechst.at Aus dem Inhalt Budget 2011 Info zur Mobilität Spiele-Spaß Personennahverkehr Kunst von Senioren Krankenpflegeverein 1 2 3 6 8/9 11 15 HOCHST Amtliche Mitteilung der Gemeinde Höchst – Nr. 26 – Februar 2011 Ein „Kinder-Campus“ für Höchst Höchst erhält einen „Kinder-Campus.“ Im Mittelpunkt der Einrichtung steht die Ganztagesbetreuung von Kindern zwischen 1,5 und 6 Jahren. Das neue Angebot entsteht auf dem ehemaligen „Brunner-Areal“ im Ortszentrum und soll ab September 2012 zur Verfügung stehen. Neben einem Ganztageskindergarten werden auch die Betreuungsangebote der Kinderbetreuungseinrichtung „Pinocchio“ gemeinsam unter einem Dach angeboten. Ebenso gibt es verschiedene Angebote für Familien. Bericht auf Seite 4/5 Mit tollen Auftritten beim Zunftball und weiteren Veranstaltungen wusste unser Gardenachwuchs zu begeistern. Fotobericht Seite 12/13 geskindergarten zur Verfügung zu stellen. Ich bin froh und dankbar, dass sich dafür eine Lösung gefunden hat, die weit über die gesetzlichen Mindestanforderungen hinaus geht. Dank der großzügigen Unterstützung von Gerhard und Herbert Blum wird das ehemalige „Brunner-Areal“ im Ortszentrum zu einem „Kinder Campus“ umgebaut. Zusätzlich zum Ganztageskindergarten stehen dort ab Herbst 2012 verschiedene Angebote der Betreuung von Kindern zwischen 1,5 und 6 Jahren zur Verfügung, zudem gibt es eine Reihe von Angeboten für Familien. Die Gemeinde kann die Räumlichkeiten zu besonders günstigen Konditionen nutzen, ohne Baukosten tragen zu müssen. Dafür danke ich Gerhard und Herbert Blum herzlich! Ausführliche Informationen zum „Kinder Campus“ finden sich in dieser Ausgabe der Gemeinde Info Höchst. Ich darf Sie alle auch dazu einladen, die Informationsveranstaltung zum Planungsvorhaben „Mobil im Rheintal“ zu nutzen. Am 10. März werden die in drei Jahren Arbeit ermittelten Lösungsmöglichkeiten im Pfarrzentrum präsentiert und können diskutiert werden. Ausführliche Informationen dazu finden Sie auf Seite 3. Ich hoffe auf sachliche Diskussionen im Interesse einer tragfähigen Lösung der Verkehrsprobleme. Ihr Bürgermeister Werner Schneider Liebe Höchsterinnen und Höchster! Bereits seit Jahren setzt die Gemeinde Höchst eine Vielzahl an Maßnahmen zur Förderung der Jugend. Sowohl für unsere Schulen als auch für die Kindergärten und für die frühkindliche Förderung stellt die Gmeindevertretung erhebliche Beträge zur Verfügung. Selbstverständlich werden auch private Initiativen unterstützt. Der wachsende Bedarf an Ganztagesbetreuung stellte uns vor die Herausforderung, in absehbarer Zeit mehr Platz für den Ganzta- 2 Gemeinde Info HÖCHST Zahlen zum Budget 2011 in Euro Allgemeine Verwaltung Öffentliche Ordnung Unterricht, Erziehung, Sport Volksschulen Kindergärten Hauptschule/Mittelschule Sonstiges Offene Jugendarbeit Sport Bücherei Kultur Soziales, Wohnbauförderung Sozialfonds Altenwohnheim Soziales für die Gemeinde Wohnbauförderung Gesundheit, Umweltschutz Gesundheitswesen Umweltschutz Straßenbau, Verkehr Verkehr und Bauhof Landbus Wirtschaftsförderung Dienstleistungen Winterdienst Diverse Dienstleistungen Straßenbeleuchtung Freibad Wasserversorgung Abwasserbeseitigung und Abfall Liegenschaftsverwaltung Rheinauhalle Bootshafen Finanzwirtschaft Landesumlage Beteiligung an der GIG Diverses Finanzwirtschaft Rücklagen und Finanztransaktionen Ausgaben laut Voranschlag 2011 2.235.000,00 181.300,00 Einwohnerstatistik Die Einwohnerzahl der Gemeinde Höchst hat sich im Jahr 2010 lediglich um 5 Personen erhöht. Eine Ursache war die deutlich geringere Zahl der Geburten, während es mehr Sterbefälle gab als 2009. per 31.12. 2010 Hauptwohnsitz Geburten Sterbefälle 7780 75 54 per 31.12. 2009 7775 112 38 343.300,00 1.412.000,00 704.600,00 317.700,00 103.800,00 352.400,00 115.400,00 261.700,00 1.008 Personen mit insgesamt 47 verschiedenen Nationalitäten wohnen in Höchst. Die wichtigsten sind: Österreich Türkei ehem. Jugoslawien Deutschland Schweiz Russland Italien Brasilien Bulgarien Frankreich Niederlande Tunesien Thailand 6772 467 182 175 71 43 20 7 7 7 5 6 5 6745 507 206 152 70 28 19 8 6 7 4 6 7 1.960.900,00 429.900,00 315.800,00 103.700,00 1.440.300,00 248.600,00 975.300,00 346.500,00 181.900,00 92.600,00 42.400,00 76.500,00 43.800,00 795.700,00 2.303.600,00 418.500,00 270.200,00 110.800,00 Die Frauenbewegung Höchst lädt am Samstag, 19. März 2011, von 9:00 bis 17:00 Uhr zum Flohmarkt in die Rheinauhalle Höchst. Es wird alles angeboten, von der Angelrute bis zur Zitronenpresse. Natürlich ist auch für das leibliche Wohl bestens gesorgt – Gulaschsuppe, Wienerle, Kaffee und Kuchen stehen bereit. Der Erlös des Flohmarktes kommt einem karitativen Zweck zugute. 932.200,00 292.000,00 262.500,00 155.000,00 € 17.824.800,00 Gemeinde Info HÖCHST 3 Informationen zur Planung „Mobil im Rheintal“ Bürgerinformation zum konsensorientierten Planungsverfahren „Mobil im Rheintal“ am Donnerstag, den 10. März 2011, im Pfarrzentrum Höchst. Dabei stehen Experten Rede und Antwort. Das konsensorientierte Planungsverfahren „Mobil im Rheintal“ befindet sich auf der Zielgeraden. Im Rahmen einer Informationsmesse informieren die Fachexperten des Planungsverfahrens sowie die Bürgermeister der Standortgemeinden am 10. März in Höchst Bürgerinnen und Bürger zu den vorliegenden Ergebnissen des Verfahrens. Mehr Fahrradverkehr und ein optimal ausgebauter öffentlicher Personennahverkehr als eines der Ziele der Verkehrsplanung. Informationen aus erster Hand „Ziel des Planungsverfahrens ist die Lösung der Mobilitätsherausforderungen im Unteren Rheintal. Über drei Jahre haben Fachexperten in Abstimmung mit den Vertretern der Region an der Entwicklung geeigneter Maßnahmenpakete gearbeitet. Diese liegen nun vor. Wir laden alle ein, die Chance zu nutzen und sich aus erster Hand über die Ergebnisse sowie die Vorund Nachteile einzelner Alternativen zu informieren“, erläutert Projektleiter Christian Rankl. Info am 10. März im Pfarrzentrum l 17 Uhr Eröffnung, anschließend stehen die Fachexperten des Planungsverfahrens an acht Informationsständen für Fragen, Diskussionen und Anregungen zur Verfügung 18 Uhr Projektpräsentation durch Projektleiter Christian Rankl, weitere Möglichkeiten für Fragen und Diskussionen an den Info-Stationen ab 20 Uhr zusammenfassende Beantwortung der aktuellen Bürgerfragen l l Weitere Termine l l Immer wieder Stau im Ortszentrum von Höchst. Kann das Ergebnis des Planungsverfahrens wirksam Abhilfe schaffen? l 11. März: Lustenau Reichshofsaal 15. März: Bregenz Hotel Mercure 16. März: Lauterach Hofsteigsaal 4 Gemeinde Info HÖCHST Die meisten der Gebäude auf dem Areal bleiben bestehen, lediglich die Halle (rot eingefärbt) wird abgerissen. Höchst erhält einen „Kinder-Campus“ Die ganztägige Betreuung für Kinder von 1,5 bis 6 Jahren und die frühkindliche Förderung stehen im Mittelpunkt des „Kinder-Campus“, welcher im Zentrum von Höchst, auf dem ehemaligen „Brunner-Areal“ entstehen wird. Seit November 2010 hat eine durch einen einstimmigen Gemeindevertretungsbeschluss eingesetzte Steuerungsgruppe das erforderliche Raumkonzept erarbeitet. Vertreterinnen und Vertreter der Gemeinde Höchst sowie Architekt Gerold Gassner arbeiten eng mit Johanna Neußl (PRO Team für Nahraum- und Gemeinwesenentwicklung) und Andreas Holzknecht (Obhut – Beratungsservice für Kinderbetreuung) zusammen. Das Ergebnis wurde mit Fachleuten des Landes abgestimmt und traf dort auf breite Unterstützung. Die organisatorischen Grundlagen für den Betrieb des „Kinder-Campus“ sind in Ausarbeitung. Neben Räumen für die Kinderbetreuung und die frühsprachlichen Förderungen werden auch andere Angebote, wie z.B. Eltern-Kind-Beratung geprüft. Die bestehenden Gebäude werden mit Ausnahme der großen Lagerhalle in den „Kinder-Campus“ integriert. künftig verschiedene Angebote. Die Gemeinde Höchst richtet einen Ganztageskindergarten mit zwei Gruppen und den erforderlichen Nebenräumen ein. Darüber hinaus sind Angebote für Halbtages- und Ganztagesbetreuung für Kleinkinder im Alter von 1,5 bis 3 Jahren vorgesehen. Im „Kinder-Campus“ werden die Betreuungsangebote des bestehenden Ganztageskindergartens und der Kinderbetreuungseinrichtung „Pinocchio“ gemeinsam unter einem Dach angeboten. Die Räumlichkeiten dieser Kinderbetreuungsangebote, welche derzeit provisorisch im Pfarrzentrum Angebot Der „Kinder-Campus“ erlaubt zu- Die bestehenden Objekte werden saniert und für die Nutzung im Rahmen des Kinder-Campus adaptiert. Gemeinde Info HÖCHST (Ganztageskindergarten) und in Kellerräumen der Volksschule bzw. des Kindergartens Unterdorf (Kinderbetreuungseinrichtung „Pinocchio“) untergebracht sind, werden dadurch frei und können für andere Nutzungen (z.B. Schülerbetreuung in der Volksschule Unterdorf) verwendet werden. Im Pfarrzentrum kann die Katholische Jugend, welche vorübergehend für den Ganztageskindergarten Platz gemacht hat, wieder einziehen. 5 Familienförderung Einen weiteren Schwerpunkt des „Kinder-Campus“ stellen Angebote für Familien dar, die im Detail noch auszuarbeiten sind. Wesentliche Bereiche betreffen die wichtigen gesellschaftspolitischen Themen „Chancengerechtigkeit bei der Bildung“ und „Frühsprachliche Förderung“ unserer Kinder. Es wird Aufgabe der Steuerungsgruppe sein, diese Angebote und deren Umsetzung zu entwickeln. Auf Wunsch erhalten die Schüler in Höchst auch ein warmes Mittagessen. Tagesbetreuung für Schulkinder Der Verein Tagesbetreuung bietet auch in den Osterferien im April die Betreuung von Schülern an. Liebevolle Betreuung und ein vielfältiges kreatives Angebot finden Kinder während der Ferienzeiten in der Volksschule Kirchdorf. Dort bietet die Schülerbetreuung des Vereins Tagesbetreuung auch für bisher nicht angemeldete Kinder und Geschwisterkinder eine Ferienbetreuung an. „Das Wichtigste in der Ferienbetreuung ist, dass die Kinder sich auch wirklich so fühlen, als hätten sie Ferien“, betont Brigitte Schwarz, die bereits seit fünf Jahren in der Schüler- und Ferienbetreuung arbeitet. Ein „Mitmachenmüssen“ gibt es bei ihr deshalb nicht. „Wir überlegen uns aber gut, was wir den Kindern anbieten, sodass für jeden etwas dabei ist.“ Es soll Spaß machen und kaum zusätzliche Kosten verursachen. Wann immer möglich, versuchen die Betreuerinnen in Höchst, auf die Wünsche der Kinder zur Programmgestaltung einzugehen. Langfristiges Nutzungsrecht Die Kosten der Um- und Neubauten werden von Gerhard und Herbert Blum übernommen. Für die Kinderbetreuung (Kindergarten und Kleinkinderbetreuung) hat die Gemeinde Höchst ein langfristiges Nutzungsrecht und die Räume werden der Gemeinde zu sehr günstigen Bedingungen zur Verfügung gestellt. Ferienbetreuung für Höchst, Fußach und Gaißau Für Kinder aus den Gemeinden Höchst, Fußach und Gaißau bietet der Verein Tagesbetreuung in der Volksschule Kirchdorf in Höchst diese Ferienbetreuung an. Geöffnet ist von 7:00 Uhr bis 13:00 Uhr. Die Kosten betragen pro Vormittag 6,- Euro. In Höchst ist auch für die Verpflegung der Kinder zu Mittag gesorgt. Auf Wunsch erhalten sie ein warmes Mittagessen. Dafür werden in Höchst drei Euro verrechnet. Natürlich ist es aber auch möglich, eine eigene Jause für die Mittagszeit mitzubringen. Fertigstellung September 2012 Der „Kinder-Campus“ wird ein Ort der Begegnung für Kinder und deren Eltern sein und ab September 2012 unseren Kindern zur Verfügung stehen. Die Vernetzung von Serviceleistungen für unsere Kinder und Familien soll weitere Vorteile für die Höchsterinnen und Höchster bringen und zu einer Erhöhung der Lebensqualität in unserer Gemeinde führen. Über den Projektfortschritt werden Sie laufend in der Gemeinde-Info informiert. Informationen: Margot Kernbichler 0664/1272723 E-Mail: m.kernbichler@vtb.at Internet: www.verein-tagesbetreuung.at Ferienbetreuung • • • • Geöffnet von 7:00 bis 13:00 Uhr Ort: Volksschule Kirchdorf, Höchst Kosten: 6,- Euro pro Vormittag Mittagessen um 3,- Euro 6 Gemeinde Info HÖCHST Lisi Gehrer und Hülya Günes mit einer spielfreudigen Runde. Das Spiel als wichtiger Begleiter in der Entwicklung. „Spiele-Spaß“ in der Bücherei Spielothek Höchst Was mit der einmaligen Aktion „Lese-Freude-Spiele-Spaß“ der Bücherei Spielothek begonnen hat, findet seit dem Einzug in die neuen Räumlichkeiten 2008 jede Woche statt. Jeden Donnerstag von 16:00 bis 18:00 Uhr wird es lebendig an den Tischen. Kinder spielen unter Anleitung von Lisi und Hülya oder schon selbständig Brettspiele aus der Spielothek Höchst und können diese zu Hause, ohne lange und teilweise komplizierte Spielanleitungen studieren zu müssen, gleich spielen. Lisi Gehrer und Hülya Günes betreuen ehrenamtlich mit sehr viel Elan und Freude die interessierten Kinder. Die Auswahl von 950 Spielen macht die Wahl zur Qual und so sind die Spieleregale in diesen zwei Stunden sehr rege besucht. Das Spielen übt in seinen verschiedenen Erscheinungsformen einen besondern Reiz auf Kinder aus. Beim regelmäßigen Spielen trainieren die Kinder ihre sozialen Kompetenzen. Sie lernen, sich an Regeln Die Bücherei Spielothek bietet eine große Auswahl verschiedener Spiele. zu halten, miteinander zu kommunizieren und mitunter auch zu verlieren. Das Spiel ist ein wichtiger Begleiter der Kinder in ihrer Entwicklung und viele Erwachsene, besonders, wenn sie wieder selber Kinder haben, erinnern sich an die vielen schönen Stunden, die sie als Kinder mit ihren Freunden beim Spielen erlebt haben. Die Spielothek Höchst hilft den jungen Familien, indem sie viele bekannte und natürlich immer wieder die neuesten Spiele zur Verfügung stellt. Mit dem Ausleihen von Spielen lernen die Kinder, sorgsam mit fremdem Eigentum umzugehen, die Spiele pünktlich und vollständig zurückzugeben. Spiele-Spaß jeden Donnerstag 16:00 – 18:00 Uhr Öffnungszeiten Bücherei + Spielothek Höchst Dienstag Mittwoch Donnerstag Freitag 9 – 11 Uhr 9 – 11 Uhr 9 – 11 Uhr 16 – 18 Uhr 16 – 18 Uhr 16 – 20 Uhr 16 – 18 Uhr Jeden 1. Mittwoch im Monat ab 20:00 Uhr ist die Spielothek Höchst für alle interessierten SpielerInnen offen. Wir möchten Ihnen bei komplizierten Spielanleitungen helfen und Ihnen die Möglichkeit bieten, die neuesten Spiele auszuprobieren. Gemeinde Info HÖCHST 7 Höchst und Fußach für ein gemeinsames Pflegeheim Das gemeinsame Pflegeheim der beiden Rheindeltagemeinden Höchst und Fußach soll Wirklichkeit werden. Auf ihren Sitzungen beschlossen beide Gemeindevertretungen einstimmig die Einrichtung der dafür erforderlichen Lenkungsgruppe. Das Seniorenheim Höchst erfüllt die Ansprüche an ein modernes Pflegeheim nicht mehr. Zur Sicherstellung der fachgerechten Betreuung pflegebedürftiger Gemeindebürger wollen deshalb Höchst und Fußach gemeinsam ein neues Pflegeheim errichten. Vorgesehen ist ein Standort in der Nachbarschaft des bestehenden Heimes, die Fertigstellung ist für 2013 geplant. Um das Projekt vorzubereiten, ist eine Lenkungsgruppe eingerichtet worden, welcher Vertreter beider Gemeinden angehören. Beide Gemeindevertretungen beschlossen unabhängig voneinander auf ihren Sitzungen am Dienstag, 1. Februar, einstimmig die Einrichtung dieser Lenkungsgruppe. Es sind jeweils Mitglieder aller Fraktionen der Gemeindevertretung als Mitglieder nominiert, zusätzlich Im Nahbereich des bestehenden Altenwohnheimes ist das neue Pflegeheim für Höchst und Fußach geplant. die beiden Bürgermeister Werner Schneider und Ernst Blum. Sozialsprengel Rheindelta Ein weiteres Projekt soll die Vernetzung der Dienstleistungen und der sonstigen Angebote zu sozialen und gesundheitsbezogenen Themen im Rheindelta ermöglichen. Dieses Projekt wird von Gaißau, Fußach und Höchst gemeinsam getragen. Im Vorfeld gab es mehrere Sitzungen der Sozialausschüsse der Rheindeltagemeinden und eine Besichtigung des Sozialsprengels Leiblachtal. Das Projekt wird ebenfalls von der Firma Schlegel und Partner professionel begleitet. Bis 2012 sollen bereits erste konkrete Ergebnisse vorliegen. Deutschkurs in Höchst Erneut haben fünf Frauen den Deutschkurs erfolgreich absolviert. Höchst und Lustenau bieten den Kurs für Frauen nichtdeutscher Muttersprache auch im Frühjahr wieder an. Kursleiterin Birgit Köhlmeier vermittelt von März bis Juni Grundkenntnisse der deutschen Sprache. Kursbeginn Dienstag, 1. März 2011, Alte Schule. Anmeldung und Info: Reingard Adenberger, Gemeindeamt, Tel: 05578/7907-25 Gerhard Böhler, Höchst, Tel: 05578/7907-26 Kursleiterin Birgit Köhlmeier und Bürgermeister Werner Schneider mit Gülay Güven, Tel: 0650/9892010 oder direkt am ersten Kurstag zwei der erfolgreichen Absolventinnen des Sprachkurses in Höchst. 8 Gemeinde Info HÖCHST Erfreuliche Änderungen bei Bus und Bahn Zahlreiche Neuerungen im Bereich des öffentlichen Personennahverkehrs gibt es seit der ÖBB-Fahrplanumstellung im Dezember 2010. Weitere Verbesserungen sollen folgen, berichtet die Höchster Arbeitsgruppe für Mobilitätsmanagement. Seit 12. Dezember 2010 verbindet ein Express-Bus Höchst und Dornbirn. Die neue Linie mit der Nummer 52a findet seit ihrer Einführung großen Anklang und verkehrt stündlich von Höchst Birkele via Lustenauer Ried direkt zum Bahnhof Dornbirn. Die Zahl der Fahrgäste in Bus und Bahn hat sich seit der Fahrplanumstellung im Dezember 2010 erfreulich erhöht. Mehr Fahrgäste Ein weiterer Meilenstein in der Geschichte des Verkehrsverbundes ist die Wiederbelebung des Bahnhofes Lustenau und die damit verbundene Vernetzung von Bus und S-Bahn. Die gleichzeitige Aufwertung der Bahnstrecke St. Margrethen-Bregenz-Lindau, mit Zugverbindungen im Halbstunden- und Stundentakt, hat zu einem enormen Anstieg bei den Fahrgastzahlen geführt. Trotz großer Freude über die zahlreichen Neuerungen im Angebot des öffentlichen Verkehrs gab es auch Kritik, etwa weil die Linie 14 gestrichen worden war. Ersatz für den Landbus 14 Aufgrund zahlreicher Anfragen um eine Alternative konnte mit dem Verkehrsverbund nun eine Lösung gefunden werden. Ab sofort ist es allen Personen gestattet, die mehrmals täglich verkehrenden Schulbusse nach Bregenz und retour zu benützen. Voraussetzung ist ein gültiger Fahrschein, da das Lösen eines Tickets im Schulbus nicht mög- lich ist. Der Schulbusfahrplan ist zur freien Entnahme am Schriftenstand der Gemeinde Höchst erhältlich und auf der Gemeindewebsite veröffentlicht: www.höchst.at/schulbusfahrplan Regionalbahnhof Lustenau Die bereits durchgeführten Veränderungen an der Haltestelle Lustenau sind Auftakt für einen größeren Umbauplan. Seit letztem Jahr stehen allen ÖBB-Fahrgästen gratis Park- und Ride-Stellpätze zur Verfügung. Weiters wurden fünf Fahrradboxen installiert, die für eine Jahresgebühr von 30,00 Euro gemietet werden können. Der Bahnhof Lustenau soll in Zukunft weiter ausgebaut werden. In den kommenden zehn Jahren sollen der Lustenauer Bahnhof wieder bewirtschaftet und der bereits bestehende Schienenstrang (die Gleisschleife zwischen Hard und Lauterach) nach Dornbirn elektrifiziert werden. Diese Ziele sind sicher ambitioniert, angesichts steigender Nachfrage aber zweckmäßig und machbar. Die Park- und Ride-Plätze beim Bahnhof Lustenau sind gratis zu benützen. Gemeinde Info HÖCHST 9 Mit der Dampflok 77.250 geht die Fahrt beim Bahnhofsfest am 10. April 2011 von Lustenau nach Dornbirn. Rechts die Weltmeisterlok der ÖBB, die Taurus 357. Bahnhofsfest mit Fahrradbasar am 10. April Am 10. April veranstaltet Höchst gemeinsam mit der Gemeinde Lustenau ein großes Bahnhofsfest. Gleichzeitig findet am Bahnhof der Fahrradbasar statt. Aus diesem Anlass gibt es besondere Züge und Loks zu bewundern, allen voran die Weltrekordlok Taurus 357 sowie einen Nostalgiezug mit einer Zugmaschine der Baureihe 77.250. Mit diesem dampfbetriebenen Zug können die BesucherInnen an diesem Tag die Strecke LustenauDornbirn befahren. Die Fahrt führt über die noch nicht elektrifizierte Gleisschleife Hard-Lauterach Richtung Dornbirn. Fahrradwettbewerb für mehr Lebensqualität in Vorarlberg Bereits zum dritten Mal veranstaltet das Land Vorarlberg heuer seinen Fahrradwettbewerb. Dabei geht es nicht alleine um Klimaschutz, sondern auch um Fitness, Unabhängigkeit von steigenden Benzinpreisen und vor allem um bessere Lebensqualität in den Gemeinden. Im Vordergrund der Aktion steht aber nicht die Erzielung sportlicher Höchstleistungen, sondern eine breite Beteiligung. Wussten Sie dass . . . ? Über 40 Prozent aller Autofahrten in unserem Land sind kürzer als fünf Kilometer, das Rad ist innerorts das schnellste und billigste Verkehrsmittel und regelmäßiges Radfahren verringert das Herzinfarktrisiko um 50 %. Jeder kann sich zum Wettbewerb anmelden, unabhängig davon, wieviele Kilometer er oder sie mit seinem Rad zurücklegt. Auf der Anmeldeseite www.fahrradwettbewerb.at gibt es alle Informationen zu der Aktion. Im September werden unter allen TeilnehmerInnen attraktive Preise verlost. Fahrradbasar in Lustenau Der Fahrradbasar der Gemeinde Höchst findet diesmal im Rahmen des Bahnhofsfestes in Lustenau statt. Alle, die einen – wohlgemerkt noch verkehrstauglichen – Drahtesel, einen Kiki oder Kinderfahrräder verkaufen wollen, sind eingeladen. Einfach Fahrrad mitnehmen, beim Infostand am Bahnhof Lustenau anmelden, Preisschild ans Rad anbringen und staunen, wie schnell es verkauft wird. Der Fahrradbasar ist am 10. April von 10:30 bis 12:00 Uhr geöffnet. Der Start in die Fahrradsaison wird heuer mit dem großen Bahnhofsfest in Lustenau verbunden. Dabei findet auch wieder der Fahrradbasar statt. 10 Gemeinde Info HÖCHST Das Orgelwerk von J. S. Bach Konzert mit Prof. Bruno Oberhammer Montag, 11. April 2011, 20:15 Uhr, Pfarrkirche Johann Sebastian Bach war bekannt für seine Aufgewecktheit und Offenheit gegenüber Neuerungen – Eigenschaften, die ihm als zur Hauptsache autodidaktisch Gebildeten eine große Hilfe für sein musikalisch-kompositorisches Fortkommen waren. So hat Bach mehrere Streichkonzerte des damals führenden Italieners Antonio Vivaldi und anderer Komponisten für die Orgel umgeschrieben. Seine berühmt gewordenen Brandenburgischen Konzerte beweisen seine Meisterschaft in diesem Metier. Freiwillige Spenden für das Sozialprojekt Abakaliki/ Nigeria Vorarlberger Volkstheater spielt „Achtung Ländle“ Die neue Komödie von Stefan Vögel Freitag, 11. März 2011, 20 Uhr, Pfarrzentrum Fünf FH-Studenten aus Italien, Frankreich, Syrien, Wien und Vorarlberg bewohnen eine turbulente WG in Dornbirn. Als der Vorarlberger auf Urlaub ist, müssen seine Mitbewohner zu ihrem Schreck erfahren, dass er sie alle beim Wohnungsamt als „Vorarlberger Familie“ eingetragen hat, um in den Genuss von geförderter Miete und Kindergeld zu gelangen. Was aber ist ein „köriger Vorarlberger?“ – O Hoamatle, o Hoamatle . . . mit Matthias Kofler, Jessica Matzig, Florian Prokopetz, Armin Weber und Gerhard Zuggal; Regie: Hajo Förster Eintritt: € 19,-- (mit Kulturgutschein € 7,--) Theater auf Herbst verschoben Die Theatergruppe Höchst grenzenlos hat die für das Frühjahr 2011 geplante Produktion auf den Herbst verschoben. Der Termin wird rechtzeitig bekanntgegeben. Frühjahrskonzert „RockSymphonic“ Bürgermusik Höchst Freitag, 15. April 2011, 20 Uhr, Pfarrkirche Weltbekannte Musiktitel im beeindruckenden Ambiente der Höchster Pfarrkirche machen diesen Konzertabend zu einem unvergesslichen Konzerterlebnis. Im Anschluss an das Konzert Bewirtung im Pfarrzentrum. Eintritt: freiwillige Spenden Vorverkaufsstelle für die Veranstaltungen des Kulturreferates: Holstuonarmusigbigbandclub Mittwoch, 20. April 2011, 20 Uhr, Pfarrzentrum Das Konzert ist bereits ausverkauft. Gemeindeamt Höchst, Zi. 12 (Frau Adenberger, Tel. 7907-25) E-Mail: kultur@hoechst.at, online: www.hoechst.at und bei allen Raiffeisenbanken und Sparkassen Gemeinde Info HÖCHST 11 Ausstellung mit Kunst von Höchster Senioren Ein Einblick in ihr künstlerisches Schaffen bieten 15 Seniorinnen und Senioren aus Höchst im Rahmen einer gemeinsamen Ausstellung. Dazu lädt der Seniorenbund in den Alemannensaal der Alten Schule. Ob Malerei, Skulpturen, Fotografie, Schnitzerei, Kerzenschmuck oder Gestaltung von Geschenkskarten – erfreulich viele Höchsterinnen und Höchster sind auch im Pensionsalter noch sehr aktiv. Obmann Werner Schmid und Gertraud Nagel organisieren mit weiteren Mitgliedern des Seniorenbundes die Ausstellung vom 18. bis 20. März 2011. Eröffnung ist am Freitag, 18. März, ab 18:00 Uhr im Rahmen einer kleinen Vernissage, Öffnungszeit bis 21:00 Uhr. Am Samstag, 19. März, ist die Ausstellung von 13:00 bis 18:00 Uhr geöffnet, am Sonntag, Holzbildhauer Wilfried Gehrer vom Nordweg stellt gerade eines der Stücke fertig, welches für die Ausstellung gedacht ist. 20. März, von 9:30 Uhr bis 15:00 Uhr. Der Ausstellungssaal im Dachgeschoß der Alten Schule ist mit dem Lift gut zu erreichen. Abstrakte Acrylmalerei von Gertraud Nagel, Gaißauer Straße. Höchster Hock am Donnerstag, 3. März 2011, um 14:30 Uhr im Pfarrzentrum. Musikalische Umrahmung durch Helgar und Walter; die Teenygarde und die Schalmeien treten auf. Zum Essen gibt es Krapfen, Leberkäse und Kartoffelsalat für alle. Schiball am Samstag, 5. März 2011, ab 20:00 Uhr in der Rheinauhalle Frühjahrskonzert MGV 1864 Höchst Samstag, 30. April 2011, 20 Uhr, Pfarrzentrum Über 30 motivierte und begeisterte Sänger unter der Leitung von Maria Sturm freuen sich auf Sie. Sie werden es nicht bereuen – genießen Sie einen schönen musikalischen Abend mit Freunden in der bereits legendären „Männerchor Stimmung“. Eintritt: € 9,-- Vorverkauf l 10,-- Abendkassa Vorverkauf: Schmuckeria Höchst 12 Gemeinde Info HÖCHST „Narro hoi“ regiert in Höchst Fasnat ist in Höchst auch ohne Nachtumzug ein tolles Fest, besonders, wenn sie so lange dauert wie heuer. Prinz Pimsi und Prinzessin Monika regieren souverän und die Fasnatzunft Höchst ist aktiv, wie wir das gewohnt sind. Ob Zunftball, Seniorenkränzle, Kinderumzug oder die Vereinsveranstaltungen – Hostede bietet Mäschgerle und Faschingsfreunden aller Altersklassen eine tolle Fasnat 2011. Narro hoi! Ein Dankeschön! Der Seniorenball der Gemeinde Höchst – 400 Seniorinnen und Senioren haben teilgenommen. Wir als Veranstalter durften uns über ein sehr positives Echo der Teilnehmerinnen und Teilnehmer am Seniorenball 2011 freuen. Deshalb ist es mir ein großes Anliegen, allen Beteiligten Danke zu sagen. Der Fasnatzunft Höchst und allen Mitwirkenden am Programm ein Danke! Dankeschön auch den Mit- arbeiterinnen und Mitarbeitern von Gemeindeamt und Bauhof für die Vorbereitung und Durchführung des Nachmittages. Frauen des Höchster Hocks und viele Freiwillige haben Tische und Halle gestaltet und die Bewirtung unterstützt – danke. Feuerwehr und First Response sorgten für Sicherheit, Manfred, Arno und Heinz vom Blum Trio spielten für uns auf – vielen Dank! Euer Bürgermeister Werner Schneider Die Prinzenfamilie vor dem Kinderumzug zu Gast in der Volksschule Gemeinde Info HÖCHST Kinderfasching am 8. März Am Fasnatdienstag, 8. März, beginnt um 14:00 Uhr der Kinderfasching in der Rheinauhalle. Alle Mäschgerle sind eingeladen! 13 Chicago beim Ball des FC Höchst (oben). Volles Haus beim Zunftball (unten). 14 Gemeinde Info HÖCHST Goldene Hochzeiten Neues von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Gemeinde Harald Hämmerle ist seit 17. Jänner 2011 beim Bauhof beschäftigt. Er kümmert sich um die Rheinauhalle und arbeitet bei der Erhaltung der Sportanlagen und des Naturparks mit. Margarete Veit-Ritter, seit 3. Jänner 2011 in der Bücherei-Spielothek beschäftigt, ist in den Bereichen Medienausgabe, Medienarbeit, der Kindergarten- sowie der Volksschulbetreuung tätig. Stefanie Plank ist seit 10. Jänner 2011 als Kindergartenpädagogin im Kindergarten Unterdorf beschäftigt. Um die Sprachförderung im Ganztageskindergarten ist Anna Waibel seit dem 17. Jänner 2011 bemüht. Arthur und Anna Schmid Arthur und Anna Schmid, Konsumstraße 29, konnten am 10. Februar ihre Goldene Hochzeit feiern. Helmut Blum, der seit Oktober 1995 beim Bauhof Höchst beschäftigt war, hat am 1. Jänner 2011 seine verdiente Pension angetreten. Die Weiterbildung zur Sonderkindergartenpädagogin haben drei Höchster Kindergärtnerinnen erfolgreich absolviert: Doris Härle, Kindergarten Kirchdorf, Martina Rinderer, Kindergarten Oberdorf und Elisabeth Sporer-Lux, Kindergarten Oberdorf. Diese Ausbildung berechtigt zur Führung einer Integrationsgruppe. Josef und Berta Bechter Josef und Berta Bechter, Brugger Straße 45, feierten am 16. Februar ihre Goldene Hochzeit. Bürgermeister Werner Schneider gratulierte beiden Paaren. Ausbildung abgeschlossen Simone Prutti vom KG Unterdorf hat erfolgreich die Ausbildung zur Kindergartenleiterin abgeschlossen. Sie leitet seit 2009 den Kindergarten Unterdorf. Die Leitung eines Kindergartens umfasst eine Reihe von Aufgaben. Um die Leiterinnen bestmöglich darauf vorzubereiten, hat das Land Vorarlberg eine mehrteilige Schulung zusammengestellt. Teamarbeit, Öffentlichkeitsarbeit, Recht, Gesprächsführung usw. stehen auf dem Programm. Die Leiterinnenschulung wird mit einer schriftlichen Facharbeit und einer Zertifikatsverleihung abgeschlossen. Vizebürgermeisterin Karin Rezniczek mit den neuen Sonderkindergartenpädagoginnen Doris Härle, Martina Rinderer und Elisabeth Sporer-Lux sowie Sozialreferent Herbert Sparr. Gemeinde Info HÖCHST 15 Die engagierten Pflegefachkräfte des Krankenpflegevereines Rheindelta im Einsatz Krankenpflegeverein Rheindelta: Hausbesuche auch zur Vorsorge Der Krankenpflegeverein Rheindelta will heuer zusätzlich zu den Einsätzen in der Hauskrankenpflege vermehrt vorbeugend tätig sein. Dazu werden älteren Mitbürgern Hausbesuche angeboten, bei denen Fragen der Gesundheitsförderung, Ernährung, Sturzgefahr, Unterstützungsmöglichkeiten usw. abgeklärt werden. Im Frühjahr startet der Verein eine Werbeaktion. In Höchst, Fußach und Gaißau gehören dem Krankenpflegeverein Rheindelta derzeit 2.000 Mitglieder an. Durchschnittlich werden pro Jahr 200 Personen bei über 6.000 Arbeitsstunden gepflegt. Die engagierten Pflegefachkräfte – derzeit fünf Dipl. Gesundheits- und Krankenschwestern sowie ein DiplomPfleger – betreuen nach neuesten ganzheitlichen Erkenntnissen kranke und hilfsbedürftige Menschen in ihrer vertrauten Umgebung. „Nach Spitalsentlassungen oder Wundbehandlungen nehmen vermehrt auch jüngere Menschen diese Dienste in Anspruch“, so Obfrau Adelheid Wlcek. Ebenso wird bei Bedarf eine einfühlsame Kinderkrankenpflege mit externem Personal angeboten. Nur € 27,- Jahresbeitrag Der Mitgliedsbeitrag für die ganze Familie beträgt derzeit € 27,- pro Jahr. Wenn Nichtmitglieder Pflege in Anspruch nehmen wollen, wird eine einmalige Eintrittsgebühr von € 250,- verrechnet. den vorbeugenden Maßnahmen. Adelheid Wlcek: „Vor allem aber sollen sie helfen, die Lebensqualität unserer älteren Mitbürgerinnen und Mitbürger zu erhöhen. Die für dieses Projekt in Frage kommenden Personen werden im April/Mai 2011 angefragt, ob sie unseren Besuch wünschen.“ Hausbesuche zur Vorsorge Im Frühjahr beteiligt sich der Krankenpflegeverein Rheindelta am Projekt von Land und Gemeinden „75+ unabhängig leben im Alter“. Ziel ist es, ältere Menschen zu erreichen, bevor ernsthafte Probleme auftreten. Eine speziell geschulte und erfahrene Pflegefachkraft – im Rheindelta Frau Irene Brüstle – führt mit den älteren Personen ein Gespräch. Es geht darum, die persönliche Lebenssituation zu erfassen und zu erkennen, ob bzw. wo Hilfe erforderlich ist. Dabei geht es um Fragen der Gesundheitsförderung und der persönlichen Fitness, ebenso um die Themen Ernährung, Sturzgefahr und Aufklärung über passende Unterstützungsangebote. Die Krankenpflegevereine, die Gemeinden und nicht zuletzt die Betroffenen selbst profitieren von Pflege-Spätdienst bei Bedarf Der Krankenpflegeverein Rheindelta hat bereits bisher in schwierigen Situationen auch Einsätze außerhalb der Dienstzeiten wahrgenommen. Bei der letzten Generalversammlung wurde beschlossen, diesen Spätdienst bis 20:00 Uhr bei Bedarf offiziell einzuführen. Das haben Landesverband und Landesverwaltung angeregt. Der Bedarf für diese Abendpflege sollte bis spätestens 17:00 Uhr telefonisch gemeldet werden: Anrufbeantworter 05578/76035 E-Mail: kpvrheindelta@aon.at Am Wochenende und an Feiertagen bleibt die Rufbereitschaft aufrecht. Zwischen 8:00 Uhr und 10:00 Uhr morgens wird der Anrufbeantworter abgehört und die Dienst habende Pflegefachkraft übernimmt den Einsatz. Obfrau Adelheid Wlcek 16 Gemeinde Info HÖCHST Phantasie und Kreativität in den Kindergärten Das Wort Kreativität hat seinen Ursprung im lateinischen Wort „creare“= zeugen, schaffen, erschaffen. Der Motor der Kreativität ist die Vorstellungskraft = die Phantasie. Kinder gehören mit ihrer Unbefangenheit, Phantasie und Entdeckerfreude zu den Kreativen. Dabei möchten die Kindergartenpädagoginnen in den Höchster Kindergärten die Kinder unterstützen, anregen und begleiten. Die nötigen Voraussetzungen dafür sind: Das Freie Spiel: Dem Spiel wird in der Kindergartenarbeit ein hoher Stellenwert zugemessen. Es ist eine wichtige kindliche Lebens- und Lernform. Zeit und Raum: Kinder brauchen Platz, um sich auf ihr Malen, Werken, Spiel . . . konzentrieren zu können. Dabei sind am besten Orte geeignet, an denen Kinder ungestört malen/spielen können. geleitet werden, indem wir z. B. eine Geschichte oder ein Märchen in Theaterstücken nachspielen. Geschichten und Märchen öffnen das Tor zur Phantasie, zum bildhaften Denken, zum Staunen und zur eigenen Kreativität. Im kreativen Prozess verarbeiten die Kinder eigene Erlebnisse und Erfahrungen und drücken diese individuell aus. Dabei ist das Erlebnis wichtiger als das Ergebnis! Wie findet die Umsetzung in den Kindergärten statt: Experimentieren Wir machen die Kinder mit den verschiedensten Materialien vertraut und ermuntern sie, damit zu experimentieren. Wir vermitteln den Kindern verschiedenste Kreativitäts- und Ausdruckstechniken, die sie dann selbständig anwenden und variieren können. Wir regen die Kinder zum plastischen Gestalten mit Ton, Holz, Stein, Draht . . . an. Wir ermöglichen Begegnungen mit Kunst. Durch bewusste Auseinandersetzung mit Werken, Bildbetrachtungen und Erzählungen über das Leben von Künstlern (z.B. Vincent v. Gogh), können die Kinder Erfahrungen mit großen Künstlern machen. Rollenspiele können aber auch an- Herausgeber und Verleger: Gemeinde Höchst, 6973 Höchst. Für den Inhalt verantwortlich: Bürgermeister Ing. Werner Schneider. Druck: Hecht Druck, Hard Grundsätzliche Ausrichtung: Informationen über das Geschehen in der Gemeinde Höchst


Höchst Gemeinde Info 2010 12
Mit, 8. Juni 2011 |

Gemeinde Info HÖCHST Gemeinde Info .. www.hoechst.at – gemeindeamt@hoechst.at Aus dem Inhalt Büchereiprojekt Schülerbetreuung Jubilare bei der Feuerwehr Neuer Fahrplan Offene Jugendarbeit Sprachförderung 1 2 5 6/7 8/9 13 15 HOCHST Amtliche Mitteilung der Gemeinde Höchst – Nr. 25 – Dezember 2010 Ein Blick auf Höchst aus dem winterlich verschneiten Ried. Liebe Höchsterinnen und Höchster! Das Jahr 2010 gehört bald der Ve r g a n g e n h e i t an. Es war ein aktives Jahr für unsere Gemeinde mit großen Aufgaben, die in Angriff genommen wurden. Neben vielen Projekten, die in unserer Gemeinde anstehen, hatte die Zusammenarbeit im Rheindelta und darüber hinaus große Bedeutung. Der Neubau des Pflegeheimes, der Sozialsprengel Rheindelta oder die Energieregion Rheindelta sind nur die wichtigsten Bereiche, in denen sich viel bewegt hat. Wichtig für Höchst ist auch die Zusammenarbeit in Sachen Lärmschutz entlang der Schweizer Autobahn, wozu viel Vorarbeit geleistet wurde. So befinden wir uns auf einem guten Weg, das Jahr 2011 zu einem sehr erfolgreichen Jahr für die Gemeinde Höchst und die Region Rheindelta zu gestalten. Ein ganz besonderer Dank gilt all jenen Per- sonen, die weit über das normale Maß tätig waren, wie Vereinsfunktionäre oder viele Menschen, die ehrenamtlich in vielen Bereichen für unser Allgemeinwohl tätig sind. Ein herzliches Danke! Ich wünsche allen Höchsterinnen und Höchstern friedvolle und gesegnete Weihnachten und einen erfolgreichen Start in das Jahr 2011, verbunden mit Gesundheit und möglichst vielen positiven Erlebnissen. Ihr Bürgermeister Werner Schneider 2 Gemeinde Info HÖCHST Büchereiprojekt „Die ganze Welt“ „Die ganze Welt“ durften die Kinder des Kindergartens Oberdorf gemeinsam mit Heidrun Girardi und Margarete Veit-Ritter erleben. An fünf Nachmittagen erarbeiteten die beiden Mitarbeiterinnen der Bücherei mit unseren Kindern vielseitig, spielerisch, lustig, manchmal auch ernst und vor allem mit viel Engagement die Bilder aus dem Buch „Die ganze Welt“ (Verlag Gerstenberg). „Betrachten – Assoziieren – Erzählen und der Fantasie freien Lauf lassen. Die Bilder reihen sich aneinander, Details werden aufgenommen, verändert und weiterentwickelt. So entstehen endlose Geschichten: jede anders, jede einzigartig. Für Große und Kleine.“ So lebendig wie dieser Text aus dem Buch waren auch die Nachmittage für unsere Kinder. Sie konnten Sprache erleben, frei erzählen, Kunst betrachten, eigene Ideen einbringen und umsetzen. Die Bücherei wurde durch Heidrun und Margarete ein vertrauter Ort, an dem sich die Kinder sehr wohl fühlten. Wir Kindergartenpädagoginnen möchten uns ganz herzlich beim Team der Bücherei und vor allem bei Heidrun und Margarete bedan- Spannender Nachmittag in der Bücherei und Spielothek Höchst. Zitate der Kinder: „Am besten hat mir gefallen, dass wir mit den Kärtchen gespielt haben. Uns sind lustige Geschichten eingefallen!“ Lena „Mir hat am besten gefallen, die Bücher anzuschauen.“ Katarina Voller Interesse dabei ken, dass sie dieses besondere Projekt für unsere Kinder ermöglicht haben. Team Kindergarten Oberdorf „Lustig war’s und cool war’s! Heidrun und Margarete haben das lustig gemacht!“ Jakob Auch heuer übergab Filialleiter Raimar Grabherr einen Scheck in der Höhe von E 2.000,-- im Namen der Dornbirner Sparkasse an Bürgermeister Werner Schneider. Diese Weihnachtsspende geht direkt an bedürftige Einzelpersonen oder Familien in Höchst. Die Dornbirner Sparkasse erfüllt damit ihren Auftrag, das Gemeinwohl der Region zu unterstützen, in der sie tätig ist. Spielerisch vertraut werden mit der faszinierenden Welt der Bücher. Gemeinde Info HÖCHST 3 Die künftige Eisenbahnbrücke über den Rhein zwischen Lustenau und St. Margrethen wird bis Mitte 2013 fertiggestellt. Lustenau: Bau der Eisenbahnbrücke hat begonnen Mehr Schutz gegen Hochwasser, weniger Baulärm für die Anrainer und schnellere Zugfahrten durch die Modernisierung der Infrastruktur – das sind die Ziele beim Neubau der Rheinbrücke auf der Bahnstrecke zwischen Lustenau und St. Margrethen. Mit der Fundamentierung wurde inzwischen begonnen. Der Bogenteil der neuen Brücke wird 102 m lang und im Vergleich zur bisherigen Rheinbrücke um ca. 2 m angehoben. Insgesamt hat das Brückenbauwerk eine Länge von 275 m. Die Fertigstellung ist für Mitte 2013 geplant. Das Haupttragwerk der 1984 erbauten Rheinbrücke wird sorgsam entfernt und voraussichtlich bei Buchs wiederverwendet. Die Niederwasserperiode des Rheins wird für die Errichtung der ersten Tragwerke im Bereich des Rheinvorlandes ideal ausgenützt. Gearbeitet wird werktags zwischen 7 und 19 Uhr. Der verantwortliche Projektleiter Mag. Karl Hartleitner von der ÖBB-Infrastruktur AG ersucht zum Start der Vorarbeiten die Anrainer um Verständnis: „Wir wollen die Niederwasserperiode für unser Vorhaben im Bereich der Rheindämme ideal ausnützen. Bis zum Frühjahr sollen sechs Vorlandtragwerke fertig sein. Baustellenbedingt wird es zu Lärmentwicklungen kommen, dafür bitte ich schon jetzt um Verständnis.“ Gewählt wurde eine moderne Ausführung aus Beton und Stahl. Höchste Priorität erhalten im Bauprojekt die Hochwassersicherheit sowie ein optimaler Lärm- und Erschütterungsschutz für Anrainer. In den Rohbau der Brücke werden rund 11 Mio. € investiert. Mit den Bauarbeiten für die neue Eisenbahnbrücke wurde bereits begonnen. Spende der Noriker-Reiter Die Organisatoren des jährlichen Noriker-Ausrittes haben den Erlös der letzten Jahre (€ 800,--) dem Ortshilfswerk gespendet. Im Bild Manfred Melcher, Siegfried Barth jun., Silvia Barth und Bürgermeister Werner Schneider (von links) 4 Gemeinde Info HÖCHST Jubiläum 100 Jahre Pfarrkirche Höchst Vor einem halben Jahr endeten die Jubiläumsfestlichkeiten zum hundertjährigen Geburtstag unserer neubarocken Pfarrkirche St. Johann. Ein Fest lebt von Begegnungen. Eine Vielfalt von kulturellen und gesellschaftlichen Veranstaltungen wurden in diesem Zyklus angeboten und von sehr vielen Höchsterinnen, Höchstern und auch von auswärtigen Gästen sehr gerne angenommen. Alle kulturellen Events sind jedoch mit erheblichen Kosten verbunden. Dank des Engagements vieler kleiner und größerer Sponsoren und der Förderung von Gemeinde und Pfarre war es möglich, begleitet von überlegter Sparsamkeit, den Festkreis finanziell solide abzuschließen, sodass sogar Fördermittel nicht in Anspruch genommen werden mussten. Ganz besondere Freude bereitet es, den namhaften Betrag von € 27.000,- dem MMM Orden (Medical Missionaries of Mary) aus dem Sozialprojekt des Kirchenjubiläums zur Verfügung stellen zu können. 6973 Höchst, HYPO, BLZ 58000, Kontonummer 513 354 169, Kennwort: 100 Jahre Pfarrkirche Höchst, Sozialprojekt Abakaliki. Ein ganz großes Dankeschön allen Sponsoren, Spendern und Förderern, durch deren Unterstützung die Jubiläumsaktivitäten ermöglicht wurden, der Gemeinde Höchst, den vielen Helferinnen und Helfern und allen mitwirkenden Vereinen für ihr tolles Engagement. Ohne das gemeinsame Zusammenwirken wäre der spirituelle, kulturelle, gesellschaftliche und finanzielle Erfolg der 100-Jahr-Jubiläumsfeierlichkeiten einfach nicht möglich gewesen! Vielleicht ist es durch die vielen Aktivitäten im Jubiläumsjahr auch gelungen, in unserer Pfarrgemeinde das christliche Miteinander zu stärken, zu erneuern und zu bewegen. OSR Herbert Huber Sozialprojekt „Abakaliki“ Dieses gespendete Geld wird von den Schwestern dazu verwendet, um für vorerst neun Familien von Lepra- LangzeitpatientInnen Unterkünfte in Abakaliki / Nigeria zu bauen. Damit kann diesen bedauernswerten Menschen ein wenig Licht, Freude, neue Hoffnung und Menschenwürde geschenkt werden. Freude, die wir in Höchst erleben durften, kann damit mit notleidenden Menschen geteilt werden. Ein Sprichwort meint dazu: Geteilte Freude ist doppelte Freude! Das Spendenkonto bleibt jedoch noch geöffnet: Pfarramt St. Johann, Die durch Laserlicht angestrahlte Kirche – einer der vielen Höhepunkte im Jubiläumsjahr „100 Jahre Pfarrkiche Höchst“. Gemeinde Info HÖCHST 5 Schülerbetreuung Höchst Gerne nehmen die Eltern die Schülerbetreuung an den Höchster Volksschulen in Anspruch. Täglich treffen sich dort 10 bis 25 Kinder zum Spielen, Hausübungen machen oder Basteln. Manche brauchen auch einfach mal nur eine Pause und liegen in die Hängematte oder auf dem Sofa . . . Je nach Jahreszeit werden von den Schülerbetreuerinnen entsprechende Bastelmöglichkeiten und Spiele angeboten. Momentan dekorieren und gestalten die Kinder fleißig Weihnachts-Gestecke und Basteleien, welche sie auch gleich mit nach Hause nehmen dürfen. Natürlich gibt es auch draußen Spaß im Schnee. Zur Mittagszeit werden wir in der Mittelschule von der Altersheim-Küche täglich mit Suppe und Hauptspeise verwöhnt. Nach dem Essen besuchen wir manchmal die Altersheimbewohner und deren Haushund „Miko“ oder es geht gleich auf den Spielplatz zu den Schaukeln und Wippen. Wir Betreuerinnen gestalten das Tagesprogramm flexibel und versuchen, den Wünschen der Kinder gerecht zu werden. Einen starken Rückhalt bietet uns dabei auch die Schule, die uns bei unserer Arbeit immer unterstützt. Wir informieren Sie gerne über unsere Angebote: Ihre Schülerbetreuerinnen vor Ort oder: w w w. v e re i n - t a g e s b e treuung.at bzw. E-Mail an m.kernbichler@vtb.at Ferienbetreuung für Volksschüler Die Ferienbetreuung in den Rheindeltagemeinden Höchst, Fußach und Gaißau wurde auch in diesem Jahr von den Eltern bzw. Kindern sehr gerne in Anspruch genommen. So kamen diesen Sommer täglich ca. 10 bis 20 Kinder in die Volksschule Kirchdorf in Höchst, um zu basteln, spielen und werken. Zu einem wöchentlichen Fixtermin wurde der Besuch der Bücherei/Spielothek. Dort konnten interessante Spiele, Bücher und lustige Fortbewegungsmittel ausgeliehen werden. Auch ein Ausflug zum Reitstall Rheinau und dem angrenzenden Spielplatz stand auf dem Programm. Eine Kirchturmbesichtigung mit Mesner Otto Nigsch rundete das Programm der SommerFerienbetreuung 2010 ab. Das Angebot der Schülerbetreuung während der Ferien umfasst die Sommer-, Herbst-, Semesterund Osterferien. Die Volksschulkinder werden in der Zeit von 7:00 bis 13:00 Uhr betreut und können entweder gleich eine warme Mahlzeit mitbestellen oder selbst eine Jause mitbringen. Anmeldeformulare erhalten die Kinder/Eltern von den jeweiligen Lehrpersonen an ihrer Schule. Zeit für die Hausübungen Weitere Informationen: www.verein-tagesbetreuung.at E-Mail an: m.kernbichler@vtb.at Weit reicht der Blick vom Höchster Kirchturm. Die Kinder basteln Weihnachtsgestecke. 6 Gemeinde Info HÖCHST Ortsfeuerwehr Höchst ehrt ihre Jubilare Beim 115. Kameradschaftsabend der Feuerwehr Höchst konnte die Wehr eine Reihe von Feuerwehrmännern für ihre langjährige aktive Mitgliedschaft ehren. Kommandant Reinhard Gassner begrüßte dazu zahlreiche Gäste. Im Rahmen des Abends wurde Daniel Nagel in den Aktivstand der Feuerwehr Höchst übernommen. Armin Schneider, Bernhard Ruepp, Wolfgang Schneider und Mario Bonetti legten nach langer und verdienstvoller Tätigkeit ihre Ämter in jüngere Hände. Als Dank und Anerkennung ihrer Dienste erhielten sie jeweils einen Gutschein für ein genussvolles Wochenende zusammen mit ihren Partnerinnen. Helgar Hörfarter ist im Jahr 1985 der Wehr beigetreten und hat zahlreiche Wettkämpfe im In- und Ausland erfolgreich absolviert, ebenso verschiedene Kurse an der Landesfeuerwehrschule. Seit heuer ist Helgar Kommandantstellvertreter und für die Koordination der Schulungen unserer Wehrmänner zuständig. Wilfried Leitner ist 1995 der Wehr Höchst beigetreten, nachdem er bereits 1974 der Lustenauer Wehr angehörte und anschließend weitere Jahre in der Wehr seines Heimatortes Umhausen Dienst tat. Zahlreiche Kurse und manche Wettkämpfe hat Wilfried in dieser Zeit absolviert. Er ist als Funktechniker und EDV-Administrator bei der Wehr tätig. er zum Gerätewart und Ausschussmitglied befördert. 21 Jahre lang bekleidete Helmut dieses Amt. Peter Blum absolvierte ebenfalls in seiner 40jährigen Zugehörigkeit zahlreiche Wettkämpfe und Kurse und war von 1978 bis 1986 als Gruppenkommandant und dann bis 1998 als Zugskommandant in der Wehr verantwortlich, somit war er auch 22 Jahre Ausschussmitglied. 50 Jahre Erich Dreher trat 1960 der Wehr bei und hat unzählige Veranstaltungen mit organisiert. Erich nutzte in seiner Freizeit jede Gelegenheit, Preise für unsere Feuerwehrveranstaltungen zu sammeln. Josef Dullnig trat bereits 1960 der Feuerwehr in seinem Heimatort Oberndorf bei und kam 1962 zu uns. Nach der Absolvierung von einigen Kursen war er bei der Wehr Höchst als Maschinist und Fahrer eingeteilt. Er fuhr zahlreiche Einsätze mit unseren Fahrzeugen stets ruhig und gewissenhaft. 25 Jahre Jürgen Grubmüller ist ein besonders kompetenter Feuerwehrmann. Mit 16 Jahren der Wehr beigetreten, erwarb er sich in zahlreichen Schulungen und Kursen ein beträchtliches Wissen für den Feuerwehrdienst. Jürgen ist seit zehn Jahren Ausschussmitglied in unserer Wehr und gleichzeitig Kommandant der Betriebsfeuerwehr Blum. 40 Jahre Fred Oberhammer trat 1970 der Wehr bei und hat an zahlreichen Wettkämpfen erfolgreich teilgenommen. Er hat manche Veranstaltung organisiert und war immer da, wenn man ihn brauchte. Helmut Oberhammer kam ebenfalls 1970 zur Wehr und schon bald, nach Absolvierung von verschiedenen Kursen und Wettkämpfen, wurde 60 Jahre „Mahlers Albe“, wie Albert Brunner in Höchst genannt wird, trat bereits Die geehrten Höchster Feuerwehrjubilare mit ihren Gattinnen und den Ehrengästen. Gemeinde Info HÖCHST 1945 der Wehr bei, machte aber eine 5-jährige Pause, als er in Australien sein Glück suchte. Albert war von 1976 bis 1985 Feuerwehrkassier und Ausschussmitglied. Er bekleidete auch viele Jahre das Amt des Feuerwehrfähnrichs. Albert versäumt noch heute keine Übung. Hans Hörfarter ist seit 1950 ein zuverlässiger Kamerad, der in jungen Jahren bei keiner Übung und natürlich bei keinem Einsatz fehlte. An seinem damaligen Arbeitsplatz hatte er stets eine zweite Einsatzbekleidung, damit er im Ernstfall schneller ausrücken konnte. 7 Dank und Anerkennung Abschnittskommandant Armin Schneider überbrachte die Grüße der Landesregierung und nahm die Ehrungen vor. Bürgermeister Werner Schneider gratulierte den Jubilaren und dankte im Namen der Gemeinde Höchst für die stets bewiesene Einsatzbereitschaft. Zahlreiche weitere Ehrengäste schlossen sich den Glückwünschen an, unter anderem Fahnengota Ursula Schneider. Schließlich wurde zum Buffet geladen, das Berufsfischer Peter und Anita Nagel ausrichteten. Daniel Nagel leistet den Treueschwur auf die Fahne. Bürgerservice Frauensprecherin Als Frauensprecherin der Gemeinde Höchst engagiert sich Renate Hannesschläger für die Gleichstellung von Mann und Frau. Frauen können sich mit ihren Fragen gerne an sie wenden. Als überparteiliche und zur Verschwiegenheit verpflichtete Frauensprecherin wird sie mit Ihrem Wissen über soziale Einrichtungen/Beratungsstellen Hilfestellung bieten und Kontakte vermitteln. Gemeinsam bilden die Frauensprecherinnen der Gemeinden das Frauennetzwerk Vorarlberg. Kontakt: Renate Hannesschläger Bäumlestraße 3b Tel.: 05578/74226 – 069912569844 Erste-Hilfe-Tipp: Die Verbrennung Was können Sie bei einer Verbrennung tun? • Gefahr abschätzen: Welche Gefahren bestehen für Sie? z.B: Infektionsgefahr, Feuer, Hitze, etc. • Kleiderbrände löschen • Kleidung vorsichtig entfernen • Verbrennung mit Wasser kühlen, bis der Schmerz nachlässt (ca. 15 min.) • Dann setzen Sie den Notruf 144 ab und verbinden die Wunde keimfrei. Achtung: Auch bei leichten Verbrennungen, die mit Erbrechen, Kopfschmerzen, Fieber oder Unwohlsein einhergehen, müssen Sie einen Arzt rufen. Wenn Brandblasen sich über eine Fläche verteilen, die größer als die Handfläche des Betroffenen ist, oder wenn es bereits zu Verkohwww.v.roteskreuz.at lung von Gewebe gekommen ist, müssen Sie das Rote Kreuz rufen! Bei solchen schweren Verbrennungen ist eine frühe Behandlung durch den Rettungsdienst lebensrettend! Grundkenntnisse der Ersten Hilfe zu erwerben! Informationen zum Kursangebot des Österr. Roten Kreuzes bei: Landesverband Vorarlberg Beim Gräble 10 6800 Feldkirch 05522 / 77000 Notruf: 144 Was verstehen Sie unter Erste Hilfe? Wir helfen Ihnen gerne, die office@v.roteskreuz.at 8 Gemeinde Info HÖCHST Mit Bus und Bahn schneller nach Bregenz und Dornbirn Der neue Fahrplan von Landbus und ÖBB bringt für Fahrgäste aus Höchst eine Reihe von Änderungen. Mit Bus und Bahn können wir jetzt rascher als bisher Richtung Bregenz bzw. Dornbirn gelangen. Der Höchster Ausschuss für kombinierten Verkehr hat sich um Verbindungen bemüht, mit denen die Ziele rascher und ohne Staugefahr zu erreichen sind. Der seit dem 12. Dezember gültige Fahrplan kommt diesen Bemühungen entgegen. Ein wesentlicher Bestandteil ist der Ausbau des Bahnhofes Lustenau. Expressbus Höchst-Dornbirn Mit dem Expressbus durch das Ried gelangt man in 23 Minuten vom Kirchplatz Höchst zum Dornbirner Bahnhof, die Linie 52a verkehrt von Montag bis Freitag von 06:01 bis 18:28 Uhr zwischen Birkele und Dornbirn. Die Linie 15 Richtung Bregenz verkehrt tagsüber im Halbstunden-Takt, die Linie 50 verbindet Höchst ebenso mit Lustenau und Dornbirn. Fahrradboxen und Parkplätze Der Bahnhof Lustenau wird durch sichere Abstellmöglichkeiten für Fahrräder aufgewertet. Versperrbare Fahrradboxen können gemietet werden, zuständig ist das Gemeindeamt Lustenau (Ing. Bernd Dragositz). Für Autofahrer, die auf den Zug umsteigen, gibt es beim Bahnhof gratis Park & Ride-Abstellplätze. Staufrei nach Bregenz Der regelmäßige Stau auf der L 202 zwischen Bregenz und Höchst lässt sich vermeiden: Wer Bus und Bahn kombiniert, erreicht innerhalb weniger Minuten die Bahnhöfe Riedenburg bzw. Bregenz. Die Buslinie 50 fährt den Bahnhof Lustenau direkt an. Der Höchster Verkehrsausschuss begrüßt den Ausbau des Bahnhofes Lustenau und setzt sich mit Nachdruck für die Öffnung des vorhandenen Schienennetzes von Lustenau nach Dornbirn ein. können. Die Strecke Höchst-Bregenz entspricht 3 Dominos. Das gilt auch bei der Kombination Bus und Bahn ab Lustenau. Für die Bahnverbindung Bregenz – St. Margrethen sind 4 Dominos erforderlich. Ortsbus – Probephase beendet Der vor zwei Jahren eingeführte Ortsbus Höchst kann wegen zu geringer Auslastung nicht weitergeführt werden. Als Ergebnis der Testphase müssen wir zur Kenntnis nehmen, dass diese Linie nicht angenommen wird. Im Fahrplan nicht mehr enthalten ist auch die Linie 14. Flexibles Dominosystem Der Vorarlberger Verkehrsverbund bietet seinen Fahrgästen ein äußerst flexibles Tarifzonenmodell. Sogenannte Dominos entsprechen einzelnen Regionen, die einzeln oder kombiniert benützt werden Änderungswünsche bitte melden Die Gemeinde Höchst ist darum bemüht, den Ausbau des öffentlichen Verkehrsnetzes aktiv mitzugestalten. Um die Bedürfnisse unserer Mitbürgerinnen und Mitbürger kennenzulernen, freuen wir uns über Verbesserungsvorschläge, Anregungen und Wünsche. Meldungen über allfällige Verspätungen oder Unregelmäßigkeiten im Bus- und Bahnverkehr werden von uns an die zuständigen Stellen weitergeleitet. Helfen Sie uns und melden Sie Verspätungen unter der Telefonnummer 7907. Fahrradbügel zur sicheren Verwahrung der Fahrräder sowie absperrbare Fahrradboxen beim Bahnhof Lustenau tragen zu einer Aufwertung des Bahnhofes bei. Gemeinde Info HÖCHST 9 Rascher Schulweg: In 15 Minuten in Bregenz Ab sofort ist es für Höchster Schüler möglich, den Zug vom Bahnhof St. Margrethen via Lustenau nach Bregenz und retour auch für den Schulweg zu benützen. Die Fahrzeit beträgt rund 15 Minuten. Voraussetzung ist die „Schülerund Lehrlingsfreifahrt“, ergänzt durch das Schüler- und Lehrlingsplus „maximo“. Es gilt in der Freizeit für ganz Vorarlberg und Liechtenstein mit den Grenzbahnhöfen Lindau, St. Margrethen, Heerbrugg, Buchs und St. Anton am Arlberg und weiteren grenzüberschreitenden Buslinien und kostet Euro 80,-- (incl. 19,60 Euro Selbstbehalt für die Schülerfreifahrt). Selbstverständlich kann mit dieser Ticketvariante auch weiterhin der Bus zwischen Höchst und Bregenz für den Schulweg benützt werden. Beim Antrag für die Schüler Freifahrt ausfüllen: Hinfahrt: Höchst Einstieg: z. B. Haltestelle Kirchplatz via Lustenau Rückfahrt: Bregenz Ausstieg: z. B. Bahnhof Riedenburg oder Reutegasse ausfüllen. Bei der Haltestelle immer die vom Wohnort und vom Zielort am nächsten gelegene Haltestelle angeben. Sicherer Schulweg VS Höchst Unterdorf Seit dem 13. Dezember 2010 stehen Elternlotsen täglich am Zebrastreifen vor der Volksschule Höchst Unterdorf und verrichten ihren Dienst für die Sicherheit der Schüler. Den Müttern und Vätern ist es ein großes Anliegen, dass die Kinder gefahrlos über die Straße gehen können. Dazu braucht es sehr engagierte Eltern, denen die Sicherheit unserer Schüler besonders am Herzen liegt. Direktorin Helga Bellak bedankt sich bei diesen Eltern, die sich als Elternlotsen zur Verfügung stellen und wünscht allen ein sicheres Überqueren der Straße. Die Autofahrer werden gebeten, auf die neue Situation Rücksicht zu nehmen, damit alle wieder gut nach Hause kommen. Der Dank gilt auch der Gemeinde für die Unterstützung dieser Initiative. Helga Bellak, Direktorin Beim „SchülerPlus“ ankreuzen (Freizeitmobilität): X Maximo Anträge bitte immer an Verkehrsverbund Vorarlberg GmbH, Servicebüro Mobilpunkt, Herrengasse 14, 6800 Feldkirch schicken. Neue Kulturkarte und Geschenkgutscheine Die neue Kulturkarte ist im Gemeindeamt, Zi. 12 (Tel. 7907-25, E-Mail: kultur@hoechst.at) erhältlich. Geschenkgutscheine für Veranstaltungen des Kulturreferates Höchst sind ideal für jeden Anlass. Ein Gutschein gilt für vier Veranstaltungen, der Preis von € 36,-- bedeutet gegenüber dem Vorverkaufspreis eine Ersparnis von € 4,--. Verkehrs-Drehscheibe Bahnhof Lustenau Die Aufwertung des Bahnhofes in Lustenau ist in vollem Gange. Diese ÖBB-Station wird in Zukunft eine wichtige Drehscheibe für die Rheindeltagemeinden sein und ist jetzt schon zentrale Umsteigestelle für ein Einzugsgebiet von mehr als 28.000 Personen. Die Gemeinde Höchst begrüßt diese Aufwertung und setzt sich mit Nachdruck für den weiteren Ausbau des Bahnhofes Lustenau ein. Dabei geht es besonders um die Öffnung des bereits vorhandenen Schienennetzes von Lustenau nach Dornbirn. Das würde die Anbindung des Rheindeltas an die Messestadt und darüberhinaus an die Gemeinden Lauterach, Wolfurt und Schwarzach deutlich verbessern. Vorverkauf Vorverkauf für die Veranstaltungen im Gemeindeamt, Zimmer 12, Tel. 7907-25, E-Mail: kultur@hoechst.at oder im Internet: www.hoechst.at im Menüpunkt Veranstaltungen. Die Veranstaltungen im Pfarrzentrum sind bewirtet, Einlass ist jeweils um 19:15 Uhr. 10 Gemeinde Info HÖCHST Kabarett „Hände hoch!“ Freitag, 14. Jänner, und Samstag, 15. Jänner 2011 jeweils 20:00 Uhr, Pfarrzentrum Maria Neuschmid & Jörg Adlassnig Hanni und Heinz gehen seit 25 Jahren gemeinsam durchs Leben und eigentlich wären sie auch recht glücklich und zufrieden, wenn da nicht der Wunsch nach einem gemeinsamen Hobby langsam, aber sicher zum Problem werden würde . . . Eintritt: € 18,-- (€ 6,-- mit Kulturgutschein) Konzert „Euromission“ Freitag, 18. Februar 2011, 20:00 Uhr, Pfarrzentrum Der Eurovision Song Contest, das alljährliche Waterloo der Schweizer Musikwelt: Diese tief schmerzende Wunde muss geheilt werden. Bliss wissen wie. Denn neben ihren goldenen Stimmen haben die sechs mutigen jungen Männer vor allem eines: metaphysische Visionen – „Eurovisionen“! Wer ihnen folgt, wird allerdings kaum erleuchtet, dafür bestens unterhalten: In ihrem neuen Programm „Eurovisionen“ gehen Bliss auf eine stimmgewaltige A-Capella-Reise durch Songs, Zeit und Stile, verbinden diesen betörenden Vocal-Trip mit hintergründigem Humor und runden ihn mit einer grossen Portion Selbstironie ab. Deshalb stellt sich hier allerdings auch gleich die alles entscheidende Gewissensfrage: Sind all diese Qualitäten überhaupt gefragt, um den Eurovision Song Contest gewinnen zu können? Eintritt: € 16,-- Vorverkauf € 18,-- Abendkasse € 4,-- mit Kulturgutschein Das Orgelwerk von J. S. Bach Konzert mit Prof. Bruno Oberhammer Montag, 14. Februar 2011, 20:15 Uhr, Pfarrkirche Die Konzerte im ersten Halbjahr 2011 umkreisen zwei für Johann Sebastian Bach bedeutsame Zentren. Einerseits ist dies J.S. Bachs Auseinandersetzung mit dem damals vorherrschenden italienischen Konzertstil – für J.S. Bach maßgeblich von Antonio Vivaldi verkörpert – andrerseits ist es J.S. Bachs sehr persönliche Auseinandersetzung mit Fragen seines Glaubens, welcher J.S. Bach in seinem „Dritten Teil der Klavierübung“, also in der sogenannten „Orgelmesse“ beeindruckende musikalische Gestalt verleiht. Freiwillige Spenden für das Sozialprojekt Abakaliki/ Nigeria Vorverkaufsstelle für die Veranstaltungen des Kulturreferates: Gemeindeamt Höchst, Zi. 12 (Frau Adenberger, Tel. 7907-25) E-Mail: kultur@hoechst.at, online: www.hoechst.at und bei allen Raiffeisenbanken und Sparkassen Gemeinde Info HÖCHST 11 Fasnat 2011 in Höchst Samstag, 15. Jänner 2011 Schlüsselübergabe am Kirchplatz Beginn: 14:11 Uhr Mit den Garden, Schalmeien, der ISOH97 und natürlich mit feinen Speisen und Getränken für alle Besucher Samstag, 22. Jänner 2011 43. Zunftball in der Rheinauhalle Beginn: 20:11 Uhr Es erwartet Sie ein tolles Programm sowie die Spitzenband „Supreme“! Samstag, 5. Februar 2011 Kinderumzug Beginn: 14:11 Uhr Vom Kirchplatz zur Rheinauhalle anschließend lustiges Kinderfest in der Halle FC-Ball 2011 „A Night in Chicago“ Samstag, 29. Jänner 2011, 20:00 Uhr, Rheinauhalle Ein Rückblick und die Wahl des Goldenen Gerts für das Beste aus 20 Jahren – „Der Clan trifft sich wieder“ Melodie: Big Band Swing Werk Götzis Eintritt: € 15,-Kartenvorverkauf bei der Generali Höchst oder abends unter Tel. 05578/72039 Samstag, 5. März 2011 Schiball in der Rheinauhalle Dienstag, 8. März 2011 14.00 Uhr Kinderfasching in der Rheinauhalle Das 43. Prinzenpaar Prinz Andreas der 43. zu Hostede, Edlear us am Bührlar-Gschlächt. Andreas wird er zwar in Wort und Schrift genannt, doch nur als „Pimsi“ ist er allen bekannt. Als Altschalmei zieht er heut noch durch´s Land, seinen „Pimsel“ als Zepter und Zeichen der Macht hat er stets in der Hand!!! Und Ihre Lieblichkeit Prinzessin Monika us am Sunnagarta, als Herrscherin welch ein zartes Wesen, doch Vorsicht, sie bearbeitet auch Zahnstein und Prothesen. Doch wichtig sind ihr Kind und Ma, döt hängt sie wirklich dra. Mit dar Kindergarde hät sie viel Spass und bim Fäschta git sie ordentlich Gas. Erster Auftritt der Schalmeien in der Fasnat 1985 25 Jahre Schalmeienzug Höchst Freitag, 19. Februar 2011, 19:00 Uhr, Rheinauhalle Der Schalmeienzug Höchst hat Geburtstag – Grund genug, ausgiebig zu feiern! Unser DJ sowie befreundete Schalmeienzüge sorgen in der Halle und in der Raucherbar für beste Stimmung. Weitere Infos ab Jänner 2011 unter: www.schalmeienzug.at 12 Gemeinde Info HÖCHST Vereine stellen sich vor: Schiverein Höchst Der Schiverein Höchst bietet das gesamte Jahr über ein breit gestreutes Programm. Das Nachwuchstraining beginnt schon bald nach der Wintersaison. Fast wöchentlich wird bis zum nächsten Schnee ein abwechslungsreiches Training mit Rollerbladen, Biken, Laufen, Wandern usw. angeboten. Ab Oktober findet in der Hauptschul-Turnhalle das Trockentraining statt, zuerst ab 18:00 Uhr für Kinder, danach für Nachwuchsfahrer und schließlich für die Erwachsenen. Es sind bei allen Altersgruppen natürlich auch Nichtmitglieder eingeladen, sich sportlich zu betätigen. Falls möglich, werden bereits im Herbst auf Gletscherschnee die ersten Schneetrainings abgehalten. Sobald der Winter bei uns Einzug hält, wird das Nachwuchstraining intensiver und wöchentlich am Feinschliff in den Torstangen gearbeitet. Unsere Nachwuchsläufer nehmen pro Winter an ca. 10 bis 15 Schirennen im ganzen Land teil. Der Schiverein veranstaltet jedes Jahr ein Ortsvereine-Schirennen mit gemütlichem Beisammensein im Schnee und nimmt auch gerne bei den Veranstaltungen der anderen Ortsvereine mit Mannschaften teil. Sportlicher Höhepunkt des Jahres ist unser Vereinsrennen meist in Seit 35 Jahren wird der Schikurs für die Höchster Kinder angeboten. Heuer beginnt der Kurs am Montag, 27. Dezember. Alberschwende, bei dem sich Jung und Alt im direkten Vergleich messen können. Seit ca. 35 Jahren bietet der Schiverein nach Weihnachten einen Schikurs für alle Kinder im Rheindelta an. Dabei wurde sicher schon über 4.000 Kindern das Schifahren von den ersten Schritten mit Schi bis hin zum sportlichen Schifahren beigebracht. Wir versuchen mit gut geschulten Schilehrern und Helfern, den Kindern mit viel Spaß und Freude, den Schisport und seine Faszination näher zu bringen. Beim Schülerrennen, welches jedes Jahr für alle Kinder im Rheindelta durchgeführt wird, gewinnt immer jeder Teilnehmer einen Preis. Der Schiball am Faschingssamstag in der Rheinauhalle hat sich in den vergangen Jahren zum Höhepunkt im Höchster Fasching entwickelt. 70 Vereinsmitglieder als Helfer ermöglichen den Ballgästen einen unterhaltsamen und fröhlichen Abend. mehr Eigenleistungen in den vergangenen Jahren hat sich das Schiheim zu einem richtigen Schmuckstück entwickelt. In diesem Sommer wurden das Dach, die Fenster, das Kamin und die Schlafräume erneuert, das Stiegenhaus umgebaut usw. Im nächsten Sommer wird auch noch der Gastraum saniert. Durch freiwillige Hüttendienste von Vereinsmitgliedern an Weihnachten, den Semesterferien und an den Wochenenden besteht im Winter fast immer die Möglichkeit eines gemütlichen Hocks oder einer kostengünstigen Übernachtung. Im Sommer vermieten wir zu günstigen Preisen unser Schiheim, was etliche Vereine gerne nutzen. Zum Saisonabschluss fahren wir jedes Jahr mit einem Bus für einen Tag in ein großes Schigebiet ins Tirol. Zuerst ausgiebiges Schifahren und dann ein bisschen gemütlicher Après-Ski gehören immer dazu. Kurze Zeit später beginnen die Vorbereitungen auf die nächste Saison. Andreas Dorner Obmann SV Höchst Schiheim Alberschwende Unser Schiheim in Alberschwende ist bereits seit 40 Jahren eine wichtige Einrichtung unseres Vereins. Durch viele Investitionen und noch Sportlicher Einsatz Gemeinde Info HÖCHST 13 Die Höchster Jugend schätzt den Treffpunkt „Chillout“. Rechts: Arbeit an der Graffitiwall beim Sportplatz. Offene Jugendarbeit Höchst und „Chillout“ Im Jugendhaus „Chillout“ bietet die Offene Jugendarbeit Höchst allen Höchster Jugendlichen die Möglichkeit, mit ihren Problemen, Wünschen und Vorschlägen an die professionellen JugendarbeiterInnen heranzutreten. Das Handlungsfeld ist breit gefächert und beinhaltet Hilfe bei der Lehrstellensuche, Bewerbungstraining, Planung und Durchführung von Veranstaltungen oder Workshops und vieles mehr. Viele junge Höchster und Höchsterinnen konnten bereits ihre Geburtstagsparty in den Räumlichkeiten des Jugendtreffs feiern. Wöchentlich findet das Training der Hip-Hop- und Kolbasti Tanzgruppe statt und auf dem Jugendkultursportplatz treffen sich verschiedene Jugendliche, um sich an der frischen Luft zu bewegen. Hinter der Rheinauhalle befindet sich dieser Jugendkultursportplatz, der während der letzten Jahre stetig gewachsen ist, und ein alternatives Sport- und Freizeitangebot bietet. Zur freien Benützung steht die Anlage für alle, die sich für Basketball, Streetsoccer und Streethockey begeistern können. Mit der im Herbst gestalteten Graffitiwall hat der Platz noch sein jugendgerech- Gut geschützt zum Kanufahren. Rechts: Der Skaterpark wird renoviert. tes Ambiente bekommen und ist zugleich Beispiel für moderne Jugendkunst. Mit diesem Projekt werden auch die heimischen Skateboarder gefördert. Der Skaterpark bei der Grenze wurde bereits vergrößert und von den Jugendlichen renoviert. Im kommenden Jahr soll der Platz mit neuen Geräten ausgestattet werden, um dem heutigen Stand dieser Sportart gerecht zu werden. Bei allen Prozessen werden die Jugendlichen miteinbezogen und in der Umsetzung ihrer Wünsche zu Hauptakteuren gemacht. Um den Jugendlichen eine Alternative zum schnelllebigen und konsumorientierten Alltag ihrer Lebenswelt zu bieten, finden im- mer wieder so genannte „Outdoor Weekends“ statt. Kanufahren, Canyoning, Übernachtung unter freiem Himmel, Lagerfeuerromantik und die Natur Vorarlbergs erfahren, stehen dabei im Mittelpunkt. Jugendtreff „Chillout“ Der Jugendtreff „Chillout“ hat am Montag, Mittwoch und Freitag von 16 bis 21 Uhr geöffnet. Der Partyraum kann gemietet werden. Für Anfragen stehen die JugendarbeiterInnen jederzeit zur Verfügung. Verschiedene Fotos, aktuelle Termine und Tätigkeitsberichte der vergangenen Jahre finden interessierte Höchster und Höchsterinnen auf der Homepage des Vereins Offene Jugendarbeit Höchst: www.chillout-hoechst.com 14 Gemeinde Info HÖCHST Ida Brunner 90 Jahre Ihren 90. Geburtstag konnte Ida Brunner, Bündtenstraße 45, am 1. November 2010 feiern. Bürgermeister Werner Schneider gratulierte herzlich und überbrachte im Namen der Gemeinde einen Geschenkskorb. Mit Dank und Anerkennung wurde der scheidende Direktor der Rheintalischen Musikschule Lustenau auch in Höchst verabschiedet. Im Bild von links: Vizebürgermeisterin Karin Rezniczek, GR Ernst Hagen, Lustenau, Bürgermeister Werner Schneider, Karl Matheisl und Alt-Gemeindesekretär Otto Humpeler. Karl Matheisl geht in Pension Mit der Aufführung der „Böhmischen Hirtenmesse“ von Jakub Jan Ryba hatte Karl Matheisl vor 23 Jahren seine Tätigkeit als Direktor der Rheintalischen Musikschule Lustenau gestartet. Jetzt verabschiedete er sich mit diesem Werk in Höchst und in Lustenau in den wohlverdienten Ruhestand. Insgesamt war Karl Matheisl 43 Jahre erfolgreich an der Musikschule tätig. Die Expositur in Höchst ermöglichte zahlreichen Schülerinnen und Schüler aus unserer Gemeinde den unkomplizierten Besuch der Schule. Von Beginn an gab es eine sehr gute Zusammenarbeit mit der Gemeinde, beim Start besonders gefördert vom damaligen Gemeindesekretär Otto Humpeler. Bei der Aufführung der Messe in der Pfarrkirche Höchst bedankte sich Bürgermeister Werner Schneider besonders für den großen Einsatz bei Karl Matheisl. Immerhin kommen derzeit von den 1.400 Schülerinnen und Schülern der Musikschule 300 aus Höchst. Auch der scheidende Direktor bedankte sich für die gute Zusammenarbeit. Nachfolgerin von Karl Matheisl als Direktorin der Rheintalischen Musikschule ist Doris Glatter-Götz. Wohlverdienter Ruhestand Elfriede d’Alsazia wurde am 16.10.1995 in den Gemeindedienst aufgenommen. Sie arbeitete genau 15 Jahre als Reinigungsfachkraft in der Hauptschul-Turnhalle. Am 31. Oktober verabschiedete sie sich in den wohlverdienten Ruhestand. Am 19.11.2010 wurde die Pensionierung mit ihren Arbeitskolleginnen, Bürgermeister, Gemeindesekretär und Hauptschuldirektorin gebührend im „Blahahof“ gefeiert. Dir. Karl Matheisl bei der Aufführung der Messe in der Pfarrkirche Höchst mit Sängern und Musikern der Musikschule und Solisten des Landeskonservatoriums. Gemeinde Info HÖCHST 15 Sprachförderung in den Höchster Kindergärten Sprachförderung für Kinder soll gemeinsam von Kindergarten und Familie erfolgen. Deshalb gibt es in Höchst jetzt neu den „Sprachfördervertrag“. Darüber wurden die Eltern von Kindern mit nicht-deutscher Muttersprache im November bei einem Elternabend umfassend informiert. Die Sprachförderinnen berichteten von ihrer Arbeit und dem Angebot. Im Vertrag, den Eltern, Bürgermeister und Sprachförderin unterschreiben, heißt es: „Es ist erwiesen, dass nur Kinder, die die deutsche Sprache beherrschen, aktiv am Alltagsleben einer deutschsprachigen Gesellschaft teilnehmen können und dass nur mit ausreichenden Kenntnissen der deutschen Sprache den Kindern alle Chancen eines erfolgreichen Bildungsweges offen stehen.“ Im Kindergarten gibt es deshalb gezielte Sprachförderung. Die Sprach- Informationen über die gezielte Sprachförderung an den Höchster Kindergärten beim Elternabend. entwicklung wird dokumentiert und die Eltern erhalten regelmäßig Informationen über die Fortschritte. Die Eltern ihrerseits verpflichten sich, ihr Kind regelmäßig in den Kindergarten zu schicken und sich auch selbst bei Veranstaltungen zu informieren. Sie sichern auch ihre Unterstützung der Sprachentwicklung der Kinder zu und halten regelmäßg Kontakt zum Kindergarten. Gute Arbeit trotz „babylonischer Kulturverwirrung“ Wer für Menschen aus anderen Kulturkreisen nur Verständnis zeigt, fördert sie nicht ausreichend. Es braucht neben Verständnis und Förderung auch das Fordern, um an Schulen, Kindergärten usw. erfolgreich zu arbeiten. Das unterstrich der Linzer Psychotherapeut Dr. Walter Lindner bei seinem Referat vor den Lehrerinnen und Lehrern, Kindergartenpädagoginnen und Kinderbetreuerinnen sowie den Mitarbeiterinnen der Bücherei & Spielothek Höchst. Das Treffen der Pädagoginnen und Pädagogen befasste sich mit dem hochaktuellen Thema „Babylonische Kulturverwirrung oder wie ist es möglich, in einem Umfeld konstruktiv zu arbeiten, in dem sich viele Kulturen treffen?“ Der Referent zeichnete die vielen Gruppen an Zuwanderern auf, die seit den Zeiten der Monarchie ins Land gekommen sind. Sicheres Auftreten, die eigene Meinung klar mitteilen und dadurch Sicherheit zu vermitteln ist besonders wichtig. Nicht eingehaltene Vereinbarungen gehören sofort angesprochen, weil Regeln einzuhalten sind. Dazu muss das Oberhaupt einer Familie kontaktiert und möglichst überzeugt werden. Nach dem aufschlussreichen Referat waren die PädagogInnen beim gemeinsamen Abendessen Gäste der Gemeinde. Treffen der Pädagoginnen und Pädagogen. Kleines Bild: Dr. Walter Lindner 16 Gemeinde Info HÖCHST Stimmungsvoller Adventmarkt Auch heuer war der stimmungsvolle Höchster Adventmarkt wieder ein echter Publikumsmagnet. Etliche Gruppierungen und Vereine sowie Privatpersonen haben sich wieder allerhand für den Markt einfallen lassen. Liebevoll gebastelte Weihnachtsgeschenke, Leckereien aus allen Gegenden und eine ganze Reihe von Aktionen für einen guten Zweck prägten auch heuer wieder den Adventmarkt auf dem Höchster Kirchplatz. Im Pfarrzentrum gab es gleichzeitig eine Ausstellung des Fotoclubs „Creativ“ zu bewundern. Der Adventmarkt war auch heuer Treffpunkt für zahlreiche Besucher. Die Mittelschule bot dabei Höchster Riebel vom selbst geernteten Riebelmais an (rechts). Der erste Bauhof-Flohmarkt war ein toller Erfolg Zu einem unerwarteten Erfolg wurde der erste Flohmarkt im Bauhof Höchst. Der beeindruckende Reinerlös kommt dem Hilfswerk der Gemeinde zugute. Am Samstag, dem 20. November, konnten die zahlreichen Besucherinnen und Besucher Fahrräder und Spielzeug, Bücher und Schallplatten, Kupferkessel und Motorsägen, Kunst und Kitsch erwerben. Selbstverständlich gab es zu diesem Anlass auch heiße Würste und Getränke. Die Frauen der Bauhofmitarbeiter und weitere Helferinnen hatten Kuchen und Torten gebacken, die regen Zuspruch fanden. Das schöne Herbstwetter lud zum Verweilen an den Tischen im Hof ein. In der geheizten „Wirtschaft“ erfreuten drei Mitglieder der Gitarrengruppe „Kreuzdorfer“ die Gäste: Walter, Bianca und Lothar sangen und spielten und erhielten viel Applaus. € 3.500,- Reinerlös Der stolze Reinerlös der Veranstaltung betrug € 3.500,- Der Betrag wurde vom Team des Bauhofes zugunsten des Ortshilfswerkes Höchst an Bürgermeister Werner Schneider übergeben. Der Bürgermeister bedankte sich für die tolle Initiative ebenso wie für den Einsatz, den die Bauhof-Truppe mit Leiter Alfi Barth gerade auch im Winterdienst immer wieder vorbildlich erledigt. Große Auswahl beim Flohmarkt. Bürgermeister Werner Schneider übernimmt die Flohmarkt-Spende. Herausgeber und Verleger: Gemeinde Höchst, 6973 Höchst. Für den Inhalt verantwortlich: Bürgermeister Ing. Werner Schneider. Druck: Hecht Druck, Hard Grundsätzliche Ausrichtung: Informationen über das Geschehen in der Gemeinde Höchst


Höchst Gemeinde Info 2010 10
Mit, 8. Juni 2011 |

Gemeinde Info HÖCHST Gemeinde Info .. www.hoechst.at – gemeindeamt@hoechst.at Aus dem Inhalt Müllabgabe neu geregelt Preisverteilung FahrRad Fahrplanänderungen Höchster Kulturtermine Riebelmais am Alten Rhein Weltladen Höchst 1 3 4 5 10 12 16 HOCHST Amtliche Mitteilung der Gemeinde Höchst – Nr. 24 – Oktober 2010 Der Besuch auf der Alpe Sattel ist ein besonders beliebtes Angebot der Sport- und Spielwochen. Sie wurden heuer in Höchst bereits zum 20. Mal durchgeführt. Bericht auf den Seiten 8/9 den erste Weichen für eine Zusammenarbeit gestellt. Weitere Themen, wie z. B. Verkehr, werden ebenfalls gemeinsam bearbeitet, es gibt auch die Zusammenarbeit über die Staatsgrenze. Ich möchte mich bei den Nachbargemeinden und deren MandatarInnen recht herzlich für die sehr positive Zusammenarbeit bedanken. Namentlich möchte ich meine Bürgermeisterkollegen Ernst Blum aus Fußach und Reinhold Eberle aus Gaißau erwähnen, ebenso Gemeindepräsident Reto Friedauer aus St. Margrethen. Wir wollen weiterhin die Zusammenarbeit fördern, gemeinsame Ziele formulieren und umsetzen. Denn nur gemeinsam sind wir stark. Ihr Bürgermeister Werner Schneider Liebe Höchsterinnen und Höchster! Die Interkommunale Zusammenarbeit wird im Rheindelta nicht als Schlagwort verwendet, sondern ist ein großes Interesse aller Gemeinden. Sehr viele Strukturen sind schon seit Jahrzehnten gewachsen. Erwähnen möchte ich hier die Konkurrenzverwaltung Höchst, Fußach und Gaißau. Hier betreuen die Gemeinden gemeinsam landwirtschaftliche Grundstücke. Besonders aktuell ist der Wasserverband Rheindelta. Mit der Einpolderung wurden wichtige Schritte für die Landwirtschaft in die Wege geleitet. Dank dem erhöhten Damm und den modernisierten Pumpwerken sind wir gegen Seehochwasser bestens geschützt. Neue Zeiten bringen neue Aufgaben. Dazu gehören unter anderen: Mobilitätsmanagement: Der öffentliche Verkehr und das Fahrrad- und Fußwegenetz werden im Rheindelta gemeinsam bearbeitet. l l Sozialsprengel Rheindelta: Die ersten Gespräche zur Gründung eines Sozialsprengels Rheindelta haben bereits stattgefunden. l Pflegeheim neu: Derzeit laufen die Gespräche für den Neubau eines neuen Pflegeheimes, welches von Höchst und Fußach gemeinsam errichtet werden soll. E5-Region: Auch im Bereich der Energie, besonders bei der Reduzierung des CO2-Ausstoßes, werl 2 Gemeinde Info HÖCHST Bilderbuchpicknick im Kindergarten Elternarbeit gehört zum Angebot. Sprachförderung in den Höchster Kindergärten Sprache ist vielfältig Als unser wichtigstes Kommunikationsmittel fließt Sprache in alle Bereiche unserer Kindergartenarbeit ein. Ob Bilderbücher, Lieder, Fingerspiele oder das Spiel in der Puppenecke – Sprache ist im Kindergartenalltag unser ständiger Begleiter. Ganz spielerisch setzen sich die Kinder so mit Sprache auseinander und können ihre Sprachkompetenzen weiterentwickeln. richten wir ganz auf die Interessen der Kinder aus, denn Kinder lernen nur das, was für sie selbst wichtig ist. Sprachförderung findet im Gruppenraum ebenso statt wie im Turnsaal, im Garten oder in einer selbst gebauten Höhle. Ein abwechslungsreiches Angebot lässt Kinder das Lernen einer neuen Sprache als etwas Spannendes, Lebendiges erleben. Beim Bilderbuchpicknick möchten wir Kinder für Bücher und Geschichten begeistern, da die Freude an Literatur den Kindern auch nach der Kindergartenzeit helfen wird, ihre Sprachkenntnisse zu erweitern, ohne dies als mühsam zu erleben. Da Eltern die wichtigsten Sprachvorbilder für ihre Kinder sind, ist Elternarbeit für uns von großer Be- Ruth Spagolla und Barbara Schreiber deutung. Bei einem Spielenachmittag in der Bücherei und Spielothek Höchst lernen Eltern das Angebot der Bücherei kennen und holen sich Tipps, was sie zur Förderung ihrer Kinder beitragen können. Unser Ziel ist es, den Kindern einen positiven Start in der Schule zu ermöglichen – mit viel Selbstbewusstsein und dem Gefühl, dass ihre Mehrsprachigkeit kein Nachteil, sondern ein großer Vorteil ist. Selbstbewusst mehrsprachig Ruth Spagolla und Barbara Schreiber bieten Sprachförderung für Kinder mit nicht-deutscher Muttersprache an. In Kleingruppen kann auf das unterschiedliche Lerntempo der Kinder eingegangen werden. Dabei stehen der Spaß und die Freude am Spiel mit der Sprache immer im Vordergrund. Unsere Fördereinheiten Mittagstisch im Kindergarten Bereits seit einigen Jahren wird in allen Höchster Kindergärten ein Mittagessen angeboten. Dieses wird von der Köchin des Altenwohnheims frisch zubereitet und kann nach Bedarf jede Woche bestellt werden. Es wird Wert auf eine gesunde und ausgewogene Ernährung gelegt, neben den Hauptspeisen dürfen Gemüse und Salat nicht fehlen. Die Kosten betragen € 3,pro Essen. Ist ein Kind krank, kann das Mittagessen abbestellt werden und wird nicht verrechnet. Am Mittagessen nehmen jene Kinder teil, die sich über Mittag im Kindergarten aufhalten. Mittagstisch im Kindergarten – das Angebot wird nicht nur im Ganztageskindergarten, sondern in allen Höchster Kindergärten von vielen Eltern genützt. Gemeinde Info HÖCHST 3 Müllentsorgung am Bauhof neu geregelt Die Müllabgabe am Bauhof der Gemeinde Höchst ist ab November völlig neu geregelt. Es gibt künftig vier verschiedene Termine pro Woche, zusätzlich bleibt der Abgabetermin jeden ersten Samstag im Monat. Bisher war der regelmäßige Abgabetermin jeweils am Freitagnachmittag von 13:30 bis 16:30 Uhr und am ersten Samstag im Monat von 10:00 bis 12:00 Uhr. Weil das Angebot zur Müllabgabe im Laufe der Jahre immer stärker in Anspruch genommen wurde, ergab sich am Freitagnachmittag regelmäßig ein Stau vor dem Eingangstor zum Bauhof. Der regelmäßige Stau am Abgabetermin vor dem Bauhof gehört ab November der Vergangenheit an. „Stau“ beim Bauhof bei der Abgabe. Auch die Anrainer der Zufahrtsstraßen werden entlastet, da sich der Verkehr zum Bauhof nicht mehr nur auf Freitagnachmittag konzentriert. Keine Müllabgabe am Freitag Die Gemeindevertretung hat jetzt neue Abgabetermine beschlossen. Die Müllabgabe ist jetzt täglich von Montag bis Donnerstag ab 16:00 Uhr möglich. Am Freitag ist keine Müllabgabe mehr vorgesehen. Durch diese Maßnahme ergeben sich Verbesserungen für die Mitbürger (erheblich mehr Stunden an Öffnungszeiten und an mehreren Tagen in der Woche), viel weniger Die neuen Termine für die Müllabgabe Ab 2.11.2010 gelten neue Abgabetermine für Müll im Bauhof: Montag 16:00 bis 19:00 Uhr Dienstag 16:00 bis 18:00 Uhr Mittwoch 16:00 bis 18:00 Uhr Donnerstag 16:00 bis 18:00 Uhr Jeden ersten Samstag im Monat von 10:00 bis 12:00 Uhr Freitag geschlossen!!!!! Einsatz für ein sauberes Höchst Die Mitarbeiter des Bauhofes werden in Zukunft am Freitagnachmittag unsere Gemeinde sauber halten (Radwege, Bushaltestellen, Containerplätze, Kirchplatz, Skaterplatz etc.). Flohmarkt im Bauhof Am Samstag, den 20. November 2010, findet von 9:00 bis 15:00 Uhr in unserem Bauhof ein Flohmarkt statt. Kommen Sie vorbei und stöbern Sie im reichhaltigen Fundus des Bauhofes (Kiki, Fahrräder, Möbel, Bilder etc.) Die Veranstaltung ist bewirtet und musikalisch umrahmt. Der Reinerlös der Veranstaltung kommt dem Bürgerfonds der Gemeinde Höchst zugute. Allerhand Flohmarktwaren im Angebot. Piano und Elefant warten auf Käufer. 4 Gemeinde Info HÖCHST Heizkostenzuschuss 2010/2011 Das Land Vorarlberg gewährt Einzelpersonen oder Familien mit einem geringen Einkommen für die Heizperiode 2010/2011 eine einmalige Hilfe in Form eines Heizkostenzuschusses in Höhe von € 250,-- unter bestimmten Voraussetzungen. Für die Gewährung des Zuschusses gelten folgende Obergrenzen für das Haushaltseinkommen: Alleinstehende: € 1.020,-- netto Ehepaare, Lebensgmeinschaften oder 2-Personen-Haushalte: € 1.501,-- netto Für jede weitere Person im Haushalt: € 133,-- netto Das Einkommen ist anhand von Belegen nachzuweisen. Zum Einkommen zählen Löhne, Gehälter, Renten, Pensionen, Leistungen aus der Arbeitslosenund der Krankenversicherung, weiters Wohnbeihilfen, Unterhaltszahlungen jeglicher Art, das Kinderbetreuungsgeld und Lehrlingsentschädigungen. Nicht als Einkommen gelten Familienbeihilfen, Familienzuschüsse, Studienbeihilfen und Pflegegelder. Der Antrag kann im Gemeindeamt Höchst, Abteilung Kundenservice, bis spätestens 11. Februar 2011 gestellt werden. Hier erhalten Sie auch noch nähere Auskünfte (Charlotte Brunner, Reingard Adenberger und Gerhard Böhler, Tel. 7907, Durchwahl 23, 25 oder 26). Treffen die Voraussetzungen zu, wird der Heizkostenzuschuss sofort bar ausbezahlt. Preisverteilung bei FahrRad Die Auslosung der Preisträger und die Preisverteilung des Fahrradwettbewerbs 2010 erfolgten am Samstag, 2. Oktober, am Kirchplatz im Rahmen des Höchster Marktes. Die Preise und Gutscheine übergaben Bürgermeister Werner Schneider und Dietmar Stari, Vertreter der Firma CiC-Radsport. Sie hatte sowohl Gutscheine als auch die Sachpreise zu günstigen Konditionen zur Verfügung gestellt. 283 Höchster Teilnehmer – vom jüngsten (Jahrgang 2004) bis zum ältesten (Jahrgang 1929) – haben in der Zeit zwischen 10. April und 12. September 2010 gesamt fast 175.000 Kilometer mit dem Fahrrad zurückgelegt. Die Preise wurden in drei Kategorien verlost: Einsteiger, Alltagsradler und Sportler. In jeder Kategorie gab es für die Erstplatzierten Gutscheine über € 300,--, für die Zweitplatzierten € 200,-- und die Drittplatzierten € 100,--. Die weiteren Gewinner erhielten Sachpreise wie Regenmäntel, Fahrradhelme oder Reinigungsmittel. Ronald Schneider, Jahrgang 1929, erhielt als ältester Teilnehmer einen Preis. Im Bild mit Bürgermeister Werner Schneider und Dietmar Stari, CiC. Gewinner Arno Vogel, rechts die junge „Glücksfee“ Auch die Jugend war bei FahrRad gut vertreten. Regionale Radwegverbindungen Radwege können und sollen nicht an Gemeindegrenzen enden. Deshalb beschloss die Gemeindevertretung, dass am Konzept für das Radverkehrsnetz Rheindelta weitergearbeitet wird. Das Rheindelta und die Nachbarregionen verfügen bereits über erfreulich viele Radwegverbindungen. Im Rahmen eines Masterplanes für ein Radroutenkonzept in Höchst, Fußach und Gaißau wurden mögliche Verbesserungen erarbeitet. Mobilitätsausschuss und Gemeindevertretung Höchst haben diesen Plan zur Kenntnis genommen. Es wurde beschlossen, dass die im Konzept aufgelisteten Realisierungsmaßnahmen entsprechend der vorgeschlagenen zeitlichen Prioritätenreihung umgesetzt werden sollen – vorbehaltlich der Verfügbarkeit finanzieller Mittel und benötigter Grundflächen. Dabei geht es vor allem darum, auch im Gemeindegebiet direkte und attraktive Radrouten für den Alltagsradverkehr zu errichten bzw. die Qualität bestehender Verbindungen zu verbessern und für die erforderliche Instandhaltung und Wegweisung zu sorgen. Die Routen werden künftig auch im Flächenwidmungsplan berücksichtigt. Gemeinde Info HÖCHST 5 Schiffsausfahrt der Senioren Zu einem Erlebnis für die Bewohnerinnen und Bewohner des Altenwohnheimes Höchst wurde der Schiffsausflug auf dem Bodensee. Bei der zweistündigen Rundfahrt gab es Kaffee und Kuchen, insbesondere das neue Kaiserstrandhotel in Lochau und die „Sonnenkönigin“ im Bregenzer Hafen stießen auf das Interesse der Ausflügler aus Höchst. Zum Abschluss gab es im Altenwohnheim noch eine Stärkung. Landbus-Fahrplan Höchst 2011 Der neue Fahrplan, der ab dem 12. Dezember 2010 gelten wird, bringt für Höchst eine Reihe von Veränderungen. Ein großer Vorteil ist die Einführung des 1-Stunden-Taktes den ÖBB zwischen Lustenau und Bregenz. Auf vielfachen Wunsch wird die Bahnstrecke zwischen Bregenz und Lustenau auf einen konsequenten 1-Stunden-Takt ausgebaut. Zur Hauptverkehrszeit fahren die Züge sogar im ½-Stunden-Takt. Dadurch ergibt sich für Höchst eine neue, schnelle Verbindung mit der Bahn nach Bregenz. Sie ersetzt die bisherige Linie 14. Dies hat Auswirkungen auf den neuen Fahrplan ab 12.12.2010 für den Landbus Unterland. Linie 50: Sicherer Zuganschluss Die Linie 50 wird um 15 Minuten ver-schoben. Das garantiert einen verlässlichen Zuganschluss am Bahnhof Lustenau und eine staufreie Verbindung nach Bregenz; Weiterfahrt nach Dornbirn wie bisher. Die neuen Fahrplan-Hefte und weitere Auskünfte zu den Verbindungen von Bus und Bahn erhalten Sie im Busbüro am Bahnhof Bregenz, telefonisch unter 05572 32300 oder auf www.abfahrtszeiten.at 52a kein Ortsbus mehr Die Linie 52a verkehrt nicht mehr als Ortsbus, sondern fährt ab Birkele über die Zellgasse und die tHöchster Straße direkt zum Bahnhof Dornbirn. Die Auslastung des Ortsbus war zu gering, lediglich morgens und mittags wurde diese Verbindung stärker in Anspruch genommen. Fahrplan für jeden Haushalt Natürlich erhalten auch alle Höchster Haushalte rechtzeitig einen Fahrplan zugestellt. Linie 15 wie bisher durch Hard Die Linie 15 verkehrt wie bisher über Hard Zentrum nach Bregenz. 6 Gemeinde Info HÖCHST Höchster Volksschüler siegten bei „1, 2 oder 3!“ Der 7. Oktober 2010 war ein aufregender Tag für die Kinder der 4a Klasse der Volksschule Höchst Kirchdorf. Lena Gruber, Elena Prutti und Daniel Sinik nahmen an der Fernsehsendung „1, 2 oder 3!“ in München teil. Die drei Kandidaten fuhren bereits am Vortag mit ihrer Klassenlehrerin Renate Knauss zum Kennenlernen der anderen Mitspieler aus Deutschland und Slowenien in die Olympiastadt. Nach einem interessanten Besuch im Deutschen Museum wurden bei einem gemütlichen Abendessen erste Kontakte mit den anderen Kindern und deren Betreuern geknüpft. Für den Rest der Klasse begann die Aufregung am frühen Morgen des Aufzeichnungstages. Gemeinsam mit vielen mitfiebernden Eltern fuhr die Klasse zum ZDF-Studio nach Unterföhring. Die Spannung stieg und erreichte ihren Höhepunkt, als sich die Studiotüren öffneten. Der prominente Moderator Elton testete das Wissen der Kandidaten aus den drei Ländern zum Thema „Polizei“. Nach einem Kopf-an-Kopf-Rennen mit der internationalen Mannschaft aus Slowenien setzten sich Lena, Elena und Daniel aus Höchst an die Spitze und erreichten mit 30 Punkten den verdienten Sieg. Nach einer Siegesfeier und einem spannenden Besuch des Bavaria Filmstudios traten die Kinder der 4a Daniel, Elena und Lena, die Gewinner bei „1, 2 oder 3!“, mit Moderator Elton. Die Schlachtenbummler der Volksschule Kirchdorf feuerten die Mitschüler an. Klasse und die stolzen Begleitpersonen die Heimreise nach Höchst an. Mit großer Freude empfingen am nächsten Tag die Kinder der Volksschule Kirchdorf – allen voran Direktor Siegfried Ruepp – die Siegermannschaft und gratulierten den Gewinnern von ganzem Herzen. Kreuzdorfstraße saniert Aufgrund des schlechten Fahrbahnbelages wurde der obere Teil der Kreuzdorfstraße neu asphaltiert. Gleichzeitig wurde die Einmündung in die L40 Brugger Straße etwas verbreitert, was das Einbiegen erheblich erleichtert. Weiters wurde eine neue Straßenbeleuchtung installiert. Gemeinde Info HÖCHST 7 Theaterspiel und anschließende Jause sagten den Schülern der VMS Höchst zu. Höchster Schüler besuchten Seniorentheatertag Am Sonntag, den 3. Oktober, besuchte die Theatergruppe der VMS Höchst „Höchst-kreaktiv“ den Seniorentheatertag in Nenzing im Ramschwagsaal. Sieben Schauspieler unserer Gruppe durften die Seniorengruppe „Vorarlberger Spätlese“ unter der Leitung von Anita Ohneberg tatkräftig bei der Aufführung ihres Stückes unterstützen! Die restlichen Schauspieler konnten sich beim Zusehen in die Gedanken-, Erlebnis- und Erfahrungswelt unserer älteren Generation hineinversetzen. Die positiven Rückmeldungen unserer Schüler zeigen, dass sie durch Höchster Schüler und Senioren gemeinsam auf der Theaterbühne diesen Nachmittag einen ganz neuen Blickwinkel bekommen haben: Sie waren von der Beweglichkeit und geistigen Fitness (lange Sprechrollen!) der älteren „Semester“ beeindruckt. Außerdem waren sie von der herzlichen und entgegenkommenden Art der älteren Schauspieler begeistert. am Ortseingang kam es immer wieder zu Flurschäden im Außenbereich der Insel, weil manche Fahrer von Lkw-Zügen die Kurve zu eng anfuhren. Jetzt wurde eine 60 cm breite Pflastersteinreihe gesetzt. Sie weist die Reifen der Lkw ab und schafft so Abhilfe. Beim Kreisverkehr 8 Gemeinde Info HÖCHST Der Schachclub und die Bücherei & Spielothek Höchst boten interessante Spielmöglichkeiten an. Viel Spaß bei den Sport- und Spielwochen 2010 Bereits zum 20. Mal fand die von der Gemeinde organisierte Veranstaltung für unsere Pflichtschülerinnen und -schüler statt. In der Zeit vom 16. August bis zum 4. September erklärten sich mehrere Höchster Vereine bereit, bei der Durchführung der Sport- und Spielwochen aktiv mitzuwirken. Dies führte zu einem breiten Angebot an Sport-, Kultur- und Spielangeboten. Während der letzten drei Wochen der Sommerferien hatten Schüler die Möglichkeit, von Vereinen betreute Aktivitäten zu besuchen. Sportreferent Wilfried Meier sieht darin eine große Chance für Kinder und Jugendliche, neue und interessante Sportarten kennenzulernen. In diesem Jahr haben insgesamt 220 Kinder an den Sport- und Spielwochen teilgenommen. Viele davon haben sich nicht nur an einer der 23 möglichen Veranstaltungen beteiligt, sondern sich mehrmals angemeldet. Insgesamt wurden daher über 750 verschiedene Teilnahmen der Kinder registriert. Der Männergesangverein (oben) und der YC Orakel (unten) boten den Schülerinnen und Schülern tolle Erlebnisse auf dem Bodensee Gemeinde Info HÖCHST 9 Großes Interesse herrschte am Angebot der Schützengilde Höchst, u nten die erfolgreichsten Nachwuchsschützen der Aktion. Ferienspaß auch beim Radfahrerclub Höchst Für die Höchster Kinder ist der Ausflug auf die Gemeindealpe Sattel (unten) ein Erlebnis. Dort konnten Mutige auch einen Eselritt versuchen. Toller Bastelnachmittag in der Bücherei & Spielothek Höchst 10 Gemeinde Info HÖCHST Das Ensemble Kallisto wird neben vielfältigen musikalischen Darbietungen aus berühmten Filmen auch Einblicke in die Entstehungsgeschichte des Films und der Filmmusik, vom Stummfilm bis zur Gegenwart, geben. Mitwirkende: Elisabeth Mätzler, Gesang; Birgit Ebenbichler, Flöte; Julia Christine Blum, Violine; Thomas Köll, Viola; Susanne Fritz, Violoncello; Christian Köll, Klarinette; Reinhard und Karlheinz Blum, Klavier Eintritt: € 10,-- Vorverkauf, € 12,-- Abendkasse VOVO „Ein Bett voller Gäste“ Freitag, 12. November 2010, 20:00 Uhr, Pfarrzentrum Boulevard-Komödie von Dave Freeman Neubearbeitung und Dialektfassung von Stefan Vögel Klassisch turbulente Verwechslungskomödie über Liebe, Sex und Seitensprünge in einem Hotel, wo niemand den anderen erwartet, aber zielgerecht alle zusammenkommen. Stefan Vögel präsentiert das „Bett voller Gäste“ voller Verwirrungen und jeder Menge Bettgeflüster in einer Neufassung. Mit Hajo Förster, Beate Vollack, Yasmin Ritter, Lisa Bruckner und den beiden Publikumslieblingen Hans Strassmair und Jack E. Griss. Regie: Urs Obrecht Infos: www.vovo.at Eintritt: € 18,--, € 6,-- mit Kulturgutschein 15. Adventkonzert Sonntag, 12. Dezember 2010, 18:00 Uhr, Pfarrkirche Traditionelles Adventkonzert mit den klingenden Vereinen aus Höchst und anschließender Bewirtung auf dem Kirchplatz. Freiwillige Spenden für soziale Projekte Das Orgelwerk von J. S. Bach Konzert mit Prof. Bruno Oberhammer Montag, 13. Dezember 2010, 20:15 Uhr, Pfarrkirche Die Programme der beiden Bach-Orgelkonzerte im zweiten Halbjahr 2010 beinhalten Kompositionen aus Johann Seb. Bachs früheren Schaffenszeiten. Sie machen den Werdegang des Meisters sichtbar. Freiwillige Spenden für das Sozialprojekt Abakaliki/Nigeria Konzert Kalisto Freitag, 3. Dezember 2010, 20:00 Uhr, Pfarrzentrum Das Ensemble wurde im Jahr 2004 in der eigenwilligen Besetzung von Flöte, Violine, Viola und Gitarre gegründet und hat sich seither in vielerlei Hinsicht gewandelt und weiterentwickelt. Vorverkaufsstelle für die Veranstaltungen des Kulturreferates: Gemeindeamt Höchst, Zi. 12 (Frau Adenberger, Tel. 7907-25) E-Mail: kultur@hoechst.at, online: www.hoechst.at und bei allen Raiffeisenbanken Gemeinde Info HÖCHST 11 Prinzenpaar wird am 11. 11. vorgestellt Wie jedes Jahr wird am 11.11. um 11 Uhr 11 das neue Prinzenpaar am Kirchplatz präsentiert. Es wird sicher wieder spannend, wer die Hostede-Fasnat 2011 regiert. Beste Verpflegung sowie tolle Musik von unseren Schalmeien erwarten alle Besucher. Konzertspende von Ninetnine Der Auftritt der Höchster Band Ninetnine am 21. August beim Westernstop in Höchst war eigentlich als Gratiskonzert für die Fans der Band gedacht. Die Band hat sich jedoch spontan dafür entschieden, die Konzertbesucher um eine freiwillige Spende für das Höchster Ortshilfswerk zu bitten. Insgesamt kamen € 525,- zusammen. Die Gemeinde Höchst bedankt sich recht herzlich bei Ninetnine und den Konzertbesuchern für die großzügige Spende! Neuer Höchster Ortsplan Höchst verfügt wieder über einen aktuellen Ortsplan, der durch eine Satellitenaufnahme des gesamten Rheindeltas aufgewertet wird. In dieser fotografischen Freizeitkarte finden sich sämtliche Wanderwege, Radstrecken sowie Haltestellen von Bus und Bahn. Der neue Höchster Ortsplan ist um € 2,- im Gemeindeamt, Bürgerservice, Zimmer 12, erhältlich. Höchst von oben Dank Internet ist es möglich, unsere Gemeinde Höchst auch von oben zu betrachten. Das Land Vorarlberg stellt die wunderschönen Flugaufnahmen zur Verfügung. Die Internetadresse: www.vorarlbergvonoben.at/video/DE/240/Höchst 12 Gemeinde Info HÖCHST Höchster Schüler pflanzen Riebelmais am Alten Rhein Am Alten Rhein wächst wieder Vorarlberger Riebelmais. Aussaat und Ernte führten Schülerinnen und Schüler der Mittelschule Höchst durch, die Anregung kam von der Naturpark am Alten Rhein Betriebs GmbH. Die Betriebsgesellschaft ist für die Landschaftspflege entlang des Alten Rheins vom Bruggerhorn bis zum Eselschwanz zuständig. In diesem Bereich wird nunmehr die Pflege durch Beweidung mit Schafen, Ziegen, Pferden gegenüber der Bewirtschaftung mit Maschinen vorgezogen. Die Aufgaben der Naturpark GmbH waren bisher auf Tierprojekte beschränkt. Auf Initiative von Geschäftsführer Anton Mayer werden entlang des Spazierweges ein Waldlehrpfand und verschiedene Projekte mit Pflanzen entstehen. Das erste dieser Projekte ist der „Höchster Riebelmais“. Als Betreuer dieses Projektes konnte die 3d Klasse der Mittelschule Höchst unter Leitung von Klassenvorstand Monika Spiegel gewonnen werden. Im Frühjahr 2010 wurde das Maisfeld in einer Größe von 4 Ar vorJetzt im Herbst konnten die Schülerinnen und Schüler die Maisernte einbringen. Beim Markt am 27. November bieten sie aus diesem Mais gekochten Riebel an. bereitet. Die Aussaat erfolgte Ende Mai, laufend wurden Pflegemaßnahmen durchgeführt und nun wurde die Ernte eingefahren. Kulturgeschichte des „Türgga“ Von Italien kam der ursprünglich aus Südamerika importierte Mais über den Splügenpass ins Rheintal und somit nach Vorarlberg. In der Mitte des 17. Jahrhunderts wurde der „Türgga“ (Riebelmais) im Rheintal erstmals angepflanzt. Das Jahr 1869 wird als Höhepunkt des „Türgga“-Anbaues genannt. In diesem Jahr wurden insgesamt 1.832 ha (damals mit 3.071 Joch angegeben) mit Schwerpunkt im Bezirk Dornbirn angebaut. Schüler begeistert Monika Spiegel konnte die Schüler von Anfang an für das Projekt begeistern. Faszinierend war die Grundidee, das Hauptnahrungsmittel vergangener Zeit den Jugendlichen von der Saat bis zur Ernte, vom Kochunterricht bis zum Genuss zu vermitteln. Riebelrezept für 4 Personen 300 g Riebelmais, 6oo ml Milch, 1/2 EL Butter, 1 TL Salz, 1 EL Butter zum Braten In die kochende Milch Salz und 1/2 EL Butter geben, den gemahlenen Mais einrühren, zudecken und aufquellen lassen. Dann mit der Butter langsam knusprig braten. Verwendung von Riebelmais Riebel wurde bis in die 1960er Jahre ausschließlich aus „Türgga“ (Riebelmais) hergestellt. Auch heute noch wird Riebelmais fast vorwiegend für den Hauptzweck Riebel in unterschiedlichen Variationen verwendet. Traditionell wird im unteren Rheintal auch „Hafaloab“ mit Riebelmais und anderen Zutaten als Beilage zu Hauptgerichten hergestellt. Riebel am Höchster Markt Die Schüler der Mittelschule Höchst verwöhnen Sie beim Höchster Markt am 27.11.2010 auf dem Kirchplatz mit selbstgemachtem Riebel und servieren dazu Apfelmus. Im Mai erfolgte die Aussaat auf dem Grundstück im Naturpark Alter Rhein. Gemeinde Info HÖCHST 13 Die Höchster „Klimagipfele“ kamen bei Radlern sowie den Benutzern von Bus und Bahn bestens an. Höchster Klimagipfele Der Auftakt der MOBILWoche begann am 16. September früh am Morgen mit einer „Danke-Aktion“ für Bus/Bahnbenutzer und Fußgänger/Radfahrer. Bei der Bushaltestelle am Kirchplatz, am Bahnhof Lustenau und am Radweg Höhe Bauhof wurde an die Nutzer der öffentlichen Verkehrsmittel und an Radfahrer und Fußgänger ein kleines Dankeschön in Form von frischen Gipfeln verteilt. Im Rahmen dieser Aktion wurden insgesamt 250 Höchster „Klimagipfele“ an den Mann und die Frau gebracht. Wohlverpackt machte ein geparktes Auto auf die Initiative „Mein Auto hat heute frei“ aufmerksam. Kinderbetreuungseinrichtung Pinocchio Seit September haben unsere Kleinen in der Kinderbetreuungseinrichtung Pinocchio einen neuen Raum dazubekommen, welchen sie in vollen Zügen genießen. Hier haben sie viel Bewegungsfreiheit und können sich so richtig austoben. 14 Gemeinde Info HÖCHST Wir gratulieren unseren Jubilaren In den Monaten September und Oktober konnte Bürgermeister Werner Schneider gleich sechs Höchster Ehepaaren zum Fest der Goldenen Hochzeit gratulieren. Neue Mitarbeiterin Wir freuen uns, eine neue Mitarbeiterin vorstellen zu können. Seit 4. Oktober ist Svenja GrabherMeyer (Bild) im Bereich Sprachförderung im Kindergarten Dorf tätig. Wir wünschen ihr viel Freude bei ihrer Tätigkeit! Josef und Katharina Zach Am 4. September feierten Josef und Katharina Zach, Brugger Str. 8, das Fest der Goldenen Hochzeit. Paul und Irmgard Übelhör Am 15. September vor 50 Jahren haben Paul und Irmgard Übelhör, Römerstraße 25, geheiratet. Über 30 Jahre im Bauhof Höchst tätig Mehr als 30 Jahre lang hat Willi Sinz im Bauhof der Gemeinde Höchst gearbeitet. Am 1. Oktober trat er seine wohlverdiente Pension an. Das war Anlass zu einer kleinen Abschiedsfeier im Blahahof. Dabei bedankte sich Bürgermeister Werner Schneider für den Arbeitseinsatz von Willi. Natürlich nahmen auch die Arbeitskollegen gebührend von ihrem Veteranen Abschied. Arno und Renate Fitz Ihre Goldene Hochzeit feierten Arno und Renate Fritz, Grünau 10, ebenfalls am 15. September. Wilfried und Marianne Gerer Die Goldene Hochzeit von Wilfried und Marianne Gerer, Rohrstr. 85, wurde am 20. September gefeiert. Gebhard und Herta Riedmann Gebhard und Herta Riedmann, Sonnengarten 52, feierten am 23. September Goldene Hochzeit. Anton und Herma Greber Ihre Goldene Hochzeit feierten Anton und Herma Greber, Dr.-Schneider-Straße 30, am 13. Oktober. Abschiedsfeier für Willi Sinz, der nach 30 Jahren Tätigkeit im Bauhof durch Bürgermeister Werner Schneider in den Ruhestand verabschiedet wurde. Gemeinde Info HÖCHST 15 Spendenübergabe „Höchster Hock“ Seit vielen Jahren veranstaltet die Gemeinde Höchst gemeinsam mit der Pfarre Höchst im Rahmen einer Sozialaktion unter dem Namen „Höchster Hock“ regelmäßige Treffen der Höchster Senioren. Nun konnte das Team des „Höchster Hocks“ eine Spende in der Höhe von je € 500,-- an den Höchster Thomas Bauer für sein Projekt „Comissiao Pastoral da Terra“ in Brasilien und an Maria Meusburger für ihr Projekt „Indigenas“ in Ecuador überreichen. Das Team des „Höchster Hock“ mit Maria Meusburger (3. von links) sowie Josef und Gertrud Kiesenebner (Großeltern von Thomas Bauer, 3. und 4. von rechts). Die Hippotherapie ist besonder bei kleinen Patientinnen und Patienten besonders beliebt. Kinder genießen die Therapie auf dem Pferderücken Intensiv-Therapieangebote stehen im Mittelpunkt der Sommeraktivitäten der aks Kinderdienste. Besonders beliebt bei den kleinen KlientInnen ist die Hippotherapie, die zu Ferienbeginn im Reitstall in Höchst abgehalten wurde. So konnten auch heuer elf Kinder an der Hippotherapiewoche in Höchst teilnehmen. „Die Hippotherapie ist eine hervorragende Ergänzung zur Physiotherapie, die für die Kinder zudem auch mit viel Spaß verbunden ist“, erklärt aks Physiotherapeutin Helga Ausserer. Die Hippotherapie hilft Kindern, wieder „ins Gleichgewicht“ zu kommen. Durch die Gangart „Schritt“ wird die dreidimensionale Bewegung des Pferderückens auf die Wirbelsäule der Patientinnen und Patienten übertragen. Diese Be- wegung und Schwingung ist dem Gang des Menschen ähnlich. „Die Arbeit im Rahmen der Sommerangebote ermöglicht gezielte Fortschritte durch die intensiven Therapiemöglichkeiten“, so Helga Ausserer. „Unser besonderer Dank gilt den Sponsorinnen und Sponsoren und dem Land Vorarlberg, ohne die diese Sommeraktivitäten nicht möglich wären.“ Kontakt aks Sozialmedizin, Kinderdienste, Rheinstr. 61, Bregenz Tel. 05574 / 202 - 0 16 Gemeinde Info HÖCHST Im Weltladen im Pfarrzentrum Höchst findet sich eine umfangreiche Auswahl an Handwerksprodukten sowie an hochwertigen, kontrolliert biologisch erzeugten Lebensmitteln aus den Ländern des Südens. Übergabe des Weltladens Höchst Am 2. Oktober 2010 fand im Rahmen eines Fairen Frühstücks die Übergabe des Höchster Ladens an den Harder Weltladen statt. Ilse Köb überreichte den Schlüssel an die Harder Geschäftsführerin, Gertraud Bildstein. Die Betreuung der Höchster Kunden übernimmt nun Eva Kremmel als Leiterin zusammen mit vier weiteren Frauen. Sie werden sich bemühen, den Gedanken des Fairen Handels weiter zu tragen. Im Weltladen im Pfarrzentrum erhalten die Höchster so wie bisher schöne Handwerksprodukte sowie hochwertige Lebensmittel aus den Ländern des Südens. Bürgermeister Werner Schneider bei der Übergabe des Weltladens Höchst an den Harder Weltladen, vertreten durch Gertraud Bildstein und Eva Kremmel. Öffnungszeiten im Weltladen Höchst Dienstag Donnerstag Samstag 8:30 bis 12:00 und 14:30 bis 18:00 Uhr 14:30 bis 18:00 Uhr 8:30 bis 12:00 Uhr Herausgeber und Verleger: Gemeinde Höchst, 6973 Höchst. Für den Inhalt verantwortlich: Bürgermeister Ing. Werner Schneider. Druck: Hecht Druck, Hard Grundsätzliche Ausrichtung: Informationen über das Geschehen in der Gemeinde Höchst


Höchst Gemeinde Info 2010 08
Mit, 8. Juni 2011 |

Gemeinde Info HÖCHST Gemeinde Info .. www.hoechst.at – gemeindeamt@hoechst.at Aus dem Inhalt Kindergarten Konzeption Empfang Neuzugezogene 1 Jahr Besuchsdienst „Zit ha“ VS Unterdorf: Neue Leiterin Faustballturnier am 04.09. Rückblick Feuerwehrfest 1 2 3 4 8 11 16 HOCHST Amtliche Mitteilung der Gemeinde Höchst – Nr. 23 – August 2010 Seit Februar besteht die Jugendgruppe der Modell-Eisenbahn-Freunde MEF Höchst. Bei regelmäßigen Treffen im Clublokal im Untergeschoss des Gasthauses „Schwanen“ vermitteln begeisterte Modelleisenbahner den Jugendlichen Grundkenntnisse für richtigen Modellbau. Am 9. Oktober sind Interessierte zum Tag der offenen Tür geladen. Bericht Seite 9 Liebe Höchsterinnen und Höchster! Die schlechte Finanzsituation der Gemeinden ist derzeit ein Medienthema. Auch die Gemeinde Höchst hat das Problem der verminderten Einnahmen und immer größerer Aufgaben zu bewältigen. Dies versuchen wir durch Sparmaßnahmen und Ausgabendisziplin zu bewältigen. Wir haben bisher immer auf geregelte Finanzen geschaut und dieser Umstand kommt uns heute zugute. So warten im Herbst und in der kurzfristigen Planung große Aufgaben auf uns. l 2015 verpflichtet sind. Hier ist eine Lösung gemeinsam mit der Gemeinde Fußach vorgesehen. l Die Kinderbetreuung (Spielgruppen, Kindergärten) erfordert neue Überlegungen und Investitionen. Die Betreuungsgruppen werden kleiner und für die 3-jährigen müssen Kindergartenplätze angeboten werden. Dies führt zu einer größeren Zahl an Kindergartengruppen. Diesem Umstand möchten wir mit einem Neubau Rechnung tragen, was auch den Spielgruppen verbesserte Raumangebote bieten würde. Weiters steht der Neubau des Pflegeheimes an, zu welchem wir vertraglich bis zum Jahre Die Seniorenbetreuung sowohl im ambulanten wie stationären Bereich fordert die Gemeinde immer mehr. Hier wollen wir gemeinsam im Rheindelta, mit Fußach und Gaißau, Lösungen für die Zukunft erarbeiten. Die politischen Gremien müssen sich diesen Aufgaben stellen. Ich bedanke mich bei allen politischen Mandatarinnen und Mandataren für die Suche nach Lösungen, auch über die Gemeindegrenzen hinweg. Ihr Bürgermeister Werner Schneider l 2 Gemeinde Info HÖCHST Die Höchster Kindergartenpädagoginnen haben gemeinsam an der Vorbereitung der Konzeption gearbeitet. Höchster Kindergärten präsentierten Konzeptionen Am 1. Juli fand im Höchster Pfarrzentrum die Präsentation der pädagogischen Konzeptionen der Höchster Kindergärten statt. Zahlreiche Gäste, wie Bürgermeister Werner Schneider, Andrea Dorner als Vertretung des Kindergarteninspektorats, Vertreter von Schulen und Kinderbetreuungseinrichtungen, sowie Eltern und viele Interessierte kamen der Einladung nach, sich über die pädagogischen Konzeptionen zu informieren. Den Kindergartenpädagoginnen war es ein Anliegen, die pädagogische Arbeit, die schon seit langem geleistet wird, für die Öffentlichkeit transparent zu machen. Anhand von Fotos innerhalb der Power-Point-Präsentation aus dem Kindergartenalltag wurde die ganzheitliche Arbeit veranschaulicht und die Hintergründe erklärt. Besonders hervorgehoben wurde die Bedeutung der Bereiche Sprache, Vorstellung der Präsentationen im Pfarrzentrum mit den Kindergartenleiterinnen und Gemeinderat Herbert Sparr. Bewegung, Kreativität, Integration, Strukturen und Rituale. Im Anschluss an den Vortrag waren die Gäste zum Gedankenaustausch und gemütlichem Beisammensein mit musikalischer Umrahmung und einem Buffet eingeladen. Die Eltern und auch alle anderen Gäste hatten die Möglichkeit, einen umfassenden Einblick in die wertvolle Arbeit der Kindergärten zu bekommen und etwas mehr über den Alltag der Kinder und über die Qualität der Einrichtungen zu erfahren. Gemeinde Info HÖCHST 3 Empfang für „neue“ Höchsterinnen und Höchster Die Gemeindevertreter luden alle seit dem Vorjahr nach Höchst zugezogenen Personen zu einem Empfang ein. „Wir freuen uns, dass Sie Höchst als Wohngemeinde gewählt haben“, hieß es bereits in der Einladung, die alle Neo-Höchster und Höchsterinnen von der Gemeinde bekommen haben. Doch mit dem Willkommensgruß war es nicht getan. Deshalb luden die Gemeindevertreter im Juli die neu Zugezogenen zu einem Grillfest am Kirchplatz ein. Edith Schallert, Christiane Grabher und Cornelia Michalke steckten die Gäste schon beim Sektempfang mit ihrer guten Laune an. Sich einmal von den Höchster Politikern bedienen zu lassen, zauberte so manchen ein Schmunzeln ins Gesicht. Wilfried Meier und Reinhard Brunner outeten sich als hervorragende Grillmeister, während sich Markus Bacher, Norbert Rickmann und Markus Ortner, Werner Blum und Manfred Leipold für flüssigen Nachschub verantwortlich zeigten. Reingard Adenberger vom Bürgerservice der Gemeinde hatte allerhand in der Küche zu tun und so war von ihr zu erfahren, dass seit 2009 exakt 250 Personen zugezogen sind. Höchst Im Pfarrsaal gab es viele Informationen über Höchst und das rege Vereinsleben. hat inzwischen 7.967 Einwohner, 1900 waren es noch 2090. Nach der Begrüßung der Gäste durch Bürgermeister Werner Schneider führten Heidi Schuster-Burda und Gemeinderat Herbert Sparr souverän durchs Programm. Und wer wusste, dass vor fünf Jahren der höchste Kirchturm des Landes sieben neue Glocken bekam, durfte sich über einen Kultur-Gutschein freuen. Natürlich gab es noch viele Höchster Fragen zu beantworten. 16 Höchster Vereine stellten ihr Programm vor. Und die Jugendmusik „d’ Höschter“ sorgte für schwungvolle Unterhaltung. Heidi Schuster-Burda und Gemeinderat Herbert Sparr führten durch das Programm. Gemütliches Grillfest für die neu zugezogenen Höchsterinnen und Höchster auf dem Kirchplatz 4 Gemeinde Info HÖCHST 1 Jahr Besuchsdienst „Zit ha“ in Höchst „Zit ha“, der Besuchsdienst in Höchst feierte in diesem Frühjahr seinen ersten Geburtstag. Seit April des Vorjahres sind insgesamt elf ehrenamtliche Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen für „Zit ha“ im Altenwohnheim und bei Seniorinnen und Senioren zu Hause unterwegs. Zwei Stunden im Monat, oft auch mehr, investiert das Team ehrenamtlich für diese gute Sache in unserer Gemeinde. „Es ist mehr als ein einfaches Geben und Nehmen“, berichtet Thomas Allgäuer, „denn ich gehe immer mit einem Gefühl der Dankbarkeit nach Hause“. Er gehört zum Besuchsdienstteam im Altenwohnheim. Jeden Mittwochnachmittag ist jemand aus der Gruppe dort anzutreffen. Die Bewohnerinnen und Bewohner schätzen diesen Service und mancher erwartet ungeduldig seinen Besucher. Schon in kurzer Zeit etablierte sich so der neue Besuchsdienst im Altenwohnheim. Für Karl Brugger gab es vor dem ersten Besuch noch manche Fragezeichen: „Wie werden die Leute reagieren? Wird es genügend Gesprächsstoff geben?“ Er hat Besuchsdienste bei Senioren zu Hause übernommen und schöne Erfahrun- Erfahrungsaustausch und Besprechung von ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Besuchsdienstes. gen machen dürfen. „Die Leute erzählen gerne von früheren Zeiten, vom Krieg und den damaligen ärmlichen Verhältnissen. Ich bin immer wieder überrascht, wie schnell die Besuchszeit vorbei geht.“ Sogar eine Jassergruppe hat sich in dieser Zeit gebildet, die für eine Seniorin zum Höhepunkt des Monats geworden ist. Intensive Vorbereitungen, Gespräche und Schulungen sind der Geburtsstunde des Besuchsdienstes vorausgegangen. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nehmen regelmäßig an Supervision und Weiterbildungen teil und sind verpflichtet, Stillschweigen über persönliche Gespräche bei den Besuchen zu bewahren. Von Anfang an wurde darauf Wert gelegt, den Besuchsdienst als ergänzendes Angebot in die Landschaft der sozialen Dienste in Höchst einzugliedern. „Zit hat“ möchte in dieser Vielfalt vor allem für jene Menschen da sein, die sich Kontakt- und Begegnungsmöglichkeiten außerhalb ihres bestehenden Familienund Betreuungsnetzes wünschen oder brauchen. In diesem Sinne zeigen die Erfahrungen des ersten Jahres, dass „Zit ha“ monatlich für beide Seiten – Besucher und Besuchte – bereichernde Augenblicke und Lebensfreude schenkt. Wünschen Sie einen Besuch für sich oder eine/n Angehörige/n? Dann melden Sie sich unter 0699/81534108 oder zit.ha@gmx.at Der Besuchsdienst „Zit ha“ bietet interessierten Frauen und Männern die Möglichkeit zur Mitarbeit: l l l l Sie schenken gerne anderen Menschen Zeit. Sie suchen eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung. Sie wünschen sich eine Möglichkeit, Ihr Wissen und Ihre Fähigkeiten anderen Menschen zugute kommen zu lassen. Sie sind engagiert und achten dennoch auf Diskretion. Zit ha – für einen Schwatz, einen Besuch, einen Jassnachmittag. Haben Sie Interesse? Dann wenden Sie sich an die Koordinatorin Heidrun Bargehr (0664/8240248). Gemeinde Info HÖCHST 5 Höchster Sommerfest Das diesjährige Sommerfest der Bürgermusik Höchst hat wieder viele Besucherinnen und Besucher angelockt. Feiern unter freiem Himmel war am Freitag bei sternenklarer Nacht möglich. Der Frühschoppen wurde leider von einer Wetterlaune unterbrochen, nicht aber die gute Stimmung. Am Freitag Abend kamen nahezu 1.000 Gäste zur Party bei der Rheinauhalle und feierten mit der Band KAKTUS und Wolfgang Frank, der beste Stimmung unter den Gästen aufkommen ließ. Bei feinstem Sound aus den 70er und 80er Jahren wurde bis in die Nacht hinein gefeiert. Auch die Festmesse am Kirchplatz, die noch unter freiem Himmel stattgefunden hat und der anschließende Frühschoppen mit der Lauteracher Bauernkapelle fanden guten Anklang bei den Gästen. Mit unterhaltender Blasmusik auf höchstem Niveau fand das Sommerfest-Wochenende ein stimmungsvolles Ende. Ein herzlicher Dank Die Bürgermusik Höchst möchte sich bei der Höchster Bevölkerung, bei allen Freunden und bei allen Besucherinnen und Besuchern recht herzlich bedanken, die mitgefeiert und somit zu einem unvergesslichen Sommerfest 2010 beigetragen haben! Weiterer Dank gilt der Die Festmesse konnte noch am Kirchplatz stattfinden. Gemeinde Höchst für die gute Unterstützung und das Vertrauen und bei allen Sponsoren! Weitere Infos und Fotos vom Sommerfest in Kürze unter www.bmhoechst.at Eine große Schar freiwilliger Helferinnen und Helfer trug zum Erfolg des Sommerfestes bei. Beste Stimmung war bei der Party am Freitag angesagt (unten). Wolfgang Frank und KAKTUS sorgten für beste Party-Stimmung. 6 Gemeinde Info HÖCHST 3. Höchster Dämmerschoppen Beim Dämmerschoppen des Schalmeienzuges Höchst trafen sich auch heuer wieder Jung und Alt zum gemütlichen Beisammensein. Trotz aufkommendem Wind und Regen brachte das Helferteam das Fest samt Feuerwerk reibungslos über die Bühne. Schon Stunden vor dem Festbeginn versammelten sich die ersten Kinder beim großen Sandhaufen auf dem Kiesplatz. Ebenso großen Anklang bei den Kleinsten fanden der Micheluzzi-Steiger und die Angebote des Spielebusses des Vorarlberger Kinderdorfs. Spätestens bei den ersten Tönen der Bürgermusik Höchst trafen auch die ersten „großen“ BesucherInnen auf dem Kirchplatz ein. Der Festplatz füllte sich nach und nach mit über 1.000 Gästen und alle feierten bei ausreichend Essen und Trinken mit der Musik der „Alpenflitzer“ bis in die späten Abendstunden. Das bereits traditionelle Klangfeuerwerk sorgte bei der Bevölkerung wie jedes Jahr für große Begeisterung und endete gerade noch rechzeitig, bevor ein heftiges Gewitter einsetzte. Dank dem überdachten Kirchplatz ließen sich viele dennoch nicht daÜber 1.000 Gäste fanden sich heuer zum Dämmerschoppen des Schalmeienzuges ein. Zum Auftakt spielte die Bürgermusik Höchst auf (unten). von abhalten, noch länger auf dem Fest zu verweilen. Ein herzlicher Dank gilt dem gesamten Helferteam, das trotz Regen hervorragende Arbeit leistete, sowie allen Sponsoren und der Gemeinde Höchst und nicht zuletzt den zahlreich erschienenen Besucherinnen und Besuchern. Wir freuen uns jetzt schon auf ein Wiedersehen im nächsten Jahr! Schalmeienzug Höchst www.schalmeienzug.at Begehrte Höhenfahrt mit dem Steiger der Firma Micheluzzi Gemeinde Info HÖCHST 7 Schulbeginn: Wieder mehr Kinder auf den Straßen Das Kuratorium für Verkehrssicherheit (KfV) erinnert an den nahen Schulbeginn. In wenigen Tagen sind wieder mehr Kinder auf den Straßen unterwegs in Richtung Schule und Kindergarten. Das Kuratorium für Verkehrssicherheit erinnert die Autofahrer daran, dass sie Kindern das sichere Queren einer Straße ermöglichen müssen. Alle Fahrzeuglenker müssen in jedem Fall anhalten, wenn ein Kind die Straße überqueren möchte. Sind gekennzeichnete Schulbusse im Einsatz, so ist an Haltestellen das Vorbeifahren verboten, wenn die Warnleuchten in Betrieb sind. Schulwegpläne für alle Schüler Auch heuer erhalten alle Schülerinnen und Schüler der Volksschulen sowie der Mittelschule Höchst Pläne, in denen ein möglichst sicherer Schulweg beschrieben ist. Weiters gibt es Tipps für richtiges Verhalten im Straßenverkehr und Hinweise für die Eltern der Schüler. Im Rahmen der Sanierung der Dr.-Schneider-Straße konnte der Gehweg verbreitert werden – ebenfalls ein Beitrag zur Sicherheit auf dem Schulweg und für alle Fußgänger. Einen Tag beim Vater mitarbeiten Der „girls day“ bietet Mädchen die Chance, erste Einblicke in verschiedene Berufsfelder zu erhalten und praktische Erfahrungen zu sammeln. Janine Burtscher nützte heuer diese Chance und unterstützte für einen Tag ihren Vater Harald bei der Arbeit im Bauhof Höchst. 8 Gemeinde Info HÖCHST Direktorenwechsel an der Volksschule Unterdorf Herbert Huber nach 30 Jahren als Direktor verabschiedet – Helga Bellak neue Direktorin Nach 30 Jahren Tätigkeit als Direktor der Volksschule Unterdorf ging OSR Herbert Huber, Jahrgang 1948, in Pension. Kolleginnen und Kollegen sowie die Gemeinde gestalteten im „Schwanen“ eine kleine Abschiedsfeier. 1968 trat Herbert Huber in den Schuldienst ein, die erste Station war Schwarzach. 1980 wurde er Direktor der VS Unterdorf, 1984 feierte er Hochzeit mit Irmgard Graf aus Lienz. Die beiden haben zwei Töchter und 1988 konnte das Einfamilienhaus im Holderbaum bezogen werden. Herbert, der 2004 den Berufstitel „Oberschulrat“ verliehen bekam, unterrichtete bzw. betreute während der vergangenen 30 Jahre rund 1.000 Höchster Schulkinder. Von den Lehrerinnen und Lehrern der Schule wurde er mit launigen Sprüchen und Liedern in den Ruhestand verabschiedet. Bürgermeister Werner Schneider bedankte sich für den großen Einsatz des scheidenden Wir freuen uns, vier neue Mitarbeiterinnen in den Kindergärten und einen Mitarbeiter in unserem Bauhof vorstellen zu können. Im September beginnen vier Kindergartenpädagoginnen ihre Aufgabe in den Höchster Kindergärten: Stephanie Oberhuber übernimmt die Leitung des Kindergartens Kirchdorf. Julia Götze tritt ihre Irmgard und Herbert Huber bei der Abschiedsfeier (oben). Im Namen der Gemeinde bedankte sich Bürgermeister Werner Schneider bei Herbert (unten). Direktorin OSR Helga Bellak Direktors, der weit über schulische Verpflichtungen in der Gemeinde mitgearbeitet hatte. Direktorin Helga Bellak Nachfolgerin von Herbert Huber ist OSR Helga Bellak. Sie hat während der vergangenen zehn Jahre als Direktorin die Volksschule in Fraxern geleitet und freut sich auf die neue Herausforderung. Stelle im Ganztages-Kindergarten an, Barbara Maier im Kindergarten Unterdorf und Martina Rinderer im Kindergarten Oberdorf. Marco Scheffknecht arbeitet seit dem 1. Juli im Bauhof Höchst mit. Wir wünschen den neuen Mitarbeiterinnen und dem Mitarbeiter viel Freude mit ihrer Tätigkeit! Neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Stephanie Oberhuber Julia Götze Barbara Maier Martina Rinderer Marco Scheffknecht Gemeinde Info HÖCHST 9 Modell-Eisenbahn-Freunde Höchst Mit der Gründung einer Jugendgruppe im Februar dieses Jahres kam der Modell-Eisenbahn-Verein MEF Höchst dem vielfachen Wunsch von Eltern und Jugendlichen gerne entgegen. Regelmäßig treffen sich seit März ein Mädchen und zehn Buben im MEF-Clublokal im Untergeschoss des Gasthaus Schwanen, um im Team unter der fachlichen Leitung von Hans Hirschbichler und Otto Nigsch die Grundkenntnisse für den richtigen Modellbahnbau zu erlernen. Unterstützt werden die beiden Jugendbetreuer bei speziellen Schulungen vom Clubkollegen Ing. Klaus Brüstle. In Teamarbeit wurde bereits mit dem Bau einer eigenen Jugendanlage begonnen, die unter das Thema „mit der Eisenbahn durch den Wilden Westen“ gestellt sein wird. Dieses Projekt ist ganz bestimmt eine sehr große Herausforderung an die Fantasie und an das handwerkliche Geschick der jungen Modellbauer. Die elf Mitglieder der Jugendgruppe der Modell-Eisenbahn-Freunde Höchst. Schülerfreifahrt auch ab St. Margrethen Schüler und Lehrlinge mit gültigen Freifahrtausweis können den Zug ab St. Margrethen benützen. Ob beim Betrieb der bestehenden Anlage oder beim Bau der Jugendanlage (unten) – der Nachwuchs ist voller Begeisterung dabei. Die Vereinbarung für die Fahrten Richtung Lustenau-Bregenz und retour hat sich bewährt. Weiters fällt ab diesem Lehrjahr der zweite Freifahrt-Selbstbehalt für Lehrlinge weg, die zur Lehrstelle und Berufsschule unterschiedliche Strecken nutzen. Diese Ungleichbehandlung wird dank einer in Vorarlberg gefundenen Lösung jetzt beendet. Tag der offenen Tür am 9. Oktober Bis zum „Tag der offenen Tür“, den der Club der Modell-EisenbahnFreunde heuer am Samstag, den 9. Oktober, veranstaltet, sollen auf der Jugendanlage bereits Züge fahren können. Allerdings fehlt bis zu diesem Termin noch die entsprechende Landschaftsgestaltung, für die es noch viel Zeit braucht. Zahlreiche Fund-Fahrräder warten derzeit wieder im Keller des Gemeindeamtes auf ihre Besitzer. Die meisten davon wurden irgendwann ohne Genehmigung des Besitzers „entlehnt“ und dann abgestellt. Unter den Fundstücken sind auch neuwertige Fahrräder zu finden. Wer ein Fahrrad vermisst, kann beim Bürgerservice nachfragen, ob es von einem Finder abgegeben worden ist. Zimmer 12 und 13 im Erdgeschoss des Gemeindeamtes, Tel. 7907-25. 10 Gemeinde Info HÖCHST schluckt! Und jetzt nimmt auch Dagmar Reißaus: Sie klettert in das Baumhaus ihrer Kindheit, kappt die Strickleiter und lässt den Rest der Menschheit hinter sich – um endlich in Ruhe über die Männer, die Liebe und das Leben nachzudenken. Die Hochzeitsgesellschaft macht sich derweil auf die Suche nach den Brautleuten . . . Eintritt: € 18,-- bzw. € 6,-mit Kulturgutschein Musikkabarett ,Kernölamazonen‘ Samstag, 25. Sept. 2010, 20:00 Uhr, Pfarrzentrum Die Mission der Musikkabarett-Gruppe Kernölamazonen lautet: Liebe und Kernöl verbreiten. Und das tun sie mit einem kräftigen Augenzwinkern. Gudrun Nikodem-Eichenhardt und Caroline Athanasiadis, so heißen die beiden, vereinen kernigen Charme mit südländischem Temperament. Gemeinsame Waffen bilden gewitzte Worte und gefeilte Witze, scharfe Zungen, treffende Pointen und geballte Bühnenpräsenz. Nicht nur in das musikalische Repertoire haben sich MusicalKlassiker eingeschlichen, auch bei Performance und Spiel überzeugen die Kernölamazonen mit Stimmqualität, Rollenspiel und originellen Choreografien. Im aktuellen Programm „Jagdlust” heißt es wieder: Je näher am Publikum, desto besser. Männer, nehmt Euch also in Acht! Die Amazonen kommen. Eintritt: € 16,-- Vorverkauf, € 18,-- Abendkasse, € 4,-- mit Kulturgutschein Das Orgelwerk von J. S. Bach Konzert mit Prof. Bruno Oberhammer Montag, 18. Oktober 2010, 20:15 Uhr, Pfarrkirche Die Programme der beiden Bach-Orgelkonzerte im zweiten Halbjahr 2010 beinhalten Kompositionen aus Johann Seb. Bachs früheren Schaffenszeiten. Neben einer Reihe von größeren Choralbearbeitungen befinden sich darunter das Kuriosum „Pedalexercitium“, also ein frühes virtuoses Stück für das Orgelpedal solo (mit der Möglichkeit zur selbständigen Erfindung einer das Stück abschließenden Kadenz) und Bachs wohl berühmtestes Orgelstück, das Paar „Toccata und Fuge in d-Moll“ (BWV 565). Ob aus frühester Schaffenszeit stammend oder aus der Zeit schon voll entwickelter Meisterschaft – sie alle sind unverkennbar Johann Sebastian Bachs Leistungen, die den Werdegang des Meisters von seiner Jugendzeit bis zu höchsten künstlerischen Höhen erlebbar machen. Freiwillige Spenden für das Sozialprojekt Abakaliki/Nigeria Kabarett „verliebt, verlobt, verschwunden“ mit Gabi Fleisch Freitag, 15. Oktober 2010, 20:00 Uhr, Pfarrzentrum Sie hat zwei Kinder geboren, 4.000 Jausenbrote geschmiert, 350 aufgeschürfte Knie verarztet, 180 m² in Schuss gehalten und ihrem Mann Hubert 7.000 „Ich wünsch dir einen schönen Tag“-Küsse mit auf den Weg zur Arbeit gegeben – bis Hubert eines abends nicht mehr nach Hause kam. Sieben Jahre, eine Scheidung und mehrere Männer später wagt Dagmar den großen Schritt zum zweiten Mal. Doch ausgerechnet am Morgen ihrer Hochzeit ist der Bräutigam wie vom Boden ver- Vorverkaufsstelle für die Veranstaltungen des Kulturreferates: Gemeindeamt Höchst, Zi. 12 (Frau Adenberger, Tel. 7907-25) E-Mail: kultur@hoechst.at, online: www.hoechst.at und bei allen Raiffeisenbanken Gemeinde Info HÖCHST 11 Wir bewegen uns ins 15. Jahr Orthopädische Rückenschule – Haltungsturnen und Pilates für Jugendliche und Erwachsene mit Josef Vonbrül Kursumfang: 12 Abende bzw. Vormittage à 50 Minuten im wöchentlichen Abstand Kosten: € 72,00.- inkl. MwSt. Die Faustballer der TS Höchst laden am 4. September zum Ortsvereineturnier. Kursort: Volksschule Kirchdorf Kurszeiten: Beginn: Montag, 13.09.2010 – 18:00 Uhr (Turnhalle Nord) Montag: 18:00 - 18:50 / 19:00 19:50 Uhr (Turnhalle Nord) Mittwoch: 08:30 - 09:20 / 09:30 10:20 Uhr (Turnhalle Süd) Mittwoch: 18:00 - 18:50 / 19:00 19:50 Uhr (Turnhalle Süd) Die Sonderkonditionen für Mitarbeiter der Firma Blum und der Gemeinde Höchst erfahren Interessierte im Unternehmen bzw. bei der Gemeinde. Kursanmeldung: Die Anmeldung erfolgt durch Barzahlung in der ersten Turnstunde, Erlagschein oder Netbanking bis 10.09.2010 Kontoverbindung: Josef Vonbrül, Konto-Nr. 00300022209 – BLZ: 20602, Sparkasse DornbirnRohrbach Als Verwendungszweck anführen: „HT Herbst 2010“ Informationen: Gerhard Böhler, Sozialabteilung Gemeindeamt Höchst, Tel. 79 07-26 Kursleitung: Josef Vonbrül, Fachinstitut für Massage und Sporttherapie Webergasse 15/9, Dornbirn Tel.: 05572/372881 E-Mail: massage@bodymotivation.at Home: www.bodymotivation.at „Fauschtball“-Turnier am 4. September Am Samstag, dem 4. September 2010, lädt die Sektion Faustball der Turnerschaft Höchst ab 10:00 Uhr zum Höchster „Fauschtball“-Ortsvereineturnier und zum Finale der 1. Liga Ostschweiz der Männer. Am Faustballplatz bei der Rheinauhalle ist selbstverständlich ganztags bewirtet. Die Höchster Faustballer spielen in der 1. Liga Ostschweiz mit und hoffen zum Finale auf einen abgesicherten Platz in der Tabellenmitte. Im Finale am 4. September treten sämtliche neun Mannschaften der Liga in Höchst an. Am Samstag steigt natürlich auch Beim Ortsvereineturnier sind spannende Spiele zu erwarten. das „Fauschtball“-Ortsvereineturnier, zu dem sich bereits etliche Mannschaften angemeldet haben. Im Anschluss an den sportlichen Teil steht das Kraftraum-Fäscht mit DJ Jenson auf dem Programm. 12 Gemeinde Info HÖCHST Polizeibesuch bei der Kinderbetreuung „Pinocchio“ Kurz vor den Sommerferien stattete die Polizei der Kinderbetreuung „Pinocchio“ einen Besuch ab. Die Kinder staunten, als sie das Polizeiauto und die Polizisten so nah betrachten durften. Sie erfuhren, wie wichtig das Anschnallen im Autokindersitz ist und was so alles in einem Polizeiauto versteckt ist – vom Warnzeichen bis zu den Handschellen. Das Probesitzen fühlte sich gut an – natürlich nur im Autokindersitz. Das Team der Kinderbetreuung sagt der Polizeiinspektion Höchst nochmals Danke! Probesitzen im Polizeiauto samt Autokindersitz (oben). Die Kopfbedeckungen der Polizeibeamten sind für die Kleinen noch etwas zu groß (links). Deutschkurs 60 Stunden lang haben seit März zehn Frauen den Kurs in deutscher Sprache sowie grundsätzlicher Orientierung über den Alltag in Vorarlberg besucht. Der Kurs richtet sich an Frauen mit geringen Deutschkenntnissen und bietet diesen die Möglichkeit, in ihrer nahen Wohnumgebung einen Sprachkurs zu besuchen. Mit Kursleiterin Birgit Köhlmeier haben die Frauen dabei nicht nur Deutsch geübt, sondern auch viel über Vorarlberg gehört. Ende September startet ein weiterer Deutschkurs mit Birgit Köhlmeier. Teilnehmerinnen mit Bürgermeister Werner Schneider und Kursleiterin Birgit Köhlmeier (4. von rechts) bei der Abschlussfeier des Deutschkurses in Höchst. Gemeinde Info HÖCHST 13 Müllabgabe: Vorrang für Radler und Fußgänger Vorrang für die Radler und natürlich auch für Fußgänger heißt es jetzt beim Bauhof. Wer jeweils zu den Müllabgabezeiten Grünmüll, Sperrmüll usw. entweder im Fahrradanhänger oder mit dem Handkarren anliefert, muss sich nicht in die oft lange Warteschlage der Autofahrer einreihen: Radler und Fußgänger dürfen ab sofort vorgehen. Zu den Öffnungszeiten stauen sich oft viele Fahrzeuge zu Warteschlangen. Verkehrsprobleme im Rheintal Dreizehn Bürgermeister und Gemeindepräsidenten/in aus dem Vorarlberger und dem St. Galler Rheintal diskutierten im Juni in Rebstein über Einladung des Vereines St. Galler Rheintal grenzüberschreitende Verkehrsprobleme. Höchst war durch Bürgermeister Werner Schneider vertreten. Es gab gegenseitige Informationen über den aktuellen Stand der langfristigen Projekte „Mobil im Rheintal“ und das „Agglomerationsprogramm HeerbruggDornbirn“. Es geht darum, die Herausforderungen, die an der Grenze nicht Halt machen, miteinander zu durchleuchten und nach möglichen Lösungen zu suchen. Diese Kontakte sollen fortgesetzt werden. Wer den anfallenden Müll per Fahrrad oder zu Fuß zum Bauhof Höchst bringt, hat grundsätzlich Vorrang. 14 Gemeinde Info HÖCHST Wir gratulieren unseren Jubilaren In den Monaten Juli und August konnten Bürgermeister Werner Schneider und Vizebürgermeisterin Karin Rezniczek vier Höchster Ehepaaren zum Fest der Goldenen Hochzeit gratulieren, zusätzlich galt es einen 90. Geburtstag zu feiern. Hubert und Helene Brunner Am 14. Juli feierten Hubert und Helene Brunner, Kirchweg 16, das Fest der Goldenen Hochzeit. Alwin und Gerda Plangger Ebenfalls am 14. Juli vor 50 Jahren haben Alwin und Gerda Plangger, Kirchweg 9, geheiratet. Die 4. Klasse der VS Kirchdorf fährt zu „1, 2 oder 3“ nach München. 1, 2 oder 3 Juhuuu! Wir, die 4. Klasse der Höchster Volksschule Kirchdorf, fahren am 7. Oktober 2010 mit unserer Lehrerin Renate Knauss und einigen Eltern zu „1, 2 oder 3“ nach München. Im Mai wählte Frau Kisslinger vom ORF drei Kandidaten aus. Lena Gruber, Elena Prutti und Daniel Sinik werden uns sicherlich würdig vertreten. Wir sind schon alle sehr aufgeregt. Nach der Aufzeichnung werden wir uns noch die Bavaria-Filmstudios ansehen. Michael und Elisabeth Heidegger Die Goldenen Hochzeit von Michael und Elisabeth Heidegger, Gaißauer Straße 16, wurde am 23. Juli gefeiert. Felix und Gerda Scheiber Die Goldene Hochzeit von Felix und Gerda Scheiber, Burgstraße 39b, konnte am 30. Juli gefeiert werden. Maria Hartmann Maria Hartmann, Sonnengarten 1, feierte am 18. August ihren 90. Geburtstag. Die drei Kandidaten Lena Gruber, Daniel Sinik und Elena Prutti mit Klassenlehrerin Renate Knauss Gemeinde Info HÖCHST 15 Volksschüler besuchen Wasserwerk und Schöpfwerk Die Wasserversorgung ist für eine Gemeinde von großer Bedeutung, gutes Trinkwasser ist eine unentbehrliche Lebensgrundlage. Es ist inzwischen Tradition, dass die Schülerinnen und Schüler aller 3. Volksschulklassen dazu eingeladen werden, das Wasserwerk zu besuchen. Dabei gibt es jeweils eine Führung mit Wassermeister Fredi Blum, Mitarbeiter von Bauamt und Bauhof geben ebenfalls Auskunft. Den Abschluss der Exkursion bildet zur Freude der Kinder eine kleine Jause. Für Höchst und das ganze Rheindelta sind auch die Schöpfwerke am Polderdamm besonders wichtig. Sie pumpen überschüssiges Wasser über den Damm. Albert Humpeler (rechts) berichtete den Besuchern, dass das Schöpfwerk Fußach bei Hochwassersituation bis zu 7,5 m3 Wasser pro Sekunde pumpen kann. Die 3. Klasse der VS Unterdorf mit Lehrerin Christiane Grabher. Mit auf dem Bild Wassermeister Fredi Blum, Helmut Lenzi und Peter Plank vom Bauamt. Die 3b-Klasse der VS Kirchdorf wurde von Lehrerin Sybille Schnetzer begleitet. Mit auf dem Foto beim Wasserwerk Wassermeister Fredi Blum, Bauhofleiter Alfred Barth und Peter Plank vom Bauamt. Auch die 3a der VS Kirchdorf mit Lehrerin Renate Knauss stattete dem Wasserwerk einen Besuch ab. Die Schülerinnen und Schüler zeigten sich sehr beeindruckt. 16 Gemeinde Info HÖCHST Das Publikum zeigte sich begeistert vom Nostalgiebewerb, im Bild die Höchster Mannschaft mit der Handspritze von 1876. 115 Jahre Freiwillige Feuerwehr Höchst Das 115-Jahr-Jubiläum der Freiwilligen Feuerwehr Höchst wurde im Juli mit einer Fahrzeugsegnung sowie dem Nasslösch-Leistungsbewerb des Bezirkes gefeiert. Am Freitag, dem 16. Juli 2010, wurden vor der Rheinauhalle das neue Löschfahrzeug mit Bergeausrüstung und das Quad durch Feuerwehrkurat Pater Dominikus vom Kloster Mehrerau gesegnet. Bürgermeister Werner Schneider übergab das neue Fahrzeug offiziell an die Feuerwehr mit dem Wunsch, dass es bei möglichst wenigen Ereignissen benötigt wird, wenn doch, den Betroffenen rasche und effiziente Hilfe zu Teil wird und alle Mitglieder unserer Wehr wieder gesund nach Hause kommen. Am Samstag, dem 17. Juli, begannen bereits um 6 Uhr die Nassleistungsbewerbe des Bezirkes Bregenz. Insgesamt traten 68 Gruppen an, beim Finale konnte sich Bezau 1 als schnellste Gruppe durchsetzen und das Goldene Strahlrohr sichern! Ein besonderer Höhepunkt war der Nostalgiebewerb, an dem sich fünf Feuerwehren mit historischem Gerät beteiligten. Auch die Senioren der Höchster Feuerwehr rückten mit der Handpumpe aus dem Jahr 1876 aus und die Zuschauer staunten über die Leistungsfähigkeit der nostalgischen Fahrzeuge, Geräte und Mannschaften. Spende für „Netzwerk für Kinder“ Bei der Preisverteilung der Nassleistungsbewerbe verzichteten die Wettkampfgruppen auf das übliche Gastgeschenk. Dadurch konnte die Feuerwehr Höchst an den Förderkreis „Netzwerk für Kinder“ eine Spende von € 700,-- übergeben. Bei der Durchführung der Veranstaltung wurde unsere Feuerwehr von Höchster Vereinen, zahlreichen freiwilligen Helfern und Sponsoren unterstützt. Fotos und ein Video vom Fest sind unter www.feuerwehr.hoechst.at zu finden. Segnung der neuen Feuerwehrfahrzeuge durch Pater Dominikus Spannende Leistungsbewerbe Herausgeber und Verleger: Gemeinde Höchst, 6973 Höchst. Für den Inhalt verantwortlich: Bürgermeister Ing. Werner Schneider. Druck: Hecht Druck, Hard Grundsätzliche Ausrichtung: Informationen über das Geschehen in der Gemeinde Höchst


Höchst Gemeinde Info 2010 07
Mit, 8. Juni 2011 |

Gemeinde Info HÖCHST Gemeinde Info .. www.hoechst.at – gemeindeamt@hoechst.at Aus dem Inhalt Rechnungsabschluss 2009 Radwegsicherheit verbessert 100 Jahre Pfarrkirche Sport- und Spielwochen 2010 Pflanzaktion am Alten Rhein Innovative Mittelschule 1 2 5 8/9 11 13 14 HOCHST Amtliche Mitteilung der Gemeinde Höchst – Nr. 22 – Juli 2010 Das eigene Fahrrad möglichst gut zu beherrschen – das war das Ziel des Radworkshops, an dem alle 2., 3. und 4. Klassen unserer Volksschulen mitgemacht haben. Der Landesschulrat und die AUVA, bei der alle Schulkinder gratis versichert sind, organisierten die Veranstaltung vor der Rheinauhalle. Bericht auf Seite 4 Liebe Höchsterinnen und Höchster! Seit vielen Jahren bemühen wir uns, für Fahrradfahrer und Fußgänger beste Vo r a u s s e t z u n gen zu schaffen. Dies erreichen wir durch die Ve r b e s s e r u n g , Neugestaltung oder Neuschaffung von Fuß- und Fahrradwegen. Auch sind wir bemüht, unsere Kinder bestens auf die Teilnahme am Straßenverkehr vorzubereiten. Ein weiteres Beispiel dafür ist die Schulung unserer Kinder im Umgang mit dem Fahrrad. In einem eigenen Projekt wurde in Zusammenarbeit mit den Volksschulen ein Fahrradtraining durchgeführt. Hier möchte ich mich bei den Lehrpersonen und beim Land Vorarlberg für die Durchführung dieser Aktion recht herzlich bedanken! Weiters konnte die Erarbeitung der Schulwegpläne für alle Höchster Schulen bereits abgeschlossen werden. Wir können in Höchst viele Wege mit dem Fahrrad oder zu Fuß erledigen. Auf Grund der großen Verkehrsbelastung sollten wir die- se Möglichkeiten nutzen, denn ein großer Teil unseres Verkehrs ist hausgemacht und hat mit Transitverkehr nichts zu tun. Die kommende Ferienzeit, hoffentlich verbunden mit viel Sonnenschein, gibt uns Gelegenheit, Höchst und die nähere Umgebung zu Fuß oder mit dem Fahrrad zu erkunden – sowohl im Freizeitbereich als auch zum Einkaufen oder im Berufsalltag. In diesem Sinne wünsche ich allen Höchsterinnen und Höchstern eine schöne Sommerzeit. Ihr Bürgermeister Werner Schneider 2 Gemeinde Info HÖCHST Rechnungsabschluss 2009 der Gemeinde Höchst Der Rechnungsabschluss der Gemeinde Höchst für das Kalenderjahr 2009 verzeichnete ein Gesamtvolumen an Einnahmen bzw. Ausgaben von € 19,205 Mio. Das Gesamtjahr 2009 war bereits geprägt durch – im Vergleich zu den Vorjahren – rückläufige Einnahmen. Die gemeindeeigenen Steuern (Kommunalsteuer, Grundsteuer) erreichten ein Niveau von € 4,6 Mio. Bei den gemeinschaftlichen Bundesabgaben konnte die Gemeinde Höchst im Jahre 2009 Einnahmen in Höhe von € 4,97 Mio. verbuchen. Gegenüber dem Vergleichszeitraum 2008 haben sich somit die Einnahmen aus Steuern für die Gemeinde um € 0,3 Mio. verringert. Aufgrund der sich abzeichnenden geringeren Einnahmen wurden bereits während des laufenden Jahres 2009 auch bei den Ausgaben jene Positionen, welche im Einflussbereich der Gemeinde stehen, nach unten angepasst. Es ist dadurch gelungen, den laufenden Haushalt ohne ungeplante Rücklagenauflösungen ausgeglichen zu gestalten. In den Bereichen Kinderbetreuung und Schulwesen wurden trotz geringerer Gesamteinnahmen die Leistungen gegenüber den Vorjahren sogar noch ausgebaut. Nach den großen Investitionen des Jahres 2008 wurde 2009 noch in die Fertigstellung der Projekte investiert. Hier ist insbesondere zu erwähnen, dass nach jahrzehntelangen Investitionen der Ausbau der Ortskanalisation abgeschlossen werden konnte. In diesem Bereich sind künftig nur mehr Investitionen bei Neuerschließung von Ortsteilen nötig. Einen großen Einfluss auf die Ausgabenseite des Gemeindehaushaltes haben jene Positionen, welche nicht im unmittelbaren Einflussbereich der Gemeinde selbst liegen. Hier sind insbesondere die Bereiche öffentlicher Verkehr, sozialer Bereich und allgemeine Ausgleichszahlungen zu erwähnen. In diesen Bereichen sind die Leistungen, aber auch die Ausgaben, im Jahre 2009 teilweise stark angestiegen. Für das laufende Jahr 2010 ist gegenüber 2009 mit nochmals verminderten Gemeindeeinnahmen zu rechnen. Es wird vor diesem Hintergrund notwendig sein, bei den Ausgaben jene Bereiche, welche zu den absoluten Kernaufgaben der Gemeinde gehören, zu priorisieren. Rechenanlage und Schopf bei den Pumpwerken Der Wasserverband hat für die Instandhaltung der Verbandsanlage in letzter Zeit große Investitionen getätigt. So entstand beim Schöpfwerk Fußach ein Schopf mit kleiner Werkstatt als Unterstand und zur Wartung von Geräten und Fahrzeugen. Bei den Schöpfwerken Höchst und Gaißau wurden neue Rechenanlagen installiert. Es wurden dringend benötigte Geräte und Maschinen wie ein Traktor mit Mähwerk, ein Handmähwerk und ein Bagger zugekauft. Das Balkenmähwerk mit Doppelmesser ist die naturverträglichste Art der Pflege. Zum Schutz für Maschinen und Geräte, welche für die Instandhaltung und Pflege gebraucht werden, benötigte der Wasserverband einen Schopf. Dieser Schopf wurde um rund 175.000 Euro neben dem bestehenden Schöpfwerk errichtet. Für kleine Instandhaltungsarbeiten an den Geräten wurde im Gebäude eine kleine Werkstatt eingeplant Schopf-Eröffnung: Gerhard Wimmersberger, „Deichwart“ Albert Humpeler, Bürgermeister Werner Schneider, rechts die neue Rechenanlage beim Schöpfwerk (z.B. zum Schleifen der Messer des Mähwerkes). Bei größeren Regenfällen werden bei den Schöpfwerken in Gaißau und Höchst die bestehenden Rechen öfters mit Gras, Laub und Unrat so verlegt, dass die Pumpen teilweise kein Wasser bekommen, in den Modus Störfall gehen und abschalten. Das Reinigen des bestehenden Feinrechens von Hand ist bei diesen Ereignissen durch den Anpressdruck des Wassers sehr schwierig. Um diesen Umstand zu verbessern, wurde eine neue Rechenanlage mit einer Räumungsebene errichtet. Für die Reinigung der Rechenanlage und dem Entfernen des Räumgutes kann das eigene Baggergerät mit einer speziell angefertigten Ladeschaufel eingesetzt werden. Die gleiche Rechenkonstruktion wurde im Jahr 1998 im Schöpfwerk Fußach bereits errichtet und hat sich bestens bewährt. Gemeinde Info HÖCHST 3 Feierliche Eröffnung: Natura Trail Rheindelta Der erste Natura Trail Vorarlbergs wurde beim Rheindeltahaus offiziell durch Landesrat Erich Schwärzler eröffnet. „Das Natura Trail Projekt hebt die positiven Aspekte des Naturschutzes dieser einzigartigen Landschaft hervor und leistet einen wesentlichen Beitrag zur Förderung des sanften Tourismus dieser Region“, so Landesrat Schwärzler. Im Anschluss an die Eröffnung konnten zahlreiche BesucherInnen auf geführten Wanderungen den Natura Trail und die Vielfalt der heimischen Arten erkunden. Der Natura Trail verläuft entlang von Schilfgürteln, Auwäldern, Feuchtwiesen und Großseggensümpfen und informiert über die vielfältige Tier- und Pflanzenwelt mit zahlreichen geschützten Arten wie der Flussseeschwalbe, dem Hellen Wiesenknopf-Ameisenbläuling und dem Biber. Natura Trails sind Themenwege durch Schutzgebiete, die für eine sanfte Freizeitnutzung besonders geeignet sind. Sie laden die Besucherinnen und Besucher zum Kennenlernen und Erleben der heimischen Tiere, Pflanzen und Lebensräume ein und motivieren zu einem bewussten Aufenthalt in der Natur. Eröffnung des Natura Trails Rheindelta: Landesrat Erich Schwärzler, Bürgermeister Werner Schneider, Doris Märk vom Umweltreferat der Naturfreunde Vorarlberg, Judith Michaeler von den Naturfreunden International aus Wien und Peter Lasselsberger, Naturfreunde Vorarlberg Sanfte Freizeitnutzung heißt hier im Speziellen Verzicht auf die Anlage neuer Wege und sparsamer Umgang mit Infotafeln in der Natur. Sanfte Nutzung steht aber ebenso für eine sanfte Mobilität, was die umweltverträgliche Anreise mit dem Fahrrad oder öffentlichen Verkehrsmitteln bedeutet. So tragen Natura Trails zu einer natur- und umweltverträglichen Freizeitgestaltung bei, leisten durch die Reduktion des motorisierten Freizeitverkehrs einen Beitrag zum Klimaschutz und unterstützen als naturtouristisches Angebot eine nachhaltige Regionalentwicklung. 2008 wurde das Projekt „Natura Trails in Österreich“ von der österreichischen UNESCO Kommission als offizielles Dekadenprojekt im Rahmen der Bildung für nachhaltige Entwicklung ausgezeichnet. Multimediale Wegweiser Handliche Folder und sparsam eingesetzte Infotafeln dienen als Wegweiser, vermitteln die biologische Vielfalt und laden zur Entdeckung der Gebiete ein. Ergänzend dazu ermöglicht ein webbasiertes Geocoaching-Tool auf www.naturatrails.net/geocoaching den Download von GPS-Daten und Zusatzinformationen zu den Natura Trails. Zahlreiche Gäste bei der Eröffnung des Natura Trails Rheindelta 4 Gemeinde Info HÖCHST Höchst gibt den Radfahrern freie Fahrt Radworkshop – Fahrradständer mit Luftpumpe – Radwegsicherheit Die Gemeinde Höchst trägt laufend dazu bei, die Verkehrssituation für Radler zu verbessern. Gerne haben wir die Anregung aufgegriffen, einen Radworkshop für Volksschüler durchzuführen, den die AUVA anbietet. Der neue Fahrradabstellplatz im Zentrum sowie Verbesserungen beim Radweg auf dem Rheindamm sind Vorschläge, die von der Arbeitsgruppe Mobilität gemacht wurden. Radworkshop für die Volksschüler Voller Begeisterung beteiligten sich die Schülerinnen und Schüler aller 2. bis 4. Volksschulklassen am Radworkshop, der über Anregung von Verkehrserziehungsreferent Peter Steurer vom Landesschulrat von der AUVA ausgerichtet wurde. Darüber berichten zwei Schülerinnen: Wir fuhren am Freitag, den 11. Juni, zur Rheinauhalle. Es war sonnig und sehr warm. Die Veranstalter hatten uns einen riesigen Parcours aus Kegeln und Schanzen aufgestellt. Es gab ein Schneckenrennen. Beim Schneckenrennen mussten immer 3 Kinder gegeneinander fahren. Der, der als Letzter die Ziellinie überschritten hatte, hat gewonVolksschüler lernen, ihr Fahrrad gut zu beherrschen. nen und durfte als Erster losfahren. In der Mitte des Parcours gab es eine Bremsstation. Man musste so schnell wie möglich fahren. Bei der Haltestation mussten wir eine Vollbremsung machen, um vor der Linie stehen bleiben zu können. Einer der Veranstalter prüfte unsere Räder und Helme. Wir durften so viele Runden fahren, wie wir wollten, bis der Leiter „Stopp!“ rief. Zum Schluss gab es eine leckere Jause. Dann fuhren wir zur Schule zurück. Für diesen tollen Ausflug bedankt sich herzlich Lara Hassler Mag. Michael Flanz, AUVA, kontrolliert den Sitz des Fahrradhelms. Stärkung für die jungen Radler Start zum Schneckenrennen: Hier gewinnt, wer möglichst langsam fährt. Gemeinde Info HÖCHST Als wir am Freitag zur Rheinauhalle fuhren, war es sehr schön. Wir hatten sofort bemerkt, dass es nicht leicht werden würde, doch als wir es probierten, wurde es leichter, als wir dachten. Es war ein Parcours mit vielen Hindernissen. Bevor wir anfangen durften, mussten 3 Kinder gegeneinander beim Schneckenrennen antreten. Manchmal fielen auch manche auf den Boden. Als wir in der Mitte ankamen, mussten wir schnell fahren, in Bremsposition gehen und beim Strich eine Vollbremsung machen. Am Schluss bekamen wir noch etwas zu essen und zu trinken. Dann fuhren wir zurück in die Schule. Ende Leonie Köb 5 Fahrradständer mit Luftpumpe Bürgermeister Werner Schneider, Peter Steurer vom Landesschulrat und Mag. Michael Flanz, AUVA Einen großzügig gestalteten Abstellplatz für Fahrräder haben vor kurzem Mitarbeiter des Bauhofes am Parkplatz im Dorfzentrum aufgestellt. Eine Eigenkonstruktion des Bauhofes ist die neue, robust ummantelte mechanische Fahrradpumpe. Die Metallumhausung macht diese Serviceeinrichtung für Radler besonders stabil. Engstelle entschärft Die „entschärfte“ Ecke am alten Streukieshäuschen beim Bruggerloch, hier wurde auf Anregung der Arbeitsgruppe Mobilität die bisherige Engstelle durch einen breiteren Asphaltstreifen übersichtlicher gestaltet. Sie ist jetzt problemloser zu passieren. 6 Gemeinde Info HÖCHST Höchster Kindergärten präsentieren ihre Arbeit In den Höchster Kindergärten wird wertvolle Arbeit geleistet, es gibt ein vielseitiges Angebot, das weit über die reine Betreuung hinausgeht. Die Kindergartenpädagoginnen haben für jeden der vier Kindergärten eine Konzeption erarbeitet. Diese wird den Eltern und weiteren Interessierten vorgestellt. Vom Land kam die Aufforderung, pädagogische Konzepte für Schulen und Kindergärten zu formulieren. „Uns kommt das sehr zugute, weil wir die Arbeit, die wir in den Kindergärten leisten, so besser öffentlich präsentieren können, wir können sie transparenter machen“, erläutert Jeanette Hollenstein, Leiterin des Ganztageskindergartens. „Wir möchten die Eltern und alle, die mit uns zusammenarbeiten (Schulen, Spielgruppen, Gemeinde,…), noch mehr als bisher informieren.“ nisse gibt es etliche Schwerpunkte. So informieren wir darüber, wie der Bereich Bewegung umgesetzt wird, von der Turnhalle bis zum Walderlebnis. Ein wichtiger Bereich ist die Sprachförderung, die sich an alle richtet, nicht nur an Kinder mit nicht deutscher Muttersprache. Phantasie und Kreativität ist ebenfalls von Bedeutung, genauso die Strukturen und Rituale, welche den Kindern mehr Halt und Sicherheit vermitteln.“ In seinem Vorwort zu den Konzeptionen bedankt sich Bürgermeister Werner Schneider bei den Kindergartenpädagoginnen für ihren Einsatz, die hoch qualifizierte Betreuung und das Engagement, das sie den Kindern entgegenbringen. Er lädt auch dazu ein, Anregungen für eine Weiterentwicklung der jetzt formulierten Konzeptionen zu machen. Informationen erhalten die Eltern der Kindergärtler jeweils bei den Informationsabenden, die regelmäßig stattfinden. Die Höchster Kindergärten machen ein umfassendes Angebot. Präsentation mit Schwerpunkten Deshalb haben die Leiterinnen und Teams der vier Kindergärten eifrig an den Konzeptionen gearbeitet: „Bei der Präsentation der Ergeb- Abendmarkt im Mai im Zeichen der Radler Der Höchster Abendmarkt am Samstag, 8. Mai, stand diesmal besonders im Zeichen der Radler. Unter anderem präsentierte die Lebenshilfe Hard-Rheindelta das ElektroFahrrad für zwei. Dieses gibt es bei der Werkstätte der Lebenshilfe in Hard zu mieten. Natürlich wurde auch umfangreiche Information zum Fahr-Rad-Wettbewerb geboten und Beamte des Polizeipostens Höchst codierten auf Wunsch gratis Fahrräder. Zusätzlich putzten Ministranten gegen freiwillige Spenden Fahrräder. CIC Radsport informierte über aktuelle Fahrräder – unter anderem die neuesten Elektro-Modelle und Fahrradhelme. Die Pfadfinder boten Sonnenblumenpflanzen und selbst bedruckte Sitzkissen an, der Union Bahnengolfclub Höchst servierte Hamburger zugunsten der Nachwuchsförderung. Etliche Stände mit bester Verpflegung verhinderten das Aufkommen von Hunger und Durst. Selbstverständlich wurden auch Geschenke und Schmuck angeboten, passend zum Muttertag. Spiele für Jung und Alt stellte die Spielothek Höchst im Pfarrzentrum zur Verfügung. Am Abend wurden beim Markt auch noch die Gewinner von ,,Rheindelta saniert“ ausgezeichnet (Bild rechts). Ministrantin beim Fahrradputz Gemeinde Info HÖCHST 7 Kindergartenkinder besuchen den Bauhof „Wo, wo, wo ist Rosalie, sicher auf der Deponie! Schüttelt sie ihr rotes Haar, der Müll in der falschen Tonne war . . .“ Mit Liedern von der Müllhexe Rosalie und ihrem Entenfreund Anton, Geschichten, Gesprächen und verschiedenen Sortierspielen bearbeiteten wir mit den Kindern des Kindergarten Kirchdorf und des Ganztageskindergarten das Thema „Müll und Recycling“. Die Kinder sollten auf diesem Weg lernen, unterschiedlichen Müll zu unterscheiden, Müll zu sortieren und damit Rohstoffe zu sparen. Sie haben erfahren, welcher Abfall weiterverwendet werden kann und wurden selbst kreativ. So gestalteten sie Müllinstrumente, Müllcollagen usw. hof, wo uns Willi die verschiedenen Müllstationen zeigte und den Kindern interessante Informationen über Sperrmüll und Giftstoffe lieferte. Die Kinder durften ihm helfen, verschiedenen Müll in die Tonnen zu werfen und bekamen zur Stärkung noch eine Limonade! Vielen Dank an das Bauhof-Team für die drei tollen Vormittage und die kindgerechte, interessante Führung! Limonade zur Stärkung Am Ende unseres Projektes besuchten wir mit den Kindern den Bau- Kinderschminken und Musik Dieses Elektro-Fahrrad für zwei wurde beim Markt vorgestellt. Es kann bei der Werkstätte der Lebenshilfe Hard-Rheindelta in Hard ausgeliehen werden. Telefon 05574/74389 E-Mail: ws-hard@lhv.or.at Vergangenen Samstag, 3. Juli, ließen sich die Kinder beim Höchster Abendmarkt gerne schminken. Wolfgang Verocai (Bild rechts), Markus Dürst und Malcolm „Fiddle“ James sorgten für Musik. 8 Gemeinde Info HÖCHST Höchst feierte 100 Jahre Pfarrkirche St. Johann Seit Ende Februar 2010 feierte unsere Pfarrgemeinde das 100-JahrJubiläum des Kirchenbaues. Am Sonntag, 20. Juni, gingen die Jubiläumsfeiern mit einem großen gemeinsamen Fest zu Ende. 1910 erfolgte die Weihe unserer Pfarrkirche, erbaut nach den Plänen des Schweizer Architekten Albert Rimli im neubarocken Stil mit hellem, großzügigem Kirchenraum. Bei den Feierlichkeiten ging es deshalb gewiss auch um den Sakralbau, der Wahrzeichen und Mittelpunkt unserer Gemeinde ist. Doch sollte nicht die Kirche aus Stein im Zentrum der Jubiläumsveranstaltungen stehen, sondern die Gemeinschaft der Christen. Zahlreiche Gläubige beim Festgottesdienst zum Abschluss der 100-Jahr-Feier unserer Pfarrkirche genes entdecken. Dabei half auch der neu erarbeitete Kinderkirchenführer. Ein vielfältiges Jubiläumsprogramm mit unterschiedlichen Musikrichtungen von der Volksmusik über Bachs Orgelwerk, Blasmusik auf hohem Niveau, Chorgesang und Jazzklängen rundete das Programm ab. Als Zeichen für die einstige Zusammengehörigkeit der beiden Gemeinden verband in der langen Pfarrer Willi Schwärzler und Bürgermeister Werner Schneider im Gespräch mit Markus Bacher. Nacht der Kirchen ein Laser-Strahl die Kirchtürme von St. Margrethen und Höchst. Zudem gab es persönliche Begegnungen. Führungen durch die Kirche, Präsentationen über die Kirchenrenovierung und die Gestaltung der Erstkommunion früher und heute waren Höhepunkte. Dazu kamen musikalisch einfühlsame Gestaltungen der Gruppe „Fourmat“ mit Orgelbegleitung, nicht zu vergessen der „PowerGodi“ für die Jungen. Mit der Kirche durch das Dorf Die 2D-Kirche erregte an den verschiedenen Standorten Neugierde und Interesse. Die Predigtreihe und die drei christlichen Updates luden zur Glaubenserneuerung und Glaubensvertiefung ein. Der neue Kunstkirchenführer macht Vergangenes, Besonderheiten und Schönheiten der Kirche bewusst. Kinder konnten „Eine Nacht in der Kirche“ erleben und bisher Verbor- Geschichte der Pfarrkirche Natürlich wurde die Geschichte der Kirche beleuchtet. An Pfingsten wurde der „Spaziergang durch 100 Jahre“ zum Erfolg. Maturanten Auf dem überdachten Kirchplatz wurde trotz des regnerischen Wetters gefeiert. Gemeinde Info HÖCHST der HTL Bregenz versuchten erfolgreich, den Sakralraum sowie das Kirchenäußere besser ins Licht zu setzen. Etwa 100 ehemalige Ministrantinnen und Ministranten fanden sich nach vielen Jahren wieder einmal ein. Sie tauschten sich nach einem gemeinsamen Gottesdienst über damalige Ministrantenerlebnisse und persönliche Lebensepisoden aus. 9 Abschlussfest am 20. Juni Das große Jubiläumsfest fand am Sonntag, 20. Juni, statt. Abt Anselm vom Kloster Mehrerau feierte mit uns. Festlich gestaltet wurde der Gottesdienst vom Chor St. Johann mit dem Werk „Gott unter uns – Gesänge einer Messe“ von Prof. Reiner Schuhenn, begleitet von Solisten und Orchester. Im Anschluss daran klangen die Jubiläumsfeierlichkeiten mit einem großen Fest auf dem Kirchplatz aus, an dem fünf Musikkapellen teilnahmen und für tolle Stimmung sorgten. Trotz des regnerischen und für die Jahreszeit viel zu kühlen Wetters, feierten etwa 700 Gäste beim Fest auf dem überdachten Kirchplatz mit. Pfarrei und Organisatoren danken allen Sponsoren, der Gemeinde Höchst, den vielen Helferinnen und Helfern und allen mitwirkenden Vereinen sowie den Mitarbeitern Eindrucksvolle Erlebnisse bei der „Langen Nacht der Kirchen“ des Bauhofs der Gemeinde für ihr tolles Engagement. Ohne das Zusammenwirken wären die 100-JahrJubiläumsfeierlichkeiten einfach nicht möglich gewesen. Festlich gestaltet wurde der Gottesdienst vom Chor St. Johann, begleitet von Solisten und Orchester. Abt Anselm vom Kloster Mehrerau bei seiner Predigt 10 Gemeinde Info HÖCHST 3. Höchster Dämmerschoppen Samstag, 10. Juli 2010, ab 18 Uhr, Kirchplatz Höchst After School Party – The H Freitag, 9. Juli 2010, 19:30 Uhr, Pfarrzentrum Höchst Am Samstag, den 10. Juli, veranstaltet der Schalmeienzug bereits zum dritten Mal den „Höchster Dämmerschoppen“ am überdachten Kirchplatz. Erst vor einem Jahr gab die Höchster Formation „The H“ ihr erstes großes Konzert im Rahmen der „After School Party 2009“ im Pfarrzentrum. Seitdem haben „The H“ mehrere kleinere Konzerte gespielt und immer wieder neue Eigenkompositionen vorgestellt. Am 1. Mai gewannen „The H“ den Talentecontest des Wann & Wo. Wir dürfen gespannt sein, was „The H“ uns heuer bei der „After School Party“ präsentieren. An diesem Abend ist ihre soeben erschienene CD mit selbst komponierten Songs vom Wettbewerb im Conrad Sohm erhältlich. Mit dabei bei der After School Party auch „MusE“, die Schulband der Mittelschule Höchst (Bild unten), und „Acid“. Eintritt: € 3,– Für Kinder bieten wir schon ab 18:00 Uhr abwechslungsreiche Unterhaltung. Ab 19:00 Uhr sorgt die Bürgermusik Höchst für die musikalische Umrahmung. Anschließend gestalten „Die Alpenflitzer“ den restlichen Abend. Das Klangfeuerwerk startet um 22:30 Uhr. Für das leibliche Wohl ist an unseren Wirtschaftsständen und in der Weinlaube bestens gesorgt. Die Veranstaltung findet bei jeder Witterung statt. Weitere Infos: www.schalmeienzug.at Höchster Sommerfest „Die Party“ Freitag, 13. August, 20 Uhr, hinter der Rheinauhalle MusE Vorverkaufsstelle für die Veranstaltungen des Kulturreferates: Gemeindeamt Höchst, Zi. 12 (Frau Adenberger, Tel. 7907-25) E-Mail: kultur@hoechst.at, online: www.hoechst.at und bei allen Raiffeisenbanken Wolfgang Frank hat bei seinen Auftritten in Höchst zahlreiche Fans gewonnen. Live Auftritte von KAKTUS (oben) und Wolfgang Frank beim Höchster Sommerfest „Die Party“, auch heuer wieder hinter der Reinauhalle Im Anschluss wird mit Musik aus der Dose weitergefeiert (70er und 80er Jahre). Eintritt ab 18 Jahre Gemeinde Info HÖCHST 11 Festmesse und Frühschoppen Sonntag, 15. August 2010, Kirchplatz /Pfarrzentrum 8:45 Uhr Festmesse am Kirchplatz 9:30 Uhr Frühschoppen mit der Bauernkapelle Lauterach Bei Schlechtwetter: Festmesse in der Pfarrkirche und Frühschoppen im Pfarrzentrum – www.bmhoechst.at 299 Blutkonserven wurden bei den beiden Blutspendeaktionen am 11. und 19. Mai im Feuerwehrhaus Höchst abgenommen. Das Rote Kreuz und die Gemeinde bedanken sich herzlich bei allen Spenderinnen und Spendern! Sport- und Spielwochen 2010 in Höchst Bereits zum 20. Mal finden die von der Gemeinde organisierten Sportund Spielwochen statt. In der Zeit vom 16. August bis zum 3. September erklären sich mehrere Höchster Vereine bereit, bei der Durchführung der Sport- und Spielwochen aktiv mitzuwirken. Dies führt zu einem breiten Angebot an Sport-, Kultur- und Spielmöglichkeiten (insgesamt 23 verschiedene Angebote). In den letzten drei Wochen der Sommerferien haben Schüler die Möglichkeit, von Vereinen betreute Aktivitäten zu besuchen. Dies ist eine große Chance für Kinder und Jugendliche, neue und interessante Sportarten kennen zu lernen. Im letzten Jahr haben insgesamt 227 Kinder teilgenommen, diese haben sich nicht nur bei einer der 23 möglichen Veranstaltungen angemeldet, sondern gleich für mehrere Aktivitäten. Insgesamt wurden daher über 750 verschiedene Teilnahmen der Kinder registriert. Nähere Informationen gibt es im Prospekt für die Anmeldung, der in der zweiten Juliwoche im Gemeindeblatt eingelegt bzw. in den Volksschulen und der Mittelschule ausgeteilt wird. Sport wie Minigolf (oben) oder Theaterspiel (unten) – es wird viel geboten. 12 Gemeinde Info HÖCHST Wir gratulieren unseren Jubilaren Gleich vier Höchster Ehepaaren konnte Bürgermeister Werner Schneider im Mai und Juni zum Fest der Goldenen Hochzeit gratulieren. Ernst und Rosina Brunner Ernst und Rosina Brunner (geb. Wiedemann), wohnhaft Nelkenweg 3, begingen ihre Goldene Hochzeit am 27. Mai 2010. Hans Gehrer, Helga Lau (arbeitet intensiv mit Claudia im gleichen Büro), Herbert Sparr (Gemeinderat für Familie und Soziales) und Claudia Berbig. 10 Jahre IfS „Spagat“ Dr. Wismar und Erna Schneider Dr. Wismar und Erna Schneider (geb. Marent), Konsumstraße 62, konnten ihre Goldene Hochzeit am 4. Juni 2010 feiern. Das Angebot „Spagat“ des Instituts für Sozialdienste IfS ist ein Modell zur beruflichen Integration von Jugendlichen mit erheblichen Behinderungen. Spagat unterstützt, begleitet und vermittelt seit zehn Jahren aktiv bei der beruflichen Integration und setzt in den Bereichen Freizeit und Wohnen Prozesse in Gang. Ein wesentlicher Baustein im Spagat ist die persönliche Zukunftsplanung. Durch die intensive Zusammenarbeit vieler für die Jugendlichen wichtigen Personen (Lehrer, Eltern, Familie, Freunde, …) wird eine Vielzahl an unterschiedlichen Ideen und Sichtweisen hervorgebracht und vernetzt. Spagat betreut auch Claudia Berbig, die bereits seit acht Jahren im Gemeindeamt Höchst integrativ arbeitet (Telefonvermittlung, Müllsackausgabe, Postversand usw.). Natürlich waren auch Claudia und einige Kollegen zur 10-Jahres-Feier des „Spagat“im Alten Hallenbad in Feldkirch eingeladen. Edgar und Maria Schneider Edgar und Maria Schneider (geb. Kiegerl), Im Gröster 5, begingen das Fest ihrer Goldenen Hochzeit am 10. Mai 2010. Leider ist Edgar Schneider wenige Tage später, am 27. Mai, verstorben. Albert und Elsa Schneider Albert und Elsa Schneider (geb. Neuner), Im Schlatt 59, konnten am 27. Mai 2010 ihre Goldene Hochzeit feiern. Lydia Blum Ihren 90. Geburtstag beging Lydia Blum, Im Städtle 32, am 8. Mai 2010. Auch ihr gratulierte Bürgermeister Werner Schneider. Gemeinde Info HÖCHST 13 Tanz mit dem Besen Im Juni fand bereits zum sechsten Mal das Seminar „Tanz mit dem Besen“ statt. Daran beteiligten sich insgesamt zwölf Reinigungsfachkräfte aus der Mittelschule, den beiden Volksschulen, dem Altenwohnheim, dem Gemeindeamt und dem Pfarrzentrum. Das Seminar wurde von der Gemeinde Höchst in Zusammenarbeit mit dem Frauenreferat der Diözese Feldkirch durchgeführt. Seminarleiterin war die dipl. Erwachsenenenbildnerin Josefine Schlechter. Reinigungskräfte sind Fachkräfte und ein wichtiges Glied in der Kette unseres Unternehmens. Ohne sie wäre die Arbeit im Betrieb nicht mehr ungestört möglich. Im täglichen Ablauf werden sie aber oft übersehen oder geringschätzig behandelt. Ziel des Seminars war es, die Frauen in ihrem Wert zu stärken, dass sie mehr Selbstvertrauen gewinnen und vielleicht vorhandene Minderwertigkeitsgefühle ablegen. Schüler pflanzen am Alten Rhein Bäume Anfang Mai waren rund 60 Schüler der Mittelschule Höchst mit ihren Begleitpersonen bei der Renaturierung des Alten Rhein im Einsatz. Sie wurden von den Mitarbeitern von MR-Service und des Bauhofes Höchst betreut. Dabei setzten die Schüler unter fachkundiger Mithilfe von Spezialisten des Maschinenringes über 500 Pflanzen, um so die Uferwege wieder aufzuwerten. Natürlich gab es zum Abschluss auch eine anständige Jause. Die Renaturierung ist bereits im Staatsvertrag zwischen der Schweiz und Österreich im Jahr 1892 festgeschrieben. 14 Gemeinde Info HÖCHST Direktroin Gudrun Brunner mit Unterrichtsministerin Claudia Schmied Schülerbetreuung an der Mittelschule Die Mittelschule Höchst hat sich einer freiwilligen Qualitätskontrolle unterzogen und wurde am 1. Juni 2010 von Unterrichtsministerin Claudia Schmied als „Best Practice Schule“ mit dem Gütesiegel „Qualität in der schulischen Tagesbetreuung“ ausgezeichnet. Diese Auszeichnung gilt bis 2012 und kann dann mit neuen Konzepten erneuert werden. Die Mittelschule Höchst versucht, sich am Bedarf der Schülerinnen und Schüler sowie der Eltern zu orientieren. Nach dem Motto „VIVO“ Mittelschule Höchst steht das Lebendigmachen, das Leben genießen, das Leben leben im Vordergrund. Die Jugendlichen bekommen in einer entspannten und freundlichen Atmosphäre durch Unterstützung von Lehrpersonen Begabungsförderung in musischen, kreativen und sportlichen Bereichen. Wesentlich in der Tagesbetreuung sind die sozialen Komponenten. Stufenübergreifendes Arbeiten und Tutoren als Helfer bei Hausübungen und bei Lernhilfe sind Eckpunkte im Konzept. Auch die Schülerinnen zeigen sich begeistert über die Umwelt-Auszeichnung für ihre Mittelschule Höchst. Mittelschule mit Umweltzeichen Am 14. Juni konnte die Mittelschule Höchst im Umweltministerium in Wien als eine von 80 Schulen in Österreich das Umweltzeichen entgegennehmen. Die Anforderungen an eine ausgezeichnete Schule sind sehr hoch, denn in allen geforderten Bereichen müssen bestimmte Kriterien erfüllt werden. Diese galt es zuerst schriftlich festzuhalten. In gemeinsamer Arbeit mit dem Kollegium wurden die Themen Umweltmanagement, Umweltpädagogik, Gesundheit, Energie und Bauausführung, Verkehr und Mobilität, Wasser und Abfall, Lebensmittel und Buffet sowie Außenraum bearbeitet. In einer vierstündigen Prüfung mussten Angaben und Arbeiten belegt werden. Dank der Zusammenarbeit aller im und am Hause Tätigen wurde die große Herausforderung geschafft. Die große Sanierung des Schulgebäudes hat diese Arbeit sehr erleichtert. Ein herzliches Dankeschön gilt auch Direktorin Gudrun Brunner und Manuela Sparr von der Mittelschule Höchst mit Unterrichtsministerin Claudia Schmied und Umweltminister Nikolaus Berlakovich den zuständigen Sachbearbeitern im Gemeindeamt, besonders aber Schulwart Michele d’Alsazia und seiner Mannschaft! In vier Jahren muss sich die Schule einer Folgeprüfung stellen, wenn sie das Umweltzeichen behalten will. Gemeinde Info HÖCHST 15 Erfolgreiche Mittelschultage im Mai Die ersten Klassen der Mittelschule Höchst haben sich im heurigen Schuljahr im gemeinsamen Projekt mit dem Gymnasium Lustenau dem Thema Sagen und Märchen verschrieben. Im fächerübergreifenden Unterricht, besonders aber im Unterrichtsgegenstand Deutsch, wurden diese Themen aufgegriffen und auf verschiedenste Art bearbeitet. Spannende Märchenreise Es entstand eine Märchenreise durch vier Märchenwelten, die von unseren SchülerInnen, von den Drittklässlern der Sprengelvolksschulen und natürlich unseren SchülerInnen der Partnerschule BG Lustenau durchlebt wurde. Hertha Glück ergänzte diese MärSagen und Märchen wurden auf unterschiedliche Art gemeinsam erarbeitet. chenreise durch spezielle Geschichten, die sie auf ihre eigene Art mitreißend interpretierte. Wir bedanken uns beim Vorarlberger Kulturservice für die freundliche Unterstützung. Die Akzeptanz war sehr groß und am Tag der offenen Tür sprach die Besucherzahl für sich. Schülerinnen und Schüler der Mittelschule Höchst und des BG Lustenau waren gemeinsam aktiv. Der FC Höchst ist Meister der Vorarlbergliga 2010 und steigt auf! Die Gemeinde Höchst gratuliert den erfolgreichen Fußballspielern. Sie haben den Meistertitel erst im allerletzten Spiel gegen den FC Viktoria Bregenz auf dem Viktoriaplatz erkämpft. Das Match endete 4:3 für den FC Höchst, der somit in der kommenden Saison in der Regionalliga spielt. Im Bild eine Freudenszene nach dem Sieg in Bregenz. 16 Gemeinde Info HÖCHST Das von Rosenbauer ausgestattete neue LFBA – Löschfahrzeug mit Bergeausrüstung und Allradantrieb – der Marke MAN wird unserer Ortsfeuerwehr im Rahmen des Jubiläumsfestes am 16./17. Juli übergeben. Ortsfeuerwehr Höchst: Ein neues Fahrzeug zum 115. Bestandsjubiläum – Fest am 16./17. Juli Am 16. und 17. Juli feiert die Feuerwehr Höchst ihr 115-jähriges Bestehen. Anlässlich dieser Feierlichkeiten wird am Freitag das neue Löschfahrzeug mit Bergeausrüstung gesegnet. Das neue Löschfahrzeug konnte vergangene Woche von der Feuerwehr und den Gemeindeverantwortlichen in Empfang genommen werden. Zur Zeit laufen die Schulungen der Mitglieder, damit das Fahrzeug schnellstmöglich voll genutzt werden kann und die Feuerwehr Höchst auch im Bereich der technischen Hilfeleistung wieder für zukünftige Aufgaben gerüstet ist. gruppen aus dem ganzen Bezirk werden während des ganzen Tages ihr Können unter Beweis stellen und um das Goldene Strahlrohr kämpfen. Zu diesen Veranstaltungen ist die Bevölkerung von Höchst und Umgebung herzlichst eingeladen. Nähere Informationen folgen in den kommenden Wochen oder unter www.feuerwehr.hoechst.at Nassleistungsbewerb Am Samstag finden die Nassleistungsbewerbe für den Bezirk Bregenz statt. An die siebzig Bewerbs- Fest-Infos Anfahrt mit dem Fahrrad Aufgrund der beschränkten Anzahl der Parkplätze im Bereich der Rheinauhalle ersucht die Feuerwehr die Festbesucher per Fahrrad oder zu Fuß zu kommen. Haltestellen Kirchplatz und Konsumstraße, im Bereich Haupteingang Blum Werk 3. Die Gehzeit zwischen Haltestelle und Festgelände beträgt ca. 5 Minuten, der Weg ist beschildert. Eintritt frei Das Jubiläumsfest soll positiv in Erinnerung bleiben, deshalb verlangt die Feuerwehr an beiden Abenden keinen Eintritt und hat familienfreundliche Preise. Kinderbetreuung Während der Leistungsbewerbe wird durch den Förderkreis „Netz für Kinder“ eine Kinderbetreuung angeboten. Für die antretenden Bewerbsgruppen gibt es in diesem Jahr kein Gastgeschenk, es wird ein entsprechender Betrag an das „Netz für Kinder“ übergeben. Sicherheit Im Festbereich und in der Bar wird auf Glasgebinde verzichtet und das Jugendschutzgesetz strikt beachtet. Also gibt es keinen Alkohol für Jugendliche unter 16 Jahren und keinen Eintritt in die Bar unter 18 Jahren (Ausweispflicht). Sonderbushaltestelle Für die Landbuslinien 14, 15 (von und nach Bregenz) und für die Linie 50 (von und nach Dornbirn) besteht während der Festtage eine Sonderbushaltestelle zwischen den Herausgeber und Verleger: Gemeinde Höchst, 6973 Höchst. Für den Inhalt verantwortlich: Bürgermeister Ing. Werner Schneider. Druck: Hecht Druck, Hard Grundsätzliche Ausrichtung: Informationen über das Geschehen in der Gemeinde Höchst


Höchst Gemeinde Info 2010 04
Mit, 8. Juni 2011 |

Gemeinde Info HÖCHST Gemeinde Info .. www.hoechst.at – gemeindeamt@hoechst.at Aus dem Inhalt Konstituierende Sitzung Rheindelta saniert 100 Jahre Pfarrkirche Wettbewerb Fahr Rad Heimatbuch vorgestellt Hochwasserschutz am Rhein 1 2 3 5 7 9 13 HOCHST Amtliche Mitteilung der Gemeinde Höchst – Nr. 21 – April 2010 Frühling in Höchst. Immer wieder gibt es viel Lob für die attraktive Gestaltung des „schönsten Kreisverkehrs in Vorarlberg“ bei unserer Ortseinfahrt, wo die L 202 und die L 40 aufeinandertreffen. Liebe Höchsterinnen und Höchster! Die Wahlen für das Amt des Bürgermeisters und in die Gemeindevertretung sind geschlagen, die Ergebnisse liegen vor. In der Zwischenzeit hat die Gemeindevertretung die konstituierende Sitzung abgehalten und der Bürgermeister und die Vizebürgermeisterin wurden bei der Bezirkshauptmannschaft Bregenz angelobt. Ich möchte mich im Namen aller Mandatarinnen und Mandatare bei Ihnen recht herzlich für das Vertrauen, das sie den einzelnen Parteien und Gruppierungen geschenkt haben, bedanken. Ich werde, als direkt von Ihnen gewählter Bürgermeister, mich auch in Zukunft bemühen, über alle Parteigrenzen hinweg für unsere Heimatgemeinde gute Arbeit zu leisten. Es stehen große Aufgaben vor uns und nur gemeinsam werden wir diese lösen können. Ich fordere daher alle Fraktionen und die gewählten Mandatare zur Zusammenarbeit auf. Gemeinsam sind wir stark – gemeinsam werden wir die besten Lösungen für Höchst erarbeiten. Ich freue mich auch in meiner 6. Amtsperiode auf die Aufgaben, auf die Arbeit mit den politischen Gremien und ganz besonders auf die Zusammenarbeit mit allen Höchsterinnen und Höchstern. Ihr Bürgermeister Werner Schneider 2 Gemeinde Info HÖCHST Bürgermeister und Gemeindevertretung gewählt Die neue Gemeindevertretung hat sich am 8. April konstituiert. Auf der Tagesordnung stand neben der Angelobung der neu gewählten Gemeindevertreter auch die Wahl des Gemeindevorstandes und des Vizebürgermeisters. Bei den Gemeindewahlen am 14. März wurde Bürgermeister Werner Schneider mit 54,35 % der Stimmen in seinem Amt bestätigt. Die ÖVP erreichte bei der Wahl zur Gemeindevertretung 48,70 % der Stimmen, die Liste Höchste Zeit 23,02 %, die FPÖ 21,72 %, die SPÖ 4,33 %, die Liste Engin Sahin 2,24 %. Demnach erhält die ÖVP 14 der insgesamt 27 Mandate, auf Höchste Zeit und FPÖ entfallen je 6 Mandate, die SPÖ hat 1 Mandat. Die konstituierende Sitzung wurde von Bürgermeister Werner Schneider geleitet, Karin Rezniczek wurde dabei erneut mehrheitlich zur Vizebürgermeisterin gewählt. Die Höchster Gemeinderäte Folgende Mitglieder der Gemeinevertretung wurden jeweils mehrheitlich als Gemeinderäte gewählt: Herbert Sparr, Karin Rezniczek, Mag. Ferdinand Lerbscher, Werner Blum, Wilfried Meier und Sighart Brunner. Bild oben die Angelobung der Bürgermeister des Bezirkes Bregenz durch Bezirkshauptmann Dr. Elmar Zech. Bild links der neue Gemeindevorstand von Höchst: 1. Reihe Bürgermeister Werner Schneider (ÖVP), Vizebürgermeisterin Karin Rezniczek (ÖVP) und Sighart Brunner (ÖVP); 2. Reihe Werner Blum (FPÖ), Herbert Sparr (ÖVP), Ferdinand Lerbscher (Höchste Zeit), Wilfried Meier (ÖVP) (jeweils von links) Zahlreiche Besucherinnen und Besucher bei der konstituierenden Sitzung der neuen Gemeindevertretung. Gemeinde Info HÖCHST 3 Z ahlreich strömten die Besucher zum ersten Tag der offenen Handwerkertür im Rheindelta, an dem am 17. April 30 Betriebe aus Höchst, Fußach und Gaißau ihre Kompetenz in Sachen Sanierung zeigten. Im Ausstellungszentrum bei Längle & Hagspiel sowie in fünf Betrieben wurde über 300 Interessierten klar, dass so gut wie alle für eine Gebäudesanierung benötigten Berater, Planer, Baubegleiter und Handwerksbetriebe im Rheindelta vorhanden sind. Davon überzeugten sich auch die Bürgermeister Werner Schneider, Ernst Blum und Reinhold Eberle, die gefolgt von Gemeindevertretern gemeinsam mit Projektleiter Ferdinand Lerbscher und Projektkoordinator Wolfgang Seidel (Energieinstitut Vorarlberg) alle Aussteller vor Ort besuchten. Einzig der kostenlose Shuttlebus wartete vergeblich auf großen Andrang, waren die meisten Besucher doch angesichts des schönen Wetters mit dem Fahrrad unterwegs. Am 8. Mai werden beim Höchster Abendmarkt die Preise zum „rheindeltaSANIERT“-Gewinnspiel übergeben. Unter den Teilnehmern vom Tag der offenen Handwerkertür werden Handwerkergutscheine im Gesamtwert von € 1.000,- verlost. Über 300 Interessierte informierten sich am Tag der offenen Handwerkertür über die sinnvolle Haussanierung. „rheindeltaSANIERT“: Erfolgreicher Tag der offenen Handwerkertür Umfassende Informationen und Vorführungen in der Tischlerwerkstatt. Die Arbeitsgruppe „rheindeltaSANIERT“ mit Ausstellungschef Reinhard Gasser (werbe&FORM) bedankt sich bei allen engagierten Ausstellern und Helfern herzlich! Weitere Informationen und Hinweise auf zukünftige Veranstaltungen im Rahmen von „rheindeltaSANIERT“ finden Sie im Internet (www.rheindeltasaniert.info) und im Gemeindeblatt. „rheindeltaSANIERT“ ist eine Aktion der Gemeinden Höchst, Fußach und Gaißau, unterstützt vom Energieinstitut Vorarlberg. Links zwei zünftige Zimmerleute, rechts erhalten Gemeindepolitiker aus den Rheindeltagemeinden Informationen über energiesparende Elektrogeräte. 4 Gemeinde Info HÖCHST Die Tierausstellung auf Luisls Farm ist immer wieder ein Erlebnis für alle Besucherinnen und Besucher. Luisls Farm: Tierausstellung am Samstag, 15. Mai In gewohnt gemütlicher Atmosphäre auf Luisls Farm direkt am Alten Rhein findet auch heuer wieder die Tierausstellung der Freizeittierhalter statt. Am Samstag, 15. Mai, öffnet ab 10 Uhr ein Streichelparadies für Kinder und Erwachsene. Hier können Bauernhoftiere hautnah erlebt werden, von Hasen und Meerschweinchen über Geflügel bis hin zu Pferden und Rindern ist fast alles vertreten. Die Vereinsmitglieder bauen liebevoll Gehege auf und errichten Teiche, um der Bevölkerung eine sehenswerte und unvergessliche Ausstellung zeigen zu können. Der Biergarten lädt ein zu Speis & Trank und vor dem Kaffeehaus können selbstgemachte Kuchen genossen werden. Für die kleinen Besucher bietet der Verein Ponyreiten, Kinderschminken und Filzen an. Beim Dämmerschoppen ab ca. 16:00 Uhr sorgen „Die Rheintaler“ für Live-Musik und Unterhaltung. Dazu sind alle herzlich eingeladen! Die Tierausstellung findet bei jeder Witterung statt. Eintritt: freiwillige Spenden Die Freizeittierhalter freuen sich auf zahlreiche Besucher! Mailadresse: freizeittierhalter@vol.at Deutschkurs erfolgreich absolviert Von Oktober 2009 bis Februar 2010 haben sieben Frauen den Deutschkurs absolviert, der in Höchst angeboten wurde. Mit Kursleiterin Birgit Köhlmeier wurden Grundkenntnisse der deutschen Sprache erlernt. Jetzt erhielten die erfolgreichen Teilnehmerinnen ihr Zertifikat. Im Bild einige Kursteilnehmerinnen mit Vizebürgermeisterin Karin Rezniczek, Kursleiterin Birgit Köhlmeier und Helmut Sparr vom Gemeindeamt. Gemeinde Info HÖCHST 5 100 Jahre Pfarrkirche Mit der Kirche durchs Dorf Die Feierlichkeiten zum hundertjährigen Geburtstagsjubiläum unserer Pfarrkirche sind voll im Gange und streben von einem Höhepunkt zum nächsten. Die 2D-Kirche (zweidimensionale Kirche) wird uns bis zum Ende beim großen Finale, dem Jubiläumsfest am 20. Juni, begleiten. Diese Darstellung unserer Pfarrkirche fährt nicht ums Dorf, sondern durchs Dorf, „kommt“ zu dir, zu Ihnen, zu uns und in unsere Lebensräume. An acht Orten in Höchst macht sie jeweils zwei Wochen Halt und wird durch Gesichter und Meinungen von Menschen zum Thema „Kirche, Glauben“ dort zur lebendigen Kirche. Diese Aktion „Mit der Kirche durchs Dorf“ will die ureigenste Aufgabe der Kirche verdeutlichen. Bei den letzten Zwischenstationen der 2D-Kirche waren Nachbarn und Interessierte, Jung und Alt eingeladen, mit Pfarrer Willi Schwärzler eine kurze Segensandacht zu feiern. Gerne wurde dieses Angebot von vielen Höchsterinnen und Höchstern angenommen. Erinnerungen an die Ministrantenzeit in Höchst Treffen der ehemaligen Ministranten Am Samstag, 10. April, waren zum Vorabendgottesdienst besonders die ehemaligen Ministranten der Pfarre St. Johann eingeladen. Den feierlichen Gottesdienst, den Dekan Hubert Lenz, auch ein ehemaliger Höchster Ministrant, feierte und die eindrucksvolle Predigt hielt, begleiteten ehemalige Ministranten mit Leuchtern und viel Weihrauch. Sie waren mit Freude richtig in ihrem Element, wie vor vielen Jahren als aktive Messdiener. Der Festgottesdienst wurde von unserem Organisten Prof. Dr. Bruno Oberhammer und dem Männergesangverein feierlich gestaltet. Die ehemaligen Ministranten, jetzt gestandene Männer, trafen sich anschließend im Pfarrzentrum zu einem geselligen Beisammensein. Viele haben einander längere Zeit nicht mehr gesehen und daher gab es allerlei Episoden aus ihrer Ministrantenzeit und ihrem Lebensweg zu erzählen. Jedenfalls wurde der Wunsch laut, spätestens in zehn Jahren wiederum ein solches Treffen zu organisieren. Besonderer Dank gilt Alois Humpeler mit seinem Team, der dieses „Mini“-Treffen inklusive hervorragendem Essen, Kuchenbuffet und gepflegten Getränken mit größter Präzision organisierte. Vorgesehene Aufstellungsorte: Mai Seestr./Lettenstr. Bauhof/Brunner Verputz Längle&Hagspiel Kirchplatz Juni Weiteres Programm: 02. Mai: Predigtreihe mit Generalvikar Dr. Benno Elbs 23. Mai: Pfingsten, ein bewegtes Fest – 10:15 Festgottesdienst 11:00 Jazzbrunch vor der Kirche, MS Lustenau 11:30, 13:00, 14:30 Kirche & mehr: „Spaziergang durch 100 Jahre“ mit Kirchenführungen 20:00 Jazzkonzert mit Peter Madson & friends Kurze Segensandacht bei der „2D-Kirche“ 28. Mai: 18:00 – 24:00 „Lange Nacht der Kirche“ 6 Gemeinde Info HÖCHST Jana Hagspiel als Enkeltochter Regisseur Bruno Felix mit Annika Ertl, Reini Kraus, Arthur Blum und Roland Witsch von „höchst grenzenlos“ Theater „’s Geald lit uf’r Bank“ war ein großer Erfolg Für ihr erstes Theaterstück in Mundart „’s Geald lit uf’r Bank“ erntete die Theatergruppe „höchst grenzenlos“ besonders viel Lob. Wenn sich ein ehemaliger Panzerknacker zum 80. Geburtstag „eine hübsche kleine Bank“ wünscht, kann das zu Komplikationen führen. Diese wurden von der Theatergruppe auf besonders humorvolle Art dargeboten. Es hat sich bewährt, dass von der Komödie „Das Geld liegt auf der Bank“ von Curth Flatow eine Mundartfassung geschaffen wurde. Unter der Regie von Kurt Felix ging es um ein turbulentes Familienleben, um Liebe, Verbrechen und Ehrlichkeit, um mehr oder weniger richtige Ideale und um Erziehungsmethoden. Theaterobmann Arthur Blum als aktiver und leider pensionierter Panzerknacker Gustav Kühne, Annika Ertl in der Doppelrolle als zuerst Frau, dann Tochter, Maximi- „Panzerknacker“ Arthur Blum mit seinem Söhnen Martin lian Witsch und Fink und Maximilian Witsch Martin Fink als Söhne und Lehrbuben des Panzerknackers, Roland leicht unübliche Familie. Reini Kraus Witsch und Klaus Mohr als erwach- gab den Kommissar und – 40 Jahre sene Söhne sowie Enkeltochter Cor- später – dessen in Kühnes Tochter nelia, Jana Hagspiel, bildeten eine verliebten Sohn, Conradin Blum wirkte als Vertreter für Alarmanlagen mit, Markus Müller als Bankdirektor und Alexander Witsch als Polizist. Das Publikum zeigte sich von den Aufführungen begeistert. Natürlich stand eine starke Truppe hinter der Bühne parat, für Kulisse, Maske, Kostüme, Licht- und Tontechnik usw. Nach der Premiere am 13. März im Pfarrzentrum Höchst waren die Gäste wie gewohnt zum Buffet geladen, ausgerichtet von der Metzgerei Blum. Inzwischen sind die Theaterspieler schon wieder intensiv auf der Suche nach dem neuen Stück, das im März 2011 Premiere haben soll. Anstoßen auf den 80. Geburtstag des ergrauten Panzerknackers: Arthur Blum, Klaus Mohr, Annika Ertl und Roland Witsch Gemeinde Info HÖCHST tart in die Fahrradsaison 2010! Natürlich gibt es auch heuer wieder den beliebten FAHR RAD Wettbewerb. Wer im Alltag in die Pedale tritt, kommt besser an. Auf dem Weg zur Arbeit, beim Einkaufen, am Spielplatz. Rad fahren bringt gute Laune, hält jung und macht fit. Höchsterinnen und Höchster, die bereits im letzten Jahr bei FAHR RAD mitgemacht haben, können unter ihrem persönlichen Zugangslink nach wie vor ihre Kilometer erfassen und erhalten via E-Mail die Möglichkeit zur Anmeldung für den Wettbewerb. 7 S Höchst lädt auch heuer wieder ein zum FAHR RAD Wettbewerb zum 12. September 2010 mehr als 100 km geradelt sind, nehmen an der Verlosung von attraktiven Preisen teil. Teilnehmen ist ganz einfach: 1. Anmelden k im Internet: www.fahrradwettbewerb.at k mit dem Folder k oder direkt bei Armin Schneider, Tel. 7907-39, E-mail: armin.schneider@hoechst.at 2. Kilometerstand erfassen k über Internet, Fahrtenbuch oder Kilometerzähler k je nach Lust und Laune: täglich, wöchentlich oder auch nur am Stichtag Jede(r) kann gewinnen Im Zentrum des Wettbewerbes steht nicht die sportliche Höchstleistung, sondern eine möglichst breite Beteiligung. Alle Teilnehmer, die bis 3. Schlussstand bekanntgeben k Stichtag ist der 12 . September k im Internet, telefonisch oder per Mail Maiausfahrt am 2. Mai Der Radfahrclub Höchst lädt die Bevölkerung der Rheindeltagemeinden zur traditionellen Ausfahrt ins Rheinholz am Sonntag, den 2. Mai, mit Abfahrt am Kirchplatz um 6:00 Uhr morgens. Nach der Rückkehr gemeinsames Frühstück in der Rheinauhalle Höchst ab 8:00 Uhr. Bei Schlechtwetter nur Frühstück! Unkostenbeitrag: Erwachsene € 5,-, Kinder bis 14 Jahre € 3,50 Anmeldung: Bitte bis spätestens 30. April 2010 bei Christoph Grabher-Meyer, Tel. 05578 73950, E-Mail: einrad.hoechst@inode.at Maimarkt im Zeichen von FAHR RAD Großer Abendmarkt am Samstag, 8. Mai 2010, von 16:00 bis 22:00 Uhr auf dem Kirchplatz Höchst l Spiele für Jung und Alt im Foyer des Pfarrzentrums mit der Spielothek von 17 bis 20 Uhr Anmeldung zum Fahrradwettbewerb FAHR RAD Fahrradcodierung durch die Polizei Preisverteilung saniert“ „Rheindelta Fahrradbasar Beim 2. Fahrradbasar überstieg heuer die Zahl der Verkäufer die Zahl der Käufer, deshalb wechselten nicht so viele Fahrräder den Besitzer und der große Erfolg vom Vorjahr wurde nicht erreicht. Es konnten aber wieder einige Personen zur Teilnahme am Fahrradwettbewerb gewonnen werden. l l l l Fahrräder, KIKI und Zubehör – Beratung und Verkauf durch CIC Radsport Für das leibliche Wohl ist bestens gesorgt Nächste Markttermine: 3. Juli, 2. Oktober und 27. November l l 8 Gemeinde Info HÖCHST Die Kindergärtler mit selbst gebasteltem Schuhwerk, rechts die „Spinnennetze“ im Turnsaal Motopädagogik in den Höchster Kindergärten Die Höchster Kindergärten setzen vermehrt das Konzept der Motopädagogik um. Dabei werden mit den Kindern bewegte und kreative Nachmittage im Kindergarten oder in der Volkschulturnhalle Kirchdorf gestaltet. Motopädagogik versucht, durch Bewegung die ganze Entwicklung des Kindes zu fördern. Das heißt: Es geht nicht darum, dass das Kind geschickt, stark oder schnell ist, sondern es geht darum, wie es sich dabei fühlt. Über Bewegung kommt es mit anderen in Kontakt, durch Bewegung lernt es sich selbst und die Welt kennen. Durch ein spezielles Raum-, Zeit-, Beziehungs- und Materialangebot sollen die Kinder die Möglichkeit vielfältiger Körper-, Material-, und Sozialerfahrung bekommen, welche ihnen eine gewisse Handlungskompetenz eröffnet. So haben die Kinder miteinander Spinnennetze im Turnsaal gebaut und sich darin bewegt, sie haben einen Rollbrettführerschein stolz gemeistert oder mit der Mama bzw. dem Papa an einem Nachmittag verschiedene Schuhmodelle kreiert und diese in einem Bewegungsparcours erprobt. Lernen durch erleben! Unsere Kinder sind schon vor dem Schuleintritt sehr mobil. In der ersten Klasse Volksschule lernen sie das richtige Verhalten auf den Gehsteigen und Kreuzungen und das sichere Überqueren von Fahrbahnen. In dieser Aktion „Blick und Klick“ lernen die Schülerinnen und Schüler spielerisch, wie die Querung der Fahrbahn auf einem Zebra- streifen gemacht wird und worauf sie besonders achten müssen. Sie erkennen, dass parkende Autos eine Sichtbehinderung darstellen. Wie oft laufen Kinder zwischen zwei parkenden Autos über die Fahrbahn. Mit „Blick“ lernen sie den Begriff Sichtlinie zu verstehen – stehenbleiben und links und rechts und links schauen und erst zu queren, wenn die Fahrbahn frei ist. „Klick“ – im Kindersitz richtig angegurtet zu sein. Dies wird mit einem Elektroauto und einer Puppe, die nicht angegurtet neben der Lenkerin sitzt, demonstriert! Ganz wichtig für Autofahrer: Es ist ein Vormerkdelikt, wenn die Kinder im Auto nicht angegurtet sind!!! Die Volksschüler konnten mit ungefährlichen Autos üben, wie man sich auf der Straße richtig verhält. Gemeinde Info HÖCHST 9 Dorffest bei der Buchvorstellung Zahlreiche interessierte Höchsterinnen und Höchster ließen sich die Präsentation von Band 5 des Höchster Heimatbuches nicht entgehen. In der Rheinauhalle wurde zusätzlich zur Buchpräsentation ein richtiges Dorffest mit abwechslungsreichem Programm geboten, bei dem viele Vereine ihr Können bewiesen. Band 5 des Heimatbuches behandelt die Themen „Höchst - Krieg und Frieden - Alltag und Fest“. Dr. Gerda Leipold-Schneider, Autorin unserer Heimatbücher, bot einen Einblick in das Werk, in dem besonders den Höchster Vereinen viel Platz gewidmet ist. Vizebürgermeisterin Karin Rezniczek, Landtagspräsidentin Dr. Bernadette Mennel und Bürgermeister Werner Schneider würdigten das Werk und Bürgermusik und Männergesangverein sorgten für den musikalischen Rahmen. Um das leibliche Wohl kümmerte sich die Fasnatzunft, zahlreiche Vereine präsentierten sich in der Halle. Am Nachmittag überzeugten die Teeny- und Kindergarde und die Der Band 5 unseres Heimatbuches ist ebenso wie die anderen vier Bände um € 20,im Gemeindeamt erhältlich. Kunstradfahrer mit ihren Auftritten ebenso wie die Präsentationen von Team-Turnern, Karateclub oder rhythmischer Gymnastik. Viele der Besucher nutzten die Möglichkeit, ein Heimatbuch zu erwerben. Gardenachwuchs, Kunstradfahrerinnen, Bürgermusik und Männergesangverein sowie weitere Gruppen gestalteten ein buntes Programm. Vizebürgermeisterin Karin Rezniczek, Autorin Dr. Gerda Leipold-Schneider, Bürgermeister Werner Schneider und Landtagspräsidentin Dr. Bernadette Mennel 10 Gemeinde Info HÖCHST 20 Jahre Maibaumfest Samstag, 1. Mai 2010, ab 10 Uhr, im Ortszentrum Konzert „Martin O. – der Stimmentänzer“ Samstag, 15. Mai 2010, 20 Uhr, Pfarrzentrum Höchst Seit 20 Jahren laden die Höchster Maibäumler Jahr für Jahr zum Maibaumfest. Das beginnt auch heuer am 1. Mai um 10 Uhr mit dem Frühschoppen auf dem Kirchplatz, es spielen die „Muntermacher“ und „Robert & Robert“. Es gibt Kinderklettern am Maibaum und den Maibaumwettkampf mit Klettern und Sägen. Gefeiert wird bis 18 Uhr. Ab 20 Uhr spielen die „Draufgänger“ im Festzelt auf. Tagsüber Eintritt frei, abends Eintritt € 7,-- Martin O. ist der Stimmentänzer. Er singt, klingt, schimmert und lacht so wie kein anderer. Seine Beats reißen mit, die feinen Klänge lassen Wolken tanzen. Und dank Loops steht plötzlich ein großer Chor auf der Bühne, Rhythmen machen sich selbständig und Harmonien entwickeln sich unerwartet. Solo, raffiniert, verspielt, frech, umwerfend . . . www.martin-o.ch Eintritt: € 10,-- Vorverkauf, € 12,-- Abendkasse Theater MOTIF „Flucht ist (k)ein Verbrechen“ Samstag, 5. Juni 2010, 20 Uhr, Pfarrzentrum Höchst Akkordeonorchesterkonzert Mittwoch, 2. Juni 2010, 20 Uhr, Pfarrzentrum Höchst Angesichts wachsender Ausländerfeindlichkeit, schärferer Asylgesetze und immer aggressiverer politischer Rhetorik beschäftigen sich 14 Jugendliche des interkulturellen Vereins MOTIF in theatralischer Form mit dem Thema Asyl. 14 SchauspielerInnen, 6 AutorInnen und 1 Regisseur bringen in insgesamt 12 Szenen ihre Sicht der Dinge zum Ausdruck. Dabei kommen unterschiedliche Blickwinkel zum Vorschein. Eintritt: € 10,-- Vorverkauf, € 12,-- Abendkasse Vorverkaufsstelle für die Veranstaltungen des Kulturreferates: Pop-Hits, Swing, Filmmusik, Klassik . . . Für jeden etwas, lassen Sie sich überraschen! Wir freuen uns auf Ihren Besuch! Ihr Akkordeonorchester Höchst Eintritt: € 10,-- Abendkasse – kein Vorverkauf Gemeindeamt Höchst, Zi. 12 (Frau Adenberger und Frau Brunner, Tel. 7907-25 bzw. 7907-23) E-Mail: kultur@hoechst.at, online: www.hoechst.at und bei allen Raiffeisenbanken Gemeinde Info HÖCHST 11 Mittelschulprojekt: Sagen und Märchen Vom 17. bis 21. Mai wird das gemeinsame Projekt der Mittelschule Höchst mit der Partnerschule BG Lustenau vorgestellt. In vielen Arbeitsstunden arbeiteten Schüler und Lehrer fächerübergreifend zu den Themen Sagen und Märchen. Die Ergebnisse können in der Ausstellung bewundert werden, Schülerinnen und Schüler übernehmen die Führung. Dabei wird eine Märchenreise durch verschiedene Märchenwelten die Besucher verzaubern. Unsere Theatergruppe „Höchst kreaktiv“ lädt zu den Aufführungen am Donnerstag, 20. 5., und Freitag, Sagen und Märchen standen im Mittelpunkt des Projektes. 21. 5., jeweils um 18:00 Uhr, in der Aula der Mittelschule herzlich ein und freut sich auf zahlreiche Gäste. 21. Mai – Tag der offenen Tür Alle Höchsterinnen und Höchster sind ganz herzlich zum Tag der offenen Tür am Freitag, 21. Mai, von 14:00 Uhr bis 17:30 Uhr, eingeladen. Die Schülerinnen und Schüler waren mit viel Eifer dabei. Unsere zweiten Klassen sorgen für die Bewirtung. Comeniusprojekt zum Thema „Begabungen erkennen und fördern“ Gleichzeitig zu unserem Mittelschulprojekt findet das Comeniusprojekt zum Thema „Begabungen erkennen und fördern“ seinen Höhepunkt. DirektorInnen und Lehrpersonen unserer Partnerschulen aus Hittisau, aus Deutschnofen (Südtirol) und Günzburg (Deutschland) werden anreisen und gemeinsam mit uns den Sagenweg eröffnen. Die Sagensäulen mit dem eigens gestalteten Umfeld finden vorläufig beim Biotop der Mittelschule ihren Platz, bis sie an ihren eigentlichen Standort beim Naturpfad am Altenrhein übergeben werden, wo derzeit noch die Umbauarbeiten im Gange sind. Sagenhaftes an unserer Mittelschule Comenius-Schulpartnerschaften Unterrichtsbesuche und Arbeit an länderübergreifenden Unterrichtskonzepten werden zwei Tage im Vordergrund unserer gemeinsamen Arbeit stehen. Im Rahmen der Comenius-Programme werden Schulpartnerschaften, Projekte für die Aus- und Weiterbildung von Lehrkräften sowie Schulbildungsnetze unterstützt. Wir freuen uns, dass auch unsere Comeniuspartner am Tag der offenen Tür und bei der Theateraufführung dabei sein werden. 12 Gemeinde Info HÖCHST ERSTE HILFE TIPP: Die starke Blutung Was können Sie bei einer stark blutenden Wunde tun? Blutstillung: l Fingerdruck: Legen Sie den Verwundeten auf den Boden und halten wenn möglich den verletzten Körperteil hoch. Drücken Sie nun mit keimfreien Wundauflagen fest auf die Wunde, bis die Blutung aufhört bzw. bis das Rote Kreuz eintrifft. Druckverband: Verletzten auf den Boden legen. Keimfreie Wundauflage und einen Druckkörper auf die Wunde legen. Dann legen Sie eine Dreiecktuchkrawatte (mind. 6 cm breit) quer über den Druckkörper. Schlagen Sie nun die Enden der Dreiecktuchkrawatte um die Enden des Druckkörpers! Ver- Was wissen Sie noch über Erste Hilfe? Wir helfen Ihnen gerne bei der Auffrischung Ihres Wissens! Auch Sie können erlernen, wie man Menschen in Notsituationen helfen kann! l band so fest ziehen, dass sich die Form des Druckkörpers durch die Krawatte abzeichnet. Verknoten Sie die Enden über dem Druckkörper. Dringt das Blut durch, einen zweiten anlegen! Verletzten Körperteil hochhalten und Wirksamkeit überprüfen! Es darf NICHT durchbluten, die Finger oder Zehen dürfen sich NICHT verfärben, es darf auch KEINE Gefühllosigkeit oder Kribbeln auftreten. Infos zum Kursangebot: Österr. Roten Kreuz Landesverband Vorarlberg Beim Gräble 10 6800 Feldkirch Telefon 05522 / 77000 www.v.roteskreuz.at office@v.roteskreuz.at Notruf: 144 Wir gratulieren unseren Jubilaren Blutspendeaktionen in Höchst Am Dienstag, den 11. Mai 2010, und am Mittwoch, den 19. Mai 2010, finden jeweils von 17:30 Uhr bis 21:00 Uhr Blutspendeaktionen im Feuerwehrhaus Höchst statt. Eine Anmeldung zur Teilnahme an der Blutspendeaktion ist nicht notwendig. Zwei 90-jährigen Höchsterinnen konnte Bürgermeister Werner Schneider im Frühjahr zum Geburtstag gratulieren. Am 27. Februar feierte Mathilde Blum, (Bild links) Brugger Straße 8, diesen runden Geburtstag, am 15. Als Dankeschön erhalten Sie ein Paar Wienerle sowie ein Getränk. Die Bewirtung erfolgt wie immer durch die Ortsfeuerwehr Höchst. Falls Sie schon einen Blutspendeausweis besitzen, bringen Sie diesen bitte zur Blutspende mit! März beging Anna Schobel (Bild rechts), Bonigstraße 17, das runde Wiegenfest. Wir wünschen beiden Jubilarinnen noch viele möglichst gesunde Jahre! Gemeinde Info HÖCHST 13 Hochwasserschutz am Neuen Rhein Die Verbesserung der Hochwassersicherheit der Rheindämme wird fortgesetzt. Derzeit geht es besonders um die Innenseite der Dämme. Der Boden wird mittels Rüttelstopfdichtung verbessert. Bei dieser Methode verdrängt ein Rüttelgerät das Erdreich auf rund 3,5 m bzw. 2,0 m Tiefe. Der so entstandene Hohlraum wird beim Herausziehen mit Kies oder Schotter bzw. Beton aufgefüllt. Das soll dazu beitragen, den bordvollen Abfluss bei extremem Hochwasser (rund 4.300 m³/s) zu gewährleisten. Diese Vorgangsweise wurde durch ein geotechnisches Gutachten empfohlen. Schutz für das Wasserwerk Die Sanierungsmaßnahmen befinden sich auch im Wasserschutz- und Schongebiet der Gemeinde Höchst. Mittels Spezialgerät wird senkrecht bis auf eine Tiefe von 3,5 m das Erdreich verdrängt und beim Herausziehen mit Schotter bzw. Beton aufgefüllt. Es war uns ein dringendes Anliegen, dass unser Trinkwasser bei dieser Baumaßnahme zum Hochwasserschutz in keiner Weise beeinträchtigt wird. Während der Erstellung der Stopfsäulen wurde das Wasserwerk deshalb kurzfristig außer Betrieb gesetzt. In dieser Zeit wurden wir von den Nachbargemeinden mit Trinkwasser versorgt. seres Trinkwassers und die Versorgungssicherheit zu beeinträchtigen. Die Spezialmaschine der Firma Keller Grundbau sollte bis Mitte Mai 2010 die Rheinmündung erreicht haben und damit sind die Arbeiten über die gesamte Länge abgeschlossen. Wege sind passierbar Der Rad- und Wanderweg von der Dammgasse zur Rheinbrücke Höchst „Brugg“ und nach St. Margrethen über die „grüne Grenze“ ist rechtzeitig zum Beginn der neuen Fahrradsaison wieder ungehindert passierbar. Bis Mitte Mai an der Mündung Durch diese Baumaßnahme konnte der Hochwasserschutz für das Rheindelta wesentlich erhöht werden, ohne die hohe Qualität un- Reaktion auf das Hochwasser von 1987 Von der Internationalen Rheinregulierung (IRR) wurden ab Beginn der 1990er Jahren Untersuchungen und Projekte zur Verbesserung der Standsicherheit der Hochwasserdämme in Auftrag gegeben. Das war eine Folge des Hochwassers von 1987. Die Maßnahmen wurden auf der IRR-Strecke zwischen Bodensee und Illmündung in den letzten Jahren im Wesentlichen mittels Schmaldichtwandverfahren umgesetzt. Jetzt werden weitere Maßnahmen zur Verbesserung der Hochwassersicherheit gesetzt. 14 Gemeinde Info HÖCHST Frauenbewegung Höchst: In 30 Jahren viel bewegt Beim 30-Jahr-Jubiläum der Frauenbewegung Höchst konnten die Teilnehmerinnen im Pfarrzentrum auf drei Jahrzehnte soziales Engagement zurückblicken. Allein in den letzten fünf Jahren wurden rund 100.000 Euro für wohltätige Zwecke gespendet, insgesamt beträgt das Spendenaufkommen bereits rund 0,5 Mio. Euro. Im Rahmen der Feierlichkeiten präsentierte Obfrau Herlinde Moosmann zwei weitere Spendenschecks. 3.000 Euro gingen an Hilfsaktionen für die Erdbebenopfer in Haiti, 1.500 Euro kommen über „Ma hilft“ Hilfebedürftigen in Vorarlberg zugute. Landtagspräsidentin Bernadette Mennel bedankte sich in ihrer Festrede für das Engagement der Höchster Frauen. Allein die elf Basare der Frauenbewegung ergaben über 200.000 Euro an Erlösen. Darüber hinaus werden auch Flohmärkte, Koch- oder Sprachkurse, Tanzveranstaltungen oder Suppentage sowie Literatur- Zwei weitere Spendenschecks der Frauenbewegung Höchst: Bürgermeister Werner Schneider, Landtagspräsidentin Dr. Bernadette Mennel, NR Anna Franz, Obfrau Herlinde Moosmann und Moderator Bernhard Schertler frühstücke oder Filmvorführungen organisiert. Unter den Ehrengästen zur Jubiläumsfeier befanden sich Ilga Sausgruber als verdientes Mitglied der Frauengruppe und Landesrätin Greti Schmid. Bürgermeister Werner Schneider sowie die ÖVP-Gemeinderäte bedankten sich herzlich für das aktive und höchst erfolgreiche Engagement der Frauenbewegung Höchst. Sie schlüpften für diesen Abend in die Kellnergarderobe und kümmerten sich um das leibliche Wohl der Festgäste. Nordic Walking in Höchst – Freude am Gehen Im Rahmen des Vorsorge- und Vitaltrainings der Gemeinde Höchst werden wieder vier Einheiten Nordic Walking angeboten. Kursleiter ist der ausgebildete Instruktor, Rückenschullehrer und Heilmasseur Josef Vonbrül. Internet: www.bodymotivation.at Start ist am Mittwoch, 12. Mai, um 9:40 Uhr bei der Volksschule Kirchdorf, weitere Termine (jeweils 90 Minuten) sind am 19. und 26. Mai sowie am 2. Juni. Kosten: 40 Euro, Bezahlung bei der Anmeldung oder bei der ersten Kursstunde Anmeldung und Anfragen: Gerhard Böhler, Sozialreferat der Gemeinde Höchst, Tel.: 05578/79 07-26 Anmeldeschluss: Dienstag, 5. Mai 2010 Mindestteilnehmerzahl: 12 Personen / bei Nichtzustandekommen des Kurses werden Sie benachrichtigt. Ausrüstung: Laufschuhe und angenehme Kleidung Nordic Walking ist – richtig ausgeführt – ein wertvoller Beitrag zur Förderung der eigenen Vitalität. Gemeinde Info HÖCHST 15 Chorkonzert Begeistert aufgenommen wurde das Konzert des Männergesangvereins Höchst 1864 im ausverkauften Pfarrzentrum. Wesentlich zum Gelingen des Konzertes haben das Höchster Chörle „Voices“ und das Doppelquartett z’Acht unter der Leitung von Helgar Brunner mit Karlheinz Blum am Klavier und Gabriel Meckler am Schlagzeug beigetragen. Durch das Programm führte gekonnt Andreas Hämmerle. Die Leitung des Männerchores hatte diesmal VizeChorleiter Helgar Brunner inne, der die karenzierte Chorleiterin Maria Sturm würdig vertrat. Maria Sturm ließ sich dieses Ereignis trotzdem nicht entgehen und kam mit ihrem Baby zum Konzert. Nach dem Konzert verwöhnten Das Konzert des Männergesangvereins Höchst wurde zu einem großen Erfolg. Sängerfrauen und Sänger die Besucher mit Sängerspezialitäten, Kuchen und Kaffee und warteten zu späterer Stunde noch mit einem Ständchen auf. Sie bedankten sich bei Chorleiterin Maria Sturm und Vize-Chorleiter Helgar Brunner für die unermüdliche Probenarbeit sowie bei der Gemeinde Höchst, den Sponsoren, allen Sängerfrauen und Helfern für deren Unterstützung. Wer sich berufen fühlt und gerne unter Freunden singt, ist herzlich eingeladen, beim Männerchor mitzuwirken. Geprobt wird jeden Montag von 20:00 – 22:00 Uhr im Probenlokal im 1. Stock der „Alten Schule“. Frühjahrs- und Festkonzert der Bürgermusik Höchst Das Frühjahrskonzert der Bürgermusik Höchst am 8. April war der musikalische Höhepunkt im Vereinsjahr. Heuer wurde im Rahmen der Festivitäten „100 Jahre Kirche Höchst“ ein Festkonzert in der Pfarrkirche gespielt. Unter der Leitung von Kapellmeister Robert Vonach wurde den zahlreichen Besucherinnen und Besuchern ein abwechslungsreiches und zugleich gehobenes Musikprogramm präsentiert. Die „Königsintrade Nr. 1“, „Theme from Schindler´s List“ oder „Largo“ aus Anton Dvorák´s Symphonie aus der Neuen Welt sind nur ein kleiner Auszug aus dem musikalischen Angebot des Abends. Durch das Programm führte Michael Jagg. Die Gäste waren von dem festlichen Rahmen und der musikalischen Leistung der Höchster Bürgermusik begeistert! Gerade das Zusammenspiel von Blasmusik mit Instrumenten wie Harfe oder Geige machten diesen Anlass zu einem besonderen Hörgenuss. Festliches „Geburtstagsständchen“ Seit Gründung der Bürgermusik Höchst im Jahre 1824 wurden zahlreiche kirchliche Anlässe musikalisch umrahmt und somit begleitet. Diesmal nutzten die Musikantinnen und Musikanten den würdigen Rahmen der Höchster Kirche, um ihr Musikprogramm zu präsentieren. Gleichzeitig war es auch ein „Geburtstagsständchen“ zum 100-JahrJubiläum des Gotteshauses. Die stimmungsvoll beleuchtete Pfarrkirche bot einen besonderen Rahmen für das Frühjahrs- und Festkonzert der Bürgermusik Höchst. 16 Gemeinde Info HÖCHST Musikschule: Tag der offenen Tür Die Rheintalische Musikschule Lustenau – Expositur Höchst, lädt alle zum Tag der offenen Tür am Samstag, 8. Mai 2010, von 14:00 bis 16:00 Uhr in der Alten Schule und im Pfarrzentrum ein. Alle, die sich für Instrumentalund Gesangsunterricht interessieren, haben die Möglichkeit, sich über unser Lehrangebot und unsere Unterrichtsmethoden zu informieren. In der Alten Schule, Zimmer 10, finden von 14:00 - 15:00 Uhr Vorträge aller Instrumentalklassen statt. Im Anschluss findet in den Unterrichtsräumen der Alten Schule die persönliche Beratung durch die Lehrkräfte statt. Alle Instrumente können angeschaut und ausprobiert werden. Für Erfrischung zwischendurch wird im Musik-Cafe, Zimmer 8, gesorgt. Wir freuen uns auf Ihren Besuch! Gelbe und schwarze Müllsäcke werden nur alle zwei Wochen abgeholt. Dennoch stellen manche Bewohner ihren Müll auch in geraden Wochen an die Straße, wenn nur Biomüll abgeholt wird. Müllabfuhr von Restmüll und Gelbem Sack jede zweite Woche Bekanntlich wird in Höchst bereits seit Anfang 2009 lediglich der Biomüll in jeder Woche abgeholt, der Gelbe Sack sowie die Restmüllsäcke hingegen nur in den ungeraden Wochen, also alle 14 Tage. Diese Regelung hat sich bestens bewährt, die Müllabfuhr alle zwei Wochen reicht aus. Allerdings beachten manche Leute dennoch die Abfuhrtermine nicht und stellen ihren Müll auch in geraden Wochen an den Straßenrand. Der bleibt dann eine ganze Woche lang dort stehen. Das ist nicht erlaubt und stört das Ortsbild. Abgesehen davon können Müllsäcke aufplatzen, wenn sie tagelang am Straßenrand stehen, Tiere helfen hier auf der Suche nach Futter oft mit. Müllsäcke dürfen deshalb erst am Vorabend der Müllabfuhr bereitgestellt werden. Der aktuelle Müllabfuhrkalender lässt sich von der Homepage der Gemeinde www.hoechst.at herunterladen, ebenso liegen Exemplare im Gemeindeamt auf. Sack und den Restmüllsack im Mai und im Juni: Woche 19, Dienstag, 11. Mai, und Woche 21, Mittwoch, 26. Mai (wegen des Feiertages am Pfingstmontag), Woche 23, Dienstag, 8. Juni, und Woche 25, Dienstag, 22. Juni. Biomüll wird jede Woche abgeholt. Wir ersuchen darum, diese Termine im Interesse von Hygiene und Ortsbild zu beachten! Elternsprechtag Die Hauptschule/Mittelschule Höchst lädt alle Eltern zum zweiten Elternsprechtag im laufenden Schuljahr am Mittwoch, den 5. Mai, von 16:00 bis 19:00 Uhr recht herzlich ein. Für Bewirtung wird wie jedes Jahr gesorgt. Die Direktorin und das Lehrerteam Müllabfuhr im Mai und im Juni Die Abfuhrtermine für den Gelben Alle Mitbürger werden dringend gebeten, die Abfuhrtermine zu beachten. Herausgeber und Verleger: Gemeinde Höchst, 6973 Höchst. Für den Inhalt verantwortlich: Bürgermeister Ing. Werner Schneider. Druck: netprint, Götzis Grundsätzliche Ausrichtung: Informationen über das Geschehen in der Gemeinde Höchst


Höchst Gemeinde Info 2010 02
Mit, 8. Juni 2011 |

Gemeinde Info HÖCHST Gemeinde Info .. www.hoechst.at – gemeindeamt@hoechst.at Aus dem Inhalt Voranschlag 2010 Sanierung Alter Rhein Information zur Wahl Gesunde Arbeitsplätze Heimatbuch 5. Band 100 Jahre Pfarrkirche 1 2 4 5 8/9 11 16 HOCHST Amtliche Mitteilung der Gemeinde Höchst – Nr. 20 – Februar 2010 Winterdienst Der außergewöhnlich schneereiche Winter hat die Mannschaft des Bauhofes und der Firma Humpeler vor große Herausforderungen gestellt. Der Winterdienst wurde zur Zufriedenheit der Bürgerinnen und Bürger mit großem Einsatz bewältigt. Bericht Seite 3 Liebe Höchsterinnen und Höchster! Der Voranschlag 2010 wurde von der Gemeindevertretung mehrheitlich beschlossen. In wirtschaftlich nicht einfachen Zeiten haben wir einen Voranschlag vorlegen können, der nach wie vor viele Möglichkeiten für Investitionen bietet, aber auch die Sicherheit, unsere Gemeindefinanzen in geordnetem Rahmen zu halten (Budgetzahlen Seite 2). Wir wollen auch Spielräume für die Zukunft – denn die brauchen wir, weil große Aufgaben auf die Gemeinde zukommen: Kindergartenerweiterung, Spielgruppenneubau, ein neues, zeitgemäßes Altenwohnheim in Kooperation mit Gaißau und Fußach, ein Haus der Generationen u.v.a. müssen umgesetzt werden. Ich möchte mich daher bei allen Höchsterinnen und Höchstern für das entgegengebrachte Vertrauen bedanken – Höchst hält auch in schwierigen Zeiten zusammen. Ein ganz besonderer Dank geht meinerseits an die Gemeindebediensteten in allen Dienststellen. Sie haben Verständnis für unsere Spar- maßnahmen und helfen uns, die gesteckten Ziele auch zu erreichen. Am 14. März finden die Gemeindevertretungs- und Bürgermeisterwahlen statt. Ich bitte Sie, von Ihrem Wahlrecht Gebrauch zu machen und sich damit an der Politik für die Zukunft zu beteiligen. Unabhängig davon, wem Sie Ihr Vertrauen schenken – eine gute Wahlbeteiligung ist auch ein Zeichen an alle politischen Mandatare, dass unsere Arbeit ernst genommen wird. In der Hoffnung auf ein erfolgreiches Jahr 2010 Ihr Bürgermeister Werner Schneider 2 Gemeinde Info HÖCHST Zahlen zum Budget 2010 in Euro Allgemeine Verwaltung Öffentliche Ordnung Unterricht, Erziehung, Sport Volksschulen Kindergärten Hauptschule/Mittelschule Sonstiges Offene Jugendarbeit Sport Bücherei Kultur Soziales, Wohnbauförderung Sozialfonds Altenwohnheim Soziales für die Gemeinde Wohnbauförderung Gesundheit, Umweltschutz Gesundheitswesen Umweltschutz Straßenbau, Verkehr Verkehr und Bauhof Landbus Wirtschaftsförderung Dienstleistungen Winterdienst Diverse Dienstleistungen Straßenbeleuchtung Freibad Wasserversorgung Abwasserbeseitigung und Abfall Liegenschaftsverwaltung Rheinauhalle Bootshafen Finanzwirtschaft Landesumlage Beteiligung an der GIG Diverses Finanzwirtschaft Rücklagen und Finanztransaktionen Ausgaben laut Voranschlag 2010 2.200.300,00 491.800,00 Architekten besuchten die Mittelschule Höchst Das Vorarlberger Architekturinstitut organisiert seit mehreren Jahren die Veranstaltung „Architektur vor Ort“. Dabei werden architektonisch bemerkenswerte Gebäude einer interessierten Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Am 22. Jänner wurde im Rahmen dieser Initiative die Mittelschule Höchst besichtigt. Nach Begrüßung der zahlreichen Gäste durch die Direktorin des VAI, Marina Hämmerle, erläuterten Sighard Brunner als Vertreter der Gemeinde und Direktorin Gudrun Brunner die Geschichte der Hauptschule und das pädagogische Konzept der Neuen Mittelschule. Durch die Schaffung von den Klassen zugeordneten Gruppenräumen und zusätzlichen Sonderräumen im Rahmen der Neugestaltung kann das Konzept der Neuen Mittelschule im Unterricht hervorragend umgesetzt werden. Anschließend führte Architekt Markus Thurnher die Teilnehmer auf einem Rundgang durch das Schulgebäude und die neue Bibliothek. Die zahlreich erschienenen Teilnehmer zeigten sich von den neu gestalteten Räumlichkeiten sehr beeindruckt. 334.600,00 1.206.500,00 1.050.900,00 264.700,00 97.100,00 313.400,00 82.300,00 314.200,00 1.844.000,00 626.000,00 312.400,00 334.400,00 1.027.100,00 214.500,00 966.600,00 459.300,00 163.700,00 61.600,00 44.500,00 93.000,00 28.600,00 1.199.500,00 3.406.400,00 236.600,00 264.100,00 97.300,00 871.500,00 183.000,00 447.500,00 388.700,00 € 19.626.100,00 Die fachkundigen Besucherinnen und Besucher zeigten großes Interesse an der Neuen Mittelschule Höchst. Gemeinde Info HÖCHST 3 Bei Schneefall und Eisesglätte sind die Leute des Bauhofs Höchst und der Firma Humpeler zu allen Tages- und Nachtzeiten für uns auf den Straßen unterwegs. Im Bild mit Bürgermeister Werner Schneider: Arno Humpeler, Rene Humpeler, Daniel Humpeler, Dietmar Huber, Rene Strasser, Helmut Holzer, Gernot Hämmerle, Josef Hagspiel, Erich Vetter, Christoph Schneider, Wilfried Sinz, Helmut Blum, Sandro Vietri, Walter Brunner, Markus Hämmerle, Harald Burtscher und Bauhofleiter Alfred Barth. Rund 100 km Straßen, Wege und Plätze zu räumen Ein schneereicher Winter stellt besondere Anforderungen an die zuständige Mannschaft des Bauhofes Höchst, unterstützt durch Beschäftigte der Firma Humpeler. In unserer Gemeinde gilt es immerhin, rund 100 km Strecke zu räumen: 65 km lang ist das Straßennetz. Dazu kommen 16 km Fußund Radwege, 15 km Gehsteige sowie eine Reihe von Plätzen, WegZufahrten usw. Das meiste wird mit entsprechendem Gerät geräumt, manches aber muss von Hand freigeschaufelt werden. Außerdem gehören Zugänge zu Fußgängerstreifen, Bushaltestellen, Zugänge zu Containerplätzen, diverse Stiegen bei der Pfarrkirche oder besonders schmale Fußwege dazu. Bis 17. Februar rückten die Mannschaften insgesamt 34 Mal aus, 15 Mal galt es, zu räumen und zu streuen, 19 Mal reichte der Streueinsatz aus. Es dauert vier Stunden, bis die gesamte Strecke durch Höchst geräumt ist. Schnee nimmt wenig Rücksicht auf Tageszeiten, immer wieder sind die Schneeräummannschaften natürlich auch nachts oder an Wochenenden unterwegs. Zwischen dem 1. November 2009 und dem 14. Februar 2010 wurden für den Winterdienst in Höchst insgesamt 776,5 Stunden aufgewendet. Besonders anstrengend ist der „Weckdienst“, für den zehn Männer abwechselnd eingeteilt sind. Wer Bereitschaft hat, kann nicht ruhig schlafen, er muss das Wetter beobachten und bei Bedarf die Truppe verständigen. Die Kleintraktoren sind besonders auf Geh- und Radwegen im Räumeinsatz. Fahrzeugausstattung Bauhof Höchst 1 Traktor mit Pflug 2 Kleintraktoren mit Pflug und Streueinrichtung 1 Handschneefräse Firma Humpeler Manche Einsätze sind nur im Doppelpack sinnvoll zu bewältigen. Dabei ist besondere Sorgfalt erforderlich. 3 Traktoren 3 Pflüge 2 Salzstreugeräte 4 Gemeinde Info HÖCHST Dorfzentrum Rheinauhalle St. Margrethen Bruggerloch Die letzten Renaturierungsmaßnahmen am Alten Rhein zwischen Bruggerloch und der Rheinauhalle. Maßnahmen zur Renaturierung am Alten Rhein Mit den Maßnahmen 9 bis 13 (Bruggerloch bis Rheinauhalle) werden derzeit die letzten wesentlichen Arbeiten zur Renaturierung des Alten Rheins durchgeführt. Der Alte Rhein kann nicht als natürliches Gewässer bezeichnet werden, obwohl der optische Eindruck das vermittelt. Der typische Geschiebetrieb ist unterbunden und das Gerinne ist künstlich in die ehemalige Rheinsohle eingegraben. Trotzdem beurteilen auch beigezogene Experten den Projektabschnitt als ausgesprochen wertvolles Fischgewässer mit hohem Potenzial. Der gesamtökologische Zustand des Alten Rheins wird im Abschnitt Bruggerhorn derzeit als beeinträchtigt bezeichnet. Nach den nationalen und internationalen Verpflichtungen soll das Gewässer gezielt aufgewertet werden. Der Projektabschnitt ist die letzte und einzige wirkliche Fließstrecke des Alten Rheins. Weiter unten beginnt sich je nach Seestand der Rückstau des Bodensees auszuwirken. Deshalb soll hier der strukturarme Fluss für strömungsliebende Fische wie die Äsche revitalisiert werden. Dazu werden Buhnen eingesetzt, Tiefenrinnen und Aufweitungen gegraben sowie verschiedene Flachufer neu gestaltet. Die Anrainer im ehemaligen Rheinvorland erhalten durch leichte Eindämmungen besseren Schutz vor Hochwasser. Auch das Angebot für die Spaziergänger entlang des Alten Rheins wird durch die vorgesehenen Maßnahmen vielfältiger, mit verbessertem Zugang zum Wasser. Selbstverständlich sind auch die Fischereivereine auf beiden Seiten des Alten Rheins direkt in die Planung miteinbezogen. Bauherrschaft: Internationale Rheinregulierung IRR, vertreten durch die beiden Rheinbauleiter Daniel Dietsche (CH) und Martin Weiss (A) Projekt- und Bauleitung: Thomas Oesch und Rolf Stieger (OePlan) Ausführung Erd- und Wasserbauarbeiten: Nägelebau, Sulz/ Röthis Ausführung Holzerei und Bepflanzung: Maschinenring Bregenz Projektbegleitung Gemeinde Höchst: Armin Schneider, Umweltreferat Erfolgreiche Renaturierungsmaßnahmen am Alten Rhein. Gemeinde Info HÖCHST 5 Gemeindevertretungs- und Bürgermeisterwahl am 14. März 2010 In den nächsten Tagen werden allen Wahlberechtigten die Wahlausweise sowie der amtliche Stimmzettel für die am Sonntag, den 14. März 2010, stattfindende Gemeindevertretungs- und Bürgermeisterwahl zugestellt. Bitte bringen Sie zur Wahl diesen Wahlausweis und den Stimmzettel mit sowie ein Dokument, aus dem Ihre Identität ersichtlich ist. Das Wahlkuvert erhalten Sie am Wahltag im Wahllokal. Den Stimmzettel können Sie bereits zu Hause ausfüllen oder am Wahltag in der Wahlzelle im Wahllokal. Bitte beachten Sie, dass die Wahl in der Zeit von 07:30 bis 12:00 Uhr in der Volksschule Kirchdorf, FranzReiter-Straße 10, stattfindet. spätestens 12. März 2010 im Gemeindeamt, Zimmer Nr. 12 (Bürgerservice, Tel. 7907-25), eine Wahlkarte zu beantragen. Diese Personen werden am Wahltag voraussichtlich in der Zeit von 09:00 bis 11:30 Uhr von einer „fliegenden“ Wahlkommission zur Stimmabgabe zu Hause aufgesucht. Gemeindevertretungs- bzw. Bürgermeisterwahl von ihrem in einem anderen Bundesland oder im Ausland gelegenen Studien- bzw. Ausbildungsort nach Vorarlberg fahren, werden die Kosten der Benützung der kostengünstigsten öffentlichen Verkehrsmittel für die An- und Rückreise ersetzt. Die Auszahlung der Ersatzbeiträge erfolgt direkt im Wahlbüro (Wahllokal Volksschule Kirchdorf, FranzReiter-Straße 10) am Wahltag nach Einsichtnahme in die Inskriptionsbzw. Arbeitsbestätigung und die Fahrkarte. Bei der Gemeindevertretungs- bzw. Bürgermeisterwahl am 14. März 2010 handelt es sich rechtlich um zwei getrennte Wahlvorgänge. Beide Wahlvorgänge werden auf einem gemeinsamen Stimmzettel abgewickelt. Im oberen Bereich des Stimmzettels können Sie Ihren gewünschten Bürgermeisterkandidaten wählen. Direkt unter den Bürgermeisterkandidaten können Sie die von Ihnen gewünschte Partei bzw. Fraktion wählen. Um für beide Wahlvorgänge eine gültige Stimme abzugeben ist es unbedingt notwendig, je ein Kreuz bei einem Bürgermeisterkandidat bzw. einer Partei anzubringen. Sie haben die Möglichkeit, maximal 5 Vorzugsstimmen für die Kandidaten der von Ihnen gewählten Fraktion zu vergeben. Auf einen Wahlwerber können Sie maximal 2 Vorzugsstimmen vereinigen. Falls Sie noch Fragen zur Gemeindevertretungs- bzw. Bürgermeisterwahl haben, wenden Sie sich bitte an das Gemeindeamt (Herr Sparr), Tel. 7907-24. Bürgermeister Werner Schneider, Gemeindewahlleiter Briefwahl möglich Bei der Gemeindevertretungs- bzw. Bürgermeisterwahl ist erstmal auch eine Briefwahl möglich. Für die Briefwahl benötigen Sie eine Wahlkarte, die Sie im Gemeindeamt (Bürgerservice, Zi. 12, Tel. 7907-25) bis spätestens 12. März 2010 beantragen können. Für die Gemeindevertretungs- bzw. Bürgermeisterwahl besteht keine Wahlpflicht. Wahlkarte beantragen Wahlberechtigte, die aus gesundheitlichen Gründen am Wahltag nicht im Wahllokal erscheinen können, haben die Möglichkeit, bis Schüler, Lehrlinge, Studenten Schülern, Studenten und Lehrlingen, die zur Teilnahme an der MUS für die Wahl des Bürgermeisters am 14. März 2010 in der Gemeinde Höchst Name Vorname Beruf Partei bzw. Fraktion Name Vorname Beruf Partei bzw. Fraktion Name Vorname Beruf Partei bzw. Fraktion TER Amtlicher Stimmzettel für die Wahl der Gemeindevertretung am 14. März 2010 in der Gemeinde Höchst Bezeichnung der Partei bzw. Fraktion Wahlwerber 1. Name Vorname etc. 2. Name Vorname etc. 3. Name Vorname etc. 4. Name Vorname etc. 5. Name Vorname etc. 6. Name Vorname etc. Amtlicher Stimmzettel Bezeichnung der Partei bzw. Fraktion Wahlwerber 1. Name Vorname etc. 2. Name Vorname etc. 3. Name Vorname etc. 4. Name Vorname etc. 5. Name Vorname etc. 6. Name Vorname etc. Bezeichnung der Partei bzw. Fraktion Wahlwerber 1. Name Vorname etc. 2. Name Vorname etc. 3. Name Vorname etc. 4. Name Vorname etc. 5. Name Vorname etc. 6. Name Vorname etc. Ein Stimmzettel für beide Wahlgänge: Für die Wahl des Bürgermeisters oben einen der Kandidaten ankreuzen. Für die Gemeindevertretung eine der kandidierenden Listen ankreuzen. Auf dieser Liste können Sie dann max. 5 Vorzugsstimmen für Kandidaten vergeben, höchstens 2 Vorzugsstimmen für einen Kandidaten. 6 Gemeinde Info HÖCHST Zuschuss zum Pflegegeld bei Pflege zu Hause Die Vorarlberger Landesregierung hat beschlossen, ab dem 1. Jänner 2010 zur Unterstützung der Pflege und Betreuung zu Hause zusätzlich zum Pflegegeld einen Zuschuss zu gewähren. Voraussetzungen dazu sind: l l kein Bezug eines Zuschusses zur Unterstützung der 24-StundenBetreuung Bei Inanspruchnahme der Kurzzeitpflege (Urlaub von der Pflege oder Übergangspflege) ist der Zuschuss anteilsmäßig für diesen Zeitraum einzusetzen. Seit Anfang 2010 können Bezieherinnen und Bezieher eines Bundesoder Landespflegegeldes der Stufen 5, 6 oder 7, die überwiegend zu Hause von Angehörigen gepflegt werden, einen Zuschuss zum Pflegegeld beantragen. Kein Anspruch besteht, wenn die pflegebedürftige Person in einem Pflegeheim betreut oder bereits ein Zuschuss zur Unterstützung der 24-Stunden-Betreuung gewährt wird. Infos im Gemeindeamt Der Zuschuss muss beantragt werden und beträgt monatlich € 100,--. Anträge und nähere Informationen erhalten Sie im Gemeindeamt, Zimmer Nr. 13a (Gerhard Böhler, Tel. 7907-26) oder Zimmer Nr. 12 (Reingard Adenberger, Tel. 7907-25). Bezug eines Bundes- oder Landespflegegeldes der Stufe 5, 6 oder 7 überwiegende Pflege zu Hause durch Verwandte oder Nachbarn (somit kein Anspruch bei einer Unterbringung in einem Pflegeheim) l Infos zur Musterung Die Höchster Stellungspflichtigen des Geburtsjahrganges 1992 wurden im Feuerwehrhaus von Vertretern des Militärkommandos Vorarlberg über die Musterung und über Ausbildungsmöglichkeiten im Bundesheer informiert. Bürgermeister Werner Schneider betonte, dass die Gemeinde Wert auf einen reibungslosen Ablauf der Musterung in Innsbruck legt. Den neuen Reisepass rechtzeitig beantragen Prüfen Sie rechtzeitig vor Ihrem Urlaub, ob Ihr Reisepass noch gültig ist. Weil viele Pässe ablaufen, wird bis August 2010 bei den Passbehörden ein großer Andrang erwartet. Beantragen Sie Ihren neuen Reisepass beim Gemeindeamt Höchst im Bürgerservice. Bringen Sie bitte ein Passfoto, das den internationalen Kriterien entspricht und nicht älter als 6 Monate ist, Ihren derzeitigen Reisepass und die Gebühr von € 69,90 zur AntragsteIlung mit. Pässe für Kinder bis 12 Jahren kosten € 30,-. Profifotografen liefern gerne die vorgeschriebenen Passbilder. Der neue Sicherheitspass wird per Post mit Rückscheinbrief (RSb) zugestellt. Informieren Sie sich rechtzeitig über die speziellen Einreisebestimmungen Ihres Urlaubszieles (Visa, Gültigkeitsdauer des Reisedokumentes usw.). Infos (auch zum Passbild): www.bmi.gv.at unter: Reisepass Weitere Informationen erhalten Sie beim Gemeindeamt Höchst im Bürgerservice, Zimmer 12, Telefon 05578/7907-25 NEU: Pass für Kinder nötig Jedes Kind benötigt einen eigenen Reisepass. Bestehende Miteintragungen gelten nur noch bis Juni 2012. Mit dem Antrag für den neuen Pass sollte nicht zu lange gewartet werden. Gemeinde Info HÖCHST 7 Aktive Senioren Mit dem aks Kleeblatt zu mehr Gesundheit und Wohlbefinden „Tue dem Körper Gutes, damit deine Seele Lust hat, darin zu wohnen!“ Zwölf Höchster Seniorinnen und Senioren haben sich diesen Spruch zu Herzen genommen und wollten vom „Kleeblatt“-Team genau wissen, wie man den eigenen Alltag aktiv und gesund gestalten kann. „Um sich ein lebenswertes und bewegtes Alter zu sichern, ist eine umfassende Gesundheitsvorsorge von größter Wichtigkeit“, erklärt Projektleiterin Mag. Michaela Mayrhofer im Rahmen des aks Projektes Kleeblatt. Senioren-Gemeinderätin Herlinde Moosmann begrüßte die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in der „Alten Schule“. Interessante und abwechslungsreiche Kurzvorträge über medizinische Vorsorge, Bewegung, Ernährung und den sozialen Bereich bildeten den Auftakt der Veranstaltung. Höhepunkt waren Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer und das aks „Kleeblatt“-Team. (Foto: aks) die Kleingruppen. Hier standen die vier ExpertInnen in einem vertraulichen Rahmen zur Verfügung. Dabei wurde auf die persönliche Situation der Seniorinnen und Senioren eingegangen. „So konnten wir jeden Teilnehmer individuell beraten und Empfehlungen für seinen persönlichen Alltag geben“, reflektiert Mag. Mayrhofer. Damit die Tipps auch im Alltag umgesetzt werden, erhielten inzwischen alle Senioren ein individuelles Empfehlungsschreiben mit Vorschlägen für ihre ganz persönliche Situation. Finanziert wird das Kleeblatt vom Fonds Gesundes Österreich und dem Fonds Gesundes Vorarlberg. Die Räumlichkeiten in der „Alten Schule“ sowie einen Teil des Selbstbehaltes stellte die Gemeinde Höchst zur Verfügung. Gute Sprachförderung in Höchst Die Gemeinde Höchst bietet besonders gute Voraussetzungen der Sprachförderung für Kinder mit nicht-deutscher Muttersprache. Das ist das Ergebnis der Arbeit von zwei Höchster Lehrerinnen. Im Rahmen ihrer Zusatzausbildung „Frühe sprachliche Förderung von Kindern mit Migrationshintergrund“ haben zwei Lehrerinnen der Volksschule Höchst Kirchdorf, Karin Gruber-Schneider und Beate Raith, eine Arbeit zum Thema „Sprachfördermodell für die Kinder mit nichtdeutscher Muttersprache der Volksschule Höchst Kirchdorf“ erstellt. Sie präsentierten die Ergebnisse im Jänner 2010 den Gemeindeverantwortlichen. Für diese Arbeit untersuchten sie in zeitintensiven Recherchen den IstZustand in den einzelnen Institutionen der Gemeinde. Die beiden Pädagoginnen stellten fest, dass die Rahmenbedingungen, die eine effektive Sprachförderung gelingen lassen und sich für die Kinder positiv auswirken, in der Gemeinde Höchst in hohem Maße gegeben sind. Sie bedankten sich bei der Gemeinde Höchst mit ihren Integrationsbeauftragten für die großzügige Bereitstellung der Ressourcen. Ihr Dank für die gute Zusammenarbeit galt auch den Kindergartenpädagoginnen, den Lehrerinnen sowie den Direktoren. Gutes Zeugnis für die Sprachförderung in Höchst. 8 Gemeinde Info HÖCHST Wir gratulieren unseren Jubilaren Leopold Schneider, Holderbaum 30, feierte am 1. Jänner seinen 95. Geburtstag. Bürgermeister Werner Schneider stattete Leopold und Maria Schneider einen Besuch ab und gratulierte. Höchster Studentin: Der Bürgermeister schreibt an einem viel zu niedrigen Tisch, manche Mitarbeiter des Gemeindeamtes sitzen in zu hellen Büros. Etliche der Bürostühle sind ungeeignet und bei manchen Arbeitstischen reicht es, die Höhe um einige Zentimeter zu verstellen. Solche und ähnliche Ergebnisse hatte die Projektarbeit der 22jährigen Sandra Küng, die vier Wochen lang die Arbeitsplätze im Gemeindeamt Höchst genau unter die Lupe genommen hat. „Manche Leute haben gar nicht gewusst, dass ihr Arbeitstisch verstellbar ist“, berichtet sie von ihren Erfahrungen. Sandra hat die Hälfte ihrer Ausbildung zur Ergotherapeutin an der Fachhochschule Wiener Neustadt hinter sich und absolvierte ihr Pflichtpraktikum im Gemeindeamt. Glückwünsche vom Bürgermeister zum 90. Geburtstag erhielt am 17. Jänner Oskar Gasser, der mit seiner Gattin Josefine im Haus Rheinstraße 38, wohnt. Sandra Küng Ebenfalls seinen 90er feierte Robert Gasser, Dr.-SchneiderStraße 17, jetzt Altenwohnheim, am 27. Jänner. Bürgermeister Schneider überbrachte Glückwünsche. Ihr Angebot, Änderungsvorschläge zu unterbreiten, wurde hier gerne angenommen. „Meist geht es um Kleinigkeiten, die in Summe aber sehr viel für die Qualität eines Arbeitsplatzes bedeuten“, so Sandra Küng. So stellen etwa viele Menschen ihre Computertastatur schräg. „Das zwingt die Hände beim Schreiben zu einer unnatürlich schrägenHaltung mit oft schlimmen Auswirkungen auf das Handgelenk.“ Gebeugte Sitzhaltung, zu wenig Beinfreiheit oder auch völlig starre Rücken- und Armlehnen sind Mitursachen von Nackenverspannungen, Beschwerden in den Schultern und an der Wirbelsäule. Am 20. Februar konnten, Helga und William Moretti, Wichnerstraße 37, das Fest der Goldenen Hochzeit feiern. Die beiden genossen einen Erholungs-Urlaub, weshalb wir das Foto nachholen werden. Auch Rupert Tischler von der Wichnerstraße 18, der am 2. Februar seinen 96. Geburtstag feierte, ist derzeit außer Landes. Dynamisches Sitzen Sandra Küng plädiert für „dynamisches Sitzen“, das mehr Bewegung zulässt. Gemeinde Info HÖCHST 9 : „Mehr Bewegung auch beim Sitzen!“ Ergotherapie Einseitige Belastungen am Arbeitsplatz, im Haushalt oder bei der Freizeitgestaltung können auf Dauer schwere körperliche Folgen haben. Ergotherapeutinnen sind hier vorbeugend tätig. Oft reichen simpel erscheinende Anpassungen des Arbeitsplatzs sowie gezielt eingesetzte therapeutische Übungen aus, um beispielsweise Haltungsschäden oder Schmerzen zu verhindern. Neben diesen Präventivmaßnahmen sind ausgebildete Ergotherapeutinnen auch in der Behandlung tätig. Nach ärztlicher Verschreibung setzen sie entsprechende Maßnahmen, die einen Beitrag leisten, damit Menschen ihren Alltag wieder besser bewältigen können. Wie bei der Fachhochschule Wiener Neustadt erläutert wird, analysieren Ergotherapeutinnen in diesen Fällen Ursachen, Folgen und Begleiterscheinungen von Krankheit, Alter oder Behinderung. Sie setzen geeignete Maßnahmen für mehr Selbständigkeit und Lebensqualität im Alltag. Ergotherapeutinnen können in verschiedensten Sozial- und Gesundheitseinrichtungen, Schulen, Betrieben und Beratungsstellen tätig sein oder auch ihre eigene Praxis eröffnen. Die angehende Ergotherapeutin Sandra Küng erläutert Bürgermeister Werner Schneider die Ergebnisse ihrer Projektarbeit im Gemeindeamt Höchst. Bürgermeister Werner Schneider weiß übrigens, weshalb sein Computertisch so klein geraten ist: „Die Möbel stammen alle von meinem Vorgänger und damals gab es noch keinen PC im Bürgermeisterbüro.“ Die meisten der Maßnahmen, die Sandra Küng nach ihrer ausführlichen Analyse vorgeschlagen hat, kosten keinen Euro. Wo etwa zwei, drei Leuchtstoffröhren entfernt worden sind, weil ein Büro von Licht überflutet war, kann sogar gespart werden. Und den Bildschirm des Computers in die richtige Entfernung und Höhe zu platzieren ist ebenfalls gratis. Notfalls hilft dabei ein Stapel Kopierpapier . . . Sind Neuanschaffungen erforderlich, hält sich das im Rahmen. Ausgleichsübungen Von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im Gemeindeamt hängt ab, ob sie die Anregungen zu kurzen Ausgleichsübungen annehmen. „Wer während einer Arbeitspause nur die Zeitung liest, tut wieder beinahe das Gleiche wie während der Arbeit“, so Sandra Küng. Schultern, Nacken oder Brustmuskulatur lassen sich durch kurze Übungen wieder lockern, entspannen oder eben kräftigen. Noch eineinhalb Jahre dauert die Ausbildung von Sandra Küng und sie freut sich bereits auf ihre Arbeit als Ergotherapeutin. Die schräggestellte Tastatur links erfordert eine anstrengende und auf Dauer schmerzhafte Handstellung. Rechts die flach gestellte Tastatur samt Handstützen, die erheblich weniger Beschwerden bereitet. 10 Gemeinde Info HÖCHST Das Orgelwerk von J. S. Bach Konzert mit Prof. Bruno Oberhammer Montag, 15. März 2010, 20:15 Uhr Konzert Holstuonarmusigbigbandclub Freitag,12. März 2010, 20:00 Uhr, Pfarrzentrum Das vierte Konzert der Konzertreihe mit Prof. Bruno Oberhammer ist dem sogenannten „Weimarer Orgelbüchlein“ gewidmet, das tatsächlich aber kein „Büchlein“, sondern ein „großes Buch“ ist, nämlich das „Wörterbuch der Sprache Bachs“ (Albert Schweitzer). In diesem „Orgelbüchlein“ hat Johann Sebastian Bach 46 Lieder für die Orgel bearbeitet, und das in einer exemplarischen Art und Weise, wie sie nach ihm niemand mehr praktiziert hat. Das exzellente Vokalensemble „Capella St. Nikolaus“ unter Leitung von Domkapellmeister Benjamin Lack wird bei diesem Konzert die mehrstimmigen Choralsätze singen, auf die Prof. Bruno Oberhammer von der Rieger-Orgel her mit den entsprechenden Sätzen aus dem „Orgelbüchlein“ antworten wird. Eintritt: Freiwillige Spenden für das Projekt Tuberkulose- und Leprazentrum in Abakaliki in Nigeria Der Holstuonarmusigbigbandclub aus dem fernen Bregenzerwald hat die Worte „Volksmusik“ und „Schlager“ neu erfunden und begeistert landauf landab seine Zuseher bzw. Zuhörer mit einer imposanten fünfMann-Bläser-Show, die es in sich hat. Stefan Bär, Joe Bär, Andreas Broger, Philipp Lingg und Bartle Natter, allesamt mit unbeschreiblichem Musikverständnis ausgestattet, stampfen Klassiker wie „Der einsame Hirte“, „Una Festa sui prati“ oder „Penny Lane“ von der Bühne, dass jedem Kapellmeister Hören und Sehen vergeht – da bleibt kein Auge trocken! Eintritt: € 10,-- Vorverkauf, € 12,-- Abendkasse Frühjahrs- und Festkonzert der Bürgermusik Höchst Freitag, 09. April 2010, 20:00 Uhr, Pfarrkirche Höchst Konzert „Resurrection“ Mit dem Chor „Vocale Neuburg“ Samstag 24. April 2010, 20 Uhr, Pfarrkirche Höchst RESURRECTION (für gemischten Chor, Solostimme und Live-Video-Performance) ist ein Auftragswerk für das 25-Jahr Jubiläum von Vocale Neuburg unter der Leitung von Oskar Egle. Eintritt: Freiwillige Spenden für das Projekt Tuberkulose- und Leprazentrum in Abakaliki in Nigeria Die Bürgermusik Höchst (gegründet 1824) will der Pfarrkirche zum 100-Jahr-Jubiläum ein „festliches Geburtstagsständchen“ bringen. Gerne nehmen die Musikanten die Gelegenheit wahr, ein festliches Konzert im schönen Ambiente der Höchster Pfarrkiche zu spielen. Eintritt: Freiwillige Spenden für das Projekt Tuberkulose- und Leprazentrum in Abakaliki in Nigeria Gemeinde Info HÖCHST 11 Heimatbuch: Der 5. Band wird am 7. März vorgestellt Am Sonntag, den 7. März 2010, wird um 11:00 Uhr in der Rheinauhalle das neue Heimatbuch Band 5 mit dem Titel „Krieg und Frieden – Alltag und Fest“ präsentiert. Der letzte Band der Heimatbuchserie widmet sich der jüngsten Geschichte unserer Gemeinde. Themen sind daher die Zeit der beiden Weltkriege, die Zeit des Nationalsozialismus sowie die Zwischenkriegszeit, die von Not und Arbeitslosigkeit geprägt war. Es finden sich natürlich auch die letzten 60 Jahre, die von Wiederaufbau, großen technischen Errungenschaften und zunehmendem Wohlstand gekennzeichnet waren. Dennoch leben viele alte Traditionen weiter, sind alte Vereine weiterhin lebendig, es entstanden aber auch neue Formen der Freizeitgestaltung. Die Veranstaltung wird von den klingenden Vereinen sowie verschiedenen Sportvereinen mit gestaltet. Es erwartet Sie ein buntes Programm sowie eine interessante Ausstellung über die verschiedenen Vereine in unserer Gemeinde. Die Veranstaltung dauert bis 18:00 Uhr und ist bewirtet (warme Speisen, Kuchenbuffet). Wir freuen uns auf Ihren Besuch! Der 5. Band des Heimatbuches Theater „’s Geald lit uf’r Bank“ Theatergruppe höchst grenzenlos Frühjahrskonzert mit dem Männergesangverein 1864 Höchst Premiere: Samstag, 13. März 2010, 20:00 Uhr Samstag, 17. April 2010, 20:00 Uhr, Pfarrzentrum Dialektfassung des Erfolgsstückes von Curth Flatow. Eine turbulente Komödie um den Kunstschlosser und Panzerknacker Gustav Kühne, der sich zu seinem 80. Geburtstag noch einmal „eine hübsche kleine Bank“ schenkt. Regie: Bruno Felix Weitere Aufführungen: Sa., 20.03.2010, 20:00 Uhr – So., 21.03.2010, 18:00 Uhr Fr., 26.03.2010, 20:00 Uhr – Sa., 27.03.2010, 20:00 Uhr Kartenvorverkauf: Im Gemeindeamt oder auf www.theater-hoechst.org Eintritt: Premiere mit Premierenbuffet: € 14,-- Erwachsene € 12,-- Senioren, Schüler Übrige Aufführungen: € 11,-- Erwachsene € 9,-- Senioren, Schüler Es erwartet Sie ein bunter Mix von einfühlsamen und schmissigen Melodien, einstudiert von Chorleiterin Maria Sturm. Die Aufführung selber leitet Vize-Chorleiter Helgar Brunner, da die Chorleiterin Mutterfreuden entgegensieht. Als Gastchor wirken das Höchster Chörle „Voices“ sowie unser Doppelquartett „z’Acht“ mit. Am Klavier begleitet Karl-Heinz Blum, der auch mit einer Soloeinlage aufwartet, am Schlagzeug Gabriel Meckler. Eintritt: € 9,-- Vorverkauf im Cafe Restaurant „Alte Schule“ und in der Schmuckeria; € 10,-- Abendkasse Vorverkaufsstelle für die Veranstaltungen des Kulturreferates: Gemeindeamt Höchst, Zi. 12 (Frau Adenberger und Frau Brunner, Tel. 7907-25 bzw. 7907-23) E-Mail: kultur@hoechst.at, online: www.hoechst.at und bei allen Raiffeisenbanken 12 Gemeinde Info HÖCHST Fasnattreiben in ganz Höchst Seniorenkränzle und Höchster Hock, Nachtumzug und Kinderfasching – die kurze Fasnat hatte es in sich. Unsere Zunft und das Prinzenpaar René und Ursula trugen viel zum Gelingen bei, ebenso natürlich die Garden, der Schalmeienzug sowie viele andere Gruppen, Helferinnen und Helfer. Und am Funkenwochenende loderten wieder die Flammen, um den Winter auszutreiben. Gemeinde Info HÖCHST 13 Höchster Nachtumzug am Rosenmontag. Abschluss mit den prächtigen Höchster Funken. 14 Gemeinde Info HÖCHST Sprachrohr sein für die Ärmsten in Brasilien Thomas Bauer aus Höchst berichtet von seinem Einsatz in Brasilien und sagt Danke für die Unterstützung aus seiner Heimatgemeinde. Liebe Höchsterinnen und Höchster, liebe Freunde und Bekannte! Ich möchte heute die Gelegenheit nützen und mich zuerst einmal recht Thomas Bauer herzlich für all die großartige Unterstützung in den letzten Jahren bei Euch bedanken und auch einiges von meiner Arbeit in der Landpastoralkommission erzählen. Seit fast vierzehn Jahren lebe ich nun in Brasilien, das mir zu meiner zweiten Heimat wurde. Dort arbeite ich in der Landpastoralkommission der katholischen Kirche mit. Wir versuchen, ein Sprachrohr der armen ländlichen Bevölkerung zu sein. Dabei geht es zuerst darum, auf ihre Probleme aufmerksam zu machen sowie die vielfach unmenschlichen Situationen aufzuzeigen. In weiterer Folge ist wichtig, sie zu unterstützen und ihnen dazu zu verhelfen, sich auf ihre eigenen Füße zu stellen um ihre Rechte auf Land, Wasser und Bildung einzufordern. Vor allem über die Organisation der Basisgruppen und sozialen Bewegungen ist es möglich, die Lebenssituationen zu verbessern. Derzeit expandiert hier die Agrarwirtschaft, es wird Agrotreibstoff für den Weltmarkt produziert. Dazu dienen Megaprojekte wie die Umleitung des São FranciscoFlusses. Kleinbauern werden von ihrem Land vertrieben, sie werden mit geringen Beträgen abgefertigt. Die Regierung versucht, die Betroffenen mit Alibi-Programmen zu beruhigen. Das verhindert zwar das Schlimmste, es wird aber keine Im Interesse der brasilianischen Agrarindustrie wird der São Francisco-Fluss umgeleitet, die Kleinbauern sollen weichen. Grundlage geschaffen, um die große Ungerechtigkeit in absehbarer Zeit zu verändern. Die Expansion bedeutet für viele Familien auf dem Land, dass sie das Notwendigste verlieren, ihre Existenzgrundlage. Dadurch sind sie sehr verängstigt und verunsichert. Aussagen der Bauern: „Was uns die Ingenieure sagten, macht uns Angst, denn wir müssen das Gebiet verlassen.“ oder: „Es wurden uns schon lächerliche Angebote gemacht für unsere Felder und Weideflächen.“ Die Verzweiflung ist groß und einige der Familien glauben, es ist besser, für einen unwürdigen Preis das Land zu verkaufen: „Besser wenig als gar nichts.“ Andere wiederum weigern sich nur daran zu denken und wollen um jeden Preis bleiben. Aus dieser Zusammenarbeit haben sich aber auch schon tolle Erfolge ergeben. So sind bereits mehr als 1.800 Familien über das staatliche AgrarreformproEin Bauer mit gramm zu Land seinem Ertrag gekommen. Für die meisten Familien bedeutet dies den Aufbau einer lebenswerten Zukunft. Alle diese Familien betonen, dass sich ihre Lebenssituation wesentlich verbessert hat. In den Dörfern, die nach der Ansiedlung entstanden sind, wohnen sie in gemauerten Häusern und die Kinder haben die Möglichkeit, die Schule zu besuchen. Das Regenwasser wird in Zisternen aufgefangen, sei es für das täglich notwendige Trinkwasser, aber auch für die landwirtschaftliche Produktion. In diesem Sinne, alles Gute und vielen Dank für Eure Unterstützung, um forte abraço, Euer Thomas Bauer Spendenkonto: Bauernfamilien besetzen Land, um überleben zu können. Hypo Bank Höchst, BLZ 5800 Konto-Nr. 536495126 Gemeinde Info HÖCHST er tatsächliche Bedarf an Angeboten zur Betreung von Kindern wandelt sich. Höchst reagiert laufend auf diesen sich ändernden Bedarf. Deshalb soll ab Herbst zusätzlich zum bestehenden Ganztagskindergarten auch in anderen Kindergärten eine flexiblere Betreuung auch in der Mittagszeit möglich werden. Auch die Kleinkinderbetreuung wird erweitert, wenn dafür entsprechende Nachfrage besteht. Das ist das Ergebnis aus den Beratungen des Projektteams zum The- 15 D Kinderbetreuung in Höchst wird noch mehr an Bedarf angepasst ma Kinder- und Schülerbetreuung in Höchst. Die Gruppe hat seit Juli 2009 intensiv an diesem Thema gearbeitet. Wesentlich ist, das Angebot der Öffnungszeiten in den Höchster Kindergärten flexibler zu gestalten. Bei künftigen Neubauten von Kindergärten muss jedenfalls auf die wachsende Nachfrage nach Ganztagesbetreuung Rücksicht genommen werden. Ab Herbst 2010 sind die Kindergärten von 7:00 und 13:00 Uhr geöffnet, offene Gruppen werden von Montag bis Donnerstag nachmittags von 13:30 bis 16:00 Uhr geführt. Über Mittag sollten Kinder wenn möglich 1 Stunde daheim sein können, bei Bedarf wird auch ein Mittagstisch angeboten (€ 3,-). Weil langfristig in jedem Kindergarten eine Ganztagesbetreuung möglich sein wird, ist dann ein eigener Ganztageskindergarten nicht mehr erforderlich. Aktuell können sich Eltern an die Kindergartenleitung wenden, wenn sie dringenden Bedarf für die Betreuung über die Mittagszeit haben. Kleinkindbetreuung gefragt In Höchst wird wachsende Nachfrage nach der Betreuung von Kindern auch unter 3 Jahren registriert. Die Kinderbetreuungseinrichtung Pinocchio kann in den derzeitigen Räumen keine Ganztagesbetreuung anbieten. Ein wichtiges Ergebnis der Projektarbeit ist, dass für das Pinocchio dringend neue Räumlichkeiten gefunden werden müssen. Ferienbetreuung In den Semester- und Osterferien ist der Kindergarten wie gewohnt geöffnet, auch während der Sommerferien steht ein Kindergarten zwischen 7:00 und 13:00 Uhr offen. Ferienbetreuung: € 7,- pro Woche Alle Höchster Kindergärten sind in der letzten Juliwoche und während der ersten beiden Wochen im August geschlossen. Tarife (monatlich): 5 Vormittage, 2 Nachmittage: € 27,50 5 Vormittage, 3 Nachmittage: € 32,00 5 Vormittag, 4 Nachmittage: € 36,50 Gratis für Kinder im letzten Kindergartenjahr Das Angebot an Kinderbetreuung wird in Höchst ab Herbst noch besser als bisher an den Bedarf der Familien angepasst. Ganztagesbetreuung: € 50,-/Monat € 30,- für Fünfjahrige 16 Gemeinde Info HÖCHST Kirche Höchst – zweidimensional und vielschichtig Die Pfarre Höchst begeht das 100-Jahr-Jubiläum der Pfarrkirche St. Johann mit einem vielseitigen Programm. Mit einer 2D-Kirche fahren die Organisatoren des 100-Jahr-Jubiläums in den kommenden Monaten durch die Gemeinde Höchst, alle zwei Wochen wird ein neuer Standort für die „Mobile Höchster Kirche“ gewählt. „Die Installation in Form unserer Kirche“, so Mitorganisatorin Heidrun Bargehr vom Pfarrgemeinderat Höchst, „wird durch sogenannte Statement-Boards ergänzt, auf denen Menschen unter dem Titel ‚Ich bin dabei’ ihre Form der Zugehörigkeit zur Höchster Kirche schildern.“ Die ehrenamtlichen MitarbeiterInnen rund um Pfarrer Willi Schwärzler werden bis zu den Feierlichkeiten am 20. Juni auf ebenso vielfältige, wie kreative Weise ein starkes Lebenszeichen geben. Passend zur Fastenzeit wird Dekan Hubert Lenz am 7. März eine Reihe von „Gastpredigern“ eröffnen, dem ein Volksmusik-Frühschoppen mit der Möglichkeit zur Diskussion folgt. Umfangreiches Programm Christliche „up-dates“ zu aktuellen Glaubensfragen, das vom bekannten Organisten Bruno Oberhammer vorgetragene „Orgelwerk von Johann Sebastian Bach“ oder eine Lichtinstallation zur Osternacht bereichern das Festprogramm. Ebenso sind ein Konzert der Bürgermusik Höchst, „Gedanken in Wort und Bild“ mit dem Regisseur und Schauspieler Augustin Jagg, ein Jazzkonzert mit Peter Madsen & friends, die Teilnahme an der „Langen Nacht der Kirche“ und schließlich die Firmfeier mit Bischof Erwin Kräutler Teil eines breit gefächerten und für jede Altersschicht konzipierten Programms. Es mündet ins „große Finale“ am 20. Juni, bei dem Abt Anselm van der Linde vom Kloster Mehrerau bei einer Orchestermesse mit dem Chor St. Johann zu Gast sein wird. Start der 2D-Kirche in Höchst ist am 28. Februar um 11:15 Uhr, im Anschluss an den Gottesdienst. Auskünfte: Pfarre Höchst, Projektleitung Herbert Huber: 0664/8240247, E-Mail: hihuber@aon.at Heidrun Bargehr: 0664/8240248, E-Mail: info@pfarre-hoechst.at Gudrun Bargehr vom Pfarrgemeinderat Höchst, Bürgermeister Werner Schneider, Pfarrer Willi Schwärzler und Projektleiter Herbert Huber mit der mobilen „2DKirche“, dem Abbild der Pfarrkirche St. Johann. Die Gemeinde beteiligt sich an den Kosten für das Jubiläumsprogramm. Herausgeber und Verleger: Gemeinde Höchst, 6973 Höchst. Für den Inhalt verantwortlich: Bürgermeister Ing. Werner Schneider. Druck: netprint, Götzis Grundsätzliche Ausrichtung: Informationen über das Geschehen in der Gemeinde Höchst


Höchst Gemeinde Info 2009 12
Mit, 8. Juni 2011 |

Gemeinde Info HÖCHST Gemeinde Info .. www.hoechst.at – gemeindeamt@hoechst.at Aus dem Inhalt Erfolgreiches Jahr für Höchst Schulwegsicherung Angebote für Kinder Antennen-Verordnung Neue Wasserzähler Seniorenberatung 1 2 3 4-7 8/9 11 13 HOCHST Amtliche Mitteilung der Gemeinde Höchst – Nr. 19 – Dezember 2009 Wir wünschen allen Leserinnen und Lesern der Gemeinde Info frohe Feiertage und einen guten Start in das Jahr 2010. Winter im Rheindelta Liebe Höchsterinnen und Höchster! Das zu Ende gehende Jahr 2009 nehme ich zum Anlass, mich bei Ihnen, liebe Höchsterinnen und Höchster, für das mir entgegengebrachte Vertrauen zu danken. Ein besonderer Dank gilt allen Vereinsfunktionären und den vielen ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in den verschiedensten Vereinen und Institutionen. Vielen Dank auch allen Gemeindebediensteten, sei dies in der Verwaltung, im Altenwohnheim, im Bauhof, in den Schulen und Kindergärten, um nur einige zu nennen, für den Einsatz und die Leistung während des Jahres. Wenn wir auch bei der politischen Arbeit nicht immer einer Meinung waren, darf ich mich doch für das konstruktive und gute Klima innerhalb der politischen Fraktionen bei allen Mandatarinnen und Mandataren recht herzlich bedanken. Es gilt, auch in wirtschaftlich schwierigeren Zeiten, Begonnenes fortzusetzen und wichtige neue Herausforderungen anzunehmen und umzusetzen. Allen Höchsterinnen und Höchstern wünsche ich gesegnete, friedvolle Weihnachten und alles Gute, viel Glück und Erfolg im neuen Jahr. Ihr Bürgermeister Werner Schneider 2 Gemeinde Info HÖCHST Erfolgreiches Jahr 2009 für Höchst 2009 war ein sehr intensives Arbeitsjahr für alle politischen Gremien. Neben der Umsetzung verschiedener Projekte wurde in den Arbeitsgruppen und Ausschüssen sehr professionell besonders an der Gestaltung der Zukunft gearbeitet. Ich möchte aus dem vielfältigen Aufgabenbereich nur einige ansprechen. für Fußgänger und Radfahrer zum Bahnhof St. Margrethen und besseren Querungsmöglichkeiten im Bereich der L202 vom Kreisverkehr bis zum Gemeindeamt. Kultur Neben den großartigen Aktivitäten unserer Ortsvereine wurden durch das Kulturreferat eine Vielzahl an Veranstaltungen wie Kabaretts und Konzerte im Pfarrzentrum angeboten. Auch die Theatergruppe „höchst grenzenlos“ hat dieses Angebot bereichert. Kinder und Schule Neben dem guten Angebot in unseren Kindergärten, wo wir großen Wert auf ein möglichst flexibles Angebot legen, das auf die Wünsche der Kinder und Eltern abgestimmt ist, wird auch in unseren Volksschulen hervorragende Arbeit geleistet. Als Meilenstein ist die Inbetriebnahme der „Neuen Mittelschule Höchst“ zu bezeichnen. Dadurch werden unseren Schülerinnen und Schülern im eigenen Dorf beste Voraussetzungen für die weitere Entwicklung geboten. Die Arbeitsgruppe „Kinder- und Schülerbetreuung“ arbeitet laufend an der Verbesserung der Angebote. Sport Unsere Sportvereine haben wieder großartige Arbeit geleistet und wurden auch in vielen Bereichen mit sehr schönen Erfolgen belohnt. Die Gemeinde fördert die Vereine gerne, denn diese übernehmen im Dorfleben eine sehr wichtige Aufgabe der Freizeitgestaltung. Darüber hinaus konnte der neue Faustballplatz in Betrieb genommen werden und auch die Umkleiden für die Faustballer wurden generalsaniert und dem heutigen Standart angepasst. Bürgermeister Werner Schneider Die Seniorenbetreuung stellt immer größere Herausforderungen an die Gemeinde. Wir werden auch diese Aufgabe ernst nehmen und uns für Höchst stets um gute Lösungen bemühen. Diese wenigen Bereiche zeigen die Vielfalt der Aufgaben, mit denen sich unsere Gemeinde befasst. Trotz wirtschaftlich schwierigeren Zeiten werden wir auch in Zukunft die uns gestellten Aufgaben zur möglichst großen Zufriedenheit unserer Mitbürgerinnen und Mitbürger lösen. Euer Bürgermeister Werner Schneider Zentrumsplanung Nach Abschluss der Metronstudie zum Thema Zentrumsplanung laufen bereits die ersten Umsetzungsgespräche zur Verbesserung der Radwegsituation im Bereich Zollamt, einer neuen Verbindung Senioren Die Vorbereitungen für den Bau eines neuen Pflegeheimes sind im Gange und auch die Verbesserungen der Hilfestellungen für die Betreuung zu Hause werden laufend ausgebaut. Sinnvolle Freizeitgestaltung und Erfolge bei unseren Sportvereinen: FC Höchst ist Herbstmeister der Vorarlbergliga. Ein Meilenstein im Bildungsangebot war die Errichtung der „Neuen Mittelschule Höchst“. Gemeinde Info HÖCHST 3 AdventBenefizkonzert Bürgermeister Werner Schneider sowie die klingendenden Vereine aus Höchst konnten als Veranstalter des Advent-Benefizkonzerts am 13. Dezember insgesamt € 18.000,-- (!) an sechs Projektleiter übergeben. Unterstützt werden folgende Projekte: Gabriele Weiß (Mütter-BetenRunde; Projekt Maria Meusburger – Ecuador), Marlene Biegger (Pfarrcaritas, Projekt Notleidende Menschen in Höchst), Herlinde Moosmann (Frauenbewegung Höchst, Projekt „Haus der Hoffnung“), Reinhard Fetz (Aktionsgruppe Amazonas Indianer, Projekt „Indiovölker am Amazonas“), Ilse Köb (Weltladen, Projekt „Comissiao Pastoral da Terra“ von Thomas Bauer in Brasilien) und Birgit Friedauer und Barbara Fröwis (Katholisches Bildungswerk, Projekt „Tuberkulose- u. Leprazentrum in Abakaliki, Nigeria“). Unterstützt wurde der Abend vom Kulturreferat der Gemeinde Höchst, Sponsorengeldern der Firmen Julius Blum GmbH, Raiffeisenbank am Bodensee, Volksbank Höchst, Dornbirner Sparkasse Höchst, Volksbank Höchst, Hypobank Höchst, Tecnoplast Höchst, Gerüstbau Brunner einer überaus großzügigen Einzelspende, sowie durch Spenden der ca. 500 Besucher des Konzertes. Die 160 Mitwirkenden (Kirchenchor, Bürgermusik, Männergesangverein, Voices und das Doppelquartett „Z’Acht“) sorgten wieder für ein abwechslungsreiches Programm. Nach dem Konzert wurden die Konzertbesucher durch die Projektinitiatoren auf dem Kirchplatz bewirtet. Wir danken allen Spendern für die Unterstützung der sozialen Projekte und wünschen allen ein schönes Weihnachtsfest und alles Gute für 2010! Mehr Sicherheit auf dem Schulweg In Höchst wird ein Projekt für mehr Sicherheit der Kinder am Schulweg umgesetzt. Das Kuratorium für Verkehrssicherheit KfV, die SchuldirektorInnen, Elternvereine und die Polizeiinspektion Höchst haben einen Schulwegplan für die Schüler der Volksschulen sowie der neuen Mittelschule in Höchst erarbeitet. Schulwegpläne sollen das Unfallrisiko auf dem Weg zur Schule minimieren. Die Pläne zeigen auf, an welchen Stellen besondere Aufmerksamkeit erforderlich ist bzw. welche Gefahrenstellen möglichst gemieden werden sollen. Es wurden insgesamt zehn potenzielle Gefahrenstellen festgestellt. Möglichst viele davon sollen durch entsprechende Maßnahmen entschärft werden. Im Schulwegplan, den jedes der 900 Schulkinder erhalten hat, sind die Gefahrenstellen auf dem Schulweg abgebildet und das richtige Verhalten kindgerecht beschrieben. Für die Eltern enthält er auch allgemeine Tipps zur Schulwegsicherheit: Genug Zeit einplanen, Reflektoren, um sich sichtbar zu machen, mit den Kleinsten den sicheren Schulweg üben . . . Präsentation der Schulwegpläne in der VS Kirchdorf mit Oswald Klettl vom KfV, Bürgermeister Werner Schneider, Direktor Siegi Ruepp und Klassenlehrerin Beate Raith 4 Gemeinde Info HÖCHST Die Höchster Kindergärten stellen sich vor Kindergarten Oberdorf Dreigruppiger Kindergarten unter der Leitung von Gabriele Mäser. l Seelöwengruppe (Vormittagsgruppe und Integrationsgruppe mit 16 Kindern): Elisabeth Sporer-Lux, Sibille Achenrainer und Karin Weber. l Seesternchengruppe (Regelgruppe und Integrationsgruppe mit 15 Kindern): Gabriele Mäser und Bettina Hofer l Seepferdchengruppe (Mischgruppe mit 24 Kinder): Tanja Sobotka, Ingeborg Blum und Kerstin Giselbrecht Sprachförderung für Kinder mit nicht deutscher Muttersprache: Barbara Schreiber (22 Stunden pro Woche). Kindergarten Kirchdorf Zweigruppiger Kindergarten unter der Leitung von Verena Schneider. l Fröschlegruppe (Regelgruppe mit 22 Kinder): Verena Schneider, Sonja Berchtold und Cennet Zorlu Müslegruppe (Vormittagsgruppe mit 22 Kinder): Doris Härle, Cornelia Beggel, Veronika Schneider l Sprachförderung für Kinder mit nicht deutscher Muttersprache: Barbara Schreiber (8 Stunden pro Woche). Besuchen Sie uns auf der homepage www.hoechst.at Ganztageskindergarten Eingruppiger Kindergarten mit den Betreuungszeiten von 7:00 – 18:00 Uhr im Pfarrzentrum unter der Leitung von Jeanette Hollenstein. l Igelgruppe (22 Kinder): Jeanette Hollenstein, Bettina Ritter, Birgit Humpeler, Elisabeth Brunner Katharina Ploner absolviert in diesem Jahr ein soziales Jahr in der Igelgruppe. Sprachförderung für Kinder mit nicht deutscher Muttersprache: Ruth Spagolla (9 Stunden pro Woche) Gemeinde Info HÖCHST 5 Das gemeinsam erstellte Leitbild der Höchster Kindergärten Im Mittelpunkt unserer Arbeit steht das Wohl des Kindes. Wir sind darauf bedacht, es in seinem persönlichen Entwicklungsstand dort abzuholen, wo es gerade steht. Dabei sind wir neben der ganzheitlichen Förderung bemüht, auf die individuellen Bedürfnisse jedes einzelnen Kindes ein zu gehen. Wir legen Wert auf eine respektvolle Grundhaltung, die von großer Wertschätzung aller beteiligten Personen (Kind, Eltern, Pädagogen) geprägt ist. In unserer pädagogischen Arbeit möchten wir die Kinder zur Selbständigkeit ermutigen, ihr Selbstbewusstsein stärken und sie zu einer gesunden Eigenverantwortung führen. Kindergarten Unterdorf Dreigruppiger Kindergarten unter der Leitung von Simone Brutti. l Zwerglegruppe (Vormittagsgruppe mit 26 Kindern): Stefanie Priewasser und Sarah Lauterer Wichtelgruppe (Regelgruppe mit 25 Kindern): Simone Prutti und Natascha Rudics Heinzelmännchengruppe (Regelgruppe mit 26 Kindern): Fabienne Marx und Nicole Ill l l Sprachförderung für Kinder mit nicht deutscher Muttersprache: Ruth Spagolla (21 Stunden pro Woche) Erstmals Dreijährige im Kindergarten Erstmals in diesem Kindergartenjahr öffneten sich die Türen der Höchster Kindergärten für dreijährige Kinder. Die ersten Wochen haben sie den Kindergarten auf eine „sanfte“ Art kennengelernt, indem sie nur für wenige Stunden oder nur nachmittags den Kindergarten besuchten. So hatten sie die Zeit, sich schrittweise an die große Kindergruppe, die Kindergartenpädagoginnen, den regelmäßigen Tagesablauf mit den immer wiederkehrenden Ritualen und an den Abschied von Mama und Papa zu gewöhnen. Die Höchster Kindergartenpädagoginnen möchten sich noch recht herzlich bei der Gemeinde Höchst und den fleißigen, geschickten Männern vom Bauhof bedanken, die für die Dreijährigen spezielle Hocker für die Füße anfertigten. Diese Hocker helfen den kleineren Kindern, ruhiger sitzen zu können, weil nun die Füße nicht mehr in der Luft zappeln! 6 Gemeinde Info HÖCHST Die Kinderstube Höchst Die Kinderstube Höchst besteht seit 1984 und wird von Eltern getragen. Der private Verein finanziert sich über die Mitgliedsbeiträge der Eltern, öffentliche Zuwendungen von Land und Gemeinde und aus Erträgen von Veranstaltungen und Spenden. In den Gruppen des Vereines werden Kinder im Alter zwischen 2 und 6 Jahren begleitet und betreut. Ein geregelter Tagesablauf mit Fixpunkten und rhythmisch wiederkehrende Feste und Rituale im Jahreskreis sollen den Kindern die Orientierung erleichtern und ihnen Sicherheit und Geborgenheit verleihen. Die Begleitung der Kinder basiert auf Vorbildfunktion und auf Achtung und Respekt gegenüber jedem Individuum. Die Altersmischung in den Gruppen fördert gegenseitige Rücksichtnahme und das Lernen durch Vorbilder. Wichtig sind auch gemeinsamen Aktivitäten von Eltern und Kindern. Die Öffnungszeiten in der Kinderstube sind von 7:30 Uhr bis 13:00 Uhr, in den Waldgruppen allerdings etwas verkürzt. Wir möchten uns bei der Gemeinde Höchst und auch beim Land Vorarlberg für die finanzielle Unterstützung ganz herzlich bedanken. Nur mit ihrer Hilfe ist es uns möglich, dieses andere Betreuungsangebot für Kinder zu gewährleisten. Das Kinderhöckle Im Kinderhöckle werden derzeit 27 Kinder im Alter von 2 - 4 Jahren betreut. Die noch sehr jungen Kinder erleben hier meist die erste Trennung aus der engen Beziehung zu den Eltern und machen erste Gruppenerfahrungen mit Gleichaltrigen. Die Eingewöhnungszeit gestalten die Begleiterinnen sehr behutsam. Im freien Spiel vertiefen sich die Kinder schon bald in kleine Rollenspiele, mit Farben und Pinsel, Knete und Papier können sie erste kreative Erfahrungen machen. Jeden Morgen wird von den Höckle-Frauen eine gesunde Jause für die Kinder zubereitet. Die Kinder werden begleitet von Ilse Schwarzer und Petra Gächter. Die Kinderstube Der Mittelpunkt für die Kinder ist ein altes Haus inmitten eines Obstgartens. In familiärer Atmosphäre und durch die wohnliche Ausgestaltung als „Stube“ sollen auch hier die Kinder Geborgenheit und Sicherheit finden. Der hauseigene Garten und naturnahes Spielmaterial fördern Kreativität und Fantasie. Theater- und Rollenspiele unterstützen das Interagieren in der Gruppe. Die Kinder werden auch in die anfallenden Arbeiten – wie Tisch decken, Jause zubereiten, Gartenarbeiten . . . – miteinbezogen. Einen Tag pro Woche verbringen die Kinder im Wald. Derzeit besuchen 17 Kinder im Alter von 3 - 6 Jahren die Kinderstube. Sie werden begleitet von Christl Hackspiel (Leitung), Sylvia Amann und Helga Scheffknecht. Gemeinde Info HÖCHST Waldkinder Der Kindergarten ohne Türen und Wände findet das ganze Jahr im Wald statt. Es gibt ein festes „Revier“, in dem die Kinder spielen und entdecken dürfen und fixe Plätze wie das Tipi, das Waldsofa usw., die sie regelmäßig besuchen. Die Natur als alles umfassender Lebens- und Erfahrungsraum wird so mit allen Sinnen wahrgenommen und bietet vielfältige Möglichkeiten für Entdeckungen und Erforschungen und selbstverständlich Bewegungsmöglichkeiten. Im Vordergrund stehen die Ideen, die Interessen und Lernprozesse der Kinder. Eigenverantwortung und Selbstkompetenz, aber auch gegenseitiges Unterstützen und Aufeinander Achten sind wichtige Ziele. Wir unterhalten derzeit zwei Waldgruppen: Die fünftägige Waldgruppe ist von Montag bis Freitag von 8 – 13 Uhr geöffnet und wird derzeit von 19 Kindern im Alter von 3- 6 Jahren besucht. Die Kinder werden begleitet von Elke König (Leitung), Andrea Nagl, Astrid Peer-Jagg, Esra Cikrikci und Helga Berchtold (Praktikantin der Kathi-Lampert-Schule). Die Begleitung eines männlichen Praktikanten ist in Vorbereitung. In der zweitägigen Waldgruppe werden derzeit 11 Kinder im Alter von 3- 4 Jahren begleitet. Die Gruppe trifft sich am Montag und Mittwoch von 9 – 12 Uhr. Begleiterinnen Heike Kofler (Leitung) und Astrid Peer-Jagg 7 Kinderbetreuung Pinocchio Der Kinderalltag im Pinocchio soll von den Kindern gestaltet und mit unserer Hilfe geführt werden. Eine Gruppe mit den Betreuungszeiten von 7:00 – 13:00 Uhr im Kindergarten Unterdorf und eine Gruppe mit den Betreuungszeiten von 7:30 – 12:00 Uhr in der Volksschule Unterdorf unter der Leitung von Elizabeth Newertal. Insgesamt 53 Kinder: Elizabeth Newertal, Hermine Eder, Beate Hagspiel, Jutta Schneider und Irene Goritschnig Sprachförderung für Kinder mit nicht deutscher Muttersprache: Ruth Spagolla (2 Stunden pro Woche) Betreuerinnen Karin Schneider, Mary Seidl, Margit Teubl und Hildegard Andritsch (von links) Spielgruppe Kunterbunt Unsere Spielgruppe bietet Kleinkindern eine Möglichkeit für erste außerfamiliäre Erfahrungen mit Gleichaltrigen in geschütztem Rahmen. Dabei darf jedes Kind seinen eigenen Rhythmus leben und auf seine individuelle Art am Geschehen teilnehmen. Die Gruppe wird von zwei pädagogisch ausgebildeten Betreuerinnen begleitet. Details: l l l l Kinder von 1,5 bis 4 Jahren Lange Gruppe: MO-FR 7:30 Uhr bis 12:30 Uhr Kurze Gruppe: MO-FR 8:00 Uhr bis 12:00 Uhr Ganzjährig (außer 2 Wochen Weihnachtsund 3 Wochen Sommerferien) 8 Gemeinde Info HÖCHST Gegen den Wildwuchs von Mobilfunk-Antennen Die Gemeindevertretung hat am 24.11.2009 einen Zonenplan für die Errichtung von Antennenanlagen für Mobilfunk beschlossen (siehe Zonenplan rechte Seite) Auszug aus der Verordnung: Zone C Die Betriebsgebiete im Siedlungsgebiet und in den Siedlungsrandlagen Zone D Der Freizeit- und Grüngürtel entlang des Alten Rheins Zone E Die Landwirtschaftsflächen zwischen dem Siedlungsgebiet und dem Naturschutzgebiet Rheindelta Zone F Das Naturschutzgebiet Rheindelta und die Gewässerzone Alter Rhein Der dieser Verordnung zugrunde liegende Plan vom 6. November 2009, in welchem die Zonen A bis F planlich ausgewiesen sind, bildet einen integrierten Bestandteil dieser Verordnung. antennenanlagen dürfen nur an bestehende Bauten maximal 3,0 m über der Dachfläche errichtet werden. Sofern die Sendeanlage auf Flachdächern mindestens 5m von der Fassade zurückversetzt ist, darf die Antenne das Flachdach max. 5m überragen. Zudem sollten die Anlagen von verschiedenen Mobilfunkbetreibern nach Möglichkeit zusammengelegt werden. 4) Im Bereich der Zone D dürfen freistehende Mobilfunkanlagen eine Gesamthöhe von 18 m, gemessen von der Geländeoberfläche, nicht überschreiten. Im Umkreis von 50 m von bestehenden Antennentragmasten oder Beleuchtungsmasten von Sportanlagen dürfen keine neuen freistehenden Antennenmasten für Mobilfunk errichtet werden, wenn eine Mitbenützung möglich ist. An bestehende Bauten dürfen Mobilfunkanlagen max. 3,0 m über der Dachfläche errichtet werden. Sofern die Sendeanlage auf Flachdächern mindestens 5,0 m von der Fassade zurückversetzt ist, darf die Antenne das Flachdach max. 5 m überragen. Zudem sollten die Anlagen von verschiedenen Mobilfunkbetreibern nach Möglichkeit zusammengelegt werden. 5) Im Bereich der Zone E dürfen im Umfeld von landwirtschaftlichen Bauten (Hofbereich) freistehende Mobilfunkanlagen in einer max. Entfernung von 10,0 m von bestehenden Gebäuden errichtet werden Die Höhe dieser freistehenden Antennenanlagen dürfen diese Bauten um nicht mehr als 3,0 m überragen. Die Mobilfunkantennenanlagen an bestehenden Bauten dürfen maximal 3,0 m über der Dachfläche bzw. dem First errichtet werden. 6) Im Bereich der Zone F sind freistehende und sichtbar angebaute Mobilfunkantennenanlagen auf Bauten nicht zulässig. §1 Anwendungsbereich Das Gemeindegebiet von Höchst wird in 6 Zonen eingeteilt: Zone A Das Zentrum mit dem Ensemble Kirche und die historischen Ortskerne Unterdorf und Brugg Zone B Die Wohnsiedlungsgebiete um das Zentrum und die Ortskerne §2 Verbots- und Schutzbereich 1) Im Bereich der Zone A sind freistehende und sichtbar angebaute Mobilfunkantennenanlagen auf Bauten nicht zulässig. 2) Im Bereich der Zone B sind freistehende Mobilfunkantennenanlagen nicht zulässig. Sichtbar angebaute Antennenanlagen dürfen bei Bauten mit Sattel-, Pult- und Walmdächern mit einer Dachneigung steiler gleich 15° den First nicht mehr als 2,0 m und die Dachfläche nicht mehr als 3,0 m überschreiten. Auf Flachdächern bzw. flach geneigten anderen Dachformen mit einer Dachneigung kleiner 15° dürfen Antennenanlagen max. 3,0 m über der Dachfläche errichtet werden. Pro Gebäude darf nur ein Antennenmast aufgestellt werden. Weiters dürfen im Umkreis von 50m von bestehenden Mobilfunkanlagen keine neuen Antennenmasten für Mobilfunk errichtet werden. Wo welche Mobilfunkantennen für das mobile Telefonieren errichtet werden dürfen, ist mit der neuen Verordnung klar geregelt. 3) Im Bereich der Zone C sind freistehende Mobilfunkantennenanlagen nicht zulässig. Die Mobilfunk- Gemeinde Info HÖCHST 9 Fußach Gaißau Zone A Zone B Zone C Zone D Zone E Zone F CH St. Margrethen Lustenau Dem Wildwuchs von Antennenanlagen für den Mobilfunk wurde in Höchst mit einer neuen Verordnung Einhalt geboten. Welche Antennenform in welcher Zone erlaubt bzw. untersagt ist, wird im Text auf Seite 8 erläutert. Rechenanlage beim Schöpfwerk am Polderdamm Die Hochwassersicherheit am Polderdamm wird durch den Einbau von Rechenanlagen bei den Schöpfwerken Höchst und Gaißau verbessert. Die erforderlichen Pilotierungs- und Bauarbeiten sind bereits durchgeführt worden (Bild). Von der Schlosserei Helgar Blum werden jetzt die erforderlichen Metallrechen hergestellt und Ende Jänner / Anfang Februar 2010 eingebaut. Die Rechenanlage ermöglicht es, Strauchwerk und Grasbüschel (Mocken) unter Einsatz von Maschinen zu entfernen. So wird verhindert, dass bei starkem Wasseraufkommen die Pumpen in den Schöpfwerken abschalten, weil der Zulauf verstopft ist. 10 Gemeinde Info HÖCHST Kabarett „In Ewigkeit Amen“ mit Maria Neuschmid und Jörg Adlassnig Freitag, 19.02.2010, und Samstag, 20.02.2010, 20 Uhr, Pfarrzentrum Kabarett „Blindflug“ mit Stefan Vögel und George Nussbaumer Freitag, 15.01.2010, und Samstag, 16.01.2010, 20 Uhr, Pfarrzentrum Ein blinder Schauspieler und ein stimmloser Sänger in einem musikalischen Kabarettabend? Nicht von ungefähr nennen George Nussbaumer und Stefan Vögel ihr erstes gemeinsames Programm: „Blindflug“. Zwei Piloten, die sich partout nicht leiden können, streiten um das Steuer in einem Flugzeug, dessen Route sich ständig ändert. Werden Sie Passagier und erleben Sie die schrägere Seite des Daseins bei diesem turbulenten Höhenflug mit einem Bordprogramm voll gesanglicher Komik und komischem Gesang. Eintritt: € 18,-- (mit Kulturgutschein Aufpreis € 6,--) Onkel Adolf verstirbt im Alter von 92 Jahren im Pflegeheim. Der Volksmund sagt: „An schöna Tod.“ Der Pfarrer sagt: „Der Herr lasse ihn ruhen in Frieden.“ Die Realität (Verwandtschaft) sagt: „Inserieren, adressieren, aktivieren, arrangieren und alles zusammen kalkulieren.“ Das sind die wahren Dramen „in Ewigkeit, Amen.“ Eintritt: € 15,-- (mit Kulturgutschein Aufpreis € 3,--) Das Orgelwerk von J. S. Bach Konzert mit Prof. Bruno Oberhammer Montag, 18.01.2010, 20.15 Uhr, Pfarrkirche Höchst Das dritte Konzert der Konzertreihe Johann Sebastian Bach „Das Orgelwerk“ von Prof. Bruno Oberhammer vermittelt die Begegnung mit dem jungen Bach: schon in seinen überschäumenden Frühwerken präsentiert Johann Sebastian Bach eine Tonsprache, die ihn von seinen Zeitgenossen deutlich abhebt. Eintritt: Freiwillige Spenden für das Projekt Tuberkulose- und Leprazentrum in Abakaliki in Nigeria. Vorverkaufsstelle für die Veranstaltungen des Kulturreferates: Gemeindeamt Höchst, Zi. 12 (Frau Adenberger und Frau Brunner, Tel. 7907-25 bzw. 7907-23) E-Mail: kultur@hoechst.at, online: www.hoechst.at und bei allen Raiffeisenbanken ISOH `97 Messe Mit dem Insel-Show-Orchester Höchst ’97 Samstag, 09.01.2010, 17:30 Uhr, Pfarrkirche mit anschließender Bewirtung auf dem Kirchplatz mit Guggen- und Schalmeiensound und Bar im Foyer des Pfarrzentrums. Eintritt: freiwillige Spenden Gemeinde Info HÖCHST 11 FasnatVorschau Zunftball Samstag, 23.01.2010, 20:11 Uhr, Rheinauhalle Eintritt: € 15,-- Wasserzähler mit Funkablesung Bald werden in Höchst die Zeiten vorbei sein, in denen einmal im Jahr ein „Wasserwerkler“ an Ihrer Haustüre klingelt, um den Wasserzähler ablesen zu dürfen. Möglich macht es eine neue Technik, mit der die Zählerstände per Funk abgelesen werden. Die neuen Wasserzähler sind mit einem Sender ausgestattet, der per Funksignal die Daten übermittelt. Somit fällt die zeitaufwändige händische Ablesung durch die Wasserwerksmitarbeiter weg. Die Leistung des Funkmoduls ist mit einem funkgesteuerten Garagentor oder mit einem Babyfon vergleichbar. Wasserzähler an den im Auto mitgeführten „Receiver“ übertragen und sofort ins Datensystem übernommen. Bis zum Jahr 2011 werden fortlaufend die alten gegen die neuen Geräte ausgetaucht. Die Zähler müssen entsprechend dem Eichgesetz wie bisher alle fünf Jahre zur Nacheichung ausgetauscht werden. FC-Ball 2010 „A Night in Chicago“ Wasserzähler bitte freihalten Wir möchten in Erinnerung rufen, dass die Wasserzähler ganzjährig frei zugänglich zu halten sind (z.B. keine Verbauungen, keine Verschlichtungen mit Brennmaterial etc.). Auskünfte erhalten Sie beim Betriebsleiter der Wasserversorgung, Herrn Fredi Blum. Tel. 7907-54 oder 0664/3077485 E-Mail: fredi.blum@hoechst.at Samstag, 30.01.2010, 20 Uhr, Rheinauhalle Eintritt: € 15.— Turnerball Samstag, 06.02.2010, 20 Uhr, Rheinauhalle Eintritt: € 14,-- Ablesen im Vorbeifahren Der Wasserzählerstand wird künftig im Vorbeifahren abgelesen – ohne dass die Kunden sich Zeit nehmen müssen. Der Zählerstand wird vom aufgesetzten Funkmodul beim Schiball Samstag, 13.02.2010, 20 Uhr, Rheinauhalle Eintritt: € 14,-- Kinderfasching Sonntag, 14.02.2010, 20 Uhr, Rheinauhalle Freier Eintritt RosenmontagNachtumzug Montag, 15.02.2010, 19 Uhr, Kirchplatz Von der Schwanenkreuzung bis zur Schlossergasse; Bewirtung entlang der Umzugsstrecke mit närrischem Treiben auf dem Kirchplatz Freiwillige Spenden Links im Bild der Wasserzähler mit Funkübertragung, rechts das Ablesen des Wasserzählerstandes per Funkübertragung. 12 Gemeinde Info HÖCHST Seniorenrat der Gemeinde Höchst Seit dem Jahr 2006 gibt es in Höchst einen Seniorenrat. Neben Seniorenbund und Pensionistenverband sind fast alle sozialen Einrichtungen (Sozialzentrum, Krankenpflegeverein, Rotes Kreuz, etc.) der Gemeinde Höchst vertreten. Obmann ist Edi Ortner vom Seniorenbund. Hauptaufgaben sind die Vertretung der Interessen der Senioren und die Beratung der örtlichen Organe und Dienststellen in allen Fragen die Senioren betreffen. Der Seniorenrat ist auch Ansprechpartner für Senioren und zugleich Bindeglied zwischen Senioren und der Gemeinde. Anträge, Wünsche, Probleme und Anregungen können jederzeit an den Seniorenrat gestellt werden. Ansprechperson ist Gerhard Böhler vom Gemeindeamt, Tel. 7907-26. Ein kleiner Auszug bereits erledigter Anregungen: l Der im Jahr 2006 gegründete Höchster Seniorenrat Nachstehende Informationsveranstaltungen wurden seit der Gründung des Seniorenrates der Gemeinde organisiert: l l l Vortrag zum Thema „Betreutes Wohnen – neue Wohnformen für ältere Menschen“ l l l l l Beseitigungen von schadhaften Pflastersteinen auf dem Kirchplatz Beschilderungen bzw. Hinweisschilder für den Lift im Gemeindeamt Zustellung des Essen auf Rädern auch am Wochenenden mehrere verkehrstechnische Probleme wurden an die zuständigen Gremien weitergeleitet l l l l l Vortrag zum Thema „Rufhilfe“ Vortrag zum Thema „Sicherheit für Senioren“ Vortrag zum Thema „Patientenverfügung“ Besuch der Palliativstation im LKH Hohenems Vortrag zum Thema „Demenz und Alzheimerpatienten“ Film „Zurück in eine unbekannte Zukunft“ zum Thema Demenz Vortrag zum Thema „Sozialkapital“ Vortrag zum Thema „Prostata und Vorsorge“ Initiative zum Aufbau eines Besuchsdienstes In der vor kurzem stattgefundenen Sitzung wurden für das Jahr 2010 folgende Termine vorgesehen: l l l l l Vortrag zum Thema „Aufnahme im Pflegeheim – wer bezahlt ?“ Vortrag zum Thema „Fitness im Kopf“ Besuch des Krematoriums in Hohenems Vortrag zum Thema „Was ist in einem Todesfall zu tun ?“ Die Gründung einer Seniorenbörse für Höchst ist geplant Die einzelnen Veranstaltungen werden im Gemeindeblatt eigens beworben. Kindergärtnerinnen-Lehrgang An der mehrteiligen Schulung für Kindergartenleiterinnen, angeboten vom Lande Vorarlberg, nahmen auch die Höchster Kindergartenpädagoginnen Verena Schneider (seit 2008 Leiterin des Kindergarten Kirchdorf) und Jeanette Hollenstein (Leiterin des Ganztageskindergartens seit Herbst 2009) teil. Diese Schulung umfasst fünf Module und eine Abschlussarbeit. Im Lehrgang ging es um Konzeptionserstellung, Qualitätsentwicklung und Moderation. Ein weiteres Thema lautete: „Leiten kann gelernt werden.“ Dazu gehören wesentlich die Teamarbeit sowie Gesprächsführung im Kindergarten. Im Lehrgang ging es auch um die Bereiche Öffentlichkeitsarbeit und Recht. Vizebgm. Karin Rezniczek, Verena Schneider, Jeanette Hollenstein, Kursleiterin Brigitte Mayer-Elsensohn und Landesrat Mag. Sigi Stemer bei der Übergabe der Zertifikate. Gemeinde Info HÖCHST 13 Seniorenberatung der Gemeinde Höchst Je älter man wird, umso schwerer tut man sich im Umgang mit Ämtern und all den vielfältigen Anträgen. Denn in Vorarlberg gibt es eine Fülle von Angeboten und Anträgen. Die Mitarbeiter der Höchst beraten sie bei l l Gemeinde l l l l l l l l l Pflegegeldantrag Antrag auf Urlaub von der Pflege (Urlaubsbett) Antrag bei einer Heimaufnahme Vermittlung von mobilen Helferinnen (MOHI Höchst) Info über die Rufhilfe des Roten Kreuzes Info zur 24-Stunden-Betreuung Info zu Essen auf Rädern Antrag auf Gebührenbefreiuungen für Radio-Fernsehen-Telefon Antrag auf Rezeptgebührenbefreiuungen Antrag auf Heizkostenzuschuss Antrag auf Wohnbeihilfe Sollten im Rahmen der Gespräche ersichtlich werden, dass auch ein Anspruch auf Wohnhbeihilfe, Rezeptgebührenbefreiung sowie der Rundfunk- und Telefongebührenbefreiung besteht, sind wir bei der Antragstellung selbstverständlich behilflich. Wie beraten sie auch in Angelegenheiten eines allfälligen Heizkosten-Zuschusses und eines Wohnbeihilfeanspruches. Gerhard Böhler und Reingard Adenberger sind für Sie da: Gerhard Böhler: Tel. 7907-26 gerhard.boehler@hoechst.at Reingard Adenberger: Tel. 7907-25 reingard.adenberger@hoechst.at Sollte es von einer pflegebedürftigen Person oder deren Angehörigen gewünscht werden, können wir auch jederzeit einen Hausbesuch vereinbaren. Reingard Adenberger und Gerhard Böhler So waren wir im Jahr 2009 bei der Erstellung von ca. 50 Pflegegeldanträgen / Erhöhungsanträgen behilflich. Beratung in Fragen der 24Stunden-Betreuung, Vermittlung von MOHI-Helferinnen , Info über die Rufhilfe, Essen auf Rädern, aber auch die Finanzierungsfragen bei Daueraufnahmen im Altenwohnheim und für Kurzzeitpflege (Urlaubsbett). Im Jahr 2009 halfen wir bei ca.: 40 9 7 200 140 20 30 40 5200 Pflegegeldanträgen Anträgen auf Urlaubsbett Anträgen bei Heimaufnahme Anträgen auf Heizkostenzuschuss Anträgen auf Wohnbeihilfe Anträgen auf Rezeptgebührenbefreiung Anträgen auf Rundfunk/Telefongebührenbefreiung Klienten werden von 11 mobilen Helferinnen betreut Essen wurden zugestellt Öffnungszeiten im Gemeindeamt Höchst Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Gemeindeamt Höchst sind zu folgenden Zeiten für Sie da: Montag bis Donnerstag von 7:45 bis 12:00 Uhr Freitag von 7:45 bis 13:00 Uhr Dienstag von 14:00 bis 18:00 Uhr. Selbstverständlich können Sie wie bisher auch außerhalb dieser Zeiten mit dem jeweiligen Sachbearbeiter telefonisch (Tel. 7907-0) einen Termin vereinbaren. Bauverwaltung: 7907-27 + 28 +30 Bürgerservice: 7907-23 + 25 Soziales: 7907-26 Standesamt: 7907-24 Kassa: 7907-21 Finanzverwaltung: 7907-22 Umwelt: 7907-39 Gemeindesekretär: 7907-33 Bürgermeister: 7907-34 Vermittlung: 7907- 0 Leiter Wasserversorgung: 7907-54 Gebäudeverwaltung/ Personalbüro: 7907-41 Hochbau/Gemeindebauten: 7907-56 Willkommen im Gemeindeamt Höchst 14 Gemeinde Info HÖCHST Babysitter in Höchst Sie möchten Ihre Kinder in guten Händen wissen, wenn Sie mal ausgehen möchten, einfach mal Zeit für sich selbst benötigen für Einkäufe oder andere Termine usw.? Die Babysitter sind mindestens 14 Jahre alt und haben einen Kurs absolviert, der unter anderem folgende Themen beinhaltet: Erster Kontakt mit Kindern, Unfallverhütung und Erste Hilfe, Säuglingspflege sowie spielen und basteln mit Kindern. Manche Babysitter haben ihre Allerlei Köstlichkeiten wurden auch heuer wieder beim Höchster Markt im Dezember angeboten. Neben Handwerkskunst und liebevoll gestalteter Handarbeit gab es selbstverständlich auch Gutes gegen Hunger und Durst. fixen Familien, in denen sie regelmäßig Babysitterdienst machen, fünf Mädchen können vermittelt werden. Im Frühjahr 2010 findet in Zusammenarbeit mit dem Sozialreferat der Gemeinde Höchst wieder ein Babysitterkurs für Mädchen und Jungen ab ca.14 Jahren statt. Nähere Informationen zur Babysittervermittlung bei Andrea Gasser, Tel. 0664 8240261. Infos zur Babysittervermittlung auch unter www.hoechst.at Hundestationen nutzen An 24 Standorten im Ortsgebiet von Höchst sind die Hundestationen platziert, bei denen der Hundekot, welcher zuvor vom Hundebesitzer in ein Plastiksäckchen gebracht wird, eingeworfen werden kann. Die Erfahrung zeigt, dass ein Großteil der Hundebesitzer sehr verantwortungsvoll ist und diese Einrichtung regelmäßig in Anspruch nimmt. Dennoch gibt es leider immer noch Hundebesitzer in Höchst, die ihren vierbeinigen Liebling an allen möglichen und unmöglichen Stellen ihre Notdurft verrichten lassen und diese dann nicht wegräumen – sehr zum Ärgernis von Eltern, Kindern, Erholungssuchenden und Landwirten. Liegen gelassener Hundekot auf Wegen, Gehsteigen, Wiesen, Weiden und Äckern stellt eine erhebliche Gefahrenquelle für Mensch und Tier dar. Denn die im Hundekot enthaltenen Neospora-Parasiten bleiben am Straßenbelag, an Steinen und Gräsern haften, selbst wenn der Hundekot längst vom Regen verwaschen und nicht mehr sichtbar ist. Bitte tragen Sie weiterhin aktiv zur Erhaltung unseres sauberen Gemeindegebietes bei. Sprechen Sie auch andere HundehalterInnen an, die die Bedeutung dieser hygienischen Maßnahmen noch nicht verstanden haben. Wir bitten um Ihr Verständnis und ein gutes Miteinander. Bestens ausgebildete Babysitter stehen zum Einsatz bereit. Kinderbetreuung in Höchst Insgesamt werden in den Schulen, Kindergärten und weiteren Kinderbetreuungseinrichtungen in Höchst 1.219 Mädchen und Buben betreut. Hauptschule Volksschule Kirchdorf Volksschule Unterdorf Kindergarten Oberdorf Kindergarten Unterdorf Kindergarten Kirchdorf Pinocchio Kinderstube Ganztageskindergarten Kunterbunt Schulstube 404 290 157 56 76 44 55 76 21 25 15 Gemeinde Info HÖCHST 15 immer die dem Wohnort und dem Zielort am nächsten gelegene Haltestelle angeben. Beim „SchülerPlus“ ankreuzen (Freizeitmobilität): MAXIMO Anträge bitte immer an den Verkehrsverbund Vorarlberg GmbH, Servicebüro Mobilpunkt, Herrengasse 14, 6800 Feldkirch, schicken. Rascher Schulweg: In 15 Minuten in Bregenz Ab sofort ist es für Höchster Schüler möglich, den Zug vom Bahnhof St. Margrethen via Lustenau nach Bregenz und retour auch für den Schulweg zu benützen. Die Fahrzeit beträgt rund 15 Minuten und bietet eine sehr schnelle staufreie Verbindung nach Bregenz. Voraussetzung ist das „Schüler plus MAXIMO Freizeitticket“. Es gilt in der Freizeit für ganz Vorarlberg und Liechtenstein mit den Grenzbahnhöfen Lindau, St. Margrethen, Heerbrugg, Buchs und St. Anton am Arlberg und weiteren grenzüberschreitenden Buslinien und kostet E 80,-- (incl. d 19,60 Euro Selbstbehalt für die Schülerfreifahrt). Selbstverständlich kann mit dieser Ticketvariante auch weiterhin der Bus zwischen Höchst und Bregenz für den Schulweg benützt werden. Wir hoffen damit für die Schüler der Gemeinde Höchst eine adäquate Lösung gefunden zu haben. Beim „SchülerFreifahrt Antrag“ ausfüllen: Hinfahrt: Höchst Einstieg: z. B. Haltestelle Kirchplatz via Lustenau Hinfahrt: Bregenz Ausstieg: z. B. Bahnhof Riedenburg oder Reutegasse ausfüllen. Der neue Triebwagen „Talent“ der ÖBB ist auf der Strecke Bei der Haltestelle St. Margrethen – Bregenz unterwegs. Die drei Rheindelta-Gemeinden Fußach, Gaißau und Höchst setzen sich gemeinsam für fortschrittliche, ökologische Althaussanierung ein, die sowohl Energie als auch Kosten spart und führen deshalb ein Gemeinschaftsprojekt zu diesem Thema durch. Anfang November fand die Energieberaterwoche in den drei Gemeinden statt. Zahlreiche Mitbürger nutzten die kostenlose Erstberatung und ließen sich von Fachkräften des Energieinstitutes beraten. rheindelta.SANIERT hat zum Ziel, die Möglichkeiten und Vorteile von Althaussanierungen vorzustellen und gleichzeitig bei der Umsetzung von Sanierungsvorhaben zu helfen. Zum Abschluss wurde auf dem Kirchplatz Höchst das Energiesparhaus VAMOS der VKW ausgestellt, im Alemannensaal der Alten Schule war die Ausstellung „Ökologisch bauen und sanieren“ des Energieinstituts Vorarlberg zu sehen. Fortlaufend aktuelle Informationen und viele Tipps finden Sie unter http://rheindeltasaniert.info Höchst hat 7.783 Einwohner Höchst hat aktuell 7.783 Einwohner (Stand 9.12.2009). Der Bevölkerungszuwachs im Jahr 2009 betrug 91 Personen, Zuzüge wurden 454 registriert, 424 Personen sind weggezogen. Innerhalb der Gemeinde wechselten 295 Personen ihre Wohnung. Geburten wurden 105 verzeichnet, Todesfälle 34. 41 Eheschließungen stehen 25 Scheidungen gegenüber. Viehbestand in Höchst Kälber, Jungrinder Kalbinnen Kühe 99 107 397 247 254 84 2 Das Energiesparhaus VAMOS auf dem Höchster Kirchplatz. männl. Jungvieh weibl. Jungvieh Schlachtkälber Stiere, Ochsen 16 Gemeinde Info HÖCHST Heimatbuch und Stammbäume als Weihnachtsgeschenk Sie suchen noch ein Weihnachtsgeschenk? Besonders attraktive Geschenke sind unsere Heimatbücher (derzeit insgesamt vier Bände) sowie die Stammbäume. Eugen Schneider (1928 - 2007) hat insgesamt 58 alteingesessene Höchster Sippen sorgfältig erforscht und aufgezeichnet. Die Heimatbücher (Frau Groicher, Tel. 7907-21) und die Stammbäume (Frau Adenberger, Tel. 7907-25) sind im Gemeindeamt erhältlich. Gerne stehen wir für Rückfragen zur Verfügung. Foto aus dem Heimatbuch: „Sonntagsruh“. Friedenslichtaktion Die Höchster Feuerwehrjugend lädt auch in diesem Jahr die Höchster Bevölkerung zur Friedenslichtaktion 2009 ein. Das Friedenslicht kann am 24. Dezember in der Zeit von 10:00 – 13:00 Uhr im Feuerwehrgerätehaus abgeholt werden. Für Bewirtung ist natürlich gesorgt. Wir hoffen auf rege Beteiligung. Der Erlös dieser Aktion kommt chronisch kranken Kindern aus unserer Region für eine Reittherapie zugute. Wir wünschen allen Höchsterinnen und Höchstern eine gesegnete und fröhliche Weihnachtszeit. Die Feuerwehrjugend www.feuerwehr.hoechst.at Kultur verschenken Der Kulturgutschein der Gemeinde Höchst ist als Geschenk beliebt. Um den Preis von € 36,- können vier Eintritte zu Veranstaltungen des Kulturreferates erworben werden. Einzelkarten für die Veranstaltungen gibt es im Vorverkauf um € 10,--, an der Abendkasse um € 12,--. Karten sind im Gemeindeamt, Zimmer 12, bei allen Raiffeisenbanken erhältlich. Karten können auch über die Homepage der Gemeinde www.hoechst.at reserviert werden. Das Kulturreferat der Gemeinde Höchst ist darum bemüht, ein abwechslungsreiches Kulturprogramm zu gestalten. Neu im Team der Gemeinde Gerne stellen wir Ihnen eine neue Mitarbeiterin und einen neuen Mitarbeiter der Gemeinde Höchst vor. Bettina Kremmel ist seit Juli beim Mobilen Hilfsdienst MOHI im Einsatz. Harald Burtscher arbeitet seit Anfang November im Bauhof Höchst mit. Herausgeber und Verleger: Gemeinde Höchst, 6973 Höchst. Für den Inhalt verantwortlich: Bürgermeister Ing. Werner Schneider. Druck: netprint, Götzis Grundsätzliche Ausrichtung: Informationen über das Geschehen in der Gemeinde Höchst


Höchst Gemeinde Info 2009 10
Mit, 8. Juni 2011 |

Gemeinde Info HÖCHST Gemeinde Info .. www.hoechst.at – gemeindeamt@hoechst.at Aus dem Inhalt Hochwasserschutz Ein Jahrzehnt Rheindelta Sportlerehrung Luftpumpstation 100-jährige Höchsterin Jugend-Saisonkarten 1 2/3 4/5 8 11 12 16 HOCHST Amtliche Mitteilung der Gemeinde Höchst – Nr. 18 – Oktober 2009 Sport- und Spielwochen 2009 in Höchst Bereits zum 19. Mal fanden die von der Gemeinde organisierten Sportund Spielwochen statt. Mehrere Höchster Vereine erklärten sich bereit, in der Zeit vom 17. August bis zum 4. September bei der Durchführung aktiv mitzuwirken. So konnten die teilnehmenden Schulkinder aus insgesamt 23 Sport-, Kultur- und Spielangeboten wählen. In den letzten drei Wochen der Sommerferien hatten die Schüler die Möglichkeit, die von Vereinen betreuten Aktivitäten zu besuchen. Sie nutzten die Chance, neue und interessante Sportarten kennen zu lernen. Die meisten der insgesamt 230 angemeldeten Kinder haben sich nicht nur bei einer der 23 möglichen Veranstaltungen angemeldet, sondern gleich für mehrere Aktivitäten. Insgesamt wurden daher heuer fast 800 verschiedene Teilnahmen der Kinder registriert. Bilderbogen Seiten 14/15 wurde die Standfestigkeit durch flachere Böschungen und zusätzliche Maßnahmen erhöht. Die Pumpen werden laufend gewartet und die technische Ausrüstung immer dem neuesten Stand angepasst. Selbstverständlich sind auch die laufende Pflege und Wartung von Vorfluter und Polderdamm, damit eine größtmögliche Sicherheit gewährleistet werden kann. Für den Alpenrhein haben die Gemeinden Lustenau, Hard, Fußach und Höchst einen eigenen Einsatzplan erarbeitet. In Zusammenarbeit mit der Rheinbauleitung und den zuständigen Landesdienststellen wurden verschiedenste Szenarien durchgedacht und erforderliche Maßnahmen festgelegt. Weiters wurde von der Rheinbauleitung durch das Einbringen von Schlitzwänden im Damm die Sicherheit bei Hochwasser wesentlich verbessert. Im kommenden Winter werden noch die Dammfüße gesichert. Diese Maßnahmen sind in dieser Ausgabe der Gemeinde Info Höchst in einem eigenen Beitrag beschrieben. Auch die Abflussmenge des Alpenrheins soll durch entsprechende Maßnahmen deutlich erhöht werden. Weiters wird in Zusammenarbeit mit dem Land Vorarlberg für das Rheindelta ein Gefahrenzonenplan erstellt. Auch hier bewährt sich die Zusammenarbeit der drei Rheindeltagemeinden. Nach Fertigstellung wird dieser Gefahrenzonenplan Ihnen, liebe Höchsterinnen und Höchster, vorgestellt werden. Wir dürfen gemeinsam davon ausgehen, dass dieses Paket an Maßnahmen uns auch in der Zukunft vor Hochwasserkatastrophen bewahren wird. Liebe Höchsterinnen und Höchster! Immer wieder erfahren wir über die Medien von Naturkatastrophen in aller Welt. Aber auch in Österreich haben Unwetter und Überschwemmungen zu großen Schäden und Leid geführt. Es ist allgemein anerkannt, dass die intensiven Regenschauer zunehmen und mit gefährlichen Situationen auch bei uns zu rechnen ist. Das hat besonders das Hochwasser 1999 gezeigt. Seit dieser Zeit wurden große Anstrengungen zur Sicherung unseres Lebensraumes unternommen: Der Polderdamm von Gaißau nach Fußach wurde auf seiner gesamten Länge von 7,2 km erhöht. Weiters Ihr Bürgermeister Werner Schneider 2 Gemeinde Info HÖCHST Hochwasserschutz: Rheindamm wird noch stabiler Im Winter 2009/2010 erfolgen am Alpenrhein auf der Internationalen Strecke weitere Maßnahmen zur Verbesserung der Dammstabilität. Ende November beginnt die Internationale Rheinregulierung mit weiteren Maßnahmen zur Verbesserung der Dammstabilität. Es soll damit die Stabilität der wasserseitigen Böschung der Hochwasserdämme erhöht werden. Die Arbeiten umfassen eine Flusstrecke des Alpenrheines von rund 11,3 km. Sie sind in der Anlage 1 Lageplan dargestellt. Sie sind in folgenden Abschnitten der Internationalen Strecke von der Illmündung bis zum Bodensee vorgesehen: l Zweck der Maßnahmen, Auftragsvergabe: Zweck der Maßnahmen ist es, die Dammstabilität so zu verbessern, sodass bei zwei oder mehreren kurzzeitig hintereinander ablaufenden Hochwässern die wasserseitige, zum Vorland gerichtete und mit Gras bewachsene Böschung nicht zerstört werden kann. Die Gemeinsame Rheinkommission hat bereits beschlossen, den Auftrag aufgrund eines offenen Ausschreibungsverfahrens an die Fa. Keller Grundbau, Dornbirn, zu vergeben. Das Kiesmaterial zur Herstellung der Rüttelstopfverdichtungen bereitet die Fa. Zech Kies GmbH im Bereich der Vorstreckung auf. Baulos Fußacher Durchstich Linker Hochwasserdamm: Rhein-km 84.40 bis km 90.00 Baulos Diepoldsauer Durchstich Linker Hochwasserdamm: Rhein-km 74.70 bis km 77.10 Baulos Diepoldsauer Durchstich Rechter Hochwasserdamm: Rhein-km 75.00 bis km 78.40 l Bauablauf und Bauzeit: Die Maßnahmen sehen vor, dass vorlandseitig Kiessäulen, sogenannte Rüttelstopfverdichtungen, im Untergrund erstellt werden. Diese Säulen haben einen Durchmesser von 0,8 m und sind ca. 4 bis 5 m tief. l Mit diesem Baugerät werden die Stopfsäulen hergestellt. Der jeweilige Abstand beträgt ca. 1,3 m. Es werden somit insgesamt ca. 44.000 Laufmeter Stopfsäulen erstellt. Es ist damit zu rechnen, dass täglich ca. 130 m Flussstrecke erstellt werden, die Arbeitszeit beträgt daher ca. 80 bis 90 Arbeitstage. Es wird täglich eine Kiesmenge von ca. 250 m³ benötigt, insgesamt somit ca. 23.000 m³. Die Arbeiten werden voraussichtlich im April 2010 abgeschlossen. Im Bereich Höchst und Fussach werden die Arbeiten zwischen Dezember 2009 und Februar 2010 ausgeführt. Die Zufahrt erfolgt über die Landesstraße und angrenzende Ge- Der Trichter des Gerätes wird mit Kies befüllt. Gemeinde Info HÖCHST Dammkrone Gleis Stopfsäulen Rheinvorland ➞ 3 Der Querschnitt durch den Hochwasserdamm zeigt, in welchem Bereich die Stopfsäulen eingebracht werden, die den Damm bei Hochwässern noch mehr stabilisieren. meindestraßen. Für die Baustelleninstallation stehen Flächen im Rheinvorland zur Verfügung. Da der Hochwasserdamm auch im dicht besiedelten Gebiet liegt, sind die einschlägigen Lärmschutzbestimmungen von der beauftragten Firma einzuhalten. Die durch die Stopfverdichtung entstandenen Löcher in der Vegetationsschicht des Rheinvorlandes und des Dammes werden nach Abschluss der Arbeiten mit Humus verfüllt und mit einer geeigneten Grassamenmischung wieder in den Urzustand gebracht. Selbstverständlich werden auch die Beschädigungen im Dammfuß saniert, die bei der Herstellung der Säulenreihe entstehen. Besondere Schutzmaßnahmen sind im Bereich des Grundwasserpumpwerkes Höchst erforderlich. Entsprechende Vorschreibungen sind im Bewilligungsbescheid der Bezirkshauptmannschaft Bregenz enthalten. Kosten und Finanzierung Die gesamten Baukosten der Sanierungen auf der rund 11,3 km langen Rheinstrecke betragen ca. brutto E 1,8 Mio. Die Kosten trägt zu 100 % die Internationale Rheinregulierung. Hierbei ergibt sich die Finanzierung zu 50 % durch die Republik Österreich, 40 % durch die Schweizer Eidgenossenschaft und 10 % durch den Kanton St Gallen. Der Österr. Rheinbauleiter DI Martin Weiß Vom 20. September bis zum 27. September 2009 fand heuer die MOBILWoche 09 statt. Aktionen im ganzen Land machten Lust, immer öfter auch „ohne Auto mobil“ zu sein. Am Dienstag, dem 22. September, wurden im ganzen Land über 100 Autos verpackt, allein in Höchst gab es gleich 6 Standorte. Damit sollte ein starkes Zeichen für den europaweiten autofreien Tag gesetzt werden. Zahlreiche Medien haben darüber berichtet. Ziel war es, Anstöße für einen bewussten Umgang mit der eigenen Mobilität zu liefern. 4 Gemeinde Info HÖCHST Ein Jahrzehnt Rheindelta in der ausverkauften Rheinauhalle. Jahrgang 1960-69: „Ein Jahrzehnt fürs Rheindelta“ Die Jahrzehnt-Party am 10. Oktober in der Rheinauhalle war ausverkauft und übertraf alle Erwartungen. Jahrgänger-/innen von 1960 bis 1969 aus den Rheindeltagemeinden Fußach, Gaißau, Höchst sowie sogar aus Wien und Amsterdam fanden sich ein. Die unvergessliche Party startete stimmungsvoll und endete am frühen Morgen ebenso. Die Jazzformation Searching Harmony stimmte die Besucher auf den Abend ein, bevor die All Right Guys und die Monroes den „Junggebliebenen“ so richtig einheizten. Mit witzigen Sprüchen sorgte Christoph Waibel immer wieder für LaMonroes und All Right Guys geigten richtig auf. cher und führte souverän durch den Abend. Das Team vom Alpencatering aus Lingenau verwöhnte die Gäste mit vorzüglichen Weinen und feinen Speisen und sorgte zusammen mit den Gardemädchen im Barzelt für eine perfekte Bewirtung. Die von der Idee begeisterten Sponsoren und die Besucher sind die Gemeinde Info HÖCHST 5 Sprechtag Landeshauptmann Der nächste Sprechtag mit Landeshauptmann Dr. Herbert Sausgruber, Bezirkshauptmann Dr. Elmar Zech und Notar Dr. Kurt Zimmermann findet am Dienstag, 15. Dezember 2009, von 18:00 – 20:00 Uhr im Gemeindeamt Höchst statt. Das Organisationskomitee der tollen Jahrzehnt-Veranstaltung (von links): Ideengeberin Ulrike Schneider, Marisa Fend, Edith Schallert, Arno Brunner, Petra Hirlemann, Günther Meusburger, Josef Hagspiel und Christian Fend. Basis eines voll gefüllten Spendensackes, den das Organisationsteam zur Gänze an bedürftige Menschen in den drei Gemeinden spenden wird. Das Organisationsteam möchte sich bei allen Sponsoren der JahrzehntParty für die Unterstützung und bei allen 60er Jahrgängerinnen und Jahrgängern für diesen unvergesslichen Abend bedanken. Übrigens: Der Jahrgang 65 war mit über 120 Besuchern am stärksten vertreten. Das Organisationsteam Verein Jahrgang 1965 - Rheindelta Alle Bilder des Abends sind auf „http://picasaweb.google.com/ bilderfreund.com“ zu finden. Erste Hilfe Tipp – Der Notruf Nummer der Rettungs- und Feuerwehrleitstelle: 144 Was muss der Notruf beinhalten: l l l l WO ist der Notfallort? WAS ist geschehen? WIE VIELE Menschen sind betroffen? WER ruft an? (Name und Telefonnummer angeben) Viehausstellung 2009 Bei eisigen Temperaturen, jedoch strahlend schönem Wetter, trafen sich auch dieses Jahr viele Höchster und Höchsterinnen und auch Gäste aus den umliegenden Gemeinden auf der Viehaustellung 2009. Jung und Alt fanden bei einer Wurst oder einem wärmenden Glühwein zusammen. Das Vieh – von vielen Landwirten aufgetrieben – wurde von einer fachkundigen Jury begutachtet und bewertet. Den Gesamtsieg beim Braunvieh konnte Heinz Blum für sich entscheiden, bei den Schwarzbunten Siegfried Schneider. Reserve-Sieger beim Braunvieh wurde Heinz Blum, Reserve-Sieger Holstein-Frisian Peter Sutter. Der Stand mit Dekoartikeln fand großen Anklang bei den weiblichen Besuchern. Abends ließen sich viele Gäste im beheizten Zelt das eine oder andere Bierchen schmecken. Und wer dann noch Lust hatte, fand sich auf einen kleinen Plausch in der Bar ein. Das Fäscht dauerte bis spät in die Nacht, wobei dem Wirtschaftsteam die Fußsohlen brannten und sie erschöpft ihn ihre Betten fielen. Aber alle freuen sich schon wieder auf die nächste Viehausstellung, „wo d’Hüöschtar anand widr treaffand!“ Gesamtsieger Heinz Blum im fachlichen Gespräch mit Obmann Wolfgang Fink. 6 Gemeinde Info HÖCHST Deutschkurs für Frauen Ein wichiges Angebot zur besseren Integration macht die Gemeinde Höchst gemeinsam mit Lustenau: Deutschkurse für Frauen, die kaum oder sehr wenig Deutsch sprechen. Eine Reihe von Frauen, die meisten aus der Türkei, meldeten sich zum Kurs, der am 13. Oktober begonnen hat. Bis März 2010 werden durch die Dornbirner Journalistin Birgit Köhlmeier Grundkenntnisse der deutschen Sprache vermittelt. Gleichzeitig geht es aber auch darum, über wichtige Themen wie Gesundheit, Deutschkurs in Höchst mit Kursleiterin Birgit Köhlmeier und Vizebürgermeisterin Karin Reznicek. Erziehung oder Bildung zu informieren. Birgit Köhlmeier, die seit 2006 Deutschkurse gibt: „Viele der Frauen wissen noch nicht, wie wichtig Deutschkenntnisse für die Zukunft ihrer Kinder sind. Damit auch kleine Kinder Deutsch lernen, muss ihre Mutter die Sprache zumindest ein wenig beherrschen.“ Birgit Köhlmeier versucht auch, Informationen zum Alltag zu vermitteln. „Im Gespräch über die Kinder, über Kindergarten oder Schule sind die Grundlagen einer neuen Sprache meist besonders gut zu erläutern.“ Zuckerfest Zum Ende ihres Fastenmonats Ramadan luden muslimische Mitbürger im September zum „Zuckerfest“ bei der Rheinauhalle. Türkische Spezialitäten wurden serviert, bei bestem Herbstwetter gab es ein fröhliches Miteinander. Die Veranstaltung war vom Höchster ATIB Verein organisiert worden. Links im Bild die Zubereitung von Fladen. Rechts: Auch die Jugend war beim Fest vertreten. Neu im Kindergarten Drei neue Mitarbeiterinnen kümmern sich in den Kindergärten um die Kleinen. Links Sibille Achenrainer und Kerstin Giselbrecht, beide Kindergarten Oberdorf. Sibille Kerstin Im Bild rechts Sarah Lauterer, Kindergarten Unterdorf. Sarah Gemeinde Info HÖCHST 7 Voller Begeisterung wurden die Runden für einen guten Zweck gelaufen, auch die Musikanten waren unterwegs. 5. Rundenlauf der KJ Höchst Der 5. Höchster Rundenlauf der KJ Höchst stand am 3. Oktober unter dem Motto „Laufen für einen guten Zweck“. Bei strahlendem Sonnenschein und angenehmen Lauftemperaturen konnten die Veranstalter 145 motivierte und trainierte Läufer am Kirchplatz begrüßen. Mit über 1.100 gelaufenen Runden konnten für den Verein Sonnenblume 5.112,Euro errannt werden. Ein „Danke“ sagt die Katholische Jugend allen Läufern und Sponsoren für ihr Mitlaufen und ihre finanzielle Unterstützung – allen voran den Hauptsponsoren Julius Blum GmbH und den Vorarlberger Kraftwerke AG. Ein Dank gilt der Gemeinde Höchst sowie der Bürgermusik von Höchst, dem MV Fußach und dem Schalmeienzug Höchst für die musikalische Umrahmung. Ein Dank gebührt ebenfalls allen freiwilligen Helfern und Organisatoren der KJ Höchst. Sponsoren des 5. Höchster Rundenlaufs: Brunner Manfred, Gerüstbau + Verputz, Dr. Erich Rüdisser, Fotostudio Herbert Rasser, Gregotsch Paul, Installationen, Julius Blum GmbH, Längle & Hagspiel GmbH & Co KG, Mag. Rainer Rangger SteuerberatungsGmbH, Autohaus Mazda Hagspiel, Tecnoplast, Vorarlberger Kraftwerke AG, Werner Bösch Malerbetrieb GmbH, Westo Installationen GmbH, Cablecom, Eugen Übelhör KG Wir freuen uns schon auf das nächste Jahr! Hauptpreis für die Mittelschule Höchst Beim landesweiten Ehrenamt-Wettbewerb wurden 13 Schülerinnen und Schüler der 4. Klasse des vergangenen Schuljahres mit einem Hauptpreis ausgezeichnet. Direktorin Gudrun Brunner konnte den Preis im Namen der Schüler bei der Dornbirner Herbstmesse entgegennehmen (Bild). Im Rahmen der Aktion hatten die Schüler regelmäßig Bewohnerinnen und Bewohner der Altenwohnheime in Höchst und Gaißau besucht und für Abwechslung gesorgt. 8 Gemeinde Info HÖCHST Auszeichnung für sportliche Leistungen Im bis auf den letzten Platz gefüllten Saal des Pfarrzentrums fand die bereits 4. Höchster Sportlerehrung statt, die im Abstand von zwei Jahren durchgeführt wird. 183 Sportlerinnen und Sportler wurden diesmal in den verschiedenen Sportarten und Kategorien geehrt. Herausragende sportliche Leistungen bei Landes- und Staatsmeisterschaften bzw. Teilnahme bei EM, WM oder Olympiaden wurden ausgezeichnet. Die Ehrungen wurden in folgenden Sportarten vorgenommen: Skifahren, Flagfootball, Karate, Turnen, Leichtathletik, Schach, Tennis, Minigolf, Fußball, Volleyball, Radball, Kunstrad- und Einradfahren, Hundesport, Schützen, Wasserski und Wakeboard. Nach der Begrüßung durch Bürgermeister Werner Schneider führten Reinhard Brunner und Markus Steurer durch das abwechslungsreiche Programm mit vielen Auftritten ortsansässiger Sportgruppen. Unter anderem bewiesen die AerobicGruppe der Turnerschaft Höchst, die Breakdancegruppe und ein Beatboxer des Vereins offene Jugendarbeit auf der Bühne ihr Können. Zum Schluss präsentierte sich der Schiverein und die Jugendgruppe des Vereins zeigte auf der Bühne einige Konditionsübungen. Nach dem ersten Ehrungsblock stellten Andrea Plankensteiner und Physiotherapeut Kai Neunhäuserer das Projekt „Gesunde Ernährung und Sport – Höchst Vital“ vor. Bürgermeister Schneider gratuliert den erfolgreichen Sportlern. Musikalisch umrahmt wurde das Programm von der Gruppe „Fourmat“. Vor der Eröffnung des Buffets dankte Sportreferent Wilfried Meier den Sportlern und Trainern für die tollen Leistungen, die sie in den letzten zwei Jahren erreicht hatten. Gratulationen und sportliche Einlagen bei der 4. Höchster Sportlerehrung. Gemeinde Info HÖCHST 9 Sommerbetreuung Die seit Jahren bewährte Sommerbetreuung der Höchster Kindergärtler wurde heuer im Kindergarten Unterdorf angeboten. Ein spannendes Programm mit Spiel, Spaß und guter Laune ließ keine Langeweile aufkommen. Im Turnsaal oder auf dem Spielplatz konnten die Kinder ihrer Bewegungsfreude nachkommen und im Haus standen verschiedene Spielangebote wie Malen, Werken, Hütten bauen, Bilderbücher vorlesen uvm. auf dem Programm. Heizkostenzuschuss 2009/2010 Das Land Vorarlberg gewährt Einzelpersonen oder Familien mit einem geringen Einkommen für die Heizperiode 2009/2010 eine einmalige Hilfe in Form eines Heizkostenzuschusses in Höhe von € 250,-- unter bestimmtenVoraussetzungen. Für die Gewährung des Zuschusses gelten folgende Obergrenzen für das Haushaltseinkommen: Alleinstehende: € 1.000,-- netto Ehepaare schaften: oder Lebensgmein€ 1.500,-- netto Mit Ganztagesgruppe Eine Gruppe von 14 - 18 Kindern nahm das Angebot in Anspruch und wurde von 7:00 bis 13:00 Uhr betreut, die Kinder der Ganztagesgruppe von 7:00 bis 18:00 Uhr mit der Möglichkeit zum Mittagessen und anschließendem Mittagsschläfchen. für mich zur Last geworden ist und dann . . .“ Am Mittwoch, 18. November, von 19:30 bis 21:30 Uhr informiert Wilfried Feurstein in der Alten Schule über Wege zum Umgang mit an Demenz Erkrankten. Der Lehrer für Gesundheitsberufe und Validation zeigt Wege auf, wie pflegende Angehörige entlastet werden können. Pflege im Gespräch Vortrag für pflegende Angehörige und Interessierte. Ein Angebot des Lebensraum Höchst, Socius Fußach, Sozialzirkel und Bildungswerk Gaißau sowie Connexia. Eintritt frei. „. . . und manchmal schäme ich mich vor mir selbst, wenn ich spüre, wie meine Mutter / mein Vater Für jede weitere Person im Haushalt: € 130,-- netto Das Einkommen ist anhand von Belegen nachzuweisen. Zum Einkommen zählen Löhne, Gehälter, Renten, Pensionen, Leistungen aus der Arbeitslosenund der Krankenversicherung, weiters Wohnbeihilfen, Unterhaltszahlungen jeglicher Art, das Kinderbetreuungsgeld und Lehrlingsentschädigungen. Nicht als Einkommen gelten Familienbeihilfen, Familienzuschüsse, Studienbeihilfen und Pflegegelder. Der Antrag kann im Gemeindeamt Höchst, Abteilung Kundenservice bis spätestens 12. Februar 2010 gestellt werden. Hier erhalten Sie auch noch nähere Auskünfte (Charlotte Brunner, Reingard Adenberger und Gerhard Böhler, Tel. 7907, Durchwahl 23, 25 oder 26). Treffen die Voraussetzungen zu, wird der Heizkostenzuschuss sofort bar ausbezahlt. Orthopäd. Haltungsturnen – Josef Vonbrül Aus gesundheitlichen Gründen fällt das Haltungsturnen im Herbst 2009 aus. Die versäumten Herbsttermine 2009 werden in der Verlängerung anschließend an die Frühjahrestermine 2010 nachgeholt. Nächste Turntermine: Start: Montag, 18.01.2010, 18:00 Uhr Kursumfang: 12 Abende oder Vormittage in wöchentlichem Abstand à 55 Minuten Kursort: Volksschule Kirchdorf Kurszeiten: Montag: Mittwoch: Mittwoch: Kosten: 18:00 - 18:50 / 19:00 - 19:50 Uhr (Turnhalle Nord) 08:30 - 09:20 / 09:30 - 10:20 Uhr (Turnhalle Süd) 18:00 - 18:50 / 19:00 - 19:50 Uhr (Turnhalle Süd) € 72,- inkl. 20 % MwSt. Ich freue mich darauf, Euch im Frühjahr 2010 wieder zu sehen. Josef Vonbrül 10 Gemeinde Info HÖCHST Johann Sebastian Bach Das gesamte Orgelwerk II. Montag, 23.11.2009, 20:15 Uhr, Pfarrkirche Höchst Nach dem äußerst erfolgreichen Start mit dem Monumentalwerk „Die Kunst der Fuge“ setzt Bruno Oberhammer den Bach-Zyklus in der Höchster Pfarrkirche mit „Die Leipziger Choräle“ BWV 651-668 fort. Absolute Vollkommenheit seiner Kompositionen war für Johann Sebastian Bach eine Selbstverständlichkeit. Darum hat er manche Orgelwerke immer wieder verbessert. In der Sammlung „Die Leipziger Choräle“ fasste Bach 18 solche Choralbearbeitungen zusammen. Das Vokalensemble „Capella St. Nikolaus Feldkirch“ unter der Leitung von DKM Benjamin Lack singt bei diesem Konzert die zu den Orgelkompositionen gehörenden Choralsätze. Freiwillige Spenden für soziale Projekte Konzert „Dar Mätsch 3“ mit Kleaborer Bahnteifl & Otto Hofer Freitag, 6.11.2009, 20 Uhr, Pfarrzentrum Die mittlerweile bekannte Formation „Kleaborar Bahnteifl“ unterhält mit schrägen Liedern und noch schrägeren Texten zu den Themen Landwirtschaft und Erotik, Feuerwehr und Sport, Heimat und Schmalz, sowohl mit Eigenkompositionen als auch mit upgedateten Volks- und downgeloadeten Wienerliedern und würzt diese Mixtur mit einer Portion schwarzem Humor. Zwischendurch gibt der Mundarthumorist Otto Hofer alias „dar Willibaldar“ seine humoristischen Erzählungen und Anekdoten in urtiefstem Lustenauer Dialekt zum Besten. Kleaborar Bahnteifl: die Bröder Jos und Richart Natter, Anton Schneider und Ulli Troy. Dar Willibaldar: Otto Hofer Eintritt: VV € 10,-- bzw. AK € 12,-- 14. Adventkonzert Sonntag, 13.12.2009, 18 Uhr, Pfarrkirche Höchst Traditionelles Adventkonzert mit den klingenden Vereinen aus Höchst und anschließender Bewirtung auf dem Kirchplatz. Freiwillige Spenden für soziale Projekte „Genie und Wahnsinn“ Mozart aus der Sicht Schmitts und Salieris Freitag, 20.11.2009, 20 Uhr, Pfarrzentrum Eric-Emmanuel Schmitt, bekennender Mozartliebhaber und französischer Kultautor, trifft an diesem Abend auf Salieri aus Peter Shaffers oscargekröntem Film „Amadeus“, der Mozart hasst. Beide aus dem gleichen Grund: weil er genial ist. Diese ungleichen Männer aus den ungleichen Jahrhunderten müssen sich an diesem Abend die Bühne teilen. Und Salieri überredet Schmitt, mit ihm Szenen aus Amadeus nachzuspielen, um klären zu helfen, warum er Mozart – vielleicht – vergiftet hat. Schmitt spielt Konstanze und den sterbenden Mozart. Bald stellt sich die Frage, wer in wessen Stück mitspielt. Ein philosophischer Krimi, witzig, spannend und berührend, wie nur der Mord an der Genialität sein kann. Shakespeare das Theater, mit Alfons Noventa und Martin Sommerlechner; Regie: Renate Bauer Eintritt: VV € 10,-- bzw. AK € 12,-- Vorverkaufsstelle für die Veranstaltungen des Kulturreferates: Gemeindeamt Höchst, Zi. 12 (Frau Adenberger und Frau Brunner, Tel. 7907-25 bzw. 7907-23) E-Mail: kultur@hoechst.at, online: www.hoechst.at und bei allen Raiffeisenbanken Gemeinde Info HÖCHST 11 Gratis-Luftpumpstation wird gut genutzt Sehr gut angenommen haben die Radfahrer die neue Luftpumpstation, die der Kunststoffspezialist TECNOPLAST am Firmengebäude angebracht hat. Das praktische und einfach zu bedienende Gerät ist offen zugänglich, die Benutzung ist kostenlos. Im Zuge des Neubaus im Vorjahr errichtete das Unternehmen einen überdachten Fahrradabstellplatz. TECNOPLAST Geschäftsführer Ingo Schobel über das neue Serviceangebot aus dem innerbetrieblichen Moblitätsmanagement: „Viele unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter radeln zur Arbeit und zurück. Wir wollen die umweltfreundliche An- und Abfahrt in den Betrieb unterstützen. Das fördert gleichzeitig die Gesundheit unseres Personals, was letztendlich wieder dem Unternehmen zugute kommt. Weil unser Unternehmen direkt am Bodenseeradweg liegt, fahren hier täglich viele Radfahrer vorbei, denen wir die Station ebenfalls gerne zur Verfügung stellen.“ Das Angebot wird, so Ingo Schobel im Rückblick, sehr gut angenommen. „Ob Sportler oder Freizeitradler – viele bleiben stehen und pumpen die Fahrradreifen auf. Es ist auch zu beobachten, dass etliche Die Fahrrad- Pumpstation bei TECNOPLAST ist für alle kostenlos benutzbar. vorbei fahren und umkehren, weil ihnen die Pumpstation aufgefallen ist.“ Auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nützen das Angebot. „Was mich besonders freut, ist die Tatsache, dass es keinen Vandalismus gegeben hat. Da hatten wir zuerst doch Bedenken, aber die Luftpumpstation wird tatsächlich nur für den vorgesehenen Zweck genutzt“, so Ingo Schobel. Geschäftsführer Ingo Schobel Radbewerb: Gesamt 168.000 km weit geradelt Die 298 Höchster Teilnehmerinnen und Teilnehmer am Fahrradwettbewerb sind gesamt über 168.000 km weit geradelt. Die Preise wurden in den drei Kategorien Einsteiger, Alltagsradler und Sportler verlost. In jeder Kategorie gab es für die drei Erstplatzierten Gutscheine über € 300,-, € 200,- bzw. € 100.-, die weiteren Preisträger durften sich über einen Radhelm oder Regenmantel bzw. eine Kleinigkeit fürs Fahrrad freuen. Zusatzpreise gab es für die längste zurückgelegte Strecke sowie für den jüngsten und den ältesten Teilnehmer. In der Kategorie Einsteiger, 100 bis 499 km, beteiligten sich 110 Hobbyradlerinnen und -radler, bei den Alltagsradlern, 500 bis 1.000 km, machten 64 mit und über 1.000 km legten 56 besonders sportliche Teilnehmer zurück. 12 Gemeinde Info HÖCHST Anna Mayr – die älteste Bewohnerin in unserem Pflegeheim Am 27. September feierte die älteste Höchsterin, Frau Anna Mayr, ihren 100. Geburtstag im Kreis ihrer Familie. In Vorfreude auf dieses große Fest trafen sich am 25. September die Familie mit Bürgermeister Werner Schneider, vielen Bewohner/innen und Mitarbeiter/innen des Pflegeheims sowie Heim- und Pflegedienstleiterin Sylvia Dietrich und Benevit-Geschäftsführer Manfred Zumtobel. Anna Mayr erlebte ihre Kindheit in Nassereith. 1928 heiratete sie Josef Mayr, drei Töchter, Josefa, Irma und Annelies, kamen in Nassereith zur Welt, dann übersiedelte die Familie 1938 nach Höchst. 1942 wurde Dietlinde geboren. 1950 baute die Familie das Eigenheim in der Schützenstraße. Anna Mayr war immer der Mittelpunkt in diesem schmucken Häuschen. Drei der Mädchen heirateten, Tochter Annelies blieb im Haus bei ihren Eltern. Kinder und Schwiegersöhne, 8 Enkel und später die 8 Urenkel trafen sich fast jeden Samstag in der Schützenstrasse bei Mutti. Im Juni 1976 starb ihr Gatte Josef nach längerer Krankheit, Annelies blieb an Mutters Seite. Gesundheitlich angeschlagen musste die Tochter 2001 ins Höchster Altenwohnheim übersiedeln. Dorthin folgte zwei Jahre später auch Anna Mayr. Annelies hilft ihrer Mutter mit großer Liebe und Fürsorge. Natürlich wird sie auch vom Heimpersonal bestens gepflegt und umsorgt. Aber auch die häufigen Besuche ihrer Angehörigen, der Nachbarn und Freunde haben Die 100jährige Anna Mayer mit ihren Töchtern Dietlinde, Annelies und Irma bei der Feier im Pflegeheim. wohl dazu beigetragen, dass Frau Mayr noch recht rüstig den Hunderter erleben darf. Zu diesem hohen Alter gratulieren wir ihr alle recht herzlich und vergönnen der Jubilarin noch eine gesunde Zeit im Altenwohnheim Höchst. Am 27. September, dem „Tag des Denkmals“, fanden sich erfreulich viele Besucher bei der Flughalle ein. Dr. Gerda Leipold-Schneider konnte im Rahmen von Führungen Interessantes über das historische Gebäude berichten. Gemeinde Info HÖCHST 13 Schiffsausfahrt Zu einem Erlebnis wurde die Seniorenschifffahrt für Gehbehinderte, zu der im September auch Höchsterinnen und Höchster geladen waren. Bei bestem Wetter wurden während der zweistündigen Rundfahrt auf dem MS „Bregenz“ Kaffee und Kuchen serviert, zum Abschluss gab es im Seniorenheim Höchst noch Schnitzel mit Kartoffelsalat. Herlinde Moosmann, Ursula Schneider, Gerhard Böhler und Hans Gehrer begleiteten die Höchster. Gast beim Landbus Zur Besichtigung der neuen Zentrale des Landbus Unterland waren die Seniorinnen und Senioren aus dem Rheindelta während der MOBILWoche eingeladen. 23 Teilnehmer bestiegen den Sonderbus nach Dornbirn und besichtigten dort die Leitzentrale und danach die Servicezentrale des Landbus in Wolfurt. Abschließend wurden die Frauen und Männer zu einem Imbiss eingeladen. Ein Buch von Häuptling Sausewind Jetzt gibt es den „Häuptling Sausewind“ auch schriftlich: Bernhard Schertler stellte im Pfarrzentrum sein Buch mit den Parodien vor, die Radio Vorarlberg seit sieben Jahren ausstrahlt. „Das ist richtig.“ Bernhard Schertler spricht das so bedächtig aus wie das bekannte Vorbild für seinen „Häuptling Sausewind“. Die besten Beiträge aus sieben Jahren sind in dem Buch zusammengefasst. Nach der Präsentation im ORF Landesstudio gab es selbstverständlich auch einen Abend in Höchst. Immerhin sind sowohl Bernhard Schertler alias „Häuptling Sausewind“ sowie Vorbild Herbert Sausgruber echte Höchster. Und die Illustrationen lieferte die Höchsterin Andrea Nagl. Im Pfarrzentrum trug Bernhard Schertler unter Applaus und Gelächter des Publikums etliche der Episoden vor, musikalisch begleiten von „Fourmat“. Gedruckt wurde „Häuptling Sausewind“ bei Hecht in Hard, der ORF stellte zudem eine CD mit 21 Episoden „Häuptling Sausewind“ bei. Hecht Verlag, ORF Vorarlberg und die Buchhandlung Brunner führen das Werk. Großer Andrang beim Bücherverkauf. 14 Gemeinde Info HÖCHST Tolle Sport- und Spielwochen 2009 – Bilderbogen Tierschutzverein MGV Bahnengolf Alpe Sattel Radfahrerclub Karate Fußballclub Gemeinde Info HÖCHST 15 Theatergruppe Bücherei Spielothek Tennisclub YC Orakel Schachclub Turnerschaft 16 Gemeinde Info HÖCHST 360card: Winterermäßigungen für Jugendliche Rechtzeitig zu Beginn der Schisaison startet die „360“ – Vorarlberger Jugendkarte – ihre Winteraktion. Auch dieses Jahr gibt es für 360 InhaberInnen wieder ermäßigte Schisaisonkarten und mehr. Von Alpin-Schifahren bis Zipfelbobrennen gibt es in den Vorarlberger Schigebieten alles für die coolste Zeit des Jahres. Mit der 360 und den Vorarlberger Winterbergbahnen sind ermäßigte Schisaisonkarten für den 3TälerPass, die Regionen Brandnertal, Sonnenkopf, Laterns, Montafon und Arlberg bei den jeweiligen Vorverkaufsstellen erhältlich. Mitzubringen sind eine gültige 360 sowie der Gutschein vom 360-Winterflyer, der in den vergangenen Wochen an alle Vorarlberger Jugendlichen im Alter von 13 bis 20 Jahren versendet wurde. Eine Übersicht über die jeweiligen Ermäßigungen in den einzelnen Schigebieten ist unter www.360card.at zu finden. Preiswerter Winterspaß für Jugendliche. Foto: shutterstock.com Wie bekommst du die 360? Jugendliche zwischen 14 und 20, die in Vorarlberg wohnhaft sind, erhalten die 360 – Vorarlberger Jugendkarte kostenlos im Gemeindeamt oder im aha Dornbirn, Bregenz, Bludenz. Mitzubringen sind ein Passfoto sowie ein amtlicher Lichtbildausweis. Es wird eine vorläufige 360 ausgestellt, mit der bereits alle Vorteile genützt werden können. Nach vier Wochen wird die persönliche 360 zugestellt. Was bietet die 360? ➞ Geld sparen: Ermäßigungen in Sachen Freizeitaktivitäten, Mobilität & Reisen, Kunst & Kultur, Nachhilfe & Bildung, Sportevents und Beratung & Unterstützung. ➞ Dabei sein: Aktionen, Events und Workshops – mit der 360. Der aktuelle 360-Winterflyer kann auch unter office@360card.at angefordert werden. Internet: www.360card.at Ein sicheres Vergnügen Damit die Wintermonate zum sicheren Vergnügen werden, erhalten 360-InhaberInnen auch kostengünstige Schi- und Snowboard-Checks sowie verbilligte Helme und Rückenprotektoren. Neuer Familienbonus für Bus und Bahn Ein neues Angebot des Verkehrsverbund Vorarlberg (VVV) bringt Familien jetzt einen klaren Vorteil bei Bus- und Bahnfahrten. Nicht übertragbare Jahrestickets gelten in Kombination mit dem Vorarlberger Familienpass ohne Aufpreis zusätzlich für den zweiten Elternteil und die Kinder des Karteninhabers. Einzige Voraussetzung: Der oder die KarteninhaberIn selbst und zumindest ein Kind sind mit dabei. Damit sind Familien im Gültigkeitsbereich der Jahreskarte eines Elternteils das ganze Jahr ohne extra Kosten unterwegs. Das neue Angebot ergänzt perfekt die VVV-Partnerkarte. Die gibt es zum halben Preis für den im gleichen Haushalt lebenden Partner. Und auch für die ermäßigte Partnerkarte gilt selbstverständlich das Familienangebot – damit die ganze Familie Bus und Bahn als flexibles „Familienfahrzeug“ nutzen kann! www.vmobil.at Neuer Familienbonus Herausgeber und Verleger: Gemeinde Höchst, 6973 Höchst. Für den Inhalt verantwortlich: Bürgermeister Ing. Werner Schneider. Druck: Hechtdruck, Hard Grundsätzliche Ausrichtung: Informationen über das Geschehen in der Gemeinde Höchst


Höchst Gemeinde Info 2009 08
Mit, 8. Juni 2011 |

Gemeinde Info HÖCHST Gemeinde Info .. www.hoechst.at – gemeindeamt@hoechst.at Aus dem Inhalt Kinder-, Jugendbetreuung Rechnungsabschluss 2008 Haltungsturnen in Höchst Offene Jugendarbeit Zentrumsentwicklung Neues vom Altenwohnheim 1 4 5 8 11 12 14 HOCHST Amtliche Mitteilung der Gemeinde Höchst – Nr. 17 – August 2009 September: Start für die Neue Mittelschule Höchst Mit Beginn des Schuljahres 2009/2010 startet die Hauptschule Höchst im neuen Modell als Mittelschule Höchst. Im Herbst wird mit 5 ersten Klassen gestartet, alle Kinder in diesen ersten Klassen der Hauptschule Höchst sind jetzt Mittelschülerinnen und Mittelschüler. Die Vorarlberger Mittelschule vereint die guten Aspekte der Hauptschule und der Gymnasien in sich. Der Förderunterricht und die Betreuung, die jeden Nachmittag angeboten werden, sind für die Eltern kostenlos. Mittagstisch und Mittagsbetreuung für die Kinder sind dank der Unterstützung durch die Gemeinde sehr preiswert. Als Mittelschüler/in hat jedes Kind bei entsprechender Leistung die rechtlich abgesicherte Chance, nach der Mittelschule die Oberstufe des Gymnasiums zu besuchen. Die Mittelschule Höchst arbeitet mit dem Gymnasium Lustenau zusammen. Weitere Informationen auf den Seiten 2 und 3. Deshalb wurde eine Arbeitsgruppe eingesetzt, welche sich mit dem Thema „Entwicklungsplanung – Kinder und Schülerbetreuung“ auseinandersetzt und dazu ein Leitbild erarbeitet. Von der Kleinkinderbetreuung über die Kindergartenzeit, Volks-, Haupt- bzw. Mittelschule, Betreuung während des Tages, Ferienbetreuung, Integration, Vereinswesen, Hilfestellung bei Schwächen, Förderung von Stärken, Offene Jugendarbeit und weitere Aspekte – mit diesem Leitbild sollen Grundlagen für die Zukunft erarbeitet werden. Diese Grundsätze gilt es bei politischen Entscheidungen in Zukunft zu berücksichtigen. Neben Grundsatzarbeit sind in absehbarer Zeit auch Baumaßnahmen erforderlich. Die Kleinkinderbetreuung benötigt neue Räume, ebenso der sehr gut besuchte Ganztageskindergarten. Bei der Volksschule Unterdorf steht eine Generalsanierung an. Zudem wird die Hauptschule Höchst ab diesem Herbst als Vorarlberger Mittelschule geführt. Der Gemeinde Höchst ist sehr wichtig, die erforderlichen Rahmenbedingungen für eine sehr gute Ausbildung der Kinder zur Verfügung zu stellen. Neben der Ansicht von Fachleuten wollen wir dafür auch die Meinung der Höchsterinnen und Höchster berücksichtigen. Dazu ist eine Befragung in Vorbereitung. Ich hoffe heute schon auf eine rege Beteiligung daran. An dieser Stelle möchte ich mich bei allen Lehrerinnen und Lehrern sowie Betreuerinnen und Betreuern für den großen Einsatz für unsere Kinder und Jugendlichen bedanken. Ich wünsche allen Beteiligten, ganz besonders unseren Kindern, einen guten Start in das neue Kindergarten- und Schuljahr. Liebe Höchsterinnen und Höchster! Kinder und Jugendliche sind die künftigen Stützen unserer Gesellschaft. Daher bemüht sich die Gemeinde Höchst seit jeher, für die Ausbildung und Betreuung der Kinder und Jugendlichen bestmögliche Bedingungen zu schaffen. Gesetzliche Neuerungen sowie Änderungen in den Bedürfnissen unserer Familien bei der Betreuung der Kinder und Jugendlichen bringen auch für unsere Gemeinde neue Herausforderungen. Wir wollen auch in Zukunft moderne Ausbildungsstätten und bedarfsorientierte Betreuung für unsere Kinder und Jugendliche anbieten. Ihr Bürgermeister Werner Schneider 2 Gemeinde Info HÖCHST Vorarlberger Mittelschule Höchst Am 14. September 2009 startet die Hauptschule Höchst im neuen Modell als Mittelschule Höchst. Die Vorarlberger Mittelschule vereint die guten Aspekte der Hauptschule und der Gymnasien in sich. Alle Schüler/innen in den diesjährigen ersten Klassen der Hauptschule Höchst sind Mittelschülerinnen und Mittelschüler. Es gibt Mittelschüler/innen mit und ohne AHS-Reife. Hier die wesentlichen Eckpfeiler der Neue Mittelschule Die Schüler/innen treten von der Volksschule in die Vorarlberger Mittelschule Höchst in ihrer Nähe über. Somit genießen die Schüler/ innen den unschätzbaren Vorteil, im gewohnten Freundeskreis und in der elterlichen Nähe bleiben zu können, sie sind in einer Klasse mit ihren Freunden. Mitmachen in der Schulband der Mittelschule Höchst. Entscheidung für eine bestimmte Schullaufbahn im Alter von neuneinhalb Jahren ist für manche Kinder sehr früh. In der Mittelschule kann der gymnasiale Weg mit 12 Jahren entschieden werden (Französisch ab der 3. Klasse). Als Mittelschüler/in hat jedes Kind bei entsprechender Leistung die rechtlich abgesicherte Chance, nach der Mittelschule die Oberstufe des Gymnasiums zu besuchen. Förderunterricht und Nachmittagsbetreuung werden an der Mittelschule Höchst jeden Nachmittag angeboten und das kostenlos. Selbstverständlich können die Kinder auch in eine Mittagsbetreuung mit Mittagstisch angemeldet werden. Durch großzügige Unterstützung der Gemeinde Höchst können diese Kosten bei 5,00 € (Mittagessen und Betreuung) angesetzt werden. Die Versorgung und Betreuung der Schülerinnen und Schüler der Mittelschule Höchst ist somit während eines ganzen Tages von 7:20 Uhr bis 16:00 Uhr möglich und gewährleistet. Der große Vorteil ist, dass jedes Kind in der Vorarlberger Mittelschule einen sicheren Platz erhält. Zweite Fremdsprache Die Schüler/innen lernen wie im Gymnasium eine zweite Fremdsprache. An der Mittelschule Höchst wird das Französisch sein, da unsere Kooperationsschule das BG Lustenau auch ab der 3. Klasse Französisch im Angebot hat. Chancengarantie Als Mittelschülerin oder Mittelschüler hat jedes Kind die gleichen Rechte wie im Gymnasium. Die Zusammenarbeit mit dem Gymnasium Lustenau Die Schüler/innen nehmen während der gesamten Mittelschulzeit an gemeinsamen Projekten mit dem Gymnasium Lustenau teil. Mehr schulische Einzelförderung Im Konzept der Vorarlberger Mittelschule sind alle teilnehmenden Schulen aufgerufen, Konzepte im Sinne einer veränderten Unterrichtspraxis zu entwickeln. Dabei können Konzepte wie Projekt- und Wochenplanarbeit, Teamteaching, individuelle Förderung in Kleingruppen usw. angewendet werden. An der Mittelschule Höchst hat sich der Lehrkörper entschieden, im Halbgruppenmodell zu unterrichten. Das Halbgruppenmodell sieht vor, dass in den Hauptfächern Deutsch, Englisch und Mathematik die Schülerinnen und Schüler nicht Gemeinde Info HÖCHST 3 Alle Bildungswege stehen offen mehr in Leistungsgruppen unterrichtet werden, sondern in zwei Stunden in halben Gruppen. Das bedeutet, dass die Kinder in Gruppen von 10 bis 12 Schülerinnen und Schülern optimal in ihren Begabungen gefördert werden können. Freiarbeit bzw. Wochenplanarbeit ist verbindlich mit sechs Stunden pro Woche vorgesehen. ball, Geräteturnen, bewegte Schule – Schule bewegt, Projekte zu Outdooraktivitäten in Verbindung mit gesunder Ernährung). Start mit 5 Klassen Die Mittelschule Höchst startet im Herbst mit 5 ersten Klassen. Die Gesamtschülerzahl liegt bei 403 Schülerinnen und Schülern in 18 Klassen, davon drei Integrationsklassen. Das Lehrerteam, bestehend aus 43 Stammlehrerinnen und -lehrern, freut sich auf die neuen Herausforderungen in einer der größten Mittelschulen des Landes. Kontakt: Dir. Gudrun Brunner, Tel. 75419 E-Mail: direktion@hshoc.snv.at Kreativer Bereich An der Mittelschule in Höchst werden die Kinder zudem im kreativen Bereich (Projekte in bildnerischer Erziehung, in Werkerziehung, in der Metallwerkstatt) in ihren speziellen Neigungen und Eignungen gefördert. Unsere Theatergruppe „Höchst Kreaktiv“, die sich im vergangenen Schuljahr gebildet hat, freut sich auf neue Mitglieder. Fit für selbständiges Lernen Weiters werden die Schülerinnen und Schüler im Methodentraining nach Klippert fit gemacht für selbständiges und eigenverantwortliches Lernen, welches die Grundlage für alle weiteren Berufslaufbahnen und für lebenslanges Lernen ist. Im Modell der Vorarlberger Mittelschule profitieren die Mittelschüler/ innen von gezielten Förderkonzepten inklusive Begabtenförderung. Schwerpunktangebote Jedes Kind kann an spezifischen Schwerpunkten der Schule teilnehmen, zum Beispiel in musischen Fächern (Schulchor, Schulband, Trommelgruppe) in naturwissenschaftlichen Fächern (Projekte in Biologie, Physik und Chemie), oder im Sport (Volleyball, Fußball, Faust- 4 Gemeinde Info HÖCHST Entwicklungsplanung Kinder- und Jugendbetreuung Von der Gemeindevertretung wurde im Jänner eine Arbeitsgruppe eingesetzt, die sich mit dem Raumbedarf der Kindergärten und der Entwicklungsplanung bei der Kinderbetreuung zu befassen hat. Insbesondere sollen im Kindergartenwesen zeitnah umsetzbare Lösungen erarbeitet werden. Zur fachlichen und prozessorientierten Unterstützung des Projektes wurde Frau Johanna Neußl vom Pro Team des Instituts für Sozialdienste als externe Begleiterin beigezogen. Anfang Juli startete das Projektteam seine Arbeit und legte die Vorgangsweise fest. Nach gründlicher Vorbereitung und Planung des Projektes wurde vom erweiterten Gemeindevorstand als Steuerungsgremium der Projektauftrag für die „Entwicklungsplanung Kinder- und Jugendbetreuung in Höchst“ wie folgt festgelegt: Die Ausgangssituation/Problemstellung: Der Ganztagskindergarten benötigt in absehbarer Zeit neue Räume. Da die Gruppengröße im Kindergarten in jährlichen Schritten auf 22 Kinder gesenkt werden dürfte, besteht in allen Kindergärten Platzbedarf. Durch den zu erwartenden „Gratiskindergarten“ und die Kleinkinderbetreuung wird dieser Bedarf noch anwachsen. Die Kleinkinderbetreuung „Pinocchio“ bedarf zumindest mittelfristig einer bedarfsgerechten zeitgemäßen Einrichtung. men- und Kostenplanungen werden künftig richtungsweisend sein für die Beratungen und Handlungen in den entscheidenden Gremien. Die Projektziele sind: 1. Kindergarten und Kleinkinderbetreuung Mit dem Leitbild soll die Gemeinde Höchst Klarheit haben über die notwendigen Raumanforderungen und das Bauprogramm bezüglich Kindergarten und Kleinkinderbetreuung. Es geht dabei um realistische, finanzierbare Vorschläge, die entwicklungsfähig sind und Qualität bieten. Ebenso gehört die mögliche Zusammenarbeit mit Nachbargemeinden berücksichtigt. 2. Leitbild, Gemeindeentwicklung im Bereich „Kinder und Jugendliche“ Das angestrebte Leitbild für die Betreuung der Kinder und Jugendlichen im Alter zwischen 1,5 bis 15 Jahren wird alle möglichen Bereiche umfassen, von der Familie über Kindergarten und Schule, Vereine, Freizeitangebote wie Offene Jugendarbeit, Hilfestellung und Förderung, Bemühungen um Integration, Ausund Weiterbildung usw. Natürlich geht es dabei auch um soziales Lernen sowie um die Kooperation mit privaten Einrichtungen. Die Ergebnisse der Gemeindeentwicklungsplanung „Kinder- und Schülerbetreuung“ inkl. der damit zusammenhängenden Maßnah- 2. Leitbild „Kinder und Jugendliche“ Die Gemeinde Höchst hat ein aussagekräftiges Leitbild in Bezug auf Angebote für Kinder und Jugendliche bzw. deren Betreuung. l klare Vorgaben und Rahmenanforderungen für zukünftige Planungen und Vorhaben l das Bauvorhaben fügt sich in die Gesamtüberlegungen des Leitbilds ein l Berücksichtigung gemeindeübergreifender Anforderungen 1. Kindergarten und Kleinkinderbetreuung Neben den privaten Einrichtungen, die insgesamt ca. 30% des Bedarfes an Kinderbetreuungsstellen abdecken, gibt es in Höchst derzeit insgesamt 3 Kindergärten und 1 Kleinkinderbetreuung („Pinnochio“). 3. Kommunikation, Beteiligung l breiter Konsens über die Ergebnisse durch Einbeziehung möglichst vieler Interessen und Anliegen offene Kommunikation nach außen und innen Miteinbeziehung und Berücksichtigung von Bürger- und Kundeninteressen l l Das Projektteam, das sich mit der „Entwicklungsplanung Kinder- und Jugendbetreuung in Höchst“ befasst. Gemeinde Info HÖCHST 5 Inkasso Gemeindeblatt-Abonnement Ab dem heurigen Jahr werden wir das Inkasso der Gemeindeblattgebühr durch eine automatische Vorschreibung ersetzen. Künftig erhalten alle Bezieher des Gemeindeblattes jährlich eine Rechnung mit einem Zahlschein zugesandt. Ihr Einverständnis vorausgesetzt, werden wir bei all jenen Steuerpflichtigen, die uns schon einen Bankeinzug für die Wasser- und Kanalgebühren übergeben haben, auch beim Gemeindeblatt die Begleichung per Bankeinzug vornehmen. Sollten Sie sich noch nicht für die Bezahlung der Gebührenrechnungen mittels Abbuchungsauftrag entschieden haben, so bitten wir Sie, dies zu überdenken und uns das Vertrauen zu schenken. Die Finanzverwaltung versucht durch Optimierung ihrer Abteilung zu kostengünstigen Gebühren beizutragen und benötigt dafür Ihre Unterstützung. Ein Abbuchungsauftrag trägt wesentlich zur Arbeitserleichterung und damit zum Sparen bei. Herzlichen Dank! Der Hauptschulumbau samt neuer Bücherei-Spielothek (Bild) gehörte zu den Schwerpunkten der Investitionen im vergangenen Jahr. Rechnungsabschluss 2008 Der Rechnungsabschluss 2008 der Gemeinde Höchst ergibt ein Gesamtvolumen von Einnahmen und Ausgaben von € 23,325 Mio. Die Einnahmen aus der Kommunalsteuer steigerten sich nochmals und erreichten ein Rekordhoch von € 4,244 Mio. Das zeigte die positive Entwicklung der Höchster Betriebe im Jahre 2008. Ebenso konnte erfreulicherweise eine Zunahme der Ertragsanteile an den gemeinschaftlichen Bundesabgaben von 6 % auf € 4,952 Mio. verbucht werden. Die Steigerungen auf der Einnahmenseite waren hilfreich, die Kostensteigerungen auf der Ausgabenseite besser zu bewältigen. Obwohl sparsam mit den Mitteln umgegangen wird, ist besonders der Sozialbereich mit übermäßigen Kostensteigerungen verbunden und belastet das Budget enorm. Gruppe / Namentliche Bezeichnung 0 1 2 3 4 5 6 7 8 9 Allgemeine Verwaltung Öffentliche Ordnung, Sicherheit Erziehung - Schule - Sport Kunst, Kultur, Kultus Soziales u. Wohnbauförderung Gesundheit Straßenbau, Wasserbau, Verkehr Wirtschaftsförderung Dienstleistungen Finanzwirtschaft Gesamt Die Beiträge an den Sozialfonds sind um 13,7 % auf € 1,305 Mio. gestiegen. In gleicher Weise mussten Kostenbeiträge für den Abgang der Krankenhäuser von € 725.000,00 geleistet werden. Das Gesamtinvestitionsvolumen für Neubauten und Beteiligungen schlägt mit einer Summe von € 6 Mio. im Rechnungsabschluss zu Buche. Die größten Vorhaben waren die Erweiterung der Kanalisation, die Neugestaltung der Rheinauhalle, die Neugestaltung und Erweiterung der Hauptschule mit angeschlossener Bücherei-Spielothek, Investitionen in Sportanlagen und vieles mehr. Die Förderung der Höchster Vereine konnte gehalten werden und ermöglicht unseren Jugendlichen, auf ein breites Spektrum an Freizeitmöglichkeiten zurückzugreifen. Einnahmen 524.000,00 70.000,00 2.145.000,00 13.000,00 621.000,00 80.000,00 502.000,00 12.000,00 8.660.000,00 10.698.000,00 23.325.000,00 Ausgaben 2.349.000,00 93.000,00 3.948.000,00 275.000,00 2.541.000,00 1.015.000,00 1.288.000,00 104.000,00 8.819.000,00 2.793.000,00 23.325.000,00 Bild unten: Die Beilagen zum Gemeindeblatt werden eingesteckt. 6 Gemeinde Info HÖCHST Finanzwachhütte am Eselschwanz Höchst ist eine Grenzgemeinde, Zollgebäude gehören daher zum Bild unserer Landschaft. Das Hauptzollamtsgebäude stand während rund 200 Jahren inmitten des Ortes, die Entfernung von der Grenze wurde zunehmend problematisch und kritisiert. Anlässlich des Rheinbrückenbaus 1870 rückte das Zollamt zur Brücke vor. Wächterhütten oder Finanzwachhütten standen aber weiterhin direkt an der Straße, bei der Rheinbrücke, weiters in Brugg und beim „Nollewäldle“, jene im Ried im „Ellaboga“ und im „Mittelwäldle“ stehen noch heute. rung von Reisepässen fällt in diese Zeiten. 1792 bestehen Zollstellen in Brugg, Höchst, Gaißau und Fußach. Grenzüberwachung vor allem in Kriegszeiten In den diversen Kriegen war die Landesgrenze am Rhein aus strategischen Gründen wichtig. Es ist auch von Grenzüberwachung („Wacht am Rhein“) durch ortskundige Männer die Rede, so auch durch die Bewohner von Höchst und Fußach, die Wachdienst leisten mussten, den Rhein hinab bis an den See. Während des Ersten Weltkriegs überwachten Standschützen die Grenze, in Zweiten Weltkrieg wurde der Grenzschutz durch Hilfsgrenzassistenten, sogenannte HIGA verstärkt. Streckenweise gab es Stacheldraht an der Grenze. Zahlreiche Stützpunkte und Postenhütten wurden durch die deutsche Reichsfinanzverwaltung zur Eindämmung des Flüchtlingsstromes bereits vor dem Zweiten Weltkrieg neu errichtet. Weiteres zu diesem Thema findet sich im Heimatbuch Band 1 „Höchst – Grenzgemeinde an See und Rhein“, auf den Seiten 65-75. Dr. Gerda Leipold-Schneider Zollhütten als Zeugen einer rund 200-jährigen Grenzzollgeschichte Vor allem seit dem ausgehenden 18. Jahrhundert sind es zunehmend wirtschaftspolitische Ziele, die Einfluss auf das Zollwesen gewinnen. Mit den merkantilistischen Bestrebungen zur Wirtschaftsförderung wird die Abgrenzung des Landes verstärkt. In der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts entwickelt sich langsam ein Grenzzollsystem, das auf Einfuhrbeschränkung fremder Industrieerzeugnisse, Erschwerung der Ausfuhr heimischer Rohprodukte und Belastung des Durchfuhrhandels abzielt. Auch die Einfüh- Die Finanzwachhütte am Eselschwanz wurde instand gesetzt und erinnert an die Zeit, als an der Grenze noch Zollwachebeamte Dienst taten. Dentomobil Das Dentomobil stand einige Tage im Pausenhof der Schule Kirchdorf. Die Leute vom Dentomobil waren sehr lustig und nett. Sie kontrollierten unsere Zähne. Im Auto waren ein Computer, viele Regale und eine Schachtel mit Kaugummis, die wir nach der Behandlung bekamen. Anna Brunner, 3a Klasse Gemeinde Info HÖCHST 7 Ein engagiertes Team im Festeinsatz. Das Höchster Sommerfest 2009 kam bestens an Das diesjährige Sommerfest der Bürgermusik Höchst hat sich in einem „neuen Kleid“ präsentiert und ist bei den Besucherinnen und Besuchern sehr gut angekommen. Am Freitag Abend kamen über 1.000 Gäste zur Party hinter die Rheinauhalle und genossen den Live-Auftritt von Wolfgang Frank. Im Anschluss wurde mit Musik aus der Konserve weitergefeiert. Auch die Festmesse am Sonntag auf dem Kirchplatz und der anschließende Frühschoppen mit der Lauteracher Bauernkapelle haben einmal mehr bewiesen, dass das Feiern unter freiem Himmel für Jung und Alt nach wie vor ein besonderes Ambiente bietet. Wir möchten uns bei der Höchster Bevölkerung, bei allen Freunden und bei allen Besucherinnen und Besuchern recht herzlich bedanken, dass sie mit uns gefeiert haben und somit zu einem unvergesslichen Sommerfest 2009 beigetragen haben! Weiters bedanken wir uns bei der Gemeinde Höchst für die gute Unterstützung und das Vertrauen. Ein Dank auch an alle unsere Sponsoren! Ihre Bürgermusik Höchst Etwas Abkühlung tut gut. Gelungene Party am Freitag Abend. Nach dem Festgottesdienst ein zünftiger Frühschoppen. 8 Gemeinde Info HÖCHST Schon 14 Jahre ein Erfolgsprogramm in Höchst Herbst-Start für Haltungsturnen und Rückenschule Eine ganze Reihe von Höchsterinnen und Höchstern freuen sich bereits auf den 7. September. Dann nämlich geht die orthopädische Rückenschule mit Haltungsturnen in Höchst mit Josef Vonbrül bereits in das 14. Jahr. Zusätzlich steht für Interessierte Nordic Walking auf dem Programm. Abhilfe bei Rückenproblemen und Haltungsschwächen, wichtige Vorsorge und Vitaltraining, Unterstützung bei stressbedingten Krankheiten – Teilnehmerinnen und Teilnehmer jeder Altersgruppe schätzen das Angebot. Jede Trainingseinheit dauert 55 Minuten. „Immer wieder sagen mir Teilnehmerinnen und Teilnehmer, wie gut es ihnen tut, einmal in der Woche gezielt zu trainieren. Manche Beschwerden kann man so in den Griff bekommen.“ Josef Vonbrül, Heilmasseur und Rückenschullehrer aus Dornbirn, hört immer wieder begeisterte Kommentare, auch von Schwangeren bzw. Müttern nach der Geburt. Josef Vonbrül, Fachinstitut für Massage und Sporttherapie Dornbirn, Webergasse 15/9 Telefon: 05572/372881 Internet: www.bodymotivation.at Übungen mit dem elastischen Theraband in der Volksschule Kirchdorf. Vorne Rückenschullehrer und Heilmasseur Josef Vonbrül. Vonbrül: „Ab Herbst wird deshalb neu insgesamt zwölfmal geturnt statt wie bisher nur zehnmal.“ Körpertraining, mit dem vor allem tief liegende, kleine, aber meist schwächere Muskelgruppen angesprochen werden. Gerade sie sorgen für eine korrekte und gesunde Körperhaltung. Josef Vonbrül ist ausgebildeter Instruktor für Body Balance Pilates®. Pilates-Übungen In das Konzept des Haltungsturnens sind auch Übungen nach der Methode Pilates eingebaut. Dabei handelt es sich um ein ganzheitliches Neu: 12 Termine Viele Haltungsturner wünschen sich ein umfangreicheres Angebot. Josef Ab 7. September 2009 Haltungsturnen (jeweils 12 Termine á 55 Minuten) in Höchst in der Volksschule Kirchdorf ab: Montag, 07. 09., 18:00 Uhr Weitere Termine: Montag, 07.09., 19:00 Uhr (Turnhalle Nord) Mittwoch, 09.09., 08:30 Uhr (Turnhalle Süd) Mittwoch, 09.09., 09:30 Uhr (Turnhalle Süd) Mittwoch, 09.09., 18:00 Uhr (Turnhalle Süd Mittwoch, 09.09., 19:00 Uhr (Turnhalle Süd) Kosten: € 72,- (inkl. MwSt.) Sonderkonditionen für die Mitarbeiter der Fa. Julius Blum GmbH Kursanmeldung: Barzahlung bei Kursbeginn bzw. Überweisung bis 03.09.2009 an Josef Vonbrül, Konto 00300022209, Sparkasse Dornbirn-Rohrbach, BLZ 20602 Info: Gerhard Böhler, Gemeindeamt, Tel. 7907-26 Josef Vonbrül bietet bei Interesse in Höchst auch wieder Nordic Walking an. Im Bild eine Höchster Gruppe bei Dehnungsübungen. Weitere Informationen beim Haltungsturnen. Gemeinde Info HÖCHST 9 aks Kleeblatt: Gesund, lebensfroh und aktiv ins Alter Sie sind über 60, aktiv und rüstig und wollen, dass das noch lange so bleibt? Dann ist das Kleeblatt der aks Gesundheitsvorsorge genau das Richtige für Sie! Dort erfahren Sie, was Sie selbst im Alltag tun können, um noch lange vital und fit zu bleiHerlinde Moosben. mann: „Mehr eigentFreude am Leben Denn bis ins hohe Alter lich ist dafür gar nicht viel durch eine persönliche Beratung nötig. So sinkt zur Steigerung der beispielsweise mit jedem Kilo Lebensqualität.“ weniger das Diabetes-Risiko bei Übergewicht um 16 Prozent. Kommen Sie auf die Kleeblatt Veranstaltung und Sie erfahren mehr! Das aks Fachteam, bestehend aus einem Arzt, einer Psychologin und einem Sport- und Ernährungswissenschafter, informiert Sie im Rahmen der vierstündigen Ve r a n s t a l t u n g darüber, was Sie in den Bereichen Bewegung, Ernährung, Soziales und medizinische Vorsoge tun können, um möglichst lange gesund und aktiv zu sein. Sie erhalten eine genau auf Sie abgestimmte Beratung. Alles wird zusammengefasst in einem persönlichen Schreiben an Sie. Bürgermeister Werner Schneider: „Gesundheit und dadurch Mobilität bis ins hohe Alter zu erhalten ist uns ein wichtiges Anliegen. Die Gemeinde Höchst unterstützt deshalb diese Aktion mit 50 % Die Gemeinde der Kosten.“ Höchst und die aks Gesundheitsvorsorge unterstützen Sie dabei! Mit dem Kleeblatt gesund und lebensfroh ins Alter. (Foto: Image-Source) Kleeblatt Höchst Mittwoch, 4. November 2009 8:30 bis 13:00 Uhr Alte Schule, Höchst Kosten: € 10,-- Selbstbehalt Anmeldeschluss: 30. Oktober 2009 Tun Sie etwas für Ihre Gesundheit und melden Sie sich gleich an. Anmeldung und Information Gemeindeamt Höchst Frau Reingard Adenberger Telefon 05578 / 7907-25 in Höchst abgehalten wurde. Sie wirkt bei verschiedenen Erkrankungen besonders positiv. „Die Hippotherapie ist eine hervorragende Ergänzung zur Physiotherapie und ist für die Kinder zudem mit viel Spaß verbunden“, so Astrid Rützler, Bereichsleiterin der aks Kinderdienste. Die Kinder können auf dem Rücken der Pferde wieder „ins Gleichgewicht“ kommen. „Unser besonderer Dank gilt den SponsorInnen, ohne die diese Sommeraktivitäten nicht möglich wären.“ aks Sozialmedizin, Kinderdienste Rheinstr. 61, 6900 Bregenz Tel. 055 74 / 202-0 Auf dem Rücken der Pferde Intensiv-Therapieangebote stehen im Mittelpunkt der Sommeraktivitäten der aks Kinderdienste. Besonders beliebt bei den Kindern ist die Hippotherapie, die zu Ferienbeginn für elf Kinder im Reitstall 10 Gemeinde Info HÖCHST Konzert „Bliss“ – Faszination Stimme Freitag, 18. September 2009, 20 Uhr, Pfarrzentrum Die stimmgewaltige sechsköpfige A-Cappella-Formation aus der Schweiz mit Rheintaler Wurzeln begeistert das Publikum mit ihrem Programm „SuperStern“. Kaum zu glauben, dass Songs wie U2s „With Or Without You“, die „W.Nuss vo Bümpliz“ oder die Tears For Fears-Hymne „Shout“ ganz ohne instrumentale Unterstützung auskommen. Das Programm „SuperStern“ schmeckt allen, ob Frau oder Mann, ob Jung oder Alt, ob Romantiker oder Abenteurer, ob Klassiker oder Rocker. „SuperStern“ hat das gewisse Etwas, das nach mehr verlangt und süchtig macht. Die Bliss-Sänger schlüpfen in diverse Rollen und tischen ihrem Publikum als Cateringexperten unvergessliche Vokal-Schmankerl mit feinsten ComedyZutaten auf. Die Band: Bruno Galliker, Claudio Tolfo, Christian Hiesch, Lukas Hobi, Matthias Arn und Tom Baumann. Eintritt: VV € 10,-- bzw. AK € 12,-- Konzert Männergesangverein „Die Kärntner in Vorarlberg“ Leitung: Helgar Brunner Gastchor „Nofler Dreigesang“ Leitung: Marianne Zerlauth Der Nofler Dreigesang (Bild links) mit den Mitgliedern Hildegard Müller (Sopran), Cornelia Allgäuer (Sopran) und Marianne Zerlauth (Alt) kommt aus Feldkirch. Ihr breit gefächertes Repertoire umfasst das alte und neue Vorarlberger Volkslied, alpenländische Volkslieder aus verschiedenen Ländern, sowie geistliches Liedgut. Durch zahlreiche Rundfunkaufnahmen und Auftritte in Fernsehsendungen hat sich die Gruppe einen Namen gemacht. Eintritt: VV € 10,-- bzw. AK € 12,-- Samstag, 10. Oktober 2009, 20 Uhr, Pfarrzentrum Das Kärntnerlied ist durch seine Herzhaftigkeit und gefühlvolle Ausdrucksweise wohl einzigartig in Österreich. Die darin steckenden Geschichten über Liebe, Tod und Leidenschaft, über das „Diandle“ und die „Hoamat“, werden dem Zuhörer mit viel Gefühl nahe gebracht und erzählt. Der Männergesangverein „Die Kärntner in Vorarlberg“ (Bild rechts) hat es sich zur Aufgabe gemacht, dieses Liedgut zu pflegen und konnte diese Heimatverbundenheit in zahlreichen Konzerten im In- und Ausland, u. a. bis nach Amerika, zum Ausdruck bringen. Vorverkaufsstelle für die Veranstaltungen des Kulturreferates: Gemeindeamt Höchst, Zi. 12 (Frau Adenberger und Frau Brunner, Tel. 7907-25 bzw. 7907-23) E-Mail: kultur@hoechst.at, online: www.hoechst.at und bei allen Raiffeisenbanken Gemeinde Info HÖCHST 11 Offene Jugendarbeit Höchst Viele verschiedene Jugendliche sorgen für Abwechslung und Vielseitigkeit im Jugendtreff Chillout, der vom gemeinnützigen Verein „Offene Jugendarbeit Höchst“ geführt wird. Das Angebot richtet sich nach den Wünschen der Jugendlichen und Partizipation steht im Mittelpunkt. Die Ideen reichen von Verbesserung der Jugend-Infrastruktur in der Gemeinde bis hin zur Organisation und Durchführung von Projekten und Veranstaltungen aller Art. Aufgabe der Offenen Jugendarbeit ist es, am Puls der Jugend zu bleiben und deren Interessen zu vertreten, aber auch Jugendliche zu erreichen, die sich am Rande der Gesellschaft bewegen und versuchen, sie zu integrieren. Die JugendarbeiterInnen stehen zur Beratung zur Verfügung, organisieren Veranstaltungen in Kooperation mit den Kids, haben ein offenes Ohr für Wünsche und Mitgestaltung im Jugendhausalltag, helfen bei Bewerbungsschreiben und Lehrstellensuche und sind Ansprechpersonen in Krisen und bei Konflikten. Weiters bemüht sich die Offene Jugendarbeit Höchst darum, Unterstützung beim Streben nach Bildung und Arbeit anzubieten und Integrationsarbeit für eine multikulturelle Gesellschaft zu betreiben, mit dem Ziel, die Einzelnen in ihrer Entwicklung zum mündigen Erwachsenen hinzuführen. Wer irgendwo mitmachen will, kann sich jederzeit im Jugendtreff erkundigen. Die genauen Öffnungszeiten stehen auf unserer Homepage und sind beim Jugendhaus ausgehängt. Der Tätigkeitsbericht 2008 gibt weitere Auskunft über die tägliche Arbeit und das abwechslungsreiche Programm der Offenen Jugendarbeit Höchst. Zu finden auf der Homepage der Offenen Jugendarbeit Höchst, Bereich „Download“. www.chillout-hoechst.com Die Offene Jugendarbeit Höchst bedankt sich herzlich bei der Gemeinde Höchst für die großartige Unterstützung und gute Zusammenarbeit. Nach wie vor gilt das Angebot an alle Jugendlichen aus Höchst, die Räumlichkeiten für eine Party zu mieten. Einfach im Jugendtreff Chillout vorbei schauen oder über die Homepage in Kontakt treten. Mag. Sebastian Spiegel Offene Jugendarbeit Höchst Streetsoccerplatz Der Streetsoccerplatz hinter der Rheinauhalle wurde soeben fertig gestellt und kann benutzt werden. Die Jugendlichen vom Chillout haben beim Streichen der Banden mitgeholfen (oben). Die Errichtung erfolgte über den Bauhof, bei dem wir uns herzlich für die perfekte Arbeit bedanken wollen, ebenso bei der Gemeinde Höchst für die Umsetzung des Projekts „Jugend Kultur- und Sportplatz“. Im Zuge des „Girlsday“ hat Lara ihrem Papa Markus Hämmerle beim Bau des Streetsoccer-Platzes geholfen. Auf dem Foto unten Lara, Papa Markus Hämmerle und Walter Brunner. Ab September geöffnet Der Jugendtreff Chillout ist ab September wieder für alle Höchster Jugendlichen zu den normalen Öffnungszeiten da: Montag, Mittwoch, Freitag 15 bis 21 Uhr Jeden Mittwoch Breakdance Workshop von 17 bis 19 Uhr Jeden Donnerstag Mädchengruppe von 17 bis 21 Uhr Jeden 2. Sonntag Tischfussballworkshop von 15 bis 19 Uhr Parties, Konzerte, Events und andere Workshops laut Aushang und im Internet auf www.chillout-hoechst.com 12 Gemeinde Info HÖCHST Zentrumsentwicklung Höchst mit Betriebs- und Gestaltungskonzept der Landesstraßen Dieses für die zukünftige Entwicklung unserer Gemeinde so wichtige Thema wurde von der Firma Metron bearbeitet. Die Gemeindegremien haben an diesem Projekt mitgewirkt und darüber hinaus wurden die Höchsterinnen und Höchster in drei Workshops in den Planungsprozess mit einbezogen. Ich möchte mich an dieser Stelle bei der Firma Metron, allen politischen Mandataren und bei allen Höchsterinnen und Höchstern für die Mitarbeit bedanken. nungsverfahren „Mobil im Rheintal“ einzubringen. Dies ist bereits geschehen – wir haben den MetronBericht schon an die damit befassten Stellen weitergeleitet. Darüber hinaus gilt es aber kurz- und mittelfristige Zwischenlösungen anzustreben. Hier werden wir mit dem Land Vorarlberg entsprechende Gespräche führen. bis Gemeinde, Gemeinde bis Alte Schule und Gemeinde bis Zollamt betrachtet. Im Zentrum sind von besonderer Bedeutung die Gestaltung der Straßenräume, die zukünftige Verbauung in diesem Gebiet, die Flächenwidmung und das Angebot an Parkplätzen. Aus all den genannten Überlegungen gibt es auch Vorschläge für Umsetzungsmaßnahmen: l Gesamtkonzept Gemeinde Im Gesamtkonzept wurden die Möglichkeiten der Verbesserung des Bahnverkehrs besonders betrachtet, etwa eine Vertaktung zwischen St. Margrethen und Bregenz mit verbesserten Anschlussmöglichkeiten von Höchst nach St. Margrethen und Lustenau. Beim Landbus sollte ebenfalls an eine grenzüberschreitende Verbindung gedacht werden. Im Bereich Fuß- und Radverkehr wird speziell eine eigene Brückenverbindung nach St. Margrethen zu überlegen sein und die Situation beim Zollamt mit der Radwegquerung muss unbedingt verbessert werden. Bestandsanalyse Die umfangreiche Bestandsanalyse umfasste die Bereiche Bebauungsentwicklung, räumliche Entwicklung, Verkehrsaufkommen und Verkehrsströme, Zoll mit Verbindung in die Schweiz, Situation des öffentlichen Personennahverkehrs, Fuß- und Radwegeverbindungen und Parkmöglichkeiten. Zusätzliche Querungshilfen im Bereich Schwanen bis Gemeindeamt Markierung einer Kernfahrbahn in der Brugger Straße Verbesserungen im Bereich Gemeindeamt bis Zollamt Umgestaltung der Querungsstelle des Rheinauweges beim Zollamt l l l Transitverkehr Zum Transitverkehr durch Höchst wurden verschiedene Lösungsvarianten eingebracht und bewertet. Nach dem endgültigen Aus für die S 18 gilt es nun, unsere Überlegungen im konsensorientierten Pla- Viele andere Verbesserungen hängen sehr stark von einer Regionallösung für die Verkehrsproblematik im Rheintal ab. Die Gemeinde Höchst wird sich an diesem Planungsprozess sehr intensiv beteiligen. Darüber hinaus wird es unsere Aufgabe sein, in Verhandlungen mit dem Land und den benachbarten Gemeinden mögliche Verbesserungen laufend umzusetzen. Den Gesamtbericht der Firma Metron „Zentrumsentwicklung mit Betriebs- und Gestaltungskonzept der Landesstraßen“ können sie unter www.hoechst.at einsehen. Bürgermeister Werner Schneider Gesamtkonzept Zentrum Zum Gemeindezentrum wurden die Bereiche Schwanenkreisverkehr Gemeindeamt CH Eine Variante für unser Ortszentrum: Ein Kreisverkehr vor dem Gemeindeamt. Gemeinde Info HÖCHST deale Grundlagen für die Erarbeitung des nächsten Fahrplanes von Bus und Bahn bot der Stammtisch der Rheindeltagemeinden in Höchst. Es gab Lob für verschiedene Neuerungen sowie Anregungen, die eine noch bessere Akzeptanz der öffentlichen Verkehrsmittel bringen sollen. Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus den drei Rheindeltagemeinden wurden von Bürgermeister Werner Schneider im Pfarrzentrum begrüßt. Sie besprachen einen Abend lang Erfahrungen mit Bus und Bahn und machten eine Reihe von Anregungen. Etliche der berechtigten Wünsche können mit der nächsten Fahrplanumstellung berücksichtigt werden. 13 I Weitere Verbesserungen beim öffentlichen Personennahverkehr geplant. Bus & Bahn sollen noch attraktiver werden „Die rege Beteiligung am Stammtisch bietet beste Grundlagen für die Fahrplanklausur, die auf 1. September einberufen ist“, so Bürgermeister Werner Schneider. Einige besonders wichtige Anregungen sind bereits umgesetzt bzw. zugesagt. So bleibt die Schnellverbindung zwischen den Bahnhöfen Lustenau und Dornbirn aufrecht, der Probebetrieb hat sich bewährt. Ein weiteres Anliegen der Busbenützer aus dem Rheindelta ist eine raschere Verbindung zwischen Höchst und Bregenz. Beim Stammtisch wurden die „Rundfahrten“ durch Hard kritisiert, die viel Verzögerung bringen. Künftig wird wieder ein eigener Bus über die L202, Rheinstraße fahren, ohne durch Hard zu kurven. Busse oft überfüllt Manche Linien sind zu den Stoßzeiten allerdings hoffnungslos überfüllt, besonders dann, wenn auch viele Schüler mitfahren. Immer wieder kam auch der Wunsch nach einer Bahnverbindung LustenauDornbirn über Lauterach zur Sprache. Auch ein Taktverkehr zwischen St. Margrethen bzw. Rheineck Richtung Bregenz wird angeregt. Besonders wichtig sind die Anchlüsse, die besonders wegen Stau auf den Straßen oft nicht klappen (Bus und Bahn). Lob für Ortsbus Höchst Lob gab es beim Stammtisch für verschiedene Neuerungen wie den Ortsbus Höchst 52a oder das Nachtbusangebot. Gelenksbusse werden eingesetzt Auf das Problem der übervollen Busse hat der Landbus Unterland bereits reagiert. So fahren zu Stoßzeiten beim Ortsbus 52a etwas größere Busse, auf anderen Strecken (Linie 50) ist der Einsatz von Gelenksbussen geplant. Allerdings muss bei sämtlichen Verbesserungswünschen auch die Frage der Wirtschaftlichkeit berücksichtigt werden, wie Vertreter des ÖPNV und der Gemeinden betonten. Rege Beteiligung am Rheindelta-Stammtisch zu den Themen Bus & Bahn. 14 Gemeinde Info HÖCHST Neues aus unserem Altenwohnheim Liebe Höchsterinnen und Höchster, ich freue mich, dass ich mich Ihnen in dieser Ausgabe der Gemeinde Info Höchst vorstellen kann. Mein Name ist Manfred Zumtobel. Ich bin seit 26 Jahren in Vorarlberg im Sozial- und Gesundheitsbereich beratend tätig und seit 1. Jänner dieses Jahres Geschäftsführer der Benevit Pflegemanagement Gesellschaft. Ich habe diese Funktion in einer schwierigen Phase des Unternehmens übernommen, bin aber voller Zuversicht, dass wir in Zukunft unserem Namen Benevit, der ja „gutes Leben“ bedeutet, sehr gerecht werden. Ein gutes Leben sollen vor allem unsere Bewohnerinnen und Bewohner haben, die nach einem arbeitsreichen Leben als Besucher einige WoDipl.-Ing. chen bei uns Manfred Zumtobel verbringen Geschäftsführer oder ganz ins von Benevit Wohnheim gezogen sind. Ein gutes Leben sollen aber auch unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben, die ihre oft sehr schwierige Arbeit gewissenhaft und mit viel Liebe und leisten. Ich werde alles in meinen Kräften stehende tun, damit unser Unternehmen diesem Anspruch gerecht wird. An dieser Stelle danke ich Bgm. Werner Schneider und allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Gemeinde, die uns so gut unterstützen. Sie geben uns das gute Gefühl, dass sie das Altenwohnheim gemeinsam mit uns „tragen“. Ich grüße Sie herzlich, Manfred Zumtobel Unsere neue Heim- und Pflegedienstleiterin In den letzten Monaten hat sich in unserem Altenwohnheim viel getan. Die Arbeit in einem Pflegeheim ist für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter oft nicht einfach und erfordert eine qualifizierte Pflege und Betreuung sowie eine umsichtige Führung. Benevit und die Gemeinde arbeiten intensiv daran, dass sich die Bewohnerinnen und Bewohner in uns e r e m H e i m w o h l fühlen DGKS Sylvia Dietrich, Heim- k ö n n e n und die und PflegeMitardienstleiterin im Altenwohn- b e i t e r ein gutes heim Umfeld für ihre Arbeit vorfinden. Benedikt Huter hat uns als Heim- und Pflegedienstleiter im letzten Monat verlassen, um in der Ausbildung von Pflegekräften tätig zu werden. Wir danken ihm für seinen großen Einsatz und seine menschliche Art, Probleme zu lösen. Nachdem sich seine Nachfolgerin, DGKS Sylvia Dietrich nun eingearbeitet hat, freuen wir uns, sie Ihnen als neue Heim- und Pflegedienstleiterin vorzustellen. Frau Dietrich ist diplomierte Gesundheits- und Krankenschwester und eine erfahrene Führungskraft in der Pflege. Sie hat vorher als Leiterin einer großen Station im Pflegeheim Tschermakgarten in Bregenz gearbeitet. Informationen für Angehörige von HeimbewohnerInnen Altenwohnheim Höchst – Informationsstelle für Angehörige von Heimbewohnern Frau Herlinde Moosmann steht Ihnen gerne für Ihre Wünsche, Anregungen und Beschwerden im Zusammenhang mit der Unterbringung Ihres Angehörigen im Altenwohnheim Höchst nach telefonischer Terminvereinbarung (Tel. 0664/2409647) zur Verfügung. Sie können Frau Moosmann selbstverständlich Ihre Wünsche, Anregungen und Beschwerden auch schriftlich mitteilen. Herlinde Moosmann ist seit vielen Jahren Gemeinderätin für die Bereiche Familie und Soziales in Höchst. Herlinde Moosmann Holderbaum 4 6973 Höchst Tel. 0664/2409647 Mail: moosmann.h@gmx.at Gemeinde Info HÖCHST 15 Die Gäste folgten der Einladung der „Benevit-Linedancers“ und nahmen am Schnellkurs teil. Tolles Sommerfest beim Altenwohnheim Bewohner, Angehörige, Mitarbeiter, Gemeindemandatare und Gemeindemitarbeiter sowie viele Freunde des Altenwohnheims haben sich im Juli auf dem Sommerfest vergnügt. Bürgermeister Werner Schneider, Gerhard Vonach von der Benevit Geschäftsleitung und Sylvia Dietrich begrüßten die Gäste. Im Laufe des Nachmittags waren insgesamt etwa 120 Personen da, die sich unterhielten, lachten, tanzten und das hervorragende Buffet genossen. Für die gute Stimmung sorgte das Blum-Trio, das gegen 23 Uhr seine Instrumente noch einmal auspackte und weiter musizierte. Viel Applaus erhielten die Benevit Linedancers, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus den Benevit Heimen. Nach ihrer Show-Einlage holten sie die Besucher auf die Tanzfläche und gaben einen Schnellkurs in Linedance. Enkelin und Opa genießen das Fest (links). Musik mit dem Blum-Trio (Mitte). Beste Stimmung im Festzelt (rechts). Rheindelta saniert Das Rheindelta soll die Möglichkeiten der Sanierung älterer Bausubstanz noch besser als bisher nützen. Das ist das Ziel einer gemeinsamen Initiative unter dem Titel „Rheindelta saniert“. Die erste Besprechung fand unter Leitung von GR Mag. Ferdinand Lerbscher bereits statt. Ziel ist es, interessierte Bürgerinnen und Bürger in Höchst, Fußach und Gaißau gezielt auf die Möglichkeiten aufmerksam zu machen, die sich mit der Sanierung ergeben können. Neben den aktuellen Fördermaßnahmen sind es vor allem auch Chancen zur Einsparung von Energie sowie eine Verbesserung der Wohnqualität älterer Objekte. Geplant ist eine Aktionswoche „Info-point Energieberatung in der Gemeinde“. Im Gemeindeblatt sollen laufend entsprechende Beiträge geschaltet werden, um das Interesse zu we- cken. Ebenso ist eine Handwerksausstellung im Rheindelta angedacht. Der genaue Termin dafür muss noch gefunden werden. Hilfe beim „Papierkrieg“ Ob es um Anträge auf Förderungen geht, um die erforderlichen Genehmigungen und Abklärungen – immer wieder ist festzustellen, dass dieser Aufwand abschrecken kann. Deshalb wird durch die Gemeinden Hilfestellung angeboten. Die Aktion soll im Rheindelta bis Dezember 2010 laufen. 16 Gemeinde Info HÖCHST Empfang: Neue Höchsterinnen und Höchster begrüßt Eine besonders angenehme Atmosphäre zeichnete den Empfang aus, zu dem die Gemeinde alle Personen und Familien eingeladen hatte, die seit 2008 in Höchst zugezogen sind. Die rund 50 neuen Höchsterinnen und Höchster wurden von Bürgermeister Werner Schneider herzlich willkommen geheißen. Politikerinnen und Politiker aller Fraktionen bewirteten die Gäste. Moderatorin Heidi Schuster-Burda stellte zahl- Das kalte Buffet kam beim Empfang ebenso an wie das umfassende Informationsangebot von Gemeinde und Vereinen. reiche Aspekte von Höchst vor, 20 Ortsvereine präsentierten ihr vielfältiges Angebot. Ein Imbiss, organisiert vom Blahahof, erfreute die Gäste, die Band „Fourmat“ sorgte für einen angenehmen musikalischen Rahmen. Die Eingeladenen schätzten die Möglichkeit, ihre neue Wohngemeinde auf diese Weise umfassend kennenzulernen und nutzten die Gelegenheit zu vielen Gesprächen und Kontakten. Moderatorin Heidi Schuster-Burda bei einem Interview Spielen, basteln, Autorennen – viel Spaß bei der Ferienbetreuung. Ferienbetreuung für Schulkinder Dieses Jahr findet zum ersten Mal eine Ferienbetreuung für Volksschulkinder der Rheindeltagemeinden Höchst, Fußach und Gaißau in der Volksschule Kirchdorf in Höchst statt. Das Angebot wird sehr gut angenommen, es kommen täglich zwischen 10 und 20 Kinder. Die Betreuung wurde vom 13. Juli bis 24. Juli angeboten und aktuell wieder seit 17. August bis 4. September, Betreuungszeit ist jeweils von 07:00 bis 13:00 Uhr. Der Morgen startet sehr ruhig, die Kinder beschäftigen sich gerne mit Holzbausteinen und Lego, der Fußballtisch wird ständig bespielt, auch die Autos sind sehr beliebt, um damit Autorennen zu veranstalten. Rollenspiele, Hütten bauen und Bewegungsspiele kommen bei den Kindern ebenfalls gut an. Eine willkommene Abwechslung und auch Lieblingsbeschäftigung aller Kinder ist das Basteln mit verschiedensten Materialien wie Holz, Papier, Stoffen, Naturmaterialien, Ton und Perlen. Daraus sind im Rahmen der Betreuung bereits Vogelhäuschen, Regale, Schachteln, Taschen usw. entstanden. Die Stimmung in der Ferienbetreuung ist ausgezeichnet und so ist es kein Wunder, dass alle Kinder am nächsten Tag wieder gerne die Betreuung aufsuchen. Herausgeber und Verleger: Gemeinde Höchst, 6973 Höchst. Für den Inhalt verantwortlich: Bürgermeister Ing. Werner Schneider. Druck: Hechtdruck, Hard Grundsätzliche Ausrichtung: Informationen über das Geschehen in der Gemeinde Höchst


Höchst Gemeinde Info 2009 06
Mit, 8. Juni 2011 |

Gemeinde Info HÖCHST Gemeinde Info .. www.hoechst.at – gemeindeamt@hoechst.at Aus dem Inhalt Der Spielbus kommt Verkehrserziehung Faustballplatz eröffnet Finanzwachhütte saniert Der letzte Kanalschacht Klausurtag der Kindergärten 1 3 5 6 8 9 12 HOCHST Amtliche Mitteilung der Gemeinde Höchst – Nr. 16 – Juni 2009 Sozialprojekt „Jung und Alt verbinden“ 13 Schülerinnen und Schüler der VIVO Hauptschule Höchst konnten am 13. Juni von Bürgermeister Werner Schneider und Direktorin Gudrun Brunner ihr Zertifikat für ihren sozialen Einsatz in der Gemeinde entgegennehmen. Die Schülerinnen und Schüler haben zwei Stunden pro Woche Bewohnerinnen und Bewohner in den Altenwohnheimen Höchst und Gaißau betreut. Die Jugendlichen arbeiteten beim Projekt „Jung und Alt verbinden“ eigenverantwortlich, flexibel und selbstständig. Mit Lesen, Spazieren, Spielen oder einfach nur Zuhören und Reden konnten sie den Alltag der Heimbewohner erfrischen und mitgestalten. Wir bedanken uns ganz herzlich für den persönlichen und ehrenamtlichen Einsatz der Schülerinnen und Schüler! Liebe Höchsterinnen und Höchster! In dieser Ausgabe der Gemeinde Info Höchst berichten wir über sehr viele Aktivitäten unserer Jugend. Über unsere Kleinsten (Besuch im Klettergarten) und den Kindergärtlern mit vielen tollen Ideen und Aktivitäten kann sehr Erfreuliches berichtet werden. Die Schüler der 3. Klassen unserer Volksschulen besuchten das Gemeindeamt, unser Wasserwerk und die Feuerwehr. Dabei erfuhren sie vieles über unsere Heimatgemeinde. In der Hauptschule läuft ein Theaterprojekt. Nach dem Besuch des internationalen Kinder- und Jugendtheater-Festivals in Feldkirch konnte man sich am 20. Juni in der Hauptschule vom Erlernten überzeugen. In dem Stück „Auf SpritzTour“ wurde Witziges und Spritziges am laufenden Band, gespielt. Ein tolles Erlebnis für Jung und Alt. Mit dem Sozialprojekt „Jung und Alt verbinden“ zeigen die Hauptschülerinnen und Hauptschüler auch ihre Sozialkompetenz auf. Dies sind nur einige Beispiele der vielen Aktivitäten in unseren Kinderbetreuungseinrichtungen und Schulen. So viele Aktivitäten sind nur möglich mit sehr engagierten Kinder- betreuerinnen, Lehrerinnen und Lehrern. Ich möchte mich an dieser Stelle bei allen recht herzlich für ihren Einsatz, im Sinne unserer Kinder, bedanken. Nun geht es bald in die wohlverdienten Ferien. Für diese Zeit der Erholung wünsche ich unseren Kleinsten, den Schülerinnen und Schülern und auch allen Kinderbetreuerinnen, Lehrerinnen und Lehrern viel Freude und Spaß. Danach beginnt im Herbst mit vielen neuen Ideen und neuem Schwung die nächste Etappe des Lernens. Mit freundlichen Grüßen Ihr Bürgermeister Werner Schneider 2 Gemeinde Info HÖCHST Schülerbetreuung in den Ferien Das Angebot der Betreuung von Volksschulkindern während der Ferien hat erfreulich viel Interesse gefunden. Deshalb findet diese Betreuung für das gesamte Rheindelta heuer erstmals in der Volksschule Kirchdorf statt. Insgesamt 28 Kinder sind angemeldet, 20 davon aus Höchst, 5 aus Fußach und 3 aus Gaißau. Die Betreuung erfolgt durch Mitarbeiterinnen des Vereins Tagesbetreuung vom 13. bis 24. Juli sowie vom 17. August bis 7. September während der Öffnungszeiten zwischen 7:00 und 13:00 Uhr. Auf Wunsch gibt es für die Schüler auch ein Mittagessen. Informationen: www.verein-tagesbetreuung.at Sport- und Spielwochen in Höchst Bereits zum 19. Mal finden die von der Gemeinde organisierten Sportund Spielwochen statt. In der Zeit vom 17. August bis zum 4. September erklären sich mehrere Höchster Vereine bereit, bei der Durchführung der Sport- und Spielwochen aktiv mitzuwirken. Dies führt zu einer breiten Auswahl an Sport-, Kultur- und Spielangeboten. In den letzten drei Wochen der Sommerferien haben Schüler die Möglichkeit, von Vereinen betreute Aktivitäten zu besuchen. Dies ist eine große Chance für Kinder und Jugendliche, neue und interessante Sportarten kennen zu lernen. Im letzten Jahr haben insgesamt 222 Kinder teilgenommen. Die meisten haben sich nicht nur bei einer der 20 möglichen Veranstaltungen angemeldet, sondern gleich für mehrere Aktivitäten. Insgesamt wurden daher über 700 verschiedene Teilnahmen der Kinder registriert. Nähere Informationen gibt es im Prospekt für die Anmeldung. Es liegt in der ersten Juliwoche dem Gemeindeblatt bei und wird auch in den Volksschulen und der Hauptschule ausgeteilt. Klettern mit Pinocchio Gestärkt mit Wienerle und Pommes Frites machten sich neun Kinder im Alter von 2,5 bis 4 Jahren mit den Betreuerinnen der Kinderbetreuung Pinocchio auf den Weg zur Kletterhalle in Dornbirn. Bereits die Fahrt mit dem Bus war für etliche ein großes Erlebnis. Betreuer Matthias lud zuerst zum Hindernislauf mit Matratzen, Tischrutschbahn usw., danach wurden Sicherheitsgurte und Kletterschuhe angezogen. Erste Kletterübungen wurden erfolgreich absolviert, danach ging es bestens gesichert in die Höhe. Das schafften beinahe alle Kinder sehr gut – trotz 39° C Hitze! Um 16 Uhr wurde die spannende und lustige Aktion beendet, die Mamis holten ihre Kinder ab. Zum Ferienende bieten die Höchster Vereine den Kindern viel Abwechslung. Wie die beiden Bilder rechts zeigen, wagten sich die Kleinen ohne Scheu in die Kletterwand. Gemeinde Info HÖCHST ie Schülertheatergruppe „kreaktiv“ der VIVO Hauptschule Höchst besuchte das vom Landesverband für Amateurtheater organisierte internationale Kinder- und Jugendtheater-Festival in Feldkirch. Kinder und Jugendliche aus allen Teilen der Welt trafen einander beim internationalen Theaterfestival in Feldkirch, probten und spielten miteinander, tauschten Erfahrungen aus und verstanden einander prächtig. Organisiert wurde die Veranstaltung vom 13. bis 17. Mai durch den Landesverband der Amateurtheater, insbesondere Dagmar Bautz. Mit dabei waren die Schüler und Schülerinnen der Theatergruppe „kreaktiv“ unserer VIVO Hauptschule Höchst unter der Leitung von Elisabeth Riem-Barvinek und Dietmar Schlatter. Vom Anfang (sie gestalteten die Eröffnungsfeier mit) 3 D Theater trifft Theater Die Mitglieder der Theatergruppe „kreaktiv“ beim internationalen Theaterfestival bis zum Schluss (die eine oder andere Träne floss zum Abschied) waren sie mittendrin und genossen die internationale Theaterluft. Natürlich fieberten die Höchster mit den neu gewonnen Freunden und Freundinnen aus aller Welt bei deren Auftritten mit. Der Spielbus wieder in Höchst Der Spielbus des Vorarlberger Kinderdorfs kommt wieder nach Höchst! Beladen mit Spiel und Spaß, aber auch mit Austausch, Beratung und Information für Eltern und Großeltern. Nach Höchst kommt er am Freitag, 24. Juli 2009, von 16:00 – 18:30 Uhr auf der Wiese hinter dem Pfarrzentrum. Da gibt es den Riesenfallschirm, Kettenfängerlis, Ochs am Berg, Wer fürchtet sich vor dem weißen Hai?, Tempelhüpfen, Gummitwist, Tauziehen, Seilspringen, Pedalos, Stelzen, Jonglierteller, Kreisel und Riesenfallschirm, natürlich eine Schminkstation, ein Kasperltheater, Bilderbücher, Ball- und viele andere spannende Spiele. Kommt auch zum Spielbus und macht mit! Der Spielbus ist ein Angebot des Präventiv-Bereichs „FamilienImpulse“ des Vorarlberger Kinderdorfs und wird vom Land Vorarlberg unterstützt. Mehr Infos im Internet unter w w w. k i n d e rdorf.cc Besuch im Gemeindeamt Die 3. Klassen der Volksschule besuchen im Rahmen des Heimatkundeunterrichtes auch die Gemeinde. Bürgermeister Werner Schneider informiert die jungen Besucherinnen und Besucher aus erster Hand über die vielfältigen Aufgaben einer Gemeinde. Die Schüler lernen alle Abteilungen kennen und erleben sogar eine Trauung mit . . . Ein ganzer Bus voller Spielmöglichkeiten 4 Gemeinde Info HÖCHST Der Besuch im Wasserwerk Höchst ist für die Schüler der 3. Volksschulklassen in jedem Jahr ein Fixtermin. Wir waren im Wasserwerk Am 28. Mai 2009 gingen alle dritten Klassen der Volksschule Kirchdorf ins Wasserwerk Höchst. Wir spazierten um 7:45 Uhr Richtung Damm los. Als wir ankamen gingen wir durch ein eisernes Tor. Das dient dazu, dass keine Diebe hinein kommen und das Wasser abdrehen. Man begrüßte uns freundlich, und schon ging es los! Wir gingen als erstes in das Brunnenhaus. Der große Brunnen ist 10m tief. Der Herr erklärte, dass unten Rohre aus dem Brunnen in das Erdreich gehen. Mit Pumpen wird das Wasser hochgepumpt. Danach gingen wir in den Belüftungsraum. Dort wird das Wasser belüftet, dass es nicht mehr so nach Schwefel stinkt. In der Filteranlage wird das Wasser durch kleine Trichter mit Löchern gereinigt. Das Wasser fließt durch, aber das Eisen bleibt am Quarzsand hängen. Er wird dann zum Bauhof gebracht. Mir gefiel diese Erklärung sehr. Von der Filteranlage fließt nun das Wasser in den Reinwasserbehälter. Dort erklärte der Mann, dass das Wasser im Reinwasserbehälter gelagert wird, wenn Höchst nicht so viel Wasser braucht. Von dort wird es mit Pumpen hochgepumpt und ins Ausgleichsgefäß geleitet, wo man den Druck abbaut. Danach kommt es in das Verteilernetz. Von dort wird es an die Haushalte gepumpt. Der Mann erzählte uns auch noch, wie das ältere kleinere Wasserwerk aussah – es war auch alles dabei, nur viel kleiner. Er sagte auch, dass das Wasserschutzgebiet auf der früheren Badeseite vom Bruggerloch in die Schweiz über den Campingplatz reicht, wo man aufpassen muss, dass keine Benzinkanister nett. Einer hat einen Witz gemacht, der Witz war sehr lustig. Wir durften mit dem Wasser spritzen Wir durften auch mit einem Feuerwehrauto fahren. Wir haben herumstehen, den Rhein entlang in Richtung Bodensee und wieder zum Wasserwerk zurück. Als die Führung fertig war, gab es Brötchen mit Limonade. Ich aß zwei. Als wir gingen, sagte der Führer, man dürfe noch ein Brötchen mitnehmen. Wir verabschiedeten uns und gingen den Naturweg hinauf. Beim Bauernhof von Bauer Hans durften wir die Ziegen füttern. Am Weg zur Schule erklärte uns unsere Lehrerin ein bisschen die Bäume und Sträucher. Als wir beim Skaterplatz vorbei gehen wollten, überkreuzte ein Riesen-Baum den Weg. Man sah richtig den Wurzelstock. Also mussten wir einen Umweg nehmen und sahen dabei eine Lärche. Dann kamen wir auf der Straße an. Als wir in der Schule ankamen, läutete eh schon die Glocke. Johannes Brunner, Schüler der 3c eine Explosion gesehen und auch selbst gemacht. Zwei Buben und zwei Mädchen durften das Feuer löschen. Sara und Lea Bei der Feuerwehr Wir waren bei der Feuerwehr Höchst. Wir und zwei andere Klassen sind auch mitgegangen. Die Feuerwehrmänner waren sehr Gemeinde Info HÖCHST 5 Aktion „Fahr Rad“ beim Markt Im Mittelpunkt des Marktes am 2. Mai standen verschiedene Angebote rund ums Fahrrad. Die Firma CIC stellte die neuesten Lastenanhänger, Kiki und Fahrräder aus (unter anderem auch ein Elektrofahrrad) und gab nützliche Infos an Interessierte weiter. Die Fahrräder standen natürlich für Probefahrten zur Verfügung. Zudem gab es Fahrradhelme und Fahrradcomputer zu erwerben. Zwei Polizistinnen der Polizeiinspektion Höchst boten Fahrradcodierung zur Diebstahlssicherung an. Der Andrang war sehr groß, bis auf wenige Ausnahmen konnten alle Fahrräder codiert werden. Öffnungszeiten im Gemeindeamt Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Gemeindeamt Höchst sind zu folgenden Zeiten für Sie da: Montag bis Donnerstag von 7:45 bis 12:00 Uhr, Freitag von 7:45 bis 13:00 Uhr und Dienstag von 14:00 bis 18:00 Uhr. Diese Öffnungszeiten entsprechen dem Wunsch nach verlängerten Öffnungszeiten im Zuge der im Herbst 2007 durchgeführten Bevölkerungsbefragung. Selbstverständlich können Sie wie bisher auch außerhalb dieser Zeiten mit dem jeweiligen Sachbearbeiter telefonisch (Tel. 7907) einen Termin vereinbaren. Wir hoffen, dass diese Öffnungszeiten ausreichen und freuen uns auf Ihren Besuch im Gemeindeamt! Anmeldungen für „Fahr Rad“ Für die Anmeldung zum diesjährigen Fahrradwettbewerb „Fahr Rad“ stand ein Marktstand bereit, betreut von Markus Bacher und Hans Peter Lutz. Fahrradcodierungen und Anmeldung zur Aktion „Fahr Rad“ Bürgermeister Werner Schneider „Top Rider“ – Verkehrserziehung an der HS Höchst Im April hatten 93 Schülerinnen und Schüler der 2. Klassen die Gelegenheit an der Aktion „Top Rider“ teilzunehmen. Dabei handelt es sich um eine vom Landesschulrat, dem Kuratorium für Verkehrssicherheit, der AUVA und dem ÖAMTC geförderte Aktion, bei der den Jugendlichen bewusst gemacht wird, welche Gefahren im Straßenverkehr lauern. Die SchülerInnen wurden in den einzelnen Bereichen intensiv miteinbezogen. So wurden auf dem Parcours bei der Sportanlage Rheinauen u. a. die Kräfte einer Vollbremsung veranschaulicht, die bereits bei 10 km/h auftreten. Weiters konnten die Zweitklässler ein 50 km/h schnell fahrendes Auto als Beifahrer abbremsen und sehen, wie lang der Anhalteweg ist. Ebenso sollte nun der „tote Winkel“ allen bekannt sein. Unsere SchülerInnen waren mit viel Engagement und Spaß bei der Sache und laut eigenen Anga- Hauptschüler erfahren, wie gefährlich der „tote Winkel“ sein ben hat die Akti- kann, in dem ein Lkw-Fahrer nicht erkennen kann, was sich on einen großen direkt neben seinem Lastzug befindet. Beitrag geleistet, zur Achtsamkeit im Straßenverkehr geleistet. Die Aktion „Top Rider“ wird künftig alle zwei Jahre stattfinden, vorAuch die Vizebürgermeisterin und her wird im Unterricht die Thematik Kulturreferentin der Gemeinde der Verkehrssicherheit mit SchwerHöchst, Karin Reznicek, überzeugte punkt „Fahrrad-Verkehr“ aufgearsich davon, wie aufmerksam unsere beitet. SchülerInnen bei der Sache waren. 6 Gemeinde Info HÖCHST Faustballplatz mit Turnier eröffnet Am 24. Mai wurde der neue Faustballplatz in Höchst eröffnet. Mit Ansprachen von Bürgermeister Werner Schneider, Turnerschaftsobmann Hans-Peter Grabherr und musikalischer Begleitung der Bürgermusik Höchst bekam die Tecnoplast TS Höchst den richtigen Rahmen für dies en Anlass. Die Eröffnung wurde mit einem Faustballturnier begangen. Dabei gewann die U12 Jugend mit Trainer Peter Newertal das Freundschaftsspiel gegen den Lokalrivalen Schwarzach. Bei den Damen wurden die beiden Spiele gegen Rebstein leider knapp verloren. Das stark besetzte Herrenturnier mit Mannschaften aus Höchst, Schwarzach, Lauterach und Rebstein war bis zur letzten Minute sehr spannend und ausgeglichen. Das junge Team aus Rebstein (1. Liga) schaffte es, das Turnier ungeschlagen für sich zu entscheiden. Dank einer tollen Leistung von Die Faustballerinnen und Faustballer der TS Höchst sowie eine Szene aus dem spannenden Eröffnungs-Turnier. Bernd Brunner konnte sich Gastgeber Höchst auf dem zweiten Rang platzieren. Auf den dritten Rang kämpfte sich Schwarzach (2. Liga) danach Lauterach (2. Liga) auf Platz vier. Herzlich bedanken möchte sich die Tecnoplast TS Höchst auch bei den vielen Besuchern, die uns am Sonntag angefeuert und unterstützt haben. Weitsprunganlage: Volksschüler schaufelten Sand Die Weitsprunganlage bei der Volksschule Unterdorf erhielt eine neue Ladung Sand. Die Kinder der Klasse 3b beteiligten sich eifrig am Sandschaufeln. Einige haben ein paar Gedanken zu diesem besonderen Einsatz aufgeschrieben: Vielen Dank für den tollen Nachmittag. Wir hatten viel Spaß und schwitzten ordentlich. Danke für die Jause und die Getränke. Wir freuen uns schon auf die Weitsprunganlage. Die Männer von der Gemeinde brachten 14 Schaufeln, 3 Schubkarren und 2 kleine Lkw. Es gab Getränke und Essen. Wir konnten Pause machen und schaufeln so viel wir wollten. Es hat uns sehr gefallen. Danke! Wir mussten den Sand rausschaufeln. Dabei stellten wir uns gar nicht so schlecht an. Sebastian und Jojo waren die fleißigsten Schaufler. Danke für den schönen Nachmittag! Es war suuuuuuuper! Danke, dass wir bei der Arbeit mithelfen durften. Wir hatten trotz der Hitze sehr, sehr viel Spaß an diesem Nachmittag. Wir haben uns so auf diese Arbeit gefreut! Am Tag des Sportfestes werden wir sicher an euch denken. Es war suuuuuuuper! Danke. Die Schüler der 3b beteiligten sich eifrig am Sandschaufeln. Gemeinde Info HÖCHST 7 Ein Traktor für den Wasserverband Rheindelta Der Wasserverband Rheindelta setzt für die Mäharbeiten (Instandhaltung an Gräben und Polderdamm) einen Traktor mit einem umweltschonenden Balkenmähwerk ein. Um den Normalbetrieb aufrecht erhalten zu können, wären an dem bereits 43 Jahre alten Traktor des Wasserverbandes einige Reparaturen erforderlich gewesen. Diese Reparaturkosten zahlten sich nicht mehr aus, zudem entspricht der Traktor nicht mehr den aktuellen Anforderungen. Aus diesem Grund hat sich der Wasserverband Rheindelta dazu entschlossen, einen neuen Traktor der Marke Massey Ferguson 5435-4PL anzukaufen. Damit er für den Einsatz im Bereich des Wasserverbandes geeignet ist, musste das bestehende Balkenmähwerk ummontiert werden, ebenso waren div. Änderungen an der Hydraulik und an der Steuerung erforderlich. Traktorübergabe: Bgm. Schneider; Otto Sohm mit seinem Team vom Landesflussbauhof, Bgm. Ernst Blum, Bmstr. Gerhard Wimmersberger, Albert Humpeler, Bgm. Reinhold Eberle, Mario Auracher, Fa. Baywa (von links) Herr Otto Sohm vom Landesflussbauhof wurde gebeten, den Wasserverband bei der Wahl des Traktors mit den nötigen Umbauten zu unterstützen, um die technisch und wirtschaftlich beste Lösung zu erzielen. Die Arbeiten für den Umbau des Mähwerkes, der Steuerung und der Hydraulik wurde freundlicherweise vom Spezialistenteam des Landesflussbauhofes fachkundig und kostengünstig durchgeführt. Anfang Juni wurde der Traktor dem Wasserverband übergeben. Bernhard Ruepp in Pension Mit Ende Mai ist Bernhard Ruepp, Jahrgang 1948, im wohlverdienten Ruhestand. Er war am 1. November 1991 in den Gemeindedienst eingetreten. Neben seiner eigentlichen Aufgabe als Gebäudeverwalter wurde er durch Karl-Heinz Seyringer in die Lohnverrechnung eingeführt. Nach dessen Pensionierung übernahm er im April 1999 das Amt als Personalverrechner. Ihm folgte an diese Stelle Martin Urabl. Bernhard hat ab Dezember 2003 das Modell der Altersteilzeit in Anspruch genommen und konnte daher schon ab 30. Sept. 2006 in den Vorruhestand gehen, um sich an die Pension zu gewöhnen. Neuer Hafenmeister Wilfried Gehrer hat mehrere Jahre als Hafenmeister viel geleistet. Jetzt hat er sein Amt zurückgelegt und Heinz Adenberger (Bild) ist seit 1. Mai neuer Hafenmeister. Seine Telefonnummer: 0664/2221956 Wegzehrung für Neupensionist Bernhard Ruepp von Bürgermeister Werner Schneider Er hat den ihm anvertrauten Bereich eigenständig, mit sehr großer Sachkenntnis, besonderem Fleiß und Verantwortungsbewusstsein sowie mit großem persönlichem Einsatz ausgeführt und galt zurecht als besonders kollegial. Die Bediensteten der Gemeinde in den verschiedenen Bereichen (Gemeindeamt, Altenwohnheim, Bauhof, Kindergärten und Schulen) schätzten seine unkomplizierte und hilfreiche Art. Die Gemeinde Höchst dankt Bernhard Ruepp für seinen großen persönlichen Einsatz und wünscht ihm für die Zukunft alles Gute und viel Gesundheit! 8 Gemeinde Info HÖCHST „girls day“ – Wissen, was die Eltern arbeiten Mädchen zwischen 10 und 14, die schon immer wissen wollten, wie ein Arbeitstag ihrer Eltern oder von Bekannten ausschaut, hatten die Chance, am „girls day“ hinter die beruflichen Kulissen zu schauen. Sie konnten einen ganzen Tag am Arbeitsplatz von Eltern oder Bekannten verbringen und erlebten so ihren „ersten Arbeitstag“! Diese Möglichkeit nutzten auch in Höchst zwei Mädchen. Die Mutter und der Vater hatten einen Tag lang eine interessierte Mitarbeiterin. Christinas Mutter Cornelia Beggel unterstützt an den Höchster Kindergärten Kinder mit migrantischem Hintergrund beim Erlernen der deutschen Sprache. Christina zeigte sich sehr interessiert (Bild oben). Im Pfarrzentrum, im Gemeindeamt und im Kindergarten Oberdorf schaut Christoph Schneider als Hausmeister nach dem Rechten. Einen Tag lang erhielt er bei dieser Tätigkeit Unterstützung durch seine Tochter Kristina, die am „girls day“ Hand anlegte (Bild links). Informationen über Musterung und Bundesheer Ende Mai gab es wichtige Informationen für künftige Grundwehrdiener aus Höchst. Die Stellungspflichtigen des Geburtsjahrganges 1991 wurden im Rahmen eines Informationsabends im Feuerwehrhaus Höchst von Vertretern des Militärkommandos Vorarlberg über wichtige Themen in Zusammenhang mit der Musterung und den Ausbildungsmöglichkeiten im Bundesheer informiert. Die Musterung für die in Höchst wohnhaften Stellungspflichtigen war am 8. Juni in Innsbruck. Bürgermeister Werner Schneider betonte bei seiner Das Bundesheer informierte die jungen Höchster. Begrüßung, dass die Gemeinde Wert auf einen reibungslosen Ablauf der Musterung in Innsbruck legt. Er bedankte sich bei Oberstleutnant Mähr vom Militärkommando Vorarlberg für die jahrelange gute Zusammenarbeit. Gemeinde Info HÖCHST 9 Ortskanal Höchst Kostenzusammenstellung der Bauabschnitte (netto) Summe € BA 1 BA 2 BA 3 BA 4 BA 5 BA 6 BA 7 BA 8 BA 9 BA 10 BA 11 BA 12 BA 13 Gesamtkosten 1.986.305,87 353.443,13 2.223.669,14 4.709.044,86 887.395,00 4.091.361,00 472.910,00 986.686,00 1.534.277,00 4.159.124,36 5.870.393,59 3.000.000,00 326.346,00 30.600.955,94 Summe ATS 27.332.164,60 4.863.483,52 30.598.354,40 64.797.870,00 12.210.821,42 56.298.354,77 6.507.383,47 13.577.095,37 21.112.111,80 57.230.798,93 80.778.376,92 41.280.900,00 4.490.618,86 421.078.334,06 Das ist der letzte Schacht für unsere Ortskanalisation. Der letzte Schacht! Am 5. Mai 2009 wurde in der Burgstraße der letzte Schacht der Ortskanalisation Höchst mit der Schachtbezeichnung „R 30“ versetzt. Mit den Abschlussarbeiten beim Bauabschnitt 12 wird eines der größten Bauprojekte von Höchst ein Ende finden. In den letzen drei Jahrzehnten wurden ca. 53 km Schmutzwasserkanäle und ca. 30 km Regenwasserkanäle mit einem Kostenvolumen von über € 30,6 Mio. oder in Schilling 421 Mio. verlegt (siehe Aufstellung oben). Weiters wurden im Zuge der Kanalbauarbeiten das Wasserleitungsnetz erweitert und die Straßen neu gestaltet. Bus und Bahn um 1,-- € pro Tag Die Gemeinde Höchst stellt zwei Maximo-Tickets um € 1,-- pro Tag zur Verfügung. Damit können alle öffentlichen Verkehrsmittel in Vorarlberg benutzt werden. Bitte die Karten per Telefon (7907-38) oder per E-Mail (helga.lau@hoechst.at) reservieren und im Zimmer 24 abholen. „Der Tanz mit dem Besen“ Tagesseminar für Reinigungskräfte der Gemeinde Höchst Am Dienstag, den 9. Juni, fand bereits zum fünften Mal das Seminar „Tanz mit dem Besen“ statt. Es beteiligten sich insgesamt zwölf Reinigungskräfte aus der Hauptschule, den Das Seminar „Der Tanz mit dem Besen“ kam bei den Teilnehmerinnen sehr gut an. Volksschulen, dem Altenwohnheim, dem Gemeindeamt und Schlechter. Reinigungskräfte sind oft übersehen oder geringschätzig dem Pfarrzentrum. Das Seminar Fachkräfte und ein wichtiges Glied behandelt. Ziel des Seminars ist es, wurde von der Gemeinde Höchst in in der Kette unseres Unternehmens. die Frauen in ihrem Wert zu stärZusammenarbeit mit dem Frauen- Ohne sie wäre die Arbeit im Betrieb ken, dass sie mehr Selbstvertrauen gewinnen und vielleicht vorhandereferat der Diözese Feldkirch durch- nicht mehr ungestört möglich. ne Minderwertigkeitsgefühle ablegeführt. Seminarleiterin war die Im täglichen Ablauf werden sie aber gen. dipl. Erwachsenenbildnerin Josefine 10 Gemeinde Info HÖCHST Mobiles Theater: „Männerhort“ Komödie von Kristof Magnusson „The H.“ – After school party Samstag, 11. Juli 2009, 19:30 Uhr, Pfarrzentrum „The H.“ (= Die Höchster) sind eine junge, aufstrebende Höchster Nachwuchsband. Ruben Nagel (Vokal, E-Guitar, Bass), Kevin Plangger (Bass, E-Guitar, E-Piano, Vocal), Fabian Schmid (E-Guitar, Vokal) und Michael Schneider (Drums) rocken kräftig bei Songs von AC/DC über Metallica bis hin zu Guns ´n Roses wie auch bei Eigenkompositionen. Auch gefühlvolle Songs gehören zu ihrem Repertoire. Bewirtung mit alkoholfreien Jugenddrinks und Breakdance-Einlage in der Pause durch den Verein offene Jugendarbeit Höchst. Freier Eintritt Freitag, 17. Juli 2009, 21:00 Uhr, Innenhof der Volksschule Kirchdorf Ausweichtermin bei Schlechtwetter ist Donnerstag, 23. Juli 2009, 21:00 Uhr Zum Stück: Auf der Flucht vor ihren einkaufswütigen Ehefrauen tauchen Helmut, Eroll und Lars im ehemaligen Heizungskeller eines Einkaufszentrums unter, wo sie sich eine letzte Enklave der Männlichkeit einrichten. Die frauenfreie Zufluchtszone bietet Schutz und Raum, um sehnlichste Männerwünsche auszuleben. Bei Bier, Fußball und Fachsimpeleien über Werkzeug relativiert sich der Einkaufsfrust der Männer. Es wird geprahlt, gewetteifert und „gekumpelt“. Als jedoch der Feuerwehrmann Mario zufällig auf den Männerkeller stößt, beginnt die Solidarität zu bröckeln und ihr Versteck droht aufzufliegen. Vertraute Wahrheiten, liebenswerte Schwächen und die schönsten Geschlechter-Klischees haben Platz im Hort der Männlichkeit . . . „Von diesem Stück wird sich das Zwerchfell nicht so schnell erholen. Erfrischend frech, herrlich derb und gar nicht dämlich.“ (Berliner Kurier) 2. Höchster Dämmerschoppen „Ein Fest für Jung und Alt“ Samstag, 11. Juli 2009, ab 18 Uhr Zum zweiten Mal veranstaltet der Schalmeienzug am Samstag, 11. Juli, am Kirchplatz den „Höchster Dämmerschoppen“. Ab 18:00 Uhr haben Kinder die Möglichkeit, sich beim Spielbus des Vorarlberger Kinderdorfes auszutoben. Weiters können sich Kinder und Jugendliche über die Jugendfeuerwehr Höchst informieren. Die musikalische Umrahmung gestaltet die Bürgermusik Höchst. Anschließend sorgen „Die Alpenflitzer“ für Tanz und Unterhaltung. Um 22:30 Uhr startet das Klangfeuer werk. Für das leibliche Wohl ist an unseren Wirtschaftsständen und der Weinlaube gesorgt. Bei schlechter Witterung findet die Veranstaltung am Samstag, 18. Juli statt. Freiluftbühne Innenhof VS Kirchdorf Bewirtung ab 20 Uhr – Lassen Sie sich dieses besondere Theatererlebnis (Freiluftbühne) nicht entgehen! Darsteller: Marcus Harm, Armin Weber, Jack E. Griss (alle von VOVO-Produktionen bekannt) und Gerhard Zuggal. Regie: Dirk Waanders Eintritt: VV € 13,-- bzw. AK € 15,-(mit Kulturgutschein Aufpreis € 3,--) Vorverkaufsstelle für die Veranstaltungen des Kulturreferates: Gemeindeamt Höchst, Zi. 12 + 13, Telefon 7907-23 oder 7907-25, E-Mail: kultur@hoechst.at, online auf www.hoechst.at und bei allen Raiffeisenbanken Gemeinde Info HÖCHST 11 Sommerfest „Die Party“ Freitag, 14. August 2009 Höchster Sommerfest-Party hinter der Rheinauhalle Die beliebte Party findet bei jeder Witterung statt! Veranstalter Bürgermusik Höchst Ab 20:00 Uhr Livemusik mit Wolfgang Frank Ab 21:30 Uhr DJ Wurm (Best of 70/80) Eintritt ab 18 Jahre Höchster Sommerfest der Bürgermusik Sonntag, 16. August 2009 9:00 Uhr Festmesse am Kirchplatz 9:45 Uhr Frühschoppen mit der Bauernkapelle Lauterach Bei Schlechtwetter: Festmesse in der Kirche und Frühschoppen im Pfarrzentrum Spritzbelag für die Riedstraßen Unser Ried erfüllt einer Reihe von Aufgaben, es ist Wirtschaftsraum für die Landwirtschaft, Naherholungsgebiet für die Bevölkerung und natürlich Lebensraum von Tieren und Pflanzen. Bei schönem Wetter war es kaum möglich, die Schotterstraßen zu befahren, ohne eine Staubwolke zu verursachen, sehr zum Ärger der Fußgänger. Die angrenzenden Sträucher und Wiesen waren mit einer grauen Staubschicht bedeckt. decke staubfrei gemacht. So wurde im Mai diesen Jahres die Rümplernstraße (Hirschenwirts Burg) und im Vorjahr die Tännelestraße mit einem Spritzbelag überzogen. Es ist nicht oft der Fall, dass von einer Maßnahme die Landwirtschaft, der Erholungssuchende und die Natur gleichermaßen profitieren. Staubfreimachung Die Gemeinde Höchst hat in den letzten Jahren im Höchster Ried einige Straßen mittels Spritzbelag- Mit einem preiswerten Spritzbelag werden immer mehr Straßen durch das Ried staubfrei gemacht. 12 Gemeinde Info HÖCHST Klausurtag der Höchster Kindergärten Mit dem neuen Kindergartengesetz bekamen alle Vorarlberger Kindergärten den Auftrag vom Land, bis Herbst 2010 eine Konzeption für ihre Einrichtung zu erstellen. Eine Konzeption wird von Armin Krenz wie folgt definiert: „Eine Konzeption ist eine schriftliche Ausführung aller inhaltlicher Schwerpunkte, die in dem betreffenden Kindergarten für die Kinder, die Eltern, die Mitarbeiterinnen selbst, den Träger und die Öffentlichkeit bedeutsam sind. Jede Konzeption ist individuell und trifft in ihrer Besonderheit nur für diese spezifische Einrichtung zu.“ Für die Erstellung einer solchen Konzeption rechnen Experten mit ca. 6 – 12 Monaten, da die Entwicklung ein fortlaufender Prozess ist. Da eine Konzeption vom ganzen Kindergartenteam entwickelt werden sollte, ermöglichte die Gemeinde Höchst einen Klausurtag für alle Mitarbeiterinnen der vier Kindergärten in Höchst. Die Kindergartenleiterinnen pflegen regelmäßigen Kontakt mit der Leiterin des Kindergartens Gaißau, deshalb war das Team Gaißau an diesem Tag auch mit dabei! Die Gemeinde Höchst stellte uns eine tolle Moderatorin zur Seite. Klausurtag der Kindergartenpädagoginnen im Bildungshaus Batschuns Tanja Kopf begleitete und führte uns durch diesen intensiven Tag im neuen Bildungshaus Batschuns. Beim Klausurtag wurden die Grundsteine für die Konzeptionsentwicklung gelegt, ein Fahrplan für die nächsten Monate erstellt und eine gute Basis geschaffen. Ebenso war dieser Tag bedeutsam für die Teamentwicklung und die Motivation der Mitarbeiterinnen! Unser Ziel ist es, im Laufe des nächsten Kindergartenjahres diese Konzeption gemeinsam kreativ fertig zu stellen und dann zu präsentierten. Jede Einzelne soll im Mai 2010 mit dem positiven Gefühl dahinterstehen: „Ja, das ist meine Konzeption. Hinter jeder Aussage stehe ich auch persönlich!“ Geburtsvorbereitungskurs Wir freuen uns, dass wir unseren werdenden Müttern wieder einen Geburtsvorbereitungskurs in der Gemeinde anbieten können. Beginn: 20. Juli 2009 Dauer: 7 Abende Zeit: jeweils Montag 19:00 – 20:30 Uhr Ort: Eltern-Kind-Zentrum Kunterbunt Franz-Reiter-Straße 4 (vis-à-vis Altenwohnheim) Kosten: € 100,-Anmeldung bei: Judith Bereuter, Hebamme Tel. 0650 316 39 16 (bis spätestens 18. Juli 2009) Intensive Arbeit an der Konzeption für die Höchster Kindergärten. Herausgeber und Verleger: Gemeinde Höchst, 6973 Höchst. Für den Inhalt verantwortlich: Bürgermeister Ing. Werner Schneider. Druck: Hechtdruck, Hard Grundsätzliche Ausrichtung: Informationen über das Geschehen in der Gemeinde Höchst


Höchst Gemeinde Info 2009 04
Mit, 8. Juni 2011 |

Gemeinde Info HÖCHST Gemeinde Info .. www.hoechst.at – gemeindeamt@hoechst.at Aus dem Inhalt Wettbewerb FAHR RAD Sprinter-Bus nach Dornbirn Tierausstellung Luisls Farm Krankenpflegeverein Kulturtermine Aktion „Zit ha“ 1 2 3 7 9 10 12 HOCHST Amtliche Mitteilung der Gemeinde Höchst – Nr. 15 – April 2009 Der 1. Höchster Fahrradbasar war ein voller Erfolg Der von der Arbeitsgruppe Mobilitätsmanagement/Fahrradverkehr organisierte Fahrradbasar am 4. April im Bauhof (Bild rechts) war ein toller Erfolg. Ca. 80 Fahrräder haben den Besitzer gewechselt. Es wurde gefeilscht und auch die Geselligkeit kam nicht zu kurz. Ich bedanke mich beim Bauhof-Team und den vielen freiwilligen Helfern für ihre tatkräftige Unterstützung. Wir freuen uns auf den 2. Fahrradbasar im nächsten Jahr! Bürgermeister Werner Schneider im Namen der AG Mobilitätsmanagement Liebe Höchsterinnen und Höchster! Auf Landes- und Regionalebene wird die Zusammenarbeit von Gemeinden immer wichtiger. Ve r s c h i e d e n e gemeinsame Projekte sind bereits seit einiger Zeit in Bearbeitung. Ich darf hier auf die „VISION Rheintal“ und das „Konsensorientierte Planungsverfahren“ verweisen, welche auch für Höchst und das Rheindelta von großer Bedeutung sind. Eine weitere enge Zusammenarbeit erfolgt unter den Rheinanliegergemeinden Lustenau, Hard, Fußach, Gaißau und Höchst auch im Bereich des Hochwasserschut- zes. Für das Rheindelta stellt das Problem Hochwasser eine existentielle Bedeutung dar. Es zeigt sich immer wieder, dass die Zusammenarbeit mehrerer Gemeinden zu besseren und effizienteren Ergebnissen führt. Aus diesem Grunde haben die Rheindeltagemeinden Fußach, Gaißau und Höchst beschlossen, einen gemeinsamen Ausschuss für Kooperationen zu gründen. Dieser gemeinsame Ausschuss soll gemeindeübergreifende Probleme andiskutieren, nach möglichen Gemeinsamkeiten und Lösungsansätzen suchen und diese Ergebnisse dann in die jeweiligen Gemeindegremien hineintragen. Erste Aufgaben werden sein: l Kinderbetreuung bis 6 Jahre l Ambulante Hilfsdienste in den Gemeinden l Stationäre Seniorenbetreuung Mit dieser gemeinsamen Arbeit wollen wir unsere Region Rheindelta stärken und unsere Lebensqualität auch langfristig sichern. Ich lade auch Sie, liebe Höchsterinnen und Höchster, zur Mitarbeit ein. Sollten Sie Anregungen haben, geben Sie diese bitte an uns weiter. Darüber hinaus werden wir auch versuchen, verschiedene Bevölkerungsworkshops durchzuführen um dort Ihre Meinung zu verschiedenen Themen zu erfahren. Gemeinsam sind wir stärker – dies gilt für die Zusammenarbeit unter den Gemeinden, aber auch für die Zusammenarbeit zwischen Politik und Bevölkerung. Ihr Bürgermeister Werner Schneider 2 ber 5.000 Personen beteiligten sich im Vorjahr am Vorarlberger FAHr rAD Wettbewerb. Sie legten zwischen April und September ca. 3,17 Mio. km zurück, was 78 Umrundungen der Erde entspricht! Nach dem großen Erfolg im Vorjahr ist der FAHR RAD Wettbewerb 09 ins Frühjahr gestartet. Höchsterinnen und Höchster, die bereits im letzten Jahr bei FAHR RAD mitgemacht haben, können unter ihrem persönlichen Zugangslink nach wie vor ihre Kilometer erfassen und erhalten via E-Mail die Möglichkeit zur Anmeldung für den Wettbewerb. Gemeinde Info HÖCHST Ü Höchst lädt auch heuer wieder ein zum FAHR RAD Wettbewerb WWW.FAHRRADWETTBEWERB.AT W W W. S A E GE N V IE R . AT Jede(r) kann gewinnen Im Zentrum des Wettbewerbes steht nicht die sportliche Höchstleistung, sondern eine möglichst breite Beteiligung. Alle Teilnehmer, die bis zum 14. September 2009 mehr als 100 km geradelt sind, nehmen an der Verlosung von attraktiven Preisen teil. Teilnehmen ist ganz einfach: 1. Anmelden k im Internet: www.fahrradwettbewerb.at k mit dem Folder k oder direkt bei Armin Schneider, Tel. 7907-39, E-mail: armin.schneider@hoechst.at 2. Kilometerstand erfassen k über Internet, Fahrtenbuch oder Kilometerzähler k je nach Lust und Laune: täglich, wöchentlich oder auch nur am Stichtag 3. Schlussstand bekanntgeben k Stichtag ist der 14 . September k im Internet, telefonisch oder per Mail Einfache Kilometererfassung So können Sie die geradelten Kilometer besonders einfach erfassen: Die Gemeinde unterstützt die Anschaffung eines Fahrradcomputers bei CIC-Radsport in Höchst, oder DJ‘s Bikeshop in Fußach mit einem Gutschein im Wert von e 5,-. Weitere Gutscheine sind im Gemeindeamt bei Armin Schneider erhältlich. Wer radelt, spart: Beim Fahrradbasar gab es für umweltbewusste Höchster eine Belohnung: Wer an diesem Tag Sperrmüll per Fahrrad ablieferte, war von den Müllgebühren befreit. Gemeinde Info HÖCHST 3 Bei den beiden Unternehmen Blum und Grass, den größten Arbeitgebern in Höchst, wurden die Mitarbeiter persönlich über die neuen Angebote des Landbusses informiert. Höchst: Immer mehr nutzen den Landbus Testbetrieb für neuen Schnellbus durch das Ried Die Zählungen im Landbus Unterland zeigen, dass viele Höchsterinnen und Höchster dieses Angebot nutzen: Die durchschnittlichen Fahrgastzahlen haben sich seit dem Jahr 2000 von 949 auf 1.839 im Vorjahr beinahe verdoppelt. Wenn man davon ausgeht, dass jeder Fahrgast eine Hin- und eine Rückfahrt in Anspruch nimmt, sind das sehr beachtliche Zahlen. Die laufenden Verbesserungen der letzten Jahre (15-Minuten -Takt nach Dornbirn und Bregenz) und die Erschließung von bisher nicht bedienten Gebieten zeigen sich als richtiger Weg. Der finanzielle Beitrag, den die Gemeinde Höchst jährlich leistet, ist also gut investiert. auf 15 Minuten reduziert. Natürlich ist die neue Linie mit der Linie 50 abgestimmt, (es besteht eine Umsteigemöglichkeit). Gefahren wird von Montag bis Freitag zur Hauptverkehrszeit, also morgens, mittags und abends. Abfahrt beim Bahnhof Lustenau ist morgens um 5:12, 6:12 und 7:12 Uhr, mittags um 12:12, 13:12 und 14:12 Uhr und am Abend 17:12, 18:12 sowie 22:12 Uhr. Die Fahrpläne für den Testbetrieb sind bereits unter www.abfahrtszeiten.at und www.vmobil.at abrufbar und liegen in den Bussen und im Gemeindeamt auf. Moderne saubere Busse Auf den Hauptlinien kommen ab Ende 2009 neue Busse zum Einsatz. Deren Euro-5-Motoren sind dank Partikelfilter umweltfreundlich und zudem wesentlich leiser. Testbetrieb Senderbus im Mai Über die Zellgasse-Senderstraße wird ab Lustenau (Bhf-/Bundesstraße) eine direkte schnelle Verbindung mit einem neuen MercedesSprinter einen Monat lang getestet. Die Fahrzeit nach Dornbirn Bahnhof wird damit fast um die Hälfte Die neuen Sprinter-Landbusse fahren vom 4. bis 29. Mai im Testbetrieb den schnellsten Weg von Lustenau Bahnhof/Bundesstraße nach Dornbirn (Zellgasse, Höchsterstraße und Dornbirn Rohrbach) in nur 15 Minuten. 4 Gemeinde Info HÖCHST Bus & Bahn Stammtisch: Ihre Meinung ist gefragt! Ein gutes Bus- und Bahnangebot ist ein wichtiges Merkmal einer attraktiven Gemeinde. Ziel der rheindeltagemeinden Fußach, Gaißau und Höchst ist es, im rahmen des Projekts „rheindelta MOBIL“ das bestehende Angebot zu optimieren und, wo möglich, weiter auszubauen. Bringen Sie Ihre Anliegen und Verbesserungswünsche ein! Um die Angebote möglichst gut auf die Bedürfnisse der Bevölkerung abstimmen zu können, wird am 12. Mai zu einem „Bus & Bahn-Stammtisch“ geladen. Alle Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen, Anliegen und Verbesserungswünsche für die nächste Fahrplangestaltung einzubringen. Wann: Dienstag, 12. Mai 2009 Beginn: 19:40 Uhr Wo: Pfarrzentrum Höchst (Haltestelle Kirchplatz) Vertreter von Landbus Unterland und Verkehrsverbund werden an Ort und Stelle Anliegen entgegennehmen und aus erster Hand über Hintergründe und geplante Verbes- Alle Interessierten sind zum Bus & Bahn Stammtisch am Dienstag, 12. Mai, herzlich eingeladen serungen informieren. Die Projektmitglieder der Arbeitsgruppe Mobilitätsmanagement würden sich sehr freuen, wenn möglichst viele Personen dieses Angebot zur Mitgestaltung nützen würden! Sie erreichen die Veranstaltung mit folgenden Buslinien: aus richtung Fußach mit Linie 14: 19:28 Uhr ab Haltestelle Altes Postamt aus richtung Gaißau mit Linie 15 a: 19:25 Uhr ab Gaißau Kirche bzw. Linie 15: 19:29 Uhr ab Höchst Birkele aus richtung Brugg mit Linie 52: 19:28 Uhr ab Haltestelle Brugg und Linie 14: 19:34 Uhr ab Schwanen Mit der Bahn unterwegs Haben Sie gewusst, dass Höchst zwei Bahnhöfe hat? Sowohl der Bahnhof in Lustenau als auch der in St. Margrethen bieten optimale Verbindungen richtung Bregenz. Der Bahnhof Lustenau ist von der Kirche in Höchst mit dem Fahrrad in ca. 8 Minuten zu erreichen, wer im Bereich Brugg wohnt, ist noch rascher dort. Seit kurzem gibt es beim Bahnhof Lustenau einen überdachten Fahrradständer, natürlich gibt es auch den Buszubringer. Der Bahnhof St. Margrethen ist von der Kirche in Höchst mit dem Fahrrad in 3 Minuten zu erreichen. Die Links der Fahrkartenautomat der ÖBB in St. Margrethen, rechts der neue überdachte Fahrradständer neben dem Bahnhof Lustenau. Entfernung Kirche Höchst – Bahnhof zu Fuß über Zollfreilager (Kirche-Bahnhof) beträgt 1.070 m. Am Bahnhof steht jetzt auch ein Fahrkarten-Schalter der ÖBB. Schüler und Lehrlinge mit gültigem Freifahrtausweis können den Zug in St. Margrethen besteigen, die Schülerfreifahrt gilt auch für die Zugfahrt Richtung Lustenau-Bregenz. Gemeinde Info HÖCHST 5 Neue Reisepässe mit Fingerabdruck Seit 30. März 2009 werden in Österreich bei der Ausstellung eines reisepasses auch die Fingerabdrücke des Antragstellers mit einem Scanner erfasst. Diese Fingerabdrücke werden digital auf dem integrierten Mikrochip im Reisepass gespeichert und sollen eine noch höhere Fälschungssicherheit gewährleisten. Für die Ausstellung eines Reisepasses benötigen wir: Für Erwachsene l ein gültiges Foto (nicht älter als 6 Monate) – vom Fotograf mit blauem Pickerl auf der Rückseite versehen l alter Pass (max. 5 Jahre abgelaufen) falls vorhanden, ansonsten l Geburtsurkunde, Staatsbürgerschaftsnachweis, Heiratsurkunde l Preis € 69,90 Simone Prutti und Cornelia Bacher Für Kinder unter 12 Jahren ist kein Fingerprint erforderlich l l l l l Frau Anna Wörz (Bild) hat als erste Höchsterin einen Antrag auf Ausstellung eines Reisepasses mit Fingerabdrücken gestellt. l Geburtsurkunde Staatsbürgerschaftsnachweis ev. Obsorgebescheid Reisepass der Eltern Gültiges Foto (nicht älter als 6 Monate) – vom Fotograf mit blauem Pickerl auf der Rückseite versehen Preis € 26,30 bzw. mit Chip € 69,90 Für Kinder bis zum 2. Lebensjahr ist die Ausstellung gratis. Ansonsten benötigen wir dieselben Unterlagen wie bei Kindern unter 12 Jahren. Für die Ausstellung eines Personalausweises benötigen wir die selben Unterlagen. Dieser kostet € 56,70. Der Spielbus kommt nach Höchst Am Freitag, 24. Juli, kommt der Spielbus des Vorarlberger Kinderdorfes wieder nach Höchst und zwar von 16:00 bis 18:30 Uhr auf der Wiese zwischen Pfarrzentrum und dem alten Pfarrheim. Der Spielbus ist ein Angebot des Präventiv-Bereichs „FamilienImpulse“ des Vorarlberger Kinderdorfes und wird vom Land unterstützt. Da gibt es Spiel und Spaß für die Kinder, Eltern und Großeltern wird Austausch, Beratung und Information geboten. Neue Leiterin im Kindergarten Unterdorf Nach drei intensiven Jahren als Kindergartenleiterin und Kindergartenpädagogin im Kindergarten Unterdorf sieht Cornelia Bacher einem freudigen Ereignis entgegen. Ab Mai geht sie in die Babypause und wir wünschen der jungen Familie auf diesem Wege alles Gute und viel Glück. Für die Nachfolge ist bereits gesorgt: Simone Prutti, ausgebildete Kindergartenpädagogin und Früherzieherin, wechselt vom Kindergarten Oberdorf in den Kindergarten Unterdorf und bringt als neue Leiterin vielfältige Erfahrungen und kreative Ideen mit. Für diese Aufgabe wünschen wir ihr alles Gute. Eine Fülle an Spielen im Bus: Kettenfängerlis, Ochs am Berg, Wer fürchtet sich vor dem weißen Hai, Tempelhüpfen, Gummitwist, Tauziehen, Seilspringen, sowie Pedalos, Stelzen, J o n g l i e r t e l l e r, Kreisel und Riesenfallschirm, natürlich eine Schminkstation, Kasperltheater, B i l d e r b ü c h e r, Ball- und viele andere spannende Spiele . . . Kommt auch und macht mit! 6 Gemeinde Info HÖCHST Offene Jugendarbeit Höchst Viele Jugendliche sorgen für Abwechslung und Vielseitigkeit im Jugendtreff Chillout, der vom gemeinnützigen Verein „Offenen Jugendarbeit Höchst“ geführt wird. Das Angebot richtet sich nach den Wünschen der Jugendlichen und Partizipation steht im Mittelpunkt. Die Ideen reichen von Verbesserung der Jugend-Infrastruktur in der Gemeinde bis zur Organisation und Durchführung von Projekten und Veranstaltungen aller Art. Aufgabe der Offenen Jugendarbeit ist es, am Puls der Jugend zu bleiben und deren Interessen zu vertreten, aber auch Jugendliche, die sich am Rande der Gesellschaft bewegen, aufzugreifen und versuchen, sie zu integrieren. Die JugendarbeiterInnen stehen zur Beratung zur Verfügung, organisieren Veranstaltungen in Kooperation mit den Kids, haben ein offenes Ohr für Wünsche und Mitgestaltung im Jugendhausalltag, helfen bei Bewerbungsschreiben und Lehrstellensuche und sind Ansprechpersonen in Krisen und bei Konflikten. Weiters bemüht sich die Offene Jugendarbeit Höchst darum, Unterstützung beim Streben nach Bildung und Arbeit anzubieten und Integrationsarbeit für eine multikulturelle Gesellschaft zu betreiben, mit dem Ziel, der oder die Einzelne in seiner bzw. ihrer Entwicklung zum mündigen Erwachsenen hinzuführen. Viel Abwechslung Das Chillout hat am Montag, Mittwoch und Freitag von 15 bis 21 Uhr geöffnet. Mittwoch findet Breakdance statt, am Donnerstag ist Mädchengruppe und am Sonntag steht ein Tischfussballworkshop auf dem Programm. Am 22. Mai findet erstmals die „Summer Opening Party“ des Skaterclub Höchst statt. Wer irgendwo mitmachen will, kann sich jederzeit im Jugendtreff erkundigen. Die genauen Öffnungszeiten stehen auf unserer Homepage und sind beim Jugendhaus ausgehängt. Der Tätigkeitsbericht 2008 gibt weitere Auskunft über die alltägliche Arbeit und das abwechslungsreiche Programm der Offenen Jugendarbeit Höchst. Sie können ihn von der Freizeitgestaltung und Angebot zur Weiterbildung im Chillout Höchst. Homepage der Offenen Jugendarbeit Höchst, Bereich „Download“ herunterladen. www.chillout-hoechst.com Die Offene Jugendarbeit Höchst bedankt sich herzlich bei der Gemeinde Höchst für die großartige Unterstützung und gute Zusammenarbeit. räume für private Partys An dieser Stelle auch noch mal das Angebot an alle Jugendlichen aus Höchst, die Räumlichkeiten des Jugendtreffs für eine Party zu mieten. Einfach im Jugendtreff Chillout vorbei schauen oder über die Homepage in Kontakt treten. Mag. Sebastian Spiegel Offene Jugendarbeit Höchst Party oder Halloween – im Jugendtreff Chillout ist immer allerhand los. Gemeinde Info HÖCHST 7 Tierausstellung auf Luisl’s Farm am 16. Mai Die Tierausstellung ist ein Streichelparadies, in dem viele Bauernhoftiere hautnah erlebt werden können. Von Hasen und Meerschweinchen über Geflügel bis hin zu Pferden und rindern, fast alles ist am Samstag, 16. Mai, ab 10:00 Uhr bei Luisl’s Farm vertreten. In gemütlicher Atmosphäre unter den Bäumen direkt am Alten Rhein findet heuer schon die 20. Tierausstellung statt. Die Mitglieder des Vereins der Freizeittierhalter bauen liebevoll die Gehege auf, errichten Teiche, um der Bevölkerung eine sehenswerte und unvergessliche Ausstellung zu bieten. Der Biergarten lädt ein und beim Kaffeehaus können selbstgemachte Kuchen verkostet werden. Kinderprogramm und Oldtimer Zum 20-jährigen Jubiläum hat sich der Verein ein paar besondere Attraktionen überlegt. Für die Kinder gibt es Pony reiten, Kinder schminken und Filzen. Kinder und Erwachsene können Oldtimer-Traktoren aus dem ganzen Land bewundern. Ab 18:00 Uhr wird Abendunterhaltung mit der Band „Rheinstone“ geboten. Die Tierausstellung findet bei jeder Witterung statt! Eintritt: Freiwillige Spende. Oldtimer-Traktoren kommen zur Tierausstellung am Samstag, 16. Mai. Blutspendeaktion Die Gemeinde Höchst lädt gemeinsam mit dem Roten Kreuz Vorarlberg ein zur Blutspendeaktion am Mittwoch, 6. Mai 2009 und am Dienstag, 12. Mai 2009 jeweils von 17:30 bis 21:00 Uhr im Feuerwehrhaus Höchst. Neue Pflastersteine für die Gemeindestraßen In den letzten Wochen wurden im östlichen Teil der Konsumstraße die alten Kleinpflastersteine gegen neue Großpflastersteine aus Granit ausgetauscht. Die Klein- pflastersteine sind dem immer größer werdenden Verkehrsaufkommen nicht mehr gewachsen. Um die Sicherheit der Verkehrsteilnehmer zu verbessern, werden in den nächsten Jahren fortlaufend die Straßen mit schlechter Pflasterrinne saniert. Als Dankeschön erhält jeder Blutspender ein Paar Wienerle sowie ein Getränk. Spender, die bereits einen Blutspendeausweis besitzen, bitten wir, diesen zur Blutspende mitzubringen. Erstspender sollten einen amtlichen Lichtbildausweis mitnehmen. 8 Gemeinde Info HÖCHST „Chancen leben“: Preisträger aus Höchst Im rahmen der Landeskampagne „Chancen leben – Ich bin dabei“ überreichte Landesstatthalter Markus Wallner kürzlich den „Vorarlberger Chancenpreis 2008“ an zwölf Preisträger. Als einer der Preisträger war Erich Schneider aus Höchst dabei. „Menschen mit Behinderung sind Teil unserer Gesellschaft und können auf unsere Solidarität zählen“, betonte Landesstatthalter Markus Wallner in seiner Ansprache. „Behindertenhilfe bedeutet für uns, Chancen zu eröffnen.“ Mit dem Vorarlberger Chancenpreis hat das Land Vorarlberg nach Angeboten gesucht, bei denen die Freizeitanliegen von Menschen mit Behinderung berücksichtigt werden Sozialreferentin Herlinde Moosmann, Preisträger Erich Schneider mit Gattin Edeltraud und Reingard Adenberger, Gemeindeamt Höchst, bei der Übergabe der Auszeichnung. bzw. die mit Vorbildcharakter das Freizeitangebot von Menschen mit Behinderung aktiv gestalten. Die eingereichten Vorschläge wurden von einer fachkundigen Jury in vier Kategorien bewertet. Sieger in der Kategorie Engagement von Einzelpersonen ist der Höchster Pensionist Erich Schneider. Er druckt einmal pro Woche die Beilagen für das Gemeindeblatt und betreut in dieser Zeit einen jugendlichen Höchster mit einem Handicap. In Höchst werden 1.195 Kinder bestens betreut Am 1. April fand auf Einladung der Gemeinde Höchst das jährliche Treffen aller LehrerInnen, Kindergärtnerinnen und Kinderbetreuerinnen an den Höchster Schulen, den Kindergärten sowie den Kinderbetreuungseinrichtungen statt. Über 100 Personen folgten der Einladung in das Feuerwehrhaus. Vizebürgermeisterin Karin Rezniczek bedankte sich bei allen Anwesenden für die gute und wertvolle Arbeit. Insgesamt werden 1.195 Kinder und Jugendliche an den Höchster Schulen, den Kindergärten und den Kinderbetreuungseinrichtungen unterrichtet bzw. betreut! Die Direktoren und Leiterinnen bedankten sich für die Einladung und berichteten über aktuelle Themen. Landesrat Siegi Stemer berichtete über Aktuelles aus dem Bildungsbereich und dankte allen für die hervorragende Arbeit in den verschiedenen Einrichtungen. Vizebürgermeisterin Karin Rezniczek lud danach zu einem italienischen Buffet ein. Der Abend stand ganz im Zeichen des Gedankenaustausches zwischen Schulen, Kindergärten und Kinderbetreuungseinrichtungen. Personalveränderungen Während der vergangenen Monate traten zwei Frauen die wohlverdiente Pension an: Maria Küng, Mobiler Hilfsdienst (MOHI) Heidi Gehrer, Reinigungsdienst, Hauptschule Gute Stimmung beim traditionellen Treffen von über 100 Pädagoginnen und Pädagogen aus Höchst. Gemeinde Info HÖCHST 9 Krankenpflegeverein Rheindelta Ein Krankenpflegeverein für drei Gemeinden Seit 2008 besteht für Höchst, Fußach und Gaißau der gemeinsame Krankenpflegeverein rheindelta. Dieser gut geplante Zusammenschluss findet eine sehr positive Akzeptanz. Der Krankenpflegeverein ist Ansprechpartner für alle Pflege- und Betreuungsfragen und ermöglicht eine medizinische Pflege und ganzheitliche Betreuung in vertrauter Umgebung. Das qualifizierte Fachpersonal bietet Pflege und Begleitung entsprechend den Bedürfnissen der PatientInnen und berät auch schon vor Eintritt von Pflege- oder Hilfsbedürftigkeit. Zu den Pflegegrundsätzen gehören die Selbstbestimmung, die Hilfe zur Selbsthilfe, die Förderung und Erhaltung der vorhandenen Fähigkeiten. Die Dipl. Gesundheits- und Krankenschwestern/ Pfleger arbeiten mit Erfahrung und Einfühlungsvermögen, achten die Würde der Patienten und respektieren das persönliche Umfeld. Die enge Zusammenarbeit mit Hausärzten, Krankenhäusern und anderen ambulanten Diensten sichert eine umfassende Pflege. Auf Wunsch können auch Pflegebehelfs-Artikel oder Pflegebetten zur Verfügung gestellt oder vermittelt werden. Den pflegenden Angehörigen wird Unterstützung, Begleitung, Entlastung und Stärkung im Pflegealltag angeboten. Der Krankenpflegeverein ist auch für junge Menschen von Interesse und die Mitgliedschaft kann als kostengünstige Vorsorge angesehen werden. Der jährliche Mitgliedsbeitrag für eine Familie beträgt zurzeit € 25.--. Über 2.000 Mitglieder unterstützen den Krankenpflegeverein Rheindelta und stellen damit ihre Solidarität mit kranken und hilfsbedürftigen Menschen unter Beweis. Kontakt: Telefon 05578/76035 Sprechstunde jeden Donnerstag von 14:30 bis 15:30 Uhr im Büro Kirchplatz 12 Das einsatzfreudige Team des Krankenpflegevereins. Neues Fahrzeug für die Krankenpflege Im ersten Halbjahr 2008 hat sich in den drei rheindelta-Gemeinden ein deutlicher Mehrbedarf an Pflege abgezeichnet. Weiters sind uns im Rahmen des Betreuungsmodells Vorarlberg, und durch ein neues Spitalsentlassungs/Übernahmemanagement zusätzliche Aufgaben übertragen worden. Deshalb haben wir zu unseren vier engagierten Dipl. Gesundheits/ Krankenschwestern mit Arno Nagel aus Höchst eine weitere erfahrene Diplompflegefachkraft angestellt. Zusätzlich zu unseren drei Fahrzeugen hatten wir nun einen dringenden Bedarf für ein neues Auto. Aufgrund einer großzügigen Spende an das Ortshilfswerk konnte das Auto kurzfristig finanziert werden. Fahrzeugübergabe mit Bürgermeister Werner Schneider, Obfrau Adelheid Wlcek und Sr. Renate. zung fühlen wir uns in unserer Arbeit bestärkt und motiviert. Danke! Das Team des Krankenpflegevereines Rheindelta Wir möchten uns bei Bürgermeister Werner Schneider und bei den Spendern herzlich für die Hilfe bei der Finanzierung bedanken! Durch solch tatkräftige Unterstüt- 10 Gemeinde Info HÖCHST Folklore-Frühling im rheindelta Sonntag, 17. Mai 2009, 17 Uhr, rheinblickhalle Gaißau Unter dem vielversprechenden Motto „Folklore-Frühling im Rheindelta“ gastiert mit der Trachtengruppe Lustenau einer der bekanntesten Volkskulturträger des Landes erstmals in größerem Rahmen im Rheindelta. Österreichs größter Trachtenverein wollte sich schon längst in dieser Region einem breiten Publikum präsentieren. Das war auch ganz im Interesse der Gemeindechefs von Höchst, Fußach und Gaißau. Das abwechslungsreiche Programm mit hundert Mitwirkenden in verschiedensten Ensembles mit über 40 Jugendlichen spricht jung und alt an. Heimische und internationale Folklore, gehobene Unterhaltung mit Operettenmelodien, Strauß-Polkas, Welthits und Showtänzen sorgen für niveauvolle Unterhaltung. Eintritt: VV € 8,-- bzw. AK € 10,-Vorverkauf in den Gemeindeämtern Höchst, Fußach und Gaißau und bei der Hypo Höchst Konzert „Schoggi-Tour“ mit Wolfgang Verocai Freitag, 15.5.2009, 20 Uhr, Pfarrzentrum Nach „Rosi us or Vogewosi“ konnte Wolfgang Verocai mit „`s Läobo ischt ko Schoggi“, dem Titelsong seiner neuesten CD, seinen zweiten „Ländle-Hit“ landen. Mit einer Top-Band bringt Wolfgang Verocai in den Liedern seiner aktuellen CD seine Beobachtungen übers Ländle auf den Punkt. In seinen witzigen bis tiefsinnigen Liedern erzählt er von Sehnsüchten und Fernweh, von Liebe, von der Natur unseres Landes, oder singt über traurige und lustige Schicksale. Garniert wird der abwechslungsreiche Dialektabend durch schier unglaubliche, aber wahre Geschichten aus dem alten Lustenau. Die Band: Wolfgang Verocai – Gesang, Gitarre, Benni Bilgeri – Gitarren, Markus Dürst – Akkordeon, Geri Bösch – Klavier, Gesang, Stephan Rheintaler – E-Bass, Andy Leumann – Schlagzeug. Infos: www.verocai.at Eintritt: VV € 10,-- bzw. AK € 12,-- 1. Mai: Maibaum-Frühschoppen Die Höchster Maibäumler laden am Freitag, den 1. Mai, ab 10:00 Uhr zum gemütlichen Frühschoppen auf den Kirchplatz. Das Duo Robert & Robert sorgt für Stimmungsmusik, dazu gibt es eine spektakuläre Schuhplattler-Showeinlage. Neu ist der Sägewettbewerb mit Maibaumklettern, bei dem schöne Preise zu gewinnen sind. Maibaumfest nur bei guter Witterung! Akkordeonorchester Freitag, 29. Mai 2009, 20 Uhr, Pfarrzentrum Pop-Hits, Mambo, Swing, Kompositionen von Puccini, Gershwin und vieles mehr mit dem Akkordeonorchester Höchst. Eintritt: € 10,-- Vorverkaufsstelle für die Veranstaltungen des Kulturreferates: Gemeindeamt Höchst, Zi. 12 + 13, Telefon 7907-23 oder 7907-25, E-Mail: kultur@hoechst.at, online auf www.hoechst.at und bei allen raiffeisenbanken Gemeinde Info HÖCHST 11 ERSTE HILFE TIPP Der reglose Mensch Wie verhalten Sie sich gegenüber einem reglosen Menschen? 1. Gefahr abschätzen: Welche Gefahren bestehen für Sie als Helfer? zB: nachkommende Fahrzeuge 2. Bewusstseinkontrolle: Patienten laut ansprechen, an der Hand berühren und Schmerzreiz am Handrücken zufügen 3. Hilferuf: Kann Ihnen jemand helfen? zB: Notruf absetzen lassen, Defibrillator holen lassen, Erste-Hilfe-Kasten holen lassen, etc. 4. Freimachen der Atemwege und Atemkontrolle: zuerst Kopf überstrecken, dann max. 10 Sekunden lang überprüfen, ob der Patient atmet (sehen, hören, fühlen) 5. Lebensrettende Sofortmaßnahmen: a) Patient hat normale Atmung: - stabile Seitenlagerung - Notruf (falls noch nicht abgesetzt) - jede Minute Atemkontrolle b) Patient hat keine normale Atmung: - 30 Herzdruckmassagen und zwei Beatmungen durchführen - Defibrillation mit Laiendefi Notruf: 144 Auch Sie können erlernen, wie man Menschen in Notsituationen helfen kann! Informationen zum Kursangebot: Österr. Roten Kreuz Landesverband Vorarlberg Beim Gräble 10 6800 Feldkirch Telefon 05522 / 77000 Internet: www.v.roteskreuz.at E-Mail: office@v.roteskreuz.at Besuchen Sie einen Erste-Hilfe-Kurs zur Auffrischung Ihrer Kenntnisse. Leben retten kann so einfach sein! Vorarlberger Volkstheater mit „Altweiberfrühling“ Freitag, 19.6.2009, 20 Uhr, Pfarrzentrum Alemannische Erstaufführung der Mundartkomödie von Stefan Vögel nach dem erfolgreichen Schweizer Kinofilm „Die Herbstzeitlosen“. Der ÜberraschungsKinohit kommt damit erstmals auf die Bühne: Vier Seniorinnen, die mit einer Dessous-Boutique das verschlafene Dorfleben auf Trab halten. Das muntere Damen-Quartett ist mit Emi Heinzle (Süßer die Glocken), Heide Capovilla, Kabarettistin Gabi Fleisch und der früheren Grand Dame des Landestheaters Karin Mommsen ideal besetzt. Nicht weniger prominent komplettieren Theresa Feurstein, Alfons Noventa (Gründungsmitglied der Studiobühne Montfort) und Armin Dallapiccola (Berliner TV-SerienDarsteller, gebürtiger Kennelbacher) die Besetzung. Regie: Phillippe Roussel Infos: www.vovo.at Eintritt: € 18,-- 12 Gemeinde Info HÖCHST „Zit ha“ – neuer Besuchsdienst in Höchst Gemeinde, Pfarre und Altenwohnheim haben den Besuchsdienst „Zit ha“ für alle Höchsterinnen und Höchster ins Leben gerufen. Elf Frauen und Männer sind nach der Einschulungsphase bereit, sich für diese wertvolle Sache Zeit zu nehmen. Am 2. April 2009 fiel der offizielle Startschuss für „Zit ha“. Pfarrer Willi Schwärzler und Vizebürgermeisterin Karin Reznicek freuten sich gemeinsam mit dem Kernteam Heidrun Bargehr (Pfarre), Herlinde Moosmann (Gemeinde), Benedikt Huter (Altenwohnheim) und zahlreichen Vertretern der sozialen und pfarrlichen Dienste über das neue Angebot in der Gemeinde und im Altenwohnheim Höchst. Projekt „Zit ha“. Viele haben sich mit Ideen, Anregungen und Themen beim Konzept und der Werbung für „Zit ha“ eingebracht. Beim Informationsabend im Februar 2009 ließen sich fünf Männer und sechs Frauen von der Idee begeistern. In einer dreiteiligen Einführung haben sie sich auf diesen Dienst vorbereitet. „Zit ha“ sieht sich als wertvolle Ergänzung zu den bestehenden sozialen Diensten der Gemeinde und zu den seelsorglichen Angeboten der Pfarre. Immerhin leben in Höchst rund 1.430 Senioren. An sie richtet sich vornehmlich das Angebot von „Zit ha“. Die Gruppe „Zit ha“ hat sich viel vorgenommen und wünscht sich, dass das neue Angebot von vielen Höchster und Höchsterinnen angenommen wird. Die Ziele und der Auftrag des Besuchsdienstes ist im neuen „Zit ha“-Folder festgehalten, der bereits an alle Höchster Haushalte zugestellt wurde. Wer sich einen Besuch für sich selbst oder einen Angehörigen wünscht, wendet sich an die Koordinatorin der Gruppe „Zit ha“, Heidrun Bargehr. Telefon: 0699/81534108 Mail: zit.ha@gmx.at Wie alles begann Im Mai 2008 wurde die Idee für den neuen Besuchsdienst im Pfarrgemeinderat geboren. Gemeinsam mit der Gemeinde und dem Altenwohnheim wurden im Herbst die konkreten Schritte für das Projekt „Besuchsdienst“ gesetzt. Aus der ursprünglichen Idee entstand das Geburtsvorbereitungskurs Wir freuen uns, dass wir unseren werdenden Müttern wieder einen Geburtsvorbereitungskurs in der Gemeinde anbieten können. Frühjahrs-Markt am Samstag, den 2. Mai 2009 von 16:00 – 22:00 Uhr auf dem Kirchplatz Höchst Unter anderem gibt es folgende Aktionen: Beginn: 4. Mai 2009 Dauer: Zeit: Ort: 7 Abende jeweils Montag 19:00 – 20:30 Uhr Eltern-Kind-Zentrum Kunterbunt Franz-Reiter-Straße (vis-à-vis Altenwohnheim) l Spiele für Alt und Jung im Foyer des Pfarrzentrums mit der Spielothek von 16 – 20 Uhr Fahrradwettbewerb – Vorarlberg Mobil – Vorstellung der Aktion Fahrradcodierung durch die Polizei Fahrräder, KIKI und Zubehör – Ausstellung, Beratung und Verkauf durch CIC Radsport l l l Kosten: € 100,-Anmeldung bei: Judith Bereuter, Hebamme Tel. 0650 316 39 16 (bis spätestens 30. April 2009) Für das leibliche Wohl ist bestens gesorgt! Nächste Markttermine: 4. Juli, 3. Oktober, 28. November Herausgeber und Verleger: Gemeinde Höchst, 6973 Höchst. Für den Inhalt verantwortlich: Bürgermeister Ing. Werner Schneider. Druck: Hechtdruck, Hard Grundsätzliche Ausrichtung: Informationen über das Geschehen in der Gemeinde Höchst


Höchst Gemeinde Info 2009 02
Mit, 8. Juni 2011 |

Gemeinde Info HÖCHST Gemeinde Info .. www.hoechst.at – gemeindeamt@hoechst.at Aus dem Inhalt Budget 2009 Gebühren, Abgaben 2009 Förderungen, Beiträge Fasnattreiben in Höchst Mobiler Hilfsdienst Höchst Beitrag zur Integration 1 2 3 4 6/7 8 10 HOCHST l Amtliche Mitteilung der Gemeinde Höchst – Nr. 14 – Februar 2009 er Voranschlag 2009 der Gemeinde Höchst wurde von der Gemeindevertretung beschlossen. Mit einer Gesamtsumme von € 18.763.000,- liegt er deutlich unter dem Budget des Vorjahres. D Liebe Höchsterinnen, liebe Höchster! Die Volksschule Unterdorf soll den neuesten Bedürfnissen entsprechend ebenfalls neu gestaltet werden. Dazu wurde eine Arbeitsgruppe eingerichtet, welche sich mit den Vorbereitungsarbeiten auseinandersetzt. Im Schuljahr 2010/2011 sollen dann die Bauarbeiten umgesetzt werden. Die Jugendarbeit soll weiterhin auf einem hohen Niveau gehalten werden. Wir wollen dafür Sorge tragen, dass alt werden in Höchst kein Problem ist, sondern in einem guten Umfeld möglich ist. Dafür ist der Neubau des Pflegeheimes angedacht, aber auch die Betreuung im häuslichen Umfeld soll gefördert werden. Vereinsarbeit ist für uns kein Schlagwort. Wir unterstützen unsere Vereine weiterhin nach Kräften, damit sie ihre Jugendarbeit im bisherigen Rahmen durchführen können. l Der Hauptgrund liegt im Abschluss von zwei Großbauvorhaben, der gelungenen Neugestaltung der Hauptschule mit dem Neubau der Bücherei und der Generalsanierung der Rheinauhalle. Trotzdem stehen auch im laufenden Jahr große Herausforderungen an: l l Das Projekt Kanalisation, verbunden mit dem Neuausbau der Wasserversorgung, wird abgeschlossen. Der damit verbundene Straßenausbau wird ebenfalls weitergeführt. Eine Herausforderung stellt auch die Kinderbetreuung dar. Hier wollen wir bedarfsorientiert den Eltern und Kindern eine bestmögliche Betreuung anbieten. Das Zentrum unserer Gemeinde soll neu gestaltet werden. Hier möchte ich mich recht herzlich bei allen bedanken, die sich an den Workshops beteiligt haben. Wir wollen gemeinsam mit allen Höchsterinnen und Höchstern unsere Zukunft gestalten. Wie „BEWEGEN“ wir uns in Höchst? Dies wird eine wichtige Aufgabe der Zukunft sein. l l l l l Vermutlich liegen mehrere Jahre der Planungen vor uns. Gemeinsam sollten wir versuchen, unsere Gemeinde lebenswert zu erhalten und zu gestalten. Liebe Höchsterinnen und Höchster, helfen Sie mit – unsere Zukunft zu gestalten!! Ihr Werner Schneider Heuer wird die Umgestaltung der bereits 40 Jahre alten Volksschule Unterdorf geplant, im kommenden Jahr beginnen die Bauarbeiten. 2 Gemeinde Info HÖCHST Budget 2009: Die Sozialausgaben steigen an Das Budget der Gemeinde für das Jahr 2009 weist einen Gesamtrahmen von 18,76 Millionen Euro aus. Die weltweite Finanzkrise bekommen nicht nur die Banken und Unternehmen, sondern auch die Gemeinden zu spüren. Die Gemeinde muss daher auch heuer sehr sparsam und ergebnisorientiert wirtschaften. Vor allem unter der Position Gesundheit und Soziales muss die Gemeinde auch heuer wieder enorme Kostensteigerungen in Kauf nehmen. Der Sozialhilfefonds erfährt eine Erhöhung um 15,3 % (!) auf Seit Jahren belasten die erforderlichen Kanalisationsarbeiten das Höchster Gemeindebudget erheblich. es beim Familienhelferdienst bereits im Jahr 2008, ähnliche Kostensteigerungen zeichnen sich auch für das neue Wirtschaftsjahr ab. Zur Sicherung der Pflegequalität im Altenwohnheim ist die Gemeinde ebenfalls bereit, Geld in die Hand zu nehmen: Als Beitrag zu einem allfälligen Abgang im Altenwohnheim wurden deshalb insgesamt 150.000 Euro budgetiert. Erhebliche Belastungen durch Sozialhilfe und Spitalsbeiträge. was tiefer in die Kasse: 380.000 Euro (plus 8 % gegenüber 2008) sollen in die lokale Wirtschaft fließen. Die Investitionen in die Kanalisation belasten seit Jahren das Budget in hohem Maße. Ein Ende der Arbeiten ist für das Jahr 2010 vorgesehen. Das dürfte die Gemeinde Höchst dann doch etwas entlasten. Eine verantwortungsvolle Wirtschaftsführung macht es auch in Zukunft dringend notwendig, sich bei allen Kostenstellen ganz intensiv mit den Fragen nach der Notwendigkeit, nach der Zweckmäßigkeit und nach der Wirtschaftlichkeit aller Investitionen und Vorhaben zu beschäftigen. „Wir sind zuversichtlich, ein ordentliches und verantwortungsvolles Budget erstellt zu haben. Wir sparen, wo wir können, wollen aber nicht die Bürgerinnen und Bürger zu sehr belasten. Die Gemeinde verzichtet deshalb bei etlichen Gebühren auf Erhöhungen“, erläutert Bürgermeister Werner Schneider. Dienstleistungen kosten Geld Naturgemäß nehmen auch die Personalkosten einen enormen Budgetposten ein. Der Gesamtaufwand 2009 für die verschiedenen Dienstleistungen der Gemeinde beträgt etwas über 3,5 Millionen Euro, wobei sich in erster Linie bei den Kosten für die Kinder- und Jugendbetreuung und im Bildungsbereich durch die zunehmenden Anforderungen für die Zukunft besonders starke Kostensteigerungen abzeichnen. Für Instandhaltungsmaßnahmen (Einrichtung, Gebäude und Anlagen) greift die Gemeinde heuer et- satte 1,4 Millionen Euro. Auch die Spitalserhalterbeiträge mit 823.000 Euro sind eine markante Ausgabenposition. Dieser Betrag kommt dadurch zustande, dass die Gemeinde für jeden Bürger/Bürgerin, welche(r) in ein Spital eingewiesen wird, einen gewissen Kostenanteil am Abgang der Krankenhäuser zu tragen hat. Familienhelferdienst erweitert Eine Verdoppelung der Kosten gab Gemeinde Info HÖCHST 3 Gebühren und Abgaben 2009 Wasserbezugsgebühr per m 3 € 0,76 € 3,85 € 6,38 € 12,40 € 31,90 € 62,37 € 1,69 € 4,04 € 2,62 € 0,26 € 25,52 € 2,20 € 4,80 € 0,60 € 1,10 € 2,50 € 3,70 € 0,44 € 0,00 € 5,00 € 11,50 € 23,00 € 5,00 € 8,00 € 16,00 € 5,70 € 30,00 € 89,00 € 8,80 € 13,30 € 13,30 € 27,50 € 50,00 € 3,00 € 27,50 bis € 75,00 Vier neue Mitarbeiterinnen Seit Jahresbeginn 2009 haben vier neue Mitarbeiterinnen ihre Tätigkeit bei der Gemeinde Höchst aufgenommen. Wir wünschen ihnen viel Freude bei der Arbeit! Stefanie Priewasser arbeitet seit 7. Jänner 2009 im Kindergarten Unterdorf. Petra Furlan wirkt seit 2. Februar 2009 im Kindergarten Oberdorf in der Sprachförderung. Bettina Hofer hat am 16. Februar 2009 ihre Arbeit im Kindergarten Oberdorf aufgenommen Charlotte Brunner beginnt am 2. März 2009 ihre Tätigkeit im Gemeindeamt (Bürgerservice). Wassergrundgebühr bis 150 m3 NF monatlich Wassergrundgebühr 151-500 m3 NF monatlich Wassergrundgebühr 501-1000 m3 NF monatlich Wassergrundgebühr 1001-3000 m3 NF monatlich Wassergrundgebühr über 3000 m3 NF monatlich Zählermiete Tarif 1 3 m3 monatlich Zählermiete Tarif 2 über 3 m3 monatlich Kanalbenutzungsgebühren Neuanlage pro m3 Kanalbenutzungsgebühren Altanlage pro m 3 Müllgebühr-Grundgebühr pro Haushalt jährlich Müllgebühr-Zuschlag pro Wohnungsbenutzer Müllsackpreis Gartenabfälle 80 L Müllsackpreis Biomüll 8 L Müllsackpreis Biomüll 15 L Müllsackpreis Restmüll 40 L Müllsackpreis Restmüll 60 L Müllsackpreis Gelber Sack für Firmen Müllsackpreis Gelber Sack für Haushalte Sperrmüll-Mindestgebühr Sperrmüll für den ersten m3 Sperrmüll für jeden weiteren m3 Grünmüll-Mindestgebühr Grünmüll für den ersten m3 Grünmüll für jeden weiteren m3 Essen auf Rädern Hundesteuer für den ersten Hund Hundesteuer für jeden weiteren Hund im selben Haushalt Mobile Altenhilfe Werktag pro Stunde Mobile Altenhilfe Sonn- und Feiertag pro Stunde Mobile Altenhilfe Nachtdienst Regelkindergarten monatlich Ganztageskindergarten monatlich Mittagessen im Kindergarten und im Pinocchio je Kinderbetreuungseinrichtung Pinocchio Austritt Mit 6. Jänner 2009 ausgetreten ist Emina Zilic. Sie war im Kindergarten Oberdof in der Sprachförderung tätig. Stefanie Priewasser, Petra Furlan Bettina Hofer, Charlotte Brunner 4 Gemeinde Info HÖCHST Bus und Bahn um 1,-- € pro Tag Die Gemeinde Höchst stellt zwei Maximo-Tickets um € 1,-- pro Tag zur Verfügung. Damit können alle öffentlichen Verkehrsmittel in Vorarlberg benutzt werden. Bitte die Karten per Telefon (7907-38) oder per E-Mail (helga. lau@hoechst.at) reservieren und im Zimmer 24 abholen. Franz Bacher nutzt das Angebot immer wieder und meint dazu: „Ich finde es gut, dass man durch diese Aktion für die öffentlichen Verkehrsmittel mehr Gespür bekommt. Gerade im Winter ist es wunderschön, die verschneite Winterlandschaft zu genießen und sich dabei nicht auf den Verkehr konzentrieren zu müssen. Wenn man Zeit dazu hat, ist es wie ein Urlaubstag, bei dem man die schönen Talschaften genießen kann und das kostet praktisch nichts!“ Förderungen und Beiträge für 2009 Folgende Beiträge und Förderungen können im Gemeindeamt Höchst beantragt werden: Voraussetzung bei Solaranlagen, Photovoltaikanlagen und Biomasseheizungen ist das Vorliegen einer Förderungszusicherung durch das Amt der Vlbg. Landesregierung. Der Förderungsbetrag wird nach Vorlage der Förderungszusicherung des Landes berechnet und an den Antragsteller überwiesen. 3. Hackschnitzel-Heizanlagen für Ein- und Mehrfamilienhäuser 4. Pellets-Heizanlagen für Ein- und Mehrfamilienhäuser Gefördert werden: a) Stückholzheizungen, Kachelöfen, Holzhackschnitzelanlagen: Anlagen im Zuge Neubau: 1/3 der Landesförderung , max. € 1.300,Erneuerung alter Anlagen: max. 50% der Landesförderung, max. € 2.000,-b) Pellets-Heizanlagen: 1/3 der Landesförderung, max. € 1300,-- pro Einheit c) Biomasse-Mikronetzwerke ab 2 Objekten für jedes Objekt: 1/3 der Landesförderung, max. € 1300,-Energieberatung für Inhaber von Feststoff-Zentralheizanlagen ohne Puffer, Zuschuss von € 50,--. Der Ausbau von alten FeststoffZentralheizkesseln (ohne Neueinbau) wird mit € 200,-- gefördert. fung eines Fahrradanhängers zum Kindertransport in Höhe von 50 % des Kaufpreises, maximal jedoch € 200,--. 2. In einem Zuschuss zur Anschaffung eines Fahrradanhängers zum Lastentransport in Höhe von 50 % des Kaufpreises, maximal jedoch € 70,--. Der Förderungsbetrag wird nach Vorlage der Originalrechnung an der Amtskassa bar ausbezahlt. Solaranlagenförderung, Photovoltaikanlagen Die Förderungshöhe beträgt 1/3 der Landesförderung, höchstens aber € 1300,--. Hochstammaktion Die Förderung besteht für 5 Stk. Hochstammer pro Haushalt und Jahr á € 30,-oder l 5 Stk. Mittelstammer pro Haushalt und Jahr á € 11,-l Thermographieaktion (Feststellung des Energie- Wärmeverlustes bei Objekten anhand von Bildern): Förderung pro Einfamilienhaus € 70,-- Biomasseheizung 1. Stückholzheizungen als Zentralheizung für Ein- und Zweifamilienhäuser in Verbindung mit einem Pufferspeicher 2. Kachelöfen für Einfamilienhäuser als Zentralheizung Dauerfahrkarten öffentliche Verkehrsmittel Alle Dauerfahrausweise für öffentliche Verkehrsmittel € 10,-- Förderung Fahrradanhänger Die Förderung besteht: 1. In einem Zuschuss zur Anschaf- Auskünfte: Armin Schneider Zimmer 17 Telefon 7907-39 Gemeinde Info HÖCHST 5 Höchster Trinkwasserversorgung auf hohem Niveau Verbesserung der Qualität und Effizienz in der österreichischen Trinkwasserwirtschaft Die Österreichische Vereinigung für das Gas- und Wasserfach (ÖVGW) als Projektträger organisiert seit einigen Jahren ein Benchmarking für die österreichische Trinkwasserwirtschaft (www.trinkwasserbenchmarking.at). Beim Benchmarking wird ein Unternehmensvergleich durchgeführt, bei dem anhand der erhobenen Betriebsdaten Verbesserungen abgeleitet werden können. Seit 2007 werden zusätzlich auch Arbeitsabläufe mittels ProzessBenchmarking untersucht. Insgesamt wurden sechs unterschiedliche Arbeitsabläufe bei Wasserwerken in ganz Österreich analysiert. Ziel dieser Untersuchungen ist die Ableitung von Maßnahmen zur Sicherstellung einer qualitativ hochwertigen sowie effizienten Trinkwasserversorgung. Zusätzlich zum Unternehmens-Benchmarking im Jahr 2005 hat sich die Gemeinde Höchst im Zeitraum von Anfang 2007 bis März 2008 auch der Herausforderung des Prozess-Benchmarking gestellt. Die Arbeitsabläufe der Gemeinde Höchst Die Gemeinde Höchst hat insgesamt bei sechs Untersuchungen von Arbeitsabläufen in drei Themenbereichen teilgenommen: Zählerwesen, Leitungsbau sowie Netzbetrieb und Instandhaltung. Anhand der Datenerhebung zu den einzelnen Arbeitsabläufen wurden Vergleichskennzahlen ausgewertet und ein Vergleich zwischen den Wasserwerken durchgeführt. Die Ergebnisse wurden bei einem gemeinsamen Workshop der teilnehmenden Wasserwerke diskutiert und die Erfahrung der einzelnen Werke direkt unter den Mitarbeitern ausgetauscht. Als Ergebnis konnte festgestellt Ausbau und laufende Erneuerung des Leitungsnetzes sind ein entscheidender Bereich der Wasserversorgung. werden, dass die Gemeinde Höchst die einzelnen Arbeitsabläufe sehr gut im Griff hat. Bei allen Arbeitsabläufen kann der Gemeinde Höchst eine hohe Qualität bei der Durchführung der Arbeiten ausgewiesen werden. Weitere Investitionen Wie bei der Untersuchung der Arbeitsabläufe bereits festgestellt, investiert die Gemeinde Höchst aber auch weiterhin, nicht nur in die Verbesserung der Arbeitssicherheit und Qualitätskontrollen, sondern auch in die Wasserverlustüberwachung, um die Bevölkerung auch weiterhin sehr gut mit ausgezeichnetem Trinkwasser zu versorgen. Der Betrieb und vor allem die langfristige Absicherung der Trinkwasserversorgung auf hohem Qualitätsniveau erfordert entsprechende Mittel. Die Anwendung von Unternehmens- bzw. Prozess-Benchmarking ist eine gute Möglichkeit, den effizienten Einsatz dieser Mittel zu überprüfen und gegebenenfalls zu verbessern. DI Ernest Mayr Institut für Siedlungswasserbau (SIG), Universität für Bodenkultur Wien Wasserzähler-Ablesung (oben) und Überprüfung des Leitungsnetzes (unten). 6 Gemeinde Info HÖCHST Das flotte Service-Team beim Höchster Hock in der Fasnat. Auch beim Seniorenball, beim Fasnatkränzle im Seniorenheim und natürlich beim Faschingsfest der Kindergärtler herrschte beste Laune, wie dieser Bilderbogen zeigt. Fasnatspaß bei den Jüngsten und den Ältesten Gemeinde Info HÖCHST 7 Das Prinzenpaar im Zentrum der Macht. 8 Gemeinde Info HÖCHST Die Mitarbeiterinnen des mobilen Hilfsdienstes MOHI der Gemeinde Höchst. Mobiler Hilfsdienst Höchst ist sehr gefragt Eine Steigerung um 38 % im Vergleich zu 2007 verzeichneten die Helferinnen des Mobilen Hilfsdienstes der Gemeinde Höchst im vergangenen Jahr. Das zeigt, dass die Leistungen bei der Bevölkerung ankommen. Insgesamt betreuten die 15 Helferinnen im Vorjahr 46 Personen und leisteten dabei 3.772 Gesamtstunden. Der Mobile Hilfsdienst bietet eine liebevolle und zuverlässige Unterstützung und Begleitung im täglichen Leben. Ein besonderes Anliegen der Mitarbeiterinnen ist es, auf individuelle Wünsche einzugehen und schnell und unbürokratisch beiseite zu stehen. Die MOHI bietet das richtige Angebot der Unterstützung bei einzelnen Tätigkeiten. Zeitpunkt, Dauer und Umfang der Leistungen werden mit den Klienten vereinbart und an deren Lebensgewohnheiten angepasst. Unterstützung im Alltag Die Betreuerinnen arbeiten gerne mit älteren Menschen. Sie haben sich in Kursen auf ihre Aufgabe vorbereitet und sich zur Verschwiegenheit verpflichtet. Der Mobile Hilfsdienst bietet Unterstützung bei der täglichen Arbeit im Haushalt wie aufräumen, einkaufen, kochen, waschen oder bügeln. Reine Putzdienste leisten die Helferinnen nicht, diese müssen durch eine Zugehfrau erledigt werden! Auch Spaziergänge gehören zum Angebot des MOHI Höchst. perpflege, für Hilfe beim An- und Auskleiden oder bei Gesundheitsübungen. Die Helferinnen begleiten aber auch etwa zum Arzt oder bei Behördengängen, sie machen Spaziergänge oder führen einfach ein Gespräch. Auskünfte und Kontakt: Gemeindeamt Höchst Reingard Adenberger Telefon 05578 / 7907-25 reingard.adenberger@hoechst.at MOHI-Tarif für 2009: € 8,80 für Werktage € 13,30 für Sonn-/Feiertag Der Mobile Hilfsdienst bietet in enger Zusammenarbeit mit dem Krankenpflegeverein Rheindelta auch Unterstützung in der häuslichen Pflege. Das gilt etwa für die Kör- Gemeinde Info HÖCHST 9 In Höchst schnappt bald „Die Mausefalle“ zu Das Vorarlberger Volkstheater präsentiert den unsterblichen KrimiKlassiker der britischen Erfolgsautorin Agatha Christie, der seit 56 Jahren ununterbrochen in London gespielt wird, am Samstag, 25. April 2009, im Pfarrsaal Höchst, Beginn 20:00 Uhr. Fürs VOVO hat Autor Stefan Vögel „Die Mausefalle“ zeitgemäß entstaubt und für das Vorarlberger Publikum in Mundart neu aufgespannt. Ein Mord in Bregenz – Was hat das mit der gerade eröffneten Pension „Jägerheim“ in Schröcken zu tun, weitab vom Rheintal? Dies fragen sich auch die nach und nach eintreffenden Gäste. Die Spur des Mörders führt direkt in die abgelegene Pension. Hier sind, durch einen Schneesturm von der Außenwelt abgeschnitten, nicht nur weitere Mordopfer, sondern auch der Mörder selbst gefangen. Jeder ist verdächtig, aber wer ist das nächste Opfer, wer der Mörder? Das VOVOPublikum als weiterer Pensionsgast Das Vorarlberger Volkstheater ist am Samstag, 25. April, mit dem bekannten Kriminalstück „Die Mausefalle“ von Agatha Christie in Höchst zu Gast. ist eingeladen, das kriminalistische Rätsel zu lösen. Das verzwickte Spiel beeindruckt das Publikum in London so sehr, dass „Die Mausefalle“ seit November 1952 ununterbrochen gespielt wird – das sind inzwischen mehr als 25.000 Aufführungen und damit absoluter Rekord! Weitere Termine: www.vovo.at Karten im Gemeindeamt und bei allen Vorarlberger Raiffeisenbanken „Die Physiker“ von Dürrenmatt Die Komödie „Die Physiker“ von Friedrich Dürrenmatt ist das meistgespielte Stück auf deutschsprachigen Bühnen. Damit wagt sich die „theatergruppe höchst grenzenlos“ unter der Regie von Bruno Felix an einen grandiosen Klassiker. Zum Inhalt der Komödie von Dürrenmatt: Drei Physiker (Newton, Einstein und Möbius – Bild links) befinden sich als Patienten in einem noblen privaten Sanatorium für Geisteskranke, wo sie von Schwestern betreut werden. Jeder von ihnen gibt vor, sich in einer fremden Identität zu befinden. Plötzlich passiert ein Mord . . . Premiere: Samstag, 14. März 2009, 20:00 Uhr, Pfarrsaal Weitere Aufführungen: Samstag, 21. März, Donnerstag, 26. März und Samstag, 28. März 2009, jeweils 20:00 Uhr, Sonntag, 22. März 2009, 18:00 Uhr Der Kartenvorverkauf im Gemeindeamt ist bereits angelaufen. Eintritt: € 11,-- Erwachsene € 9,-Senioren, Studenten, Schüler 10 Gemeinde Info HÖCHST Integration – ein gemeinsamer Weg Im Jahr 2008 rief der Europäische Rat das „Jahr des interkulturellen Dialogs“ aus. Es war auch das Jahr, in dem sich in unserer Gemeinde eine Arbeitsgruppe mit dem Titel „Integration – Zusammenleben in Höchst“ bildete. Unter der Leitung der Obfrau des „Ausschusses für außerschulische Kinder- und Jugendarbeit, Migration und Integration“, Christiane Grabher, tagte die Gruppe zum ersten Mal im vergangenen Oktober. 18 Frauen und Männer unterschiedlicher Herkunft setzten sich zusammen, um gemeinsam in einen Dialog zu treten. Begleitet und moderiert wurde die Gruppe dabei von Dr. Eva Häfele, die gemeinsam mit Christiane Grabher dieses Projekt vorbereitet hat. Ziel war es zu überlegen, welche Möglichkeiten es in Höchst gibt, die Zusammenarbeit und das Zusammenleben aller Höchster/innen zu fördern. Allfälli- Die Arbeitsgruppe Integration möchte einen Beitrag dazu leisten, das Zusammenleben in Höchst möglichst positiv gestalten. ge Probleme wurden und werden in der Gruppe beim Namen genannt und diskutiert sowie Lösungsmöglichkeiten gesucht. Geprägt von einer großen kulturellen Vielfalt sollen nun in Höchst Wege gefunden werden, den sozialen Zusammenhalt aller Menschen, die in unserer Gemeinde leben, zu stärken sowie Verständnis, Toleranz und Offenheit füreinander zu wecken. Dabei sind unsere Kreativität gefordert und der Wille aller, die gemeinsame Zukunft in Höchst aktiv zu gestalten. Frauenbewegung Höchst unterstützt Rotes Kreuz, „Netz für Kinder“ und „Geben für Leben“ Spenden aus dem Basar beim Adventmarkt Im Rahmen der Weihnachtsfeier der Frauenbewegung Höchst im Gasthof „Schwanen“ konnte dem Roten Kreuz Lustenau ein Scheck im Wert von € 13.000,-- überreicht werden. Bereits im November veranstaltete die Frauenbewegung Höchst einen zweitätigen Basar auf dem Höchster Adventmarkt, bei dem traditionelle „Öpflküachle“ angeboten wurden. Weiters wurden im Pfarrzentrum kunstvolle Handarbeiten, Strickwaren und verschiedene Bastelwaren von der Frauenbewegung verkauft. Der beachtliche Reinerlös dieser Veranstaltung konnte nun an den Leiter des Roten Kreuz Lustenau, Herr Sigi Hämmerle, überreicht werden. Das Rote Kreuz Lustenau wird die Spende für das Projekt „First Response Rheindelta“ einsetzen, um Großzügige Spenden durch die Frauenbewegung Höchst. Beatmungsbeutel, Blutdruckmessgeräte und Pager anzuschaffen sowie Schulungswochenenden zu veranstalten. Die Organisationen „Netz für Kinder“ von Ilga Sausgruber und „Geben für Leben“ von Herlinde Marosch erhielten jeweils € 7.500,-. Gemeinde Info HÖCHST 11 ErSTE HILFE TIPP Wussten Sie, dass . . . . . . sich in Höchst jährlich ca. 300 Notfälle ereignen? Ungefähr zwei Drittel davon passieren im Haushalt, bei der Gartenarbeit oder bei Sport- und Freizeitaktivitäten. Die verbleibenden 100 Notfälle geschehen am Arbeitsplatz oder im Straßenverkehr. Bei jedem Notfall spielen Ersthelfer eine wichtige Rolle! Maßnahmen, die in den ersten Minuten für den Patienten durchgeführt werden, können im Ernstfall entscheidend sein. Jeder Einzelne kann tagtäglich selbst in die Situation kommen, von seinen Mitmenschen Erste Hilfe zu benötigen. Deshalb ist es wichtig, zu wissen, was im Notfall zu tun ist! Besuchen auch Sie einen Erste-HilfeKurs beim Österreichischen Roten Kreuz, Landesverband Vorarlberg! Auch Sie können erlernen, wie man Menschen in Notsituationen helfen kann! Höchst hat 7.936 Einwohner Unsere Gemeinde zählte am 31. Dezember 2008 exakt 7.936 Einwohner, 7.678 davon mit Hauptwohnsitz. Die österreichische Staatsbürgerschaft besitzen 6.905 Personen oder 87,00%. 1.031 Einwohner (12,99 %) haben eine andere Staatsangehörigkeit: Türkei 470, Nachfolgestaaten von Jugoslawien 194, Deutschland 163, Schweiz 73 sowie eine Reihe weiterer Staaten in Europa, Asien, Afrika und Amerika. Die Bevölkerungszahl hat von Jänner bis 31. Dezember 2008 um 55 Personen zugenommen, ein Plus von 0,69 Prozent. In diesem Zeitraum sind 400 Personen zugezogen und 470 Personen weggezogen. Weiters waren 2008 75 Geburten und 50 Todesfälle sowie 56 Eheschließungen in Höchst zu verzeichnen. Informationen zum Kursangebot: Österr. Roten Kreuz Landesverband Vorarlberg Beim Gräble 10 6800 Feldkirch Telefon 05522 / 77000 www.v.roteskreuz.at office@v.roteskreuz.at Notruf: 144 Statistisches 2008 Auch statische Daten geben einen kleinen Einblick in die umfangreichen Dienste, die in der Gemeinde Höchst geleistet werden. Hier ein kleiner Auszug aus dem Geschehen im Jahr 2008. 56 Eheschließungen 400 Personen zugezogen 470 Personen weggezogen 523 Pässe und 140 Personalausweise ausgestellt 48 Kindeseintragungen geben, darunter so rare Dinge wie ein Rucksack, in dem sich Flaschen mit in Alkohol konservierten Schlangen fanden . . . Infos unter www.fundinfo.at Fremdenverkehrsstatistik: 18.010 Übernachtungen in Höchst Aus der Sozialabteilung: 95 Pensionsanträge 41 Pflegegeldanträge 128 Wohnbeihilfenanträge 75 Sozialhilfeanträge 15 Anträge auf Familienzuschuss 220 Neuausstellung- bzw. Verlängerung von Familienpässe Aus dem Standesamt: Beurkundungen 460 Staatsbürgerschaftsnachweise 56 Eheschließungen 50 Todesfälle 11 Einbürgerungen Trinkwasser, Kanalisation: Von den insgesamt 7.955 Einwohnern sind zum Stichtag 31.12.2008 nur noch 84 Personen ohne Kanalanschluss (= 1,06%)! Der letzte Bauabschnitt der Kanalisierung wird voraussichtlich bis Ende 2009 fertig gestellt. Abwassermenge 2008: 344.443 m3 Verkaufte Wassermenge 415.000 m3 2008: Fundamt: 40 Fahrräder wurden abgegeben 54 Verlustanzeigen 34 ausgefolgte Fahrräder 40 diverse Funde wurden abge- Aus dem Bürgerservice: 75 Geburten 50 Todesfälle 12 Gemeinde Info HÖCHST Menschengerecht gebaut Die Hauptschule Höchst entspricht den Kriterien für „menschengerechtes Bauen“. Barrierefreier Zugang, Lifte und entsprechend gestaltete Toiletten gehören dazu. Dafür erhielten die Gemeinde Höchst und Planer DI Markus Thurnher die Auszeichnung beim Bewerb, den IfS und VN jährlich durchführen. Landeshauptmann Dr. Herbert Sausgruber, VNChefredakteur Dr. Christian Ortner und IfS-Geschäftsführer Dr. Stefan Allgäuer gratulierten Bürgermeister Werner Schneider und Gemeindebaumeister Gerhard Wimmersberger. Großes Interesse an der Höchster Zentrumsplanung Eine wertvolle Grundlage für die weitere Planungsarbeit in unserem Dorfzentrum sind die Ergebnisse der drei Workshops, zu denen interessierte Höchsterinnen und Höchster geladen waren. „Insbesondere der dritte Termin brachte eine Reihe wertvoller Ergebnisse“, freut sich Bürgermeister Werner Schneider. „Höchst kann damit im konsensorientierten Planungsprozess, an dem die Rheintalgemeinden beteiligt sind, wertvolle Beiträge einbringen. Vor allem aber wird die Gemeinde gemeinsam mit den Fachleuten von der Metron die Planungen in Höchst weiterführen.“ Erfreulich großes Interesse und tolle Mitarbeit zeichneten besonders den letzten Workshop zur Zentrumsgestaltung im Jänner 2009 aus. auf dem Damm unterwegs sind und auch zahlreiche Autos über die Grenze rollen. Höchst wird mit dem Land und der Zollverwaltung nach einer besseren Lösung suchen.“ Rasch kleine Verbesserungen Manche Verbesserungen können wohl auch rasch umgesetzt werden, so Werner Schneider. „Ich denke an an die Anregungen zum Parkplatz gegenüber der Alten Schule. Dort werden wir das Einvernehmen mit privaten Besitzern suchen, um sinnvolle Maßnahmen umzusetzen.“ Dringender Handlungsbedarf besteht auch bei der Querung der Radfahrer und Fußgänger im Bereich Zollamt. „Hier kommt es immer wieder zu kritischen Situationen, wenn viele Radler und Fußgänger Problem Straßenverkehr Eine Reihe von Wünschen und Anregungen gab es bei den Workshops zu den Belastungen durch den anwachsenden Verkehr auf den Hauptstraßen und im gesamten Ortsgebiet. Es ging etwa um Tempo 30 statt 40, Tiefgaragen oder den Ausbau der Radwegverbindungen. Wichtiges Anliegen der Höchster ist eine leistungsfähige Verbindung in Engagierte Diskussionen zu den verschiedenen Plänen. die Schweiz außerhalb des Wohngebietes. Mit einem Ersatz für die S 18, so die Teilnehmer am Workshop, könnte die Zukunft des Höchster Ortszentrums auf einer völlig anderen Basis geplant werden. Herausgeber und Verleger: Gemeinde Höchst, 6973 Höchst. Für den Inhalt verantwortlich: Bürgermeister Ing. Werner Schneider. Druck: Hechtdruck, Hard Grundsätzliche Ausrichtung: Informationen über das Geschehen in der Gemeinde Höchst


Höchst Gemeinde Info 2008 12
Mit, 8. Juni 2011 |

Gemeinde Info Amtliche Mitteilung der Gemeinde Höchst – Nr. 13 – Dezember 2008 www.hoechst.at – gemeindeamt@hoechst.at Aus dem Inhalt Hochwasserschutz verbessert Hauptschule eröffnet Rheinauhalle eröffnet Familienpass neu Ortsbus Höchst gratis testen 2 4 5 6 8 Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Gemeinde Höchst und die Redaktion der „Gemeinde Info” wünschen allen Höchsterinnen und Höchstern f rohe Feiertage und ein glückliches Jahr 2009. 2 Gemeinde Info HÖCHST Hochwasserschutz im Bereich Brugg verbessert Seit dem Dammbruch 1987 in Hard hat die Internationale Rheinregulierung (IRR) die Dammstabilität im Bereich der internationalen Strecke von km 65.00 (Illmündung) bis zum Bodensee verbessert. Mittlerweile haben sich die Sicherheitsstandards erhöht. Es wurden daher sämtliche Dammabschnitte nochmals hinsichtlich der neuen Standards überprüft. Dabei wurde ein bordvoller Abfluss für die bodenmechanischen Berechnungen zugrunde gelegt. Die Ergebnisse zeigten, dass einzelne Abschnitte, insbesondere früher sanierte Abschnitte, angepasst werden müssen. Es handelt sich hier vor allem um Dammabschnitte im Bereich Diepoldsau und Höchst bis Fußach. Durch den Einbau einer Dichtwand soll die Durchsickerung des Wassers verhindert werden. wand sollen einschließlich der Restarbeiten bis Mai 2009 fertiggestellt sein. Die Sanierung mittels Stopfverdichtung soll dann schließlich im Baujahr 2009/2010 durchgeführt werden. Die Baukosten für die Erstellung der Schmaldichtwand betragen ca. 1,6 Millionen Ä und die Kosten für die Rüttelstopfverdichtung ca. 1,0 Million Ä . Die Kosten trägt zu 100 % die IRR, wobei 50 % die Schweiz und 50 % Österreich zu bezahlen haben. Den österreichischen Anteil übernimmt der Bund zu 100 %. Trinkwasserschutz Die Sanierungsmaßnahmen befinden sich auch im Wasserschutz- und Schongebiet der Gemeinde Höchst. Mit dem Betreiber, der Behörde, den Sachverständigen, Experten und Fachleuten konnten optimale Voraussetzungen geschaffen werden, dass unser Trinkwasser bei dieser Baumaßnahme nicht beeinträchtigt wird, bzw. dass der Hochwasserdamm bei einem „Bordvoll“ seine Stabilität beibehält. Während der Einbringung der Dichtwände wird das Wasserwerk außer Betrieb gesetzt. In dieser Zeit werden wir von den Nachbargemeinden mit Wasser versorgt. Dies hat keinerlei qualitative bzw. quantitative Beeinträchtigung auf das Termine: täglich ab 25.12.08 bis 06.01.09 (außer 01.01.09) Samstag & Sonntag: 10.+11.01.09, 17.+18.01.09, 24.+25.01.09, 31.01.+ 01.02.09, 21.+22.02.09, 28.02.+ 01.03.09, 07.+08.03.09 Semesterferien: täglich von Samstag, 07. bis Sonntag 15. Februar 2009 Erwachsene und Kinder ab 6 J.: 5,50 Ä, hin und retour Sanierung mittels Rüttelstopfverdichtung Mit der Rüttelstopfverdichtung soll eine Beschädigung der Böschung an der Wasserseite des HochwasserDammes verhindert werden. Dieser Sanieru n g s b e d a rf ergibt sich am linken HW-Damm von km 84.40 (Höhe ÖBB-Brücke) bis km 90.00 (FKK-Gelände Hard/Fußach). Die Sanierungsarbeiten mit Dicht- Mittels Dichtwand wird erreicht, dass auch dann kein Wasser mehr durch den Hochwasserdamm im Bereich Brugg sickern kann, wenn das Vorland randvoll ist. Trinkwasser im Versorgungsgebiet von Höchst. Durch diese Baumaßnahme wird der Hochwasserschutz für das Rheindelta wesentlich erhöht, ohne die hohe Trinkwasserqualität zu beeinträchtigen. Schiblitz Der Schiblitz wird auch diese Wintersaison von der Gemeinde Höchst unterstützt. Ab dem 25. Dezember 2008 sind verschiedene Schigebiete im Bregenzerwald an den im Fahrplan angegebenen Tagen für alle auch ohne eigenes Fahrzeug erreichbar. 3,00 Ä werden beim Kauf einer Tageskarte durch die jeweilige Liftgesellschaft rückerstattet. Effektiver Fahrpreis: 2,50 Ä Saisonkarte – Bus 23,00 Ä Achtung: Keine Gratisfahrt im Schiblitz mit der 3-Täler-Saisonkarte! Der Schiblitz-Fahrplan ist auf der Homepage www.hoechst.at abrufbar. Gemeinde Info HÖCHST 3 Primiz in Höchst Am 16. November hatte der Höchster Pio Reinprecht (Bild) in Götzis die Priesterweihe empfangen. Seinen ersten Gottesdienst, die Primiz, feierte er am Montag, den 8. Dezember, in der Pfarrkirche Höchst. Nach einer Ti s c h l e r l e h re samt Meisterprüfung entschied sich der Höchster für den Priesterberu f . Der heute 36jährige studierte nach entsprechender Vorbereitung in Innsbruck und Heiligenkreuz Theologie. Die Bürgermusik und Fahnenabordnungen Höchster Vereine ge- leiteten den Neupriester an Mariä Empfängnis zur Kirche. Dort feierte er mit der Familie, vielen F reunden und der Gemeinde seine erste hl. Messe. Krippenausstellung Der Krippenbauverein Höchst lädt von Freitag, 12. Dezember, bis Sonntag, 14. Dezember, zur Krippenausstellung ins Pfarrzentrum. bundene weitere Verwertung des bestehenden Gebäudes werden betrieben. Wir wollen eine lebenswerte Gemeinde sein: ● Eine Ganztageskindergartengruppe wurde eingerichtet. ● Die Öffnungszeiten der Kindergärten werden an den Bedürfnissen der Eltern ausgerichtet. ● Die Schulwege sollen noch sicherer gemacht werden. ● Die Gestaltung des Naturparks am Alten Rhein wird mit dem Projekt Renaturierung der Internationalen Rheinregulierung koordiniert. Dies sind nur einige wenige Beispiele aus dem vielfältigen Geschehen im ablaufenden Jahr. Ich wünsche allen Höchsterinnen und Höchstern gesegnete und frohe W i h n a c h t s f e i e rtage und e viel Erfolg und Gesundheit im Neuen Jahr. Ihr Werner Schneider Bürgermeister Liebe Höchsterinnen und Höchster! Das bevorstehende Weihnachtsfest und der Jahreswechsel geben mir Gelegenheit, mich bei Ihnen recht herzlich zu bedanken. Bedanken für das Vertrauen, welches Sie mir entgegenbringen, bedanken aber auch bei all jenen, die in den verschiedensten A r b e i t s g ru ppen mitarbeiten und damit helfen, unsere Heimatgemeinde zu gestalten. Ein Dank gilt allen Vereine und Institutionen für ihre hervorragende Arbeit, wobei ich besonders stolz bin auf die ausgezeichnete Jugendarbeit. Bedanken möchte ich mich auch bei allen politischen Mandataren für eine größtenteils harmonische und zukunftsorientierte Arbeit in den politischen Gremien. Auch bei allen Gemeindebediensteten in allen Dienststellen möchte ich mich sehr herzlich bedanken. Es wird wirklich gute Arbeit verrichtet mit viel Engagement und Kompetenz. Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, es liegt ein sehr erfolgreiches Jahr hinter uns. Große Bauvorhaben konnten abgeschlossen werden: ● Neugestaltung der Hauptschule und Bücherei ● Neugestaltung der Rheinauhalle Große Planungsprozesse wurden begonnen: ● Z e n t rumsplanung vom Schwanen bis zum Zollamt und bis zur Alten Schule ● Die Mobilität in Höchst wird in verschiedenen Arbeitsgruppen untersucht, um zukunftsfähige Lösungen zu finden. ● Die Planung für die Neugestaltung der Volksschule Unterdorf wird in Angriff genommen. ● Die Planung des neuen Altenwohnheimes und die damit ver- 4 Gemeinde Info HÖCHST Eröffnung der sanierten Hauptschule Die umfassend sanierte Hauptschule und die neue Bücherei Spielothek Höchst stießen bei der Eröffnung ebenso auf Interesse wie die Präsentationen von Schülerinnen und Schülern und die Beiträge der Lehrerinnen und Lehrer. Rheinauhalle festlich eröffnet 6 Gemeinde Info HÖCHST Familienpass neu Seit Ende November gibt es den neuen Vorarlberger Familienpass kostenlos im Gemeindeamt Höchst. Der Familienpass 2009 bringt jetzt noch mehr Vorteile für Familien. Mit diesem Pass haben Familien Zugang zu sämtlichen Familientarifen in Freizeit-, Sport- und Kultureinrichtungen in Vorarlberg. Auch bei der Benützung öff e n t l i c h e r Verkehrsmittel und Seilbahnen gibt es erhebliche Ermäßigungen. Der Pass ist jetzt auch für Kleinfamilien und Alleinerziehende attraktiver und wird Ihnen ohne viel Aufwand im Gemeindeamt ausgestellt. Großeltern können unter Umständen im Familienpass eingetragen werden und eine zweite Karte erhalten, sodass gemeinsame Unternehmungen einfacher werden. Familienausflüge mit Bus und Bahn in Vorarlberg sind dank Familienpass besonders günstig. Nur ein Erwachsener zahlt den vollen Preis, der zweite Erwachsene und alle Kinder fahren gratis. Holen Sie sich den Familienpass 2009 im Gemeindeamt ab. Ihre Ansprechpartnerin: Reingard Adenberger, Zimmer 13 (Erdgeschoß), Telefon 7907-25 Es lohnt sich, diesen Pass immer dabeizuhaben. Weitere wertvolle Tipps und Infos finden Sie im neuen Vorarlberger Familienkalender, den Sie gemeinsam mit Ihrem Familienpass 2009 erhalten. Informationen im Internet: www. v o r a r l b e rg . a t / f a m ilie Spende für das Ortshilfswerk Bei der Eröffnung der Hauptschule Höchst wurde auch an benachteiligte Mitmenschen gedacht. Direktorin Gudrun Brunner und Lehrerin Manuela Sparr konnten Bürg e rmeister Werner Schneider 1.400,-- Ä für das Ortshilfswerk übergeben. Das Geld wurde am Tag der offenen Türe der Hauptschule von Schülerinnen und Schülern sowie den Lehrpersonen der Hauptschule bei der Bewirtung eingenommen. Verlängerung automatisch Der Familienpass wird automatisch verlängert und Ihnen jedes Jahr per Post zugeschickt, bis Ihr Anspruch endet. Auch (Ehe)Partner, Besuchseltern und sogar Neue Mitarbeiterin Seit Mitte November 2008 ist Ruth Spagolla im Kind e rg a rten Unterdorf, im Ganztageskinderg a rten sowie in der Spielgruppe Höchst für die Sprachförderung für Kinder nichtdeutscher Muttersprache zuständig. Ruth Spagolla ist ausgebildete Kindergartenpädagogin und Lehrerin für elementare Musik- und Bewegungserziehung. Ruth Spagolla bei ihrer Arbeit mit den Kindern. Gemeinde Info HÖCHST 7 Adventkonzert in der Pfarrkirche Wir laden zum 13. Adventkonzert in der Pfarrkirche Höchst am Sonntag, 14. Dezember 2008, um 18:00 Uhr herzlich ein. ● ● ● Es wirken mit: ● ● ● ● ● ● Bürgermusik Höchst Kirchenchor St. Johann Höchst Männergesangverein 1864 Höchst Höchster Kinderchor Voices - Höchster Chörle Doppelquartett „Z‘Acht“ führt ● ● Rotes Kreuz – First Response (Frauenbewegung) Unterstützung von notleidenden Menschen in Höchst (Pfarrcaritas) Projekt „Indigenas“ von Maria Meusburger in Ecuador (Gebetskreis) Projekt Indiovölker am Amazonas (Aktionsgruppe Amazonas Indianer) Projekt „Comissiao Pastoral da Terra“ von Thomas Bauer in Brasilien (Weltladen) Durch das Programm Augustin Jagg. Folgende soziale Projekte werden durch Ihre freiwilligen Spenden unterstützt: Nach dem Konzert bewirten die Projektinitiatoren die Konzertbesucher auf dem Kirchplatz mit Glühmost, Glühwein, Tee, Kaffee, Kinderpunsch und einem kleinen Imbiss. Advent im Ried Am Sonntag, den 21. Dezember, um 17 Uhr lädt die Gemeinde im Christbaumwald von Rudl Vollmar zum Advent im Ried. Bei Kerzenschein, weihnachtlichen Liedern und Geschichten w e rden unsere Kleinsten auf Weihnachten eingestimmt. Am Lagerfeuer mitten im weihnachtlich beleuchteten Christbaumwald können sich die Kinder mit Kinderpunsch und heißen Würstchen aufwärmen. Die Mitglieder von „Voices Höchster Chörle” singen für uns und die Jungmusik der Bürg e rmusik Höchst spielt bekannte Weihnachtslieder zum Mitsingen. Tre ffpunkt ist um 16:45 Uhr beim Parkplatz an der Riedstraße zur gemeinsamen Laternenw a n d e rung Richtung Christbaumwald. Dazu bitte, wenn möglich, eigene Laternen mitbringen! Bei Regenwetter muss die Veranstaltung entfallen. Neues vom Kulturreferat Neue Eintrittspreise für Veranstaltungen des Kulturreferats ab 2009 Seit der Eröffnung des Pfarrzentrums im Jahre 2000 sind die Eintrittspreise für Veranstaltungen des Kulturreferats unverändert geblieben. Über 16.000 Besucher haben die über 100 Veranstaltungen im Pfarrzentrum seit der Eröffnung besucht! Ab 2009 gelten folgendene Eintrittspreise: Vorverkauf 10,-- Ä, Abendkasse 12,-- Ä. Karten sind ab 2009 im Gemeindeamt, Zimmer 12, bei allen Raiffeisenbanken und bei den Sparkassen erhältlich. Karten können auch über die Homepage der Gemeinde www.hoechst.at reserviert werden. Der Kulturgutschein kostet ab 2009 36,-- Ä und gilt wie bisher für vier Eintritte zu Veranstaltungen des Kulturreferats. Das Kulturreferat ist weiterhin bemüht, ein abwechslungsreiches Kulturprogramm zu gestalten. 8 Gemeinde Info HÖCHST Ab Montag fährt der Höchster Ortsbus Ab Montag, 15. Dezember 2008, fährt der neue Ortsbus Höchst von Montag bis Freitag zwischen den Haltestellen Birkele und dem Bahnhof Lustenau. Mit den Gutscheinen, die jeder Haushalt bekommt, kann der Ortsbus bis zum Jahresende gratis getestet werden. Unser Ortsbus, die neue Linie 52a, fährt von Montag bis Freitag täglich zwischen 6:13 und 19:13 Uhr im Halbstundentakt auf der Stre c k e Birkele – Bahnhof Lustenau. In Lustenau fährt der erste Bus jeweils um 5:57 Uhr ab. Mit der neuen Busverbindung wird ab dem Winterfahrplan das Siedlungsgebiet von Höchst deutlich besser erschlossen: Beinahe jedes Haus befindet sich im Umkreis von 300 m von einer Haltestelle. Die staugeplagte Hauptstraße wird umfahren, der kleine Bus mit Platz für 28 Personen ist also pünktlich. Richtung Bregenz Selbstverständlich bietet der Ort s b u s direkte Anschlüsse Richtung Bregenz. Wer in den Bus nach B regenz umsteigen will, kann das an der Haltestelle Bonigstraße (Linie 14) oder beim Bahnhof Lustenau (ÖBB). Richtung Dornbirn Anschluss Richtung Dornbirn gibt es am Der neue Ortsbus Höchst lädt bis zum 31. Dezember Bahnhof Lustenau, 2008 zu Gratisfahrten ein. Den Fahrplan entnehmen Sie wo die Linie 52 nach bitte der Beilage in der Gemeinde-Info. Dornbirn fährt. Kostenlose Probefahrten Gemeinsam mit dem Landbus Unterland lädt die Gemeinde Höchst alle Interessierten ein, den Ortsbus im Monat Dezember ausgiebig zu testen. Gutscheine finden sich auf dem praktischen Fahrplan, den jeder Haushalt zugestellt erhält. Die Gutscheine gelten für Fahrten im gesamten Rheindelta und selbstverständlich bis zur Haltestelle Lustenau Bahnhof. Zusätzliche Fre i f a h rt-Kupons sind im Gemeindeamt erhältlich. Bus und Bahn für nur 1,-- Ä pro Tag VORARLBERG So wird der Ausflug zum preiswerten Vergnügen: Die Gemeinde Höchst stellt ihren Bürgerinnen und Bürgern ein MAXIMO-Ticket für die freie Benutzung sämtlicher Bus- und Bahnstrecken in Vorarlberg zur Verfügung – für gerade einmal 1,-- Ä pro Tag! Es stehen zwei solcher Karten zur Ve rfügung, die für einen, zwei oder maximal drei Tage hintereinander ausgeliehen werden können. Pro Tag kostet die Karten nur 1,-- Ä. ren. Dabei bitte unbedingt Name, Telefonnummer und Wohnadresse angeben. Bei der Abholung wird die Übernahme der Karte durch Unterschrift bestätigt. ANDERS UNTERWEGS M O B I L Auch an Wochenenden Selbstverständlich kann die Karte auch am Wochenende genutzt werden. Dann muss sie bis Freitag, 12:30 Uhr im Gemeindeamt abgeholt werden, es werden drei Tage Verleihgebühr verrechnet. Wer die Karte ausleiht, haftet auch dafür und muss bei Verlust den Restwert ersetzen. Die Karte muss jeweils spätestens am Tag nach Ablauf der Ausleihfrist bis 7:30 Uhr bei der Telefonvermittlung (Zimmer 24) abgegeben bzw. im Briefkasten beim Gemeindeamt eingeworfen werden. Zu spät zurückgeben kostet Geld Eine verspätete Rückgabe kann nicht geduldet werden. Sollte die K a rte nicht rechtzeitig für den nächsten Interessenten zur Verfügung stehen, sind vom säumigen Ausleihenden die dadurch anfallenden Fahrtkosten zu ersetzen. Jede Person kann die Karte während eines Kalenderjahres an maximal 20 Tagen ausleihen. Rechtzeitig reservieren Wer die Karte nutzen möchte, kann diese im Gemeindeamt per Telefon (Nr. 7907-38) oder E-Mail (helga.lau@hoechst.at) reservie- Herausgeber und Verleger: Gemeinde Höchst, 6973 Höchst. Für den Inhalt verantwortlich: Bürgermeister Ing. Werner Schneider. Druck: Hechtdruck, Hard Grundsätzliche Ausrichtung: Informationen über das Geschehen in der Gemeinde Höchst


Höchst Gemeinde Info 2008 11
Mit, 8. Juni 2011 |

Gemeinde Info Amtliche Mitteilung der Gemeinde Höchst – Nr. 12 – November 2008 www.hoechst.at – gemeindeamt@hoechst.at Aus dem Inhalt Heizkostenzuschuss 2008/09 Aufforstungsaktion mit Schülern Hauptschulpro jekt ausgezeichnet Abschluss Fahrradaktion Eröffnung Rheinauhalle 7 8 9 14 15 Eröffnung der Rheinauhalle am Sonntag, 23. 11. 08 Die umfassend sanierte Rheinauhalle beim Preisjassen der Firm a Blum am Samstag, 15. November. Liebe Höchsterinnen und Höchster! Mit der Fertigstellung der Neugestaltung der Rheinauhalle kann ein weiteres Bauwerk in modernster Ausführung den vielen Ve reinen und Ve r a n s t a l t e rn wieder zur Verfügung gestellt werden. Nach der Gründung einer Arbeitsgruppe mit Vertreterinnen und Vertretern aller Fraktionen, der Hallenbenützenden Vereine und Institutionen wurde zügig mit den Planungen begonnen. An dieser Stelle bedanke ich mich bei allen Mitgliedern dieser Arbeitsgruppe, bei den zuständigen politischen Gremien und bei allen mit dieser Realisierung beteiligten Firmen. Es konnten eine Reihe von Verbesserungen erzielt werden: ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● Schalldämmende Ausstattung der Wände und Decke S c h a ffung eines Foyers und eines überdachten Vorplatzes Energiesparende Ausführung; der KWert entspricht den Landeskriterien für Neubauten U.v.a. ● ● Bodenheizung und Parkettboden Be- und Entlüftung Teilbarkeit der Halle Behindertengerechte Ausführung Beschallung und Beleuchtung Modernste Küche, welche allen gesetzlichen Auflagen entspricht Regieraum für die Veranstaltungen Beleuchtung, die auch für Fernsehaufnahmen tauglich ist Die ersten Veranstaltungen haben inzwischen bereits die wesentlichen Verbesserungen aufgezeigt. Ich wünsche allen S p o rt v e reinen und allen Veranstaltern von Festen viel Freude in der neu gestalteten Rheinauhalle. Alle Höchsterinnen und Höchster lade ich herzlich ein zur Eröffnung am Sonntag, 23. November! Ihr Bürgermeister Werner Schneider 2 Gemeinde Info HÖCHST Unsere Rheinauhalle im neuen Gewand Vor 40 Jahren wurde die Rheinauhalle errichtet, deshalb war es jetzt höchst an der Zeit, sie einer umfassenden Sanierung zu unterziehen. Und dieses Vorhaben dürfte in allen Belangen gelungen sein. Zusätzlich zu den baulichen Verbesserungen wurden auch Heizung, Belüftung und Wärmedämmung erneuert. Nach der Planungsphase im Jahr 2007, in die alle Nutzer und Vereine mit ihren Wünschen und Anregungen einbezogen wurden, kann nun nach der Fertigstellung die „neue“ Rheinauhalle am Sonntag, 23. November 2008, ihrer Bestimmung übergeben werden. Zwischen der Rheinauhalle und dem FC-Höchst-Gebäude wurde ein Verbindungstrakt hergestellt. In diesem Bauwerk sind ein Trainingsgeräteraum und Lagerräume untergebracht. Im Inneren der Rheinauhalle wurde der Infrastrukturbereich völlig neu gestaltet. Der Eingangsbereich zeigt ein gro ß z ü g i g e s Foyer mit Garderobe und neuen WC-Anlagen. Das geschwungene Vordach im Eingangsbereich der Rheinauhalle und des FC-Gebäudes wurde zu einem architektonischen Blickfang der Sportanlage Rheinauen. Süden hin geöffnet werden. Durch diesen Umstand können jetzt die Zeltveranstaltungen vom nordseitigen Platzbereich nach Süden hin verlegt werden. Dies bedeutet eine wesentliche Lärmreduktion für die Anrainer. Meisterschaft im Hallenradsport am 4. Oktober bereits ihre Feuertaufe überstanden. Und das Echo der Besucher war durchwegs sehr positiv. Natürlich sind auch andere Vereine erfreut über die Generalsanierung. So werd e n auch die Fußballer des FC Höchst, die Leichtathleten, Faustballer, Turner usw. die Halle benützen. Aber auch andere Vereine und Gruppierungen wie Fasnatzunft, Schiverein, Bürgermusik, Männergesangverein, Kindergärten und Schulen, Frauenbewegung, Seniorenbund, Fa. Blum Beschläge, Feuerwehr und selbstverständlich auch Gemeinde Höchst können ihre Veranstaltungen in der nun sehr funktionellen Rheinauhalle abhalten. Neue Küche Auch eine neue Küche wurde in einem anderen Gebäudebereich installiert. Das soll zu einer Verbesserung für die Benützer führen. Die Bauteile der Rheinauhalle wie die Bodenkonstruktion, die Deckenkonstruktion, die Außen- und Innenwände, die Fenster und Außentüren wurden saniert und energetisch dem heutigen Stand der Technik sowie an die Kriterien des Landes Vorarlberg angepasst. Dies bedeutet insgesamt eine wesentliche Energieeinsparung. Durch diese Generalsanierung und Neustrukturierung erhält die Mehrzweckhalle eine Vielzahl an Nutzungsmöglichkeiten. Lärmreduktion für Anrainer Eine wesentliche Erleichterung gibt es auch für die Anrainer der Rheinauhalle. Durch die neuen großen Türen in der Südfassade, die auch als Notausgänge dienen, kann das Gebäude nämlich künftig nach Veranstaltungen Die Halle wird von zahlreichen Sportvereinen für Veranstaltungen genutzt. So hat sie mit dem Finale der österreichischen In der Rheinauhalle NEU immer die besten Karten in der Hand . . . Gemeinde Info HÖCHST 3 Beim Betriebsrats-Preisjassen der Fa. Blum Beschläge standen die Feuerwehrmänner in der Küche und hinter dem Tresen, die Feuerwehrjugend Höchst bediente die Jasserinnen und Jasser. 4 Gemeinde Info HÖCHST Die größte Herausforderung waren die Gewohnheiten „Die größte Herausford e rung bei der Neuplanung der Rheinauhalle war nicht die alte Bausubstanz, das waren die Nutzungsgewohnheiten.” Planer DI Gerold Gassner musste sich in Vorbesprechungen immer wieder anhören, wie dies oder jenes am bestehenden Platz verbessert gehört. „Ich habe dann gar keine Rücksicht auf diese vorhandenen Strukturen genommen, sondern in der vorhandenen Bausubstanz das eingeplant, was die Nutzer sich erw a rtet haben.” Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Die ersten Besucher der Halle mussten sich deutlich umgewöhnen: Außer dem Haupteingang und der Bühne befindet sich nichts mehr am gewohnten Platz. Dass die Aufteilung deutlich praktischer und zweckmäßiger wurde als zuvor, das erkannten aber die meisten rasch. Projekt gemeinsam erarbeitet Dazu trägt wesentlich bei, dass die Ziele des Umbaues gemeinsam erarbeitet wurden. „Neben den politisch Verantwortlichen waren auch sämtliche Nutzer, die Bevölkerung, die Planer und Fachplaner sowie die Bauleitung eingebunden”, erläutert Baumeister Gerhard Wimmersberger von der Abteilung Gemeindebauten der Gemeinde. „Wir kamen insgesamt auf über 100 Sitzungstermine. Der Aufwand hat sich aber gelohnt.” Danach plante Gerold Gassner die Rheinauhalle komplett um. „Ich habe nicht nur Vorhandenes kosmetisch behandelt, Halle und Infrastruktur wurden völlig umgekrempelt.” Dabei achtete der Architekt selbstverständlich darauf, sämtliche Anforderungen an ein solches Gebäude zu erfüllen. „Ob Sicherheit oder Energiebedarf – wir liegen überall beser als die gesetzlichen Anforderungen.” So ermöglichen die neuen Türen an der Südseite nicht nur die optimale Nutzung des Geländes hinter der Halle, sie dienen bei einem Ernstfall auch als großzügiger Fluchtweg. Die neue Fußbodenheizung ist sparsam, die Lauftabsaugung und die Frischluftzuleitung sind besonders leistungsfähig. Der Einbau einer Trennwand erlaubt die Doppelnutzung: Jetzt können Radsportler und Fußballspieler die Halle zur gleichen Zeit nützen, der Durchgang im EingangsBürgermeister Werner Schneider, Gemeinde-Baumeister Gerhard Wimmersberger, Bauleiter Ing. Tobias Schneider und Architekt DI Gerold Gassner in der fertiggestellten Rheinauhalle. bereich erlaubt es auch, vom Bühnenbereich ohne Störung anderer Sportler in Richtung Küche oder zu den Toiletten zu gelangen. Immer wieder Überraschungen „Beinah jeden Tag sind wir beim Bau auf eine Überraschung gestoßen!” Ing. Tobias Schneider hatte als Bauleiter die Aufgabe, die Pläne von Gerold Gassner umzusetzen. „Es war eine Reihe kurzfristiger Entscheidungen erforderlich, weil unter dem Verputz etwas anderes zum Vorschein kam als erwartet. Die sehr gute Planung machte diese Entscheidungen aber einfach, es fand sich immer ein gangbarer Weg.” Schwierig war es etwa, die erforderlichen Rohrleitungen in den Nagelbindern unterzubringen, die das Dach tragen. Auch diese Herausford e rungen wurde gelöst. Ebenso konnten rund 200 Tonnen Heraklit aus der Dachkonstruktion entfernt und d u rch leichteres Dämmmaterial ersetzt werden. Das kommt der Statik zugute. dienen bei Ballspielen als Prallwände, sie sorgen aber auch für eine gute Akustik. DI Gerold Gassner: „Große, glatte Wandflächen bereiten bei einer solchen Halle immer Schallprobleme. Meist wird das durch besondere Wandverkleidung gelöst. Das ist in einer Mehrzweckhalle schwierig, in der auch Ballspiele möglich sein müssen.” Deshalb hat er das Prallwandsystem für die Rheinauhalle selbst entwickelt. Mobile Garderobe Neu ist auch die mobile Garderobe, die das alte Garderobensystem abgelöst hat. Das verursachte besonders bei Bällen immer wieder langen Stau. „Und im Sommer sind die Garderobenständer meist völlig überflüssig, da will niemand seinen Mantel aufhängen”, erläutert Gerold Gassner einen weiteren Vorteil. 29 Handwerksfirmen beteiligt Insgesamt arbeiteten 29 Firmen am Umbau der Halle mit, die meisten aus Höchst und Umgebung. Mit ihrer Leistung sind Gemeinde, Planer und Bauleitung sehr zufrieden. Die reine Bauzeit für den völligen Umbau der Halle betrug gerade einmal 6 Monate, die Vorbereitungszeit war ebenso lang. Prallwände für gute Akustik Die Wände der sanierten Rheinauhalle sind mit einer besonderen Lattung versehen, die auch die Glastüren schützt. Sie Gemeinde Info HÖCHST 5 Viel Lob von den Höchster Vereinen Wir lasse die Obleute jener Vereine zu Wort kommen, von denen etliche Vereinsaktivitäten in der sanierten Rheinauhalle über die Bühne gehen. sind wir ins Konzept eingebunden worden. So dürfen a n d e re Ve re i n e unsere Kabinen benützen und wir dürfen als Gegenleistung der Gemeinde die Halle im Winter für un Fredi Loibner seren Nachwuchs nützen“, freut sich FCBoss Loibner. Auch für ihn ist die Sanierung der Rheinauhalle „mehr als nur gelungen. Die Halle ist jetzt ein tolles Gebäude, das vielen in Höchst zugute kommt, nicht nur den Fußballern.“ „Dank an alle“ Die neue Rheinauhalle hat Anfang Oktober ihre Generalprobe beim österreichischen Meisterschaftsfinale der Radballer bestens bestanden. Ing. Heimo Lubetz, Obmann des Radfahrer Club Höchst: „Der Radfahrer Club Mazda Hagspiel Höchst schätzt sich glücklich, dass die Rheinauhalle in dieser Form und Ausführung re n o v i e rt wurde. Natürlich mussten wir für unsere eigene Radlerhalle auch vereinsintern tief in die Tasche greifen. Nutznießer sind in unserem Fall vor allem die Sportler und die Tr a i n e rt e a m s , die nun wesentlich bessere Bedingungen vor- Radball-Weltcup am 6.12.2008 Der Radfahrer Club Mazda Hagspiel Höchst lädt alle Freunde des Hallenradsports ein zum Radball-Weltcup am 6. Dezember 2008 in Höchst. Die Vorrundenspiele beginnen um 10:00 Uhr in der Rheinauhalle, das Finale ist auf 18:00 Uhr angesetzt. Ab 17:30 Uhr gibt es ein attraktives Rahmenprogramm, ab 21:00 Uhr spielen „Ninetnine” auf. „Sensationell“ „Wir haben die Halle besichtigt und ich muss sagen, wir waren sehr positiv überrascht“, meinte Johnny Tuppen von der Höchster Fasnatzunft. Dass man aus „aus so einem alten Kasten Johnny Tuppen noch soviel herausgeholt hat, ist schon sensationell“, zeigt sich der Fasnat-Präsident zufrieden. „Das Konzept der neuen Halle ist super, die Küche ideal. Die neue Halle ist besonders hell und verbreitet eine angenehme Atmosphäre, auch die Beschallung ist ausgezeichnet“, freut sich Johnny. Über die Technik in der neuen Halle kann der Fasnat-Präse allerdings noch nichts sagen. „Das müssen wir dann erst einmal ausprobieren. Der Gesamteindruck ist allerdings wirklich positiv“, meint Johnny. „Lässiges Erscheinungsbild“ Als eine „gelungene Sanierung“ bezeichnet der Obmann der Turnerschaft Höchst, Hanspeter Grabherr, die neue Rheinauhalle. „Das Erscheinungsbild kann ich getrost als ganz lässig bezeichnen. Ganz wichtig für uns, es wurde auch auf die Bedürfnisse der Turner Rücksicht genommen“, freut sich der TS-Obmann. „Sehr froh bin ich auch darüber, dass in die Infrastruktur etwas investiert wurde. Das bedeutet für die Vereine nämlich eine enorme Erleichterung“, ist Hanspeter Grabherr überzeugt. Einen kleinen We rm u t s t ro pfen hat er allerdings entdeckt. „Durch das Aufdoppeln des Bodens ist meiner Ansicht nach die Bühne etwas niedrig. Hanspeter Grabherr Schon vorher war es so, dass z. B. beim Zunftball die Besucher in den hinteren Reihen nicht mehr auf die Bühne gesehen haben. Das hat sich nun vermutlich verschlechtert. Nach meinem Gefühl fehlen mindestens 20 bis 30 Zentimeter“, so der Boss der Turnerschaft. Heimo Lubetz finden. Gute Trainingsbedingungen sind die Voraussetzung für sportliche Erfolge, von denen wir erfreulich viele aufweisen. Die jüngst gewonnene Bronzemedaille an der Hallenradsport-Weltmeisterschaft in Dornbirn zeigt dies eindrucksvoll auf. Wir danken dafür, dass wir in der Planungsphase als Verein gut eingebunden waren und bedanken uns auch bei allen Bauausführenden, die unsere Terminwünsche eingehalten haben. Besonderes Lob gilt dem Bauleiter Tobias Schneider für die großartige Unterstützung. Offen ist noch die Sanierung der Radlerhallen-Nebenräume, die wir hoffentlich im Jahre 2009 umsetzen können. Generell erwähnenswert ist noch, dass Mitglieder unseres Vereins immer wieder mit Eigenleistungen an der Sanierung beteiligt waren. Dafür gilt allen ein besonderer Dank“, so der rührige Obmann des Radfahrer Club Mazda Hagspiel Höchst, Heimo Lubetz. „Die Nähe zum FC ist ideal“ Auch Obmann Fredi Loibner vom blum FC Höchst ist erfreut über die sanierte Rheinauhalle. „Für uns als Fußballclub ist die Halle ideal. Als unmittelbare Nachbarn 6 Gemeinde Info HÖCHST Eröffnungs-Programm am Sonntag, 23. November 2008 09:30 Uhr Empfang im Foyer der Rheinauhalle 10:00 Uhr Eröffnung, Einweihung und Festansprachen Musikalische Umrahmung durch die Bürgermusik Höchst und den Männergesangverein 1864 Höchst Im Anschluss Frühschoppen mit der Bürgermusik Höchst Verschiedene Darbietungen unserer heimischen S p o rt v e reine sowie von J u g e n d g ruppen aus dem „Chillout” Für die Bewirtung sorgt den ganzen Tag die Fasnatzunft Höchst. Die erfolgreichen Höchster Hallenradsportler nützten die erneuerte Halle bereits am 4. Oktober (Bild oben und unten). Viele Wege lassen sich leicht zu Fuß, per Fahrrad oder mit dem Bus bewältigen. Setzen auch Sie ein Zeichen und verzichten Sie beim Besuch der Eröffnung der Rheinauhalle auf das Auto! Bilderbogen zur Rheinauhalle Erfahrenes Team an der Bonkasse. Großzügige Torlösung an der Südseite der Halle (unten). Oben die neue Küche. Die Feuerwehr schiebt Küchendienst. Herausgeber und Verleger: Gemeinde Höchst, 6973 Höchst. Für den Inhalt verantwortlich: Bürgermeister Ing. Werner Schneider. Druck: Hechtdruck, Hard Grundsätzliche Ausrichtung: Informationen über das Geschehen in der Gemeinde Höchst


Höchst Gemeinde Info 2008 10
Mit, 8. Juni 2011 |

Gemeinde Info Amtliche Mitteilung der Gemeinde Höchst – Nr. 11 – Oktober 2008 www.hoechst.at – gemeindeamt@hoechst.at Aus dem Inhalt Heizkostenzuschuss 2008/09 Aufforstungsaktion mit Schülern Hauptschulpro jekt ausgezeichnet Abschluss Fahrradaktion Eröffnung Rheinauhalle 7 8 9 14 15 Hauptschule und Bücherei Spielothek Höchst laden am Samstag, 25. Oktober, zum Tag der offenen Tür Ich freue mich, alle Höchsterinnen und Höchster zum Tag der offenen Tür in unsere völlig erneuerte Hauptschule und in die Bücherei Spielothek Höchst einzuladen. Am Samstag, 25. Oktober 2008, gibt es von 09:00 bis 16:00 Uhr ein abwechslungsreiches Programm. Mit dem Fest der Neueröffnung begeht die VIVO Hauptschule Höchst gleichzeitig ihr 40-jähriges Jubiläum. Mit großer Freude und berechtigtem Stolz kann ich als Bürgermeister der Gemeinde Höchst unserer Hauptschule zu diesem Jubiläum gratulieren. Bereits vor über 40 Jahren hatten unsere damaligen Gem e i n d e m a n d a t a re die Weitsicht, in Höchst eine eigene Hauptschule zu planen und zu errichten. Unsere Kinder und Jugendlichen müssen darum nicht auswärts eine Hauptschule besuchen, sondern können dieses Angebot in der eigeWerner nen Gemeinde Schneider, – Bürgermeister wahrnehmen auch in der heutigen Zeit vielerorts nicht selbstverständlich. In ihrer langjährigen Entwicklung hat die Hauptschule Höchst in der Vorarlberger Schullandschaft einen hervorragenden Ruf erworben. Fortsetzung auf Seite 2 Hauptschule und Bücherei Spielothek Höchst laden ein. 2 Gemeinde Info HÖCHST 40 Jahre Hauptschule Höchst Fortsetzung von Seite 1 Die sehr gute und umfassende Ausbildung der Schülerinnen und Schüler an der Hauptschule Höchst hat eine stabile Basis. Dazu gehören die wiederkehrende Neuorientieru n g bei der Umsetzung der Lehrpläne, die zeitgemäßen unterrichtsbegleitenden Projekte in allen Unterrichtsfächern und nicht zuletzt die Entscheidung zur Kooperation mit den Mittelschulen ab dem Schuljahr 2009/2010. Hier gilt mein Dank allen bisherigen Direktorinnen und Direktoren sowie allen Lehrkräften unserer Hauptschule, die in den 40 Jahren des Bestehens wertvolle Arbeit geleistet haben! Es erfüllt mich mit großer Freude, wenn wir nach einer längeren Phase der Sanierungs-, Umbau- und Ausbauarbeiten nun den Schülerinnen und Schülern sowie ihrer Lehrerschaft modernste Unterrichtsräume und zeitgerechte Arbeitsmittel zur Verfügung stellen können. Dafür danke ich unseren politischen Mandataren für die Anstrengungen, gemeinsam eine optimale Lösung zu finden und auch die erforderlichen Finanzmittel bereitzustellen. dernsten Räumen, mit einem bedarfsgerechten Bestand an aktuellen Büchern, Medien und Spielen ausgestattet, ist dies ein echtes Schmuckstück in unserer Gemeinde geworden. Bildungseinrichtung Bücherei Hier wird unserer Jugend, aber auch uns Erwachsenen eine Möglichkeit geboten, sich weiterzubilden, in einer interessanten Lektüre zu schmökern oder mit einem lehrreichen oder unterhaltsamen Spiel die Freizeit sinnvoll zu erleben. Die annähernd 50.000 Entlehnungen pro Jahr zeigen, dass dieses Angebot in unserer Bücherei und Spielothek auch gerne angenommen wird. Ein herzliches Dankeschön an die Mitarbeiterinnen in unserer Bücherei, stellvertretend an die Leiterin Sigrid Maria Blum-Bohner, für den tollen Einsatz ihres Teams. Danken möchte ich aber auch den Schulsprengelgemeinden Gaißau und Fußach, vertreten durch meine Bürgermeisterkollegen Reinhold Eberle und Ernst Blum, für die angenehme und ergebnisorientierte Zusammenarbeit. Ein Dank gilt auch dem Land Vorarlberg, das uns bei der Sanierung und Neugestaltung unserer Hauptschule und unserer Bücherei und Spielothek mit besonderen Bedarfszuweisungen maßgeblich gefördert hat. Bedanken möchte ich mich auch bei allen Planern und ausführenden Firmen, die gemeinsam mit ihrer Arbeit zu diesem gelungenen Werk beigetragen haben. Liebe Höchsterinnen und Höchster, liebe Bürgerinnen und Bürger im Rheindelta, sind wir stolz auf unsere Hauptschule, auf unsere Bücherei und Spielothek als Schmiede einer guten Ausbildung für unsere Jugend! Ihr Werner Schneider, Bürgermeister Aktivitäten von 09:00 bis 16:00 Uhr ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● Investition in die Zukunft Diese hohen Investitionen in die Ausbildungsstätten unserer Jugend sind wichtig und gut eingesetzt, denn eine optimale Vorbereitung unserer Jugend auf den Schritt ins Berufsleben oder auf den Besuch einer weiterbildenden Schule ist präventive Sozialpolitik und aktive Gemeindeentwicklung. Ein besonderer Dank gilt deshalb auch Direktorin Gudrun Brunner mit ihrem gesamten Team für den unermüdlichen Einsatz zum Wohl unserer Jugend. Weitere Höhepunkte sind die neue Hauptschulbücherei, welche auch als öffentliche Bücherei geführt wird, und unsere Spielothek. In mo- Historische Ausstellung, Schulchronik „40 Jahre Hauptschule Höchst“ Treff in einem der vier „Jahrzehnte-Cafés“ technisches und textiles Werken Tanzvorführungen Theateraufführungen Spiel und Spaß für Groß und Klein „Let’s speak Türkçe“ – Kinderbücher in anderen Sprachen Lieblingsbücher einst und jetzt Geschichten für Kids und solche, die es werden wollen Kinderbetreuung Trommelgruppe Schulband der Hauptschule Setzen Sie ein Zeichen und verzichten Sie beim Besuch am Tag der offenen Tür auf das Auto! Beschränkte Parkflächen beim Altenwohnheim, im Zentrum südlich des Kirchplatzes und beim Parkplatz der Firma Blum, Werk 3 an der Landstraße. Für das leibliche Wohl wird bestens gesorgt. Eröffnung der Hauptschule Höchst Zum Tag der offenen Tür am Samstag, 25. Oktober, ist die Höchster Bevölkerung recht herzlich eingeladen. Im Rahmen der Eröffnung wird die Schulchronik „40 Jahre Hauptschule Höchst“ vorgestellt. Interessierte können diese in Zukunft über die Homepage der Hauptschule http://cms.vobs.at/hs-hoechst a brufen. Gemütliche Treffpunkte werden die Jahrzehntecafés im Neubau und das Restaurant im Foyer der Turnhalle sein. Zudem hat der ehemalige Lehrer Gerd Rusch eine Fotodokumentation auf die Beine gestellt, die sich sehen lassen kann. Außerdem gibt es den ganzen Tag ein tolles Rahmenprogramm (siehe Factbox), das stündlich wiederholt wird, gestaltet von Mitarbeiterinnen der Bücherei, den Schülerinnen und Schülern und dem Lehrerteam der Hauptschule. Die umfassend sanierte und erweitere Hauptschule hat freundliche, großzügig angelegte Gänge und einen attraktiven Innenhof (links und unten). 4 Gemeinde Info HÖCHST „Im Mittelpunkt stehen die Schüler” Seit fünf Jahren leitet Gudrun Brunner die Geschicke der Höchster Hauptschule als Direktorin, mit ihr zog ein neuer Geist in die Schulklassen ein. Mit dem Neubau der Hauptschule Höchst wurden viele Voraussetzungen für einen modernen und optimalen Schulbetrieb geschaffen. Im Sommer 2007 wurde mit dem Neubau des Nordtraktes begonnen, die Klassen wurden vorübergehend in Containern untergebracht. Kurz vor Schulschluss im Juli 2008 wurde dann mit der Sanierung des Turmes begonnen, der in einer Rekordzeit von nur 9 Wochen fertiggestellt wurde. „Nicht nur, dass die Budgetplanung eingehalten wurde, vor allem war die Zusammenarbeit zwischen Schule, Architekt, Gemeinde und Firmen aus meiner Sicht optimal. Wir konnten unsere Vorschläge und Wünsche äußern und wirden aktiv in die Planung miteinbezogen“, freut sich Direktorin Gudrun Brunner. Hauptschule eine Metallwerkstätte eingerichtet. Um die interessierten Schüler unterr i c hten zu können, wurden zwei Lehrer von Ausbildern der Firma Blum HS-Direktorin „angelernt“. „So Gudrun kann schon früh Brunner das vorhandene Interesse für einen Metallberuf gefördert werden“, weiß Direktorin Brunner. spielfreudige Jugendliche ausgebildet. Dieses Projekt soll in den nächsten Jahren weiter ausgebaut werden. „Durch dieses Angebot lernen die Kinder nicht nur, sich richtig auszudrücken, auch ihr gesundes Selbstbewusstsein wird geförd e rt“, ist Gudrun Brunner überzeugt. Neue Vorarlberger Mittelschule Im nächsten Jahr startet das neue Schulkonzept mit den Vorarlberger Mittelschulen. „Wir sind schon fast startbereit. Unsere veränderte pädagogische Praxis wird im heurigen Schuljahr bereits in den ersten Klassen praktiziert. Wir haben mit dem Gymnasium Lustenau eine Kooperationsschule gefunden, mit der wir zusammenarbeiten werden“, erklärt Direktorin Gudrun Brunner. Sozialprojekte Schon seit längerem führt die HS Höchst auch Sozialprojekte durch. Unter anderen werden die Klassensprecher als Streitschlichter ausgebildet. Ab November knüpfen engagierte Vi e rtklässler/innen im Altenwohnheim wieder durch verschiedene Aktivitäten Kontakte mit den Bewohnerinnen und Bewohnern. Wirtschaftsprojekt Zwischen der HS Höchst und der heimischen Wirtschaft (vorwiegend im Rheindelta) herrscht eine rege Zusammenarbeit. „Die Firmen melden uns offene Schnupper- und Lehrstellen, sodass wir die Schüler schon frühzeitig informieren können. Mit dieser Zusammenarbeit haben wir mehr erreicht als wir uns erträumen haben lassen“, so die Direktorin. Nachmittagsbetreuung Die Hauptschule Höchst bietet auch Nachmittagsbetreuung für die an. „Die Zeiten haben sich geändert. Oft sind beie Elternteile berufstätig. Da bleibt oft zu wenig Zeit, um den Kindern bei Hausübungen und beim Lernen zu helfen. Ich freue mich sehr, dass auch heuer 110 Schüler (mehr als ein Viertel) regelmäßig an der Nachmittagsbetreuung teilnehmen.” Dabei werden die Schüler geförd e rt, auch Hilfestellung bei den Hausaufgaben und beim Lernen werden Theatergruppe Mit dem Einzug in die neuen Räumlichkeiten wurde ein neues, interessantes Projekt auf die Beine gestellt. „In der Theaterklasse werden von einer Lehrerin, die selbst über viel Theatererfahrung verfügt, Metallwerkstätte Dank der guten Zusammenarbeit mit der Firma Blum wurde in der Beim Tischfußball oder im neu gestalteten Pausenhof lässt sich die Zeit zwischen den Unterrichtsstunden gut verbringen. Gemeinde Info HÖCHST 5 Die großzügige Erweiterung hat der Hauptschule Höchst moderne, helle Klassenräume beschert (Fotos oben und unten). angeboten. Und wenn die Kinder nach Hause kommen, ist schon vieles erledigt. „Wir können fast schon behaupten, dass wir eine Ganztagesschule sind“, so Gudrun Brunner. Bei einer Befragung der Eltern zur Nachmittagsbetreuung äußerten sich 95 Prozent (!) sehr positiv. Die Schüler im Mittelpunkt Was den Neubau für die engagierte Direktorin am wertvollsten macht, ist die Tatsache, dass durch die neuen Räumlichkeiten der Unterricht nach modernsten Gesichtspunkten gestaltet werden kann. „Aber eines darf man nie vergessen, der Schüler muss immer im Mittelpunkt stehen!“ Helle Flure im neuen Schulgebäude. Auch die Lehrerinnen und Lehrer haben viel mehr Platz als früher. 6 Gemeinde Info HÖCHST Bücherei und Spielothek in neuen Räumen Mit dem Neubau der Hauptschule Höchst erhielt auch die Bücherei und Spielothek neue Räumlichkeiten. Bereits am 5. September standen von 9 bis 18 Uhr die Türen der neu erbauten Bibliothek das erste Mal offen. Auch die Bücherei und Spielothek lädt am 25. Oktober zu einem Tag der offenen Tür ein. Von 9:30 bis 15:30 Uhr steht stündlich eine Veranstaltung auf dem Programm. „Die Bücherei Spielothek Höchst wird gemeinsam von der Gemeinde und der Pfarre getragen und ist gleichzeitig auch Schulbibliothek der Hauptschule Höchst“, erläutert die Leiterin Sigrid-Maria Blum-Bohner. Neben der Leiterin sind noch im Einsatz: Brunhilde Dressel, Heidi Hietz, Ilona Schneider und Heidrun Girardi als Bibliothekarinnen sowie Heidi Hietz und Brunhilde Dressel auch als Spielothekarinnen. Als ehrenamtliche Helferinnen stehen zudem Marika Rusch, Ilse RopeleVollmar, Margit Teubl, Irene Goritschnig und Ursula Brunner zur Verfügung. Schulbibliothekarin ist Hauptschullehrerin Maria Blum. Die große Auswahl begeistert die zahlreichen Besucherinnen und Besucher der Bücherei Spielothek. Jung und Alt. Zwei Computer stehen den BesucherInnen für Bestandsrecherche und Internetsuche zur Ve rfügung. Selbstverständlich ist die Bücherei Spielothek Höchst nun auch behinderten- und kinderwagengerecht ausgestattet. Das großzügige Platzangebot und die flexible Einrichtung lassen keine Wünsche offen und bieten tolle Möglichkeiten für die Zukunft. insofern ideal, da die Schülerinnen und Schüler während der Vormittags-Öffnungszeiten aus dem Unterricht kommen und sich Bücher aussuchen können“, freut sich die Schulbibliothekarin Maria Blum. Und da nun auch Tische und Stühle für eine ganze Schulklasse vorhanden sind, lässt sich die Schulbibliothek sehr gut für verschiedene Klassen- und Unterrichtsarbeiten nutzen. Telefon: 76898 E-Mail: buecherei@hoechst.vol.at Internet: www.hoechst.bvoe.at Benutzerfreundlich Die Bibliothek zeigt sich sehr benutzerfreundlich, mit vielen gemütliche Sitz- und Lesemöglichkeiten für Neben Gesellschafts- und Brettspielen sind in der Spielothek natürlich auch Bewegungsspiele zu finden (links). Die Bücherei ist ein echter Höchster Treffpunkt (rechts). Schulbibliothek Ein Teil der neuen Bibliothek wurde speziell als Schulbibliothek für die Hauptschule eingerichtet. „Das ist Gemeinde Info HÖCHST 7 Heizkostenzuschuss 2008/2009 Das Land Vorarlberg gewährt Einzelpersonen oder Familien mit einem geringen Einkommen für die Heizperiode 2008/2009 eine einmalige Hilfe in Form eines Heizkostenzuschusses in Höhe von Ä 250,-- unter bestimmten Voraussetzungen. Für die Gewährung des Zuschusses gelten folgende Obergrenzen für das Haushaltseinkommen: Alleinstehende: Ä 1.000,-- netto Mit dem Neubau der Bücherei wurde auch ausreichend Platz für die Schulbibliothek der Hauptschule geschaffen. Bücherei-Programm am Samstag, 25. Oktober 09:30 „Spiel und Spaß für Groß und Klein“ – Aktionsspiele mit Heidi Hietz 10:30 „Tim und das Geheimnis von Knolle Murphy“ Theateraufführung der 3a, Leitung Maria Blum 11:30 „Let’s speak Türkçe“ – Kinderbücher in anderen Sprachen mit Elisabeth Riem, Bircan Gülmedi und der Schultheatergruppe 12:30 „Spiel und Spaß für Groß und Klein“ – Aktionsspiele 13:30 „Lieblingsbücher einst und jetzt“ – Buchvorstellung, Gesprächsund Vorleserunde mit Höchster Persönlichkeiten 14:30 „Tim und das Geheimnis von Knolle Murphy“ Theateraufführung 15:30 „Geschichten für Kids und solche, die es werden wollen” Lesung mit Willi Noelle, Höchst E h e p a a re oder Lebensgemeinschaften: Ä 1.500,-- netto Für jede weitere Person im Haushalt: Ä 130,-- netto Das Einkommen ist anhand von Belegen nachzuweisen. Zum Einkommen zählen Löhne, Gehälter, Renten, Pensionen, Leistungen aus der Arbeitslosen- und der Krankenversicherung, weiters Wohnbeihilfen, Unterhaltszahlungen jeglicher Art, das Kinderbetreuungsgeld und Lehrlingsentschädigungen. Nicht als Einkommen gelten Familienbeihilfen, Familienzuschüsse, Studienbeihilfen und Pflegegelder. Der Antrag kann im Gemeindeamt Höchst, Abteilung Kundenservice (Zimmer Nr. 13 und Nr. 13a) bis spätestens 30. Jänner 2009 gestellt werden. Hier erhalten Sie auch noch nähere Auskünfte (Gerh a rd Böhler und Reingard Adenberger, Tel. 7907, Durchwahl 25, oder 26). Treffen die Voraussetzungen zu, wird der Heizkostenzuschuss sofort bar ausbezahlt. Reger Betrieb in der Bücherei Spielothek Höchst. 8 Gemeinde Info HÖCHST Die Schülerinnen und Schüler der 3a der VS Kirchdorf mit ihren Lehrerinnen und Revierförster Jürgen Ernst, begleitet von Bürgermeister Werner Schneider. Aufforstungsaktion Die Schüler der 3a Klasse der Volksschule Kirchdorf nahmen Ende September an einer Aufforstung im Bereich der Naturparkfarm teil. R e v i e rförster Jürgen Ernst holte die Kinder in der Schule ab, begleitet durch die Lehrerinnen. Auf dem Weg zur Aufforstungsfläche gab es entlang des Radweges viele Kastanien zu sammeln. Die gesammelten Kastanien und vom Förster mitgebrachte Eicheln und Walnüsse wurden auf der Aufforstungsfläche in die Erde gesteckt. Daneben wurde ein Stab in der Erde befestigt, damit die jungen Bäume bei Mäharbeiten nicht abgemäht werden. An einigen Stellen wurden auch Weidenruten in die Erde gesteckt, die dann im Frühjahr als neue Bäume ausschlagen. Nach der anstrengenden Arbeit gab es eine kleine Stärkung im Garten der Naturparkfarm und anschließend wurden die Tiere in der Farm besichtigt. Auf dem Weg zurück in die Schule informierte der Förster die Kinder noch über allerlei Interessantes entlang des Spazierweges. dem Hinweg erklärte uns Jürgen viel über die Bäume und Sträucher am Wegrand. Bevor es ans Aufforsten ging, erzählte uns Jürgen eine spannende Geschichte. Danach war es so weit: Wir pflanzten Eicheln oder Weidenäste. Das war lustig! Nach der Arbeit bekamen wir eine Jause spendiert und der Bürgermeister bedankte sich bei uns. Später machten wir noch lustige Spiele im Wald. Uns hat der Vormittag mit der Aufforstung und der waldpädagogischen Führung sehr gut gefallen. Vielleicht können wir im Frühjahr schon die ersten kleinen Bäumchen sehen?” Bericht der Schüler: „Wir wurden vor der Schule von unserem Waldpädagogen Jürgen Ernst abgeholt und wanderten Richtung Aufforstungsstelle. Auf Neue Mitarbeiterin Emina Zilic aus Bregenz (Bild) übernimmt die Sprachförderung für die türkischen Kinder im Kindergarten Oberdorf. Die Sprachförderung wird an allen Kindergärten angeboten und soll den Kindern den Schuleinstieg nach dem Kindergarten erleichtern. Workshop Verkehrs- und Zentrumsplanung Der 2. Bevölkerungsworkshop zur Verkehrs- und Zentrumsplanung Höchst findet heute Donnerstag, 23. Oktober 2008 um 19:00 Uhr im Pfarrzentrum Höchst statt. Nach der ersten Planungswerkstatt im Juli liegen inzwischen Konzepte und Varianten zur Weiterentwicklung des Verkehrssystems sowie zur Aufwertung der Straßenräume vor, welche an der 2. Planungswertstatt präsentiert werden. Alle Höchsterinnen und Höchster sind eingeladen, zu den vorliegenden Konzepten Stellung zu nehmen, die Vor- und Nachteile der einzelnen Varianten zu diskutieren sowie wichtige Inputs für die weitere Bearbeitung zu liefern. Referenten des Abends: Rupert Wimmer, Metron Verkehrsplanung AG, Brugg Han van de Wetering, Van de Wetering, Atelier für Städtebau, Zürich Moderation: Dr. Helmut Bechter, G e m e i n w e s e n - O rg a n i s a t i o n - E n twicklung, Dornbirn Gemeinde Info HÖCHST 9 Preis für die Hauptschule Höchst Im Rahmen des 50-Jahr-Jubiläums der VVG (Vorarlberger Volkswirtschaftliche Gesellschaft) erhielt die Hauptschule Höchst Anfang Oktober für ihr eingereichtes LifeProjekt „Eventmanagement” den 2. Preis. Die Schülerinnen und Schüler organisierten ein Konzert mit der amerikanischen Sängerin Amanda Rogers (siehe Projektbeschreibung unten). „Die letztjährige 4c-Klasse wurde bei diesem Projekt von unserer Lehrerin Silke Gerer ein halbes Jahr lang begleitet. Den tollen Geldpreis werden wir selbstverständlich für weitere Projekte unserer Schule verwenden“, erklärt Direktorin Gudrun Brunner nicht ohne Stolz. Schullandesrat Siegi Stemer gratulierte den Schülerinnen und Schülern sowie der zuständigen Lehrerin zum Erfolg und lobt das Projekt sowie Teamgeist, Konfliktlösungskompetenz und das hohe Maß an Flexibilität der Beteiligten. Die gute Leistung sei ein Beweis für die Qualität des Unterrichtes an der Hauptschule Höchst, der er ein besonders gutes Zeugnis ausstellt. Lehrerin Silke Gerer mit einer der beteiligten Schülerinnen bei der Übergabe des Preises. Ein Konzert als Klassenprojekt Nach einem Konzert von Amanda Rogers an der VIVO Hauptschule Höchst im November 2007 zeigten sich besonders die Schülerinnen und Schüler der 4c begeistert. Sie starteten ein Klassenprojekt, um ein öffentliches Konzert der Künstlerin zu organisieren. Die junge Sängerin aus New York begeisterte nicht nur durch ihre musikalische Darbietung, sondern auch durch ihr sympathisches und herzliches Auftreten. Unterstützt von Lehrerin Silke Gerer wurde bereits Ende Jänner das Projekt gestartet, da schon die ersten Aufgaben zu erledigen waren. Die 4c fand im Quo VadisStadel in Höchst einen passenden Veranstaltungsort für das Konzert und im Stadelteam einen tollen Kooperationspartner. Die Jugendlichen arbeiteten in verschiedenen Teams: Catering/Hosting, PR/Werbung, Buchhaltung, Technik und Logistik. Die vier Schüler/innen des Projektleitungsteam achteten darauf, dass die Teammitglieder alles im Griff hatten. Zusätz- lich unterstützten sie auch die Arbeiten der verschiedenen Teams. Um die unterschiedlichen Aufgaben so professionell wie möglich zu erledigen, ließen sich die Schüler/innen auch innerhalb und außerhalb der Schule beraten und wurden von vielen unterstützt. Es war eine echte Herausforderung für die 4c, doch mit einer guten Klassengemeinschaft und einer ebenso guten Teamarbeit konnte nichts schief gehen. Für die Schüler/innen der 4c war dieses Projekt ein gelungener und in jeder Hinsicht erfolgreicher Abschluss ihrer vierjährigen Hauptschulzeit. Isabel Cihal + Natalie Hämmerle Die erfolgreichen Konzert-Veranstalter mit Amanda Rogers + Band (vorn Mitte). Rechts der Auftritt der New Yorker Künstlerin an der Hauptschule. 10 Gemeinde Info HÖCHST 4. Höchster Rundenlauf im Dauerregen Am 4. Oktober fand zum vierten Mal der Höchster Rundenlauf unter dem Motto „Laufen für einen guten Zweck“ statt. Trotz des schlechten Wetters war die Aktion der KJ Höchst heuer ein voller Erfolg. Mit einem Teilnehm e rre k o rd von 150 Läufern und über 1.000 gelaufenen Runden konnten für den Verein Sonnenblume 5.246,- Euro errannt werden. Ein „Danke“ möchten wir allen Läufern und Sponsoren für ihr Mitlaufen und ihre finanzielle Unterstützung aussprechen – allen voran den Hauptsponsoren Julius Blum GmbH und dem Schalmeienzug Höchst. Er s o rgte auch gemeinsam mit der Bürgermusik Höchst für die musikalische Umrahmung. Nicht zu vergessen der Dank allen freiwilligen Helfern und Organisatoren der Katholischen Jugend Höchst. Sponsoren des 4. Höchster Rundenlaufs: Julius Blum GmbH; Schalmeienzug Höchst; Björn Tischlerei; Blaha-Hof; Brunner Manfred, Gerüstbau + Verputz; Dr. Erich Rüdisser; Elfi Mayer Kosmetik; Fotostudio Herbert Rasser; GH Bru g g e rh o rn; Gregotsch Paul, Installationen; Längle & Hagspiel; Mag. Rainer Rangger, Steuerberatung; Autohaus Hagspiel; Nagel Siegmar Brennstoffe; Salon Haarscharf; Techno-Plast; Vorarlberger Kraftwerke AG, Werner Bösch Malerbetrieb GmbH; Westo Installationen; Willi Blum Dachdeckerei. Rundenlauf im strömenden Regen. Wir freuen uns schon auf das nächste Jahr und einen tollen Rundenlauf! Konzert mit Schellinski und Theateraufführung Konzert mit Schellinski Freitag, 21. November 2008 20:00 Uhr, Pfarrzentrum Höchst Shakespeare, das Theater spielt „Monsieur Ibrahim und die Blumen des Koran” Freitag, 05. Dezember 2008 20:00 Uhr, Pfarrzentrum Höchst ranz, über die eigentliche Nähe der Religionen, erzählt mit den Mitteln der Comedy von Eric-Emmanuel Schmitt Die Musiken zur Inszenierung wurden von den international bekannten Jazzmusikern: Enrico Rava, Rob e rto Gatto, Kenny Barron, Claude N o u g a ro, Rosario Bonaccorso, Stefano di Battista und Omar Faru k Tekbilek dem Stück gewidmet und in Paris aufgenommen. Eric-Emmanuel Schmitt ist einer der meistgespielten zeitgenössischen französischen Autoren. „Der Besucher“ und „Enigma“ sind zwei seiner Stücke, die am Theater für Vorarlberg aufgeführt wurden. Schellinski war ein Pole, sagen die alten Jasser. Ist aber ein Schmarren, weil Schellinski kommt aus Vorarlberg und klingt auch so. Mundartlieder mit Harmonium, Akkordeon, Mundharmonika, Gitarre, Klavier und Texten von Michael Köhlmeier. Schellinski spielen Lieder zum Lachen und Weinen, Hinhören und Wegtreten. Web: http://www.schellinski.at Eintritt: VV Ä 8,- AK Ä 10,- Mit: Martin Sommerlechner Mit der Stimme von Bruno Felix Regie: Renate Bauer Ein poetisches, philosophisches und humorvolles Stück über das Leben und die Liebe, über Tole- Eintritt: VV Ä 8,- bzw. AK Ä 10,Vorverkauf im Gemeindeamt, Zimmer 12, Telefon 7907-23 regina.lucic@hoechst.at bei allen Raiffeisenbanken oder online auf www.hoechst.at Gemeinde Info HÖCHST 11 Der Karateklub Höchst erhielt eine bestens geeignete eigene Trainingsstätte. Neue Trainingsstätte für den Karateclub Höchst Mit viel Freude und großem Stolz konnte der Karateclub Höchst vor kurzem ein eigenes Dojo (Trainingslokal) eröffnen. In enger Zusammenarbeit mit der Gemeinde Höchst konnte ein Traum realisiert werden. Die Sporthalle in der VolksschuleUnterdorf, in der bisher 85 Kinder Woche für Woche mit großem Trainingseifer und begeisternder Freude Karate ausübten, wird in naher Zukunft umgebaut. Deshalb suchte die Gemeinde eine passende Lösung und fand diese in einem älteren Gebäude der Firma Blumen & Garten Brunner an der Brugger Straße. Aus einer alten Stickerhalle wurde mit viel Fleiß, Farbe und Eigeninitiative ein richtiges Schmuckstück eines Trainingslokals. soren mit Gemeinde Höchst, Steuerkanzlei Rangger, Malerbetrieb Palaoro, i-tec Lauterach, Raumaustatter Achberger in Hörbranz, G ruber Klimatechnik in Wo l f u rt und Ti s c h l e re Michael Hofer aus Höchst. i Sie alle sorgten dafür, dass die Ve reinsfinanzen in einem erträglichen Maß strapaziert wurd e n . Endlich können die Matten ausgelegt bleiben, die neue Spiegelwand dient beim Trainingsbetrieb als Technikkontrolle. Mit viel Stolz wurde die neue Lokalität durch den Obmann und Trainer Walter Braitsch in Anwesenheit von Bürgermeister Werner Schneider und Sportre f e rent Willi Maier in einem kleinen Rahmen eröffnet. Auch Verbandspräsident Helmut Seewald und der Großteil von Vereinsvertretern sind der Einladung gerne gefolgt und waren voll des Lobes. Mit solch idealen Tr a iningsmöglichkeiten werden sich auch bald wieder entsprechende Erfolge für den erfolgsverwöhnten Verein einstellen. Walter Braitsch Dank an Gemeinde und Sponsoren D u rch großzügige Unterstützung der Gemeinde Höchst und mehreren Sponsoren konnte einmal mehr bewiesen werden, dass mit entsprechender Zusammenarbeit sehr viel bewegt und erreicht werden kann. An dieser Stelle nochmals ein herz l iches Dankeschön an alle fleißigen Mitarbeiter. Speziell auch den Spon- Obmann Walter Braitsch mit Verbandsobmann Helmut Seewald. 12 Gemeinde Info HÖCHST Sicherheitstag der Feuerwehr mit Fahrzeugweihe Am Samstag, den 13.09.2008, lud die Feuerwehr Höchst zum Feuerwehr-Sicherheitstag mit Fahrzeugweihe. Zahlreiche Interessierte besuchten an diesem Tag das Feuerwehrhaus, dabei erhielten sie einen Einblick in die Welt der Feuerwehr. Im Mittelpunkt stand das neue Kommandofahrzeug, welches seit diesem Frühjahr im Einsatz steht. Daneben waren die neuen Atemschutzgeräte sowie die Wärmebildkamera zu besichtigen. Erstmals präsentierte die Feuerwehr die neue Sandsackabfüllmaschine. Sie wurde von den R h e i n d e l t a f e uerwehren mitentwickelt und beruht auf den Erkenntnissen der Hochwasser der vergangenen Jahre. Sehr interessant für die Sicherheit jedes Einzelnen war der Feuerlöschtrainer. Hier konnten die Besucher den Umgang mit dem Feuerlöscher lernen. Gleichzeitig fand auch die alljährliche Überprüfung der Feuerlöscher statt. Diese ist wie gewohnt sehr gut angekommen. Fahrzeugweihe Am Abend erfolgte die feierliche Einweihung des neuen Kommandofahrzeuges. Zahlreiche Kameraden aus den Nachbargemeinden, politische Funktionsträger der Gemeinde und die Bevölkerung von Höchst kamen zu diesem Anlass. Anschließend sorgten „The Voice“ Wolfgang Frank und DJ Hugo für Unterhaltung. Dank des schönen Festzeltes konnte das Wetter die Stimmung nicht beeinträchtigen. Die Ortsfeuerwehr bedankt sich bei allen Gästen für ihr Kommen. Der Umgang mit dem Feuerlöscher will geübt sein. Aktive Feuerwehrjugend Am 11. Oktober 2008 fand in Höchst die alljährliche gemeinsame Jugendübung im Löschkreis Rheindelta statt. Übungsannahme war ein Verkehrsunfall mit zwei Fahrzeugen und mehreren verletzten Personen, wobei ein Fahrzeug Feuer gefangen hatte. Ebenfalls in Brand geraten war ein Holzgebäude. Neben den zahlreich erschienen Zuschauern aus Hard, Fußach und Höchst war auch LFI Ing. Hubert Vetter vom Können unserer Jugend erf reut. Der L a n d e s f e u e rw e h r i nspektor bestätigte dies auch bei seiner Abschlussrede. Nach getaner Arbeit ging es dann ins Feuerwehrhaus Höchst, wo man sich bei einer verdienten Jause stärkte. Eindrucksvolle Übung der Feuerwehrjugend aus dem Rheindelta (Fotos rechts und unten). Gemeinde Info HÖCHST 13 Umweltförderungen in Höchst Der Höchster Gemeindevorstand hat in seiner Sitzung vom 7.10.2008 folgende Förderungen im Umweltbereich beschlossen. Förderung von Solarund Photovoltaikanlagen: Bürgermeister Werner Schneider übergibt die Schlüssel für das neue Kommandofahrzeug. Förderungshöhe 1/3 der Landesförderung, maximal Ä 1.300,-- Anlagen zur energetischen Nutzung von Biomasse: (Stückholzheizungen, Kachelöfen, Holzhackschnitzelanlagen) ● Anlagen im Zuge eines Neubaues 1/3 der Landesförderung, maximal Ä 1.300,-Erneuerung alter Anlagen: maximal 50% der Landesförderung bzw. maximal Ä 2.000,-Pellets-Heizanlagen: 1/3 der Landesförderung, maximal Ä 1.300,-- pro Einheit Biomasse-Mikronetzwerke: ab 2 Objekten für jedes Objekt 1/3 der Landesförderung, maximal Ä 1.300,-Thermographieaktion (Feststellung des Energieverlustes bei Objekten anhand von Bildern): Förderung pro Einfamilienhaus Ä 70,-Die Gemeinde Höchst fördert gezielt Umweltinvestitionen. ● Förderung Fahrradanhänger: ● ● Fahrradanhänger zum Kindertransport: 50% des Kaufpreises, maximal Ä 200,-Fahrradanhänger zum Lastentransport: 50% des Kaufpreises, maximal Ä 70,-- ● ● Beeindruckende Demonstration der neuen Sandsackabfüllmaschine. Hochstamm-Aktion: 5 Stück Hochstammer pro Haushalt und Jahr á Ä 30,-- oder 5 Stück Mittelstammer pro Haushalt und Jahr á Ä 11,-- ● Austausch alter Heizkessel: Betreiber von Feststoff-Zentralheizanlagen ohne Puffer erhalten von der Gemeinde einen Energieberatungsscheck in der Höhe von Ä 70,--. Der Ausbau dieser alten FeststoffZentralheizkessel wird aufgru n d der hohen Umweltbelastung (Feinstaub) von der Gemeinde noch zusätzlich mit Ä 200,-- gefördert. Dauerfahrkarten für öffentliche Verkehrsmittel: Alle Dauerfahrausweise werden mit Ä 10,-- gefördert. Beim Schiblitz Bregenzerwald erfolgt eine direkte Förderung des Fahrbetriebs, damit diese Fahrten kostengünstig angeboten werden können. Auskünfte im Gemeindeamt Zimmer 17 Armin Schneider, 7907-39 Zahlreiche Besucher brachten ihre Feuerlöscher zur Überprüfung. 14 Gemeinde Info HÖCHST Fahrradwettbewerb: 175.000 km geradelt Am Fahrradwettbewerb, der im Frühjahr gestartet wurde, beteiligten sich erfreulich viele Höchsterinnen und Höchster. Sie legten mit ihren Rädern insgesamt eine Strecke von 175.000 km zurück, also mehr als das Vierfache des Erdumfangs. Die Organisation wurde vom Vorarlberger Energieinstitut durc hgeführt. Neben zahlreichen Gemeinden nahmen auch etliche Vorarlberger Unternehmen am Wettbewerb teil, in Höchst z. B. die Firma Julius Blum GmbH. Die Verlosung der Preise für die insgesamt 292 Höchster Teilnehmer fand beim Höchster Markt am Samstag, den 4. Oktober 2008, statt. Es gab Fahrräder, Lastenanhänger, Gutscheine und verschiedenes Fahrradzubehör zu gewinnen, Bürgermeister Werner Schneider führte die Preisverteilung durch. Die Teilnehmer wurden in den drei Kategorien Einsteiger, Alltagsrad- Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer am Wettbewerb hatten die Chance, schöne Sachpreise zu gewinnen. ler und Sportler unterteilt und in jeder Kategorie wurde eine Stichzahl gezogen. Ebenso wurden noch die Teilnehmer mit den meisten gefahrenen Kilometern, sowie der älteste und der jüngste Teilnehmer mit einem kleinen Preis bedacht. In der Kategorie Einsteiger, 100 bis 499 km, radelten gesamt 108 Teilnehmer mit. 88 Teilnehmerinnen und Teilnehmer fuhren mit 500 bis 1.000 km als Alltagsradler und 49 legten als Sportler über 1.000 km zurück. Wir gratulieren den Preisträgern! Jugendtreff „Chillout” Der Umbau der Rheinauhalle hat auch dem Jugendtreff „Chillout” einen neuen Veranstaltungsraum beschert, der bereits gut angenommen wird. Der neue Veranstaltungsraum kann auch für private Feiern genutzt werden. Es besteht die Möglichkeit, Partys und Konzerte zu veranstalten und auch für den offenen Betrieb ergeben sich neue Optionen. Seit über zwei Jahren betreibt die O ffene Jugendarbeit Höchst den Jugendtreff, für viele Jugendliche ist das Jugendhaus fixer Bestandteil ihrer Lebenswelt. Montags, mittwochs und freitags zwischen 15 und „Chillout” – offener Jugendtreff ohne Konsumzwang. Rechts die selbst gestaltete Modenshow der Höchster Jugend auf der Frühjahrsmesse in Dornbirn. 21 Uhr steht das „Chillout” allen Jugendlichen aus dem Rheindelta zwischen 12 und 18 Jahren offen. Ohne Konsumzwang, ohne Alkohol und ohne Nikotion kann das Angebot an Freizeitgestaltung genutzt werden. Neben gratis Internetcafe, Kartenspiele, Tischfussball und einer Indoor Skateboardrampe bie- tet der Jugendtreff auch die Möglichkeit, sich von ausgebildeten Personen beraten zu lassen oder Probleme zu besprechen. Das „Chillout” Fussballteam nimmt immer wieder an Turnieren teil. Auf der Dornbirner Frühjahrsmesse präsentierten die Höchster Jugendlichen eine selbst gestaltete Modenshow und Breakdance-Vorführung. Gemeinde Info HÖCHST 15 Eröffnung Rheinauhalle am Sonntag, 23. 11. Die völlig neu gestaltete Rheinauhalle wird am Sonntag, 23. November, offiziell eröffnet. Kirchlichen Segnung um 9:30 Uhr, danach Frühschoppenkonzert mit der Bürgermusik Höchst. Sportliche Darbietungen bis 16:00 Uhr. Die Veranstaltung ist bewirtet. Besichtigungsmöglichkeit auch im Jugendtreff „Chillout”. Hallenradsport: Die Rheinauhalle bewährt sich Eine ersten und äußerst positiven Eindruck von der runderneuerten Rheinauhalle erhielten die Besucher der Staatsmeisterschaft im Hallenradsport am 4. Oktober. Simon König im Tor und der Feldspieler Dietmar Schneider gewannen das alles entscheidende Spiel um den Meistertitel und somit die WM-Teilnahme gegen Dornbirn 1 (Martin Lingg / Markus Bröll ) souverän mit 7 : 4. Es war ein ausgeglichenes, faires und spannendes Spiel zweier extrem starker Mannschaften. Die bessere Teamleistung hat wahrscheinlich den Ausschlag gegeben. Das nächste große Ziel ist die Weltmeisterschaft an diesem Wochenende in Dornbirn. Zu den Chancen der beiden Höchster meint Obmann Heimo Lubetz: „Es wäre ja wirklich an der Zeit, dass auch das Quäntchen Glück einmal auf unsere Seite fällt. So erinnere ich mich unter anderem an die letzte Heim-WM 2002 in Dornbirn, wo es erst im Finale knapp nicht gereicht hat. Wir wünschen jedenfalls unserer Burschen viel Glück!“ Um die Bronzemedaille ging es im Höchster „Bruderduell“ von Andreas und Simon Lubetz. Andreas, der ältere, gewann mit Martin Maccani gegen seinen Bruder Simon mit Florian Fischer mit 5 : 3. Rheinauhalle NEU hat sich bewährt Die ÖM war auch der „Probegalopp“ für die „neue“ Rheinauhalle. Sie wurde von allen Besuchern wohlwollend und lobend angenommen und hat sich bestens bewährt. Sehr gutes Licht, ein toller Boden, eine gute Beschallung und ein angenehmer Gesamteindru c k dank Holzeinsatz sind die herausragenden Merkmale. Bestens bewährt hat sich die Rheinauhalle bereits am 4. Oktober bei der österreichischen Meisterschaft im Hallenradsport. Im Radball setzten sich Simon König und Dietmar Schneider vom ÖAMTC Radfahrclub Mazda Hagspiel Höchst durch (re). 16 Gemeinde Info HÖCHST Im Dezember den neuen Ortsbus gratis testen Immer eine Haltestelle in Ihrer Nähe! Die Förderung umweltfreundlicher Mobilität ist ein wichtiges Ziel der Gemeinde Höchst. Mit der neuen Ortsbuslinie kann ab 14. Dezember ein wichtiger Meilenstein zur Schaffung eines attraktiven Bus-Angebots in Höchst gesetzt werden: Zahlreiche Bürgerinnen und Bürger, die bisher einen relativ weiten Weg bis zur nächsten Bushaltestelle hatten, bekommen mit dem neuen Ortsbus Haltestellen in fußläufiger Entfernung. Kleiner, leiser & pünktlicher Ermöglicht wird die Linienführung auf Nebenstraßen durch den Einsatz kleinerer Busse. Sie sind wendiger und verbrauchen weniger Treibstoff. Mit der Umfahrung von staugeplagten Hauptstraßen erhöht sich die Pünktlichkeit und ermöglicht pünktliches Umsteigen am Bahnhof Lustenau in Richtung Bregenz bzw. Dornbirn. Bildunterschrift: Ortsbus: Gratis Probefahren für Jung und Alt. (Foto Marcel Hagen) Gratis „Probefahren“ im ganzen Ortsgebiet bis zum 31. 12. Damit der neue Ortsbus ausgiebig getestet werden kann, ermöglicht die Gemeinde Höchst allen Gemeindebürgerinnen und Gemeindebürgern ein unkompliziertes „Probefahren“: Jeder Haushalt in Höchst bekommt in der Woche vor dem Fahrplanwechsel Mitte Dezember ein Kontingent mit sogenannten „Test-Fahrkarten“ zugeschickt. Bis zum Jahresende kann man mit diesen Fahrkarten innerhalb des Höchster Ortsgebiets mit allen Bussen gratis fahren. Die Handhabung ist ganz einfach: Am Beginn jeder Probefahrt einfach die Te s t - F a h rkarte beim Busfahrer abgeben. Ideen und Mitarbeit erwünscht Die Gemeinde Höchst beteiligt sich gemeinsam mit der Nachbargemeinde Gaißau am Projekt „Rheindelta MOBIL“. Ziel ist es, ein umweltfreundliches und anrainerschonendes Mobilitätsverhalten zu fördern. Zu diesem Zweck sind eigene Arbeitgruppen zu den Themen Pendler, Radfahren und Busfahren eingerichtet worden. Ideen für Verbesserungsmaßnahmen in diesen Bereichen und aktive Mitarbeit in einer der Arbeitsgruppen sind herzlich willkommen. Von Mitte Dezember bis zum Jahresende 2008 können alle Höchster den neuen Ortsbus gratis testen. Fahrscheine für die Probefahrten werden jedem Haushalt rechtzeitig zugestellt. Über den Fahrplan sowie die Umstiegsund Anschlussmöglichkeiten beim Ortsbus wird in den nächsten Ausgaben des Gemeindeblattes laufend informiert. Herausgeber und Verleger: Gemeinde Höchst, 6973 Höchst. Für den Inhalt verantwortlich: Bürgermeister Ing. Werner Schneider. Druck: Hechtdruck, Hard Grundsätzliche Ausrichtung: Informationen über das Geschehen in der Gemeinde Höchst


Höchst Gemeinde Info 2008 08
Mit, 8. Juni 2011 |

Gemeinde Info Amtliche Mitteilung der Gemeinde Höchst – Nr. 10 – August 2008 www.hoechst.at – gemeindeamt@hoechst.at Aus dem Inhalt Ortsbuslinie für Höchst Bücherei & Spielothek Schulbeginn Hauptschule Zukunftswerkstatt Weihe Feuerwehrauto 3 4 5 7 12 Liebe Höchsterinnen und Höchster! Um die Lebensqualität in unserer Gemeinde zu erhalten, müssen wir alle Anstrengungen unternehmen, den selbst verursachten Individualverkehr zu verringern. Die Gemeinde unternimmt große Anstrengungen, um die erforderlichen Rahmenbedingungen zu schaffen. Neben dem Ausbau der Fuß- und Radwege gibt es ab dem Fahrplanwechsel im Dezember 2008 ein weiteres attraktives Angebot im öffentlichen Personennahverkehr. Durch den Landbus Unterland wird in Höchst ab diesem Zeitpunkt eine Ortslinie gefahre n . Nähere Details zu dieser erfreulichen Neuerung berichten wir in dieser Ausgabe (Seite 3). Ich bitte alle Höchsterinnen und Höchster, besonders im Bereich der Kurzstrecken auf das Auto zu verzichten. Der Bus kommt noch näher zu den Fahrgästen, um diesen Verzicht zu erleichtern. Gestalten wir mit diesem Beitrag unsere Heimatgemeinde als umweltfreundlichen Lebensraum und damit als eine Gemeinde mit hoher Lebensqualität. Über 40 Kinder fanden sich bereits am ersten Tag ein, um das Angebot des Union Bahnengolf Club Höchst zur aktiven Freizeitgestaltung zu nutzen. Viel Spaß für unsere Kinder bei den Sport- und Spielwochen Ein besonderes Angebot zum Ende der Ferien machen auch heuer 18 Höchster Ortsvereinen den Schülerinnen und Schülern. Die Sportund Spielwochen werden auch begeistert angenommen. Genau 222 Mädchen und Burschen meldeten sich heuer zu den Sportund Spielwochen an, die bereits zum 18. Mal von der Gemeinde in enger Zusammenarbeit mit den Vereinen organisiert wurden. Vom 18. August, bis 5. September ist immer wieder etwas los. Viele Kinder nützen die Chance, sich an verschiedenen Aktivitäten zu beteiligen und lernen so neue Möglichkeiten der Feriengestaltung kennen. (Seite 2) Ihr Bürgermeister Werner Schneider Auch das Angebot zum Fußballspielen wurde gern genutzt. 2 Gemeinde Info HÖCHST Bürgermeister Werner Schneider und Sportreferent Wilfried Meier bei der Ausgabe von Bällen und Schlägern für die Nachwuchs-Minigolfer (links). Die Kinder wurden natürlich fachkundig instruiert (rechts). Sport- und Spielwochen Das Partyschiff Elisa als Stützpunkt für Wasserratten, die das Angebot des Yachtklubs Orakel zu Spaß und Spiel auf dem See nutzten. Fleißige Turnerinnen und Turner haben sich eine Jause verdient. Auch für das Schachspiel ließen sich erfreulich viele Buben und Mädchen begeistern. Gemeinde Info HÖCHST 3 Ab Dezember ein eigener Ortsbus für Höchst Wenn im Dezember der Fahrplan für den Landbus umgestellt wird, erhält Höchst einen eigenen Ortsbus. Damit kommt der Bus noch näher zu den Fahrgästen. Die Linie 52 von Dornbirn kommend wird als neue Linie ab Lustenau als Höchster Ortsbus geführt. Linienführung der Linie 51a: Rheinstraße, Bundesstraße, Bonigstraße, Dr.-Schneider-Straße, Konsumstraße, Im Schlatt, Seestraße, Lettenstraße und Bäumlestraße. Damit werden weite Teile unseres Ortgebietes wesentlich besser mit dem öffentlichen Personennahverkehr versorgt. Geringere Kosten für Höchst Bürg e rmeister We rner Schneider: „Diese Linie wird mit dem Winterfahrplan ab 14. Dezember 2008 betrieben. Wir bitten die Höchsterinnen und Höchster, davon regen Gebrauch zu machen. Wir helfen damit den Individualverkehr zu verringern und unsere Wohnqualität Bürgermeister Werner Schneider: „Dieser kleine Bus verkehrt ab 14. Dezember auf unserer Ortsbuslinie und erschließt einen zusätzlichen Teil der Gemeinde. Wir hoffen, dass möglichst viele Höchsterinnen und Höchster dieses Angebot annehmen!” Die Aufnahme zeigt den künftigen Ortsbus auf der Konsumstraße direkt beim Zugang zur Volksschule Kirchdorf. zu verbessern. Der neue Ortsbus verursacht zudem nicht nur keine zusätzlichen Kosten für die Gemeinde, wir ersparen uns sogar etwas, weil der kleine Bus preisgünstiger unterwegs ist.” Nähere Details mit den Anbindungsmöglichkeiten, den Umstiegsmöglichkeiten sowie den verschiedenen Anschlussmöglichkeiten werden rechtzeitig vor der Fahrplanumstellung bekannt gegeben. Die neue Höchster Ortsbuslinie 51a mit den Haltestellen Die neue Höchster Ortsbuslinie 51a, im Plan violett markiert, biegt von der L 202 ab in die Bonigstraße und führt über die Dr.-Schneider-Straße, Konsumstraße, Im Schlatt, Seestraße, Lettenstraße und Bäumlestraße bis zum Birkele. 4 Gemeinde Info HÖCHST Bücherei-Eröffnung 5. September Noch wird fleißig eingeräumt und vorbereitet, aber am Freitag, 5. September, laden Bücherei und Spielothek Höchst im Neubau bei der Hauptschule zum Tag der offenen Tür. Von 9 bis 18 Uhr stehen die Türen weit offen, selbstverständlich können am Eröffnungstag Bücher und Spiele ausgeliehen werden. Zudem besteht die Möglichkeit, neue Spiele unter Anleitung zu spielen. Am 5. September Gratisverleih Als Eröffnungsaktion hat das Team der Spielothek beschlossen, am 5. September sämtliche Spiele und AV-Medien (CD, Video) gratis auszuleihen. Einige Tage war das fleißige Team mit den Leiterinnen Sigrid-Maria Blum (Bücherei) und Heidi Hietz (Spielothek) damit beschäftigt, alle Bücher, Zeitschriften, Spiele und Bis zum 5. September sind Bücher, Zeitschriften, CD’s und Spiele gewiss alle am richtigen Platz. Medien vom Pfarrzentrum in die neuen Räume zu übersiedeln. Dort steht Leseratten und Spielfreunden jetzt viel Platz zur Verfügung, auch die Schulbücherei ist jetzt direkt an die Büchereiräume angeschlossen und hat Platz für Gruppenarbeit, Lesungen usw. ten Bücherei und Spielothek bereits über 30.000 Entlehnungen. Die Leseförderaktion „LeseFre u d e S p i e l eSpaß“ im vergangenen Schuljahr war ein großer Erfolg. Dadurch ließen sich erfreulich viele Kinder zum Lesen „verlocken“. Ab Schulbeginn (8. September) gelten wieder die gewohnten Öffnungszeiten: Di: 16 bis 18 Uhr Mi: 9 bis 11 Uhr und 16 bis 18 Uhr Do: 9 bis 11 Uhr und 16 bis 20 Uhr Fr: 9 bis 11 Uhr und 16 bis 18 Uhr Homepage: www.hoechst.bvoe.at Tel. 05578/76898 E-Mail: buecherei@hoechst.vol.at 15.500 Medien zum Verleihen Übersichtlich geordnet finden sich im Neubau derzeit etwa 15.500 Medien, wovon 2.700 entlehnt sind. Bücher: Zeitschriften: Spiele: AV-Medien: Tatkräftige Umzugshilfe durch ein Team der Integra. ca 11.500 ca 1.000 (= 30 Abos) ca. 900 ca. 2.100 Von Jänner bis Juli 2008 verzeichne- Großeinsatz beim Umzug: Zuerst alles sorgfältig verpacken (links), dann im Neubau wieder einräumen. Gemeinde Info HÖCHST 5 Der Innenhof unserer Hauptschule mit seinem Biotop ist bereits fertig gestellt, es muss nur noch einiges anwachsen. Der „Turm” war bis vor kurzem noch eingerüstet, er erhielt eine neue Außenhülle. Hauptschulsanierung beendet, Eröffnung im Oktober Bis zum letzten Tag der Ferien werden wohl noch Handwerker in unserer VIVO Hauptschule am Werk sein, der Unterricht kann aber pünktlich beginnen. Die Sanierungsarbeiten an der Hauptschule wurden mit Beginn der Sommerferien 2007 gestartet, die Arbeiten konnten dank guter Planung und Vorbereitung innerhalb der vorgesehenen Zeit erledigt werden. Dafür gilt der Dank sowohl Architekt DI Markus Thurnher aus Bregenz als auch allen anderen Beteiligten, insbesondere den Handwerkerinnen und Handwerkern. Mit der offiziellen Eröffnungsfeier wird allerdings zugewartet, bis sich der Schulbetrieb in der „runderneuerten” Hauptschule Höchst eingespielt hat. Immerhin ist sowohl für die Lehrpersonen als auch für die Kinder alles völlig neu. Beeindruckend sind die neuen Klassenzimmer, die trotz optimaler Wärmedämmung viel natürliches Licht erhalten. Die nach Norden gerichteten Räume über der neuen Bücherei sind sogar mit einer durchgehenden Glasfront ausgestattet. Zahlreiche Räume, alle Klassen und auch das vorher viel zu klein gewordene Konferenzzimmer wurden von Grund auf saniert bzw. erweitert. Offene Tür am 25. Oktober Die VIVO Hauptschule Höchst lädt am Samstag, 25. Oktober 2008, alle Höchsterinnen und Höchster herzlich zum Tag der offenen Tür ein. Schülerinnen und Schüler bereiten gemeinsam mit den Lehrpersonen ein abwechslungsreiches Programm vor. Dabei wird auch die Broschüre „40 Jahre Hauptschule Höchst” vorgestellt, in der sich die Namen sämtlicher ehemaliger Schülerinnen und Schüler finden. Selbstverständlich gibt es rechtzeitig vor der Eröffnung ausführliche Informationen zum Programm. Eines der lichtdurchfluteten Klassenzimmer im Büchereitrakt. 6 Gemeinde Info HÖCHST Kulturpass auch in Höchst Auch Menschen mit finanziellen Engpässen haben ein Recht auf Kunst und Kultur. Der Kulturpass macht es möglich. Die Gemeinde Höchst beteiligt sich an dieser wertvollen Aktion. Mit diesem Ausweis erhalten Menschen in pre k ä rer Einkommenssituation freien Eintritt bei zahlreichen kulturellen Einrichtungen in Vorarlberg. Zugute kommen soll diese Aktion allen, die gerne am kulturellen Leben teilnehmen möchten, es sich aber nicht leisten können: Menschen, die Sozialhilfe oder Mindestpension beziehen, Arbeitslose, Flüchtlinge . . . Kultureinrichtungen, die Partner der Aktion sind, ermöglichen KulturpassbesitzerInnen einen unentgeltlichen Eintritt. Jede Kulturinstitution ist selbst für die Finanzierung der an KulturpassBesitzerInnen vergebenen Eintrittskarten verantwortlich. Die Finanzierung kann u.a. durch Spenden von Privatpersonen, Institutionen, B e n e f i z - Veranstaltungen, Einführung eines Solidaritätsbeitrages auf die Eintrittspreise usw. erfolgen. Der Kulturpass gilt ein Jahr ab Ausstellungsdatum und ist nur in Verbindung mit einem Lichtbildausweis gültig. Höchst ist aufgrund einer Initiatve Kunst & Kultur auch für Menschen mit geringem Einkommen. des Kulturausschusses der Gemeinde ab August 2008 bei dieser Aktion dabei. Auskunft über den Kulturpass gibt die Kulturabteilung im Gemeindeamt (Helmut Sparr, 7907-24). „Das Paradies auf Erden” und „Vogelfrei” Elke Maria Riedmann „Das Paradies auf Erden” Eine clowneske Tagikkomödie über Frau Heimpl Freitag, 19. September 2008, 20:00 Uhr, Pfarrzentrum Höchst Menschlichkeit an erster Stelle. „Es ist ganz komisch, wenn man da aus der Ordnung kommt. Da kommt man direkt in eine Unordnung und weiß gar nicht warum.“ Wird Frau Heimpl den Sprung aus ihrem Wohnzimmer in die Welt schaffen? Nach einer Idee von Elke Maria Riedmann, Konzeption: Anna Hauer und Elke Maria Riedmann Text und Regie: Anna Hauer Eintritt: VV Ä 8,- bzw. AK Ä 10,Stefan Vögel im Oktober in Höchst. nenbild. Ohne in eine Rolle zu schlüpfen. Ohne Netz und doppelten Boden. Nur ein Mann und sein Mikrofon. Vogelfrei. Eintritt: Ä 18,- (mit Kulturgutschein Aufpreis Ä 8,-) Vorverkauf im Gemeindeamt, Zimmer 12, Telefon 7907-23, regina.lucic@hoechst.at online auf www.hoechst.at oder bei allen Raiffeisenbanken Frau Heimpl auf dem Sprung. Zum Inhalt: Frau Heimpl hat ihre Pflicht getan. Nun ist ihr Leben dran. Frau Heimpl auf dem Weg in die neue Freiheit. Sie kennt sich aus. Ihre Menschenkenntnis hat sie aus der Wirtschaft. Sie weiß, wie man die Welt verbessern könnte. Auf der Suche nach dem Glück steht für sie Stefan Vögel „Vogelfrei” „Vogelfrei“ Stefan Vögels erster Stand-Up-Comedy-Abend Dienstag, 28. Oktober 2008, 20:00 Uhr, Pfarrzentrum Höchst Nach „Solo“ wagt sich Stefan Vögel zum zweiten Mal mutterseelenallein auf die Bühne. Ohne Kostüme, ohne Requisiten, ohne Büh- Gemeinde Info HÖCHST 7 Die Höchsterinnen und Höchster sind eingeladen, sich an den Überlegungen über die Zukunft unseres Ortszentrums und der Mobilität zu beteiligen. Der Termin für die nächste Zukunftswerkstatt ist Donnerstag, der 23. Oktober. Zukunftswerkstatt zu Zentrumsplanung und Mobilität Im Juli fand im Feuerwehrgerätehaus eine erste „Planungswerkstatt“ zu dem offenen Planungsprozess „Zentrums- und Verkehrsplanung“ statt. Neben Information über Ziele und Inhalte des Planungsauftrages durch die Firma Metron lud die Gemeinde die Bevölkerung ein, unter der Moderation von Dr. Helmut Bechter ihre Meinung und Vorschläge zur weiteren Entwicklung unseres derzeit vom Verkehr dominierten Gemeindezentrums bereits zu Beginn der Planungsphase in den Planungsprozess einzubringen. Die Teilnehmer an dieser „Planungswerkstatt“ beschäftigten sich in einzelnen Gruppen intensiv mit den Themenkreisen, orientiert an folgenden Fragestellungen: ach, Gaißau, Lustenau) in Zukunft intensiviert werden? Ortszentrum 1. Was macht das Ortszentrum derzeit attraktiv? Was schätzen wir daran besonders? 2. Was sollte im Ortszentrum verbessert werden? 3. Was sollte das Ortszentrum in Zukunft können? Transit 1. Welche Chancen könnten sich für Höchst aus einer neuen Verkehrslösung für den Transit ergeben? 2. Welche Gefahren könnten sich für Höchst aus einer neuen Verkehrslösung für den Transit ergeben? Nächster Termin – 23. Oktober Die von den Teilnehmern bei dieser „Planungswerkstatt“ erarbeiteten Wünsche, Vorschläge und Anregungen werden von den Fachleuten der Planungsfirma Metron in die laufende Bestandsaufnahme und ihre Grundplanungen eingearbeitet. Näheres dazu wird mit der Einladung zum nächsten Workshop bekannt gegeben, der bereits am Donnerstag, dem 23. Oktober 2008 ab 19.00 Uhr im Pfarrzentrum stattfinden wird. Alle interessierten Mitbürgerinnen und Mitbürger sind freundlich dazu eingeladen. Zusammenarbeit In welchen Bereichen könnte die Zusammenarbeit mit den Nachbargemeinden (St.Margrethen, Fuß- Die erste Planungswerkstatt zur Zentrumsplanung im Feuerwehrgerätehaus. 8 Gemeinde Info HÖCHST Familienhilfe – rettende Engel im Familien-Notfall Mama liegt krank im Bett, Papa muss arbeiten. Oma und Opa wohnen weit weg. Wer spielt nun mit Lea und Lukas? Wer kümmert sich um den Wäscheberg und das Essen? Die Familienhelferinnen des Familienhilfepools springen ein und können bei Bedarf auch in Höchst in Anspruch genommen werden. Der Vorarlberger Familienverband versorgt mit dem Familienhilfepool zehn Gemeinden in unserer Region mit ausgebildeten Fachkräften. Sie alle haben die mehrjährige Ausbildung zur Familienhelferin abgeschlossen und sind größtenteils diplomierte Pflegehelferinnen. Familienhelferinnen kommen halboder ganztägig ins Haus, wenn beispielsweise die Mama krank ist oder ins Krankenhaus muss. Einsatzgründe sind auch ein Kur- oder Erholungsaufenthalt, Weiterbildung oder die Entlastung von pflegenden Angehörigen. wir Familien tatkräftig und spürbar entlasten“, erzählt die dreifache Mutter Idda Schrott. Ulla Lokan ergänzt: „Viele Mamas und Papas trauen sich nicht, die Familienhilfe ins Haus zu holen. Sie kämpfen sich so lange durch den Familienalltag, bis gar nichts mehr geht. Das muss nicht sein“, sagt die Mutter zweier Kinder. An den Kosten liegt es nicht – dank der finanzkräftigen Unterstützung der Gemeinden und des Landes kommt ein Familienhilfe-Einsatz auf nur 2,- bis 4,- Euro pro Stunde – abhängig von der Familiengröße. Einsatzleitung Familienhilfepool: Idda Schrott (links) und ihre Stellvertreterin Ulla Lokan. Foto: Vorarlberger Familienverband Familienhilfepool Idda Schrott und ihre Stellvertreterin Ulla Lokan managen den Pool. Die beiden Mütter kennen den Familienalltag aus eigenem Erleben bestens und sind die Ansprechpartnerinnen für Familien, Familienhelferinnen und Gemeinden. „Mit unseren Familienhelferinnen können Auch in Höchst Der Familienhilfepool des Familienverbandes ist für Familien aus Bildstein, Bregenz, Fußach, Gaißau, Höchst, Kennelbach, Langen/B., Lauterach, Schwarzach und Wolfurt zuständig. Familienhelferinnen gibt es in ganz Vorarlberg. Die Adresse der für Höchst zuständigen Einsatz- leitung erfahren Sie im Gemeindeamt Höchst bei Gerh a rd Böhler, Zimmer 13a, Telefon 7907-26. Kontakt, Info: Familienhilfepool Bregenz und Bodenseegemeinden, Vorarlberger Familienverband, Einsatzleitung Idda Schrott, Telefon 0650/7717740, E-Mail: idda.schrott@familie.or.at Internet: www.familie.or.at Neue Mitarbeiterinnen Wir begrüßen die neuen Mitarbeiterinnen in den Kindergärten und dem mobilen Hilfsdienst und wünschen allen einen guten Einstand! dorf: Nicole Ill, Natascha Rudics, Johanna Part Dienststelle Mobiler Hilfsdienst: Anneliese Köllemann, Sascha Wehinger, Eva König Dienststelle Kinderg a rten Kirc hdorf: Sonja Dorner Dienststelle Kinderg a rten Unterdorf: Bettina Fuchs, Jasmine Nagel Dienststelle Sprachförderung an den Kindergärten: Silke Rezsnyak Austritte: Bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die ausscheiden, möchten wir uns für den bewiesenen Einsatz herzlich bedanken. Dienststelle Altenwohnheim: Roman Feuerstein, Zivildiener Stefano Vietri, Zivildiener Fabian Helbok, Zivildiener Dominik Eugster Pensionierung: Unserer Neu-Pensionistin herzlichen Dank für ihren Einsatz und erfreuliche Jahre in der wohlverdienten Pension! Dienststelle Altenwohnheim: Hedwig Hämmerle Dienststelle Kinderg a rten Kirc hdorf, Ganztagesgruppe: Bettina Ritter, Stefanie Plank Dienststelle Kinderg a rten Oberdorf: Tanja Sobotka Dienststelle Kinderg a rten Unter- Gemeinde Info HÖCHST 9 Neuer Grillplatz Höchst gestaltet aktiv das Dorfbild. Beim Eselschwanz wurde eine Grillstation mit Rastmöglichkeit geschaffen. Der Grill ist besonders massiv gestaltet und wird bereits rege benutzt. Alte „Lore” der Baubahn vom Rhein aufgestellt Ein alter Muldenkipper, eine so genannte „Lore”, erinnert an der Dammgasse an die Rheinregulierung. Der Rastplatz wurde vom Bauhof eingerichtet Mit dem Staatsvertrag 1892 ist die Rheinregulierung beschlossen worden und für die Bauarbeiten wurde eine Baubahn auf Schmalspur eingerichtet. Die Bahn hatte, wie es damals in der Schweiz üblich war, 75 cm Spurbreite. Damals ein modernes Transportmittel (1832 wurde die erste Baubahn am Hinterrhein errichtet) wurde die Baubahn zuerst mit Dampf betrieben und in den 50er Jahren elektrifiziert. Mittlerweile sind die Bautransporte eingestellt, da der Kalksteinabbau in Koblach erschöpft ist. Die Bahn wird jetzt nur mehr für Personentranporte im Rahmen des Museums Rheinschauen verwendet. An der Dammgasse wurde vom Bauhof ein neuer Rastplatz mit einem Muldenkipper, einer historischen „Lore“, errichtet. Besonders große Auswahl auch an Schulbedarf und Büromaterial im „Weinstoxx” am Kirchplatz. Weinstoxx erweitert Die Firma „Weinstoxx” am Höchster Kirchplatz führt ab sofort neben Geschenk- und Bastelartikeln auch Schulbedarf (Schreib- und Bürobedarf, großes Papiersortiment sowie Druckerzubehör). Speziell zum kommenden Schulbeginn gibt es viele Aktionen. 10 Gemeinde Info HÖCHST Dämmerschoppen Jung und Alt feierten beim 1. Höchster Dämmerschoppen des Schalmeienzuges gemeinsam. Das Fest wurde ein großer Erfolg. Das Angebot der Jugendfeuerwehr und der Spielebus des Vorarlberger Kinderdorfs wurden gern genutzt. Auch der „Micheluzzi-Steiger” war über viereinhalb Stunden im Dauereinsatz. Das atemberaubende Feuerwerk zog wieder viele in seinen Bann. Begeistert angenommen wurde die die Einladung an Erwachsene und Jugendliche zum Dämmerschoppen mit der Bürgermusik Höchst und der Band „Edel-Voice”. Der Schalmeienzug Höchst bedankt sich bei allen Besucherinnen und Besuchern und freut sich bereits auf den 2. Höchster Dämmerschoppen im nächsten Jahr. Kleine und gro ß e Gäste beim 1. Dämmerschoppen. Höchster Sommerfest ganz neu Die neue Form des Sommerfestes der Bürgermusik Höchst ist bei allen Besucherinnen und Besuchern sehr gut angekommen. Am Donnerstag Abend kamen über 1000 Gäste zur „After Work Party“ hinter die Rheinauhalle und genossen bei feinstem Sound aus den 70er und 80er Jahren den Feierabend. Die Festmesse am Kirchplatz und der anschließende Frühschoppen mit der Lauteracher Bauernkapelle zeigten, dass das Feiern unter freiem Himmel bei Jung und Alt gut ankommt. Die Bürgermusik bedankt sich bei der Höchster Bevölkerung und bei allen Besucherinnen und Besuchern recht herzlich. Ein Dank gilt auch der Gemeinde Höchst und den Sponsoren für die gute Unterstützung. Frühschoppen und Barbetrieb beim Sommerfest der Bürgermusik Höchst in neuer Form. Haltungsturnen und Nordic Walking im Herbst Im September gibt es wieder das Angebot zum Haltungsturnen sowie Nordic Walking mit Heilmasseur und Rückenschullehrer Josef Vonbrül. Nordic Walking Treffpunkt: Samstag, 20. September, 09:00 Uhr bei der Volksschule Kirchdorf (Parkplatz Nord) Treffpunkt für Einsteiger: 08:00 Uhr (Laufschuhe, angenehme Kleidung) Kosten: Ä 55,- für 6 Einheiten á 90 Minuten (inkl. Leihstöcke) Bezahlung: beim ersten Treffen Anmeldung: im Gemeindeamt bis 17. September Informationen: Gemeindeamt Höchst Gerhard Böhler, Telefon 7907-26 Haltungsturnen Ort: Volksschule Kirchdorf, Turnhalle Nord Beginn: Montag, 8. September, 18:00 Uhr Kurszeiten: Montag ab 18:00 und 19:00 Uhr Mittwoch ab 08:30, 09:30, 18:00 und 19:00 Uhr (mittwochs in der Turnhalle Süd) Kosten: Ä 55,- für 10 Einheiten á 50 Minuten Anmeldung und Bezahlung: in der ersten Stunde Gemeinde Info HÖCHST 11 Auch die äußere Form der Rheinauhalle wurde im Zuge der Generalsanierung erheblich verändert, das geschwungene Vordach ist ein Blickfang. Rheinauhalle bis Ende September betriebsbereit Eine der großen Baustellen in Höchst ist derzeit noch unsere Rheinauhalle. Die Fertigstellung der Arbeiten ist allerdings absehbar und bereits am 4. Oktober findet die erste Veranstaltung in der Halle statt. Während der vorbereitenden Planung hatten alle Nutzer der 1968/69 errichteten Halle ihre Anregungen deponiert, die nach Möglichkeit bei der Planung berücksichtigt wurden. Die Bauarbeiten gehen zügig voran, die Handwerker liegen im Zeitplan. Die Deckenkonstruktion (Akustikdecke), die W n d v e r k l e i d u n g e n a (Prallwände) und die Unterbodenkonstruktion sind großteils fertig gestellt. Die neuen Fenster, die Türen im Eingangsbereich und die Trennwände sind eingebaut, die Nassräume werden derzeit verfliest. Die Haustechnik mit der Elektro- San i t ä r- und Lüftungstechnik steht ebenfalls kurz vor der Vollendung. Alle sanierten Bauteile wurden energetisch dem heutigen Stand der Technik angepasst. Bis Ende September vollenden die Handwerker im Haus ihre Arbeit, auch Arbeiten an den Außenanlagen sind bis dahin abgeschlossen. Die sanierte Rheinauhalle erlaubt dank der durchdachten Stru k t u r künftig erheblich mehr Nutzungsmöglichkeiten. Hallenradsport am 4. Oktober Bereits am 4. Oktober 2008 findet in der generalsanierten Rheinauhalle die erste Veranstaltung statt. Österreichs beste Kunstradfahrer und Radballer treten um den Staatsmeistertitel an. Die Sieger nehmen dann als Vertreter Österreichs an der Weltmeisterschaft teil, die vom 24. bis 26. Oktober 2008 in Dornbirn stattfindet. Weiters wird Anfang Dezember vom Radfahrer Club Mazda Hagspiel Höchst ein W l t c u p t u rnier e durchgeführt. Ob Fußbodenheizung oder Lüftungstechnik – während der vergangenen Monate wurde fleißig gearbeitet. 12 Gemeinde Info HÖCHST Feuerwehr: Fahrzeugweihe und Sicherheitstag Am Samstag, dem 13. September 2008, lädt die Ortsfeuerwehr Höchst zu einem Sicherheitstag mit umfangreichem Programm im Festzelt beim Feuerwehrgerätehaus ein. Am gleichen Tag erfolgt auch die Weihe des neuen Kommandofahrzeuges der Wehr, das seit Jahresbeginn im Einsatz ist. In monatelangen Vo r a rbeiten von Seiten der Feuerwehr wurde der detaillierte Bedarf für ein neues Fahrzeug erhoben und Beispiele in Vorarlberg und Salzburg besichtigt. Mitte letzten Jahres konnte dann das neue Kommandofahrzeug (KDOF) bei der Firma Rosenbauer bestellt und Anfang 2008 von den Kameraden der Feuerwehr in Empfang genommen werden. Das neue Fahrzeug ist auf höchstem technischen Niveau und dient der Einsatzleitung. Ihr stehen im KDOF zwei vollwertige Funkarbeitsplätze zur Verfügung, welche die Verbindung an der Einsatzstelle sowie mit der Zentrale ermöglichen. Weiters finden sich Einsatzunterlagen mit den Brandschutzplänen sämtlicher bedeutender Gebäude sowie eine Ausstattung zur ausführlichen Dokumentation von Einsätzen und zur Lageführung. Besonders wichtig ist auch eine Wärmebildkamera für die ins Gebäude vorgehenden Kameraden. Sie dient der Suche nach Personen. Zudem sind im Fahrzeug Stromversorgung, Beleuchtungsmittel, EDV etc. integriert. h e rzlich eingeladen, das neue Fahrzeug persönlich in Augenschein zu nehmen. Am Samstag, den 13. September, findet um 18:00 Uhr beim Feuerwehrhaus die feierliche Einweihung des neuen KDOF statt. Anschließend Abendunterhaltung im bewirteten Festzelt. Sicherheitstag ab 10:00 Uhr Bereits um 10:00 Uhr beginnt der Sicherheitstag der Feuerwehr Höchst. Bis 16:00 Uhr sind das neue Fahrzeug sowie der gesamte Fuhrpark, die neuen Atemschutzgeräte und die Wärmebildkamera zu besichtigen. Das neue Kommandofahrzeug der Ortsfeuerwehr Höchst leistet wertvolle Dienste bei der Verbindung an einem Einsatzort und mit der Zentrale. Sandsack-Füllmaschine In Aktion ist auch die neue Sandsack-Füllmaschine für den Löschkreis Rheindelta. Sie wurde nach den Hochwasserereignissen von den Feuerwehren im Rheindelta mitentwickelt. Interessierten Jugendlichen stellt sich zudem die Feuerwehrjugend vor. Feuerlöscherprüfung Im Rahmen dieser Veranstaltung findet die alljährliche Feuerlöscherüberprüfung statt. Ebenso steht ein Feuerlöschtrainer bereit, um den richtigen Umgang mit einem Feuerlöscher zu trainieren. Weihe am 13. September Alle Interessierten sind Herausgeber und Verleger: Gemeinde Höchst, 6973 Höchst. Für den Inhalt verantwortlich: Bürgermeister Ing. Werner Schneider. Druck: Hechtdruck, Hard Grundsätzliche Ausrichtung: Informationen über das Geschehen in der Gemeinde Höchst


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