Mittwoch, 17. Juli 2019
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Zwischenwasser 31.01.2013, 14:42 Uhr 2.99 MB Download
www.zwischenwasser.at - zugestellt durch Post.at - Amtliche Mitteilung - Postentgelt bar bezahlt 12 ZWISCHEN FRUTZ UND FRÖDISCH Gemeindezeitung Zwischenwasser Muntlix, Batschuns, Dafins Dezember 2012 – Ausgabe 4/12 Flüchtlinge Erste Hilfe Kurs Tagesmütter Erfolgreiche Sportler 3 Liebe Bürgerinnen, liebe Bürger! Flüchtlinge, sind auch nur Menschen Warum gibt es so viele Flüchtlinge? Eines ist augenscheinlich: Sie kommen aus Ländern in denen entweder Kriegszustände oder Aussichtslosigkeit auf ein halbwegs selbstbestimmtes Leben herrschen. Die Armut in vielen Herkunftsländern von Flüchtlingen steht in direktem Zusammenhang zu unserem Lebensstandard. Bei Betrachtung unseres hohen Lebensstandards und der Basis die das ermöglicht, nämlich Rohstoffe, ist das unschwer zu erkennen. Ein Beispiel gefällig? 80% aller Vorkommen von Coltan weltweit liegen im Osten des afrikanischen Kongo. In jedem unserer Handys braucht es diesen Rohstoff, damit Telefonieren möglich ist. Weltkonzerne, die Zulieferer oder Hersteller von Handys sind, haben sich längst die Schürfrechte bei einer korrupten Regierung unter den sprichwörtlichen „Nagel“ gerissen. Die dortige Bevölkerung kann gegen einen Hungerlohn das Edelmetall aus dem Berg buddeln, der große Gewinn bleibt dem Handymarkt vorbehalten. Die Folge ist klar: Soziale Armut, Korruption in großem Stil, Krieg, Vertreibung, Flüchtlinge. Die Menschen versuchen dorthin zu gelangen wo Telefonieren einfacher ist. In Traiskirchen (NÖ) sind derzeit ca. 1.500 Personen untergebracht. Diesen wurde der Flüchtlingsstatus zuerkannt und sie warten auf ihr Asylverfahren. Diese Konzentration schafft riesige Probleme. Die Bundesländer wurden deshalb in die Pflicht genommen, ihren Anteil an Flüchtlingen zu übernehmen. Zwischenwasser hat die ersten Erfahrungen mit Flüchtlingen nach dem Ausbruch des Balkankrieges in den 1990er Jahren gemacht. Später waren es Menschen aus den Erdölstaaten rund um das Kaspische Meer. Heute sind Menschen aus eben diesen Staaten, zusätzlich aus Pakistan, Afghanistan und Syrien auf der Flucht. In Batschuns, im Haus der Frohbotschaft, sind in den vergangenen Tagen 27 Flüchtlinge eingezogen. Es sind Frauen, Frauen mit Kindern und Männer gemischt. Die Caritas Vorarlberg betreut die Flüchtlinge und hält Kontakt zu den Anrainern. Die Diskussionen um das Thema Flüchtlinge ließ es nicht anders zu, dass die Emotionen steigen. Durch die Bereitstellung des Hauses der Frohbotschaft als Unterkunft für Flüchtlinge, mussten wir uns mit diesem Thema auseinander­ setzen. Ich sehe das positiv, weil uns das Thema vermutlich erhalten bleibt. Selbstverständlich habe ich mir vor Ort ein Bild gemacht, mein Resümee: Flüchtlinge sind auch nur Menschen. Ich wünsche Ihnen einen guten Jahresausklang, frohe und besinnliche Feiertage und ein erfolgreiches neues Jahr. Ihr Bürgermeister Bgm. Josef Mathis 4 Aus dem Gemeindeamt Schneeräumung und Streudienst Während der Winterzeit muss mitunter mit stark veränderten Straßen- und Wegeverhältnissen gerechnet werden. Zu einer möglichst reibungslosen Schneeräumung, Salz- und Splittstreuung bedarf es allerdings der Beachtung einiger Punkte: _  traßen, Gehsteige und Ausweichstellen dürfen nicht mit Fahrzeugen verstellt S werden. _  träucher und Hecken müssen mindestens 20 – 30 cm hinter den S Fahrbahnrand zurückgeschnitten werden, damit die Schneeräumung bis zum Straßenrand durchgeführt werden kann. _  ausbesitzer werden ersucht, den von Straßenflächen geräumten Schnee, speH ziell bei Hauszufahrten, nicht wieder auf die Straße zurückschaufeln (muss gemäß Straßengesetz geduldet werden). _  uf Bergstraßen besteht je nach Schneefall und Eisglätte Kettenpflicht A (Gebotstafeln beachten!). Öffentliche Straßen werden zuerst schneefrei gemacht bzw. mit Streugut versorgt. Eine Streuung von Straßen und Gehsteigen erfolgt erst nach Abnahme des Schneefalls, da die Streuung ansonsten wirkungslos ist! _  ußgänger haben sich den unterschiedlichen Straßen- bzw. Wegsituationen F anzupassen. Das Begehen von nicht geräumten Flächen erfolgt auf eigene Gefahr! Unsere Bauhofmitarbeiter und externen Winterdienstleister sind bestens gerüstet und werden alles unternehmen, damit alle Weg- und Straßennutzer so sicher wie möglich an ihr Ziel kommen. Wir appelieren an die Bevölkerung etwas Geduld und Verständnis zu haben. Bei extremem Niederschlag hat Zeit eine andere Bedeutung. Winterliche Fahrverhältnisse Schneeräumung und Streudienst Familien-Erlebniskarte Vorderland Seit Jahren ist die Familien-Erlebniskarte Vorderland ein nicht mehr wegzudenkendes Familienangebot. Familien Erlebnis Karte der Region Vorderland Um die zahlreichen Freizeitangebote wie Schwimmbad Frutzau, Freibad in Oberriet (CH), Eislaufplatz, Minigolfplatz Klaus, Schilifte Furx, Zwergberg Furx, Schilift Übersaxen, Trekkinghof Furx auch gemeindeübergreifend günstig anbieten zu können, haben sich die Gemeinden Klaus, Meiningen, Rankweil, Röthis, Sulz, Übersaxen, Weiler und Zwischenwasser zusammengeschlossen. Die Angebote können individuell nach den Aktivitäten ihrer Familie zusammengestellt werden. Die Familien-Erlebniskarte Vorderland ist ein Spaß für Groß und Klein. Nähere Informationen erhalten Sie in ihrem Gemeindeamt. Jürgen Bachmann, Gemeindesekretär 5 Öffnungszeiten Gemeindeamt Weihnachtsferien 2012 Montag, 24. Dezember Donnerstag, 27. und Freitag, 28. Dezember Montag, 31. Dezember Mittwoch, 2. bis Freitag, 4. Jänner 2013 geschlossen geschlossen geschlossen von 08.00 bis 12.00 Uhr Ab Montag, 7.01.2013 sind wir wieder zu den gewohnten Öffnungszeiten für Sie da! Meldeamt – Gemeindestatistik von 1.12.2011 bis 30.11.2012 Geburten Eheschließungen Staatsbürgerschaftserwerb Todesfälle Scheidungen 28 18 0 22 8 Einwohnerstand per 1. Dezember 2012 - 3311 Personen Muntlix Batschuns Dafins Gesamt davon: Hauptwohnsitze 1600 1117 385 3102 männlich weiblich ÖsterreicherInnen andere Staatsbürgerschaft Zweitwohnsitze 73 110 26 209 1705 1606 2915 396 Kostenlose Müllsäcke für Pflegebedürftige Personen, welche auf Grund einer Krankheit oder Behinderung ein erhöhtes Müllaufkommen haben (z.B. Windeln, Betteinlagen oder andere Einwegprodukte) können im Gemeindeamt/Bürgerservice einen „Antrag auf Zuteilung von kostenlosen Müllsäcken“ abholen. Der Antrag muss vom zuständigen Arzt bzw. vom Krankenpflegeverein bestätigt werden, dann können jährlich bis zu 1.440 Liter Sackvolumen zusätzlich (kostenlos) bezogen werden. Das entspricht z.B. zwei Rollen 60 Liter-Müllsäcke oder drei Rollen 40 Liter-Müllsäcke pro Halbjahr. Heizkostenzuschuss 2012/2013 Der Zuschuss für die Heizkostenperiode 2012/2013 kann noch bis Freitag, 08. Februar 2013 beantragt werden. Die Förderungshöhe beträgt einmalig 250,- Euro, wenn die jeweilige Einkommensgrenze (Haushaltseinkommen) nicht überschritten wird. Nähere Auskünfte erteilt Ihnen die Bürgerservicestelle im Gemeindeamt. Waltraud Mathis und Georg Mackner, Bürgerservice Müllsäcke 6 Wir arbeiten an… Entwicklungskonzept Zwischenwasser Die Gemeindevertretung hat sich mit einer 3/4 Mehrheit für die Durchführung eines räumlichen Entwicklungskonzeptes entschieden. Nach Festlegung der fachlichen Begleitung sollen die diesbezüglichen Arbeiten sofort beginnen. Sanierung Feuerwehrhaus Die Sanierungsarbeiten schreiten zügig voran. Bis Ende dieses Jahres sollen die Bauarbeiten abgeschlossen sein. Restarbeiten werden im Jänner 2013 bewerkstelligt. Neuverpachtung Gasthaus Frödisch Der neue Schlauchturm Die Pächterauswahl nach Eugen Burtscher war bisher leider nicht von Dauer. Zwar sind viele Interessenten auf dem Markt, das nötige Know How, die finanziellen Voraussetzungen und die Bereitschaft sich mehr als normal einzubringen, sind eher bescheiden. Kurz gesagt, dass unternehmerische Potenzial einen Gastronomiebetrieb erfolgreich zu führen scheint begrenzt. Selbst wenn alle genannten Faktoren sich in einem neuen, hoffentlich erfolgreichen Pacht­ verhältnis wiederfinden, braucht der Wirt Gäste um zu überleben. Den vielen gutgemeinten Worten sollten Taten folgen. Das Bedauern kein Gasthaus zu haben ist zu wenig. Gehsteige an Landesstraßen Gasthaus Frödisch Der Abschnitt Bödele/Unterbatschuns wurde planmäßig fertigestellt. Die Laternser Straße hat damit eine Gefahrenstelle für Fußgänger entschärft. Weil es sich nicht um eine Straßenverbreiterung, sondern „nur“ um einen Gehsteig handelt, war es ein Gemeinde- und kein Landesstraßenprojekt. Aus Bedarfszuweisungen und Strukturfonds erhält die Gemeinde finanzielle Förderung. Für den Abschnitt Pirmin-Waldrast an der Laternser Straße haben die Ablöse­ verhandlungen begonnen. Dieser Abschnitt ist ein Projekt des Landes­ traßen­ s bauamtes, die Gemeinde muss die Aufwände für den neu entstehenden Gehsteig berappen. Im genannten Baulos gibt es neue Entwässerungen und Anpassungen der Fahrbahn vorzunehmen. Der Baubeginn ist für 2014 geplant. Für einen weiteren Abschnitt an der Laternser Straße, Gasthaus Schlössle Einfahrt Daliebis, sind ebenfalls Ablöseverhandlungen im Gang. In diesem Abschnitt sollen eine Verbreiterung der Fahrbahn und ein Gehweg für mehr Sicherheit sorgen. Ein Bauzeitplan ist noch nicht in Sicht. Josef Mathis, Bürgermeister Gehsteig Bödele Unterbatschuns 7 Kindergartenneubau Muntlix Der Baubeginn ist zeitgemäß erfolgt. Wir liegen genau im Bauzeitplan. Die Kellerdecke wurde vor kurzem betoniert. Beim Aushub wurden ca. 200 m3 Lehm aus der Baugrube für die Stampf­ lehmböden entnommen und zwischengelagert. Dieser wird dann im Frühjahr 2013 unter Mithilfe des Lehmbaukünstlers Rauch Martin aus Schlins und hoffentlich vieler Zwischenwässler Freiwilligen eingebaut. Das Rundholz aus Fichte und Tanne wurde im Spätherbst aus unseren Gemeinde- und Agrarwäldern geschlagen. Derzeit wird die Holzveredelung wie Sägen, Trocknen und Veredelung, durch einen Säge- und Hobelwerkbetrieb in Bürserberg vorgenommen. Die Abbundarbeiten für die hochwärmegedämmten Holzbauteile beginnen noch im Dezember. Die Montage des Holzbaus ist im Februar 2013 geplant. Parallel wurden durch die Gemeindevertretung die Bauspengler, Abdichtungsund Sonnenschutzarbeiten vergeben. Wir können uns schon jetzt auf ein architektonisches und baukulturelles Neubauprojekt freuen, das der Gemeinde Zwischenwasser als Baukulturpreisträger würdig ist. Für die Arbeitsgruppe, Kilian Tschabrun Ein sonniger Herbsttag in Batschuns Bauholzveredelung für den Kindergartenneubau Kindergarten Muntlix „Draußen vom Walde da komm ich her, ich muss euch sagen, es Weihnachtet sehr…“ Wir möchten auch Rückschau halten auf die letzten zwei Monate, die doch für viel Aufregung gesorgt haben: Der September war für einige Kinder ein besonderer Monat: Hieß es doch bei manchem 3-jährigen den ersten Schritt aus der Familie in eine „neue“ Umgebung zu machen und andere Kinder und neue Gepflogenheiten kennen­ zulernen. Die Ausflüge in den Wald ließen uns die letzten Herbsttage in vollen Zügen genießen. Dabei konnten wir beobachten, wie die Bäume für unseren Kindergartenneubau gefällt wurden. Die Freude darüber war und ist nach wie vor riesengroß und es werden von den Kindern schon Pläne geschmiedet, wie der zukünftige Kindergarten ausschauen soll. Anfang Oktober fand der Spatenstich für den Kindergartenneubau statt. Bei dieser Feier standen die Kinder mit einem Lied und einem darstellenden Spiel ganz im Mittelpunkt des Geschehens. Der Spatenstich wurde von den Kindern mit viel Freude mitgestaltet. Gemeinsam schmeckt die Jause besonders gut Hefegänse für unser Martinsfest Beim Spatenstich helfen alle Kinder mit 8 Ende Oktober wurde in den Räumlichkeiten des Kindergartens fleißig gewerkt. Die Laternen für das Martinsfest Anfang November wurden hergestellt und erstrahlten beim gemeinsamen Umzug mit den Eltern, Familienangehörigen und Freunden am 12. November in hellem Glanz. Anfang Dezember besuchte der Nikolaus die Kinder und begrüßte auch die Großeltern zu diesem Fest. Er brachte seine Gaben und wir bedankten uns mit Liedern, einem Gedicht und einem Rollenspiel für sein Kommen. Letzte Vorbereitungen für das Nikolausfest Einen besonderen Nachmittag verbrachten die Kinder der Schneackle-, Müsleund Eulengruppe am 17. Dezember. Sie luden die Senioren aus Zwischenwasser zu einem Adventsingen ein und freuten sich sehr auf das gemeinsame Musizieren. An dieser Stelle möchten wir uns für die vielfältige Unterstützung durch die Eltern unserer Kinder und die Mitarbeiter der Gemeinde bedanken. Renate Pfitscher mit Team, Leiterin Kindergarten Muntlix Die Kinder besuchen auch in diesem Jahr die Bücherei Muntlix Kindergarten Dafins Teilen leicht gemacht….. Ein ganz besonderes Martinsfest erlebten die „Dafinser Minzile“ und die Kinder der Spielgruppe Dafins am Montag, den 12. November. Zog schon vom Tal her der Nebel herauf, so verbreitete das Feuer in der Feuerschale, die dekorativ vor dem Kindergarten platziert war, eine wohlige Wärme und die Gäste wärmten sich gerne ihre kalten Hände. Kiga Dafins Martinsfest Gemeinsam versammelten sich alle Kindergartenkinder und Spielgruppenkinder vor dem Kindergarten, um sich bei einem feinen Kinderpunsch und bei selbstgemachten Köstlichkeiten auf das nahende Laternenfest einzustimmen. Ganz aufgeregt zeigten sich die Kinder, als die Lichter der bunten Laternen entzündet wurden und freuten sich, als man miteinander den Weg „rund ums Dorf“ einschlug, um dann gemeinsam von Pfarrer Felix Zortea in der Dafinser Pfarrkirche empfangen zu werden. Die Kindergartenkinder und auch die Kleinsten hatten sich fest darauf vorbe­ reitet, allen Gästen ein wunderschönes Martinsfest zu schenken. Und so wurde gesungen, dargestellt und auch symbolisch Licht mit den anderen geteilt. Für die Kinder war dieser Abend ein ganz spezielles Erlebnis und gerne ließen alle Gäste dieses besondere Fest noch gemütlich beim Kindergarten ausklingen. „Danke“ sagt der Kindergarten _ Mag. Pfarrer Felix Zortea fürs „Dasein“ _ allen, die so feine Köstlichkeiten fürs Buffet beigesteuert haben _  eate Dobler und ihren Spielgruppenkindern, die mit so viel Freude zum B Gelingen des Festes beitrugen Die selbstgebastelten Laternen In der Kirche Beate Reutz-Lemmerer, Leiterin Kindergarten Dafins 9 Volksschule Dafins ERSTE HILFE KURS In den vergangenen Wochen hatten die Kinder der VS Dafins die Möglichkeit, einen Erste Hilfe Kurs zu machen! Auf Initiative von Herbert Knünz durften wir einen ganzen Vormittag lang zuerst die Feuerwehr Röthis besichtigen. Anschließend fuhren wir mit den Feuerwehr­ autos in die Landeszentrale „RFL“ nach Feldkirch, wo die Kinder den Atemschutz­ parcours und die Leitzentrale genauer unter die Lupe nehmen konnten! Sehr großen Spaß machte den Volksschülern auch das richtige Nachspielen eines Einsatzes am Telefon. Sie lernten außerdem verschiedene Berufe der Leitzentrale kennen, u. a. die Berg- oder Wasserrettungsstelle! An einem zweiten Vormittag konnten die Kinder mit dem Ärzteteam Gerti und Arno Martin aus Dafins verschiedene Verbände und Erste Hilfe Maßnahmen kennen lernen und auch selbst ausprobieren! Ein Highlight für die Kinder war das Schminken „echter Wunden“, die anschließend fachgerecht versorgt wurden! Das Besichtigen eines Rettungsautos und das Retten eines „verunglückten Radfahrers“ rundeten den spannenden Vormittag ab! Zum Schluss gab es aber noch die tollste Überraschung: Die Kinder durften mit echter Feuerwehrausrüstung einen Brand löschen! Ich glaube, dass die Volksschüler diese tollen Tage lange nicht vergessen werden! Vielen, vielen Dank an Herbert Knünz, Gerti und Arno Martin, Bernhard und Lukas Sigrid Schmiedle, Direktorin VS Dafins Voller Einsatz bei der Ersten Hilfe VS Dafins Löschzug VS Dafins 10 Mittelschule Zwischenwasser Großes Augenmerk auf Berufsorientierung MS Zwischenwasser bietet Schülern mit neuen Methoden Entscheidungshilfe Spielerisches Lernen mit Mitschülern In der Mittelschule Zwischenwasser wird jungen Menschen seit letztem Schuljahr bei der Entscheidung für ihre Berufswahl mit noch besserer indi­ vidueller Unterstützung eine Orientierungshilfe geboten. Drei Programme – alle sind Teil des Projekts ACHTplus -, das Schweizer Produkt „Stellwerk“, der berufsbezogene Kompetenz- Check des BIFO und ein Computerprogramm zur Abbildung der individuellen Interessen bilden die umfassende Grundlage zur Entscheidungsfindung. Exkursionen, Betriebsbesichtigungen und Schnuppertage runden das umfangreiche Programm praxistauglich ab. Entspanntes Lesen in der Leseecke In den Erholungsphasen ist auch für Bewegung gesorgt Kompetenz-Check Die Berufswahl ist ein umfassendes Thema, bei dem Talente, Wünsche und auch die Familie eine große Rolle spielen. Gestartet wird der Prozess bereits im zweiten Semester der dritten Klasse mit einem Elternabend und dauert bis zum Ende der vierten Klasse. Derzeit ist die Berufsorientierung in einzelne Unterrichtsfächer integriert. Jedes Kind wird auf die Entscheidung, was nach der vierten Klasse kommt, vorbereitet. Mehrere Methoden unterstützen dies: Der BBK (berufsbezogene Kompetenzen-Check) wird vom BIFO direkt in der Schule durchgeführt und besteht aus einer Computereinheit und einem handwerklichen Teil, bei dem fürs Berufsleben wichtige Fähigkeiten abgefragt werden. Zusätzlich wird mit bic.at, dem Berufsinformationscomputer, ein Interessensprofil des jeweiligen Schülers erstellt. Pilotschule für „ACHTplus“ Das Sichtbarmachen von Stärken unserer SchülerInnen ist ein zentrales Anliegen dieses Projekts. Direktorin Monika Drexel freut sich: „Wir sind eine der wenigen Pilotschulen des Landes, welche die in der Schweiz bereits vielfach bewährte „Stellwerk“-Testung durchführt. Sie bietet einen externen Blick auf die fachbezogenen Kompetenzen in Mathematik, Deutsch und Englisch.“ Der Test wird auf Vorarlberger Verhältnisse angepasst und soll künftig flächendeckend im Land Vorarlberg eingesetzt werden. Aufbauend auf den Stellwerk-Test, das Lehrer/innenurteil und die individuellen Ziele werden mit dem Schüler und den Eltern Förder­ maßnahmen vereinbart – wenn dies gewünscht wird. Gute Entscheidungshilfe Diese Testergebnisse bilden die Grundlage für das Eltern-Lehrer-SchülerGespräch zu Beginn der vierten Klasse. „Grundsätzlich ergibt die Kombination dieser drei Tests ein schlüssiges Bild über die Begabungen des Schülers sowie seine Vorstellungen für die Zukunft“, zeigt sich Berufsorientierungslehrer Martin Madlener überzeugt um Mittelschülern eine gute Basis für die Berufs- oder Schulwahl zu ermöglichen. 11 Berufswelt erschnuppern Auch bisher wurde selbstverständlich bereits mit Interessenstests gearbeitet und Exkursionen angeboten. Diesen Herbst konnten alle Viertklässler bei Unternehmen wie GIKO, Rauch, SPAR, Baur-Messtechnik, Mahle-König etc. schnuppern. „Die Wirtschaft begrüßt das sehr, wir waren überall herzlich willkommen“, so Martin Madlener. Ein ebenso wichtiger Beitrag zur richtigen Berufs- oder Schulentscheidung stellen die berufspraktischen Tage dar. Auch heuer konnten alle Viertklässler zwei Tage lang in einem selbst gewählten Betrieb den Berufsalltag erleben. Das Angebot „Schnuppern in Schulen“, das den Jugendlichen an mehreren Tagen ermöglicht, weiterführende Schulen kennen zu lernen, wurde rege genützt. Die Buben waren beim „Boys Day“, der für Berufe im sozialen und erzieherischen Bereich faszinieren soll, dabei. Der „Girls Day“, bei dem sich Mädchen für technische Berufe begeistern lassen können, wird ebenfalls beworben. Gerne frequentiert wird die „BO-Ecke“ – die Berufsorientierungsecke in jeder 3. und 4. Klasse, sowie die Pinnwand im Gang. Darauf finden sich Informationen von Firmen, von weiterführenden Schulen, eine Liste mit offenen Lehrstellen, Informationen für Schnuppertage uvm. Berufsorientierung als eigenes Unterrichtsfach Im kommenden Schuljahr wird Berufsorientierung als eigenes Fach in die neue Stundentafel aufgenommen. So kann noch mehr auf die vielfältigen Ausbildungs­ wege und Bildungsabschlüsse eingegangen werden. Das Bewusstmachen von Interessen und Begabungen hilft, die richtigen Entscheidungen für die Zukunft zu treffen. Mehr auf http://www.hszwischenwasser.at Ganztagsklasse an der Mittelschule Zwischenwasser Seit Beginn dieses Schuljahres wird an der Mittelschule Zwischenwasser eine Klasse als Ganztagsklasse geführt. 17 Schülerinnen und Schüler und deren Eltern haben sich für dieses neue Unterrichtsmodell entschieden. Unterricht, Freizeit und Lernzeit werden im Wechsel über den Schultag, der von 7:30 bis mindestens 16:00 Uhr dauert, optimal verteilt. Über die Mittagszeit werden die Schüler bei Bedarf in der Schule betreut, und es besteht die Möglichkeit, ein warmes Mittagessen einzunehmen. Dieses Angebot gilt selbstverständlich für alle Mittelschüler. Die Schüler der Ganztagsklasse können die Mittagszeit aber auch zu Hause verbringen. Die Kinder werden von einem kleinen Lehrerteam unterrichtet, das die Schülerinnen und Schüler auch beim Erledigen der Hausübungen und beim Lernen auf Schularbeiten und Tests betreut. Aufgrund von sehr guten Rückmeldungen vieler Eltern wird im kommenden Schuljahr an der Mittelschule Zwischenwasser wieder eine Ganztagsklasse eingerichtet werden. Die Anmeldung dazu ist natürlich freiwillig, denn die Schule bietet dieses neue Klassenmodell neben einer Regelklasse an, die wie bisher geführt wird. Interaktives Lernen - der Computer wird gestartet Schüler und Schülerinnen interessieren sich für die Informationen in der BO-Ecke. 12 Einladung zum Mittelschultag Am Dienstag, den 8. Jänner 2013, findet der Tag der offenen Tür an der Mittelschule Zwischenwasser statt: Am Morgen sind alle Volksschüler der 4. Klassen eingeladen, die Schule kennen zu lernen. Am Abend, ab 19:30 Uhr wird das Konzept der Mittelschule mit den neuen Schwerpunkten interessierten Eltern vorgestellt. Alle Lehrerinnen und Lehrer freuen sich auf einen regen Besuch. Monika Drexel, Direktorin Mittelschule Zwischenwasser Öffentliche Bücherei Muntlix Österreich liest – Treffpunkt Bibliothek Onleihe Mehr als 40 Frauen kamen am Dienstag, 26. Oktober, ins Foyer des Frödischsaals. Nach einem gemütlichen Frühstück stellte das Büchereiteam neue, lesenswerte Bücher vor. Einen Tag später trafen sich viele Kinder in der Bücherei zu einem aufregenden Spielenachmittag. Nach Herzenslust konnten sie neue, spannende Spiele ausprobieren. Der Höhepunkt dieser Woche war die Lesung mit Monika Helfer. Sie las aus ihrem neuen Buch „Die Bar im Freien.“ Advent in der Bücherei Jeden Dienstag und Freitag im Advent von 17.00 bis 17.30 waren Kindergartenund Volksschulkinder in die Bücherei eingeladen. Sie konnten musizieren, basteln und besinnlichen Geschichten zuhören. Onleihe Alle Mitglieder der Bücherei können künftig auch die Online-Mediathek gratis nutzen. Es stehen ca. 4 600 digitale Medien (e-books, e-videos, e-audio und e-papers) zur Verfügung, die mit einem PC, E-reader oder Smartphone geladen werden können. Die Zugangsdaten und genauere Informationen gibt es in der Bücherei. Öffnungszeiten der Bücherei Dienstag Donnerstag Freitag Sonntag 15.45 bis 18.00 Uhr 8.30 bis 10.00 Uhr 18.00 bis 19.30 Uhr 10.00 bis 11.15 Uhr Frühstück mit Büchern Spielenachmittag für die Jugend Lesung von Monika Helfer Team der Bücherei Muntlix 13 Wohnraum für Flüchtlinge in Batschuns Im Haus der Frohbotschaft in Batschuns finden seit Ende November 27 Asylwerber vorübergehend Unterkunft und Betreuung durch die Caritas Vorarlberg. Vorarlberg ist in Bezug auf die Aufnahmequoten von Flüchtlingen im Bundes­ ländervergleich auf den hinteren Rängen zu finden. Rund 26 Prozent liege man im Minus, in konkreten Zahlen heißt das, statt 895 sind zurzeit 758 Asylwer­ er­ b Innen im Land, so die Aussage von Sicherheitslandesrat Erich Schwärzler. Gemeinsam mit der Caritas, die in Vorarlberg die Flüchtlingsbetreuung übernommen hat, werden nun Wohnungen gesucht und angemietet. Im Haus der Frohbotschaft sind seit Ende November 27 AsylwerberInnen untergebracht. Jasmin Angar, war selbst Flüchtling, ausgebildete Frauenärztin aus Afghanistan, Betreuerin in Batschuns, spricht 5 Sprachen Damit Hilfe kein Fremdwort bleibt „Die Caritas hilft Menschen, die aufgrund von Armut, drohendem Hungertod oder politischen Repressalien ihre Heimat verlassen mussten. In Vorarlberg werden Flüchtlinge vor allem in von der Caritas angemieteten Privatwohnungen untergebracht, die Flüchtlinge sind selbst für ihre Versorgung zuständig“, erklärt Martin Fellacher von der Flüchtlings- und MigrantInnenhilfe. „Die Menschen, die aus ihren Heimatländern fliehen mussten, sind mittellos und haben eine zum Teil sehr belastende und auch traumatisierende Vergangenheit hinter sich. In ihrer Heimat waren sie dennoch selbständige Menschen und diese Selbständigkeit zu fördern und nicht zu schwächen, ist unsere Aufgabe.“ Luise Ammon, Betreuerin in Batschuns Grundversorgung In einer Vereinbarung zwischen dem Bund und den Ländern wurde 2004 ver­ einbart, welche Leistungen den Flüchtlingen während des Asylverfahrens zustehen. Eine erwachsene Person bekommt demnach neben der Unterkunft monatlich 180 Euro Lebensunterstützung, ein Kind zum selben Zweck 80 Euro. Von diesem Geld müssen die AsylwerberInnen Lebensmittel, Hygieneartikel und andere Dinge des täglichen Bedarfs selbst kaufen. Dazu erhält jede Person monatlich noch 40 Euro Taschengeld und einmal im Jahr Bekleidungsgutscheine im Wert von 150 Euro. Flüchtlinge aus Pakistan, Afghanistan, Syrien 14 Nachbarschaftshilfe Das Team der Caritas versucht den Asylwerbern neben einer sicheren Unterkunft, auch eine sinnvolle und abwechslungsreiche Tagesstruktur zu bieten. Neben Deutschkursen und anderen adäquaten Qualifizierungsmaßnahmen, stehen Freizeitaktivitäten aber auch regelmäßige Gruppen- und Einzelgespräche auf dem Programm. „Menschen, die aus ihrem Land geflüchtet sind und nun auf den Ausgang ihres Asylverfahrens warten, dürfen keiner regulären Arbeit nachgehen“, erklärt Martin Fellacher. „Die erzwungene Untätigkeit verursacht bei vielen Depressionen und Lethargie.“ Um diesen Menschen wieder mehr Lebensfreude und ihrem Alltag Sinn zu geben, wurde das Projekt „Nachbarschaftshilfe“ von der Caritas Vorarlberg ins Leben gerufen. Es bietet Privatpersonen die Möglichkeit, AsylwerberInnen für kleine Hilfsdienste, wie z.B. Haus- und Gartenarbeit zu engagieren. Ihre zweckgebundene Spende für verrichtete Hilfstätigkeiten kommt ausschließlich den Asylsuchenden zugute. Factbox: Kontakt Nachbarschaftshilfe T 05522-200 1796 nachbarschaftshilfe@caritas.at Montag bis Freitag: 08.30 - 11.45 Uhr Die Kontaktvermittlung erfolgt ausschließlich über die Caritas Flüchtlingshilfe: Mehr Informationen dazu finden Sie unter www.caritas-vorarlberg.at Knünz Brigitte, Stellvertretende Leiterin des Werkes der Frohbotschaft Batschuns 15 Sonnenseite …. Solaranlage ja aber was für eine? Solaranlage für Warmwasser oder Solaranlage zur Stromerzeugung, was ist sinnvoller, eine oft gestellte Frage. Die Antworten sind nicht immer so eindeutig zu geben. Informationen über bestehende Anlagen einholen hilft weiter. Dachflächen sind mit wenigen Ausnahmen prädestiniert für Solaranlagen. Eine gute Planung ist zu empfehlen. Für eine Thermosolaranlage (Warmwasser) benötigen sie ca. 8 bis 16 m2. Die Nutzung des solaren Warmwassers, Heizungseinbindung oder nur Brauch­ wasser ist genau zu definieren. Die Größe der Anlage richtet sich nach der Personenanzahl im Hause. Für eine Photovoltaikanlage (Stromerzeugung) benötigen sie eine Dachfläche von 30 bis 70 m2. Beide Anlagentypen haben eine Lebensdauer von 25 bis 50 Jahren, Sie sind also eine Anschaffung für Generationen. Bei Photovoltaikanlagen kann die gesamte erzeugte Energie entweder selber verwendet und/oder der Überschuss wird an das VKW-Netz abgegeben. Leider ist derzeit bei der Photovoltaik ein Förderwirrwarr. Bitte nicht kleinkriegen lassen, der Weg ist etwas mühsam, das Ziel ist erstrebenswert. Die Nutzung von Solarenergie bedeutet Unabhängigkeit. Was ich auf dem Dach an Sonnenstrahlen einfangen kann und in Wärme oder Strom umwandle, muss ich nicht einkaufen. Die Sonne schickt keine Rechnung. Ich muss lediglich die Einrichtung zur Umwandlung der Sonnenergie einmalig bezahlen. In der Gemeinde Zwischenwasser gibt es viele Thermosolar- und Photovol­ aik­ t anlagen. Anlagenbetreiber geben über die praktische Anwendung gerne Auskunft. Auch das Bauamt der Gemeinde oder die e5 Teammitglieder können Erfahrungswerte weitergeben. Karl Heinzle, e5 energieteam Thermosolar Montage einer Thermosolaranlage 16 In fünf Schritten zur eigenen Stromproduktionsanlage Beantragung einer Photovoltaik durch OeMAG-Förderung ab 1.01.2013 00:00 Uhr Zuvor die Frage „rechnet sich‘s?“ Auf 7 m2 kann man 1 kWpeak Photovoltaik installieren. Diese kostet ca. 2.000 EUR (je nach Ausführung). 1 kWpeak Photovoltaik produziert ca. 950 kWh pro Jahr. Hierfür erhält man beim Stromverkauf (OeMAG) 0,18 EUR pro kWh, garantiert für 13 Jahre. 950 kWh x 0.18 EUR x 13 Jahre = 2.223 EUR Somit ist die Photovoltaikanlage nach 13 Jahren mehr als bezahlt. Die Lebenserwartung einer solchen Anlage liegt bei weit über 30 Jahren. Hier die 5 Schritte zur eigenen Stromproduktion: Ist mein Dach geeignet für Photovoltaik? Eine Dachneigung von 10-50° und Ausrichtung Süden (von Süd-Osten bis SüdWesten) ist für Photovoltaik gut geeignet, ebenfalls auf Flachdächern. Genaue Ertragsprognose liefert das gratis Internet-Tool PVGIS (suchen über Google „PVGIS“). Berechnung der Anlagengröße Bei einem Schrägdach berechnet sich die Anlagengröße aus der Dachfläche mal Modulwirkungsgrad 0,15 (15%): Anlagengrösse [kWpeak] = Dachfläche [m2] • 0,15 Beim Flachdach werden die Module 20° aufgeständert (oder weniger), dadurch reduziert sich die Anlagengröße um die Hälfte ausgehend von der Flach­ dachfläche. Beispiel Flachdach mit 12 x 6 m ergibt Anlagengröße (Modulfläche) = 5,4 kWpeak. Bauansuchen bei der Gemeinde Formloses Schreiben an die Gemeinde, mit Angabe des Gebäudes, Dachform, Angabe der Anlagengröße in kWpeak , PV-Fläche und Montageart (Aufdach oder aufgeständert). Antrag auf Anerkennung von Photovoltaikanlagen Sie werden Stromproduzent, d.h. Betreiber einer Erzeugungsanlage. Hierfür müssen Sie das 1-seitige Formular „Antrag auf Anerkennung von Photovoltaik­ anlagen gemäß § 7 Ökostromgesetz“ ausfüllen. Ausfüllhilfe unter www.e5team.at OeMAG-Antrag für Einspeisevergütung Dieses Formular kann nach Registrierung online ausgefüllt werden, unter http://www.oem-ag.at/de/foerderantrag Weitere Hilfestellung unter www.e5team.at oder Informationen markus.markstaler@ntb.ch Markus Markstaler, e5 energieteam Filmaufnahmen Bildungshaus 17 Projektgruppe Verkehr und Sicherheit Nach dem letzten Bericht in der Gemeindezeitung sind einige Verbesserungs­ vorschläge bei uns eingegangen. Aus diesem Grund werden wir zukünftig öfters von unserer Arbeit berichten. Wir arbeiten an: _ Beleuchtung Bergstraße, Einfahrt Krista _ Geschwindigkeitsüberschreitungen Bergstraße, vor allem talwärts _ Sichtbarkeit der Verkehrsinseln bei Nachtabschaltung Straßenbeleuchtung _ Überhöhte Geschwindigkeiten auf der L51 Dafins Unterberg _ Entschärfung von gefährlichen Situationen in der Fidelisgasse vor Schulbeginn Vor allem in der dunklen Jahreszeit ist das Sehen und Gesehen werden im Straßenverkehr eine lebenswichtige Angelegenheit. Reflektoren für Fußgänger Jedem von uns ist es bereits passiert, dass wir einen dunkel angezogenen Fußgänger oder einen unbeleuchteten Radfahrer beinahe übersehen hätten. Aus diesem Grund appellieren wir an alle nicht motorisierten Verkehrs­ teilnehmer, helle Kleidung oder zumindest Reflektoren zu tragen. Zu dieser Jahreszeit ist es aber generell für alle Verkehrsteilnehmer wichtig Rücksicht auf die anderen zu nehmen. Reflektoren die man an den Beinen, Armen oder Taschen befestigen kann gibt es übrigens um einen Euro im Gemeindeamt zu erstehen. Die Mitglieder vom Verkehrsausschuss Hager Herbert, Schnetzer Jürgen, Mathis Josef, Titz Harald, Drexler Leopold, Schmied Christian, Beer Christiana Sicherheit durch Reflektoren 18 Klimabündnis Vorarlberg - Wir haben nur die eine Welt „Wir haben nur die eine Welt, und die möchten wir behalten“, das sagte ein Mädchen in der Gemeinde St. José de Palmar in der Provinz Chocó in Kolumbien. Dieser Satz hat Georg Künz vom Klimabündnis Vorarlberg sehr beeindruckt, als er bereits zum zweiten Mal die Projektpartner in Südamerika besuchte. Ein Satz, der für uns alle gilt. Die Not im Regenwaldgebiet in der Provinz Chocó ist nach wie vor sehr groß. Die Ernährungssituation ist sehr schwierig. Ca. 40 Prozent der Menschen haben Hunger. „Ich habe bei meinen längeren Aufenthalten erlebt, wie wichtig die Hilfe und wie hoch das Ansehen von Klimabündnis Vorarlberg dort ist,“ so der Eindruck den Georg Künz gewonnen hat. Das Allerwichtigste ist also, die Versorgung mit Lebensmitteln zu sichern. Die Menschen dort müssen sich selbst darum kümmern. Die ursprüngliche Lebensart „Jagen und Sammeln“ ist nicht mehr möglich, da der Lebensraum vor allem der indigenen Bevölkerung immer mehr eingeschränkt wird. Agraringenieur Guillermo Pino aus Chile betreut schon jahrelang viele Gemeinden im Chocó im Auftrag des Klimabündnis. Er vermittelt, wie z.B. Mais, Ananas, Yuka, Gemüse usw. richtig und effektiv angebaut werden. Auch Zucker­ rohr wird angebaut, mit Hilfe einer Zuckerpresse kann Zuckersirup gewonnen werden. „Zusammen mit Maismehl, Milch und Früchten bereiten die Frauen eine köstliche Panela zu, eine Speise, bestens auch für den europäischen Geschmack geeignet“, erzählt Georg Künz. Aber auch um die Trinkwasserversorgung kümmert sich Guillermo und seine Helfer. So können die Menschen im Dorf kochen, duschen und waschen und ersparen sich den Weg zum Fluss. Das Klimabündnis beteiligt sich mit einem Drittel an der Finanzierung der notwendigen Gerätschaften. Weitere Betätigungsfelder von Klimabündnis sind z.B.: Die Schaffung von Einnahmequellen durch Kleinplantagen, Handwerk oder die Erzeugung von Energie in Form von elektrischem Strom oder Biogas, um nur einige zu nennen. Eine Zuckerrohrpresse, mitfinanziert vom Klimabündnis Im niederschlagsreichen Regenwald müssen Gartenbeete auf besondere Art angelegt werden Factbox: Klimabündnis Vorarlberg 35 Partnergemeinden, Land Vorarlberg Zwischenwasser Klimabündnismitglied seit 1995 Klimabündnis-Beitrag: 21 Cent/pro Einwohner/pro Jahr Rudi Weingärtner, Klimabündnis Vorarlberg 19 Ortsfeuerwehr Zwischenwasser - Notruf 122 www.of-zwischenwasser.at Einsatzübersicht (Stand November 2012) Das Jahr 2012 neigt sich dem Ende zu. Bis dato hatte die Ortsfeuerwehr Zwischenwasser 27 Einsätze (7 Brandeinsätze, 18 technische Einsätze, 1 nachbarliche Löschhilfe, 1 Täuschungsalarm) 59 Feuerwehrmänner und -frauen haben ihre Freizeit in den Dienst der Öffentlichkeit gestellt und bei diesen Einsätzen ihr Können und erlerntes Wissen umgesetzt, und dadurch größeren Schaden für Menschen, Tiere und die Umwelt verhindert. Bei 22 Übungen und Schulungen wurde neuestes Wissen über Einsatztaktik, Geräte und Gebäudekunde vermittelt und trainiert. Statistik 2012 Insgesamt wurden bei Veranstaltungen (dazu zählen: Proben, Jugendproben, Schulungen, Jahreshauptversammlung, Beerdigungen, Wettkampfproben, Bewerbe, Zusatzübungen, kirchliche Anlässe, Informationsveranstaltungen, Sitzungen, usw.) 16.170 Stunden von den Mitgliedern geleistet. Bei Tätigkeiten (dazu zählen: Ausbildungsvorbereitung, Büroarbeiten, Fahrzeugwartungen, Gerätewartung und –prüfung, Instandhaltung Gebäude, usw.) wurden 830 Stunden erbracht. Bei Einsätzen (Details siehe oben) verbrachten die Kameraden 750 Stunden im Dienste der Feuerwehr. Außerdem wurden bei Diensten (Brandsicherheitswachen und Ordnungsdienste) 130 Stunden geleistet. Feuerwehrleistungsabzeichen in GOLD Im November stellten sich vier KameradInnen dieser schweren Prüfung. Tobias Matt, Tobias Erne, Mario Rogen und Verena Schnetzer bereiteten sich gemeinsam in vielen gemeinsamen Stunden vor. Wir gratulieren sehr herzlich! Vielen Dank Wir möchten uns bei der Bevölkerung für die Unterstützung im Jahr 2012 (Haussammlung, Bereitstellung Altpapier) recht herzlich bedanken und wünschen allen einen guten (sicheren) Rutsch ins Jahr 2013! Altpapier-Abgabemöglichkeit Die Ortsfeuerwehr holt zweimal jährlich das Altpapier im Gemeindegebiet von Zwischenwasser ab. Zusätzlich können Sie JEDEN ERSTEN SAMSTAG IM MONAT (08.00 bis 11.00 Uhr) ihr Altpapier beim Gerätehaus/Bauhof abgeben – nutzen Sie diese Gelegenheit und unterstützen Sie uns auf diese Weise! Stefan Schnetzer, Kommandant Feuerwehr Zwischenwasser Feuerwehrmaturanten Rauchentwicklung Fahrzeugbrand 20 Feuerwehrjugend der Ortsfeuerwehr Zwischenwasser Personelles Seit Oktober dürfen wir Stefan Welte in unserem Jugendbetreuer-Team begrüßen. Samuel Türtscher hat zur Unterstützung der Jugendleiterin den Posten als Jugendleiter-Stellvertreter eingenommen. Feuerwehrjugend – Hallenfußballturnier in Wolfurt Im Herbst trainierten wir auf das Hallenfußballturnier in Wolfurt. Dabei konnten wir die bis dato beste Leistung erzielen und erreichten den 8. Rang! Neuer Jugendraum Mit der Sanierung des Gerätehauses erhalten wir nun endlich einen gemütlichen Raum für uns. Wir freuen uns schon auf die Fertigstellung des Umbaus und auf das Gestalten unseres Raumes! Friedenslichtaktion 2012 Am 23. Dezember 2012 wird die Feuerwehrjugend Zwischenwasser das Friedenslicht aus Bethlehem in Empfang nehmen. Am 24. Dezember hat die gesamte Bevölkerung die Möglichkeit, das Friedenslicht abzuholen. Wir bieten für Sie an: _ das Friedenslicht aus Bethlehem _ den Verkauf von verschiedenen Laternen _ den Verkauf von Laternen der Aktion „Licht ins Dunkel“ _ den Verkauf von Glühmost, Brötchen und Kuchen _ gratis Punsch für Kinder _ gemütliches Beisammensein Fußballturnier Samuel Türtscher Stefan Welte Der Erlös der Friedenslichtaktion kommt der Aktion „Licht ins Dunkel“ und der Feuerwehrjugend Zwischenwasser zu Gute! Unsere Standorte von 10.00 bis 14.00 Uhr: _ Muntlix Eingang Foyer Frödischsaal _ Batschuns Eingang Gemeinschaftsraum, Schulplatz _ Dafins Feuerwehrhaus Sie sind schlecht zu Fuß? Kein Problem! Wir bringen Ihnen das Friedenslicht gerne nach Hause! Melden Sie sich einfach unter der Nummer 0664/4379471 an, dann besuchen wir Sie daheim! Verena Schnetzer, Jugendleiterin Friedenslicht
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MontafonerMuseen 17.12.2012, 07:17 Uhr 939.38 KB Download
Information montafoner montafoner museen museen 100 Jahre Hochwasser 1910 1 100 Jahre Hochwasser 1910 Liebe Freunde der Montafoner Museen! Liebe Freunde des Heimatschutzvereins! Erinnerung annehmen Silbertal bietet dem öffentlichen Erinnern und Gedenken eine neue Heimat im Dorf. Seit drei Jahren widmet sich die Geschichtswerkstatt Silbertal in Kooperation mit dem Heimatschutzverein Montafon der eigenen Dorfgeschichte im Nationalsozialismus. Abschließender und bleibender Erinnerungsakzent ist eine neue Interpretation zeithistorischen Gedenkens. Der zukünftige Erinnerungsplatz weist neue Wege, wie auch drei Generationen nach Krieg und Nationalsozialismus ein ehrliches und würdiges Gedenken möglich ist. Grundlage des Konzeptes ist kein mächtiges Monument, sondern eine ab­ trahierte Platzgestaltung s in Anlehnung an die Kulturlandschaft. Diese sollte eine „Bodenhaftung“ des örtlichen Erinnerns signalisieren, und frei von Pathos bleiben. Die Bepflanzung wird nicht nur schmückendes Beiwerk, sondern inhaltlicher Bestandteil des Erinnerns sein. Informativer Kern sind in den Boden gelagerte Steintafeln als Text- und Namensträger. Das Erinnerungsspektrum erfasst all jene Menschen, deren tragisches Schicksal in Krieg und Nationalsozialismus eng mit Silbertal verknüpft war – und in Erinnerung bleiben soll. Man kann die Augen vor der Wirklichkeit verschließen, aber nicht vor seinen Erinnerungen. (Stanislaw Jerzy Lec) 1 2011 1 2011 montafoner museen 100 Jahre Hochwasser 1910 Veranstaltungen Silbertal, Erinnerungsplatz und Bergbaumuseum Freitag, 5. November 2010, 19.30 Uhr Information zum Erinnerungsplatz. Ein Gesprächsabend. Mitglieder des Gestaltungsteams und der Geschichtswerkstatt erläutern das Konzept des Erinnerungsplatzes vor Ort und stehen anschließend für ein offenes Gespräch in der Museumsstube zur Verfügung – mit Sarah Schlatter, Künstlerin, Elisabeth Gruber, Gartenarchitektin, und Reinhold Luger, Grafiker. Silbertal, Erinnerungsplatz und Vereinshaus Samstag, 6. Nov. 2010, 17 und 20 Uhr Bleibendes Erinnern und Gedenken. (In einem offiziellen Akt wird der Erinnerungsplatz Silbertal seiner Bestimmung übergeben) Zum Erinnerungsplatz Sarah Schlatter, Elisabeth Gruber, Reinhold Luger – zur Thematik ein jugendlicher Impuls mit Eva Kessler und Anna Gerstendörfer – zur Eröffnung Landesrätin Andrea Kaufmann. Musikalische Impressionen Thomas Heel, Patrik Haumer; Textperformance Brigitte Walk. Anschließend kleiner Imbiss im Vereinshaus. 20 Uhr (Vereinshaus) Erinnerung annehmen (Ein Erzählabend mit Leonhard Paulmichl, ehemaliger Intendant des ORF Vorarlberg) Erinnerungsbilder von Dableibern und Karrnern, von Tirolern und Walschen, von Faschisten und Nationalsozialisten, von Heimischen und Fremden, von Wehrhaften und Wehrlosen. Anna Gerstendörfer, Schülerin. Gedanken zu Geschichte, Erinnerung und Toleranz; Textperformance Brigitte Walk. 2 Veranstaltungen Bludenz, Stadtvertretungssaal Mittwoch, 10. Nov. 2010, 19.30 Uhr montafoner museen 100 Jahre Hochwasser 1910 1 Familiengeschichte und Genealogie – die Interessensgemeinschaft Ahnenforschung Ländle (IGAL) stellt sich vor Das Interesse an der eigenen Familiengeschichte nimmt nach Einschätzung von Ahnenforschern immer mehr zu und damit findet auch die Familienforschung immer mehr Anhänger. Seit der Computer in fast jedem Haushalt anzutreffen ist, beschäftigen sich auch jüngere Leute mit diesem Thema. Der Genealogie kann damit die Funktion eines Bindegliedes zwischen den Generationen zuerkannt werden. Die Themen des Abends sind unter anderem die Vorstellung der Institution IGAL, das Aufzeigen der Möglichkeiten der Ahnenforschung durch und über die Vereinigung, wichtige Quellen und Nachschlagewerke, Stammbaumerarbeitung und Stammbaumgestaltung. Die Veranstaltung richtet sich an ein breites Publikum. Anfänger und Fortgeschrittene in der genealogischen Arbeit sind herzlich willkommen! Freitag, 19. November 2010, 19.30 Uhr Schruns, Montafoner Heimatmuseum MuseumNEU: Planüberarbeitung, Präsentation und Diskussion (Vortrag von Valentin Bearth) Andreas Rudigier und Bruno Winkler zum Stand der Entwicklung; Valentin Bearth, Vorsitzender der Fachjury des Wettbewerbs, erläutert seine eigene Arbeit und Beurteilungskriterien des Siegerprojekt von Marte.Marte Architekten; Stefan und Bernhard Marte erläutern wesentliche Faktoren ihrer Überarbeitung der Planentwürfe MuseumNEU Schruns – anschließend moderierte Plenumsdiskussion In der ersten Jahreshälfte 2010 wurden die Planentwürfe des Siegerprojektes für eine Erweiterung des Heimatmuseums Montafon in verschiedensten Gremien und privaten Gruppierungen präsentiert und diskutiert. Politische Entscheidungsträger und Sachverständige waren ebenso vertreten, wie Nachbarn, Heimatschutzverein, Bücherei, Wirtschafts­ treibende und an die 300 interessierte Privatpersonen. Eine erste öffentliche Präsentation – mit den Architekten, dem Jurymitglied Walter Angonese aus Kaltern und Eva Hody, 3 Hinter dem Kürzel IGAL steht eine Vereinigung von Menschen, die ihren Wurzeln auf den Grund gehen und die dabei gewonnenen Erfahrungen untereinander austauschen möchten. Die methodische Vorgangsweise, die Archivierung des anfallenden Materials und die Präsentation der Ergebnisse sollen einer breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Ein Grundgedanke der Vereinigung besteht auch im Angebot gegenseitiger Hilfestellung. 2011 1 2011 montafoner museen 100 Jahre Hochwasser 1910 Veranstaltungen entwurfs und stellen sich der Diskussion dazu. Als neutrale Fachkompetenz ist es gelungen, Valentin Bearth aus Graubünden für diesen Abend zu gewinnen. Er wird Einblick in seine eigene Arbeit als Projektentwickler, als Denkmalschutzbeauftragter, als Dorfentwickler, als Forschungsbeauftragter, und nicht zuletzt als Architekt gewähren. Vor allem jedoch wird Valentin Bearth seine Einschätzung des Siegerprojektes von Marte.Marte Architekten erläutern. Valentin Bearth ist Professor an der ETH Zürich. Gegenwärtig dürfte sein kürzlich eröffneter Neubau der Monte RosaHütte am bekanntesten sein (vgl. MONT. AG 4). Weiters wurden seine Liftstationen im Schigebiet Arosa und sein Museumsbau in München viel beachtet. Nicht zuletzt wurde Valentin Bearth mit Preisen ausgezeichnet, die sein Bauen mit Holz, mit Beton, seine alpinen Bauten, Verwaltungsgebäude u.a. betreffen. Renovierungen und Restaurierungen zählen ebenso zu den Stärken seines Büros wie Studien (für den Graubündner Heimatschutz und St. Moritz) – http://www. bearth-deplazes.ch/ Samstag, 20. Nov. 2010, 13.30–18 Uhr der Geschäftsführerin des Bundesdenkmalamtes in Vorarlberg – fand zum Abschluss dieser ersten Vorstellungsund Gesprächsrunde bereits im Mai dieses Jahres statt. Parallel dazu bot und bietet der Heimatschutzverein ein reichhaltiges Programm zu Fragen der Architektur. Objektbesichtigungen im gesamten Montafon (alt und neu), Architekturexkursionen, Architekturgespräche und Ausstellungsbesuche. Ergänzend dazu gewähren die wöchentlichen MONT.AG-Mails aktuelle Impulse und Anregungen zu Fragen zeitgemäßer Architektur (MONT.AG steht für Montafoner Architekturgespräche). Architekturgespräche in Flims, Gelbes Haus Diese erste Phase dieses ganzjährigen Entwicklungsprozesses wird mit einer Präsentation der überarbeiteten Planentwürfe abgeschlossen. Marte.Marte Architekten haben auf den bisherigen, sehr breiten und intensiven Diskussionsprozess ebenso reagiert, wie auf fachliche Expertisen und Prüfungen. Etliche Faktoren dieses Prozesses sind in die Überarbeitung der Pläne eingeflossen. Am 19. November präsentieren die Architekten die Überarbeitung ihres Sieger­ 4 Schaan (FL), Pfarrsaal Einst sprach man hier Romanisch – Geschichte und Gegenwart des Rätoromanischen in Graubünden und im Rheintal Symposium des Arbeitskreises für interregionale Geschichte des mittleren Alpenraumes (AIGMA) Rätoromanisch war im Mittelalter die Umgangssprache Unterrätiens bis gegen den Bodensee, im heutigen Liechtenstein Veranstaltungen und im südlichen Teil Vorarlbergs. Nach dem Jahr 1000 vollzog sich der Wechsel zur deutschen Sprache; die Sprachgrenze verschob sich allmählich gegen die inneren Alpen. Nur in einigen Regionen Graubündens blieb das Rätoromanische bis heute als Minderheitssprache erhalten. In den Flurnamen des Rheintals, Liechtensteins und Vorarlbergs finden sich noch zahlreiche Zeugen der früheren Sprachsituation. Für die diesjährige Tagung des „Arbeitskreises für interregionale Geschichte des mittleren Alpenraums“ konnten Fachleute zur Sprachgeschichte im ehemaligen Unterrätien und in Graubünden gewonnen werden. Am Beispiel der aktuellen Stellung des Rätoromanischen im Kanton Graubünden als Landes- und Amtssprache werden die heutige kulturpolitische Bedeutung des Rätoromanischen und die öffentlichen Maßnahmen zur Sprachförderung dargestellt. Am Beispiel der Rätoromanen lassen sich auch einige Grundzüge und Probleme der Minderheitenpolitik in der Schweiz beleuchten. Die Veranstaltung wendet sich an ein breites Publikum. Die Vorträge im Überblick Vincenz Valentin: Moderation Guntram Plangg: Einführungsreferat: Rätoromanisch, die alte Landesprache Churrätiens aus unterrätischer Sicht – Geschichte, Spuren, Bedeutung Peter Erhart: Ethnische Spannungen zwischen Rätoromanen und Alemannen im frühen Mittelalter Rico Valär: Wie die vierte Landessprache die Schweiz einte. Rätoromanischer Sprachaktivismus in der Zwischenkriegszeit am Beispiel von Peider Lansel (1863 – 1943) montafoner museen 100 Jahre Hochwasser 1910 1 Gerhard Wanner: Die Räter und Rätoromanen in der Geschichtsschreibung Vorarlbergs – ihre ideologische Vereinnahmung Anna Alice Dazzi: „Era las proximas generaziuns dovran cun plaschair il rumantsch“. Die verschiedenen Aktivitäten der Lia Rumantscha zur Erhaltung und Förderung des Rätoromanischen Chasper Pult: Minderheitenpolitik in der viersprachigen Schweiz: Meilensteine und Rückschritte in der Sprachpolitik der Rätoromanen seit 1980. Chasper Pult Im Rahmen dieser Veranstaltung wird der erste Band der Schriftenreihe des Arbeitskreises präsentiert. Er widmet sich den Geschehnissen um 1809 in Vorarlberg, Tirol, Liechtenstein und Ostschweiz. 5 2011 1 2011 montafoner museen 100 Jahre Hochwasser 1910 Veranstaltungen Bartholomäberg, Altes Frühmesshaus Gaschurn, Montafoner Tourismusmuseum Sonntag, 28. Nov. 2010, ganztägig Gaschurn, Montafoner Tourismusmuseum Mittwoch, 24. November 2010, 19 Uhr Krippenausstellung (Krippenfreunde Partenen) Es ist wieder Krippenzeit. Die Krippenfreunde Partenen präsentieren heuer bis 2. Februar 2011 eine Auswahl ihrer Arbeiten im Museum in Gaschurn. Tag der offenen Tür Adventmärkte in Bartholomäberg und Gaschurn versammeln die Menschen im Dorf und geben den Museen die Chance, sich einem breiten Publikum zu öffnen. Die Museen möchten sich dabei nicht nur als Orte der Geschichte des Tales, sondern auch als Stätten des besinnlichen Rückzugs aus dem hektischen Alltag anbieten. Schruns, Montafoner Heimatmuseum Freitag, 26. November 2010, 19 Uhr Montafoner Krippen (Ausstellungseröffnung) Der Winterzauber in Schruns beginnt mit dem Schnee oder mit der Krippenausstellung im Heimatmuseum. Heuer präsentieren wir Ihnen eine Auswahl von Krippen von bekannten Montafoner KrippenbauerInnen. Schruns, Montafoner Heimatmuseum Dienstag, 30. November 2010, 19 Uhr „Wie ein staubiger Komet ...“ – Bilder zur Geschichte der Mobilität im Montafon (Ausstellungseröffnung und Buchpräsentation) Mit der Eröffnung der Montafonerbahn vor 105 Jahren, am 18. Dezember 1905, brach ein neues Zeitalter der Mobilität 6 Veranstaltungen montafoner museen 100 Jahre Hochwasser 1910 1 bei der Heimreise die Grenzen der Mobilität vor Augen. Die Ausstellung vermittelt an Hand historischer Fotos Einblick in die Entwicklung der Mobilität im Montafon. Zur Ausstellung erscheint ein umfangreicher Bildband im Sutton Verlag. Sonntag, 12. Dez. 2010, 10.30-17 Uhr Schruns, Montafoner Heimatmuseum im Tale an: Musste bisher der teure Stellwagen benutzt werden, so konnten die Reisenden preisgünstig und relativ rasch ins Montafon gelangen – aber auch die Bewohner des Tales wurden an den „Weltverkehr“ angeschlossen, wie es bei der Eröffnung euphorisch hieß. Für den Bau der Kraftwerke der Vorarlberger Illwerke wurde wenig später ein effizientes und einzigartiges System einer Transportkette für Güter im Hochgebirge geschaffen. Heute wird Mobilität unterschiedlich wahrgenommen: an einem Schitag können einerseits mühelos viele Höhenmeter Dank leistungsfähiger Liftanlagen gewonnen werden, andererseits führen die nachfolgenden Staus auf der Straße Tag der Offenen Tür (Silbriga Suntig) Tradition ist der Silbrige Suntig in Schruns und sein Adventmarkt, Tradition ist auch, dass das Heimatmuseum an diesem Tag seine Pforten öffnet, Tradition ist, dass Sie hier einen Blick auf die Sonderausstellungen und die Dauerausstellung werfen können (gleich drei Räume sehen anders aus als vor einem Jahr), Tradition ist auch, dass Sie hier die besten Weihnachtsgeschenke finden (Tipp: Bücher zu den Naturkatastrophen im Tal oder zur Verkehrsgeschichte des Tales), ebenso Tradition ist, dass aufgrund des enormen BesucherInnen-Andrangs ausnahmsweise kein besinnlicher vorweihnachtlicher Rückzug möglich ist. 7 2011 1 2011 montafoner museen 100 Jahre Hochwasser 1910 Aktuelles Honold hatte den Montafonern nicht nur eine attraktive Frau weggenommen (in raueren Zeiten hätte man ihm wohl die Prügelstrafe angedroht), und später bemächtigte er sich auch noch rasch ihrer Heimat. Als Kunstmaler und Restaurator erreichte er jeden Winkel des Tales. Durch die intensive Beschäftigung mit der Kulturgeschichte seiner neuen Heimat drang er auch immer wieder in alle Winkel der Montafoner Vergangenheit vor. Seine Bilder geben in expressiven Farbkompositionen die Oberflächen des Montafons wieder. Sie zeigen eine zum Teil vergangene Welt, die heute vorwiegend noch in touristischen Prospekten Platz findet. Aber Konrad Honold gab sich damit nicht zufrieden: Die detaillierte Auseinandersetzung mit der Geschichte führte zu vielen Texten, die in Fachorganen publiziert wurden, und sie führten vor allem zur Gestaltung von zahlreichen Bildern im öffentlichen Raum sowie von etwa 30 Gemeindewappen mit sinnfälligen Inhalten zu den jeweiligen Ortsgeschichten. Schruns, Montafoner Heimatmuseum Freitag, 4. Februar 2011, 20 Uhr Freitag, 4. März 2011, 20 Uhr Offenes Singen (mit Hannes Riesch) Im Jänner und Februar macht das Montafoner Heimatmuseum hinsichtlich der Veranstaltungen Pause. Mit einer Ausnahme: Die sangesfreudigen Menschen im Montafon sind herzlich willkommen, wenn Hannes Riesch in die Museumsstube lädt und zur Gitarre greift. Aktuelles Heimatbilder eines „Zugerasten“ – Ausstellung zu Konrad Honold (1918-2007) in Weingarten Ja, darf er denn das? Der aus dem Schwabenland stammende Konrad 8 Aktuelles In den 70er Jahren stand der aus Weingarten gebürtige Honold dem Montafoner Heimatschutzverein vor, gleichsam ein „Ritterschlag“ für einen „Zugerasten“. Ihm verdankt der Verein den Standort des Heimatmuseums am Kirchplatz in Schruns – übrigens gegen den Widerstand der damaligen Schrunser Gemeindepolitik, welche dem Museum nur ein Zimmerchen im Haus des Gastes überlassen wollte. Konrad Honold ist nun an den Ort seiner Geburt zurückgekehrt. Eine umfangreiche Werkschau mit vielen Montafoner Motiven wurde kürzlich im Stadtmuseum „Im Schlössle“ in Weingarten gezeigt. (Andreas Rudigier) montafoner museen 100 Jahre Hochwasser 1910 1 gebracht hatte, nämlich im Zeichen des Pfarrers, Alpinisten und Chorleiters Franz Josef Battlogg (1836-1900). Seine damalige Wohnstatt, das Frühmesshaus in Gaschurn, dient heute als Museum und präsentierte in der Langen Nacht trachtige Kopfbedeckungen, ein in Funktion stehendes Spinnrad und unendlich viele „Krutspätzle“ mit „Öpfelmuas“. Das Museum in Silbertal erzählte für einmal nicht nur Geschichten vom Bergbau, sondern entführte die Besucherinnen und Besucher in das frühere Leben im Holz und auf der Alp. Edith Hessenberger entlockte dabei dem 86-jährigen Kilian Jochum manch launige Bemerkung etwa über seine 30 Sommer auf der Alpe Spora. Im Museum in Bartholomäberg erzählte Renate Vallaster über die schrecklichen Momente des Lawinenunglücks im Jänner 1954, bei welchem nicht nur sie ihre Mutter verlor. In Tschagguns musste Franz Bahl gar nicht viel reden, er ließ seinen selbstgedrehten Film über eine seiner sieben Matterhorn-Besteigungen „sprechen“. Bahls alpinistische Leistungen zeichnen sich durch besonders konditionsintensive Touren aus, die er trocken zu kommentieren wusste. Das Museum in Schruns machte sich in der Langen Nacht auf die Suche nach dem Museumsgeist, der im Schrunser Konsumgebäude haust und offenbar massiv gegen den Abbruch des Gebäudes zugunsten eines Neubaus für das neue Heimatmuseum ankämpft. Das gruselige Geisterhaus in der Schrunser Dorfgasse hatte auch eine Reihe von „Botzgschichta“ parat, die von Erich Konzett vorgetragen und von Thomas Heel musikalisch interpretiert wurden. 9 Lange Nacht der Montafoner Museen Über 1000 Besucher sorgen für neuen Rekord Wenn ein spinnender Hirt der Lawinengefahr trotzend das Matterhorn besteigt und am Gipfel, den süßen Klängen eines himmlischen Chores horchend, mit Geistern Krutspätzle und Sura Kees verschlingt, dann ist sie wieder da: die Lange Nacht der Montafoner Museen! Eine Rekordbesucherzahl von mehr als 1000 Besucherinnen und Besucher begleiteten am vergangenen 2. Oktober die Veranstaltungen der langen Museumsnacht, welche der ORF bereits zum 11. Mal ausgetragen hatte. Der Orgelvirtuose Bruno Oberhammer und das „Quartett vocaliter“ (unter der Leitung von Ursula Breuer) führten mit ihrem Konzert in der Pfarrkirche Gaschurn in die Lange Nacht ein. Das grandiose Klangerlebnis stand im Zeichen einer der schillerndsten Montafoner Persönlichkeiten, welche die Geschichte hervor- 2011 1 2011 montafoner museen 100 Jahre Hochwasser 1910 Aktuelles 10 Aktuelles Danke an die Mitwirkenden Franz Bahl, Anna Bertle, Karoline Bertle, Klaus Bertle, Judith Biermeier, Hermann Bitschnau, Ursula Breuer (Quartett Vocaliter), Georg Breuß, Ingrid Breuß, Andreas Brugger, Marie-Luise Brugger, Thiemo Dalpra, Ernst Feuerstein, Doris Fleisch, Ludwig Fleisch, Brigitte Frast, Erich Fritz, Hedwig Ganahl, Thomas Heel, Edith Hessenberger, Dietmar Jäger-Pichler, Kilian Jochum, Mathilde Kleboth, Erich Konzett, Marlies Kuster, Désirée Mangard, Helmut Marent, Bruno Oberhammer, Andreas Rudigier, Anita Saler, Franz Saler, Gerd Spratler, Martin Ströhle, Karin Valasek, Dominic Vallaster, Renate Vallaster, Dagmar Vergut, Ellen Wachter, Elisabeth Walch, Marianne Werle, Marieluise Werle, Siegbert Wittwer, Adolf Zudrell, Johanna Zudrell montafoner museen 100 Jahre Hochwasser 1910 1 Architektonische Impressionen aus Tirol Im Rahmen der Montafoner Architekturgespräche 2010 hat der Heimatschutzverein einen Blick über die Landesgrenze geworfen. Exkursionsziel waren Dorfzentren in Tirol, in denen zeitgenössische Architektur eine überzeugende Symbiose mit vorhandener Bautradition eingeht. Die neuen Gemeinde- und Kulturzentren finden sich also in beziehungsreicher Gesellschaft von Pfarrkirche und Wirtshaus, Dorfplatz und Barockstift. Die außerordentlich interessierte Exkursionsgruppe wurde zusätzlich „belohnt“ mit aufschlussreichen Gesprächen: mit Bürgermeistern, Architekt und einer sehr versierten Exkursionsleiterin (Verena Konrad aus Innsbruck). Kappl 11 2011 1 2011 montafoner museen 100 Jahre Hochwasser 1910 Aktuelles – und für Laien ungewohnten – Formensprache aufzuwarten. So war es im Barock, so ist es heute. In all den vorgestellten Dorfzentren war zeitgemäße Architektur anfänglich ein Streitpunkt. Dann kamen die Diskussionen, die Abwägungen, die Adaptierungen, die Konsensversuche, ein wachsendes Vertrauen in architektonische Fachkompetenz – und letztlich der Mut, das Neue zu wagen. Die neuen Akzente, so ungewohnt sie anfänglich auch sein mögen, werden ganz offensichtlich auch angenommen. Eine Zentrumsbelebung ist spürbar, die neuen Objekte funktionieren auch in ihrer ureigentlichen Aufgabe: als Cafe, als Kulturzentrum, als Amt, als Geschäft – oder als Museum (wie in Fließ und in Absam erlebt). Bemerkenswert war, dass bestimmte Faktoren für alle Stationen der Exkursion gleichermaßen Gültigkeit haben: Die zum Teil sehr innovativen Projekte stehen und fallen mit politischem Mut. Ohne den entschiedenen Rückhalt einzelner Bürgermeister, ohne die für neue Gemeindeentwicklungen aufgeschlossenen Entscheidungsträger, ohne ein Grundvertrauen in architektonische Fachkompetenz, wären manche der Projekte nicht möglich gewesen. Eine offene Diskussion sollte bereits zu den ersten Planungsentwürfen beginnen. Und diesen Entwurfsplänen müssen Expertisen, Bedarfsanalysen und Gutachten vorangehen. So gesehen, war der eingeschlagene Weg beim Projekt MuseumNEU sicherlich der einzig faire, transparente und angemessene. Zu allen Zeiten haben alle bedeutenden Baukünstler versucht, mit einer neuen Absam 12 Aktuelles montafoner museen 100 Jahre Hochwasser 1910 1 Fließ Rum 13 2011 1 2011 montafoner museen 100 Jahre Hochwasser 1910 Publikationen 12 Keiler/Pfeifer/Rudigier: Der Maisäß Montiel. 2004 (€ 22,-/18,-) 13 Nachbaur/Strasser: Die Markterhebung von Schruns. 2004 (€ 22,-/18,-) 14 Wink (Hg.): Ausgrabungen im Montafon. Diebschlössle und Valkastiel (2 Bde). 2005 (€ 22,-/18,-) 15 Keiler/Pfeifer/Rudigier: Der Maisäß Valschaviel. 2005 (€ 22,-/18,-) 16 Hachfeld/Vossebürger/Pfeifer: Die „Alpe“ Bofa. 2005 (€ 10,90/8,70) 17 Hessenberger/Kasper: Lebenswelten junger Menschen im Montafon. 2006 (€ 13,-/10,-) 18 Malin/Maier/Dönz-Breuß: Standeswald Montafon. 2007 (€ 22,-/18,-) 19 Ohneberg: Märzengerichtsprotokoll. 2007 (€ 28,-/22,-) 20 Bußjäger: Die „Montavon“-Krise. 2007 (€ 13,-/10,-) 21 Beitl/Strasser: Richard Beitl. 2009 (€ 25,-/20,-) 22 Kasper: Röbi und Rongg. 2009 (€ 25,-/20,-) Publikationen Montafoner Geschichte Band 1 Rollinger/Rollinger: Montafon 1. Mensch – Geschichte – Naturraum. Die lebensweltlichen Grundlagen. 2005 (€ 44,-, in Verbindung mit allen vier Bänden um 15 % reduziert) Band 2 Rollinger: Montafon 2. Besiedlung - Bergbau - Relikte. Von der Steinzeit bis zum Ende des Mittelalters. 2009 (€ 46,-, in Verbindung mit allen vier Bänden um 15 % reduziert) Montafoner Schriftenreihe 1 Moosbrugger: Maisäßkultur und Maisäßlandschaft im Montafon. 2001 (vergriffen) 2 Keiler/Pfeifer (Hg.): Plazadels und Wachters Dieja. 2001 (€ 10,90, für Mitglieder € 8,70) 3 Haas: Das Montafonerhaus und sein Stall. 2001 (€ 20,-/16,50) 4 Dönz: Muntafuner Wärter, Spröch und Spröchli. 2001 (€ 20,-/16,50) 5 Rudigier/Zamora (Hg.): Das romanische Vortragekreuz von Bartholomäberg. 2002 (€13,-/10,-) 6 Keiler/Pfeifer/Rudigier: Gweil – Mai­ säß und Alpen. 2002 (€ 20,-/16,50) 7 Beitl: Die Votivbilder aus den Montafoner Gnadenstätten. 2002 (€ 16,-/13,-) 8 Netzer: Silbertaler Soldaten im Zweiten Weltkrieg. 2003 (€ 16,-/13,-) 9 Keiler/Pfeifer/Rudigier: Die Maisäße auf Tafamunt. 2003 (€ 22,-/18,-) 10 Strasser: Montafoner ReiseBilder. 2003 (€ 20,-/16,50) 11 Nesensohn-Vallaster: Der Lawinenwinter 1954. 2004 (€ 16,-/13,-) 14 Sonderbände zur Montafoner Schriftenreihe SB 1 Strasser/Rudigier: montafon.1906_2006 – Eine Zeitreise in Bildern. 2006 (vergriffen) SB 2 Truschnegg: Lorüns. Dorfgeschichte in Schrift und Erzählung. 2006 (€ 35,-/30,-) SB 3 Brugger: 100 Jahre Skisport im Montafon. 2006 (€ 33,-/27,-) SB 4 Rudigier: Heimat Montafon. Eine Annäherung. 2007 (€ 22,-/18,-) SB 5 Hessenberger: Grenzüberschreitungen. 2008 (€ 28,-/22,-) SB 6 Arnold: Montafonerin. 2008 (€ 19,50/16,50) Publikationen SB 7 Rudigier: Kulturgeschichte Montafon. 2009 (€ 9,50/7,50) SB 8 Hessenberger/Rudigier/Strasser/ Winkler: Mensch & Berg im Montafon. 2009 (€ 28,-/22,-) SB 9 Strasser: Schruns um 1920 (Adele Maklott). 2009 (€ 18,90/16,90) SB 10 Philp/Rudigier: Philipp Schönborn Montafon. 2010 (€ 22,-/18,-) SB 11 Trippolt/Bertle: Hannes Bertle. 2010 (€ 23,-/18,-) SB 12 Hessenberger/Kasper/Rudigier/ Winkler: Jahre der Heimsuchung. 2010 (€ 28,-/22,-) SB 13 Strasser: Entlang der Montafonerbahn. 2010 (Preis noch offen) Kataloge und Führer Maklott – Jehly – Schmid. Sommerausstellung 2004 im Montafoner Heimatmuseum Schruns (€ 10,-/8,-) Rudigier/Strasser: Ein kleiner Führer durch das Montafoner Heimatmuseum. 2008 (€ 5,-/4,-) Brugger: Museum Guide of the Montafon Folk Museum Schruns. 2008 (€ 3,-) Filme und andere Medien Plazadels und Wachters Dieja. Maisäßsiedlung im Gauertal. Videodokumentation von info-film (Banas & Banas), 14 min. 2001 (€ 26,-/22,-) Neu: DVD erhältlich, (€ 15,-/12.-) montafoner museen 100 Jahre Hochwasser 1910 1 Montafon. Von Feldkirch in das Montafon. Historische Filme in der Reihe „Österreich in historischen Filmdokumentationen. Edition Vorarlberg“ vom Filmarchiv Austria, 83 min. 2004 (VHS 21,60, DVD 24,90) Die prähistorische Besiedlung des Montafons. 7000 Jahre Besiedlungsgeschichte von der Steinzeit bis zu den Römern. Interaktive CD zur gleichnamigen Ausstellung im Montafoner Heimatmuseum, Rüdiger Krause, ArcTron GmbH, Montafoner Heimatmuseum. 2005 (€ 10,-/8,-) Kulturhistorische Wanderwege Montafon Bertle: Geologischer Lehrwanderweg Bartholomäberg. 1978 (€ 6,-/5,-) Rudigier: Gaschurn-Dorf. 2003 (€ 2,-) Ebster: Sagenweg Vandans. 2007 (€ 2,-) Jahresberichte der Montafoner Museen 2001 (€ 2,-) 2002 (€ 2,-) 2003 (€ 2,-) 2004 (€ 4,-) 2005 (€ 4,-) 2006 (€ 4,-) 2007 (€ 10,-) 2008 (€ 10,-) 2009 (€ 10,-) 15 2011 1 2011 montafoner museen 100 Jahre Hochwasser 1910 Informationen Heimatschutzverein Montafon • Montafoner Museen • Montafon Archiv Montafoner Heimatmuseum, Kirchplatz 15, 6780 Schruns T 05556/74723, F 05556/74723-24 E museen@montafon.at, I www.montafoner-museen.at Bankverbindungen: Raiba Montafon, BLZ 37468, Kontonr. 302.547 Sparkasse Schruns, BLZ 20607, Kontonr. 0100-065333 Öffnungszeiten Herbst 2010/Frühjahr2011: Montafoner Heimatmuseum Schruns: Adventsamstage und –sonntage 15-18 Uhr 26.12.-6.1., täglich 15-18 Uhr ab 7. Jänner Dienstag bis Freitag, jeweils 15-18 Uhr Mont. Tourismusmuseum Gaschurn: Adventsonntage 15-18 Uhr 26.12.-6.1., täglich 16-18 Uhr ab 7. Jänner Dienstag bis Freitag, jeweils 16-18 Uhr Montafoner Bergbaumuseum Silbertal: 26.12.-6.1., täglich 16-18 Uhr ab 7. Jänner Mittwoch u. Freitag, jeweils 16-18 Uhr Altes Frühmesshaus Bartholomäberg: 26.12.-6.1., täglich 15-17 Uhr ab 7. Jänner Dienstag u. Donnerstag, 15-17 Uhr Mitglieder des Heimatschutzvereins Montafon haben folgende Vorteile: • • • • • Freier Eintritt in alle Montafoner Museen Infos und freier Eintritt zu den Veranstaltungen des Vereins (Vorträge, Exkursionen, Lesungen) Deutlich reduzierter Bezugspreis für die Montafoner Schriftenreihe Kostenlose Inanspruchnahme des Montafon Archivs und der Bibliothek Kostenlose Inanspruchnahme des Services der Außenstelle der Vorarlberger Landesbibliothek Mit der Bezahlung des Mitgliedsbeitrages von € 20,- unterstützen Sie die Arbeit des Vereines und der Museen! ✃ Ja, ich möchte diese Vorteile nützen und werde Mitglied des Heimatschutzvereins Montafon. Vorname: ✃ Österr. Post AG Info.Mail Entgelt bezahlt Familienname: Straße/Hnr.: Postleitzahl/Ort: Telefonnummer: E-mail: 16 Grafik-Design Frei, Götzis
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