Samstag, 25. Mai 2019
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Wolfurt 19.04.2019, 08:27 Uhr 4.3 MB Download
Syntax Warning: Invalid Font Weight Syntax Warning: Invalid Font Weight Syntax Warning: Invalid Font Weight Syntax Warning: Invalid Font Weight wolfurt IM APRIL LEBENDIGES BRAUCHTUM ZUR OSTERZEIT Mehr Informationen auf Seite 15 BLICK INS GEMEINDEGESCHEHEN „800 JAHRE WOLFURT“ 1219 - EIN MEILENSTEIN IN DER ORTSGESCHICHTE Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, drei Monate nach meiner Rückkehr freue ich mich sehr, dass ich Ihnen auf den nächsten Seiten einen Einblick in die Ereignisse und Entwicklungen in unserer Gemeinde geben darf. So stehen in den nächsten Monaten angefangen von einem ganz besonderen Jubiläum, dem Weltspieltag, der Neubürgerfeier, der Einführung des Caruso-Carsharings bis hin zur Europawahl wieder einige große Ereignisse an. Als Bürgermeister ist es mir ein wichtiges Anliegen, dass alle wahlberechtigten Bürger von Ihrem Wahlrecht Gebrauch machen. Ich bedanke mich jetzt schon für Ihre Teilnahme an der für uns und für Europa so wichtigen Wahl. Alle Informationen rund um die Europa-Wahl am 26. Mai 2019 finden Sie auf Seite 12. Im Jahr 2019 feiert unser Gemeinwesen ein Jubiläum. Aber was ist eigentlich der Anlass des „runden Geburtstags“? Ist Wolfurt als Dorf wirklich erst 800 Jahre alt? Was ist 1219 vorgefallen, das für uns Anstoß zu einem Rückblick oder gar einer Feier sein könnte? Die Antwort auf diese Fragen ist einfach: Das Geschehen, das den Anlass für das 800-Jahr-Jubiläum bildet, fand weit entfernt von Wolfurt statt. Das Kloster Weißenau bei Ravensburg hatte in Rom um eine päpstliche Bestätigung des klösterlichen Liegenschaftsbesitzes gebeten. Diese Urkunde sollte dem Kloster - wie heute ein Grundbucheintrag - als Beweismittel dienen, und es so vor ungerechtfertigter Wegnahme seiner Güter durch weltliche Machthaber schützen. Am 31. März 1219 unterfertigte Papst Honorius III. das in Latein verfasste Dokument, das eine umfangreiche Auflistung von Gütern enthält. Unter diesen findet sich auch ein „predium in Wolfurt“ - ein Gut in Wolfurt, das dem Kloster in den Jahrzehnten zuvor von einem unbekannten Spender überlassen worden war. Das Original der päpstlichen Urkunde blieb nicht erhalten. Im 13. Jahrhundert hatten die Mönche jedoch alle für das Kloster wichtigen Urkunden „kopiert“ und zu einem Buch gebunden. Diese wertvolle mittelalterliche Handschrift, das so genannte Weißenauer Chartular, gelangte nach der Zwangsauflösung des Klosters im Jahr 1803 nach St. Gallen und befindet sich heute in der Vadianischen Sammlung der Kantonsbibliothek. Ihnen liebe Bürger/innen möchte ich auf diesem Wege ein frohes Osterfest und erholsame Feiertage im Kreise Ihrer Lieben wünschen. Möge die wärmere Jahreszeit unsere Sensibilität zu einem bewussteren Umgang mit unserer Umwelt und der eigenen Mobilität erhöhen. So kann vielleicht die eine oder andere Besorgung mit einem schönen Spaziergang an der frischen Luft verbunden werden? Auch die Marktgemeinde Wolfurt schafft ab sofort in Form neuer Caruso-Carsharing-Autos eine weitere Möglichkeit umweltbewusster mobil zu sein. 2 BLICK INS GEMEINDEGESCHEHEN MIT SCHWUNG IN DIE ZENTRUMSENTWICKLUNG Die 800 Jahre beziehen sich also auf die älteste erhaltene Nennung von Wolfurt als Ortsbezeichnung. Die dörflichen Auch aufgrund meiner Abwesenheit ist die Zentrumsentwicklung etwas ins Siedlungskerne von Wolfurt und Ricken- Stocken gekommen. Allerdings hat man in dieser Zeit komplexe Themenbereiche bach sind wesentlich älter. Hier befanden wie Verkehrssituation, rechtliche und steuerliche Rahmenbedingungen, zukünfsich schon vor dem Jahr 1000 zwei von tige Besitzverhältnisse etc. geprüft und mögliche Varianten untersucht. den Untertanen der Bregenzer Grafen bewirtschaftete Höfe, der Kellhof und der Nachdem ich mich wieder gut eingearbeitet habe, will ich mich nun mit viel Schwung Hof zur Steig. um die Zentrumsentwicklung kümmern. Es ist mein erklärtes Ziel, noch im Frühjahr die notwendigen Gespräche zu führen und mit den zuständigen Gremien eine entIch möchte an dieser Stelle einen großen sprechende Zeitschiene und konkrete Vorgehensweisen zu fixieren. Ich werde Sie in Dank an unseren Archivar Richard Eberle einer der nächsten zwei Ausgaben übeSyntax Warning: Invalid Font Weight r die weiteren Schritte informieren. Die Zenaussprechen, der keine Mühen gescheut trumsentwicklung ist für unseren Handel, unsere älteren Mitmenschen (Neubau Sehat, uns die entsprechenden Dokumente niorenheim) und für unser ganzes Dorf eine sehr große Chance. Ich freue mich auf zusammenzustellen. einen spannenden Prozess. Gerne lade ich Sie ein, über das gesamte Jahr hinweg unseren Namenstag zu feiern. Geplante Veranstaltungen unter dem Motto 800-Jahre-Wolfurt finden Sie rechtzeitig auf unserer Homepage und im Veranstaltungskalender. Haben auch Sie eine Idee oder interessante Informationen zum Jubiläum 800-Jahre-Wolfurt? Dann senden Sie uns Ihre Anregungen und Vorschläge an gemeindezeitung@wolfurt.at. << Die päpstliche Bestätigung des Klosterbesitzes im „Weißenauer Chartular“ Original: Kantonsbibliothek St. Gallen, VadSlg Ms 321, S. 5. IM GASTHAUS STERN BEGINNT EINE NEUE ÄRA Seit gut 8 Jahren haben uns Thomas Dellagiacoma und Sven Kaminski im Gasthaus Stern kulinarisch verwöhnt. Per Ende Oktober dieses Jahres werden sich Thomas und Sven beruflich einer neuen Herausforderung stellen. Damit das Gasthaus Stern nach wie vor ein Ort für Wolfurter/innen bleibt, an dem Feste gefeiert, die Mittagspause verbracht oder ein Kaffee in gemütlicher Runde getrunken werden kann, suchen wir ab November dieses Jahres einen neuen Pächter für unser Gasthaus. Interessierte Pächter wenden sich bitte an Johannes Helfer unter office@helfer.at. An dieser Stelle möchte ich es nicht versäumen, mich bei Thomas Dellagiacoma und Sven Kaminski für ihren Einsatz und die angenehme Zusammenarbeit zu bedanken. Für ihre neue berufliche Herausforderung mit ihrem Speisewagen wünsche ich Thomas und Sven viel Erfolg und gute Geschäfte. BLICK INS GEMEINDEGESCHEHEN 3 GRILLPLATZ AN DER ACH MUSSTE LEIDER ABGEBROCHEN WERDEN Ein gerichtliches Verfahren gegen den Bestand des Niedrigseilgartens und des gemeindeseitig errichteten Grillplatzes wurde durch Anrainer angestrengt. Gründe für das Verfahren waren die Lärmbelästigung sowie entstandene Rauch- und Geruchseinwirkungen. Durch das erstinstanzliche Urteil des Bezirksgerichtes Bregenz musste die Grillstelle nun ersatzlos entfernt werden. Während vom lärmtechnischen Sachverständigen die Lärmentwicklungen beim Niedrigseilgarten als zumutbar eingestuft wurden, kam der lufthygienische Sachverständige beim Grillplatz zum Schluss, dass die Nutzung der Grillstelle nicht nur zu unzumutbaren Rauch- und Geruchsemissionen führe, sondern auch gesundheitsgefährdend für die Nutzer des Spiel- und Sportplatzes sei. Aufgrund des Urteiles musste damit auch die Ausnahmeregelungen für die Grillstelle gestrichen werden. Damit gilt nun in diesem Bereich ein generelles Grillverbot. Der Grillplatz war für viele Bürger/innen in den wärmeren Monaten ein wichtiger und beliebter Freizeit- und Erholungsort am Achufer. Umso schwerer fiel es den Gemeindeverantwortlichen, dieses Gerichtsurteil zu akzeptieren. In der Diskussion der Gemeindevertretung dazu wurde das Unverständnis über dieses Gutachten zum Ausdruck gebracht, wenngleich die Gemeinde verpflichtet war, dem Prinzip der Rechtsstaatlichkeit Folge zu leisten. stellen zu können. Was wäre unsere Gesellschaft ohne (spielende) Kinder?! Wohl eine sehr traurige Angelegenheit. Jedenfalls eine Gesellschaft in der ich nicht Bürgermeister sein wollte. Mir ist durchaus bewusst, dass derartige Einrichtungen auch einen gewissen Umtrieb für die Nachbarschaft mit sich bringen. Aber gerade an der Ach hat sich die Gemeinde bemüht mit diversen Maßnahmen - Errichtung einer Grillstelle und damit das Verhindern von wildem Grillen, beschränkte Benützungszeiten, dem Parkverbot im Wuhrweg und der Einführung des Parkraummanagements um den motorisierten Verkehr zu reduzieren, laufende Kontrolle durch Security - die Belastungen möglichst niedrig zu halten. Niedrigseilgarten bleibt bestehen Die Lärmbelästigung des Niedrigseilgartens wurde als zumutbar erklärt … ja Gott sei Dank. Somit bleibt unseren Kindern und Familien, der mit viel Einsatz und unterSyntax Warning: Invalid Font Weight Syntax Warning: Invalid Font Weight Mitwirkung von vielen Kindern, Jugendlichen und Eltern errichtete Spielplatz an der Ach erhalten. Mir persönlich, aber auch allen anderen Gemeindemandataren, ist es besonders wichtig, für unsere Jüngsten entsprechende Angebote zur Verfügung 4 BLICK INS GEMEINDEGESCHEHEN Leider waren die Bemühungen nur teilweise erfolgreich, die Grillstelle musste aufgelöst werden. Freuen wir uns daher umso mehr über den Erhalt den Niedrigseilgartens! Jetzt Testangebot nutzen: 6 Monate ohne Mitgliedsgebühr/Kaution AB APRIL: NEUER CARSHARING-STANDORT IN WOLFURT Ab April stehen auch in Wolfurt zwei umweltfreundliche Elektro-PKW zum Ausleihen zur Verfügung: Die Marktgemeinde Wolfurt hat gemeinsam mit plan b und Caruso einen Car-Sharing-Standplatz im 1. UG der Tiefgarage des Hotel Sternen eingerichtet. Zusätzlich kann am Abend und am Wochenende ein Elektro-Auto der Gemeinde über die Caruso-Plattform gebucht werden. Im Rahmen eines regionalen plan b-Projektes können Bürger/innen unserer Gemeinde jetzt Carsharing sechs Monate ohne Mitgliedsgebühr und Kaution testen. 23 Stunden steht ein Privat-PKW im Schnitt pro Tag ungenutzt, das ruft geradezu nach einer besseren Auslastung. Carsharing bietet daher die unkomplizierte Möglichkeit, ein Auto auszuleihen statt es selbst zu besitzen. In der plan b-Region stehen dafür aktuell an sieben zentralen Standorten in Bregenz, Hard und Lauterach zehn attraktive Elektroautos zur Verfügung. Jetzt kommen drei neue Standorte in Schwarzach und Wolfurt dazu: In den Tiefgaragen beim Gemeindeamt Schwarzach und beim Hotel Sternen in Wolfurt stehen jetzt zwei E-Fahrzeuge mit gut 250 Kilometer Reichweite 24 Stunden zum Ausleihen zur Verfügung. Zusätzlich kann an Abenden und am Wochenende über die Caruso-Plattform auch ein Elektroauto der Gemeinde Wolfurt (Standort hinter dem Gemeindeamt) gebucht werden. Die Buchung erfolgt einfach und schnell via Internet (Smartphone oder Computer) und Kundenkarte. Die Fahrzeuge können auch kurzfristig reserviert und flexibel genutzt werden. Jetzt Carsharing sechs Monate testen – nur tatsächliche Nutzung bezahlen Die sechs plan b-Gemeinden laden mit ihren Partnern jetzt ein, Carsharing unkompliziert zu testen und die Vorteile persönlich zu erfahren: Mit dem neuen plan b-Carsharing-Testangebot können Interessierte das Angebot von Caruso-Carsharing nutzen, ohne die Mitgliedsgebühr in Höhe von 10 Euro pro Monat bezahlen zu müssen. Auch auf eine Kaution wird während des Testzeitraums verzichtet. Die Nutzer/innen bezahlen also nur die reinen Nutzungskosten, das sind 2 Euro Mietgebühr pro Stunde plus 0,30 Euro pro Kilometer. Die Abrechnung erfolgt per Sammelbeleg am Monatsende, die Mobilitätskosten bleiben so stets im Blick. Dieser neue Schwerpunkt der plan b-Gemeinden wird vom österreichischen Klima- und Energiefonds finanziell unterstützt. Die Anmeldung zum neuen plan b-Carsharing-Testangebot ist direkt im Gemeindeamt bei Selina Huter, Tel. 05574 6840 10 oder Tina Hütterer, Tel. 05574 6840 30 möglich. Bitte Führerschein und Bankdaten mitbringen, danach kann es gleich losgehen. Eine Registrierung vorab über www.carusocarsharing.com vereinfacht und beschleunigt die Fertigstellung der Anmeldung. Carsharing wirkt: 35 % der Nutzer/innen haben ein privates Auto eingespart Carsharing ist umweltfreundlich und wirkt: Eine aktuelle plan b-Umfrage unter den derzeitigen Nutzer/innen bestätigt das eindrucksvoll. 35 % der Befragten haben dank Carsharing ein privates Auto abgeschafft. Hochgerechnet auf die knapp 300 Nutzer in den plan b-Gemeinden sind das bereits über 100 Autos weniger. Auch insgesamt gestalten die Carsharing-Nutzer ihre Mobilität sehr bewusst: Sie sind öfter per Rad (22 % der Haushalte), zu Fuß (18 %) oder mit Bus und Bahn (40 %) unterwegs als vor ihrem Beitritt zum Carsharing. plan b-Carsharing-Testaktion: Jetzt Carsharing sechs Monate unkompliziert und ohne Risiko testen! > keine Grundgebühr > keine Kaution > einfache Anmeldung im Bürgerservice des Gemeindeamts > attraktive Elektrofahrzeuge mit großer Reichweite: 10 in den plSyntax Warning: Invalid Font Weight Syntax Warning: Invalid Font Weight an b-Gemeinden, 30 vorarlbergweit > Standorte in der plan b-Region: Bregenz: Rathausparkplatz, BH-Bregenz, Vorklostergasse, St. Gebhardstraße Hard: Tiefgarage Gemeindeamt und Spannrahmen Lauterach: Tiefgarage Gemeindeamt Wolfurt: Tiefgarage Hotel Sternen und hinter dem Gemeindeamt Schwarzach: Tiefgarage Gemeindeamt Kennelbach: Kinderhaus (ab September 2019) > attraktive Konditionen: 2 Euro pro Stunde plus 0,30 Euro pro km BLICK INS GEMEINDEGESCHEHEN 5 STATISTIK AUSTRIA KÜNDIGT SILC-ERHEBUNG AN Statistik Austria erstellt im öffentlichen Auftrag hochwertige Statistiken und Analysen, die ein umfassendes, objektives Bild der österreichischen Wirtschaft und Gesellschaft zeichnen. Die Ergebnisse von SILC liefern für Politik, Wissenschaft und Öffentlichkeit grundlegende Informationen zu den Lebensbedingungen und Einkommen von Haushalten in Österreich. Es ist dabei wichtig, dass verlässliche und aktuelle Informationen über die Lebensbedingungen der Menschen in Österreich zur Verfügung stehen. Die Erhebung SILC (Statistics on Income and Living Conditions/Statistiken über Einkommen und Lebensbedingungen) wird jährlich durchgeführt. Rechtsgrundlage der Erhebung ist die nationale Einkommens- und Lebensbedingungen-Statistik-Verordnung des Bundesministeriums für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Konsumentenschutz (ELStV, BGBl. II Nr. 277/2010 zuletzt geändert in BGBl. 313/II/2018) sowie eine Verordnung des Europäischen Parlaments und des Rates (EG Nr. 1177/2003). Nach einem Zufallsprinzip werden aus dem Zentralen Melderegister jedes Jahr Haushalte in ganz Österreich für die Befragung ausgewählt. Die ausgewählten Haushalte werden durch einen Ankündigungsbrief informiert und eine von Statistik Austria beauftragte Erhebungsperson wird von Februar bis Juli 2019 mit den Haushalten Kontakt aufnehmen, um einen Termin für die Befragung zu vereinbaren. Diese Personen können sich entsprechend ausweisen. Jeder ausgewählte Haushalt wird in vier aufeinanderfolgenden Jahren befragt, um auch Veränderungen in den Lebensbedingungen zu erfassen. Haushalte, die schon einmal für SILC befragt wurden, können in den Folgejahren auch telefonisch Auskunft geben. KOSTENLOSE SPRECHSTUNDEN VON RECHTSANWÄLTEN UND NOTAREN Die kostenlosen Beratungs-Sprechstunden von Rechtsanwälten und Notaren werden von der Wolfurter Bevölkerung gerne in Anspruch genommen, daher wird dieses Beratungsangebot wie folgt fortgesetzt: Sprechstunden Rechtsanwälte von 18:00 - 20:00 Uhr Mittwoch, 8. Mai 2019, Dr. Gabriele Meusburger-Hammerer Mittwoch, 5. Juni 2019, Dr. Claus Brändle Sprechstunden Notar von 18:00 - 19:00 Uhr Mittwoch, 15. Mai 2019, Dr. Michael Gächter Inhalte der Befragung sind u.a. die Wohnsituation, die Teilnahme am Erwerbsleben, Einkommen sowie Gesundheit und Zufriedenheit mit bestimmten Lebensbereichen. Die Sprechstunden finden jeweils im RatFür die Aussagekraft der mit großem Aufwand erhobenen Daten ist es von enormer haus Wolfurt statt. Bedeutung, dass sich alle Personen eines Haushalts ab 16 Jahren an der Erhebung beteiligen. Als Dankeschön erhalten die befragten Haushalte einen Einkaufsgut- Notariatsverteilung bei Todesfällen Zur Abwicklung der Verlassenschaften schein über 15 €. nach Todesfällen von FamilienangehöriDie Statistik, die aus den in der Befragung gewonnenen Daten erstellt wird, ist ein re- gen wurden vom Bezirksgericht Bregenz präsentatives Abbild der Bevölkerung. Eine befragte Person steht darin für tausend die Notare für folgende Termine nomiandere Personen in einer ähnlichen Lebenssituation. Die persönlichen Angaben un- niert: terliegen der absoluten statistischen Geheimhaltung und dem Datenschutz gemäß Unter Vorbehalt der neuen Verteilungsdem Bundesstatistikgesetz 2000 §§17-18. Statistik Austria garantiert, dass die erho- ordnung des Jahres 2019! benen Daten nur für statistische Zwecke verwendet und persönliche Daten an keine Bregenz Dr. Gerhard Mayer: Jänner/Juli andere Stelle weitergegeben werden. Dr. Ivo Fussenegger: Februar/August Mag. Valentin Huber-Sannwald: Im Voraus herSyntax Warning: Invalid Font Weight Syntax Warning: Invalid Font Weight Syntax Warning: Invalid Font Weight Syntax Warning: Invalid Font Weight zlichen Dank für Ihre Mitarbeit! März/September Weitere Infos: Statistik Austria Dr. Michael Gächter: April/Oktober Tel.: 01/71128 8338 (werktags Mo-Fr 09:00-15:00 Uhr) Dr. Kurt Zimmermann: Mai /November erhebungsinfrastruktur@statistik.gv.at Mag. Christoph Winsauer: Juni/Dezember Internet: www.statistik.at/silcinfo 6 AUS DEM RATHAUS BÜRGERMEISTER- UND WOHNUNGSSPRECHSTUNDEN Sprechstunden von Bürgermeister Christian Natter Wohnungssprechstunden von Gemeinderat Michael Pompl Mittwoch, 08. Mai 2019 Mittwoch, 22. Mai 2019 Mittwoch, 05. Juni 2019 Mittwoch, 19. Juni 2019 Mittwoch, 24. April 2019 Mittwoch, 15. Mai 2019 Mittwoch, 29. Mai 2019 Mittwoch, 12. Juni 2019 Die Sprechstunden finden jeweils im Rathaus Wolfurt von 18:00 – 19:30 Uhr statt. KOSTENLOSE BERATUNG IN GRUNDSTÜCKSUND IMMOBILIENANGELEGENHEITEN ERFASSEN SIE IHRE VERLUSTMELDUNG EINFACH ONLINE AUF: www.fundamt.gv.at Richard Richter, der gerichtlich beeidete Ortssachverständige für Immobilien, wird sein Wissen und seine Berufserfahrung den Bürgern und Bürgerinnen kostenlos zu Hier können Bürger/innen selbst ortsund zeitunabhängig nach verlorenen Gefolgenden Beratungsterminen zur Verfügung stellen: genständen suchen bzw. VerlustmeldunMittwoch, 22. Mai 2019 , Rathaus Wolfurt, 18:00 - 20:00 Uhr gen eingeben. Kundmachung EINLADUNG ZUR 31. VOLLVERSAMMLUNG DER GENOSSENSCHAFTSJAGD WOLFURT Information: PROBLEMFÄLLE BEIM GRUNDSTEUERVOLLZUG Momentan treten österreichweit massive Probleme mit der Vorschreibung Die Vollversammlung 2019 der Genossenschaftsjagd Wolfurt wird gemäß § 4 der der Einheitswertbescheide auf. MehGenossenschaftssatzungen auf Dienstag, 28. Mai 2019, um 19:00 Uhr, im Gasthaus rere Gründe auf Seiten des Bundes„Roma“ (ehemals Gasthaus Dolce Vita/Adler) einberufen. ministeriums für Finanzen spielen hier zusammen. Tagesordnung: 1. Mitteilungen 2. Nachbesetzung Jagdausschuss 3. Vorlage der Jahresrechnung 2018/2019 und Verwendung des Jagdpachtertrages 4. Bestellung von Rechnungsprüfern 5. Genehmigung der Verhandlungsschrift der 30. Vollversammlung vom 29.05.2018 6. Allfälliges Die Gemeinden können deshalb derzeit keine aktuellen Grundsteuerbescheide erstellen. Dies führt unter anderem zu Ungleichbehandlungen der Abgabepflichtigen. Der Österreichische Gemeindebund und Hinweis: der Österreichische Städtebund sind Ist die Vollversammlung zum festgesetzten Zeitpunkt nicht beschlussfähig, so wird bereits mit dem Bundesministerium für sie nach Ablauf einer halben Stunde bei unveränderter Tagesordnung ohne Rück- Finanzen in Kontakt getreten, um über sicht auf die Zahl der anwesenden Mitglieder und der auf die Mitglieder entfallenden die Probleme mit den EinheitswertbeStimmen beschlussfähig. Bürgermeister Christian Natter scheiden zu sprechen. AUS DEM RATHAUS 7 Appell an alle Bürgerinnen und Bürger RICHTIGE FETTENTSORGUNG! Künftig Reinigung bei der Entleerung statt Kunststoff-Einstecksack BIOTONNEN BEI WOHNANLAGEN IN WOLFURT: Kunststoff und Mikropartikel von Plastik sind im Bioabfall Störstoffe, die dringend vermieden werden müssen. Daher wird künftig bei den Biotonnen von Wohnanlagen auf den Einstecksack verzichtet, der Bioabfall kann offen (ohne Kunststoffsack) eingeworfen werden. Vorarlbergweit kann diese Maßnahme zu einer spürbaren Reduktion des Kunststoffanteils im Bioabfall führen - ein erster Schritt zur Qualitätssteigerung beim Bioabfall. Um die Sauberkeit dieser Tonnen gewährleisten zu können, wird eine regelmäßige Reinigung der Biotonne durchgeführt (erfolgt automatisch). Auch in unserer Gemeinde werden ab April 2019 die Biotonnen beim Entleeren nicht mehr mit einem Kunststoff-Einstecksack versehen, sondern einmal monatlich gewaschen. Mittels Hochdruck und geschlossenem Wasserkreislauf können die speziell dafür ausgerüsteten Sammelfahrzeuge pro Fahrt bis zu 1.000 Biotonnen reinigen. Für die Bürger entstehen dadurch keine Mehrkosten. Die Bewohner von Wohnanlagen, welche die Biotonne als Aufbewahrungsbehältnis nutzen und den Bioabfall in den grünen Bioabfallsäcken sammeln, sollSyntax Warning: Invalid Font Weight ten ebenfalls darauf achten, dass in den grünen Bioabfallsäcken kein Plastik enthalten ist (Verzicht auf Vorsammlung in Kunststoffsäcken). Wir empfehlen einen entsprechenden Vorsammelbehälter (BioBoy) mit einem Fassungsvermögen von 8 Liter. Für diese Größe werden passende Einstecksäcke aus recyceltem Papier mit Beschichtung angeboten. Diese kleinen Einstecksäcke sind wasserdicht und können direkt in den Bioabfallsack entsorgt werden. Sie erhalten die Einstecksäcke (7 Liter) kostenlos bei der Gemeinde. Weitere Infos: Marktgemeinde Wolfurt, Dunja Preuss, Tel. 05574 6840-26, dunja.preuss@wolfurt.at 8 AUS DEM RATHAUS Altes Öl und Fette fallen in jedem Haushalt als Abfall an. All diese Flüssigkeiten haben eines gemeinsam: Sie gehören nicht in den Haus- oder Biomüll. Um Rohrverstopfungen und Beschädigungen der privaten Kanäle und des öffentlichen Kanalsystems zu vermeiden, möchten wir alle Bürger/innen darauf hinweisen, dass Altfette und altes Öl ordnungsgemäß entsorgt werden müssen. Im ASZ Hofsteig gibt es die Möglichkeit den gelben Mehrweg-Sammeleimer „Öli“ zu holen und die Fette und das Öl darin zu sammeln und wieder am ASZ Hofsteig kostenlos abzugeben. Appell an alle Hundebesitzer PFLICHTEN EINES HUNDEBESITZERS Richtige Entsorgung benutzter Hundekotsäcke Im gesamten Gemeindegebiet Wolfurts sind Hundestationen angebracht. So können die Hundebesitzer/innen unkompliziert auf dem Weg Hundekotsäcke entnehmen und die benutzten Säcke bei den Stationen wieder entsorgen. Dennoch wird die Gemeinde immer wieder von verstimmten Bürger/innen angesprochen, dass dies anscheinend für manche Hundebesitzer/innen ein unüberwindbares Hindernis zu sein scheint. Die benutzten Hundekotsäcke werden achtlos auf den Boden, in fremde Gärten oder andere Grünflächen geworfen, die auf dem Weg liegen. Bitte achten Sie darauf, wo Sie die benutzten Hundekotsäcke entsorgen. Die Marktgemeinde Wolfurt ist bemüht, Ihnen das Entsorgen durch ausreichend angebrachte Hundestationen so leicht wie möglich zu machen. Hunde auf öffentlichen Spielplätzen: Hunde sind von öffentlichen Kinderspielplätzen fernzuhalten, außer sie sind mit einem geeigneten Maulkorb versehen und werden an der Leine geführt. Wir bitten alle Hundebesitzer dies zu beachten, sodass ein gutes Miteinander möglich ist. Übrigens: Jeder Hund, gleich welcher Größe und Rasse, ist im Gemeindeamt anzumelden. Weitere Infos bei Selina Schmid, Tel.: 05574 68 40-25. Wir bedanken uns für Ihr Verständnis und wünschen Ihnen viel Spaß mit Ihren Vierbeinern! WIEDERERÖFFNUNG DES GRÜNSCHNITTSAMMELPLATZES WOLFURT Die gut gelegene Wolfurter Grünmüllsammelstelle in der Lauteracher Straße Die Abgabe von Grünschnitt zu Fuß oder (Autobahnüberführung Richtung Lauterach) ist seit 1. März 2019 wieder in mit dem Rad erfolgt kostenlos. Der separate Zugang (schmale Schranke) für Betrieb. Radfahrer und Fußgänger ist zu den ÖffWolfurter Bürger/innen haben nun die Möglichkeit, ihren Grünschnitt sowohl in der nungszeiten automatisch geöffnet. Der Sammelstelle Wolfurt als auch im Altstoffsammelzentrum Hofsteig in Lauterach (In- Zutritt außerhalb der Öffnungszeiten ist dustriestraße 32) abzugeben. Somit vereinfacht die näher gelegene Sammelstelle ausdrücklich untersagt – wir bitten Sie daher die Öffnungszeiten einzuhalten. das Abgeben von Grünschnitt für die Bürger/innen erheblich. Das Zutrittssystem und die Jahresgebühren der Sammelstellen der Hofsteig-Ge- Zeitraum: 1. März - 30. November meinden wurden nun vereinheitlicht. Dadurch ist nicht nur eine Vereinfachung der Handhabung und der Abgabe, sondern auch eine Qualitätssteigerung sicherge- Öffnungszeiten: stellt. Dieses zeitgesteuerte Zutrittssystem mit Schranke macht eine Mehrwertkarte Mittwoch und Freitag 14:00 - 18:00 Uhr für Grünschnitt erforderlich. Die Mehrwertkarte kostet pro Kalenderjahr 20 € und ist sowie Samstag 10:00 - 18:00 Uhr sowohl im Rathaus als auch im ASZ Lauterach erhältlich. Wir freuen uns mit unserer Angelika auf ihren Nachwuchs. Um während ihrer KarenSyntax Warning: Invalid Font Weight Syntax Warning: Invalid Font Weight zzeit das Aufgabenfeld zu betreuen, suchen wir zum ehestmöglichen Eintritt eine/einen SACHBEARBEITER/IN FÜR DAS GEMEINDEAMT Karenzvertretung, Vollzeitstelle Gesucht wird ein/eine Generalist/ Generalistin mit einem möglichst weit gefächerten Interessensgebiet, der/die bereit ist, die vielschichtigen Herausforderungen in einer Gemeinde (Bürgerservice) anzunehmen. Bewerber/Bewerberinnen mit Wohnort Wolfurt werden bevorzugt. Wir erwarten von Ihnen > abgeschlossene Handelsschule bzw. abgeschlossene Verwaltungslehre oder kfm. Lehre > freundliches und offensives Verhalten gegenüber Kunden und Mitarbeitern > Genauigkeit und Verlässlichkeit > Teamfähigkeit > gute EDV-Kenntnisse (Office-Programme) > ausgezeichnete Rechtschreibkenntnisse > Weiterbildungsbereitschaft Wir bieten Ihnen > angenehmes Arbeitsklima > Entfaltungs- und Gestaltungsmöglichkeiten > krisensicheren Arbeitsplatz > leistungsgerechte Entlohnung nach GAG Senden Sie bitte die üblichen Bewerbungsunterlagen, gerne auch per E-Mail, bis spätestens 30.4.2019 an GdeSekr. Dr. Schneider, p.A. Marktgemeindeamt, 6922 Wolfurt, Schulstr. 1, bzw. sylvester.schneider@wolfurt.at. AUS DEM RATHAUS 9 AKTUELLES VOM GEMEINDEVORSTAND In dieser neuen „Rubrik“ werden die Gemeinderäte über aktuelle Geschehnisse wie neue Projekte, Änderungen, o.Ä. in Stichpunkten berichten. Gemeinderätin für Bildung und Kultur ANGELIKA MOOSBRUGGER > Wolfurt lässt kein Kind zurück Die neue Mitarbeiterin Lena Feistenauer arbeitet sich mit Manuela Bundschuh in die Organisation des Programms ein. Es läuft eine Evaluierung des Landes über die letzten 3 Projektjahre in Wolfurt. > Schloss Wolfurt Im Juni wird das Ergebnis über das Nutzungskonzept Schloss in der Gemeindevertretungssitzung präsentiert. Führungen für Wolfurter Schüler/innen sind in Vorbereitung. > Zufriedenheitsbefragung 2019 steht die heuer digitale Mitarbeiterzufriedenheitsbefragung bei den Kindergärten an, abwechselnd mit der Elternzufriedenheit. > Sekretariatsstunden Schulen Die Gemeinde erhöht das Stundenkontingent, damit auch die VS Mähdle die Möglichkeit einer Entlastung durch mehrere Sekretariatsstunden erfährt. Gemeinderätin für Soziales Miteinander Gemeinderat für Mobilität, Umwelt, e5 YVONNE BÖHLER ROBERT HASLER > Neuzugezogenenfeier in Planung Alle neuzugezogenen Personen und Familien erhalten eine Einladung zur Neubürgerfeier. Hier können sie erste Kontakte knüpfen und Informationen über Angebote in Wolfurt sammeln. > Organisation Babysitterkurs im Mai Im Mai wird wieder ein Babysitterkurs angeboten. Die Absolvent/innen werden dann auf www.wolfurt.at mit Kontaktdaten veröffentlicht. Mehr Infos auf S. 26. > Überarbeitung Familiengutscheine Momentan werden die Familiengutscheine überarbeitet, in Planung sind z. B. Kolibri Gutscheine, ev. Coupons zum Brief dazu. > RADIUS 2019 Der Fahrradwettbewerb hat am 21.3. wieder gestartet. Bis 30. September können wieder fleißig Kilometer gesammelt werden. Alle Infos auf vorarlberg.radelt.at! > Caruso Carsharing Das Caruso Carsharing startet ab April auch in Wolfurt. Mehr Infos auf S. 5 > Sanierung Funkenweg wird abgeschlossen > Sanierung Wiesenweg > Sanierung An der Fatt startet Gemeinderat für Wohnen, Zusammenleben MICHAEL POMPL Gemeinderat für Infrastruktur Gemeinderätin für Jugend, Sport, Eigenverantwortung CHRISTINE STARK > Sportler-Ehrung > Jugendkino Den Nachbericht zum ersten Jugendkino finden Sie auf Seite 16. Ein weiteres Jugendkino ist in Planung. > >>Bewegungstreff startet am 9. April. Vorarlberg bewegt startet wieder die >>Bewegungstreffs. Treffpunkt: Beachvolleyballplatz an der Ach. Bitte beachten Sie hier die Parkgebühren! 10 AUS DEM RATHAUS PAUL STAMPFL > Wiederinbetriebnahme des Wasserwerks Gänsbühl > Straßenprojekt Wiesenweg Neuerrichtung Wasserleitung, Kanal und Straßenentwässerung > Hydraulische Untersuchungen zur Trassenführung im Rahmen des Gerinneausbaus Ippachbach Unterlauf > Laufende Inspektion, Reinigung und Sanie- rung des öffentlichen Kanalnetzes > Syntax Warning: Invalid Font Weight Syntax Warning: Invalid Font Weight Syntax Warning: Invalid Font Weight Syntax Warning: Invalid Font Weight Befahrung (optische Dichtheitsprüfung) der privaten Haushaltskanäle im Bereich Bützestraße, Achstraße und Bregenzerstraße > Mietkaufwohnungen Die 6 Mietkaufwohnungen in der Lerchenstraße wurden vergeben. Es werden an der Ach und in Rickenbach weitere Mietkaufwohnungen entstehen. > Vermittlung privater Wohnungen Ich bin immer auf der Suche nach privaten Wohnflächen für Flüchtlinge und Groß familien. Sollten Sie Einheiten mit mehr als 90 m² zu vermieten haben, dann freue ich mich auf Ihre Kontaktaufnahme. > Fertigstellung Wohnbaukonzept Der Ausschuss Wohnen & Zusammenleben arbeitet an einem Konzept für den gemeinnützigen Wohnbau, worin beschrieben wird, wie sich der gemeinnützige Wohnbau in Wolfurt bis zum Jahr 2035 entwickelt. > Jetzt für den gemeinnützigen Wohnbau in Wolfurt bewerben Informationen erhalten Sie von Angelika Köb, Tel. 05574/6840-16 oder Gemeinderat Michael Pompl, Tel. 0699 16840907. „DEIN“ BÜRGERSERVICE Aus der Serie: Das tut deine Gemeinde für dich... Abteilungsleiter Burkhard Hinteregger Zur Gemeinde zählen viele unterschiedliche Bereiche. Doch nur wenige wissen, was wirklich alles zu den Aufgaben der einzelnen Abteilungen gehört. Deshalb wird in den nächsten Ausgaben der Wolfurt Information je ein Bereich genauer vorge- Wie viele Geburtengeschenke wurden stellt. In dieser Ausgabe dürfen wir Sie über den Bürgerservice informieren. durch die Gemeinde ausgegeben? Wie viele Mitarbeiter hat der Bürgerservice? 2018 wurden 91 Geburtengeschenke ausgegeben. Der Bürgerservice hat momentan 6 Mitarbeiter/innen. Eine Kollegin kommt zusätzlich bald aus der Karenz zurück und eine neue Kollegin wird das Team ab April verstärken. Wie viele Personen haben 2018 ihren Wohnsitz an- bzw. abgemeldet? Wie viele Heizkostenzuschüsse wurden im letzten Winter beantragt? Zuzüge gab es ca. 720 und abgemeldet haben sich ca. 760 Personen. Im letzten Winter wurden insgesamt 168 Heizkostenzuschüsse beantragt. Wie viele Pässe wurden 2018 beantragt? Es wurden 2018 ca. 700 Pässe und Personalausweise beantragt. Welche unbekannteren und dennoch sehr wichtigen Tätigkeiten werden zusätzlich noch erledigt? Unter anderem gehören Beratung und Auskunft zu den täglichen Aufgaben des Bürgerservice. Auch der Umweltbereich Insgesamt waren es 41 Eheschließungen im Jahr 2018. und das Standesamt gehören zum Bürgerservice. Darüber hinaus haben wir Wie viele Wertgegenstände wurden im Fundamt abgegeben? Seit der Einführung der Homepage www.fundamt.gv.at im Jahr 2014 wurden ca. eine Familienservicestelle mit vielen Angeboten. 500 Fundgegenstände erfasst. Wie viele Eheschließungen fanden 2018 in Wolfurt statt? v.l.n.r. Manuela Bundschuh, Isolde Gratt, Dunja Preuss, Selina Huter, Burkhard Hinteregger, Angelika Köb, Magdalena Feistenauer. AUS DEM RATHAUS 11 Am Sonntag, den 26. Mai 2019 finden die Europawahlen statt. WICHTIG: EUROPAWAHL 2019 > Wahlkarten können nicht per Telefon beantragt werden. > Letztmöglicher Zeitpunkt für schriftliche und online Anträge: 22. Mai 2019, 24:00 Uhr > Letztmöglicher Zeitpunkt für persönWer ist wahlberechtigt? Wahlberechtigt in Wolfurt sind österreichische Staatsbürlich bei der Gemeinde eingebrachte ger/innen, die ihren Hauptwohnsitz am Stichtag (12. März 2019) in Wolfurt aufrecht Anträge: gemeldet und spätestens am Wahltag (26. Mai 2019) das 16. Lebensjahr vollendet 24. Mai 2019, 12:00 Uhr haben. Ebenfalls wahlberechtigt sind Auslandsösterreicher/innen, die ihren Haupt- > Briefwahlkarten müssen bis zum 26. wohnsitz im Ausland haben sowie nicht-österreichische Unionsbürger/innen, die Mai 2019, 17:00 Uhr, bei der zustänihren Hauptwohnsitz in unserer Gemeinde haben und spätestens am Stichtag digen Bezirkswahlbehörde einlan(12. März 2019) über Antrag bei uns in der Europa-Wählerevidenz eingetragen waren. gen. Es gibt keine Nachfrist mehr! Gewählt wird in der Gemeinde Wolfurt in den bewährten 5 Wahlsprengeln in der Wahlzeit 07:00 - 13:00 Uhr. Jeder und jedem Wahlberechtigten wird bis spätestens Wo und aSyntax Warning: Invalid Font Weight Syntax Warning: Invalid Font Weight Syntax Warning: Invalid Font Weight Syntax Warning: Invalid Font Weight uf welche Weise können Sie am 13. Tag vor dem Wahltag eine österreichweit einheitliche Amtliche Wahlinformati- mit der Wahlkarte wählen? on (Wahlausweis) zugestellt. Im Inland: Amtliche Wahlinformation (Wahlausweis) Wir möchten seitens der Gemeinde un- > in jedem Wahllokal sere Bürgerinnen und Bürger bei der bevorstehenden EU-Wahl optimal unterstützen. > am Wahltag vor einer besonderen Deshalb werden wir Ihnen Anfang Mai eine „Amtliche Wahlinformation – Europawahl („fliegende“) Wahlbehörde oder 2019“ zustellen. Achten Sie daher bei all der Papierflut, die anlässlich der Wahl bun- > sofort nach Erhalt der Wahlkarte im desweit (an einen Haushalt) verschickt wird, besonders auf unsere Mitteilung. Bitte Weg der Briefwahl (ohne Wahlbebringen Sie den personalisierten Abschnitt und einen amtlichen Lichtbildausweis mit hörde). in Ihr Wahllokal. Im Ausland: Persönliche Stimmabgabe Die Stimmabgabe erfolgt persönlich am Wahlsonntag in Im Ausland können Sie Ihre Stimme nur Ihrem zuständigen Wahllokal unter Vorlage eines amtlichen Lichtbildausweises und mittels Briefwahl abgeben. Ihrer Amtliche Wahlinformation. Stimmabgabe per Wahlkarte - Briefwahl Sollten Sie am Wahlsonntag verhindert Bei dieser Wahl besteht keine Wahlsein, haben Sie die Möglichkeit, eine Wahlkarte zu beantragen. Die entsprechende pflicht. Anforderungskarte erhalten Sie ebenfalls mit der zugesendeten Amtlichen Wahlinfor- Für weitere Fragen stehen Ihnen die Mitmation. Der Antrag kann auch online rund um die Uhr mit Ihrem personalisierten Code arbeiter in Ihrer Gemeinde jederzeit gerauf der Amtlichen Wahlinformation über www.wahlkartenantrag.at/?gkzCd=80240 ne zur Verfügung. abgegeben werden. Beachten Sie bitte, dass jeder Antrag auf Ausstellung einer Wahlbüro: Wahlkarte eine Begründung (z.B. wegen Ortsabwesenheit oder Aufenthalts im Aus- Marktgemeinde Wolfurt, +43 5574 land) enthalten muss. 6840 17, buergerservice@wolfurt.at VORINFORMATION ZU VERMESSUNGSARBEITEN Auch dieses Jahr werden in unserem Gemeindegebiet im Zuge der jährlichen GIS-Nachführung wieder div. Neubauten, Zubauten und Veränderungen bei Gebäuden vermessen. 12 AUS DEM RATHAUS Früher wurden diese Vermessungsarbeiten von der VKW durchgeführt. Auf Wunsch der Vorarlberger Landesregierung werden die Vermessungsarbeiten an Privatunternehmen mittels Ausschreibung vergeben. Voraussichtlich wird Ende Frühjahr 2019 mit den Arbeiten begonnen. Wir bitten die Bevölkerung um Unterstützung und Verständnis, da meistens auf Privatgrund Zutritt gewährt werden muss. Der genaue Zeitraum der Vermessungsarbeiten wird auf unserer Homepage noch bekannt gegeben. 800-Jahre-Wolfurt BIERDECKEL ZUR FEIER DES JAHRES Unser heimliches Wahrzeichen SCHLOSS WOLFURT Das Schloss Wolfurt wurde erstmals 1353 urkundlich mit einer Belehnung durch Kaiser Karl IV. an Hugo Konrad und Egli von Wolfurt erwähnt. Der Turm des Wolfurt Schlosses wird in das 1. Viertel des 13. Jahrhunderts zurückdatiert. Dies ist an den senkrecht stehenden Steinen, genannt Orthostaten, des Bruchsteinmauerwerks im südwestlichen Teil des Bergfrieds zu erkennen. 2017 wurde unser Wahrzeichen durch die Gemeinde erworben. Dieses Jahr feiert unsere Gemeinde ihren 800. Namenstag! Deshalb gibt es heuer 10 unterschiedliche Bierdeckel mit dem Motto „800-Jahre-Wolfurt“, die in den Wolfurter Gasthäusern und Cafés aufliegen. Es erwarten Sie interessante Bilder mit thematisch passenden, spannenden Fakten über Wolfurts Geschichte! In allen Gasthäusern und Cafés werden die Bierdeckel das ganze Jahr über zu finden sein. Auch bei Veranstaltungen, die unter dem Motto des Jubiläums laufen, werden die Bierdeckel ihre Verwendung finden. Wir wünschen viel Spaß beim Schmökern und Sammeln! Weitere Infos zur Geschichte des Schlosses finden Sie auf www.wolfurt.at Ritter Konrad DER „WOLF“ Das Schloss Wolfurt wurde im 13. Jahrhundert erstmals als Stammsitz des damals schon alten und mächtigen Rittergeschlechtes „von Wolfurt“ erwähnt. Das durch Gräueltaten bekannte Geschlecht tat sich auch durch geistliche MachSyntax Warning: Invalid Font Weight Syntax Warning: Invalid Font Weight Syntax Warning: Invalid Font Weight t hervor. Möglicherweise war es Ritter Konrad, der 1364 dem Kloster Pfäfers den berühmten Wolfurter Kelch mit der Gravur „Cunradus de Wolfurt miles“ stiftete - laut Überlieferungen, damit er sich von seinen Sünden loskaufen konnte. Vermutlich handelt es sich dabei um einen geraubten Kelch. Weitere Infos zu Ritter Konrad finden Sie auf www.wolfurt.at GEMEINDEPANORAMA 13 Marius-Claudiu Dumea (37 Jahre) : 2. Frage 800-Jahre-Wolfurt GEWINNSPIEL WO ET BEFIND ES IES SICH D T? E J OB K > Die Gewinnerin der 1. Frage ist: Frau Ursula Goldmann Das gesuchte Gebäude war das Rathaus Wolfurt, Schulstraße 1. Es handelt sich dabei um unsere Eingangstür. Hier ist das Wort „Willkommen“ seit Winter 2014 in verschiedenen Sprachen angebracht. Dieser Willkommensgruß ist an alle Besucher/innen und Bürger/innen der Gemeinde gerichtet, denn in Wolfurt leben Personen aus ungefähr 60 unterschiedlichen Nationen. Das Projekt „Netzwerk mehr Sprache“ beschäftigt sich mit der Sprachenvielfalt und Chancengleichheit für alle Bürger/innen in Wolfurt. Die Willkommensgrüße sind ein kleiner Schritt in diese Richtung. Momentan fehlt noch der Gruß in arabischer Sprache und der türkische Gruß soll berichtigt werden. Auf dem Platz, wo das Rathaus heute steht, war vor dem Bau des Gebäudes zum Teil bloß Wiese und ein altes Gebäude ungefähr auf dem Platz, wo heute das Buch&Spiel und die Musikschule sind. Seit den 1920er Jahren war im Erdgeschoss das Postamt von Wolfurt untergebracht. Die „alte Post“ wurde für den Neubau des Gemeindeamts und des Postamts Mitte der 1960er Jahre abgerissen. Ein Rathaus gab es bis in die zweite Hälfte der 1960er Jahre in diesem Sinne nicht. Der Bürgermeister hatte eine Amtsstube in einem Zimmer in der alten Volksschule, die sich direkt auf der gegenüberliegenden Straßenseite befand. Die Schule und damit der erste „dauerhafte Amtsraum“ der Gemeinde wurde dort 1872 gebaut und eingerichtet. Der Bürgermeister und sein Sekretär hatten ihren Amtsraum also ca. 95 Jahre lang in der Schule. Davor war jeweils das Wohnhaus des aktuellen Bürgermeisters das „politische Zentrum“ der Gemeinde. Aus der Reihe: „Wolfurter Köpfe“ PFARRER MARIUS DUMEA Was mache ich für die Gemeinde? Ich bin der Pfarrer der Marktgemeinde Wolfurt. Meine Lieblingserinnerung an oder mit Wolfurt ist? Die Pfarreinführung im September 2016: Das war für mich ein einmaliges Erlebnis, zu sehen, wie herzlich ich hier aufgenommen wurde. Mein absoluter Lieblingsplatz in oder um Wolfurt ist? Und warum? „Ich bin Weg“: Auf diesem Weg bekomme ich die nötige innere Kraft und Ruhe. > Die richtige Lösung zur zweiten Frage bitte bis spätestens Freitag, 31. Mai 2019 Was sollte man in und um Wolfurt an die E-Mail: tina.huetterer@wolfurt.at mit dem Betreff „Gewinnspiel“ einsenden. unbedingt einmal besucht oder gemacht haben? Aus allen Zusendungen mit dem richtigen Lösungswort, wird nach Einsendeschluss ein Gewinner gezogen und anschließend benachrichtigt! Der Gewinner erhält eine Hofsteigkarte im Wert von 100 €. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Verspätete Einsendungen können nicht mehr berücksichtigt werden. Der Gewinner wird in der nächsten Wolfurt-Information sowie am 15.06.2019 auf Facebook und auf der Gemeinde-Webseite bekannt gegeben. Mit der Teilnahme am Gewinnspiel wird automatisch der Veröffentlichung des Namens in den Gemeindemedien (Webseite, Facebook und Wolfurt-Information) eingewilligt. Wir wünschen viel Glück! 14 GEMEINDEPANORAMA Auf jeden Fall die Pfarrkirche „St. Nikolaus“ besuchen. Ich will keine Eigenwerbung machen, aber unsere Kirche und der dazugehörige Friedhof sind, meiner Meinung nach, der Mittelpunkt unserer Marktgemeinde. Beschreibe Wolfurt mit einem Wort! Hafoloab! Rätscher im Jahre 2012 Die Brauchtümer „RÄTSCHO“ UND PALMBUSCHEN BINDEN EIN ALTER BRAUCH „RÄTSCHO“ IN RICKENBACH PALMBUSCHEN BINDEN Von Gründonnerstag bis Karsamstag gedenken wir dem Leiden und Tod von Jesus Christus. Er starb am Kreuz und ist drei Tage später auferstanden. In Syntax Warning: Invalid Font Weight Syntax Warning: Invalid Font Weight dieser Zeit werden als Gedenkzeichen keine Glocken geläutet. Es heißt, die Glocken seien nach Rom geflogen. Stattdessen gehen die „Rätscher“ durch Rickenbach und ersetzen das Läuten der Glocken. Der Palmsonntag leitet die Karwoche ein. An diesem Tag wird der Einzug von Jesus Christus in die Stadt Jerusalem gefeiert, wo seine Anhänger ihm damals zujubelten und ihre Kleider und Palmzweige vor ihm ausbreiteten. Es darf mit hoher Wahrscheinlichkeit angenommen werden, dass dieser aus dem Mittelalter überlieferte Brauch zwischen 1500 und 1550 hier eingeführt wurde. Seit den 1930er Jahren ist das „Rätscho“ jedenfalls so organisiert, wie wir es in Rickenbach heute noch betreiben. Aus Erzählungen älterer Mitbürger hat unser Heimatforscher Richard Eberle erfahren, dass die Ministranten des Dorfs zu den festgelegten Stunden vor der Kirche „rätschten“, die Ministranten aus Hub und Strohdorf zogen gemeinsam durch ihre Parzellen und die Rickenbacher durch ihr „Dorf“. So treffen sich auch heuer wieder die „Rätscher-Moadla und Buabo“ mit ihrer eigenen, mitgebrachten „Rätscho“ bei der Kapelle Rickenbach am Gründonnerstag um 18:00 Uhr, um durchs Rickenbacher Dorf zu ziehen. Neue Gesichter sind gerne gesehen! Die „Rätscho“-Zeiten sind: Gründonnerstag: 18:00 Uhr Karfreitag: 11:00 und 18:00 Uhr Karsamstag: 11:00 Uhr Die „Rätscher-Moadla und Buabo“ ziehen zu diesen Zeiten jeweils für ca. 1 Stunde durch Rickenbach und verdienen sich so ihren „Rätscher“-Lohn. Alle Spenden und Süßigkeiten des gemeinsamen „Rätscher“-Lohnes werden anschließend unter den „Rätschern“ gerecht aufgeteilt. Peter Lingenhel Die Palmzweige sind ein wesentliches Symbol des Palmsonntags, wobei diese auf eine lange Tradition zurückgehen. Denn bereits in früheren Zeiten verehrte man Palmen als heilige Bäume. Heute symbolisieren geweihte Palmbuschen das Leben und bringen Segen für das Haus. Die Weihe der Palmbuschen findet in der Kirche am Palmsonntag statt. Dieser Brauch besteht ungefähr seit der zweiten Hälfte des 9. Jahrhunderts. Aufgrund des Mangels an Palm- oder Ölzweigen in unserer Region werden zum Binden häufig grüne Zweige wie Haselnuss oder Erle ausgewählt. Ursprünglich bestand ein Palmbuschen aus sieben Naturmaterialien: Weidenkätzchen, Buchsbaum, Wacholder (Kranewitt), Stechpalme (Schredler), Eibe, Zeder und Sadebaum (Segenbaum oder Segenstrauch). Auch in Wolfurt gibt es das Brauchtum der Palmbuschen. Am Palmsonntag ziehen die Leute mit ihren Palmzweigen in die Kirche. Früher wurden die Palmbuschen stets selbst gebunden. Dabei wurden sie hauptsächlich aus Eiben- und Weidenzweigen - wenn vorhanden - gefertigt. Heutzutage werden die Gebinde häufig fertig gekauft. In Wolfurt wurden die Palmbuschen traditionellerweise nicht mit Blumen oder sonstigem Schmuck behängt, sondern nur das Holunderkreuz befestigt. GEMEINDEPANORAMA 15 JUGENDKINO IN WOLFURT Am Samstag, den 02. Februar fand das erste Jugendkino im Vereinshaus statt! Unserer Einladung sind ca. 30 Jugendliche gefolgt, was uns sehr gefreut hat! Die Jugendlichen konnten vor Ort aus vier Filmen auswählen: Baywatch, Türkisch für Anfänger, Wir sind die Millers und Die Tribute von Panem. Gewonnen hat dieses Mal Wir sind die Millers. Die Popcornmaschine war sicher ein richtiger Hingucker und hat im Vereinshaus eine gemütliche Kinoatmosphäre geschaffen. Dazu wurden Liegestühle als „Kinosessel“ aufgestellt, die uns Sabine und Günther Köb von der Firma Köb Schmierstoffe GmbH in Kennelbach netterweise ausgeliehen haben. Wegen der durchwegs positiven Rückmeldungen, planen wir eine weitere Veranstaltung im Frühjahr. Bedanken möchte ich mich vor allem bei Stephanie Schober, die uns die Kommunikation mit den Jugendlichen ermöglichte! Auch bei Barbara Geissler, Manuela Paulitsch und Othmar Gratt möchte ich mich bedanken, die diesen Abend mit Ideen tatkräftig unterstützten! GR Christine Stark AUF DER SUCHE NACH FERIALARBEITERN? LÄNDLEPRAKTIKUM.AT Die neue regionale Jugend-Berufsplattform „ländlepraktikum.at“ biSyntax Warning: Invalid Font Weight Syntax Warning: Invalid Font Weight Syntax Warning: Invalid Font Weight etet Jugendlichen die Möglichkeit, Ferialstellen in den unterschiedlichen Bereichen Vorarlberger Firmen zu finden. Durch die Kooperation mit der Landesschülervertretung und der Schülerunion stehen wir mit allen Schulen Vorarlbergs in Kontakt. Mit „ländlepraktikum.at“ haben Sie die Chance, effizient nach Ferialarbeiter/innen für Ihr Unternehmen zu suchen. Nach einer einfachen Registrierung auf der gleichnamigen Internetseite, können Sie dort seit Anfang Februar ein kostenloses Inserat für eine Ferialstelle 2019 schalten. Für weitere Informationen schauen Sie vorbei auf www.laendlepraktikum.at. 16 GEMEINDEPANORAMA FÖRDERUNG VON STRASSENFESTEN ES IST WIEDER... WELTSPIELTAG! In Wolfurt wurden in der Vergangenheit einige schöne und große Straßenfeste gefeiert. Gerne unterstützen wir als Gemeinde das Zusammenkommen und den Austausch in der Wohnanlage, Straße oder in einem ganzen Viertel. Diesmal laden wir herzlich am Samstag, 25. Mai 2019 von 11:00 bis 16:00 Uhr rund um die VS Mähdle Der Sinn eines Straßenfestes ist mehr als gemeinsam zu feiern. Nachbarn kommen abseits des stressigen Alltags zusammen, tauschen sich aus und lernen ihre nächste Umgebung kennen. Dadurch können Vertrauen, Freundschaft und Verständnis für seine Nachbarn und eine verbesserte Gesprächsbasis geschaffen werden. > Pro Fest und Jahr werden einmalig 100 € gefördert. > Zusätzlich werden pro anwesende Person 2 € gefördert. > Die Auszahlung erfolgt im Nachhinein. Michael Pompl GR für Wohnen und Zusammenleben Wir holen zahlreiche Vereine vor den Vorhang, damit jeder ihr Angebot für Jung und Alt kennenlernen kann. Vielleicht ist ein neues Hobby für dich dabei! Für ein spielerisches Programm und Verköstigung ist gesorgt, das genaue Programm wird zeitgerecht über die Medien, Schulen, Kindergärten und Kinderbetreuungseinrichtungen bekanntgegeben. Wir freuen uns auf zahlreiche Besucher! SAMSTAG, 25. MAI 2019 GEMEINDEPANORAMA 17 UMWELTWOCHE 2019 Die Vorarlberger Umweltwoche 2019 startet dieses Jahr am Welt-Umwelt-Tag, also am Mittwoch, den 5. Juni und dauert bis Sonntag, den 16. Juni. OPEN AIR KINO HOFSTEIGHALLE: „THIS CHANGES EVERYTHING“ 3. Juni 2019, ab 19:30 Uhr Ort: Innenhof zwischen Hofsteighalle und Geräteturnhallen, Sporthallenstraße 2 Eintritt frei! Achtung: Nächstgelegene Parkmöglichkeit befindet sich beim Cubus. Direkt beim Veranstaltungsort gibt es keine Parkplätze. Wir freuen uns über eine Anreise mit Fahrrad oder öffentlichen Verkehrsmitteln. Kino an der frischen Luft Im Rahmen der Umweltwoche lädt der Weltladen Wolfurt, das e5-Team Wolfurt und das Dreierlei am 13. Juni 2019 ab 19:30 Uhr zum Kino an der frischen Luft. Gezeigt wird dort in Kooperation mit Hans Bach Lichtspiele der Dokumentarfilm „This changes everything“. Der Film (Englisch, mit deutschen Untertiteln) von Avi Lewis dokumentiert nicht nur die Folgen der globalen Erderwärmung, sondern stellt gleichzeitig die Frage, ob die drohende Klimakatastrophe nicht auch eine einmalige Chance ist, eine bessere Welt zu gestalten. Wie bereits letztes Jahr unterstützen uns der Weltladen, das Dreierlei und das e5Team Wolfurt bei der Veranstaltung, und versorgen uns mit Cocktails, Getränken und Speisen in bester Qualität! Kurzinhalt des Films Was, wenn eine Konfrontation mit der Klimakatastrophe unsere einzige Chance wäre, die Welt zum Besseren zu verändern? Gedreht an 211 Tagen in neuen Ländern auf fünf Kontinenten in vier Jahren ist „This Changes Everything“ ein Versuch, uns die gewaltige Herausforderung „Klimawandel“ neu vor Augen zu führen. Der Film porträtiert sieben Gemeinschaften, die an vorderster Front aktiv sind. Im Verlauf des Films kristallisiert sich Kleins kontroverseste und spannendste Idee klar heraus: Wir können diese existentielle Krise „Klimakatastrophe“ als Chance nutzen, um unser gescheitertes ökonomisches System grundlegend zu verändern. Mehr Info: https://thischangeseverything.org Rezension: „Bewusst beunruhigend… Letztendlich jedoch ermutigend.“ Variety Magazine In Kooperation Syntax Warning: Invalid Font Weight Syntax Warning: Invalid Font Weight mit Hans Bach Lichtspiele Rahmenprogramm: - 19:30 Uhr Eintreffen, Apero mit Spezialitäten von Dreierlei und Weltladen - 20:45 Uhr Filmbeginn - Bei Schlechtwetter findet die Veranstaltung im Foyer der Hofsteighalle statt. FAHRRADPUTZAKTION AUF DEM MARKT Von April bis Ende Mai findet wieder jeden Freitag auf dem Wochenmarkt die Fahrradputzaktion statt. Für nur 7 € wird Ihr Fahrrad während des Marktbesuches auf Hochglanz poliert. Kommen Sie vorbei und nützen Sie dieses tolle Angebot! Start: 5. April von 14:00 - 17:00 Uhr, Marktplatz Ende: 31. Mai von 14:00 - 17:00 Uhr, Marktplatz Die Fahrradputzaktion findet nur bei guter Witterung statt. 18 UMWELT NATURVIELFALT VORARLBERG Exkursionsankündigungen Mittwoch, 12. Juni 2019, 18:30 Uhr FAHRRADEXKURSION ZU DEN STREUEWIESENBIOTOPEN N WOLFURT Waren Sie schon einmal auf einer Biotopexkursion? Wenn Sie die faszinierende Tier- und Pflanzenwelt direkt vor Ihrer Haustüre kennenlernen wollen, dann begeben Sie sich doch auf die Exkursion in Ihrer Gemeinde. Die Biotopexkursionen werden im Rahmen des Landesprogramms „Naturvielfalt in der Gemeinde“ in Zusammenarbeit mit interessierten Vorarlberger Gemeinden angeboten. Unter der fachkundigen Leitung von Alwin Schönenberger haben Sie die Möglichkeit im Rahmen der Umweltwoche am Mittwoch, den 12. Juni 2019 um 18:30 Uhr dieses besondere Naturjuwel in der Gemeinde Wolfurt zu erkunden: Bei einer Radtour durch das Wolfurter Ried werden verschiedene Streuewiesen mit ihrer besonderen Riedvogelwelt vorgestellt. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich und die Teilnahme an der Führung ist kostenlos. Die Exkursion findet bei jeder Witterung statt. Die Einladung richtet sich an alle Interessierten, die die Vielfalt der Natur in Vorarlberg und deren besondere Naturschätze näher kennenlernen möchten! Eckdaten zur Fahrradexkursion: Mittwoch, 12. Juni 2019, 18:30 Uhr Dauer: Ca. 2 Stunden Treffpunkt: Gemeindeamt Wolfurt mit dem Fahrrad Exkursionsleitung: Alwin Schönenberger, Ornithologe und Natura 2000-Gebietsbetreuer > Mitzubringen: Knöchelhohe Schuhe mit Profilsohle, Wetterschutz, Getränke nach eigenem Bedarf, Fernglas wird empfohlen > Veranstalter: Gemeinde Wolfurt und Abteilung Umwelt- und Klimaschutz im Amt der Vorarlberger Landesregierung > > > > Ostermontag, 22. April 2019 um 09:00 Uhr BRACHVOGEL, KIEBITZ UND CO. Für die interessierte Wolfurter Bevölkerung gibt es am Ostermontag, 22. April 2019 um 09:00 Uhr die Möglichkeit, Wissenswertes über den Lebensraum Ried und seine Bedeutung für seltene Pflanzen und Tiere zu erfahren. Die Exkursion wird von erfahrenen Gebietskennern und Vogelkundlern in mehreren Gruppen geleitet. Treffpunkt: Bei der Infostelle nach der Autobahn-Unterführung auf der Senderstraße L41 (Abzweigung zur Radroute Richtung Gutshof Martinsruh). Weitere Infos im Veranstaltungskalender auf www.wolfurt.at. UMWELT 19 DIE ZUKUNFT DER RIEDWIESENVÖGEL Immer weniger Menschen im Rheintal kennen Kiebitz, Bekassine, Großen Brachvogel, Wachtelkönig, Braunkehlchen und Uferschnepfe. All diese Vögel waren früher charakteristisch für die weite, offene Riedlandschaft im Rheintal. Allen gemein ist, dass sie Wiesenbrüter sind – und dass sie vor dem Aussterben stehen. Wiesenbrüter, wie der Name schon erahnen lässt, bauen ihre Nester auf dem Boden. Sie nisten in artenreichen, einmähdigen Wiesen, aber auch in noch nicht bestellten Äckern. Als Zugvögel kommen sie im Frühjahr im Rheintal an, balzen und bauen ihre Nester am Boden, ziehen ihre Küken im hohen Gras der extensiv genutzten Feuchtwiesen auf und verlassen im Herbst das Rheintal Richtung Süden. Das Gefieder der Bodenbrüter ist nicht bunt – dunkle, erdige Töne herrschen vor. Als Wiesenbrüter sind damit die ausgewachsenen Vögel, aber auch die Küken, gut vor Fressfeinden getarnt. Wiesenbrüter sind im Rheintal vom Aussterben bedroht. Uferschnepfen und Bekassinen brüten schon seit Jahren nicht mehr, und auch von den bis zu 40 Jahre alt werdenden Großen Brachvögeln brüten nur noch eine Handvoll. Und das mit wenig Erfolg. Dabei gibt es, wie beim Bienensterben, viele Gründe, die alle zusammen zu einem Rückgang der Bestände führen. Wiesenbrüter sind auf Wiesen mit einem reichhaltigen Nahrungsangebot angewiesen. Viele dieser Arten benötigen Flächen mit einem möglichst hohen Grundwasserspiegel, um mit ihrem Schnabel im feuchten Boden nach Nahrung stochern zu können. Der Landschaftswandel der letzten Jahrzehnte hat den Lebensraum von Kiebitz & Co auf kleine Inseln in der intensiv genutzten Kulturlandschaft zusammenschmelzen lassen. Während die Umgebung für die typischen Wiesenbrüter immer unwirtlicher wird, profitieren ihre Fressfeinde wie Fuchs, Marder, Dachs etc. davon. Steile Entwässerungsgräben sind für eine Wiesenbrüterfamilie unüberwindbare Barrieren und können zu tödlichen Fallen werden. Aber auch die Freizeitnutzung führt zu Störungen und kann mit der Aufgabe der Nester enden. Freilaufende Hunde sind zwar keine Fressfeinde, führen aber zu Stress und einem verminderten Bruterfolg. Auch die Witterung im Frühjahr spielt eine große Rolle. So gab es immer schon Jahre mit schlechten Bruterfolgen durch einen kalten und regenreichen Frühling. Grundsätzlich gilt: Gesunde, große Populationen könnten in den darauffolgenden Jahren Ausfälle kompensieren. Seit 2006 unterstützt das Land Vorarlberg den Naturschutzbund und seine Partnerinnen und Partner beim Wiesenbrüterschutz. Durch Lebensraumverbesserungen wie z. B. Abflachen von Gräben oder Rodung von Gehölzgürteln im Nahbereich der Brutflächen wird der Lebensraum aufgewertet. Schutzmaßnahmen wie das Einzäunen der Gelege oder Markieren der Nester im Acker ermöglichen den Landwirtinnen 20 UMWELT und Landwirten, die Brutflächen bei der Bewirtschaftung auszusparen. Mit diesen Maßnahmen konnten vor allem für den Kiebitz schon einige Erfolge erzielt werden. Darüber hinaus stellen einige Grundbesitzerinnen und Grundbesitzer u. a. Teilflächen für den Wiesenbrüterschutz zur Verfügung. Warum ist der Schutz der Bodenbrüter so wichtig? Wiesenbrüter sind sogenannte Indikatorarten. Sie zeigen den ökologischen Zustand der Natur an. Von den lebensraumverbessernden Maßnahmen für Bekassine, Kiebitz, Großen Brachvogel & Co profitieren nicht nur die Vögel, sondern das gesamte Ökosystem. Thomas Rainer, AVLR Abt. Umwelt- und Klimaschutz. Vogelwarte Sempach. ENTBUSCHEN FÜR SUMPFROHRSÄNGER & CO Bei strahlendem Sonnenschein wurde im Februar im Natura 2000- und Naturschutzgebiet Birken in Wolfurt ein Vielfalter-Tag in Kooperation mit dem Naturschutzbund durchgeführt. Neben den Gebietsbetreuern Alwin Schönenberger und Petra Häfele haben 12 Naturbegeisterte tatkräftig einen Nachmittag lang angepackt. Hintergrund für diese Pflegemaßnahme ist es, den Lebensraum für Vogelarten wie Sumpfrohrsänger, Rohrammer, Fitislaubsänger und Feldschwirl zu verbessern. Diese Vogelarten brüten gerne in Altschilf-
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Wolfurt 19.02.2019, 08:34 Uhr 5.45 MB Download
Syntax Warning: Invalid Font Weight Syntax Warning: Invalid Font Weight Syntax Warning: Invalid Font Weight wolfurt IM FEBRUAR Fasnatbrauch BRATEN ODER STEHLEN? Neugierig? Mehr Informationen zum Brauchtum auf S. 13 19 Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, wie Sie wahrscheinlich wissen, musste ich seit Mitte September vergangenen Jahres aufgrund eines ärztlich diagnostizierten Erschöpfungszustandes bis Anfang Februar pausieren. Gerade die ersten Wochen meiner Auszeit waren rückblickend eine besondere Herausforderung, galt es doch sich einzugestehen, dass Körper und Geist nicht ständig am Limit beansprucht werden können und eigene Belastungsgrenzen anzuerkennen sind. Nun fühle ich mich wieder fit, meine Batterien sind aufgeladen und ich freue mich, meine Aufgaben wieder wahrnehmen zu können. Ich hoffe sehr, dass meine Kräfte mir wieder dauerhaft zur Verfügung stehen, um anstehende Projekte in Angriff zu nehmen, im Dienste unserer Gemeinde und ihrer Menschen. Nach so langer Abwesenheit ist es mir ein Anliegen, mich zu bedanken: > bei Frau Vizebürgermeisterin Angelika Moosbrugger, die mehr oder weniger von einem auf den anderen Tag das Amt als Full-Time-Job übernommen hat und dieses mit viel Umsicht, Engagement und Knowhow ausgefüllt hat; > bei den Gemeinderäten aller Fraktionen für das entgegengebrachte Verständnis und die wohlwollende Unterstützung; > bei den Führungskräften, Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Gemeindedienststellen, die sich auf die geänderten Verhältnisse rasch und bestens eingestellt haben; > bei meiner Familie und meinen Freunden, die mir Halt und Kraft auf meinem Weg gegeben haben und > für viele gute Gespräche und die Hilfestellung der Bevölkerung sowie die zahlreichen Briefe, Karten und E-Mails mit wohlgesinnten Genesungswünschen, die mich sehr gefreut haben. Nun liegt es an mir, nicht wieder mit „Vollgas in die gewohnte Tagesordnung zu rasen“, sondern das eine oder andere neu zu strukturieren. Das kann die Organisation der Amtsführung im Rathaus, die Zusammenarbeit mit den Mandataren aller Fraktionen, die Wahrnehmung von Terminen und manches andere betreffen. In jedem Fall gibt es Lösungen, die immer mit allen Beteiligten abgesprochen werden und zum Wohle aller sind. Ich bin guter Dinge und werde weiterhin mein Bestes geben. Bgm. Christian Natter 2 BLICK INS GEMEINDEGESCHEHEN Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, In der Winterausgabe haben wir stolz angekündigt, dass unsere Wolfurt-Information ab 2019 sechs Mal im Jahr erscheinen wird. Jetzt ist es soweit: Ab sofort werden wir Sie mit einer Februar-, April-, Juni-, August-, Oktober- und Dezemberausgabe bestmöglich mit allen News rund um Wolfurt versorgen. Vielleicht sind Ihnen schon die neuen Bildmotive im Veranstaltungskalender und in der vorliegenden ersten Ausgabe der Gemeindezeitung ins Auge gestochen. Über das Jahr 2019 hinweg beschäftigen wir uns mit Traditionen in unserem Ort. In den Veranstaltungskalendern von Jänner und Februar ging es um die Brauchtümer „Sternsingen“ und „Brotoklau“. Alle Mitbürger/innen, die schon immer wissen wollten, woher der „Brotoklau“ eigentlich kommt, finden auf Seite 13 die genaue Erklärung. Der Grund, warum wir uns mit Wolfurts Vergangenheit beschäftigen, ist, dass im März 1219 das erste Mal „Wolfurt“ namentlich in einem Schriftstück erwähnt wurde. Das Thema wird uns das ganze Jahr über mit verschiedenen kleinen Aktionen begleiten. So laden wir Sie herzlich ein, bei unserem Gewinnspiel „800-Jahre-Wolfurt“ Ihre Ortskenntnis über unsere Gemeinde auf den Prüfstand zu stellen. Haben Sie eine Idee oder interessante Informationen zum Jubiläum 800-JahreWolfurt? Wenn ja, dann senden Sie uns gerne Ihre Anregungen und Vorschläge an gemeindezeitung@wolfurt.at. Auf den nächsten Seiten darf ich Ihnen wie gewohnt einen Einblick in unser Gemeindegeschehen geben. VizeBgm. Angelika Moosbrugger ERSTES WEIHNACHTSMÄRKTLE AUF „ÜSORM SCHLOSS“ Am zweiten Adventwochenende öffnete das Schloss Wolfurt seine Pforten für das erste Weihnachtsmärktle. Der Gedanke, einen Weihnachtsmarkt im romantischen Schlosshof abzuhalten, hat unser RathausteamSyntax Warning: Invalid Font Weight Syntax Warning: Invalid Font Weight so beflügelt, dass diese Idee innerhalb kürzester Zeit umgesetzt wurde. Mit weihnachtlicher musikalischer Umrahmung der Musikschule am Hofsteig, einer Krippenausstellung der Mittelschule Wolfurt, kleinen Verkaufsständen mit handgefertigter Ware, einem Glühweinstand, Kaffee, Kuchen und Gerstensuppe wurden die zahlreichen Besucher willkommen geheißen. Ein zusätzliches Schmankerl wurde unseren Gästen aufgrund der Wetterkapriolen geboten: Die Verkaufsstände mit handgefertigter Ware mussten kurzerhand in das Schlossinnere verlegt werden, sodass die vielen Besucher nicht nur die handgefertigten Waren, sondern auch „ein bisschen Schloss“ von innen zu bestaunen hatten. Ein großes Dankeschön möchte ich an dieser Stelle an alle Marktständler, an das Organisationsteam und natürlich an Sie, liebe Gäste, richten: Es war schön, dass Sie unserer Einladung gefolgt sind und den Weihnachtsmarkt besucht haben! BLICK INS GEMEINDEGESCHEHEN 3 Zukünftiger Bauhofmitarbeiter gefunden? DAS WINTERWUNDERLAND UND DIE SCHNEERÄUMUNG Baufortschritt Bildungscampus Bütze BILDUNGSCAMPUS BÜTZE AUF DER ZIELGERADEN Das neue Jahr zeigte sich zu Jahresbeginn von seiner schönsten Winterseite. Ein frisch verschneites Dorf wirkt auf uns meistens gemütlich und schaut wunder- Das Großprojekt Sanierung und Erweiterung Volksschule und Kindergarten Bütschön aus - und ist für unsere Bauhofmitarbeiter harte Arbeit. ze schreitet mit Riesenschritten voran. An dieser Stelle gilt unser großes DANKE allen Bauhofmitarbeitern und Subunternehmen die jeden Tag von früh bis spät aufs Neue dafür sorgen, dass die Hauptstraßen, Schulwege, Brücken und öffentlichen Institutionen auch bei großen Neuschneemengen gefahrlos erreichbar sind. Auch wenn unser Bauhofteam alles daran setzt bis zum Frühverkehr möglichst alle wichtigen Straßen, Gehsteige und Plätze geräumt zu haben, gibt es einzelne Tage, an denen das ein bisschen länger dauert. Dafür bitten wir um Verständnis. UNSER GEBURTSTAGSHOCK KOMMT GUT AN! Bereits zum zweiten Mal durfte ich in Vertretung für unseren Bürgermeister die Jubilare - dieses Mal aus den Monaten Oktober, November und Dezember - zu einem gemütlichen Geburtstagshock im Gasthaus Engel begrüßen. Nachdem im Frühsommer 2018 die Aufstockung des 1990er-Jahre-Baues fertiggestellt und von der Schule bezogen wurde, konnte im Herbst 2018 der Rückund Umbau des ältesten Teiles der Volksschule Bütze aus den 60er-Jahren begonnen werden, der ausgebaut und auf den neuesten Stand der Technik gebracht wird. Auch in diesem Gebäudeteil werden nach Abschluss der Arbeiten natürliche Materialien, helle freundliche Räume und ein gesundes Raumklima vorherrschen. Ende Mai werden die Umbauarbeiten abgeschlossen und die Außenanlagen Am 22. Jänner gratulierte ich den Ju- samt Vorplatz fertig gestellt sein. bilaren zu ihrem 80., 85., 90. oder 95. Geburtstag herzlich und wir feierten bei Anschließend wird als letzte Bauphase Kaffee und Kuchen in gemütlicher Run- mit dem Straßenbereich begonnen - die de den besonderen Ehrentag. Es tut uns Begegnungszone Bütze, die mit einer allen gut, sich zu treffen, über die „alten farbigen Asphaltoberfläche und ohne NiZeiten“ und Erinnerungen zu erzählen veausprünge zu einer Gestaltungseinheit und von Neuigkeiten zu berichten. mit dem Schul- und Kindergartenvorplatz Wir freuen uns schon sehr auf den nächsten Geburtstagshock der Jubilare der Monate Jänner, Februar und März am 11. April 2019! Ich hoffe, dass viele dabei sein können! Eine schriftliche Einladung erfolgt zeitgerecht per Post. 4 BLICK INS GEMEINDEGESCHEHEN verschmelzen soll. Wir danken den Anrainern, Kindern und pädagogischen Fachkräften, die täglich mit der Baustelle leben, für ihr Verständnis und ihr Mittun und bitten nochmals um Geduld für diese letzte Bauetappe. Modellfoto Bildungscampus Bütze v. l.n. r. Bgm. Harald Köhlmeier, Vizebgm. Sandra Schoch , Bgm. Markus Linhart, Bgm. Elmar Rhomberg, Bgm. Peter Halder, Vizebgm. Angelika Moosbrugger und Bgm. Manfred Flatz. PLAN B-GEMEINDEN: MOBILITÄT MITSyntax Warning: Invalid Font Weight EINANDER GESTALTEN Aktuelle Studien zeigen erste positive Tendenz und bestärken im Tun In Sachen Mobilität arbeiten wir mit den Gemeinden Bregenz, Hard, Kennelbach, Lauterach, Schwarzach seit Jahren intensiv zusammen: Planungen werden abgestimmt, Angebote gemeinsam umgesetzt und gezielt Impulse über Gemeindegrenzen hinweggesetzt. Die gemeinsame Arbeit zeigt jetzt erste positive Früchte: Laut der aktuellen KONTIV-Studie nimmt der Anteil der Wege der Menschen in der Region ohne Auto zu und liegt bei 55 Prozent – vorarlbergweit sind es 50,3 Prozent. Eine Motivation, das regionale Mobilitätsmanagement fortzusetzen. Das Land Vorarlberg lässt im Abstand von mehreren Jahren das Mobilitätsverhalten der Vorarlberger Bevölkerung über eine Haushaltsbefragung erheben. Zum dritten Mal nach 2008 und 2013 haben sich die plan b-Gemeinden auch 2017 dieser „Kontinuierlichen Verkehrsverhaltensbefragung (KONTIV)“ mit einem vertiefenden Auftrag angeschlossen. Erfasst wird dabei, welche Verkehrsmittel die Menschen in der Region an bestimmten Stichtagen im Oktober bzw. November 2017 hauptsächlich für ihre Wege nutzen. andere Impulse aus der regionalen Kooperation: Der grüne plan b-Trolley war rasch ausverkauft, der „schoolwalker“ ist inzwischen landesweit an Schulen präsent, das regionale Parkraummanagement wurde gemeinsam positive Realität. __________________________________________________________________________ > 22 Prozent zu Fuß (Vorarlberg: 18 Prozent) __________________________________________________________________________ > 21 Prozent per Fahrrad (Vorarlberg: 16 Prozent) __________________________________________________________________________ > 12 Prozent mit öffentlichen Verkehrsmitteln (Vorarlberg: 13,6 Prozent) __________________________________________________________________________ > 45 Prozent per PKW als Lenker oder Mitfahrer (Vorarlberg: 49,7 Prozent) ___________________________________________________________________________ Seit 2004 Impulsgeber in der Region Ergebnisse sind Ansporn für weiteres Engagement Für die Verantwortlichen in dieser erfolgreichen Gemeindekooperation sind diese positiven Ergebnisse ein klarer Auftrag: Die gemeinsame Arbeit ist fortzusetzen, Stillstand wäre Rückschritt. Verkehr und Mobilität bleiben zentrale Herausforderungen für die Lebensqualität in unseren KONTIV: Wege, Weglängen, Unterwegszeiten und Verkehrsmittel Die in den plan b-Gemeinden befragten Personen legen laut KONTIV-Studie an ei- Gemeinden, für die Qualität des Standnem Werktag 3,2 Wege zurück – jeder davon ist durchschnittlich 9,3 Kilometer lang orts und für die Umwelt. und dauert 21 Minuten. Pro Tag ergibt das 29,7 Kilometer bzw. 67,1 Minuten. Die plan b: hauptsächlich verwendeten Verkehrsmittel je Weg: Positive Tendenz: Anteil der Wege per PKW geht zurück Mit diesen Ergebnissen liegen die plan b-Gemeinden auch österreichweit im positiven Spitzenfeld, speziell der Anteil der Wege per Fahrrad ist rekordverdächtig. Die gemeinsamen Anstrengungen von Gemeinden, Land und Bund für eine attraktive Fahrradinfrastruktur in der Region – Leuchtturmprojekte in plan b waren und sind etwa die Radbrücke an der Autobahn über die L3 oder die Radbrücke Bregenz-Hard – und für ein sympathisches Radfahrklima tragen hier Früchte. Zudem ist Vorarlberg laut Erhebungen des Ministeriums neben Wien das einzige Bundesland, in dem der motorisierte Individualverkehr zumindest nicht zunimmt. Beispielgebend sind auch Im Jahr 2004 beschlossen die fünf Gemeinden Hard, Kennelbach, Lauterach, Schwarzach und Wolfurt mit tatkräftiger Unterstützung des Landes, sich verstärkt mit Mobilität auseinanderzusetzen, 2006 kam die Landeshauptstadt Bregenz dazu. Für ihre Mobilitätsarbeit wurden die plan b-Gemeinden und andere Institutionen der Region vielfach ausgezeichnet. Neben verschiedenen Mobilitäts- und Umweltpreisen zeugen auch Einladungen zu Vorträgen u.a. nach Wien, Italien oder Oslo von der Attraktivität der gemeinsamen Anstrengungen. BLICK INS GEMEINDEGESCHEHEN 5 SO ERFASSEN SIE IHRE VERLSyntax Warning: Invalid Font Weight USTMELDUNG EINFACH ONLINE www.fundamt.gv.at BürgerInnen können auf www.fundamt.gv.at selbst orts- und zeitunabhängig nach verlorenen Gegenständen suchen. Bei der Suche werden alle teilnehmenden Regionen und Unternehmen berücksichtigt (lediglich Kennelbach und Schwarzach arbeiten nicht mit dieser Homepage). Das erhöht die Trefferquote wesentlich, da man oft nicht weiß, wo man etwas verloren hat oder wo der Finder den Gegenstand abgegeben hat. Wird der Gegenstand nicht gefunden, kann sofort eine Verlustmeldung gespeichert werden, die bei der zukünftigen Erfassung von Fundgegenständen automatisch berücksichtigt wird und bei einem Treffer eine entsprechende Verständigung auslöst. KOSTENLOSE SPRECHSTUNDEN VON RECHTSANWÄLTEN UND NOTAREN Die kostenlosen Beratungs-Sprechstunden von Rechtsanwälten und Notaren werden von der Wolfurter Bevölkerung gerne in Anspruch genommen, daher wird dieses Beratungsangebot wie folgt fortgesetzt: Sprechstunden Rechtsanwälte von 18:00 - 20:00 Uhr Mittwoch, 6. März 2019, Dr. Gabriele Meusburger-Hammerer Mittwoch, 3. April 2019, Dr. Wolfgang Hirsch Sprechstunden Notar Wenn Sie eine Verlustmeldung online speichern, können Sie sicher sein, dass sich von 18:00 - 19:00 Uhr Ihr Vorteil das Fundamt Wolfurt bei Ihnen telefonisch oder per Mail meldet, sobald ein auf Ihre Beschreibung passender Gegenstand im Fundamt abgegeben wird. Mittwoch, 20. März 2019, Dr. Michael Gächter Anleitung zur Erstellung einer Verlustmeldung: Die Sprechstunden finden jeweils im Rathaus Wolfurt statt. 1. Öffnen Sie www.fundamt.gv.at 2. Wählen Sie den Button „Verloren“ und klicken Sie auf „zur online Suche“. 3. Füllen Sie das Formular aus (Kategorie, Verlustort, Umkreis, Datum „zuletzt gesehen am“ sowie ein Stichwort ist dabei zu befüllen). Wählen Sie ein sehr allgemein gehaltenes Stichwort 4. Klicken Sie auf „Suchen“ 5. Prüfen Sie die Suchergebnisse (bei einer Übereinstimmung mit Ihrem Verlust gegenstand können Sie mit Klick auf „Infoblatt“ weitere Details überprüfen). 6. Am Ende der Suchergebnisse finden Sie einen Link „Verlustmeldung erstellen“ 7. Befüllen Sie nun das Formular und geben Sie in jedem Fall Ihre Telefonnummer und E-Mail-Adresse an (bitte prüfen Sie regelmäßig Ihren Spam-Ordner!). 8. Bitte geben Sie Ihr Einverständnis zur Datenübermittlung (Kontrollkästchen) 9. Klicken Sie auf „Absenden“ und die Verlustmeldung ist gespeichert. Hinweis: Sämtliche Verlustgegenstände werden 1 Jahr lang im Fundamt aufbewahrt. Nach Ablauf eines Jahres geht der Verlustgegenstand entweder an den Verlustträger oder wird vernichtet. Weiterer Kontakt: dunja.preuss@wolfurt.at, Tel.: 05574/6840-26 6 AUS DEM RATHAUS Notariatsverteilung bei Todesfällen Zur Abwicklung der Verlassenschaften nach Todesfällen von Familienangehörigen wurden vom Bezirksgericht Bregenz die Notare für folgende Termine nominiert: Unter Vorbehalt der neuen Verteilungsordnung des Jahres 2019! Bregenz Dr. Gerhard Mayer: Jänner/Juli Dr. Ivo Fussenegger: Februar/August Mag. Valentin Huber-Sannwald: März/September Dr. Michael Gächter: April/Oktober Dr. Kurt Zimmermann: Mai /November Mag. Christoph Winsauer: Juni/Dezember BÜRGERMEISTER- UND WOHNUNGSSPRECHSTUNDEN NEUE MITARBEITERIN IM GEMEINDEAMT Sprechstunden von Bürgermeister Christian Natter Wohnungssprechstunden von Gemeinderat Michael Pompl Mittwoch, 27. Februar 2019 Mittwoch, 13. März 2019 Mittwoch, 27. März 2019 Mittwoch, 10. April 2019 Mittwoch, 20. Februar 2019 Mittwoch, 6. März 2019 Mittwoch, 20. März 2019 Mittwoch, 3. April 2019 Kurz nach Jahresbeginn verabschieden sich mit Nicole Rädler und Victoria Thompson die beiden Sachbearbeiterinnen für Öffentlichkeitsarbeit in die Karenz. BAUPOLIZEI JAHRESBERICHT 2018 2018 2017 2016 2015 2014 Neubauten: __________________________________________________________________________ 11 10 6 8 13 Einfamilienhäuser __________________________________________________________________________ 8 7 2 6 4 Mehrfamilienhäuser __________________________________________________________________________ 4 3 2 3 4 Betriebsgebäude __________________________________________________________________________ __________________________________________________________________________ Zu- und Umbauten: __________________________________________________________________________ 30 43 30 39 24 Wohnhauszu- und -umbauten __________________________________________________________________________ 4 10 8 6 7 Betriebsgebäudeum- und -zubauten __________________________________________________________________________ Sonstige Bewilligungen: __________________________________________________________________________ 13 15 8 14 12 Planabweichungen __________________________________________________________________________ 15 50 77 75 51 Mängelbescheide __________________________________________________________________________ (Benützungsbewilligungen) __________________________________________________________________________ 117 106 64 83 191 Sonstige Bescheide __________________________________________________________________________ 19 16 19 3 6 Einstellung von Baumaßnahmen __________________________________________________________________________ 16 8 12 7 12 Bauanzeigen/Baufreigabebescheide __________________________________________________________________________ 0 0 0 0 0 Heizungsbewilligungen __________________________________________________________________________ 6 5 2 8 4 Abbruchbewilligungen bzw. Anzeigen __________________________________________________________________________ 6 9 11 13 15 Werbe- und Hinweistafeln __________________________________________________________________________ 0 0 0 12 27 Solaranlagen bzw. Fotovoltaikanlagen *) __________________________________________________________________________ 58 64 93 62 34 Urgenzen von Bescheidauflagen __________________________________________________________________________ 65 72 31 90 58 Urgenz von Fertigstellungsmeldungen __________________________________________________________________________ Sonstige Bescheide: __________________________________________________________________________ 17 12 30 24 17 Grundteilungen __________________________________________________________________________ 15 10 17 21 11 Kanalanschlussbescheide __________________________________________________________________________ 20 15 28 19 19 Kanalbeitragsbescheide __________________________________________________________________________ 15 11 17 21 14 Wasseranschluss - Mitteilungen __________________________________________________________________________ 28 17 34 21 21 Wasseranschlussbeitragsbescheide __________________________________________________________________________ 40 8 15 19 25 Althaussanierungsanträge __________________________________________________________________________ 0 0 0 0 0 Schallschutzfenster __________________________________________________________________________ *) Solar- und Fotovoltaikanlagen werden inzwischen häufig zusammen mit der Neubaubewilligung und der Rest ebenfalls mittels Freigabebescheid erledigt. Nach einem aufgrund von Anzahl und Ausbildung der Kandidatinnen und Kandidaten sehr aufwändigen Auswahlverfahren fiel die Entscheidung auf Tina Hütterer. Tina hat die Bachelorstudien „Transkulturelle Kommunikation“ und „Vergleichende Literaturwissenschaft“ an der Universität Wien abgeschlossen. Sie hat u.a. ein Praktikum als Lektorin und Korrektorin bei einem Verlag absolviert und war Freelancer bei textbroker.de. Tina ist Ansprechpartnerin für den gesamten Bereich Öffentlichkeitsarbeit der Gemeinde und insbesondere für die Wolfurt-Info und den Veranstaltungskalender sowie den Bereich Mobilität. KOSTENLOSE BERATUNG IN GRUNDSTÜCKSUND IMMOBILIENANGELEGENHEITEN Richard Richter, der gerichtlich beeidete Ortssachverständige für Immobilien, wird sein Wissen und seine Berufserfahrung den BürgerSyntax Warning: Invalid Font Weight Syntax Warning: Invalid Font Weight n und Bürgerinnen kostenlos zu folgenden Beratungsterminen zur Verfügung stellen: Rathaus Wolfurt, 18:00 - 20:00 Uhr Mittwoch, 27. März 2019 AUS DEM RATHAUS 7 DIENSTJUBILÄEN UND PENSIONIERUNGEN IN DER GEMEINDE Mila Meusburger mit Partner links: Birgit Grießer Wie jedes Jahr üblich, werden im Rahmen der Weihnachtsfeier der Gemeindebediensteten langjährige Mitarbeiter/innen gewürdigt und altersbedingt Ausscheidende in den Ruhestand verabschiedet. 8 Zum 25-jährigen Dienstjubiläum konn- Auf nunmehr 30 Dienstjahre kann te Mila Meusburger gratuliert werden. Birgit Grießer zurückblicken. Ebenfalls zum 30-jährigen Dienstjubiläum darf man Peter Gunz gratulieren. Sie hat 1990 die Reifeprüfung zur „Organisatorin der Musikbildungstätigkeiten“ geschafft. Danach arbeitete sie drei Jahre lang als Sängerin, Gitarristin und Schlagzeugerin im deutschsprachigen Raum. Ab September 1993 war sie Lehrerin für musikalische Früherziehung und Gitarre-Begleitung sowie später auch Gesang. In diesem Zeitraum hat sie hervorragende Arbeit als Musik-Pädagogin geleistet und viele Kinder auf ihrem musikalischen Weg begleitet. Ein besonderer Dank gilt ihr außerdem für ihr großes Engagement, denn so tragen alle organisierten Musicals der Musikschule auch ihre Handschrift. Zuerst war er beim Bundesheer, danach arbeitete er 15 Jahre lang bei der Post in Wolfurt. Nach einem Jahr bei der Gärtnerei Lerchner in Hard begann seine Zeit beim Bauhof. Seit April 1989 ist Peter ein Teil des Bauhofs Wolfurt. Durch sein Engagement ist er ein wertvoller und verlässlicher Mitarbeiter, der stets Unterstützung bietet, wenn tatkräftige Hilfe und körperlicher Einsatz gefragt sind. AUS DEM RATHAUS 1979 schloss sie die Textilschule mit gutem Erfolg ab und startete dann als Erziehungshelferin im Jupident. Danach arbeitete sie drei Jahre als Verkäuferin und Näherin bei Gardinen Böhler. Zwischen 1983 und 1992 war sie Kontrolleurin beim Postamt Wolfurt, was durch ihre Karenz zwischen 1988 bis 1991 unterbrochen wurde. Ab 1993 widmete sich Birgit der Kindererziehung. 1999 trat sie dann den Dienst im Kindergarten Dorf an und absolvierte auch die Helferinnenausbildung. Nicht nur hat sie mehr als eine Generation Kinder bis jetzt auf ihrem Weg ins Leben begleitet, sondern auch großartige Arbeit als Kindergarten-Assistentin geleistet. Leider war es ihm nicht möglich, persönlich an der Veranstaltung teilzunehmen. links: Margot Meusburger Margit Köb mit Ehemann Peter Wagner Margot Meusburger konnte nach mehr als 32 Dienstjahren bei der Marktgemeinde Wolfurt im Sommer 2018 ihren wohlverdienten Ruhestand antreten. Auch Margit Köb konnte im Sommer 2018 mit 21 Jahren im Dienste der Marktgemeinde Wolfurt den wohlverdienten Ruhestand antreten. Ebenfalls durfte Peter Wagner nach mehr als 37 Jahren Dienst als Schulwart an der Volksschule Mähdle mit Ende 2018 den wohlverdienten Ruhestand antreten. Noch vor dem mit Auszeichnung geschafften Abschluss ihrer Ausbildung an der damaligen „Bildungsanstalt für Kindergärtnerinnen“ am Institut St. Josef in Feldkirch im Juli 1977 wurde Margot die Anstellung als Kindergartenpädagogin mit Herbst desselben Jahres zugesichert. Ihre erste Stelle war im Kindergarten Strohdorf, wo sie auch schon bald zur Leiterin bestellt wurde. Nach einem Zwischenstopp im Kindergarten Mähdle kehrte Margot 1981 wieder als Leiterin zum Kindergarten Strohdorf zurück. Mit Februar 1991 erfolgte die Teilzeit-Neuanstellung als Krankheits- und Karenzvertretung am Kindergarten Bütze, danach der Wechsel in den Kindergarten Dorf, dem Margot bis zu ihrer Pensionierung treu geblieben bist. Von 1998 bis 2009 übte sie mit Bravour die Leiterinnenfunktion aus. 1976 schloss sie ihre Ausbildung an der damaligen „Bildungsanstalt für Kindergärtnerinnen“ am Institut St. Josef in Feldkirch ab. Nach fünf Jahren in Diensten der Stadt Dornbirn hat sich Margit mit Ende des Mutterschaftsurlaubes aus dem Kindergartenbereich zurückgezogen. Der Wiedereinstieg in der Begleitung unserer jüngsten Mitbürger führte 1990 über die Syntax Warning: Invalid Font Weight Syntax Warning: Invalid Font Weight Spielgruppe, die damals am Kindergarten Bütze beheimatet war. Nach einem Abstecher als Kindergärtnerin in die Gemeinde Schwarzach trat sie zum Beginn des Kindergartenjahres 1997/98 eine Teilzeit-Karenzstelle am Kindergarten Mähdle an. Im Jahr 2000 fand Margits Wechsel als Leiterin an den neu eröffneten Kindergarten Rickenbach statt, dem sie bis zu ihrer Pensionierung vorgestanden ist. Dank ihrem Einsatz konnte der Kindergarten Rickenbach als Bewegungskindergarten zertifiziert werden. Generationen von Schülern, aber auch von Lehrerinnen wurden von ihm während dieser Zeit begleitet. Stets bot er Hilfe und Unterstützung bei mannigfachen Problemen, vor allem für die Direktorinnen, an, sodass eine Volksschule Mähdle jahrzehntelang ohne Peter Wagner nicht vorstellbar war. Er war immer dazu bereit, neue Herausforderungen anzunehmen. Nach dem Umbau der Schule und der Einführung eines neuen Konzepts für die Betreuung der gemeindeeigenen Gebäude, hat er neben der Schule auch die Betreuung vom Feuerwehrhaus, dem Kindergarten Rickenbach und den Bewegungsstudios übernommen. AUS DEM RATHAUS 9 AKTUELLES VOM GEMEINDEVORSTAND In dieser neuen „Rubrik“ werden die Gemeinderäte über aktuelle Geschehnisse wie neue Projekte, Änderungen, o.Ä. in Stichpunkten berichten. Gemeinderätin für Soziales Miteinander Gemeinderätin für Jugend, Sport, Eigenverantwortung Gemeinderat für Wohnen, Zusammenleben YVONNE BÖHLER CHRISTINE STARK MICHAEL POMPL > Familieplus - Vereinsliste in Planung - Neu: Familiensprechstunde > Aktion Demenz - 10-jähriges Jubiläum des Tanzcafés im Seniorenheim > Wolfurt-gsund - Prävention - Inputs durch Vorträge - Vorankündigung: Babysitter-Kurs im Frühling > Hallenmasters 2019 Der FC Alberschwende holte sich zum ersten Mal den Mastertitel beim Wolfurter Hallenmasters. > Jugend Kino, 02.02.2019 4 Filme waren zur Auswahl - 3 wurden vor Ort gewählt, für Jugendliche von 12 bis 16 Jahren. Mehr dazu in der April-Ausgabe der Wolfurt Information. > Neukonzeptionierung der > Lerchenstraße OST In der Lerchenstraße sind alle 11 Eigentumswohnungen an Wolfurter/innen verkauft worden. Im Frühling werden vom Ausschuss Wohnen & Zusammenleben die Mietkaufwohnungen vergeben. Die Mietwohnungen werden vor dem Sommer zugeteilt. Sportler-Ehrungen Gemeinderat für Mobilität, Umwelt, e5 ROBERT HASLER Gemeinderat für Infrastruktur PAUL STAMPFL > Restabfalltonne Die Erstausgabe der Tonnen ist gut gelaufen. Es wurden ca. 80 Tonnen ausge- > Fertigstellung Wasserwerk geben. Bürger/innen können die Tonnen Im Rahmen des Trinkwassernotverbunds. gerne weiterhin im Rathaus bestellen bei Geplant Fertigstellung bis Ende März. Dunja Preuss, Tel. 05574/6840-26. > Fertigstellung Funkenweg Die Restarbeiten, wie beispielsweise die Straßenbeleuchtung, Angleichungen, Randabschlüsse sowie das Setzen von Hecken und Böschungen, erfolgen im Frühling. 10 AUS DEM RATHAUS > Kanal, Wasser und Gerinne Abstimmung mit den anderen Abteilungen bzgl. Projektmanagement. Priorisierung der Baustellen für 2019. Erstellung der Ausschreibungen in Zusammenarbeit mit dem Planungsbüro. > Lerchenstraße WEST Im Frühling starten wir mit dem Bau der gemeinnützigen Anlage in der Lerchenstraße, wo in Zusammenarbeit mit der Wohnbauselbsthilfe/Atrium Mietkauf- und Mietwohnungen entstehen. > Brückenweg Im Brückenweg entstehen weitere Mietkauf- und Mietwohnungen. Diese sind Anfang 2020 bezugsfertig. > Jetzt für den gemeinnützigen Wohnbau in Wolfurt bewerben. Informationen erhalten Sie von Angelika Köb, Tel. 05574/6840-16 oder Gemeinderat Michael Pompl, Tel. 0699 16840907. > Wohnungswerberliste Die Wohnungswerber müssen Anfang 2019 ihren Wohnungswerberantrag aktualisieren. Kontakt: Angelika Köb, Tel. 05574/684016, angelika.koeb@wolfurt.at auf. Mitspielen und 100 Euro gewinnen! GEWINNSPIEL 800 JAHRE WOLFURT 1. Frage: AN WEL C GEBÄUD HEM E IS DIESER T SCHRIFT Z ZU FIND UG EN? Wie gut kennen Sie Ihre Gemeinde? Oder möchten Sie Wolfurt besser kennenlernen? Finden Sie es heraus und machen Sie mit bei unserem neuen GewinSyntax Warning: Invalid Font Weight nspiel im Rahmen des 800-Jahre-Jubiläums! In den nächsten 6 Ausgaben der Wolfurt-Information suchen wir einen bestimmten Ort, ein Gebäude oder einen Gegenstand in unserer Gemeinde. Ebenfalls kann auf der Gemeinde-Webseite und auf der Facebook-Seite der Gemeinde mitgemacht werden. Die richtige Lösung bitte bis spätestens Freitag, 29. März 2019 an die E-Mail: tina.huetterer@wolfurt.at mit dem Betreff „Gewinnspiel“ einsenden. Der Gewinner wird in der nächsten Wolfurt-Information sowie am 13.04.2019 auf Facebook und auf der Gemeinde-Webseite bekannt gegeben. Aus allen eingehenden Zusendungen mit der richtigen Lösung wird nach Einsendeschluss ein Gewinner gezogen und anschließend benachrichtigt. Der ausgeloste Gewinner erhält einen 100 € Gutschein der Hofsteigkarte. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Verspätet eingehende Einsendungen können nicht mehr berücksichtigt werden. Mit der Teilnahme am Gewinnspiel wird automatisch der Veröffentlichung des Namens in den Gemeindemedien (Webseite, Facebook und Wolfurt-Information) eingewilligt. Wir wünschen viel Glück und Freude mit dem Gewinnspiel! GEMEINDEPANORAMA 11 Aus der Reihe: „Wolfurter Köpfe“ FRICKENESCHER MOADLA Funkenweg Feldeggstraße akt. Stand BERTELE FLATZ 79 Jahre BRUNHILDE BALDAUF 70 Jahre Lebendiges Brauchtum in Wolfurt STERNSINGEN 2019 65 Jugendliche im Alter von 7-14 Jahren machten sich am 4. und 5. Jänner 2019 bei Kälte, Schnee und Regen auf den Weg, um Gottes Segen für das neue Jahr, in die Wolfurter Haushalte zu bringen. Um eine so große Aktion zu organisieren, braucht es begeisterte Jugendliche, motivierte Helfer/innen, umsichtige Begleiter/innen und vorsichtige Fahrer. Dazu ganz viel Freude, Humor und Geduld, damit sich auch alle Beteiligten wohlfühlen können. Wolfurt wird dabei in 13 Gebiete aufgeteilt: Ach, Bütze, Dorf, Fatt, Flotzbach, Frickenesch, Kessel, Oberfeld, Rickenbach, Rutzenberg, Strohdorf, Unterfeld und Unterlinden. Das heißt, dass 13 Gruppen mit 4-6 Kindern für die Durchführung der Aktion gebraucht werden. Wolfurt ist meiner Meinung nach auch in dieser Hinsicht einzigartig. Ich bin dankbar, jedes Jahr genug Jugendliche für die Aktion begeistern zu können. Fünf Gesangsproben mit Stephanie Habicher, Einteilung der Gruppen mit 13 Müttern/Vätern, eine General- und Kleiderprobe mit Ursula Geiger und Arlette Raid sind nötig, um die Aktion durchzuführen. Meinen Appell „Öffnen wir Herz und Tür für unsere Sternsinger“ haben Sie, liebe Wolfurter/innen, mehr als großherzig erfüllt. Dafür möchte ich mich recht herzlich bei Ihnen bedanken. Nur so konnten wir ein so großartiges Ergebnis von 28 080,91 € erzielen. Mit der Gewissheit, dass die Spenden in Mindanao auf den Philippinen Gutes bewirken, können wir uns auf ein gesegnetes neues Jahr freuen. Sigrid Rohner Herzlicher Dank gebührt auch unseren Sponsoren: > Doppelmayr > Purtscher und Mangele > Firma Raid(er) Bannholzweg akt. Stand > Schwanenbäckerei Fitz > Kunst im Rohnerhaus 12 GEMEINDEPANORAMA ROSMARIE LANG 83 Jahre > Was machen wir für die Gemeinde? Wir sind Ur-Wolfurterinnen, kochen auf dem Markt, für die Läbbe den Hafoloab und haben früher auch für das Vereinshaus gekocht. Auch haben wir seinerzeit Altenpflege betrieben. Wir sind darüber hinaus ins Seniorenheim mit den Läbbe gegangen und haben dort Gedichte etc. vorgelesen. > Unsere Lieblingserinnerung an/mit Wolfurt ist? Der Vorarlberg-Ball in Wien, wo wir im Palais Ferstel in einer Großküche waren und den Hafoloab für den Ball zubereitet haben. Außerdem die Ehrung im Vereinshaus als „Längste Mitarbeiter“, wo wir jahrelang gekocht haben. > Unser absoluter Lieblingsplatz in/um Wolfurt ist? Warum? Da gibt es mehrere: Strohdorf, die Alte Schmiede und den Marktplatz zum Beispiel. Weil es immer ein gemütliches Beisammensein gibt und viele Bekanntschaften gemacht und getroffen werden. > Was sollte man in/um Wolfurt unbedingt einmal besucht oder gemacht haben? Auf jeden Fall den Doppelmayr Zoo besuchen. Für Rosmarie auch der Fußballplatz des Syntax Warning: Invalid Font Weight Syntax Warning: Invalid Font Weight Syntax Warning: Invalid Font Weight FC Wolfurt. Außerdem die Alte Schmiede, den Markt und verschiedenste Läbbe-Veranstaltungen besuchen, wie zum Beispiel den Gumpigo Dunnschtag am Brunnen, und die Theaterstücke im Vereinshaus ansehen. > Beschreibt Wolfurt mit einem Wort! Wunderschön. Gut versorgt. > Mit einem Satz: Man fühlt sich hier wohl. BRAUCHTUM „BROTOKLAU“ Die Braten wurden früher von den Frickenescher Moadla zubereitet, inzwischen kümmern sie sich aber „nur“ noch um den Hafoloab. - Heutzutage übernehmen die Gasthäuser aus Wolfurt die Zubereitung der Braten für den Gumpigo Dunnschtag. > Anlehnend an die alemannischen Fasnatbräuche ist ein besonderer Vorarlber- > In Wolfurt ist es jedoch seit ungefähr ger Faschingsbrauch das Bratenstehlen am sogenannten schmutzigen Donnerstag, 40 Jahren Tradition, dass die gestohledem letzten Donnerstag in der Faschingszeit. nen Braten samt Beilagen beim „Inschtrumentomachars Brunno“ (Fa. Hintereg> In Wolfurt ist dieser Tag als Gumpigo oder auch als Schmotzigo Dunnschtag ger, Hofsteigstraße) geteilt und verspeist bekannt. Der Name stammt von „gumpa“, was „auf- und abhüpfen“ bedeutet bzw. werden. Beilagen sind unter anderem Sauerkraut und Gerstensuppe. Außervon „Schmotz“, was auf alemannisch „Fett, Schmalz“ heißt. Der alemannische Brauch reicht bis ins 13. Jahrhundert zurück, wo es den Narren dem gibt es zusätzlich noch Kaffee und erlaubt wurde, vor Beginn der Fasnat den Braten aus der Klosterküche zu stehlen. Kuchen. Organisiert wird der Brotoklau Dies war nämlich die letzte Möglichkeit, um vor der Fastenzeit noch Fleisch zu essen. am Gumpigo Dunnschtag von den Wolfurter Läbbe mit tatkräftiger Unterstützung Danach wurden die geklauten Braten von der hungrigen Bevölkerung verzehrt. der Gasthäuser aus Wolfurt. Mittlerweile > Heutzutage wird der Braten von Angehörigen der Faschingszunft zubereitet und wurde diese Tradition schon zu einem von den Mitgliedern der Faschingszunft gestohlen. Früher kam es jedoch häufiger kleinen Volksfest. vor, dass Scherzbolde etwas in den Braten gemischt oder den Braten von unbescholtenen Personen gestohlen haben. So auch in Wolfurt, wo zum Beispiel einmal statt einem Braten panierte Putzlappen zubereitet wurden. Gumpigo Dunnschtag, 28.02.2019, ab 12:00 Uhr: > Ursprünglich war das Braten kochen gewissermaßen als Test gedacht, um he- Brotoklau in ganz Wolfurt. rauszufinden, ob die zukünftige Ehefrau gut kochen kann. Früher wurde in Wolfurt Gemeinsamer Verzehr beim Brunnen außerdem versucht, den Braten vom heißen Herd oder aus dem Backrohr der Nach- „Musik Hinteregger“, Hofsteigstraße 7. barn und Bekannten zu stehlen. Die Töpfe und Pfannen wurden dann abends - meist Veranstalter: Hafoloabar Läbbe mit einer Flasche Wein- an die Eigentümer zurückgegeben. Diese Tradition ging in den letzten Jahren jedoch etwas zurück. GEMEINDEPANORAMA 13 Aus der Serie: Das tut deine Gemeinde für dich... „DEIN“ BAUHOF Zur Gemeinde zählen viele unterschiedliche Bereiche. Doch nur wenige wissen, was wirklich alles zu den Aufgaben der einzelnen Abteilungen gehört. Deshalb wird in den nächsten Ausgaben der Wolfurt Information je ein Bereich genauer vorgestellt. In dieser Ausgabe dürfen wir Sie über den Bauhof und seine Mitarbeiter informieren.. Wie viele Mitarbeiter hat der Bauhof? Der Bauhof beschäftigt acht Stammmitarbeiter sowie einen arbeitslosen Jugendlichen und zwei Flüchtlinge. Wie groß ist der Fuhrpark des Bauhofs Wolfurt? Der Fuhrpark beinhaltet zehn Fahrzeuge, darunter unter anderem einen Caddy, einen Pritschenwagen, einen großen und drei kleine Traktoren, einen Bagger, etc. Welche Abteilung wird durch Bauhof mitbetreut? Auch das Wasserwerk gehört zum Bauhof. Bauhofleiter Thomas Plangger Wie viele Mülleimer müssen wöchentlich geleert werden? Adresse: Dammstraße 18, 6922 Wolfurt Zweimal wöchentlich werden in ganz Wolfurt ca. 100 Mülleimer geleert. Wie viel Streusalz wurde in der letzten Wintersaison benötigt? In der letzten Wintersaison haben wir ca. 32 Tonnen Streusalz gebraucht. ÖffnungszeiSyntax Warning: Invalid Font Weight Syntax Warning: Invalid Font Weight ten: Mo - Do: Wie viel Stunden waren unsere Bauhofmitarbeiter im Winterdienst? 07:00 - 12:00 Uhr und 13:15 - 17:00 Uhr. Unsere Bauhofmitarbeiter waren insgesamt ca.1 542,75 Stunden im Winterdienst tätig. Fr 07:00 - 12:00 Uhr. Bauhofleiter: Thomas Plangger 14 GEMEINDEPANORAMA Wie viele Setzlinge werden in Wolfurt gepflanzt? Insgesamt wurden ca. 5.000 Stück Setzlinge inklusive Zwiebeln gepflanzt. Welche unbekannteren Arbeiten werden „nebenbei“ zusätzlich erledigt, die dennoch sehr wichtig sind? Zu den weiteren Aufgaben des Bauhofs gehören: > Schilder > Wanderwege > Straßenbeleuchtung > Transporte und Mithilfe bei Veranstaltungen > Leitungsrohrbrüche > Transport von Papiertonnen > Fundfahrräder > Zustellung der gelben Säcke an die Ausgabestellen > Weihnachtsbeleuchtung > Rasenmähen von öffentlichen Plätzen > tote Katzen beseitigen > Hecken und Bäume schneiden > Interessentengewässer ausräumen und/oder ausschneiden > Transporte für den Herbstmarkt inkl. Mülleinsammlung > Sperrmülltransport von Schulen, Kindergärten usw., > Sanierung von Kanaldeckeln > Montage bzw. Auswechseln von Wasserzählern der Haushalte > Wasserleitungsverlegungen Neubau und Sanierung > Flicken von Straßenschäden, Riedstraßensanierung > Markierungen des Waldes der Marktgemeinde Wolfurt > Spielplatzsanierungen inkl. Spielgeräte > Kontrolle der Straßenmarkierungen > Transport von Weihnachtsbäumen > Feuerbrand > und vieles mehr. AUFROLLUNG WASSERUND KANALGEBÜHREN 2016/17 Seit Jahrzehnten erfolgt die Ablesung der Wasserzähler jeweils im Oktober und bildet die Grundlage für die Vorschreibung der Wasser- und Kanalgebühren des kommenden Jahres. Für das Jahr 2017 musste zum 1.1. aufgrund förderungstechnischer Vorgaben eine Anpassung der Gebühren vorgenommen werden, die im Vergleich zu den üblichen Indexanpassungen eine doch merkliche Erhöhung von EUR 0,24/m³ bei den Wassergebühren und EUR 0,42/m³ bei der Kanalbenützungsgebühr, jeweils zuzüglich MWSt. bedeutete. aufmerksam gemacht, dass unberechtigterweise auch die zwischen der Ablesung und dem 31.12.2016 erfolgten Wasserverbräuche des Jahres 2016 mit dem erhöhten Gebührensatz berechnet wurden. Den Forderungen nach Korrektur wurde insofern nachgekommen, als in den letzten Wochen für sämtliche Anschlussnehmer eine Berechnung des Differenzbetrages vorgenommen wurde, die – sofern nicht bereits zurück bezahlt – bei der nächsten Abrechnung als Guthaben gegengerechnet wird. Für einen Durchschnittshaushalt ergibt sich bei einem durchschnittlichen Wasserverbrauch von ca. 120 m³/Jahr eine Gutschrift von 19,80 € zuzüglich 10% MWSt. Sämtliche Einnahmen aus Wasser- und Kanalgebühren sind im Übrigen zweckgeVon mehreren Mitbürgerinnen und Mit- bunden und dürfen nicht zur Finanzierung sonstiger Gemeindevorhaben verwendet bürgern wurden wir in der Folge darauf werden. GEMEINDEPANORAMA 15 Samstag, 30. März 2019, Treffpunkt: 13:30 Uhr, Bauhof Wolfurt LANDSCHAFTSREINIGUNG Unsere Umwelt und auch das Ortsbild sollten uns allen am Herzen liegen. Besonders für Kinder und Jugendliche haben die Erwachsenen einen Bildungsauftrag: Abfall gehört in die Abfalleimer und nicht auf den Boden. Wir wollen daher die gesamte Bevölkerung durch die Landschaftsreinigung für einen verantwortungsvolleren Umgang mit ihren persönlichen Abfällen sensibilisieren. Deshalb würde es uns sehr freuen, wenn sich die Bürgerinnen und Bürger mit ihren Kindern an der Aktion beteiligen. en ldung Anme : unter der -26 o 0 4 8 t 6 / 4 lfurt.a 0557 s@wo s u e r : .p hluss dunja ldesc e m n A g, Freita 19 rz 20 8. Mä Seit 2 Jahren ist das Gemeindegebiet neu eingeteilt – es gibt nun eine große Zahl an kleineren Gebieten, die nur darauf warten „aufgeräumt“ zu werden. Jedes Gebiet wird zudem durch einen eigenen Gebietsleiter betreut. Für alle Helfer gibt es als Dankeschön für die Mithilfe im Anschluss an die Landschaftsreinigung eine leckere Jause mit Getränken im Bauhof Wolfurt sowie ein kleines Überraschungsgeschenk. Wir möchten ausdrücklich darauf hinweisen, dass eiSyntax Warning: Invalid Font Weight Syntax Warning: Invalid Font Weight n Mitfahren der Helfer auf den Sammelfahrzeugen aus Sicherheitsgründen verboten ist. Um die Helfer/innen zu den Startpunkten der jeweiligen Sammelroute zu bringen, werden deshalb separate Fahrzeuge organisiert. Gerne Um die Durchführung der Landschaftsreinigung und die Jause vorbereiten zu kön- können diese Wege aber auch mit dem nen, bitten wir um eine Anmeldung und Bekanntgabe der Teilnehmerzahl (am besten eigenen Fahrrad zurückgelegt werden. namentlich). Personen, die sich vorstellen können, bei der Landschaftsreinigung als Gebietsleiter Wir freuen uns auf eine zahlreiche Bemitzuhelfen, dürfen sich gerne ebenfalls melden. teiligung! RHEINDAMM: NEUES ABWASSERPUMPWERK ENTSTEHT Keine Winterruhe herrscht auf der Baustelle des Wasserverbandes Hofsteig an der Rheinbrücke: Die beauftragten Unternehmen schaffen trotz Schneefall, Regen und tiefer Temperaturen mit neuen Leitungen und Anlagen wesentliche Vorarbeiten für den Neubau der Straßenbrücke. In diesen Tagen wird der Spül- und Entlüftungsschacht auf der rechten Rheinseite eingebaut, Pumpen und Rechen im Pumpwerk folgen wenig später. Bereits erfolgreich abgeschlossen werden konnte in den vergangenen Monaten die Verlegung neuer Leitungen durch den Rhein. Künftig können Abwasser, Trinkwasser und Erdgas bis zu 10 Meter unter der Flusssohle hindurchfließen. Von zentraler Bedeutung ist dafür auch das neue Abwasser-Pumpwerk, das derzeit am Rheindamm errichtet wird und Ende des Jahres 2019 in Betrieb gehen soll. Die sieben Mitgliedsgemeinden Bildstein, Fußach, Hard, Höchst, Lauterach, Lustenau und Wolfurt im Wasserverband Hofsteig investieren in Summe 8,5 Mio. € in die Abwasserentsorgung. Land und Bund unterstützen sie dabei. 16 UMWELT Übergabe der Zusatzgeräte am Bauhof der Gemeinde Vandans Energieeffizienz am Bauhof der Gemeinde Gaschurn-Partenen ENERGIEEFFIZIENZ AM BAUHOF Das im Rahmen der Energiesparoffensive der Energieautonomie Vorarlberg entstandene und umgesetzte Projekt „Energieeffizienz am Bauhof“ findet regen Anklang - bei den Gemeinden, den Städten und den Bauhofmitarbeiterinnen und Bauhofmitarbeitern. Ohne ihre Arbeit würde es bei uns ganz anders aussehen: Ungeschnittene Bäume, Ein Projekt mit Wirkung ungepflegte Grünflächen, unpassierbare Wanderwege, laubüberfüllte und rutschige Inzwischen haben schon mehr als zehn Fußwege. Die Rede ist von den Bauhöfen der Vorarlberger Städte und Gemeinden. e5-Gemeinden im Rahmen dieses Projektes Erfahrungen gesammelt und die Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Bauhöfe erledigen ihre Arbeit unter anderem Warteliste weiterer interessierter Gemeinmit Laubbläsern, Motorsägen und auch Rasenmähern. Die Geräte, meist benzinbe- den wird immer länger. trieben, machen Lärm. Sie verursachen zudem Schadstoffemissionen wie Feinstaub, giftige Dämpfe und Abgase. Eine Verringerung dieser zwei großen Belastungen – Der Obst- und Gartenkulturverein VorLärm und Schadstoffe – wäre vor allem für die Bauhofangestellten, aber auch für das arlberg bietet, als Ergebnis der positiven Klima und die Umwelt mehr als wünschenswert. Erfahrungen von „Energieeffizienz am Bauhof“, ab dem Frühjahr 2019 die MögTestaktion für e5-Gemeinden lichkeit an, Elektro-Akku-Zusatzgeräte 14 Das Energieinstitut Vorarlberg setzt das Projekt „Energieeffizienz am Bauhof“ in Zu- Tage lang im jeweiligen Ortsverein zu sammenarbeit mit dem Umweltverband Vorarlberg um. Interessierte e5-Gemeinden testen. können vier Wochen lang umweltschonende und energieeffiziente Gerätealternati- „Mit diesem Angebot können unsere Mitven ausprobieren. In einem Workshop wird den Bauhofangestellten die Handhabung glieder die Elektro-Zusatzgeräte in ihre der Maschinen erklärt und sie testen dann die Elektro-Zusatzgeräte, wie Rasenmul- Arbeitsabläufe einbauen, praktisch tescher, Motorsäge, Heckenscheren oder Laubbläser, im Alltag. Diese Geräte sind ge- ten und die Vorteile erleben. Außerdem genüber Geräten mit Verbrennungsmotor emissionsfrei, meist viel leiser und deutlich kann der OGV so Vorbild für BürgerinnenSyntax Warning: Invalid Font Weight Syntax Warning: Invalid Font Weight Syntax Warning: Invalid Font Weight leichter. und Bürger sein“, erläutert Alfred Stoppel Obmann vom Obst- und GartenbauverErfreuliche Erfahrungsberichte ein Lauterach. Der Bauhof der e5-Gemeinde Wolfurt war der erste Testkandidat in diesem Jahr. Das Ergebnis: Begeisterung. Bauhofleiter Thomas Plangger berichtet erfreut: Das Beratungspaket mit inkludierter Testaktion steht für alle e5-Gemeinden zur „Mit dem Elektro-Mäher können wir den Rasen vor der Schule auch während des Verfügung. Unterrichts mähen, ohne dass wir jemanden stören. Die Geräte sind zudem viel handlicher und abgasfrei.“ Kontakt und Information Einige Gemeinden haben sich nun bereits dazu entschieden die Elektro-Zusatzgeräte in der täglichen Praxis zu verwenden. So auch die Marktgemeinde Götzis. „Mit dem Einsatz solcher Maschinen können wir als e5-Gemeinde weitere Maßnahmen setzen und insbesondere auch der Lärmintensität entgegen wirken“, betont Bürgermeister Christian Loacker. „Energieeffizienz am Bauhof“ Energieinstitut Vorarlberg E-Mail: andreas.beier@energieinstitut.at Tel.: 05572/31202-78 UMWELT 17 RADIUS FAHRRADWETTBEWERB 2019 Vom bis 21. März er b m e 30. Sept jeder r e d zählt wie ter. m o Kil e Lust auf mehr Bewegung? Radle dich fit und bekomme einen Überblick über deine geradelten Kilometer. Lass dir die Chance auf Preise und Gewinnspiele nicht entgehen. Sei dabei, wenn ganz Vorarlberg radelt! Vom 21. März bis 30. September zählt wieder jeder Kilometer. Tolle Neuigkeiten: Melde dich ab dem 18. März auf www.fahrradwettbewerb.at an. Deine Kilometer Der Fahrradwettbewerb kannst du direkt im Internet, über die Radius App oder im Fahrtenbuch eintragen! erobert Österreich! Einfach anmelden, losradeln und Kilometer sammeln! Das kannst du täglich, monatlich oder am Ende des Wettbewerbs machen. Radle deinen guten Vorsätzen entgegen Radeln macht fit und glücklich. Wir wissen, aller Anfang ist schwer. Deshalb kannst du dir beim Radius persönliche Ziele setzen. Jeder Kilometer bringt dich deinem Ziel näher. Kleine Trophäen wie der silberne Lungenflügel, die kleine Eistüte oder der große Geldsack helfen dir dabei. Am Ende wirst du überrascht sein, wie viele Kilometer im Alltag zusammen kommen. Tipp: Mit der Radius App gehen keine geradelten Kilometer verloren. Radeln und gewinnen! Nachdem der Radius Fahrradwettbewerb bereits über 10 Jahre erfolgreich in Vorarlberg durchgeführt worden ist, wird es den Wettbewerb 2019 unter dem Namen „Österreich radelt“ in allen Bundesländern geben. Fünf gute Gründe, beim Radius mitzuradeln: ____________________________________ Bist du mehr als 100 Kilometer geradelt, hast du am Ende bei vielen Veranstaltern > Jeden Tag ein Erfolgserlebnis ____________________________________ die Chance auf tolle Preise. Als Motivationsschub gibt es auch während des Wettbewerbs immer wieder die Möglichkeit, bei Gewinnspielen mitzumachen. Versuch dein > Setz dir dein persönliches Ziel ____________________________________ Glück und radle mit! > Gewinnspiele und tolle Preise ____________________________________ Anmeldung und weitere Informationen unter www.fahrradwettbewerb.at oder bei dei> Ganz Vorarlberg radelt nem Veranstalter (Gemeinden, Betrieben, Vereinen und Bildungseinrichtungen). ____________________________________ 18 UMWELT WOLFURTER FAHRRADBÖRSE , Samstag z r ä 16. M hr 09:30 U is b r 12:00 Uh Am Samstag dem 16. März organisieren Pfadfinder, Umweltausschuss und e5-Energieteam am Marktplatz im Dorfzentrum von 09:30 bis 12:00 Uhr die traditionelle Wolfurter Fahrradbörse. Zum Start der Fahrradsaison bietet die Wolfurter Fahrradbörse wieder ein vielfältiges Angebot an Informationen und Test-Möglichkeiten. Im Zentrum der Veranstaltung steht die Möglichkeit, ein nicht mehr benötigtes Fahrrad zu verkaufen bzw. ein gebrauchtes Fahrrad günstig zu erwerben. Zum Verkauf angebotene Fahrräder können zwischen 08:00 und 09:30 Uhr abgegeben werden. Angenommen werden alle funktionstüchtigen Fahrräder. Der Verkaufspreis wird vom Verkäufer festgelegt, 10% des Preises gehen als OrganisationSyntax Warning: Invalid Font Weight sbeitrag an die Wolfurter Pfadfinder. Die Abholung des Verkaufserlöses bzw. der nicht verkauften Fahrräder findet zwischen 12:00 und 12:30 Uhr statt. > Fahrradputzstation: Lassen Sie Ihr Fahrrad kostenlos auf Hochglanz polieren! > Lastenräder, Falträder & E-Bikes: Professionelle Beratung und Möglichkeit zum Probefahren > Anmeldung zum RADIUS-Fahrradwettbewerb inkl. kostenloser Tachomontage > Rad-Geschicklichkeitsparcours für Kinder > Caruso Carsharing: Informieren Sie sich über das neue Carsharing-Angebot in Wolfurt > Bewirtung mit Kuchen und Kaffee > Austellung von Liegefahrrädern Wichtig: Bei Schlechtwetter wird die Fahrradbörse auf Samstag, den 23. März 2019 verschoben. Aber auch für Personen, die nicht auf der Suche nach einem gebrauchten Fahrrad sind, bietet die Fahrradbörse zahlreiche attraktive Angebote: UMWELT 19 BREGENZERACHSCHLUCHT – NEUE REGELN UND MEHR SICHERHEIT IM EUROPASCHUTZGEBIET Die wildromantische Bregenzerachschlucht zwischen Kennelbach und Doren hat sich von der einstigen Wälderbahntrasse zu einem schönen Naherholungsgebiet entwickelt, das aber aufgrund seiner Ausweisung als Europaschutzgebiet – auch Natura 2000-Gebiet – Schutzansprüche erfordert. In den wertvollen Hangschluchtwäldern und am Fluss leben Amphibien, Reptilien, Vögel und sogar der Biber hinterlässt seine Spuren. ur Infos z hlucht Achsc f Sie au finden a lf lt.at aturvie www.n 20 UMWELT
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Klaus 08.03.2016, 10:03 Uhr 3.2 MB Download
24. öffentliche Gemeindevertretungssitzung - Protokoll vom 19.6.2013 im Sitzungszimmer der Gemeinde Klaus von 20.00 Uhr-21.25 Uhr Die 6 Gemeinderäte und 18 Gemeindevertreterlnnen wurden ordnungsgemäß geladen. Vorsitz: Bürgermeister Werner Müller Teilnehmer Gemeindevorstände: Bgm. Werner Müller, Eugen Broger, Mag&quot; Gerda Berchtel, Gert Wiesenegger, Martin Brugger Teilnehmer Gemeindevertreter: y^em^ Ebenhoch. Reinhard Längle, Sabine Längle, Edwin Lins, MMag. Josef Lercher (20.03 Uhr), Robert Fröschl, Renate Giesinger, Mag&quot; Eugenie Sözerie-Rohrer, Ing Heinz Österle, Carmen Kathan, Annires Mar- chetti, Maria Lercher, Christoph Wund Ersatz: Daniela Ritter, Kurt Sandholzer, Matthias Nachbaur, Marion Egger, Jürgen Bischoff Entschuldigt: Heinrich Soll, Markus Bitsche, Roswitha Fleisch, Dr. Peter Jugl, Rene Nachbaut, Dr. Heinz Vogel Zu Punkt 1: Begrüßung und Feststellung der Beschlussfähigkeit Der Vorsitzende begrüßt die Anwesenden. Mit Beginn der Sitzung ist die Beschlussfahigkeit mit 22 Mandataren gegeben. Alle Mandatare sind bereits angelobt. Zu Punkt 2: Genehmigung der Tagesordnung Antrag Bgm. Werner Müller: D&#39;e_Textiel&#39;&quot;ng.cfes Ta9esordnungspunkt 8 soll lauten &quot;Änderungsvorschlag betreffend die GST-NRn.: 2009 + 2010 gem. §23a RPG&quot; anstatt &quot;Umwidmung&#39;derGP 2009 und 2010-Nachbaur&quot; Der Antrag wird einstimmig angenommen. Bgm. Werner Müller teilt mit, dass die Anfrage aus der 23. GV Sitzung betreffend Kinderbetreuung Interpark Focus aufgrund noch fehlender Unterlagen in der nächsten Sitzung beantwortet wird. Die Tagesordnung wird somit in nachstehender Form einstimmig genehmigt: Tagesordnung 1. Begrüßung und Feststellung der Beschlussfahigkeit 2. Genehmigung der Tagesordnung 3. Berichte 4. Wasserverband Gruppenwasserversorgung Vorderland - Rechnungsabschluss 2012 5. Abwasserverband Vorderiand - Rechnungsabschluss 2012 6. Vergabe- Liefern und Verlegen von Wasserleitungsrohren -Wasserversorgung Bauabschnitt 15, Baulos 1 (Unterer Sattelberg) 7. Finanzierungsvereinbarung mit den Gemeinden Weiler und Fraxern - &quot;Neubau Sporthalle samt Mehrzweckgebaude für die Mittelschule Klaus-Weiler-Fraxern&quot; 8. Anderungsvorschlag betreffend die GST-NRn.; 2009 + 2010 gem. § 23a RPG 9. Auflage des Teilbebauungsplanes &quot;Im Riesler/Lehmbühel&quot; 10. Neubesetzung im Bau-, Straßen- und Verkehrsausschuss 11. Antrag nach § 41 Abs. 2 - von GV Mag&quot; Eugenie Sözerie, GV Dr. Heinz Vogel und GR Martin Brug- ger; Öffentliches Wassergut (Gp 1792/1) östlich der Firma Wilhelm &amp; Mayer*/ Gestaltungsmöglichkeit durch die Gemeinde 12. Antrag nach § 41 Abs. 2 - von GV Mag&quot; Eugenie Sözerie, GV Dr. Heinz Vogel und GR Martin Brugger; Gemeindeeigene Grünanlagen / Maßnahmen gegen den Buchsbaumzünsler 13. Genehmigung des Protokolls der 23. Sitzung vom 03. April 2013 14. Allfälliges Zu Punkts: Berichte 03.04. 22. Sitzung der Gemeindevertretung mit den Tagesordnungspunkten: Begrüßung und Feststellung der Beschlussfähigkeit; Genehmigung der Tagesordnung; Berichte; Berieht des Obmannes des Prüfungsausschusses von der Prüfung am 06.03.2013; Voranschlagabweichungen des Jahres 2012 zum Rechnungsabschluss 2012; Rechnungsabschluss 2012 der Gemeinde Klaus; Neubau der Sporthalle samt Mehrzweck- gebaude für die MS Klaus-Weiler-Fraxern; 1. Nachtragsvoranschlag 2013 der Gemeinde Klaus; Vergabe der Baumeisterarbeiten für die Ortskanalisation BA 13 und Wasserversorgung BA 15 und begleitendem Straßenbau und Straßenbeleuchtung (Unterer Sattel-berg); Erweiterung der Ortskanalisation BA 13 (Unterer Sattelberg) Vergabe; Vorleistung der Baumeisterarbeiten im Rahmen des Vollanschlusses A 14 Klaus; Vergabe der Bauleitung für die Ortskanalisation BA 13 und Wasser-versorgung; BA 15 und begleitendem Straßenbau und Straßenbeleuchtung (Unterer Sattelberg); Anfragebeantwortungen aus der 22. Sitzung vom 20. Februar 2013; Genehmigung des Protokolls der 22. Sitzung vom 20. Februar 2013; Allfalliges 04.04. Eröffnung der Dornbirner Frühjahrsmesse; 04.04. Informationsabend und Vorstellung der neuen Sporthalle für die Lehrer und Lehrerinnen der Mittelschule Klaus-Weiler-Fraxern; 08.04. Lenkungsausschuss Psychiatriekonzept im Landhaus Bregenz, 10.04. Besprechung einer kurzfristigen Sperre der Fraxnerstraße (auf Grund von Asphaltierungsarbeiten) und der damit verbundenen Umleitung über Orsanka im Juli 2013 - im Vorfeld wird die Straße bis zum Waldrand des Bruderhofes saniert! 10.04. Arbeitsgruppe Energie Vorderland mit Besprechung regionaler Ideen und Projekte (ÖKO-Strombörse, regionales Wertstoffsammelzentrum und regionale Photovoltaikanläge; 11.04. Präsentation des VoGis im Landhaus in Bregenz; 12.04. Kuratorium des Sozialfonds im Landhaus in Bregenz, 15.04. Sitzung des Vorstandes der Agrargemeinschaft Klaus mit Vorlage des RechnungsabSchlusses 2012 und Voranschlag 2013; 16.04. Sitzung des Vereins &quot;Öffentliche Bücherei Klaus-Weiler&quot; mit Vorlage des Rechnungsabschlusses 2012 und Voranschlag 2013 sowie Berichten; 17.04. Generalversammlung des Umweltverbandes in Obersaxen; 18.04. Vorstandssitzung des Gemeindeverbandes im Gemeindehaus Dornbirn; 18.04. Besprechung der Finanzierungsvarianten für die Mittelschule Klaus-Weiler-Fraxem mit Vertretern der Gemeinden Weiler und Fraxern; 19.04, JHV des Pensionistenverbandes Ortsgruppe Klaus im GH Sternen; 19.04. Spatenstich für den Zubau (Investitionssumme 4,6 MIO uro) der Firma Werkzeugbau Lercher am Standort Klaus; 19.04. Präsentation des Albanien Filmes (Schulprojekt) bei der Fa. Omicron; 20.04. Besprechung der Finanzierungsvarianten für die Sporthalle der Mittelschule KlausWeiler-Fraxern mit Vertretern der Gemeinde Weiler: 23.04. Internationale Bodenseekonferenz (Gesundheitsprojekte) im Festspielhaus in Bregenz; 23.04. Sitzung der Generalversammlung des Sozialzentrums Vorderland mit Präsentation des Rechnungsabschlusses 2012; 23.04. Abschließende Besprechung der Finanzierungsvarianten mit Peter Jäger vom Vlbg. Gemeindeverband und Vertretern der Gemeinden Weiler und Fraxern; 24.04. Anrainerinformation zum Projekt Ortskanalisation OK BA 13 (Unterer Sattelberg) und Wasserversorgung WVA BA 15 (Unterer Sattelberg); 26.04. Jubiläumsfeier 30 Jahre ASO (Allgemeine Sonderschule) Rankweil; 26.04. &quot;BauKultut&quot; Exkursion einer internationalen Architektengruppe mit Besichtigung der Mittelschule Klaus-Weiler-Fraxern; 27.+28. 125 Jahre Bürgermusik Klaus und Fahnenweihe mit Jubilaumsfest im und vor dem 04 Winzersaal und Sternaufmarsch am Sonntag; 01 .-04. Studienreise der Bürgermeister und des Geschäftsführers der Regio Vorderiand nach 05 Berlin; 06.05. Ehrung der erfolgreichen Vorarlberger Sportler und Sportlerinnen durch die Vlbg. Landesregierung im Montfortsaal im Landhaus Bregenz; 07.05. Symposium mit Vortrag von Prof. Dr. Wolfgang Mazal im Rahmen der Aktion &quot;Kinder in die Mitte&quot; in Koblach; 08.05. Angelobung von Landesrat Mag. Harald Sonderegger im Landhaus in Bregenz; 13. 05. Besprechung des Vorarlberger Radwegekonzeptes und Vorstellung eines Beschilderungsvorschlags im Gemeindeamt Sulz; 14.05. BH Verhandlung d. Verlegung der Riedstraße auf Antrag der Fa. GIKO; 15.05. Symposium des Vereins Neustart zum Thema: &quot;Fußfessel - Vor-und Nachteile&quot;; 16.05. Strategieausschuss des Kuratoriums des Sozialfonds im Landhaus: 16.05. Sitzung des Verbandes der Allgemeinen Sonderschule und des Schulerhalterverbandes Poly Rankweil; 16.05. Sitzung des Vorstandes d. Regio Vorderland Feldkirch mit Besprechung aktueller Themen und Suche nach einem neuen Obmann; 16.05. 1. Lenkungsausschuss des Neubaus &quot;Sporthalle samt Mehrzweckgebaude für die MS Klaus-Weiler-Fraxern&quot;; 17.05. Sitzung des Aufsichtsrates der Vorarlberger Sportservice GmbH im Landessportzentrum Dornbirn, 21.05. Besprechung bezüglich Finanzierung und Belegung des Kinderpark Focus mit Vertre(ern der Gemeinde Röthis; 22.05. Besprechung der regionalen Kinderbetreuung in den Ferien 2013 im Gemeindeamt Sulz; 23.05. Sitzung des Raumplanungsbeirates der Vorarlberger Landesregierung im Landhaus in Bregenz; 25.05. Sitzung des Raumplanungs- und Gemeindeentwicklungsausschusses mit den Tagesordnungspunkten: Begrüßung und Feststellung der Beschlussfahigkeit; Genehmigung der Tagesordnung; Berichte des Vorsitzenden; Kategorisierung des Umlegungsgebietes &quot;Im Riesler/Lehmbühel&quot; - Abgabe einer Empfehlung an die Gemeindevertretung; Festlegung der weiteren Vorgangsweise zur Stellungnahme des USR (Unabhängiger Sachverständigenrat) in der Sache Nachbaur Bruno - Abgabe einer Empfehlung an die Gemeindevertretung; Ansuchen um Grundteilung (Familien Frick - Erben nach Heinrich) gemäß Plan vom 14.05.2013 von Rapatz Vermessung ZT GmbH - Abgabe einer Empfehlung an die Grundbesitzer und an den Gemeindevorstand; Anliegen der Ausschussmitglieder; Genehmigung des Protokolls der 17. Sitzung vom 25, April 2013; Allfälliges 25.05. Eröffnung des Naturparks Egelsee in Feldkirch; 26.05. Konzert und Singnachmittag der High Life Family mit Überreichung des Ehrengeschenks an Herrn Erich Nachbaur für seine Verdienste; 27.05. Besprechung mit Vertretern des Vorstandes und der Geschäftsführung des Kinderparks Focus bezüglich Belegung (Vorrang für Eltern aus Klauser und Röthner Betrieben) und Finanzierung (Verursacherprinzip); 28.05. Veranstaltung zum Thema &quot;Vorsorgen Wasser&quot; mit Vortragen zum Thema Abwasser und Wasser von mehreren Experten und Expertinnen im Landhaus Bregenz; 29.09. Wahl der neuen Bürgermeisterin der Stadt Dornbirn im Kulturhaus; 31.05. - Fahrt mit den Jungburgerlnnen des Jahrganges 1995 und der Feuerwehr zur Jungbür02.06. gerinnenfeier nach Donnerskirchen. Insgesamt waren in diesem Jahr wieder 35 Klauserinnen und Klauser dabei und genossen die Gastfreundschaft der Partnergemeinde Donnerskirchen; 01.+02. 06 Zahlreiche Einsätze der Feuerwehr im Zusammenhang mit den starken Regenfallen im Gemeindegebiet von Klaus. Den Einsatzkräften gebührt ein großes Kompliment und ein herzliches Dankeschön; 04.06. 32. Sitzung des Gemeindevorstandes mit den Tagesordnungspunkten: Begrüßung und Feststellung der Beschlussfahigkeit; Genehmigung der Tagesordnung; Berichte des Bürgermeisters; Grundtrennungsbewilligung - Gst.-Nr.: 284, 285 u. 1709 (Tiefentaler Lucas und Ludwig Elisabeth) - gemäß Plan des Büros Markowski vom 29.05.13 - GZ 18.820/13; Grundtrennungsbewilljgung - Gst.-Nr.: 552/2 u. 558/1 (Höfler Annelies) gemäß Plan des Büros Markowski vom 29.05.13 - GZ 18/830/13 Gmndtrennungsbewilligung - Gst.-Nr.: 999/2 (Erben nach Frick Heinrich) - gemäß Plan des Büros Rapatzvom 14.05.13-GZ 41478/13; Vergabe - Sanierung Eingangsstiege Kindergarten; Vergabe - Beweissicherung OK BA 13 (Unterer Sattelberg); VKW Aktien - Kapitalmaßnähme - Diskussion und Entscheidung; Personelles; Projekt Dr. Beer/Dr. Grotti für die Region Klaus/Weiler/Fraxern, Genehmigung des Protokolls der 31. Sitzung vom 02. April 2013; Allfalliges 06.06. Ausflug der Senioren und Seniorinnen (Plus 70) ab Jahrgang 1938, In diesem Jahr war eine Drei Länder Fahrt auf dem Bodensee angesagt. An diesem Ausflug mit Abendessen im Winzersaal nahmen 125 Senioren und Senioren der Gemeinde teil; 07.06. Besprechung mit Vertretern der Vorarlberger Landesregierung und des Landesstra- ßenbauamtes bezüglich diverser Verkehrsprobleme entlang der L 50 (Walgaustraße); 08.06. Feuerwehrabschlussübung des Kreises Vorderland mit Annahme einer Explosion und anschließendem Ausbruch eines Feuers in der Turnhalle und der Aula der Mittelschu- le. An der Übung nahmen rund 180 Feuerwehrfrauen und -männer sowie Einsatzkrafte des Roten Kreuzes teil. Die Übung wurde v. zahlreichen interessierten Zuschauerlnnen verfolgt; 10.06, Besprechung des Rohentwurfes des Vorarlberger Psychiatriekonzeptes mit Experten aus Deutschland und der Schweiz im Landhaus Bregenz; 10.06. 2. Lenkungsausschuss des Neubaus &quot;Sporthalle samt Mehrzweckgebaude für die MS Klaus-Weiler-Fraxern&quot;; 11.06. Sitzung des Staatsbürgerschafts- und des Standesamtsverbandes im Sunnahof Tufers; 11.06. Sitzung der Generalversammlung des Sozialzentrums Vorderland mit Besprechung der weiteren Vorgangsweise im MitDafinerhus 11.06. Sitzung des Vorstandes und der Mitgliederversammlung der Gruppenwasserversorgung Vorderland im Gemeindeamt Koblach; 12.06. Treffpunkt Landeshauptmann mit Vertretern der Unternehmerlnnen, der Vereinsobleute; Weitere Berichte: 15.05. Konzert des Kirchenchores Klaus in der Aula der MS Klaus-Weiler-Fraxern 17.06. Eröffnung Autobahnvollanschluss Klaus 18.06 Fachtagung Sozialraumorientierung in Schloss Höfen 18.06. Goldenen Hochzeit von Hildegard und Ernst Amann (Sattelberg) 18.06. 85-iger Geburtstag von Frau Hermine Hölzer (Gartenstraße) 19.06. Eingang von zwei Aufsichtsbeschwerden von Dr. Heinz Vogel Zu Punkt 4: Wasserverband Gruppenwasserversorgung Vorderland - Rechnungsabschluss 2012 Antrag Barn. Werner Müller: Der Rechnungsabschluss 2012 des Wasserverbandes Gruppenwasserversorgung Vorderland wird zur Kenntnis gebracht. Er schließt mit folgenden Zahlen ab: RA 2012: Ausgaben: VA 2012: 744.900 +138.638 +18,61% RA 2012: 744.900 +/- 883.538 Einnahmen: VA 2012: +/- 883.538 +/- % +/- % +138.638 +18.61% Der Rechnungsabschluss 2012 des Wasserverbandes Gruppenwassen/ersorgung Vorderland wird von der Gemeindevertretung Klaus in der vorliegenden Fassung beschlossen und somit bestätigt. Der Antrag wird einstimmig angenommen. Zu Punkt 5: Abwasserverband Vorderland - Rechnungsabschluss 2012 Antrag Bgm. Werner Müller: Der Rechnungsabschluss 2012 des Abwasserverbandes Vorderiand wird zur Kenntnis gebracht. Er schließt mit folgenden Zahlen ab: Einnahmen: VA 2012: RA 2012: 1.568.100 909,270 909.270 +/- % -658.830 -42,01% RA 2012: +/- Ausgaben: VA 2012: 1.568.100 +/- +/- % -658.830 -42,01% Der Rechnungsabschluss 2012 des Abwasserverbandes Vorderland wird von der Gemeindevertretung Klaus in der vorliegenden Fassung beschlossen und somit bestätigt. Der Antrag wird einstimmig angenommen. Zu Punkt 6: Vergabe - Liefern und Verlegen von Wasserleitungsrohren - Wasserversorgung Bauabschnitt 15, Baulos 1 (Unterer Sattelberg) Antrag Bam. Werner Müller: Wer auf Grund des im Prüfbericht des Ingenieurbüros Adler+Partner, Klaus, vom 04. April 2013 dargestellten Sachverhaltes und der Vergabeempfehlung für die angebotene Leistung &quot;Liefern und Verlegen von Wasserleitungsrohren&quot; an den Billigstbieter, die Firma Frick GmbH, Hummelbergstraße 14, 6832 Sulz, zum Preis von uro 333.802,65 exkl. Mwst. (Bedeckung erfolgt aus der Budgetposition 1/8500-05000) zustimmt die/den bitte ich um ein Handzeichen! Der Antrag wird einstimmig angenommen. Zu Punkt 7: Finanzierungsvereinbarung mit den Gemeinden Weiler und Fraxern - &quot;Neubau Sporthalle samt Mehrzweckgebäude für die Mittelschule Klaus-Weiler-Fraxern&quot; Antrag Barn. Werner Müller: Wer der von Peter Jäger (Vlbg. Gemeindeverband) ausgearbeiteten und mit dem Land akkordierten Verein- barung (diese liegt allen Anwesenden vor) zur Finanzierung des Neubaus der Sporthalle samt Mehrzweckgebaude für die Mittelschule Klaus-Weiler-Fraxern zustimmt die/den bitte ich um ein Handzeichen Die Gemeinde Fraxern hat die Vereinbarung &quot;einstimmig&quot; und die Gemeinde Weiler &quot;mehrheitlich&quot; mit 13:1 beschlossen. Der Antrag wird einstimmig angenommen, Zu Punkt 8: Anderungsvorschlag betreffend die GST-NRn.: 2009 + 2010 gem. § 23a RPG Bgm. Werner Müller stellt nochmals fest, dass es sich hier um eine öffentliche Gemeindevertretungssitzung handelt. GV Maria Lercher erklärt sich für Befangen und enthält sich der Stimme. GV Josef Lercher erklärt sich für Befangen und enthält sich der Stimme. Antrag Bgm. Werner Müller: Herr Nachbaur Bruno brachte mit Schreiben vom 22.08.11 (eingegangen am23.08.11), durch Mandl Rechtsanwälte GmbH, einen Änderungsvorschlag gemäß § 23 a Abs. (1) Vbg. RPG hinsichtlich GST-Nrn 2009 und 2010 Je Grundbuch Klaus ein, indem vorgeschlagen wird die beiden Grundstücke von &quot;Freiflache Landwirtschaft&quot; in Freifläche Landwirtschaft - Sonderflache Agrarproduktehandel und landwirtschaftliches Lohnunternehmen umzuwidmen. In einem Planungsgesprach (gemäß § 23a Abs (2) RPG) am 18.11.11 wurde vom Bürgermeister begründet, weshalb dem Antrag aus Sicht der Gemeinde nicht zugestimmt werden kann bzw. wird. Der Antragsteller erwiderte die Begründungen und hielt am beantragten Änderungsvorschlag fest. Mit Schreiben der Mandl Rechtsanwalte GmbH vom24.11.11 (eingegangen am25.11.11) beantragte der Antragsteller infolge des negativen Verlaufs des Planungsgesprachs das Verfahren fortzusetzen. In der 14. Gemeindevertretungssitzung am 08.02.12 wurde dem Antrag nicht stattgegeben! In der Folge beantragte die Mandl Rechtsanwalte GmbH die neuerliche Befassung der Gemeindevertretung und die Einholung einer Äußerung des Unabhangigen Sachverständigen Rates (USR). Mit schriftlicher Äußerung vom 24. Oktober 2012 des USR empfiehlt dieser dem Änderungsvorschlag auf Widmung der Flache in Freiflache Landwirtschaft - Sonderfläche Agrarproduktehandel und landwirtschaftliches Lohnunternehmen Folge zu geben. Auf der Grundlage der rechtlichen Beurteilung der Sutterlüty Klagian Brändle Lercher RechtsanwaltePartnerschaft (diese wurde allen Mandatarlnnen zusammen mit dem Gutachten des USR vom 12.10.12 mit der Einladung zur Sitzung zugestellt!) liegt eine &quot;einstimmige&quot; Empfehlung des Raumplanungs- und Gemeindeentwicklungsausschusses vor, dem Änderungsvorschlag nicht stattzugeben. (Dieser hat sich in der 18. Sitzung am 25. Mai 2013 unter TOP 5 mit dieser Thematik befasst) &quot;Wer dem Antrag, dass die Voraussetzungen für eine entsprechende Änderung des Flachenwidmungsplans gemäß dem eingebrachten Änderungsvorschlags von Nachbaur Bruno vom 22.08.11 (Umwidmung der GSTNrn. 2009 und 2010 von Freiflache Landwirtschaft in Freiflache Landwirtschaft - Sonderfläche Agrarproduktehandel und landwirtschaftliches Lohnunternehmen) nicht vorliegen zustimmt, dies mit der Begründung laut Punkt 1. -9. des schriftlich dokumentierten Protokolls des Planungsgesprachs vom 18.11.11 &quot;und den-echtli- chen Beurteilung der Sutterlüty Klagian Brandle Lercher Rechtsanwälte-Partnerschaft und der &quot;einstimmigen Empfehlung des Raumplanungs- und Gemejndeentwjcklungsausschusses, den/die bitte ich um ein Handzeichen!&quot; Der Antrag wird einstimmig angenommen. Zu Punkt 9: Auflage des Teilbebauungsplanes &quot;Im Riesler/Lehmbühel&quot; Bgm. Werner Müller erläutert den von DI Georg Rauch ausgearbeiteten Teilbebauungsplan für das Gebiet &quot;Im Riesler/Lehmbühel&quot; In dieser Sitzung werden nachstehende Korrekturen zum ausgearbeiteten Entwurf des Teilbebauungsplanes von DI Georg Rauch, angebracht. a) Gebietsbezeichnung &quot;Im Riesler/Lehmbühel&quot; b) 2.5. Letzter Absatz streichen und c) 2.6. Dachfläche größer gleich 140m2 statt 200m2 Antrag Barn. Werner Müller: Wer auf Basis der angebrachten Änderung der Auflage des von DI Georg Rauch ausgearbeiteten und allen vorliegenden Entwurfs des Teilbebauungsplanes des Gebietes &quot;Im Riesler/ Lehmbühel&quot; gem. Auflageentwurf vom 19.06.2013 und gem. §§ 28 + 29 Vlbg. RPG i.d.g.F. zustimmt die/den bitte ich um ein Zeichen mit der Hand! Der Antrag wird mit 22:1 mehrheitlich angenommen. Zu Punkt 10: Neubesetzung im Bau-, Straßen- und Verkehrsausschuss Antrag der Fraktion lebenswertes Klaus/Grüne: Wer der Nachbesetzung durch Mag. Manfred Sparr (lebenswertes klaus/GRONE) anstelle von Dr. Heinz Vogel zustimmt die/den bitte ich um ein Handzeichen! Der Antrag wird einstimmig angenommen. Antrag der Fraktion Wir Klauser in der Volkspartei und Parteifreje_ Wer der Nachbesetzung durch Eugen Broger (Wir Klauser in der Volkspartei und Parteifreie) anstelle von Monika Grimm zustimmt die/den bitte ich um ein Handzeichen! Der Antrag wird einstimmig angenommen. Zu Punkt 11: Antrag nach § 41 Abs. 2 - von GV Mag&quot; Eugenie Sözerie, GV Dr. Heinz Vogel und GR Martin Brugger; Öffentliches Wassergut (Gp 1792/1) östlich der Firma Wilhelm &amp; Mayer / Gestaltungsmöglichkeit durch die Gemeinde GR Martin Brugger wünscht in diesem Zusammenhang die Behandlung betreffend Sicherung der Rechte des öffentlichen Wassergutes, Öffnung des Kanals und die Bepflanzung des angeführten Grundstücks. Antrag Bam. Werner Müller: Diese Thematik soll im Umwelt- und Landwirtschaftsausschuss behandelt werden. Der Antrag wird einstimmig angenommen. Zu Punkt 12: Antrag nach § 41 Abs. 2 - von GV Mag&#39; Eugenie Sözerie, GV Dr. Heinz Vogel und GR Martin Brugger; Gemeindeeigene Grünanlagen / Maßnahmen gegen den Buchsbaumzünsler GR Martin Brugger informiert sich über die Situation betreffend den gemeindeeigenen Buchsbaumhecken. Bgm. Werner Müller erläutert, dass die Buchsbaume im letzten Jahr noch gespritzt wurden. Im heurigen Jahr wurden keine Spritzmittel mehr verwendet und es werden auch künftig die Buchsbaume nicht mehr gespritzt. Bis zum jetzigen Zeitpunkt ist noch kein Befall zu erkennen. Sollte sich dies ändern werden die Buchsbaume entfernt. Zu Punkt 13: Genehmigung des Protokolls der 23. Sitzung vom 03. April 2013 Antrag Barn. Werner_Muller: Wer dem vorgelegten Protokoll der 23. Sitzung vom 03. April 2013 zustimmt, die/den bitte ich um ein Handzeichen! Das Protokoll wird einstimmig genehmigt. Zu Punkt14: Allfälliges Bgm. Werner Müller beantwortet Anfragen zum Thema Absperrung des Dammweges und Maßnahmen zum Kanal Fremder Wies/Sattelberg. P.S.: Die Beschlussfähigkeit war bei allen Beschlussfassungen gegeben. .&#39;&#39;^£.;7r~&gt;. ^tli^A (r&gt;CLuM J^M\K^/ Issa Zachäria Bgm. Werner Müller Schriftführter Vorsitzender
Schlagworte: wasserverband gruppenwasserversorfung vorderland - rechnungsabschluss 2012 , vergabe liefern und verlegen von wasserleitungsrohrern-wasserversorgung ba 15 baulos 1 (unterer sattelberg) , finanzierungsvereinbarung mit den gemeinden weiler und fraxern "neubau sporthalle samt mehrzweckgebäude für die mittelschule klaus-weiler-fraxern , Änderungsvorschlag betreffend die gst. 2009+2010 gem. § 23a rpg , auflage des teilbebauungsplanes "im riesler/lehmbühel" , neubesetzung im bau-straßen und verkehrsausschuss , antrag gem. § 41-öffentliches wassergut gp 1792/1 östlich der firma wilhelm mayer /gestaltungsmöglichkeit durch die gemeinde , antrag § 41-gemeindeeigene grünanlagen/maßnahmen gegen den buchsbaumzünsler
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18. öffentliche Gemeindevertretungssitzung - Ergebnisprotokoll vom 29.08.2012 im Sitzungszimmer der Gemeinde Klaus von 20.00 Uhr – 21.00 Uhr Die 6 Gemeinderäte und 17 GemeindevertreterInnen wurden ordnungsgemäß geladen. Vorsitz: Bürgermeister Werner Müller Teilnehmer Gemeindevorstände: Bgm. Werner Müller, GR Gert Wiesenegger, Eugen Broger, Magª Gerda Berchtel Teilnehmer Gemeindevertreter: Werner Ebenhoch, Carmen Kathan, Reinhard Längle, Sabine Längle, Edwin Lins, Ing. Heinz Österle, MMag. Josef Lercher, Dr. Jugl Peter, Christoph Wund, Annires Marchetti, Maria Lercher, Robert Fröschl, Renate Giesinger, Roswitha Fleisch Ersatz: Alexandra Müller, Mag. Reinhard Grass, DI Barbara Bechtold (ab 20.07 Uhr), Doris Rhomberg Entschuldigt: Martin Brugger, Heinrich Boll, Dr. Heinz Vogel, Magª Eugenie Sözerie-Rohrer, Markus Bitsche Zu Punkt 1: Begrüßung und Feststellung der Beschlussfähigkeit Der Vorsitzende begrüßt die Anwesenden. Mit Beginn der Sitzung ist die Beschlussfähigkeit mit 21 Mandataren gegeben. Bgm. Müller führt die Angelobung gem. § 37 GG von Frau Doris Rhomberg durch. Es wird in einer Gedenkminute für die kürzlich verstorbenen ehemaligen Mitglieder der Gemeindevertretung Herrn Johann Summer sowie Herrn Johann Ludescher gedacht. Zu Punkt 2: Genehmigung der Tagesordnung Antrag Bgm. Müller Werner um Änderung/Ergänzung des Tagesordnungspunktes 8: Kategorisierung des Grundstückes Gst.Nr. 2275 – Kat. Gemeinde Klaus – Beschlussfassung der Planauflage Der Antrag wird einstimmig angenommen und die Tagesordnung wird in nachstehender Form einstimmig genehmigt: Tagesordnung 1. Begrüßung und Feststellung der Beschlussfähigkeit 2. Genehmigung der Tagesordnung 3. Berichte 4. Vergabe der Baumeisterarbeiten für die WVA BA 14 und die Umlegung des Bestandes (Kanal) im Bereich der Fa. Omicron; OK BA 12/2 5. Vergabe der Lieferung und Verlegung von Wasserleitungsrohren WVA BA 14/2 im Bereich der Fa. Omicron 6. Vergabe „Leasing“ – EDV Anlage für die VMS Klaus-Weiler-Fraxern und die Öffentliche Bücherei Klaus-Weiler 7. Aufnahme eines „Darlehen“ für Kanal-, Wasser- und Straßenarbeiten 8. Kategorisierung des Grundstückes Gst.Nr. 2275 Kat. Gemeinde Klaus – Beschlussfassung der Planauflage 9. Gewährung einer Ausnahme gegenüber dem rechtsgültigen Bebauungsplan der Gemeinde Klaus gem. § 35 Abs. 3 RPG i.d.g.F. – Anzahl der Geschosse 10. Antrag nach § 41 Abs. 2 – von Dr. Vogel Heinz, GV Martin Brugger, GV Mag Eugenie Sözeri-Rohrer: „Volksabstimmung über Flächenwidmung im Bereich des Hinteren Tschütsch“ 11. Genehmigung des Protokolls der 17. Sitzung vom 11. Juli 2012 12. Allfälliges a Zu Punkt 3: Berichte 11.07. 12.07. 31.07. 17. Sitzung der Gemeindevertretung mit den Tagesordnungspunkten: Begrüßung und Feststellung der Beschlussfähigkeit, Genehmigung der Tagesordnung; Berichte; Erneuerung der Desktop und Server Infrastruktur in der Vorarlberger Mittelschule KlausWeiler-Fraxern und der Öffentl. Bücherei Klaus-Weiler; Grundsatzbeschluss zur „Planung“ der Sporthalle samt Mehrzweckgebäude der Vorarlberger Mittelschule KlausWeiler-Fraxern als Gebäude der GIG; Tauschvertrag zwischen der Gemeinde Klaus und der „omicron electronics GmbH“ und Auflassung des Gemeingebrauchs eines Teilstücks der Gemeindestraße „Oberes Ried“ (zwischen der Fa. Omicron u. der Fa HEAD); Verkauf von ca. 7,5m² Gemeindegrund (Teilstück der Gst.-Nr.: 2260); Umwidmung eines Teils der Gst.-Nrn.: 346, 347/1; 349 und 351 für den Bereich „Bruderhof“ von Freifläche Freihaltegebiet - FF – (Wald Ersichtlichmachung) in Baufläche Wohngebiet – BW; Ana trag nach § 41 Abs. 2 – von Dr. Heinz Vogel, GV Martin Brugger; GV Mag Eugenie Sözeri - Rohrer: „Volksabstimmung über Flächenwidmung im Bereich des Hinteren Tschütsch&quot;; Antrag nach § 41 Abs. 2 – von Dr. Heinz Vogel, GV Martin Brugger; GV a Mag Eugenie Sözeri - Rohrer: „Ausbringung von Herbiziden (Unkrautvernichtungsmittel) im Bereich des südlichen Klausbachuferbereiches westlich der Erlenbrücke&quot;; Anfragebeantwortung aus der 16. Sitzung vom 23. Mai 2012 – TOP 4; Genehmigung des Protokolls der 16. Sitzung vom 23. Mai 2012; Allfälliges; Sitzung des Bau-, Straßen- und Verkehrsausschusses mit den Tagesordnungspunkten: Begrüßung und Feststellung der Beschlussfähigkeit; Genehmigung der Tagesordnung; Berichte des Vorsitzenden; BauKultur Gemeindepreis 2012 – Nominierung der Gemeinde Klaus – Bericht; Ansuchen um Grundteilung (Andrea Grasser u. Christian Kranz) Sägerstraße; Genehmigung von Ausnahmegenehmigungen für das Projekt „EFH Gert und Monika Wiesenegger, Anna Henslerstraße“; Anliegen der Ausschussmitglieder; Genehmigung des Protokolls der 5. Sitzung vom 08. November 2011; Allfälliges 23. Sitzung des Gemeindevorstandes mit den Tagesordnungspunkten: Begrüßung und Feststellung der Beschlussfähigkeit; Genehmigung der Tagesordnung; Berichte des Bürgermeisters; Gewährung von Ausnahmen gem. § 35 Abs.2 RPG vom rechtsgültigen Bebauungsplan der Gem. Klaus – EFH Gert und Monika Wiesenegger; Gewährung einer Ausnahme gem. § 35 Abs.2 RPG vom rechtsgültigen Bebauungsplan der Gem. Klaus – EFH Andrea Grasser und Christian Kranz; Genehmigung der Teilung (GZl. 18377/12 – Markowski vom 12.04.12) der Grundparzelle 1974 in die Gste 1974/1 u. 1974/2 (SFS und Omicron); Grundteilungsbewilligung (GZl. 18179/11 – Markowski v. 22.11.11) der Grundparzelle 1913/1; 1913/2 und 1933 (SFS u. Omicron) gemäß Tauschvertrag (Gemeindevertretung vom 11. Juli ´12 – TOP 6); Grundtrennungsbewilli- gung (GZl. 18.412/12 – Markowski vom 16.07.12) der Gst.-Nrn.: 1565/1, 1565/2 u. 1565/3. (Geschwister Welte, Sattelberg); Freigabe der Rechnung der Firma Decker vom 12.07.12 – Umbau der Lichttechnik im Winzersaal (Budgetposition 1/3800-61400); Sanierung der Heizungsregelung - Vergabe des Umbaus der Solar- und Heizungsregelung (Winzersaal, Vereinsgebäude, Volksschule) – (Budgetpositionen 1/0290-61400; 1/211061400 und 1/3800-61400); Sanierung der Heizungsregelung - Vergabe der Elektroarbeiten (Winzersaal (Vereinsgebäude, Volksschule) – (Budgetpositionen 1/0290-61400 und 1/2110-61400 und 1/3800-61400); Vogewosi – Vergabeempfehlung zur Vergabe einer freien Wohnung; Genehmigung des Protokolls der 22. Sitzung vom 02. Juli 2012; Grundteilungsbewilligung (GZ 18.471/12 – Markowski vom 28.06.2012) der Grundparzelle 2253, Kat. Gemeinde Klaus, in 2253/1 und 2253/2 (Andrea Grasser, Rankweil); Allfälliges; Zu Punkt 4: Vergabe der Baumeisterarbeiten für die WVA BA 14 und die Umlegung des Bestandes (Kanal) im Bereich der Firma Omicron (OK BA 12/2) Antrag Bgm. Werner Müller: Wer der Vergabe der Baumeisterarbeiten für die WVA BA 14 und die Umlegung des Bestandes (Kanal) im Bereich der Firma Omicron (OK BA 12/2) nach Prüfung und Empfehlung des Ingenieurbüros Adler+Partner, vom 18.07.2012 an die Firma Wilhelm+Mayer GmbH, Götzis zum Gesamtpreis von € 77.736,02 excl. MwSt. zustimmt, die/den bitte ich um ein Handzeichen. Die Finanzierung erfolgt aus den Budgetpositionen WVA 1/8500-05000 und OK 1/8510-05000. Der Antrag wir einstimmig angenommen. Zu Punkt 5: Vergabe der Lieferung und Verlegung von Wasserleitungsrohren WVA BA 14/2 im Bereich der Fa. Omicron Antrag Bgm. Werner Müller: Wer der Vergabe der Lieferung und Verlegung von Wasserleitungsrohren WVA BA 14/2; nach Prüfung und Empfehlung des Ingenieurbüros Adler + Partner, vom 18.07.2012 an die Fa. Ing. Roland Frick GmbH, Sulz zum Gesamtpreis von € 62.707,90 excl. MwSt. zustimmt, die/den bitte ich um ein Handzeichen. Die Finanzierung erfolgt aus den Budgetposition WVA 1/8500-05000. Der Antrag wird einstimmig angenommen. Zu Punkt 6: Vergabe „Leasing“ – EDV Anlage für die VMS Klaus-Weiler-Fraxern und die öffentliche Bücherei Klaus-Weiler Antrag Bgm. Werner Müller: Wer der Vergabe des Leasings für die Erneuerung der Desktop und Serverinfrastruktur der Vorarlberger Mittelschule Klaus-Weiler-Fraxern sowie der Öffentlichen Bücherei Klaus-Weiler an den Billigstbieter, die Sparkasse Klaus, zum Angebotspreis von € 50.793,24 excl. Ust (gemäß Aufstellung von GS Issa Zacharia vom 6. August 2012) zustimmt die/den bitte ich um ein Handzeichen! Die Finanzierung erfolgt aus den Budgetpositionen 1/2120-70010 und 1/230-70010. Der Antrag wird einstimmig angenommen. Zu Punkt 7: Aufnahme eines „Darlehen“ für Kanal-, Wasser- und Straßenarbeiten Antrag Bgm. Werner Müller: Wer der Vergabe der Darlehen für Kanalarbeiten an den Best- und Billigstbieter, die Raiffeisenbank Vorderland, Sulz zu folgenden Konditionen und Bedingungen: Darlehen in Höhe von € 1.650.000,00; Fixzinssatz 3 % auf 10 Jahre anschließend variabler Zinssatz (bzw. Neuverhandlung) Laufzeit 25 Jahre; zustimmt die/den bitte ich um ein Handzeichen! Der Antrag wird einstimmig angenommen. Antrag Bgm. Werner Müller: Wer der Vergabe der Darlehen für Wasserarbeiten an den Best- und Billigstbieter, die Raiffeisenbank Vorder- land, Sulz zu folgenden Konditionen und Bedingungen: Darlehen in Höhe von € 700.000,00; Bindung an den 6-monats-Euribor mit einem Aufschlag von 0,95%, Laufzeit 25 Jahre; zustimmt die/den bitte ich um ein Handzeichen! Der Antrag wird einstimmig angenommen. Antrag Bgm. Werner Müller: Wer der Vergabe der Darlehen für Straßenarbeiten an den Best- und Billigstbieter, die Raiffeisenbank Vorderland, Sulz zu folgenden Konditionen und Bedingungen: Darlehen in Höhe von € 400.000,00; Bindung an den 6-monats-Euribor mit einem Aufschlag von 0,95 %, Laufzeit 15 Jahre; zustimmt die/den bitte ich um ein Handzeichen! Der Antrag wird einstimmig angenommen. Zu Punkt 8: Kategorisierung des Grundstückes Gst.Nr. 2275 – Kat. Gemeinde Klaus - Beschlussfassung der Planauflage Antrag Bgm. Werner Müller: Wer der Planauflage zur Änderung des Bebauungsplanes (Kategorisierung des Grundstücks Gst.Nr. 2275, Kat. Gemeinde Klaus) gemäß den umliegenden Grundstücken in Kategorie BW4 gemäß § 30 Vorarlberger Raumplanungsgesetz zustimmt die/den bitte ich um ein Handzeichen Der Antrag wird einstimmig angenommen. Zu Punkt 9: Gewährung einer Ausnahme gegenüber dem rechtsgültigen Bebauungsplan der Gemeinde Klaus gem. § 35 Abs 3 RPG i.d.g.F. – Anzahl der Geschosse GR Gert Wiesenegger verlässt aufgrund Befangenheit den Raum. Bgm. Müller Werner erläutert die Sachlage sowie das Projekt und stellt folgenden Antrag: Wer auf Grund der vorliegenden Gutachten und Befürwortungen des Gestaltungsbeirates (Architektinnen Hämmerle und Salzmann), DI Rauch Georg (Raumplaner), DI Helmut Kuess (Architekt) und der einstimmigen Empfehlung des Bau-, Straßen- und Verkehrsausschusses der Ausnahmegenehmigung von 2 auf 4,5 Geschosse ( die sich auf Grund der Topografie des Hanges ergeben – es sind nur 2,5 Geschosse sichtbar) für das Projekt EFH Gert und Monika Wiesenegger zustimmt die/den bitte ich um eine Handzeichen! Von den Nachbarn wurde ebenfalls kein Einwand erhoben! Der Antrag wird einstimmig angenommen. Im Anschluss an die Abstimmung wird Gert Wiesenegger wieder in den Raum gerufen. a Zu Punkt 10: Antrag gem. § 41 Abs. 2 – von Dr. Heinz Vogel, GV Martin Brugger, GV Mag Eugenie Sözerie-Rohrer: „Volksabstimmung über Flächenwidmung im Bereich des Hinteren Tschütsch“ Antrag Bgm. Werner Müller: Die Gemeindevertretung von Klaus beschließt die Durchführung einer Volksabstimmung mit der Fragestellung: „Soll der derzeit geltende Flächenwidmungsplan der Gemeinde Klaus im Gebiet Hinterer Tschütsch entsprechend dem von der Gemeindevertretung der Gemeinde Klaus am 23. Mai 2012 beschlossenen Auflageentwurf geändert werden? Ja / Nein“ Als Termin für die Abstimmung wird Sonntag, der 18. November 2012 vorgeschlagen! Wer diesem Antrag zustimmt die/den bitte ich um ein Handzeichen! Der Antrag wird einstimmig angenommen. Zu Punkt 11: Genehmigung des Protokolls der 17. Sitzung vom 11. Juli 2012 Antrag Bgm. Werner Müller: Wer dem vorgelegten Protokoll der 17. Sitzung vom 11. Juli 2012 zustimmt, die/den bitte ich um ein Handzeichen! Das Protokoll wird einstimmig genehmigt. Zu Punkt 12: Allfälliges Bgm. Müller erklärt dass GV Monika Grimm ihr Mandat zurückgelegt hat und die Gemeindewahlbehörde noch keinen neuen GemeindevertreterIn bestellt hat und deshalb ein Mandatsstuhl leer geblieben ist. P.S.: Die Beschlussfähigkeit war bei allen Beschlussfassungen mit 22 Stimmen gegeben. Christine Schmid Bgm. Werner Müller Schriftführer Vorsitzender
Schlagworte: vergabe der baumeisterarbeiten für die wva ba 14 un die umlegung des bestandes (kanal) im bereich der fa. omicron , vergabe de lieferung und verlegung von wasserleitungsrohren wva ba 12 im bereich der fa. omicron , vergabe "leasing" edv anlage für vms klaus-weiler-fraxern und die öffentliche bücherei klaus-weiler , aufnahme eines darlehen für kana- , wasser-und straßenarbeiten , kategorisierung des gst. 2275 - beschlussfassung der planauflage , gewährung einer ausnahme gegenüber dem rechtsgültigen bebauungplan der gemeinde klaus gem. § 35 abs. 3 rpg , -anzahl der geschosse , antrag gem. § $1 - volksabstimmung über flächenwidmugn im bereich des hinteren tschütsch
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21. öffentliche Gemeindevertretungssitzung - Ergebnisprotokoll vom 19.12.2012 im Sitzungszimmer der Gemeinde Klaus von 19.30 Uhr – 21.30 Uhr Die 6 Gemeinderäte und 18 GemeindevertreterInnen wurden ordnungsgemäß geladen. Vorsitz: Bürgermeister Werner Müller Teilnehmer Gemeindevorstände: Bgm. Werner Müller, Eugen Broger, Magª Gerda Berchtel, Martin Brugger Teilnehmer Gemeindevertreter: Werner Ebenhoch, Carmen Kathan (19.34 Uhr), Reinhard Längle, Sabine Längle (19.34 Uhr), Edwin Lins (19.40 Uhr), MMag. Josef Lercher, Markus Bitsche, Annires Marchetti, Maria Lercher, Robert Fröschl, Renate Giesinger, Rene Nachbaur, Dr. Heinz Vogel, Magª Eugenie Sözerie-Rohrer, Christoph Wund, Ing Heinz Österle (19.45 Uhr); Ersatz: Kätzler Mario, Gassner Wolfgang, Daniela Ritter Entschuldigt: Heinrich Boll, Dr. Peter Jugl, Gert Wiesenegger, Roswitha Fleisch Zu Punkt 1: Begrüßung und Feststellung der Beschlussfähigkeit Der Vorsitzende begrüßt die Anwesenden. Mit Beginn der Sitzung ist die Beschlussfähigkeit mit 19 Mandataren gegeben. Alle Mandatare sind bereits angelobt. Zu Punkt 2: Genehmigung der Tagesordnung Antrag GV Dr. Heinz Vogel auf Ergänzung der Tagesordnung wie folgt: Mangelnde Trinkwasserqualität (als Trinkwasser nicht geeignete Netzprobe vom Umweltamt/Nichtinformation der Bevölkerung) Der Antrag wird mit 3 Stimmen abgelehnt. Die Tagesordnung wird somit in nachstehender Form genehmigt: Tagesordnung 1. Begrüßung und Feststellung der Beschlussfähigkeit 2. Genehmigung der Tagesordnung 3. Berichte 4. Gemeinde Klaus Immobilienverwaltungs- GesmbH &amp; Co KG – Voranschlag für das Jahr 2013 5. Gemeinde Klaus Immobilienverwaltungs- GesmbH – Voranschlag für das Jahr 2013 6. Wasserverband „Gruppenwasserversorgung Vorderland“ – Voranschlag für das Jahr 2013 7. Voranschlag 2013 der Gemeinde Klaus (Fassung 05.12.2012) 8. Festlegung der Finanzkraft der Gemeinde Klaus für das Jahr 2013 9. Anfragebeantwortung aus der 20. Sitzung vom 28. November 2012 10. Antrag nach § 41 Abs. 2 – von GV Dr. Heinz Vogel, GV Magª Eugenie Sözeri-Rohrer und GR Martin Brugger: „Vergleichsangebote der Rechtsanwälte Dr. Mandl u. Dr. Schelling (Schriftwechsel mit dem RA der Gemeinde Dr. Längle)“ 11. Umwidmung eines Teils des Gebietes „Hinterer Tschütsch“ von Freifläche Freihaltegebiet – FF – in Baufläche Wohngebiet – BW – und in Verkehrsfläche Straße (Bestand) sowie von Freifläche Freihaltegebiet – FF – mit Ersichtlichmachung Wald in Verkehrsfläche Straße (Bestand) gemäß Plan vom 23.05.2012 12. Antrag nach § 41 Abs. 2 – von GV Dr. Heinz Vogel, GV Magª Eugenie Sözeri-Rohrer und GR Martin Brugger: „Brief des Bürgermeisters (46 KW) an alle Wahlberechtigten im Vorfeld der Volksabstimmung betreffend Flächenwidmung Hinterer Tschütsch“ 13. Antrag nach § 41 Abs. 2 – von GV Dr. Heinz Vogel, GV Magª Eugenie Sözeri-Rohrer und GR Martin Brugger: „Rauchverbot in allen Gebäuden d. Gemeinde“ 14. Genehmigung des Protokolls der 20. Sitzung vom 28. November 2012 15. Allfälliges Zu Punkt 3: Berichte 11.12. Sitzung des Gemeindevorstandes mit den Tagesordnungspunkten: Begrüßung und Feststellung der Beschlussfähigkeit; Genehmigung der Tagesordnung; Berichte des Bürgermeisters; Voranschlag 2013 der Gemeinde Klaus – Diskussion u. Stellungnahme; Ansuchen um Grundteilung (Erben nach Längle Josef) gemäß Plan vom 07. Dezember 2012 von DI Georg Rauch; Ansuchen um Grundteilung (Dr. Grabher Walter – Bruderhof) gem. Plan vom 27.11.2012 GZl. 18.663/12/12 von Vermessungsbüro Markowski; Ausbuchung einer uneinbringlichen Forderung – Freigabe; Freigabe einer Schadenersatzzahlung; Festlegung des Stundensatzes für Regie, Bestuhlung und Feuerwehr im Rahmen von Veranstaltungen im Winzersaal; Subventionsansuchen des KSK-Klaus für das Jahr 2012; Genehmigung des Protokolls der 27. Sitzung vom 20. November 2012; Erfolgreicher Abschluss des Verwaltungsleitungslehr-ganges – Belohnung; Sperrstundenverlängerung; Allfälliges Zu Punkt 4: Gemeinde Klaus Immobilienverwaltungs-GesmbH &amp; Co KG – Voranschlag für 2013 Antrag Bgm. Werner Müller: Der Voranschlag der Gemeinde Klaus Immobilienverwaltungs- GesmbH &amp; Co KG weist Einnahmen und Ausgaben in Höhe von jeweils € 764.900,-- aus und ist somit ausgeglichen! Der Voranschlag ist hiermit zur Kenntnis gebracht! Wer den Voranschlag in der vorliegenden Form zur Kenntnis nimmt, den/die bitte ich um ein Handzeichen! Der Voranschlag wird einstimmig zur Kenntnis genommen. Zu Punkt 5: Gemeinde Klaus Immobilienverwaltungs-GesmbH – Voranschlag für das Jahr 2013 Antrag Bgm. Werner Müller: Der Voranschlag der Gemeinde Klaus Immobilienverwaltungs- GmbH weist Einnahmen in Höhe von € 2.700,-- und Ausgaben in Höhe von € 2.300,-- aus. Dies ergibt somit einen Gewinn von € 400,--. Der Voranschlag ist hiermit zur Kenntnis gebracht! Wer den Voranschlag in der vorliegenden Form zur Kenntnis nimmt, den/die bitte ich um ein Handzeichen! Der Voranschlag wird einstimmig zur Kenntnis genommen. Zu Punkt 6: Wasserverband „Gruppenwasserversorgung Vorderland“ – Voranschlag für 2013 Antrag Bgm. Werner Müller: Der Voranschlag des Wasserverbandes „Gruppenwasserversorgung Vorderland“ weist Einnahmen und Ausgaben in Höhe von jeweils € 494.500,-- aus und ist somit ausgeglichen! Der Voranschlag wurde in der Sitzung der MEV am 11.12.2012 „einstimmig“ beschlossen! Wer dem Voranschlag in der vorliegenden Form zustimmt die/den bitte ich um ein Handzeichen! Der Antrag wird einstimmig angenommen. Zu Punkt 7: Voranschlag 2013 der Gemeinde Klaus (Fassung 05.12.2012) Es wird einstimmig angenommen, dass Gemeindebuchhalter Wolfgang Längle als Auskunftsperson zum Voranschlag beigezogen wird. Die wesentlichen Positionen des Voranschlages 2013 werden von Wolfgang Längle erläutert. Antrag GV Dr. Heinz Vogel: Schaffung eines Ansatzes im Budget „Renaturierung Fließgewässer“ mit EUR 5.000,-- damit mit diesbezüglichen Planungen begonnen werden kann. Der Antrag wird mit 3:20 Stimmen abgelehnt. Anfrage gem. § 38 Abs. 4 von GV Dr. Heinz Vogel an Bgm. Werner Müller: Auf welche Projekte teilt sich die Summe Neubau- und Erweiterung Rohrnetz (Betriebe der WasserVersorgung) von EUR 580.000,00 auf? Anfragebeantwortung durch Bgm. Werner Müller bzw. Wolfgang Längle: Bgm. Werner Müller hält dezidiert fest, dass es sich bei den angegebenen Zahlen um eine Kostenschätzung handelt: EUR 90.000,00 Bauabschnitt 14 somit Restbetrag „Walgaustraße“ EUR 410.000,00 Bauabschnitt 15 somit „Unterer Sattelberg“ EUR 80.000,00 Bauabschnitt 15.1 somit „Im Riesler“ Anfrage gem. § 38 Abs. 4 von GV Dr. Heinz Vogel an Bgm. Werner Müller bzw. an den Obmann des Wasserausschusses: Auf welche Projekte teilt sich Neubau- und Erweiterung Rohrnetz (Betriebe der Abwasserbeseitigung) von EUR 1.860.000 auf? Anfragebeantwortung durch Bgm. Werner Müller bzw. Wolfgang Längle: Bgm. Werner Müller hält dezidiert fest, dass es sich bei den angegebenen Zahlen um eine Kostenschätzung handelt: EUR 360.000,-- Bauabschnitt 12 somit „Walgaustraße“ EUR 1.300.000,-- Bauabschnitt 13 somit „Unterer Sattelberg“ EUR 200.000,-- Bauabschnitt 13.1 somit „Im Riesler“ Antrag Bgm. Werner Müller: Antrag: „Der Voranschlagentwurf wurde in der 28. Sitzung des Gemeindevorstandes am Dienstag, den 11. Dezember 2012 gesichtet, diskutiert und folgende Stellungnahme abgegeben: Der Voranschlagentwurf der Gemeinde Klaus für das Jahr 2013 enthält die für eine ordentliche Führung und Weiterentwicklung einer Gemeinde notwendigen Budgetpositionen. Auf Grund der Finanzlage der Gemeinde und der Prognosen für die nähere Zukunft wurden die Wünsche und Anträge der Ausschussobfrauen und -männer besprochen und wiederum für beide Seiten tragbare Kompromisse gefunden. Förderungen für Vereine, externe Einrichtungen, Landwirtschaft usw. wurden auf dem Ni- veau des Jahres 2012 budgetiert! Die Anschaffung eines Kleinlöschfahrzeuges für die Feuerwehr in Höhe von EUR 150.000,00 musste vorerst verschoben werden. Ebenfalls wurde für die Sanierung der Kirche und den eventuellen Ankauf eines Grundstückes von der Pfarre vorerst nur ein Ansatz budgetiert. Die Anträge und Wünsche der von den in der Gemeinde Klaus stationierten Betreuungs- und Bildungseinrichtungen (Kinderbetreuung, Kindergarten, Volksschule, Vorarlberger Mitte-schule und Öffentliche Bücherei) wurden im Sinne einer positiven Entwicklung unserer Kinder fast zur Gänze in den Budgetentwurf 2013 aufgenommen. Der Voranschlagentwurf 2013 weist Einnahmen in Höhe von EUR 9.898.700,-- und Ausgaben in Höhe von EUR 9.898.700,-- aus und ist somit ausgeglichen! Bei der Erstellung des Voranschlags wurden auch in diesem Jahr die Konjunkturprognosen zum einen mit einer entsprechend vorsichtigen Planung bei den Einnahmen (Kommunalsteuer, Ertragsanteile,) und zum anderen mit einem gut kalkulierten Ansatz bei den Aufwendungen (Zinsen und Kursschwankungen) berücksichtigt. Aus dem vorgelegten Entwurf ist ersichtlich, dass die für die Baumaßnahmen für die Ortskanalisation Bauabschnitt 13, für die Wasserversorgung Bauabschnitt 15 und den damit verbundenen begleitenden Straßenbau notwendigen Budgetmittel für das Jahr 2013 vorgesehen sind. Für die geplanten Maßnahmen im Rahmen des Neubaus und der Instandhaltung der Ortskanalisation sowie des Wasserleitungsnetzes und der damit erforderlichen Straßenneubauten werden Investitionen in der Gesamthöhe von EUR 2.765.000,-- aufgewendet. Dies sind rund 27,9% des Gesamtbudgets des Jahres 2013. Zum Ausgleich des ordentlichen Budgets 2013 ist derzeit eine Entnahme aus der Haushaltsrücklage in Höhe von EUR 163.000,-- (EUR 820.600,-- im Jahre 2012) vorgesehen. Die Gebühren und Abgaben für das Jahr 2013 wurden in der 20. Sitzung der Gemeindevertretung am 28. November 2012 „mehrheitlich“ beschlossen. In derselben Sitzung wurde der Beschäftigungsrahmenplan für das Jahr 2013 „einstimmig“ beschlossen! Der Schuldenstand der Gemeinde beträgt per 31.12.2013 EUR 10.588.200,-- die Leasingverpflichtungen betragen zum selben Stichtag EUR 46.087,--! Der Voranschlagentwurf für das Jahr 2013 wurde in einer Arbeitssitzung am 10. Dezember 2012, zu der die Mitglieder des Gemeinderates, des Finanzausschusses, alle Obfrauen und Obmänner der diversen Ausschüsse sowie die Fraktionsführer der in der Gemeindevertretung vertretenen Fraktionen geladen waren, von Bürgermeister Werner Müller, von Gemeindesekretär Issa Zacharia und Buchhalter Wolfgang Längle erläutert. Die Anwesenden haben den Voranschlagentwurf 2013 (Fassung vom 05.12.2012) durchgearbeitet und „einstimmig“ zur Beschlussfassung durch die Gemeindevertretung empfohlen! Vor der Erstellung des Budgets 2013 haben, (mit Ausnahme des Kulturausschusses), Sitzungen aller Ausschüsse stattgefunden. Die entsprechenden Vorschläge bzw. Wünsche wurden rechtzeitig eingebracht und konnte auch im Voranschlag 2013 berücksichtigt werden. Der Gemeindevorstand dankt allen Ausschussmitgliedern, den MitarbeiterInnen der Verwaltung für die gute und verantwortungsvolle Erstellung des Voranschlagentwurfs 2013. Der Gemeindevorstand der Gemeinde Klaus empfiehlt der Gemeindevertretung „einstimmig“ bei der 21. Sitzung am 19. Dezember 2012 den vorgelegten Voranschlagentwurf (Fassung 05.12.2012) für das Jahr 2013 zu beschließen“. Die Mitglieder des Gemeindevorstandes: Werner Müller, Wiesenegger Gert, Broger Eugen, Brugger Martin, Boll Heinrich Wer dem Voranschlagentwurf 2013, der allen rechtzeitig zugestellt wurde, in der vorliegenden und erläuterten Form zustimmt, den/die bitte ich um ein Handzeichen. Der Antrag wird mit 22:1 Stimmen angenommen. Zu Punkt 8: Festlegung der Finanzkraft der Gemeinde Klaus für das Jahr 2013 Antrag Bgm. Werner Müller: „Auf Grund des vorliegenden und unter TOP 7 beschlossenen Voranschlags 2013 beträgt die Finanzkraft der Gemeinde Klaus für das Jahr 2013 €uro 4.260.300,--. Wer dem Antrag auf Festlegung der Finanzkraft zustimmt den/die bitte ich um ein Handzeichen! Der Antrag wird einstimmig angenommen. Zu Punkt 9: Anfragebeantwortung aus der 20. Sitzung vom 28. November 2012 Anfrage gem. § 38 Abs. 4 von GV Dr. Heinz Vogel an Bgm. Werner Müller: In der Klauser Gemeindeinformation Jahrgang 7, Ausgabe 6 vom Juni 2012 schreibt der Bürgermeister: „Nun liegt der Plan (gemeint ist der Auflageplan) einen Monat (bis einschl. 25. Juni 12) im Gemeindeamt zur Stellungnahme auf! Ich würde mich freuen, wenn Sie zahlreich von dieser Möglichkeit Gebrauch machen würden und uns als Entscheidungsträger Ihre Meinung mitteilen würden“ Entscheidungsträger waren bei der Volksabstimmung die Wahlberechtigten. Weshalb wurden den Entscheidungsträgern (den Wahlberechtigten) diese Stellungnahmen vorenthalten? Anfragebeantwortung durch Bgm Werner Müller: Es handelte sich bei den eingegangenen Stellungnahmen weder um Stellungnahmen öffentlicher Stellen noch um Stellungnahmen von Grundbesitzern auf deren Grundstücke sich die teilweise Rückwidmung in Bauland (wie bereits von 1968 – 1999) bezog. Anfrage gem. § 38 Abs. 4 von GV Dr. Heinz Vogel an Bgm. Werner Müller: Welche Stellungnahmen/schriftliche Äußerungen sind eingelangt? Anfragebeantwortung durch Bgm Werner Müller: Es sind 5 Stellungnahmen die von 11 verschiedenen Personen unterschrieben wurden eingelangt! Weiters ist am 16. November ein Schreiben von RA Welte im Namen der Mandanten Rauch Jürgen und Bertold Veronika eingelangt! Anfrage gem. § 38 Abs. 4 von GV Dr. Heinz Vogel an Bgm. Werner Müller: Werden diese Stellungnahmen dem Amt der Vorarlberger Landesregierung zeitgerecht weitergeleitet? Anfragebeantwortung durch Bgm Werner Müller: Diese werden selbstverständlich mit allen anderen notwendigen Unterlagen an die Raumplanungsstelle weiter geleitet! Anfrage gem. § 38 Abs. 4 von GV Dr. Heinz Vogel an Bgm. Werner Müller: Welche öffentlichen Dienststellen wurden von der Gemeinde verständigt? Anfragebeantwortung durch Bgm Werner Müller: Bis dato noch keine! (Dies wurde am 03.12.12. nachgeholt!) Zu Punkt 10: Antrag nach § 41 Abs. 2 – von GV Dr. Heinz Vogel, GV Magª Eugenie Sözeri-Rohrer und GR Martin Brugger: „Vergleichsangebote der Rechtsanwälte Dr. Mandl u. Dr. Schelling (Schriftwechsel mit dem RA der Gemeinde Dr. Längle)“ Bürgermeister Werner Müller begrüßt Rechtsanwalt Dr. Philip Längle. Dr. Längle wird einstimmig als Auskunftsperson zugelassen. Anfrage gem. § 38 Abs. 4 von GV Dr. Heinz Vogel an Bgm. Werner Müller: In der Aussendung des Bürgermeisters (46. KW) heißt es auf Seite 2: Ihr Ja bedeutet insbesondere Beschlussfassung der Widmung im Bereich „Hinterer Tschütsch“ gemäß dem vereinbarten Kompromiss. Wie lautete diese eingegangene Vereinbarung? Anfragebeantwortung durch Bgm. Werner Müller: Es gibt keine eingegangene Vereinbarung. Anfrage gem. § 38 Abs. 4 von GV Dr. Heinz Vogel an Bgm. Werner Müller: Nach dem es keine Vereinbarung gibt, wie lautet der vereinbarte Kompromiss? Anfragebeantwortung durch Bgm. Werner Müller: Er wurde im Erläuterungsbericht bereits erwähnt. Anfrage gem. § 38 Abs. 4 von GV Dr. Heinz Vogel an Bgm. Werner Müller: Wer von der Gemeinde Klaus ist diesen vereinbarten Kompromiss eingegangen? Anfragebeantwortung durch Bgm. Werner Müller: Niemand. Antrag GV Dr. Heinz Vogel: RA Dr. Längle soll den gesamten Schriftverkehr in der Sache „Hinterer Tschütsch“ zwischen ihm und den gegnerischen Rechtsanwälten der Gemeinde in Kopie zukommen lassen. (inkl. Emailverkehr) Der Antrag wird mit 16:7 Stimmen angenommen. Zu Punkt 11: Umwidmung eines Teils des Gebietes „Hinterer Tschütsch“ von Freifläche Freihaltegebiet – FF – in Baufläche Wohngebiet – BW – und in Verkehrsfläche Straße (Bestand) sowie von Freifläche Freihaltegebiet – FF – mit Ersichtlichmachung Wald in Verkehrsfläche Straße (Bestand) gemäß Plan vom 23.05.2012 Antrag GV Dr. Heinz Vogel: Da bis heute kein Erschließungskonzept/Verkehrskonzept für das 15.000m² große Bebauungsgebiet vorliegt, im Detail: am 23.5.12, 16. Gemeindevertretungssitzung wurde unter TP 5 folgender Antrag (vor einer großflächigen Umwidmung in Bauland im Bereich des Hinteren Tschütsch soll ein Verkehrstechnisches Gutachten erstellt werden, da mit einem erheblichen zusätzlichen Verkehrsaufkommen auf der schmalen Tschütschstrasse gerechnet werden muss) abgelehnt. In der eingelangten Stellungnahme, die der Gemeindevertretung erst auf der heutigen Gemeindevertretungssitzung vollinhaltlich zur Kenntnis gebracht wurden, ist die mangelnde Verkehrsanbindung/fehlendes Erschließungskonzept ein zentraler Kritikpunkt. Siehe Schreiben des Herrn Walser Franz, eingelangt am 25.6.2012. (Absatz 2 und 3) Siehe Schreiben des Herrn Brugger Martin, eingelangt am 29.6.2012. Siehe Schreiben der Frau Veronika Berthold, des Herrn Georg Berthold, der Frau Isabell Rauch, des Herrn Jürgen Rauch, eingelangt am 25.6.2012. (fünfter Absatz Seite 1 unten/Seite 2 oben) Siehe Schreiben der Frau Acker Bettina, des Herrn Keckeis Gerhard, der Frau Heike Kranz, des Herrn Armin Kranz, eingelangt am 29.6.2012. (drittletzter Absatz auf Seite 2) Weiters wurde ein Schreiben des RA Dr. Welte auf der Sitzung vom 28.11.2012 mit dem Kritikpunkt der mangelnden Verkehrsanschließung der Gemeindevertretung vollinhaltlich zur Kenntnis gebracht. Bei der Gemeindevertretungssitzung vom 28.11.2012 antwortete der Bürgermeister unter TP 9 auf die Frage aus welchen Gründen der Bürgermeister die Erstellung eines Verkehrstechnischen Gutachtens für die Erschließung der 15.000m² Baufläche ablehne, lapidar: „weil es keine Grundlage für diese Widmungsentscheidung ist“. Da unzulässigerweise privatrechtliche Vereinbarungen mit hoheitsrechtlichen (raumplanerischen) Entscheidungen gekoppelt wurden, im Detail: bei der Gemeindevertretungssitzung am 23.05.12, TP 5 wurde ein sogenannter Kompromiss (Privatrechtliche Vereinbarung) mit einer raumplanerischen Entscheidung gekoppelt. (siehe Antragstext des Bürgermeisters) Im den im Rahmen des Auflageverfahrens eingelangten Stellungnahmen wird diese unzulässige Koppelung ebenfalls thematisiert. Siehe Schreiben des Dr. Heinz Vogel vom 25.06.12, (zweitletzter Absatz) sowie Schreiben der Familien Berthold und Rauch vom 25.06.12, Seite 2 Absatz 4, 5 und 6. Auf eine Anfrage in der Gemeindevertretung vom 28.11.2012, TP 9 meinte der Bürgermeister, seitens der Gemeinde sei nichts gekoppelt worden. Im Begleitbericht zur Volksabstimmung wird die obgenannte privatrechtliche Vereinbarung (Stellungnahme des Gemeindevorstandes) vom 27.10.12 breit und ausführlich dargelegt. Im Schreiben des Bürgermeisters (46. KW) im Vorfeld der Volksabstimmung ist diese Koppelung nochmals dezidiert dargelegt. Auf Seite 2 des Schreibens heißt es oben: Ihr JA bedeutet insbesondere: Beschlussfassung der Widmung im Bereich „Hinterer Tschütsch“ gemäß dem vereinbarten Kompromiss. Da im Vorfeld der Volksabstimmung auf die sich die Gemeindevertretungssitzung beruft, dem Entscheidungsträger (Wähler) der Inhalt der im Rahmen des Auflageverfahrens eingelangten Stellungnahmen vorenthalten wurde, im Detail: die Stellungnahmen (zu deren Abgabe der Bürgermeister in seinem Schreiben vom Juni 2012/Jahrgang 7, Ausgabe 6 aufgerufen hat: „Ich würde mich freuen, wenn sie zahlreich von dieser Möglichkeit Gebrauch machen würden und uns als Entscheidungsträger ihre Meinung mitteilen würden“) wurden bei der Gemeindevertretung vom 28.11.2012 der Gemeindevertretung nicht vollinhaltlich zur Kenntnis gebracht. Offensichtlich wird dies bei der heutigen Sitzung (Wiederholung des TP 9 der letzten Gemeindevertretungssitzung) nachgeholt. Der Inhalt dieser Stellungnahmen wurde der Bevölkerung im Vorfeld der Volksabstimmung vorenthalten, im Begleitbericht vor der Volksabstimmung ist lediglich die Rede von eingegangenen Stellungnahmen. (Mitte Seite 2 Stellungnahme des Gemeindevorstandes vom 27.10.12) Über den Inhalt der Stellungnahmen wird kein Wort verloren. Siehe auch Anfrage von Gemeindevertreter Dr. Heinz Vogel an Bürgermeister Werner Müller, weshalb den Entscheidungsträgern (Wahlberechtigten) bei der Volksabstimmung diese Stellungnahmen vorenthalten wurden. Da es von der Gemeinde (vom Bürgermeister) verabsäumt wurde, gemäß § 21 Raumplanungsgesetz, die entsprechenden öffentlichen Dienststellen von der Auflage des am 23.05.12 beschlossenen Planes zu informieren und die Äußerungen der im § 21/2 genannten Stellen erstmals heute der Gemeindevertretung zur Kenntnis gebracht wurden, im Detail: Die Stellungnahme der Agrarbezirksbehörde vom 18.12.2012 beurteilt die Widmung nicht positiv. Die BH Feldkirch Abteilung Naturschutz und Forstbehörde sieht im Schreiben vom 7.12.12 die Umwidmung ebenfalls kritisch. (Widmung in Waldrandnähe/Rodung/Magerwiesen) Die Forsttechnische Abteilung für Wildbach- und Lawinenbebauung beurteilt die Umwidmung in Bauland in Waldrandnähe ebenfalls sehr kritisch. (kein Geld aus dem Katastrophenfond bei Windwurfschäden) Die Bevölkerung wurde im Begleitbericht zur Volksabstimmung zu diesen kritischen Punkten naturgemäß nicht informiert (da diese nicht vorlagen) / mangelnde Entscheidungsgrundlage. soll der Tagesordnungspunkt vertragt werden. Der Antrag wird mit 3:20 Stimmen abgelehnt. Antrag Bgm. Werner Müller: In der 16. Sitzung am 23. Mai 2012 hat die Gemeindevertretung gem. §§ 21 und 23 RPG die Auflage zur Umwidmung des im Plan (Auflageentwurf) vom Mai 2012 von DI Georg Rauch (liegt allen vor) dargestellten Gebietes im Bereich „Hinterer Tschütsch“ beschlossen. Der Plan und der Erläuterungsbericht wurde gem. §§ 21 u. 23 RPG, LGBl. 38/1996, im Gemeindeamt vom 25. Mai 2012 bis 02. Juli 2012 aufgelegt. Dies wurde auch an der Amtstafel vom 25. Mai 2012 bis 02. Juli 2012 angeschlagen und im Gemeindeblatt veröffentlicht und somit kundgemacht! Innert dieser Frist sind 5 Stellungnahmen von insgesamt 11 Personen eingelangt! (Diese wurden allen GemeindevertreterInnen vor der Sitzung zugestellt und somit zur Kenntnis gebracht!) Auf Grund des Antrages der Fraktion lebenswertes klaus / GRÜNE wurde in der 18. Sitzung am 29. August 2012 einstimmig die Durchführung einer Volksabstimmung zu dieser Widmung beschlossen! Diese fand am 18. November 2012 statt. Die dort gestellte Frage: „Soll der derzeit geltende Flächenwidmungsplan der Gemeinde Klaus im Gebiet Hinterer Tschütsch entsprechend dem von der Gemeindevertretung der Gemeinde Klaus am 23. Mai 2012 beschlossenen Auflageentwurfes geändert werden? JA/NEIN“ beantworteten 68,5% der Klauserinnen und Klauser mit ja und sprachen sich somit mit deutlicher Mehrheit für die Änderung des Flächenwidmungsplanes aus. Am 03. Dezember 2012 wurden gemäß § 21 Abs 2 RPG alle dort angeführten Stellen von der Auflage und der beabsichtigten Beschlussfassung am 19. Dezember 2012 informiert! Auf Grund dieser Information sind Schreiben der Vorarlberger Landesregierung - Abt. Wasserwirtschaft; der BH Feldkirch als Naturschutz- und Forstbehörde; der Agrarbezirksbehörde, Wildbach und Lawinenverbauung – Sektion Bregenz und des Vorarlberger Militärkommandos eingegangen. (Diese liegen ebenfalls allen Mandataren vor!) Wer auf Grund des Ergebnisses des Volksentscheides vom 18.11.12, der eingelangten (vorliegenden und erläuterten) Stellungnahmen und der von Bgm. Werner Müller erläuterten und im vorliegenden Plan (Auflageentwurf vom 23. Mai 2012 von DI Georg Rauch) dargestellten Umwidmung zustimmt die/den bitte ich um ein Handzeichen! Der Antrag wird mit 20:3 Stimmen angenommen. Antrag Bgm. Werner Müller: Der in der 20. Sitzung der Gemeindevertretung am 28.11.2012 unter TOP 9 mit 21 zu 3 Stimmen gefasste Beschluss wird somit aufgehoben! Wer diesem Antrag zustimmt den bitte ich um ein Handzeichen. Der Antrag wird mit 20:3 Stimmen angenommen. Zu Punkt 12: Antrag nach § 41 Abs. 2 – von GV Dr. Heinz Vogel, GV Magª Eugenie Sözeri-Rohrer und GR Martin Brugger: „Brief des Bürgermeisters (46 KW) an alle Wahlberechtigten im Vorfeld der Volksabstimmung betreffend Flächenwidmung Hinterer Tschütsch“ Anfrage gem. § 38 Abs. 4 von GV Dr. Heinz Vogel an Bgm. Werner Müller: Wieviel kostete das Porto für diese Aussendung? Die Kuverts für diese Aussendung entsprechen exakt den Kuverts die für die Versendung des Begleitberichts verwendet wurden. Wieviel kosten diese Kuverts? Wer machte das Panoramafoto auf Seite 2 und Seite 3 der Aussendung? Wieviel kostete dies? Wer machte die beraterische Gestaltung dieser Aussendung und wieviel kostete dies? Welche Druckerei druckte diese Aussendung? Wieviel kostete der Druck dieser Aussendung? Anfragebeantwortung durch Bgm. Werner Müller: Es handelt sich um eine private Aussendung meinerseits und alles andere ist und bleibt Privatsache. Zu Punkt 13: Antrag nach § 41 Abs. 2 – von GV Dr. Heinz Vogel, GV Magª Eugenie Sözeri-Rohrer und GR Martin Brugger: „Rauchverbot in allen Gebäuden d. Gemeinde“ Antrag GV Dr. Heinz Vogel: Rauchen verursacht große Kosten für das Gesundheitswesen und individuelles Leid durch Raucherfolgekrankheiten wie Gefäßschäden, Lungen- und Kehlkopfkrebs usw. Das Rauchen soll in allen öffentlichen Gebäuden der Gemeinde Klaus inklusive der Gemeindeimmobiliengesellschaft (inkl. Bar im Winzersaal) verboten werden. Antrag Bgm. Werner Müller: Im Sinne der Vereine und der geringen Anzahl der Veranstaltungen soll das Rauchen im Kellergeschoss (in der in sich geschlossenen Bar) weiter erlaubt sein. Es muss niemand durch diese Zone gehen. Das betreten erfolgt freiwillig. Der Antrag wird mit 20:3 Stimmen angenommen. Zu Punkt 14: Genehmigung des Protokolls der 20. Sitzung vom 28. November 2012 Bgm. Werner Müller merkt an, dass er unter dem Punkt „Allfälliges“ angemerkt hat, dass er sich eine Klarstellung zu den vorgebrachten Vorwürfen vorbehalte. Diesbezüglich ist nicht das Protokoll, sondern das zu veröffentliche Ergebnisprotokoll gemeint. Antrag Bgm. Werner Müller: Wer dem vorgelegten Protokoll der 20. Sitzung vom 28. November 2012 zustimmt, die/den bitte ich um ein Handzeichen! Das Protokoll wird einstimmig genehmigt. Zu Punkt 15: Allfälliges Anfragen zur Trinkwasserqualität werden gestellt. Diese werden in der nächsten Sitzung beantwortet. Bgm. Werner Müller bedankt sich bei allen für die gute Zusammenarbeit im abgelaufene Jahr. P.S.: Die Beschlussfähigkeit war bei allen Beschlussfassungen gegeben. Issa Zacharia Bgm. Werner Müller Schriftführer Vorsitzender
Schlagworte: gig gesmbh & co kg voranschlag 2014 , gig gesmbh voranschlag 2014 , wasserverband gruppenwasserversorgung voranschlag 2014 , abwasserverband vorderland voranschlag 2014 , voranschlag 2014 der gemeinde klaus , festlegung der finanzkraft für das jahr 2014 , antrag auf erhöhung der gesamtgeschosszahl von 2 , 5 auf 3 - diehlmann , schulerhalterverband allg. sonderschule rankweil - Änderung der verbandsordnung , antrag gem. § 41 - bestandsaufnahme der natursteinmauern in der gemeinde klaus , antrag gem § 41 - maßnahmen zur erreichung des zieles-einstufung als e5 gemeinden , antrag gem § 41 - rauchverbot in allen öffenltichten gebäuden der gemeinde klaus , antrag gem. § 41 - bebauungsplan für das gebiet hinterer tschütsch
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22. öffentliche Gemeindevertretungssitzung - Ergebnisprotokoll vom 20.02.2013 im Sitzungszimmer der Gemeinde Klaus von 20.00 Uhr – 21.45 Uhr Die 6 Gemeinderäte und 18 GemeindevertreterInnen wurden ordnungsgemäß geladen. Vorsitz: Bürgermeister Werner Müller Teilnehmer Gemeindevorstände: Bgm. Werner Müller, Eugen Broger, Magª Gerda Berchtel, Martin Brugger, Gert Wiesenegger Teilnehmer Gemeindevertreter: Werner Ebenhoch, Reinhard Längle, Sabine Längle, Edwin Lins, MMag. Josef Lercher (20.07 Uhr), Robert Fröschl, Renate Giesinger, Rene Nachbaur, Dr. Heinz Vogel, Magª Eugenie Sözerie-Rohrer, Christoph Wund, Ing Heinz Österle, Dr. Peter Jugl; Ersatz: Kätzler Mario, Gassner Wolfgang, Daniela Ritter, Alexandra Müller Entschuldigt: Heinrich Boll, Carmen Kathan, Roswitha Fleisch, Annires Marchetti, Markus Bitsche, Maria Lercher Zu Punkt 1: Begrüßung und Feststellung der Beschlussfähigkeit Der Vorsitzende begrüßt die Anwesenden. Mit Beginn der Sitzung ist die Beschlussfähigkeit mit 21 Mandataren gegeben. Alle Mandatare sind bereits angelobt. Zu Punkt 2: Genehmigung der Tagesordnung Antrag GR Martin Brugger: Aufnahme des Tagesordnungspunktes: „Wechsel in der Besetzung des Raumplanungs- und Gebäudeentwicklungsausschusses“ Der Antrag wird einstimmig angenommen. Die Tagesordnung wird somit in nachstehender Form einstimmig genehmigt: Tagesordnung 1. Begrüßung und Feststellung der Beschlussfähigkeit 2. Genehmigung der Tagesordnung 3. Sporthalle und Mehrzweckgebäude der Mittelschule Klaus-Weiler-Fraxern 4. Berichte 5. Bericht des Obmannes des Prüfungsausschusses von der Prüfung am 30.01.13 6. Angebot von Frau Madlener Anni (eingebracht durch RA Dr. Karl Schelling) 7. Angebot der Familie Ludescher (eingebracht durch Rechtsanwälte Mandl GmbH) 8. Anfragebeantwortung aus der 21. Sitzung vom 19. Dezember 2012 9. Wechsel in der Besetzung des Raumplanungs- und Gebäudeentwicklungsausschusses 10. Genehmigung des Protokolls der 21. Sitzung vom 19. Dezember 2012 11. Allfälliges Zu Punkt 3: Sporthalle und Mehrzweckgebäude der Mittelschule Klaus-Weiler-Fraxern Werner Müller beantragt zu diesem Tagesordnungspunkt Herrn Peter Nussbaumer vom Architekturbüro Dietrich Untertrifaller als Auskunftsperson zuzulassen. Der Antrag wird einstimmig angenommen. Herr Peter Nussbaumer präsentiert den Gemeindevertretern detailliert, die aktuellen Entwürfe der Sporthalle samt Mehrzweckgebäude für die MS Klaus-Weiler-Fraxern und beantwortet die auftretenden Fragen. Antrag Bgm. Werner Müller: Wer der Umsetzung des vorgestellten Projektes „Sporthalle und Mehrzweckgebäude der Mittelschule KlausWeiler-Fraxern“ zu den geschätzten Kosten von ca. € 7,5 Mio (netto) abzüglich Landesförderung und Beiträge der Schulsprengelgemeinden der Gemeinden Weiler und Fraxern durch die Gemeinde Immobilien GmbH und CoKG Klaus zustimmt die/den bitte ich um ein Handzeichen! Der Antrag wird einstimmig angenommen. Zu Punkt 4: Berichte 31.01 29. Sitzung des Gemeindevorstandes mit Besprechung und Beschluss-fassung folgender Tagesordnungspunkte: Begrüßung und Feststellung der Beschlussfähigkeit; Genehmigung der Tagesordnung; Berichte des Bürgermeisters; Ansuchen um Grundteilung (Ludescher Clemens) gemäß Plan vom 29. November 2012 von DI FH Ender Bernhard (GZ: 1296A-12); Rechnung Fa. Wilhelm+Mayer - Asphaltierung „Im Riesacker“ - Freigabe; Honorarnote GreCo International AG – Versicherungsmanagement; Fa. Gutschi Ergänzung Reinigung der Volksschule, Vergabe; Pachtvertrag für das „Fischereigemeinschaftsrevier 54“ - Klausbach; Anschaffung von 8 Stück GCM-Doppelkammerbehältern (Glascontainer); Anschaffung eines neuen Kopiergerätes für das Gemeindeamt; Ansuchen um Sportförderung für das Jahr 2013 – UTC Klaus; Genehmigung des Protokolls der 28. Sitzung vom 11. Dezember 2012; Allfälliges Zu Punkt 5: Bericht des Obmannes des Prüfungsausschusses von der Prüfung am 30.01.13 Obmann Reinhard Längle berichtet über die letzte Prüfung des Prüfungsausschusses vom 30.1.2013 im Gemeindeamt Klaus. Antrag Bgm. Werner Müller: Wer den vorliegenden und vom Obmann des Prüfungsausschusses GV Reinhard Längle erläuterten Prüfbericht der Sitzung vom 30. Jänner 2013 zur Kenntnis nimmt die/den bitte ich um ein Handzeichen! Der Prüfbericht wird einstimmig zur Kenntnis genommen. Zu Punkt 6: Angebot von Frau Madlener Anni (eingebracht durch RA Dr. Karl Schelling) Antrag Bgm. Werner Müller: „Das Angebot von Frau Marianne Madlener, vertreten durch RA Dr Karl Schelling, vom 27.11.2012 samt Verlängerung vom 17.01.2013 wird zustimmend zur Kenntnis genommen. Der Bürgermeister der Gemeinde Klaus wird angewiesen, dieses Angebot durch Realannahme (Zahlung eines Betrages von € 40.000,-- und Unterfertigung eines grundbuchsfähigen Vertrages zur unentgeltlichen Übertragung eines Hälfteanteiles des oberhalb (nördlich) des bestehenden Weges (Gst. 1774/1 bzw. 1774/4) gelegenen Teiles des Gst. 1781 zu erfüllen. Wer diesem Antrag zustimmt den/die bitte ich um ein Handzeichen! Der Antrag wird mit 19:3 Stimmen angenommen. Zu Punkt 7: Angebot der Familie Ludescher (eingebracht durch Rechtsanwälte Mandl GmbH) GR Vize-Bgm. Gert Wiesenegger erklärt sich zu diesem Tagesordnungspunkt für befangen und verlässt den Raum. GV Sabine Längle erklärt sich zu diesem Tagesordnungspunkt für befangen und verlässt den Raum. Antrag Bgm. Werner Müller: „Das Angebot der Familie Ludescher, vertreten durch Rechtsanwälte Mandl GmbH, v 27.11.2012 samt Verlängerung vom 21.01.2013 wird zustimmend zur Kenntnis genommen. Der Bürgermeister der Gemeinde Klaus wird angewiesen, dieses Angebot durch Realannahme (Zahlung eines Betrages von € 10.000,-- und Unterfertigung eines grundbuchsfähigen Vertrages zur unentgeltlichen Übertragung eines Hälfteanteiles des oberhalb (nördlich) des bestehenden Weges (Gst. 1774/1 bzw. 1774/4) gelegenen Teiles des Gst. 1781 zu erfüllen. Wer diesem Antrag zustimmt den/die bitte ich um ein Handzeichen! Der Antrag wird mit 17:3 Stimmen angenommen. Zu Punkt 9: Wechsel in der Besetzung des Raumplanungs- und Gebäudeentwicklungsausschusses Auf Antrag der Fraktion „lebenswertes Klaus – Die Grünen“ soll die Zusammensetzung des Raumplanungsund Gebäudeentwicklungsausschusses wie folgt geändert werden: neues Mitglied GV Dr. Heinz Vogel und neues Ersatzmitglied DI Barbara Bechtold. Der Antrag wird mit 14:8 Stimmen angenommen. Zu Punkt 10: Genehmigung des Protokolls der 21. Sitzung vom 19. Dezember 2012 Antrag Bgm. Werner Müller: Wer dem vorgelegten Protokoll der 21. Sitzung vom 19. Dezember 2012 zustimmt, die/den bitte ich um ein Handzeichen! Das Protokoll wird einstimmig genehmigt. P.S.: Die Beschlussfähigkeit war bei allen Beschlussfassungen gegeben. Issa Zacharia Bgm. Werner Müller Schriftführer Vorsitzender
Schlagworte: sporthalle und mehrzweckgebäude der ms klaus-weiler-fraxern , bericht prüfungsausschuss , angebot madlener anni , angebot fam. ludescher , anfragebeantwortung , wechsel in der besetzung des raumplanungs- und gemeindeentwicklungsausschusses
Klaus 16.04.2013, 11:34 Uhr 1.05 MB Download
Jahrgang 7, Ausgaben 7 Sehr geehrte Damen und Herren, werte Klauserinnen und Klauser! Zugestellt durch Post.at Klaus, im Juli/August 2012 Höhepunkte in einem Kindergartenjahr!! Waldtag: Das ganze Jahr über steht jeder Gruppe einmal in der Woche unser Waldplatz im Tschütschwald zur Verfügung. Der Platz wurde im Herbst 2009 mit vielen freiwilligen Helfern (Kinder und deren Eltern) gestaltet. Es wurde ein großes Waldsofa mit Dach, ein Wald-WC und eine Feuerstelle mit Grillrost gebaut. Über die Jahre sind noch andere, tolle Dinge dazugekommen. Annires Marchetti (Wiff-Zack - ein Freizeitangebot der Gemeinde) hat mit Kindern und Eltern ein Baumhaus, und wiederum Kinder mit ihren Eltern im Zuge der Kommunionsvorbereitung eine wunderschöne und sehr professionelle Brücke gebaut. Nach einem ca. halbstündigen Marsch durch den Wald, wo es viel zu entdecken gibt, kommendie Kinder oben an. Die Kinder können dort frei spielen, experimentieren, forschen entdecken und Spaß haben.Wer will, kann grillen oder einfach nur gemütlich am Lagerfeuer sitzen. Es ist erstaunlich, wie frei die Kinder im Wald spielen. Langeweile und Streit sind dort Fremdwörter. Natur- und Wassertage: Jedes Jahr im Sommer verbringt jede Gruppe drei Tage am Stück in der Natur. Meistens am Wasser (Frutz oder Ratz). Es wird gegrillt, gespielt, gebadet, entdeckt und geforscht. Für die Kinder sind das besonders wertvolle erlebnisreiche und spannende Tage. Gemeindeinformation Klaus Seite 1 Seit längerem ist das Thema Kinderbetreuung in den Medien immer wieder präsent und sorgt laufend für Diskussionen. Das möchte ich zum Anlass nehmen, die Kinderbetreuung (Spielgruppe und Kindergarten) und die hervorragende Arbeit unserer Kindergartenpädagoginnen und Helferinnen bei uns in Klaus einmal hervorzuheben. Wir haben in Klaus ein sehr gut funktionierendes Betreuungsangebot, beginnend mit der Kinderspielgruppe „Zappelwurm“, bei der Kinder im Alter von drei und vier Jahren schon vor dem Kindergarten-Antritt aufgenommen werden. Darauf folgt der Kindergarten für (drei bzw.) vier- bis sechsjährige Kinder, in dem zur Zeit 80 Mädchen und Buben betreut werden. Das Angebot und die Öffnungszeiten werden jährlich an den Bedarf der Eltern und Kinder angepaßt! Dies gilt im übrigen auch für die Zeit während der Ferien, die Nachmittage und die Mittagsbetreuung! Die Kinder bekommen in den Einrichtungen die Möglichkeit, sich sanft aus dem engsten Familienkreis zu lösen und lernen sich auch auf neue Bezugspersonen einzustellen. Sie können mit Gleichaltrigen spielen und so Gruppenzusammengehörigkeit erleben, erfahren Regeln und Grenzen in einem sozialen Rahmen. Im Kindergarten gibt es verschiedene Gruppen und Räume. Diese bieten den Kindern Platz und die Möglichkeit, ihre Fähigkeiten und Begabungen zu testen. Im Bewegungsraum und auf dem großen Spielplatz können sie sich frei bewegen und haben diverse Spielmöglichkeiten. In Klaus, und darauf sind wir besonders stolz, bekommt jedes Kind im entsprechenden Alter einen Platz in der Spielgruppe bzw. im Kindergarten, was in anderen Gebieten in Österreich, speziell in Städten und Ballungszentren nicht immer der Fall ist. In diesem Sinne möchte ich auch die Gelegenheit nutzen, und unseren Kinderbetreuerinnen in der Spielgruppe Zappelwurm sowie unseren Kindergärtnerinnen einmal herzlich für ihre wichtige und wertvolle Arbeit zu danken. Sie sind es, die außerhalb des Elternhauses die wichtigen Stützen für unsere kleinen Klauserinnen u. Klauser sind! Ihr/euer Bürgermeister „Kleinfeld - Fußballturnier der Nationen und Kulturen“ Sonntag, 01. Juli 2012 - Sportplatz VMS-Klaus 11.00 Uhr - 23.00 Uhr Datum: Zeit: Ort: Veranstalter: Sonntag 01. Juli 2012 Turnierbeginn 11.00 Uhr Sportplatz d. Vlbg. Mittelschule Klaus-Weiler-Fraxern Haus der Kulturen mit Unterstützung des Kultur– und Integrationsausschusses der Gemeinde Klaus! „School is over Party“ der Turnerschaft Klaus Freitag, 06. Juli 2012 - Pavillon, E. Summer Park 15.00 Uhr - 22.30 Uhr Das Schulende naht - und somit wird’s wieder Zeit für die School is over Party! Programm: 15.00 - 17.00 Uhr 17.00 - 18:30 Uhr 18.30 Uhr 20.30 Uhr Spieleparcours für Kinder Talen tewettbewerb!! Film für Kinder „Konferenz der Tiere“ Film für Erwachsene „Nichts zu verzollen“ Ein Kleinfeldturnier der Nationen und Kulturen mit Menschen, aus den verschiedensten Teilen dieser Welt, die in Vorarlberg leben. Eine sportliche Kommunikation zum fairen und friedlichen Miteinander. Ein Projekt aus dem Haus der Kulturen, für Zusammenarbeit, Vernetzung und Entwicklung. Teilnehmende Mannschaften: Afrika, Afghanistan, Aleviten, Bahai, Brasilien, Frankreich, Lateinamerika, Nigeria, Österreich, Serbien, Somalia (Titelverteidiger), Türkei Gastronomie: Peru, Brasilien, Türkei, Italien, Serbien Turnierverlauf und Zeitplan: ab 10.30 Uhr 11.00 Uhr 16.00 Uhr 16.30 Uhr 19.99 Uhr 20.00 Uhr 20.30 Uhr Bewirtung Vorrundenspiele Vlbg. International : FC Klaus Finalspiele Konzert Grupo Caribe Preisverteilung EM Finale (public viewing) Dank unserer Freunde und Sponsoren gibt es viele schöne Gewinnchancen – allen Spendern einen herzlichen Dank! Details auf unseren Plakaten und auf den in den Schulen verteilten Info-Blättern. Anmeldungen (nur für Talentwettbewerb erforderlich!) Für gute Bewirtung ist ebenfalls wieder gesorgt. Wir freuen uns auf zahlreiche BesucherInnen – die Turnerschaft Klaus. „Kinder- u. Jugend - Talentewettbewerb“ der Turnerschaft Klaus Freitag, 06. Juli 2012 - Pavillon, E. Summer Park 17.00 Uhr - 18.30 Uhr Die Turnerschaft Klaus veranstaltet heuer zum zweiten Mal im Rahmen der school is over – Party den Kinder- und Jugendtalentewettbewerb: Datum: Zeit: Ort: Veranstalter; Freitag, 06. Juli.2012 17.00 - 18.30 Uhr Pavillon - Ernst Summer Park Turnerschaft Klaus Foto: „Aus dem Turnier 2010 Polen - Bahai“ Foto: „Kinder- u. Jugendtalentewettbewerb 2011“ Mitmachen können alle jungen Talente mit allen möglichen Begabungen. „Zeigt, was in euch steckt. Egal ob solo, zu zweit oder eine ganze Gruppe. Singen, musizieren, tanzen, Artistik, jonglieren usw.“ Es sind keine Grenzen gesetzt! Zu gewinnen gibt es natürlich auch einiges! Wenn du mitmachen möchtest, schick einfach eine Kurzbeschreibung „deiner Begabung“ bis 30.6.2012 per Mail an werner.rt@gmx.at, oder informiere dich unter der Telefonnummer 0680 / 21 545 21. Du hast freie Wahl dich zu präsentieren. Vergiss nicht deinen Namen und deine Anschrift anzugeben! Du erhältst dann eine Nachricht von uns. Turnerschaft Klaus Gemeindeinformation Klaus Seite 2 „kids IN motion„ Sport- und Erlebniswoche Montag, 07. Juli -Freitag, 13. Juli 2012 (nur noch Restplätze frei - rasch anmelden!!) Die großartige Spielewelt für 6 - 12 jährige Kids: Abenteuerturnen, Tanz, Rollerskating, Fußball, Piratenspiele, Indiaca, Völkerball, Bärenhöhle, Rätselspiele, Hockey, Kistenklettern, Grillen, Basketball, Merkball, Minitrampolin, Baseball, Staudamm bauen, Federball, Jonglieren, Staffelspiele, Akrobatik, Theater, Bodenturnen, Bodypainting, Activity, Ringe, Tischtennis, Volleyball, etc. Zum Preis von € 109,-- erhalten die Kinder: ☺ - 1 Woche Sport, Spiel, Spaß ☺ - Qualifizierte Betreuung ☺ - Programmauswahl durch die Kinder ☺ - Gesundes Mittagessen ☺ - 1 T-Shirt zum Selbstgestalten ☺ - Spiele zum Thema Ernährung Kinder die in Klaus wohnen erhalten gegen Vorlage der Teilnahmebestätigung € 50,-- Rabatt (pro Kind). Weitere Informationen und Anmeldung beim Bürgerservice der Gemeinde: 05523 / 6 25 36 10 Eine Initiative des Jugend- und Freizeitausschusses der Gemeinde! Wichtige Hinweise Bäume, Hecken und Sträucher bitte zurückschneiden! Bäume, Hecken u. Sträucher, die am Straßenrand zu stark wachsen, behindern die Sicht und stellen eine Gefahr für die Verkehrsteilnehmer dar. Im Interesse der Verkehrssicherheit ist das Zurückschneiden dieser Pflanzen entlang von öffentlichen Straßen und Wegen notwendig. Die Gemeinde bittet alle Grundbesitzer von Grundstücken mit Bäumen und Pflanzen entlang der öffentlichen Straßen und Wege, die teils unkontrolliert wuchern, diese so zu schneiden, dass die freie Sicht über den Straßenverlauf wieder gegeben ist. Herzlichen Dank! Mit dieser Maßnahme tragen Sie auch zur Verkehrssicherheit unserer SchülerInnen bei. Bitte denken Sie daran, dass Sie bei einem allfälligen Unfall eventuell die Verantwortung zu übernehmen haben. Elternberatung im Juli und August Die Elternberatung für Mütter und Väter mit Säuglingen und Kleinkindern (von 0 - 4 Jahren) findet am Montag den 09. und 23. Juli und am Montag den 13. und 27. August von 09.00 - 10.00 Uhr, im Gemeindeamt (1.OG) statt. Frau Auer Barbara (Diplomierte Kinderkrankenschwester) bzw. ihre Vertretung erwartet Sie gerne zu dieser kostenlosen Beratung! „Cross Culture Night“ Bregenzer Festspiele - Jugendprogramm Samstag, 14. Juli 2012 - Bregenz 14.00 Uhr - 24.00 Uhr Anlässlich der Bregenzer Festspiele wird auch dem jungen Publikum ein kulturell interessantes Programm geboten. Das ultimative Jugend-Event unter freiem Himmel für Schüler, Lehrlinge und Studenten von 14 bis 26 Jahren: Neben André Chénier auf der Seebühne bieten Workshops, Führungen, Sound- und Bühnenchecks und das musikalische Show-Programm am Vorplatz die Möglichkeit zum Verweilen im und um das Festspielhaus. Die Gemeinde Klaus unterstützt diese Aktion: Event inkl. Zugfahrt ab Klaus (und retour) inkl. kleinem Abendessen in Bregenz zum sensationellen Preis von € 10,-. Begleitet wird die Tour zu den Festspielen von Bgm. Werner Müller. Anmelden kannst Du Dich beim Gemeindeamt Klaus: gemeinde@klaus.cnv.at, Tel. 05523-62536. Leben und Wirken der Geschwister Maria, Anna und Hedwig Hensler (Aufruf des Heimatkundevereins!!) Die Schriftstellerin Anna Hensler ist den meisten Klausern ein Begriff, so wurde 1955 eine Straße nach ihr benannt. Ihre beiden Schwestern Maria und Hedwig kennen aber nur wenige. Auch sie waren künstlerisch tätig. Maria widmete sich der Malerei, Hedwig schrieb und malte. Der Heimatkundeverein Klaus bereitet derzeit eine Ausstellung über das Wirken der drei HenslerSchwestern vor, die am 20. und 21. Oktober 2012 im Winzersaal zu sehen sein wird. Dazu suchen wir noch leihweise Bilder, Schriftstücke und Fotos. Auch Geschichten über die drei Frauen interessieren uns. Wer hat sie persönlich gekannt und kann uns etwas erzählen? Helmut Postai, Tel: 0680/3339435 Gertrud Gut, Tel: 62426 Gemeindeinformation Klaus Seite 3 Veranstaltungskalender der Gemeinde Klaus für Juli / August 2012 Datum Veranstaltung Kleinfeld -Fußballturnier der Nationen und Kulturen und Public Viewing des EM-Finales Veranstalter Haus der Kulturen Vorarlberg und Gemeinde Klaus UBGSC Klaus Kneipp Aktiv Club Vorderland Turnerschaft Klaus (Dank der Freunde und Sponsoren der Turnerschaft gibt es noch viele Gewinnchancen!) Ort und Zeit Sportplatz der VMS Klaus 11.00 Uhr - 18.00 Uhr (siehe Zeitplan Seite 3) Bahnengolfanlage ganztags Kneippanlage an der Ratz ab 11.00 Uhr Pavillon-Ernst Summer Park 15.00 Uhr Spiele 19.00 Uhr Kino/Film Pfadiheim Neuburg Beginn 11.00 Uhr Röthis 13.00 Uhr - 19.00 Uhr Reitanlage des RC Wildfang Klaus (Die Veranstaltungen finden über den ganzen Tag statt!) Juli So. 01. So. 01. So. 01. Fr. 06. 31. Int. Montfortpokalturnier des Bahnengolfsportclubs Klaus Kneipp Aktiv - Wasserfest mit Frühschoppen School is over Party ab 15.00 Uhr - Spieleparcour für Kinder ab 17.00 Uhr - Talentewettbewerb KG/VS/VMS ab 18.30 Uhr - Open Air Kino für Kinder ab 20.15 Uhr - Film für Erwachsene Fr. 06. Sa. 07. Fr. - So. 27. - 29. Grillfest 2012 des Seniorenbundes Klaus Vollgas Bergab in der Seifenkiste Seniorenbund Ortsgruppe Klaus Offene Jugendarbeit (Infos bei der Gemeinde) Seifenkistenrennen der OJA - V´land Große Reitsportveranstaltung Freitag: RP/RN Training; Samstag: RP/RN/Lizenz Prüfung Sonntag: Cross Springen Reitclub Wildfang Klaus August Do. 02. Sa./So. 04./05. So. 19. So. Problemstoff- und Alteisensammlung Bauhoflagerplatz beim Bregenzerweg Gemeinde Klaus Reitclub Wildfang Klaus Bauhoflagerplatz 16.00 Uhr - 19.00 Uhr Große Reitsportveranstaltung SPRINGREITEN - CDNP-B Reitanlage des Reitclubs (Die Veranstaltungen finden (Bitte Parkverbot beachten) über den ganzen Tag statt!) Sozial- und Renaturierter Bereich Familienausschuss der des Klausbaches bei der Gemeinde Klaus Firma Omicron! - 14.00 Uhr „Wasserfest“ Ein Nachmittag mit viel Spiel und Spaß im und am Wasser! 26. Pfarrgemeinderat und Gottesdienst in der Kirche Pfarrkirchenrat der 10.00 Uhr in der Pfarrkirche Klaus (10.00 Uhr) Pfarre zur Hl. Agnes Frühschoppen beim Pavillon mit anschliessendem Frühschoppen mit Klaus und die Vereine im Ernst Summer Park der Bürgermusik Klaus u. der Bürgermusik 11.00 Uhr Fraxern beim Pavillon im E. Summer Park der Gemeinde Klaus Pfarrverabschiedung Mülltermine im Juli und August 2012 ► ► ► ► ► ► Do.: 05. Juli Fr.: 13. Juli Fr.: 20. Juli Fr.: 03. August Sa.: 18. August Fr.: 24. August Problemstoffe/Alteisen Bioabfall Restmüll/Bioabfall Restmüll/Bioabfall Restmüll/Bioabfall Kunststoff/Bioabfall ► ► ► ► ► ► Fr.: 06. Juli Do.: 19. Juli Fr.: 27. Juli Fr.: Do.: Fr.: 10. August 23. August 31. August Restmüll/Bioabfall Sperrmüll/Sperrgut Kunststoff/Bioabfall Bioabfall Sperrmüll/Sperrgut Restmüll/Bioabfall Seite 4 Gemeindeinformation Klaus
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Wolfurt 26.03.2013, 14:58 Uhr 90.71 KB Download
Zeitschrift des Heimatkundekreises Mit Unterstützung durch die Marktgemeinde Wolfurt seit 1988 herausgegeben von Siegfried Heim Inhaltsverzeichnis Heft 1 1. Zeittafel für Wolfurt u. Hofsteig 3 2. Bauern und Fabrikler 16 3. Franzosenkrieg 1800 (Chronik Schneider I.) 20 Heft 2 4. Sozialstrukturen (1) 5. Hofsteiger Bauern 6. Der Weg zum März 1938 Heft 3 7. Der Rickenbach 8. Wolfurter Geschlechter 9. Der letzte Krieg 1939-1945 Heft 4 10. Wolfurter Mundart 11. Kriegsende 12. Pfarrkirche St.Nikolaus Heft 5 13. Schlösser in Wolfurt 14. Pfarrer Barraga 15. Auswanderer (1) 16. Autos 17. Chronik Köb (1) Heft 7 24. Das Vereinshaus 25. Mit Napoleon in Rußland (Chronik Schneider IL) 26. Lehrer Köbs, Chron. Köb (2) 27. Streifzüge der Gedanken Heft 8 28. Volkszählungen Strohdorf, Hub und Flotzbach 29. 30. St.Martin vom Strohdorf 31. Schulschwestern 32. Sieben Söhne im Krieg 33. Das Gemeindeblatt Heft 9 34. Bildstein und Wolfurt 35. Mohr-Familien 36. Große Bäume 37. Grenzen im Ried 38. Auswanderer (2) 39. Michaelskapelle in Bregenz Heft 10 40. Unser tägliches Brot (1) 41. Kriegstagebuch Fischer Heft 12 49. 500 Jahre Seelsorge in Wolfurt 50. Nachbarn in der Bütze 51. Veres Stickerei 52. Die Kommunistin 53. Wendelin Rädler 54. Rogges Brot und kernes Brot 2 12 24 42 Heft 13 55. Ein Hofsteiger Siegel 56. Hofsteig 57. Ammänner 58. Der Gemeine Mann 59. Die Schneider 60. Mutter in Nöten, Auswand.(4) 61. Dorfschmiede 62. Stammvater Fischer 63. Fußball und Liebe 64. Kügolo Heft 14 65. Ein Hauch Barock 66. Die Ach und die Ächler 67. Ein Kuß; Kloster Hirschthal 68. Wolfurter Alpen 69. Fremdenverkehr 1903 70. Steuerverzeichnis 1873 Heft 15 71. Die Krankenschwestern 72. Hausnamen 73. Bier für St.Louis, Auswanderer (5) x. Kurt von Wolfurt 74. Vornamen 3 4 22 29 33 47 Heft 16 75. Schwerzler und Schwärzler 76. Heimkehrer 77. Einwanderer (1) Heft 17 78. Mutterpfarre Weißenau 79. Nachkriegsjahre 1945-1949 80. Einwanderer (2) 81. Das Erbe aus Indien 82. Kindstaufe in Bildstein x. Tanzen verboten Heft 18 83. Kriegsende 1945, Nachtrag 84. Aus der Kirchturmkugel 85. Ippachwald (1) 86. Einwanderer (3) 87. Soldatentod im Schnee 88. Ein Pergament x Gemeindediener x Inhaltsverzeichnis 3 26 42 3 23 38 3 29 32 2 6 21 24 27 30 3 6 14 28 35 40 46 50 52 54 4 9 37 54 57 59 3 7 16 30 45 49 52 1 52 54 3 12 19 23 35 38 3 9 45 48 52 54 1 11 25 30 34 4 16 3 22 36 43 44 Heft 6 18. Das Kirchdorf 2 19. Häuserverzeichnis 1926 10 20. Sozialstrukturen (2) 13 21. Wasser und Wald 39 22. Tagebuch (Chr. Schneider III.) 45 23. Spatzecklo 48 Heft 11 42. Inhaltsverzeichnis 1 43. Unser tägliches Brot (2) 5 44. Dr. Lorenz Böhler 15 45. Kalb&#39;s Creek, Auswanderer (3) 32 46. Der Schnitztrog 34 47. Altvorstehers Haus 37 48. Ein altes Dokument 41
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MontafonerMuseen 17.12.2012, 07:22 Uhr 1.9 MB Download
Information montafoner montafoner museen museen 100 Jahre Hochwasser 1910 1 100 Jahre Hochwasser 1910 Liebe Freundinnen und Freunde der Montafoner Museen und des Heimatschutzvereins! Auch wenn die Montafoner Museen derzeit in erster Linie in Zusammenhang mit der bevorstehenden Volksabstimmung in Schruns medial präsent sind, versuchen wir Ihnen trotz der nicht gerade einfachen Rahmenbedingungen weiterhin ein interessantes und vielfältiges Programm anzubieten. So laden wir Sie herzlich ein, Ende November die Eröffnung der Ausstellung im Heimatmuseum in Schruns zum Thema „Winterbräuche im Montafon“, und im Tourismusmuseum Gaschurn die beträchtlich angewachsene Sammlung an Montafoner Krippen zu besuchen. Neben diesen beiden „Höhepunkten“ des Winters in den Montafoner Museen finden auch zahlreiche andere spannende Veranstaltungen zu unterschiedlichsten Themen in allen vier Museen (und auch außerhalb derselben) statt. Höchst erfreulich ist der Rückblick auf den Museumsherbst mit der ereignisreichen Veranstaltungsreihe „septimo“ und der „Langen Nacht der Museen“. Vor allem das neue Format „septimo“ konnte überzeugen und bescherte uns tausende Besucherinnen und Besucher, die an den verschiedensten Veranstaltungen dieses Kulturmonats teilnahmen. Bitte beachten Sie die Möglichkeiten des öffentlichen Verkehrs unter www.vmobil.at und außerdem bieten wir Ihnen gerne an, sollte nach der Veranstaltung eine Rückkehr für Sie an Ihren Wohnort nicht mehr möglich sein, dass wir Sie im Rahmen von Fahrgemeinschaften gerne mitnehmen (bitte vorher im Heimatmuseum anmelden!). 1 2012 1 2012 montafoner museen 100 Jahre Hochwasser 1910 Information teil unserer Sammlung ist gegenwärtig auf Grund des akuten Platzmangels am Dachboden untergebracht, wo die Objekte extremen Temperaturschwankungen unterworfen und somit stark gefährdet sind. Die Lösung des DepotProblems hat daher höchste Priorität und es bleibt zu hoffen, dass entsprechend den Plänen zum Projekt „MuseumNeu“ nach dem 20. November die Perspektive auf ein Klima- und Schaudepot, das die Konservierung und Präsentation wichtiger Teile des Montafoner Kulturgutes ermöglicht, bestehen bleibt und diese Schätze nicht auf lange Zeit in externen Provisorien endgelagert und der Öffentlichkeit vorenthalten werden müssen. Michael Kasper Die „Lange Nacht der Museen“ bildete schließlich den krönenden Abschluss des vierzigtägigen Festivals. Den vielen Menschen, die in dieser intensiven Zeit mitarbeiteten und mithalfen, sei an dieser Stelle herzlich gedankt – ohne sie wäre ein derartiger Erfolg in einer derartig schwierigen Phase nicht möglich. Zuletzt möchten wir noch einen Ausblick auf das Jahr 2012, das derzeit aufgrund der ungewissen Zukunft noch mit vielen Fragezeichen versehen ist, werfen: Einen Schwerpunkt des nächsten Jahres stellt definitiv der Schutz der vielen wertvollen Kulturgüter im Heimatmuseum Schruns dar, die derzeit noch unter ungünstigsten Bedingungen auf dem Dachboden zwischengelagert werden. Der Groß- 2 Grafik-Design - Druckmanagement Veranstaltungen Offenes Singen in den Montafoner Museen Altes Frühmesshaus Bartholomäberg Montafoner Tourismusmuseum Gaschurn Altes Frühmesshaus Bartholomäberg Montafoner Tourismusmuseum Gaschurn Altes Frühmesshaus Bartholomäberg Mittwoch, 15. Februar, 19:30 Uhr Montag, 13. Februar, 19 Uhr Mittwoch, 18. Jänner, 19:30 Uhr Montag, 9. Jänner, 19 Uhr Mittwoch, 14. Dezember, 19:30 Uhr montafoner museen 100 Jahre Hochwasser 1910 1 Altes Frühmesshaus Bartholomäberg Montag, 21. November, 14 Uhr Kräuter-Räucherkurs mit Karin Sander-Pichler Es naht wieder die Zeit in der an langen Winterabenden auch in unserer Gegend gerne mit besonderen Düften die Räume belebt und gereinigt werden. Erzählcafé in der Museumsstube Silbertal Montafoner Bergbaumuseum Silbertal Montafoner Bergbaumuseum Silbertal Dienstag, 7. Februar, 15 Uhr Dienstag, 10. Jänner, 15 Uhr Dieser Kurs bietet die Gelegenheit Weihrauch, Harze und Räucherspezialitäten aus aller Welt sowie heimische Rauchkräuter kennenzulernen, und mehr über deren Wirkungen zu erfahren. Der aromatische und heilsame Rauch von Weihrauch, Harzen aus aller Welt, heimischen 3 2012 1 2012 montafoner museen 100 Jahre Hochwasser 1910 Veranstaltungen Kräutern und fernöstlichen Gewürzen wirkt besonders in Grippezeiten. Die Kursteilnehmer lernen zudem den Umgang mit Räucherkohle, Rauchschalen und Duftlampen, Räuchersieben und naturreinen Räucherstäbchen aus Tibet und Indien kennen. Die Kursgebühr beträgt für Mitglieder 7 Euro und für Nichtmitglieder 10 Euro. Im Anschluss an den Kurs können Räucherwaren und dazugehörige Utensilien aus dem Weltladen Schruns gleich direkt vor Ort im Frühmesshaus erworben werden. Dienstag, 22. November, 19 Uhr Kulturbühne Schruns ORF Filmpremiere: Bevor der Film in der Sendereihe Erlebnis Österreich am Sonntag, 27. November um 16.35 Uhr ausgestrahlt wird, wird er erstmals im alten Kino in Schruns zu sehen sein. Sonntag, 27. November, 11-17 Uhr Maisäss-Geschichten – Vom Leben und Arbeiten in den Montafoner Bergen Eine filmische Liebeserklärung an die Maisäss-Kultur im Montafon, eine Reverenz an die Menschen, die heute noch Maisässe bewirtschaften, viel Müh und Plag auf sich nehmen, um eine jahrhundertealte Kultur am Leben zu erhalten. Aus Idealismus, zu verdienen gibt es bekanntlich nicht viel. ORF-Kulturchef Manfred Welte und Kameramann Nikolai Dörler haben zu allen Jahreszeiten auf den Maisässen am Bartholomäberg, Montiel, Tafamunt, Gweil und im Gauertal Aufnahmen gemacht. Ihr Film handelt vom Leben und Arbeiten heute auf dem Maisäss, ist voll von Erinnerungen an die „gute, alte Zeit“, erzählt von spannenden Begegnungen mit außergewöhnlichen Menschen – auch Urlaubern, wie einem deutschen Universitätsprofessor, der seit den 1960er Jahren regelmäßig ins Gauertal kommt. 4 Altes Frühmesshaus Bartholomäberg Tag der offenen Tür (Adventmarkt) Das jüngste Museum der Talschaft öffnet zum traditionellen Bartholomäberger Adventmarkt bei freiem Eintritt seine Türe und bietet neben Führungen durch das Museum auch Einblicke in die laufende Sonderausstellung „Die Welt des Luzius Hauser – Ein Blick in Seelsorge, Hexenverfolgung, Wunderheilungen und Gegenreformation im Montafon im 17. Jahrhundert“. Überdies werden Kaffee, Kuchen und freundliche Gastgeberinnen und Gäste für ein herzliches vorweihnachtliches Ambiente sorgen. Nicht zuletzt besteht die Möglichkeit im reichhaltigen Angebot an Büchern über das Montafon ein passendes Weihnachtsgeschenk zu finden, immerhin sind heuer mit den Bänden „Urlaubsgrüße aus dem Veranstaltungen Montafon“, „Johann Bitschnau“ und „Netza, Monigg und Sasarscha“ wiederum drei Neuerscheinungen in den Buchreihen der Montafoner Museen zu verzeichnen. montafoner museen 100 Jahre Hochwasser 1910 1 Neues hält Einzug. Deshalb finden neben den traditionellen Terminen des Kirchenjahres auch jüngere Phänomene Platz in der Ausstellung. Ein Fokus liegt auf regional typischen Bräuchen: Weitgehend Vergessenes wird ebenso beleuchtet wie scheinbar allseits Bekanntes. Aber auch rund um populäre Bräuche wie Funken, Nikolaus oder Weihnachten gibt es viel zu entdecken. Öffnungszeiten: Samstag, 3., 10., 17. Dezember, jeweils von 16.00 bis 18.00 Uhr Sonntag, 4., 11., 18. Dezember, jeweils von 16.00 bis 18.00 Uhr Ab 27. Dezember jeweils von Dienstag bis Freitag von 16.00 bis 18.00 Uhr Montafoner Heimatmuseum Schruns Dienstag, 29. November, 19 Uhr „Funka, Fasnacht und Schiebaschüßa“ – Winterbräuche im Montafon Ausstellungseröffnung Zwischen Erntezeit und Ostern prägen bis heute viele Bräuche unseren Alltag in der dunkleren Jahreszeit, auch wenn ihre ursprüngliche Bedeutung teilweise gar nicht mehr bekannt ist. Was genau steckt aber hinter diesen Bräuchen? Bräuche sind weit mehr als nur die mit ihnen verbundenen Feierlichkeiten. Sie stehen für gewachsene Tradition, oft auch für christliche Glaubensinhalte, spiegeln die Kultur des Landes und die gesellschaftlichen Normen, den Einfluss der Medien, aber auch politische und wirtschaftliche Interessen wider. Aber sie sind nicht statisch, sondern ständig im Wandel. Alte Formen werden zeitgemäß interpretiert, Montafoner Tourismusmuseum Gaschurn Mittwoch, 30. November, 19 Uhr Montafoner Krippen Ausstellungseröffnung Am 30. November wird die große Montafoner Krippenausstellung im Tourismusmuseum Gaschurn feierlich eröffnet. Eine Auswahl an schönen Krippen, die mit viel Liebe zum Detail in langen 5 2012 1 2012 montafoner museen 100 Jahre Hochwasser 1910 Veranstaltungen Einige der nunmehr ausgestellten Krippen konnten erfreulicherweise mit Unterstützung der Gemeinden Gaschurn, St. Gallenkirch, Schruns und Silbertal, der Frauenbewegung Gaschurn/Partenen sowie durch Spenden im Gaschurner Museum mit Figuren bestückt werden. Öffnungszeiten: Samstag, 3., 10., 17. Dezember, jeweils von 16.00 bis 18.00 Uhr Sonntag, 4., 11., 18. Dezember, jeweils von 16.00 bis 18.00 Uhr Ab 27. Dezember jeweils von Dienstag bis Freitag von 16.00 bis 18.00 Uhr Freitag, 2. Dezember, 19 Uhr Stunden gefertigt wurden, ist hier zu sehen. Auf Anregung von Andreas Rudigier erklärte sich der Krippenbauverein Innermontafon mit Obfrau Marlies Kuster dankenswerterweise dazu bereit den Montafoner Museen eine eigene Krippen-Sammlung auf Dauer zur Verfügung zu stellen. Im Zeitraum von Februar bis Mai 2011 entstanden daher sieben neue Krippen, die von den Krippenbauern Franz Dönz, Peter Krenn, Hans Kuster, Klaus Kuster, Marlies Kuster, Franz Raich und Wendl Tschugmell angefertigt wurden und in Zukunft die Sammlung der Montafoner Museen bereichern werden. Überdies werden Krippen, die Georg Breuß, Marlene Themel und Karl Netzer dem Museum überlassen haben im Gaschurner Museum ausgestellt. Bei letztgenannter handelt es sich um eine alte Wurzelkrippe, die von Agnes Lorenzin aus St. Gallenkirch für Luise ErnstNetzer, die nach Frankreich heiratete und die Montafoner Krippe für Jahrzehnte dorthin mitnahm, gebaut wurde. Nach der Rückkehr dieser historischen Krippe ins Montafon kann sie nunmehr in den Montafoner Museen besichtigt werden. Es bleibt zu hoffen, dass die nunmehr höchst beeindruckende Krippen-Sammlung der Museen auch in Zukunft zahlreiche Erweiterungen erfahren wird. Kunstforum Montafon Ausstellungseröffnung widerstand ist zwecklos In den vergangenen Jahren wurden in den Winterausstellungen in der ehemaligen Lodenfabrik stets Gegenüberstellungen zweier relevanter, junger Positionen realisiert, wie z.B. 2010 die Ausstellung „TEXT without SUBTEXT“ von Luisa Kasalicky und Arnold Reinthaler. Heuer werden unter dem Titel „widerstand = zwecklos“ die Arbeiten von Judith Fegerl und Thomas Feuerstein aufeinander treffen und ein gewaltiges Spannungsfeld erzeugen. Beide beschäftigen sich mit dem Verhältnis von Mensch und Maschine, wobei Flüssigkeiten eine wesentliche Rolle spielen. Und erstmals wird – so viel sei schon einmal verraten – die Litz direkt in die Ausstellung mit einbezogen! Öffnungszeiten (bis 14. Jänner): Dienstag – Samstag, von 16 bis 18 Uhr, Donnerstag von 16 bis 20 Uhr 6 Veranstaltungen Die Ausstellung ist am Silbriga Sonntig (11. Dezember) von 13 bis 17 Uhr geöffnet. montafoner museen 100 Jahre Hochwasser 1910 1 sind mit den Bänden „Urlaubsgrüße aus dem Montafon“, „Johann Bitschnau – Lehrer aus dem Silbertal“ und „Netza, Monigg und Sasarscha“ wiederum höchst interessante Neuerscheinungen zu verzeichnen. Montafoner Heimatmuseum Schruns Courtesy Galerie Elisabeth &amp; Klaus Thoman, Innsbruck Sonntag, 11. Dezember, 10:30-17 Uhr Tag der offenen Tür (Silbriga Sonntig) Montafoner Bergbaumuseum Silbertal Donnerstag, 8. Dezember, 14 Uhr Adventfeier mit kleiner Krippenausstellung Traditionell öffnet das Bergbaumuseum Silbertal zu Maria Empfängnis bei freiem Eintritt seine Türe und bietet neben Einblicken in das Museum gemütliches Beisammensein mit vorweihnachtlichen Liedern und Gedichten, mit Kaffee und Kuchen bei freundlichen Gastgeberinnen, die für ein besinnliches Ambiente sorgen. Nicht zuletzt besteht die Möglichkeit im vielfältigen Angebot an Büchern über das Montafon ein passendes Weihnachtsgeschenk zu finden, denn heuer Tradition ist der Silbriga Sonntig in Schruns und sein Adventmarkt, Tradition ist auch, dass das Heimatmuseum an diesem Tag seine Pforten öffnet, Tradition ist, dass Sie hier einen Blick auf die neue Sonderausstellung „Funka, Fas7 2012 1 2012 montafoner museen 100 Jahre Hochwasser 1910 Veranstaltungen nacht und Schiebaschüßa“ – Winterbräuche im Montafon“ werfen können, Tradition ist auch, dass Sie hier die besten Weihnachtsgeschenke finden (Tipp: Bücher zur Geschichte und Gegenwart des Montafons aus der Schriftenreihe der Museen), ebenso Tradition ist, dass aufgrund des enormen BesucherInnenAndrangs ausnahmsweise kein besinnlicher vorweihnachtlicher Rückzug möglich ist. Montag, 12. Dezember, 20 Uhr Altes Frühmesshaus Bartholomäberg Immaterielles Kulturerbe „Montafoner Erzähltradition“? Infoabend mit MMag.a Edith Hessenberger Im Montafon entwickelten sich im Rahmen täglicher Kommunikation sogenannte Erzähltraditionen, die bereits im 19. Jahrhundert als „Montafoner Sagen“ festgehalten wurden. Erzähltraditionen beschränken sich allerdings nicht nur auf Sagen, sie umfassen ebenso das Erzählen im Alltag oder das lebensgeschichtliche Erzählen. Im Rahmen des Projektes „Montafoner Geschichte“ wurden von 2003 bis 2011 insgesamt 240 lebensgeschichtliche oder themenspezifische Erzählungen von über 200 Personen mittels Tonbandaufnahmen dokumentiert. Sie verdeutlichen klar die Beständigkeit typischer Montafoner Sagen, zeigen aber auch die Erzähltraditionen in der Darstellung der Geschichte des Tales, beziehungsweise der eigenen Biographie auf. Die UNESCO-Nationalagentur für Immaterielles Kulturerbe dokumentiert besondere regionale Traditionen und bemüht sich, die Erhaltung des immateriellen 8 Kulturerbes zu unterstützten, sowie Respekt zu sichern und ein Bewusstsein für dieses Erbe zu schaffen. Nach der Anerkennung der „Dreistufenlandwirtschaft im Bregenzerwald“ oder der „Vorarlberger Flurnamen“ bemühen sich nun der Stand Montafon und die Montafoner Museen um die Aufnahme der „Montafoner Erzähltradition“ in das „Nationale Verzeichnis immateriellen Kulturerbes“. Damit könnte ein großer Schritt in Richtung (inter-) nationaler Anerkennung der im Montafon Archiv dokumentierten Erzählungen als Ausschnitt der Montafoner Erzähltradition gesetzt werden. Die Antragstellerin Edith Hessenberger (KulturwissenschaftlerIn, Uni Innsbruck) präsentiert im Rahmen eines Infoabends die Inhalte des Antrags sowie die Vorgehensweise bei der Antragstellung, und steht gerne für Fragen zur Verfügung. Donnerstag, 15. Dezember, 20 Uhr Montafoner Heimatmuseum Schruns „Die Reise zum Horizont“ Lesung von Jürg Amann im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Das FelderArchiv“ geht aufs Land (Einführung und Gespräch: Dr. Ulrike Längle) Veranstaltungen montafoner museen 100 Jahre Hochwasser 1910 1 Montafoner Heimatmuseum Schruns Mittwoch, 25. Jänner , 20 Uhr „Pfennigzins, Vogelrecht, Ärch und Schesaplana ...“ – das Urbar der Herrschaften Bludenz und Sonnenberg von 1620 Vortrag von Univ.-Doz. Dr. Manfred Tschaikner Eine der bedeutendsten Quellen zur Geschichte und Landeskunde des südlichen Vorarlberg bildet das Urbar von 1620. Der Vortrag geht der Entstehung dieses umfangreichen Dokuments nach, skizziert seinen Aufbau und stellt zahlreiche Details der regionalen Vergangenheit vor. Darunter befinden sich selbst für Fachleute manche überraschenden Erkenntnisse. Das Buch zum Thema: Das Urbar der Herrschaften Bludenz und Sonnenberg von 1620. Kommentar und Edition. Bearb. von Katrin Rigort und Manfred Tschaikner (Quellen zur Geschichte Vorarlbergs 14). Regensburg: Roderer Verlag (erscheint 2012); ISBN 978-3-89783740-9. In seiner Novelle „Die Reise zum Horizont“ gestaltet der Schweizer Autor Jürg Amann vor dem realen Hintergrund eines Flugzeugabsturzen in den Anden in den 1970er Jahren eine Menschheitsparabel als Gleichnis von Leben und Tod jenseits von Moral und Tabu. Der Kampf der Überlebenden gegen Kälte, Hunger und Durst in der Gletscherwüste der Anden stößt an die Grenzen, wie weit ein Mensch gehen kann, ohne sein Menschsein zu verlieren. Jürg Amann, geboren 1947 in Winterthur, arbeitete nach einem Germanistik-studium zunächst als Literaturkritiker und Dramaturg. Seit 1976 ist er freier Schriftsteller (Prosa, Theaterstücke, Hörspiele, Lyrik, Essays). Bücher u.a.: „Zwei oder drei Dinge. Novelle“ (1993), „Über die Jahre. Roman“ (1994), „Rondo. Erzählungen“ (1996), „Kafka. Ein Wort-BildEssay“ (2000), „Mutter töten“ (2003), „Die kalabrische Hochzeit“ (2009) Zahlreiche Preise, u. a. Ingeborg-Bachmann-Preis 1982, Conrad-FerdinandMeyer Preis 1983. 9 2012 1 2012 montafoner museen 100 Jahre Hochwasser 1910 Aktuelles Mit diesem Kulturimpuls wollten die Montafoner Museen ein innovatives Signal der Offenheit setzen. Was ihnen eindrucksvoll gelungen ist. septimo hat dazu eingeladen, einen Blick hinter die Kulissen der Museen, der Forschung sowie der Landschaft und der Architektur zu werfen. Obwohl es bereits jetzt an die Planung für 2012 geht, gilt es sich gleichzeitig beim gesamten Team der Montafoner Museen sowie bei allen Beteiligen des heurigen septimo herzlich für den vollen Einsatz zu bedanken. (tm, mk) septimo 2011 Rundherum zufriedene Gesichter. Die Premiere der neuen Montafoner Kulturveranstaltungsreihe „septimo“ ist sehr erfolgreich über die Bühne gegangen. 40 kulturelle Veranstaltungen an 40 Tagen. Die Erstausgabe des „September im Montafon“ war ein voller Erfolg. Und wie besonders diese neue Kulturoffensive ist, zeigt auch das große Publikumsinteresse. So wurden bei den diversen Kulturveranstaltungen gesamt knapp 5000 BesucherInnen gezählt, Einheimische wie auch Gäste. „Freidenker-Brevier“ von Johann Baptist Biedermann Neuzugang im Montafon Archiv Im Oktober 2011 konnte das Montafon Archiv einen für die Literatur- und Geistesgeschichte des Montafons äußerst wertvollen Neuzugang verzeichnen: Der Bregenzer Historiker Dr. Meinrad Pichler überließ dankenswerterweise dem im Heimatmuseum angesiedelten Archiv ein vom Montafoner Mundartdichter und Taubenwirt Johann Baptist Biedermann originalsigniertes Buch „Freidenker-Brevier“ aus der Zeit der Jahrhundertwende um 1900. Der Schrunser Wirt, Händler und „Bauernadvokat“ Dr. iur. Biedermann lebte 1844 bis 1923 und schenkte dieses Buch im Jahr 1910 seinem Neffen Johann Moosbrugger. Die Person Biedermanns verweist auf den Zusammenhang zwischen Heimatliteratur und Tourismus, denn parallel zur touristischen Erschließung des Montafons trat er als Wirt mit seiner Mundartdichtung in Erscheinung. Seine Gedichte und „Gsätzli“ aus der Gedichtsammlung „Nüt för Uguat“ sind dementsprechend Die 40 Tage waren bunt gemischt. Angefangen von Führungen über Themenwanderungen, Vorträgen, Tanz- und Musikvorführungen sowie Konzerten, Interviews, Gesprächen und einer schon jetzt legendären Whiskyverkostung reichte die kulturelle Palette. Erlebenswerte Höhepunkte waren die beiden Montagsgespräche mit Komponist Georg Friedrich Haas und Fotograf Marko Zink. Auch die beiden grenzüberschreitenden Abende der Engadiner und Prättigauer Begegnungen lockten zahlreiche BesucherInnen, genauso sämtliche archäologischen Themen. 10 Aktuelles auch eher als gesellige Stücke anzusehen, welche die kulturelle Identität des Montafons der Umwelt vermitteln sollten. Der Tourismus öffnete wiederum der lokalen Literatur die Welt und Biedermanns Gedichte wurden schließlich im gesamten deutschen Sprachraum bekannt. Der Literaturhistoriker Dirk Strohmann vermerkte diesbezüglich: „Persönlich wurde er freilich letztlich selbst ein Opfer des durch den Tourismus ausgeweiteten literarischen Interesses: Eine Gedenktafel an seinem eigenen Gasthaus, der ‚Taube‘, erinnert heute nicht an ihn, sondern an – Ernest Hemingway.“ montafoner museen 100 Jahre Hochwasser 1910 1 13. Interregionale Alpgespräche Nachdem im vergangenen Jahr Bartholomäberg Schauplatz der 12. Interregionalen Alpgespräche war (siehe die Veröffentlichung aller Vorträge im Jahresbericht der Montafoner Museen 2010), diente heuer die alte Walsersiedlung St. Martin im Calfeisental (Kanton St. Gallen) als Veranstaltungsort für die 13. Alpgespräche. Die Montafoner Museen traten als Ko-Organisatoren auf und der Verfasser führte als Moderator durch die Veranstaltung. Thema der Vortragsreihe war der Versuch der Beantwortung der Frage, inwieweit Kulturlandschaft, Kulturgeschichte und Tourismus eine beiderseitig gewinnbringende Kombination darstellen können. Die im September von den Montafoner Museen mit großer Unterstützung durch den Stand Montafon durchgeführten Veranstaltungsreihe „septimo“ soll ein solches Beispiel sein, das künftig Kulturlandschaft und Kulturgeschichte dem Gast näher bringen kann. Die Idee basiert auf einer Untersuchung, die 2010 im Auftrag des Instituts für Bündner Kulturforschung erfolgte, und die Museen, Ausstellungen, Festivals und Events sowie Kulturhotels auf ihr touristisches Potenzial untersuchte ... das Montafon wurde übrigens als einziges nicht Schweizer Beispiel geprüft. Das Ergebnis war verblüffend und einfach zugleich: Dort, wo Museen und Ausstellungen ihre Schwächen zeigen, besitzen Festivals und Events ihre Stärken und umgekehrt. Also sind Museen angehalten, auch in den Festivalbereich einzusteigen, um langfristig mehr Erfolg zeigen zu können. Hans-Jürg Gredig von der Fachstelle zur Untersuchung von Kulturlandschaften und Tourismus (und deren 11 Wie das später von den Nationalsozialisten verbotene Buch „Freidenker-Brevier“ verdeutlicht, war Biedermann in politischer Hinsicht dem liberalen Lager in Schruns zuzuordnen und so nahm er etwa auch 1876 mit vielen Gesinnungsgenossen am ersten Zivilbegräbnis Vorarlbergs in Schruns teil. Dazu passend thematisierte er in seinen Gedichten das „Hengara“ und schrieb häufig von der „Liabi“. (mk) 2012 1 2012 montafoner museen 100 Jahre Hochwasser 1910 Aktuelles und für sieben Jahre auch in den Schlössern Ludwig II. arbeitete. Der bayrische König Ludwig II. (1845 – 1886) ist als leidenschaftlicher Schlossbauer bekannt und vor allem Schloss Neuschwanstein ist weit über die Grenzen Bayerns hinaus berühmt und trug wesentlich dazu bei, dass Ludwig im Volksmund auch als Märchenkönig bekannt ist. Es war jedoch nicht Schloss Neuschwanstein, in dem Ludwig die meiste Zeit seiner Regentschaft verbrachte, sondern das Schloss Linderhof im oberbayrischen Ettal. In eben jenem Schloss Linderhof wird heuer anlässlich des 125. Todestages Ludwig II. ein Ludwig-Jahr gefeiert. Nachhaltigkeit in gemeinsamer Betrachtung) hatte die Untersuchung im vergangenen Jahr begleitet und war einer der Referenten bei den Alpgesprächen. Rolf Wildhaber, Wildhüter, vermittelte ein anderes Bild und zeigte drastisch auf, welche tödlichen Konsequenzen der Mensch in der Natur verursacht, wenn er sich ihrer ungebremst annähert. Der Touristiker Björn Caviezel von der Heidiland AG wiederum machte deutlich, wie stark der Fremdenverkehr auf die Kulisse Landschaft setzt und dabei kulturgeschichtliche Aspekte gerne mitein“packt“. Die 14. Alpgespräche finden 2012 in Lech statt. (ar) Anton Neyer – ein Montafoner Stuckateur im Dienste von Märchenkönig Ludwig II. Anton Neyer wurde am 17. Jänner 1849 als zweites von 13 Kindern in eine Bauernfamilie in Bartholomäberg hineingeboren. Bereits im Alter von 16 Jahren ergriff er erstmals den Wanderstab, um in Frankreich im Baugewerbe zu arbeiten. Später war er für den in Wien ansässigen Stuckateur Detoma tätig, in dessen Auftrag er in Ungarn, Böhmen, Preußen 12 Aktuelles Dabei wird im Rahmen einer Ausstellung die Entwicklungsgeschichte des Schlosses dargestellt. Neben den Architekten und Bauherren wird auch ein einfacher Handwerker mittels Kurzbiografie und Portraitfoto vorgestellt – der Montafoner Anton Neyer. Die entsprechenden Unterlagen wurden den Ausstellungskuratoren vom Montafon Archiv zur Verfügung gestellt. Die Besichtigung der Ausstellung war lohnenswert und es war faszinierend, in die bizarre Welt des exzentrischen Herrschers einzutauschen. (ab) Neue Publikation: montafoner museen 100 Jahre Hochwasser 1910 1 Netza, Monigg und Sasarscha Traditionelle Berglandwirtschaft in Gortipohl (Montafoner Schriftenreihe Band 23, Heimatschutzverein Montafon, Hg. Michael Kasper und Klaus Pfeifer, Schruns 2011) Die Maisäß- und Alpkultur prägte das Montafon über viele Jahrhunderte hinweg und veranschaulicht noch heute eindrucksvoll die hohe Entwicklungsstufe der ehemaligen bäuerlichen Lebensweise in dieser Region. Der vorliegende Band der Montafoner Schriftenreihe setzt sich integrativ und interdisziplinär aus unterschiedlichsten Perspektiven mit einem besonders interessanten Berglandwirtschaftsareal im inneren Montafon auseinander: Zehn Autorinnen und Autoren beleuchten das Gebiet von Netza, Monigg und Sasarscha im Norden Gortipohls aus geografischer, geologischer, archäologischer, historischer, sprachwissenschaftlicher, baugeschichtlicher, volkskundlicher sowie kulturlandschaftsgeschichtlicher Sicht und vermitteln damit einen umfassenden Eindruck der Wandlungsprozesse, die sich in diesem Grenzbereich am Rande des Siedlungsraumes bis in die Gegenwart vollzogen und noch heute vollziehen. Das Außergewöhnliche an diesem, zum Großteil im Natura-2000-Gebiet „Verwall“ gelegenen, traditionellen Nutzungsraum stellt einerseits die spezielle naturräumliche Ausstattung und andererseits die besondere kulturgeschichtliche Dimension dar, die sich gemeinsam in der einzigartigen und weitgehend intakten Kulturlandschaft widerspiegeln. Neben dem klassischen System der Dreistufenlandwirtschaft finden sich hier etwa Beispiele für ein vierstufiges Bewirtschaftungsmodell, das auf frühere Dauersiedlungen in den Höhenlagen verweist. Dazu kommt eine relativ scharfe Trennung zwischen Häufungen von deutschen und rätoromanischen 13 2012 1 2012 montafoner museen 100 Jahre Hochwasser 1910 Aktuelles haben: Neben all den freundlichen Maisäßeigentümerinnen und -eigentümern, die Informationen und Bilder zur Verfügung gestellt haben sowie allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Maisäßinventar-Teams möchte ich namentlich Friedrich Juen, Artur Mangard und Leo Walser für ihr Engagement und ihren Einsatz für das Zustandekommen dieser Publikation danken. Überdies ist zu betonen, dass ohne die finanzielle Unterstützung unserer Sponsoren (u.a. Amt der Vorarlberger Landesregierung, Stand Montafon, Gemeinde St. Gallenkirch, Sparkasse der Stadt Bludenz, Vorarlberger Illwerke AG) die Veröffentlichung dieses umfangreichen Bandes (384 Seiten) nicht möglich gewesen wäre. Diesen Förderern des Maisäßinventars Montafon sei daher an dieser Stelle größter Dank ausgesprochen. Das Buch kann von Mitgliedern in den Montafoner Museen um EUR 20,-- erworben werden. (mk) Flurnamen, die Rückschlüsse auf den Gang der Besiedlung zulassen. Außerdem spielte auch der in den höchsten Lagen betriebene Bergbau immer wieder eine bedeutende Rolle in der historischen Entwicklung der Region. Die mündlichen Überlieferungen zu früheren Lebens- und Arbeitsweisen, aber auch Sagen und Erzählungen zu außerordentlichen Begebenheiten runden das Bild, das uns die Kulturlandschaft mit ihren zu einem ungewöhnlich großen Teil aus dem frühen 16. Jahrhundert stammenden Gebäuden, den Lesesteinwällen, Bewässerungskanälen und Alpwegen veranschaulicht, durch die Perspektive der lokalen Bevölkerung sowie deren Erinnerungen ab. Es gilt daher insbesondere auch jenen zu danken, die durch ihren Erfahrungsschutz, ihre privaten Sammlungen oder durch vielfältige andere Bemühungen das Entstehen dieses Buches unterstützt 14 Rückblick montafoner museen 100 Jahre Hochwasser 1910 1 Latschau, 6. September (septimo) Gaschurn, 7. September (septimo) Bartholomäberg, 8. September (septimo) Gargellen, 11. September (septimo) Kristberg, 13. September (septimo) Lindauer Hütte, 14. September (septimo) 15 2012 1 2012 montafoner museen 100 Jahre Hochwasser 1910 Rückblick Tschagguns, 16. September (septimo) Schruns, 20. September (septimo) Gaschurn, 23. September (septimo) St. Gallenkirch, 27. September (septimo) Vikari, 29. September (septimo) St. Gallenkirch, 30. September (septimo) 16 Rückblick montafoner museen 100 Jahre Hochwasser 1910 1 Bartholomäberg, 1. Oktober (Lange Nacht) Silbertal, 1. Oktober (Lange Nacht) Tschagguns, 1. Oktober (Lange Nacht) Schruns, 11. Oktober Bartholomäberg, 13. Oktober Silbertal, 18. Oktober 17 2012 1 2012 montafoner museen 100 Jahre Hochwasser 1910 Publikationen 12 Keiler/Pfeifer/Rudigier: Der Maisäß Montiel. 2004 (€ 22,-/18,-) 13 Nachbaur/Strasser: Die Markterhebung von Schruns. 2004 (€ 22,-/18,-) 14 Wink (Hg.): Ausgrabungen im Montafon. Diebschlössle und Valkastiel (2 Bde). 2005 (€ 22,-/18,-) 15 Keiler/Pfeifer/Rudigier: Der Maisäß Valschaviel. 2005 (€ 22,-/18,-) 16 Hachfeld/Vossebürger/Pfeifer: Die „Alpe“ Bofa. 2005 (€ 10,90/8,70) 17 Hessenberger/Kasper: Lebenswelten junger Menschen im Montafon. 2006 (€ 13,-/10,-) 18 Malin/Maier/Dönz-Breuß: Standeswald Montafon. 2007 (€ 22,-/18,-) 19 Ohneberg: Märzengerichtsprotokoll. 2007 (€ 28,-/22,-) 20 Bußjäger: Die „Montavon“-Krise. 2007 (€ 13,-/10,-) 21 Beitl/Strasser: Richard Beitl. 2009 (€ 25,-/20,-) 22 Kasper: Röbi und Rongg. 2009 (€ 25,-/20,-) 23 Kasper/Pfeifer: Netza, Monigg und Sasarscha. 2011 (€ 25,-/20,-) Publikationen Montafoner Geschichte Band 1 Rollinger/Rollinger: Montafon 1. Mensch – Geschichte – Naturraum. Die lebensweltlichen Grundlagen. 2005 (€ 44,-, in Verbindung mit allen vier Bänden um 15 % reduziert) Band 2 Rollinger: Montafon 2. Besiedlung - Bergbau - Relikte. Von der Steinzeit bis zum Ende des Mittelalters. 2009 (€ 46,-, in Verbindung mit allen vier Bänden um 15 % reduziert) Montafoner Schriftenreihe 1 Moosbrugger: Maisäßkultur und Maisäßlandschaft im Montafon. 2001 (vergriffen) 2 Keiler/Pfeifer (Hg.): Plazadels und Wachters Dieja. 2001 (€ 10,90, für Mitglieder € 8,70) 3 Haas: Das Montafonerhaus und sein Stall. 2001 (€ 20,-/16,50) 4 Dönz: Muntafuner Wärter, Spröch und Spröchli. 2001 (€ 20,-/16,50) 5 Rudigier/Zamora (Hg.): Das romanische Vortragekreuz von Bartholomäberg. 2002 (€13,-/10,-) 6 Keiler/Pfeifer/Rudigier: Gweil – Mai­ säß und Alpen. 2002 (€ 20,-/16,50) 7 Beitl: Die Votivbilder aus den Montafoner Gnadenstätten. 2002 (€ 16,-/13,-) 8 Netzer: Silbertaler Soldaten im Zweiten Weltkrieg. 2003 (€ 16,-/13,-) 9 Keiler/Pfeifer/Rudigier: Die Maisäße auf Tafamunt. 2003 (€ 22,-/18,-) 10 Strasser: Montafoner ReiseBilder. 2003 (€ 20,-/16,50) 11 Nesensohn-Vallaster: Der Lawinenwinter 1954. 2004 (€ 16,-/13,-) 18 Sonderbände zur Montafoner Schriftenreihe SB 1 Strasser/Rudigier: montafon.1906_2006 – Eine Zeitreise in Bildern. 2006 (vergriffen) SB 2 Truschnegg: Lorüns. Dorfgeschichte in Schrift und Erzählung. 2006 (€ 35,-/30,-) SB 3 Brugger: 100 Jahre Skisport im Montafon. 2006 (€ 33,-/27,-) SB 4 Rudigier: Heimat Montafon. Eine Annäherung. 2007 (€ 22,-/18,-) SB 5 Hessenberger: Grenzüberschreitungen. 2008 (€ 28,-/22,-) Publikationen SB 6 Arnold: Montafonerin. 2008 (€ 19,50/16,50) SB 7 Rudigier: Kulturgeschichte Montafon. 2009 (€ 9,50/7,50) SB 8 Hessenberger/Rudigier/Strasser/ Winkler: Mensch &amp; Berg im Montafon. 2009 (€ 28,-/22,-) SB 9 Strasser: Schruns um 1920 (Adele Maklott). 2009 (€ 18,90/16,90) SB 10 Philp/Rudigier: Philipp Schönborn Montafon. 2010 (€ 22,-/18,-) SB 11 Trippolt/Bertle: Hannes Bertle. 2010 (€ 23,-/18,-) SB 12 Hessenberger/Kasper/Rudigier/ Winkler: Jahre der Heimsuchung. 2010 (€ 28,-/22,-) SB 13 Strasser: Entlang der Montafonerbahn. 2010 (€ 18,90/16,90) SB 14 Strasser: Urlaubsgrüße aus dem Montafon. 2011 (€ 19,90/17,90) SB 15 Netzer, Jenny: Johann Bitschnau. 2011 (€ 13,-/10,-) Kataloge und Führer Maklott – Jehly – Schmid. Sommerausstellung 2004 im Montafoner Heimatmuseum Schruns (€ 10,-/8,-) Rudigier/Strasser: Ein kleiner Führer durch das Montafoner Heimatmuseum. 2008 (€ 5,-/4,-) Brugger: Museum Guide of the Montafon Folk Museum Schruns. 2008 (€ 3,-) Filme und andere Medien Plazadels und Wachters Dieja. Maisäßsiedlung im Gauertal. Videodokumentation von info-film (Banas &amp; Banas), 14 min. 2001 (€ 26,-/22,-) Neu: DVD erhältlich (€ 15,-/12.-) montafoner museen 100 Jahre Hochwasser 1910 1 Montafon. Von Feldkirch in das Montafon. Historische Filme in der Reihe „Österreich in historischen Filmdokumentationen. Edition Vorarlberg“ vom Filmarchiv Austria, 83 min. 2004 (VHS 21,60, DVD 24,90) Die prähistorische Besiedlung des Montafons. 7000 Jahre Besiedlungsgeschichte von der Steinzeit bis zu den Römern. Interaktive CD zur gleichnamigen Ausstellung im Montafoner Heimatmuseum, Rüdiger Krause, ArcTron GmbH, Montafoner Heimatmuseum. 2005 (€ 10,-/8,-) Kulturhistorische Wanderwege Montafon Bertle: Geologischer Lehrwanderweg Bartholomäberg. 1978 (€ 6,-/5,-) Rudigier: Gaschurn-Dorf. 2003 (€ 2,-) Ebster: Sagenweg Vandans. 2007 (€ 2,-) Jahresberichte der Montafoner Museen 2001 (€ 2,-) 2002 (€ 2,-) 2003 (€ 2,-) 2004 (€ 4,-) 2005 (€ 4,-) 2006 (€ 4,-) 2007 (€ 10,-) 2008 (€ 10,-) 2009 (€ 10,-) 2010 (€ 10,-) 19 2012 1 2012 montafoner museen 100 Jahre Hochwasser 1910 Informationen Heimatschutzverein Montafon • Montafoner Museen • Montafon Archiv Montafoner Heimatmuseum, Kirchplatz 15, 6780 Schruns T 05556/74723, F 05556/74723-24 E info@montafoner-museen.at, I www.montafoner-museen.at Bankverbindungen: Raiba Montafon, BLZ 37468, Kontonr. 302.547 Sparkasse Schruns, BLZ 20607, Kontonr. 0100-065333 Öffnungszeiten im Winter (27. Dezember 2011 bis 13. April 2012): Montafoner Bergbaumuseum Silbertal: Altes Frühmesshaus Bartholomäberg: Dienstag und Donnerstag, jeweils 16-18 Uhr Dienstag und Donnerstag, jeweils 16-18 Uhr Mitglieder des Heimatschutzvereins Montafon haben folgende Vorteile: • • • • • Freier Eintritt in alle Montafoner Museen Infos und freier Eintritt zu den Veranstaltungen des Vereins (Vorträge, Exkursionen, Lesungen) Deutlich reduzierter Bezugspreis für die Montafoner Schriftenreihe Kostenlose Inanspruchnahme des Montafon Archivs und der Bibliothek Kostenlose Inanspruchnahme des Services der Außenstelle der Vorarlberger Landesbibliothek Mit der Bezahlung des Mitgliedsbeitrages von € 20,- unterstützen Sie die Arbeit des Vereines und der Museen! ✃ Ja, ich möchte diese Vorteile nützen und werde Mitglied des Heimatschutzvereins Montafon. Vorname: ✃ Österr. Post AG Info.Mail Entgelt bezahlt Familienname: Straße/Hnr.: Postleitzahl/Ort: Telefonnummer: E-mail: 20 Grafik-Design Frei, Götzis Montafoner Heimatmuseum Schruns: Mont. Tourismusmuseum Gaschurn: Dienstag bis Freitag, jeweils 16-18 Uhr Dienstag bis Freitag, jeweils 16-18 Uhr
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MontafonerMuseen 17.12.2012, 07:07 Uhr 1.67 MB Download
Information montafoner montafoner museen museen 100 Jahre Hochwasser 1910 3 100 Jahre Hochwasser 1910 Liebe Freunde der Montafoner Museen! Liebe Freunde des Heimatschutzvereins! In den kommenden Wochen beschäfti­ gen uns drei Schwerpunktthemen, die sich auch in einer hohen Anzahl von Veranstaltungen niederschlagen. Am 11. Mai eröffnet die Wanderausstellung „Mobilität im Montafon“. Der Inhalt betrifft uns alle, die Art und Weise der Vermittlung in einem beweglichen Con­ tainer, der sein Aussehen von Ort zu Ort ändern wird, stößt auf besonderes Inter­ esse der Museumsverantwortlichen. Die Diskussion um das MuseumNeu wird am 18. Mai mit einem Gespräch mit Jurymit­ gliedern beziehungsweise den Architek­ ten fortgesetzt. Ab 1. Juni werden dann auch die Entwürfe aller Architektenbüros in einer Ausstellung im Heimatmuseum zu sehen sein. Der 1. Juni ist auch das Stichwort für einen dritten wichtigen Themenbereich, der uns 2010 beschäf­ tigen wird: In Erinnerung an das verhee­ rende Hochwasser von 1910 werden vor allem in den drei Museen in Bartholo­ mäberg, Gaschurn und Silbertal Ausstel­ lungen zum Thema „Katastrophen“ zu sehen sein. Es handelt sich um Erzähl­ bilder, die auf verschiedene Facetten des Themas eingehen, neben Wasser und Schnee werden auch Kälte, Feuer und Seuchen als Urheber von katastrophalen Ereignissen angesprochen. An dieser Stelle sei auch noch etwas Erfreuliches erwähnt. Robert Rollinger, Herausgeber der ersten beiden Bände zur Montafoner Geschichte, hat dieser Tage den Würdigungspreis für Wissen­ schaft vom Land Vorarlberg erhalten. Damit sind in den vergangenen drei Jah­ ren fünf Personen mit Bezug auf die im Montafon laufenden Projekte vom Land ausgezeichnet worden. Die Bauforschung des Architekten Raimund Rhomberg gibt Auf­ schluss über das Alter jeden Details des bestehenden Heimat­ museums und des ehemaligen Konsum­ gebäudes. Andreas Rudigier (Obmann) 1 2010 3 montafoner museen 100 Jahre Hochwasser 1910 Information Montag, 31. Mai, 18 Uhr: MONT.AGsbau – Führung mit Archi­ tekt Hans Hohenfellner im Bahnhofsareal (Bahnhof Schruns) Dienstag, 1. Juni: Die Montafoner Museen haben wie­ der offen und zeigen Ausstellungen zu den Themen „Architekturentwürfe für ein neues Montafoner Heimatmuseum“ (Schruns) und zu „Jahre der Heimsuchung“ (Bartholomäberg, Gaschurn, Silbertal) Donnerstag, 3. Juni, später Vormittag: Frühschoppen und Bewirtung im Rahmen der Ausstellung „Mobilität im Montafon“ (Bartholomäberg) Donnerstag, 3. Juni, 10 – 18 Uhr: Tag der offenen Tür in allen Montafo­ ner Museen (Bartholomäberg, Gaschurn, Schruns, Silbertal) Samstag, 12. Juni, 8.15 – 17 Uhr: Exkursionen zu Bauten von und mit Marte. Marte (Vorarlberger Vorderland) Dienstag, 15. Juni, 19 Uhr: Eröffnung der Ausstellung „Mobilität im Montafon“ in Gaschurn Montag, 21. Juni, 18 Uhr: MONT.AGsbau – Führung mit Bauforscher Raimund Rhomberg durch das zur Diskus­ sion stehende Gebäude des ehemaligen SilvrettaCenters (Kirchplatz Schruns) Montag, 28. Juni, 10 Uhr: MONT.AGstreff – alles Wissenswerte rund um das MuseumNeu (Museum Schruns) Montag, 28. Juni, 18 Uhr: (Anmeldung notwendig!) MONT.AGstreff – alles Wissenswerte rund um das Muse­ umNeu (Museum Schruns) 2010 Veranstaltungen im Überblick Dienstag, 11. Mai, 18 Uhr: Mobilität im Montafon, Ausstellungseröff­ nung (Kulturbühne Schruns) Dienstag, 18. Mai, 19 Uhr: 13. Montafoner Trachtengespräche: Die Werktagstracht (Museum Gaschurn – Näheres siehe letzte Mitgliederinfo) Dienstag, 18. Mai, 19.30 Uhr: Positionen zum Planungsentwurf Museum­ Neu. Gespräch mit Juroren und Architek­ ten (Museum Schruns) Mittwoch, 19. Mai, 16 Uhr: Kinderworkshop zur Malerei von Hannes Bertle (MAP-Kellergalerie, Museum Schruns – Näheres siehe letzte Mitgliederinfo) Donnerstag, 20. Mai, 19.30 Uhr: Flurnamen in Bartholomäberg, Vortrag und Diskussion mit Guntram Plangg (Mehr­ zwecksaal Bartholomäberg) Donnerstag, 27. Mai, 19.30 Uhr: Die Gattenwahl vor der Einführung der kirchlichen Eheschließung, Vortrag von Manfred Tschaikner (Wintersportsamm­ lung Tschagguns) Freitag, 28. Mai, 20.30 Uhr: Musikalische und lyrische Meditationen mit Bruno Oberhammer und Augustin Jagg (Pfarrkirche Tschagguns) Samstag, 29. Mai, 12.30 Uhr: Stiftsarchiv St. Gallen, Führung mit Peter Erhart Montag, 31. Mai, 10 Uhr: MONT.AGstreff – alles Wissenswerte rund um das MuseumNeu (Museum Schruns) 2 Veranstaltungen Kulturbühne Schruns Dienstag, 11. Mai 2010, 18 Uhr montafoner museen 100 Jahre Hochwasser 1910 3 Mobilität im Montafon (Ausstellungseröffnung mit Landesrat Karl-Heinz Rüdisser) Anfang 2009 startete der Prozess „Rau­ mentwicklung Montafon“. Die zehn Montafoner Gemeinden arbeiten seither intensiv gemeinsam mit dem Stand Mon­ tafon und dem Land Vorarlberg an regi­ onalen Entwicklungsthemen und lang­ fristig tragfähigen Perspektiven für die Region. Im Zuge dieses Prozesses wan­ dert vom 11. Mai bis zum 18. Juli 2010 eine Ausstellung zum Thema Mobili­ tät im Montafon durch alle Gemein­ den. Ganz im Sinne des Themas findet diese in einem Container statt, der sei­ nen Standort und sein Erscheinungsbild wöchentlich wechselt und so in allen zehn Montafoner Gemeinden ein spezi­ elles Besuchsziel wird. ten. Anmeldungen sind nicht notwen­ dig. Wünschen Sie für Ihren Verein, Ihre Schulklasse, Gruppe oder Nachbarschaft einen eigenen Termin für eine Führung oder Diskussion, melden Sie diese bitte mit Angabe einer Telefonnummer unter der Email-Adresse montafon@kairos. or.at bzw. telefonisch unter 0557454044. In jeder Gemeinde wird es gesonderte Veranstaltungen unter Einbindung von lokalen Vereinen oder Gruppen geben. Diese sind sowohl dem Programm unten (siehe S. 7-8), als auch den örtlichen Gemeindeblättern zu entnehmen. ☛ Anreise mit der Bahn Bludenz um 17.37 Uhr, Ankunft in Schruns um 17.57 Uhr ... Rückreise ab Schruns stündlich ab 20.03 Uhr Schruns, Montafoner Heimatmuseum Dienstag, 18. Mai 2010, 19.30 Uhr Positionen zum Planungsentwurf MuseumNeu (Gespräch mit Dr. Walter Angonese und den Architekten DI Bernhard Marte, DI Stefan Marte) Erstmals besteht die Möglichkeit, die Plan­ ntwürfe des Siegerprojekts für eine e Museumserweiterung mit maßgeblichen Experten zu diskutieren. Die Brüder Bern­ hard und Stefan Marte erläutern ihre Museumspläne, die vorgesehene Funk­ tionsweise, und nicht zuletzt ihre Archi­ tektursprache. Der zweite Fachmann des Abends ist Walter Angonese aus Kaltern. Er war beim Wettbewerb Fachjuror, und erläutert an diesem Abend seine Position zum Planentwurf als Preisrichter. Darüber 3 In der multimedialen Ausstellung stehen sich ein Rückblick zur Geschichte der Mobilität im Montafon und eine Vision für die Zukunft gegenüber. Der Ausstel­ lungsraum ist während der Ausstellungs­ tage ganztägig offen. Jeden Dienstag um 17 Uhr und jeden Donnerstag um 17 Uhr werden Führungen und Diskus­ sionen direkt in der Ausstellung angebo­ 2010 3 montafoner museen 100 Jahre Hochwasser 1910 Veranstaltungen 2010 hinaus informiert Walter Angonese über seine Erfahrungen in Südtirol mit Orts­ kernverbauung, mit der Kombination alt/neu, und über örtliche Bauentwick­ lungskonzepte. Im Anschluss an die Aus­ führungen der Gastreferenten ist eine offene Diskussion mit den Architekten und dem Fachjuror vorgesehen. ☛ Anreise mit der Bahn Bludenz um 18.35 Uhr, Ankunft in Schruns um 18.55 Uhr ... Rückreise ab Schruns um 22.03 Uhr Bartholomäberg, Mehrzweckgebäude Donnerstag, 20. Mai 2010, 19.30 Uhr Alte Namen am Bartholomäberg (Vortrag mit Univ.-Prof. Dr. Guntram Plangg) Unter vielen deutschen Namen wie „Küahli Rast“ oder „Mäßboda“, die dem bäuerlichen Alltag gelten und für Heimi­ sche „sprechende Namen“ sein dürften, sind „Brosistall“ oder „Lippaloch“ schon schwieriger zu erklären, weil die Perso­ nennamen als romanische Kurzformen auftreten (Ambrós, Philípp). Jüngere Leute werden „Küubriascha“ nicht mehr verstehen – „briasch me net a“, sagte man, wenn jemand laut wurde. Rätoro­ manisch „bargir, bariéscha“ heißt „brül­ len“. Ganz romanisch wird dann „(G) lavadíel“ (kleiner Stall) oder „Liamat“ (Grenze) neben vielen anderen interes­ santen Benennungen, die wir bespre­ chen wollen, in „Red und Widerred“. Guntram Plangg ist emeritierter Profes­ sor und ehemals Institutsleiter an der Romanistik (Universität Innsbruck). Er arbeitet in Kooperation mit den Mon­ tafoner Museen derzeit an einer Veröf­ fentlichung zu Montafoner Flurnamen. 4 Zu diesem Anlass hält Professor Plangg in allen Gemeinden des Tales Vorträge, um auf dieses Thema aufmerksam zu machen und auch Fragen des interessier­ ten Publikums – wenn es möglich ist – zu beantworten. ☛ Anreise mit der Bahn Bludenz ab 18.10 Uhr, Schruns an 18.30 Uhr, Bus ab Schruns 18.35, Bartholomäberg an 18.48 Uhr, Mitfahrgelegenheit möglich, bitte um Anmeldung im Museum Schruns, ab Bahnhof Schruns Rückreise um 22.03 Uhr Tschagguns, Wintersportsammlung (Altes Gemeindeamt) Donnerstag, 27. Mai 2010, 19.30 Uhr Die Gattenwahl vor der Einführung der kirchlichen Eheschließung (Vortrag mit Univ.-Doz. Dr. Manfred Tschaikner) Die Eheschließung von einer persönli­ chen Abmachung in eine obrigkeitlich normierte und kontrollierte Einrichtung umzuformen, bedurfte langer Zeit und großer Anstrengungen. Vordergründig ging es dabei auch darum, bigamistische Verhältnisse zu verhindern. Ein entspre­ chender Montafoner Gerichtsfall aus der Veranstaltungen Mitte des 16. Jahrhunderts ermöglicht tiefe Einblicke in die volkstümlichen Vor­ formen der kirchlichen Eheschließung. Manfred Tschaikner arbeitet am Vorarl­ berger Landesarchiv und lehrt Geschichte an der Universität in Wien. Überdies ist er derzeit mit der Verfassung des Tex­ tes für den dritten Band der Montafoner Geschichte (Frühe Neuzeit, 17./18. Jahr­ hundert) beauftragt. montafoner museen 100 Jahre Hochwasser 1910 3 ☛ Anreise mit der Bahn Bludenz ab 18.35 Uhr, Ankunft in Tschagguns um 18.53 Uhr, Rückreise ab Tschagguns Richtung Bludenz um 22.05 Uhr. Tschagguns, Pfarrkirche Freitag, 28. Mai 2010, 20.30 Uhr Meditationes Viae Crucis. Musikalische und lyrische Meditationen zum Kreuzweg von Hannes Bertle (Konzert und Lesung mit Prof. Bruno Oberhammer und Augustin Jagg) Die Ausstellung zum Schaffen von Han­ nes Bertle (1910-1978) endet an diesem Abend mit einem besonderen Hörer­ lebnis. Professor Bruno Oberhammer ist ein Virtuose auf der Orgel und wird das bekannte, von Joseph Bergöntzle geschaffene Instrument mit Werken von Johann Sebastian Bach und eige­ nen Improvisationen zum Kreuzwegtext 5 2010 3 montafoner museen 100 Jahre Hochwasser 1910 Veranstaltungen Zu beachten sind: Die Kosten für den Bus und den Eintritt (richtet sich nach der Anzahl der Teilnehmer/innen) – Anmel­ dung bis 26. Mai im Montafoner Hei­ matmuseum. Donnerstag, 3. Juni 2010, 10-18 Uhr 2010 „Hände am Holz“ des Dichters Josef Dirnbeck erklingen lassen. Der Theater­ macher und Fernsehsprecher Augustin Jagg wird dem Publikum als Rezitator die Texte Dirnbecks näher bringen. ☛ Anreise mit der Bahn Bludenz ab 19.35 Uhr, Ankunft in Tschagguns um 19.55 Uhr, Rückreise ab Tschagguns Richtung Bludenz um 22.05 Uhr St. Gallen, Stiftsarchiv Samstag, 29. Mai 2010, 12.30 Uhr (Treffpunkt: Bahnhof Schruns) Altes Frühmesshaus Bartholomäberg, Montafoner Tourismusmuseum Gaschurn, Montafoner Bergbaumuseum Silbertal, Montafoner Heimatmuseum Schruns Das Stiftsarchiv St. Gallen (Exkursion mit Dr. Peter Erhart) Im Stiftsarchiv St. Gallen werden die ältesten schriftlichen Zeugnisse für den Walgau aus dem frühen Mittelalter auf­ bewahrt, darunter auch der erste Nach­ weis für Bludenz. Gemeinsam mit der Stiftsbibliothek, die neben der Kathed­ rale zu den wichtigsten Werken des Bre­ genzerwälder Baumeisters Peter Thumb gehören, erhalten Sie Gelegenheit, UNESCO-Weltkulturerbe und die Bezie­ hungen zwischen St. Gallen und dem Vorarlberger Oberland kennenzulernen. Jahre der Heimsuchung. Historische Erzählbilder von Zerstörung und Not im Montafon (Tag der offenen Tür) Auch heuer steht der Montafoner Muse­ umssommer unter einem gemeinsamen thematischen Dach. War es im vergange­ nen Jahr die leidenschaftliche Beziehung zwischen Mensch und Berg, so sind es heuer Katastrophen, die aus unterschied­ lichen Blickwinkeln beleuchtet werden. In allen vier Museen erzählen Befunde, Fotografien und Zeitzeugen von kleine­ ren und größeren Katastrophen im Mon­ tafon. Sich diesem Phänomen in umfassen­ der Weise nähern zu wollen, wäre ein vermessenes Vorhaben. Einzelne kleine Geschichten von Not und Unheil im Montafon haben deshalb nur episodi­ schen Charakter. Allerdings, diese Redu­ ziertheit ist auch durch einen anderen Umstand bedingt: Der Heimatschutzver­ ein widmet sich im heurigen Jahr parallel zur Thematik Katastrophe auch anderen aktuellen Entwicklungen. Dazu gehören in erster Linie die Mon­ tafoner Architekturgespräche, in Anleh­ 6 Veranstaltungen montafoner museen 100 Jahre Hochwasser 1910 3 Silbertal: „Alpiner Zengarten“ Mittwoch, 26. Mai bis Sonntag, 30. Mai: Ausstellung ganztägig geöffnet Führungen und Diskussion: Donnerstag, 27. Mai, 17 Uhr Sonntag, 30. Mai, 10 Uhr: Im Zuge des „Tages der Blasmusik“ im Silbertal, ist für musikalische Unterhaltung und das leibli­ che Wohl aller Gäste gesorgt Bartholomäberg: „Aussichtsterrasse“ Dienstag, 1. Juni bis Sonntag, 6. Juni: Ausstellung ganztägig geöffnet Führungen und Diskussion: Dienstag, 1. Juni, 17 Uhr Donnerstag, 3. Juni: bei guter Witterung gibt es einen Frühschoppen mit Bewir­ tung und Musik im Anschluss an die Fronleichnamsprozession. St. Gallenkirch: „Open Air Kino“ Dienstag, 8. Juni bis Sonntag, 13. Juni: Ausstellung ist ganztägig geöffnet Führungen und Diskussion: Dienstag, 8. Juni und Donnerstag, 10. Juni, jeweils um 17 Uhr Freitag, 11. Juni, 16 Uhr: Public Scree­ ning zur Eröffnung der Fußballweltmeis­ terschaft. Für Speis und Trank ist gesorgt. Gaschurn: „Temporäres Wohnen im alpi­ nen Raum“ Dienstag, 15. Juni bis Sonntag, 20. Juni: Die Ausstellung ist ganztägig geöffnet Dienstag 15. Juni, 19 Uhr: Eröffnung durch den Bürgermeister, Führungen durch die Ausstellung. Musikalische Unterhaltung durch die Bürgermusik Gaschurn/Partenen sowie den DJ Phil­ lip Dona. Für die Bewirtung sorgen das Vitalzentrum Felbermayer, die Lokale Galarie und Ausrutscher. Zusätzliche Führung und Diskussion: Donnerstag, 17. Juni, 17 Uhr Bei guter Witterung kann auf dem Con­ 7 nung an das Wettbewerbsergebnis zum Projekt MuseumNEU. Am Standort Schruns ist eine Ausstellung mit allen Pla­ nentwürfen vorgesehen. Weiters zeigt das Frühmesshaus Gaschurn archäologi­ sche Ergebnisse des internationalen For­ schungsprojekts „Rückwege“ aus dem Studienraum Silvrettagruppe. Das behut­ sam wachsende Frühmesshaus Bartholo­ mäberg widmet sich aktuellen Aspekten der Hausforschung und zeigt Neuzu­ gänge der wachsenden Sammlung. Aktuelles Wanderausstellung „Mobilität im Montafon“ – das Programm raumentwicklung montafon Schruns/Tschagguns: „Zentrum“ Mittwoch, 12. Mai bis Montag, 24. Mai: Ausstellung ganztägig geöffnet Führungen und Diskussion: Dienstag, 18. Mai und Donnerstag, 20. Mai jeweils um 17 Uhr 2010 3 montafoner museen 100 Jahre Hochwasser 1910 Aktuelles stellungsbesucher durch die örtliche Feu­ erwehr. 2010 tainer mit Blick in die Sterne übernachtet werden. Anmeldungen im Gemeinde­ amt erbeten. St. Anton: „Vorsicht Fußgänger“ Dienstag, 22. Juni bis Sonntag, 27. Juni: Die Ausstellung ist ganztägig geöffnet Führungen und Diskussion: Dienstag, 22. Juni und Donnerstag, 24. Juni, 17 Uhr Dienstag, 22. Juni, 17 Uhr: Für das leib­ liche Wohl der Fußgänger wird gesorgt. Vandans: „Schöne Aussicht Erneuerbare Energie“ Dienstag, 29. Juni bis Sonntag, 4. Juli: Die Ausstellung ist ganztägig geöffnet Führungen und Diskussion: Dienstag, 29. Juni und Donnerstag, 1. Juli, 17 Uhr Stallehr: „Wo geht’s hier nach Monta­ fon?“ Dienstag, 6. Juli bis Sonntag, 11. Juli: Die Ausstellung ist ganztägig geöffnet Führungen und Diskussion: Dienstag, 6. Juli und Donnerstag, 8. Juli, 17 Uhr Freitag, 9. Juli, 20 Uhr: Platzkonzert bei der Ausstellung. Für das leibliche Wohl der Besucher ist gesorgt. Lorüns: „Info Center Montafon Park“ Dienstag, 13. Juli bis Sonntag, 18. Juli: Die Ausstellung ist ganztägig geöffnet Führungen und Diskussion: Dienstag, 13. Juli und Donnerstag, 15. Juli, 17 Uhr Dienstag, 13. Juli: Verköstigung der Aus­ 8 Mit der Zeinisjochbahn durch das Montafon. Dokumente über ein nicht verwirklichtes Bahnprojekt im Österreichischen Staatsarchiv in Wien gefunden In Vorarlberg bestanden einige Eisen­ bahn- und Seilbahnprojekte, die niemals verwirklicht wurden (Verlängerung der Bregenzerwaldbahn nach Schoppernau, Straßenbahn ins Gütle bei Dornbirn, Ringstraßenbahn im unteren Rheintal, Geologische Skizze von Prof. Koch, 1872 Aktuelles montafoner museen 100 Jahre Hochwasser 1910 3 Seilbahn von Feldkirch aufs Älpele). Die Erbauer der Montafonerbahn träumten – bei der Eröff­ nung 1905 – von der Verlängerung der Bahn sogar bis Davos, auch von einer Zahnradbahn nach Gargellen und von einem Elektrobus (O-Bus) nach Gaschurn war vor rund 100 Jahren die Rede. Das Jahrhun­ Streckenverlauf derthochwasser 1910 und später der Erste Weltkrieg machten diese Pläne zunichte. Seit bei­ nahe 30 Jahren wird die Verlängerung der Montafonerbahn in die Innerfratte immer wie­ der erwogen. In der Eisenbahnlitera­ tur stößt man auf den Hinweis einer geplanten Bahn unter dem Zeinis­ joch als Alternativtrasse Längenprofilskizze (ÖStA Wien) zur Arlbergbahn. Im Zuge der Recherchen für die Wanderaus­ sofort aus, denn der Scheitelpunkt lag stellung „Mobilität im Montafon“ (siehe von allen Trassenvarianten am höchs­ den Hinweis in diesem Heft) konnten ten. Für die „Zeynesjochbahn“ wurden nun im Österreichischen Staatsarchiv in aber noch 1872 Trassen- und Tunnel­ Wien die Unterlagen zu diesem Projekt studien vorgenommen. Der Professor ausgehoben und Kopien für das Monta­ für Geologe und Mineralogie in Wien, fon Archiv angefertigt werden. Gustav Adolf Koch, erstellte ein geolo­ Bereits um 1869 (also noch vor der Eröff­ gisches Gutachten. Doch die Strecken­ nung der Bahn Lindau-Bludenz 1872) führung durch das Kloster- und Stanzer­ wurden in einem Bericht über die „Tirol- tal erwies sich als vorteilhafter: Die Bahn Vorarlbergische Verbindungsbahn“ drei durch das Montafon und Paznaun, für Trassenvarianten für die Streckenfüh­ die Stationen in Schruns, „Gurtepohl“ rung erörtert: die Linie durch das Klos­ und Gaschurn vorgesehen waren, ehe tertal und den Arlberg, die Überwindung sie das Zeinisjoch mittels eines Tunnels des Silbertaler Winterjöchl und auch bewältigen sollte, hätte im Vergleich mit die Untertunnelung des Zeinisjoches. der späteren Arlbergbahn eine größere Die Strecke durch das Silbertal schied Streckenlänge, einen längeren Tunnel 9 2010 3 montafoner museen 100 Jahre Hochwasser 1910 Aktuelles bung erläutern zu lassen und darüber zu diskutieren. Für den Beginn der Serie MONT.AG-Bau hatten wir bereits am 3. Mai den Schrunser Friedhof (Planungs­ büro Lang/Vonier) gewählt. MONT.AG. Bau II: Der zweite Ort für unseren „MONT.AG. Bau“ ist das Bahn­ hofsareal Schruns. Bei Klagen über den Verlust einer cha­ rakteristischen Architektur im Schrunser Zentrum wird immer wieder das Erschei­ nungsbild des Bahnhofsareals erwähnt. Grund genug, auch hier vor Ort über Expertisen und Emotionen zu diskutie­ ren. Der planende Architekt Hans Hohen­ fellner führt durch das Gelände und in das Objekt. Dabei erläutert er Funktio­ nalität, Erscheinungsbild, Materialwahl und die städtebauliche Einordnung sei­ ner Planung. Termin: Montag, 31. Mai (18 Uhr), Bahn­ hof Schruns mit Architekt Hans Hohen­ fellner MONT.AG. Bau III: Dritter Ort für unse­ ren „MONT.AG. Bau“ ist der einstmalige Konsum am Kirchplatz. Ein fachkundig begleiteter Lokalaugenschein mit Haus­ führung verspricht ein besonderes Erleb­ nis zu werden. Die Ergebnisse einer äußerst fundierten Bauforschung haben für dieses Objekt eine selten bewegte Aus-, Auf-, An- und Umbaugeschichte ausgewiesen. Zusätzli­ ches Gewicht erhält diese Hausführung durch den Umstand, dass die Oberge­ schosse des Hauses nach den Planungs­ entwürfen der Architekten Marte.Marte durch einen Neubau ersetzt werden sollen. Raimund Rhomberg, Autor der Bauforschungsstudie, wird die bauhis­ 2010 sowie eine längere Bauzeit mit weitaus höheren Baukosten erfordert. Gleichzei­ tig herrschten ungünstigere klimatische und geologische Verhältnisse bei einem zudem höheren Scheitelpunkt. Seit nunmehr 126 Jahren – 1884 – fah­ ren Züge durch das Klostertal zum Arl­ berg hinauf, das Montafon erhielt seine Bahn (nach jahrelangen Diskussionen) schließlich 1905. (Peter Strasser) Montafoner Architekturgespräche (MONT.AG): Eine Serie mit Angeboten zu Architektur, rund um das Projekt MuseumNEU (1) MONT.AG. Impulse: Jeden Montag verschicken wir per Mail anregende Impulse zu Architektur MONT.AG. Bild: Knapp kommentierte Beispiele aus nahe gelegenen Alpenregi­ onen. MONT.AG. Frage: Dafür braucht es kein Fachwissen, lediglich Interesse am Pro­ jekt MuseumNEU. MONT.AG. Treff: Einmal monatlich kann man sich im Heimatmuseum informieren und austauschen. Nächste Termine: 31. Mai (10 Uhr), 28. Juni (10 Uhr, bei Bedarf auch um 18 Uhr – für letztere Uhrzeit bitte anmelden) Wir nehmen interessierte Personen, die unsere „MONT.AG. Impulse“ erhalten möch­en, gern in unseren Mailverteiler auf. t (2) MONT.AG. Bau Fallweise bieten wir die Möglichkeit, sich von Expertinnen und Experten exemp­ larische Objekte in Schruns und Umge­ 10 Aktuelles torische Gesamtsituation erläutern, und durch das seit etlichen Jahren leer ste­ hende Haus führen. Dabei wird Raimund Rhomberg diverse Altersstrukturen, Bau­ etappen und Stilmerkmale auch für Laien lesbar machen. Termin: Montag, 21. Juni (18 Uhr), Treff­ punkt Heimatmuseum Foyer. Hausrund­ gang im ehemaligen Silvretta Center mit Bauforscher Raimund Rhomberg (3) Positionen zum Planungsentwurf Siehe Veranstaltung am 18. Mai (S. 3) (4) Ausstellung Planentwürfe für MuseumNeu Die Entwicklung des Projekts Museum­ NEU umfasste neben einer akribischen Bauforschung auch einen architekto­ nischen Wettbewerb, der acht renom­ mierte Architekturbüros aus Vorarlberg, der Schweiz und Italien bewogen hat, ihre Planungsideen einzureichen. Die im Charakter sehr unterschiedlichen Pla­ nungsentwürfe sollen nun öffentlich präsentiert und diskutiert werden. Zuvor war es dem Projektträger ein Anliegen, den Nachbarn, Geschäftsbetreibern, dem Museumsteam, dem Museumsaus­ schuss, den Mitgliedern des Heimat­ schutzvereins und den Auftraggebern auf politischer Ebene in vielen Gesprä­ chen den Rohentwurf des Siegerprojek­ tes persönlich vorzustellen. Diese Phase ist nun abgeschlossen, und ab Juni sind die Pläne der Wettbewerbsteilnehmer im Heimatmuseum ausgestellt. Montafoner Heimatmuseum: 1. Juni bis 31. Oktober, Dienstag bis Samstag, 10-18 Uhr montafoner museen 100 Jahre Hochwasser 1910 3 (5) Exkursion zu und mit Marte.Marte Eine Architekturfahrt durch das Vorarl­ berger Vorderland führt zu mehreren Objekten, die von Marte.Marte Architek­ ten geplant worden sind. Geleitet wird die Exkursion von Stefan bzw. Bernhard Marte. Diese Architekturfahrt gewährt konkrete Einblicke in das breite Spektrum der Arbeit von Marte.Marte Architekten auf engstem Raum. Absicht der Objekt­ auswahl ist es, die Unterschiedlichkeit der Funktionsweisen (vom Wohnhaus über Feuerwehrhaus bis zum Friedhof) zu zeigen, die Architektur auch im Innern erfahrbar zu machen, und jene Architek­ ten persönlich kennen zu lernen, die für das Heimatmuseum einen überzeugen­ den Planungsentwurf vorgelegt haben. Erste Station der Exkursion ist das Atelier der Architekten, ein altes Rheintalhaus in Weiler. Termin: Samstag, 12. Juni, Abfahrt in Schruns am Bahnhof um 8.15 Uhr. Fahrt im gemeinsamen Bus, Rückkehr nach Schruns ca. 17 Uhr. Voranmeldung im Heimatmuseum Schruns. (6) MONT.AG. Treff. Spezial! Anlässlich des Architekturtreffs am letz­ ten Montag des Monats bieten wir für den Juni-Treff eine Besonderheit an: Eine Kurzführung durch die Ausstellung mit den Einreichplänen für das MuseumNEU. Im Zentrum der gesprächsorientierten Führung stehen verschiedene Vergleichs­ ebenen zwischen den Plänen, womit die subjektiven Einschätzungen mit objekti­ vierbaren Qualitätskriterien in Beziehung gesetzt werden können. Termin: Montag, 28. Juni (10 Uhr), Hei­ matmuseum. Bei Bedarf bieten wir die­ 11 2010 3 montafoner museen 100 Jahre Hochwasser 1910 Aktuelles 2010 sen Spezialtreff am selben Montag auch um 18 Uhr an. Für den Abendtermin ersuchen wir um Voranmeldung. Tipp: Am 28. und 29. Mai werden in Vorarlberg wie im übrigen Österreich so genannte „Architekturtage durchgeführt. Infos unter www.architekturtage.at Vom Abreißen und Neubauen – ein neues Museum für Schruns. Vor hundert Jahren stand bereits einmal der Neubau des Montafoner Heimatmuseums zur Diskussion Vor rund hundert Jahren stellte sich in Schruns die Frage nach einem Bau des Museumsgebäudes. Nach der Gründung einer „Freien Gesellschaft zur Schaf­ fung einer naturhistorischen Samm­ lung für das Tal Montafon“ 1906 wuchs der Sammlungsbestand so rasch an, dass die Vitrinen im Schrunser Schul­ haus bald nicht mehr ausreichten (denn inzwischen erweiterte man das Sam­ melspektrum auch auf kunstgeschicht­ liche Gegenstände). Der Ausschuss der „Freien Gesellschaft“ beschloss daher am 2. Dezember 1911 den Bau eines Museumsgebäudes. Um das große Pro­ jekt nachhaltiger vorantreiben zu kön­ nen, erfolgte 1912 die Umwandlung der 12 „Freien Gesellschaft“ zum „Verein für Heimatschutz im Tale Montafon“. Die Gemeinde Schruns und der Stand Montafon standen dem Projekt wohl­ wollend gegenüber (Die Einstellung der Bevölkerung geht aus den zahlreichen Akten im Museumsarchiv nicht hervor): Die Gemeinde sicherte den Bauplatz zu, der Stand hätte das Holz zur Verfügung gestellt – zum Bau kam es aber dennoch nicht. Was war geschehen? Aktuelles Die Planung wurde auf eine professi­ onelle Basis gestellt: Der Landesarchi­ var Viktor Kleiner beriet über die Vor­ gangsweise und stellte den Kontakt zu den Behörden in Bregenz, Innsbruck und Wien her. Baumeister Wolf aus Bludenz entwarf eine dreigeschossige Villa (Kel­ ler, EG, OG) mit Elementen des damals modischen „Heimatstils“. Der Entwurf wurde sowohl dem „k.k. Landeskonser­ vatorat für Denkmalpflege“ in Innsbruck als auch der „k.k. Zentralkommission für Denkmalpflege“ in Wien zur Begutach­ tung vorgelegt. Durch die Einbeziehung höchster Stellen des Denkmalschutzes in montafoner museen 100 Jahre Hochwasser 1910 3 der Monarchie wurde eine architekto­ nisch hochstehende Expertise erreicht, die damals (und wohl auch später) für das Montafon außergewöhnlich war. Die beiden damals führenden Exper­ ten für ländliche Architektur, der Archi­ tekt Georg Baumeister und der Landes­ konservator für Tirol-Vorarlberg, Johann Deininger, bescheinigten in ihren Gut­ achten, dass „das projektierte Gebäude hinsichtlich seiner Grundrissanlage und äußeren Erscheinung im allgemeinen der alten Montafoner Bauernhaustype [ent­ spricht].“ Deren Änderungsvorschläge (insbesonders im Bereich der Fassade, Jahre der Heimsuchung Historische Erzählbilder von Zerstörung und Not im Montafon Vor genau hundert Jahren wurde das Montafon von einer schrecklichen Naturkatastrophe heimgesucht. Rasche Schneeschmelze und Dauerregen verwandelten Rinnsale und Bäche zu reißenden Flüssen. Die verheerende Folge war ein Jahrhunderthochwasser mit extremen Vermurungen in mehren Orten des Tales. Das Katastrophenszenario ist uns nicht nur eindrücklich in Erinnerung wegen der massiven Reaktionen. Diese reichten bis zu Aussiedlungsplänen des am schlimmsten betroffenen Dorfes Vandans. Zudem kam bei dieser Katastrophe erstmals das Medium Fotografie sehr umfassend zum Einsatz. Somit konnte der Nachwelt das Bild der Verwüstungen deutlicher erhalten werden als jemals zuvor. Die Ausstellungen in allen vier Montafoner Museen spüren, in Erinnerung an dieses Hochwasser vor 100 Jahren, auch anderen Katastrophenereignissen im Montafon nach. Dies geschieht in den vier Montafoner Museen allerdings auf unterschiedliche Weise und zu unterschiedlichen Themen. Der Bogen spannt sich von der Lawinenkatastrophe 1689 über das Hungerjahr 1817 bis zu jüngsten Brand- und Sturmschäden. Die 4 Ausstellungen dokumentieren die Katastrophen selbst, aber auch deren Folgen für Mensch und Natur. Nicht zuletzt gilt das Interesse den vielfältigen Versuchen, solche „Schicksalsschläge“ zu verhindern: Im religiösen Leben, im Aberglauben – und letztlich durch ein wachsendes Bemühen, sich real abzusichern. Ausstellungsdauer: 1. Juni – 31. Oktober 2010 Öffnungszeiten: Montafoner Heimatmuseum Schruns: Dienstag bis Samstag, jeweils 10 bis 18 Uhr Montafoner Tourismusmuseum Gaschurn: Dienstag bis Samstag, jeweils 15 bis 18 Uhr Montafoner Bergbaumuseum Silbertal: Dienstag bis Samstag, jeweils 15 bis 18 Uhr Altes Frühmesshaus Bartholomäberg: Dienstag bis Samstag, jeweils 15 bis 18 Uhr Informationen: Montafoner Heimatmuseum, 6780 Schruns, T 05556/74723, F 05556/74723-24 E museen@montafon.at; I www.stand-montafon.at/kultur www.luger-grafik.com 13 2010 3 montafoner museen 100 Jahre Hochwasser 1910 Aktuelles 2010 der Fensterformen und Ornamente) wur­ den im Endentwurf berücksichtigt. Zeugte die architektonische Gestaltung und Vorgangsweise von hoher Professi­ onalität, so scheiterte das ambitionierte Projekt schließlich an der Mittelaufbrin­ gung: Die geplante Lotterie mit 30.000 Losen zu je 1 Krone führte mit dem k.k. Finanzministerium zu zähen, langwieri­ gen Verhandlungen. Der Ausbruch des Ersten Weltkrieges im Sommer 1914 ließ die Pläne in der „Schublade“ (sprich im Museumsarchiv) verschwinden. Da der Bau nicht ausgeführt wurde, konnte sich ein anderes Gebäude an einer Neunutzung und Gnadenfrist erfreuen: Das Museum hätte etwa im Bereich des heutigen „Haus des Gastes“ in der Silvrettastraße 6 errichtet wer­ den sollen. Das Frühmesshaus aus dem Jahre 1690 wäre damals dem Abriss sicher gewesen. Nun konnte aber das geschichtsträchtige Haus – auf Anre­ gung des damaligen Direktors des Vor­ arlberger Landesmuseums Ing. Lukesch – am 12. Juni 1921 als „Montafoner Heimatschutz-Museum“ eröffnet wer­ den. 1931 unter Denkmalschutz gestellt, musste das ungünstig situierte Gebäude – es bildete eine Engstelle – im Frühjahr 1972 zugunsten des Straßenverkehrs weichen. Das Museumsgut wurde zehn Jahre später im heutigen Haus am Kirch­ platz wieder der Bevölkerung zugänglich gemacht. (Peter Strasser) Internationaler Kulturwanderweg ViaValtellina im Abschnitt Montafon Schon seit 20 Jahren begleitet der frü­ here Geschäftsführer des Montafon-Tou­ rismus Karl Perathoner Wandergruppen 14 auf den Spuren des historischen Säu­ merweges zwischen Tirano im Wein­ baugebiet Veltlin und Schruns. In letz­ ter Zeit nutzen in zunehmendem Maß auch andere Wanderführer und Weit­ wanderer, die eigenständig unterwegs sind, diese attraktive Wanderroute durch vielfältige Kultur- und Berglandschaf­ ten in drei Staaten und Sprachregio­ nen. Seit Mai 2007 ist die ViaValtellina eine der interessantesten und am stärks­ ten frequentierten Routen im Tourismus­ programm „Kulturwege Schweiz“. Im Schweizer Förderverein ViaValtellina ist auch das Montafon durch den Obmann des Heimatschutzvereines vertreten. Der Stand Montafon und die Gemeinde St. Gallenkirch bemühen sich seit 2008 im Rahmen eines EU-geförderten Pro­ jektes (Leader13), die Trasse des Veltlin­ erweges auch zwischen Gargellen und Schruns/Tschagguns unter Einbeziehung der noch vorhandenen oder in der Natur erkennbaren Reste des bis gegen Ende des 19. Jahrhunderts genutzten Saum­ weges durchgehend rechtlich und bau­ lich umzusetzen. Der Heimatschutz­ verein unterstützt die Projektträger im Rahmen einer Arbeitsgruppe bei der Trassenplanung, den Verhandlungen mit den Grundeigentümern und der bauli­ chen Umsetzung einschließlich Wegwei­ sung und Markierung. Aktuelles Zwischen Schruns/Tschagguns und St. Gallenkirch/Galgenuel und auch zwi­ schen dem Sarotlamaisäß und Gargel­ len ist der Wegverlauf bereits festgelegt und begehbar. Im Bereich ZuggawaldPlatinabach sind vor Anlegung der Via­ Valtellina noch bauliche Sicherungs- und Sanierungsarbeiten der Landesstraßen­ verwaltung (Steinschlagschutz Zugga­ wald, Rutschungssanierung Platinastutz) abzuwarten. Zu den restlichen Wegab­ schnitten im vorderen Gargellental sind in den letzten Monaten die Verhandlun­ gen mit den Grundeigentümern intensi­ viert worden. Dabei konnte weitestge­ hend Verständnis für dieses Wegprojekt als Bestandteil eines regionalen und internationalen Netzwerkes für nachhal­ tige Mobilität in Tourismus, Freizeit und Alltag festgestellt werden. (Leo Walser) St. Gallenkircher Beichtregister: 1610 und 1613 Zu den Vorbereitungen auf die Oster­ feier zählte die Verpflichtung, während der vorangehenden Buß- oder Fastenzeit die Beichte abzulegen. Um die vollstän­ dige Teilnahme der zum Kommunions­ empfang zugelassenen Ortsbevölkerung zu überprüfen, legten die Pfarrer Regis­ ter an, die heute wertvolle familien-, namen- und sozialgeschichtliche Quellen darstellen. Zu den ältesten erhaltenen Unterlagen dieser Art in Vorarlberg zählen die bei­ den St. Gallenkircher Beichtregister von 1610 und 1613, die von den Pfarrern Johannes Vonbank und Johann Reich angelegt wurden. Ein Vergleich der bei­ den Verzeichnisse veranschaulicht unter anderem, dass sich feststehende Perso­ nenbezeichnungen und Familiennamen um diese Zeit erst ausbildeten. Die ältere montafoner museen 100 Jahre Hochwasser 1910 3 Liste enthält zahlreiche Namen wie das „gschwollen Madlini“, der „krumme Schneiderbub“, die „grüselich Meigga“, der „Schöblig“, das „Schmölleli“, das „Pfözi“, Jakle Netzer und „sein Gagi“ oder Hans Gafanesch und „sein Klo­ cker“ (Hoffentlich war damit nicht seine Frau gemeint). Das drei Jahre später angelegte Verzeichnis hingegen führt dieselben Personen großteils mit heute noch bekannten Familiennamen an, bei denen die Netzer, Sander und Viel vor­ herrschten. Die bei weitem beliebtesten weiblichen Vornamen bildeten Maria und Anna. Jede dritte Frau hieß so. Sehr häufig wurden Mädchen auch „Barbla“ (Barbara) und „Threina“ (Katharina) genannt. Bei den Männern trugen mehr als 40 Prozent entweder den Namen Christian oder Hans. Sehr viele hießen Jörg, Peter oder Jakob. Geht man davon aus, dass die Zahl der Kinder oder Nicht-Kommunikanten etwa ein Drittel ausmachte, ergibt sich aus den Beichtregistern für die Pfarre St. Gallen­ kirch zu Beginn des 17. Jahrhunderts die beträchtliche Zahl von ungefähr 1.200 Einwohnern. (Manfred Tschaikner) Tipp: Das Vorarlberger Landesarchiv prä­ sentiert monatlich auf seiner Internet­ seite eine „Archivalie des Monats“ – das 15 2010 3 montafoner museen 100 Jahre Hochwasser 1910 Aktuelles xität von Instandsetzungen minderge­ nutzter Bausubstanz zu beleuchten und die Herausforderungen an die einzel­ nen Akteure zu verstehen. Des Weiteren soll ein Diskurs über die verschiedenen Handlungsfelder und Lösungsszenarien aller Beteiligten und der öffentlichen Hand entstehen. Nach der Fachtagung haben Sie ein neues Verständnis im Umgang mit alter Bausubstanz, verste­ hen die Vielschichtigkeit des Themas und haben mögliche Lenkungsszenarien kennengelernt. Sie verstehen was nach­ haltiges Sanieren ausmacht und wel­ che Wirkung historische Bausubstanz auf Raum, Mensch und die Umwelt hat. Ein Blick über den Tälerrand zeigt, wie andere vergleichbare ländliche Regionen das Thema bearbeiten. Bei der angebo­ tenen Exkursion können Sie gelungene Beispiele aus den unterschiedlichsten Anwendungsgebieten erleben (www. altebausubstanz.at). Fotodatenbank Montafon Die Montafoner Museen bedanken sich bei Horst Hefel, Tschagguns, für die Über­ lassung historischer Montafon-Ansichten für das Montafon Archiv. 2010 Beichtregister aus St. Gallenkirch ist eine davon (www.landesarchiv.at). Kulturlandschaft Montafon im Wandel Üblicherweise wird bei einem alten Paar­ hof zuerst einmal das Haus neu gebaut, ehe für den Stall keine Verwendung mehr gefunden wird und er zerfällt oder abge­ brochen wird. In Tschagguns-Mauren gin­ gen die Besitzer einen anderen Weg. Tipp: Am 17. und 18. Mai findet in Schwarzenberg eine erste Fachtagung zum Thema „Alte Bausubstanz. Neues Leben in alten Häusern. Aufgaben, Trends &amp; kommunale Strategien“ statt. Durch demografische und gesellschaft­ liche Veränderungen befindet sich auch die Bausubstanz vielerorts im Wandel – oder auch nicht? Zunehmender Leer­ stand und weiterer Widmungsdruck beschäftigen viele Kommunen nicht nur im Bregenzerwald. Warum Fachtagung? Ziel der Fachtagung ist es, die Komple­ 16 Rückblick montafoner museen 100 Jahre Hochwasser 1910 3 Gaschurn, 31. März Schruns, 14. April Silbertal, 7. April Wolfegg, 24. April Innerberg, 10. April Bregenz, 26. April 17 2010 3 montafoner museen 100 Jahre Hochwasser 1910 Publikationen 12 Keiler/Pfeifer/Rudigier: Der Maisäß Montiel. 2004 (€ 22,-/18,-) 13 Nachbaur/Strasser: Die Markterhe­ bung von Schruns. 2004 (€ 22,-/18,-) 14 Wink (Hg.): Ausgrabungen im Montafon. Diebschlössle und Val­ kastiel (2 Bde). 2005 (€ 22,-/18,-) 15 Keiler/Pfeifer/Rudigier: Der Maisäß Valschaviel. 2005 (€ 22,-/18,-) 16 Hachfeld/Vossebürger/Pfeifer: Die „Alpe“ Bofa. 2005 (€ 10,90/8,70) 17 Hessenberger/Kasper: Lebenswel­ ten junger Menschen im Montafon. 2006 (€ 13,-/10,-) 18 Malin/Maier/Dönz-Breuß: Standes­ wald Montafon. 2007 (€ 22,-/18,-) 19 Ohneberg: Märzengerichtsproto­ koll. 2007 (€ 28,-/22,-) 20 Bußjäger: Die „Montavon“-Krise. 2007 (€ 13,-/10,-) 21 Beitl/Strasser: Richard Beitl. 2009 (€ 25,-/20,-) 22 Kasper: Röbi und Rongg. 2009 (€ 25,-/20,-) 2010 Publikationen Montafoner Geschichte Band 1 Rollinger/Rollinger: Montafon 1. Mensch – Geschichte – Naturraum. Die lebensweltlichen Grundlagen. 2005 (€ 44,-, in Verbindung mit allen vier Bänden um 15 % reduziert) Band 2 Rollinger: Montafon 2. Besied­ lung - Bergbau - Relikte. Von der Stein­ zeit bis zum Ende des Mittelalters. 2009 (€ 46,-, in Verbindung mit allen vier Bän­ den um 15 % reduziert) Montafoner Schriftenreihe Moosbrugger: Maisäßkultur und Maisäßlandschaft im Montafon. 2001 (vergriffen) 2 Keiler/Pfeifer (Hg.): Plazadels und Wachters Dieja. 2001 (€ 10,90, für Mitglieder € 8,70) 3 Haas: Das Montafonerhaus und sein Stall. 2001 (€ 20,-/16,50) 4 Dönz: Muntafuner Wärter, Spröch und Spröchli. 2001 (€ 20,-/16,50) 5 Rudigier/Zamora (Hg.): Das roma­ nische Vortragekreuz von Bartholo­ mäberg. 2002 (€13,-/10,-) 6 Keiler/Pfeifer/Rudigier: Gweil – Mai­ säß und Alpen. 2002 (€ 20,-/16,50) 7 Beitl: Die Votivbilder aus den Mon­ tafoner Gnadenstätten. 2002 (€ 16,-/13,-) 8 Netzer: Silbertaler Soldaten im Zwei­ ten Weltkrieg. 2003 (€ 16,-/13,-) 9 Keiler/Pfeifer/Rudigier: Die Maisäße auf Tafamunt. 2003 (€ 22,-/18,-) 10 Strasser: Montafoner ReiseBilder. 2003 (€ 20,-/16,50) 11 Nesensohn-Vallaster: Der Lawinen­ winter 1954. 2004 (€ 16,-/13,-) 18 1 Sonderbände zur Montafoner Schriftenreihe SB 1 Strasser/Rudigier: montafon.1906_2006 – Eine Zeitreise in Bildern. 2006 (vergriffen) SB 2 Truschnegg: Lorüns. Dorfgeschichte in Schrift und Erzählung. 2006 (€ 35,-/30,-) SB 3 Brugger: 100 Jahre Skisport im Montafon. 2006 (€ 33,-/27,-) SB 4 Rudigier: Heimat Montafon. Eine Annäherung. 2007 (€ 22,-/18,-) SB 5 Hessenberger: Grenzüberschreitun­ gen. 2008 (€ 28,-/22,-) SB 6 Arnold: Montafonerin. 2008 (€ 19,50/16,50) Publikationen SB 7 Rudigier: Kulturgeschichte Monta­ fon. 2009 (€ 9,50/7,50) SB 8 Hessenberger/Rudigier/Strasser/ Winkler: Mensch &amp; Berg im Monta­ fon. 2009 (€ 28,-/22,-) SB 9 Strasser: Schruns um 1920 (Adele Maklott). 2009 (€ 18,90/16,90) SB 10 Philp/Rudigier: Philipp Schönborn Montafon. 2010 (€ 22,-/18,-) SB 11 Trippolt/Bertle: Hannes Bertle. 2010 (€ 23,-/18,-) Kataloge und Führer Maklott – Jehly – Schmid. Sommeraus­ stellung 2004 im Montafoner Heimat­ museum Schruns (€ 10,-/8,-) Rudigier/Strasser: Ein kleiner Führer durch das Montafoner Heimatmuseum. 2008 (€ 5,-/4,-) Brugger: Museum Guide of the Monta­ fon Folk Museum Schruns. 2008 (€ 3,-) Filme und andere Medien Plazadels und Wachters Dieja. Maisäß­ siedlung im Gauertal. Videodokumen­ tation von info-film (Banas &amp; Banas), 14 min. 2001 (€ 26,-/22,-) Montafon. Von Feldkirch in das Mon­ tafon. Historische Filme in der Reihe „Österreich in historischen Filmdoku­ mentationen. Edition Vorarlberg“ vom Filmarchiv Austria, 83 min. 2004 (VHS 21,60, DVD 24,90) Die prähistorische Besiedlung des Monta­ fons. 7000 Jahre Besiedlungsgeschichte von der Steinzeit bis zu den Römern. Fotonachweis montafoner museen 100 Jahre Hochwasser 1910 3 Interaktive CD zur gleichnamigen Aus­ stellung im Montafoner Heimatmuseum, Rüdiger Krause, ArcTron GmbH, Monta­ foner Heimatmuseum. 2005 (€ 10,-/8,-) Kulturhistorische Wanderwege Montafon Bertle: Geologischer Lehrwanderweg Bartholomäberg. 1978 (€ 6,-/5,-) Rudigier: Gaschurn-Dorf. 2003 (€ 2,-) Ebster: Sagenweg Vandans. 2007 (€ 2,-) Jahresberichte der Montafoner Museen 2001 (€ 2,-) 2002 (€ 2,-) 2003 (€ 2,-) 2004 (€ 4,-) 2005 (€ 4,-) 2006 (€ 4,-) 2007 (€ 10,-) 2008 (€ 10,-) 2009 (€ 10,-) Horst Hefel, Friedrich Juen, Marte.Marte Architekten, Montafon Archiv, Raimund Rhomberg, Stiftsarchiv St. Gallen, Lukas Seilern, Superwien, Vorarlberger Landes­ archiv 19 2010 3 montafoner museen 100 Jahre Hochwasser 1910 Informationen 2010 Heimatschutzverein Montafon • Montafoner Museen • Montafon Archiv Montafoner Heimatmuseum, Kirchplatz 15, 6780 Schruns T 05556/74723, F 05556/74723-24 E museen@montafon.at, I www.stand-montafon.at/kultur Bankverbindungen: Raiba Montafon, BLZ 37468, Kontonr. 302.547 Sparkasse Schruns, BLZ 20607, Kontonr. 0100-065333 Öffnungszeiten (alle ab 1. Juni 2010): Montafoner Heimatmuseum Schruns: Dienstag bis Samstag, 10-18 Uhr Grafik-Design Frei, Götzis Montafoner Tourismusmuseum Gaschurn: Dienstag bis Samstag, 15-18 Uhr Montafoner Bergbaumuseum Silbertal: Altes Frühmesshaus Bartholomäberg: Dienstag bis Samstag, 15-18 Uhr Dienstag bis Samstag, 15-18 Uhr Mitglieder des Heimatschutzvereins Montafon haben folgende Vorteile: • • • • • Freier Eintritt in alle Montafoner Museen Infos und freier Eintritt zu den Veranstaltungen des Vereins (Vorträge, Exkursionen, Lesungen) Deutlich reduzierter Bezugspreis für die Montafoner Schriftenreihe Kostenlose Inanspruchnahme des Montafon Archivs und der Bibliothek Kostenlose Inanspruchnahme des Services der Außenstelle der Vorarlberger Landesbibliothek Mit der Bezahlung des Mitgliedsbeitrages von € 20,- unterstützen Sie die Arbeit des Vereines und der Museen! ✃ Ja, ich möchte diese Vorteile nützen und werde Mitglied des Heimatschutzvereins Montafon. Vorname: ✃ Österr. Post AG Info.Mail Entgelt bezahlt Familienname: Straße/Hnr.: Postleitzahl/Ort: Telefonnummer: E-mail: 20
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