Gemeinde Info HÖCHST
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Aus dem Inhalt Voranschlag 2010 Sanierung Alter Rhein Information zur Wahl Gesunde Arbeitsplätze Heimatbuch 5. Band 100 Jahre Pfarrkirche
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HOCHST
Amtliche Mitteilung der Gemeinde Höchst – Nr. 20 – Februar 2010
Winterdienst
Der außergewöhnlich schneereiche Winter hat die Mannschaft des Bauhofes und der Firma Humpeler vor große Herausforderungen gestellt. Der Winterdienst wurde zur Zufriedenheit der Bürgerinnen und Bürger mit großem Einsatz bewältigt. Bericht Seite 3
Liebe Höchsterinnen und Höchster!
Der Voranschlag 2010 wurde von der Gemeindevertretung mehrheitlich beschlossen. In wirtschaftlich nicht einfachen Zeiten haben wir einen Voranschlag vorlegen können, der nach wie vor viele Möglichkeiten für Investitionen bietet, aber auch die Sicherheit, unsere Gemeindefinanzen in geordnetem Rahmen zu halten (Budgetzahlen Seite 2).
Wir wollen auch Spielräume für die Zukunft – denn die brauchen wir, weil große Aufgaben auf die Gemeinde zukommen: Kindergartenerweiterung, Spielgruppenneubau, ein neues, zeitgemäßes Altenwohnheim in Kooperation mit Gaißau und Fußach, ein Haus der Generationen u.v.a. müssen umgesetzt werden. Ich möchte mich daher bei allen Höchsterinnen und Höchstern für das entgegengebrachte Vertrauen bedanken – Höchst hält auch in schwierigen Zeiten zusammen. Ein ganz besonderer Dank geht meinerseits an die Gemeindebediensteten in allen Dienststellen. Sie haben Verständnis für unsere Spar-
maßnahmen und helfen uns, die gesteckten Ziele auch zu erreichen. Am 14. März finden die Gemeindevertretungs- und Bürgermeisterwahlen statt. Ich bitte Sie, von Ihrem Wahlrecht Gebrauch zu machen und sich damit an der Politik für die Zukunft zu beteiligen. Unabhängig davon, wem Sie Ihr Vertrauen schenken – eine gute Wahlbeteiligung ist auch ein Zeichen an alle politischen Mandatare, dass unsere Arbeit ernst genommen wird. In der Hoffnung auf ein erfolgreiches Jahr 2010 Ihr Bürgermeister Werner Schneider
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Zahlen zum Budget 2010 in Euro
Allgemeine Verwaltung Öffentliche Ordnung Unterricht, Erziehung, Sport Volksschulen Kindergärten Hauptschule/Mittelschule Sonstiges Offene Jugendarbeit Sport Bücherei Kultur Soziales, Wohnbauförderung Sozialfonds Altenwohnheim Soziales für die Gemeinde Wohnbauförderung Gesundheit, Umweltschutz Gesundheitswesen Umweltschutz Straßenbau, Verkehr Verkehr und Bauhof Landbus Wirtschaftsförderung Dienstleistungen Winterdienst Diverse Dienstleistungen Straßenbeleuchtung Freibad Wasserversorgung Abwasserbeseitigung und Abfall Liegenschaftsverwaltung Rheinauhalle Bootshafen Finanzwirtschaft Landesumlage Beteiligung an der GIG Diverses Finanzwirtschaft Rücklagen und Finanztransaktionen Ausgaben laut Voranschlag 2010 2.200.300,00 491.800,00
Architekten besuchten die Mittelschule Höchst
Das Vorarlberger Architekturinstitut organisiert seit mehreren Jahren die Veranstaltung „Architektur vor Ort“. Dabei werden architektonisch bemerkenswerte Gebäude einer interessierten Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Am 22. Jänner wurde im Rahmen dieser Initiative die Mittelschule Höchst besichtigt. Nach Begrüßung der zahlreichen Gäste durch die Direktorin des VAI, Marina Hämmerle, erläuterten Sighard Brunner als Vertreter der Gemeinde und Direktorin Gudrun Brunner die Geschichte der Hauptschule und das pädagogische Konzept der Neuen Mittelschule. Durch die Schaffung von den Klassen zugeordneten Gruppenräumen und zusätzlichen Sonderräumen im Rahmen der Neugestaltung kann das Konzept der Neuen Mittelschule im Unterricht hervorragend umgesetzt werden. Anschließend führte Architekt Markus Thurnher die Teilnehmer auf einem Rundgang durch das Schulgebäude und die neue Bibliothek. Die zahlreich erschienenen Teilnehmer zeigten sich von den neu gestalteten Räumlichkeiten sehr beeindruckt.
334.600,00 1.206.500,00 1.050.900,00 264.700,00 97.100,00 313.400,00 82.300,00 314.200,00
1.844.000,00 626.000,00 312.400,00 334.400,00
1.027.100,00 214.500,00
966.600,00 459.300,00 163.700,00
61.600,00 44.500,00 93.000,00 28.600,00 1.199.500,00 3.406.400,00 236.600,00 264.100,00 97.300,00
871.500,00 183.000,00 447.500,00 388.700,00 € 19.626.100,00 Die fachkundigen Besucherinnen und Besucher zeigten großes Interesse an der Neuen Mittelschule Höchst.
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Bei Schneefall und Eisesglätte sind die Leute des Bauhofs Höchst und der Firma Humpeler zu allen Tages- und Nachtzeiten für uns auf den Straßen unterwegs. Im Bild mit Bürgermeister Werner Schneider: Arno Humpeler, Rene Humpeler, Daniel Humpeler, Dietmar Huber, Rene Strasser, Helmut Holzer, Gernot Hämmerle, Josef Hagspiel, Erich Vetter, Christoph Schneider, Wilfried Sinz, Helmut Blum, Sandro Vietri, Walter Brunner, Markus Hämmerle, Harald Burtscher und Bauhofleiter Alfred Barth.
Rund 100 km Straßen, Wege und Plätze zu räumen
Ein schneereicher Winter stellt besondere Anforderungen an die zuständige Mannschaft des Bauhofes Höchst, unterstützt durch Beschäftigte der Firma Humpeler. In unserer Gemeinde gilt es immerhin, rund 100 km Strecke zu räumen: 65 km lang ist das Straßennetz. Dazu kommen 16 km Fußund Radwege, 15 km Gehsteige sowie eine Reihe von Plätzen, WegZufahrten usw. Das meiste wird mit entsprechendem Gerät geräumt, manches aber muss von Hand freigeschaufelt werden. Außerdem gehören Zugänge zu Fußgängerstreifen, Bushaltestellen, Zugänge zu Containerplätzen, diverse Stiegen bei der Pfarrkirche oder besonders schmale Fußwege dazu. Bis 17. Februar rückten die Mannschaften insgesamt 34 Mal aus, 15 Mal galt es, zu räumen und zu streuen, 19 Mal reichte der Streueinsatz aus. Es dauert vier Stunden, bis die gesamte Strecke durch Höchst geräumt ist. Schnee nimmt wenig Rücksicht auf Tageszeiten, immer wieder sind die Schneeräummannschaften natürlich auch nachts oder an Wochenenden unterwegs. Zwischen dem 1. November 2009 und dem 14. Februar 2010 wurden für den Winterdienst in Höchst insgesamt 776,5 Stunden aufgewendet. Besonders anstrengend ist der „Weckdienst“, für den zehn Männer abwechselnd eingeteilt sind. Wer Bereitschaft hat, kann nicht ruhig schlafen, er muss das Wetter beobachten und bei Bedarf die Truppe verständigen.
Die Kleintraktoren sind besonders auf Geh- und Radwegen im Räumeinsatz.
Fahrzeugausstattung
Bauhof Höchst
1 Traktor mit Pflug 2 Kleintraktoren mit Pflug und Streueinrichtung 1 Handschneefräse
Firma Humpeler
Manche Einsätze sind nur im Doppelpack sinnvoll zu bewältigen. Dabei ist besondere Sorgfalt erforderlich. 3 Traktoren 3 Pflüge 2 Salzstreugeräte
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Dorfzentrum Rheinauhalle
St. Margrethen
Bruggerloch
Die letzten Renaturierungsmaßnahmen am Alten Rhein zwischen Bruggerloch und der Rheinauhalle.
Maßnahmen zur Renaturierung am Alten Rhein
Mit den Maßnahmen 9 bis 13 (Bruggerloch bis Rheinauhalle) werden derzeit die letzten wesentlichen Arbeiten zur Renaturierung des Alten Rheins durchgeführt. Der Alte Rhein kann nicht als natürliches Gewässer bezeichnet werden, obwohl der optische Eindruck das vermittelt. Der typische Geschiebetrieb ist unterbunden und das Gerinne ist künstlich in die ehemalige Rheinsohle eingegraben. Trotzdem beurteilen auch beigezogene Experten den Projektabschnitt als ausgesprochen wertvolles Fischgewässer mit hohem Potenzial. Der gesamtökologische Zustand des Alten Rheins wird im Abschnitt Bruggerhorn derzeit als beeinträchtigt bezeichnet. Nach den nationalen und internationalen Verpflichtungen soll das Gewässer gezielt aufgewertet werden. Der Projektabschnitt ist die letzte und einzige wirkliche Fließstrecke des Alten Rheins. Weiter unten beginnt sich je nach Seestand der Rückstau des Bodensees auszuwirken. Deshalb soll hier der strukturarme Fluss für strömungsliebende Fische wie die Äsche revitalisiert werden. Dazu werden Buhnen eingesetzt, Tiefenrinnen und Aufweitungen gegraben sowie verschiedene Flachufer neu gestaltet. Die Anrainer im ehemaligen Rheinvorland erhalten durch leichte Eindämmungen besseren Schutz vor Hochwasser. Auch das Angebot für die Spaziergänger entlang des Alten Rheins wird durch die vorgesehenen Maßnahmen vielfältiger, mit verbessertem Zugang zum Wasser. Selbstverständlich sind auch die Fischereivereine auf beiden Seiten des Alten Rheins direkt in die Planung miteinbezogen.
Bauherrschaft:
Internationale Rheinregulierung IRR, vertreten durch die beiden Rheinbauleiter Daniel Dietsche (CH) und Martin Weiss (A) Projekt- und Bauleitung: Thomas Oesch und Rolf Stieger (OePlan) Ausführung Erd- und Wasserbauarbeiten: Nägelebau, Sulz/ Röthis Ausführung Holzerei und Bepflanzung: Maschinenring Bregenz Projektbegleitung Gemeinde Höchst: Armin Schneider, Umweltreferat
Erfolgreiche Renaturierungsmaßnahmen am Alten Rhein.
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Gemeindevertretungs- und Bürgermeisterwahl am 14. März 2010
In den nächsten Tagen werden allen Wahlberechtigten die Wahlausweise sowie der amtliche Stimmzettel für die am Sonntag, den 14. März 2010, stattfindende Gemeindevertretungs- und Bürgermeisterwahl zugestellt. Bitte bringen Sie zur Wahl diesen Wahlausweis und den Stimmzettel mit sowie ein Dokument, aus dem Ihre Identität ersichtlich ist. Das Wahlkuvert erhalten Sie am Wahltag im Wahllokal. Den Stimmzettel können Sie bereits zu Hause ausfüllen oder am Wahltag in der Wahlzelle im Wahllokal. Bitte beachten Sie, dass die Wahl in der Zeit von 07:30 bis 12:00 Uhr in der Volksschule Kirchdorf, FranzReiter-Straße 10, stattfindet. spätestens 12. März 2010 im Gemeindeamt, Zimmer Nr. 12 (Bürgerservice, Tel. 7907-25), eine Wahlkarte zu beantragen. Diese Personen werden am Wahltag voraussichtlich in der Zeit von 09:00 bis 11:30 Uhr von einer „fliegenden“ Wahlkommission zur Stimmabgabe zu Hause aufgesucht. Gemeindevertretungs- bzw. Bürgermeisterwahl von ihrem in einem anderen Bundesland oder im Ausland gelegenen Studien- bzw. Ausbildungsort nach Vorarlberg fahren, werden die Kosten der Benützung der kostengünstigsten öffentlichen Verkehrsmittel für die An- und Rückreise ersetzt. Die Auszahlung der Ersatzbeiträge erfolgt direkt im Wahlbüro (Wahllokal Volksschule Kirchdorf, FranzReiter-Straße 10) am Wahltag nach Einsichtnahme in die Inskriptionsbzw. Arbeitsbestätigung und die Fahrkarte. Bei der Gemeindevertretungs- bzw. Bürgermeisterwahl am 14. März 2010 handelt es sich rechtlich um zwei getrennte Wahlvorgänge. Beide Wahlvorgänge werden auf einem gemeinsamen Stimmzettel abgewickelt. Im oberen Bereich des Stimmzettels können Sie Ihren gewünschten Bürgermeisterkandidaten wählen. Direkt unter den Bürgermeisterkandidaten können Sie die von Ihnen gewünschte Partei bzw. Fraktion wählen. Um für beide Wahlvorgänge eine gültige Stimme abzugeben ist es unbedingt notwendig, je ein Kreuz bei einem Bürgermeisterkandidat bzw. einer Partei anzubringen. Sie haben die Möglichkeit, maximal 5 Vorzugsstimmen für die Kandidaten der von Ihnen gewählten Fraktion zu vergeben. Auf einen Wahlwerber können Sie maximal 2 Vorzugsstimmen vereinigen. Falls Sie noch Fragen zur Gemeindevertretungs- bzw. Bürgermeisterwahl haben, wenden Sie sich bitte an das Gemeindeamt (Herr Sparr), Tel. 7907-24. Bürgermeister Werner Schneider, Gemeindewahlleiter
Briefwahl möglich
Bei der Gemeindevertretungs- bzw. Bürgermeisterwahl ist erstmal auch eine Briefwahl möglich. Für die Briefwahl benötigen Sie eine Wahlkarte, die Sie im Gemeindeamt (Bürgerservice, Zi. 12, Tel. 7907-25) bis spätestens 12. März 2010 beantragen können. Für die Gemeindevertretungs- bzw. Bürgermeisterwahl besteht keine Wahlpflicht.
Wahlkarte beantragen
Wahlberechtigte, die aus gesundheitlichen Gründen am Wahltag nicht im Wahllokal erscheinen können, haben die Möglichkeit, bis
Schüler, Lehrlinge, Studenten
Schülern, Studenten und Lehrlingen, die zur Teilnahme an der
MUS
für die Wahl des Bürgermeisters am 14. März 2010 in der Gemeinde Höchst Name Vorname Beruf Partei bzw. Fraktion Name Vorname Beruf Partei bzw. Fraktion Name Vorname Beruf Partei bzw. Fraktion
TER
Amtlicher Stimmzettel
für die Wahl der Gemeindevertretung am 14. März 2010 in der Gemeinde Höchst Bezeichnung der Partei bzw. Fraktion Wahlwerber
1. Name Vorname etc. 2. Name Vorname etc. 3. Name Vorname etc. 4. Name Vorname etc. 5. Name Vorname etc. 6. Name Vorname etc.
Amtlicher Stimmzettel
Bezeichnung der Partei bzw. Fraktion Wahlwerber
1. Name Vorname etc. 2. Name Vorname etc. 3. Name Vorname etc. 4. Name Vorname etc. 5. Name Vorname etc. 6. Name Vorname etc.
Bezeichnung der Partei bzw. Fraktion Wahlwerber
1. Name Vorname etc. 2. Name Vorname etc. 3. Name Vorname etc. 4. Name Vorname etc. 5. Name Vorname etc. 6. Name Vorname etc.
Ein Stimmzettel für beide Wahlgänge: Für die Wahl des Bürgermeisters oben einen der Kandidaten ankreuzen. Für die Gemeindevertretung eine der kandidierenden Listen ankreuzen. Auf dieser Liste können Sie dann max. 5 Vorzugsstimmen für Kandidaten vergeben, höchstens 2 Vorzugsstimmen für einen Kandidaten.
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Zuschuss zum Pflegegeld bei Pflege zu Hause
Die Vorarlberger Landesregierung hat beschlossen, ab dem 1. Jänner 2010 zur Unterstützung der Pflege und Betreuung zu Hause zusätzlich zum Pflegegeld einen Zuschuss zu gewähren. Voraussetzungen dazu sind:
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kein Bezug eines Zuschusses zur Unterstützung der 24-StundenBetreuung
Bei Inanspruchnahme der Kurzzeitpflege (Urlaub von der Pflege oder Übergangspflege) ist der Zuschuss anteilsmäßig für diesen Zeitraum einzusetzen. Seit Anfang 2010 können Bezieherinnen und Bezieher eines Bundesoder Landespflegegeldes der Stufen 5, 6 oder 7, die überwiegend zu Hause von Angehörigen gepflegt werden, einen Zuschuss zum Pflegegeld beantragen.
Kein Anspruch besteht, wenn die pflegebedürftige Person in einem Pflegeheim betreut oder bereits ein Zuschuss zur Unterstützung der 24-Stunden-Betreuung gewährt wird.
Infos im Gemeindeamt
Der Zuschuss muss beantragt werden und beträgt monatlich € 100,--. Anträge und nähere Informationen erhalten Sie im Gemeindeamt, Zimmer Nr. 13a (Gerhard Böhler, Tel. 7907-26) oder Zimmer Nr. 12 (Reingard Adenberger, Tel. 7907-25).
Bezug eines Bundes- oder Landespflegegeldes der Stufe 5, 6 oder 7 überwiegende Pflege zu Hause durch Verwandte oder Nachbarn (somit kein Anspruch bei einer Unterbringung in einem Pflegeheim)
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Infos zur Musterung
Die Höchster Stellungspflichtigen des Geburtsjahrganges 1992 wurden im Feuerwehrhaus von Vertretern des Militärkommandos Vorarlberg über die Musterung und über Ausbildungsmöglichkeiten im Bundesheer informiert. Bürgermeister Werner Schneider betonte, dass die Gemeinde Wert auf einen reibungslosen Ablauf der Musterung in Innsbruck legt.
Den neuen Reisepass rechtzeitig beantragen
Prüfen Sie rechtzeitig vor Ihrem Urlaub, ob Ihr Reisepass noch gültig ist. Weil viele Pässe ablaufen, wird bis August 2010 bei den Passbehörden ein großer Andrang erwartet. Beantragen Sie Ihren neuen Reisepass beim Gemeindeamt Höchst im Bürgerservice. Bringen Sie bitte ein Passfoto, das den internationalen Kriterien entspricht und nicht älter als 6 Monate ist, Ihren derzeitigen Reisepass und die Gebühr von € 69,90 zur AntragsteIlung mit. Pässe für Kinder bis 12 Jahren kosten € 30,-. Profifotografen liefern gerne die vorgeschriebenen Passbilder. Der neue Sicherheitspass wird per Post mit Rückscheinbrief (RSb) zugestellt. Informieren Sie sich rechtzeitig über die speziellen Einreisebestimmungen Ihres Urlaubszieles (Visa, Gültigkeitsdauer des Reisedokumentes usw.).
Infos (auch zum Passbild):
www.bmi.gv.at unter: Reisepass Weitere Informationen erhalten Sie beim Gemeindeamt Höchst im Bürgerservice, Zimmer 12, Telefon 05578/7907-25
NEU: Pass für Kinder nötig
Jedes Kind benötigt einen eigenen Reisepass. Bestehende Miteintragungen gelten nur noch bis Juni 2012. Mit dem Antrag für den neuen Pass sollte nicht zu lange gewartet werden.
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Aktive Senioren
Mit dem aks Kleeblatt zu mehr Gesundheit und Wohlbefinden „Tue dem Körper Gutes, damit deine Seele Lust hat, darin zu wohnen!“ Zwölf Höchster Seniorinnen und Senioren haben sich diesen Spruch zu Herzen genommen und wollten vom „Kleeblatt“-Team genau wissen, wie man den eigenen Alltag aktiv und gesund gestalten kann. „Um sich ein lebenswertes und bewegtes Alter zu sichern, ist eine umfassende Gesundheitsvorsorge von größter Wichtigkeit“, erklärt Projektleiterin Mag. Michaela Mayrhofer im Rahmen des aks Projektes Kleeblatt. Senioren-Gemeinderätin Herlinde Moosmann begrüßte die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in der „Alten Schule“. Interessante und abwechslungsreiche Kurzvorträge über medizinische Vorsorge, Bewegung, Ernährung und den sozialen Bereich bildeten den Auftakt der Veranstaltung. Höhepunkt waren
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer und das aks „Kleeblatt“-Team. (Foto: aks) die Kleingruppen. Hier standen die vier ExpertInnen in einem vertraulichen Rahmen zur Verfügung. Dabei wurde auf die persönliche Situation der Seniorinnen und Senioren eingegangen. „So konnten wir jeden Teilnehmer individuell beraten und Empfehlungen für seinen persönlichen Alltag geben“, reflektiert Mag. Mayrhofer. Damit die Tipps auch im Alltag umgesetzt werden, erhielten inzwischen alle Senioren ein individuelles Empfehlungsschreiben mit Vorschlägen für ihre ganz persönliche Situation. Finanziert wird das Kleeblatt vom Fonds Gesundes Österreich und dem Fonds Gesundes Vorarlberg. Die Räumlichkeiten in der „Alten Schule“ sowie einen Teil des Selbstbehaltes stellte die Gemeinde Höchst zur Verfügung.
Gute Sprachförderung in Höchst
Die Gemeinde Höchst bietet besonders gute Voraussetzungen der Sprachförderung für Kinder mit nicht-deutscher Muttersprache. Das ist das Ergebnis der Arbeit von zwei Höchster Lehrerinnen. Im Rahmen ihrer Zusatzausbildung „Frühe sprachliche Förderung von Kindern mit Migrationshintergrund“ haben zwei Lehrerinnen der Volksschule Höchst Kirchdorf, Karin Gruber-Schneider und Beate Raith, eine Arbeit zum Thema „Sprachfördermodell für die Kinder mit nichtdeutscher Muttersprache der Volksschule Höchst Kirchdorf“ erstellt. Sie präsentierten die Ergebnisse im Jänner 2010 den Gemeindeverantwortlichen. Für diese Arbeit untersuchten sie in zeitintensiven Recherchen den IstZustand in den einzelnen Institutionen der Gemeinde. Die beiden Pädagoginnen stellten fest, dass die Rahmenbedingungen, die eine effektive Sprachförderung gelingen lassen und sich für die Kinder positiv auswirken, in der Gemeinde Höchst in hohem Maße gegeben sind. Sie bedankten sich bei der Gemeinde Höchst mit ihren Integrationsbeauftragten für die großzügige Bereitstellung der Ressourcen. Ihr Dank für die gute Zusammenarbeit galt auch den Kindergartenpädagoginnen, den Lehrerinnen sowie den Direktoren.
Gutes Zeugnis für die Sprachförderung in Höchst.
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Wir gratulieren unseren Jubilaren
Leopold Schneider, Holderbaum 30, feierte am 1. Jänner seinen 95. Geburtstag. Bürgermeister Werner Schneider stattete Leopold und Maria Schneider einen Besuch ab und gratulierte.
Höchster Studentin:
Der Bürgermeister schreibt an einem viel zu niedrigen Tisch, manche Mitarbeiter des Gemeindeamtes sitzen in zu hellen Büros. Etliche der Bürostühle sind ungeeignet und bei manchen Arbeitstischen reicht es, die Höhe um einige Zentimeter zu verstellen. Solche und ähnliche Ergebnisse hatte die Projektarbeit der 22jährigen Sandra Küng, die vier Wochen lang die Arbeitsplätze im Gemeindeamt Höchst genau unter die Lupe genommen hat. „Manche Leute haben gar nicht gewusst, dass ihr Arbeitstisch verstellbar ist“, berichtet sie von ihren Erfahrungen. Sandra hat die Hälfte ihrer Ausbildung zur Ergotherapeutin an der Fachhochschule Wiener Neustadt hinter sich und absolvierte ihr Pflichtpraktikum im Gemeindeamt.
Glückwünsche vom Bürgermeister zum 90. Geburtstag erhielt am 17. Jänner Oskar Gasser, der mit seiner Gattin Josefine im Haus Rheinstraße 38, wohnt. Sandra Küng
Ebenfalls seinen 90er feierte Robert Gasser, Dr.-SchneiderStraße 17, jetzt Altenwohnheim, am 27. Jänner. Bürgermeister Schneider überbrachte Glückwünsche.
Ihr Angebot, Änderungsvorschläge zu unterbreiten, wurde hier gerne angenommen. „Meist geht es um Kleinigkeiten, die in Summe aber sehr viel für die Qualität eines Arbeitsplatzes bedeuten“, so Sandra Küng. So stellen etwa viele Menschen ihre Computertastatur schräg. „Das zwingt die Hände beim Schreiben zu einer unnatürlich schrägenHaltung mit oft schlimmen Auswirkungen auf das Handgelenk.“ Gebeugte Sitzhaltung, zu wenig Beinfreiheit oder auch völlig starre Rücken- und Armlehnen sind Mitursachen von Nackenverspannungen, Beschwerden in den Schultern und an der Wirbelsäule.
Am 20. Februar konnten, Helga und William Moretti, Wichnerstraße 37, das Fest der Goldenen Hochzeit feiern. Die beiden genossen einen Erholungs-Urlaub, weshalb wir das Foto nachholen werden. Auch Rupert Tischler von der Wichnerstraße 18, der am 2. Februar seinen 96. Geburtstag feierte, ist derzeit außer Landes.
Dynamisches Sitzen
Sandra Küng plädiert für „dynamisches Sitzen“, das mehr Bewegung zulässt.
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: „Mehr Bewegung auch beim Sitzen!“
Ergotherapie
Einseitige Belastungen am Arbeitsplatz, im Haushalt oder bei der Freizeitgestaltung können auf Dauer schwere körperliche Folgen haben. Ergotherapeutinnen sind hier vorbeugend tätig. Oft reichen simpel erscheinende Anpassungen des Arbeitsplatzs sowie gezielt eingesetzte therapeutische Übungen aus, um beispielsweise Haltungsschäden oder Schmerzen zu verhindern. Neben diesen Präventivmaßnahmen sind ausgebildete Ergotherapeutinnen auch in der Behandlung tätig. Nach ärztlicher Verschreibung setzen sie entsprechende Maßnahmen, die einen Beitrag leisten, damit Menschen ihren Alltag wieder besser bewältigen können. Wie bei der Fachhochschule Wiener Neustadt erläutert wird, analysieren Ergotherapeutinnen in diesen Fällen Ursachen, Folgen und Begleiterscheinungen von Krankheit, Alter oder Behinderung. Sie setzen geeignete Maßnahmen für mehr Selbständigkeit und Lebensqualität im Alltag. Ergotherapeutinnen können in verschiedensten Sozial- und Gesundheitseinrichtungen, Schulen, Betrieben und Beratungsstellen tätig sein oder auch ihre eigene Praxis eröffnen.
Die angehende Ergotherapeutin Sandra Küng erläutert Bürgermeister Werner Schneider die Ergebnisse ihrer Projektarbeit im Gemeindeamt Höchst. Bürgermeister Werner Schneider weiß übrigens, weshalb sein Computertisch so klein geraten ist: „Die Möbel stammen alle von meinem Vorgänger und damals gab es noch keinen PC im Bürgermeisterbüro.“ Die meisten der Maßnahmen, die Sandra Küng nach ihrer ausführlichen Analyse vorgeschlagen hat, kosten keinen Euro. Wo etwa zwei, drei Leuchtstoffröhren entfernt worden sind, weil ein Büro von Licht überflutet war, kann sogar gespart werden. Und den Bildschirm des Computers in die richtige Entfernung und Höhe zu platzieren ist ebenfalls gratis. Notfalls hilft dabei ein Stapel Kopierpapier . . . Sind Neuanschaffungen erforderlich, hält sich das im Rahmen.
Ausgleichsübungen
Von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im Gemeindeamt hängt ab, ob sie die Anregungen zu kurzen Ausgleichsübungen annehmen. „Wer während einer Arbeitspause nur die Zeitung liest, tut wieder beinahe das Gleiche wie während der Arbeit“, so Sandra Küng. Schultern, Nacken oder Brustmuskulatur lassen sich durch kurze Übungen wieder lockern, entspannen oder eben kräftigen. Noch eineinhalb Jahre dauert die Ausbildung von Sandra Küng und sie freut sich bereits auf ihre Arbeit als Ergotherapeutin.
Die schräggestellte Tastatur links erfordert eine anstrengende und auf Dauer schmerzhafte Handstellung. Rechts die flach gestellte Tastatur samt Handstützen, die erheblich weniger Beschwerden bereitet.
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Das Orgelwerk von J. S. Bach
Konzert mit Prof. Bruno Oberhammer
Montag, 15. März 2010, 20:15 Uhr
Konzert Holstuonarmusigbigbandclub
Freitag,12. März 2010, 20:00 Uhr, Pfarrzentrum
Das vierte Konzert der Konzertreihe mit Prof. Bruno Oberhammer ist dem sogenannten „Weimarer Orgelbüchlein“ gewidmet, das tatsächlich aber kein „Büchlein“, sondern ein „großes Buch“ ist, nämlich das „Wörterbuch der Sprache Bachs“ (Albert Schweitzer). In diesem „Orgelbüchlein“ hat Johann Sebastian Bach 46 Lieder für die Orgel bearbeitet, und das in einer exemplarischen Art und Weise, wie sie nach ihm niemand mehr praktiziert hat. Das exzellente Vokalensemble „Capella St. Nikolaus“ unter Leitung von Domkapellmeister Benjamin Lack wird bei diesem Konzert die mehrstimmigen Choralsätze singen, auf die Prof. Bruno Oberhammer von der Rieger-Orgel her mit den entsprechenden Sätzen aus dem „Orgelbüchlein“ antworten wird. Eintritt: Freiwillige Spenden für das Projekt Tuberkulose- und Leprazentrum in Abakaliki in Nigeria
Der Holstuonarmusigbigbandclub aus dem fernen Bregenzerwald hat die Worte „Volksmusik“ und „Schlager“ neu erfunden und begeistert landauf landab seine Zuseher bzw. Zuhörer mit einer imposanten fünfMann-Bläser-Show, die es in sich hat. Stefan Bär, Joe Bär, Andreas Broger, Philipp Lingg und Bartle Natter, allesamt mit unbeschreiblichem Musikverständnis ausgestattet, stampfen Klassiker wie „Der einsame Hirte“, „Una Festa sui prati“ oder „Penny Lane“ von der Bühne, dass jedem Kapellmeister Hören und Sehen vergeht – da bleibt kein Auge trocken! Eintritt: € 10,-- Vorverkauf, € 12,-- Abendkasse
Frühjahrs- und Festkonzert
der Bürgermusik Höchst
Freitag, 09. April 2010, 20:00 Uhr, Pfarrkirche Höchst
Konzert „Resurrection“
Mit dem Chor „Vocale Neuburg“
Samstag 24. April 2010, 20 Uhr, Pfarrkirche Höchst
RESURRECTION (für gemischten Chor, Solostimme und Live-Video-Performance) ist ein Auftragswerk für das 25-Jahr Jubiläum von Vocale Neuburg unter der Leitung von Oskar Egle. Eintritt: Freiwillige Spenden für das Projekt Tuberkulose- und Leprazentrum in Abakaliki in Nigeria
Die Bürgermusik Höchst (gegründet 1824) will der Pfarrkirche zum 100-Jahr-Jubiläum ein „festliches Geburtstagsständchen“ bringen. Gerne nehmen die Musikanten die Gelegenheit wahr, ein festliches Konzert im schönen Ambiente der Höchster Pfarrkiche zu spielen. Eintritt: Freiwillige Spenden für das Projekt Tuberkulose- und Leprazentrum in Abakaliki in Nigeria
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Heimatbuch: Der 5. Band wird am 7. März vorgestellt
Am Sonntag, den 7. März 2010, wird um 11:00 Uhr in der Rheinauhalle das neue Heimatbuch Band 5 mit dem Titel „Krieg und Frieden – Alltag und Fest“ präsentiert. Der letzte Band der Heimatbuchserie widmet sich der jüngsten Geschichte unserer Gemeinde. Themen sind daher die Zeit der beiden Weltkriege, die Zeit des Nationalsozialismus sowie die Zwischenkriegszeit, die von Not und Arbeitslosigkeit geprägt war. Es finden sich natürlich auch die letzten 60 Jahre, die von Wiederaufbau, großen technischen Errungenschaften und zunehmendem Wohlstand gekennzeichnet waren. Dennoch leben viele alte Traditionen weiter, sind alte Vereine weiterhin lebendig, es entstanden aber auch neue Formen der Freizeitgestaltung. Die Veranstaltung wird von den klingenden Vereinen sowie verschiedenen Sportvereinen mit gestaltet. Es erwartet Sie ein buntes Programm sowie eine interessante Ausstellung über die verschiedenen Vereine in unserer Gemeinde. Die Veranstaltung dauert bis 18:00 Uhr und ist bewirtet (warme Speisen, Kuchenbuffet). Wir freuen uns auf Ihren Besuch!
Der 5. Band des Heimatbuches
Theater „’s Geald lit uf’r Bank“
Theatergruppe höchst grenzenlos
Frühjahrskonzert
mit dem Männergesangverein 1864 Höchst
Premiere: Samstag, 13. März 2010, 20:00 Uhr
Samstag, 17. April 2010, 20:00 Uhr, Pfarrzentrum
Dialektfassung des Erfolgsstückes von Curth Flatow. Eine turbulente Komödie um den Kunstschlosser und Panzerknacker Gustav Kühne, der sich zu seinem 80. Geburtstag noch einmal „eine hübsche kleine Bank“ schenkt. Regie: Bruno Felix Weitere Aufführungen: Sa., 20.03.2010, 20:00 Uhr – So., 21.03.2010, 18:00 Uhr Fr., 26.03.2010, 20:00 Uhr – Sa., 27.03.2010, 20:00 Uhr Kartenvorverkauf: Im Gemeindeamt oder auf www.theater-hoechst.org Eintritt: Premiere mit Premierenbuffet: € 14,-- Erwachsene € 12,-- Senioren, Schüler Übrige Aufführungen: € 11,-- Erwachsene € 9,-- Senioren, Schüler
Es erwartet Sie ein bunter Mix von einfühlsamen und schmissigen Melodien, einstudiert von Chorleiterin Maria Sturm. Die Aufführung selber leitet Vize-Chorleiter Helgar Brunner, da die Chorleiterin Mutterfreuden entgegensieht. Als Gastchor wirken das Höchster Chörle „Voices“ sowie unser Doppelquartett „z’Acht“ mit. Am Klavier begleitet Karl-Heinz Blum, der auch mit einer Soloeinlage aufwartet, am Schlagzeug Gabriel Meckler. Eintritt: € 9,-- Vorverkauf im Cafe Restaurant „Alte Schule“ und in der Schmuckeria; € 10,-- Abendkasse
Vorverkaufsstelle
für die Veranstaltungen des Kulturreferates: Gemeindeamt Höchst, Zi. 12 (Frau Adenberger und Frau Brunner, Tel. 7907-25 bzw. 7907-23) E-Mail: kultur@hoechst.at, online: www.hoechst.at und bei allen Raiffeisenbanken
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Fasnattreiben in ganz Höchst
Seniorenkränzle und Höchster Hock, Nachtumzug und Kinderfasching – die kurze Fasnat hatte es in sich. Unsere Zunft und das Prinzenpaar René und Ursula trugen viel zum Gelingen bei, ebenso natürlich die Garden, der Schalmeienzug sowie viele andere Gruppen, Helferinnen und Helfer. Und am Funkenwochenende loderten wieder die Flammen, um den Winter auszutreiben.
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Höchster Nachtumzug am Rosenmontag.
Abschluss mit den prächtigen Höchster Funken.
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Sprachrohr sein für die Ärmsten in Brasilien
Thomas Bauer aus Höchst berichtet von seinem Einsatz in Brasilien und sagt Danke für die Unterstützung aus seiner Heimatgemeinde. Liebe Höchsterinnen und Höchster, liebe Freunde und Bekannte! Ich möchte heute die Gelegenheit nützen und mich zuerst einmal recht Thomas Bauer herzlich für all die großartige Unterstützung in den letzten Jahren bei Euch bedanken und auch einiges von meiner Arbeit in der Landpastoralkommission erzählen. Seit fast vierzehn Jahren lebe ich nun in Brasilien, das mir zu meiner zweiten Heimat wurde. Dort arbeite ich in der Landpastoralkommission der katholischen Kirche mit. Wir versuchen, ein Sprachrohr der armen ländlichen Bevölkerung zu sein. Dabei geht es zuerst darum, auf ihre Probleme aufmerksam zu machen sowie die vielfach unmenschlichen Situationen aufzuzeigen. In weiterer Folge ist wichtig, sie zu unterstützen und ihnen dazu zu verhelfen, sich auf ihre eigenen Füße zu stellen um ihre Rechte auf Land, Wasser und Bildung einzufordern. Vor allem über die Organisation der Basisgruppen und sozialen Bewegungen ist es möglich, die Lebenssituationen zu verbessern. Derzeit expandiert hier die Agrarwirtschaft, es wird Agrotreibstoff für den Weltmarkt produziert. Dazu dienen Megaprojekte wie die Umleitung des São FranciscoFlusses. Kleinbauern werden von ihrem Land vertrieben, sie werden mit geringen Beträgen abgefertigt. Die Regierung versucht, die Betroffenen mit Alibi-Programmen zu beruhigen. Das verhindert zwar das Schlimmste, es wird aber keine
Im Interesse der brasilianischen Agrarindustrie wird der São Francisco-Fluss umgeleitet, die Kleinbauern sollen weichen. Grundlage geschaffen, um die große Ungerechtigkeit in absehbarer Zeit zu verändern. Die Expansion bedeutet für viele Familien auf dem Land, dass sie das Notwendigste verlieren, ihre Existenzgrundlage. Dadurch sind sie sehr verängstigt und verunsichert. Aussagen der Bauern: „Was uns die Ingenieure sagten, macht uns Angst, denn wir müssen das Gebiet verlassen.“ oder: „Es wurden uns schon lächerliche Angebote gemacht für unsere Felder und Weideflächen.“ Die Verzweiflung ist groß und einige der Familien glauben, es ist besser, für einen unwürdigen Preis das Land zu verkaufen: „Besser wenig als gar nichts.“ Andere wiederum weigern sich nur daran zu denken und wollen um jeden Preis bleiben. Aus dieser Zusammenarbeit haben sich aber auch schon tolle Erfolge ergeben. So sind bereits mehr als 1.800 Familien über das staatliche AgrarreformproEin Bauer mit gramm zu Land seinem Ertrag gekommen. Für die meisten Familien bedeutet dies den Aufbau einer lebenswerten Zukunft. Alle diese Familien betonen, dass sich ihre Lebenssituation wesentlich verbessert hat. In den Dörfern, die nach der Ansiedlung entstanden sind, wohnen sie in gemauerten Häusern und die Kinder haben die Möglichkeit, die Schule zu besuchen. Das Regenwasser wird in Zisternen aufgefangen, sei es für das täglich notwendige Trinkwasser, aber auch für die landwirtschaftliche Produktion. In diesem Sinne, alles Gute und vielen Dank für Eure Unterstützung, um forte abraço, Euer Thomas Bauer
Spendenkonto:
Bauernfamilien besetzen Land, um überleben zu können. Hypo Bank Höchst, BLZ 5800 Konto-Nr. 536495126
Gemeinde Info HÖCHST
er tatsächliche Bedarf an Angeboten zur Betreung von Kindern wandelt sich. Höchst reagiert laufend auf diesen sich ändernden Bedarf. Deshalb soll ab Herbst zusätzlich zum bestehenden Ganztagskindergarten auch in anderen Kindergärten eine flexiblere Betreuung auch in der Mittagszeit möglich werden. Auch die Kleinkinderbetreuung wird erweitert, wenn dafür entsprechende Nachfrage besteht. Das ist das Ergebnis aus den Beratungen des Projektteams zum The-
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Kinderbetreuung in Höchst wird noch mehr an Bedarf angepasst
ma Kinder- und Schülerbetreuung in Höchst. Die Gruppe hat seit Juli 2009 intensiv an diesem Thema gearbeitet. Wesentlich ist, das Angebot der Öffnungszeiten in den Höchster Kindergärten flexibler zu gestalten. Bei künftigen Neubauten von Kindergärten muss jedenfalls auf die wachsende Nachfrage nach Ganztagesbetreuung Rücksicht genommen werden. Ab Herbst 2010 sind die Kindergärten von 7:00 und 13:00 Uhr geöffnet, offene Gruppen werden von Montag bis Donnerstag nachmittags von 13:30 bis 16:00 Uhr geführt. Über Mittag sollten Kinder wenn möglich 1 Stunde daheim sein können, bei Bedarf wird auch ein Mittagstisch angeboten (€ 3,-). Weil langfristig in jedem Kindergarten eine Ganztagesbetreuung möglich sein wird, ist dann ein eigener Ganztageskindergarten nicht mehr erforderlich. Aktuell können sich Eltern an die Kindergartenleitung wenden, wenn sie dringenden Bedarf für die Betreuung über die Mittagszeit haben.
Kleinkindbetreuung gefragt
In Höchst wird wachsende Nachfrage nach der Betreuung von Kindern auch unter 3 Jahren registriert. Die Kinderbetreuungseinrichtung Pinocchio kann in den derzeitigen Räumen keine Ganztagesbetreuung anbieten. Ein wichtiges Ergebnis der Projektarbeit ist, dass für das Pinocchio dringend neue Räumlichkeiten gefunden werden müssen.
Ferienbetreuung
In den Semester- und Osterferien ist der Kindergarten wie gewohnt geöffnet, auch während der Sommerferien steht ein Kindergarten zwischen 7:00 und 13:00 Uhr offen. Ferienbetreuung: € 7,- pro Woche Alle Höchster Kindergärten sind in der letzten Juliwoche und während der ersten beiden Wochen im August geschlossen.
Tarife (monatlich):
5 Vormittage, 2 Nachmittage: € 27,50 5 Vormittage, 3 Nachmittage: € 32,00 5 Vormittag, 4 Nachmittage: € 36,50 Gratis für Kinder im letzten Kindergartenjahr Das Angebot an Kinderbetreuung wird in Höchst ab Herbst noch besser als bisher an den Bedarf der Familien angepasst. Ganztagesbetreuung: € 50,-/Monat € 30,- für Fünfjahrige
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Gemeinde Info HÖCHST
Kirche Höchst – zweidimensional und vielschichtig
Die Pfarre Höchst begeht das 100-Jahr-Jubiläum der Pfarrkirche St. Johann mit einem vielseitigen Programm. Mit einer 2D-Kirche fahren die Organisatoren des 100-Jahr-Jubiläums in den kommenden Monaten durch die Gemeinde Höchst, alle zwei Wochen wird ein neuer Standort für die „Mobile Höchster Kirche“ gewählt. „Die Installation in Form unserer Kirche“, so Mitorganisatorin Heidrun Bargehr vom Pfarrgemeinderat Höchst, „wird durch sogenannte Statement-Boards ergänzt, auf denen Menschen unter dem Titel ‚Ich bin dabei’ ihre Form der Zugehörigkeit zur Höchster Kirche schildern.“ Die ehrenamtlichen MitarbeiterInnen rund um Pfarrer Willi Schwärzler werden bis zu den Feierlichkeiten am 20. Juni auf ebenso vielfältige, wie kreative Weise ein starkes Lebenszeichen geben. Passend zur Fastenzeit wird Dekan Hubert Lenz am 7. März eine Reihe von „Gastpredigern“ eröffnen, dem ein Volksmusik-Frühschoppen mit der Möglichkeit zur Diskussion folgt.
Umfangreiches Programm
Christliche „up-dates“ zu aktuellen Glaubensfragen, das vom bekannten Organisten Bruno Oberhammer vorgetragene „Orgelwerk von Johann Sebastian Bach“ oder eine Lichtinstallation zur Osternacht bereichern das Festprogramm. Ebenso sind ein Konzert der Bürgermusik Höchst, „Gedanken in Wort und Bild“ mit dem Regisseur und Schauspieler Augustin Jagg, ein Jazzkonzert mit Peter Madsen & friends, die Teilnahme an der „Langen Nacht der Kirche“ und schließlich die Firmfeier mit Bischof Erwin Kräutler Teil eines breit gefächerten und für jede Altersschicht konzipierten Programms. Es mündet ins „große Finale“ am 20. Juni, bei dem Abt Anselm van der Linde vom Kloster Mehrerau bei einer Orchestermesse mit dem Chor St. Johann zu Gast sein wird. Start der 2D-Kirche in Höchst ist am 28. Februar um 11:15 Uhr, im Anschluss an den Gottesdienst. Auskünfte: Pfarre Höchst, Projektleitung Herbert Huber: 0664/8240247, E-Mail: hihuber@aon.at Heidrun Bargehr: 0664/8240248, E-Mail: info@pfarre-hoechst.at
Gudrun Bargehr vom Pfarrgemeinderat Höchst, Bürgermeister Werner Schneider, Pfarrer Willi Schwärzler und Projektleiter Herbert Huber mit der mobilen „2DKirche“, dem Abbild der Pfarrkirche St. Johann. Die Gemeinde beteiligt sich an den Kosten für das Jubiläumsprogramm.
Herausgeber und Verleger: Gemeinde Höchst, 6973 Höchst. Für den Inhalt verantwortlich: Bürgermeister Ing. Werner Schneider. Druck: netprint, Götzis Grundsätzliche Ausrichtung: Informationen über das Geschehen in der Gemeinde Höchst