Mittwoch, 17. Juli 2019
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21. öffentliche Gemeindevertretungssitzung - Ergebnisprotokoll vom 19.12.2012 im Sitzungszimmer der Gemeinde Klaus von 19.30 Uhr – 21.30 Uhr Die 6 Gemeinderäte und 18 GemeindevertreterInnen wurden ordnungsgemäß geladen. Vorsitz: Bürgermeister Werner Müller Teilnehmer Gemeindevorstände: Bgm. Werner Müller, Eugen Broger, Magª Gerda Berchtel, Martin Brugger Teilnehmer Gemeindevertreter: Werner Ebenhoch, Carmen Kathan (19.34 Uhr), Reinhard Längle, Sabine Längle (19.34 Uhr), Edwin Lins (19.40 Uhr), MMag. Josef Lercher, Markus Bitsche, Annires Marchetti, Maria Lercher, Robert Fröschl, Renate Giesinger, Rene Nachbaur, Dr. Heinz Vogel, Magª Eugenie Sözerie-Rohrer, Christoph Wund, Ing Heinz Österle (19.45 Uhr); Ersatz: Kätzler Mario, Gassner Wolfgang, Daniela Ritter Entschuldigt: Heinrich Boll, Dr. Peter Jugl, Gert Wiesenegger, Roswitha Fleisch Zu Punkt 1: Begrüßung und Feststellung der Beschlussfähigkeit Der Vorsitzende begrüßt die Anwesenden. Mit Beginn der Sitzung ist die Beschlussfähigkeit mit 19 Mandataren gegeben. Alle Mandatare sind bereits angelobt. Zu Punkt 2: Genehmigung der Tagesordnung Antrag GV Dr. Heinz Vogel auf Ergänzung der Tagesordnung wie folgt: Mangelnde Trinkwasserqualität (als Trinkwasser nicht geeignete Netzprobe vom Umweltamt/Nichtinformation der Bevölkerung) Der Antrag wird mit 3 Stimmen abgelehnt. Die Tagesordnung wird somit in nachstehender Form genehmigt: Tagesordnung 1. Begrüßung und Feststellung der Beschlussfähigkeit 2. Genehmigung der Tagesordnung 3. Berichte 4. Gemeinde Klaus Immobilienverwaltungs- GesmbH & Co KG – Voranschlag für das Jahr 2013 5. Gemeinde Klaus Immobilienverwaltungs- GesmbH – Voranschlag für das Jahr 2013 6. Wasserverband „Gruppenwasserversorgung Vorderland“ – Voranschlag für das Jahr 2013 7. Voranschlag 2013 der Gemeinde Klaus (Fassung 05.12.2012) 8. Festlegung der Finanzkraft der Gemeinde Klaus für das Jahr 2013 9. Anfragebeantwortung aus der 20. Sitzung vom 28. November 2012 10. Antrag nach § 41 Abs. 2 – von GV Dr. Heinz Vogel, GV Magª Eugenie Sözeri-Rohrer und GR Martin Brugger: „Vergleichsangebote der Rechtsanwälte Dr. Mandl u. Dr. Schelling (Schriftwechsel mit dem RA der Gemeinde Dr. Längle)“ 11. Umwidmung eines Teils des Gebietes „Hinterer Tschütsch“ von Freifläche Freihaltegebiet – FF – in Baufläche Wohngebiet – BW – und in Verkehrsfläche Straße (Bestand) sowie von Freifläche Freihaltegebiet – FF – mit Ersichtlichmachung Wald in Verkehrsfläche Straße (Bestand) gemäß Plan vom 23.05.2012 12. Antrag nach § 41 Abs. 2 – von GV Dr. Heinz Vogel, GV Magª Eugenie Sözeri-Rohrer und GR Martin Brugger: „Brief des Bürgermeisters (46 KW) an alle Wahlberechtigten im Vorfeld der Volksabstimmung betreffend Flächenwidmung Hinterer Tschütsch“ 13. Antrag nach § 41 Abs. 2 – von GV Dr. Heinz Vogel, GV Magª Eugenie Sözeri-Rohrer und GR Martin Brugger: „Rauchverbot in allen Gebäuden d. Gemeinde“ 14. Genehmigung des Protokolls der 20. Sitzung vom 28. November 2012 15. Allfälliges Zu Punkt 3: Berichte 11.12. Sitzung des Gemeindevorstandes mit den Tagesordnungspunkten: Begrüßung und Feststellung der Beschlussfähigkeit; Genehmigung der Tagesordnung; Berichte des Bürgermeisters; Voranschlag 2013 der Gemeinde Klaus – Diskussion u. Stellungnahme; Ansuchen um Grundteilung (Erben nach Längle Josef) gemäß Plan vom 07. Dezember 2012 von DI Georg Rauch; Ansuchen um Grundteilung (Dr. Grabher Walter – Bruderhof) gem. Plan vom 27.11.2012 GZl. 18.663/12/12 von Vermessungsbüro Markowski; Ausbuchung einer uneinbringlichen Forderung – Freigabe; Freigabe einer Schadenersatzzahlung; Festlegung des Stundensatzes für Regie, Bestuhlung und Feuerwehr im Rahmen von Veranstaltungen im Winzersaal; Subventionsansuchen des KSK-Klaus für das Jahr 2012; Genehmigung des Protokolls der 27. Sitzung vom 20. November 2012; Erfolgreicher Abschluss des Verwaltungsleitungslehr-ganges – Belohnung; Sperrstundenverlängerung; Allfälliges Zu Punkt 4: Gemeinde Klaus Immobilienverwaltungs-GesmbH & Co KG – Voranschlag für 2013 Antrag Bgm. Werner Müller: Der Voranschlag der Gemeinde Klaus Immobilienverwaltungs- GesmbH & Co KG weist Einnahmen und Ausgaben in Höhe von jeweils € 764.900,-- aus und ist somit ausgeglichen! Der Voranschlag ist hiermit zur Kenntnis gebracht! Wer den Voranschlag in der vorliegenden Form zur Kenntnis nimmt, den/die bitte ich um ein Handzeichen! Der Voranschlag wird einstimmig zur Kenntnis genommen. Zu Punkt 5: Gemeinde Klaus Immobilienverwaltungs-GesmbH – Voranschlag für das Jahr 2013 Antrag Bgm. Werner Müller: Der Voranschlag der Gemeinde Klaus Immobilienverwaltungs- GmbH weist Einnahmen in Höhe von € 2.700,-- und Ausgaben in Höhe von € 2.300,-- aus. Dies ergibt somit einen Gewinn von € 400,--. Der Voranschlag ist hiermit zur Kenntnis gebracht! Wer den Voranschlag in der vorliegenden Form zur Kenntnis nimmt, den/die bitte ich um ein Handzeichen! Der Voranschlag wird einstimmig zur Kenntnis genommen. Zu Punkt 6: Wasserverband „Gruppenwasserversorgung Vorderland“ – Voranschlag für 2013 Antrag Bgm. Werner Müller: Der Voranschlag des Wasserverbandes „Gruppenwasserversorgung Vorderland“ weist Einnahmen und Ausgaben in Höhe von jeweils € 494.500,-- aus und ist somit ausgeglichen! Der Voranschlag wurde in der Sitzung der MEV am 11.12.2012 „einstimmig“ beschlossen! Wer dem Voranschlag in der vorliegenden Form zustimmt die/den bitte ich um ein Handzeichen! Der Antrag wird einstimmig angenommen. Zu Punkt 7: Voranschlag 2013 der Gemeinde Klaus (Fassung 05.12.2012) Es wird einstimmig angenommen, dass Gemeindebuchhalter Wolfgang Längle als Auskunftsperson zum Voranschlag beigezogen wird. Die wesentlichen Positionen des Voranschlages 2013 werden von Wolfgang Längle erläutert. Antrag GV Dr. Heinz Vogel: Schaffung eines Ansatzes im Budget „Renaturierung Fließgewässer“ mit EUR 5.000,-- damit mit diesbezüglichen Planungen begonnen werden kann. Der Antrag wird mit 3:20 Stimmen abgelehnt. Anfrage gem. § 38 Abs. 4 von GV Dr. Heinz Vogel an Bgm. Werner Müller: Auf welche Projekte teilt sich die Summe Neubau- und Erweiterung Rohrnetz (Betriebe der WasserVersorgung) von EUR 580.000,00 auf? Anfragebeantwortung durch Bgm. Werner Müller bzw. Wolfgang Längle: Bgm. Werner Müller hält dezidiert fest, dass es sich bei den angegebenen Zahlen um eine Kostenschätzung handelt: EUR 90.000,00 Bauabschnitt 14 somit Restbetrag „Walgaustraße“ EUR 410.000,00 Bauabschnitt 15 somit „Unterer Sattelberg“ EUR 80.000,00 Bauabschnitt 15.1 somit „Im Riesler“ Anfrage gem. § 38 Abs. 4 von GV Dr. Heinz Vogel an Bgm. Werner Müller bzw. an den Obmann des Wasserausschusses: Auf welche Projekte teilt sich Neubau- und Erweiterung Rohrnetz (Betriebe der Abwasserbeseitigung) von EUR 1.860.000 auf? Anfragebeantwortung durch Bgm. Werner Müller bzw. Wolfgang Längle: Bgm. Werner Müller hält dezidiert fest, dass es sich bei den angegebenen Zahlen um eine Kostenschätzung handelt: EUR 360.000,-- Bauabschnitt 12 somit „Walgaustraße“ EUR 1.300.000,-- Bauabschnitt 13 somit „Unterer Sattelberg“ EUR 200.000,-- Bauabschnitt 13.1 somit „Im Riesler“ Antrag Bgm. Werner Müller: Antrag: „Der Voranschlagentwurf wurde in der 28. Sitzung des Gemeindevorstandes am Dienstag, den 11. Dezember 2012 gesichtet, diskutiert und folgende Stellungnahme abgegeben: Der Voranschlagentwurf der Gemeinde Klaus für das Jahr 2013 enthält die für eine ordentliche Führung und Weiterentwicklung einer Gemeinde notwendigen Budgetpositionen. Auf Grund der Finanzlage der Gemeinde und der Prognosen für die nähere Zukunft wurden die Wünsche und Anträge der Ausschussobfrauen und -männer besprochen und wiederum für beide Seiten tragbare Kompromisse gefunden. Förderungen für Vereine, externe Einrichtungen, Landwirtschaft usw. wurden auf dem Ni- veau des Jahres 2012 budgetiert! Die Anschaffung eines Kleinlöschfahrzeuges für die Feuerwehr in Höhe von EUR 150.000,00 musste vorerst verschoben werden. Ebenfalls wurde für die Sanierung der Kirche und den eventuellen Ankauf eines Grundstückes von der Pfarre vorerst nur ein Ansatz budgetiert. Die Anträge und Wünsche der von den in der Gemeinde Klaus stationierten Betreuungs- und Bildungseinrichtungen (Kinderbetreuung, Kindergarten, Volksschule, Vorarlberger Mitte-schule und Öffentliche Bücherei) wurden im Sinne einer positiven Entwicklung unserer Kinder fast zur Gänze in den Budgetentwurf 2013 aufgenommen. Der Voranschlagentwurf 2013 weist Einnahmen in Höhe von EUR 9.898.700,-- und Ausgaben in Höhe von EUR 9.898.700,-- aus und ist somit ausgeglichen! Bei der Erstellung des Voranschlags wurden auch in diesem Jahr die Konjunkturprognosen zum einen mit einer entsprechend vorsichtigen Planung bei den Einnahmen (Kommunalsteuer, Ertragsanteile,) und zum anderen mit einem gut kalkulierten Ansatz bei den Aufwendungen (Zinsen und Kursschwankungen) berücksichtigt. Aus dem vorgelegten Entwurf ist ersichtlich, dass die für die Baumaßnahmen für die Ortskanalisation Bauabschnitt 13, für die Wasserversorgung Bauabschnitt 15 und den damit verbundenen begleitenden Straßenbau notwendigen Budgetmittel für das Jahr 2013 vorgesehen sind. Für die geplanten Maßnahmen im Rahmen des Neubaus und der Instandhaltung der Ortskanalisation sowie des Wasserleitungsnetzes und der damit erforderlichen Straßenneubauten werden Investitionen in der Gesamthöhe von EUR 2.765.000,-- aufgewendet. Dies sind rund 27,9% des Gesamtbudgets des Jahres 2013. Zum Ausgleich des ordentlichen Budgets 2013 ist derzeit eine Entnahme aus der Haushaltsrücklage in Höhe von EUR 163.000,-- (EUR 820.600,-- im Jahre 2012) vorgesehen. Die Gebühren und Abgaben für das Jahr 2013 wurden in der 20. Sitzung der Gemeindevertretung am 28. November 2012 „mehrheitlich“ beschlossen. In derselben Sitzung wurde der Beschäftigungsrahmenplan für das Jahr 2013 „einstimmig“ beschlossen! Der Schuldenstand der Gemeinde beträgt per 31.12.2013 EUR 10.588.200,-- die Leasingverpflichtungen betragen zum selben Stichtag EUR 46.087,--! Der Voranschlagentwurf für das Jahr 2013 wurde in einer Arbeitssitzung am 10. Dezember 2012, zu der die Mitglieder des Gemeinderates, des Finanzausschusses, alle Obfrauen und Obmänner der diversen Ausschüsse sowie die Fraktionsführer der in der Gemeindevertretung vertretenen Fraktionen geladen waren, von Bürgermeister Werner Müller, von Gemeindesekretär Issa Zacharia und Buchhalter Wolfgang Längle erläutert. Die Anwesenden haben den Voranschlagentwurf 2013 (Fassung vom 05.12.2012) durchgearbeitet und „einstimmig“ zur Beschlussfassung durch die Gemeindevertretung empfohlen! Vor der Erstellung des Budgets 2013 haben, (mit Ausnahme des Kulturausschusses), Sitzungen aller Ausschüsse stattgefunden. Die entsprechenden Vorschläge bzw. Wünsche wurden rechtzeitig eingebracht und konnte auch im Voranschlag 2013 berücksichtigt werden. Der Gemeindevorstand dankt allen Ausschussmitgliedern, den MitarbeiterInnen der Verwaltung für die gute und verantwortungsvolle Erstellung des Voranschlagentwurfs 2013. Der Gemeindevorstand der Gemeinde Klaus empfiehlt der Gemeindevertretung „einstimmig“ bei der 21. Sitzung am 19. Dezember 2012 den vorgelegten Voranschlagentwurf (Fassung 05.12.2012) für das Jahr 2013 zu beschließen“. Die Mitglieder des Gemeindevorstandes: Werner Müller, Wiesenegger Gert, Broger Eugen, Brugger Martin, Boll Heinrich Wer dem Voranschlagentwurf 2013, der allen rechtzeitig zugestellt wurde, in der vorliegenden und erläuterten Form zustimmt, den/die bitte ich um ein Handzeichen. Der Antrag wird mit 22:1 Stimmen angenommen. Zu Punkt 8: Festlegung der Finanzkraft der Gemeinde Klaus für das Jahr 2013 Antrag Bgm. Werner Müller: „Auf Grund des vorliegenden und unter TOP 7 beschlossenen Voranschlags 2013 beträgt die Finanzkraft der Gemeinde Klaus für das Jahr 2013 €uro 4.260.300,--. Wer dem Antrag auf Festlegung der Finanzkraft zustimmt den/die bitte ich um ein Handzeichen! Der Antrag wird einstimmig angenommen. Zu Punkt 9: Anfragebeantwortung aus der 20. Sitzung vom 28. November 2012 Anfrage gem. § 38 Abs. 4 von GV Dr. Heinz Vogel an Bgm. Werner Müller: In der Klauser Gemeindeinformation Jahrgang 7, Ausgabe 6 vom Juni 2012 schreibt der Bürgermeister: „Nun liegt der Plan (gemeint ist der Auflageplan) einen Monat (bis einschl. 25. Juni 12) im Gemeindeamt zur Stellungnahme auf! Ich würde mich freuen, wenn Sie zahlreich von dieser Möglichkeit Gebrauch machen würden und uns als Entscheidungsträger Ihre Meinung mitteilen würden“ Entscheidungsträger waren bei der Volksabstimmung die Wahlberechtigten. Weshalb wurden den Entscheidungsträgern (den Wahlberechtigten) diese Stellungnahmen vorenthalten? Anfragebeantwortung durch Bgm Werner Müller: Es handelte sich bei den eingegangenen Stellungnahmen weder um Stellungnahmen öffentlicher Stellen noch um Stellungnahmen von Grundbesitzern auf deren Grundstücke sich die teilweise Rückwidmung in Bauland (wie bereits von 1968 – 1999) bezog. Anfrage gem. § 38 Abs. 4 von GV Dr. Heinz Vogel an Bgm. Werner Müller: Welche Stellungnahmen/schriftliche Äußerungen sind eingelangt? Anfragebeantwortung durch Bgm Werner Müller: Es sind 5 Stellungnahmen die von 11 verschiedenen Personen unterschrieben wurden eingelangt! Weiters ist am 16. November ein Schreiben von RA Welte im Namen der Mandanten Rauch Jürgen und Bertold Veronika eingelangt! Anfrage gem. § 38 Abs. 4 von GV Dr. Heinz Vogel an Bgm. Werner Müller: Werden diese Stellungnahmen dem Amt der Vorarlberger Landesregierung zeitgerecht weitergeleitet? Anfragebeantwortung durch Bgm Werner Müller: Diese werden selbstverständlich mit allen anderen notwendigen Unterlagen an die Raumplanungsstelle weiter geleitet! Anfrage gem. § 38 Abs. 4 von GV Dr. Heinz Vogel an Bgm. Werner Müller: Welche öffentlichen Dienststellen wurden von der Gemeinde verständigt? Anfragebeantwortung durch Bgm Werner Müller: Bis dato noch keine! (Dies wurde am 03.12.12. nachgeholt!) Zu Punkt 10: Antrag nach § 41 Abs. 2 – von GV Dr. Heinz Vogel, GV Magª Eugenie Sözeri-Rohrer und GR Martin Brugger: „Vergleichsangebote der Rechtsanwälte Dr. Mandl u. Dr. Schelling (Schriftwechsel mit dem RA der Gemeinde Dr. Längle)“ Bürgermeister Werner Müller begrüßt Rechtsanwalt Dr. Philip Längle. Dr. Längle wird einstimmig als Auskunftsperson zugelassen. Anfrage gem. § 38 Abs. 4 von GV Dr. Heinz Vogel an Bgm. Werner Müller: In der Aussendung des Bürgermeisters (46. KW) heißt es auf Seite 2: Ihr Ja bedeutet insbesondere Beschlussfassung der Widmung im Bereich „Hinterer Tschütsch“ gemäß dem vereinbarten Kompromiss. Wie lautete diese eingegangene Vereinbarung? Anfragebeantwortung durch Bgm. Werner Müller: Es gibt keine eingegangene Vereinbarung. Anfrage gem. § 38 Abs. 4 von GV Dr. Heinz Vogel an Bgm. Werner Müller: Nach dem es keine Vereinbarung gibt, wie lautet der vereinbarte Kompromiss? Anfragebeantwortung durch Bgm. Werner Müller: Er wurde im Erläuterungsbericht bereits erwähnt. Anfrage gem. § 38 Abs. 4 von GV Dr. Heinz Vogel an Bgm. Werner Müller: Wer von der Gemeinde Klaus ist diesen vereinbarten Kompromiss eingegangen? Anfragebeantwortung durch Bgm. Werner Müller: Niemand. Antrag GV Dr. Heinz Vogel: RA Dr. Längle soll den gesamten Schriftverkehr in der Sache „Hinterer Tschütsch“ zwischen ihm und den gegnerischen Rechtsanwälten der Gemeinde in Kopie zukommen lassen. (inkl. Emailverkehr) Der Antrag wird mit 16:7 Stimmen angenommen. Zu Punkt 11: Umwidmung eines Teils des Gebietes „Hinterer Tschütsch“ von Freifläche Freihaltegebiet – FF – in Baufläche Wohngebiet – BW – und in Verkehrsfläche Straße (Bestand) sowie von Freifläche Freihaltegebiet – FF – mit Ersichtlichmachung Wald in Verkehrsfläche Straße (Bestand) gemäß Plan vom 23.05.2012 Antrag GV Dr. Heinz Vogel: Da bis heute kein Erschließungskonzept/Verkehrskonzept für das 15.000m² große Bebauungsgebiet vorliegt, im Detail: am 23.5.12, 16. Gemeindevertretungssitzung wurde unter TP 5 folgender Antrag (vor einer großflächigen Umwidmung in Bauland im Bereich des Hinteren Tschütsch soll ein Verkehrstechnisches Gutachten erstellt werden, da mit einem erheblichen zusätzlichen Verkehrsaufkommen auf der schmalen Tschütschstrasse gerechnet werden muss) abgelehnt. In der eingelangten Stellungnahme, die der Gemeindevertretung erst auf der heutigen Gemeindevertretungssitzung vollinhaltlich zur Kenntnis gebracht wurden, ist die mangelnde Verkehrsanbindung/fehlendes Erschließungskonzept ein zentraler Kritikpunkt. Siehe Schreiben des Herrn Walser Franz, eingelangt am 25.6.2012. (Absatz 2 und 3) Siehe Schreiben des Herrn Brugger Martin, eingelangt am 29.6.2012. Siehe Schreiben der Frau Veronika Berthold, des Herrn Georg Berthold, der Frau Isabell Rauch, des Herrn Jürgen Rauch, eingelangt am 25.6.2012. (fünfter Absatz Seite 1 unten/Seite 2 oben) Siehe Schreiben der Frau Acker Bettina, des Herrn Keckeis Gerhard, der Frau Heike Kranz, des Herrn Armin Kranz, eingelangt am 29.6.2012. (drittletzter Absatz auf Seite 2) Weiters wurde ein Schreiben des RA Dr. Welte auf der Sitzung vom 28.11.2012 mit dem Kritikpunkt der mangelnden Verkehrsanschließung der Gemeindevertretung vollinhaltlich zur Kenntnis gebracht. Bei der Gemeindevertretungssitzung vom 28.11.2012 antwortete der Bürgermeister unter TP 9 auf die Frage aus welchen Gründen der Bürgermeister die Erstellung eines Verkehrstechnischen Gutachtens für die Erschließung der 15.000m² Baufläche ablehne, lapidar: „weil es keine Grundlage für diese Widmungsentscheidung ist“. Da unzulässigerweise privatrechtliche Vereinbarungen mit hoheitsrechtlichen (raumplanerischen) Entscheidungen gekoppelt wurden, im Detail: bei der Gemeindevertretungssitzung am 23.05.12, TP 5 wurde ein sogenannter Kompromiss (Privatrechtliche Vereinbarung) mit einer raumplanerischen Entscheidung gekoppelt. (siehe Antragstext des Bürgermeisters) Im den im Rahmen des Auflageverfahrens eingelangten Stellungnahmen wird diese unzulässige Koppelung ebenfalls thematisiert. Siehe Schreiben des Dr. Heinz Vogel vom 25.06.12, (zweitletzter Absatz) sowie Schreiben der Familien Berthold und Rauch vom 25.06.12, Seite 2 Absatz 4, 5 und 6. Auf eine Anfrage in der Gemeindevertretung vom 28.11.2012, TP 9 meinte der Bürgermeister, seitens der Gemeinde sei nichts gekoppelt worden. Im Begleitbericht zur Volksabstimmung wird die obgenannte privatrechtliche Vereinbarung (Stellungnahme des Gemeindevorstandes) vom 27.10.12 breit und ausführlich dargelegt. Im Schreiben des Bürgermeisters (46. KW) im Vorfeld der Volksabstimmung ist diese Koppelung nochmals dezidiert dargelegt. Auf Seite 2 des Schreibens heißt es oben: Ihr JA bedeutet insbesondere: Beschlussfassung der Widmung im Bereich „Hinterer Tschütsch“ gemäß dem vereinbarten Kompromiss. Da im Vorfeld der Volksabstimmung auf die sich die Gemeindevertretungssitzung beruft, dem Entscheidungsträger (Wähler) der Inhalt der im Rahmen des Auflageverfahrens eingelangten Stellungnahmen vorenthalten wurde, im Detail: die Stellungnahmen (zu deren Abgabe der Bürgermeister in seinem Schreiben vom Juni 2012/Jahrgang 7, Ausgabe 6 aufgerufen hat: „Ich würde mich freuen, wenn sie zahlreich von dieser Möglichkeit Gebrauch machen würden und uns als Entscheidungsträger ihre Meinung mitteilen würden“) wurden bei der Gemeindevertretung vom 28.11.2012 der Gemeindevertretung nicht vollinhaltlich zur Kenntnis gebracht. Offensichtlich wird dies bei der heutigen Sitzung (Wiederholung des TP 9 der letzten Gemeindevertretungssitzung) nachgeholt. Der Inhalt dieser Stellungnahmen wurde der Bevölkerung im Vorfeld der Volksabstimmung vorenthalten, im Begleitbericht vor der Volksabstimmung ist lediglich die Rede von eingegangenen Stellungnahmen. (Mitte Seite 2 Stellungnahme des Gemeindevorstandes vom 27.10.12) Über den Inhalt der Stellungnahmen wird kein Wort verloren. Siehe auch Anfrage von Gemeindevertreter Dr. Heinz Vogel an Bürgermeister Werner Müller, weshalb den Entscheidungsträgern (Wahlberechtigten) bei der Volksabstimmung diese Stellungnahmen vorenthalten wurden. Da es von der Gemeinde (vom Bürgermeister) verabsäumt wurde, gemäß § 21 Raumplanungsgesetz, die entsprechenden öffentlichen Dienststellen von der Auflage des am 23.05.12 beschlossenen Planes zu informieren und die Äußerungen der im § 21/2 genannten Stellen erstmals heute der Gemeindevertretung zur Kenntnis gebracht wurden, im Detail: Die Stellungnahme der Agrarbezirksbehörde vom 18.12.2012 beurteilt die Widmung nicht positiv. Die BH Feldkirch Abteilung Naturschutz und Forstbehörde sieht im Schreiben vom 7.12.12 die Umwidmung ebenfalls kritisch. (Widmung in Waldrandnähe/Rodung/Magerwiesen) Die Forsttechnische Abteilung für Wildbach- und Lawinenbebauung beurteilt die Umwidmung in Bauland in Waldrandnähe ebenfalls sehr kritisch. (kein Geld aus dem Katastrophenfond bei Windwurfschäden) Die Bevölkerung wurde im Begleitbericht zur Volksabstimmung zu diesen kritischen Punkten naturgemäß nicht informiert (da diese nicht vorlagen) / mangelnde Entscheidungsgrundlage. soll der Tagesordnungspunkt vertragt werden. Der Antrag wird mit 3:20 Stimmen abgelehnt. Antrag Bgm. Werner Müller: In der 16. Sitzung am 23. Mai 2012 hat die Gemeindevertretung gem. §§ 21 und 23 RPG die Auflage zur Umwidmung des im Plan (Auflageentwurf) vom Mai 2012 von DI Georg Rauch (liegt allen vor) dargestellten Gebietes im Bereich „Hinterer Tschütsch“ beschlossen. Der Plan und der Erläuterungsbericht wurde gem. §§ 21 u. 23 RPG, LGBl. 38/1996, im Gemeindeamt vom 25. Mai 2012 bis 02. Juli 2012 aufgelegt. Dies wurde auch an der Amtstafel vom 25. Mai 2012 bis 02. Juli 2012 angeschlagen und im Gemeindeblatt veröffentlicht und somit kundgemacht! Innert dieser Frist sind 5 Stellungnahmen von insgesamt 11 Personen eingelangt! (Diese wurden allen GemeindevertreterInnen vor der Sitzung zugestellt und somit zur Kenntnis gebracht!) Auf Grund des Antrages der Fraktion lebenswertes klaus / GRÜNE wurde in der 18. Sitzung am 29. August 2012 einstimmig die Durchführung einer Volksabstimmung zu dieser Widmung beschlossen! Diese fand am 18. November 2012 statt. Die dort gestellte Frage: „Soll der derzeit geltende Flächenwidmungsplan der Gemeinde Klaus im Gebiet Hinterer Tschütsch entsprechend dem von der Gemeindevertretung der Gemeinde Klaus am 23. Mai 2012 beschlossenen Auflageentwurfes geändert werden? JA/NEIN“ beantworteten 68,5% der Klauserinnen und Klauser mit ja und sprachen sich somit mit deutlicher Mehrheit für die Änderung des Flächenwidmungsplanes aus. Am 03. Dezember 2012 wurden gemäß § 21 Abs 2 RPG alle dort angeführten Stellen von der Auflage und der beabsichtigten Beschlussfassung am 19. Dezember 2012 informiert! Auf Grund dieser Information sind Schreiben der Vorarlberger Landesregierung - Abt. Wasserwirtschaft; der BH Feldkirch als Naturschutz- und Forstbehörde; der Agrarbezirksbehörde, Wildbach und Lawinenverbauung – Sektion Bregenz und des Vorarlberger Militärkommandos eingegangen. (Diese liegen ebenfalls allen Mandataren vor!) Wer auf Grund des Ergebnisses des Volksentscheides vom 18.11.12, der eingelangten (vorliegenden und erläuterten) Stellungnahmen und der von Bgm. Werner Müller erläuterten und im vorliegenden Plan (Auflageentwurf vom 23. Mai 2012 von DI Georg Rauch) dargestellten Umwidmung zustimmt die/den bitte ich um ein Handzeichen! Der Antrag wird mit 20:3 Stimmen angenommen. Antrag Bgm. Werner Müller: Der in der 20. Sitzung der Gemeindevertretung am 28.11.2012 unter TOP 9 mit 21 zu 3 Stimmen gefasste Beschluss wird somit aufgehoben! Wer diesem Antrag zustimmt den bitte ich um ein Handzeichen. Der Antrag wird mit 20:3 Stimmen angenommen. Zu Punkt 12: Antrag nach § 41 Abs. 2 – von GV Dr. Heinz Vogel, GV Magª Eugenie Sözeri-Rohrer und GR Martin Brugger: „Brief des Bürgermeisters (46 KW) an alle Wahlberechtigten im Vorfeld der Volksabstimmung betreffend Flächenwidmung Hinterer Tschütsch“ Anfrage gem. § 38 Abs. 4 von GV Dr. Heinz Vogel an Bgm. Werner Müller: Wieviel kostete das Porto für diese Aussendung? Die Kuverts für diese Aussendung entsprechen exakt den Kuverts die für die Versendung des Begleitberichts verwendet wurden. Wieviel kosten diese Kuverts? Wer machte das Panoramafoto auf Seite 2 und Seite 3 der Aussendung? Wieviel kostete dies? Wer machte die beraterische Gestaltung dieser Aussendung und wieviel kostete dies? Welche Druckerei druckte diese Aussendung? Wieviel kostete der Druck dieser Aussendung? Anfragebeantwortung durch Bgm. Werner Müller: Es handelt sich um eine private Aussendung meinerseits und alles andere ist und bleibt Privatsache. Zu Punkt 13: Antrag nach § 41 Abs. 2 – von GV Dr. Heinz Vogel, GV Magª Eugenie Sözeri-Rohrer und GR Martin Brugger: „Rauchverbot in allen Gebäuden d. Gemeinde“ Antrag GV Dr. Heinz Vogel: Rauchen verursacht große Kosten für das Gesundheitswesen und individuelles Leid durch Raucherfolgekrankheiten wie Gefäßschäden, Lungen- und Kehlkopfkrebs usw. Das Rauchen soll in allen öffentlichen Gebäuden der Gemeinde Klaus inklusive der Gemeindeimmobiliengesellschaft (inkl. Bar im Winzersaal) verboten werden. Antrag Bgm. Werner Müller: Im Sinne der Vereine und der geringen Anzahl der Veranstaltungen soll das Rauchen im Kellergeschoss (in der in sich geschlossenen Bar) weiter erlaubt sein. Es muss niemand durch diese Zone gehen. Das betreten erfolgt freiwillig. Der Antrag wird mit 20:3 Stimmen angenommen. Zu Punkt 14: Genehmigung des Protokolls der 20. Sitzung vom 28. November 2012 Bgm. Werner Müller merkt an, dass er unter dem Punkt „Allfälliges“ angemerkt hat, dass er sich eine Klarstellung zu den vorgebrachten Vorwürfen vorbehalte. Diesbezüglich ist nicht das Protokoll, sondern das zu veröffentliche Ergebnisprotokoll gemeint. Antrag Bgm. Werner Müller: Wer dem vorgelegten Protokoll der 20. Sitzung vom 28. November 2012 zustimmt, die/den bitte ich um ein Handzeichen! Das Protokoll wird einstimmig genehmigt. Zu Punkt 15: Allfälliges Anfragen zur Trinkwasserqualität werden gestellt. Diese werden in der nächsten Sitzung beantwortet. Bgm. Werner Müller bedankt sich bei allen für die gute Zusammenarbeit im abgelaufene Jahr. P.S.: Die Beschlussfähigkeit war bei allen Beschlussfassungen gegeben. Issa Zacharia Bgm. Werner Müller Schriftführer Vorsitzender
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Klaus 16.06.2014, 08:39 Uhr 139.34 KB Download
22. öffentliche Gemeindevertretungssitzung - Ergebnisprotokoll vom 20.02.2013 im Sitzungszimmer der Gemeinde Klaus von 20.00 Uhr – 21.45 Uhr Die 6 Gemeinderäte und 18 GemeindevertreterInnen wurden ordnungsgemäß geladen. Vorsitz: Bürgermeister Werner Müller Teilnehmer Gemeindevorstände: Bgm. Werner Müller, Eugen Broger, Magª Gerda Berchtel, Martin Brugger, Gert Wiesenegger Teilnehmer Gemeindevertreter: Werner Ebenhoch, Reinhard Längle, Sabine Längle, Edwin Lins, MMag. Josef Lercher (20.07 Uhr), Robert Fröschl, Renate Giesinger, Rene Nachbaur, Dr. Heinz Vogel, Magª Eugenie Sözerie-Rohrer, Christoph Wund, Ing Heinz Österle, Dr. Peter Jugl; Ersatz: Kätzler Mario, Gassner Wolfgang, Daniela Ritter, Alexandra Müller Entschuldigt: Heinrich Boll, Carmen Kathan, Roswitha Fleisch, Annires Marchetti, Markus Bitsche, Maria Lercher Zu Punkt 1: Begrüßung und Feststellung der Beschlussfähigkeit Der Vorsitzende begrüßt die Anwesenden. Mit Beginn der Sitzung ist die Beschlussfähigkeit mit 21 Mandataren gegeben. Alle Mandatare sind bereits angelobt. Zu Punkt 2: Genehmigung der Tagesordnung Antrag GR Martin Brugger: Aufnahme des Tagesordnungspunktes: „Wechsel in der Besetzung des Raumplanungs- und Gebäudeentwicklungsausschusses“ Der Antrag wird einstimmig angenommen. Die Tagesordnung wird somit in nachstehender Form einstimmig genehmigt: Tagesordnung 1. Begrüßung und Feststellung der Beschlussfähigkeit 2. Genehmigung der Tagesordnung 3. Sporthalle und Mehrzweckgebäude der Mittelschule Klaus-Weiler-Fraxern 4. Berichte 5. Bericht des Obmannes des Prüfungsausschusses von der Prüfung am 30.01.13 6. Angebot von Frau Madlener Anni (eingebracht durch RA Dr. Karl Schelling) 7. Angebot der Familie Ludescher (eingebracht durch Rechtsanwälte Mandl GmbH) 8. Anfragebeantwortung aus der 21. Sitzung vom 19. Dezember 2012 9. Wechsel in der Besetzung des Raumplanungs- und Gebäudeentwicklungsausschusses 10. Genehmigung des Protokolls der 21. Sitzung vom 19. Dezember 2012 11. Allfälliges Zu Punkt 3: Sporthalle und Mehrzweckgebäude der Mittelschule Klaus-Weiler-Fraxern Werner Müller beantragt zu diesem Tagesordnungspunkt Herrn Peter Nussbaumer vom Architekturbüro Dietrich Untertrifaller als Auskunftsperson zuzulassen. Der Antrag wird einstimmig angenommen. Herr Peter Nussbaumer präsentiert den Gemeindevertretern detailliert, die aktuellen Entwürfe der Sporthalle samt Mehrzweckgebäude für die MS Klaus-Weiler-Fraxern und beantwortet die auftretenden Fragen. Antrag Bgm. Werner Müller: Wer der Umsetzung des vorgestellten Projektes „Sporthalle und Mehrzweckgebäude der Mittelschule KlausWeiler-Fraxern“ zu den geschätzten Kosten von ca. € 7,5 Mio (netto) abzüglich Landesförderung und Beiträge der Schulsprengelgemeinden der Gemeinden Weiler und Fraxern durch die Gemeinde Immobilien GmbH und CoKG Klaus zustimmt die/den bitte ich um ein Handzeichen! Der Antrag wird einstimmig angenommen. Zu Punkt 4: Berichte 31.01 29. Sitzung des Gemeindevorstandes mit Besprechung und Beschluss-fassung folgender Tagesordnungspunkte: Begrüßung und Feststellung der Beschlussfähigkeit; Genehmigung der Tagesordnung; Berichte des Bürgermeisters; Ansuchen um Grundteilung (Ludescher Clemens) gemäß Plan vom 29. November 2012 von DI FH Ender Bernhard (GZ: 1296A-12); Rechnung Fa. Wilhelm+Mayer - Asphaltierung „Im Riesacker“ - Freigabe; Honorarnote GreCo International AG – Versicherungsmanagement; Fa. Gutschi Ergänzung Reinigung der Volksschule, Vergabe; Pachtvertrag für das „Fischereigemeinschaftsrevier 54“ - Klausbach; Anschaffung von 8 Stück GCM-Doppelkammerbehältern (Glascontainer); Anschaffung eines neuen Kopiergerätes für das Gemeindeamt; Ansuchen um Sportförderung für das Jahr 2013 – UTC Klaus; Genehmigung des Protokolls der 28. Sitzung vom 11. Dezember 2012; Allfälliges Zu Punkt 5: Bericht des Obmannes des Prüfungsausschusses von der Prüfung am 30.01.13 Obmann Reinhard Längle berichtet über die letzte Prüfung des Prüfungsausschusses vom 30.1.2013 im Gemeindeamt Klaus. Antrag Bgm. Werner Müller: Wer den vorliegenden und vom Obmann des Prüfungsausschusses GV Reinhard Längle erläuterten Prüfbericht der Sitzung vom 30. Jänner 2013 zur Kenntnis nimmt die/den bitte ich um ein Handzeichen! Der Prüfbericht wird einstimmig zur Kenntnis genommen. Zu Punkt 6: Angebot von Frau Madlener Anni (eingebracht durch RA Dr. Karl Schelling) Antrag Bgm. Werner Müller: „Das Angebot von Frau Marianne Madlener, vertreten durch RA Dr Karl Schelling, vom 27.11.2012 samt Verlängerung vom 17.01.2013 wird zustimmend zur Kenntnis genommen. Der Bürgermeister der Gemeinde Klaus wird angewiesen, dieses Angebot durch Realannahme (Zahlung eines Betrages von € 40.000,-- und Unterfertigung eines grundbuchsfähigen Vertrages zur unentgeltlichen Übertragung eines Hälfteanteiles des oberhalb (nördlich) des bestehenden Weges (Gst. 1774/1 bzw. 1774/4) gelegenen Teiles des Gst. 1781 zu erfüllen. Wer diesem Antrag zustimmt den/die bitte ich um ein Handzeichen! Der Antrag wird mit 19:3 Stimmen angenommen. Zu Punkt 7: Angebot der Familie Ludescher (eingebracht durch Rechtsanwälte Mandl GmbH) GR Vize-Bgm. Gert Wiesenegger erklärt sich zu diesem Tagesordnungspunkt für befangen und verlässt den Raum. GV Sabine Längle erklärt sich zu diesem Tagesordnungspunkt für befangen und verlässt den Raum. Antrag Bgm. Werner Müller: „Das Angebot der Familie Ludescher, vertreten durch Rechtsanwälte Mandl GmbH, v 27.11.2012 samt Verlängerung vom 21.01.2013 wird zustimmend zur Kenntnis genommen. Der Bürgermeister der Gemeinde Klaus wird angewiesen, dieses Angebot durch Realannahme (Zahlung eines Betrages von € 10.000,-- und Unterfertigung eines grundbuchsfähigen Vertrages zur unentgeltlichen Übertragung eines Hälfteanteiles des oberhalb (nördlich) des bestehenden Weges (Gst. 1774/1 bzw. 1774/4) gelegenen Teiles des Gst. 1781 zu erfüllen. Wer diesem Antrag zustimmt den/die bitte ich um ein Handzeichen! Der Antrag wird mit 17:3 Stimmen angenommen. Zu Punkt 9: Wechsel in der Besetzung des Raumplanungs- und Gebäudeentwicklungsausschusses Auf Antrag der Fraktion „lebenswertes Klaus – Die Grünen“ soll die Zusammensetzung des Raumplanungsund Gebäudeentwicklungsausschusses wie folgt geändert werden: neues Mitglied GV Dr. Heinz Vogel und neues Ersatzmitglied DI Barbara Bechtold. Der Antrag wird mit 14:8 Stimmen angenommen. Zu Punkt 10: Genehmigung des Protokolls der 21. Sitzung vom 19. Dezember 2012 Antrag Bgm. Werner Müller: Wer dem vorgelegten Protokoll der 21. Sitzung vom 19. Dezember 2012 zustimmt, die/den bitte ich um ein Handzeichen! Das Protokoll wird einstimmig genehmigt. P.S.: Die Beschlussfähigkeit war bei allen Beschlussfassungen gegeben. Issa Zacharia Bgm. Werner Müller Schriftführer Vorsitzender
Schlagworte: sporthalle und mehrzweckgebäude der ms klaus-weiler-fraxern , bericht prüfungsausschuss , angebot madlener anni , angebot fam. ludescher , anfragebeantwortung , wechsel in der besetzung des raumplanungs- und gemeindeentwicklungsausschusses
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Mil/ Pfarrer Karl Xtwctucr. 6852 Sul/ ABCDrXK*. Rjnkwol Grußwort des Liebe Pfarrgemeinde in Sulz! s Die 150-Jahr-Feier Eurer Pfarre ist ein guter Anlaß, um einerseits über die Wurzeln und über die Geschichte Eurer Gemeinde nachzudenken. Dies zu tun, ist manchmal nützlich, denn es läßt uns erkennen, daß zu jeder Zeit gewisse Nöte und Schwierigkeiten bestanden haben und daß auch unseren Vorfahren nicht alles einfach in den Schoß gefallen ist. Beeindruckend ist unter anderem, wie sie trotz der Bescheidenheit der wirtschaftlichen Verhältnisse, großzügige und schöne Kirchen bauten und keine Opfer scheuten, um den Aufbau einer christlichen Gemeinde zu ermöglichen. Andererseits ist es richtig, ein solches Jubiläum als Anlaß zu nehmen, um die Situation der Gegenwart nüchtern zu prüfen und die Aufgaben der Zukunft mutig ins Auge zu fassen. Riesig ist der Wandel, der sich in den letzten Jahrzehnten überall im Land vollzogen hat. Vom materiellen Standpunkt aus betrachtet, war es sicher eine sehr günstige Entwicklung; im kirchlichen Bereich stimmt einiges bedenklich. Manche Gotteshäuser sind "zu groß" geworden, weil die Zahl der Gottesdienstbesucher rückläufig ist. Die Aufgabe der Kirche ist aber heute nicht weniger wichtig. Sorgen sind vorhanden. Warum steigt in dieser Zeit des Wohlstandes die Zahl der Drogen- und Alkoholkranken, der Unzufriedenen und der Protestierenden? Müßten nicht alle froh sein, daß wir jedenfalls in materieller Hinsicht - in der Regel alles haben, was nötig ist? Die meisten haben sogar mehr als nötig. Meines Erachtens besteht - dies wird bewußt, wenn man über die Situation genauer nachdenkt - eine große Dringlichkeit, daß alle christlichen Gemeinden möglichst rasch aufwachen. Das betrifft nicht bloß den Pfarrgemeinderat oder gar nur den Pfarrer. Die Eltern müssen, wenn sie möchten, daß in dieser pluralistischen Gesellschaft ihre Kinder den Weg finden, ihre Verantwortung als Christen voll und ganz wahrnehmen. Vor allem müssen sie sich bemühen, sich gegenseitig und für die Kinder Vorbild zu sein. Die Gläubigen müssen sich zusammenschließen, in der Gemeinschaft des Glaubens Kraft holen und Anregung, sich mit dem Glauben befassen und andere ansprechen und zum Mittun einladen. Es ist ein Gebot der Nächstenliebe, einander den Weg des Glaubens aufzuzeigen und die Heilsgeheimnisse, die im Schoß der Kirche verborgen sind, von neuem zu entdecken und zu vermitteln. Christus k a n n helfen, wo kein 3 Mensch helfen kann. Mit Seinem Geist - dem Heiligen Geist - kann Er auch Orientierung vermitteln inmitten aller Verworrenheiten einer Zeit. Wir haben allen Grund, dafür zu danken, daß wir von unseren Vorfahren so vieles, das sie mit vielen Opfern und großem Einsatz grundgelegt haben, übernehmen dürfen. Wir müssen aber auch alle Mittel einsetzen, damit die Kirche auch heute die nötige Wirksamkeit unter den Menschen entfaltet. In diesem Sinn wünsche ich Euch, daß die 150Jahr-Feier Eurer Pfarre für Euch ein Impuls ist, um mit neuem Schwung alle jene Aufgaben anzupacken, deren Erfüllung für die Bewohner Eurer Ortschaft und für das ganze Land wichtig ist. Mit herzlichen Segensgrüßen Klaus Kling Bischof von Feldkirch 4 Grußwort des Bürgermeisters Mit aufrichtigem Dank und verständlichem Stolz können wir auf die Leistungen unserer Vorfahren zurückblicken, die sich unter großen finanziellen Opfern und persönlichem Einsatz um eine eigene Pfarre bemühten. Sie haben den großen Wert einer eigenen Pfarre erkannt und dadurch eine bessere Betreuung der Pfarrgemeinde erreicht. Dies hatte für die Dorfgemeinschaft in der damaligen Zeit einen großen, vielleicht noch einen größeren Stellenwert als heute. So können wir im heurigen Jahr voll Freude 150 Jahre eigene Pfarre Sulz feiern. Mit der Schaffung der eigenen Pfarre wurde ein wichtiger Meilenstein in unsererError: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Ortsgeschichte gesetzt. Hätte ohne diese Gesinnung das heutige Sulz geschaffen werden können? Natürlich waren auch der Einsatz und die Arbeit der Bürger erforderlich. Aber wäre dies ohne das Können, den Geist und den Mut zur Arbeit möglich gewesen? Diese Gaben kommen aus der Schöpfung. Ohne unser Dazutun werden uns diese Talente vom Schöpfer in die Wiege gelegt. Wenn man heute auch oft glaubt, ohne die katholische Lehre auszukommen, so steckt doch im Innern eines jeden ein Keim des christlichen Glaubens. Wo diese Werte nicht gegeben sind, herrscht das Chaos. Leider sind solche Zustände auch zur heutigen Zeit keine Seltenheit. Die Menschheit hat leider aus der Geschichte immer noch zu wenig gelernt, um solche Katastrophen zu verhindern. In unserer Gemeinde, glaube ich, hat der christliche Glaube sehr viel zur Charakterbildung und zur mitmenschlichen Beziehung beigetragen, wodurch auch die Voraussetzung für das erfolgreiche Schaffen im kommunalen Bereich gelegt wurde. In den 15 Jahrzehnten des Bestehens unserer Pfarre waren viele Höhen und Tiefen zu überwinden. Auch von Kriegswirren blieben unsere Bewohner nicht verschont. Freud und Leid folgten im Wechselspiel. Viele große Erfolge konnten in dieser langen Zeit gefeiert werden. War es nicht gerade die Kirche, die unseren Vorfahren und auch uns in Krisenzeiten Kraft und Mut spendete, um all die Probleme zu überstehen und uns trotz allem Kraft für die Zukunft gab? Daher ist es sicher unsere Pflicht, allen Pfarrern, die in unserer Gemeinde mit vollem persönlichem Einsatz gewirkt haben, sowie allen Helfern, die zum Wohle unserer Pfarre tätig waren, auch seitens der politischen Gemeinde ehrend zu gedenken und aufrichtig zu danken. Ganz besonders möchte ich mich bei unserem derzeitigen Pfarrer Karl Schlichter für sein vorbildliches, unermüdliches Wirken in unserer Pfarrgemeinde danken. Wir können uns glücklich schätzen, noch einen Pfarrer in unserer Gemeinde zu haben. Dies ist heute leider nicht mehr selbstverständlich. Ein Dankeschön möchte ich auch allen aussprechen, die sich um die Aufgaben in unserer Pfarre bemühen. Möge der Ausspruch des alten Kirchenvaters Augustinus "Die Kirche schreitet auf ihrem Pilgerweg bis zum Ende der Dinge unbeirrt voran, zwischen Verfolgern dieser Welt und den Tröstungen Gottes. Die Kirche ist eine Gemeischaft durch das Band der Liebe" unsere Pfarrangehörigen und die kommenden Generationen beseelen, dann kann unsere Pfarrgemeinde getrost in die Zukunft blicken, und das wünsche ich als Vertreter der Gemeinde ganz besonders. Adalbert Gut, Bürgermeister 6 Grußwort des Pfarrers Ein runder Geburtstag kann in einem Menschen je nach Alter, Gesundheit, Lebenseinstellung und Glaubenshaltung verschiedene Gefühle auslösen. Der Zehnjährige erlebt mit Freude, wie er langsam seine Kindheit verläßt und zu einem Jugendlichen heranwächst. Der Zwanzigjährige hat seine Berufswahl hinter sich und vielleicht schon seine Ausbildung abgeschlossen. Er ist daran, eine Lebensexistenz aufzubauen. Der Dreißigjährige hat meistens schon eine Familie, viele haben ein eigenes Heim. Der Vierzigjährige nähert sich schön langsam der Lebensmitte. Auch wenn er sich gesund fühlt und voller Leben ist, ahnt er, daß er seine Kräfte nicht mehr allzusehr steigern kann. Der ' Fünfziger" ist dann ein deutlicher Einschnitt in das Leben. Langsam muß der Mensch wieder Abschied nehmen von verschiedenen liebgewordenen Lebensgewohnheiten. Das verstärkt sich von Jahr zu Jahr, von Jahrzehnt zu Jahrzehnt immer mehr. Die runden Geburtstage lösen dann ganz eigenartige Gefühle aus. Wer sich bemüht, sinnvoll zu leben, stellt bei sich selbst eher Ruhe, eine Gelassenheit und einen inneren Reifungsprozeß fest. Die Pfarre Sulz feiert heuer einen runden Geburtstag. Er löst wohl andere Gefühle aus als ein persönlicher Geburtstag. Die Sulner, die im letzten Jahrhundert mit großer Ausdauer und Einsatz eine selbständige Pfarre anstrebten, die am 23-4.1843 die Erhebung feierten, sind schon längst gestorben. Die Seelsorger, die die Pfarre leiteten,Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight haben nicht allzuviel aufgeschrieben. Und doch haben wir Grund zum Feiern und es hat auch einen Sinn. Wir haben Grund zu danken. In diesen 150 Jahren hat sich in Sulz viel ereignet: Schicksalsschläge, Überschwemmungen, die beiden Weltkriege haben schwere Wunden geschlagen, Unwetter, usw. Ich könnte jetzt noch lange aufzählen. Trotzdem lebte die Pfarrgemeinde. Die Gläubigen von Sulz trafen sich immer wieder in der Kirche, beteten, hörten das Wort Gottes, feierten an den Sonntagen, Festtagen und Werktagen Gottesdienste. Die Älteren lebten den Jüngeren den Glauben vor und gaben so den Glauben weiter. Sich darüber dankbar freuen, ist Grund zum Feiern. Dieses Fest hat noch einen Sinn: Es will uns bewußt machen, daß wir heute die lebendige Pfarrgemeinde Sulz bilden. Mit "wir" meine ich alle Getauften, die in unserer Gemeinde wohnen. Seit dem letzten Konzil wird die Kirche verstanden als "Volk Gottes 7 unterwegs". Durch Taufe und vor allem durch Firmung ist der Christ gerufen, in der Kirche mit seinen Fähigkeiten mitzuhelfen. Die Beziehung zu Jesus Christus und die Beziehungen zu den Mitchristinnen und Mitchristen sind lebensnotwendig. So stellt das Fest '150 Jahre Pfarre Sulz" an jedes Pfarrgemeindemitglied die Frage: "Fühle ich mich zur Pfarre Sulz zugehörig? Wie steht es mit meinem Glauben? Bin ich bereit, mit meinen Fähigkeiten meinen Teil zur Pfarre beizutragen? Wie und wo stehe ich in dieser Gemeinschaft?" Dieses Fest ist eine Einladung an jeden, den Wert des Glaubens und der Glaubensgemeinschaft neu zu entdecken oder zu vertiefen. Ein kostbares Erbe haben die Vorfahren weitergegeben und uns übertragen. Pfarrer Karl Schlichter 8 Sulz - Sülles Die Gemeinde Sulz, früher SIJLLES genannt, zählt heute ca. 2.100 Einwohner. "Die Gegend hier wird kaum von einer andern in Vorarlberg an Schönheit und Fruchtbarkeit übertroffen", schreibt Ludwig Rapp um 1894 in "Topographisch-historische Beschreibung des Generalvikariatcs Vorarlberg" (S. 521). Dank übermittelter Auskünfte von Wissenschaftlern, welche sich gegenwärtig eingehend auch um die Vorgeschichte des "klimatisch begünstigten Vorderlandes" kümmern, gibt es sehr interessante Fakten auch über die Gemeinde Sulz. Als konkret erforschbare Beispiele werden Restbestände von Ringmauern auf den beiden Hügeln sowie die Gegenüberstellung der geringen Zahl an romanischen Flurnamen und den zahlreichen Ableitungen von deutschen Personennamen angeführt (Felixa Bongert, richtig Völ(k)is Bongert). Ganz besonders respektieren die Experten offensichtlich unsere örtliche Geschichtsträchtigkeit, die sich in den Straßenbezeichnungen sowie in den Namen unserer kulturhistorischen Stätten erkennen läßt (Legenden, geschichtliche Tatsachen im Zusammenhang mit Müsinen, Sulzhofen und St. Jergenberg). Erfreulich ist, daß aus der gleichen Quelle noch ältere Daten vorliegen: Bereits im 9. Jahrhundert wird Sulz als "Sülles" zweimal erwähnt: Um 842 erscheint Sülles im Rätischen Reichsurbar: Sulz ist ein zehentpflichtiges Dorf (villa) gegenüber der Pfarrkirche Rankweil. Um 890 schenkt die reiche Witwe Himilthrud dem Kloster St. Gallen in Röthis aus ihrer Morgengabe Güter auch in Sülles (bei Müsinen, am Westfuß des Sulner Berges gelegen). Eine besondere Bedeutung kommt außerdem einer dritten Jahreszahl zu: Um 920 spielt der Name Azzo eine große Rolle. Wortwörtlich heißt es in einer jüngeren Publikation: "Ein Azzo kommt unter den Rankweiler Richtern vor und scheint zu einer Vasallenfamilie zu gehören, die in Oberrätien tätig war. Die Atzger (Azzo) leben in Sulzer Geschlechtern weiter" (Auszug aus "St. Jörgenberg in Sulz" von Möns. Pfr. Gerhard Podhradsky, Februar 1993) Zur denkwürdigen Vergangenheit als "einem der betrübensten Ereignisse in der Geschichte Vorarlbergs", so Arno Tänzer in "Die Geschichte der Juden in Hohenems" (S. 79), gehören die noch nicht zur Gänze aufgearbeiteten Geschehnisse rund um das 9 Schicksal der jüdischen Kleingemeinde Sulz vor 300 Jahren. Die Beschäftigung mit den Juden von Sulz ist eine besondere Aufgabe, um wError: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight elche sich die Kulturhistoriker gegenwärtig gleichfalls kümmern, wobei es interessanterweise auch hier wieder um Standorterhebungen gehl: Wo hatten sie ihre Gebetsstätten, wo stand die Synagoge? Wo begruben die jüdischen Sulner Domizilfamilien, welche damals etwa ein Zehntel unserer Ortsbevölkerung ausmachten, ihre Verstorbenen? Ein pfarrliches Jubiläum ist Anlaß, zeitliche Rückschau zu halten: Unsere Ahnen legten den Grundstein für unser Jubiläum, als sie vor 5 Jahrhunderten das Kaplaneikirchle (Schutzpatron Hl. Georg) auf dem heutigen Kirchenbüchel erbauten. Die Entstehung der Pfarre Sulz im Überblick Vor der Jahrtausendwende zeigten sich in unserer Region die ersten Ansätze zum Christentum. Aus dem Jahre 1460 stammen die ersten konkreten Unterlagen des örtlichen kirchlichen Geschehens. Von 1460 bis 1553 gehörte die "Kaplaney Sulz" zur Pfarre Rankweil. Von 1553 bis 1839 wurde Sulz von Rankweil pfarrlich mitbetreut (Frühmeßpfründe). 1839 wurde St. Jergenberg angekauft. 1842/43 gab es die Zustimmung kirchlicher und weltlicher Instanzen zur eigenständigen Pfarre Sulz. Am 23. April 1843 wurde Sulz zur PFARRE erhoben. Als erster Pfarrer zog Martin Rederer in Sulz ein. 10 Dokumente und Urkunden Zahlreiche Schriftstücke, welche im Zuge der Vorbereitungen für dieses Jubiläum hervorgeholt, entziffert und aufgearbeitet wurden, geben Auskunft über die wichtigsten Daten aus der Vergangenheit unserer Pfarrei. Zusammen mit den gedruckten Publikationen bilden sie eine überaus wertvolle und unersetzliche Grundlage für die Seelsorgearbeit im Alltag von heute und morgen. Ein Großteil der erhaltenen historischen Schriftstücke sind Briefe, welche die damaligen Verantwortungsträger geschrieben hatten, als sie oft mühevoll und beharrlich mit den kirchlichen und weltlichen Behörden korrespondierten und auf "bestformulierte Rechtsform" bedacht waren. Als "Verhandlungspartner" scheinen u. a. auf: Domkapitel Fürstbischof/Chur, Fürstbischöfliches Ordinariat/Brixen, Generalvikariat/ Feldkirch, Pfarre zu IJ.L. (unserer lieben) Frau/Rankweil, Königliches Bayrisches Landesgericht, K.K. Gubernium/Innsbruck, K.K. Kreisamt/Bregenz, Landesfürstliche Regierung/Bregenz, Gemeinde/Sulz Der Weg zur Selbständigkeit Der Bevölkerung der kleinen Siedlungsgemeinschaft an Frutz und Frödisch war um die Mitte des 15. Jahrhunderts wohl sehr daran gelegen, ein eigenes Gotteshaus mit regelmäßiger priesterlicher Betreuung zu haben. An Gläubigkeit hat es offensichtlich nicht gefehlt, wurde doch SULZ "um 1460 in Etwass zur Kaplaney fundiert". Die Erbauung einer St. Georgskapelle war die sichtbare Grundlage! Optimismus und Hoffnung auf weitere Souveränität dauerten nur wenige Jahrzehnte, dann setzte Priestermangel ein (Kriegswirren - Bauernkriege). Nun wurde Sulz in das "Frühmeßbenefizium Rankweil" eingebunden, was bedeutete, daß ein Priester von Rankweil über die Frutz nach Sulz kam und dort - gemäß einer Stiftung - Gottesdienst hielt. So blieb es dann 290 Jahre hindurch. 1 1 Durch gravierende staatliche Machtveränderungen (Bayernherrschaft) kamen dann um 1806 überraschende Änderungspläne ins Gespräch, wahrhaftig nicht den jahrhundertealten Vorstellungen der Sulner entsprechend. Durch Zerstückelung des großen Pfarrbezirkes Rankweil und eine Ausgliederung von Sulz aus der Mutterpfarre sollte die Eingliederung in eine andere Nachbarpfarre erfolgen. Damit konnten und wollten die Sulner nicht einverstanden sein. Und doch brachte der "Zersplitterungsplan" für Sulz Positives, nämlich erneutes, gemeinsames Auftreten als entschlossene Pfarrfamilie. links: frühgotisches Kreuz, Künstler unbekannt rechts: Vortragskreuz, zweite Hälfte des 16. Jahrhunderts 12 Um 1838 waren die großen Hürden (Stiftfonds, Pfarrhof St. Jergenberg- und Pfründeregelung) überwunden und somit die erforderlichen Voraussetzungen für eine Pfarreiverselbständigung gegeben. Bald kamen auch die Einwilligungen aller kirchlichen und weltlichen Behörden: Sulz hatte einen Pfarrhof auf dem Jörgenberg, und die Gemeindemänner unterfertigtenError: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight 1842 nach bester Rechtsform die Stiftsbriefurkunde. Nach der Absegnung durch das K.K. Gubernium im Jahre 1843 freuten sich die Sulner über den ersten Pfarreinzug mit Pfarrer Martin Rederer in die eigene Pfarrkirche auf dem Sulner Kirchenbüchel. Ausschnitte aus Originaltexten zum Werdegang unserer Pfarre: "Unumstritten gilt als Tatsache, daß Sulz um 1500 zu den Wohngebieten gehörte, welche diesseits und jenseits des Rheines (Pfarrbezirk genannt) unter 'mütterlicher Patronanz' von Ranckwyl standen." "Auf einer Anhöhe am südlichen Ende des Dorfes Sulz mit bischöflicher Bewilligung von den Gemeindeleuten dieser Ortschaft zu Ehren des hl. Georg eine Kapelle erbaut und bei derselben eine Ewige Messe oder Pfründe gestiftet ... Fürstbischof Ortlieb von Chur bestätigte diese Stiftung 1460 ... und erlaubte dem jeweiligen Kaplan dahier den Gottesdienst zu Sulz ... zu besorgen, ja selbst im Falle einer Überschwemmung der Frutz, über welche damals - und noch lange nachher - keine Brücke führte." 1460: "Von dieser 7xit an hielt sich also zu Sulz ein Kaplan auf dem s.g. St. Georgenberg auf, wo die Wiese dabei... und Pfründegut ..." "... von den alten Kaplänen zu Sulz sind nur wenige Namen bekannt, Joos Völky war zugleich Vikar von Mömlingen (Montiggl) über dem Rhein." 1553: "Wegen Priestermangel wurde Sulz nicht mehr besetzt ... die St. Jörgenpfründe zu Sulz mit dem Frühmeßbenefizium zu Rankweil vereinigt." 1780: Als dann die seinerzeitige Stiftungsurkunde in Vergessenheit geriet, schrieb Frühmesser Christian Hitz aus Rankweil nach Chur:" ... man wisse nicht genau, wie oft man in Sulz zu applizieren (Messe feiern) habe. ... da solle der Frühmesser von Rankweil zweimal wöchentlich und überdies an mehreren Festtagen einen halbstündigen und schier immer kothigen Weg, weil dieser mitten 1 3 durch die Äcker führt, nach Sulz hinüberwaten, und einmal wöchentlich die hl. Messe für die Gemeinde applizieren, weil die Bauern dieß verlangen, unter dem Vorgeben, daß alle vorigen Frühmesser es gethan hätten." 1781: Als aus Chur eine Rückfrage an die Gemeindemänner nach Sulz kam, antworteten diese: "Wir haben von alten glaubwürdigen Männern gehört, daß alle Wochen ein heil. Meß ... für Stifter, Wohltäter und ... Gemeinde appliziert werde." 1806: 'Als Vorarlberg unter die Herrschaft der Krone Bayern kam, schien für Sulz eine Änderung der bisherigen Pastoration (Seelsorge) zu bevorstehen, indem die bayrische Regierung im Jahre 1810 den Plan entwarf, den großen Pfarrbezirk Rankweil zu zerstückeln und dabei die Filiale Sulz der benachbarten Pfarre Röthis einzuverleiben. Doch scheiterte die Verwirklichung dieses Planes an dem entschiedenen Widerspruche der Sulzer." 1838: "Es ward zur Gründung eines Stiftungsfondes fleißig beigetragen ... und das Ansuchen um Gewährung einer eigenen Pfarre ... vorgelegt." 1839: In der Befürwortung des f. b. Generalvikariats hieß es, man "rathe ein, weil die Gemeinde Sulz einen so wohltuenden christkatholisch kirchlichen Sinn an den Tag gelegt." 1840: "Nun ging die Gemeinde daran, ... eine geeignete Wohnung ... und ein Pfarrwidum (Pfarrgut) zu verschaffen. Sie kaufte das v. Zech'sche Schlößl ..." 1842: "... wurde endlich zur Ausfertigung eines förmlichen Stiftbriefes geschritten, was in Feldkirch vor dem k. k. Landrichter v. Sterzinger stattfand, in Gegenwart des Pfarrers Joseph Mehr in Rankweil, des Frühmessers in Rankweil und Kaplans von Sulz, Joh. Schöch, des Gemeindevorstehers von Sulz, Valentin Frick, und mehreren Gemeindemännern." (Alle Textausschnitte aus Ludwig Rapp: Topographisch-historische Beschreibung des Generalvikariates Vorarlberg; Brixen 1894,1. Bd. Dekanat Feldkirch) 14 Auszüge aus der Chronik vom Jahre 1831 Kirchenpfleger Josef Madiener berichtet: "Um 1716, im fünften Jahr der Reg. CARL VI., hat Ihro Excellenz Herr Johann Joseph Sartori, St. Th. Pfarrherr zu Ranckhwil und der wohlweise und vorgeachte Herr Christian Ruesch von Sulz, Landammann und Kirchenpfleger und Michael I.udescher von Sulz, des Gerichts und Kirchenpfleger allhier zuError: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight S. Jörgen diesen Turm neu decken lassen ... Man hat gebraucht 22 000 Schindeln, 6 000 Nägel und dem Decker und Schindelmacher bezahlt 40 fl., das Viertel Kernen galt 24 Bazen ... und dem Kaiser zum vorstehenden Türkenkrieg veraccordiert 20 000 fl. vor diss Jahr." (Abkürzungen: fl. = Gulden, xr. = Kreuzer) "Nach Ableibung CAROLI VI ... dieser Turm akla bei S. Georgen um 10 Schuh in das gevierte, aber 22 über dieselbe achteckig erhöht, mit einer Kuppel neu verfertigt... Dieses Werk hat gekost 700 fl. ungefähr, doch nicht viel darüber." "Unter der Regierung des Herrn Bartholomä Seyfried, Landammann zu Rankweil, sind im Jahre 1771 nachfolgende Feiertage dispensiert (abgeschafft) worden, wann einer eine heilige Messe gehört habe, denselben Tag arbeiten könne. Des 1772 ist die Arbeit erlaubt worden, ohne daß man eine heilige Messe anhöre. Des 1773 den 1. Juli ist ein Befehl abgelesen worden, daß man arbeiten müsse bei Strafe von 1 fl. Man hat aber bis zum heutigen lag nichts gearbeitet als an der Landesstraße und an der Frutz. Hier sind die abgetanen Feiertage: Sebastian, Agata, Osterdienstag, Georgius, Marcus, Philipp und Jakobi, der Freitag nach der Auffahrt, Pfingstdienstag, Johannes der Täufer, Maria Heimsuchung, Maria Magdalena, Jakobus, Anna, Laurentius, Bartolomäus, Magnus, Mathäus, Michael, Simon und Judä, Martinus, Florianus, Catharina, Maria Opferung, Andreas, Nikolaus, Thomas, Johann Evangelist, Unschuldige Kindleinstag." 1781: "Es hat den 8. August in den Turm geschlagen und denselben so erbärmlich zugericht, daß man dazu von zwei Eichen Schindeln gemacht und verbraucht hat. Frühmesser zu Rankweil und Kaplan allhier ist der wohlehrwürdige Herr Johann Michael Heusly von Rankweil... 15 ... Kirchenpfleger Josef Brcuss von hier ... und Mesner Lorenz Frick, welcher Dienst seinem sei. Simon des 1728 ist gelassen worden ... So ist der Turm ausgemacht worden den 17. September 1781." 1816: "Das Malter Kernen galt 54 fl. ... auch sind die großen Erdäpfel das Stück für 2 xr verkauft worden. Aus diesen unerhörten Preisen läßt sich schließen, welche Not die gemeinen Klassen gehabt haben, weil ohne Geld nichts zu bekommen war, so viele Leute Pferdefleisch verzehrt. Die Armen, die solches nicht kaufen konnten, haben Grüschenbrot gebacken, Beiner gesammelt und abgesotten, Spreu gemahlt, solches statt Mehl gebraucht, die Erdäpfelschelfern für Leckerbissen gegessen." 1817: "... ja sogar in Satteins Zwetschkentrester ab den Bauernhöfen geholt, um das Leben durchzubringen, Wegwarten gesotten, welches man sonst den Schweinen nicht gegeben, dazu auch Nesselwurzen und andere Kräuter ..." "Auch gab es Notdiebereien, daß man Arristanten in Feldkirch kaum unterbringen konnte. Es wurden Kälber und Schafe gestohlen, junge Bäume, die schon 2 Jahre gestanden, ausgegraben und in die Schweiz verkauft, des Nachts Kühe gemolken, ja im Frühjahr gesteckte Erdäpfel ausgesucht. Sobald die Gerste anfing zu reifen, muß die Feldwacht verdoppelt werden ... Der Himmel möge uns vor einer solchen Hungersnot bewahren!" 1822: "... hat die Weberei in unserer Gegend zugenommen." 1824: "... waren die Häuser wegen Kinderblattern gesperrt. Da wurden einige Kinder des Nachts begraben." 1828: "Nun kam die Tabakregie ... Ja sogar ist dem Bauersmann scharf verboten, Tabak für sich zu pflanzen. Es ist auch auf das Lot ausländischer Tabak 1 fl. W.W. (Wiener Währung) Strafe gelegt worden ... Die Aufsicht bei den Grenzzollämtern wurde immer schärfer und das Volk im gleichen Grade boshafter und verwegener. Der Mautverband scheint eine Schule zu sein, die Leute eid- und gewissenlos, boshaft und verwegen gemacht." 1830: "... war eine Grenzwächter Compagnie von 306 Mann errichtet worden, welche jährlich mehr als die Hauptsumme von Hagelschaden gekostet. Zu diesem wurde 16 noch geschwärzt und den Leuten viel tausend Gulden Ware erwischt und gestraft. Was würden die Alten sagen, welche vor 50 oder 60 Jahren gelebt haben? In diesen Jahren ist der neue Weg von Dafins auf Lindenboden angefangen worden." 1831: "Int August Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight dieses Jahres hat es fürchterliche Massengüsse gegeben. Die Sturmglocke mußte siebenmal angezogen werden. Man war in größter Gefahr, daß die Frödisch in das Dorf einbrechen werde. Auch die Frutz war so angeloffen, daß mehr als die halbe Frutzbriicke plötzlich einstürzte und fortgerissen wurde, wo zum Glück niemand ums Leben kam, obschon einige Minuten vorher noch über 100 Menschen als Zuschauer darauf waren. Es mußten einige von Rankweil bei uns und von uns einige in Rankweil bleiben. Einige Minuten nach diesem wollte der Postwagen von Ems über Sulz nach Hause fahren, weil auch das Bützcnbrückle bei der Kriegerbruck zerrissen und für diesen Tag unfahrbar gemacht worden, wäre die Frutz bei uns nicht auf die Wiesen ausgebrochen ..." "In Rankweil hat das Überrinnen viel Schaden getan. In der Gemeinde Laterns hat es 113 Riifen oder Erdschlipfen gehabt und ist der dortige Fahnenträger elend zugrunde gegangen. Er ist erst des 14. in unserer Au tot aufgefunden worden. Auch hat überall die III fürchterlich geschadet und in Feldkirch bis zur Frauenkirche geschwemmt, bei Gisingen überloffen und Meiningen überschwemmt." 1831 "... Der Kaiser hat gegenwärtig auch sich zum Kriege ausgerüstet. Gott gebe, daß das Gebet guter Christen die Strafen abwenden werde, welche die Zeit lehren wird." Der Stiftsbrief Hier handelt es sich um ein Dokument, welches für Sulz, Pfarrgemeinde und Gemeinde, einen Stellenwert besonderer Art hat. Insgesamt sind es 17 Punkte, die sich auf die Beschlußfassung der Gemeindemänner beziehen, welche am 29.12.1842 durch Ausfertigung des förmlichen Stiftsbriefes die Vorbedingnisse dafür schufen, daß die bisherige Kaplanei nunmehr zu einer souveränen Pfarre deklariert wurde. Die grundlegenden Inhalte zusammengefaßt: Lösung aus der Mutterpfarre Aufhebung gegenseitiger Verpflichtungen Die Gemeinde Sulz wird Selbstversorger Erhaltung des Pfarrhofes und der Pfründe Mittelerbringung Stellenverleihungsregelung Einkommen und Vermögen Erhaltung der Baulichkeiten Verwendung von Räumlichkeiten Stiftungsverbindlichkeiten Einkunftsregelung Pfründeverwaltung Gebührenregelung Abfindung kirchlicher Dienstleistungen Der Brief schließt am 29.12.1842 mit der Gültigkeits- und Verbindlichkeitserklärung aller anwesenden Gemeindemänner sowie der Dienstbeauftragten von Feldkirch und der Pfarre Rankweil. 18 4 «/„./•• Letzte Seite des Stiftsbriefes a^W^-A ^ ISfiML. -/-'•/' i 4 /Ji'j-sr jL. 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Schlagworte: pfarrjubiläum , sulz
Klaus 16.04.2013, 11:53 Uhr 400.67 KB Download
Jahrgang 8, Ausgabe 1 Zugestellt durch Post.at Klaus, im Jänner 2013 Sehr geehrte Damen und Herren, werte Klauserinnen und Klauser! Mit dem ersten Rundschreiben übermitteln wir Ihnen hiermit wiederum die Eckdaten des abgelaufenen Jahres sowie einige Informationen die Ihnen in unserer Gemeinde weiterhelfen können! Gerne sind wir auch im Jahr 2013 unter der Bürgerservicenummer 62536-10 oder persönlich während den Öffnungszeiten des Gemeindeamtes für Sie da! „Entsorgung der alten Christbäume“ Samstag, 12. Jänner 2013 Die ausgemusterten Christbäume können am Samstag, den 12. Jänner 2013 kostenlos beim Bauhoflagerplatz (hinter der Fa. Wilhelm + Mayer im Bregenzerweg) abgegeben werden! Bitte beachten Sie, dass die Christbäume „leergeräumt“ sein müssen! (Keine Lametta oder ähnliches!) Bürgermeister Werner Müller und die MitarbeiterInnen aller Abteilungen der Gemeinde Klaus! „Diensthabender Bauhofmitarbeiter“ Notfallnummer - 0664 / 88396380 Ab 01. Jänner 2013 haben wir für alle Klauser einen Notfalldienst (außerhalb der Öffnungszeiten des Gemeindeamtes) eingerichtet. Unter dieser Telefonnummer sind unsere Bauhofmitarbeiter für dringende Notfälle (z.B. Rohrbrüche, kein Wasser, defekte Beleuchtung, umgefahrene Verkehrszeichen usw.) erreichbar. Während der Öffnungszeiten bitten wir Sie, Ihre Beobachtungen bzw. Meldungen wie bisher direkt bei der Gemeinde unter 62536-0 zu melden! Statistische Daten 2012 - Gemeinde Klaus EinwohnerInnen: 3249 Personen 2862 Personen 387 Personen (Stichtag 31.12.2012) 1607 weiblich und 1642 männlich) (minus 10 Personen gg. 31.12.11) österr. Staatsbürger = 88,09%) aus anderen Ländern = 11,91%) Haushalte: 1274 Haushalte dies entspricht 2,55 Pers./Haushalt Geburten: 33 Gesamt Todesfälle: 16 Gesamt 16 weiblich / 17 männlich 7 Männer / 9 Frauen Öffentliche Bibliothek Klaus-Weiler Neuerungen im Jahre 2013 Öffnungszeiten: Mo bis Fr 17.00 – 19.30 Uhr, So 9.00 – 11.30 UhrAn den Feiertagen (24., 25., 26., 31. Dezember und am 1. und 6. Jän.) bleibt die Bibliothek geschlossen. Ab Jänner gilt die neue Benutzer- und Gebührenordnung. Auszug: Die Jahresgebühr beträgt 8,-- € pro Leser. Bei Familien bezahlt nur eine Person. Kinder bis 14 Jahre sind frei. Diese Jahreskarte berechtigt zur kostenlosen Entlehnung von Büchern und Zeitschriften innerhalb der Entlehnfrist. Bücher können 4 Wochen und Zeitschriften 2 Wochen entlehnt werden. Wenn Sie die Bücher länger benötigen, können Sie diese vor Ablauf der 4 Wochen noch einmal kostenlos um weitere 4 Wochen verlängern lassen. Nehmen Sie bitte bei Ihrem nächsten Besuch eine Benutzer- und Gebührenordnung mit. Die Jahreskarte berechtigt auch zur kostenlosen Nutzung der Mediathek-Vorarlberg. Die Anmeldung ist in der Bibliothek möglich! Gemeindeinformation Klaus Seite 1 Daten zum (mehrheitlich 22 : 1) beschlossenen Budget 2013 werden wir in der nächsten Gemeindeinformation bekannt geben! Wir wünschen allen Klauserinnen und Klausern auf diesem Weg ein gutes, erfolgreiches und mit Gesundheit gesegnetes Jahr 2013! Werner Müller; MAS Bürgermeister Labg. Gert Wiesenegger Vizebürgermeister Veranstaltungskalender der Gemeinde Klaus für Jänner 2013 Datum Fr. - So. 04. - 06. Sa. 12. Mo. 14. + 28. Mo. 14. Mo. 14. Mi. 16. Do. 17. Fr. 18. So. 20. Veranstaltung Veranstalter Ort und Zeit Publikums - Neujahrsschiessen Für alle am Schießsport Interessierten! „Eigener Abend für Firmen und Vereine!“ Union Schützengilde Schützenheim Fr.: 17.00 Uhr für Vereine Klaus Info: Gemeinde Klaus Sa.: 15.00 Uhr / So.: 13.00 Uhr KSK-Klaus (Kartenvorverkauf bei der Raiba Klaus) Connexia und Gemeinde Klaus Kneipp Aktiv Club Heimatkundeverein Klaus Pensionistenverband Klaus Seniorenbund Klaus Union Tennisclub Klaus Bundesministerium für Inneres Weitere Informationen erhalten Sie beim Bürgerservice 62536 Sozialarbeitskreis der Pfarre Klaus Obst- und Gartenbauverein Klaus Winzersaal 20.00 Uhr Gemeindeamt - 1. OG 09.00 - 10.00 Uhr Winzersaal - 16.00 Uhr (wöchentlich) Gasthaus Adler, Klaus 20.00 Uhr Gemeindeamt - 2. OG (Lift) 09.30 Uhr (wöchentlich) Winzersaal - 09.25 Uhr (wöchentlich Tennis Clubhaus 20.00 Uhr Gemeinde Klaus Wahllokale 1, 2 und 3 08.00 Uhr - 12.00 Uhr (Bitte beachten Sie Ihren Wahlsprengel!!!!) Pfarrkirche Klaus 14.30 Uhr Gasthaus Adler, Klaus 20.00 Uhr Traditioneller Ringerball mit tollem, hausgemachtem Programm und der Live Band „Zündstoff“ Elternberatung (Frau Auer - Dipl. Kinderkrankenschwester) Treffpunkt „Tanz für Frauen ab 50“ Heimatkundeverein Monatstreffen Thema: “Wintersport und Wintervergnügen - früher“ Bewegung im Sitzen mit Atem– und Gedächtnistraining Treffpunkt „Tanz für Frauen ab 50“ Jahreshauptversammlung des Union Tennisclub Klaus Volksbefragung zum Thema: „Wehrpflicht“ Wahlsprengel 1: Volksschule Klaus Wahlsprengel 2: Winzersaal Klaus Wahlsprengel 3: Mittelschule Klaus Mi. 23. Fr. 25. Sa. 26. So. 27. Sa. 2. Feb. Einladung zur Messfeier für Seniorinnen und Senioren ab 65 Jahren Jahreshauptversammlung des Obst- und Gartenbauvereines Klaus Sattelberger Kinderumzug mit den „Neuen Sattelberg Schränzern“ „Die Neuen Treffpunkt 14.00 Uhr: Sattelberg Schränzer“ Haus Simons/Seniorenstube Klushundzunft Klaus (Kartenvorverkauf bei der Raiba Klaus) Gemeindegebiet Aufstellung: 13.00 Uhr Start: 13.30 Uhr Winzersaal 20.00 Uhr Klauser Faschingsumzug „mit 60 Gruppen bzw. Wagen“ und anschließendem Faschingstreiben! Traditioneller Musikball mit tollem Programm und Live Musik Mülltermine im Jänner 2013 ► ► Sa: 05. Jänner Fr: 18. Jänner Restmüll/Bioabfall Restmüll/Bioabfall ► ► Fr: 11. Jänner Do: 24. Jänner Kunststoff Sperrmüll Altpapiersammlung der Kath. Jugend: Bitte stellen Sie das Papier am Samstag, den 26. Jänner bis 12.00 Uhr gebündelt oder in stabilen Schachteln an den Straßenrand. Die Sammlung findet bei jeder Witterung statt. Sie unterstützen mit Ihrem Altpapier die Jugendarbeit der Pfarre Klaus. Herzlichen Dank für Ihr Altpapier! Bei Unklarheiten wenden Sie sich bitte an den Bürgerservice der Gemeinde Klaus (05523/62536-10) Gemeindeinformation Klaus Seite 2
Schlagworte: bürgermeisterbrief , statistik
Wolfurt 31.03.2013, 18:35 Uhr 6.29 MB Download
Schlagworte: strohndorf , entwicklungsplan
St.Gallenkirch 18.03.2013, 08:28 Uhr 7.02 MB Download
Amtliche Mitteilung Zugestellt durch Post.at Gmesblättli Informationen der Gemeinde St. Gallenkirch 28. Jahrgang / 135. Auflage / Dezember 2012 Montafoner Winterzauber 2012/13 Das Adventfenster beim Gemeindeamt wurde vom Kindergarten St. Gallenkirch liebevoll gestaltet! Foto: Künk Andreas, Fotograf 2 / Gmesblättli Dezember 2012 Gemeinde St. Gallenkirch Ankündigung!!! Neue Öffnungszeiten im Gemeindeamt ab Jänner 2013 Montag Dienstag Mittwoch Donnerstag Freitag 07:30 – 12:00 Uhr und 14:00 – 16:00 Uhr 07:30 – 12:00 Uhr (nachmittags kein Parteienverkehr!) 07:30 – 12:00 Uhr und 14:00 – 16:00 Uhr 07:30 – 12:00 Uhr und 14:00 – 16:00 Uhr 07:30 – 12:00 Uhr (an einem festgelegten Nachmittag im Monat Parteienverkehr!) Parteienverkehr an Freitag-Nachmittagen: 04.01.2013, 01.02.2013, 01.03.2013, 05.04.2013 03.05.2013, 07.06.2013, 05.07.2013,02.08.2013 06.09.2013, 04.10.2013, 08.11.2013, 06.12.2013 jeweils von 14:00 bis 16:00 Uhr Öffnungszeiten während der Weihnachtsfeiertagen: 24.12. - 26.12.2012 Gemeindeamt geschlossen 27.12. - 28.12.2012 Gemeindeamt geöffnet 31.12.2012 - 01.01.2013 Gemeindeamt geschlossen ab 02.01.2013 Gemeindeamt zu den neuen Öffnungszeiten geöffnet! Wir suchen für das Pflegeheim Innermontafon einen Zivildiener ab März 2013 (Führerschein erwünscht). Kontaktadresse: St. Anna-Hilfe für ältere Menschen gGmbH Pflegeheim Innermontafon Zamangweg 26 6791 St. Gallenkirch Tel. +43 (0)5557/6969-11 Mail: margit.karg@st.anna-hilfe.at oder st.gallenkirch@st.anna-hilfe.at Bewerbungsfrist bis Mitte Jänner 2013 Impressum Gmesblättli - Informationen der Gemeinde St. Gallenkirch, Ausgabe 135, Erscheint vierteljährlich: Herausgegeben von der Gemeinde St. Gallenkirch; Redaktion: Wachter Barbara (barbara.wachter@st.gallenkirch.at, Tel.: +43 (0)5557/6205-14) Für eingesandte Informationen wird keine Gewähr übernommen. Vervielfältigung unter Quellenangabe gestattet. Inhaltliche Richtigkeit vorbehalten. Redaktionsschluss für die nächste Ausgabe: 28. Februar 2013 Gemeinde St. Gallenkirch Gmesblättli Dezember 2012 / 3 Liebe Za‘Gallakilknerinnen! Liebe Za‘Gallakilkner! Mit großen Schritten schreiten wir schon wieder dem nächsten Jahreswechsel entgegen. Auch das zu Ende gehende Jahr 2012 war sehr arbeitsreich und konnte nur unter Mitwirkung aller Beteiligten (die politischen Entscheidungsträger und alle MitarbeiterInnen der Gemeinde St. Gallenkirch) bewerkstelligt werden. Besonders hervorzuheben ist in diesem Zusammenhang die beinahe Fertigstellung des neuen Feuerwehrgerätehauses, welches im Mai 2013 dann ganz offiziell im Zuge eines großen Festaktes gebührend gefeiert werden soll. Somit steht unserer Feuerwehr ein topmodernes Gerätehaus zur Verfügung, wenngleich wir alle hoffen, dass Katastopheneinsätze hoffentlich nicht zu oft notwendig werden. In diesem Zusammenhang dürfen wir sehr froh sein, dass wir im Kalenderjahr 2012 bisher von größeren Katastrophenereignissen verschont geblieben sind. Berichte aus anderen Bundesländern haben auch heuer gezeigt, dass die Natur oft unbarmherzig und mit voller Gewalt zuschlagen kann. Auch im kommenden Jahr stehen wieder interessante Projekte an, über welche wir im Laufe des kommenden Jahres die Bevölkerung auf dem Laufenden halten werden. Derzeit laufen die Vorarbeiten für die Budgeterstellung für den Gemeindehaushalt 2013. Hier gilt es bestmöglich abzuwägen, welche Investitionen anstehen und wo und wie auch Einsparungen erzielt werden können. Abschließend möchte ich allen Bürgerinnen und Bürgern ein friedvolles und gesegnetes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins Neue Jahr 2013 wünschen. INHALT 04 Aus der Gemeinde Neues Wohn- und Geschäftshaus der Raiba Montafon in St. Gallenkirch Heizkostenzuschuss 2012/2013 „gem24“ - Portal wird nicht mehr gewartet! Bauhof-Mitarbeiter im Einsatz ... 08 Tourismus Montafoner Winterzauber Stimmungsvolles Klangfeuerwerk zum neuen Jahr Die Top-Bergerlebnisse des Winters Mit Wander- und Bergführern das Montafon erobern Zeig uns, wie du echte Berge erlebst Silvretta Montafon 13 Schule und Soziales Musikschule Montafon Kindergarten St. Gallenkirch VS St. Gallenkirch VS Galgenul Polytechnische Schule Außermontafon 24 Wirtschaft Neues aus der WiGe Hochmontafon 25 Vereine Krankenpflegeverein Innermont. und MoHi Bürgermusik St. Gallenkirch Trachtengruppe St. Gallenkirch Frauen aus St. Gallenkirch - Gortipohl Landjugend Innermontafon Pensionistenverband St. Gallenkirch Tennisclub St. Gallenkirch - Gortipohl Wintersportverein St. Gallenkirch SC Stahl-Metallbau Rudigier St. Gallenkirch 36 Verschiedenes Zugg Daniel - Saisonsresümee 2012 Ärztenotruf 141 Hospiz Vorarlberg erweitert ihr Team ... Silvretta Montafon Fashion Day Euer Bürgermeister Ewald Tschanhenz 4 / Gmesblättli Dezember 2012 Gemeinde St. Gallenkirch Aus der Gemeinde Neues Wohn- und Geschäftshaus der Raiba Montafon in St. Gallenkirch Erfreulicher Weise konnte im Laufe dieses Jahres der Vertragsabschluss für das Projekt der Raiffeisen Bank im Montafon getätigt werden, wonach das Alte Spritzenhaus im Ortszentrum von St. Gallenkirch abgetragen werden soll und ein neues und modernes Wohn- und Geschäftshaus entstehen soll. Dabei ist geplant, dass im Erdgeschoß neue Räumlichkeiten für die Raiffeisenbank, im Obergeschoss ein nettes Café und im Dachgeschoss zwei Mietwohnungen entstehen sollen. Weiters wird nordostseitig eine Tiefgarage und darüber Parkflächen geschaffen. Angrenzend daran soll dann in der Folge das geplante Musikpavillon entstehen. Dieses Projekt stellt in Anbindung an den neuen Kinderspielplatz „Rössli-Bündta“ aus Sicht der Gemeinde eine sehr erfreuliche Aufwertung des Ortskernes von St. Gallenkirch dar. Hiefür ein besonderer Dank den Geschwistern Beatrice Amann und Nadine Hagen und der Raiba Montafon für das Zustandekommen des notwendigen Vertrages für die Umsetzung dieses schönen Projektes im Jahre 2013. Für Personen bzw. Haushalte mit geringen Einkommen besteht wie in den vergangenen Heizperioden auch in der Heizperiode 2012/2013 die Möglichkeit, in vereinfachter Form eine finanzielle Hilfe erhalten zu können, ohne dafür einen Antrag auf Gewährung von Mindestsicherung stellen zu müssen. Der Heizkostenzuschuss kann im Zeitraum vom Montag, 15. Oktober 2012 bis Freitag, 8. Februar 2013 beim Wohnsitzgemeindeamt beantragt werden. Für die Berücksichtigung der Einkommensgrenze sind sämtliche Einkommen bzw. zu leis- Sicherung des ausreichenden Lebensunterhaltes – Hilfe zum Aufwand für Beheizung in der Heizperiode 2012/2013 (Heizkostenzuschuss) tende Unterhaltszahlungen durch möglichst aktuelle Unterlagen (z.B. Pensionsbezugsabschnitt, Gehaltszettel, Kontoauszug, Wohnbeihilfebestätigung) nachzuweisen. Jede Person mit Hauptwohnsitz in der Gemeinde bzw. jeder Haushalt erhält auf Antrag beim zuständigen Gemeindeamt, sofern nicht bereits eine Unterstützung aus Mitteln der Mindestsicherung oder Grundversorgung erfolgt und die jeweilige Einkommensgrenze nicht überschritten wird, für die Heizperiode 2012/2013 einmalig € 250,00. 360 online bestellen Ganz neu und praktisch: ab sofort können Jugendliche, die noch keine 360 card haben, diese online beantragen. Einfach den Bestellbutton rechts auf der 360-Website www.360card.at betätigen, das Anmeldeformular ausfüllen und ein aktuelles LieblingsFoto von sich hochladen. Anschließend müssen die Daten im Gemeindeamt oder im aha Dornbirn, Bregenz oder Bludenz bestätigt werden. Mitzubringen ist ein amtlicher Lichtbildausweis. Zuerst gibt es eine vorläufige 360, die sofortigen Zugang zu allen 360-Angeboten bietet. Vier Wochen später erhalten die Jugendlichen per Post ihre 360 card und die Zugangsdaten für die „360 to go“ auf dem Handy. Seit kurzem funktioniert der App-Zauber www.360card.at/app auch am iPhone. Gemeinde St. Gallenkirch Gmesblättli Dezember 2012 / 5 Aus der Gemeinde „gem24“ - Portal wird nicht mehr gewartet! Jetzt ist es offiziell. - Das gem24Portal kann von der Gemeinde nicht mehr als Service angeboten werden. Seit Beginn des Jahres 2011 gab es beim Service „gem24“ ständig Probleme. Der Grund dafür liegt darin, dass dieses kostenlose Portal von der Gemeindeinformatik nicht mehr gewartet wird. Als Alternative wird von der Gemeindeinformatik die „Duale Zustellung“ angeboten. Dieser Service ist kostenpflichtig. „gem24“ - Portal Ab Beginn des neuen Jahres werden bei allen gem24-Benutzern den Portalzugriff auf „gem24“ abgeschalten. Vielen Dank für Ihr Verständnis. Wichtiger Hinweis: Mangard Johannes Sponsion 2012 Am 12. Oktober 2012 feierte Herrn Johannes Mangard aus Gortipohl seine Sponsionsfeier der FH Vorarlberg. (Feier zur Verleihung eines Magistergrades) Geschenke für Weihnachten © imago patrick säly Die Gemeinde St. Gallenkirch gratuliert recht herzlich Herrn Mangard zum erfolgreichen Abschluss seines Bachelor-Studiengangs Mechatronik; Bachelor of Science in Engineering, BSc. Herzlichen Glückwunsch und alles Gute für die weitere Zukunft! Weihnachtsdeko s urmi l `M i Terminankündigung der Ortsfeuerwehr St. Gallenkirch: Einweihungsfeier des „Neuen Feuerwehrhauses“ in St. Gallenkirch und der „Drehleiter Montafon“ am 10. bis 12. Mai 2013 Montafon Mo-Sa 9-12.00 u. 14.00-18.00 Uhr, Sa 9.00-12.00 Uhr In St. Gallenkirch (vis à vis Pizzeria Ciao) und In der Dorfstraße in Schruns (ehemalig Foto Wolf) 6 / Gmesblättli Dezember 2012 Gemeinde St. Gallenkirch Aus der Gemeinde Bauhof-Mitarbeiter im Einsatz ... „Kasperltheater für Kindergarten St. Gallenkirch“ „Sanierung Pausenplatz bei der Volksschule Gortipohl“ VORHER NACHHER Gemeinde St. Gallenkirch Gmesblättli Dezember 2012 / 7 Aus der Gemeinde „Häuschen für Spielplatz Gargellen“ „Erneuerung div. Brücken“ „Sanierung gemeindeeigener Wohnung in Gortipohl“ „Notstiege wurde beim Volksschul-Gebäude in St. Gallenkirch errichtet“ 8 / Gmesblättli Dezember 2012 Gemeinde St. Gallenkirch Tourismus Hochmontafon Tourismus GmbH (HMT) Montafoner Winterzauber Besinnliches zur Advent- und Weihnachtszeit in den Bergen Die Adventzeit ist die stillste Zeit des Konzerten, Geschichten und GeJahres. Doch bei vielen sind die Wo- dichten werden die Besucher von chen vor dem Heiligen Abend von 30. November 2012 bis zum 6. Jänner Eile und Stress geprägt. Geschenke 2013 mit auf eine zauberhafte Reise sind einzukaufen, der Weihnachts- in die einzigartige Atmosphäre der baum ist zu besorgen, das Menü zu elf Orte des Montafons genommen. Weihnachten und Silvester auszusu- Dabei werden erstmals 18 individuell gestaltete Adventfenster präsenchen… tiert, die das Tal erstrahlen lassen Deshalb steht das Montafon von November bis Jänner ganz bewusst unIm Programmheft des Montafoner ter dem Motto Besinnlichkeit: Winterzauber, das dem Magazin Mit dem „Montafoner Winterzau- „Dezember Aktuell“ beiliegt bzw. in ber“ wird die stillste Zeit im Jahr den Tourismusbüros erhältlich ist, zum festlichen Erlebnis. Ob mit mu- finden Sie alle Veranstaltungen, die sikalischen Highlights, Krippenaus- für jeden seine ganz persönlichen stellungen, bezaubernden Märkten, Höhepunkte bereit halten. Stimmungsvolles Klangfeuerwerk zum neuen Jahr Bereits zum 17. Mal wird am 1. Jänner 2013 das Neujahrs-Alpen-Klangfeuerwerk in St. Gallenkirch gezündet Mit einem abwechslungsreichen Showprogramm, Bewirtung und als Höhenpunkt dem eindrucksvollen Klangfeuerwerk startet die Gemeinde St. Gallenkirch ins neue Jahr. Auf dem Parkplatz der Valisera Bahn veranstaltet der Wanderstammtisch bereits zum 17. Mal den traditionellen und beliebten Event. Ab 18:00 Uhr beginnt das Showprogramm, das von Patricia Lipburger moderiert wird. In diesem Jahr erwartet Besucher ein ganz besonderer Künstler: kein Geringerer als Michael Wendler, den „König des Popschlagers“. „Spektakulär“ – wie sein neues Album - kann man ihn und seine Auftritte in jedem Fall nennen. Ein weiteres Highlight sind die „die bayrischen Hiatamadln“. Sechs fesche Musikerinnen aus Bayern präsentieren zusammen mit ihrem sympathischen Supportmusiker, Sänger und Komiktalent Guntha ein abendfüllendes Stimmungsprogramm mit einer heftigen Ladung Oktoberfest-Feeling. Als weiterer Music-Act wird die Newcomer Marry begeistern. Wer kennt den Ohrwurm nicht: „Ohne Dich schlaf ich heut Nacht nicht ein, ohne Dich…“. Mit der Neuauflage des Klassikers der „Münchener Freiheit“ gelang es ihr, den Song erneut zum Hit zu machen. Es folgten „Tausendmal Du“, The best“ , „Dein ist mein ganzes Herz“ und die Sommer-Hymne „Sommermädchen fürs Sommermärchen“. Mittlerweile ist Marry DIE neue Sensation am Ballermann. Im Anschluss an die musikalischen Höhepunkte erleuchtet das legendäre Klangfeuerwerk der Red Devils den Abendhimmel von St. Gallenkirch. Tausende von Zuschauer strömen jedes Jahr in die Montafoner Gemeinde, um eines der spektakulärsten Klangfeuerwerke des Landes hautnah mit zu erleben. Eintritt Neujahrs-Alpen-Klangfeuerwerk Vorverkauf: € 5,00 (bis 31.12.2012 in den Montafoner Tourismusbüros) Abendkassa: € 9,00 Gemeinde St. Gallenkirch Gmesblättli Dezember 2012 / 9 Tourismus 15 spannende Abenteuer in der Montafoner Bergwelt erleben Sportliche Erholung in der Natur, der Pisten viel entdecken kann und echte Erlebnisse inmitten der ver- weil Après-Ski hier ganz anders deschneiten Bergwelt – in den Monta- finiert wird. foner Bergen können Aktivurlauber In der Broschüre „Bergerlebnisse und Familien das Besondere erleWinter 2012/13“, die in den örtlichen ben. Warum? Tourismusbüros erhältlich ist, sind Weil wirklich anspruchsvolle Pisten die Höhepunkte mit den 15 schönswarten, weil man von echten Profis ten Erlebnisse zusammengestellt. lernen kann, weil man auch abseits Die Top-Bergerlebnisse des Winters Alle Bergerlebnisse im Überblick: 1. NEU Montafon Totale - 36 Kilometer und 8.000 Höhenmeter für alle, das ist Skifahren quer durchs Montafon (ab 07.01.2013) 2. Nova Exklusiv - Vor dem offiziellen Betrieb die frisch präparierten Abfahrten der Nova einweihen (ab 28.12.2012) 3. HochjochTotale - Die längste Talabfahrt in Vorarlberg mit einer Höhendifferenz von 1.700 m (ab 26.12.2012) 4. Park Tour - Zusammen mit Freestyle Experten durch einen der besten Snowparks Europas fahren (ab 31.12.2012) 5. Silvretta Skisafari: eine traumhafte Reise durch den Schnee zu einem Skitag in Galtür und Abfahrt durchs Ganifer nach Partenen 6. Madrisa Rundtour - Die einzigartige Tagestour mit Ski oder Snowboard führt einmal in die Schweiz und zurück 7. Nidla Variantenabfahrt - Der legendäre, 387 Schwünge lange Tiefschneehang 8. NEU Gargellner Pistentour - Erst die Pisten richtig kennen lernen und bei Mondschein ins Tal abfahren 9. Rodelabend mit Profitipps - Besser rodeln lernen mit Techniktipps von einem ehemaligen Profi-Rodler 10. Freeride Safty Check - Der spannende Lawinenkurs inklusive einer imposanten Lawinensprengung (ab 25.12.2012) 11. NEU Fußgängersafari - Belohnt Frühaufsteher mit einmaligen Ausblicken und einem reichlichen Frühstück (ab 26.12.2012) 12. Abenteuernacht Golm - Im Dunkeln zum Flying-Fox-Golm wandern und am Stahlseil über den See fliegen 13. Faszination Bergbahn - Der spannende Blick hinter die Kulissen einer Bergbahn 14. NEU Fackelwanderung - Zuerst im Bergrestaurant stärken und dann im Mondschein durch die Nacht wandern (ab 25.12.2012) 15. Kinder-Skisafari am Golm - Der spannende Erlebnistag für Kinder am Bewegungsberg Golm Vorausgesetzt sind entsprechende Schneeverhältnisse. Mit Wander- &amp; Bergführern das Montafon erobern Das Wochenprogramm der Montafoner Wander- bzw. Bergführer startet im Dezember Verschneite Winterlandschaften, be- täglich geführte Schneeschuh- und stechende Fernsicht über dem Wol- Winterwanderungen an. Die Monkenmeer, Einsamkeit und Ruhe: wer tafoner Bergführer und Guides bieim Winter abseits präparierter Wege ten erstmals ein gemeinsames Woin der Bergwelt unterwegs ist, dem chenprogramm für den Winter mit eröffnet sich eine faszinierende Welt vielen tollen Highlights an. Und das aus Licht, Schnee und Eis. Sei dies alles zu sehr attraktiven Preisen. nun mit Schneeschuhen, Skiern, Nähere Informationen erhalten Sie kletternd… in der Broschüre „Winter im MontaDie Wanderführer von BergAk- fon“, die in den örtlichen Tourismustiv bieten den ganzen Winter über büros aufliegen. 10 / Gmesblättli Dezember 2012 Gemeinde St. Gallenkirch Tourismus Zeig uns, wie du echte Berge erlebst Der neue Winter Facebook Fotowettbewerb startet Du hast ein tolles Foto vom Skifah- (Hauptpreis), sowie viele weiteren, Snowboarden im Fun Park, Fre- re tolle Preise bei allen beteiligten eriden, beim Schneeschuhwandern, Facebookseiten wie beispielsweise … oder vielleicht ein traumhaftes Übernachtungen oder kleine LeWinterpanoramafoto vom Monta- ckerbissen. fon? Dann her damit! Die Berge richAlle Infos auf: tig in Szene zu setzen ist deine Aufwww.montafon.at/fb-fotowettbewerb gabe. Dahinter stecken Ideen und Inszenierungen. Die Location muss genauso stimmen wie der Hintergrund. Zu gewinnen gibt’s dein Foto ganz groß als Montafoner-Talplakat Silvretta Montafon Im größten Skigebiet Vorarlbergs geht es nicht nur sportlich, sondern auch modisch zu: die HAK Bludenz präsentiert am 30. Dezember ab 14 Uhr beim „Silvretta Montafon Fashion Day“ im Bella Nova die aktuellste Mode aus den Sportshops der Region. Absoluter Höhepunkt wird die Modenschau mit lokalen Models. In den neun Gastronomiebetrieben der Silvretta Montafon werden kleine und große Gäste gleichermaßen nach Herzenslust verwöhnt, damit sie wieder frisch gestärkt zurück ins Pistenerlebnis starten können. Die verschiedenen Restaurants im größten Skigebiet Vorarlbergs können mit unterschiedlicher Ausrichtung, Themen und Köstlichkeiten 14.01.2013 19.01.2013 19.01.2013 25.01.2013 27.01.2013 03.02.2013 21.02.2013 03.03.2013 14.03.2013 28.03.2013 18.01.2013 24.01.2013 26.01.2013 04.02.2013 02.02.2013 09.02.2013 28.02.2013 13.03.2013 21.03.2013 02.04.2013 Knödelwoche Bergkulinarium Montafoner Milchkalb Spätzlewoche Mexikanische Wochen Alles um die Kartoffel Montafoner Milchkalbwoche Österreich Rundfahrt Thailändische Woche Hol dir die Sonne auf den Tisch Spargeltage glänzen. So wird kulinarische Vielfalt garantiert und es ist für jeden Geschmack etwas dabei. Die Spezialitätenwochen in Zusammenarbeit mit „Bewusst Montafon“ geben noch einen zusätzlichen Impuls und bringen die Küchen der Welt ins Montafon: egal ob Thai-Curry, spanische Paella oder mexikanische Fajitas - frische Zubereitung steht wie bei all unseren Speisen immer an erster Stelle. Auch über 2.000 Meter Seehöhe wird alles frisch gekocht. Sogar die Nudeln werden in den Bergrestaurants der Silvretta Montafon selbst gemacht und frisch zubreitet. Aber nicht nur das, viele Lebensmittel stammen aus eigener Produktion. Hier die gesammelten Termine der Spezialitätenwochen: VaHü Nova Stoba Kapell Nova Stoba Kapell Kapell VaHü Nova Stoba BeNo Nova Stoba Gemeinde St. Gallenkirch Gmesblättli Dezember 2012 / 11 silvretta-montafon.at s&amp; eS nt ve risch E ina ul K zia pe ten litä 14.01. - 18.01.2013 Knödelwoche, Valisera Hüsli 19.01. - 24.01.2013 Bergkulinarium Montafoner Milchkalb, Nova Stoba 19.01. - 26.01.2013 Spätzlewoche, Kapellrestaurant 30. Dezember Silvretta Montafon Fashion Day 14.00 Uhr Bella Nova 12 / Gmesblättli Dezember 2012 Gemeinde St. Gallenkirch Tourismus Fortsetzung von Seite 10 Nike Snowpark Montafon – The Chosen Sessions für jedermann Im Rahmen der Nike Chosen Ses- gen Shapecrew der Silvretta Monsions wurde im April 2012 in der tafon ist es in Zusammenarbeit mit Silvretta Montafon ein aufsehener- Nike und Schneestern einen in Ösregender Park mit einem zumindest terreich noch nie dagewesenen Park in Europa noch nie da gewesenen mit bis zu 40 Obstacles zu errichten, Ausmaß gebaut. Eine Woche lang der immer wieder unterschiedliche zeigten sowohl Profis als auch die Lines bietet. Dafür zieht der Park im besten 12 Amateure der Welt ihre größten Skigebiet Vorarlbergs kurspektakulärsten Tricks. Für diesen zer Hand um und bekommt einen Winter ist es der Silvretta Montafon neuen Namen: anstelle des Novagelungen weiterhin mit Nike und Park unterhalb der Madrisella Bahn den Shapern von Schneestern zu- befindet sich der Nike Snowpark Montafon nun direkt an der Fresammen zu arbeiten. da Bahn. Bequemerweise kann der Über den Sommer hinweg konnte dortige Zweier-Sessellift als eigener im Rahmen eines SnowfarmingParklift und Zugang zu unverspurProjektes sogar Schnee aus den tem Backcountry verwendet wer„Chosen Sessions“ konserviert werden. den und kommt nun beim Nike Snowpark Montafon zum Einsatz. Es werden auch zahlreiche Events Der Spirit lebt also weiter - ganz im Park stattfinden. Neben dem nach dem Motto: die Chosen Ses- Nike Stairset Battle Jam (15.12.12) sions für jedermann. Nicht nur und dem Nike „The Rock“ (09.02.13) durch seine Größe und die Anzahl machen auch „Wir Schanzen der Obstacles, sondern vor allem (13.01.13) und „Chill and Destroy“ durch die Flexibilität der Runs legt (09.03.12) im Park der Silvretta Monder Nike Snowpark Montafon neue tafon Station. Standards fest. Ziel der sechsköpfi- Was tun in den Semesterferien? Fehlanzeige für Langeweile in den Ferien! Kinder in die Mitte und der Familienpass haben für Kinder und ihre ganze Familie über 270 Freizeittipps in und um Vorarlberg zusammengestellt. Mehr Infos, Kontaktadressen, Familienpass-Ermäßigungen und Anfahrtsbeschreibungen gibt es unter: www.vorarlberg.at/freizeittipps Gemeinde St. Gallenkirch Gmesblättli Dezember 2012 / 13 SCHuLE und Soziales AKTUELLES AUS DER MUSIKSCHULE Konzerte – Veranstaltungen - Mitwirkungen Mo, 24.12.2012 15:00 Uhr Di, 01.01.2013 17:00 Uhr Fr, 04.01.2013 20:00 Uhr Sa, 09.03.2013 20:00 Uhr So, 17.03.2013 17:00 Uhr So, 21.04.2013 10:00 bis 13:00 Uhr So, 21.04.2013 17:00 Uhr Mo, 22.04.2013 Nachmittag Di, 23.04.2013 Nachmittag Mi, 19.06.2013 16:00 Uhr So, 23.06.2013 17:00 Uhr Do bis Sa jeweils 27./28./29.06.2013 19:00 Uhr Mitgestaltung der Kindermette durch ein Bläserensemble - Pfarrkirche Schruns Neujahrskonzert des Jungendsinfonieorchesters der Musikschulen unseres Bezirkes, Stadtsaal Bludenz Weihnachtliches Konzert mit Chorakademie Vorarlberger; Pfarrkirche Schruns Konzert der „Big Band Montafon“; Kulturbühne Schruns Konzert Volks-/Unterhaltungsmusik; Rätikonhalle Vandans Tag der offenen Tür Musikschule Montafon Familienkonzert Polysaal Gantschier Elementare Musikpädagogik – Offener Unterricht; Musikschule Montafon Tanzerziehung – Offener Unterricht; Pfarrsaal Schruns Tanzabschluss der Jüngsten; Turnsaal Volksschule Tschagguns Schlusskonzert Musikschule Montafon, Solisten / Ensembles / Orchester Aula Mittelschule Schruns Dorf Abschlussveranstaltungen Tanzerziehung Kulturbühne Schruns Neujahrskonzert in Zusammenarbeit mit Lions Club Bludenz Unter der Patronanz des Lions Club Bludenz findet nun bereits zum 19. Mal am Neujahrstag, 1. Jänner 2013, um 17:00 Uhr, das traditionelle Neujahrskonzert mit dem Jugendsinfonieorchester der Musikschulen des Bezirkes Bludenz im Bludenzer Stadtsaal statt. Die jahrelange ausgezeichnete Zusammenarbeit des Lions-Club Bludenz mit den Musikschulen des Bezirkes bietet den besten SchülerInnen der Musikschulen – Bludenz, Brand, Blumenegg/ Großes Walsertal, Klostertal, Lech, Montafon und Walgau – die Möglichkeit des Musizierens im großen Orchester. Auf dem Programm stehen traditionelle und beliebte Werke von Johann Strauß und Franz Lehar ebenso wie Musical- und Filmmelodien aus My Fair Lady, ein James Bond Medley u.a.m. Die Schrunser Sopranistin, Iris Mangeng ist Solistin beim Neujahrskonzert. In all den Jahren hat sich das Orchester auch immer wieder die Präsentation junger heimischer Solisten zur Aufgabe gestellt. Iris Mangeng, früher als Flötistin selbst Mitglied des Jugendsinfonieorchesters, erkannte ihre Liebe aber auch ihr großes Talent im Fach Gesang. Nach Abschluss des Studiums für Musik- und Instrumentalerziehung an der Universität Mozarteum Salzburg, befindet sie sich derzeit im Konzertfach Gesang an der Universität für Musik und darstellende Kunst Graz in Ausbildung. Iris Mangeng kann bereits auf eine intensive Arbeit mit bedeutenden Sängerpersönlichkeiten und Meisterkurse verweisen. Neben verschiedenen Partien aus „La Betulia liberata“, „Dido and Aeneas“, „Hänsel und Gretel“ und „Gräfin Mariza“ debütierte die vielversprechende Sopranistin mit großem Erfolg als „Zerlina“ in Mozarts „Don Giovanni“ mit dem Musiktheater Vorarlberg im Oktober 2012. Beim Neujahrskonzert 2013 stehen neben L. Arditi’s Walzer – Il Bacio auch Johann Strauß‘ „Spiel ich die Unschuld vom Lande“ aus der Operette „Die Fledermaus“ auf dem Programm. Geleitet wird das Neujahrskonzert nun bereits zum achten Mal vom engagierten Musiker, Pädagogen und Dirigenten Marco Walser. Das Neujahrskonzert ist eine Benefiz-Veranstaltung des Lions-Club Bludenz. Der Erlös kommt u.a. der Unterstützung der Krankenpflegevereine im Bezirk Bludenz zugute. Kartenvorverkauf: ab 17.12.2012 Bludenz Tourismus &amp; Stadtmarketing GmbH, Rathaus, Werdenbergerstraße 42 und Volksbanken des Bezirkes Bludenz. Eintritt: € 20,00 im Vorverkauf, € 22,00 an der Abendkasse. Saaleinlass ab 16:15 Uhr. Weitere Infos: Bludenz Tourismus &amp; Stadtmarketing GmbH, Tel. +43(0)5552/63621-261. 20 MontafonerInnen beim Jugendsinfonieorchester der Musikschulen des Bezirkes 14 / Gmesblättli Dezember 2012 Gemeinde St. Gallenkirch SCHuLE und Soziales Kindergarten St. Gallenkirch Da die Sicherheit der Kinder auf dem Weg in den Kindergarten und auch wieder nach Hause immer wieder ein Thema ist, hat sich die Gemeinde St. Gallenkirch entschlossen, allen eine gut sichtbare Warnweste zu sponsern. „Sehen und gesehen werden“ im Kindergarten St. Gallenkirch Diese wurde ihnen im Herbst leihweise ausgegeben. Damit die Kinder die Wichtigkeit dieser Weste erkennen und diese auch gerne tragen, kamen zwei Polizistinnen auf Besuch. Sie haben mit allen über die Sichtbarkeit im Straßenverkehr gesprochen, das Polizeiauto genauestens erklärt und alle Gerätschaften gezeigt, aber auch das Überqueren des Zebrastreifens haben sie mit den Kindern geübt! Auf diesem Wege möchten wir uns bei der Gemeinde St. Gallenkirch für die tollen Warnwesten bedanken! Auch an die Polizei ein herzliches Dankeschön, dass sie sich immer wieder Zeit für die Kinder im Kindergarten nehmen! Am Donnerstag den 15. November fuhren die Öpfili- und ErdbeerliKinder gemeinsam mit dem Bus nach Schruns in die Spielothek. Exkursion Spielothek Dort erwarteten uns viele spannende Bücher. Am besten davon hat uns das Bilderbuchkino gefallen. Mit Popcorn ausgestattet lauschten wir der lustigen Geschichte des „Löwen, der nicht schreiben konnte“. Anschließend zeichneten wir unsere Eindrücke des Buches. Zum Schluss durften wir noch ein paar tolle Bilderbücher ausleihen, die sich nun in unserer Kuschelecke befinden. Vielen Dank für den schönen Vormittag und auf ein baldiges Wiedersehen! Gemeinde St. Gallenkirch Gmesblättli Dezember 2012 / 15 SCHuLE und Soziales Ein Vogelhaus entsteht… An unserem Projektnachmittag, dem Donnerstag vor den Ferien, haben wir gemeinsam mit Karl Bergauer, dem ehemaligen Schulwart, ein Vogelhaus gebaut. Die Kinder waren mit Begeisterung bei der Sache und verfolgten gespannt die unterschiedlichen Arbeitsschritte. Karl erklärte diese kindgerecht und ließ sich gerne von den Kindern helfen. Nach Fertigstellung stellten wir das Vogelhaus gemeinsam vor dem Kindergarten auf. Voller Stolz füllten wir es sofort mit verschiedenstem Vogelfutter. Nun ist es die Aufgabe der Kinder, stets darauf zu achten, dass davon genug für unsere Vögel vorhanden ist. Wir möchten uns auf diesem Wege ganz herzlich bei Karl für den tollen arbeits- und lehrreichen Nachmittag bedanken! VS St. Gallenkirch rtag rbstwande He ch t.Gallenkir hder VS-S Sonnenstra hltuenden N nhilde, wester Bru d or allem Sch rgaritha un osa Ma wir chwester R S ten renzin möch ken Dietmar Lo Gruß schic ders lieben ontane einen beson als für die sp anken. uns nochm ichter und r Kloster bed r mit wo ng durch ih te Kinderges ktes Wette ßen Wander erbegeister ette. Führu ht nur perfe ic wand ch sehr gro m die W n auch viele Ausflug rotz der do andertag u T amte len sonder m Herbstw lief der ges pannt ses Jahr bei gruppe ver hig und ents glänzten die r– 1 Schüle prochen ru u4 b an alle ausges – also gena n großes Lo ie ser Stelle ei lle 4 Klassen bstwandertag lieben d an die starteten a er . 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Besonders im Herbst und Winter sind die Leuchtwesten sehr wichtig. Die Kinder wissen, dass sie unbedingt getragen werden sollten. Mozartensemble Das Mozartensemble gastierte am 3. Oktober in der Volksschule St. Gallenkirch. Den Schülern konnte das Ensemble auf faszinierend, lebendige Weise die Geschichte von Max und Moritz näher bringen. Ausgestattet mit den notwendigsten Requisiten, schlüpften einige theaterbegeisterte Buben und Mädchen in die wichtigsten Rollen. Die Schüler konnten sich sehr gut in die Rollen hineinversetzen und die Streiche der beiden nachvollziehen. Im Text und in der Bewegung wurden die kleinen Akteure von der Schauspielerin und Balletttänzerin Sabine Maria Fuchs lebhaft unterstützt. „Wir möchten die Kinder spielerisch zu klassischer Musik hinführen und für Theater begeistern, indem wir sie in das jeweilige Stück integrieren“, erklärte das Allroundtalent ihre künstlerische Arbeit. Die aktionsreiche Vorstellung der Nachwuchskomödianten wurde musikalisch von der Pianistin Bistra Mladenova- Grove am Klavier begleitet. Die jungen Zuschauer und Eltern belohnten die lustige Aufführung mit viel Applaus. Waldpädagogik Am 22. Oktober besuchte uns der Waldpädagoge Stefan Großlercher und vermittelte den Schülerinnen und Schülern der VS St. Gallenkirch die Geheimnisse und Besonderheiten des Waldes. Mit allen Sinnen durften sie den Wald erfahren. Pflanzen und Tiere, die ertastet, berochen und aufmerksam betrachtet werden, sind plötzlich vertraut. Beim Festhalten auf Papier beginnen die Bilder in der Klasse wieder zu leben und bleiben im Gedächtnis. Für die Schüler waren es sehr interessante Stunden in der Natur. Gemeinde St. Gallenkirch Gmesblättli Dezember 2012 / 17 SCHuLE und Soziales Märchenfest in Brand Am 18. Oktober waren wir – die Schüler, Lehrerinnen und Eltern unserer Volksschule St. Gallenkirchzu einem Märchenfest von unserer Partnerschule in Brand eingeladen. Für dieses Fest studierten die Kinder beider Schulen mit großem Eifer kurze Theaterstücke, Lieder oder Gedichte ein. Aufgeregt erwarteten alle den großen Tag. Endlich war es dann so weit und das Fest fand im Gemeindesaal von Brand statt. Auch der Bürgermeister von Brand – Herr Erich Schedler – begrüßte dort die märchenbegeisterte Gesellschaft. Zusammen mit dem „kleinen Hans“ machten sich alle auf den Weg, verlorene Märchen wiederzufinden. Nach vielen märchenhaften Beiträgen bereitete es den Kindern großen Spaß, an zahlreichen Märchenstationen zu spielen und abwechslungsreiche Aufgaben zu lösen. Für Speis und Trank sorgten die Eltern der VS Brand. Im Frühjahr gibt es ein Wiedersehen mit unserer Partnerschule – mit der Überreichung unseres Heimatbuches hat unsere Direktorin ClaudiaAnita Wehinger eine Einladung an die VS Brand ausgesprochen. Wir freuen uns schon, unseren schönen Heimatort vorstellen zu können. Herzlichen Dank an unsere Gemeinde, die die Fahrtkosten nach Brand übernommen hat! Hallo Auto! Erstmals durften die Schüler und Schülerinnen der 3. und 4. Schulstufe der Volksschule St. Gallenkirch an der Aktion „Hallo Auto“ teilnehmen. Die Kinder erfuhren am 1. Oktober, welche Auswirkungen verschiedene Einflüsse (Bodenbeschaffenheit, Geschwindigkeit,…) auf den Anhalteweg eines Autos haben. Um den Kindern bewusst zu machen, dass vor dem Anhalten die Zeit des Reagierens und des Bremsens kommt, wurde zuerst ein Selbstversuch gestartet. Die Kinder testeten ihren eigenen Anhalteweg, indem sie von einer Startlinie weg losrannten und nach Erkennung eines Zeichens stehen blieben. Auch beim Bremsen im Auto erfuhren die Schüler und Schülerinnen, wie lange der Weg vom Reagieren und Bremsen bis zum eigentlichen Stillstand ist. Je nach Geschwindigkeit des Autos, der Fahrbahnbeschaffenheit, den Wettereinflüssen u.ä., ändert sich der Anhalteweg. Da viele Autofahrer oftmals abgelenkt oder unaufmerksam sind, dürfen wir uns nicht auf diese verlassen und müssen als Fußgänger immer besonders achtsam sein. 18 / Gmesblättli Dezember 2012 Gemeinde St. Gallenkirch SCHuLE und Soziales Elternlotsen in der VS St. Gallenkirch im Schuljahr 2012/13 Auch mit Beginn des neuen Schuljahres war das Thema Verkehrssicherheit ein Anliegen, das im Schulforum der VS St. Gallenkirch besprochen wurde. Die Klassenelternvertreterin der 1. und 2. Klasse, Frau Eva-Maria Lerch, nahm dies zum Anlass, genauere Erkundigungen zum Thema Elternlotsen einzuholen. Nach einiger Vorbereitungszeit war es am Freitag, den 5. Oktober 2012, so weit, dass sich 12 Elternteile einfanden, um sich als Elternlotse durch drei Vertreter der Polizei einschulen zu lassen. Die Eltern bekamen mit der Verpflichtung, den Verkehr zu regeln, um die Schüler sicher über die Straße zu bringen, auch den Auftrag, den Schülern bewusst zu machen, was ein sicherer Schulweg zu bedeuten hat. Die Schüler haben diese neue Situation in vorbildlicher Weise angenommen und unterstützen die Elternlotsen durch ihre Mithilfe. Äußerst positiv ist auch zu bemerken, dass so gut wie keine PKWs mehr im Bereich des Zebrastreifens vor dem Schuleingang abgestellt werden. Danke an alle Elternteile für ihre Disziplin in dieser Sache. Ebenfalls bedanken wir uns bei Direktorin Frau Claudia-Anita Wehinger für ihre tatkräftige Unterstützung und beim Polizeiposten Gaschurn, im Speziellen bei Herrn Karl Schuchter. Einen ganz besonderen Dank für die Idee und Organisation gebührt Frau Eva-Maria Lerch. Einsatzzeiten der Elternlotsen Die Elternlotsen sichern den Zebrastreifen vor der Schule und den vor der Raiffeisenbank über die B188 von Montag bis Freitag (Schultage) um 12:05 Uhr bis der letzte Schüler sicher über die Straße gebracht wurde. v.l.: Klinger Franz Polizei, Lerch Eva-Maria, Koidl Bernadette, Netzer Heidi, Muzerie Sandra, Küng Sabine Polizei, Schwarzhans Klaudia, Stocker Kathrin, Loos Roswitha, Helmreich Silvia, Marinovic Svetlana, Schlepp Gabriele (Nicht auf dem Bild: Weinold Manuela, Derkits Stephan) Gemeinde St. Gallenkirch Gmesblättli Dezember 2012 / 19 SCHuLE und Soziales VS Galgenul Einweihung der neuen Schulküche Seit den Sommerferien dürfen wir eine kleine Küche unser Eigen nennen. Seither wird fleißig gekocht und gebacken. Ob Apfelmus, Müsli, Kekse oder Brot – wir beweisen: viele kleine Köche versüßen den Brei! Silvia Willi und Claudia Stemer, VS Galgenul Wir backen Brot Seit den Sommerferien haben wir eine neue Küche. An einem Dienstag in der zweiten Stunde hatten wir vor, Brot zu backen. Wir schütteten ein Kilogramm Mehl in die Schüssel. Nico gab drei Teelöffel Salz in die Schüssel. Danach gaben wir drei Teelöffel Zucker dazu. Wir füllten Wasser in ein Litermaß und gaben Hefe hinein. Danach vermischten wir Wasser und Hefe. Anschließend rührten wir alles mit dem Schneebesen um. Dann gaben wir den Deckel auf die Schüssel und warfen ein Tuch über die Schüssel. Dann musste der Teig an einem Warmen Ort gehen, bis er doppelt so groß war. Jetzt formten wir einen Laib und pinselten ihn mit Wasser ein. Danach gaben wir Kümmel, Sesam oder Sonnenblumenkerne auf den Laib. Zum Schluss warfen wir den Ofen an und buken das Brot, bis es knusprig und goldbraun war. Fertig war unser gutes Brot! Raffael und Anika Tischlerei Tschofen Möbel und Kunsttischlerei StellenauSSchreibung Inh. Martin Netzer e.U. 6791 St.Gallenkirch 96 Tel +43 (0)55 57 / 62 32 Fax +43 (0)55 57 / 22 20 Mobil +43 (0)664 / 27 63 980 info@tischlerei-tschofen.at www.tischlerei-tschofen.at Wir suchen für unser team einen tischlergesellen. tischlerei tschofen inh. Martin netzer e.u. Möbel und Kunsttischlerei 20 / Gmesblättli Dezember 2012 Gemeinde St. Gallenkirch SCHuLE und Soziales Polytechnische Schule Außermontafon Das Gelernte ins Praktische umsetzen durften die Schüler der Polytechnischen Schule Außermontafon im Outlet-Center Wilhelmer in Vandans. Die Schüler des Bereichs Kreativität macht Schule Büro und Handel bekamen die tolle Möglichkeit geboten, ein Schaufenster des Sportgeschäftes in Eigenregie zu gestalten und zu dekorieren. Zusammen mit ihrer Lehrerin Elisabeth Pögler werkelten und bastelten die Schüler wochenlang an der Winterdekoration für die Shopauslage. Wie ziehe ich die Schaufensterpuppen an? Was muss ich bei der Schaufenstergestaltung besonders beachten? All diese Fragen und noch viele mehr gab es zu beachten. Was dabei heraus gekommen ist, gibt es seit Oktober im Outlet-Center zu bestaunen. Besonderer Dank gilt an dieser Stelle Frau Sonja Liebl und dem gesamten Team des Outlet-Centers Wilhelmer, die den Schülern diese einzigartige Gelegenheit geboten haben, in die kreativen und abwechslungsreichen Tätigkeiten im Verkauf hinein zu schnuppern. Der erste Eindruck – sich erfolgreich bewerben – Schüler übten mit Begeisterung - Seminare an der PTS Außermontafon Auf dem Stundenplan der SchülerInnen der Polytechnischen Schule Außermontafon stand diese Woche das Üben praxisnaher Bewerbungsgespräche. Die Referentin führte mit den jungen Leuten diese ersten Einstellungsgespräche durch. Für alle 4 Klassen fand das Seminar, das von der Raiffeisenbank Montafon finanziert wurde, in deren Seminarraum statt. Die Trainerin war von der großartigen Mitarbeit und Begeisterung der Schüler fasziniert. Themen wie „Sich Ziele setzen und erreichen“, „Persönliche Situationsanalyse – Wo stehe ich und was will ich? „Die Bewerbungsmappe“ wurden besprochen und auch mit Video geprobt und analysiert. Die SchülerInnen bedanken sich ganz herzlich bei der RAIBA Montafon für die wirklich interessanten Seminare und die tolle Verpflegung in den Pausen. Die Polytechnische Schule leistet damit einen weiteren Beitrag, den Jugendlichen zu helfen, den Übertritt Schule – Berufsleben erfolgreich zu bewältigen.
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MontafonerMuseen 17.12.2012, 07:20 Uhr 666.27 KB Download
Information montafoner montafoner museen museen 100 Jahre Hochwasser 1910 3 100 Jahre Hochwasser 1910 Liebe Freunde der Montafoner Museen! Liebe Freunde des Heimatschutzvereins! Mit der vorliegenden Mitgliederinformation dürfen wir Sie, liebes Mitglied, herzlich zu mehreren Ausstellungseröffnungen in die Montafoner Museen einladen. Die Mitarbeiterinnen in Bartholomäberg, Silbertal und Gaschurn haben für Sie ein reichhaltiges Programm vorbereitet. Darüber hinaus dürfen wir Sie heute schon auf unsere herbstliche Veranstaltungsreihe SEPTIMO aufmerksam machen, die während des ganzen Septembers fast täglich intensive Auseinandersetzungen mit der Kulturgeschichte und der Kulturlandschaft des Montafons zulässt. Andreas Rudigier (Obmann) Bitte beachten Sie die Möglichkeiten des öffentlichen Verkehrs unter www.vmobil.at und außerdem bieten wir Ihnen gerne an, sollte nach der Veranstaltung eine Rückkehr für Sie an Ihren Wohnort nicht mehr möglich sein, dass wir Sie im Rahmen von Fahrgemeinschaften gerne mitnehmen (bitte vorher im Heimatmuseum anmelden!). 1 2011 3 2011 montafoner museen 100 Jahre Hochwasser 1910 Veranstaltungen Offenes Singen in den Montafoner Museen Bartholomäberg, Altes Frühmesshaus Gaschurn, Tourismusmuseum Bartholomäberg, Altes Frühmesshaus Gaschurn, Tourismusmuseum Bartholomäberg, Altes Frühmesshaus Mittwoch, 17. August, 19.30 Uhr Montag, 8. August, 19 Uhr Mittwoch, 20. Juli, 19.30 Uhr Montag, 11. Juli, 19 Uhr Mittwoch, 15. Juni, 19.30 Uhr Treffpunkt: Latschau, Parkplatz Feuerwehrhaus Samstag, 18. Juni 2011, 9 Uhr Bei den Bündner Nachbarn gibt es einen Verein zur Erhaltung der „Graggenzäune“, bei uns gibt es einen Spezialisten genau für dieses Thema der „Schragazü“ oder „Scheiazü“ genannten Zäune: Friedrich Juen wird an diesem Tag Interessierten das Handwerk des Zäunemachens zeigen und die Interessierten auch mitarbeiten lassen. Juen führt in das Handwerk ein, zeigt die Herstellung von „Stäcka“ und „Scheia“ und schließlich die Errichtung des Zaunes. Zu den schwierigsten Details zählt die Gestaltung des „Schlosses“, der verbindende Abschluss des Zaunes. Anmeldung im Heimatmuseum Schruns bis 10. Juni notwendig; Kosten: € 30, € 25 für Mitglieder des Heimatschutzvereins (max. 10 TeilnehmerInnen). Für Verpflegung ist gesorgt. „Schragazuseminar“ – Wie wird ein Schragenzaun gebaut? (eintägiger Kurs mit Friedrich Juen) 2 Veranstaltungen Montafoner Tourismusmuseum Gaschurn Montag, 20. Juni 2011, 19 Uhr montafoner museen 100 Jahre Hochwasser 1910 3 Urlaubsgrüße aus dem Montafon – Das Tal auf Ansichtskarten und privaten Reisefotos (Ausstellungseröffnung) abseits der großstädtischen Zivilisation aber auch die großen Kraftwerksbauten wurden gerne von den Urlaubern mit der Kamera festgehalten. Zur Ausstellung erscheint ein Bildband im Sutton Verlag. Mittwoch, 22. Juni 2011, 19 Uhr Montafoner Bergbaumuseum Silbertal Johann Bitschnau – erster „studierter“ Lehrer aus dem Silbertal (Ausstellungseröffnung) Johann Bitschnau (1876-1929) war der jüngere Bruder des „Taler Wirtes“ Eduard Bitschnau (gestorben 1947). Mit 17 Jahren kam Johann nach Innsbruck und besuchte dort von 1894 bis 1898 die k. k. Lehrerbildungsanstalt. Zu der Zeit beherrschte in Vorarlberg die politische Geistlichkeit, der Klerus, das Schulleben des Landes. Wer seine Ausbildung an der staatlichen Lehrerausbildungsstätte in Innsbruck absolvierte statt am kirchlichen Lehrerbildungsseminar in Feldkirch-Tisis galt als Außenseiter, ja fast als Gegner, und wurde entsprechend behandelt. So erhielt auch der junge Lehrer Bitschnau seine erste Anstellung auf Kristberg, damals eine „Notschule“, wo normalerweise nur unausgebildete Leute den Kindern Lesen und Schreiben beibringen durften. Der Umstand, dass in Feldkirch damals noch ein „liberaler“ Bürgermeister im Amt war, ermöglichte es Bitschnau, später in der Montfortstadt als Lehrer unterzukommen. Der Konflikt des liberalen, freisinnigen Lehrers mit der klerikalen, konservativen Schulpolitik bestimmte das Berufsleben von Johann Bitschnau: „Die Lehrer sollten die Garde der Geistlichen bilden, die Handlanger 3 Seit über 150 Jahren besuchen Urlauber das Montafon und verbringen hier ihre „schönsten Tage im Jahr“. Ansichtskarten mit Motiven aus dem Tal vermitteln aber nicht nur den „Daheimgebliebenen“ die Sehenswürdigkeiten des Montafons und berichten vom Wohlbefinden der Urlauber in den Bergen. Ansichtskarten geben nämlich auch Zeugnis von den „Bereisten“ selbst: Welche Motive wurden dem Gast angeboten? Was hielt man für typisch und wertvoll und welches Bild sollte vom Montafon außerhalb des Tales vermittelt werden? Die Ausstellung zeigt, dass viele Motive sich bis in die Gegenwart behaupten konnten und somit zu „Ikonen“ des Tales mutierten. Private Reisealben geben Aufschluss, wie das Tal von den Touristen wahrgenommen wurde: Das schroffe Bergland steht dabei im Kontrast zu den lieblich anmutenden Dörfern. Die ehemals einfachen Lebensverhältnisse der Bewohner 2011 3 2011 montafoner museen 100 Jahre Hochwasser 1910 Veranstaltungen weise errichtet wurden und mit Holzschindeln gedeckt sind. Seit dem 16. Jahrhundert wird dieses Gebiet in unterschiedlicher Weise bewirtschaftet. In einer eindrucksvollen Wanderung erfahren Sie Wissenswertes über die Nutzung des Maisäß sowie über die Restaurierungsarbeiten im Zuge der Unterschutzstellung. Für eine kleine Wegzehrung wird gesorgt! ihrer schulpolitischen Machenschaften.“ Nachdem auch in Feldkirch ein konservativer Bürgermeister ins Rathaus einzog, stand Bitschnau auf verlorenem Posten. Er ließ sich 1911 nach Meran versetzen. Dort sollte er den Ersten Weltkrieg, den Einmarsch der italienischen Truppen und den sprachliche Umbruch in der Schule miterleben. Seine Meraner Zeit war zudem gekennzeichnet durch schwere familiäre Schicksalsschläge. Sonntag, 26. Juni 2011, 9 Uhr Treffpunkt: Silbertal, Kristbergbahn Talstation Variante 1: Treffpunkt: 9 Uhr, Kristbergbahn Talstation Wanderführer: Dr. Leo Walser Der Weg vom Kristberg (Bergstation) bis zum Küngs Maisäß dauert etwa 1,5 Stunden; gutes Schuhwerk erforderlich, Kosten für die Kristbergbahn bitte berücksichtigen (http://www.kristbergbahn.at/Sommerpreise.html) ; Variante 2: Treffpunkt: 9 Uhr, beim Gasthof Krone in Dalaas Begleiter: Georg Gantner und Mag. Christof Thöny Diese Variante ist sehr anspruchsvoll und hat eine starke Steigung. Nur für geübte Wanderer; gutes Schuhwerk erforderlich. Gehzeit: ca. 2 Stunden. Auch hier wird für eine kleine Wegzehrung gesorgt. Wanderung zum Küngs Maisäß Der Küngs Maisäß in Bartholomäberg stellt ein bemerkenswertes Zeugnis Montafoner Maisäßwirtschaft auf 1500 m Höhe dar. Er besteht aus sechs eingeschossigen Gebäuden: der Alp- oder Gemeinschaftshütte sowie zwei weiteren Maisäßhütten und drei Stallgebäuden, welche aus der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts stammen, in Blockbau4 Veranstaltungen Die Veranstaltung findet nur bei guter Witterung statt, Ersatztermin ist der 3.7.2011 – Anmeldung bis Freitag, 24.6.2011 unter julia.weger@via3.at oder im Heimatmuseum Schruns, 05556 74723. Die Veranstaltung wird unterstützt von der Raiffeisenbank Montafon. Freitag, 1. Juli 2011, 19 Uhr montafoner museen 100 Jahre Hochwasser 1910 3 er nach seinem Heilwissen gefragt. Als Seelsorger im Zeitalter der Glaubensspaltung hinterließ er zudem eine umfangreiche Bibliothek theologischer Werke. Die Ausstellung an der ehemaligen Wirkungsstätte Luzius Hausers bietet einen Überblick über Hexenverfolgungen, Wunderheiler, Volksmedizin und der Glaubensspaltung im Montafon des 17. Jahrhunderts. Tipp: Montafoner Heimatmuseum Schruns: Altes Frühmesshaus Bartholomäberg Die Welt des Luzius Hauser. Ein Einblick in Seelsorge, Hexenverfolgung, Wunderheilungen und Gegenreformation im Montafon im 17. Jahrhundert. „Wie ein staubiger Komet“ Bilder zur Geschichte der Mobilität im Montafon Eine Sonderausstellung im Frühmesshaus Bartholomäberg (Eröffnung) Zwischen 1628 und 1666 wirkte Luzius Hauser als Pfarrer in Bartholomäberg. Bedeutung über sein seelsorgerisches Schaffen hinaus erzielte er als gefragter „Hexenfinder“: Im Zeitalter der Hexenverfolgungen hatten weltliche und geistliche „Hexenfinder“ die Verursacher magischen Schadenzaubers zu überführen und weiteren Schaden zu vermeiden. Das magische Wirken Luzius Hausers und sein Ruf als Heiler reichten über Vorarlberg hinaus bis in den Bodenseeraum, nach Tirol und wohl auch bis nach Graubünden. Auch bei Tierkrankheiten wurde Mit der Eröffnung der Montafonerbahn vor 105 Jahren, am 18. Dezember 1905, brach ein neues Zeitalter der Mobilität im Tale an: Musste bisher der teure Stellwagen benutzt werden, so konnten die Reisenden preisgünstig und relativ rasch ins Montafon gelangen – aber auch die Bewohner des Tales wurden an den „Weltverkehr“ angeschlossen, wie es bei der Eröffnung euphorisch hieß. Für den Bau der Kraftwerke der Vorarlberger Illwerke wurde wenig später ein effizientes und einzigartiges System einer Transportkette für Güter im Hochgebirge geschaffen. Heute wird Mobilität unterschied5 2011 3 2011 montafoner museen 100 Jahre Hochwasser 1910 Veranstaltungen tet! (Voraussetzung: Vorarlberger Familienpass). lich wahrgenommen: an einem Schitag können einerseits mühelos viele Höhenmeter Dank leistungsfähiger Liftanlagen gewonnen werden, andererseits führen die nachfolgenden Staus auf der Straße bei der Heimreise die Grenzen der Mobilität vor Augen. Die Ausstellung vermittelt an Hand historischer Fotos Einblick in die Entwicklung der Mobilität im Montafon. Kinder werden zu „Museums-Reiseleitern“ mit Koffer und Reisepass Jedes Vorarlberger Kind kann ein Museums-Reiseleiter werden – einfach den Vorarlberger Familienpass bei der Gemeinde abholen und damit ins nächstbeste Museum kommen, das sich an der Aktion beteiligt. Jedes teilnehmende Kind erhält einen edlen Reisekoffer aus Vorarlberger Holz – bereit für eine tolle Sammlung von Schätzen, die in allen Museen warten! Zusätzlich wird ein Museums-Reisepass ausgestellt. In jedem Museum kommt ein neuer Stempel in den Pass – und schon ab drei Stempeln ist die Teilnahme am Gewinnspiel möglich! Erfahrene Museums-Reiseleiter vom letzten Jahr brauchen ihren Koffer nur zu Hause auszuleeren und für die neue Reise wieder mitzubringen. Jedes Kind, das schon einen Reisekoffer besitzt, erhält in jedem Museum eine Überraschung. Altes Frühmesshaus Bartholomäberg: „REISEZIEL MUSEUM 2011“ – Mit Spaß der Kultur auf der Spur Montafoner Museen in Schruns, Bartholomäberg und Gaschurn 3. Juli, 7. August, 4. September, jeweils von 10-17 Uhr Nach drei erfolgreichen Jahren laden heuer wieder insgesamt 28 Museen zum Reiseziel Museum ein. Jeweils am ersten Sonntag im Juli, August und September können sich kleine Museums-Reiseleiter auf ein tolles Programm in jedem teilnehmenden Museum freuen. Die Familien erwartet also wieder eine spannende Entdeckungsreise durch die faszinierende Welt der Museen. Ein tolles Programm für die ganze Familie An drei Terminen bieten alle teilnehmenden Museen im Land ein speziell konzipiertes Kinder- und Familienprogramm an. Zusammen mit Museumspädagogen entwickelt, bieten die Museen Jung und Alt ein erlebnisreiches Reiseziel Museum. Nicht nur das Programm ist familiengerecht, sondern auch der Eintrittspreis. Für nur € 1,- pro Person und Museum ist der Eintritt für alle Familienmitglieder gültig. Natürlich nur, wenn ein „echter“ Museums-Reiseleiter die Familie beglei6 Wachsendes Museum Im Frühmesshaus Bartholomäberg hat sich seit der Eröffnung im Sommer 2009 bereits vieles getan und dennoch steckt es noch tief im Entwicklungsprozess. In Anlehnung an dieses Wachstum können die Kinder in einen selbstgestalteten Blumentopf Sonnenblumenkerne pflanzen und diese anschließend daheim bis zur Blüte weiterpflegen. Aber davor werden die Besucher bei einem spannenden Rundgang durchs Haus die geheimnisvollen Rätsel zu Luzius Hauser lösen. Veranstaltungen montafoner museen 100 Jahre Hochwasser 1910 3 Montafoner Heimatmuseum Schruns: Mobil in die Vergangenheit Im Heimatmuseum erleben die Kinder die Geschichte der Mobilität aus dem gesamten Montafon. Egal ob Fahrrad, Auto, Zug, Kutsche, Sessellift, Bergbahnen, Schi, Snowboard, Rodel, Rakete – die Mobilität bedeutet mehr als sich nur fortzubewegen. Neben einer spannenden Reise durch die Vergangenheit gestalten die Kinder eine Collage auf einem etwa A3-großen Vordruck. Das Thema „Mobilität“ wird mittels Übermalung oder Aufkleben ausgeschnittener Bildteile aus Zeitschriften dargestellt. Montafoner Tourismusmuseum Gaschurn: ihr eigenes Lieblingsbild (bitte mitbringen – 10x15 cm) einen Bilderrahmen aus Naturmaterialien. Donnerstag, 14. Juli, 14.30-16.30 Uhr Bartholomäberg, Altes Frühmesshaus Kräuter-Workshop für Kinder (7-10 Jahre) mit den Kräuterpädagoginnen Iris Lins und Sieglinde Ettl zum Thema: Grüne Kinder-Apotheke und Wehwechen-Salbe für die schnelle ErsteHilfe Urlaubsgrüße aus dem Montafon Im Tourismusmuseum Gaschurn können sich die Kinder auf eine Reise durch die letzten 150 Jahre Tourismus im Montafon machen. Auf alten Reisefotos und Ansichtskarten werden Urlaubserlebnisse wieder aus der Vergangenheit erweckt. Passend dazu gestalten die Kinder für Um für die Sommerferien bestens gerüstet zu sein, lernen wir Pflanzen kennen, die uns bei Insektenstichen, blauen Fle7 2011 3 2011 montafoner museen 100 Jahre Hochwasser 1910 Veranstaltungen Bartholomäberg, Altes Frühmesshaus Donnerstag, 1. Sept., 14.30-16.30 Uhr cken und anderen kleinen Verletzungen gute Dienste leisten. Dabei sammeln wir frischen Spitzwegerich, um daraus eine Wehwechen-Salbe zu rühren. Damit wir nach der ganzen Anstrengung auch wieder zu Kräften kommen, gibt es abschließend einen Brennnesseltopfen auf frischem Brot, den wir natürlich ebenfalls selbst zubereiten! Kursgebühr: € 13,-- (zzgl. Materialkosten € 2,--) Anmeldungen bis 11. Juli im Frühmesshaus unter 0664 62 07 944 oder email fruehmesshaus@montafon.at; beschränkte Teilnehmerzahl, wir bitten um Anmeldung. Infos: www.unser-kraeuterreich.at Donnerstag, 11. August 2011, 19.30 Uhr Kinderworkshop für 7-10-jährige mit den Kräuterpädagoginnen Iris Lins &amp; Sieglinde Ettl zum Thema: Kribbelnder Badespaß und Mutkekse für den Schulstart Schon die alten Römer wussten um die wunderbare Wirkung des Mutkrauts – dem Quendel! Deshalb zaubern wir aus getrocknetem Bergthymian Badekugeln für ein kribbelndes Badevergnügen und backen Kekse, um für den Schulstart gut gewappnet zu sein. Bartholomäberg, Altes Frühmesshaus „Die magische Welt des Luzius Hauser – zwischen Zauberei und Hexerei“ (Vortrag von Univ.-Doz. Dr. Manfred Tschaikner) Die Begriffe „Zauberei“ und „Hexerei“ sind in aller Munde, aber selten wird klar, was genau damit eigentlich gemeint war. Der Vortrag erklärt die beiden Begriffe aus ihrem historischen Entstehungszusammenhang und veranschaulicht, zu welchen sozialen Folgen das magische Denken von Leuten wie Luzius Hauser in Form der Hexenverfolgungen geführt hat. Diese helfen uns, wenn wir für einen Test oder eine Schularbeit all unseren Mut zusammen nehmen müssen oder in Situationen, in denen wir uns gut konzentrieren müssen. Kursgebühr: € 13,-- (zzgl. Materialkosten€ 2,50); Anmeldungen bis 29. August im Frühmesshaus unter 0664 62 07 944 oder email fruehmesshaus@montafon.at; beschränkte Teilnehmerzahl, wir bitten um Anmeldung. 8 Aktuelles Bebauungsplan für das Landschaftsschutzgebiet Rellstal/ Lünersee rechtswirksam Nach der Verordnung der Landesregierung über den Schutz der Landschaft im Rellstal und Lünerseegebiet aus dem Jahr 1966 ist es in diesem Gebiet unter anderem verboten, bauliche Änderungen vorzunehmen, die geeignet sind, das Landschaftsbild zu verunstalten. Der Gebäudebestand in diesem Landschaftsschutzgebiet ist geprägt durch die sechs Alpen mit insgesamt zehn Alphüttenensembles (Unter- und Oberalpen). Daneben bestehen Jagd- und Forstgebäude, einige Maisäß- bzw. Ferienhäuser, ehemalige Zollwachstützpunke, drei Schutzhütten und ein Berggasthaus, die Rellskapelle sowie etliche Nebengebäude. Diese Gebäude waren, wie im montafoner museen 100 Jahre Hochwasser 1910 3 Montafon üblich, in früheren Zeiten fast ausnahmslos mit Holzschindeln gedeckt. Im Zuge von Dacherneuerungen oder von Um- und Neubauten wurden im Laufe der Zeit zunehmend andere Dacheindeckungsmaterialen verwendet. Dies führte bei einigen Gebäudegruppen zu unterschiedlichen und demnach negativ auffallenden „Dachlandschaften“. Die einheitliche Holzschindelbedachung ist heute nur noch auf der unteren und oberen Salonienalpe, der Oberalpe Lün und auf Platzis (mit einer Ausnahme) erhalten. Mehrere Dacherneuerungsprojekte in den letzten Jahren und die daraus ableitbare Entwicklung, wonach die Holzschindeldächer als kulturhistorisch wertvoller Bestandteil der Montafoner Berglandschaften und somit Teil des regionalen baukulturellen Erbes auch im Land- 9 2011 3 2011 montafoner museen 100 Jahre Hochwasser 1910 Aktuelles zu fördern sowie historisch interessante und talschaftstypische Bauten zu erhalten, darum bemühen, dass den betroffenen Gebäudeeigentümern die daraus erwachsenden Mehrkosten bei Dacherneuerungen durch Förderbeiträge möglichst abgegolten werden. Aus der Sicht des Heimatschutzvereins wünschenswert wären im Übrigen analoge Regelungen für die Gebäude auf den Alpen im Europaschutzgebiet Verwall und in den diesem vorgelagerten Maisäßsiedlungen. (Leo Walser) schaftsschutzgebiet Rellstal/Lünersee sukzessive durch andere (kostengünstigere) Dachmaterialien ersetzt werden, haben den Bürgermeister der Gemeinde Vandans veranlasst, eine den rechtlichen Vorgaben und Zielsetzungen der Schutzgebietsverordnung entsprechende und generell verbindliche Regelung anzustreben. Nach eingehenden Diskussionen, raumordnungsfachlichen Beurteilungen und rechtlichen Prüfungen, an denen auch der Heimatschutzverein mitgewirkt hat, wurde von der Gemeindevertretung Vandans am 19. Oktober 2010 auf der Grundlage des Raumplanungsgesetzes ein Bebauungsplan für das Gebiet Rellstal/Lünersee beschlossen. Danach sind dort hinkünftig bei der Errichtung oder wesentlichen Änderung von Alp- oder anderen landwirtschaftlichen Gebäuden, von Gebäuden mit Wohn- und sonstigen Aufenthaltsräumen und von Nebengebäuden nur Sattel- und Pultdächer mit Dachneigungen von mindestens 20 Grad zulässig und sind solche Dächer mit Holzschindeln (Fichte oder Lärche) einzudecken. Auf Grund der seinerzeitigen Landschaftsschutzverordnung bedarf dieser Bebauungsplan zu seiner Wirksamkeit der Genehmigung durch die Landesregierung, die nunmehr erteilt worden ist. Die Gemeinde Vandans ist nun nach Tschagguns, in der schon einige Jahre eine ähnliche Regelung zur Erhaltung der Holzschindeldächer in den Alp- und Maisäßgebieten besteht, die zweite Montafoner Gemeinde, die sich durch Rechtsvorschriften nachdrücklich zu diesem baulichen Kulturgut bekannt hat. Der Heimatschutzverein wird sich gemäß seinem Vereinszweck, die Eigenarten des Tales insbesondere durch den Schutz der Landschaft zu bewahren und 10 Opfer der NS-„Euthanasie“ aus dem Montafon Im kürzlich erschienenen, von Andrea Sommerauer und Franz Wassermann herausgegebenen Band „Temporäres Denkmal. Im Gedenken an 360 Opfer der ‚Euthanasie‘. PatientInnen des heutigen Psychiatrischen Krankenhauses Hall i. T. Prozesse der Erinnerung“ werden namentlich auch zwei Montafonerinnen und ein Montafoner angeführt, die aus der Heil- und Pflegeanstalt für Geistesund Nervenkranke in Hall in Tirol in die in Oberösterreich gelegene Tötungsanstalt Linz-Niedernhart deportiert und dort ermordet wurden. Es handelte sich dabei um die folgenden drei Personen: Alois Fritz, geboren am 8. Juli 1885 in Bartholomäberg und ebendort wohnhaft. Theresia Frast, geborene Eisele, am 12. Jänner 1903 in Höhenreute (Bayern) zur Welt gekommen, in Bartholomäberg wohnhaft. Aktuelles Rosa Stüttler, geboren am 5. Dezember 1889 in St. Anton i. M. und ebendort wohnhaft. Alle drei gingen am 31. August 1942 zusammen mit 57 anderen Patient/innen, unter denen sich insgesamt 33 Vorarlberger/innen befanden, in einem Transport nach Oberösterreich ab. Ein Jahr zuvor waren sie aus der Valduna nach Hall überstellt worden. In der Anstalt Niedernhart wurden die Patient/innen dann im Laufe des Monats September durch ein Überdosierung gängiger Arzneimittel zu Tode gespritzt. (Michael Kasper) montafoner museen 100 Jahre Hochwasser 1910 3 Montafoner Sommer Das Leben ...? Ein Fest! So lautet das Motto des MONTAFONER SOMMER, das vom 8.7. - 17.7. an verschiedenen Schauplätzen im Montafon unter der künstlerischen Leitung von Nikolaus Netzer stattfindet. Diesen Sommer kommt die Oper „Pimpinone oder die ungleiche Heirat“ von Georg Philip Telemann im Gemeindesaal Bartholomäberg (Termine: 14., 15. und 16. Juli) zur Aufführung. Tipp: Mitglieder des Heimatschutzvereins Montafon erhalten für die Oper wie für andere Veranstaltungen wieder ermäßigte Eintrittskarten. Nähere Informationen unter www.montafoner-sommer.at. 11 2011 3 2011 montafoner museen 100 Jahre Hochwasser 1910 Aktuelles Schruns, 26. April Schruns, 28. April 12 Aktuelles montafoner museen 100 Jahre Hochwasser 1910 3 Tschagguns, 5. April Bartholomäberg, 2. Mai 13 2011 3 2011 montafoner museen 100 Jahre Hochwasser 1910 Publikationen 12 Keiler/Pfeifer/Rudigier: Der Maisäß Montiel. 2004 (€ 22,-/18,-) 13 Nachbaur/Strasser: Die Markterhebung von Schruns. 2004 (€ 22,-/18,-) 14 Wink (Hg.): Ausgrabungen im Montafon. Diebschlössle und Valkastiel (2 Bde). 2005 (€ 22,-/18,-) 15 Keiler/Pfeifer/Rudigier: Der Maisäß Valschaviel. 2005 (€ 22,-/18,-) 16 Hachfeld/Vossebürger/Pfeifer: Die „Alpe“ Bofa. 2005 (€ 10,90/8,70) 17 Hessenberger/Kasper: Lebenswelten junger Menschen im Montafon. 2006 (€ 13,-/10,-) 18 Malin/Maier/Dönz-Breuß: Standeswald Montafon. 2007 (€ 22,-/18,-) 19 Ohneberg: Märzengerichtsprotokoll. 2007 (€ 28,-/22,-) 20 Bußjäger: Die „Montavon“-Krise. 2007 (€ 13,-/10,-) 21 Beitl/Strasser: Richard Beitl. 2009 (€ 25,-/20,-) 22 Kasper: Röbi und Rongg. 2009 (€ 25,-/20,-) Publikationen Montafoner Geschichte Band 1 Rollinger/Rollinger: Montafon 1. Mensch – Geschichte – Naturraum. Die lebensweltlichen Grundlagen. 2005 (€ 44,-, in Verbindung mit allen vier Bänden um 15 % reduziert) Band 2 Rollinger: Montafon 2. Besiedlung - Bergbau - Relikte. Von der Steinzeit bis zum Ende des Mittelalters. 2009 (€ 46,-, in Verbindung mit allen vier Bänden um 15 % reduziert) Montafoner Schriftenreihe 1 Moosbrugger: Maisäßkultur und Maisäßlandschaft im Montafon. 2001 (vergriffen) 2 Keiler/Pfeifer (Hg.): Plazadels und Wachters Dieja. 2001 (€ 10,90, für Mitglieder € 8,70) 3 Haas: Das Montafonerhaus und sein Stall. 2001 (€ 20,-/16,50) 4 Dönz: Muntafuner Wärter, Spröch und Spröchli. 2001 (€ 20,-/16,50) 5 Rudigier/Zamora (Hg.): Das romanische Vortragekreuz von Bartholomäberg. 2002 (€13,-/10,-) 6 Keiler/Pfeifer/Rudigier: Gweil – Mai­ säß und Alpen. 2002 (€ 20,-/16,50) 7 Beitl: Die Votivbilder aus den Montafoner Gnadenstätten. 2002 (€ 16,-/13,-) 8 Netzer: Silbertaler Soldaten im Zweiten Weltkrieg. 2003 (€ 16,-/13,-) 9 Keiler/Pfeifer/Rudigier: Die Maisäße auf Tafamunt. 2003 (€ 22,-/18,-) 10 Strasser: Montafoner ReiseBilder. 2003 (€ 20,-/16,50) 11 Nesensohn-Vallaster: Der Lawinenwinter 1954. 2004 (€ 16,-/13,-) 14 Sonderbände zur Montafoner Schriftenreihe SB 1 Strasser/Rudigier: montafon.1906_2006 – Eine Zeitreise in Bildern. 2006 (vergriffen) SB 2 Truschnegg: Lorüns. Dorfgeschichte in Schrift und Erzählung. 2006 (€ 35,-/30,-) SB 3 Brugger: 100 Jahre Skisport im Montafon. 2006 (€ 33,-/27,-) SB 4 Rudigier: Heimat Montafon. Eine Annäherung. 2007 (€ 22,-/18,-) SB 5 Hessenberger: Grenzüberschreitungen. 2008 (€ 28,-/22,-) SB 6 Arnold: Montafonerin. 2008 (€ 19,50/16,50) Publikationen SB 7 Rudigier: Kulturgeschichte Montafon. 2009 (€ 9,50/7,50) SB 8 Hessenberger/Rudigier/Strasser/ Winkler: Mensch &amp; Berg im Montafon. 2009 (€ 28,-/22,-) SB 9 Strasser: Schruns um 1920 (Adele Maklott). 2009 (€ 18,90/16,90) SB 10 Philp/Rudigier: Philipp Schönborn Montafon. 2010 (€ 22,-/18,-) SB 11 Trippolt/Bertle: Hannes Bertle. 2010 (€ 23,-/18,-) SB 12 Hessenberger/Kasper/Rudigier/ Winkler: Jahre der Heimsuchung. 2010 (€ 28,-/22,-) SB 13 Strasser: Entlang der Montafonerbahn. 2010 (€ 18,90/16,90) SB 14 Strasser: Urlaubsgrüße aus dem Montafon. 2011 (€ 18,90/16,90) Kataloge und Führer Maklott – Jehly – Schmid. Sommerausstellung 2004 im Montafoner Heimatmuseum Schruns (€ 10,-/8,-) Rudigier/Strasser: Ein kleiner Führer durch das Montafoner Heimatmuseum. 2008 (€ 5,-/4,-) Brugger: Museum Guide of the Montafon Folk Museum Schruns. 2008 (€ 3,-) Filme und andere Medien Plazadels und Wachters Dieja. Maisäßsiedlung im Gauertal. Videodokumentation von info-film (Banas &amp; Banas), 14 min. 2001 (€ 26,-/22,-) Neu: DVD erhältlich (€ 15,-/12.-) montafoner museen 100 Jahre Hochwasser 1910 3 Montafon. Von Feldkirch in das Montafon. Historische Filme in der Reihe „Österreich in historischen Filmdokumentationen. Edition Vorarlberg“ vom Filmarchiv Austria, 83 min. 2004 (VHS 21,60, DVD 24,90) Die prähistorische Besiedlung des Montafons. 7000 Jahre Besiedlungsgeschichte von der Steinzeit bis zu den Römern. Interaktive CD zur gleichnamigen Ausstellung im Montafoner Heimatmuseum, Rüdiger Krause, ArcTron GmbH, Montafoner Heimatmuseum. 2005 (€ 10,-/8,-) Kulturhistorische Wanderwege Montafon Bertle: Geologischer Lehrwanderweg Bartholomäberg. 1978 (€ 6,-/5,-) Rudigier: Gaschurn-Dorf. 2003 (€ 2,-) Ebster: Sagenweg Vandans. 2007 (€ 2,-) Jahresberichte der Montafoner Museen 2001 (€ 2,-) 2002 (€ 2,-) 2003 (€ 2,-) 2004 (€ 4,-) 2005 (€ 4,-) 2006 (€ 4,-) 2007 (€ 10,-) 2008 (€ 10,-) 2009 (€ 10,-) 2010 (€ 10,-) 15 2011 3 2011 montafoner museen 100 Jahre Hochwasser 1910 Informationen Heimatschutzverein Montafon • Montafoner Museen • Montafon Archiv Montafoner Heimatmuseum, Kirchplatz 15, 6780 Schruns T 05556/74723, F 05556/74723-24 E museen@montafon.at, I www.montafoner-museen.at Bankverbindungen: Raiba Montafon, BLZ 37468, Kontonr. 302.547 Sparkasse Schruns, BLZ 20607, Kontonr. 0100-065333 Öffnungszeiten (Juni bis Ende Oktober 2011): Montafoner Bergbaumuseum Silbertal: ab 23. Juni 2011 Dienstag bis Samstag, jeweils 15-18 Uhr Altes Frühmesshaus Bartholomäberg: ab 2. Juli 2011 Dienstag bis Samstag, jeweils 15-18 Uhr Mitglieder des Heimatschutzvereins Montafon haben folgende Vorteile: • • • • • Freier Eintritt in alle Montafoner Museen Infos und freier Eintritt zu den Veranstaltungen des Vereins (Vorträge, Exkursionen, Lesungen) Deutlich reduzierter Bezugspreis für die Montafoner Schriftenreihe Kostenlose Inanspruchnahme des Montafon Archivs und der Bibliothek Kostenlose Inanspruchnahme des Services der Außenstelle der Vorarlberger Landesbibliothek Mit der Bezahlung des Mitgliedsbeitrages von € 20,- unterstützen Sie die Arbeit des Vereines und der Museen! ✃ Ja, ich möchte diese Vorteile nützen und werde Mitglied des Heimatschutzvereins Montafon. Vorname: ✃ Österr. Post AG Info.Mail Entgelt bezahlt Familienname: Straße/Hnr.: Postleitzahl/Ort: Telefonnummer: E-mail: 16 Grafik-Design Frei, Götzis Montafoner Heimatmuseum Schruns: Mont. Tourismusmuseum Gaschurn: ab 1. Juni 2011 Dienstag bis Samstag, jeweils 15-18 Uhr ab 21. Juni 2011 Dienstag bis Samstag, jeweils 15-18 Uhr
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